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021_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 21 I 176. Jahrgang I Dienstag, 15. März 2022

Vorstellungsrunde

Grosses Interesse in Knonau an den Kandidierenden für die Gemeindewahlen. > Seite 3

Kandidatin gefunden

Iris Geissbühler steht für den vakanten Sitz im Schulzweckverband zur Verfügung. > Seite 4

«Schiiwält»

Der Ämtler Musicalchor VocalCord hat das Publikum in Bonstetten begeistert. > Seite 5

Probetag

Der Chor vocal emotions kehrt zur Normalität zurück und feiert sein Jubiläum nach. > Seite 5

Nati-Trainer beim Lehrstellenforum Patrick Fischer referierte am «Dankeschön-Anlass» in der Aula Ennetgraben Für seinen «Dankeschön-Anlass» konnte das Lehrstellenforum einen prominenten Referenten gewinnen: Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer sprach über sein Führungsverständnis sowie über prägende Personen und Erfahrungen.

hohem Energielevel zu bringen und dort zu halten, das andere. Dabei diene ihm der Team-Masseur als verlässliches «Fleischthermometer», so Fischer. So erfährt er, wen er aus der «Komfortzone» herausfordern muss. Wie das gelingt, sei von Typ zu Typ unterschiedlich. Wenn es beim einen reicht, zu sagen, sein Gegenspieler sei besser als er, um den Ehrgeiz zu wecken, wollen andere in Taktisches miteinbezogen werden und wieder andere alles ganz genau erklärt haben. Und dann gibt es noch jene, die man einfach rauslassen müsse, weil sie durch zu viele Anweisungen in ihrem intuitiven Spiel blockiert würden. «Als Coach ist es meine Aufgabe, die Mannschaft so vorzubereiten, dass sie mit voller Überzeugung aufs Eis geht und auch an sich glaubt.»

von Thomas sTöckli «Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, hier zu sein», betonte EishockeyNationaltrainer Patrick Fischer gleich zu Beginn seines Referats. Wobei es eigentlich ein Interview war, denn Jörg Berger, ehemaliger Schulkamerad im «Herti», Zug, und mittlerweile Co-Schulleiter in Knonau, konfrontierte ihn im Auftrag des Ämtler Lehrstellenforums mit Fragen rund ums Geführt-Werden und Selber-Führen. Mit dem Lehrstellenforum verbindet den Nati-Trainer die Leidenschaft, junge Leute zu fördern. Die eigene Lehrzeit bezeichnet er rückblickend als «härteste Zeit»: «Eigentlich machte ich zwei Ausbildungen gleichzeitig.» Zur KVLehre kam die Ausbildung zum Hockeyprofi. Sport, Lehre, Schule und Freundin galt es damals, unter einen Hut zu bringen. Entsprechend sei er drei Jahre viel mit Velo und Sandwich unterwegs gewesen. «Es war eine prägende Zeit», sagt Fischer und spricht von «Durchbeissen».

Ein «Ausbruch» mit dem Trainer Berger entlockte seinem Interviewpartner auch die eine oder andere Anekdote. Etwa jene, als Fischer, damals Captain der Schweizer Delegation an der U20WM, durchs Fenster aus der Teamunterkunft ausreissen wollte, um ein Bier zu trinken, und prompt von Trainer Arno Del Curto erwischt wurde. Dieser zeigte nach Rücksprache mit Fischers Vater offenbar Verständnis und schliesslich gingen Trainer und Captain gemeinsam in den Ausgang. Auch diese Episode habe ihn geprägt, so Fischer, wie der sonst sehr fordernde Del Curto in dieser Situation mit dem jungen Querschläger Fingerspitzengefühl bewiesen habe. Als inspirierend bezeichnet er weiter den ehemaligen Basketballtrainer Phil Jackson, dem es in der US-Profiliga NBA über

Das Team verjüngen

Hohes Energielevel, positive Einstellung. Als Führungsperson gelte es, sein Team möglichst ins Feld 1 zu bringen – und dort zu halten, führte Eishockey-NatiTrainer Patrick Fischer in seinem Referat in Affoltern aus. (Bild Thomas Stöckli) Jahre gelungen ist, aus «schwierigen» Stars ein erfolgreiches Team zu formen. «Mein Führungsstil basiert auf Vertrauen. Ich habe es gerne locker, aber wenns drauf ankommt, will ich gewinnen», charakterisiert sich Fischer selbst. Die Zusammenzüge sollen den Spielern auch Spass machen. So werde an der WM jeweils eine «SAC-Hütte» eingerichtet. «Aber wenn wir trainieren, geben wir Gas», betont er. Als Nati-Trainer will er das Team vorantreiben, im Einklang mit der Vision von Nati-Direktor Lars Weibel weg vom defensiv geprägten «Riegel-Hockey» aus seiner eigenen Aktivzeit, hin zum offensiven Gestalten, der eigenen Identität, die der Schweiz im Gegensatz zu den Kanadiern, den Schweden oder den Russen noch fehlt. Die Schweizer Spieler seien schlau, schnell und verantwortungsbewusst. Wobei das Überversichert-Sein-Wollen gepaart mit bescheidenem Denken für den Erfolg im Sport nicht förderlich sei. Entsprechend setzt er die Ziele hoch: «Nach zweimal WM-Silber kann Bronze nicht mehr das Ziel sein. Und wenn du

einem Josi (Roman Josi, Captain der Nashville Predators, NHL, Anm. d. Red.) sagst: ‹Wir wollen Vierte werden›, steigt der nicht ins Flugzeug.»

Die Erwartungen klären Den Umgang mit den Stars bezeichnet Fischer denn auch als grösste Herausforderung. Im Gegensatz zu ihrem Team müssen sich in der Nati manche mit einer kleineren Rolle begnügen, das eigene Ego dem Team unterordnen. «Da müssen die Erwartungen geklärt werden – auf beiden Seiten», so Fischer, «das geht nur übers Reden.» In der Hektik und Ausnahmesituation eines grossen Turniers sei es dann wichtig zu wissen, welcher Spieler wie reagiert. Gerade bei jenen, welche die undankbareren Aufgaben im Teamgefüge haben. Das beginne schon in der Kabine: Es mache keinen Sinn, wenn alle Leader in einer Ecke seien. Die individuellen Rollen sind das eine, das Team in den produktiven Bereich von positiver Einstellung und

Alles lässt sich nicht beeinflussen, das weiss Fischer: «Ich habe schon x Matches gecoacht, in denen wir schlechter waren und gewonnen haben, und x andere, in denen wir besser waren und trotzdem verloren.» Umso wichtiger ist es, im «Flow» zu bleiben, wenn man das Momentum auf seiner Seite hat. Und wenn man mal im Regen steht, den Glauben nicht zu verlieren. Das gilt auch nach der missglückten Olympia-Kampagne. «Die Transition aufs kleinere Eisfeld ist uns nicht gut gelungen», bilanziert der Nati-Coach, «und wir haben es nie geschafft, die Unruhe aus der Mannschaft zu bringen.» «Wir müssen klar besser werden», ist Fischer überzeugt. Der neue «Schlachtplan» auf diesem Weg sieht eine Verjüngung des Teams vor. Zunächst reist er nun nach Nordamerika, um dort die Schweizer NHL-Jungs zu besuchen. «Ich glaube 100-prozentig ans Schweizer Hockey. Wir sind eine kleine Nation, aber wir sind lernfähig. Und ich hoffe, dass es irgendwann auch reicht, um ein Finale zu gewinnen», so Fischer. «Die Kinder sind unsere Zukunft, lassen wir sie träumen», spannte Fischer zum Schluss seines Referats den Bogen wieder zurück zum Lehrstellenforum. Und fügte an: «Wir träumen von der Goldmedaille.»

> Weiterer Bericht auf Seite 3

Peter Stamm

«Frohe Drohung»

Der FCWB verliert

Der Erfolgsautor las am letzten Mittwoch im Gemeindesaal Hausen und gut 50 Menschen liessen sich von ihm in die einsame Welt des namenlosen Archivars in seinem Buch «Das Archiv der Gefühle» entführen. Über einen Archivar habe er schon lange schreiben wollen, verriet Peter Stamm nach der Lesung. Manchmal sei es ein Beruf, eine Person, eine Konstellation oder auch eine Begegnung, aus der irgendwann ein Buch werde. (red.)

Uta Köbernick kommt mit ihrem Soloprogramm nach Mettmenstetten. Und darin wird die Welt nicht geschönt, aber schöner. «Ich bin noch nicht fertig» sei frohe Drohung, sei Einsicht und Verheissung, so die diplomierte Schauspielerin auf ihrer Website. Und wer sie noch nicht kennt, dem sollten der Deutsche Kleinkunstpreis, der Preis der Deutschen Schallplattenkritik und der Salzburger Stier als Gütesiegel reichen. (red.)

Die Affiche im Stadion Bergholz in Wil versprach Grosses: Die Ostschweizer sind mit einem 4:0-Sieg beim Leader Baden fulminant ins neue Jahr gestartet, WB gewann zu Hause mit 2:0 gegen Freienbach. St. Gallens Nachwuchs glänzte mit mehr Ballbesitz, allerdings ohne sich grosse Chancen herausspielen zu können. Schliesslich sollte ein Kunstschuss – oder doch eher eine missglückte Flanke? – kurz nach der Pause das Spiel zuungunsten der Ämtler entscheiden. (red.)

> Bericht auf Seite 14

> Bericht auf Seite 16

> Bericht auf Seite 4

Peter Stamm. (Bild Sabina Bobst)

Vorstand verjüngt

Der Gewerbeverein Oberamt hat einen Generationenwechsel eingeleitet. > Seite 9

Musikreise durch drei Jahrhunderte Das aktuelle Programm des Trio Oreade fährt in die Beine. Warum tanzte Ludwig XIV. gerne zwölf Menuette hintereinander? Warum vergleicht ein Musiklehrer zu Mozarts Zeiten das Menuett seines Schülers mit einer Füllung Pfeifentabak? Weiss man, dass Mozarts erste Komposition als Vierjähriger ein Menuett war? Kennt man den Tanz, der in Wien so viel getanzt wird und direkter Nachfahre des Menuetts ist? Und lebt das Menuett noch heute? Antworten liefert am kommenden Freitagabend das Trio Oreade. Im Kellertheater LaMarotte treten Yukiko Ishibashi, Christine Hu und Ursula Sarnthein auf. Mit dabei haben sie Viola, Violine und Violoncello, und damit entführen sie ihr Publikum auf musikalische Reise durch drei Jahrhunderte. «Man wird vom Drama – und dem Witz – die in diesem kleinen Tanz stecken können, begeistert sein», versprechen sie. Und damit nicht genug: Man lerne Mozart auch von einer anderen Seite kennen, erzählt Ursula Sarnthein im Interview. (red.)

> Interview auf Seite 15 ANZEIGEN

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Anordnung von zwei Gemeindeurnenabstimmungen am 15. Mai 2022

Einbürgerung Mit Beschluss vom 8. März 2022 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen:

Bauprojekte

Mit Beschluss vom 11. bzw. 25. Januar 2022 hat der Gemeinderat Bonstetten Gemeindeurnenabstimmungen über folgende Vorlagen auf den Sonntag, 15. Mai 2022 angesetzt:

x Claire Foster, 1967, weiblich, Staatsangehörige vom Vereinigten Königreich

1. Genehmigung des Kredits von CHF 18'300'000 (inkl. MWST) zu Lasten der Investitionsrechnung für den Neubau des Mehrzweckgebäudes Heumoos sowie die Übertragung der gemeindlichen Parzellen Kat.-Nrn. 2933 und 2934 vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen im Betrag von CHF 3'378'000; entspricht dem Gesamtbetrag von CHF 21'678'000.

15. März 2022 Stadtrat Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 26. Februar 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

geboren am 29. September 1931, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Freitag, 18. März 2022 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. 15. März 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Aktualisierung der Tarife Tagesstrukturen Kappel am Albis

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Gemäss Gebührenverordnung der Gemeinde Kappel am Albis vom 01. Januar 2018, Art. 42, legt die Primarschulpflege die Tarife für die Tagesstrukturen fest.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

2. Einführung einer «Energiekommission» und Zustimmung zur damit verbundenen Ergänzung in Art. 44 Abs. 2 lit. d) der Gemeindeordnung (Teilrevision der Gemeindeordnung).

