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026_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

RAUM F R FAMILIE UND BUSINESS

NEUE VOLLHYBRID-VARIANTE DES FORD GALAXY

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 26 I 176. Jahrgang I Freitag, 1. April 2022

Gemeinderat komplett Weniger Straftaten

Durch den Rückzug von Andreas Zbinden entfiel der Losentscheid in Stallikon. > Seite 3

Mehr Präsenz zu Hause und Homeoffice verhinderten Einbrüche. > Seite 5

Kontinuität in Wettswil Priorität Gemeinderat Kathrin Röthlisberger schafft die Wiederwahl mit hervorragendem Resultat. > Seite 7

Daniel Frick verzichtet auf den zweiten Wahlgang ums Obfelder Primarschulpräsidium. > Seite 9

Adrian Stern rockt am «Stadtfäscht» Vier Tage feiern in Affoltern im September

Bar-Start vertagt Seit mehreren Monaten wird an der Dorfstrasse 129 in Obfelden geschuftet. Aus dem ehemaligen Restaurant Rütli soll «Bob’s Bar» entstehen. Betrieben wird das neue Lokal von Nino Pianezzi, Matthias Huber und Mike Vollenweider. Eigentlich hätte heute Freitag die Eröffnungsfeier stattfinden sollen. Nun wurde das Trio jedoch ausgebremst. Ihre Bar bleibt vorerst zu – es liegt noch keine Betriebsbewilligung vor. (lhä)

Im Vergleich zum «Fäscht uf de Strass» – hier im Jahr 2019 – wird die Festmeile am «Stadtfäscht» verdoppelt. (Archivbild)

> Bericht auf Seite 15

Samstag gehört die Hauptbühne ab 22 Uhr dem Mundart-Herzrocker Adrian Stern und seiner Band. Allein an diesem Tag, dem erwartungsgemäss höchstfrequentierten, rechnet das OK mit 10 000 Besucherinnen und Besuchern. Am Sonntag darf man sich dann unter anderem noch auf ein gemeinsames Konzert der Harmonie Affoltern und der Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba) freuen.

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Örtliche Vereine können mitwirken Auf der Piazza soll primär Kleinkunst zur Aufführung kommen, das schliesst Tanz, Zauberei, Jonglage und Streetart mit ein – «gerne auch mit Hutkollekte», so Alfi Calabrese. Die örtlichen Vereine sind eingeladen, eigene Attraktionen zum Festerlebnis beizusteuern. Sie kön-

nen sich bis zum 12. Juni anmelden. «Vor den Sommerferien soll alles fix sein», so OK-Präsident Alfi Calabrese. Zur Anbindung von Zwillikon an den Betrieb soll am Samstag und Sonntag eine Bimmelbahn zwischen der Oberen Bahnhofstrasse und dem Ortsmuseum beim Volg Zwillikon verkehren. «Das Sicherheitskonzept steht», durfte Martin Ott verkünden. Der Abteilungsleiter Sicherheit der Stadtverwaltung Affoltern und Kommandant der Stadtpolizei koordiniert in seinem Ressort unter anderem die Securitas und die Samariter. Für die Anwohnerinnen und Anwohner, deren Zufahrt durch die Festmeile beschnitten wird, werden durch das Fest-OK alternative Parkplätze zur Verfügung gestellt, etwa in den Quartieren beim alten Zeughaus oder beim Sammlungszentrum des Schwei-

zerischen Nationalmuseums. Die Betroffenen werden zu gegebener Zeit informiert, so Ott.

Kulinarische Vielfalt Allein für Speis und Trank sind auf dem Festareal 45 bis 50 Stände vorgesehen. Bei aller kulinarischer Vielfalt werden sie eines gemeinsam haben, wie David Oliveri, Ressortleiter Gastronomie, ausführt: Zur Anwendung kommt kompostierbares Geschirr – Ausnahme: Becher und Flaschen. Ein Depotsystem mit Zwei-Franken-Wertchips soll den Kreislauf gewährleisten und so auch das Abfallmanagement erleichtern. Für die Promotion dieses Fest-Wochenendes – im «Anzeiger», in sozialen Medien und auf Plakatwänden – ist Barbara Roth, Leiterin der Weiss Medien, zuständig.

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Weitum sichtbare Friedensbotschaft

Lichtkünstler Gerry Hofstetter setzt alten Felseneggturm in Szene

Im Rahmen des ersten gesamtschweizerischen «Biblioweekends» von 25. bis 27. März organisierten Bibliotheken unter dem Motto «Nach den Sternen greifen» Veranstaltungen. Der Ämtler Höhepunkt war der Vortrag der Astrophysikerin Kathrin Altwegg in der Regionalbibliothek Affoltern. Um die Rolle der Menschen zu verdeutlichen, komprimierte sie die Entwicklung des Universums in ein Jahr. Am 1. Januar fand in dieser Darstellung der Urknall statt. Im Februar entstand der erste Stern und im Mai die Milchstrasse. Der September brachte die Einzeller, der November Mehrzeller und ab dem 17. Dezember gab es Wirbeltiere. Erst sechs Minuten vor Mitternacht begann dann der Homo sapiens die Erde zu bevölkern. (red.)

> Bericht auf Seite 11

Probehalber eingesperrt

> Erlebnisbericht auf Seite 13

von Thomas sTöckli

«Nach den Sternen greifen»

Gesellschaftsgut Hausen: Hugo Lier folgt auf Ruedi Baer als Säckelmeister. > Seite 10

Die Polizeihaft – ein maximal 72-stündiger Arrest – werden Säuliämtler künftig im PJZ in Zürich verbringen. Am 4. April nimmt das neue Gefängnis Zürich West (GZW) den Betrieb auf. Vom 24. bis am 27. März haben sich rund 170 Freiwillige – unter ihnen auch ein «Anzeiger»-Journalist – zur Verfügung gestellt, um die komplexen Abläufe der vorläufigen Festnahme zu prüfen. (red.)

Die Bewilligung liegt vor und die Eckpunkte des Programms stehen – das «Stadtfäscht 22» von 1. bis 4. September in Affoltern nimmt konkrete Formen an. Als einer der Hauptacts rockt am Samstag Adrian Stern auf der grossen Freiluftbühne.

Seit Juli 2018 ist Affoltern eine Stadt – und mit gut vier Jahren Verspätung wird das nun gefeiert. Vier Tage soll das «Stadtfäscht» von 1. bis 4. September dauern. Und auch die Festmeile wird grösser denn je: Zusätzlich zur Begegnungszone um die Obere Bahnhofstrasse kommt der Teil der Zürichstrasse bis zum Sternenkreisel dazu. Die Bewilligung liegt seit einigen Tagen vor – auch weil es dem OK gelungen ist, frühzeitig auf den Zeitplan der Sanierung der Unteren Bahnhofstrasse Einfluss zu nehmen. Schliesslich können nicht beide Hauptachsen gleichzeitig gesperrt sein. Die OK-Ressortvorstehenden – vakant ist nur noch die Leitung des Bereichs Bau und Infrastruktur – haben sich kürzlich im Weiss-Medien-Haus über den Stand der Planung ausgetauscht. Nebst den offiziellen Festakten wie Behörden- und Neuzuzügerapéro am Freitag und Klassentreffen am Samstag im Kasinosaal wird auf dem ganzen Areal eine Vielfalt an Unterhaltung geboten. Hotspots sind die Bühnen vor dem Weiss-Medien-Haus, am Sternenkreisel und die «Piazza» an der Poststrasse bei der Tierklinik. Musikalisch dürfen sich am Donnerstagabend hiesige Bands präsentieren, verrät Roli Elmer, Ressortleiter Unterhaltung. Als Headliner sind «Wilcox» und «Last Avenue» vorgesehen. Am Freitag garantieren hochkarätige Cover- und Tribute-Bands für Hits mit Wiedererkennungswert von Soul über Disco-Pop bis zu Hardrock. Und am

Gelebte Tradition

Friedenstauben in den ukrainischen Nationalfarben Blau und Gelb vor dem Lichtermeer der Stadt Zürich – auf der Felsenegg bot sich am Dienstagabend ein besonderes Bild. Der Künstler Gerry Hofstetter hat den für die Abrissarbeiten verpackten alten Sendeturm als Leinwand genutzt. «Ein Licht für den Frieden» nennt der international renommierte Lichtkünstler seine Installation. Initiant Farid Zeroual, Stadtpräsident von Adliswil, bezeichnet die Aktion als Zeichen der Solidarität mit den kriegsbetroffenen Personen. Wenn es der Fortschritt des Turmabbaus und die Wetterbedingungen zulassen, wird die Beleuchtung in den kommenden Wochen wiederholt. Als nächster Termin ist der Samstag, 9. April, vorgesehen. (tst.)

Felsenegg-Friedenstauben über der Stadt Zürich. (Bild Henry Maurer)

> Bericht auf Seite 9

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseinstellung Über den Nachlass von Willy Karl Anderegg, geb. 4. April 1955, von Dietikon ZH und Meiringen BE, gest. 15. Juni 2021, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis ZH, ist durch Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Affoltern vom 19. November 2021 die konkursamtliche Nachlassliquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Einzelgerichtes vom 18. Januar 2022 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 11. April 2022 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von CHF 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Wird die konkursamtliche Liquidation der Erbschaft mangels Aktiven eingestellt, so können nach Art. 230a Abs. 1 SchKG die Erben die Abtretung der zum Nachlass gehörenden Aktiven an die Erbengemeinschaft oder an einzelne Erben verlangen, wenn sie sich bereit erklären, die persönliche Schuldpflicht für die Pfandforderungen und die nicht gedeckten Liquidationskosten zu übernehmen. Macht keiner der Erben von diesem Recht Gebrauch, so können es die Gläubiger und nach ihnen Dritte, die ein Interesse geltend machen, ausüben. Allen Erben und – für den Fall, dass kein Erbe dieses Recht ausübt – allen Gläubigern und nach ihnen Dritten wird eine Frist bis 11. April 2022 eingeräumt, innert der sie uns ausdrücklich schriftlich erklären können, dass sie wie oben beschrieben die Abtretung der Aktiven im Sinne von Art. 230a SchKG verlangen. Stillschweigen gilt als Verzicht auf dieses Übernahmerecht. Affoltern am Albis, 25. März 2022 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Denkmalschutz / Definitive Unterschutzstellung gemäss § 205 lit. d PBG Vertragsgenehmigung

Teilrevision Bau- und Zonenordnung, Kommunaler Mehrwertausgleich, Öffentliche Auflage

Betrifft: 8932 Mettmenstetten

Der Gemeinderat Wettswil a. A. hat mit Beschluss vom 28. März 2022 die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO), Umsetzung kommunaler Mehrwertausgleich, zuhanden der öffentlichen Auflage und Anhörung gemäss § 7 Planungsund Baugesetz (PBG) verabschiedet.

Unterschutzstellung und Entlassung aus dem Denkmalschutzinventar Der Gemeinderat hat am 22. März 2022 gestützt auf § 203 Abs. 1 lit. c) und § 213 Planungs- und Baugesetz (PBG), den verwaltungsrechtlichen Vertrag genehmigt, mit dem die Liegenschaft, Vers.-Nr. 265, Kat.-Nr. 4525, Wissenbacherstrasse 8b, Mettmenstetten, als kommunales Schutzobjekt festgesetzt wird. Einsichtnahme Der verwaltungsrechtliche Vertrag kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingesehen werden. Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG). Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung (Eigentümer) bzw. Publikation (Dritte) an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 2. Mai 2022 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Spielplatz Uetliberg Unterhaltsarbeiten Die SZU führt Unterhaltsarbeiten am Spielplatz durch. Leider lässt sich dabei Lärm nicht vermeiden, selbstverständlich halten wir ihn jedoch so gering wie möglich. Vorgesehene Nachtarbeiten: 5./6. bis 7./8. April Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG www.szu.ch/nachtarbeiten

Räumung Veloabstellplätze Am Montag, 4. April 2022, ab 4.00 Uhr werden die öffentlichen Fahrrad-Abstellplätze Bahnhof, Zürcher Kantonalbank und Restaurant Löwen geräumt. Wir bitten alle Lenkerinnen und Lenker, ihre Fahrräder auf diesen Zeitpunkt hin zu entfernen. ROT gekennzeichnete Fahrräder (z.B. Bändeli) werden stehen gelassen! Alle anderen stehengebliebenen Fahrräder werden durch den Werkhof entfernt, registriert und zu einem späteren Zeitpunkt verwertet oder entsorgt. Es entstehen diesbezüglich keine Schadenersatzansprüche gegenüber der Stadt Affoltern am Albis. Kontaktstelle bei Fragen: Hochbau und Umwelt Tel. 044 762 56 41 Anfragen zu vermissten Fahrrädern sind mit Angaben über Art, Farbe, Rahmennummer usw. schriftlich zu stellen an: umwelt@stadtaffoltern.ch. 1. April 2022 Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

Die Unterlagen liegen vom 1. April bis 31. Mai 2022 während 60 Tagen von der Publikation an gerechnet, in der Gemeindeverwaltung Wettswil a.A., Schalter Bereich Bevölkerungsdienste, Einwohnerkontrolle, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil a. A. während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Während der Auflagefrist können sich alle interessierten Personen schriftlich zu den aufliegenden Unterlagen äussern. Die Einwendungen müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Eingaben sind schriftlich bis 31. Mai 2022 (Datum Poststempel) dem Gemeinderat Wettswil a. A., Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil a. A., einzureichen. Über die nicht berücksichtigten Einwendungen wird gesamthaft bei der Festsetzung der Vorlage durch die Gemeindeversammlung entschieden. 1. April 2022 Gemeinderat Wettswil am Albis

Anordnung 2. Wahlgang für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022 - 2026 vom 15. Mai 2022 und Ansetzung der 7-tägigen Frist für die Aufnahme auf das Beiblatt Publikation vom Montag, 28. März 2022 Der Gemeinderat Knonau hat mit Beschluss vom 31. August 2021 den 2. Wahlgang für die Erneuerungswahlen 2022 – 2026 auf den Sonntag, 15. Mai 2022 angeordnet. Für die Behörden der Rechnungsprüfungskommission sowie der evangelischreformierten Kirchenpflege haben sich weniger Kandidaten zur Verfügung gestellt als freie Sitze zu besetzen waren. Auch hat bei der Rechnungsprüfungskommission kein Mitglied im 1. Wahlgang das absolute Mehr für das Präsidium erreicht. Deshalb muss ein 2. Wahlgang durchgeführt werden für – zwei Mitglieder und das Präsidium der Rechnungsprüfungskommission – ein Mitglied der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Der 2. Wahlgang findet am 15. Mai 2022 statt. Wahlverfahren: Gemäss § 84 lit. b des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird beim zweiten Wahlgang ein leerer Wahlzettel verwendet. In Anwendung von Art. 6 und 7 der Gemeindeordnung und § 31 der Verordnung über die politischen Rechte (VPR) wird für das Wahlverfahren ein Beiblatt beigelegt. Auf dem jeweiligen Beiblatt können sich stimmberechtigte Personen ausführen lassen, welche sich für die Rechnungsprüfungskommission oder die evangelischreformierte Kirchenpflege wählen lassen möchten. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, melden sich bis spätestens am 4. April 2022 schriftlich beim Gemeinderat Knonau, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau. Sie geben an, für welche Behörde sie kandidieren und teilen Name und Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort mit. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei sowie der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Anmerkung: Formulare sind auf der Homepage www.knonau.ch oder am Schalter der Gemeindekanzlei erhältlich.

Bauarbeiten Berghof – Uetliberg Um unsere Infrastruktur zu vereinheitlichen und die Pünktlichkeit zu verbessern, stellen wir im Jahr 2022 die Stromversorgung der Uetlibergbahn S10 um.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Rekursinstanz für die evangelischreformierte Kirchenpflege ist die Bezirkskirchenpflege Affoltern, Präsident Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten. Knonau, 28. März 2022 Gemeinderat Knonau

In der Vorbereitungsphase sind Nachtarbeiten notwendig. Leider lässt sich dabei Lärm nicht vermeiden, selbstverständlich halten wir ihn jedoch so gering wie möglich. Vorgesehene Nachtarbeiten: 7.2. bis 15.4.2022 Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG www.szu.ch/nachtarbeiten

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022–2026 Anordnung 2. Wahlgang In Anwendung von § 84 des Gesetzes über die politischen Rechte wird für die nicht besetzten Stellen folgender Behörden ein 2. Wahlgang angeordnet: – Schulpräsident/in – ein Mitglied der Primarschulpflege Der 2. Wahlgang findet am Sonntag, 15. Mai 2022 statt. Die Stimmberechtigten erhalten einen leeren Wahlzettel inkl. einem Beiblatt. Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 1. April 2022 Gemeinderat Obfelden


Bezirk Affoltern

Rückkehr in die normale Lage Seit heute Freitag sind die letzten Massnahmen in der Covid-19-Verordnung besondere Lage aufgehoben: die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr sowie die Isolationspflicht für infizierte Personen. Damit erfolgt die Rückkehr in die normale Lage, und die Hauptverantwortung für Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung liegt nun wieder bei den Kantonen. Eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit sei in den nächsten Monaten wenig wahrscheinlich, teilt der Bundesrat mit. Der weitere Verlauf der Covid-19-Pandemie lasse sich aber nicht zuverlässig abschätzen. Das Virus werde höchstwahrscheinlich nicht verschwinden, so sei damit zu rechnen, dass es auch in Zukunft zu saisonalen Erkrankungswellen komme. (red.)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 1. April 2022

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Doch kein Losentscheid für den fünften Sitz Gemeinderatswahl vom 27. März in Stallikon Andreas Zbinden (SVP, neu) und Mia Zumsteg (Grüne, neu) haben an der Urnenwahl vom 27. März 2022 für den fünften Sitz des Gemeinderats die gleiche Anzahl Stimmen (487) erhalten und das absolute Mehr erreicht. Diese seltene Konstellation erfordert einen Losentscheid. Dies sieht § 79, Gesetz über die politischen Rechte (GPR), vor. Im Gesetzesartikel ist aber auch geregelt, dass auf einen Losentscheid verzichtet wird, sofern eine Wahlablehnung vorliegt. Mit seinem Schreiben vom Montag an den Gemeindepräsidenten erklärt Andreas Zbinden, dass er aus persönlichen Gründen die Wahl ablehnt. Dies hat somit zur Folge, dass am Mittwoch, 30. März, kein Losentscheid erfolgte und Mia Zumsteg

zum fünften Mitglied des Gemeinderats wird. Andreas Zbinden informierte Mia Zumsteg vorgängig über die geplante Wahlablehnung. Der Gemeinderat gratuliert Mia Zumsteg nachträglich zur Wahl. Den Entscheid von Andreas Zbinden bedauert der Gemeinderat, zeigt aber Verständnis dafür und dankt ihm für seine langjährige Behördentätigkeit als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission bis zum Rücktritt auf Ende Amtsperiode im Juni 2022.

Vier Frauen und zwei Männer Somit besteht der Stalliker Gemeinderat ab 1. Juli aus vier Frauen (Gemeindepräsidentin Valérie Battiston, parteilos,

Schulpräsidentin Ingrid Spiess, parteilos, Monika Rohr, parteilos, und Mia Zumsteg, Grüne) sowie aus zwei Männern (Reto Bernhard, parteilos und Nino Ciganovic, FDP). Das korrigierte Wahlprotokoll des Gemeinderats wird am Freitag, 1. April 2022, im Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern und auf www.stallikon.ch amtlich publiziert. Die amtliche Publikation vom Dienstag, 29. März, zeigt die Wahlprotokolle mit Stand Wahlsonntag, 27. März, 14 Uhr, und somit mit Hinweis betreffend Losentscheid am Mittwoch, 30. März. Diese konnten nicht mehr angepasst werden. Roberto Brunelli, Gemeindeschreiber

Mia Zumsteg komplettiert den Gemeinderat Stallikon. (Bild zvg.)

Zuweisungsplanung der Schutzräume

Mehr Fotovoltaik auf Werkhof Affoltern

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten

Die Kommission für Planung und Bau (KPB) beantragt dem Kantonsrat einstimmig, dem Objektkredit für den Umbau und die Erweiterung des Werkhofs Affoltern zuzustimmen. Sie beantragt dem Kantonsrat zudem einstimmig die Erhöhung des Objektkredits um 160 000 auf neu 13,435 Millionen Franken. Damit können neben der vorgesehenen Fotovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Werkstattgebäudes auch die übrigen Dächer mit PV-Modulen ausgerüstet werden. Die Mehrheit der Kommission beantragt zudem mit zehn zu vier Stimmen, den Objektkredit für eine Fassadenbegrünung um weitere 60 000 Franken zu erhöhen. (red.)

Die Ausgleichsgebietsplanung (AGB) der Schutzräume wird in sämtlichen Gemeinden stets nachgeführt und befindet sich somit auf dem aktuellen Stand. Der Bezirk Affoltern resp. die Gemeinden verfügen über ein Schutzplatzangebot von 116 Prozent, somit sind also genügend Schutzplätze vorhanden. Durch die turnusgemässen Schutzraumkontrollen in den Gemeinden ist sichergestellt, dass die Schutzräume einsatzfähig sind. Die Schutzraumdaten werden im Rahmen der periodischen Schutzraumkontrollen (PSK) durch die entsprechende Abteilung geführt. Die Zuweisungsplanung (ZuPla) steht im Hintergrund bereit und kann im Bedarfsfall mit den Einwohnerdaten verknüpft werden. Der Auftrag für die ZuPla liegt zurzeit in der Verantwortung der Gemeinden. Die Veröffentlichung einer personifizierten Zuteilung ist erst auf Anordnung des Bundesrats gestattet und wird für die Bevölkerung publiziert, wenn es die sicherheitspolitische Lage erfordert. Der Sicherheitszweckverband (SZV) Albis hat aktuell keinen gesetzlichen Auftrag, entsprechende Daten für die Gemeinden zu führen. Die Abteilung PSK könnte jedoch auf relativ einfache Art die Daten für jede einzelne Gemeinde einlesen und auf einer Plattform einspeisen. Die aktuelle Lage und Berichterstattungen setzen die Bevölkerung in Sorge und die Anfragen bei der Gemeinde und Zivilschutz sind kaum zu bewältigen. Mit der Plattform könnten die Nachfragen entschärft werden. Der SZV Albis, Abteilung Schutzraumkontrolle, bietet den Gemeinden an, die Zuweisungsplanung in deren Auftrag durchzuführen und auf der Internetplattform

https://schutzraumzuweisung.ch zu publizieren. Die Bekanntgabe der Internetplattform an die Bevölkerung ist weiterhin Sache der Gemeinden. Der SZV Albis stellt den Gemeinden jedoch die erforderlichen Informationen dieser personifizierten Zuteilung in elektronischer Form (*.pdf) auf Wunsch zur Verfügung. Diese zusätzlichen Dienstleistungen generieren für die Gemeinden keine direkten Mehrkosten. Der relativ geringe Zeitaufwand wird – wie sämtliche Dienstleistungen des SZV Albis an die Bezirksgemeinden – gemäss Verteilschlüssel den Gemeinden verrechnet. Der Gemeinderat übergibt den Auftrag für die Zuweisungsplanung (ZuPla) für das Gebiet der Gemeinde Bonstetten dem Sicherheitszweckverband Albis.

Gemeindeversammlung vom 21. Juni: Traktanden festgelegt Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 21. Juni 2022 gelangen folgende Traktanden definitiv zur Abstimmung: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2021 (Arianne Moser); 2. Genehmigung der Teilrevision der Friedhof- und Bestattungsverordnung der Politischen Gemeinde Bonstetten (Arianne Moser); 3. Projekt- und Kreditantrag zur Erneuerung der öffentlichen Trinkwasserleitung und Entwässerungsleitung sowie der Erneuerung des Strassenoberbaus im Chrüzacherweg (Simon Vergés). Ferner wurde der Beleuchtende Bericht (Weisung) in der provisorischen Form genehmigt. Anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 5. April 2022 wird der Beleuchtende Bericht definitiv

z. H. der Rechnungsprüfungskommission (RPK) verabschiedet.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • die Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter- und Fördergespräche 2022 für die gemeindlichen Mitarbeitenden verabschiedet; • eine Grenzmutation «Im Bruggen» genehmigt; • der Arbeitsvergabe für die Baumeisterund Sanitärarbeiten zur Erneuerung der öffentlichen Trinkwasserleitung Sunnehaldestrasse zugestimmt; • die Arbeitsgruppe für das Verkaufsverfahren des Kabelnetzes Bonstetten gewählt.

Aus der Primarschulpflege Die Primarschulpflege hat an ihrer Sitzung vom 17. März ... • die Erreichung der Legislaturziele 2018–2022 besprochen; • die Weiterbildung Schulentwicklung Werte bewilligt; • die kurzfristige Schulraumplanung überprüft und beschlossen; • die Reorganisation der Schulverwaltung und Schulverwaltungsleitung beschlossen; • das überarbeitete Lohnreglement für kommunale Angestellte zuhanden des Gemeinderats verabschiedet; • die befristete Vertragsverlängerung der Mitarbeiterin Schulsozialarbeit beschlossen; • die Kündigungen und Neuanstellungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besprochen und analysiert. Christof Wicky, Gemeindeschreiber

WIR GRATULIEREN Zum 90. Geburtstag Heute Freitag, 1. April, feiert Loni Schelling, die allseits beliebte Wettswiler Bäckersfrau, ihren 90. Geburtstag. Die ganze Familie samt vier Enkelinnen und zwei Urenkelkindern gratulieren von Herzen und wünschen alles Gute. Dem schliessen wir uns gerne an! Was für ein besonderer Tag, wenn man seinen 90. Geburtstag feiern darf! Esther Gubler in Affoltern tut das morgen Samstag, 2. April, – herzliche Gratulation und gute Gesundheit im neuen Lebensjahrzehnt!

Zur goldenen Hochzeit Am 4. April vor 50 Jahren haben sie eine gute Wahl getroffen: Marlise und Alois Ottiger – ein wunderbarer Anlass, dies auch gebührend zu würdigen! Deshalb feiern sie am Montag bestimmt ihr goldenes Hochzeitsjubiläum in Affoltern. Wir gratulieren herzlich und wünschen dem Jubelpaar ein fröhliches Fest.

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Dieses Protokoll wurde am Dienstag, 29. 3. aus Versehen nicht abgedruckt.

