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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 37 I 168. Jahrgang I Dienstag, 13. Mai 2014

«Waldsichten»

Neues Zentrum

Forstingenieur Hermann Hess stellt in der Aeugster KommBox aus. > Seite 5

openArt Galerie in Obfelden: Begegnung, Kunstschaffen und Kunstvermittlung. > Seite 6

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Rund um den Globus Jahreskonzert des Musikvereins Ottenbach mit ausländischer Beteiligung. > Seite 6

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Durchwegs Ja Der Hauseigentümerverband Kanton Zürich tagte im Knonauer Stampfisaal. > Seite 7

Auf die E-Bikes folgen E-Scooters und E-Autos Breites Angebot neuster Fahrzeuge stiess in Hedingen auf grosses Interesse Elektromobilität ist das Schlagwort für energieeffiziente Fahrzeuge. Doch wie tauglich sind Autos und Zweiräder, die sich teilweise oder ganz mit Strom fortbewegen, für den Alltag? Die Energieregion Knonauer Amt hat gemeinsam mit der Energiestadt Hedingen und den Organisationen e’mobile und NewRide am vergangenen Freitag und Samstag zu Testtagen auf dem Areal der Ernst Schweizer AG eingeladen, die ihr Gelände für diesen Anlass zur Verfügung gestellt hat. Viele der zahlreichen Besucherinnen und Besucher waren verblüfft, wie leistungsfähig, komfortabel und praxistauglich diese Fahrzeuge der Zukunft bereits heute sind. Begonnen hat die Entwicklung mit den E-Bikes, als sich die Schweizer Firma Flyer vor zehn Jahren am Markt durchgesetzt hat. Heute werden jährlich über 50 000 E-Bikes verkauft und die Qualitätsfahrzeuge weisen sich durch hohe Zuverlässigkeit aus. Im Bereich Elektroautos waren lange Zeit nur Nischenprodukte erhältlich. Neuerdings rollen grosse Automobilhersteller wie BMW, VW, Peugeot, Citroën und Mitsubishi, Renault und Nissan den Markt der Elektroautos auf. Hinzu kommen unterschiedliche Hybridkonzepte, die sowohl mit Strom als auch Benzin oder Diesel verkehren. Zudem

Der Organisator des Anlasses, Peter Ackermann, ist einer der Elektrofahrzeugfahrer der ersten Stunde. Hier steht er zwischen zwei Generationen von Elektrofahrzeugen, dem Twike (links) und dem BMW i3. (Bild Erika Schmid) sind im Markt der Elektroscooters zwei Schweizer Hersteller vorne mit dabei: Kyburz, dessen dreirädrige Transportscooters täglich dafür sorgen, dass die Post zuverlässig zugestellt wird, und VRbikes der Firma von

Roll. Das Fazit des Organisators des Anlasses, Peter Ackermann: «Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Hunderte von Besuchern sind gekommen, um sich über Elektromobilität zu informieren. Alle Testfahrzeuge waren

Klassiker der Landwirtschaft Reges Interesse am zweiten Säuliämtler Oldtimer-Traktoreträffe Nach dem Erfolg vor vier Jahren nahmen die Traktorefründe Säuliamt vergangenes Wochenende einen zweiten Anlauf, um ein Oldtimer-TraktorenTreffen auf die Beine zu stellen – diesmal in Bonstetten statt in Affoltern. Auf dem Gibel konnten die Organisatoren die Infrastruktur des Schwingets übernehmen. Auf dem Festgelände bot sich den Besuchern Einblick in die Geschichte des Traktorenbaus. Aus Schweizer Werken waren Klassiker wie Bührer und Vevey, Hürlimann, Meili und Bucher zu bestaunen, dazu zahlreiche ausländische Marken und sogar Eigenbauten. Immer wieder staunten die Besucher über das technische Know-how, das in den 40er-, 50er- und 60er-Jahren in der Schweiz bereits vorhanden war. Und dank der Leidenschaft ihrer Restaurateure und Unterhalter dürfte so manches Fahrzeug heute schöner aussehen als zum Zeitpunkt, als es neu aus der Fabrik kam ... (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 15

Aufpoliert und dekoriert: Ein Hürlimann fährt vor. (Bild Thomas Stöckli)

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Neue Leiterin Sozialabteilung: Gemeinderat Affoltern wählte Kerstin Borek-Hopp. > Seite 7

Wasser erhitzt die Gemüter in Affoltern Die im Saal des Mehrzweckgebäudes Affoltern zusammengekommenen Genossenschafter der WVA mit insgesamt 62 Stimmrechten sorgten auch dieses Jahr für eine bewegte Generalversammlung. Es waren erneut die Jahresrechnung 2013 und die nach wie vor hängige Frage bezüglich der Steuerpflicht auf getätigte Rückstellungen, welche die Gemüter verschiedener Genossenschafter erregten und dem Vorstand harsche Kritik eintrug. Zu Diskussionen Anlass gab auch ein Antrag von Toni Bortoluzzi um die Rückerstattung von Hahnenrechten, die in einem Rückweisungsantrag und mit dem vorläufigen Rückzug des Antrags endete. Mit diesem Geschäft werden sich die Genossenschafter an der GV im nächsten Jahr erneut befassen müssen. Die offenbar latente Unzufriedenheit einiger Genossenschafter mit der Genossenschafts-Führung schien sich auch bei den Wahlen in den Vorstand zu manifestieren, stellten sich für die drei bisherigen und einen freien Sitz doch gleich sieben Kandidierende zur Verfügung. Allerdings wurden die Bisherigen klar bestätigt, so wie auch sämtliche Geschäfte mit Mehrheit passierten. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 3 anzeigen

im Dauereinsatz. Die Solaranlagen der Ernst Schweizer AG hatten zum Glück an beiden Tagen viel Sonne, um den verbrauchten Strom zu ersetzen.» (bs.) ................................................... > Bericht auf Seite 8

Ottenbacher Abwasser wird im Aargau gereinigt Mit einer vier Kilometer langen Rohrleitung von der Pumpstation in Ottenbach nach der ARA Kelleramt schliesst sich die Gemeinde an den Abwasserverband Kelleramt, dem weitere sieben Gemeinden aus dem Kanton Aargau angehören. Nach einer dreijährigen Planungs- und Bauzeit wurden am Wochenende sowohl der Anschluss und die Erweiterungen in der Anlage Rottenschwil als auch die Pumpstation in Ottenbach eröffnet. Die Bevölkerung bekam mit einem Tag der offenen Tür und Führungen Gelegenheit, sich ein Bild über die grossen Aufwendungen für die Reinigung der Abwässer zu machen. Die Freude über das gelungene Projekt war an der Eröffnungsfeier am Freitagabend gross. Besonders der eigentliche «Vater» des 12-Millionen-Projektes, Fritz Schumacher, genoss die Einweihung als letzte Amtshandlung seiner Tätigkeit als Gemeinderat von Ottenbach. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 3

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Einbürgerungen

Gemeindeversammlung

Einladung

Mit Beschluss vom 5. Mai 2014 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen:

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden auf

an die Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen zu den

Dienstag, 10. Juni 2014, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal

Gemeindeversammlungen

– ANLAUF Jennifer Sarah, 1986, deutsche Staatsangehörige – KRASNIQI Jetlir, 2001, kosovarischer Staatsangehöriger – KRASNIQI Jetmir, 1998, kosovarischer Staatsangehöriger – VRAGOLIC Danijel, 1985, sowie Tochter VRAGOLIC Lara, 2013, serbische Staatsangehörige

Geschäfte

Affoltern am Albis, 13. Mai 2014 Gemeinderat Affoltern am Albis

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Samstag, 14. Juni 2014, anschliessend an den 17.00-Uhr-Gottesdienst Pfarrsaal, Bifangstrasse 4, Hausen am Albis Geschäfte: 1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2013 3. Genehmigung der neuen Kirchgemeindeordnung 4. Wahl der Mitglieder der Kirchenpflege für die Amtsperiode 2014 bis 2018 5. Wahl des Präsidiums der Kirchenpflege für die Amtsperiode 2014 bis 2018 6. Wahl der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsperiode 2014 bis 2018 7. Wahl des Präsidiums der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsperiode 2014 bis 2018 8. Genehmigung der Abrechnung der Sanierungsarbeiten im Pfarreizentrum Hausen 9. Varia Die Unterlagen zu den Geschäften können zwei Wochen vor der Versammlung auf den Gemeindeverwaltungen Mettmenstetten und Hausen am Albis sowie bei den Sekretariaten der beiden Pfarreien während der üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Zudem werden sie auf den Websites der Pfarreien aufgeschaltet. Stimm- und wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung mit Ausweis B, C oder Ci sind. Nicht stimmberechtige Gemeindemitglieder sind als Gäste herzlich willkommen. Kinder werden während der Versammlung betreut. Anschliessend an die Versammlung wird ein Apéro riche offeriert. Die Mitglieder der Kirchenpflege und die Seelsorger stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine gut besuchte Versammlung. Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten, 6. Mai 2014

Fahrzeuge

zu einer ordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen.

A. Politische Gemeinde 1. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung die Genehmigung der Jahresrechnung 2013 der politischen Gemeinde mit Fr. 16 394 850.58 Aufwand und Fr. 18 463 953.04 Ertrag in der laufenden Rechnung, Fr. 1 445 893.44 Ausgaben und Fr. 727 118.40 Einnahmen in der Investitionsrechnung, Fr. 517 078.45 Ausgaben und Fr. 437 252.– Einnahmen bei den Sachwertanlagen sowie Fr. 29 035 689.79 Aktiven und Passiven. Das Eigenkapital beträgt per 31. Dezember 2013 Fr. 8 116 512.88. Der Ertragsüberschuss von Fr. 2 069 102.46 in der laufenden Rechnung wurde in das Eigenkapital eingelegt. 2. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung, der revidierten Besoldungsverordnung zuzustimmen. B. Primarschulgemeinde 1. Die Primarschulpflege beantragt der Gemeindeversammlung die Genehmigung der Jahresrechnung 2013 der Primarschule mit Fr. 9 456 900.06 Aufwand und Fr. 10 602 744.45 Ertrag in der laufenden Rechnung, Fr. 1 559 540.38 Ausgaben und Fr. 22 912.00 Einnahmen in der Investitionsrechnung, Fr. 0.– Ausgaben und Fr. 0.– Einnahmen bei den Sachwertanlagen sowie Fr. 7 598 242.33 Aktiven und Passiven. Das Eigenkapital beträgt per 31. Dezember 2013 Fr. 4 459 212.55. Der Ertragsüberschuss von Fr. 1 055 844.39 in der laufenden Rechnung wurde in das Eigenkapital eingelegt. 2. Die Primarschulpflege beantragt der Gemeindeversammlung die Genehmigung der Abrechnung des beantragten Planungskredites von Fr. 1 200 000.– mit Fr. 1 121 638.25. C. Ref. Kirchgemeinde 1. Die reformierte Kirchenpflege beantragt der Gemeindeversammlung die Genehmigung der Jahresrechnung 2013 der reformierten Kirche mit Fr. 769 635.61 Aufwand und Fr. 772 263.75 Ertrag in der laufenden Rechnung, CHF 0.– Ausgaben und Fr. 0.– Einnahmen in der Investitionsrechnung, Fr. 0.– Ausgaben und Fr. 0.– Einnahmen bei den Sachwertanlagen sowie Fr. 264 849.22 Aktiven und Passiven. Das Eigenkapital beträgt per 31. Dezember 2013 Fr. 264 849.22. Der Ertragsüberschuss von Fr. 2628.14 in der laufenden Rechnung wurde in das Eigenkapital eingelegt.

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Geschäfte

B. Politische Gemeinde (Beginn 20.15 Uhr) 1) Jahresrechnung 2013. Abnahme 2) Sanierung Werkgebäude Vordere Zelglistrasse 2. Kreditbewilligung 3) Anfrage Verein G8908 betreffend Verkehr. Beantwortung C. Apéro Hinweise Die Akten können im Internet unter www.hedingen.ch/Gemeindeversammlung oder während den üblichen Öffnungszeiten im Gemeindehaus Hedingen, Zürcherstrasse 27, eingesehen werden. Bezüglich Stimmberechtigung wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte vom 1. September 2003 verwiesen. Hedingen, 13. Mai 2014 Reformierte Kirchenpflege Hedingen Gemeinderat Hedingen

Gemeinderat Rifferswil Amtsdauer 2014 bis 2018 Konstituierung nach Wahl vom 30. März 2014 (gültig gem. Rechtskraftsbescheinigung vom 15. April 2014) GRB vom 7. Mai 2014 Abteilungen

Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereitgehalten.

Im Auftrag der einladenden Behörden Gemeinderat Bonstetten

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach werden auf Donnerstag, 12. Juni 2014, 19.30 Uhr/20.00 Uhr, in den Gemeindesaal Ottenbach zur Gemeindeversammlung eingeladen. Traktanden:

A. Reformierte Kirchgemeinde (Beginn 19.15 Uhr) 1) Wahl der reformierten Rechnungsprüfungskommission 2) Jahresrechnung 2013. Abnahme 3) Renovation Chilehuus. Kreditbewilligung

Vorstände

Präsidiales Marcel Fuchs 1. Vizepräs.: Reto Wegmüller (Präsident der Primarschulpflege Rifferswil) 2. Vizepräs.: Thomas Müller Finanzen Daniel Schneider Hochbau Markus Trachsel Tiefbau Hugo Walter Sicherheit Marcel Fuchs Gesundheit/ Umweltschutz Thomas Müller Soziales Doris Bircher Liegenschaften Daniel Schneider Land- und Forstwirtschaft Hugo Walter Kultur/Sport Doris Bircher Rifferswil, 13. Mai 2014 Gemeindeverwaltung Rifferswil

A. Reformierte Kirchgemeinde (19.30 Uhr) 1. Antrag der reformierten Kirchenpflege betreffend Genehmigung der Jahresrechnung 2013 der reformierten Kirchgemeinde 2. Antrag der Kirchenpflege betreffend Wahl von 5 Mitgliedern und des Präsidenten der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2014 bis 2018 B. Primarschulgemeinde (20.00 Uhr) 1. Antrag der Primarschulpflege betreffend Genehmigung der Jahresrechnung 2013 der Primarschulgemeinde 2. Antrag der Primarschulpflege betreffend Genehmigung der Bauabrechnung zur getätigten Investition 2013; Sanierung Zwischentrakt Schulhaus Oberdorf-Gemeindesaal C. Politische Gemeinde 1. Antrag des Gemeinderates betreffend Genehmigung der Jahresrechnung 2013 der politischen Gemeinde 2. Antrag des Gemeinderates im Gesamtbetrag von Fr. 155 000.– betreffend Neubeschaffung der Saalbestuhlung, Ersatz diverser Küchengeräte und Sanierung des Barbodens im Untergeschoss des Gemeindesaales 3. Einbürgerungsgesuch von Adriano und Fiorina Pedranz, Bürger von Italien, Hobacherstrasse 1, 8913 Ottenbach Im Anschluss an die Gemeindeversammlung werden die ausscheidenden Mitglieder aller Behörden gemeinsam verabschiedet. Nachfolgend findet ein Apéro statt. D. Sekundarschulgemeinde (Die Gemeindeversammlung findet am Dienstag, 3. Juni 2014, in Obfelden statt) 1. Antrag der Sekundarschulpflege betreffend Genehmigung der Jahresrechnung 2013 der Sekundarschulgemeinde Die Anträge und Akten liegen ab dem 29. Mai 2014 in der Gemeindekanzlei zur Einsicht auf. (Die Anträge und Akten der Sekundarschulgemeinde ab dem 19. Mai 2014.) Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte GPR vom 1. September 2003 verwiesen. 8913 Ottenbach, 12. Mai 2014

Das bereinigte Stimmregister sowie die Rechnungen, Anträge und Akten liegen in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf. Sie können zusätzlich auch von der Homepage der Gemeinde Bonstetten heruntergeladen werden (www.bonstetten.ch/Bereich Politik/Gemeindeversammlungen).

Bonstetten, 13. Mai 2014

Kaufe Autos

Gemeindeversammlungen vom Donnerstag, 12. Juni 2014, 19.15 Uhr, im Schachensaal

Einladung zur Gemeindeversammlung

Im Auftrag der einladenden Behörden Namens des Gemeinderates Der Präsident: Kurt Weber Der Schreiber: Gregor Jurt

SicherheitsZweckverband Albis (SZVA) Möchten Sie Ihre

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Die auf den 14. Mai 2014 angekündigte 19. Delegiertenversammlung des Sicherheits-Zweckverbandes Albis ist verschoben worden: Neues Datum: Mittwoch, 10. Juli 2014 Ort: MZG, Industriestrasse 1, 8910 Affoltern am Albis Zeit: 19.30 Uhr Die Versammlung ist öffentlich. Sicherheits-Zweckverband Albis (SZVA)

Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden auf Mittwoch, 11. Juni 2014, 20.15 Uhr, Turnhalle Loomatt, zur Gemeindeversammlung eingeladen Traktanden: 1. Antrag zur definitiven Einführung der Klassenassistenzen ab Schuljahr 2014/15 2. Antrag zur Genehmigung der Jahresrechnung 2013 3. Antrag zur Einführung des Harmonisierten Rechnungsmodells 2 (HRM2) per 1. Januar 2016 sowie Genehmigung der Projektvereinbarung 4. Umfrage und Verschiedenes Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gemeindegesetz und nach dem Gesetz über die politischen Rechte. Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen während der gesetzlichen Ankündigungsfrist (27. Mai bis 11. Juni 2014) in der Gemeindekanzlei (Schalter Erdgeschoss) zur Einsicht auf. Broschüren mit detaillierter Erläuterung der Geschäfte der Gemeindeversammlung: Die Abonnenten werden ihr persönliches Exemplar bis am 27. Mai 2014 erhalten. Solange Vorrat können Reserveexemplare im Gemeindehaus oder bei der Poststelle bezogen werden. Zudem steht die Broschüre während der gesetzlichen Ankündigungsfrist im Internet zur Ansicht oder zum Herunterladen zur Verfügung (www.stallikon.ch/gemeindeversammlung). Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste sind telefonisch, schriftlich oder per E-Mail (kanzlei@stallikon.ch) an die Gemeindekanzlei zu richten. Stallikon, 13. Mai 2014 Gemeinderat Stallikon

Schiessvereine

BSV Affoltern Vorschiessen Eidg. Feldschiessen 300 m Freitag, 16. und 23. Mai 2014 300 m: Schiessplatz Knonau 18.00 bis 20.00 Uhr Schiessplatz Zwillikon 17.00 bis 20.00 Uhr Schiessplatz Wettswil 18.00 bis 20.00 Uhr

Vorschiessen Eidg. Feldschiessen 300 m Freitag, 16. und 23. Mai 2014 50/25 m Schiessplatz Mettmenstetten 18.00 bis 20.00 Uhr Der Bezirks-Feldchef

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung Feldstich Donnerstag, den 15. Mai von 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Milane und Eulen: Raubvögel in unserer Umgebung Vortrag und Filmvorführung durch Dr. Peter Kern am Brunnenweg 8, 8912 Obfelden Mittwoch, 21. Mai 2014, 20 Uhr Vereinbarung einer Exkursion zu den Schleiereulen nach Bonstetten zu einem späteren Zeitpunkt


Bezirk Affoltern

Dienstag, 13. Mai 2014

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Kantonsübergreifende Abwasserreinigung Ottenbach wird an den Abwasserverband Kelleramt in Unterlunkhofen angeschlossen Mit einem «Abwassertag» wurde am Wochenende der Anschluss von Ottenbach und Jonen an den Abwasserverband Kelleramt (AVK) sowie die bauliche Erweiterung der ARA Kelleramt gefeiert. Mit einem Tag der offenen Tür und Führungen bekam die Bevölkerung Gelegenheit, das Pumpwerk in Ottenbach und die Anlage in Unterlunkhofen zu besichtigen. ................................................... von martin mullis Start für den Zusammenschluss der Kläranlage Ottenbach-Jonen mit dem Abwasserverband Kelleramt war die Zustimmung der Stimmberechtigten beider Gemeinden im Mai 2011. Mit dem Staatsvertrag zwischen den Kantonen Aargau und Zürich über den erweiterten Abwasserverband und dem Regierungsratsbeschluss des Kantons Zürich vom 7. Januar 2014 stand nun einer feierlichen Einweihung der Anlagen nichts mehr im Wege. Dass in den dazwischenliegenden drei Jahren intensive Baukommissions-Sitzungen, Planungen und umfangreiche Bauarbeiten nötig waren, zeigt ein umfassender Rechenschaftsbericht des Abwasserverbandes Kelleramt (AVK). Die acht Gemeinden Arni, Islisberg, Jonen, Oberlunkhofen, Oberwil-Lieli, Ottenbach, Rottenschwil und Unterlunkhofen sind nun im AVK zusammengeschlossen, ihre Abwässer werden in Unterlunkhofen nahe bei der Reuss

Zufrieden über das gelungene Werk, von links: Toni Burkart, Präsident und Fritz Schumacher, Vizepräsident der Baukommission.

