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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 32 I 169. Jahrgang I Freitag, 24. April 2015

Wechsel

«Panaschierkönig»

Primarschulpflege Hausen: Beate Kuhnt Huber übergibt ihr Amt an Andrea Sidler. > Seite 3

Der grüne Kantonsrat Hans Läubli wurde abgewählt, hat aber am meisten Fremdstimmen. > Seite 5

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905 Unterschriften Petition für die Wiedereröffnung der Schluck-Bar beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil. > Seite 7

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Umsatzbremsen Leichtes Umsatzminus der Landi Albis wegen diverser Strassenbauarbeiten. > Seite 9

Zwischen Knonau und Affoltern wird die Hochspannungsleitung verlegt Der Bund probiert seit Jahren Infrastruktur zusammenzulegen. Die Hochspannungsleitung durchs Säuliamt hätte schon mit der Autobahn verlegt werden sollen. Aufgrund von Einsprachen passiert dies aber erst jetzt. ................................................... von salomon schneider

Hoch komplexe Arbeit Neben der technisch anspruchsvollen Arbeit stellten sowohl die benachbarte Infrastruktur als auch die Ausgleichs-

Gehütetes Geheimnis Auch im Bezirk hat nun die Morchelsaison begonnen – es gibt auch Unredlichkeit. > Seite 10

Kanton und Region nicht einig über Siedlungsentwicklung

Millimeterarbeit mit dem 25-Tonnen-Mast

21 Überlandleitungsmasten werden von Knonau bis zum Unterwerk Obfelden verlegt. Jeder von ihnen ist 15 bis 30 Tonnen schwer und zwischen 27 und 35 Meter hoch. Durch die neue Hochspannungsleitung wird die Kapazität von 55 000 auf 110 000 Kilo-Volt (110 Millionen Volt) vergrössert. Die Zusammenlegung von Autobahn, Bahnlinie und Hochspannungsleitung wäre eigentlich bereits auf die Zeit des Autobahnbaus geplant gewesen. Aufgrund von Einsprachen aus Mettmenstetten, die bis vor Bundesgericht gezogen wurden, verzögerte sich die Leitungsverlegung jedoch. Gut fünf Jahre nach der Eröffnung der A4 durch das Knonauer Amt wird nun auch die Hochspannungsleitung verlegt.

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Der Kanton und die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) sind nicht einig, wie sich das Säuliamt entwickeln soll und wo weitere ÖV-Erschliessung notwendig ist. Das offenbart der regionale Richtplanentwurf, den nun die kantonalen Fachstellen nach viermonatiger sogenannter Vorprüfung abgeschlossen haben. Der Kanton will, dass 80 Prozent des regionalen Wachstums in Affoltern und Hedingen erfolgt, also innerhalb der einzigen urbanen Wohnlandschaft im Säuliamt. Ausserhalb dürfe auch kein Ausbau des öffentlichen Verkehrs erfolgen. Das würde zum Beispiel die Streichung des Viertelstundentakts Richtung Zug bedeuten. Solches ist für die ZPK nicht nachvollziehbar. Deren Vorstand hofft, in bilateralen Gesprächen für die Region vernünftige Lösungen aushandeln zu können. Eine zweite Vorprüfung des Richtplanentwurfs soll ab Ende dieses Jahres stattfinden. Eine öffentliche Auflage zwecks Anhörung der Bevölkerung ist 2016 vorgesehen.

................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Die Arbeiter werden mit den Auslegern auf den über 30 Meter hohen Mast gehoben. (Bild Salomon Schneider) zone Planer und Ausführende vor immer wieder neue Herausforderungen. Das Landstück bei Dachlissen, zwischen Autobahn und Gleisen, wurde aufgrund des Autobahnbaus Gebiet für ökologische Ersatzmassnahmen und soll bald Naturschutzgebiet wer-

den. Arbeiter und Planer mussten also darauf achten, das fragile Gleichgewicht der Natur nicht zu stören oder kaputt zu machen. Zudem galt es Brücken zu überqueren und nicht mit den Stromleitungen der SBB in Konflikt zu geraten.

Wenn die Masten gestellt sind, muss noch das Stromkabel gezogen werden – ein tonnenschweres Kabel, das von Knonau bis zum Unterwerk in Obfelden gezogen werden muss. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Von «Quirligem Mit 40 Jahren erstmals Tausendblatt» säubern offiziell selektioniert Hedinger Weiher für Badesaison rüsten

Adrian Brennwald darf an die Trail-WM

Mithilfe des kantonalen Gewässerunterhalts und dessen Spezialboot «Seekuh» wurde der Hedinger Weiher vom «Quirligen Tausendblatt» befreit, das nach der Weihersanierung vor rund einem Jahr unbegrenzt auf dem

Er hält den Weltrekord im Double Ultratriathlon, wurde in dieser Disziplin dreimal Weltmeister, dazu einmal Weltmeister im Triple-Ironman. Seit einigen Jahren fokussiert Adrian Brennwald allerdings auf reine Laufwettkämpfe – auch das äusserst erfolgreich. Mittlerweile 40 Jahre alt, darf der Aeugster nun erstmals offiziell für die Schweiz an einen Lauf-Wettbewerb. So hat ihn Swiss Athletics diese Woche für die Trail-WM vom 30. Mai selektioniert. Auf den 85 Kilometern rund um den Lac Annecy in Frankreich werden die Trailläufer aus aller Welt 5300 Höhenmeter zu bewältigen haben. «Die Strecke ist anspruchsvoll», weiss Brennwald. Die vielen Höhenmeter kommen ihm allerdings entgegen: «Ich mag es, wenn es steil rauf und runter geht», verrät er. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 21

Grund wucherte und diesen überdeckte. Nach dieser unkonventionellen Massnahme wird am 9. Mai mit dem Badebetrieb gestartet. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Die «Seekuh» grast den Grund des Hedinger Weihers ab. (Bild zvg.)

500 17 Adrian Brennwald. (Archivbild)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Einladung zur Delegiertenversammlung ZPK auf Mittwoch, 20. Mai 2015, 19.30 Uhr, Kasinosaal Gemeindezentrum, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Gemeinde Affoltern am Albis, Tiefbauabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Erschliessung Loo Ost, Neubau Erschliessungstrasse, Entwässerungsanlagen und Werkleitungen, Kat.-Nr. 6704, Looacherstrasse, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Bonstetten Bauherrschaft: Konsortium im Bruggen, c/o Generalista AG, Hauptstr. 46b, 8832 Wollerau Projektverfasser: IM Architektur AG, Churerstrasse 66, 8808 Pfäffikon Bauvorhaben: Neubau von drei Mehrfamilienhäusern mit Tiefgarage, Projektänderung (Schliessung der offenen Treppenhäuser, ohne Aussteckung), Im Bruggen, Kat.-Nrn. 2917/2918, (W2/30)

Traktanden: 1. 1.1 1.2 2.

3. 4. 5. 6. 7.

8.

Eröffnung Wahl der Stimmenzähler Traktandenliste Genehmigung des Protokolls der Delegiertenversammlung vom 19. November 2014 Abnahme des Jahresberichtes 2014 Abnahme der Jahresrechnung 2014 Festsetzung des Voranschlages 2016 Kenntnisnahme Arbeitsprogramm 2015 Regionaler Richtplan (Vorprüfungsbericht und weiteres Vorgehen) Verschiedenes

Im Anschluss referiert Prof. Dr. Angelus Eisinger, Direktor Regionalplanung Zürich und Umgebung RZU zur Perspektive des Gesamtraums RZU. Die Versammlung ist öffentlich. Affoltern am Albis, 21. April 2015 Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Präsident Sekretär Kurt Weber Peter Schärer

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Muhamedin Hani und Ljulzime Abduramani Hani Wolhauserstrasse 19, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Christen Architekt, Badenerstrasse 18, 8104 Weiningen Bauvorhaben: Abbruch Gebäude Vers.-Nr. 2007 und 2009, Neubau 4-Familien-Haus mit Tiefgarage, Kat.-Nr. 1564, Zwillikerstrasse 3, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3

Bonstetten Bauherrschaft: Klein Delphine und Christian, Chrüzacherweg 41, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Einbau Lukarne und innere Umbauten im Dachgeschoss, Chapfstrasse 26b, Kat.-Nr. 2296, (W2/30)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Selma Berger Santschi, Tüfenbach 4, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: H. R. Rohner, dipl. Architekt FH, Riedmatt 28a, 6300 Zug Bauprojekt: Ersatzbau Schopf, Umbau Garage und Nutzungsänderungen Gebäude auf Kat.-Nr. 583, Tüfenbach 4 (KW) (Gebäude Inventar-Nr. 323)

Gemeinde Ottenbach Einladung zur Gemeindeversammlung Donnerstag, 11. Juni 2015 Beginn: 20.00 Uhr im Gemeindesaal in Ottenbach Ablauf 20.00 Uhr anschliessend anschliessend anschliessend

Sekundarschulgemeinde Obfelden–Ottenbach Politische Gemeinde Ottenbach Primarschulgemeinde Ottenbach Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Ottenbach

Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden–Ottenbach 1. Jahresrechnung 2014; Abnahme 2. Genehmigung eines Planungskredites für die Sekundarschule Obfelden–Ottenbach über Fr. 375 000.– 3. Beantwortung allfälliger Anfragen im Sinne von § 51 des Gemeindegesetzes B. Politische Gemeinde Ottenbach 1. Jahresrechnung 2014; Abnahme 2. Gemeindesaal Ottenbach; Neubeschaffung Saalbestuhlung, Ersatz diverser Küchengeräte und Sanierung des Barbodens; Kreditabrechnung 3. Isenbergstrasse; Sanierung Strassenentwässerung; Kreditbewilligung 4. Legat Ernst Blaser; Aufhebung; Saldierung 5. Totalrevision der Polizeiverordnung 6. Bürgerrechtsgesuch Lindner Andreas 7. Beantwortung allfälliger Anfragen im Sinne von § 51 des Gemeindegesetzes

Verkehrsanordnung Vorübergehende Verkehrsanordnung für die Hobacherstrasse, Kataster-Nr. 1229: Das Parkverbot wird vom 4. Mai 2015 bis am 9. Mai 2015 aufgehoben. Aufgrund eines privaten Anlasses und einer privaten Baustelle erfolgt diese Anordnung in Anwendung von Art. 3 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und § 5 Abs. 3 der kantonalen Signalisationsverordnung sowie Art. 57 der Gemeindeordnung. Gegen diese vorübergehende Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Statthalteramt des Bezirks Affoltern, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

C. Primarschulgemeinde Ottenbach

Hausen am Albis Gesuchsteller und Projektverfasser: Christoph Wey, Allmendstrasse 13a, 8925 Ebertswil Bauprojekt: Einbau von vier Dachfenstern auf Kat.-Nr. 3562, Allmendstrasse 13a, Ebertswil (KII)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Politische Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Oikos & Partner GmbH, Gotthardstrasse 47, 8800 Thalwil Bauprojekt: Rollsportpark und Biketrail auf Kat.-Nr. 3024, Schulhausstrasse 5 + 7 (Oe)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Paul Meier-Jörg, Wissenbach 16, 8932 Mettmenstetten Vertreter: do. Bauprojekt: Aufstellen Bienenhaus, Kat.-Nr. 2429, Weiermatten/Wissenbach, (Landwirtschaftszone)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Karl Graf Automobile AG, Zürichstrasse 30, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Architekturbüro AG Markus Hächler, Rossauerstrasse 10, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Erstellen eines eingekiesten Abstellplatzes für Fahrzeuge/LKW auf dem Grundstück Kat.-Nr. 3884, Im Grindel 4 (Gewerbezone G)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Armin Schürmann, Albisstrasse 25, 8932 Mettmenstetten Vertreter: do. Bauprojekt: Anbau Aussentreppenzugang mit Balkontüre anstelle Fenster beim best. Wohnhaus, Ver.-Nr. 281, Kat.-Nr. 1692, Albisstrasse 25 (Kernzone KA)

Obfelden Gesuchsteller: Blum Hanspeter, Niederfeldstrasse 49, 8932 Mettmenstetten Baurechtliches Vorhaben: Nutzungsänderung Einbau Büro und Lagerraum in Scheune Vers.-Nr. 401, Kat.-Nr. 3658 an der Breitenerlistrasse, 8912 Obfelden (Zone K1)

Rifferswil Bauherrschaft: Politische Gemeinde Rifferswil Bauprojekt: Neubau Primarschulhaus an der Jonenbachstrasse auf den Grundst. Kat.-Nrn. 1615 und 1938 (Zone für öffentl. Bauten)

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Qualität aus Freude am Beruf

1. Jahresrechnung 2014; Abnahme 2. Anschaffung einer neuen EDV-Anlage (inkl. Wireless/Server); Kreditabrechnung 3. Beantwortung allfälliger Anfragen im Sinne von § 51 des Gemeindegesetzes D. Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Ottenbach 1. Jahresrechnung 2014; Abnahme 2. Aussprache über das kirchliche Leben in der Gemeinde 3. Beantwortung allfälliger Anfragen im Sinne von § 51 des Gemeindegesetzes Aktenauflage Die zur Behandlung bestimmten Anträge und die dazugehörigen Akten sowie das Stimmregister liegen ab Montag, den 25. Mai 2015, während den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Stimmrecht In Angelegenheiten der politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde sind alle in Ottenbach niedergelassenen Schweizerinnen und Schweizer stimmberechtigt, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben. Für die Sekundarschulgemeinde sind alle niedergelassenen Schweizerinnen und Schweizer aus Obfelden und Ottenbach, die das 18. Altersjahr vollendet haben, stimmberechtigt.

Bestattungen Obfelden Am 22. April 2015 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Milesi-Bertini, Regina geb. 29. April 1929, von Italien, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern am Albis.

Berechtigt zur Teilnahme an der Gemeindeversammlung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Ottenbach sind alle Mitglieder dieser Kirche, die in der politischen Gemeinde Ottenbach ihren Wohnsitz und das 16. Altersjahr vollendet haben sowie über das Schweizer Bürgerrecht oder eine ausländerrechtliche Bewilligung B, C oder Ci verfügen.

Abdankung am Mittwoch, 29. April 2015, 15.30 Uhr, in der katholischen Kirche Affoltern am Albis.

Anfragen nach § 51 Gemeindegesetz

Die Friedhofvorsteherin

Solche Anfragen sind den Gemeindevorsteherschaften spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung schriftlich einzureichen und müssen von allgemeinem Interesse sein. Sie werden der Gemeindeversammlung durch die Gemeindevorsteherschaft beantwortet, eine Beratung oder Beschlussfassung über die Antwort findet nicht statt.

Wettswil am Albis

Rechtsmittel

Wittwer geb. Walker, Beatrix

Es wird auf folgende Rechtsmittel verwiesen, welche beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich, mit Begründung und Antrag, ergriffen werden können: – Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 147 Gesetz über die politischen Rechte, Frist 5 Tage). Ein solcher Stimmrechtsrekurs kann nur von einer Person geltend gemacht werden, welche an der Versammlung teilgenommen und die Verletzung in der Versammlung gerügt hat. – Beschwerde infolge Verstössen gegen übergeordnetes Recht oder infolge Unbilligkeit (§ 151 Gemeindegesetz, Frist 30 Tage) – Rekurs mit Begehren um Protokollberichtigung (§ 54 Gemeindegesetz, Frist 30 Tage). In Angelegenheiten der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde gelten die gleichen Rechtsmittel. Diese sind jedoch nicht an den Bezirksrat, sondern an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten. Die erwähnten Fristen werden von der Veröffentlichung an gerechnet. Allfällige Verfahrenskosten sind von der unterliegenden Partei zu tragen. Ottenbach, April 2015

Die Gemeindevorsteherschaften

Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

im

Am 19. April 2015 ist in Zürich gestorben:

geb. 26. Juni 1953, Bürgerin von Linden BE, Ehefrau des Wittwer, Karl, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Im Muchried 14. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

im


Bezirk Affoltern

Freitag, 24. April 2015

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Der Hedinger Weiher ist bald bereit für die Badesaison Das Spezialboot «Seekuh» des Gewässerunterhalts des Kantons Zürich im Einsatz Damit ab 9. Mai dem Badespass im Hedinger Weiher nichts im Wege steht, war dieses Jahr eine aussergewöhnliche Vorbereitungsarbeit nötig: Das «Quirlige Tausendblatt» wurde abgemäht. Im letzten Frühjahr mussten Damm und Uferböschung des Hedinger Weihers saniert werden. Für diese Arbeiten war es unumgänglich, das Wasser gänzlich abzulassen. Damit entzog man der Tierwelt kurzfristig ihre Lebensgrundlage. Mit der tatkräftigen Unterstützung der Bevölkerung konnten die zahlreichen Fische und Krebse jedoch gerettet und in umliegende Gewässer umgesiedelt werden. Für die Badenden war das Fehlen der Krebse und Fische lediglich indirekt bemerkbar: Es gab keine Tiere, die den Boden aufwühlten, Pflanzen frassen oder das Wasser anderweitig trübten. Das Wasser des Weihers war dann auch grösstenteils klar, und eine gute Sicht bis zum Grund war möglich. Dies hatte aber zur Folge, dass für einmal die Unterwasserpflanzen mit viel Sonnenlicht versorgt wurden und ungewöhnlich stark wachsen konnten. Hauptsächlich das «Quirlige Tausendblatt» fühlte sich bei diesen Bedingungen sehr wohl, wuchs beziehungsweise wucherte unbegrenzt und überdeckte mit seinen langen Ästen grossflächig den Weihergrund. An einen unbeschwerten Badespass war so nicht zu denken. Daher ergriff man eine unkonventionelle Massnahme: Mithilfe des Gewässerunterhalts des Kantons Zürich und des-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Die «Seekuh», das Spezialboot des Gewässerunterhalts des Kantons Zürich, bei der Arbeit. (Bild zvg.) sen Spezialboot «Seekuh» wurde der Weihergrund in den letzten Tagen abgemäht und das Grüngut an Land gebracht, wo es mit Lastwagen abgeführt werden konnte.