Protokoll der Wahlergebnisse Erneuerungswahl von 5 Mitgliedern der Rechnungsprüfungskommission Amtsdauer 2022 – 2026, 1. Wahlgang

Gemeinde Hausen am Albis

Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise

2'604 = 100 % 917

Stimmbeteiligung

eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 5-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt

812 = 31.18 % 2 35 1

38 774 3'870

793 16

809 3'061 306.1 307

abs. Mehr erreicht und gewählt Reichenbach Andrea, 1979, Betr. ökön. FH, Hausen a. A., – (bisher) Steinmann Urs, 1955, Architekt HTL, Hausen a. A., – (bisher) Bundi Sandra, 1983, Sachbearb. Hochbau, Hausen a. A., – (bisher) Gut Christoph, 1987, dipl. Treuhandexp./Untern., Hausen a. A., FDP Bryner Thomas, 1969, eidg. dipl. Wirtsch.inform., Hausen a. A., FDP

685 647 570 567 556

Vereinzelte Total

36 3'061

Rechtsmittelbelehrung: Gegen die Wahl vom 27. März 2022 kann, von der Veröffentlicghung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Gemeinde Hedingen Wahltag: 27.03.2022

Korrektur der Publikation vom 29. März 2022 Protokoll der Wahlergebnisse Erneuerungswahlen des Schulpräsidiums für die Amtsdauer 2022 – 2026

27.03.22/14:37 Sitze:1 Seite 2 von 2

Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise

2'510 = 100 % 1'174

eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 1-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt

1'157 = 46.10 %

Stimmbeteiligung

11 53 0

64 1'093 1'093

85 4

89 1'004 502,2 503

abs. Mehr erreicht und gewählt Nievergelt Esther Hauptwahl verpasst / nicht wählbar Villing Martin

762 187

Vereinzelte Total

55 1'004

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. C i.V.m § 22 Abs. 1 VRG). 27. März 2022 Wahlbüro Hedingen

27. März 2022 Wahlbüro Hausen am Albis

Mettmenstetten

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Emil Meier, Mättenacherweg 2, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Gebäudetechnik Estermann AG, Mülacher 7, 6024 Hildisrieden Projekt: Aussenaufgestellte Luft/Wärmepumpe, Mättenacherweg 2, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 422, Zone: WB

Kappel am Albis Bauherrschaft: Politische Gemeinde Kappel am Albis, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis Projektverfasser: natUrban GmbH, Alte Kappelerstrasse 4, 8926 Uerzlikon Projekt: Ergänzungsgestaltung Friedhof, 8926 Kappel am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1064, Zone: Kernzone B (KB)

Bauherrschaft: Alfred Klaus, Rüteliweg 21, 8932 Mettmenstetten Projekt: Aufstellung Luft/Wasser-Wärmepumpe nördlich Wohnhaus, Vers.-Nr. 680, Rüteliweg 21, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3910, Zone: Wohnzone W2b

Mettmenstetten Bauherrschaft: Hanspeter Kern, Stockweid 1, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Strebel GmbH Holzbau + Architektur, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden Projekt: Neubau Maschinenhalle, Stockweid 7, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1077, Zone: Landwirtschaftszone

Wettswil am Albis Bauherrschaft: STOWEG Im Wiesengrund 24, c/o Benjamin Kaufmann, Im Wiesengrund 24, 8907 Wettswil a. A. Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Balkonerneuerung und Velounterstand beim Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 396, Im Wiesengrund 24, 9807 Wettswil a. A. Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1456, Zone: W2b

Wettswil a.A.

Herzlichen Dank Ueli Suter

20.10.1939 - 01.03.2022

Die grosse Anteilnahme zum Hinschied von Ueli Suter hat uns tief bewegt. Wir danken herzlich für die zahlreichen Karten mit tröstenden Worten, Spenden ans Kompetenzzentrum Palliativ Care oder für späteren Grabschmuck und den Besuch des Abschiedsgottesdienstes. Ein besonderer Dank geht an: - Dr. med. Jürg Schwegler und seinem Team sowie Dr. med. Alexej Axjonow für die langjährige ärztliche Betreuung. - Frau Fischer und Dr. med. Fillinger für die liebevolle Sterbebegleitung. - Pascal Suter, Oliver Suter, Godi Blättler und Frau Antonia Nardone für die musikalische Umrahmung des Abschiedsgottesdienstes. - Frau Marlise Topham für die Herrichtung der Kirche. - Und natürlich an Pfarrer Thomas Müller für seine einfühlsame Gestaltung des Gottesdienstes. All die Beileidsbezeugungen, Umarmungen und guten Gedanken geben uns viel Kraft und Trost, um zuversichtlich durch die Dunkelheit zum Licht des Lebens zurückzufinden. Die Trauerfamilien

Bauherrschaft: Esther Halter, Strumbergächerstrasse 24, 8907 Wettswil a.A. Projekt: Neubau Pergola (bereits ausgeführt) beim EFH Vers.-Nr. 841, Strumbergächerstrasse 24, 8907 Wettswil a.A. Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1396, Zone: W2a

Wettswil a. A. Bauherrschaft: Sandra und Claudio De Carli, Strumbergweg 12, 8907 Wettswil a.A. Projektverfasser: Javier Widmer, dipl. Architekt, Brunnenweg 13, 8115 Huettikon Projekt: Einbau Lukarne, Dachfenster, Treppen, Cheminée, Garagenerweiterung und Liftabbruch beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1271, Strumbergweg 12, 8907 Wettswil a. A. Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3486, Zone: W1

Kappel am Albis

Wettswil a. A.

Bauherrschaft: Marianne und Jakob Hauser, In den Wässern 4, 8926 Uerzlikon Vertretung der Bauherrschaft: atelier fischer architektur+gestaltung, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Abbruch Scheune, Neubau Mehrfamilienhaus mit Solaranlage und Unterniveaugarage, In den Wässern, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1484, Zone: Kernzone B (KB)

Bauherrschaft: Kammerer Silvia und Meier André, Niederweg 49, 8907 Wettswil a. A. Projektverfasser: Berger Gartenbau AG Kilchberg, Dorfstrasse 149, 8802 Kilchberg ZH Projekt: Erstellung Umgebungsmauern, Verschiebung Zugangsweg und Treppenlauf, Erstellung angebauter Wintergarten beim Einfamilienhaus Vers-Nr. 915, Niederweg 49, 8907 Wettswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2516, Zone: W2a

Aeugst am Albis Am 27. März 2022 ist in Aeugst am Albis ZH gestorben:

Maria Letizia Rocchi geb. Zucco geboren am 15. Mai 1927, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Bestattungsamt Aeugst am Albis

Bonstetten Am 26. März 2022 ist gestorben:

Veronica Wildhaber geb. Tello geboren am 11. März 1956, von FlumsDorf, wohnhaft gewesen im Bruggenmattweg 89, Bonstetten. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis in Mexiko statt. Bestattungsamt Bonstetten

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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. April 2022

Deutlich weniger Straftaten auch im Bezirk Affoltern Mehr pandemiebedingte Präsenz zu Hause und Homeoffice verhinderten Einbrüche Nach einem Anstieg im Jahr davor sind die polizeilich registrierten Straftaten auch im Bezirk Affoltern 2021 deutlich zurückgegangen: um 12,2 Prozent auf 1860. Bei den Einbrüchen auch wegen mehr Präsenz in den eigenen vier Wänden aufgrund der Pandemie.

Das Säuliamt in Zahlen Auch im Bezirk Affoltern ist die Zahl der Straftaten in den meisten Bereichen gesunken. Delikte gegen Leib und Leben (Körperverletzung, Tätlichkeiten, Raufhandel) gingen um einen Drittel zurück.

Trockenheit: Kleine Brände Beim Panorama-/Rinderweidweg in Affoltern ist am 25. März, wie um die Mittagszeit festgestellt, ein etwa 10 mal 20 Meter grosses Waldstück in Brand geraten. Die Feuerwehr war im Einsatz. Die Ursache ist nicht bekannt, aber grosse Trockenheit der vergangenen Wochen begünstigte das Ausbreiten von Feuer. Auch in der Nähe von Sihlbrugg, auf Hausemer Gemeindeareal, ist am 26. März, nachmittags, ein Wiesenbord in Brand geraten – möglicherweise durch einen weggeworfenen Zigarettenstummel. Auch hier verrichtete die Feuerwehr Löscharbeiten.

Grillfeuer-Spiegelung und Vandalismus

von Werner Schneiter «Die Kantonspolizei hat ihren Auftrag auch im vergangenen Jahr sehr gut bewältigt. Zürich bleibt ein sicherer Kanton», zog Sicherheitsdirektor Mario Fehr Anfang dieser Woche vor den Medien Bilanz. Die Zahlen belegen seine Aussage. So hat sich die Zahl der polizeilich registrierten Straftaten auf Kantonsebene in den vergangenen Jahren um 26 Prozent reduziert. 2012 wurden noch fast 120 000 registriert, im vergangenen Jahr waren es knapp 88 000, 6 Prozent weniger als 2020 – der tiefste Wert seit Einführung der Kriminalstatistik 2009. Es kam zu fünf Tötungsdelikten – die tiefste Zahl seit vielen Jahren. Nach einem pandemiebedingten Anstieg hat auch die Jugendkriminalität wieder abgenommen (um 7 Prozent), auch dank gezielter Kontrollen und dem grösseren Angebot nach den Shutdowns. Auch beim bewaffneten Raub hat sich die Zahl um einen Viertel reduziert. Im Fokus der Polizeiarbeit stand im vergangenen Jahr die Bekämpfung häuslicher Gewalt. 18-mal ist die Polizei deswegen täglich ausgerückt; jeder 5. Fall erforderte Schutzmassnahmen. Dazu wurde die Präventionskampagne «Stopp Gewalt gegen Frauen» erweitert. Im Weiteren wurde eine Fachstelle Seniorenschutz geschaffen, um gezielt gegen die seniorenzentrierte Kriminalität vorzugehen.

5

Froh, dass die Zahl der Straftaten 2021 im Vergleich zum Vorjahr markant gesunken ist: Adrian Peterhans, Bezirkschef der Kantonspolizei in Affoltern. (Bild Werner Schneiter) Die Zahl der Ladendiebstähle ist gegenüber dem Vorjahr markant angestiegen, um 114 Prozent. Dazu zählen auch geringfügige Delikte unter 300 Franken, die juristisch als Übertretung geahndet werden. «Hier sind wir mit Geschäftsinhaberinnen und -inhabern in Kontakt. Es kam auch zu mehr Anzeigen und zu mehr Tatbestandsrapporten. Bei Ladendiebstahl ist die Täterschaft meistens bekannt», sagt Adrian Peterhans, Bezirkschef der Kantonspolizei in Affoltern. Dem steht im Säuliamt ein Rückgang der Einbruchdiebstähle gegenüber. Wurden 2020 noch 198 rapportiert, sind es 2021 nur noch 131, was einem Rückgang von 34 Prozent entspricht. Laut Peterhans gab es 2020 zwei Serientäter, welche überführt werden konnten. Im Zuge der Pandemie, in der mehr Leute zu Hause blieben und im Homeoffice verharren mussten, ist die Zahl markant gesunken. Als hilfreich erwies sich eine verstärkte Präsenz der Polizei.

Anders bei den Fahrzeugdiebstählen; hier ist die Zahl 2021 stark angestiegen, von 140 auf 194. In erster Linie wurden E-Bikes entwendet – in der Badi, aus Velokellern, Einstellgaragen oder an Bahnhöfen. «Da gelang uns die Verhaftung eines Täters, dem wir im Sommer fünf solcher Diebstähle nachweisen konnten», sagt Adrian Peterhans. Im Bereich des Betrugs vermeldet das Säuliamt ebenfalls eine Zunahme – vor allem kam es zum sogenannten Bestellbetrug: Bestellte Ware wurde bezahlt, jedoch nicht geliefert. Zu diesem Bereich zählen auch Enkeltrickbetrug, falscher Polizist oder nicht erwiderte Liebe (Romance Scam). 2020 verzeichnete hier das Säuliamt 116 Fälle, im letzten Jahr deren 144. Die Bereiche Drohung, Freiheitsberaubung und Hausfriedensbruch verzeichneten insgesamt einen Rückgang von 20 Prozent, insbesondere gab es weniger Drohungen. «Beim Hausfriedensbruch ist der Rückgang mit

sinkenden Einbruchzahlen zu erklären», so Adrian Peterhans. Bei Vergehen gegen die sexuelle Integrität wird eine Zunahme um 20 Prozent festgestellt; die Zahl sexueller Handlungen mit Kindern ist von 8 auf 12 gestiegen. Aber da gab es auch zahlreiche Verdachtsfälle wie verdächtiges Ansprechen von Kindern auf dem Schulweg – in erster Linie im Oberamt; hier allerdings ohne konkrete Anhaltspunkte bezüglich der Täterschaft. In der Statistik ist die Zahl auch deshalb gestiegen, weil die Polizei die Fälle konsequent rapportiert hat. Um 20 Prozent gestiegen sind ausserdem Straftaten im Bereich verbotener Pornografie, auf 24 Fälle im letzten Jahr. Das sind unter anderem Schüler, die auf ihrem Handy verbotene Bilder öffentlich machen bzw. weiterleiten. Offenbar wurde im Bezirk Affoltern auch weniger mit Betäubungsmitteln gehandelt; die Zahl der registrierten Fälle ist von 26 auf 9 gesunken.

In Affoltern erreichte am 27. März um 20 Uhr die Polizei eine Meldung, wonach es beim Nachbar in der Wohnung brenne. Nun, der Nachbar hat grilliert, und das Feuer spiegelte sich im Fenster. Die Feuerwehr konnte unverrichteter Dinge zurückkehren. Vandalen haben vom 25. auf den 26. März beim Einkaufszentrum Coopark in Affoltern ein Fenster eingeschlagen. Der Schaden ist noch in Abklärung. Rund 1000 Franken Schaden verursachten Unbekannte, die zwischen 25. und 27. März eine Fensterscheibe der reformierten Kirche eingeschlagen haben. Mehrere hundert Franken Sachschaden werden aus Wettswil gemeldet. An der Stationsstrasse wurde am 26. März versucht, in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses einzubrechen. Dabei ging eine Fensterscheibe in Brüche.

Falsche Polizisten und nächtliches Hämmern Erneut erhielten in Hedingen und Stallikon mehrere Haushalte Anrufe von falschen Polizisten, die sich am 26. März zwischen 19 und 20 Uhr meldeten, Dialekt sprachen – unter Anwendung der üblichen Masche. «In Ihrem Quartier ist eingebrochen worden, Ihr Geld ist nicht mehr sicher …» Niemand ging auf das Angebot, das Geld in Sicherheit zu bringen, ein. Am 30. März um 3.40 Uhr meldete sich in Affoltern ein Anwohner und beklagte sich bei der Kantonspolizei über Hammergeräusche in einer Wohnung. Die ausrückenden Beamten konnten niemanden ermitteln; Lärm wurde nicht festgestellt. (-ter.)

Keine Neuverschuldung bei der Stadt Affoltern Sondereffekte führen zu hohem Ertragsüberschuss in der Jahresrechnung 2021 Die Jahresrechnung der Stadt Affoltern schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 11,52 Mio. Franken ab. Dank dieses Ergebnisses und den ordentlichen Abschreibungen können die Nettoinvestitionen von 18,11 Mio. Franken ohne Neuverschuldung finanziert werden. Die Erfolgsrechnung der Stadt Affoltern schliesst bei einem Gesamtaufwand von Fr. 90 472 064.50 und einem Gesamtertrag von Fr. 1 019 890 385.83 mit einem grossen Ertragsüberschuss von Fr. 11 517 321.33 ab. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 1 896 000 Franken. Dies bedeutet eine Abweichung zum Budget von Fr. 9 621 321.33. Der Ertragsüberschuss wird dem Bilanzüberschuss (= Eigenkapital) zugewiesen, wodurch sich dieser auf Fr. 29 883 813.92 erhöht. Investitionen über 30 000 Franken werden in der Investitionsrechnung verbucht. Die wichtigsten Projekte in der Investitionsrechnung sind derzeit Schulraumbauten und der Ersatzneubau des

Seewadel. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen betragen Fr. 18 110 115.24. Wegen Verzögerungen bei verschiedenen Projekten konnte die budgetierte Summe von Fr. 22 399 000 nicht ausgeschöpft werden. Die Selbstfinanzierung in der Höhe von Fr. 19 816 743.82 entspricht dem Ertragsüberschuss aus der Erfolgsrechnung zuzüglich Abschreibungen und ergibt einen Selbstfinanzierungsgrad von 109 Prozent. Dieses Ergebnis reicht aus, um die Nettoinvestitionen im Jahr 2021 durch eigene Mittel zu finanzieren. Dadurch fand im Jahr 2021 keine Neuverschuldung statt.

Reger Liegenschaftenhandel Das positive Resultat der Erfolgsrechnung 2021 ist auf viel höhere Erträge bei allgemeinen Gemeindesteuern von Fr. 4 087 928.06 sowie auf um Fr. 4 539 457.90 höhere Grundstückgewinnsteuererträge zurückzuführen. Bei praktisch allen Steuerarten können Mehrerträge verzeichnet werden. Als Budgetgrundlage dienten Erträge aus dem Rechnungsjahr 2019, da die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zum

Budgetzeitpunkt sehr ungewiss waren. Erfreulicherweise entwickeln sich die Steuererträge trotz Pandemie positiv. Wie in vielen anderen Regionen konnte auch in Affoltern eine Wertsteigerung bei den Immobilien verzeichnet werden. Im Jahr 2021 wurden im Stadtgebiet sehr viele Grundstücke mit hohen Gewinnen verkauft. Aufgrund dieser aussergewöhnlich hohen Anzahl Grundstücksverkäufe konnten Grundstückgewinnsteuern von insgesamt Fr. 8 039 457.50 veranlagt werden. Im Rahmen neuer Gestaltungspläne im Lindenmoos (Coopark), hat die Stadt ihren Anteil an der Park&Ride-Anlage verkauft, was zu einem nicht budgetierten Buchgewinn von Fr. 965 133.41 führte. Die P&R-Anlage wird durch die neue Eigentümerin weiterbetrieben.

Spitex Seewadel auf Kurs Bei der sozialen Hilfe entstehen Minderkosten von Fr. 1 003 364.31, da grosse Rückerstattungen erfolgen. Die Pflegefinanzierungsbeiträge fallen um Fr. 1 222 394.88 tiefer aus, weil sich weniger Personen in stationärer Pflege befinden. Dieser Umstand hat jedoch auf

das Pflegeheim Seewadel grosse negative Auswirkungen. Trotz eingeleiteter Sparmassnahmen gelingt es nur teilweise, die Mindereinnahmen aus der tiefen Bettenbelegung zu kompensieren. Es entsteht ein Defizit von Fr. 1 649 883.02. Die integrierte Versorgung in Affoltern mit der Zusammenführung von Pflegeheim Seewadel und Spitex ist auf Kurs. Die hohe Qualität der Spitexdienstleistungen wird von den Klientinnen und Klienten geschätzt. Der Umsatz bei der Spitex stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 100 000 Franken auf Fr. 2 473 513.59 an. Das Restdefizit verringerte sich von Fr. 358 797.55 (2020) auf Fr. 152 197.72 im Rechnungsjahr 2021.

Bilanzsumme erstmals über 130 Mio. Die Bilanz weist Aktiven und Passiven von Fr. 133 253 617.89 aus. Das Anlagevermögen im Verwaltungsvermögen ist auf Fr. 73 062 586.41 angestiegen. Die langfristigen Schulden verharren auf 70 Mio. Franken. Somit ist erstmals seit vielen Jahren das Verwaltungsvermögen höher als die langfristige Verschuldung. In den kommenden Jahren stehen wei-

terhin ausserordentlich grosse Investitionsvorhaben an, die dringend ausgeführt werden müssen. Dazu zählen der Neubau Kläranlage Zwillikon, Neubauten und Erweiterungen der Primarschulanlagen sowie die Erweiterung des Stadthauses. Ebenso sollen Grünanlagen im Stadtzentrum entstehen, wie etwa der neue Stadtpark «Brauiweiher». Um all diese Investitionen finanzieren und eine Steuerfusserhöhung vermeiden zu können, ist es weiterhin wichtig, dass hohe Ertragsüberschüsse erreicht werden und mit den vorhandenen Mitteln haushälterisch umgegangen wird. Stefan Trottmann, Stadtschreiber ANZEIGE


Gemeinde Knonau Wahltag: 27.03.2022

Protokoll der Wahlergebnisse

27.03.22/14:20 Seite 1 von 2

Sitze: 5

Gemeinde Knonau Wahltag: 27.03.2022

Präsidium Gemeinderat

Erneuerungswahl des Gemeinderates für die Amtsdauer 2022 – 2026 Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise

1'510 = 100 % 548

Stimmbeteiligung

eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 5-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt

539 = 35.70 % 1 5 1

7 532 2'660

319 1

320 2'340 234.0 235

abs. Mehr erreicht und gewählt Bickel Claudia, 1978, Knonau, Kaufmännische Angestellte (bisher) Bosshart Marcel, 1964, Knonau, Projektleiter (bisher) Breitenmoser Esther, 1956, Knonau, Mediothekarin (bisher) Wenger Nathanaël, 1971, Knonau, Augenoptiker (bisher) Trinkler Brigitta Urula, 1959, Knonau, Erwachsenenbildnerin (bisher)

442 408 387 348 326

abs. Mehr erreicht/als überzählig ausgeschieden Bickel Clhristoph, 1966, Knonau, Technischer Kaufmann

275

nicht gewählt Beltrami Eduardo, 1962, Knonau, Verkäufer

125

Vereinzelte

eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 1-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt

1'510 = 100 % 548

Stimmbeteiligung

539 = 35.70 % 1 5 1

37 14

344 22 14 10 10 73 6 Total

1'510 = 100 % 548

Stimmbeteiligung

456 = 30.20 % 1 23 0

24 432 2'160

834 2

836 1'324 132.4 133

abs. Mehr erreicht und gewählt lmhof Heinz, 1963, Knonau Unternehmensberater (bisher) Corbet Paul Clarence, 1955, Knonau, Rentner (bisher) Trachsel Doris, 1961, Knonau, Kaufmännische Angestellte (bisher)

Präsidium Rechnungsprüfungskommission Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 1-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt

1'510 = 100 % 548

Stimmbeteiligung

456 = 30.20 % 1 23 0

24 432 432

163 4

167 265 132.5 133 121 84 50 Total

27.03.22/14:23

Ev.-ref. Kirchgem. Knonau Wahltag: 27.03.2022

Sitze: 5 Seite 1 von 2 Protokoll der Wahlergebnisse Erneuerungswahl der evangelisch-reformierten Kirchenpflege für die Amtsdauer 2022 – 2026

Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise

0 0 0

195 = 37.07 %

eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 1-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt

195 = 37.07 %

14 762

Total

Protokoll des Wahlbüros Volksabstimmung vom 27. März 2022

BFS-Nr.: 7

Total

Total eingegangen

Urnen

Vorzeitig

Brieflich gültig

Brieflich nicht unterzeichnet

Antwortkuverts ohne Stimmrechtsausweise

526

215

13

7

194

1

0

Vorlage 1: Pfarrersatzwahl für den Rest der Amtsdauer 2020 – 2024 Stimmzettel

Stimmen

0 195 195

6 0

6 189 94.5 95 183 1 1 0 Total

27.03.22/14:22 1 von 1

Stimmrechtsausweise

0 0 0

Vereinzelte

Gemeinde: Knonau Ref. Kirche Stimmberechtigte

Stimmbeteiligung

abs. Mehr erreicht und gewählt Hofmann Max Ulrich (Maximilian) (bisher) nicht gewählt Dobler Fabienne von Siebenthal Walter Gersbach Michaela

193 190 184 181

Vereinzelte

Präsidium evangelisch-reformierte Kirchenpflege 526 = 100 % 215

213 762 76.2 77

abs. Mehr erreicht und gewählt Gersbach Michaela (bisher) Dobler Fabienne (bisher) Hofmann Max Ulrich (Maximilian) (bisher) von Siebenthal Walter (bisher)

27.03.22/14:23 Sitze: 1 Seite 2 von 2

Protokoll der Wahlergebnisse

Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise

0 195 975

213 0

Ev.-ref. Kirchgem. Knonau Wahltag: 27.03.2022

10 265

526 = 100 % 215

Stimmbeteiligung

eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 5-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt

2 481

27.03.22/14:21 Sitze: 1 Seite 2 von 2

Protokoll der Wahlergebnisse

Vereinzelte

95 1'324

Total

Gemeinde Knonau Wahltag: 27.03.2022

abs. Mehr verpasst / nicht gewählt Corbett Paul Clarence, 1955, Knonau, Rentner nicht gewählt Imhof Heinz, 1963, Knonau, Unternehmensberater Trachsel Doris, 1961, Knonau, Kaufmännische Angestellte

412 410 407

Vereinzelte

51 481 240.5 241

Vereinzelte

Protokoll der Wahlergebnisse Sitze: 5 Seite 1 von 2 Erneuerungswahl Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2022 – 2026

Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise

7 532 532

abs. Mehr erreicht und gewählt Breitenmoser Esther, 1956, Knonau, Mediothekarin (bisher) nicht gewählt Bosshart Marcel, 1964, Knonau, Projektleiter Bickel Claudia, 1978, Knonau, Kaufmännische Angestellte Trinkler Brigitte Ursula, 1959, Knonau, Erwachsenenbildnerin Wenger Nathanaël, 1971, Knonau, Augenoptiker Hauptwahl verpasst / nicht wählbar Beltrami Eduardo, 1962, Knonau, Verkäufer Bickel Christoph, 1966, Knonau, Technischer Kaufmann

27.03.22/14:21

Gemeinde Knonau Wahltag: 27.03.2022

eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 5-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt

Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise

29 2'340

Total

27.03.22/14:20 Sitze: 1 Seite 2 von 2

Protokoll der Wahlergebnisse

Total eingegangen

Ungültig eingelegt

Gültig eingelegt

Leer

Ungültig

Gültig

Ja

Nein

Stimmbeteiligung %

198

0

198

2

0

196

185

11

37.64

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Rekursinstanz für die evangelisch-reformierte Kirchenpflege ist die Bezirkskirchenpflege Affoltern, Präsident Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten.

4 189


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. April 2022

Neue holten viele Stimmen Auch Wettswil wählte neue Behörden, mit wenig überraschendem Ausgang Während in anderen Gemeinden die Behörden durch die Wahlen durcheinandergewirbelt wurden, wählten die Wettswilerinnen und Wettswiler Kontinuität. Gleichzeitig konnten die Neuen besonders viele Stimmen auf sich vereinen. Von Salomon Schneider Bei den Gemeinderatswahlen holten nicht die Bisherigen am meisten Stimmen, sondern die parteilose Wirtschaftsprüferin Sarah Willimann, vor dem bisherigen RPK-Präsidenten und FDPMitglied Peter Gretsch. Bei der Wahl zum Gemeindepräsidium trat die Bisherige Katrin Röthlisberger (FDP) als einzige Kandidatin an und erreichte ein hervorragendes Resultat. Bemerkenswert war, dass alle Kandidierenden für den Gemeinderat auch einige Präsidialstimmen auf sich vereinen konnten. Katrin Röthlisberger: «Ich bin natürlich sehr erfreut und bedanke mich herzlich für die Stimmen. Eine besondere Freude ist es, dass mein Parteikollege Peter Gretsch gewählt wurde, sowie alle Bisherigen, die angetreten sind. Damit verbinden wir Kontinuität und Erneuerung. Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit dem gesamten Gremium – im Dienste der Gemeinde.»

Fünf Kandidierende, fünf Sitze Bei den Wahlen in die Primarschulpflege gab es keine Überraschungen. Für zwei Zurücktretende gab es zwei neue Kandidierende und alle erreichten fast doppelt so viele Stimmen, als für das absolute Mehr benötigt worden wären. Auch für das Präsidium war der bisherige Präsident Roger Schmutz (SP) unbestritten und erreichte ein gutes Resultat – während auch bei der Primarschulpflege alle Gemeinderatskandidierenden einige Stimmen auf sich vereinen konnten. Roger Schmutz:

Mit Katrin Röthlisberger (Gemeindepräsidentin) und Christian Gräub (RPK-Präsident) stellt die FDP zwei von drei Behördenpräsidien in Wettswil. (Bild Salomon Schneider) «Natürlich ist es schade, dass Barbara Laasch und Cécile Simonet aufhören. Aber wir freuen uns auf die beiden Neuen. Die bisherigen Kontakte lassen erwarten, dass Fränzi Bieri und Diana Pfister gut zum bisherigen Team passen und dass wir im gewohnt konstruktiven Stil weitermachen können.»

Umkämpfte RPK Für die fünf Sitze in der Rechnungsprüfungskommission traten sieben Kandidierende an. Gewählt wurden drei Kandidaten der FDP sowie zwei Parteilose. GLP und SVP hatten das Nachsehen. Einziger Kandidat für das RPKPräsidium war der Bisherige Christian Gräub, der sich seit zwölf Jahren in der RPK engagiert. Er wurde sowohl in die Behörde als auch ins Präsidium mit einem Glanzresultat gewählt: «Es freut mich, dass auch die anderen beiden

Bisherigen gut gewählt wurden. Wir haben ein kollegiales Gremium und probieren, gemeinsam mit Gemeinderat und Schulpflege bestmögliche Lösungen für die Gemeinde zu erarbeiten. Wir haben eine inhaltlich klare Linie, sind aber immer menschlich und respektvoll. Deshalb sind die meisten Wettswiler Behördenmitglieder jahrelang mit Freude und Engagement dabei.»