Elisabeth Döttling, geb. Schneebeli

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Die Anträge und der Beleuchtende Bericht sind ab dem 1. April 2022 auf der Gemeindewebsite ersichtlich und werden in der Woche 16 den Stimmberechtigten per Post zugestellt.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Bauherrschaft: Jessica und Gavin George, Dorfstrasse 35, 8906 Bonstetten Vertretung der Bauherrschaft: Studio Strebel Baggiani GmbH, Zürichstrasse 84, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Umbau und Sanierung Wohnhaus, Dorfstrasse 35, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Kreis: Schlieren, Grundstück-Nr.: 1143, Zone: Kernzone Dorf

Bonstetten

Bonstetten, 15. März 2022 Gemeinderat Bonstetten

Ab dem Schuljahr 2022/23 werden für die Benutzung der Tagesstrukturen Kappel am Albis folgende Tarife erhoben (die bisherigen Tarife sind auf der Homepage der Primarschule einsehbar): Tarife Morgenbetreuung 07.30 – 08.10 Uhr

CHF 125.00 pro Wochentag und Semester (Geschwisterrabatt 5%; CHF 119.00)

Mittagsbetreuung 11.50 – 13.40 Uhr

CHF 450.00 pro Wochentag und Semester (Geschwisterrabatt 5%; CHF 427.50)

Betreuung 1 13.40 – 15.20 Uhr

CHF 300.00 pro Wochentag und Semester (Geschwisterrabatt 5%; CHF 285.00)

Betreuung 2 15.20 – 18.00 Uhr

CHF 450.00 pro Wochentag und Semester (Geschwisterrabatt 5%; CHF 427.50)

Betreffend die Ausrichtung von finanziellen Beiträgen der Gemeinde Kappel am Albis an Eltern bzw. Erziehungsberechtigte für die schul- und familienergänzende Kinderbetreuung gilt das Reglement über die Ausrichtung von Beiträgen an die familienergänzende Kinderbetreuung der Gemeinde Kappel am Albis. Der Schulpflegebeschluss sowie der aktualisierte Gebührentarif können während der Rekursfrist bei der Schulverwaltung, Tömlimatt 11, 8926 Kappel am Albis, während den Öffnungszeiten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Kappel am Albis, 15. März 2022 Primarschulpflege

Stallikon Bauherrschaft: Arlette Thommen Büelstrasse 56, 8143 Stallikon Projektverfasser: Solarzaun GmbH Schützenstrasse 1, 8400 Winterthur Projekt: Erstellung von Solarzäunen Büelstrasse 56, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 210, Zone: W1/15

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. März 2022

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Zufriedener Souverän und motivierte Kandidierende Vorstellungsrunde der Kandidierenden für die Behördenwahlen in Knonau Die Kandidierenden für die Gemeindewahlen vom 27. März in Knonau bekamen Gelegenheit, sich den Wählerinnen und Wählern vorzustellen. Der Souverän nutzte die Möglichkeit, war doch der Anlass im Stampfi Saal sehr gut besucht. von Martin Mullis Bereits die Begrüssung der Wählerinnen und Wähler durch Gemeindepräsidentin Esther Breitenmoser war symptomatisch für den ganzen Abend. Sie schritt gutgelaunt ans Rednerpult und hiess die Besucher herzlich willkommen. Doch nicht die Behördenwahlen vom Sonntag, 27. März, waren ihr erstes Thema. Sie orientierte kurz über die laufende Hilfsaktion der Gemeinde Knonau für die Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet der Ukraine. Zufrieden durfte sie festhalten,

dass die Aktion ausgezeichnet fortschreite und die ersten Vertriebenen bereits in den nächsten Tagen eintreffen würden. Erst danach eröffnete sie die Vorstellungsrunde der Kandidierenden für den Gemeinderat, die Schulpflege, die Rechnungsprüfungskommission sowie für die Kirchenpflege. Die Ausgangslage für die Knonauer Behördenwahlen zeigt sich überschaubar. Im Gemeinderat tritt Finanzvorstand Rico Roth und in der Primarschule Schulpräsident Dominik Stöckli nicht mehr für eine weitere Legislatur an. Mit Eduardo Beltrami, welcher neu als Gemeindepräsident kandidiert, erhält Esther Breitenmoser Konkurrenz. Leider war der Bewerber am letzten Donnerstagabend an der Teilnahme verhindert. So schritten dann sämtliche Kandidatinnen und Kandidaten stets ziemlich selbstbewusst ans Rednerpult und stellten sich vor, erwähnten ihre Beweggründe für die Übernahme eines Amtes und hielten die vorgegebenen drei Minuten meistens auch tatsächlich ein.

Wertschätzung für das Dorf, die Einwohner und die Aufgaben Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch ANZEIGE

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Mit ihren Motiven, welche sie für die Arbeit in einer Behörde der Gemeinde aufführten, wäre es mit Sicherheit möglich, eine Werbebroschüre für das Dorf Knonau zu gestalten. Sie lieben das Dorf und schätzen die freundlichen Einwohner. Die ländliche Umgebung gefällt genauso gut wie das lebendige Dorfleben. Die bisherigen Kandidaten schätzen die ausgezeichnete Zusammenarbeit

Drei Minuten Zeit, sich vorzustellen: Gemeinderat Marcel Bosshart stellt sich nochmals zur Verfügung. (Bild Martin Mullis) in und zwischen den verschiedenen Ämtern und die neu Kandidierenden freuen sich auf die interessanten Aufgaben. Von den Sprechenden am Rednerpult stach insbesondere der amtierende und sich für eine weitere Legislatur bewerbende Kirchenpräsident Maximilian Hofmann heraus. Zwar trat er als letzter Bewerber ans Rednerpult und überzog die vorgegebene Redezeit um einige Minuten. Es gelang ihm aber mit witzigen Bonmots über seinen Namen, seine Aufgaben als Kirchenprä-

sident und seine nochmalige Bewerbung für dieses Amt, die Zuhörer zu einem fröhlichen Applaus zu bewegen. Den eigentlichen Höhepunkt des Vorstellungsanlasses erlebte danach allerdings Werni Niederberger, seit Jahren nebenamtlicher Tontechniker im Stampfi Saal. Nachdem Gemeindepräsidentin Esther Breitenmoser die Fragerunde eröffnete und die Gäste im Saal aufforderte, den Kandidatinnen und Kandidaten Fragen zu stellen, wartete er vergeblich mit dem Mikrofon in

der Hand auf Fragen aus dem Publikum. Ganz offensichtlich sind die Stimmberechtigten sowohl mit der Arbeit der Behörden als auch mit den Bewerbern zufrieden, so durfte die Gemeindepräsidentin den Abend ohne jede Wortmeldung mit einer Einladung zu einem Umtrunk beenden. Fazit eines zufriedenen Wählers nach dem Anlass: Genügend Anwärter, die sich für ein Amt zur Verfügung stellen, überzeugende Kandidierende, glückliches Knonau.

Bindeglied zwischen Schule und Berufsbildung Das Ämtler Lehrstellenforum lud zum «Dankeschön-Anlass» Mit der Berufsmesse, dem Berufsinfotag und weiteren Angeboten trägt das Lehrstellenforum dazu bei, die Hürde zwischen Schule und Lehre zu senken. Die Beteiligten wurden am Donnerstag zum «Dankeschön-Anlass» eingeladen. von thoMas stöckli «Sie alle haben in den letzten Jahren viel für die Berufsbildung im Bezirk getan und den Jugendlichen Türen geöffnet.» Schon in seiner Begrüssung strich Xavier Nietlisbach, Präsident des Ämtler Lehrstellenforums, den «Dankeschön»Aspekt des Anlasses heraus. Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter von Betrieben mit Lernenden, Schulen und Organisationen an der Schnittstelle dazwischen waren der Einladung in die Aula Ennetgraben gefolgt – nicht nur wegen des hochkarätigen Referenten. Bevor nämlich Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer über «Leadership» sprach (siehe Frontseite), stellte Nietlisbach das Lehrstellenforum vor und wagte einen Ausblick auf kommende Herausforderungen und Chancen. Als «Zweckgemeinschaft» und als «regionales Bindeglied zwischen Schule und Berufsbildung», bezeichnete der Präsident den politisch unabhängigen Verein. Eines von drei «Leuchtturmprojekten» ist die Berufsmesse, an der sich alle drei Jahre rund 50 Betriebe und 70 Lehrberufe vorstellen, «sehr persönlich, sehr direkt und sehr nahe bei den Schülerinnen und Schülern», so Nietlisbach. Weiter ermöglicht das Forum jedes Jahr im Dezember an einem Berufsinfotag Einblick in die Arbeitswelt und Nummer drei ist das Integrationsprogramm «Lift» für Jugendliche mit erschwerter Ausgangslage an der Naht-

stelle zwischen der Volksschule und der Berufsbildung. Daneben engagiert sich das Lehrstellenforum in der Vernetzung, in der Koordination von Angeboten und führt Informationsanlässe durch. Letztes Jahr wurde zudem der Lehrabschlusspreis lanciert, dies in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeberverband und der Standortförderung. «Einmal mehr hat sich gezeigt, was alles möglich ist, wenn man sich zusammentut und am gleichen Strick zieht», so Nietlisbach. Als Schlüsselthema der Zukunft nannte ANZEIGE

er die steigende Anzahl Schulabgänger. Diesen müsse man eine Anschlusslösung bieten, das Potenzial dazu sei vorhanden. So könne man durch attraktive Gestaltung der Berufe etwas gegen den Fachkräftemangel tun und gleichzeitig für die Jugendlichen. Weiter werde die Digitalisierung Herausforderungen stellen – aber auch Neues ermöglichen – und die Integration. Diese gelinge über die Arbeitswelt am besten. In Anlehnung an das Referatsthema von Patrick Fischer kam Xavier Nietlis-

bach abschliessend noch auf «Leadership» zu sprechen. Diese sei auch in der Berufsbildung eine wichtige Voraussetzung: «Wir sind die ersten Vorgesetzten für die jungen Leute in der Arbeitswelt», stellte er klar – und betonte, dass mit dieser Rolle eine grosse Verantwortung verbunden sei: «Mit unserer Wertehaltung prägen wir die ersten Arbeitsjahre massgeblich. Und wenn wir nicht brennen für unsere Aufgabe, wie soll eine 16-jährige Person dann Berufsstolz entwickeln ...?»


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Bezirk Affoltern

Kandidatin für vakanten Sitz

Gefühle in Geschichten aufbewahren, nicht in Akten

Iris Geissbühler kandidiert für den Schulzweckverband. Für den 3. Sitz in der Schulpflege des Schulzweckverbandes konnte in der regulären Zeit keine Kandidatin und kein Kandidat gefunden werden. Zwei Mitglieder sind in stiller Wahl bereits seit Längerem gewählt. Die Verbandsschulpflege ist erleichtert, dass nun mit Iris Geissbühler aus Stallikon eine hervorragend geeignete Person gefunden werden konnte. Sie hat grosse Erfahrung als Schulpräsidentin und als Gemeinderätin. Auch beruflich waren ihr die Themen im Schulzweckverband bekannt. Die Verbandsschulpflege hofft, dass nun auch ausgefüllte Wahlzettel für diese Wahl eingeworfen werden. Schulzweckverband

Härtefallprogramm: Neue Zuteilungsrunde Im Härtefallprogramm des Kantons Zürich beginnt eine weitere Zuteilungsrunde: Ein Gesuch stellen können Unternehmen, die im Januar und Februar 2022 aufgrund von behördlich angeordneten Coronamassnahmen ungedeckte Kosten zu verzeichnen hatten. Gemäss neuer Covid-19-Härtefallverordnung 2022 decken die nicht rückzahlbaren Beiträge höchstens die ungedeckten Kosten des Unternehmens. Sie dürfen 9 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018/2019 nicht überschreiten und betragen für Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 5 Millionen Franken höchstens 450000 Franken. Für grössere Unternehmen höchstens 1,2 Mio. Franken, respektive 2,4 Mio., wenn sie neues Eigenkapital einschiessen. Für Schausteller gilt eine Spezialregelung: Sie können bis zu 18 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes und höchstens 2,4 Mio. Franken erhalten. (red.) Gesuchsportal unter zh.ch/haertefall.

WIR GRATULIEREN

Dienstag, 15. März 2022

Autor Peter Stamm las im Gemeindesaal Hausen Gut 50 Menschen liessen sich im Gemeindesaal Hausen von Peter Stamm in die einsame Welt des namenlosen Archivars in seinem Buch «Das Archiv der Gefühle» entführen. Organisiert hat der Anlass das Team der Bibliothek. Von Christine häusermann Ein gewöhnlicher Mittwochabend, der über 50 Personen in einem Dorf zusammenkommen lässt, um sich mit Schweizer Literatur und seinem Autor auseinanderzusetzen, das ist ermutigend. Um 19.30 Uhr warten sie im Gemeindesaal Hausen auf die Lesung von Peter Stamm, der aus seinem Buch «Das Archiv der Gefühle» lesen wird. Im Publikum sind die Frauen in der Mehrzahl, aber auch einige Männer, sogar junge Männer mit ihren Partnerinnen besuchen den Anlass. Peter Stamm setzt sich an einen kleinen Holztisch mit einer weissen Tischdecke. Eine gute Lichtquelle, eine Wasserkaraffe und ein Glas sind bereitgestellt, eine gelbe Tulpe in einer kleinen Vase machen das Ensemble komplett, man hat fast den Eindruck, der Autor sitze an seinem Schreibpult. Katrin Tandler, die Leiterin der Bibliothek Hausen begrüsst das Publikum, freut sich, dass sie Peter Stamm erneut in Hausen willkommen heissen darf. Zwölf Jahre seien seit seiner letzten Lesung hier inzwischen vergangen. Sie stellt den Autor mit einigen biografischen Stationen vor, informiert, wo Peter Stamm überall auf der Welt schon auf Leserreise war: «... China, Kolumbien, Mexiko und – Hausen am Albis!»

Ein etwas kauziger Protagonist

Zum 85. Geburtstag Die allerbesten Wünsche für eine gute Gesundheit sowie gute Laune senden wir nach Obfelden zu Martin Weibel-Trösch. Er feiert morgen Mittwoch, 16. März – herzliche Gratulation!

Zum 80. Geburtstag Am 16. März 1942 hat Peter Schiller in Affoltern das Licht der Welt erblickt. Er darf also morgen Mittwoch seinen hohen runden Geburtstag feiern. Wir gratulieren herzlich und wünschen einen freudigen Festtag. Bereits gestern, 14. März, feierte Martin Kezmann in Stallikon seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren dem Jubilar nachträglich herzlich und wünschen alles Gute für die weitere Zukunft.

Peter Stamm fängt am Anfang seines Buches an. Er liest rasch und deutlich, seine Stimme ist angenehm. Die Geschichte eines Mannes, der als Archivar arbeitete, aber nun arbeitslos ist, der alles daransetzt, dass er das physische Archiv, das der frühere Arbeitgeber eigentlich vernichten wollte, bei sich zu Hause im Keller installieren kann und dies auch erreicht, zieht die Zuhörer rasch in seinen Bann. Die Einsamkeit des arbeitslosen Mittfünfzigers, der immer wieder fiktiv mit seiner Jugendliebe Franziska redet, sie neben sich sieht und spürt, ist sehr eindringlich, berührend, auch beklemmend. Nach zwanzig Minuten Lesen springt Peter Stamm in den hinteren Teil des Buches, dorthin, wo sich ein reales Treffen mit der ersten Liebe, der er nie seine Liebe gestehen konnte, anbahnt, für das er viel zu früh

Die Hausemer Bibliotheksleiterin Katrin Tandler stellt Autor Peter Stamm vor. (Bild Christine Häusermann) vor Ort ist, sich am Waldrand auf einer Bank niederlässt und das Zusammentreffen mit seiner angebeteten Franziska im Geist durchspielt, in seinen Gefühlen durchlebt und dann zum verabredeten Zeitpunkt nicht mehr den Mut hat, real an ihrem Haus zu läuten, sondern wieder unverrichteter Dinge heimfährt. Später hat sie ihn angerufen, er nimmt endlich ab und im Buch heisst es: «Ich weiss nicht, was ich sagen soll. Ich war da, sage ich, viel zu früh. Ich habe am Waldrand über dem Dorf geparkt. Ihr habt eine tolle Aussicht. Franziska lacht. Und da hast du gedacht, jetzt, wo ich die Aussicht gesehen habe, kann ich ja wieder gehen?»

