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009_2019

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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 009 I 173. Jahrgang I Freitag, 1. Februar 2019

Ein Bus ins Spital

Konfliktlösung

Die Stiftung Spital Affoltern lässt die 2013 eingestellte Verbindung wieder aufleben. > Seite 3

Die Sek Bonstetten hat Projekttage zu Sucht- und Gewaltprävention durchgeführt. > Seite 5

Initiative gegen Spitex-Kündigung

Wie weiter mit dem Spital Affoltern?

Affoltern soll die Kündigung des Leistungsvertrags mit der Spitex Knonaueramt zurückziehen und den Leistungsvertrag auf Basis der leistungsbezogenen Kostendeckung erneuern. Das verlangt eine am Dienstag eingereichte Einzelinitiative vom Stadtrat. Der Nachweis einer gemeindeeigenen, wirtschaftlichen und sicheren Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ab Anfang 2019 sei nicht erbracht, so die Initianten um SVP-Kantonsratskandidatin Antoinette Frey, alt Nationalrat Toni Bortoluzzi und Arzt Philippe Luchsinger. Sie stützen sich dabei auf die Antwort des Stadtrats auf die Anfragen von Luchsinger an der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2018. Der im Begleitschreiben formulierte Wunsch, die Einzelinitiative schon für die Gemeindeversammlung vom 11. März zu traktandieren, dürfte allerdings nicht erfüllbar sein. Erst müsse rechtlich abgeklärt werden, ob die Initiative gültig ist, erklärt Stadtschreiber Stefan Trottmann. Bis zu drei Monaten hat der Stadtrat gemäss Gesetz allein dafür Zeit. Ein zentraler Aspekt wird dabei sein, ob man überhaupt von n e u e n Ausgaben sprechen kann. Schliesslich habe die Stadt in den letzten Jahren 1.4 Mio. Franken Betriebsdefizite an die Spitex Knonaueramt bezahlt, so Trottmann weiter. Falls die Einzelinitiative gültig ist, stellt sich die Frage, ob der Betrag der wiederkehrenden Kosten in die Kompetenz der Gemeindeversammlung fällt (bis 500 000 Franken) oder das Geschäft an die Urne muss. (tst.)

Übergabe nach 25 Jahren

-

Reform statt Revolution Recycling-Brille -

Volker Bleil, neuer theologischer Leiter des Klosters Kappel, spricht über seine Ziele. > Seite 6

Die Obfelderin Selina Frey ist bei «Schweizer Jugend forscht» eine Runde weiter. > Seite 7

Die Infoveranstaltung in Wettswil stiess auf grosses Interesse Am 19. Mai stimmen die Ämtler Gemeinden über die Zukunft des Spitals Affoltern ab. Als erste Gemeinden haben am Mittwoch Stallikon und Wettswil zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. ................................................... von thomas stöckli Ein hochkomplexes Thema in viermal 15 Minuten aus vier unterschiedlichen Perspektiven beleuchten – das war das hochgesteckte Ziel der Informationsveranstaltung vom vergangenen Mittwochabend im Wettswiler Mehrzwecksaal Ägerten. Rund 180 Personen – nicht nur aus den beiden veranstaltenden Gemeinden – haben die Gelegenheit genutzt, sich aus erster Hand informieren zu lassen. Vom 11. März (Affoltern) bis 17. April (Bonstetten) werden im ganzen Bezirk zehn weitere ähnliche Veranstaltungen folgen. Bei den Urnenabstimmungen vom 19. Mai geht es zuerst darum, den

bestehenden Zweckverband aufzulösen. Dazu braucht es die Zustimmung sämtlicher Bezirksgemeinden. Weiter können die Gemeinden sich individuell zu einer gemeinsamen Interkommunalen Anstalt (IKA) Langzeitpflege bekennen oder nicht, ebenso zu einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft (gAG) Spital. Damit es überhaupt zu den entsprechenden Gründungen kommt, braucht es ein Quorum von 60 % (LZP) respektive 75 % (Spital) der bisherigen Zweckverbandsbeteiligungen. «Das Spital löst immer Emotionen aus», sagte Valérie Battiston, Stalliker Gesundheitsvorsteherin. Nun müsse man sich allerdings sachlich damit befassen. Gefragt nach den Positionen der Behörden Stallikon und Wettswil winkte sie denn auch ab. Es gehe um Informationen und noch nicht um eine Abstimmungsempfehlung. «Die Gemeinderäte Stallikon und Wettswil wollen, dass die Stimmbürger wissen, wovon wir sprechen», hatte zuvor auch schon die Wettswiler Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger in ihrer Begrüssung betont. Angesichts

der komplexen Ausgangslage befürchtet sie, dass am 19. Mai viele aus dem Bauch heraus abstimmen werden. Im Sinne der Ausgewogenheit legte Moderator Bernhard Schneider grossen Wert darauf, dass die vereinbarten Redezeiten nicht überschritten wurden. Deshalb ging es im Schnellzugstempo durch die vorbereiteten Folien. Viele Zahlen blieben unkommentiert, Unterschiede zwischen Patienten- und Fallzahlen (z.T. generiert ein Patient mehrere Fälle), oder statistischen Auswertungen nach allen oder nur nach den stationären Behandlungen wurden denn auch nach der Veranstaltung noch rege in Kleingruppen diskutiert. Klar ist: Die Informationsveranstaltung war nur ein erster, kleiner Schritt auf dem Weg zur Meinungsbildung. In Stallikon werden die Stimmbürger an der vorberatenden Gemeindeversammlung vom 13. März noch einmal Gelegenheit erhalten, sich vertieft mit dem Thema auseinanderzusetzen. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

Holzschlag durch Luftangriff

Eine spektakuläre Baumfäll-Aktion in Ottenbach

Marina Gantert hat mit ihrem Moira Tanztheater und dem TanzRaum ein beispielhaftes Lebenswerk gegründet. Nach 25 Jahren nimmt sie heute Abschied und übergibt die Leitung und alle Geschäftsbereiche ihres bemerkenswerten Schaffens mit generationen- und spartenübergreifenden Produktionen, Tanztrainings für jedes Alter und Niveau sowie der Choreografie für Theater, Chor und Schulprojekte an Philipp Egli. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Neue Abenteuer von Tom Künzler Sein erstes Kinderbuch «Was macht eigentlich die Sonne, wenn sie schläft?» hat Tom Künzler in enger Zusammenarbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung gestaltet. Nun hat der Mettmenstetter sein zweites, mit dem iPad illustriertes Werk, herausgebracht. Aus ««Rocky Rock sucht den Tag» liest er am Samstag, 9. Februar, in der Buchhandlung Scheidegger. ................................................... > Bericht auf Seite 15

Holzfällen auf die ganz besondere Art: Luftiger Weg der Holzfäller zum Arbeitsort. (Bild Martin Mullis) Zehn kranke Eschen mussten in Ottenbach aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Die Lage der zwischen der Zwillikerstrasse und den Wohnhäusern des Quartiers «Obere Bachdolen» stehenden Bäume verlangte von den Holzfällern ein unkonventionelles

Vorgehen. So wurden die an der Eschenwelke erkrankten Bäume stückweise zersägt und mittels eines Baumkrans durch die Luft abtransportiert. Die nicht ungefährlichen Arbeiten der Holzfäller, welche wie Bergsteiger

angeseilt und mit dem Kran zu den Baumkronen gehoben wurden, boten spektakuläre Bilder. Die zum Teil bereits dürren Bäume wurden zu Holzschnitzeln verarbeitet. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 8

-

20. Klavierfestival 80 Nachwuchspianisten haben am beliebten Anlass der Musikschule in die Tasten gegriffen. > Seite 8

Konsequenzen fürs Tier Im Dezember 2005 wurde in Oberglatt ein sechsjähriger Knabe von drei Pitbull-Terriern angegriffen und tödlich verletzt. Daraufhin trat im Jahr 2010 das Zürcher Hundegesetz in Kraft: Für «grosse und massige Hunde» (Hunde des Rassentyps I) wurde eine Kurspflicht eingeführt. Im Mai 2018 beschloss der Kantonsrat Zürich, die obligatorischen Hundehalterkurse wieder abzuschaffen. Die Wirksamkeit der Kurse wurde von verschiedenen Seiten in Zweifel gezogen, da sich die Anzahl der Vorfälle zwischen Mensch und Hund in den vergangenen acht Jahren nicht verringert, sondern erhöht hat. Gegen diesen Entscheid wurde das Referendum ergriffen, weshalb die Vorlage am 10. Februar dem Zürcher Stimmvolk vorgelegt wird. Von der geplanten Gesetzesänderung nicht überzeugt sind Prisca Elsener und Renée Schenk von der Säuliämtler Hundeschule fairtrain. Sie sind überzeugt, dass eine Abschaffung der obligatorischen Kurse negative Auswirkungen auf das Wohl vieler Hunde hätte. (lhä) ................................................... > Interview auf Seite 5 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um ihn und sprach, komm heim.

Traurig nehmen wir Abschied von meinem Partner, unserem Bruder, Schwager, Götti, Onkel und Freund

Rudolf Huber 22. Oktober 1931 – 29. Januar 2019

Rosmarie Widmer und Töchter Alfred und Dora Huber Ursula Iseli Huber und Réne Rauber André Huber und Andrea Schneeberger Mischa und John Iseli Verwandte und Freunde

Der Gemeinderat hat am 22. Januar 2019 die Gebühren für das Jahr 2019 wie folgt festgesetzt (gegenüber dem Vorjahr unverändert): Frischwassergebühren

für die grosse Anteilnahme beim Abschied von

«Böber» Emil Frei Danke für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes Danke für die vielen Karten und Worte des Trostes Danke für die Spenden für das Personal der Langzeitpflege

Wir sind dankbar für den Weg, den du mit uns gegangen bist.

Gebühren für Wasser und Abwasser für das Jahr 2019

WIR DANKEN HERZLICH

Einen besonderen Dank all jenen, die ihn in seinem nicht immer leichten Leben unterstützt haben und ihm in Freundschaft und Liebe begegnet sind.

Die Trauerfamilie

Januar 2019

Abdankung: Mittwoch, 6. Februar 2019, um 14.00 Uhr, in der Friedhofskapelle, Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Palliative Care Villa Sonnenberg, Affoltern am Albis. Kontonummer 85-391373-1, IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1. Traueradresse: Alfred Huber, Alte Hedingerstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis

Der Gemeinderat hat die schmerzliche Pflicht, die Bevölkerung vom Hinschied unseres ehemaligen Gemeindepräsidenten

Stephan Andreas Martig

Mengengebühr pro m³

Fr. 2.00

Grundgebühr je Gebäudekomponentenpunkt

Fr. 27.00

Wasserzählermiete pro Wasserzähler

Fr. 50.00

Der Verstorbene amtete für die Gemeinde Knonau von 1974 bis 1981 als Gemeinderat und von 1981 bis 1990 als Gemeindepräsident.

Fr. 2.45

Stephan Martig hat sich stets in hohem Masse für das Wohl der Gemeinde Knonau eingesetzt und grosse Verdienste erlangt. Die langjährigen, wertvollen Dienste zum Wohle unserer Bevölkerung verdienen unsere Dankbarkeit und Wertschätzung.

12. März 1932 – 24. Januar 2019

in Kenntnis zu setzen.

Abwassergebühren Mengengebühr pro m³

Grundgebühr je m² gewichtete Grundstücksfläche Fr. 0.22 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Hausen am Albis, 22. Januar 2019 Gemeinderat Hausen am Albis

Am Sonntag, 19. Mai 2019, findet die Urnenabstimmung betreffend Auflösung Zweckverband Spital Affoltern, Gründung Gemeinnützige Aktiengesellschaft und Gründung Interkommunale Anstalt statt. Die detaillierten beleuchtenden Berichte werden mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt und rechtzeitig auf der Webseite www.kappel-am-albis.ch publiziert. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Kappel am Albis

Hallööchen!!

Gemeinden Aeugst a. A., Affoltern a. A., Bonstetten, Hausen a. A., Hedingen, Islisberg, Jonen, Kappel a. A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Stallikon und Wettswil a. A.

Dienstleistungscenter Amt (Dileca)

Den Hinterbliebenen sprechen wir unser tief empfundenes Mitgefühl aus. Knonau, 1. Februar 2019

Gemeinderat Knonau

Der Verwaltungsrat der Dileca hat mit entsprechendem Beschluss vom 26. September 2018 die Abfallgebühren (nachfolgend «Preise») in den oben aufgeführten Gemeinden wie folgt neu festgelegt (gesenkt): Dileca-Kehrichtsäcke, inkl. MwSt. Einzelpreis 17 Liter CHF 0.85 (bisher CHF 0.90) 35 Liter CHF 1.70 (bisher CHF 1.80) 60 Liter CHF 3.40 (bisher CHF 3.60) 110 Liter CHF 5.10 (bisher CHF 5.40)

Rollenpreis CHF 8.50 (bisher CHF 9.00) CHF 17.00 (bisher CHF 18.00) CHF 34.00 (bisher CHF 36.00) CHF 25.50 (bisher CHF 27.00)

Dileca-Sperrgutmarke, inkl. MwSt. bis 7,5 Kilogramm 1 Sperrgutmarke bis 15 Kilogramm 2 Sperrgutmarken bis 22,5 Kilogramm 3 Sperrgutmarken bis 30 Kilogramm 4 Sperrgutmarken

CHF 3.40 (bisher CHF 3.60) CHF 6.80 (bisher CHF 7.20) CHF 10.20 (bisher CHF 10.80) CHF 13.60 (bisher CHF 14.40)

Verkaufspreis des ganzen Bogens (5 Marken): CHF 17.00 (bisher CHF 18.00)

Alles, was geschieht und uns zustösst, hat einen Sinn Doch ist es oft schwierig, ihn zu erkennen. Auch im Buch des Lebens hat jedes Blatt zwei Seiten. Die eine, obere schreiben wir Menschen mit unseren Plänen, Wünschen und Hoffnungen, aber die andere füllt die Vorsehung und was sie anordnet ist selten unser Ziel gewesen. Nisàmi

Sperrige Gegenstände (Bündel, Schachteln oder Einzelgegenstände) dürfen maximal 150 cm lang und 30 Kilogramm schwer sein.

Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von

Gewichtsgebühr für Gewerbeabfälle (mittels Gewerbecontainer), zuzüglich MwSt. Pro 1 Kilogramm CHF 0.31 (bisher CHF 0.34)

Max Buchmann-Marty

Die neuen Preise für die erwähnten Dileca-Gebührenträger treten auf den 1. April 2019 in Kraft. Die Veröffentlichung der vorgenannten Preise erfolgt in Stellvertretung der zuständigen Behörden der eingangs erwähnten Gemeinden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift ist im Doppel einzureichen; sie muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Affoltern a. A., 1. Februar 2019

Dienstleistungscenter Amt (Dileca)

9. August 1930 – 25. Januar 2019

Nach verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden, haben ihn seine Kräfte verlassen. Wir sind dankbar für die wertvolle und gemeinsame Zeit, die wir mit ihm auf seinem Lebensweg verbringen durften.

Rosa Buchmann-Marty Annelis und Peter Scheidegger-Buchmann Claudia Scheidegger Urs Scheidegger Evi Buchmann Erich und Hanni Buchmann-Raschle Anita und Roger Theiler-Buchmann mit Luca, Andrin, Nico Manuela und Walter Brändli-Buchmann mit Anja, Janik, Livia Andrea Buchmann und Pirmin Hurter Markus Buchmann Peter Buchmann Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 5. Februar 2019, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Knonau statt. Anschliessend Abschiedsfeier in der reformierten Kirche.

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W.R. Bernhard Wettswil AG

044 / 700 25 25

Anstelle von Blumenspenden gedenken Sie der Cleft-Kinder-Hilfe Schweiz, Spendenkonto: Postkonto 85-383700-6 (Vermerk: Max Buchmann). Traueradresse: Rosa Buchmann-Marty, Uttenbergstrasse 3, 8934 Knonau In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Februar 2019

Das grösste «Zahnrad» im Gesundheitssystem

Kantonsratswahlen: Die Kandidierenden

An der Infoveranstaltung zur Spitalzukunft referierten in Wettswil KrankenversicherungsExperte Karl Ehrenbaum, Spitalpräsident Stefan Gyseler, die Stalliker Gesundheitsvorsteherin Valérie Battiston und Pflegeheimbetreiber Willy Gyger.

1 Martin Haab,

Mettmenstetten,

2 Hans Finsler,

Zwillikon,

1954

3 Marc Bochsler,

Wettswil,

1982

4 Antoinette Frey,

Affoltern,

1968

5 Bettina Bucher,

Ottenbach,

1972

6 Beatrice Sommerauer, Hausen,

1962

Sachliche Informationsveranstaltung in Wettswil über die Spitalzukunft

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch anzeige

1962

1 Hannah Pfalzgraf, Mettmenstetten,

1997

2 Felix Fürer,

Affoltern,

1960 1961

3 Claudia Merki,

Affoltern,

4 Simon Vergés,

Bonstetten,

1996

5 Celine Bill,

Affoltern,

1996

6 Roger Schmutz,

Wettswil,

1978

FDP.Die Liberalen Expertenrunde auf dem Podium. Von links: Karl Ehrenbaum (Referent Gesundheitssystem), Willy Gyger (Solviva), Valérie Battiston (Gemeinderätin Stallikon) und Stefan Gyseler (Spital-BK-Präsident). (Bild Thomas Stöckli) Danach führte Stefan Gyseler, Präsident der Betriebskommission Spital Affoltern, aus, weshalb das Spital als grösstes «Zahnrad» so wichtig ist im System Gesundheitsversorgung des Knonauer Amts. Weiter räumte er mit der Mär auf, dass die Gemeinden für Betriebsverluste geradestehen müssen: «Das Spital und die LZP haben je ein Eigenkapital.» Die Gesundheitsversorgung sei seit 2012 nicht mehr Gemeindeaufgabe, hielt Valérie Battiston dezidiert fest. Und auch zum Betrieb eines Pflegeheims seien die Gemeinden nicht verpflichtet, es reiche eine Vereinbarung mit einem Drittanbieter. Die Stalliker Gesundheitsvorsteherin rechnete

detailliert vor, welche Auswirkungen verschiedene Abstimmungsresultate auf die Finanzen der beiden Gemeinden hätten (Folien unter stallikon.ch).

Privatisierung nach Modell Grenchen Willy Gyger, VR-Präsident der Solviva, legte schliesslich seine Vision eines privat finanzierten Gesundheitszentrums mit Wohnungen offen, nach dem Vorbild des «Sunnepark» in Grenchen. Der Vorteil für die Gemeinden: Sie müssten nicht investieren oder bürgen, allerdings würden bei dieser Variante zumindest die Chirurgie, Akutpflege und Geburtenabteilung über die Klinge springen.

Die kurzen gehaltenen Referate warfen unter den rund 180 Zuhörenden einige Fragen auf. Etwa danach, was bei einem Nein zur Auflösung des Zweckverbands passieren würde. «Dann würde der Ausstiegsdruck auf weitere Gemeinden gross», so die Antwort von Stefan Gyseler. Bonstetten und Hedingen haben den Ausstieg aus dem Zweckverband ja bereits beschlossen. Weiter würde das Personal so verunsichert, dass die besten Leute abspringen würden. Wenn eine oder beide Folgeorganisation(en) scheitern sollten, dann komme es zu einer Liquidation. Will heissen: Das Spital würde als Ganzes oder in Teilstücken zu Geld gemacht.

Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

SVP – Schweizerische Volkspartei

SP Sozialdemokratische Partei

................................................... von thomas stöckli In einem kurzen Input-Referat machte der ortsansässige Krankenversicherungs-Experte Karl Ehrenbaum deutlich, wie komplex das Schweizer Gesundheitssystem funktioniert – und weshalb die Kosten stetig steigen.

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Ein Bus vom Bahnhof ins Spital

Stiftung Spital Affoltern lässt Verbindung wieder aufleben Nachdem die Stiftung Spital Affoltern der Palliativ-Station Sonnenberg ermöglichte, per Ende 2018 die Schulden dank Spenden und Zuwendungen zu tilgen, will sie nun die 2013 eingestellte Busverbindung vom Bahnhof Affoltern zum Spital und zur Langzeitpflege wieder aufleben lassen. Ein Wunsch vieler Besucherinnen, Besucher und Patienten geht in Erfüllung: Eine Busverbindung vom Bahnhof Affoltern zum Spital und zu der Langzeitpflege. Das Ziel ist, die Verbindung für die ersten drei Jahre sicherzustellen, um sie dann als festes Angebot dauerhaft anbieten zu können. Ab dem 1. Juli 2019 werden von Montag bis Freitag je zwei Fahrten am Vormittag und am Nachmittag in beide Richtungen angeboten. Die Fahrt ist für die Benutzer gratis, wobei ein freiwilliger Beitrag entrichtet werden

kann. Da eine solche Verbindung voll zu Lasten des Spitals und der Langzeitpflege gehen würde, übernimmt die Stiftung deren Finanzierung. Damit handelt sie ganz im Sinne des Stiftungszwecks (siehe Kasten). Besucherinnen und Besucher von Angehörigen und Bekannten im Spital und der Langzeitpflege, die nicht motorisiert sind, beklagen immer wieder das Fehlen einer solchen Busverbindung. Sie begrüssen eine verlässliche Verbindung vom Bahnhof Affoltern zu den Spitalliegenschaften. Auch Patientinnen und Patienten, die einen Termin im Spital wahrnehmen müssen, werden es schätzen, diesen auf den Busfahrplan abstimmen zu können. Der Kleinbus weist Platz für sieben Fahrgäste auf, sowie für eine Person im Rollstuhl. Die Ausrüstung beinhaltet eine Verladerampe, eine Rollstuhlverankerung, ein zusätzliches Trittbrett und einen Haltegriff zum seitlichen Einsteigen. Das Fahrzeug wurde von der Stiftung Spital Affoltern bei

der K. Graf Automobile AG in Mettmenstetten bestellt. Zurzeit sind Gespräche mit der Stadt Affoltern und der SBB betreffend Standort des Busses am Bahnhof, sowie die Suche nach geeignetem Fahrpersonal und die definitive Festlegung des Fahrplans im Gang. Sobald weitere Details bekannt sind, wird an dieser Stelle wieder informiert. (pd.)

zur sache Spital unterstützen Die Stiftung Spital Affoltern hat den Zweck, das Spital zu erhalten, zu fördern und zu unterstützen sowie seine Zukunft zu sichern, Projekte des Spitals zu finanzieren, die nicht oder nur teilweise von der öffentlichen Hand übernommen werden und den Leitgedanken des Modells Affoltern zu vertiefen und zu verbreiten.

1 Olivier Hofmann,

Hausen,

1962

2 Arianne Moser-Schäfer, Bonstetten,

1965

3 Alain Schwald,

Wettswil,

1991

4 Claudia Chinello,

Wettswil,

1978

5 Manuel Moser-Schäfer, Affoltern,

1975

6 Florian Maier,

1988

Wettswil,

Grünliberale Partei (GLP) 1 Ronald Alder,

Ottenbach,

1969

2 Nicole Beck-Taubenest, Aeugst,

1963

3 Roland Schneider, Hedingen,

1965

4 Michael Bommel, Affoltern,

1965

5 Salomon Schneider, Ottenbach,

1985

6 Hans Wiesner,

1953

Bonstetten,

Grüne 1 Thomas Schweizer, Hedingen,

1955

2 Vera Anders Oettli, Hausen,

1965

3 Stefan Gribi,

Affoltern,

1966

4 Lilian Hurschler,

Affoltern,

1975

5 Hans Läubli,

Affoltern,

1955

6 Mirjam Halter,

Affoltern,

1979

CVP 1 Francesca Brignoli Lutz, Wettswil,

1962

2 Brigitte Küttel-Seeburger, Adliswil,

1965

3 Kurt Meister-Peterhans, Obfelden,

1945

Evangelische Volkspartei (EVP) 1 Daniel Sommer,

Affoltern,

1964

2 Eveline Fenner,

Affoltern,

1966

3 Markus Gasser,

Affoltern,

1967

4 Christoph Kobel,

Obfelden,

1961

5 Regula Baer-Meier, Rifferswil,

1949

6 Werner Schneebeli, Affoltern,

1961

AL-Alternative Liste 1 Rosa Maino,

Zürich,

1968

2 Myrtha Fessler,

Zürich,

1979

3 Paul Rippstein,

Ottenbach,

1953

4 René Baumgartner, Rifferswil,

1974

5 Christian Besmer, Langnau,

1949

6 Stefan Lanz,

1973

Hausen,

Bürgerlich-Demokratische Partei BDP 1 Patrik Leu,

Obfelden,

2 Antun Zvekan,

Wetzikon,

1972 1944

3 Brigitte Conrad,

Grüningen,

1955

EDU Eidgenössisch-Demokratische Union 1 Thomas Steinmann, Rifferswil,

1990

2 Marianne Berger, Mettmenstetten,

1994

3 Matthias Nufer,

1994

Affoltern,

4 Nathanael Berger, Mettmenstetten,

1992

5 Rebekka Hofele,

Knonau,

1996

6 Beat Frick,

Aeugstertal,

1966


Denkmalschutz / Definitive Unterschutzstellung gemäss § 205 lit. d PBG Vertragsgenehmigung Der Gemeinderat hat am 22. Januar 2019, gestützt auf § 203 Abs. 1 lit. c) und § 213 Planungs- und Baugesetz (PBG), den verwaltungsrechtlichen Vertrag genehmigt, mit dem die Liegenschaft, Vers.-Nr. 588, Kat.-Nr. 1763, Zürichstrasse 17, Mettmenstetten, als kommunales Schutzobjekt festgesetzt wird. Der verwaltungsrechtliche Vertrag kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung (Eigentümer) bzw. Publikation (Dritte) an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Mettmenstetten, 1. Februar 2019 Gemeinderat Mettmenstetten

Mettmenstetten

Stallikon

Bauherrschaft: Peter Vogel, Im Gjuch 7, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Heinz Haldimann, Heizungsplanungen, Bächlerstrasse 6a, 8912 Obfelden Bauprojekt: Heizungssanierung mit Aufstellen Luft/Wasser-Wärmepumpe nordöstlich Wohnhaus, Vers.-Nr. 963, Kat-Nr. 1545, Im Gjuch 7 (Wohnzone W2a)

Am Dienstag, 29. Januar 2019, ist in Stallikon ZH gestorben:

Ammann, Peter geboren 29. Juni 1937, Bürger von Zürich und Ermatingen TG, geschieden, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Bäumlisächerstrasse 12. Der Abdankungsgottesdienst findet am Dienstag, 5. Februar 2019, 14.30 Uhr, in der ref. Kirche Wettswil am Albis statt.

Fahrzeuge

Der Friedhofvorsteher

Kaufe Autos Todesfälle Affoltern am Albis Am 29. Januar 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Alfred Rudolf Huber geboren am 22. Oktober 1931, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Abdankung am Mittwoch, 6. Februar 2019, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Martig, Stephan Andreas geboren am 12. März 1932 von St. Stephan BE und Knonau ZH, wohnhaft gewesen in Knonau, Oberdorfstrasse 16a. Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Freitag, 1. Februar 2019, um 10.00 Uhr, in der reformierten Kirche in Knonau statt.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Knonau

Bestattungsamt Knonau

Am Freitag, 25. Januar 2019, ist in Luzern LU gestorben:

Buchmann Max geboren am 9. August 1930 von Knonau ZH und Mettmenstetten ZH, wohnhaft gewesen in Knonau, Uttenbergstrasse 3. Die Beisetzung findet am Dienstag, 5. Februar 2019, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Knonau statt. Anschliessend findet die Abdankungsfeier in der reformierten Kirche in Knonau statt.

Aeugst am Albis

Bestattungsamt Knonau

Bauherrschaft: Sidler-Birchler Beat und Simone, Unterdorfstrasse 19, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Atrium-Design AG, Aarauerstrasse 8, 5734 Reinach Bauprojekt: Wintergartenanbau mit seitlichem Vordach, Unterdorfstrasse 19, 8914 Aeugst am Albis, Grundstück-Nr. 1624, Wohnzone WB

Knonau

Knonau

Bestattungsamt Stallikon

Am 25. Januar 2019 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Bauherrschaft: MMC-GmbH, Hasentalstrasse 16, 8934 Knonau Projektverfasser: Bollinger Architektur AG, Schönwil 2, 6045 Meggen Bauvorhaben: Vorplatzüberdachung für Einlagerung und Wetterschutz von Booten, Hasentalstrasse 16, 8934 Knonau, Kat.-Nr.: 772, Zone: Gewerbezone

Es findet keine Abdankungsfeier statt.

Wettswil am Albis

Am Donnerstag, 24. Januar 2019, ist in Luzern LU gestorben:

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

geboren am 8. Dezember 1941, von Zürich ZH, Unteriberg SZ, wohnhaft gewesen Im Junker 9, 8143 Stallikon.

Rifferswil

Knonau

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Waldvogel Urs

Bauherrschaften: K. und I. Rüegg, Am Bach 4a, 8911 Rifferswil Chr. und M. Eidenbenz, Am Bach 4b, 8911 Rifferswil U. und S. Albrecht, Am Bach 4c, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Elektro Pfiffner AG, Landhausweg 3, 6300 Zug Bauvorhaben: Einbau bzw. Installation einer Photovoltaikanlage auf den Geb. Vers.-Nrn. 577, 578, 579 auf den Grundst. Kat.-Nrn. 1956, 1957 und 1958, KZ

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bauprojekte

Schulen/Kurse

Am Sonntag, 27. Januar 2019, ist in Knonau ZH gestorben:

Schenkel, Urs Paul geboren am 26. Januar 1963 von Sarnen OW, wohnhaft gewesen in Knonau, Waldhof 1. Es finden keine Beisetzung und keine Abdankungsfeier statt. Bestattungsamt Knonau

Ottenbach Am 18. Januar 2019 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Kohler, Walter geb. 24. August 1939, von Sumiswald BE, wohnhaft gewesen in Ottenbach mit Aufenthalt in der Langzeitpflege. Die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab findet am Dienstag, 5. Februar 2019, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessender Abdankung um 14.00 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach statt. Die Friedhofvorsteherin

Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Februar 2019

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«Es ist wichtig, dass sich die Halter mit ihren Hunden auseinandersetzen» Am 10. Februar stimmt das Zürcher Stimmvolk über die Änderung des Hundegesetzes ab Mit der Änderung des Hundegesetzes sollen die derzeit obligatorischen Hundekurse abgeschafft werden. Prisca Elsener und Renée Schenk von der Hundeschule fairtrain lehnen diese Änderung ab. Im Interview erzählen sie, weshalb. «Anzeiger»: Am nächsten Sonntag entscheidet sich, ob die obligatorischen Hundekurse abgeschafft werden. Die Befürworter monieren, das Gesetz habe sich zu wenig bewährt. Sie sagen, es brauche die Kurse weiterhin. Weshalb? Renée Schenk: Die Besitzerinnen und Besitzer lernen in den Kursen neue Ausbildungsmethoden kennen, erzielen Fortschritte in der Erziehung und kommen mit ihren Tieren so im Alltag besser zurecht. Es ist wichtig, dass sich die Halterinnen und -halter mit ihren Hunden auseinandersetzen. In den Kursen wird das möglich. Geschieht das beim Grossteil nicht automatisch? Renée Schenk: Nein, nicht zwingend. Wie hoch ist der Anteil der Kursbesucherinnen und -besucher, die von Hundehaltung wenig Ahnung haben? Renée Schenk: Ziemlich hoch. Viele Hundebesitzerinnen und -besitzer unterschätzen, was es bedeutet, einen Hund, oftmals auch einen Welpen, zu haben. Inwiefern? Sie sind sich nicht bewusst, wie zeitaufwändig das Tier ist. Dass die Erziehung und der Unterhalt viel Zeit und auch Geld kosten. Bei vielen wird auch dem Zusammenleben zwischen Kind und Hund zu wenig Beachtung geschenkt. Gerade Familien mit Kleinkindern sind mit Welpen schnell überfordert.

Sprechen sich gegen die geplante Änderung des Zürcher Hundegesetzes aus: Trainerin Renée Schenk ... Was lernen die Hunde und ihre Besitzerinnen und Besitzer im Kurs? Prisca Elsener: In den Welpen- und Junghundekursen steht die Sozialisierung der Hunde im Vordergrund. Unter anderem lernen die Tiere Menschen, Kinder aber auch andere Hunde kennen. Renée Schenk: Zum Welpen- und Junghundekurs gehört bei uns ein obligatorischer Theorieteil. Dort vermitteln wir, worauf nach dem Welpenkauf zu achten ist. Beispielsweise, um Trennungsangst oder -stress der Tiere zu vermeiden. Die Teilnehmenden lernen aber auch vieles, was ihnen im Alltag mit den Hunden hilft. Beispielsweise die korrekte Leinenführung, Tipps zum Abrufen oder zum Umgang mit Hunden, die ein ausgeprägtes Jagdverhalten zeigen. Wie hoch wäre Ihre Einkommenseinbusse, falls die Kurse abgeschafft werden?

... und ihre Kollegin Prisca Elsener von der Säuliämtler Hundeschule Fairtrain. (Bilder zvg.)

Renée Schenk: Nicht gravierend, wir haben viele Kundinnen und Kunden, die freiwillig zu uns in die Hundeschule kommen. Der Anteil jener, die bloss kommen, weil die Kurse obligatorisch sind, liegt bei zirka 20 Prozent. Wenn das Bewusstsein für die Hundeerziehung vorhanden ist, wozu braucht es dann noch ein Obligatorium? Renée Schenk: Für die anderen 20 Prozent, die den Kurs nicht freiwillig besuchen. Die Befürworter der Gesetzesänderung argumentieren, jene, die die Kurse am nötigsten hätten, blieben oftmals fern und würden im Zweifel lieber das Bussgeld bezahlen … Prisca Elsener: Eine Dunkelziffer gibt es immer, schliesslich kann man die Leute zu nichts zwingen. Wir merken jedoch, dass unter den Kursteilnehmenden viele sind, die das Ange-

bot unserer Hundeschule erst durch den Besuch der obligatorischen Kurse kennenlernen und dann Gefallen an der Arbeit mit ihren Tieren finden. Statistiken des kantonalen Veterinäramts zeigen, dass sich die Anzahl der Vorfälle zwischen Mensch und Hund seit der Einführung des Gesetzes nicht verringert hat. Im Gegenteil: Sie ist von 543 Fällen im Jahr 2010 auf über 700 im Jahr 2016 angestiegen. Wie erklären Sie sich die Zunahme? Renée Schenk: Mit der Einführung des Gesetzes im Jahr 2010 wurden mehr Berufsgruppen dazu verpflichtet, Verletzungen und auffälliges Verhalten zu melden. Daher sind die Zahlen wohl nur bedingt vergleichbar. Prisca Elsener: Ausserdem glaube ich, dass die Leute in den vergangenen Jahren auf Zwischenfälle mit Hunden stärker sensibilisiert worden sind, sodass auch kleinere Zwischenfälle heute eher gemeldet werden aus früher.

Die Verschärfung des Gesetzes ist als Reaktion auf den «Fall Oberglatt» entstanden, der für einen Knaben tödlich geendet hat. Kritiker bezeichnen das Gesetz als gescheitert, weil die Sicherheit der Bevölkerung nicht nachweislich erhöht werden konnte … Renée Schenk: In der Debatte um die obligatorischen Hundekurse führt stets alles zurück auf den «Fall Oberglatt» und damit auf die Sicherheit der Bevölkerung. Uns Hundetrainerinnen liegt allerdings auch das Wohl der Hunde sehr am Herzen. Dieses kann durch die obligatorischen Kurse erhöht werden. Ein Grossteil der neu angeschafften Hunde stammt von Tierschutzorganisationen im Ausland. Die Integration dieser Tiere ist nicht immer einfach, oftmals sind sie ängstlich und nicht an Alltagssituationen gewöhnt. In den Kursen legen wir viel Wert darauf, dass diese Hunde korrekt sozialisiert werden und genügend Zeit erhalten, um sich an ihre neue Umgebung anzupassen. Wo sehen Sie die Gefahren, falls die obligatorischen Kurse abgeschafft werden? Renée Schenk: Ein Teil der Hundehalterinnen und -halter dürfte wohl dadurch nachlässiger werden und keine Kurse mehr besuchen. Dabei lernen sie dort ja auch, ihre Tiere sinnvoll zu beschäftigen. Das Aggressionspotenzial sinkt mit zunehmender Beschäftigung der Hunde. Dazu zählt auch die mentale Auslastung. Deshalb ist es für mich nicht nachvollziehbar, dass das Kursobligatorium vom Rassentyp anhängig gemacht wird: Ein Deutscher Schäferhund muss in den Kurs, ein Jack Russell Terrier nicht. Für mich macht das wenig Sinn. Auch Kleinhunde müssen erzogen und beschäftigt werden, denn auch sie haben das Potenzial, auf bestimmte Situationen aggressiv zu reagieren, wenn sie nicht richtig ausgelastet sind. Interview: Livia Häberling

zwischen-ruf

Seltsamer Anruf Ich schwöre, es war so! Genau so!! Das Telefon läutete. Ich nahm ab und meldete mich. - Ruf - Hier Frau …(Den Namen hab ich vergessen) Ich war ja letzte Woche bei Ihnen. - Nein. - Wissen Sie nicht mehr? Wegen dem Gedächtnis. - Was?? - Ja, Sie haben doch einen Test gemacht. Und ich möchte nun mit Ihnen die Auswertung besprechen. - Ich erinnere mich nicht daran. Weder an Sie noch an einen Test. Entweder hat mein Gedächtnis tatsächlich dermassen abgenommen, oder ... - Sie sind doch Frau Ruf. - Ja, schon, aber irgendwie, o Gott ... - Frau Sabina Ruf ? - Nein. Was für ein Glück! Und was für ein Witz! - Kein Witz. - Lassen wir das. Ich bin jedenfalls nicht die, die Sie suchen. (Ute Ruf) anzeige

