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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 44 I 169. Jahrgang I Freitag, 5. Juni 2015

Neubau nötig

Brunchfahrt

Das Grundwasserpumpwerk Mettenholz ist in einem schlechten baulichen Zustand. > Seite 3

23 Elektroautos rollten lautlos zum Wohnheim Paradies in Mettmenstetten. > Seite 5

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Zusammenführen Die Gemeindeversammlung Obfelden heisst Planungskredit für drei Kindergärten gut. > Seite 7

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Ausgestellt Heiter wirkende Objektwesen im Kunstfenster der Galerie für Gegenwartskunst. > Seite 11

Grassierende Platznot an den Säuliämtler Schulen Zahlreiche Bauprojekte belasten die Gemeindefinanzen Das Säuliamt bekommt die Rechnung für seine verkehrsgünstige Lage zwischen den Wirtschaftszentren Zürich und Zug präsentiert. Vor allem die kleinen Gemeinden an der Peripherie ächzen unter der Last der grossen Infrastrukturausgaben vornehmlich für Schulraum. ................................................... von martin platter Noch geht es den Gemeinden gut. Noch bestehen Eigenkapitaldecken, mit denen die grossen Investitionen hauptsächlich für die Instandhaltung und Schaffung neuen Schulraums abgefedert werden können, die der massive Einwohnerzuwachs im Säuliamt ausgelöst hat. Langsam wird das Bauland jedoch knapp und auch die Einnahmen aus ordentlichen Steuern sind tendenziell eher rückläufig. Eine ungünstige Konstellation. Denn die grössten Investitionsbrocken stehen erst noch an, wie sich am Beispiel Oberamt zeigt. Der Kappeler Souverän hat bei der letzten Abstimmung Mitte April einem Fünf-Millionen-Franken-Kredit für Sanierung und Erweiterung des Primarschulhauses Tömlimatt zugestimmt. In Rifferswil wird das Stimmvolk demnächst an der Urne über einen Sieben-Millionen-Kredit für den Ausbau und die Sanierung der Primarschulanlage befinden. Noch ungewiss ist, wie viel die Erweiterung und die Instandhaltung der Schulanlagen in der Gemeinde Hausen kosten werden.

Zum «Providurium» ein Provisorium Im Zuge der boomenden Bautätigkeit hat sich der einstige Hausemer Weiler Ebertswil zu einem veritablen Dorf

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«Spirit» mitnehmen Der Informationsnachmittag im Haus zum Seewadel stiess auf reges Interesse. > Seite 13

Brechdurchfall nach Spitex-GV Rund 110 Personen hatten vor Wochenfrist die Generalversammlung der Spitex Knonaueramt besucht. In Erinnerung dürften ihnen allerdings nicht primär die traktandierten Geschäfte oder der Vortrag von Barbara Steiner über Pflege zu Hause bleiben. Alle, die an der GV anwesend gewesen waren, erhielten Anfang dieser Woche nämlich einen Anruf von der Spitex. Grund dafür war, dass elf GV-Besucher Symptome des Noro-Virus aufwiesen. «Bei einer Mitarbeiterin wurde das Virus nachgewiesen», so Verena Bieri, Geschäftsleiterin der Spitex Knonaueramt. Der Mehrzweckraum wurde grossflächig desinfiziert. Noro-Viren sind äusserst ansteckend, deshalb sollten betroffene Personen isoliert bleiben. Die Erkrankung setzt oft sehr plötzlich ein mit explosionsartigem Erbrechen und Durchfall. Üblicherweise klingen die Symptome nach ein bis zwei Tagen wieder ab. Die Ansteckungsgefahr bleibt allerdings weitere zwei bis drei Tage bestehen. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Das «Providurium» vor dem Schulhaus in Ebertswil soll baldmöglichst durch einen geräumigen Festbau ersetzt werden. Um die akute Platznot zu lindern, gibts vorübergehend einen weiteren Schulcontainer. (Bild Martin Platter) entwickelt, das alleine bereits mehr Einwohner aufweist als die Nachbargemeinde Kappel mit ihren derzeit 1030 Seelen. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen. Der Kindergarten und die Primarschule in Ebertswil platzen aus allen Nähten. Der Gemeinderat musste kurzerhand einen weiteren Schulpavillon für den Kindergarten beschaffen, um der Platznot Herr zu werden. Ein weiteres Provisorium zum bereits seit zehn Jahren bestehenden «Providurium», das vor dem Schulhaus an der Dorfstrasse steht. Der Hausemer Schulpräsident und Gemeinderat Hans Amberg hatte an der Gemeindeversammlung am letzten Dienstagabend nach der Präsentation der Schulraumanalyse denn auch kritische Voten zu gewärtigen. Dass die Schulpflege zu lange mit der

Schaffung neuen Schulraums zugewartet habe, liess er jedoch nur bedingt gelten. Er habe lernen müssen, dass es im Vergleich zum privaten Bauen ein paar Schritte mehr brauche, wenn die öffentliche Hand Projekte realisieren wolle. Amberg rief den Auftrag des Stimmvolkes in Erinnerung: Vor fünf Jahren habe der Souverän der Fusion von Politischer und Primarschulgemeinde primär deshalb zugestimmt, weil man eine bessere Planung von Finanzen und Infrastruktur auf längere Sicht erreichen wollte. Das Zusammengehen der beiden Güter, sowie die Bestandsaufnahme, Analyse und Prognose von Infrastruktur, Bautätigkeit und mutmasslichem Bevölkerungszuwachs hätten jedoch eine gewisse Zeit in Anspruch genommen.

Lebensraum auf der Deponie Tambrig ist Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung

«Nacht der Frösche»: Die Exkursion startete im Tambrig. (Bild Thomas Stöckli)

Seine Folienteiche haben einen Ablauf und weil es Erfolg verspricht, bietet er der Natur auch mal Pflanzentröge als Laichgewässer an. Es ist kein Naturschutzgebiet, was Harald Cigler in der Kiesgrube Tambrig betreibt, sondern «ein gebauter Naturgarten», wie es der Amphibienspezialist selber nennt. Vergangenen Samstag machte er sich mit 30 Interessierten auf AmphibienPirsch – erst in der Kiesgrube Tambrig, Obfelden, später ging es zu zwei ganz neu gestalteten Teichen im Grischhei, Maschwanden. Dort bot sich Gelegenheit, einem Unkenchor zu lauschen. ................................................... > Bericht auf Seite 9

Nun aber solle es vorwärts gehen. «Wir haben in Ebertswil inzwischen 70 Kinder in der Unter- und Mittelstufe (1. bis 4. Klasse) und den beiden Kindergarten-Abteilungen. Mit der Überbauung Langrüti entstehen demnächst weitere 28 Einfamilienhäuser. Es könnte also durchaus möglich sein, dass bald nochmals 20 bis 30 Kinder mehr in Ebertswil beschult werden», erklärte Amberg. Der Ausbau der Schulanlage in Ebertswil habe deshalb Priorität. Ambergs Ziel ist es, das «Providurium» durch einen Festbau zu ersetzen, der den nötigen Schulraum beinhaltet. Und das bereits in den kommenden drei Jahren. ................................................... > Gemeindeversammlungen auf den Seiten 7 und 8

In Obfelden läuten die Kirchenglocken weiterhin um 6 Uhr In Obfelden wird das Morgengeläut der reformierten und der katholischen Kirche nicht von 6 auf 7 Uhr verschoben. In einer Konsultativabstimmung sprachen sich die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung der ref. Kirchgemeinde klar gegen ein solches Ansinnen aus. Traktandiert wurde das Geschäft, weil im Umkreis der Kirchen Klagen eingingen, worauf der Gemeinderat Lärmmessungen durchführte. Die zeigten zwar, dass die Werte über der Empfindlichkeitsstufe II liegen. Trotzdem bleibt es nun beim bisherigen Läutrhythmus. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 7

500 23 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst

Gemeinde Affoltern am Albis Vorübergehende Teil-Strassensperre

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Die 654 Untere Bahnhofstrasse, Gemeinde Affoltern am Albis, ist auf dem Teilstück vom Kreisel Obere Bahnhofstrasse (km 4,807) bis und mit Einmündung Wiesengrundstrasse (km 5,320) wegen Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten für den Fahrverkehr in Richtung Zürichstrasse gesperrt. In Fahrtrichtung Bahnhof ist dieser Abschnitt als Einbahnstrasse befahrbar.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Dauer der Behinderung: Ab Montag, 29. Juni 2015, bis zur Beendigung der Bauarbeiten, voraussichtlich bis Ende Oktober 2015.

Konkurseröffnung Schuldner: Erbschaft der Roswitha Ettenhofer, geb. 24. März 1943, Staatsangehörige von Österreich, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis, gestorben am 23. September 2014. Datum der Konkurseröffnung: 17. März 2015. Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefirst: 6. Juli 2015. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 5. Juni 2015.

Die Verkehrsumleitung erfolgt ab dem Kreisel Obfelderstrasse/Bahnhofplatz über die Büel- und Zürichstrasse.

Datum der Konkurseröffnung: 27. April 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 6. Juli 2015 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 5. Juni 2015. Affoltern am Albis, 5. Juni 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Johann Josef Fässler, geb. 21 August 1940, von Appenzell AI, gest. 8. März 2015, wohnhaft gewesen: 8910 Affoltern am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 28. April 2014. Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 6. Juli 2015. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 5. Juni 2015. Affoltern am Albis, 5. Juni 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schiessvereine

BSV Affoltern Hauptschiessen Eidg. Feldschiessen 2015 300/50/25 m 300 m: Schiessplatz: Hausen Freitag: 5. Juni 18.00 bis 20.00 Uhr Samstag: 6. Juni 14.00 bis 17.00 Uhr Sonntag: 7. Juni 10.00 bis 12.00 Uhr 300 m: Schiessplatz: Obfelden Freitag, 5. Juni 18.00 bis 20.00 Uhr Samstag, 6. Juni 09.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 7. Juni 10.00 bis 12.00 Uhr 300 m: Schiessplatz: Bonstetten Freitag, 5. Juni 18.00 bis 20.00 Uhr Samstag, 6. Juni 09.00 bis 12.00 Uhr 13.30 bis 16.00 Uhr Sonntag, 7. Juni 09.00 bis 12.00 Uhr 50/25 m: Schiessplatz: Hausen Freitag, 5. Juni 18.00 bis 20.00 Uhr Samstag, 6. Juni 14.00 bis 17.00 Uhr Sonntag, 7. Juni 10.00 bis 12.00 Uhr Der Bezirks-Feldchef

für • 16-kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Lochen und Au (L-216635.2) der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat sind die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingegangen. Die Gesuchunterlagen liegen vom 6. Juni bis 7. Juli 2015 in der Gemeindeverwaltung öffentlich auf.

Gegen diese vorübergehende Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Baudirektion Kanton Zürich, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42 bis 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge.

Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Besondere, zwingende Gründe: Gewährleistung der Arbeitssicherheit. Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schuldner: Hermann Georg Hess, geb. 10. Oktober 1953, von Wald ZH, wohnhaft Haldenstrasse 24a, 6006 Luzern (früher Grundstrasse 12, 8934 Knonau).

Öffentliche Planauflage

Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessen Art. 90 bestraft.

Affoltern am Albis, 27. Mai 2015

Konkurseröffnung

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen

Gemeinde Bonstetten Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden zu einer ordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen am Dienstag, 9. Juni 2015, 19.00 Uhr, in den Gemeindesaal Geschäfte

Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39 bis 41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen.

A. Politische Gemeinde a) Der Gemeinderat hat die Rechnung 2014 der politischen Gemeinde Bonstetten geprüft. Die laufende Rechnung schliesst bei einem Aufwand von Fr. 17 284 408.58 und einem Ertrag von Fr. 18 049 200.83 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 764 792.25 ab. b) Die Investitionsrechnung zeigt beim Verwaltungsvermögen – bei Ausgaben von Fr. 3 189 526.34 und Einnahmen von Fr. 1 426 438.20 – Nettoinvestitionen von Fr. 1 763 088.14. c) Die Nettoveränderungen beim Finanzvermögen betragen Fr. 0.–. d) Die Bilanz weist nach Einlage des Ertragsüberschusses in das Eigenkapital Aktiven und Passiven von Fr. 30 859 397.23 aus. Das Eigenkapital beträgt per 31. Dezember 2014 Fr. 8 881 305.13. e) Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung, die Rechnung 2014 der politischen Gemeinde Bonstetten zu genehmigen. 2. Antrag an die Gemeindeversammlung betreffend die Schaffung einer neuen Kaderstelle mit einem Beschäftigungsgrad von 100 % in der Gemeindeverwaltung.

Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf

Der jährlich wiederkehrende Kredit von mind. Fr. 126 000.– und max. Fr. 184 000.– (Lohnklasse 23) sowie die zu erwartenden Arbeitgeberbeiträge von durchschnittlich 21 % mind. Fr. 26 460.– und max. Fr. 38 640.– werden genehmigt. 3. Antrag an die Gemeindeversammlung betreffend Genehmigung eines Kredits von Fr. 1 900 000.– für den Landerwerb der Parzelle Kat. Nr. 2933 Heumoos an der Stationsstrasse, Bonstetten als strategische Reserve. 4. Antrag an die Gemeindeversammlung betreffend die Sanierung und Dämmung Dach, Fassadenunterhalt und Anpassung der feuerpolizeilichen Auflagen und die Genehmigung eines Rahmenkredits in der Höhe von Fr. 920 000.– (Bruttobetrag). 5. Antrag betreffend die Sanierung der Chilestrasse und Genehmigung eines Kredits in der Höhe von Fr. 324 000.– (Bruttobetrag).

1. Abnahme der Jahresrechnung 2014 2. Genehmigung Nachtragskredit im Betrage von Fr. 186 941.65 und Genehmigung der Bauabrechnung im Betrage von Fr. 1 586 941.65 für den Neubau Garderobengebäude Sportplatz Jonentäli 3. Genehmigung Nachtragskredit im Betrag von Fr. 19 343.55 und Genehmigung der Bauabrechnung im Betrage von Fr. 477 243.55 für die Umnutzung Schulküche zu Klassenzimmer und Umbau Altes Sekundarschulhaus sowie neuer Serverraum.

B. Primarschulgemeinde 1. Die Primarschulpflege beantragt der Gemeindeversammlung die Genehmigung der Jahresrechnung 2014 der Primarschule mit Fr. 10 102 970.61 Aufwand und Fr. 10 784 834.10 Ertrag in der laufenden Rechnung, Fr. 4 144 215.80 Ausgaben und Fr. 0.– Einnahmen in der Investitionsrechnung sowie Fr. 10 597 020.46 Aktiven und Passiven. Der Ertragsüberschuss von Fr. 681 863.49 wird in das Eigenkapital eingelegt. Damit erhöht sich das Eigenkapital auf Fr. 5 141 076.04. C. Reformierte Kirchgemeinde 1. Die reformierte Kirchenpflege beantragt der Gemeindeversammlung die Genehmigung der Jahresrechnung 2014 der reformierten Kirche mit Fr. 734 234.50 Aufwand und Fr. 699 066.80 Ertrag in der laufenden Rechnung, Fr. 0.– Ausgaben und Fr. 0.– Einnahmen in der Investitionsrechnung, Fr. 0.– Ausgaben und Fr. 0.– Einnahmen bei den Sachwertanlagen sowie Fr. 396 401.97 Aktiven und Passiven. Der Aufwandüberschuss von Fr. 35 167.70 wurde dem Eigenkapital entnommen. Dieses reduziert sich dadurch auf Fr. 229 681.52. Das bereinigte Stimmregister sowie die Rechnungen, Anträge und Akten liegen in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf. Zusätzlich können Unterlagen auf der Homepage der Gemeinde Bonstetten eingesehen und heruntergeladen werden (www.bonstetten.ch–Bereich Politik/ Gemeindeversammlungen). Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereit gehalten. Bonstetten, 5. Juni 2015 Im Auftrag der einladenden Behörden

Gemeinderat Bonstetten

Kontrolle von Wasserschiebern und Hydranten auf privaten Grundstücken Die Firma Hinni AG wird im Auftrag der Wasserversorgung ab dem 9. Juni 2015 während 3 bis 4 Wochen auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die Wasserschieber und Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer mit Hydranten und Wasserschiebern auf ihrem Grundstück werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen damit die Kontrolle reibungslos getätigt werden kann. Die Zugänglichkeit ist gewährleistet, wenn die Hydranten und Schieber nicht überwachsen sind, die Erreichbarkeit der Hydranten ohne Hindernisse jederzeit sichergestellt ist und rings um die Hydranten eine begehbare Fläche vorhanden ist. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die ausführende Firma in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z. B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen die Tiefbaukommission und die Wasserversorgung. Bei Fragen stehen die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Telefon 044 764 19 77) und das Bausekretariat (Hansueli Studer, Tel. 044 764 83 03) gerne zur Verfügung. Der Gemeinderat

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2015

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen

Die von 52 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde fasste folgende Beschlüsse:

für • 16-kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Lochen und Au (L-216635.2) der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich

Rechtsmittelbelehrung: Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz); – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Gemeindegesetz). Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle zur Einsicht auf. Hausen am Albis, 5. Juni 2015 Der Gemeinderat

Öffentliche Planauflage

Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat ist das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingegangen. Die Gesuchunterlagen liegen vom 6. Juni bis 7. Juli 2015 in der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) öffentlich auf. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42 bis 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39 bis 41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf Stallikon, 5. Juni 2015 Im Auftrag: Gemeindeverwaltung Stallikon


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Juni 2015

Das Pumpwerk Mettenholz soll neu gebaut werden Gemeinderat Obfelden beantragt der Gemeindeversammlung Kredit von 930 000 Franken Bereits bei der Erarbeitung des generellen Wasserversorgungsprojektes im Jahre 2003 wurde festgehalten, dass sich das Grundwasserpumpwerk Mettenholz in einem schlechten baulichen Zustand befindet. Aufgrund der Realisierung der in der Nähe verlaufenden Autobahn A4 wurden bis heute nur provisorische Massnahmen zur Gewährleistung der Trinkwasserqualität umgesetzt. Umfassende Abklärungen haben ergeben, dass die Grundwasserfassung Mettenholz am bestehenden Standort langfristig weiterbetrieben werden kann. Zur Klärung, ob die Anlagen umfassend saniert oder ersetzt werden sollen, genehmigte der Gemeinderat im Oktober 2013 einen Kredit für die Erarbeitung einer entsprechenden Studie im Betrag von 15 000 Franken. Die nun vorliegende Studie zeigt zwei Varianten auf: einerseits eine umfassende Sanierung und andererseits den Rückbau und Neubau der Anlagen. Nach eingehender Prüfung kommt der Gemeinderat zum Schluss, dass die Variante Ersatzbau eine nachhaltige Verbesserung der Betriebs- und Versorgungssicherheit gewährleistet und sich deshalb die Mehrkosten gegenüber der Variante Sanierung von zirka 15 % rechtfertigen. Da es sich aber bei der Variante Ersatzbau nicht um eine reine Substanzerhaltung handelt, können die Kosten nicht als gebunden bezeichnet werden. Die Kompetenz zur Genehmigung des erforderlichen Kredites von 930 000 Franken liegt bei der Gemeindeversammlung. Damit aber bis zur Kreditgenehmigung Projektleistungen wie Baugesuch, Submission usw. erarbeitet werden können, genehmigte der Gemeinderat einen in seiner Kompetenz liegenden Planungskredit von 52 920 Franken. Dieser Betrag ist im durch die Gemeindeversammlung zu genehmigenden Kredit enthalten. Der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2015 wird beantragt, für die Sanierung des Pumpwerkes Mettenholz (Variante Ersatzbau) einen Kredit von 930 000 Franken zu genehmigen.

Gewässer Die Gefahrenkarte für die Gemeinde Obfelden liegt seit 2013 vor. Diese zeigt nur die durch Hochwasser gefährdeten Gebiete. Durch Überflutungen resultieren Gefahrenbereiche entlang des Lindenbachs im Bereich Zendenfrei, beim Wolserbach in der Lät-

Anschaffung eines EDV-Systems für die Bauverwaltung im Betrage von Fr. 14 670.95 und die Umsetzung des «Gemeinde-Sicherheits-Systems» im Betrage von 27 216 Franken wurden genehmigt.

Gemeindestrassen Der Belag der Rüchligstrasse muss gemäss Strassenunterhaltsprogramm erneuert werden. Gleichzeitig soll auch die Wasserleitung vergrössert und die Ableitung der Schlammsammler an die Meteorwasserleitung angeschlossen sowie die Beleuchtung modernisiert werden. Für die Ingenieurarbeiten für diese Sanierung wurde ein Kredit von 92 000 Franken bewilligt und der Auftrag an das Ingenieurbüro gpw, Affoltern, vergeben. Ebenso muss der Chileweg aufgrund seines schlechten Zustandes saniert werden. Für die Strassensanierung wurde ein Kredit von 130 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firma Implenia AG, Affoltern, vergeben.

Liegenschaften

Das Pumpwerk Mettenholz, nahe der Autobahn: Ersatzbau statt Sanierung. (Bild Werner Schneiter)

Es wurden folgende Abrechnungen genehmigt: Dorfstrasse 61, Sanierung Fenster im Betrag von Fr. 29 124.70; Mehrzweckhalle Zendenfrei, Ersatz Reinigungsmaschine für den Turnhallenboden im Betrag von Fr. 26 866.25; Sportplatz Zendenfrei, Ersatz Beleuchtung des Beach-Volleyballfeldes im Betrag von Fr. 14 680.–; Schwimmbad, Ersatz Zutrittssystem im Betrage von Fr. 32 269.55 und Ersatz Kasse und Anschaffung Elektro-Heissluftofen im Betrag von Fr. 5426.60.

tenmatt und vor allem bei der Reuss (ausserhalb des Siedlungsgebiets). Mit der Festsetzung der Gefahrenkarte wurden die Gemeinden aufgefordert, eine Massnahmenplanung für den Umgang mit Naturgefahren zu erstellen. Der Gemeinderat hatte im März 2013 einen Kredit von 43 000 Franken bewilligt und das Ingenieurbüro Holinger AG, Winterthur, beauftragt, eine Massnahmenplanung für den Umgang mit Naturgefahren auszuarbeiten. Im Rahmen dieser Arbeiten wurde die Hydrologie des Linden- und Wolserbachs neu beurteilt. Die reduzierten Spitzenabflüsse wurden für die Ausarbeitung des Massnahmenplans Naturgefahren berücksichtigt. Eine Aktualisierung der Gefahrenkarte war nicht Bestandteil dieser Arbeiten. Die Untersuchungen beschränkten sich auf die öffentlichen Oberflächengewässer im Unterhalt der Gemeinde. Die beiden kantonalen Gewässer Reuss und Lorze wurden im Rahmen der Massnahmenplanung Naturgefah-

ren nicht untersucht. Der durch das Ingenieurbüro Holinger AG erarbeitete Massnahmenplan Naturgefahren Obfelden «Manage» liegt nun vor und wurde vom Gemeinderat genehmigt.

wir gratulieren

Viel Ferien für wenig Geld

Gemeindeversammlungen Die Gemeindeversammlungen für das Jahr 2016 wurden auf Donnerstag, 2. Juni 2016 und auf Mittwoch, 7. Dezember 2016 festgelegt.

Gemeindeverwaltung Der Revisionsbericht der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Kantonales Sozialamt, über die durchgeführte Sachbereichsprüfung Zusatzleistungen zur AHV / IV wurde abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beauftragten Durchführungsstelle bei der Gemeindeverwaltung Affoltern a/A für die Arbeit der beste Dank ausgesprochen. Die Abrechnung der Kredite für die

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Emanuel Frick, Obfelden, für die Nutzungsänderung Autoeinstellplatz in Büroraum im Wohnhaus Vers.-Nr. 100 an der Wolserstrasse; Baukonsortium «Toussen», c/o Richard Häny, Zollikon, Neubau Mehrfamilienhaus (vorgängig Abbruch des bestehenden Wohnhauses Vers.-Nr. 23) an der alten Landstrasse; Josef Riederer und Jacqueline Lenggenhager für den Anbau eines gedeckten Sitzplatzes am Wohnhaus Vers.-Nr. 1174 an der Raihaltenstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

Zur goldenen Hochzeit

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

In Affoltern feiern Clementina und Paul Betschart am kommenden Montag, 8. Juni, ihre goldene Hochzeit. Zum Ehrentag die besten Wünsche.

Zum 85. Geburtstag Am kommenden Sonntag, 7. Juni, feiert Margaretha Bachmann-Kumli in Affoltern den 85. Geburtstag. Tags darauf, am 8. Juni, dürfen wir auch Ruth Harbeke-Grote in Affoltern zum 85. Geburtstag gratulieren.

Gesamtauflage: 24 280

Zum 80. Geburtstag

Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Rolf-Jürgen Dicke, ebenfalls in Affoltern wohnhaft, kann am kommenden Sonntag den 80. Geburtstag feiern. Die besten Glückwünsche begleiten ihn. Alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt! Am 4. Juni feierte Erwin Guggenbühl in Wettswil bei guter Gesundheit den 80. Geburtstag. Wir gratulieren allen Jubilarinnen und Jubilaren!

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Eine Familie mit zwei Kindern und einem Jahreseinkommen von 60 000 Franken macht in der Schweiz keine grossen Sprünge. Erholung und Ferien bleiben oft auf der Strecke. Das Schweizer Kinderhilfswerk Kovive tut etwas dagegen. Erholung und Ferien sind ein Grundbedürfnis, auch für armutsbetroffene Familien. Gemeinsame Familienzeit und gesunde Freizeitaktivitäten sind besonders für die Kinder wichtig. In Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnerhotels ermöglicht Kovive diesen Familien, aktive und selbstbestimmte Ferien zu erleben. Die grosse Solidarität mit Armutsbetroffenen in der Schweiz macht diese Angebote auch für kleine Budgets erschwinglich. Ein Beispiel: Für 1410 Franken verbringt eine vierköpfige Familie eine Woche Ferien im Hotel Altein Arosa, mit Halbpension und All-inclu-

sive-Card für Bergbahnen und Freizeiteinrichtungen. In der Broschüre «Ferientipp 2015» sind zudem abenteuerliche Kinder- und Jugendlager zu finden. Nicht zu vergessen der «KoviveKlassiker» Ferien für Kinder bei Gastfamilien, bei denen ein Kind mehrmals im Jahr Ferien und Wochenende verbringen darf. Wichtig: Die vergünstigten Erholungsangebote richten sich an Kinder, Jugendliche und Familien mit kleinem Budget und können nur über Kovive gebucht werden.

Ferientipp 2015 Alle Angebote des Schweizer Kinderhilfswerkes Kovive für Kinder, Jugendliche und Familien sowie die Teilnahmebedingungen findet sich unter www.kovive.ch oder man bestelle ein gedrucktes Exemplar unter info@kovive.ch, Telefon 041 249 20 95. Die Anzahl Plätze ist beschränkt. die Teilnahme kann man sich mit einer frühen Reservierung sichern. (pd.)

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Mit Graffiti das Zwingli-Denkmal verunstaltet Unbekannte haben in Kappel am 2. Juni das Zwingli-Denkmal mit Graffiti beschädigt. Ausserdem wurde gleichentags auch die Bushaltestelle beim Kloster Kappel mit Sprays überzogen. Die Kantonspolizei spricht von gesamthaft mehreren tausend Franken Schaden.

Einbrüche Auch Einbrüche beschäftigten die Polizei: So wurde am 30. Mai versucht, ins alte Sägewerk in Hausen einzudringen. Die Diebe drangen ein, indem sie eine Holzverschlagwand entfernten. Das Deliktsgut ist noch in Abklärung. Gegen 3000 Franken Schaden resultiert aus einem Einbruch am 30. Mai in ein Wettswiler Einfamilienhaus. Unbekannte wuchteten ein Fenster auf und durchsuchten die Wohnung. Auch hier wird noch abgeklärt, ob den Einbrechern Beute in die Hände gefallen ist. Am 1. Juni blieb es in einem Mehrfamilienhaus in Wettswil beim Einbruchsversuch. Den Sachschaden beziffert die Kantonspolizei auf mehrere hundert Franken. Zweimal rückten die Gesetzeshüter auch wegen Lärm aus, und beide Male waren die Veranstalter im Besitze der erforderlichen Bewilligung: So am Strassenfest von Freitag auf Samstag in Affoltern und am 31. Mai auf dem Sportplatz Moos in Wettswil. (-ter.)

Es ist Zeit für Texaid! Bis zum 16. Juni sammelt Texaid traditionsgemäss unter tatkräftiger Mithilfe örtlicher Samaritervereine ausgediente Bekleidung und Haushalttextilien in Zürcher Regionen. Die gefüllten Säcke kommen auf dem direkten Weg nach Schattdorf/UR ins Texaid-Sortierwerk. Denn erst das sorgfältige Sortieren macht aus entsorgten Textilien wieder etwas Wertvolles. Am Erlös dieser Sammlung partizipieren die mitwirkenden Samaritervereine. Kleider, Schuhe und Haushalttextilien, die wir aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr möchten, sind für Menschen in wirtschaftlich schwachen Ländern, in denen fabrikneue Kleider für den Grossteil der Einwohner ein Luxus sind, noch durchaus wertvoll. Denn sie können sich unsere noch gut erhaltene Bekleidung, die wir in der Altkleidersammlung entsorgen, zu fairen Preisen leisten. Möglich macht dies allerdings erst die sorgfältige Sortierung, die quasi die Spreu vom Weizen trennt. Jedes Stück muss genau begutachtet werden, damit am Schluss gut 65 Prozent der Sammelware als noch tragbare Bekleidung neue Besitzer findet. Sammlungen im Bezirk Affoltern am Dienstag, 16. Juni: Affoltern, Bonstetten, Ebertswil, Hauptikon, Hausen inklusiv Vollenweid und Türlen, Kappel, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Uerzlikon, Wettswil und Zwillikon. www.texaid.ch.

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Hausen am Albis

Strassensperrung Schachenstrasse Neubau Primarschulhaus Die Schachenstrasse wird auf Höhe des Neubaus des Primarschulhauses am Dienstag, 9. Juni 2015, von 06.15 bis 17.00 Uhr, nicht befahrbar sein. Die Strassensperrung erfolgt auf Gesuch der Bauunternehmung des Bauprojektes Neubau Primarschule. Die Sperrung wird mit der Demontage des Baukrans durch einen Pneukran notwendig. Die Umleitung für Fussgänger ist durch eine Signalisation gekennzeichnet. Die Postauto AG richtet eine entsprechende Umleitung ein.

Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde Beschlüsse der Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten fassten an der Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2015 folgende Beschlüsse: A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Genehmigung der Bauabrechnung für die Renovation des Gemeindehauses im Betrage von Fr. 675 628.80 3. Genehmigung Reglement über den Unterhalt und die Benützung sowie die Abtretung von Privatstrassen und Privatwegen (Privatstrassenreglement) 4. Genehmigung eines Kredites von Fr. 240 000.– für die Wasserleitungen vom Reservoir Gjuch zu den Brunnen Schulhaus Schlossächer, Kreuzstrasse, Bibliothek sowie für einen neuen Brunnen an der Bachstrasse 17/19, inkl. Notwasserentnahmestellen beim Schulhaus Schlossächer, an der Bachstrasse 17/19 und der Bibliothek B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Genehmigung der Bildung einer zusätzlichen 1. Primarklasse und Schaffung einer neuen Stelle für eine Primarlehrperson 3. Genehmigung eines Planungskredits über Fr. 300 000.– für den Neubau des Kindergartengebäudes Räsch C. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Konsultativabstimmung, Ablehnung Verschiebung des Frühgeläuts der reformierten und der katholischen Kirche von 6 auf 7 Uhr Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich, beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, – innert 5 Tagen Stimmrechtsrekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs als Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz; und – innert 30 Tagen Beschwerde gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursoder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Denkmalschutz Unterschutzstellung Gebäude auf Kat.-Nr. 1435, Assek.-Nr. 435, Tägerst 11, Stallikon (Inventar Nr. 7) Der Gemeinderat hat am 26. Mai 2015 beschlossen: Das Gebäude auf Kat.-Nr. 1435, Assek.-Nr. 435, Tägerst 11, Stallikon, Inventar Nr. 7, wird unter Schutz gestellt und Schutzmassnahmen angeordnet. Der Beschluss kann während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Dem Lauf der Rekursfrist und allfälligen Rechtsmitteln gegen diesen Beschluss kommt von Gesetzes wegen keine aufschiebende Wirkung zu.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Gesuchsteller: Hans Ernst Knobel, Fuessmättli 4a, 8913 Ottenbach Projektverfasser: GtA Architektur AG, Riedsortstrasse 81, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Ersatzbau des bestehenden Scheunenteils und der Garage durch Mehrfamilienhaus auf Kat.-Nr. 3087, Oberalbis (KW)

Hausen am Albis Gesuchsteller und Projektverfasser: Hans-Peter Bodmer, Zugerstrasse 9, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Erstellen einer Sichtschutzwand auf Kat.-Nr. 3776, Zugerstrasse 9 (KI) (Gebäude Inventar-Nr. 57)

Hedingen Gesuchsteller: Isemann AG, Bahnhofstrasse 60, 8600 Dübendorf Projektverfasser: Daluz/Gonzalez Architekten, Mühlebachstrasse 28, 8008 Zürich Bauprojekt: 3. Projektänderung: Fassadenveränderung Obergeschoss, Haldenrebenstrasse 1, Kat.-Nr. 1970, Wohnzone Hang W.10

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Konrad Huber, Weidliweg 14, 8909 Zwillikon Bauvorhaben: Anbau Tierunterstand mit Schlechtwetterplatz und Böschungsmauer, Kat.-Nr. 6767, Weidliweg 14, Landwirtschaftszone

Obfelden Gesuchsteller: Di Cristofano Edmondo und Isabelle, Lötschenmattstr. 15, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Erweiterung Garage auf Kat.-Nr. 1570 an der Lötschenmattstrasse 15, 8912 Obfelden (Zone W2E) Projektänderung zum bewilligten Projekt

5. Juni 2015 Gemeinderat Stallikon

Hausen am Albis Gesuchsteller: Karl Burkard, Im Graben 1, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Sarina Suter, Dollägerten 14, 8934 Knonau Bauprojekt: Technischer Anbau eines Wärmespeichers auf Kat.-Nr. 3555, Im Graben 1 (KI)

Bestattungen

walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21, 8909 Zwillikon

Qualität aus Freude am Beruf

Il giorno 25 Maggio ad Accettura (MT) veniva a mancare all’ affetto dei suoi cari

Affoltern am Albis

Maschwanden

Am 1. Juni 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am 1. Juni 2015 ist in Affoltern am Albis gestorben:

André Paul Fix

Dubs-Ehrbar Sylvia

geb. 6. Oktober 1931, Ehemann der Annemarie Fix-Hofmann, von Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Seewadelstrasse 2.

geb. 23. März 1937, von Maschwanden ZH, verwitwet von Dubs Jörg Paul, wohnhaft gewesen in Maschwanden.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Trauergottesdienst am Mittwoch, 10. Juni 2015, um 14.20 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

De Plättlileger

Die Abdankung findet am 19. Juni 2015, um 14.15 Uhr in der Kirche Maschwanden statt.

Antonietta Onorati-Urgo di anni 71

Lo annunciano il marito Vito, i figli Antonio e Dino, la nuora Sandra, i nipoti, i cognati ed i parenti tutti. La santa messa per ricordare Antonietta si terrà il giorno Martedì 9 Giugno alle ore 19.30 nella chiesa cattolica di Affoltern a. A. La famiglia anticipatamente ringrazia.

Die Gemeindeverwaltung

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wettswil am Albis Affoltern am Albis Am 2. Juni 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am 27. Mai 2015 ist in Zürich gestorben:

Martha Wick geb. Trachsel

Suter geb. Schäfli, Lucia Frieda

geb. 4. August 1933, Ehefrau des Martin Wick, von Zuzwil SG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Im Chrämerhoger 6.

geb. 15. Februar 1938, Bürgerin von Sattel SZ, Ehefrau des Suter, Josef Gottfried, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Kirchgasse 8.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Trauergottesdienst am Donnerstag, 11. Juni 2015, um 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 5. Juni 2015, 14.30 Uhr, in der ref. Kirche Bonstetten statt. Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 31. Mai 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Vito Canuso geb. 25. Januar 1933, Ehemann der Teresa Canuso geb. Molfese, italienischer Staatsangehöriger, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Im Welschland 12.

ABSCHIED Tief traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem Schwager, Onkel und Götti

André Fix 6. Oktober 1931 – 1. Juni 2015

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Traurig sind wir, dass wir dich verloren haben. Dankbar sind wir, dass wir mit dir leben durften. Getröstet sind wir, dass du in Gedanken weiter bei uns bist.

Am 31. Mai 2015 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Dalcher, Rudolf geb. 10. März 1937, Bürger von Giebenbach BL, Ehemann der Dalcher geb. Huber, Irene, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Kirchgasse 7.

Obfelden, 5. Juni 2015

Urnenbeisetzung am Freitag, 5. Juni 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der römisch-katholischen Kirche Affoltern am Albis ZH.

Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 16. Juni 2015, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof «Heissächer», Wettswil am Albis statt. Anschliessend um 14.30 Uhr Abdankungsgottesdienst in der reformierten Kirche Wettswil am Albis.

Die Gemeindevorsteherschaften

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Der Friedhofvorsteher

Nach langer Krankheit bist du zuhause friedlich eingeschlafen. Ich bin dankbar für die gemeinsamen 40 Jahre mit schönen Erinnerungen. Wir werden deine Liebe nie vergessen und dich in bester Erinnerung behalten. Annemarie Fix Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, den 10. Juni 2015, um 14.00 Uhr im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Anschliessend um 14.20 Uhr Trauerfeier in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Tixi Säuliamt, Postkonto 80-23029-6. Traueradresse: Annemarie Fix, Seewadelstrasse 2, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Juni 2015

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Spitex Knonaueramt: Verdacht auf Noro-Virus-Infektionen nach der GV Insgesamt zeigten elf Personen Krankheitszeichen – in einem Fall wurde das Virus nachgewiesen Nach der Generalversammlung des Vereins Spitex Knonaueramt vom letzten Freitag, 29. Mai, bestand der Verdacht auf Ansteckungen mit dem Noro-Virus. Die gut besuchte Generalversammlung mit rund 110 Anwesenden mit dem vorangegangenen Vortrag von Barbara Steiner mit dem Thema «Wenn das Leben zu Ende geht – die Bedeutung einer achtsamen und umfassenden Pflege zu Hause» (im «Anzeiger» vom 2. Juni), wurde leider von einem Verdacht auf Ansteckung mit dem Noro-Virus begleitet. Verena Bieri, Geschäftsleiterin, berichtet, dass einige der anwesenden Spitex-Mitarbeiterinnen sowie andere Teilnehmende Symptome des NoroVirus aufwiesen (siehe Kasten) und deshalb zu Hause bleiben mussten. «Es ist enorm wichtig, dass angesteckte Personen 48 bis 72 Stunden isoliert bleiben, erst dann ist die Ansteckungsgefahr vorbei», so Verena Bieri. «Bei einer Mitarbeiterin wurde das Virus nachgewiesen. Bei den restlichen Personen blieb es beim Verdacht», berichtet Verena Bieri.

Alle Anwesenden telefonisch kontaktiert Das Notfall-Szenario der Spitex funktionierte einwandfrei: Alle Anwesenden wurden ab Montag telefonisch kontaktiert und nach ihrem Befinden befragt. Zum Glück berichteten nur noch zwei weitere Gäste über Symptome. Insgesamt wiesen acht Personen Krankheitszeichen auf. Die Ärzteschaft, das Spital, sowie die Gemeinde Affoltern am Albis als Vermieterin der Räumlichkeiten wurden informiert. Der Mehrzweckraum wurde daraufhin grossflächig desinfiziert. Leonhard Grimmer, der neu gewählte Präsident beteiligte sich ebenfalls an der Telefonaktion: «Es ist eine Realität, dass bei grösseren Anlässen

mit solchen Szenarien gerechnet werden muss», so Leonhard Grimmer. Die Spitex werde sich dementsprechend noch besser auf solche Ereignisse vorbereiten, ihre Standards hinsichtlich Noro-Virus überprüfen, und z.B. bei Anlässen Desinfektionsboxen aufstellen lassen. (pd.) Kontakt: Verena Bieri, Geschäftsleiterin Spitex Knonaueramt, Werkstrasse 1, Affoltern. Telefon 044 762 50 40, www.spitexka.ch; info@spitexka.ch.

Der neu gewählte Präsident, der Vorstand und die Geschäftsleiterin an der diesjährigen Generalversammlung. Von links: Silvia Kamm, Barbara Steiner, Marcel Eicher, Peer Messerli, Christoph Kobel, Lieni Grimmer, Verena Bieri (GL), Erich Kappeler, Mechtild Willi Studer. (Bild zvg.)

Noro-Virus und wie man sich schützen kann Was sind Noro-Viren? Noro-Viren sind eine Gruppe von Viren, die Symptome einer «MagenDarm-Grippe» verursachen. Welches sind die durch Noro-Viren verursachten Symptome? Die Beschwerden sind Erbrechen und Durchfall, häufig begleitet von Übelkeit, Bauchschmerzen mit Krämpfen, Muskel- und Kopfschmerzen. Oft setzt die Erkrankung sehr plötzlich ein mit explosionsartigem Erbrechen. In einzelnen Fällen kann mässiges Fieber auftreten. Üblicherweise dauert die Erkrankung nur ein bis zwei Tage und klingt dann wieder ab. Wie ansteckend sind Noro-Viren und wie infiziert man sich damit? Noro-Viren sind sehr anste-

ckend. Deswegen werden Noro-Viren leicht von Person zu Person übertragen. Sie sind im Stuhl und Erbrochenen von infizierten Personen vorhanden. Während der akuten Erkrankungsphase und mindestens zwei bis drei Tage danach werden die Erreger ausgeschieden und können in dieser Phase auch auf andere Personen übertragen werden. Folgende Übertragungswege sind bekannt: – Direkter Kontakt mit einer infizierten Person (über verunreinigte Hände oder bei der Pflege). – Kontakt mit in der Luft schwebenden feinen Tröpfchen nach Erbrechen. – Kontakt mit Oberflächen oder Gegenständen, die mit Noro-Viren verunreinigt sind. – Essen oder Trinken von Lebensmitteln, welche von infizierten Personen mit Noro-Viren verunreinigt wurden.

– Die Viren können auf Kleidern bis sieben Tage überleben. Wie kann man Ansteckungen mit NoroViren vorbeugen? Generell ist eine gute Händehygiene sehr wichtig, insbesondere gutes Waschen mit Seife. Im Ansteckungsfall sollten alle Personen, die im Kontakt mit dem Angesteckten sind, ihre Hände regelmässig waschen und desinfizieren. Ausserdem müssen Gegenstände und Oberflächen, die mit Stuhl oder Erbrochenem in Kontakt gekommen sind, gereinigt und desinfiziert werden. Erkrankte Personen sollten mindestens zwei bis drei Tage nach Abklingen der Symptome nicht zur Arbeit (oder Schule, Kindergarten) gehen. Sie sollten den direkten Kontakt mit Menschen vermeiden (keine Um-

armungen). Ebenso sollten erkrankte Personen keine Lebensmittel zubereiten und nach Abklingen der Symptome für mindestens zwei bis drei Tage eine verstärkte Händehygiene pflegen. Eine Person kann mehrmals erkranken. Welche Behandlung empfiehlt sich für Personen mit einer Noro-Viren-Infektion? In der Regel reicht eine ambulante Behandlung. Die Therapie beschränkt sich auf den Ausgleich des Flüssigkeits- und Mineralsalzverlusts. Deshalb sollten Erkrankte vor allem genügend trinken. Gegenwärtig sind keine antiviralen Medikamente verfügbar, die gegen Noro-Viren wirksam sind und es existiert auch kein Impfstoff, der gegen Noro-Viren schützt. Antibiotika sind wirkungslos.

Ein Auto mit Verbrennungsmotor als Menschenrecht? Elektro-Auto-Brunchfahrt der eGroup Knonauer Amt Im Rahmen der Veranstaltung Eco-Mobil on Tour vom vergangenen Wochenende in Hedingen hat die eGroup Knonauer Amt zu einer Elektro-Auto-Brunchfahrt ins «Paradies» in Mettmenstetten eingeladen. Die Anfahrt war eindrücklich: 23 Elektroautos, darunter 15 Limousinen und Roadsters der Nobelmarke Tesla, glitten lautlos zum Wohnheim Paradies hoch. Die Fahrerinnen und Fahrer boten Interessierten einen Platz zum Mitfahren an. Das Wohnheim Paradies betreut Kinder und Jugendliche, welche die öffentliche Schule besuchen, an 365 Tagen im Jahr sozialpädagogisch. Einen besonderen Bezug zur Mettmenstetter Institution hat die eGroup Knonauer Amt dank der beiden Elektroautos, die das «Paradies» beschafft hat. Organisiert hat den Anlass der Hedinger Architekt und Energieberater Peter Ackermann, der als Mitinitiant der EnergieRegion Knonaueramt an der Fachtagung vom Freitag über die Vorteile der Elektromobilität referiert hat: «In der Antike dienten Pferd und Wagen der Fortbewegung der Reichs-

anderen Regionen des Kantons. Dabei sei es mit Elektromotoren, die von erneuerbarer Energie angetrieben werden, möglich, 0 Gramm Kohlendioxid auszustossen. Auf ihrer Homepage stellt sich die eGroup Knonauer Amt so vor: «Die eGroup Knonauer Amt ist am 14. Januar 2015 von aktiven Elektroautofahrern gegründet worden. Die Initianten wollen etwas gegen den unnötigen und umweltschädigenden CO2-Austoss tun. Nicht Verzicht ist ihr Motto, sondern purer Fahrspass.» (bs.) anzeige

Die 23 Elektroautos beim Fototermin auf der Fahrt ins «Paradies». Zuvorderst der Kleinwagen der EnergieRegion Knonauer Amt, der bei Peter Ackermann zu Testzwecken gemietet werden kann. (Bild Bernhard Schneider) ten. Um 1900 wurden Elektroautos für wohlhabende Nutzer angeboten. Heute gilt der Besitz eines Autos mit Ver-

brennungsmotor als Menschenrecht.» Der Ausstoss an Kohlendioxid zu Verkehrszwecken liegt im Kanton Zürich

höher als im Schweizer Durchschnitt – und im Knonauer Amt zusammen mit dem Furttal noch höher als in den


Liegenschaften Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig, zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

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HERZLICHEN DANK sagen wir allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten und gemeinsam mit uns von unserem lieben Mami und meiner Lebenspartnerin

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Abschied nahmen. Für die liebevollen Beweise der Anteilnahme . . . . . . in tröstenden Worten, gesprochen oder geschrieben, . . . in einem Händedruck, in stiller Umarmung, wenn die Worte fehlten . . . in Blumen-, Kranz-, Geldspenden, Gebeten und Messelesungen sind wir sehr dankbar.

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Danken wollen wir auch: – all denen, die die Trauerfeier mitgestaltet haben – dem Team der Palliativstation für die fürsorgliche und feinfühlige Betreuung – der medizinischen Intensivstation vom Unispital Zürich – allen Helfern vor Ort, die auf der Felsenegg ihr Bestes gaben. Es ist schön zu wissen, dass Annamarie mit ihrer liebenswerten, humorvollen Art nicht nur uns, sondern vielen in guter Erinnerung bleiben wird.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Juni 2015

Ein Bau für drei Kindergärten in Obfelden Die Gemeindeversammlung stimmte einem Planungskredit von 300 000 Franken zu In Obfelden sollen zwei Kindergartenstandorte für drei Klassen in einem Neubau im Räsch zusammengeführt werden. Einstimmig befürwortete die Gemeindeversammlung den von der Schulpflege beantragten Planungskredit von 300 000 Franken. Den von Politischer Gemeinde und Schulgemeinde sowie von der reformierten Kirchgemeinde traktandierten Geschäften erwuchs an der von 73 Stimmberechtigten besuchten Obfelder Gemeindeversammlung keinerlei Opposition. Das wichtigste Geschäft zierte die Traktandenliste der Primarschulpflege Sie beantragte einen Planungskredit von 300 000 Franken für den Neubau eines Kindergartens Räsch. Der Antrag fusst auf der Erkenntnis, dass der 1973 erbaute Kindergarten Räsch seit Längerem stark sanierungsbedürftig ist – und sich eine Totalsanierung nicht rechnet. Nach den Worten von Liegenschaftenvorstand Martin Birrer kam die Schulpflege zum Schluss, die beiden Standorte Räsch und Chilefeld in einem Neubau im Räsch zusammenzufassen. Darin haben drei Kindergartenklassen Platz, einer mit integrativer Sprachförderung. Weil ab Schuljahr 2016 die Schulhäuser E und B im Chilefeld von der Sekundarschule genutzt werden, kommt es ausserdem zu einer wünschbaren Entflechtung; die Jüngste befinden sich somit nicht zwischen dein beiden Schulhäusern. Weil zwischen Primarschule und Sekundarschule Rochaden anstehen, nannte Martin Birrer den zeitlich ehrgeizigen Zieltermin eines Baus im nächsten Jahr. Die Baukosten werden auf rund 3 Mio. Franken beziffert. Im

einstimmig genehmigten Planungskredit von 300 000 Franken sind unter anderem die Kosten für den Architektenwettbewerb und BauherrenTreuhand-Begleitung inbegriffen. Während der Bauphase sei dann vor allem auch Kreativität und die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur gefragt, schloss Martin Birrer. Völlig unbestritten war auch der Antrag zur Schaffung einer neuen Stelle für Der Kindergarten Räsch soll einem Neubau weichen, der drei Kindergartenklassen Platz bietet. eine Primarlehr- (Bild Werner Schneiter) person, die mit der Schaffung einer zusätzlichen 1. Pri- vorstand Christoph Kobel präsentierte und -wegen, mit dem Haftungsfragen marklasse notwendig wird. Für das Jahresrechnung 2014 keinerlei Anlass eindeutig geklärt und Rückfragen verSchuljahr 2015/16 werden 38 Erst- zu Fragen. Warum auch? Der Ertrags- mieden werden können, zum Beispiel klässler mehr erwartet als im Jahr zu- überschuss beläuft sich auf 2,2 Mio. beim Winterdienst. «Eine kommunale vor. – Einstimmig segnete die Ver- Franken, das Eigenkapital nun auf Regelung ist wichtig», betonte Werksammlung auch die von Markus Gysel 17,4 Mio. Franken. Zum guten Resul- vorstand Christian Kägi. Es resultierte präsentierte Jahresrechnung 2014 der tat unter anderem das Plus bei den ein Ja – bei einer Gegenstimme und Schule ab. Der Aufwandüberschuss Steuereinnahmen (1,251 Mio. Fran- vier Enthaltungen. von knapp 590 000 Franken wird ken) beigetragen. Einstimmigkeit hingegen wieder durch das Eigenkapital gedeckt. Die von Bauvorstand Ernst Port- beim Antrag für einen Kredit von mann präsentierte Bauabrechnung für 240 000 Franken für Wasserleitungen die Renovation des Gemeindehauses vom Reservoir Gjuch zu den Brunnen Gemeindeversammlung statt schliesst mit Kosten von 675 000 Fran- Schulhaus Schlossächer, Kreuzstrasse, Grillabend ken. Das ist rund 25 000 Franken we- Bibliothek sowie für einen neuen «Schön, dass Sie die Gemeindever- niger als der Souverän seinerzeit be- Brunnen an der Bachstrasse. Übergesammlung bei diesem Wetter einem willigt hatte. Tiefere Vergabepreise ordnete Ziele sind – wie im gemeindeGrillabend vorziehen». – Mit diesen und die Übernahme der Bauleitung rätlichen Nutzungskonzept dargelegt Worten begrüsste Gemeindepräsident der 2. Etappe durch den Hochbause- wird – die Sicherstellung guter WasThomas Ammann die Stimmberechtig- kretär sind Gründe für das Minus an serqualität und ein optimaler Betrieb. Dazu werden die fehlende Leitung neu ten. Und diese zeigten sich auch ge- Kosten. Ein Ja resultierte auch zum Antrag gebaut, vorhandene genutzt und ungenüber der Politischen Gemeinde wohlgesinnt. So gab die von Finanz- für das Reglement von Privatstrassen dichte repariert. (-ter.)

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Morgenglocken ertönen weiterhin um 6 Uhr In einer Konsultativabstimmung, durchgeführt von der reformierten Kirchgemeinde, sprachen sich 38 der 46 anwesenden Stimmberechtigten für die Beibehaltung des 6-Uhr-Morgengeläuts von reformierter und katholischer Kirche aus. Der von Kirchenpflegepräsident Werner Schneiter erläuterte Antrag basiert auf vereinzelten Reklamationen aus dem Gebiet der Bachstrasse, die in der Schnittstelle beider Kirchen liegt. Lärmmessungen der Politischen Gemeinde haben ergeben, dass die Werte über jenen der sogenannten Empfindlichkeitsstufe II liegen – nach Auffassung einer Mehrheit aber nicht so stark, dass sich hier eine Verschiebung auf 7 Uhr aufdrängt. Auch die Jahresrechnung und die Sonderrechnungen der reformierten Kirchgemeinde fanden einhellig Zustimmung. Sie wurden von Rechnungsführerin Yvonne Ilg präsentiert, die den erkrankten Finanzvorstand Philipp Wittwer vertrat. Die Rechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 46 000 Franken.

Zwei neue Kirchenpflegemitglieder Die Suche nach neuen Kirchenpflegemitgliedern gehört in Obfelden zu den grösseren Herausforderungen. So konnte sich die Kirchenpflege im zweiten Halbjahr 2014 nicht konstituieren, weil damals ein Präsident fehlte. Inzwischen haben zwei Mitglieder ihren Rücktritt bekannt gegeben: Philipp Wittwer kann aus beruflichen Gründen nicht mehr mittun, und auch der langjährige Liegenschaftenvorstand Arthur Bozzola scheidet aus. Nach einigen Bemühungen nun die frohe Kunde, dass sich Architekt Christoph Kutassy und Treuhänder Silvio von Ah bereit erklärten, in der reformierten Kirchenpflege mitzuarbeiten. Die Kirchenpflege wird dazu bald das ordentliche Wahlverfahren einleiten, sucht aber zur Komplettierung des Siebner-Gremiums immer noch ein Mitglied. (-ter.)

Zusätzliche Stelle auf der Rifferswiler Verwaltung bewilligt Jahresrechnung 2014 und alle Geschäfte an der Gemeindeversammlung gutgeheissen Rifferswil erlebte am Mittwochabend eine angeregte Gemeindeversammlung. Im Zusammenhang mit der Schaffung einer zusätzlichen Stelle auf der Gemeindeverwaltung wurde die Frage nach dem Sinn des Wachstums laut. ................................................... von martin platter Marcel Fuchs hatte leichtes Spiel mit der Rechnungsgemeindeversammlung, an der trotz traumhaftem Frühsommerwetter 58 Stimmberechtigte teilnahmen. Die Jahresrechnung 2014, vorgestellt von Finanzvorsteher Daniel Schneider, endete mit einem Defizit von 242 000 Franken um 70 000 Franken besser als budgetiert. Das Eigenkapital sank damit auf 4,25 Millionen Franken. Dem Mehraufwand für Bildung und Soziales standen geringere Aufwändungen bei der Gesundheit und Mehreinnahmen bei den ordentlichen Steuern gegenüber. Gesunken sind allerdings auch die Einnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern und auch der Steuerkraftausgleich fiel geringer aus. Aus dem Publikum kamen keine Fragen, die Jahresrechnung wurde einstimmig angenommen. Der behindertengerechte Treppenaufgang zum Sportplatz der Primarschulanlage, präsentiert von Schulprä-

sident Reto Wegmüller, warf ebenfalls keine grosse Wellen. Der Souverän bewilligte einen Kredit von 125 000 Franken für einen Treppenlift und den Bau eines rollstuhlgängigen Weges beim Sportplatz, inklusive den dazu nötigen Landerwerb von 100 Quadratmetern. Der Treppenlift wird mit einem Sitz ausgestattet damit ihn auch Gehbehinderte und nicht einzig Rollstuhlfahrer nutzen können. Mehr zu reden gab der Neubau einer Bushaltestelle samt Trottoir an der Jonenbachstrasse beim Gemeindehaus für 160 000 Franken. Gemäss Tiefbauvorsteher Hugo Walter sollen die beiden bestehenden Haltestellen,

die sich auf Post- bzw. Privatgrund befinden, zugunsten der neuen, behindertengerechten Haltestelle aufgehoben werden. Neu wird sich die Haltestelle für beide Richtungen mitten in der Strasse befinden und nicht wie bisher in je einer Bucht. Das Wartehäuschen wird versetzt und mit einem neuen Fundament ausgestattet. Ein Rückweisungsantrag, der forderte, dass mit dem Neubau bis zum Vorliegen der definitiven Pläne für den Ausbau des Dorfplatzes gewartet werden soll, wurde wuchtig abgelehnt. Zustimmung erhielt auch das von Marcel Fuchs vorgetragene Anliegen, man möge der Gemeindeverwaltung

Anschluss von Kirche und Pfarrhaus ans Fernwärmenetz Auch die Versammlung der reformierten Kirchgemeinde verlief reibungslos. Kirchenpflegepräsident Hans Ulrich Meier stellte eine positive Rechnung mit einem überraschenden Gewinn von 27 000 Franken vor. Damit ist das Eigenkapital auf 163 000 Franken angestiegen. So richtig darüber freuen könne er sich aber dennoch nicht. Zu viele Vorhaben seien wegen Geldknappheit seit Jahren blockiert. Daran ändere auch die positive Jahresrechnung 2014

nichts, erklärte Meier. Als Grund für das gute Resultat gab er höhere Steuereinnahmen und intensive Sparbemühungen an. Von den 27 Stimmberechtigten wurde die Rechnung daraufhin einstimmig gutgeheissen. Ebenso der Anschluss von Kirche und Kirchgemeindehaus ans Fernwärmenetz des Wärmeverbunds Rifferswil AG der Gebrüder Kehrli. Die Kosten für den Anschluss, inklusive Einkauf in den Wärmeverbund, betragen 72 500 Franken. (map.)

eine weitere Stelle zugestehen. Seit 1987 sei die Verwaltung mit 200 Stellenprozenten dotiert. Inzwischen habe sich jedoch die Bevölkerungszahl markant erhöht und auch die Verwaltungsaufgaben seien wesentlich komplexer geworden, mehr Abklärungen und Koordination nötig. Mit dieser knappen Besetzung sei eine Stellvertreterfunktion nur sehr beschränkt möglich, argumentierte Fuchs. Er stellte in Aussicht, dass die Bevölkerungszahl in zwei bis vier Jahren auf 1200 Einwohner anwachse und sich zudem Mehraufwand in der Buchhaltung wegen der bevorstehenden Rechnungslegung nach HRM2 abzeichnet. Als Vergleichsgrössen nannte Fuchs Maschwanden mit 660 Einwohnern und 230 Stellenprozenten auf der Verwaltung, sowie Kappel (1030 Einwohner, 260 Stellenprozente plus ein Lehrling). Das überzeugte auch das Stimmvolk, das die Aufstockung der Stellenprozente bewilligte. Allerdings nicht ohne kritische Anmerkung: Ein Votant fragte nach dem Sinn des Wachstums, wenn auf der anderen Seite der Platz immer enger, die Stimmung im Dorf laufend anonymer und die zusätzlichen Steuererträge durch Mehraufwände bei Infrastruktur und Verwaltung wieder aufgerieben werden. Trotz der 400 zusätzlichen Personen, die in den letzten Jahren nach Rifferswil gezogen seien, gehe es dem Volg nicht besser und bald schliesse auch die Metzg. Fuchs

sagte, dass er der Entwicklung ebenfalls kritisch gegenüberstehe. Es sei nicht im Interesse des Gemeinderates, unentwegt zu wachsen. Bei 1200 Einwohnern sei vorerst Schluss. Zum Fragenkatalog, den die Grünliberalen zum Bezirksspital eingereicht hatten, konnte Fuchs noch nicht allzu viel Konkretes sagen, da es sich um ein laufendes Verfahren handle. Nur so viel: Die Gemeinde Rifferswil stehe hinter dem Spital Affoltern und sei an einer Aufklärung der Sachverhalte interessiert. Damit gab sich der Interpellant zufrieden. anzeige


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Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Juni 2015

Aufwandüberschuss kleiner als budgetiert

Jugendberatung contact: Veränderung als Konstante

Gemeindeversammlung in Stallikon

Jahresbericht zur Jugendberatung und Jugendförderung

Die Gemeindeversammlung Stallikon genehmigte am Mittwochabend die Jahresrechnung 2014 einstimmig und nahm zur Kenntnis, dass definitive Entscheide bezüglich Postagentur und Postauto-Fahrplan zurzeit noch ausstehend sind.