Es ist davon auszugehen, dass diese Aktion einmalig war und der Sommer nun im oder am Weiher ohne störende Wasserpflanzen genossen werden kann. Bald werden auch wieder

Tiere den Weiher beleben und so für ein beschränktes Wachstum des «Quirligen Tausendblatts» sorgen. Der Badebetrieb startet am Samstag, 9. Mai. Ab sofort können

Wechsel in der Primarschulpflege Hausen Beate Kuhnt Huber übergibt ihr Amt an Andrea Sidler Andrea Sidler übernimmt das Ressort Schulumfeld und Eltern von Beate Kuhnt Huber. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger wählten am 8. März 2015 Frau Andrea Sidler für die zurückgetretene Beate Kuhnt in die Primarschulpflege Hausen. Sie beendet ihre zweite Amtsperiode als Primarschulpflegerin vorzeitig, weil sie sich beruflich umorientiert und eine neue Herausforderung im Bildungsbereich angenommen hat. Beate Kuhnt engagierte sich vor ihrer Wahl zur Primarschulpflegerin bereits fünf Jahre im damaligen Elternforum. Sie hat unter anderem da-

zu beigetragen, dass aus dem Elternforum ein Elternrat mit gewählten Delegierten entstand. Zudem hat sie sich für die Umwandlung des Mittagstisches in die heutigen Tagesstrukturen «Villa Via» engagiert. Mit diesen Erfahrungen kandidierte sie 2010 für die Primarschulpflege und übernahm das Ressort Schulentwicklung und Eltern. Ihr war es ein wichtiges Anliegen, dass die Stimme der Eltern Gehör erhält und der Elternrat als Gremium der Schule, wie im Volksschulgesetz verankert, wahrgenommen wird. Im Bereich Schulentwicklung hat sie sich für den Bereich ICT und Medien im Unterricht einge-

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Andrea Sidler (links) und Beate Kuhnt Huber. (Bild zvg.)

setzt. Die Primarschule Hausen war eine der ersten Gemeinden, die den vom Volksschulamt entwickelten ICTGuide eingeführt hat. Die Primarschulpflege Hausen dankt Beate Kuhnt für ihren Einsatz an der Primarschule Hausen und wünscht ihr für die berufliche und private Zukunft alles Gute. Seit dem 15. April hat Andrea Sidler das Ressort Schulumfeld und Eltern von Frau Kuhnt übernommen. Sie wohnt mit ihrer Familie seit über 20 Jahren in der Gemeinde Hausen, davon seit 13 Jahren in Ebertswil. Andrea Sidler freut sich sehr, diese neue Aufgabe zu übernehmen. In ihrem Beruf als Hauswirtschaftslehrerin an Mittelschulen wie auch in der neuen Behördentätigkeit ist ihr ein konstruktives Miteinander aller an der Schule Beteiligten sehr wichtig. Ihr Ziel ist es, sich mit Wohlwollen und Aufmerksamkeit für ein gesundes Lehrund Lernklima in der Primarschule Hausen zu engagieren. Die Primarschulpflege Hausen heisst Andrea Sidler herzlich willkommen. (pd.)

Einwohnerinnen und Einwohner von Hedingen auf der Gemeindeverwaltung die vergünstigten Saisonkarten für die Weihersaison 2015 beziehen. (pd.)

Zürcher Feuerwehren gut auf Kurs Die Feuerwehren im Kanton Zürich rückten 2014 zu insgesamt 14 556 Ernstfall- und Dienstleistungs-Einsätzen mit gesamthaft 186 747 geleisteten Einsatzstunden aus. Diese im langjährigen Mittel durchschnittlichen Zahlen sind vor allem darauf zurückzuführen, dass der Kanton Zürich im letzten Jahr von flächendeckenden Elementarereignissen weitgehend verschont blieb. Gegenüber dem Vorjahr haben jedoch die Grossbrände mit Brandschäden von über einer Million Franken deutlich zugenommen. Waren es 2013 nur drei Grossbrände, mussten 2014 acht Grossereignisse bewältigt werden. Dadurch erhöhten sich die Einsatzstunden gegenüber 2013 um 3124 Stunden, während 2014 die Anzahl der Einsätze auf 14 556 (von 15 371 im Vorjahr) gesunken ist. Die Brandschadensumme von total 39 Mio. Franken liegt leicht unter dem 10-Jahres-Durchschnitt von 40 Mio. Franken. (pd.)

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Jugendliche Jg. 1999 bis 20031 einheimische 2.– 15.– auswärtige 3.– 30.– einheimische gratis gratis3 bis Jg. 20041 auswärtige gratis gratis4 1 Jahrgangbezogen auf Saison 2015 2 Frühschwimmer, zusätzlich Fr. 50.– 3 Gratissaisonkarte muss bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden 4 Gratissaisonkarte muss beim Badikiosk bezogen werden Billettverkaufsstelle

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2. Öffnungszeiten Das Schwimmbad öffnet jeweils um 10.00 Uhr und schliesst wie folgt: • Ab Saisonbeginn bis Ende Sommerferien: Freitag und Samstag bis 22.00 Uhr, restliche Tage bis 21.00 Uhr • Ab Ende Sommerferien bis Saisonende: Freitag und Samstag bis 21.00 Uhr, restliche Tage bis 20.00 Uhr Bei schlechter Witterung wird die ganze Anlage geschlossen. Es kann sein, dass im Laufe eines Tages das Schwimmbad wieder geöffnet wird. Die Bademeister und Badewachen tragen dafür Verantwortung und entscheiden über Öffnung/Schliessung der Badeanlage. 3. Benützungsvorschriften Bitte beachten und befolgen Sie das im Schwimmbad angeschlagene Benützungsreglement. Nehmen Sie Rücksicht auf die umliegenden Anwohner. Den Weisungen des Aufsichtspersonals ist Folge zu leisten.

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HERZLICHEN DANK Wir sind berührt von der grossen Anteilnahme und den vielen Zeichen der Verbundenheit beim Abschied von

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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. April 2015

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80 Prozent des regionalen Wachstums in Affoltern und Hedingen? Planungsgruppe Knonaueramt: Vorprüfungsbericht zum regionalen Richtplan – Differenzen mit dem Kanton

Die Vorprüfung des regionalen Richtplanentwurfs offenbart grössere Differenzen zwischen Kanton und Region, namentlich bei der Siedlungsentwicklung und bei der ÖV-Erschliessung. So sollen unter anderem 80 % des regionalen Wachstums in Affoltern und Hedingen erfolgen. Ausserhalb dieser einzigen urbanen Wohnlandschaft dürfe der ÖV nicht augebaut werden – für den Vorstand der Zürcher Planungsgruppe (ZPK) nicht nachvollziehbar. Die ZPK erarbeitete gemeinsam mit den Gemeinden den regionalen Richtplanentwurf per 4. November 2014.

Nach viermonatiger Prüfung durch die kantonalen Fachstellen hat die ZPK den mit Spannung erwarteten Vorprüfungsbericht Anfang April 2015 erhalten. Resultat sind 47 Seiten mit 105 Änderungsanträgen und die Erkenntnis, dass eine zweite Vorprüfung verlangt wird. Die öffentliche Auflage zwecks Anhörung der Bevölkerung erfolgt somit erst im Jahr 2016. Die grössten Differenzen zwischen dem Kanton Zürich und der Region bestehen in den Themen Siedlungsentwicklung und ÖV-Erschliessung. 80 % des regionalen Wachstums soll in Affoltern am Albis und Hedingen erfolgen, das heisst innerhalb der einzigen urbanen Wohnlandschaft im Knonauer Amt. Dazu dürfe ausserhalb der urbanen Wohnlandschaft kein Ausbau der ÖV-Erschliessung stattfinden. Es

wäre sogar eher mit einem Angebotsrückgang zu rechnen. Der angestrebte Viertelstundentakt Richtung Zug sei beispielsweise, bezogen auf die kommende Planungsperiode, ausdrücklich aus dem Richtplanentwurf zu streichen. Wie mit diesen Vorgaben ein vernünftiger Modalsplit erreicht werden soll, ist für den Vorstand zurzeit nicht nachvollziehbar. Aus Sicht der ZPK widersprechen sich einzelne Forderungen im vorliegenden Bericht klar. Der Vorstand der Planungsgruppe wird nun jeden einzelnen Änderungsantrag prüfen und alsdann in bilateralen Gesprächen im 3. Quartal 2015 versuchen, eine für die Region vernünftige Lösung auszuhandeln. Die zweite Vorprüfung soll ab Ende 2015 stattfinden können.

Workshop Wachstumsfragen Im Rahmen der Richtplanerarbeitung durfte die Region in einigen Gemeinden ein erhebliches zukünftiges Wachstum zur Kenntnis nehmen. Dabei würden vor allem kleine und dezentrale Gemeinden überproportional aufgrund der inneren Verdichtung und heute noch eher losen Bebauung wachsen. Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt lud deshalb am 18. März Behördenvertreter, Fachleute aus verschiedenen Bereichen sowie viele wichtige regionale Organisationen zu einem Workshop ein. Ziel war es, seitens ZPK wie Gemeinden einen allfälligen Handlungsbedarf zu erkennen und daraus den verschiedenen Organisationen und Behördenvertretern einen möglichen Koordinationsbedarf

aufzeigen zu können. Trotzdem dass der Anlass bei den Teilnehmenden auf viel Lob und Anerkennung stiess, musste der ZPK-Vorstand gleichzeitig auch von zum Teil beschränkten Handlungsmöglichkeiten seinerseits Kenntnis nehmen. Der Auswertungsbericht ist auf www.zpk-amt.ch › Daten & Projekte › Projekte einsehbar.

Standortbestimmung Legislaturziele Der ZPK-Vorstand hat an der aktuellen Sitzung feststellen können, dass die meisten Projekte und Ziele, welche letzten Sommer für die aktuelle Legislatur festgelegt wurden, weitgehend abgearbeitet werden konnten. Im Moment wird der Vorstand die Richtplanrevision prioritär vorantreiben und alsdann weitere Projekte evaluieren.

Höchster Fremdstimmenanteil reichte nicht zur Wiederwahl Der grüne Kantonsrat Hans Läubli wurde abgewählt, ist aber dieses Mal «Panaschierkönig» Nach achtjähriger Zugehörigkeit zum Kantonsrat wurde der Grüne Hans Läubli abgewählt. Er darf sich im Säuliamt mit einem Fremdstimmenanteil von knapp 46 Prozent «Panaschierkönig» nennen, wohl ein schwacher Trost für einen nicht mehr bestätigten Bisherigen. ................................................... von werner schneiter Wählerinnen und Wähler können bei den Kantonsratswahlen ihre Gunst individuell verteilen. Bei der Wahl müssen sie sich zwar für eine Liste entscheiden, können diese aber nach eigenem Gusto verändern – und dabei die auf der Liste aufgeführten Kandidatinnen und Kandidaten kumulieren, also jemanden streichen und die Person nach Wahl zweimal aufführen. Aber sie können die Liste auch mit parteifremden Bewerberinnen und Bewerbern garnieren. Lisette Müller aus Knonau erreichte bei den Wahlen von 2007 und 2011 Fremdstimmenanteile

von mehr als 50 Prozent und holte sich damit zweimal den Titel einer «Panaschierkönigin». Die Auswertung des Statistischen Amtes des Kantons Zürich zeigt, dass davon auch im Säuliamt rege Gebrauch gemacht worden ist. Und das insbesondere bei den Grünen. Der 2007 ins Parlament gewählte Hans Läubli aus Affoltern erhielt fast 46 Stimmenprozente aus dem nicht grünen Lager. Besonders häufig taucht der Affoltemer auf SPWahlzetteln auf (395-mal) – gut dreimal mehr als Hans Wiesner von der glp, der zwar bei den Gesamtstimmen eine Stimme hinter Läubli liegt, aber trotzdem gewählt wurde. Läubli ist ein «Opfer» des Krebsgangs seiner Partei. Und auch der mangelnden Mobilisierung: Aus der eigenen Partei bekam Läubli 433 Stimmen – gerade mal 38 mehr als von der SP ... Im Säuliamt hat die EVP den Grünen-Sitz mit dem Affoltemer Daniel Sommer nach einem werbemässig ausserordentlichen Effort nach vier Jahren zurückerobert. Die Auswertung zeigt, dass er sowohl im bürgerlichen Lager als auch bei Grünen, Grünlibera-

len und SP gepunktet hat. Offenbar ging Schreinerei-Inhaber Sommer als Gewerbler mit sozialpolitischer Kompetenz durch. Von der SVP erhielt er 127 der insgesamt 1788 Stimmen, von der SP 266, von der FDP 123 und von den Grünen 108. Sommer folgt mit rund 43 Prozent Fremdstimmenanteil knapp hinter Läubli. Mit rund einem Drittel Fremdstimmen verbleibt glp-

Wähleranteil und Veränderungen im Bezirk Affoltern SVP: SP: FDP: Grüne: glp: CVP: EVP: EDU: AL: IP: Übrige:

32,27 % 18,14 % 18,12 % 6,99 % 8,20 % 3,83 % 8,68 % 2,23 % 1,02 % 0,53 % 7,61 %

(+1,44 %) (+2,67 %) (+5,04 %) (–3,55 %) (–2,76 %) (+0,60 %) (+1,12 %) (–0,45 %) (+0,59 %) (+0,53 %)

Vertreter Hans Wiesner im Kantonsparlament. Der Bonstetter punktete ausserhalb der eigenen Partei insbesondere bei SP und bei FDP, aber weniger bei den Grünen. Gewisse Sympathien im bürgerlichen Lager geniesst auch SP-Vertreter Moritz Spillmann aus Ottenbach, der 108 seiner 3052 Stimmen aus dem FDP-Lager holte – nicht ganz so viele wie von den Grünen, Grünliberalen und von der EVP. Insgesamt erhielt er knapp ein Fünftel Fremdstimmen.

Ungleichgewicht zwischen SVP und FDP Die Auswertung des Statistischen Amtes offenbart noch immer ein Ungleichgewicht zwischen SVP und FDP. Mitglieder und Sympathisanten der Volkspartei unterstützten Freisinnige auch dieses Mal mehr als umgekehrt. So erhielt der wiedergewählte FDPVertreter Olivier Hofmann 245 seiner 2694 Stimmen von SVP-Wählern, derweil sich SVP-Spitzenreiter Martin Haab mit 198 Stimmen aus dem FDPLager begnügen musste, aber die ins-

gesamt höchste Stimmenzahl erreichte (4468). Auffallend, dass Energiepolitiker Hofmann aus dem glp-Lager wesentlich mehr Stimmen zuteil wurden als seinen bürgerlichen Mitstreitern. Hofmann kommt auf gut 17 Prozent, Haab auf rund 10 Prozent Fremdstimmen. Bei Susanne Leuenberger liegt dieser Anteil wesentlich tiefer.

Sommerauer oder Finsler? Von Interesse ist ausserdem, was bei der SVP passiert, falls Martin Haab im Herbst in den Nationalrat entschwindet. Rutscht mit der Hausemerin Beatrice Sommerauer Nägelin nach Susanne Leuenberger eine zweite Frau nach? Sie, die Viertplatzierte auf der SVP-Liste, hat am 12. April exakt gleich viele Stimmen (3412) erreicht wie der auf Listenplatz drei installierte Hans Finsler aus Zwillikon, dessen Fremdstimmenanteil höher ist als bei Beatrice Sommerauer Nägelin. Dem Vernehmen nach will die SVP diese Frage nach einer allfälligen Wahl von Martin Haab in den Nationalrat per Los beantworten.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. April 2015

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905 Unterschriften für die Schluck-Bar Mit einer Petition fordern Bürger die Wiedereröffnung des Treffpunkts beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil 780 eigenhändige und 125 über soziale Medien eingegangene Unterschriften konnten die Betreiber der Schluck-Bar dem Bonstetter Bauvorstand Roger Mella übergeben. Sie erhoffen sich vom Gemeinderat mehr Engagement für die Wiedereröffnung ihres Treffpunkts. ................................................... von salomon schneider 905 Personen, primär aus Bonstetten, Wettswil und Stallikon haben die Petition für die Wiedereröffnung der Schluck-Bar unterschrieben und damit das öffentliche Interesse an diesem Begegnungsort im Unteramt unterstrichen. «Wir sind überwältigt von der grossen Unterstützung durch die Bevölkerung. Das gibt uns Kraft zum Weiterkämpfen. Wir haben ja bereits vier Monate geschlossen», erklärt Betreiberin Esther Stüssi. Zum Vergleich: An den Budget-Gemeindeversammlungen im vergangenen Dezember nahmen in den drei Gemeinden zusammen gerade einmal 211 Stimmberechtigte teil, obwohl mit der Ablehnung des Voranschlags

Auto zerkratzt Am letzten Freitagvormittag wurde in Obfelden die Carrosserie eines Personenwagens zerkratzt. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf rund 1500 Franken. Zwischen Freitag und Montag haben Unbekannte ab einer Baustelle in Affoltern Stromkabel entwendet. Deren Wert lässt sich noch nicht beziffern. In einem Verkaufsgeschäft in Obfelden tauchte letzte Woche eine gefälschte Banknote auf. (-ter.)

durch die RPK in Bonstetten ein heikles Traktandum behandelt worden war.