Platz für Gruppenspiele und Kreisgespräche Projekttage zum Thema «Sucht- und Gewaltprävention» an der Sek Bonstetten Am 28. und 29. Januar fand an der Sek Bonstetten kein regulärer Unterricht statt. Stattdessen ging es um Konfliktlösung und Suchtverhalten. Warum streiten wir? Wie hat sich das Schönheitsideal der Gesellschaft im Laufe der Zeit verändert? Welche Gefahren birgt der Konsum von Suchtmitteln? Welche Qualitäten sehe ich in meinen Mitschülern und Mitschülerinnen? Wie geht es mir in der Klasse? Solche und viele weitere Fragen beschäftigten die Sekundarschüler und -schülerinnen während der alljährlichen Projekttage zum Thema «Sucht-und Gewaltprävention» am 28. und 29. Januar. Dass während diesen zwei Tagen kein regulärer Unterricht stattfand, hörte man im Schulhaus schon früh am Morgen. Tische wurden aus den Zimmern oder an deren Rand gestellt, um Platz für Gruppenspiele und Kreisgespräche zu schaffen. Während sich die Erstklässler und Erstklässlerinnen vorwiegend mit dem Thema Konfliktlösung und Gewaltprävention auseinandersetzten, erhielten die Zweitklässler und Zweitklässlerinnen Einblick in diverse Themen rund um Suchtprä-

Als Team eine knifflige Aufgabe lösen – auch das ist Sucht-und Gewaltprävention. (Bild zvg.) vention. Und die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen? Sie genossen einen Tag im Klassenverband und hoffen auf gutes Wetter für einen klassenübergreifenden WintersportSchneetag in den Flumserbergen. «Manchmal ist es einfach besser, wenn es nicht die Lehrperson sagt», erklärt ein Klassenlehrer. Dies ist mit

ein Grund, warum für diese Projekttage Fachpersonen vom Schweizerischen Roten Kreuz und zischtig.ch eingeladen wurden, welche mit der Klasse teilweise auch ohne Klassenlehrperson arbeiteten. Auch die Eltern konnten von den Experten profitieren. So wurden sie zu einem Vortrag eingeladen zum Thema «Medienerziehung im

Smartphone-Zeitalter». Ja, die Zeiten ändern sich und die Gesellschaft wird mit neuen Fragen und Themen konfrontiert. Genau deshalb werden die Schülerinnen und Schüler an der Sekundarschule Bonstetten in den erwähnten Themen begleitet und angehalten, sich selber eine fundierte Meinung zu bilden. D. Haldemann


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Bezirk Affoltern

Bei Einbrüchen Bargeld erbeutet

«Das Kloster Kappel soll ein Ort mit Weite und Ausstrahlung sein»

Vier Mal sind Diebe in den vergangenen Tagen eingestiegen. Mehrere hundert Franken Bargeld sind Unbekannten bei einem Einbruch in Obfelden am 26. Januar zwischen 13.30 und 20.15 Uhr in die Hände gefallen. Durch Aufbrechen der Sitzplatztüre verschafften sie sich Zutritt zu einem Einfamilienhaus und verursachten dabei Schaden von ungefähr 500 Franken. Noch nicht klar ist, was beim Einbruch in ein auf einem Privatparkplatz abgestelltes Wohnmobil in Affoltern gestohlen worden ist. Klar ist derzeit nur, dass das Einschlagen der Scheiben Kosten von zirka 400 Franken nach sich zieht. Auch bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus am 26. Januar zwischen 17 und 21.15 Uhr in Hedingen verschafften sich die Diebe Zutritt durch Aufwuchten der Sitzplatztüre. Sie durchsuchten die Räume, fanden wenig Bargeld und andere Gegenstände. Die Ermittlungen der Kantonspolizei laufen. Fest steht der Sachschaden: rund 2500 Franken. Im Wettswiler Industriegebiet brachen Unbekannte in einem Garagenbetrieb den Münz- und Waschprogrammautomaten auf, wie am 27. Januar vor 9 Uhr festgestellt wurde. Der Sachschaden ist weit grösser als die Beute, nämlich rund 1000 Franken. In Ebertswil geriet am 28. Januar um 22.45 Uhr in einer Liegenschaft beim Einfeuern des Cheminées ein daneben stehender Korb in Brand. Der Besitzer konnte das Feuer selber löschen und benachrichtigte die Polizei. Hätte er das bleiben lassen, so käme er um eine Verzeigung herum. Laut Angaben der Kapo entstanden Rauchund Russschäden, auch der Parkettboden wurde leicht beschädigt. (-ter.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit 50 Jahre ein Ehepaar sind heute Freitag, 1. Februar, Teresina Tallaricound Salvatore Piliero in Affoltern. Zur goldenen Hochzeit gratulieren wir herzlich und wünschen einen schönen Feiertag.

Zum 85. Geburtstag Zwei 85. Geburtstage werden in diesen Tagen in Affoltern gefeiert werden können. Morgen Samstag, 2. Februar, sind Hildegard Gertrud Neuenschwander-Alt und am Sonntag, 3. Februar, Beat Kuoni die Jubilare, die auf 85 Lebensjahre anstossen können. Viel Freude und alles Gute! Am Montag, 4. Februar, schliesst sich mit 85 Kerzen auf dem Kuchen Jacqueline Kurt-Rüger in Obfelden den beiden Feiernden an. Auch ihr gratulieren wir von Herzen. In Hausen darf morgen Samstag, 2. Februar, Fritz Arnold seinen 85. Geburtstag feiern. Wir wünschen alles Gute im neuen Lebensjahr und ein schönes Fest.

Zum 80. Geburtstag In den nächsten Tagen werden gleich zwei Jubilare in Affoltern ihren 80. Geburtstag begehen: heute Freitag, 1. Februar, Hans Rudolf Schneebeli und am Montag, 4. Februar, Rita Theresia Klingmann. Wir wünschen den beiden viel Freude am Jubeltag und ein tolles neues Lebensjahr. anzeige

Freitag, 1. Februar 2019

Interview mit Volker Bleil, dem neuen theologischen Leiter des Klosters Kappel Ab heute, 1. Februar, übernimmt Pfarrer Volker Bleil im Kloster Kappel die theologische Leitung. Im Gespräch mit dem «Anzeiger» berichtet er, warum er nach Kappel kommt und welche Ziele er sich gesetzt hat. «Anzeiger»: Volker Bleil, Sie kommen aus Deutschland und waren Pfarrer in Ulm. Warum zieht es Sie nun in die Schweiz nach Kappel? Volker Bleil: Zur Schweiz habe ich vielfältige Beziehungen. Ich habe in Zürich drei Semester studiert, im Kanton St. Gallen eine Pfarr-Vertretung geführt und meine Frau ist Schweizerin. Die Stelle hier im Kloster Kappel hat mich angesprochen, weil ich diese Aufgabe als Chance sehe, meine Begabungen und breiten Erfahrungen einzubringen und zu vertiefen. Sie wohnen nun in Kappel? Ich werde zwei Wohnsitze haben. Einen hier in Kappel und einen in Konstanz, wo meine Familie lebt. ...............................................................

«Es wird keine Revolution geben, sondern eher eine Reform.» ............................................................... Wie kamen Sie als junger Mensch dazu, Theologie zu studieren? Ich war stark in der kirchlichen Jugendarbeit integriert. Nach dem Abitur kamen für mich verschiedene Studienrichtungen infrage. Die Theologie wählte ich weniger, weil ich Pfar-

Bezirks- und Kantonsgrenzen hinaus noch bekannter wird. Setzen Sie theologisch, oder in Ihrer Leitungsstrategie besondere Schwerpunkte? Theologisch liegt mir viel an der ökumenischen Zusammenarbeit und am interreligiösen Dialog. Bei der Begegnung mit anderen Menschen gehe ich grundsätzlich davon aus, dass mir das Gegenüber etwas zu sagen hat und dass Gott längst bei der anderen Person ist. Also sind alle wichtig, alle haben im Kloster Kappel etwas beizutragen, seien das die Mitarbeitenden, oder die Gäste; unabhängig davon, wie stark sie sich mit dem Christsein identifizieren.

Pfarrer Volker Bleil ist der neue theologische Leiter im Kloster Kappel. (Bild Marianne Voss)

rer werden wollte, sondern mehr aus meinem Wahrheitsinteresse heraus.

Neues. Es wird aber keine Revolution geben, sondern eher eine Reform.

Was werden Sie nun als Erstes tun in den nächsten Wochen? Zuerst werde ich schauen, was vorhanden ist. Ich möchte hinhören, zuhören und wahrnehmen. Mich interessieren die Erfahrungen der Menschen, die mit dem Kloster Kappel verbunden sind. Aber genauso die Erwartungen derer, die bisher keinen Zugang gefunden haben.

Was ist Ihnen denn besonders wichtig? Das Gute, Bewährte soll erhalten bleiben. Zugleich muss sich ein solches Haus aber auch immer wieder reformieren und mit der Zeit weiterschreiten. Wichtig ist mir: Das Kloster Kappel soll ein Ort mit Weite und Ausstrahlung für suchende Zeitgenossen sein.

Und danach? Dann werde ich natürlich auch eigene Akzente setzen. Wissen Sie schon, was für Akzente das sein könnten? Ich habe kein fixes Programm. Klar, eine neue Leitung steht auch für

Was meinen Sie damit? Ich möchte, dass sich Menschen aus allen Lebenswelten hier im Kloster wohlfühlen, die Stammgäste, oder kirchlich Vertrauten ebenso, wie die der Kirche entfernt Stehenden. Und ich wünsche mir, dass das Bildungshaus in der Region gut verankert ist, aber auch in der Stadt und über die

Die neuen Jugendarbeitenden stellen sich vor

Änderungen bei Jugendplus im Unteramt Die Jugendarbeit Jugendplus wirkt per heute Freitag, 1. Februar, in einer neuer Konstellation: Cécile Lanz (Eintritt Februar 2019) und Sarah Baumann (Eintritt Dezember 2018) funktionieren neu mit Luis Oberle (Seit 2016) als fixes Dreierteam. Cécile Lanz hat das Ressort Fachstelle von Mischa Rosenberger übernommen. Sie geht wichtigen Funktionen bei Vernetzungen sowie der Anlaufstelle nach. Sarah Baumann hat das Ressort Projekte und die Mädchenarbeit übernommen. Cécile Lanz und Sarah Baumann, was hat Sie zu Jugendplus nach Bonstetten gebracht? Cécile Lanz: Nach dem berufsbegleitenden Studium in Soziokultureller Animation und knapp neun Jahren bei der Kinder- und Jugendanimation in Baden war die Zeit reif für eine neue Herausforderung. Da mir die Arbeit für und mit Jugendlichen grosse Freude bereitet und Sinn gibt, war klar, dass ich weiterhin in diesem Bereich tätig sein will. Daher freue ich mich sehr, dass ich mit dem tollen

Team von Jugendplus mein Herzblut für die Soziokultur neu in Bonstetten, Wettswil, Stallikon und Islisberg einsetzen darf. Sarah Baumann: Ich arbeitete bereits beim VJF (Mandatsträger der Offenen Jugendarbeit Jugendplus), bisher aber in der Funktion als Praktikantin. Da ich im Herbst 2018 mein Studium zur Soziokulturellen Animatorin begonnen habe, arbeite ich im Jugendplus als Mitarbeiterin in Ausbildung und profitiere dabei von einem guten Praxis-Theorie Transfer. Die Vielfalt an Projekten und die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und Schlüsselpersonen gefällt mir sehr gut. Auch die flexible und kreative Arbeit passt gut zu mir und ich hoffe, dass ich noch lange in der Jugendarbeit tätig sein darf. Was unternehmen Sie gerne neben der Arbeit? Cécile Lanz: Neben der Arbeit geniesse ich die Zeit mit meinem Partner und unseren beiden kleinen Jungs. Wir sind gerne im Garten, draussen in

der Natur oder auf dem Bauernhof in der Nachbarschaft. In den Ferien reisen wir mit unserem Familienbus durch Europa und lieben Sonne, Meer und Freiheit. Sarah Baumann: Ich verbringe sehr gerne Zeit mit meinen Freunden. Egal, ob wir etwas unternehmen, wie zum Beispiel an Konzerte oder baden gehen oder ob wir alle zusammen einen gemütlichen Abend erleben und viel diskutieren. Weiter organisiere ich regelmässig Konzerte, bei denen ich auch oft und gerne koche. Manchmal finde ich es aber auch sehr gemütlich, einfach nur einen Film zu schauen. Zusätzlich gefällt es mir, kreativ zu sein, so arbeite ich regelmässig an verschiedenen Holzschnittdrucken. Jugendtreff Jugendplus: Mittwoch: 16 bis 19 Uhr, offener Treff / letzter Mittwoch im Monat nur für Mädchen (Girls Only); Freitag: 18 bis 21.45 Uhr, offener Treff. Stationsstrasse 43, Bonstetten. Kontakt OJA Jugendplus: Cécile Lanz : 079 844 71 81, cecile.lanz@vjf.ch; Sarah Baumann: 079 595 67 75, sarah.baumann@vjf.ch; Luis Oberle : 079 138 12 45, luis.oberle@vjf.ch.

Sagen Ihnen die Revitalisierung des Klosters und die Diskussionen rund um die geplante Mauer etwas? Ich habe davon gehört. Aber es wäre vermessen, wenn ich dazu schon eine Meinung hätte. ...............................................................

«Menschen aus allen Lebenswelten sollen sich im Kloster wohlfühlen.» ............................................................... Worauf freuen Sie sich jetzt? Ich freue mich darauf, das traditionsreiche Kloster entdecken und kennenlernen zu können. Und ich bin dankbar, dass ich die theologische Leitung eines Hauses übernehmen darf, das in gutem Zustand ist, sowohl betrieblich, als auch geistlich. Interview: Marianne Voss

Attraktiv für den Mittelstand Die Zürcher mussten 2017 im Mittel deutlich weniger Kantons-, Gemeinde- und Kirchensteuern bezahlen als die meisten anderen Schweizerinnen und Schweizer. Gemäss der von BAK Economics erarbeiteten Studie betrug die Einkommenssteuerbelastung im Kanton Zürich insgesamt 93 Prozent des landesweiten Durchschnitts. Damit belegt Zürich unverändert Rang zehn in der Kantonsrangliste; angeführt wird die Wertung wie bisher von Zug, gefolgt von Genf und Schwyz. In der Detailauswertung zeigt sich, dass der Kanton Zürich und seine Gemeinden beim Mittelstand sehr vorteilhaft abschneiden. Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von 60 000 bis 200 000 Franken steht Zürich im Kantonsranking bei den Ledigen je nach Einkommensgruppe an 3. bis 8. Stelle, bei den Verheirateten ohne Kinder an 6. oder 7. sowie bei Verheirateten mit zwei Kindern an 4. bis 11. Stelle. Beim Index der Vermögenssteuerbelastung steht der Kanton Zürich ebenfalls unverändert auf Rang 6 – bei lediglich 66,5 Prozent des Landesmittels. (pd.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Februar 2019

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«Wehmut und Freude halten sich die Waage» Marina Gantert übergibt ihr Moira Tanztheater und den TanzRaum an Philipp Egli Nach 25 Jahren Aufbau und erfolgreicher Tätigkeit nimmt Marina Gantert heute Abschied vom Moira Tanztheater und dem TanzRaum in Affoltern. Die Nachfolge und das weitere Bestehen sind gesichert. ................................................... von urs e. kneubühl «Ich bin sehr glücklich, dass ich einen kompetenten und engagierten Nachfolger gefunden habe, dem ich mich freundschaftlich verbunden fühle. Ich hätte niemand Besseres finden können», schickt Marina Gantert vorneweg. Die Gründerin, engagierte Aufbauerin und regsame Leiterin des über den Bezirk hinaus bekannten Moira Tanztheaters und des TanzRaums in Affoltern übergibt heute die Leitung und alle Geschäftsbereiche ihres bemerkenswerten Schaffens mit generationen- und spartenübergreifenden Produktionen, Tanztrainings für jedes Alter und Niveau sowie der Choreo-

Verstärkung für Vereinsvorstand Mit Marina Ganterts gesundheitsbedingtem Rücktritt wollen sich auch ein bis zwei Vorstandsmitglieder des Vereins Moira Tanztheater zurückziehen. «Unser herzlicher Dank für ihre tolle Mitarbeit begleitet sie», sagen Marina Gantert und Philipp Egli. «Diese Lücken sollen nun möglichst rasch gefüllt werden; wer sich also berufen fühlt, in einem tollen Team mitzumachen, melde sich bei uns!» Dem Verein Moira Tanztheater kann man auch als Freund beitreten und so Moira Tanztheater in dessen Tätigkeit als Förderer von Tanzprojekten unterstützen. Weitere Infos unter www.moira-tanztheater.ch oder info@moira-tanztheater.ch.

Ab heute neuer Leiter für das Moira Tanztheater und den TanzRaum in Affoltern: Marina Gantert übergibt nach 25 erfolgreichen Jahren an Philipp Egli. (Bild zvg.) grafie für Theater, Chor und Schulprojekte an Philipp Egli.

Ein Mann mit Erfahrung, Können und Enthusiasmus übernimmt Der im Reusstal aufgewachsene und mit seiner Frau und zwei Kindern in Zürich lebende Egli bringt mit seinem reich und akkurat gefüllten Rucksack an Erfahrung, Wissen und Können auch die nötige Professionalität und Leidenschaft für den Tanz mit: Er war langjähriger Chef der Tanzkompanie am Theater St. Gallen und von 2012 bis 2016 künstlerisches Leitungsmitglied und Performer bei den renommierten Mummenschanz. Als Fachperson für zeitgenössischen Tanz engagiert er sich nebst vielfältigen choreografischen Projekten in den vergangenen Jahren intensiver im Bereich der Vermittlung. Aktuell ist

Philipp Egli unter anderem Lehrbeauftragter an der höheren Fachschule Tanzwerk 101 und an der Heilpädagogischen Hochschule Zürich. «Die neue Arbeit eröffnet mir die Möglichkeit, nahe zu meinen Wurzeln zurückzukehren und mich hier für Tanz und Bewegung einzusetzen. Ich kenne und schätze das Wirken von Marina Gantert seit vielen Jahren. So führe ich gerne weiter in die Zukunft, was hier an Sinnvollem und qualitativ Hochstehendem für die Region aufgebaut wurde.»

Ein beispielhaftes Lebenswerk Für Marina Gantert, die synonym für Moira Tanztheater steht und damit ein beispielhaftes Lebenswerk gegründet, aufgebaut und entwickelt hat, geht mit der Übergabe ein Vierteljahrhundert höchst erfolgreiche Tätigkeit

rund um den zeitgenössischen Tanz zu Ende. 1993 gründete sie mit der Unterstützung von Künstlerfreundinnen und -freunden das Moira Tanztheater mit dem Ansatz, künstlerisch spartenübergreifend zu arbeiten. Dabei war es ihr wichtig, live gespielte und eigens für das jeweilige Stück komponierte Musik zur Aufführung zu bringen. Ab 2000 entwickelte sie dieses Format weiter, indem sie professionelle Tänzer, Tänzerinnen und Live-Musiker mit den rund 70 tanzenden Laien allen Alters aus den eigenen Tanzkursen zusammenführte. «Diese Grossprojekte wurden mir zur künstlerischen Herausforderung und Kür, die ich während 18 Jahren immer mehr professionalisieren, verfeinern und mit Unterstützung der öffentlichen Hand sowie privater Sponsoren zum Markenzeichen von Moira Tanztheater machen durfte», hält die Enthusiastin dazu fest. Bis 2018 entstanden so elf Tanzproduktionen, die sie mit viel Energie, Leidenschaft und Freude in enger Zusammenarbeit mit einem professionellen Team und den Tanzenden auf die Bühne bringen konnte.