2. Wahlgang für die Schulpflege Die Wahlen für die Baukommission waren unbestritten. Bei der Wahl des Präsidiums der Kirchenpflege kommt es zum 2. Wahlgang. Die Stallikerin Evelyne Schäppi holte zwar mehr als doppelt so viele Stimmen wie alle anderen Kandidierenden, verpasste das absolute Mehr jedoch um 25 Stimmen. Im 2. Wahlgang wird kein absolutes Mehr mehr benötigt.

Sieg für die FDP, Niederlage für die SVP Bei den Behördenwahlen vom vergangenen Sonntag in Wettswil hatte die FDP viel Grund zum Feiern. Sie stellt zwei von drei Präsidien und gesamthaft sieben von 18 Behördenmitgliedern. Die SVP konnte sich einzig in der Baukommission einen Sitz erkämpfen – es gab so viele Kandidaten wie Sitze. Sowohl beim Gemeinderat als auch in der Rechnungsprüfungskommission erreichten die Kandidatinnen der SVP zwar das absolute Mehr, schieden jedoch als Überzählige aus. Bei den Wahlen für die Schulpflege trat die SVP nicht an. Katrin Röthlisberger ordnet den Erfolg der FDP Wettswil ein: «Die FDP ist so stark, weil wir hervorragende Leute haben und gute Arbeit machen. Wir erhalten aber nicht primär Parteistimmen. Die Wettswilerinnen und Wettswiler wählen Köpfe.»

Sicher Motorradfahren Im Bereich der Zweiradunfälle besteht Handlungsbedarf – darauf hat die Kantonspolizei Zürich im Rahmen der Verkehrsunfallstatistik hingewiesen. Die 2021 lancierte Motorradkampagne wird deshalb fortgesetzt. Motorradfahrende können viel zu ihrer eigenen Sicherheit beitragen, indem sie ihre Fahrweise den Sicht-, Witterungs-, Strassen- und Verkehrsverhältnissen sowie dem eigenen Fahrkönnen anpassen. Zentral sind dabei eine angemessene Geschwindigkeit und das konsequente Einhalten der Verkehrsregeln. Blickkontakt mit anderen Verkehrsteilnehmenden und Bremsbereitschaft an Kreuzungen und Einmündungen senken das Unfallrisiko zusätzlich. Die richtige Motorradausrüstung schützt Fahrerin oder Fahrer und soll daher auch getragen werden, wenn es heiss ist. Dazu zählen der Helm sowie abriebfeste Jacke und Hose, Handschuhe und Stiefel, um von Kopf bis Fuss geschützt zu sein. Lichtreflektierende Materialien erhöhen zudem die Sichtbarkeit bei Nacht und schlechtem Wetter.

Lärm vermeiden! Die Kampagne thematisiert auf Plakaten und einer neuen Website nebst den Sicherheitsaspekten auch die zunehmende Lärmproblematik. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, Rücksicht auf andere zu nehmen und das Erzeugen von Lärm zu vermeiden, indem auf hohe Drehzahlen des Motors, zu schnelles Beschleunigen sowie das unnötige Herumfahren in bewohntem Gebiet verzichtet wird. Die Appelle «Kein Risiko!» und «Kein Lärm!» richten sich direkt an Motorradlenkende und fordern diese zu mehr Vor- und Rücksicht auf. Ergänzt wird die Kampagne einerseits durch polizeiliche Kontrollen der Geschwindigkeit und der Betriebssicherheit sowie des Tunings und anderseits durch Anpassungsmassnahmen bei der Strasseninfrastruktur in enger Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt des Kantons Zürich.

Martin Hunkeler löst Jakob Müller ab

Kapo ZH

Kappel wählt neuen Gemeindepräsidenten, für zwei Gremien kommt es zum 2. Wahlgang

BuchtippsVerlosung

In Kappel wurden im 1. Wahlgang nur drei von fünf Mitgliedern des Gemeinderats gewählt – bei sieben Kandidierenden. Die einzige Kandidatin fürs Primarschulpräsidium kann nicht mehr gewählt werden, weil sie die Wahl in die Primarschulpflege verpasst hat.

In Kappel wurde ein intensiver Wahlkampf ausgetragen. Für vier Sitze im Gemeinderat stellten sich sieben Interessierte zur Verfügung. Für das Präsidium der Primarschulpflege – das den fünften Sitz im Gemeinderat einnimmt – stellte sich erst nach der Publikation der Wahlanordnung eine Kandidatin zur Verfügung. Schlussendlich wurden mit Martin Hunkeler und Jakob Müller zwei Bisherige und mit Renzo Küttel ein Neuer in den Gemeinderat gewählt. Die Bisherige Heidi Hui verpasste das absolute Mehr um 13 Stimmen. Beim Gemeindepräsidium setzte sich Martin Hunkeler gegen den bisherigen Präsidenten Jakob Müller durch.

Freude und Bedauern Jakob Müller freute sich, dass ihm die Bevölkerung erneut das Vertrauen als Gemeinderat aussprach und bedauerte,

Weitere Infos unter www.sicher-motorradfahren.ch.

wählt, eine als überzählig ausgeschieden. Da für die Wahl ins Präsidium der Primarschulpflege eine Wahl in die Schulpflege Voraussetzung ist, wird beim 2. Wahlgang – wenn kein absolutes Mehr benötigt wird – jenes gewählte Mitglied der Primarschulpflege ins Präsidium gewählt, das am meisten Stimmen erhält. Eine Ablehnung der Wahl und damit eines Einzugs in den Gemeinderat würde auch eine Ablehnung des Amtes als Mitglied der Primarschulpflege bedeuten. Es ist also möglich, dass trotz sehr umstrittener Wahlen jemand in den Gemeinderat einzieht, der oder die gar nicht dafür kandidiert hat.

Von Salomon Schneider

Weiterhin im Gemeinderat, aber nicht mehr als Präsident: Jakob Müller, hier an der Wahlfeier mit der 1300. Kappeler Einwohnerin Lina Iten sowie ihrer Mutter Corinne Jud. (Bild Salomon Schneider) dass sie ihn nicht mehr als Gemeindepräsident wählte: «Danke für die Stimmen. Ich bin froh, dass der Wahlkampf vorbei ist, und freue mich auf vier kommende Jahre, bei denen die Sachpolitik im Zentrum steht. Und natürlich gratuliere ich Martin Hunkeler zur Wahl ins Gemeindepräsidium.» Martin Hunkeler freute sich über die Wiederwahl als Gemeinderat und neu als Gemeindepräsident: «Ich äussere mich zu den Erneuerungswahlen jedoch erst im Anschluss an den 2. Wahlgang, wenn alle Karten gemischt sind.» Der 2. Wahlgang wird am 15. Mai stattfinden. Interessierte können ihre

Kandidatur bis zum 5. April schriftlich bei der Gemeindeverwaltung Kappel abgeben.

Kuriose Situation Kathrin Cornelius entschied sich, nachdem die Wahlvorschläge gedruckt waren, für das Präsidium der Schulpflege und damit für den Gemeinderat zu kandidieren. Mit 121 Stimmen verpasste sie jedoch das absolute Mehr für die Wahl ins Präsidium sowie die Wahl in die Schulpflege. Sechs Kandidierende erreichten jedoch das absolute Mehr für die Schulpflege – fünf davon sind ge-

7

Klare Verhältnisse in der RPK Bei den Wahlen für die Rechnungsprüfungskommission erzielte der bisherige Präsident Sacha Marienberg das beste Resultat und wurde diskussionslos als deren Präsident bestätigt. Bemerkenswert bei den Wahlen in Kappel war die Stimmbeteiligung von 52,29 Prozent bei den Gemeinderatswahlen, 47,22 Prozent bei der Primarschulpflege und 46,26 Prozent bei der Rechnungsprüfungskommission. Dies zeigt das starke Interesse der Kappelerinnen und Kappeler, sich von bestimmten Behördenmitgliedern vertreten zu lassen. In anderen Säuliämtler Gemeinden beteiligten sich zum Vergleich weniger als 30 Prozent der Stimmbevölkerung an den Gemeindewahlen.

Buchtipps schreiben – das lohnt sich in der Bibliothek Knonau. Zehn Empfehlungen wurden nun preisgekrönt – und auch die anderen gehen nicht leer aus. Im Buchclub «Young Readers» der Bibliothek Knonau dürfen Gross und Klein über ihr gelesenes Buch berichten und so andere Leserinnen und Leser animieren, genau dieses Buch in der Bibliothek auszuleihen. Die Buchtipps sind jeweils auf der Bibliothekshomepage aufgeschaltet und in der Bibliothek erscheinen sie auf einem gelben Lesezeichen, wo sie zusammen mit dem jeweiligen Buch ausgestellt werden. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr 26 Buchtipps zustande. Darunter mehrere von Schülerinnen und Schülern der Klasse 2A und auch alle, die ihr Lieblingsbuch während der Sommeraktion der Bibliothek verraten haben. Unter allen Buchtipps aus dem Jahr 2021 hat die Bibliothek Knonau nun zehn Gewinnerinnen und Gewinner ausgelost. Aber auch alle übrigen, die teilgenommen haben, dürfen sich auf einen Trostpreis freuen. Schul- und Gemeindebibliothek Knonau https://knonau.biblioweb.ch/


Gemeinde Knonau Wahltag: 27.03.2022

27.03.22/14:21 Sitze: 5 Seite 1 von 2

Protokoll der Wahlergebnisse

Erneuerungswahl Primarschulpflege für die Amtsdauer 2022 – 2026 Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 5-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt

1'510 = 100 % 548

Stimmbeteiligung

442 = 29.27 % 1 35 0

36 406 2'030

276 1

Andreas Zbinden (SVP, neu) und Mia Zumsteg (Grüne, neu) haben an der Urnenwahl vom 27. März 2022 für den fünften Sitz des Gemeinderates die gleiche Anzahl Stimmen (487) erhalten und das absolute Mehr erreicht (vgl. Wahlprotokoll vom 27. März 2022, amtliche Publikation am 29. März 2022). Diese seltene Konstellation erfordert gemäss § 79 Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) ein Losentscheid. Im Gesetzesartikel ist aber auch geregelt, dass auf den Losentscheid verzichtet wird, sofern eine Wahlablehnung vorliegt. Mit Schreiben vom 28. März 2022 an den Gemeindepräsidenten erklärt Andreas Zbinden, dass er aus persönlichen Gründen die Wahl ablehnt. Dies hat somit zur Folge, dass kein Losentscheid erfolgt und Mia Zumsteg zum fünften Mitglied des Gemeinderates wird. Die Wahlprotokolle der Erneuerungswahlen von fünf Mitgliedern des Gemeinderates und des Gemeindepräsidiums vom 27. März 2022 werden wie folgt an gepasst:

277 1'753 175.3 176

abs. Mehr erreicht und gewählt Zeberli Christoph, 1977, Knonau, Sekundarlehrer (bisher) Albrecht Christian, 1967, Knonau, Geschäftsführer Meienberg Marc, 1981, Knonau, Primarlehrer Schega Gina Beatrice, 1981, Knonau, Finanzexperte Reporting Hochstrasser Nathalie Angela, 1986, Knonau, Wirtschaftspsychologin abs. Mehr erreicht / als überzählig ausgeschieden Hansen Karin, 1985, Knonau, Leiterin Business Transformation nicht gewählt Muschalik Jenny, 1995, Knonau, Sachbearbeiterin Treuhand

336 314 280 242 220

Erneuerungswahlen 5 Mitglieder und Präsidium des Gemeinderates Amtsdauer 2022 bis 2026 1. Wahlgang vom 27. März 2022 (Stand nach Wahlablehnung vom 28. März 2022)

183

Anzahl Sitze: 5 Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise

170

Vereinzelte Total

Gemeinde Knonau Wahltag: 27.03.2022

Erneuerungswahlen Gemeinderat und Präsidium Gemeinderat vom 27. März 2022 – Wahlprotokolle nach der Wahlablehnung vom 28. März 2022

8 1'753

27.03.22/14:21 Sitze: 1 Seite 2 von 2

Protokoll der Wahlergebnisse

Präsidium Primarschulpflege (von Amtes wegen Mitglied des Gemeinderates) Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 1-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt

1'510 = 100 % 548

Stimmbeteiligung

442 = 29.27 % 1 35 0

36 406 406

36 12

48 358 179.0 180

abs. Mehr erreicht und gewählt Albrecht Christian, 1967, Knonau, Geschäftsführer nicht gewählt Zeberli Christoph, 1977, Knonau, Sekundarlehrer Meienberg Marc, 1981, Knonau, Primarlehrer Schega Gina Beatrice, 1981, Knonau, Finanzexperte Reporting Hochstrasser Nathalie Angela, 1986, Knonau, Wirtschaftspsychologin Hauptwahl verpasst / nicht wählbar Muschalik Jenny, 1995, Knonau, Sachbearbeiterin Treuhand Hansen Karin, 1985, Knonau, Leiterin Business Transformation

278 45 8 8 5

3 358

780 = 100 % 475

eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 1-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt

374 = 47.95 %

Stimmbeteiligung

555 3'910 391.0 392

abs. Mehr erreicht und gewählt Battiston Valérie, Arztsekretärin / MPA, parteilos (bisher) Bernhard Reto, Unternehmer, parteilos Rohr Monika, Kauffrau, parteilos (bisher) Ciganovic Nino , Kaufmann, FDP Zumsteg Mia, Kauffrau, Grüne

770 645 592 547 487

nicht gewählt Paluch Robert, Angestellter, parteilos

363

abs. Mehr erreicht – Wahl am 28. März abgelehnt Zbinden Andreas, Treuhänder, SVP

487 19

19 355 355 0 355 177.5 178 346 9 355

Verzicht auf Losentscheid

Verzicht auf Losentscheid

3'910

eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 1-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt

2'420 = 100 % 918

Stimmbeteiligung

905 = 37.40 % 11 1 0

12 893 893

59 17

76 817 408.5 409

abs. Mehr erreicht und gewählt Battiston Valérie, Arztsekretärin / MPA, parteilos

Total Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Abstimmung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 29. März 2022 Wahlbüro Rifferswil

548 7

Anzahl Sitze: 1 Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise

Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise

Vereinzelte

12 893 4'465

Erneuerungswahlen Gemeindepräsidentin oder Gemeindepräsident Amtsdauer 2022 bis 2026 1. Wahlgang vom 27. März 2022 (Stand nach Wahlablehnung vom 28. März 2022)

Erneuerungswahl Primarschulpflege Rifferswil, Amtsdauer 2022 – 2026, Wahlprotokoll vom Sonntag, 27. März 2022 Erneuerungswahl eines Mitglieds der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2022 – 2026

abs. Mehr erreicht und gewählt Meier Petra, parteilos

11 1 0

Total

9 2 Total

0 0

Stimmbeteiligung

905 = 37.40 %

Vereinzelte

Vereinzelte

3 16 0

eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel – ungültig eingelegte Wahlzettel – leere Wahlzettel – ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 5-fache Stimmen abzüglich: – leere Stimmen – ungültige Stimmen massgebende Stimmen geteilt durch 2-fache Sitzzahl das absolute Mehr beträgt

2'420 = 100 % 918

682

nicht gewählt Bernhard Reto, Unternehmer, parteilos Zumsteg Mia, Kauffrau, Grüne Ciganovic Nino, Kaufmann, FDP Rohr Monika, Kauffrau, parteilos

38 22 15 14

Hauptwahl verpasst / nicht wählbar Paluch Robert, Angestellter, parteilos

14

nicht gewählt – Wahl am 28. März abgelehnt Zbinden Andreas, Treuhänder, SVP

25

Vereinzelte

7 Total

817

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Wahlen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19 Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist. 1. April 2022 Gemeinderat Stallikon


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. April 2022

Friedenstauben auf der Felsenegg Lichtkünstler Gerry Hofstetter setzt ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine

E

r hat ein Tigerbild auf die EigerFelswand projiziert, das Bundeshaus und das Zürcher Opernhaus ins rechte Licht gerückt. Das jüngste Kunstwerk von Gerry Hofstetter war am Dienstagabend auf der Felsenegg in Stallikon zu bestaunen. Hier hat der Lichtkünstler im alten Sendeturm, der aktuell verpackt ist, weil er abgerissen wird, eine Leinwand gefunden für eine Botschaft. «Ein Licht für den Frieden» heisst die Installation. «Die Tauben auf den Bildern fliegen bewusst in Richtung Osten», sagt Hofstetter. Die Lichtinstallation wurde am Dienstagabend in intimem Rahmen vorgestellt. Mit dabei war nebst dem Adliswiler Stadtpräsidenten Farid Zeroual und dem Langnauer Gemeindepräsidenten Reto Grau eine Delegation aus Stallikon: Gemeindepräsident Werner Michel und Gemeinderat Robert Sidler. «Es war eindrücklich», so Werner Michel, «und auch das Wetter hat mitgespielt.» Der Krieg in der Ukraine beeinflusst das Leben vieler Menschen dramatisch – und beschäftigt auch die Einwohnerinnen und Einwohner in der Region. «Solche optischen Zeichen sind sehr wichtig», sagt Farid Zeroual deshalb: «Es geht darum, heute, aber auch in den kommenden Monaten, unsere Solidarität und Verbundenheit mit den vom Krieg betroffenen Menschen einerseits symbolisch, aber natürlich auch in unseren Handlungen, zu zeigen», sagt der Adliswiler Stapi, der über persönliche Kontakte beim Künstler vorstellig geworden ist. Wenn es der Fortschritt des Turmabbaus – schliesslich braucht es noch Projektionsfläche – und die Wetterbedingungen zulassen, wird die Aktion in den kommenden Wochen wiederholt. «Wir hoffen auf den 9. April», so Werner Michel. Weitere Daten wären dann der 14., 21. und 28. April, jeweils nach Sonnenuntergang bis 21.45 Uhr. (tst.)

Der alte Sendeturm wird abgerissen, dient in der Zwischenzeit aber noch als Projektionsfläche. (Bild zvg.)

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Im Unterricht den Krieg thematisieren In Schulen treten aktuell viele Fragen auf rund um den Krieg in der Ukraine. Die Pädagogische Hochschule PH Zürich unterstützt Lehrpersonen und Schulleitende mit einem neuen umfassenden Angebot. Sei es bei der Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in die Schulen oder bei der Thematisierung von Krieg mit jüngeren Kindern: Die Schulen sind momentan stark gefordert durch die Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine. Hier setzt ein neues Angebot der PH Zürich an. Es besteht aus Materialien, Veranstaltungen und Beratungen und unterstützt Lehrpersonen und Schulleitende, die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen. Die Angebote sind auf einer ServiceWebseite zusammengefasst und werden den Schulen so gebündelt zur Verfügung gestellt. Die Inhalte werden laufend aktualisiert und erweitert. Die Materialien bestehen aus Lehrund Lernmitteln sowie Unterrichtsmaterialien, teilweise auch auf Ukrainisch und Russisch. Bei den Veranstaltungen legt die PH Zürich den Fokus auf Fragen rund um den Unterricht mit jüngeren Kindern, da hier das Thema Krieg besonders behutsam angegangen werden muss. Das Beratungstelefon steht Schulen für alle Fragen rund um den Ukraine-Krieg zur Verfügung. Die PH Zürich hatte überdies gemeinsam mit ihren ukrainischen Projektpartnern das ukrainische Bildungsministerium dabei unterstützt, eine Online-Plattform mit Inhalten zu allen Schulfächern für Schülerinnen und Schüler der 5. bis 11. Klasse zu entwickeln. Geflüchtete ukrainische Lehrpersonen und Eltern können damit Kinder und Jugendliche im Rahmen des ukrainischen Lehrplans ausbilden. PH Zürich

ZWISCHEN-RUF

Daniel Frick wählt Gemeinderat statt Schulpflege

«Vorbii isch vorbii»

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Obfelden – Erneuerungswahlen vom 27. März

Zu einer Bekannten, die von ihrer Scheidung erzählte, sagte ich vor langer Zeit mal: «Vorbii isch vorbii.» Meine philosophische Bemerkung fiel jedoch nicht auf fruchtbaren Boden: «Was meinst du mit ‹vorbii isch vorbii?›», rief die Verlassene durchs Telefon. Und als ich nach einer Erklärung suchte, da fand ich keine, weil mein Dreiwortsatz, der sogar aus nur zwei verschiedenen Wörtern besteht, das Ganze irgendwie voll auf den Punkt bringt. An und für sich genial, aber ... Sie wiederholte ihre Frage eine Oktave höher: «Sag schon, was soll das heissen: Vorbii isch vorbii?!» «Nun, äh, ich meine, äh, was soll man da sagen, vorbii isch vorbii.» «Vorbii isch vorbii, vorbii isch vorbii», rasselte es jetzt durchs Telefon, «sind zwölf Ehejahre einfach so vorbii?» Und unglaublich: Diese Frau, die ich seit zwei Jahrzehnten nicht mehr gesprochen habe, sie rief mich neulich an und erzählte von einem Freund, der «sich irgendwie, eigentlich seit Corona, von mir immer mehr zurückgezogen hat, zum Beispiel ...» Die Aufzählung dauerte lange, und ich hütete mich, zu sagen «vorbii isch vorbii», sondern meinte: «Wart’ ab, ohne Stress, entweder geht es zu Ende oder nicht.» Darauf erfolgte eine Antwort, bestehend aus vielen gescheit formulierten Mutmassungen, bis ich das Gespräch mit einer fadenscheinigen Begründung beendete. Am Tag darauf rief sie erneut an: «Stell dir vor, er hat mir zwei CDs geschickt!» «Suuper!», lachte ich, echt erleichtert. Doch sie rief: «Was??!! Suuper nennst du das?! Etwas schicken ohne jegliche Erklärung?!» «Nimm’s einfach an!» «Wie bitte?! Annehmen?! Einfach annehmen? Der soll doch nicht ...» Oh, meine Ohren! «Sorry, muss aufhängen,» sagte ich. Ute Ruf

Am 27. März haben die Erneuerungswahlen für die Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022 bis 2026 stattgefunden. Für eine Wahl im ersten Wahlgang ist das absolute Mehr erforderlich. Für das Amt des Schulpräsidiums konnte keine Person das absolute Mehr erreichen. Daniel Frick hat sich im Rahmen des Vorverfahrens für die Primarschulpflege sowie das Schulpräsidium aufstellen lassen. Im ersten Wahlgang wurde er in die Primarschulpflege und den Gemeinderat gewählt. Das absolute Mehr für das Schulpräsidium hat er im ersten Wahlgang nicht erreicht. Gewählte Personen haben nach erfolgter Wahl innert fünf Tagen die Möglichkeit, die Wahl abzulehnen oder mitzuteilen, ob eine Unvereinbarkeit eintritt. Daniel Frick hat fristgerecht von diesem Recht Gebrauch gemacht und schriftlich erklärt, dass er auf das Amt als Mitglied der Primarschulpflege verzichtet. Ebenfalls bestätigte er, dass er im zweiten Wahlgang vom 15. Mai 2022 nicht mehr für das Schulpräsidium antreten wird. Der Gemeinderat hat somit für den noch nicht besetzten Sitz des Schulpräsidiums und den frei gewordenen Sitz in der Primarschulpflege mit Beschluss vom 30. März den 2. Wahlgang angeordnet. Die Anordnung wird im amtlichen Publikationsorgan («Anzeiger») vom 1. April 2022 publiziert. Für den zweiten Wahlgang kommt ein leerer Wahlzettel zur Anwendung. Dem Wahlzettel wird ein Beiblatt beigefügt, auf welchem wahlfähige Personen aufgeführt sind, welche öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Es sind auch andere in der Gemeinde wohnhafte und wahlfähige Personen wählbar.

Einbürgerungen und elektronisches Sitzungsmanagement Folgende Personen wurden in das Gemeindebürgerrecht der Gemeinde Obfelden aufgenommen: Mia Delphine Nafz, Jg. 2003, von Deutschland; Ros Chumsanthavy, Jg. 1997, von Kambodscha; Selvashakila Sriranjan geb. Selvarasa, Jg. 1982, von Sri Lanka; Béla Kaldos, Jg. 1964, von Ungarn; Andrea Ruhl, Jg. 1966, von Deutschland; Luis Niederländer, Jg. 2003, von Deutschland. Für die Gemeinderatssitzungen wurde ein elektronisches Sitzungsmanagement eingeführt. Die Geschäftsführung der Verwaltung wird in den kommenden zwei Jahren auf eine elektronische Geschäftsverwaltung umgestellt.

sirene auf dem Dach des Mehrfamilienhauses Vers.-Nr. 1370 zur Abdeckung der Bevölkerung in Unterlunnern, KatNr. 3870, Schwerzimattstrasse 6, Zone W2; Garage René Hächler AG, Obfelden, Fassadensanierung und Solaranlage auf der Dachfläche der bestehenden Werkstatt Vers.-Nr. 68 und Erweiterung Werkstatt mit Pneulager, Kat.-Nrn. 4835 und 3093, Dorfstrasse 46, Zone WG3 und K3. − Baupolizei, baurechtliche Bewilligung an Leuthard Immobilien AG, Merenschwand, Abbruch der Gebäude Vers-Nr. 30 und 37 sowie Neubau Ladengeschoss und 24 Wohnungen mit Tiefgarage, Baufeld F, Privater Gestaltungsplan Postareal, Kat.-Nr. 4900 (alt 3087, 3962, 3963), Ottenbacher- und Dorfstrasse, Zone K3.

Baubewilligungen

Tiefbau

Nachfolgende baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt: Trudi Hasler, Obfelden, Neubau Sichtschutzwand Höhe 1,70 m entlang der Grundstücksgrenzen Kat.-Nrn. 2611, 3371 und 3373, Kat.-Nr. 3372, Sentmattstrasse 46, Zone W2; Kurt Baumgartner, Neubau Velounterstand, Kat.-Nr. 409 neben Gebäude Vers.-Nr. 214, Villaweg 1.1, Wohnzone W2; Politische Gemeinde Obfelden, Abbruch Wohnhaus Vers.-Nr. 179, Kat.-Nr. 4631, Dorfstrasse 64, Zone K2; Giovanni D’Angelo, Obfelden, Ersatz Hecke durch Sichtschutzwand entlang der Dorfstrasse, Kat.-Nr. 2952, Bachstrasse 1b, Zone W2; Politische Gemeinde Obfelden, Aufheben von fünf Parkplätzen und Erstellen von 16 neuen Parkplätzen für die Sammelstelle Brunnmatt, Kat.-Nr. 4561, Bächlerstrasse, Zone K2; Politische Gemeinde Obfelden, Einbau einer Alarm-

Für die Ingenieurarbeiten der Strassensanierung «Alte Landstrasse» wurde ein Kredit in der Höhe von 27 500 Franken genehmig. Mit Gemeinderatsbeschluss vom 2. März 2021 wurde für die Baumeisterarbeiten zur Erstellung einer Brauchwasseranlage auf der ARA Obfelden ein Kredit von 160 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Die Brauchwasseranlage wurde installiert und erfolgreich in Betrieb genommen. Die Abrechnung weist Kosten von Fr. 154 213.10 aus, dies entspricht einer Kreditunterschreitung von 3,6 Prozent. Für die Bauarbeiten zur Behebung von Mängeln an der Meteorwasserleitung Bachstrasse wurde ein Kredit von 30 000 Franken bewilligt. Für die Aufnahme und Ortung der privaten Hausanschlussleitungen Etappe 2022

wurde ein Kredit in der Höhe von 35 000 Franken genehmigt.

Immobilien Mit Gemeindeversammlungsbeschluss vom 2. Juni 2021 wurde für die Sanierung der Gebäudehülle und den Einbau einer PV-Anlage beim Schulhaus C Chilefeld ein Kredit in der Höhe von 1,48 Mio. Franken genehmigt. Zwischenzeitlich wurde der Auftrag für die Ausführungsplanung und Bauleitung vergeben. Für die Abstimmungsvorlage über die Kreditgenehmigung der Gesamtsanierung des Lernschwimmbeckens (LSB) Schlossächer wurde der Beleuchtende Bericht in zwei Lesungen genehmigt und zur Prüfung zuhanden der Rechnungsprüfungskommission verabschiedet. Über die Sachvorlage entscheidet der Souverän am Abstimmungssonntag vom 15. Mai 2022.

