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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 3 I 171. Jahrgang I Freitag, 13. Januar 2017

Programmiertalente

Rekord knapp verpasst Für Kinder in Kenia

Die Aeugster Zwillinge Viera und Ivana Klasovita wurden geehrt. > Seite 3

Die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg hat im vergangenen Jahr 246 500 Fahrgäste befördert. > Seite 5

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Sternsinger der katholischen Pfarrei Mettmenstetten sammelten über 5000 Franken. > Seite 7

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Mit Seitenwagen Für Jolanda und Hans Schwarzbach in Zwillikon gilt: «Geht nicht gibts nicht!». > Seite 8

Versuchte Tötung am Bahnhof Affoltern Alten Mann vor den Zug gestossen: 32-jähriger Türke verbleibt in psychiatrischer Klinik Paranoide Schizophrenie: Der 32-jährige, mehrfach vorbestrafte Türke, der im März letzten Jahres am Bahnhof Affoltern einen 86-Jährigen gegen den Zug gestossen hat, ist nicht schuldfähig. Das Bezirksgericht Affoltern erkannte versuchte Tötung. ................................................... von werner schneiter Dem verhängnisvollen Schubser am Perron 1 des Bahnhofs Affoltern ging eine verbale Auseinandersetzung voraus. Der Täter erkundigte sich nach eigenen Worten bei einer unzufrieden dreinschauenden Frau nach Problemen; sie wies ihn schroff ab. Dann ärgerte sich der Mann, weil sich der Rentner einmischte – mit fatalen Folgen: Dieser wurde vom Täter von hinten mit heftigen Schubser an die Schulter gegen den einfahrenden Zug gestossen. Der Betagte wurde einige Meter mitgeschleift und schwer verletzt. Die in der Anklageschrift aufgelisteten Verletzungen umfassen vier Seiten und hätten – so der Staatsanwalt – ohne Weiteres zum Tod führen können. Versuchte Tötung, lautete sein Verdikt, derweil der Verteidiger lediglich fahrlässige schwere Körperverletzung erkannte. Der Mann habe nicht absichtlich gehandelt und den Tod nicht in Kauf nehmen wollen; der

Neue Heimärztin im «Seewadel» Dr. Helen Roth, neue Co-Leiterin Geriatrie und Palliative Care am Spital Affoltern, tritt auch im Seewadel die Nachfolge von Dr. Roland Kunz an. Die Heimarztfunktion ist eine gesetzliche Pflicht, die jeder PflegeheimBetrieb erfüllen muss. Es gilt aber im Haus zum Seewadel wie bisher für alle Bewohnerinnen und Bewohner die freie Arztwahl. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Hier wurde der Rentner gegen den Zug gestossen. Der Bahnhof Affoltern am Montagnachmittag, 21. März 2016. (Archivbild) alte Mann, der sich gegenüber seinem Mandanten respektlos verhalten habe, sei gestolpert und gegen den Zug geprallt. Der Täter ist kein unbeschriebenes Blatt: Er ist neunfach vorbestraft, auch wegen Gewalt. Vor Gericht räumte er ein, dass er bei den Taten «meistens besoffen» gewesen sei und nicht – wie vom Gutachter festgestellt – an paranoider Schizophrenie leide. Seit eineinhalb Jahren trinke er keinen Alkohol und konsumiere auch keine Drogen mehr, weshalb er für eine ambu-

lante Massnahme sei. Aber gegen eine solche ist sogar sein Anwalt. Und der Staatsanwalt hält eine stationäre Massnahme wegen akuter Rückfallgefahr für unausweichlich. Auch das Bezirksgericht spricht von versuchter Tötung und schloss sich den Anträgen der Staatsanwaltschaft an. Seit August 2016 befindet sich der Mann im vorzeitigen Vollzug. Der 32-jährige gebürtige Türke ist im Kanton Zürich zur Welt gekommen; Türkisch spricht er nicht. Im Alter von eineinhalb Jahren kam er in

Sozialdienst vor der Neuorganisation In einem Monat wird die Mehrzahl der Bezirksgemeinden über die Neuorganisation des Zweckbereichs Sozialdienst abstimmen Mit der Urnenabstimmung zur Gründung einer interkommunalen Anstalt am 12. Februar wollen Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach auch zukünftig eine gemeinsame Sozialdienst-Lösung besiegeln. Bonstetten, Stallikon und Wettswil bauen eine

eigene Organisation für die Sozialund Wirtschaftshilfe auf, werden aber die Leistungen für Berufsbeistandschaften, Suchtberatung und Asylwesen weiterhin von der IKA Sozialdienst beziehen, während Affoltern seit Anfang 2016 einen eigenen Sozialdienst betreibt, an den sich Kappel und Rifferswil per 1. Januar 2018 anschliessen werden. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Moschee in Affoltern

Heute ist Freitag, der Dreizehnte!

Seit 20 Jahren hat die islamisch albanische Gemeinschaft Mërgimi im Säuliamt ein Zuhause. In der Cafeteria zelebriert man die Kultur, in der Moschee kommt man zum Gebet zusammen. An den Jubiläumsfeierlichkeiten im Kasinosaal will sich der Verein der Öffentlichkeit präsentieren. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Die Ämtler sind nicht besonders abergläubisch. In einer kleinen Umfrage auf den Strassen Affolterns sagten nämlich die meisten Befragten, es sei für sie ein Tag wie jeder andere. Einige gaben zumindest zu, vorsichtiger unterwegs zu sein. Versicherungen haben herausgefunden, dass sich an den Dreizehnten eines Monats, die auf einen Freitag fallen, sogar eher weni-

ger Unfälle ereignen, als an anderen Freitagen. So scheint dieser Aberglaube jedenfalls nicht ungesund. Dennoch hat die Angst vor diesem Tag eine Fachbezeichnung: die Paraskavedekatriaphobie. Was es damit auf sich hat, erklärt Psychiater Dr. Tim Klose vom Spital Affoltern. ................................................... > Bericht auf Seite 11

eine Pflegefamilie, dann in ein Internat und hernach wieder zu einer Pflegefamilie. 2003 begann er eine Gipserserlehre, brach aber wieder ab und lebt von der IV. Zu einem Neuanfang kam es nicht. Weshalb?, wollte Gerichtspräsident Peter Frey wissen. «Ich weiss es nicht», sagte der Mann. Die Frage nach den häufigen Delikten, die er vor der Tat in Affoltern verübt hatte, beantwortete er mit dem gleichen Satz. ................................................... > Bericht auf Seite 9

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Bäume verbrannt Am geselligen Anlass in Affoltern wurde die Weihnachtszeit definitiv verabschiedet. > Seite 12

Mehr Arbeitslose zum Jahresende Im Dezember stieg die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk Affoltern um 40 Personen, die Quote erhöhte sich um 0,2 auf 3,1 Prozent. Ende Dezember waren 907 Säuliämtlerinnen und Säuliämtler bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich arbeitslos gemeldet, 40 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg als Folge davon auf 3,1 Prozent. Für die Zunahme macht die Volkswirtschaftsdirektion vor allem saisonale Effekte verantwortlich, insbesondere im Baugewerbe. Allerdings nahm die Arbeitslosigkeit weniger stark zu als erwartet, was neben dem Wetter vor allem auf die derzeit wieder positivere Baukonjunktur zurückzuführen ist. Im Vergleich zum Vorjahr sind im Knonauer Amt gar 57 Personen mehr arbeitslos. Die stärksten Zunahmen verzeichneten 2016 auf kantonaler Ebene der Detailhandel, freiberufliche, technische und wissenschaftliche Dienstleistungen, Banken sowie die Informatik. (tst.) anzeigen

Ämtler Unihockey bündelt Kräfte Auch die Buccaneers Sellenbüren sollen sich Floorball Albis anschliessen. Das streben die Vorstände der beiden Clubs gemeinsam an. Floorball Albis wurde 2013 mit der Vision gegründet, den Unihockeysport im Bezirk Affoltern zu bündeln und dadurch langfristig zu stärken. Das soll auch die Buccaneers Sellenbüren einschliessen, wie die beiden Vorstände in einem gemeinsamen Schreiben an die «Unihockeyfamilie» mitgeteilt haben. Sofern die Fusion zustande kommt, spielen die traditionellen Unihockeyvereine im Bezirk künftig alle unter einem Dach und können ihr Potenzial bestmöglich ausschöpfen. Am Informationsanlass vom 18. Januar im Singsaal Schachen 3, Bonstetten, sollen die Mitglieder über die Details der gemeinsamen Zukunft informiert werden. (pd.) ................................................... > Spielbericht der «Buccs» auf Seite 24

500 02 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Bekanntmachungen von kantonalen Verwaltungsbehörden Stallikon, Stadt Zürich

Kantonaler Gestaltungsplan Uto Kulm – Festsetzung Die Baudirektion Kanton Zürich hat am 21. Dezember 2016 verfügt: Der kantonale Gestaltungsplan Uto Kulm, bestehend aus den Gestaltungsplanvorschriften, dem Plan im Massstab 1:500, dem Planungsbericht im Sinne von Art. 47 Raumplanungsverordnung sowie dem Bericht zu den nicht berücksichtigten Einwendungen, jeweils datierend vom 12. August 2016, wird festgesetzt. II. Der Gestaltungsplan steht bei der Gemeinde Stallikon (Gemeindeverwaltung, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon), der Stadt Zürich (Amtshaus IV, Lindenhofstrasse 19, 8021 Zürich) sowie der Baudirektion (Amt für Raumentwicklung, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich), jedermann zur Einsicht offen. III. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der öffentlichen Bekanntmachung an gerechnet, beim Baurekursgericht schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Anordnung einer Abstimmung Die Kirchenpflege unterbreitet den Stimmberechtigten zur Abstimmung an der Urne am 12. Februar 2017 den Kreditantrag für die Erhöhung der Sozialdiakoniestelle um 50 Stellenprozente. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Affoltern am Albis, 13. Januar 2017 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis

Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Parkfelder Auf der Nordseite der Rüchligstrasse wird ein Längsparkfeld neu markiert sowie auf der Sentmattstrasse auf der Nordseite ein bestehendes Längsparkfeld demarkiert und südseitig ein neues markiert. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

I.

Baudirektion Kanton Zürich

Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Obfelden, 13. Januar 2016

Urnenabstimmung vom 12. Februar 2017 Neben drei eidgenössischen Abstimmungsvorlagen und der Erneuerungswahl von zwei Ersatzmitgliedern des Bezirksrates werden folgende zwei kommunale Vorlagen den Stimmberechtigten zur Abstimmung unterbreitet: 1. Objektkredit von Fr. 7 350 000.– (inkl. MwSt., +/- 10 % Genauigkeit) für das «Generelle Wasserversorgungsprojekt 2008 (GWP), Umsetzung der 1. Ausbauetappe gemäss GWP 2008 mit hydraulischem Zusammenschluss der WVH und der WVGK» 2. Abschluss des Anstaltsvertrags «Interkommunale Anstalt (IKA) Sozialdienst» Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hausen am Albis, 13. Januar 2017 Der Gemeinderat

Neuauflage des Kollokationsplanes Im Konkurs über den Nachlass des Ritter Michael Christoph, geb. 17. August 1966, Bürgerort: Mels SG, 8908 Hedingen, gestorben am 14. Dezember 2014, liegen der infolge nachträglicher Forderungsanerkennung anerkannte Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 13. Januar 2017 verwiesen. Affoltern am Albis, 9. Januar 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 10. Januar 2017 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen:

Privater Gestaltungsplan Areal Ernst Schweizer AG, Metallbau

Anhörung und öffentliche Auflage Hedingen. Der Gemeinderat Hedingen hat mit Beschluss vom 10. Januar 2017 entschieden: Der Entwurf für den privaten Gestaltungsplan Areal Ernst Schweizer AG, Metallbau, wird zuhanden des Auflage- und Anhörungsverfahrens gemäss § 7 PBG verabschiedet. Die entsprechenden Unterlagen liegen während 60 Tagen vom 13. Januar 2017 bis 14. März 2017 während den normalen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, auf. Sie können auch unter www.hedingen.ch/gestaltungsplan heruntergeladen werden.

Stallikon, 13. Januar 2017

Während der Auflagefrist kann jedermann sich zum Planinhalt äussern. Einwendungen sind schriftlich an den Gemeinderat Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, zu richten. Über die nicht berücksichtigten Einwendungen wird gesamthaft bei der Festsetzung durch die Gemeindeversammlung entschieden.

Gemeinderat Stallikon

Gemeinderat Hedingen

– Maik Lucas, geb. 1971, Bürger von Deutschland

Der Gemeinderat Obfelden

Du hast gelebt für Deine Lieben, all Deine Müh und Arbeit war für sie.

Sehr traurig, aber dankbar für die wertvolle gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Tante und Gotte

Teresa Marina Frei-Zanetti 23. Februar 1927 – 6. Januar 2017

Sie ist kurz vor ihrem 90. Geburtstag nach einem Hirnschlag friedlich eingeschlafen. Dich gehen zu lassen war schwer, dich erlöst zu wissen ist unser Trost. Wir vermissen dich unendlich und du bleibst für immer in unseren Herzen. Theodor Frei-Zanetti Thedi und Isabel Frei mit Olivia und Michael Theres Furger mit Flavia und Simona und Familien Hans und Erna Frei mit Tanja Helen und Urs Keel mit Fabian und Andreas Walter und Berta Frei Daniel und Monica Frei Martin und Maya Frei mit Keira und Ian Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 20. Januar 2017, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumen gedenke man des Wohnheims für Kinder und Jugendliche Paradies, 8932 Mettmenstetten, Postkonto 80-29458-4. Traueradresse: Theodor Frei-Zanetti, Wollengasse 7a, 8910 Affoltern am Albis

Gemeindeabstimmung vom 12. Februar 2017 Am 12. Februar 2017 kommen in Stallikon – neben den eidgenössischen Vorlagen sowie der Erneuerungswahl der Ersatzmitglieder des Bezirksrates für die Amtsdauer 2017 bis 2021 – folgende kommunale Angelegenheiten zur Urnenabstimmung: – Antrag des Gemeinderates zur Gründung einer «Interkommunalen Anstalt Sozialdienst Unteramt» – Antrag des Gemeinderates zur nachträglichen Kreditbewilligung Wärmeverbund öffentliche Bauten Stallikon Dorf (EKZ Energie-Contracting) Die Vorberatung der Geschäfte erfolgte an der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2016. Die Weisung wird mit den Abstimmungsunterlagen allen Stimmberechtigten zugestellt. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Gegen diese Anordnungen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Ich baue meinem Herzen ein Grab, damit es ruhen möge; ich spinne mich ein, weil überall Winter ist; in sel’gen Erinnerungen hüll ich vor dem Sturme mich ein. Friedrich Hölderlin

TO D E S A N Z E I G E Sehr traurig, aber dankbar und voll schöner Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Cornelia Scheidegger-Wolff Im 94. Lebensjahr ist sie friedlich eingeschlafen. Wir danken allen von ganzem Herzen, die ihr in ihrem Leben in Liebe und Freundschaft verbunden waren. Wir werden dich für immer im Herzen tragen. Deine Kinder Adelheid, Gerhard und Andreas mit ihren Familien Verwandte, Freunde und Nachbarn Die Gedenkfeier findet am Mittwoch, 25. Januar 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hedingen statt. Traueradresse: Andreas Scheidegger, Hörnlistrasse 43, 8330 Pfäffikon

Stallikon, 13. Januar 2017 Gemeinderat Stallikon

Danke für die Unterstützung!!! Mit diesen Zeilen möchten wir uns für die grossartige Hilfe und Unterstützung beim Brand unserer Scheune bedanken: – den Feuerwehren Oberamt und dem Stützpunkt Affoltern – dem Zivilschutz und allen involvierten Polizeibehörden – allen Ämtern und Versicherungen – sowie allen Nachbarn, bekannten und unbekannten Personen, die uns in dieser Zeit beigestanden sind. Dank dem guten Zusammenspiel von allen Beteiligten konnte grösseres Unglück verhindert werden. Familie Streich

HERZLICHEN DANK Überwältigt von der grossen Anteilnahme beim Abschied von

Roland (Roli) Bliggensdorfer möchten wir allen ganz herzlich danken. Es gibt keine Worte für das, was wir erleben durften. Die tröstenden Worte, die helfenden Hände und Umarmungen geben uns in dieser schweren Zeit viel Kraft. Ein spezieller Dank geht an Herrn Pfarrer M. Ruff für seine einfühlsamen Worte und die Notfallteams der Spitäler Affoltern und Limmattal sowie an die Polizei für ihre Betreuung. Da der Verstorbene im Naturgrab beigesetzt wurde, gehen die Spenden vollumfänglich an das Projekt «Crianca Feliz» in Brasilien. Wettswil am Albis, im Januar 2017

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Einbruch und ein brennender Miststock Zwischen 23. Dezember und 8. Januar ist in Knonau in ein Einfamilienhaus eingebrochen worden. Durch Aufbrechen einer Türe gelangte die unbekannte Täterschaft in die Räume und verursachte dabei Schaden in der Höhe von rund 1500 Franken. Das Deliktgut ist noch Gegenstand polizeilicher Abklärungen. Durch Selbstentzündung ist in Uerzlikon am 10. Januar ein Miststock in Brand geraten. Die ausgerückte Feuerwehr konnte grösseren Schaden verhindern. (-ter.)

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Am Sonntag, 15. Januar, feiert Hansheinrich Leuthold aus Aeugst am Albis seinen 85. Geburtstag. Seine Familie gratuliert ihm ganz herzlich und wünscht ihm viel Glück, gute Gesundheit und alles Gute im neuen Lebensjahr.

Zum 80. Geburtstag Maria Teresa Onorati, feiert am Samstag, 14. Januar, in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation.

Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag feiern Susanne und René Brüderlin in Stallikon ihren 50. Hochzeitstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Fest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Freitag, 13. Januar 2017

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Stabsübergabe Heimarzt im Haus zum Seewadel Dr. Helen Roth tritt die Nachfolge von Dr. Roland Kunz an Nicht nur das Spital verliert mit Dr. Roland Kunz eine prägende Person als Chefarzt, auch das Haus zum Seewadel musste einen neuen Heimarzt suchen. In Dr. Helen Roth, leitende Ärztin Geriatrie und Palliative Care, ebenfalls am Spital Affoltern, konnte eine ausgezeichnete Nachfolgerin gefunden werden. «Wandel und Stabilität prägen unsere Organisationskultur» – dieser Leitbildsatz könnte als Titel für den Anlass im Haus zum Seewadel stehen. Im Beisein des zuständigen Gemeinderates Hermann Brütsch wurde der scheidende Chefarzt des Spitals Affoltern, Roland Kunz als Heimarzt verabschiedet. In ungezwungenem Rahmen bei einem gemeinsamen Mittagessen wurden Erfahrungen und Erlebnisse der gemeinsamen Zeit ausgetauscht. Begrüsst wurde bei dieser Gelegenheit auch die neue Heimärztin, Frau Helen Roth, leitende Ärztin Geriatrie und Palliative Care im Spital Affoltern. Die Heimarztfunktion ist eine gesetzliche Pflicht, die jeder PflegeheimBetrieb erfüllen muss, es besteht dazu ein verbindlicher Aufgabenkatalog. In den Verfügungen der Gesundheitsdirektion für die Betriebsbewilligung muss ein «verantwortlicher Arzt» aufgeführt sein, welcher zusammen mit Trägerschaft und Geschäftsleitung gegenüber der Gesundheitsdirektion die Verantwortung für die fachgerechte pflegerische Behandlung der Bewohnerinnen und Bewohner für die Einhaltung der Auflagen der Bewilligung trägt. Es gilt aber im Haus zum Seewadel wie bisher für alle Bewohnerinnen und Bewohner die freie Arztwahl.

Verena Feller, Geschäftsleiterin, Dr. Helen Roth, neue Heimärztin, Dr. Roland Kunz, scheidender Heimarzt, Monica Weber, Bereichsleiterin Pflege und Betreuung (von links). (Bild zvg.) Die wichtigsten Aufgaben im Überblick Die Funktion der Heimärztin ist zum Wohle der Bewohner, Angehörigen und Mitarbeitenden ausgebaut und über das gesetzliche Minimum hinaus definiert. Die Heimärztin berät die Geschäftsleitung und die Bereichsleitung Pflege in medizinischen Fragen und betreffend Notfallkonzept und medizinischer Grundausrüstung des Heimes. Sie unterstützt die konzeptionelle Arbeit zur Erstellung oder Überarbeitung von betrieblichen Abläufen, Mitarbeiterqualifizierung, medizinischer Versorgung, Leitbildern, Konzepten (z.B. Sterbebegleitung, Palliative Care, Sturzprävention, freiheitseinschrän-

kende Massnahmen, Impfungen, Hygiene, Notfälle, etc.). Die Heimärztin trägt auch die Verantwortung für den Umgang mit Medikamenten und gibt diejenigen Medikamente frei, die die Pflegenden selbstständig verabreichen dürfen. Sie ordnet notwendige Massnahmen bei speziellen Vorkommnissen an, welche die Bewohnerinnen und/oder die Mitarbeitenden betreffen (medizinische Notfälle, ansteckende Krankheiten, Impfschutz, usw.). Weiter stellt die Heimärztin die hausärztliche Versorgung für die Bewohnerinnen und Bewohner im Haus zum Seewadel sicher, wenn diese keinen eigenen Hausarzt haben. Zudem sichert sie die Stellvertretung für die

anderen Hausärzte im Seewadel ab. Sie berät die Verantwortlichen der Pflege bei schwierigen Situationen und führt auch Gespräche gemeinsam mit Angehörigen und Mitarbeitenden. Sie unterstützt die fachliche Weiterentwicklung des Personals aktiv, führt Informations- oder Weiterbildungsveranstaltungen durch. Mit dieser lückenlosen weiterführenden Kooperation wird die Festigung und Weiterentwicklung des Betriebes Haus zum Seewadel als Kompetenzzentrum der pflegerischen Altersversorgung bestens unterstützt. Es geht darum, nachhaltige Lösungen sicherzustellen, um den sich stetig verändernden Anforderungen weiterhin zu genügen. (pd.)