Erste Kindertanzlehrerin für Modern/ Contemporary und Tanzförderpreis 2015 wurde Moira Tanztheater zum Verein umgestaltet, «um der Compagnie eine breitere Basis zu geben», wie Marina Gantert weiter erklärt und umgehend anfügt: «Im selben Jahr haben wir mit dem TanzRaum an der Alten Obfelderstrasse 68 in Affoltern ein neues, professionell ausgebautes Trainings- und Probelokal mit einem breiten Kurs- und Trainingsangebot in Betrieb nehmen können. Massgeblich unterstützt wurde der Ausbau glücklicherweise durch den Lotteriefonds des Kantons Zürich.» Die prächtige Entwicklung von Moira Tanztheater, die für Marina Gantert im November 2018 mit der Produktion «#fremd» einen abschliessenden Höhepunkt fand, war eigentlich die logische Fortsetzung ihrer

Berufung. Schon während ihrer Tätigkeit als Tänzerin in der freien Tanzszene Schweiz unterrichtete Marina Gantert als Erste in Zürich Kinder und Jugendliche in Modern/Contemporary Dance. Sie setzte sich für die Entstehung des Tanzhauses Zürich und als Tanzdelegierte im Verwaltungsrat Gessnerallee für die Tanzdramaturgiestelle ein. Für ihre grossartige Arbeit erhielt sie in der Folge 1986 den Tanzförderungspreis der Stadt Zürich. Von 2007 bis 2017 unterrichtete Marina Gantert auch an der Musikschule Thalwil zeitgenössischen Tanz. Zudem ergänzten Auftragsarbeiten in Choreografie, Inszenierung und Coaching für Theater, Chor, Oper, Modeschau oder Schulprojekte und Aufträge als Gastdozentin an der Zürcher Hochschule der Künste ihr Arbeitsfeld.

In ihrem Sinne weiterführen «Die Begegnung mit den vielen Tanzfreudigen jeden Alters mit verschiedensten Hintergründen und von unterschiedlichster Persönlichkeit werde ich wohl am meisten vermissen», vermutet Marina Gantert bei ihrem Abschied. Die Wehmut, mit etwas so Tollem wie Moira Tanztheater aufzuhören, und die Vorfreude auf einen neuen Lebensabschnitt (Anmerkung: Sie wird im Ballenberg einen Polsterlehrgang und danach ein Praktikum in einer Polsterfabrik machen) hielten sich bei ihr zurzeit die Waage. Moira Tanztheater übergebe sie nun mit sehr gutem Gefühl, auch im Wissen, dass Philipp Egli in ihrem Sinne weiterführen werde. Dieser erklärt dazu: «Ich freue mich, meine Person und meine Erfahrung in den bewegten Alltag des TanzRaumes einbringen zu können und vielen tanzfreudigen Menschen mit dem Moira Tanztheater weiterhin ausserordentliche, nachhaltige Tanzerlebnisse zu ermöglichen.» Genauso freut sich der neue Leiter auf die Zusammenarbeit mit dem Verein, den er als willkommene Unterstützung sieht (siehe Kasten).

Obfelderin überzeugte mit ihrer Recycling-Brille Selina Frey ist bei «Schweizer Jugend forscht» eine Runde weiter Seit über 50 Jahren ist «Schweizer Jugend forscht» der wichtigste Wettbewerb für Nachwuchsforscher aus Gymnasien und Berufsschulen. Selina Frey und ihre Kollegin schafften die Vorselektion, präsentierten ihre Pet-Brille am Workshop und werden nach ein paar Verbesserungen zur Endausscheidung in Rapperswil zugelassen. ................................................... von regula zellweger Selina Frey, Lernende im vierten Lehrjahr bei Büchi Optik BOA und kurz vor Abschluss der Berufsmatura, hat mit einer Kollegin lange an einer Recyclingbrille herumgetüftelt. Motiviert von einem Lehrer, hatten sie sich bei «Schweizer Jugend forscht» angemeldet. Am vorletzten Samstag, 19. Januar war es so weit. Sie durften zusammen mit sieben anderen Teilnehmenden ihr Projekt, eine Brillenfassung aus rezyklierten Petflaschen, vor einer Expertengruppe präsentieren.

Präsentation vor Experten Gross ist das Engagement der Experten, die für ein oder mehrere Projekte

zuständig sind. Dabei geht es nicht nur um Bewertung, sondern auch um Motivation und fachliche Unterstützung. «Wir hatten Glück mit unserem Experten Patrick Luginbühl», erzählt Selina Frey begeistert. Sie war der Gruppe «Physik und Technik» zugeordnet und ist voller Wertschätzung für die anderen Teilnehmenden in der Gruppe, die komplexe Themen angepackt hatten: «Areloa System – Herstellung und Vermarktung eines automatischen Nachladesystems für das Magazin einer Glock 17 Pistole», «(R)Evolution der Flügelform?», «Quantenchemische Betrachtungen am Wasserstoffmolekülion», «Motion Flight Simulator», «Bau eines kommunizierenden Langstrecken-Wetterballons», «Prädiktive Hausautomatisierung», «Entwicklung einer intelligenten Storensteuerung» und «Velotacho am Nabendynamo – was lässt sich damit alles auswerten?» «Es waren alles spannende Projekte, die sehr kreativ waren und mit viel Herzblut gestaltet wurden. Am besten gefiel mir der Bau eines LangstreckenWetterballons. Der Jugendliche hat dabei grosse Eigenleistung erbracht und interessante Ergebnisse erhalten, die er auch sehr gut präsentiert hat», so Selina Frey. Die beiden jungen Frauen sollen nun noch eine Ökobilanz machen.

«Dabei vergleichen wir den Aufwand und die Ressourcen wie Material und Wasser unserer Brille mit einer herkömmlichen Fassung.» Dies ist die Voraussetzung, um definitiv an der Endausscheidung im Mai teilnehmen zu können. Dafür werden sie ein informatives Plakat gestalten.

Einblick in die Forschung Wichtig ist das Mitmachen. Der Workshop hat Selina Frey Spass gemacht. Eindrücklich waren auch die Präsentationen von Teilnehmenden des letzten Jahres und der Vortrag über Patente. «Die jungen Leute, die mitmachen, sind keine Streber oder Nerds. Alle präsentierten ein Projekt, das sie wirklich interessierte und man konnte dabei die Motivation herausspüren. Zudem waren sie auch sehr aufmerksam und zeigten echtes Interesse an unserem Projekt», erzählt Selina Frey. Sie zieht Bilanz: «Man erhält professionelle Unterstützung zum eigenen Projekt und somit Tipps einer Fachperson. Diese hilft dabei, mit dem Projekt weiterzukommen. Auch lernt man, vor fremden Leuten zu sprechen und sein eigenes Projekt zu präsentieren. Zudem bekommt man einen Einblick in die Forschung. All diese Erfahrungen werden mich in der Zukunft weiterbringen.»

Selina Frey nimmt am Wettbewerb «Schweizer Jugend forscht» teil. (Archivbild rz)

Diese Brille hat sie mit einer Kollegin aus Petflaschen gefertigt. (Bild zvg.)


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Freitag, 1. Februar 2019

Wenn gefällte Bäume durch die Luft fliegen Ein unkonventioneller Holzschlag an der Zwillikerstrasse in Ottenbach Mehrere an der Eschenwelke erkrankte Bäume mussten aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Die nicht ungefährliche Situation, unmittelbar an der Kantonsstrasse nach Zwillikon, forderte ein ganz besonderes Vorgehen der Holzfäller. ................................................... von martin mullis Manuel Bürgin, Inhaber der Firma Bapf in Horgen, Baumpfleger, Gartenbauer und Holzfäller, ist am Dienstagmorgen in seinem Element. Sein sechsköpfiges Team besteht fast ausschliesslich aus Spezialisten und ist mit schwerem Gerät ausgerüstet. Ihre Arbeitsinstrumente bestehen aus einem gut 20 Meter hohen Baukran, einem riesigen Muldenkipper, mehreren Kettensägen und einigem an Kletterausrüstung. Die professionelle und aufwändige Ausrüstung ist denn auch notwendig, haben sie doch einen nicht ganz ungefährlichen und äusserst heiklen Auftrag zu erledigen. Für die Durchführung der anspruchsvollen Arbeiten in Ottenbach benötigten die Fachleute eine Spezialgenehmigung der Suva. Nahe der stark befahrenen Kantonsstrasse nach Zwillikon stehen eine ganze Reihe hohe Laub- und einige

Nadelbäume. Die meisten dieser Bäume sind seit langer Zeit von einer Pilzkrankheit, der sogenannten «Eschenwelke», befallen und zwei mittelgrosse Tannen befinden sich ebenfalls in einem schlechten Zustand. Das Fällen dieser Hölzer wird nicht nur durch die Nähe der Strasse erschwert, befinden sich doch auf der gegenüberliegenden Seite die Wohnhäuser des Quartiers «Obere Bachdolen» ebenfalls in unmittelbarere Nähe. Ein konventionelles Fällen der Baumstämme war aus diesen Gründen ausgeschlossen.

Mit Kran, Kettensäge und Kletterseil zum Baumstamm Diese Umstände bedingten deshalb ein ganz besonderes und heikles Vorgehen. So wurde – etwas vereinfacht beschrieben – ein Holzfäller samt Kettensäge, Kletterseilen und -sicherungen ausgerüstet und mittels Baukran an den Stamm des zu fällenden Baumes gehievt. Erst am Kran und dann am Baum gesichert, sägte der Arbeiter in Etappen grosse Äste und zwei Teile des Stammes frei, welche der Kran danach durch die Luft in den bereitstehenden Muldenkipper beförderte. Diese knifflige und aufwändige Methode verlangte vom Spezialisten nicht nur höchste Konzentration, sondern auch viel Erfahrung. Die anwesenden Fachleute stellten fest, dass die meisten

Heikler Holzschlag: Ein Teil des Baumstammes der gefällten Esche segelt durch die Luft. (Bild Martin Mullis) der am Boden liegenden Baumstämme bereits ziemlich ausgetrocknet waren und schätzungsweise nur noch die Hälfte des normalen Gewichtes aufwiesen. Es bestand also bereits eine grosse Gefahr, dass die ausgetrockne-

Mit Begeisterung an den Tasten

«I Got a Lot of Rhythm» – gelungenes Klavierfestival in Affoltern

ten und fast dürren Baumstämme unkontrolliert auf die naheliegende Strasse hätten stürzen können. Die Äste und einige der dürren Stämme werden in einem Muldenkipper abgeführt und später für die

Leitung im Amt bestätigt

Gemeindekonferenz der Kirche Jesu Christi Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Bonstetten führte am Sonntag, 27. Januar, ihre jährliche Gemeindekonferenz durch. Sie stand unter dem Thema «Wie teile ich das lebendige Wasser von Jesus Christus?».

Mirco Bergo und seine Schüler nehmen ihre Diplome und den wohlverdienten Applaus entgegen. (Bilder zvg.)

Das 20. Klavierfestival der Musikschule Knonauer Amt stand ganz im Zeichen George Gershwins – und der Nachwuchspianisten des Bezirks. Alle aktiven und ehemaligen Instrumentalschüler kennen das: Auf Vorspielabende freut man sich, wenn auch mit einer gehörigen Portion Respekt vor dem Auftritt vor Publikum. Das Klavierfestival der Musikschule Knonauer Amt bietet diesem ambivalenten Gefühl seit nunmehr 20 Jahren einen ungewohnt festlichen Rahmen.

Das steigert zwar zumeist ein wenig die Nervosität bei den Spielern, lässt die Leistung im Nachhinein dafür um so heller erstrahlen. Zum Jubiläum verwandelten nun rund 80 Schüler aus dem ganzen Bezirk die Aula der Affoltemer Schule Ennetgraben während des ganzen Wochenendes in einen stimmungsvollen Konzertsaal. Bei allen 20 Ausgaben mit dabei war der Klavierlehrer Mirco Bergo. In einem Pausengespräch erzählte er, wie das Festival entstanden ist und wie es sich seither verändert und weiterentwickelt hat. Sei es ursprünglich als Ersatz für die damals nicht ver-

Auch Tango kann man auf zwei Klavieren spielen.

wirklichten Pläne zu einer StufentestVeranstaltung eingeführt worden, so biete es heute vor allem den Klavierschülern eine Gelegenheit, aufzutreten und zusammen zu spielen. Auch hätten die Lehrer früher ein separates Konzert gegeben, während sie heute ihr Können am Ende der Schülerkonzerte zeigten. Doch bei allen Veränderungen sei eines immer gleich geblieben: die Begeisterung, mit der die Beteiligten an den Tasten oder im Hintergrund bei der Sache seien. Als roter Faden verband die Musik George Gershwins die insgesamt sechs Konzerte. Es wurden aber nicht ausschliesslich seine Stücke gespielt, vom kurzen Boogie-Woogie bis zur Chopin-Etüde wurde alles geboten. Doch auf die eine oder andere – oft überraschende – Weise war der amerikanische Meister immer präsent. Ob solo, achthändig oder auf zwei Klavieren, in allen möglichen und unmöglichen Besetzungen konnte man die «Rhapsody in Blue» oder so bekannte Melodien wie «I Got Rhythm» erleben. Da war das fulminante Schlusskonzert der beiden Lehrerinnen Paula Sanchez und Inna Angelova mit der Fantasie für zwei Klaviere über «Porgy & Bess» lediglich das i-Tüpfelchen auf den gelungenen Darbietungen. Ihr Diplom hatten sich jedenfalls alle Spieler verdient. Freuen wir uns auf weitere 20 Ausgaben des Klavierfestivals. (Bit)

Schnitzelheizung verarbeitet. Einige wenige werden vom Landbesitzer zu Brennholz verarbeitet. Die Holzfäller schätzen, dass mit dem geschlagenen Holz rund 60 Kubikmeter Holzschnitzel erzielt werden.

Die auf zwei Stunden verkürzten Versammlungszeiten der Kirche lassen eine Stunde für eine Klasse und eine weitere für das Einnehmen des Abendmahls mit begleitender Predigt zu. In der Klassenzeit ging es um das Teilen der Lehren von Jesus Christus. Das Teilen fängt in der Familie an und geht über auf unseren Nächsten, unsere Freunde und endet im Teilen dieser Lehren mit unseren Vorfahren. Dabei benötigt es viel persönliches Engagement. Ziel ist es, das Zeugnis – also die persönliche, in Glauben, Hoffnung und Liebe wurzelnde Erkenntnis – von Jesus Christus für sich persönlich aber auch in der Welt zu stärken. Die Konferenz als Rahmen für das Abendmahl wurde durch viel Musik begleitet. Besonders beeindruckend war das Lied «Gib, sagt der kleine Bach» (Crosby/Bradbury), welches vom Gemeindechor, den Kindern der Primarvereinigung und einem Orchester

unter der Leitung von Bischof Gräub dargeboten wurde. In seiner Predigt ging der Pfahlpräsident (regionaler Leiter) Christian Bolt kurz darauf ein, indem er den Satz «Gib so, wie Jesus gibt» aufnahm. «Wie stehen wir zueinander?, Wie stehe ich zu meinen Mitmenschen und Freunden?», nahm er den Faden auf. Teile ich so, wie das Jesus getan hat, lade ich ein, zeige ich die notwendige Offenheit und bin ich fähig, Beziehungen zu Mitmenschen aufzubauen?, waren weitere Gedanken seiner Predigt. Zum Schluss zitierte er Matthäus 10:39: «Wer sein Leben festhalten will, wird es verlieren. Wer sein Leben aber meinetwegen verliert, der wird es finden.» Die Mitglieder der Gemeinde Bonstetten der Kirche Jesu Christi haben bei ihrer jährlichen Gemeindekonferenz ihre Leitung im Amt bestätigt. Als ehrenamtlicher Bischof dient für ein weiteres Jahr Christian Gräub aus Wettswil. Die Bestätigung erfolgte in Form einer öffentlichen Glaubensakklamation im Gottesdienst. Die Gemeinde Bonstetten der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zählt über 200 eingetragene Mitglieder, mehr als 130 waren bei der Konferenz anwesend. Weltweit engagieren sich über 16 Millionen Gläubige in der Kirche Jesu Christi. (pd.)

Der Gemeinderat, der Kirche Jesu Christi HLT, Bonstetten. Von links: Paul Johnson (Ratgeber), Rahel Küng (Leiterin junge Damen), Eduard Meier (Führungssekretär), Natalie Russi (Leiterin Kinder), Christoph Huwiler (Präsident der Ältesten), Heidi Aeschbacher (Leiterin Frauenhilfe), Christian Gräub (Bischof), Christopher Bradford (Sonntagsschule), Martin Ruetz (Leiter junge Männer), Cosimo Riday (Gemeinde-Missionsleiter). (Bild zvg.)


Forum

Freitag, 1. Februar 2019

Abstimmung vom 10. Februar. Die von den Jungen Grünen lancierte Zersiedelungsinitiative zielt darauf ab, der Erweiterung von Bauzonen ein Ende zu setzen, indem ihre Gesamtfläche zeitlich unbegrenzt eingefroren wird. Die Schaffung neuer Bauzonen wäre nur zulässig, wenn eine Fläche von mindestens gleicher Grösse wieder ausgezont würde. Damit wollen die Initianten Natur und Landschaft erhalten. Doch leider erreicht die Initiative mit ihrem radikalen Bauzonenstopp genau

das Gegenteil: Anstatt die Zersiedelung zu stoppen, führt sie zu mehr Zersiedelung, denn die meisten Bauzonenreserven liegen nicht in den Ballungszentren, sondern auf dem Lande. Dort würde die Zersiedelung deshalb einfach weitergehen. In den Städten und Agglomerationen hingegen würde es zu einer weiteren Verknappung des Wohnungsangebotes kommen. Es ist wichtig, Natur und Landschaft zu erhalten, aber die Initiative liegt nicht im Interesse der Schweiz, denn das Einfrieren von Bauzonen be-

rücksichtigt weder die Bedürfnisse der Bevölkerung und der Wirtschaft noch die Besonderheiten der Kantone und Regionen. Darüber hinaus ist das Risiko steigender Immobilienpreise umso grösser, je weniger Bauland zur Verfügung steht. Sagen Sie Nein zur radikalen Zersiedelungsinitiative, weil jeder Mensch seine eigenen Träume hat und sich auch die Jungend einmal eine eigene Wohnung leisten möchte. Alain Schwald, Wettswil, Präsident FDP Bezirk Affoltern

Privatisierung einschränken

Ja zum neuen Wassergesetz

Abstimmung vom 10. Februar.