Jugend Die Gemeinde Obfelden nimmt am Projekt PartiZHipation der okaj Zürich (kantonaler Dachverband der offenen, verbandlichen und kirchlichen Jugendarbeit im Kanton Zürich) teil. Ziel ist es, die Strukturen der Kinder- und Jugendpartizipation auf kommunaler Ebene zu überprüfen, zu bewerten und weiterzuentwickeln. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Unicef Schweiz und Liechtenstein durchgeführt. Deshalb gibt es die Möglichkeit, im Laufe des Prozesses das Unicef-Label «Kinderfreundliche Gemeinde» zu erwerben. Daniela Rieder, Gemeindeschreiberin


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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. April 2022

Hugo Lier folgt Ruedi Baer als Säckelmeister Das Problem des 1567 gegründeten Gesellschaftsguts Hausen bleibt bestehen «Wenn wir so weitermachen, sterben wir bald aus.» Die Mahnung von Ruedi Baer, scheidender Säckelmeister (Präsident) des Gesellschaftsguts Hausen, hallte auch an der 151. Generalversammlung. Die revidierten Statuten wurden aber angenommen. Von Martin Platter Schon bei seiner Antrittsrede an der letzten Säckelmeisterfeier vor drei Jahren sagte Ruedi Baer pointiert: «Wären wir Tiere, würden wir auf der Roten Liste der aussterben Spezies stehen. Das gibts sonst in keiner Gemeinschaft auf dieser Welt, dass man nur profitiert, aber selbst keinen Beitrag leistet.» In ähnlicher Tonalität klang es auch am letzten Samstag bei der 151. Generalversammlung des Gesellschaftsguts, die erstmals seit Langem wieder im Hausemer «Löwen»-Saal stattfand. Mit nur 38 Stimmberechtigten bewog sie ungewöhnlich wenige Gesellen, aber doch Ehrengäste wie Hausens Gemeindepräsident Stefan Gyseler und Primar-

schulpräsidentin Andrea Sidler am Vorabend der Gemeindewahlen zur Teilnahme.

Der Tradition verbunden Nach alter Väter Sitte wurde im Restaurant Löwen in Hausen zuerst ein Schüblig mit Kartoffelsalat gegessen, ehe man frisch gestärkt die Säckelmeisterfeier (GV) in Angriff nahm. «Alleine in den letzten drei Jahren ist die Mitgliederzahl unseres Guts von 122 auf 112 gesunken», untermalte Baer seine Mahnung mit Zahlen. Dennoch hatte ein Antrag, dass auch Söhne unverheirateter Töchter von Gesellschaftsgutmitgliedern in die Landzunft aufgenommen werden, keine Chance. Zu spät war der Antrag gestellt worden, just nach der Statutenänderung, die zunächst ebenfalls keinen einfachen Stand hatte. Alt Säckelmeister Kurt Götschi bemängelte Inhaltliches und Formales. In der Abstimmung stellten sich die Gesellen dann aber doch deutlich mit Dreiviertelmehr hinter den Antrag des Vorstandes. Auch der Antrag von Roger Lier, dass die Säckelmeisterfeier künftig nicht mehr im «Löwen» stattfinden soll, weil kein

Gediegenes Nachtessen in der stimmungsvollen «Löwen»-Bar zum Abschluss der 151. Säckelmeisterfeier. (Bilder Martin Platter)

Viel Applaus für die «Stare» und «Spatzen»

Gesangsnachwuchs kath. Kirche Bonstetten

Der Kinder- und Jugendchor der katholischen Kirche Bonstetten hat ein grandioses Konzert hingelegt und Jung und Alt im Publikum begeistert. Ein besonderes Highlight im Konzertprogramm war das Aufführen des Kinderbuchs «Carlitos sucht einen Freund», geschrieben und illustriert von Susanne

Baer. Mit Gesang und zur Geschichte passenden Kostümen konnte der Kinderchor die Zuschauer begeistern. Im Einheitslook präsentierte der Jugendchor eine Vielzahl von Fähigkeiten. Von solistischen Beiträgen, ein- und zweistimmigem Singen bis zu choreografischen Einlagen brachten die Jugendlichen die Musik zum Leben. Elisabeth Mundo, Chorleiterin

Der traditionelle mitternächtliche Fackelzug durch Hausen mit dem neu gewählten Säckelmeister Hugo Lier an der Spitze. Treppenlift vorhanden ist, fand keine Gnade. Alle übrigen Geschäfte wurden gutgeheissen – auch wenn sich Baer bei der Rechnungsabnahme einen grösseren Vermögenszuwachs als die rund 800 Franken gewünscht hätte. Dank grosszügiger Spende von alt Säckelmeister Werner Huber selig kamen die Gesellen wiederum in den Genuss von acht Franken Gesellendividende, was einem Zuschuss von drei Franken entspricht und mit grossem Applaus bedacht wurde. Wie an der letzten Säckelmeisterfeier angekündigt, konnte das Gesellschaftskapital von 30 000 Franken, wie schon vor 189 Jahren, in Form eines Schuldbriefs dem «Löwen»-Wirte-Ehepaar Michael von Arx und Joëlle Apter überlassen werden. Bei der ZKB hinterlegt, bringt das Geld beachtliche 2,5 % Zinsen und die Gesellen haben sich damit erst noch das Gastrecht im «Löwen» erwirkt.

Dann endlich kam der Höhepunkt des Abends, die Wahlen von Vorstand und Fähnrich. Aktuar Hansruedi Baer trat zurück, Dani Lier wurde neu in den Vorstand gewählt. Ruedi Baer machte darauf aufmerksam, dass noch immer ein bis zwei Vorstandsmitglieder gesucht werden. Die Wahl des neuen Säckelmeisters Hugo Lier erfolgte per Akklamation. Der Ebertswiler ist im Gesellschaftsgut wohlbekannt. Während 30 Jahren wirkte er im Vorstand mit. Liers Grossvater Schang war 1941 als Wirt des Schweikhofs ins Säuliamt und damit zum Gesellschaftsgut gekommen. Dessen Sohn, Otto Lier, wurde 1989 zum Säckelmeister gewählt. Hugo Lier, Familienvater von erwachsenen Kindern und technischer Kaufmann im Ruhestand, hat im Säuli-

amt aber vor allem wegen seiner grossen Leidenschaft, dem Rennvelofahren, Bekanntheit erlangt. In seiner Jugend zählte der Ebertswiler zu den besten EliteAmateuren des Landes und gehörte 1966 zu den Gründungsmitgliedern des Radrennclubs Amt. Sein Talent, das er auch auf der Rennbahn pflegte, bescherte ihm Reisen auf andere Kontinente, zu einer Zeit, in der das noch nicht so selbstverständlich war wie heute. Seinem Naturell entsprechend, hielt sich Lier in seiner Antrittsrede zurück. Der stille Schaffer weiss aus seiner langjährigen Vorstandstätigkeit aber sehr wohl, wo der Schuh im Gesellschaftsgut drückt. Mit dem traditionellen Fackelzug um Mitternacht – diesmal leider ohne Tambouren – und einem gediegenen Nachtessen in der «Löwen»-Bar endete die Säckelmeisterfeier weit nach Mitternacht.

Schlittelspass beim Schulhaus Mettlen

Die Primarschulpflege Wettswil lädt zum Informationsanlass Da in den vergangenen Jahren immer weniger Schnee lag, hat die Schulpflege Wettswil entschieden, beim Schulhaus Mettlen eine Beschneiungsanlage zu installieren. Mit relativ wenig Aufwand kann so den Kindern eine grosse Freude gemacht werden. Da in den vergangenen Jahren die Winter immer sehr mild waren, lag immer weniger Schnee. Deshalb konnten die Kinder immer seltener mit ihren Schlitten die Hänge hinabrauschen. Damit sie das in Zukunft wieder öfter tun können, möchte die Primarschulpflege auf dem Schulareal Mettlen am Hang bei der grossen Linde eine Schneekanone aufstellen. Mit relativ geringem Aufwand kann so den Kindern eine grosse Freude bereitet werden, die in den vergangenen zwei Jahren aufgrund der CoronaPandemie viele Entbehrungen haben erdulden müssen.

Kosten in erträglichem Rahmen

Die Mauritius-Spatzen und -Stare legten ein grandioses Konzert hin. (Bild zvg.)

Wohlwollende Wahlen

Vor ihrem Entscheid hat die Schulpflege zahlreiche Abklärungen getroffen und einen detaillierten Kostenvoranschlag eingeholt. Es hat sich gezeigt, dass die Investitionen relativ gering ausfallen. Gebraucht sind solche Schneekanonen schon ab zirka 3000 Franken erhältlich. Abklärungen haben ergeben, dass für die Grösse des Hangs eine einzelne Schneekanone ausreicht. Der erzeugte Schnee kann anschliessend mit dem bereits vorhandenen Pf lug weiter verteilt werden.

Künftig schneesicher: Der Schlittelhang des Schulareals Mettlen. (Bilder zvg.) Für die Installation fallen ebenfalls nur geringe Kosten an. Das Wasser kann mit einem mobilen Schlauch von der Leitung des Brunnens vor dem Mettlen II herangeführt werden. Der Stromanschluss wird beim nahe gelegenen Kandelaber installiert. Damit die Sicherheit der Kinder gewährleistet ist, es braucht allerdings eine ausreichende Polsterung sowie entsprechende Absperrungen und

Beschilderung. Insgesamt rechnet die Schulpflege mit einem Gesamtaufwand von maximal 4200 Franken.

Informationsanlass am Freitag, 1. April, beim Schulareal Mettlen Damit sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger vom geplanten Projekt ein Bild machen können, sind sie herzlich zu einem Informationsanlass eingeladen. Dieser findet am Freitag, 1. April, um 17 Uhr direkt auf dem Schlittelhang zwischen den Schulhäusern Mettlen I und II (bei schlechtem Wetter im Foyer des Schulhauses Ägerten) statt. Die Schulpflege wird dort die Pläne im Detail erläutern und Fragen beantworten. Primarschulpflege Wettswil

Schneekanonen sind günstig zu haben.

Weitere Infos unter www.schulewettswil.ch.


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. April 2022

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Wir sind Sternenstaub – eine Reise zurück zu unserem Ursprung Die Astrophysikerin Kathrin Altwegg in der Regionalbibliothek Affoltern Im Rahmen des ersten gesamtschweizerischen «Biblioweekends» vom 25. bis 27. März organisierten Bibliotheken unter dem Motto «Nach den Sternen greifen» Veranstaltungen. Der Höhepunkt in der Regionalbibliothek war der Vortrag der Astrophysikerin Kathrin Altwegg.

Einzeller, der November Mehrzeller und erst ab 17. Dezember gab es Wirbeltiere. So ging die Geschichte weiter. Bis sechs Minuten vor Mitternacht endlich der Homo sapiens die Erde zu bevölkern begann. Schlussfolgerung von Kathrin Altwegg: «Wenn die Menschheit ausstirbt, funktioniert das Weltall weiter.» So weit zum Menschen als Krone der Schöpfung.

Bibliotheken als Kulturvermittler

Von Regula ZellwegeR «Man weiss ja nie wirklich, wie alles begonnen hat», meinte Werner Sidler, ein interessierter Besucher der Veranstaltung in der Regionalbibliothek, bereits vor Beginn des Vortrags der Weltraumforscherin und Professorin an der Universität Bern Kathrin Altwegg. Damit nahm er den Schluss der Veranstaltung bereits vorweg. Auch die Astrophysikerin gab zu, dass die Theorie des Urknalls zurzeit wieder in Frage gestellt werde. Der Vortrag, in dem beispielsweise die Entfernung des Randes des Universums auf 13,819 Milliarden Lichtjahre beziffert wurde – ein Lichtjahr sind etwa 10 Billionen Kilometer – machte deutlich: Wir sind weit weniger als ein Staubkorn in der Wüste. Der Homo sapiens ist lediglich eine Fussnote der Geschichte. Kathrin Altwegg folgerte logisch und pragmatisch: «Lasst es uns geniessen.»

Überzeugende Rahmengeschichte «Stellen Sie sich vor, Sie sind die Assistentin vom Herrgott. Kathrin Altwegg referieret in Berndeutsch. Und der Herrgott würde sagen: «Ich hatte da mal ein Projekt, das ich irgendwie aus den

Die Berner Astrophysikerin fesselte das Publikum in der Regionalbibliothek mit einem genial konstruierten und unterhaltsam vorgetragenen Referat, der viele Fragen beantwortete – und noch mehr Fragen aufwarf. (Bild Regula Zellweger) Augen verloren habe. Kannst Du mal schauen, was daraus geworden ist? Das Projekt heisst Mensch.» Nun schlüpften die Zuhörenden in die Rolle des Assistenten und Kathrin Altwegg leitete sie zum Universum, zur Galaxie, dann zum Rand der Milchstrasse, worin sich unsere Sonne neben 100 Milliarden Sternen befindet. Nicht in der Mitte, da ist ein schwarzes Loch! Weiter ging die Annäherung ins Sonnensystem, vorbei an den vier grossen Planeten Neptun, Uranus, Saturn und Jupiter schliesslich zur Erde, wo man den Menschen findet. Kathrin Altwegg ist überzeugt, dass der Mensch lediglich auf dem Planeten Erde überleben kann: «Dafür ist er gebaut.»

Schöpfungsgeschichte Ebenso – wie mit der Erklärung der räumlichen Distanzen – verfuhr die Astrophysikerin auch mit den zeitlichen Dimensionen. Vor gut 4,5 Milliarden Jahren verdichteten sich Kometen, Asteroiden, Gas und Staub zu unserem Planeten. «Wahnsinnig lang her», meinte die Weltraumforscherin. Um zu verdeutlichen, wie kurz erst Menschen auf der Erde wandeln, packte sie die ganze Entwicklung in ein Jahr. Am 1. Januar fand in dieser Darstellung der Urknall statt. Im Februar entstand der erste Stern und im Mai die Milchstrasse. Der September brachte die

Die Veranstaltung war trotz des herrlichen Wetters sehr gut besucht. Fasziniert hing man an den Lippen der Referentin, die es verstand, komplexe Zusammenhänge in bildhafter Sprache, mit einer PowerPoint-Präsentation und vor allem mit viel Humor zu vermitteln. Man verstand, dass es eine erstaunliche Kette von Zufällen war, dass sich der Mensch überhaupt entwickeln konnte. Bibliotheksleiterin Ursula Schiesser und ihr Team hatten sich einiges für dieses Wochenende unter dem Motto «Nach den Sternen greifen» einfallen lassen. Ein Riesenerfolg war das Kasperlitheater am Samstag. 60 Kinder und rund 20 Erwachsene genossen die gute Stimmung. Blaue Ballone mit der Aufschrift «Mini Bibliothek» belebten danach die Stadt Affoltern.

Bibliotheken aktivieren Rege mitgemacht wurde auch beim Ausmalprojekt. RBA-Teammitglied Petra Schweizer hatte Malvorlagen entworfen, die allen 13 Bibliotheken des Knonauer Amtes zur Verfügung gestellt wurden. Ursula Schiesser: «Ganze Schulklassen haben gemalt und gebastelt und wir haben auch viele individuell gestaltete

Objekte und Bilder erhalten. Wir wollten keine Jury bilden, welche die Werke beurteilt, aber wir werden Anfang nächster Woche eine Verlosung durchführen und zehn Kinder werden einen von der Buchhandlung Scheidegger gespendeten Büchergutschein und einen Kreativstift gewinnen.» Dieses Wochenende bewies einmal mehr: Bibliotheken sind weit mehr als Orte, an denen man Bücher ausleiht und wo man Mahngebühren bezahlt. Ursula Schiesser fasste zusammen: «Sie sind Orte, an denen man Wissen tauscht, sich begegnet, wo man mit interessanten Menschen ins Gespräch kommt und sich mit spannenden Themen auseinandersetzen kann.»

Viele Fragen und wenige Antworten Im Anschluss an das Referat konnten Fragen gestellt werden. Erwachsene wie Kinder stellen sich wahrscheinlich ähnliche Fragen: Wo kommen wir her, wo gehen wir hin, wie lange besteht die Erde noch? Es wurde einmal mehr deutlich: Wir sind beschränkt in unserem Denken. «Der Mensch kann sich nicht nichts vorstellen», erklärte Kathrin Altwegg. Und zurück zur Rahmengeschichte. Die losgesandte Assistentin des Herrgotts kommt zurück und kann lediglich berichten, dass sie die Menschen gefunden habe, dass diese aber definitiv nicht Gottes Ebenbild seien und dass sich das «Problem Mensch» von selbst lösen werde. Die Sonne wird vergehen, das Material kommt ins Universum und alles beginnt von vorne. Und eventuell kann der Herrgott mit einem ähnlichen Projekt in einer anderen Galaxie neu starten – vielleicht erfolgreicher?

«Heidi und der Wolf» in Affoltern

Das Brassquintett Generell5 war zu Gast in der Aula Ennetgraben Nach einer aufgezwungenen Pause gastierte das professionelle Brassquintett Generell5 letzten Samstag wieder in Affoltern. Ein Holzpodest als Berg, fünf Musiker und ihre Instrumente. Mehr braucht es nicht, um «Heidi & der Wolf» zu erleben. Die Alphörner markierten die Bergwelt, jedes Blechinstrument spielte ein Leitmotiv mit einer Figur. Markus Hauensteins Tuba mimte den Grossvater, die Trompeten von Christoph Luchsinger und Patrik Arnold das Heidi und den Peter, Thomas Gmünder durfte

mit seinem Horn den Wolf spielen, Xaver Sonderegger übernahm abwechselnd das Heulen des vom Hunger getriebenen Wolfs und auch die noch nicht bekannte Figur, Trudi das Huhn. Neben den wohlklingenden Arrangements und Kompositionen von Fabian Künzli beeindruckten die wunderbaren Momente, in denen die zeitgenössische Musik miteingebunden wurde.

Unterhaltung für Gross und Klein Herz, Botschaft und Situationskomik spielten miteinander und zeigten das

Talent von Giuseppe Spina als Autor und Regisseur. Aber auch die Kleinen waren ganz Ohr, aufmerksam und mehr als zufrieden, denn Erwachsene und Kinder hatten etwas zu lachen, zu staunen und taten es meistens gemeinsam. Von «Heidi und der Wolf» gibt es seit Tourstart auch ein Hörbilderbuch mit Illustrationen von Madlaina Janett und mit Flurin Caviezel als Sprecher. Das Buch ist mit CD oder mit der Musik zum Herunterladen, im Buchhandel und auf generell5.ch erhältlich. Monique Blum, Generell5

Das Quintett Generell5 bietet mehr als nur Brassmusik. (Bild zvg.)

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Sicherheitszweckverband Albis: Die Regionale Führungsorganisation (RFO Albis) sucht per 1. Juli 2022 eine/n

Chef/in Regionale Führungsorganisation (RFO) (Pensum ca. 150 Std./Jahr)

Wir wenden uns an eine kommunikative Führungspersönlichkeit mit professionellem Hintergrund und ausgewiesener lokaler Vernetzung. Erwartet wird die Bereitschaft, in Notfällen und Krisen möglichst uneingeschränkt Einsätze leisten zu können. Arbeitsort: Bezirk Affoltern mit Möglichkeit zu Homeoffice in normalen Lagen Der Sicherheitszweckverband Albis (SZVA) mit Sitz in Affoltern am Albis bildet die Dachorganisation für sämtliche 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern in den Bereichen Zivilschutz, periodische Schutzraumkontrolle und für die Regionale Führungsorganisation (RFO). Dem SZVA angegliedert ist auch die Bezirkszivilschutzstelle. Zu unseren Dienstleistungen gehören zudem das Alarmierungswesen, aber auch diverse andere Aufgaben, die sich rund um den Bereich des Bevölkerungsschutzes ergeben. Als Chef/in RFO führen Sie die Regionale Führungsorganisation in normalen Lagen in operativer und personeller Hinsicht. Sie pflegen Kontakt mit unseren Partnerorganisationen und stellen die jederzeitige Einsatzbereitschaft der RFO Albis sicher. In ausserordentlichen Lagen sind Sie verantwortlich für die Alarmierung der RFO Albis, den Zusammenzug an einem geeigneten Führungsstandort und die Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit der RFO Albis. Sie koordinieren die Einsatzkräfte unter Einbezug der Partnerorganisationen und beraten den Führungsrat der RFO Albis. Profunde Kenntnisse des Bevölkerungsschutzes und der lokalen Verhältnisse, aber auch Erfahrung in der Stabsarbeit sowie planerische und konzeptionelle Kenntnisse, verbunden mit einer hohen Belastbarkeit im Notfall, sind Voraussetzungen für die ausgeschriebene Funktion. Wir bieten Ihnen ein modernes und motiviertes Arbeitsumfeld in unserer Organisation, die über eine partnerschaftliche und offene Unternehmenskultur verfügt. Ein zeitgemässes Entschädigungsreglement, die Möglichkeit für Weiterbildungen und flexible Arbeitszeiten in normalen Lagen bilden dabei weitere attraktive Rahmenbedingungen für die zu besetzende Position. Weitere Informationen zu unserer Organisation sowie zur ausgeschriebenen Stelle finden Sie auf unserer Homepage https://www.szvalbis.ch/.

Für unsere schöne Badeanlage Hedinger Weiher suchen wir von Mitte Mai bis Mitte September 2022 eine

Badewache im Stundenlohn Zu Ihrem Aufgabengebiet gehört die Aufsicht über den Badebetrieb am Hedinger Weiher und die Durchsetzung der Badeordnung. Das Pensum ist abhängig von den Wetterverhältnissen und bewegt sich pro Saison in der Regel zwischen 150 und 250 Stunden. Anforderungen: • Brevet igba PRO mit BLS-AED oder gleichwertige Ausbildung • selbstständige, verantwortungsbewusste Persönlichkeit • sicheres und bestimmtes Auftreten • freundlicher, hilfsbereiter Umgang mit den Badegästen • Bereitschaft zu unregelmässigen Arbeitszeiten Interessiert? Dann freuen wir uns, Sie kennen zu lernen. Ihre Bewerbung senden Sie mit den üblichen Unterlagen und Foto an die Gemeindeverwaltung Hedingen, Abteilung Bau & Immobilien, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen. Elektronische Bewerbungen richten Sie bitte an bau@hedingen.ch.

Seminarhotel und Bildungshaus Das ehemalige Zisterzienserkloster mit seiner gotischen Kirche ist ein beliebtes Seminarhotel und Ausflugsziel mit Panoramaterrasse. Es wird von der evang.-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich getragen. Zentral gelegen zwischen Zürich-Zug-Luzern ist das Kloster Kappel gut zu erreichen. Die inspirierende Umgebung mit herrlichem Blick in die Alpen sowie die historischen und zeitgemässen Räume bieten den idealen Rahmen für Seminare und Bankette. Zur Ergänzung unseres Küchen-Teams suchen wir eine/n

Hilfskoch/Hilfsköchin 100% und Küchenoffice-Mitarbeiter/in 100% Sie sollten gut Deutsch sprechen und verstehen, innovativ und flexibel sein. Wenn Sie gerne selbständig arbeiten und Abendund Wochenendeinsätze nicht scheuen, dann wartet ein motiviertes Team auf Sie. Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung per E-Mail an die Personalabteilung: karin.engeli@klosterkappel.ch Weitere Informationen finden Sie unter www.klosterkappel.ch

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Franz Wipfli, Leiter Bau & Immobilien, Telefon 044 762 25 60, franz.wipfli@hedingen.ch, gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail an office@szvalbis.ch. Einreichungsschluss ist der 2. Mai 2022.

Knonau ZH (10’ von Zug und 25’ von Zürich) Gesucht per sofort oder nach Vereinbarung engagierte/r

dipl. Physiotherapeut/in 20% - 50%

für ein motiviertes Team in Praxis mit kleiner MTT. Es erwartet Dich eine selbständige, abwechslungsreiche Tätigkeit mit flexiblen Arbeitszeiten und vielseitigem Patientenangebot (Chirurgie, Orthopädie, Rheumatologie, Sportmedizin). Ich freue mich auf Deine Bewerbung. Physio- und Sporttherapie Corinne Widmer Herzig E-Mail: physio.widmer@hispeed.ch (Tel-M: 079'327'28’34)

Budoclub Wettswil Die Primarschule Ottenbach sucht auf Beginn des Schuljahres 2022/2023 eine

Lehrperson Deutsch als Zweitsprache ca. 30% Pensum Das vollständige Inserat und Informationen zu unserer Schule finden Sie auf unserer Website.

Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Respekt und Anstand. Das sind Werte und Dinge, die du beim Judo erlernst. Es hat noch freie Plätze in unseren Kinder- und ErwachsenenKursen. Kinder, Männer und Frauen sind jederzeit willkommen zum Reinschnuppern. www.Budoclub-Wettswil.ch

Primarschule Bonstetten Unsere Schule sucht ab ca. 15. August 2022

eine Praktikantin / einen Praktikanten (100%) für 12 Monate Primarstufe und Kindergarten Das Praktikum eignet sich gut als Vorbereitung für den Einstieg in einen sozialen oder pädagogischen Beruf oder ein Studium. Detaillierte Informationen zu unserer Schule und der ausgeschriebenen Stelle finden Sie auf unserer Homepage www.primarschule-bonstetten.ch. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne unser Schulleiter C. Roten, Tel. 044 700 43 60 oder c.roten@primarschule-bonstetten.ch

Die Tagesstrukturen Domino sind eine geschätzte, gut integrierte Einrichtung der Primarschule Mettmenstetten und bieten eine professionelle, ganzheitliche Betreuung für Kinder ab Kindergarteneintritt bis zum Ende der Primarschulzeit an. Derzeit werden knapp 200 Kinder von einem Team mit insgesamt 19 motivierten Mitarbeitenden betreut. Per sofort oder nach Vereinbarung suchen wir für die Betreuung der Kinder

• eine qualifizierte Fachperson mit einem Pensum von 35 % (Donnerstag und Freitag von 11.30 bis 18.15 Uhr) • eine qualifizierte Fachperson mit einem Pensum von 20 % (Montag, Dienstag, Donnerstag für die Mittagsbetreuung) Zu den Aufgaben gehören: • Mitgestaltung der schulergänzenden Betreuung und Freizeit der Kinder nach den sozialpädagogischen Grundsätzen der Tagesstrukturen Domino • Mittagsbetreuung der Kinder • Mitarbeit in der Ferienbetreuung • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten Anforderungsprofil: • Ausbildung als Fachfrau/Fachmann Betreuung oder gleichwertiger Abschluss • Wertschätzender und respektvoller Umgang • Flexible, belastbare, zuverlässige und offene Persönlichkeit Weitere Informationen erhalten Sie von der Tagesstrukturleitung: Frau Jeannette Waser oder Cony Wäspi, Tel: 044 767 93 60 oder E-Mail: tagesstrukturen@ps-mettmenstetten.ch Die vollständige Bewerbung senden Sie bitte bis 19. April 2022 via E-Mail an schulverwaltung@ps-mettmenstetten.ch oder in Papierform an die Primarschule Mettmenstetten, Schulverwaltung, Schulhausstrasse 4, 8932 Mettmenstetten.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. April 2022

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Auf unbestimmte Zeit in einem fensterlosen Raum eingesperrt Für den «Anzeiger» liess sich der Journalist im neuen Polizei- und Justizzentrum PJZ in Zürich inhaftieren Auch Säuliämtler werden künftig die Polizeihaft – ein maximal 48-stündiger Arrest – im PJZ in Zürich verbringen, wo abgeklärt wird, ob eine Untersuchungshaft angeordnet wird. Für einen Test der Abläufe unter Volllast konnten sich Interessierte einsperren lassen.

wir hier sind. Dann kommt das Mittagessen – Risotto mit Salat. Die (ebenfalls) graue Masse sieht nicht appetitlich aus, schmeckt aber gut; leider ist die Portion so klein, dass ich bei Weitem nicht satt werde. Dies ist schade, doch ich verstehe, dass es nicht gut aussehen würde, wenn Menschen übergewichtig aus der Haft entlassen würden. Anstelle meiner persönlichen Gegenstände wurde mir eine Box überreicht, mit Papier, einem Glas, einem Becher, Taschentüchern, Ohrstöpseln, Pflastern, Besteck, Seife, Zahnpasta und Zahnbürste. Zudem gab es da drin ein Kondom. Es muss also davon ausgegangen werden, dass auch im Gefängnis Gelegenheit Liebe macht, und dass auch beim Sex auf Sicherheit geachtet wird, ist in einem Gefängnis nur passend.