Gemeinderat hofft auf Einigung der Rekursgegner Die Petition verpflichtet im Gegensatz zur kommunalen Initiative den Gemeinderat Bonstetten zwar nicht zum Handeln, der nachdrückliche Wunsch aus der Bevölkerung wird aber ernst genommen, wie Bauvorstand Roger Mella erklärt: «Es ist unbestritten, dass der Gemeinderat eine baldige Wiedereröffnung der Schluck-Bar begrüssen würde. Wir hoffen deshalb auf eine baldige Einigung der Rekursgegner – erst dann kann die Gemeinde die Baufreigabe für die Renovationen erteilen.»

Weiterhin verhärtete Fronten Die Fronten sind indes weiterhin verhärtet (siehe auch Bericht im «Anzeiger» vom 2. April). «Bei der Begehung mit dem Baurekursgericht haben wir Ernst Kull angeboten, den Schluck nicht weiter auszubauen und die neuen zwei Container wegzulassen, um eine zeitnahe Einigung für die Öff-

Übergabe der Petition vor der Gemeindeverwaltung in Bonstetten: von links Schluck-Betreiber Peter Stüssi, Bauvorstand Roger Mella, Teilhaber Ueli Bochsler und Betreiberin Esther Stüssi. (Bild sals) nungszeiten zu finden», erklärt Peter Stüssi. Ernst Kull habe aber weiterhin auf einer Schliessung um 22 Uhr bestanden, was dieser auf Anfrage des «Anzeigers» bestätigte. In der vergangenen Woche haben die Rechtsanwäl-

te der beiden Parteien versucht eine praktikable Lösung zu erarbeiten – was bis Redaktionsschluss nicht gelungen ist. Die Betreiber der Schluck-Bar hoffen jetzt, dass das Baurekursgericht

möglichst bald für eine Wiedereröffnung des Begegnungsorts entscheidet. «Im besten Fall können wir in zwei Monaten aufmachen», meinte Peter Stüssi, eine Spur Resignation in seiner Stimme war nicht zu überhören.

In 30 Minuten einen 25-Tonnen-Mast gestellt Zusammenlegung der Hochspannungsleitungen zwischen Knonau und Affoltern

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 24. April, feiern Ursula und Rocco Impusino in Stallikon die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit In Obfelden dürfen wir heute Freitag, 24. April, gleich zwei Paaren zum 50jährigen Ehebund gratulieren. Es feiern: Rosa und Hans Bär-Senn sowie Elisabeth und Alfred Launer-Röthlin. Wir wünschen den Jubelpaaren einen schönen Festtag.

Zum 90. Geburtstag Heute Freitag, 24. April, feiert Olga Schürmann in der Schonau, Rifferswil, ihren 90. Geburtstag. Wir wünschen der Jubilarin alles Liebe und Gute und einen schönen Tag.

Zum 90. Geburtstag In Zwillikon darf Anna Ruckstuhl-Matzinger am kommenden Montag, 27. April, den 90. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich. Wir wünschen der Jubilarin einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Am kommenden Montag, 27. April, feiert Pia Schumm in Knonau ihren 85.Geburtstag. Dazu gratulieren wir ihr ganz herzlich. Wir wünschen ihr gute Gesundheit, und dass sie sich noch lange an den Begegnungen mit Jung und Alt im Dorf erfreuen kann.

Vor dem Aufstellen werden zwei Stahlseile an den Masten montiert, um ihn anheben zu können.

Dann wird er von zwei Pneukränen mit vereinten Kräften aufgestellt . . .

. . . und von Hand in die richtige Position gedreht, bevor er abgesenkt wird. (Bilder Salomon Schneider)

In 30 Minuten wurde ein 25-Tonnen-Strommast aufgestellt. Gerade bei den Vorbereitungen musste stark auf die Umwelt geachtet werden. ................................................... von salomon schneider Aufgrund der ökologischen Ersatzmassnahmen mussten die Bauarbeiter beim Stellen der neuen Hochspannungsmasten stark auf die Umwelt achten. «Auf dem Abschnitt zwischen der Unterführung Schlifi und dem Dachlisser-Dreispitz wurden Lebensräume von ganz trocken bis ganz feucht angelegt. Mittlerweile haben sich zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten dort niedergelassen», erklärt Hans Peter Hediger, der die Aufwertung des Geländes, im Auftrag des Bundesamtes für Strassen (Astra) seit zehn Jahren begleitet. Damit der Hochspannungsleitungsbau gut funktioniert habe, seien Entgegenkommen auf beiden Seiten nötig gewesen.

Der Bau der Masten findet in einer schützenswerten Naturlandschaft zwischen Autobahn und Bahnlinie statt.


Stellenanzeiger Schulzweckverband Bezirk Affoltern Heilpädagogische Schule Gesucht per sofort oder nach Vereinbarung Schulzweckverband Bezirk Affoltern Heilpädagogische Schule Die HPS Affoltern ist eine Tagessonderschule für Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 18 Jahren mit geistiger oder mehrfacher Behinderung, welche mit vier Klassen im Primarschulhaus Stigeli in Affoltern am Albis integriert ist. Wir suchen auf Beginn des Schuljahres 2015/2016

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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. April 2015

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Strassenbaustellen als Umsatzbremsen Landi Albis verzeichnet ein leichtes Umsatzminus, verfügt aber gleichwohl über ein solides Fundament Wegen diverser Baustellen bei Filialen musste die Landi Albis im Geschäftsjahr 2014 ein leichtes Minus hinnehmen, verfügt aber über ein solides Fundament. Die Generalversammlung bewilligte einen Kredit von knapp 1 Mio. Franken für den Ausbau des Dachgeschosses und den Einbau einer Fotovoltaikanlage in Mettmenstetten. ................................................... von werner schneiter Die Landi Albis betreibt im Säuliamt zehn Volg-Läden, dazu einen in Aesch. Weitere Eckpfeiler bilden der Agrarhandel, der Brenn- und Treibstoffhandel sowie zehn Liegenschaften, in denen die eigenen Geschäfte angesiedelt sind und Wohnungen vermietet werden. Ein stattlicher Betrieb also, in dem insgesamt rund 100 Mitarbeitende beschäftigt und mehr als 20 Lernende ausgebildet werden. An der Generalversammlung vom Dienstag im Mettmenstetter «Rössli» begrüsste Landi-Albis-Präsident Jürg Meili 83 Personen, darunter 55 der 207 stimmberechtigten Genossenschaftsmitglieder. In dem von Roger Hohl, Bereichsleiter Detailhandel Volg, erläuterten Geschäftsbericht wird auf die Erschwernisse durch Strassenbauten hingewiesen, die den Umsatz leicht publireportage

beeinträchtigt haben, so insbesondere in Hausen, Zwillikon und Aeugst. Besonders betroffen war die Filiale in Hausen-Heisch. Auf der anderen Seite verzeichnen Aesch und Maschwanden ein Plus, derweil sich in Mettmenstetten die Situation nach Strassenbauten entschärft hat. In Ottenbach und Wettswil erschwerte eine Fassadenerneuerung den Einkauf. «Ja, die Baustellen haben uns das Leben erschwert», bilanzierte Roger Hohl das vergangene Geschäftsjahr, das auch im Zeichen von personellen Veränderungen stand. In Aeugst, Maschwanden, Mettmenstetten und Wettswil haben neue Filialleiterinnen die Arbeit aufgenommen. Gut sind die Landi-Umsätze im Agrarhandel, wie Bereichsleiter Markus Staub ausführte. Eine gute Ernte hat ein Umsatzplus von 4,3 Prozent bewirkt. Insgesamt erzielte Landi Albis einen Umsatz von 40 Mio. Franken und musste ein Minus von 1,5 Prozent hinnehmen; der Bruttogewinn von 7 Mio. Franken ist im Vergleich zum Gesamtumsatz aber gut. Der Umsatz im Dienstleitungssektor und bei den Mieten ist gestiegen, wie Martin Wolf an seiner letzten GV ausführte und insgesamt von einem «durchzogenen» Jahr sprach. Gleichwohl steigt das Eigenkapital von Landi Albis kontinuierlich und ist heute fünfmal so hoch wie 2004. «Insgesamt sind wir finanziell sehr gut aufgestellt, müssen uns aber in einem umkämpften Markt behaupten», sagte Wolf.

Hände des neuen Geschäftsführers, Armin Heller, gelegt. Jürg Meili lobte Martin Wolf als Geschäftsführer, der grossen Einsatz geleistet und massgeblich bewirkt hat, dass die Landi solid dasteht. 30 Jahre war Wolf für Landi tätig, zuerst siebeneinhalb Jahre in Rifferswil. Natürlich hat er in finanzieller Hinsicht auch «magere» Jahre erlebt, aber heute steht das Unternehmen sehr gut da. Mit Armin HelDen langjährigen Geschäftsführer verabschiedet, von rechts: Landi-Albis-Präsident Jürg Meili, Martin ler hat nun ein Meisterbauer die Wolf und sein Nachfolger Armin Heller. (Bild Werner Schneiter) Geschäftsführung und Bäckereiumbau sowie den Neu- übernommen, der sich noch heute mit Sanierung und erfreuliche bau des Mehrfamilienhauses an der Al- der Landwirtschaft verbunden fühlt. Bauabrechnungen bisstrasse 3/3a in Mettmenstetten. Der «Wir sind gut unterwegs, haben motiBei der Ende der 60er-Jahre erstellten Aufwand liegt deutlich unter den bud- vierte Mitarbeitende», sagte Heller. Er Liegenschaft an der Albisstrasse 3 in getierten Zahlen: Bei einer Investition hob auch die gute Entwicklung des Mettmenstetten sind wärmtechnische von gesamthaft 15,1 Mio. Franken re- Volg-Ladens in Ma-schwanden hervor. Verbesserungen angezeigt. Markus sultieren Minuskosten von 2,041 Fran- Zu seinen unmittelbaren Anliegen geStocker von der Mozzatti Schlumpf Ar- ken. hören unter anderem ein grösseres chitekten AG (Baar) erläuterte die Angebot an frischem Brot, die Sanieenergietechnische Sanierung, die von rung der Tankstelle in Birmensdorf, den Genossenschaftern bewilligt wur- Von Martin Wolf zu Armin Heller der Einbau der Post in Knonau (der de. Finanzieller Aufwand: 945 000 An der GV hatte Martin Wolf seinen diesen Sommer erfolgt) und die ErneuFranken. Abgenommen wurden auch letzten offiziellen Auftritt. Bereits En- erung der Getreidesammelstelle in die Bauabrechnungen für den Volg- de 2014 hat er die Geschicke in die Mettmenstetten.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. April 2015

Ein streng gehütetes Geheimnis Auch im Bezirk Affoltern hat nun die Morchelsaison begonnen Wenn zu dieser Zeit im Säuliamt die Morcheln reifen, werden Gourmets nervös. Doch bei der teuren Delikatesse locken auch Unredlichkeiten. ................................................... von hans-peter neukom Wenn der Schnee endgültig geschmolzen ist, die Obstbäume uns mit ihren Blüten erfreuen und die ersten Aprilgewitter mit Blitz und Donner niedergehen, dann findet der Affoltemer Pilzkontrolleur Christian Klee regelmässig Morcheln. Auch Pamela Roesch, Pilzkontrolleurin der Gemeinden Jonen, Ottenbach und Bonstetten, ist zu dieser Zeit auf Morchelpirsch im Jonental unterwegs. Mehr geben sie allerdings nicht preis, denn ihre begehrten Plätze im Säuliamt bleiben ihr Geheimnis. Im Frühling erwacht bei manchen Pilzsammlern das Morchelfieber. Wehren können sie sich kaum dagegen und eine Impfung gibt es nicht. Doch Morchelliebhaber hoffen sogar, dass das Fieber so schnell nicht abklingen möge. Es zehrt zwar an ihren Kräften und treibt sie dennoch unaufhaltsam an: Den Blick stur nach unten gerichtet, pilgern sie jeden Frühling Bachläufen entlang, an die Gestade bewaldeter Seeufer und in Auenwälder. Dies sind nämlich die bevorzugten Standorte der begehrten Delikatesse. Linderung verschafft ihnen dabei nur das Finderglück. Mit dem Sommer klingt das Morchelfieber dann von selbst wieder ab. Warum die Morcheln aber ausgerechnet im Frühjahr erscheinen und nicht wie die meisten anderen Pilzarten im Herbst, bleibt ein Rätsel der Natur.

Morchelfans schweigen Um die Köstlichkeit überhaupt in erfreulicher Zahl zu finden, muss erst einmal «gut gelogen» werden, das besagt eine französische Spruchweisheit. Es heisst, dass Morchelsammler die Geheimnisse ihrer Standorte nie verraten. Selbst am Stammtisch unter ihresgleichen, wo so manche abenteuerliche Morchelgeschichte die Runde macht, werden die Fundplätze wie ein Schatz gehütet. Aber es gibt immer wieder Anfänger, die es wagen, erfahrene Sammler zu fragen, wo sie denn nun Morcheln finden können. Meistens wird ihnen dann nur eine enttäuschende Antwort zuteil – überall. Wem jedoch Sammlerglück beschieden ist und wer auch ausserhalb der Saison nicht auf sein geliebtes Steak an Morchelsauce verzichten will, kann seine selbst gefundenen Morcheln problemlos trocknen. Vor Feuchtigkeit geschützt, lassen sie sich sogar über Jahre aufbewahren.

Speisemorchel (Morchella esculenta): Man findet sie überall, sagen die Morchelsammler, um damit ihre besten Fundorte zu verschleiern. Morcheln im Garten Erste Fruchtkörper der Spitzmorchel können im Flachland kurz nach der Schneeschmelze und im Hochgebirge bis in den Juni hinein erscheinen. Die Speisemorchel fruktifiziert in der Regel etwas später, von April bis Juni, und fehlt in höheren Gebirgslagen. Bevorzugte Standorte sind Auenwälder, Sandböden in Flussnähe, Brandflächen und Parks, bevorzugt bei Eschen. Morcheln können aber auch in Mischwäldern, unter Obstbäumen, auf übermoosten Baumstrünken, ja sogar in Gärten gefunden werden. Dies bestätigt auch Christian Klee: «In den letzten Jahren musste ich vermehrt auf telefonische Anfragen verwunderter Hausbesitzer aus ihren Gärten Spitzmorcheln kontrollieren.» Das Geheimnis der neuen Jagdgründe: In den letzten Jahren wurden Gartenbeete oder Strauchrabatten vermehrt mit Rindenmulch zum Schutz vor Unkraut bedeckt. Offensichtlich sind bestimmte Rindenschnitzel ein bevorzugter Nährboden für Spitzmorcheln. Warum also stundenlang erfolglos und frustriert durch die Affoltemer Wälder streifen, wenn die Köstlichkeit gleich um die Ecke, in den frisch bepflanzten Rabatten, wächst? Der Spuk ist allerdings im nächsten Jahr vorbei. Vermutlich sind die Nährstoffe für das Wachstum der Pilze schon bald aufgebraucht. Deshalb ist es wenig sinnvoll, sich die Fundstellen einzuprägen.

Ziemlich teurer Handel Um den Bedarf der Morchelgourmets in der Schweiz zu decken, werden getrocknete Spitz- und Speisemorcheln tonnenweise aus Indien, Pakistan, China, Kanada, Nordamerika und Frischware vorwiegend aus der Türkei importiert. «Je nach Ernte werden welt-

Pilz-Schwindel: Grenzenlose Fantasie Bei den Preisen erstaunt es nicht, dass es bei Morcheln jeweils zu verschiedenen widerrechtlichen Manipulationen kommt. So musste die Lebensmittelkontrolle in den letzten Jahren einige Sendungen infolge unerlaubter «Beschwerungen» beanstanden. Findige Sammler, vorab aus fernöstlichen Ländern, beschweren den hohlen Fruchtkörper vor dem Trocknen mit verschiedenen Metallteilchen, um so das Gewicht und damit den Gewinn zu erhöhen. In der Schweiz hat man derartigen Betrügereien mittlerweile vorgebeugt, indem Morcheln vor dem Abpacken über ein Förderband laufen,

das mit Metalldetektoren ausgerüstet ist. Doch die Betrüger lernten schnell, und so tauchten bald mit Steinchen oder sogar mit Teer gefüllte Pilze auf dem Markt auf. Dabei wurden die hohlen Fruchtkörper mit Watte gepolstert, um das Gewicht beim Schütteln der Morchel nicht gleich wahrzunehmen. Andere Morcheln wiederum wurden mit Erde oder sogar mit Schafs- und Ziegendung gestopft. Neuester Trick der Betrüger ist es, Morcheln mit einer zähflüssigen Zuckerlösung zu füllen. Sie hat den Vorteil, dass sie bei Kontrollen oder beim Verzehr nicht gleich bemerkt wird. (hpn)

weit pro Jahr durchschnittlich rund 250 bis 300 Tonnen getrocknete Morcheln produziert. Davon gelangen schätzungsweise 20 Prozent in die Schweiz zum Verkauf», sagt Thierry Faden, Verantwortlicher für den Trockenpilzimport der NahrungsmittelImportfirma W. Kündig AG in Zürich. Das sei aber nicht weiter erstaunlich, wenn man die hohen Preise der Delikatesse betrachtet. Denn in der Schweiz gibt man immer noch gerne Geld für Delikatessen aus. Der professionelle Morchelsucher findet im Durchschnitt etwa zwei Kilogramm pro Tag. Die Preise richten sich dabei streng nach Angebot und Nachfrage. Anfang der Saison kosten frische, importierte Morcheln bis zu 150 Frananzeige

Illegales Füllmaterial, um höhere Morchelpreise zu erzielen. (Bilder Hans-Peter Neukom)

ken. Gegen Ende der Saison fällt der Preis in der Regel stark. Zurzeit stehen im Bezirk Affoltern in einigen Lebensmittelgeschäften frische türkische Spitzmorcheln im Angebot, das Kilogramm für rund 60 Franken. Importierte, getrocknete Morcheln, die das ganze Jahr über erstanden werden können, kosten das Kilogramm in Delikatessengeschäften momentan auch über 500 Franken.