Das neue, moderne Wassergesetz, fasst diverse alte Gesetze und Verordnungen zusammen. Es ermöglicht eine zeitgemässe Wassernutzung bei gleichzeitigem Schutz der Gewässer. Erstmals werden ökologische Anliegen im kantonalen Wasserrecht verankert. Das neue Gesetz erzielt Verbesserungen in den Bereichen Umweltschutz, Hochwasserschutz, Wasserversorgung und Landwirtschaft. Erstmals werden Revitalisierungen von Gewässern gesetzlich verankert. Das neue Gesetz bietet Rechtssicherheit für Eigenheimbesitzer und damit auch für Mieter. Während es mit dem heute bestehenden Gesetz ohne weiteres möglich ist, die Wasserversorgung zu 100 % zu privatisieren, setzt das neue Wassergesetz klare Grenzen: Eine allfällige neue private Beteiligung wird auf maximal 49 % beschränkt und das Stimmrecht sogar auf maximal 33 % begrenzt. Das Stimmvolk hat immer das letzte Wort

Fakenews werden auch bei uns produziert, wie beispielsweise die aktuelle Kampagne der SP des Kantons Zürich. Diese behauptet, das neue Wassergesetz, über welches wir am 10. Februar abstimmen, führe zur Privatisierung unserer Wasserversorgungen. Diese Behauptung ist schlicht falsch. Richtig ist: 1. Das geltende Wasserwirtschaftsgesetz (WWG) vom 2. Juni 1991 erlaubt in § 28 Abs. 1 ausdrücklich, dass die von der Gemeinde sicherzustellende öffentliche Wasserversorgung auch von privaten Wasserversorgungsunternehmen wahrgenommen werden kann. Dies unter der staatlichen Oberaufsicht (§ 30). Es gibt eben im Kanton Zürich noch rund 40 Wasserversorgungs-Genossenschaften. Sie wurden als Selbsthilfe-Organisationen gegründet in einer Zeit, als die Versorgung aller Haushalte mit fliessendem Wasser noch keine Gemeindeaufgabe war. Weil diese Genossenschaften unverändert existieren und ihre Aufgabe völlig problemlos erfüllen, muss jedes Gesetz über die Wasserversorgung auch die Wasserversorgung durch Privatunternehmen regeln. 2. Das neue Wassergesetz übernimmt die bisherige Regel. Es fügt ihr aber neu hinzu (§ 107 Abs. 2): «Die Ausgliederung auf juristische Personen des Privatrechts ist nur zulässig, wenn eine oder mehrere Gemeinden zusammen oder ein mehrheitlich von Gemeinden beherrschtes privatrechtlich organisiertes Gemeindewerk über die Mehrheit des Kapitals und mindestens zwei Drittel der Stimmrechte verfügen.» Das neue Wassergesetz ermöglicht also nicht etwa neu die Privatisierung bisher öffentlicher Wasserversorgungen, sondern schränkt sie im Vergleich zur geltenden Rechtslage scharf ein. Darum: Ja zum neuen Wassergesetz! Hans Finsler, Affoltern, Kantonsrat SVP

Abstimmung vom 10. Februar.

Zu den Vorlagen vom 10. Februar werden am 5. Februar letztmals Zuschriften veröffentlicht. Diese müssen die Redaktion wie angekündigt bis heute Freitagmittag, 1. Februar, erreichen. (Red.)

Arianne Moser-Schäfer, Bonstetten, Kantonsratskandidatin FDP

Besser: «Bienvenus, les Romands!» Bienvenues les Welsch!, im «Anzeiger» 25. Januar. Der Artikel zum Thema Schüleraustausch ist an und für sich gut geschrieben, allein der Titel verursacht mir Stirnrunzeln. «La bienvenue» ist das französische Wort für Willkommen. «Welsch» ist zwar kein Wort, das wir in einem französischen Lexikon finden werden. Aber das Wort wird in der Schweiz umgangssprachlich verwendet und ist allgemein verständlich. Nur gibt es keine weibliche Form des Wortes «Welsch». Also müsste der Titel des Artikels lauten: «Bienvenus, les Welsch!» Schöner aber wäre: «La bienvenue, les Welsch!», «Soyez les bienvenus, les Welsch!» oder «Nous vous souhaitons la bienvenue, les

Wahlkampfauftakt und Abstimmungsempfehlungen Mit einer grossen «Bastelaktion» haben die Grünliberalen am Samstag, 26. Januar, in der Werkstatt auf dem Bauspielplatz die heisse Phase des Wahlkampfs für einen Sitz im Kantonsrat eingeleitet. Es wurden zahlreiche Plakatständer neu gebaut, alte repariert und alle mit den neuen Wahlplakaten bezogen. Für die Abstimmung am 10. Februar empfehlen die Grünliberalen der Region Knonauer Amt folgende Parolen: Nein zur Zersiedelungsinitiative: Es gibt zielführendere Alternativen für eine nachhaltige Raumplanung. Ausserhalb der Bauzonen würde die Initiative kaum Wirkung entfalten und innerhalb der Bauzonen ist sie nicht

und darf in jeder Gemeinde über die Ausgestaltung seiner Wasserversorgung entscheiden. Dies garantiert eine sichere öffentliche Wasserversorgung für alle. Weil nur kostendeckende und verursachergerechte Gebühren zulässig sind, können mit dem Trinkwasser keine Profite auf Kosten der Gebührenzahler erwirtschaftet werden. Deshalb sind die Argumente der Gegner, ein «Ja» zum neuen Wassergesetz führe zu einer Privatisierung des Trinkwassers, nicht nachvollziehbar. Und ich frage mich, weshalb man etwas so Faktenwidriges behauptet. Weil man sich profilieren und auf Stimmenfang gehen will? Ich weiss es nicht. Was ich jedoch überzeugt bin, ist, dass es uns als Gesellschaft weiterbringt, wenn wir versuchen, aus den gemeinsamen Werten Lösungen zu erarbeiten, anstatt aus Eigeninteresse Differenzen zu trennenden Bergen aufzutürmen.

sinnvoll umsetzbar, weil sie den kantonalen Strukturen und Kompetenzen nicht Rechnung trägt. Zuerst muss nun einmal das gute neue Raumplanungsgesetz in den Kantonen konsequent umgesetzt werden. Im Rahmen der anstehenden zweiten Etappe dieses Gesetzes werden sich die Grünliberalen zudem für griffige Regelungen ausserhalb der Bauzonen einsetzen. Nein zum Wassergesetz: Das Gesetz priorisiert die Interessen von privaten Grundeigentümern zu Lasten von Tier- und Pflanzenschutz und der Erholung der Allgemeinheit. Mit Annahme des Gesetzes droht die Wasserqualität weiter zu sinken, zudem wird der Hochwasserschutz unter den heutigen Standard gesenkt. Nein zum Hundegesetz: Die für alle Hundehalter verbindlichen Hundekurse haben sich bewährt und es besteht kein Grund, auf diese zu verzichten. Dr. Thomas Beck Vorstand Grünliberale Knonauer Amt

Welsch». Das Wort «Welsch» für die Bezeichnung der Westschweizer hat einen leicht unfeinen Beigeschmack. Welsch steht für das Fremde, Romanischsprachige. So gibt es in Chur das «Welschdörfli». Dabei sind nicht etwa die Westschweizer gemeint, sondern die romanisch Sprechenden aus den Bündner Tälern. Die Sprachgrenze verlief früher mitten durch Chur. In Bern wurde, unten an der Aare, rotwelsch gesprochen. Dieses Kauderwelsch war die Sprache der Bettler und Gauner. Mir würde es besser gefallen, wenn von den Romands gesprochen würde, statt von den Welsch. Der Titel Ihres Artikels würde somit kurz und bündig lauten: «Bienvenus, les Romands!» Marcel Steinegger, Wettswil

Frage von Respekt und Interesse Der obligatorische Hundekurs gehört abgeschafft, Leserbrief vom 29. Januar. Jeder neue Hundebesitzer soll einen grundlegenden Kurs in Hundehaltungund Führung besuchen müssen. Genauso, wie ein Neulenker beim Auto auch… Das hat mit Interesse und Respekt gegenüber seinem neuen, vierbeinigen Partner zu tun. Denn nicht der Hund soll im Hundekurs lernen, sondern sein Meister für den Alltag mit dem Hund – dort findet nämlich letztlich auch die Erziehung eines «guten» Hundes statt. Nämlich in seinem gewohnten Umfeld. Aber der Hundebesitzer kann sich im Kurs, unter kompetenter Anleitung, sein Rüstzeug dazu holen. Also eigentlich ein Muss, eine Selbstverständlichkeit für jeden verantwortungsbewussten neuen Hundehalter. Deshalb gehört der obligatorische Grundkurs eben n i c h t abgeschafft. Armin Zeller (mit Hunden), Mettmenstetten

Ja zum Spital Affoltern Für mich als Befürworter zur Erhaltung unseres Bezirks-Spitals gilt es dem Druck auf die Schliessung entgegenzutreten. Die Kräfte, die eine Schliessung unterstützen, sind vielfältig, da ist es interessant zu wissen, wer damit zu den Gewinnern gehört. Eine Immobilie mit Landreserven, an diesem Standort, ist für Anleger besonders interessant. Warum hat ein Immobilienhändler in der Betriebskommission (BK) Aufnahme gefunden? Aus meiner Sicht unnötig und eine Fehlbesetzung. Die BK braucht zur Erhaltung des Spitals Gesundheits-Fachleute und keine Immobilienhändler. Dazu kommen Überkapazitäten von Spital-Einrichtungen vor allem in der Stadt Zürich. Da hat sich der linke Stadtrat mit dem Bau des Triemli-Spitals einen Versorgungsflop der grossen Sorte geleistet. Es ist ja nun nicht die Aufgabe der Bevölkerung im Bezirk Affoltern, diese städtische Überkapazität mit der Schliessung des eigenen Spitals zu unterstützen und damit die Defizite der Stadtspitäler zu finanzieren. Man muss die Kreise, die an einer Schliessung unseres Spitals Interesse haben, transparent machen. Jedenfalls geht es diesen Leuten nicht um eine optimale Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Bezirk Affoltern. Marc Bochsler, Wettswil, Kantonsratskandidat SVP

SVP Bonstetten: Präsidentenwechsel Andi Glättli übergibt an Claude Wuillemin. Letzten Freitag fand die Generalversammlung der SVP Sektion Bonstetten statt. Die anwesenden Mitglieder warteten gespannt auf das Traktandum «Wahlen». Nach 19 Jahren im Vorstand – davon zehn Jahre als Präsident – gab Andi Glättli letzten Herbst seinen Rücktritt bekannt. Ebenfalls zurückgetreten ist nach neun Jahren Vorstandstätigkeit Thomas Wassmer. Beiden gebührt ein herzlicher Dank für ihr Engagement zum Wohle der SVP. Primus Kaiser (Aktuar) und Edi Boxler (Kassier) hatten sich bereit erklärt, weiter im Vorstand mitzuarbeiten. Der Präsident konnte der Versammlung Claude Wuillemin (Präsident), Silvia Frech (Werbung/Anlässe) und Claudia Almer (Werbung/Anlässe) vorschlagen. Sie wurden mit grossem Applaus gewählt. Der Vorstand der SVP Sektion Bonstetten ist somit seit Jahren endlich wieder vollständig besetzt. Der neue Vorstand hat natürlich Ziele. Kurz zusammengefasst: Kontakt

zur Bevölkerung fördern (Chilbi, Adventszauber); aktive Präsenz im «Anzeiger» und die Neugestaltung der Wahlapéros für alle an Politik, Gesellschaft und Dorf interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger. Der Start findet am Sonntag, 10. Februar, statt (Infos folgen). Der Vorstand wünscht sich eine engere Zusammenarbeit mit den Sektionen Wettswil und Stallikon bei der Durchführung von Freizeitanlässen (Fondue, Raclette, Jassen, Metzgete) und bei politischen Themen, die alle drei Gemeinden betreffen (Feuerwehr, Polizei, Sekundarschule, Dreifachhalle, Sozialdienst Unteramt, Vandalismus, usw.). Die anderen Traktanden wurden problemlos gutgeheissen. Speziell verdankt wurde Roger Mella für 16 Jahre Gemeinderatstätigkeit. Wir freuen uns auf die neue Aufgabe. Priorität hat eine neue Homepage, damit die Bevölkerung stets à jour ist, was seitens der SVP Bonstetten läuft. SVP Bonstetten, Vorstand

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Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

Erhöhte Lawinengefahr – was gilt es zu beachten? Pulver gut, alles gut. Aber viel Pulverschnee erhöht die Gefahr einer Schneelawine. Lesen Sie hier, welche Regeln Sie beachten sollten und welche Konsequenzen ein Unfall haben kann. Glitzernder Neuschnee lockt viele Wintersportler in die Berge. Generell gilt: Bleiben Sie auf der markierten Piste. Sind Sie trotzdem im freien Gelände unterwegs, sollten Sie folgende Regeln beachten: • Nur in der Gruppe: seien Sie niemals alleine unterwegs. • Studieren Sie den Wetterbericht, das Gelände und die Tour genau. • Lawinenbulletin: Informieren Sie sich über die aktuelle Lawinengefahr und Schneesituation. • Notfall-Ausrüstung: Führen Sie immer ein LVS-Gerät, eine Lawinenschaufel und -sonde mit sich. Auch ein Lawinenrucksack mit einem Airbag bietet sich an. • Alarmzeichen: Achten Sie auf Risse, Vibrationen und Geräusche der Schneedecke. • Besuchen Sie einen Lawinenkurs. Wenn trotzdem etwas passiert Nicht immer geht die Tour abseits der Piste glimpflich aus. Wer eine Lawine auslöst und selbst verschüttet wird, dem zahlt die Unfallversicherung (UVG) sämtliche versicherten Pflegeleistungen und Kosten. Wer hingegen eine Lawine auslöst und dadurch jemand anderen konkret gefährdet, muss unter Umständen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen – angefangen bei Störung des öffentlichen Verkehrs bis hin zu fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung. Auch kann das Fahren abseits der Pisten unter bestimmten Umständen als Wagnis gelten und eine Kürzung der Geldleistungen bedeuten. Bei einem Unfall abseits der Piste müssen also nicht nur körperliche Verletzungen in Kauf genommen werden, sondern auch finanzielle Verluste. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

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Kriminalgeschichten

Neue Streckenrekorde

Ein «schwarzer Abend» voller Spannung und Humor mit Sunil Mann in Affoltern. > Seite 14

Ideale Bedingungen am Reppischtal-Jubiläumslauf in Stallikon. > Seite 19

Freitag, 1. Februar 2019

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Spitzenleistungen Ehemalige Sportcracks schwelgten in Erinnerungen an der Verleihung der Sports Awards. > Seite 21

Nina Plocher kann Karate Serie «Lernende»: Polymechanikerin bei der Hawa Sliding Solutions AG, Mettmenstetten Als Polymechanikerin arbeitet Nina Plocher in einem technischen Beruf und in einem männlich dominierten Umfeld. Ihr gefällt es. Nur mehr Gespräche würde die kommunikative junge Frau gern führen. Durchsetzen kann sie sich gut, sie hat im Karate den schwarzen Gürtel, spielt Fussball und Golf und ist vor allem sehr intelligent.

Grundlagenfächern Mathematik und Physik nicht nur in der Berufsschule ein wichtiges Thema. Weitere schulische Inhalte sind Werkstoff- und Fertigungstechnik, Zeichnungs- und Maschinentechnik, Elektro- und Steuerungstechnik, technisches Englisch sowie bereichsübergreifende Projekte. Lehrbegleitend absolviert Nina Plocher die Berufsmaturitätsschule mit der Ausrichtung «Technik, Architektur und Life Sciences».

Zukunftsvisionen

................................................... von regula zellweger Mittelschule oder Berufslehre? Das war die Frage. Nina Plocher entschied diese Frage souverän. Keine Schule mehr. Die ältere Schwester absolvierte die Handelsmittelschule. In den kaufmännischen Bereich zog es die sportliche Jugendliche nicht. Den ganzen Tag auf einem Bürostuhl sitzen? Sie nicht! Während der Berufswahlphase klickte sie sich auf berufsberatung.ch durch viele Berufsbeschreibungen, auf einen technischen Beruf sprang sie nicht an und was ein Polymechaniker arbeitet – davon hatte sie keine Ahnung. Eine Bekannte motivierte sie, bei Hawa eine dreitägige Schnupperlehre zu machen – und da sprang der Funke!

Begeisterte Lernende «Am Anfang der Lehre war ich einfach nur glücklich», erzählt die 16-Jährige. «Ich hatte nicht das Gefühl, zur Arbeit zu gehen, sondern ich durfte wieder einen neuen Tag in einem interessanten Umfeld verbringen und coole Dinge lernen. Es war ein lang andauerndes Wow-Gefühl.» Jetzt ist Nina Plocher im zweiten Lehrjahr, vieles ist Routine geworden, aber noch immer ist sie begeistert von ihrem Lehrberuf und ihrem Arbeitgeber. Lehrlingsbetreuer Michael Gerber und Abteilungseiter Markus Stutz sind richtig stolz auf ihre Lernende. Gerber beschreibt «seine Lernende»

Nina Plocher beim Arbeiten am Hochleistungs-Drehautomaten. (Bild Regula Zellweger)

mit grosser Wertschätzung: «Nina ist freundlich, hilfsbereit, selbstständig, vorausdenkend und bestens im Team integriert.» Nina Plocher ergänzt lachend: «Ich hatte Glück, Michelle Huber, heute Lernende im 3. Lehrjahr, hat als Frau Vorarbeit geleistet.» Damit sind bei der Hawa 50 Prozent der Polymechaniker-Lernenden weiblich. Weit über dem Durchschnitt. In der Berufsschule sind rund 10 Prozent junge Frauen. Polymechaniker steht auf der Hitliste der beruflichen Grundbildungen an zehnter Stelle. Michael Gerber behält seine Ziele stets im Auge: Die Lernenden sollen in Zukunft gern auf die Lehrzeit zurückblicken und alles gelernt haben, das sie befähigt, sich gut in der Arbeitswelt zu positionieren und weiter zu entwickeln.

Von der Handarbeit zu CNC Zu den Haupttätigkeiten von Polymechanikerinnen gehört die Fertigung. Aus Metallen wie Stahl, Chromstahl oder Aluminium sowie aus Kunst- oder Verbundstoffen stellen sie Werkzeuge,

Bauteile oder Produktionsanlagen her. Bereits während der dreitägigen Schnupperlehre durfte Nina Plocher ein Spiel herstellen, es ging darum, von Hand auf Dreh-, Fräs-, Bohr- und Schleifmaschinen zu arbeiten. Bei Hawa werden die potenziellen Lernenden sorgfältig selektioniert. «Am Schluss ist es aber immer ein Bauchentscheid – auf beiden Seiten», meint Michael Gerber. Die HR-Verantwortliche Daniela Telesco betont: «Wir sind froh, können wir auf die Bereitschaft der Geschäftsleitung, Lernende in den verschiedenen Berufen auszubilden, zählen.»