Von Salomon Schneider «Leeren Sie bitte Ihre Taschen, platzieren Sie alles in dieser Box und kommen Sie mit», begrüsst mich eine freundliche, aber bestimmte Aufseherin und Betreuerin beim vereinbarten Eintritt ins Gefängnis Zürich West und führt mich zur Wartezelle: «Setzen Sie sich, da ist ein Wasserhahn und eine Toilette. Sie werden dann an der Tür am anderen Ende des Raumes abgeholt, dann wird eine Leibesvisitation gemacht.» Das wars. Die Tür fällt ins Schloss. In der Wartezelle bestehen Stuhl, Tisch und Wände aus gegossenem Beton – grau – alles ist sehr grau. Gibt es ein lebensbejahendes Grau? Ich setze mich auf die Bank und warte. Ich bin es nicht mehr gewohnt, einfach zu warten. Ich plane präzise, um Wartezeiten zu vermeiden und wenn ich warten muss, nutze ich die Zeit meistens, um auf meinem Telefon Nachrichten zu lesen. Manchmal sitze ich auf einer Bank, geniesse die Aussicht und die Sonne. Dies sind bewusste Genussmomente, mit Warten haben sie nichts zu tun. Ich merke, dass ich seit mindestens drei Jahren nicht mehr länger als ein paar Minuten an einer Kasse im Supermarkt gewartet habe.

Eine Stunde Hofgang in der vorläufigen Festnahme Die Zellen in der vorläufigen Festnahme sind dank der grossen Fenster lichtdurchflutet, hoch und mit schönem Parkett versehen – kein Vergleich zu den kühl grauen Warte- und Eintrittszellen. (Bilder Salomon Schneider)

Die Abteilung Vorläufige Festnahme wird im PJZ von der Justizdirektion und nicht mehr von der Polizei betrieben.

Für 241 Zellen nur ein Raum für Eintrittsformalitäten. So muss mancher Inhaftierter stundenlang in der Wartezelle verweilen.

Funktional: Übertrittszelle mit einer Bank aus Gussbeton.

Frühstück: Die Kost in Polizeihaft ist einfach.

Würde dies ein Journalist in Russland auch wagen? Meine Gedanken kreisen um die bevorstehende Inhaftierung. Polizeihaft passiert spontan, also habe ich mich mental bewusst so wenig wie möglich vorbereitet, um der Realität einer spontanen Verhaftung möglichst nahezukommen. Ich lasse mich bewusst einsperren, um in der Zeitung darüber zu berichten. Denn normalerweise berichten Menschen, die verhaftet werden, nicht öffentlich darüber. Ich will von meinen Erfahrungen berichten und bin vollkommen überzeugt, dass ich ungefähr dann entlassen werde, wenn ich es wünsche. Mir wurde sogar eine rote Karte gegeben, die ich jederzeit zeigen könnte, um sofort entlassen zu werden. Ich frage mich, ob sich Journalisten in Russland, China oder der Türkei ebenfalls freiwillig einsperren lassen, um über die Eröffnung eines neuen Gefängnisses zu berichten und wenn, ob sie schlussendlich wieder rausgelassen werden. Die Zeit vergeht wie eine zähflüssige Masse, langsam, schleppend. Manchmal höre ich Stimmen, Schlüssel, die in Schlössern gedreht werden und Türen, die geöffnet und wieder geschlossen werden. Für meine Zelle scheint sich niemand zu interessieren. Ich beginne mich zu fragen, ob im Betrieb hier besonders langsam gearbeitet wird. Schliesslich gehört der Betrieb zur kantonalen Verwaltung und die Kundschaft ist wohl kaum eine Klientel, die sich beschwert. Auch die Ausgestaltung der Zelle wirft Fragen auf. Es wäre problemlos möglich, sie mit Naturbildern zu tapezieren, wie in den Toiletten der Intercity-Züge. Schliesslich befinde ich mich in Polizeihaft – es gilt also die Unschuldsvermutung. Der Aufenthalt sollte deshalb möglichst angenehm gestaltet werden. Schliesslich kann es jedem passieren, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein oder jemandem zu gleichen, nach dem gefahndet wird.

Der Unterschied zwischen der journalistischen Erfahrung und unfreiwilliger Haft Der Testbetrieb der vorläufigen Festnahme im Polizei- und Justizzentrum PJZ in Zürich funktionierte grundsätzlich wie der zukünftige Alltagsbetrieb. Es wurden alle persönlichen Habseligkeiten eingezogen und verwahrt, als Unterhaltung gab es Gespräche mit dem Zellengenossen, Bücher oder einen Fernseher, das Personal agierte freundlich aber äusserst bestimmt und die Gefangenen durften über die Aus-

Nackt, bücken und Zunge rausstrecken Nach 45 Minuten geht zuerst die Klappe in der Tür auf und dann auch die Tür. Ab jetzt haben alle Türen Klappen, Sichtfenster und sind sonst aus massivem Stahl gefertigt. Zuerst wird geklopft, dann geht die Klappe auf und wenn alles «normal» aussieht, wird die Türe mit dem Schlüssel geöffnet. Zwei Betreuungs- und Aufsichtspersonen des Gefängnisses erwarten mich, führen mich ins Aufnahmezimmer, stellen mir einige Fragen zur Person, machen ein Foto und dann muss ich mich ausziehen. «Handflächen nach vorne und jetzt nach hinten! Heben Sie den Hodensack an! Drehen Sie sich um und gehen Sie in die Knie! Öffnen Sie den Mund, strecken Sie die Zunge heraus, heben Sie die Zunge!» So führt der Aufseher und Betreuer im Befehlston die Leibesvisitation durch.

prägung des Alltags nicht mitbestimmen. Journalisten durften jedoch ihre Kamera und einen nicht internetfähigen Laptop mitnehmen. Zudem hätten sie sich auf Wunsch mit anderen Häftlingen und Fachpersonen für Justizvollzug unterhalten können. Dem Wunsch, mit einem freiwilligen Häftling aus dem Säuliamt sprechen zu können, konnte allerdings nicht entsprochen werden. Die Abteilung

Vorläufige Festnahme (oder Polizeihaft) ist Teil des Gefängnisses Zürich West, das sich im neuen Polizei- und Justizzentrum am Kohlendreieck 11 befindet. Es soll die Wege verkürzen, da Polizei, Staatsanwaltschaft, Polizeiund Untersuchungsgefängnis unter einem Dach untergebracht sind. Der Bau und die Innenausstattung werden schlussendlich über 800 Millionen Franken kosten. (sals)

Ich hätte nichts, wirklich gar nichts irgendwo verstecken können. Andererseits bin ich darin auch nicht geübt. Im Anschluss erhalte ich Unterwäsche, eine schwarze Trainerhose, grauschwarze Krocks und einen grauen Pullover. Dann geht es in den nächsten Raum, der wie eine Schleuse gebaut ist. Dieses Mal ist er nur mit einer grauen Bank ausgestattet, natürlich aus gegossenem Beton. Den einzigen Farbtupfer bildet der rote Notknopf, den ich drücken könnte. Meine Krocks sind neu und haben noch je zwei Sticker drauf, einen mit der Gebrauchsanweisung und einen mit der Schuhnummer. Ich löse die Sticker vom ersten Schuh und klebe sie an die Wand. Es ist die einzige Spur Individualität in diesem grauen Raum. Dadurch wird dieser anonyme Ort etwas zu meinem Raum. Es tut mir gut, dass

ich jetzt in «meinem» Raum sitze. Doch dann denke ich daran, dass meine Zelle ja vielleicht genauso trist eingerichtet ist und ich löse die Sticker wieder von der Wand und klebe sie wieder in die Schuhe. Sie sollen auch meiner Zelle Individualität verleihen.

Kleine Portionen Nach 20 Minuten in diesem Raum werde ich von einer jungen Vollzugsbeamtin abgeholt und zu «meinem» Zellenblock geführt. Es ist die Zelle 111, eine von 241. Es ist eine Zweierzelle, wie alle Zellen in der vorläufigen Festnahme – abgesehen von der Arrestzelle. Luca ist schon seit einem Tag hier, steht auf und wir reichen uns die Faust. Dann setze ich mich auf mein Bett und wir stellen uns vor und erzählen einander, weshalb

Für Bewegungsmöglichkeiten sorgt der Hofgang auf einem der vier Höfe auf dem Dach. Sie sind karg ausgestattet, mit zwei Kraftgeräten, zwei Pingpongtischen und viel grünen Flexmatten, wie sie auch auf Spielplätzen eingesetzt werden. Gegen oben sind die Höfe offen, jedoch mit einem dichten Stahlgitternetz versehen, damit keine Drohnen Pakete liefern können. Schnell bilden sich Grüppchen und es entsteht ein reger Austausch. Alle sind aus einem guten Grund hier. Die Erfahrung ist aufregend und neu. Der Nachmittag in der Zelle zieht sich hin. Luca sitzt auf dem Bett und liest, ich sitze am Tisch und schreibe. Manchmal unterhalten wir uns etwas. Um 17.30 Uhr tritt Luca aus. Ich merke, wie sich eine gewisse Routine einstellt. Ich habe mich schon an «mein» Zimmer gewöhnt und fühle mich erstaunlich wohl. Ich lege mich hin und schaue eine Dokumentation über den Bankier Josef Ackermann, den ehemaligen CEO der Deutschen Bank. Es war ein emotional auslaugender Tag. Um 21 Uhr schlafe ich ein. Kurz vor 24 Uhr werde ich geweckt. «Sie kriegen einen Zellengenossen», sagt der Aufseher und Betreuer und öffnet die Tür. Schlaftrunken begrüsse ich den Neuankömmling und schlafe weiter. In der Nacht werde ich immer wieder von schnellen, lauten Klopfgeräuschen geweckt. Irgendwann bin ich so weit wach, dass ich meinen Zellengenossen frage, ob er diese Geräusche auch höre: «Das bin ich. Wenn ich auf die Matratze schlage, schnarchst du nicht.» Ich entschuldige mich, drehe mich auf die Seite und schlafe weiter.

Facetten der Freiheit Um 6.45 Uhr werden wir über die Gegensprechanlage geweckt. Wir stehen auf, lernen einander kennen und merken schnell, dass wir beide von unseren Partnerinnen auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht wurden, am Testbetrieb teilzunehmen – eine erste Gemeinsamkeit. Das Frühstück ist karg; wenigstens gibt es genügend Kaffee. Um 9.45 Uhr kommt ein Aufseher und nimmt mein Bettzeug und die ausgehändigten Sachen in Empfang. Danach kann ich meine Alltagskleidung anziehen und denke, dass ich gehen kann. Es dauert jedoch noch eine geschlagene halbe Stunde, bis die Austrittsformalitäten erledigt sind. Ich werde aus dem Zellenblock geführt und erhalte am Ausgang des Gefängnisses von der Aufsichts- und Betreuungsperson meine Wertsachen zurück. Dann trete ich ins Freie und bin heilfroh. Denn so erträglich der Aufenthalt im Gefängnis Zürich West war, wieder Freiheit in all ihren Facetten leben zu können, ist unbezahlbar.


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Forum

Freitag, 1. April 2022

In vierfachem Sinn völlig unlogisch

Wie wichtig ist «unser» Spital?

Provisorische Spitalliste.

Provisorische Spitalliste.

Zuerst wird der Entscheid damit begründet, das Spital sei «nicht systemrelevant». Es ist eine gefährliche Vorstellung, ein System sei dann optimal, wenn es mit möglichst wenig Teilsystemen ausreichend funktioniert. Nehmen wir als Vergleich unseren Körper: Wir haben zwei Augen, zwei Ohren, zwei Nieren, zwei Arme und zwei Beine. Wir könnten aber sehen nur mit einem Auge, hören mit einem Ohr und malen mit nur einem Arm. Noch besser können wir auf eine Niere verzichten. Stechen wir uns ein Auge aus, weil wir mit dem anderen auch noch sehen können? Auch ein ökonomischer Gewinn, der sich durch die Schliessung des Spitals ergeben soll, muss hinterfragt werden. Der Kanton zahlt 55 Prozent an jede stationäre Behandlung, egal ob sie in Affoltern oder in Zürich stattfindet. Es liegt somit vollumfänglich am Spital Affoltern, gewinnbringend zu arbeiten, was aktuell auch gelingt. Allerdings würde ein Spitalneubau die Rendite vorübergehend aussetzen. Generell darf aber auch hinterfragt werden, wie sinnvoll eine zu starke Ausrichtung auf einen (kurzfristigen) ökonomischen Gewinn ist. Über den grossartigen und sehr

wichtigen Beitrag unseres Spitals bei der Covid-Patienten-Pflege war man im ganzen Kanton jedenfalls heilfroh. Ein drittes Argument, weshalb eine Schliessung des Spitals nicht logisch ist, besteht in der Begründung einer mangelnden Solidarität. Dass sich viele Menschen nicht in Affoltern operieren lassen, liegt aber daran, dass viele Operationsangebote gar nicht bestehen und Infrastruktur nicht mehr die beste ist. Nach einem Neubau wird die Attraktivität nochmals enorm gesteigert. Damit schliesse ich mit einem Einwand gegen die Äusserung, die Erhaltung des Spitals sei «Heimatschutz». Überflüssiger Heimatschutz ist dort zu verorten, wo Gebäude als leere Hülsen ohne Funktion, allein aus romantischnostalgischer Verehrung erhalten werden. Eine klare demokratische Mehrheit im Bezirk ist der Meinung, unser Spital habe eine wichtige – vielleicht zu optimierende – Funktion. Kann man in einer Zeit, da die ganze westliche Welt das Missachten von demokratischem Willen aufs Schärfste verurteilt, einen solchen Willen in einer ländlichen Region mit Füssen treten? Vielleicht rechtlich, aber auch politisch und ethisch? Heinz Trinkler, Affoltern

Weil die Gesundheit das höchste Gut im Leben ist, sollte sie uns grundsätzlich auch etwas wert sein! Wenn es um Leben und Tod geht, zählt jede Minute: Infolgedessen ist ein gut ausgerüstetes und funktionierendes Spital in der Nähe vom Wohnort im Interesse aller (von Jung bis Alt)! Auch als das unberechenbare Coronavirus in unser Leben gekommen ist und vieles verändert hat, war das Spital Affoltern für uns da und hat in allen Bereichen (auch im Impfzentrum) hervorragende Arbeit geleistet. Die Entscheidungen und die Kommunikationsart der Gesundheitsdirektion sind unverständlich und machen immer wieder unsicher. Infolgedessen sind sie überhaupt nicht förderlich für ein gutes Arbeitsklima der Angestellten und schon gar nicht für die Personalsuche: Ohne genügend motiviertes und gutes (Fach-)Personal muss nämlich jeder Betrieb schliessen! Unter den aktuell gegebenen belasteten, unberechenbaren sowie unbestimmt lange dauernden Umständen (sprich Coronavirus, schrecklicher Krieg) drängt sich die Frage auf, ob «die Berechnungen der Gesundheitsdirektion» infolgedessen nicht überdacht/angepasst werden müssten!?

Wieso muss ein Spital Gewinn erwirtschaften (Kann es nicht einfach selbsttragend sein)? Bei einem solchen Unternehmen müssten doch der grundsätzliche Nutzen eines breit gefächerten Angebots und eine langfristige Existenz das Ziel sein (ohne Wenn und Aber!). Bestimmt wollen sämtliche Angestellten des Gesundheitswesens weiterhin einen guten Job zu akzeptablen Arbeitsbedingungen und einem fairen Gehalt machen, was die gesamte Bevölkerung im Knonauer Amt unterstützen sollte: Es geht um «unser» Spital und unsere gesundheitliche Versorgung/Zukunft! Nach wie vor zählen das Spital Affoltern und alle anderen Bereiche/Angebote «im Sonnenberg-Areal» zur grössten Arbeitgeberin im Knonauer Amt! Schlussendlich zeigen der schreckliche und unberechenbare Krieg in der Ukraine mit seinen unabsehbaren Folgen und das aktuelle Coronavirus, wie wichtig auch medizinische, chirurgische, ärztliche Versorgung ist. Fazit: Im Hinblick auf unsere Zukunft, unsere Gesundheit und unser Alter ist auch «unser» Spital in vieler Hinsicht sehr wertvoll/wichtig: Setzen wir uns dafür ein! Sylvia Stierli, Affoltern

Verpflichtung für Umweltpolitik

Auf erfolgreiche Zusammenarbeit

Gemeindewahlen im Bezirk.

Gemeindewahlen Wettswil.

Die Grünliberalen aus dem Knonauer Amt freuen sich sehr! Die Wählerinnen und Wähler aus unserer Region haben am 27. März unsere bisherige Stadträtin und unsere drei bisherigen Gemeinderäte für eine weitere Amtszeit bestätigt. Wir gratulieren Claudia Ledermann (Affoltern), Ronald Alder (Ottenbach), Roland Schneider (Hedingen) und Peter Weiss (Obfelden). Neu in der Exekutive begrüssen wir Nicole Beck-Taubenest (Gemeinderat Aeugst), Franziska Bieri (Schulpflege Wettswil), Nicole Lehnert (RPK Ottenbach) und Roger Schuhmacher (Gemeinderat Bonstetten). Zu einem engagierten und spannenden Wahlkampf gratulieren wir Fabian Kraxner, Rainer Notter (beide Gemeinderat Hedingen), Bruno Rüeggsegger (RPK Wettswil) und Beat Schybli (Schulpflege Oberstufe Affoltern und Aeugst). Die Grünliberalen danken allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen und sehen die Wahl als grosse Verpflichtung, auch in unserer Region einen Beitrag für eine aktive Umweltund Energiepolitik zu leisten. Der im

Knonauer Amt bereits sehr erfolgreich beschrittene Weg zu einer klimaneutralen Energieversorgung muss aber weiter intensiv beschritten werden. Der Krieg in der Ukraine führt uns deutlich vor Augen, wie gefährlich die Abhängigkeit vom Ausland in Bezug auf die Energieversorgung ist. Wenn es uns gelingt, unsere Energieversorgung regional in grösserem Ausmass als bisher zu sichern, leisten wir damit auch einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren Schweiz. Wir sind immer noch viel zu stark von fossilen Brennstoffen aus dem Ausland abhängig: Nur wenn wir die Energie intelligent einsetzen und auf nachhaltige Ressourcen umstellen, können wir die Unabhängigkeit vom Ausland stärken. Denn Energiepolitik ist heute auch Sicherheitspolitik. Wir laden die Wählenden aus Affoltern und Aeugst ein, unseren Kandidaten Beat Schybli, welcher bei der Wahl in die Schulpflege Oberstufe das absolute Mehr verfehlt hat, im zweiten Wahlgang zu unterstützen! Vielen Dank. Nicole Beck-Taubenest, Aeugst, Präsidentin Grünliberale Knonauer Amt

Die EVP Affoltern dankt herzlich Stadtwahlen Affoltern. «Wer sich einsetzt, setzt sich aus.» Ohne dieses Zitat des deutschen Theologen und Bürgerrechtlers Friedrich Schorlemmer zu kennen, brachte Eveline Fenner den Mut auf, fürs Stadtpräsidium zu kandidieren, um eine neue Kultur des Miteinanders zu prägen. Ihre glanzvolle Wahl gibt ihr nun die Gelegenheit, ihren Worten Taten folgen zu lassen. Ähnliche Ziele verfolgt auch der seit acht Jahren amtierende Stadtrat Markus Gasser. Mit seiner Wiederwahl wird er auf seinem erfolgreichen Weg zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung weitere Akzente

setzen können. Jungpolitiker Dominic Täubert freut sich, sein Fachwissen und sein Engagement schon bald in der Rechnungsprüfungskommission unter Beweis stellen zu dürfen. Allen drei Gewählten ist bewusst, dass die vielen Stimmen aus der Bevölkerung ein Vertrauensbeweis sind. Sie freuen sich darauf, mit diesem wertvollen Rückhalt ihre Aufgaben gewissenhaft und motiviert in Angriff nehmen zu dürfen. Die EVP Affoltern dankt allen Stimmberechtigten herzlich, die den drei Persönlichkeiten ihre Stimmen gegeben haben. EVP Affoltern

Der Vorstand der FDP Wettswil gratuliert: Katrin Röthlisberger (Gemeindepräsidentin), Peter Gretsch (Gemeinderat), Matthias Gretler (Schulpflege), Christian Gräub (Präsident RKP), Patricia Jacotin (RPK), Daniel Wyss (RPK), Niklaus Schwendener (Baukommission). Somit

wurden all unsere Kandidaten gewählt, was wir als Beweis des Vertrauens in unsere Politik wertschätzen. Wir gratulieren zudem allen gewählten Kandidaten. Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in den kommenden vier herausfordernden Jahren. Vorstand FDP Wettswil

Hochstimmung bei der SP Hausen Gemeindewahlen Hausen. Am Wahltreff der SP Hausen am Sonntagnachmittag herrschte eine freudige, ausgelassene Stimmung. Alle sieben von der SP nominierten Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeindebehörden wurden mit ausgezeichneten Resultaten gewählt. Andrea Sidler erzielte als Schulpräsidentin ein Spitzenresultat. Ruedi Taverna, der erstmals für den Gemeinderat antrat, überholte mit seiner Stimmenzahl zwei Bisherige und landete hinter dem Gemeindepräsidenten gleich auf Platz 2. Die Kandidierenden für die RPK, die Sozialbehörde und die Sekundarschulpflege erhielten einen überzeugenden Vertrauensbeweis. Seit 1986 war die SP mit einem Unterbruch von einer Amtsperiode immer mit einem Sitz im Gemeinderat vertreten. Erstmals können nun zwei von der SP

nominierte Behördenmitglieder die Gemeindepolitik in diesem Gremium mitprägen. Mit der Organisation von Veranstaltungen zu aktuellen politischen Themen war die Partei in den vergangenen Jahren auch zwischen den Wahlen präsent. Und in der Wahlkampagne wurden nicht bloss Köpfe präsentiert, sondern auch inhaltliche Positionen dargelegt. Die Bevölkerung von Hausen konnte erfahren, wofür die SP steht. Dieses Engagement wurde am Wahlsonntag belohnt. Die gewählten Behördenmitglieder und die SP Hausen danken den Wählerinnen und Wählern für die grosse Unterstützung. «In Hausen leben, in Hausen mitgestalten» – dieser Slogan ist für uns Aufforderung, weiterhin aktiv am politischen Geschehen teilzunehmen. SP Hausen

Wertvollen Beitrag leisten Gemeinderatswahl Ottenbach. Die FDP Ottenbach ist hocherfreut, dass Franz Zeder, zusammen mit den Bisherigen, mit einem sehr guten Resultat in den Gemeinderat Ottenbach gewählt worden ist. Sie dankt allen Wählerinnen und Wählern, die ihm ihre Stimme gegeben haben und ist überzeugt, dass Franz Zeder mit seiner Erfahrung

und Kompetenz einen wertvollen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde leisten wird. Für das vorgesehene Amt als Finanzvorstand ist er als langjähriges Mitglied und die letzten vier Jahre als Präsident der Rechnungsprüfungskommission bestens qualifiziert. FDP Ottenbach

Zuschriften sind willkommen

Losentscheid und Fortschritt

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen sowie vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen.

Gemeinderatswahl Stallikon.

Ein Recht auf Publikation eines Leserbriefs besteht nicht. Die Redaktion entscheidet über die Titelsetzung und behält sich Kürzungen vor. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir darüber und über nicht publizierte Leserbriefe keine Korrespondenz führen. (red.)

Mit etwas Schmunzeln musste ich feststellen, dass man in unserer Gemeinde (noch) keinen zweiten Wahlgang kennt. Wenn auch die Stimmzettel pflichtbewusst dreimal nachgezählt wurden, mit dem Losentscheid um den letzten Gemeinderatssitz fühle ich mich etwas

in die Zeit von Gottfried Keller zurückversetzt. Seine Novelle, die Schildbürger von Seldwyla bekommt wieder etwas Aufwind. Die neu gewählte Gemeindepräsidentin Valérie Battiston bekräftigt, sie möchte das Dorf weiterbringen. Möglicherweise lernt Stallikon in ihrer Amtszeit noch einen zweiten Wahlgang kennen. Fredy Künzli, Stallikon

Dank für das Vertrauen Gemeinde- und Stadtwahlen vom 27. März. Liebe Wettswiler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, für Ihre Stimme anlässlich der Behördenwahlen danke ich Ihnen ganz herzlich. Ich werde bestrebt sein, auch in den nächsten vier Jahren, in denen ich dem Gemeinderat vorstehen darf, im Sinne von möglichst vielen Einwohnerinnen und Einwohnern zu handeln. Katrin Röthlisberger, Wettswil

Herzlichen Dank für Ihre zahlreichen Stimmen und für das in mich gesetzte Vertrauen. Ich bin mir der grossen Verantwortung bewusst, welche das Amt der Gemeindepräsidentin mit sich bringt. Gerne stelle ich mich mit Herz und Verstand dieser Aufgabe und werde neue Impulse setzen, um unsere Gemeinde Stallikon weiterzuentwickeln. Ich bin stolz darauf, unsere Gemeinde in den nächsten vier Jahren als Präsidentin vertreten zu dürfen. Valerie Battiston, Stallikon

Ich möchte mich hiermit ganz herzlich beim Stimmvolk der Gemeinde Kappel für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Das tolle Resultat hat mich überwältigt und enorm gefreut. Natürlich ist mir bewusst, dass mit diesen Stimmen auch ganz viele Erwartungen verbunden sind und ich verspreche Ihnen, ich werde weiterhin mein Bestes geben, um diese nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen. Nochmals ganz herzlichen Dank! Martin Hunkeler, Kappel

Am letzten Sonntag wurde ich wieder als Stadtrat gewählt. Ich danke Ihnen herzlich für das Vertrauen, das Sie mir und der FDP entgegenbringen und damit die Bestätigung meines langjährigen Engagements. Für Ihre Wertschätzung bin ich sehr dankbar. Es ist mir eine Ehre und eine Freude, dieser jungen und schönen Kleinstadt und Ihren Menschen dienen zu dürfen, und ich freue mich, dies weiterhin mit meiner ganzen Kraft tun zu dürfen. Gerne gratuliere ich allen neu und wieder gewählten Stadträtinnen und Stadträten zu ihrem Wahlerfolg. Ich bin überzeugt, dass wir auch in der neuen Zusammensetzung ein gutes Team sein werden, und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. Markus E. Meier, Affoltern

Ich danke allen Wählerinnen und Wählern für ihre Stimme zur Wahl in den Gemeinderat von Ottenbach. Ich freue mich, meinen Beitrag zu leisten für eine hohe Wohn- und Lebensqualität in Ottenbach, gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen für das lokale Gewerbe zu schaffen und ein zukunftsorientiertes Schul- und Ausbildungswesen zu fördern. Dafür braucht es einen geordneten und ausgeglichenen Finanzhaushalt sowie schlanke und effiziente Verwaltungsprozesse. Franz Zeder, Ottenbach

Am vergangenen Wochenende haben Sie mich als parteilosen Kandidaten in den Gemeinderat in Hedingen gewählt. Ich bedanke mich herzlich bei den Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen. Ich werde wiederum, wie damals in der Schulpflege, mich mit viel Engagement für die Gemeinde einsetzen. Rolf Schilliger, Hedingen


Gewerbe

Freitag, 1. April 2022

15

VELOBÖRSE am 9. April 2022 THE STUDIOS | Zwillikerstrasse 4a, Affoltern | 8.00 - 18.00 Uhr Alle Infos unter www.studios-pointbreak.com/events

Stollen öffnet

Der Verein Bergwerk Riedhof zeigt morgen Samstag, wie im Aeugstertal Kohle abgebaut wurde. > Seite 18

Starker Auftritt

Die Knaben und Mädchen der Renngruppe Albis glänzten in Obersaxen. > Seite 21

Berge und Tiere

Menschen im Säuliamt: Franziska Kunz-Waser betreut seit 14 Jahren die Treschhütte. > Seite 23

Obfelden bleibt vorerst ohne Bar Keine Betriebsbewilligung: Die Betreiber von «Bob’s Bar» müssen die Eröffnungsfeier ihres Lokals verschieben Im ehemaligen Restaurant Rütli in Obfelden sollte am 1. April eine neue Bar samt Foodtruck eröffnen. Daraus wird nun nichts: Die Inhaber haben noch keine Betriebsbewilligung erhalten. von livia häberling Eigentlich hätte heute Freitag die Eröffnungsfeier von «Bob’s Bar» steigen sollen. Zudem hätte ein Foodtruck auf dem Kiesplatz unterhalb des Hauses ab sofort frische Gerichte zubereitet. Damit hätte sich in Obfelden im wahrsten Sinne des Wortes eine Durststrecke ihrem Ende zugeneigt: Seit der Schliessung der «Kreuzstrasse» im Dezember gibt es im Dorf kein Restaurant und auch keine Bar mehr. Hätte, hätte, hätte. Zur Eröffnung wird es nicht kommen. Das Inhabertrio um Nino Pianezzi, Matthias Huber und Mike Vollenweider hat von der Gemeinde Obfelden bisher noch keine Betriebsbewilligung erhalten.