Programmiertalente aus Aeugst Schweizer Informatik-Olympiade: Die Zwillinge Viera und Ivana Klasovita wurden geehrt Informatiktalente aus 18 Kantonen trafen sich am Samstag, 7. Januar, an der ETH Zürich zum SOI-Tag. Sie wurden für ihre Leistungen an der ersten Runde der Schweizer InformatikOlympiade (SOI) 2016/17 geehrt. Im Sommer lockt die Teilnahme an der internationalen Olympiade (IOI). Sie sind jung und ihre Leidenschaft gilt dem Programmieren. 97 Mittelschülerinnen und Mittelschüler begeisterten sich für die Schweizer Informatik-Olympiade 2016/17. Den Sonderpreis für die besten Mädchen teilen sich die Zwillinge Viera und Ivana Klasovita (beide MNG Rämibühl, Zürich) aus Aeugst. Die Jugendlichen zeigten ihre Kreativität und ihren Sinn für Logik beim ersten Teil des Wettbewerbes. Und sie bewiesen viel Durchhaltevermögen. Im Vorfeld lösten sie während zwei Monaten in ihrer Freizeit knifflige Programmieraufgaben. Bewertet wurden die Korrektheit der Resultate und die Effizienz des Programms. Dazu Johannes Kapfhammer, Präsident SOI und Informatik-Student an der ETH: «Es ist jedes Mal erstaunlich, mit welcher Begeisterung so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitmachen. Nicht nur das Lösen der kniffligen Aufgaben gehört dazu, auch das nötige Wissen muss selbstständig erarbeitet werden – unsere Workshops helfen zwar, sind aber erst der Ausgangspunkt.»

Im Juli 2016 stiess die Internationale Physik-Olympiade in Zürich auf grosses Interesse. Nun wird bereits die nächste Veranstaltung vorbereitet. Vom 6. bis 12. April findet eine besondere Wissenschafts-Olympiade statt: die European Girls’ Mathematical Olympiad Egmo 2017. 160 junge Mathematikerinnen aus 40 Ländern treffen in Zürich aufeinander. (sam) anzeige

Ivana (links) und Viera Klasovita an der letztjährigen europäischen MatheOlympiade für Mädchen in Rumänien. (Bild zvg.) Von Davos nach Teheran Im März geht es weiter mit der zweiten Runde des Wettbewerbes. Die theoretische Prüfung findet an der ETH Zürich und der EPF Lausanne statt, die praktische wird online von zu Hause aus erarbeitet. Vorher geht es für die 20 Bestplatzierten – darunter auch die Klasovita-Zwillinge – und vier Wildcard-Gewinner ins winterliche Davoser Trainingscamp. Dort wird intensiv an den Programmierfertigkeiten geschliffen. Unterrichtet und betreut werden die Schülerinnen und Schüler von den ehrenamtlichen Mitgliedern der Schweizer Informatik-Olympiade. Das sind Studierende und Doktorie-

rende, die oft selbst an der Olympiade mitgemacht haben und ihr Wissen und ihre Erfahrungen nun an die Jüngeren weitergeben. Für die besten vier Nachwuchstalente lockt im Sommer die 29. Internationale Informatik-Olympiade in Teheran (Iran). Dort wetteifern 300 Jugendliche aus rund 80 Ländern um Medaillen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer knüpfen Freundschaften und erfahren einen Austausch über Sprachund Kulturgrenzen hinweg.

Nur für junge Frauen Auch die Schweiz organisiert internationale Olympiaden für kluge Köpfe.


Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Gemeindeabstimmung vom 12. Februar 2017

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Am 12. Februar 2017 kommt in Wettswil am Albis folgende kommunale Vorlage zur Abstimmung:

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: W. Schmid Invest AG, Industriestrasse 49, 6302 Zug Projektverfasser: René Schmid Architekten AG, Ellen-Widmann-Weg 6, 8050 Zürich Bauvorhaben: Neubau von 5 Terrassenhäusern mit 19 Wohneinheiten, Tiefgarage und Garagenboxen, Kat.-Nr. 6797, Haselbachstrasse/Chüegasse, Wohnzone W2a

Antrag des Gemeinderates betreffend Gründung einer interkommunalen Anstalt «IKA Sozialdienst Unteramt» Der beleuchtende Bericht wird allen Stimmberechtigten zugestellt. Bezüglich Ausübung des Stimmrechts wird auf die Informationen auf dem Stimmrechtsausweis verwiesen. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil am Albis, 13. Januar 2017 Gemeinderat Wettswil am Albis

Todesfälle

TO D E S A N Z E I G E In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater und Opi

Fritz Wüthrich 19. März 1912 – 8. Januar 2017

Nach einem erfüllten Leben ist er im Alterszentrum am Bach in Birmensdorf unerwartet, aber friedlich eingeschlafen. Seine Güte und Grossherzigkeit werden uns fehlen. Was bleibt sind die langen und schönen Erinnerungen. Dem Pflegeteam im Altersheim und seinem Hausarzt Dr. Lukas Steigmeier danken wir herzlich für die kompetente menschliche Betreuung während der letzten Jahre. Wir vermissen dich sehr und danken für alles, was du für uns getan hast. In Liebe: Fred und Gudrun Wüthrich mit Thomas und Sonja Wüthrich und Jürg Wüthrich mit Familie Martin Baumann und Yvonne Thoms mit Andreas Baumann, Helen Bütler, Annette Baumann, Daniel Baumann und ihren Familien Die Abdankung und Urnenbeisetzung erfolgt im engen Familienund Bekanntenkreis, zusammen mit Herrn Pfarrer Walter Hauser, in Hedingen. Wir bitten Sie, dem lieben Verstorbenen ein treues Andenken zu bewahren.

Affoltern am Albis Am 6. Januar 2017 ist in Zürich ZH gestorben:

Teresa Marina Frei-Zanetti Hausen am Albis Gesuchsteller: Robert und Sandra Suter, Rütistrasse 4a, 8134 Adliswil Projektverfasser: Rigling AG Innenarchitektur, Reinhard Rigling, Olgastrasse 8, 8001 Zürich Bauprojekt: Liftanbau und Wohnraumunterteilung auf Kat.-Nr. 2995, Oberheischerstrasse 30 (W1.2)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Bär Baulogistik AG, Büelstrasse 2, 8926 Hauptikon Bauprojekt: Einbau zusätzliche Gewerbefläche in best. Lagerhalle bei best. Wohn-/Gewerbeliegenschaft Vers.-Nr. 1519, Kat.-Nr. 2667, Erspachstrasse 5 (Zentrumszone Z)

geb. 23. Februar 1927, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 12. Januar 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Lina Jost-Roschach geb. 22. Januar 1921, von Rivaz VD, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Untere Kirchfeldstrasse 10. Bestattung am Dienstag, 17. Januar 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Rifferswil Bauherrschaft: Dominique Brodbeck, Dorfstrasse 6, 8911 Rifferswil Projektverfasser: sommerplan.ch, Hauptikerstrasse 15, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Verlängerung Sichtschutzwand auf Grundst. Kat.-Nr. 1883, Dorfstrasse 6, KZ

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Andreas Lutz, Strumbergächerstrasse 22, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: Rolf von Burg, Sägereistrasse 7, 8834 Schindellegi Bauvorhaben: Überdachte Pergola, Pool und Sichtschutzmauer beim Wohnhaus Vers.-Nr. 763 auf Kat.-Nr. 1397 an der Strumbergächerstrasse 22 (Wohnzone W2a)

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Karmon AG, Badenerstrasse 329, 8040 Zürich Bauvorhaben: Neubau Ausstellungsgebäude mit Büronutzungen, Erweiterung bestehende Waschstrasse, neue Selbstbedienungs-Waschanlagen, Sanierung Gebäudehülle und Umbauten bestehende Werkhalle A und Umbauten bestehende Werkhalle B (beide Gebäude Vers.-Nr. 386) auf Kat.-Nr. 3227 an der Moosstrasse 31 (Gewerbezone)

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Psalm 139, 5

Hedingen In Affoltern am Albis ist am Freitag, 6. Januar 2017, gestorben:

TO D E S A N Z E I G E In Liebe und herzlicher Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem treubesorgten Muetti, Schwiegermuetti, Grossmuetti und Urgrossmuetti

Lina Jost-Roschach 22. Januar 1921 – 12. Januar 2017

Wir sind traurig, aber gleichzeitig dankbar, dass du nach einem langen und erfüllten Leben nun nach kurzer Krankheit von deinen Altersbeschwerden erlöst bist und bei deinem Vater im Himmel sein darfst. Du hast in unserer Familie prägende Segensspuren hinterlassen, gerne denken wir an die vielen gemeinsamen Jahre und Erlebnisse zurück! Vreni und Sämi Ritzmann-Jost Willi und Rosmarie Jost-Kuhn Martin und Valerie Jost-Riess Andrea und Thomas Bolliger-Ritzmann mit Josha, Nicolas und Jerome Emanuel und Tamara Ritzmann-Hauri mit Alisha, Shantelle und Noe Markus und Ursina Ritzmann-Defila mit Gian und Lorin Stefan und Christina Ritzmann-Jost mit Jaron, Joah, Simea und Elea Eliane Jost und Carlo Egle mit Enea Jolanda Jost und Mauro Gschwend

Leopold geb. Otz, Margarita «Elisabeth» geboren am 9. Januar 1928, von Thun BE, verwitwet, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Haus zum Seewadel. Abdankung und Urnenbeisetzung am Donnerstag, 19. Januar 2017, 14.00 Uhr, in Hedingen.

Hedingen In Birmensdorf ist am Sonntag, 8. Januar 2017, gestorben:

Wüthrich, Fritz geboren am 19. März 1912, von Zürich ZH, Trub BE, verwitwet, wohnhaft gewesen in Birmensdorf, Alterszentrum am Bach.

Bestattung am Dienstag, 17. Januar 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Anstelle von Blumen gedenke man der Chrischona-Gemeinde Affoltern am Albis, 4126 Bettingen, Postkonto 80-4407-7, Vermerk: Lina Jost. Traueradresse: V. und S. Ritzmann-Jost, Rütistrasse 10, 8357 Guntershausen

Abdankung und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis in Hedingen.

DANKE Allen, die

Elsa Sigrist-Hirzel

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in ihrem Leben Gutes getan, vorgelesen, geplaudert, mit ihr Kaffee getrunken, sie gepflegt und sie geliebt haben. Allen, die die Spitex unterstützt haben. Allen, die ihr die letzte Ehre erwiesen haben. Allen, die uns unterstützt, umarmt und tröstende Worte gesprochen haben. Im Januar 2017

Die Hinterbliebenen


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Januar 2017

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IKA Sozialdienst: Entscheidung in acht Gemeinden Urnenabstimmung zur Gründung einer interkommunalen Anstalt am 12. Februar Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach wollen auch zukünftig eine gemeinsame Sozialdienst-Lösung. In einem Monat wird man über die Gründung einer interkommunalen Anstalt Sozialdienst abstimmen. ................................................... von urs e. kneubühl Sämtliche vierzehn Bezirksgemeinden haben bis Ende letzten Jahres ihre Mitgliedschaft beim Zweckbereich Sozialdienst im Zweckverband gekündigt. Die Nachfolgeorganisationen sind je nach Sicht einzelner Gemeinden unterschiedlich, was wohl dem Zeitgeist entspricht, gemäss dem es gemeinsame Lösungen nicht mehr so leicht haben. Acht Gemeinden, die etwa die Hälfte der Ämtler Bevölkerung umfassen, haben sich zu einer weiterhin gemeinsamen Vorgehensweise entschlossen: Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach stimmen am kommenden 12. Februar über die gemeinsame Gründung der interkommunalen Anstalt IKA Sozialdienst ab. Diese IKA soll für diese Gemeinden die gesamte Palette von Dienstleistungen erbringen und zusätzlich das Unteramt mit allen Diensten, ausser Sozialund Wirtschaftshilfe SWH, bedienen. Für die SWH selbst werden Bonstetten, Stallikon und Wettswil künftig eine eigene Organisation aufbauen, über die am gleichen Tag abgestimmt wird.

Gemeinden können auf professionellen Sozialdienst zählen Ein professioneller Sozialdienst erfordert eine bestimmte Grösse, die jede einzelne Gemeinde kaum selber erbringen könnte. Im Rahmen des seit Herbst 2015 laufenden Projektes Sozi-

Thomas Ammann, Gemeindepräsident und Sozialvorstand in Obfelden.

Bruno Steinemann, Gemeindepräsident und Sozialvorstand in Bonstetten.

Peter Reichmuth, Sozialvorstand in Hausen. (Bilder zvg.)

ales Netz Knonaueramt SoNeK können gegenüber dem bisherigen Zweckverband wesentliche Verbesserungen für die Gemeinden erzielt werden: Strukturiertes Dienstleistungsangebot mit klarer Rolle der Träger- und der anderen Gemeinden, verursachergerechte Verrechnung der Dienstleistungen nach gewichteten Fallzahlen sowie Neudefinition der Schnittstellen zwischen den Gemeinden und dem Sozialdienst mit deutlich verbessertem Informationsaustausch. Neben diesen direkten Vorteilen werden die Gemeinden durch eine einfachere Organisation mit kürzeren Entscheidungswegen profitieren: Die Interkommunale Anstalt IKA Sozialdienst, wie sie sich bei der Dileca bewährt hat, erleichtert die Arbeit gegenüber dem bisherigen Zweckverband deutlich.

zelne Gemeinden zu einer gemeinsamen Lösung zu ‹zwingen›, in der sie sich dann nicht wohlfühlen und eigentlich nicht mitmachen wollen. Wir haben künftig verschiedene Zusammenarbeitsformen im Amt. Was sich wie bewähren wird, werden wir sehen. Auf jeden Fall wird man voneinander lernen können, was die Entwicklung des Sozialdienstes insgesamt durchaus positiv beeinflussen kann.» Der Gemeinderat Obfelden habe sich für die Gründung einer gemeinsamen IKA Sozialdienst ausgesprochen, weil die Gemeinde zu klein sei, um einen eigenen Sozialdienst zu betreiben, hält Ammann weiter fest. «Für uns ist deshalb die Zusammenarbeit mit den anderen sieben Gemeinden im IKA Sozialdienst sehr wichtig und wir sind froh über die Lösung, wie sie im Projekt SoNeK erarbeitet wurde.»

Bonstetten, sieht in den guten Erfahrungen, die man im Unteramt bereits auf verschiedenen Gebieten mit interkommunaler Zusammenarbeit gemacht, einen sehr guten Grund, nun auch bezüglich Sozial- und Wirtschaftshilfe SHW eigene Wege zu gehen. «Da die SHW etwa die Hälfte des Sozialdienstes ausmacht, ist es für Bonstetten, Stallikon und Wettswil durchaus sinnvoll, auch diese Leistungen gemeinsam zu erbringen.» Bezüglich der Erbringung anderer Leistungen, wie z. B. Berufsbeistandschaften oder Asyl, stellen die drei Gemeinden ebenfalls fest, dass sie dafür die kritische Grösse nicht erreichen. Diesbezüglich werden Bonstetten, Stallikon und Wettswil weiterhin mit der IKA Sozialdienst des Bezirks zusammenarbeiten, um die entsprechenden Dienstleistungen zu beziehen. «Wir haben deshalb das Projekt SoNeK tatkräftig unterstützt und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit», hält Bruno Steinemann dazu fest.

Obfelden: «Zu klein für Betrieb eines eigenen Sozialdienstes» Dass nicht mehr alle vierzehn Bezirksgemeinden bei der IKA Sozialdienst mitmachen, sieht Thomas Ammann, Gemeindepräsident und Sozialvorstand in Obfelden, nicht als Handicap: «Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Sichtweisen der Gemeinden, wie der Sozialdienst zu organisieren sei, unterschiedlich sind. Bei dieser Ausgangslage macht es wenig Sinn, ein-

Gemeinsame SWH-Lösung für Bonstetten, Stallikon und Wettswil Auch in den drei Unteramt-Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil wird am 12. Februar über die Zukunft der Sozialdienstorganisation abgestimmt. Hier geht es um eine IKA Sozialdienst Unteramt mit gemeinsamer Sozialbehörde für die drei Gemeinden. Bruno Steinemann, Gemeindepräsident und Sozialvorstand in

LAF verpasst Rekordwert nur knapp 2016 wurden 246 500 Fahrgäste befördert Im vergangenen Jahr 2016 nutzten 246 500 Fahrgäste die Dienste der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg (LAF). Das sind nur 2,6 % weniger als im Rekordjahr 2015, als 253 200 Passagiere transportiert wurden. Bis Ende Oktober hofften die Verantwortlichen bei der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF noch auf ein Übertreffen des Spitzenwerts aus dem Jahr 2015. Ein mässiger November mit deutlich weniger Ausflüglern als im Vorjahr sorgte aber dafür, dass das Jahr 2016 schliesslich «nur» als das Zweitbeste aller Zeiten in die Annalen der Felseneggbahn eingeht. An 352 Betriebstagen wurden 18 103 Personenfahrten durchgeführt und insgesamt 246 500 Fahrgäste befördert, was durchschnittlich 700 Passagieren pro Tag entspricht. Traditionsgemäss war die Nachfrage an den Wochenenden überproportional hoch – ihr Anteil macht fast die Hälfte des gesamten Volumens aus. Der beste Monat war der August mit mehr als 32 000 Fahrgästen, während der nachfragestärkste Tag der Auffahrtstag vom 5. Mai 2016 mit 2957 Fahrgästen war. Insgesamt konnten 73 Betriebstage mit mehr als 1000 Fahrgästen, da-

Hausen: «Wichtig, auf einen guten Sozialdienst abstützen zu können» Als Mitglied der Projektgruppe war mit Peter Reichmuth der Hausemer Sozialvorstand sehr aktiv ins Projekt SoNeK involviert. Er hat sich entsprechend vertieft mit der Materie befasst

und erkennt in der Neuorganisation mittels einer IKA Sozialdienst wesentliche Vorteile: «Die Zusammenarbeit zwischen dem Sozialdienst und den Gemeinden wird transparenter, einfacher und effizienter. Daran haben wir im Projekt SoNeK intensiv gearbeitet und werden künftig davon profitieren.» In der Gründung und im Betrieb einer interkommunalen Anstalt sieht er auch Pluspunkte bezüglich Verantwortlichkeiten und Entscheidungen: «Künftig wird es einen Verwaltungsrat und nicht mehr Vorstand und Delegierte geben, wodurch die Verantwortung klarer zugeteilt ist und die Entscheidungen schneller sowie einfacher getroffen werden können.» Reichmuth erwähnt dazu, dass die Projektgruppe bei der Entwicklung und Gestaltung des Projektes SoNeK eine ähnliche Rolle gespielt habe, wie dies künftig der Verwaltungsrat der IKA spielen wird. Sein Fazit: «Die Erfahrungen waren dabei sehr positiv, wir konnten Verschiedenes beeinflussen und neu gestalten.» Grundsätzlich hält der Hausemer Sozialvorstand fest: «Auch wenn das Zitat ‹Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den schwächsten ihrer Glieder verfährt› durchaus seine Gültigkeit hat, gilt für den Sozialdienst prinzipiell, dass die Hilfsbereitschaft genauso wichtig ist, wie die Identifikation und die Vermeidung von Missbrauch. Entsprechend müssen Massstäbe für die gerechte Behandlung aller bestehen.» Diese Arbeit, so Reichmuth weiter, könne nur von einer Organisation von minimaler Grösse professionell geleistet werden. «Für die Gemeinden ist es sehr wichtig, auf einen guten Sozialdienst abstützen zu können, denn nur so ist Kontinuität und Gleichbehandlung für die korrekte Unterstützung der Schwachen möglich. Durch die Gründung der interkommunalen Anstalt IKA Sozialdienst nehmen die beteiligten Gemeinden ihre Verantwortung für einen guten Sozialdienst wahr.»

Wärmedämmung lohnt sich nun besonders 35 Millionen Franken stehen zur Verfügung Wer sein Haus besser gegen Wärmeverluste dämmt, erhält im Kanton Zürich weiterhin Förderbeiträge. Finanziert werden sie aus der CO2-Abgabe, die der Bund auf Gas und Öl zu Heizzwecken erhebt.

Besonders im Sommer attraktiv: die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg. (Bild zvg.) von 13 sogar mit mehr als 2000 Fahrgästen verzeichnet werden. Nur an

zwei Tagen nutzten weniger als 100 Passagiere die Felseneggbahn. (pd.)

Der Kanton Zürich kann für Gesuche, die 2017 eingereicht werden, sogar höhere Beiträge als bisher an die energetische Verbesserung der Gebäudehülle ausrichten (Wand, Dach und Boden). So gibt es 40 Franken pro Quadratmeter wärmegedämmtes Bauteil. Zusätzlich erhöhte Beitragssätze richtet der Kanton in einer auf 2017 beschränkten Aktion für die Wärmedämmung der Aussenwände aus, denn diese werden noch zu selten besser gedämmt. Hier gibt es 20 Franken pro Quadratmeter wärmegedämmte Aussenwand. Einen weiteren Bonus erhält, wer mindestens 90 Prozent der Fläche von Fassade und Dach besser gegen Wärmeverluste schützt. Denn Gesamtsanierungen führen dank der ganzheitlichen Planung zu besseren Ergebnissen, sind also sinnvoller als Einzelmassnahmen.