Berufsschule und Berufsmaturität Ab der Hälfte der 4-jährigen Lehre arbeiten die Lernenden mit CNC. CNC-Maschinen sind Werkzeugmaschinen, die durch moderne Steuerungstechnik Werkstücke mit hoher Präzision auch für komplexe Formen automatisch herzustellen vermögen. Das heisst, Informatik ist neben den

Auf die Frage, wie junge Polymechanikerinnen anders ticken als ihre männlichen Kollegen, denkt Nina Plocher lange nach. «Ich glaube, Frauen sind ehrgeiziger, wollen sich als Minderheit in der Männerwelt mit ihren Kompetenzen beweisen. Sie zeigen Einsatz und Ausdauer.» Kompetitiv ist die junge Polymechanikerin nicht nur im Beruf, sie nimmt regelmässig an Karate-Wettbewerben teil. Sie hat von klein auf Körperbeherrschung, Ausdauer, Konzentration und Genauigkeit im Sport geübt. Ihre ältere Schwester hat bereits den ersten Dan – das will sie auch erreichen. Beruflich sieht sie sich in Zukunft nicht Teile einspannen, sie will konstruieren, Projekte realisieren. Was sie nach der Lehre und nach einem Sprachaufenthalt im englischen Sprachraum studieren wird, weiss sie noch nicht. Nina Plocher ist eine gute Kommunikatorin, liebt den Umgang mit Menschen. Eine Kombination von Technik und Kommunikation wäre ein Kompetenzen-Mix, der viele Türen öffnen würde. Gern wüsste man, wohin der Weg der vielfach begabten jungen Frau in Sport und Beruf führen wird. In regelmässigen Abständen portraitiert der «Anzeiger» Lehrlinge in Ämtler Unternehmen. Den Anfang machte Julia Meier, lernende Metallbaukonstrukteurin bei der Ernst Schweizer AG in Hedingen. Es folgten Ueli Fehr, Automobil-Mechatroniker bei der Garage Albin Herzog AG, und Selina Frey, Augenoptikerin bei BOA, Büchi Optik Affoltern.

Einwandfreie Ware für Bedürftige. (zvg.)

Lebensmittel für Armutsbetroffene Im Jahr 2018 wurden der «Schweizer Tafel» 4007 Tonnen einwandfreie, überschüssige Lebensmittel gespendet. Auch in ihrem 18. Jahr seit dem Start 2001 verteilte die «Schweizer Tafel» eine grosse Menge an überschüssigen, einwandfreien Lebensmitteln aus Handel und Industrie – an heute 510 soziale Institutionen und Abgabestellen zugunsten armutsbetroffener und bedürftiger Menschen. Im vergangenen Jahr kamen 3773 Tonnen aus dem Detailhandel und 234 Tonnen über die Online-Lebensmittelspendendatenbank «Food Bridge» zusammen. Allein über die «Food Bridge» kamen gegenüber dem Vorjahr 20 Prozent mehr Warenspenden herein. «Dies zeigt, dass der Entscheid, diese Plattform vor zweieinhalb Jahren auf die Beine zu stellen, richtig war», freut sich Daniela Rondelli, Geschäftsleiterin der «Schweizer Tafel». Heute profitieren Partnerorganisationen wie Caritas Markt und Tischlein deck dich ebenfalls vom Portal. «Einziger Wermutstropfen sind unsere knappen finanziellen Ressourcen. Der Spendenmarkt ist hart umkämpft. Um die Herausforderungen in der Zukunft zu meistern, werden wir mehr denn je auf Spenden angewiesen sein. Denn aufgrund der Entwicklung der Gesellschaft und der Wirtschaft wird die Anzahl Armutsbetroffener in der Schweiz weiter zunehmen. Sparübungen auf politischer Ebene dürften die Problematik zusätzlich verschärfen. Wir sind deshalb als Gesellschaft echt gefordert», betont Rondelli. (pd.) anzeige

Mutter, Heilige, Geliebte, Hure – FrauSein, die Quadratur des Kreises? Schreibkurs mit Dorothea Kipfer, Biografie-Schreibpädagogin fsb, in Affoltern Muss die Frau denken wie ein Mann, sich geben wie eine Dame, aussehen wie ein Mädchen und schuften wie ein Pferd? Was bedeuten FrauSein, Weiblichkeit, weibliche Lebensentwürfe, Gleichstellung, Frauensolidarität, Frauenquoten, Rollenbilder für mich? Wie bringe ich die vielen Erwartungen, die von der Gesellschaft an mich herangetragen werden oder, die ich an mich selber stelle, unter einen Hut, ohne mich dabei zu verleugnen? Muss ich den äusseren Erwartungen denn überhaupt gerecht werden? Kann ich in unserer Gesellschaft, die seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtau-

Dorothea Kipfer. (Bild zvg.) senden, nach patriarchalen Mustern funktioniert, herausfinden, wer ich

bin und wie ich wirklich sein will? Fragen über Fragen, denen Teilnehmende im Kurs schreibend, in lockerem Rahmen und ganz ohne Konkurrenzdruck auf die Spur kommen wollen. Der Kreativität freien Lauf lassen und mit Texten, Gedichten und Wortspielen experimentierend das Thema FrauSein erforschen. Der Kurs ist für alle geeignet, auch für Frauen, die schon lange einmal schreiben wollten, es aber noch nie getan haben. FrauSein geht uns alle an! (pd.)

sind in diesem Kurs genau richtig! Er richtet sich an

Kurs am 2. März, 9 bis 13 Uhr im Gemeinschaftshaus

die schon lange einmal diese kreative Ausdrucksform

der Loorensiedlung, Loorenstrasse 33, Affoltern.

ausprobieren wollten. Anmelden bis 15. April.

Preis: 75 Franken. Anmelden bis 2. Februar, Telefon 044 760 39 79, d.kipfer@feldenkraismethod.ch. Vorankündigung: Am Samstag, 11. Mai, bietet Dorothea Kipfer einen Schreibkurs zum Thema «Alter» an (am selben Ort, zur selben Zeit). Schreibend über das Alter philosophieren, angesammelte Schätze des Lebens entdecken, neue, begehbare Wege suchen und finden. Gäste, die Lust haben, in ungezwungenem Rahmen mit der Sprache zu experimentieren und die am Thema Alter in seiner Vielfältigkeit interessiert sind, alle, an regelmässig Schreibende und an Neugierige,


Kath. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 3. Februar 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Anaïs Hess, Elise Woo Maria und Natalja Wyrsch Pfarrerin Bettina Stephan Mitwirkung: 3.- und 4.-KlassKinder, Katechetin Marlies Schmidheiny. Im Anschluss Chilekaffee Mittwoch, 6. Februar 17.00 Offenes Singen mit Theresa von Siebenthal

Sonntag, 3. Februar 17.00 Abendgottesdienst Familiengottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer und Katechetin Ruth Andermatt Schöpfungsgottesdienst der Zweitklässler

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 2. Februar 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 3. Februar 17.00 Bistro-Gottesdienst Konfirmandinnen und Konfirmanden servieren Gedanken zum Glauben und andere Leckerbissen Pfr. W. Schneebeli Freitag, 8. Februar 18.30 Jugendgottesdienst 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 3. Februar 19.00 Abendgottesdienst mit Pfr. Jörg Leuthold

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 3. Februar 11.00 Jass-Gottesdienst mit dem Jodlerklub am Albis und Pfarrerin Irene Girardet Fischer. Anschliessend Jassen und Spielen in der Kirche mit einer kleinen Mittagsverpflegung Montag, 4. Februar 9.00 bis 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Mittwoch, 6. Februar 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 8. Februar 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 3. Februar 19.00 Musikalischer Abendgottesdienst mit Klezmermusik Jürgen Röhrig, Klarinette Anette Bodenhöfer, Orgel Pfarrer Walter Hauser

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 3. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Y. Schönholzer Montag, 4. Februar 13.30 Kolibri im Pfarrhauskeller

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 3. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Yvonne Schönholzer Chiletaxi: U. Trachsel Mittwoch, 6. Februar 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 7. Februar 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Susanne Wey

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 3. Februar Gottesdienst bitte in einer anderen Gemeinde besuchen

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 3. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg Montag, 4. Februar 19.30 Neumondsingen Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 3. Februar 10.00 Regional-Gottesdienst in Aeugst, Pfrn. Bettina Stephan reformierte Kirche Dienstag, 5. Februar 11.30 Senioren-Mittagstisch katholisches Chilehuus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 3. Februar 10.00 Regionaler Gottesdienst in Aeugst Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 3. Februar 19.30 Abendgottesdienst Psalm 34,12-15: «Von Gottesfurcht und Frieden…» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 3. Februar 10.00 Kirche Wettswil Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Anschliessend Chilekafi 11.15 Kirche Wettswil Jugendgottesdienst Montag, 4. Februar 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 5. Februar 19.00 Stille und Tanz Mittwoch, 6. Februar 14.00 Kolibri im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 7. Februar 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino Stallikon Freitag, 8. Februar 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Burestübli

Kath. Kirche Hausen a. A. Freitag, 1. Februar Herz-Jesu-Freitag 19.30 Stilles Dasein Samstag, 2. Februar 17.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa Montag, 4. Februar 19.00 Meditation Donnerstag, 7. Februar 8.15 Eucharistiefeier

Samstag, 2. Februar 17.30 Eucharistiefeier mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen (Kerzen und Brot zum Segnen können in den Gottesdienst mitgebracht werden) Sonntag, 3. Februar 10.30 Eucharistiefeier mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen, zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen Musik: Kirchenchor Anschliessend mexikanischer Imbiss, (Kerzen und Brot zum Segnen können in den Gottesdienst mitgebracht werden) 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Mittwoch, 6. Februar 15.30 Gottesdienst mit Blasiussegen im Haus Pilatus Freitag, 8. Februar 20.00 Taizé-Feier in der reformierten Kirche

Liegenschaften Verkäufe

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 2. Februar 18.00 Vorabendmesse mit Kerzenweihe und Blasiussegen Sonntag, 3. Februar 10.00 Eucharistiefeier mit Kerzenweihe und Blasiussegen Dienstag, 5. Februar 19.30 Abendmesse mit Brotsegnung, anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 6. Februar 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 7. Februar 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 3. Februar 9.15 Sunntigsfiir für alle Kinder bis 7 Jahre im Pfarreisaal 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Wir segnen Kerzen und teilen den Blasiussegen aus Sie dürfen auch eigene Kerzen zur Segnung mitbringen Mit dem Blasiussegen bitten wir Gott um Heil und Wohlergehen an Leib und Seele Orgel: A. Bozzola Opfer: Caritas Fonds Urschweiz Anschliessend Chilekafi Stiftmesse von Maria Klemenz-Prantner für die Armen Seelen

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 3. Februar 9.00 Eucharistiefeier mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen, anschliessend Chilekafi (Kerzen und Brot zum Segnen können in den Gottesdienst mitgebracht werden)

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 3. Februar 10.00 Gottesdienst «Die Welt verändern» David Ruprecht Kinderprogramm Montag, 4. Februar 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

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Freitag, 1. Februar 19.00 Ehekurs Sonntag, 3. Februar 10.00 Gottesdienst mit Zeugnissen (Predigt Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Montag. 4. Februar 15.30 KIDS-Treff Donnerstag, 7. Februar 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

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Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 3. Februar 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 3. Februar 10.30 Gottesdienst Predigtreihe Hebräerbrief Hebr. 1, 1–2 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 1. Februar 2019

Klavier-Klassik, Gipsy-Jazz und Kinder-Theater

Die nächsten zehn Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Klassik: Klavierabend mit Benjamin Engeli Der Schweizer Pianist Benjamin Engeli gehört zu den vielseitigsten Pianisten der jungen Generation. Er musiziert in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London, der Hamer Hall Melbourne der Sala São Paulo, dem Oriental Arts Center Shanghai oder dem Wiener Musikverein. Als Solist konzertiert er unter anderen mit dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tschaikowsky-Orchester Moskau sowie dem Tonhalle-Orchester Zürich. Zahlreiche CD-Produktionen dokumentieren seine grosse stilistische Bandbreite. Auf dem Programm im LaMarotte stehen Franz Schuberts Sonate A-Dur, von Leoš Janácek die Sonate 1.X.1905 und von Sergej Rachmaninov 6 Moments musicaux. Heute Freitag, 1. Februar, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken mit Kulturlegi 20 Franken. Ab 19 Uhr Essen: ‹Kartoffel-Lauch-Wurst-Gratin› 20 Franken (Reservierung erwünscht).

Jazz am Donnerstag mit der Band «PiriPiri» PiriPiri spielt traditionellen Gipsy-Jazz im Stil Django Reinhardts. Das Repertoire mit eingängigen, lebensfrohen

Melodien sowie wunderbaren Balladen swingt und groovt. Neben Kompositionen von Django Reinhardt und Interpretationen von bekannten Jazzstandards stehen vermehrt auch Eigenkompositionen von Christian Wallner auf dem Programm. Das virtuose Quartett besticht mit treibenden Rhythmen und perlenden Gitarrenläufen. Es spielen Christian Wallner und Pete Borel (Gitarren), Daniel Zopfi (Bass) und Pit Furrer (Perkussion).

ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Nachtessen:

Christof Wolfisberg (links) und Jonas Anderhub sind zusammen das Duo «Ohne Rolf». (Bild zvg.) Duo «Ohne Rolf», Freitag, 8. Februar, 20.15 Uhr, Werkgebäude Hedingen. Eintritt frei, Kollekte. Weitere Infos: www.gemeindevereinhedingen.ch.

«Das grosse Krabbeln»

18 Franken.

Theater: Familienprogramm «Fründe» – eine Geschichte frisch vom Bauernhof Spiel: Lena Wälly, Michael Fuchs und Claudia von Grünigen Das beliebte und erfolgreiche Kinderbuch «Freunde» von Helme Heine wird in schweizerdeutscher Sprache auf die Bühne gebracht. Mit feinem Humor, lustigen Liedern und einer überraschenden Kulisse stösst «Fründe» bisweilen auf ein begeistertes Familienpublikum. Drei Freunde erzählen die wunderbar witzige Geschichte einer tierischen Freundschaft: Johnny Mauser, Franz von Hahn und Schwein Waldemar gehen gemeinsam durch alle

«Fründe» ist ein freches und lustiges Stück für Familien und mit viel Musik und Bewegung. (Bild zvg.) Höhen und Tiefen des Lebens. Dabei entdecken sie den wahren Wert ihrer Freundschaft. (pz) Sonntag, 10. Februar, WunderBar ab 15.30 Uhr, Beginn 16 Uhr. Eintritt: Kinder 10 Franken (ab 5 Jahren), Erwachsene 15 Franken (mit Kulturlegi 10 Franken). Platzreservierungen empfohlen über www.lamaratte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

gestellt hat. Willy beschäftigt seine Ghostwriter und fordert auch Colette auf, etwas zu Papier zu bringen. So erfindet sie Claudine, die auf ihrem eigenen Leben basiert. Der erste Roman wird ein «Der Junge muss an die frische Luft» basiert auf Hape durchschlagender Kerkelings gleichnamiger Autobiografie. (Bild zvg.) Erfolg, weitere foldes späteren Hape gelegt: Der witzige gen, doch es kommt der Punkt, da CoKnabe, der sich gern verkleidet, imi- lette nicht mehr im Schatten ihres tiert und verstellt, legte Figuren an, Mannes stehen will. Eine Geschichte die später berühmt wurden. Man sieht über Gleichberechtigung und Selbstförmlich den irren Trenchcoat-Prolo bestimmung, wie sie auch heute noch Horst Schlämmer, später verkörpert aktuell ist. (pd.) von Hape Kerkeling. Prädikat: absolut sehenswert. «Der Junge muss an die frische Luft» (100 Minuten, D, ab 10 Jahren): Donnerstag, 7. Februar, 18 Uhr

Colette – eine Zeitreise Als junge Frau verliebt sich Colette in den Schriftsteller Willy, heiratet ihn und folgt ihm nach Paris, wo das Leben nicht so ist, wie sie es sich vor-

und Freitag, 8. Februar, 20.30 Uhr. «Colette» (117 Minuten, E/d/f, ab 12 Jahren): Donnerstag, 7. Februar, 20.30 Uhr und Freitag, 8. Februar, 18 Uhr. Reservierungen auf www.kinomansarde.ch oder per Telefon 056 664 21 21.

Familienfasnacht am Samstag, 2. Februar, in Bonstetten Der Familienclub WettswilBonstetten lädt zur alljährlichen Familienfasnacht mit Umzug, Spiel und Unterhaltung. Am Samstag, 2. Februar, im Dorfkern von Bonstetten.

Die «Mülitobelchroser Richterswil» bei ihrem Auftritt 2018. (Bild zvg.)

Schon bald geht es los! Am Samstag, 2. März, von 14 bis 17 Uhr öffnet die Brunnmatt in Obfelden ihre Tore zur «Party auf der grossen Wiese». Alles was da «kreucht und fleucht», ist eingeladen mitzufeiern. Das Elternteam der Primarschule Obfelden hat auch dieses Jahr alles darangesetzt, dass es wiederum ein tolles Fest wird. Mit Musik, Tanz und Spiel gibt es tolle Unterhaltung und auch die Guggenmusik ist wieder mit dabei und sorgt für eine super Stimmung. Alles was mit Natur und Garten zu tun hat, ist willkommen. Auch Hungrige kommen nicht zu kurz, sie können sich am Buffet und am Kuchenstand verpflegen. Es wird wieder eine Maskenprämierung geben und die Gewinneanzeige

Auf zum Konfettifestival

Ab 12.30 Uhr wird das beliebte Kinderschminken für fünf Franken pro Person im Kirchgemeindehaus der reformierten Kirche Bonstetten angeboten. An den Verpflegungsständen kann man sich derweil verköstigen und die Wartezeit kulinarisch vielfältig überbrücken. Ab 14.15 Uhr setzt sich dann der Umzug in Bewegung, begleitet von den schmissigen Klängen der

Am Freitag, 8. Februar, um 20.15 Uhr tritt das Luzerner Duo «Ohne Rolf» auf Einladung des Gemeindevereins Hedingen mit seinem Programm «Blattrand» im Werkgebäude auf.

Donnerstag, 7. Februar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik

Gute Unterhaltung im Kino Mansarde

Die Geburtsstunde eines Komikers in der Verfilmung seiner Biografie – kann das ein guter Film werden? Aber sicher kann das! Das Publikum taucht ein in die 70er-Jahre. Schauplatz Recklinghausen im Ruhrgebiet, als man noch rauchte wie die Schlote im Kohlenpott. Der pummelige Bengel, nicht gerade mit sportlichen Talenten gesegnet, heisst Hans-Peter und macht den Clown in der Familie. Mal imitiert er eine umtriebige Nachbarin, mal führt er seiner Mutter eine schwebende Jungfrau vor. Der Neunjährige will seine Mutter Margret einfach nur aufheitern und zum Lachen bringen, denn die Mama leidet nach einer Operation an Geschmacksverlust und Depressionen. Dem Film gelingt es, ein stimmiges Bild des Miefs der 70er-Jahre zu zeichnen und ganz normale Leute zu porträtieren. Vor allem jedoch werden in kleinen Episoden quasi die Spuren

Erlesene Komik in Hedingen

Das junge Duo verblüfft mit einer komplett neuen Kleinkunstform! Eine simple Idee – genial umgesetzt: Sprechen heisst bei «Ohne Rolf» blättern. Die auf 1000 Plakate gedruckten knappen Sätze wie auch das überraschende Geschehen zwischen den Zeilen sind umwerfend witzig, spannend und gelegentlich sogar musikalisch. Mit ihrem Programm «Blattrand» gelingt es dem mehrfach preisgekrönten Duo Theater-, Comedy- und Kabarettfans gleichermassen zu begeistern. (pd.)

Wie wird man ein Hape?

Am 7. und 8. Februar zeigt das Kino Mansarde in Muri die beiden Filme «Der Junge muss an die frische Luft» und «Colette».