«In ‹Bob’s Bar› wäre alles bereit», sagt Mitinhaber Nino Pianezzi. Nur die Betriebsbewilligung fehlt. (Bild Livia Häberling) Mitte Januar 2021 haben sie zum ersten Mal mit der Gemeindeverwaltung Kontakt aufgenommen. Seither gab es zahlreiche Brief- und E-Mailwechsel,

es mussten Dokumente nachgereicht werden, was das Bewilligungsverfahren in die Länge zog. Zudem wurde es offenbar versäumt, das kantonale Amt für

Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) rechtzeitig in die Planung des Vorhabens miteinzubeziehen, was weiter Zeit kostete. Ob der Fehler bei der Gemeinde

oder beim Kanton lag, ist unklar. Zuletzt diskutierte man über eine provisorische Bewilligung, bis die definitive vorliegt, doch auch damit wollte es schlussendlich nicht klappen. «Ich bin schwer enttäuscht», sagt Nino Pianezzi. Noch ist nicht absehbar, wie lange es noch dauert, bis eine Bewilligung vorliegt und die Bar öffnen kann. Zugleich fallen für das Lokal Mietkosten an. Dasselbe gilt für den Foodtruck: Um diesen per Anfang April zu betreiben, hat das Trio einen Koch eingestellt. Ihn werden sie nun wieder entlassen müssen, was Pianezzi besonders leidtut. Um seinen Fachmann nicht zu verlieren, hat er ihm vorübergehend ein Teilzeitpensum in seinem Laden in Hedingen angeboten, diesen betreibt Pianezzi parallel zur Bar. Er selbst, der sich mit seinen Geschäftspartnern ab April um den Barbetrieb gekümmert hätte, wird vorübergehend wieder als Bäcker- und Konditormeister arbeiten. Er versuche, Lösungen zu finden, statt sich über Probleme zu beklagen, sagt Pianezzi. Nun hofft er, dass die letzten Probleme mit der Bewilligung bald aus dem Weg geräumt sind. Damit Obfelden wieder eine Bar hat.

Das «Rössli» mit Gebäck unterstützt Erfolgreiche Aktion von Schulabgängerin Simea Eisenegger Mit dem Verkauf von selbstgemachtem Gebäck unterstützt Simea Eisenegger in Mettmenstetten die Genossenschaft «Rössli». Den Erlös von über 2700 Franken rundet nun Wirtin Vreni Spinner auf 5000 Franken auf, womit die Schulabgängerin Genossenschafterin wird. Für «richtige» Mettmenstetterinnen und Mettmenstetter sei das «Rössli» eine Herzensangelegenheit, betont Simea Eisenegger. Natürlich auch für ihre Familie, die bereits ein «Rössli»Fenster «gekauft» hat und im Traditi-

MARKTPL ATZ

onsrestaurant regelmässig anzutreffen ist. Auch bei Theaterbesuchen, Generalversammlungen oder Jugendsitzungen. «Ich hatte sogar schon mal einen Auftritt auf der Bühne», hält Simea Eisenegger fest. Ursprünglich wollte sie das «Rössli», das nun saniert und umgebaut wird, mit einem Benefizlauf unterstützen. Die Veranstaltung fiel jedoch Corona zum Opfer. Die Schulabgängerin der 3. Sek A hat eine andere Unterstützungsaktion lanciert und an drei Samstagen auf dem Rössli- und Postplatz selbstgemachtes Gebäck verkauft – salziges und süsses: von Heidelbeermuffins über Brownies bis zu Lachs-Gipfeli oder Käsewähe mit Speckwürfeli. Natürlich wurde sie dabei von

ihrer Familie und Bekannten unterstützt, sowohl bei der Produktion als auch an den Verkaufstagen. Beim Besuch des «Anzeigers» am 27. März ist auch ihr Vater Reto Eisenegger aktiv am Verkaufsstand. Gesamthaft sind 2753.40 Franken zusammengekommen – ein stolzer Betrag, den nun Vreni Spinner auf 5000 Franken aufrundet und damit ermöglicht, dass Simea Eisenegger den Status einer Genossenschafterin erhält. «Eine tolle Aktion und ein Engagement, das belohnt werden soll», so die scheidende Wirtin. Lob wird der Initiantin zweifellos auch in der Schule zuteil, denn die Verkaufsaktion ist gleichzeitig ihr Abschlussprojekt in der 3. Sek A. (-ter.)

Checkübergabe nach dem Verkauf des Gebäcks: Initiantin Simea Eisenegger, flankiert von «Rössli»-Wirtin Vreni Spinner und Miro Hegnauer. (Bild Werner Schneiter)

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Im Landimärt grünts und blühts Am 26. März feierte der Landimärt Obfelden sein Frühlingserwachen.

Voller Freude nahmen die Gewinnerinnen und der Gewinner ihre gefüllten Einkaufskörbe entgegen. (Bild zvg.)

Das herrliche Frühlingswetter lud zum Verweilen ein. Ein vielseitiges Angebot an Frühlingsblühern, Kräuterpflanzen, Setzlingen, exklusiven Gehölzen und Stauden wurde präsentiert. Wer Hunger verspürte, genoss eine feine Wurst vom Grill. An der Weintheke konnten erlesene Weine degustiert werden. Viele Kundinnen und Kunden haben am Wettbewerb teilgenommen. Die glücklichen Gewinner eines gefüllten Einkaufskorbs sind: Marianne Loepthien aus Ottenbach, Heinz

Herzog von Mettmenstetten und aus Obfelden Silvia Dolder. Herzliche Gratulation den glücklichen Gewinnerinnen und dem glücklichen Gewinner. Im Landimärt Obfelden findet die Kundschaft weiterhin ein grosses Sortiment an Gartenpflanzen, Gehölzen und Gemüsesetzlingen. Auch für die Gestaltung des Sitzplatzes ist für jeden Geschmack etwas dabei. Gerne berät das Landi-Team bei Fragen rund um den Garten. Der Landimärt ist, trotz grosser Baustelle und einseitiger Zufahrt, von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr und am Samstag von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Landimärt Obfelden


Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 1. April 18.30 Phönix-Treff

Samstag, 2. April 18.00 Vorabendmesse

Sonntag, 3. April 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) 11.15 JuKi-Gottesdienst

5. Fastensonntag, 3. April 9.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 10.00 Hl. Messe 11.15 Tauffeier

Dienstag, 5. April 15.45 Minichile, Gruppe Sonne 18.00 «5 vor 12»-Anlass im Kirchgemeindehaus, die Jugend hat das Wort

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hedingen

Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch

Sonntag, 3. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Kinder vom 3. Klass Unterricht Pfarrer Ueli Flachsmann Orgel: A. Bodenhöfer

Ref. Kirche Aeugst Sonntag, 3. April 10.00 Krankheitshalber fällt der Gottesdienst in Aeugst leider aus. Sie können gerne einen Gottesdienst in den umliegenden Gemeinden besuchen. Montag, 4. April 10.00 Senior:innen-Spaziergang, Treffpunkt beim Pfarrhausbrunnen, Tour ca. 1½ Std. nach Absprache 19.30 Orgelstunde, Empore Kirche Aeugst, Robert Schumann, 2 Kanone Op. 65 Freitag, 8. April 19.30 Das Ideen-Café Kultur wird verschoben auf ein späteres Datum!

Ref. Kirche Affoltern am Albis Sonntag, 3. April 10.00 Gottesdienst Pfr. Th. Müller Dienstag, 5. April 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal Freitag, 8. April 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 3. April 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Werner Schneebeli und Musik, Casey Crosby

Montag, 4. April 10.00 – 11.30 Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 8. April 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche.

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach

Sonntag, 3. April 9.30 3. Klass-Unti Abendmahlsgottesdienst in der Kirche Pfrn. Ilona Monz Heidi Degiorgi (Katech.) Sawako Miura, Orgel 17.30 Friedensgebet in der Klosterkirche Pfrn. Ilona Monz & Team 19.00 Kontemplation im Raum «Giebel» des Klosters Pfrn. Ilona Monz

Samstag, 2. April 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren; Pfarrerin Elisabeth Armingeon und Karin Koller Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Wöschhüsli

Dienstag, 5. April 19.00 Predigtnachgespräch im Pfarrhaus

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche Freitag, 1. April 19.30 Offenes Hagios-Singen in der Klosterkirche Leitung: Christine Boeck Ohne Anmeldung. Eintritt frei. Kollekte Donnerstag, 7. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 3. April 10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Claudia Mehl zur Klimagerechtigkeit Musik: Motoko Matsushita

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 3. April 9.30 Abendmahlsgottesdienst in Kappel mit den Kindern des 3. Klass-Untis und Pfarrerin Ilona Monz

Freitag, 8. April 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche

Ref. Kirche Kappel a. A.

www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Hausen a. A.

Mittwoch, 6. April 12.00 Club 4 18.00 Konfirmanden-Elternabend

Sonntag, 3. April 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Pfrn. C. Mehl Musik: Motoko Matsushita www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 1. April 19.30 Neumondsingen in der Kirche Sonntag, 3. April 10.00 Abendmahl-Gottesdienst mit den 3. Klässlern unter der Leitung von Astrid Abel Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli Taufe: Alice Giordano

Sonntag, 3. April 19.00 Musikgottesdienst Pfarrer Volker Schnitzler Musik: Tanya Birri und Susanna Soffiantini www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Stallikon Wettswil Sonntag, 3. April 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Mit Taufe von Yaro Fallegger, Stallikon Musik: Zhanel Messaadi, Orgel 11.15 Kirche Stallikon, Jugendgottesdienst Montag, 4. April 9.15 + 10.15 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 7. April 9.15 + 10.15 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.30 Spielnachmittag für «Junggebliebene» Kafimüli Stallikon, Wohnheim Loomatt, c/o RgZ Kirche Stallikon: Zeichen am Weg zum Kreuz Ein moderner Kreuzweg für Jugendliche und Erwachsene 6. März bis 15. April täglich 11.00 bis 17.00 Uhr Bilderausstellung: Inspirationen von Ursula Venosta in den kirchlichen Räumen Wettswil, geöffnet während der Bürozeiten und nach den Gottesdiensten www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 2. April 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 3. April – 5. Fastensonntag 10.30 Eucharistiefeier 16.00 Eucharistiefeier für die Kroaten mit Beichtgelegenheit 18.30 Santa Messa Freitag, 8. April 20.00 Taizé Feier in der ref. Kirche www.kath-affoltern.ch

Dienstag, 5. April 17.30 – 19.00 Extra Beichtzeiten im 2. OG 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 6. April 8.15 Rosenkranz 9.00 Anbetung in der Kirche 10.30 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 7. April 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe Freitag, 8. April 15.00 Kreuzweg in der Kirche 16.00 Trauungsfeier

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Freitag, 1. April 19.30 Herz Jesu Andacht Samstag, 2. April 17.00 Eucharistiefeier mit Versöhnung mit Pater Ben 18.30 Santa Messa mit Don Pietro Sonntag, 3. April 15.00 Jugendgottesdienst mit der Gruppe Teen Life Donnerstag, 7. April 8.15 Wortgottesfeier Wir nehmen Anteil am Leid der Menschen im Krieg. Als Zeichen für den Frieden und die Hoffnung steht vor dem Altar eine «Friedenskerze» und lädt zum Gebet für alle Menschen im Kriegsgebiet ein. Zudem brennt in unserer Kirche neben der Maria Statue wieder das Friedenslicht aus Bethlehem und kann mit nach Hause genommen werden. Finanziell unterstützen wir den Verein Kiev Kids mit Spenden und Kollekten. Genauere Infos findet ihr auf der Homepage von Kiev Kids, www.kievkids.ch/ sunshine. Zudem informiert ein Blog – blog.kievkids.ch, über die aktuellsten Geschehnisse. www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 3. April 9.30 Wortgottesdienst mit Pfarreikoordinator A. Bolkart Orgel: A. Bozzola Jahresgedächtnis: Herr Rocco Molinaro Neu auf dem Sekretariat, für Sie zuständig, Yvonne Najer Öffnungszeiten des Sekretariats per 1. April 2022 wie folgt Dienstag 9.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 16.30 Uhr Donnerstag 9.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 16.30 Uhr Mehr unter: www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 3. April 10.00 Gottesdienst ‹Mental gesund leben – Im Umgang mit Angst› Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Sonntag, 3. April 10.00 Gottesdienst Predigt: Markus Brunner Kingskids und Kinderhüeti Mittwoch, 6. April 9.30 Baby/Kids-Song Donnerstag, 7. April 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 3. April 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 3. April 10.30 Gottesdienst Thema: Die drei Freunde im Feuerofen Bibeltext: Daniel 3 Kinderhort, Sonntagsschulen, Unterricht 13.30 Hanni Brütsch erzählt über ihre Arbeit in der Mission in Argentinien Dienstag, 5. April 10.30 – 13.30 NEU: Mittagstreff immer am 1. Dienstag im Monat Jung und Alt essen zusammen, alle sind eingeladen. Anmeldung nicht zwingend. Weitere Infos auf der Homepage. www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

2. und 3. April Generalkonferenz-Übertragung siehe www.churchofjesuschrist.org In Bonstetten: Sonntag, 3. April 2022: 10.00 Frauenkonferenz mit anschl. Brunch 18.00 Morgenkonferenz

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 3. April 2022 – 5. Fastensonntag 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi www.kath-affoltern.ch

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Gewerbe

MARKTPL ATZ

Freitag, 1. April 2022

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Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Namaste im «Madraas Kitchen» Indische Gastfreundschaft in Wettswiler Gastrobetrieb In der authentisch indischen Küche des Restaurants Madraas Kitchen werden köstliche Speisen auf den Tisch gezaubert. Im September 2020 wechselte das Restaurant «Drei Linden» im Wettswiler Dorfzentrum seinen Pächter und damit auch die Ausrichtung der Küche von Chinesisch auf Indisch. «Ich wollte schon immer ein Restaurant führen», sagt die gebürtige Inderin Rekha Prakash, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Die Gelegenheit beim Schoss packte sie just in der prekären Covid-19-Lage. Mit Take-away- und Kurierangebot hielt sich das «Madraas Kitchen» über Wasser. «Eine schwierige Zeit war es, klar, vielen Dank jedenfalls unseren treuen Kundinnen und Kunden», hält sie fest. Ausser ihr sind noch zwei Köche und eine Servierkraft für das Wohl der Gäste zuständig. «Und wenn wir überrannt werden, darf ich zum Glück jeweils auf die Mithilfe meiner lieben Familienangehörigen zählen», strahlt die Geschäftsführerin.

Preiswertes Mittagsbuffet Dienstag bis Freitag locken über Mittag am Buffet vier verschiedene CurryGerichte (zwei davon sind vegetarisch)

Reisgericht. Traditionell wird der Reis zuerst in Ghee angebraten und danach in Wasser gekocht. Anschliessend werden weitere Zutaten wie Gemüse oder Fleisch mit dem Reis vermischt. Und serviert wird das Ganze schön angerichtet in einem Bambusrohr.

Alles frisch zubereitet

Die fröhliche Crew (von links): Ananthan, Abdul, Ramya, Geschäftsführerin Rekha, Mathura, Khan. (Bild zvg.)

mit Reis, Fladenbrot (Naan), Saisonsalat und Dessert. Ideal, um sich kurz und sehr gut zu verpflegen. Abends, wenn man über mehr Zeit verfügt, empfiehlt sich für mehrere Personen im geselligen Zusammensein zum Beispiel die Spezialität Thali. Diese beinhaltet eine in kleinen Schalen servierte Auswahl

an vegetarischen Köstlichkeiten, die auf Wunsch zusätzlich von einem Fischoder Fleischgericht begleitet wird. Es wird mit Reis, Dal (Eintopf aus Hülsenfrüchten), Roti (dünnes Fladenbrot), Naan (Fladenbrot) Raita (Yoghurt) und einem kleinen Dessert serviert. Je nach Gusto werden dazu

auch Pickels (sauer eingelegtes Gemüse oder Früchte) oder Chutneys gereicht. Auf die Frage, welche Speise denn ihre Favoritin sei, lacht die Chefin: «Die Küche ist vielfältig, es gibt so viel Feines, doch Bamboo Biryani mit Poulet esse ich schon oft.» Biryani, übersetzt «gebraten» oder «geröstet», ist ein

«Da alles frisch zubereitet wird, kann es zwischendurch ein bisschen dauern», hält Rekha Prakash fest. Das lohnt sich aber unbedingt, und allfällige Wartezeiten lassen sich mit leckeren Vorspeisen genussvoll überbrücken. Abschliessend verrät die charmante Geschäftsführerin vielversprechend: «Auf Wunsch stelle ich den Gästen für spezielle Anlässe auch Köstlichkeiten zusammen, die nicht auf der Karte stehen». Das «Madraas Kitchen» verfügt über eine gemütliche Gartenterrasse. Es bietet nebst Take-away auch einen Lieferservice an. Restaurant Madraas Restaurant Madraas Kitchen, Kirchgasse 2, Wettswil, Telefon 0447000322, E-Mail info@madraaskitchen.ch, www.madraaskitchen. com, Instagram: madraaskitchen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11–14 und 17.30–23 Uhr.

10 Jahre Qualität! Coiffeur Style Unico feiert Jubiläum Seit zehn Jahren verwöhnt und begeistert Paola CardinaleDi Meo in ihrem Coiffeur Style Unico ihre Kunden. An der Zürcherstrasse 18 in Hedingen gibt es neben Haareschneiden und Styling auch Behandlungen zum kompletten Haaraufbau. Coiffeur Style Unico ist bekannt für angesagte Looks und typgerechte Stylingvarianten. Aus gutem Grund, denn seit zehn Jahren bietet Paola Cardinale, die fachkompetente Coiffeuse und Inhaberin des Hedinger Coiffeurgeschäfts für Damen, Herren und Kinder, ihren Kundinnen und Kunden individuell massgeschneiderte Lösungen für jeden Typ und jede Kopfbehaarung an – unterstützt von umfassender Beratung. Mit ehrlicher Beratung in Sachen Haarpflege, Frisuren und Färbungen etc. und professioneller wie kreativer Arbeit hat sie sich genauso einen

Namen geschaffen wie mit persönlicher Dienstleistung, grossem Serviceverständnis sowie fühlbarer Kundennähe. Ebenfalls überzeugend ist ihr gekonnter wie sachgemässer Einsatz ausschliesslich professioneller Coiffeurprodukte: «Die MIR-Linie hat für jedes Bedürfnis und jedes Problemhaar ein gezielt einsetzbares, formaldehydfreies Produkt, das ideal zwischen Wissenschaft und Natur abgestimmt ist», erklärt die Coiffeuse und Mutter von Zwillingen. Herzlich willkommen sind im Coiffeur Style Unico auch Kinder. Einerseits in der Spielecke, wenn sie Mama oder Papa zum Coiffeur begleiten, andererseits zum Haareschneiden, wo Paola Cardinale viel Feingefühl zeigt. Spezielle Produkte von MIR setzt Paola Cardinale zudem bei Haarschäden und Haarausfall – etwa in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Krankheit oder durch Nebenwirkung von Medikamenten – ein. Diese reparieren tiefenwirksam das Haar und

unterstützen den kompletten Haaraufbau nachhaltig. Für Haaraufbaubehandlungen bietet die sympathische Coiffeuse sowohl Einmal- als auch Mehrfachbehandlung, letztere auch im Abo als Sechs- bis Zehn-Wochen-Kur. «Ich bin stolz und glücklich, das Zehn-Jahre-Jubiläum von Coiffeur Style Unico feiern zu dürfen. Und ich bin all jenen dankbar, die an mich geglaubt und mich unterstützt haben. Dazu gehören vor allem auch meine Kundinnen und Kunden, denen ich beim nächsten Besuch gerne ein persönliches, selbstgemachtes Geschenklein überreiche», sagt eine strahlende Paola Cardinale. Coiffeur Style Unico Coiffeur Style Unico, Paola Cardinale-Di Meo, Zürcherstrasse 18, Hedingen, Telefon 0791246573, E-Mail: info@coiffeur-style-unico.ch, Web: www.coiffeur-style-unico.ch. Öffnungszeiten: Montag, Donnerstag und Freitag, 15 bis 19 Uhr; Samstag, 7.30 bis 13.30 Uhr; Dienstag und Mittwoch geschlossen.

Zum Zehn-Jahre-Jubiläum ihres Coiffeur Style Unico überreicht Paola Cardinale ihren Kunden beim nächsten Besuch ein selbstgemachtes Präsent. (Bild zvg.)

Neue und moderne Behandlungsräume für Bello und Luna Die Kleintierpraxis in Obfelden zieht von der Bächlerstrasse an die Bachstrasse um Zwei Tierärztinnen, eine tiermedizinische Praxisassistentin sowie eine Rezeptionistin bilden ein Team mit grossem Fachwissen. Die Kleintierpraxis Im Bächler GmbH von Dr. med. vet. Ludmila Kovácová, zieht an einen neuen Standort um. Die neue Praxis ist mit den modernsten Gerätschaften ausgestattet und bietet höchsten Komfort sowie ein angenehmes Ambiente für die Gesundheit, Pflege und Genesung der Kleintiere. Zwei Behandlungsräume, ein Operationsraum, stationäre Boxen und ein Aufwachraum für frisch operierte Tiere stehen zur Verfügung. Eine kleine Ferienpension für Katzen kann für Tage

Herzensbrecher «Chaplin» mit Corinne Notarnicola, Dr. med. vet. Ludmila Kovácová, Dr. med. vet. Despoina Gketsou und Bibiana Esenwein (v. l.). (Bild zvg.)

oder Wochen benutzt werden. Für die medizinische Hilfe sowie für Zahnbehandlungen sorgen ein Röntgensowie ein Ultraschallgerät. Für die verschiedenen Impfstoffe ist selbstverständlich eine entsprechende Kühlanlage vorhanden. In den letzten Tagen wurde die weibliche «tiermedizinische Vierer-Bande» am alten Ort an der Bächlerstrasse mit dem Packen der Zügelkartons gefordert. Umso freudiger wurde kürzlich eine kleine Einweihung der neuen Praxisräume an der Bachstrasse 29 in Obfelden gefeiert. Der einjährige Border Collie «Chaplin» wurde sozusagen als erster Benutzer auserkoren, sich auf dem Behandlungstisch zu präsentieren. Er nutzte mit seinem treuen und etwas hilflosen Hunde-

augen natürlich sämtliche Tricks und Kniffe, um die Herzen der medizinischen Fachpersonen zu erobern, was ihm auch problemlos gelang. Dass es ihm dann trotz der so leicht eroberten Herzen auf dem Behandlungstisch nicht so ganz geheuer war, zeigten seine ängstlich anliegenden Ohren deutlich. Das Team der Kleintierpraxis Im Bächler GmbH mit der Inhaberin Dr. Ludmila Kovácová, Dr. Despoina Gketsou, Praxisassistentin Corinne Notarnicola und die Rezeptionistin Bibiana Esenwein freut sich, bestehende Patienten sowie natürlich auch die neuen Hunde, Katzen und andere Kleintiere in der Praxis behandeln zu dürfen. Kleintierpraxis Im Bächler GmbH


AGENDA

Freitag, 1. April Affoltern am Albis

18.00–23.00: Chilbi und Festwirtschaft. Am Freitag sind alle Bahnen die ersten 20 Min. gratis. Kronenplatz und Untere Bahnhofstrasse. 19.00–22.00: «Mittelstufendisco». Offen für alle Jugendlichen der 4. bis 6. Klasse von Affoltern und Zwillikon. Veranstalter Jugendarbeit JA-AAA. Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3. 19.30: Vortrag Energetisches Heilen mit Joy F. Barbezat. Demonstration von energetischer Organchirurgie und Vertical Balancing Gruppenheilbehandlung. Infos: energyhealing.ch. 076 369 56 23. Shindo-Zentrum, Zürichstrasse 49.

Hausen am Albis

20.15: «Nachwehen», ein Theaterstück von Mike Bartlett. Abendkasse ab 19.30 Uhr. Reservierung: www.lamarotte.ch, 044 760 52 62 oder 044 764 00 06, Restaurant Löwen, Grosser Saal.

Hedingen

20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: Schaurig-schreckliche Kurzgeschichten + Live-Cartoons. 1 Erzähler, 3 Cartoonisten, 1 Pianist führen durch den Abend. Info/ Reservierung: www.gemeindevereinhedingen.ch. Chilehuus, Oberdorfstrasse 1.

Kappel am Albis

19.30: Offenes Hagios-Singen. Gemeinsam lernen und singen von Hagios-Liedern von Helge Burggrabe. Leitung: Christine Boeck. Klosterkirche Kappel, Kappelerhof 5.

Samstag, 2. April

Veranstaltungen

Freitag, 1. April 2022

Endlich wieder Kohle

Ausstellungen Aeugst am Albis

Offene Türen im Bergwerk Riedhof am 2. April, von 12 bis 16 Uhr Mitglieder des Vereins Bergwerk Riedhof zeigen morgen Samstag, was es zur Kohle im Aeugstertal alles zu berichten gibt. Lang, lang ist es her, seit noch vor der Corona-Pandemie im Spätherbst 2019 letztmals die Stollentore im Bergwerk Riedhof für die Öffentlichkeit geöffnet werden konnten. Nicht dass es keine Kohle mehr im Berg gehabt hätte, nein, das kleine Virus zwang zur Vorsicht und ergo zur Einstellung der Aktivitäten rund um die Stollen und um das Museum. Nun wurde aber von der Obrigkeit, die beim Bergwerk Riedhof immer eine grosse Rolle gespielt hat und nach deren Geheiss sich die damaligen Belegschaften und der heutige Vorstand des Bergwerkvereins selbstverständlich richten, grünes Licht gegeben. Die Kohle darf wieder gezeigt und die vielen Fakten und Geschichten dazu dürfen wieder erzählt werden. Am schönsten ist dies natürlich vor Ort, das heisst in den Stollen des ehemaligen Bergwerks und im zugehörigen Museum im Götschihof. Einige Mitglieder des Vereins Bergwerk Riedhof zeigen am kommenden Samstag gerne, was es zur Kohle im Aeugstertal – für einmal im wahren Sinne des Wortes – alles zu berichten gibt. Neben den verschiedenen Episoden von den ersten Abbauversuchen Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Lichterlöschen nach dem Zweiten Weltkrieg sind die Mitglieder natürlich auch stolz, den Gästen die moderne Zeit seit 2012, der Wiederöffnung eines kleinen Bereiches der Stollenanlagen zu zeigen. In den

Affoltern am Albis

Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob, oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber. Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Gebäck, Bioprodukte, Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, Blumen, Selbstgemachtes und vieles mehr. Märtkafi offen 7 bis 17 Uhr. Marktplatz. 13.00–23.00: Chilbi und Festwirtschaft. Kronenplatz und Untere Bahnhofstrasse. 19.00–22.00: Die letzte «Halle für alle» der Saison 21/22, Veranstalter Jugendarbeit JA-AAA. Für alle Jugendlichen der Oberstufe und Lernende mit Team aus jugendlichen Coaches. Schulhaus Butzen.

