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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 35 I 166. Jahrgang I Freitag, 4. Mai 2012

Zusammenschluss

Heiter und besinnlich

Die Spitex-Vereine im Bezirk Affoltern fusionieren. > Seite 3

Attraktives Programm der SP Obfelden zum Tag der Arbeit. > Seite 7

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«Alk-Tschegger» Gemeinsames Präventionsprojekt von vier Jugendarbeiten im Bezirk Affoltern. > Seite 7

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Ja zum A4-Zubringer Einhelliger Beschluss der Interparteilichen Konferenz in Obfelden. > Seite 11

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Hausmesse Die Schmidlin AG, seit über 60 Jahren in Affoltern, lädt zum Tag der offenen Tür ein. > Seite 15

Verschiebung der Abstimmung: Nachspiel Golfplatz-Umzonung: Rechte und Pflichten der Gegner klären Die Stimmrechtsbeschwerde, die zur Verschiebung der GolfplatzUmzonungs-Urnenabstimmung in Baar geführt hat, beschäftigt nun die Zuger Regierung. Sie muss bestimmen, welche Rechte, Pflichten und Termine gegnerische Komitees künftig einzuhalten haben. ................................................... von martin platter

Kantonsgrenze gewesen. Hätten die Baarer die Vorlage Mitte Juni angenommen, wäre das Umzonungsbegehren auch in den Gemeinden Hausen und Kappel vors Volk gekommen. Vorbehältlich des Entscheids an der öffentlichen Delegiertenversammlung der Planungsgruppe Knonaueramt am 23. Mai können vielleicht sogar alle stimmberechtigten Säuliämtlerinnen und Säuliämtler an der Urne über die Richtplanänderung befinden.

Bisher einzigartiger Vorgang in Baar

Massgebend an der Erhaltung der Gebäude beteiligt, die nun ein Faceliftig erhalten: Aumülibewohner Fredi Hofmann. (Bild Martin Mullis)

Schützenswertes Ortsbild im Reppischtal

Die Gemeinderatsvertreter von Baar waren sichtlich konsterniert an der Presseorientierung, die am Montagnachmittag wegen der Verschiebung der Umzonungs-Urnenabstimmung einberufen worden war. Der ursprünglich auf den 17. Juni angesetzte Urnengang für die Umzonung des Golfplatzareals an der Grenze zum Kanton Zürich war wegen einer Stimmrechtsbeschwerde des früheren Zuger Regierungsrats und Sicherheitsdirektors Hanspeter Uster vom Baarer Gemeinderat kurzfristig abgesagt worden. Die Abstimmung wäre je nach Ausgang Auftakt oder Ende einer Reihe von weiteren Volksentscheiden ennet der

In Baar verzögert sich dieser Akt nun voraussichtlich bis am 25. November. Der Gemeinderat rechnet mit der baldigen Klärung der staats- und verfahrensrechtlichen Situation, die die Stimmrechtsbeschwerde von Jurist Uster ausgelöst hat. «Dass eine Urnenabstimmung so kurzfirstig abgesagt werden musste, ist, so weit ich mich erinnern kann, bisher einzigartig in unserer Gemeindegeschichte», erklärte der Baarer Gemeindepräsident Andreas Hotz. Sein Gremium habe sich bei der Beurteilung des privaten Projektes immer um Neutralität und Sachlichkeit bemüht. An den öffentlichen Veranstaltungen und während der ordentli-

chen Planauflage zum Golfparkprojekt habe gemäss seiner Wahrnehmung – abgesehen von drei privaten Einsprachen – keine grundsätzliche Opposition gegen das Golfprojekt festgestellt werden können. Wegen der Bedeutung und der landschaftlichen Auswirkungen des Projektes habe der Gemeinderat dennoch vor geraumer Zeit aus freien Stücken entschieden, über die Vorlage an der Urne abstimmen zu lassen. Da sich bis Anfang April jedoch keine Parteien oder Komitees als Gegner der Zonenplanänderung artikuliert hätten, sah der Gemeinderat keine Veranlassung, einem allfälligen Gegenkomitee eine Plattform in den Abstimmungsunterlagen zu reservieren. Das hat die Stimmrechtsbeschwerde ausgelöst. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 11 anzeigen

Am «Mühletag» wird in der Aumüli gefeiert Der reizvolle Weiler Aumüli gehört samt einem Landwirtschaftsbetrieb mit Scheune, Speicher, Schopf und Wohngebäuden zu einem der besten Beispiele des überlieferten Müllergewerbes. Am Samstag, 19. Mai, bietet das traditionelle Aumülifest Gelegenheit, den kulturhistorischen Weiler Aumüli im Reppischtal und die dazugehörenden Anlagen zu besichtigen. Das imposante Wasserrad der letzten wasserbetriebenen Mühle wird sich drehen. Der Betrieb einer uralten Schnapsbrennerei und der Sägerei werden ebenfalls Einblick in das Handwerk früherer Zeiten gewähren. Weitere

Anlagen und Gebäudeteile vermitteln den Besuchern einen Eindruck von den Tätigkeiten in den Werkstätten aus früheren Zeiten. Neben dem Blick in eine lebendige Vergangenheit wird am «Mülitag» aber auch tüchtig gefestet. Der Verein «Pro Aumüli» und die Stiftung Aumüli hoffen viele interessierte Besucher inmitten der uralten Gebäudegruppe begrüssen zu dürfen. Der Ausflug zur historischen Siedlung im Reppischtal ermöglicht eine seltene Gelegenheit handwerkliches Brauchtum von anno dazumal in Aktion besichtigen zu können. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Spannung vor dem Spitzenspiel Interview mit FCWB-Trainer Martin Dosch In der 2. Liga interregional ziert der FC Wettswil-Bonstetten die Tabellenspitze, fünf Zähler vor Thalwil. Im Direktduell am kommenden Sonntag könnten die Ämtler mit einem Sieg einen Riesenschritt Richtung Aufstieg in die 1. Liga Classic tun. «Alle freuen sich auf diesen Spitzenkampf, in den wir selbstbewusst ziehen», verkündet

Trainer Martin Dosch und fügt an: «Wichtig für den Spielverlauf dürfte der erste Treffer sein, wir werden mit kontrolliertem Risiko auftreten.» Anpfiff auf dem Sportplatz Etzliberg in Thalwil ist am Sonntag um 14.30 Uhr. (kakö) ................................................... > Interview auf Seite 21

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Einfamilienhaus ausgebrannt 250 000 Franken Schaden in Ebertswil Beim Brand eines Einfamilienhauses in Ebertswil ist in der Nacht auf Donnerstag ein Schaden von etwa 250 000 Franken entstanden; verletzt wurde niemand. Laut Kantonspolizei wurde eine Anwohnerin kurz vor 3 Uhr auf den Brand aufmerksam und alarmierte die Rettungskräfte. Die Feuerwehr Oberamt sowie die Stützpunktfeuerwehr

Affoltern rückten aus und löschten den Brand. Das Gebäude brannte vollständig aus; der Schaden wird auf zirka 250 000 Franken geschätzt. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich keine Personen im Gebäude. Die Ursache des Feuers ist zurzeit unklar; Abklärungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich sind im Gange.

500 18 Trainer Martin Dosch ist optimistisch. (Bild Kaspar Köchli)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 12. Mai 2012, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton gut gebündelt und geschnürt bis spätestens 08.00 Uhr morgens bereit. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter – sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling. Sammelorganisation: SAM Telefon bei nicht abgeholtem Papier/Karton: 079 437 76 86 (ab 12.00 Uhr) Affoltern am Albis, 4. Mai 2012

Affoltern am Albis Wasserversorgung Verkehrsbehinderung auf der Mettmenstetterstrasse Ab Montag, 7. Mai 2012, bis voraussichtlich Mitte Juli 2012, wird die Wasserleitung in der Mettmenstetterstrasse ersetzt. Der Verkehr im Bereich der Mettmenstetterstrasse und der Kreuzung Dorfstrasse / Ottenbacherstrasse / Mettmenstetterstrasse wird für die Zeit der Arbeitsausführung mit einem geänderten Lichtsignalregime und zusätzlichen Verkehrsampeln geregelt. Bedingt durch die Bauarbeiten muss während der Bauzeit im Kreuzungsbereich mit Verkehrsbehinderungen sowie an der Mettmenstetterstrasse mit Behinderungen bei den Zugängen zu den privaten Liegenschaften und Grundstücken gerechnet werden. Die Bauleitung und die Unternehmer sind bestrebt die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten. Für die Einhaltung der Termine bleiben wetterbedingte Verzögerungen vorbehalten. Weitere Informationen erhalten Sie beim Tiefbausekretariat Obfelden, erreichbar unter Telefon 044 763 53 49 oder tomas.chod@obfelden.ch. Der Gemeinderat dankt den Anwohnern und den Verkehrsteilnehmern für das Verständnis. Gemeinderat Obfelden

Gesundheitsabteilung Affoltern am Albis

Delegiertenversammlung Donnerstag, 24. Mai 2012, 19.00 Uhr, Sozialdienst Affoltern, Obfelderstrasse 41b, (3. Stock), 8910 Affoltern am Albis. Traktanden 1. Abnahme Protokoll der letzten DV 2. Wahlen 3. Verabschiedungen und Begrüssungen 4. Rechnung 2011 5. Jahresbericht 2011 6. Amtsvormundschaft 7. Kompetenzordnung 8. Informationen aus dem Asylbereich 9. Informationen aus dem Vorstand 10. Varia Unterlagen liegen ab dem 4. Mai 2012 während der Büroöffnungszeiten des Sozialdienstes zur Einsicht auf. Affoltern, 4. Mai 2012 Verbandsvorstand Sozialdienst Bezirk Affoltern

Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde

Einladung zur Gemeindeversammlung

Schwimmbad Stigeli Badesaison 2012 Eröffnung am Sonntag, 13. Mai 2012

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Obfelden (Politische Gemeinde, Primarschulgemeinde und reformierte Kirchgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf

Das Schwimmbad Stigeli arbeitet ab der Saison 2012 mit einem neuen Kassen- und Zutrittssystem. Das erstmalige Ausstellen der neuen Abos (12er- und Saison) ist mit einem zeitlichen Aufwand verbunden. Um allfällige Wartezeiten beim erstmaligen Besuch der Badi zu vermeiden, machen wir Sie auf das Vorverkaufsangebot aufmerksam. Der Vorverkauf an der Schwimmbadkasse Stigeli findet wie folgt statt:

Montag, 4. Juni 2012, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle Zendenfrei.

– Freitag, 11. Mai 2012, zwischen 14.00 und 18.00 Uhr – Samstag, 12. Mai 2012, zwischen 10.00 und 15.00 Uhr

Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003.

Bitte bringen Sie zum Lösen Ihres Abos einen Ausweis (ID, Pass etc.) mit. Ein Foto ist nicht nötig. An den beiden Vorverkaufstagen findet kein Badebetrieb statt.

Anträge:

Öffnungszeiten

A. Politische Gemeinde

ab 13. Mai bis 10. Juni ab 11. Juni bis 19. August ab 20. August bis Ende Badesaison

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2011 2. Genehmigung eines Kredites von gesamthaft Fr. 130 000.– für eine kantonsweite Informationskampagne «A4-Zubringer-Ja» 3. Genehmigung der Teilrevision der Bau- und Zonenordnung 4. Ablehnung der Initiative «Für eine sinnvolle Gestaltung des Postareals durch Beschränkung der zulässigen Verkaufsfläche» und Genehmigung des Gegenvorschlages des Gemeinderates betreffend Festsetzung einer ausformulierten Gestaltungsplanpflicht für das «Postareal» umfassend die Parzellen Kat.Nrn. 3962, 3963, 3087, 4345, 3777, 3803 und 4023 5. Genehmigung der Totalrevision der Polizeiverordnung

Am Samstag und Sonntag wird eine Stunde früher geschlossen! Bei schlechter Witterung wird das Schwimmbad vorübergehend geschlossen oder die Badezeiten können durch den Bademeister eingeschränkt werden! Neu bieten wir ab der Saison 2012 versuchsweise ein «Frühschwimmen» an; die Badi ist jeweils am Donnerstagmorgen ab 7.00 Uhr geöffnet. Eintrittspreise (inkl. MwSt.) Einzeleintritt

12er-Abos

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2011 2. Genehmigung der Schaffung einer neuen vollamtlichen Stelle für eine Lehrperson/Eröffnung einer zusätzlichen 4. Klasse (Mittelstufe) C. Reformierte Kirchgemeinde Genehmigung der Jahresrechnung 2011 Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden.

Erwachsene (ab 18 Jahre) Kinder (ab 7 Jahre) AHV-/IV-Bezüger*

Fr. 7.– 3.50 5.–

ab 17.00 Uhr: Erwachsene (ab 18 Jahre) Kinder (ab 7 Jahre) AHV/IV-Bezüger

3.50 2.– 2.50

Erwachsene (ab 18 Jahre) Kinder (ab 7 Jahre) AHV-/IV-Bezüger *

B. Primarschulgemeinde Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

9.00 bis 20.00 Uhr 9.00 bis 21.00 Uhr 9.00 bis 20.00 Uhr

Saison-Abos

Erwachsene Kinder (bis 7 Jahre) Kinder (ab 7 Jahre) Lehrlinge/Schüler Studenten bis max. 25 Jahre* AHV-/IV-Bezüger* Depot für 12er-Abos und Saison-Abos

Gemeinderat, Betriebspersonal und Kiosk-Pächterin laden die Bevölkerung in der kommenden Saison zum regen Besuch der Badi ein und wünschen viel Sonnenschein und Vergnügen. Affoltern am Albis, 4. Mai 2012

Gesundheitsabteilung

Obfelden, 4. Mai 2012 Die Gemeindevorsteherschaften

Gemeinde Bonstetten Definitive Publikation der Wahlvorschläge

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Mettmenstetten

Traktandum: Abnahme Jahresrechnung 2011 Die Unterlagen zum Traktandum können zwei Wochen vor der Versammlung auf den Gemeindeverwaltungen Mettmenstetten und Hausen am Albis während der üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Anschliessend an die Versammlung wird ein Apéro offeriert. Zudem stehen Ihnen die Mitglieder der Kirchenpflege sowie die Seelsorger für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine gut besuchte Versammlung. Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten, 30. April 2012

Stallikon Bauherrschaft: Hans Roggwiler, Ottenbacherstrasse 21, 8909 Zwillikon Bauvorhaben: Umbau Liegenschaft auf Kat.-Nr. 1979, Assek.-Nr. 565, Hinterbuchenegg 15 (Kernzone Weiler)

Stallikon Bauherrschaft: Janine Höhn, Buchserstrasse 44, 8157 Dielsdorf Bauvorhaben: Erstellung einer Sichtschutzwand auf Kat.-Nr. 624, Untere Aegerten 3 (W2/30)

30.– 45.– 10.–

Achtung: Ab der Badesaison 2012 sind auf dem Einwohneramt keine Eintrittstickets für das Schwimmbad Stigeli mehr erhältlich! Lösen Sie diese bitte an der Schwimmbadkasse!

Gesuchsteller: Richi Immobilien AG, Im Riesentobel 1, 8104 Weiningen Projektverfasser: FRIEDLIPARTNER AG, Nansenstrasse 5, 8050 Zürich Bauvorhaben: Vorentscheid Terrainveränderung (Auffüllung und Bodenneuaufbau) im Gebiet Heiti/Mas-Strasse auf Grundstücken Nrn. 467/468/ 526/527 (Landwirtschaftszone)

Bauherrschaft: A. + S. D’Elia, Aentlerweg 15, 8932 Mettmenstetten Vertreter: S. D’Elia, Aentlerweg 15, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Erweiterung der bestehenden Carportüberdeckung, Vers.-Nr. 1705, Kat-Nr. 3827, Aentlerweg bei 15 (Wohnzone W2a)

60.– gratis 30.–

*Bitte entsprechenden Ausweis vorweisen!

Bonstetten

Sonntag, 10. Juni 2012, anschliessend an den 11.00-Uhr-Gottesdienst, Pfarrsaal, Bifangstrasse 4, Hausen a. A.

70.– 35.– 50.–

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Sekundarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 Urnengang vom 17. Juni 2012 Auf die Wahlausschreibung vom 9. März 2012 und die Wahlvorschlagspublikation vom 24. April 2012 für die am 17. Juni 2012 stattfindende Wahl eines Mitgliedes der Sekundarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2010-2014 sind folgende definitive Wahlvorschläge eingereicht worden: Name, Vorname

Beruf

Jahrg. Adresse

Chinello Claudia

Betriebsökonomin dipl. oek.

1978

Ettenbergstrasse 5 8907 Wettswil a.A.

Eichelkraut Lutz

dipl. Verkaufskoordinator

1963

Püntenstrasse 19 8143 Stallikon

1953

In der Weid 3 8143 Stallikon

Rothenbühler Irma dipl. Expertin Rechnungslehrgang und Controlling

Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen werden diese Wahlvorschläge amtlich bekannt gegeben. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, vom Datum dieser Veröffentlichung an gerechnet, ein schriftlicher Stimmrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, eingereicht werden. Da mehrere Vorschläge eingegangen sind, wird eine Urnenwahl im ordentlichen Verfahren, d. h. mit einem leeren Wahlzettel, am 17. Juni 2012 durchgeführt. 4. Mai 2012

Wahlvorsteherschaft Bonstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Mai 2012

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wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Morgen Samstag, 5. Mai, darf das Ehepaar Elisabeth und Heinz Schwarz in Hausen die goldene Hochzeit feiern. Zu diesem speziellen Hochzeitstag gratulieren wir ganz herzlich. Wir wünschen den beiden gute Gesundheit, viel Glück und Freude auf dem weiteren gemeinsamen Lebensweg.

Zum 90. Geburtstag Am Sonntag, 6. Mai, feiert Josef Iten seinen 90. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert ihm ganz herzlich, wünscht dem Jubilaren ein freudvolles Fest, für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Spass an der Arbeit im Garten.

Zum 85. Geburtstag In Affoltern darf Friedrich Kreuzmayr am kommenden Sonntag, 6. Mai, den 85. Geburtstag feiern. Zu diesem Ehrentag entbieten wir die herzlichsten Glückwünsche. Alles Gute!

in kürze

Neuer Regierungspräsident. Der Regierungsrat hat Baudirektor Markus Kägi zu seinem Präsidenten für 2012/2013 gewählt. Kägi ist seit 2007 Mitglied des Regierungsrates. Zum neuen Vizepräsidenten wurde Gesundheitsdirektor Dr. Thomas Heiniger gewählt. (ki.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

«Gemeinsam Bewährtes zusammenführen» Zusammenschluss der Spitex-Vereine im Bezirk Affoltern Die Generalversammlungen der drei Spitex-Vereine im Bezirk Affoltern werden in der kommenden Woche entscheiden, ob künftig eine einzige Organisation für das ganze Säuliamt zuständig sein wird. Das Projektteam arbeitet seit Mitte 2011 intensiv auf den Zusammenschluss hin. Am 8. Mai in Hausen (Spitex Oberamt), am 9. Mai in Affoltern (Spitex Affoltern/Aeugst/Hedingen) und am 11. Mai in Bonstetten (Spitex Knonaueramt Nord-West) können die Vereinsmitglieder den Zusammenschluss zu einer einzigen Spitex-Organisation rechtskräftig machen. Die Spitex leistet heute einen wesentlichen Beitrag zur möglichst langen Erhaltung der Selbstständigkeit pflegebedürftiger Menschen sowie zur Kosteneffizienz im Gesundheitswesen. Spitalaufenthalte können dank Spitex verkürzt und Heimeintritte hinausgezögert werden. Hilfe und Pflege zu Hause bedeuten Lebensqualität für hilfsbedürftige, kranke und behinderte Menschen jeden Alters. Die SpitexOrganisationen stehen heute vielen Herausforderungen gegenüber. Diese betreffen vor allem: – Steigende Erwartungen der Kundinnen und Kunden; – Veränderungen der gesellschaftlichen Entwicklung; – Neue Finanzierungsgrundsätze; – Anforderungen an die Ausbildung und Personalentwicklung; – Konkurrenzierung der Spitex-Unternehmungen im Markt. Nach intensiven Abklärungen, an denen Vertreterinnen und Vertreter der drei Spitex-Vereine teilnahmen, hat sich herausgestellt, dass den vielfältigen Herausforderungen längerfristig am besten begegnet werden kann, wenn sich die drei Organisationen diesen vereint stellen. Folgende Ziele sollen mit dem Verein Spitex Knonauer Amt erreicht werden: – Die hohe Qualität in einer kos-

teneffizienten Organisation sicherstellen; – Eine professionelle Geschäftsleitung und flache Führungsstrukturen schaffen; – Ein regionales Dienstleistungszentrum für Querschnittsfunktionen (Administration, Rechnungswesen, Personalwesen, Qualitätsmanagement, IT) betreiben; – Einheitliche Kostenstrukturen schaffen und damit die Kostenentwicklung minimieren; – Die lokale Verankerung der Spitex erhalten (Verein mit Mitgliedschaften); – Eine zentrale Ansprechstelle für alle Spitexbelange, ein Kontakt für Kunden, Ärzte und Spital.