13

«Mülitobelchroser». Zurück auf dem Dorfplatz kann man sich erneut verpflegen, und für die Kinder wird eine Live-Disco mit Animation angeboten. Bei der Schoggichopf-Schleuder werden sich Gross und Klein in der Geschicklichkeit üben können. Wers gemütlicher mag, kann eine Auszeit im Rigelhüsli nehmen, wo Kuchen und Kaffee zum Verweilen laden. Willkommen sind alle, die mit ihren Kindern, Enkeln, Freunden und Bekannten einen tollen Nachmittag verbringen wollen – verkleidet und geschminkt macht es auch für die Erwachsenen doppelt Spass! Also, auf zum KonfettiFestival in Bonstetten! (pd.)

rinnen und Gewinner (Einzel- und Gruppenmasken) werden mit einem Pokal belohnt! Selbstverständlich sind auch «fasnachtverrückte» Kinder und Eltern aus dem ganzen Bezirk Affoltern herzlich willkommen. (pd.) Kinderfasnacht, Samstag, 2. März, 14 bis 17 Uhr, Brunnmatt Obfelden.

Auf zur Polonaise! (Bild zvg.)


14 agenda

Freitag, 1. Februar Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin. Anmelden erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Klassik: Klavierabend mit Benjamin Engeli. Bar/Abendkasse ab 18.30 Uhr, Essen ab 19 Uhr, Reservieren erwünscht 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Kultur Affoltern präsentiert: «Lapsus». Mit Programm «On/Off». Bar/Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten

20.00: Theaterverein Bonstetten «Camper-Fründe». Komödie in drei Akten von Marcel Schleger. Vorverkauf/Info: www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis

20.00: Jahreskonzert der Harmonie Hausen: «Happy Birthday». Festwirtschaft, Wettbewerb, Tanz mit Duo Galaxis, Höckler-Bar, Gratis Heimfahrtservice. Türöffnung/Essen ab 18.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Veranstaltungen

Freitag, 1. Februar 2019

Ein «schwarzer Abend» voller Spannung und Humor

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Piri Piri». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Krimiabend mit Sunil Mann in der Regionalbibliothek Affoltern Am Freitag, 8. Februar, um 20 Uhr lädt die Regionalbibliothek zu einem kriminell unterhaltsamen Abend mit Sunil Mann ein. Sunil, der «Mann aus Zürich», präsentiert Kriminalgeschichten und liest aus seinem neusten Roman. Das Bibliotheksteam serviert nach den schwarzen Texten roten Wein und spannende Häppchen. Sunil Mann nimmt seine Leserinnen und Leser mit ins Zürich der schrägen und kleinen Leute: Gangster, Prostituierte, Obdachlose, Menschen aller Ethnien und Couleur bevölkern seine Geschichten und geben einen anderen Einblick als Bahnhofstrasse und Paradeplatz zur Mittagsstunde. Seine Figuren sind originell und der indischstämmige Detektiv, Vijay Kumar, der schon sieben Bücher lang ermittelt, ist längst Kult. Ein freundlicher, chaotischer und politischer Mann, der immer mal wieder in Turbulenzen gerät und sich mit Witz, Mut und

Menschenkenntnis aus der Affäre rettet. Wer sich für diesen «Schwarzen Abend» anmeldet, darf mit sehr humorvoller und spannender Literatur rechnen, mit einem sympathischen Autor und mit Häppchen, die unterdessen auch Kultstatus haben. (pd.) Freitag, 8. Februar, 20 Uhr. Regionalbibliothek Affoltern, Obere Seewadelstrasse 14. Eintritt inklusive Apéro: 20 Franken. Anmeldung erforderlich per Telefon 044 761 44 09 oder per E-Mail an

Der Schweizer Schriftsteller Sunil Mann. (Bild Mattis Kummer)

bibliothek@stadtaffoltern.ch.

Stallikon

19.00: Salsa-Kurs für Anfänger. Auch ohne Partner möglich. Probelektion kostenlos mit Tanzlehrer Joel aus Kuba. Voranmelden erwünscht 076 576 74 94. Stay-Fit& Happy-Center. Rainstrasse 1, Sellenbüren.

Samstag, 2. Februar Affoltern am Albis

15.00: Kino für die Kleinen: «Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer». Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 16.00: Kinderbuchlesung mit Tom Künzler: «Rocky Rock sucht den Tag» für Kinder ab 5 Jahren. Eintritt frei mit Apéro. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10a. 20.00: Musikschule Knonauer Amt: Winterkonzerte Con Brio Jugendorchester. Leitung: Corinna Meienberg, Solist: Floris Zuur, Klavier. Eintritt frei, Kollekte. Aula Ennetgraben.

Bonstetten

20.00: Theaterverein Bonstetten «Camper-Fründe». Komödie in drei Akten von Marcel Schleger. Vorverkauf/Info: www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis

20.00: Jahreskonzert der Harmonie Hausen: «Happy Birthday». Festwirtschaft, Wettbewerb, Tanz mit Duo Galaxis, Höckler-Bar, Gratis Heimfahrtservice. Türöffnung/Essen ab 18.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Mettmenstetten

20.15: «Bi euis..z’mättmistette» präsentiert: «Kalberei» vom Musiktheater Plissé. Abendkasse ab 19.30 Uhr. Reservieren: 044 767 02 01. Gasthaus zum weissen Rössli. anzeige

Zwillikon

10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76 Hansruedi Huber. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Sonntag, 3. Februar Aeugstertal

19.00: «Dschané - Chants Tziganes». Bitte reservieren: 044 761 61 38, Essen um 18 Uhr. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Bonstetten

14.00: Theaterverein Bonstetten «Camper-Fründe». Komödie in drei Akten von Marcel Schleger. Vorverkauf/Info: www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Montag, 4. Februar Hausen am Albis

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Stallikon

09.30: Jumping Fitness mit Katja, auch für Anfänger. Mehr unter styfitandhappy.ch. Stay Fit & HappyCenter. Rainstrasse 1, Sellenbüren.

Dienstag, 5. Februar Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemein-

sames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 16.30-20.00: Blutspende-Aktion des Samaritervereins Affoltern. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten

09.15: Leichte Wandergruppe: Mettmenstetten-Hauptikon-Rifferswil-Mettmenstetten. Auskunft /Anmeldung: Edith Koch 044 700 02 93, Edith Fankhauser 044 700 30 25, Kerstin Louis kerstinlouis68@ gmail.com. Treffpunkt Bahnhof.

Stallikon

18.30-19.30: 10. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann zur Unfallprävention. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Turnhalle Loomatt.

Mittwoch, 6. Februar Affoltern am Albis

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 14.00-16.00: «Das herzige Schaf». Kinderbuchautorin Ulrike Schembs stellt ihr Buch vor und bastelt mit den Kindern ein eigenes Schaf zum anzeige

Heimnehmen. Eintritt frei. www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 16.30-18.30: «ALZ-Café» Treffpunkt für Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörigen, mit musikalischer Begleitung. Monatliche Veranstaltung mit Kurz-Referat von Vreni Lüchinger. «Begleitete Ferien für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen». Eintritt frei, Konsumation auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 7. Februar Affoltern am Albis

07.30: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung WallbachMöhlin-Rheinfelden. Wanderzeit 3¼ Std. Leitung /Anmelden: Ernst Bitter, 044 761 19 66. Treffpunkt Bahnhof.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

12.45: OTTENBACH60plus: Fahrt mit Postauto (212) nach Hausen und wandern bis zum Kloster Kappel, ca. 1¼ Std. Einkehr im Klostercafé. Rückfahrt nach Hausen. Billette: Zone 151/156 bitte selber besorgen. Mehr unter ottenbach60plus.ch. Treffpunkt Postautohaltestelle Engelwiese.

Ausstellungen Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Zoo, Schweizer Armee, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende 2019.

Mettmenstetten

Pfarrhauskeller: «ArtGrid» Gruppenausstellung. Ein Gesamtkunstwerk, welches sich aus kleineren, einzelnen Bildern zusammensetzt. Die Grids können wunschgemäss ausgesucht, zusammengesetzt und mitgenommen werden. ArtGrid-Künstlerkollektiv: Delia Sulser, Katharina Forster, Flurin Forster, Luc Marrel, Matti Nissen. Besuch jederzeit auf Anfrage möglich. Bis Frühjahr.

Wettswil

Reformierte Kirche: «Von innen nach aussen». Mandalas von Germaine Bühler-Rey. In den kirchlichen Räumen zu Büroöffnungszeiten und nach den Gottesdiensten. Bis März.

agenda-einträge

Veranstaltungshinweise für die Agenda in der Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis Dienstag, 12 Uhr per E-Mail senden an: agenda@affolteranzeiger.ch


Veranstaltungen

Freitag, 1. Februar 2019

«Rocky Rock sucht den Tag»

Kinderbuchautor Tom Künzler liest in Affoltern Zusammen mit der Buchhandlung Scheidegger lädt der in Mettmenstetten lebende Kinderbuchautor, Illustrator und Künstler Tom Künzler am Samstag, 9. Februar, um 16 Uhr ein zu einer Lesung für Klein und Gross und erzählt in Mundart sein neuestes Kinderbuch «Rocky Rock sucht den Tag». Sein erstes Buch «Was macht eigentlich die Sonne, wenn sie schläft?» hat Künzler in enger, liebevoller Zusammenarbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung gestaltet. Nun hat der deutsche Verlag «Das Bunte Zebra» sein zweites, mit dem iPad illustriertes Werk, herausgebracht. Die Geschichte, zu der Künzler vor allem durch die gestalterische Zusammenarbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung und durch seinen Sohn mit Trisomie 21 inspiriert wurde, handelt von Toleranz, dem Anderssein und Inklusion. Alles Themen, die den 44-jährigen Familienvater tagtäglich beschäftigen und begleiten. Frech, liebevoll, unvoreingenommen und unverkrampft, wie eben sein Sohn, führt der Hauptprotagonist, die kleine Rakete Rocky Rock durch das farbenfrohe Abenteuer. «Rocky Rock sucht den Tag» ist in erster Linie einfach ein Buch zum Gernhaben. Der tiefere Sinn der Geschichte aber, Künzlers Wunsch nach einer vorurteilslosen, dem Fremden und Andern

Ein neuer Taizé-Singkreis

Per sofort in Stallikon und Wettswil Die reformierte Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil bietet ab sofort jeweils sonntags um 17 Uhr einen Taizé-Singkreis an. Chorleiter und Organist Florian Engelhardt wird die Gesänge anleiten und mit den Teilnehmenden mehrstimmig einüben.

Tom Künzler hat kürzlich sein zweites Kinderbuch herausgegeben. (Bild zvg.) gegenüber toleranten Gesellschaft, zieht sich unaufdringlich und ohne missionarischem Unterton wie ein roter Faden durch das ganze Abenteuer. Künzler absolvierte die Schule für Gestaltung Luzern, arbeitete 20 Jahre als Grafiker und Art Director in der Werbung und ist heute gestalterisch mit Menschen mit Beeinträchtigung im Sozialberuf tätig. Der Autor wird nach der Kinderbuchlesung am 9. Februar auch gerne Auskunft über das Leben mit seinem Sohn mit

Trisomie 21, über Inklusion und über seine agogische Tätigkeit mit Menschen mit Beeinträchtigung Auskunft geben. Anschliessend feiern die Zuhörerinnen und Zuhörer gemeinsam mit dem Autor und dem Team Scheidegger bei einem Apéro das neueste Werk. (pd.) «Rocky Rock sucht den Tag», Kinderbuchlesung am Samstag, 9. Februar, 16 Uhr, Bücher Scheidegger, Affoltern.

Brauchen wir Religion, um gut zu sein?

Je nach den Talenten der Anwesenden sind auch Begleitstimmen für Violine, Violoncello, Blockflöte, Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn oder Trompete sowie solistische Singstimmen vorhanden. Eine regelmässige Teilnahme am Taizé-Singkreis ist wünschenswert, aber keine Bedingung. Willkommen sind immer alle, auch wer nur unregelmässig dabei sein kann. Das Singen findet in der reformierten Kirche Stallikon oder in der

Ist die Bibel das Wort Gottes, fake news oder ein Tagebuch der Menschheit? Brauchen wir Religion, um gut zu sein? Ersetzen moderne Technologien den Menschen? Darf ich in einer pluralen Gesellschaft missionieren?

Am Campus Kappel 2019 gehen junge Erwachsene ihren eigenen Überzeugungen auf den Grund – etwa der Frage, wie aktiv wir für unsere Weltanschauungen werben dürfen. Gibt es ein Recht oder gar eine Pflicht, zu missionieren? Nebst einem Experten für aussereuropäisches Christentum diskutieren zwei Theologen unterschiedlicher Ausrichtung und eine überzeugte Veganerin mit den jungen Erwachsenen darüber. Unter den weiteren Gästen, die sich auf ein Gespräch mit der Theologie einlassen, sind die Islamwissenschaftlerin Rifa’at Lenzin, Freidenker Valentin Abgottspon, Politikerin

Diashow «Mustang»

Das Ortsmuseum Affoltern öffnet am Samstag, 2. Februar, von 10 bis 16 Uhr wieder seine Türen. Aktuell sind unter anderem alte Skimodelle und Werkzeuge zu bestaunen.

Katharina Prelicz-Huber und ETHProfessor Benjamin Grewe. Die Folk Rock Band Adam’s Wedding wird in einem Workshop und Konzert aufzeigen, wie existenzielle Fragen in der Musik zum Ausdruck kommen. Der Campus Kappel ist eine Initiative zur Nachwuchsförderung und wird von den reformierten Landeskirchen der Deutschschweiz in Zusammenarbeit mit den Theologischen Fakultäten Basel, Bern und Zürich durchgeführt. Er richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 22 und ist für die Teilnehmenden kostenlos. (pd.)

Samstag, 2. Februar. Es befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon, gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen im Museum oder ein Ortsrundgang in Affoltern sind auf

Metallspitze zum Reparieren von gebrochener Skispitze. (Bild zvg.)

Nicht jeder will oder kann während der Sportferien in die Berge. Der KiTi-Hof Verein in Baar bietet deshalb vom 2. bis 23. Februar Ferienkurse an.

Multivisionsshow «Mustang», Cinepol Sins, Sonntag, 3. Februar, 11 Uhr. Es wird empfohlen, die Tickets über den Kinovorverkauf www.cinepol.ch zu reservieren. Fragen gerne per Telefon 079 6366 772 oder per E-Mail an kontakt@kulturfront.ch.

Voranmeldung jederzeit möglich. Terminvereinbarungen gerne per Telefon 044 761 77 42 (Ursula Grob) oder Hansruedi Huber (044 761 81 76).

Winterliche Begegnungen

Am Sonntag, 3. Februar, um 11 Uhr zeigen Annemarie Koelliker und Roberto Saibene im Kino Cinepol in Sins Eindrücke aus dem Himalaya-Gebiet im Osten Nepals.

«Laos» die zweite Multivisionsschau in der Matinee. Bruno Arnold

die Skipisten, um Bruchteile von Sekunden schneller im Ziel zu sein. Neuste Materialien und Verarbeitungstechnologien ermöglichen dies. Bis Mitte der 80er-Jahre wurden in Affoltern in der Wagnerei Baumann an der Betpurstrasse noch Skier aus Holz hergestellt. Einige Modelle, Langlauf- und Abfahrtsskier, sind im Besitz des Museums. Ebenso die Pressmaschine, mittels welcher die unter Dampf befeuchteten Bretter in die richtige Form gebracht wurden und mit welcher die Skispitze geformt wurde. Damals hatten Langlaufskier im mittleren Teilstück auf der Unterseite einen Streifen Fell. Heute sind Langlaufskier mit Fellstreifen wieder im Angebot und werden als pflegeleichte Allrounder propagiert. (UG) Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat

Ferienkurse auf dem KiTi-Hof

Annemarie Koelliker und Roberto Saibene haben das Himalaya-Gebiet bereist. (Bild zvg.)

reformierten Kirche Wettswil statt. Die nächsten Termine sind am 3. Februar in Stallikon, am 10. Februar in Wettswil, am 17. Februar in Stallikon, am 3. März in Wettswil, am 17. März in Wettswil, am 31. März in Wettswil, am 7. April in Stallikon und am 14. April in Wettswil. Die Kirchgemeinde und der Chorleiter freuen sich auf viele interessierte Sängerinnen und Sänger! (pd.)

von 10 bis 16 Uhr geöffnet; das nächste Mal morgen

Am 3. Februar im Cinepol Sins

Am kommenden Sonntag findet die erste von drei Multivisionsshows im Cinepol statt. Die beiden Weltenbummler Annemarie Koelliker und Roberto Saibene zeigen in «Mustang» Bilder aus dem Himalayagebiet im Osten Nepals. Die beiden Autoren sind anwesend und führen zu Beginn kurz in die Show ein. Auf der dreiwöchigen Reise war es ihnen möglich, das Alltagsleben der Bewohnerinnen und Bewohner sehr nahe zu begleiten. Im Anschluss an die Show besteht die Möglichkeit, den beiden Weltenbummlern über ihre Reise in die karge Tibetische Kultur Fragen zu stellen. Beginn der Vorstellung ist um 11 Uhr. Bereits in drei Wochen ist dann mit

(Bild zvg.)

Nostalgische Sammlung in Zwillikon

Nun sauen sie wieder mit 120 Stundenkilometern halsbrecherisch über

Weitere Infos: www.campuskappel.ch.

Alle sind zum Singen der beliebten Taizé-Lieder herzlich eingeladen.

Wintersport aus vergangenen Zeiten

Sommerakademie für junge Erwachsene im Kloster Kappel Junge Erwachsene erhalten am Campus Kappel 2019 vom 15. bis 19. Juli die Gelegenheit, eine Sommerwoche lang mit profilierten Theologinnen und Theologen sowie Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wissenschaft über Gott und das Leben zu diskutieren.

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Es ist ein unvergessliches Gefühl, wenn man die von der winterlichen Kälte klamme Hand im warmen Ponyfell aufwärmen kann. Das schafft eine besondere Verbindung zwischen Mensch und Tier. Und genau solche Begegnungen möchte der KiTi-Hof Kindern auch in den Sportferien ermöglichen. Die flauschigen Islandpferde und Shetlandponys fühlen sich bei Wind, Regen und Kälte nämlich besonders wohl. Zudem sind im Vergleich zu den Sommerkursen die Gruppen kleiner, sodass die Teilnehmenden noch mehr profitieren können. Besonders nachhaltig sei das Erlebnis, wenn Kinder mehrmals kommen dürfen, erklärt KiTi-Hof-Initiantin Sonja Kaiser. Besonders empfehlen könne sie etwa den Reitkurs für

Mit den Islandpferden und Shetlandponys in den Schnee. (Archivbild zvg.) Anfänger und leicht Fortgeschrittene, der an drei Vormittagen vom 18. bis 20. Februar stattfindet. Dabei werden die Grundlagen des Pferdeumgangs, des Reitens und der Pferdepflege vermittelt. Eine gute Gelegenheit für ers-

te Kontakte mit Ponys oder für die Weiterführung der Reitkenntnisse aus den Reitkursen. (tst.) Weitere Infos unter www.kitihof.ch, anmelden unter www.kitihof-online.ch.