«Den Lesern geht es am Schluss meiner Bücher besser als am Anfang» Die Fragen aus dem Publikum sind für Autor und Zuhörer spannend und zeigen, wie verschieden ein Text gehört wird und welche unterschiedlichen Reaktionen er auslöst. Zur konsternierten

Feststellung eines Besuchers, dass der Archivar trotz seines Intellekts und feinen Gespürs seine Empfindungen nicht verbalisieren könne, meint Peter Stamm, dass wir Schweizer das ja eh nicht so gut könnten. Über einen Archivar wollte er schon lange schreiben, manchmal sei es ein Beruf, eine Person, eine Konstellation oder auch eine Begegnung, aus der irgendwann ein Buch werde. Es sei auch schon zehn Jahre gegangen, bis aus der Idee eine Geschichte geworden sei. Was denn der Wald in seinen Büchern für eine Rolle spiele? Eine grosse, sagt Peter Stamm. Der Wald sei auch für ihn selbst sehr wichtig, er wohne nahe am Wald, wenn er bei einem Text nicht mehr weiterkäme, ginge er in den Wald. «Und wenn ich nachher immer noch nicht weiterkomme, war ich wenigstens im Wald», meint er mit Schalk und weist auf eine Lesung im Landesmuseum hin, die er im April im Rahmen einer Ausstellung zur Kulturgeschichte des Waldes halte.

Die Aussage einer Besucherin, dass ein etwas verschrobener, isolierter 55-Jähriger gar keine Perspektive mehr habe, lässt er nicht gelten. Mitte fünfzig habe man ganz bestimmt noch eine Perspektive. Noch nie hätte er auf ein Buch so viele Feedbacks von Menschen erhalten, die sagten, sie würden solche Gefühle auch kennen, sie hätten sich in Aspekten der Figur des Archivars wiedererkannt. Später im Gespräch plädiert er vehement dafür, Menschen mit Eigenheiten, Schrullen und Macken nicht gleich in die pathologische Ecke zu stellen. «Menschen sind so verschieden.» Und was hat es mit dem Titel auf sich? Was ist das Archiv der Gefühle? Peter Stamm sagt, dass er erst nach dem Schreiben, beim Lesen, gemerkt habe, dass das Archiv der Gefühle eigentlich die Geschichte des Archivars sei und nach einer kurzen Diskussion mit dem Publikum fügt er an: «Ich denke schon, dass wir Gefühle am besten in Geschichten aufbewahren.»

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. März 2022

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Musical «Schiiwält» im Gartencenter Der Ämtler Musicalchor VocalCord begeisterte das Publikum in Bonstetten Der Mundartbegriff «Schii» bedeutet «Schein» oder «Ski». Im selbstgeschriebenen und erstmals in Schweizerdeutsch gesungenen Musical «Schiiwält» geht es um beides. Um ein Hotel in einem Wintersportort – ohne Schnee.

Selfie vermittelte, es gäbe einzig an diesem Ort Schnee. «Ich wott Schnee!» So hiess einer der Songs. Mit weissen Overalls und weissen Lametta-Wedeln wurde Schnee simuliert. Eine Truppe Maler wurde engagiert, um Schnee zu malen. Die angereisten Gäste erlebten einen feuchtfröhlichen Abend und fuhren am anderen Tag mit der Gondelbahn in die Höhe – und hatten einen Riesenspass. Während der ganzen Aufführung versuchte Toni, bei Conni zu landen, was ihm zum Schluss gelang. Die andere Schwester kam schliesslich zur Entscheidung, das Hotel von den Eltern zu übernehmen. Mehr sei hier nicht verraten.

Von Regula ZellwegeR «Menschen, die sich beruflich mit Pflanzen beschäftigen, sind besonders feinfühlig», sagt man in Berufsberaterkreisen. Sie sind zudem herzlich, offen und dienstleistungsorientiert – dies bewiesen die beiden Musicalabende vom vergangenen Wochenende im Gartencenter Guggenbühl. Von der Parkplatzeinweisung über die Billettkasse bis zum Restaurantbetrieb erfuhren die Besucher herzliche Gastfreundschaft und optimalen Service. «Es melden sich immer schnell genügend Mitarbeitende freiwillig, wenn beim Gartencenter ein Event stattfindet», meinte eine Mitarbeitende. Vorher werden jeweils zwei Lager freigeräumt, dekoriert und eingerichtet – eines für das Restaurant, das andere als Theatersaal. So waren denn beide Vorführungen mit je 200 Besuchern ausverkauft.

Hervorragende Leistungen

Die Kostüme waren weiss oder knallbunt – und dies in Schichten. Damit konnte die Stimmung auf der Bühne blitzschnell und ohne Pause geändert werden. (Bilder Regula Zellweger)

Grosses Engagement Doris Aeberhard arbeitet seit einigen Jahren mit Begeisterung im Verkauf des Gartencenters und konnte neben ihrer Arbeit etwas vom Musical mitbekommen. «Ich bin begeistert. Es hat tolle Stimmen und die Musik gefiel mir. Einige Schweizer Lieder erkennt man wieder», erzählt sie. Arthur Küng, Geschäftsführer des Gartencenters, führte in den Abend ein und lobte das grosse Engagement seiner Mitarbeitenden, aber auch des Musicalchors. Er freute sich, dass nach zwei Jahren ohne Grossevents nun solche Anlässe, die den Besuchern Freude bereiten, wieder stattfinden können. Bezugnehmend auf die aktuelle Situation zitierte er Konfuzius: «Es ist besser, ein kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.» Nach dem Apéro und dem reichhaltigen Flying Dinner strömten die Besucher in den «Theatersaal».

Endlich, nach zwei Jahren Den ersten Eindruck bekam man vom Bühnenbild: eine Projektionswand ober-

Das Bühnenbild mit vielen Leitern war äusserst wandlungsfähig. Hier Schneeberge – wo es eigentlich keinen Schnee hat. halb der Bühne, und vor allem viele Leitern. Wie kreativ diese eingesetzt wurden, erfuhr man während der ganzen Vorführung. Eine geniale Idee, den Schauspielern auch horizontal Platz zu schaffen. Die Wirkung der Bühnenbilder wurde von Philipp Wyssling durch seine Arbeit mit dem Licht multipliziert. Der VocalCord wurde 1999 gegründet, seit 2011 zeichnen Carola Berendts und Georgina Bachmann für die Regie verantwortlich. In den beiden letzten Jahren konnte coronabedingt keine Aufführung mehr stattfinden.

Während der Pandemie wechselte der Dirigent. Etienne Destraz amtiert heute nicht nur als vom Chor wertgeschätzter Dirigent, er hat auch «Schiiwält» zusammen mit dem Musicalverein geschaffen. Die Zuschauer wurden mitgenommen auf eine unterhaltsame Reise durch die verschiedenen Stile der Schweizer Musikszene und durch menschliche Probleme rund um Liebe, Tourismus, die Übernahme eines Hotels, Frauengruppen in gemeinsamen Ferien und die Arbeit von Journalisten.

Turbulenzen Alles begann mit einem Missverständnis. Hotelierstochter Conni postete ein Selfie und wechselte den Hintergrund aus. Ergebnis: Sie lachte strahlend vor weissen Schneebergen. Zu Zeiten, wo kein Wintersportort genügend Schnee hatte. Ihre Eltern machten nach 40 Jahren Ehe endlich ihre Hochzeitsreise ans Meer und hatten ihren drei Töchtern aufgetragen, das Hotel zu managen – was ziemlich turbulent wurde, weil das

Erstmals sang der Chor alle Lieder in Schweizerdeutsch – mit einer Ausnahme: Ein Paar, das sich stritt und liebte, intonierte mit hervorragenden Stimmen «Io senza te», bekannt durch Peter, Sue & Marc. Der Schweizer Hit «Tränen» von Florian Ast, «No en Campari Soda», bekannt durch Stephan Eicher, oder das traditionelle Schweizerlied «Luegid vo Bärg und Tal» wurden vom Publikum schnell erkannt. Begeistert wurde zuerst mitgeklatscht, dann applaudiert. Absolut sicher zeigte sich der Chor auch in Sachen Rhythmen, beispielsweise mit dem Song «Sölli – sölli nöd». Perfekt unterstützte dabei das Orchester mit Shanky Wyser, Adrian Bissegger, Marco Bohler und Aaron Forster. Der Chor war immer in Bewegung. Tänzerisch wurde die Emotionalität der Songs verstärkt, die Choreografie war überzeugend. Zum Schluss kam wieder das Bild der Eltern im Strandkorb auf die Leinwand. Sie bekamen die Erfolgsmeldungen ihrer Töchter per Handy vermittelt und erfuhren, dass ihre Nachfolge im Hotel geregelt sei. «Dann bleiben wir noch», entschieden sie. Gleich entschied das Publikum. Nach langen Standing Ovations blieb das Publikum, bis es mehrere Zugaben bekam, auch den Trio-Eugster-Song «Oh läck du mir!». Man nahm es nicht persönlich und wechselte schliesslich zum reichhaltigen Dessertbuffet. Weitere Aufführungen des Musicals «Schiiwält»: Samstag, 2. April, 20 Uhr, und Sonntag, 3. April, 17 Uhr, im Üdiker-Huus in Uitikon. Freitag, 8. April, 20 Uhr, Samstag, 9. April, 20 Uhr, und Sonntag, 10. April, 17 Uhr, im Kasinosaal in Affoltern. Weitere Infos unter www.vocalcord.ch.

Endlich wieder Auftritte! Die Choristinnen und Choristen von vocal emotions – rund 30 Prozent von ihnen kommen aus dem Knonauer Amt – haben sich am 9. März zur GV getroffen. In 2020 und 2021 wurde die GV zwischen Online-Abstimmung und gemütlicherem Teil bei Gelegenheit geteilt. Diesmal konnte sie wieder in üblicher Form stattfinden. Der Präsident Ruedi Wey wie die Dirigenten in 2021, Patricia Samaniego und Lorenz Ulrich, haben in ANZEIGE

CAFER STERK als Gemeinderat in Bonstetten

Engagement für das Gemeinwohl

ihrem Bericht die aussergewöhnliche Situation nochmals erläutert: kreative Lösungen zum Proben je nach Vorschriften und schlussendlich ein einziger, toller Auftritt am Lichterweg Baar im Dezember 2021. Der Verein hat zwar während der andauernden Pandemie Mitglieder verloren, aber auch drei neue Mitglieder gewonnen, die sich bestens integriert haben. Der Vorstand, wie er im Frühling 2020 online gewählt wurde, bleibt bestehen.

rückblickend eher ironisch. Nach erheblicher Verspätung auf dem Fahrplan darf das Publikum endlich musikalisch durch die Welt und durch die Zeit mitreisen. Die lange Probezeit war besonders umständlich, umso grösser ist die Motivation, die wunderschönen Lieder mit zahlreichen Solistinnen und Solisten aus dem Chor zum Besten zu geben. Marylise Schiesser, vocal emotions Weitere Infos unter vocal-emotions.ch.

Den runden Geburtstag nachfeiern Bereits am 12. März trafen sich die Mitglieder wieder. Der Probetag stand auf dem Programm. Dabei wurde am vielseitigen Jubiläumsrepertoire intensiv gefeilt. In gemütlicher Atmosphäre konnten viele Details wie die Aussprache in Berndeutsch und in Portugiesisch oder die Choreografie aufgebessert werden. Das grosse Ziel ist jetzt das nachträgliche Feiern des 20. Vereinsgeburtstags mit zwei Jubiläumskonzerten am 2. und 3. April in der Aula Sennweid in Baar. Das Motto «Voyage, Voyage», welches Anfang 2020 gewählt wurde, erscheint

Vocal emotions am Probetag. (Bild zvg.)

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Dienstag, 15. März 2022

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Markus Meier wieder in den Stadtrat Stadtratswahl Affoltern. Ihn vorzustellen, ist nach achtjähriger Amtsdauer wohl nicht mehr erforderlich. Während dieser Zeit hat Markus Meier bewiesen, dass er über die für dieses Amt erforderliche Umsicht und Übersicht verfügt. So hat er denn auch während langer Zeit nicht nur sein eigenes Ressort (Sicherheit) geführt, sondern während des Ausfalls der zuständigen Kollegin auch dasjenige des Finanzvorstehers. Dass Affoltern nun in sehr geordneten Verhältnissen dasteht, ist

damit auch seinem Wirken zuzuschreiben. In turbulenten Zeiten, wie sie derzeit herrschen, sind Leute wie Markus Meier, die über breite Erfahrung verfügen, für den Stadtrat von Affoltern von grosser Wichtigkeit. Markus Meier zeichnet sich zudem dadurch aus, dass er sich bei seinen Handlungen von der ihm eigenen Gelassenheit und Überlegtheit leiten lässt, was für durchdachte Entscheide essenziell ist. Ich werde daher Markus Meier auf meinen Stimmzettel setzen. Margrit Meuter, Affoltern