Kein kantonales Förderprogramm, keine Belastung der Kantonsfinanzen Die Förderbeiträge sind beim Kanton Zürich zu beantragen, der die Gesuche auch bearbeitet und die Beiträge ausrichtet. Doch sie belasten die kantonalen Finanzen nicht. Denn sie stammen aus der CO2-Abgabe, die der Bund auf Gas und Öl zu Heizzwecken erhebt. Dem Kanton Zürich stehen im Jahr 2017 mindestens 35 Millionen Franken zur Verfügung. Er darf das Geld allerdings ausschliesslich für Massnahmen zur energetischen Verbesserung der Gebäudehülle ausrichten. Beiträge an neue Fenster sowie andere energetische Verbesserungsmassnahmen sind aus diesen Bundesmitteln nicht möglich. Die bisher aus dem kantonalen Budget finanzierten Beiträge an Massnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien und Abwärme können im Jahr 2017 nicht mehr gesprochen werden. Dies hat der Regierungsrat im Rahmen der Leistungsüberprüfung 16 (Lü16) zur Entlastung der Kantonsfinanzen im April 2016 beschlossen. (bd.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Januar 2017

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Die islamische Gemeinschaft zeigt sich Der albanische Verein Mërgimi feiert sein 20-Jahre-Jubiläum im Kasinosaal Affoltern Seit 20 Jahren hat das Säuliamt eine Moschee. Das erste Lokal war in Hedingen, dann zog die Gemeinschaft nach Affoltern, seit sieben Jahren ist sie nun an der Lindenmoosstrasse 12. Am Samstag, 4. Februar, wird im Kasinosaal Jubiläum gefeiert. ................................................... von thomas stöckli Am Freitagmittag wird es jeweils eng in den Räumlichkeiten der islamisch albanischen Gemeinschaft Mërgimi in Affoltern. Zum wichtigsten Gebetstermin der Woche – wenn alle Männer in die Moschee müssen – kommen 150 bis 200 Moslems. Da reicht der Platz im Sakralraum bei Weitem nicht, die Gläubigen drängen sich auch in der angrenzenden Cafeteria des Vereins und teilweise gar im Eingangsbereich. Der Imam hält sich in seiner Predigt kurz. Die meisten haben schliesslich nur kurz Mittagspause und müssen noch etwas essen und dann wieder zur Arbeit. «Unsere Moschee ist nicht nur für Albaner», betont Alisami Aljili, Vorstandsmitglied von «Mërgimi». Insbesondere am Freitagmittag sind verschiedenste Nationalitäten anzutreffen. Wer in der Nähe arbeitet, kommt hierher. Zu den anderen Gebetszeiten ist der Andrang überschaubarer. Beim anderen wichtigen Mittagsgebet, am Sonntag, sind die Albaner weitgehend unter sich. Vormittags ist dann jeweils Koranschule für die Kinder, nachmit-

tags werden die Erwachsenen unterrichtet. Regelmässig kommt auch eine weibliche Korangelehrte, die dann exklusiv für die Frauen da ist.

Austausch und gelebte Kultur 168 Mitglieder hat der Verein registriert. Sie leben zu 80 % im Knonauer Amt, einige im angrenzenden Aargau und Zug. «Gestartet sind wir mit 50, 60 Mitgliedern», erinnert sich Vorstandsmitglied Medi Bauta. Seither ist die Gemeinschaft stetig gewachsen. «Es kommen auch viele Junge, wie ich», so Alisami Aljili. Vom ersten Standort in Hedingen zog man nach Affoltern um, erst an die Alte Obfelderstrasse, dann vor sieben Jahren an die Lindenmoosstrasse. «Mërgimi» ist das albanische Wort für Auswanderer. Nebst der gemeinsamen Religion verbindet auch die gemeinsame Herkunft die Mitglieder des Vereins. In der Cafeteria zelebriert man die Kultur, trifft sich zum Austausch über Alltagserlebnisse, für ein Schach- oder ein anderes Gesellschaftsspiel. Nur gejasst werde nicht, sagt Medi Bauta und lacht. Dafür kommt es vor, dass in der Cafeteria 30 junge Männer vor dem Fernseher gemeinsam der Schweizer FussballNationalmannschaft zujubeln.

Bevölkerung ist eingeladen Die Existenz einer islamischen Gemeinschaft im Knonauer Amt dürfte selbst vielen Einheimischen nicht bekannt gewesen sein. Auf zweifelhafte

In der Moschee an der Lindenmoosstrasse 12 in Affoltern: Medi Bauta, Präsident Neat Dzeladini und Alisami Aljili vom Vorstand der islamisch albanischen Gemeinschaft Mërgimi. (Bild Thomas Stöckli) Bekanntheit, wie sie andere Schweizer Moscheen, etwa die «An’Nur» in Winterthur, zuletzt erfuhren, kann «Mërgimi» gern verzichten. Wenn er von Anschlägen höre, mache ihm dies auch Angst, gesteht Alisami Aljili, «dahinter stecken aber Einzeltäter und nicht der Islam an sich.» Ein Ziel der Jubiläumsfeierlichkeiten im Kasinosaal wird sein, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. «Wer

wissen will, wer wir sind und was wir tun, ist willkommen», so Aljili. «Die Leute sollen nicht Angst haben vor unserem Verein.» Neben der eigenen Gemeinschaft, Zweierdelegationen von anderen Schweizer Moscheen und den örtlichen Kirchen ist deshalb auch die Bevölkerung eingeladen. Zum Programm gehören islamische Gesänge und Ansprachen vom Vorsitzenden, dem ehemaligen und dem aktuellen

Imam sowie ein Vortrag eines Hochschul-Imams. Nach islamischer Regel sitzen die Männer im Erdgeschoss, die Frauen auf der Empore. 20 Jahre islamisch albanische Gemeinschaft Mërgimi am Samstag, 4. Februar, 19 Uhr, Kasinosaal Affoltern. Anmelden an info@xhamia-mergimi.ch (Anzahl Personen angeben). Die Moschee öffnet ihre Tür Interessierten gerne nach Vereinbarung.

Unterwegs bei Kälte und Schnee für einen guten Zweck Sternsinger haben 5247 Franken für benachteiligte Kinder in Kenia gesammelt Unter dem Motto «Kinder helfen Kindern» entsteht weltweit eine Solidarität unter den Kindern aller Länder – auch der ärmsten. In diesem Jahr steht Kenia im Zentrum dieser Sternsinger-Aktion. Die «Turkana» im Nordwesten Kenias ist eine der trockensten Regionen der Welt. Wegen des Klimawandels regnet es dort nur noch sehr selten. In der Turkana werden mit den Spenden aus der Sternsingeraktion zahlreiche Projekte unterstützt, wie etwa der Bau von Staudämmen und Wasserstellen. Ebenfalls unterstützt werden Projekte, dass die Kinder den Kindergarten und die Grundschule besuchen können. Turkana grenzt an das Nachbarland Äthiopien. Seit vielen

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Die erfolgreichen Sternsinger aus Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden. (Bild zvg.)

Einen vorbildlichen Einsatz haben am letzten Sonntag die 39 Schülerinnen und Schüler aus Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden geleistet, die als Sternsinger durch die Dörfer zogen. «Ich mache bei den Sternsingern mit, weil es Freude macht, Kindern zu helfen, denen es nicht so gut geht, wie uns. Ausserdem gibt es danach immer leckere Pommes Frites und wir haben Spass zusammen», so Fiona, eines der 39 Sternsingerkinder. Die Aussendung der grossen, bunten Schar fand am Sonntag, 8. Januar,

im Familien-Gottesdienst in der katholischen Kirche Mettmenstetten statt. Pfarrer Angelo Saporiti und Pfarrerin Claudia Mehl berichteten sehr interessante Details aus Sicht der Tiere, die das Jesuskind besucht haben. Sie erzählten den überaus zahlreichen Besuchern und den aufmerksamen Kindern, was Hund, Kamel, Ochse, Esel, Schaf und Maus dem Jesuskind als Geschenke mitgebracht haben … Es war ein beeindruckender, fröhlicher, farbiger Gottesdienst. Anschliessend zogen die sieben Sternsinger-Gruppen mit ihren Begleiterinnen durch die drei Dörfer, brachten Segenswünsche für das neue Jahr und sammelten Geld.

Solidarität unter Kindern weltweit Die Sternsinger-Organisatoren sind stolz auf das riesige Engagement der 39 Sternsingerinnen und Sternsinger, denen Kälte und Schnee nichts anhaben konnte. Sie haben für ihr riesiges Engagement grossen Respekt und Dank verdient, und auch die freiwilligen Begleiterinnen und die Helfer in der Küche haben einen grossen Beitrag zum guten Gelingen dieser wunderbaren Aktion beigetragen. Der stolze Betrag von Fr. 5247.40 (inkl. Kirchenopfer) wurde an das Kinder- und Jugendmissionswerk «missio» für die Sternsinger-Projekte in Kenia überwiesen.

Jahren kommt es dort immer wieder zu bewaffneten Kämpfen zwischen den Turkana und den Dassanech. Dabei geht es vor allem um Weideland. Im Moment herrscht Frieden in der Gernzregion – und das soll auch so bleiben. Deshalb setzen sich die Projektpartner der Sternsinger dafür ein, dass Turkana und Dassanech friedlich miteinander leben können. Eine mobile Krankenstation aus der Turkana versorgt regelmässig die Dassanech in Äthiopien, und in einer Schule werden Kinder beider Volksgruppen gemeinsam unterrichtet. Für das Sternsingerteam Luzia Züger


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Freitag, 13. Januar 2017

Lebenskonzept Velo mit Seitenwagen Für Jolanda und Hans Schwarzbach gilt: «Geht nicht gibts nicht!» Jolanda und Hans Schwarzbach sind im Säuliamt aufgewachsen und leben weitgehend als Selbstversorger in Zwillikon. Kinder und Jugendliche sind gern bei ihnen zu Besuch, denn da gibt es Tiere und in der Werkstatt wird getüftelt. Ideen werden mit vielfältigem Können umgesetzt. ................................................... von regula zellweger Sie sitzen alle um den Stubentisch, Jolanda und Hans Schwarzbach, der Sekundarschüler Reto Fankhauser und Bauer Hans Schneebeli, ein Freund bereits aus der Jugendzeit von Hans Schwarzbach. Sie probieren die selbstgemachte Trockenwurst aus Ziegenfleisch, die sie heute ganz frühmorgens aus der Räucherkammer geholt haben, weil die Kaminfegerin kam. Es sind die letzten hausgemachten Würste. Sie haben die letzten zwei Ziegen geschlachtet. Sie mussten, denn Hans Schwarzbach ist seit sechs Jahren an Parkinson erkrankt. Er sitzt im Rollstuhl am Tisch, in der Stube hat es auch ein Bett. Ziegen wollte Hans Schwarzbach schon immer: «Mein Bruder wollte als Kind Zimmermann werden, ich Geissen haben. Wir haben beide unsere Wünsche realisiert», erzählt er lachend. Er weiss genau, was er will – und setzt es auch um. Bereits in der Lehre als Automechaniker hat er gelernt: «Geht nicht gibts nicht.» Das gilt für all die technischen Tüfteleien, die er in die Realität umgesetzt hat. Aber auch für die Liebe. Gerademal sieben Monate kannten sich Jolanda und er – und heirateten mit 21 Jahren. Seither sind sie ein gutes Team. Jolanda Schwarzbach bringt es lachend auf dem Punkt: «Er hat viele gute Ideen, und ich mache alles mit.»

Selbstversorgung Das junge Paar hatte klare Vorstellungen von Selbstversorgung und setzte sie Schritt für Schritt um. Das junge Glück war fast vollkommen, als sie das alte Haus der Nievergelt Luise in Zwillikon kaufen konnten, mit Holzherd und lediglich kaltem Wasser. Die Renovationsarbeiten erledigten sie nach und nach in eigener Regie. Kinder blieben leider aus, aber bei den beiden waren immer wieder Kinder zu Besuch oder in den Ferien. Denn da gab es, was Kinder heute kaum mehr haben: direkten Umgang mit Nutztieren und die Möglichkeit, in einer gut bestückten Werkstatt werken zu können – unter liebevoller, geduldiger Anleitung von Schwarzbachs. Jolanda Schwarzbach betreute den

Jolanda und Hans Schwarzbach haben Spass am Nutzen ihrer E-Bikes mit Seitenwagen. (Bild Regula Zellweger) Garten beim Haus, bewirtschaftete aber auch ein Stück Land etwas weiter weg. Bereits damals bekam ihr Velo einen Seitenwagen zum Transportieren von Gartengerät, Obst, Gemüse und vielem mehr. Ziegen wurden angeschafft und heute sagt Jolanda Schwarzbach: «Ich muss nach über 40 Jahren wieder lernen, Milch zu kaufen.» Ihre Ziegen gaben bald zu viel Milch für den Eigenbedarf und so begann Jolanda Schwarzbach 1976 mit Käsen. Damit belieferte sie auch Läden wie den Chäs Stöckli in Affoltern. Gemüse und Obst wurden für den Eigenverbrauch verarbeitet. Im Keller finden sich auch jetzt eigene Kartoffeln, eingemachtes Obst, Süssmost und gebrannte Wasser. Besonders stolz sind Schwarzbachs auf ihren Holunderwein. Der Hühnerhof war ein grösseres Projekt: «Wir haben immer gut miteinander geplant – und dann erst rea-

lisiert», erklärt Hans Schwarzbach, «Kopf und Hände müssen zusammenspannen.» Drei New Hampshire Hähne und zehn Hühner bevölkern heute den Hühnerhof. Daneben gibt es auch Enten und Kaninchen, bis vor einem Jahr auch noch zwei Minipigs. Schwarzbachs haben alle ihre Tiere selbst geschlachtet und das Fleisch fachgerecht verarbeitet. Sie lieben ihre Tiere ohne Sentimentalität.

E-Bikes mit Seitenwagen Seitenwagen hat Hans Schwarzbach schon gebaut, als er in jungen Jahren noch mit dem Motorrad fuhr. Beide sind begeisterte Berggänger. Sie brauchen keine Ferien an Sandstränden. Wer Nutztiere hält, muss zu Hause bleiben. Geflogen sind sie nur einmal, ein Alpenrundflug mit der Ju-52. Unzählig viele Kilometer haben sie mit dem Velo und zu Fuss zurückgelegt,

beide waren topfit, gingen auch zum «Turnen mit Geni». Das Auto wird nur gebraucht, wenn es nicht anders geht. Heute immer mehr, denn Hans Schwarzbachs Krankheit kann man nicht aufhalten, nur versuchen, mit den zunehmenden Einschränkungen umzugehen. Heute sind es zwei E-Bikes mit Seitenwagen die dem Paar das Fahren möglich machen. In einem Seitenwagen wird manchmal der Rollator transportiert. Noch immer tüftelt Hans Schwarzbach. Mit einem Sekundarschüler baute er einen Seitenwagen, im Moment konstruiert er eine Kopfstütze für den Rollstuhl, sitzend schlafen verursacht weniger Schmerzen. Rückenprobleme hat er schon länger. Hans Schwarzbach und seine Frau tun alles, um mit der Krankheit klarzukommen. Er verbringt mehr Zeit am Computer, hat beispielsweise die Wanderungen dokumentiert, mit Fak-

toren wie Distanzen und Höhenmeter, und mit Fotos illustriert. Seine Sammlung könnte als Buch publiziert werden. Jolanda Schwarzbach leistet Hilfe, bringt und holt Dinge, übernimmt, was er nicht mehr tun kann. Und Reto, der Nachbarsjunge, hilft, wo er kann. Zukunftsängste sind da, aber auch Zuversicht, schliesslich haben sie bis jetzt alles gemeinsam geschafft. «Sie ist eine wunderbare Pflegerin», erklärt Hans Schwarzbach. Er nimmt Abschied von vielen Dingen, die er tun konnte, und die nun nicht mehr möglich sind. Schwierig für jemanden, dessen Devise zeitlebens war: «Geht nicht gibts nicht!» Auch Jolanda Schwarzbach muss vieles loslassen. Beide aber sind dankbar für das Leben, das sie bis jetzt hatten. «Ich würde alles wieder gleich machen», erklärt Hans Schwarzbach, «vor allem wieder die gleiche Frau heiraten, wenn möglich noch früher.»


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Freitag, 13. Januar 2017

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S-Bahn-Schubser von Affoltern verbleibt in der psychiatrischen Klinik Bezirksgericht: Der 32-jährige Türke, der einen alten Mann schwer verletzt hat, ist nicht schuldfähig Der Mann, der im März dieses Jahres am Bahnhof Affoltern einen hochbetagten Rentner vor den Zug gestossen hat, ist nicht schuldfähig und verbleibt zwecks stationärer Massnahme in einer psychiatrischen Klinik. Das hat das Bezirksgericht Affoltern am Mittwoch entschieden. ................................................... von werner schneiter Dem in der Schweiz aufgewachsenen 32-jährigen Türken wird vorgeworfen, am 21. März 2016 am Bahnhof in Affoltern einem zur Tatzeit knapp 86-jährigen Mann einen kräftigen Stoss gegen die Schulter versetzt zu haben, worauf der Betagte nach vorne fiel und gegen den auf Gleis 1 einfahrenden Zug stiess. Dabei geriet er auf den Gleisschotter, wurde einige Meter mitgeschleift – und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen, die ihn heute an den Rollstuhl binden. «Mein Mandant leidet, er lebt in einem Heim, die Rückkehr nach Hause war nach dem Spitalaufenthalt nicht mehr möglich», sagte sein Anwalt. Der Staatsanwalt erkennt darin versuchte Tötung. Nur durch Zufall sei es nicht zu tödlichen Verletzungen gekommen, betonte er mit Nachdruck. Der Beschuldigte ist IV-Bezüger und kein unbeschriebenes Blatt: Er ist neun Mal vorbestraft, unter anderem wegen mehrfacher Drohung gegen Beamte und Behörden sowie Tätlichkeiten, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und wegen Betäubungsmitteldelikten. So schlug er – vollgepumpt mit Alkohol und Marihuana – in einem Bus zwischen Langnau am Albis und Thalwil einem Mann die Faust an den Kopf und verursachte eine Gehirnerschütterung. Warum es am Bahnhof in Affoltern zu diesem folgenschweren Vorfall gekommen sei, wollte Gerichtspräsident Peter Frey wissen. Er habe erst eine unzufrieden wirkende Frau gesehen, sich bei ihr nach Problemen erkundigt, worauf sie ihn schroff zurückgewiesen habe. Der alte Mann habe zu ihm gesagt, dass er ihn ken-

Am Bahnhof Affoltern vor Perron 1 stiess der Türke den 86-jährigen Rentner gegen den einfahrenden Zug. (Bild Werner Schneiter) ne. Dessen Einmischen habe ihn wütend gemacht, sagte der Angeklagte, der ihn in der Folge vor den Zug schubste. «Ich war mir nicht bewusst, dass er sich dabei tödliche Verletzungen hätte zuziehen können», wehrte er sich vor Gericht.

Seit August 2016 im vorzeitigen Massnahmenvollzug Die Staatsanwaltschaft taxiert den Mann als nicht schuldfähig und stützt sich dabei auf ein Gutachten, das von einer paranoiden Schizophrenie und gravierender psychischer Störung spricht, die durch übermässigen Alkohol- und Drogenkonsum verstärkt werde. Wie die Anklage sieht der Gutachter eine stationäre Therapie als die beste Massnahme, eine ambulante wird abgelehnt. Die Rückfallgefahr sei zu gross, argumentierte der Staatsanwalt, der auch frühere Klinikaufenthalte des Täters erwähnte. Er befindet sich seit August 2016 in einer psychiatrischen Klinik im Kanton Thurgau im vorzeitigen Massnahmenvollzug. Das sei zwar besser als Knast, bemerkte

der Mann dazu, findet aber das Gutachten nicht gut, weil er in diesem Zusammenhang nur wenige Stunden befragt worden sei – zu wenig für ein umfassendes Bild, fügte der Beschuldigte bei, der sich eine ambulante Massnahme wünscht. Schliesslich trinke er seit eineinhalb Jahren keinen Alkohol mehr und verzichte seit knapp einem Jahr auf Drogenkonsum. Er sei weder paranoid noch schizophren, sondern bei der Tat lediglich besoffen gewesen, führte er aus. Der Staatanwalt sieht aber in diesem verhängnisvollen Schubser eine vorsätzliche Tötung. Er stützt sich auf Aussagen von Zeugen, wonach der kräftige Stoss von hinten gekommen und mit beiden Händen vollzogen worden sei. Er taxiert die Tat als hinterhältiges Vergehen. Der Mann zeige ausserdem keinerlei Krankheitseinsicht.

Verteidiger: fahrlässige schwere Körperverletzung Anders als die Staatsanwaltschaft erkennt der Verteidiger lediglich fahrlässige schwere Körperverletzung. Der

Mann sei nicht schuldfähig und habe den Tod des alten Mannes nicht in Kauf genommen. Sein Mandant sei von diesem respektlos behandelt worden, was ihn wütend gemacht habe. Er habe ihn geschubst, keineswegs gegen den Zug stossen wollen und sei erschrocken davongerannt. Die Polizei überführte ihn aufgrund von DNA auf einer PET-Flasche. Zeugen zitierend, sagte der Verteidiger, der Zug sei höchstens im Schritttempo eingefahren; der alte Mann dann durch den Stoss aus dem Gleichgewicht geraten. Er habe sich zwei, drei Mal um die eigene Achse gedreht und sei dann gestürzt. Eine Zeugin will gesehen haben, dass der Stoss drei bis vier Meter vor der Perronkante erfolgt ist. Laut Verteidiger zeigen die bisherigen stationären Massnahmen erste Erfolge; auch er bezeichnete diese Massnahme als die sinnvollste. In seinem Schlusswort entschuldigte sich der Täter, der eine Gipserlehre abgebrochen hat, seit längerer Zeit von der IV lebt und einen Beistand hat. «Es tut mir leid, was da passiert ist. Es war keinesfalls Verletzungs- oder Tötungsabsicht», beteuerte er und fügte bei, er

habe dem alten Mann einen Entschuldigungsbrief geschrieben. Das Bezirksgericht Affoltern schloss sich in seinem Urteil den Anträgen der Staatsanwaltschaft an. Der Mann, seit Ende August im vorzeitigen Vollzug, verbleibt in einer psychiatrischen Klinik. Dort wird er stationär behandelt. Das Gericht sieht keinen Grund, davon abzuweichen. Der Mann, der den Sachverhalt und die rechtliche Würdigung anerkennt, wird gemäss Gutachten als völlig schuldunfähig taxiert. Aus diesem Grund können ihm weder die (beträchtlichen) Gerichts- noch Schadenersatzkosten auferlegt werden; diese werden auf die Staatskasse genommen. Der Mann habe mit dem Opfer gesprochen und hätte aufgrund seines Alters um die geringere Standfestigkeit wissen müssen. Der Stoss sei hinterhältig erfolgt. Er sei äusserst gefährlich gewesen und hätte dazu führen können, dass er alte Mann vom Zug überrollt worden wäre. So habe er den Tod in Kauf genommen, begründete Gerichtspräsident Peter Frey das Urteil.