Frisch oder getrocknet Bei keinem Meisterkoch darf die köstliche Morchel fehlen. Ob getrocknet oder frisch, darüber zu diskutieren lohnt sich genauso wenig wie über das Problem zu streiten, welche nun die

schmackhaftere sei. Auguste Escoffier hat nämlich diese Frage vor Jahrzehnten in seinem Guide Culinaire wie folgt beantwortet: «Es gibt zwei Morchelarten: die helle (Speisemorchel) und die dunkle (Spitzmorchel), über deren gastronomischen Wert sich ein Streit erhoben hat, der kein Ende findet, aber leicht beigelegt werden könnte, da beide Arten ausgezeichnet sind.» Viele Köche bevorzugen aber getrocknete Morcheln, da diese durch ihr intensiveres Aroma gehaltvoller als frische schmecken sollen. Fest steht jedoch eines: Morcheln stellen in der Küche ihres sinnlichen Geschmacks wegen etwas Exklusives dar, und entsprechend tief muss der Gourmet in den Geldbeutel greifen.


Bezirk Affoltern

Freitag, 24. April 2015

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Ämtler Bibliotheken im Mai Die monatliche Übersicht von der Regionalbibliothek Affoltern Bibliothek Aeugst Während der Frühlingsferien bis 2. Mai ist die Bibliothek am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen.

Regionalbibliothek Affoltern Während der Frühlingsferien gelten die normalen Öffnungszeiten. Am Freitag, 1. Mai, bleibt die Bibliothek zu. Dienstag, 5. Mai, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Mittwoch, 13. Mai, 9 Uhr: Büchermorgen. Diskutiert wird über das Buch «Gut gegen Nordwind» von Daniel Glattauer. Am Mittwoch vor Auffahrt, 13. Mai, gelten die regulären Öffnungszeiten von 13 bis 19 Uhr. Am Auffahrtsdonnerstag, 14. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen. Montag, 18. Mai, 18.30 bis ca. 19 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Infos zur Regionalbibliothek, zum Angebot, zur Onleihe, Benutzung und Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Am Pfingstmontag, 25. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen. Mittwoch, 27. Mai, 19.30 Uhr: Lesung mit Guy Krneta. Der Berner Spoken-Word-Autor und Dramaturg präsentiert (Mundart-)Literatur mit Sprachwitz und Ironie. Begleitet wird

er vom Bassisten Michael Pfeuti. Anschliessend Apéro. Eintritt: Fr. 15.–.

Bibliothek Bonstetten Während der Frühlingsferien bis 2. Mai ist die Bibliothek am Donnerstag von 15 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen. Mittwoch, 20. Mai, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff Reim und Spiel mit der Leseanimatorin Bruna Matter. Für Kinder von 12 bis 36 Monate in Begleitung. Am Auffahrts-Donnerstag, 14. Mai, und Pfingstmontag, 25. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen. An den Samstagen, 16. und 23. Mai, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Donnerstag, 7. Mai, von 14 bis 16 Uhr: Frauenverein in der Bibliothek. In Gesellschaft handarbeiten. Eine Fachfrau ist anwesend, um kompetent zu beraten.

Bibliothek Kappel Während der Frühlingsferien bis 2. Mai bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau Während der Frühlingsferien bis 2. Mai, ist die Bibliothek am Dienstag von 9 bis 10 Uhr und von 17.30 bis 19.30 Uhr, am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen.

Bibliothek Hausen

Bibliothek Mettmenstetten

Während der Frühlingsferien bis 2. Mai ist die Bibliothek am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr offen. Dienstag, 26. Mai, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart. Gschichte, Versli und Liedli für die Chliine ab 9 Monaten. Anmeldung nicht erforderlich.

Während der Frühlingsferien bis 2. Mai ist die Bibliothek am Montag und Freitag von 19 bis 20 Uhr offen.

Bibliothek Hedingen Während der Frühlingsferien vom 4. bis 16. Mai gelten folgende Öffnungszeiten: Samstag, 2. Mai, von 9.30 bis 13 Uhr (Bibliothekskafi offen), Mittwoch, 6. und 13. Mai, von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag, 13. Mai, von 14 bis 19 Uhr.

Bibliothek Obfelden Während der Frühlingsferien bis 2. Mai ist die Bibliothek am Dienstag von 17 bis 19 Uhr sowie am Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr offen. Freitag, 8. Mai, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Mittwoch, 27. Mai, 19.30 Uhr: 2. Lesekreis: Es wird über das Buch «Panischer Frühling» von Gertrud Leutenegger diskutiert.

Bibliothek Ottenbach Während der Frühlingsferien bis 2. Mai ist die Bibliothek am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr offen. Dienstag, 5. und 19. Mai, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Dienstag, 26. Mai, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach in der Bibliothek. Ein Treffen für Jung und Alt.

Bibliothek Rifferswil Während der Frühlingsferien bis 2. Mai ist die Bibliothek am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr offen. Ab Auffahrt bleibt die Bibliothek von Donnerstag, 14. Mai, bis Sonntag, 17. Mai, geschlossen.

Bibliothek Stallikon Während der Frühlingsferien bis 2. Mai ist die Bibliothek am Dienstag von 15 bis 20 Uhr offen. Am Montag, 4. Mai, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Auf dem Jubiläums-Thementisch liegen «Perlen aus unserer Bibliothek» bereit, eine Auswahl an besonderen Medien zu der 50-Jahre-Feier. Montag, 18. Mai, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin

Regina Meier (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Samstag, 30. Mai, 10 bis 14 Uhr: Jubiläumsveranstaltung und Tag der offenen Tür mit Brunchbuffet und Märchenerzählerin Rahel Roth. 10 Uhr: Türöffnung, 11 Uhr: Ansprache der Gemeinderätin Iris Geissbühler und anschliessend Eröffnung des Brunchbuffets. Um 10.30 Uhr, 11.45 Uhr und 13 Uhr ist Märchenzeit mit der Märchenfee Rahel Roth für Gross und Klein. Die Ausleih-Theke ist während des ganzen Anlasses von 10 bis 14 Uhr offen. Vom Auffahrts-Donnerstag, 14. Mai, bis Sonntag, 17. Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen. Am Pfingstmontag, 25. Mai, bleibt die Bibliothek ebenfalls geschlossen.

Bibliothek Wettswil Während der Frühlingsferien bis 2. Mai ist die Bibliothek am Mittwoch von 15 bis 19 Uhr und am Donnerstag von 15 bis 20.30 Uhr offen. Am Auffahrtsdonnerstag, 14. Mai, und am Pfingstmontag, 25 Mai, bleibt die Bibliothek geschlossen. Mittwoch, 27. Mai, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten. Mittwoch, 27. Mai, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren. Samstag, 30. Mai, 9.30 bis 10.30 Uhr: Beratung zu Fragen der Onleihe. (I.S.)

forum

Mit einem kompetenten Management die Rolle finden Nur eine lückenlose Aufklärung hilft, Kommentar im «Anzeiger» vom 21. April. Nein, Herr Schneiter! Erste Priorität ist, das Spital und dessen Organe neu aufzustellen und für die Zukunft einen kompetenten Betrieb zu si-

chern. Wenn sich die Organe nun gegenseitig alle Schuld zuweisen, sich mit Beschwerden überhäufen und sich in Vergangenheitsbewältigung suhlen sollten, geht das sicher schief. Dann kann man das Spital gleich schliessen, respektive verkaufen. Die Grundversorgung liesse sich ohne Weiteres in

Zürich und in Baar gewährleisten und «unser Spital» vielleicht da anhängen. «Unser Spital» ist «nice to have». Es muss mit einem kompetenten Management seine Rolle finden, sonst geht es recht schnell unter. Dieter Jann, Hedingen

Angriff auf das Schweizer Erfolgsmodell Auch im Jahr 2015 geht der Angriff auf das Schweizer Erfolgsmodell von Links und Rechts unvermittelt weiter. Und da es ein Wahljahr ist, hat die Intensität sogar noch zugenommen. Nach 1:12 und Mindestlohn versucht es die Linke nun mit der Erbschaftsteuerinitiative. Und redet dabei von einem liberaleren und gerechteren Steuersystem. Wo hier genau die liberale Komponente sein soll, wissen die Vertreter der linken Parteien wohl selbst nicht. Und was daran gerecht sein soll, etwas was schon mehrfach versteuert wurde, ein weiteres Mal zu besteuern, bleibt ebenfalls schleierhaft. Dass dabei die Schweizer KMU Landschaft aufs Spiel gesetzt wird, wird von den Befürwortern mit läppischen «Ausnahmebedingungen» unter den Tisch gekehrt. Worum es wirklich geht, wird offensichtlich, wenn man den Artikel in der «WOZ» von Anfang April über den Vater hinter der Initiative liest. Nämlich um den reinen Neid, dass andere mehr haben! Verdeutlichen lässt sich das gut mit einem Zitat aus diesem Artikel: «Als ich einen Freund zu Hause besuchte,

sah ich zum ersten Mal diesen unglaublichen Reichtum, in dem andere Leute leben», erinnert sich Kissling. Und diese Initiative ist bei Weitem nicht die einzig gefährliche, welche die Linken im Köcher haben. Zu nennen wäre da zum Beispiel noch die Vollgeldinitiative. Doch nicht nur von links geht der Angriff auf das Erfolgsmodell Schweiz weiter, auch von rechts – von der SVP – wird unvermittelt auf das Erfolgsmodell eingeschlagen. Hier fällt insbesondere die neuste Initiative «Landesrecht vor Völkerrecht» ins Auge. Von Seiten der SVP wird behauptet, uns werde in Form des Völkerrechtes «fremdes Recht» über unser eigenes Recht gestülpt und so dem Volk und der Schweiz aufgezwungen. Dies ist vollkommener Unsinn! Neues Völkerrecht ist für die Schweiz normalerweise nur bindend, wenn sie sich diesem unterwirft. Eine Ausnahme bilden gewisse grundsätzliche Normen, zu denen auch die zwingenden Völkerrechtsbestimmungen (Ius cogens) gehören. Und dass dies auch richtig so ist, sieht selbst die SVP und will daher die Ius-

cogens-Bestimmungen ebenfalls nicht antasten. Wieso dann diese Initiative? Wegen der ca. 1.6 Prozent der Urteile, welche die Schweiz vor dem Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verliert? Vor Gerichten gibt es immer Urteile, die jemandem nicht passen. Das ist Sinn und Zweck eines modernen Rechtsstaates! Wo kämen wir hin, wenn wir jede Institution, weil sie in einigen Fällen nicht so entscheidet, wie man es möchte, abschaffen beziehungsweise das ganze System auf den Kopf stellen würden? Es gilt – in beiden erläuterten Fällen – wieder vermehrt die Grundprinzipien unseres Landes zu würdigen, da diese die Basis für unseren Erfolg bilden und eine wichtige Stütze für Wirtschaft und Gesellschaft darstellen. Es ist in Zukunft zu hoffen, dass das demokratische Werkzeug nicht mehr zu populistischen Zwecken missbraucht, sondern für das langfristige Wohl für Bevölkerung und Staat eingesetzt wird! Alain Schwald, Nationalratskandidat der Jungfreisinnigen

Achtung! Bären im Wettswiler Wald Ein ganz grosses Dankeschön an den Künstler, der uns jeden Tag ein Lächeln aufs Gesicht zaubert mit seinen wunderschönen Skulpturen.

Einfach wunderschön. Vielen Dank von den Spaziergängern ... Conny Tanner, Stallikon


Stellenanzeiger

Möchten Sie an einer modernen und innovativen AdL-Schule tätig sein, in der ein sorgfältiger Umgang mit Heterogenität auf Team- und Klassenebene gepflegt wird? Wo Transparenz und eine gute Zusammenarbeit einen hohen Stellenwert haben? Die Primarschule Obfelden ist eine übersichtliche Schule mit rund 460 Schülerinnen und Schülern, 6 Kindergärten und 17 Primarschulklassen. Auf Beginn des Schuljahres 2015/16 suchen wir zur Ergänzung unseres Lehrerteams:

• Teamteaching- und Fachlehrperson 40 bis 50 % • Schulische Heilpädagogin/ Schulischen Heilpädagogen 50 bis 100% unserer Tagesstrukturen:

• eine Co-Hortleitung mit Diplom 50% bis 70% • eine Tagesbetreuerin/einen Tagesbetreuer ca. 20% für einzelne Morgen, Mittage und Nachmittage Ihr Profil: • Sie sind eine offene, teamfähige und initiative Persönlichkeit. • Sie sind motiviert, sachlich und verlieren nur selten Ihren Humor. • Sie haben Freude an der Arbeit mit Kindern und schätzen die Zusammenarbeit im Team. Es erwartet Sie: • Eine offene, ressourcenorientierte und integrierende Schule. • Eine strukturierte und kooperative Zusammenarbeit in einem engagierten und kollegialen Team. • Die Unterstützung einer professionellen Schulleitung und einer aufgeschlossenen Schulpflege. Sind Sie neugierig geworden? Wir freuen uns auf Sie! Weitere Informationen zu unserer Schule erhalten Sie über www.primarobfelden.ch oder persönlich von unseren Schulleitern, Hans-Ruedi Holzer und Kaspar Oettli, Telefon 044 552 18 18. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis am 3. Mai 2015 an: schulverwaltung@primarobfelden.ch oder per Post an: Primarschule Obfelden, Schulverwaltung, Dorfstrasse 65, 8912 Obfelden.


Gewerbe/Dienstleistungen

Mit Messerschleifer

Old-Jazz-Band

Maurizio Papini bereichert neu den Wochenmarkt in Affoltern. > Seite 15

«LaMarotte» begeht den «Unesco International Jazz Day» mit den «Lake City Stompers». > Seite 17

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Freitag, 24. April 2015

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Unter Europas Besten Drei Obfelder Karatekas durften an die Europameisterschaften in Polen. > Seite 21

Die Lebenskraft wecken

Gemeinsam für Biervielfalt

Kundalini-Yoga-Workshop Detox und Verjüngung mit Doris J. Bullus, Yoga-Lehrerin und Coach, am Samstagmorgen, 25. April.

13 Schweizer Brauereien schnüren gemeinsam ein abwechslungsreiches Bierpaket. Aus der Region ist das beliebte Erdmandli Zuger Amber-Bier vertreten.

Kommenden Samstag von 9 bis 12.30 Uhr bietet sich in Bonstetten Gelegenheit, beim Detox- und VerjüngungsWorkshop erste Erfahrungen mit dem Kundalini Yoga zu machen. Kundalini ist eine uralte Technik die dazu dient, die Essenz, die Lebenskraft zu wecken. Diese Energie schlummert am BasisWurzelchakra (4. Lendenwirbel) wie eine eingerollte Schlange. Kundalini setzt den Energiefluss der sieben Kraftzentren, der sogenannten Chakras, frei. Kundalini Yoga ist viel mehr als nur eine rein körperliche Praxis; es ist ein dynamisches, kraftvolles Instrument zur Ausdehnung des Bewusstseins. Die Kombination aus Yogaübungen, Mantren und Atemübungen schult den Fokus, beruhigt den Verstand und baut Spannungen ab. Die Wirbelsäule bleibt beweglich und ermöglicht mehr Flexibilität im Alltag. Das Hormonsystem wird balanciert und das gesamte System entlastet. Kundalini lässt sich spielerisch in den Alltag einfliessen – sodass man mit Freude das eigene Potenzial entfalten kann. Doris J. Bullus bietet ab 6. Mai wöchentliche Lektionen zur frühen Morgenstunde – von 6.30 bis 7.45 Uhr – an. Der Einsteig ist jederzeit möglich. Dazu braucht es keine Yoga-Kenntnisse. (pd.)

Freundlicher Empfang im Restaurant Il Giardino in Hedingen: Chef Vincenzo Viola (hellblaues Hemd) und Koch Enzo Ciambriglio, flankiert von den Kellnern Giuseppe (links) und Adi. (Bild Thomas Stöckli)

Echte italienische Küche Restaurant Il Giardino in Hedingen hat erste Gäste empfangen Nachdem der Blumenladen florena ins nebenanliegende ehemalige Treibhaus umgezogen ist, wurden die Räumlichkeiten an der Affolternstrasse 5 frei für etwas Neues: «Il Giardino» hat Vincenzo Viola sein Restaurant passenderweise genannt.

Weitere Infos unter www.balance-motion.com oder Telefon 079 416 06 23.