Die Anlage befindet sich in guten Händen, von links: Die drei Klärmeister Patrick Koller, Othmar Hoppler und Harry Suter. (Bilder Martin Mullis)

gereinigt. Für den Anschluss Ottenbach war ein Pumpwerk und eine fast vier Kilometer lange Rohrleitung notwendig. Die ARA Ottenbach wird bis auf einen kleinen Teil, welcher für das Pumpwerk benötigt wird, zu einem späteren Zeitpunkt rückgebaut. Mit einer feierlichen Eröffnung in der ARA in Rottenschwil wurden der Zusammenschluss und die Erweiterung der Anlage in Betrieb genommen.

vor allem auch gegenseitig vertreten können.

Sehr gute Zusammenarbeit aller Beteiligten Der Präsident der Baukommission, Toni Burkart, durfte als geladene Gäste gegen 80 Behördenmitglieder, Baufachleute und Vertreter der betreffen-

den Departemente (Amt für Umwelt, AFU und Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft, Awel) der beiden Kantone Aargau und Zürich herzlich willkommen heissen. Mit einem kurzen Abriss schilderte er den Verlauf des anspruchsvollen Projektes. Er betonte vor allem die gute Zusammenarbeit sowohl mit den Unternehmern als auch mit der Standortgemeinde der ARA. Über die ausgezeichnete Lösung und die Erhaltung des Landschaftsbildes an diesem doch sehr empfindlichen Ort nahe bei der Reuss, zeigte er sich ganz besonders zufrieden. Burkart betonte auch den grossen Vorteil, dass die Abwasserreinigungsanlage heute über drei Klärmeister verfügen kann, welche sich nicht nur ergänzen und unterstützen, sondern

Fritz Schumacher eigentlicher «Vater» des Projektes Als Vizepräsident der Baukommission freute sich aber Fritz Schumacher über die Einweihung des Projektes ganz besonders. Der Anschluss der Gemeinde Ottenbach an den AVK Kelleramt war vor acht Jahren eigentliche Motivation für seine Kandidatur als Gemeinderat. Fritz Schumacher darf als eigentlicher «Vater» des Projektes bezeichnet werden. Er hat viel Herzblut und noch mehr Engagement in das fast 12 Millionen teure Projekt investiert. Die Einweihung der Anlage sowie die Eröffnung des Werkes ist ein

äusserst befriedigender Abschluss seiner Behördentätigkeit und seine letzte Amtshandlung als Gemeinderat von Ottenbach, hält Fritz Schumacher fest. Umso grösser sei seine Freude über den gelungenen Abschluss, über die ausgezeichnete kantonsübergreifende Zusammenarbeit und auch über die Tatsache, dass beim Budget keine Kostenüberschreitungen erwartet werden, so Fritz Schumacher. Er liess es sich dann auch nicht nehmen, die Delegationen im kleinen Festzelt über die vergangenen Arbeiten seit dem Spatenstich bis zur Fertigstellung kurz zu orientieren. Das moderne und zeitgemässe Bauwerk wird von über 13 000 Einwohnern aus acht Gemeinden täglich als wertvolle Infrastrukturanlage benutzt.

WVA: Generalversammlung erneut mit Misstönen Renato Vincenti neu in den Vorstand der Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern gewählt Die 129. Generalversammlung der Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern WVA wurde von langfädigen Diskussionen und teilweise harscher Kritik geprägt. Knackpunkte diesmal waren die Jahresrechnung, die hängige Frage bezüglich Steuerpflicht auf zurückliegende Rückstellungen und ein Antrag um Statutenänderung. ................................................... von urs e. kneubühl Die Tarifordnung der Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern, welche bereits vor zwei Jahren Turbulenzen brachte und deren Verabschiedung an der GV vom vergangenen Jahr nach langen Diskussionen auf 2014 verschoben wurde, ist diesmal nicht das Traktandum, an dem sich die Gemüter der Genossenschafter aufhei-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913

zen. Sie, die nun transparent und nach Verursacherprinzip gestaltet ist, aber für den Betrieb einigen Mehraufwand bedeutet und weniger Geld einbringen wird, passiert denn auch nach kurzer Diskussion schlank – mit einer Gegenstimme. Allerdings sind auch mahnende Stimmen zu vernehmen, welche auf die bevorstehenden hohen Investitionen hinweisen, bei gleichzeitig verminderten Einnahmen, oder jene, die vor Verabschiedung der Tarifordnung den Konzessionsvertrag mit der Gemeinde Affoltern abwarten wollen.

Jahresrechnung 2013 und hängige Frage bezüglich Steuerpflicht Gründe zum Aufreiben für die anwesenden Genossenschafter mit insgesamt 62 Stimmrechten geben diesmal die Jahresrechnung 2013 und die nach wie vor hängige Frage bezüglich der Steuerpflicht auf getätigte Rückstellungen auf. Hier tritt die offenbar latente Unzufriedenheit einiger Genossenschafter mit der Führung der Vereinigung mit mehreren kritischen Fragen und teilweise harscher Kritik zutage. Letztere gibt es etwa für den Buchverlust bei einem Anlagefonds, der mit 93 000 Franken die Rechnung 2013 belastet: «Wenn im Vorstand niemand ist, der sich mit Fondsmanagement auskennt, ist die Gefahr eines Reinfalls zu gross. Man sollte daher die Finger von Fonds lassen und stattdessen in mündelsicheren Anlagen anlegen.» Dieser Tadel wird etwas minimiert durch die Tatsache, dass der besagte Anlagefonds die tiefste Risikostufe eins trägt und dass er mittlerweile «aufgeholt» hat und der Buchverlust im Moment noch bei rund 25 000 Franken liegt. Insgesamt schliesst die Betriebsrechnung 2013 bei einem Er-

trag von 1,6 Millionen Franken und einem Aufwand von 1,3 Millionen mit einem Ertragsüberschuss von 320 274 Franken ab. Die Investitionsrechnung 2013 weist einen Verlust von 314 589 Franken aus – Ertrag: 1,9 Millionen, Aufwand: 2,2 Millionen Franken. Aufgrund der beiden als Traktandum 14 geführten Anträge von Genossenschaftern, die für das Budget 2014 Relevanz haben könnten, wird schliesslich noch eine Umstellung der Traktandenliste durch Vorzug von Traktandum 14 verlangt, die allerdings mit 25 zu 30 Stimmen knapp abgelehnt wird. In der Schlussabstimmung plädiert eine klare Mehrheit von 37 Stimmrechten für Genehmigung der Jahresrechnung 2013. Der Verabschiedung des Budgets 2014 geht eine Frage voraus, welche die WVA schon länger beschäftigt: Sieht man bezüglich einer allfälligen Steuerpflicht auf die in Vorjahren getätigten Rückstellungen entsprechend vor und macht Rückstellungen? Auch hier fallen einige harte Worte, vor allem, weil die präsidiale Antwort: «Wir wollen keinen Hasen aufscheuchen …», nicht befriedigt, wie die Votanten anmerken. Das Budget 2014 mit einer positiven Betriebsrechnung (Ertragsüberschuss: 322 600 Franken), der negativen Investitionsrechnung (Mehraufwand: 757 250 Franken und dem dadurch budgetierten Jahresverlust von 434 650 Franken wird aber ohne Gegenstimmen genehmigt.

Vorstandswahlen: 7 Kandidierende für 4 Sitze Vor den Wahlen beantragt der Vorstand eine personelle Aufstockung von fünf auf sechs Personen, welche von den Genossenschaftern aber ebenso wenig goutiert wird, wie eine «in

globo»-Wahl der drei bisherigen Mitglieder. Knapper ist der Ausgang der Abstimmung über den Antrag eines Genossenschafters auf geheime Wahlen; für die Annahme fehlt eine einzige Stimme. Und so stehen dann aus den Reihen der Genossenschafter sieben Kandidierende für vier Sitze zur Verfügung, als Vertreter des Gemeinderates nimmt Markus Gasser als Fünfter im WVA-Vorstand Einsitz. Schliesslich erreichen mit Hans Grimmer, André Herrmann und Werner Steiner die drei Bisherigen das absolute Mehr ebenso im ersten Wahlgang, wie der für den zurücktretenden Daniel Liechti nachrückenden Renato Vincenti. Deutlich bestätigt wird Werner Steiner auch als Präsident und die Wahl einer Revisionsstelle, die alle zwei Jahre neu vorzunehmen ist, wird ohne Gegenstimmen verabschiedet. Die Wahl der Vorstandsmitglieder wird dann nach einer kurzen Pause zwar als inkorrekt gescholten, da eigentlich für jedes Stimmrecht lediglich vier Stimmen abgegeben werden können, was beim gewählten Prozedere der Handabstimmung weder kontrolliert, noch eingehalten wurde. Die Wahl wird dann aber auch mit diesem «Tolggen» in der Versammlung nicht weiter angezweifelt.

Rückerstattung von Hahnenrechten: Entscheidung verschoben Ohne Diskussionen und ohne Gegenstimmen genehmigt werden der Jahresbericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2013, die Bauabrechnung für 1,5 km Leitungserneuerungen mit Baukosten von 1,14 Millionen Franken im Jahr 2011, die 2015 vorgesehene Erneuerung der Versorgungsleitungen mit einer Länge von 635 Meter und Kosten von 605 000 Franken, der Kre-

ditantrag für Investitionen in Anlagen und Quellen 2014 (335 000 Franken) und 2015 (1,9 Millionen Franken). Zur Kenntnis genommen wird der mittelfristige Investitionsplan nach GWP. Ein Auskunftsbegehren von Erika Huber – einer der als Traktandum 14 festgesetzten beiden Anträge – nimmt das Thema Steuerbefreiung noch einmal auf und will wissen, welche Vorkehrungen bei einer allfälligen Steuerpflicht vorgesehen sind? Präsident Werner Steiner stellt vorab fest, dass die WVA zu keiner Zeit steuerbefreit war und es in der Sache um getätigte Rückstellungen gehe. Weiter will die Genossenschafterin wissen, wie der Stand der Finanz-/Betriebsbuchhaltung bezüglich der Awel-Empfehlungen ist, zumal es praktisch jedes Jahr Diskussionen zur Rechnung gebe? Das Awel habe nur Empfehlungen gegeben, man habe aber Anpassungen gemacht. Toni Bortoluzzi seinerseits beantragt eine Änderung der Statuten: «Die Hahnenrechte werden zum aktuellen Preis des Hahnenrechts zurückerstattet», sowie entsprechende Anpassungen. Der Antragsteller sieht dies als Schutz für die Genossenschafter und die WVA. In der Folge ergibt sich wiederum eine rege Diskussion um gesellschafts-, handels- und steuerrechtliche Grundsätze, worauf schliesslich ein Genossenschafter – begleitet vom tadelnden Kommentar: «Ich bin erstaunt, dass der Vorstand diesbezüglich nicht schon im Vorfeld entsprechende Abklärungen vorgenommen hat» – beantragt, den Vorstand zu beauftragen, das Thema rechtlich erschöpfend abzuklären und an der Generalversammlung 2015 darüber zu entscheiden. Toni Bortoluzzi zieht in der Folge seinen Antrag zurück; er werde ihn 2015 erneut einreichen.


Verkäufe Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut, von mir zu erzählen und zu lachen. Lasst mir meinen Platz zwischen Euch, so wie ich ihn auch im Leben hatte.

Ich weiss, dass mein Erlöser lebt. Hiob 19, 25a

TODESANZEIGE TODESANZEIGE

Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Bruder

In Liebe und Dankbarkeit, getröstet von vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem lieben Vati, Schwiegervater und Grossvati

Gottlieb (Godi) Wittmer 31. Oktober 1929 – 11. Mai 2014

Hans Blum 24. Dezember 1930 – 10. Mai 2014

In seinem 84. Lebensjahr ist er im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen. Er durfte nach einem langen, erfüllten Leben zu seinem Herrn und Erlöser heimgehen. Wir danken dir von Herzen für alles, was du uns gegeben hast. Edith Blum-Eggeler Edith Blum Hanspeter und Conny Blum mit Jennifer, Kevin, Shane, Sharon und Colin Geri und Vreni Blum mit Salome, Jonas und Dominik Ruth und Adrian Brunner-Blum mit Jasmine und Katharina Rosmarie Blum und Paul Hauser Liz und Urs Hasler-Blum mit Alessia und Noël Christian und Sigrid Blum mit Nicolas, Naomi und Noé Die Beerdigung findet am Freitag, 16. Mai 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden statt; anschliessend Trauerfeier in der reformierten Kirche Obfelden.

Nach deiner Leidenszeit durftest du in Frieden einschlafen. Wir werden dich sehr vermissen und danken für all deine Liebe. In unseren Herzen lebst du immer weiter. Erna Wittmer-Buser Kathrin und Fritz Hagmann-Wittmer Mariann Wittmer Thomi und Hans Peter Thomi Franziska Wittmer und Daniel Stutz Alexandra und Christian Zubler Michael Hagmann Urnenbeisetzung:

Freitag, 16. Mai 2014, um 13.30 Uhr im engsten Familienkreis.

Abdankung:

Freitag, 16. Mai 2014, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Bonstetten.

Anstelle von Blumenspenden freuen wir uns über eine Spende an das Spital Affoltern, Palliative Care, Postkonto 30-728782-8, Vermerk: Gottlieb Wittmer. Traueradresse: Erna Wittmer-Buser, im Bruggen 9, 8906 Bonstetten

Auf Versand von Leidzirkularen in der Gemeinde wird verzichtet.

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WIR DANKEN HERZLICH allen Verwandten, Freunden, Arbeitskollegen und Bekannten für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben Schwester und Schwägerin

Traueradresse: Margrit Griesser, Untere Bahnhofstrasse 3, 8910 Affoltern am Albis

Tief bewegt und traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem herzensguten Vater, gefühlvollen Grossvater und Schwiegervater

Werner Griesser-von Allmen

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11. November 1936 – 9. Mai 2014

REFH in Affoltern a. A. erfahren durften. Ganz besonders danken wir: – dem Team der Palliativstation der Villa Sonnenberg für die überaus liebevolle Pflege und Betreuung; – Herrn Pfarrer Pedro Guerrero für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes und die tröstenden Abschiedsworte; – für die grosszügigen Spenden an die Palliativstation, Stiftung Spital Affoltern und weitere wohltätige Institutionen; – für den schönen Blumenschmuck am Grab; – für die vielen Beileidsbezeugungen mit lieben Worten, tröstenden Karten und stillen Umarmungen; – allen, die Hedy in ihrem Leben mit Freundschaft und Liebe begegnet sind und sie auf dem letzten Weg begleitet haben. Affoltern am Albis, im Mai 2014

Im 78. Altersjahr war die langjährige Krankheit, die Werner mit grosser Geduld und Würde getragen hat, stärker als er. Wir sind glücklich und dankbar für die schönen und erfüllten Jahre, die wir mit ihm erleben durften. Nun hat der himmlische Vater ihn in die Ewigkeit heimgerufen. Er ist uns allen vorausgegangen. Weil wir dich lieb haben und vermissen, behalten wir dich tief in unseren Herzen und freuen uns auf ein Wiedersehen beim himmlischen Vater.

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In stiller Trauer: Margrit Griesser-von Allmen Christine und Stephan Meier-Griesser mit Sandrina und Gino

Die Trauerfamilien

Markus und Sabine Griesser-Schelling mit Benjamin und Nicole Die Abdankungsfeier findet am 16. Mai 2014 um 14 Uhr statt. Neuapostolische Kirche, Zeughausstrasse 3a, Affoltern a. A.

Bestattungen

Bonstetten In Bonstetten wird beerdigt:

Aeugst am Albis

Wittmer, Gottlieb Alfons

Beerdigung am Donnerstag, 12. Juni 2014, von

geboren 31. Oktober 1929, von Niederlinsbach SO und Bonstetten ZH, Ehemann der Wittmer geb. Buser, Erna, wohnhaft Im Bruggen 9, Bonstetten.

Huber-Gassmann, Marguerite geboren am 21. September 1915, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Dorfstrasse 38, verstorben am 2. Mai 2014. Abdankung 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis.

Statt Blumen zu spenden, gedenke man: Gemeinnützige Stiftung der Neuapostolischen Kirche Schweiz, 8032 Zürich, Postkonto 87-58234-8.

Er starb in Affoltern am Albis am 11. Mai 2014. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, im engsten Familienkreis.

Schulen und Kurse

Obfelden Am 10. Mai 2014 ist in Obfelden ZH gestorben:

Blum-Eggeler, Johannes Jakob geb. 24. Dezember 1930, von Wichtracht BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, Kalchtarenstrasse 15; Ehemann der Blum-Eggeler, Edith.

13.45 Uhr Besammlung beim Friedhofsgebäude.

Abdankung in der katholischen Kirche Bonstetten am Freitag, 16. Mai 2014, 14.00 Uhr.

Erdbestattung am Freitag, 16. Mai 2014, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessende Abdankung in der reformierten Kirche.

Der Friedhofvorsteher

Bestattungsamt Bonstetten

Die Friedhofvorsteherin

Massage in der Engelgasse Klassische Massage Kopfschmerz-Migränemassage Aromaölmassage Indian Head Massage Unverbindliche Auskünfte und Terminvereinbarung unter: Martina Risi-Brugger, dipl. Masseurin Engelgasse 13, 8911 Rifferswil 079 432 29 42

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 13. Mai 2014

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«Der Aeugster Wald ist vielleicht noch etwas besser dokumentiert …» Ausstellung «Waldsichten» in der KommBox, Aeugst Der langjährige Forstingenieur und ehemalige Aeugster Gemeinderat Hermann Hess lässt in der KommBox im Gemeindehaus Aeugst teilhaben an seiner Freude und seinem Wissen am und vom Wald. Die Ausstellung im Aeugster Gemeindehaus dauert bis 21. August. ................................................... von urs e. kneubühl Es ist ein Gespräch über Bäume, das da stattfindet. Ein interessantes und angenehmes Gespräch in intimem Rahmen. Ein Gespräch, in dem Hermann Hess, 35 Jahre als Forstingenieur des kantonalen Forstamtes für die Waldbewirtschaftung im Oberamt zuständig, teilhaben lässt an seinem grossen Wissen über den Wald, aber vor allem an seiner grossen Liebe zum Wald. «Waldsichten», heisst der Titel der gegenwärtigen Ausstellung in der KommBox im Aeugster Gemeindehaus. Dieser Ausstellungstitel sei eine sehr gute Wahl, befindet anlässlich der Vernissage vom Donnerstagabend auch Kantonsforstingenieur Konrad Nötzli, «denn jeder Einzelne hat eine andere Sicht auf den Wald, nimmt

diesen anders wahr und zieht entsprechend auch andere Schlüsse daraus.» Und in der Tat ist es denn auch äusserst spannend, seine eigene Waldsicht beim Gang durch die kleine und feine Ausstellung, beim Lesen der Informationen und beim Betrachten der Idyllen und Stammsonderlinge, die Hess fotografisch festgehalten hat, zu überprüfen.