«Das Urteil ist noch knapp angemessen» Raub sowie gewerbs- und bandenmässiger Diebstahl: 36 Monate Gefängnis für Kosovaren Wegen qualifizierten Raubes sowie gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls kassierte ein 27jähriger, vorbestrafter Kosovare vom Bezirksgericht Affoltern 36 Monate Gefängnis, wovon er die Hälfte absitzen muss – ein Strafmass am unteren Limit. ................................................... von werner schneiter Der Maler ohne Ausbildung lebte zwischenzeitlich in Deutschland und beging dort ebenfalls Straftaten. Er wurde unter anderem wegen mehrfacher Einbrüche zu fünf Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt – und danach in seine Heimat abgeschoben. Nachdem sich seine Verlobte getrennt hatte, ging der Mann vom Kosovo nach Frankreich und wurde schliesslich in der Schweiz verhaftet. Hierzulande wird ihm qualifizierter Raub, gewerbs- und bandenmässiger Diebstahl, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und mehrfaches Vergehen gegen das Ausländergesetz zur Last gelegt. Das

schwerwiegendste Vergehen: ein Raubüberfall am 9. September 2009 in Stallikon, verübt mit einem Mittäter. Die beiden versuchten in den Abendstunden, über den Balkon in die Wohnung einzudringen, wurden aber entdeckt und flohen. Beim zweiten Versuch am gleichen Ort misslang es den Tätern, mittels Flachwerkzeug ein Küchenfenster aufzuwuchten. Schliesslich zertrümmerten sie ein Fenster und stiegen ein, wo sie auf die Mieterin trafen und diese mit vorgehaltener Faustfeuerwaffe aufforderten, sich auf den Bauch zu drehen, um zu verhindern, dass sie die Einbrecher zu Gesicht bekommt. Die verängstigte Frau erklärte, dass sich das Geld in einer Handtasche im Schlafzimmer befinde würde. Dort befanden sich 200 Franken, worauf die Täter die Frau aufforderten, weitere Geldaufbewahrungsorte zu nennen, ansonsten sie das Kind mitnehmen würden. Die Drohung wirkte: Aus einer Schatulle übergab sie den Einbrechern 1800 Franken sowie ein Mobiltelefon. Zu diesem Fall gesellen sich weitere 18 gewerbs- und bandenmässige

Einbrüche sowie Diebstähle, ebenfalls begangen mit Mittätern, die inzwischen bereits verurteilt sind. Gemäss Anklageschrift wurden dabei Sachen und Bargeld im Gesamtwert von zirka 62 000 Franken gestohlen; die Sachschäden belaufen sich auf knapp 11 000 Franken.

Strafe in Deutschland – kein Kriterium für das Strafmass Vor Bezirksgericht Affoltern kam es Anfang dieser Woche zum abgekürzten Verfahren, weil der Täter die von der Staatsanwaltschaft in der Anklageschrift aufgelisteten Delikte vollumfänglich zugibt, mit dem Strafmass und der rechtlichen Würdigung einverstanden ist. Auch das Bezirksgericht akzeptierte die von der Staatsanwaltschaft vorgeschlagene Strafe von 36 Monaten Gefängnis. 18 Monate muss er absitzen. Für die bedingte Strafe gilt eine Probezeit von vier Jahren. Nach geänderter Praxis des Bundesgerichts dürfen Urteile über im Ausland verübte Straftaten bei der Ur-

teilsfindung hierzulande nicht miteinbezogen werden. In der Schweiz ist der Mann nicht vorbestraft. Das Bezirksgericht Affoltern musste in diesem Fall also ein eigenständiges Urteil finden. In seiner Urteilsbegründung räumte Gerichtspräsident Peter Frey ein, dass das Strafmass am unteren Limit liege und noch «knapp angemessen». «Sie sind sehr gut weggekommen. Ich hoffe, dass Sie sich die vier Jahre Probezeit zu Herzen nehmen», sagte er zum Verurteilten, der sich nun nach eigenen Worten bessern will. «Ich habe Fehler gemacht», hielt er in seinem Schlusswort lapidar fest.

Zivilforderungen noch offen Allzu lange wird er nicht mehr im Gefängnis bleiben müssen. Gut 300 Tage hat er durch Untersuchungshaft und vorzeitigen Strafantritt bereits erstanden. Der Verurteilte, der nach eigenen Angaben schuldenfrei ist, muss die Verfahrens- und Gerichtskosten von knapp 9000 Franken tragen, derweil die Kosten der amtlichen Verteidigung (12 000 Franken) der Gerichtskasse

entnommen werden. Wie viele Zivilforderungen (separates Verfahren) von Geschädigten auf den Mann zukommen, ist nicht bekannt. anzeige


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Freitag, 13. Januar 2017

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Winter-Wunderland Säuliamt Langlaufloipen im Feldenmas und auf dem Mittelalbis offen Noch liegt zwar nicht allzu viel Schnee, doch die bekannten Langlaufloipen im Säuliamt sind aufbereitet und gut fahrbar. In Affoltern spurt die IG «Pro Langlauf Feldenmas», auf dem Mittelalbis der frühere Schweizer Meister Bruno Heinzer. ................................................... von martin platter Bruno Heinzer ist in seinem Element. «Die Loipe Mittelalbis ist bereit», postete der frühere Langlauf-SchweizerMeister bereits am letzten Samstag auf Facebook – und erhielt jede Menge Likes und erfreute Kommentare. Etwa zwei Kilometer misst die coupierte Langlaufrunde auf dem Mittelalbis. Gestartet wird von Heinzers Bauernhof aus, wo eine begrenzte Anzahl Parkplätze vorhanden ist. Seit Dienstag ist auch die Loipe im Feldenmas befahrbar, die von Hansruedi Wettstein alias «Güx» beziehungsweise der Interessengemeinschaft «Pro LL Feldenmas» unterhalten wird. Seit letztem Jahr verfügt die IG über eine eigene Homepage, auf der im Winter täglich der Zustand der

Für Klarheit an der Waldgrenze Der Kanton Zürich macht von der Möglichkeit Gebrauch, die Waldgrenze überall genau festzulegen. Das schützt Wald und Kulturland gleichermassen. Seit Ende des 19. Jahrhunderts geniesst der Wald in der Schweiz einen starken Schutz. Der damals visionären Waldgesetzgebung ist es zu verdanken, dass die Waldfläche in der Schweiz fortan nicht mehr weiter abnahm. Damit war auch sichergestellt, dass der Wald seine äusserst wichtigen Funktionen für Mensch und Natur weiterhin erfüllen kann. Seit einigen Jahren nimmt die Waldfläche in der Schweiz sogar wieder zu – vor allem im Berggebiet. Es zeigt sich heute, dass der strikte Schutz von vorwachsenden Waldflächen immer weniger den heutigen Bedürfnissen entspricht. So kommt es immer wieder vor, dass wertvolles Landwirtschaftsland durch die Aufgabe der Nutzung zu Wald wird und für die Nahrungsmittelproduktion verloren geht. Der Kanton Zürich hat im kantonalen Richtplan festgelegt, dass die Waldfläche im ganzen Kantonsgebiet nicht mehr zunehmen und deren Grenzen künftig fix sein sollen. Die Waldgrenzen ausserhalb der Bauzone sollen in einem gemeinsamen Plan mit den kantonalen Nutzungszonen pro Gemeinde festgesetzt und schliesslich im Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (Öreb) eingetragen werden. Wer Wald besitzt, soll genau wissen, was ihm gehört, und wer an den Wald angrenzendes Land besitzt, soll sicher sein, dass ihm dieses erhalten bleibt. Dort, wo Wald an eine Bauzone angrenzt, war die Waldgrenze bereits bisher genau festgelegt. (bd.) anzeige

Loipe einsehbar ist. Wettstein ist begeistert: «Dank der Homepage hatten wir schon am ersten Tag gut 80 Langläufer auf der Piste.»

Professionelle Loipenpräparierung Kein Wunder. Heinzer wie Wettstein gemeinsam ist die professionelle Aufbereitung der Loipen. Beide verfügen über Schneetöffs und entsprechende Gerätschaft, um sowohl fürs Skaten eine Piste zu walzen wie auch perfekte Spuren für klassischen Langlaufstil in den Schnee zu modellieren. Bekannte Ausdauersportler wie Vroni Steinmann sind entsprechend begeistert: «Die Loipe ist sehr gut! Danke, Bruno!», lobt die frühere Spitzenläuferin den unermüdlichen Einsatz des Freiwilligen auf dem Mittelalbis. Ein kleines Team stärkt Hansruedi Wettstein den Rücken. Falls er verhindert ist, sorgen andere für den einwandfreien Zustand der Loipe, die von der Affoltemer Hüslimatt (der Start ist beim Schnitzelschopf) über die Hochebene Feldenmas bis nach Bonstetten führt. Wettstein freut es, dass er seinen Schneetöff bei Hugo Trachsler in der Hüslimatt unterstellen kann und ihn Trachsler bei Bedarf beim Pisten

Langlaufen vor der Haustür ist derzeit wieder möglich – im Feldenmas zwischen Affoltern und Bonstetten (Bild) sowie bei Bruno Heinzer auf dem Mittelalbis. (Bild Martin Platter) unterstützt. Thuri Küng, Geschäftsinhaber des Gartencenters Guggenbühl, wiederum hat spontan Parkplätze vor dem Gartencenter an der Aumülistras-

se in Bonstetten zur Verfügung gestellt. Bleibt zu hoffen, dass die winterlichen Verhältnisse noch eine Weile anhalten und der ehrenamtliche Ein-

satz der Freiwilligen mit reger Benutzung der Loipen belohnt wird. Weitere Infos unter loipe-feldenmaas.ch.

Freitag, der 13.: «Ein Tag wie jeder andere» Die besondere Konstellation bringt nicht mehr Unglück als andere Tage Die Zahl dreizehn ist eine ungerade und eine Primzahl. In der christlichen Kultur gilt sie als Unglückszahl, besonders dann, wenn sie auf einen Freitag fällt. Bis zu drei Mal pro Jahr kann der Dreizehnte eines Monats auf einen Freitag fallen. In diesem Jahr ist das heute und am zweiten Freitag im Oktober. Der «Anzeiger» befragte Menschen im Bezirk, wie sie über Freitag, den 13., denken. Für die meisten ist es ein ganz normaler Tag. Einige benannten ihn als Glückstag, andere gaben an, an diesem Tag vorsichtiger zu sein und insbesondere im Strassenverkehr mehr achtzugeben. Vielleicht liegt es daran, dass Versicherungen an diesen Freitagen sogar weniger Schadenfälle verzeichnen als an anderen Tagen.

Ein Tag wie jeder andere

Besonders vorsichtig

Wenn Aberglaube überhand nimmt von andrea bolliger

Sandra Notz (53), Bonstetten. (Bilder abo)

Konate Souleymane (37), Affoltern.

Interviews: Andrea Bolliger

«Ich bin nicht abergläubisch, für mich ist es ein Tag wie jeder andere. Gott hat alle Tage erschaffen.»

«Bis jetzt ist mir noch nie etwas passiert. Ich arbeite als Chauffeur und bin dann besonders vorsichtig unterwegs.»

Für mich ist es «Glückstag»

Nicht darauf konzentrieren

Vorsichtiger unterwegs

Vreni Binzegger (67), Hausen.

Martin Leutenegger (51), Hauptikon.

Hannah Blaser (30), Affoltern.

«Wenn ich jemand sagen höre, es sei wieder Freitag, der 13., so entgegne ich, es sei mein Glückstag.»

«Für mich ist das ein Tag wie jeder andere. Ich denke, wer sich darauf konzentriert, zieht das Unglück eher an.»

«In Asien lernte ich, dass dieser Tag Unglück bringe. Für mich ist es kein Problem. Ich bin aber vorsichtiger.»

Die Angst vor der Dreizehn kennt sogar einen Fachausdruck: Die Triskaidekaphobie. Die Angst vor Freitagen, in Verbindung mit dem Dreizehnten des Monats, nennt man Paraskavedekatriaphobie. Dr. med. Tim Klose, Chefarzt Psychiatrie am Spital Affoltern, kennt die Begriffe, auch wenn er noch nie einen Patienten gesehen hat, der nur davon betroffen war. Die Vorstellung, dass bestimmte Verhaltensweisen in Zusammenhang mit bestimmten Ereignissen, wie eben Freitag, dem Dreizehnten, stehen, wird als magisches Denken bezeichnet. Wenn jemand täglich das Horoskop konsultiert, kann dies als Lebenshilfe verstanden werden. Auf Holz klopfen kann beruhigende Gefühle auslösen. Viele Sportler haben Rituale, die sie vor einem Wettkampf ausführen. Personen mit einem erhöhten magischen Denken könnten aber an einem Gefühl des Kontrollverlustes leiden, indem sie sich fremdbestimmt wahrnähmen. Dann sei es durchaus vorstellbar, dass eine schwere depressive oder psychotische Erkrankung resultiere, sagt Tim Klose. Magisches Denken könne auch Symptom einer Zwangsstörung sein, etwa dann, wenn jemand eine Angst entwickelt, es widerfahre ihm oder ihr Schlimmes, wenn er oder sie etwas Bestimmtes nicht tue. Würde jemand nur wegen des heutigen Datums beim Psychiater vorstellig, würde man abklären, ob es eine tiefer liegende Ursache gebe, sagt Tim Klose.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Januar 2017

Die Weihnachtszeit definitiv verabschiedet Faszination Feuer und Geselligkeit am Christbaumverbrennen vom vergangenen Samstag in Affoltern

Von innen wärmt der Punsch, von aussen das Feuer.

Gebannt folgen die Zuschauer dem Funkentanz.

Unter den Gästen waren diesmal viele Familien mit Kindern.

Eindrücklich, wie hoch die Flammen in den Himmel lodern. (Bilder Thomas Stöckli)

Wenn die Flammen durchzünden, erhellt sich der Platz – das Weiss des Schnees verstärkt den Effekt.

«Das Verbrennen war ein grosser Erfolg», durften die Organisatoren der Vefa zufrieden festhalten.


Forum buch-tipp

«Mein Herz wird dich finden» ................................................... von catherine müller-wittlin, bibliothek knonau «Woher ich wusste, dass es um ihn ging, als ich kurz vor der Morgendämmerung von den Sirenen geweckt wurde – ich weiss es nicht.» So beginnt der neuste Roman «Mein Herz wird dich finden» Catherine Müllervon Jessi Kirby. Wittlin. (Bilder zvg.) Mia, die 17-jährige Protagonistin, spürt, dass ihrem Freund Jacob etwas Schreckliches zugestossen ist. Sie springt aus dem Bett und weiss nicht mehr, wie ihre Beine sie so schnell die Einfahrt hinunter zur verhängnisvollen Strasse getragen haben. Doch an jedes einzelne Detail, das nachher folgt, erinnert sie sich, als sei es gestern gewesen: an die blauen und roten Blinklichter, die harschen Worte der Sanitäter und das Wort Schädel-Hirntrauma. Mia erkennt den Sneaker, der auf der Strasse liegt. Auf der Sohle das Herz, das sie mit schwarzem Filzstift darauf gemalt hat. Jacob liegt im Sterben.

Vierhundert Tage später Auch Monate nach dem tödlichen Unfall ihres Freundes überschattet tiefe Trauer das Leben von Mia. Da Jacob Organspender war, fährt Mia mit ihrer Mutter zur Betreuungseinrichtung für Spenderfamilien, welche es ihr ermöglicht, die Spendenempfänger persönlich kennenzulernen. Jacobs Lunge hat Norah bekommen. Als Norah mit Jacobs Lunge tief einatmet und Mia die Hand an ihre Brust hält, geht ihr das Herz auf. So ergeht es Mia mit all den Menschen, denen Jacob ein neues Leben geschenkt hat. Jeder Tag, jede Zahl ist seit dem Unfall tief in Mias Gedanken verankert. Doch der Vierhundertste ist etwas Besonderes. Mia verbringt diesen Tag ganz alleine, ohne Jacobs Eltern zu treffen. Sie sehnt sich nach Jacobs Herz, seinem Sportlerherz, das immer zehn Schläge langsamer war als ihres. «Das Herz ist nicht nur eine Pumpe, sondern ein ausgesprochen intelli-

gentes Organ mit eigenem Nervensystem, eigener Entscheidungsfähigkeit und eigenen Verbindungszentrum zum Gehirn. Experten sind zur Erkenntnis gelangt, dass das Herz mit dem Gehirn ‹spricht› und auf eine Art und Weise mit ihm kommuniziert, die sich darauf auswirkt, wie wir die Welt wahrnehmen und auf sie reagieren», führt der Kardiologe Dr. Mimi Guarneri aus.

Es ist Liebe auf den ersten Blick Mia lernt Noah kennen. Er ist der Empfänger von Jacobs Herz. Wie gut Mia doch dieses Herz kennt, das jetzt in Noahs Brust schlägt. So gut, dass sie meint, ihn wirklich zu kennen. Liegt es wohl daran, dass sie sich sofort mögen? Ihr gemeinsames Glück wird durch einen tragischen Zwischenfall auf eine harte Probe gestellt und Noah ahnt noch nicht, welches Geheimnis sich hinter dieser wunderbaren Begegnung verbirgt. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten und ich hoffe, dass Sie dieses wundervolle Buch für Jugendliche und junge Erwachsene begeistern wird. Es ist ein spannender Roman, der einem tief im Herzen berührt und uns die Sonnen- wie auch die Schattenseiten der Organspende aufzeigt.

Freitag, 13. Januar 2017

Kurswechsel Landwirtschaft Ein öffentlicher Diskussionsabend über Landwirtschaftspolitik am Donnerstag, 19. Januar, 20 Uhr, im Saal des Restaurants Rössli in Mettmenstetten. Viele Menschen möchten möglichst ökologisch einkaufen und eine Landwirtschaft ohne grosse Mengen schädlicher Produktionsmittel und mit einer möglichst artgerechten Tierhaltung unterstützen. «Angeklagt: Kuh, Schaf und Geiss» titelte die «WOZ» in der Dezember-Ausgabe Nr. 51/52. Die Tierhaltung belastet die Umwelt, doch die Wiederkäuer seien zu Unrecht in Verruf geraten. Sie produzieren zwar das Treibhausgas Methan, nutzen aber viel Grasland, das sich nicht für Ackerbau eignet. Das Pro Natura Magazin 3/2016 zeigt auf, dass Schweine und Hühner als direkte Nahrungskonkurrenten des Menschen gewaltige Ackerflächen im In- und Ausland beanspruchen und ganze Landstriche überdüngen. Viel Wissenswertes und viele Denkanstösse finden sich in diesen Artikeln – gute Anregungen für eine Debatte über unsere heutige Landwirtschaftspolitik.

Industrielle oder standortgerechte Landwirtschaft? Hans Rudolf Herren, Autor des UNOWelternährungsberichts fordert einen Kurswechsel in der Landwirtschaft. Die Initiative des Bauernverbandes führe auf einen Holzweg, wir bräuchten eine Entwicklung weg von der in-

dustriellen hin zu einer standortgerechten Landwirtschaft. Wie müsste eine solche aussehen? Michael Bergöö, Stiftung Biovision, wird aufzeigen, wie ein agrarökologisches System funktioniert und wie der Weg dazu aussieht. Martin Haab, Landwirt aus Mettmenstetten, tritt als Co-Referent für die Initiative Ernährungssicherheit ein. Der Bauernverband möchte damit die nachhaltige und vielfältige Produktion von Lebensmitteln zur Versorgung der einheimischen Bevölkerung sichern. Hansruedi Sommer, Agronom und Leiter der Stiftung zur Weid, wird anschliessend an die Inputreferate die Diskussion leiten – mit den Referenten und mit dem Publikum.

Dreifach aktuell

Und wieder sind die Angsteinflüsterer am Werk. Von den Plakatwänden wird mit dem Bild einer Frau in einer Burka vor unkontrollierter Einbürgerung gewarnt und zu einem Nein zur Vorlage für eine erleichterte Einbürgerung aufgerufen. Was mit dem gewählten Plakatsujet als Gefahr für das Land dargestellt wird, kommt in Tat und Wahrheit äusserst zurückhaltend und brav daher. Es geht ausschliesslich um eine erleichterte Einbürgerung für Personen der dritten Ausländergeneration. Menschen, deren Grosseltern und Eltern bereits in der Schweiz

Franziska Sykora, SP Mettmenstetten

gelebt haben, gehören zur Schweiz und sollen darum den Schweizer Pass einfacher erhalten. Diese Jugendlichen sprechen unsere Sprache, wohnen, studieren, arbeiten und leben in der Schweiz. Nichts unterscheidet sie von Jugendlichen mit einem Schweizer Pass. Setzen wir ein Zeichen gegen Abschottung und Angstmacherei. Die Jugendlichen brauchen unser Vertrauen und genau das bringen wir ihnen mit einem Ja zur erleichterten Einbürgerung entgegen. Georges Köpfli, Hausen am Albis

klarstellung

Kein Interview geführt

Zuschriften sind willkommen

Im Blatt «Durchblick» erschien am letzten Mittwoch ein Interview mit Herausgeber Hans Roggwiler. Als Interviewer wird ein «B. Schneiter» angegeben, der aus der «etablierten Presse» stammen soll. Um Missverständnissen vorzubeugen: Die «Anzeiger»-Journalisten Bernhard Schneider und Werner Schneiter haben beide mit dem Interview nichts zu tun. (Red.)

Der «Anzeiger» freut sich über Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über Publikation und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.)