Italienische Restaurants gibt es im Säuliamt schon viele. Was hebt das «Il Giardino» ab? «Wir bieten richtige Italianità», sagt Geschäftsführer anzeige

Vincenzo Viola. Dafür steht auch Küchenchef Enzo Ciambriglio der ein waschechter Neapolitaner ist. Entsprechend prägen mediterrane Spezialitäten die Speisekarte: Pizze und Pasta in allen Variationen, Fisch und Meeresfrüchte. Daneben finden sich aber auch klassisch Schweizerisches wie Züri Geschnetzeltes und Cordons bleus – «natürlich hausgemacht», wie der Fünfsternekoch betont. Dazu werden Weine aus Italien und Spanien kredenzt. Am Mittag stehen den Gästen verschiedene Menüs

ab Fr. 19.50 zur Wahl. Das Besondere: Ein halber Liter Mineralwasser und der Kaffee sind im Preis inbegriffen. Rund 60 Personen finden im Parterre des Restaurants Platz, 40 weitere im Obergeschoss. Somit eignet sich das «Il Giardino» bestens für festliche Anlässe und Bankette – auch ausserhalb der Öffnungszeiten. (tst.)

Die Anzahl der Schweizer Brauereienhat sich in den letzten 30 Jahren von 34 auf beinahe 500 vervielfacht. So ist in den letzten Jahren eine fast unerschöpfliche Vielfalt an Bieren entstanden, aus welcher die Konsumenten das für sie passende Bier aussuchen können. Die unabhängigen Schweizer Brauereien (früher IG unabhängiger Klein- und Mittelbrauereien) unterstützen den Bierliebhaber beim Entdecken der vielfältigen Möglichkeiten. Sie entwickelten eine Bierkiste, welche von 13 Brauereien ein harmonisches und abwechslungsreiches Paket ergibt. Dabei wurde besonders Wert darauf gelegt, dass jeder Bierstil ein Mal, dafür aber stilecht und einzigartig vertreten ist. Auch aus der Region ist eine Brauerei vertreten. Hier hat Braumeister Urs Rüegg das beliebte Erdmandli Zuger Amber-Bier beigesteuert. Das Erdmandli Zuger AmberBier überzeugt vom bernsteinfarbig und rotgoldenen Farbton über den Duft, der an Wachholder erinnert, bis hin zum Geschmack: Dieser startet mit einem spritzig-süssem Eindruck, der dann aber Noten von Malz und Karamell weichen muss mit einem relativ kurzen Abgang. Damit passt es hervorragend zur kommenden Spargelzeit. Die ProBier Genusskiste ist ab heute Freitag, 24. April, verfügbar – dem Tag des Schweizer Bieres. (pd.)

Restaurant Il Giardino, Affolternstrasse 5, Hedingen. Dienstag bis Samstag, 10 bis 14.30 und 17.30 bis 23 Uhr. Kontakt und Infos: Telefon 044 761 20 20 oder www.ilgiardino-hedingen.ch.

Natur aufnehmen mit allen Sinnen Die bewusste Wahrnehmung von Naturlandschaften bildet ein Gegengewicht zu den oft disharmonischen Eindrücken im gestressten Alltag. Der Geruch einer Blume, der Anblick eines Sees oder Flusses, die Berührung eines Baumes oder das Barfussgehen über eine Frühlingswiese kann im wahrsten Sinne des Wortes heilend wirken. Die Natur birgt ihre Schönheit und Faszination. Um ihrer jedoch gewahr zu werden, baucht es Zeit und Achtsamkeit. Vom 1. bis 3. Mai findet eine Flusswanderung im Tessin statt. Dies ist eine leichte Wanderung, mit Qi Gong. Es bleibt genügend Zeit, die Natur wirklich zu geniessen und den Frühlingsduft einzuatmen. (pd.) Infos unter www.kraftorte-tessin.ch

Doris J. Bullus. (Bild zvg.) anzeige

oder bei Susanna Bareth, Tel. 097 811 29 59.


Kundalini Yoga

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 26. April 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Donnerstag, 30. April 14.00 Seniorennachmittag in der Chilestube, gestaltet von pro senectute: Markus Brugger zeigt alte Filme von und um Aeugst

Sonntag, 26. April 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden VDM S. Brüngger Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 26. April 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen, Pfr. U. Boller 9.30 Mitfahrgelegenheit vor der Post, bei der Kirche und vor dem Volg in Zwillikon Mittwoch, 29. April 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 26. April 10.00 Regional-Gottesdienst in Bonstetten mit Pfrn. Susanne Sauder Einweihung unserer neuen Schäfli-Herde

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 26. April 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christoph Hürlimann

Sonntag, 26. April 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Urs Boller

Sonntag, 26. April Regionalgottesdienst in Maschwanden Pfarrerin Susanne Brüngger www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag 26. April 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Ch. Hürlimann

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 26. April 09.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Christoph Hürlimann 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche: «Kling gleich der hellsten Nachtigall . . . !» Susanne Erhardt Blockflöte, Klarinette; Andreas Schlegel, Laute Jürg Tobler, Orgel Lesungen: Pfr. Markus Sahli Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Imbiss für Fr. 15.– inkl. 1 Getränk Keine Anmeldung nötig Mittwoch, 29. April, 17.00 KEIN offenes Singen während der Schulferienzeit. Donnerstag, 30. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Christoph Hürlimann

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 26. April 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. Susanne Brüngger Thema: Wie sollen wir uns Gott vorstellen? Bibelstellen: Mt. 11, 2–6 und Joh 14, 6 Orgel: Silvia Seipp Verabschiedung von Sigristin Ruth Künzi anschliessend Chilekafi Sonntag, 3. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. Andreas Fritz

Restaurant Brüelmatt, Birmensdorf ZH

Ref. Kirche Obfelden

1.-Mai-Zmorge-Brunch von 9.00 bis 11.30 Uhr

Freitag, 24. April 19.00 Concerto piccolo, Streichquartett, ref. Kirche Sonntag, 26. April 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen mit Pfr. Urs Boller, ref. Kirche Hedingen Fahrdienst Heini Eggenberger (Anmeldung bei Gaby Wittwer, Telefon 044 762 50 06)

Pro Person Fr. 21.– Kinder von 7 bis 12 Jahren Fr. 10.50

Gartenfest! Freitag, 22. Mai 2015, ab 20.00 Uhr mit em Walliser «Z’Hansruedi!»

www.kircheobfelden.ch

Verlängerung bis 02.00 Uhr!

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 26. April 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen Pfarrer Urs Boller Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Sonntag, 26. April 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfr. Christoph Hürlimann Fahrdienst: 9.10 Uhr ab Volg

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Kappel a. A.

balance & motion, 8906 Bonstetten 079 416 06 23 www.balance-motion.com

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Rifferswil Ref. Kirche Hedingen

Detox & Verjüngung Workshop Sa, 25. April von 09.00 bis 12.30 Uhr Ab 6. Mai 2015 von 06.30 bis 07.45 Uhr wöchentliche Lektionen

Sonntag, 26. April 10.00 Ref. Kirche Bonstetten Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfrn. Susanne Sauder Fahrdienst: Anmeldung, 25. April Telefon 044 700 17 75 Freitag, 1. Mai 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 25. April 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 26. April 9.00 Eucharistiefeier mit Chilekafi

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 25. April 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 26. April 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Dienstag, 28. April 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Freitag, 1. Mai 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst mit Aussetzung des Allerheiligsten im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag 25. April 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 26. April 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 26. April 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Leo Kümin

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 26. April 10.30 Eucharistiefeier

Samstag, 23. Mai 2015, ab 19.00 Uhr spielt «Renato Allenspach»

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 25. April 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 26. April 9.45 Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger Kinderferienprogramm 19.00 Worship-Gottesdienst Montag, 27. April 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 26. April 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort Mittwoch, 29. April 19.30 Ausserordentliche Bezirksversammlung mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 25. April 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Sonntag, 26. April 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 26. April 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 26. April 10.30 Gottesdienst Nehemia 2, 11–20 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Grosses Salatbuffet! Herrliche Grillspezialitäten! Bei jedem Wetter! Garten überdacht! Platzreservierungen Telefon 044 737 35 50 Voranzeige: Sommerferien vom 18. Juli bis 9. August 2015

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten Muttertagsfahrt inkl. Mittagessen Sonntag, 10. Mai 2015 10.00 Uhr

Fr. 77.–

Grindelwald Dienstag, 19. Mai 2015 9.30 Uhr

Fr. 38.–

Stein am Rhein Freitag, 5. Juni 2015 10.00 Uhr

Fr. 38.–

Furka-Dampfbahn Fr. 115.– inkl. Kaffee und Gipfeli, Mittagessen und Dampfbahnfahrt Donnerstag, 9. Juli 2015

Ferienreisen Serfaus DZ/HP Fr. 610.– 30. Juni bis 3. Juli 2015 Kärnten DZ/HP Fr. 780.– 24. bis 28. August 2015 Seefeld DZ/HP Fr. 880.– 21. bis 26. September 2015 Salzburgerland – Adventsfahrt DZ/HP Fr. 615.– 30. November bis 3. Dezember 2015 Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 460.– inkl. Konzert Ösch’s die Dritten und Die Amigos 8. bis 10. Dezember 2015

www.aemtler-car.ch

Mai-Programm 2015 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 767 58 94 Mittwoch, 6./13./27. Mai FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: MZG Büelstr. 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.35 Uhr Donnerstag, 7. Mai 2015 WANDERUNG Züberwangen–Niederhelfenswil Wanderzeit: ca. 3½ Std. 6.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Florian Püntener 044 761 39 19 Mittwoch, 20. Mai 2015 SENIORENREISE nach Schaffhausen Anmeldeschluss: 13. Mai Auskunft: Marcel Ineichen 044 760 44 02 Donnerstag, 21. Mai 2015 BERGWANDERUNG Randen Wanderzeit: 4½ Std. 7.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpfl. Hasenbuckhütte, Feuerstelle + Getränke Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 84 43 Donnerstag, 21. Mai 2015 SPAZIERGRUPPE: Baldeggersee Spazieren: 1½ Std. 8.35 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./evtl. Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Donnerstag,28. Mai 2015 MITTAGSTISCH 11.15 Uhr Rest. Rosengarten Fr. 17.–. An-/Abmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Organisation: Pro Senectute Infos: Ria Lüssi, 044 761 81 65


Gewerbe

Freitag, 24. April 2015

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Käse in Kombination mit Fleisch, Fisch und Wein Einmaliges Vergnügen im Restaurant Central in Affoltern Am 29. April, um 19 Uhr führen Rolf Beeler, Maître Fromager, und Ruedi Müller von Mü’s Vinothek durch einen interessanten Anlass im Restaurant Central in Affoltern.

Neuzugang auf dem Wochenmarkt: Messerschleifer Maurizio Papini. (Bild zvg.)

Messerschleifer am Wochenmarkt Maurizio Papini kommt alle 14 Tage Ob Scheren, Messer, Werkzeug oder Rasenmäher, Maurizio Papini schärft alle Klingen. Jeden zweiten Samstag ist der gelernte Messerschleifer mit eigener Feinschleiferei in Urdorf am Wochenmarkt Affoltern präsent,

das nächste Mal morgen Samstag, 25. April. (tst.) Wochenmarkt Affoltern, samstags 8 bis 12 Uhr

Rolf Beelers Berufung ist seit je, dem Schweizer Käse seine Stellung zurückzugeben. Schweizer Rohmilchkäse, der durch seine Qualität und sein Aroma überzeugt. Jeder einzelne seiner Käse wird von ihm persönlich beim Produzenten ausgewählt. «Rohmilch» ist Bedingung», sagt Rolf Beeler. Der Käse sei einfach besser, gesünder und ist ein echtes, lebendiges Landwirtschaftserzeugnis, das sich mit dem Alter verändert und an Reife gewinnt – genauso wie guter Wein. In Kombination mit Fleisch, Fisch und exzellentem Wein kommt der Käse noch besser zur Geltung. Dieses Erlebnis am Mittwoch, 29. April, sollte man sich nicht entgehen lassen.

auf dem Marktplatz beim Gemeindehaus in Affoltern.

Reservierung unter Telefon 044 761 61 15.

Rolf Beelers Berufung ist seit je, dem Schweizer Käse seine Stellung zurückzugeben. (Archivbild)

Der Baumfäller für ganz spezielle und schwierige Fälle Mathias Sidler feiert das 25-Jahre-Betriebsjubiläum Um in urbanen Gebieten und nahe bei Gebäuden stehende Bäume zu fällen, sind nicht nur spezielle Vorkehrungen, sondern auch das richtige Werkzeug nötig. Das Ein-Mann-Unternehmen Mathias Sidler ist auf diese gefährliche Arbeit spezialisiert. Wer durch das Tor zum Werkplatz der Firma von Mathias Sidler in Zwillikon geht, sollte nicht gerade an einer Hundephobie leiden. Die drei Labradormischlinge, Kaja, Aischa und Miley begrüssen den Besucher ziemlich stürmisch und mit lautem Gebell. Zwar zeigen sie mit heftigem Schwanzwedeln, dass keine Gefahr besteht. Auf dem Werkplatz von Mathias Sidler, stehen ein Traktor mit Frontzange, ein Hubstapler und diverses anderes schweres Gerät und beweisen, dass der Einzelunternehmer Sidler sich beruflich nicht mit Streichhölzern befasst. Er arbeitet im Gegenteil meist mit grossen Baumstämmen und dies vor allem in schwierigem, anspruchsvollem und urbanem Gelände. Er ist Spezialist für das Fällen von Bäumen in engbebauten Gebieten und überall dort, wo die Stämme ganz gezielt fallen müssen. Selbstverständlich ist er auch bestens ausgerüstet, um Bäume im Volumen zu reduzieren oder auch zurückzuschneiden, ohne dass das Wachstum darunter leidet.

Der Spezialholzfäller Sidler traf in den letzten 25 Jahren schon einige schwierige Situationen an. So sah er sich in Wettswil einmal gezwungen, für das Fällen eines grossen Baumstammes einen Helikopter einzusetzen. Mathias Sidler bietet neben dem Fällen auch eine umfassende Baumpflege an und verkauft Cheminéeholz fein oder gröber gespalten auch abgepackt in Schachteln. Der gelernte

Landwirt begann vor 25 Jahren bescheiden mit einem Militärhaflinger, im Laufe der Jahre gewann er grosse Erfahrung im Fällen von Bäumen. Heute ist er mit den neuesten Geräten ausgerüstet und auf seinem Scheunendach betreibt er eine 240 m² grosse Fotovoltaikanlage. (mm) Mathias Sidler, Holzerei, Baumpflege, Brennholz, Ottenbacherstrasse 12, Zwillikon, 079 254 64 24.

Ayurveda – ruhig und erholt nach einer Behandlung. (Bild zvg.)

Genuss für alle Sinne Ayurvedatage im wohlum, Rossau

Spezialholzfäller Mathias Sidler und seine drei Werkhofbewacher. (Bild: Martin Mullis)

So nah zu geniessen ist Ayurveda, die vedische Therapieform und Philosophie vom fernen Indien, die auch bei uns seit Längerem sehr beliebt ist. Ein Genuss für alle Sinne versprechen die traditionellen wohlum-Ayurvedatage dieses Jahr zu werden. Wer sich selbst einen Tag schenken will, wird staunen wie ruhig und erholt sie/er nach Hause geht. Mit maximal vier Gästen pro Tag ist eine entspannte Atmosphäre garantiert. Zwischen Yoga, Essen und Behandlungen bleibt viel Zeit sich im Garten, im Liegestuhl oder in der Hängematte auszuruhen. Zudem ist die Umgebung ideal für Spaziergänge. Wer mehr über die ayurvedische Küche wissen möchte, kann Trudi Bühler

Tipps und Rezepte entlocken und dabei die unterschiedlichen Gewürze und Düfte schnuppern. Die beiden Therapeutinnen Hanny Knecht und Sophie Frey verwöhnen die Gäste mit einer vierhändigen ÖlSynchronmassage und einem Stirnguss sowie einem Klangschalenabschluss. Das erfahrene Ayurveda-Team betreut und begleitet durch den Tag, damit der Gast die Zeit vergessen und im vollen Genuss für alle Sinne schwelgen kann. (pd.) Ayurvedatage vom 11. bis 14. Juni, Anmeldung bis 10. Mai an Sophie Frey, Tel. 079 390 62 60 oder sophiefrey@bluewin.ch, Weitere Infos unter www.wohlum.ch.

Für Gesundheit und Wohlbefinden Um sich «gsund und zwäg» zu fühlen, braucht es mehr als nur das Fehlen von Symptomen. Man möchte sich auch wohl fühlen im Körper, im Umfeld, bei der Arbeit und in den Beziehungen. Damit die Energien im Körper gut fliessen können, ist es wichtig, ihn gut zu versorgen mit optimaler Nahrung, sorgfältiger Pflege und aufmunternden, zufriedenen Gedanken. Wenn erste Symptome auftauchen oder wenn es weh tut, wird man darauf aufmerksam gemacht, dass etwas nicht mehr optimal läuft. Man kann das ignorieren, oder sich damit befassen, was es zu beachten gilt. Oft sind

es auch «psychische Altlasten» wie negative Glaubenssätze, die am Gesundsein hindern. Diese gilt es zu erkennen und zu verändern. Auch auf diesem Weg kann Marianne Schumacher gerne begleiten. Sie berät mit langjähriger Erfahrung in der Informations- und Energiemedizin. Mit modernen Analysegeräten (NLS) ist sie in der Lage, Organe, vor allem auch das Herz, zu scannen. Anhand von verschiedenen Symbolen und Grafiken erstellt sie eine Analyse über den Gesundheitszustand. Im gemeinsamen Gespräch findet man heraus, welche Massnahmen im konkre-

Marianne Schumacher. (zvg.)

ten Fall am besten eingesetzt werden. Um sich und ihre Arbeitsweise persönlich vorzustellen, lädt Marianne Schumacher am Mittwoch, 29. April, 19.30 Uhr zum Vortrag ins ref. Kirchgemeindehaus Affoltern.

gsund und zwäg gmbh, Marianne Schumacher, Zeughausstrasse 13, Affoltern, 044 761 31 63. Infos: www.gsundundzwaeg.ch.

