Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.
aus dem bezirk affoltern I Nr. 001 I 173. Jahrgang I Freitag, 4. Januar 2019
Generationenwechsel
Zeit der Entsorgung
Der Familienclub Affoltern sucht engagierte Personen für den Vorstand. > Seite 3
Viel Karton und Leergut in der Sammelstelle Chratz in Hausen. > Seite 5
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Zeit der Vorsätze Was haben sich Säuliämtler fürs neue Jahr vorgenommen? Eine Umfrage. > Seite 5
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«Single» auf Tour Reeto von Gunten im Interview vor seinem Multimedia-Abend im «LaMarotte». > Seite 6
«Ich konnte in mein Amt einsteigen, und der Laden lief» Das erste Zwischenfazit des neuen Albisbrunn-Gesamtleiters fällt positiv aus Anfang August hat Philipp Eder die Leitung des Schul- und Berufsbildungsheims Albisbrunn in Hausen übernommen. Wie ist sein Eindruck nach fünf Monaten im neuen Amt? Eine Zwischenbilanz.
freie Arbeit: «Es bedeutet auch, die Jugendlichen einzubinden und sie ihren Alltag mitgestalten zu lassen. Gerade hier sehe ich auf unserem riesigen Areal noch viel Potenzial. Auch wenn es darum geht, Erlebnismöglichkeiten zu schaffen.»
«Modern zu sein bedeutet, flexibel zu sein»
................................................... von livia häberling «Vieles läuft sehr gut», betonte Philipp Eder, der neue Gesamtleiter des Albisbrunn bei der Stabübergabe im Juli. Die Blumen gingen an seinen Vorgänger Ruedi Jans, der die Stiftung während mehr als 12 Jahren geführt hatte. Eder, der neue Chef – und Wunschkandidat von Jans – war keineswegs ein Neuzugang: Seit zwölf Jahren war er im Albisbrunn tätig, zuletzt als Leiter Schulbildung. Er sei ja glücklicherweise nicht in eine Institution gekommen, in der man alles habe ändern müssen. «Im Gegenteil. Die Ausgangslage war sehr gut für mich. Ich konnte in mein neues Amt einsteigen, und der Laden lief.» Klar – ein bisschen ungewöhnlich sei es gewesen, innerhalb der Geschäftsleitung vom Kollegen zum Vorgesetzten zu werden. Das jedoch sei ihm schon einmal passiert, als er vom Lehrer zum Schulleiter ernannt wurde. «Von dieser Erfahrung konnte ich sicherlich profitieren», meint er. «Die Geschäftsleitung hat mich in diesem
Philipp Eder, der neue Gesamtleiter des Albisbrunn. (Bild Livia Häberling) ganzen Prozess unterstützt, das half mir extrem.» Gleichwohl sei die Tätigkeit als Gesamtleiter ein bisschen einsamer als vorher im Kader.
Neuer Fokus auf interne Abläufe Mit dem neuen Amt sind auch neue Aufgabengebiete hinzugekommen. Die Verantwortung über das Gesamtbudget, Repräsentationsaufgaben und natürlich die Mitarbeiterführung – die ihm viel Freude mache, wie er betont. «Und dann sind da natürlich die ganzen Baugeschichten», schmunzelt er. «Es stehen ständig neue Projekte an.» Das Schul- und Berufsbildungsheim
Albisbrunn habe kürzlich das letzte umgebaute Gruppenhaus eröffnet, so Eder. Dennoch sieht er die zukünftigen Schwerpunkte in seiner Arbeit nicht primär bei repräsentativen Bauten. Vielmehr möchte er den Fokus auf den «Innenausbau» legen, wie er es nennt. «Für mich ist es wichtig, dass wir in der Professionalisierung nochmals einen Schritt vorwärts machen.» Dazu gehöre es, die internen Abläufe zu optimieren wie beispielsweise das Berichtswesen oder die Förderplanung. «Wir möchten weiterhin als fachlich professionelle und moderne Institution wahrgenommen werden.» Dazu gehöre nicht nur eine einwand-
Modern zu sein, das heisst für Philipp Eder aber auch, flexibel zu sein und sich den Bedingungen anzupassen, die man antrifft. Veränderungsbereitschaft dürfte gefragt sein, wenn 2021 im Kanton Zürich das neue Kinderund Jugendhilfegesetz in Kraft tritt. Dieses sieht vor, die Finanzierung der stationären Jugendhilfe über den Kanton, und nicht mehr wie bis anhin über die Gemeinden zu regeln. Das gibt dem Kanton mehr Steuerungsmöglichkeiten, als Folge davon könnten jedoch gewisse bestehende Angebote künftig nicht mehr unterstützt werden. «Natürlich beschäftigt uns das neue Gesetz intensiv», erklärt er. «Hier wird es mein Job sein, die Institution auf diese Gesetzesänderung und die Neuerungen vorzubereiten. Auch wenn das möglicherweise heisst, altbekannte Wege zu verlassen. «Es gibt ja verschiedene Modelle, wie man therapeutische Leistungen finanzieren kann», so Eder. «Gesetzesänderungen sind immer auch eine Chance.»
Neujahrsblatt und neue Mitglieder «Hoch hinaus – Tief hinab» heisst das Neujahrsblatt 2019 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA). Das Werk, am Berchtoldstag im Spital Affoltern vorgestellt, befasst sich nicht mit sozialen und gesellschaftlichen Höhepunkten oder Tiefschlägen. Porträtiert werden Personen, die in Höhen und Tiefen Grosses vollbracht haben, auch von Tieren und römischem Goldschmuck aus der Tiefe ist unter anderem die Rede. Der Themenbogen reicht vom Skiakrobatik-Olympiasieger Sonny Schönbächler, über Hansueli von Allmens schmerzhafte SprungschanzenErfahrungen und Mount-EverestBezwingerin Karin Böbner bis zum Luftschiffpionier Johann Heinrich Suter, zum Dachs und zum Türlerseetaucher, die sich unter der Erde bzw. unter Wasser wohlfühlen. Die GGA will ihr Tätigkeitsfeld weiter aktivieren. Sie macht sich auf die Suche nach Neumitgliedern und peilt in erster Linie Leute ab 40 Jahren an. Dabei sollen eine neugestaltete Homepage und ein attraktiver Flyer helfen. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 3
Die Arbeitsgruppe Neujahrsblätter der GGA hat Freiraum für interessante Themen genutzt, von links: Martin Gut, Hans-Ueli Meier, Marianne Voss, Rolf Oberhänsli und GGA-Präsident Georges Köpfli. (Bild Werner Schneiter)
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Neuer Hauptorganist Ab Ende Januar bereichert Casey Crosby die Gottesdienste in der ref. Kirche Bonstetten. > Seite 7
«Sports Awards»: Die Abstimmung läuft Auch 2018 haben Sportlerinnen und Sportler mit herausragenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Die besten Männer, Frauen und Teams werden am Sonntag, 27. Januar, gekürt, bei der 12. Austragung der Säuliämtler Sports Awards. Nach einem Abstecher nach Mettmenstetten finden die Ehrungen diesmal wieder im Kasinosaal Affoltern statt. Anstelle von Nachwuchssportlerinnen und -sportlern stehen zudem die besten Newcomerinnen und Newcomer zur Wahl. Jeweils drei jeder Kategorie hat die Jury nominiert, das sind Athleten aus dem Triathlon, diversen Radsportarten, Skeleton, Bogenschiessen, Ringen, Freestyle Aerials, Schiessen, Tanz, Bootsfährenbau, Springreiten und Leichtathletik. Ab sofort läuft die Publikumswahl. ................................................... > Vorstellung der Nominierten auf den Seiten 12 und 13 anzeigen
Affoltern am Albis Gesuchsteller: SwissAlp Immobilien AG, Churerstrasse 7, 9470 Buchs Bauvorhaben: Neubau Terrassenhaus mit 6 Wohnungen und Tiefgarage, Kat.-Nrn. 5389 und 5390, Rinderweidstrasse, zweigeschossige Wohnzone W2a und Gestaltungsplan Sonnenberg
Hausen am Albis
Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.
Telefon 144 für Sanitäts-Notruf
Umfrage zur Nutzung des öffentlichen Verkehrs Um den öffentlichen Verkehr möglichst nahe an den Bedürfnissen der Bevölkerung zu gestalten, ist es von zentraler Bedeutung, von dieser Bevölkerung, also von Ihnen, Wünsche, Bestätigung und konstruktive Kritik einzuholen. Dazu laden wir Sie ein an unserer Umfrage zur Nutzung des öffentlichen Verkehrs teilzunehmen. Der Umfragebogen steht online unter www.kappel-am-albis.ch zum Herunterladen zu Verfügung oder wird auf Verlangen zugestellt. Das ausgefüllte Formular können Sie dann an gemeinde@kappel-am-albis.ch senden oder bei der Gemeindeverwaltung Kappel am Albis, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis, einreichen.
Gesuchsteller: Reto Huber, Riedmatt 1, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Strüby Konzept AG, Steinbislin 2, 6423 Seewen SZ Bauprojekt: Projektänderung II Anbau Remise auf Kat.-Nr. 3229, Riedmatt 1 (LW) (Gebäude Inventar-Nr. 312)
Meliorationen, Perimeterbereinigung Die Flurgenossenschaft Mettmenstetten beabsichtigt, aufgrund der Bauentwicklung ihr Beizugsgebiet zu bereinigen. Zu diesem Zweck sind diejenigen Grundstücke, welche der landwirtschaftlichen Nutzung bereits entzogen sind oder deren Überbauung feststeht, die keine Anlagen der Genossenschaft enthalten und auch für die künftige Nutzung keine Genossenschaftsanlagen beanspruchen, im Sinne von § 107 des kantonalen Landwirtschaftsgesetzes vom 2. September 1979 (LG) aus dem Beizugsgebiet zu entlassen. Die Generalversammlung der Flurgenossenschaft hat mit Beschluss vom 20. Juni 2018 die entsprechenden Anpassungen angeordnet. Ein Protokollauszug liegt zusammen mit einem Übersichtsplan, in welchem die betroffenen Grundstücke ersichtlich sind, in der Zeit vom 4. Januar 2019 bis zum 4. Februar 2019 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten auf. Ein Rekurs gegen die Entlassung aus dem Perimeter der Flurgenossenschaft Mettmenstetten ist innert der Auflagezeit schriftlich und begründet an den Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis zu richten (§ 107 Abs. 2 LG). Mettmenstetten, 4. Januar 2019 Der Gemeinderat
Eingabetermin: 18. Januar 2019 Danach erfolgt die Auswertung und Weiterleitung an die zuständigen Stellen. Wir konzentrieren uns in dieser Umfrage auf: 0 Angaben zur Person I Angebot / Netzqualität II Idealvorstellung III Bemerkungen Zielsetzung: Ist- und Sollzustand des öffentlichen Verkehrsangebotes fürs Oberamt eruieren. Zielgruppe: Alle Bewohner/-innen jeder Altersklasse im Oberamt Den Fragebogen können Sie selbstverständlich anonym ausfüllen. Lieber sind uns allerdings Kontaktdaten, dann können wir Unklarheiten in Bezug auf Ihre Anliegen ausräumen. Wir freuen uns auf eine umfangreiche Rückmeldung, die uns hilft, Ihren Bedürfnissen möglichst gerecht zu werden und so auch einen Beitrag zur verbesserten Mobilität beizutragen. Gemeinde Kappel am Albis
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Hedingen Gesuchsteller: Guido Deluigi, Stümelweg 6, 8914 Aeugst am Albis Bauprojekt: Neubau von 5 Mehrfamilienhäusern mit gemeinsamer Tiefgarage, Sunnemattstrasse, Kat.-Nrn. 1546, 1547 und 2050, Zone: Wohnzone 1.6
Bauprojekte
Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Gesuchsteller: Stimo + Partner AG, Lindengartenstrasse 6, 8302 Kloten Projektverfasser: Christen Architekten Partner AG, Oskar Bider-Strasse 1, 8600 Dübendorf Bauprojekt: Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit gemeinsamer Tiefgarage, Kaltackerstrasse, Kat.-Nr. 1585, Wohnzone 2.0
Ottenbach Bauherrschaft: Dzemil und Redzep Latifi, Dorfstrasse 109, 8912 Obfelden Bauvorhaben: Nutzungsänderung von Gewerberäumen in Wohnräume (Total 8 Wohnungen) beim bestehenden Gebäude Vers.-Nr. 882, Unterer Lätten 1, Kat.-Nr. 1113, Kernzone
Stallikon Bauherrschaft: Beat Christ, Grafschaft 6, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Anbau an Einfamilienhaus mit Carport, Grafschaft 6, Kat. Nr. 1878, Zone W1/15
Stallikon Bauherrschaft: Heinz Oppliger und Brigitte Zambo, Hadlaubstrasse 62, 8006 Zürich Bauvorhaben: Umbau Einfamilienhaus, Rebhölzli 1, Kat. Nr. 1788, Landwirtschaftszone
Bauherrschaft: Markus und Christine Feller, Oberhausenstrasse 69, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: Voillat Immobilienentwicklung GmbH, Josefstrasse 92, 8005 Zürich Bauvorhaben: Umbau mit Anbau Einfamilienhaus (Revisionspläne mit Anpassung der Aussteckung), Buchenegg 36, Kat. Nr. 1360, Landwirtschaftszone
Stallikon Bauherrschaft: Politische Gemeinde Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Schottertränkung auf bestehende Kiesstrasse, Kat. Nrn. 2042 und 2062, Balderen, Landwirtschaftszone
Affoltern am Albis
28. August 1924 – 26. Dezember 2018
Er ist in der Weihnachtsnacht gut begleitet im Pflegeheim Senevita Obstgarten – wo er die letzten zweieinhalb Jahre liebevoll umsorgt verbringen konnte – friedlich eingeschlafen. Sein Leben war geprägt durch die Liebe zu seiner Familie, seinen Verwandten, Nachbarn und Turnkameraden. Seine positive Lebenseinstellung und Zufriedenheit war eindrücklich. Wir werden Dich nie vergessen und immer in unseren Herzen behalten. Kurt und Irene Stäubli-Keller Paul Stäubli Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Montag, 7. Januar 2019, um 14.20 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man den Tsunami-Opfern in Sulawesi durch Unterstützung des Schweizerischen Roten Kreuzes, Postkonto 30-9700-0 (Vermerk: Sulawesi / Gottlieb Stäubli). Traueradresse: Kurt und Irene Stäubli, Hasenbühlstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis
Männerturnverein Affoltern am Albis (MTVA) Kant. Turnveteranen Gruppe Affoltern am Albis Eidg. Turnveteranen Gruppe Albis
TO D E S A N Z E I G E Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Ihnen mitzuteilen, dass unser Ehrenmitglied
Gottlieb (Gody) Stäubli 28. August 1924 ̶ 26. Dezember 2018
aus seinem irdischen Leben abberufen wurde. Wir verlieren mit Gody eine national bekannte Sportgrösse, aber auch einen Vereinskameraden mit grosser Vorbildfunktion. Für die vielen Jahre, die er in unseren Vereinen, aber auch im Zürcher Turnverband engagiert mitwirkte, bleibt er uns allen in bester Erinnerung. Wir bitten Euch, dem Verstorbenen ehrend zu gedenken und ihm die letzte Ehre zu erweisen. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Die Vorstände sowie Vereinskameraden Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Montag, 7. Januar 2019, um 14.20 Uhr in der Friedhoskapelle Affoltern am Albis.