Die Organisation des Vereins Spitex Knonaueramt Der Verein Spitex Knonaueramt stellt einen Zusammenschluss der drei bestehenden Spitex-Vereine dar. Wichtigste Geschäftsgrundlage ist der Abschluss von Leistungsvereinbarungen mit allen 14 Partnergemeinden im Bezirk, deren Inhalt bereits weitgehend festgelegt ist. Der Verein Spitex Knonaueramt wird ebenfalls die Rechtsform des Vereins aufweisen. Diese hat sich bereits bestens bewährt und bietet auch eine hohe Flexibilität in der Zukunft. Im Weiteren werden die bisherigen Vereinsmitglieder (ca. 560 im Verein Affoltern/Aeugst/Hedingen, ca. 1300 im Verein Knonaueramt Nord-West und ca. 780 im Verein Oberamt) automatisch Mitglieder im neuen Verein, sofern sie nicht den Austritt erklären. Die neuen Statuten sehen einen Vorstand von fünf bis sieben Mitgliedern vor, der sich im ersten Jahr aus den bisherigen Vorstandsmitgliedern zusammensetzt. Allen Mitgliedern wurde vor den Generalversammlungen ein «beleuchtender Bericht» zugestellt, welcher Argumente und Vorgehen des Zusammenschlusses beschreibt. Die Grundlagendokumente der neuen Organisati-

Die Spitex-Zentrumsleiterinnen des Bezirks Affoltern auf einen Blick. Von links: Annadora Müller, Zentrum Bonstetten, Regula Hassler, Zentrum Mettmenstetten, Christina Hausherr, Zentrum Obfelden, Laura Di Vincenzo, Zentrum Affoltern, und Annemarie Aschwanden, Zentrum Hausen. (Archivbild) on können in den einzelnen SpitexZentren eingesehen oder auf der Homepage www.spitexknonaunw.ch heruntergeladen werden. Die jetzigen Standorte der SpitexZentren in Bonstetten, Affoltern am Albis, Hausen am Albis, Mettmenstetten und Obfelden bleiben bestehen, damit die Wege der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zu ihren Einsatzorten möglichst kurz bleiben. Verena Bieri, bisherige Geschäftsleiterin des Vereins Spitex Knonaueramt NordWest, wird die Gesamtleitung des Vereins Spitex Knonaueramt übernehmen und zusammen mit ihrem Kader eine grosse Kontinuität gewährleisten. Im

Neue Wohnhäuser anstelle von Altbauten Bevölkerungsdruck löste in jüngster Vergangenheit einen Boom aus Der hohe Bevölkerungsdruck der jüngsten Vergangenheit führte im Kanton Zürich zu einem Bauboom. Derzeit entstehen pro Jahr 7000 bis 9000 neue Wohnungen, viele davon in Ersatzneubauten. Der Ersatzneubau – der Abbruch von Altbauten mit dem Ziel, an ihrer Stelle neue, zeitgemässe Gebäude zu errichten – hat im Kanton Zürich deutlich an Bedeutung gewonnen. Immer mehr Hausbesitzer und Investoren sehen darin offenbar eine interessante Alternative zur Sanierung von angejahrten Liegenschaften. Denn Neubauten erlauben es einerseits, bestehende Nutzungsreserven auszuschöpfen, und andererseits, das Gebäude auf die Bedürfnisse der heutigen Wohnungsnachfrage zuzuschneiden. In den letzten zehn Jahren entstanden im Kanton Zürich fast 23 000 der 76 000 neu erstellten Wohnungen, also etwa ein Drittel, durch Ersatzneubau. Die Dynamik nahm im Verlauf des Jahrzehnts deutlich zu. Ein wichtiger Grund dafür sind die Umstruktu-

rierungen ehemaliger Industriegebiete – etwa in Oerlikon, Zürich-West oder auf dem Sulzerareal in Winterthur. Die Zahl der Wohnungen auf ehemaligen Fabrikarealen wuchs denn auch bis 2007 laufend an. Seither ist sie allerdings wieder rückläufig, weil das Potenzial der früheren Industrieareale nicht unerschöpflich ist. In den letzten Jahren verlagerte sich der Fokus des Ersatzneubaus mehr und mehr auf Wohnquartiere. Vor dem Jahrtausendwechsel entstanden jährlich etwa 300 Neubauwohnungen durch den Ersatz alter Wohngebäude. Seither hat sich diese Zahl verfünffacht. Die durch die Umnutzung von Industriearealen neu entstandenen Quartiere liegen vor allem in den Städten Zürich und Winterthur. Verdichtungen von Wohnquartieren sind dagegen im ganzen Agglomerationsraum verbreitet. Während die vorhandenen Nutzungsreserven an den bevorzugten Lagen am Zürichsee konsequent ausgeschöpft werden, beschränken sich die Ersatzneubauten in den übrigen Agglomerationsgemeinden typischerweise auf das Siedlungszentrum.

Wichtige Akteure im Ersatzneubau sind die Wohnbaugenossenschaften. Fast 60% aller seit dem Jahr 2000 neu erstellten Genossenschaftswohnungen entstanden durch den Ersatz alter Wohnhäuser. Neue Mietwohnungen finden sich dagegen oft auf den ehemaligen Industriearealen, während Eigentumswohnungen, wie auch Einfamilienhäuser, vorwiegend auf zuvor unbebautem Land gebaut werden. (ki.)

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neuen Betrieb werden rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sein. Alle Mitarbeitenden werden in der neuen Organisation weiterbeschäftigt. Die Vorstände: Spitex-Verein Affoltern/Aeugst/Hedingen, Spitexverein Oberamt, Verein Spitex Knonaueramt NordWest Generalversammlungen der Spitex-Vereine. Spitex Oberamt: 8. Mai, 19 Uhr, Gemeindesaal, Hausen; Spitex Affoltern/Aeugst/Hedingen: 9. Mai, 19.30 Uhr, Haus Rigi, Langzeitpflege Spital Affoltern, Affoltern; Spitex Knonaueramt Nord-West: 11. Mai, 18.30 Uhr, Chilesaal, Kirchgemeindehaus, Bonstetten.

Barrierenautomat beschädigt Unbekannte haben am vergangenen Wochenende den Barrierenautomaten in der Tiefgarage des Cooparks beschädigt. Die Kantonspolizei beziffert den Sachschaden auf zirka 2000 Franken. Bei einem Einbruch in ein Gartenhaus in Affoltern wurde eine Sanitätsbox gestohlen. Die Diebe gelangten via Fenster ins Innere. Ohne Beute mussten sie aus einem Industriequartier in Affoltern abziehen. Durch zerschlagen einer Fensterscheibe gelangten Einbrecher ins Innere einer Firma, wurden aber offenbar nicht fündig. (-ter.)


Bestattungen . . . und wir glaubten, wir hätten noch so viel Zeit . . .

Affoltern am Albis Am 28. April 2012 ist in Zürich gestorben:

TODESANZEIGE

Gabriela Bircher-Bär geb. 5. Dezember 1955, Ehefrau Gottlieb Bircher, von Frutigen BE, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH, Jonerstrasse 34. Urnenbeisetzung am Dienstag, 8. Mai 2012, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Mit traurigen Herzen und in liebevollen Gedanken verabschieden wir uns von meiner geliebten Frau, meinem geliebten Mami, unserer lieben Tochter, Schwester, Stiefmutter, Gotte und Schwägerin

Gabriela Bircher-Bär 5. Dezember 1955 – 28. April 2012

Deine fröhliche Art und Dein bezauberndes Lächeln werden uns fehlen. Wir vermissen Dich sehr und tragen Dich immer in unseren Herzen.

Affoltern am Albis

Godi Bircher-Bär (Ehemann) Nathalie Gloor (Tochter) Bala Sgili Bettina Bär (Mutter) Monica (Schwester) und Jürg Leutenegger Alexander Albrecht Sandra Bircher und Charly Odermatt Cornelia Bircher Roger Bircher und Simone Langenegger Claudia Bircher

Am 30. April 2012 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Kurt Gäumann geb. 4. März 1943, von Häutlingen BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Alte Hedingerstrasse 29. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Abschied auf dem Friedhof Affoltern am Albis mit anschliessender Trauerfeier in der Friedhofskapelle am Dienstag, 8. Mai 2012, um 14.00 Uhr.

Bonstetten In Bonstetten ist gestorben:

Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Kinderspitals Affoltern (Rehabilitationszentrum), Postkonto 87-744900-1.

Schaffner Ferdinand geboren 2. September 1952, von Anwil BL, wohnhaft gewesen Heumattstrasse 16, Bonstetten. Er starb in Zürich am 29. April 2012. Andacht auf dem Friedhof Anwil BL am Freitag, 11. Mai 2012, 13.30 Uhr, Abdankung in der Kirche Oltingen BL am Freitag, 11. Mai 2012, 14.00 Uhr.

Traueradresse: Godi Bircher, Jonerstrasse 34, 8909 Zwillikon

TODESANZEIGE

Bestattungsamt Bonstetten

In tiefem Schmerz nehmen wir Abschied von unserer Mutter und Freundin

Bonstetten In Bonstetten wird beerdigt:

Rosmarie Meier-Egger

Meyer, Arthur Niklaus geboren 21. August 1930, von Menznau LU, Ehemann der Meyer geb. Roubaty, Marianna Adele, wohnhaft Chrüzacherweg 18, Bonstetten. Er starb in Zürich am 17. Dezember 2011.

23. Februar 1956 – 27. April 2012

Dankbar für ein erfülltes Leben hat sie ihre Krankheit mit grosser Tapferkeit und immer wiederkehrendem Optimismus ertragen. Ihr Humor und ihre Herzlichkeit bleiben uns in ewiger Erinnerung.

Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, am Montag, 7. Mai 2012, 14.00 Uhr.

In stiller Trauer: Manuel und Matthias Meier Verwandte und Freunde

Bestattungsamt Bonstetten

Der Abschied findet am Samstag, 5. Mai 2012, um 10.00 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten statt. Um den Wunsch unserer Mutter zu erfüllen, wird sie im Friedwald in Hedingen bestattet. Wir bitten deshalb, keine Blumenspenden mitzubringen. Traueradresse: Manuel Meier, Paulstrasse 6, 8400 Winterthur

WIR DANKEN VON HERZEN für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim plötzlichen Tod meines lieben Gatten, unseres herzensguten Vaters, Grossvaters und Freundes

Max Schafroth

www.brot-fuer-alle.ch

erfahren durften. Herzlichen Dank allen Verwandten, Freunden, Nachbarn, der Männerriege und den Turnveteranen, ehemaligen Schul-, Arbeits- und Försterkollegen und allen, die ihn auf seinem letzten Weg begleiteten. Die vielen Zeichen der Freundschaft und die grosse Unterstützung haben uns tief bewegt. Für die einfühlsamen Worte, die tröstenden Umarmungen, die Hoffnung und Kraft spendenden Briefe, die Blumen und die vielen grosszügigen spenden danken wir allen. Ein besonderer Dank gilt Pfarrer Walter Hauser für die sehr persönliche und einfühlsame Abdankung und den Musikern Annette Bodenhöfer, Annadora Müller und Thomas Würmli sowie seinem Schwager und seinen Göttikindern, welche den Abschiedsgottesdienst mitgestaltet haben.

Tel. 031 380 65 65

Spendenkonto 40-984-9

Für eine gerechtere Welt. Gratisinserat

Max fehlt uns sehr.

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Mai 2012

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Siedlung von regionaler Bedeutung Historische Gebäudegruppe Aumüli Stallikon als schützenswertes Ortsbild Die historische Siedlung Aumüli in Stallikon mit der wasserbetriebenen Mühle, der Sägerei, mit Waschhaus, Trotte, Brennerei und Wagenschopf soll im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) Aufnahme finden. Am kommenden «Mülitag» werden Gönnerinnen und Gönner gesucht. ................................................... von martin mullis Das Bundesamt für Kultur erwägt, die historische Gebäudegruppe Aumüli ins Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) aufzunehmen. Für den Gemeinderat Stallikon ist die geplante Aufnahme in das ISOS sehr erfreulich, unterstützt die Gemeinde doch die Stiftung mit den historischen Gebäuden seit vielen Jahren mit verschiedenen Gemeindebeiträgen. Der «Stiftung Aumüli» gehören denn auch zwei Gemeinderatsmitglieder an. In der Siedlung Aumüli wurden die kulturhistorischen Gebäude und vor allem die handwerklichen Maschinen und Vorrichtungen in den letzten Jahren mit zum Teil aufwändigen Arbeiten instand gestellt. So funktionieren die wasserbetriebene Mühle und die Sägerei wie in alten Zeiten. Soeben konnte auch eine historische Schnapsbrennerei wieder in Betrieb

publireportage

genommen werden. Ein grosses Nebengebäude, das einst vermutlich als Wohnhaus konzipiert war, befand sich in einem baulich äusserst schlechten Zustand. Der zweigeschossige Giebelbau aus dem Jahre 1807 beherbergte einst ein Waschhaus, eine Trotte, eine Schmiede und diente als Wagenschopf. Dieses Mehrzweckgebäude wurde Anfang dieses Jahres eingerüstet, die Instandstellungsarbeiten sind unter den strengen Augen des kantonalen Denkmalschutzes in vollem Gange.

Facelifting für Wohnhaus und Scheune Neben dieser Remise bedürfen aber auch die alte Mülischeune und vor allem das Mülihaus eines baldigen Faceliftings. Für die Erhaltung der grossen Scheune sowie die Erneuerung der Fassade, Fenster und Böden des Wohnhauses werden deshalb noch Gönnerinnen und Gönner gesucht. Fredi Hofmann, Rentner und in der Siedlung Aumüli aufgewachsen und wohnhaft, engagiert sich mit Herzblut für «seine» Aumüli. Er weiss viel über die historischen Gebäude und Werkstätten zu erzählen. In der Siedlung lebten vor 200 Jahren vermutlich gegen 50 Personen, während heute die Einwohnerzahl mit sieben Familien nur noch etwa die Hälfte beträgt. Die Aumüli diente auch schon als Filmkulisse und zieht als spannen-

Uralt und etwas windschief: Remise, Waschhaus, Trotte und Brennerei in der Aumüli. (Bild Martin Mullis) des Ausflugsziel immer wieder interessierte Besucher von weit her an. Mit den zahlreichen Führungen und den Gästen an schönen Sonntagen herrscht in der Aumüli öfters ein eigentlicher Museumsbetrieb. So wird denn auch am Samstag, 19. Mai, in der

Aumüli in Stallikon der «Mülitag» durchgeführt. Am jährlich stattfindenden Schweizerischen Mühletag, dem Tag der historischen Kulturgüter «Mühlen», soll «Brauchtum und Kultur, gelebtes Handwerk und Verbundenheit zur Heimat» als Motto dienen.

Die Stiftung Aumüli und der Verein «Pro Aumüli» laden alle Interessierten herzlich ein, die historischen Gebäude im Reppischtal zu besuchen. Das Wasserrad, die Werkstätten wie Mühle, Sägerei und Brennerei sind in Betrieb.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Mai 2012

Mobility-Fahrzeugübergabe verzögert sich Mitteilungen des Gemeinderates Aeugst ................................................... von gemeindeschreiber thomas holl Aufgrund der Resultate der Ergebniskonferenz, sowie der erfolgten Umfrage, hat der Gemeinderat beschlossen, einen Mobility-Standplatz für Aeugst, im Rahmen eines bestehenden Angebotes für Gemeinden, für eine Versuchsphase von zwei Jahren zu realisieren. Es war vorgesehen, dass das Fahrzeug am 12. Mai 2012 übergeben wird und das Angebot den interessierten Personen vorgestellt werden sollte (der Gemeinderat orientierte).

Lieferungsenpass Infolge eines Lieferungsengpasses verzögert sich die Übergabe des Mobilityfahrzeuges an die Gemeinde Aeugst. Daher muss der vorgesehene Anlass verschoben werden. Der Gemeinderat wird gerne sobald als möglich über den neuen Termin informieren.

Ringschlussleitung Rossweidli: Bauabrechnung, Genehmigung Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2010 wurde für die Erstellung der Ringschlussleitung Rossweidli der Wasserversorgung Aeugst, im Rahmen des Generellen Wasserversorgungsprojektes (GWP) der Gemeinde Aeugst am Albis, ein Kredit von 510 000 Franken bewilligt. Die entsprechende Bauabrechnung schliesst mit 427 067 Franken (inklusiv MwSt). Dies entspricht einem um 82 933 Franken besseren Ergebnis gegenüber dem bewilligten Kredit. Der Gemeinderat hat diese Abrechnung abgenommen und zur Genehmigung, zuhanden der Gemeindeversammlung vom 21. Juni 2012, verabschiedet.

Oberdorfstrasse: Wasserleitung, Bauabrechnung, Genehmigung Infolge des schlechten Zustandes der bestehenden Wasserleitung in der Oberdorfstrasse musste diese im vergangenen Winter dringend ersetzt werden. Dazu hat der Gemeinderat einen Kredit von 220 000 Franken (gebundene Ausgabe) bewilligt. Die entsprechende Bauabrechnung schliesst mit Fr. 147 114.30 (inkl. MwSt). Dies entspricht einem um Fr. 72 885.70 besseren Ergebnis gegenüber dem bewilligten Kredit. Der Gemeinderat hat diese Abrechnung genehmigt.

Weberbach: Hochwasserschutz, Bauabrechnung, Genehmigung Beim Weberbach mussten Hochwasserschutzmassnahmen realisiert werden. Dazu wurde ein Kredit von 151 000 Franken durch die Gemeinden Stallikon und Aeugst bewilligt, wobei die entstehenden Kosten zu je 50% durch die beiden Gemeinden übernommen werden. Die entsprechende Bauabrechnung schliesst mit Fr. 152 458.20. Nach Abzug der Bundes- und Kantonsbeiträge beträgt der Anteil der Gemeinde Aeugst Fr. 68 163.45 (50%) am verbleibenden Nettokredit von Fr. 132 326.90. Der Gemeinderat hat diese Abrechnung genehmigt.

1304, Stümelweg 7, Karin und Heinz Sönning, Stümelweg 7, Aeugst.

Bau- und Zonenordnung: Ortsplaner Im Rahmen der beschlossenen Revision der bestehenden Bau- und Zonenordnung (BZO) Aeugst hat der Gemeinderat nach einer eingehenden Evaluation mit umfangreichen und intensiven Vorstellungsgesprächen die Funktion des Ortsplaners für dieses Projekt besetzt. Der entsprechende Auftrag wurde an die Suter von Känel Wild AG, Orts- und Raumplaner FSU sia, Baumackerstrasse 42, 8050 Zürich, vergeben. Der Gemeinderat ist davon überzeugt, mit diesem Büro einen wertvollen Partner mit umfangreichen und spezifischen Erfahrungen bzw. Kenntnissen gewonnen zu haben, das auch bei der Erarbeitung der BZO der Nachbargemeinde Hausen beteiligt war.

Spitex-Verein: Jahresrechnung 2011, Genehmigung Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2011 des Spitex-Vereins Affoltern/Aeugst/Hedingen mit einem Gewinn von Fr. 3904.48 genehmigt. Dem Vorstand und allen Mitarbeitenden des Spitex-Vereins werden ihre wertvollen Tätigkeiten zum Wohl der Bevölkerung bestens verdankt.

Baubewilligungen

Einbürgerungsrichtlinien: Erlass

Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: – Ersatzbau Ökonomiegebäude, Zone Landwirtschaft, Parzelle Kat.-Nr. 832, Weid 1, Rolf Hofmann, Weid 1, Aeugst. – An- und Ausbau Einfamilienhaus, Zone: W1, Gestaltungsplangebiet Stümel (GP 3) Parzelle Kat.-Nr.

Im Rahmen der kantonalen Abstimmungen vom 11. März 2012 wurden unter anderem eine Vorlage für ein neues Einbürgerungsgesetz sowie ein Gegenvorschlag der Abstimmung abgelehnt, womit im Kanton Zürich die gesetzlichen Regelungen unverändert weiter bestehen. Aufgrund dieser Ausgangslage wurden durch den Gemein-

derat kommunale Richtlinien für das ordentliche Einbürgerungsverfahren erarbeitet und auf den 1. Mai 2012 in Kraft gesetzt.

Affolternstrasse: Schachtabdeckungen, Ersatz Durch das Tiefbauamt des Kantons Zürich wird derzeit die Affolternstrasse (Staatstrasse) erneuert. Dabei müssen auch die 14 bestehenden Schachtabdeckungen der Gemeindekanalisation ersetzt werden. Dafür wurde durch den Gemeinderat ein Kredit von 20 000 Franken bewilligt.

Regionale Energieberatung Damit nicht jede Gemeinde eine eigene Beratungsstelle einrichten muss, ist vorgesehen, ein regionales Angebot für Erstberatungen zu schaffen. Damit kann den Einwohnern der beteiligten Gemeinden eine Beratungsstelle über die Standortförderung Knonauer Amt angeboten werden. Der Gemeinderat hat deren Schaffung zugestimmt und begrüsst deren Einführung sehr. Gerade in der heutigen Zeit kommt dem Thema Energie eine aktuelle und zentrale Bedeutung zu.

Gemeinsames Informationsorgan in Aeugst Durch die Arbeitsgruppe Kommunikation – bestehend aus Vertretern der Körperschaften der Gemeinde Aeugst – wurde ein Vorschlag mit Konzept für ein gemeinsames Informationsorgan in der Gemeinde Aeugst ausgearbeitet und der evangelisch-reformierten Kirchenpflege, der Primarschulpflege und dem Gemeinderat Aeugst vorgestellt und zur Beschlussfassung unterbreitet. Dieses sieht der Gründung eines zivilrechtlichen Trägervereins –

Der Chilepark wird zur Spielwiese Die evangelisch-reformierte Kirche Affoltern setzt ein altes Vorhaben um Zwölf lange Jahre nach der Abstimmung über den Bau des Kirchgemeindehauses ist es nun vollbracht. Der Spielplatz im Chilepark der evangelisch-reformierten Kirche Affoltern steht. Die in den Park eingebetteten Spielgeräte sind aus Naturmaterialien. Der neue Spielplatz ist zentral gelegen und dennoch gut geschützt. Pfarrer Werner Schneebeli blickt zurück: «Als man vor zwölf Jahren über den Bau des Kirchgemeindehauses abstimmen durfte, wurde den Familien eine kinderfreundliche Gestaltung versprochen. Insbesondere sollte im Kirchenpark ein Spielplatz realisiert werden. Dieses Versprechen half der Vorlage zur hauchdünnen Annahme, gab es doch einige kritische Stimmen zum projektierten Neubau im Kirchenpark. Schlussendlich überzeugte das Ergebnis auch die anfänglichen Kritiker. Wo blieb aber der versprochene Spielplatz? Die Bauherrschaft befürchtete durch den Bau eines Spielplatzes den harmonischen Eindruck wieder zu verschandeln, daher wurde das Projekt auf die lange Bank geschoben.»

Haltlose Befürchtungen In Anbetracht des nun doch realisierten Spielplatzes aus Naturmaterialien erweisen sich die damaligen Befürchtungen als haltlos. Wie das Kirchgemeindehaus selbst fügt sich der Spiel-

platz auf ganz natürliche Art und Weise in die Umgebung des Chileparks ein. Auch der beliebte «Kletterbaum» beim Eingang zum Kirchgemeindehaus wurde in die Planung mit einbezogen. «Zum Glück haben sie den nicht gefällt. Das ist der beste Kletterbaum in ganz Affoltern!», meint ein Kind, welches hier den kirchlichen Unterricht besucht.

Familienfreundliche Kirchgemeinde Kritische Stimmen scheint es keine zu geben. Aber passt denn zur Kirche als Ort der Ruhe und Besinnung ein Spielplatz? «Aber sicher!» meint Jugendarbeiterin Tamara Frank. «Wer Kindern einmal zusah, wie sie mit Sand spielen oder selbstvergessen schaukeln, der weiss, dass Spielen etwas höchst Meditatives ist.» Die Kirchgemeinde möchte familienfreundlich sein und bleiben und die Kirche soll ein Ort sein, wo Generationen sich begegnen. Schliesslich wusste bereits Alt-Bundesrat Pascal Couchepin: «Kinder stören, und das ist gut so. Nur eine sterbende Gesellschaft will nicht gestört werden.» In diesem Sinne ist und bleibt die Kirche lebendig und wird täglich jünger. Am Samstag 12. Mai, nach dem Geschichtengottesdienst, der um 10 Uhr in der Kirche beginnt, wird der Spielplatz eröffnet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild zu machen und die Einlösung des alten Versprechens zu feiern. Selbstverständlich ist der Spielplatz von dann an jederzeit frei zugänglich.