Mittwoch, 6. April Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

11.00–20.00: Chilbi und Festwirtschaft. Kronenplatz und Untere Bahnhofstrasse.

20.30: Hudaki - «Transkarpatische Volksmusik». Bitte reservieren: 044 761 61 38, Essen um 19 Uhr. Restaurant Alte Post «Pöschtli», Pöstliweg.

Bonstetten

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

11.30: Gibelschwinget (Verschiebedatum 10. April). Tel.-Nr. zur Durchführung 1600/2. Infos: www.schwingklubamalbis.ch. Auf dem Gibel.

19.00: Frühlingskonzert Jumba (Jugendmusik Bezirk Affoltern). Türöffnung 18.00 Uhr. Gemeindesaal, Am Rainli 4.

20.15: Zeitgeschichte: «Frauennot - Frauenglück 1929/1936». Einführung, Filmdokumente und Diskussion mit Dr. Felix Aeppli, Historiker. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kulturkeller La Marotte. Centralweg 10.

Stallikon

11.30:, 17.00: «Es war zweimal.» Aufführung des Tanzstudios Helen Lemm. Tänzerinnen von 5 bis 30 Jahren freuen sich auf ihr Publikum. Schulhaus Loomatt.

Stallikon

19.30: «Es war zweimal.» Aufführung des Tanzstudios Helen Lemm. Tänzerinnen von 5 bis 30 Jahren freuen sich auf ihr Publikum. Schulhaus Loomatt.

Rainer Kündig Samstag, 2. April, 12 bis 16 Uhr: Ausstellung zum ehemaligen Kohlenbergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geführte Besichtigung der Stollen mit See und Beizli

Aeugstertal (Aeugst am Albis)

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So, 11–17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. Juli.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Farbe, Form, Strich und Faden». Doris Nydegger: Malerei, Lais Schwendener: Skulpturen in Bronze, Stein und Gips, Veronika Stockmann: Fadenbilder. Eine Veranstaltung von Kultur Affoltern. Di, Do, Fr, 17–20, Sa, 10–13, So, 14–17 Uhr. Bis 3. April.

Kappel am Albis

Kloster, Öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Kappeler Bibel». Kostbare kalligrafische Abschrift der neuen Zürcher Bibel in vier Bänden mit 120 kunstvoll gestalteten Bildseiten. Seit 2012 haben rund 40 Kalligrafinnen und Kalligrafen bei der Abschrift geholfen. Täglich, 8–22 Uhr. Bis 22. Mai.

Stallikon

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «we the poeple». Bilder und Skizzen von Deviprasad C Rao (Devi) aus Stallikon. Mo bis Do, 15–19, Fr, 15–19, Sa, 10–12 Uhr. Bis 9. April.

im Berginnern. Treffpunkt im Museum, beim Götschihof, Areal Stiftung Solvita, Aeugstertal.

Hausen am Albis

19.30: Franz Hohler liest aus seinem neuesten Buch «Enkeltrick», mit Apéro. Anmelden: 044 764 21 73. Eine Veranstaltung der Bibliothek Hausen. Gemeindesaal Weid.

18.30 Uhr, Kollekte. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10. 20.15: Kinofoyer Lux zeigt: «The Father» - Drama, Kammerspiel von Florian Zeller mit Anthony Hopkins, Olivia Colman, Imogen Poots. F/GB 2020, 98 Min. E/d. Kasse ab 19.30 Uhr, mit Barbetrieb. Mehr unter www.kinofoyerlux.ch. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben.

Donnerstag, 7. April Aeugst am Albis

18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung: Helen Spörri, 044 761 89 80, Turnhalle Gallenbüel.

Kappel am Albis

Affoltern am Albis

20.15: Jazz am Donnerstag mit Remembering George Robert feat. Dado Moroni. Bar offen ab

ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

12.00–16.00: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob, oder 044 761 81 76, Hansruedi

10.00–16.00: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis.

gang zum «Radonstübli», einem kleinen Beizli mitten im Berg, erweitert und von allerlei Schutt auf dem Weg befreit. Auch der Gottertstollen, der geradewegs vom Gelände in den Berg führt, bis er dann am Grundwassersee endet, wurde schön ausgeräumt. Man muss jetzt bei einer Begehung nur noch an wenigen Stellen den Kopf wirklich einziehen. Aber keine Angst, dafür gibts ja Helme beim Eingang. Und wenn es dann «oben» mal ein wenig kratzt, weiss man wenigstens, dass der Stollen an dieser Stelle niedriger als die eigene Körpergrösse ist. Treffpunkt für Interessierte ist am 2. April, ab 12 Uhr, das BergwerkMuseum beim Blumenladen Götschihof (Stiftung Solvita, Aeugstertal). Dort werden die Teilnehmenden in Gruppen eingeteilt und zum Gottertstollen geführt (letzte Tour um 15.30). Im Bergwerk herrscht das ganze Jahr eine Temperatur von 11 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit. Empfohlen werden warme Kleidung und gutes Schuhwerk. Als Kopfschutz werden Helme zur Verfügung gestellt und für Licht im Stollen ist auch gesorgt. Es lohnt sich, die Gelegenheit für einen Besuch zu nutzen. Die nächste öffentliche Begehung ist am ersten Samstag im Mai und dann wieder im September und Oktober.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Voll verwachst». Enkaustik Wachsmalerei von Ruth Zimmermann. Mo, 8–11.30, 16–18.15, Di, 8–11.30, Mi, 8–11.30, 14–16.30, Do, 8–11.30 Uhr. Bis 17. April.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

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Zwillikon

Zwillikon

Stollen selbst hat es übrigens keine Coronapause gegeben. Immer wieder hat sich das Stollenteam unter der kundigen Leitung von Ueli Wenger zu kleineren und grösseren Unterhaltsarbeiten getroffen. So wurde beispielsweise der Durch-

Huber. Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Sonntag, 3. April

Bonstetten

Ueli Wenger bei Säuberungsarbeiten im Stollen. (Bild Rainer Kündig)

SEEHOF 1+2 ZUG

18

1. Woche

MORBIUS empfohlen ab 14J JUJUTSU KAISEN 0: THE MOVIE 14J

Seehof 041 726 10 01 Gotthard -02

105 Min.

20:30 Edf

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20:30 Edf

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1. Woche

105 Min.

20:15 JAPd

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CH-Premiere

Ambulance 20.15 Do Fr Sa So

The Hating Game 20.00 Do Mo Di Mi 20.15

Luchs So Do Sa Chumm mit So Mo Di

D 6 Der Schneeleopard 11.00 So 17.30 Fr Di 18.00 Sa CH 6 Unchart r ed 11.00 So 17.30

D (10) Loving Highsmith 11.00 Do Mo 17.30 18.30 D 12 The Batman 17.00 So

Wild Men Do Mo Di So

Ov/d 16 Die schwarze Spinne CH 12 (14) Wunderschön 17.30 Fr Mo 20.15 Di Mi 18.00 Mi 17.30

Morbius Täglich

D 14

KW 14 | Do 31. März bis Mi 6. April

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

D 16

CH-Premiere

Sonic the Hedgehog 2 D 6 (8) 14.30 & 17.00 20.15 Sa Mi So 13.00 & 15.30 Fr 17.30 D 12

The Bad Guys Sa Mi So Fr

D6

14.00 13.30 17.30

E d 12 E/

17.30 CH-Premiere

Peterchens Mondfahrt r D 6 Die Häschenschule D 6/4 14.00 15.45 Sa Mi 19.45 Sa Mi 13.00 So 15.00 So D 12 (14)

D 10 Belfast 20.00 Sa So Mi

D 12 Clifford the Big Red Dog D 6 20.30 Sa 16.15 18.00 So 15.45

LUX BAAR GOTTHARD

Kinoprogramm Sins

Lux -03

DO 31.03.22 FR 01.04.22 SA 02.04.22 SO 03.04.22 MO 04.04.22 DI 05.04.22 MI 06.04.229

U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 10.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D-Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.


Veranstaltungen

Freitag, 1. April 2022

19

Ein Film über Tabus Die nächsten Tage im Kellertheater LaMarotte Nachwehen Mensch und Arbeit, ein Theaterstück von Mike Bartlett. Spiel: Felicitas Heyerick und Annette Wunsch; Regie: Marco Luca Castelli; Musik: Hannes Barfuss. Die Gier in der heutigen Arbeits- und Finanzwelt nach stets mehr Gewinn und besserem Ranking wird immer massloser, der Druck auf die Arbeitnehmenden immer höher. In einer Zeit, in der man sich auch online ständig mit anderen vergleichen kann, macht sich die Angst breit, nicht mehr zu genügen. Wie weit geht man, um seinen Job zu behalten? Ein Szenenreigen in Variationen zeigt das immer gleiche Setting eines Personalgesprächs zwischen Emma und der Personalmanagerin ihres neuen Arbeitgebers. Harmlos scheinen die ersten Gespräche, in denen Emma freundlich nach ihrem Wohlbefinden im Arbeitsalltag befragt wird. Doch die Managerin manipuliert die junge Emma raffiniert in eine fatale Abhängigkeit. Die Überwachungsmethoden der Firma funktionieren bestens: Als Emma die wichtigste Vorschrift des Firmenreglements bricht – keine Liebesverhältnisse innerhalb des Teams! – werden die Stellschrauben immer straffer angezogen ... Freitag, 1. April, Löwen-Saal, Albisstrasse 2, Hausen. Abendkasse ab 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr.

mitreissende Musik auf hohem Niveau wieder. In seiner All Stars Band finden sich internationale Jazzgrössen: Dado Moroni am Piano ist ein langjähriger musikalischer Weggefährte von George Robert, Jim Rotondi an Trompete und Flügelhorn gilt als einer der führenden Solisten überhaupt. Die swingende Basis bilden der Bassist Stephan Kurmann, musikalischer Leiter des Birds Eye Jazzclubs Basel sowie der etablierte österreichische Schlagzeuger Bernd Reiter. Eine Symbiose, auf die man gespannt sein darf! Donnerstag, 7. April, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 18 Franken. Reservierung per Telefon 0447605262 oder Web: www.lamarotte.ch.

Der Film «Frauennot – Frauenglück» beschritt in den 20er-Jahren mit seinen Themen Neuland. (Bild zvg.) der sowjetischen Film-Troika Sergei M. Eisenstein, Grigori Alexandrow und Edouard Tissé. Ganz so revolutionär ging es dann aber doch nicht zur Sache, und eine Schrifttafel konstatiert zum Filmende lapidar: «Das Leben geht weiter.» Vorgeführt wird die Tonfassung des Films. Der Zürcher Historiker Dr. Felix Aeppli ordnet das Werk ins Zeitgeschehen ein.

Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken. Reservierung: 0447605262, www.lamarotte.ch.

Mittwoch, 6. April, Bar und Abendkasse ab 18.30

Sich vor dem Theater kulinarisch verwöhnen lassen:

Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25, Mitglieder 18,

Restaurant Löwen, Hausen, Telefon 0447640006

Kulturlegi 12 Franken. Essen 20 Franken.

oder www.loewen-hausen.ch.

Reservierung: 0447605262, www.lamarotte.ch. Ab 19 Uhr: Käsespezialitäten vom Chäs Stöckli,

Frauennot – Frauenglück (1929/1936) Mit Dr. Felix Aeppli, Historiker und Filmexperte. Der legendäre Schweizer Abtreibungsfilm: Mit den Themen Schwangerschaft, (illegaler) Abtreibung und Geburt beschritt die Praesens-Film AG am Ende der Stummfilmzeit Neuland. Sensationell und skandalträchtig waren an «Frauennot – Frauenglück» insbesondere die Aufnahmen aus der Zürcher Frauenklinik. Der Film, 1929 stumm gedreht und 1936 in einer veränderten Fassung mit Tonpassagen nochmals lanciert, war ein internationaler Kassenschlager, wurde aber vielerorts zensuriert oder gleich ganz verboten. Legendär ist das Werk nicht zuletzt auch wegen der Mitarbeit

Gschwellti und Salat (Reservierung erwünscht).

Remembering George Robert Feat. Dado Moroni Patrick Bianco, Altsaxofon; Jim Rotondi, Trompete, Flügelhorn; Dado Moroni, Piano; Stephan Kurmann, Bass; Bernd Reiter, Schlagzeug. Die Eigenkompositionen der Band um Patrick Bianco tönen so authentisch, als stammten sie von den Jazzgrössen der 60er-Jahre. George Robert, der im März 2016 verstarb, war einer der ersten Schweizer Musiker, der sich in der nordamerikanischen Jazzszene etablieren konnte. Patrick Bianco, ehemaliger Schüler von George Robert, gibt diese feurige,

So und anders – Kabarett aus Österreich Eine abendfüllende Abschweifung von und mit Günther «Gunkl» Paal. «Gunkl» gilt als Philosoph unter den Kabarettisten. Sein neues Stück dreht sich um den Umgang mit Nachrichten – und um das Denken an sich. Es gibt verschiedene Arten von Unterschieden; es gibt quantitative und qualitative Unterschiede. Bei quantitativen Unterschieden geht es um «Mehr oder Weniger», und bei qualitativen Unterschieden geht es gleich einmal um «Anders». Und der Unterschied zwischen diesen Unterschieden ist qualitativ. Also 1:0 für qualitative Unterschiede. Aber qualitative Unterschiede werden oftmals quantitativ hergestellt; da wird etwas so lange mehr, bis es nicht nur mehr ist, sondern grundsätzlich anders. Also 1:1. «Augen zusammengekniffen, Ohren gespitzt, Hirn eingeschaltet, Gunkl kommt. Der Kabarettist denkt gerne Sachen bis zu ihren Ursprüngen durch und lässt sein Publikum an diesem Prozess teilhaben. Das ist anstrengend, tut in Zeiten der grossen Gereiztheit und der Verschwörungstheorien aber wahnsinnig gut.» «Falter» (Wochenzeitung), Wien Sonntag, 10. April, Bar und Abendkasse ab 16 Uhr, Beginn 17.00 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken. Reservierung per Telefon 0447605262 oder Web: www.lamarotte.ch.

Hans-Ruedi Widmer, «LaMarotte»

«Tag tagtag...brr ping»

Das Ortsmuseum bietet Einblicke in das Büro des 20. Jahrhunderts Mit welchen Hilfsmitteln die Schreibarbeiten im 20. Jahrhundert im Büro ausgeführt wurden, kann dieses Wochenende im Ortsmuseum auf diversen Schreibmaschinenmodellen getestet werden. Schreibmaschinenschreiben – wie funktionierte das? Die Selbstverständlichkeit der Nutzung des Computers im Büroalltag, im Privaten und der Schule lässt fast vergessen, wie es vor 30 Jahren in einem Büro aussah. Die Erfindung der Schreibmaschine war ein erster Meilenstein auf dem Weg hin zum papierlosen Büro. Interessanterweise wurden die ersten Prototypen von Schreibmaschinen Anfang des 19. Jahrhunderts für Menschen mit Sehbehinderungen entwickelt. Nach verschiedenen Weiterentwicklungen setzte sich Ende es 19. Jahrhunderts die Typenhebelschreibmaschine durch. Bei diesen Schreibmaschinen sind die Typen (Buchstaben) auf einzelnen Hebeln angebracht. Die Konstruktion wurde nach ihrer Vervollkommnung durch Franz Xaver Wagner ab 1893 zur meist genutzten Bauart. Weitere Ent-

Eine Typenhebelschreibmaschine. Sie und weitere 19 Modelle können im Museum ausprobiert werden. (Bild zvg.) wicklungen betrafen im Wesentlichen nur eine Verbesserung der Mechanik für die Bewegung der Typenhebel und die elektromotorische Unterstützung der Handbedienung. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Schreibmaschinentechnik in rasantem Tempo weiter. Abgelöst wurde die Typenhebelschreibmaschine von Modellen, die anstelle einzelner Typenhebel einen kompakten Typenträger

hatten, einen Kugelkopf oder ein Typenrad, auf dem alle Typen gemeinsam untergebracht waren. Diese Schreibmaschinen liefen an elektrischem Strom und waren viel leiser. Sie schrieben regelmässig, da der Anschlag der einzelnen Buchstaben ausgeglichen und nicht mehr von der Fingerkraft der Schreibenden abhängig war. Ebenso wurde die Qualität der Farbbänder immer besser und es gab Korrekturmöglichkeiten. Im Übrigen: Die Bilder und Dokumente zur Geschichte des Froschzuges am Müliweiher liegen auch dieses Wochenende im Museum noch auf. Im Weiteren kann man sich vor Ort auch über das Projekt «neues Museum im alten Gefängnis» am Kronenplatz informieren. Weitere Infos dazu finden sich auch unter www.museum-affoltern.ch.

Die Kreuzkröte ist in der Schweiz selten geworden. (Bild zvg.)

Kreuzkröte und Glögglifrosch

Zwei seltene Gäste an der GV der Nsgm Endlich ist es wieder so weit. Am Dienstag, 5. April, findet nach zwei Jahren Unterbruch wieder die GV der Naturschutzgruppe Mettmenstetten (Nsgm) statt. Die GV ist für die Naturschutzgruppe nicht nur ein fester Teil des Jahresprogramms, sie bietet den Mitgliedern auch die Möglichkeit, sich über verschiedene Natur-Themen zu informieren. Dieses Jahr stehen die Kreuzkröte und der Glögglifrosch (Geburtshelferkröte) im Mittelpunkt. Beide sind Amphibien, die sowohl sehr interessant, wie auch leider sehr selten sind. Beim Glögglifrosch übernimmt das Männchen die Brutpflege, es wickelt sich die befruchteten Eischnüre um den Leib und bringt diese nach 20 bis 45 Tagen zum Fortpf lanzungsgewässer. Dort schlüpfen dann die jungen Larven. Die Kreuzkröte ist in der Schweiz ebenfalls eine sehr seltene Amphibienart gewor-

den. Die Nsgm versucht schon seit Jahren, diesen Tieren im Gebiet Schüren eine lebensfreundliche Umgebung zu schaffen. Der Ort zählt zu den wenigen Lebensräumen für diese Art im Kanton Zürich. Die Referentin des Abends zum Thema «Kreuzkröte und Glögglifrosch», Esther Schweizer, ist Umweltingenieurin und Fachfrau in Sachen Amphibien mit eigenem Umweltbüro und Mitarbeiterin bei info fauna – karch. Sie wird den Anwesenden die beiden seltenen Amphibien näherbringen und einen interessanten und lehrreichen Abend bescheren. Zur GV sind alle Mitglieder, aber auch Gäste willkommen, das Referat steht allen Interessierten offen. Naturschutzgruppe Mettmenstetten Generalversammlung am Dienstag, 5. April, im Pfarrhauskeller, Mettmenstetten. Beginn der GV: 19.30 Uhr. Beginn des Referats: 20.15 Uhr. Weitere Infos unter nsgm.ch.

Der Osterhase kommt ins Kafi Lollipop Dieses Jahr darf der Osterhase wieder die Kinder im Familienzentrum besuchen und mit einer Überraschung erfreuen. Zu Gast ist er am Mittwoch, 13. April, im Kafi Lollipop. Von 14 bis 17 Uhr können alle Gäste die frisch gebackenen Osterguetsli selber bunt dekorieren und zusammen mit einem feinen Cappuccino geniessen. Das erste Osterhasenguetsli inklusive allerlei Dekorationsmaterial ist für 5 Franken zu haben, jedes weitere Guetsli kostet 3 Franken. Oder doch lieber ein Stück frischen, selbst gebackenen Kuchen? Da wird man bei der reichhaltigen Auswahl sicher fündig. Alle die süssen Köstlichkeiten wie Guetsli, Cupcakes und ausgefallene Kuchen sind von den Mitarbeiterinnen

des Familienzentrums gespendet. Zusammen mit einem feinen Kaffee oder einer Tasse heisser Schoggi, ist das ein leckerer Genuss. Nachdem alle ausgiebig verpflegt sind, wird der Osterhase um 15.30 Uhr eine kuschelige Hasengeschichte erzählen. Wer sich angemeldet hat, kann danach die Osterüberraschung suchen. Kein Kind geht leer aus! Das Team vom Kafi Lollipop freut sich auf einen farbenfrohen Nachmittag mit vielen leuchtenden Kinderaugen und auf zahlreiche Anmeldungen bis spätestens am Donnerstag, 7. April, an kafi@familienzentrum-bezirk-affoltern. ch. Der Unkostenbeitrag pro Kind beträgt 5 Franken. Familienzentrum Bezirk Affoltern Weitere Angebote, Kurse und Anlässe unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Ortsmuseum Affoltern Ortsmuseum Affoltern, geöffnet am Samstag, 2. April, von 10 bis 16 Uhr und Sonntag, 3. April, von 12 bis 16 Uhr. Das Museum kann auch ausserhalb der Öffnungszeiten auf Voranmeldung besucht werden. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon. Kontakt: Telefon 0447617742 (Ursula Grob) oder 0447618176 (Hansruedi Huber)

Im Kafi Lollipop warten Guetsli darauf, bunt verziert zu werden. (Bild zvg.)


FC WettswilH O PP Bonstetten

Morgen Samstag in der Meisterschaft zuhause gegen Balzers Vergangenen Samstag hat der FC Wettswil-Bonstetten im Cup überzeugt und sich einmal mehr für die erste Hauptrunde im kommenden August qualifiziert. Nun gilt der Fokus wieder ganz dem Meisterschaftsalltag. Mit dem FC Balzers kommt das Schlusslicht der Gruppe 3 ins Säuliamt zu Besuch. Entsprechend klar sind die Rollen verteilt. WB will Cup-Schwung nutzen Der bisherige Assistenz-Trainer, Hesam Mirzai, ist mit dem Cup-Erfolg bestens in seine neue Rolle als Head-Coach gestartet. Das Team ist trotz den Veränderungen im Staff sehr stabil aufgetreten und bleibt hungrig auf Erfolge. Mit einem Sieg will man sich die

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Die zweite Mannschaft erzielte vor Wochenfrist einen wichtigen Sieg im Tunnelderby. Auf der Allmend Brunau schlug sie die Reserven von Red Star mit 2:1 und konnte

Zwischentabelle, 1. Liga, Gruppe 3 Tore

Pkt.

1. Paradiso

18

33:21

40

2. Baden

17

37:23

34

3. Tuggen

17

33:24

32

4. Freienbach

18

34:26

30

5. St. Gallen II

18

36:24

27

6. Wettswil-Bonst.

17

24:18

26

7. Eschen/Mauren

17

27:23

26

8. Uzwil

17

30:34

23

9. Linth 04

17

28:31

22

17

25:42

22

10. Thalwil 11. Winterthur II

18

31:24

20

12. Gossau

17

26:41

17

13. Team Ticino U21

17

23:32

14

14. Balzers

17

24:48

10

Hauptsponsor

Balzers braucht Aufholjagd Das Team aus dem Ländle darf aber keinesfalls unterschätzt werden. In der Vorrunde konnte WB zwar knapp gewinnen, zitterte aber bis zum Schluss um die knappe Führung. Die Brenner-Elf verlor viele Spiele nur sehr knapp und fand zuletzt gegen Gossau zurück zum Siegen. Der 3:1-Auswärtserfolg im Fürstenland dürfte Balzers Auftrieb gegeben haben. Auf den rettenden 12. Platz beträgt der Rückstand aber schon sieben Punkte. Entsprechend wichtig wäre es nun, die Aufholjagd zu starten. Morgen Samstag ist Anpfiff auf dem Wettswiler Moos, wie gewohnt um 16.00 Uhr. (OHe)

FCWB 1 – FC Balzers

a . Lig

1 Samstag, 2. April 2022 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil WBs grossartiger Keeper Alexis Rüegg hat es hier mit einem ziemlich hohen Bein zu tun. (Bild Kaspar Köchli)

Erfolgreiche WB-Teams

Spiele

Chance, doch nochmals an die Spitzenteams ranzukommen, erhalten. Auf Platz drei liegt derzeit Tuggen, nur sechs Punkte vor den Ämtlern. Tuggen seinerseits hat am Samstag eine schwierige Aufgabe in Baden vor sich.

damit den Anschluss ans breite Mittelfeld halten. Ein wichtiger Sieg, denn Red Star liegt mit einem Punkt Rückstand derzeit auf einem Abstiegsplatz. Erfolgreich sind auch die Teams in der Youth League gestartet. Die C-Junioren fegten Bülach gleich mit 8:2 vom Platz. Die B-Junioren feierten einen 5:3-Auswärtssieg gegen den FC Schaffhausen und die A-Junioren erreichten auswärts gegen die Auswahl Limmattal Süd ein 1:1. Super-Sunday auf dem Moos Nach dem Heimspiel des Fanionteams am Samstag wird der Sonntag keine WB-Wünsche mehr offen lassen. Den Start macht die zweite Mannschaft um 10.15 Uhr, um 11.00 Uhr startet parallel «s’Vieri» und ab 13.00 Uhr spielen die Junioren Ba sowie die dritte Mannschaft zeitgleich. Den Abschluss macht das Youth-League-Team der A-Junioren um 15.00 Uhr. Alle WB-Teams freuen sich auf lautstarke Unterstützung der rotschwarzen Anhänger. (OHe)

FCWB 2 – FC Schlieren 1

a . Lig

2 Sonntag, 3. April 2022 10.15 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Ausrüster

Medizinischer Partner

Junioren Patronat

Physische GV gut besucht WB-Präsident Markus Fischer blickt auf eine erfolgreiche GV zurück. Einerseits konnte diese am letzten Montag wieder physisch stattfinden, was fast neunzig Mitglieder auch nutzten und im Clublokal anwesend waren. Andererseits wurden alle wichtigen Entscheidungen von der Versammlung einstimmig angenommen. Dabei hat Fischer auch seine Nachfolge in die Wege geleitet. Als Co-Präsident wurde Martin Meili in den Vorstand gewählt. Er war bereits früher lange Jahre im WB-Vorstand, für Werbung und Sponsoring zuständig, und äusserst aktiv an vielen Anlässen. Nun wird er ein Jahr lang gemeinsam mit Fischer die Geschicke des Vereins leiten, um in einem Jahr dann das Präsidium zu übernehmen. Personelle Veränderungen Aus dem Vorstand zurückgetreten sind Roni Müller (Leiter Junioren) und Patricia Loretz (Leiterin Anlässe). Beiden wurde für ihren grossen Einsatz gedankt und die Versammlung wählte sie mit Applaus zu Freimitgliedern. Ersetzt werden sie durch Lillo Caradonna, der künftig Bruno Pellegrino in der Leitung der Junioren unterstützt, und

Premium Partner

durch Giuseppe Stampete, der sich künftig um die Junioren-Events im Club kümmern wird. Zudem wurde Pascal Zwicky als Leiter Aktive in den Vorstand gewählt. Diese Funktion wurde neu geschaffen und soll Stephan Zollinger vor allem in der Betreuung der Aktiv-Teams unterstützen. Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. (OHe)

Die WB-Spiele vom Weekend Fr, 1.4.

Sen. 30+ – Thalwil

21.00 Uhr

Sa, 2.4.