100 Jugendliche nahmen 2014 zusammen mit ihren Bezugspersonen die Beratungstätigkeit von contact, der Fachstelle für Jugendberatung und Jugendförderung im Bezirk Affoltern, persönlich in Anspruch. Im Jahresbericht setzt sich contact mit Veränderungen auseinander.

Die Rechnung 2014 der politischen Gemeinde Stallikon schliesst bei einem Aufwand von 17,95 Millionen und einem Ertrag von 17,02 Millionen mit einem Aufwandüberschuss von 926 594 Franken ab. Das ist um 629 206 Franken besser, als im Voranschlag, in dem mit einem Aufwandüberschuss von 1,56 Millionen gerechnet wurde, budgetiert. Zum besseren Rechnungsergebnis trägt vor allem der Mehrertrag von 1,25 Millionen Franken bei der Grundstücksgewinnsteuer bei. Nicht enthalten sind darin gut 660 000 Franken, die aufgrund eines Rekurses zurückgestellt wurden. Auch bei den ordentlichen Steuern verzeichnete man 2014 einen Mehrertrag von 122 000 Franken, der allerdings den Minderertrag aus früheren Jahren (-171 000 Franken) nicht zu kompensieren vermochte. Deutlich unter den Erwartungen fielen dagegen die Erträge bei den Quellensteuern

(-270 000 Franken) und den Steuerausscheidungen (-167 000 Franken) aus. Die 42 anwesenden Stimmberechtigten genehmigten die Jahresrechnung 2014, einschliesslich der Sonderrechnungen, ohne Wortbegehren und einstimmig.

Coop: Kein Interesse an Postagentur Anschliessend an die Gemeindeversammlung informierte der Gemeinderat zudem über den Stand bezüglich Postagentur und Postauto-Fahrplan sowie – auf Anfrage – über «Wohnen im Alter». Bei sämtlichen drei Themen konnten Gemeindepräsident Werner Michel und Gemeinderätin Monika Rohr allerdings noch nicht von definitiven Resultaten berichten. Punkto Postagentur, für welche Coop nach Übernahme und Umbau des auf 1. Juli schliessenden Reppisch-Märts kein Interesse zeigt, steht eine sehr gute mögliche Lösung allerdings kurz vor Abschluss, wie Werner Michel signalisierte. Dies gilt genauso bei «Wohnen im Alter» für die Evaluierung einer Baugenossenschaft, mit der man das Projekt realisieren will. Und schliesslich sind die Stalliker Wünsche bezüglich Postauto-Fahrplan noch hängig. (kb.)

Gelungenes Jubiläumsjahr 2014 GV der Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg 57 Aktionäre nahmen an der Generalversammlung der Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg (LAF) teil. Alle Anträge des Verwaltungsrates wurden gutgeheissen. Dank den über das Jahr verteilten Jubiläumsaktivitäten erreichte die LAF 2014 mit 221 095 Fahrgästen trotz siebenwöchiger Hauptrevision die vierthöchste Passagierzahl ihrer 60-jährigen Geschichte. Die 57 anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre, welche mit 1250 Stimmen rund 45 % des Aktienkapitals vertraten, genehmigten den Geschäftsbericht 2014 ohne Gegenstimme. Danach warf Walter Ess einen Blick zurück auf die Ereignisse des Berichtsjahres.

Reibungslose Hauptrevision Im Frühjahr stand die vom Bundesamt für Verkehr (BAV) den Seilbahnen alle sechs Jahre vorgeschriebene Hauptrevision an. Während der fast siebenwöchigen Revisionsphase, in der der Betrieb vollständig eingestellt war, wurden die Laufwerke beider Kabinen in ihre Einzelteile zerlegt, gereinigt, ge-

prüft und anschliessend wieder montiert. Zusätzlich wurden das Getriebe und der Hauptantriebsmotor einer Generalüberholung unterzogen sowie zusätzliche Arbeiten an der Bahn und den Stationen sowie in der Umgebung durchgeführt.

Unerwartete Reparatur Im Mai trat ein unvorhergesehener Schaden an einem Lagersitz einer Zugseilablenkscheibe auf. Dank dem unermüdlichen Einsatz der Angestellten der LAF sowie des Herstellers wurde das betroffene Teil demontiert, im Herstellwerk in Arth Goldau repariert und nur 48 Stunden später wieder eingebaut. Für die Fahrgäste standen während des zweitägigen Unterbruchs Bahnersatzbusse im Einsatz.

Hohes Fahrgastaufkommen dank Jubiläumsaktivitäten Das Jahr 2014 stand ganz im Zeichen des 60-Jahre-Jubiläums der Felseneggbahn. So offerierte diese während des gesamten Jahres zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten für unterschiedliche Altersgruppen. Zwei Wettbewerbe, eine Vielfahreraktion, Angebote für Schüler und Senioren, eine geführte Planetenwanderung, der Felsenegg-Erlebnistag sowie die finale Geburtstagsfeier sorgten für Zuspruch bei der Bevölkerung und zu ansehnlichen Fahrgastzahlen. Trotz Revisionsunterbruchs konnte die LAF im Jahr 2014 insgesamt 221 095 Fahrgäste und den besten Juni, den besten August sowie den besten November aller Zeiten verzeichnen und auch ihren elfmillionsten Fahrgast begrüssen.

Auch 2015 gut gestartet

LAF: 2014 über 220 000 Fahrgäste. (pd.)

Auch die aktuellen Fahrgastzahlen lassen Vielversprechendes erhoffen. So wurden bis Ende April bereits etwa 20 % mehr Fahrgäste als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre registriert. (pd.)

Die Ergebnisse einer Befragung von Jugendlichen darüber, wie wohl ihre Altersgenossen vor 50 Jahren gelebt haben und was diese möglicherweise in 50 Jahren beschäftigen wird, hat Jugendberaterin Yvonne Bamert verblüfft. «Überrascht hat mich, wie stark die Fantasien der Jugendlichen von eigenen Erfahrungen geprägt sind», schreibt die 60-%-Stellenleiterin von contact, der Jugendberatungs- und Jugendförderungsstelle des Bezirks Affoltern, in ihrem Leitwort zum Jahresbericht 2014. In diesem Ergebnis sieht sie gleichzeitig einen Ansatz für die Tätigkeit ihres kleinen Teams mit den Jugendberatern Simone Janett (50 %) und Jan-Erik Grebe (20 %) sowie dem Jugendbeauftragten Matias Dabbene (50 %): «Hier können wir ansetzen, indem wir den Jugendlichen in der Gegenwart neue Erlebnisse ermöglichen, ihnen dabei helfen, nicht in einer schwierigen Vergangenheit stecken zu bleiben und eine offenere, hoffnungsvolle Zukunft zu entwerfen.» Veränderung ist denn auch der thematische rote Faden, welcher sich durch das Resümee des Berichtsjahres 2014 zieht. Sie findet sich als Konstante in den Antworten der Jugendlichen sowie in den Berichten der Mitarbei-

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Matias Dabbene, Jugendbeauftragter. tenden. So stellt Diplompsychologe Jan-Erik Grebe fest, dass der Wandel grosse Unterschiede darin zeitigt, was Jugendliche früher brauchten, sie in der Gegenwart beschäftigt und was sie in Zukunft brauchen werden. Grebe stellt dazu fest: «Ob diese Veränderungen so schädlich sind oder so heftig, wie wir sie erleben, die wir nicht mehr jugendlich sind, ist weniger klar, als die Tatsache, dass sich die Veränderung der Umwelt nicht leugnen lässt. Eine erfreuliche Nachricht ist aber, dass die meisten Jugendlichen es letzten Endes dennoch schaffen, wohlbehalten in das Erwachsenensein zu treten.»

Umfassende Aktivitäten in 2014 Im Jahresbericht 2014 weist contact eine Vielzahl verschiedenster Aktivitäten und Tätigkeiten aus. 100 Jugendliche (2013: 96), 57 Mädchen und 43 Jungen, wurden im vergangenen Jahr zusammen mit ihren Bezugspersonen im contact persönlich beraten. In die-

sen Beratungen fanden insgesamt 1070 Kontakte mit Jugendlichen und ihrem Umfeld statt (987). 361 Einzelgespräche mit Mädels und Jungs wurden geführt, es fanden 66 Sitzungen mit den Eltern und 70 Gespräche mit der ganzen Familie sowie 43 Koordinationssitzungen statt. Dazu kam der Bedarf an Umfeldarbeit, der sich in 530 Telefonaten und E-Mails niederschlug. «Über die letzten drei Jahre zeigt sich eine interessante Veränderung im Anmeldeverhalten: Der Anteil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich persönlich im contact melden, hat stetig zugenommen», konstatiert dabei das Team. Dies, so wird vermutet, deute einerseits auf eine gute Bekanntheit von contact bei den Jugendlichen hin, andererseits darauf, dass vermehrt ältere Jugendliche, welche die Schule bereits verlassen haben, Rat suchen. Mitunter liegt dies auch in der starken Präsenz der contact-Mitarbeitenden an Schulen sowie der aktiven Mitwirkung in verschiedensten Gremien begründet, wie sie Fachpsychologin Simone Janett in ihrem Bericht ausweist. Ebenso in der Arbeit des Jugendbeauftragten Matias Dabbene, der sich auch 2014 punkto Jugendförderung engagiert für die Anliegen der Jugendlichen stark gemacht und die Vernetzung aller Akteure innerhalb der Gemeinwesen unterstützt hat. (kb.) Der contact-Jahresbericht 2014 zur Jugendberatung und Jugendförderung im Bezirk Affoltern ist auf www.contact-jugendberatung.ch einsehbar. Adresse: contact, Obere Bahnhofstrasse 15, 8910 Affoltern. Telefon 043 322 60 40, www.facebook.com/contact.jugendberatung.


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Juni 2015

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Die nächtliche Welt der Frösche entdeckt Amphibienspezialist Harald Cigler führte zu Laichgewässern in Obfelden und Maschwanden Die nächtliche Welt der Frösche entdecken – darum ging es in der Exkursion vom vergangenen Samstag. 30 Interessierte machten sich mit Pro Natura in der Kiesgrube Tambrig und im Grischhei auf Amphibien-Pirsch. ................................................... von thomas stöckli Samstagnacht nach 22 Uhr im Grischhei, Maschwanden: Ausgerüstet mit Gummistiefeln und Taschenlampen schreiten Frauen, Männer und Kinder um einen neu angelegten Teich. Vor jedem Schritt leuchten sie den Boden aus, schliesslich sollen die Amphibien beobachtet und belauscht und nicht zertrampelt werden. Dann richten sich die Lichtkegel der Lampen ins klare Wasser. Schnell sind hier Kaulquappen entdeckt – und werden sogleich bestimmt. Begonnen hat die Exkursion um 19.30 Uhr in der Kiesgrube Tambrig mit einer «natürlichen Selektion», wie es Exkursionsleiter Harald Cigler nannte: Die Teilnehmer mussten erst über einen Zaun klettern und den Deponie-Hügel besteigen. Diese Hürde nahmen allerdings alle. Belohnt wurden sie mit Einblicken in einen Amphibien-Standort von nationaler Bedeutung.

Nächtliches Abenteuer: Die Exkursionsteilnehmer an einem neu gestalteten, kargen Laichgewässer für Amphibien im Maschwander Grischhei. (Bilder Thomas Stöckli)

Austrocknende Gewässer wichtig Die Teiche, welche Harald Cigler hier angelegt hat, sind für Amphibien deshalb so interessant, weil sie über einen Ablauf verfügen und nicht das ganze Jahr über Wasser führen. Das schränkt den Druck von räuberischen Insekten ein und reduziert die Nährstoff-Anreicherung. Und was den Amphibien nützt, muss anderen Tieren nicht schaden: So haben sich mit dem Wasserablauf-System wieder gefährdete Libellenarten gezeigt. Einige der Amphibien, die im Tambrig auch leben, hat Cigler aus seinem privaten Garten in Kunststoffboxen mitgebracht. So zeigt er den Exkursionsteilnehmern etwa den kleinen Wasserfrosch, den Teich- und den Kammmolch. «Das sind die zwei seltensten Molche», verrät Cigler, «und beide sind darauf angewiesen, dass Gewässer austrocknen, sonst ist der Feinddruck zu gross. «Das ist kein Naturschutzgebiet, sondern ein gebauter Naturgarten», stellt Cigler klar. Die einstigen Flusslandschaften sind unwiederbringlich

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Schon die Kleinsten haben Freude am Naturerlebnis.

Urzeitlich anmutendes Wesen: der Kammmolch. verloren. So schreckt er auch nicht davor zurück, Pflanztröge aus Beton im Areal zu versenken und den Amphibien als Laichgewässer zur Verfügung zu stellen: «Den Tieren ist es egal, wie es aussieht.»

Exkursionsleiter Harald Cigler zeigt, anhand welcher Merkmale sich Wasserfrösche bestimmen lassen.

Fuchs, Wasserskorpion und ein Unkenchor Zum zweiten Teil der Exkursion geht es in die eingangs erwähnte Grischhei, Maschwanden. Hier trottet erst mal

ein Fuchs rund zehn Meter an den Exkursionsteilnehmern vorbei. Wer genau hinschaut, der entdeckt in den verschiedenen Feucht-Lebensräumen noch viel mehr. Etwa den Wasserskorpion – eine Wanzenart –, die Gelb-

randkäfer-Larve – ein gefürchteter Jäger –, den Wasserläufer und eine ganze Reihe an Amphibien. Als krönender Abschluss lässt sich gegen 22.45 Uhr ein Unkenchor hören – begleitet von einigen Laubfröschen.


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Freitag, 5. Juni 2015

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Ein leichtfüssiger Kunstspaziergang durch die Objektwelt von Heidi Spring Im Kunstfenster der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten blicken uns heiter wirkende Objektwesen an Heidi Springs Objektkunst strahlt eine Leichtfüssigkeit aus, die den Betrachter gerade in seiner sommerlichen Hochstimmung bezaubern und mit Heiterkeit umsäumen kann. Die 1000 Augen, die ihn im Kunstfenster der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten anschauen, machen gleichzeitig neugierig, was hinter dieser scheinbaren Leichtfüssigkeit stecken mag.

gen, dem Lebewesen, zugewandt. Ihre Urviecher, Wesen oder Gestalten stehen wenigen rein abstrakten Werken und Mobiles gegenüber. Es verwundert nicht, dass die Künstlerin die Werke von Alexander Calder und Joan Mirò besonders schätzt. Das spielerische Experimentieren mit Materialien, Oberflächen und Farben ist allen gemein. Gerade aus einem solchen spielerischen Vorgehen erzeugen Kunst und Wissenschaft Ernsthaftigkeit. Oft schlummert diese unter der Oberfläche des entstandenen Werkes und muss erst entdeckt werden. Die formale Vielfalt der Kunstobjekte von Heidi Spring verleiht dem jeweiligen Ort so etwas Leichtes, Schwebendes und Heiteres.

................................................... Von nana pernod 1000 Augen auf der Pirsch: Heidi Springs Objektkunst strahlt Leichtigkeit und Heiterkeit aus – hinter dieser Wirkung steht aber eine tiefschürfende Auseinandersetzung mit aktuellen Zeitthemen. Die Künstlerin diskutiert mit ihren urchigen Objektwesen, von denen sie einige auch liebevoll «Urviecher» nennt, das «Ausgestelltsein» des heutigen Menschen: Er ist unter permanenter Beobachtung, seine elektronischen und physischen Spuren werden von Computern und Kameras festgehalten. Diesen zu entkommen scheint fast unmöglich. Und hier greifen die 1000 Augen, die uns im Kunstfenster heiter betrachten. Heiter tun sie es deswegen, weil ihre Schöpferin, Heidi Spring, dies so möchte. Einen ernsten Diskurs in ein heiteres Kleid packen, um so auch die Herzen der Betrachter zu erreichen, ist ihre Absicht. Es fällt auf, dass ihre Objektwesen zwar immer Augen, aber keinen Mund besitzen. Dieser Sehsinn, der die Seele eines Lebewesens zum Ausdruck bringt, ist ein augenfälliges Merkmal von Heidi Springs Objektkunst – ihrer Viecher und Urviecher.

Die Reste der Welt in Freiheit geformt Heidi Springs künstlerisches Werk bildet sich im Durchstreifen der Natur. Dabei stets an ihrer Seite ist Kira, ihre

Objekte, bunt gemischt

Heidi Spring mit ihrer Hündin Kira inmitten ihrer Ausstellung im Kunstfenster. (Bild Arthur Bohrer) Hündin. Auf diesen Streifzügen findet die Künstlerin Allerlei, altes, weggeworfenes Eisen beispielsweise, Steine und verwitterte metallene Abfälle. Sie sammelt jene Gegenstände ein, bei denen ihr künstlerisches Auge eine Form entdeckt, die als Ausgang ihrer Objekte stehen kann. Aus Steinen, Holz, Eisenblech, Messingdraht, Granit, Sand, Leim und Acrylfarben entstehen dann in einem handwerklich anstrengenden und teilweise zeitaufwendigen Arbeitsgang die Kunstobjekte. Dass sie

so leichtfüssig daherkommen, erstaunt, wenn man ihren Werdegang und die dahintersteckende künstlerische Auseinandersetzung kennt. Aber gerade hier greift Springs Expertise, nämlich: Schwere in Leichtigkeit, Ernsthaftigkeit in Heiterkeit umzuwandeln. Diese Art der Verwandlung spiegelt sich denn auch auf einer ideellen Ebene der Nachhaltigkeit ihrer Kunstobjekte: aus dem Abfall unserer Welt blicken uns neue, beseelte Wesen an und bergen schmunzelnd

das Geheimnis ihrer Umwandlung in sich: «Freiheit ist für mich essenziell im Kunstschaffen. Gerade meine Objektkunst lässt mir diese im Schaffensprozess zu», erläutert die Künstlerin, die zudem ausgebildete Klavierlehrerin und Sängerin ist.

«Objekte, bunt gemischt», so würde der Titel der Ausstellung gemäss der Objektkünstlerin lauten. Das Kunstschaffen ist für Heidi Spring das Ergebnis unzähliger (bunter) Einflüsse, Erfahrungen, Erlebnisse und Wahrnehmungen. Die von ihr entworfenen Wesen fordern uns mit ihren 1000 Augen auf, eine solche ausgelassene Heiterkeit auch auf unsere Umwelt umzupolen. Vielleicht möchte uns ihr Werk einmal mehr verdeutlichen, dass erst wenn wir über uns selber lachen können, wir auch die Ernsthaftigkeit in ihrem Kern erfasst haben. So hinterlässt ein sommerlicher Spaziergang durch die Ausstellung im Kunstfenster der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten Frische und vielfältige Anregungen. Die Ausstellung dauert bis 12. Juli in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéro: jeden Sonntag, 14 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 12. Juli, 14 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten, Galerie: Donnerstag und Freitag, 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr.

Spielerische Figürlichkeit und flüchtige Abstraktion Heidi Springs Motivwahl ist vielfältig und doch mehrheitlich dem Lebendi-

Kunstfenster: Samstag und Sonntag, 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Für alle Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, 8906 Bonstetten, Telefon 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.

Obfelder Art-brut-Künstler in der Galerie 100 Kevin Günter zeigt in Affoltern beeindruckende «Peintre naïf» Die Galerie 100, Zürichstrasse 100, Affoltern, zeigt bis 18. Juni Art-brut-Werke von Kevin Günter. Der Obfelder Autodidakt, bekannt durch seine Arbeiten für Pro Infirmis, lässt während den Öffnungszeiten in der Galerie auch an seinem Schaffen teilhaben. Vernissage ist morgen Samstag, 10 bis 19 Uhr.

entschleiert sich beim genaueren Beschauen als höchst detailreiche Szenerie, die nicht selten in Staunen versetzt.

und Freitag 13 bis 18.30 Uhr, Samstag 11 bis 15 Uhr, oder nach Vereinbarung mit Markus Bösch, Telefon 079 821 13 61. Vernissage: Samstag, 6. Juni, 10 bis 19 Uhr.

Arbeiten in der Galerie

................................................... von urs e. kneubühl Es ist die erste Ausstellung des jungen Obfelders. Dies, obwohl das künstlerische Talent Kevin Winklers schon von Pro Infirmis entdeckt worden ist: Die grösste Fachorganisation der privaten Behindertenhilfe in der Schweiz hat einige Werke des 21-Jährigen gekauft und publiziert. Jetzt stellt die Galerie 100 an der Zürichstrasse 100 in Affoltern bis 18. Juni über 40 der beeindruckenden Art-brut-Arbeiten des Obfelders aus. Neben Gemälden auch Zeichnungen und eine Skulptur – allesamt Werke von thematischer und emotionaler Vielschichtigkeit. Kevin

Kevin Günter, Obfelden. Öffnungszeiten: Donnerstag

Der junge und talentierte Obfelder Künstler Kevin Günter zeigt seine Werke bis zum 18. Juni in der Affoltemer Galerie 100. (Bild zvg.) Günter erfasst seine Motive mit grosser Empathie, wobei sich alles um die in ihrer materiellen Verlebendigung ausgeforschte Figuration dreht. So entwickelt sich eine eigenwillige Spannung zwischen Material und Erschei-

nung. Dabei lässt sich die thematische und emotionale Vielschichtigkeit von Günters Arbeiten oft erst auf den zweiten Blick erkennen. Was augenblicklich wie ein freundliches Durcheinander aussieht,

«Es ist die Lust am unbeschwerten Tun, die kindliche Gelassenheit, die aus seinen Werken spricht und fesselt», beschreibt Markus Bösch, Kurator der Galerie 100, die Faszination der Arbeiten des talentierten Obfelders. Und obwohl Günter seinen eigenen Stil zu seinem eigenen Thema gemacht hat, scheut Bösch den Vergleich mit dem Schaffen eines Jean Debuffet oder Hans Krüsi nicht. Entsprechend freut sich der Galerie-Kurator auch, dass der junge Obfelder Künstler während den Öffnungszeiten den Besuchern direkt in der Ausstellung Einblick in sein Schaffen geben wird: «Es ist ein besonderes Privileg, dass man dem ausstellenden Künstler in der Galerie beim Arbeiten über die Schulter schauen darf.» Galerie 100, Zürichstrasse 100, Affoltern, bis 18. Juni: Art brut von

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Vermischtes

Freitag, 5. Juni 2015

Spielnachmittag im Kispi-Rehazentrum Seit über 20 Jahren führt das Rehabilitationszentrum des Kinderspitals einen Spielnachmittag durch

Der Rollstuhl Parcours erlaubte es auch Herumzualbern.

Beim Basketball waren Geschicklichkeit und Übung gefragt. (Bilder zvg.)

Am 27. Mai war es wieder so weit. Der grosszügige Spielplatz des Rehazentrums des Kinderspitals wurde von ungewöhnlich vielen Kindern und begleitenden Erwachsenen bevölkert.

Spielen absolvieren. Am einen Stand konnte man mit einer Wasserspritze einen Büchsenturm zum Einsturz bringen, an einem anderen Korbball und Boules spielen.

Feen und Königinnen entstehen. Mohrenkopfschiessen, Geschicklichkeitsparcours mit Balancieren und Pezziball standen auch noch auf dem Programm.

Der Alltag eines Rollstuhlfahrers

Rotarier mit ihren Partnern und Kindern

................................................... von renate dennler

Es herrschte ein munteres Treiben, man hörte Kinder rufen und lachen, in der Luft lag der Geruch von Son-

nencreme, Feuer und gebratenen Würsten: Das Kispi richtete seinen Spielnachmittag aus. Auch dieses Mal zur Freude aller bei schönstem Frühlingswetter. Der seit über 20 Jahren einmal jährlich durchgeführte Spielnachmittag gibt den jungen Patientinnen und Patienten die willkommene Gelegenheit, ihren Spitalalltag für ein paar Stunden zu unterbrechen. Sie konnten mit ihren Eltern, Geschwistern und eingeladenen Freunden auf dem weitläufigen Areal des Rehazentrums einen Parcours mit verschiedensten

Der Rollstuhlparcours zeigte auch Erwachsenen und nichtbehinderten Kindern, was ein Rollstuhlfahrer im Alltag zu leisten hat. An der Kletterwand konte jeder und jede seine Kraft und Beweglichkeit testen. Der Schminkstand liess Batmen, Spiderman, Tiger,

Die Schweizerische Vereinigung zugunsten von Personen mit Spina bifida und Hydrocephalus untertützt den Anlass, indem sie jedes Jahr Material und Personal mitbringt, um mit den Kindern eine Bastelarbeit auszuführen.

Am Schluss des Tages konnte sich jedes Kind am Gabentisch einen kleinen Preis aussuchen und den Tag mit einer Wurst, Kuchen oder einem Glacé abschliessen. Da das Personal des Rehazentrums einen solchen Anlass alleine nicht durchführen könnte, stellt der Rotary Club des Bezirkes jeweils ein gutes Dutzend Helfer. Sie helfen bei der Betreuung der einzelnen Patienten, hüten einen Stand oder grillieren und bedienen. Inzwischen helfen nicht nur die Rotarier selber, sondern auch ihre Partnerinnen und ihre Kinder.

Zeitreise am Türlersee Die Jubla Säuliamt verbrachte ein aufregendes Pfingstlager Wenn die Jubla Säuliamt ins Pfingstlager geht, heisst das für die Kinder fantastische Geschichten und Abenteuer erleben. Im Pfingstlager reisten die Jublaner per Zeitmaschine in die Vergangenheit und hatten mit verschiedenen Problemen zu kämpfen, die Zeitreisen mit sich bringen. Manch ein Spaziergänger mag sich am Pfingstwochenende über das spezielle Gebilde im Wald oberhalb des Türlersees gewundert haben. Es handelt sich dabei um die Zeitmaschine, welche der Jubla (Jungwacht und Blauring) Säuliamt während ihres Pfingstlagers zur Verfügung stand. Am Samstagmorgen vor Pfingsten versammelten sich 31 abenteuerlustige Kinder und 12 motivierte Leiter in Affoltern, um die berüchtigte Zeitmaschine «Mätschik» zu finden. Mit Wanderschuhen an den Füssen und Gepäck für drei Tage auf dem Rücken

machte sich die Schar auf den Weg. Beim Türlersee wurde sie am Nachmittag vom «Timer», dem Zeitmaschinenfahrer, in Empfang genommen. Er lud sie ein mit ihm in eine andere Zeit zu reisen, was die Jublaner sich natürlich nicht entgehen lassen wollten.

Probleme mit Höhlenbewohnern Bergrüsst wurden sie beim Ausstieg von herumbrüllenden Höhlenbewohnern aus der Steinzeit. Anschliessend wurden Zelte aufgeschlagen und ein Volleyballnetz gespannt. In der aufgebauten Küche wurde das Abendessen auf dem Feuer zubereitet und auf der grossen Spielwiese herrschte buntes Treiben. Am Abend musste Treibstoff für die Zeitmaschine her und so sammelten die Kinder an verschiedenen Posten Geld. Nach einem feinen Stück Kuchen ging es ab ins Zelt. Der nächste Tag brach an und schon hatte die Schar die ersten Probleme mit den Höhlenbewohnern am

Hals. Diese hatten nämlich sämtliches Spielzeug geklaut und in ihrer Höhle untergebracht. Schliesslich konnten die Jublaner ihr Hab und Gut zurückerobern und waren überrascht, als sich die Höhlenbewohner nach dem Mittag sogar bei ihnen entschuldigten. Als Entschädigung hatten sie einen Steinzeit-Postenlauf vorbereitet.

Von der Steinzeit in die 1960er Als die Dämmerung einbrach, hatten die Jublaner genug von der Steinzeit und beschlossen mit der Zeitmaschine weiterzureisen, was sich als schwieriges Unterfangen herausstellte. Die Zeitmaschine ging kaputt und musste geflickt werden. Doch wer konnte sie reparieren? Nach Bemühungen der ganzen Schar konnte schliesslich ein Zeitmaschinenflicker gefunden werden und erleichtert schlüpften die Teilnehmer in ihren Schlafsack. Mitten in der Nacht wurden die Leiter von Höhlenbewohner angegriffen. Mit Hilfe der geweckten Kinder fesselten sie die Steinzeitmenschen und entschlossen sich noch mitten in der Nacht weiterzureisen. Dieses Mal brachte die magische Maschine die Zeitreisenden zu den Hippies, die der Schar mehr als freundlich gesinnt waren. Sie animierten die Schar mit ihnen am Feuer zu singen, und gemeinsam genossen sie die leckeren Schoggibananen bei super Lagerstimmung. Am nächsten Tag stand Abbrechen auf dem Plan. Die Zeitmaschine brachte die Jubla Säuliamt wieder ins Jahr 2015, und der Rückweg nach Affoltern wurde in Angriff genommen. Glücklich, erschöpft und mit vielen guten Erinnerungen wurden die Jublaner bei der katholischen Kirche von ihren Eltern empfangen. (pd.) Für Interessierte findet am Mittwoch, 10. Juni, der Pfingstlagerrückblick mit Fotos in der katholischen Kirche Affoltern (Seewadelstrasse 13) statt. Anschliessend gibt es Informationen zum bevorstehen-

Bei der Ankunft am Türlersee war das Wetter noch bedeckt. (Bild zvg.)

den Sommerlager.

Badmeister Adel Takrouni, Daniel Abellas und Nelly Röthlisberger, Schwimmschule Röteli, sowie Joena Di Giacomo vom Badi-Restaurant (v.l.). (Bild tst.)