Spielplatz mit Kletterbaum. (Bilder zvg.)

Im Bau befindliche Schaukel, im Hintergrund der Sandkasten.

bestehend aus diesen drei Körperschaften – vor, der die Herausgabe eines Informationsorgans im Rahmen einer gemeinsamen Dorfzeitung bezweckt. Dabei wird der Verein jährlich mit je 10 000 Franken pro Körperschaft für die Herausgabe dieser Dorfzeitung unterstützt, die alle zwei Monate erscheinen soll. Die erste Ausgabe ist für den Herbst 2012 vorgesehen und soll auf diesen Zeitpunkt das «Zifferblatt» und die «Schulzyt» ablösen. Der Gemeinderat Aeugst am Albis hat dem Beitritt zum Trägerverein zugestimmt und wird den jährlichen Betrag von 10 000 Franken in den jeweils aktuellen Voranschlag aufnehmen. Rolf Todesco, Gemeinderat, wurde als Delegierter der Gemeinde Aeugst für die Gründung dieses Trägervereins bestimmt und mit der Wahrung der Interessen der Gemeinde Aeugst betraut.

Gemeindeversammlung vom 21. Juni 2012 Der Gemeinderat hat folgende Geschäfte zuhanden der Gemeindeversammlung vom 21. Juni 2012 verabschiedet: – Antrag des Gemeinderates Aeugst betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2011 des Politischen Gemeindegutes. – Antrag des Gemeinderates Aeugst betreffend Genehmigung der Bauabrechnung für den Neubau der Ringschlussleitung «Rossweidli» der Wasserversorgung Aeugst im Rahmen des Generellen Wasserversorgungsprojektes (GWP) der Gemeinde Aeugst am Albis im Gesamtbetrag von 427 067 Franken (inkl. MwSt). Die Erläuterungen zu diesen Vorlagen können die stimmberechtigten Personen der Weisungsbroschüre entnehmen.

Wenn jeder Rappen zählt ln der Schweiz leben rund 900 000 Menschen (davon sind 250 000 Kinder) an der sogenannten Armutsgrenze, Tendenz steigend. Zum Jubiläum vergibt das Hilfswerk ein Schulthek-Set sowie Ferien- und Freizeitaktivitäten im Gesamtwert von 92 000 Franken. Armut bedeutet nicht zwingend Hunger oder schlechte Kleidung. Menschen sind auch arm, wenn sie über so geringe Mittel verfügen, dass sie von der Lebensweise ausgeschlossen sind, die in ihrem Umfeld üblich ist. Wachsen Kinder in einer von Armut betroffenen Familie auf, hinterlässt dies Spuren. Armut verhindert oft, dass ein Kind sein Potenzial entwickeln kann. Für diese Kinder ist es nicht selbstverständlich, einem Sportverein zugehörig zu sein, ein Musikinstrument zu erlernen, mit der Familie einen Ausflug unternehmen zu können oder zur Einschulung einen neuen Schulthek zu erhalten. Bereits seit 75 Jahren unterstützt die Winterhilfe Zürich Familien und Einzelpersonen in schwierigen Lebensumständen. Im Jubiläumsjahr schenkt das Hilfswerk genau diesen Menschen die Möglichkeit, sich einen Freizeitwunsch zu erfüllen und Kindern, die im Sommer 2012 eingeschult werden, ein Schulthek-Set. Familien, welche im Kanton Zürich leben und von denen im Sommer 2012 ein Kind eingeschult wird, können sich für die Schulthek-Aktion bewerben. Für die Freizeit-Aktion können sich Familien und Einzelpersonen melden. Welche Bedingungen sie erfüllen müssen, erfahren Interessierte unter www.winterhilfe.ch/kanton-zuerich oder Telefon 044 271 26 48.


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Freitag, 4. Mai 2012

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Heiteres und Besinnliches zum 1. Mai Fest der SP Obfelden zum Tag der Arbeit Die SP Obfelden hat am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, zu einem Fest in der Brunnmatt eingeladen. Das attraktive Programm hat Ämtlerinnen und Ämtler weit über den Kreis der SP-Mitglieder hinaus angezogen. Eine Ansprache, Musik zum Zuhören und zum Tanz, ein Zauberer sowie eine kleine, feine Getränkeund Speisekarte sorgten für einen kurzweiligen Abend. ................................................... von bernhard schneider Der Abend bestand aus vielen Höhepunkten. Einer war unzweifelhaft der Sänger Siddique Eggenberger, der – begleitet von Urs Peter auf der Gitarre – «Grândola Vila Morena», die Hymne der «Nelkenrevolution» 1974 in Portugal vortrug. Heiner Stolz, der den Sänger einleitete, hob hervor, dass dies wohl die einzige Revolution der Weltgeschichte ohne Tote gewesen sei. Dem Lied «Grândola Vila Morena» kam dabei eine wichtige Rolle zu, es wurde zum Symbol für die Militärs, welche den Aufstand der Bevölkerung gegen Diktator Caetano unterstützten, teilweise gar anführten. Rote Nelken in den Gewehrläufen gaben der portugiesischen Revolution ihren Namen.

Siddique Eggenberger singt, begleitet von Urs Peter, die Hymne der portugiesischen Nelkenrevolution, die «Grândola Vila Morena». (Bild Bernhard Schneider) Kampf gegen Unterdrückung war auch das Thema der Ansprache der Historikerin Elisabeth Joris, die sich mit Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität auseinandersetzte. Elisabeth Spillmann stellte die Referentin vor als Walliserin, die in Zürich studiert und eine Familie gegründet hat, die als Forscherin immer wieder Zusammenhänge schafft, beispielsweise zwischen Migration und der Stellung der

Frauen – etwa in ihrer Arbeit über geschlechtsspezifische Aspekte der Tunnelbauten in den Alpen. Gleichheit bedeute gleiche Rechte, unabhängig von Religion, Herkunft oder Geschlecht. Darauf aufbauend fordere Gerechtigkeit eine Gesellschaft, welche die Menschenwürde jeder und jedes Einzelnen achte. Unter dem Titel Solidarität kam Elisabeth Joris auf die Schuldenkrise zu sprechen:

Wenn die Schweiz Steuerhinterziehung von Ausländern schütze, verschärfe sie die Sparmassnahmen in diesen Ländern. Solidarisch wäre es, nicht Steuerflüchtlinge, sondern sozial Schwächere zu schützen, denn Sparen ohne Wachstumsimpulse zerstöre die Existenz unzähliger Menschen. Vor der Ansprache musizierte das «Echo vom Locherguet» zu Kaffee und Kuchen, Knabbereien und Apéro, wäh-

rend Patrick Arigbabu für Kinder und Erwachsene zauberte. Der Ausklang des Abends gehörte dem Trio «Musique en route» mit Ronny Spiegel, Geige, Stefanie Hess, Kontrabass und Tom Tafel, Akkordeon. Die ebenso virtuose wie feinfühlige Musik, die auf jegliche elektronische Verstärkung verzichtet, rundete einen gelungenen Abend mit verträumten Melodien ab.

15 Jugendliche dürfen sich nun «Alk-Tschegger» nennen Gemeinsames Präventions-Projekt von vier Jugendarbeiten im Bezirk Affoltern erfolgreich abgeschlossen Mit der Oberstufen-Frühlingsparty im «Sputnik», Mettmenstetten, am 20. April feierte auch das Projekt Alk-Tschegger seinen Abschluss. Einen Monat lang führten die vier Jugendarbeiter von Hausen, Obfelden/Ottenbach, Mettmenstetten und Affoltern, unterstützt vom Okaj (Kantonale Kinder- und Jugendförderung, der Supad (Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon) und dem Contact (Jugendberatung Bezirk Affoltern), Module rund ums Thema Alkohol durch (im «Anzeiger» vom 20. April). Die Jugendlichen aller Gemeinden erhielten die Möglichkeit, sich in verschiedenen Formen mit dem Thema Alkohol auseinanderzusetzten, sie

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konnten ihr Wissen erweitern, Auswirkungen und Gefahren wurden thematisiert und anhand von Simulationsspielen – zum Beispiel dem Rauschbrillenparcours – nähergebracht. Am Ende schlossen 15 Jugendliche das Projekt erfolgreich ab und erhielten den «Alk-Tschegger-Pass».

«Sir Colin» verloste die Preise

Party-Stimmung im «Sputnik», Mettmenstetten. (Bild zvg.)

Insgesamt nahmen 52 Jugendliche an den verschiedenen Modulen teil. Die Verlosung der Preise wurde dann auf der Party vor rund 100 Jugendlichen von keinem Geringerem als «Sir Colin» durchgeführt. Die Jugendlichen waren begeistert von dem Auftritt des bekannten Schweizer DJs, der sich sehr viel Zeit für sein Publikum nahm.


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Mai 2012

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«Ewigkeit im Augenblick» Die Rifferswiler Künstlerin Caroline von Schulthess stellt im Waschhäuschen Hauenstein in Rifferswil aus erträgliche Leichtigkeit des Seins: Sechs grosse Aufbewahrungsgläser stehen in Reih und Glied, ein jedes gefüllt mit «Airbag-Organen» – eine Anspielung an die in Formaldehyd eingelegten Organe oder Embryos aus früheren Zeiten. «Die Menschheit versucht seit eh und je alles wissenschaftlich zu analysieren, zu dokumentieren und wenn immer möglich zu archivieren», so die Künstlerin. «In diesen sechs Gläsern sind die Daten meiner persönlich wichtigsten Airbag-Momente notiert und somit archiviert. Luftdicht verschlossen.» Christina Hubbeling

Kann es sein, dass die Zeit so linear ist, wie wir sie in unserem Alltag erleben, oder ist sowohl der Ort als auch die Zeit vielleicht doch etwas Relatives? Und, kann man Zeit überwinden? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die Rifferswiler Künstlerin Caroline von Schulthess in ihrer aktuellen Arbeit «Ewigkeit im Augenblick – das Universum der Millisekunden».

Airbag-Momente Sinnbildlich für diese abstrakten Fragen stehen Dutzende gebrauchter Airbags, die allesamt aus Unfallautos vom Autorecycling-Platz stammen. 20 Millisekunden dauert es bei einem Zusammenstoss, bis ein Airbag aufgeblasen ist. 20 Millisekunden, die über Leben und Tod entscheiden können. Der Künstlerin geht es jedoch nicht um das Schreckensmoment – die Airbags sind lediglich eine Metapher, ein Symbol für die so genannten Airbag-Momente im Leben eines jeden Individuums: «Ein Airbag-Moment ist ein Moment, der etwas auslöst und einen Perspektivenwechsel verursacht. Dieser Moment kann so intensiv sein, dass man es kaum auszuhalten wagt», erklärt Caroline von Schulthess. «Ich bin mir sicher, dass wir solchen AirbagMomenten sehr oft im Leben begegnen, nur nehmen wir sie nicht immer als solche wahr. Auch wird uns ihre Bedeutung oft erst im Nachhinein bewusst.» So werden die Besucher in der Ausstellung aufgefordert, sich eigene

Die Ausstellung dauert vom 16. bis 28. Mai, jeweils von Freitag bis Sonntag, von 16 bis 18 Uhr sowie am Donnerstag, 18. Mai, 16 bis 18 Uhr.

Sechs grosse Aufbewahrungsgläser in Reih und Glied, gefüllt mit «Airbag-Organen»: Das Werk «Moments». (Bilder zvg.)

Am Sonntag, 20. Mai, findet von 16 bis 18 Uhr ein Künstlergespräch statt. Adresse: Waschhäuschen

Gedanken zu machen, indem sie eingeladen werden, die Schuhe auszuziehen und einen langen Teppich zu begehen. Einen Teppich, gewoben aus zirka 80 zerschnittenen Airbags. Aus dem Kopfhörer ertönt ein gesprochener Text, der sich zusammensetzt aus Elementen eines technischen Skripts über die Funktionsweise von Airbags sowie persönlichen Gedanken der Künstlerin über den Begriff «Aleph». Dieser Begriff stammt aus der jüdischen Kabbala und beschreibt vereinfacht gesagt einen Ort, an dem sich der Zeitbegriff auflöst, wo Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen.

Am liebsten ein Riesenairbag Im Dachstock des Ausstellungsraumes, einem ehemaligen Waschhäuschen aus dem 18. Jahrhundert, schwebt ein gigantischer Airbag, einem Ballon gleich, dessen wahres Ausmass der Besucher nur vage erahnen kann. «Ich fragte mich, wo es überall noch Airbags bräuchte», erzählt die Künstlerin. Am liebsten hätte sie einen Riesenairbag geschaffen und würde damit die AKWs ausstatten. Sie habe aber auch an den Erhalt und Schutz historischer Gebäude gedacht. Und so ist das alte Waschhäuschen an der Mettmenstetterstrasse in

Rifferswil zu seinem himmelblauen Airbag gekommen. Airbags sind jedoch auch äusserst fotogene Objekte, was die kleineren Lichtskulpturen in der Ausstellung auf spielerische Art und Weise zeigen: «Es ist ein Leichtes, aus Airbags interessante Skulpturen zu gestalten, in denen das Licht aus dem Innern die Formensprache der Airbags unterstützt», so Caroline von Schulthess.

Hauenstein, Mettmenstetterstrasse 1, Rifferswil. Telefon 079 427 77 44. www.shireen.ch.

«Moments»: prise Leichtigkeit Das Werk «Moments» verleiht der tiefsinnigen und ernsten Thematik letztlich eine Prise Leichtigkeit, eine Art

Airbags – eine Metapher.

Samstag, 12. Mai: Schnuppern für die ganze Familie Tag der offenen Tür im Familienzentrum Bezirk Affoltern Am Samstag, 12. Mai, erhalten alle Interessierten einen Nachmittag lang von 14 bis 17 Uhr, Gelegenheit, im Familienzentrum Affoltern ausgiebig zu schnuppern und sämtliche Angebote und Dienstleistungen kennenzulernen. Treffpunkte und Dienstleistungen wie MüZe-Kafi, Eltern-Kind-Gruppen, Kleiderbörse, Spielgruppe Chätzli, Kinderhüeti und die Kinderkrippe Kreisel bietet das Familienzentrum Bezirk Affoltern ebenso wie Informationen, Kurse und Kontakte. Der offene Begegnungsort mit familienergänzenden

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Angeboten für Eltern mit Kindern im Vorschulalter birgt viele Kontakt- und Austauschmöglichkeiten für Erziehende aus allen sozialen und kulturellen Schichten. Es ist ein Treffpunkt zum Wohlfühlen, das stattliche Haus im alten Gerichtsgebäude am Kronenplatz, Zürichstrasse 136, Affoltern, mit seiner familienfreundlichen Umgebung.

12. Mai: Tag der offenen Tür Nächsten Samstag, 12. Mai, lädt das Familienzentrum Bezirk Affoltern kostenlos zum Schnuppern und Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen ein. Von 14 bis 17 Uhr sind sämtliche Türen ge-

öffnet, das Haus auf drei Etagen und – bei schönem Wetter – auch der Garten bieten ausreichend Gelegenheit zu Begegnung, Information, Verweil und zum gemeinsamen Spiel. Dabei herrscht aber nichts von «Etepetete» und es gibt auch kein «Zirka-ungefähr»: MüZe-Kafi, Kleiderbörse, Kurswesen, Mütter-/Väterberatung, Sommerferienplausch, Spielgruppe, Kinderhüeti und Krippe sind für alle offen, erlauben rundum Einblick und geben ausführliche Information. Schliesslich ist das Familienzentrum auch ein Ort der Weiterbildung für Erwachsene und Kinder. Das breite Kursangebot reicht von Elternbildungs- bis zu Kreativkursen, wobei Kinder der-

weil in der Kinderkrippe Kreisel oder stundenweise in der Kinderhüeti vor Ort gut aufgehoben sind.

Öffnungszeiten und vielfältige Kurse Die Öffnungszeiten im Familienzentrum Bezirk Affoltern sind im Alltag so gestaltet, dass unter der Woche regelmässige Besuche und Kontakte mehrmals möglich sind: Kafi, Kleiderbörse und Kinderhüeti sind jeweils am Dienstag- und am Donnerstagnachmittag von 14 bis 17 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 11 Uhr geöffnet. Die Spielgruppe Chätzli öffnet Montag und Donnerstag, 9 bis 11.30 Uhr, und jeweils am Dienstag, ab 14 Uhr, ist

Kindercoiffeur (Anmeldungen: Telefon 044 760 49 31). Dazu gibt es eine Bibliothek mit Fach-, Sach- sowie Bilderund Lesebüchern, die Infothek mit Informationen über Angebote, Beratungsstellen, Kontaktpersonen etc., ebenso einen Baby-Treff, den Knirpsentreff und spezielle Anlässe und Aktivitäten wie den Crêpes- und Waffelspass vom 3. Mai 2012. Punkto Weiterbildung hält das Familienzentrum Bezirk Affoltern ein vielfältiges Kursangebot bereit. Das ausführliche Kursprogramm liegt im MüZe-Kafi auf. (kb.) Informieren und anmelden kann man sich im Haus ebenfalls immer am Freitagvormittag, 9 bis 11 Uhr.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Mai 2012

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«Wir wollen ausgewogene Abstimmungsunterlagen zur Golfplatz-Vorlage» Beschwerdeführer Hanspeter Uster relativiert die Aussagen des Baarer Gemeinderats Wie lange dürfen Projektgegner zuwarten, bis sie sich vor Abstimmungen zu erkennen geben? Für Beschwerdeführer Hanspeter Uster ist diese Frage nach der Verschiebung des Abstimmungstermins nicht mehr von Belang. Inhaltlich seien die Abstimmungsunterlagen unausgewogen und rechtlich fragwürdig gewesen. ................................................... von martin platter Hanspeter Uster macht keinen Hehl daraus, dass er gegen die Umzonung des Baarer Perimeters zugunsten des Zuger Golfparkprojektes ist. Im vorliegenden Fall gehe es ihm aber weniger ums Ideologische, denn um eine rechtlich korrekte Formulierung der Abstimmungsfrage, sowie einen ausgewogenen Bericht in der Weisung zur Urnenabstimmung. Dazu gehört nach Meinung des früheren Zuger Justizund Polizeidirektors auch eine Seite mit den Standpunkten der Projektgegner. Diese hatten sich nach einer Begehung vor Ort am 31. März beim Kappeler Milchsuppenstein formiert und die Nein-Parole für die Urnenabstimmung am 17. Juni beschlossen. Das Komitee besteht aus Parteimitgliedern der «Alternative – die Grünen» Baar (dessen Partei- und Gründungsmitglied Uster ist), verschiedenen Einzelpersonen, (die während der öffentlichen Auflagefrist aber keine Einwendungen eingereicht hatten, weil sie für einen Weiterzug nicht legitimiert gewesen wären), sowie Mitglieder der IG NoGolf@HausenKappelBaar. Der Gemeinderat ging jedoch nicht auf die Forderung von Beschwerdeführer Us-

Die Abstimmung über das Golfplatzprojekt verzögert sich in Baar: Wird hier dereinst Golf gespielt? (Visualisierung zvg.) ter ein, worauf dieser eine Stimmrechtsbeschwerde bei der Zuger Regierung deponierte. In seiner Stellungnahme reichte der Baarer Gemeinderat als Beweismittel auch die bis dato nicht öffentlich zugänglichen aber bereits druckfertigen Abstimmungsunterlagen an die Regierung ein. So kamen die Beschwerdeführer zum vollen Wortlaut des beleuchtenden Berichts und zur Abstimmungsfrage der umstrittenen Vorlage.