Anspruch auf dritten Sitz nicht haltbar Gemeinderats-Ersatzwahl in Bonstetten. Nach der Publikation der definitiven Kandidaturen für die Gemeinderatsersatzwahlen vom 12. Februar 2017, hat sich der Vorstand der SVP-Bonstetten über die Kandidaturen beraten. Wir empfehlen für die Ersatzwahlen zwar Stimmfreigabe, weisen jedoch

darauf hin, dass wir den Anspruch der FDP auf einen dritten Sitz im Gemeinderat als nicht haltbar erachten. Für die Ersatzwahl des Gemeindepräsidiums möchten wir Ihnen gerne nochmals beliebt machen, unseren Kandidaten Claude Wuillemin zu wählen. Vorstand SVP Bonstetten

Vorgaben nicht befolgt «Das kleinere Übel, aber kein Verfassungsbruch», im «Anzeiger» vom 6. Januar. Das Schweizer Volk hat die Masseneinwanderungsinitiative angenommen. Damit ist deren Inhalt Bestandteil unserer Bundesverfassung geworden. Der seinerzeitige Präsident der FDP, Herr Müller, bestätigte nach Vorliegen des Resultates aus der Abstimmung, dass diese umgesetzt werde. Die Umsetzung berücksichtigt aber keine einzige der sieben klaren Forderungen. Wenigstens bestätigt Herr alt FDPNationalrat Rolf Hegetschweiler im Text im «Anzeiger» vom 6. Januar, dass auch ihn die von National- und Ständerat beschlossene Umsetzung «insgesamt nicht befriedigt». Jedes Mitglied des National- und des Ständerates legt bei Amtsantritt den Eid auf Einhaltung der Vorgaben in der Bundesverfassung ab. Das hat auch Herr alt FDP-Nationalrat Rolf Hegetschweiler einst getan. Unsere Bundesverfassung steht über EURecht! Mit der Umsetzung der Vorgaben in der MEI ist nur der EU Recht getan, die Vorgaben wurden aber nicht befolgt (das ist für mich «das

Martin Haab ist Landwirt, Vorstandsmitglied im Zürcherischen Bauernverband und SVP-Kantonsrat. (Bilder zvg.)

Gleich drei Initiativen zur Landwirtschaftspolitik sind pendent: Neben der erwähnten Initiative des Bauernverbandes hat die Gewerkschaft Uniterre, unterstützt von mehr als 70 Organisationen die Initiative «Ernährungssouveränität» eingereicht und die Grüne Partei die «Fair Food Initiative». Das Thema Landwirtschaft steht auf der politischen Agenda in den kommenden Monaten. Der Diskussionsabend der SP ist ein guter Einstieg in die aktuellen Fragen. Verpassen Sie ihn nicht! Was während der geleiteten Diskussion unklar blieb, kann vielleicht im ungezwungenen Gespräch, beim Apéro zum Ausklang der Veranstaltung geklärt werden.

Ja zur dritten Generation

«Mein Herz wird dich finden» von Jessi Kirby. Sauerländer Verlag, Frankfurt Main 2016. ISBN 978-3-7373-5325-6.

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grössere Übel»!), also ist ein Verfassungsbruch erfolgt, was für Herrn alt Nationalrat Rolf Hegetschweiler nur «eine extreme Ausnutzung des Spielraumes durch das Parlament» ist. Und er «verniedlicht» diesen Entscheid sogar mit der «Verwässerung» bei den Umsetzungen der Zweitwohnungsund der Alpenschutzinitiative! Mir ist klar, dass Herr alt FDP-Nationalrat Rolf Hegetschweiler die Entscheide seiner «Nachfolger» deckt und mit dem Text nach dem Zwischentitel «Zurück auf Feld eins?» der Hoffnung Ausdruck gibt, dass im neuen Jahr unaufgeregter und lösungsorientierter politisiert werde. Um die Chancen einer bürgerlichen Mehrheit nutzen zu können, ist es aber Bedingung, dass sich auch die FDP an Absprachen hält und vermehrt schweizerisch vor europäisch denkt und handelt. Ich hoffe, dass sich die Stimmberechtigten unserer Heimat bei den nächsten Wahlen noch an die Umsetzung der MEI durch das Parlament erinnern. Ich auf jeden Fall würde auch Herrn alt FDP-Nationalrat Rolf Hegetschweiler nicht mehr auf meine SVPListe panachieren (was ich seinerzeit getan habe). Jürg Comminot, Wettswil

Michael Bergöö ist Projektleiter bei Biovision und setzt sich für mehr ökologische Landwirtschaft ein.

UnternehmensSteuergeschenk Weihnachten ist vorbei, die letzte Einkommens-Steuerrate abgeliefert und ein neues freudiges Ereignis steht vor der Türe: Sie dürfen entscheiden, ob ein Teil ihrer Einkommenssteuern neu an die Firmen abgetreten werden soll, respektive an deren Besitzer. Vermögensgewinne – von diesen leben alle Personen mit einem Anlagevermögen über 10 Millionen – sind steuerfrei. Wenn Sie, wie Bundesrat Schneider Amman, ihr Firmenvermögen auf den Bermudas parkieren, dann wird es auch nicht korrekt in der Schweizer Steuer-Veranlagung auftauchen und er wird nur den Ertrag auf dem Vermögen ausweisen, es also nicht versteuern. Das machen weltweit alle Vermögensverwalter so (Lux-, Panama-, Brüssel-Leaks). Warum wollen die oberen 2 % der Weltbevölkerung, denen über 90 % der Reichtümer gehören, noch mehr Geschenke? Die Zinsen sind auf 0. Der Trick mit dem arbeitenden Geld hat sich totgelaufen, nur noch Aktien und arbeitsaufwendige Investition werfen Geld ab. Zudem müssen neu über 10 000 Milliarden zusätzlich verzinst werden, welche die Nationalbanken an die Vermögenden (respektive ihre Firmen) verteilt haben. Also her mit den Dividenden in einer nächsten Revision ganz ohne Steuern! Glauben sie ja nicht, die EU oder die Oecd zwingt uns zu dieser Revision. In der EU kann man ganz legal Steuern in jeder Grössenordnung hinterziehen. So kann etwa «Apple» einfach sagen, 30 % des I-Phone-Wertes seien Lizenzen für geistiges Eigentum, dann in einem Land mit Patentbox einen Briefkasten eröffnen und ½ % (sehr hoch!) des Gewinns abliefern. Noch einfacher geht es mit den Produktionsgewinnen. Die werden direkt – dank fiktiven Komponentenpreisen – auf den Bermudas (Cayman Islands etc.) eingelagert, wie bei unserem Bundesrat. Wenn sie unbedingt Geld verschenken wollen, dann stimmen sie Nein und spenden stattdessen einen kleinen Betrag an die Geschädigten unseres humanen Wirtschaftssystems ... Jürg Wyttenbach, Affoltern


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Wortakrobatin Patti Basler nimmt mit auf eine schräge Reise ins Herz des Bildungswesens. > Seite 17

Der Gesangsverein Rifferswil lädt zum Chränzli in die Turn- und Mehrzweckhalle. > Seite 23

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Trainingsstart Beim FC Wettswil-Bonstetten hat die Vorbereitung für die Rückrunde begonnen. > Seite 25

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Dorfmetzg Meier schliesst Das «Schwiizer Pöschtli» widmet den Inhabern einen «Riferschwiler Hèrdöpfel» Egon Wenzinger über Aktienmärkte

Dow Jones 30 kommt im neuen Jahr noch nicht so recht in Fahrt Der Dow Jones Industrial Average kommt im neuen Jahr noch nicht so recht in Fahrt. Eine kurzfristige Range bestimmt das Kursgeschehen. Der Dow Jones Index bewegt sich zurzeit zwischen 19 763 und 19 964 Punkten. Dieser Kursbereich könnte dem Index als Sprungbrett dienen, um das Hoch von 20 000 Punkten zu überwinden. Seit einigen Wochen versuchte der Index vergebens diese psychologische Marke zu überschreiten. Erst ein Ausbruch aus der Seitwärtszone in der sich der Index seit dem 13. Dezember befindet, dürfte einen neuen Aufwärtstrend signalisieren. Sollte die Marke von 20 000 Punkten nicht nachhaltig bestätigt werden, droht eine Fortsetzung der Seitwärtsbewegung, oder es handelte sich im Extremfall kurzfristig um eine Topbildung. Wird dagegen das Zwischentief von 19 763 Punkten unterschritten, wäre ein nachhaltiger Aufwärtstrend nur sehr schwer möglich. Unter 19 750 Punkten drohen weitere Verluste bis auf 19 665 Punkte, tendenziell auch ein deutlich stärkerer Rückgang. Nach den Gewinnmitnahmen am letzten Handelstag des alten Jahres startete der Nasdaq Index in der ersten Handelswoche des neuen Jahres stark und erreichte damit ein neues Allzeithoch. Am 6. Januar 2017 überschritt der Index mit 5521 Punkten die alte Bestmarke von 5500 Punkten. Es wird sich zeigen, ob der Index weiter zulegen wird. Die Fortdauer des Aufschwungs wäre der Idealfall für die Bullen. Notierungen über 5540 Punkte sollten dann schnell möglich sein. Im anderen Falle steht eine Konsolidierung an und es könnte sogar zu längeren Zwischenkorrekturen kommen. Der Bereich zwischen 5324 bis 5369 bietet dann Unterstützung. Ein signifikanter Fall könnte zu einer Korrektur auf einer Bandbreite zwischen 5046 und 5513 führen. Wenzinger Finanz AG, Vermögens-/ Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Tel. 044 762 24 40.

Nach 72 Jahren geht Mitte März in Rifferswil eine Ära zu Ende. Armin und Sophie Meier schliessen ihre Metzgerei am Dorfplatz. Damit schliesst nicht irgendein Laden, sondern – neben dem Volg – der letzte Dorfladen. Schon Armins Vater Josef metzgete und wurstete seit 1945 im kleinen Lokal am Dorfplatz, er selber seit 1975. Armin und Sophies Söhne Urs und Thomas sind auch Metzger geworden. Auch wenn sie in dritter Generation die Nachfolge antreten würden, könnte diese kleine Metzgerei nicht weiter bestehen. Sie müsste nach den geltenden Normen renoviert werden, was mit unverhältnismässig hohen Kosten verbunden wäre. Zudem würde das Einkaufsverhalten «moderner» Konsumenten und Konsumentinnen einer Metzgerfamilie in Rifferswil wohl kaum ein Einkommen garantieren. So wird Rifferswil in Zukunft ohne Dorfmetzg leben müssen. Ist das einfach der Lauf der Zeit? Zum Glück blieb dem «Pöschtli» in Rifferswil ein ähnliches Schicksal erspart. Es ist der Genossenschaft Restaurant Post Rifferswil zu verdanken, dass Rifferswil heute immer noch eine Dorfbeiz und – dank dem Wirtepaar Vitto und Elvira Laubscher – ein Fein-

Sophie und Armin Meier in ihrer Metzg.

Die «Mosi-Musig» begleitet Speis und Trank. (Bilder zvg.)

schmeckerlokal mit einem rege benutzten Saal hat, in welchem die «K&K-Kommission» der Genossenschaft Restaurant Post unter dem Label «Riferschwiler Hèrdöpfel» seither alljährlich drei Anlässe organisiert.

dass er nur bestes Fleisch aus der Metzgerei Meier zubereitet und auftischt. Musikalisch begleitet wird Speis und Trank von der schweizweit bekannten «Mosi-Musig», ehemals «Mosibuebe». Die virtuosen SchwyzerörgeliMusiker haben ihren eigenen MosiSound entwickelt, der auf die grosse Ländlermusik-Tradition der Innerschweiz eines Josef Stump und Balz Schmidig oder Martin Nauer zurückgeht. Die «Mosi-Musig» ist in der Ländlerszene zum Begriff für exakt gespielte, bodenständige Schwyzerörgelimusik geworden. Sie treten in der ganzen Schweiz, auch in Radio und Fernse-

«Mosi-Musig» und bestes Fleisch Armin und Sophie Meier zu Ehren findet am 20. Januar der nächste «Riferschwiler Hèrdöpfel» statt. In jeder Hinsicht ein Leckerbissen: Vitto Laubscher kocht ein währschaftes Drei-Gang-Winteressen mit Suppe, Winterteller, Dessert. Es ist für den Wirt und Koch Vitto Laubscher klar,

Wohnwagen sind beliebt Mehr Wohn- und Lastwagen, etwas weniger Lieferwagen: So lässt sich das Jahr 2016 des Nutzfahrzeug-Markts der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein zusammenfassen. Der Trend geht eindeutig zum mobilen Zweitwohnsitz. Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 3547 Wohnwagen eingelöst – ein stattliches Wachstum von 496 Einheiten oder 16,3 Prozent im Vergleich zu 2015. In den restlichen Kategorien der Personentransportfahrzeuge, zu denen vor allem Kleinbusse, Cars und Busse zählen, verteilten sich Plus und Minus recht gleichmässig. Deshalb resultiert für die Gesamtkategorie ein Zuwachs von 495 Fahrzeugen oder 11,9 Prozent auf 4651 Neuzulassungen. Auch bei den schweren Sachentransportfahrzeugen wurden 2016 mehr Fahrzeuge immatrikuliert als im Vorjahr. Der Markt für schwere Nutzfahrzeuge folgt besonderen Bedingungen und Anforderungen und unterliegt deshalb unkalkulierbaren Schwankungen. Einzig bei den leichten Sachentransportfahrzeugen mussten die Nutzfahrzeug-Mitglieder von auto-schweiz einen leichten Marktrückgang verzeichnen. Für 2017 rechnet die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure mit einem gleichbleibenden Marktumfeld.

Dabei sollte die Marke von 30’000 Lieferwagen erneut erreicht oder sogar übertroffen werden können. Für die Kategorie der Personentransportfahrzeuge verzichtet auto-schweiz ebenso auf eine Marktschätzung wie neu auch für die schweren Sachentransportfahrzeuge. Die Prognosen für den volatilen Lastwagen-Markt waren in der Vergangenheit stets mit grossen Unsicherheiten behaftet. (pd.) Detaillierte Zahlen nach Marken unter www.auto.swiss.ch.

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hen, und im nahen Ausland auf. Nebst den zirka 50 Eigenkompositionen sowie den Stump- und Schmidig-Tänzen spielt die «Mosi-Musig» mit Vorliebe alte Innerschwyzer Tänze. Am liebsten spielt das Quartett in kleineren Sälen – wie eben dem «Pöschtli»-Saal in Rifferswil. man darf sich von den begnadeten Musikern Alois Lüönd, Daniel Gwerder, Thomas Scherer, Philipp Schuler (Bass) begeistern lassen! (pd.) Winteressen mit der «Mosi-Musig» am Freitag, 20. Januar, 19 Uhr, Saal Restaurant Schwiizer Pöschtli, Rifferswil. Essen und Musik: 50 Franken. Platzzahl beschränkt, Reservierung: Telefon 079 378 62 03, f.zeller@poestli-rifferswil.ch.

Aquafit in Wettswil Wohlbefinden für Körper und Seele Gymnastik im Wasser fördert die Beweglichkeit: Dehnen, Strecken, und Beugen wird dank weitgehender Schwerelosigkeit viel leichter. Im warmen Wasser (ca 30°) sind auch Bewegungen wieder erlernbar, die sonst nicht mehr möglich sind. Der Wasserwiderstand, den es zu überwinden gilt, hat enorme Krafttrainings-Effekte und fördert die Durchblutung. Im Flach- und Tiefwasser (mit Schwimmhilfe) macht man Übungen,

die für alle geeignet sind, speziell auch für ältere Semester, die ein regelmässiges Training suchen und sich damit gesund und körperlich fit halten möchten. Entspannungsübungen, Spiele und Musik sorgen für Spass und gute Laune. Schnuppergäste sind herzlich willkommen im Aquafit Schulhaus Wolfetsloh Wettswil. Donnerstags, um 17.30 Uhr. (pd.) Weitere Infos: Roswitha Lautenschlager, Wettswil. E-Mail: lautenschlagerro@gmail.com, Telefon 044 700 37 00.


irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 15. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 18. Januar 14.30 Talertreff im Pegasus 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 13. Januar 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche Sonntag, 15. Januar 10.00 Goesdienst «Unterwegs zu unbekannten Ufern» (Markus 6, 45–51) Pfr. Chr. Refardt

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 13. Januar 20.00 Kino in der Kirche «Englisch für Anfänger» Junge indische Hausfrau lernt Englisch und mehr. Freigegeben ohne Altersbeschränkung Eintritt frei Samstag, 14. Januar 9.30 Kolibri-Treff im reformierten Kirchgemeindehaus Bonstetten Sonntag, 15. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder Musik Brigitte Enk

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 15. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Anschliessend Chilekafi Montag, 16. Januar 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 20. Januar 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 15. Januar 10.00 Gottesdienst mit Taufe Pfarrer Walter Hauser und Organistin Anette Bodenhöfer Getauft wird Amelia Lüthi Sunnemattstrasse 22 17.00 Neujahrskonzert «Classic meets Klezmer» mit Susanne Rathgeb-Ursprung Orgel/Klavier und Sandra Lützelschwab-Fehr, Klarinette Werke von W. A. Mozart C. M. von Weber und Klezmermusik

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 15. Januar 19.30 Abendgottesdienst mit Pfrn. Y. Schönholzer Dienstag, 17. Januar 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhauskeller Mittwoch, 18. Januar 13.30 Club 4 im Pfarrhauskeller

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 15. Januar Zweiter Sonntag nach Epiphanias 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Bericht über unsere vergangene Reise nach Jordanien – Israel 17.00 Juki in Knonau Pfr. Maurer und Fritz Anschliessend Imbiss im Pfarrhaus Mittwoch, 18. Januar 12.00 Senioren-Essen im Giebel

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 15. Januar 19.30 Abendgottesdienst mit Pfrn. Yvonne Schönholzer Mittwoch, 18. Januar 17.00 Offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 19. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus 18:00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Samstag, 14. Januar 19.30 Kirche Stallikon: Konzert: Vocalensemble des Collegium Vocale Grossmünster Zürich Leitung: Kantor Daniel Schmid Sonntag, 15. Januar 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung bis 14. Januar, 044 700 25 69 11.15 Jugendgottesdienst Donnerstag, 19. Januar 14.00 Senioren-Nachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil Hallo Evergreens, MarionettenTheater Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Voranzeige: Sonntag, 29. Januar 13.30 bis 16.45 Uhr Auftaktveranstaltung zum Gedenkjahr von Niklaus von Flüe Tagung: «Mystiker – Mittler – Mensch» mit Dr. Roland Gröbli, Pfr. Christoph Hürlimann und Pfr. Michel Müller Keine Anmeldung nötig Kollekte

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 13. Januar 19.30 Konzert von Veronica Hvalic «Lumea in Sunet – Die Welt im Klang» in der Kirche Maschwanden Kurz vor Jahresende brachte unsere Organistin und Pianistin Veronica Hvalic eine neue CD heraus. Sie stellt ihre Musik im Rahmen eines Benefizkonzertes vor, anschliessend gibt es Apéro im Pfarrhaus Sonntag, 15. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Maurer in Knonau Donnerstag, 19. Januar 14.00 Seniorentreffen im Pfarrhaus Maschwanden Felicitas Wetli zeigt Anwendungen und gibt Tipps zum besseren Einschlafen, sie zeigt, wie Kopf- und Gelenkschmerzen erträglicher werden und das Wohlbefinden im Alter gesteigert werden kann.

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 15. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser Mittwoch, 18. Januar 19.30 Offener Lesekreis im Pfarrhaus www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 15. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller Kornél Radics (Orgel) 10.45 Jugendgottesdienst Montag, 16. Januar 16.00 Kolibri Ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 15. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi uf de Heiweg Samstag, 21. Januar 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren «Wie der Schneemann einen Freund bekam» erzählt von Mira Luttikhuis und Robin Berli Pfarrerin Inge Rother Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 13. Januar 12.00 Seniorenessen 18.30 Jugend-Chile Samstag, 14. Januar 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 15. Januar 9.30 Gottesdienst Ezechiel 36, 26: «Erneuerung um Gottes Namens willen» Pfrn. Yvonne Schönholzer Montag, 16. Januar Kolibri fällt aus!

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 14. Januar 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Familiengottesdienst mit Tauferneuerung der Erstkommunikanten mit Diakon Pedro Guerrero Musik: Fusako Sidler Sonntag, 15. Januar 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Kath. Kirche Bonstetten Samstag. 14. Januar 18:00 Vorabendmesse Sonntag, 15. Januar 10:00 Eucharistiefeier Dienstag, 17. Januar 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 18. Januar 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 19. Januar 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 14. Januar 18.30 Santa Messa mit Don Paolo Gallo Sonntag, 15. Januar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Dienstag, 17. Januar 19.30 Elternabend für die 2. Klasse

«Classic meets Klezmer» mit dem duo anima Neujahrs-Konzert am 15. Januar 2017 um 17.00 Uhr in der Kirche Hedingen Die ehemalige Hedinger Organistin Susanne Rathgeb-Ursprung präsentiert zusammen mit Sandra Lützelschwab-Fehr (Klarinette) ein heiteres und zugleich besinnliches Programm aus Klassik und Klezmer-Musik. Lassen Sie sich von der Spielfreude des duo anima anstecken und starten Sie schwungvoll ins Jahr 2017! Eintritt frei/Kollekte.

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 14. Januar 17.00 Eucharistiefeier Familiengottesdienst zum Thema Taufe mit unseren ErstkommunionKindern Sonntag, 15. Januar 11.00 Wortgottesfeier Montag, 16. Januar 19.00 Meditation Donnerstag, 19. Januar 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 15. Januar 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 15. Januar 10.00 Gottesdienst «Gedanken – Teil 1» Martin Heller Kinderprogramm 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 16. Januar 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 18. Januar 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Pfimi Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 15. Januar 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 13. Januar 19.00 Start Ehekurs in der Heilsarmee Sonntag, 15. Januar 10.00 Gottesdienst (Predigt Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 15. Januar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 15. Januar 10.30 Gottesdienst Thema: Wahrhaftigkeit Jakobusbrief 5,12 Kinderhort/ Sonntagsschulen/ Unterricht Mittwoch, 18. Januar 20.00 Frauenabend Thema: Gottes Liebe zu Israel Prophet Maleachi 1, 1–5 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes ratgeber

Freitag, 13. Januar 2017

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Schweizer Schulstuben, kritisch durchleuchtet «Frontalunterricht» mit Wortakrobatin Patti Basler in Obfelden Kultur Obfelden startet die Saison für einmal gleich zu Wochenbeginn am Montag, 23. Januar. Die Spoken-Word-Artistin Patti Basler und der Pianist Philippe Kuhn nehmen die Zuschauer mit auf eine witzige und schräge Reise ins Herz des helvetischen Bildungswesens.