Todesfälle Am 26. Dezember 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Gottlieb Stäubli geboren am 28. August 1924, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.
Affoltern am Albis
Gesuchsteller: Luzim Sabani, Schwandenrain 2a, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Luft-Wasser-Wärmepumpe Aussenaufstellung, Kat.-Nr. 3062, Obfelderstrasse 29, Industriezone
Gottlieb Stäubli-Suter
Affoltern am Albis
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben. Gesuchsteller: Armin und Greta Hiltpold, Alpenblickweg 15, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Neubau Gartenschwimmbad, Kat.-Nr. 5693, Alpenblickweg 15, Gestaltungsplan Sonnenberg und zweigeschossige Wohnzone W2a
In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meinem Vater, Schwiegervater, Bruder, Onkel und Götti
Hedingen
Stallikon
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.
Der Mensch ist vergänglich wie das Blatt des Baumes, ja, noch mehr als dies; denn dasselbe kann nur der Herbst abschütteln, den Mensch jeder Augenblick.
Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)
Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Montag, 7. Januar 2019, um 14.20 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Das Bestattungsamt
Mettmenstetten Am Dienstag, 8. Januar 2019, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, die Beisetzung/Abdankung für
Willy Erwin Neuenschwander, Böniweg 1, statt. Der Friedhofvorsteher
Bezirk Affoltern wir gratulieren Zum 96. Geburtstag Erika Agatha Brander-Grob in Zwillikon durfte am Mittwoch, 2. Januar, auf 96 Jahre zurückblicken, die sie schon auf der Welt ist. Wir gratulieren ihr nachträglich herzlich zum hohen Geburtstag und wünschen ihr gute Gesundheit.
Zum 85. Geburtstag In Obfelden feiert morgen Samstag, 5. Januar, Heidi Seckinger-Looser ihren 85. Geburtstag. Wir wünschen ihr alles Gute und viel Gfreuts.
Zum 80. Geburtstag Am 30. Dezember durfte Hans Peter Voit in Zwillikon, seinen 80. Geburtstag feiern. Anna Lydia Schneebeli-Kaufmann in Affoltern wurde am Mittwoch, 2. Januar, 80 Jahre jung. Einen Tag später, am 3. Januar, feierte auch Maja Louise von Büren ihr 80. Wiegenfest. Wir wünschen den Jubilaren nachträglich alles Gute. Morgen Samstag, 5. Januar, darf Marlis Schambron-Meier auf 80 Jahre Lebenszeit zurückblicken. Am Dreikönigs-Sonntag, 6. Januar, wird Trudi Singer in Obfelden 80 Jahre jung. Wir wünschen Trudi weiterhin so viel Drive im Leben und den beiden Geburtstagsdamen eine schöne Feier.
Zur goldenen Hochzeit Lucia und Pasquale Girardi-Mariniello in Affoltern waren am Sonntag, 30. Dezember, 50 Jahre miteinander verheiratet. Und am 2. Januar, feierten Silvana und Gennaro Moscariello-Maio in Affoltern ebenfalls ihre goldene Hochzeit. Wir wünschen den Jubelpaaren nachträglich alles Gute und weiterhin schöne gemeinsame Stunden.
Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch
Freitag, 4. Januar 2019
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Vom Olympiasieger über die Everest-Bezwingerin bis zum Dachs «Hoch hinaus – Tief hinab» heisst das vielschichtige Neujahrsblatt der GGA Während sich der Dachs im Erdbau verkriecht, entschwebt der Skiakrobat in luftige Höhen, ebenso die Extrembergsteigerin: Das Neujahrsblatt 2019 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks (GGA) widmet sich dem Thema «Hoch hinaus – Tief hinab». Ein ungewöhnliches Werk mit grosser Spannweite. ................................................... von werner schneiter Präsentiert wird das GGA-Neujahrsblatt traditionell am Berchtoldstag im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern. Dieses Jahr lieferten die Swiss Ragtimers, Martin Jäger und Felix Fürer, den musikalischen Rahmen mit fetzigen Stücken – auch unter gesanglichem Beizug eines in Grosszahl aufmarschierten Publikums mit dem allseits bekannten Lied «Luegid vo Berg und Tal». Vom Publikum geschwungene Glöcklein umrahmten die gesangliche Darbietung. Ausserdem vermittelte GGA-Arbeitsgruppen-Präsidentin Marianne Voss singend Einblicke in die Entstehung des Neujahrsblattes – in Anlehnung an Paul Burkhards Lied von der Köchin aus dem «Schwarzen Hecht». Erhellend und erfrischend ist Thema des Neujahrsblattes allemal. «Hoch hinauf – Tief hinab»- unter diesem Titel bietet die Arbeitsgruppe der GGA ein vielschichtiges Thema, das sich allerdings nicht in philosophische oder psychologische Höhen und Tiefen wagt und etwas ungewöhnlich, ja gar eigenwillig daherkommt. «Auch auf soziale Betrachtungen haben wir bewusst verzichtet», sagte Marianne Voss, gleichzeitig darauf hinweisend, dass die Beiträge als Beispiele für viele und vieles andere stehen. «Das Thema gab uns aber sehr viel Freiraum für interessante Beiträge. Wir konnten uns historischen Begebenheiten widmen, aber auch ganz aktuelle Besonderheiten beleuchten», fügte sie bei.
Vermittelte als Sängerin Einblicke in die Entstehung des Neujahrsblatts: Arbeitsgruppen-Präsidentin Marianne Voss schwingt den Kochlöffel und wird begleitet von den Swiss Ragtimers Felix Fürer (links) und Martin Jäger. (Bild Werner Schneiter) Bunter Themenmix Im 40-seitigen Werk stehen Physis und physikalische Eigenheiten im Vordergrund. Es handelt zum Beispiel von Athleten wie Olympiasieger Sonny Schönbächler, den Skiakrobatik-Olympiasieger von 1994 in Lillehammer, und von der Hausemerin Karin Böbner, die 2013 den Mount Everest bezwang. Wo liegen der höchste und tiefste Punkt im Säuliamt? Woher stammt der 1741 ausgegrabene römische Goldschmuck in Lunnern-Obfelden? Welche Bedeutung kam den Hochwachten zu, und wohin trug es die erfolgreichen Ämtler Segelflieger? Was hat der im Weiler Allenwinden bei Kappel aufgewachsene Luftschiffpionier Johann Heinrich Suter geleistet? Der Themenbereich streift auch Unterwasser-Exkursionen im Türlersee und Flüge von der 1994 abgebroche-
nen Sprungschanze am Üetliberg. Sogar dem «Baumeister im Untergrund», dem Dachs, ist ein Kapitel gewidmet. Dem interessant illustrierten Werk sind auch aufschlussreiche Zahlen angegliedert. Die Ausführungen von GGA-Präsident Georges Köpfli hatten dann gleichwohl einen philosophischen Anstrich, zum Beispiel mit der Feststellung, dass man sich auf der Rigi, über einer schweren Nebeldecke, kaum vorstellen kann, wie atmen darunter noch möglich ist. Er bezeichnete «Hoch hinauf – Tief hinab» als zwei Pole, die zum Leben gehören und auch im neuen Jahr Gültigkeit haben. Es sei auch gut, nicht zu verdrängen, dass es immer eine Gegenseite gebe, bei der man Erfahrungen mit Tiefe und Dunkelheit erfahren müsse. «Aber: Bei zwei Dritteln der Beiträge im Neujahrsblatt zeigt der Pfeil nach oben».
Ein Generationenwechsel steht an
Der Familienclub Affoltern sucht neue Vorstandsmitglieder Da per Februar 2019 mehrere Personen aus dem Vorstand des Familienclubs Affoltern ausscheiden, sind engagierte, Nachfolgerinnen und Nachfolger gesucht. Ziel ist es, die beliebten Anlässe für Kinder und Familien weiterhin anbieten zu können. Die Welt war noch eine andere, als Anfang der 1970er-Jahre der Familienclub Affoltern gegründet wurde. Er hiess damals «Club junger Mütter» und diesen sollten «Angebote für sinnreiche Betätigung» angeboten werden. Die Anpassungsfähigkeit des Familienclubs zeigt sich nicht nur im Namenswechsel, auch die «sinnreichen» Angebote haben sich stetig gewandelt. Mehrere Anlässe wie beispielsweise der Ferien(s)pass in den Frühlingsferien oder die Börsen im Kasino hingegen sind seit Jahren beliebt und werden rege genutzt. Junge Eltern, die als Kind selber einen Docht ins farbige Wachs tauchten oder mit Lampenfieber im «Pipistrello» auftraten, melden heute lächelnd ihre Kinder zu diesen Aktivitäten an. Nun steht dem Familienclub ein grösserer Generationenwechsel bevor,
Erwartungsvolle Artistinnen und Artisten. Von neuen Vorstand hängt es ab, ob der «Pipistrello» weiterhin nach Affoltern kommt. (Archivbild Thomas Stöckli) auf die Generalversammlung im Februar 2019 hin treten vier der sechs Vorstandsmitglieder zurück. Für die verschiedenen Talente stehen unterschiedliche Aufgabengebiete zur Auswahl. Da die Kernteams, die die genannten Anlässe organisieren, vorerst in alter Zusammensetzung bestehen bleiben, übernimmt der Vorstand
hauptsächlich koordinierende Aufgaben sowie die Verwaltung der Finanzen. Grosser Gestaltungsspielraum und interessante Begegnungsmöglichkeiten sind Pluspunkte dieses ehrenamtlichen Engagements. (pd.) Weitere Infos unter www.familienclubaffoltern.ch oder bei Präsidentin Pia Kinner, Tel. 043 817 14 40.