Vorfreude auf einen schönen Badi-Sommer Wieder Kinderschwimmkurse im «Stigeli» Vor einem Monat hat im Affoltemer Freibad Stigeli die Saison begonnen. Ein Höhepunkt sind auch dieses Jahr die Schwimmkurse in der ersten und letzten Sommerferien-Woche. «Es läuft gut», verrät Béchir Takrouni, neuer Leiter Schwimmbad im «Stigeli», Affoltern. Insbesondere die erste Woche sei toll gewesen, findet auch Joena Di Giacomo vom Badi-Restaurant. Nach zwei Saisons mit einem Betriebsleiter für Bad und Gastronomie wurden die beiden Bereiche auf dieses Jahr hin wieder getrennt: Das Bad wird weiterhin durch die Gemeinde betrieben, den Gastronomieteil hat die Familie Di Giacomo gepachtet. Wie bereits im vergangenen Jahr bringt die Schwimmschule Röteli auch diesen Sommer wieder in der ersten und letzten Ferienwoche Kindern ab vier Jahren in Intensivkursen das Schwimmen bei. Die Kleinsten beginnen mit dem Krebs- und SeepferdKurs. Das engagierte SchwimmschulTeam führt die Anfänger mit Freude und Geduld ans und ins Wasser. Es folgen Seepferd, Frosch, Pinguin, Tintenfisch und Krokodil. Der Eisbärkurs –

das letzte Abzeichen – schliesst mit einer Zusatzprüfung ab, dem WasserSicherheits-Check. Wer diesen besteht, bekommt zusätzlich zum Kursabzeichen den WSC-Ausweis. Dieser persönliche Ausweis mit Foto berechtigt Kinder zum Aufenthalt in öffentlichen Badeanlagen auch ohne Eltern. Neu im Angebot ist der Spiel-undSpass-Kurs für Kinder ab sieben Jahren, die schon gut schwimmen und tauchen können. Neben Stafetten werden sie in verschiedenen Tauchspielen, sicherem Turmspringen und Wasserball unterrichtet. Da die Schwimmkurse bei jeder Witterung durchgeführt werden, empfiehlt es sich, für die Kinder Neoprenshortys zu mieten. Diese schützen vor Kälte und auch vor direkter Sonnenstrahlung. Die Shortys werden am Montagvormittag abgegeben und müssen erst am Freitag nach Kursende wieder zurückgebracht werden. Neu im Sortiment der Schwimmschule Röteli sind Badetücher mit vorgesticken Feldern, um die heiss begehrten Schwimmabzeichen aufzunähen, sowie Badekappen mit Logo. (tst.) Infos / Anmeldung: www.schwuemschuel-roeteli.ch.


Vermischtes

Wer will denn überhaupt noch Frieden? Informationsveranstaltung mit Tim Guldimann und Erich Gysling, moderiert von Pia Holenstein am Donnerstag, 11. Juni, 19.30 Uhr, im Kasinosaal Affoltern. Der nächste Gaza-Krieg, der kommt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Die sogenannten Friedensgespräche sind wohl das Gegenteil von Friedensbemühungen: Die Welt wird hingehalten, während im unbekannten, weil unzugänglich gehaltenen Hinterland eine Lösung Schritt für Schritt verunmöglicht wird. Die Frustration im dicht bevölkerten Landstreifen wächst derweil weiter – es ist wie ein Dampfkochtopf, dessen Ventil immer schriller pfeift. Und je bedrohlicher der Topf wird, desto grösser die Angst, das Gerät von der Flamme wegzuziehen. Bis … ja, bis wann? Es gibt aber Stimmen von Unermüdlichen, welche immer noch daran glauben, dass ein Frieden im Nahen Osten unumgänglich und darum möglich sei. Eigentlich liegt es auf der Hand, dass Israel sich mit diesem andauernden Kriegszustand schadet. Aufklärung ist notwendig, denn im Dickicht der Ideologien gibt es erst recht keinen Ausweg. (pd.)

Friede zwischen Israel und Palästina – reine Utopie? Was uns der Konflikt angeht und wie wir aktiv werden können. Eine Informationsveranstaltung mit Tim Guldimann und Erich Gysling, moderiert von Pia Holenstein. am Donnerstag, 11. Juni, 19.30 Uhr, Kasinosaal Affoltern am Albis.

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«Seewadel-Spirit» soll ins neue Haus mitgenommen werden Reges Interesse am Informationsnachmittag vom 28. Mai im Haus zum Seewadel Auch der diesjährige Informationsnachmittag für interessierte Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks Affoltern war ein voller Erfolg. «Unser Miteinander ist geprägt von Respekt, Achtung und Wertschätzung.» Dies ist nicht nur ein Satz aus dem Leitbild des Hauses, sondern ist bereits bei der Vorstellungsrunde von Urs Petermann, dem Geschäftsleiter des Hauses zum Seewadel deutlich spürbar geworden. Die Besucherinnen und Besucher, aber auch Bewohnerinnen und Bewohner zeigten grosses Interesse am Werdegang und den Wertvorstellungen des Geschäftsleiters. «Ich nehme die Mitarbeitenden, Bewohnerinnen und Bewohner – generell die gesamte Gemeinschaft im Haus – als grosse Familie wahr», war ein Statement, welches den Respekt und die Wertschätzung verdeutlichte. Dieser Aussage wurde von den Interessentinnen und Interessenten mit Kopfnicken zugestimmt. Die Stimmung im Haus und das «Zu-Hause-Fühlen» ist etwas ganz besonderes und zeichnet nebst der hohen Arbeitsqualität das Haus zum Seewadel aus, was auch in einer neuen Institution weitergelebt werden soll. «Wir schauen auf unsere Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitenden, jetzt und in Zukunft. Der Seewadel-Spirit soll ins neue Haus mitgenommen werden, dies ist uns ein gros-

Info-Nachmittag im Haus zum Seewadel: Geschäftsleiter Urs Petermann gibt Auskunft. (Bild zvg.) ses Anliegen», so der Geschäftsleiter weiter, in Zusammenhang mit der Zukunft des Hauses zum Seewadel. Auch wegen dem kürzlich veröffentlichten Pressebericht sorgte das Thema Zukunft Seewadel für Gesprächsstoff und rege Diskussionen. Der Geschäftsleiter und das gesamte Kader nahmen sich Zeit, alle Fragen und Unsicherheiten während und nach der Informationsveranstaltung zu klären. Die Veranstaltung wurde musikalisch untermalt von Beato-José Neu-

rohr, «the Romantic Flute», was zur gemütlich ausgelassenen Stimmung im Saal beitrug. Es entstand ein angeregter Meinungsaustausch, und auch die Fragerunde war sehr spannend: «Ist Schnupperwohnen im Haus möglich?» Voller Freude wurde über das gut ausgestattete und wohnlich eingerichtete Ferienzimmer berichtet. Der Vorteil am Schnupperwohnen im Haus zum Seewadel ist, dass das Leitbild nicht nur ein Schriftstück bleibt, sondern spürbar erlebt werden kann.

Nach Kaffee und Kuchen hatten die Besucher die Möglichkeit, sich am Infostand mit Unterlagen zum Heimeintritt zu bedienen. Ebenfalls wurden Hausführungen durchgeführt, bei welchen diverse Räumlichkeiten des Hauses und ein Bewohnerzimmer besichtigt werden konnten. Der nächste Info-Anlass im Seewadel ist am Abend des 10. November. Dann erläutert das Leitungsteam wertvolle Sachthemen wie Eintritt, Kosten und Finanzierbarkeit. (pd.)

Frühlingsblumen und «Entwurmer» «Erlebnisse»: Wanderung vom Toggenburg nach Amden Am Sonntag, 31. Mai, machte sich die Gruppe «Erlebnisse» auf den Weg nach Stein ins Toggenburg und wanderte über Vorder Höhi nach Amden. ................................................... von otto steinmann

erreichte die Gruppe den höchsten Punkt der Wanderung, die Vorder Höhi auf 1537 m. ü. M. und das Picknick stand auf dem Programm. Im Windschatten und an der Sonne waren eine Pause und das Mittagessen gerade richtig. Leider bedeckten viele Wolken den Blick auf die Glarner Alpen.

aber guten Kräuterschnaps. Nach erfolgter Entwurmung begann die letzte Wanderetappe in Richtung Niederschlag. Der schöne Höhenweg führte um das schöne Hochmoor «Bönisriet» herum nach Hinter Höhi und nach Strichboden war das Wanderziel in Niederschlag erreicht. Der Abstieg nach Amden war dann sehr gelenkschonend mit der Sesselbahn. Kurz nach 16 Uhr folgte dann die Fahrt mit dem Bus nach Weesen an den Walensee und nach Ziegelbrücke. Mit der SBB folgte dann die Rückreise ins Knonauer Amt mit vielen sehr schönen Eindrücken an ein gelungenes Wandererlebnis.

Nachdem diese Wanderung wegen zu Hochmoor und Sesselbahnfahrt viel Schnee vom 17. auf den 31. Mai Frisch gestärkt wurde die leichte Wanverschoben werden musste, klappte es derung nach dem Mittag fortgesetzt. an diesem Sonntag bestens. Die Anrei- Zuerst auf der breiten Strasse in Richse via Rapperswil, Uznach Wattwil tung Arvenbühl. Dann aber zweigte und am Schluss mit dem Doppel- der Wanderweg nach rechts ab und stock-Bus nach Stein war relativ lang, folgte einem sehr schönen Wanderdoch es sollte sich auszahlen. Bevor weg, dem Höhenweg, der um den Guldie Wanderung in Stein auf 838 me herumführt. Nach etwa 45 Minu- Fotos zu diesen und anderen Erlebnissen m.ü.M. begann, genossen die Wanders- ten erreichte die Erlebnis-Gruppe die unter www.erlebnisse.ch/fotoalbum. leute einen guten Kaffee, samt einem Bäsebeiz «Furggelen». Ein feiner «Furg- Am Sonntag, 14. Juni, folgt die E-Bike- und gelen-Kafi» kam da gerade richtig und Fahrrad-Tour im Zürcher Oberland mit Start feinen Gipfeli. Dann aber gings so richtig los. Der zum Dessert genossen alle einen «Ent- in Bubikon. Kurzfristige Anmeldungen sind Aufstieg von zwei Stunden hatte es wurmer» – einen geheimnisvollen noch möglich. Infos unter www.erlebnisse.ch. wirklich in sich. Der schmale Wanderweg führte dem Dürrenbach mit seinen zig Wasserfällen (Verbauungen) entlang. Auf der rechten Talseite thronten der markante Ruezenberg, dann die Gipfel der Goggeien und später dann der Schär, der Rotberg und ganz am Schluss noch das Farenstöggli. Dass der Schnee noch nicht lange weg war, sah man daran, dass die Frühlingsblumen in Vollblüte standen. Um die Mittagszeit Das Zwischenziel im Blick: Kurz vor der Bäsebeiz Furgglen. (Bild zvg.)

Architekt Christoph Schiess (links) sowie die Verantwortlichen der Landi Albis, Claudia Küng, Leiterin Agrola, und Armin Heller, Geschäftsführer, freuen sich, der Kundschaft die erneuerte Tankstelle ab 13. Juni zu präsentieren. (Bild zvg.)

Neue Tanksäulen und weitere Anpassungen Agrola Tankstelle Birmensdorf wird saniert Klein aber fein – ganz nach diesem Motto saniert die Landi Albis die Agrola Tankstelle hinter dem Werkhof der Gemeinde Birmensdorf. Diese Station ist seit der Schliessung der Migrol Tankstelle die einzige im Dorfkern. Die Umsätze der Agrola Tankstelle in Birmensdorf sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Dies erlaubt der Landi Albis, entsprechende Investitionen zu tätigen. Die Tanksäulen sind veraltet und werden durch die neue Säulengeneration ersetzt. Weiter wird die Preisanzeige erneuert, ein neu erstellter Wegweiser dient zur besseren Auffindbarkeit und viele weitere Anpassungen lassen die kleine, ansprechende und zweckmässige Tankstelle schon bald in einem neuen Licht erscheinen. «Wir stellen fest, dass es viele Autofahrer sehr praktisch finden, nach den Entsorgungen im Werkhof nur wenige Meter nebenan auch noch

schnell den Tank ihres Fahrzeuges füllen zu können», sagt Geschäftsführer Armin Heller von der Landi Albis. Die Tankstelle wird infolge dieser Umbauarbeiten von Montag, 8. Juni, bis Freitag, 12. Juni, geschlossen sein. Somit können die nötigen Arbeiten fristgerecht und sicher durchgeführt werden. Am Samstag, 20. Juni, von 10 bis 15 Uhr findet eine kleine Wiedereröffnungsfeier statt. Was die Besucher dort erwartet, möchten die Landi Albis heute noch nicht verraten. Also: Vorbeikommen und sich überraschen lassen! Claudia Küng ist seit 1. Juni 2015 neu im Team der Landi Albis und ist verantwortlich für den Bereich Agrola, welcher die Tankstellen, den Heizölund Pellethandel beinhalten. Sie freut sich sehr auf die neue Aufgabe. Den direkten Kundenkontakt schätzt sie sehr und ist sich bestens gewohnt, in einer Drehscheibenfunktion in einem dynamischen Markt zu agieren und sich für das Wohl der Kunden einzusetzen. (pd.)


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Forum

Freitag, 5. Juni 2015

Verwirrt oder entschieden?

Daniela Burkart ist eine geeignete Kandidatin

Primarschule Ottenbach: Ersatzwahl.

Ersatzwahl vom 14. Juni die Ottenbacher Primarschulpflege.

Echte Wahl oder doch bloss Propaganda? Eine scheinbare «neutrale» Gegenüberstellung zweier parteiloser Frauen für das Amt der Schulpflege (Zwei parteilose Frauen bewerben sich, vom 22. Mai) führt gleich zu drei Leserbriefen am 2. Juni. (Echte Wahl oder Propaganda?, ein Tausendsassa!, Stellungnahme Martin Mullis). 1. Frage: Kann stilles, neutrales Wasser Wellen werfen? Nein. 2. Frage: Kann zwischen zwei Plus-Polen Strom fliessen? Nein. 3. Wenn der Artikel «Zwei parteilose Frauen bewerben sich» von Martin Mullis vom 22. Mai wirklich die «gleichen sachlichen Informationen über die Person und den Beruf» dargestellt hätte, wie er schreibt, würden sich dann Ottenbacher so stark enervieren, dass sie sogar Zeit und Energie aufwenden, um einen Gegenartikel («Echte Wahl oder Propaganda?») verfassen? Definitiv Nein. Amüsiert verfolge ich diesen schriftlichen Schlagabtausch. Da ist richtig Spannung drin. Spannung für eine «echte Wahl» am 14. Juni 2015. Die Wählerschaft – wir, das Volk – sollten uns darüber freuen. Geht es bei der Nachfolgewahl in die Schulpflege nun aber um Parteien,

Fachkompetenzen oder um «Verwurzelung»? Was bedeutet Verwurzelung? Bejahrt, knorrig? Mehr im Boden als an der Luft? Mehr Stamm als Blätter, Blüten und Früchte? Geht es nun um einen «Tausendsassa», um die Neugründung einer «Chamäleon-Partei» oder um die Schule Ottenbach? Es geht um die Schule. Es geht um unsere Schule. Es geht um Mädchen und Buben, welche bestmögliche Ausbildung geniessen sollen in unserem Dorf. Es geht um Inhalt, nicht um Formen. Es geht um «Wurzeln» und um «Früchte». (Aber wir nähren uns von Früchten und nicht von «Wurzeln». Es geht um Behördenmitglieder, die gegenüber Parteien, Kanton und Gremien das Wohl der Kinder im Auge behalten und es auch durchsetzen wollen und können. Oder würde sich ein «Anzeiger» einen «freien Mitarbeiter» leisten wollen, der weder schreiben will noch kann? Ich bin froh, dass die Schüler und Schülerinnen der Primarschule Ottenbach nicht nach Parteizugehörigkeit gefördert werden. Und ich bin froh, dass ich zwischen zwei Kandidatinnen wählen kann. Sie auch liebe Leser und Leserinnen? Wen ich wähle? Das ist meine freie Wahl am 14. Juni 2015. Andreas Kühne, Ottenbach

Der Ottenbacher Souverän besitzt, was heutzutage nicht mehr ganz selbstverständlich ist, das Privileg, bei der Wahl einer Person in die Schulpflege auch wirklich wählen zu können. Zwei Kandidatinnen stellen sich zur Verfügung. Es gilt also der fähigsten Person die Stimme zu geben, was auf den ersten Blick wenn man die Werbeflyer der beiden Kandidatinnen betrachtet, nicht ganz einfach scheint. Dominique Morf preist sich als eigentliche Spezialistin für dieses Amt an. Zwar bezeichnet sie sich als parteilos, behauptet jedoch sowohl für die Genossen der SP als auch für die Sympathisanten der SVP und FDP sowie für die Anhänger von CVP und der Grünen durchaus wählbar zu sein. Dieses Bekenntnis kann sie vermutlich nur dank der Tatsache so leicht machen, weil Dominique Morf in Ottenbach nicht allzu bekannt ist. Die Namen ihres «Unterstützungskomitees» auf dem Flyer bestehen denn auch zur Hauptsache aus Nachbarn und Angehörigen der jetzigen Schulpflege. Zwar stand Frau Morf bereits auf der Lohnliste der Schule Ottenbach, ein Engagement in einem Verein, einer Organisation oder ein Einsatz auf freiwilliger Basis ist jedenfalls

mir persönlich nicht bekannt. Mögen ihre beruflichen Erfahrungen als Heilpädagogin auch beeindruckend sein, die Schulpflege sucht aber in erster Linie ein Mitglied und nicht eine Fachperson. Nicht zuletzt weil eine unbelastete und unvoreingenommene Person in einer Behörde öfters klügere Entscheidungen trifft, hat kürzlich der Zürcher Regierungsrat der Lehrerin nicht die Bildungs- und der Juristin nicht die Justizdirektion zugeteilt.

Alle Bevölkerungsschichten sollen vertreten sein In der Schulpflege sollen, meiner Meinung nach, alle Bevölkerungsschichten und alle Dorfteile angemessen vertreten sein. Mit Daniela Burkart steht eine geeignete Kandidatin aus dem Hinterdorf zur Wahl. Sie ist im Dorf stark verankert und engagiert sich auf verschiedensten Ebenen zum Wohl von Ottenbach und seiner Bevölkerung. Ich wähle am 14. Juni 2015 Daniela Burkart als neue Schulpflegerin, damit die Schulpflege weiterhin möglichst breit in unserer Bevölkerung abgestützt ist. Bettina Bucher, Ottenbach

Barbara Laasch in die Primarschulpflege Wettswil

Am 14. Juni 2015 stellen sich drei Kandidaten für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschule Wettswil zur Verfügung. Für uns ist Barbara Laasch die perfekte Wahl! Barbara Laasch hat den Elternrat der Primarschule Wettswil mitbegründet; sie war als Vorstandsmitglied ak-

tiv daran beteiligt, ein sehr gutes gegenseitiges Vertrauensverhältnis zu Schulleitung und Schulpflege aufzubauen. Während dreier Jahre durften wir Barbara Laasch als engagierte Elternrats-Präsidentin erleben. Sie hat dieses Amt mit grosser Sachkompetenz ausgeführt und hatte immer ein

offenes Ohr für die Anliegen der Eltern. Wo immer nötig, stand sie auch persönlich mit Rat und Tat zur Seite. Und scheute sich nie, selbst mit anzupacken. Seit erst einem Jahr ist auch das Jüngste ihrer drei Kinder der Primarschule entwachsen. Barbara Laasch ist daher noch nahe am Puls,

Reto Aschwanden als Friedensrichter von Obfelden

Die SVP wählt Reto Aschwanden als Friedensrichter! Warum? Reto Aschwanden ist ein junger, belastbarer Friedensrichterkandidat, welcher auch über eine rasche Auffassungsgabe verfügt. Er ist unabhängig, authentisch und vertrauenswürdig. Reto Aschwanden ist in Obfelden aufgewachsen und zur Schule gegangen. Das heisst, er ist mit Obfelden verwurzelt. Seine Freizeit verbringt er in Vereinen, welches ihn als sozialkompetent und bürgernah auszeichnet. Als praktizierender Rechtsanwalt verfügt er über die geforderten juristischen Kenntnisse. Mit ihm bekäme

Obfelden aber nicht einfach nur einen Juristen, sondern vor allem einen ausgebildeten Mediator. Er weiss, wie man geduldig und mit genügendem Durchsetzungsvermögen Konflikte ruhig, kommunikativ, kompetent und vor allem verschwiegen abhandelt.

Unterstützt von vier Parteien Reto Aschwanden lag am 8. März nur 34 Stimmen hinter Martin Heusser. 120 Stimmzettel wurden aber leer in die Urnen geworfen. Vier der fünf Ortsparteien und ihre Mitglieder der SVP, EVP, CVP und natürlich FDP un-

terstützen Reto Aschwanden bei der Wahl als Friedensrichter. Sein Slogan «Kompetent schlichten statt richten», ergänze ich noch mit «bürgernah, vertrauenswürdig, speditiv und wirkungsvoll»! Reto Aschwanden bringt in allen Bereichen sämtliche Voraussetzungen für das Amt als Friedensrichter in Obfelden mit. Aus diesem Grund und mit Überzeugung wählen wir am 14. Juni Reto Aschwanden als Nachfolger von Alfred Häberling. Doris Müller-Baumann, Präsidentin SVP Obfelden

Die FDP Bonstetten empfiehlt alle Geschäfte zur Annahme

Gemeindeversammlung vom Dienstag, 9. Juni, 19 Uhr.

Am nächsten Dienstag ist es wieder so weit. In Bonstetten wird ein ur-demokratisches Ereignis stattfinden. Ein Ereignis, welches sich viele Menschen ausserhalb der Schweiz herbeisehnen. Die Versammlung der Dorfgemeinschaft zur demokratischen Abstimmung über die eigene Zukunft und die Entwicklung des eigenen Dorfes. Sie wohnen in Bonstetten? Dann wird jeder Entscheid, der an unseren Ge-

meindeversammlungen gefällt wird, Sie irgendwann betreffen. «I dem Fall ... chömed Sie au oder?»

Weitreichende und kostspielige Entscheide Letzte Woche hat sich der Vorstand der FDP Bonstetten, zusammen mit seinen Behördenvertretern aus Primarschulpflege und Gemeinderat zu den Geschäften der nächsten Gemeindeversammlung beraten. Es sind wichtige, weitreichende und kostspielige

Entscheide, die zur Abstimmung kommen. Personelle Veränderungen in der Verwaltung, strategische Landreserven und die Finanzen der Gemeinde Bonstetten stehen zur Debatte und erwarten Ihren Entscheid. Der Vorstand der FDP Bonstetten empfiehlt einstimmig alle Geschäfte der anstehenden Gemeindeversammlung zur Annahme. FDP Bonstetten, der Vorstand www.fdp-bonstetten.ch (alle Informationen sind einsehbar unter www.bonstetten.ch)

bringt ihre Erfahrung und Kompetenz mit, aber auch die nötige Ruhe und Diplomatie, welche das Amt in der Schulpflege erfordert. Isabella Hollenstein Steiner, Marianne Brüggemann, Anita Geisser, Marion Künzli, Susanne Meli, Gabi Roth

Corina Schwald als Präsidentin der Schulpflege Wettswil

Aufgrund der vorzeitigen Demission der bisherigen Präsidentin muss in Wettswil am 14. Juni über die Nachfolge im Präsidium der Schulpflege entschieden werden. Die FDP Wettswil ist in der glücklichen Lage, mit Corina Schwald eine hervorragende, bürgerliche Kandidatin präsentieren zu können. Verantwortlich für das wichtige Ressort Finanzen, hat sich Corina Schwald Anerkennung von allen Seiten erarbeitet. Ihre öffentlichen Auftritte an Gemeindeversammlungen bei der Vertretung von Rechnung oder Budget, sowie die Präsentationen im Kontext der Erweiterung im Wolfetsloh und des anstehenden Neubaus im Mettlen haben die Anwesenden wegen ihrer Kompetenz überzeugt. Als Mutter von drei nun erwachsenen Kindern, welche ihre Primarschulzeit vollständig in Wettswil durchlaufen haben, und seit sechs Jahren Mitglied in der Schulpflege ist sie mit der Schule bestens vertraut. Weiter bietet ihr Nachdiplomstudium in Unternehmensführung und die Tätigkeit als Verwaltungsrätin in einem mittelständischen Familienunternehmen eine ausgezeichnete Grundlage, die Führung des ‹Unternehmens› Schule Wettswil mit ihren 60 Mitarbeitenden und 440 Schülerinnen und Schülern zu übernehmen. Corina Schwald bringt mit ihrer ruhigen und überlegten Persönlichkeit und als aufmerksame Gesprächspartnerin die idealen Voraussetzungen mit auch in schwierigen Situationen ausgleichend vermitteln zu können: Fähigkeiten die in der komplexen Konstellation von Schülern, Lehrpersonen, Eltern und Öffentlichkeit welche die Schule ausmachen eine Notwendigkeit darstellen. Die Schule Wettswil braucht für die kommenden Herausforderungen in der Schulgemeinde eine starke Persönlichkeit an ihrer Spitze, wählen Sie deshalb Corina Schwald zur Präsidentin der Schulpflege. FDP Die Liberalen, Wettswil

Die CVP zu den Abstimmungsvorlagen Kantonale Vorlagen 1. Gebührenvorlage – Änderung Kantonsverfassung. 2. Gebührenvorlage – Änderung Gemeindegesetz. Die zwei Volksinitiativen wollen alle Gebühren, die Kanton und Gemeinden erheben, in einem Katalog erfassen und diese den Stimmbürgern oder dem Parlament alle vier Jahre zur Genehmigung vorlegen lassen. «Ja zu fairen Gebühren im Kanton». «Ja zu fairen Gebühren in den Gemeinden». Also zweimal: Ja Keine Härtefallkommission: Die Härtefallkommission hat sich bewährt, ihre Arbeit hat zur Beruhigung in der Asylpolitik beigetragen. Härtefallgesuche könnten so oder so gestellt werden. Nein.

Eidgenössische Vorlagen Verfassungsbestimmung zur Fortpflanzungsmedizin und Gentechnologie im

Humanbereich. Erbkrankheiten ausschliessen und Erfolgschancen erhöhen, aber keine Auswahl nach Geschlecht oder andere Merkmale. Wichtige Untersuchungen können früher durchgeführt werden. Ja. Stipendieninitiative: Finanzielle Folgen. Erhebliche Mehrkosten für Bund und Kantone. Die Harmonisierung würde verzögert. Nein. Erbschaftssteuerreform: Die heutigen, kantonalen Erbschafts- und Schenkungssteuern müssten aufgehoben werden. AHV-Finanzierung bleibt ungelöst. Nein. Bundesgesetz über Radio und Fernsehen: Die allgemeinen Medienabgaben tiefer, fairer und unbürokratischer. Es gibt keine Schwarzseher und -hörer mehr. Ja. CVP Bezirk Affoltern

Die Abstimmungsvorlagen vom 14. Juni Meinungen zu den Abstimmungsvorlagen vom 14. Juni platziert der «Anzeiger» letztmals in der Dienstagausgabe, 9. Juni. Beiträge müssen die Redaktion bis morgen Samstag,

6. Juni, 12 Uhr, erreichen. Kurze Stellungnahmen haben bessere Abdruckchancen. Bitte jeweils die vollständige Adresse angeben. (Red)


Forum

Freitag, 5. Juni 2015

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SVP Wettswil lehnt erneuten Antrag für die Einführung der Schulsozialarbeit in der Primarschule deutlich ab An der Mitgliederversammlung vom 1. Juni wurden traditionsgemäss die Geschäfte der kommenden Gemeindeversammlung behandelt sowie über das Programm der nächsten Monate informiert: Während die beiden Jahresrechnungen ohne weitere Voten einstimmig genehmigt wurden, gab der erneute Antrag der Schulpflege zur Einführung der Schulsozialarbeit umso mehr zu diskutieren: Einige Mitglieder brachten zum Ausdruck, dass sie es als Zwängerei empfinden würden, da die Vorlage nur vier Jahre seit dem sie letztmals verworfen wurde, wieder

zur Abstimmung kommt. Im Weitern wünscht man sich mehr Transparenz über die Methodik des von der Schulpflege durchgeführten Bedarfsermittlungsverfahrens, welches zum Schluss gekommen ist, dass man hier mindestens eine 60-Prozent-Stelle zu jährlich anfallenden Kosten von 95 000 Franken schaffen muss. Denn die Schüler aus Wettswil fallen nämlich heute beim Übertritt in die Oberstufe im Vergleich mit ihren Kollegen aus Bonstetten und Stallikon, wo die Schulsozialarbeit schon länger eingeführt wurde, offenbar nicht mit einer grösseren Anzahl von Problemfällen auf.

Angesichts dieser Tatsache sowie der ohnehin schon angespannten Budgetsituation der Schulgemeinde ist man sich einig, dass hier nur das absolut notwendige, vom Kanton vorgeschriebene Minimum bewilligt werden darf. Ganz generell stellt sich die Frage, ob der Weg von immer mehr Betreuungsund Wohlfühlprogrammen für die Kinder das Richtige ist oder ob nicht die Eltern wieder vermehrt in die Verantwortung genommen werden müssten. Ein Schritt in die richtige Richtung ist sicher die Wahl von Charlotte Dalcin in die Primarschulpflege am

14. Juni. Als langjähriges Vorstandsmitglied der SVP sowie als ehemaliges Mitglied der RPK bringt sie die notwendigen Voraussetzungen und Kenntnisse mit, einen wichtigen Beitrag bei der Bewältigung der immer komplexer werdenden Aufgaben der Schule Wettswil zu leisten.

Ausblick Wahlherbst 2015 Nach der Sommerpause steht ab Mitte August die wichtigste Phase des Wahlkampfes 2015 an. Höhepunkt aus Wettswiler Sicht ist sicher das Podiumsgespräch vom 30. September mit

Nationalrat Gregor Rutz zusammen mit Kantonsrat und Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt unter der Gesprächsleitung von Alt-Nationalrat Hans Kaufmann. Die Bevölkerung ist zu dieser interessanten Gesprächsrunde herzlich in den Singsaal des Schulhauses Mettlen eingeladen. Am traditionellen Herbschtmäärt vom 27. September besteht zudem am Stand der SVP die Möglichkeit, in gemütlicher Atmosphäre die Kantonsräte und NR-Kandidaten Martin Haab sowie Barbara Steinemann persönlich kennenzulernen. SVP Wettswil, Andreas Engeler

Reichtum: Gegen ungleiche Verteilung

Verhaftet den Brandmelder, denn der macht uns die Probleme

Abstimmung vom 14. Juni über eine nationale Erbschaftssteuer.

Amtsgeheimnis verletzt, «Anzeiger» vom 12. Mai.