Kleine Rückkehr ins Gemeindehaus und leiser Abschied Es mag lediglich ein Promillesatz seines enormen Wissens über den Wald sein, das Hermann Hess in der KommBox veröffentlicht, aber dieser informiert, dokumentiert und berührt. «In 35 Jahren hat Hermann Hess sehr viele Daten, Zahlen und Fakten über den Wald im Oberamt recherchiert und ermittelt», hielt Konrad Nötzli zum Aussteller weiter fest. «Er steht deshalb uneingeschränkt für Kontinuität in der Waldplanung. Und wenn wir auch – im gesamtschweizerischen Vergleich – im Kanton Zürich puncto Dokumentation über den Wald sehr gut aufgestellt sind, ist es der Aeugster Wald womöglich noch etwas besser», schloss der Kantonsforstingenieur seine Vernissageansprache. Aussteller Hermann Hess seinerseits vermerkte:

Hermann Hess, als Forstingenieur des kantonalen Forstamtes während 35 Jahren für die Waldbewirtschaftung im Oberamt zuständig, lässt in «Waldsichten» an seinem Wissen und seiner Liebe zum Wald teilhaben. (Bild Urs E. Kneubühl) «Ich habe versucht, eine kleine Waldstichprobe hier in die KommBox zu bringen, die gleichzeitig meine grosse Freude an der Vielfalt des Waldes ausdrückt.» In diesem Sinne sei die Ausstellung eine kleine Rückkehr ins Ge-

meindehaus, ein Rückblick und gleichzeitig ein leiser Abschied von seinem Beruf. Nun, es ist auf jeden Fall eine besuchens- und sehenswerte Ausstellung, die nicht viel Zeit fordert, aber

eine Menge an Ansicht, Übersicht, Aussicht und damit Erkenntnis bringt. Und wie sagte es die zur Vernissage begrüssende Ruth Zimmermann so schön: «Es gibt hier ganz schön viel Wald und das mit null Dreck!»

wir gratulieren

Hütten bauen, Löcher graben und über Seilbrücken klettern Der Bauspielplatz Affoltern startet in die 35. Saison «Mehr Freiraum für Kinder! Zu wenig Bewegung, zu viel Fernsehen und Internet. Kinder, die kaum noch draussen spielen dürfen, können, wollen.» Solche Schlagzeilen waren in letzter Zeit wieder häufig zu lesen. Auch wenn die Kinder im Säuliamt noch eine recht ländliche Umgebung geniessen, so wird doch vieles, was sie gerne tun würden, in gepflegten Gärten und gestylten Siedlungen selten toleriert: klettern, schreien, hämmern, buddeln, Feuer machen ... Auf dem Bauspielplatz Affoltern sind genau diese Aktivitäten möglich. Hütten bauen, Löcher graben, «bächlen», Seeräuber spielen, auf Bäume und über Seilbrücken klettern, selber mit Hammer und Säge hantieren und was das Kinderherz sonst noch be-

gehrt. Jeden Mittwochnachmittag von 14 bis 17 Uhr ist der Bauspielplatz geöffnet und wird von einer erwachsenen Person betreut. «Warum öffnet ihr den Bauspielplatz nicht öfter?» Diese Frage hört der Verein Bauspielplatz immer wieder. Damit auf dem Platz weiterhin Hütten, Türme und Brücken (ent)stehen können, welche nicht den strengen Sicherheitsnormen «normaler» Spielplätze entsprechen müssen, muss der Platz eingezäunt sein. Leider mangelt es an genügend Aktivmitgliedern, um den Platz auch zu weiteren Zeiten zu öffnen. Es liegt absolut im Interesse des Vereins, dass der Bauspielplatz mehr geöffnet und somit genutzt wird. Diesen Sommer startet der Versuch, den Platz mindestens auch je-

weils am letzten Samstag im Monat zu öffnen. Doch es ist schwierig, dafür genügend Leute zu finden. Gesucht werden deshalb laufend weitere Familien, die dem Verein Bauspielplatz beitreten. Eine Aktivmitgliedschaft kostet pro Familie nur 30 Franken, sowie die Bereitschaft, an drei Halbtagen pro Jahr mitzuhelfen, zum Beispiel beim Robifest oder eben bei der Betreuung des Platzes. Waren es am Mittwoch meistens Mütter, so könnten am Samstag auch die Papis zum Zuge kommen. Eine Aktivmitgliedschaft bietet übrigens viele Vorteile: Günstige Bedingungen für die Benutzung der Hirtscheune (Partyraum) und der Werkstatt. Jederzeit Zugang zum Bauspielplatz, zum Beispiel für Kindergeburtstage.

Neue Ideen für die Zukunft Vor knapp zwei Monaten hat der langjährige Präsident Roland Brändli das Amt seinem Nachfolger Michael Bommel übergeben. Dieser möchte das Gelände und die Gebäude, die dem Verein zur Verfügung stehen, umfassender nutzen als bisher. Der Ort soll nicht nur von Kindern genutzt werden, sondern soll Jung und Alt zur Verfügung stehen. Bereits hat er die bestehende Werkstatt aufgefrischt und noch besser ausgerüstet. Die Werkstatt kann auch von Nicht-Mitgliedern stunden- oder tageweise gemietet werden. Weitere Möglichkeiten wie Café, Reparaturtreff, 3D-Drucker, Bastelkurse etc. werden nun geprüft und sorgfältig aufgebaut. Und übrigens: Am Mittwoch, 14. Mai, findet auf dem Bauspielplatz wieder der beliebte Kinderflohmarkt statt!

Seeräuber spielen auf dem Bauspielplatz Affoltern. (Bild zvg.)

Infos und Kontakte unter www.bauspielplatz.ch.

Zum 80. Geburtstag Heute Dienstag, 13. Mai, darf Annagret Furrer-Abplanalp in Affoltern ihren 80. Geburtstag feiern. Der ehemaligen «Central»-Wirtin gratulieren wir herzlich zum Ehrentag und wünschen ihr alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Auch Agnes Marty feiert heute Dienstag, 13. Mai, in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag. Wir wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag Dudije Idrizi, wohnhaft in Obfelden, darf den 80. Geburtstag ebenfalls heu-

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te Dienstag feiern. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Ein weiterer Glückwunsch geht nach Obfelden: Dolfo Petruzzi feiert am Donnerstag, 15. Mai, seinen 80. Geburtstag. Wir wünschen ihm einen schönen Festtag.

Zur goldenen Hochzeit Am Donnerstag, 15. Mai, feiern Rosmarie und Max Ziegler-Spillmann in Hausen das Fest der goldenen Hochzeit. Zu diesem speziellen Hochzeitstag gratulieren wir herzlich und wünschen den beiden gute Gesundheit und viel Glück auf dem weiteren gemeinsamen Lebensweg.


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Dienstag, 13. Mai 2014

Ort der Begegnung, des Kunstschaffens und der Kunstvermittlung Neu: openArt Galerie und Ateliers von Katrin Zuzáková und Luigi a Marca in Bickwil, Obfelden Mit drei Tagen der offenen Tür präsentieren die Künstler Katrin Zuzáková und Luigi a Marca ihr neues Zuhause, das Wohnhaus, Atelier, Galerie, Kursraum und Begegnungsort in einem ist. Obfelden erhält damit in Bickwil ein neues Zentrum für Kunst und Kreativität.

Schulklassen, welche die ausgebildete Werklehrerin erteilen will. «Es wird ein Ort sein, der vor Kreativität platzt», lacht sie.

Luigi a Marca

................................................... von regula zellweger Der kleine blonde Junge weint. Er will unbedingt auch mit der Bohrmaschine arbeiten. Denn es wird überall in den vielen grosszügigen, hellen Räumen der ehemaligen Schreinerei gebohrt, gesägt, geschmirgelt und gehämmert. Der Countdown läuft. Am Wochenende ist Open House bei openArt angesagt. Mittendrin strahlt Katrin Zuzáková Ruhe aus, beantwortet geduldig die vielen Fragen ihrer beiden kleinen Söhne, streichelt einen der beiden Hunde, die den Umzug von Stallikon noch nicht verkraftet haben, und sorgt für das Wohl der Familie. Luigi a Marca wirkt erschöpft: Nachtarbeit seit Tagen, denn Galerie und Ateliers werden am kommenden Wochenende viele Besucher anlocken.

Katrin Zuzáková Einen kleinen Jungen an der Hand, den anderen auf ihren Hüften tragend, wechselt die bekannte Ämtler Künstlerin von Raum zu Raum, ordnet was, wechselt ein freundliches Wort mit den hart arbeitenden Männern. Man kann sich bei diesem Bild kaum vorstellen, dass sie mit der schweren Kettensäge Holzskulpturen schafft. Eine Frau, eine Kettensäge, ein Kunstbe-

Kartin Zuzáková, Luigi a Marca, Enea und Dan freuen sich auf zahlreiche Besucher der Tage der offenen Tür am 16. bis 18. Mai 2014 in Bickwil. (Bild Regula Zellweger) trieb und zwei kleine Kinder, wie geht das zusammen, fragt man sich. Katrin Zuzáková bringt alles unter einen Hut: Zeichnen und Holzskulpturen schaffen, mit ihrem Mann zusammen die openArt in Roveredo mit jährlich 70 ausstellenden Künstlern und 30 000 Besuchern mitorganisieren, eigene Werke schaffen und erfolgreich Ausstellungen durchführen und eine liebevolle, engagierte Mutter sein.

«Manchmal ist es schon ein Kampf», gibt sie zu, um gleich voller Begeisterung zu erzählen: «Seit der Geburt der Kinder habe ich weniger Zeit, aber Fenster im übertragenen Sinn gingen auf: Kinder bedeuten eine neue Dimension. Sie haben Einfluss auf mein Schaffen, auf die Themen, die mich beschäftigen und die ich künstlerisch umsetze.» Katrin Zuzáková ist überglücklich: «Diese Schreinerei ist ein

absoluter Glücksfall für uns!» Feuer und Flamme für die Sache erzählt sie vom neuen Heim, vom Begegnungsort, wo nicht nur Ausstellungen, sondern auch andere kulturelle und kulinarische Anlässe stattfinden werden. Sie schwärmt vom langen Tisch, an dem Menschen allen Alters, aller Berufe, Geschlechter und Kulturen Platz haben werden, von Werk- und Malkursen für Erwachsene, Kinder und ganze

Auch Luigi a Marca steckt voller Ideen. Der Künstler ist auch ein begnadeter Ausstellungsmacher und schafft es immer wieder, auch für andere Künstler eine Plattform zu schaffen. Bereits zur Tradition gehören die openArt Ausstellungen in der Galerie Marlène in Ottenbach. Die Zusammenarbeit mit der Ottenbacher Galeristin Marlène Hegetschweiler schätzt er sehr und will sie gern noch weiter ausbauen. In Bickwil will er im grossen, lichtdurchfluteten Galerieraum vor allem Werke von seiner Frau und von sich ausstellen, der darunterliegende Raum wird anderen Künstlern zur Verfügung gestellt. Katrin Zuzáková und Luigi a Marca sind sehr offene, herzliche Menschen. Auf telefonische Anmeldung ist man immer willkommen, vor allem auch die Leute aus dem Dorf möchte die junge Familie kennen lernen. Ein traumhaft idyllischer Garten lädt zum Verweilen ein. Die Räumlichkeiten der alten Schreinerei sind der optimale Rahmen für das Lebenskonzept und den Lebensstil von zwei kreativen, offenen Menschen. Tage der offenen Tür: Katrin Zuzáková und Luigi a Marca, Brunnenstrasse 4 in Obfelden. Freitag, 16. Mai, 17 bis 21 Uhr; Samstag, 17. Mai, ab 12 Uhr, abends Balkan-Musik mit Kafi Lutz, Zita und Jakob Rohner verwöhnen mit Wein und Häppchen. Sonntag, 18. Mai, 11 bis 18 Uhr. Katrin, Telefon 078 775 03 72, E-Mail: info@Zuzáková.ch. Luigi, Telefon 079 444 21 61, E-Mail: lamarca@bluewin.ch.

Melodien, die rund um den Globus führten Jahreskonzert des Musikvereins Ottenbach mit ausländischer Beteiligung Der Musikverein Ottenbach führte an seinem Jahreskonzert die Besucher nicht nur rund um den Globus, sondern lud auch eine Gruppe ausländischer Musiker ein. Sechs junge Perkussionisten aus dem gleichnamigen Dorf in Baden-Württemberg bereicherten den musikalischen Abend mit überaus schmissigen Beiträgen. ................................................... von martin mullis Die Ottenbacher Musikanten überraschten die Musikfreunde am Jahreskonzert mit ganz besonderen Gästen. Passend zu ihren internationalen Titeln und dem Motto des Konzertes «Musikalische Reise rund um den Globus», standen auch Musikanten aus Deutschland auf der Bühne. Die musikalische Reise führte ohne Rücksicht auf Grenzen in verschiedene Kontinente: von Amerika nach Mexiko, nach Böhmen und wieder zurück in die Schweiz. Sozusagen als kundiger Reiseführer leitete Ruedi Fanger das Publikum nicht nur mit überaus interessanten Hintergrundinformationen der Stücke und Komponisten, sondern auch mit einem ganzen Sortiment an passenden Utensilien. So unterstrich er seine Erklärungen mit einem Leuchtglobus, Bildern, einem Fell oder mit einer ganz ge-

wöhnlichen Kappe in den Farben des betreffenden Landes. Und die Ottenbacher Musikanten unter der Leitung von Ivo Raimann erfüllten die vom Moderator geschürten Erwartungen voll und ganz. Eingängige Melodien aber auch schwierige und anspruchsvolle Stücke begeisterten die Besucher im vollbesetzten Gemeindesaal. Traditionellerweise wurden auch die Ottenbacher Senioren geehrt, diesmal gar mit einer Uraufführung. Der junge Komponist, Jan Müller, ist Mitglied des Musikvereins und dirigierte sein Stück «Song for Patrick» gleich selber. Die seit langer Zeit bestehende und ausgezeichnete Freundschaft mit der Ortschaft Ottenbach aus dem Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg wurde am Samstagabend mit einem weiteren Höhepunkt gefeiert.

Musikalische Leckerbissen aus Deutschland Die Verbindung und Freundschaft der beiden Dörfer besteht ganz allgemein in vielen verschiedenen Sparten, im Besonderen jedoch vor allem auch im musikalischen Bereich. Wohnt doch die Tochter eines Mitgliedes der Dorfmusik aus Ottenbach, Deutschland, Silvia Göttle, im Säuliämtler Ottenbach und amtet als Vizepräsidentin des hiesigen Musikvereins. Der Besuch aus Deutschland mit einer Perkussionsgruppe von sechs jungen Burschen bescherte mit einem schmissigen Auftritt den Musikfreunden im Gemein-

Drei Stunden beste musikalische Unterhaltung: Musikverein Ottenbach. (Bild Martin Mullis) desaal einen ganz besonderen Leckerbissen. Die musikalische Verstärkung aus Deutschland verwandelte die Bühne innnert weniger Minuten in eine veritable Strassenbaustelle mit Strassenwischern und Signaltafeln. Mit einer Menge an Schlaginstrumenten, Trommeln und Plastikeimern boten sie ein Spektakel der ganz besonderen Art. Ein Schlagzeugsolist hämmerte

auf seine Instrumente, dass die Scheiben des Gemeindesaals erzitterten. Mindestens 20 Fans aus Deutschland reisten mit ihren Perkussionisten ins Säuliamt und zusammen mit dem übrigen Publikum verwandelten sie den Saal zeitweise in einen eigentlichen Hexenkessel. Der Präsidentin, Silvia Hanselmann, blieb am Schluss der Veranstaltung lediglich noch zu dan-

ken. Den zahlreichen Musik- und Vereinsdelegationen und natürlich den Musikliebhabern für den Besuch, den vielen Helferinnen und Helfern für die Gestaltung des Abends und den Musikern für ihre ausserordentlichen Darbietungen. Sie durfte ein vergnügtes und zufriedenes Publikum nach rund drei Stunden bester musikalischer Unterhaltung verabschieden.


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Dienstag, 13. Mai 2014

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HEV Kanton Zürich tagte erneut in Knonau Delegiertenversammlung im Stampfi-Saal Ohne Diskussionen und allesamt auch ohne Gegenstimme genehmigten die Delegierten des Hauseigentümerverbands Kanton Zürich am vergangenen Samstag in Knonau sämtliche traktandarischen Geschäfte. ................................................... von urs e. kneubühl Zuerst kamen die «Hausherren» zu Wort. Gemäss der guten Sitte überbrachten vorab Walter von Siebenthal, Gemeindepräsident Knonau, René Homberger, Präsident HEV Albis, und Charles Höhn von der hiesigen Standortförderung ihre Grussworte und erhielten dabei auch Gelegenheit, die Gemeinde, den regionalen HEV und das Knonauer Amt eingehender vorzustellen. Der Knonauer Gemeindepräsident zeigte sich geehrt, dass nach dem Jahr 2000, als der HEV Kanton Zürich sein 50 000. Mitglied feierte, die Delegiertenversammlung 2014 wieder in Knonau stattfand. (Heute zählt der kantonale HEV 73 000 Mitglieder.) Er pries seine Gemeinde als intakte und lebendige Wohngemeinde, die ohne grosse Baulandreserven eine Verdichtung nach innen anstrebt. René Homberger vermerkte unter anderem zum HEV Albis, der sechstgrössten Sektion der insgesamt 24 HEV-Sektionen im Kanton Zürich, dass man, 1964 gegründet, 3 300 Mitglieder, dieses Jahr das 50-Jahr-Jubiläum feiern kann. Charles Höhn seinerseits stellte den Bezirk vor und sprach davon, dass das Säuliamt nachhaltig gefördert und gesichert werden soll, um es als ländlichen Raum im Ballungsraum sowie als gesunde und lebendige Wohn- und Lebensregion erhalten zu können. Einen musikalischen Akzent zum Säuliamt setzten später dann noch die «Räbberg-Fäger» aus Knonau, die vor dem Mittagessen mit ihrer Ländlermusik bodenständige Unterhaltung boten. Präsident Hans Egloff bemerkte in seiner Begrüssungsrede, dass er die Geschäfte der Delegiertenversammlung diesmal in einen nationalen Rahmen eingebettet habe. Er prangerte in der Folge verschiedenste eidgenössi-

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sche, aber auch kantonale Abstimmungen an, welche den Eindruck aufkommen lassen, Wohneigentümer seien Abzocker: «Wer sich etwas gespart oder auch geerbt hat, was von seinen Angehörigen gespart wurde, der wird von vielen grundsätzlich schief angesehen und gilt als suspekt.» Hauseigentümer und der HEV, so Egloff weiter, würden den Kampf aber annehmen und sich gegen solche Verunglimpfungen wehren. Die anwesenden 52 Delegierten aus den 17 Sektionen bestätigten ihren kämpferischen Willen mit entsprechend starkem Applaus. In der Folge genehmigten sie die anstehenden traktandarischen Geschäfte – Jahresbericht sowie Jahresrechnung 2013 und die Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsstelle – jeweils ohne Diskussion und ohne Gegenstimmen. Die Rechnung 2013 schliesst, bei 1,24 Millionen Franken Ertrag, mit einem Gewinn von 9 353 Franken ab. Informiert wurden die Delegierten zudem darüber, dass nun zehn einheitliche und verbindliche, elektronische Formulare auf der Homepage des Kantonalverbandes heruntergeladen werden können sowie darüber, dass der HEV Schweiz 2015 sein 100-JahreJubiläum feiern kann. Dieses werde am 8. Januar 2015 im Verkehrshaus Luzern mit der Einweihung einer speziell weiss-grün lackierten HEV-SBBLok gestartet und diese Lokomotive werde dann im Verlaufe des Jahres überall in der Schweiz unterwegs sein. Und zum Schluss kam Präsident Hans Egloff, wie angekündigt, nochmals auf bevorstehende Abstimmungen zu sprechen. Als ungünstig taxierte er, dass nach dem Rückzug der Initiative «Für mehr bezahlbaren Wohnraum» im kommenden Herbst nur noch über den Gegenvorschlag des Kantonsrates abgestimmt werden kann, zumal es dabei klar um die Beschneidung der Rechte von Hauseigentümern gehe. Genauso zulasten der Hauseigentümer gehen würden die Forderungen der voraussichtlich im nächsten Frühjahr zur Abstimmung kommenden kantonalen Initiative zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Man werde den Kampf aufnehmen.