Weitere fragwürdige Punkte Prompt entdeckte Uster weitere Punkte in den Unterlagen, die seiner Mei-

nung nach rechtlich nicht statthaft sind und reichte eine weitere Stimmrechtsbeschwerde gegen den Wortlaut von Weisung und Abstimmungsfrage ein. Gemäss dem Baarer Gemeinderat wäre das Stimmvolk für die Urnenabstimmung wie folgt gefragt worden: «Wollen Sie das Projekt ‹Golfpark Zugersee›, Baar, als umweltverträglich erklären und der Zonenplanänderung sowie der Ergänzung der Bauordnung in Kenntnis der Einwendungen zustimmen?» Für Uster ist diese Fragestellung rechtlich nicht haltbar. Das Stimmvolk könne das Projekt nicht rechtsverbindlich als «umweltverträglich» erklären. Die Umweltverträglich-

keitserklärung gebe nach Zuger Recht wenn schon die Baubewilligungsbehörde ab. Sicher nicht das Stimmvolk, begründet Uster dezidiert. Der Hinweis des Gemeinderates, dass man freiwillig eine Urnenabstimmung angesetzt habe, relativiert der Jurist. «Zur Vorlage hat keine Gemeindeversammlung stattgefunden. Diese wäre für die Gegnerschaft jedoch die einzige institutionelle Möglichkeit gewesen, das Wort gegen das Golfvorhaben beziehungsweise die Umzonung zu ergreifen.» So aber könne man nur Leserbriefe schreiben. Das in künftigen Abstimmungsunterlagen auch Projektbefürwortern

Platz für ihre Argumente eingeräumt werde, ist gemäss Uster nicht nötig. «Diesen Part hat im vorliegenden Fall der Baarer Gemeinderat in der Weisung bereits übernommen. Er hat dem Stimmvolk die Annahme der Vorlage empfohlen.» Gemäss Kantonsgesetz sei gerade deshalb vorgeschrieben, auch dem gegnerischen Komitee Platz für ihre Meinung in den Abstimmungsunterlagen zu geben, so Uster. Komme der Regierungsrat in seiner Beurteilung der Stimmrechtsbeschwerde nicht zum selben Schluss, werde er das Urteil ans Verwaltungsgericht weiterziehen.

forum der parteien

Obfelder Ortsparteien SVP gegen Schulsozialarbeit an der sagen Ja zum Zubringer Unterstufe in Mettmenstetten Beschluss der Interparteilichen Konferenz Alle Obfelder Ortsparteien befürworten die AutobahnzubringerVorlage, über die kantonsweit voraussichtlich am 23. Sepember 2012 abgestimmt wird. An ihrer Sitzung haben Präsidentinnen, Präsidenten und weitere Vertreter der fünf Ortsparteien CVP, EVP, FDP die Liberalen, SP und SVP von den unerfreulichen, langfristigen Perspektiven der Verkehrssituation in Obfelden nach dem Zustandekommen des Behördenreferendums im Kantonsrat Kenntnis genommen. Sie bedauern die Entwicklung bezüglich Bau des geplanten Zubringers zur A4 sehr. Ursprünglich war die Fertigstellung dieser Ergänzungsstrasse zur A4 bis zur Eröffnung der Autobahn versprochen. Durch verschiedene politische Taktiken wurde der Bau verzögert und soll nun nach Hoffnung der Referendumsbefürworter aus Abschied und Traktanden fallen. Um das zu verhindern, muss eine Mehrheit der Stimmberechtigten am 23. September 2012 ein Ja für den A4-Zubringer in die Urne legen. Wenn ein Nein herauskommt, wird Obfelden über lange Jahre im Verkehr ersticken. Kinder und Jugend-

liche sind auf ihren Schulwegen extrem gefährdet. Es gilt daher, geschlossen für einen sicheren Schulweg einzustehen, am 4. Juni an die Gemeindeversammlung zu kommen und dem beantragten Kreditbegehren von 130 000 Franken für den Abstimmungskampf zuzustimmen. Bedenklich und verwerflich ist die Argumentation der Zubringergegner bezüglich dem Flachmoor Bibelaas. Dieses wurde bekanntlich durch die Hochwasser der Reuss mit Kies und Schlamm überschüttet und damit weitgehend seiner ursprünglichen Bedeutung und Funktion entzogen. Im Projektkredit für den Zubringer sind über 2 Millionen Franken für Renaturierung und Hochwasserschutz des Flachmoors vorgesehen. Wer ehrlich für die Wiederbelebung des Flachmoors einsteht, muss Ja sagen zum beantragten Kredit, ansonsten fehlt das Geld. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Obfelden sind gut beraten, wenn sie kantonsweit im Freundes- und Bekanntenkreis für ein überzeugendes Ja am 23. September werben und auch selber im zustimmenden Sinne zur Urne gehen. Interparteiliche Konferenz Obfelden

Die SVP Mettmenstetten zweifelt am Sinn für Schulsozialarbeit an der Unterstufe. Sie empfiehlt, nach einer Lösung zusammen mit der Sekundarschule zu suchen. Am vergangenen Freitag, 27. April, hielt die SVP Mettmenstetten ihre ordentliche Generalversammlung im Pfarrhauskeller der reformierten Kirche ab. Präsident Louis Hafner konnte über 30 gut gelaunte Mitglieder begrüssen, darunter die beiden amtierenden Gemeinderäte Ursula Junker und Kurt Schaltegger. Die Ortspartei Mettmenstetten konnte auch im Berichtsjahr ihre Mitgliederzahl erfreulich erhöhen. Seit der letzten Generalversammlung gibt es – nach Berücksichtigung der Austritte – einen Zuwachs um neun Mitglieder zu verzeichnen. Die Abwicklung der statutarischen Geschäfte erfolgte reibungslos. Der Jahresbericht des Präsidenten ging besonders kritisch auf einige bedenkliche Entwicklungen in der eidgenössischen Politik ein. Er widmete sich besonders der unrealistischen und in ihren Auswirkungen verheerenden Energiepolitik des Bundesrates, welche die Schweiz in eine Auslandabhängigkeit führt und die Bürger mit einer Teuerung ungekannten Ausmas-

ses belasten wird. Der ausführliche Jahresbericht wurde von den Anwesenden einstimmig genehmigt, ebenso die Jahresrechnung 2011. Die Höhe der Jahresbeiträge und das Jahresprogramm wurden ebenfalls unisono gebilligt. Bei den Wahlen in den Vorstand wurden die zur Wiederwahl stehenden Erika Nägeli, Theres Schellenberg und Louis Hafner einstimmig wieder gewählt. Für den nach achtjähriger Mitarbeit zurücktretenden ehemaligen Gemeinderat Bruno Sidler wählte die Generalversammlung mit Akklamation Bruno Röllin in den Vorstand. Damit konnte eine initiative und erfahrene Führungspersönlichkeit für den Vorstand gewonnen werden. Mit launigen Worten würdigte der Präsident die vielfältigen Leistungen des scheidenden Bruno Sidler, der mit einem originellen Geschenk verabschiedet wurde. Einige Zeit beanspruchte die Behandlung der lokalpolitischen Themen. Bei der Ersatzwahl in den Gemeinderat entschieden sich die Anwesenden nach einiger Diskussion einstimmig, die Kandidatur des freisinnigen Kandidaten Beat Bär zu unterstützen. Einhelligkeit herrschte auch bezüglich der von der Primarschule (PSP) geplanten Einführung der Schulsozial-

arbeit. Mit guten Gründen lehnte die Versammlung das Ansinnen der PSP in dieser Form ab. Man war skeptisch, ob Schulsozialarbeit auf der Primarstufe überhaupt einen Sinn erbringt. Diese funktioniert nämlich so, dass Schüler mit Problemen selbst aktiv werden müssen und sich selbst beim Sozialarbeiter melden müssen. Unterstufenschüler werden dies jedoch kaum von sich aus tun. Gleich eine 60-ProzentStelle zu schaffen ist unter diesen Umständen definitiv weit über das Ziel hinaus geschossen. Die SVP empfiehlt der PSP, eine Lösung zusammen mit der Sekundarschule zu suchen, woraus sich dann ein 20- bis 30-ProzentPensum für die PSP ergeben könnte. Das wäre dann für die SVP tragbar. Geteilt waren die Meinungen beim Projekt der Gemeinde, das Dach des Feuerwehr-/Werkgebäudes mit einer Photovoltaikanlage im Betrag von 355 000 Franken einzudecken. Knackpunkt des Vorhabens ist die sog. KEV, die kostendeckende Einspeisevergütung, die keineswegs gesichert ist. Es war keine kurze Generalversammlung. Erst um 21.45 Uhr konnte der Präsident den Schlusspunkt hinter den offiziellen Teil setzen und zum gemütlichen Teil überleiten. SVP Mettmenstetten


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Forum Randnotizen

Freitag, 4. Mai 2012

13

Aktivere Mitgestaltung der Kleinstadt Affoltern Daniel Sommer, neuer Präsident, will sich mit der EVP wieder stärker einbringen Von Peter Burkhard, Gesamtleiter «Die Alternative», Ottenbach

Wirklichkeit und Wahrheit! Darf man eine polemische Zuspitzung so primitiv vereinfachen und von «kriminellen Ausländern», von «Sozialschmarotzern» oder von «Simulanten» reden und billigend in Kauf nehmen, dass eine Mehrzahl von unbescholtenen Bürgern unter Generalverdacht gestellt werden ...? Und wenn man das darf, darf man in Anlehnung daran, auch von der einen Partei als einer kriminellen Fraktion im Bundesparlament sprechen? Darf man folglich eine Partei als Mafiapartei titulieren, auch wenn bekannt ist, dass nur einige Führungsmitglieder in kriminelle und unlautere Machenschaften verstrickt sind? Gut, kofferweise Geld durchs Land transportieren kennen wir vom illegalen Waffen- und Drogenhandel, das öffnet schon Tür und Tor für unglaubliche Spekulationen! Trotzdem: Darf man oder darf man nicht? Nun, das Eine ist eine Frage der intellektuellen Redlichkeit und das Andere die des guten Geschmacks. Beides, der gute Geschmack und di intellektuelle Redlichkeit, sind für viele eine reine Glückssache, und auch grosse Parteien haben nicht immer Glück! Stellen Sie sich einmal vor, eine grosse Tageszeitung hätte es tatsächlich gewagt, von der betroffenen Parteileitung als einer miesen kriminellen Vereinigung zu sprechen. Schon am nächsten Tag würden sie aus allen wichtigen Medien vernehmen, dass das selbstverständlich dumme und unhaltbare Anwürfe seien, die jeder Grundlage entbehrten. Ein Heer von PR-Beratern kümmert sich um das bedrohte Parteiimage, Pressekonferenzen würden einberufen und die Parteioberen dächten laut darüber nach, allenfalls strafrechtlich gegen den verantwortlichen Journalisten vorzugehen. Über Tage würden wir auf allen Fernsehkanälen mit der immer gleichen Leier bombardiert. Pressesprecher und prominente Politiker jammerten ihren auswendig gelernten Text in die Kamera: «Es ist ungerecht, wie mit uns verfahren wird, alle haben sich gegen uns verschworen – und überhaupt, das ist ein politisch gesteuerter Prozess, man will uns Schaden zufügen» ... Irgendein Gericht würde in einer superprovisorischen Verfügung verbieten, weiterhin von einer kriminellen Partei zu sprechen usw.! Wenn sich nun genau dieselbe Partei erdreistet, von unseren Klienten als Sozialschmarotzern, den IVBezüger als Simulanten und den Ausländern als Kriminelle zu sprechen, verläuft der Prozess ganz anders. Würde von diesen Betroffenen eine Pressekonferenz einberufen, nähme kein Journalist daran teil, selbst geschriebene Texte würden nicht publiziert, den Medien wäre es keine Meldung wert, von Imagekorrektur keine Spur. Die eine wie die andere Behauptung ist dumm und eigentlich unter ethischen Gesichtspunkten nicht zulässig. Nur – einmal wird sie korrigiert und das andere Mal bleibt sie unkorrigiert stehen. So wird eine dumme Wirklichkeitsbeschreibung in den Augen vieler Menschen zur Wahrheit. Oder anders gesagt, wer die Macht – das Geld – hat, seine Wirklichkeitsbeschreibung durchzudrücken, der hat die Wahrheit. So einfach kann unsere komplexe Gesellschaft funktionieren!

Sich aktiver einbringen in die Gestaltung der wachsenden Kleinstadt Affoltern: Das will die EVPOrtspartei, die seit einigen Wochen von Daniel Sommer Sidler präsidiert wird – und in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen im Bezirkshauptort feiert. Die Ortspartei der EVP ist in Affoltern von jeher in Behörden vertreten, so hat sie unter anderem in den 70er-Jahren auch die erste Frau in den Gemeinderat gebracht. Ihre Präsenz ist inzwischen jedoch nicht mehr so stark wie auch schon. «Wir sind etwas eingeschlafen und wollen nun wieder mehr wahrgenommen werden», bekennt Daniel Sommer Sidler freimütig. Der 47-Jährige, der vor eineinhalb Jahren in die Partei eingetreten ist, will nun mit einem Generationenwechsel und einer Verjüngung des Vorstandes zu neuen Ufern aufbrechen. Und er will auch etwas tun, um die Mitgliederzahl zu erhöhen. Wo positioniert der neue Präsident die EVP? Daniel Sommer Sidler: Unsere Politik basiert auf den christlichen Werten unseres Kulturkreises, die wir aber ohne Dogmatik und ohne Absolutheitsanspruch in die aktuellen Gesellschaftsfragen einbringen wollen, wie zum Beispiel in der Sozialpolitik. Daneben haben für uns gute Rahmenbedingungen für KMU eine hohe Priorität. Ökologische Themen sind uns ebenfalls wichtig, wir vertreten sie aber weniger dogmatisch als zum Beispiel die Grünen. Wie will sich die EVP Gehör verschaffen?

Wir suchen zu jedem Thema eine differenzierte Sicht. Als Mittepartei betreiben wir keine Schlagwortpolitik, die oft guten Entscheiden im Weg steht. Wir stellen die Eigenverantwortung der Bürger in den Vordergrund und sagen, was auch von anderen zu hören ist: «Wir wollen so viel Staat wie nötig und so wenig wie möglich.» Wo sieht die EVP aktuelle Brennpunkte in der Politik von Affoltern? Die Finanzen der Gemeinde sind Daniel Sommer: Sich ohne Dogmatik in die aktuellen Gesellschaftsfragen einbringen. (Bild -ter.) sicher eine der grössten Baustellen! Affoltern trägt teiligung bei den umliegenden Ge- schläge einbringt und auch den Mut sehr grosse Zentrumslasten. Für mich meinden einfordern. hat, Grossprojekte wie zum Beispiel stellt speziell die unglaubliche Kostendie Migros-Überbauung kritisch zu beWo engagiert sich die EVP konkret, und leuchten. entwicklung im Sozialbereich in den letzten Jahren ein grosses Problem was sind kommende Schwerpunkte? Können Sie sich auch eine Zusammenardar. Trotz ihrer sozialen Ausrichtung Beim kommunalen Verkehrsrichtsieht hier die EVP dringenden Hand- plan haben wir uns eingebracht, auch beit mit anderen Parteien vorstellen? lungsbedarf zur Kosteneindämmung. Anträge gestellt an der GemeindeverSelbstverständlich können wir siZu einer sozialen Gemeinschaft gehö- sammlung vom vergangenen Januar. tuativ Themen miteinander angehen – ren schliesslich auch Familienmütter Wichtig sind der EVP insbesondere si- und kooperieren, wo es der Sache und -väter, die letztlich die Mittel auf- chere Schulwege und eine gute Alters- dient. Auf lokaler Ebene sollte nicht bringen müssen. politik mit finanziell tragbaren Lösun- das Parteibuch zählen, sondern die BeDer Bezirkshauptort stellt ausser- gen. Im Dorfkern unterstützt die EVP reitschaft, bestmögliche Lösungen für dem umfangreiche Infrastrukturen eine urbane Bauweise. Allerdings ver- die Entwicklung des Dorfes – oder zur Verfügung, die auch von Auswärti- misse ich die klare Linie eines Ortspla- eben die wachsende Kleinstadt – zu gen genutzt werden. Da muss die Ge- ners. Aus meiner Sicht bräuchte es ei- finden. (Interview: -ter.) meinde noch mehr Selbstbewusstsein gentlich eher einen «Ortsgestalter», entwickeln und die entsprechende Be- der langfristig denkt, visionäre Vor- Informationen unter www.evp-affolternamalbis.ch

Welche Art Begegnung auf dem Postareal? Offener Brief an den Gemeinderat Obfelden.

Das kleine Pföstchen zeigt die Strassenverbreiterung: Hat die prächtige Eiche ihren letzten Frühling erlebt? (Bild zvg.)

Hedingen: Ausbau der Arnistrasse für 2 Mio.? Die Arnistrasse zwischen Hedingen und Arni ist eine unbedeutende Nebenstrasse. Täglich verkehren nicht viel mehr als 1000 Fahrzeuge auf dieser Verbindung. Die Strassenparzelle ist 6 Meter breit. Die effektive Fahrbahn aber deutlich schmaler. Der Kanton will nun fast 2 Mio Franken in diesen als «Sanierung» bezeichneten Ausbau stecken. Die Strassenparzelle wird auf 7 Meter verbreitert. Beidseits sind Randabschlüsse vorgesehen. Im Bereich der Moräne Geissberg werden grosse Erdbewegungen nötig sein, um die nötige Breite zu erreichen. Die Ge-

meinde Hedingen hat leider diesem Ausbau zugestimmt und wird das nötige Land abtreten. (siehe «Anzeiger» vom 27. April 2012). Es mag wohl sein, dass die Strasse nicht mehr den höchsten bautechnischen Normen entspricht. Es wäre aber sinnvoller, diese Strasse mit einem Lastwagenfahrverbot zu versehen und die Sanierung auf ein Minimum zu beschränken. Offensichtlich hat der Kanton zu viel Geld in der Strassenbaukasse. Pro Amt: Thomas Schweizer, Hedingen

In den nächsten Wochen werden die Weichen gestellt betreffend der zukünftigen Gestaltung des Postareals in Obfelden. Die Aktivität des Gemeinderates beschränkt sich in dieser Angelegenheit bisher darauf, die Initiative abzulehnen. Mittels seines Gegenvorschlages zur Gestaltungsplanpflicht will der Gemeinderat Führung übernehmen und die Initiative bekämpfen. Nur – auch wenn man sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzt – es ist unklar, was der Gemeinderat überhaupt auf diesem Areal will. Er spricht von einer Begegnungszone mit dazugehöriger Infrastruktur. Am genauesten definiert der Gemeinderat es so: «Es soll auf dem Postareal eine Zentrumsüberbauung mit Begegnungszone, Post, und Einrichtungen wie Restaurant, Gewerbe, Läden, Wohnnutzung mit teilweise altersgerechtem Wohnraum sowie dazugehöriger Infrastruktur entstehen.» Diese Definition ist sehr allgemein gehalten; wir können uns zu wenig Konkretes darunter vorstellen. In Obfelden leben verschiedene Begegnungszonen: Schule oder sportliche Anlässe sind im Schlossächer oder Chilefeld zu Hause. Kulturelle Anlässe haben je nach Grösse ihre Begegnungszone im Zendenfrei, Singsaal, Brunnmatt; auch kirchliche Begegnung ist örtlich definiert. Im Sommer begegnen wir uns bei schönem Wetter in der Badi, wir haben Restaurants, heute schon Einkaufsläden, die Liste lässt sich beliebig verlängern. Gerne hätten wir vom Gemeinderat eine Antwort auf folgende Fragen: Welche Art von Begegnung will der Gemeinderat auf dem Postareal in

Toussen fördern? Wie sieht diese Begegnung aus? Wo findet sie statt? Und warum braucht es nach Ansicht des Gemeinderates einen Supermarkt mit weiteren Läden für diese Art Begegnung in unserem Dorf? Im Rahmen der Meinungsbildung zu Initiative und Gegenvorschlag ist es wichtig, die konkreten Vorstellungen des Gemeinderates zu kennen. Bei einer Annahme des Gegenvorschlages würde der Gemeinderat das Areal ja nach diesen Vorstellungen planen wollen. Wir danken für eine möglichst konkrete Antwort. Das Initiativkomitee für eine sinnvolle Nutzung des Postareals durch Beschränkung der zulässigen Verkaufsfläche: Heinrich Achermann; Regula Hottinger; Jürg Meier; Hansjörg Schneebeli; Heiner Stolz; alle von Obfelden anzeige


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Gewerbe

Freitag, 4. Mai 2012

Rarität

Drei Meistertitel

Ein mechanisches Grammofon – zu sehen im Dorfmuseum Affoltern. > Seite 19

Glänzende Resultate der Ämtler Orientierungsläufer im Tessin.> Seite 23

-

15

Tolle Resultate Ämtler Triathlon-Team am Ironman South Africa erfolgreich. > Seite 23

Energiefragen nicht aus dem Weg gehen Schreinerei Albisbrunn an der Bau-Schau Es lohnt sich mehr denn je, die alten Fenster und Türen gegen energieeffiziente, moderne Produkte zu tauschen. Schlecht gedämmte oder veraltete Fenster und Türen sind die Schwachstelle der Fassade und verschwenden Energie. Ein Grossteil aller Wärmedämmverluste eines Hauses gehen auf das Konto nicht ausreichend gedämmter Fenster und Aussentüren.

Heizkosten sparen Stetig steigende Energiekosten können zur unkalkulierbaren Kostenfalle werden. Als Hausbesitzer ist man deshalb gut beraten, Fenster und Türen überprüfen und gegen moderne Fenster- und Türsysteme austauschen lassen. Die Schreinerei Albisbrunn stattet das Haus mit einer Wärmedämm-Isolierverglasung aus und sorgt für eine positive Energiebilanz.

Moderne Fenster müssen zwei wichtige Eigenschaften erfüllen: Sie sollen so wenig Wärme wie möglich nach aussen abgeben und luftdicht schliessen. Die neuen Scheibenlösungen mit Kombinationen aus DreifachVerglasungen, Wärmeschutzbeschichtung und einer zusätzlich wärmedämmenden Edelgasfüllung, erreichen Spitzenwerte im Wärmeschutzbereich. Dies spart enorme Heizkosten. An der Bau-Schau können sich Interessierte über Einzelheiten der Produkte und über die verschiedenen Werte der Energiekennzahlen orientieren. Die Schreinerei Albisbrunn schreinert Möbel, Tische, Küchen, Türen und Fenster aus eigener Produktion nach Mass und erledigt alles rund um eine Haussanierung. (pd.)

Grösser als oft angenommen: Das Betriebsgelände der Schmidlin AG in Affoltern. (Bild zvg.) Albisbrunn Schreinerei, Hausen, Telefon 044 764 81 00. Infos unter www.albisbrunn.ch. Vom 11. bis 13. Mai Beratung an der Bau-Schau in Affoltern, www.bau-schau.ch.

Alles neu macht der Mai Hausmesse und Tag der offenen Tür bei der Schmidlin AG Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens führt die Schmidlin AG diesen Monat eine eigene Hausmesse durch. Am Samstag, 12. Mai, öffnet das seit über 60 Jahren in Affoltern ansässige Unternehmen für die interessierte Bevölkerung seine Tore von 13 bis 16 Uhr.

Süsse Überraschung im Frühstückstreff der Praxis ewes. (Bild zvg.)

823 Beratungen im ersten Geschäftsjahr Praxisgemeinschaft «ewes» ist gut gestartet Die vier Inhaberinnen der Praxisgemeinschaft «Eltern werden – Eltern sein» blicken auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurück und feiern ihren ersten gemeinsamen Firmengeburtstag. Mit viel Freude und Elan wurde aus der gemeinsamen Idee ein bewährtes Angebot für werdende und gestandene Eltern. «Unser Konzept ‹alles unter einem Dach› vernetzt zu arbeiten und die Bedürfnisse der Eltern möglichst breit abzudecken, stimmt. Wir sind mehr denn je überzeugt, dass sich unsere drei Fachrichtungen (Hebammen, Mütterberaterin und psychologische Beraterin) ideal ergänzen.» Das bewährte Angebot wird kontinuierlich ergänzt und erweitert, in diesem Jahr etwa durch einen Müttertalk für Mütter mit Erschöpfung und

Unzufriedenheit im Alltagsleben und Entspannungsangebot für Mütter mit Baby (Diana Brunner, psychologische Beraterin und Atemtherapeutin). Weiter gibt es neu eine Still- und Schoppenberatung mit Informationen für werdende Eltern und nach der Geburt im Wochenbett (Ursula Schürch, Hebamme) und Mütterberaterin Claudia Züttel Kälin informiert über die Nutzung vom Tragetuch bei Rückenschmerzen oder schwerem Schwangerschaftsbauch und Ernährungsberatung bei Allergien sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Eine individuelle Geburtsvorbereitung zur Klärung von Fragen und Unsicherheiten betreffend Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett für Paare und Einzelpersonen bietet Jacinta Solèr, Hebamme. Praxisgemeinschaft ewes, Untere Bahnhofstrasse 16, Affoltern, Telefon 079 280 88 90, www.ewes.ch.

Während vieler Jahre nahm die Schmidlin AG an der Messe Swissbau/Hilsa in Basel teil und stellte dort ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Anstatt sich an einer Fachmesse nur mit einem Ausstellungsstand zu präsentieren, hat die Geschäftsleitung der Schmidlin AG beschlossen, dieses Jahr eine eigene Hausmesse durchzuführen. Dies gibt der Fachwelt die Möglichkeit, das Unternehmen in seiner vollen Grösse zu erleben.