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Sport

2. Rang für Nico Inauen in Obersaxen Der Wettswiler Nachwuchsskifahrer Nico Inauen klassierte sich am vergangenen Wochenende am Migros Grand Prix auf dem 2. Platz. Mit diesem Resultat hat er sich für das Finale in Sörenberg qualifiziert. Der Grand Prix Migros machte am vergangenen Wochenende Halt im Bündnerland. Am Sonntag, 27. Januar, massen sich am vierten Qualifikationsrennen viele Nachwuchsrennfahrerinnen und -rennfahrer auf der Piste Misanenga. Unter den 25 Teilnehmern bei den Knaben mit Jahrgang 2008: Nico Inauen. Der Wettswiler, der mit dem Flimserstein Raceteam trainiert, hatte sich vorgenommen, die Qualifikation für das Finale vom 28. bis 31. März in Sörenberg dieses Jahr zu schaffen. In den letzten beiden Saisons hatte er sie jeweils knapp verpasst. Nun, mit dem

In einem animierten ersten Drittel wogte das Spielgeschehen hin und her, beide Teams hatten zahlreiche Chancen. Heiniger und Nicola Grass brachten Albis zweimal in Führung und nach einem zwischenzeitlichen Rückstand glich Sandhofer mittels wuchtigem Weitschuss wieder aus, sodass es mit einem gerechten 3:3-Unentschieden in die erste Pause ging. Weniger spektakulär war der Mittelabschnitt. Spielertrainer Grass im Powerplay sowie Verteidiger Jonas Haab erzielten die einzigen beiden Tore und Buochs rechnete sich zu Recht Chancen aus, dem Leader im Schlussdrittel ein Bein zu stellen. Tatsächlich konnten die Innerschweizer den letzten Abschnitt knapp für sich entscheiden, was aber an einem weiteren Vollerfolg der Ämtler nichts mehr änderte. Buochs konnte den Rückstand mehrmals verkürzen, doch bevor es richtig brenzlig wurde, schaltete Albis einen Gang höher, bis der Vorsprung wieder zwei Längen betrug. Schlussendlich rettete man das 7:6 über die Zeit, wobei sich Flügel Mike Heiniger als Hattrick-Schütze auszeichnen konnte. anzeige

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Ideale Bedingungen am Reppischtal-Jubiläumslauf

Neue Streckenrekorde und viele Laufbegeisterte in Stallikon Zwar öffnete Petrus am Sonntagmorgen kurz vor 8 Uhr die Schneefallschleusen und verzuckerte die Landschaft, was das OK des 30. Reppischtallaufs kurz bangen liess. Doch dann war der Spuk vorbei und der Jubiläumslauf konnte bei besten Verhältnissen durchgeführt werden. Nico Inauen (links) fuhr in Obersaxen auf den zweiten Platz. (Bild zvg.) zweiten Rang in Obersaxen, wird er Ende März in Sörenberg dabei sein. (pd./lhä)

Floorball Albis: Gruppensieg und Playoff-Qualifikation gesichert Zum ersten Mal seit dem Auftaktspiel gegen Tenero im September, war eine Partie bis zum Schluss umstritten. Gegen die engagierten Power Wave Buochs reichte letztlich eine durchschnittliche Leistung zum knappen 7:6-Sieg, dem vorzeitigen Gruppensieg und zur Playoff-Qualifikation.

Freitag, 1. Februar 2019

Rhythmus weiter hoch halten bis zum Saisonende Die Partie war für die Ämtler insofern ungewohnt, als dass man die letzten neun Spiele allesamt klar gewann und daher zum ersten Mal seit Langem eine umkämpfte Schlussphase erlebte. Positiv, dass man im Kollektiv jederzeit die notwendige Ruhe ausstrahlte. Eher negativ, dass man keinen Weg fand, das Tempo bereits etwas früher anzuziehen, um die Entscheidung energischer herbeizuführen. Wohlwollend formuliert, strahlte man auch in engen Phasen des Spiels das Selbstverständnis aus, man werde zweifellos gewinnen. Kritische Zuschauer monierten jedoch zu Recht, dass der Auftritt im Schlussdrittel durchaus etwas weniger lethargisch hätte sein können. Am kommenden Donnerstag, im Freundschaftsspiel gegen die Crusaders Zürich, die eine Liga höher klassiert sind, will das Coaching-Duo um Grass und Ibernini die Playofftauglichkeit testen, bevor es am Sonntag in der Meisterschaft gegen das Tabellenschlusslicht aus Uri weitergeht. (pd.) Floorball Albis – Power Wave Buochs 7:6 (3:3, 2:0, 2:3) Altdorf, Feldli – 17 Zuschauer. 4. Heiniger (Schindler) 1:0. 4. 1:1. 7. N. Grass (Stöckli) 2:1. 9. 2:2. 10. 2:3. 15. Sandhofer 3:3. 29. N. Grass (Schiller) 4:3. 33. Haab (Herrmann) 5:3. 46. 5:4. 47. Heiniger (Schindler) 6:4. 52. 6:5. 54. Heiniger (Schindler) 7:5. 57. 7:6. Floorball Albis: Hanselmann; Haab, Sandhofer; Ibernini, Stöckli; Eckert, Schiller, N. Grass; Jacomet, Schindler, Heiniger; Hintermann, E.Wuillemin, Herrmann; Schweiger.

Über 60 Kinder – darunter waren erfreulicherweise viele einheimische – zappelten um 10 Uhr am Start und konnten kaum warten, bis der Startschuss sie auf die 500 Meter lange Strecke schickte. Als Erster im Ziel war Maximilian Fischer (2011) aus Zufikon in 2.11,1 Minuten. Er konnte das beste Mädchen nur knapp auf Distanz halten. Lauren D’Amico (11) aus Wettswil benötigte nur 2.13,1 Minuten. Bei der älteren Kategorie durften die Zuschauer sogar einen Stalliker Sieg beklatschen. Ebenfalls über die 500 Meter startend, benötigte Robin Bösch (10), 2.00,5 Minuten. Er distanzierte Jaqueline Schnyder (08) aus Elgg, Gewinnerin der Mädchen, um nicht mal eine Sekunde. Klarer Sieger bei den 12- bis 14-Jährigen, die zwei Mal die 500 Meter lange Strecke zurücklegen mussten, wurde Marvin Erb (07) aus Aeugst. Bei den gleichaltrigen Mädchen durfte Alexandra Schnyder (05), Elgg aufs oberste Treppchen steigen. Über die Joggingstrecke von 4 Kilometern durften die Einheimischen einen weiteren Stalliker Sieg beklatschen. Beat Blättler gewann in 13.53,8

Der Start der Kategorie Piccolo 2 mit Sieger Robin Bösch (Nr. 227) und Siegerin Jaqueline Schnyder (Nr. 286). (Bild zvg.) Minuten klar vor Philipp Kretz aus Schongau mit 14.22,9 Minuten. Denis Steinemann, ebenfalls aus Stallikon, wurde 3. Melanie Kunz aus Luzern meisterte diese Strecke in 15.45,0 Minuten am schnellsten vor Leonia Aliu aus Fischbach-Gösikon. Sehr spannend verlief das Rennen im Hauptlauf über die 8 Kilometer bei den Herren. Drei Läufer setzten sich bald vom Feld ab und trieben sich an. Der Triathlet Ronnie Schildknecht aus Langnau am Albis, der den Ironman Zürich bereits neun Mal gewinnen konnte, hatte auch hier die Nase vorne. Mit 25.53,7 Minuten, was Streckenrekord bei den 40- bis 49-jährigen Herren bedeutete, distanzierte er Fabian Zehnder aus Wädenswil sowie Fabian Dutli aus Gerodswil dann doch noch am Schluss um 23 respektive 30 Sekunden. Bester Einheimischer war

Andreas Thode in 28.43,3 Sekunden. Über eine Minute Vorsprung holte die Damensiegerin Aude Salord aus Zürich mit 30.26,8 Minuten auf ihre Verfolgerin, die Ukrainerin Yulia Tarasova heraus. Bei den ältesten Damen konnte auch ein Streckenrekord aufgestellt werden. Stefica Gajic aus Eggenwil war vier Minuten schneller im Ziel als ihre Vorgängerin. Mit der Zeit von 38.09,6 Sekunden war sie sogar beinahe zehn Minuten schneller als die Siegerin der jüngeren Kategorie. Mit Katrin Saly Graf durfte auch im Hauptlauf eine Stallikerin zuoberst aufs Podest steigen. 32.47,6 benötigte sie für die acht Kilometer. Brigitte Kälin Alle Resultate können unter www.datasport.ch oder www.reppischtallauf.ch eingesehen werden.

Sieg im «Champions-Cup»

D-Junioren des FCA am Hallenturnier in Wallisellen Am Samstagnachmittag, 26. Januar, standen die Junioren Dc des FC Affoltern am Hallenturnier in Wallisellen im Einsatz. Nach drei Siegen gegen Wallisellen, Red Star und Effretikon behielten die Affoltemer auch im Halbfinal gegen Winterthur mit einem 5:1-Sieg die Nase vorn. Im Final hatte dann sogar der starke Nachwuchs von Oetwil-Geroldswil mit einer 3:0-Niederlage das Nachsehen. Der FCA durfte sich als Turniersieger feiern lassen. Ein grosser Erfolg für diese Mannschaft und ihre Trainer Reto Raimann und Daniel Bumbach. Filip Kuzmanovic wurde dann sogar noch zum besten Goalie gekürt. (pd.)

Als Zuschauer war FCZ-Spieler Alain Nef (hier mit Riccardo Gentile) dabei.

Turniersieger: die FCA-Junioren Dc mit dem Pokal. (Bilder zvg.)


Stellenanzeiger

Schulen/Kurse

Die sympathische und erfolgreiche Nachhilfe für Primarschüler Mathiblitz, Zwillikerstrasse 4a 8910 Affoltern am Albis *079 441 31 66 www.mathiblitz.ch

Stellengesuche Rentner, 67, CH sucht Arbeit bis 60 %

Flexibel und belastbar Allrounder: Elektr./mech. Ausb. Auch Haushalt und Garten. Temp. Einsätze. Gerne beantworte ich alle Anfragen. Tel. 079 727 30 27

«Mutter, Heilige, Geliebte, Hure — FrauSein, die Quadratur des Kreises?» Schreibkurs, 2. März 2019 Gemeinschaftshaus der Loorensiedlung 8910 Affoltern a. A. Anmeldung bis 2. Februar 2019 bei Dorothea Kipfer, Tel. 044 760 39 79, d.kipfer@feldenkraismethod.ch Vorankündigung: Schreibkurs «Alter», 11. Mai 2019

Für unsere Schulverwaltung suchen wir eine dienstleistungsorientierte und engagierte

Leitung Schulverwaltung (50 %) Nähere Informationen und das Originalinserat finden Sie unter: www.sek-obfelden.ch

Wir sind eine kleine, familiäre Tagesschule mit zirka 70 Schülern von Kindergarten bis 6. Klasse. Für unsere Tagesbetreuung suchen wir per sofort oder nach Übereinkunft eine/-n

MitarbeiterIn Betreuung ca. 15 % Jeweils dienstags übernehmen Sie fix die Leitung unserer Tagesbetreuung sowie flexible Einsätze als SpringerIn. Die Arbeitszeit am Dienstag ist von 11.00 – 18.00 h. Sie haben eine Ausbildung im Pädagogischen Bereich oder in der Betreuung, sind unkompliziert und flexibel und haben Freude, mit Kindern zu arbeiten. Das Pensum wird in Jahresarbeitszeit mit fixen Schulferien festgelegt. Wir freuen uns über Ihre schriftliche Bewerbung an Tagesschule Maschwanden, Frau Karin Kandlbinder, Dorfstrasse 56, 8933 Maschwanden oder E-Mail: tagesbetreuung@tagesschule-maschwanden.ch Für weitere Auskünfte steht Ihnen unsere Betreuungsleitung, Frau Karin Kandlbinder unter 044 767 18 00, gerne zur Verfügung.

Der «Brotchorb» ist ein biologisch-dynamisch geführter landwirtschaftlicher Betrieb mit Sozialauftrag. Hier finden 21 Menschen mit einer psychischen Erkrankung und/oder Suchtmittelabhängigkeit Aufnahme. Das Wiedererlangen einer möglichst selbstständigen Lebensführung und Arbeitsintegration ist das Ziel. Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per 1. April 2019 oder nach Vereinbarung eine/-n

Arbeitsagogen/-in für den Bereich Landwirtschaft 70 – 80 %

mit einer Ausbildung als Arbeitsagoge und Erfahrung in der Landwirtschaft

Sie tragen Mitverantwortung bei der Arbeitsbegleitung und unterstützen durch ressourcenorientiertes Arbeiten die BewohnerInnen beim Erreichen ihrer Ziele. Sie übernehmen Mitverantwortung im Bereich Landwirtschaft und unterstützen das Landwirtschaftsteam bei den anfallenden Arbeiten. Ab Januar 2020 ist eine Anstellung mit einem Vollzeitpensum möglich. Sie verfügen über eine Ausbildung im Bereich Landwirtschaft/Gartenbau oder Forstwirtschaft sowie eine abgeschlossene Ausbildung in Arbeitsagogik oder Sozialpädagogik. Wir wünschen offene Kommunikation, hohe Sozialkompetenz, Organisationstalent sowie ziel- und lösungsorientiertes Arbeiten. Sie sind es gewohnt, selbstständig, flexibel und zuverlässig zu arbeiten und schätzen die Zusammenarbeit im Team. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 20. Februar 2019. Stiftung Puureheimet Brotchorb z.H. Sepp Thalmann, Hinterbuchenegg 38, 8143 Stallikon www.puureheimet.ch


Extra

Freitag, 1. Februar 2019

Spitzenleistungen in Sport und Beruf Die 12. Säuliämtler Sports Awards in Affoltern

Im Spital Affoltern geboren

Elin, 22. Januar.

Leonardo Adriano, 23. Januar.

Ehemalige Sportcracks, der Holzbildhauer und Aktive, die sich jetzt im OK engagieren, an der Preisverleihung unter sich. Von links: Hansueli von Allmen, Oskar Studer, Petra Klingler, Michael Meier, Bruno Heinzer, Gusti Grüniger und Walter Bickel. (Bilder Werner Schneiter)

S

ie investieren viel in ihren Sport, trainieren bis zu 50 Stunden pro Woche – und das neben Ausbildung, Beruf oder Studium. Mit den Säuliämtler Sport Awards erfahren die übers Jahr besonders erfolgreichen Athletinnen und Athleten eine verdiente Würdigung – und ausserdem Anerkennung von ehemaligen Sportgrössen und (den wenigen) Politikern und Behördenmitgliedern, die bei der zwölften Ehrung am letzten Sonntag im Kasinosaal in Affoltern dabei waren. Für Hans Ulrich Bigler, in Affoltern wohnhafter FDP-Nationalrat und Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes, ist die Verleihung der Sports Awards ein toller Anlass in der Region. Er zieht indessen nicht nur den Hut vor den sportlich Erfolgreichen, sondern auch vor jenen, die in ihren Berufen Spitzenleistungen erbringen. Die Organisatoren der IG Säuliämtler Sports Awards um Präsident Hanspeter Feller integrierten im Anlass erstmals eine Ehrung jener, die sich an den SwissSkills, den Schweizer Berufsmeisterschaften, aufs Podium gearbeitet haben: Rahel Weber (Gold in der Sparte Confiserie) und Stefan Frank (Bronze bei den Spenglern). «Sie erbringen Tag für Tag Höchstleistungen – wie auch Sportlerinnen und Sportler», sagte Bigler. GLP-Kantonsrat Ronald Alder zeigt sich vor allem vom Umstand beeindruckt, dass sportliche

wetter

Beeindruckt von den Leistungen im Sport und im Beruf: Nationalrat und Gewerbeverbandsdirektor Hansueli Bigler (rechts), Erika Bigler und Kantonsrat Ronald Alder. Spitzenleistungen neben Beruf und Schule erbracht werden. Sie waren die einzigen Parlamentarier, die am Anlass zu sehen waren. Enttäuschend für das Organisationskomitee ausserdem die Tatsache, dass sich kaum Behördenmitglieder aus der Region sehen liessen. Immerhin, Hedingen war durch Gemeindepräsident Ruedi Fornaro vertreten, Kappel durch Gemeinderätin Heidi Hui.

Ehemalige – eine beachtliche Ansammlung von Medaillen Bedeutend stärker war da die «Fraktion» der ehemaligen Sportcracks aus dem Säuliamt. Die Ehrungen der Aktiven standen zwar im Mittelpunkt, aber der Apéro bietet jeweils Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen. Und die sind reichlich vorhanden angesichts der Medaillen der ehemali-

gen Aktiven: Der 84-jährige Gusti Grüniger aus Rifferswil, dreifacher OL-Seniorenweltmeister und Leader der «ewigen» Seniorenliste, ist vital wie eh. Walter Bickel aus Mettmenstetten, an den Awards ebenfalls Stammgast, wurde 1961 Schweizer Meister über 400 Meter Hürden. Gut 40 Jahre zurück liegt auch der Schweizer Meistertitel, den der Hausemer Langläufer Bruno Heinzer in Tramelan über 15 km gewann. Sie alle sind sportlich immer noch aktiv, genauso wie der ehemalige erfolgreiche Langstreckenläufer Hansueli von Allmen (Obfelden), der sich heute aber nur noch aufs Bike schwingt. Zwei Spitzenleute engagieren sich heute im OK der Säuliämtler Sports Awards: Kletterin Petra Klingler, Boulder-Weltmeisterin, und Kunstturner Michael Meier, mehrfacher Schweizer Meister am Sprung. Klingler gewann den Award fünfmal, Meier zweimal. Einen Award verdient hätte auch jener Kunsthandwerker, der die Preise für die Säuliämtler Sports Awards herstellt: Holzbildhauer Oskar Studer aus Türlen, Hausen. Aus einem Stück hat er ein springendes Säuli auf einem Sockel geschnitzt. Und das in fünffacher Auflage und mit beträchtlichem Aufwand (rund einen Arbeitstag pro Säuli). Die Idee zu diesem Motiv lieferte ihm die Olma in St. Gallen, als er einem Säulirennen beiwohnte. (-ter.)

Zutaten für 4 Personen 4 Orangen 1 EL Maizena 1 dl Bouillon 1 EL Aceto balsamico, rosso 1 Chili oder Peperoncino Salz, weisser Pfeffer 8 Kalbsplätzli dünn, je 60 g 8 Salbeiblätter Öl zum Anbraten

Zubereitung

bauernregel «Rauer Februar, schöner August.»

Mia Isabel, 25. Januar.

Malea, 25. Januar.

Nevio, 26. Januar.

volg-rezept

Orangen-Plätzli

3 Orangen filetieren, Saft auffangen. Vierte Orange heiss waschen, trocknen und von der Schale Zesten abziehen und die Orange auspressen. Maizena mit Bouillon in einer Pfanne anrühren, Orangensaft, Zes-

ten und Aceto dazugeben. Alles aufkochen. Chili entkernen und in sehr feine Streifen schneiden, dazugeben. Orangenfilets in der Sauce erwärmen. Plätzli beidseitig mit Salz und Pfeffer würzen. Salbei mit Zahnstocher aufs Fleisch stecken. Plätzli beidseitig kurz im heissen Öl braten. Mit der Sauce servieren. Zubereitung: ca. 20 Min. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

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Klea, 26. Januar. (Bilder Irene Magnin) anzeige


Veranstaltungen

Erรถffnung 1. Februar 2019 Naturcoiffeur-Atelier Yvonne Illi Jonentalstrasse 1 8911 Rifferswil 079 201 05 48 www.naturcoiffeuse.ch


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