Jumba-Musikantinnen und -Musikanten anlässlich des diesjährigen Sechseläuten-Kinderumzugs. (Bild Manuela Rapp)

Musik hören und erleben Am Sonntag, 18. Mai, findet um 14 Uhr im Gemeindesaal in Bonstetten das Frühlingskonzert der Jugendmusik Affoltern, unter dem Motto «Für Jung und Alt» statt. Neben der Möglichkeit, sich in die Welt der Musik entführen

zu lassen, kann man auch selbst in dieser Welt erste eigene Erfahrungen sammeln. In der Pause können sich interessierte Kinder und Jugendliche an verschiedenen Blasinstrumenten oder gar als Tambour versuchen. Es werden

natürlich auch Musikanten der Jugendmusik dort sein, welche selbst von ihren Erfahrungen erzählen und alle brennenden Fragen beantworten können. Valentin Bodmer

Leiterin Sozialabteilung angestellt Gemeinderat Affoltern wählte Kerstin Borek-Hopp Am 1. September 2014 tritt Kerstin Borek-Hopp (Bild) die Stelle als Leiterin Sozialabteilung der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis an. Nach einem Grundstudium in Psychologie

und dem erfolgreichen Abschluss als Sozialarbeiterin an der Fachhochschule für Soziale Arbeit, leitete die 58-Jährige verschiedene Sozialdienste in den Kantonen Aargau, Zürich und Zug. Zudem sammelte sie als Leiterin eines Durchgangszentrums während 13 Jahren Erfahrungen im Asylbereich. Derzeit ist Kerstin Borek-Hopp für die Gemeinde Cham als Leiterin der Sozial-

und Gesundheitsabteilung tätig. Neben dem Alltagsgeschäft wird Kerstin Borek-Hopp das Projekt zur Integration des Sozialdienstes in die Gemeindeverwaltung umsetzen. Dabei wird sie, neben ihrer grossen Erfahrung, auch auf ihr Nachdiplomstudium in Sozialinformatik zählen können. (tro)

Vier Führerausweisentzüge Bezirke Affoltern/Dietikon: Regionale Polizeikontrollen Die Kantonspolizei Zürich hat, unterstützt durch die Kommunalpolizei Affoltern, in der Nacht auf Samstag an verschiedenen Orten in den Bezirken Affoltern am Albis sowie Dietikon kriminal- und verkehrspolizeiliche Kontrollen durchgeführt. – Während mehreren Stunden wurden diverse Fahr-

zeuge und deren Insassen kontrolliert. Die Polizisten richteten ebenfalls ein besonderes Augenmerk auf die Fahrfähigkeit der Lenker; vier Automobilisten standen unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen. Sie mussten sich einer Blut- beziehungsweise Urinprobe unterziehen und den Führeraus-

weis auf der Stelle abgeben. Wegen anderer Übertretungen gegen das Strassenverkehrsgesetz wurden 15 Fahrzeuglenker verzeigt. An drei Fahrzeugen wurden technische Mängel beanstandet. (pd.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 13. Mai 2014

«Ich habe mich schon fast in dieses Fahrzeug verliebt» Ein Testanlass in Hedingen hat gezeigt, dass Elektrofahrzeuge alltagstauglich sind Die Testtage der Energieregion Knonaueramt und der Energiestadt Hedingen, unterstützt von fast allen anderen Ämtler Gemeinden, waren ein Erfolg. Die Ernst Schweizer AG als Gastgeber engagiert sich nicht nur als Hersteller von Solaranlagen, sondern auch als Teil ihrer Geschäftsstrategie für Energieeffizienz. Der Anlass ist gutes Beispiel für eine geglückte Zusammenarbeit von Bevölkerung, Politik und Wirtschaft für ein gemeinsames Ziel. ................................................... von bernhard schneider Peter Achermann, der Organisator des Anlasses, sucht seit 15 Jahren Wege, um vom Benzinverbrauch wegzukommen: «Als ich das Twike gesehen habe, das über 80 km/h schnell läuft und 60 km Reichweite aufweist, habe ich eines gekauft. Doch die Entwicklung geht weiter. In den nächsten zwei Jahren gehe ich wohl über zu einem Zukunftsmodell wie dem i3.» Der BMW i3 ist ausgestattet wie ein gewöhnliches Auto, auch sein Leergewicht von knapp 1,3 Tonnen und seine Nutzlast von 425 Kilogramm entsprechen dem Rahmen, den man von einem PW gewohnt ist. Sehr zufrieden mit seiner Testfahrt war der Präsident der Supportorganisation der Energieregion Knonaueramt, Kantonsrat Olivier Hofmann: «Die Fahrt mit dem Twizy war ein eindrückliches Erlebnis: er hat eine sehr gute Beschleunigung, sodass ich problemlos im Kreisel auf die Hauptstrasse gelangt bin, und anschliessend habe im Verkehr ohne weiteres mitgehalten.» Der Renault Twizy ist ein von Grund auf als Elekt-romobil gestaltetes Fahrzeug. Erhältlich als Ein- oder Zweiplätzer ist er als Quad zugelassen und eignet sich mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h für Fahrten in der Agglomeration, aber kaum auf der Autobahn. Sein Preis ist mit 9700 Franken zuzüglich Batteriemiete

bemerkenswert moderat. Der Hausemer Präsident des Bildungsressorts, Hans Amberg, hat seine Testfahrten mit Twizy begonnen, der ihn stark an ein E-Bike oder einen E-Scooter erinnert hat: «Dann habe ich den BMW i3 getestet und habe mich schon fast in das Fahrzeug verliebt. Ich bin völlig überzeugt, dass dies die Zukunft ist. Am Schluss habe ich noch den Tesla getestet, das ist natürlich der Rolls Royce unter den Elektrofahrzeugen.» Die sportlichen Tesla-Limousinen verfügen über Reichweiten zwischen 400 und 500 Kilometern und erreichen Höchstgeschwindigkeiten um die 200 km/h. Dies äussert sich im Gewicht von über zwei Tonnen, denn Akkumulatoren von solch grosser Leistungsfähigkeit sind schwer, und im Preis – das Einsteigermodell kostet 83 000 Franken. Mit diesen drei Fahrzeugen ist das Feld der Elektrofahrzeuge, die heute am Markt erhältlich sind, gut abgesteckt – sie beginnen mit extrem sparsamen Leichtfahrzeugen, erhältlich sind aber auch Klein- und Mittelklasse-PW bis hin zu Limousinen, die nichts zu wünschen übrig lassen. Ergänzend kommen neu auch Nutzfahrzeuge hinzu wie etwa der Citroën Berlingo Electrique, der mit 170 Kilometern Reichweite viele gewerbliche Bedürfnisse abdeckt. Die ganze Palette von Fahrzeugen kann abgerufen werden auf www.e-mobile.ch. Ergänzt werden die Autos von Zweirädern, die als Privatfahrzeuge, aber auch als kleine Transportfahrzeuge für KMU und Gemeinden eine effiziente, kostengünstige Alternative darstellen. Die Post setzt auf den dreirädrigen elektrischen Kyburz DXP, der wesentlich geringere Betriebskosten verursacht als die bisherigen Benzinscooters. Der Flyer Cargo, ein besonders robustes E-Bike, kann beispielsweise auf Baustellen Dienste für Kürzesttransporte leisten, die sonst nur mit wesentlich teureren und wenig flexiblen Einrichtungen möglich sind. Oder ein ausgereifter E-Scooter wie der VRone oder der Johammer lassen sich etwa für Kundenbesuche im gewerblichen Bereich einsetzen. Das

Feststimmung am Testanlass in Hedingen: Die energieeffizienten Fahrzeuge stiessen bei Bevölkerung, Wirtschaftsvertretern und Behörden auf grosses Interesse. (Bild Erika Schmid) Verzeichnis der Elektrozweiräder befindet sich auf www.newride.ch.

Modellcharakter für künftige Anlässe Im offiziellen Teil dankte Peter Ackermann, der den Anlass in Hedingen organisiert hat, vorab der Energiestadt Hedingen und der Firma Ernst Schweizer AG, die ihr Areal zur Verfügung gestellt hat. Andreas Haller, Bereichsleiter Sonnenenergie-Systeme und Mitglied der Geschäftsleitung, erläuterte die Philosophie der Ernst Schweizer AG, die unter anderem das Ziel verfolgt, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Mitarbeitenden möglichst energieeffizient zur Arbeit gelangen. Wer nahe am Arbeitsplatz wohne, erhalte keinen Parkplatz, deshalb sehe man den Chef, Hansruedi Schweizer, häufig selbst auf dem Velo. Neuen Mitarbeitenden würden neben dem Einführungskurs «Umwelt» auch Eco-Drive-Fahrkurse angeboten. Er selbst als GL-Mitglied reise mit dem Generalabonnement im Zug und Bus, gegebenenfalls ergänzt mit einem MobilityFahrzeug. Der Hedinger Gemeinderat

Ruedi Fornaro wies darauf hin, dass sich Hedingen seit langer Zeit vorbildlich um Energieeffizienz kümmere. So gebe es hier mehr Quadratmeter Sonnenkollektoren als Einwohnerinnen und Einwohner, was wohl ziemlich einmalig in der Schweiz sei. Die Hedinger Industriebetriebe hätten sich bereits vor Jahrzehnten darum gekümmert, mit eigenen Gleisen so viel wie möglich mit der Bahn zu transportieren. Dies gelte auch für die Zingg Transporte AG, die nur jene Wegstrecken auf der Strasse bewältigten, für welche die Schiene keine konkurrenzfähige Alternative darstelle. Der Leiter der Standortförderung Knonaueramt, Charles Höhn, erläuterte, wie sich aus der Standortförderung heraus die Idee der Energieregion ergeben hat, die im Zusammenspiel von Wirtschaft und Politik modellhaft aufgebaut werde. Der Präsident der Supportorganisation, Olivier Hofmann, ist überzeugt, dass Elektromobilität einen wichtigen Beitrag für die Energiestrategie 2050 mit dem Ziel der «2000Watt-Gesellschaft» leiste: «Als ich 1962 geboren wurde, verbrauchten wir in der Schweiz 2000 Watt. Heute sind es

6500 Watt pro Kopf. Wir müssen die Effizienz erhöhen, die Speichermöglichkeiten ausbauen und die Netz- und Infrastruktur anpassen, um wieder auf 2000 Watt zu kommen.» Urs Schwegler, der als Vertreter von e’mobile und NewRide für die Organisation der Fahrzeuge zuständig war, zeigte sich sehr beeindruckt von Qualität und Besuch des Hedinger Anlasses. «20 Jahre lang sprach die Automobilindustrie davon, in zwei bis drei Jahren Elektrofahrzeuge auf den Markt zu bringen – jetzt, da ich kaum mehr daran geglaubt habe, sind sie plötzlich da, und zwar in einer breiten Palette.» Hinzu kommen Hybrid- und Gasautos, die ebenfalls einen Beitrag zur Reduktion des Energieverbrauchs, der Erdölabhängigkeit und des CO2Ausstosses leisten. Die Organisationen e’mobile, gasmobil und NewRide haben von EnergieSchweiz den Auftrag erhalten, in allen Regionen der Schweiz künftig in Zusammenarbeit mit den Standortgemeinden Testanlässe anzubieten – der gelungene Anlass in Hedingen hatte für diese Veranstaltungen geradezu Modellcharakter.

forum

Nein zur Mogelpackung Abstimmungsvorlage «Bundesbeschluss über die medizinische Grundversorgung». Am 18. Mai kommt der «Bundesbeschluss über die medizinische Grundversorgung» vors Schweizer Volk. Es handelt sich dabei um den direkten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin». Der bundesrätliche Gegenvorschlag hat jedoch gar nichts mehr mit dem ursprünglichen Anliegen der Initianten zu tun, welche sicherstellen wollten, dass es in der Schweiz auch in Zukunft genügend Hausärzte gibt. Im Gegenteil: der Gegenvorschlag will die Stellung des Arztes schwächen. Geplant ist die Einsetzung interprofessioneller Teams, welche in Gesundheitszentren tätig sind und als sogenannt «hierarchiefreie Teams» funktionieren sollen. Es soll also nicht mehr in erster Linie der gut ausgebildete Arzt sich dem Anliegen eines Patienten annehmen, sondern billigere Nichtärzte. Das habe nicht ich erfunden, das ist so nachzulesen in der Botschaft des Bundesrates zur Änderung des Medizinalberufsgesetzes (MedBG), auf S. 16.: Die «Angehörigen

nichtmedizinischer Berufsgruppen (sollen) ermächtigt werden, Patientinnen und Patienten direkt zu empfangen.» Mit den Angehörigen nichtmedizinischer Berufsgruppen sind Krankenschwestern, Podologen, Hebammen, Physiotherapeuten usw. gemeint. In Zukunft sollen also diese Angehörigen nichtmedizinischer Berufsgruppen über Diagnose und Medikation und vieles mehr befinden. «Die Pflegeexpertin und der Pflegeexperte APN veranlasst bei Patientinnen und Patienten, die sich in einer stabilen Phase befinden, diagnostische Tests, interpretiert diese, nimmt die Anpassung der Medikation vor und leitet weitere erforderliche Therapien ein.» (Vorentwurf zum Bundesgesetz über die Gesundheitsberufe /GesBG, erläuternder Bericht Seite 38). Ist es wirklich das, was wir wollen? Soll unsere Gesundheit in Zukunft nicht mehr in der kompetenten Hand unseres Hausarztes liegen, zu dem wir ein Vertrauensverhältnis haben, der unsere ganze Geschichte, die unsere ganze Familie kennt? Soll in Zukunft ein «Nichtarzt» über unsere Gesundheit entscheiden, Diagnosen

stellen, Medikamente verschreiben ganz so, wie in den von Bundesrat Berset hochgepriesenen nordischen Ländern? Von den skandinavischen Ländern hört man, dass ihr Gesundheitsmodell durch die Zentralisierung und Verstaatlichung hochgradig bürokratisiert und dadurch extrem teuer ist, dass unmenschliche Wartefristen bestehen und dass durch «Nichtärzte» oft Fehldiagnosen mit tödlichen Folgen gestellt werden, dass eine Zweiklassenmedizin besteht, weil Skandinavier, die es sich leisten können, sich lieber im Ausland medizinisch behandeln lassen. Bundesrat Berset führt uns durch gezielte Falschinformation hinters Licht. Er gaukelt uns vor, dass die Hausarztmedizin gestärkt werden soll. Wühlt man aber durch all die Papiere durch, so findet man ganz andere, alarmierende und erschreckende Fakten. Ich finde es mehr als stossend, dass wir nicht offen und ehrlich über solch wahnwitzige Pläne informiert werden. Immerhin geht es dabei um unsere Gesundheit und letztlich um die Frage von Leben und Tod. Danièle Beringer, Wettswil

Die CVP zum Urnengang vom 18. Mai Eidgenössische Vorlagen: Bundesbeschluss über die medizinische Grundversorgung (Direkter Gegenentwurf zur Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin»). Bundesrat und Parlament empfehlen, den Verfassungsartikel anzunehmen: Ja. Volksinitiative «Pädophile sollen nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen». Änderung des StGB, MStGB und JStG. Die Initiative konzentriert sich auf Sexualstraftäter, doch ein bedeutender Teil der sexuellen Übergriffe auf Kinder geschieht innerhalb der Familien oder in Bekanntenkreisen: Nein. Volksinitiative «Für den Schutz fairer Löhne» (Minimallohn-Initiative). Der Staat soll nicht direkte Eingriffe in die Lohnpolitik nehmen, er muss aber die Missbräuche bekämpfen: Nein. Bundesgesetz über den Fonds zur Beschaffung des Kampfflugzeuges Gripen (Gripen-Fonds-Gesetz). Vertrauen wir unseren Fachleuten: Ja. Kantonale Vorlagen: Volksinitiati-

ve «Weniger Steuern für Gewerbe» (Kirchensteuerinitiative). Von den Leistungen, welche die kirchlichen Körperschaften erbringen, profitieren alle, auch die Unternehmen: Nein. Volksinitiative «Keine Werbung für alkoholische Getränke auf Sportplätzen sowie an Sportveranstaltungen im Kanton Zürich». Unverhältnismässiger Eingriff. Verbote hat es genug: Nein. CVP Bezirk Affoltern ................................................... > Weitere Zuschriften auf Seite 9

Grüne für Sonja Humbel Am nächsten Sonntag findet der 2. Wahlgang fürs Schulpräsidium in Affoltern statt. Die Grünen empfehlen Sonja Humbel zur Wahl. Sie ist engagiert, kompetent und bringt Erfahrung im Personalbereich mit. Wir sind überzeugt, dass sie ihre neue Aufgabe gut meistern wird und schenken ihr Vertrauen. Vorstand Grüne Affoltern


Forum

Dienstag, 13. Mai 2014

Skandalöse Subventionen

Soziale Verpflichtung oder Zwangsabgabe?

Zur Mindestlohninitiative.

Leserstimmen zur Kirchensteuerinitiative.

Gewinne ganz für die Privatunternehmer, die Schulden dem Staat: Diese erzwungene Quersubventionierung von lohndrückenden Firmen und ihren Aktionären ist gang und gäbe. Und für die Patrons ist sie eine Selbstverständlichkeit. So findet etwa Heinz Karrer, der Präsident des Wirtschaftsdachverbandes Economiesuisse: «Wir haben einen ausgebauten Sozialstaat.» Der solle einspringen, wenn «der Lohn nicht zum Leben reicht». Skandalös findet diese Abzockerhaltung der Wiler Sozialvorsteher Dario Sulzer. Dario Sulzer sagt: «Das sind die Gleichen, die sonst immer und überall weniger Staat wollen. Ausgerechnet diese zahlen ihren Arbeitern miserable Löhne und schicken sie dann zur Sozialhilfe.» Auch Wettingens Gemeinderätin Yvonne Feri hält die Logik von Heinz Karrer für ein No-go. Sie sagt: «Ich bin nicht bereit, mit Sozialhilfegeldern hohe Betriebsgewinne zu subventionieren.» Und die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler würden das auch nicht wollen. Und sie, was sagen sie als Steuerzahler oder Steuerzahlerin? Wenn sie nicht einverstanden sind, dass mit Steuergeldern/Sozialhilfegeldern hohe Betriebsgewinne subventioniert werden, dann haben sie die Möglichkeit, am 18. Mai 2014 an der Urne mit einem ja zur Mindestlohninitiative diesen Missstand zu beheben. Felix Keller, Hedingen

Gaby Noser Fanger als Gemeindepräsi Zweiter Wahlgang in Ottenbach. Als ehemalige Gemeinderätinnen in Ottenbach kennen wir die Arbeit in der Gemeindebehörde und die Ressourcen, die ein solches Amt voraussetzt, um das Gremium und die Verwaltung umsichtig und initiativ zum Erfolg zu führen. Dass die Person im Dorf verankert ist und auf gute Sozialkompetenzen zurückgreifen kann, um den Puls der Bevölkerung zu spüren, ist dabei besonders wichtig. Wir sind überzeugt, dass Gaby Noser Fanger diese Voraussetzungen mitbringt. Sie kennt unser Dorf und die Gepflogenheiten der Bewohnerinnen und Bewohner seit ihrer Kindheit. Ihre verschiedenen Tätigkeiten im Dorf beweisen, dass sie gerne auf Menschen zugeht, ein offenes Ohr für deren Anliegen hat und bereit ist dafür auch Lösungen zu finden. Durch ihre langjährige berufliche Erfahrung als dipl. Geografin ist sie für die anstehenden Projekte in Ottenbach sehr gut gerüstet. Als motivierte Gemeinderätin mit dem Ressort Hochbau lernte sie die vielfältigen Aufgaben kennen und ist damit gut vorbereitet für das Amt der Gemeindepräsidentin. Deshalb wählen wir am 18. Mai Gaby Noser Fanger zur Gemeindepräsidentin. Elisabeth Kunz, ehem. Gemeinderätin 1978-1986 Vreni Fanger, ehem. Gemeinderätin 1986-1994 Trudi Streule, ehem. Gemeinderätin 1994-2006

Letzte Zuschriften Mit den Zuschriften in der heutigen Ausgabe schliesst der «Anzeiger» – wie angekündigt – die Diskussion über die Abstimmungsvorlagen und Wahlen vom 18. Mai ab.