Bisherige machen einen super Job Stadtratswahl Affoltern. Der amtierende Stadtpräsident Clemens Grötsch wird bekanntlich von Eveline Fenner und Hermann Brütsch herausgefordert. Vielen ist vermutlich nicht mehr bewusst, dass Hermann Brütsch bereits von 2013 bis 2018 im Gemeinderat war. Bereits im ersten Jahr als Sozialvorstand kam es zu Spannungen mit Vereinen und anderem. Von 2014 bis 2018 probierte er es als Immobilienvorstand. Auch hier hat er nicht viel zustande gebracht. Eliane Studer Kilchenmann hat gezeigt, dass es auch anders geht. Dass er als Vorsitzender von Tixi Taxi mal spontan den «Bettel» hingeschmissen hat, sei nur so nebenbei erwähnt. Zudem scheint er vergessen zu haben, dass er 2018 mal gesagt hat: «Ich bin froh, nicht mehr in diesem KasperleTheater zu sein.» Warum probiert er es trotzdem wieder? Deshalb keine Stimme für Hermann Brütsch. Bei der Kandidatur von Eveline Fenner fehlt es an strategischen Aussagen. Sie träumt von einer Blumenwiese, möchte Vereine und Kirchen stärken, die Kommunikation fördern, einen Stadtpark schaffen und eine Präsidentin

sein für alle. Hat sie vergessen, dass der Stadtpark schon seit Jahren in Planung ist und demnächst in die Bewilligungsphase tritt? Auch sie möchte von allen geliebt werden, was als Leistungsausweis für das anspruchsvolle Amt einer Stadtpräsidentin nicht genügt. Warum nicht zuerst eine Amtsdauer als Stadträtin und es dann wieder probieren. Im 2022 aber keine Stimme für Eveline Fenner als Stadtpräsidentin. In unserer Stadt wohnen 12 300 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Stadt ist aber auch Arbeitgeberin von rund 500 Beschäftigten inkl. Schulen und Seewadel. Dies verlangt vom Stadtrat und Stadtpräsidenten einen entsprechenden Leistungsausweis. Es geht nicht darum, dass der Stadtpräsident alle Bewohner persönlich kennt, jedem die Hand schüttelt oder an jedem möglichen Anlass teilnimmt und zum Vereinskumpel wird. Die Bisherigen, wie auch das Verwaltungspersonal, machen einen super Job und setzen sich als Team für alle Generationen in unserer schönen Stadt ein. Weshalb also ändern, was sich bestens bewährt hat? Peter Ackermann, Affoltern

Politik mit Herz! Stadtpräsidiumswahl Affoltern. Eigentlich bin ich kein Fan von diesen Wahlkampf-Plakaten, welche alle paar Jahre die Strassenränder säumen und, das gebe ich ehrlich zu, ich wähle im Normalfall diese Leute nicht, denn ich kenne sie nicht und weiss erst recht nicht, was deren Agenda und v. a. deren Charakter ist. Dieses Jahr ist das aber etwas anders und darum möchte ich meine Meinung kundtun, weil ich finde, dass wir mit der Wahl des Stadtpräsidiums und des Stadtrats wirklich etwas zum Positiven bewegen können. Meine Stimme werde ich überzeugt Hermann Brütsch geben. Ich habe Hermann die letzten zwei Jahre persönlich und politisch kennengelernt. Aus meiner Sicht verkörpert er einen sehr menschlichen, aber doch starken Politiker mit hohem moralischem Rückgrat, welcher für die Belange und Rechte der Menschen einsteht. Er ist jemand, der

sich nicht zu schade ist, für die Sache selbst einen Schritt zurückzunehmen, was besonders in den heutigen Zeiten unter Politikern eine Mangelerscheinung ist. Er ist ein Mensch, der die Bedürfnisse der Bevölkerung kennt und deren Puls fühlen kann. Und ich vertraue Hermann, dass er sich für das Beste in Affoltern a. A. einsetzen wird. Mit Hermann Brütsch im Stadtpräsidium und als Stadtrat haben wir die Chance, einen erfahrenen und v. a. unabhängigen Politiker zu wählen, welcher Menschen wieder zusammenbringen will. Dieses letzte Argument finde ich nach den letzten zweieinhalb Jahren besonders wichtig; darum schreibe ich diesen Leserbrief, um Ihnen hoffentlich eines der anonymen Gesichter am Strassenrand etwas persönlicher gemacht zu haben, damit Ihnen die Wahl dieses Jahr etwas leichter fällt. Adrian Schneider, Affoltern

Frauenvertretung sichern Gemeinderatswahl Hedingen. Es besteht kein Zweifel daran, dass die Frauen in der Politik gerecht vertreten sein müssen. Das gilt auch für den Gemeinderat Hedingen. Die FDP hat mit ANZEIGE

  in den Gemeinderat Bonstetten Mit Erfahrung, für Kontinuität

den beiden bisherigen Gemeinderätinnen Christine Erni und Nicole Doppler zwei Profis aufgestellt, sowohl in Bezug auf die berufliche Erfahrung wie auch hinsichtlich ihrer politischen Laufbahn. Die FDP erbringt damit den Tatbeweis bezüglich Diversität, was Konkurrenzgruppierungen nicht wirklich von sich behaupten können. Auch die Professionalität der übrigen FDP-Kandidaten für den Gemeinderat oder für die RPK kann sich sehen lassen. Die Führung einer Gemeinde ist in den letzten Jahren so anspruchsvoll geworden, dass Führungserfahrung entscheidend sein wird für kommende Aufgaben. Die FDP-Kandidierenden werden sich am Freitag, 18. März, ab 17 Uhr am FDP-Stand zwischen Bäckerei Pfyl und Volg präsentieren. Am Samstag, 19. März, geht es am gleichen Ort (ab 8 Uhr) gleich weiter. Reni Wildi, Hedingen

Ein Baum mit Sonne im Herzen, aufgenommen oberhalb der Sprungschanze in Mettmenstetten. (Leserbild Jacqueline Ott)

Kandidaturen der FDP

Plakative Einigkeit?

Gemeindewahlen Mettmenstetten.

Gemeinderatswahl Kappel.

Bei den Wahlen der Gemeinde Mettmenstetten geht es tatsächlich um Erneuerung, gilt es doch, den Gemeinderat und die Mehrheit in der Rechnungsprüfungskommission zu ersetzen. Die FDP Mettmenstetten portiert Fabio Oetterli für den Gemeinderat (GR). Der 67-jährige Rechtsanwalt hat unter anderem in verschiedenen Funktionen bei Schweizer Banken gearbeitet. Zurzeit ist er Inhaber und Geschäftsführer einer Treuhandfirma sowie Fachrichter am Handelsgericht Zürich. Fabio Oetterli verfügt über ein ausgeprägtes Verhandlungsgeschick und solide Kenntnisse im Finanzwesen, was für den GR sicherlich von Vorteil ist. Er ist interner Auditor der International Ice Hockey Federation. Als Liberaler ist er den Werten «Freiheit und Selbstbestimmung» verpflichtet. Er wird sich dafür einsetzen, dass Mettmenstetten in Zukunft für Jung und Alt wie auch für das Gewerbe eine (auch steuerlich) attraktive Gemeinde mit hoher Lebensqualität bleibt. Für den GR stellt sich auch der 64-jährige Lukas Stucky zur Verfügung. Er hat Phil I studiert und verfügt über

einen Bachelor in Business Administration. Er hat für Non-Profit-Organisationen (IKRK u. a.) gearbeitet und bei verschiedenen Banken die interne Ausbildung geleitet. Er will sich dafür einsetzen, dass Mettmenstetten sowohl für Alteingesessene als auch für Neuzuzüger attraktiv bleibt, und sieht seine künftige Funktion eher als Dienstleister an der Bevölkerung, denn als Regulierer für alles und jedes. Dazu gehört auch das Masshalten bei den finanziellen Aufwendungen der Gemeinde zugunsten der Steuerzahlenden. Für die Rechnungsprüfungskommission (RPK) kandidiert Robert Graf. Der 50-jährige Mitinhaber der Karl Graf Automobile AG, eines KMU mit 45 Mitarbeitern, verfügt über den Eidg. Fachausweis Automobildiagnostiker und ein kaufmännisches Handelsdiplom. Er engagiert sich im lokalen Gewerbeverein, ist Revisor der Jugendmusik Affoltern und im Fachvorstand des Autogewerbeverbands. Robert Graf ist ein ausgesprochener Zahlenmensch und Pragmatiker. Er möchte seine betriebliche Erfahrung im Rechnungswesen in die RPK einbringen. Vorstand der FDP Mettmenstetten

Reto Schäppi in die RPK Stallikon Kandidatur RPK Stallikon. Reto Schäppi, 49, ist in Stallikon aufgewachsen, MSc ETH, arbeitete bei der Bank Vontobel in verschiedenen Leitungsfunktionen, aktuell als SeniorProjektleiter in der Finanzdirektion des Kantons Zürichs, Familie mit zwei Töchtern. Er lebt nach längerem Aufenthalt in Zürich und Thalwil, seit 2010 wieder in seinem Heimatort Stallikon. Aufgrund seiner Wurzeln in Stallikon und des noch freien Sitzes in der RPK, stellt er sich kurzfristig zur Wahl in die Rechnungsprüfungskommission. Ihm gebührt auch hier grossen Dank für sein Engagement. Dafür will sich Reto mit seiner Mitarbeit in der RPK einsetzen: «Stallikon ist eine attraktive Gemeinde, mit der

Nähe zur Stadt Zürich, zahlreichen naturverbundenen Naherholungsgebieten und einer guten Infrastruktur. Das soll so bleiben. Dafür braucht es jedoch eine nachhaltige Weiterentwicklung auf Basis eines gesunden Finanzhaushaltes. Mit der Mitarbeit in der RPK kann ich diesbezüglich einen wertvollen Beitrag leisten, indem mit der Prüfung des Rechnungswesens – insbesondere Budget, Jahresrechnung und weiteren Geschäften von finanzieller Tragweite, z. B. das Dorfzentrum – die finanzrechtliche Zulässigkeit und die finanzielle Angemessenheit sichergestellt werden, in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, wobei auch kritische Fragen gestellt und diskutiert werden müssen.» Grossen Dank für jede Stimme. FDP Stallikon

Frischer Wind für Hedingen Gemeinderatswahl Hedingen. In Hedingen findet eine echte (Aus-)Wahl statt. Verschiedene Flyer informierten uns über motivierte Kandidatinnen und Kandidaten und spannende Inhalte. Doch wie soll aus allen sympathischen Persönlichkeiten sinnvoll ausgewählt werden? Für mich spielen dabei Kompetenzen und Qualifikationen die entscheidende Rolle. Uns ist es wichtig, dass die neuen Vertreterinnen und Vertreter fähig sind, eine einwohnernahe und lebendige Gemeindeentwicklung zu fördern. Fabian Kraxner bringt wichtige Voraussetzungen mit: 1. 30-jährig zu

kandidieren, zeugt von Mut und Engagement; 2. Er reduziert sein Arbeitspensum um mindestens 20%, was Wille und Verfügbarkeit unterstreicht; 3. Als Arzt im Bezirksspital arbeitet er im direkten Patientenkontakt. Dabei sind einerseits Transparenz und Durchhaltevermögen, andererseits aktives Zuhören und der Miteinbezug des Gegenübers von entscheidender Bedeutung. Diese wertvollen Kompetenzen sind eine sinnvolle Ergänzung für den zukünftigen Gemeinderat. Für uns ist deshalb klar: Fabian Kraxner gehört auf unseren Wahlzettel. Barbara und Robert Hack, Hedingen

Saure Milch, altes Brot, gülleschwangeres Wasser; die Kappeler Suppe. Die Brühe wird gerührt, von links nach rechts, von rechts nach links, und dies stetig ohne Parteizugehörigkeit. Geschöpft wird mit vollen Kellen und die Suppe wird heiss serviert. Über die Art und Weise, wie dieser Wahlkampf hier in Kappel geführt wird, darf man sich unterhalten, könnte sich gar streiten. Liebe Kandidierende, mit Bestimmtheit sind eure Motive und Motivation von edler, gemeinnütziger Gesinnung. Doch im Gerangel um Aufmerksamkeit (Plakate, Flyer, Apéro, etc.) verliert sich die Transparenz über den Inhalt eurer persönlichen Ideale und Hintergründe. Tatsächlich, öffentlich aufgetischte, persönliche Querelen trüben die Sicht auf den Tellerboden. Die Versprechen, dass im Rat alles besser werde, als bisher, klingen edel. Doch sei vermerkt, dass die vergangene Legislatur, strapaziert durch kommunikationserschwerende Coronamassnamen, sehr wohl voller Konstruktivität durch die drei Dörfer zog und mit enormem Einsatz Politik gemacht wurde. Sehen wir doch zu, dass weiterhin Demokratie zwischen uns gelebt wird. Und bemühen wir uns darum, dass Demokratie nicht nur zwischen uns lebt, sondern auch mit uns aufblüht. Die Wählerin, den Wähler interessiert weniger, was wer womöglich schlecht gemacht hat, es interessiert viel mehr, welche Versprechen ihr persönlich tatsächlich werdet halten können. Zu versprechen gibt es viel, umzusetzen jedoch mehr. Ihr fühlt euch den politischen Ämtern gewachsen, ja gerade dazu prädestiniert, sie zu besetzen, die Verantwortung zu tragen, unser Vertrauen in euch ernst zu nehmen. So bitten wir euch von Herzen zu kommunizieren, was eure Visionen sind und worauf wir mit euch setzen können. Es wird einiges auf euch zu kommen. Weitsichtige, herzoffene, menschenfreundliche und mutige Persönlichkeiten sind gefragt. Wir würden euch gerne wählen können. Werden wir aber in vier Jahren noch zu unserer Wahl stehen können? Moritz Häberling, Hanspeter und Evelyne Kunz, Uerzlikon ANZEIGE


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Samstagg, 19. März 2022

Kulturzelt.ch – Konzerte im Gasthof Löwen in Hausen am Albis

«MilleFeuille – Musikalische Leckerbissen» für Trompete und Klavier Samstag, der 19. März 2022, um 18.00 Uhr im Saal des Gasthofs Löwen in Hausen am Albis Wim Van Hasselt, Trompete und Vital Stahievitch, Klavier

Wim Van Hasselt, der ehemalige Solotrompeter des Concertgebouw Orchesters in Amsterdam und regelmässiger Gast beim Lucerne Festival und der Pianist Vital Stahievitch werden ihr neues Programm «MilleFeuille – Musikalische Leckerbissen» zur Aufführung bringen.

Kinder, die ab Schuljahr 2022/23 ein Instrument lernen oder sich anderweitig musikalisch betätigen möchten, sind zusammen mit den Eltern herzlich eingeladen zu unserem

Instrumentenparcours

Die beiden grossartigen Musiker werden Werke von Maurice Ravel, Georges Enescu, Sergei Rachmaninoff und anderen Komponisten der Jahrhundertwende (19./ 20. Jh.) spielen.

in der Schulanlage Ennetgraben und im Musikpavillon der Musikschule (Giessenstrasse 29, beim Friedhof) Wichtiger Hinweis: Bitte Parkplätze bei der Sportanlage Moos oder beim Friedhof benützen. In Anbetracht der räumlichen Verhältnisse bitten wir Besucherinnen und Besucher ab 12 Jahren Maske zu tragen.

