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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 037 I 172. Jahrgang I Dienstag, 15. Mai 2018

Ertragsüberschuss

Pflegeplätze benötigt

Die Gemeinde Obfelden schliesst 2017 um 1,19 Mio. Franken besser ab als budgetiert. > Seite 3

Stefan Knoth referierte über die Alterspflege im Bezirk und in der Stadt Affoltern. > Seite 5

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Neue Kräfte Claudio Corrado, Marco Bisa und Valérie Stucki-Amsler ergänzen die Bonstetter Verwaltung. > Seite 7

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40 Jahre in Ottenbach Am 26. Mai empfangen die Reppischtaler Eisenbahnamateure ihre Besucher. > Seite 8

Spitex Knonaueramt macht sich fit für die Zukunft «Strategie Spitex 2018 – 2023+» − Vorstellung erster Resultate Nach einem Kick-Off-Anlass im vergangenen Herbst hat eine Arbeitsgruppe unter Einbezug diverser Zukunftsszenarien intensiv an Zielen gearbeitet. Die bezirksweite Gesundheitsversorgung soll noch besser vernetzt und den aktuellen Ansprüchen und Trends gerechter werden. ................................................... von marianne voss

Andreas Wenger erklärte, die Gruppe habe einen Blick in die Zukunft geworfen und sich überlegt: «Was für eine Bild der Zukunfts-Spitex haben wir?» Bei der Strategieentwicklung seien verschiedene Punkte besonders wichtig: «Die Vernetzung und das Zusammenwirken aller Partner, das Wissen um die Vergangenheit und die Zukunft, die Verankerung im Knonauer Amt und die Wirkung auf die Mitarbeitenden.» Aktuell sei die Projektgruppe nun daran, aus den erarbeiteten Zielen konkrete Massnahmen abzuleiten und zu definieren.

«Die Spitex steht im Spannungsfeld zwischen den gesetzlichen, finanziellen Vorgaben und den persönlichen Erwartungen der Kundinnen und Kunden.» Mit dieser Aussage fasste Präsident Leonhard Grimmer zu Beginn der Informationsveranstaltung zusammen, wo die grossen Herausforderungen für eine neue Strategie liegen. Am vergangenen Dienstag hatten sich zahlreiche Spitexmitarbeitende, Ärztinnen und Ärzte, Gemeindevertreter und weitere Betroffene versammelt, um zu erfahren, welche Erkenntnisse die Projektgruppe der «Strategie Spitex 2018 - 2023+» seit dem Kick-Off im Herbst 2017 präsentieren kann. So wie sich unsere Gesellschaft wandelt, muss auch die Spitex ihre Angebote, ihr Dienstleistungsdenken und ihr Ausbildungsniveau ständig aktualisieren. Der Projektmoderator

Mechtild Willi Studer, Vorstandsmitglied der Spitex, zeigte die relevanten Megatrends auf, die unser Gesundheitswesen und auch die Spitexarbeit beeinflussen. «Es gibt immer mehr chronisch Kranke und Hochbetagte, es herrscht Personalknappheit. Wir können vor der Technologisierung der Arbeitswelt 4.0 nicht die Augen verschliessen.» Und weiter erwähnte sie die Mündigkeit und das grosse Wissen der heutigen Patienten sowie die Prioritäten der jungen Generation. Die Gruppe habe sich mit diesen Trends auseinandergesetzt und Zielbilder sowie Kernsätze erarbeitet, berichtete Verena Bieri, Geschäftsleiterin Spitex. In den Kernsätzen werden die

Bautätigkeit und die Bevölkerungsstruktur

Aufregung in Tullymore

Die Bevölkerungsanalyse des Statistischen Amtes des Kantons Zürich zeigt, wie unterschiedlich sich die Bevölkerung in einzelnen Gemeinden entwickeln kann. Gerade wenn die Bautätigkeit zunimmt, ziehen im Durchschnitt mehr Paare zu, die oft Familien gründen. In Rifferswil leben beispielsweise mehr als doppelt so viele Kinder unter zehn Jahren wie junge Erwachsene, zwischen 20 und 30 Jahren. Junge Erwachsene ziehen oft in die Stadt oder ziehen aus Mangel an geeignetem Wohnraum in den nächsten Ballungsraum. In Affoltern ist der Anteil der Einwohner zwischen 25 und 35 Jahren weit überdurchschnittlich. Wie einschneidend ein rascher Zuzug zahlreicher Familien finanziell für eine Gemeinde sein kann, hat sich in Stallikon gezeigt, wo fast sieben Prozent der Bevölkerung unter fünf Jahren alt ist, weshalb in den kommenden Jahren ein massiver Ausbau der Schulräume nötig wird. Da Kinder steuerlich abgezogen werden, steigt das Steuersubstrat durch den Zuzug kinderreicher Familien in unterdurchschnittlichem Rahmen. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Wichtige Megatrends

Engagierte Diskussionen beim Austausch in den Gruppen. (Bild Marianne Voss) Grundversorgung, die Vernetzung, die Dienstleistung, das Vertrauen und die Weiterentwicklung definiert und beschrieben.

Finanzierung, ein Dauerproblem In vier Gruppen diskutierten die Anwesenden intensiv über Chancen und Gelingen der Zusammenarbeit von Spitex, Ärzten, Spital und andern Dienstleistern sowie über die grössten Herausforderungen bei der konkreten Umsetzung. Daraus ging hervor, dass eine Vereinfachung des Informationsflusses und eine zentrale Koordination gewünscht würde, also eine schlanke Organisation mit klaren Rollen. Es

fehle eine Gruppe oder Stelle, die den Überblick über alle Massnahmen in einer Krankengeschichte habe. Natürlich kam auch die Finanzierung zur Sprache und da war man sich einig: «Hier sind dringend politische Schritte und Entscheide nötig!» Die Projektgruppe wird nun mit den Inputs des Anlasses weiterarbeiten und die Massnahmen konkretisieren. Zum Schluss betonte Leonhard Grimmer: «Es braucht alle!» Es gehe nicht nur darum, eine schöne Strategie zu entwickeln, sondern wirklich die Arbeit laufend zu verbessern. «Das Problem der Finanzierung wird uns noch lange beschäftigen – vermutlich als dauerndes Hemmnis.»

Die Aemtler Bühne zeigte am Samstag erstmals «Lottofieber»

Der Aemtler Bühne gelingt es, die Heterogenität einer Dorfbevölkerung auf die Bühne zu bringen. (Bild Marlise Santiago) Jemand aus Tullymore hat im Lotto 7 Millionen gewonnen. Die Nachricht bringt Schwung in das irische 52Seelen-Dorf. Eine vielversprechende

Ausgangslage für eine ebenso spannende wie charmante Komödie (Regie Franca Basoli), die von starken Figuren, viel Musik (Maria Odermatt) und

irischer Weite – optisch und mental – lebt. Am Samstag war Premiere. ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Energie und Umwelt Initiator Peter Ackermann äussert sich im Interview zu den Tagen der Sonne Knonauer Amt. > Seite 9

Positive Dynamik am Arbeitsmarkt Saisonale Faktoren sowie statistische Sondereffekte führten im April zu einem Rückgang der Arbeitslosenquote. Im Säuliamt sinkt die Quote auf 2,1 %. 903 Personen aus dem Knonauer Amt waren Ende April bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als stellensuchend gemeldet, 35 weniger als im Vormonat. Ein Grund für den starken Rückgang dürfte allerdings die gesamtschweizerische statistische Vereinheitlichung bei den Kategorien «arbeitslos» und «stellensuchend» sein, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit mitteilt. Als Arbeitslose werden Personen registriert, die sofort vermittelbar sind. Zu den registrierten Stellensuchenden zählen zusätzlich all jene, die an einem Beschäftigungs- oder Weiterbildungsprogramm teilnehmen, in einem Zwischenverdienst oder in der Kündigungsfrist sind. Unabhängig von diesem statistischen Effekt setzte sich im April die positive Dynamik am Arbeitsmarkt weiter fort. Die Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung sprechen dafür, dass es so weitergeht. Am stärksten war der Rückgang bei den Stellensuchenden wie üblich im April im Baugewerbe. Entsprechend sank die Anzahl Stellensuchender bei Männern und bei Ausländern stärker. (tst.) anzeigen


Zurückschneiden von Bäumen, Sträuchern und Hecken Eigentümer-/innen von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Fusswegen und Plätzen sind verpflichtet, ihre Bäume, Sträucher und Hecken, die in den Strassen- bzw. den Wegraum ragen, zurückzuschneiden.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamts Bonstetten über Pfingsten Pfingstmontag

21. Mai 2018

geschlossen

Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an Bossardt Bestattungen, Tel. 044 710 99 70 Wir wünschen Ihnen erholsame Pfingsten. Ihre Gemeindeverwaltung Bonstetten

Dabei sind folgende Vorschriften einzuhalten: • Seitlich hat der Rückschnitt bis auf die Grundstücksgrenze zu erfolgen. • Über Strassen muss der Fahrraum bis auf eine Höhe von 4.50 m gelichtet werden. • Über Fusswegen und Trottoirs muss die lichte Höhe 2.50 m betragen. • Gehweg- und Strassenabschlüsse müssen freigehalten werden. • Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln und Strassennamensschilder dürfen nicht überwachsen sein. Hydranten müssen jederzeit gut zugänglich sein. • Bei Strasseneinmündungen, Strassenkreuzungen und Ausfahrten auf die Strassen müssen Sichtzonen eingehalten werden. In den Sichtzonen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 80 cm und einer solchen von 3 m gewährleistet sein. Die Tiefbauabteilung dankt Ihnen für die aktive Mithilfe bei der Verbesserung der Verkehrssicherheit. Affoltern am Albis, 15. Mai 2018 Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 18. Juni 2018, 19.30 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A) Sekundarschulgemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2017 2. Abnahme Bauabrechnung Schulhaus Ennetgraben 3. Übergangsregelung Genehmigung Protokoll Schulgemeindeversammlung 4. Bekanntmachungen Der Beleuchtende Bericht kann ab Montag, 4. Juni 2018, auf der Homepage www.osa.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. B) Primarschulgemeinde Affoltern am Albis 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 2. Bekanntmachungen Der Beleuchtende Bericht kann ab Montag, 4. Juni 2018, auf der Homepage www.psa.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. C) Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung und Sonderrechnung 2017 2. Genehmigung jährlich wiederkehrender Kredit von Fr. 11.- pro Einwohner für das Amtliche Publikationsorgan 3. Genehmigung Baukredit für die Erneuerung des Kunstrasenspielfeldes, Sportanlage im Moos 4. Bekanntmachungen Der Beleuchtende Bericht kann ab Montag, 4. Juni 2018, auf der Homepage www.affoltern-am-albis.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. Affoltern am Albis, 15. Mai 2018 Der Gemeinderat

Die Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis bleibt am Montag, 21. Mai 2018, aufgrund des Pfingstmontags geschlossen. Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt am Montag von 8.00 bis 10.00 Uhr unter 079 527 10 11. Ab Dienstag, 22. Mai 2018, sind wir gerne wieder für Sie da. Gemeindeverwaltung

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 2. Mai 2018 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – NATALE Fabio, 1989, Staatsangehöriger von Italien – PICONE Gerardina, 1964, Staatsangehörige von Italien – HORST Raphael, 1980, Staatsangehöriger von Deutschland – OUK Saney, 2006, Staatsangehöriger von Kambodscha – OUK Vireahk, 2005, Staatsangehöriger von Kambodscha Affoltern am Albis, 15. Mai 2018 Gemeinderat Affoltern am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 14. Juni 2018, 19.30 Uhr, Stampfisaal Knonau Traktanden: A. Politische Gemeinde Knonau 1. Jahresrechnung 2017; Genehmigung 2. Neue Gebührenverordnung; Genehmigung 3. Verpflichtungskredit, Schulraumerweiterung, Genehmigung B. Reformierte Kirchgemeinde Knonau 1. Jahresrechnung 2017; Genehmigung 2. Wahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission 3. Aussprache über das kirchliche Leben mit Informationen Kirchgemeinde; Jahresbericht 2017 Die Anträge mit den Berichten und den dazugehörenden Beilagen liegen ab 31. Mai 2018 in der Gemeindekanzlei während der Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Für eine Einsichtnahme ausserhalb der Öffnungszeiten bitten wir um Terminvereinbarung. Sämtliche Akten können auch kostenlos bei der Gemeinderatskanzlei bestellt werden (§ 19 Gemeindegesetz). Zudem können alle Akten in elektronischer Form über die Webseite www.knonau.ch bezogen werden. Anfragen nach § 17 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte (GPR) verwiesen. Die Vorsteherschaften: – Gemeinderat – Ref. Kirchenpflege

Verkehrsanordnung Sanierung Bodenackerstrasse– Wolserstrasse Vom 22.05.2018 bis 14.09.2018 kann es aufgrund Strassenbauarbeiten in der Bodenackerstrasse, sowie Wolserstrasse Kreuzung Dorfstrasse bis Brücke Lindenbach zu Behinderungen kommen. Wir danken für Ihr Verständnis. Obfelden, 9. Mai 2018 Tiefbauamt Obfelden

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 8. Mai 2018 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: - Simone Siemens, geb. 1979, Bürgerin von Deutschland - Manfred Tech, geb. 1967, Bürger von Deutschland - Andrea Tech geb. Wolf, geb. 1965, Bürgerin von Deutschland Stallikon, 15. Mai 2018 Gemeinderat Stallikon

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Bezirk Affoltern wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Morgen Mittwoch, 16. Mai, feiert Lilian Klara Haller-Pfister in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Wir wünschen ihr von Herzen alles Gute, Gesundheit und viel Freude im neuen Lebensjahr.

Zum 85. Geburtstag Ebenfalls morgen Mittwoch, 16. Mai, feiert Frida Louise Meyer-Inglin in Affoltern zum 85. Mal ihren Geburtstag. Freude, Glück und Gesundheit für das kommende Jahr und ein schönes Fest wünschen wir.

Zur diamantenen Hochzeit Nochmals morgen, am 16. des Wonnemonats sind Alice und Albert Rüfenacht in der Wesenmatt in Ebertswil 60 Jahre miteinander verheiratet. Wir wünschen dem Jubelpaar viel Freude, Gesundheit und ein tolles Fest. Zur Eisernen Hochzeit Am 16. Mai – vor 65 Jahren – haben auch Edith und Jean VollenweiderSchönauer einander geheiratet. Wir wünschen den Eheleuten ein tolles Fest, Gesundheit und Glück.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01

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Dienstag, 15. Mai 2018

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Ein Plus von 1,19 Mio. Franken Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Einen Ertragsüberschuss von 40 550 Franken hatte Obfelden für 2017 budgetiert. Mit 1,19 Mio. ist das Plus um 1,15 Mio. Franken höher ausgefallen. Die laufende Rechnung der Politischen Gemeinde schliesst bei einem Aufwand von Fr. 25 864 863.42 und einem Ertrag von Fr. 27 051 419.81 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 1 186 556.39 ab. Der Voranschlag 2017 rechnete mit einem Ertragsüberschuss von 40 550 Franken. Die laufende Rechnung schliesst somit um Fr. 1 146 006.39 besser ab als budgetiert. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen belaufen sich auf Fr. 3 374 315.93. Bei den Investitionen des Finanzvermögens zeigt sich eine Nettoveränderung von Fr. 285 570.90. Das Eigenkapital beträgt nach Einlage des Ertragsüberschusses Ende Rechnungsjahr Fr. 23 638 962.27. Grössere Minderausgaben gab es in den Bereichen Sachaufwand (-233 810 Franken) und bei den Abschreibungen (-304 604 Franken). Mehreinnahmen konnten bei den Steuern (+377 572 Franken), den Entgelten (+652 552 Franken) und den Beiträgen mit Zweckbindung (+156 171 Franken) erwirtschaftet werden. Die Jahresrechnung wurde abgenommen. Der Gemeindeversammlung vom 5. Juni 2018 wird beantragt, die Jahresrechnung 2017 zu genehmigen.

Neubewertung Verwaltungsvermögen Mit der neuen Rechnungslegung HRM2 soll die Vermögens-, Finanzund Ertragslage den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend dargestellt werden. Für die Anpassung der Rechnungslegung wurde in den §§ 179 bis 180 des Gemeindegesetzes Bestimmungen zur Eingangsbilanz erlassen. Durch die Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind Neubewertungen von Vermögen und Verpflichtungen vorzunehmen (sogenanntes Restatement): Das Finanzvermögen, die Rückstellungen und die Rechnungsabgrenzungen sind neu zu bewerten. Das Verwaltungsvermögen kann, muss jedoch nicht neu bewertet werden. Das Gemeindegesetz gibt zum Umgang mit dem Verwaltungsvermögen zwei Möglichkeiten vor: Neubewertung des Verwaltungsvermögens: Das Verwaltungsvermögen wird unter Berücksichtigung der effektiven Anschaffungs- oder Herstellungskosten spätestens ab 1986 neu bewertet und aufgewertet. Die Anlagen werden ab Nut-

zungsbeginn über die Nutzungsdauer linear abgeschrieben und Verzicht auf die Neubewertung des Verwaltungsvermögens: Der Buchwert des Verwaltungsvermögens wird auf die ermittelten Restbuchwerte der Anlagen aufgeteilt und über die verbleibende Restnutzungsdauer linear abgeschrieben. Da durch die Neubewertung des gesamten Verwaltungsvermögens die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend dargestellt werden und der Substanzerhalt gewährleistet ist, hat sich der Gemeinderat in Absprache mit der Primarschulgemeinde und der Rechnungsprüfungskommission für die Neubewertung des gesamten Verwaltungsvermögens entschieden. Der Gemeindeversammlung vom 5. Juni 2018 wird beantragt, beim Übergang auf das HRM2 eine Neubewertung des gesamten Verwaltungsvermögens auf den 1. Januar 2019 gemäss § 179 Abs. 1 lit. C des Gemeindegesetzes zu genehmigen.

Gemeindeversammlung Die Gemeindeversammlung von Dienstag, 5. Juni 2018, findet um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Zendenfrei statt. Die Versammlung beginnt mit der Sekundarschulgemeinde Obfelden–Ottenbach. Anschliessend werden die Anträge der Primarschulgemeinde und der Politischen Gemeinde behandelt. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung lädt der Gemeinderat zum Abschluss der Legislatur gerne zu einem Apéro ein.

Besoldungsverordnung und Kommunales Personalrecht Die Gemeindeversammlung stimmte am 5. Dezember 2017 der Totalrevision der Besoldungsverordnung und der Teilrevision des Kommunalen Personalrechtes zu. Diese beiden Verordnungen werden auf den Zeitpunkt der Einheitsgemeinde per 1. Juli 2018 in Kraft gesetzt.

Wahlbüro Gemäss den Bestimmungen der Gemeindeordnung werden die Mitglieder des Wahlbüros durch den Gemeinderat gewählt. Aufgrund der Rückmeldungen der bisherigen Mitglieder suchen wir für die Amtsdauer 2018 bis 2022 noch zusätzliche Mitglieder für das Wahlbüro. Der Dienst im Wahlbüro wird an zirka zwei bis maximal vier Abstimmungs-Sonntagen im Jahr geleistet. Die Entschädigung beträgt 40 Franken pro Stunde.

Wenn Sie in Obfelden stimmberechtigt sind und Interesse haben, im Dienste der Allgemeinheit diese Arbeit zu leisten, freut sich die Gemeindeschreiberin Eveline Meier, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, Tel. 044 763 53 50, E-Mail: eveline.meier@obfelden.ch, auf Ihre Anmeldung.

Gemeindearchiv Für eine weitere Etappe der Überarbeitung des Gemeindearchives wurde ein Kredit von 60 000 Franken bewilligt und der Auftrag an die Firma Archiv A bis Z, Dübendorf, vergeben.

Gemeindeverwaltung Die Finanzverwalterin Marie-Luise Gruica wurde per 1. August 2018 zur Stellvertreterin der Gemeindeschreiberin ernannt. Der Revisionsbericht der Lucio Revisionen GmbH, Zürich, über die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnung 2017 wurde abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für die Arbeit der beste Dank ausgesprochen.

Gemeindewerke Das Kommunal-Fahrzeug «Bonetti 4x4 FX 100» der Gemeindewerke muss altershalber ersetzt werden. Die Mitarbeiter der Gemeindewerke haben die in Frage kommenden Nachfolge-Fahrzeuge in der Praxis getestet und anhand der Zuschlagskriterien das optimale Fahrzeug bestimmt. Für die Anschaffung des neuen Kommunal-Fahrzeuges «Meili, Modell VM7000» wurde ein Kredit von 185 000 Franken bewilligt.