Neu im wohlum: BodyTalk Seit April 2015 neu im wohlumTeam mit dabei ist Susette Haegi, zertifizierte BodyTalk-Anwenderin. BodyTalk führt zur inneren Weisheit, den Blockaden und Emotionen. Diese können so erkannt und gelöst werden und es zeigt sich ein Weg zu Ruhe, Erholung, Gesundheit und Balance. Vor allem bei chronischen und akuten Schmerzen, Stress, Migräne und Depressionen, bei Allergien, Schlaf- und Stoffwechselstörungen

erweist sich BodyTalk als schmerzfreie, nicht invasive Anwendungsform, um Körper, Geist und Seele wieder in Balance zu bringen – ohne Medikamente und ohne Nebenwirkungen. Susette Haegi freut sich, am neuen Ort Kunden zu behandeln. (pd.) Kennenlern-Aktion im April und Mai 2015: BodyTalk Balance für 80 statt 120 Franken. Mehr Infos unter www.haegi-bodytalk.ch oder www.wohlum.ch/susettehaegi.


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Veranstaltungen

Freitag, 24. April 2015

agenda

Freitag, 24. April Affoltern am Albis 14.00-15.15: Qi Gong im Frühling. Ruhe und Kraft finden - jetzt anmelden. Auskunft/Anmeldung Monika Klauser 079 758 74 89. Katholisches Pfarreizentrum. Seewadelstrasse 13.

Obfelden 19.00: Concerto Piccolo No. 3: mit Sylvie Chopard, Streichquartett «Accoeur». Dauer 30 Min. Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

Samstag, 25. April Aeugst am Albis 13.30-17.00: «MusicWonder» Roadshow: Was ist mit heutiger Technik in der Musikwiedergabe möglich? Öffentliche Hörvorführung mit Apéro durch Ralph Kradolfer. Restaurant Eichhörnli. Sonnenbergstrasse 1.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und italienische Köstlichkeiten, frische Pasta, Handwerk und Geschenkartikel. Marktplatz. 10.00: Bibliothekseinführung und Infos zur Regionalbibliothek. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Bonstetten 08.30-16.30: Tag der offenen Tür mit grosser Festwirtschaft, Eröffnung der neuen Aussenverkaufsflächen, Führung durch das Center, Eröffnung des Kinderspielplatzes, Hüpfburg und Ponyreiten für Kinder. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG. Am Lochenweiher 16.

Mettmenstetten 10.00-21.00: Frühlingsfesttage: 10-16 Uhr: Tag der offenen Tür. Benefizflohmarkt, Festwirtschaft mit Gartenkaffee, Kinderreiten und Kutschenfahrten. 16.15 Uhr Live Spots: Spannende Aufbrüche -live erzählt. 20 Uhr offener Vortrag: «Herausforderung Glaube-Identität ist gefragt» mit Heiner Henny, Liestal. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Obfelden 13.30: Obmännerversammlung der Veteranenvereinigung des Zürcherischen Turnverbandes. Mehrzweckhalle Zendenfrei.

Wettswil 20.00: Old Time Jazz «Louisiana Hot Seven», Abendessen ab 18.30, Reservierung: Tel. 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.

Den Wesen der Märchenwelt begegnen Moorwald in Rifferswil für Kinder und Eltern «Geschichten, die das Seleger Moor erzählt» nimmt mit in die geheimnisvollen, schattigen Wälder und stillen, sonnendurchfluteten Lichtungen, wo noch Fabelwesen leben, die uralt sind, die den Menschen vieles vermitteln. Und wenn man ihnen gut zuhört, dann kommt man verzaubert und glücklich und mit dem wiederbelebten Sinn für das Wunder, das das Leben eigentlich ist, wieder aus dem Seleger Moor in den Alltag zurück. Der Moorwald in Rifferswil ist von fantastischen Naturgeistern, Märchenfiguren und vielen anderen Bewohnern bevölkert. Kinder und Eltern

für Kinder. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG. Am Lochenweiher 16.

Vreni Zürcher, Tel. 044 764 07 62. Treffpunkt Parkplatz Chratz.

Mettmenstetten Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche mit «Kling gleich der ersten Nachtigall . . . !», Susanne Erhardt, Blockflöte/Klarinette, Andreas Schlegel, Laute, Jürg Tobler Orgel. Lesung: Pfr. Markus Sahli. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

14.30-17.00: Frühlingsfest: Offener Nachmittag für Senioren mit Musik, Kaffee und Kuchen. Ermutigungen aus Gottes Wort zum Thema: Glaube trägt durch! Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Dienstag, 28. April

Mettmenstetten

Bonstetten

09.30-16.30: Frühlingsfest: Sonntag im Güetli mit Buurezmorge, verschiedene Referate, Suppenzmittag und Zvieri und Kinderattraktionen. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

06.20: Anspruchsvolle Wanderung: Von Mastrils auf den Pizalun hoch über dem Rheintal und weiter ans Tagesziel Bad Ragaz. Wanderzeit 5½ Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, Tel. 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Rifferswil 07.00-10.00: «Vögel beobachten», ein Erlebnistag für die ganze Familie. Die Parkbewohner der luftigen Höhe wie Amseln, Drosseln, Finken, Stare, Meisen und Spechte erkunden, Stimmen deuten und erkennen. Führung durch den Park bei jeder Witterung, entsprechende Kleider und evtl. Feldstecher mitbringen. Teilnahme kostenlos. Park Seleger Moor.

Montag, 27. April

Bonstetten

Hausen am Albis

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Kobold und andere Waldbewohner

Im wunderschönen Moorwald, gleich hinter dem Hügel von Rifferswil, fand man eine sagenumwobene «Schatztruhe» in der Nähe eines Seerosenteiches im Seleger Moor. Die alte Holztruhe wird bis heute von einem Kobold namens «Moorli» und deren Waldbewohner im Farngarten beschützt. Wer wissen möchte, was die Schatztruhe verbirgt, besuche den Park Seleger Moor in Rifferswil. Kinder ermüden bald, erholen sich aber auch wieder schnell. Die Hälfte der Wanderzeit sollte man daher den Pausen widmen. (BäS) «Moorli» in seinem Element. (Illustration Stefan Mino Bächler)

Sonntag, 26. April 10.00-16.00: Tag der offenen Tür mit grosser Festwirtschaft, Eröffnung der neuen Aussenverkaufsflächen, Führung durch das Center, Eröffnung des Kinderspielplatzes, Hüpfburg und Ponyreiten

werden bei ihrem Rundgang mit verschiedenen Informationsposten unterhalten. Das 120 000 m² grosse Zauberreich, umgeben von Seerosen, Teichen, Millionen von Rhododendrenblüten, der Gesang der Vögel und die Magie des Waldes, wirkt verzaubernd.

07.30: Seniorenbergwanderung Haldenberg, gute Wanderausrüstung. Mit PW nach Bad Ragaz, Herrenboden-Vilters-Bad Ragaz. Wanderzeit 5¼ Std. Distanz 16,5 km. Auf-/Abstieg je 650 m. Anmeldung:

Mittwoch, 29. April Kappel am Albis 17.15: KEIN offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel.

Donnerstag, 30. April Affoltern am Albis 11.15: Mittagstisch. 17 Franken. An-/Abmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42. Organisation: Ortsvertretung Pro Senectute. Restaurant Rosengarten. 18.30: Donnerstag-Abendrennen des Radrennclubs Amt. Weitere Info www.rrc-amt.ch. 8- bis 60-Jährige, Kategorien U11, Frauen bis Elite am Start, kleine Festwirtschaft. Lindenmoosstrasse.

Mehr Freude mit Kindern «Starke Eltern – starke Kinder» Basiskurs für Eltern von Kindern im Alter zwischen ca. zwei und zwölf Jahren im Familienzentrum Bezirk Affoltern.

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Mai.

Affoltern am Albis Am 5. Mai, von 19.30 bis 22 Uhr, startet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein vierteiliger Kurs, in dem Teilnehmende unter der Anleitung von Irene Rohrer (Psychologin, Familienfrau und zertifizierte SE-SK Elternkursleiterin) ihre Erziehungskompetenzen erweitern und ihr Selbstvertrauen in der Rolle der Eltern stärken. In Kurzinputs, Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeiten und praktischen Übungen werden im Kurs unter anderem Themen wie Wertvorstellungen, Erziehungsziele, Kommunikation und Gefühle von Eltern und Kindern besprochen. Weitere Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmelden bis 28. April über die Homepage oder Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag,

Galerie 100, Zürichstrasse 100: «Krajolo»: Johann Kralewski, Maler und Bildhauer, IslisbergLocarno, Zeitgenössische Kunst. Do/Fr, 13-18 Uhr, Sa, 10-15 Uhr. Bis 30. April. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KiA: Paul Vladimir Wandeler - Druck, Zeichnung, Malerei. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 15-18. Bis 26. April.

Rifferswil Park Seleger Moor: Das grösste Blütenparadies, die grösste Rhododendren- und Azaleensammlung der Schweiz, ausserdem Pfingstrosen, Seerosen, Farngarten. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr.

sonst Anrufbeantworter).

Agenda-Einträge

Die nächste Agenda erscheint wegen 1. Mai am Donnerstag, 30. April. Veranstaltungshinweise daher bitte

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Lake City Stompers». Bar offen ab 18.30 Uhr. Info unter www.lamarotte.ch, reservieren unter 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

bis spätestens Montag, 27. April, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch

marie Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof Treffpunkt).

Hausen am Albis 20.30: Musikband «yelva», mit Lea Sonderegger. Barbetrieb. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Bonstetten 07.45: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Aarau-Erlinsbach-Aarau. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Rose-

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Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.


Veranstaltungen

Freitag, 24. April 2015

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«Jazz Day» mit den «Lake City Stompers» Die nächste Woche im Kellertheater LaMarotte, Affoltern Die Jazzmusik war eine der ersten Formen populärer Musik, die sich global verbreitete. Jazz eröffnete nahezu allen Sparten der Musik neue Möglichkeiten und verbindet bis heute Menschen über alle kulturellen Grenzen hinweg. Wie keine andere Musikrichtung steht der Jazz für ein Lebensgefühl, das von der Suche nach Freiheit geprägt ist. Die Unesco hatte 2011 den 30. April zum «International Jazz Day» ausgerufen. Er wurde Ende April 2012 erstmals begangen. Ziel des Gedenk- und Aktionstages ist es, an die künstlerische Bedeutung des Jazz, an seine Wurzeln und seine weltweiten Auswirkungen auf die kulturelle Entwicklung zu erinnern.

Jazz verbindet Kulturen Entstanden ist der Jazz um 1900 in den Südstaaten der USA. Ein Zentrum des Jazz war die Hafenstadt New Orleans. In diesem Schmelztiegel verbanden sich der afroamerikanische Blues,

Worksong und Gospel mit verschiedenen Musikstilen der Karibik und mit der Marsch- und Tanzmusik der europäischen Einwanderer. Im Laufe des 20. Jahrhunderts breitete sich der Jazz über die neuen Massenmedien Radio und Schallplatte über alle Kontinente aus. Er beeinflusste andere Musikgenres. Jazz entwickelte sich zu einer universellen Musikform, die Musikelemente verschiedener Kulturen in aller Welt verband. Entsprechend wurde der Jazz auch schon als «Globale Dorfmusik» bezeichnet. Für alle Stilrichtungen des Jazz waren Improvisation und Spontaneität zentrale Elemente. Jazzbühnen wurden zu Foren für freie Meinungsäusserung, für Toleranz und respektvollen musikalischen Dialog – ohne Unterschied von Rasse, Religion oder nationaler Herkunft.

Strutin’ with Some Barbecue Die Jazzmusik spielte auch in der Frauenbewegung in den Vereinigten

Staaten eine bedeutende Rolle. Vor den 1920er-Jahren waren die populären Musikbühnen fast ausschliesslich männlichen Künstlern vorbehalten. Die Jazzbühnen verschafften Frauen erstmals Zugang zur Musikindustrie und eröffneten ihnen die Chance, als Sängerinnen Karriere zu machen. Lil Hardin zum Beispiel war eine der ersten bedeutenden Pianistinnen, Komponistinnen und Bandleaderinnen in der Frühzeit des Jazz. Mit ihrem Song «Struttin’ with some barbecue» feierte ihr Mann, Louis Armstrong, grosse Erfolge.

Jazz Day im «LaMarotte» mit einem «Extra» Auch in der Schweiz ist der Jazz Day zu einem festen Bestandteil der Kultur-Agenda geworden. Über 30 namhafte Jazzclubs in der ganzen Schweiz feiern seit 2012 jeweils am 30. April das verbindende Element des Jazz. Da ist selbstverständlich auch «LaMarotte» im Rahmen der Reihe «Jazz am

Donnerstag» dabei und zwar mit der Schweizer OldJazz-Band «Lake City Stompers» Der Song «Struttin’ with some barbecue» und andere Titel aus der Zeit des Old Jazz, aber auch groovender Blues «Lake City Stompers» von links: Alexander Bucher, Fraschi und swingender Emmenegger, Dizzy Lukes, Hans Schläpfer, Rolf Albisser New Orleans gehö- und Alfred Baranowski. (Bild zvg.) ren natürlich ins Zum «Extra»: Ab 18.30 Uhr – bei Repertoire der Stompers. Vor 50 Jahren in Luzern gegründet, zählt diese hoffentlich schönem Wetter – gibt es Formation heute zu den bekanntesten Barbecue und diverse Salate zu geniesJazzbands der Schweiz. Seit der Band- sen. Tische und Bänke rings um das Gründung haben die jeweiligen Mit- Kellertheater laden vor dem Konzert glieder ihre Zuhörerinnen und Zuhö- zum Verweilen und Plaudern ein. (pz) rer mit ihrer lebensfrohen Kunst begeistert. Sechs Musiker bilden die ak- Donnerstag, 30. April, Bar ab 18.30, Musik tuelle Besetzung, und man bewundert ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Barbecue auch heute die Virtuosität und Verve und Salate ab 18.30 Uhr, 15 Franken. dieser Gruppe. Sie vermittelt heiss ge- Reservierung unbedingt empfohlen unter liebte Musik – den «Old Jazz». www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Junges Streichquartett in Obfelden Concerto piccolo Nummer 3 mit «Accœur» Am Freitag, 24. April, entführt das Streichquartett «Accœur» Konzertbesucher in eine andere Welt und präsentiert ein vielseitiges Programm. Um 19 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden.

Idylle in Rossau: Das Güetli lädt zu Frühlingsfesttagen ein. (Bild zvg.)

Offene Türen im Güetli Rossau Frühlingsfesttage von Samstag bis Montag Mit einem breiten Spektrum von Angeboten lädt das Güetli ein zum Besuch. Der Gutsbetrieb mit Gärtnerei steht zur Besichtigung bereit, es locken Attraktionen für die ganze Familie. Ab 8 Uhr ist der Güetli-Laden geöffnet. Im Angebot stehen Blumen, Bio-Setzlinge, Hofprodukte und eine ganze Reihe von originellen Geschenkartikeln. Der grosse Benefiz-Flohmarkt startet um 10 Uhr, ebenso der Direktverkauf aus den Treibhäusern. Kinder erleben auf dem Bauernhof-Spielplatz, bei den Lämmern oder beim Ponyreiten Besonderes. Treffsicherheit wird beim Büchsenwerfen oder Bogenschiessen geübt. Nach einem kreativen Fotoshooting kann ein witziges Erinnerungsfoto direkt nach Hause mitgenommen werden. Wer die gemütliche Tour vorzieht, geniesst eine Kutschenfahrt durchs Grüne oder verweilt im Gartenkaffee. Für das leibliche Wohl ist umfassend gesorgt. Feines vom Grill, Pizza, Pommes, Kuchen, Glace oder Häppchen vom Frühlingsbuffet stillen Gluscht und Hunger. Alphornklänge beschallen das bunte Treiben. Interessierte erhalten in einer 20minütigen Multimedia-Präsentation Informationen über den Hintergrund und die Tätigkeiten des Güetli. Ebenso gibt der Betriebsrundgang einen Blick

hinter die Kulissen. Im Anschluss an den Verkauf sind ab 16.15 Uhr im grossen Saal persönliche Statements zu hören. Menschen erzählen, wie sie durch den Glauben zu neuem Aufbruch fanden. Die kostenlose Abendveranstaltung beginnt um 20 Uhr. Heiner Henny, Unternehmer aus Liestal, spricht zum Thema «Herausforderung Glaube – Identität ist gefragt!»

Leibliche und geistliche Stärkung Am Sonntag wird zu einem Tag der Gemeinschaft eingeladen. Sowohl Angemeldete als auch spontane Gäste sind zu einem Buure-Zmorge um 9.30 Uhr willkommen. Auf dem Programm stehen Referate und persönliche Erfahrungen zum Tagesmotto «Auf den Glauben kommt’s an!» Mitarbeiter berichten, wie ihnen der Glaube in Form einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus Grundlage bietet in den Herausforderungen des Alltags. Musik und Singen schmücken das Zusammensein aus. Auch Kinder kommen voll auf die Rechnung. Mit dem Seniorennachmittag am Montag, von 14.30 bis 17 Uhr, finden die Festtage ihren Abschluss. Übrigens: Der Flohmarkt wird veranstaltet vom jugendlichen Team des «Brocki Rossau», das jeden Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet ist und mit dem Erlös ein Jugendzentrum in der Slowakei unterstützt. (pd.)