Interessierte können über www.kulturzelt.ch und an der Abendkasse Tickets kaufen.

Begrüssung und Information Samstag, 19. März 2022, 14.00 Uhr, Aula Ennetgraben, Affoltern a. A. Beratungen für alle Instrumente im Anschluss bis 16.30 Uhr

Besuchswochen

Montag, 21. März bis Freitag, 13. Mai 2022 Anmeldungen für Lektionsbesuche auf dem Sekretariat der Musikschule Tel. 044 761 99 11 sekretariat@mska.ch, www.mska.ch

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Wir sind ein erfolgreiches mittelgrosses, dynamisches Produktionsunternehmen im Bereich der Blechverarbeitung und Baugruppenfertigung. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen initiativen

EINLADUNG

zur Produktionsversammlung 2022 Freitag 25. März 20.15, im Gasthaus «Zum weissen Rössli» Mettmenstetten Wir stellen das neue Stück vor: Rössli hü – Brüederherz Eine Geschichte aus dem Söiliamt. Aufgeführt am Originalschauplatz, dem Gasthaus «Zum weissen Rössli». Geschrieben von Peter Steiner für die Aemtler Bühne Aufführungen im Nov. / Dez. 2022. Der Autor und Regisseur wird anwesend sein. Wir informieren über die vielfältigen Möglichkeiten, sich vor, auf und hinter der Bühne zu engagieren. Wir freuen uns auf zahlreiche interessierte und neugierige Teilnehmerinnen und Teilnehmer! www.aemtlerbuehne.ch

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IL DISASTRO Nina Dimitri & Silvana Gargiulo Freitag, 18. März 2022 20.15 Uhr Werkgebäude Hedingen Platzreservation per Internet empfohlen Informationen zur Durchführung mit Schutzkonzept, Auflagen und Platzreservation finden Sie unter www.gemeindevereinhedingen.ch unterstützt durch Fachstelle Kultur Kanton Zürich

Ihre neue Herausforderung: • Telefonischer, schriftlicher und persönlicher Kundenkontakt • Offertwesen und Auftragsabwicklung • Kundenbetreuung, Kundenakquisition und Weiterentwicklung unseres Kundennetzwerkes • Technische Beratung unserer Kunden Sie bringen mit: • Technische Grundbildung, vorzugsweise in der modernen Blechbearbeitung oder Metallbau • Kaufmännische Zusatzausbildung oder kaufmännische Erfahrung • Strukturierte Arbeitsweise und Entscheidungssicherheit • Sympathische Ausstrahlung – Idealalter 30 – 45 Jahre Wir bieten Ihnen: • Verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit • Angenehmes Arbeitsklima in einem motivierten Team • Leistungsgerechte Entlöhnung Fühlen Sie sich angesprochen? Wenn Sie bereits Erfahrung in ähnlicher Stellung mitbringen, bitten wir Sie, Ihre Bewerbungsunterlagen per Post oder per E-Mail an Herrn Manuel Dubler zuzustellen: Manuel Dubler, Borschberg + Käser AG, Friedgrabenstrasse 7, 8907 Wettswil Telefon 044 701 81 61, manuel.dubler@bundk.ch www.bundk.ch


Gewerbe

Dienstag, 15. März 2022

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Das spezielle Kino

Tod auf dem Nil Der Agatha Christie Krimi neu interpretiert

Do, 17. März - 18.00 / Fr, 18. März - 20.30

Prinzessin Intimes Sozialdrama um Süchte

Do, 17. März - 20.30 / Fr, 18. März - 18.00

Online-Tickets: www.kinomansarde.ch

Suchtkranke Eltern

Im Rahmen der Aktionswoche «Sucht Schweiz» stehen Experten zur Verfügung. > Seite 14

Kein Wasser

Karl Heuberger vom Heks referiert in der Kirchgemeinde StallikonWettswil. > Seite 15

Clubmeister gekürt Die Mitglieder des Ski-Clubs Bonstetten massen sich im Hoch-Ybrig. > Seite 16

Neu als RPK Präsident

Christian Gräub www.fdp-wettswil.ch

Der Generationenwechsel im Gewerbeverein ist geglückt Verjüngung des Vorstandes im Oberamt – Gewerbeschau muss noch warten Der Generationenwechsel im Gewerbeverein Oberamt ist durch Ersatzwahlen in den Vorstand eingeleitet worden. Auch die Mitgliederzahl steigt. Deshalb ist die Ausrichtung des Vereins auf dessen neue Bedürfnisse essenziell für den Fortbestand. Weil das OK-Präsidium derzeit nicht besetzt werden kann, muss die Gewerbeschau noch etwas warten.

ler), Jürg Schärer (Leiter Maschinenbau), Martin Züger (Leiter Schreinerei). Die positive Jahresrechnung hat den Gewerbeverein auf Anregung von Ruedi Schenk veranlasst, nicht nur 2023 eine Gewerbereise durchzuführen, sondern auch in diesem Jahr. Er hat dazu das Budget von 4000 auf 8000 Franken verdoppelt. Auch wenn das digitale Zeitalter längst angebrochen ist, wird das GVO-Adressverzeichnis weiter in gedruckter Form vorliegen – zumindest solange ein Bedürfnis vorhanden ist.

Neue Vergabepraxis

von werner schneiter Sie war deutlich besser besucht als jene im Herbst 2021, als sich pandemiebedingt nur 39 der 140 Mitglieder in Hausen zur GV einfanden. Im Hof kafi des Meilihofs in Ebertswil sassen die Gewerblerinnen und Gewerbler dicht gedrängt im Restaurant – und wurden gleich zu Beginn von Claudio Rütimann mit einer schlechten Nachricht begrüsst: «Wir haben es bisher leider nicht geschafft, das OK-Präsidium für die 2023 geplante Gewerbeschau zu besetzen.» Es seien zwar Mitglieder – auch junge – bereit, in diesem Rahmen eine Aufgabe zu übernehmen – aber eben, ein «Leithammel» fehle noch. Das Thema, so der Präsident, bleibe jedoch auf der Traktandenliste; für ihn stehe jedoch der Generationenwechsel stärker im Fokus. Die Jungen in den Verein aktiv beizuziehen, stelle die Basis dar. «Auf jeden Fall besteht die Hoffnung, dass die Oberämtler Gewerbeschau 2024 über die Bühne geht. Schliesslich haben sich die Mitglieder klar für eine Neuauflage ausgesprochen», sagte Claudio Rütimann.

MARKTPL ATZ

Scheidende, neue und bisherige Vorstandsmitglieder vereint, von links: Dario Vollenweider, Lars Steiner, Nicole Grau, Silvia Illi, Claudio Rütimann, Jessica Suter, Nando Brönnimann und Ralph von Euw. (Bild Werner Schneiter) Vorstand: zwei gesucht, drei gefunden Sehr erfreulich, dass sich nach den zwei angekündigten Rücktritten drei neue, junge Mitglieder für die Vorstandsarbeit finden liessen: Jessica Suter, Nando Brönnimann und Ralph von Euw. Sie komplettieren den Vorstand mit den Bisherigen Claudio Rütimann, Dario Vollenweider (Vizepräsident) und Lars Steiner. Und sie ersetzen Nicole Grau, die seit 2020 diverse Projekte betreut hat, und Kassierin Silvia Illi, die nach

fünf Jahren Vorstandsarbeit zurücktritt – auch eine ausgesprochene Generalistin, wie Claudio Rütimann betonte. Beide wurden mit warmen Worten, grossem Dank und individuellen Geschenken verabschiedet. Bruno Bär, Ruedi Schenk und Ruedi Haller bleiben dem GVO als Revisoren erhalten.

Austritte kompensiert Positiv auch die Bilanz bei der Mitgliederzahl. Mit Hanna Lukes (Fashion GmbH), Hilaris AG, Treuhandunternehmen von

Beatrice Sommerauer Nägelin und Raphael Vassanelli (Malergeschäft und Betonkosmetik) konnten Neumitglieder gewonnen werden. Sie stehen drei Austritten und zwei Mitgliedern gegenüber, die vom Status aktiv zu passiv wechseln. Der Gewerbeverein Oberamt, der die Gemeinden Hausen, Aeugst, Kappel und Rifferswil umfasst, zählt derzeit 153 Mitglieder, wovon 140 aktiv sind. Die Neuen durften sich präsentieren, ebenso die Vertreter des Schul- und Berufsbildungsheims Albisbrunn mit Toni Fuchs (Leiter Bildung, Nachfolger von Toni Schönbäch-

Ein Bedürfnis ist nach wie vor die Organisation für die Interessen des Gewerbevereins Oberamt – und zwar schon deshalb, weil sich die Kriterien beim Vergaberecht in den Gemeinden ändern, wie der Hausemer Gemeindepräsident Stefan Gyseler ausführte. Arbeitsvergaben orientieren sich künftig nicht nur an monetären Kriterien. «Der Beste, nicht einfach der Günstigste soll das Rennen machen», fügte er bei. Ausserdem ruhen die Hoffnungen des Gewerbes auch auf sogenannten «Säuliämtler Gutscheinen» – ein Projekt, das vom Bezirksgewerbeverband ins Auge gefasst wird und unter anderem bewirken soll, dass das Geld in der Region bleibt. Den Schlusspunkt der GV setzte das Grusswort von Werner Scherrer, Präsident des Kantonalen Gewerbeverbandes (KGV). Der Messerschmied aus Bülach und ehemalige FDPKantonsrat kam nach Ebertswil, obwohl der GVO nicht Mitglied im KGV ist. Aber von beiden Seiten besteht das Interesse einer Zusammenarbeit und einem guten Einvernehmen. Den idealen Boden dazu bot die GV im Meilihof, die in erster Linie dem Kennenlernen diente.

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Velobörse neu im «The Studios» Neuer Ort und neue Veranstalter für den beliebten Frühlingsevent Die nächste Velobörse in Affoltern findet am 9. April in der neuen Kreativwerkstätte «The Studios» statt. Hier werden Velos verkauft, erworben und auch aufgepeppt. Wenn die Winterzeit dem farbenprächtigen Frühling Platz gewährt und die Lust am Radeln stetig wächst, ist es Zeit für die alljährliche Velobörse in Affoltern. Die Organisation der beliebten Velobörse wird erstmals nicht von der Voba Affoltern durchgeführt, das Zepter für die Veranstaltung hat neu die Kreativwerkstatt «The Studios» übernommen. «Wir möchten sprichwörtlich das Rad nicht neu erfinden und die in der Region geschätzte Velobörse weiterhin mit selbem Ablauf als kleines Frühlingsfest durchführen», so Micha Federle, Betreiber des im Frühjahr 2022 eröff-

neten «The Studios». So wird die Velobörse am 9. April mit Barbetrieb, Grill, Veloreparaturstation, Unterhaltung für die Kleinen und weiteren Highlights auftrumpfen. Es sind alle willkommen, die auf der Suche nach einem preisgünstigen Fahrrad sind, ihr eigenes Velo frühlingstauglich machen oder aufpeppen möchten oder einfach Lust auf einen abwechslungsreichen Samstag haben.

Velo und Co. zu Geld verwandeln Wer einen fahrtüchtigen Drahtesel zu Hause hat und diesen loswerden möchte, kann den Verkauf über die Velobörse abwickeln. Der Ablauf für den Verkauf ist simpel: Überflüssig gewordenes Velo am 9. April vor dem Velobörsen-Start beim «The Studios» an der Zwillikerstrasse 4a vorbeibringen, Fahrrad von der Velobörsen-Crew verkaufen lassen und am Nachmittag

erzielten Betrag abholen. Pro Fahrrad zahlt man an die Organisatoren fünf Franken für die Abgabe und zehn Prozent vom Anteil des erzielten Verkaufspreises. Falls das Fahrzeug keinen Käufer gefunden hat, kann es vom Besitzer wieder abgeholt oder an die Organisation Velafrica weitergegeben werden, die es für einen Export nach Afrika entgegennimmt. Übrigens werden nicht nur Fahrräder für den Verkauf entgegengenommen, auch Veloanhänger und -träger, BMX, Skateboards und Scooter sind für den Verkauf an der Velobörse zugelassen.

Über «The Studios» Neu in Affoltern: Nebst einer industriellen Eventlocation findet man im «The Studios» auch verschiedene Werkstätte wie Schreinerei, Metallwerkstatt, Werbetechnik, Bike- und Autowerkstatt und vieles mehr. Regelmässig fin-

«The Studios» in Affoltern bietet Raum für Ideen. (Bild zvg.)

den zudem Workshops und spezielle Events statt, wo man Neues lernen oder altes Wissen auffrischen kann.

Kontakt und weitere Informationen zu «The Studios:» Location Velobörse: Zwillikerstrasse 4a, Affoltern. Website: www.studios-pointbreak.com; Instagram:

«The Studios»

@studios.pointbreak.


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MARKTPL ATZ

Dienstag, 15. März 2022

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Sie lässt Füsse strahlen Heidi Moser vom Fusspflegestudio «Fussdrachen» lädt am 1. Mai zum Event Die bereits seit einem halben Jahr bestehende Fusspflege-Praxis in Bonstetten konnte sich schon einen beachtlichen Kundenstamm schaffen. Das ausgezeichnete Behandlungsangebot überzeugt sowohl Frauen als auch Männer.

Das neue MRI-Gerät im Spital Affoltern. (Bild zvg.)

Neues MRI-Gerät Radiologie an sieben Tagen geöffnet Die Räumlichkeiten der Adus Radiologie AG im Spital Affoltern erstrahlen in neuem Glanz. Nach siebenwöchiger Umbauzeit wird am 14. März nun auch das MRI in den neuen – und dank Tageslicht sehr hellen – Räumlichkeiten in Betrieb genommen. Das neue MRI selbst ist extra kurz und verfügt über eine breite Tunnelöffnung, sodass sich auch Patientinnen und Patienten mit Platzangst gut aufgehoben fühlen. Die Radiologie ist an sieben Tagen in der Woche ge-

öffnet. Nachts und an den Wochenenden gewährleistet das Spital Muri, das Partnerspital des Spitals Affoltern, die ärztliche Befundung. Die Patientinnen und Patienten werden vor Ort vom Radiologie-Fachteam unter der Leitung von Agata Aquino sowie dem medizinischen Standortleiter Dr. med. Nikola Nikolic betreut. Spital Affoltern Telefon 044 593 64 64, Montag bis Freitag, 8 bis 12 und 13 bis 17.30 Uhr. Mail an affoltern@adus-radiologie.ch.