Wasserversorgung / Kanalisation Die Trinkwasserleitung der Wasserversorgung ist in der Dorfstrasse, im Strassenabschnitt Alte Landstrasse bis Hölibachstrasse, in einem schlechten baulichen Zustand, sodass schon mehrere Rohrleitungsbrüche repariert werden mussten. Um die Bruchsicherheit zu erhöhen, sollen zudem die Rohrdimension erweitert sowie die Hausanschlüsse und Hydranten ersetzt werden. Für die entsprechenden Ingenieurarbeiten wurde ein Kredit von 41 000 Franken bewilligt und der Auftrag an die Holinger AG, Zürich, vergeben. Auch die Kanalisation weist in diesem Abschnitt Risse und Inkrustation/Kalk auf und muss per Inliner-Verfahren saniert werden. Für die Kanal-

sanierung wurde ein Kredit von 40 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die KRT AG, Sempach, vergeben. Weiter muss nach GWP 2013 im Bereiche Unterlunnern-Tambrigstrasse (Anschluss ARA) die Hauptwasserleitung bis zum Hydranten der ARA Obfelden vergrössert werden. Gleichzeitig benötigt die ARA Obfelden zur Sicherstellung der Datenübertragung einen Anschluss an das Kabelnetz. Für die Ausführung dieser Arbeiten wurde ein Kredit von 90 000 Franken bewilligt und die Baumeisterarbeiten an die Firma Schenk AG, Heldiswil und die Sanitärarbeiten an die Firma Ritschard Haustechnik AG, Ottenbach, vergeben.

Naturschutz Gestützt auf die Öko-Qualitätsverordnung (ÖQV) vom 4.4.2001 gewährt der Bund Zusatzbeiträge für ökologische Ausgleichsflächen, welche in einem vom Kanton genehmigten Vernetzungsprojekt liegen. Ziel solcher Projekte ist es, abgestimmt auf die Anforderungen und vorhandene standörtliche Potenziale die ökologisch sinnvolle räumliche Anordnung und biologische Qualität der Ausgleichsflächen zu fördern. Mit dem Vernetzungsprojekt sollen die angeführten Ziele umgesetzt und damit die Zusatzbeiträge für die Vernetzung gemäss ÖQV für die Landwirte innerhalb des Perimeters des Vernetzungsprojektes sichergestellt werden. Durch ihre Beteiligung leisten die Landwirte einen wertvollen Beitrag für den Erhalt der Natur-, Landschafts- und Erholungswerte auf dem Gemeindegebiet Obfelden. Der Überarbeitung und Verlängerung des Vernetzungsprojektes nach ÖQV, 3. Etappe (2019–2026) wurde zugestimmt und für die entsprechende Fachbegleitung ein Kredit von 16 000 Franken bewilligt.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Herrn Hans Ulrich Wellauer, Obfelden, für den Einbau einer Schlepplukarne am Wohnhaus Vers.-Nr. 577 an der Rüchligstrasse; Herrn Dominik Lanz, Obfelden, für eine Sichtschutzwand an der Dorfstrasse; Frau Myriam Graf, Waltenschwil, für eine Aufstockung und den Anbau einer Sitzplatzüberdachung am Wohnhaus Vers.-Nr. 846 an der Sentmattstrasse; Frau Erika Bournarie, Obfelden, für eine Sichtschutzwand an der Dorfstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin


Vorübergehende Verkehrsanordnung Teil-Strassensperre Die 383 Albisstrasse, Gemeinde Rifferswil, ist auf dem Teilstück Unterrifferswil (km 2,970) bis Schonau (km 4,200) wegen Strassenbauarbeiten für den Fahrverkehr in Richtung Hausen a. A./Riedmatt gesperrt. In Fahrtrichtung Unterrifferswil ist dieser Abschnitt als Einbahnstrasse befahrbar. Dauer der Behinderung: Ab Montag, 11. Juni 2018, bis zur Beendigung der Bauarbeiten, voraussichtlich bis Ende Oktober 2018. Die Verkehrsumleitung erfolgt über die Mettmenstetter-, Hauserstrasse – Hausen a. A. – Rifferswiler-, Albis- und Albispassstrasse. Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessen Art. 90 bestraft. Gegen diese vorübergehende Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Baudirektion Kanton Zürich, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Besondere, zwingende Gründe: Kürzere Bauzeit und mehr Sicherheit. Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt

Todesfälle Affoltern am Albis Am 6. Mai 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Giancarlo Alfred Bruhin, geboren am 14. Dezember 1948, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Dienstag, 22. Mai 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Langnau am Albis ZH. Die Abdankung findet am Dienstag, 22. Mai 2018, um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche Langnau am Albis ZH statt.

Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

Viel zu früh ist unser lieber Papi, Opi, Schwiegerpapi, Bruder, Götti, Onkel und Freund auf seine letzte Fahrt gegangen.

Jakob «Köbi» Winteler 29. Januar 1949 – 12. Mai 2018

Du fehlst. Wir vermissen Dich ❤ Angelika und Andreas Haudenschild mit Philipp, Maximilian und Celina Daniel Winteler Yvonne Bischof Marcel und Andrea Bischof mit Noe, Enea und Alya Nadine und Walti Zitt mit Levinia und Elina Verwandte und Freunde

Das Bestattungsamt

Knonau Am 7. Mai 2018 ist in Zürich gestorben:

Huber-Dudli, Ursula Maria geboren am 3. Juni 1959, wohnhaft gewesen in Knonau, Baaregg 22. Es finden keine Beisetzung und keine Abschiedsfeier statt. Das Bestattungsamt

Wir nehmen Abschied am 18. Mai 2018 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis. Traueradresse: Angelika Haudenschild-Winteler, Bünzerstrasse 11, 5626 Hermetschwil-Staffeln

Affoltern am Albis Am 12. Mai 2018 ist in Zürich ZH gestorben:

Jakob Winteler geboren am 29. Januar 1949, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Freitag, 18. Mai 2018, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

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Sein Lebenskreis hat sich nach kurzem Spitalaufenthalt friedlich geschlossen. In stiller Trauer: Michèle Bruhin und Enzo Salis Nicole Bruhin und Said Ousaadane mit Dunya und Nasira Marino und Priska Bruhin mit Familie Maria Bruhin und Barbara Kissling Monika und Andrea Torre-Brun mit Familie Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 22. Mai 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Langnau am Albis statt. Anschliessend um 14.15 Uhr Abschiedsfeier in der katholischen Kirche. Statt Blumen zu spenden, bitten wir, die Palliativstation Affoltern am Albis zu berücksichtigen, Postkonto 85-391373-1, Vermerk: Carlo Bruhin. Traueradresse: Michèle Bruhin, Hofibachstrasse 15, 8909 Zwillikon

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. Mai 2018

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Junge Erwachsene ziehen aus dem Knonauer Amt weg Analyse der aktuellen Bevölkerungszahlen des Statistischen Amtes Kanton Zürich Im Bezirk Affoltern leben überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche sowie Menschen zwischen 40 und 64 Jahren, wie die neue Erhebung des statistischen Amtes des Kantons Zürich zeigt. ................................................... von salomon schneider Da Menschen natürlich migrieren, ist die demografische Verteilung in den Gemeinden nicht regelmässig. Im Kan-

ton Zürich ist die Bevölkerung wie folgt verteilt: 19,7 Prozent sind unter 20-jährig, 28,7 Prozent sind zwischen 20 und 39 Jahre alt, 34,6 Prozent zwischen 40- und 64-jährig und 17 Prozent sind 65-jährig und älter. Im Knonauer Amt sind vor allem Kinder und Jugendliche (22,1 Prozent) sowie 40- bis 64-Jährige (37,2 Prozent) übervertreten. Besonders in Rifferswil (27,7 Prozent) und Kappel (26 Prozent) wohnen überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche. Dies ist sicherlich mit der hohen Bautätigkeit in den letzten Jahren verbunden sowie

mit den vergleichsweise hohen Steuersätzen. Denn tendenziell sind die Preise für Bauland in Gemeinden mit höheren Steuern tiefer. Familien mit Kindern können sich in diesen Gemeinden also eher ein Eigenheim leisten.

Familien ziehen aufs Land In Rifferswil (17 Prozent), Ottenbach (19,2 Prozent), Aeugst (19,5 Prozent) und Hausen (19,7 Prozent) leben vergleichsweise besonders wenige Menschen zwischen 20 und 39 Jahren. Für den tiefen Anteil der Bevölkerung in

dieser Altersgruppe gibt es verschiedene Gründe. Ottenbach und Aeugst verzeichneten das grösste Bevölkerungswachstum während der 1990er-Jahre. Die Kinder der Leute, die damals in diese typischen Einfamilienhausdörfer gezogen sind, befinden sich nun in dieser Altersgruppe, haben aber das Haus der Eltern noch nicht übernommen. Grundsätzlich zieht es Menschen eher gegen Ende 30 aufs Land, zur Familiengründung. Deshalb fallen viele Eltern in die Kategorie zwischen 40 und 64 Jahren. Diese Altersgruppe ist besonders in Aeugst überdurchschnitt-

lich vertreten – mit 42,9 Prozent der Einwohnenden. Der Bevölkerungsanteil der Einwohnenden über 64 Jahren ist in Ottenbach (20,1) Prozent und Wettswil (20 Prozent) besonders hoch. In beiden Gemeinden ist der Eigenheimanteil sehr hoch, es gibt Einkaufsmöglichkeiten im Dorf und sie sind verkehrstechnisch gut erschlossen. Besonders wenige Menschen über 64 Jahren leben in Kappel (13,3 Prozent), wo die Erschliessung verkehrstechnisch und bezüglich Infrastruktur eher unterdurchschnittlich ist.

Die Verteilung der Bevölkerung nach Altersjahren zeigt, dass besonders viele Säuliämtler in den Babyboom-Jahren – den 1950ern und 1960ern – geboren sind. (Grafik Salomon Schneider)

«Bis 2030 wird es mehr Alterspflegebetten brauchen …» Schon ab 2025 könnte es sehr eng werden Mit seinem Vortrag im Haus zum Seewadel, Affoltern, beleuchtete der Pflegewissenschaftler Dr. Stefan Knoth die zukünftig mögliche Sachlage hinsichtlich Alterspflege im Bezirk und in der Stadt Affoltern. ................................................... von urs e. kneubühl Derzeit gibt es im Bezirk Affoltern rund 260 Pflegebetten. Bliebe es dabei, könnten im Jahr 2030 annähernd 200 Pflegebetten fehlen. Der Bezirkshauptort, so erläuterte der Pflegewissenschaftler Dr. Stefan Knoth am Montagabend vor rund fünfzig Interessierten im Affoltemer Pflegezentrum Seewadel, stände dabei mit seinem Bettenangebot im Seewadel (60 oder 80 Betten) und der Senevita Obstgarten noch einigermassen gut da, wobei er einschränkend anfügte: «Vorausgesetzt Senevita Obstgarten wäre exklusiv Affoltemer Einwohnern vorbehalten.». Für den gesamten Bezirk allerdings errechnet sich daraus ein zukünftig sattes Unterangebot an stationären Plätzen. Das Fazit der auf Basis der aktuellen Studie «Take Care» des GDI sowie der Analyse der Entwicklungsdaten in der Stadt Affoltern und im Bezirk errechneten Erhebungen: Es muss also

einiges geschehen, damit im Bezirk in Zukunft ausreichend vollstationäre Pflegeplätze zur Verfügung stehen.

«Es muss baldmöglichst vorwärtsgehen im Bezirk …» Die Entwicklungen der letzten Jahre deuten darauf hin, dass der Eintritt in die Gesundheitsversorgung sich weiter nach hinten verschiebt. Der Wunsch, in den eigenen vier Wänden alt zu werden, wird selbstredend von allen gehegt – und das geht auch mit der immer leistungsfähiger gewordenen Spitex. Nutzt man allerdings in den ersten Jahren nach der Pensionierung lediglich altersgerechte Dienstleistungen, steht bei Zunahme der Instabilität in einer nächsten Phase der Übergang zu vermehrten Gesundheitsleistungen an. Schliesslich, bei Gebrechlichkeit und grösserer Fragilität, stehen dann Betreuungs- und Gesundheitsleistungen im Vordergrund. Die Konsequenz aus diesem Verhalten ist, dass wer schliesslich ins Alters- und Pflegeheim eintritt, von Anfang an mehr Gesundheitsleistungen beansprucht. Und daher werden sich Affoltern und die anderen Bezirksgemeinden schon zeitnah um den Ausbau an Pflegebetten kümmern müssen. Im Bezirkshauptort ist eine Weichenstellung im vergangenen März

ein weiteres Mal verzögert worden: Die Gemeindeversammlung verschob den Entscheid über einen Projektierungskredit für das künftige Pflegezentrum Seewadel (1,75 Mio. Franken) auf einen künftigen Urnengang. «Die schwierige Situation im jetzigen Haus zum Seewadel ist seit Anfang dieses Jahrhunderts bekannt», merkte in der abschliessenden Austauschrunde alt Gemeindepräsidentin Irene Enderli an. Sie postulierte genauso wie Stadtpräsident Clemens Grötsch, alt Nationalrat Toni Bortoluzzi und Kappels Gemeindepräsident Kurt Bär, dass sich bezüglich Pflegebetten im ganzen Bezirk möglichst rasch einiges bewegen müsse.

Nein zum neuen Seewadel bringt keine Einsparungen Referent Stefan Knoth fügte diesbezüglich an: «Die Berechnungen dieser Entwicklung beruht auf der Annahme, dass das zurzeit bestehende Bettenangebot bleibt. Sollte es Veränderungen, beispielsweise mit Schliessung des Spitals oder des Hauses Rigi etc. geben, würde sich die Situation bezüglich Bettenbedarf für Menschen, die Pflege und eine geschützte Betreuungsform benötigen, im Bezirk Affoltern gar drastisch verschärfen.» Die Frage nach einem geriatrischem Ambulatorium

Der Pflegewissenschaftler Dr. Stefan Knoth sieht für Stadt und Bezirk Affoltern bis 2030 ein sattes Unterangebot an stationären Pflegeplätzen. (Bild Urs Kneubühl) würde sich auf jeden Fall mittelfristig immer stärker aufdrängen, falls das Spital geschlossen würde. Stadtpräsident Clemens Grötsch zeigt sich zwar offen für eine Bezirkslösung, hält aber fest, dass das zukünftige Haus zum Seewadel insgesamt höchstens 80 Betten haben wird. Gleichzeitig mahnt er auch an: «Mittlerweile bleibt nicht mehr viel Zeit, es eilt.» Der Referent seinerseits rechnet zum Schluss vor: «Wenn weiter zuge-

wartet wird und bei einem Nein zum Seewadel-Projektierungskredit kann Affoltern mit Sicherheit kein Geld sparen; die eingehende Analyse der Betriebsabläufe im heutigen Pflegezentrum zeigt, dass weiter mit starker Fluktuation der Fachmitarbeitenden gerechnet werden muss. Es ist vorauszusehen, dass man künftig pro Jahr zwei bis drei Pflegefachkräfte wird suchen und einstellen müssen.»


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Dienstag, 15. Mai 2018

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Das Säuliamt im Lottofieber Gelungene Premiere der Aemtler Bühne in Mettmenstetten Am Samstag feierte die diesjährige Produktion der Aemtler Bühne Premiere: Mit der soliden und charmanten Komödie «Lottofieber», basierend auf dem Film «Lang lebe Ned Devine», will das traditionsreiche Theater an frühere Erfolge anknüpfen.

gen auseinandersetzt, den jungen Aushilfspfarrer, etc. Alles eigenwillige und starke Figuren. Die Spielfreude und Gesangsfreude der Schauspielerinnen und Schauspieler ist sicht- und spürbar und die Leistung der Einzelnen zum Teil grossartig.

................................................... von marlise santiago

Gespielt wird in einer weiten irischen Landschaft und in Originalmöblierung, die der Bühnenbildner René Ander-Huber in Brockenhäusern und Antiquitätengeschäften zusammengetragen hat. Die Geschichte wird in vielen kurzen Bildern erzählt, so dass zahlreiche Umbauten nötig sind, die für die Zuschauenden schemenhaft mitverfolgt werden können. Das hat den Reiz, dass diese nie ausgeschlossen, sondern auch bei diesem Geschehen mit dabei sind. «Lottofieber», ist eine lustige und kreativ inszenierte Komödie, die das Publikum gut unterhält, und wie Vreni Spinner, die Präsidentin der Aemtler Bühne am Schluss sagte, die Zuschauer für eine Weile vergessen lässt, was vielleicht vor der Tür des Theaters auch noch ist. Und das ist dem Ensemble der Aemtler Bühne vollauf gelungen.

Wer von einem Lottogewinn träumt, stellt sich das wahrscheinlich in etwa so vor: Kassieren, schweigen, geniessen. Aber dann wäre die Geschichte von «Lottofieber» an dieser Stelle bereits wieder zu Ende. Bei der Aemtler Bühne hingegen fängt sie jetzt erst an: Tullymoore, ein irisches Dorf mit 52 Einwohnerinnen und Einwohnern, bringt einen Lottogewinner hervor. Die beiden Freunde Charles und William beginnen fieberhaft, mit List und Fantasie und unter Einsatz von Pouletschenkeln und viel Whisky nach dem Glückspilz zu suchen. Der Gewinner wird eruiert, kann seinen Gewinn jedoch nicht kassieren. Der Grund sei hier nicht verraten. Mit vollem Engagement versuchen die beiden Freunde zu erreichen, dass der Gewinn wenigstens dem Dorf zugute kommt. Ob das alles gut kommt? Auch das sei hier nicht verraten. Spot an auf das Instrumentaltrio, bestehend aus Akkordeon, Gitarre und

Über 150 neue Gymnasiasten aus dem Säuliamt Dieses Jahr haben 90 Schüler und Schülerinnen aus dem Knonauer Amt die Aufnahmeprüfung ans Langgymnasium und 64 die ans Kurzgymnasium bestanden. 9 % der Ämtler Schülerinnen und Schüler gehen ans Gymi. Das zeigt die aktuelle Auswertung der Bildungsdirektion. Nur in den drei Bezirken am Zürichsee ist die Aufnahmequote höher. Die Aufnahmeprüfung wurde Mitte April 2018 mit den mündlichen Prüfungen der Nachprüfung abgeschlossen. Unter den 4109 Schülerinnen und Schülern aus dem ganzen Kanton, welche zur Zentralen Aufnahmeprüfung (ZAP) für das Langgymnasium angetreten waren, waren 176 aus dem Knonauer Amt. Mehr als die Hälfte davon haben die Hürde genommen. Zur Prüfung fürs Kurzgymnasium waren 3511 Jugendliche erschienen, darunter 89 Zweit- und 49 Dritt-Sek-Schüler aus dem Bezirk Affoltern. Den Übertritt schafften 64 Ämtler. Die Erfolgsquote liegt hier mit 46,4 % deutlich über dem kantonalen Durchschnitt (40,6 %)

Mehr bestehen die Probezeit Sowohl am Lang- als auch am Kurzgymnasium stieg der Anteil der Schülerinnen und Schüler, welche die Probezeit bestanden haben, erneut leicht an: Im Herbstsemester haben am Langgymnasium 2017/18 1822 Schülerinnen und Schüler die Probezeit bestanden (2016/17: 1736; 2015/16: 1715) und am Kurzgymnasium 1147 Schülerinnen und Schüler (2016/17: 1116; 2015/16: 1186). Damit liegt der Anteil von denjenigen, die die Probezeit am Langgymnasium bestanden haben, bei 89,1 Prozent (2016/17: 88,6 Prozent; 2015/16: 83,2 Prozent) und am Kurzgymnasium bei 82 Prozent (2016/17: 81,3 Prozent; 2015/16: 77,8 Prozent). (pd./tst.)

Lustig und kreativ inszeniert

Spielfreudige Darsteller vor einer weiten irischen Landschaft. (Bild Marlise Santiago) Geige. Eine lüpfige irische Weise ertönt, zaghaftes Mitklatschen und Stampfen aus dem Publikum. Dann öffnet sich der Vorhang und die Komödie beginnt. Musik, unter der Leitung von Maria Odermatt, zieht sich wie ein roter Faden durch das Stück, begleitet die szenischen Übergänge und wird von Regisseurin Franca Basoli

nebst dem gesprochenen Wort, nebst Tanz und Gesang auch als Stilmittel eingesetzt, um Emotionen auszudrücken, Akzente zu setzen oder das gesprochene Wort zusätzlich zu unterstützen. Basoli ist es zudem wunderbar gelungen, die Charaktere der Figuren herauszuarbeiten, sodass auf der Bühne die Heterogenität einer Dorfbe-

völkerung entstanden ist. Da gibt es den verliebten Schweinezüchter, der leider stinkt, den sich handwerklich überschätzenden Pubbesitzer, die giftige tyrannische Alte, die fröhliche Ladenbesitzerin, die bald Grossmutter wird, die alleinerziehende Mutter mit schriftstellerischen Ambitionen, ihre kleine Tochter, die sich mit Lebensfra-

Spieldaten: 16./17./18./23./25./26./ 9./31. Mai, 2./6./9. Juni jeweils 20.15 Uhr. 27. Mai./3. Juni jeweils 17 Uhr. Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten. Reservierung: aemtlerbuehne.ch. Kasse und Bar eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Sanierung der Treppenanlage und Erneuerung der Trinkwasserleitung am Spätenweg

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten Das Ingenieurbüro Baucal AG aus Affoltern am Albis holte für die anstehende Submission die Offerten für die Baumeister- und Sanitärarbeiten ein. Für die Arbeitsgattungen wurden einerseits die bekannten, regional vertretenen Partner zur Offertstellung eingeladen, andererseits auch überregional renommierte Firmen angeschrieben. Die Submission der Baumeisterarbeiten für die Erneuerung der Treppenanlage und den Grabarbeiten für die Trinkwasserleitung erfolgte zur Offertstellung an verschiedene Tiefbau- und Gartenbaufirmen. Das wirtschaftlichste und günstigste Angebot wurde von der Firma Gebr. Hodel AG aus Baar in der Höhe von Fr. 107 640.40 inkl. 7,7 % MwSt. eingereicht. Die Submission der Sanitärarbeiten für die Erneuerung der Trinkwasserleitung erfolgte zur Offertstellung an zwei Sanitärfirmen. Ebenso überprüfte die Baucal AG diese Angebote und erstellte eine Vergabeempfehlung. Das günstigste Angebot wurde von der Firma Ritschard Haustechnik AG aus Ottenbach in der Höhe von Fr. 27 431.20 inkl. 7,7 % MwSt. eingereicht. Für die Sanierung der Treppenanlage und die Erneuerung der darin verlaufenden Trinkwasserleitung Spätenweg hat der Gemeinderat die budgetierten Investitionskosten von 101 000 bzw. 87 000 Franken genehmigt.