Die Kampagne gegen die Initiative der Jungfreisinnigen zur Abschaffung der Kirchensteuer für juristische Personen ärgert. Klarzustellen ist gleich zu Beginn, dass ich in keiner Weise bestreite, dass es für die Allgemeinheit nützliche Aktivitäten der Kirche gibt. Solche Aktivitäten sind aber offensichtlich keine Rechtfertigung der Steuererhebung, sonst könnte auch der Samariterverein Steuern erheben. Ein Etikettenschwindel ist es, wenn in einem Inserat erklärt wird, man sei gegen die Initiative, weil man das gemeinnützige Engagement der Kirchen schätze. Ein Beispiel soll dies zeigen: Wenn ich, was ich gelegentlich tue, einen Klienten gratis berate oder vertrete, weil er kein Geld hat, dann ist dies ein gemeinnütziges Engagement. Wenn ich aber, was auch vorkommt, einen Klienten, der kein Geld hat, amtlich verteidige und vom Staat bezahlt werde, dann ist dies ein Geschäft und kein gemeinnütziges Engagement. Soweit die Sozialarbeiter und Pfarrer der Kirche also für ihr Tun angemessen aus Steuermitteln bezahlt werden, kann von gemeinnützigem Engagement keine Rede sein. Kirchennahe Kreise erklärten in einem Leserbrief, die Kirchen täten viel Nützliches, sie betreuten Katastrophenopfer, unterstützten junge Leute bei der Lehrstellensuche und besuchten Gefangene und Kranke. Bei einigen diesen Aufgaben handelt es sich um staatliche Aufgaben (Lehrstellensuche, Katastrophenhilfe). Wenn der Staat für solche Aufgaben private Organisationen (warum nicht auch Kirchen) einsetzen will, soll er sie aus allgemeinen Steuermitteln bezahlen. Die privaten Organisationen sollen sich aber nicht selber aus den Steuern bedienen können, da es das Recht des Staates ist zu bestimmen, wie und von wem solche Aufgaben erfüllt werden. Wenn die Kirchen ihre Steuern damit begründen, dass sie Kranke und Gefangene besuchen, dann stellt sich einfach die Frage, ob sie dies nicht mehr tun würden, wenn sie die Steuern der juristischen Personen nicht mehr hätten. Und man fragt sich weiter, wie sich denn dies mit dem Wort Jesu «Was Ihr dem Geringsten unter Euch getan habt, das habt Ihr mir getan» (Mt. 25, 40) vereinbaren liesse,

falls sich die vielen Fans des Sozialeinsatzes der Kirche überhaupt noch bewusst sind, dass es eine Bibel gibt, die ganz entfernt etwas mit der Kirche zu tun hat, und dass die Kirche ganz nebenbei auch noch einen spirituellen Auftrag hat. Die viel gescholtenen islamischen Gemeinschaften lassen die (relativ zahlreichen) Gefangenen islamischen Glaubens in Schweizer Gefängnissen durch Imame besuchen, und auch die Freikirchen tun das, ohne dass sie dazu Steuern brauchen. Für Krankenbesuche gilt das Gleiche. Wenn die ev.ref. Landeskirche nicht in der Lage ist, ohne Steuern ihre Kranken und Gefangenen zu betreuen, dann soll sie ihre Türen schliessen oder sich in eine Sozialcoaching-Firma umwandeln. Hans Hegetschweiler, Hedingen .........................................................................

Weshalb ein Ja nicht die Apokalypse bedeutet Am 18. Mai wird über die Abschaffung der Kirchensteuer für juristische Personen im Kanton Zürich abgestimmt. Unsere Initiative sorgt für kontroverse Diskussionen im Bereich der Trennung von Kirche und Staat. Im Vorfeld zur Initiative wird von Kritikern der Untergang der Kirche und die nahende Apokalypse prophezeit. Viele dieser Kritiker scheinen sich jedoch nicht bewusst zu sein, dass der Kanton Zürich längst nicht der einzige Kanton ohne Kirchensteuerpflicht für juristische Personen wäre (AG, AR, BS, GE, VD, SH). Im Kanton Wallis können Gemeinden selber darüber entscheiden und in den Kantonen Tessin und Neuenburg ist die Kirchensteuer für juristische Personen fakultativ. Nun werden jedoch fehlende Sozialleistungen der Kirche als bevorstehende «Dürren» vorausgesehen. Es scheint aber in den anderen Kantonen problemlos zu funktionieren. Die wichtigen und unbestrittenen sozialen Dienstleistungen können ganz offensichtlich auch ohne diese Zwangsabgabe finanziert werden. Es gibt keinen Grund weshalb es im Kanton Zürich anders aussehen soll. Worin besteht dann der Sinn, diese Absurdität weiter zu unterstützen, dass nicht religiöse Institutionen eine

Abgabe entrichten, die auf dem Glauben basiert? Deshalb kommt nur ein klares Ja für die Kirchensteuerinitiative in Frage. Silja Guggisberg, Vorstandsmitglied Jungfreisinnige Säuliamt .........................................................................

Das Argument der «reformierten Bratwurst» Achtzig Prozent der Erträge aus Kirchensteuern juristischer Personen stammen von Grossunternehmen. Die meisten kleinen Betriebe sind nicht als juristische Person verfasst und zahlen ohnehin keine Kirchensteuer. Der Dachverband der Wirtschaft, die Zürcher Handelskammer, empfiehlt ein Nein zur Kirchensteuerinitiative, denn die Kirchen trügen mit ihren Angeboten zum sozialen Frieden und damit zur Lebensqualität bei – und das seien auch wichtige Standortfaktoren. Ein Wettbewerbsnachteil sei die Kirchensteuer jedenfalls nicht, dafür sei die tatsächliche Belastung zu gering, soweit die Handelskammer. Die Promoter der Kirchensteuerinitiative sagen aber, dass Unternehmen sich ja nicht taufen lassen könnten und auch keine «reformierten Bratwürste» verkauften. Aber welcher Metzger bietet schon eine reformierte Bratwurst an, wenn er den Weihnachtsbraten verkaufen kann? Und das gilt nicht nur für den Metzger. Fast alle Unternehmen feiern die kirchlichen Feste Ostern und Weihnachten – zum Teil fast eifriger als die Kirchen selber: Ab Ende Oktober geht die Weihnachtswerbung los. Es gibt verkaufsoffene Sonntage, auch schon vor Ostern. Ganze Branchen takten ihre Absatzplanung, Werbung und Lieferketten nach dem Kirchenjahr. Das zeigt, was für einen immensen Marktwert diese Events aus den Kirchenkalendern erreicht haben. Und das alles ohne kirchliche Lizenzgebühren oder Werbeverbote, weil die Kirchen mit ihrem Erbe anders umgehen als beispielsweise das Olympische Komitee oder die FIFA. Die von den Kirchen tradierten und gepflegten Feste werden kommerziell genutzt und sind mittlerweile Motoren der Wirtschaft. Die Umsätze und Gewinne steigern Wohlstand und Kaufkraft. Davon profitieren alle Un-

ternehmen, mehr oder weniger, direkt oder indirekt. Daraus nun eine Kirchensteuer für juristische Personen zu begründen, wäre aber ebenso falsch, wie dieselbe mit dem «reformierten Bratwurst»-Argument abschaffen zu wollen. Es geht vielmehr um die Frage, ob wir die vernünftige, weitgehende – aber nicht totale – Trennung von Kirche und Staat so beibehalten wollen. Es geht um die Frage, ob wir anerkennen und bewahren wollen, dass unsere christliche, kirchliche Geschichte und Kultur enger mit der Identität und Wirtschaft unseres Landes zusammenhängen als es vordergründig scheint. Ostern und Weihnachten sind vermutlich nur oberflächliche Beispiele dafür. Die von den Initiativgegnern vielzitierte solidarische Gesellschaft ist ein gewichtigeres Beispiel, und es gäbe noch mehr. All dem sollten wir Sorge tragen und die Kirchensteuerinitiative ablehnen. Johannes Bartels, Aeugst .........................................................................

Wie viel Wert ist mir das soziale Engagement der Kirche? Die Diskussion um die Kirchensteuerinitiative beschäftigt auch mich. Ursprünglich wollte der Kantonsrat einen Gegenvorschlag ausarbeiten, wonach die juristischen Personen selber entscheiden, wer der Begünstigte der Steuergelder sein soll. Dies wurde jedoch abgelehnt. Nun stehen also 100 Mio. Franken Steuergelder auf dem Spiel. Dies scheint auf den ersten Blick eine grosse Summe. Es wird mit Leistungsabbau im Sozialbereich der Landeskirchen gedroht und gejammert. Wenn wir diese Summe auf die über 15-jährigen Mitglieder der evangelisch reformierten, der römisch katholischen und jüdischen Gemeinschaften aufteilen, dann ergibt das pro Jahr 140 Franken oder pro Monat rund 12 Franken. Wenn dieser Betrag pro Mitglied nicht mehr aufgebracht werden kann, ist es dann um die Solidarität innerhalb der Landeskirchen nicht schlecht bestellt? Müsste in diesem Fall nicht über deren Berechtigung nachgedacht werden? Hans Peter Häring, Kantonsrat EDU, Wettswil

Verantwortung durch Dialog

Gemeinderat beginnt bei null

Faire Kirchensteuern

Leserbriefe vom 9. Mai.

Zu den Wahlen in Ottenbach.

Sehr geehrte Frau Häusermann, sehr geehrter Herr Keller, glücklicherweise gibt es in unserer Gemeinde Wählerinnen und Wähler, welche ihre Verantwortung wirklich wahrnehmen. Sie begnügen sich nicht mit offenen Fragen und unsachlichen Mutmassungen aus der Märchenwelt der Gebrüder Grimm. Dafür ist die Situation in Ottenbach nach dem 1. Wahlgang zu ernst. Diese wirklich Interessierten sind offensichtlich nicht vorbehaltlos Ihrer Meinung; sie sind zumindest offen für Alternativen bei der Besetzung des Gemeinde-Präsidiums. Deshalb haben sie Ihre Fragen direkt an mich gerichtet. Sie haben mich in persönlichen Gesprächen kennengelernt und sich dadurch selber ein Bild über meine Motivation und meine Gesinnung machen können. Dies haben Sie beide unterlassen. Wie sagte Voltaire doch so treffend? «Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun». An dieser Stelle danke ich all diesen Menschen für ihren Zuspruch, Ihr Interesse, ihre kritischen Anregungen, sowie ihre Unterstützung. P.S. In zwei Artikeln wurde klar zum Ausdruck gebracht, dass ich parteilos bin ... Roger Hatzi, Ottenbach

Am 8. Mai führte die SVP-Ortssektion Ottenbach die ordentliche Generalversammlung durch. Die statuarischen Geschäfte wurden zügig erledigt. Der bisherige Vorstand ist in seinem Amt bestätigt, neu im Vorstand (Beisitzer) ist der neu gewählte Gemeinderat Peter Weis. Mit Bedauern hat die SVP Ottenbach von der Nicht-Wahl der verdienten Gemeinderäte Bruno Ruh und Kurt Weber Kenntnis genommen. Zusammen mit dem Rücktritt von Fritz Schumacher sind drei erfahrene und kompetente Persönlichkeiten nicht mehr im Gemeinderat vertreten. Umfangreiches Fachwissen und ein grosses Beziehungsnetz, auch über die Bezirksgrenzen hinaus, geht verloren. Die geplante schrittweise Ablösung im Laufe der nächsten Amtsperiode ist nicht mehr möglich. Der neue Gemeinderat beginnt faktisch wieder bei null. Um Schadensbegrenzung bemüht setzen wir auf Integrität und Führungserfahrung statt auf Überforderung. Wählen Sie deshalb am 18. Mai Roger Hatzi in den Gemeinderat und zum Gemeindepräsidenten.

Sollst du oder sollst du nicht? «Anzeiger» vom 9. Mai 2014 – eine Antwort.

SVP-Ortssektion Ottenbach

Zu Florian Maiers Ausführungen möchte ich sagen, dass das Zitieren von Bibeltexten oft etwas gefährlich sein kann, vor allem wenn man ein, zwei Verse einfach willkürlich aus dem Kontext herausnimmt und in einen Werbetext einschleust. Es gäbe andere Verse in der Bibel, die man für das Beibehalten der Kirchensteuer für juristische Personen zitieren könnte, doch liegt es mir fern, hier eine Bibelauslegung zu starten. Es geht meiner Meinung nach um praktische und menschliche Anliegen, die für ein Nein zu dieser Initiative sprechen. Anliegen und Anlässe, die die Lebensqualität vieler Menschen betreffen, sind zum Beispiel Seniorenanlässe, Beratungsdienste (Paarberatung usw.), Kinder- und Jugendarbeit, Frauen- und Männerarbeit, Mütterberatung, das Erhalten von historisch wertvollen Gebäuden und vieles mehr. In allen Kirchgemeindehäusern werden Vorträge und Versammlungen von Vereinen abgehalten, dies zu sehr günstigen Konditionen, meist sogar ohne Spesen für die Vereine. Für öffentliche Konzerte werden Kirchen und Orgeln zur Verfügung gestellt. All dies funktioniert dank den Kirchen-

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steuern der Firmen. Niemand will hier jemanden bestehlen. Es geschieht, ist zum Wohl der ganzen Bevölkerung und zu dieser gehören auch die juristischen Personen und deren Angestellte. Ob man die Angebote nutzt, steht dann jedem frei. Auch mit Staats- und Gemeindesteuern werden Dinge finanziert, mit denen nicht jeder einverstanden ist und doch müssen wir diese Steuern bezahlen, weil sie dem allgemeinen Wohl dienen. Spricht hier jemand von «bestehlen»? Mit Werner Oertle stimme ich insofern überein, als diese Initiative vor allem die Gewinnoptimierung zugunsten der Aktionäre und Besitzer zum Ziel hat und zwar auf dem Buckel der einfachen Steuerzahler. Nach einem Ja für die Initiative würden viele Dienste und Angebote, an welche die Kirchen Beiträge zahlen, teurer oder müssten gar verschwinden. Vieles würde auf staatliche Organe umgewälzt, was wiederum mit kantonalen- und Gemeindesteuern bezahlt werden müsste. Endeffekt: Steuererhöhungen für den einzelnen Bürger oder ein schlechteres Angebot für alle. Legen Sie ein «Nein» ein bei der Kirchensteuerinitiative. Das ergibt dann weiterhin faire Kirchensteuern, von denen wir alle profitieren können. Margrit Iseli, Stallikon


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«King For A Day»

Fünf Ausstellerinnen teilen sich dieses Wochenende die Galerie Märtplatz in Affoltern. > Seite 13

«Crown of Glory» taufen ihr zweites komplettes Album im «Break», Affoltern. > Seite 17

Dienstag, 13. Mai 2014

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Fussballer punkten Wettswil-Bonstetten spielt im Tessin unentschieden, der FCA gewinnt in Embrach. > Seite 19

FotoArt ergänzt FineArt Nachfrage nach Solarstrom steigt Tage der offenen Tür mit Bilder-Ausverkauf

EKZ sucht im ganzen Versorgungsgebiet private Produzenten

FineArt Company im Alten Gemeindehaus hat eine Schwester bekommen. Um das Angebot übersichtlicher zu präsentieren, wird die gesamte Fotografie unter dem neuen Namen «FotoArt Company» zusammengefasst, während das Print-Angebot weiterhin bei FineArt Company bleibt.

Immer mehr Kunden der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) beziehen Solarstrom. Um der steigenden Nachfrage nachzukommen, findet bis 21. Mai zum vierten Mal eine Ausschreibung für Produzenten statt.

FineArt Company steht für Qualitätsdruck auf Leinwand, Fotopapier, FineArt Papier und Aluminium. Individuelle Gestaltung und Formatwahl mit bester Beratung sind eine Selbstverständlichkeit. Bei der FotoArt Company stehen Portraitfotografie, Hochzeitsreportagen und Firmenportraits im Mittelpunkt. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Shooting im Studio, draussen oder beim Kunden vor Ort gemacht werden soll. Auch da ist Flexibilität und das Individuelle oberstes Gebot. Für Interessierte öffnet die FineArt und FotoArt Company ihre Türen und lädt zu einem informativen Stöbern ein. Die Besucher erhalten Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen. Sowohl im Printbereich als auch bei der Fotografie steht der Inhaber Thomas Hadorn für Fragen gerne zur Verfügung.

Thomas Hadorn, Inhaber von FineArt und FotoArt Company, freut sich auf Besucher. (Bild Pitsch Bregenzer) der, die sich im Laufe der Jahr angesammelt haben, zu sehr günstigen Konditionen verkauft. Darunter finden sich viele Leinwandbilder, Fotoprints auf Alu oder Dibond, reine AluPrints und viele qualitativ hochstehende FineArt-Prints. Vorbeischauen und herumstöbern lohnt sich. Openhouse mit Bilder-Ausverkauf am Freitag, 16. Mai, 16 bis 19 Uhr und Samstag, 17. Mai,

Bilder-Ausverkauf Die beiden Firmen brauchen zudem mehr Platz. Deshalb werden alle Bil-

10 bis 16 Uhr, FineArt Company, Zürichstrasse 96, Affoltern (Altes Gemeindehaus, 1. Stock). Infos unter www.fineartcompany.ch und www.fotoartcompany.ch.

Das Spiel mit den kleinen Glaskugeln Murmel-Meisterschaft im Coopark Affoltern Am Mittwoch, 14. Mai, eröffnet Sandmaler Urs Rudin die Murmel-Meisterschaft im Coopark Affoltern. Bis zum 17. Mai spielen kleine und grosse Murmel-Fans um den Einzug ins Schweizer Finale. Das Mitmachen lohnt sich auch beim grossen Wettbewerb.

geisterte er ein Millionenpublikum. Bei seiner fesselnden Sandmalerei entstehen perfekt auf Musik abgestimmte Bilderabfolgen auf Sand. An der Murmel-Meisterschaft teilnehmen können Murmler ab sieben Jahren kostenlos. Gespielt wird am 14. Mai von 14 bis 18 Uhr, am 15./16. Mai von 12 bis 18 Uhr und am 17. Mai von 11 bis 16 Uhr. Die geschicktesten Murmelschnipser qualifizieren sich für Vom 14. bis 17. Mai findet im Coopark das Center-Finale vom 17. Mai um 16 Affoltern die 7. Schweizer Murmel- Uhr. Der Sieger des Finales tritt dann Meisterschaft statt. Das Spiel mit den am 13. September im Wankdorf kleinen Glaskugeln startet am Mitt- Center Bern an der Schweizer Meisterwoch, 14. Mai um 12.30 Uhr mit einer schaft gegen die Sieger der weiteren faszinierenden Darbietung von Sand- Center-Meisterschaften an. Und vielmaler Urs Rudin. In der Fernsehshow leicht kämpft er im Anschluss gar als «Die grössten Schweizer Talente» be- frisch gekürter Schweizer Meister um den WeltmeisterTitel. Unter allen Wettbewerbsteilnehmenden werden ein neuer Seat Leon ST, Familienferien, Wochenend-Reisen und weitere Preise verlost. Mit dem vor Ort erhältlichen Couponheft profitieren Besucher zudem von 19 attraktiven Einkaufsangeboten. Im Coopark wird der Murmel-Meister gesucht. (Bild zvg.)

Erneuerbare Energie ist bei den Kunden beliebt, auch Solarenergie. Um dieser Nachfrage nachzukommen und den Anteil der Solarenergie am Energieabsatz zu erhöhen, betreiben die EKZ-eigene Solaranlagen auf grösseren Dachflächen und kaufen Solarstrom von privaten Stromproduzenten. Bereits 1997 haben die EKZ das Potenzial der Solarenergie erkannt und die EKZ Solarstrombörse ins Leben gerufen, um den Strom von privaten Solarstromproduzenten abzunehmen. Inzwischen erfolgt die Ausschreibung

neuer Kontingente für die Solarstrombörse zeitgemäss über eine online Auktionsplattform, die von den EKZ initiiert und gemeinsam mit Partnern weiterentwickelt wurde.

200 MWh Solarstrom gesucht Anlässlich der Tage der Sonne schreiben die EKZ erneut ein Kontingent für 200 Megawattstunden aus. Solarstromproduzenten aus dem Versorgungsgebiet der EKZ können sich bis zum 21. Mai für die Online-Auktion auf www.solarstrom.ch registrieren und ihren Verkaufspreis für Solarstrom eingeben. Es werden Abnahmeverträge über zehn Jahre vergeben. Aktuell verkaufen bereits 150 private Anbieter ihren Strom über die EKZ Solarstrombörse. Ausserdem produzieren die EKZ selbst drei Gigawattstunden Solarstrom pro Jahr. Sie ha-

ben sich zum Ziel gesetzt, bis im Jahr 2030 mindestens 60 GWh Strom aus erneuerbarer Energie pro Jahr im Inland zu produzieren. Für Hanspeter Fuchs, Leiter Erneuerbare Energie, ist klar, dass die Solarenergie einen wichtigen Anteil daran haben wird. «In der Schweiz liegt zurzeit das grösste Potenzial in der Sonnenenergie, da Solarprojekte schnell realisiert werden können und die Risiken überschaubar sind.» Die anderen Anlagen stehen auf Dächern von Gemeinden, Bauernhöfen oder Industriekonzernen, die ihre Dachflächen den EKZ vermieten. 2013 wurden 15 neue Anlagen realisiert – und damit die Solarstromproduktion der EKZ verdoppelt. Auch über viele Anfragen von Gewerbetreibenden oder öffentlichen Verwaltungen, die sich für das Geschäftsmodell der Dachmieten interessieren. (pd)

Eurozone auf gutem Weg Egon Wenzinger* über den Aktienmarkt Wir beurteilen Schweizer Aktien im Vergleich zu globalen Aktien neutral. Der Schweizer Markt bietet ein stabileres Gewinnwachstum als die wichtigsten Vergleichsmärkte, besonders in Europa. Die Gewinne werden weiterhin durch Währungseffekte belastet, die das Gewinnwachstum im ersten Halbjahr 2014 um über 5 Prozentpunkte mindern dürften. Der Markt ist weniger volatil und zeigt eine robuste Kursdynamik. Wir bevorzugen Mid Caps, die eine überdurchschnittliche Bilanzstärke, gutes Gewinnwachstum und attraktivere Bewertungen gegenüber dem Durchschnitt des Schweizer Marktes bieten.