Heidi Moser, diplomierte Fusspflegerin und Fussreflex-Therapeutin mit einigen Zusatzausbildungen, hält nicht viel von gewöhnlichen oder wenig nachhaltigen Heilbehandlungen für strapazierte Füsse. Diese Einstellung unterstreicht perfekt den von ihr gewählten Praxisnamen «Fussdrachen». Einerseits bezeichnet ihr Ehemann sie zwar in einem positiven Kontext, gern auch einmal als «Drachen». Dies nicht nur, weil sie stets verlässlich und genau arbeitet, sondern auch, weil sie ihre Denkweise durchzusetzen weiss. Zudem ist ein Papierdrachen immer auch ein farbiges, fröhliches und durch die Luft segelndes Spielzeug. Die Parabel des «Drachens» passt ausgezeichnet zum Ambiente und den Anwendungen in der FusspflegePraxis «Fussdrachen» in Bonstetten. Die ausgebildete PPE-Spezialistin versteht es, mit ihrem unaufgeregten Wesen und ihrem professionellen Auftreten zudem Patienten zu behandeln, welche unter schwierigen Krankheiten leiden und deren Füsse deshalb ganz spezielle Aufmerksamkeiten benötigen. Mit dem Pact-Gerät erzielt sie fast 100-prozentige Heilungserfolge bei der Bekämpfung von Nagelpilz, und dies völlig schmerzfrei.

Sparsam und mit Planung

Reitsportgeschäft Horse&Rider Horse&Rider, Betpurstrasse 18, Affoltern. Website: Horseandrider.ch, Telefon 0792098976, Mail: info@horseandrider.ch.

Heidi Moser Fusspflegestudio «Fussdrachen», Schachenmatten 4, Bonstetten, Telefon 0764110244. Weitere Infos auf www.fussdrachen.ch.

Weniger ist oft mehr. Bereits mit wenigen Kleidungsstücken ist es möglich, eine vielseitige Garderobe zu erhalten.

Neues Reitsportgeschäft in Affoltern

Von der Leidenschaft zur Berufung: Angelica Dell’Acqua eröffnet mit Horse&Rider ein neues Reitsportgeschäft. Pferdesportbegeisterte und ModeAficionados finden im neuen Laden-

Muttertag, kann ihr Fusspflegestudio besichtigt und bei einem Apéro auch ihr Produkte-Angebot geprüft und gekauft werden. Heidi Moser freut sich, ihre Praxis vorzustellen, und heisst alle Gäste herzlich willkommen.

Die Bonstetter Stylistin Brigitte Glättli gibt Tipps für eine tolle Garderobe

Angelica Dell’Acqua in ihrem geschmackvoll eingerichteten Reitsportgeschäft. (Bild zvg.)

lokal und online eine grosse Auswahl an Bekleidung, Equipment und Zubehör für Reiter, Pferd und Hund. Das Sortiment ist nach einem klaren Motto zusammengestellt: hochwertig, praxiserprobt und stilsicher.

Für Entspannung und eine positive Stimmung sorgt, sofern gewünscht, eine dezente musikalische Untermalung, gerne auch mit dem beliebten Radio www.passt-scho.com. Heidi Moser bietet aber auch Entspannungsmassagen wie Kräuterstempel etc. und kosmetische Behandlungen an. Sie ist auch Mitglied der SGMK, Schweizerische Gesellschaft für medizinische Kosmetik. Am Sonntag, 1. Mai, von 10 Uhr bis 17 Uhr, also eine Woche vor

Wie man sich wirkungsvoll kleidet

Bequeme, praktische und unkomplizierte Bekleidung war während der Pandemie angesagt. Homeoffice sowie fehlende private und öffentliche Anlässe, zu denen man sich chic macht, reduzierten den Bedarf an Kleidung massiv. Dies hat den Umgang vieler Menschen mit ihrer Garderobe verändert: Ihnen wurde bewusst, wie wenig sie wirklich benötigen. Manche nutzten die zusätzliche Zeit zu Hause, um sich von Unnötigem zu trennen und den Inhalt des Kleiderschrankes auf das Wesentliche zu reduzieren. Da es nun wieder möglich ist, sich frei zu bewegen, werden mit grosser Wahrscheinlichkeit auch die Kleiderschrankinhalte wieder wachsen. «Um dies zu vermeiden und unnötige Sachen anzuhäufen, muss der Umgang mit der Garderobe geändert werden», sagt Brigitte Glättli, Stylistin aus Bonstetten. Es braucht ein neues Einkaufsverhalten und mit der vorhandenen Kleidung ist sorgsam umzugehen.

Mit Horse&Rider gibt es ab 26. März an der Betpurstrasse 18 in Affoltern eine neue Adresse für Bekleidung, Equipment und Accessoires.

Der «Fussdrachen» verwöhnt seine Kundschaft im ruhigen und gemütlichen Studio: Heidi Moser freut sich auf Besuch. (Bild zvg.)

«Es lohnt sich, den Einkauf neuer Kleidung zu planen», so Glättli. Vor der Einkaufstour könne die bestehende Kleidung analysiert werden. Dabei sind folgende Fragen entscheidend: Für welche Situationen und Anlässe wird die Kleidung gebraucht? Wie möchte man wirken? Was kann man mit der bestehenden Garderobe abdecken und entspricht diese dem eigenen Farbtyp und der Stilmischung? Wie könnte man die aktuelle Garderobe optimieren? Welche Teile müssten

Mit wenigen Schritten zur abwechslungsreichen Garderobe. (Bild zvg.)

eingekauft werden, um die Garderobe optimal zu ergänzen? Wer diese Fragen nicht eindeutig beantworten kann oder mit der bestehenden Garderobe und deren Möglichkeiten unzufrieden ist, kann sich Unterstützung holen. Als ehemalige Einkäuferin für Damenmode kennt sich Brigitte Glättli bestens mit den Themen Mode und Styling aus. Seit vielen Jahren ist sie als Stylistin, Farbund Stilberaterin sowie Visagistin tätig. Ein professioneller Garderobencheck zeigt, was bei der jeweiligen Grundgarderobe grundsätzlich zu ändern ist. Im Stylingkurs übt man gezielt, mit wenigen Teilen eine passende Garderobe aufzubauen und diese mit kreativen Ideen abwechslungsreich zu gestalten. Bei der Farb- und Stilanalyse lernt man seinen Typ kennen und das Styling passend umzusetzen. Dazu gehören auch Frisur und Make-up. Diese runden ein gelungenes Erscheinungsbild ab.

Der ultimative Stylingtipp der Spezialistin Wer mit wenig Aufwand das Beste aus seiner Garderobe herausholen will, stellt in einem ersten Schritt eine «Capsule Wardrobe» zusammen. Das ist eine Garderobe mit aufeinander abgestimmten Basisstücken. Begonnen wird mit zwei dreiteiligen Uni-Outfits: einmal in einem dunklen und einmal in einem hellen Ton. Die Farben und Stile der beiden Kombinationen müssen so passen, dass alle Einzelteile untereinander kombinierbar sind. So erhält man mit nur zwei Outfits acht unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten und kann sich damit mehr als eine Woche jeden Tag anders kleiden. More than style, Farb- und Stilberatung Weitere Informationen sind zu finden auf www.morethanstyle.ch.


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Veranstaltungen

Dienstag, 15. März 2022

Kindern eine Stimme geben Aktionswoche «Sucht Schweiz» mit Auskünften im Bezirk Vom 21. bis 27. März findet die nationale Aktionswoche statt. Sie will Kindern von suchtkranken Eltern eine Stimme geben. Auch im Bezirk Affoltern stehen Experten für Auskünfte und Gespräche zur Verfügung.

Uta Köbernick spielt gekonnt mit unseren Vorurteilen. (Bild zvg.)

Sie ist noch nicht fertig

Uta Köbernick ist zu Gast im «Rössli» Uta Köbernick steht mit ihrem neuen Soloprogramm am 19. März, um 20.15 Uhr, in Mettmenstetten auf der Bühne. Zu früh gefreut? Ja, aber wann sonst. In Köbernicks neuem Programm wird die Welt nicht geschönt, aber schöner. «Ich bin noch nicht fertig» ist frohe Drohung. Ist Einsicht und Verheissung. Ist entschlossenes Zögern und das Gegenteil von Meinung. Ist Motor und Lähmung, ist tobender Stillstand. Ist beängstigende Freude. Ist Witz. Ist Ehrenrunde. Ist Trost, vielleicht. Und faule Ausrede. Ist präzise Schlamperei. Ist Analyse mit sensiblen musikalischen Messgeräten. Ist vollendete Skizze. Als scheinintegrierte Deutsche in der Schweiz schlägt die gebürtige Europäerin ihre Ostberliner Wurzeln tief in

die Blumentöpfe unserer Vorurteile. Aus der Sicht des Merkurs lebt sie hinterm Mond. Diese Einsicht stattet sie mit einer Demut aus, die sie gekonnt zu verbergen weiss, denn: Dass die diplomierte Schauspielerin mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Salzburger Stier ausgezeichnet wurde, ist dem Merkur zwar egal, doch hinterm Mond einleuchtend. René Geiger, «bi eus z Mättmistette» Samstag, 19. März, 20.15 Uhr, Bühne Rössli, Mettmenstetten. Eintritt: 35/30.– Franken (Legi/AHV), Abendkasse ab 19.15 Uhr, Ticketreservierung unter www.bieus.ch oder Tel. 044 767 02 01. Für Gäste, die im Restaurant Rössli essen, werden Sitzplätze im Theatersaal mit Namen reserviert. Für Ticketbestellung ohne Essen gibt es einen reservierten Sitz mit freier Platzwahl.

Mit dem Velo zum Biber Im März und April bieten Pro Natura und ihre «Aktion Biber & Co.» auf mehreren Exkursionen Einblicke in die Welt des geheimnisumwitterten Nagers. Auf dieser Exkursion und Wanderung erfährt man mehr über deren faszinierendes Leben und ihre Fähigkeiten als Taucher, Förster und Wasserbauer. Die Exkursion richtet sich an Erwachsene und Familien mit Kindern ab etwa 10 Jahren. Die

Fahrradfahrt führt über ebenes Gelände. Bei sehr schlechtem Wetter erfolgt am Vortag eine Absage per E-Mail. Pro Natura Kostenlose Biber-Exkursion am Samstag, 9. April, 14 bis 16.15 Uhr, ab Gasthütte Zoll-Huus, Zollweid 2, 6331 Hünenberg. Mitbringen: Fahrrad und dem Wetter angepasste Kleidung. Anmelden bis 7. April, an aktion-biber-reusstal@pronatura.ch oder Telefon 0628230020 (Angabe der Anzahl Personen).

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Wettswil a.A. Gemeinderatswahl 27.03.2022

Auch im Knonauer Amt gibt es Kinder, welche suchtkranke Eltern haben. Gemäss «Sucht Schweiz», dem nationalen Kompetenzzentrum für Prävention, Forschung und Wissensvermittlung im Suchtbereich, leben rund 100 000 Kinder in der Schweiz mit einem suchterkrankten Elternteil. Die Dunkelziffer ist vermutlich noch viel höher. Umgerechnet auf die Grösse des Knonauer Amts würde dies bedeuten, dass hier über 500 Kinder mit suchtkranken Eltern leben. Die betroffenen Kinder fühlen sich oft sehr verunsichert und leiden unter Schuldgefühlen. Aus Scham und aus Loyalität zu den Eltern trauen sie sich nicht, sich jemandem anzuvertrauen. Zudem zeigen verschiedene Studien, dass Kinder aus alkoholbelasteten Familien ein bis zu sechsmal höheres Risiko haben, selbst in eine Abhängigkeit zu geraten oder andere psychische Erkrankungen zu entwickeln («Sucht Schweiz», 2022). Daher ruft die Stiftung «Sucht Schweiz» mit der nationalen Aktionswoche vom 21. bis 27. März auf, die Bevölkerung zum Thema Sucht und

Affoltern unterstützen die Aktionswoche. Unter dem vorgegebenen Slogan «Kindern von suchtkranken Eltern eine Stimme geben», arbeiten die erfahrenen Fachpersonen aus den besagten Institutionen eng zusammen und stehen in den Bibliotheken von Hausen, Knonau und Obfelden sowie im Familienzentrum der Bevölkerung mit interaktiven Elementen und einem Infotisch für Fragen und Auskünfte zur Verfügung. Zudem werden während der gesamten Aktionswoche in weiteren Bibliotheken im Bezirk Infotische zum Thema Sucht und Kindheit bereitgestellt. Sozialdienst Bezirk Affoltern Fachexperten stehen für Auskünfte gerne zur Verfügung: Bibliothek Knonau: Dienstag, 22. März, 15 bis 18 Uhr; Kafi Lollipop, Familienzentrum Affoltern, Mittwoch, 23. März, 14 bis 17 Uhr; Bibliothek Hausen, Donnerstag, 24. März, 15 bis 18 Uhr;

Kindern eine Stimme geben. (Bild zvg.)

Bibliothek Obfelden, Freitag, 25. März, 9 bis 12 Uhr. Weitere Informationen zur Nationalen Aktionswoche

Kinder zu sensibilisieren und aufzuklären. Die Gesellschaft kann diese Kinder unterstützen, indem ein Klima geschaffen wird, in dem Eltern, Kinder, Verwandte und Fachleute das Schweigen brechen und Hilfe und Unterstützung suchen können. Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, zeugt von Stärke. Auch die Suchtpräventionsstelle der Bezirke Affoltern und Dietikon (Supad), die Jugendberatung «Contact» und die Suchtberatung des Sozialdienstes Bezirk

«Kinder von suchtkranken Eltern» finden sich auf: www.kinder-von-suchtkranken-eltern.ch/. Die Fachstellen können auch direkt kontaktiert werden: Suchtpräventionsstelle der Bezirke Affoltern und Dietikon (Supad) www.sd-l.ch/sucht, 0447337365, supad@sd-l.ch: Jugendberatung «Contact», www.contact-jugendberatung.ch, 0432599355, info@contact-jugendberatung.ch Suchtberatung Sozialdienst Bezirk Affoltern, www.sdaffoltern.ch, 0447624583, suchtberatung@ sdaffoltern.ch.