Ersatz Trinkwasserleitung Kreuzung Chapfstrasse; Nachtragskredit Der Belag weist im Kreuzungsbereich Chapfstrasse/Chrüzacherweg grosse Rissschäden vor. Eine Sanierung des Strassenbelages ist daher dringend angezeigt, damit die tieferliegenden Belags- und Fundationsschichten nicht Schaden nehmen. In diesem Zusammenhang überprüfte die Wasserversorgung Bonstetten die Notwendigkeit

einer Trinkwasserleitungssanierung im Kreuzungsbereich der Gemeindestrassen. Die Zustandsüberprüfung der Trinkwasserleitung ergab, dass im Sanierungsperimeter der Strasse verschiedene Leitungen mit unterschiedlichen Einbaujahren vorliegen. Eine weitere Erkenntnis betrifft den Funktionszustand der Schieber, welche nicht mehr korrekt abdichten. Aufgrund der geplanten Strassenbelagssanierung im Bereich der Kreuzung Chapfstrasse/Chrüzacherweg hat deshalb der Gemeinderat für die nicht im Investitionsbudget 2018 enthaltende Sanierung der Trinkwasserleitung im Strassenperimeter ein Nachtragskredit in der Höhe von 29 000 Franken inkl. 7,7 % MwSt. genehmigt. Mit der Ausführung der Sanitärarbeiten wurde die Firma Ritschard Haustechnik AG aus Ottenbach beauftragt.

Personelles Als Nachfolger von Pascal Schibler wurde per 1. August 2018 Claudio Corrado aus Zürich als neuer Leiter der Abteilung Finanzen angestellt. Claudio Corrado verfügt über mehrjährige Berufserfahrung im Finanzund Rechnungswesen. Ausserdem bringt er die notwendige Führungserfahrung mit. Überdies ist er im Besitz des eidg. Fachausweises Finanzen und bestens mit der gemeindlichen Software Abacus vertraut. Für die Leitung der Abteilung Bevölkerungsdienste hat der Gemeinderat per 1. August 2018 Marco Bisa aus Hausen a. A. mit einem 100-%-Pensum gewählt. Marco Bisa bringt nachhaltige Erfahrung im Sicherheits- und Polizeiwesen sowie in der Öffentlichkeitsarbeit mit. Er kennt die Abläufe und Strukturen der Verwaltung und weist die notwendige Führungserfahrung aus. Als Nachfolgerin von Petra Müller wurde per 1. Juli 2018 Valérie

Stucki-Amsler aus Bonstetten mit einem 40-%-Pensum angestellt. Sie bringt langjährige Berufserfahrung als Buchhalterin sowie umfassende Kenntnisse im Personalwesen mit. Der Gemeinderat und das Verwaltungsteam heissen die neuen Mitarbeitenden bereits heute herzlich willkommen und wünschen ihnen viel Freude und Erfolg bei ihren Tätigkeiten. Pascal Schibler bleibt der Gemeine Bonstetten bis nach der Einarbeitung von Claudio Corrado im Rahmen eines Springereinsatzes erhalten. Nichtsdestotrotz möchten wir ihm bereits heute für sein Engagement unseren grossen Dank aussprechen und wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg. Ebenso danken wir Petra Müller für ihre langjährige Tätigkeit bei der Gemeinde Bonstetten und wünschen ihr bei ihrer neuen Herausforderung viel Freude und Erfüllung.

Baubewilligungen Der Gemeinderat genehmigte folgendes Bauvorhaben im ordentlichen Verfahren: Andrin Schweizer, 8906 Bonstetten; Baugesuch-Nr. 2018-0005; Erstellung Aussenschwimmbad bei Lüttenbergstrasse 26, Grundstück-Nr. 1172.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... – Der Vergabe der Hydranten- und Schieberkontrollwartung an die Firma Hinni AG, Biel-Benken, zugestimmt; – Der Kostenbeteiligung am Zürcher Verkehrsverbund ZVV im Übergangsjahr Dezember 2018 bis Dezember 2019 aufgrund der Anzahl Haltestellen in Bonstetten in der Höhe von 15 600 Franken zugestimmt; – Den Standort der behindertengerechten Bushaltestelle auf dem Dorfplatz festgelegt und das Projekt genehmigt;

– Die Vernehmlassung des Zürcher Vekehrsverbundes ZVV zur Weitergabe der Mehrwertsteuersenkung durch Aufhebung des Schiffszuschlags verabschiedet; – Den neuen Pächter für das Revier Nr. 23 der Jagdgesellschaft Bonstetten gewählt; – Den Revisionsbericht vom 19. April 2018 des Bereichs Steuern genehmigt; – Die Revisionsberichte zur Jahresrechnung 2017, Geldverkehrsprüfung 2017 sowie Sachbereichsprüfung 2017 genehmigt; – Der Verwendung und Aufhebung des Legats Rigelhüsli zugestimmt; – Die Benennung von Strassen im Rahmen des Projekts «Alle AV-Gebäude im GWR-ZH» gutgeheissen; – Die Vernehmlassung zur Totalrevision der Statuten des Zweckverbandes Feuerwehr Unteramt genehmigt. Christof Wicky, Gemeindeschreiber anzeige


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. Mai 2018

50 Jahre Reppischtaler Eisenbahnamateure Seit 40 Jahren bauen sie an ihrer Modelleisenbahn in Ottenbach – am 26. Mai ist Tag der offenen Tür 1977 haben die Reppischtaler Eisenbahnamateure in Ottenbach einen 110 m² grossen, ebenerdig gelegenen Raum als Klublokal bezogen. Seit 40 Jahren bauen die Mitglieder nun dort an ihrer Modelleisenbahn. Der Entscheid fiel 1977 auf die Nenngrösse 0, und damit war die Grundlage geschaffen, dass viele Modellbauer in die Spurweite 0 einstiegen und bis heute zahlreiche Eigenbaumodelle im Massstab 1:45 produzierten, Baukurse vorbereiteten und durchführten, Baubeschriebe publizierten und an Ausstellungen sogar Auszeichnungen gewannen. Der ursprüngliche Gleisplan wurde in all den Jahren nicht verändert, ausgenommen ein Weicheneinbau in der Doppelspur sowie die Erweiterung der Bahnhofsanlagen mit einer Drehscheibe und einem Rundschuppen. Etappenweise werden aber Landschaftsabschnitte total erneuert und z.B. mit einem selbst gebauten Wald bereichert. Nur der Maler an der grossen Fachwerkbrücke kommt mit seiner Arbeit nicht vorwärts ...

Geschichte des Vereins 1968 waren es drei Sekundarschüler aus Birmensdorf, die ohne Kenntnis der Modellbauszene in einem privaten Estrich mit einer damals üblichen Märklin-Modelleisenbahnanlage den «Eisenbahnclub EBc» gründeten. Es

sierten sich für die Modelle oder verfolgten interessiert die Baubeschriebe.

Tag der offenen Tür in Ottenbach

Das Modell des TEE-Zuges RAe hat Affoltemer Romeo Pianezzi im Massstab 1:45 erbaut. (Bild HMH) dauerte aber nicht lange und erste erwachsene Hobbyeisenbahner, darunter auch die nicht unbekannte Familie Senn aus Birmensdorf, traten dem Verein bei. Wer hätte damals gedacht, dass der Klub eines Tages gesamtschweizerische Bedeutung erlangen und im Jahr 2018 seinen 50. Geburtstag feiern würde? Bereits 1972 organisierten die Jugendlichen mit erwachsener Unterstützung anlässlich des Jubiläums «125 Jahre Schweizer Bahnen» in Birmensdorf eine lokal vielbeachtete Eisenbahn- und Modelleisenbahnausstellung. Auf dem Bahnhof Birmensdorf fand eine Lokschau mit Be 6/8, Be 4/6 und der brandneuen Re 4/4 II statt! 1978 beteiligten sich die REA am Bahnhofsfest Affoltern a/A anlässlich der Loktaufe Re 6/6 Nr. 11670. Zu schweizweiter, ja gar internationaler Bekanntheit, verhalf dem Ver-

ein die seit 45 Jahren stattfindende Birmensdorfer Börse. Der Modelleisenbahnmarkt Birmensdorf, wie er heute heisst, wird dieses Jahr wie immer am ersten Samstag im Dezember stattfinden (1. Dezember 2018).

Perfektionierter Selbstbau in Nenngrösse 0 Auch wenn man sich im Verein entschied, in Nenngrösse 0 zu bauen, beschäftigte man sich bei den REA oder privat als Mitglied auch mit anderen Spurweiten. Die bereits erwähnte Familie Senn aus Birmensdorf betreibt auch heute noch dampfbetriebene Modelle in Spurweite 5 und 7¼ Zoll (z.B. auf der Strubeli-Bahn in der Lenk oder früher im Ettenberg zwischen Wettswil a/A und Birmensdorf); andere waren aktiv in der Nenngrösse 0m und organisierten beispielsweise die regel-

Im Alter wird die Frage nach der eigenen Identität drängender

mässigen Ausstellungen «Auto und Bahn» in Wettswil. Schliesslich beschäftigen sich aber auch Mitglieder intensiv mit der kleinen Spurweite N. Die Nenngrösse 0 erlaubt den Selbstbau auch Einsteigern. So bauen heute viele Mitglieder auch sehr anspruchsvolle Modelle unter Ausnützung der heutigen Technik. Messing-Ätzplatten und Gussteile sind v.a. bei Bausätzen und Baukursen ein Standard. Selbst die 3D-Drucktechnik hat bei den REA beim neuesten Modell – dem Z2 «PostWagen» – Einzug gehalten. Für viele Bausätze hat Bruno Niederer, kürzlich in Ottenbach verstorben, die Grundlagen erarbeitet und den Prototypen gebaut. Es bleibt festzuhalten, dass die REA insbesondere durch die Modelle Te’, WeichacherKieswagen und Autotransportwagen schweizweit, ja international bekannt wurden. Viele andere Klubs interes-

Seit vielen Jahren öffnen die REA einmal im Jahr die Türen ihres Klublokals an der Affolternstrasse 11 in Ottenbach. Dieses Jahr findet die Vorführung am Samstag, 26. Mai, von 9 bis 16 Uhr statt. Motto: Schweizer Bahnen vor 50 Jahren. Viele Leser wissen, dass damals die Eisenbahnen noch ganz anders daherkamen: Ae 4/7 vor Personenzügen, Be 4/6 mit Stückgutgüterwagen … Nur der TEE RAe – er diente dem schon damals zukunftsgerichteten Klub als erstes Logo – und die starken Ae 6/6 zeigten Zukunftstrends auf. Übrigens wurde das grossartige Modell des TEE-Zuges RAe, welches das diesjährige Plakat für den Tag der offenen Türe schmückt, vom Affoltemer Romeo Pianezzi erbaut. Pianezzi gehört seit vielen Jahren zu den schweizweit bekannten Modellbauern und ist heute auch Mitglied bei den REA. Nicht nur die schöne Eisenbahnanlage kann bestaunt werden. Mit Verpflegung und Trinken können Gleichgesinnte ein paar gemütliche und anregende Stunden in Ottenbach – bei schönem Wetter draussen vor dem Klublokal – verbringen. Die Reppischtaler Eisenbahnamateure freuen sich, auch weiterhin viele Besucher mit ihrem Hobby begeistern können. (pd.) Infos unter reppischtaler.eisenbahn-amateure.ch/.

Ferienlagerstimmung in der Stiftung zur Weid

Auf Spurensuche im Leben mit Autorin Klara Obermüller

Sanierung des alten Wohnhauses

Der Arbeitskreis Senioren und die Bibliothek Hausen, luden letzte Woche zu einer Lesung mit der Journalistin, Referentin und Autorin Klara Obermüller ein. Diese las aus «Spurensuche», einem Lebensrückblick in zwölf Bildern, und erzählte wie es dazu kam, dieses Buch zu schreiben.

Das alte Wohnhaus der Stiftung zur Weid wird zwischen Anfang Mai und Ende September renoviert. Das bringt es mit sich, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in Container ausquartiert wurden.

................................................... von marlise santiago Zeitlos elegant gekleidet, rassiger Kurzhaarschnitt, das Gesicht ungeschminkt; eine schöne Frau ist sie, und wie sie so dasitzt, wirkt sie in sich ruhend, zufrieden, entspannt. Klara Obermüller, die Grande Dame des Schweizer Feuilletons, ist zu Besuch in der Bibliothek Hausen, und wird gleich aus ihrem Buch «Spurensuche» lesen und darüber erzählen. Zum Alter gehöre Erinnerung, aber das heisse nicht, in der Vergangenheit zu verweilen, stellte Klara Obermüller gleich klar. Vielmehr würden mit dem Alter die Fragen nach der eigenen Identität drängender: «Was hat mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin», oder, «wer bin ich, wenn alles was war, wegbricht?» So begann sie alte Dokumente, Fotos und Briefe zu sichten, und eine Flut von Erinnerungen brach über sie herein. In einem Interview sagte die Publizistin einmal, man könne nicht halb ehrlich sein. Entweder schaue man hin und sage was man sehe, oder man könne es auch bleiben lassen. Und dann schrieb sie. Nur für sich. Nach 40 Jahren permanentem Output, fühlte sie sich frei, über alles zu schreiben, denn es bestand nie die Absicht, das zu veröffentlichen. Sie hat sich auch später noch lange gewehrt, als andere sie dazu ermutigten, dieses Buch zu publi-

gleichzeitig wird auch ein Stück Schweizer Geschichte sichtbar, denn es gelingt ihr wunderbar, alles in den jeweiligen Zeitkontext zu stellen. Jedem Kapitel vorangestellt ist eine Fotografie, und die Autorin nimmt sozusagen das Bild zum Anlass, um den Lebensbogen von der Kindheit bis ins Alter zu schlagen und auch sehr Persönliches Klara Obermüller, die Grande Dame des Schweizer Feuillenicht auszuklamtons. (Bild san.) mern. Jetzt, wo das zieren. Ihrer Ansicht nach hat es auch Buch doch veröffentlicht ist, beschere etwas Eitles, seine Memoiren zu veröf- es ihr viele wunderbare Begegnungen, fentlichen, «vor allem, wenn man es erzählte Klara Obermüller. Ganz offenbereits mit 25 tut», sagte sie und sichtlich berühren ihre Geschichten schaut schmunzelnd ins Publikum. Saiten bei anderen. Alle haben ja eine Kindheit, ein Liebesleben, eine Familie, einen Beruf und so weiter, «und es Zwölf Mosaikstücke – ein roter Faden ist ein Geschenk, dass so viel wie ich Klara Obermüller ist keine 25 mehr in diese Essays hineingegeben habe, und ihre «Spurensuche», sind auch auch zurückkommt». keine Memoiren à la: geboren 1940 in Die Besucherinnen und Besucher St. Gallen, Studium der deutschen und wussten also, warum sie diesen Nachfranzösischen Literatur etc. Nein, ihre mittag in der Bibliothek verbrachten, «Spurensuche» sind vielmehr zwölf Es- statt auf einem Sonnenbänklein zu sitsays, oder Miniaturen, wie sie auf dem zen, wie Bibliothekarin Susi Fischli zu Buchumschlag genannt werden, die Beginn sagte. Und beim abschliessenSchlaglichter auf Existenzielles wer- den Apéro kamen schnell angeregte fen. Das hatte auch den Vorteil, dass Gespräche zustande. Es scheint, als sie kein langes Stück schreiben muss- hätten sich die Anwesenden von Oberte, denn diesbezüglich sei sie keine müllers Spurensuche dazu anregen Langstreckenläuferin. So entstanden lassen, sich auf eigene Spurensuche zwölf einfühlsame und berührende begeben und sich darüber auch mitMosaikstücke, die zusammengesetzt einander auszutauschen. einen roten Faden durch Obermüllers Lebensweg ergeben. Es geht um The- Klara Obermüller, Spurensuche, Xanthippe Verlag, men wie: Herkunft, Liebe, Arbeit, und Zürich, 2016; ISBN 978-3-905795-42-4

................................................... von marlise santiago Die blauen Container in der grünen Landschaft fallen auf, und mancher Wanderer mag sich fragen, ob hier eine neue Asylunterkunft entstanden sei. Auch Hansruedi Sommer, Geschäftsleiter der Stiftung zur Weid, wurde schon mehrmals darauf angesprochen. Hier des Rätsels Lösung: Zwischen Anfang Mai und Ende September werden im Wohnhaus I unter anderem Anpassungen an geänderte Brandschutzvorgaben vorgenommen, neue Fenster mit höherem Dämm-

wert, und in den Nasszellen Lüftungen mit Wärmerückgewinnung eingebaut, sowie überall neue Holzböden verlegt. «Wir legen Wert auf eine hohe Wohnqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner, einen guten Zustand sowie einen energetisch sinnvollen Status der Gebäude», sagt Hansruedi Sommer. Nachdem in den Jahren 2010/11 drei Millionen Franken für die Optimierung der Gebäudetechnik investiert wurden, ist die jetzige Sanierung sozusagen der Abschluss. Im Juli bekommt dann auch die Küche neuen Glanz, so dass in dieser Zeit in einem Festzelt gekocht und gegessen wird, und während der gesamten Bauzeit wohnen die vom Umbau betroffenen knapp 40 Bewohnerinnen und Bewohner in zwei Etappen jeweils für rund fünf Wochen in den blauen Containern. Bis jetzt habe sich das gut angelassen und es herrsche zuweilen sogar so etwas wie eine Ferienlagerstimmung auf dem Areal.

Während der Bauzeit wohnen die vom Umbau betroffenen Bewohner für je rund fünf Wochen in den blauen Containern. (Bild Marlise Santiago)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. Mai 2018

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«Die meisten Öl exportierenden Staaten sind politisch alles andere als stabil» Die regionale Leistungsschau für Energie und Umwelt startet am 25. Mai Die Tage der Sonne Knonauer Amt bieten im Rahmen von Dutzenden Veranstaltungen einen Überblick, welche regionalen Angebote bestehen, um die Abhängigkeit vom Erdöl konkret zu reduzieren und den ökologischen Fussabdruck zu verkleinern. Projektleiter Peter Ackermann erläutert seine Ziele im Gespräch.

Wärmeleitung, die von der Heizzentrale zum Gelände der Firma Schweizer führt. So lassen sich am 26. Mai die Besuche der beiden Unternehmen ideal kombinieren. Was bringen die Tage der Sonne mir als Privatperson konkret? Nicht nur das grosse Interesse an den Veranstaltungen im Rahmen der Tage der Sonne zeigt, dass grosse Teile der Bevölkerung vom Erdöl wegkommen möchten. Heute werden kaum mehr neue Ölheizungen eingebaut, weil Öl viel zu wertvoll ist, um einfach verfeuert zu werden. Aktuell zeigt der Konflikt zwischen dem Iran und dem amerikanischen Präsidenten, aber auch zwischen den Nato-Staaten und Russland, wie gefährlich die Abhängigkeit vom Erdöl ist, denn die meisten Öl-Staaten sind politisch alles andere als stabil. Die Frage ist nur: Wie schaffe ich es persönlich, meine Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren? Dazu ist es wichtig zu wissen, was am Markt angeboten wird.