Die Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer ist ein Instrument gegen die ungleiche Verteilung von Reichtum. Indem kleinere und mittlere Erbschaften nicht besteuert werden, verringert sich die Vermögenskonzentration. Heute weist die Schweiz die höchste Vermögenskonzentration aller OECD-Länder auf. Die reichsten zwei Prozent der Steuerzahler besitzen hierzulande gleich viel Vermögen wie der ganze Rest. Indem die Reichsten ihre «Riesenvermögen» steuerfrei an ihre Nachkommen vererben können, nimmt die Vermögenskonzentration ständig zu. Die Initiative «Millionenerbschaften besteuern für unsere AHV (Erbschaftssteuerreform)» fordert eine na-

tionale Erbschaftssteuer mit einem Steuersatz von 20 Prozent. Erbschaften von weniger als zwei Millionen Franken und Schenkungen von bis zu 20 000 Franken im Jahr wären allerdings von der Steuer ausgenommen. Das Elternhaus oder die Goldschalenuhr des Onkels unterliege damit keiner Steuer, so die Initianten. Die Initiative, die am 14. Juni zur Abstimmung kommt, will die «intransparente und kantonal ungleiche» Besteuerung durch eine national einheitliche Regelung ersetzen. Die Initiative ist keine neue Steuer, sondern lediglich eine Steuerreform. Wenn Sie der unsäglichen Vermögenskonzentration begegnen wollen stimmen Sie für die Initiative. Das wird den Zusammenhalt der Gemeinschaft-Staat-Schweiz verstärken. Felix Keller, Hedingen

Unklare und ungerechte Initiative Die Volksinitiative für eine neue Erbschaftssteuer hat zum Ziel, mehrere Milliarden Franken durch die schweizweite Einführung einer in dieser Form neuen Steuer abzuschöpfen. Bereits mehrfach besteuertes Vermögen wird damit noch einmal massiv besteuert. Denn wenn ein Vermögen vererbt wird, wurde das Substrat zu Beginn durch die Einkommenssteuer und danach jährlich von der Vermögenssteuer erfasst und somit laufend besteuert. Jahr für Jahr, bis zum Erbfall. Dass diese Steuer nur 2 Prozent der Bevölkerung treffen würde, glaube ich persönlich nicht. Diese Initiative erscheint eher ein weiterer klassischer Versuch gewisser Kreise einer Umverteilung zu sein, diesmal unter dem Deckmantel der Alterssicherung: das Geld käme ja zur Hauptsache der AHV zugute. Künftig sollen Nachlässe über 2 Mio. Franken (Kontoguthaben und Wertschriften, bezogene Pensionskassengelder, Ersparnisse der dritten Säule und Immobilienwerte) zum Ver-

kehrswert besteuert werden. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit eine neue Steuer einzuführen, erachte ich als wenig durchdacht. Historisch gewachsene Steuergesetze, angepasst auf die lokalen Verhältnisse in den einzelnen Kantonen, werden mit dem Zweihänder vernichtet. Hinzu kommt, dass die unklar formulierte Initiative zahlreiche Fragen offen lässt. Beispielsweise, ob Renten aus Lebensversicherungen zum Nachlass zu zählen sind oder nicht. Insbesondere die Rückwirkung per 1. Januar 2012 lässt viele rechtliche Fragen offen und bedeutet zudem einen erheblichen bürokratischen Zusatzaufwand. Das Parlament hätte ein Ausführungsgesetz zu erlassen, was mehrere Jahre dauern wird und neue Verunsicherung schafft. Daher werfe ich am 14. Juni ein Nein zur Erbschaftssteuer-Initiative in die Urne. Erwin Höfliger, Rechtsanwalt, Affoltern

Es wird seit Neuem allgemein anerkannt, dass wir samt Helfern ehrbare Gründe hatten, behördliche Übergriffe, behördliches Versagen und grobe Fehlentscheide in der Spitalfrage aufzudecken. Dies alles, samt Selbstbedienung durch stark überhöhte Honorare hätte rechtzeitig verhindert werden können. Weshalb geschah dies nicht? Es ist die Kontrollinstanz, die nebst der nicht sehr erfolgreichen Rechnungsprüfungskommission weggeschaut hat, und das nun seit mindestens zweieinhalb Jahren. Wir gehen davon aus – immer noch auf der sachlichen Ebene bleibend – dass der Name des Verursachers genannt werden darf. Es ist unser Statthalter, und der heisst derzeit Claude Schmidt. An ihm hätte es gelegen, mutig einzuschreiten, oder zumindest unsere Beschwerden und die rechtlichen Schritte, die ein Delegierter als Rechtsanwalt eingereicht hat, schnellstens zu behandeln. Aber er liess diese Angelegenheiten monatelang in der Schwebe, traf keine Entscheide, wartete ab und führte nur Hintergrundgespräche, versucht, uns als Beschwerdeführer, Paragrafen rei-

tend und mit hohen Gebühren, mit über 900 Franken, auszutricksen und versucht weiterhin, auch die Klageschrift des erwähnten Rechtsanwalts unter dem Tisch zu halten. Aber dieser zögernde Mann kann auch sehr aktiv sein. So hat er veranlasst, dass nun von Staatsanwaltschaft und Polizei festgestellt werden soll, wer uns immer wieder diese Unstimmigkeiten und Versagen mitgeteilt hat. Antwort: Das waren die besorgten Brandmelder, die uns auch mitten aus dem Spital immer wieder aufgerüttelt haben. Es waren auch Behörden, die nicht weiterhin tatenlos zuschauen wollen, es waren einige Delegierte und es sind besorgte Leute in der Betriebskommission (BK), die mit uns geredet haben. Gegen alle diese Leute soll nun nach dem Willen des Statthalters ermittelt werden!

Dasselbe Schicksal wie in doktrinären Regimes? Als 17-Jähriger wurde ich als damaliger Fotografierfan in der ehemaligen DDR verhaftet und während Stunden von der Stasi in abgedunkeltem Raum verhört. Dasselbe passierte mir sechs Jahre später in Rumänien. Aber diese doktrinären Regimes sind mittlerweile

untergegangen. Soll mich nun 40 Jahre später im eigenen Land, wo ich bisher an den Rechtsstaat glaubte, dasselbe Schicksal ereilen? Bereits musste ich nun zwei Stunden im Bezirksgebäude verbringen. Kommen nun die Untersuchungsorgane, um mein Handy und meine Computer zu beschlagnahmen? Einige Berichterstatter fürchten gar, dass unsere Telefone abgehört werden! Statt dass die fehlbaren Behörden veranlasst werden, ihre stark überrissenen Geldbezüge ohne langes Verzögern zurückzuerstatten, wird nun das kleine Männchen, das alle diese groben Verfehlungen in seiner Homepage veröffentlicht hat, zur Kasse gebeten und dergestalt zum Schweigen gebracht. Ist das die Absicht unseres Statthalters? An oberster Stelle im kantonalen Gemeindeamt hat man mir schriftlich beschieden, dass das Volk die Behörden hätten, die sie gewählt haben. Das bedeutet im Klartext: Wählt halt einen anderen. Im Frühjahr 2017 sind wir mit alternativen Kandidaten dannzumal dabei. www.verein-zweckverband.ch. Hans Roggwiler, Präsident vom Verein pro Zweckverband Spital Affoltern

Die gelbe Turbo-Postschnecke kriecht wieder Mit dem Zirkular «Neuorganisation der Zustellrouten» will sich die Post bei den Einwohnern von Stallikon einschleimen, dabei wissen diese schon lange, was das Wort Neuorganisation bedeutet nämlich schlechtere Bedingungen.

Um 15.40 Uhr die Morgenpost «Sie werden die Post nicht mehr zur selben Zeit erhalten» heisst übersetzt: Sie kommt später. Am Dienstag, 19. Mai, hat die Post einen neuen Rekord aufgestellt. Schon um 15.40 Uhr war die Morgen-Post im Briefkasten. Ob im

Guinness-Buch noch Platz vorhanden ist, wird abgeklärt.

Wegbefördern, wer diesen Unsinn erfunden hat! Die Post hat sofort reagiert und das Wort «Morgen» aus dem Wortschatz gestrichen. Ausserdem mussten alle Verträgerinnen und Verträger die Schulbank drücken. Es wurde ihnen beigebracht, alte Kenntnisse aus Grossmutters Zeiten zu vergessen. Neu gilt: Zuerst legt man die Briefpost in den Kasten, in einem zweiten Schritt legt man die Zeitungen oben

drauf. Der Kunde fasst die Zeitungen und zieht unbewusst auch die Briefpost mit, die dann zu Boden fällt oder im Kasten liegen bleibt. Wer diesen Unsinn erfunden hat, sollte meines Erachtens unbedingt befördert werden. Wegbefördert. Mir graut vor der Winterzeit, wenn die Post-Töffli mit ihren «Zuckerwasser-Motörli» nicht über den Ättenberg kommen, weil die Strasse vereist ist. Dann kommen vermutlich Esel zum Einsatz und davon sollte es eigentlich genug haben. Mani Wyss, Stallikon


Gewerbe/Dienstleistungen

Typisch steirisch

Mit Krämpfen

Die Jauks starten an der Vorausscheidung für den Alpen Grand Prix. > Seite 23

Rang 44 für Adrian Brennwald an der Trailrunning-WM in Annecy. > Seite 27

Freitag, 5. Juni 2015

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Remis in Zug Der FC Wettswil-Bonstetten schafft gute Ausgangslage fürs Rückspiel am Samstag. > Seite 29

ratgeber

80 ist das neue 60 Pensionierungsplanung frühzeitig angehen Egon Wenzinger

Auf dem Weg zur Pensionierung gilt es aus finanzieller Sicht einiges zu berücksichtigen. Mit einer frühzeitigen und fundierten Planung zeigt UBS auf, welche Chance es zu nutzen gilt. Dabei werden wichtige Punkte betreffend finanzieller Vorkehrungen im Alter aufgezeigt.

über Aktienmärkte

US-Aktienmarkt im Banne der Notenbank Während dem letzten Monat haben sich die Leitindexe des US-Aktienmarktes weniger als 1 % in beide Richtungen bewegt. Für dieses Jahr verzeichnet der S&P 500 einen Gewinn von nur 2,4 %, das entspricht weniger als 0.50 % pro Monat. Diese Entwicklung war mit niedrigeren Handelsvolumen verbunden. Seit Ende Februar ist der Index in einem engen Kanal stecken geblieben. Obwohl eine kleine Anzahl von Spitzenaktien aus diesem Kanal nach oben ausgebrochen ist, waren auch deren Kurssteigerungen eher schwach. Gibt es heute einen Grund, der dem Markt in eine neue Richtung hilft? Weder die Krise in Griechenland noch die wirtschaftliche Abkühlung in China und Amerika zeigen Wirkung auf diese Schaukelbewegung des Marktes. Es ist fast ein Phänomen, wenn man in Betracht zieht, dass die Unternehmensgewinne im ersten Quartal um 5.9 % schrumpften. Das war das schlechteste Ergebnis seit 2008! Dazu kommt, dass die amerikanische Wirtschaft in den ersten drei Monaten des Jahres um 0.7 % geschrumpft ist. Trotzdem deuten die neuesten Hinweise auf eine Wiederbelebung des Wachstums hin, allerdings etwas langsamer als prognostiziert. Am 26. Mai meldete die dauerhafte Güterindustrie einen Aufschwung für den April. Trotzdem verlor der Markt an Terrain. Dies wegen der Befürchtung, dass die Zinsen bald steigen könnten. Auch das verstärkte Konsumentenvertrauen im Mai hatte keinen Einfluss auf die Aktienkurse. Obwohl der wirtschaftliche Aufschwung in Amerika gesichert scheint, bleibt die Ungewissheit im Markt, wann die US-Notenbank die Leitzinsen erhöhen wird. In der Elektronikindustrie bewerten wir den Hersteller von Halbleitern, «Cirrus Locic», als «stark zu empfehlen». Dieser Titel ist mit $ 2.31 Milliarden kapitalisiert und übertrifft die Ertragsschätzung der Wall Street von $ 0.34 pro Aktie um enorme $ 0.24. Gleichzeitig wird die GAAP Bruttomarge für das zweite Quartal auf 45 bis 47 % erhöht. Wenzinger Finanz AG, Vermögens-/ Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Tel. 044 762 24 40.

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Meisterprüfung mit Bestnote bestanden: Sandro Concenti (links) mit seinem Vater Gian Pietro Concenti. (Bild Martin Mullis)

Spezialisten für Arbeiten auf dem und am Dach Concenti: Die Übernahme ist vorbereitet Seniorchef Gian Pietro Concenti stammt aus dem Engadin und gründete die Spenglerfirma in Wettswil 1986. Seither hat sich das KMU im Säuliamt etabliert. Neben dem Inhaber, seiner Ehefrau und Sohn Sandro komplettiert ein Spenglerpolier das Team. Die Concenti GmbH ist ein absoluter Spezialbetrieb für sämtliche Arbeiten auf dem und am Dach. Die Dienstleistungen beziehen sich neben den eigentlichen Spenglerarbeiten auf Flachdächer, Absturzsicherungen, Spezialdichtungen, Blitzschutz und Fassaden. Einen ganz besonderen Dienst leistet die Firma im Bereich Dachunterhalt und bietet einen Service für regelmässige Kontrollen von Steil- und Flachdächern an. Damit wird die Lebensdauer der Gebäudehüllen nachhaltig verlängert und kostspielige Sanierungen können so vermieden werden. Der Kundenstamm der Concenti GmbH liegt zu 90 Prozent im Säuliamt, dennoch sind Aufträge im übrigen Kantonsgebiet keine Seltenheit.

Die Meisterprüfung mit der Bestnote abgeschlossen Der 27-jährige Sohn des Firmeninhabers, Sandro Concenti, lernte den Spenglerberuf in Affoltern, bildete sich weiter und bestand im März dieses Jahres die Meisterprüfung. «Und dies mit der Bestnote!», ergänzt sein Vater mit sichtlichem Stolz die Schilderung seines beruflichen Werde-

gangs. Sandro liebt seinen Beruf und ganz besonders auch Aufgaben, die ihn herausfordern. So war er bei Spenglerarbeiten am Kirchendach in Uitikon beteiligt. Seine Lieblingsobjekte aber sind moderne und individuelle Bauten bei denen er sein Fachwissen einbringen kann. Sein handwerkliches Geschick ergänzt er häufig auch mit Inputs bei der Planung und Gestaltung. Die Meisterprüfung von Sandro Concenti ist ein Meilenstein in der Firmengeschichte und untermauert die Absicht, dass die Firma in drei Jahren vom Vater auf den Sohn übertragen werden soll. (mm) Concenti GmbH, Niederweg 31, 8907 Wettswil, Telefon 044 701 14 18, www.concenti.ch.

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Die UBS-Vorsorgestudie «80 ist das neue 60» bringt überraschende und für unsere Zukunft relevante Erkenntnisse zum Thema Alter und Vorsorge zutage. Die Schweiz hat mit 82,8 Jahren nicht nur die höchste Lebenserwartung weltweit: Die Schweizerinnen und Schweizer empfinden sich zudem immer länger als jung. Dank dieser Voraussetzungen sind vier von fünf über 65-Jährigen zuversichtlich, nicht in ein Alters- oder Pflegeheim ziehen zu müssen. Die lange aktive Zeitspanne nach der Pensionierung hat finanzielle Konsequenzen sowohl für die noch Arbeitstätigen (45 bis 59) als auch die Personen an der Schwelle des Rentenalters (60 bis 69) und die Best Agers (70 bis 85). Besonders die 45- bis 59Jährigen zeigen sich skeptisch bezüglich der staatlichen Altersvorsorge AHV. Bei der Pensionskasse erwarten aber auch die Rentner in Zukunft einen Kaufkraftverlust. Alle drei Generationen sind sich deshalb durchaus bewusst, welche Bedeutung der Selbstvorsorge zukommt.

«Kann ich mir eine Frühpensionierung leisten?» Wer eine Frühpensionierung anstrebt, sollte rechtzeitig mit der Planung beginnen. Eine Frühpensionierung hat Auswirkungen auf die Vorsorgeleistungen. Die AHV-Rente bei Frühpensio-

Patrick D. Brodmann, UBS-WealthManagement-Berater und sein Team freuen sich, beraten zu dürfen. (zvg.) nierung kann bis zwei Jahre vor dem ordentlichen AHV-Rentenalter bezogen werden. Pro Vorbezugsjahr wird jedoch die individuelle Rente um 6,8 % gekürzt, wodurch sich das Einkommen im Alter vermindert. Die Pflicht, AHV-Beiträge zu bezahlen, bleibt bis zum 64. bzw. 65. Lebensjahr bestehen. Der frühestmögliche PensionskassenBezug bei Frühpensionierung ist im Pensionskassen-Reglement festgehalten. Pro Vorbezugsjahr kürzen sich die Leistungen um ca. 7 bis 8 %. Bei frühzeitiger Planung bietet sich die Möglichkeit, fehlende Beiträge mit freiwilligen Einzahlungen in die Pensionskasse auszugleichen. Auf diese und weitere Fragen geht UBS Vorsorgeberaterin Simone Leutert am UBS-Anlass «Pensionierungsplanung frühzeitig angehen» ein. Die Abendveranstaltung im Kellertheater La Marotte in Affoltern richtet sich an interessierte Personen im Alter von 50 bis 65 Jahren. (pd.) Anmelden bei UBS AG, Bahnhofplatz 10, Affoltern oder unter Telefon 044 763 72 54, patrick.brodmann@ubs.com.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 7. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Die Aemtler Jodlerfründe Kappel am Albis singen die Jodlermesse von Jost Marty unter Leitung von Vreni Eichmann, Obfelden Im Anschluss Apèro

Freitag, 5. Juni 16.00 Club 4 in Kappel Sonntag, 7. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. J. Schultz

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. Juni 10.00 Familienmorgen Treffpunkt im Ulmensaal, anschliessend Einladung zum Familienkafi 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 7. Juni 10.00 «Parallel-Welten» Konfirmations-Gottesdienst mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden und Pfr. Th. Müller Donnerstag, 11. Juni 14.00 Seniorentreff im Chilehuus: «Ich mag mi no erinnere . . .»; Wir erzählen einander von früher Freitag, 12. Juni 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 6. Juni 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Bonstetten. Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren. Anschl. gemeinsames Znüni im Kirchgemeindehaus Sonntag, 7. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder (2. Gruppe); anschl. Ständli des Musikvereins Bonstetten zum Apéro auf dem Kirchenvorplatz

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 7. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Ursula Schärer Thema: «Reden lernen» (zu Jakobus 3, 5–10: «Die gefährliche Zunge») Anschliessend Chilekafi Mittwoch, 10. Juni 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 12. Juni 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 7. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfarrer Walter Hauser und die Konfirmandenklasse Anette Bodenhöfer, Orgel. Anschliessend Apéro bei schönem Wetter 17.00 Konzert des Musikvereins in der Kirche Eintritt frei

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Freitag, 5. Juni 17.00 bis 18.00 Uhr Abendrundgang durch den Klostergarten «Gemüse säen im Garten» Sonntag, 7. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. J. Schultz Mittwoch, 10. Juni 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 11. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Mettmenstetten

Samstag, 6. Juni 9.30 «Fiire mit de Chliine» Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren; Thema: «Josef und seine Brüder» von Kathryn Smith erzählt von Lynn Berli, Robin Berli und Sämi Haitz Pfarrerin Elisabeth Armingeon Paula Gut, Piano. Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 7. Juni 19.00 Ökumenischer Gottesdienst mit Musik und Wort zum Thema: «Liebe und tu was Du willst!» Gemeindeleiter Pedro Guerrero, Pfarrerin Elisabeth Armingeon Naëmi Tanner, Harfe Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Samstag, 6. Juni 11.00 Taufe von Simon und Felicia Gruber in der ref. Kirche Maschwanden mit Pfr. A. Saporiti 17.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und Frau R. Dober Speziell für die 4.-Klässler zum Abschluss der Versöhnungswoche Sonntag, 7. Juni 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Donnerstag, 11. Juni 19.00 Ökum. «Männersache» «Der Urologe kommt zu uns» in der «Stampfi» Knonau

Ref. Kirche Rifferswil Ref. Kirche Knonau Samstag, 6. Juni 9.00 Komfunti in der Kirche Knonau Sonntag, 7. Juni Erster Sonntag nach Trinitatis 10.00 Konfirmation mit Pfr. Thomas Maurer und Vikarin Claudia Mehl Band «brassdepartment» aus Basel anschliessend Apéro (Türöffnung 9.50 Uhr) Dienstag, 9. Juni 19.30 Gemeindeversammlung in der Stampfi Mittwoch, 10. Juni 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus Donnerstag, 11. Juni 19.00 «Die Dinge unter der Gürtellinie – der Urologe kommt zu uns» MännerSAche; Anlass nur für Männer, jeglichen Alters, aus allen Gemeinden: mit Dr. Stephan Bauer Urologe Spital Muri AG 19.00 Apéro 19.30 Referat, danach Imbiss; Anmeldung erbeten an thomas.maurer@zh.ref.ch

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 5. Juni 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche mit dem Team Sonja Neuweiler Irene Studer Marianne Brechbühl-Bär anschliessend Zopf und Kaffee im Pfarrhaus Montag, 8. Juni 20.00 Bildungsabend im Pfarrhaus Maschwanden: Ist die Bibel ein Buch mit sieben Siegeln? 1. Teil: Einführung ins Thema Das Alte Testament Freitag, 12. Juni 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 7. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Taufen von Olivia Bigler, Hannah Locher Orgel Ursula Hauser, anschl. Kirchgemeindeversammlung und Apéro im Pfarrhauskeller Freitag, 12. Juni ab 20.00 NAchtsamkeit Leitung Pfarrer Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 5. Juni 19.00 Concerto piccolo mit Seraina Brügger (Klavier) reformierte Kirche Samstag, 6. Juni 9.00 3.-Klass-Unti ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 7. Juni 9.30 Pfr. Christoph Hürlimann Kornél Radics (Orgel), ref. Kirche Mittwoch, 10. Juni 9.15 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Donnerstag, 11. Juni 11.30 Seniorenmittagstisch kath. Chilehuus 12.00 Club 4, Gruppe Goliath ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Sonntag, 7. Juni 10.00 Konfirmation zum Thema «Glück» Pfrn. Yvonne Schönholzer Konfirmandinnen und Konfirmanden Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 7. Juni 10.00 Kirche Wettswil: Konfirmation der Wettswiler Gruppemit Pfr. Matthias Ruff Thema: «Geld und Glück?» Mit Theater und Liedern gespielt und gesungen von den Konfirmanden Musikalische Begleitung: Raffaela Eschenmoser und Casey Crosby Anschliessend Apéro Kinderhütedienst Fahrdienest: Anmeldung, Telefon 044 700 17 75 Mittwoch, 10. Juni 14.00 bis 16.00 HUhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 11. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 12. Juni 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. Juni 17.00 Firmung mit Abt Christian, Kloster Engelberg Sonntag, 7. Juni 10.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion mit Taufe 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Freitag, 12. Juni 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 6. Juni 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Bonstetten 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 7. Juni 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Montag, 8. Juni 19.30 Monatsandacht im Provisorium Bonstetten Dienstag. 9. Juni 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 10. Juni 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 11. Juni 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Herz-Jesu-Freitag, 5. Juni 19.30 Stille und Dasein Samstag, 6. Juni 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 7. Juni 11.00 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 7. Juni 9.00 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 5. Juni 18.45 Ehe-Kurs Sonntag, 7. Juni 9.45 Tauf-Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 8. Juni 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 10. Juni 12.15 Grillfest Senioren Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 7. Juni 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Thema: segnend wie Jesus Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 5. Juni 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 7. Juni 9.00 Boundless-Gebet 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids anschliessend Korpsforum mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 7. Juni 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 7. Juni 10.30 bis ca. 12.00 Uhr Gottesdienst mit Wiederaussendung von Adrian und Christine Friedli Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 11. Juni 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 5. Juni 2015

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Zahlreiche Spezialisten unter einem Dach Intus präsentierte bei «Heimat uf de Strass» die Abteilung Architektur und ihre Position in der Firma Die Intus AG bietet im Bereich Liegenschaften alles an, abgesehen von der Ausführung von Bauarbeiten. Bei «Heimat uf de Strass» zeigte Intus, was der Bereich Architektur alles zu bieten hat. Die Geschäftsbereiche der Intus AG gliedern sich in Immobilien, Treuhand, Rechtsberatung und Versicherungen. Der Bereich Immobilien ist in die Abteilungen Projektmanagement, Bewirtschaftung, Vermarktung und Architektur gegliedert. Der Leiter der Abteilung Architektur, Jean-Jacques Ryser, Architekt HTL stellte seinen Bereich der Intus AG vor: «Wir planen alles was Wohnungsund Gewerbebauten angeht, und zwar von der Sanierung bis zum Neubau. Zudem übernehmen wir BauherrenTreuhandmandate.» Bei letzteren ist die Intus Bindeglied zwischen Bauherrschaft und Architekten und sorgt dafür, dass die Interessen der Bauherrschaft gewährleistet werden.

Der Kundenwunsch ist das Wichtigste «Wir sind an jedem Strassenfest in Affoltern dabei und zeigen jedes Mal eine andere Dienstleistung der Intus AG. Dieses Mal war die Architektur dran», erläutert Jean-Jacques Ryser. Positioniert ist die Abteilung Architektur als Allround-Betrieb. «Schliesslich wollen wir mit den vorhandenen Mitteln die Kundenwünsche optimal umsetzen», erläutert Ryser und ergänzt: «Eine unserer Stärken ist sicher, dass unsere Kostenvoranschläge für uns verbindlich sind. Kunden können so besser kalkulieren.» Da Intus vieles im Liegenschaftenbereich abdecke, seien Spezialisten für alles im Haus vorhanden, was die Wege kurz halte und für die Kundschaft Sicherheits- und Preisvorteile biete. Momentan sei verdichtetes Bauen ein zentrales Thema. In diesem Bereich gelte es unbedingt Kosten-Nutzen-Rechnungen zu machen, denn nicht immer seien Renovationen günstiger als Neubauten. (sals)

Jean-Jacques Ryser, Leiter der Abteilung Architektur bei Intus versucht sich bei «Heimat uf de Strass» am Intus-Stand beim Mostkistenstapeln. (Bild Salomon Schneider)

ratgeber

«Papaya»: Affoltern hat wieder ein China-Restaurant Neue Pächter mit viel Erfahrung im Lokal am Sternenkreisel Seit Jahren empfängt im Lokal an der Zürichstrasse 90 in Affoltern ein China-Restaurant seine Gäste. Seit April wird das «Papaya» von neuen Pächtern geführt, die traditionell kochen, aber vieles anders machen.

Kinder haben wollte, haben wir ein Restaurant gesucht, das uns ermöglicht, im selben Haus zu wohnen», erklärt Meiqin Hong. Sie kann jetzt in der Nähe ihrer beiden Kinder sein und trotzdem im Service des Familienbetriebs arbeiten.

Die Innenausstattung des Restaurants am Affoltemer Sternenkreisel ist die selbe geblieben, sonst ist alles neu. Meiqin (sprich Maggie) Hong und ihr Ehemann haben das Restaurant auf Anfang April übernommen und wollen vor allem eines: Mit frisch zubereiteten Speisen überzeugen. Das aus China stammende Ehepaar bringt jahrelange Gastroerfahrung mit. «Zuletzt hatten wir einen Take-Away-Stand in Baden. Da ich mehr Zeit für meine

Menus, die zum Teilen einladen Das «Papaya» bietet am Mittag immer mehrere Menus an, ab 15 Franken, die sehr schnell servierbereit sind. Dazu gibt es eine Reihe Vorspeisen. «Unsere Auswahl an verschiedenen Menüs ist kleiner als bei anderen China-Restaurants, uns liegt einfach viel daran, alles selber und frisch zuzubereiten», erklärt Meiqin ihre Unternehmensphilosophie.

Meiqin Hong serviert Fried Rice und Ente Szechuan. (Bild Salomon Schneider)

Für Paare und Gruppen hält die Karte einige gemischte Menus bereit, die zum Teilen einladen. Die Spezialität des Hauses ist eine süss-sauerscharfe Sauce, die ohne Ketchup zubereitet wird. Neben dem Essen im Restaurant können die Speisen auch Take Away bestellt werden. Die Preise sind dann etwas günstiger. «Leider wissen noch nicht so viele Leute, dass das «Papaya» neue Pächter hat. Gesamthaft wurden wir in Affoltern sehr positiv aufgenommen. Gerade für die Kinder ist die ländliche Gegend ein grosses Glück. Wir gehen jeden Tag auf den Bauspielplatz», erzählt Meiqin Hong. (sals) Restaurant Papaya, Zürichstrasse 90, Affoltern. Infos und Bestellungen: restaurant-papaya.ch oder Telefon 044 760 14 60.

Nicht nur ein Weg führt nach Rom ................................................... von milan herzog* Welche Schuhe sollte man tragen? Mit dieser lockeren Frage möchte ich ihnen heute aktuelle Denk- und Interpretationsansätze für zahnmedizinische Therapieformen näherbringen. In der Vergangenheit war der Gang zum Zahnarzt damit verbunden, dass der Behandler über die Therapieform entschied. Sie als Patient mussten sich auf Auswahl und Wertigkeit verlassen. Diese Zeiten haben sich drastisch geändert. Unter anderem hat sich in punkto «Vorinformation» durch die neuen Medien für den Patienten viel verändert. Aber auch dem Zahnarzt selber ist es heute eine Prämisse, seinem Patienten unterschiedliche Therapiewege aufzuzeigen – und damit deren Nachhaltigkeit transparent darzulegen. Letztlich sollte die Entscheidung über Behandlungswunsch und Wahl der Therapie nicht beim Arzt, sondern vielmehr beim Patienten selber liegen. So nimmt heutzutage der Zahnarzt vor, während und nach der Therapie auch eine Art begleitende Funktion ein. Seine Aufgabe ist es, neben der aktiven Betreuung, jedem Patienten Pro und Kontra der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten darzulegen, diese im Hinblick auf individuelle Abweichungen aufklärend zu werten. Ein weiterer wesentlicher Ansatz in der Krankentherapie ist aktuell auch der wirtschaftliche Aspekt eines jeden Patienten. So ist nicht ausschliesslich die Qualität, sondern vielmehr die Nachhaltigkeit des Behandlungskonzeptes in die Planung der Therapiemöglichkeiten miteinzubeziehen; dabei gibt es kein «Schema-F»! Eine Zahnarztpraxis sollte mit dem heutigen Stand der Medizin und Technik breit aufgestellt sein. Andererseits muss der Arzt auch seiner Dienstleistung in Form und Spektrum nachhaltig gerecht werden. Individuelle Therapiekonzepte sind nur dann wertvoll, wenn sie angeboten, jedoch auch mit der versprochenen Qualität umgesetzt werden können. Es sollte nicht heissen «… man tut, was man kann …», sondern «… man weiss, was man tut …» Was ist nun zukunftsweisend statt gegenwärtig? Aufgrund neuer Thera-

Milan Herzog. piewege haben sich andere Behandlungsdimensionen für Arzt und auch Patienten ergeben. Wo etwa früher bei Zahnverlust das einzige Mittel die «Brücke» oder (Teil-)Prothese war, ist heute das Implantat oft Mittel der Wahl. Grund dafür liegt in der hohen Qualität bei gleichzeitiger Nachhaltigkeit dieser Therapieform. Während eine Brücke von dem langfristigen Erhalt ihrer Ankerzähne abhängig ist, so steht im Gegensatz das Implantat «allein». Wird nun einer der Ankerzähne durch Karies oder Parodontitis geschädigt, geht dies oft mit dem Verlust der ehemals teuren Brücke einher. Diese muss daraufhin mit entsprechendem Aufwand und neuerlichen Kosten ersetzt werden. Dem Patienten eine Langzeitbeständigkeit mit jeweiligen Therapieformen zu bieten, ist demnach viel öfter möglich, als es scheint. Sie will nur adäquat und individuell gewählt sein. Fazit: Es ist wichtig, dem Patienten die Therapiealternativen zu vermitteln, auf eine Art, die für ihn greifbar ist. Viele moderne Therapien sind, nicht wie allgemein vermutet, gleichermassen teurer als frühere Methoden. Vielmehr ist von Bedeutung, dass diese Behandlung auf ein individuelles Mass angepasst und damit auf den Patienten nachhaltig zugeschnitten werden. Moderne Verfahren stellen somit eine Weiterentwicklung von klassischen dar. Wobei das Ziel immer eine Verbesserung für den Patienten, im Sinne der Auswahl, Qualität, Preis und vor allem Nachhaltigkeit, sein sollte. * Der Autor ist Zahnarzt mit eigener Praxis in Affoltern. Infos unter www.praxisherzog.ch.