Anlegen in den USA In US-Aktien sind wir übergewichtet. Trotz der jüngsten geopolitischen Besorgnisse wegen der Ukraine und der Nervosität in Bezug auf die Schwellenländer, halten wir die US-Erholung für nachhaltig und die Fundamentaldaten des Aktienmarkts für solide. Die Ge-

winne steigen, die Geldpolitik bleibt trotz der Reduzierung der Wertpapierkäufe des Fed expansiv und breit gefasste Bewertungsindikatoren sind nicht überzogen. Die Märkte Egon Wenzinger. dürften hauptsächlich vom Wachstum der Unternehmensgewinne, besonders in den Sektoren Finanzwesen, IT und Industrie, Auftrieb erhalten.

Chancen in der Eurozone In Aktien der Eurozone sind wir übergewichtet. Die Dynamik des Wirtschaftswachstums in der Region lässt in Verbindung mit der anziehenden Aktivität im globalen Fertigungssektor gute Unternehmensgewinne in der Eurozone erwarten. In den letzten Monaten haben sich die Gewinne bereits verbessert. Wir bevorzugen den

Nicht-Basiskonsumgütersektor, der ein gutes Umsatz- und Gewinnwachstum bietet und hohe freie Cashflows erwirtschaftet. Finanzwerte weisen eine attraktive Bewertung und ein überdurchschnittliches Gewinnwachstum auf. Versorger sind günstig, ihre Gewinne werden wieder wachsen.

Konsumsteuererhöhung in Japan Japanische Aktien schätzen wir neutral ein. Da sich der Yen in letzter Zeit langsamer abgeschwächt hat, prognostizieren wir eine Verlangsamung des Gewinnwachstums der Unternehmen auf 10 Prozent im Geschäftsjahr 2014. Die Konsumsteuererhöhung im April ist ein grosses Risiko für das Wirtschaftswachstum der kommenden Monate. Sollte die Inflation stark zurückgehen, dürfte die Bank of Japan ihre geldpolitischen Impulse verstärken. *Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Vermögens- und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern. Telefon 044 762 24 40.

Gewinner an der Expo in Obfelden Am FGA-Stand gab es neben Informationen zu Kabel-/Glasfasernetz, Internet, Telefonie, Digital-Radio- und TVAngebot sowie Senderumschaltung

auch Seifenblasen für die Kleinen und einen Labyrinth-GeschicklichkeitsWettbewerb. Aus den rund 200 Teilnehmenden wurden die Gewinner ge-

André Kuchen, Geschäftsführer Fernsehgenossenschaft Affoltern, übergibt der Gewinnerin Rita Binggeli den Preis. (Bilder zvg.)

zogen. Je ein Samsung Tablet Google Nexus im Wert von 299 Franken gingen an Rita Binggeli aus Obfelden und Martin Roshardt aus Affoltern.

Ebenfalls Gewinner: Martin Roshardt aus Affoltern.


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Gewerbe

Dienstag, 13. Mai 2014

Pflegeeltern gesucht

Über Ernährung und Vitalstoffe Ist Sport Mord? Petra Bonifazi hält interessanten Vortrag im «reuss-fit», Obfelden Vergangenen Freitag hat das «reuss-fit» in Obfelden wieder zu einem öffentlichen Vortrag, diesmal mit dem Titel «Ist Sport Mord?», eingeladen. Viele interessierte Zuhörer kamen ins «reussfit», um diesem interessanten Vortrag der Ernährungsspezialistin zu folgen. Wer möchte nicht fit und gesund sein und bleiben und kann Sport wirklich tödlich sein, fragt Heidi Harms vom reuss-fit in den einleitenden Worten für das Referat von Petra Bonifazi. «Wir müssen dem Körper geben, was er braucht und das sind Nahrung und Vitalstoffe», erklärt die Referentin zu Beginn. Der Mensch besteht aus 100 Billionen Zellen und diese müssen optimal versorgt sein, damit dieses Gebilde in Schwung bleibt. «Sind unsere Zellen fit und voller Energie, sind wir fit und voller Energie.» Heute muss alles sehr schnell gehen, und man ernährt sich oft von Fastfood und Fertigmenus, was sehr ungesund ist. Bei einer optimalen Ernährung sind Gemüse und Obst die Basis, Kohlenhydrate wie Zucker, Brot und Teigwaren dagegen, sollen nur in kleinen Mengen gegessen werden. Nur in frischen Nahrungsmitteln sind die für unseren Organismus wichtigen Vitalstoffe in hohen Mengen vorhanden. Die B-Vitamine beispielsweise sind besonders wichtig für die Psyche und das Hirn. Weissmehl, Zucker und Alkohol vernichten deren Wirkung. Schlechter Schlaf, Abgeschlagenheit, prämenstruelles Syndrom, psychische

Reussfit-Clubmanagerin Heidi Harms (links) und Referentin Petra Bonifazi. (Bild zvg.)

Probleme und Vergesslichkeit sind die Folgen eines Mangels. Die besten Lieferanten für Vitamin B sind rohe Leber und Haferkleie.

Der Körper braucht Brennstoff Der Körper wird ständig von sogenannten freien Radikalen bombardiert. Diese sind verantwortlich für den Alterungsprozess, erhöhen das Krebsrisiko und sind Auslöser von Arteriosklerose mit den Folgen Herzinfarkt und Hirnschlag. Sie sind vermehrt vorhanden bei Umweltbelastung, UV-Strahlen, Stress Medikamente, Zigaretten, Alkohol, Fast Food und intensiver körperlicher Belastung. Hauptschutzstoff dagegen ist das Vita-

min E, am reichlichsten in Nüssen und in Pflanzenölen enthalten. Ein Mangel davon, zusammen mit erhöhtem Cholesterin, ist eine Ursache für Arteriosklerose. Die Folgen sind Herzinfarkt und Hirnschlag. Herz-Kreislaufkrankheiten sind bei uns die Todesursache Nummer 1. Fast jeder zweite Mensch, in der Schweiz jährlich 20 000, stirbt an diesen Folgen. Immer wieder lesen wir Schlagzeilen, wie: «49-jähriger gesunder Mann stirbt bei seinem geliebten Sport». Ist Sport Mord? Bei intensiver körperlicher Belastung, also auch bei Sport, ist der Bedarf an Vitalstoffen erhöht. Der Mensch ist eine Hochleistungsmaschine und solche Maschinen brauchen Pflege und richtige Betriebsstoffe. Je-

der Ferrari kommt auch ins Stottern, wenn er nicht das richtige Benzin kriegt. Beim Sport braucht der Körper auch die richtigen Brennstoffe, um nicht ins Stottern zu geraten. Spitzensportler werden heute, aus diesem Wissen heraus, optimal überwacht und achten auf optimale Ernährung und genügende Zufuhr der Vitalstoffe. Doch wie sieht es beim «Normalverbraucher» aus? Durch die vielfältige Belastung aus Beruf, Familie und Hobbies fehlt oft die Zeit und auch das Wissen für eine optimale Ernährung. Mit Sport wird der Körper fitgetrimmt das Outfit optimiert. Dass das Training, bei Missachtung der richtigen Ernährung mit den notwendigen Vitalstoffen, ein Risikofaktor für Arteriosklerose ist, wissen viele Sportler nicht. Unerwartete Todesfälle bei diesen äusserlich so fit wirkenden Sportlern sind die Folge. «Ist Sport Mord?» kann zutreffen, wenn die Ernährung nicht berücksichtigt wird! Die medizinisch instruierten Trainerinnen des «reuss-fit» kennen diese Risiken und sie beraten die Trainierenden gern. Im Anschluss an das Referat wurde denn auch intensiv weiterdiskutiert und viele Fragen von den Experten beantwortet. Im «reuss-fit» werden regelmässig Vorträge zum Thema Gesundheit und Sport abgehalten, der nächste findet am Freitag, 20. Juni, wieder um 19 Uhr statt. Titel des Vortrages: Schritt- und Aktivitätszähler Loop – der neue Megatrend. Marcel Kälin wird in einem garantiert spannenden Kurzvortrag referieren. Auch dieser Vortrag im «reuss-fit» in Obfelden ist öffentlich und kostenlos.

Die Non-Profit-Organisation Espoir sucht Pflegeeltern, die einem Pflegekind ein behütetes Zuhause und verlässliche Strukturen geben. «Espoir» hat langjährige Erfahrung in der Vermittlung von begleiteten Pflegeplatzierungen und sucht Menschen, die ein Pflegekind ein Stück auf seinem Lebensweg begleiten und ihm helfen, seinen Platz in unserer Gesellschaft zu finden. Pflegeeltern, die mit «Espoir» zusammenarbeiten, werden bei der Wahrnehmung dieser verantwortungsvollen Aufgabe von Anfang an durch deren Fachpersonen unterstützt. Sei es vor der Aufnahme eines Pflegekinds in Form eines mehrtägigen Orientierungsseminars für interessierte Pflegeeltern oder während der Platzierung in Form von regelmässigen Beratungs- und Standortgesprächen, Supervisionen und fachspezifischen Weiterbildungen. Das Zusammenleben mit einem Pflegekind eröffnet der ganzen Familie die Chance, bereichernde Lebenserfahrungen zu machen. Die Begleitung von Pflegekindern kann Pflegeeltern zuweilen vor grosse Hürden stellen. Können sie diese überwinden, kann jedoch eine tiefgreifende Entwicklung der Persönlichkeit stattfinden. Seit 1992 leistet der Verein Espoir Hilfe für Kinder und Jugendliche in der Region Zürich. Die langjährige Erfahrung macht «Espoir» zum Spezialisten bei Familien mit mehrfachen, schwerwiegenden Belastungen. Infos: www.vereinespoir.ch, Telefon 043 501 24 00, info@vereinespoir.ch.

«Super Tuscans»

Einen neuen Frühling erleben

Festival in Mü’s Vinothek, Affoltern

«Femme créative»: Ausstellung in der Galerie am Märtplatz

Seit 1435 ist das Castello di Fonterutoli im Besitz der Familie Mazzei. Heute wird das Weingut mit malerischer Aussicht auf das Val d’Elsa von Filippo und Francesco Mazzei geleitet. Zu den Hauptweinen zählen «Chianti Classico Castello di Fonterutoli» sowie das Kultprodukt «Siepi», das der Bezeichnung «Super Tuscan» vollauf gerecht wird. Präsentiert wird der «Siepi» Jahrgang 2010 (50 Prozent Sangiovese und 50 Prozent Merlot, 18 Monate in Barriques aus französischer Eiche ausgebaut.) Bolgheri ist die Heimat vieler glanzvoller Rotweine. Zum Beispiel des «Campo al Fico» 2010 Az. Agr. I Luoghi (80 Prozent Cabernet Sauvignon und 20 Prozent Cabernet Franc), ausgebaut 20 Monate in neuen französischen Barriques. Auf keinen Fall übersehen sollte man den sogenannten «Zweitwein» des Gutes «Podere Ritori» mit der etwas kürzeren Verweildauer im Barrique. Diese Weine unterscheiden sich von den grossen lokalen Vorbildern einzig in einem viel kundenfreundlicheren Preis.

«Einen neuen Frühling erleben», dieses Statement passt wie angegossen auf alle fünf charmanten Ausstellerinnen, welche dieses Wochenende in der Galerie Märtplatz in Affoltern ihre hingebungsvolle «femme créative»Ausstellung veranstalten.

Grossartiger Barrique-Keller im Castello di Fonterutoli. (Bild zvg.) Ein Wein sei noch ganz besonders erwähnt: «Solengo» von der Tenuta Argiano in Montalcino. Diese grossartige Assemblage aus Cabernet-Sauvignon, Merlot und Syrah Trauben braucht den Vergleich mit den grossen Namen der Toscana nicht zu scheuen. «Super Tuscans» Festival am Freitag, 16. Mai, 18 bis bis 20 Uhr und Samstag, 17. Mai, 10 bis 15 Uhr in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern. Telefon 044 776 31 15. Degustationsliste zum Downloaden unter www.mues-vinothek.ch.

«Gault Millau» im Säuliamt Der Gault-Millau-Gastroführer wird in der Schweiz von Ringier herausgegeben. Wer aufgenommen werden will, muss sich bei der Ringier-Wochenzeitschrift «Schweizer Illustrierte» anmelden. Das Restaurant Frohsinn in Hedingen ist diesen Weg gegangen und hat 14 Punkte erhalten. In der Schweiz haben sich 860 Restaurants vom Gault-Millau-Führer bewerten lassen. 14 von 20 möglichen Punkten erhielt das Restaurant Frohsinn, als einziges bewertetes Restaurant im Säuliamt. Im Gault-Millau-Führer 2014

sucht man den «Frohsinn» vergeblich, er wird erst 2015 darin zu finden sein, da er erst nach dem Erscheinen bewertet wurde. Die Bewertung von Gault Millau ist sehr streng, das zeigt sich daran, dass 2014 nur elf Restaurants in Zürich 15 oder mehr GaultMillau-Punkte erhalten haben. Einen schalen Beigeschmack hinterlässt die Tatsache, dass Ringier den Gault-Millau-Führer herausgibt und gleichzeitig die Ringier Wochenzeitschrift Schweizer Illustrierte «unabhängig» über die Bewertungen berichtet. Ringier steht, wegen seiner Verwertungsketten, regelmässig in der medialen Kritik. (sas)

Sie alle versprühen mit ihren einzigartigen Kollektionen, für die bewusste Frau, ein Gefühl von «das passt zu mir, tut mir gut; so gut, dass mein neuer Frühling mich beflügelt!» Somit werden die Besucher und Besucherinnen mit viel Handwerk, Charme und Kreativität durch die Ausstellung geführt. Atelier Mondsee, Boxit, Fabrix, Daniela Amrein und Perlendesign freuen sich sehr auf vielfälltigste Frühlingstage! Begleitet und umrundet wird diese Ausstellung mit einzelnen Objekten von «augenweid, gestaltung aus leidenschaft», welche ihre Türen in der herkömmlichen Geschäftsform schliesst, um dann, wenn die Zeit dazu reif ist, neue Tore zu öffnen. Die Objekte werden liquidiert und können nach der Ausstellung mitgenommen werden.

Box it: einzigartig Charmantes Die Schachteln von Box it sind Schmuckstücke in jeglichen Formaten und Fassungen. Wand für Wand von Yvonne Müller geschnitten, geklebt, bezogen, verziert. Jede ein individuelles, liebevoll gefertigtes Stück Einzigartigkeit, das den Trend zu globaler Uniformität charmant ignoriert.

Kollektionen, für die bewusste Frau. (Bilder zvg.) wollen, vielmehr um individuelle Lieblings-Einzel-Stücke um sich zu haben, die sich problemlos in die bestehende Garderobe einfügen und sich einfach so, gut anfühlen!

Fabrix: ausgefallen Schönes 1993 hat Esther Fabris ihr eigenes Atelier eröffnet. Ihre Entwürfe sind ausgefallen schön – Schnitte und Designs enthalten etwas Kunstvolles. Durch den persönlichen Stil ihrer Trägerinnen entwickeln sich die Unikate von Esther Fabris weiter. Sie schreiben ihre eigenen Geschichten durch die Begegnungen mit anderen Menschen, durch die Plätze, an denen sie gezeigt werden, durch die Stimmungen, in denen sie unterschiedlich wirken.

Mondsee: wohlfülig Rares Es spielt für Susan Kuske keine Rolle, ob das Mondsee-Endprodukt ein Stück Kunst oder gerade «hip» ist. Der Stil ist ihr eigener. Nicht um anders sein zu

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Daniela Amrein: detailliert Facettiertes Daniela Amrein stellt bis ins letzte Detail ausgearbeitete Taschen und Accessoires her. Dazu verwendet sie aus-

schliesslich pflanzlich gegerbtes Leder aus schadstoffarmer Färbung sowie hochwertige Stoffe für die Futter. Jede Tasche ist ein Unikat. Die Natur, die Tiere, die Ökologie und die Wertschätzung gegenüber den natürlichen Ressourcen spielen eine grosse Rolle in ihrem Leben – dieses Credo ist Leitfaden und Leidenschaft zugleich.

Perlendesign: perlfaltig Individuelles Eintauchen in die Welt der Perlen und sich von den aussergewöhnlichen Schmuckkombinationen aus Süsswasserperlen, Halbedelsteinen, Silber und Glasperlen verzaubern lassen. Die von Evelyn Brüniger und Michele Berli präsentierten Schmuckstücke werden mit viel Leidenschaft im kleinen, aber feinen Perlenatelier von «Perlendesign» in Ottenbach hergestellt. Freitag, 16. Mai, 15 bis 19 Uhr, Samstag, 17. Mai, 10 bis 17 Uhr. Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Märtcafé offen.


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Traktoren-Nostalgie Gut besuchtes Treffen auf dem Gibel 140 Kilometer sind es von Tschiertschen, Graubünden, bis auf den Gibel, Bonstetten. Kein Grund, auf das Oldtimer-Traktoreträffe zu verzichten, wenn man das Gefährt auf einen Anhänger verladen kann. Die meisten Aussteller hatten es allerdings nicht so weit. Entsprechend tuckerten am Wochenende zahlreiche Traktoren durchs Säuliamt. Auf dem Ausstellungsgelände gab es denn auch einiges zu bestaunen. Etwa einen brachialen 2500-PS-Motor oder eine Verschmelzung von Bett und Traktor. In der grossen Scheune war nicht nur die Festwirtschaft untergebracht. Die Firma Bührer – mittlerweile auf Revisionen spezialisiert – erinnerte hier an die grosse Zeit der Schweizer Traktoren-Innovationen Mitte des letzten Jahrhunderts.

Hinter dem Oldtimer-Traktoreträffe stehen die Traktorefründe Säuliamt. Die Gruppierung existiert schon länger, ist aber auf das erste Treffen hin vor vier Jahren enger zusammengerückt. Die 42 Mitglieder kommen jährlich zur GV zusammen, sowie zu einer Ausfahrt in der Region. Die Geselligkeit ist ein wichtiger Aspekt bei den Töffründe. Und das gilt natürlich auch für ihr Oldtimer-Traktoreträffe: Man kennt einander, feiert das Wiedersehen und tauscht sich aus – nicht nur über Traktoren. So ist auch der Aussteller aus Tschiertschen ein Bekannter: «Wir waren letztes Jahr bei ihnen», erklärt Urs Müller vom OK des Traktorentreffens, «nun macht er den Gegenbesuch.» Infos: www.säuliämtler-traktorefründe.ch.

Origineller Eigenbau: Das Gefährt von Florian Winkler vereint Traktor-Feeling und Schlaf-Komfort. (Bilder Thomas Stöckli)

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Zahlreiche Besucher bestaunten die gepflegten Oldtimer und den Fernblick.


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Veranstaltungen

Dienstag, 13. Mai 2014

Milane und Eulen Den Raubvögeln der Umgebung auf der Spur Das Bickwiler Forum lädt am Mittwoch, 21. Mai, zu einem Vortrag mit Filmvorführung durch Dr. Peter Kern. Zu einem späteren Zeitpunkt soll eine Exkursion zu den Schleiereulen nach Bonstetten folgen.

Der Musik-Nachwuchs zeigt sein Können. (Bild zvg.)

Von der Früherziehung bis zur Rockband Konzert der Musikschule Knonauer Amt Das Ensemblekonzert vom Sonntag, 18. Mai, in der Aula Ennetgraben steht unter dem Titel «50 Jahre» Musikschule Knonauer Amt. Das abwechslungsreiche Programm beginnt mit der «Musikalischen Früherziehung» und der «Musikalischen Grundausbildung». Nach den jüngsten Schülerinnen und Schülern folgen Vorträge mit dem Streicherensemble, dem Gitarrenensemble, dem Hornund dem Schlagzeugensemble. Dazwischen sind Einzelvorträge auf dem

Klavier, Klarinette und Panflöte zu hören. Durch das Programm führt Michèle Weiss. Nach diesem ersten Teil geht es bei schönem Wetter auf dem Pausenplatz weiter. Dort sind alle zu einem kleinen Apéro eingeladen. Das «Jazz Rock Pop»-Ensemble begleitet fortgeschrittene Sängerinnen, die Hits aus den letzten 50 Jahren vortragen werden. Konzert der Musikschule Knonauer Amt am Sonntag, 18. Mai, 17 Uhr in der Aula Ennetgraben, Affoltern, Türöffnung ab 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Kollekte für die Unkosten.