Die vier jungen Frauen kennen sich bereits seit vielen Jahren und hatten ursprünglich die Absicht, gemeinsam Strassenmusik zu machen. Zum Strassenauftritt kam es bis anhin nicht, dafür gründeten sie im letzten Sommer das Streichquartett «Accœur» und haben seither schon diverse Anlässe musikalisch bereichert. Mit Sylvie Chopard, Musikstudentin in Luzern, hat das Quartett eine hervorragende musikalische Leitung und erste Geige. Veronica Füglister spielt die zweite Geige, Salome Brang vervollständigt den Klang mit ihrer Bratsche und Ursula Bodmer sorgt mit dem Cello für den «richtigen Boden». Mit ihrer Liebe sowohl zur klassischen als auch zur modernen Musik werden die Musikerinnen mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire für eine kurzweilige halbe Stunde sorgen. Das Programm reicht von klassischen Klängen von W. A. Mozart über

Die Musikerinnen von links: Veronica Füglister, Sylvie Chopard, Salome Brang, Ursula Bodmer. (Bild zvg.)

mit möchte das Quartett Zuhörerinnen und Zuhörern zum Auftakt ins Wochenende den nötigen Schwung verleihen und sie mit Streicherklängen verzaubern! «Accœur» freuen sich auf interessierte Konzertbesuchende, anschliessende Gespräche und neue Begegnungen. Die Kurzkonzertreihe Concerti piccoli steht unter Leitung von Angela Bozzola und unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. (pd.) Streichquartett «Accœur»,

J.S. Bach und G. Bizet bis hin zu jazzigen Klängen von Leroy Anderson. Da-

Freitag 24. April, 19 Uhr, ref. Kirche Obfelden. Eintritt frei, Kollekte.

Oscars für beste Regie und Darstellerin Jane Darwell «The Grapes of Wrath» – Spezialvorstellung in Zug Diesen Frühling zeigen die Zuger Kinos drei Meisterwerke aus der Blütezeit des klassischen Hollywood – mit Einführung. Das zweite ist «The Grapes Of Wrath», am Mittwoch, 29. April, um 20 Uhr im Kino Gotthard. Wie zahlreiche andere Familien im «Dust Bowl» Oklahoma werden die Joads während der amerikanischen Wirtschaftskrise von ihrem Land vertrieben. In einer zum Camper umgebauten Rostlaube ziehen sie nach Westen ins gelobte Land Kalifornien, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Obwohl sich die grossen Hollywoodstudios normalerweise von realistischen Darstellungen aktueller gesellschaftlicher Missstände fernhiel-

ten, produzierte Darryl F. Zanuck, der Chef von 20th Century Fox, die Verfilmung von John Steinbecks umstrittener Migrantensaga höchstpersönlich. Allen zensurbedingten inhaltlichen Abschwächungen zum Trotz gilt «The Grapes of Wrath» als Kulmination der sozialkritischen Hollywoodfilme der Dreissigerjahre und gilt heute noch als gelungene Literaturverfilmung.

Make-up vom Set verbannt Dies liegt vor allem an den stilisiertdokumentarischen Bildern von Kameramann Gregg Toland und der unaufgeregten Inszenierung des damals noch liberal eingestellten John Ford, der – entgegen der damaligen Praxis – grosse Teile des Films an Originalschauplätzen drehte und Make-up

vom Set verbannte. John Ford war ein Meister darin, mit grossen Schauspielensembles in einfachen Geschichten die universellen Fragen des menschlichen Zusammenlebens herauszuarbeiten. Noch heute orientieren sich so unterschiedliche Filmemacher wie Steven Spielberg oder Clint Eastwood an seinem Werk. Fords Inszenierungsstil wird in der Einführung ebenso zur Sprache kommen wie Henry Fondas Image, die dokumentarisch-expressionistische Beleuchtung des Kameramanns Gregg Toland und Fords Vorliebe für Folksongs als Filmmusik. (pd.) «The Grapes Of Wrath», Spezialvorstellungen mit Einführung am Mittwoch, 29. April, 20 Uhr im Kino Gotthard, Gotthardstrasse 18, Zug. Reservieren unter Telefon 041 726 10 02 oder www.kinozug.ch.


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publireportage


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Sport

Freitag, 24. April 2015

Auf Punktejagd im Tessin Der FCWB trifft am Sonntag auf das Team Ticino U21

Das Team Koach freut sich in Wallisellen über den ersten Rang in der Teamwertung. (Bild Marianne Räss)

Glanzvoller Start als Herausforderung Team Koach führt in der Teamwertung Besser hätte der Start in die neue Saison nicht erfolgen können. Trotz der Abwesenheit von Vorjahres-Gesamtsieger Philipp Koutny, für den in dieser Saison die Ironman-Weltmeisterschaften im Vordergrund stehen, hat das Team Koach beim Walliseller Triathlon die Teamwertung gewonnen – und ist nun das Team, das gejagt wird. Der Triathlon Wallisellen zählt in dieser Saison erstmals zum Triathlon Circuit. Der starke Wind auf der Velostrecke stellte eine besondere Herausforderung dar. Das Team Koach trat mit 15 Athletinnen und Athleten an, die allesamt das Ziel erreichten und die Breite des Teams eindrücklich zeigten. Martin Welti, bereits im Vorjahr einer der Leistungsträger, zeigte mit dem 2. Rang, dass auch in diesem Jahr mit ihm zu rechnen ist. Barbara Grüter als 3. ihrer Altersklasse schloss nahtlos an

Ein Punkt zum Start Die Hornussergesellschaft Obfelden unterlag vergangenen Sonntag im ersten Meisterschaftsspiel der Saison 2015 gegen Schoren B. Zu Hause konnte Obfelden mit nur 13 Mann und einem Junghornusser (Vollbestand wären 18 Mann) empfangen. Bei strahlend blauen Himmel musste Obfelden als Heimmannschaft anschlagen. Die Ämtler zeigten eine sehr gute Schlagleistung. Schoren B bekundete Mühe, den Hornuss frühzeitig zu erkennen. Sie mussten sich im ersten Durchgang den letzten Streich schreiben lassen (1 Nummer). Aber auch die Heimmannschaft hatte ihre Mühe, den Hornuss zu erkennen, es gab eine Nummer nach der anderen. Schoren B kam im Ries mit den äusseren Bedingungen besser zurecht und hatte am Spielende 3 Nummern, Obfelden ganze 8 Nummern. Dank der besseren Schlagleistung (780:772) konnte Obfelden einen Punkt retten. Schoren B bekam zwei Punkte. Einzeln erzielte Reto Binggeli mit 76 Punkten ein Topresultat, gefolgt von Walti Müller, 67 Punkte, und Hans Binggeli, 63 Punkte. (PF)

ihre letztjährige Serie von Podestplätzen an. Weitere Top-Ten-Klassierungen erzielten Christian Fässler und Pascal Preisig. Coach Kurt Müller zeigte sich sehr zufrieden mit dem Start in die hiesige Wettkampfserie. Er ist überzeugt, dass sein Team über genügend Substanz verfügt, um gleichzeitig in der Schweiz und in den globalen Ironman-Wettkämpfen vorne mit dabei zu sein. Mit Blick in die Zukunft unterstrich er den 5. Platz des 15-jährigen Raphael Arnold. Er will den Junior, dem er ein grosses Potenzial zubilligt, behutsam aufbauen. Das sonnig-kühle Frühlingswetter vom Sonntag bot auch die Gelegenheit zu guten Marathon-Zeiten. Von Kurt Müllers Schützlingen finishte je einer den Marathon in Zürich und in Bonn. Remo Ratschob erreichte in Bonn im beachtlichen 2:50 Stunden den fünften Platz. (tk.) Weitere Infos unter www.kmsportcoaching.ch.

Zum dritten und letzten Mal muss der FC Wettswil-Bonstetten in dieser Rückrunde ins Tessin reisen. Diesmal heisst der Gegner Team Ticino U21 und erneut kämpft das andere Team um den Klassenerhalt. ................................................... von oliver hedinger Im Gegensatz zum FC Lugano, der in der Challenge League an der Tabellenspitze liegt, kämpft dessen Nachwuchs in der Gruppe 3 der 1. Liga gegen den Abstieg. Aktuell liegt das Team Ticino U21 zusammen mit Kantonsrivale Taverne auf einem Abstiegsplatz. Mit aktuell 17 Punkten fehlen aber nur zwei Punkte auf den rettenden zwölften Platz, den derzeit Seuzach einnimmt. Mit einem vollen Punktgewinn gegen den Leader, könnte das Team von Trainer Ortelli einen wichtigen Schritt nach vorne machen. In der Rückrunde konnten die Youngsters allerdings nur selten ihr Können unter Beweis stellen. Dem Sieg im Keller-Duell gegen Taverne und zwei Unentschieden stehen drei Niederlagen gegen die TopTeams GC, Mendrisio und Muri gegenüber. Die Tordifferenz allein aus diesen drei Niederlagen ist mit 0:12 vernichtend schlecht.

Dosch-Elf mit viel Sicherheit Der Sieg gegen Seuzach am letzten Spieltag hat gezeigt, dass Trainer

Martin Dosch die Akteure auch auf Spiele gegen Teams aus der hinteren Tabellenregion optimal einstellen kann. Obschon Seuzach zu Beginn gut mitspielte, gerieten die Ämtler kaum je in Gefahr, das Spiel zu verlieren. Am kommenden Sonntag im Tessin muss der FCWB wegen Gelb-Sperren auf Captain Buchmann sowie die Teamstützen Gjergji und Gouiffe à Goufan verzichten. Dank der Leistungsdichte im Kader, dürfte Dosch aber trotz dieser Ausfälle eine starke Startelf nominieren, die bereit ist, weitere drei Punkte über den Gotthard zu bringen.

Spiel im Cornaredo Obwohl das Team Ticino U21 ein Zusammenzug der Nachwuchskräfte aller vier Tessiner Top-Vereine – Lugano, Bellinzona, Chiasso und Locarno – ist, wird meist im altehrwürdigen Stadion Cornaredo in Lugano gespielt. So auch diesen Sonntag, Anpfiff ist um 16.00 Uhr und bei schönem Wetter, lohnt sich für den einen oder anderen WBFan vielleicht die Reise gen Süden. Weitere WB-Spiele: So. 10.00 Red Star 4 – FCWB 3; 12.00 Blue Stars – Jun. A (CCJL); 15.00 Wollerau 1 – FCWB 2.

Tennis unverbindlich ausprobieren

Zweimal Bronze für Gian Andrin Biele

Der Tennisclub Hausen öffnet die Türen

Schweizer Meisterschaft der Snowboarder

Bald schon beginnt die neue Tennissaison auf der schönen Anlage in Hausen am Albis. Am letzten Sonntag im April findet jeweils für die Clubmitglieder der traditionelle Brunch mit Eröffnungsturnier statt. Zu diesem Anlass in familiärer Atmosphäre sind Interessierte zum «Tag der offenen Tür» eingeladen. Sie haben die Möglichkeit, ob als Anfänger oder Fortgeschrittene, Junioren oder Erwachsene, einzeln oder als ganze Familie, das Tennis unverbindlich auszuprobieren. Dies ist eine sehr gute Gelegenheit, andere Mitglieder und den Vorstand kennen-

zulernen. Es stehen am Sonntag, 26. April, ab 14 Uhr, auf zwei Plätzen Tennislehrer zur Verfügung, die wertvolle Tipps vermitteln. Bei Bedarf werden gerne ein Tennisschläger und Bälle zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen für diese Schnupperlektionen sind nicht erforderlich. Der Anlass findet nur bei trockener Witterung statt. Tag der offenen Tür am Sonntag, 26. April. Schnupperlektionen ab 14 Uhr. Weitere Infos unter www.tchausen.ch.

OK-Wechsel in der Volley-Meisterschaft Sport am Mittwoch für die Oberstufe Ennetgraben Affoltern im 2014. (Bild zvg.) Nachdem für die letzte Saison die Gruppeneinteilung der Mixed Meisterschaft Zürich geändert wurde, ist der Erstplatzierte der 1. Stärkegruppe automatisch Meisterschaftssieger. «unterstrass.edu» musste sich diesen Titel im letzten Spiel gegen «Blue Dynamite» (Volley S9) allerdings hart erkämpfen. Schliesslich gewannen sie mit 3:2, den Ämtlern bleibt Rang 3. 30 Jahre waren Heinz und Heidi Gattiker, Wettswil, für die Organisation der Volleyball Mixed Meisterschaft Zürich verantwortlich. Nun haben sie die Organisation abgegeben an Nicole Spring, Bonstetten, und Simon Regenscheit. (pd.)

Formstark: WBs Sabanovic (Nr. 7) erzielte in den letzten fünf Spielen fünf Treffer, hier sein 2:0 gegen Seuzach. (Bild Kaspar Köchli)

Jederzeit Zutritt zu den Golfanlagen Für 1000 Franken kann eine erwachsene Person die Golfanlagen in Affoltern jederzeit und uneingeschränkt benutzen. Für Ehepaare und Familien gibt es zudem sehr günstige Angebote. Das Konzept von Cathy und Emilio Biasio für die Saison 2015 enstand als Übergang, bis die Nachfolge geregelt ist. Sie werden weiterhin die Anlagen pflegen und an Wochenenden und Fei-

ertagen des Kantons Zürich jeweils von 10 bis 20 Uhr anwesend sein und auch die Besucher im Café the Putter bedienen. Golf-Schnupperkurse für Schulklassen, Events für Firmen und Gruppen aller Art werden weiterhin angeboten. Auch Golfeinführungskurse und ASG Regel und Etiketten Diplome kann man in Affoltern bekommen. Infos und Dokumente zum Herunterladen unter www.golfplatz.affoltern.ch.

Als Saisonhöhepunkt der AudiSnowboardseries fanden vom 16. bis 19. April die Schweizer Meisterschaften auf dem Corvatsch, St. Moritz, statt. Auch der Stalliker Gian Andrin Biele (Jahrgang 2003) zeigte seine Leistungen in der Kategorie U13. Im Slopestyle Contest vom Donnerstag bewiesen die Boys U13 und Girls U13 auf der Medium-Line ihr Können. In einem spannenden und nervenaufreibenden Finale zwischen den Favoriten, zeigten die Fahrer nochmals ihre besten Sprünge von 180’s über 360’s bis zu 540’s backside/frontside gespickt mit tollen Grabs. Dabei misslang auch der eine oder andere Run. Doch Gian Andrin Biele beendete seine bereits erfolgreiche Saison mit einem Podestplatz. Er sicherte sich mit seinem zweiten Final-Run die Bronzemedaille. Schweizer Meister wurde der einheimische Jeremy Denda, und Platz zwei ging an Manuel Rodriguez aus Dübendorf.

Jan Scherrer ihre Tricks und Hits. Bei den Boys U13 blieb es bis zuletzt spannend. Die Aufteilung der Fahrer in drei Heats erforderte Geduld, um zu wissen, welcher der talentierten Jungs aufs Podest kommen würde. Gian Andrin Biele blieb seinem dritten Platz treu und freute sich am Ende des Tages über seine zweite Bronzemedaille an der Schweizer Meisterschaft 2015. Der Sieg ging an seinen Teamkollegen, Nick Pünter aus Stäfa. Silber gewann Eric Blaser aus Adligenswil. Dank diesem erfolgreichen Saisonabschluss und den diversen Podestplätzen in Grindelwald, Davos und Wildhaus platzierte er sich auch im Gesamtranking der U13 Boys auf Platz drei. (pd.) Weitere Infos unter www.audisnowboardseries.ch.

Platz drei auch im Gesamtranking Am Sonntag stand die ca. 100 m lange Halfpipe im Mittelpunkt. Das Fahrerfeld war spannend, in der Kategorie Men zeigten bekannte Riders wie Slopestyle-Podest: Gian Andrin Biele (rechts) mit Schweizer Pat Burgener und Meister Jeremy Denda und Manuel Rodriguez. (Bild zvg.)


Sport

21

Freitag, 24. April 2015

Trail-WM und eine abenteuerliche Auszeit Der Aeugster Ultraläufer Adrian Brennwald hat sich auch für diese Saison wieder Grosses vorgenommen Am Lac d’Annecy messen sich Ende Mai die besten Trailläufer aus aller Welt. Als einer von zwei Schweizern wurde der Aeugster Adrian Brennwald für diesen Lauf selektioniert. Eigentlicher Höhepunkt ist diesen Sommer allerdings eine dreimonatige Wanderung durch die Alpen. ................................................... von thomas stöckli Das grosse Projekt für diese Saison steht schon lange fest: Soeben 40 Jahre alt geworden, will sich Adrian Brennwald ab Ende Juni eine dreimonatige Auszeit gönnen. Erklärtes Ziel: aus dem Trainings- und Wettkampfmodus herauskommen. Was nach Entspannung tönt, hat es allerdings in sich: Mit dem Nötigsten im Rucksack will der Aeugster in dieser Zeit die Alpen erwandern. Von Aeugst übers Montafon nach Arlberg, weiter ins Südtirol, über den Brenner und in die Dolomiten. Zum Ansporn locken dann gegen Ende September zehn Tage Wellnessferien mit der Familie in Meran. Die Route steht zwar grob, an weitere Vorgaben will sich Brennwald aber nicht halten. «Ich habe das Zelt dabei und muss nicht eine bestimmte Hütte erreichen», erklärt er. Rund 20 kg schwer wird sein Rucksack sein. Darin enthalten sind ein Essensvorrat für drei bis vier Tage sowie drei Liter Wasser, dazu Entkeimungsmittel, da-

mit er Nachschub direkt ab Bergbach beziehen kann.