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Nächstes Erscheinungsdatum dieser Spezialseite 10. Juli 2015

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Freitag, 5. Juni 2015

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«Whiskypass»-Ausbau: Weniger Gäste für das «Landikerstübli» Die Sperrung wirkt sich auf Frequenzen aus dem Säuliamt aus Froschtag im Seleger Moor. (Bild zvg.)

Dem Froschkönig auf der Spur Wer weiss, wie man einen Frosch zum Quaken bringt? Die Antwort gibt es am Froschtag vom 14. Juni im Park Seleger Moor, Rifferswil. Rund um das Thema Frösche teilt Amphibien-Botschafter Harald Cigler sein Wissen mit dem Publikum. Teilnehmende dürfen sogar einen Frosch küssen! Oder einfach staunen und ganz nah beobachten, was es über diese 360 Millionen Jahre alte Tiergattung zu lernen gibt. Hunderte dieser grünen Gesellen tummeln sich in den seichten Teichgewässern vom Park Seleger Moor. Die Seerosenblätter dienen als ideale Sonnenplätze. Teichfrösche sind bekannt für ihre lautstarken Quakkonzerte. Die Teilnahme ist kostenlos (Eintrittspreis normal), eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Erlebnistag findet bei jeder Witterung statt. (pd.) Erlebnistag für die ganze Familie am Sonntag, 14. Juni, 10 bis 16 Uhr im Park Seleger Moor. Weitere Infos unter: www.selegermoor.ch.

Strassenbausperren machen das Wirten im Restaurant Landikerstübli am Fusse des «Whiskypasses» seit geraumer Zeit schwer. Mit der aktuellen Sperrung der Verbindung zwischen Wettswil und Landikon bleiben nun auch viele Gäste aus dem Bezirk Affoltern aus. «Zum Glück», sagt Mike Reich dankbar, «haben wir etliche ganz treue Gäste aus dem Säuliamt, die, trotz Whiskypass-Sperrung und Umweg via Birmensdorf oder Stallikon regelmässig zu uns kommen.» Der Gastgeber im Restaurant Landikerstübli am Fusse des «Whiskypasses», der direkten und raschesten Strassenverbindung zwischen Wettswil und Stallikon, muss dennoch seit geraumer Zeit Umsatzeinbussen in Kauf nehmen. Die Zufahrt zum Restaurant ab der Kreuzung in Landikon ist zwar gestattet, nichtsdestotrotz scheuen offenbar viele Gäste die Anfahrt. Und die Sperrung des «Whiskypasses», welcher zur künftigen Befahrung mit Gelenkbussen ausgebaut und in den Kurven mit Ampeln versehen wird, ist lediglich das aktuellste Glied in einer ganzen Kette von Zufahrtsschwierigkeiten infolge Baustellen. Vor noch nicht langer Zeit blieb die Strasse von Uitikon nach Landikon wegen Umbau beim Bahn-

übergang gesperrt, zudem hinderten in näherer Vergangenheit auch Baustellen auf anderen Strassen nach Landikon die ungehinderte Zufahrt zum «Landikerstübli».

Hoffnung auf die neue Grillkarte Aktuell sind es gerade einmal knapp zwei Handvoll Gäste, welche den sonnigen Mittag auf der Terrasse des «Landikerstüblis» geniessen, und auch am Abend herrscht weit weniger Betrieb als vor der Passsperrung, wie Mike Reich konstatiert, der eigentlich seit zwei Jahren pensioniert ist, aber nach wie vor viel Herzblut in sein Restaurant investiert. «Gerade Handwerker aus dem Unteramt, die sonst gerne hierher zum Znüni und zum Mittagessen kommen, bleiben nun aus. Unsere schrumpfenden Umsätze sprechen da Bände.» Für das Abendgeschäft hofft Mike Reich nun auf die neue Grill-Karte. «Im Sommer wird diese von den Gästen jeweils sehr geschätzt, weil wir auch Aussergewöhnliches auf dem Grill zubereiten», sagt der Wirt und Koch des «Landikerstüblis». Und damit wünscht er sich auch, dass wieder mehr Gäste aus dem Bezirk Affoltern, trotz Umweg, zu ihm kommen – «wie früher aus Wettswil, Bonstetten und gar aus Affoltern und Obfelden». Den kommenden Sommer über bietet sich

Whiskypass gesperrt: Die Zufahrt zum Restaurant Landikerstübli in Landikon ist vom Säuliamt aus zurzeit nur via Stallikon und Birmensdorf möglich. (Bild kb.) noch Gelegenheit dazu, denn Ende September wird Mike Reich im «Landikerstübli» aufhören. Zermürbt einerseits von den langen Beeinträchtigun-

gen durch Strassenbaustellen, aber auch, weil er sich mit dem Vermieter nicht mehr auf vernünftige Konditionen einigen konnte. (kb.)

Gartenrestaurants für genussvolle Momente

Nächstes Erscheinungsdatum dieser Spezialseite 10. Juli 2015

© Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

. JUNI

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2015

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Veranstaltungen

Freitag, 5. Juni 2015

agenda

Klassische Werke namhafter Komponisten

Freitag, 5. Juni Kappel am Albis 17.00-18.00: Abendrundgang durch den Klostergarten: «Gemüse säen im Garten». Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

«Concerto piccolo» mit Seraina Brügger

Obfelden 19.00-22.00: Live-Musik im Zelt: mit «Silversound». Schlager und Unterhaltung. Dazu feine hausgemachte Menüs zur Auswahl, Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstr. 2. 19.00-19.30: Concerto piccolo no. cinque: Seraina Brügger am Klavier. J.S. Bach, F. Liszt, F. Mendelssohn und S. Rachmaninov. Eintritt frei Kollekte. Reformierte Kirche.

Samstag, 6. Juni Aeugst am Albis 10.00-12.00: Gemeinde beim Bauern: Gemeinderat und Naturschutzkommission Aeugst laden Einwohner ein, sich über verschiedene Themen rund um Landwirtschaft zu orientieren. Auch für Kinder geeignet. Im Anschluss wird ein Imbiss offeriert. Bei jedem Wetter. Hof von Rolf Hofmann. Weid 1.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und Engadiner Köstlichkeiten, frischer Fisch, Handwerk und Geschenkartikel, Messerschleifer. Marktplatz. 11.00-15.00: Vernissage «Art Brut». Kevin Günter, Obfelden, bekannt durch Pro Infirmis. Galerie 100. Zürichstrasse 100.

Bickwil (Obfelden) 09.00-16.00: Spielsachen, Uhren, Schallplatten und CDs, Kupfersachen u.v.m. Brocki Obfelden (Flohmarkt). Brunnenstrasse, (Scheune).

Bonstetten 14.00: «Die geheimnisvollen Unbekannten». Libellen-Exkursion im Unteramt. Wanderung mit Führung vorbei an den Ziegeleiweihern ins Naturschutzgebiet Fildern und zurück. Dauer ca. 3 Std. Bahnhof (Treffpunkt). 14.00: Jubiläums-Veranstaltung für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene. Das Puppentheater Loosli spielt «Rumpelstilzchen». Dauer ca. 50 Min. Anschliessend Kaffee, Sirup und Kuchen. Eintritt frei, Unkostenbeitrag. Schul- und Gemeindebibliothek.

Die Aemtler Jodlerfründe Kappel verstehen es, sich in die Herzen ihrer Zuhörer zu singen. (Bild zvg.)

Mit der Seele hören Jodlermesse in der ref. Kirche Aeugst Kommenden Sonntag werden sich die Aemtler Jodlerfründe Kappel in die Herzen der Besucher singen. Es stehen die schönen Lieder der Jodlermesse von Jost Marti auf dem Programm. Egal wo man sich zu Hause fühlt, oder welche Musik man gerne hört, wer Jodellieder an sich herankommen lässt – und nicht nur mit den

Rifferswil 10.00-14.30: Öl-Malkurs «Seleger Moor im Bild» mit Christine Corver. Kurs an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, Anmeldung erforderlich 079 728 32 71. Park Seleger Moor.

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude neben Volg. Ottenbacherstrasse 79.

Sonntag, 7. Juni Affoltern am Albis 17.00: Kultur am Platz: «Krainerkameraden» Oberkrainer- beschwingt und gemütlich. Marktplatz. 19.00: Konzert der Musikschule Knonauer Amt mit Streichern, Bläsern, Harfe und Perkussion. Reformierte Kirche.

Bonstetten

10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau.

13.00-17.00: Finissage: Malereien, Plastiken, Ton-Objekte. W. Jo Brunner, Liz Gehrer, Gudrun Petzold. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Obfelden

Ottenbach 21.00: Güggel Dance Party mit DJ Fix. Alles ist möglich. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

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Jodlermesse am Sonntag, 7. Juni, 10 Uhr, ref. Kirche Aeugst. Anschliessend Apéro.

Moor im Bild» mit Christine Corver. Kurs an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, Anmeldung erforderlich 079 728 32 71. Park Seleger Moor.

Uerzlikon 11.00-13.30: Frühschoppenkonzert mit Edi’s Blasmusikanten. Restaurant Lindenhof.

Montag, 8. Juni Hedingen 20.15-21.30: Abend-Bücherkafi. Lesen, geniessen, träumen - zahlreiche Lesetipps für den Sommer. Bibliothek. Trottenweg.

Knonau 11.00-17.00: Stiftigsfäscht 2015. Mit Festwirtschaft. Spielspassparcours für Gross und Klein, Tombola, Pferdereiten, Kinderkarussel usw., 15 Uhr Konzert Musikverein Mettmenstetten. Zürcherische Pestalozzi-Stiftung. Langacher.

Rifferswil 10.00-14.30: Öl-Malkurs «Seleger

An einem Concerto piccolo wird Musikern Gelegenheit geboten in der Öffentlichkeit zu spielen. Es gibt auch viele erwachsene Menschen, die ein Instrument spielen oder singen, selten aber dazu kommen, eine Kostprobe ihres Könnens zu geben. Anfragen interessierter MusikerInnen können an die verantwortliche Moderatorin Angela Bozzola in Obfelden gerichtet werden. Musik soll Freude sein. Mit dem Besuch der Kurzkonzertreihe unterstützt das Publikum diese Idee. Nachdem Pianistin Seraina Brügger bereits im Februar letzten Jahres in einem Concerto piccolo mit Filmmusik z. B. von Ennio Morricone, Jelly Roll Morton überrascht hat, kommen Musikliebhaber heute in Genuss von klassischen Werken namhafter Kom-

schen lassen. Sporthalle Stigeli.

Bonstetten 09.30: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Bruna Matter. Für Kinder von 12 bis 36 Monatenh in Begleitung. Dauer ca. eine halbe Stunde. Schul- und Gemeindebibliothek.

Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Affoltern am Albis 14.00: Seniorentreff «Ich mag mi no

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00-21.30: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt. Mit Akkordeon. Mit Elsbeth Schweizer, Musikerin, Lehrerin, und Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos unter Telefon 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.

Hedingen 09.00-11.30: Computeria für Senioren (Pro Senectute) ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstr. 14.

Mettmenstetten 19.30: Öffentliche Veranstaltung von Pro Amt: Landwirtschaft zwischen Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz. Diskussionsrunde mit Kantonsräten Martin Haab und Robert Brunner. Anschliessend Hofbesichtigung und Apéro. Anmelden erwünscht: kontakt@pro-amt.ch. Hof Familie Haab. Schürmatt 1.

Mittwoch, 10. Juni Affoltern am Albis 09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. MZG Büelstrasse: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überra

Seraina Brügger. (Bild zvg.) ponisten. Der musikalische Ausflug führt in Werke von Wundernkindern der Klassik, angefangen von Barockmusik bis hin zu Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts. So oder so ist für einen vielfältigen musikalischen Apéro zum Feierabend gesorgt. (pd.) Freitag, 5. Juni, 19 Uhr, ref. Kirche Obfelden, Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten.

erinnere.» Wir erzählen einander Lustiges, Haarsträubendes, Bedenkenswertes von früher. Bereichert mit Melodien aus Margrit Baurs Muulörgeli. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 18.30: Donnerstag-Abendrennen des Radrennclubs Amt. Weitere Info www.rrc-amt.ch. 8- bis 60-Jährige, Kategorien U11, Frauen bis Elite am Start, kleine Festwirtschaft. Lindenmoosstrasse.

Kappel am Albis

Donnerstag, 11. Juni

Dienstag, 9. Juni Affoltern am Albis

Mettmenstetten

19.00-22.00: Live-Musik im Zelt: «Rumblepack» Blues und Rock. Dazu feine hausgemachte Menüs. Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Ohren, sondern auch mit der Seele hört – wird einfach berührt sein. Zum Schluss dieses besonderen Gottesdienstes wird es im Lied der Jodler heissen: «Mit dym Säge wämmer gah, mit dim Säge chömmer bstah. Furt mit Zank und Strit, Friede alli Zyt. Alls us Liebi fürenand: blibsch i Gottes Hand!» (pd.)

Heute Abend, um 19 Uhr spielt Seraina Brügger ein abwechslungsreiche Programm mit klassischen Werken aus der Feder von J.S. Bach, F. Liszt, F. Mendelssohn, F. Chopin und S. Rachmaninov. Wie gewohnt findet die Kurzkonzertreihe unter dem Patronat der reformierten Kirche in Obfelden statt.

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13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.


Veranstaltungen

Freitag, 5. Juni 2015

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Die «Postkarte» ist in Appenzell angekommen Erster Rang für den Musikverein Bonstetten Unter dem Motto «Meh as gad Musig!» fand am 30. und 31. Mai in Appenzell das Kantonale Musikfest statt. Bonstetten sollte dort in der dritten Stärkeklasse triumphieren.

Die Jauks im Trio. Von links: Hans Jauk, Isabelle Häusler-Jauk und Gerry «Zöchi» Zöchbauer. (Bilder zvg.)

Die Jauks wollen für die Schweiz an den Alpen Grand Prix Nationale Vorausscheidung am 13. Juni im Berner Oberland Am Alpen Grand Prix im Südtirol messen sich jedes Jahr Deutsch singende Schlager- und Volksmusik-Interpreten. An der Schweizer Vorausscheidung vom 13. Juni wollen sich auch die Jauks einen Startplatz sichern. ................................................... von thomas stöckli Die Heimbasis der Jauks ist das Säuliamt. In Uerzlikon trifft sich der harte Kern ihres grossen Fanclubs monatlich zum Stammtisch im «Lindenhof». «Wenn wir können, gehen wir auch», so Sängerin und Klarinettistin Isabelle Häusler-Jauk. Der persönliche Kontakt mit dem Publikum ist ihr ebenso wichtig wie den anderen Musikern der Formation, die sich als «Jauk-Power» einen Namen gemacht hat und sich neu schlicht «Die Jauks» nennt. Hinter der Erfolgsgeschichte steht Hans Jauk, der vor über 50 Jahren aus der Steiermark in die Schweiz fand. Mitgenommen hat er seine steirische Harmonika und die Liebe zur Musik

seiner Heimat. Und die gab er auch weiter: «Ich bin glücklich in der Schweiz, aber im Herzen schon etwas steirisch», verrät seine Tochter Isabelle Häusler-Jauk und lacht.

«Musik ist unser Leben» Die steirische Urbesetzung mit Harmonika, Klarinette und Bariton komplettiert seit drei Jahren der Niederösterreicher Gerry «Zöchi» Zöchbauer. «Er ist eine Bereicherung für unsere Musik», sagt Isabelle Häusler-Jauk. Und nach einer Auszeit aus gesundheitlichen Gründen ist auch Franz Scherzer – ebenfalls ein waschechter Steirer – mit seiner Gitarre wieder meistens dabei. Je nach Anlass zu dritt oder zu viert spielen die Jauks auch Oberkrainer und andere fröhliche Unterhaltungsmusik. Am Samstag, 13. Juni, wollen sich die Jauks an der Schweizer Vorausscheidung in Reichenbach im Kandertal den Startplatz am internationalen Musikwettbewerb Alpen Grand Prix sichern. Eine fünf- bis siebenköpfige Fachjury urteilt über das Weiterkom-

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Raku-Skulpturen» des Aeugsters Walter Altorfer. Die jahrhundertealte Töpfer- und Brenntechnik aus Japan bedeutet Heiterkeit und Wohlbefinden und kam mit der zenbuddhistischen Teezeremonie auf. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 20. August.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Eisenbahnzubehör aus Creglingen» Über 500 Modellbahnhäuser, Kirchen, Bahnhöfe etc. aus den 50er-Jahren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2016.

Affoltern am Albis Chilehuus im Park, Zürichstr. 94: Seidenmalerei von Christine Würmli, Brigitte Graf, Diana Riedel, Lilian Stöckli und Marianne Schmid. Mo-Fr, 8.3011.30 und während der Gottesdienste. Bis Ende Juni. Galerie 100, Zürichstrasse 100: «Art Brut»: Kevin Günter, Obfelden, bekannt durch Pro Infirmis. Do/Fr, 13-18, Sa, 10-15 Uhr. Bis 18. Juni. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: KiA: Kunstprojekt Carmen Cabert

«13 Tische - 13 Geschichten». Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 15-18 Uhr. Bis 14. Juni.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malereien, Plastiken, Ton-Objekte. W. Jo Brunner, Liz Gehrer, Gudrun Petzold. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 7. Juni. Kunstfenster der Galerie für Gegenwartskunst, Dorfstrasse 13: Heidi Spring - Bilder und Plastiken. Sa+So, 14-17 Uhr. Jeden Sonntag Apéro. Bis 12.Juli.

Rifferswil Park Seleger Moor: Das schönste Blütenparadies, die grösste Rhododendren- und Azaleensammlung der Schweiz, ist geöffnet! Aktuell über 400 Pfingstrosen, ausserdem Seerosen und Farngarten. Parköffnungszeiten und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

men der Kandidaten. Jeweils drei von sechs Kandidaten aus den Bereichen Schlager und Volksmusik qualifizieren sich direkt für das Finale in Meran. «Musik ist unser Leben», verrät Isabelle HäuslerWieder mit dabei: Jauk, «das Schönste ist, anderen MenFranz Scherzer. schen damit eine Freude zu machen.» Bereits diesen Sonntag spielen die Jauks um 11 Uhr zum Frühschoppen im Restaurant Albishorn. Die nächsten Auftritte im Säuliamt folgen am 20. und 28. Juni in Obfelden, ehe am 5. Juli das grosse «Steirerfest» im Pensionsstall Rüttimann in Jonen steigt. Dort wird das Publikum mit Hendl, Hax’n und Grillwürstl verwöhnt, dazu gibt es österreichisches Bier, Wein und Almdudler.

Am Samstag reiste der Musikverein Bonstetten ins schöne Appenzellerland. Dort sollte er ein gelungenes, ja bombastisches Wochenende mit viel Freude und Emotionen erleben. Die Musikanten genossen die Töne und Rhythmen der anderen Vereine beim Wettspiel, der Marschmusik oder im Festzelt. Am Sonntag war dann der grosse Tag: In der dritten Stärkeklasse Harmonie nahm der Musikverein Bonstetten, mit dem Selbstwahlstück «Postcard from Singapore» von Philip Sparke und dem Aufgabenstück Pur in Concert von Kurt Gäble, am Wettspiel teil. Mit viel Elan, Präzision und Spielfreude konnten die Musikanten unter der kompetenten Leitung von Nino

Wrede der Jury diese Stücke präsentieren. Mit einem guten Gefühl konnten sie den Konzertsaal verlassen, auf das Resultat und die Punktzahl musste man allerdings noch warten.

Fähnrich Ernst Baumann gibt sein Amt nach 50 Jahren weiter Schliesslich das Resultat: Mit einer Punktzahl von 89.33 erreichte der MV Bonstetten den ersten Rang! Die Postkarte ist in Appenzell angekommen. Auch mit der Marschmusik dürfen die Bonstetter zufrieden sein. Mit dem Stück «Step out and Swing» von Gilbert Tinner marschierten sie unter Applaus am Publikum vorbei. Die Punktzahl von 75.33 bedeutet «Gut». Alle Beteiligten werden noch lange an diesen besonderen Tag zurück denken, bestimmt auch Fähnrich Ernst Baumann. Nach diesem tollen Fest gibt er sein Amt nach 50 Jahren weiter. (NT) Infos unter www.mv-bonstetten.ch.

Weitere Infos unter www.jauks.ch oder www.alpengrandprix.ch.

Der Musikverein Bonstetten präsentierte sich von seiner besten Seite. (Bild zvg.)

Unvergesslicher Abend bei Speis und Trank Gerold’s Musikvagabunden am Türlersee Gerold’s Musikvagabunden spielen am 13. Juni, um 20 Uhr im Zelt beim StrandbadRestaurant am Türlersee. Am 13. Juni bietet sich Gelegenheit, bei Speis und Trank, Gerold’s Musikvagabunden live und erst noch ohne Konsumationszuschlag (freiwillige Kollekte) geniessen zu können. Sängerin Sonja Gerber wird die Zuhörer an diesem Abend in Träumen schwelgen lassen. Es wartet ein unvergesslicher Abend bei Speis und Trank mit klangvoller Musik. Gerold’s Musikvagabunden, seit drei Jahren erfolgreich am

Markt, werden in bekannter Weise mit Böhmischer und Mährischer Musik zu verzaubern wissen. Natürlich kommen auch moderne Stilrichtungen und volkstümliche Musik nicht zu kurz. Und übrigens: Wer vom 21. bis 28. Oktober mit Gerold’s Musikvagabunden und Edi’s Blasmusikanten auf die Donau gehen möchte (ab Fr. 1395.- pro Person), melde sich beim Organisator Hugo Lang, Tel. 079 220 45 76. Es hat noch einige wenige Kabinen frei. (pd.) Konzert am Samstag, 13. Juni, 18.30 Uhr (Musik ab 20 Uhr), Strandbad Türlersee.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Blütentreiben». Texte und Bilder in Acryl, Mischtechnik von Monika Marti, Obfelden. Mo, 15-19, Di, 15-20, Mi/Do/Fr, 15-19, Sa, 10-12 Uhr. Bis 27. Juni.

Ottenbach: Tänze zum Geburtstag Mit dem bekannten Hagendorner Akkordeonisten Hans Hassler hat der Ottenbacher Helmut Müller (Blockflöte) in der Kirche Ottenbach 19 Tänze zum Geburtstag auf CD eingespielt. Ein Tonträger voller Lebendigkeit und Spielfreude – die Ausnahmen wurden absichtlich nicht nachbearbeitet – ist entstanden, der mit dem Geburtstagsmarsch von Hans Möckel beginnt. 18 weitere geburtstäglich-fröhliche Titel, darunter der Geburtstagswalzer, die Waldvögeli-Mazurka und der VögeliSchottisch, um nur einige zu nennen, folgen. Mit «Den Nachtegael» des blinden Glockenspielmeisters und Flötenspielers Jacob van Eyck (ca. 1590–1657) intoniert Helmut Müller, der nach längerem Unterbruch, vor zwei Jahren wieder mit dem Blockflötenspiel angefangen hat, ein Flötensolo, während Hans Hassler, der grossartige Könner des freien Volks- und Jazzakkordeons mit «Abendstimmung» eine Akkordeon-Improvisation beisteuert. Sämtliche Tänze stammen aus der berühmten Sammlung von Hanni Christen, die 1992 wieder entdeckt und mit freiwilligen Helfern bearbeitet wurde. (pd.) CD «Tänze zum Geburtstag» gibts bei Helmut Müller,

Gerold’s Musikvagabunden spielen schon bald am Türlersee. (Bild zvg.)

Telefon 044 761 22 78, h.mueller@draeugst.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 5. Juni 2015

Kirchenkonzert mit Hedinger Solistin

Obstverwertung bis zum letzten Kern und Stiel

Konzert des Musikvereins Hedingen

Neu im Dorfmuseum Affoltern: «Zigerlimaschine»

Am 7. Juni, um 17 Uhr, findet in der reformierten Kirche Hedingen das Kirchenkonzert des Musikvereins statt.

Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Unter der musikalischen Leitung von Jürgen Röhrig hat der Musikverein Hedingen ein ganz besonderes Konzertprogramm einstudiert. Es wurden Stücke ausgewählt, die in dieser Lokalität speziell gut wirken. Das Programm umfasst daher ruhigere Werke wie «Panis Angelicus» von Cesar Franck und «Cantabile for Winds» von Rob Ares. Diese werden aufgelockert durch etwas schmissigere Stücke wie «Majestia» von James Swearingen sowie «Flashing Winds» von Jan van der Roost. In «Scandinavian Air» kann das Klarinettenregister sein Können unter Beweis stellen. Das Werk für Klarinetten-Ensemble von Joseph Zemp wirkt in der Akustik der Kirche wunderbar. Als ganz besonderen Höhepunkt hat der Musikverein Hedingen ein Stück für Solo-Violine einstudiert. Corinna Meienberg zeigt eine sehr gefühlvolle Interpretation von «Schindlers Liste», der Komposition von John Williams zum gleichnamigen Film.

Junge, talentierte Solistin Geboren 1993 und aufgewachsen in Hedingen, erhielt Corinna Meienberg mit fünf Jahren zum ersten Mal regelmässigen Geigenunterricht bei Silvia Feusi-Bopp in Hedingen und wechselte nach vier Jahren zu Urs Bumbacher ans Konservatorium in Zürich. Während des Gymnasiums mit Schwerpunktfach Musik spielte sie mehrere Jahre im Jugendstreicherorchester des

Die «Zigerlimaschine» diente der Verarbeitung vom «Träsch», dem Restprodukt nach dem Brennen von Schnaps. Mit dieser Maschine wurden «Rugeli», auch Tresterstöckli oder «Zigerli» genannt, hergestellt. Sie hatten einen Durchmesser von ca. 12 bis 15 cm und wurden auf Brettern getrocknet. Verwendung fanden sie als wertvolles Brennmaterial für die Ofenheizung. Dank ihrem hohen Brennwert wurden sie abends verbrannt, um über Nacht die Wärme zu halten. In den Krisenjahren des letzten Jahrhunderts war dies ein äusserst ökonomisches Heizmaterial, eingesetzt auf dem Bauernhof. Alles vom Kernobst konnte verwertet werden. Erstaunlich ist, dass dieses Brennmaterial völlig geruchsneutral sein

Corinna Meienberg tritt als Solistin auf. (Bild zvg.)

Knonauer Amts und danach im Zürcher Jugendsinfonieorchester. Nach der Matura absolvierte sie ein Jahr Vorstudium am Konservatorium Zürich. Seit Herbst 2012 studiert sie bei Monika Urbaniak an der Hochschule der Künste in Bern, wo sie in diesem Sommer den Bachelor of Arts in Music abschliessen wird. (pd.) Konzert am Sonntag, 7. Juni, um 17 Uhr in der ref. Kirche Hedingen. Eintritt frei, Kollekte.

Nach dem grossen Publikumserfolg im letzten Sommer benützt das «Kellertheater LaMarotte» den Jonenbach in Affoltern wiederum für das Entenrennen Nummer zwei und beschliesst damit seine Spielzeit 14/15.

Abendessen am Jonenbach

Sommersonnwende mit Jren Omlin Jren Omlin, freie Seelsorgerin und Ritualgestalterin möchte auf dem Weg durch den Jahreskreis der Sommersonnwende in drei Anlässen gedenken und feiern: Im «Jahreskreisfest für Frauen» und «Tanzen im Jahreskreis» und an «Sonntag & Spirit». Die Sonne hat bald ihren höchsten Stand erreicht: Sommersonnwende, Mittsommer oder Johanni wird dieser Tag, der 21. Juni, genannt, die hohe Zeit des Jahres. Die Tage sind lang und warm. Was im Frühling noch zaghaft zu wachsen begonnen hat, steht nun in voller Entfaltung. Es scheint, als würde die Natur überquellen vor Lebensfülle und Lebenskraft. Sommersonnwende bedeutet aber auch, dass zu Sommerbeginn gleichzeitig schon der Wendepunkt liegt. Die Tage werden nach der Sommersonnenwende schon wieder kürzer.