Zurzeit kreisen tagsüber unzählige Milane über dem Säuliamt auf der Suche nach Nahrung. Diese grossen Raubvögel scheinen mühelos zu fliegen und lassen immer wieder ihren durchdringenden Schrei hören. Man sieht gelegentlich, wie sie von anderen Vögeln verfolgt und verjagt werden. Viel geheimnisvoller ist der Flug der Eulen, diese Vögel sind nachtaktiv und können vollkommen geräuschlos fliegen. Auch wenn man diese Vögel sehen und bewundern kann, was weiss man wirklich über ihr Leben?

Kamera im Schleiereulen-Nistkasten Das Bickwiler Forum konnte Dr. Peter Kern für einen Vortrag zu diesem Thema gewinnen. Peter Kern arbeitete bis zu seiner Pensionierung vor wenigen Jahren als Hausarzt in Bonstetten. Schon während seiner Berufszeit war er fasziniert von der Natur und insbesondere von der Vogelwelt. Schon früh begann er auch, seine Beobachtungen in Filmen festzuhalten. Seit seiner Pensionierung kann er sich vollzeit-

Dr. Peter Kern, Bonstetten.

Im Nistkasten.

Schleiereule: nachtaktiv und geräuschlos. (Bilder zvg.)

lich seinem Hobby widmen. Das kommt nun dem Publikum zugute. 2011 hat er dank der Installation einer Videokamera in einem SchleiereulenNistkasten, auf einem Bauernhof in Bonstetten, bereits grössere Bekanntheit erlangt. An diesem Abend in Obfelden wird Peter Kern drei Filme vorführen und live kommentieren. Es wird genügend Zeit vorhanden sein, Fragen zu

erörtern und miteinander zu diskutieren. Da eine Brut im Nistkasten auf dem Bauernhof von Werner Locher in Bonstetten zustande kam, wird zu einem späteren Zeitpunkt eine Exkursion unter der Leitung von Peter Kern dorthin stattfinden. Das Datum wird nach dem Vortrag festgelegt. Mittwoch, 21. Mai, um 20 Uhr, Bickwiler Forum am Brunnenweg 8, Obfelden. Eintritt 15 Franken.

Wallfahrt ins Kloster Frauenthal Pilgern und wallfahren ist wieder «in». Am Sonntag, 18. Mai, geht es gemeinsam ins Kloster Frauenthal – wahlweise zu Fuss, per Velo oder im Auto. Wer hat nicht die Sehnsucht, aufzubrechen, Sorgen und Kummer hinter sich zu lassen und neue Wege zu suchen! Das Wallfahren ist eine Möglichkeit, seinen Alltag zu unterbrechen und Menschen und Gott zu begegnen, gemeinsam unterwegs zu sein. So möchte am Sonntag, 18. Mai, auch die Pfarrei Affoltern Jung und Alt einladen zur alljährlichen Wallfahrt ins Kloster

Frauenthal. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, sich auf den Weg zu machen. Variante 1: zu Fuss. Abmarsch um 8.45 Uhr bei der kath. Kirche Affoltern oder um 9.45 Uhr bei der kath. Kirche Obfelden. Variante 2: mit dem Velo. Abfahrt um 9.45 Uhr bei der kath. Kirche Affoltern oder um 10 Uhr bei der kath. Kirche Obfelden. Variante 3: mit dem Auto. Wer dazu eine Fahrgelegenheit braucht, melde sich bis Mittwoch, 14. Mai, im Sekretariat Affoltern (Tel. 043 322 61 11) an. Wer noch Platz im Auto hat, ist gebeten, sich ebenfalls im Sekretariat zu melden und/oder

um 10.45 Uhr zu einem der beiden katholischen Kirchen-Parkplätze zu kommen. Um 11.15 Uhr wird in der Klosterkirche Frauenthal ein festlicher Gottesdienst mit Jodlermesse gefeiert, vorgetragen vom Jodlerclub Affoltern. Die Kinder feiern zeitgleich einen eigenen Gottesdienst im Kloster im Rahmen der Chinderchile. Ab 12.30 Uhr sind alle zum gemeinsamen Mittagessen mit Bratwurst, Brot und Mineralwasser unter dem Scheunendach eingeladen. Zur Wallfahrt selbst ist keine Anmeldung erforderlich. Sie findet bei jedem Wetter statt.

Sonja Kaiser (links), Silja Scheuring und Flora Conte (mit Hut). (Bild zvg.)

Spiel, Spass und Erlebnis mit Tieren Der KiTi-Hof öffnet seine Türen

Tamaquito vor der Umsiedlung ...

... und danach. (Bilder zvg.)

Eine indigene Dorfgemeinschaft wird umgesiedelt Informationsveranstaltung im kath. Pfarreizentrum Hausen Man stelle sich vor, unter dem Boden der eigenen Wohngemeinde würde ein kostbarer Rohstoff entdeckt. Die ganze Dorfgemeinschaft müsste umgesiedelt werden, weil multinationale Firmen die Rohstoffe ausbeuten wollen. Solche Situationen sind in Ländern wie Kolumbien bittere Realität. Die Regierungen in vielen Ländern des Südens verkaufen den multinationalen Rohstofffirmen Lizenzen für den Abbau der Bodenschätze – über die Köpfe der dort lebenden Menschen hinweg. Jairo Fuentes ist ein solcher Betroffener. Er hat für seine Dorfgemeinschaft im Norden Kolumbiens mit dem Kohlekonzern Cerrejòn verhan-

delt und versucht, existenzsichernde Bedingungen für die Umsiedlung zu erreichen. Die Umsiedlung ist erfolgt, das Überleben der Menschen am neuen Ort ist infrage gestellt: Keine natürliche Wasserquelle, weder für Trinkwasser noch zur Bewässerung der Pflanzungen. So können sie ihre Nahrung nicht selber produzieren und sind auf finanzielle Mittel angewiesen. Ein Drittel des Kohlekonzerns Cerrejòn gehört der Rohstofffirma Glencore Xstrata. Verschiedene Gemeinden im Säuliamt haben im letzten Jahr beschlossen, einen Teil der GlencoreSteuergelder, die sie erhalten haben, Opfern vom Rohstoffhandel zugute kommen zu lassen. Hausen und He-

dingen unterstützen in diesem Zusammenhang die Arbeitsgruppe SchweizKolumbien (ask!), die Umsiedlungsprozesse begleitet. Wer aus erster Hand Informationen erhalten möchte, ist eingeladen zur Informationsveranstaltung: Der direkt Betroffene Jairo Fuentes und Dominique Rothen, Mitarbeiterin ask! werden berichten und Fragen beantworten. Verena Schlapfer, Antoinette Leisinger Informationsveranstaltung der Gruppe Welt Oberamt, ask! und «Rohstoffmillionen – Hausen handelt solidarisch» am Montag, 19. Mai, um 20 Uhr im katholischen Pfarreizentrum , Bifangstrasse 4, Hausen.

Seit zehn Jahren setzt sich der Verein KiTi-Hof (Kind und Tier) für die Freude am natürlichen und respektvollen Umgang mit Tieren ein. «Wir sind zwar in Baar, aber wenn die Ponys über den Zaun grasen, sind sie in Uerzlikon», sagt KiTi-Hof-Präsidentin Sonja Kaiser. Man spürt, dass ihr die Ämtler Wurzeln viel bedeuten. Schliesslich wurde der Verein in Hausen gegründet und ist mittlerweile in Uerzlikon domiziliert, wo die Präsidentin wohnt. Zum Tag der offenen Tür ist kommenden Sonntag deshalb insbesondere auch die Ämtler Bevölkerung eingeladen. Und der KiTi-Hof wird seinen Besuchern einiges bieten. Am belieb-

testen dürfte natürlich einmal mehr das Ponyreiten sein. Weiter schminkt Visagistin Silja Scheuring die kleinen Gäste und beim Büchsenwerfen oder Päcklifischen dürfen diese ihr Glück versuchen. Zudem haben die KiTi-HofKinder eigens eine Ponyshow einstudiert. Ein Besuch über die Mittagszeit lohnt sich ganz besonders – nicht nur wegen der Grillwürste und Hot-Dogs: Martin Gaisser (Last Avenue) und Timo Heuberger (Lost Keys) garantieren für beste musikalische Unterhaltung. (tst.) Tag der offenen Tür am Sonntag, 18. Mai, in der Blinkmatt, Baar (Bus 280 ab Hausen, Station Bachtalerhöhe). 10 bis 16 Uhr.

Erlebnismorgen für Kinder Wer singt denn da? Was krabbelt da über den Weg? Wer entdeckt die jungen Schwäne? Wer hört den Frosch quaken? Mit Lupen, Netzen und allen Sinnen wird die Natur rund um die Stille Reuss entdeckt. Auch Spiel und Spass kommen sicher nicht zu kurz. Die öffentliche Exkursion der Stiftung

Reusstal unter der Leitung von Laura Bosshard ist für Kinder von 7 bis 14 Jahre gedacht. Treffpunkt ist am Sonntag, 18. Mai, um 9 Uhr beim Zieglerhaus in Rottenschwil. Hier können die Kinder um 12 Uhr auch wieder abgeholt werden.


Veranstaltungen

Dienstag, 13. Mai 2014

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Glauben an Heavy Metal bewahrt «King For A Day»: Crown of Glory feiert Plattentaufe im «Break», Affoltern Endlich ist es da, das zweite «volle» Album von Crown of Glory. Trotzdem ist es bereits Veröffentlichung Nummer vier, da das Rock-Sextett um den Ämtler Hans «Hungi» Berglas auch auf zwei, fast schon albumfüllende, EPs zurückblicken kann. Daniela Schwegler. (Bild Vanessa Püntener)

«Traum Alp» in Affoltern Alpaufzug in der Buchhandlung Scheidegger: Daniela Schwegler stellt ihren Bestseller «Traum Alp – Älplerinnen im Portrait» in Bild und Wort vor und die Buchhändlerinnen und Buchhändler servieren Häppchen aus den Alpen. Mit dem Alpauftrieb zieht es jedes Jahr etliche Stadt- und Landmenschen, insbesondere Frauen, hinauf auf die Alp, um dort den Sommer über Ziegen, Kühe, Rinder, Pferde, Schafe oder neuerdings auch Lamas zu hüten und Käse zu machen. Eine Entscheidung für ein Leben in der wilden Natur ohne üblichen Luxus, was manchmal mit Hochgefühlen, manchmal mit Einsamkeit, aber immer mit viel und anstrengender Arbeit verbunden ist. Daniela Schwegler hat Älplerinnen unterschiedlichster Couleur auf den Schweizerr Alpen besucht. Die zwölf Frauen zwischen 20 und 75 Jahren erzählen, wie sie den Alpsommer erleben, erleiden und sich an Natur und Tieren erfreuen. Das Buch gibt Einblicke in den gelebten Traum von der Alp, der für einige allzu Blauäugige auch schnell zum Alptraum werden kann. Eindrückliche Reportagefotos von Vanessa Püntener setzen die Älplerinnen und ihren Arbeitsalltag in Szene.

«King For A Day» ist die konsequente Fortsetzung des Vorgängers «A Deep Breath Of Life». Das Songwriting wirkt noch konsequenter, noch eingängiger, noch fokussierter und nicht zuletzt auch härter. Man spürt, dass Crown of Glory unzählige Konzerte gespielt hat, darunter auch mit Szenegrössen wie Doro Pesch, Pretty Maids, Candlemass, Axel Rudi Pell und Shakra. Dass die Bandmitglieder Überzeugungstäter sind, lässt sich nur schon aus der Tatsache ableiten, dass die Grundfeste der Combo bereits vor über zwanzig Jahren gelegt wurde. Das Resultat ist ein Album, welches Musiker zeigt, die sich kompromisslos und allen Widrigkeiten zum Trotz nie von der Liebe zur Musik und dem Glauben an den Heavy Metal abbringen liess. Am 17. Mai wird der Release von «King For A Day» im Break in Affoltern mit diversen Gästen und Gimmicks getauft. Als Support Act steht die Ämtler Band Broken Fate auf der Bühne. Es lohnt sich den Vorverkauf zu benut-

Crown of Glory: Das Rock-Sextett um den Ämtler Hans «Hungi» Berglas (links). (Bild zvg.) zen, denn die letzte Albumsause war restlos ausverkauft. Fans von Bands wie Europe, Pretty Maids, Stratovarius,

Break Event-Halle, Affoltern. Vorverkauf: 20 Franken, www.starticket.ch, Abendkasse 25 Franken.

«Lux» zeigt autobiografischen Doku-Film

Eintritt 25 Franken. Reservieren erwünscht.

Akustik und Atmosphäre

Giorgio Conte und seine Canzoni zum Schmelzen. (Bild zvg.)

Ergänzend zu den traditionellen sonntäglichen Maiandachten finden in der Kapelle Jonental vier Chorkonzerte mit zwei verschiedenen Programmen statt.

Vielfältige Canzoni, inspiriert vom Jazz

Die Kapelle Jonental ist ist auch für Säuliämtler ein beliebter Ort für Hochzeiten und Zwischenhalt für Wanderer. Die Kapelle verfügt zwar nur über knapp 100 Plätze, ist aber wegen ihrer ausgezeichneten Akustik und ihrer Atmosphäre prädestiniert für kulturelle Anlässe nach dem Motto «klein aber fein». Der Dirigent Marco Castellini hat zwei Konzertprogramme konzipiert, die sowohl zum Ort wie zur Thematik passen. Jedes wird an zwei Wochenenden je einmal aufgeführt. Unter dem Titel «A la Virgen» wird am 17. und 24. Mai jeweils um 20.30 Uhr das Vokalensemble Suono Spirito A-cappella-Werke bedeutender Komponisten aus der Renaissance und dem zeitgenössischen Schaffen zur Aufführung bringen. Es erklingen Werke spanischer, mexikanischer, polnischer und englischer Komponisten. «Amor» heisst das Konzertprogramm, das der Kirchenchor Jonen am 18. und 25. Mai um 17 Uhr zusammen mit einem erstklassig besetzten Instrumentalensemble und der jungen Sopranistin Katharina Heissenhuber singen wird.

Giorgio Conte im Gemeindesaal Hausen

stellen Affoltern und Hedingen.

Samstag, 17. Mai, 20.30 Uhr (Türöffnung 19 Uhr),

Darío, César und eine Grillbude in Ecuador

Freitag, 16. Mai, 20 Uhr, Buchhandlung Scheidegger.

Vorverkauf bei www.ticketino.com und an den Post-

Royal Hunt und Edguy sollten sich dieses Datum also schon mal dick in der Agenda anstreichen.

Gerade richtig zur Maienzeit; Giorgio Conte kommt am Freitag, 16. Mai, mit Canzoni zum Schmunzeln, Schwelgen und Schwärmen nach Hausen – auch für Männer. Für einen Moment bequem zurücklehnen und sich vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn ein warmer, sanfter Regen den Körper umschmeichelt. So ungefähr wird es sein, wenn Giorgio Conte mit seinem Programm «Come Quando Fuori Piove» übersetzt «wie wenn es draussen regnet» nach Hausen kommt. Seine Stimme wird die Gehörgänge des Publikums umschwärmen, und das mit einer Mischung aus Schalk und Humor. Giorgio Conte ist vom Jazz- und Canzoni-Virus infiziert. Er ist der jüngere Bruder vom hierzulande vielleicht eher bekannten Paolo Conte. Die ersten musikalischen Erfahrungen haben die beiden Brüder zusammen in der gleichen Band gemacht, mit Giorgio am Schlagzeug und Paolo am

Vibrafon. Kurz danach trennten sich ihre Wege und Giorgio begann, für zahlreiche italienische Interpreten zu komponieren.

Auch Schauspieler und Schriftsteller

Zwölf Jahre nachdem Darío als Neunzehnjähriger nach Deutschland zog, erhält er unerwartet einen Anruf aus Ecuador. Sein Vater César steckt in Schwierigkeiten: Das Familienrestaurant ist pleite, César ist verschuldet und in der Ehe der Eltern kriselt es. Kurzerhand reist Darío nach Ambato, um seiner Familie zur Hand zu gehen und die marode Imbissbude «Césars Grill» zu retten. Doch Daríos mittlerweile westeuropäisch geprägte Lebenswelt prallt heftig mit den Vorstellungen seines Vaters zusammen. Dabei entlädt sich der Kultur- und Generationenkonflikt anfänglich kaum, sondern das Vater-Sohn-Verhältnis wird vor allem durch Kommunikationslosigkeit geprägt, bis sich die beiden zögerlich einander annähern. Was als absurde Debatte über Öffnungszeiten, Pommes und Exceltabellen beginnt, formt sich bald zu einem menschlichen Familiendrama. Dabei fängt Darío Aguirre den Lokalkolorit und die skurrilen, lebensnahen Momente überzeugend mit der Kamera ein, und das Ziel der Rettung des Restaurants entwickelt sich zu einer persönlichen Suche nach den eigenen

Wurzeln. «Césars Grill» ist zwar ein Dokumentarfilm, aber er kommt daher wie ein spannendes Drama über Versöhnung und Nächstenliebe, mit viel Musik und Gesang.

Raus aus dem monotonen Leben Im März wurde der Masterabschlussfilm «The Kiosk» von Anete Melece als «Bester Animationsfilm» mit dem Schweizer Filmpreis 2014 honoriert. Kinofoyer Lux zeigt den Kurzfilm zum Auftakt des Filmabends. Die Kioskfrau Olga ist stets gut gelaunt. Sie kennt die Wünsche und Probleme der Leute und bedient sie liebevoll. Wenn sie jedoch allein ist – und das ist sie oft – wünscht sie sich weit weg: raus aus dem monotonen Leben, indem sie wortwörtlich feststeckt. Durch absurde Vorfälle gelangt sie schliesslich an den Ort der Träume. «Césars Grill», Film von Darío Aguirre (Ecuador/CH/D 2013, 88 Min., Sp/d) und Animationsfilm «The Kiosk» von Anete Melece (CH 2013, 7 Min.) im Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern, am Mittwoch, 21. Mai, 20.15 Uhr. Kasse und Lux-Bar geöffnet ab 19.30 Uhr. Siehe auch www.kinolux.ch.

Als Sänger begann er 1983. Aber erst zehn Jahre später kehrt er dem Beruf des Rechtsanwaltes vollständig den Rücken, um sich fortan als Chansonnier ganz seiner Musik zu widmen. Seine Never-Ending-Tour führte ihn durch ganz Europa und Kanada. Der vielseitige Künstler – er ist auch Schauspieler und Schriftsteller – hat zehn Alben und drei Bücher veröffentlicht. In Hausen wird er als Gitarrist und Sänger auftreten. Mit dabei sind seine Mitmusiker Walter Porro am Piano und Alberto Parone mit Perkussion. Bestimmt ein Konzert, das sich auch ganz gut als verspätetes kleines Muttertagsgeschenk eignet. (san) Freitag, 16. Mai, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid. Kulturbar und Kasse sind ab 19.30 Uhr geöffnet. Infos: www.giorgioconte.com

Der Vegetarier Darío in Vaters Imbissbude «Césars Grill». (Bild zvg.)