Aufbruch zu neuen Ufern Die GGA, kündigte der Präsident schliesslich an, werde sich auf die Suche nach neuen Mitgliedern machen und insbesondere bei Leuten ab 40 suchen. Dazu sollen Auftritt und Erscheinungsbild aufgefrischt werden, unter anderem mit zeitgemässer Homepage und einem attraktiv aufgemachten Flyer. «Wir haben uns zum Ziel gesetzt: mit 50 Neumitgliedern heben wir ab, mit 70 fliegen wir mit dem Luftballon hoch hinaus, und mit 100 Neumitgliedern entschweben wir der Schwerkraft!», schloss der GGA-Präsident mit Bezug zum aktuellen Werk. Das Neujahrsblatt 2019 kann bei der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, bei den Banken in Affoltern und bei der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern bezogen werden. www.ggaffoltern.ch, info@ggaffoltern.ch. Preis: 10 Franken.
Mehr Waffen in Privatbesitz Im Kanton Zürich sind in den letzten Jahren immer mehr Schusswaffen registriert. Auf die Gewaltstraftaten scheint dies allerdings keine Auswirkung zu haben. Waren 2010 noch etwas über 100 000 Feuerwaffen registriert, stieg dieser Wert seither kontinuierlich an auf über 146 000. So kommt nun auf fast jeden zehnten der 1,49 Mio. Einwohner des Kantons eine Schusswaffe. Das geht aus der regierungsrätlichen Antwort zur Anfrage des Ottenbacher Kantonsrats Ronald Alder hervor. Noch steiler – wenn auch auf tieferem Niveau – ist die Zunahme bei den Seriefeuerwaffen: von 1172 im Jahr 2010 auf 1894 im Jahr 2017. Auf die Gewaltstraftaten mit Schusswaffen hat die Zunahme offenbar aber keine Auswirkung. Diese gingen im selben Zeitraum von 221 auf 104 zurück, die Tötungsdelikte mit Schusswaffen bewegen sich zwischen Null und vier pro Jahr. Trotzdem sei die Zunahme der Schusswaffen und insbesondere der Seriefeuerwaffen unerfreulich, so Alder, «denn mit jeder Waffe besteht auch die Gefahr des Missbrauchs.» (tst.)
Stellenanzeiger Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können. Jean Paul
Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserem geliebten Vater, Schwiegervater und Grossvater
Willy Neuenschwander 21. März 1930 – 31. Dezember 2018
Erich und Elisabeth Neuenschwander-Langenegger mit Peter und Christoph Alex Hansen-Neuenschwander Anita Alimi-Neuenschwander mit Samir und Karim Thomas und Susanne Neuenschwander-Knöpfel mit Helena und Julia Maya Neuenschwander und Marc Zbinden mit Cheryl und Sina Die Beisetzung findet am Dienstag, 8. Januar 2019, 13.30 Uhr, auf dem Friedhof Mettmenstetten statt, der Trauergottesdienst ist um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten.
Schulen und Kurse
Gemeinde Wettswil am Albis
Die Gemeinde Wettswil a.A. sucht per 1. April Oktober 2019 oder nach Vereinbarung eine/-n
Die sympathische und erfolgreiche Nachhilfe für Primarschüler
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Für die Gemeindeverwaltung suchen wir per 1. Mai 2019 oder nac Vereinbarung als Nachfolge für die bisherige Stelleninhaberin, welche vorzeitig in Pension geht, eine/einen
Leiterin/Leiter Einwohneramt 60 bis 80 %
Statt Blumen zu spenden, gedenken Sie bitte dem HEKS Hilfswerk der Evang. Kirchen Schweiz, 8042 Zürich, Postkonto 80-1115-1, Vermerk: Willy Neuenschwander.
Sie übernehmen und bearbeiten einen breiten Fächer vielseitiger und anspruchsvoller Tätigkeiten (mit stellvertretenden Einsätzen in der Finanzabteilung). Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Traueradresse: Thomas Neuenschwander, Böniweg 1, 8932 Mettmenstetten
Unter www.rifferswil.ch finden Sie das entsprechende Stelleninserat mit -beschrieb. Auf Ihre Bewerbung freuen wir uns. Gemeinderat Rifferswil
Bezirk Affoltern
Freitag, 4. Januar 2019
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«Unglaublich, was da zusammenkommt!» Entsorgung nach den Weihnachtstagen in der Sammelstelle Chratz in Hausen Zwischen Weihnachten und Neujahr ist erst Halbzeit, was die Festtage betrifft. Was fällt jedoch zum Entsorgen an, wenn nach Weihnachten die Geschenke ausgepackt und die Flaschen ausgetrunken sind? ................................................... von marianne voss Am Samstag, 29. Dezember, herrscht auf dem Chratz-Parkplatz in Hausen ein reges Kommen und Gehen. Fast könnte man meinen, ganz Hausen treffe sich an diesem Morgen hier. Doch die drei Männer, die in der Entsorgungsstelle Dienst haben, sind nicht weiter beeindruckt. Letzten Samstag sei der Andrang eher noch grösser gewesen, berichten sie. In Hausen wird die Entsorgungsstelle durch mehrere Gruppen von nebenberuflichen Mitarbeitern betreut. Sie nehmen ihre Aufgabe sehr ernst, sind hilfsbereit und auch kompetent. «Diese Tätigkeit einmal im Monat macht mir viel Spass», erklärt Kurt Gantenbein. Und schon eilt er wieder zum Eingang und nimmt einer Frau die Säcke ab. Said Mahmud Hussaini aus Afghanistan ist auch sehr freundlich und hilft einem Herrn, die Plastikverkleidung von einer Kartonschachtel abzulösen. Und Werni Haas steht an der Kartonpresse, schiebt die Schachteln hinein und löst den Pressvorgang aus, sobald der Füllraum wieder voll ist. Und das ist er an diesem Morgen sehr oft, denn der Karton macht den grössten Anteil des zu entsorgenden Materials aus. «Unglaublich, was da zusammenkommt von einer doch gar nicht so grossen Gemeinde wie Hausen», meint er dabei.
Der Karton macht den grössten Teil der zu entsorgenden Menge aus. An diesem Samstag betreuen Werni Haas (von links), Said Mahmud Hussaini und Kurt Gantenbein die Entsorgungsstelle in Hausen. Die Hausemerinnen und Hausemer bringen Kartonverpackungen in allen Grössen und Formen. Sie tragen sie in Taschen, Schachteln oder einfach auf dem Arm. Ja, das hat mit Weihnachten zu tun, das ist auf einen Blick zu erkennen: Adventskalender, Geschenkpapier, Verpackungen von verschiedensten Spielsachen oder auch von speziellen Geräten sowie von Lebensmitteln. Bei einer Familie gab es eindeutig Pizza vom Kurier! Der Stapel der leeren Schachteln ist beachtlich. Und schon ist die Presse voll. Der riesige Kartonballen mit einem Gewicht von gut 500 Kilogramm wird zusammengeschnürt und mit einem
Palettrolli ins Magazin transportiert. Danach geht es weiter mit dem Einfüllen von Karton, Karton und noch mehr Karton.
Guter Moment zum Räumen Die Einwohnerinnen und Einwohner von Hausen seien mehrheitlich sehr diszipliniert beim Entsorgen, wissen die drei Verantwortlichen. Es sei nur selten nötig, wirklich einzugreifen, um eine unkorrekte Entsorgung zu verhindern. Diese Feststellung bewahrheitet sich. Die meisten Personen kommen mit Körben, Kübeln und Taschen, worin das Material bereits
Viel Glas – «aber nicht alles von Weihnachten!» (Bilder Marianne Voss)
sauber getrennt ist. Bei Unklarheiten fragen sie höflich und machen auch keine Umstände, wenn es bei Sondermüll ein paar Franken zu bezahlen gibt. Nebst dem Karton – und auch Kaffeekapseln – hat an diesem Samstag das Glas Hochkonjunktur. Grosse Harasse, Körbe und Schachteln werden aus den Kofferräumen der Autos gehoben und zu den Glascontainern geschleppt. Ein Blick auf die leeren Flaschen sagt doch einiges übers Feiern an Weihnachten aus: hier eher Bier, da Wein, Rimuss und Sekt, dort einiges an Champagner, und in einem weiteren Behältnis alles gemischt.
«Das ist nicht nur von Weihnachten», stellt ein Herr sogleich klar. Es sei jetzt vor Neujahr doch auch ein guter Moment, um mal den Keller zu räumen und wieder Platz zu schaffen. «Auch wir haben nicht so viel getrunken an den zwei Abenden», erklärt die Frau daneben lachend. Neben ihr steht ein grosser Korb voller Flaschen und Gläser. Ein anderer Herr steht neben seinem Velo, beobachtet das Treiben und äussert amüsiert: «Der Chratz ist eindeutig ein wichtiger Drehpunkt von Hausen.» Für das Glas sei heute aber erst Halbzeit. «Das von Weihnachten geht raus, das vom Silvester kommt aber noch.»
«Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert» Der «Anzeiger» befragte einige Personen über ihre Vorsätze, Erlebnisse und Wünsche zum Jahresbeginn. Das Zitat des irischen Schriftstellers George Bernard Shaw in der Überschrift trifft den Nagel auf den Kopf. Gute Vorsätze fürs neue Jahr sind offenbar nicht der Renner. Das waren die Fragen: «Haben Sie sich für das kommende Jahr gute Vorsätze vorgenommen? Und wenn ja, welche?» «Was war für sie persönlich das freudigste oder auch das traurigste Ereignis im vergangenen Jahr?» «Was wünschen sie sich am meisten im kommenden Jahr?» «Welche lebende Persönlichkeit würden sie 2019 am liebsten treffen?»
Den Vater im Ausland besuchen
Mein gesundheitlicher Einbruch machte mir sehr zu schaffen. Grosse Freude bereitete mir aber die Geburt eines Kindes eines mit mir befreundeten Paares. Gesundheit ist Hans mir in der jetzigen Nussbaumer. Situation das Wichtigste überhaupt. Sonst habe ich eher gemischte Gefühle für das kommende Jahr. Am allerliebsten treffe ich mich mit meiner Schwester zu einem guten Essen.
Zwei Todesfälle im Umfeld
Katrin Melzer, Kauffrau, Obfelden: Mein einziger Vorsatz ist ganz einfach zufrieden zu sein. Meine Tochter konnte sich beruflich stark verbessern. Ich möchte weiterhin gesund bleiben und blicke beruflich positiv in die Zukunft. Am liebsten würde ich meinen Katrin Melzer. im Ausland lebenden Vater mehr besuchen.
Jenny Larise aus Büttikon AG: Ich habe mir nichts vorgenommen und nehme es, wie es kommt. Im Jahr 2018 ist leider ein mit mir verwandtes Kind gestorben und ein naher Bekannter hat Suizid begangen. Ausser Gesundheit wünsche ich mir nichts. Jenny Larise. Die amerikanische Sängerin Pink würde ich sehr gerne treffen.
Gesundheit ist das Wichtigste
Von Tag zu Tag leben
Hans Nussbaumer, pensionierter Chauffeur, Obfelden: Da es mir meistens nicht gelingt, gute Vorsätze einzuhalten, lasse ich das lieber sein.
Ruth Aebi, pensionierte Astrologin, Hedingen: Ich lebe von Tag zu Tag und dazu brauche ich keine Vorsätze. Vor einiger Zeit verschwand meine
geliebte Katze und blieb seither verschwunden. Das hat mich sehr mitgenommen. Ich wünsche mir neben einer guten Gesundheit vor allem inneren Frieden. Die grössten zukünftigen Ruth Aebi. Herausforderungen sehe ich in den Umweltfragen. Sehr gerne würde ich mich mit dem Dalai Lama treffen.
Mehr Zeit für Familie und Freunde Jasmin Bischofberger, KV-Auszubildende, Baar: Ich habe mir vorgenommen, mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden zu verbringen. Meine Sommerferien in Italien und eine Reise nach Paris waren meine Highlights im zu Ende gehenden Jahr. Neben Glück und Gesundheit für meine Familie und Freunde wünsche ich mir auch gute Noten in der Jasmin Schule. Bischofberger Am liebsten treffe ich mich mit meiner besten Freundin.
Wandern in der Schweiz Philippe Morier, Softwareingenieur, Affoltern: Ich habe mir fest vorgenommen mit meiner Freundin mehr Wanderun-
gen in der Schweiz zu unternehmen. Die Rückkehr in die Schweiz nach meinem beruflich bedingten zweijährigen Auslandaufenthalt war mein schönstes Erlebnis. Weiterhin ein Philippe Morier. guter Zusammenhalt mit meiner Familie und mit Freunden und eine allgemeine Zufriedenheit sind meine grössten Wünsche. Den kanadischen Schauspieler Keanu Reeves zu treffen wäre natürlich superlässig.