Kräftig investiert Die Hausmesse steht dabei nicht zuletzt unter dem Motto «Herausforderungen der Zukunft». Denn die Firma

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hat kräftig investiert, um auch in Zukunft erfolgreich am Markt bestehen zu können. Dazu gehören u.a. neue Maschinen und Technologien (Lasertechnik), die Einzug in die Werkhallen in Affoltern gehalten haben. Um den Platzanforderungen zu genügen, wurde die Produktionsfläche erweitert, zudem sind weitere Schritte in Planung. Versinnbildlicht wird das Vertrauen in die Zukunft aber ebenso durch ein neues, moderneres Logo, eine neu formulierte Unternehmensvision und ein überarbeitetes Firmenleitbild.

140 Arbeitsplätze allein in Affoltern Die Schmidlin AG ist an vier Standorten in der Schweiz vertreten: Bösingen, Münchenstein, Genf und Affoltern am Albis (Hauptsitz). Von den 190 Angestellten in der Schweiz arbeiten 140 in Affoltern. Was 1931 mit dem Erwerb eines Heizungs-, Sanitär- und Bauspenglereibetriebs durch Walter Schmidlin sen. begann, entwickelte sich zu einem stattlichen Unternehmen, das bekannt ist für seine hochwertigen Kanal- und

Rohrsysteme. Schon 1951 wurden mit einfachen Mitteln Lüftungskanäle produziert und der Betrieb zählte bereits 30 Angestellte. Heute, über 60 Jahre später, stellt sich bereits die dritte Schmidlin-Generation mit vollem Elan den Herausforderungen der Zukunft.

Referate und Betriebsbesichtigung, Attraktionen und Festwirtschaft Für Kunden und Branchenvertreter findet am Donnerstag, 10., und Freitag, 11. Mai, die Hausmesse, verbunden mit anschliessenden Referaten von Prof. Dr. Daniele Ganser («Peak Oil») am Donnerstag und Georges T. Roos («Die Zukunftsgesellschaft») am Freitag und einem ausgewachsenen Maifest statt. Am Samstagmorgen dann sind die Mitarbeiter und deren Angehörige sowie die pensionierten Mitarbeiter der Firma eingeladen. Ab 13 Uhr beginnt der Tag der offenen Tür für die Bevölkerung mit Betriebsbesichtigung, diversen Attraktionen und einer Festwirtschaft. Der Anlass dauert bis 16 Uhr. (pd.)


Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 6. Mai 19.30 Abend-Gottesdienst Jesus Sirach 50, 22–24 «Nun danket alle Gott» Pfrn. Yvonne Schönholzer Montag, 7. Mai 15.45 Kolibri

vermischtes

Frühlings-Impressionen aus dem Säuliamt

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 6. Mai 10.00 Gottesdienst, Pfr. Urs Boller Mittwoch, 9. Mai 11.30 Gemeinschaftsessen im Restaurant Eichhönli 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger Freitag, 11. Mai 17.00 Chi-Chi «Kolibri» in der Chilestube

Sonntag, 6. Mai Sonntag Kantate 19.30 Regionaler ökumenischer Abendgottesdienst in Maschwanden, Pfr.Susanne Wey und Thomas Schummel, Pfarrei St. Burkhard (Fahrdienst ab Kirche Knonau um 19.15 Uhr)

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 6. Mai 19.30 Ökumenischer regionaler Maiabendgottesdienst in Maschwanden, Predigt: Thomas Schummel Pfarrei St. Burkard, Leitung Pfrn. Susanne Wey, Orgel: Silvia Seipp, Mettmenstetten Fahrdienst: V. Bär, Telefon 044 767 11 36

Samstag, 5. Mai 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 6. Mai 10.00 Gottesdienst im Singsaal Zwillikon Pfr. Th. Müller Kinder sind im Geschichtenhöck willkommen 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche 10.00 Gottesdienst im Spital Affoltern Mehrzweckraum Haus Rigi 1. Stock, Pfrn. V. Hofer Der Jodlerclub Affoltern singt die Jodlermesse von Jost Marty Donnerstag, 10. Mai 14.00 Seniorentreff im Chilehuus «Komm lieber Mai und mache . . ..» Pfrn. E. Studer singt mit uns Frühlingslieder (Zuhörer sind willkommen!) Freitag, 11. Mai 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 6. Mai 19.30 Regionaler ökumenischer Gottesdienst in Maschwanden, Leitung: Pfrn. Susanne Wey und Thomas Schummel, Pfarrei St. Burkhard, Orgel: Silvia Seipp 17.00 Konzert Messa di Voce in der ref. Kirche Mettmenstetten www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 6. Mai 19.00 Musikalischer Abendgottesdienst zur Begrüssung unseres neuen Organisten/Pianisten Urs Egli mit Pfrn. S. Sauder Anschliessend Apéro im Kirchgemeindehaus

Sonntag, 6. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen Pfr. Walter Hauser Fahrdienst Martha Fischer, Telefon 044 761 03 55 Dienstag, 8. Mai 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alterswohnungen Freitag, 11. Mai 13.00 Freitagstreff für Seniorinnen und Senioren, kath. Chilehuus 19.00 Concerti Piccoli; David Keller (Bariton), Bettina Widmann (Klavier), ref. Kirche

Ref. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Ottenbach

Sonntag, 6. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Yvonne Schönholzer Jesus Sirach 50, 22–24 «Nun danket alle Gott» Mittwoch, 9. Mai 19.00 Krimi-Gottesdienst mit Pfr. Kurt Liengme

Sonntag, 6. Mai 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen mit Pfarrerin Renate Hauser Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner

Ref. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 6. Mai 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser

Kloster Kappel a. A. An Werktagen: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Sonntag, 6. Mai 9.30 bis16.30 Uhr Mit Kreistänzen das Leben feiern «O heilende Kraft die sich Bahn bricht» mit Lilian Boss Kreistanz- und Meditationsleiterin; Kosten: nach Selbsteinschätzung Fr. 75.– bis Fr. 100.– (zuzüglich Mahlzeiten im Klosterkeller oder im Klostercafé) Anmeldung umgehend Mittwoch, 9. Mai 17.15 offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 10. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 6. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. D. Wiehmann Montag, 7. Mai 13.30 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 6. Mai 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung, Samstag, 5. Mai Telefon 044 700 25 69 Mittwoch, 9. Mai 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 10. Mai 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 11. Mai 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 5. Mai 18.00 Vorabendmesse mit Pater Perry Da Silva Sonntag, 6. Mai 10.00 Eucharistiefeier mit Pater Perry Da Silva Dienstag, 8. Mai 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 9. Mai 9.00 ökum. Morgengebet Donnerstag, 10. Mai 19.00 Rosenkranz

Samstag, 5. Mai 10.00 Familienolympiade im Pfarreizentrum 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 6. Mai 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen 10.30 Chinder-Chilä im Pfarreizentrum Freitag, 11. Mai 19.30 Maiandacht in der Kapelle Jonental, anschl. Gratis-Imbiss in der Waldhütte (Besammlung in Affoltern, Pfarreizentrum um 18.00 Uhr in Hedingen, Bahnhof um 18.00 Uhr) 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 5. Mai 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 6. Mai 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Obfelden Samstag, 5. Mai 10.00 Familien-Olympiade im Pfarreizentrum Affoltern Sonntag, 6. Mai 9.00 Eucharistiefeier Freitag, 11. Mai 19.30 Maiandacht in der Kapelle Jonental, anschl. Gratis-Imbiss in der Waldhütte (Besammlung in Obfelden, Chilehuus um 18.00 Uhr in Ottenbach bei der ref. Kirche um 18.30 Uhr)

Rapsblüte am Riedacher bei Müliberg, Aeugst. (Bilder Thomas Stöckli)

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 4. Mai 19.30 Twens: Gods Lounge 20.00 Adonia-Konzert im Kasino Sonntag, 6. Mai 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Ueli Baltensperger «Stille gesucht!» Kinderhüeti, Kids-Treff-Ferienprogramm Teenie-Godi, anschliessend Picknick Montag, 7. Mai 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 9. Mai 19.00 Teens: peech in der EMK 19.30 Beta-Kurs Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 6. Mai 9.45 Gottesdienst mit Chor Besuch der EMK Altstetten Kinderprogramm und Hort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 4. Mai 20.00 Adonia-Konzert im Kasinosaal Sonntag, 6. Mai 9.30 Gottesdienst mit Hort und KingsKids Mittwoch, 9. Mai 14.00 Kinderfest Infos unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Blüten und blauer Himmel: Der Frühling zeigt sich von seiner schönsten Seite.

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Samstag, 5. Mai 19.30 Jugendgottesdienst Sonntag, 6. Mai 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 6. Mai 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 6. Mai 10.00 Gottesdienst Wir laden Sie dazu herzlich ein. Wir freuen uns auf Sie

Friedliches Grasen im Reppischtal.


Gewerbe

Freitag, 4. Mai 2012

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28 Dienstjahre bei der SHS Haustechnik AG

Kleider sammeln schafft Arbeitsplätze

Roman David geht in Pension

Texaid zahlt 3.7 Mio. Franken an Hilfswerke

Man sieht es ihm nicht an: Schlank, fit, gutaussehend. Im April wurde er 65 und geniesst seit rund einer Woche die wohlverdiente Pension.

34 750 Tonnen gebrauchte Kleider, Haushalttextilien und Schuhe fanden 2011 bei Texaid und Contex eine neue, wertvolle Verwendung: Dank der Sortierung können rund 60 Prozent weiterhin getragen werden. Der Erlös aus der Wiederverwertung brachte den beteiligten Hilfswerken, Samaritervereinen, Kolpingfamilien und sonstigen begünstigten Organisationen 3.7 Mio. Franken. Kleider, die jemand aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr mag, sind in anderen Ländern für viele Menschen die einzige Möglichkeit, zu erschwinglichen Preisen qualitativ gute und modische Bekleidung kaufen zu können. Gut 60 Prozent beträgt der Anteil an noch tragbaren Kleidern in den Containern und Sammelsäcken von Texaid und Contex.

Am 2. Mai 1984 zog es den damals 37jährigen Heizungsfachmann von Zürich ins Säuliamt zur SHS Haustechnik AG, wo er bald zu einer wertvollen Stütze im Bereich Heizung wurde. Dank seinen fundierten Fachkenntnissen und seiner grossen Erfahrung löste er auch schwierigste Fälle und war bei der Kundschaft sehr angesehen. Im Jahr 2005 hat ihn der Verwaltungsrat als Würdigung seiner Leistung zum Prokuristen befördert. Mit Roman David verliert das SHSTeam nicht nur ein professionelles Kadermitglied, sondern auch einen langjährigen und lieben Arbeitskollegen. Gemäss seinen Arbeitskollegen war die Zusammenarbeit mit ihm sehr angenehm. Mit seiner ruhigen besonnenen Art, mit seiner Fröhlichkeit, Freundlichkeit und seinem Anstand war er ein Vorbild. Er benötige kein Arbeitszeugnis, sagte Roman David wenige Tage vor seinem Austritt, er müsse sich ja keinen neuen Job suchen. «Ich würde ihn

Noch tragbare Bekleidung möglichst lange im Kreislauf erhalten

Roman David. (Bild zvg.) auch ohne Zeugnis sofort wieder einstellen», erwiderte Markus Mutti, Abteilungsleiter Kundendienst. Roman David wird es nicht langweilig werden. Er wird seine geliebten Hobbys Wandern, Skitouren, Reisen

und Turnverein in vollen Zügen geniessen. Geschäftsleitung und Mitarbeitende gönnen ihm dies von Herzen und wünschen ihm und seiner Gattin weiterhin gute Gesundheit und eine schöne und interessante Zeit.

Stolzer Besitzer eines Laufrades Wettbewerbs-Gewinner an Velo- und Bike-Ausstellung, Affoltern Einen Schlauch wechseln, lautete die Aufgabe. Marcel Lichtsteiner hat sie am schnellsten bewältigt. Sein 2-jähriger Sohn Jonas ist jetzt stolzer Laufradbesitzer!

Walo Rüegg mit Marcel Lichtsteiner und Jonas aus Mettmenstetten. (Bild zvg.)

Selber gebasteltes Muttertagsgeschenk Am Samstag, 12. Mai, können die Kinder im Emmen Center ein tolles Geschenk für ihr Mami basteln. Das Material wird wie immer kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Muttertags-Basteln findet am Samstag, 12. Mai, von 10 bis 15 Uhr im 1. Obergeschoss vor dem Manor statt. Hilfsbereite Betreuerinnen freuen sich auf viele motivierte und kreative Kinder. Diese dürfen die Herzdose ganz nach ihren Vorstellungen bemalen und verzieren. Die selber gestaltete Herzdose erfreut sicherlich jedes Mutterherz und kann in jedem Haushalt gebraucht werden. Pro Kind darf eine Herzdose gestaltet werden. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Emmen Center erhält man im Internet unter www.emmencenter.ch oder bei der Verwaltung des Emmen Centers unter der Telefonnummer 041 260 61 12

Anlässlich der 2. Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung führte Fredy Rüegg Velo-Sport AG einen Wettbewerb durch. Die Aufgabe: Wer ragt obenaus bei der Reparatur eines platten Reifens am Hinterrad? Mit viel Eifer und Engagement wurde fleissig gewerkt. Dank den hilfreichen Tipps des Fachmannes schafften alle die ihnen gestellte Aufgabe mit Bravour. Die Referenzzeit von 1 Minute 18 Sekunden, aufgestellt vom Lehrling bei Fredy Rüegg Velo-Sport AG, Mike Vollenweider, wurde jedoch von niemandem unterboten. Unter den zahlreichen Teilnehmern wurde Marcel Lichtsteiner aus Mettmenstetten ausgelost. Sein 2jähriger Sohn Jonas freut sich sehr über seine neue Mobilität. (pd.)

Damit diese guten Stücke auch neue Besitzer finden, braucht es viel Handarbeit: Jedes Kleidungsteil wird

genau angesehen und entsprechend seiner Beschaffenheit, Qualität und nach modischen Aspekten klassifiziert. Nur so gelingt es, noch tragbare Bekleidung möglichst lange im Kreislauf zu erhalten. Das spart wertvolle Ressourcen und entlastet die Umwelt. Doch auch was nicht mehr tragbar ist, findet durch die Sortierung quasi ein neues Leben: Etwa 15 Prozent werden in Texaid-eigenen Betrieben in Bulgarien und Ungarn zu Reinigungstüchern geschnitten und ca. 20 Prozent macht der Anteil an Woll-Recyclingmaterial aus. Lediglich knapp fünf Prozent sind unbrauchbar. Dank der professionellen Sammlung und Verwertung konnten 2011 den angeschlossenen Hilfswerken 1.13 Mio. Franken und den Samaritervereinen und Kolpingfamilien sowie weiteren lokalen Organisationen, die sich ortsverbunden und aktiv für Texaid oder Contex engagieren, 2.6 Mio. Franken zugewiesen werden. Infos: www.texaid.ch.

Aludosen für Pro Infirmis 20 000 Franken flossen 2011 in Fonds Spenden über Dosengeld heisst der Pro-Infirmis-Fonds, den Aludosen-Sammler regelmässig mit ihrem Geld aus gesammelten Aludosen unterstützen. Im Jahr 2011 flossen in den Fonds wiederum an die 20 000 Franken. Seit 2004 ermöglicht die Igora-Genossenschaft für Aluminium-Recycling den Sammlern, die 1 Franken 30 Rappen Dosengeld, die sie pro Kilogramm als Belohnung bei der Mindestabgabe von 10 Kilo Aludosen in einem schweizerischen Recyclingetrieb erhalten, der Pro Infirmis zu spenden. Seitdem wird der Fonds Jahr für Jahr geäufnet, bis jetzt flossen bereits 120 361 Franken zu Pro Infirmis. 2011 kamen insgesamt 19 286 Franken zusammen. Dies entspricht 15 835 Kilo Aludosen. Dank den Spenden kann Pro Infirmis die Integration behinderter Menschen fördern. Und das Dosengeld ermöglicht es, dass Pro Infirmis Eltern

behinderter Kinder gezielt und effektiv begleiten kann.

Im Kreis der Familie aufwachsen «Pro Infirmis ist für uns der Rettungsengel», beschreibt die Mutter die wertvolle Unterstützung, die sie für ihren schwerstbehinderten Sohn bis jetzt erhalten hat. Die Spenden machen es möglich, dass die Eltern des heute dreijährigen Rafael vom Entlastungsdienst profitieren können. Eine willkommene und dringend benötigte Atempause für die Eltern. Auch die Mitfinanzierung eines behindertengerechten Kleinautos ist in Abklärung, damit Rafael zu den wöchentlichen Arzt- und Therapiebesuchen einfacher und sicherer transportiert werden kann. Mark Zumbühl, Mitglied der Geschäftsleitung, dazu: «Pro Infirmis will Eltern, die ihr behindertes Kind im Kreis der Familie aufwachsen lassen wollen, nach Kräften beistehen.»

Am Rad drehen oder das Rad wechseln Gewerbeschau Hedingen «Träffpunkt bim Gwärb»: Die Sieger der Wettbewerbe Die Besucher der Gewerbeausstellung durften an zwei verschiedenen Wettbewerben teilnehmen. Wer jedoch neben dem mühelosen Drehen des Glücksrades etwas Anspruchsvolleres wählte, kam ganz schön ins Schwitzen. Bei der Garage Hofmann wurde der schnellste «Radwechsler» gesucht. An einem Personenwagen musste ein Rad gelöst, ausgewechselt und wieder festgeschraubt werden. Mit einer rekordverdächtigen Spitzenzeit bewerkstelligte dies Reto Hürlimann aus Hedingen mit 1 Minute 3,34 Sekunden. Er gewann einen Pneugutschein im Wert von 300 Franken. Im 2. Rang mit 1 Minute 8,69 Sekunden darf Manuel Bliggensdorfer aus Knonau seine Pneus gratis von der Auto Hofmann wechseln lassen. Bart Kaczmarek aus Wettswil gewann mit einer Zeit von 1 Minute 8,75 Sekunden einen Gutschein des Restaurants Post im Wert von 50 Franken.

Die Damen waren nur unwesentlich «langsamer»: Den ersten Rang holte sich Jeannine Pozzi von der Gemeindepolizei Affoltern mit der Zeit von 2 Minuten 3,91 Sekunden. Zweite wurde Nele-M. Gölzer, Hedingen, 2 Minuten 17,24 Sekunden und im dritten Rang klassierte sich Monika Brüllhardt mit einer ebenfalls hervorragenden Spitzenzeit von 2 Minuten 40,75 Sekunden. Die Damen gewannen die gleichen Preise wie die Herren. Das Drehen des Glücksrades war etwas weniger anstrengend, die Preise dafür umso attraktiver: Anna Hofmann aus Hedingen gewann einen Gutschein über 1000 Franken von der Finetra AG, Christian Grand aus Hedingen von der BOA Büchi Optik einen Gutschein von 300 Franken und einen Überraschungskorb von der Weinhandlung Maurer im Wert von 200 Franken gewann Antoinette Herzog aus Affoltern. (mm)

Wer keinen Preis gewann, durfte sich mit einer Bratwurst trösten: Kurt Hofmann, Auto-Hofmann AG als Chef vom Grill. (Bild Martin Mullis)


Stellenanzeiger

Veranstaltungen Vokalensemble Messa di Voce Leitung Manuela Hager Blockflöten-Improvisationen Pius Strassmann

Maria zu Ehren Chorwerke a capella von Monteverdi, Eccard, Lotti, Hilber, Britten, Rachmaninov u. a. Samstag, 5. Mai 2012, 19.30 Uhr Marienkirche Unterägeri Sonntag, 6. Mai 2012, 17.00 Uhr Ref. Kirche Mettmenstetten Kollekte

Sanitär-Installateur mit eidg. Fachausweis Wir suchen per sofort einen ausgewiesenen Fachmann im Bereich Sanitär, der eventuell bereits über Erfahrung als Chefmonteur verfügt. Falls der Titel Eidg. dipl. Chefmonteur noch nicht vorhanden ist, unterstützen wir Ihre Bereitschaft zur Weiterbildung gerne. Sind Sie zwischen 25- und 35-jährig, erfahren in der Zusammenarbeit mit Kunden, engagiert und verantwortungsbewusst? Sie sind eine zuverlässige Persönlichkeit, die strukturiert, exakt und sehr selbstständig arbeitet? Dann sind Sie die perfekte Verstärkung in unserem renommierten Haustechnik-Betrieb. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto an

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Fr. 78.–

inkl. Mittagessen u. Unterhaltung

Dienstag, 22. Mai 2012 Insel Mainau 08.00 Uhr inkl. Eintritt Fr. 58.– Sonntag, 27. Mai 2012 3. Gutmadinger Kramerfest 08.00 Uhr ID erforderlich Fr. 40.– Donnerstag, 7. Juni 2012 Biel–Benken–Passwang 09.00 Uhr

Fr. 38.–

Voranzeige Donnerstag, 5. Juli 2012 Schwarzwald – Titisee 09.30 Uhr

Fr. 74.–

inkl. Mittagessen u. Schifffahrt

Samstag, 1. September 2012 Tell-Freilichtspiele in Interlaken 15.30 Uhr inkl. Eintritt Fr. 96.– Ferienreisen 2012 27. bis 30. August 2012 Fränkische Schweiz–Bayreuth– Nürnberg DZ/HP Fr. 520.– 1. bis 5. Oktober 2012 Pertisau – Goldener Herbst DZ/HP Fr. 650.– 19. bis 21. Dezember 2012 Seefeld – klingende Bergweihnacht mit dem Nockalm Quintett und den Ursprung Buam

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Veranstaltungen

Freitag, 4. Mai 2012

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Freundschaft zwischen «Carillon of Westminster» Orgelmatinee mit Anna Buczek Merz in Birmensdorf Generationen «La petite chambre» im Kinofoyer Lux Dies ist eine Geschichte des Herzens. Dasjenige von Edmond ist nicht mehr sehr kräftig. Aber es schlägt beharrlich für seine Unabhängigkeit. Er weigert sich, ins Altersheim zu gehen und lehnt auch jede Hilfe der Hauspflegerin Rose ab. Deren Herz ist auf dem Weg der Ge- Bester Schweizer Spielfilm 2011: «La petite chambre». (Bild zvg.) nesung. Rose soll täglich nach dem Rechten sehen, dar- schen zwei höchst unterschiedlichen auf achten, dass Edmond sich richtig Aussenseitern in diesem Film hervorernährt und seine Insulinspritzen ragend. nicht vergisst. Doch auch so fühlt sich Die beiden Regisseurinnen von «La der resolute alte Herr bevormundet. petite chambre», Stéphanie Chuat und Er will in Ruhe gelassen werden, sich Véronique Reymond, arbeiten als Duo seinen Pflanzen widmen oder sich un- in der Theater- und Filmwelt. Als ausgestört klassische Musik anhören. gebildete Theaterschauspielerinnen haben sie ein knappes Dutzend Stücke inszeniert. Sie haben fünf Drehbücher Zwei unterschiedliche Aussenseiter für Kurzfilme geschrieben und fürs KiGänzlich unaufdringlich erzählt «La no verfilmt sowie zwei Dokumentarfilpetite chambre» von der Stellung alter me gedreht. Der feinfühlige und beweMenschen, die in einer auf Anpassung gende Spielfilm La petite chambre und bedingungslosem Funktionieren wurde 2011 gleich mit zwei Schweizer beruhenden Gesellschaft ebenso we- Filmpreisen Quartz ausgezeichnet: Als nig einen Platz haben wie jene Jünge- besten Spielfilm und für das beste ren, die den Leistungsanforderungen Drehbuch. nicht genügen. Zu ihnen gehört Rose, denn sie verbirgt ein Geheimnis, dem La petite chambre von Stéphanie Chuat und VéroniEdmond bald auf die Spur kommt. Der que Reymond (Schweiz/Luxemburg 2010, 87 min, 85-jährige Michel Bouquet und die viel F/d) im Kinfoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern, jüngere Florence Loiret Caille verkör- am Mittwoch, 9. Mai, 20.15 Uhr. Kasse und Kinobar pern die behutsame Annäherung zwi- geöffnet ab 19.30 Uhr.