«Anzeiger»: Letztes Jahr waren Sie überrascht, dass die Tage der Sonne Knonauer Amt die stolze Zahl von 2000 Besuchen verzeichnen konnte. Lässt sich dieser Erfolg wiederholen? Peter Ackermann: Natürlich hoffen wir, dass wir die Besucherzahl zumindest egalisieren können, doch dies ist mir letztlich nicht so wichtig. Zentral ist, dass Wirtschaft und Bevölkerung in der Region realisiert haben, welches die Technologien der Zukunft sind, nämlich diejenigen, die zu mehr Effizienz und weniger Energieverbrauch ohne Komfortverlust führen. ...............................................................

«Öl ist viel zu wertvoll, um einfach verfeuert zu werden.» ............................................................... Verschiedene Angebote stehen dieses Jahr erneut auf dem Programm, andere sind neu hinzugekommen. Wie hat sich der Charakter der Tage der Sonne dadurch geändert? Wir sind Vermittler – die Angebote müssen von Unternehmen, Vereinigungen und aus der Bevölkerung kommen. Das erste Mal dabei sind dieses Jahr Hubert Treichlers Elektro-Autofahrschule, 2SOL-Haustechnik, Ämtlerchorb, Renercon, SmartHome bei Elektro Lang und die Familie Brun, die ihre Heizung mit Erdsonde vorstellt. Erneut im Angebot ist etwa die nachhaltige Regionalküche im «Weingarten» Affoltern. Auch die Tage der offenen Tür beispielsweise bei Köfler Holz-

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Peter Ackermann will die Abhängigkeit vom Erdöl verringern: «In unserer Region sind wir der Energiestrategie 2050 bereits einige Schritte voraus.» (Bild Erika Schmid) bau, beim Repair Café oder in der Firma Schweizer in Hedingen sind wieder Teil des Programms. Offenbar waren diese Angebote erfolgreich und werden deshalb wiederholt – aber geht jemand Jahr für Jahr an denselben Ort zum Tag der offenen Tür? Nein, dies werden lange nicht alle tun. Das ist aber auch nicht nötig. Wenn wir die Firma Schweizer als Beispiel nehmen: Hier zählten wir 2017 zwischen 300 und 400 Besucherinnen und Besucher. Dies zeigt ein grosses Interesse an einem der grössten Unternehmen der Region, das sich konsequent der Nachhaltigkeit verschrieben hat – weit über die Solarsparte hinaus. Es wäre überraschend, wenn der Besuch nochmals dasselbe Mass annehmen würde, aber der Blick in ein hiesi-

ges Unternehmen, das Massstäbe weit über die Region hinaus setzt, ist für alle, die letztes Jahr nicht teilnehmen konnten, hochinteressant. Wie weit sind die Anlässe miteinander verknüpft? Das Wichtigste ist, dass die verschiedenen Unternehmen, Gemeinden und Nonprofitorganisationen miteinander reden. Das haben sie getan und dadurch sind neue Angebote entstanden. Ich möchte gleich bei der Ernst Schweizer AG anknüpfen: Die Renercon als Betreiberin der HolzschnitzelFernwärmeanlage in Hedingen öffnet anlässlich der Tage der Sonne ebenfalls die Türen, hat sich zeitlich mit der Firma Schweizer abgesprochen, und ein innovativer Energieparcours verbindet die beiden Orte entlang der

«Die politischen Weichen sind gestellt, aber die Bevölkerung kann die Massnahmen rascher umsetzen.» ............................................................... Reicht es nicht, sich über die Medien zu informieren? Das eine ergänzt das andere. Der Eindruck vor Ort, das persönliche Gespräch mit den Verantwortlichen hinterlässt einen viel stärkeren Eindruck als das Lesen eines Berichts oder das Betrachten eines Videoclips. Hinzu kommt, dass regionale Angebote grundsätzlich ökologischer sind. Die regionale Leistungsschau für Energie und Umwelt zeigt, dass die Energieregion Knonauer Amt als Leuchtturmprojekt der Standortförderung die Ziele der Energiestrategie 2050 möglichst schon heute erfüllen möchte. Dies ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern

bringt auch Arbeit und Geld in den Bezirk. Und nicht zu vergessen: Die politischen Weichen sind grundsätzlich gestellt, aber die Bevölkerung kann die Massnahmen rascher umsetzen. Um dies zu unterstützen, führen wir die Tage der Sonne Knonauer Amt durch. Dennoch werden im Verkehr als einem wesentlichen Energieverbraucher die meisten Kilometer nach wie vor mit Verbrennungsmotoren zurückgelegt. Genau deshalb führen wir im Anschluss an die Tage der Sonne am 9. Juni auf dem Kronenplatz im Rahmen der Wave Trophy die 5. Elektromobilitätstage durch. Einen Schwerpunkt legen wir in diesem Jahr auf Elektrozweiräder, da leichte Fahrzeuge – unabhängig von der Antriebstechnologie – weniger Energie für die Fortbewegung benötigen. Die Hälfte aller Fahrten in der Schweiz ist kürzer als 5 km. Auf Kurzstrecken bleibt ein Verbrennungsmotor kalt, Katalysator und Partikelfilter arbeiten deshalb noch nicht richtig. Der Verzicht auf Verbrennungsmotoren bei Kurzstrecken vermindert daher die Luftverschmutzung in besonderem Mass. Deshalb fehlen selbstverständlich auch Elektroautos nicht im Programm. Besonders eindrücklich sind die rund 60 Elektrofahrzeuge der Wave Trophy. Wer steckt hinter den Tagen der Sonne Knonauer Amt? Es handelt sich um ein Projekt der EnergieRegion Knonauer Amt der Standortförderung. Wir sind Teil des nationalen Projektes Tage der Sonne. Unterstützt werden wir von zahlreichen Unternehmen und Bezirksgemeinden. Besonders hervorheben möchte ich die Arbeit von Cathy Kroh, welche die verschiedenen Veranstaltungen zu einem stimmigen Programm zusammengefügt hat. Interview: Bernhard Schneider Infos unter www.tagedersonne-knonaueramt.ch.

«Der Nachbar ist wichtiger als die Wohnung» Informationsanlass zum Bauprojekt Seebrighof in Hausen An einem schönen Platz am Dorfrand von Hausen ist ein Bauprojekt mit 23 Wohnungen geplant. Die Vision des Bauherren ist ein gemeinschaftliches Mehrgenerationen-Wohnen. Am vergangenen Samstag konnten sich potenzielle Mieter vor Ort informieren und auch bereits Interesse bekunden. ................................................... von marianne voss Es ist eine schöne Ecke am Dorfrand von Heisch (Gemeinde Hausen): eine ruhige Lage und ein freier Blick ins Grüne. Hier wohnt die Familie Föry in einem altehrwürdigen Haus mit angebauter Scheune. Und rundherum ist noch viel Bauland vorhanden. Am vergangenen Samstag stellten die Bauherrschaft und der Architekt, Chaschper Gachnang, einer grossen Schar von Interessierten ein Bau- und Wohnkonzept vor, das nicht den üblichen Normen entspricht. In einem Ersatzbau für die Scheune und einem neuen Gebäude – beides Holzkonstruktionen – sollen 23 Wohnungen ver-

schiedener Grösse entstehen. «Der Nachbar ist wichtiger als die Wohnung.» Mit diesem Sinnspruch eröffnete Thomas Föry den Informationsanlass in der alten Scheune. «Wir haben Wohnen einmal anders angedacht und eine Vision entwickelt.» Das Zusammenleben verschiedener Generationen im Seebrighof solle vom gemeinschaftlichen, nachbarschaftlichen Gedanken geprägt sein. «Denn das Eingebettetsein in einer Gemeinschaft vermittelt Sicherheit und Geborgenheit.» Chaschper Gachnang erläuterte die Idee aus architektonischer Sicht. Man wolle das alte «Bauernheimet» quasi um eine Scheune erweitern. «Daher die mächtigen Baukörper aus Holz.»

Bedürfnisabklärung In der Mitte werde ein Hof für verschiedenste Freizeitaktivitäten entstehen. Besonderheiten sind sogenannte Schaltzimmer, die je nach veränderter Lebenssituation dazugemietet oder wieder abgegeben werden können. Auch ein Meditationsraum, ein Klubhaus, eine Werkstatt, ein Sitzungszimmer und ein Drop-In Büro sind geplant. Die Gebäude sollen natürlich

den Minergiestandard erfüllen, geheizt wird daher mit einer Eisspeicherheizung. Dies ist ein noch wenig bekanntes System. Man entzieht dem Wasser die Wärme und speichert die Kälte wird in Form von Eis, das im Sommer zur Kühlung wieder genutzt werden kann. Die Finanzierung des Projektes ist noch nicht gesichert. Thomas Föry erläuterte, dass er das Genossenschaftsmodell favorisiere. Er ziehe diese Form einer Aktienbeteiligung oder einem Stockwerkeigentum vor. Der Preis einer 3,5-Zimmer Wohnung ist zurzeit auf rund 1650 Franken berechnet. Dazu käme noch der Kauf eines Anteilscheines für die Genossenschaft. An der Veranstaltung war nun die Meinung der Interessenten gefragt. Anhand von einem Fragebogen konnten sie ihre Bedürfnisse kundtun und sich auch zum Finanzierungsmodell äussern. Die Entscheidung über die Finanzierung wird in den kommenden Monaten gefällt. Und das Timing: Wenn alles rund läuft, findet diesen Sommer der Baubeginn statt, und die ersten Wohnungen könnten dann im Herbst 2019 bezogen werden. Infos zum Projekt unter www.seebrighof.ch.

Sie setzen die Visionen für den Seebrighof um. Von links: Bauberater Jörg Sidler (Gianesi+Hofmann AG), Architekt Chaschper Gachnang und Bauherr Thomas Föry. (Bild Marianne Voss)


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Bezirk Affoltern

Einstiger Kraftantrieb für die Webstühle

Dienstag, 15. Mai 2018

«Die Arbeit für die Aumüli wird künftig auf mehr Schultern verteilt»

Das historische Kleinkraftwerk in Ottenbach Mülitag 2018 war auch Abschied von Margrit und Fredi Hofmann Den 18. Schweizer Mühlentag des Vereins der schweizerischen Mühlenfreunde nutzten die Mitglieder des Vereins «Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach», um mit einem Tag der offenen Tür die denkmalgeschützte Anlage vorzustellen.

Fragen beantworten. Im Maschinenraum waren am Samstagmorgen Besucher von weit her auszumachen. So bestätigte auch der ehemalige Verkaufsingenieur für Industrieelektronik, Hermann Surber aus Effretikon, dass das Kleinkraftwerk in Ottenbach am Mühlentag für ihn stets das Ziel eines Ausfluges sei.

................................................... von martin mullis

Interessante Industrie-Archäologie

Das Kleinkraftwerk in Ottenbach dürfte wohl eines der ältesten Wasserkraftwerke der Welt sein, welches noch mit originalen Maschinen aus dem Jahre 1920 Strom produziert. Die Fabrikanlage, das Kraftwerk und die Wasserbauten stehen unter Denkmalschutz und gelten als kostbares Kulturgut der Gemeinde und des Kantons. Mit Führungen, beginnend beim vor sechs Jahren renovierten Streichwehr über den Oberwasserkanal bis zum historischen Kleinkraftwerk, zeigten die Mitglieder des Vereins «Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach» zahlreichen Besuchern, wie in früheren Zeiten kostbare Energie gewonnen wurde. Nutzte der erste Besitzer der Mühle die Wasserkraft noch für das Mahlen des Korns, wurde später Elektrizität erzeugt, um damit bis zu 250 Webstühle anzutreiben. Am 18. Mühlentag durfte Präsident Heinz Geiger viele neugierige und geschichtlich interessierte Besucher begrüssen und eben so viele

Der dunkle schnurrende Ton der alten Francisturbine im Maschinenhaus machte deutlich, welche Bedeutung die Wasserkraft der Reuss bereits Anfang des 20. Jahrhundert für die damalige Wirtschaft hatte. Begriffe bei den Erläuterungen der Führer über die mechanischen Anlagen im Turbinenhaus wie Kegelzahnräder, Generator, Regulator, Transmissionen und Schaltwand, zeigten nicht nur wie wichtig und nötig die Pflege des Industrie-Denkmals ist, sondern auch die grossartige Arbeit des Vereins «Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach» zur Erhaltung der Anlagen. Leider steht die Absicht, einen Teil der Anlage zu einem Ausstellungs- oder Museumsraum umzugestalten, insbesondere infolge der fehlenden finanziellen Mittel, noch auf der Wunschliste des Vereins, meint Präsident Heinz Geiger. Das historische Kleinkraftwerk gilt als Juwel der Industrie-Archäologie und öffnet für besondere Anlässe zwei bis drei Mal pro Jahr seine Türen für die Öffentlichkeit.

Der Regulator im Turbinenhaus als Industrie-Denkmal: Präsident Heinz Geiger, (Mitte) mit den Vereinsmitgliedern Markus Roth und Hans Fässler (rechts). (Bild Martin Mullis)

Die «Jungjodler vo Huuse» des Jodlerklubs am Albis am Mülitag 2018. Im Vordergrund: Brote von Ruth Bieri aus dem Dorfstrasslädeli Aeugst, die mit Emmer- und Dinkelmehl aus der Aumüli angefertigt werden. (Bild Bernhard Schneider)

Der Mülitag 2018 in der Aumüli zog wie immer unzählige Gäste an, die sich für Brauchtum und altes Handwerk interessieren. Alles lief, wie immer, perfekt wie am Schnürchen. Doch etwas war in diesem Jahr anders: Es fehlten Margrit und Fredi Hofmann, die den Mülitag aufgebaut und in den letzten 15 Jahren geprägt haben. ................................................... von bernhard schneider Fredi Hofmann wurde 1939 als Bauernsohn in Aeugst geboren. 1941 übergab sein Grossvater den Hof in Aeugst dem älteren Sohn, während er für den jüngeren, Fredis Vater, eine Liegenschaft in der Aumüli mit 8,5 Hektaren Land erwarb. Fredi Hofmann lernte Schreiner, um einem seiner Brüder den Vortritt bei der Übernahme des Hofs zu lassen, doch schliesslich verzichteten beide darauf. 1968 heiratete er Margrit Brassel: «Sie hätte tatsächlich eine gute Bäuerin abgegeben, aber ich war nun eben Handwerker.» Als der Kanton im Rahmen der Revitalisierung der Reppisch das Wasser-

recht der Aumüli löschen wollte, nahm der Stalliker Reinhard Möhrle «einen jahrelangen Kampf mit dem Kanton auf», mit dem Erfolg, dass die zu diesem Zweck gegründete Stiftung Aumüli 1998 die Mühle übernehmen konnte. Fredi und Margrit Hofmann zählten zu den Mitbegründern des gleichnamigen Vereins, der die Mühle und die Säge samt dem Kanal und der Umgebung betreibt, unterhält und pflegt. An der Bewältigung aller Aufgaben, die dabei anfielen, waren sie beteiligt. Mitten in den letzten Vorbereitungen zum diesjährigen Mülitag verschied Fredi Hofmann unerwartet am 28. Februar. Seine Frau, die stille Schafferin im Hintergrund, die nicht zuletzt auch den Bauerngarten der Aumüli Jahr für Jahr zum Blühen brachte, folgte ihm 53 Tage später. Für den Mülitag in die Lücke sprangen Renate Wassmer, Präsidentin des Vereins und Tochter von Fredi und Margrit Hofmann, und der Präsident der Stiftung, Ferdinand Gramsamer. Gemeinsam führen Verein und Stiftung die Aktivitäten weiter: den jährlichen Mülitag, die Führungen, den aufwendigen Unterhalt. Vermehrt

soll auch der Mostkeller, der 40 Personen Platz bietet, für private Anlässe vermietet werden. «Es ist im Sinn von Fredi und Margrit Hofmann, dass wir das, was sie aufgebaut haben, weiterführen und -entwickeln», hält Ferdinand Gramsamer fest, «die Arbeit für die Aumüli wird künftig allerdings auf mehr Schultern verteilt.» So wurde am Samstag wie an jedem Mülitag das Mühlenrad in Betrieb genommen, die Gäste konnten sich die Mahlvorgänge erläutern lassen, die Gattersäge in Aktion erleben, zuschauen beim Klöppeln, Weben, Sachmalen, Riemenstricken, erfahren, wie vor der Einführung von Waschmaschinen die Wäsche mit Zuber und Waschbrett gereinigt wurde. Eine besondere Attraktion war der Holzvergasertraktor. Bei herrlichem Wetter umrahmten der Jodelchor am Albis und die Musikgesellschaft Stallikon den Anlass. Die Wirtschaft mit Würsten von Grill, Getränken, Kaffee, Kuchen stiessen ebenso auf Anklang wie Brote aus Dinkel- und Emmermehl, gemahlen in der Aumüli. Fredi und Margrit Hofmann hätten den ganzen Tag gearbeitet und am Abend glücklich festgestellt, dass auch dieser Mülitag restlos gelungen ist.

Enten, Güggel, Gänse und Kaninchen trotzten dem Regen Das Fest der Kleintierfreunde des Bezirks Affoltern an der Reuss in Ottenbach Der Verein Kleintierfreunde des Bezirks Affoltern (KTF) zeigte seine Zuchterfolge auch dieses Jahr am Auffahrtstag dem Publikum. Die Käfige und Volieren mit Hühnern, Enten, Kaninchen und Gänsen wurden trotz Regenwetter vor allem von Kindern belagert. Die traditionelle Kleintierschau am Auffahrtstag an der Reuss in Ottenbach ist nicht nur der grösste Anlass vom Verein Kleintierfreunde des Bezirks Affoltern (KTF), es ist auch ihr einziger Auftritt vor Publikum. Infolge des regnerischen Wetters zeigten dieses Jahr allerdings weniger Mitglieder des KTF ihre Zuchterfolge. Trotzdem waren rund 15 Kleintierzüchter mit ihren Tieren anwesend und gegen Mittag war das Festzelt immerhin mit gut 150 Tierfreunden besetzt. Neben den schnatterten Gänsen und hopsenden Kaninchen waren sogar auch einige griechische Landschildkröten zu bestaunen. Die kleine Menagerie am Ufer der Reuss in Ottenbach ist jedes Jahr für Familien mit Kindern ein überaus beliebtes Ausflugsziel. Ganz besonders fasziniert von den Kanin-

chen, Gänsen, Enten und Hühnern der verschiedensten Rassen sind natürlich die kleinen und kleinsten Kinder und so generieren dann vor allem auch die Jungtiere unzählige Jöööhs. Der Verein Kleintierfreunde im Säuliamt (KTF) wurde nach der Auflösung des Vereins Bonstetten mit deren restlichen zehn Mitgliedern verstärkt.

Ein wichtiger Anlass für den Verein Die Kleintierschau am Auffahrtstag ist wichtig für den KTF, bietet doch der Anlass dem Verein die einzige Möglichkeit das Vereinsvermögen auf einem bescheidenen Stand zu halten. Für die Organisation der Ausstellung der Kleintiere im und rund um das Festzelt beim Pontonierhaus an der Reuss, müssen sich allerdings sämtliche Vereinsmitglieder engagieren. So liess es sich das älteste Mitglied, der 92-jährige frühere Taubenzüchter Paul Harr, nicht nehmen hinter dem Grill arbeitend für gluschtige Bratwürste zu sorgen. An einem Tisch im Festzelt war am Auffahrtsmorgen auch noch ein ganz besonderer Kleintierzüchter anzutreffen. Obwohl er in seiner Zucht gegen eine Million Tiere hält, ist

Ueli Hug, Präsident der Kleintierfreunde Bezirk Affoltern, mit Hühnern der Rasse Spanier. (Bild Martin Mullis) Hobbyimker Guido de Pretto nicht Mitglied des KTF, besichtigte aber mit seinen Kindern sehr interessiert die Ausstellung.