Zahnarzt Milan Herzog www.praxisherzog.ch.

Knochen nachhaltig und minimalinvasiv rekonstruieren Grössere Knochenverluste nach Zahnextraktionen, einer parodontalen Erkrankung oder einer jahrzehntelangen Prothesenbenutzung ohne Massnahmen zur Nachsorge führen sehr häufig zu sehr starken Knochendefekten die den Implantologen oder implantologisch tätigen Zahnarzt vor grössere Probleme stellen können. So wurden und werden diese Fälle häufig mittels eines aufwendigen Behandlungsschemas therapiert. Dies verursacht nicht nur meist zusätzliche Schmerzen, sondern auch Kosten. Die gängigste Methode war und ist es, vom Beckenkamm Knochen zu entnehmen und diesen dann im Mund in den Knochendefekt zu adaptieren und zu platzieren. Dies bedingt eine zusätzliche OP, welche mit einer zusätzlichen Narkosebehandlung und Spitalaufenthalt einhergeht. Ferner entsteht eine zusätzliche Operationswunde, welche meist erhebliche Probleme bereitet. Eine weitere Problematik besteht darin, dass die entnommenen Knochenteile nicht passgenau zum Transplantationsort sind, so dass diese immer nachbearbeitet werden müssen. So ist ein Mehraufwand zur Gestaltung des Knochens gegeben. Das Hauptproblem ist, dass der transplantierte körpereigene Knochen sehr stark zur Resorption (Auflösung) neigt, und so kommt es in den aufgebauten Bereichen nach einiger Zeit immer zu einem Volumenverlust, auch wenn Zahnimplantate in diesen Knochen eingebracht wurden. Die Neuzeit mit der Möglichkeit einer radiologischen 3-D-Darstellung der zu untersuchenden Strukturen hat auch den Horizont für den Aufbau von knöchernen Strukturen erweitert. So ist man heute in der Lage, mithilfe der 3-D-Daten der Empfängerregion passgenaue Blöcke oder Gitter herzustellen. Das schon beschriebene Problem der hohen Resorption des körpereigenen Knochens liess andere Wege ergründen um diese Resorption zu reduzieren oder ganz zu verhindern. Xenogene Materialien etwa werden nicht oder nur schlecht resorbiert. Sie lassen sich in Entsprechung der 3-D-Daten aus Blöcken herstellen und dadurch passgenau in den Defekt einbringen. Leider haben sich diese kompakten Blöcke bis heute noch nicht so bewährt: Je dicker diese Fremdmaterialien sind, desto geringer ist die Einheilung. Ein anderer Lösungsansatz nutzt ein 3-DTitangitter als Schale, worin Partikel-Material eingebracht wird. Der Vorteil dieser Methode ist es, dass der menschliche Körper dieses Material besser integrieren und damit einbauen kann. Eine weitere Behandlungsform benutzt als Material Knochen von einem menschlichen Fremdspender; auch hier besteht die Möglichkeit, dieses mittels der 3-D-Daten passgenau herzustellen. Da es sich meist um Knochen aus toten Bestandteilen handelt, wird diese Methode kontrovers diskutiert. Der wohl wesentlichste und zugleich bedeutendste Vorteil dieser 3-D-Methoden ist, dass man im Gegensatz zur Entnahme von Beckenkammknochen ohne eine zweite OP auskommt. Somit ein sehr interessanter Therapieansatz, mit dem man nun Langzeiterfahrungen sammeln muss.

Spoken-Word-Artistin Patti Basler. Bild zvg.)

Die Slam-Poetin Patti Basler und der Pianist Philippe Kuhn erzählen in «Frontalunterricht» von den neuesten Entwicklungen in den Schweizer Schulstuben. Vom Grobmotoriker René und von Fröilein Scheidegger,

einer Lehrerin wie ein Alpmassiv. Von deutschen quereinsteigenden Lehrern, vom Lehrplan 21 und wie all das unterminiert ist von Gotthardröhren, Röstigräben und anderen Abgründen.

Begnadete Wortakrobatin Patti Basler bringt die Bodenständigkeit einer Bauerntochter von der Heuauf die Show-Bühne. Aufgewachsen im katholischen Fricktal, arbeitete sie als Sek-Lehrerin, reiste um die Welt und startete ihre Kleinkunst-Karriere in der Schweizer Slam-Szene. Akrobatische Wortspiele und eine überragende Bühnenpräsenz sind ihre Markenzei-

chen, wirkungs- und stimmungsvoll begleitet von ihrem Musiker-Kollegen Philippe Kuhn.

In die eigene Schulzeit zurückversetzt Inszeniert wird alles mit minimalen Mitteln, ein Flügel und ein Hellraumprojektor reichen dem aufstrebenden Schweizer Kabarett-Duo aus. Die Zuschauer fühlen sich flugs in ihre eigene Schulzeit zurückversetzt. (pd.) Montag, 23. Januar, Beginn 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, Obfelden. Türöffnung 19.30 Uhr, Kultur-Bar, Eintritt 30, mit Legi: 25, für Familien: 70 Franken; Ticket-Reservierung www.kulturobfelden.ch.

Begegnung und Kultur Kinesiologische Reformierte Kirche Knonau lädt zur Reise Hausapotheke Kurs mit Tipps und Tricks für den Alltag Sei es im Winter oder gegen den Frühling hin, oft plagen uns Müdigkeit, Energielosigkeit oder Erkältungen.

Luftaufnahme der Naturschutzgegend Masuren. (Bild zvg.)

Im Frühjahr lädt die reformierte Kirche Knonau zur diesjährigen Begegnungsreise. Vom 4. bis 14. Mai wird das eher unbekannte, früher Ostpreussen genannte Nordostpolen, besucht. Aufgrund der Distanz beginnt die Reise mit einem Flug von Zürich nach Berlin. In der spannenden Metropole holt ein Bus die Reisenden ab. Dieser bringt sie ins berühmte Danzig am Haff. Von dort geht es in die Naturschutzgegend Masuren mit ihrer Ruhe, ihrer Natur und ihren Seen. Die Begegnungen mit der Geschichte wird beeindrucken. Hitlers Hauptquartier Wolfsschanze, die Marienburg, das Kloster Heilige Linde und vieles mehr. Man beschäftigt sich mit der Geschichte der Juden, der Deutschen, der Evangelischen und der Orthodoxen in diesem grossen Scharnierstaat zwischen Ost und West. Ganz im Osten wartet der Natur-

schutzpark Bialowieza auf die Gruppe. Gemütliche, herzliche und kulinarisch bereichernde Begegnungen mit Menschen gehören zur Reise, bevor diese in Warschau endet. Der Rückflug ab Warschau erfolgt mit Swiss nach Zürich. Übernachtet wird in ausgesuchten Viersterne-Häusern. Pfarrer Thomas Maurer aus Knonau und Käthi Graf aus Oberhelfenschwil übernehmen die Reiseleitung. Zu dieser Reise kann am 11./12. März auch ein Seminar im Kloster Kappel, das der vertieften Vorbereitung und Information über Polen dient, besucht werden, natürlich beides unabhängig voneinander. (pd.)

Welche Möglichkeiten gibt es, sich zu stärken und zu schützen? Was kann uns in dieser Jahreszeit, aber auch durch das ganze Jahr hindurch, ganzheitlich unterstützen? Wie kann ich mich am Morgen in Schwung bringen? Oder was hilft bei Verspannungen, was bei Reisekrankheit? Was zur Beruhigung und zum Einschlafen? Wie kann ich mich besser konzentrieren? Wie kann ich Kinder beim Lernen unterstützen? Was tun bei einem «Knopf in der Leitung»? Gegen viele alltägliche Stolpersteine und kleinere Beschwerden gibt es kinesiologische Übungen. Der Kurs «Kinesiologische Hausapotheke» vermittelt einfache, wirkungsvolle Übungen und «Hausmittelchen», um sich im Alltag selber zu helfen. Dazu werden einzig die Hände und gegebenenfalls das im Kurs abgegebene Büchlein mit den Übungsanleitungen gebraucht.

Nützlich im Beruf und in der Schule Die kinesiologischen Übungen aktivieren oder beruhigen, motivieren und fördern Denk- und Koordinationsfähigkeiten, verhelfen zu Gleichgewicht und Wohlbefinden. Sie wirken

Regula Klee-Hauser. (Bild zvg.) ausgleichend und sind nützlich im Beruf, in der Schule, bei Prüfungsvorbereitungen, auf Reisen, in Sport, Musik, Freizeit und Alltag. Alle Übungen und Tipps unterstützen Erwachsene und Kinder. Der Kurs beinhaltet auch eine kurze Einführung in die Kinesiologie und vermittelt Hintergründe zu den Übungen. Vorkenntnisse sind also keine nötig. Regula Klee-Hauser ist diplomierte Integrative Kinesiologin und Kursleiterin mit eigener Praxis in Affoltern. Der zweiteilige Kurs wird zweimal in Affoltern angeboten. (pd.) Mittwoch, 1. und 8. Februar, 19 bis 20.30 Uhr oder Dienstag, 7. und 14. März, 19 bis 20.30 Uhr. Kosten: 110 Franken, inklusive Kursunterlagen. Infos und Anmeldung: Telefon 044 761 94 24 oder E-Mail r.klee@integr-kinesiologie.ch, www.integr-kinesiologie.ch.

Anmeldung für das Seminar vom 11./12. März: www.klosterkappel.ch. Datum der Reise: 4. bis 14. Mai, Anmeldung für alle offen, bis Ende Februar, Teilnehmerzahl beschränkt. Flyer mit Detailprogramm und Anmeldetalon zum Download unter www. kircheknonau.ch oder bei Pfarrer Maurer, Telefon 044 767 07 32, thomas.maurer@zh.ref.ch.

Kursvielfalt im Familienzentrum Programm für Kinder und Erwachsene

Sushi-Profi werden Tipps für die Zubereitung zu Hause Am Freitag, 20. Januar ab 18 Uhr organisiert das Familienzentrum Bezirk Affoltern einen spannenden und lehrreichen Sushi Kurs. Yoko Kinoshita, Sushi Köchin und Absolventin der Tokyo Sushi Akademie, leitet diesen Kurs leicht verständlich und ohne Eile. Sie führt die Kursteilnehmer kompetent in die Kunst der Sushiherstellung ein. Yoko Kinoshita empfiehlt diesen Kurs allen, die schon immer gern Sushi machen wollten und sich nicht so richtig daran gewagt haben oder mit dem Ergebnis nicht zufrieden waren. Sie enthüllt einige Tricks und erteilt alle nötigen Tipps, um köstliches Sushi herzustellen, das

Köstliche Sushi selber zubereiten lernen. (Bild zvg.) hervorragend schmeckt und hübsch aussieht. Zum Abschluss des lehrreichen Abends darf das selbstzubereitete Sushi natürlich gemeinsam verspeist werden. (pd.) Anmeldung bis Dienstag, 17. Januar, weitere Infos: Familienzentrum, Telefon 044 760 21 13 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Auch dieses Jahr bietet das Familienzentrum Bezirk Affoltern spassige Kurse und Veranstaltungen für Interessierte jeden Alters an. Für Kinder ab Kindergarten-Alter beginnt ab Freitag, 20. Januar, der Kurs Spielerisches Tanzen für Anfänger oder Fortgeschrittene. Dieser ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Veranstaltungsangebots. Die Stunden finden wie gewohnt am Freitag ab 15 Uhr statt. Alevtina Roost, diplomierte Tanzlehrerin, führt die Kinder schrittweise und spielerisch in die Grundlagen des klassischen Balletts ein. Spass und Freude an der Bewegung und am Tanz sind zentral in diesen Lektionen. Für Erwachsene, die mittels Yoga ihren Körper, Geist und Seele in Einklang bringen möchten, bietet sich die

perfekte Gelegenheit, das «Yoga nicht nur für Eltern» zu besuchen, während sich die Kinder beim freundlichen Personal in der mit allerlei Spielsachen ausgestatteten «Hüeti» austoben dürfen. Sandra Britt, Osteopathin und Physiotherapeutin, beginnt diesen Kurs am Freitag, 20. Januar. Er findet jeweils um 9.45 bis 11.00 Uhr im EB Raum, 1. Stock, statt. Für diejenigen, die in einer lockeren Gesprächsrunde ihr Englisch aufzufrischen oder zu erweitern wünschen, findet ab Montag, 23. Januar, von 9 bis 10.30 Uhr wieder der beliebte Englisch-KonversationKurs statt. Kristie LeBow, mit Englisch als Muttersprache, freut sich auf anregende und spannende Diskussionen. (ks) Infos zu weiteren Kursen: Telefon 044 760 21 13, kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


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Veranstaltungen

agenda

Classic meets Klezmer

Freitag, 13. Januar Affoltern am Albis 12.15-13.30: Jeden Freitag «Mittagstisch im Familienzentrum». Ausgewogene und familienfreundliche Menüs zu familienfreundlichen Preisen. Anmeldung/Info (eine Woche im Voraus) 044 760 12 77 oder mail@familienzentrum-beizrkaffoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Telef. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00-22.00: JAAA: «MittelstufenDisco». Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.15: Streichquartett «Merel Quartett» mit Werken von I. Szeghy, J. Haydn, G. Kurtag, L.v. Beethoven. Mary Ellen Woodside, Violine, Manuel Oswald, Violine, Alessandro D'Amico, Viola, Rafael Rosenfeld, Violoncello. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: «Ex Machina». Film von Alex Garland mit Alicia Vikander, Oscar Isaac, Domhnall Gleeson. GB 2015, 108 Min. E/d. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Bonstetten 20.00: Kino in der Kirche: «Englisch für Anfänger» Indischer Film, 2012, 133 Min. Eintritt frei. Reformierte Kirche.

Hausen am Albis 20.15: Kultur im Dorf: Kabarett mit Simon Chen «Meine Rede». In seinem ersten Abendprogramm jongliert er mit Lettern, die die Welt bedeuten. Kulturbar ab 19.30 Uhr, www.kulturimdorf.ch. Gemeindesaal Weid.

Kappel am Albis 20.00: Theatergruppe Oberamt spielt eine Komödie in drei Akten: «En fatale Liebesbrief». Barbetrieb am 13. und 14. Januar. Reservieren unter www.tgoberamt.ch oder Telefon 079 623 57 06, 14-19 Uhr. Gemeindesaal zur Mühle.

Samstag, 14. Januar Aeugstertal 20.30: Menic & The Buncrana Firecrackers mit «Railroad Blues Anthology». Essen um 19 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 20.00: Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern, AOBA. Türöffnung 18.45 Uhr, mit AOBA-Bar und warmer Küche. Ausklang des Abends bis 1 Uhr. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.00: Nora Gomringer und Philipp Scholz in «Peng, Peng, Peng». Jazz und Lyrik, in Zusammenarbeit mit

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Freitag, 13. Januar 2017

Ausstellungen

Neujahrs-Konzert mit dem «duo anima» in Hedingen Am 15. Januar spielt das «duo anima» um 17 Uhr ein NeujahrsKonzert in der reformierten Kirche Hedingen. Die beiden Musikerinnen haben ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die beiden Musikerinnen Sandra Lützelschwab-Fehr, Klarinette, und Susanne Rathgeb-Ursprung, Orgel und Klavier, haben mit «Classic meets Klezmer» ein abwechslungsreiches Programm mit unerwarteten Hörerlebnissen zusammengestellt. Die ehemalige Hedinger Organistin Susanne Rathgeb freut sich besonders, wieder einmal in ihrer alten Heimat spielen zu dürfen. Über 10 Jahre sind bereits vergangen, seit sie ihren musikalischen Wirkungsort als Organistin und Kantorin nach Bülach verlegte. Neben

Kultur Affoltern. Abendkasse ab 19.30 Uhr, mit Apéro. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstr. 10 a.

Das «duo anima» von links: Susanne Rathgeb-Ursprung und Sandra Lützelschwab-Fehr. (Bild zvg.) der Interpretation von klassischen Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Carl Maria von Weber hat sich das «duo anima» auch der Klezmermusik verschrieben. Der russische Komponist Dimitrji Schostakowitsch sagte einmal über diese jüdische Volksmusik: «Jede

www-musik-stallikon.ch. Schulhaus Loomatt.

Volksmusik ist schön, aber von der jüdischen muss ich sagen, sie ist einzigartig!» Gerichtet war dieses grosse Kompliment an die Klezmer-Musik, eine Tanzmusik, die fröhlich und traurig zugleich ist. Eine Musik, die von Herzen kommt und zu Herzen geht. Die trotz erfrischendem Schwung, trotz mitreissendem Rhythmus und eingängiger Melodien immer auch die tragischen Seiten des Lebens beleuchtet. Die Klarinette mit ihrer speziellen Klangfarbe kommt der menschlichen Stimme sehr nahe. Sie vermag alle Gefühle der menschlichen Seele (italienisch anima) auszudrücken. Nicht nur beim Klarinettenspiel braucht es einen langen Atem (lateinisch anima), auch die Orgel ist auf «gute Lungen» angewiesen! In diesem Konzert wird man von der Spielfreude des «duo anima» angesteckt, um schwungvoll ins Jahr 2017 zu starten. (pd.)

Dienstag, 17. Januar

für Wintersport und Unfallprophylaxe. Für jedefrau/jedermann, Jung und Alt. Schulhaus Loomatt (Turnhalle).

Affoltern am Albis

Mittwoch, 18. Januar

Kappel am Albis 20.00: Theatergruppe Oberamt spielt eine Komödie in drei Akten: «En fatale Liebesbrief» mit Festwirtschaft, Tanz und Musik sowie Barbetrieb. Reservieren unter www.tgoberamt.ch oder Telefon 079 623 57 06, 14-19 Uhr. Gemeindesaal zur Mühle.

Mettmenstetten 10.00-16.00: «Brocki Rossau» Erlös zugunsten eines Jugendzentrums in der Slowakei. «Güetli» Rossau. 20.15: «Bi Eus z'Mättmistette» präsentiert: Comedia ZAP «Bitte wenden - Eine schräge Kreuzfahrt zum 51. Breitengrad». Bistro und Kasse ab 19 Uhr. www.bieus.ch. Gasthaus zum weissen Rössli (Rösslisaal).

Sonntag, 15. Januar Affoltern am Albis 14.00: Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern, AOBA. Türöffnung 13.15 Uhr, feines Kuchenbuffet, Eintritt frei, Kollekte. Weitere Infos auf www.aoba.ch. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Hedingen 15.00-18.15: Zouk-Tanz im Kubus. Eric und Sandra geben einen kleinen Workshop in Sachen ZoukTanz. Eine kleine Erfrischungspause ist eingeplant. Kultur-Kubus. Zwillikerstrasse 40. 17.00: Neujahrskonzert des «Duo Anima», Susanne RathgebUrsprung, Orgel, und Sandra Lützelschwab-Fehr, Klarinette, unter dem Motto «Classic meets Klezmer». Eintritt frei/Kollekte. Ref. Kirche.

Stallikon 14.00: Familienkonzert der Musikgesellschaft Stallikon. Einfache Festwirtschaft, Türöffung ab 13 Uhr, Eintritt frei, Infos unter

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini Tel. 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Obfelden 14.00-16.00: Generation 50+: Wie funktionierts Natel? Schüler der 3. Sek. Obfelden-Ottenbach bieten Hilfe bei Problemen mit Natel. Keine Anmeldung nötig. Auskunft: Kommission für Altersfragen, Gemeindeverwaltung Obfelden, 044 763 53 54. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 8.

Ottenbach 14.00: OTTENBACH60plus: Senioren-Nachmittag. Lotto Match mit attraktiven Preisen. Chilehuus.

Stallikon 18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining: Ignaz Geissmann und Marcel Kaister trainieren Formaufbau mit Fitness

anzeige

Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30-19.50: Experten-Führung: «Archäologische Objekte zum Anfassen - Repliken im Depot des Schweizerischen Nationalmuseums» mit Samuel van Willigen, Kurator Archäologie. Anmeldungen bis 12 Uhr am Ausstellungstag unter fuehrungen.sz@snm.admin.ch oder 058 480 13 13. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Hausen am Albis 07.40: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Von Zürich HB auf dem Limmatuferweg zum Kloster Fahr und nach Dietikon. Marschzeit: ca. 3¾ Std. Auskunft/Anmeldung: Brigitt Maier 044 764 21 41. Postplatz (Treffpunkt).

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi. Kloster Kappel.

Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Highheels von New York bis Aeugst» Die «Sammlung Blattmann» enthält Schuhe der ganz besonderen Art. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 811.30/14-16.30 Uhr. Bis 15. Januar.

Simon Enzler ausverkauft! Die Vorstellung von Simon Enzler, vom 14. Januar in Knonau ist restlos ausverkauft. Der Ansturm auf die Tickets war enorm. Entgegen dem Artikel vom 6. Januar gibt es auch keine Möglichkeit, an der Abendkasse noch Tickets zu kaufen. Die Kulturkommission Knonau dankt fürs Verständnis. (pd.)

Donnerstag, 19. Januar Affoltern am Albis 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.30-21.00: Volkshochschule Knonauer Amt «Unser Weg aus Afrika Genetik schreibt Menschheitsgeschichte» mit Prof. Dr. Michael Krützen. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi, 1. Stock). MelchiorHirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «LaMarotte Swingtett». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 07.45: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Rüdlingen-ThurauenFlaach-Andelfingen. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, Telefon 044 700 08 06. Bahnhof.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel.