Eine Orgelmatinee, gespielt am Sonntag, 6. Mai, 11.15 bis 12 Uhr, von der Musikerin aus Bonstetten, ist in der reformierten Kirche Birmensdorf zu Tradition geworden. Bei der Programmauswahl für dieses ca. 45 Minuten dauernde Konzert bleibt der Grundgedanke die Werke zu spielen, die den Rahmen eines Gottesdienstes überschreiten, sei es wegen der Länge oder wegen des Stils. Die diesjährige Matinee wird mit dem Concerto C-Dur von Bach/Vivaldi begonnen. Dieses längste aller Fremdwerke die Bach aus Bewunderung, aber auch zu Lernzwecken auf die Orgel übertragen hat, trägt den Untertitel «Grosso Mogul» und wurde ursprünglich von Vivaldi für Violine, Streicher und Basso Continuo komponiert. Die fröhliche und lebhafte Musik all Italiano zeichnet sich besonders durch lange Soli, ursprünglich für eine Violine bestimmt aus. Diese virtuosen Passagen, die an einen Vogelgesang erinnern mögen, lassen sich zwar mit einer Hand spielen, sind aber alles andere als einfach und in der Orgelmusik schlechthin einzigartig. Im Gegensatz zu Bach wird der Name Mozart nur selten in Bezug auf Orgelmusik verwendet, obwohl er selber in einem Brief an seinen Vater geschrieben hat: «Die Orgel ist in meinen Augen und Ohren die Königin aller Instrumente.» Der Grund dafür war die Entwicklung der Musikgeschichte, die zum Untergang der barocken Blüte der Orgel geführt hat. Der Klassizismus war eine Periode von Experimenten mit verschiedenen Spielautomaten. Einer davon, neben

Die Ämtler Künstlerin Anna Buczek spielt in der reformierten Kirche Birmensdorf. (Bild zvg.) den bekannten Flötenuhren, war die Orgelwalze. W. A. Mozart komponierte für sie die bekannte und beliebte Fantasie f-Moll, KV 608. Da sie im Original für einen mit Orgelpfeifen ausgestatteter Automat konzipiert war stellt sie den heutigen Interpreten gewisse Anforderungen, die Organisten der Musik zu Liebe auf sich nehmen. Louis Vierne (1870–1937), dessen Musik die Matinee abschliessen wird, war einer der bedeutendsten französischen Organisten und seine musikalische Sprache könnte man als eine Brücke zwischen dem Impressionismus und der Musik des 20. Jahrhunderts

bezeichnen. Neben den sechs grossen Orgelsymphonien schrieb er zahlreiche Einzelstücke, Pieces de Fantasie genannt, davon Carillon of Westminster zu den beliebtesten gehört. Die Inspirationsquelle war hier das berühmte Glockenspiel vom Londoner Big Ben, die der Komponist zu einer Art Toccata verwendet hat. Die Intensität der Harmonik gepaart mit dem wiederkerendem Motiv des Big Ben wecken Impressionen von tanzenden Glocken bis zu einer Kulmination, die sich jeder Beschreibung entzieht. Der Eintritt ist frei. Es wird eine Kollekte erhoben.

Gemeinsame Frühlingskonzerte

Musik und Theater

Musikverein Harmonie und GemischterChor Affoltern laden ein

Die nächsten acht Tage im «LaMarotte»

Am Samstag, 12. Mai, 20 Uhr und am Sonntag, 13. Mai, 17 Uhr finden die beiden gemeinsamen Frühlingskonzerte in der reformierten Kirche Affoltern statt.

«Poesie in Musica»

Der Musikverein Harmonie Affoltern und der GemischterChor Affoltern freuen sich, zu ihren beiden Frühlingskonzerten einladen zu dürfen! Auch dieses Jahr haben sie sich etwas ganz Spezielles einfallen lassen, um das Publikum zu verzaubern. Und zwar haben sie eine «Rundum-Packung» für die Ohren zusammengestellt: eine Kombination aus Musik und Gesang!

Die Vorbereitungen für die gemeinsamen Konzerte laufen auf Hochtouren und bereits stehen die letzten Proben auf dem Programm. Nicht nur für die Zuhörer wird es ein spezielles Konzert, auch für alle Mitwirkenden ist dies nicht etwas Alltägliches und eine grosse Herausforderung. Doch gerade das ist der Reiz und die Mitwirkenden freuen sich sehr, das Ergebnis bald präsentieren zu dürfen!

Neumitglieder willkommen Anschliessend an die Konzerte sind die Besucher eingeladen, ihren Hunger oder Durst im Kirchgemeindehaus mit Snacks bzw. Kuchen und Geträn-

ken zu stillen. Für alle, die noch kein Geschenk zum Muttertag haben, ein Geheimtipp: Wie wäre es mit einem Konzertbesuch am Sonntag? Wer übrigens jeweils am Dienstagabend noch nichts los hat und gerne musiziert oder singt, dem könnten sowohl die Harmonie als auch der Chor weiterhelfen. Beide proben an diesem Abend und könnten Neumitglieder gebrauchen. Frühlingskonzerte mit dem Musikverein Harmonie Affoltern und dem GemischtenChor Affoltern am Samstag, 12. Mai, 20 Uhr und am Sonntag, 13. Mai, 17 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern. Eintritt

Temperamentvolle Klezmer im Kontrast mit melancholischen Liedern aus dem hohen Norden, Volksmusik aus der Karibik und Südamerika sowie unwiderstehliche Klassiker aus Italien – ein lebendiges und spannendes Musikerlebnis für Geniesser!

frei, Kollekte. Weitere Infos zu den Vereinen unter www.harmonie affoltern.ch bzw. www.gcha.ch.

Melodien und Lieder aus Italien, Südamerika und der Karibik mit dem Quin-

Die Zeit um 90 Jahre zurückdrehen Mechanisches Grammofon im Dorfmuseum Affoltern Eine Schenkung besonderer Art konnte das Museum kürzlich entgegennehmen: Ein mechanisches Grammofon mit Aufzugskurbel und Innen-Trichter. Das Holzgehäuse ist schlicht aber elegant gebaut. Das Modell wurde bei der Firma Seeholzer in Affoltern gekauft und stammt voraussichtlich aus den 20er Jahren. Diese Grammofone sind eine Weiterentwicklung der ersten Modelle mit Aussentrichter. Diese grossen Aussentrichter wurden ab ca. 1910 immer mehr als unästhetisch und vulgär empfunden. Folge davon war das Verlegen der Trichter in das Gerät. Dazu gehört eine Sammlung von Schellack-Platten mit Schweizer Volksmusik, Walzern von Johann Strauss und anderem mehr. Eine kleine Rarität ist die Schallplatte vom Komiker und Filmschauspieler Fredy Scheim (1892-1957), auf der er seinen Humor

der neuen Plattensammlung anhören.

Am 1. Samstag des Monats Dies und vieles mehr kann morgen Samstag, 5. Mai, besichtigt werden. Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr. Das Museum befindet Grammofon mit Innen-Trichter. (Bild zvg.) sich an der Ottenverbreitet mit einer Glosse zu «Der bacherstrasse 79 in Zwillikon gleich Ausverkauf» und «Strandbad Züri». neben dem Volg. Besuche und FührunAm Samstag, 5. Mai, kann man die gen mit Gruppen sind auf VoranmelZeit um 90 Jahre zurückdrehen und dung jederzeit möglich. Telefon 044 sich bei Kaffee einige Kostproben aus 761 01 32, Herbert Gübeli. (UG)

«Die schwarze Spinne»: Schauspieler Viering (rechts) schlüpft in die unterschiedlichsten Rollen. (Bild zvg.)

tett «Todos Band», heute Freitag, 4. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn: 20.15 Uhr, Eintritt: 35/25 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit «Birgit and Friends IV» Die Verbindung von Stimme, Klarinette, Bass und Schlagzeug ist ungewöhnlich. Mit Leichtigkeit durchbrechen Musiker und Sängerin die Rollen von Lead und Begleitung. Zu hören sind Standards, Balladen und Swing. Donnerstag, 10. Mai, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. Reservierung erwünscht.

«Die schwarze Spinne» Theater mit Musik nach der bekannten Novelle von Jeremias Gotthelf: Ein Ritter verlangt von seinen Leibeigenen, binnen eines Monats einen Wald ausgewachsener Buchen unweit seines Schlosses zu pflanzen. Dabei kann nur der Teufel helfen, der von den Bauern ein ungetauftes Kind verlangt. Niemand will den Pakt eingehen, bis die

Aussenseiterin Christine dem Teufel ein Kind verspricht. Ein Kuss besiegelt das Versprechen und wird den Menschen zum Verhängnis. Da sie den Teufel übervorteilen wollen, rächt er sich: Aus Christines Wange wächst eine schwarze Spinne. Wer sie berührt, stirbt an der Pest. Mit phänomenaler Verwandlungskunst schlüpft der deutsche Schauspieler Viering in die unterschiedlichsten Rollen. Stefan Viering aus Karlsruhe hatte Engagements in Kassel, an der Freien Volksbühne in Berlin, am Theater am Turm und an den Städtischen Bühnen in Frankfurt. Von 1980 bis 1995 war er freiberuflich als Schauspieler und Regisseur u.a. in Tübingen, Braunschweig, Köln und Zürich tätig. In dieser Zeit entwickelte er ausserdem als Kabarettist eigene Programme und war als Drehbuchautor, Moderator und Regisseur tätig. Freitag, 11. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 35/25 Franken. Reservierungen: www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62 oder kultur@lamarotte.ch


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Veranstaltungen

agenda

Schwein, Weib und Gesang

Freitag, 4. Mai Affoltern am Albis 19.00-21.00: Vernissage der Ausstellung «Ein tierisches Vergnügen» von André Gutknecht, Art By Bonvalet. Die Ausstellung dauert bis 20. Mai. Öffnungszeiten: Fr, 17-20 Uhr, Sa, 9-12 Uhr, So, 15-18 Uhr. Galerie am Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 20.00: Adonia-Teens-Chor präsentiert das Musical «Thomas» von Markus Hottiger und Markus Heusser. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: Konzert mit «Todos Band» Poesie in Musica. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Rifferswil 08.00-19.00: «Erleben Sie Natur»: Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Farngarten, Geöffnet bis 31. Juli täglich von 8 bis 19 Uhr. Park Seleger Moor.

Samstag, 5. Mai Aeugstertal 10.00-16.00: Bergwerksmuseum. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geöffnet jeden ersten Samstag im Monat. Mehr Infos unter Telefon 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stifung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische und Tiroler Spezialitäten, Brot, Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Honig, Blumen uvm. Marktplatz. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79.

Bonstetten 16.00-19.00: Vernissage der Ausstellung Claire Guanella, Rebecca Maeder und Sofie Siegmann, Malerei und Objekte in Ton. Die Ausstellung dauert bis 3. Juni. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 1317. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13. Geöffnet So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Ottenbach 20.00: Vollmond-Disco mit DJ Wüde. Bar offen ab 20 Uhr. GüggelBar. Rickenbach 3.

Sonntag, 6. Mai Affoltern am Albis 17.00: «Musig us em Amt» mit ortsansässigen Interpreten. Marktplatz.

Kappel am Albis 09.30-16.30: Mit Kreistänzen das Leben feiern: «O heilende Kraft, die sich Bahn bricht». Mit Lilian Boss, Kreistanz- und Meditationsleiterin. Anmeldung umgehend. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten 17.00: Vokalensemble Messa di voce singt Mariengesänge a cappella aus verschiedenen Epochen. Reformierte Kirche.

Ottenbach 14.00-17.00: Vernissage der Ausstellung «Chercher la femme». Giovanni Huber, Malerei/Collagen, Annette Etzel, Objekte. Skulpturen im Aussenbereich: Ricardo Santerini. Begrüssung durch Christine Eger-

Freitag, 4. Mai 2012

Skurrile und poetische Ein-Frau-Show um eine erste Liebe Das Theater «Fleisch und Pappe», rund um die Schauspielerin und Figurenspielerin Kathrin Bosshard zeigt am 12. Mai in Hausen Irrungen und Wirrungen eines liebenden Ebers und bietet damit beste Unterhaltung. Karl-Heinz, der Eber, hockt geknickt auf einer Kiste und schaut mutlos in den Spiegel: «Seh ich im Spiegel mein Gesicht, da schwindet meine Zuversicht», und er überlegt was zu tun wäre, um seine Chancen bei der Angebeteten zu erhöhen. «Was mach ich nur, was tut mir gut? Vielleicht ein Schönheits-Institut! Wer hat das nötige Know-how? Ja der Herr Pfau.» Und dieser antwortet: «Der Schein bestimmt das Sein», um dem verliebten Eber sogleich eine schmerzhafte BrusthaarEpilation zu verpassen, denn Schönheit muss ja bekanntlich leiden.

Schauspiel und Figuren-Animation Und so fragt der mutlose Eber nach und nach all seine Freunde aus dem Tierreich um guten Rat in Liebesdingen. Der Hahn rät: «Dein Name! KarlHeinz, so trocken, hart, verhindert doch den Liebesstart. Besorg dir einen Künstlernamen, einen erotisch anschmiegsamen.» Der Kater-Psychiater analysiert: «Ich denk, bei Ihnen war’s der Vater, ein Riesenschwein. Ein Psychiater, merkt solches, denn des Vaters Schatten, hindert später beim Be-

Schauspielerin und Figurenspielerin Kathrin Bosshard in Aktion. (Bild zvg.) gatten.» Das Stück «Schwein, Weib und Gesang» kreierte die Schauspielerin und Figurenspielerin Kathrin Bosshard zusammen mit der Regisseurin Andrea Schulthess. Diese hat mit ihrer feinfühligen und kraftvollen Theatersprache, ihrem Sinn für Bewegung, Rhythmus und Bild das heutige Gesicht vom Theater «Fleisch und Pappe» entscheidend mitgeprägt. Der seltsame Name steht übrigens für Schauspielkunst aus Fleisch (und Blut), und Pappe für die von Kathrin Bosshard selber gebauten und liebevoll detailreich gestalteten Puppen. Auf der Bühne haucht Bosshard ihnen dann noch Leben ein, indem sie die Elemente von Schauspiel und Figuren-Animation ganz fliessend verbindet. Ihre Ein-Frau-Show bietet mit Sprachwitz, Verwandlungskunst, Poesie und Komik kurzweilige, höchst ori-

ginelle Unterhaltung und ihre Präsenz und Erzählfreude erzeugen eine Magie, die das Publikum in ihren Bann zieht. Gabriel Meyer, begleitet das Stück musikalisch, denn was wäre Schwein und Weib ohne den Gesang? Die witzig-schräg-poetischen Texte von Peter Zeindler tun ein Übriges, um das Stück zu einer Eber-runden Aufführung zu machen. «Ein Mädchen oder Weibchen das wünscht der Karl-Heinz sich, o bliebe nur ein Scheibchen vom Speck der Frau für mich!» Wie wird aus einem Eber ein Casanova und wie aus Karl-Heinz ein Don Juan? Das ist nächste Woche in Hausen zu erfahren. Hier soviel: Happy End garantiert! (san) Samstag, 12. Mai 2012 20:15 Uhr, im Gemeindesaal

szegi, Ständerätin. Die Ausstellung dauert bis 3. Juni. Öffnungszeiten: Mi-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Galerie Marlène. Lanzenstrasse 6.

gegnen und ihn berühren kann. Dass Jesus seinen innersten Wunsch kennt und zu ihm kommt, bringt ihn zum berühmten Ausspruch: «Mein Herr und mein Gott!» Ein tolles, zeitgemässes Musical mit mitreissenden Melodien und peppigem Sound!

Über 1200 singbegeisterte Teenager Bei der Inszenierung nehmen die singbegeisterten Teens oftmals Doppelfunktionen wahr. So übernehmen sie Theaterrollen, betätigen sich als Tänzerinnen oder helfen beim schnellen Auf- und Abbau der verschiedenen

ria für Seniorinnen und Senioren (Pro Senectute). Jeden 2. Dienstag im Monat - ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.

Montag, 7. Mai

Mittwoch, 9. Mai

Hausen am Albis

Aeugstertal

14.30-17.30: Handarbeitsstubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, 044 764 22 04. Reformierte Kirche. Zwinglistube.

20.30: «Herrn Stumpfes Zieh- und Zupf-Kapelle» - Jubeltour. Glanzlichter aus 20 Jahren und »nigelnagelneues Zeug». Reservieren unter Telefon 044 761 61 38. Restaurant Pöschtli (Alte Post).

Dienstag, 8. Mai

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis 10.30-11.00: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Informationen. Anmeldung nicht erforderlich. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Bonstetten 09.30: Leichte Wanderung: Reutlingen - Stadel bei Winterhtur Mörsburg - Dinhard. Wanderzeit ca. 2 Std. Anmeldung und Auskunft: Werner Bühlmann, 044 700 01 92, und Edith Koch, 044 700 02 93. Bahnhof. Treffpunkt.

Hedingen 09.00-11.30/15.00-17.30: Compute-

Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: «Action-Figuren»: KunststoffFiguren wie Batman, Superman, Spiderman, Terminator, James Bond Jr. usw. Die Ausstellung dauert bis 31. Oktober 2012. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

09.00: Büchermorgen: Es wird über das Buch «Flughafenfische» von Angelika Overath diskutiert. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «La petite chambre». Film von Stéphanie Chuat, Véronique Reymond. Mit Michel Bouquet, Florence Loiret Caille u.a. Schweiz/Luxemburg 2010. 87 Min., F/d. Ausgezeichnet mit dem Schweizer Filmpreis Quartz 2011, bester Spielfilm, bestes Drehbuch u.a. Schulhaus Ennetgraben. Aula. Zwillikerstrasse.

Hausen am Albis 19.00: Bike-Treff und Nordic Walking. Organisator: Skiclub Hausen. Gemeindeparkplatz im Chratz.

Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Ein tierisches Vergnügen» von André Gutknecht, Art By Bonvalet. Die Ausstellung dauert bis 20. Mai. Öffnungszeiten: Fr, 1720 Uhr, Sa, 9-12 Uhr, So, 15-18 Uhr.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Claire Guanella, Rebecca Maeder und Sofie Siegmann, Malerei und Objekte in Ton. Die Ausstellung dauert bis 3. Juni. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13. Geöffnet So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Kappel am Albis Klosterkirche : «4 Schalen: Hoffnung, Frieden, Glück und Freiheit». Papierkunst von Mirjam Thomen-Lepek. Die Ausstellung dauert bis 18. Juni. Täglich geöffnet von 8–22 Uhr.

Weid, Hausen. Kulturbar und Kasse sind ab 19.30 Uhr geöffnet. www.fleischundpappe.ch.

Adonia-Teens-Chor im Kasinosaal

Der Jünger Thomas begleitet Jesus während drei Jahren. Er erlebt Zeichen und Wunder, sowie die schockierenden Ereignisse der Exekution von Jesus, welche ihm fast völlig den Glauben rauben. Als seine Jüngerkollegen ihm voll Begeisterung von der Auferstehung Jesu berichten, zweifelt er an ihrer Aussage. Er beschliesst erst dann zu glauben, wenn er Jesus selbst be-

Aeugstertal

Affoltern am Albis

«Thomas» in Affoltern Das Musical «Thomas» von Markus Hottiger und Markus Heusser wird diesen Frühling von einem 70-köpfigen Teenagerchor aufgeführt.

Ausstellungen

Bühnenbilder mit. Ein Musical-Hit für die ganze Familie! Adonia ist mehr als ein Schülerchor. Über 1200 singbegeisterte Teenager beteiligen sich im Frühling 2012 an diesem Musical-Grossprojekt. In nur vier Tagen werden 17 verschiedene Chöre das ganze Konzertprogramm erarbeiten und in 68 Orten gastieren. Der Adonia-Teens-Chor tritt am Freitag, 4. Mai, um 20 Uhr im Kasinosaal Affoltern auf. Das Musical dauert 100 Minuten. Der Eintritt ist frei, es wird eine freiwillige Kollekte erhoben. Weitere Infos unter www.thomas-musical.ch.

Donnerstag, 10. Mai

Mettmenstetten Kunst im Stall, Untere Bahnhofstrasse 6: «Farbbewegungen», Malerei in Acryl von Nicole Davatz, Landquart. Die Ausstellung dauert bis 6. Mai. Öffnungszeiten: Mi, 9-12 Uhr, Do, 9-12/13.30-18.30 Uhr, Sa/So, 14-17 Uhr.

Ottenbach Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: «Chercher la femme». Giovanni Huber, Malerei/Collagen, Annette Etzel, Objekte. Skulpturen im Aussenbereich: Ricardo Santerini. Die Ausstellung dauert bis 3. Juni. Öffnungszeiten: Mi-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr.

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kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Birgit and Friends IV». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservierung unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 07.40: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Baldegg Kloster - Schloss Heidegg - Hochdorf. Wanderzeit ca. 3¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof. Treffpunkt.

Kappel am Albis 13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel (Treffpunkt: Amtshaus). Kappelerhof 5.

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

Do/Fr 18 h, Sa/So 17.30 h, Mo/Di/Mi 18 E/d/f, ab 12/9 J.

MY WEEK WITH MARILYN Von Simon Curtis, mit Michelle Williams uva. Nachtvorstellungen! Fr/Sa 22.30 h AMERICAN PIE: D gespr., ab 14/11 J.