Der Präsident der KTF, Ueli Hug, freute sich, dass er trotz des Regenwetters viele interessierte Besucher und noch mehr begeisterte Kinder be-

grüssen durfte. Neue Mitglieder mit Tieren gleich welcher Arten und Rassen sind beim KTF jederzeit herzlich willkommen. (mm)


forum

Die Anzeige trifft den Falschen Das Salatfeld als Mülldeponie, «Anzeiger» vom 2. Mai. Mit der Anzeige an den Gemüsebauer Roland Moser trifft es den Falschen. Schuldig sind die Verursacher! Ich sehe es immer wieder in der Kompostieranlage, wenn ein Kehrichtwagen das sogenannte Grüngut leert und es mehr Plastik als Grüngut enthält. Für die Mitarbeiter der Anlage ist es auch nicht angenehm, wenn sie die Haufen verlesen müssen. Es gibt sehr viele Schmutzfinken die Robydogsäcke mit Hundedreck, Kaffeekapseln und sonstigen Kehricht ins Grüngut leeren und an die Strasse stellen. Da sollte man das Problem angehen. Das Grüngut ist allem

Anschein nach viel zu günstig, wenn man so auch die Kehrichtentsorgung machen kann. Müsste jeder einmal sein eigenes Grüngut kompostieren, würde bestimmt weniger Abfall im Grüngut landen! Nur aus guten Rohstoffen kann ein noch besseres Endprodukt erzeugt werden. Die Grüngut produzierende Bevölkerung kann eigentlich froh sein, dass der Kompost weiterverwendet wird und noch nicht in der Verbrennung landet. «Aus der Region – für die Region», wird nun für den Gemüsebauer Roland Moser zum Verhängnis und er muss nicht seinen Müll, sondern den von anderen ausbaden. Caspar Holliger, Gartenbau, Jonen

Wichtige Erfahrung würde fehlen Gemeinderatswahl Bonstetten. Der erste Teil der Erneuerungswahlen ist vorbei. Am 10. Juni entscheiden Sie wie es weitergeht im Gemeinderat von Bonstetten. Claude Wuillemin hat eine Legislaturperiode absolviert. Ich durfte ihn während den Gemeinderatssitzungen, in der Baukommission und in der Werkkommission erleben wie er mit vollem Engagement dabei war. Er hat sich sofort in seine Dossiers gestürzt um die Materie rasch kennenzulernen. In den Kommissionen hat er frischen Wind eingebracht und sehr vieles hinterfragt um das «Wie» und das «Was» genauer zu erfahren. Während den Sitzungen stellte ich fest, dass er seine Dossiers kompetent und mit viel Wissen vertrat. Er hat seine Meinung stets vehement vertreten, ohne das Kollegialprinzip zu missachten. Das beste Beispiel war die Spitalvorlage. Als Delegierter kämpft er für den Erhalt des Spitals (in irgendeiner Form), hat jedoch an der Gemeindeversammlung die Entscheidung des Kollegiums vertreten, ohne einen einzigen Seitenhieb. Er ist ein typischer Ortspolitiker. Probleme, die auf ihn zukommen müssen gelöst werden, egal welches

Parteibuch man trägt, ist seine Devise. Ein weiteres Beispiel war die Betreuung der 70 Asylanten im Frühjahr 2016. Über Weihnachten hat er mit Primus Kaiser alles organisiert und die Koordination mit dem Asylbereich Affoltern abgesprochen. Wir erhielten von den Gemeinden im Bezirk nur Lob. Seit Januar ist er VR vom Sozialdienst Unteramt und Verwaltungsrat der IKA Kesb. Beide Organisationen wurden 2017 aufgebaut und sind jetzt operativ tätig. In seinen Ressorts (Gesundheit, Soziales, Verkehr) wird sich in der nächsten Legislatur somit einiges bewegen. Es wäre sehr schade, wenn die Gemeinde Bonstetten auf die Erfahrung eines bisherigen, engagierten und kompetenten Gemeinderats verzichten müsste. Jemanden, auf Grund von ehrverletzenden und diffamierenden Aussagen abzuwählen, ist nicht zu verantworten. Abschliessend bitte ich alle Wählerinnen und Wähler, Claude Wuillemin zum Wohle von Bonstetten als Gemeinderat zu bestätigen. Roger Mella, Gemeinderat, Bonstetten

Standortnachteil für den Kanton Zürich Zürcher Unternehmen sind beim Verkauf von Immobilien steuerlich benachteiligt, da sie nur interkantonale, aber nicht innerkantonale Betriebsverluste mit dem Grundstückgewinn aus dem Verkauf von Immobilien verrechnen dürfen. Alle anderen Schweizer Kantone lassen eine solche Verrechnung bereits zu. Die steuerliche Schlechterstellung von zürcherischen Firmen gegenüber ausserkantonalen Betrieben widerspricht dem verfassungsmässigen Grundsatz der Rechtsgleichheit. Ebenso wird das Grundrecht der Besteue-

rung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit verletzt. Die geltende Steuerpraxis ist für Zürcher Unternehmen ein klarer Wettbewerbsnachteil und muss sich daher an die umliegenden Kantone anpassen, um Abwanderungen zu verhindern. Dieser beträchtliche Standortnachteil für in Zürich verwurzelte Betriebe wird mit der Änderung des Steuergesetzes behoben. Darum ist der Gesetzesänderung zuzustimmen. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident FDP Ortspartei Affoltern a. A.

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll ein Thema aus der

Region aufgreifen, nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein und keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Begegnungsfest

Solar-Spielautos

Die reformierte Kirche Hausen lädt ein, das Pfingstwochenende entspannt anzugehen. > Seite 15

Bereits zum dritten Mal wird der Tag der Sonne auch in Stallikon zelebriert. > Seite 17

Schweizer öffnet Türen für die Ämtler Bevölkerung Tag der offenen Tür am 26. Mai in Hedingen

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Einblick in die Produktionslinie des Sonnenkollektors FK2. (Bild Ernst Schweizer AG) und als einer der grössten Arbeitgeber in der Region bekannt. Im Ausstellungsfoyer können weitere Produkte getestet werden, darunter auch die innovative Weiterentwicklung des bekannten Briefkastens: die Paketbox. Sie nimmt Pakete entgegen, auch wenn niemand zuhause ist. Und fürs Ein- oder Zweifamilienhaus wird die PaketboxCasa vorgestellt, welche über eine Smartphone-App gesteuert wird. In der Lernendenwerkstatt können sich angehende Schulabgänger über die Berufsbildung bei der Ernst Schweizer AG informieren. Zusätzlich präsentieren die Lernenden kleine Kunstwerke aus Metall und die Besucherinnen und Besucher oder auch Kinder können mit deren Hilfe selber eines herstellen. Schweizer bildet jährlich über 40 Nachwuchskräfte in zehn unterschiedlichen Berufen

Die Badesaison steht unmittelbar bevor

aus. In Zusammenarbeit mit renercon können die Besucherinnen und Besucher in einem Energieparcours den Leitungen zur Hedinger Holzschnitzelheizung folgen und sich über den Wärmeverbund Hedingen informieren. Natürlich sind alle Gäste herzlich zu einer Bio-Grillwurst und einem Getränk eingeladen. Samstag, 26. Mai, Türöffnung ab 9.45 Uhr, Vortrag Solarsysteme und Rundgang Produktion um 10, 11, 13 und 14 Uhr. Bahnhofplatz 11, Hedingen. Anfahrt: Wenn möglich mit ÖV (S5 oder S14), das Areal liegt direkt neben dem Bahnhof Hedingen, Parkplätze sind vorhanden. Anmelden nicht nötig, freier Eintritt. Weitere Infos unter www.ernstschweizer.ch/tagedersonne. Infos zu allen «Tage der Sonne»-Events im Knonauer Amt unter www.tagedersonne-knonaueramt.ch oder schweizweit auf www.tagedersonne.ch.

Der FC Affoltern hat seine Aufholjagd auswärts gegen Küsnacht fortgesetzt. > Seite 20

Roséweine sind voll im Trend

Mü’s Vinothek bietet das passende Angebot am Fusse des markanten Sainte-Victoire, liegt das Schloss eingebettet ins helle Licht der Provence. Die Domaine hat 2010 auf Bio umgestellt. Der Baron Georges Gassier setzt ein deutliches Zeichen hin zur Nachhaltigkeit als zukunftsweisendes Signal für die kommenden Generationen. Schweiz: Oeil de Perdrix Nadine Saxer, Neftenbach. Italien: Rosato di Nebbiolo aus dem Piemont. Spanien: Rosados aus Navarra, Somontano, Monsant und dem Calatayud. (pd.)

Der Konsum von exzellenten Roséweinen steigt und steigt – im französischen Paradegebiet Côte de Provence sind die Mengen sehr knapp geworden. In den «In-Lokalen» an der exklusiven Côte d’Azur ist Rosé das TrendGetränk der jungen Generation. In die Rosé-Produktion haben die Winzer viel Sorgfalt und Know-how investiert. Roséwein-Event in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Das Resultat sind süffige, frische und Affoltern, Freitag, 18. Mai, 18 bis 20 Uhr / Samstag, knackige Sommerweine, die auch die 19. Mai, 10 bis 15 Uhr. Tel.044 776 31 15. Infos verwöhntesten Gaumen zu begeistern und Degustationsliste: www.mues-vinothek.ch. vermögen. Mü’s Vinothek hat diesem Trend schon seit fünf Jahren Rechnung getragen und das Angebot an herrlichen Roséweinen kontinuierlich erweitert. Ein kurzer Ausblick auf die Degustationsliste: Côtes de Provence: Château Gassier; heute einer der besten Roséweine der Welt. Ein paar Kilometer weg von Aix-en-Provence, Ruedi Müller mit einer Auswahl feiner Roséweine. (Bild tst.)

Entwicklungspsychologische Beratung (EPB) in Affoltern

Jetzt einstimmen bei Gaby Däppen

Für Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren

Mit dem vielfältigen Angebot von «feet and care» können sich die Kundinnen optimal auf die kommende Saison vorbereiten, damit der erste «Outdoor-Auftritt» zum vollen Erfolg wird.

Sonja Fuchs bietet in Affoltern entwicklungspsychologische Beratungen an. Dabei geht es auch darum, Eltern die nötige Sicherheit im Umgang mit ihren Kindern zu vermitteln.

Mit der Cellulite-Behandlung, welche Gaby Däppen erst seit Kurzem anbietet, konnte sie bereits tolle Resultate bei ihren Kundinnen erreichen. Mit der altbewährten Wickeltechnik und speziell dafür entwickelten Produkten werden der Stoffwechsel, das Lymphsystem und der Fettabbau angeregt. Dadurch rückt man den unliebsamen Fettpölsterchen und Dellen zu Leibe, die Haut wird geglättet und das Hautbild verfeinert. «Es ist erstaunlich, was in so kurzer Zeit erreicht werden kann. Vor allem, wenn die Kundin während der Behandlungszeit auf ihre Ernährung achtet, zwei bis dreimal pro Woche Sport treibt und mit ergänzender Körperpflege die Kur unterstützt», erzählt Gaby Däppen. Unsere Füsse tragen uns durch das ganze Leben. Grund genug, ihnen Sorge zu tragen und ihnen die richtige Pflege zu gönnen. Gepflegte Füsse sehen in offenen Schuhen nicht nur hübsch aus, sondern schmerzen auch weniger. Und mit der grossen

Babys, die oft weinen und wenig schlafen, Kleinkinder die wählerisch sind beim Essen, starke Emotionen der Kinder, wenn die Mutter am Einkaufen ist; es gibt viele Situationen in denen von Eltern Energie und Geduld gefordert werden. Die Bedürfnisse der Kleinstkinder, die noch nicht sprechen können, richtig zu interpretieren ist oft nicht einfach. Wenn man spürt, dass man selbst an Grenzen stösst oder sein eigenes Kind besser verstehen möchte, bietet sich die entwicklungspsychologische Beratung an, um Eltern die nötige Sicherheit im Umgang mit ihren Kindern zu vermitteln. Werden die feinen Signale des Kindes richtig «gelesen», interpretiert und erfolgen die Handlungen der Eltern darauf prompt sowie der individuellen Situation angepasst, fühlt sich das Kind mit seinen Bedürfnissen verlässlich aufgehoben. Die daraus entstehende sichere Bindung stellt einen der wichtigsten Schutzfaktoren für eine gesunde physische und psychische

Gaby Däppen. (Bild zvg.) Auswahl an Nagellack-Farben können Kundinnen den «richtigen» Farbtupfer setzen. Diese Behandlungen sowie viele weitere bietet Gaby Däppen ihren Kunden in einer angenehmen und ruhigen Atmosphäre in ihren schönen Praxisräumen in Rifferswil an. Das Fusspflege- und Kosmetikstudio ist täglich von Montag bis Freitag geöffnet. Nach Absprache sind Termine auch samstags möglich. (pd.) Feet and care – Fusspflege Kosmetik Massagen, Gaby Däppen, Dorfstrasse 5a, Rifferswil, Telefon: 044 737 43 04, www.feetandcare.ch.

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Punkte erkämpft

Roséweine erfreuen sich einer regen Nachfrage. Quasi vor der Haustüre steht in Mü’s Vinothek in Affoltern eine Auswahl an Rosés der Extraklasse bereit.

Die Ernst Schweizer AG lädt die Bevölkerung des Knonauer Amts zu sich nach Hedingen ein. Am 26. Mai findet ein Tag der offenen Tür statt. Interessierte erhalten Informationen und Einblicke in die Produktion von Solarsystemen sowie zur Berufsbildung für Lernende. Seit 1978 produziert die Ernst Schweizer AG in Hedingen Sonnenkollektoren, die sie selber entwickelt hat. Über Sonnenkollektoren wird die Solarenergie direkt für die Warmwassererzeugung – Heizung und Brauchwasser – genutzt. Besucherinnen und Besucher können nach einer Einführung in das Thema Solarsysteme in der Werkhalle direkt mitverfolgen, welche Prozessschritte für den Bau eines Kollektors notwendig sind und wie dieser in der Produktionsstrasse, durch Robotik unterstützt, gefertigt wird. Auch Photovoltaik-Systeme für Indach-, Aufdach- und Flachdach-Anlagen sowie spezielle PV-Module zur Stromerzeugung gehören ins Sortiment von Schweizer. Die Spezialisten von Schweizer sowie externe Fachpartner stehen für Fragen und Beratung über geplante Solarprojekte gerne zur Verfügung. Die Ernst Schweizer AG ist als nachhaltig geführtes Unternehmen

Dienstag, 15. Mai 2018

Sonja Fuchs. (Bild zvg.) Entwicklung der Kleinkinder dar, deren Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter reichen. Der Alltag mit dem Kleinkind wird spürbar entspannter und freudvoller. Eltern, die sich eine unterstützende Begleitung in herausfordernden Entwicklungsphasen des Kindes wünschen, erhalten mit der EPB eine Stärkung ihres Selbstwertgefühls und ihrer Kompetenz, dem Kind in belastenden Situationen Halt und Orientierung zu geben. Die EPB unterstützt

bei: häufigem Schreien des Kleinkindes; Fragen zum Schlafverhalten; Schwierigkeiten beim Essen/Trinken; exzessivem Klammern; starken Emotionen des Kindes; Veränderungen nach der Geburt eines Geschwisters; Veränderungen in der Familiensituation; der Begleitung einer gelingenden Eingewöhnung in der Kita; allgemeinen Erziehungsfragen. Sonja Fuchs bietet die entwicklungspsychologische Beratung mit oder ohne Videoanalyse in der Praxisgemeinschaft ewes (Eltern werden – Eltern sein) in Affoltern an. Durch ihre langjährige Tätigkeit als diplomierte Kleinkinderzieherin und diplomierte Kitaleiterin sowie als zweifache Mutter verfügt sie über ein breites Fachwissen in der Arbeit mit Kleinkindern. 2014 hat sie die Ausbildung zur entwicklungspsychologischen Beraterin CAS, für Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren, abgeschlossen und ergänzt ihr Wissen stetig durch fachspezifische Weiterbildungen. (pd.) Weitere Infos: www.entwicklungspsychologischeberatung.ch, Praxisgemeinschaft ewes: Freitag, 15 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung, Hausbesuche, telefonische Beratung. Anmeldung: Telefon: 079 199 07 10, sonja.fuchs @entwicklungspsychologische-beratung.ch, www.entwicklungspsychologische-beratung.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 15. Mai 2018

Voll auf Kundenzufriedenheit setzen Maltzahn’s driving school bietet Topservice zu kleinem Preis Thorsten Maltzahn gehört zu den 100 Superfahrlehrern der Schweiz (www.superfahrlehrer.ch). Seine Methode zur Förderung optimaler Kundenzufriedenheit bietet entscheidende Vorteile für kostengünstiges, stressarmes und erfolgreiches Absolvieren der FahrzeugführerPrüfung. Das Ausrichten der gesamten Fahrausbildung auf die Bedürfnisse der Kunden beinhaltet unter anderem: Start mit einer Probe-Fahrstunde zur Abschätzung der gegenseitigen Harmonie; Verzicht auf eine teure, meist dreistellige Administrations- und Versicherungspauschale (diese ist bei Maltzahn’s driving school im Stundentarif inbegriffen; kompetente, freundliche Trainings-Methoden, die kontinuierliche Fortschritte garantieren und zu stressfreiem Fahren führen; Fahrschulautos (geschaltet oder Automat), die überzeugen durch Wohlbefinden, gepaart mit Einfachheit beim Fahren und beim Parkieren; günstige Tarife; führende Trainings-Kompetenz, die möglichst stressfrei zu raschen Fortschritten und zur Erlangung des Führerausweises führt.

Kompetenter Fahrschulpartner, der keine Basis-Zahlung verlangt Die Maltzahn’s driving school verzichtet auf die teure, meist dreistellige Administrations- und Versicherungspauschale, die sonst meist bei Beginn von Fahrstunden bezahlt werden muss (diese ist hier im Stundentarif inbegriffen). Lernfahrerinnen und Lernfahrer müssen keine Zahlung leisten, welche sie quasi an die Fahrschule

Thorsten Maltzahn ist Fahrlehrer aus Berufung und er setzt alles daran, so zu sein, wie er sich den idealen Fahrlehrer vorstellt. (Bild zvg.) bindet. Thorsten Maltzahn vertritt die Philosophie, dass die Chemie zwischen einem Lernfahrenden und dem Fahrlehrer für den Erfolg sehr wichtig ist und stimmen muss. Er übernimmt auch erfolgreich Lernfahrende, die mit anderen Fahrschulen nicht mehr zufrieden sind und optimieren möchten.

Probefahrstunde ist für beide Seiten empfehlenswert Die Praxis zeigt, wenn die Probelektion für beide Seiten passt, dann sind gute Erfolgs-Chancen vorhanden. Diese Lektion ist bei der Maltzahn’s driving school kostenfrei, wenn eine weiterführende Ausbildung vereinbart wird (andernfalls wird eine Schutzgebühr in Form eines reduzierten Stundentarifs erhoben). Thorsten Maltzahn empfiehlt, vor der Wahl der Fahrschule eine solche Probelektion durchzuführen, um festzustellen, ob die Chemie zwischen Lernenden und dem

Fahrlehrer passt, das Auto gefällt, das Fahren und Parkieren mit dem Auto sich einfach und gut anfühlen. Thorsten Maltzahn begleitet und unterstützt seine Kunden mit Kompetenz bei jedem Schritt auf dem Weg zum Führerausweis (Nothelferkurs, Lernfahrausweis bestellen, Anmeldung für die Theorieprüfung, kompetenter Fahrunterricht und Verkehrskundeunterricht, Anmeldung zur praktischen Führerprüfung und bei der Prüfung selbst). Das Ausrichten der Fahrschule auf die Kundenbedürfnisse ist für Thorsten Maltzahn Programm. Er lebt dafür und gibt alles, damit sich der gemeinsame Weg und das gemeinsame Training möglichst angenehm und erfolgreich entwickeln. Die Zufriedenheit der Fahrschüler hat für ihn erste Priorität. (pd.) Thorsten Maltzahn, Maltzahn’s driving school, Rickenbach 4, Ottenbach, Telefon 078 664 78 15, E-Mail: info@tm-driving.ch, www.tm-driving.ch.

400 Jahre Musik der Habsburger

Ein musikalisches Konzept, aus der Geschichte des Klosters Muri Auf das Jahr 1027 wird die Gründung des Klosters Muri durch den Habsburgerahnen Radbot und dessen Gemahlin Ita von Lothringen datiert. Während der folgenden Jahrhunderte, in denen das Haus Habsburg zu einem der führenden europäischen Adelsgeschlechter aufstieg, blieb die Verbindung zu dem nahe seiner aargauischen Stammburg gelegenen Konvent bestehen. Von dieser historischen Beziehung, die in Muri bis heute nachwirkt, lässt sich die Konzertreihe Musik in der Klosterkirche Muri 2018 erneut zu einem Themenschwerpunkt «Musik der Habsburger» inspirieren.

Habsburger waren Musikförderer Neben ihrer politischen Bedeutung waren die Höfe der Habsburger stets kulturelle Zentren ersten Ranges. In der Kapelle Kaiser Maximilians I. wirkten um 1600 berühmte Musiker wie Heinrich Isaac und Paul Hofhaimer. Erzherzog Ferdinand III. förderte zu Beginn des 17. Jahrhunderts am Grazer Hof die musikalische Avantgarde aus Italien und vermittelte diese ab 1619 als Kaiser Ferdinand II. nach Wien. Seine musikbegabten Söhne und Enkel, allen voran Kaiser Leopold I., traten als Komponisten hervor, förderten und forderten eine erstklassige Musikpflege bei Hof. Bis zum Tod Kaiser Karls VI., im Jahr 1740, spielte die Wiener Hofkapelle eine wichtige Rolle in der europäischen Musikentwicklung. Mit der Etablierung des bürgerlichen Konzertlebens verlor sie nach

und nach an Bedeutung, blieb jedoch als Institution über das Ende des Heiligen Römischen Reiches hinaus bestehen und übernahm bis zum Zerfall der Donaumonarchie ihre traditionellen Aufgaben in Kirchenmusik und Repräsentation.