Ottenbach 13.00: OTTENBACH60plus: Zum höchsten Punkt des Lindenbergs. Fahrt mit dem Privat-PW nach Hämikerberg. Dauer der Wanderung ca. 2 Stunden. Kaffeehalt in Beinwil. Leitung/Auskunft: René Moser, Tel. 044 761 22 91, moser.rene@ bluewin.ch bis Mittwoch, 8. Januar, 13 Uhr. Postautohaltestelle.


Veranstaltungen

Freitag, 13. Januar 2017

Dreimal Musik – dreimal ganz speziell Die nächsten neun Tage im Kellertheater LaMarotte Normalerweise geht man in ein Konzert zum Zuhören, aber eben auch zum Zuschauen und ein bisschen zum Gesehenwerden. Wie ist es, wenn man in einem Live-Konzert nur zuhören, doch nicht zuschauen kann, weil der Saal stockdunkel ist? Das ist dann ein reines Hörerlebnis ...

schworenen Ensembles». Im Programm von heute Abend im LaMarotte erklingen Werke für Streichquartett von Iris Szeghy, György Kurtág, Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven, kurz kommentiert von den Musikern. Heute Freitag, 13. Januar, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30,

Klassik mit dem «Merel Quartett» Die vier Mitglieder des 2002 in Zürich gegründeten Streichquartetts, Mary Ellen Woodside, Maia Cabeza, Alessandro D’Amico und Rafael Rosenfeld, verfügen über ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten. Immer wieder wird das Quartett besonders wegen seines enormen stilistischen Bewusstseins und seiner Vielseitigkeit geschätzt. Die «Wiener Zeitung» schrieb über das «Merel Quartett» als einem «wundersam genau musizierenden und tonlich vorzüglich aufeinander einge-

mit KulturLegi 20 Franken. Essen ab 19 Uhr; Letscho – ungarisches Schmorgericht 15 Franken (Reservieren erwünscht).

Jazz am Donnerstag mit dem «LaMarotte Swingtett» Jeder Anlass des Swingtetts eröffnet dem Publikum ein anderes Klangfenster. Fetziger Dixieland, swingende Balladen und Latin-Tunes gehören zum Programm. Donnerstag, 19. Januar, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Latin Dance Fitness Mit Schwung und Elan ins neue Jahr starten. Das ist möglich im Familienzentrum Bezirk Affoltern.

Konzert im Dunkeln – Musik und Klänge in totaler Finsternis Blinde Platzanweiserinnen führen die Gäste in kleinen Gruppen in den völlig abgedunkelten Raum. Während des Eintretens erklingen an verschiedenen Orten feine Glockenklänge, die räumlich nicht eingeordnet werden können. Die vermutete Distanz zu den Musikern ändert sich dauernd, je nach dem Einsatz der Instrumente. Dieses besondere Hörerlebnis ermöglichen die beiden Musiker Sandro Schneebeli und Max Pizio mit ihrem grossen Instrumentarium wie Gitarren, Klarinetten, Flöte, Saxofon, Loop und Perkussion. Die Atmosphäre der Musik ist freundlich, jazzig mit Assoziationen zu orientalischer Musik. Bernie Schürch vom Mummenschanz beschreibt das Erlebnis so: «Mitten im Musiksaal eine Myriade von Tönen hören, die Seele zu bekannten Melodien baumeln lassen und das Universum

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Konzert im Dunkeln – ein reines Hör-Erlebnis. (Bild zvg.) Musik in totaler Dunkelheit neu zu entdecken, ist einfach fantastisch!» (pz) Samstag, 21. Januar, Abendkasse ab 19.30 Uhr,

Am Mittwoch, 18. Januar, startet das Latin Dance Fitness. Diese Fitnessart ist ein gutes Ausdauertraining mit viel Power und Spass, das Stress abbaut und ein optimales Fettverbrennungsund Ganzkörpertraining ist. Wer zudem noch gerne lateinamerikanische Musik mag, für den ist Latin Dance Fitness die richtige Fitnessart. Der Kurs beinhaltet zehn Lektionen und findet jeweils am Mittwoch von 18.30 bis 19.30 Uhr im Familienzentrum Bezirk Affoltern statt. Marian Buschor, Zumba-Instruktorin führt kompetent und mit viel Enthusiasmus durch die Lektionen. Das Familienzentrum nimmt gerne Anmeldungen entgegen. (ks)

Einlass 20, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 Franken.

Infos und Anmeldung: Telefon 044 760 21 13 oder

Reservierungen für alle Anlässe unbedingt

kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

empfohlen unter www.lamarotte.ch

Anmeldeschluss: Montag, 16. Januar.

oder Telefon 044 760 52 62.

www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

«Froschkönig» wird «E Gsichtsmaske bitte!!!» in Affoltern aufgeführt Chränzli des Gesangsvereins Rifferswil Märchenspiel in der Aula Ennetgraben Am Samstag, 21. Januar, macht das Reisetheater Zürich in der Aula Ennetgraben in Affoltern mit «Froschkönig» halt. Noch heute sind die Märchen von den Gebrüdern Grimm beliebt. Das Reisetheater spielt sie im klassischen Theaterstil mit üppigen Bühnenbildern und Kostümen. KulturAffoltern wünscht allen einen märchenhaften Theaterbesuch und eröffnet mit «Froschkönig» das Kinderprogramm 2017 und damit das

Jubiläumsjahr – fünf Jahre «Kultur für Kinder». Es handelt sich dabei um eine erfolgreiche Zusammenarbeit von KulturAffoltern mit der Regionalbibliothek, dem Familienzentrum des Bezirks Affoltern und dem Kellertheater LaMarotte. Froschkönig. Reisetheater Zürich. 21. Januar, 14.30 Uhr, Aula Ennetgraben, Affoltern. Vorverkauf bei Buchhandlung Scheidegger 044 762 42 42, Reservierung: www.kulturaffoltern.ch. Theaterkasse und WunderBar im Foyer der Aula sind ab 14 Uhr geöffnet. Einlass ab ca. 14.20 Uhr.

«I Daniel Blake» und «Dancer» Zwei Filme im Kino Mansarde Muri «I Daniel Blake» spielt im Nordosten von England, wo der verwitwete Tischler Daniel Blake (Dave Johns) nach einem Herzinfarkt nicht mehr arbeiten darf. Einen Job zu finden gestaltet sich schwierig und aufgrund von sozialen Hürden scheint es ein Ding der Unmöglichkeit, an die Invalidenrente zu kommen. Er lernt die alleinerziehende Katie (Hayley Squires) kennen, sie unterstützen sich gegenseitig. Trotzdem rutschen die beiden immer mehr in die Armut ab. Seit 50 Jahren dreht der sozialkritische Ken Loach bereits Filme. Dieser Film zeigt seine Wut über den Niedergang des britischen Sozialsystems. Und der Autorenfilmer wird gehört: Mit «I Daniel Blake» und einem gestandenen Alter von 80 Jahren gewann er im Mai 2016 seine zweite Goldene Palme bei den Filmfestspielen in Cannes. Ein berührendes Sozialdrama, welches einem aufrichtig ans Herz geht.

Porträt eines Meistertänzers «Dancer» ist ein Dokumentarfilm über das Leben des begnadeten Balletttänzers Sergei Polunin. Seine Erfolgsgeschichte schreibt sich wie keine andere: Eine strenge Kindheit in der Ukraine, mit 13 Jahren geht er alleine nach London, mit 19 Jahren ist er jüngster Solotänzer des Royal Ballet und mit 22 Jahren, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, kommt der Ausstieg. Was war passiert? Am Filmfestival in Zürich im Oktober 2016 sagte Sergei:

Tänzer Sergei Polunin. (Bild zvg.) «Als ich anfing zu tanzen, wusste ich, dass ich der beste Tänzer der Welt werden wollte.» Doch Tanzen auf diesem Niveau fordert einen hohen Tribut. Sergei verlor die Leidenschaft, zerbrach physisch und psychisch unter dem Leistungsdruck. Während vier Jahren wurde der Ukrainer mit der Kamera begleitet. «Dancer» zeigt einen persönlichen Einblick in das Leben eines Ausnahmetänzers und private Archivaufnahmen aus der Kindheit. In erster Linie erzählt der Film jedoch seine persönliche Familiengeschichte. «Dancer» ist ein Film voller Rebellion und Passion, ein ergreifendes Portrait eines Meistertänzers. (jn) «I Daniel Blake» am 19. Januar, um 18 Uhr und am 20. Januar um 20.30 Uhr (E/d/f, 100 Min., ab 14 J.). «Dancer» am 19. Januar, um 20.30 Uhr und am 20. Januar, um 18 Uhr. (E/d/f, 85 Min., ab 10 J.) Reservieren unter www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 664 21 21.

Am 21. und 28. Januar führt der Gesangsverein Rifferswil sein traditionelles Chränzli in der Turn-/Mehrzweckhalle durch. Ein kunterbunter Abend mit Gesang und Theater steht auf dem Programm. Ein vermeintlicher Lottogewinn bringt das Familienleben der Bauersleute Moser durcheinander. Mit welchen Schwierigkeiten die Familie zu kämpfen hat, zeigt das bäuerliche Lustspiel «E Gsichtsmaske bitte!!!». Unter der Leitung von Andreas Fischer singt der Gesangsverein Rifferswil Lieder verschiedener Stilrichtungen, gebunden zu einem kunterbunten Strauss. Das Bouquet beinhaltet für jeden Geschmack eine Blüte. Für die musikalische Begleitung sorgt Stephan Wiedmer am Klavier.

Bäuerliches Lustspiel in drei Akten Was ein vermeintlicher Lottogewinn mit der Bauernfamilie Moser anrichtet, zeigt das bäuerliche Lustspiel. Die Moser-Bäuerin sorgt für Aufregung, da sie für ihre Tochter Evi hochtrabende Pläne bezüglich deren Verheiratung schmiedet. Evi hingegen möchte ihren Jakob, einen Burschen aus dem Dorf, heiraten. Die Mutter verfolgt ihr Ziel stur und sucht in Heiratsanzeigen

Die Theatergruppe Rifferswil bei den Proben. (Bild zvg.) den passenden Mann. Evi ist verzweifelt und bittet ihren Grossvater um Hilfe. Dieser greift hilfreich ein und inszeniert ein Intrigenspiel, welches die von ihm aufs Korn genommenen Personen fast in den Wahnsinn treibt.

Quiz an den Abendvorstellungen Wer sich kulinarisch verwöhnen lassen möchte, bestellt sich das Abendessen vor dem Unterhaltungsteil. Essen wird von 19 Uhr bis 19.45 Uhr sowie in den Pausen serviert. Bei Quiz und Tombola stehen wie jedes Jahr schöne Preise bereit und zur Musik von

Charly Bauer kann das Tanzbein geschwungen werden. Die Abendvorstellungen vom 21. und 28. Januar beginnen jeweils um 19.45 Uhr. Die Schülerund Seniorenvorstellung findet am 21. Januar um 13.30 Uhr statt. An den Abendvorstellungen wird jeweils ein Quiz durchgeführt und an der Nachmittagsvorstellung wartet eine reichhaltige Tombola auf das Publikum. (op.) Platzreservierung für die Abendvorstellungen ab Sonntag, 15. Januar, jeweils von 19 bis 21 Uhr bei Familie A. Heimann, Telefon 044 764 10 05 oder per Internet auf www.gesangsverein-rifferswil.ch.

Unser Weg aus Afrika – Genetik schreibt Menschheitsgeschichte Vortrag an der Volkshochschule Knonauer Amt Prof. Dr. Michael Krützen von der Universität Zürich berichtet an der Volkshochschule, wie die Genetik die Entwicklung und Wanderungsgeschichte des modernen Menschen entschlüsselt. Alte Vorstellungen über Menschenrassen haben sich als falsch erwiesen, wir stammen alle aus Afrika. Noch vor der Jahrtausendwende stammte das gesamte Wissen über die Verwandtschaftsbeziehungen verschiedener Völker aus anatomischen Vergleichen und einigen spärlichen archäologischen Funden. Die Analyse des menschlichen Genoms deckt erstaunlicherweise nicht nur Abstammungs-

linien, sondern auch Wanderungsrouten aus Afrika über alle Kontinente der Erde auf. Der Schlüssel zu diesen Erkenntnissen ist tief in der genetischen Information eines jedes Menschen verborgen. Der Populationsgenetiker und Anthropologe Prof. Dr. Michael Krützen erläutert die Prinzipien der molekularen Genetik und präsentiert bahnbrechende Entdeckungen des letzten Jahrzehntes. Otto Wildi, Affoltern Donnerstag, 19. Januar, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 Franken/U30: 15 Franken/mit KulturLegi: gratis. Abendkasse. Infos: www.orientiert.ch.

Prof. Dr. Michael Krützen. (Bild zvg.)


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Sport

Freitag, 13. Januar 2017

Erfolgreiche RRC-Amt-Fahrer Cyclocross (Radquer) Schweizer Meisterschaft auf der Pferderennbahn Dielsdorf Die diesjährige Schweizer Meisterschaft im Cyclocross (Radquer) fand auf dem Gelände der Pferderennbahn in Dielsdorf statt. Der Veranstalter wusste das Gelände gut zu nutzen und steckte einen Parcours aus, der durch Reithalle, Wald und über die sandige Pferderennbahn führte. Die Zuschauer hatten eine gute Übersicht auf grosse Teile der Strecke und konnten so die Fahrer bei ihren Attacken, Stürzen und weiteren Aktionen laufend verfolgen. Am Samstag fand eine Schweizer Meisterschaft für die Kategorien Jedermann, Nachwuchs (kein Schweizer Meistertitel) und Masters bei bitterer Kälte um die minus 5 Grad statt. Mit Thomi Müller und Hermann Blaser starteten gleich zwei RRC-AmtFahrer bei der Jedermann-Kategorie. Die zwei Ämtler konnten lange mit der Spitze mithalten, mussten aber zwei Runden vor Schluss abreissen las-

sen. Mit den Rängen sechs und sieben dürfen alle sehr zufrieden sein. Auf einer abgekürzten Runde durften danach die Kleinsten ihr Können zeigen. Trotz der klirrenden Kälte starteten immerhin zehn bis zwölf Fahrer in jeder Kategorie. Die Geschwister Aline, Nils und Jan Graf kamen mit der Strecke sehr gut zurecht und erreichten in ihrer Alterskategorie zwei zweite Plätze und einen dritten Platz. Bei den U13/U15 wird schon richtig in die Pedalen getreten. Das Rennen führt über 20 Minuten und diese haben es in sich. Eine Erholungspause gibts erst im Ziel, während des Rennens ist der Puls am Limit. Beim Start erhielten die Mädchen 90 Sekunden Vorsprung auf die Knaben. Als die Knaben auf die Strecke gelassen wurden, hiess es: Aufholjagd auf die Mädchen. Francesco Caruso 10., Nico Huter 11. und Cedric Graf im 17. Rang, konnten ihre Vereinskameradin Leonie Müller (8.) nicht einholen. Sie holte sich damit das beste RRC-Amt-Resultat.

Den Samstag beendete die Kategorie Masters. Diese ältere Generation Rennfahrer, viele ehemalige Eliteoder Amateurfahrer, starteten in der jeweiligen Alterskategorie. Mit Michel Bravin 3., Marco Feusi 12., und Patrick Annen 17. waren ebenfalls drei Fahrer vom RRC Amt am Start. Der Sonntag gehörte den schnellsten Querfahrern der Schweiz. Von den U-17 bis zur Elite hatten alle ihre Chance auf den Schweizer Meistertitel. Das Wetter war zwar nicht mehr so kalt wie am Samstag, dafür mit Schneefall eher unangenehmer zum Fahren. Vom RRC-Amt war nur Timo Müller bei den U-17 am Start. Er hatte diese Saison schon mehrmals mit guten Resultaten von sich hören lassen und wollte dies an der Schweizer Meisterschaft auch bestätigen. Ein hochkarätiges Feld machte sich dann auch auf zum 35-minütigen Rennen. Timo Müller fuhr als Zehnter über die Ziellinie und konnte so seine starke Form noch einmal zeigen.

Jan Graf wurde Dritter in der Kategorie Jahrgänge 2008 bis 2006. (Bilder zvg.)

Marco Feusi, J&S-Leiter beim RRC Amt, im Rennen bei einer 40 cm hohen Hürde.

Ski Alpin: Erfolgreich in die Saison 2016/2017 gestartet

Die Luft wird immer dünner

Renngruppe Albis mit zahlreichen Podestplätzen

Buccaneers wahrscheinlich in den Playouts

Die Renngruppe Albis ist eine Untergruppe des Skiclubs Hausen. Mit einem bewährten Vorbereitungsprogramm wurde seit Oktober in zahlreichen Trainings auf dem Pitztaler Gletscher sowie in Andermatt die Grundlage für eine erfolgreiche Saison gelegt.

Langsam aber sicher wird es immer enger für die Buccaneers. Für den Ligaerhalt brauchen die Unihockeyaner aus Sellenbüren fast ein kleines Wunder.

Insgesamt trainierten fast 50 Kinder zwischen 6 und 16 Jahren mit der Renngruppe – immer mit dem Ziel, die Skirenntechnik zu verbessern, erfolgreiche Rennen zu fahren und vor allem, um mit dem Team viel Spass zu haben. Das Trainerteam um Cheftrainer Ruedi Ravasio hat für den kommenden Winter Verstärkung erhalten. Insbesondere der ehemalige Rennläufer Tino Lüthi wird der Renngruppe an vielen Trainingstagen zur Verfügung stehen, so dass neben dem Stangentraining auch vermehrt Techniktraining durchgeführt werden kann. Neben Tino Lüthi werden mit Daniel Gerber, Robin Huber, Sandro Ravasio, Randy Nützel, Robin Nützel und Eric Huber mehrere ehemalige Rennläufer als Trainer tätig sein. Der Schnee liess in diesem Jahr lange auf sich warten. So war im Dezember nur auf wenigen Pisten oberhalb von 2000 Metern Stangentraining möglich und zahlreiche Rennen mussten abgesagt werden. Dazu zählte auch das traditionelle Silvesterrennen im Hoch-Ybrig, das zur Rennserie des Zürcher Skiverbandes zählt und oftmals den Saisonauftakt markiert. Erst die ergiebigen Schneefälle vom vergangenen Wochenende ermöglichten die Aufnahme des Rennbetriebes. Die Nachwuchsrennfahrerinnen und -rennfahrer der Renngruppe Albis waren bei verschiedenen Rennen erfolgreich im Einsatz. Am vergangenen Samstag wurden in Sörenberg (LU) und in Horn Schwende (AR) die ersten Slalom- und Riesenslalom-Rennen für die Minis (Jahrgänge 2006 und jünger) sowie der JO (Jahrgänge 2001 bis 2005) ausgerichtet. Einmal mehr zeigte sich, dass die Rennfahrer der Renngruppe Albis mit den besten der Region mithalten können. Reto Mächler (Knaben U16) siegte am Samstag sowohl im Slalom als auch im Riesenslalom mit Tagesbestzeit. Daneben gab es in Sörenberg zahlreiche weitere Podestplätze zu feiern: Bei den Mädchen der Kate-

Freuen sich über ihre Podestplätze: Romina Burkhard (Jahrgang 2008, 2.Platz) und Emma Dugar (Jahrgang 2010, 3.Platz). (Bild Lennart Hintz) gorie U9 gelangen Romina Burkhard (Jahrgang 2008) gleich zwei zweite Plätze, sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom. Beim Slalom-Rennen war die Freude sichtlich besonders gross, gelang doch ihrer Clubkameradin Emma Dugar (Jahrgang. 2010) ein hervorragender dritter Platz. Weitere zweite Plätze gelangen Hanna Hintz (Riesenslalom Mädchen U12), Linda Elsener (Slalom Mädchen U12), Janine Mächler (Slalom Mädchen U14), Nina Müller (Slalom Mädchen U14), Ellen Zollinger (Slalom und Riesenslalom Mädchen U16), und Yves Bodmer (Slalom Knaben U14). Vervollständigt wurde das gute Resultat in Sörenberg durch den dritten Rang von Guy Bodmer im Slalom der Knaben U16. Bei den Kinderskirennen in Horn Schwende (AR) belegte Liana Dalbosco (Jahrgang 2006) die Plätze fünf im Riesenslalom und acht im Slalom. Am Sonntag standen Punkterennen in den Flumserbergen (Slalom), in Grindelwald (Slalom) sowie erneut in Sörenberg (Combirace) im Rennkalender. Auch hier war die Renngruppe Albis im Einsatz und konnte einige beachtenswerte Ergebnisse verbuchen. Beim Slalom der Knaben U12 in den Flumserbergen zeigte Alon von Schulthess einmal mehr, dass er in seinem Jahrgang zu den Schnellsten gehört. Einem herausragenden Sieg im ersten Lauf liess er im zweiten Lauf einen sehr guten zweiten Rang folgen. Vordere Platzierungen erzielte auch Andri Moser (RLZ Hoch-Ybrig/Renngruppe Albis) mit Rang zwei im ersten Rennen der Knaben U16.

Parallel dazu fanden in Sörenberg zwei Combiraces Technik statt, bei denen Elemente aus Riesenslalom und Slalom kombiniert werden. Bei den teilweise sehr stark besetzten Rennen wurden einige beachtenswerte Resultate erzielt: So konnten sich Linda Elsener (6. Rang Mädchen U12), Hanna Hintz (6. Rang Mädchen U12), Tina Dugar (6. Rang Mädchen U14) und Cedric Eschle (9. Rang Knaben U12) jeweils im vorderen Feld klassieren. Letzter Austragungsort an diesem Wochenende war Grindelwald. Hier fanden ebenfalls Punkterennen im Slalom statt. Die Ergebnisse von diesem Wochenende rundeten Nina Müller (zweimal 5. Rang bei den Mädchen U14) sowie Yves Bodmer (5. und 10. Rang bei den Knaben U14 ab).