DAS KLASSENTREFFEN Weitere Vorstellungen im Kino Lux 2. Woche/3D-Projektion! Do/Fr/Sa/So 20.15 h (D), Sa/So/Mi auch 14.30 h (D), Mo/Di/Mi 20.15 h (E/d/f) THE AVENGERS Ab 12/9 J. Mit Robert Downey Jr., Scarlett Johansson uva.

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

2. Woche!

Sa/So/Mi 14.30 h

THE LUCKY ONE – D gespr., ab 12/9 J. FÜR IMMER DER DEINE Von Scott Hicks, mit Zac Efron uva. 2. Woche! Do/Fr 18 h, Sa/So 17 h, Mo/D/Mi 18 h F/d, ab 14/11 J.

SISTER (L’ENFANT D’EN HAUT) Von Ursula Meier, mit Kacey Mottet Klein uva. CH-Premiere! Tägl. 20.30 h Fr/Sa auch 23.15 h, D gespr., ab 16/13 J.

PROJECT X Von Nima Nourizadeh, mit Thomas Mann uva.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

16. Woche!

Sa 14.30 h

INTOUCHABLES F/d gespr., ab 13/10 J. ZIEMLICH BESTE FREUNDE Bereits über 1,3 Mio. Zuschauer in der Schweiz! 11. Woche! So 14.30 h Dialekt, ab 10, in Begl. ab 7 J.

DIE WIESENBERGER Publikumspreis, Solothurn 2012 Letzte Tage!

Sa 17 h SP/d/f, ab 12/9 J. Von Sebastián Borensztein, mit Ricardo Darín uva. 8. Woche! So 17 h, E/d/f, ab 13/10 J.

UN CUENTO CHINO

THE BEST EXOTIC MARIGOLD HOTEL

Stallikon 19.30: Vernissage der Ausstellung «Was dazwischen ist...». Fotografie und Reliefobjekte von Priska Leutenegger. Mit einem persönlichen Lyrikbeitrag der Künstlerin. Die Ausstellung dauert bis 30. Juni. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Schulhaus Loomatt. Kunstforum.

2. Woche!

Von John Madden, mit Judi Dench, Tom Wilkinson uva. CH-Premiere! Tägl. 20.15 h WE BOUGHT A ZOO E/d/f, ab 8 J. Von Cameron Crowe, mit Matt Damon, Scarlett Johansson uva.

LUX 041 726 10 03 BAAR

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h 6. Woche/3D-Projektion/Reduz. Eintrittspr. Sa/So tägl. 14.30 h, D gespr. DIE PIRATEN – Ab 6, in Begl. ab 3 J.

EIN MERKWÜRDIGER HAUFEN 2. Woche! Bis So tägl. 20.15 h (D), Sa/So auch 17 h (D) Mo/Di/Mi 20.15 h (E/d/f) AMERICAN PIE: Ab 14/11 J.

DAS KLASSENTREFFEN Mit Jason Biggs, Seann William Scott


Sport

Freitag, 4. Mai 2012

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Selbstbewusst in den Spitzenkampf Martin Dosch, Trainer des FC Wettswil-Bonstetten (2. Liga interregional), im Interview zum Spitzenspiel in Thalwil ................................................... von kaspar köchli Seit mehreren Wochen grüsst der Fussballclub Wettswil-Bonstetten als Tabellen-Leader, dies dank konstant guter Leistungen. Der Vorsprung auf die engsten Verfolger Thalwil und Langenthal beträgt fünf bzw. sechs Punkte; am Sonntag könnten sich die Ämtler im Direktduell gegen den Zweiten bereits deutlich Richtung 1. Liga Classic absetzen. Martin Dosch und sein Assistent Nanzi Caduff feierten mit dem Team in der Saison 2009/2010 den Aufstieg in die 2. Liga interregional und führten es nun kontinuierlich an deren Spitze. «Anzeiger»: Martin Dosch, Gratulation zur Tabellenführung seit dem 25. März! Waren die Leistungen in dieser Konstanz zu erwarten? Martin Dosch: Die Mannschaft hat das Potenzial und die Qualität, daher traute ich ihr das durchaus zu. ...............................................................

«Meine Spieler besitzen eine ausgeprägte Siegermentalität.» ............................................................... Was zeichnet Ihr Team speziell aus? Das Team hat primär einen guten Charakter und grosse Disziplin. Die Spieler besitzen eine ausgeprägte Sie-

Sind alle Akteure fit und stehen Ihnen zur Verfügung? Alle Spieler sind zur Verfügung und heiss auf den Spitzenkampf.

germentalität und waren gewillt, den intensiven Trainingsaufwand zu betreiben, um Erfolg zu haben. Das war der Schlüssel zur positiven Entwicklung in den letzten viereinhalb Jahren.

Der Aufstieg würde im Nachhinein die Krönung für den Erhalt der neuen Sportanlage im Moos (Herbst 2011) bedeuten ... Wir alle sind froh und dankbar, diese sehr gute Infrastruktur erhalten zu haben. Die optimalen Trainingsbedingungen sind ein wesentlicher Faktor für die positiven Resultate.

Das tönt alles sehr schön, gab es nie Unstimmigkeiten; schliesslich können Sie bei einem 20-Mann-Kader nicht jedem gerecht werden ... Natürlich gab es in dieser Hinsicht nicht nur angenehme Momente. Eine gewisse Unzufriedenheit kann ich auch verstehen. Als schlecht werte ich dies nicht. Es ist ein Zeichen, dass die Spieler «hungrig» sind. Wenn ich es für nötig halte, versuche ich den Spielern in Gesprächen mit Respekt meinen Entscheid zu erklären.

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«Wir sind dankbar für die optimalen Trainingsbedingungen.»

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«Natürlich gab es nicht nur angenehme Momente.» ............................................................... Schon nervös vor dem kapitalen Spiel? Überhaupt nicht, ich habe vollstes Vertrauen in mein Team. Sie bleiben derart cool, obwohl bei einem WB-Sieg die Weichen Richtung Aufstieg gestellt sein dürften? Von einer Vorentscheidung will ich gar nichts hören, es folgen danach noch fünf harte Spiele. Wie wird die Parole lauten, beziehungsweise die Taktik aussehen? Als Leader eher

FCWB-Trainer Martin Dosch: «Wir schauen von Spiel zu Spiel, noch sind 18 Punkte zu vergeben.» (Bild Kaspar Köchli) auf Abwarten spielen oder die Entscheidung suchen? Wir werden selbstbewusst in den Spitzenkampf ziehen und mit kontrolliertem Risiko auftreten. Wichtig für den Spielverlauf wird der erste Treffer sein.

Das Geheimnis der Erfolgsserie? Die erste Mannschaft von Wettswil-Bonstetten im Zumba Fitness

In der Vorrunde wurde Thalwil gleich mit 3:0 gebodigt ... Das ist Vergangenheit und interessiert niemanden mehr. Thalwil spielt sehr solid, taktisch diszipliniert, steht kompakt und lässt kaum Gegentore zu. Das Spiel wird eng werden.

Würde der Aufstieg in die 1. Liga Classic grosse Änderungen zur Folge haben? Zum Beispiel längere Distanzen zu den Matchs, Mehraufwand punkto Trainings, Spielerkader, Finanzen? Die Reisedistanzen und der finanzielle Aufwand würden sicher grösser werden. Jedoch verschwende ich diesbezüglich noch keinerlei Gedanken, wir schauen konzentriert von Spiel zu Spiel. Bekanntlich kann im Fussball, nicht zuletzt wegen der Dreipunkteregel, allerlei geschehen ... Highnoon in Thalwil ist am Sonntag um 14.30 Uhr, der Ämtler Mannschaft ist es zu wünschen, von zahlreichen Fans lautstark unterstützt zu werden.

Auswärtsniederlage trotz starker Leistung 4. Liga: FC Langnau – FC Hausen 2:1 (1:1) Nach einem gemächlichen Start in die Rückrunde war der FC Hausen entschlossen, beim Tabellennachbar FC Langnau die ersten drei Punkte einzufahren. Der Beginn war vielversprechend, mit Chancen auf beiden Seiten. Der FC Hausen vermochte das Spiel an sich zu reissen und auch zu kontrollieren. Aus dem Spiel konnte jedoch kein Tor geschossen werden, bis Eugster in der 19. Minute durch einen schnell ausgeführten Freistoss wunderschön ins lange Eck traf. Hausen kontrollierte weiter das Spiel, kassierte aber in der 26. nach einem Abwehrpatzer das 1:1. Dies war zugleich das Halbzeitresultat. Langnau startete mit viel Elan in die zweite Halbzeit. In der 60. Minute lief ihr Stürmer allein auf Torwart Bader zu und konnte nur noch durch ein

Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty verwandelte Langnaus Nummer 9 souverän zum 2:1 ins rechte Eck. In den verbleibenden 30 Minuten erhöhte der FC Hausen stetig den Druck. Der Spielfluss wurde jedoch durch etliche Auswechslungen und dumme Fouls immer wieder unterbrochen. So ergaben sich keine hochwertigen Chancen mehr und es blieb beim glücklichen 2:1 für die Gastgeber. Im Vergleich zu den früheren Spielen hat sich der FC Hausen stark gesteigert. Die Handschrift des neuen Trainers ist erkennbar. So kann positiv auf die kommenden Spiele geschaut werden. (DG) Aufstellung: Bader; Jegge (45’ Reichmuth), Eisenegger, Bitzi (80’ Jegge), Eugster; Stricker (84’ Hochreutener), Von Aesch, Götschi (75’ Kunz); Huster (45’ Györög), Hochreutener (66’ Huster), Locher (66’ Steiner).

Die Fussballer vom FCWB tragen Zumba-Instruktorin Martina auf Händen. (Bild Seraina Grünenfelder)

Fussball trifft auf Zumba Fitness: Kürzlich schwitzte die erste Mannschaft des FC WettswilBonstetten im «Break». ................................................... von mägi fontana Die erste Mannschaft von WettswilBonstetten sowie die Trainer Martin Dosch und Nanzi Caduff gönnten sich ein ganz spezielles Teambildungs-Training: Zumba Fitness mit Martina Marti in der Break Eventhall. «Völlig klar, dass ich mein Programm bei diesem Spezial-Besuch entsprechend anpasste», verrät die Instruktorin augenzwinkernd. «Ein bisschen streng darfs schon sein.» Und tatsächlich: Beim 60minütigen Latino-Workout mit Salsa, Merengue, Bachata, Cumbia und Sam-

ba blieb kein Trikot trocken. «Ich dachte, nur Fussballer haben eine ausdauernde Kondition, doch das Programm war echt der Hammer!», freute sich Kicker Davide. Andere Spieler gaben anerkennend zu, dass die weiblichen Teilnehmerinnen echt was drauf haben und weniger mit Koordinationsproblemen kämpfen müssen. Die Mannschaft schwächelte keine Sekunde und lieferte vollen Körper- und Gesangseinsatz.

«Die Jungs haben echt Talent» Begeistert von dem Testosteron-geladenen Besuch waren natürlich auch die regulären Zumba-Girls von Martina. Corinne: «Die gute Laune der Jungs war derart ansteckend, toll!» Und Daniela wünscht sich sogar: «Kann die Mannschaft nicht regelmässig alle

zwei Wochen kommen?» Vielleicht wirds nicht gleich jede Woche, aber Martin Dosch ist überzeugt: «In Kürze stehen alle 23 Spieler in der Eventhall auf dem Tanzparkett.» Zumba-Instruktorin Martina freuts: «Die Jungs haben echt Talent – für Fussballer sowieso. Wir freuen uns auf euch!» Gerne möchten die Fussballer den Zumba-Teilnehmerinnen nun ihre sportliche Stärke live auf dem Rasen demonstrieren. Nächste Gelegenheit ist am Samstag, 12. Mai, um 16 Uhr auf dem Sportplatz Moos in Wettswil. Für das gesellige Treffen steht das Clublokal Time der Zumbagruppe und den Fussballspielern auch nach dem Match zur Verfügung. Verraten sei an dieser Stelle, dass die Clublokal-Pächterin und ihre Mitarbeiterinnen regelmässige Zumba-Teilnehmerinnen von Martina sind.

Erster Boulder Swiss Cup 2012

Biketräff und Nordic Walking

Am kommenden Samstag, 5. Mai, findet in Genf der zweite Bächli-Swiss Climbing Cup der Saison statt. In Genf wird ein Boulder-Wettkampf ausgetragen, nachdem vor rund einem Monat die Saison in St. Gallen mit einem Lead-Wettkampf eröffnet wurde. Beim Bouldern versuchen die Athleten, Kletterprobleme in Absprunghöhe in möglichst wenigen Versuchen zu toppen. Insgesamt haben sich 97 Athletinnen und Athleten in der Startliste eingetragen. Weil Rebekka Stotz aus Urdorf – letztes Wochenende Zehnte beim Boulder-Weltcup in Wien – auf einen Start verzichtet, ist Petra Klingler aus Bonstetten alleinige Favoritin.

Ab Mittwoch, 9. Mai, findet wie alle Jahre der beliebte Lauf- und Biketräff, organisiert vom Skiclub Hausen, statt. Treffpunkt ist jeden Mittwochabend auf dem Parkplatz Chratz hinter der reformierten Kirche und über die Sommerferien beim Restaurant Erpel, jeweils um 19 Uhr. Es ist eine gute Gelegenheit für Nordic Walker und Bike-Freaks, die schöne Umgebung von Hausen und das Knonauer Amt kennen zu lernen. Wer Lust hat, in kleinen Gruppen zu trainieren, kann den Mittwochabend zum eigenen Fitnesstag machen. Der Skiclub freut sich auf eine rege Beteiligung.


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Sport

Freitag, 4. Mai 2012

Erster Test auf italienischem Sand Tennisclub Säuliamt trainierte in Cesenatico In der Woche vom 23. April weilte eine Delegation des Tennisclubs Säuliamt im italienischen Cesenatico und absolvierte dort ein Intensivtraining auf Sand als Vorbereitung auf die Interclubsaison, die dieses Wochenende startet.

jedoch nach einem 1:6-Satzverlust geschlagen geben. Im Vorfeld nahm auch der dreifache Juniorenclubmeister des TC Säuliamt Fabian Hubmann ein Duell gegen einen Bündner Nachwuchsspieler auf, das er jedoch ziemlich klar für sich entscheiden konnte.

................................................... von lisa stähli Bereits am Freitag, 20. April, reiste der erste Teil der Gruppe per Auto nach Italien. Am Samstag und dem darauffolgenden Mittwoch folgte auch der Rest. Die Senioren-Interclub-Mannschaft um Daniele Bonandi begann mit dem Training schon am Montag, die Aktivmannschaften schlossen sich dann am Mittwochnachmittag an. Bei idealen Temperaturen um 25 Grad wurden die ersten Schläge dieser Saison auf Sand gemacht.

Trainer mit viel Erfahrung Das Training wurde von den beiden erfahrenen Tennislehrern Christoph Metzger und Samuel Berger geleitet. In Kleingruppen wurde an der richtigen Technik gefeilt, die danach im Spiel umgesetzt wurde. Als Vorbereitung auf die anstehenden Spiele im Interclub, die auf Aussenplätzen stattfinden, wurde auch ein Augenmerk auf

Interclubspiele ab 5. Mai Die Trainingsgruppe auf den Tennisplätzen in Cesenatico. (Bild zvg.) die Unterschiede zwischen Sand- und Teppichplätzen gelegt. Zur Delegation gehörte auch Nicole Eisler, amtierende Weltmeisterin im Racketlon, die bis vor Kurzem auch als Tennislehrerin im TC Säuliamt tätig war. Da sich die Sportart Racketlon aus allen vier Rückschlagsportarten (Tennis, Badminton, Squash, Tischtennis) zusammensetzt, brachte Nicole Eisler sehr viel Erfahrung und vor allem eine ausgezeichnete Technik mit auf den Platz. Leider musste sich der Juniorenobmann Frederick Marek aus familiären Gründen kurzfristig vom Trainingslager in Italien abmelden. Als

Mitorganisator der Trainingswoche und treibende Kraft des Vereins wurde Frederick Marek nur ungern in der Schweiz zurückgelassen.

Zürich versus Graubünden Nebst dem TC Säuliamt absolvierte auch ein Tennisclub aus dem Bündnerland seine Trainings auf den Tennisplätzen in Cesenatico. Unter den Spielern aus dem Kanton Graubünden war das junge Tennistalent Gianna Turra, mit der sich Nicole Eisler in einem Freundschaftsspiel messen durfte. Die Racketlon-Weltmeisterin musste sich

Am Samstag, 28. April, ging es auch schon wieder zurück in die Schweiz. Zuversichtlich und gestärkt schauen die Spieler des TC Säuliamt nun in die Interclub-Zukunft und freuen sich auf spannende Begegnungen. Der Saisonstart musste dieses Jahr wegen schlechtem Wetter und sich verzögernden Sanierungsarbeiten leider um zwei Wochen verschoben werden, doch bereits diesen Samstag, 5. Mai, finden die ersten Spiele der Interclubsaison statt. Zuschauer sind wie immer auf der Tennisanlage im Moos willkommen.

Hornusser holen wichtige Punkte Am vergangenen Sonntag spielte die HG Obfelden ihr erstes Heimspiel. Zu Gast war die Gesellschaft Bigenthal-Walkringen B. Die Obfelder konnten ihre ersten vier Punkte ins Trockene bringen. Das Wetter meinte es gut mit den Hornussern, es hatte Schleierwolken am Himmel und es war nicht allzu warm, einziger Wermutstropfen der ziemlich starke Wind. Obfelden musste als Heimmannschaft das Spiel mit Schlagen beginnen, die Ämtler lagen nach dem ersten Durchgang mit 39 Punkten vor ihrem Gegner. Im Ries zeigte die HG Obfelden ebenfalls keine Blösse und hielt ihr Spielfeld sauber.

Rückstand zur Spitze bis auf zwei Punkte verringert Nach dem Wechsel ging das Spiel etwa im gleichen Rahmen weiter, die Obfelder gaben ihre Führung nicht mehr aus der Hand. So gewannen die Ämtler schliesslich mit 0 Nummern und 749 geschlagenen Punkten zu 0 Nummern und 714 geschlagenen Punkten. Die ersten vier Punkte wurden Wirklichkeit. Dieser Sieg war für die Obfelder sehr wichtig, sie konnten den Punkterückstand zur Spitze bis auf zwei Punkte verringern. (PF) Einzel erzielten gute Resultate: Walti Müller: 67 Punkte, Christian Lustenberger: 63 Punkte, Ueli Mül-

Infos: www.tcsauliamt.ch.

ler: 59 Punkte.

Erst krank, dann verletzt Zweimal Silber für die Ottenbacher Michael Meier mit erschwertem Saisonstart Final der Bezirks-Gruppenmeisterschaft des BSVA 300 Meter Bei seinem Saisonstart am Rheintalcup in Widnau war der Obfelder Michael Meier durch Krankheit behindert. Und ein paar Tage vor seinem Debüt bei der internationalen Elite in Kroatien verletzte er sich am Daumen und konnte deshalb nur am Boden turnen.

Die Siegergruppen des diesjährigen Bezirks-Gruppenmeisterschaftsfinals auf 300 Meter kommen aus zwei verschiedenen Schützenvereinen. Beim grössten Teilnehmerfeld ging der Sieg an den SV Affoltern 1. Beim Feld A siegte der FSV Knonau.

Der Rheintalcup vom 14. April galt gleichzeitig als Selektionswettkampf für die Europameisterschaft vom 21. bis zum 27. Mai in Montpellier, Frankreich, weshalb die gesamte Schweizer Kunstturnerelite am Start war. Für Michael eine Gelegenheit, sich mit den Besten zu messen und die im Wintertraining erschwerten Übungen zu zeigen. Leider spielte für einmal die Gesundheit nicht mit. Eine starke Erkältung machte ihm zu schaffen. Eigentlich wäre er gut vorbereitet für die neue Saison. Über den Winter hat er viele neue Elemente eingebaut und seine Übungen erschwert. Am Boden will er den gestreckten Doppelsalto mit einer ganzen und als Abschluss den Rückwärtssalto mit dreifacher Schraube zeigen. Am Reck turnt er drei sogenannte Flieger. Und die Barrenübung ist mit einem Vorwärtssalto zum Stütz und einem Doppelsalto in den Oberarmhang bestückt worden. Aber eben: Wettkampf ist nicht gleich Training. Und gesundheitlich angeschlagen kann bei der hohen Belastung, welcher ein Kunstturner ausgesetzt ist, der Wettkampf nicht gelingen. Bereits die Bodenübung misslang gründlich. Mit einem Sturz und weiteren Fehlern war die Hoffnung auf einen Spitzenplatz schon nach der ersten Übung dahin. Auch wenn es nachher etwas besser lief, so richtig gut gelang keine Übung. Zum Schluss schaute lediglich der achte Platz heraus.

Osijek, Kroatien hatte Michael seinen ersten internationalen Auftritt bei der Elite. Am Challenge Cup werden nur Einzelgeräte geturnt. Jedes Land kann pro Gerät zwei Turner stellen. Michael war für den Barren und am Boden vorgesehen. Die Barrenübung musste er aufgrund seiner Verletzung streichen. Trotz dieses Handicaps am Daumen ging er am Boden an den Start und wäre da die Schlussdiagonale nicht gewesen, so hätte man von einem gelungenen Einstand reden können. Leider misslang der Abschluss, der gestreckte Salto mit dreifacher! Schraube. Er stürzte und vergab so eine gute Note.

Der Gruppenmeisterschaftsfinal des Bezirks Affoltern wurde, bei unterschiedlichen Licht- und Windverhältnissen, dieses Jahr auf den Schiessanlagen in Affoltern und Ottenbach ausgetragen. Der Wettkampf erfolgte in zwei Durchläufen. Am Schluss wurden dann die beiden Gruppen-Resultate zusammengezählt, was den definitiven Schlussrang ergab. Eine Gruppe besteht aus fünf Schützen. Jede Gruppe kann mit einem Jungschützen erweitert werden, womit dieser Gruppe ein Streichresultat zur Verfügung steht. Dass dann jeweils nicht das Resultat des Jungschützen als Streichresultat hinhalten muss, ist jedoch keine Seltenheit. Zudem ist dies eine gute Gelegenheit, den Nachwuchs in den Verein zu integrieren. Im Feld D machten sieben Gruppen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Total beteiligten sich 5 Gruppen im Feld A (Freie Gewehre), keine Gruppe im Feld B (nur Sturmgewehre 57-02) und 15 Gruppen im Feld D (Sturmgewehre 90, Karabiner und Sturmgewehre 5703).