Für mehr Gemeinschaftsgefühl Urs Wetli, Buchhändler, Affoltern: Ich habe keine Vorsätze, da ohnehin hoffnungslos. Das 50-JahreJubiläum und die erfreuliche Entwicklung der Buchhandlung Scheidegger waren das Positivste im 2018. Ich wünsche mir im Säuliamt mehr Solidarität und ein grösseres Urs Wetli. allgemeines Gemeinschaftsgefühl. Den Kolumnisten und alt Nationalrat Rudolf Strahm finde ich eine spannende Persönlichkeit. Ihn würde ich gerne einmal treffen.
Viele Ziele übers Jahr verteilt Manuel Schönbächler, Immobilienbuchhalter, Mettmenstetten:
Vorsätze habe ich keine gemacht, dafür aber viele kleine Ziele über das Jahr verteilt. Neben Leonie und Milena hat ein drittes Kind Anfang April unsere Familie vergrössert. Ebenfalls ein Manuel schönes Ereignis Schönbächler. war meine dreimonatige berufliche Auszeit, in der ich mich vollumfänglich der Familie widmen konnte. Der Todesfall meines Taufpaten war jedoch eine sehr traurige Begebenheit. Mehr als Zufriedenheit und Gesundheit wünsche ich mir nicht. Ein Nachtessen mit dem Tennisstar Roger Federer wäre natürlich sensationell.
80. Geburtstag war das Highlight Margrit Rinderknecht, Pensionärin, Obfelden: Keine Vorsätze, die halte ich sowieso nicht ein. Mein 80. Geburtstag war das Margrit schönste Ereignis Rinderknecht. in diesem Jahr. Gesundheit und weiterhin viele Erlebnisse mit meinen Freunden sind meine wichtigsten Wünsche. Ebenfalls weiterhin viele fröhliche Treffen mit meiner Familie und lieben Freunden. Umfrage und Bilder: Martin Mullis
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Bezirk Affoltern
ratgeber steuern
«Die Idee – ein fragiles Wesen»
Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte
Spenden abziehen Das kantonale Steueramt veröffentlicht ein Verzeichnis der wegen Verfolgung von öffentlichen oder gemeinnützigen Zwecken steuerbefreiten juristischen Personen. Zum Abzug zugelassen sind nur freiwillige Leistungen von Geld und anderen Vermögenswerten. Die Bewertung von Sachspenden ist vom zuständigen Steuerkommissär unter Mitwirkung der steuerpflichtigen Person vorzunehmen. Nicht abzugsfähig sind beispielsweise Schulgelder (keine freiwillige Leistung) oder das Erbringen freiwilliger Arbeitsleistungen. Die gemeinnützigen Zuwendungen sind von der steuerpflichtigen Person gegenüber den Steuerbehörden zu belegen. Der Steuererklärung muss daher eine Aufstellung über die erfolgten einzelnen Zuwendungen beigelegt werden. Bei der Staats- und bei der direkten Bundessteuer können freiwillige Zuwendungen an juristische Personen mit Sitz in der Schweiz, die im Hinblick auf öffentliche oder gemeinnützige Zwecke von der Steuerpflicht befreit sind, zum Abzug gebracht werden, wenn diese in der Steuerperiode 100 Franken erreichen und insgesamt 20 % des Nettoeinkommens bzw. des Reingewinns nicht übersteigen.
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Freitag, 4. Januar 2019
Interview mit Reeto von Gunten zum Multimedia-Abend vom 11. Januar im «LaMarotte» Reeto von Gunten ist ein Musikliebhaber und tourt mit dem Stück «Single» durch die Kulturlokale, in dem er in Bild und Ton Sachen von sich gibt, die lustig sind und tief gehen. Ein Interview über seine Absichten. «Anzeiger»: «Single» ist heutzutage ein grosses Wort und der Titel Ihres Programms. Wo wollen wir anfangen? Reeto von Gunten: Bei der Musik. Die Single war meine erste Möglichkeit, genau jene Musik zu hören, die ich hören wollte. Sie konnte für fünf
persönlich Autor und Erzähler Reeto von Gunten (*1963) ist Autor und Radiomoderator (SRF3) und steht seit 2003 als Erzähler auf Bühnen. Mit seiner «Stimme, mit der man Räume heizen kann» (BernerBund) hat er sich ein ständig wachsendes Publikum geschaffen und im Stück «Single» wirft er seinen eigenwilligen Blick in die Welt der Musik. Reeto von Gunten betreibt mit Kolleginnen und Kollegen in Zürich das «Atelieer», das Geschichten für Kunden, Kultur und Kommerz schreibt und erzählt. Mehr Infos: www.atelieer.ch.
Franken bei Radio Moser erstanden und zu Hause so lange repetier-gehört werden, bis meine Eltern genug hatten. Erst Jahre später wurde mir bewusst, dass ich selber auch ein Single war. ...............................................................
«Ohne Inspiration bin ich aufgeschmissen.» ............................................................... In der Tat, das waren Zeiten. Doch so ganz single stehen Sie nicht auf der Bühne, die Multimedia-Technik gibt Ihnen etwas Rückendeckung, oder? Stimmt. Zweimal gibts technischen Rückhalt. Aber am eindrücklichsten sind all die Figuren, die während der Lesung in den Köpfen des Publikums entstehen. Das bekommt man mit keiner Technik der Welt hin. Sie betreiben in Zürich das «Atelieer», mit dem «Geschichten für Kunden, Kultur und Kommerz» erzählt werden. Kann man immer so klar zwischen diesen Bereichen die Grenze ziehen? Nein, eigentlich ist alles Kunst, was wir tun. Wir passen sie einfach dem jeweiligen Anwendungsbereich an. Aber eine Geschichte so zu erzählen, dass sie in Erinnerung bleibt und weitererzählt wird, das ist eine grosse Kunst. Sie leben von und für die Idee, Motivation und den Humor. Was steht meistens ganz
am Anfang Ihrer Arbeit? Die Idee. Ohne Inspiration bin ich aufgeschmissen. Doch sie ist ein fragiles und launisches Wesen, sie kommt, wanns ihr passt – und das ist meistens zu einem unpassenden Moment. Dann, wenn ich sie zum Beispiel nicht festhalten kann. Die letzte Geschichte in «Single» handelt genau davon. Wenn Sie in Affoltern, in Lenzerheide oder in Liestal auftreten, wie muss man sich die Justierung Ihrer Vor- Reeto von Gunten. (Bild zvg.) bereitung vorstellen? Der Auftritt beginnt mit der Anrei- Publikum wärs bloss ein Mann, der se. Weg und Ankunft hinterlassen Ein- laut liest. drücke, die ins Programm einfliessen. Der eigentliche Auftrittsort, die Büh- Wenn Sie den Abend retten müssten, was ne, die Ambiance und vor allem die wäre dazu Ihr Joker? Ich würde eine Geschichte erzählen. Menschen, die vor Ort arbeiten, tragen alle zum Gelingen des bevorste- Das funktioniert immer. henden Abends bei. Doch am meisten leistet das Publi- Interview: Urs Heinz Aerni kum, das sich auf das Gebotene einlässt, eigene Eindrücke und Erkennt- Multimedia-Abend, Freitag, 11. Januar, 20.15 Uhr, nisse schafft und sie weiterträgt. Ohne «LaMarotte», Affoltern. Infos: www.lamarotte.ch.
Bezirk Affoltern
Grill geriet in Brand Die Polizei musste über den Jahreswechsel auch wegen Lärm und Feuerwerk ausrücken, aber insgesamt blieb es ruhig im Säuliamt. Am Neujahrstag, kurz vor 20 Uhr, geriet auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Zwillikon ein Grill in Brand, ausgelöst durch tropfendes Fett. Die Feuerwehr rückte zwar aus, konnte aber unverrichteter Dinge wieder abziehen, weil der Grilleur das Feuer inzwischen in eigener Regie löschen konnte. Es entstand kein Schaden. Dreimal rückten Kantons- und Kommunalpolizei wegen Lärmimmissionen aus. Am 29. Dezember störten sich in Bonstetten Anwohner an lauter Musik, verursacht von Jungen. In der gleichen Gemeinde verursachten solche am 2. Januar um 21 Uhr in Friedhofnähe Lärm und Unordnung. Die Polizei führte eine Personenkontrolle durch und verzeigte eine Person wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz. Wegen Lärms an einer Geburtstagsparty rückten die Gesetzeshüter am 2. Januar kurz vor Mitternacht auch in Affoltern aus. Die Verursacher wurden ermahnt. Unbekannte bedienten sich am 2. Januar kurz vor Mittag an der Stationsstrasse in Wettswil mit Steinen aus einer Rabatte und warfen diese auf die Strasse. Das zog einen Einsatz der Kapo nach sich. Auch illegal abgefeuertes Feuerwerk beschäftigte die Polizei, am 30. Dezember an der Brunnenstrasse in Affoltern und am 2. Januar kurz vor 19 Uhr auf einem Spielplatz in Mettmenstetten. Im zweiten Fall sprach die Kommunalpolizei eine Ordnungsbusse aus. (-ter.)
in kürze Glühwürmchen ist Tier des Jahres Das geheimnisvolle Tier ist bei uns zwar noch weit verbreitet. Doch schrumpfender Lebensraum und steigende Lichtverschmutzung setzen dem Glühwürmchen zu – wie unzähligen anderen Insekten auch. Mit der Wahl will Pro Natura auf den Zerfall der Wunderwelt der Insekten aufmerksam machen.
Freitag, 4. Januar 2019
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Die Orgel soll erklingen
Neuer Hauptorganist für die reformierte Kirche Bonstetten Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit wechselnden Organisten und Organistinnen hat die evangelischreformierte Kirchgemeinde Bonstetten wieder einen Hauptorganisten engagiert.
Orgel. Auch als Leiter des «Changing Times Women Choir» und ehemaliger Organist von Wettswil-Stalliken ist Casey Crosby in der Gegend bereits bekannt.
Ab Ende Januar wird Casey Crosby, vielen Kirchgängern schon bekannt, die Gottesdienste mit seinem gekonnten und vielseitigen Orgel- und Pianospiel musikalisch bereichern. Als Sohn eines Baptistenpriesters wurde Crosby früh von Gospelmusik (insbesondere Southern Gospel) sowie von Christian Contemporary Musik (Amy Grant, M.W. Smith, Bill Gaither Vocal Band), der Countrymusik seines Vaters und den Irish Folk Songs seines Bruders beeinflusst. Crosby nahm während seiner ganzen Schulzeit Klavierunterricht und studierte alsbald Klavier und Musik-
Am 20. Januar um 19 Uhr wird Casey zusammen mit seinem Chor und Pfarrerin Susanne Sauder den ersten Gottesdienst als Hauptorganist gestalten. Dieser Gottesdienst ist wohl eher ein fantastisches Konzert, denn der Chor singt «Adiemus» von Karl Jenkins. Ein wunderbarer Anlass, um die dunklen Tage des Januars zu erhellen. Trotzdem möchte die evangelischreformierte Kirchgemeinde Bonstetten nicht auf die wunderbare Musik von weiteren Organisten verzichten und wird diese immer wieder zu einzelnen Gottesdiensten aufbieten. (pd.)
Erste Kostprobe am 20. Januar
Organist Casey Crosby. (Bild zvg.) theorie. Er studierte an den Universitäten von Lynchburg Virginia, in Syracuse, New York und in Europa Dirigieren, Komposition, Klavier, Gesang und
ämtler kantonsräte meinen
Ronald Alder (glp, Ottenbach)
57 178 neue Arbeitsstellen Im Bereich «Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen» und «Wärme/Energieeinsparungen» wurden in der Schweiz in den letzten zehn Jahren über 57 000 neue Arbeitsstellen geschaffen, eine Zunahme von 213 %. In der gleichen Zeitperiode betrug das Arbeitsplatzwachstum in der gesamten Schweiz 13.3 %. Dies unterstreicht das riesige Arbeitsplatzpotenzial erneuerbarer Energien. Und es zeigt auch, dass die Kombination von Umweltschutz und Wirtschaft zu neuen Arbeitsplätzen führt. Investitionen in erneuerbare Energien sind nicht nur unerlässlich für das Bremsen des Klimawandels, sondern auch wirtschaftsfreundlich. In der Nationalratsdebatte zum CO2Gesetz im letzten Dezember hat die FDP wieder einmal ihr wahres Gesicht gezeigt. Immer über Umweltschutz reden, aber nie handeln. Interessen der Öllobby wurden höher gewichtet als die inländische Wertschöpfung.