Jun. Cb – Knonau-Mettmenstetten ZH-Affoltern – Jun. Db Seefeld – Jun. Ca (YL) Horgen – Jun. Dc Wollerau –Jun. Da Jun. Dd – Glattbrugg Jun. Cc – Bassersdorf FCWB 1 – Balzers

09.00 Uhr 09.00 Uhr 10.00 Uhr 10.30 Uhr 11.00 Uhr 12.00 Uhr 13.00 Uhr 16.00 Uhr

So, 3.4.

FCWB 2 – Schlieren 1 FCWB 4 – Inter Club Zurigo 1 Jun. Ba (YL) – Schwamendingen FCWB 3 – Industrie Turicum 2 Freienbach/Wollerau –Jun. Ab Jun. Aa (YL) – Lachen/Altendorf

10.15 Uhr 11.00 Uhr 13.00 Uhr 13.00 Uhr 14.00 Uhr 15.00 Uhr

Alles über WB: www.fcwb.ch


Sport

Freitag, 1. April 2022

21

FCA will Startsieg bestätigen Der FC Affoltern hat vergangenes Wochenende gegen Altstetten knapp, aber verdient gewonnen. Dies will das Team um Trainer Boris Jevremovic nun auswärts gegen den FC Kosova bestätigen.

Auch wenn es zu keinen Medaillen reichte, konnten sowohl die U14-Knaben wie auch die U12-Mädchen des LV Albis zufrieden sein mit ihren Leistungen am Schweizer-Team-Final in der Leichtathletik. (Bild zvg.)

Im Final fehlte das Glück LV-Albis-Teams im Schweizer Final des UBS Kids Cup Team

Am 26. März fand der Schweizer Final des UBS Kids Cup Team in Willisau statt und dafür qualifiziert waren auch zwei Mannschaften des LV Albis. Die Athletinnen und Athleten der Teams müssen jeweils vier verschiedene Disziplinen bestreiten und Punkte holen. Die Gesamtwertung kürt dann das Schweizer-Meister-Team. Die U14-Knaben mit Henry Bengo Oliveri, Janis Waldmeier, Léo Loup, Anjuan Birkelbach und Henri Brodda und die U12-Mädchen mit Lucia Perks, Nora Plüss, Louisa Oliveri, Anais Favre, Georgia McVeigh und Madeline Wärdell konnten sich mit einem Podestplatz an der Vorausscheidung in Buttikon

(U14-Knaben 3. Platz, U12-Mädchen 1. Platz) für den Regionalfinal in Zürich qualifizieren. Am Regionalfinal hiess es dann, alles zu geben, um unter die besten zwei zu kommen. Denn nur die ersten beiden Podestplätze bedeuten den Einzug in den Schweizer Final. Die U14 bestreiten jeweils eine Hürdensprint-Stafette, die SprungChallenge, den Biathlon und den Teamcross. Bei der U12 sind der Ringlisprint und der Zonenweitsprung die ersten Disziplinen. Gefragt sind Schnelligkeit, Ausdauer, Treffsicherheit und Teamgeist. Den U14-Knaben lief es gut und dank einer super Leistung im Biathlon und dem Teamcross konnten sie sich sogar vom 3. auf den 2. Platz vorarbeiten. Die U12-Mädchen schafften trotz einer guten Leistung den Einzug ins Final vorerst knapp nicht. Wegen eines Regelverstosses wurde eine Mannschaft

vor ihnen jedoch disqualifiziert, somit rückten die U12-Mädchen des LV Albis für den Final nach. Gross war die Anspannung und Hoffnung im Schweizer Final in Willisau. Der schnellste Schweizer Hürdensprinter aller Zeiten, Jason Joseph, und die Stabhochspringerin Angelica Moser, die an der Weltmeisterschaft in Belgrad auf den hervorragenden 4. Platz sprang, waren Ehrengäste am Anlass und motivierten die jungen Athletinnen und Athleten, ihr Bestes zu geben. Das Glück schien bei den U14-Knaben leider nicht ganz auf ihrer Seite zu stehen. Sie zeigten eine souveräne Leistung im Biathlon. In der Hürden-Stafette verloren sie aber bei einer Übergabe den Übergabering und damit kostbare Zeit. Beim Teamcross, eine Stärke der Mannschaft, waren sie auf dem guten dritten Platz unterwegs, bis ein Athlet auf

einem Hindernis stürzte und dann später noch ein weiterer Teamkamerad, was bei dieser Kraft und Schnelligkeit fordernden Disziplin leider immer wieder mal vorkommen kann und bei den besten Teams der Schweiz schnell einige Plätze kosten kann. Auch die U12-Mädchen gaben ihr Bestes. Als jüngstes Team dieses Events war anfangs die Nervosität sehr spürbar, konnten sie doch die Leistungen vom Regionalfinal nicht ganz abrufen. Dennoch konnten sie im Biathlon und dem Teamcross mit den Besten mithalten. Es war für alle ein super Erlebnis. Dank des guten Einsatzes mit viel Kampf- und Teamgeist erreichten die U14-Knaben trotz der Widrigkeiten den 7. Schlussrang und die U12-Mädchen den 8. Schlussrang.

Das Heimspiel vom letzten Wochenende hat in den eigenen Reihen für Erleichterung gesorgt. Nach der harzigen Vorbereitung standen die Zeichen nicht überall auf Grün und es war nicht zu hundert Prozent klar, was die Mannschaft abzurufen vermag. Im Laufe der Partie zeigte sich jedoch, dass die Mannschaft breit aufgestellt ist, sich in guter Verfassung und fit präsentiert und Abwesenheiten wegstecken kann. Der Heimsieg war dafür der verdiente Lohn. Der FCA hat zuletzt seine Kraft und Torgefährlichkeit wieder unter Beweis gestellt, dafür aber auch deren drei Gegentreffer einstecken müssen – dies ist zu viel! Bei anderen Spielverläufen können Aussetzer im Defensivbereich schnell mal zu Punktverlusten führen. Der sonntägliche Gegner vom Juchhof 1 ist mit einer unglücklichen Niederlage in die Rückrunde gestartet. Trotz Überzahl in den letzten dreissig Minuten musste er in der Schlussphase einen Gegentreffer einstecken und so ohne Punkte nach Hause. Wie der FCA verfügen die Kosovaren über eine Vielzahl an Offensivtalenten. An guten Tagen sind die Südosteuropäer unberechenbar und können jeden Gegner bezwingen. Ein Blick auf die Tabelle lässt ein Spiel auf Augenhöhe vermuten, mit leichten Vorteilen bei den Ämtlern. Ein Sieg wäre sehr wichtig, denn nur so kann der Abstand zum bisher souverän agierenden Tabellenführer Zürich City in Grenzen gehalten werden. Die Partie wird am Sonntag, 3. April, um 10 Uhr auf der Sportanlage Juchhof 1 in ZürichAltstetten angepfiffen. Harry Wettstein Heimspiele vom Wochenende:

Christoph Waldmeier

Freitag, 20 Uhr: Senioren 40+ – BC Albisrieden; Samstag, 10 Uhr: Junioren Eb – FC Kosova, 16 Uhr:

Karate Center Albis mit den Jüngsten am 6K-Turnier in Berikon

Starker Auftritt der RG Albis

Das Shito Ryu Karate Center Albis nahm am Sonntag, 27. März, erfolgreich am 6K-Event in Berikon teil. Erfolgreich heisst für Karatecenter-Leiter Andi Müller «Lebensfreude durch Bewegung». Am Vormittag hatten fast 100 KarateKids in drei verschiedenen Workshops anspruchsvolle Bewegungsaufgaben. Am Nachmittag kämpften die Kinder in kleinen Teams in den sechs Kategorien Kumite (Kampf), Kondition, Kata (Vorführung), Koordination, Kraft und Köpfchen. Der Lehrgang ist auf junge Sportler im «J+S Kids»-Alter ausgerichtet, sogar Karate-Anfänger durften teilnehmen. Der Spass an der Bewegung und die Teamerfahrung stehen im Vordergrund, nicht der Sieg. Jedes Kind erhielt daher am Ende des Tages eine Medaille, die natürlich stolz präsentiert werden durfte. Andi Müller ist überzeugt, dass dieses System viel mehr ein Miteinander statt ein Gegeneinander erzeugt. Und somit kommt die Freude an der Bewegung mit der faszinierenden Kampfkunst «Karate» zum Vorschein.

Mit 16 Mädchen und Knaben war die Renngruppe Albis am Grand Prix Finale in Obersaxen dabei.

Andi Müller Infos und Fotos unter www.karate-albis.ch.

Das Turnier in Berikon hat den Jüngsten vom Karate Center Albis grossen Spass bereitet. (Bild zvg.)

Migros Grand Prix Finale in Obersaxen

Nach einer pandemiebedingten zweijährigen Unterbrechung meldeten sich über 6000 Sportlerinnen und Sportler im Alter von 8 bis 16 Jahren zum MigrosGrand-Prix an, welches als das grösste Kinder- und Jugendskirennen Europas gilt. Bei den elf Qualifikationsrennen in der ganzen Schweiz lösen die vier Erstplatzierten ihr Ticket für das Finale. Die Finalsieger dürfen sich als inoffizielle Schweizer Meister ihres Jahrgangs fühlen. Die Renngruppe Albis, Untersektion des Skiclubs Hausen am Albis, war beim Finale mit stolzen 16 Skitalenten vertreten. Der Umfang dieser Delegation stellt bereits einen beachtlichen Erfolg für den im Säuliamt verwurzelten Skiclub dar.

wurden neben zahlreichen Rennfotos professionelle Rennvideos erstellt. Überragender Meister der Kategorie Knaben 2013 wurde Cyrill Rüegg aus Oberwil-Lieli, der das Combi-Race gewinnen konnte und im Riesenslalom den Vizetitel herausfuhr. Einen Vizetitel eroberte auch Emma Dugar bei den Mädchen 2010 im Riesenslalom, im Combi-Race verpasste sie als Vierte das Podium um die Winzigkeit von zwei Hundertstelsekunden. Neben diesen drei Podestplätzen konnten die RGAlbis-Kids insgesamt sieben Mal unter die ersten zehn in Combi-Race und «Riesen» vorstossen: Lotta Hufnagel (2011) mit den Rängen sieben und fünf, Severin Ramseier (2012) glänzte mit den

Plätzen fünf und neun, Hendrik Hintz (2014) und Romina Burkhard (2008) aus Mettmenstetten schafften es als Zehnte jeweils einmal in die Top Ten. Knapp daran vorbei schrammte die Jüngste, Federica Hinteregger (2014) aus Hausen, als Elfte. Weitere Finalteilnehmer der RG Albis aus dem Knonauer Amt waren Gianluca Winzeler (2014, Wettswil), Julia Suter (2010, Mettmenstetten), Aurelia Hinteregger (2010, Hausen) sowie Estelle Thiel (2009, Wettswil). Diese Ergebnisse können sich sehen lassen und dokumentieren ein weiteres Mal eindrücklich die erfolgreiche langjährige Nachwuchsarbeit des Vereins. Dietmar Hinteregger

Viertägiges Grossereignis Mit diesen Vorschusslorbeeren trat der Rennnachwuchs samt Familien und Trainern die Reise zum Saisonhighlight des Winters an. Das Grossereignis mit über 800 Startern, rund 45 pro Kategorie, dauerte vier Tage. Es wurde ein umfangreiches Rahmenprogramm mit viel Spektakel geboten. Auf die freien Trainings am Donnerstag und Freitag folgte ein Combi-Race (Slalom mit Riesenslalom-Elementen) und ein Riesenslalom am Wochenende. Bei Kaiserwetter und frühlingshaften Temperaturen konnte Swiss-Ski mithilfe der lokalen Skivereine auf hartem Altschnee faire Rennen mit top präparierten Pisten durchführen. Von allen Athleten und Athletinnen

FCA Herren 3 – FC Feusisberg-Schindellegi; Sonntag, 15 Uhr: Team Region Affoltern Ba – FC Red Star ZH.

Petra Klingler in Meiringen Swiss Climbing hat für den ersten Boulder-Weltcup der Saison in Meiringen vom 8. bis 10. April sieben Damen und zehn Herren selektioniert, unter ihnen auch Petra Klingler aus Bonstetten. Die sechste Ausgabe des Haslital Mountain Festivals bringt dieses Jahr noch einen Tag mehr Kletterspektakel in die Schweiz. Nach der Qualifikation werden die Halbfinals und Finals der Damen und Herren neu an separaten Tagen durchgeführt. 85 Athletinnen und 114 Athleten aus insgesamt 36 Nationen stehen auf der Teilnehmerliste des BoulderWeltcups in Meiringen. Der Startschuss zur internationalen Sportklettersaison 2022 fällt am Freitag, 8. April, um 9 Uhr mit der Qualifikation der Damen. Dort wird mit Petra Klingler aus Bonstetten auch das Knonauer Amt vertreten sein. Neu finden die Halbfinal- und Finaldurchgänge der Damen und Herren an unterschiedlichen Tagen statt. Am Freitag bestreiten die Athletinnen und Athleten gemeinsam die Qualifikation, am Samstag klettern die Damen Halbfinale und Finale, am Sonntag folgen die Herren. Um das Haslital Mountain Festival für das Publikum noch attraktiver zu machen, haben die Organisatoren neu eine Tribüne in der umfunktionierten Tennishalle aufgebaut. So ergeben sich zusätzlich 250 Zuschauerplätze. Schweizer Alpen-Club SAC Das Schweizer Fernsehen zeigt die Finaldurchgänge

800 Kinder mit Betreuern bei der Streckenbesichtigung in Obersaxen. (Bild zvg.)

am 9. und 10. April live auf SRF2 / www.srf.ch/sport.


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Extra

Freitag, 1. April 2022

«In den Bergen bin ich zu Hause» Menschen im Säuliamt: Franziska Kunz-Waser betreut seit 14 Jahren die Treschhütte Sie liebt die Berge – und auch die Tiere. Franziska Kunz wohnt mit ihrer grossen Familie inmitten von einem Kleintierzoo in Rossau. Sie setzt sich gerne für die Allgemeinheit ein, sei es im Dorf oder als Betreuerin der Treschhütte des SAC Am Albis. Mit Franziska kunz-Waser sprach Marianne Voss Seit 1998 wohnt die Familie Kunz mit ihren vier Kindern in einem altehrwürdigen ehemaligen Bauernhaus in Rossau. Im und ums Haus leben zudem Katzen, ein Bernhardiner, fünf Esel, Enten und Hühner. «Wir hatten schon immer Tiere», erzählt Franziska Kunz. «Sie bedeuten mir viel, ich habe eine Beziehung zu ihnen. Klar, das gibt auch Arbeit, aber ich mache das gerne.» In der Stube bewirtet sie den Gast vom «Anzeiger» mit Kaffee und selbstgebackener Nusstorte – und ist damit schon beim Thema Treschhütte. «Die Nusstorte backen wir in der Hütte oft, denn sie ist ungekühlt lange haltbar.» Schon ihre Eltern seien Bergsteiger gewesen. «Sie waren Mitglied im SAC und gingen mit uns oft auf Bergtouren.» Darum habe sie seit ihrer Kindheit eine grosse Liebe zur Bergwelt. «In den Bergen bin ich zu Hause», schwärmt sie. «Manchmal fehlen sie mir hier ein bisschen.» Seit 25 Jahren ist die Familie Kunz Mitglied beim SAC Am Albis, Marcel Kunz war während zehn Jahren Präsident. «2009 fanden wir für die Treschhütte keinen Hüttenwart und machten daher den Versuch, die Betreuung im Sommer mit eigenen Leuten abzudecken. Ich half bei der Koordination, doch schliesslich blieb vieles bei mir hängen.» Sie lacht. «Es nahm mir den Ärmel rein.»

Jetzt startet sie in die 14. Saison, in der sie mit einer grossen Crew von Freiwilligen den Betrieb der Hütte managt. Dieses Engagement sei für sie zur Leidenschaft geworden, und es gehe vielen anderen auch so. «Seit Jahren helfen dieselben Leute mit, alle ohne jeglichen Lohn. Wir haben einen starken Zusammenhalt, wir fühlen uns als die grosse Treschhütte-Familie.» Wer in der Hütte helfe, nehme einiges auf sich, denn sie sei nur zu Fuss erreichbar. Der Materialtransport erfolge alle paar Wochen mit dem Helikopter, der Abfall werde zu

HERKÖMMLICHES

Frohmut Es ist so eine Sache mit Wörtern, die auf «mut» enden. In Verbindung mit bestimmten Vorsilben oder Adjektiven wie hoch, schwer oder froh bekommt das Kraftwort «Mut» nämlich die Bedeutung von Gemüt. Die Ausdrücke Hochmut, Schwermut, Unmut, Frohmut und andere mehr bezeichnen dementsprechend einen Gemütszustand, eine seelische Befindlichkeit, die mit Mut im Sinne von Kühnheit oder Tapferkeit nichts zu tun hat. Allerdings in Zeiten grosser Bedrohung und Bedrängnis wie der gegenwärtigen ist durchaus auch Mut im klassischen Sinn erforderlich. Und manchmal braucht es einen regelrechten «Mutanfall», um den Unmut zu überwinden, der Schwermut zu entgehen, Langmut aufzubringen und den Frohmut zu bewahren. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

ACHILLES-VERSE

Der Empfindsame

Die Tiere bedeuten Franziska Kunz-Waser viel. Zu den Eseln hat sie eine starke Beziehung. (Bild Marianne Voss) Fuss ins Tal getragen. Sie selbst sei nicht immer vor Ort. «Ich bin aber gerne und oft dort und fühle mich in dem Kessel, umgeben von Bergen, immer sehr wohl.» Sie schätze auch den Kontakt zu den sehr unterschiedlichen Gästen oder zu den Älplern in der Umgebung. «Unsere Gäste haben Zeit, wenn sie in der Hütte sind. So entstehen oft gute Gespräche.»

Temporär immer willkommen

Gute Gespräche

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Franziska Kunz ist in Zwillikon aufgewachsen und engagierte sich schon als junge Frau – und während vieler Jahre – intensiv in der Jungwacht/BlauringJugendarbeit der katholischen Kirche. Humorvoll berichtet sie von ihrem Ausbildungsweg: «Da mir alle sagten, ich sei gut in Handarbeit und Hauswirtschaft, besuchte ich in Menzingen die Hauswirtschaftsschule. Aber die Klosterfrauen sahen das anders und luden mich wieder aus.» Dann habe sie den schnellsten Weg gewählt und das KV absolviert. «Viele Jahre arbeitete ich temporär als Sprin-

gerin. Das gefiel mir, ich war immer willkommen, und es war auch spannend.» Bei Sony Schweiz blieb sie dann aber einige Jahre hängen, bis sie heiratete und Mutter wurde. «Alles hat seine Zeit», meint sie dazu. «Der Beruf, die Kinder, die Aktivitäten. Mit Arbeiten habe ich ja nie aufgehört, einfach nicht mehr gegen Lohn.»

Wertschätzung geben Für Franziska Kunz ist es wichtig, sich grundsätzlich für die Allgemeinheit einzusetzen, nicht nur für die Treschhütte in den Urner Bergen. «Ich bin gerne auch hier in Rossau aktiv und helfe zum Beispiel am Seifenkistenrennen mit. Anlässlich des 900-Jahre-Jubiläums von Mettmenstetten haben wir im Dorf ein ganz tolles Fest organisiert.» Zusammen mit ihrem Mann Marcel hat sie sich auch intensiv in die Dorfgeschichte vertieft und ein Büchlein dazu herausgegeben. Letztes Jahr hätte eigentlich das 800-Jahre-Fest für Rossau stattfinden sollen. Wegen Corona war das nicht möglich. «Quasi als Ersatz haben wir im

Dorf Tafeln aufgestellt mit QR-Codes, die zu spannenden geschichtlichen Informationen führen.» Sie kommt nochmals auf die Freiwilligenarbeit zu sprechen. «Ich bin immer noch der Meinung, dass es genügend Menschen gibt, die sich gerne freiwillig in der Gesellschaft engagieren.» Wichtig sei das Bewusstsein, dass es nicht selbstverständlich sei, dass diese Leute gratis arbeiten. «Die Wertschätzung darf nie vergessen gehen. Die Freiwilligen müssen etwas zurückerhalten, dann setzen sie sich nämlich gerne und mit Freude ein.»

Serie «Menschen im Säuliamt»

Als jemand mir zuflüsterte, ich hätte zwei Seelen, ach, in meiner Brust, da packte mich aus Furcht vor dem Ungewissen der grosse Frust! Was sollte ich denn mit zwei so komplizierten Dingern tun? Schon eines allein lässt mich kaum eine Sekunde lang ruhn. «Ach!», sagte der Jemand, als ich ihm dann meinen Kummer geklagt «Hätten alle all das immer so wörtlich genommen, was ich gesagt, dann würde die Welt nur aus Frustrierten bestehn.» Mehr sagte er nicht, dann hiess er mich gehn. Robert Müller

VOLG-REZEPT

Kotelett-Piccata auf Kräuternudeln

In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen - ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

WETTER

Frühlingsputz – aber sicher

Heute Basel 3° 4° Zürich 2° 5°

Affoltern

Tipps gegen Unfallrisiken beim Saubermachen

St.Gallen 1° 3°

2° 5°

Neuchâtel 3° 5°

Luzern 2° 5°

Bern 2° 4°

Interlaken 3° 4°

Aussichten

min °C max °C

Alpennordseite Alpensüdseite

St.Moritz -3° -1°

Sion 4° 6°

Genève 2° 5°

Chur 4° 6°

Bellinzona 7° 10°

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

-1° 1°

-2° 4°

-3° 7°

-1° 9°

4° 10°

3° 11°

3° 12°

4° 14°

Mittwoch

2° 10°

7° 15°

LEBENSWEISHEIT «Wenn ich immer alle Regeln befolgt hätte, hätte ich es nie zu etwas gebracht.» Marilyn Monroe

Ums Putzen kommt niemand herum. Im Frühling überkommt viele sogar ein regelrechter Putzeifer. Doch wer zu wenig Zeit einplant oder mit ungeeigneter Ausrüstung improvisiert, riskiert einen Unfall. Aktuell ist bei vielen ein gründlicher Frühlingsputz angesagt. Gefahrlos ist dies nicht: Beim Putzen und Kochen verunfallen in der Schweiz jedes Jahr rund 40 000 Personen. Gefährdet ist, wer ungenügend plant. Bei der Wahl des Putzmaterials, der Schutzausrüstung, aber auch bei der Zeiteinteilung gilt es vorauszuschauen. Denn Eile und Improvisation können zu Unfällen führen. Hauptsächlich handelt es sich um Stürze: Häufig sind etwa Stolperer und Misstritte auf Leitern, Treppen und Stühlen. Ausserdem kann es beim Putzen zu Vergiftungen und Verätzungen durch Putzmittel oder Chemikalien kommen.

Um Sturzunfälle zu verhindern, ist eine standsichere Trittleiter mit Sicherheitsbügel unverzichtbar. Stühle, Kisten oder Bücherstapel sind kein geeigneter Ersatz. Zusätzliche Sicherheit bieten rutschsichere und geschlossene Schuhe. Damit es mit Putzmitteln und Chemikalien zu keinen Zwischenfällen kommt, lohnen sich Schutzhandschuhe, bei starken Säuren oder Laugen zusätzlich eine Schutzbrille und eine Schutzmaske. Wer mit Holzpflegeöl arbeitet, bewahrt die benützten Putzlappen oder Schwämme bis zur Entsorgung luftdicht auf; ansonsten können sie sich von selbst entzünden. Ideale Behälter sind geschlossene Metallboxen, Einmachgläser oder eine Schale mit Wasser. Die BFU rät zu einer guten Planung. Will heissen: Nur Arbeiten erledigen, für die das richtige Material im Haus ist, und genügend Pausen einlegen. Im Idealfall verteilt man grössere Putzprojekte wie den Frühlingsputz auf mehrere Tage. (red.)

Zutaten für 4 Personen 2 Eier 4 EL Reibkäse 2 EL Mehl 4 Schweinekoteletts 2 EL Bratbutter 500 g Tagliatelle 20 g Butter 2 EL Kräuter, gehackt (Peterli, Schnittlauch, Basilikum) 2 dl Tomatensauce Salz, Pfeffer, Muskat, Paprika

Zubereitung Eier und Reibkäse in einer Schüssel vermischen, mit Pfeffer, Muskat und Paprika würzen. Koteletts mit Salz und Pfeffer würzen, im Mehl wenden, durch die Käsemasse ziehen und in Bratbutter beidseitig goldbraun braten. Im Ofen bei 80 °C warmstellen. Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen, mit Butter und Kräutern vermischen, auf Teller anrichten, Piccata darauf geben. Tomatensauce erhitzen und über Nudeln und Piccata verteilen. Mehr Rezepte unter www.volg.ch/dorfplatz/rezepte.


GESUND … AKTIV … BESCHWERDEFREI

AUDI

Garage G. Bürgisser | 5634 Merenschwand www.buergisser-garage.ch

CORVETTE / CAMARO / CADILLAC

GUTen Morgen am Sonntag, 3. April 2022 Ort der Begegnung: erleben … entdecken … erfahren

Corve e Sportcar Center AG | 8906 Bonste en www.corve ecenter.ch

FORD

René Hächler AG | 8912 Obfelden www.garage-haechler.ch

HONDA

Garage Reichenbach | 8908 Hedingen www.hondareichenbach.ch

KIA

Programm 09:00 – 10:00 Uhr 10:00 – 11:00 Uhr 11:30 – 13:00 Uhr

Zumba Faszienyoga (Fayo) Liebscher & Bracht Fachreferat Ch. Gut „Faszination Faszien; ein vergessenes Organ mit Potenzial“

-> Paleo-Buffet mit Kafi und Power-Smoothies

Garage Arnold AG | 5634 Merenschwand www.garagearnold.ch

MAXUS

Auto Schweizer AG | 8908 Hedingen www.autoschweizer.ch

MAZDA

Garage Rüegg AG | 8915 Hausen a. A. www.garage-rueeggag.ch

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NISSAN

Garage Müller | 8912 Obfelden www.mueller-obfelden.ch

GESUNDHEITSZENTRUM GUT

9. April

OPEL / SUZUKI

Ernst Ruckstuhl AG | 8910 Affoltern a. A. www.ruckstuhlgaragen.ch

VOLVO

Albin Herzog AG | 8913 O enbach www.albinherzogag.ch

Kronenplatz | 8910 Affoltern a. A. Samstag, 9. April 2022 von 9.00 – 17.00 Uhr Bistro mit Getränken und feinen Würsten vom Grill

Kanadischer Wildlachs und Halibut Verkauf am Türlersee Infos: www.eventundwerken.ch / 079 305 44 84/079 297 38 20

Badische Spargeln

Samstag, 9. April 2022 Klosterkirche

Taizégebet in der Passionszeit

Verkauf in Affoltern a.A. jeden Samstag ab 9. April auf dem Marktplatz. Achten Sie auf die gelbe Hinweistafel von Spargelfan, H+P Bloch. Geniessen Sie die direkt an den Stand gelieferten, frischen Spargeln. Die weissen Badischen Spargeln sind die Besten, ein wahrer Genuss. Offenverkauf ab 08.30 Uhr bis in den Nachmittag, solange Vorrat. Jetzt können Sie am Stand auch mit TWINT bezahlen. Spargelversand. Telefon 061 271 40 90 · www.spargelfan.ch · info@spargelfan.ch

Kerzenlicht – Taizélieder – Bibeltexte – Stille – Gebet – Segen

18.30 Uhr: Einsingen der Lieder 19.20 Uhr: Glocken läuten 19.30 Uhr: Taizégebet anschl.: Begegnung bei Tee u. Fastenbrot Eintritt frei | Kollekte Kloster Kappel 8926 Kappel am Albis Tel. 044 764 88 10 | info@klosterkappel.ch www.klosterkappel.ch

Öffnungszeiten: Freitag 09.00 bis 20.00 Uhr Samstag 09.00 bis 18.00 Uhr

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Albis Bettwarenfabrik AG alte Obfelderstrasse 69 CH-8910 Affoltern am Albis www.albis.ch

Öffnungszeiten Mittwoch – Freitag 13 –18 Uhr Samstag 10 –16 Uhr


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