An der STV-Gala im Hallenstadion

Feld D: Affoltern vor Ottenbach

An der Gala vom Samstag, 5. Mai, des Schweizerischen Turnverbandes ist neben vielen Vereinsvorführungen das Nationale Kunstturnerkader am Boden und an den Ringen zu sehen. Auch Michael erhielt ein Aufgebot. Anschliessend folgt am 12. Mai der kantonale Kunstturnertag in Rüti und am 19. Mai der Mittelländische in Rothrist. Dann beginnen ab Anfang Juni die Abschlussprüfungen zur Matura und damit eine längere Wettkampfpause.

Unter der Leitung des Bezirksverantwortlichen Bruno Schneiter lieferten sich die 15 Gruppen des Feldes D einen spannenden Wettkampf auf der Schiessanlage in Affoltern. Wie bereits erwähnt, mussten alle Gruppen ihr Programm je zweimal schiessen. Die mögliche Höchstpunktzahl liegt jeweils bei einem Gruppentotal von 750 Punkten, was einem Punktemaximum von 150 Punkten je Gruppenteilnehmer bedeutet. Nach dem ersten

Erster internationaler Einsatz bei der Elite Am internationalen Challenge Cup vom vergangenen Wochenende in

Michael Meier. (Bild zvg.)

Podium im Feld D: Die siegreiche Gruppe des SV Affoltern 1 (Mitte) mit jener des FSV Ottenbach (links) und des FSV Wettswil. (Bild zvg.) Durchgang setzte sich der SV Affoltern 1 mit 666 Punkten vor dem FSV Ottenbach mit 656 Punkten gefolgt von dem SV Affoltern 2 mit 653 Punkten an die Spitze. Schliesslich gewann mit 1332 Punkten die Gruppe des SV Affoltern 1. Auf dem zweiten Platz liegt der FSV Ottenbach mit 1309 Punkten und auf dem dritten Rang folgt der FSV Wettswil mit 1305 Punkten. Die höchsten Einzelresultate erreichten mit 140 Punkten Christian Hosig, SV Obfelden-Maschwanden, Fabian Winkler FSV Wettswil und Marcel Rohner FSV Wettswil.

Feld A: Knonau vor Ottenbach Das Feld A schoss den Bezirks-Gruppenmeisterschaftfinal auf dem Schiessplatz in Ottenbach. Unter der Leitung des Bezirks- Präsidenten Viktor Stutz, absolvierten die fünf Gruppen ihr Programm mit je 20 Schuss Einzelfeuer ebenfalls in zwei Durchgängen. Überaus erfreulich war, dass der FSV Wettswil mit zwei Gruppen antrat, wovon eine Gruppe aus lauter jungen Schützen bestand, welche zum Teil das erste Mal an einem solchen Wettkampf teilnahmen. Es war ein-

drücklich zu sehen, wie man in der Gruppe einander half und auch am Schluss geschlossen wartete, bis auch der letzte Schütze sein Programm absolviert hatte. Hier ist ein Gruppentotal von 1000 Punkten möglich oder pro Schütze 200 Punkte. Der Sieger wird dann ebenfalls aus dem Total der beiden Durchgänge ermittelt. Nach dem ersten Durchgang lag die Gruppe des FSV Knonau mit total 934 Punkten vor dem FSV Wettswil 2 (Junggruppe) mit 919 Punkten und dem FSV Ottenbach mit 918 Punkten. Den Wanderpreis gewann mit total 1877 Punkten der FSV Knonau vor dem FSV Ottenbach mit 1837 Punkten. Die Junggruppe des FSV Wettswil konnte sich den 3. Rang mit 1824 Punkten sichern. Das beste Einzelresultat erreichte Walter Grimmer, FSV Knonau, mit 195 Punkte Ranglisten: Feld A: 1. FSV Knonau, 2. FSV Ottenbach, 3. FSV Wettswil 2, 4. SV Obfelden-Maschwanden, 5. FSV Wettswil 1. Feld D: 1. SV Affoltern 1, 2. FSV Ottenbach, 3. FSV Wettswil, 4. SV Affoltern 2, 5. FSV Bonstetten, 6. FSG Zwillikon 3, 7. SV Hedingen, 8. FSG Zwillikon 1, 9. SV Affoltern 3, 10. FSV Knonau, 11. FSG Zwillikon 2, 12. SG Aeugst, 13. FSG Zwillikon 4, 14. SV ObfeldenMaschwanden, 15. SG Hausen.


Sport

Freitag, 4. Mai 2012

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Drei Ämtler Orientierungsläufer sind Schweizer Meister Glänzende Resultate an den Mitteldistanz-Meisterschaften im Tessin Am Samstag, 28. April, fand im Tessin die Schweizer Meisterschaft im Mitteldistanz-Orientierungslauf im Wald bei Arcegno statt. Enikö Stüdeli-Fey (DAK), Dieter Wolf (H60) und Yvette Zaugg (D60) gewannen ihre jeweilige Kategorie.

In starkem Feld behauptet Raffael Huber überzeugt am nationalen Sprint in Ascona mit Rang 6.

................................................... von martin kehrer Mit einer Bahnfahrt ins Tessin haben die meisten Säuliämtler den üblichen Autostau vor dem Gotthard elegant umgangen, ansonsten wäre die rechtzeitige Ankunft am Start kaum garantiert gewesen. Das Wettkampfzentrum befand sich an beiden Tagen in Ascona, von wo die Teilnehmer am Samstag bei schönstem Frühlingswetter mit einem Anmarsch von einer Stunde zum Start bei Arcegno gelangen mussten. Der kartentechnisch schwierige Wald stellte zusammen mit ungewohnter Wärme und der bei einer Schweizer Meisterschaft gesteigerten Nervosität viele Läufer vor grosse Probleme. Trotz kurzer Strecken mit Siegerzeiten um 30 Minuten war das Laufen im steinigen und felsigen Gebiet sehr anspruchsvoll. Der unebene Boden verlangte genau so viel Aufmerksamkeit wie das Kartenlesen. Wenige Wege und hohe Felsen erschwerten

Enikö Stüdeli-Fey ist sonst eher erfolgreiche Bike-OL-Fahrerin. (Bild zvg.) die Routenwahl zusätzlich, sodass viele Teilnehmer grössere Suchaktionen nicht vermeiden konnten! Einigen Clubmitgliedern gelangen aber sensationelle Läufe, die mit Podestplätzen belohnt wurden. In ihren Kategorien gewannen Enikö StüdeliFey (DAK), Dieter Wolf (H60) und Yvette Zaugg (D60), Zweite wurden Lotti Spalinger (D55) und Lucia Hasler (D65). Nur knapp am Podest vorbei liefen mit vierten Rängen Gusti Grüniger (H75), Stefanie Steinemann (DAL) und Kathrin Schweizer (D45).

Am Sonntag musste im strömenden Regen in den engen Altstadtgässchen und Hinterhöfen von Ascona der schnellste Weg gefunden werden. Für gute Rangierungen brauchte es neben schnellen Beinen vor allem rasche Rechts-Links-Entscheide und gutes Orientierungsgefühl trotz ständiger Richtungswechsel. Mit einem 1. Rang glänzte am Sonntag wieder wie häufig Gusti Grüniger (H75). Dritte wurden Roman Veronesi (HAK) und Yvette Zaugg (D60). Berti Kehrer belegte mit 29 Sekunden Rückstand auf die Siegerin den 4. Rang (D65). Die sicher sportlich wertvollste Leistung zeigte aber in der Kategorie «Herren Elite» Raffael Huber mit seinem 6. Platz gegen ein international starkes Feld mit mehreren aktuellen oder früheren Weltmeistern. Er wurde aufgrund seiner Resultate erneut für die Militärweltmeisterschaft selektioniert.

Sechster im Sprint: Raffael Huber, Mitglied des Nationalteams. (Bild zvg.)

Tolle Resultate für Ämtler Triathleten Das Tri Müpa/KM Coaching Team am Ironman South Africa Am 17. April machten sich vier Mitglieder des Tri Müpa/KM Coaching Teams auf, um am ersten Hauptwettkampf 2012, dem Ironman South Africa zu starten. Nach einer guten Vorbereitung und erfolgreichen Testwettkämpfen wie dem Reusslauf Bremgarten, der Schweizer Meisterschaft im 10-km-Strassenlauf in Lyss und dem Triathlon-Sprint-Wettkampf in Wallisellen, bei welchem Urs Müller erstmals eingeladen wurde, bei den Profis zu starten (Resultate unter www.kmsportcoaching.ch), ging es für

das Team Tri Müpa/KM Coaching nach Südafrika. Nach langer, aber guter Reise galt es, sich in Port Elizabeth gut anzuklimatisieren sowie mit gezielten Trainingseinheiten den Körper auf den Wettkampf vorzubereiten, um am Wettkampftag die Höchstleistung abrufen zu können.

Sturmwind und Wellen Am Wettkampftag wurden die Triathleten mit Sturm und Regen geweckt. Mit gemischten Gefühlen fuhren sie ins Startgelände, wo es pünktlich um 7 Uhr los ging – trotz hohem Wellen-

gang. Bei extrem schweren Bedingungen wurde das Schwimmen gemeistert, darüber hinaus kamen nun beim Radfahren noch sturmartige Verhältnisse dazu. Mit bis zu 90 km pro Stunde blies der Wind, dafür fiel kein Regen mehr. Auch der abschliessende Marathon wurde noch durch starke Sturmböen erschwert. Teamleader Urs Müller aus Wettswil hatte einen rabenschwarzen Tag, musste er doch bereits im Wasser mehrmals erbrechen, was sich dann noch beim Velofahren fortsetzte. Nach 60 km Velo gab er kraftlos und frustriert auf. Raphael Tschopp absolvierte

Das Team von links: Coach Kurt Müller (Stallikon), Urs Müller (Wettswil), Francesco Maggitti (Hausen) und Raphael Tschopp (Adliswil). (Bilder zvg.)

einen starken Wettkampf und finishte mit einer sehr guten Zeit.

Francesco Maggitti im Hoch Francesco Maggitti aus Hausen hatte «seinen» Tag erwischt, wuchs er doch bei diesen harten Bedingungen förmlich über sich hinaus. Er startete beim Schwimmen zurückhaltend, beim Velo pulverisierte er seine Bestleistung regelrecht. Realisierte er doch die 22. beste Velozeit vom ganzen Teilnehmerfeld. Mit einem super Lauf schloss er den Ironman in persönlicher Bestzeit ab! Auch dem Stalliker Team-

Coach Kurt Müller gelang ein starker Wettkampf, für welchen er mit einem Podestplatz belohnt wurde. Total nahmen 1776 Triathleten am Rennen teil. Alle drei Team-Mitglieder, die den Wettkampf beenden konnten, platzierten sich unter den ersten 12%. Resultate: Raphael Tschopp AK 30-34 Swim 1.31.56 Std. Bike 5.56.13 Std. Run 3.53.50 Std. Total 11.34.04 Kat. Rang 32. Overall 143. Francesco Maggitti AK 40-44 Swim 1.33.23 Std. Bike 5.12.47 Std. Run 3.58.14 Std. Total 10.53.00 Kat. Rang 7. Overall 67. Kurt Müller AK 55-59 Swim 1.29.42 Std. Bike 6.12.32 Std. Run 4.07.38 Std. Total 11.57.58 Kat. Rang 3. Overall 210.

Francesco Maggitti wuchs bei besonders harten Bedingungen über sich hinaus. Auf dem Velo pulverisierte er seine Bestleistung regelrecht.


Veranstaltungen

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Im Dorfzentrum Burgwies CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung 5. Mai bis 3. Juni 2012

CLAIRE GUANELLA REBECCA MAEDER SOFIE SIEGMANN Malerei, Objekte in Ton Vernissage: Apéro: Apéro: Finissage:

Samstag, 5. Mai 2012, Sonntag, 6. Mai 2012, Sonntag, 20. Mai 2012, Sonntag, 3. Juni 2012,

16–19 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr

Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

«Gemeinsam Bewährtes zusammenführen» Einladung zu den Generalversammlungen der drei Spitex-Vereine im Bezirk Affoltern An den Generalversammlungen der drei Spitex-Vereine im Bezirk Affoltern können die Vereinsmitglieder kommende Woche dem Fusionsvertrag zustimmen und den Zusammenschluss zu einer einzigen Spitex-Organisation im Knonauer Amt rechtskräftig machen. Vereinsmitglieder und Interessierte sind deshalb herzlich eingeladen, an der jeweiligen Generalversammlung teilzunehmen:

Spitex Oberamt:

Dienstag, 8. Mai 2012, 19.00 Uhr Gemeindesaal, Hausen am Albis

Spitex Affoltern/Aeugst/Hedingen

Mittwoch, 9. Mai 2012, 19.30 Uhr im Haus Rigi (Langzeitpflege Spital Affoltern), Affoltern am Albis

Spitex Knonaueramt Nord-West:

Freitag, 11. Mai 2012, 18.30 Uhr Ref. Kirchgemeindehaus Bonstetten

Im Anschluss an die Versammlungen sind alle Anwesenden zu einem Apéro eingeladen. Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung: Spitex-Verein Affoltern a. A./Aeugst a. A./Hedingen Obere Seewadelstrasse 29 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 64 66/info@spitex-affoltern.ch Verein Spitex Knonaueramt Nord-West Dorfstrasse 1 8906 Bonstetten Telefon 043 466 01 50/admin@spitexknonaunw.ch/www.spitexknonaunw.ch Spitexverein Oberamt Bifangstrasse 1 8915 Hausen a. A. Telefon 044 764 01 50/spitex_oberamt@bluewin.ch Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihr Interesse.

Ausstellung «Chercher la femme» 6. Mai bis 3. Juni 2012

Giovanni Huber Annette Etzel

Malerei/Collagen Objekte

Skulpturen im Aussenbereich Ricardo Santerini

Vernissage: Sonntag, 6. Mai 14 bis 17 Uhr Begrüssung: Christine Egerszegi 15 Uhr Ständerätin Apéros jeden Sonntag 13 bis 17 Uhr Offen: Mi–Fr, 14–18 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr


Extra

Freitag, 4. Mai 2012

zwischen-ruf

volg-rezepte

Maikäfer-Phobie

Peperoni gefüllt mit Lasagne

Es gibt Tiere und Tiere, es gibt Käfer und Käfer, herzige wie Marienkäferchen und abartig eklige wie Maikäfer. Meine Abneigung rührt daher, dass ich ausgerechnet mal in einem Maikäferjahr auf den Hohentwil wanderte und dort oben der Weg mit Maikäfern übersät war und es bei jedem Schritt knirschte. Dazu die Bäume voll der dicken braunen Leiber, manchmal sogar zwei aufeinander. Oberekelhaft. Nun – alle wussten von meiner Phobie, nur die Maikäfer nicht. So kam es, dass sich eines schönen Frühlingstages, als ich frohgemut unter Linden entlang spazierte, einer, ein Maikäfermännchen wahrscheinlich, ausgerechnet von einem Baum herab in meinen Ausschnitt fallen liess. Ich schrie. Auf der Strasse vor mir zwei junge Kerle. Ich musste es tun, obwohl ich da noch extrem prüde war. «Hallo, hallo!» Sie hielten an. «Ein Maikäfer», kreischte ich, «da drin!» und deutete zwischen meine Brüste. «Nehmt ihn raus, schnell!!»

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Peperoni gefüllt mit Lasagne. (Bild zvg.) Für 4 Personen 2 Pack gefrorene Fertiglasagne 6 Peperoni frische Kräuter

Ute Ruf

Zubereitung

Zürcher zufrieden mit dem Gesundheitswesen Die Einwohnerinnen und Einwohner sind mit der Gesundheitsversorgung im Kanton Zurich nach wie vor sehr zufrieden. Das zeigt die neuste repräsentative Umfrage, die im Auftrag der Gesundheitsdirektion im November 2011 durchgeführt worden ist. Wie jedes Jahr wurden 1600 im Kanton Zürich wohnhafte Personen ab 18 Jahren befragt. Bei allen zentralen Indikatoren fällt auf, dass die Bewertung vom Einkommen und von der Versicherungssituation der Befragten kaum beeinflusst wird. Personen mit tieferen Einkommen oder Allgemeinversicherte sind grundsätzlich genauso zufrieden mit dem Gesundheitswesen wie Gutverdienende oder Privatversicherte. Dieser Befund bestätigt, dass die Gesundheitsversorgung im Kanton Zürich auf die Bedürfnisse der gesamten Bevölkerung ausgerichtet und die Zufriedenheit mit dem System nicht abhängig von der Versicherungsklasse ist. (ki.)

Ein Gruppenfoto mit Stelzenläufern zum Ende eines aufregenden Tages. (Bild zvg.)

Siegerausflug in den Europapark Kolb-Lernende lösten Preis für den Gewinn an Berufsmesse ein ................................................... von daria arnold* Kürzlich trafen sich die Lernenden um 7 Uhr vor der Firma Kolb und fuhren sogleich los. Ziel war der Europapark. Kaum angekommen zog man sich regenfest an – und war schon bald im Park. Zuerst ging es auf die Geisterbahn, von dort auf direktem Weg in die Achterbahn «Eurosat» und weiter zum «Matterhorn-Express». Nun eilten die Gewinner vom Lehrlings-Wettbewerb zur neuesten Attraktion des Parkes: die Holz-Achterbahn «Wodan». Doch viele Besucher schienen die gleiche Idee gehabt zu haben. Von 55 Minuten Wartezeit liessen sich die Ämtler nicht abschrecken. Bedauerlicherweise stellte sich heraus, dass sich das Warten nicht gelohnt

hatte, denn die Fahrt dauert knapp zwei Minuten und es geht nur einmal steil bergab, der Rest der Fahrt besteht aus Kurven. Das einzig Positive war der komfortable Ledersitz und die Geschwindigkeit, welche man dieser Bahn nicht zugetraut hätte.

Vorfreude auf nächste Berufsmesse Nach der Enttäuschung wollten die Kolb-Lernenden einen richtigen Adrenalin-Kick verspüren und begaben sich auf die Achterbahn «Blue Fire». Im Gegensatz zu vorher musste man hier nur noch zehn Minuten anstehen. Jeder Sitz ist mit einem Pulsmessgerät ausgestattet. Kaum war der Bügel fest, stieg die Nervosität und somit auch der Puls. Und wie eine Rakete schoss der Wagen los.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es zuerst ins 4-D-Kino und weiter mit der «Silverstar» und somit mit einem nächsten Adrenalin-Kick. Plötzlich verzogen sich alle Wolken und die Sonne kam zum Vorschein. Nun war es an der Zeit, die Wasserbahnen zu testen. Noch kurz ein Foto mit der Euromaus und ein Gruppenfoto mit zwei Animateuren auf Stelzen und schon war der schöne, aber strenge Tag vorbei. Auf dem Rückweg war es ziemlich still, denn alle waren erschöpft vom vielen Laufen und den spannenden Fahrten. Trotzdem sei es ein «super cooler Tag» gewesen, war man sich einig. Die Kolb-Lernenden freuen sich schon auf die nächste Berufsmesse.

Lasagne antauen lassen. Ofen auf 200 °C vorheizen. Peperoni halbieren und entkernen. Beide Lasagne je in drei Stücke schneiden, sorgfältig in die Peperonihälften füllen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech stellen und in Ofenmitte ca. 15 Minuten überbacken. Mit frischen Kräutern und einem Saisonsalat servieren.

Apfel-Galettes

* Die Autorin ist Lernende Kauffrau, Kolb Distribution Ltd.

wetter

Jugendkriminalität nimmt ab im Kanton Die Anzahl der Jugendlichen, gegen die wegen einer Gewaltstraftat an die Jugendanwaltschaften rapportiert wurde, hat sich innert zweier Jahre um 37 Prozent verringert.

bauernregel «Wenn Tränen weint der Stanislaus (7. Mai), werden blanke Heller draus.»

Mit 9094 Untersuchungsgeschäften weist das Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr eine Abnahme von 7,8 Prozent auf. Für die 3850 (Vorjahr 3914) verurteilten Jugendlichen wurden von den Jugendanwaltschaften und Jugendgerichten insgesamt 196 (255) Schutzmassnahmen und 3839 (3841) Strafen ausgesprochen. Die Jugendgerichte ordneten 29 (48) stationäre Schutzmassnahmen an. Zudem verhängten die Jugendanwaltschaften und die Jugendgerichte 167 (207) ambulante Schutzmassnahmen (Aufsicht, Persönliche Betreuung, Ambulante Behandlung). Als Strafen wurden 1899 (1582) Verweise, 1149 (1440) persönliche Leistungen, 540 (549) Bussen und 211 (228) Freiheitsentzüge ausgesprochen. In 16 (44) Fällen wurde von einer Bestrafung abgesehen. Bei 22 (20)

Personen ordneten die Jugendanwaltschaften 40 (42) erwachsenenrechtliche Strafen an. Von den 3850 (3914) Jugendlichen, die schuldig gesprochen oder mit Anklage an die Jugendgerichte zur Beurteilung überwiesen wurden, waren 2983 (2987) männlich und 867 (927) weiblich. Der Anteil der weiblichen Jugendlichen nahm damit von 23,7 Prozent um 1,2 Prozent auf 22,5 Prozent ab. Der Ausländeranteil bei den verurteilten Jugendlichen blieb mit 30,1 Prozent im Jahr 2011 gegenüber 29,8 Prozent im Jahr 2010 konstant. Bei den im Jahre 2011 abgeschlossenen Untersuchungen veränderten sich die Anteile der verschiedenen Deliktgruppen gegenüber dem Vorjahr nur leicht. Die Vermögensdelikte machten einen Anteil von 40,7 Prozent (Vorjahr 44,2 Prozent) aus. Die Drogendelikte stiegen von 13,6 auf 15,5 Prozent. Die Delikte gegen Leib und Leben (Körperverletzungen, Tätlichkeiten, Raufhandel etc.) sanken bei den Verurteilungen von 8,3 Prozent im Vorjahr auf 6,8 Prozent. (ki.)

Apfel-Galettes. (Bild zvg.) Für 4 Personen 4 Pitabrote 200 g Thurgauer Rahmkäse oder Tilsiter grob gerieben 1 Zwiebel gehackt 1 EL Butter 4 Äpfel säuerlich 2 EL Apfelessig Salz, Pfeffer aus der Mühle Kümmel

Zubereitung Ofen auf 200° C vorheizen. Pitabrote quer aufschneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Käse darauf verteilen. Zwiebel in der Butter glasig dünsten. Äpfel samt Schale in dünne Spalten schneiden, mit Zwiebel und Essig mischen. Apfelmischung auf Broten verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kümmel darüber streuen. In der Ofenmitte ca. 10 Min. backen und zum Apéro servieren.

Tipp Anstelle von Pitabrot Kuchen- oder Blätterteig verwenden und Rondellen ausstechen.


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035_2012  

9 771661391004 Die Stimmrechtsbeschwerde, die zur Verschiebung der Golfplatz- Umzonungs-Urnenabstimmung in Baar geführt hat, beschäftigt nun...

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