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Sport

Dienstag, 13. Mai 2014

Mit Zuversicht in die neue Saison Pontoniere Ottenbach legen los

Marco Nägeli (oben) gegen Elmer Daniel. Hinten am Brunnen schaut Roman Nägeli seinem Bruder zu. (Bild Anja Bernhard)

Marco Nägeli holt Kranz Ämtler am 104. Zürcher Kantonales-Schwingfest in Wila Petrus machte es den Schwingern und den rund 5000 Zuschauern am Sonntag bis zum Mittag nicht gemütlich, bei Regen und Schlamm lieferten sich die Sportler spannende Zweikämpfe. Beim Schlussgang musste man die Hände wieder in die Hosentaschen packen. ................................................... von anja bernhard Die 104. Ausgabe des Zürcher Kantonal-Schwingfest fand mit Topbesetzung in Wila statt. Elf Eidgenossen waren unter den über 190 Teilnehmern aus den Nordostschweizer Verbänden dabei. Eine Delegation von elf Ämtler Schwingern mischte auch mit. Gute

Resultate lieferten Christian Schönenberger, die Brüder Damian und Matthias Furrer und die Brüder Marco und Roman Nägeli. Diese traten alle 6 Gänge an und zeigten erfreuliche Leistungen. Der junge Damian Furrer bestritt sein erstes Zürcher Kantonales. Grossen Erfolg konnte Marco Nägeli feiern. Letztes Jahr holte er sich zusammen mit seinem Bruder Roman den ersten Kranz ebenfalls am Zürcher Kantonalen – und gleich nochmal bestätigte er, dass er weit vorne mitmischen kann. Marco startete mit zwei gestellten Gängen, danach konnte er weitere drei für sich entscheiden. Den letzten Gang stellte er gegen Paul Korrodi. Beide lieferten einen spannenden Kampf. Der Schlussgang hiess wie folgt: Michael Bless gegen Daniel Bösch. Viele Zuschauer packten den Regen-

Ende März nahmen die Ottenbacher Pontoniere ihr Training auf der Reuss auf. Am 26. April durfte man Jungfahrleiter und Fahrchefs von allen 41 Sektionen in Ottenbach zu einem Weiterbildungskurs am und auf dem Wasser begrüssen. Diesen Anlass führten sie zusammen mit den Vorsitzenden des schweizerischen Pontoniersportverbands durch. Nun zählen die Pontoniere die Tage bis zum ersten Wettkampf in dieser Saison. Am 24. Mai 2014 führen die Kollegen aus Bremgarten den Fällbaum-Cup durch. Erwartet werden rund 600 Wettkämpfer aus der ganzen Schweiz. Ambitionen auf gute Ränge darf man durchaus erwarten. Das Trainingsgelände in Ottenbach wird dem Wettkampfgelände in Bremgarten ähnlich sein. Um 8 Uhr morgens startet die Gastgeber-Sektion Bremgarten in den Wettkampf. Um 9.39 Uhr werden die

Ottenbacher in der Kategorie 2, 3, C, D, F die Boote/ Weidling besteigen und wo möglich um eine Kranzauszeichnung oder sogar um einen Podestplatz mitrudern und stacheln. Auch Zuschauer und Fans sind willkommen, die mit kräftiger Stimme den Ottenbachern zurufen. Die jüngsten 10- bis 14-Jährigen (Kat.1) absolvieren den etwas kleineren Parcours. Um 16.39 Uhr werden sie ihr Können unter Beweis stellen. Betreut und trainiert werden sie mittwochs von 17.50 bis 19.15 Uhr beim Pontonierdepot an der Reuss. Sandro Lehmann und Christian Schnopp geben den 16 Jungpontonieren ihr Können weiter. Jugendliche ab 11 Jahre, aus der Umgebung Freiamt oder Säuliamt sind für ein Schnuppertraining jederzeit herzlich willkommen. Weitere Infos unter www.pontoniereottenbach.ch.

schutz wieder aus und die Fotografen mussten an die Finger frieren. Doch die beiden Schlussgangteilnehmer liessen sich 5.07 Minuten Zeit, bis es zu einem Resultat kommt. Der Sieger vom vergangenen Jahr konnte auch dieses Kantonale für sich entscheiden. Daniel Bösch siegte mit dem Kniekehlen-Griff und strahlte freudig in die Menge. Er erreichte 59.00 Punkte.

Auszug aus der Schlussrangliste 9. Marco Nägeli, Mettmenstetten, 56.50 Punkte; 11. Roman Nägeli, Schönenberg, 56.00; 17. Damian Furrer, Islisberg, 54.50; 20. Matthias Furrer, Islisberg, 53.75; 21. Christian Schönenberger, Mettmenstetten, 53.30; 26. Raphael Duschen, Obfelden, 35.50; 27. Tim Hagenbucher, Affoltern, Michael Kieser, Wettswil, Michi Odermatt, Hausen, Hansjörg Trachsel, Mettmenstetten, 35.25; 29. Lukas Hofstetter, Birmensdorf, 34.50.

Pontoniersport auf der Reuss bei Ottenbach. (Bild zvg.)

Zum ersten Mal mit Punktemaximum Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon lud zum Säuliämtler-Gruppenschiessen Die Zwilliker Schützen starten gut in die Saison. Dieses Jahr wurde zum ersten Mal das Punktemaximum von 100 Punkten erreicht. Die Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon führte bereits zum 39. Mal das Säuliämtler-Gruppenschiessen durch. Dieses Jahr haben 689 Schützen aus dem ganzen Kanton und der halben Schweiz teilgenommen. Trotz wechselhaftem Wetter mit Sonnenschein, Regen und recht kalten Temperaturen waren die Resultate sehr gut. Dank der guten Organisation und der Mithil-

Swiss Ski: Drei Ämtler im A-Kader Der Disziplinenchef Freestyle Christoph Perreten und sein Trainerteam haben die Kaderselektionen für die Saison 2014/15 vorgenommen. 61 Athletinnen und Athleten aus den Disziplinen Aerials, Buckelpiste, Skicross und Freeski werden im kommenden Winter einen Swiss-Ski-Kaderstatus haben. In der Disziplin Aerials wurden nach den Rücktritten von Andreas Isoz und Renato Ulrich die Mettmenstetter Brüder Thomas und Christopher Lambert sowie die Urdorferin Tanja Schärer von der Nationalmannschaft ins A-Kader zurückgestuft. So hat aktuell kein einziger Aerials-Athlet Nationalmannschaft-Status. Bei den Freeskiern rückt Slopestyler Luca Schuler vom Challenger- zum A-Status auf.

fe vieler Vereinsmitglieder, davon auch einige Mitglieder des SV Obfelden-Maschwanden, konnte der Anlass reibungslos durchgeführt werden. Dieses Jahr wurde zum ersten Mal das Punktemaximum von 100 Punkten erreicht. Andreas Christoffel von der Feldschützengesellschaft Rudolfstetten-Friedlisberg war der glückliche Schütze. Im zweiten Gesamtrang mit 99 Punkten und 1 Mouche folgt Hans Müggler aus Waldkirch SG. Mit 98 Punkten folgen Martin Landis aus Wettswil und Josef Horat aus Unteriberg. Diese vier Schützen haben mit dem Standardgewehr und dem Freigewehr geschossen.

Die Kategorie der alten Sturmgewehre 57/02 wurde mit 91 Punkten und zwei Mouchen eine klare Beute von Fredy Künzi, Obfelden-Maschwanden. Die Kategorie aller anderen Armeewaffen wurde von Werner Zimmermann aus Oberrieden mit hervorragenden 98 Punkten gewonnen. Alle Kategoriensieger erhalten als Spezialgabe je ein 20er Goldvreneli. Als beste Ämtler dürfen sich Martin Landis aus Wettswil mit dem Standardgewehr und 98 Punkten (3. Gesamtrang), Bruno Sidler Mettmenstetten mit dem Sturmgewehr 90 und 94 Punkten, Fredy Künzi aus Obfelden mit dem Stgw 57/02 und 91 Punkten

ebenfalls mit einem 20er Goldvreneli auszeichnen lassen. Die beste Jungschützin Fabienne Stauffer aus Dürrenäsch mit 92 Punkten erhält ein Goldvreneli gesponsert von der Zürcher Kantonalbank.

Staren aus Obfelden beste Ämtler Bei den Gruppen, bestehend aus fünf Schützen desselben Vereins, gewann in der Kategorie A die Gruppe Buholz aus Rudolfstetten-Friedlisberg mit dem ausgezeichneten Gesamtergebnis von 477 Punkten vor der Gruppe Beno aus Marthalen mit 474 Punkten. Dahinter folgt die Gruppe Muotachroser

aus Muotathal mit 472 Punkten. Die Kategorie D gewann die Gruppe Engelberg 1 aus Dulliken mit 462 Punkten vor der Gruppe St. Michael aus Oberwil-Lieli mit 449 Punkten und der Gruppe Haubitzen aus Waldkirch SG mit 448 Punkten. Die besten Gruppen aus dem Bezirk erhalten eine Spende der Aktivmitglieder und Unternehmer Werner Baur und Werner Imhof. Es sind dies die Gruppen Staren aus Obfelden, Fettschuss aus Ottenbach, Moosbächler aus Zwillikon und Päng aus Obfelden. Man darf sich bereits auf das Jubiläums-Gruppenschiessen (40 Jahre) im kommenden Frühjahr freuen.

Verbundenheit zur Tradition Auftakt zum Eidgenössischen Feldschiessen An den beiden Freitagen, 16. und 23. Mai, besteht auch im Bezirk Affoltern wieder die Möglichkeit, dieses Jahr auf drei 300-Meter-Schiessplätzen das Eidgenössische Feldschiessen zu absolvieren.

zen Bezirk auf der Schiessanlage «Wissenbach» in Mettmenstetten statt. Die genauen Schiesszeiten finden sich in der Rubrik Schiessanzeigen in dieser Ausgabe.

Auf den Schiessanlagen Knonau, (mit Dachlissen-Mettmenstetten, Kappel, Rifferswil, Hausen und Knonau), Affoltern (mit Zwillikon, Obfelden-Maschwanden Ottenbach und Affoltern) und Wettswil (mit Bonstetten, Aeugst, Hedingen und Wettswil) erfolgt der Auftakt zum diesjährigen Feldschiessen. Das Feldschiessen auf den Kurzdistanzen (50/25m) findet für den gan-

Nach wie vor ist die Teilnahme am Eidgenössischen Feldschiessen gratis. Auf allen Schiessplätzen sorgen gut ausgebildete Helferinnen und Helfer für das oberste Gebot der Sicherheit sowie auch für die Unterstützung von weniger geübten Schützinnen und Schützen. Als persönliche Auszeichnung winken für gute Resultate Kranzabzeichen und Anerkennungskarten.

Erst Präzision und Konzentration, dann Geselligkeit

Nach den beiden Vorschiessen der vergangenen Freitage, folgt am Wochenende vom Freitag, 30. Mai, bis am Sonntag, 1. Juni, das eigentliche Hauptschiessen. Selbstverständlich sind auf allen Schiessplätzen zu den Schiesszeiten auch die Festwirtschaften geöffnet. Sei es um eine allfällige Wartezeit zu überbrücken oder um die Geselligkeit unter der Bevölkerung zu pflegen. Die Teilnahme am Feldschiessen, an welchem jährlich ca. 150 000 Schützinnen und Schützen teilnehmen, birgt nicht nur eine lange Tradition hinter sich, sondern demonstriert auch in der heutigen Zeit Verbundenheit zur Tradition und der Schweiz aber auch zum sportlichen Schiessen.

Auch Nichtschützen sind willkommen Die Vorstandsmitglieder mit ihren Helfern der durchführenden Vereine freuen sich, möglichst viele Schützinnen und Schützen am diesjährigen Feldschiessen begrüssen zu dürfen. Natürlich sind auch Nichtschützinnen und Schützen herzlichst willkommen, um ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen oder den jeweiligen Festwirtschaften einen Besuch abzustatten. (Feldchef BSVA) Die Schiesszeiten und weitere Einzelheiten zum Feldschiessen finden Sie auch im Internet beim Bezirks-Schützenverein unter www.bsva.ch oder zu gegebener Zeit im «Anzeiger».


Sport

Dienstag, 13. Mai 2014

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FCWB mit Punktgewinn im Tessin Fussball 1. Liga Classic: FC Mendrisio – FC Wettswil-Bonstetten 0:0 nach umkämpftem Spiel Die Zuschauer bekamen in der Südschweiz ein intensives, von harten Zweikämpfen und zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten geführtes Spiel zu sehen. Tore wollten jedoch keine fallen, so endete das Spiel mit Unentschieden.

Viel Glück beansprucht

................................................... von nico buchmann Die Vorzeichen deuteten auf ein spannendes Spiel hin. Einerseits standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die sich auf Augenhöhe befinden, andererseits hatten die Ämtler immer noch die ärgerliche Heimniederlage im Hinterkopf, für die sie sich revanchieren wollten. Auch durfte man gespannt sein, wie die Dosch-Elf die lange Anfahrt wegstecken konnte. Von müden Beinen war indes nichts zu sehen. Der Match begann in horrendem Tempo und es wurde hart

Alessandro Merlo (hier im Training mit imaginären Spielern) hielt überragend; Höhepunkt war seine Penalty-Abwehr. (Bild Kaspar Köchli) um jeden Zentimeter gekämpft. Nach einer kurzen Anpassungsphase, an die auf mehreren Positionen umgestellte Startelf, setzten auch die WBler erste Akzente und begannen sich aus der Defensive zu lösen. Brenzlige Situatio-

nen wurden auf beiden Seiten notiert, wobei die Gastgeber ein kleines Chancenplus verzeichnen konnten. Die Ämtler hatten durch Gjergji, Thaqaj und einer klaren Penaltyszene von Sabanovic ihre besten Chancen.

Die Spielweise wurde auch in der zweiten Hälfte keineswegs angepasst. In hohem Tempo ging es weiter und die Dosch-Elf überzeugte weiterhin durch ihre kompromisslose Spielart und stand sehr kompakt. Die Gastgeber rannten unermüdlich an und kamen durch ihre Stürmer immer wieder zu guten Abschlüssen. Nennenswert ist sicher die Szene, als Turkaj den genannten Stürmer nur noch mit einem Foul stoppen konnte. Der Gefoulte fand in Merlo jedoch seinen Meister. Auch in den folgenden Schlussminuten sollte der WB-Hintermann eine Schlüsselrolle spielen. Die Konterchancen wurden von den Rotschwarzen nicht präzise genug zu Ende gespielt. Die Tormöglichkeiten der Tessiner wurden mit vereinten Kräften vereitelt. Merlo zeichnete sich mehrfach als Killer auf der Linie aus. Viele Angriffe wurden jedoch schon vom stark spielenden Mittelfeld abge-

wehrt. So blieb es bis zum Ende bei einem gerechten 0:0. «Mit diesem Resultat können wir zufrieden sein. Wir haben uns gut gewehrt und beinahe noch den Lucky-Punch erzielt. Meine Jungs haben eindrücklich gekämpft und bewiesen, dass sie leidenschaftlich spielen und jedes Spiel gewinnen wollen», fasste Dosch zusammen. Nun muss man sich noch auf die letzten drei Partien, allesamt Gegner der hinteren Hälfte, konzentrieren und möglichst viele Punkte sammeln. Matchtelegramm: Campo Comunale, Mendrisio, 215 Zuschauer. FCWB: Merlo; Buchmann; Ukaj; Lienhard; Balaj; Thaqaj; Turkaj (72. Mustafi); Kalyon; Acosta; Gjergji; Sabanovic. Weitere Resultate: Veteranen Tuggen-Buttikon 0:4, Senioren - Witikon 0:3, Albisrieden - Jun. Ec 9:4, Wollishofen - Jun. Ed 2:4, Wädenswil - Jun. Dc 2:0, Jun. Dd - KilchbergRüschlikon 7:3, Horgen - Jun. Ee 7:8, Jun. Ca (CCJL) Bülach 1:3, Affoltern - Jun. Da 1:7. FCWB 2 - Centro Lusitano 6:2, FCWB 3 - Freienbach 2:2, Blue Stars - Jun. A (CCJL) 2:2, Blue Stars - Jun. B1 (CCJL) 4:3, Oerlikon/Polizei - Jun. B2 2:5.

FCA: Die rote Laterne im direkten Duell weitergereicht Ein kleiner Schritt nach oben in der Tabelle, ein grosser Schritt für den FCA in Richtung Klassenerhalt. Der FCA gewinnt im Spiel vom vergangenen Sonntag auswärts beim FC Embrach mit 1:2 durch Tore von Shala und Good. Es war ein Spiel im Wechselbad der Gefühle. Zum einen klingelte es gleich in der zweiten Minute im Tor der Gegner und auf der anderen Seite arteten die letzten 20 Minuten des Spiels zu einer Zitterpartie aus. Gleich in der zweiten Minute kam es zu einem sehenswerten Zusammenspiel zwischen Antenen und Shala. Antenen legte Shala den Ball zu Schuss vor und aus rund 20 Metern Entfernung schoss dieser unhaltbar ein. Ein Auftakt nach Mass.

fer. In der Folge ging es Schlag auf Schlag. Der FCA erspielte sich die eine oder andere gute Chance. Die Gastgeber aus dem Tösstal hingegen versuchten mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Ein ums andere Mal tauchten sie vor Steiners Kasten auf und wurden jedes Mal zurückgeworfen oder liefen in die gut funktionierende Abseitsfalle. Eine unglückliche Situation gab es in der 70. Minute. Leo Ismajlaj wurde mit seiner zweiten gelben Karte im selben Spiel bedacht. Der Schiedsrichter musste folgerichtig dem FC Affoltern-Spieler den roten Karton zeigen. Obwohl der FC Embrach alles nach vorne warf, konnten sie nicht das Aus-

gleichstor erzielen und der FCA ging erfolgreich vom Platz.

Auf den vorletzten Tabellenplatz vorgearbeitet

Zwei Trikots, eine Mannschaft, zwei Tore: Die Torschützen gegen den FC Embrach: Good (links) und Shala. (Bild zvg.)

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Mit Zweitoreführung in die Pause Das zweite Tor wurde ebenfalls in der ersten Halbzeit erzielt. Nach einem Schuss aufs Embracher Tor konnte der Goalie den Ball weder festhalten noch aus der Gefahrenzone befördern. Der Ball kullerte den beiden heranstürmenden FCA-Spielern Bala und Good vor die Füsse. Beide hätten sicher einschieben können. Good war um den Bruchteil einer Sekunde schneller und erziele vor 130 Zuschauern das 0:2. Mit diesem Zwischenresultat ging es in die Kabinen. Es gibt eine ungeschriebene Fussballregel. Der Gefoulte soll nie den Elfmeter schiessen. Das kann nur schiefgehen. Und es ging schief. Rako, der zu einer Eins-zu-Eins-Situation mit dem gegnerischen Torwart kam, wurde von diesem regelwidrig von den Beinen geholt. Der Goalie erhielt eine gelbe Karte, obwohl rot vom FIFA-Regelwerk vorgeschrieben wäre. Die beiden Kontrahenten traten dann gegeneinander im Elfmeterschiessen an. Der von Rako sehr platziert geschossene Strafstoss konnte durch den Torwart, der richtig spekuliert hatte, abgewehrt werden. Einmal mehr eine vergebene Chance, die symptomatisch ist, für die momentane Pechsträne des FCA.

Gelb-rot für Leo Ismajlaj Dem gegnerischen Tor ging wieder einmal eine Freistosssituation voraus. Der massgeschneiderte Schuss in die untere rechte Ecke konnte von Steiner nicht abgewehrt werden. Der FC Embrach erzielte den Anschlusstref-

Der Captain der Mannschaft, Bala, fasste nicht nur das aktuelle Spiel, sondern alle Matches der bisherigen Saison mit den Worten zusammen: «Wenn wir unsere Chancen besser genutzt hätten, würden wir nicht da stehen, wo wir jetzt stehen.» Aktuell hat sich der FCA vom letzten Tabellenplatz dank des Sieges gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf auf den vorletzten Tabellenplatz vorgearbeitet. (sb/vk)

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AVA Verlagsauslieferung AG Herrn Andy Waser Leiter Warenausgang Centralweg 16 8910 Affoltern a. Albis a.waser@ava.ch

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Veranstaltungen AFFOLTERN a. A.

Cordon bleu

Frühlingskonzert Trio Ott

Take away Telefon 044 761 62 72

Programm J. S. Bach: 1685–1750

Cornelia Messerli-Ott, Violine Caroline Ott Brunner, Violoncello Rosemarie Ott, Cembalo

Sonate h-Moll, BWV 1015 für Violine und Cembalo (Dolce) Aria variata alla maniera Italiana (Aria mit 10 Variationen) für Cembalo Sonata D-Dur für Violoncello W. de Fesch: 1687–1761 und Basso continuo Jos. Haydn: Trio in A. (Hob. XV) 1732–1809 für Violine, Violoncello und Cembalo Drei Stücke Salonmusik Fritz Kreisler: Liebesleid 1875–1962 Le muguet Leroy Anderson: Serenata

Generalversammlung Am Donnerstag, 15. Mai 2014, 19.30 Uhr, im Restaurant Post, Ottenbach Traktandenliste: 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Abnahme Protokoll der 29. ord. GV vom 29. Mai 2013 4. Jahresbericht des Präsidenten 5. Jahresrechnung 2013 6. Bericht der Kontrollstelle 7. Entlastung der Verwaltung 8. Budget 2014 9. Ausbau Glasfasernetz 10. Wahlen 11. Anträge 12. Verschiedenes Die Akten können unter info@goo.ch angefordert oder bei der GOO-Geschäftsstelle, Salzrain 4, Ottenbach, Telefon 044 760 07 09, eingesehen werden. Allfällige Anträge sind 10 Tage vor der GV bei der Geschäftsstelle der GOO einzureichen.

Grosser Flohmarkt in der

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