Trail-WM am Lac d’Annecy Vor dieser Auszeit steht allerdings noch eine sportliche Herausforderung an: Von Swiss Athletics wurde der Aeugster diese Woche nämlich für die Trail-WM vom 30. Mai am Lac d’Annecy in Frankreich selektioniert. Mit der Strecke habe er sich noch nicht gross auseinandergesetzt, verrät Brennwald. Weil die Teilnehmer erstmals über die jeweiligen Landesverbände selektioniert werden müssen, rechnet er mit einem eher kleinen dafür umso stärkeren Teilnehmerfeld. «Es wird ein Ausscheidungsrennen geben», so Brennwald. Entsprechend hat er sich vorgenommen, nicht zu schnell zu starten. Erklärtes Ziel ist ein Platz unter den schnellsten 25. «Wenn es top läuft, dann liegt mehr drin, wenn du eine Krise hast, geht es allerdings ziemlich schnell nach hinten», meint der Aeugster und bringt damit die Unberechenbarkeit solcher Läufe auf den Punkt.

Oberschenkel bereiten Probleme Überhaupt wolle er am Lac d’Annecy nur dann an den Start gehen, wenn er sich hundertprozentig fit fühle, so Brennwald. In der Saisonvorbereitung haben ihm die bekannten Oberschenkelschmerzen nach wie vor Probleme bereitet. «Laufen ist im Moment Glückssache», sagt er denn auch:

Adrian Brennwald hat sich in den vergangenen Jahren auf Trailläufe spezialisiert. (Archivbild) «Manchmal geht es zwei Stunden gut, manchmal stellen sich schon nach einer Stunde Beschwerden ein.» Entsprechend hat sich der Aeugster vorwiegend auf dem Velo in Form gebracht.

Doch noch reicht die Zeit für eine solide Vorbereitung. Für die steilen Auf- und Abstiege findet er an der Felsenegg ideale Trainingsbedingungen. Bis zu fünfmal am Stück geht es

jeweils runter nach Adliswil und wieder hoch. Schliesslich müssen auch die Arme trainiert werden für den kräfteraubenden Einsatz mit den Walking-Stöcken.

Nicola Gabler unter den besten acht Viele Ämtler am Obfelder Karatekas an den Europameisterschaften in Polen Marathon und Cityrun Drei Wettkämpfer der KarateSchule Obfelden reisten vergangenes Wochenende mit der Schweizer Delegation an die EM nach Warschau. Begleitet wurde das Team durch den Inhaber der Karate-Schule Obfelden, Andreas Gabler, der gleichzeitig als Trainer der Nationalmannschaft verantwortlich ist. In der Disziplin Kata nahmen in der Kategorie Elite Carla Gallati, Veit Karpf und Nicola Gabler teil. Bei den Herren waren 25 Teilnehmer und bei den Damen 21 Teilnehmerinnen eingeschrieben. Carla Gallati scheiterte in der ersten Runde sehr knapp (Entscheid 3:2) an einer ebenbürtigen Gegnerin aus Schweden und schied somit aus. Veit Karpf startete aufgrund eines Freiloses erst in der zweiten Runde. Er

trat dort gegen den amtierenden Europameister aus Litauen an und hätte eine absolute Topleistung benötigt, um eine Runde weiterzukommen. Erwartungsgemäss setzte sich der Europameister durch, obwohl Veit Karpf eine fehlerfreie Katavorführung gelang.

Endstation im Viertelfinal gegen den späteren Europameister Ein herausragendes Resultat gelang Nicola Gabler, der gleich bei der ersten EM-Teilnahme bei der Elite den Einzug unter die besten acht realisierte. In der ersten Katavorführung vermochte er relativ klar, seinen Gegner zu eliminieren, um in der nächsten Runde auf einen starken Spanier zu treffen. Die Chancen auf ein Weiterkommen waren relativ klein, trotzdem können bei jedem Wettkämpfer Fehler passieren, die ein Ausscheiden

verursachen. Dieser Umstand trat genau bei dieser Begegnung ein. Mit einer fehlerfreien Vorführung legte Nicola Gabler vor und der spanische Kontrahent stand unter Zugzwang. Aus dieser Belastung leistete sich dieser einen groben Fehler und verlor das Duell. Somit stand Nicola Gabler in den Viertelfinals. Die weitere folgende Begegnung gegen den späteren neuen Europameister aus Polen bedeutete dann jedoch die Endstation und Nicola Gabler konnte sich über die hervorragende Platzierung unter den besten acht an einer Europameisterschaft sehr freuen. Der Leiter der Karateschule und Coach der Nationalmannschaft Andreas Gabler war mit den gezeigten Leistungen seiner Schützlinge sehr zufrieden. Herausragend war die Platzierung von Nicola Gabler unter den acht Besten. (pd.)

Die Wettkämpfer der Karate Schule Obfelden, von links: Veit Karpf, Carla Gallati und Nicola Gabler. (Bild zvg.)

Zürichmarathon bei idealen Bedingungen Bei frühlingshaftem Wetter starteten am Sonntag 31 Ämtlerinnen und Ämtler über die Marathon-Distanz, 49 erreichten beim 10-Kilometer-Cityrun das Ziel. Die Glanzlichter setzten Andreas Thode über die lange, Ravenna Gassmann und Beat Blättler über die kurze Distanz. Der Stalliker Andreas Thode legte die 42.195 Kilometer in exakt 2 Stunden und 39 Minuten zurück. Er erreichte das Ziel als 4. seiner Altersklasse. Äusserst bemerkenswert ist seine Tempofestigkeit: Das erste Viertel war das «langsamste» in 39:58, das dritte Viertel das schnellste in 39:29. Wie stark die perfekte Aufteilung des Rennens im hohen Tempo von 3:46 Minuten pro Kilometer ist, zeigt sich im Vergleich mit den gleich schnellen Konkurrenten: Im ersten Viertel war er 66., im zweiten 55., im dritten 38. und im vierten 31., insgesamt ergab sich daraus der 41. Rang unter 2166 Männern, die das Ziel erreichten. Als zweiter Ämtler blieb der Hedinger Daniel Hassler mit einer Zeit von 2:57:58 unter drei Stunden. Schaut man die Rangierungen an, erreichten Kirsten Domdey aus Bonstetten als 13. und die Ottenbacherin Margrit Herzog als 17. Top-TwentyKlassierungen in ihren Altersklassen. Im City-Run brillierten Ravenna Gassmann, die mit einer Zeit von 37:59 den 3. Rang ihrer Altersklasse erreichte und Beat Blättler als 7. in 35:25. Der Stalliker Beat Blättler war lange Zeit der stärkste Ämtler Läufer mit Spitzenleistungen wie beispielsweise beim Jungfraumarathon (mit 1850 Höhenmetern Steigung), den er noch 2013 in 3:43 Stunden bewältigte nach 3:25 im Jahr 2009, oder 2:29

beim Zürich Marathon 2005. Den Winterthur Marathon 2004 gewann er gar in 2:28. In letzter Zeit konzentriert er sich auf – weniger trainingsaufwendige – kürzere Distanzen und gewann in diesem Jahr beispielsweise seine Altersklasse beim Badener Limmat-Lauf. Ravenna Gassmann aus Affoltern hat bereits im Vorjahr den 3. Rang beim Cityrun des Zürich Marathons erreicht. Bei den Schweizer Crossmeisterschaften errang die starke Läuferin des LV Albis letztes Jahr bei U23 auf der Kurzstrecke den 6. Rang. (bs.)

Resultate der Ämtler Andreas Thode, Stallikon, 2:39.00,2, 4. M40; Daniel Hassler, Hedingen, 2:57.58,7, 47. M30; Ruedi Stauffacher, Aeugst, 3:09.00,8, 48. M45; Martin Kopp, Hedingen, 3:10.07,4, 51. M45; Christoph Moggi, Bonstetten, 3:15.30,5, 45. M50; Felix Stucki, Stallikon, 3:16.07,6, 159. M30; Felix Keller, Affoltern, 3:29.17,2, 170. M40; Beat Kessler, Hedingen, 3:29.56,5,

35.

M55;

Jan

Cahlik,

Obfelden,

3:30.06,9, 85. M20; Kirsten Domdey, Bonstetten, 3:34.35,3, 13. W50; Heinrich Hegetschweiler, Ottenbach, 3:40.01,3, 27. M60; Stefan Keller, Obfelden, 3:43.11,6, 121. M20; Susanne Altwegg Fehr, Affoltern, 3:43.39,6, 19. W50; Roger Ringger, Aeugstertal, 3:45.05,7, 148. M50; Stefan Kemmler, Ottenbach, 3:46.54,3, 152. M50; Corinne Baumann, Affoltern, 3:49.27,6, 51. W30; Paul Hicks, Bonstetten, 3:52.26,9, 80. M55; Oliver Keller, Bonstetten, 3:52.44,7, 417. M30; Patrick Straub, Stallikon, 3:53.23,4, 259. M45; Reto Peter, Bonstetten, 3:54.40,3, 265. M40; Konrad Schärer, Hedingen, 3:58.46,4, 286. M40; Beat Jakob, Bonstetten, 4:05.38,2, 296. M45; Ruedi Notz, Bonstetten, 4:09.19,9, 222. M50; Andreas Buzzi, Stallikon, 4:14.13,6,

235.

M50; Reto

Fröhlich,

Aeugst,

4:15.06,6, 308. M45; Sven Sörensen, Aeugst, 4:20.16,9, 520. M30; Margrit Herzog, Ottenbach, 4:22.53,7, 17. W55; René Ippel, Bonstetten, 4:27.25,8, 261. M50; Marcel Schöni, Hedingen, 4:29.46,2, 335. M45; Douglas Morris, Affoltern, 4:37.52,4, 343. M45; Roger Seiler, Bonstetten, 4:44.53,7, 346. M40.


Extra

Freitag, 24. April 2015

23

Im Spital Affoltern geboren

Vanessa Sarah, 8. April.

Leonie, 13. April.

Flurina, 14. April.

Noah, 14. April.

Die Obfelder Wernis vor der Abreise in Obfelden mit dem Säuli. (Bild Esther Goos)

Werni trifft auf Wernu Obfelder Werni-Club zu Besuch bei Namensvettern im Emmental

I Lorena, 15. April.

Luisa, 15. April.

Samuel, 15. April.

Anna Carina, 16. April.

Leonie, 16. April.

Lotta, 16. April.

Daris, 18. April.

Stefan, 18. April. (Bilder Irene Magnin)

wetter Heute

n aktuellen Statistiken taucht er längst nicht mehr auf, der Name Werner. Doch ausgestorben ist er (noch) nicht. In Obfelden ist 1966 der Werni-Club 19 gegründet worden – von Mitgliedern, die allesamt aus den Reihen des Turnvereins stammen. 15 Wernis im gleichen Verein – das erforderte damals einen Beinamen. 10 dieser Spezies treffen sich jedes Jahr am 19. April, wenn Namenstag gefeiert wird. Jedes fünfte Jahr gehts auf eine Städtereise in Europa. 2016, wenn das 50-Jahre-Jubiläum gefeiert wird, nach Porto in Portugal. – Zu einem besonderen «Werni-Tag» brachen die Gleichnamigen aus Obfelden am vergangenen Freitag auf. Mit dem 46-plätzigen (!) Ämtler-Car und Chauffeuse Esther Goos gings nach Schüpbach, das politisch zu Signau gehört und im Emmental liegt. Dort hielt nämlich der Werner-Verein im Gasthof Kreuz seine 38. Generalversammlung ab. 10 Wernis aus Obfelden trafen auf die rund 40 «Wernus» aus Gotthelfs Landen, allesamt ebenfalls ergraut, aber ebenso gut gelaunt und dazu «bodeschtändigi Giele», die im vergangenen Jahr vom Tages-Anzeiger auf einer ganzen Seite porträtiert wurden. Das gab den Obfeldern den Anstoss zum Besuch im Emmental – eine Visite, der eine interessante Besichtigung der Stahlseilfabrik Jakob im Trubschachen vorausging. Nun sassen sie an diesem regnerischen Freitag also einträchtig im «Kreuz» zusammen, die Wernis und die Wernus. Präsident Wernu Bürki eröffnete die Versammlung, musste

dann aber keine weltbewegenden Traktanden bewältigen. Die Entschuldigungen nahmen ebenso viel Zeit in Anspruch wie das Protokoll, die Rechnungsabnahme oder das Traktandum «Wahlen», als die Wernis aus Obfelden unter Bezahlung von 20 Franken Jahresbeitrag in den Werner-Verein aufgenommen wurden. Aber nicht allein dieser Akt ist den Bemühungen gewidmet, den Verein zu erhalten. So erhalten Eltern, die ihren Sohn Werner taufen, nach der Geburt aus der Vereinskasse 150 Franken fürs Kassenbüechli des Sprösslings. Muss er zur Schule, gibt weitere 150 Franken. Und tritt er dann die Lehre an, sind nochmals 150 Franken fällig – obendrein spendet

der Werner-Verein auch noch die ersten Berufskleider. Derartige Ausgaben kann sich der Obfelder Werni-Club ersparen, weil nicht anzunehmen ist, dass einer aus diesen Reihen nochmals zu Vaterfreuden kommt. Nun, nach der GV im «Kreuz» war noch lange nicht Schluss. Einer Tradition folgend, wurde danach Erbsmues-Suppe mit Gnagi und feiner Züpfe gereicht, die zu SchwyzerörgeliKlängen gelöffelt wurde. Und ohne Geschenk darf sich ein Gast natürlich nicht verabschieden. Werni («Chübi») Meier, auf Lebzeiten gewählter WerniClub-Vorsitzender, überreichte Präsident Werner Bürki ein von Steinmetz Werni Dysli gestaltetes Säuli. (-ter.)

Werni Meier, auf Lebzeiten gewählter Vorsitzender des Obfelder Werni-Clubs (rechts), übereicht dem Präsidenten des Werner-Vereins, Wernu Bürki, das Säuli.

volg-rezept

gedankensprünge

Ei im Brätmantel

Kantonsratswahlen 2015

Meteotest.ch

Basel 5° 22° Zürich 3° 21°

Affoltern

St.Gallen 5° 17°

4° 20°

Luzern 6° 21°

Neuchâtel 8° 21°

Bern 4° 20° Interlaken 5° 21°

Aussichten

Chur 5° 22° St.Moritz -3° 13°

Sion 7° 23°

Genève 6° 22°

Zutaten für 4 Personen

Bellinzona 6° 23°

Meteofon 0900 57 61 52 3.13/Min, ab Festnetz

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

8° 16°

8° 15°

9° 11°

4° 11°

3° 12°

min °C max °C

Alpennordseite

Martin Gut

¼ Rüebli ¼ Peperoni, rot 1 EL Peterli, fein geschnitten 1 EL Zitronensaft 2 TL Mehl 200 g Brät 4 EL Paniermehl 4 Eier, hartgekocht Frittieröl

Zubereitung

Alpensüdseite

12° 15°

9° 12°

bauernregel «Wohl hundertmal schlägt das Wetter um, das ist des Aprils Privilegium»

8° 11°

6° 16°

7° 16°

Rüebli und Peperoni sehr fein würfeln. Beides mit Peterli, Zitronensaft, Mehl, Brät und 3 TL Paniermehl mischen. Die Masse in 4 Portionen teilen und auf restlichem Paniermehl zu 5 mm dicken Fladen auswallen oder drücken. Eier schälen und mit der

Jetzt sind im Wahllokal Die Stimmen ausgezählt Das Resultat – katastrophal Ich hab mich fürchterlich verwählt

Brätmasse einpacken. Öl in der Fritteuse auf 170 Grad erhitzen und die Eier darin zirka fünf Minuten goldgelb backen. Auf mehreren Lagen Haushaltpapier abtropfen lassen. Tipp: Die Eier aufgeschnitten in ein Nest aus Friséesalat legen. Zubereitung: zirka 25 Minuten.


Veranstaltungen

Frühlingsfesttage 25. bis 27. April Güetli Rossau Samstag, 10 bis 16 Uhr Flohmarkt, Attraktionen Blumen, Ponyreiten für Kinder Sonntag, 9.30 bis 16 Uhr Buurezmorge, Referate Statements, Musik, Kinderprogramm Montag, 14.30 bis 17 Uhr Seniorennachmittag

Oft sind es nur kleine Anpassungen und schon steigert sich Ihre Lebensqualität und Ihr Wohlbefinden massiv! Was kann ich für meine Gesundheit und mein Wohlbefinden tun? Fragen erwünscht!

Vortrag zum Thema «chronisch gesund» Mittwoch, 29. April 2015, 19.30 Uhr, im reformierten Kirchgemeindehaus Affoltern a. A. Zürichstrasse 94 Eintritt frei – Kleines Geschenk steht für Sie bereit. Anmeldung erwünscht – Ich freue mich auf Ihren Besuch. Marianne Schumacher, gsund und zwäg gmbh www.gsundundzwaeg.ch, Telefon 044 761 31 63 Zeughausstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis

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