Jedes Jahr gibt die Schweiz 13 Milliarden Franken für Energie-Importe aus, insbesondere Öl und Gas. Im Ausland ist dieses Geld nun für die Schweizer Wirtschaft und Bevölkerung verloren. Die FDP handelt also nicht nur umwelt- sondern auch wirtschaftsfeindlich. Um die Wertschöpfung in unserem Land zu generieren und unser lokales Gewerbe zu unterstützen, müssen wir jetzt in lokale erneuerbare Energien investieren. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) unterstützen den Eigenverbrauch des «Sonnenstroms» durch Fotovoltaik (PV)-Anlagen mit entsprechenden Programmen. Leider wird aber der «Überschuss»-Strom («eigenverbrauchübersteigender Strom») nicht kostendeckend abgegolten, so dass es sich nicht lohnt, in grössere PV-Anlagen zu investieren. Wenn wir die Ziele der Energiestrategie 2050, die das Schweizer Volk angenommen hat, erreichen wollen, dann
muss der Anteil an erneuerbaren Energien massiv erhöht werden. Das EKZ landet bei einem Vergleich der 30 grössten Elektrizitätswerke der Schweiz bezüglich der Vergütung für die Einspeisung aus einer PV-Anlage auf dem abgeschlagenen 27. Platz. Dies entspricht wahrlich nicht dem Innovationsgeist, den der Kanton Zürich immer bestrebt ist, zu erwecken. Aus diesen Gründen werde ich im Januar einen Vorstoss im Kantonsrat einreichen, der diesen Missstand korrigiert. Ich wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Mögen Ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Sie haben am 24. März Gelegenheit, den Interessen von Umwelt und Wirtschaft mehr Gewicht zu geben, indem Sie Dr. Jörg Mäder in den Regierungsrat und die Grünliberalen in den Kantonsrat wählen. Vielen Dank dafür.
forum
Fernost-Gerümpel Vor wenigen Wochen kaufte ich bei Hornbach einen zusammenklappbaren Transportwagen. Nach etwa zwei Wochen klappte mir ein Rad weg. Ich wusste, dass Hornbach ein grosses Sortiment an Ersatzrädern führt. Also ging ich schnurstracks zu Hornbach und suchte das entsprechende Ersatzrad. Ich fand keines, erachtete das als unmöglich. Ich fragte einen Verkäufer. Ohne grosse Umschweife erklärte mir dieser, dass dieser Wagen ein «Fernost-Gerümpel» sei, Hornbach dafür keine Ersatzräder habe und davon auch nichts beschaffen würde. Mir blieb nichts anderes übrig, als den neuen Wagen aufs Alteisen zu schmeissen. Ich ging zu einem bewährten Fachhandel und kaufte mir etwas Stabileres. Walter Stähli, Zwillikon Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)
Andere Definition von Solidarität Ein gesunder Bezirkshauptort stärkt die Region, Gedanken zum Jahreswechsel von Stadtpräsident Clemens Grötsch. Dem Neujahrswort von Clemens Grötsch, Stadtpräsident von Affoltern, entnehme ich, was er unter Solidarität versteht: »Zusammenhalt aufgrund gleichartiger Anschauungen und Ziele». Weiter hinten offenbart er auch «die Bereitschaft des Stadtrats, gute Lösungen für alle zu suchen oder sogar weitere Aufgaben im Bezirk zu fairen Konditionen zu übernehmen». Ich erlaube mir, eine verkürzte Definition für die Solidarität aus Wikipedia zu zitieren: «… in einem ethisch-politischen Zusammenhang benannte Haltung der Verbundenheit mit – und Unterstützung von – Ideen, Aktivitäten und Zielen anderer». Verstehe ich Herrn Grötsch richtig, Solidarität im Bezirk ist für ihn, wenn die anderen zu seinen Konditionen Ja sagen – wie dies zum Beispiel offenbar bei der Kündigung der Leistungsvereinbarung durch die Stadt Affoltern erfolgt ist. Für mich ist die
Spitex des Knonauer Amtes ein typisches Beispiel für eine solidarische Organisation, in der sich alle Gemeinden des Bezirks in der Aufgabe teilen, die ambulante Versorgung der Bevölkerung im Bezirk sicherzustellen. Dies in einer Zeit, in der die Pflege zu Hause zunehmend an Bedeutung gewinnt. Zusammen sind die Gemeinden stärker als jede einzelne Gemeinde. Der Alleingang der Stadt Affoltern lässt schon heute voraussehen, dass sich zwischen den Gemeinden Streitigkeiten an den Schnittstellen der Spitex Organisationen ergeben werden. Dies ist Gift für einen Dienst, der sich immer noch im Aufbau befindet. Ob dies zum Neujahrswort von Herrn Grötsch passt? Walter Dobler, Ottenbach ......................................................................... Der Stadtpräsident von Affoltern präsentiert uns sein Verständnis von Solidarität als Zusammenhalt aufgrund gleichartiger Anschauungen und Ziele. Das gibt jedem Mitglied einer Solidargemeinschaft die Gelegenheit, statt Ziele und Anschauungen mit den
andern abzustimmen – was immer ein Nehmen und Geben ist – die Solidargemeinschaft einfach zu verlassen. Dies nach dem bestens bekannten Motto «me first». Ich wünsche Herrn Grötsch nur, die übrigen Gemeinden des Bezirks werden im kommenden Jahr, wenn es um das Spital Affoltern geht, nicht ein Gleiches tun und die Solidaritätsgemeinschaft ihrerseits aufkündigen. Vermutlich würde Affoltern unter einer Schliessung des Spitals am meisten leiden. Affoltern wäre da auf die Hilfestellung genau dieser Gemeinden, denen sie mit ihrem Spitex-Entscheid den Rücken zukehrte, dringend angewiesen. Solidarität lässt sich in einem von gegenseitig in den verschiedensten Belangen abhängigen Beziehungsgeflecht, wie es unser Bezirk mit seinen Gemeinden darstellt, nicht auf einzelne Sachgebiete reduzieren ohne Folgen für den langfristigen Zusammenhalt. Etwas Weitsicht würde ich mir zum Neuen Jahr von der Politik wünschen und nicht Schnellschüsse nach dem Motto Solidarität ja, da wo es mir nützt. Josef Lautenschlager, Wettswil
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Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 5. Januar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 6. Januar 10.30 Sternsinger-Familiengottesdienst zusammen mit der Chinderchile und den ital. Pfarreiangehörigen; Musik: Konstantin Saltykov (Orgel); anschl. Dreikönigskuchenessen 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Freitag, 11. Januar 20.00 Taizé-Feier in der ref. Kirche
Kath. Kirche Bonstetten Ref. Kirche Aeugst a. A.
Ref. Kirche Maschwanden
Sonntag, 6. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen, Pfarrer Walter Hauser
Sonntag, 6. Januar 9.30 Sternsingergottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. A. Saporiti und Pfrn. C. Mehl, Musik: Angela Bozzola. Anschliessend ziehen die Kinder durch die Dörfer, bringen den Segen und sammeln Geld für benachteiligte Kinder 17.00 Juki-Gottesdienst mit Pfrn. C. Mehl, Musik: Marianne Rutscho, danach Imbiss im Pfarrhaus
Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 5. Januar 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten, Pfr. Th. Müller 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 6. Januar 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller Dienstag, 8. Januar 9.30–11.00 Uhr Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli Donnerstag, 10. Januar 18.30 Jugendgottesdienst Freitag, 11. Januar 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche
Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 6. Januar 10.00 Regionalgottesdienst zum Dreikönigstag in Bonstetten mit Pfrn. S. Sauder. An der Orgel/Klavier: J. Bachmann. Anschl. Chilekafi im KGH.
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 6. Januar 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer Montag, 7. Januar 9.00 – 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 – 20.00 Uhr Meditation am Abend in der kath. Kirche Freitag, 11. Januar 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 6. Januar 10.00 Dreikönigstag. Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser und Organistin Anette Bodenhöfer
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 6. Januar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Y. Schönholzer Montag, 7. Januar 13.30 – 16.00 Kolibri im Pfarrhauskeller 15.30 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller
Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Mittwoch, 9. Januar, 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 10. Januar, 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Theo Haupt
Ref. Kirche Knonau Sonntag, 6. Januar Epiphanias 17.00 Abendgottesdienst zum Erscheinungsfest, Pfr. Maurer und Vikar Wildenauer, anschliessend Neujahrsapéro, mit Sibylle Isler, Violine 17.00 Juki in Maschwanden Pfr. Mehl und Pfr. Fritz anschl. Imbiss im Pfarrhaus Mitwoch ab 18.30 Uhr Racletteabend der MännerSache im Schützenhaus Knonau, Anmeldung erbeten
Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 4. Januar 20.00 NAchtsamkeit, Meditationsnacht in der Kirche, Leitung Andreas Fritz Sonntag, 6. Januar 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Daniel Rüegg Sonntag, 6. Januar 19.30 Neumondsingen in der Kirche, Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 6. Januar 10.00 Gottesdienst zum Jahresbeginn, Pfrn. Eva Eiderbrant, Erich Eder (Orgel), Kaspar Litschig (Posaune); anschliessend Neujahrsapéro mit Dreikönigskuchen Montag, 7. Januar 15.45 Minichile, Gruppe Pax ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 8. Januar 11.30 Senioren Mittagstisch kath. Chilehuus 17.45 Konf-Unterricht ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 10. Januar 12.00 Club 4, Gruppe Alpha ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 6. Januar 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch
Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 6. Januar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil Psalm 34,15: «Gmeinsam uf de Suechi…» Pfrn. Yvonne Schönholzer
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Samstag, 5. Januar 10.00 Kirche Stallikon, Fiire mit de Chliine, anschl. Königskuchen-Essen Sonntag, 6. Januar 10.00 Kirche Bonstetten, Regionalgottesdienst Pfrn. Susanne Sauder Fahrdienst: Anmeldung bis 5. Jan. unter 044 700 45 45 Dienstag, 8. Januar 9.00 – 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 10. Januar 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 11. Januar 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht
Sonntag 6. Januar 10.00 Eucharistiefeier mit Aussendung der Sternsinger Dienstag 8. Januar 19.30 Abendmesse, anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch 9. Januar 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag 10. Januar 19.00 Rosenkranz
Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 5. Januar 17.00 Wortgottesfeier 18.30 santa messa Sonntag, 6. Januar 11.00 Wortgottesfeier, Aussendung der Sternsinger Montag, 7. Januar 19.00 Meditation Donnerstag, 10. Januar 8.15 Eucharistiefeier
Kath. Kirche Mettmenstetten Sternsingeraussendung Sonntag, 6. Januar 9.30 Dreikönigsgottesdienst mit Pfr. A. Saporiti und Pfrn. C. Mehl Mitwirkung: B. Broch Orgel: A. Bozzola Anschliessend Chilekafi
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 6. Januar 9.00 Gottesdienst entfällt 10.30 Epiphanie-Familiengottesdienst; Musik: Heidi Huser, Orgel, anschl. Dreikönigskuchenessen
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 6. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst im Kasino Kinderprogramm in der EMK Montag, 7. Januar 12.00 Mittagstisch Dienstag, 8. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend in der Pfimi Mittwoch, 9. Januar 14.15 60plus Film «Zwingli» Donnerstag, 10. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend ref. Kirche Mehr Infos: www.sunntig.ch
Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10
Sonntag, 6. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst im Kasinosaal Dienstag, 8. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend in der Pfimi (Alte Obfelderstrasse 55) Donnerstag, 10. Januar 14.30 Frauen-Treff 20.00 Allianz-Gebetsabend in den Dörfern (Treffpunkt bei der ref. Kirche deines Dorfes) mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 6. Januar Keine Veranstaltung in der ETG 10.00 Allianz-Gottesdienst im Kasinosaal Affoltern Donnerstag, 10. Januar 20.00 Allianz-Gebetsabend Treffpunkt bei der ref. Kirche Ihres Wohnorts www.etg-mettmenstetten.ch
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten
Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch
Veranstaltungen
Gewerbe/Dienstleistungen
Operettenerlebnis
Gospel mitsingen
Das Theater Arth zeigt ab dem 19. Januar «Orpheus in der Unterwelt». > Seite 10
Der Gospelchor Affoltern lädt mit zwei offenen Proben zum Mitwirken ein. > Seite 11
Freitag, 4. Januar 2019
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Arbeitsplatz übergeben Sicherheits-Zweckverband: Sekretär Hans Peter Krieg wird pensioniert. > Seite 15
Wenn man sich in Neapel wähnt Sie bieten Erlebnisse: Andreas, Otto und Hansruedi Steinmann (v.l.). (Bild zvg.)
Tropenhaus und Altstadtführung Ein abwechslungsreiches 21. Jahresprogramm von «Erlebnisse» bringt wiederum interessante Anlässe in den verschiedenen Gegenden der Schweiz und wie in den letzten Jahren eine E-Bike-Woche im Ausland. Traditionsgemäss beginnt das «Erlebnisse»-Jahr mit dem Besuch einer Stadt oder auch immer wieder mal einer interessanten Firma. Am 26. Januar bietet «Erlebnisse» eine gelungene Kombination davon. Am Vormittag erfolgt die Anreise mit der Bahn via Zürich und Bern nach Frutigen. Im dortigen Tropenhaus steht eine Führung auf dem Programm. Die Gäste werden über die Nutzung des warmen Wassers aus dem Lötschberg-Basistunnel informiert.