Gregorianik der Männerschola In der ersten Saisonhälfte der Musik in der Klosterkirche Muri nehmen zwei Gottesdienste das habsburgische Jahresthema auf. Am Pfingstsonntag bringt der Projektchor Muri neben einer Messe des Wiener Hofkapellmeisters Johann Joseph Fux die Sequenz «Veni Sancte Spiritus» in einer Vertonung seines Vizekapellmeisters Antonio Caldara zur Aufführung. In der Vesper am Hochfest der Geburt Johannes des Täufers wird der Gregorianik der Männerschola der Klosterkirche Muri liturgische Orgelmusik von Wiener Hoforganisten gegenübergestellt. Ein Habsburg-Klangfest in der Klosterkirche Muri erlaubt am 11. August einen Einblick in das vielfältige musikalische Leben an den Höfen der Habsburger, von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert. In zehn Konzerten (Detailprogramme auf www.murikultur.ch) werden Musik für Taufen, Hochzeiten, Begräbnisse und andere liturgische Feste, Staats- und Huldigungsmotetten, Kammermusik und Widmungskompositionen präsentiert. Kostproben aus diesem reichen Programm umrahmen am selben

Wochenende ein Habsburg-Dinner im Refektorium des Klosters Muri.

«Windenergie, natürlich!»

Neue Wechselausstellung in Spreitenbach «Windenergie, natürlich!», die Wechselausstellung zum Staunen und Erleben, ist in der Umwelt Arena Schweiz zu Gast. Die von EnergieSchweiz realisierte Ausstellung informiert über zahlreiche Facetten der Windenergie und zeigt, wie und wo Windstrom produziert werden kann. Woher kommt künftig unser Strom? Die Wechselausstellung «Windenergie, natürlich!» informiert über die Chance, den heimischen Wind zur Stromproduktion zu nutzen. Laut der Energiestrategie 2050 des Bundes soll Windenergie Mitte des 21. Jahrhunderts mindestens sieben Prozent des landesweiten Strombedarfs decken. Um dies zu erreichen, benötigt die erprobte, aber noch nicht so bekannte Technologie Vertrauen und Akzeptanz in der Bevölkerung. Die Umwelt Arena ist deshalb der ideale Ort für die Wechselausstellung «Windenergie, natürlich!» und nimmt diese Herausforderung gemeinsam mit Energie Schweiz an. «Öhrlipötscher», «Schanfiggerhäx», «Geissentöter», «Churer Express»: Winde tragen nicht selten lautmalerische Namen. Wind ist uns vertraut, ein manchmal unangenehmer Kumpel, aber stets Teil der Heimat. Und Wind ist Energie, mit der sich viel Strom gewinnen lässt: saubere und heimi-

Festgottesdienst: Pfingstsonntag, 20. Mai, 19.30 Uhr. Pfarrer Georges Schwickerath (Liturgie und Predigt), Kathrin Hottiger (Sopran), Madeleine Merz (Alt), Zacharie Fogal (Tenor), Sebastián Mariño León (Bass), Projektchor Muri, Capriccio Barockorchester, Johannes Strobl (Orgel und Leitung). Johann Joseph Fux: Missa in C, K 46; Sonata in a, K 351/1. Antonio Caldara: Veni Sancte Spiritus; Sonata in C. Gottlieb Muffat: Orgelwerke. Eintritt frei, Kollekte

Umwelt Arena Schweiz, Türliackerstrasse 4, Spreitenbach, Öffnungszeiten : Besucher: Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr, Events und Führungen: täglich, nach Vereinbarung Aktuelle Öffnungszeiten, Anreise und Daten Indoor Parcours auf www.umweltarena.ch.

Festtage bei Möbel Egger

Am Pfingstmontag geöffnet Ein perfektes Einkaufserlebnis an Pfingsten: Das bietet Möbel Egger mit den attraktiven Aktionen auf Möbel, Boutique-Artikel und Gartenmöbel. Ab Mittwoch bis und mit Pfingstmontag erhalten Kunden 25 % Abholrabatt auf Möbel, 10 % Rabatt auf BoutiqueArtikel und zusätzlich 15 % Rabatt auf Gartenmöbel und Sonnenschirme. Wenige Marken und bereits reduzierte Artikel sind ausgenommen. Die Kund-

Oratorienaufführungen Szenische Oratorienaufführungen sind am Wiener Hof vor allem für die Zeit Kaiser Leopolds I. belegt. Vom 7. bis 9. September wird in der Klosterkirche Muri das Karfreitagsoratorium des Jahres 1732 zu sehen sein: «La morte d’Abel» – ein Libretto des Hofpoeten Pietro Metastasio mit Musik von Antonio Caldara – reflektiert das Schicksal der Söhne Adams und Evas. Wieder werden die Sängerinnen und Sänger unter der Regie der Gestikspezialistin Sharon Weller den barocken Kirchenraum mit ihrem Spiel eindrucksvoll zur Geltung bringen. Öffentliche Klosterführungen mit Musik zum Thema Habsburg sowie ein Kinderkonzert zum Mitsingen, konzipiert und gespielt von Verena Wolf und Peter Waldner (www.familienkonzerte.at), das die Musik zur Zeit Kaiser Maximilians I. lebendig und altersgerecht vermittelt, ergänzen den diesjährigen Jahresschwerpunkt der Musik in der Klosterkirche Muri. Johannes Strobl

sche Elektrizität aus erneuerbarer Quelle. Die Wechselausstellung «Windenergie, natürlich!» zeigt, wies funktioniert. Windstrom wird hauptsächlich im Winterhalbjahr produziert: ein wertvoller Aspekt im Duett mit der vermehrt genutzten, aber in erster Linie sommerlichen Sonnenenergie. Die Wechselausstellung «Windenergie, natürlich!» bietet sinnlich aufbereitete Information, multimedial und interaktiv. Eindrückliche Filme gehören ebenso zu den Elementen der Ausstellung wie das Angebot für Besucherinnen und Besucher der Umwelt Arena, selber Wind zu machen. Darüber hinaus gibt es informative Panels. Ein Besuch der Wechselausstellung «Windenergie, natürlich!», welche noch bis 26. August in Spreitenbach Halt macht, lässt sich gut kombinieren mit weiteren interessanten Ausstellungen zum Thema erneuerbare Energien in der interaktiven Erlebniswelt der Umwelt Arena Schweiz. Für Gruppen werden Führungen zum Thema «Erneuerbare Energien» angeboten. (pd.)

schaft erlebt am Samstag und Pfingstmontag ein vielfältiges und spannendes Programm. Sie wird mit einem kostenlosen Getränken an der EggerBar verwöhnt, verweilt bei der gratis Wein-Degustation oder geniesst die feinen Köstlichkeiten vom Grill. Und die jüngsten Gäste können sich beim betreuten Kinderbasteln oder auf der Egger-Hüpfburg vergnügen. (pd.) Möbel Egger, Luzernstrasse 101, 6274 Eschenbach, www.moebelegger.ch, Telefon 041 449 40 40.

Attraktive Wege für den Fuss- und Veloverkehr

Öffentliche Veranstaltung von Pro Amt Am Mittwoch, 16. Mai, um 20 Uhr, referiert Thomas Schweizer, Co-Präsident von Pro Amt, im «LaMarotte». Dabei geht es um Ideen und Verbesserungen für ein sicheres und attraktives Fusswegnetz in Affoltern. Ein sicheres und attraktives Fusswegnetz, gut gestaltete Plätze, direkte Verbindungen und geeignete Abstellanlagen für den Veloverkehr sind die Basis für eine hohe Standortqualität. Wie stellt sich Affoltern – neu zur Stadt avanciert – den Herausforderungen einer urbanen Mobilität? Je urbaner die Gemeinde, desto wichtiger ist die Mobilität zu Fuss oder mit dem Velo und desto wichtiger sind attraktive Räume für den Aufenthalt. Wo gibt es Handlungsbedarf, wo liegen die Chancen? Thomas Schweizer, Co-Präsident von Pro Amt, Verkehrsplaner und Geschäftsleiter

von Fussverkehr Schweiz, nimmt die Anwesenden mit auf einen virtuellen Spaziergang durch Affoltern. Er weist auf Netzlücken und Schwachstellen im Fuss- und Veloverkehrsnetz hin, formuliert Ideen für Verbesserungen, zeigt aber auch gut gelöste Situationen, welche als Vorbild dienen können. In der anschliessenden Diskussion sind die Teilnehmenden eingeladen, weitere Aspekte einzubringen, Ideen weiterzuentwickeln und Lösungsansätze zu skizzieren, welche in den kommenden Jahren an die Hand genommen werden könnten. Pro Amt wird diese dann in geeigneter Form der Stadt Affoltern übergeben. (pd.) Mittwoch, 16. Mai, 20 Uhr, La Marotte, Centralweg 10, Affoltern. Programm: 19.30 Uhr: Apéro, 20 Uhr: Referat von Thomas Schweizer, Co-Präsident von Pro Amt, Verkehrsplaner, Geschäftsleiter Fussverkehr Schweiz; anschliessend Diskussion.


Veranstaltungen

Dienstag, 15. Mai 2018

«Musik und Wort»

Spielen, basteln, zusammenkommen

Grosses Pfingstkonzert in der Klosterkirche

Fest bei der reformierten Kirche Hausen

Am Pfingstsonntag, 20. Mai, findet das alljährliche Pfingstkonzert mit dem Collegium Vocale und dem Collegium Musicum Grossmünster in der Reihe «Musik und Wort» in der Klosterkirche Kappel statt.

Das Begegnungsfest ist d e r traditionelle Anlass, um das lange Festtagswochenende entspannt anzugehen. Es findet in Hausen am Pfingstsamstag, 19. Mai, ab 14 Uhr bis Mitternacht statt.

Es ist bereits eine schöne Tradition, dass am Pfingstsonntag die Chormitglieder und die Musikerinnen und Musiker des Grossmünsters Zürich einen Abstecher nach Kappel machen. Unter der Leitung von Kantor Daniel Schmid werden dieses Jahr Werke von Johann Sebastian Bach unter dem Titel «Der Herr ist mein getreuer Hirt» aufgeführt. Mit seiner «Lutherischen Messe F–Dur» (BWV 233) knüpft Johann Sebastian Bach zum einen an die protestantische Tradition an, vorzugsweise Kyrie und Gloria zu vertonen. Zum anderen bringt diese Bezeichnung zum Ausdruck, dass Bachs lateinische Messkompositionen für den lutherischen Gottesdienst konzipiert worden sind. Bach komponierte seine Figuralmessen für hohe kirchliche Feiertage. So liegt es nahe, dass in der Reihe «Musik und Wort zu Pfingsten» dieses Jahr Bachs «Lutherische Messe F-Dur»

Am 20. Mai findet im Kloster Kappel das grosse Pfingstkonzert statt. (Bild zvg.) erklingt. Weiter werden in der Klosterkirche Kappel die Motette «Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf» (BWV 226) und die Kantate «Der Herr ist mein getreuer Hirt» (BWV 112) zu hören sein. Wie immer bei «Musik und Wort» begleiten Texte, gelesen

und ausgewählt von Pfarrer Markus Sahli die Musik. (pd.) Pfingstsonntag, 20. Mai, 17.15 Uhr, Klosterkirche Kappel, Eintritt frei, Kollekte. Weitere Infos: Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Polizei- und Detektivgeschichten

Schweizer Vorlesetag am 23. Mai in der Bibliothek Wettswil In der Bibliothek Wettswil dreht sich an diesem Tag alles ums Thema Polizei. Schulpolizist Patrik Suter besucht die Bibliothek mit seinem Kollegen Roger Hischier und einem Spürhund. Die beiden Polizisten geben einen Einblick in ihren Berufsalltag und erzählen von ihrer Arbeit bei der Kantonspolizei Zürich. Patrik Suter hat sein Dienstfahrzeug dabei. Die Kinder dürfen das Auto unter die Lupe nehmen und Fragen stellen. Roger Hischier bringt seinen Spürhund, einen Flat Coated Retriever mit.

Das Team wird sein Können im Aufspüren von Drogen und Gegenständen vorzeigen. Anschliessend erzählt die Bibliothekarin eine spannende Polizeigeschichte für die kleineren Kinder und eine Detektivgeschichte über ein geklautes Handy für die «Grossen». Beim abschliessenden Quiz und Postenlauf können die Kinder beweisen, ob sie gut zugehört haben. Kinder ab der ersten Klasse dürfen sich in der Bibliothek für diesen Anlass anmelden. Das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien (Sikjm) initiiert den Schweizer Vorlesetag zum ersten Mal. Dies in Kooperation mit

mehreren Partnerorganisationen. Dadurch sollen die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt werden. Kinder, denen täglich vorgelesen wird, haben einen grösseren Wortschatz und sie lernen leichter lesen und schreiben. Am 23. Mai werden in der ganzen Schweiz öffentliche Vorleseaktivitäten stattfinden, um ein Zeichen für die Wichtigkeit des Vorlesens zu setzen. Denn Vorlesen ist die einfachste und wirksamste Form der Leseförderung! (pd.) Der «Vorlesetag» am 23. Mai in der Bibliothek Wettswil beginnt um 14.30 Uhr und dauert bis 16 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

«Eldorado» und «Transformance»

Die nächsten zwei Filme im Kino Mansarde in Muri In «Eldorado» begleitet der Regisseur Markus Imhoof Flüchtlinge auf ihrem Weg in die Schweiz. «Transformance» wiederum behandelt neue Energiekonzepte. Markus Imhoof, der Regisseur von «Das Boot ist voll» und «More than Honey», verbrachte für seinen neuesten Dokumentarfilm zehn Tage auf dem Rettungskreuzer San Giusto, welcher im Rahmen der italienischen Operation «Mare Nostrum» Flüchtlinge vor der lybischen Küste rettet. Imhoof und Kameramann Peter Indergand erlebten, wie die meist jungen Männer, Frauen und Babys versorgt wurden. Sie begleiteten Menschen von den Auffangcamps bis an die Schweizer Grenze und erlebten dabei die Maschinerie des Verwaltungsapparats. Flucht, Flüchtlinge und die Folgen gehen uns alle an. Oft wird vergessen, dass Europa, die Schweiz inbegriffen, ein Auswandererkontinent war. Es waren Wirtschaftsflüchtlinge, die im 19. und 20. Jahrhundert ihr Glück, ihr Eldorado in Amerika suchten. Und heute? Tausende von Flüchtlingen suchen ihr Heil in Europa mit der ungebrochenen Sehnsucht nach ihrem persönlichen

Der Film «Eldorado» beleuchtet die Rettung von Flüchtlingen vor der lybischen Küste. (Bild zvg.) Eldorado. «Die Krise ist nicht vorbei, sie fängt erst an, bald kommen auch noch die Klimaflüchtlinge», bemerkt Markus Imhoof. Sein hautnaher Film ist ein engagiertes, persönliches Dokument über eine globale und gesellschaftliche Humanitätskrise.

«Transformance» Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit sind wir gezwungen, uns ernsthaft mit der Zukunft der Erde im globalen Kontext auseinanderzusetzen. Wir brauchen neue Energiekonzepte: Energieproduktion, -verteilung und -verbrauch müssen grundlegend

neu definiert und organisiert werden. Der Film «Transformance» zeigt diverse Denkansätze und unterschiedliche Blickwinkel auf die Energiewende und eine beginnende Transformation in den Köpfen der Menschen auf. Das eine Extrem der Sichtweisen verkörpern Dirk Ahlborn und Bibop Gresta, die mit ihrem Unternehmen eine Magnetschwebebahn entwickeln, die mit mehr als 1000 km/h durch vakuumierte Röhren rasen soll. Für das andere Extrem steht die Politikwissenschaftlerin Nina Treu. Aus ihrer Perspektive ist eine nachhaltige Gesellschaft im Rahmen unserer auf Wachstum ausgerichteten Wirtschaft kaum möglich. Zwischen diesen Extrempositionen kommen im Film diverse Wissenschaftler, Philosophen und Wirtschaftsvertreter zu Wort. Für Prof. K. Boulouchs von der ETH Zürich liegt der Wert des Films darin, dass er gute Anregungen liefert für die Diskussion über die Energiewende, durchaus auch für Schulklassen. (yh.) «Eldorado» (100 Minuten, D, ab 8 Jahren): Freitag, 18. Mai, 18 Uhr. «Transformance» (67 Minuten,

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Am Nachmittag begegnen sich Kinder und Erwachsene beim fröhlichen Spielen, Basteln, Pfingsttauben Backen, und anderem. Herausforderungen, die Geschicklichkeit, Fantasie oder auch Grips abverlangen. Für weitere Attraktionen sorgen die Märli-Erzählungen von Sandra um 15 und 16.30 Uhr in der Kirche, sowie die «Jung-Jodler vo Huuse». Sie werden mit ihren Auftritten um 15.30, 16.15 und 17 Uhr das Publikum begeistern. Für das leibliche Wohl sorgt wieder eine Schar von freiwilligen Helferinnen und Helfern. Grill-Spezialitäten, Risotto, Pommes, Kaffee und Kuchen sowie verschiedene Getränke werden angeboten.

«Jodel begegnet Jazz» Wie immer in den letzten Jahren bietet das Abendprogramm eine Plattform für musikalische Experimente. Hier begegnen sich Formationen aus verschiedensten Stilrichtungen. Dieses Jahr sind es der allseits bekannte Jodlerklub am Albis und die Jazzband «Sugus». Auch sie darf sich nach Jahrzehnten ihres Bestehens zu den festen Grössen im Säuliämtler Musikschaffen zählen. Mit jeweils separaten, aber auch gemeinsamen Stücken wird das

Die reformierte Kirchenpflege Hausen lädt zum Begegnungsfest. (Bild zvg.) Konzert sicher zu einer abwechslungsreichen und spannenden Begegnung. Es beginnt um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche Hausen. Im Pfingstsonntags-Gottesdienst um 10 Uhr zieht sich das Konzept von aussergewöhnlichen musikalischen Begegnungen weiter. Der Gottesdienst wird begleitet durch Orgel und Hackbrett. (pd.) Samstag, 19. Mai, 14 bis 24 Uhr, 19.30 Uhr: Konzert mit dem Jodlerklub am Albis und der Jazzband «Sugus», Eintritt frei – Kollekte.

«Lesefieber» in Affoltern

In der Buchhandlung Scheidegger Bücher spielen im Leben von Manuela Hofstätter eine nicht wegzudenkende Rolle. Neben ihrer Familie ist sie mit lesefieber.ch erfolgreich online und präsentiert Bücher on Tour. Manuela Hofstätter ist passionierte Buchhändlerin und die bekannteste Buchbloggerin der Schweiz! Am Dienstag, 22. Mai, ist sie mit «Lesefieber on tour» in der Buchhandlung Scheidegger zu Gast und stellt ihre aktuellen Lieblingsbücher vor. «Bei Lesefieber versuche ich möglichst, alle Sparten zu berücksichtigen. Spezielle Buchtipps gehören dazu, quasi meine Geheimtipps. Es gibt so viele spannende und aktuelle Bücher, die es zu entdecken gibt und welche es sich lohnt zu lesen!» Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine literarische Reise

Manuela Hofstätter. (Bild zvg.) mit vielen Überraschungen gefasst machen! (pd.) Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, Buchhandlung Scheidegger, Affoltern.

Vorverkauf für Open Air eröffnet

Ökumenisches Pfingstfest

«Muri nights 2018» im Juli.

Am 20. Mai in Mettmenstetten.

Eingeläutet wird die diesjährige Ausgabe am Donnerstag, 5. Juli, mit Konzerten von zwei Bands aus dem diesjährigen Finale von «BandX Nordwest». Am Freitag, 6. Juli, gibt es «Doktorspiele» mit Fabian Unteregger. Wie im letzten Jahr wird der Samstag erneut mit drei musikalischen Show-Acts aufwarten. Der Höhepunkt des Samstagabends ist ein Altbekannter des «muri nights» Open Air. Zum zweiten Mal ist tritt Philipp Fankhauser am Event in Muri auf und wird den Klosterhof «zum Kochen bringen». (pd.)

Als «Volksfest in Rot» ist es geplant, das Pfingstfest vom Sonntag, 20. Mai, ab 11 Uhr, im Rüteli, Mettmenstetten zu feiern. Die Kirchgemeinden von Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden feiern gemeinsam. Die Organisatoren freuen sich über Besucher, die etwas Rotes tragen. Unter der Leitung von Angela Bozzola wird die Band Brassissimo – Brass aus dem Knonauer Amt, den Anlass musikalisch begleiten. Vor dem Mittagessen findet das beliebte Aufsteigenlassen von Luftballons mit Pfingstgrussbotschaften statt. Der Gottesdienst findet in der katholischen Kirche und das Essen im Kirchgemeindesaal statt. (pd.)

D, ab 6 Jahren): Freitag, 18. Mai, 20.30 Uhr. Reservierungen unter www.kinomansarde.ch oder

Der Ticket Vorverkauf ist eröffnet: auf www.muri-

telefonisch unter 056 664 21 21.

nights.ch, ticketcorner.ch oder bei Muri Info in Muri.


FC Affoltern a. A. Weitere Punkte sind gefordert Fussballclub Affoltern a. A.