Einladung zum Schnuppern Neben den ersten guten Resultaten ist besonders erfreulich, dass seit den Schneefällen an diesem Wochenende endlich reguläres Renntraining im angestammten Trainingsgebiet BrunniAlpthal möglich ist. Interessierte Kinder und Jugendliche sind herzlich zum Schnuppern eingeladen. Am kommenden Wochenende richtet die Renngruppe Albis das Voitsport-Combirace im Brunni-Alpthal aus. Dieses Rennen richtet sich speziell an junge Nachwuchs-Skirennfahrer der Jahrgänge 2006 und jünger, aber auch Kinder, die gut Ski fahren und die erstmals etwas Rennluft schnuppern wollen, sind willkommen. Lennart Hintz

Zwar wäre gegen den souveränen Tabellenführer aus Hünenberg alles andere als eine deutliche Niederlage eine Überraschung gewesen, nach der 10:5-Auswärtsniederlage und drei Punkten Rückstand auf den rettenden achten Platz – trotz eines Spiels mehr – braucht es für den direkten Ligaerhalt dennoch fast ein kleines Wunder. Immer wahrscheinlicher wird das Szenario, dass sich die «Buccs» den Ligaerhalt im Playout erkämpfen müssen. Das Spiel auswärts beim Leader begann gleich wie fast alle Spiele diese Saison, nämlich mit einem frühen Rückstand der Ämtler. Bereits nach drei Minuten lag man 0:2 im Rückstand. Zwar konnte man diesen nochmals ausgleichen, doch je länger die Partie dauerte, desto deutlicher war der Klassenunterschied zu erkennen. Ohne ans Limit zu gehen, spielte sich der Klassenprimus Mal für Mal seine Chancen heraus, während die «Buccs» nur selten gefährlich zum Abschluss kamen. An der Effizienz lag es dieses

Mal nicht, es gab schlicht zu wenige Torchancen. Während die Ämtler phasenweise gut mithalten konnten, gab es zwischendurch immer auch wieder schwächere Phasen, welche von Hünenberg jeweils gnadenlos und gleich mit mehreren Toren ausgenutzt wurden. Nach jedem Tor der Buccaneers schalteten die Innerschweizer wieder einen Gang höher, sodass praktisch nie mehr Spannung aufkam in diesem Duell. Schlussendlich zeigte der Totomat ein 10:5 für das Heimteam an, was zwar nach einem einigermassen achtbaren Resultat klingt, womit man sicher aber auch nichts kaufen kann. Dass es beim Leader keine Punkte zu holen gibt, durfte erwartet werden, aber nun folgen definitiv die wegweisenden Wochen mit den Partien gegen Weggis und Mendrisio, welche beide mit jeweils drei Punkten vor den Buccaneers klassiert sind und theoretisch noch einzuholen wären. (pd.) Einhorn Hünenberg - Buccaneers 10:5 (5:2, 3:1, 2:2). Sporthalle Ehret – 16 Zuschauer. 2. 1:0., 2. 2:0., 4. J. Wuillemin (Ibernini) 2:1., 8. J. Wuillemin (Penalty) 2:2., 11. 3:2., 13. 4:2., 16. 5:2., 22. 6:2., 25. N. Grass 6:3., 30. 7:3, 36. 8:3., 45. Schiller (N. Grass) 8:4., 50. Eckert (J. Wuillemin) 8:5., 55. 9:5., 58. 10:5.

Endlich der zweite Sieg Eishockeyaner geben rote Laterne ab Das Jahr 2017 hat für den EHC Affoltern-Hedingen (4. Liga) gut begonnen. Die Säuliämtler Eishockeyaner bezwangen am vergangenen Sonntag zu Hause in der Zuger Academy Arena den HC Seetal II gleich mit 16:2 (5:0, 5:1, 6:1). Es war der zweite Sieg in der laufenden Saison. Mit diesen drei Punkten haben die Affoltemer die rote Laterne an die Luzerner übergeben. Es gab bei dieser Partie bereits nach dem ersten Drittel keinen Zweifel mehr über den späteren Sieger. Die Affoltemer führten zu diesem Zeitpunkt bereits mit 5:0. Und der Torreigen ging in den folgenden zwei Dritteln weiter. Die Affoltemer wollen nun auch in der zweiten Partie in diesem Jahr punkten.

Morgen Samstag ist das Team von Coach-Präsident Werner Reiterhauser in Luzern zu Gast. Um 20 Uhr spielen die Affoltemer gegen Luzern II. Dieses Team hat derzeit neun Punkte. Mit einem weiteren Sieg könnte der EHC Affoltern-Hedingen endlich den Anschluss ans Mittelfeld schaffen. (pd.)


Sport

Freitag, 13. Januar 2017

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Fussball wieder im Fokus FC Wettswil-Bonstetten in der Vorbereitung zur Rückrunde Der FCWB (1. Liga) hat seit letztem Montag seinen Trainingsbetrieb wieder aufgenommen, das Kader bleibt in etwa unverändert. ................................................... von kaspar köchli WB blickt auf eine bewegte Vorrunde zurück. Nach missratenem Saisonstart und zwischenzeitlichem Tragen der roten Laterne fing sich das Team allmählich auf. Allerdings fielen die Resultate vorerst noch wechselhaft aus, ehe vor der Winterpause überragend mit drei Zu-Null-Siegen ein feudales Polster auf die Abstiegsränge geschaffen wurde. «Ich danke allen, die uns in der schwierigen Vorrunde unterstützten», lautete darauf das Schlusswort von Trainer Martin Dosch.

Intensive Vorbereitung Am 9. Januar wurde bei garstigem Wetter im Wettswiler Moos zum Training gestartet, bis auf einen Ferienabwesenden machten alle mit. Mutationen sind praktisch keine zu verzeichnen. Einzig Oleg Dukhnich tritt kürzer und steht nicht mehr zur Verfügung – aus diesem Grund lud er nach dem ersten Training zum Abschiedsapéro ein. In seine Stürmer-Fussstapfen tritt Goalgetter Gabriel Machado, der nach mehrmonatiger Verletzungspause gutgelaunt zurückgekehrt ist. Möglich auch, dass sich noch neue Spieler präsentieren und in Testpartien zu empfehlen versuchen. «Wir werden intensiv arbeiten und wollen uns mit einem

Bei Minustemperaturen und Schneegestöber nahm der FC Wettswil-Bonstetten sein Training wieder auf. (Bild Kaspar Köchli) guten Start an die Spitze herankämpfen», zeigt sich Dosch ambitioniert. Ab sofort stehen pro Woche vier bis fünf Einheiten (inklusive Testspiele) auf dem Programm. Final der Vor-

bereitungsphase ist das Trainingslager Mitte Februar im spanischen Benidorm. Zur Meisterschaft gestartet wird am 4. März mit dem Auswärtsspiel in Balzers. Und auch im Schweizer Cup

ist der FCWB noch vertreten. Am 18. März wird er alles daran setzen, mit einem Sieg gegen Thalwil die Hauptrunde zu erreichen. Dort könnte ihm dann ein «Grosser» des Schweizer Fuss-

balls zugelost werden. «Die Cupspiele gegen Servette, Young Boys und Thun waren grandiose Vereinshighlights», schwärmt Dosch, «so etwas möchten wir doch alle nochmals erleben.»

Spannende und temporeiche Begegnungen Das Hausemer Korbball-Turnier ist bis über die Kantonsgrenzen hinaus beliebt Das alljährliche Hausemer Korbball-Turnier vom 7. und 8. Januar, erfreut sich grosser Beliebtheit und lockte Teams aus der ganzen Deutschschweiz an. Sogar aus Solothurn waren Teams angereist, um beim alljährlichen Korbball-Turnier in Hausen dabei zu sein. Dieses erfreut sich generell über die Kantonsgrenzen hinaus grosser Beliebtheit, denn schliesslich gibt es in Korbball-Kreisen keinen besseren Jahresstart, als bei guter Stimmung und in gemütlicher Atmosphäre mit Gleichgesinnten seiner Lieblingssportart nachzugehen. Am vergangenen Wochenende waren insgesamt 28 Mannschaften in den Kategorien Damen, Herren und Mixed in den beiden Hausemer Turnhallen am Start. Verletzungen gab es erfreulicherweise keine, dafür jede Menge spannende und temporeiche Spielbegegnungen. Besonders freuten sich die Organisatoren über das hohe Niveau in diesem Jahr, da sich unter den Teilnehmern eine beträchtliche Anzahl an Mannschaften befand, die in den Nationalligen A und B spielen.

Spannende Begegnungen bei den Frauen ...

... wie auch bei den Männern. (Bilder Marc Rüfenacht)

Erfreuliche Resultate für Gastgeber Selbstverständlich waren auch die Gastgeber mit Teams in allen drei Kategorien vertreten. Die Herren belegten den fünften Rang, die beiden Mixed-Mannschaften die Plätze eins und fünf und das Damen-Team erkämpfte sich in einem nervenaufreibenden letzten Spiel in der Verlängerung dank eines «Golden Goals» Platz Nummer drei von insgesamt zwölf Mannschaften. Sabine Klopfer

Keine Angst vor der Kälte: Die Damen-Equipe der Gastgeber erkämpfte sich Platz drei.

Das Hausemer Mixed-Team «Asterix» holte gar den Sieg.


KULTURVEREIN «bi eus . . . z Mättmistette« Samstag, 14. Januar 2017 20.15 Uhr Rösslisaal Mettmenstetten

Comedia ZAP: Bitte

wenden!

Eine schräge Kreuzquerfahrt zum 51. Breitengrad Abendkasse und Bistro ab 19.00 Uhr Eintritt Fr. 35.–/Fr.30.– (Legi/AHV) Ticket-Reservierungen: 044 767 02 01 www.bieus.ch

Veranstaltungen


Extra

Freitag, 13. Januar 2017

herkömmliches

menschen im säuliamt

Hedonistisch

«Schon in der Schule, wenn ich mich langweilte, habe ich Geschichten geschrieben»

Hedone ist das altgriechische Wort für Lust, Vergnügen, Freude und Genuss. Hedonisten sind demnach Menschen, die nach dem Lustprinzip leben, was in der heutigen Spassgesellschaft weit verbreitet scheint, ursprünglich aber sehr viel differenzierter gemeint war. Und in den spätgriechischen Philosophenschulen tiefgründig diskutiert wurde. «Der Weise geniesst die Lust, ohne sich von ihr beherrschen zu lassen», sagt Aristipp von Kyrene (435 bis ca. 355 vor Christus), der als Begründer der hedonistischen Schule gilt. Er vertrat die Ansicht, dass es auf dem Weg zu einem glücklichen und gelingenden Leben darauf ankommt, Schmerz und Unlust so weit wie möglich zu vermeiden und die Lebenslust zu maximieren. Wobei er im Gegensatz zu Epikur, der ebenfalls die Lust ins Zentrum seines Denkens stellte, keinen Unterschied machte zwischen körperlichen und geistigen Genüssen und dementsprechend eine ausgesprochen gegenwartsbezogene Lebenshaltung propagierte: Über Vergangenes dürfe man nicht klagen. Vor Zukünftigem sollte einem nicht bange sein. «Aufmerksamkeit verdient einzig die Gegenwart», sagte er, «denn sie allein steht zur Verfügung». (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Im Spital Affoltern geboren

Anik, 6. Januar. (Bild Irene Magnin) anzeige

wetter

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Stefan Mino Bächler wohnt seit vielen Jahren im Säuliamt. Nach einer Banklehre zog es ihn zum kreativen Schaffen, wo er sich zuerst mit Scherenschnitten und Steinlithografie einen Namen machte. Heute ist er als Kinderbuchautor und -Illustrator tätig und hat bereits verschiedene Bücher veröffentlicht. ................................................... mit stefan mino bächler sprach marianne voss «Ich bin im Kanton Luzern aufgewachsen und habe nach den Schulen eine Lehre bei einer Bank absolviert. Dann verspürte ich aber bald den Drang zum Kreativen.» Der Anfang seines Schaffens war eine ansehnliche Sammlung von kunstvollen Scherenschnitten, mit welchen er es sogar ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft hatte. Später besuchte er die Schule für Gestaltung und spezialisierte sich auf Steinlithografie. Irgendwann habe er sich als Künstler aber nicht mehr wohl gefühlt. «Da sind 100 000 andere, die auch gut sind. Von denen musste ich mich absetzen.» Und in seinem Hinterkopf habe er den Gedanken gehabt, er könnte sich als Autor und Illustrator versuchen. «Unsere Nanny, die bei uns den Haushalt machte, hatte mir als Kind oft Märchen erzählt», berichtet er. «Und schon in der Schule, wenn ich mich langweilte, habe ich selber Geschichten geschrieben.» Er wagte den Start mit ersten Büchern im Kleinformat, wie zum Beispiel auch die Geschichte von Moorli im Seleger Moor. Seine Geschichten sind liebevoll und märchenhaft, die Illustrationen fröhlich und in intensiven Farben gestaltet. Es kam auch zu einer Zusammenarbeit mit den Rigi-Bahnen, für die er nebst einem Büchlein – auf Deutsch, Englisch und Chinesisch – auch Gesellschaftsspiele kreierte. Sein neustes Buch, ein Jugendbuch, ist «Das kleine schwarze Gespenst vom Val Sinestra». Der erste Band der geplanten Trilogie ist im vergangenen Herbst erschienen. Das Gespenst gebe es übrigens wirklich, ist er überzeugt. «Das habe ich gespürt, als ich mich dort in diesem verfallenen Kurhotel aufhielt.» Wie ist er denn auf das Unterengadin gestossen? «Ich habe an einem Wettbewerb

Stefan Mino Bächler mit seinem neusten Buch «Das kleine schwarze Gespenst vom Val Sinestra». (Bild Marianne Voss) einen Gutschein für Wellnesstage in Scuol gewonnen und dann auf einer Wanderung diesen ganz besonderen Ort entdeckt.»

Gerne im Säuliamt zu Hause Stefan Mino Bächler hat mit seinen Büchern Erfolg – und er ist ehrlich stolz darauf. «Es ist halt einfach ein schönes Gefühl, wenn ich in einem Buchgeschäft meine Bücher auf dem Tisch liegen sehe.» Man müsse aber nicht nur mit dem Erfolg, sondern natürlich auch mit der Kritik fertig werden, die übrigens auch bösartig sein könne, ergänzt er. Seine aktuelle Tätigkeit sei sehr speziell. Er arbeite für die Königsfamilie aus Katar an einem Büchlein über den Bürgenstock. Schon vor vielen Jahren ist Stefan Mino Bächler ins Säuliamt gezogen. Er wohnt jetzt im Oberamt in einem wunderschönen und altehrwürdigen

Haus, das er selber restauriert und umgebaut hat. «Ich fühle mich im sonnendurchfluteten Säuliamt einfach wohl», schwärmt er. «Hier bin ich frei und kann meine kreativen Ideen umsetzen.» Die Natur sei die Quelle seines schöpferischen Denkens. Wenn er mit seinen drei Hunden auf Spaziergängen unterwegs sei, erlebe er oft eindrückliche Begegnungen mit Reh, Fuchs, Hase oder Dachs. «Einmal sogar mit einer Schneeeule.»

Grosse Ziele Über seine Ziele und Träume spricht Stefan Mino Bächler ganz offen: «Als Illustrator und Autor pflege ich auch Kontakte zu Leuten aus der Film- und Fernsehwelt. Ich sehe meine Zukunft als Autor beim Fernsehen, Film oder im Theater und Musical.» Und von sich aus erwähnt er auch sein Tagesmotto: «Jeden Tag etwas Gutes tun.» Was das

sein könnte? «Das sind zum Beispiel Spenden, aber nicht nur.» Er meine damit auch wertschätzende, beratende Worte oder einfach einen guten Umgang mit seinen Mitmenschen. Ob noch Zeit und Freiraum bleibe für Hobbys? Er lacht. «Ja sicher.» Er spiele Golf. «Nicht herausragend gut. Aber ich bin auf dem Golfplatz zugelassen und kann mitreden.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

liebe elise

Schlittelsaison hinterm Haus eröffnet

bauernregel «Je frostiger der Januar, desto freundlicher das ganze Jahr.»

Liebe Elise, jetzt ist er doch noch aufgetaucht. Erstes Anzeichen war der Seehundpelz der Katzendame, über Nacht so dicht und undurchdringlich geworden, dass im ersten Moment unklar blieb, welches Tier sich da unter die Hand geschlichen hat ... Dann die riesigen Haufen morgens im Hühnerhaus, weil die Damen so früh zu Bett gehen, stundenlang im Haus hocken und die Nächte unglaublich lang werden. Gestern beim Bestaunen der schneeigen Helligkeit am Hang hinterm Haus gleich auf den glatten Treppenstufen ausgerutscht und mit voller Wucht im Tag gelandet. Nebst Schal und Mütze müssen seit ein paar Tagen auch Handschuhe bereitliegen. Es ist Winter geworden. Das junge Jahr hat sich etwas einfallen lassen und uns alle mit Schnee überrascht. Da liegt es wieder – dieses grosse weisse Tier, das mich jedes Mal siebenjährig werden lässt. Mich zurückkatapultiert in lange Kinderwinter mit meter-

hohen Schneewänden, Pferdeschlittengebimmel und kratzenden Rollkragenpullovern. Mich wieder in breitestem Stemmbogen den Hang runterrutschen Antoinette Suter. und dabei das Geheul des kleinen (Bild zvg.) Bruders hören lässt, der irgendwo im Tiefschnee liegt und alleine nicht mehr hochkommt. Ich spüre wieder das Einfrieren der Fingerspitzen und weiss doch genau, dass das Wiederauftauen an der Wärme noch viel schmerzhafter sein wird ... wenn das Blut sich Terrain zurück erobert und die Finger zu pulsieren beginnen ... Kuhnagel. Schnee auf dem Scheunendach als einzige grosse Projektionsfläche. Grosses Kino. Mit Gerüchen und allem Drum und Dran. Piz Buin mit energischer Mutterhand ins Gesicht gestri-

chen. Skibrillen, die stundenlang Eulenaugenränder hinterlassen. Heisse Ovomaltine im Melaninbecher, die wunderbar leichte Rückenlage, wenn einen jemand auf dem Schlitten den Hang hochzog. Der Wunsch zu fliegen, am Morgen des ersten Schnees, um spurlos zu bleiben. Das Verbot Schnee zu essen oder an Eiszapfen zu lecken. Und es doch zu tun. Immer wieder. Liebe Elise, gestern den Schlitten aus seinem Sommerloch geholt, und die Schlittelsaison hinterm Haus eröffnet. Welch unglaublich einfaches Vergnügen, dem Schwimmen verwandt. Runtersausen löst breites, ansteckendes Lachen aus, das nur unterbrochen wird, damit sich der Rachen nicht im Handumdrehen mit kalter Luft füllt. Macht ganz wach und froh. Aber heimlich warte ich darauf, wieder einmal hochgezogen zu werden. Langsam. Kontinuierlich. Sitzend. Antoin


Veranstaltungen Gesangsverein Rifferswil

Chränzli in Rifferswil in der Turn-/Mehrzweckhalle Samstag, 21. Januar 2017, 13.30 Uhr Samstag, 21. Januar 2017, 19.45 Uhr Samstag, 28. Januar 2017, 19.45 Uhr Gesang: Lustspiel in 3 Akten:

Für Kinder und Erwachsene Tanz mit Charly Bauer Tanz mit Charly Bauer

Kunterbunt E Gsichtsmaske bitte!

Massagepraxis Alexia Verspannungen? Schmerzen? Möchten Sie sich Entspanung gönnen? Gesundheit fördern? Zögern Sie nicht – Rufen Sie jetzt an Bahnhofstrasse 3, Mettmenstetten Telefon 076 588 56 84 www.massagealexia.com

Spannendes Quiz am Abend, grosse Tombola am Nachmittag. Bar ab 22.30 Uhr geöffnet. Essen schon ab 19.00 bis 19.45 Uhr Platzreservierungen für die Abendvorstellungen: (ab 15. Januar) Von 19 bis 21 Uhr bei Fam. A. Heimann, Telefon 044 764 10 05 oder per Internet: www.gesangsverein-rifferswil.ch Kassaöffnung: 13.00 Uhr, resp. 18.45 Uhr Karten für reservierte Plätze bitte bis 19.35 Uhr abholen!

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. St. Moritz, Ski-WM 2017 – Herrenabfahrt Samstag, 11. Februar 2017 Carfahrt inkl. Tribüne/Stehplatz Fr. 155.– Automobil-Salon Genf Samstag, 18. März 2017 Carfahrt ohne Eintritt Fr. 52.– Crazy Ladies Shopping Day in Ulm Samstag, 8. April 2017 Carfahrt Fr. 62.– Europa-Park Rust Mittwoch, 19. April/ Donnerstag, 27. April 2017 Carfahrt inkl. Eintritt Erw. Fr. 88.–/ Kinder 4 bis 11 Jahre Fr. 78.– Wochenmarkt in Luino Mittwoch, 3. Mai/7. Juni/5. Juli/ 13. September/4. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Sonntagsmarkt Cannobio Sonntag, 7. Mai/22. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Blumeninsel Mainau Donnerstag, 11. Mai/ Dienstag, 5. September 2017 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.– Basel-Tattoo Freitag, 21. Juli 2017, Nachtvorstellung Kat. 3 Preis Fr. 154.– Samstag, 22. Juli 2017, Frühvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 140.– Sonntag, 23. Juli 2017, Nachtvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 164.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 55.– Helene Fischer im Hallenstadion Mittwoch, 25. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 2 Preis Fr. 165.– Samstag, 28. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 4 Preis Fr. 125.– Samstag, 28. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 3 Preis Fr. 145.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfrei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 35.– * Jass- und Ausflugsferien! Auch für Nichtjasser eine Reise wert. 6 Tage Hafengeburtstag Hamburg Donnerstag, 4., bis Dienstag, 9. Mai 2017 Preis ab Fr. 1075.– 7 Tage Velden am Wörthersee * Sonntag, 7., bis Samstag, 13. Mai 2017 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Wernigerode im Harzgebirge * Sonntag, 4., bis Samstag, 10. Juni 2017 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Cham im Bayerischen Wald * Sonntag, 27. August, bis Samstag, 2. September 2017 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Perugia, Umbrien * Sonntag, 24., bis Samstag, 30. September 2017 Preis ab Fr. 1280.– 4 Tage Traubenfest in Meran Freitag, 13., bis Montag, 16. Oktober 2017 Preis ab Fr. 490.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

003 2017  
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