Echter Schweizer Kaviar und Störfleisch Das Tropenhaus Frutigen hat ein neues Kapitel in der Geschichte des Kaviars eröffnet: Kaviar von Sibirischen Stören, die in reinem, natürlich warmem Bergwasser aufwachsen. Oona ist die Marke der Kaviar- und Störprodukte aus Frutigen. Abgeleitet aus dem Keltischen steht dieses reine Wort für die Einheit, das Einzige, das Aussergewöhnliche. Störfleisch wird in der Schweiz immer beliebter – nicht zuletzt dank seiner vielseitigen Anwendbarkeit. Es ist weiss, hat eine feste Konsistenz und ist fettarm. Gräten fehlen gänzlich. Störfleisch kann warm und kalt geräuchert genossen werden. Am Nachmittag folgt dann eine Stadtführung durch die Altstadt von Thun und die Besichtigung des sehr schönen Schlosses. Die Stadt Thun am unteren Ende des Thunersees ist das Tor zum Berner Oberland. Die historische Altstadt, in deren Zentrum das Schloss aus dem 12. Jahrhundert mit dem Schlossmuseum thront, liegt etwa einen Kilometer vom Seeufer entfernt an der Aare. Otto Steinmann Anmelden für diese «Erlebnisse»-Veranstaltung bis am 15. Januar an: Erlebnisse, Otto Steinmann, Alte Kanzleitrasse 7, 8910 Affoltern a. A., Telefon 079 318 80 08, otto@erlebnisse.ch oder noch besser über die Homepage www.erlebnisse.ch.
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Kulinarische Träume werden wahr: Holzofenpizza in der Landbeiz «Rüssbrugg» Wer sich bei Tisch im Restaurant Reussbrücke mit Sicht auf die Reuss plötzlich am Golf von Neapel wähnt, braucht sich keinesfalls zu wundern. Die schöne Illusion könnte darauf zurückzuführen sein, dass man in der Landbeiz eine Holzofenpizza verspeist. Klaus Imhof, Wirt aus Leidenschaft, Koch aus Berufung und vortrefflicher Gastgeber bietet in der edlen Landbeiz Rüssbrugg eine weitere attraktive Option an. Kostengünstig und unkompliziert aber trotzdem mit Stil und an einem malerischen Ort serviert. Das Restaurant Reussbrücke unmittelbar an der aargauischen Grenze in Ottenbach ist seit Jahren bei Gourmets und Kennern weitherum als gepflegte Landbeiz bekannt. Neben der idyllischen Lage am Fluss ist auch der stimmungsvolle Wintergarten äusserst beliebt.
Aktion Holzofenpizza 2 für 1 Um aber Gästen, welche für einmal etwas einfacher und bescheidener, aber trotzdem stilvoll speisen möchten, eine entsprechende Gelegenheit zu bieten, feuert Pizzaiolo Michele Di Benedetto seinen Pizza-Holzofen täglich ein. Glut erzeugt er mit reinem Buchenholz und zaubert damit eine Vielfalt an köstlichen Versionen von knusprigen Pizzas auf die Tische seiner erwartungsvollen Gäste.
Der Herr der knusprigen Pizzaböden aus dem Holzofen: Pizzaiolo Michele Di Benedetto. (Bild Martin Mullis) Im Januar 2019 läuft jeden Mittwochabend in der «Reussbrücke» die Aktion «Holzofenpizza 2 für 1». Ab 12 bis 21.30 Uhr können zwei Personen je eine Pizza nach freier Wahl zum Preis von einer bestellen (gilt bis max.
8 Personen). Im selben Aktionszeitraum erhalten Kinder bis 12 Jahre jede Pizza für lediglich 10 Franken. Ob auserlesene Menü- oder PizzaVarianten: Klaus Imhof und sein Team freuen sich, Stammkunden sowie
neue und neugierige, junge und vor allem hungrige Gäste herzlich willkommen zu heissen. (mm) Restaurant Reussbrücke, Muristrasse 32, Ottenbach, Telefon 044 760 11 61, www.reussbruecke.ch.
veranstaltungen
Aus den Komfortzonen hinaus zu einer neuen Bewegungsfreiheit
Kursstart bei Jala Yoga und Pilates in Affoltern und Kilchberg Das alte Jahr ist Geschichte. Das neue Jahr steht an und somit auch die beliebten Yogaund Pilateskurse bei Jala Yoga und Pilates. Chantal Steiger bietet diverse Kurse an ob Yoga, Pilates oder sogar die Kombination von beiden Stilen. Das fliessende Element ist stets präsent in den Lektionen. Unterrichtet wird Vinyasa, ein kraftvolles Yoga, und Inside Yoga. Dieser Stil ist geprägt vom Vinyasa und den neusten Ausrichtungsprinzipien. Ein intelligentes Alignment (Ausrichtung des Körpers), lässt den Körper stärker und beweglicher werden. Sich aus seinen Komfortzonen herausbewegen und zu einer neuen Bewegungsfreiheit kommen. Begleitet werden alle Stunden von Musik. Dazu kreiert Chantal Steiger Flows (Bewegungsabfolge einzelner Positionen), die die eigene Kreativität anregen.
Das Körperzentrum stärken Auch im Pilates werden Flows angeboten. Mit dem Fokus einer zentrierten
Christbäume verbrennen In Affoltern der Feuerwehr-OldtimerVerein und in Knonau die Männerriege laden auch dieses Jahr wieder zum traditionellen Christbaumverbrennen ein. Die Anlässe bieten Gelegenheit, die Feiertage in geselligem Rahmen würdig zu verabschieden. Treffpunkte sind diesen Samstag, 5. Januar, ab 17 Uhr vis-à-vis vom Friedhof in Affoltern und am Freitag, 11. Januar, ab 18 Uhr der Stampfiplatz in Knonau.
Theater-Premiere ausverkauft
Sich selber und seinem Körper etwas Gutes gönnen. (Bild zvg.) Körpermitte. Vor allem das Körperzentrum wird in dieser Form gestärkt. Rückenschmerzen können so vorgebeugt werden. Die natürliche Körperhaltung wird unterstützt, Fehlhaltungen korrigiert. Wer sich selber und seinem Körper so Gutes gönnt, kann
mit voller Energie durch das Jahr gehen! (pd.) Jala Yoga und Pilates in Affoltern und Kilchberg, Start der Kurse: 7. Januar. Chantal Steiger
Dieses Jahr macht die Theatergruppe Oberamt (TGO) die «Pension Schöller» unsicher. In diesem Dreiakter wird einem Gutsbesitzer vermeintlich der lange gehegte Wunsch erfüllt, eine Irrenanstalt von innen zu erleben. Erst als ihn die «Irren» ihrerseits auf seinem Gut besuchen, vergeht ihm das Lachen. Die Premieren-Vorstellung von morgen Samstag, 5. Januar, ist ausverkauft, für die weiteren Daten lohnt sich ein frühzeitiges Reservieren.
Bewegungspädagogin, Yogalehrerin, www.jala-yoga-pilates.ch, 044 761 40 66.
Weitere Infos unter www.tgoberamt.ch.
10 agenda
Freitag, 4. Januar Affoltern am Albis
14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin, kostenpflichtig. Anmelden: 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.
Veranstaltungen
Freitag, 4. Januar 2019
Orpheus in der Unterwelt
Theater Arth lädt zu einem genussvollen Operettenerlebnis
Donnerstag, 10. Januar Affoltern am Albis
08.30: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Sternwanderung. Um 8.30 Uhr Bergwandergruppe, um 9.30 Uhr Wandergruppe, um 10.30 Uhr Spaziergruppe. Ziel Aeugstertal. Nichtwanderer treffen direkt zum Mittagessen um 12.30 Uhr im Restaurant Pöstli ein. Leitung / Anmelden: Hans Heierli, 044 761 71 43. Treffpunkt Bahnhof.
Samstag, 5. Januar Affoltern am Albis
Bonstetten
17.00: «Da brännt de Baum!» Christbaumverbrännete mit Festwirtschaft. Organisiert durch den Feuerwehr-Oldtimer-Verein. www.vefa.ch. Vis-à-vis Friedhof. Zwillikerstrasse.
05.55: Anspruchsvolle Wanderung: Aesch BL–Blaueberg–Laufen. Wanderzeit ca. 5¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Josef Fischer, 044 700 28 25. Treffpunkt Bahnhof.
Kappel am Albis
Hausen am Albis
13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.
20.15: Kultur im Dorf: «Nichtsnutz» mit Ueli Bichsel und Silvana Gargiulo. Kulturbar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.
Kappel am Albis
20.00: Theatergruppe Oberamt spielt eine fast irrsinnige Komödie in drei Akten:«Pension Schöller» mit Festwirtschaft, Quiz, Tanz und Musik, Barbetrieb. Die Premiere ist ausverkauft. Gemeindesaal zur Mühle.
Zwillikon
10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76 Hansruedi Huber. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.
Sonntag, 6. Januar Affoltern am Albis
18.00: Konzert Flötenklänge und Tastenharmonie, Klassik, Volksmusik und Jazz auf eigene Art. Mit Fusako Sidler und Natalie Gretener. Eintritt frei, Kollekte. Katholische Kirche. Seewadelstrasse 13.
Hausen am Albis
16.15: Kultur im Dorf: «Wilhelmine will nicht mehr». Einfrauwanderbühne von und mit Katharina Thierer. www.kulturimdorf.ch. Weisbrod Areal (Dachatelier).
Kappel am Albis
14.00: Theatergruppe Oberamt spielt eine irrsinnige Komödie in drei Akten:«Pension Schöller» mit Festwirtschaft und Quiz. Reservieren unter www.tgoberamt.ch oder 079 623 57 06, 17-19 Uhr. Gemeindesaal zur Mühle.
Montag, 7. Januar Hausen am Albis
14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmende sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).
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Ausstellungen
Eurydike in der Unterwelt. (Bild Theater Arth)
Am 19. Januar heisst es am Theater Arth «Vorhang auf». Zum ersten Mal wird die Operette «Orpheus in der Unterwelt» aufgeführt. Wie immer kann sich das Publikum auf einen Theaterabend mit Genuss für Auge und Ohr freuen. ................................................... von marianne voss Eindrückliche Bühnenbilder, begeisternde Musik mit bekannten Melodien, üppige Kostüme, prächtiger Kopfschmuck und rassige Tänze, wie auch der bekannte Cancan – darauf können sich die Operettenfreunde freuen. Das Theater Arth eröffnet am 19. Januar die neue Saison mit dem Werk «Orpheus in der Unterwelt» von Jacques Offenbach. Dieses Jahr erlebt das Theater Arth eine spezielle Premiere, denn die Operette wird in der
über 150-jährigen Geschichte des Theaters zum ersten Mal aufgeführt. Es handelt sich um ein nicht alltägliches Stück über Schein und Sein, um eine freche, verzwickte und amüsante Geschichte zwischen der Götterund der Unterwelt. Denn Liebesgeschichten, Intrigen und Seitensprünge gibt es nicht nur bei Normalsterblichen, sondern auch bei den Göttern. Orpheus, der seiner Frau Eurydike überdrüssig geworden ist, freut sich, dass Pluto (der Herr der Hölle und gleichzeitig ihr Liebhaber) sie in die Unterwelt entführt hat. Endlich ist der Weg für neue Liebesabenteuer frei. Dennoch soll er sie zurückfordern und muss mit sämtlichen Göttern in die Unterwelt reisen. Pluto will bei dieser Gelegenheit für die Gäste ein grosses Fest veranstalten. Und dass Jupiter ebenfalls ein Auge auf Eurydike geworfen hat und sie in den Olymp entführen will, macht die Situation nicht einfacher.
Dienstag, 8. Januar
Mittwoch, 9. Januar
Affoltern am Albis
Affoltern am Albis
14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.
Bonstetten
13.30: Leichte Wandergruppe: Dreikönigstreffen bei Kaffee und Kuchen. Auskunft und Anmeldung: Edith Koch, 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25, Hermi Fischer, 078 666 30 56. Treffpunkt Bahnhof.
Stallikon
18.30-19.30: 10. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Turnhalle Loomatt.