Musikalische Leckerbissen Konzerte von Kulturzelt.ch im «Löwen» Am Samstag, 19. März, ab 18 Uhr präsentieren Wim Van Hasselt und Vital Stahievitch ihr neues Programm «MilleFeuille». Wim Van Hasselt, der ehemalige Solotrompeter des Concertgebouw-Orchesters in Amsterdam und regelmässiger Gast beim Lucerne Festival, und der Pianist Vital Stahievitch werden ihr neues Programm «MilleFeuille – musikalische Leckerbissen» zur Aufführung bringen. Die beiden grossartigen Musiker werden Werke von Maurice Ravel, Georges Enescu, Sergei Rachmaninow und anderen Komponisten der Jahrhundertwende (19./20. Jahrhundert) spielen. Wim Van Hasselt ist ein preisgekrönter Künstler, der durch das englische Musikmagazin «Gramaphone» als «an exceptionally fine player with all the equipment in his armoury to delight, surprise and challenge the listener at every turn» beschrieben wird. Ebenso

Vital Stahievitch (links) und Wim Van Hasselt spielen in Hausen. (Bild zvg.) ist er Yamaha Artist und Professor an der Hochschule für Musik Freiburg. Kulturzelt.ch

Konzert am Samstag, 19. März, 18 Uhr. Interessierte können über www.kulturzelt.ch und an der Abendkasse Tickets kaufen.

Peach Weber lädt zur «Gäxplosion»

- pragmatisch - kooperativ - teamfähig

Fritz Kurt (bisher) wieder in den Gemeinderat

Peach Weber reist mit seiner 16. Tournee quer durch die Schweiz. Dabei erfindet sich das Schweizer Comedy-Urgestein einmal mehr komplett neu. Am 4. April ist seine Show im Lorzensaal in Cham zu sehen. Hat Peach Weber in seinen bisherigen 15 Programmen vorwiegend Gäx, Gedichte und Lieder zum Besten gegeben, verblüfft er im neuen Programm «Gäxplosion» mit Gedichten, Liedern und Gäx! Doch seine Entwicklung ist nicht aufzuhalten. Als Höhepunkt des Wandels wird er auf dieser Tour andere Socken tragen und als Zwischenverpflegung keine schnöden Schinkensandwiches, sondern nur noch Salamisandwiches essen. Dies als Zeichen des grossen Neuanfangs. Seit über 40 Jahren ist Peach in der Comedy-Branche unterwegs und begeistert das Publikum. Sein aktuelles

Programm «Gäxplosion» gilt als das neueste Produkt aus Silly Valley und erobert die Welt auf den unterschiedlichsten Kanälen wie CD, Spotify und so weiter. Das Publikum explodiert förmlich vor Lachen. Menschen finden plötzlich wieder einen Sinn in ihrem Leben, hören auf zu rauchen und zu saufen, nehmen keine Drogen mehr. Sie setzen sich auf der ganzen Welt für Frieden ein und werden die Klimakatastrophe mit aller Kraft verhindern. Diktatoren werden gestürzt, Demokratien errichtet, die Erde wird wieder zum Paradies ... und all dies nur wegen ihm: Peach Weber, dem Knallfrosch aus dem Aargau!

Der grösste Auftritt steht noch bevor Er wird fortan wohl jedes Jahr den Friedensnobelpreis erhalten, die Weltreligionen versöhnen und auf einen gemeinsamen Nenner bringen. James Bond wird ihn um Rat fragen. Es wird

ihm ein Denkmal errichtet werden, das sämtliche Wolkenkratzer der Welt überragen wird. Der Burj Khalifa wird daneben wie ein Zäpfchen aussehen. Neugeborene auf allen Kontinenten werden auf den Namen «Peach» getauft werden. Er aber wird sich von all dem nicht beeindrucken lassen, bleibt bescheiden und wird nach seiner Abschiedsvorstellung am 15. Oktober 2027 das Hallenstadion selbst aufräumen und besenrein übergeben. Ja, so ist er, der Meister, die Atombombe unter den Damenfürzchen, die Titanic unter den Pedalos, die Mortadella unter den Cipollatas – Peach Weber. Starproductions.ch «Gäxplosion» von Peach Weber, am Montag, 4. April, im Lorzensaal in Cham. Ticket-Vorverkauf unter der Telefonnummer 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min.), in Manor- und Coop-City-Filialen sowie unter www.ticketcorner.ch erhältlich.


Veranstaltungen

Dienstag, 15. März 2022

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Die Kunst, Nein zu sagen Kurs im Familienzentrum Bezirk Affoltern Warum sagen Eltern oft Ja, wenn sie Nein meinen? Welche Grenzen sollen Eltern setzen und wie? Ein Vortrag am Donnerstag, 17. März, von 19 bis 21 Uhr, verschafft Klarheit. Warum fällt es den Eltern so oft schwer, ohne schlechtes Gewissen Nein zu sagen? Dieser Frage geht der Vortrag am kommenden Donnerstag nach. Er richtet sich an alle Eltern, die Ermutigung für ein «authentisches Nein» suchen und Impulse für das Erlernen der «Kunst, Nein zu sagen» wünschen. Denn: Ein klares Nein ist oft die liebevollste Antwort, die Eltern ihren Kindern geben können. Viele Konflikte in der Familie entstehen, weil ihre Mitglieder nicht in der Lage sind, Nein zu sagen, obwohl sie es möchten. Klar Nein zu sagen, bedeutet

vor allem, Ja zu sich selbst zu sagen und für die eigenen Überzeugungen und Werte einzustehen. Die eigenen Grenzen benennen und verteidigen können, ist die wichtigste Kompetenz für Menschen in engen Beziehungen. Nur so bleibt man offen und ehrlich mit sich und den anderen. Leben es Erwachsene vor, machen Kinder diese kostbaren Erfahrungen für ihre Zukunft. Während und auch am Schluss des Vortrags beantwortet die Seminarleiterin und diplomierte Gesprächstherapeutin Gabriella Steiner Fragen aus dem (Familien-)Alltag. Familienzentrum Bezirk Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Informationen und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

Das Trio Oreade besteht aus Yukiko Ishbashi an der Violine, Ursula Sarnthein an der Viola und Christine Hu am Cello. (Bild zvg.)

«Die Ohren werden geweckt»

Am Freitag, 18. März, tritt das Trio Oreade im «LaMarotte» auf Das Trio Oreade besteht aus Violine, Viola und Violoncello und stellt ihr Konzert im «LaMarotte» am 18. März unter das Motto «Let’s dance!». Ursula Sarnthein gibt dazu Auskunft.

Ja – oder doch nein? Der Kurs im Familienzentrum gibt Tipps. (Bild zvg.)

«Unsere grosse kleine Farm» Der nächste Anlass vom «Kino in der Kirche Bonstetten» findet am Freitag, 18. März, statt. Weil ihr geliebter Hund Todd zu viel bellt, verlieren Molly und John Chester ihr Apartment. Das Paar verlässt daraufhin die Grossstadt und stürzt sich Hals über Kopf in die Verwirklichung eines lang gehegten grossen Traums: die Gründung einer eigenen Farm. Auf über 80 Hektar in den kalifornischen Hügeln will das Paar mehr Harmonie in sein Leben bringen – und in das Land, das es ernährt. Was folgt, sind acht Jahre Arbeit, die den Idealisten alles an Einsatz abverlangen, aber auch 10 000 Obstbäume sowie alle erdenklichen Haus- und Wildtiere auf einem einst erschöpften, dürren Land hervorbringen. Unter ihnen ein erstaunliches

Schwein namens Emma und deren bester Freund, der Hahn «Greasy». Reformierte Kirche Bonstetten Freitag, 18. März, 20 Uhr, in der reformierten Kirche Bonstetten. Eintritt frei, ohne Altersbeschränkung.

Molly und John träumen davon, der Grossstadt zu entfliehen. (Bild zvg.)

Am Samstag, 26. März, findet die nächste Exkursion der Stiftung Reusstal statt.

Wintergast: die Krickente. (Bild Peter Vonwil) Samstag, 26. März, 14 bis zirka 16 Uhr. Kosten: Erwachsene 10 Franken, Kinder bis 16 Jahre gratis; Anmelden bis 23. März. www.stiftung-reusstal.ch

Stiftung Reusstal

In einem Interview meinte Christine Hu, dass die Aussage, man fände Mozart schön,

oder veranstaltungen@stiftung-reusstal.ch.

das Menuett mit einer Füllung Pfeifentabak verglich. Versprochen? Versprochen! Die Antworten kommen im Konzert, gespielt und gesprochen. Gehe ich recht in der Annahme, dass Ihr Spiel und Ihr Programm den Versuch unternehmen, die klassische Musik vom Image des Ernsten zu befreien? Unser Ziel ist es, das Konzert – nicht die klassische Musik – vom Image des Ernsten zu befreien. Zurücklehnen und dösen – das geht bei uns nicht! Die Ohren werden geweckt und Sie sitzen hellwach auf der Stuhlkante – und ja, manchmal gibt es auch etwas zu lachen. Interview: Urs Heinz Aerni Das Trio Oreade besteht aus Yukiko Ishbashi an der Violine, Ursula Sarnthein an der Viola und

Sie versprechen, mit Ihrem Auftritt nicht unwichtige Fragen zu beantworten. Zum Beispiel, warum Ludwig XIV. gerne zwölf Menuette hintereinander tanzte oder warum ein Musiklehrer zu Mozarts Zeiten

«Ohne Wasser kein Leben»

Von Wintergästen und Frühlingsboten

Auf der Reuss und in den Altwassern halten sich noch einige Wintergäste auf. Spechte und zahlreiche Kleinvögel sind schon im Brutgeschäft und auch Zugvögel wie der Kiebitz oder der Schwarzmilan sind zurück. Am Samstag, 26. März, kann man auf einem ornithologischen Spaziergang unter der Leitung von Josef Fischer, Biologe und Geschäftsführer der Stiftung Reusstal, in der schönen Flusslandschaft dem Frühling entgegengehen.

Eine Violine, eine Viola und ein Violoncello werden dafür sorgen, dass der Abend mit dem Trio Oreade in die Beine fährt. Erwartet uns eine Art Disco? Oder anders gefragt: Würde es Sie beim Spielen stören, wenn plötzlich jemand im Publikum zu tanzen begänne? Ursula Sarnthein: Das wäre mal was! Wir hoffen auf jeden Fall, dass es einem beim Zuhören zwischendurch recht in den Beinen zucken könnte, weil die Tanzlust kommt. Wir spielen aber auch Stücke, die «Menuett» heissen – bei denen man aber eher über seine eigenen Füsse stolpern als tanzen würde, wenn man es denn versuchte ...

«nur an der Oberfläche kratzt». Wie ist das zu verstehen? Mozarts Musik ist vordergründig schön, vor allem, wenn sie eher «glattgebügelt» gespielt wird. Wenn man schaut, was er da eigentlich genau geschrieben hat und das dann in Musik umsetzt, merkt man, dass er sehr tiefgründige Musik schrieb, die einen von den tiefsten emotionalen Abgründen bis in paradiesische Höhen trägt. Mozart war im Vergleich mit seinen heute vergessenen Zeitgenossen ein Genie – und vielen waren seine Werke zu seinen Lebzeiten zu kompliziert und schwierig, geradezu «abgefahren» manchmal. Das merkt man aber erst, wenn man mal ein Stück von Hof komponist Gassmann oder Dittersdorf neben eins von Mozart, Schubert oder Beethoven stellt. Und genau das zeigen wir auch in unserem Konzert.

Christine Hu am Cello. Ihr Repertoire umfasst grossartige Original-Meisterwerke, unbekannte Schätze, die sie in Bibliotheken gefunden haben, Bearbeitungen und auch zeitgenössische Musik. Weitere Infos auf www.trio-oreade.ch.

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Vortrag von Karl Heuberger in Wettswil

Ich unterstütze die Wahl von Eliane Studer Kilchenmann:

Während sauberes Wasser aus dem Hahn in der Schweiz eine Selbstverständlichkeit ist, haben weltweit 663 Millionen Menschen nach wie vor keinen Zugang zu Wasser. Vom Mangel betroffen sind insbesondere arme und benachteiligte Menschen.

Doris Balmer, Nina Baumeler, Adrian Boppart, Ruth Burtscher, Robert Diem, Arthur Ebnöther, Christoph Felder, Nadine Felder, Felix Fürer, Martin Gallusser, Esther Gallusser, Markus Gasser, Stefan Gribi, Mirjam Halter, Balz Hedinger, Martina Heuss, Lilian Hurschler, Christa Reichwein, Nicole Lorengo, Franz Kayser, Noé Kilchenmann, Peter Knabenhans, Elsbeth Knabenhans, Sonja Knecht, Brigitte Kubli-Aeberhard, Peter Kubli, Peter Leuenberger, Ursula Leuenberger, Barbara Maurer, Livio Peterer, Arno Rudolf, Theresa Rüegg, Esther Rütsche, Werner Schneebeli, Thomas Schweizer (Kantonsrat), Daniel Sommer (Kantonsrat), Daniela Senn, Heidi Soland, Bernhard Stierli

Die Umleitung von Flüssen zur Bewässerung von Monokulturen, für Staudammprojekte, für Bergbauprojekte oder die massive Verschmutzung der Gewässer durch Pestizide bedrohen ihren Zugang zu sauberem Wasser. Wo Verknappung herrscht, wird zudem stets versucht, Profit zu schlagen: Grosskonzerne sehen im Wasser ein kostbares Wirtschaftsgut und treiben die Privatisierung von Wasserressourcen voran. Die UNO hat 2010 den Zugang zu Wasser zu einem Menschenrecht erklärt. Auch in der Ende 2018 von der UNO-Generalversammlung angenommenen «Deklaration für die Rechte der Kleinbauern» wird ländlichen Bevölkerungsgruppen das Recht auf Zugang zu Wasser unmissverständlich zugesprochen. Wichtigste Kraft zur Durchsetzung des Menschenrechts auf Wasser sind die betroffenen Menschen selbst. Denn gut informierte Menschen

sind in der Lage, ihre Rechte zu verteidigen und einzufordern. Heks unterstützt sie dabei: Seit Jahren setzt sich das kirchliche Hilfswerk in seiner Projektarbeit in Afrika, Asien und Lateinamerika für einen verbesserten und gesicherten Zugang zu Wasser ein, etwa durch den Bau oder die Reparatur von TrinkwasserBrunnen und von Bewässerungssystemen für die Landwirtschaft. Heks sichert auch die Trinkwasserversorgung nach Naturkatastrophen oder in Flüchtlingscamps. Der Weltwassertag am 22. März ruft jährlich in Erinnerung, dass sauberes Wasser ein kostbares Gut und in vielen Teilen der Welt keine Selbstverständlichkeit ist. Heks ist Mit-Organisatorin einer Wasserwoche in der Zürcher Wasserkirche, die mit verschiedenen Anlässen und Angeboten aktuellen Fragen rund ums Wasser nachgeht. Den Auftakt der Woche macht Pedro Arrojo-Agudo, der UNO-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Wasser, am 18. März.