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Spieleckdaten der 1. Mannschaft

FC Affoltern am Albis 1 – FC Urdorf 1 Donnerstag, 17. Mai 2018, 19.45 Uhr Ort: Im Moos

2. Liga, Gruppe 1 (14. Mai)

Es gilt, den Schwung vom 3:2-Sieg in Küsnacht mitzunehmen, um auch gegen den FC Urdorf voll zu punkten.

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Der FC Affoltern am Albis empfängt übermorgen Donnerstag, 17. Mai 2018 im heimischen Moos den FC Urdorf. Nach guten sowie schlechten Leistungen in der Rückrunde steht der FCA nach wie vor im Tabellenkeller. Immerhin konnte mit dem hart erkämpften 3:2-Sieg am letzten Samstag gegen den FC Küsnacht die Rote Laterne abgegeben werden. Jetzt auf dem 13. Platz liegend, sind gegen den FC Urdorf weitere Punkte gefordert. Dies, um in den folgenden Partien über den Abstiegsstrich zu klettern und das Ziel «Ligaerhalt» zu realisieren. Gegner Urdorf ist im Tabellenmittelfeld anzutreffen und seinerseits ebenfalls auf Punktezu-

wachs angewiesen. Nach einem kurzen Zwischenhoch gingen vier der letzten fünf Partien verloren und es stimmte auf dem Platz so einiges nicht mehr zusammen. Dadurch ist auch der Vorsprung auf einen Strichplatz bis auf vier Punkte geschmolzen. Die Stiere waren im Hinspiel äusserst effizient und haben aus wenigen (Halb-)Chancen vier Tore erzielt. Die FCA-Verteidigung sollte also vor den gegnerischen Stürmern gewarnt sein. Will Affoltern auch die kommende Saison in der 2. Liga spielen, sind drei Punkte zu Hause Pflicht. Dies wird kein einfaches Unterfangen, ist man doch seit über einem halben Jahr im heimischen Moos sieglos. Diese Negativserie will das Fanionteam

mit viel Einsatzwillen und dem nötigen Abschlussglück beenden. Nachdem in den letzten Spielen das vorhandene Kader aufgrund von Abwesenheiten vermehrt knapp war, stehen dem Trainergespann Filipovic/Correia für dieses wichtige Spiel wieder einmal genügend Spieler zur Verfügung. Das Team des FCA bedankt sich bereits im Voraus für jegliche Unterstützung vom Spielfeldrand. Anpfiff im Moos ist um 19.45 Uhr. Hopp FCA! Claudio Antenen

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

FC Adliswil 1 FC Red Star ZH 2 FC Wädenswil 1 FC Lachen/Altendorf 1 FC Stäfa 1 FC Regensdorf 1 FC Horgen 1 FC Männedorf 1 FC Urdorf 1 FC Schlieren 1 FC Seefeld ZH 1 FC Srbija ZH 1 FC Affoltern a.A. 1 FC Küsnacht 1

Spiele Pkt. 21 44 21 35 21 34 21 33 21 32 21 32 21 29 22 29 21 27 22 26 21 24 21 23 21 20 21 18

Die kommenden Heimspiele Dienstag, 15. Mai 2018 19.00 Uhr FCA Db – FC Wollishofen a Mittwoch, 16. Mai 2018 18.00 Uhr FCA Juniorinnen D – FC Blue Stars ZH Donnerstag, 17. Mai 2018 18.30 Uhr FCA Db – FC Hausen a/A Freitag, 18. Mai 2018 20.15 Uhr FCA Senioren 30+ – Centro Lusitano ZH Samstag, 19. Mai 2018 10.00 Uhr FCA De – FC Altstetten ZH d 10.00 Uhr FCA Cc – FC Schlieren b 12.00 Uhr FCA Cb – FC Dietikon b 14.00 Uhr FCA Juniorinnen C – FC Freienbach

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Veranstaltungen

Dienstag, 15. Mai 2018

Pfingstmesse in der katholischen Kirche Cäcilienverein singt Messe in G-Dur von Giovanni Battista Casali Diese Messe ist eine sogenannte Missa Brevis, also eine kurze, feierliche A-Capella-Messe. An der Orgel begleitet wird der Cäcilienverein von Gyöngyver Olah aus Ungarn. Diese festliche Messmusik verbindet verschiedene Kompositionsweisen miteinander; zum einen ist die Tonsprache der Frühklassik auszumachen, zum anderen erinnert sie an den «Stile antico» von Komponisten aus der Renaissance. Giovanni Battista Casali war als Kapellmeister in diversen Kirchen in Rom tätig. So schrieb er denn auch meist geistliche Musik, die sehr geschätzt wurde und mit der er Erfolg hatte. Auch als Lehrer machte er sich einen Namen und genoss einen ausgezeichneten Ruf. Am Pfingstsonntag erklingt Casalis «Missa in G», gesungen vom Cäcilienverein Affoltern, unter der Leitung

Am 20. Mai erklingt in Affoltern Casalis «Missa in G». (Bild zvg.) von Maja Fluri, als Ordinarium im Hochamt. Dieses Jahr haben sich die Musikverantwortlichen des Kirchenchores vorgenommen, immer andere Epochen der Musikgeschichte zu intonieren. Zu Ostern war dies die Klassik mit W. A. Mozart, die Pfingstmesse ist dem Barock gewidmet und das weltli-

che Konzert im Herbst Werken aus der Romantik. Musikliebhaber im Säuliamt sollten sich also die Daten der Aufführungen des Cäcilienvereins im Kalender vormerken. (sci) Feierliche Pfingstmesse in der katholischen Kirche St. Josef in Affoltern, Sonntag, 20. Mai, 10 Uhr.

Kräuter und Märchen

Kochkurs im Familienzentrum Affoltern Wie schmecken eigentlich Brennnessel-Chips und wie bereitet man sie zu? Welche Kräuter gehören in ein Kräutersalz und wie schmeckt ein Zitronenmelisse-Pesto? Das alles lernen die Teilnehmenden am Kurs vom 16. Mai von Daniela Bachmann. Unter Kräutern werden heute ganz allgemein verschiedene Heil-, Gewürzund Duftpflanzen verstanden. Zu unterscheiden sind hier auch die Würzund Küchenkräuter, sie verbessern oder beeinflussen den Geschmack von Gerichten. Doch nicht nur in der Küche haben die kleinen Pflanzen seit Jahrhunderten ihren festen Platz.

Kräuter sind nicht nur zum Kochen beliebt und nützlich. (Bild zvg.) Auch aus der Hausapotheke, aus der Körperpflege und dem Haushalt sind sie nicht wegzudenken und bieten den Menschen erstaunliche Möglichkeiten.

In diesem faszinierenden Kinderkochkurs am Mittwoch, 16. Mai, von 14 bis 18 Uhr, taucht Daniela Bachmann, Co-Leiterin Kafi mit Hotelfachschulabschluss in die Welt der Kräuter ein. Die kleinen Meisterköche erfahren einiges über Kräuter, die direkt vor ihrer Haustür wachsen. Sie lernen, was man mit ihnen kochen kann und wozu sie sonst noch zu gebrauchen sind. Spannende Kräutermärchen runden diesen interessanten Nachmittag ab. (pd.) Anmeldungen für diesen Kochkurs für Kinder ab der ersten Klasse: per E-Mail an: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder per Telefon: 044 760 12 77. Weitere Infos und das ganze Kursprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Öffentliche Probe mit Werkeinführung

Einblicke in die Probenarbeit des Singkreises Bezirk Affoltern Der Singkreis Bezirk Affoltern feiert dieses Jahr sein 55-JahreJubiläum. Im Juni führt er an drei Konzerten die Messe in h-Moll von J. S. Bach auf. Am 22. Mai sind Interessierte herzlich eingeladen, die Probe in der katholischen Kirche Affoltern zu besuchen. Bis zum heutigen Tag setzt die Messe in h-Moll von J. S. Bach Massstäbe durch seine übernatürliche wie auch überkonfessionelle Dimension, seine immense Formkraft, seine übermenschliche Objektivität, die vollendete Polyfonie, die bezaubernden, vielfältigen Klangfarben und die Nähe von vokaler und instrumentaler Musik. Seit Oktober probt der Singkreis jeweils am Montagabend intensiv unter der fachkundigen und inspirierenden Leitung von Brunetto d’Arco. Der Singkreis lädt am Dienstag, 22. Mai, um 19.45 Uhr zu einer öffentlichen Probe in der katholischen Kirche Affoltern. Musikliebhaber und interessierte Sängerinnen und Sänger

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Alles rund um die Solarenergie

Fest zum Tage der Sonne in Stallikon Vom 25. Mai bis 3. Juni finden an verschiedenen Orten im Knonauer Amt Anlässe zu Energie und Umwelt statt. In Stallikon wird am 27. Mai in der Kafimüli zum dritten Mal der Tag der Sonne gefeiert. Das Fest dreht sich um solare Energie und die Sonne. Dieses Jahr zeigen Studenten der Fachhochschule NordWestSchweiz (Fnhw) Brugg, wie der Helioviewer bedient wird, ein fantastisches Portal in Echtzeit zur Sonnenbeobachtung. Die Studenten haben eine Software entwickelt, welche es erlaubt, die Sonnenausbrüche zu erkunden. Der Sternenhimmel erstrahlt wie in einem Planetarium. Es gibt viel Wissenswertes über die Sonne und das Sternensystem zu erfahren. Der Vortrag findet um 13 Uhr und 15 Uhr statt. Natürlich wird auch das Basteln von und anschliessende Rennen der Solar-Spielautos nicht fehlen. Wer acht Jahre oder älter ist, ist herzlich eingeladen, am Rennen teilzunehmen. Das Rennen ist ein Spass für die ganze Familie. Los gehts ab 13.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Platzzahl ist aber beschränkt. Die Veranstalter freut es besonders, dass das neue Solar-Spielhaus

Nach dem Basteln starten die SolarSpielautos zum Rennen. (Bild zvg.) eingeweiht werden kann. Anhand dieses Modells kann in Schulen oder anderem interessiertem Publikum auf einfache Weise der Kreislauf von Strom, insbesondere aus Solarzellen, aufgezeigt werden. Für das leibliche Wohl steht eine Festwirtschaft mit Gelateria bereit. Sie hat von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Ein Transport von und zum Bahnhof Bonstetten/Wettswil mit einem Elektrofahrzeug steht zur Verfügung. (pd.) Weitere Infos unter: www.kafimueli.com, E-Mail: info@kafimueli.com oder Telefon 079 355 63 56.

Willkommen im Trotzalter

Seminar mit Sozialpädagogin Barbara Egger Wenn Babys zu Kleinkindern werden und einen eigenen Willen entwickeln, beginnt für viele Eltern eine anstrengende und herausfordernde Zeit. Das Familienzentrum Affoltern bietet am 16. Mai ein Seminar zu diesem Thema. Am Mittwochabend, 16. Mai, um 19.30 bis 21.30 Uhr, erfahren die Teilnehmenden von der kompetenten diplomierten Sozialpädagogin und Familylab-Seminarleiterin Barbara Egger, warum kleine Kinder sich so verhalten und wie Eltern am besten damit umgehen können, damit sich der Stress in der Familie in Grenzen hält. Die Anwesenden erhalten Informationen, wie und wann sie Grenzen setzen und wie sie sinnvoll mit dem eigenen Kind kommunizieren können. Am Schluss

Sinnvoll Grenzen setzen – das lernen Eltern im Kurs vom 16. Mai. (Bild zvg.) des Vortrags bleibt noch genügend Zeit für Fragen aus dem Familienalltag und für einen angeregten Austausch. (pd.) Anmeldungen per E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder per Telefon: 044 760 12 77. Weitere Infos und ganzes Kursprogramm auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Helden am «Tatort Weltmeere» Am Donnerstag, 17. Mai, ist Rahel Schaub im Gemeinschaftszentrum Affoltern zu Gast. Sie referiert über die zunehmende Verschmutzung durch Plastik und stellt das Projekt «Trash Hero» vor.

Der Singkreis Bezirk Affoltern lädt am 22. Mai zu einer öffentlichen Probe für sein 55-Jahre-Jubiläum. (Bild zvg.) sind herzlich eingeladen, einen Einblick in die Probenarbeit zu gewinnen. Der Dirigent Brunetto d’Arco führt die Besucherinnen und Besucher ins Werk ein. Wer selber gerne mitsingen möchte, ist nach den Sommerferien

ganz herzlich zu Schnupperproben eingeladen. Weitere Informationen finden sich auf www.singkreisaffoltern.ch. (pd.) Öffentliche Probe: Dienstag, 22. Mai, 19.45 Uhr, katholische Kirche Affoltern.

Initiant von «Trash Hero» ist der junge Zuger Roman Peter. Was 2013 mit einer Strandreinigungsaktion in Thailand begann, entwickelt sich dank dem unermüdlichen Einsatz von Freiwilligen, darunter begeisternd viele Jugendliche, zunehmend zu einer globalen Bewegung. 2017 gab es bereits Projekte in 52 Dörfern in neun Ländern und mit dem Einsatz von 38 000 Freiwilligen. Den Slogan von Trash Hero «we clean. we educate. we change» könnte man mit «Mir rumed uf. Mir bilded. Mir verändered» in unsere Sprache übersetzen.

«Trash Hero» packt mit Plastikabfall ein aktuelles Problem an. Der Fokus liegt auf Verantwortung und Langfristigkeit und baut auf die Begeisterungsfähigkeit von Jugendlichen. Gearbeitet wird nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern mit positiven Botschaften. Über die sozialen Netzwerke erreicht «Trash Hero» bereits Millionen von Menschen. Die Veranstalter, die Grünliberalen Knonauer Amt, hoffen, dass sich möglichst viele interessierte Besucher von Rahel Schaub informieren und vom Trash-Hero-Virus anstecken lassen. Damit auch in 30 Jahren noch mehr Fische als Plastik in den Weltmeeren schwimmen. (pd.) Präsentation und Diskussion mit Rahel Schaub, Mitarbeiterin bei Trash Hero World. Donnerstag, 17. Mai, 20.15 Uhr, im Gemeinschaftszentrum Affoltern, Alte Jonentalstrasse 1 (Bauspielplatz). Eintritt frei. Apéro. Kollekte zu Gunsten von Trash Heroes. Siehe auch https://trashhero.org/


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Sport

Dienstag, 15. Mai 2018

FC Affoltern setzt Aufholjagd fort

Fussball 2. Liga: FC Küsnacht – FC Affoltern 2:3 (1:1)

Gemeinsames Staunen; Seuzachs Migliaccio klärt faustend vor WBs heranbrausendem Todzi (rechts). (Bild Kaspar Köchli)

Schwacher Auftritt gegen den FC Seuzach

Fussball 1. Liga: FCWB – FC Seuzach 1:2 (0:0) Nach dem dominanten Auftritt im Auswärtsspiel in Eschen konnte der FCWB nicht an seine Leistung von vor einer Woche anknüpfen. Gegen Seuzach zogen die Ämtler einen schwachen Tag ein und mussten eine bittere Niederlage im Kampf gegen den Abstieg einstecken. Die Elf von Trainer Oswald wollte wiederum mit einem spielfreudigen und kollektiv starken Auftritt überzeugen. Doch in der ersten halben Stunde fand der FCWB nicht zu seinem Spiel. Die Spieler versuchten, durch konstruktiven Spielaufbau die Gäste aus Seuzach in die eigene Hälfte zu drängen. Allerdings erwies sich dies als sehr schwierig. Der Gegner stand hoch und liess die Ämtler nicht ihr gewohntes Kombinationsspiel aufziehen. Die Folge davon waren viele unkontrollierte, lange Bälle, welche in Ballverlusten endeten. Wenn dann endlich mal ein Angriff sauber nach vorne gespielt wurde, liess der FCWB die Präzision im letzten Pass vermissen.

Torlos in die Pause Das Beste an der ersten Hälfte war das Ergebnis. Denn trotz einiger Abschlussversuche der Gäste fand sich kein Ball im Wettswiler Tor wieder. In der Pause musste Trainer Oswald taktisch umstellen, denn seine Mannschaft hatte nie die Balance zwischen Offensive und Defensive gefunden. So war es für die Gäste relativ einfach durch ihre schnellen Stürmer Konter zu fahren und so Gefahr zu produzieren. Nach dem Pausentee gingen die Gastgeber das Geschehen kontrollierter an und wollten im Kollektiv hinter der Mittellinie verteidigen, um die

Gefahr von schnellen Kontern umgehen zu können. Doch schon in der 52. Minute konnte Seuzachs Captain Kradolfer auf die WB-Abwehr losziehen. Da er noch die gesamte Wettswiler Abwehr vor sich hatte, fasste er sich ein Herz und schoss aus 25 Metern und der Ball sank zur Führung für die Gäste ins Netz. Dabei machte WB-Hüter Thaler keine gute Figur. Nach dem Gegentreffer versuchten die Ämtler das Spiel in die eigenen Füsse zu nehmen. Allerdings resultierten kaum nennenswerte Torchancen. Es wurde noch schlimmer aus Sicht der Gastgeber. Denn nach etwas mehr als einer Stunde wurde der Flügelstürmer Auer mittels Diagonalball lanciert. Dieser setzte sich im Zweikampf gegen zwei WB-Akteure durch und schoss zur 2:0-Führung ins lange Eck.

Zollers Freistosstreffer leider nutzlos Jetzt musste der FCWB reagieren und versuchte erfolglos mittels Flanken zum Torerfolg zu kommen. Durch einen sehenswerten Freistoss von Zoller kam die Oswald-Elf dann doch noch zum Anschlusstreffer, allerdings zu spät, denn zu mehr sollte es nicht mehr reichen. Eine äusserst schmerzhafte Niederlage, da der FCWB sich am liebsten schon drei Runden vor Schluss vom Abstiegskampf verabschieden wollte. Nun steckt man wieder mittendrin. Die Ämtler haben es aber noch immer in den eigenen Füssen. Jetzt gilt es, diese Niederlage so schnell wie möglich abzuhaken und sich als Team am nächsten Samstag in St. Gallen zu beweisen. (LTh) Matchtelegramm: Sportplatz Moos, Wettswil, 250 Zuschauer. FCWB: Thaler; Todzi, Studer, Brüniger; Dzelili, Peter, Schneebeli (72. Peduzzi), Miljkovic (84. Allemann); Zoller, Lugo, Capone (31. Loosli).

Klares Ämtler Derby

4. Liga: FC Affoltern 2 – FC KMM 5:0 (3:0) Die zweite Mannschaft des FCA hat das Lokalderby deutlich für sich entschieden und sich gegen den FC Knonau-Mettmenstetten (FC KMM) mit 5:0 durchgesetzt. Die erste Viertelstunde steht klar im Zeichen der Gäste aus Mettmenstetten, bleibt jedoch ohne Abschluss. Doch wie es halt so ist im Fussball: Wer die Tore nicht schiesst, der kassiert sie. So eröffnet nicht Mettmenstetten, sondern Affoltern den Torreigen, nach einem Ballgewinn in der 26. Minute: Die Heimmannschaft nützt eine Unachtsamkeit des FC KMM kaltblütig aus und verwertet zum 1:0-Führungstreffer.

FCA überrollt den FC KMM Die Mettmenstetter tauchen nun komplett unter und nur wenige Zeigerumdrehungen später erhöht Affoltern zum 2:0. Kurz vor der Pause will es der FCA nun wissen und stellt mit dem

3:0-Treffer die Weichen für den klaren Sieg. Nach dem Seitenwechsel spielt die Musik immer noch im Sinne von Affoltern. Bei eigenem Eckball geht in der 62. Minute der Ball in der gegnerischen Hälfte verloren, das Mittelfeld interveniert nur zaghaft und so erhöht Affoltern auf 4:0. In der 72. Minute pfeift der Schiedsrichter einen umstrittenen Freistoss an der Strafraumgrenze. Affoltern verwandelt ihn souverän zum 5:0-Schlussresultat.

Ein Sonntag zum Vergessen Die Mettmenstetter können also nicht an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen, wobei sicher auch die angepasste Team-Beschaffenheit mitwirkt: Mittelfeldspieler Nesret sprang nämlich für den gesperrten Bledar ein und übernahm die Rolle des Torhüters. Für den FCA ein hervorragendes Resultat, war es für den FC KMM ein Sonntag zum Vergessen.

Der FC Affoltern hat sich mit einem engagierten Auftritt gegen einen ebenbürtigen Gegner drei enorm wichtige Punkte erkämpft. Nach sieben Punkten aus den letzten drei Partien beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz noch vier Zähler. Bereits am Donnerstagabend folgt das vorverlegte Heimspiel gegen den FC Urdorf. Die Ausgangslage war für beide Mannschaften gleich. Nur ein Sieg zählte, um weiter auf den Ligaerhalt hoffen zu können. Beide Mannschaften setzten daher von Beginn weg auf die Offensive und erspielten sich, auch begünstigt durch Fehler beider Abwehrreihen, viele Torchancen.