12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit ganz einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. anzeige
Saison bis Ende März Ab dem 19. Januar bis zum 29. März finden in Arth 29 Aufführungen statt. Dann kann das Publikum mitten im amüsanten Geschehen live dabei sein und sich entführen lassen von der packenden Inszenierung, der Musik von Jacques Offenbach oder den schwungvollen Darbietungen der Tänzerinnen des Arther Theater-Balletts. Für den kulinarischen Genuss ist das Theaterrestaurant vor und auch nach den Aufführungen geöffnet. Eine Reservierung wird empfohlen. Für die Operetten-Begeisterten aus dem Säuliamt besteht wieder die Möglichkeit, bequem mit dem Aemtler-Car zur Operette nach Arth zu reisen. Weitere Infos unter: www.aemtler-car.ch, Telefon 044 761 01 55. Vorverkauf Theater Arth unter: www.theaterarth.ch oder Telefon 041 855 34 20.
Kappel am Albis
17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 20.00: Theatergruppe Oberamt spielt eine irrsinnige Komödie in drei Akten:«Pension Schöller» mit Festwirtschaft und Quiz. Plätze reservieren unter www.tgoberamt.ch oder 079 623 57 06, 17-19 Uhr. Gemeindesaal zur Mühle.
Aeugstertal
Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Zoo, Schweizer Armee, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende 2019.
Kappel am Albis
Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Schnittiges». Scherenschnitte von Heidi Zbinden. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 13. Januar.
Mettmenstetten
Pfarrhauskeller: «ArtGrid» Gruppenausstellung. Ein Gesamtkunstwerk, welches sich aus kleineren, einzelnen Bildern zusammensetzt. Die Grids können wunschgemäss ausgesucht, zusammengesetzt und mitgenommen werden. ArtGrid-Künstlerkollektiv: Delia Sulser, Katharina Forster, Flurin Forster, Luc Marrel, Matti Nissen. Besuch jederzeit auf Anfrage möglich. Bis Frühjahr 2019.
Wettswil
Reformierte Kirche: «Von innen nach aussen». Mandalas von Germaine Bühler-Rey. In den kirchlichen Räumen zu Büroöffnungszeiten und nach den Gottesdiensten. Bis März 2019.
Veranstaltungen
Gospel mitsingen
Offene Proben in Affoltern
Freitag, 4. Januar 2019
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Unterhaltsamer Tiefgang
Die nächste Woche im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Jazz am Donnerstag mit dem «Chris Conz Trio» Seit seinem 11. Lebensjahr befasst sich Chris Conz mit traditionellem BoogieWoogie, Blues und Jazz aus den 30erJahren. Das Trio wurde mit dem kleinen Prix Walo in der Sparte «Beste Nachwuchsband 2011» und dem «Swiss Jazz Award 2013» ausgezeichnet. 2017 wurde Chris Conz in Bremen mit dem «German-BoogieWoogie-Award pinetop» als Pianist des Jahres geehrt. Die Mitglieder des Trios sind Chris Conz am Piano, der Drummer Mario von Holten und der Bassist Arno Schulz. Donnerstag, 10. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.
Der Gospelchor Affoltern lädt zum Mitzusingen ein. (Bild zvg.)
Der Gospelchor Affoltern lädt mit zwei offenen Proben zum Mitwirken beim Gospel-Gottesdienst ein. Der Gospelchor Affoltern gestaltet am 20. Januar wieder einen Gottesdienst mit offenem Gospel-Singen: Dieses kompakte Projekt mit zwei Proben und einem Auftritt im Gottesdienst ist eine Gelegenheit, Gospel auszuprobieren und im Chor mitzusingen. Singfreudige und Gospelfans sind also herzlich eingeladen, diese Songs mit dem Gospelchor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer zu proben und dann im Gottesdienst zu singen. Die Proben finden an den Montagen, 7.,
Nippes im Ortsmuseum «Nippe» kommt aus dem Französischen und steht für Beiwerk, Zierrat. Nippes werden bei uns kleine dekorative Kunstgegenstände genannt, die als Zimmerschmuck dienen und auf sogenannten Nipptischchen oder Buffets aufgestellt werden. Diese Gegenstände zierten Anfang des 20. Jahrhunderts in jedem Haus die gute Stube. Beispiele für Nippes sind Puttenoder Engelsfigürchen aus Porzellan oder kleine Vasen ohne praktische Funktion, wie unser Beispiel auf dem Bild. Diese Vase ist ein Beispiel aus unserer kleinen Sammlung, die wir momentan in unserer guten Stube präsentieren. Das neue Jahr mit einem Besuch im Ortsmuseum starten, das bietet Gelegenheit, zurückzuschauen auf vergangene Zeiten. Auch das kann inspirierend sein für die Zukunft. Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also auch morgen Samstag, 5. Januar. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen im Museum oder ein Ortsrundgang sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Kontakt: Ursula Grob (044 761 77 42) oder Hansruedi Huber (044 761 81 76).
Porzellanvase. (Bild zvg.)
und 14. Januar, jeweils von 20.15 bis 22 Uhr im reformierten Chilehuus im Ulmensaal statt. Damit diese Songs dann auch richtig gut klingen, gibt es musikalische Unterstützung und rhythmischen Groove mit Martin Eigenmann, Piano und Jost Müller, Perkussion. Zum Gottesdienst mit Pfarrer Werner Schneebeli am Sonntag, 20. Januar, um 10 Uhr sind alle eingeladen: Zum Zuhören, Mitklatschen und Mitsingen. Mitsing-Gospel-Gottesdienst am 20. Januar um 10 Uhr, reformierte Kirche Affoltern. Offene Proben: Montage, 7. und 14. Januar, 20.15 Uhr im reformierten Chilehuus.
Nachtessen 18 Franken
Multimedia: Reeto von Gunten im Programm «Single» Der Gig beginnt beim Soundcheck und endet mit der Zugabe. Alles Dazwischenliegende geschieht aus dem Moment: vorgelesene Texte, Fotos, freie Erzählungen aus seinem reichen Schatz an Erlebnissen mit Musik, Videos mit Unglaublichkeiten und illustrierende Klangbeispiele. Reeto von Guntens Markenzeichen ist der unterhaltsame Tiefgang: Was sicher scheint, wird ungewiss, was verstörend wirkt, dreht er elegant ins Betörende. Sein Gespür ist fein, die Beobachtungen präzise und sein Humor originell, entlarvend und ansteckend. «Single» ist
Reeto von Gunten, einer der vielschichtigsten und renommiertesten Musikliebhaber des Landes, wirft seinen eigenwilligen Blick in die Welt der Musik. (zvg.) eine multimediale Lesung, erzählt auf Mundart. Und Musik wird er auch machen, live und solo. Es werden Tränen fliessen – seine vor Scham, unsere vor Lachen. (pz)
Freitag, 11. Januar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken. Platzreservierungen unbedingt empfohlen unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.
Die Beziehung scheitert Abwechslungsreicher in der Hochzeitsnacht Start ins neue Kinojahr
Kinofoyer Lux zeigt «On Chesil Beach»
«Astrid», «Queen» und «Wolkenbruch»
Die nächste Woche hat es in sich im Kino Mansarde in Muri.
Am Tag danach: ist die Ehe schon gescheitert? (Bild zvg.)
Die Verfilmung von Ian McEwans Roman ist am Freitagabend, 11. Januar, in der Aula Ennetgraben zu sehen. England, 1962. Die Violinistin Florence und der Historiker Edward verbringen ihre Hochzeitsnacht in einem kleinen Strandhotel. Man ist hier auf Honeymooners eingestellt. Die Einrichtung ist romantisch, das Dinner wird auf Wunsch im Zimmer serviert. die beiden sind intensiv miteinander und auch mit sich selber und ihren in Erwartung der ersten sexuellen Vereinigung angespannten Gefühlen beschäftigt. Die britische Gesellschaft der Nachkriegsjahre ist noch tief verklemmt. Man kann nicht reden über Sex und eigentlich ist es schon frivol, dass Florence irgendwoher ein Ehehandbuch ergattern konnte. Was nichts an der Tatsache ändert, dass sie Zungenküsse als widerlich empfindet, derweil es Edward kaum erwarten kann, zur Sache zu kommen. Die Zeitspanne der Geschichte umfasst nur wenige Stunden. Trotzdem erfährt man einiges aus Florences und Edwards vorhergehenden und danach kommenden Leben. Etwa, dass sie aus sehr unterschiedlichen sozialen Schichten stammen, worunter vor
allem Edward leidet. Aber auch, dass Florence später heiratet und ein Kind bekommt, derweil Edward über das Scheitern ihrer Beziehung nie hinwegkommt.
Mit feinem Gespür für Kleinigkeiten Dominic Cooke, ein erfahrener Theaterregisseur, hat McEwans Roman atmosphärisch dicht verfilmt. Mit feinem Gespür für Kleinigkeiten und präzisem Blick für Details, wie zum Beispiel einen klemmenden Reissverschluss, die Stimmungen schlagartig kippen lassen und mit Sean Bobbitt an der Kamera, der selbst intimste Szenen ohne jede Peinlichkeit erscheinen lässt. Saoirse Ronan spielt einmal mehr sensationell. Grossartig ist aber auch der Newcomer Billy Howle, der ihr locker die Stirn zu bieten vermag. Welch ein grossartig trauriger Liebesfilm – und was für ein wunderbar fein ziseliertes, erschütterndes Sittenbild! (pk) Freitag, 11. Januar, 20.15 Uhr: «On Chesil Beach», Spielfilm von Dominic Cooke nach dem Roman von Ian McEwan. GB 2017, 110 Min., E/d. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter 20 Jahren: 7 Franken). www.kinolux.ch.
«Astrid»: Pernille Fischer Christensen fokussiert in ihrem Film auf die wenigen Jahre, welche die jung und unverheiratet Mutter gewordene Astrid Lindgren zur erfolgreichen Schriftstellerin formen. Astrid unterhält ihre drei Geschwister mit grotesken Stegreifgeschichten und unverfrorenen Witzen. Bei der Lokalzeitung schreibt sie als 16-jährige Volontärin ihre erste Reportage. Ihren unehelichen Sohn Lasse bringt die 18-Jährige – wie damals viele Schwedinnen in ähnlicher Situation – in Dänemark zur Welt, wo sich fortan eine Pflegemutter um ihn kümmert. Astrid aber leidet unter der Trennung von ihrem Kind. «Queen – Bohemian Rhapsody»: Dieser Musikfilm widmet sich den ersten 15 Jahren und zeigt den Aufstieg von vier Musikern zu einer der grössten Bands aller Zeiten. «Bohemian Rhapsody» ist ein elektrisierender, rasant inszenierter Musikfilm, der von einem pulsierenden Soundtrack angetrieben wird. «Wolkenbruch»: Wegen des grossen Zuschauerinteresses wird auch
Endlich wiedervereint: Astrid mit ihrem Sohn Lasse. (Bild zvg.) «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» nochmals gezeigt. Die Verfilmung von Thomas Meyers Bestseller ist einer der grossen letztjährigen Schweizer Kinohits. Die Komödie handelt vom jungen orthodoxen Juden Motti Wolkenbruch, der bislang immer brav getan hat, was seine Mame ihm vorschrieb. Doch nun ist er erwachsen und versucht auszubrechen. (pd.) «Wolkenbruch» (90 Min., D, ab 12 J.): Donnerstag, 10. Jan., 18 Uhr; «Astrid» (Ov/d, 123 Min, ab 12 J.): Donnerstag, 10. Jan., 20.30 und Freitag, 11. Jan., 18 Uhr; «Bohemian Rhapsody» (134 Min., D, 12 J.): Freitag, 11. Jan., 20.30 Uhr; Reservierungen unter www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 664 21 21.
Raclette-Plausch Männersache Knonau lädt ins Schützenhaus. Nachdem es den Männern beim Grillznacht im Schützenhaus Knonau im September so gut gefallen hat, will Männersache das neue Jahr mit einem Neujahrs-Raclette-Plausch hier beginnen. Am 9. Januar, sind alle Männer, Söhne und Göttibuben ab 18.30 Uhr dazu eingeladen. Ausserdem hat Männersache ein interessantes Jahresprogramm 2019 vorbereitet. (mw)
Der Raclette-Plausch ist angerichtet. (Bild zvg.) Weitere Infos und Anmeldung (erwünscht bis 6.1.2019) an MaennerSacheKnonau@gmx.ch. Weitere Infos: maennersacheknonau.blogspot.ch.
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Sport
Freitag, 4. Januar 2019
Säuliämtler Sports Awards – die Nominierten Auch 2018 haben die Säuliämtler Sportlerinnen und Sportler international und national mit herausragenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht, sei es als Profi-, Leistungs- oder Breitensportler. Die Fachjury hatte die Qual der Wahl.