Eliane Studer Kilchenmann engagiert, vernetzt, führungserfahren

ls f ü r A m P u d ig e s n e b e in le f f o lt e r n A

Matthias Ruff Karl Heuberger, Themenbeauftragter Wasser von Heks, wird beim Seniorennachmittag der Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil einen Vortrag zum Thema Wasser halten. Am Donnerstag, 17. März, 14.00 Uhr, im Kirchgemeindesaal Wettswil.

In den Stadtrat mit Felix Fürer Unterstützt durch die

GRÜNE

LTERN BEZIRK AFFO

Besuchen sie mich www.eliane-studer.ch


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Sport

Dienstag, 15. März 2022

Erste WB-Niederlage im neuen Jahr Fussball 1. Liga: FC St. Gallen II – FC Wettswil-Bonstetten 1:0 (0:0) Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit nutzten die Einheimischen die Vorteile nach der Pause und erzielten ein glückliches Tor. Danach liess die Nachwuchsequipe des FCSG trotz guter WBChancen nichts mehr anbrennen. Das Hinspiel im letzten Sommer konnten die Säuliämtler noch mit 3:1 für sich entscheiden. Doch die aktuelle Ausgangslage war total anders. Beide Teams starteten erfolgreich ins neue Jahr. WB gewann zu Hause mit 2:0 gegen Freienbach und die Ostschweizer starteten ebenso fulminant mit einem 4:0-Sieg beim Leader Baden. Die Affiche im Stadion Bergholz in Wil versprach Grosses. Beide Seiten konnten mit viel Selbstvertrauen in die Partie starten.

Attraktiver Schlagabtausch Auf dem wunderbaren Rasen begann das Spiel auf eher langsamem Terrain bei fast schon sommerlicher Hitze. Das sehr grosse Spielfeld versprach gute Ballstafetten und viel Platz für die Angreifer. Die ersten Minuten waren ausgeglichen und beide Teams starteten zögernd mit etwas mehr Ballbesitz für das Heimteam. Im Zentrum des Spielfeldes neutralisierten sich beide Teams, und das variable Spiel der Nachwuchsmannschaft wurde durch zielstrebige Angriffsauslösungen in die Spitze variiert. Obwohl die Ostschweizer mehr Ballbesitz hatten, schlichen sich vermehrt Fehler in deren Aufbauspiel ein. WB konnte somit immer mal wieder aus aussichtsreichen Positionen Gegenangriffe auslösen und gefährlich vor den gegnerischen Strafraum kommen. So zum Beispiel Figueiredo, als er sich auf der rechten Aussenbahn festsetzen

WBs Alexis Rüegg erhielt bislang die wenigsten Gegentore, für einmal blieb aber die Offensive glücklos. (Bild kakö.) konnte. Seine Flanke konnten die WBAngreifer allesamt nicht ausnützen und der Ball landete in den Händen des Torwarts. Kurze Zeit später kam Mesto aus 16 Metern frei zum Abschluss. Aber auch da war Watkowiak im St.-GallenTor zur Stelle. In der 20. Minute die erste Chance auf der Gegenseite: Ein schöner Angriff über die linke Angriffsseite der Ostschweizer konnte gerade noch auf der Linie geklärt werden. Nun kam die Heimelf öfters zu guten Gelegenheiten. Immer wieder versuchten sie es über die Flügel. Die WB-Abwehr um Torhüter Rüegg blieb aber stabil. Schliesslich ging es torlos in die Pause. Um zu einem Torerfolg zu kommen, musste WB zielstrebiger und frecher die Abschlussmöglichkeiten suchen und ausnutzen. Nach gerade mal fünf Minuten konnte sich die U21 St. Gallens auf der linken Seite durchsetzen. Ob Flanke oder Schuss wusste wohl auch Schütze

Witzig nicht so genau – aber aus spitzem Winkel landete das Leder in der kurzen hohen Ecke. Ein denkbar schlechter Zeitpunkt, so kurz nach der Halbzeitpause. Wie konnte WB nun darauf reagieren? Man liess sich nicht aus dem Konzept bringen. Die Ämtler spielten weiterhin mit Geduld, denn das Spiel dauerte noch vierzig Minuten. Das Spielgeschehen änderte sich weiterhin nicht. St. Gallens Nachwuchs mit mehr Ballbesitz aber ohne grosse Chancen. WB setzte weiterhin auf Gegenangriffe. Ein Fehlpass der Heimelf führte dazu, dass Schneebeli mittels Steilpasses den eingewechselten Hager lancieren konnte. Auch diese Chance konnte Watkowiak zunichtemachen. WB rannte weiter an, was immer wieder zu Kontergelegenheiten für die Ostschweizer führte. In der 80. Minute landete ein Abschluss nach einem solchen Konter nur am Aussenpfosten. Auch in den letzten Minuten versuchte es der FCWB nochmals, aber letztlich fehlten die Durchschlagskraft und auch noch das Quäntchen Glück.

Nach St. Gallen II kommt Winterthur II Die nächste Jungmannschaft wartet nun bereits am kommenden Samstag. Die U21 von Winterthur stürzte Leader Baden am Samstag mit einem deutlichen 3:0 von der Tabellenspitze. Können die Rotschwarzen auf diese Auswärtsniederlage im heimischen Moos reagieren? Luca Studer Matchtelegramm: Stadion Bergholz, Wil. 50. Witzig. FCWB: Rüegg; Aeberli (79. Di Battista), Rüegger, Studer, Thalmann, Jakovljevic (68. Hager), F. Peter, Heini, Figueiredo (85. Bachmann), Schneebeli, Mesto.

Clubmeister gekürt

Clubmeisterschaft des Ski-Club Bonstetten Bei prächtigen äusseren Bedingungen trug der Ski-Club Bonstetten im Hoch-Ybrig seine internen Meisterschaften aus. Mit grosser Vorfreude besammelten sich am Samstag, 12. März, früh um 7.15 Uhr, rund 40 motivierte Mitglieder des SkiClub Bonstetten, um den Tag im HochYbrig zu verbringen und die diesjährigen Clubmeisterschaften auszutragen. Der Vormittag stand allen zur freien Verfügung, um das Skigebiet bei besten Bedingungen zu erkunden und nochmals ein paar wunderbare Stunden im Schnee mit Gleichgesinnten zu verbringen. Beim gemeinsamen Mittagessen im Bergrestaurant Sternen hiess es dann Startnummernausgabe und letzte Infos erhalten für den Start ab 13 Uhr. Zur grossen Freude aller hat der Organisator und Initiant für den Austragungsort Hoch-Ybrig, Andreas Moser, noch eine Überraschung mitgebracht. Sein sehr erfolgreicher Sohn, Andri Moser, Skifahrer im C-Kader SwissSki und seit klein auf auch Mitglied des Ski-Club Bonstetten, kam als Vorfahrer, um eine Referenzzeit für das Clubrennen aufzustellen, die es zu schlagen galt bzw., welche die Basis für eine zusätzliche Sonderwertung war, bei der jede und jeder seinen eigenen Rückstand tippen konnte.

Um 13 Uhr ging es dann endlich los. Ein buntes Feld von Ski- und Snowboardfahrern im Alter von 6 Jahren (jüngste Teilnehmerin) bis 75 Jahren (ältester Teilnehmer) nahm die zwei Läufe des gesteckten Riesenslaloms in Angriff. Der Schnee war griffig, die Stimmung top und unter viel Applaus und Ansporn trieb man sich zu Höchstleistungen an. Müde und teils etwas abgekämpft traf man sich dann um 16 Uhr auf der Terrasse des Gasthauses Bärghus bei der Bergstation Weglosen zur Rangverkündigung. Martin Hofer, Ex-Präsident des Ski-Club Bonstetten, hatte die Ehre, die Ränge zu verkünden und viele glückliche Medaillenträger zu küren. Wirkliche Verlierer gab es jedoch nicht, und dank der grosszügigen Sponsoren wurden tolle Preise an alle teilnehmenden Ski-Club Mitglieder verteilt. Um den Tag gebührend zu beenden, gab es noch ein gemeinsames Abendessen im Gasthaus Bärghus, bevor es mit vollen Bäuchen, müden Gliedern und ausgelassener Stimmung gegen 21 Uhr mit dem Car durch die Nacht zurück nach Bonstetten ging. Janin Reust, Ski-Club Bonstetten Weitere Infos zum Ski-Club Bonstetten unter www.scbonstetten.ch.

Keine Medaillen geholt

Kampf ums Podest Vorschau zum Finaltag des Hallenwinterwettkampfes am 19. März Nach zweijährigem Unterbruch findet dieses Jahr der Finaltag des Hallenwinterwettkampfes der Jugendriegen der Region Albis/ Zürichsee/Oberland wieder statt. Die Finalisten und Finalistinnen treffen sich im Bonstetter Sportzentrum. Am 19. März lädt der TSV Bonstetten zum diesjährigen Finaltag ein. Die langjährige Erfahrung im Organisieren dieses Anlasses garantiert, dass dieser im Sportzentrum zu einem Erfolg werden wird. Die Freude ist gross, dass wieder geturnt und gekämpft werden darf. Eine aufgestellte Crew von Helferinnen in der Halle wie in der Festwirtschaft erwartet top motivierte jugendliche Athletinnen und Athleten. Wenn um 10 Uhr die 129 Knaben aus 13 verschiedenen Riegen den Wettkampf eröffnen, wird die Festwirtschaft bereit sein, den Fan- und Elternansturm zu meistern. Bei Kaffee, Kuchen, Pommes und Hotdogs können die jungen Sportler beim Hindernislauf, Fünfhupf, beim Ballzielwurf und Seilspringen unterstützt werden. Einzig die Kletterfans müssen sich nach draussen wagen. Sie werden per Wegweiser in die richtige Halle gewiesen. Bei einem Snack kann dann um zirka 13.30 Uhr die Rangverkündigung der Knaben verfolgt werden. Um zirka 13 Uhr werden dann die Turnerinnen ihren Wettkampf aufnehmen. 125 Mädchen aus 10 verschiedenen Riegen werden erwartet. Wo

Clubmeister 2022 von links nach rechts: Walter Mätzler (1948), Mael Burri (2011), Rachel Moser (1997, vertr. durch Andreas Moser), Robi Sedlaczek (1983 und Präsident Ski-Club Bonstetten), Basil Villiger (1999), Nyah Roth (2014), Alina Grünbaum (2012). (Bild zvg.)

Schweizer Jugendfinal der Schützinnen Nach dem tollen Erfolg im Regionalfinal starteten die qualifizierten Zwilliker Schützinnen hoch motiviert und mit grossen Träumen am Samstag am Schweizerischen Jugendfinal in Luzern. Aufgrund der Qualifikationsresultate gehörten sie zu den Medaillenanwärterinnen. Die Resultate beim Einschiessen waren vielversprechend. Aber mit dem Wettkampfbeginn erhöhte sich der physische Druck und die ersten schlechten Schüsse machten sich bemerkbar. Die ersten zehn Schüsse ergaben ein Total weit unter den Erwartungen und die Medaillenhoffnungen entschwanden. Linda Ruprecht konnte sich in der zweiten Hälfte des Programms noch auf ihr gewohntes Niveau steigern, aber der Verlust der ersten Hälfte war zu hoch. Noch viel schlimmer erging es Larina Lange, welche sich vom schlechten Start nicht erholen konnte und auch die zweite Hälfte vermasselte. Auch im polysportiven Wettkampf erreichten sie nicht die erwarteten Resultate. Gewonnen wurde der Final von Milena Beeli, Sportschützen Thusis, vor Léane Décotterd, Sportschüt-

zen Lully, und Phillip Hertig, Sportschützen Feld-Meilen. Linda Ruprecht erreichte mit dem 5. Rang ein Diplom und Larina Lange den 13. Rang. Noah Peyrot erreichte in seiner Kategorie den 15. Platz. Albert Suter

Für Linda Ruprecht (o., in Blau) und 5. Larina Lange (u. in Blau) endete der Final enttäuschend. (Bild zvg.)

Petra Klingler bouldert auf Rang 5 Wer löst die Aufgaben am bravourösesten? (Bild zvg.) die schnellsten, zielgenausten und sprungstärksten Mädchen zu Hause sind, wird sich an der Rangverkündigung um 16.45 Uhr zeigen. Der TSV Bonstetten und die zahlreichen Athleten und Athletinnen der

AZO-Jugendriegen freuen sich auf einen grossen Publikumsaufmarsch und versprechen, ihr Bestes zu einem gelungenen Finaltag zu geben. Maja Loder, TSV Bonstetten

In der Kletterhalle L’Entrepôt in Bulle fand der erste SportXX-Swiss Climbing Cup der Saison 2022 statt. An diesem Boulder-Wettbewerb starteten bei der Elite und in der Kategorie U18 89 Athletinnen und Athleten. In der Qualifikation toppte Petra Klingler (Bonstetten) vom Regionalzentrum Zürich zwei Boulder. Dies ergab für sie Zwischenrang 3.

Im Final erreichte Klingler bei den ersten beiden Boulderproblemen die Zone und scheiterte beim dritten Boulder. Beim vierten Bouldern erreichte sie das Top in nur zwei Versuchen. Dies reichte für den fünften Rang. Der Sieg ging an Sofya Yokoyama (Rolle). Martin Rahn-Hirni


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