Im Gewahrwerden, dass der Jahresrhythmus sich umkehrt, dass die zunehmende Zeit der Sonneneinstrahlung beendet ist, soll im Jahreskreisfest der Sommersonnwende die Sonne und ihr lebenspendendes Licht verschiedenartig gefeiert werden: Als bezauberndes Fest für Frauen, in einer Sonntagmorgenwanderung für Frauen und Männer mit anschliessendem Brunch – wer die Wanderung musikalisch begleiten und bereichern möchte, ist kostenlos zu diesem Morgen eingeladen, bitte vorgängig melden – und im Kreis von tanzenden Frauen. Jahreskreisfest für Frauen: Freitag, 19. Juni; 19 bis 22 Uhr, Treffpunkt: , Kiosk Bahnhof Hedingen. Sonntag & Spirit: Sonntag, 21. Juni; 5.30 bis 10/11 Uhr, Treffpunkt: Kiosk Bahnhof Affoltern. Frauen tanzen im Jahreskreis: Montag, 22. Juni, 19.15 bis 21.15 Uhr, Saal des ref. Chilehuus Ottenbach. Anmelden bei Jren Omlin, Rüchligstrasse 2C, Ottenbach, Tel.: 043 466 80 84; 079 733 40 29, jren.omlin@bluewin.ch Infos: www. lebensdichte.ch.

der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Dorfmuseum Affoltern am Albis in Zwillikon, geöffnet Samstag, 6. Juni, von 10 bis 16 Uhr. Kontakt: Herbert Gübeli, Telefon 044 761 01 32 oder Ursula Grob, 044 761 77 42.

«Kellertheater LaMarotte» lädt ein – am Samstag, 13. Juni

Punkt 16 Uhr werden die Renn-Enten vom Fussgängerbrüggli beim Haus von Büchi Optik Affoltern (BOA) ins Wasser gelassen. Die gelben Tierchen schwimmen durch das Dorf und erreichen kurz vor der Bahnbarriere im Moos die Zielanlage, welche die Gold-, Silber- und Bronzesiegerinnen einwandfrei ermittelt. Auf der ganzen Strecke können die Enten beobachtet werden. Besonders gefragt sein wird dabei der kleine öffentliche Park unterhalb des rosaroten Hauses BOA als Zuschauertribüne. Dort findet denn auch – ungefähr eine halbe Stunde nach Wettkampf-Ende – die Verleihung der attraktiven Preise an die Entenrennen-Sieger statt.

Das Fest der Sonne

soll. Leider hat das Museum keine solcher «Rugelis». Vielleicht befinden sich noch welche irgendwo im Bezirk. Wenn ja, würden diese gerne ausgestellt. Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat von 10 bis 16 Uhr geöffnet, also auch morgen Samstag, 5. Juni. Das Museum befindet sich an

Wer gewinnt das Entenrennen auf dem Jonenbach?

Weitere Infos unter www.mvhedingen.ch.

Den Sommer in seiner ganzen Fülle feiern. (Bild Josef Hagen)

Mit der «Zigerlimaschine» wurde «Träsch» zum Brennstoff verarbeitet. (Bild zvg.)

Nach der wettkampfbedingten Anspannung beginnt ab etwa 18 Uhr der gemütliche Teil des Abends. Zum Preis von 15 Franken dürfen alle angemeldeten Entenbesitzer an der rund 20 Meter langen Tafel im oben erwähnten kleinen öffentlichen Park neben dem Jonenbach Platz nehmen und feine Felchenknusperli aus der Region, Gschwellti und hausgemachte Sauce Remoulade geniessen. Zeit zum Plaudern, etwas Trinken, Bekannte treffen

In folgenden Geschäften in Affoltern können bis Samstag, 13. Juni, 12 Uhr Entenrennen-Anstecker erworben werden: BOA Büchi Optik, Chäs Stöckli, Blumen Schneebeli, Buchhandlung Scheidegger. Wer seine «Startlizenz» bequem unter www.lamarotte.ch einlösen will, füllt das Reservationsformular mit seinen Personalien aus (auch Anzahl Essen) und notiert zusätzlich unter «Bemerkungen», wie viele Enten er starten lassen wird. SelbstverMichael Stöckli mit Renn-Ente. Eine der Verkaufs- und ständlich kann Anmeldestellen befindet sich bei Chäs Stöckli. (Bild zvg.) auch unser Reser– und hoffentlich die Sonne geniessen. vationstelefon 044 760 52 62 benützt Bei schlechtem Wetter werden Preis- werden. Wer sich über Homepage oder Teverleihung und Fischessen in das «Malefon anmeldet, kann seine Anstecker rotte» verlegt. Doch wie überhaupt kann man gegen Bezahlung ab 15 Uhr in der am Entenrennen teilnehmen? Ganz «Koch-Schmitte» gegenüber dem BOA einfach durch den Erwerb eines num- Haus abholen. Dort sind auch spontamerierten Ansteckers, der einer be- ne Anmeldungen noch möglich. Mit der Teilnahme an diesem stimmten Renn-Ente zugeordnet ist. Ein solcher Anstecker kostet 10 Fran- zweiten Spektakel für Gross und Klein ken und dient am Renntag sowohl zur unterstützt man – ganz nebenbei – die Identifikation der Sieger-Enten als Bemühungen von «LaMarotte» für ein reichhaltiges Jahresproauch als Eintritts-Billett zum Fisch- kulturell gramm … (pz) Schmaus.

«Unter der Gürtellinie» MännerSache Knonau: Der Urologe kommt An diesem Abend geht es darum, sich mit dem für Herren heiklen Bereich unter der Gürtellinie zu befassen. «Die lieben Verwandten» Blase, Harnleiter, Prostata können sich in jedem Alter verändern und Probleme bereiten. Früherkennung ist also wichtig bei diesen häufigen Männererkrankungen. Heute verfügt die urologische Medizin über modernste Diagnostikmethoden. Als Mann sollte man sich mit diesem wichtigen Bereich auseinan-

dersetzen. Alle jungen und älteren Männer sind deshalb zu einem Abend mit einem Fachmann eingeladen. Dr. Stephan Bauer, aus den Kliniken Hirslanden ZH und Muri AG, Urologe, wird ein spannendes Referat vortragen. Vorher gibt es einen Mut machenden Apéro, danach Grillwürste, Bier und anderes. Wie gewohnt gemütlich und für alle. (pta)

Ein heikler Bereich. (Bild zvg.)

Donnerstag, 11. Juni, Stampfisaal

danach Imbiss; Unkostenbeitrag 10 Franken

Knonau. 19 Uhr Apéro, 19.30 Uhr Referat,

nur Apéro und Referat, 25 Franken inkl. Imbiss.


Sport

Freitag, 5. Juni 2015

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Der Ligaerhalt ist schon fast geschafft 3. Liga: FC Hausen – FC Buttikon 3:1 (2:1) Mit grossem Selbstvertrauen ging der FC Hausen in ein vorletztes Heimspiel gegen den FC Buttikon. Dabei sollte ein verdienter Sieg herausschauen. ................................................... von toni schneiter

Aufstieg in die 4. Liga? Der FC Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden hat es wieder in der Hand. (Bild zvg.)

Zurück im Rennen um den Aufstieg FC Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden hofft auf Unterstützung Nach einem eher harzigen Saisonstart hat die Aktivmannschaft des FC Knonau-MettmenstettenMaschwanden eine hervorragende Rückrunde absolviert. Der FC Knonau-MettmenstettenMaschwanden ist nun seit acht Spie-

len siegreich und hat es wieder in der Hand, als einer der besten Gruppenzweiten doch noch in die 4. Liga aufzusteigen. Dazu braucht es aber Siege gegen den bereits als Gruppensieger feststehenden FC Engstringen und dem momentanen Zweiten, FC Wollishofen.

Am Samstag, 6. Juni, um 18 Uhr, findet auf dem Sportplatz Wygarten in Mettmenstetten das Spiel gegen Engstringen statt. Eine Woche später ist das Team noch in Wollishofen zu Gast. Die Mannschaft und der Verein würden sich über viele Fans freuen. (pd.)

Taktisch gut stehen, viel Ballbesitz und gezielter Torabschluss waren die Schlagworte in der Spielvorbereitung des FC Hausen. So starteten die Jungs von Samir Ben Nejma dann auch in die Partie. Dem Gegner möglichst wenig Spielraum lassen und aus dem Mittelfeld Druck ausüben, zahlte sich bereits nach einer Viertelstunde aus, denn Stricker markierte die viel umjubelte 1:0-Führung. So musste man nicht schon wieder einem ärgerlichen Rückstand nachrennen und versuchte weiterhin das Tempo hochzuhalten. Durch gelegentliche Gegenstösse und nach gut vorgetragenem Angriff gelang den Gästen nach einer halben Stunde der Ausgleich. Doch die Einheimischen blieben der Vorgabe des Trainers treu und durch sehenswerte

Kombinationen suchte man die erneute Führung. Durch kluge Seitenwechsel versuchte man das Spiel zu beleben. Der Wunsch aus der Wechselzone, vor der Pause das Skore zu erhöhen, wurde in der 43. Minute, durch den wieder genesenen Ridoli erfüllt. Allgemeiner Kommentar der Zuschauer: verdiente Führung dank gutem Spiel! Nach der Pause zeigte sich dasselbe Bild. Das Heimteam trat kompakt auf, zeigte flüssige Kombinationen, doch Tore fielen (noch) keine. Gefährlich wurde es lediglich bei Freistössen, was auch unter der Woche fleissig geübt wurde. Belohnt wurde in der 65. Minute Götschi. Sein Freistoss zischte neben der Mauer in die untere Torecke zum 3:1. Damit war der Bann gebrochen. Durch geschickte Spielzüge liess man dem Gegner wenig Raum und feierte einen wichtigen Sieg. Fazit: Wichtige Punkte geholt, deshalb weiter entfernt von der Abstiegszone. Die nächsten zwei Spiele werden auswärts ausgetragen. Am kommenden Sonntag trifft man auf den SC Siebnen, eine Woche danach sind die Hausemer zu Gast in Horgen.

Aufstiegshoffnung und ein Abstieg

«FCWB-Game» als Attraktion

Vierte Interclubrunde des TC Säuliamts

Auch dieses Jahr war dem FCWBWeekend grosser Erfolg beschieden. Die Mischung aus Fussball, Party und Gewinnspiel lockte Hunderte von Interessierten ins Wettswiler Moos. 150 Personen nahmen am «FCWB-Game» teil, zu gewinnen waren Preise im Wert von bis zu 2000 Franken.

Für die Jungsenioren ist der Wiederaufstieg in die 1. Liga in Griffnähe. Die Senioren 1. Liga verloren derweil ihr Spiel gegen den Abstieg mit 3:4 gegen den TC Rapperswil. ................................................... von peter zwicky und andré meier Die Jungsenioren des TC Säuliamt spielten am 30. Mai die erste Aufstiegsrunde zu Hause gegen Neubühl Wädenswil 2. Aufgrund ausgeglichener Stärkeverhältnisse wurde es eine spannende Begegnung. René Bachmann (R5) auf Position 1 startete gut in das Match, holte sich aber bald eine Zerrung im Oberschenkel. Obwohl er bis zuletzt vollen Einsatz gab, verlor es das Spiel gegen einen unterklassierten R6 mit 3:6/6:1/2:6. Hervé Brünisholz (R5) auf Position 2 bekundete insbesondere im zweiten Satz etwas mehr Mühe als sonst und brauchte 6 Matchbälle, um mit 6:3/6:4 zu gewinnen. Peter Zwicky (R6) auf Position 3 erwischte einen guten Tag und gewann sein Spiel ungefährdet mit 6:1/6:2. Sven Anders (R7) auf Position 4 konnte das Spiel mit 6:2/7:5 für sich entscheiden. Sasha Erbetta (R9) auf Position sechs musste zwar den ersten Satz abgeben, gewann dann aber deutlich mit 4:6/6:2/6:0. Nach den Einzelspielen stand es nun 4:2 für die Säuliämtler, also brauchten sie nur noch einen Sieg im Doppel, um in die zweite Aufstiegsrunde einzuziehen. Brünisholz/Erbetta schafften den entscheidenden Durchbruch mit 7:5/6:2. Zwicky/Anders hatten auch den ersten Satz mit 7:5 gewonnen, aber nach dem entscheidenden Punkt von Brünisholz/Erbetta gaben die Wädenswiler das Spiel auf. Am 6. oder 7. Juni spielen die Jungsenioren nun auswärts gegen Zollikerberg 2 um den Wiederaufstieg in die 1. Liga.

Senioren 1. Liga verloren Abstiegsspiel Im Auswärtsspiel auf der schönen Anlage des TC Rapperswil neben dem Knie Kinderzoo hatten die Säuliämtler

wiederum die «Verletzungshexe» gegen sich. André Meier (R4), der mit einer nicht völlig verheilten Oberschenkelzerrung gegen einen R6-Gegner spielte, musste beim Stand von 4:5 wegen eines Muskelfaserrisses Forfait erklären. Gleichzeitig lagen drei andere Mitspieler je einen Satz hinten und es sah gar nicht gut aus. Bruno Schönbächler (R6), der auch mit einer nicht ausgeheilten Zerrung spielte, kämpfte sich durch und rang seinen auch R6 klassierten Gegner 4:6/6:1/7:6 nieder. Auch Jürg Schmidlin (R6) wollte gegen seinen R7 (unter-)klassierten Gegner nicht klein beigeben und konnte seinen Gegner mit langen Ballwechseln doch noch zermürben (2:6/6:3/7:5). Captain Ernst Widmer (R6) hatte das Pech, gegen den stärksten der R6-Gegner antreten zu müssen und verlor 2:6/1:6. Thomas Naef (R7) konnte nicht an seine guten Leistungen in der Halle anknüpfen und verlor gegen seinen R7-Gegner 1:6/4:6. Nun wurde es eng, denn mit zwei gewonnenen Doppeln wäre der Abstieg verhindert worden. In Doppel 1 setzten sich Schönbächler/Schmidlin diskussionslos 6:1/6:0 gegen ihre Gegner durch und alles hing vom letzten Doppel ab: Ernst Widmer/Marius Messerli führten im ersten Satz 5:4 und hatten auch zwei Satzbälle. Aber nachdem diese nicht genutzt wurden und der Satz im Tiebreak verloren ging, war die Luft draussen und die Säuliämtler konnten das Spiel nicht mehr wenden (6:7/3:6). Damit kann es nächstes Jahr nur ein Ziel geben: sofortiger Wiederaufstieg!

Restliche Resultate Die aktiven Damen 2. Liga gewannen im Auswärtsspiel gegen den TC Thalwil 6:0. Sie sind nun nach vier (von fünf) Runden an der Gruppenspitze und werden mit grosser Wahrscheinlichkeit aufsteigen. Die Jungseniorinnen 2. Liga verloren das Abstiegsspiel gegen TC Migros auswärts 1:5. Die Senioren 3. Liga gewannen ihr Auswärtsspiel gegen den TC Niederurnen 7:0 und sind damit nach vier Runden schon sicher aufgestiegen (vgl. Spielbericht im «Anzeiger» vom 2. Juni).

Traditionelles Gewinnspiel im «Moos», Wettswil

................................................... von kaspar köchli Am vergangenen Wochenende fand das FCWB-Weekend statt, es wird bereits seit längerer Zeit anstelle des früheren Grümpelturniers durchgeführt. Praktisch alle WB-Teams genossen in ihren Meisterschaftspartien Heimrecht. Dies sowie das perfekte Wetter garantierten für einen grossen Zuschaueraufmarsch, zudem sorgte das gesellige Rahmenprogramm für ausgelassene Stimmung an den zwei Festtagen.

Drei Frauen im Spielglück Nach dem 1.-Liga-Spiel FCWB gegen Dietikon (5:1) galt das Augenmerk dem attraktiven «FCWB-Game». Beim sogenannten 150er-Spiel erhielt jeder der 150 Teilnehmenden eine Nummer

Die Spannung am Höhepunkt: «FCWB-Game»-Moderator Oliver Hedinger nimmt das Haupttreffer-Los der glücksbringenden Kinder entgegen. (Bild kakö) zugelost. Sie legte den individuellen Einsatz fest, zwischen einem und 150 Franken. Danach wurden unter allen Teilnehmenden 30 kostbare Preise verlost. Den Hauptpreis – einen TV im Wert von 2000 Franken – sicherte sich Irene Dietrich; mit einem im Verhält-

nis bescheidenen Einsatz von 66 Franken. Auch die zwei weiteren Topgewinne gingen an Frauen: Claudia von Wattenwyl erhielt ein Bike im Wert von 1300 Franken und Beatrix Wuillemin freute sich über einen 1000-Franken-Gutschein eines Sportgeschäfts.

Rettung dank einer starken Leistung gegen Frauenfeld Die Senioren des TC Hausen bleiben in der 1. Liga Die 1.-Liga-Senioren des TC Hausen sichern sich dank einer starken Leistung den Ligaerhalt gegen Frauenfeld. ................................................... von chasper weidli Wer verliert, steigt ab. So präsentierte sich die Ausgangslage vor dem Interclub-Abstiegsspiel der TCH-Senioren, das in einer «Best of 7»-Serie (fünf Einzel, zwei Doppel) ausgetragen wurde. Spannend war es auch wegen dem Umstand, dass die Oberämtler dem

gleichen Gegner vor einem Jahr knapp unterlegen waren. Entsprechend fokussiert und von Teammotivator Dani Cochard optimal eingestellt, gingen die Einheimischen dann die Einzelpartien an. Schon bald zeichnet sich ab, dass die Hausemer nichts anbrennen lassen wollten. Dani Cochard, der dank einem veritablen Exploit seinem besser klassierten Gegner mit 6:1/7:5 keine Chance liess, setzte ein erstes Ausrufezeichen. Als danach Adrian Flückiger und Andrey Bachev ihre Einzel ebenfalls gewannen, lag es wegen der

klaren Niederlage von Markus Bangerter an Stefan Staubli, den vierten und entscheidenden Punkt zu erspielen. In einer in der Schlussphase an Dramatik kaum zu überbietenden Partie, setzte sich der TCH-Routinier dank seinem grossen taktischen Feingespür schlussendlich in zwei engen Sätzen durch (6:4/7:5). Somit lagen die Einheimischen nach den Einzelpartien bereits uneinholbar 4:1 in Führung und sicherten sich mit diesem verdienten Sieg den Ligaerhalt auf souveräne Art und Weise.


Sport

Freitag, 5. Juni 2015

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Bergab kamen die Krämpfe Rang 44 für Adrian Brennwald an der Trailrunning-WM in Annecy, Frankreich Für die Trailrunning-Weltmeisterschaften vom vergangenen Samstag hatte Adrian Brennwald sein erstes offizielles Aufgebot vom Schweizer Leichtathletikverband erhalten. Der Aeugster wurde den Erwartungen gerecht und platzierte sich im ersten Ranglistenviertel. Der Wecker ertönte am Samstagmorgen schon um 1.45 Uhr. Rund drei Stunden Schlaf mussten reichen. Um 2.30 wurden alle Athleten in der Hotel-Anlage abgeholt und nach Annecy zum Start gebracht. Um 3.30 ging es los in Annecy – und wie: «Es wurde gleich sehr schnell losgespurtet», so Adrian Brennwald, der aufgrund seiner Positionierung in der Weltrangliste ganz vorne einstehen durfte. Angesichts der hohen Dichte an Top-Athleten war zu erwarten, dass sich jeder in den vorderen Rängen zu positionieren versuchte. Nach drei flachen Kilometern dem See entlang, ging es den ersten Berg hinauf. Zwei Kilometer vor dem ersten Verpflegungsposten bei km 17 wiesen Teelichter und Fackeln den Weg. Speziell an diesem Lauf war, dass jede Nation einen eigenen Verpflegungstisch zur Verfügung hatte, der mit der Landesfahne gezeichnet war. Hier durften die Athleten auch Material deponieren oder aufnehmen, was sonst üblicherweise jeder und jeder selbst bei sich tragen muss. Kurz Wasser aufgefüllt, Stirnlampe abgegeben und weiter ging es. Nach einem schnellen Runterlaufen

Am letzten Berg nach 70 km ging es wieder etwas besser und so konnte Brennwald vorübergehend nochmals fünf Läufer ein- und überholen. Dieselben Läufer zogen bergab allerdings wieder an ihm vorbei, denn sobald er etwas schneller hinunterrennen wollte, kamen wieder die Krämpfe. Nach 86 Kilometern mit 5400 Höhenmetern als bester Schweizer im Ziel angekommen, zeigte die Uhr 10 Stunden, eine Minute und 30 Sekunden an, was Rang 44 von 180 gestarteten Läufern bedeutete. «Eigentlich bin ich mit diesem Resultat recht gut zufrieden», so Brennwald, «wenn auch ein Top-25-Platzierung möglich gewesen wäre.» Erfreulich ist vor allem, dass die Schmerzen am Oberschenkel ausblieben.

«Einmaliges Erlebnis»

Die Naturschönheit konnte Adrian Brennwald beim Lauf rund um den Lac d’Annecy kaum geniessen. (Bild zvg.) kam dann auch schon der zweite Aufstieg. Diesmal war das Abwärtslaufen aber viel anspruchsvoller als noch am ersten Berg: «Sehr steil und steinig», fasst Brennwald zusammen.

Wasser statt isotonisches Getränk Bei km 43 kam dann die zweite grosse Verpflegung. Wieder füllte der Aeugster Wasser auf und ergriff nun auch

die bereitgestellten Stöcke. «Eigentlich hätte ich gerne noch etwas Isotonisches zu mir genommen», so Brennwald, doch das hätte er selber mitnehmen müssen. «Leider ging das bei mir jedoch vollkommen unter, da ich mich die letzten Tage vor dem Rennen hauptsächlich mit meinen Oberschenkel-Problemen befasst habe.» So musste er sich mit dem Wasser der öffentlichen Verpflegung begnügen.

Bis km 55 lief es super, Brennwald kämpfte sich bis auf Rang 35 vor, doch dann rächte es sich, dass er auch die Salz-Tabletten zuhause gelassen hatte. «Ich dachte, ich brauche sie nicht», so der Aeugster. Doch nun kamen die Krämpfe, vor allem bei Abwärtsrennen. So wurde er von mehreren Läufern überholt und musste am zweitletzten Berg, bei dem es sehr steil hinunterging, sogar gehen statt laufen.

In guter Erinnerung bleibt auch das Rahmenprogramm der Veranstaltung. Schliesslich trat Adrian Brennwald erstmals überhaupt offiziell für die Schweiz an einem Laufwettkampf an. Bereits am Donnerstagabend hatte am See von Annecy die Eröffnungsfeier stattgefunden. Nationenweise liefen die Athleten über die Tribüne in das Festgelände ein. «Ein einmaliges Erlebnis», so Brennwald. Vor der Wettkampf-Besprechung am Freitag konnte er sich dann drücken – teilnehmen mussten zwei Athleten von jedem Team – dafür wurde er vom Verband zur Dopingkontrolle bestellt. Diese ging zügig voran. Und das Resultat? «Natürlich negativ», so Brennwald. (tst.)

Gymkhana war ein voller Erfolg Der Birkenhof Affoltern lud ein Verteilt auf zwei Plätze waren interessante Posten entstanden: das Thema lautete «Berufe»: So war der Badmeister gefordert, die Barbiepuppen vor dem Ertrinken zu retten, die Krankenschwester hatte Spritzen aufzufüllen, sogar die Polizei war mit einem Schiessstand vertreten. Auf dem zweiten Parcours mussten diverse Küchenkräuter in die richtigen Dosen eingeordnet werden. Der

Kellner servierte zu trinken, der Gärtner pflanzte Rosen und Korbball hatte der Sportler zu absolvieren. Eine dritte Möglichkeit war die Teamprüfung, an der die Paare viel Spass hatten. Ein Turm wurde gebaut, Kuchen gebacken und sogar der Rennfahrer hatte mit einem Bobbycar seinen Einsatz. (pd.) Weitere Infos unter www.rv-birkenhof.ch.

Kühles Wasser, heisser Wettkampf: Rapperswil bietet eine ausnehmend schöne Umgebung für einen harten Wettkampf. (Bild Erika Schmid)

Kann Urs Müller die Trainingsresultate umsetzen? Spannung vor dem hochkarätig besetzten Ironman 70.3 Rapperswil Das Team Koach ist mit drei Profi- und 18 Amateurathleten beim Ironman 70.3 in Rapperswil am Start. Da Rapperswil gleichzeitig Schweizer Meisterschaft über die Mitteldistanz ist, erwartet Coach Kurt Müller die Resultate mit Spannung.

Ein toller Tag wird mit der Siegerehrung gekrönt. (Bild zvg.)

Ausgangslage und Zielsetzung sind bei den drei Profis des Team Koach, die in Rapperswil starten, sehr unterschiedlich. Manuel Küng hat seinen guten Formaufbau in mehreren Rennen bestätigt und kann sich wohl mit einer überzeugenden Leistung für die WM 70.3 in Zell am See über die Mitteldistanz (1.9 km Schwimmen, 90 km Rad, 21.1 km Laufen) qualifizieren. Am vergangenen Sonntag hat er den Sprint-

wettkampf in Frauenfeld gewonnen: der Test für den nächsten Sonntag ist geglückt. Sein Ziel ist ein Podestplatz, was angesichts der hochkarätigen Konkurrenz ambitioniert, aber nicht ausgeschlossen ist. Neo-Profi Urs Müller hat im Training seine Leistung sehr gut aufgebaut, nachdem er in Südafrika einen soliden Ironman-Wettkampf gezeigt hat. Obwohl seine Stärke in der Langdistanz liegt, will er in Rapperswil auch über die Mitteldistanz punkten. Ziel ist ein Topten-Platz. In der Vorbereitung hat Müller unter anderem mit den Donnerstagabend-Rennen des RRC Amt kurze, intensive Einsätze geprobt. Er hat seine Zielsetzung erreicht, mitten aus dem Training heraus in der Spitzengruppe mitzuhalten. In Frauenfeld hat er mit

dem 4. Rang gezeigt, dass er selbst in Wettkämpfen von weniger als zwei Stunden Dauer vorne mit dabei sein kann. Lina-Kristin Schink hat in den bisherigen Wettkämpfen gute Resultate gezeigt. Sie wird in Rapperswil voraussichtlich starten, obwohl sie sich nicht ganz fit fühlt. Ihren Einsatz wird sie je nach Wohlbefinden dosieren. Kurt Müller begleitet das Team, das in Rapperswil am Start ist. Obwohl sich einige «sichere Werte» für einen Altersklassensieg wie Philipp Koutny und Sandra Dänzer für den gleichzeitig stattfindenden Wettkampf in Kraichgau entschieden haben, ist er zuversichtlich, auch an der Schweizer Meisterschaft in Rapperswil einige Podestplätze zu erringen. (tk.) Weitere Infos: www.kmsportcoaching.ch.


Sport

Punktgleich mit dem Leader Die erste Mannschaft der Affoltemer Faustballer spielte am vergangenen Samstag in Schlieren die zweite Runde – äusserst erfolgreich. In der ersten Partie traf man auf das Team des Gastgebers und gewann in einem hart umkämpften Spiel mit einer soliden Mannschaftsleistung 3:0 (11:7, 11:7, 11:8). In der zweiten Partie spielte Affoltern gegen den Aufsteiger TV Töss, der nach vier Spielen immer noch mit null Punkten dasteht. Eigentlich eine klare Sache, aber die Mannschaft konnte die Leistung vom ersten Spiel nicht noch einmal abrufen. Dementsprechend unspektakulär verlief die Partie. Den ersten Satz gewann man 11:7, den zweiten mit 11:8. Doch es schlichen sich immer mehr Fehler ins Spiel und die Zuspiele verloren auch an Genauigkeit, sodass man den dritten Satz mit 5:11 verlor. Mit einer personellen Umstellung fand man im vierten Satz wieder zur alten Stärke zurück und gewann mit 11:6 und damit die Partie mit 3:1. Beringen gewann ihre beiden Partien ebenfalls und führt dank besserem Satzverhältnis die Tabelle punktgleich (8 Pkt.) mit Affoltern an, verfolgt von Schlieren (6) und Jona (4). Die nächste Runde ist morgen Samstag, 6. Juni, ab 13 Uhr Sportplatz Grünfeld in Jona. Affoltern II spielte in Embrach gleich vier Partien und gewann nur deren zwei. Gegen Adliswil und Schlieren III verlor man jeweils 1:2 und gewann gegen Embrach II und Obfelden mit 2:1. Die Affoltemer konnten nicht in allen Sätzen die gewohnte Leistung bringen und gaben ungewohnt viele Sätze ab. In der Rangliste führt Obfelden mit 17 Punkten, gefolgt von Dietikon I (15) und Affoltern II (14). (pd.) Mehr auf swissfaustball.ch.

Freitag, 5. Juni 2015

FCWB mit Remis im Aufstiegsspiel Fussball 1. Liga: Zug 94 – FC Wettswil-Bonstetten 2:2 (1:2) Der FC Wettswil-Bonstetten holt sich mit einer starken Leistung am Mittwochabend ein Unentschieden gegen Zug 94. Eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am Samstag, könnten doch die beiden Auswärtstore noch eine entscheidende Rolle spielen. ................................................... von oliver hedinger Beide Teams starteten furios in die Partie. Mit dem ersten Angriff schiesst der FCWB bereits auf das Zuger Gehäuse und nach nur 48 Sekunden kann der erste Eckball getreten werden. Praktisch im Gegenzug folgte ein gefährlicher Abschluss von Allou, der mit seiner Direktabnahme das WB-Tor aber verfehlte. Und im gleichen Takt ging es in einer äusserst temporeichen und intensiven Startphase weiter. In der 6. Spielminute kamen die Ämtler bereits zum zweiten Corner. Zug-Keeper Marinis konnte den ersten Abschluss von Kalyon noch abwehren, gegen den folgenden Kopfball von Studer war er aber machtlos. Die frühe Führung für den FCWB war zwar perfekt, währte aber nur kurz. Dem eben noch gefeierten Torschützen Studer missriet nur zwei Minuten später eine Rückgabe gründlich. Ugljesic profitierte, marschierte Richtung Bachmann und legte den Ball einschussbereit für Bernet auf, welcher das 1:1 markierte. Das Geschehen blieb turbulent und so war es der quirlige Gjergji, welcher sich in der 14. Minute über die rechte Seite durchsetzte. Seine perfekte Flanke fand den Kopf Acostas, der Marinis keine Chance liess. Ein äusserst sehenswerter Treffer, in der Entstehung, wie auch im Abschluss. Wer

Luca Studer (rechts, leicht verdeckt) bringt die Rotschwarzen in der sechsten Minute in Führung. (Bild Kaspar Köchli) nun eine ruhigere Phase erwartete, sah sich getäuscht. Beide Teams spielten mit viel Druck weiter, wobei sich Bachmann mehrmals bei Standardsituationen auszeichnen konnte und im WB-Tor viel Sicherheit ausstrahlte. Dagegen bekundete sein Gegenüber bei einem Distanzschuss von Acosta Mühe. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit flachte das Spiel etwas ab und die Gäste aus dem Säuliamt konnten mit der Führung in die Pause.