Gelungenes Comeback von Torhüter Steiner In der 4. Minute profitierten die Einheimischen von einem Fehlpass am Strafraumeck und markierten das 1:0. Bereits im Gegenzug stellte Bilic, auf Vorarbeit von Stähli, wieder den Gleichstand her. Torhüter Steiner, der nach achtmonatiger Verletzungspause erstmals wieder im Einsatz stand, bewahrte sein Team nach einer Viertelstunde mit zwei grossartigen Para-

Noel Stähli erzielt den Führungstreffer für den FCA. (Bild zvg.) den vor einem erneuten Rückstand. Auf der Gegenseite verpassten Stankovic, Stähli und Ismajlaj den Führungstreffer. Dann konnte sich Steiner wieder auszeichnen und ein weiterer Abschluss zischte nur knapp an seinem Kasten vorbei. Bilic scheiterte nach einem Alleingang am guten Küsnachter Torhüter und kurz vor Halbzeit zögerte Antenen zu lange mit seinem Abschluss.

Traumtor von Captain Ismajlaj Der offene Schlagabtausch ging auch in der zweiten Hälfte weiter. Gleich in den ersten Minuten verpassten die Einheimischen zwei gute Gelegenheiten. In der 52. Minute verlängerte Antenen einen Eckball von Mühlemann zu Stähli, der sein Team aus kurzer Distanz in Führung brachte. Dann war Torhüter Steiner wieder

gefordert und auf der Gegenseite verfehlte Stankovic das Tor denkbar knapp. Nach einer Stunde erzielte der FC Küsnacht den erneuten Ausgleich. In der 69. Minute kam der grosse Auftritt von Captain Ismajlaj. Nach einem abgewehrten Eckball drosch er das Leder aus 25 Metern zum Siegtreffer ins Lattendreieck. In der verbleibenden Spielzeit wehrten sich die Säuliämtler erfolgreich gegen den Ansturm der Gastgeber. Sie konnten sich auch auf Torhüter Steiner verlassen, der alles abwehrte oder wegfaustete, was auf sein Tor zukam. Auch der FCA hatte noch Gelegenheiten zur vorzeitigen Siegsicherung, musste aber bei einer kniffligen Situation im eigenen Strafraum noch das Glück des Tüchtigen beanspruchen. FCA-Trainer Dragan Filipovic meinte nach dem Spiel: «Das war ein sehr wichtiger Sieg. Das gibt nochmals einen Schub für die nächsten Partien. Der Glaube und das Selbstvertrauen sind da, dass wir es doch noch schaffen können.» Walter Zech Heslibach Küsnacht, 150 Zuschauer. Tore: 4. Pereira 1:0, 5. Bilic 1:1, 52. Stähli 1:2, 63. Sokolovic 2:2, 69. Ismajlaj 2:3. FCA: Steiner, Arsic, Luchsinger, Mühlemann, Premananthan, Tustonja, Ismajlaj, Bilic (Markanovic), C. Antenen, Stankovic (Shala), Stähli. Nicht eingesetzt: Leite (ET), Oetterli, Lukic, Kreutzer.

Grosses Interesse am OL für alle

Neue Karte, interessante Bahnen, zufriedene Läufer Am Samstag, 5. Mai, lockte der frische Frühlingswald im Feldenmas oberhalb des Hedinger Weihers viele Teilnehmende aus der nahen und ferneren Umgebung zum Orientierungslauf für alle. Familien mit Kindern, Einzelläufer, Einsteiger sowie OL-Cracks liessen sich das kleine aber feine Erlebnis nicht nehmen und starteten mit Karte und Kompass auf den einfachen bis schwierigen, kurzen bis langen Bahnen. Nach dem Sturm im Januar hatte sich Bahnleger Heinz Tüscher die Zeit genommen, noch vor dem OL für alle den westlichen Teil des Laufgebietes Feldenmas neu aufzunehmen, sodass die OL-Karte nun auf dem allerneusten Stand ist. Ihm ist es zudem gelungen, für jedes Niveau eine attraktive Bahn zu legen. Während bei der einfachen Bahn die Posten meist an Weggabelungen zu finden waren, mussten sich die Läufer der langen Bahn durch den Wald kämpfen, um ihre Posten zu entdecken. Das Wetter hätte nicht besser sein können, sodass alle zufrieden im Ziel einliefen, sich in der kleinen Festwirtschaft erholten und dabei die Erlebnisse im Wald austauschten. Die Strecke «Kurz» (ca. 2.5 km, einfach, 9 Posten) lief die erst siebenjährige Anouk Werder aus Aeugst am schnellsten. Über die einfachere mittlere Strecke (ca. 3.7 km, 11 Posten) gewann Diana Kehrli aus Ottenbach, während sich in der Kategorie «Mittel schwierig» (ca. 3.9 km, 12 Posten) der zwölfjährige Aurel Gloor aus Bertschikon durchsetzte. In der Kategorie «Lang» (ca. 5.5 km, 16 Posten) schliesslich siegte der erfahrene OL-Läufer Kaspar Oettli aus Hausen. Alle Ranglisten können unter www.olg-saeuliamt.ch eingesehen werden.

Begeisterte Schnur-OL-Läufer Für die Kleinsten war von zwei Junioren der OLG Säuliamt ein Schnur-OL direkt beim Laufzentrum ausgesteckt worden. Hier galt es, entlang einer Schnur von Posten zu Posten eine kurze Strecke abzulaufen. Mit viel Spass wurde diese immer und immer wieder

absolviert, um die persönliche Bestzeit oder auch jene der Konkurrenten zu unterbieten. Als kleine Belohnung gab es beim Ziel für jeden der jungen Läuferinnen und Läufer ein Sugus.

Einsteigerkurs ab 30. Mai Für alle, die Spass an dieser Sportart gefunden haben und sie genauer kennenlernen möchten, bietet die OLG Säuliamt Ende Mai/Anfang Juni einen Einsteigerkurs an. Dieser kostenlose Kurs findet am 30. Mai sowie am 6. und 13. Juni jeweils von 18.15 Uhr bis ca. 19.30 Uhr statt. An diesen drei

Abenden werden die Grundlagen des Orientierungslaufs sowie das Kartenlesen, der korrekte Einsatz des Kompasses und das Erkennen von Objekten im Gelände erklärt und gleich praktisch geübt. Besonderer Wert wird dabei auf Techniken gelegt, die helfen, sich schnell im Wald zu orientieren und die Posten erfolgreich zu finden, ohne sich zu verirren. Es werden keine Vorkenntnisse benötigt. Auch die körperliche Fitness der Teilnehmenden spielt für diesen Kurs keine Rolle. Infos und anmelden unter www.olg-saeuliamt.ch.

Begeisterte Walker am Jubiläumslauf Optimale Wetterverhältnisse und grosse Beteiligung haben den 25. Walking-OL zum grossen Erfolg werden lassen. Der Parcours führte dieses Mal vom Pfadiheim Manegg in Hedingen nach Bonstetten und zurück. Es war nicht immer leicht, denn erstens waren die Posten manchmal weiter entfernt vom Weg gesteckt, anderseits mussten die Walker durch struppiges Gelände gehen, was die Strecke aber auch interessanter machte. Zwischenverpflegung gab es in der selbstgebastelten Futterkrippe von Severin, aber – oje – das «Futter» (Schoggikugeln) lief wortwörtlich davon bei den hohen Temperaturen. Damit die Spannung etwas grösser wurde, haben sich einige Gruppen aufgeteilt, sodass es zu Konkurrenzläufen kam. Unterwegs fanden grosse Diskussionen über die Standorte der Posten statt; diese mussten ja genau auf die Karte übertragen werden, denn Genauigkeit ist das Wichtigste beim Walking-OL. Wie immer musste beim letzten Posten eine Schätzfrage beantwortet werden, so dass es auch bei Punktegleichheit noch einen Unterschied gab. Neben der Begeisterung am Walking-OL zählt auch die Geselligkeit und die Bewegung im Wald, in der Natur. Bereits zum 4. Mal wurde

Über die Standorte der Posten wurde unterwegs rege diskutiert. (Bild zvg.) ein Teilnehmer mit einem Glas Honig belohnt, weil er zum 15. Mal am Walking-OL teilgenommen hat.

Ranglisten: Einzel: 1. M. Pfister, Affoltern, 2. E. von Gunten, Hedingen, 3. D. Bachmann, Affoltern, 4. G. Grond, Hedingen. Gruppen: 1. V. Büchi, Affoltern und R. Kaiser, Bonstetten, 2. M. Bucher und V. Trindler, Hedingen, 3. M. und P. Helbling, Hedingen, 4. A. und U. Ochsner, Hedingen, 5. E. Giger und M. Feldmann, Wettswil, 6. S. Iller, Affoltern, G. und M. Materni, Cham, 7. R. und M. Eisenring, Bonstetten, 8. S. und A. Materni, Cham, 9. M.-L. und F. Iller, Affoltern, 10. M. und D. Jonscher, Würenlos, 11. M. Caprez und D. Carettoni, Wettswil.


Sport

Dienstag, 15. Mai 2018

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Geglückte Standortbestimmung Der erste Wettkampf der Saison fand für die Ottenbacher Pontoniere in Aarau statt Nur eineinhalb Monate nachdem die Ottenbacher Pontoniere in ihre Saison gestartet sind, nahmen sie am ersten Wettfahren teil. Am Abend kehrte der Verein nach einem langen, ereignisreichen Tag mit vier Medaillengewinnen und zahlreichen Kranzauszeichnungen zurück. ................................................... von anita leutert Jedes Fahrerpaar nahm sich am Morgen in Aarau die Zeit, das Wasser mit seinen Tücken zu studieren. Kurz nach Mittag waren dann bereits die Jüngsten an der Reihe. Die Zwillinge Nora und Timo Schriber konnten in den letzten Jahren Wettkampferfahrungen sammeln und diese in Aarau einsetzen. Sie zeigten eine gute Leistung und fuhren auf den sechsten Rang. Nach der Mittagspause leuchtete der Fluss bald in einem Ottenbacher Blau. Die Aktiven Pontoniere bereiteten ihre Weidlinge und Boote vor und starteten in ihr erstes Wettfahren 2018. In der Kategorie 2 fuhren Gian Vögele und Simon Flori auf den wohlverdienten dritten Rang. Der fünfzehnjährige Gian erzählte nach der Rangverkündigung, wie nervös er vor dem Start gewesen sei. Sobald er aber das Startkommando gegeben habe, sei er nur noch gefahren. Die Brüder Sebastian und Dominik Schriber reihten sich in derselben

Der Pontonier-Fahrverein Ottenbach konnte am 4. Adler-Cup in Aarau einen gelungenen Saisonauftakt feiern. (Bild zvg.) Kategorie auf dem siebten Rang ein. Ebenfalls Top-Leistungen zeigten die Frauen. Anita Stanger und Corinne Leutert fuhren auf direktem Weg auf den zweiten Platz. Auf dem siebten Platz reihten sich Irene und Michèle Leutert ein. Die beiden fuhren letztes Jahr regelmässig aufs Podest, wechselten aber dieses

Jahr in die höhere Frauenkategorie und somit auf den grossen Parcours. Wie es scheint, sind sie auch dieser Herausforderung gewachsen. Mit Anita Leutert und Nicole Betschart auf dem fünften und Raphaela Humbel und Jasmin Räber auf dem neunten Platz hatte der Verein viel zu klatschen. In der Kategorie D fuhren

Peter Berli und Ueli Wittenwiller, dieser trotz einbandagiertem Ellenbogen, auf den siebten Rang. Drei Fahrerpaare verpassten mit nur wenigen Zehntelspunkten Rückstand die Kranzauszeichnung. In der Kategorie C belegten Martin Guthauser und Christian Schnopp den fünften, Michael Guthauser und

Zwei Ottenbacher im Medaillenrausch

Ringen: Nino und Nils Leutert gewannen in Willisau Nach zwei Goldmedaillen bei den Schweizer Greco-Einzelmeisterschaften der Junioren schlugen die Leutert-Zwillinge in Willisau erneut zu. Innert 24 Stunden standen sie je zweimal auf dem Podest. Bei den leichten Gewichtsklassen sind die Ottenbacher Ringer Nino und Nils Leutert in der Schweiz schon beinahe das Mass der Dinge. Sei es bei den Junioren oder bei den Aktiven. Den Beweis dafür lieferten die 19-Jährigen jüngst an den Schweizer Einzelmeisterschaften in Willisau. Dass die für die RS Freiamt startenden Säuliämtler aber von Rückschlägen nicht verschont bleiben, erlebten sie an den beiden Turniertagen. Am Samstag im Freistil bei den Aktiven traf es Nils im entscheidenden Duell gegen den Willisauer Timon Zeder. Praktisch die gesamte Kampfzeit in der Offensive agierend, liess er sich zweimal erwischen. Der hartnäckige Willisauer hingegen brachte den Vorsprung routiniert über die Runden.

Viererwertung bedeutete dann die vorzeitige Entscheidung.

In Zukunft auf den Sport setzen

Nils (links) und Nino Leutert reiten auf einer Erfolgswelle. (Bild zvg.) Der Landwirt musste sich schliesslich mit Rang zwei begnügen. Am Sonntag bei den Junioren liess er in der Stilart Greco nichts mehr anbrennen. Schliesslich wurde er verdient Schweizer Juniorenmeister.

Im Stile eines Schwingers Seinen Bruder Nino traf es einen Tag später ebenfalls in der Greco-Stilart bei den Junioren. Gegen den West-

schweizer Dimitar Sandov reichte eine Unachtsamkeit, um entscheidende Punkte abzugeben. Damit verpasste er es, innert 24 Stunden zweimal Gold zu gewinnen. Denn am Vortag gewann der Sanitärinstallateur bei den Aktiven im Freistil bereits Gold. Im Finalkampf bis 61 Kilogramm konterte er den Schattdorfer Simon Gerig im Stile eines Schwingers aus. Mit gleich zwei «Brienzern» im Minutentakt ging er schnell 8:0 in Führung. Die dritte

Schon vor wenigen Wochen, bei den Schweizer Greco-Juniorenmeisterschaften, holten die beiden 19-Jährigen Doppelgold. In Domdidier dominierten sie die beiden tiefsten Gewichtsklassen deutlich. Diesmal zogen sie ihr Ding durch und siegten ungefährdet. Gesamthaft haben die Söhne des langjährigen ehemaligen Freiämter Trainers Marcel Leutert im Jahr 2018 bereits je zweimal Gold und je einmal Silber gewonnen. Eine Ausbeute, die sich in wenigen Wochen bei den Schweizer Aktiv-Greco-Meisterschaften noch erhöhen könnte. In Zukunft wollen die Brüder vermehrt auf den Sport setzen. Nach der abgeschlossenen Berufslehre haben sie deutlich mehr Kapazitäten. Irgendwo im Hinterkopf wird der Traum herumgeistern, einmal – wie ihr Teamkollege Pascal Strebel 2012 – an den Olympischen Spielen teilzunehmen. (Ws)

Karate Schule Obfelden mit Sieg Das diesjährige Highlight für die Karate Schule Obfelden war die Teilnahme am grössten internationalen, europäischen Karateturnier Swiss Open Juniors. Das Teilnehmerfeld setzte sich aus 15 Ländern mit insgesamt 350 Wettkämpferinnen und Wettkämpfern zusammen. Die Karate Schule Obfelden «Shinkyokushin Dojo Obfelden», unter der Leitung von Andi Gabler, nahm mit 13 Wettkämpferinnen und Wettkämpfern teil. In harten Trainingseinheiten wurde versucht, dem hohen Turnierlevel gerecht zu werden. Einige Schülerinnen und Schüler vermoch-

ten die Trainingstechniken erfolgreich im Wettkampf umzusetzen, für andere wurde das Limit eindeutig aufgezeigt. Trotzdem erreichten die Kinder und Junioren gesamthaft sechs Podestplätze und strahlten um die Wette. In der Kategorie Kata erreichte Liana Schumacher einen glanzvollen Sieg. Sie setzte sich gegen eine starke Konkurrenz durch und gewann verdient den ersten Platz. Auch im Team Kata zeigten sich die Obfelderinnen von einer tollen Seite und belegten am Schluss den dritten Rang. Im Kumite erwiesen sich wie erwartet die östlichen Wettkämpferinnen und

Wettkämpfer als sehr starke Kontra- Obfelden. Die Probetrainings sind koshenten. Einzig Nina Plocher und tenlos und Interessierte willkommen. Emma Lippens vermochten sich in harten Kämpfen durchzuset- Infos unter www.shinkyokushin-obfelden.ch. zen und hervorragende zweite Plätze zu erreichen. Die Karate Schule Shinkyokushin Dojo Obfelden betreibt Vollkontakt-Karate und trainiert jeden Dienstag und Donnerstag an der Bachstrasse 29, in Die erfolgreichen Karatekas. (Bild zvg.)

Christian Grütter den zwölften und Thomas Leutert und Dennis Berli den 40. Rang. Die Standortbestimmung war erfolgreich. Am 2. und 3. Juni zeigt sich dann, ob die guten Leistungen auch beim gemeinsamen Fahren in der Sektion, am Sektionswettfahren in Mellingen, umgesetzt werden können.

Kantonaler Geräteturnertag in Bonstetten An Auffahrt fand im Sportzentrum Schachen der 2. Wettkampf der Geräteturner statt. Um 7.30 Uhr stand der Verkehrsdienst des TSV Bonstetten im Regen bereit. Im Sportzentrum warteten frische Gipfeli und Kaffee auf die ersten Gäste. Um 8.30 Uhr, nach dem Aufwärmen, hiess es an die Geräte. Für die Jüngsten besteht die Herausforderung während des Wettkampfes darin, konzentriert und ruhig zu bleiben. Weiter kamen am Vormittag die K3und K4-Turner zum Einsatz. So erfolgte um 12.30 Uhr die erste Rangverkündigung des Tages. Der Nachmittag begann mit der Kategorie K5 in der Halle. Sie stellte mit 58 Turnern das grösste Teilnehmerfeld. Nun stiegen die Flug- und Sprunghöhen bei den Übungen an Ring und Reck. Es wurde um 0,05 Punkte gekämpft und das Magnesium war nicht zu kurz im Einsatz. Dies änderte sich bei den anschliessenden Turnern von K6 und K7 und drei Teilnehmern in der Kategorie Herren. Die Helfer im Rechnungsbüro arbeiteten schnell und konzentriert, damit die Rangverkündigung kurz nach 17 Uhr durchgeführt werden konnte. Für den TSV Bonstetten ein erfolgreicher Tag, auch wenn Bonstetten im Moment nur drei Turner im Einsatz hat. (pd.) Säuliämtler am Geräteturntag: K3: 3. Sven Schär, 2007, Obfelden, 9.15 4 9.10 4 9.00 5 9.15 8 9.05 4 45.45.; 17 Matyas Vigassy, 2007, Bonstetten, 9.00 7 8.10 26 8.25 22 8.20 24 8.80 7 42.35. K4: 4 Phynn Klaming, 2006, Obfelden, 8.95 16 9.10 2 9.10 6 9.05 5 9.00 7 45.20; 18 Kirill Karmilov, 2005, Bonstetten, 8.65 22 9.00 7 9.00 7 8.05 20 8.15 31 42.85. K5: 4 Sandro Anneler, 1998, Obfelden, 9.35 7 9.35 2 8.95 7 8.85 8 9.20 6. Herren 1: 3 Roman Niederhäuser, 1995, Obfelden 9.50 3 9.35 2 8.85 6 9.20 3 9.55 3 46.45; 4 Stefan Meier, 1993, Obfelden, 9.20 4 9.45 1 9.45 2 8.40 9 9.75 1 46.25; 6 Martin Häberling, 1989, Obfelden, 9.20 4 8.90 5 9.10 5 9.10 5 9.30 5 45.60.


Veranstaltungen

Samstag, 26. Mai 2018 Schnuppertag im Naturistenverein www.sonnenbad-schoenhalde.ch Idyll. Gelände, in Aeugst a.A., mit Schwimmbad, viel Grün und Natur, angrenzend an Naturschutzgebiet. Bekleidete Führungen 10 – 12’00, nachmittags ab 12’30 textilfrei. E-mail: sbs@datazug.ch

Generalversammlung Am Donnerstag, 17. Mai 2018, 19.30 Uhr, im Restaurant Post, Ottenbach Traktandenliste: 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Abnahme Protokoll der 33. ord. GV vom 18. Mai 2017 4. Jahresbericht des Präsidenten 5. Jahresrechnung 2017 6. Bericht der Kontrollstelle 7. Entlastung der Verwaltung 8. Stand Projekt: Ausbau Glasfasernetz (G4F) 9. Antrag Anp. Betriebsbeiträge 10. Budget 2017 11. Wahlen 12. Anträge 13. Verschiedenes Die Akten können unter info@goo.ch elektronisch angefordert werden. Allfällige Anträge sind 10 Tage vor der GV bei der Geschäftsstelle der GOO einzureichen.

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

037 2018  
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