FCWB macht das Spiel, Zug das Tor Trainer Martin Dosch schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nach dem Seitenwechsel war es der FCWB, der mehr vom Spiel hatte. Die Zuger wirkten teilweise etwas unbeholfen und die Ämtler waren der Vorentscheidung in diesem Spiel nahe. Gjergji, Peter, Kalyon und Sabanovic hatten Möglichkeiten, welche aber

nicht zwingend waren und allesamt vergeben wurden. Der Zuger Ausgleich kam dann eher überraschend. Eine sehenswerte Kombination konnte von der WB-Abwehr nur noch durch ein Foulspiel an der Strafraumgrenze gestoppt werden. Der weitgehend souverän agierende Unparteiische Hänggi hat das Vergehen innerhalb des Strafraums geortet und sofort auf Penalty entschieden. Bernet, Torschütze des ersten Zuger Treffers nahm Anlauf, haderte mit den Nerven und traf mit seinem Schuss nur die Latte. Der Abpraller landete aber vor den Füssen Adekunles, welcher zum 2:2 einschiessen konnte. Dabei verletzte er sich unglücklich und musste kurz darauf ersetzt werden.

der Jugendriege Obfelden sind immer sehr gut besucht. Am Dienstag- und Freitagabend sind jeweils rund 25 Knaben in den Hallen von Schlossächer und Zendenfrei anzutreffen.

Lange Wartezeiten Das Bedürfnis nach einem Sportangebot, wo sich Kinder vielseitig bewegen können und dennoch klar auf ein Ziel hingearbeitet wird, ist gross, wie Manuel Bulliard, Hauptleiter der Jugendriege Obfelden, auf Anfrage bestätigt: «Der Zulauf in die Jugendriege ist seit einigen Jahren so gross, dass wir schon länger nicht mehr alle Kinder sofort aufnehmen können. Stattdessen müssen wir eine Warteliste führen und die Kinder manchmal mehr als ein Jahr warten lassen, bis sie an den Trainings teilnehmen können. Das sollte natürlich nicht sein.» Das grösste Problem der Jugendriege

Obfelden war bis anhin das beschränkte Platzangebot während dem Winterhalbjahr, wo eine Riege nur im Schlossächer trainieren konnte, statt im Zendenfrei. Dank der Zusammenarbeit und dem Entgegenkommen des BSC Obfelden konnte nun erreicht werden, dass die Jugendriege ganzjährig mit allen Riegen im Zendenfrei trainieren kann. «Das vereinfacht uns einerseits die Trainingsvorbereitung, da wir immer am selben Ort die Trainings anbieten können. Gleichzeitig haben wir mehr Platz zur Verfügung und können nun eine dritte Trainingsgruppe anbieten», erklärt Manuel Bulliard die neue Situation.

Mehr Mitglieder, mehr Leiter Neu wird es so sein, dass am Dienstagabend von 18.30 bis 20 Uhr jeweils zwei Trainingsgruppen (7 bis 9 und 9 bis 11 Jahre) à 25 Kinder gleichzeitig

den Platzherren sichtlich Auftrieb und es gab noch einige Torszenen auf beiden Seiten. Acosta blieb aber ebenso erfolglos wie Ugljesic, der Zuger Topskorer, der sich gegen die starke WBAbwehr nie richtig entfalten konnte. Alles in allem war es eine gerechte Punkteteilung, wobei der FCWB leichte Vorteile hatte. Spannender könnte die Ausgangslage für das Rückspiel am Samstag nicht sein. Wie auch von Trainer Dosch erwartet, wird es zu einer sehr engen Entscheidung kommen und die beiden Auswärtstore der Ämtler können bei einem erneuten Unentschieden sehr wichtig sein. Anpfiff auf dem Wettswiler Moos ist um 16 Uhr. Matchtelegramm: Stadion Herti-Allmend, Zug, 1250

Rückspiel am Samstag im Moos Die letzten rund 25 Minuten waren wieder ausgeglichener. Das Tor gab

Jugendriege Obfelden auf Expansionskurs Seit einigen Jahren erfährt die Jugendriege Obfelden einen starken Mitgliederzuwachs. Viele sportbegeisterte Kinder mussten aber immer wieder lange Wartezeiten in Kauf nehmen, bis endlich eine Mitgliedschaft möglich war. Dank einem Hallentausch und einem stark erweiterten Leiterteam ist nun endlich Besserung in Sicht: Ab Sommer 2015 kann die Jugendriege Obfelden eine dritte Trainingsgruppe anbieten. Das langfristige Ziel der Jugi ist es, den Nachwuchs für die Leichtathletiksektion des Turnvereins Obfelden sicherzustellen. Bis es allerdings so weit ist, gilt es gemeinsam mit den Knaben ein breites Spektrum an Bewegungsformen kennenzulernen. Besonders in den Alterskategorien von 6-10 Jahren werden beispielsweise verstärkt die Grundlagen in Werfen/Fangen, Balancieren, Klettern/Stützen und Laufen/Springen geschult. Die Trainings

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trainieren. Die dritte Gruppe (11 bis 14 Jahre) trainiert weiterhin wie bis anhin am Freitagabend zur selben Uhrzeit. Damit die Steigerung der Mitgliederzahl von knapp 50 auf 75 Kinder erfolgreich durchgeführt werden kann, braucht es auch mehr Leiter. «Wir konnten viele junge Leichtathleten dazu motivieren, mitzuhelfen die Knaben auf ihrem Entwicklungsweg zu fordern und fördern. Gemeinsam mit den bisherigen erfahrenen Leitern wird das drei tolle Leiterequipen geben.» Trotz der Erfolgsmeldungen aus Jugendsporttag und neuer Trainingssituation – ein Wermutstropfen bleibt: Von den zusätzlichen 25 Plätzen sind viele bereits vergeben und nur noch wenige verfügbar. Interessierte Eltern können sich via Homepage jugendriege.tvobfelden.ch melden und sich nach Schnuppertrainings erkundigen. Davide Anderegg

Zur neuen Saison gab es beim Schwingklub Albis neue Jacken. Mit diesen können sie sich auf und neben dem Sägemehlplatz präsentieren. (Bild Anja Bernhard)

Zuschauer. FCWB: Bachmann, Buchmann, Studer, Rocha Sampaio, Constancio, Acosta (90. Waser), Gouiffe à Goufan, Kalyon, Gjergji, Peter (77. Dukhnich), Sabanovic (81. Markanovic)

Ein intensives Rennwochenende Der Nachwuchs des RRC Amt feiert Erfolge in Hünenberg und Cham. Den Anfang machte Hünenberg, ein regionales Velorennen für Kinder vom Vorschulalter bis zur 6. Klasse. Am Sonntag folgte in Cham Hagendorn ein nationales Strassenrennen. Sarina Rüttimann Bei beiden Rennen fuhr ihren ersten konnten die RRC- Sieg ein. (Bild zvg.) Amt-Fahrer mit Rennsiegen und Podestplätzen glänzen. Ebenfalls am Sonntag fand das EKZ-Cup Rennen in Wetzikon statt. Da stellte der RRC-Amt eine beachtliche Delegation von 22 Nachwuchsfahrern, die sehr erfolgreich über die eher flache Strecke bretterten. Da die Strecke technisch nicht sehr anspruchsvoll ist, wird im Zielbereich mit Rampen, Steilwandkurven etc. ergänzt. Dies ist für die Zuschauer besonders spannend, da sie die technischen Hindernisse alle sehen können. Die 22 RRC-Amt-Fahrer durften sich gegen 268 Konkurrenten in neun verschiedenen Kategorien messen. Am besten mit den Verhältnissen kam Sarina Rüttimann zurecht. Sie konnte das erste Mal sämtliche Konkurrentinnen hinter sich lassen und konnte ihren ersten Sieg beim EKZ-Cup einfahren. Auch die anderen RRC-Amt Fahrer fuhren sehr stark, sodass acht TopTen-Plätze gefeiert werden konnten. (pd.)


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Sport

Freitag, 5. Juni 2015

Die Resultate waren so gut wie noch nie Die Jugi Wettswil am Jugendsporttag Die Jugendriege Wettswil war am kantonalen Jugendsporttag in Obfelden mit 20 Athleten an den Start gegangen. Sie brachten vier Medaillen und sieben Auszeichnungen nach Hause. Der vergangene Samstag bot optimale Verhältnisse für einen hochkarätigen Wettkampftag. Er war nicht zu kalt, nicht zu warm für die Leichtathleten und Turner aus Wettswil. Mit viel Vorfreude und etwas Nervosität, traf sich die orange Schar der Jugi Wettswil bereits um 7.15 Uhr in Obfelden, zum diesjährigen kantonalen Jugendsporttag.

Viermal Bestnote beim Springseilen Nach einem kurzen, aber intensiven Aufwärmen, ging es bereits um acht Uhr los mit dem Allround-Einzelwettkampf. Nach der ersten Disziplin, dem Hochweitsprung, ging es für sieben Athleten direkt zum Springseilen. Hier kämpften sie um jede Umdrehung. Der Einsatz zahlte sich aus: Cyrill Signer, Marc Signer, Sven Theiler und Silvan Hefti holten sich allesamt die Bestnote zehn. Dies sorgte in der gesamten Jugi für super gute Laune und diente als zusätzlicher Ansporn. Schon bei der nächsten Disziplin, dem Fitnessparcours, in dem es nicht nur um Geschwindigkeit, sondern auch um Geschicklichkeit ging, konnte sich die Jugendriege erneut freuen. Marc Signer erkämpfte sich seine zweite Zehn. Danach ging es weiter mit Weitsprung, Ballzielwurf und Sprint. Auch in diesem Jahr starteten wieder zwei Wettswiler in der Disziplin Minitramp. Matthias Wehrli und Adem Selmane holten sich mit der Sprungrolle je eine Neun.

Vier Spiele ohne Punktverlust Nach dem wohlverdienten Mittagsessen verbrachte die Jugi die Mittagszeit mit Ballspielen, Soft-Ice-Schlecken, Ausruhen und Vorbesprechen der Spieltaktik. Am Nachmittag bei den Spielen stand für die älteren Jungs Linienball und für die jüngeren Jägerball auf dem Programm. Die erfahrenen Linienballspieler bezogen die neuen, unerfahrenen Spieler gut ein und so gewann das Team alle vier Spiele ohne einen Gegenpunkt. Die «Kleine Jugi» hatte in diesem Jahr viele neue, noch unerfahrene Spieler dabei. Trotzdem gewannen sie ein Spiel. Bei den abschliessenden Stafetten gaben die Jungs noch einmal alles.

Zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze An der Rangverkündigung, durfte die Jugendriege Wettswil schon bald laut jubeln. Bei den neun- und zehnjährigen Knaben holte sich Sven Theiler die Goldmedaille. In der nächsten Kategorie, den elf- und zwölfjährigen, holte sich Marc Signer, zum vierten Mal in Serie, die Goldmedaille und bei den 13- und 14-Jährigen brillierten Cyrill Signer mit Rang zwei und Maurice Lutz mit Rang drei. Auszeichnungen holten sich Silvan Baur, Adem Selmane, Ruedi von Huben, Steven Herzog, Fynn Gächter, Silvan Hefti und Cedrik Kurz. Einmal mehr zeigten die Wettswiler was in ihnen steckt. Die Resultate waren so gut wie noch nie. Auch im kommenden Frühling werden die Träger der orangen Jugi-T-Shirts wieder am Start des kantonalen Jugendsporttages sein. (pd.)

Alle wollten bei der Ausscheidung für den UBS-Kids-Cup die schnellsten sein. (Bild zvg.)

Alle verlangten sich das Maximum ab «Dä schnällscht Knonauer» und der UBS-Kids-Cup Am Samstag, 30. Mai, führte die Jugi Knonau zum ersten Mal eine interne Ausscheidung für den UBS-Kids-Cup durch. Die Vorbereitungen dafür liefen schon seit Monaten und konnten nun endlich in die Tat umgesetzt werden. Um 11.30 Uhr ging es mit der Vergabe der Startnummern los. Die Vorfreude und Motivation war schon bei der Nummernvergabe spürbar. 56 Kinder in den Kategorien M/W 7 bis M/W 13 gingen in den drei Disziplinen 60 Meter Lauf, Weitsprung und Ballweitwurf an den Start. Es wurde gekämpft und alle Teilnehmenden verlangten sich das Letzte ab, denn das Teilnehmerfeld war hochkarätig besetzt und gewinnen wollte jeder.

Ein verletzungsfreier Sporttag Da anscheinend auch Petrus ein Fan des UBS-Kids-Cups in Knonau ist, herrschte den ganzen Tag perfektes Wettkampfwetter. Alle Kinder wurden je nach Alterskategorie in entsprechende Gruppen eingeteilt und Gruppenleiterinnen zugewiesen. Der Wettkampf konnte beginnen und ging ohne Zwischenfälle über die Bühne und auch die Sanität blieb glücklicherweise den ganzen Tag ohne Noteinsatz. Durch das Wettkampfprogramm wurden die Teilnehmer und Besucher vom Speaker-Team Peter Röthlisberger und Hans-Jürg Gebhardt geführt und immer wieder mit aktuellen Zeiten und Informationen zu den Geschehnissen

informiert. Für die Verpflegung war Willy Gwerder mit dem Imbisswagen, dem Grillstand und dem Kuchenstand zuständig. Er sorgte den ganzen Tag dafür, dass alle Sportler und Besucher gestärkt und bei Kräften blieben.

Nach dem Vater wird auch der Sohn «dä schnällscht Knonauer» Im Anschluss an den offiziellen Teil des UBS-Kids-Cup wurde erstmals nach langjähriger Pause wieder «dä schnällscht Knonauer – di schnällscht Knonaueri» gesucht. Es wurden sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungs wohlverdiente Sieger auserkoren. Bei den Knaben in der Kategorie M7 bis M9 machte mit einer Spitzenzeit von 8,35 Sekunden über 50 Meter Joshua Huber vor Jannik Maurer und Samuel Zulauf das Rennen. Joshua führt damit eine Tradition der Familie Huber weiter und durfte von seinem Vater Norbert Huber, welcher früher «schnällschter Knonauer» war, den Pokal übernehmen. Bei den grossen Knaben der Kategorie M10 bis M13 siegte überlegen Bradley Fink mit einer Zeit von 7,93 Sekunden, gefolgt von Joel Wälti auf dem 2. und Nic Gebhardt auf dem 3. Platz.

und den 3. Platz nahm Norah Hochspach in Anspruch. Auch bei den grossen Mädchen in der Kategorie W 10 bis W13 lieferten sich die Qualifizierten ein Kopf-anKopf-Rennen, bei dem Michelle Barac mit ihrer Zeit von 8,03 Sekunden als Gewinnerin vom Platz ging. Lea Rezic lief auf den 2. Platz, dicht gefolgt von Jill Baumgartner, welche sich die Bronze-Medaille und somit den 3. Platz holte. Nun heisst es Daumen drücken für das Kantonalfinal vom 22. August in Wetzikon. Wer weiss, vielleicht schafft es sogar jemand ins Schweizer Final in den Letzigrund? Das OK freut sich schon heute, den Termin für den nächsten UBSKids-Cup und «dä schnällscht Knonauer – di schnällscht Knonaueri» bekannt zu geben. Die Wettkämpfe werden am 28. Mai 2016 stattfinden. (pd.)

Rangliste UBS-Kids-Cup 2015 Mädchen: W07 1.Leonie Winkler, 2. Jill Gebhardt. W08 1. Norah Hochspach, 2. Lea Wälti, 3. Norina Mohni. W09 1. Saima Moosberger, 2. Lara Mihajlovic, 3. Alexandra Walker. W10 1. Lea Rezic, 2. Jana Röthlisberger, 3. Anja Gwerder. W11 1. Alicia Baumgartner, 2. Anais Huber, 3. Rahel Bosshart. W12 1. Michelle Barac, 2. Rachel Else-Jack, 3. Jill Baumgartner.

Sie hätte mit den Knaben mithalten können In der Kategorie Mädchen W7 bis W9 siegte Saima Moosberger, die mit ihrer Zeit von 8,47 Sekunden auch bei den Knaben hätte mithalten können. Den 2. Platz errannte sich Leonie Winkler

Knaben: M07 1. Andrea Lingua, 2. Raphael Müller, 3. Jonas Gwerder. M08 1. Jannik Maurer, 2. Kurt Domancich. M09 1. Joshua Huber, 2. Samuel Zulauf, 3. Andrin Bickel. M10 1. Nic Gebhardt, 2. Tim Röthlisberger, 3. Ian Pullis. M11 1. Joel Wälti, 2. Nico Maurer. M12 1. Bradley Fink, 2. Samuel Mohni, 3. Manuel Gwerder. M13 1. Pascal Maurer, 2. Elia Röthlisberger.

Tolle Erfolge beim Heimspiel Die Jugi Obfelden am Jugendsporttag Die Athleten der Jugi Wettswil präsentieren ihre Medaillen und Auszeichnungen. (Bild zvg.)

Knapp an einem Podestplatz vorbei Jugi Stallikon am Jugendsporttag, Obfelden Am vergangenen Sonntag konnte sich die Jugendriege Stallikon am Jugendsporttag in Obfelden mit der kantonalen Konkurrenz messen. Mit insgesamt 32 Athleten und Athletinnen ging die Jugi Stallikon dieses Jahr, am für Turner und Leichtathleten zwischen sechs und 14 Jahren wichtigsten Wettkampf des Jahres, an den Start. Cosmina Graf fiel durch eine starke Leistung im 60-m-Lauf auf und verpasste nur knapp das Podest. Sie wurde Vierte, nur 0.1 Notenpunkte hinter der Drittplatzierten. Auf Platz sieben platzierte sich Elodie Quéré, die gute Leistungen in Sprung und Zielwurf er-

brachte. Ebenfalls herausragend war die Leistung der vier Steinheberinnen (Dina Gartmann (04), Soraya Motavallizadeh (04), Antonia Blatter (04), Mia Kuchen (05). Alle vier erreichten in der kraftintensiven Disziplin die Bestnote von zehn Punkten. (pd.) Unter den besten 40 Prozent rangiert und damit berechtigt für eine Auszeichnung waren: 12. Michelle Oswald (01), 13. Gioia Ghisletta (02), 19. Elisa Bertan (04), 20. Mia Kuchen (05), 20. Vanessa Fuhrer (01), 22. Cheryll Speelman (07), 24. Vanessa Schweizer (08), 26. Anouk Picard (08), 29. Johanna Keysers (08), 33. Nadia Sae-Lim (04), 10. Fabio Fardo (03), 20. Nick Raschle (06).

Die Resultate lassen denn auch Am vergangenen Wochenende hatte die Jugendriege Obfelden am kantona- mit der Zunge schnalzen. Ein Beispiel: len Jugendsporttag in Obfelden ein zwei Podestplätze in der Kategorie Jg. Heimspiel: Rund 40 Jugendriegler ver- 03/04 (Silber und Bronze), oder nicht traten bei perfekten Wettkampfbedin- weniger als fünf (!) Jugendriegler ingungen stolz die Farben des Vereins nerhalb der ersten neun in der Kategound des Dorfes auf dem Wettkampf- rie Jg. 05/06. Insgesamt resultierten platz. In jeder Disziplin konnte man den Knaben ihre Leidenschaft und ihre Freude am Sport ansehen. Von frühmorgens bis in den späten Nachmittag waren die Kinder in ihren verschiedenen Disziplinen, vom Kugelstossen, über die Sprint- und Wurfdisziplinen bis hin zu den Spielen und angefeuert von vielen Eltern und Zuschauern, kaum zu bremsen. Einsatz total bei den Obfelder Jugendrieglern. (Bild zvg.)

zwei Medaillen und 16 Auszeichnungen. Auch die Leiter waren hocherfreut über das Erbrachte und freuen sich nun auf die nahe Zukunft mit Trainings für das Fussball-Grümpelturnier und auf die dritte Riege.


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Andreas, 26. Mai.

Freitag, 5. Juni 2015

Furchtlose Helden der Landstrasse

gut zum druck

Beschauliches Radeln oder Hochrisiko-Sport nach Feierabend?

Voraussichtlich

Velofahren ist gesund, entspannt und lässt eine vertraute Gegend plötzlich aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten. Auch im Säuliamt werden für viel Geld spezielle Wege für Zweiradfahrer gebaut und unterhalten. Doch die Velowege benützen offensichtlich lediglich Mütter auf Velos mit Kindersitzen, Rentner und Angsthasen.

Eigentlich möchte ich ja gar nicht wissen, wie die Zukunft aussieht. Trotzdem lese ich in der Zeitung regelmässig Wettervorhersagen und Wahlprognosen. Noch lieber studiere ich Horoskope. Natürlich glaube ich nicht an diese unseriöse Wissenschaft, aber meine Neugier ist zu gross, dass ich einfach darüber hinweglesen könnte. Wer auch immer diese astrologischen Kurztexte verfasst, jedesmal befinden sich darunter philosophische Meisterstücke. Kürzlich las ich zum Beispiel: «Wenn Sie Glück haben, verzeiht man Ihnen einen Fehler». Oder: «Der Haussegen gerät im Stress etwas in Schieflage». Am besten gefiel mir: «Wenn sich das kreative Chaos in nervige Unordnung verwandelt, ist es Zeit aufzuräumen». Vielleicht bin ich im falschen Sternzeichen geboren worden. Unter meinem Eigenen stand nämlich, dass mir ein aufregender Tag bevorstehe, an dem ein Ereignis das andere jagen werde. Bis am Abend kann ich mich beim besten Willen an nichts Aussergewöhnliches erinnern. Dann lag in meinem Briefkasten zwischen ein paar Werbedrucksachen die neue Rechnung für die Gemeindesteuern.

König im Rennsattel

Benjamin Nicholas, 28. Mai.

Nasira, 28. Mai.

Sara, 30. Mai.

Jan, 31. Mai.

Edion, 1. Juni. (Bilder Irene Magnin)

31

Ein richtiger Held der Landstrasse, zünftiges farbiges Reklametrikot tragend, fährt auf der richtigen Strasse. Dafür hat er ja immerhin ordentlich Steuern bezahlt. Zwar hat im Auto er auf der Heimfahrt vom Büro noch ganz schön über die doofen und rücksichtslosen Velogümmeler geflucht. Als Feierabendsportler, verkleidet und ausgerüstet als kleiner Cancellara, fühlt er sich aber als uneingeschränkter König des Rennsattels. (mm)

Velowege benützen nur Angsthasen. (Bild Martin Mullis)

Unfälle: Gefährliche Gegner an Grümpelturnieren Die Grümpelturniersaison hat begonnen. Um auf dem Rasen Unfälle zu vermeiden, sollte man nicht nur sich selber schützen, sondern auch die Gegenspieler von Verletzungen verschonen. Eine repräsentative Umfrage der Suva zeigt: Die Hälfte der Verletzungen an Grümpelturnieren verursacht der Gegner und rund ein Viertel der Verletzungen entsteht durch Fouls. Grümpelturniere sind schweizweit beliebt. Auch diesen Sommer zeigen rund 150 000 Frauen und Männer an der «Meisterschaft der Plauschfussballer» ihr Talent mit dem runden Leder. So viel Freude Fussballspielen auch bereitet, ist es doch die Sportart mit den meisten Unfällen. Um den Unfallursachen auf den Grund zu gehen, hat die Suva eine repräsentative Befragung von rund 800 Suva-Versicherten in Auftrag gegeben. Dabei zeigt sich, dass sich zwar lediglich 6 Prozent dieser Fussballunfälle bei Grümpelturnieren ereignet haben, aber auch, dass viele Unfälle sich vermeiden lassen.

wetter

Wenig Alkohol, dafür barfuss «Im Vereinsfussball wird zeitlich betrachtet länger und öfter Fussball gespielt als an Grümpelturnieren. Deshalb geschehen rund 70 Prozent der jährlich 45 000 Fussballunfälle im Verein», erklärt Philippe Gassmann, Kampagnenleiter bei der Suva. Das Unfallrisiko an Grümpelturnieren sei dennoch nicht zu unterschätzen. «Es passieren noch immer zu viele Unfälle, die sich vermeiden lassen.» Bei knapp einem Viertel der Befragten fiel die Schuhwahl nicht optimal aus, und nicht einmal die Hälfte hat die von der Suva empfohlenen Schienbeinschoner getragen. Einige der Verunfallten gaben sogar an, barfuss gespielt zu haben. Das widerspiegelt sich in den Verletzungsarten: Über die Hälfte der Verletzungen an Grümpelturnieren betreffen das Knie- oder das Fussgelenk. Erfreulich sind die Antworten zum Alkoholkonsum. 90 Prozent der Befragten gaben an, vor ihrem Unfall keinen Alkohol konsumiert zu haben.

Test verringert Verletzungsrisiko Auch an den diesjährigen Grümpelturnieren ist die Suva an einigen Standorten mit einem Eventstand vertreten. Dort können die Besucher auf einem Tablet den Fussballtest der Suva ausfüllen. Dafür müssen sie rund 50 Fragen zu Themen wie Training, Fitness, Lebensstil oder Ausrüstung beantworten. Das Ergebnis des Tests zeigt jedem Spieler, wie hoch sein eigenes

Verletzungsrisiko ist und in welchen Bereichen er noch Verbesserungspotenzial hat. Anfang Jahr hat der Schweizerische Fussballverband (SFV) den Fussballtest der Suva sogar in die Trainerausbildung und -fortbildung integriert. «Im Vereinsfussball spielen Trainerinnen und Trainer eine äusserst wichtige Rolle bei der Unfallprävention», begründet Yves Débonnaire, Leiter Trainerausbildung beim SFV, diesen Entscheid.

Unfallrisiko ist markant gesunken Die Suva führt seit 1999 die Aktion «Sicherheit an Grümpelturnieren» durch. Als Gegenleistung für die Umsetzung von präventiven Massnahmen werden die Grümpelturnier-Veranstalter von der Suva vielfältig unterstützt, beispielsweise mit Schienbeinschonern, Plakaten und einem amüsanten Warm-up-Aufruf. Dank der Zusammenarbeit mit dem SFV können an diesen Grümpelturnieren auch offizielle Schiedsrichter zur Verfügung gestellt werden. Deren Erfahrung verhilft zu mehr Fairplay. Seit Beginn der Aktion ist das Unfallrisiko an den unterstützten Turnieren markant gesunken. Waren vor dem Kampagnenstart rund 15 Unfälle auf 1000 Grümpelturnier-Spielende zu verzeichnen, sind es heute nur noch rund 3,5 Unfälle. Sinkende Unfallzahlen bedeuten weniger Kosten, was wiederum den versicherten Betrieben der Suva in Form von tieferen Prämien zugutekommt. (pd.) Weitere Informationen: www.suva.ch/fussball.

bauernregel «Soll Feld und Garten wohl gedeihn, dann brauchts im Juni Sonnenschein; gibts im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.»

Nun steht sie wieder an, die «Meisterschaft der Plauschfussballer»: Spielerinnen und Spieler kicken in der gleichen Mannschaft. (Archivbild)

Martin Gut

zwischen-ruf

Er stand im Garten, fiderallala Eines Sonntagmorgens trat ich aus der Terrassentür und glaubte zu träumen. Da stand einer in meinem Garten und war am Picken und war wunderschön! Ein Wiedehopf! Mit seinem spitzen, langen Schnabel holte er Würmer aus der Wiese, und im Takt dazu wippten seine Federn auf dem Kopf. Und wie er davonflog, als ich mit dem Fotoapparat heranschlich, sah er aus wie ein grosser Schmetterling mit schwarzweiss gestreiften Flügeln.

Hat ein Grünspecht einen Federbusch auf dem Kopf? Mein Bruder, Ornithologe, dachte, ich würde mal wieder übertreiben und mutmasste am Telefon, es könne eventuell auch ein Grünspecht gewesen sein. Aber hallo, hat ein Grünspecht einen Federbusch auf dem Kopf ?! Und ist gelb?! Auch ein Wiedehopf sei nicht gelb, meinte mein Bruder. Dann stritten wir noch über die Farbe. Ich hätte gelb mit schwarz-weissen Flügeln gesagt, ein Wiedehopf sei aber orange mit schwarz-weiss-gestreifter Flügelbinde! Es stellte sich heraus, dass bei mir Gelb und Orange nah beieinander und bei ihm sehr weit auseinander liegen. Singend fuhr ich am Montagmorgen in die Schule. «Der Wiedehopf, der Wiedehopf, der bringt der Braut den Blumentopf, fiderallala …» Holte im Lehrerzimmer ein Vogelbuch. Leider war hier der Kerl auch orange. Wollte nun in der Klasse mein Sonntagserlebnis anbringen, aber es ging nicht. Wegen eines Problems sozialer Art. Claudio wollte wissen, ob das gerecht sei: Er habe zu Tanja nur «Tanja Naseböögg» gesagt, und sie habe ihm daraufhin fürchterlich auf den Kopf geschlagen. Tanja rief, das sei ein Spass gewesen. Der habe aber weh getan, meinte Claudio. Ausserdem sei «Tanja Naseböögg» auch ein Spass gewesen. Fiderallala. Ute Ruf


Wohnungsauflösung vielfältige Auswahl (ohne Möbel) Samstag, 6. Juni 2015, 10.00 bis 16.00 Uhr Unterdorfstr. 13, 8908 Hedingen

Krone-Hedingen.ch Unter neuer Führung!

Öffentliche Veranstaltung von Pro Amt

Esther Buchegger mit ihrem Team freut sich auf Ihren Besuch Reservierung unter Telefon 044 761 62 98

Diskussionsrunde zum Thema: Landwirtschaft zwischen Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz

Poulet Stroganoff, hausgemachte Spätzli Fr. 24.50

Mit den beiden Kantonsräten: Martin Haab (SVP) und Robert Brunner (Grüne) Datum: Dienstag, 9. Juni 2015, 19.30 Uhr Ort: Auf dem Hof der Familie Haab, Schürmatt 1, Mettmenstetten Nach der Diskussionsrunde gibt es eine kleine Hof-Führung und einen Apéro. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung sehr erwünscht. Bitte senden Sie ein E-Mail an: kontakt@pro-amt.ch oder per Post: Pro Amt, im Hägeler 9, 8910 Affoltern 18.30 Uhr findet die 39. Generalversammlung der Arbeitsgemeinschaft Pro Amt statt. Der Vorstand Pro Amt www.pro-amt.ch

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044 2015  

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