Podestplätze an grossen Rennen, der Gesamtsieg am Proffix Swiss Bike Cup, der 2. Platz an den Schweizer Meisterschaften im Zeitfahren Strasse und der Sieg am Iron Bike Race in Einsiedeln runden die Serie von tollen Leistungen ab. Die Verteidigung des Schweizer Meistertitels und die Qualifikation für Europa- und Weltmeisterschaften sind die Ziele von Jacqueline Schneebeli. Die 17-jährige Knonauerin Lara Stehli ist ebenfalls im Radsport zuhause. Auch sie fährt für den RMV Cham-Hagendorn, betreibt den Rennradsport seit 3 Jahren und wird von Lucas Schmid trainiert. Sie trainiert 6 Mal pro Woche, ca. 12,5 Stunden, und das neben einem 100-%-Job. Lara Stehli qualifizierte sich in diesem Jahr für die Welt- und Europameisterschaften und belegte dort den 68. respektive den 30. Rang, womit sie ihre Erwartungen übertroffen hat. Im Frauencup und im Aargauer Challenge erreichte sie den Gesamtsieg und am Heuer Cup Rund um Schönaich wurde sie 4. Ihr grösstes Ziel für 2019 ist der Schweizer Meistertitel und längerfristig träumt sie von einem Profivertrag beim Trek-Segafredo Women’s Team. Lara Stehli schätzt ihre Sportart, weil sie vielseitig ist und draussen in der Natur stattfindet.
Die Sportschützen Affoltern.
Newcomer Männer
Alena Huber, Skeleton.
Elin Ott, Springreiten.
Susanne Rüegger, Leichtathletik.
Nominiert sind Nino Leutert, Ringen, Timo Müller, Mountainbike und Radquer, und Noé Roth, Freestyle Aerials. Der 19-jährige Ottenbacher Ringer Nino Leutert bestreitet seine Wettkämpfe für die Ringerstaffel Freiamt. Sein Trainerteam besteht aus Adi Bucher, Reto Gisler und Nationaltrainer Ghita Nicolae. National startet Nino Leutert in der Wettkampfkategorie 61 kg und International in der Kategorie 57 kg. 2018 holte er zwei Schweizer Meistertitel: in der Kategorie Junioren Freistil 60 kg und bei den Aktiven Freistil 61 kg. Einen 2. und einen 3. Platz gab es an den Schweizer Meisterschaften Greco, ebenfalls bei den Junioren und den Aktiven. Am internationalen Turnier von Riga errang Leutert den 3. Platz. Die Ziele für das nächste Jahr sind die Titelverteidigung an den Schweizer Meisterschaften und ein Top-Fünf-Platz an den Europameisterschaften. Die Fernziele lauteten Olympiateilnahme 2024 und eine Medaille an einer Europa- oder Weltmeisterschaft. Timo Müller, Jahrgang 2002, kommt aus Mettmenstetten, ist Mountainbikeund Radquerfahrer und gehört dem Verein IG Radquer Mettmenstetten an. Trai-
niert wird Timo Müller vom Trio Pirmin Christen, Andreas Fuhrer und Bruno Diethelm. Sein Trainingsaufwand liegt bei etwa 9 bis 14 Stunden pro Woche. Die sportlichen Erfolge: 4. Platz an den Schweizer Radquer-Meisterschaften, Podestplätze an grossen Mountainbikeund Radquerrennen in der Schweiz und der Sieg am Radquer in Mettmenstetten mit kantonalem Meistertitel. Die Zielsetzung für 2019 lautet Teilnahme an den Weltmeisterschaften und langfristig will Timo Müller zur Weltspitze gehören und sich in der Radsportszene einen Namen schaffen. Seine Sportart schätzt er, weil sie actionreich, hart und abwechslungsreich ist und in der Natur stattfindet. Noé Roth ist Freestyle-Profi. Er gehört zum Freestyle Company Jumpin Mettmenstetten, ist 18 Jahre alt, wird von seinem Vater Michel Roth trainiert und wohnt in Baar. Roth ist WeltcupFahrer und sein Trainingsaufwand beläuft sich auf ca. 25 Stunden pro Woche. Noé Roth ist Juniorenweltmeister, Rookie of the year im Weltcup, wurde 16. an den Olympischen Spielen und Junioren- sowie Schweizer Elite-Meister. Zudem gewann er einen Europacup-
Wettkampf. 2019 will er bei den Junioren auf das WM-Podest und sein langfristiges Ziel ist der Olympiasieg. Noé Roth liebt das Fliegen, seine Sportart bezeichnet er als spektakulär.
ser Muskelkraft sind vor allem Konzentration und Schnelligkeit gefragt. Eine unglaubliche Teamleistung der neun Teammitglieder ist der Schlüssel zum Erfolg. Teamcaptain ist Daniel Grüber. Das Team bereitete sich vom April bis zum Wettkampf im Juni einmal wöchentlich während etwa 90 Minuten auf den Wettkampf vor. Der Spezialwettkampf im Bootsfährenbau wird nur alle drei Jahre am Eidgenössischen Pontonierwettfahren ausgetragen. Ziel des Pontonierfahrvereins Ottenbach ist die Titelverteidigung am Eidgenössischen 2021.
Nino Leutert, Ringen.
Timo Müller, Mountainbike und Radquer.
Noé Roth, Freestyle Aerials.
Janine Hunsperger, Bogenschiessen.
Jacqueline Schneebeli, Mountainbike.
Lara Stehli, Rennradfahren.
..................................................... von hanspeter feller Am Ende haben es Athleten aus folgenden Sportarten in die Endausmarchung geschafft: Triathlon, diverse Radsportarten, Skeleton, Bogenschiessen, Ringen, Freestyle Aerials, Schiessen, Tanz, Bootsfährenbau, Springreiten und Leichtathletik. Nachfolgend präsentiert die IG Säuliämtler Sports Awards die Nominierten für die Ehrungen 2018:
Newcomer Frauen Nominiert sind Janine Hunsperger, Bogenschiessen, Jacqueline Schneebeli, Mountainbike Cross Country, und Lara Stehli, Rennradfahren. Die 18-jährige Bogenschützin Janine Hunsperger ist Mitglied der Bogenschützen Stallikon und wird von Marco Petraglio trainiert. Den wöchentlichen Trainingsaufwand beziffert sie mit 25 bis 40 Stunden. Die Wettkämpfe bestreitet Janine Hunsperger in den Kategorien Compound Junior und Elite. In diesem Jahr schoss sie drei neue Schweizer Rekorde bei den U21 und in der Elitekategorie. Ihre internationalen Erfolge können sich sehen lassen. An den Indoor World Championships belegte sie den 9. Platz bei den U21. Ebenfalls einen 9. Platz schoss sie an den European Archery Championships und am Youth Cup Mixed Team belegte sie den 3. Schlussrang. Sie schiesst schon seit 7 Jahren mit Spass und Freude mit dem CompoundBogen. Ihre Ziele für die Zukunft sind Top-Ten-Platzierungen an internationalen Turnieren und längerfristig ein Spitzenplatz in der Weltrangliste sowie die Olympiateilnahme 2028. Jacqueline Schneebeli ist 17 Jahre alt, wohnt in Hauptikon und fährt für das Strübi Bixs Team/RMV Cham-Hagendorn Mountainbike Cross Country. Sie wird trainiert von Primin Christen und betreibt einen Trainingsaufwand von zirka 12 Stunden pro Woche. Sie fährt in der Kategorie Juniorinnen U19. 2018 wurde Jacqueline Schneebeli Schweizer Meisterin im Cross Country. An den Weltmeisterschaften auf der Lenzerheide belegte sie den 7. Rang. Diverse
das Tanzpaar Corrodi/Kucharczyk.
Mannschaften Nominiert sind die Sportschützen Affoltern, das Tanzpaar Corrodi/Kucharczyk und der Pontonierfahrverein Ottenbach. Das Team der Sportschützen Affoltern am Albis mit Krystyna Brezek, Heinz Hug und Markus Tobler wurde Schweizer Meister im Luftgewehr-Aufliegeschiessen. Die Sportart ist noch jung und ist eine Unterkategorie des Luftgewehrschiessens. Geschossen wird auf die 10-m-Distanz und im Gegensatz zum freien Schiessen eben aufliegend. So wird älteren Schützen ab 55 Jahren ermöglicht, an Team- und Einzelwettkämpfen weiterhin ausgezeichnete Resultate zu erzielen. Das Team wird von Heinz Hug trainiert, er ist auch der Captain der Mannschaft. Die Schützen trainieren 4 bis 6 Stunden pro Woche. Neben den Erfolgen in den Team-Wettkämpfen sind die Schützen auch einzeln erfolgreich unterwegs. Heinz Hug wurde 2017 Einzel-Schweizer-Meister mit immer noch bestehendem Schweizer Rekord. Ziele des Teams sind die Titelverteidigung und Podestplätze an Schweizer Meisterschaften Einzel. Das Tanzpaar Davide Corrodi / Maja Kucharczyk kann ebenfalls auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Die beiden trainieren täglich ausser montags 3 bis 4 Stunden. Jedes 2. Wochenende bestreiten sie ein Turnier im Ausland oder sind in Trainingscamps. Gecoacht werden Corrodi/Kucharczyk, Mitglieder im Tanzsportclub Zug und des Nationalkaders S-Klasse, von Jasmin Corrodi und trainiert werden sie von verschiedenen ausländischen Trainern. An Turnieren der World Dance Sport Federation starten sie im 10-Dance, einem Wettkampf mit 5 Standard-Balltänzen und 5 Latintänzen. Am Europacup in der Elitekategorie belegten sie den 11. Platz, einen 24. Platz ertanzte sich das Paar an den Weltmeisterschaften bei der Elite. In der Weltbestenliste der Elite findet man das Paar auf Platz 32. Schweizer Meister wurden sie in der Kategorie Elite und Standard Elite. Einem 9er-Team des Pontonierfahrvereins Ottenbach gelang am Eidgenössischen Pontonierwettfahren in Bremgarten der Sieg im Bootsfährenbau. Bootsfährenbau ist eine eher unbekannte Disziplin. Es gilt, innert kürzester Zeit mit einem Boot eine Fährverbindung über einen Fluss zu erstellen. Aus-
Frauen Nominiert sind Alena Huber, Skeleton, Elin Ott, Springreiten, und Susanne Rüegger, Leichtathletik. Alena Huber ist in der Sportart Skeleton zuhause. Sie wohnt in Hausen am Albis und fährt für den Bob- und Skeletonclub Baselland. Ihr Kraft- und Konditionstrainer ist Martin Galliker, das Bahntraining erfolgt in Kooperation mit Belgien unter Christian Steger. Alena Huber gehört zum Elite-C-Kader und bestreitet die Rennserie Europacup. Der wöchentliche Trainingsaufwand variiert je nach Saisonzeitpunkt, im Winter kommen je 4 bis 6 Trainings- und Rennwochen auf dem Eis zusammen. Alena Huber wurde 2018 Schweizer Meisterin bei den Juniorinnen und Vizemeisterin bei den Aktiven. An den Junioren-Weltmeisterschaften in St. Moriz belegte sie den 12. Platz. Kurzfristig strebt Alena Huber den Schweizer Meistertitel bei den Aktiven und Topplatzierungen im Europa Cup an. Mittel- und langfristig stehen die Teilnahme am Weltcup, Platzierungen in den besten 15 Rängen im Weltcup und die Olympischen Spiele 2022 im Fokus. Elin Ott, Springreiterin von Obfelden, startet für den Verein Schweizerische Concours Reiter und wird von ihrem Vater Andreas Ott und von Jessica Kürten trainiert. Ihr Trainingsaufwand beträgt 14 bis 20 Stunden pro Woche. Ihre Wettkampfkategorie heisst Young Riders. In dieser Kategorie wurde sie 2018 Schweizer Meisterin. Spitzenklassierungen an verschiedenen CSI und Grand Prix bei der Elite sind das Resultat von gezieltem Training. Den Pferdevirus hat Elin Ott vom Vater geerbt. Die innige Beziehung zu ihren Pferden und das gegenseitige Vertrauen bezeichnet sie als Basis zum Erfolg. Die Ziele für 2019 und die Zukunft sind fixiert: Medaille an den Schweizer Meisterschaften Young Riders, Top Ten an den Europameisterschaften Young Riders, Grand-
Sport
Freitag, 4. Januar 2019
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für die Sportlerehrungen des Jahres 2018 schon tausende von Kilometern in der Gegend zurückgelegt und viele Schweissperlen liegen lassen.
Männer
Der Pontonierfahrverein Ottenbach.
Urs Huber, Mountainbike Marathon.
Philipp Koutny, Triathlon.
Bela Takacs, Langstreckenradfahrer.
Prix-Topklassierungen und Sprung ins Elite-Kader der Schweizer Springreiter. Die Marathonläuferin Susanne Rüegger wird von Margrit Rüesch-Isenegger betreut. Sie wohnt in Mettmenstetten und geht für den LK Zug an den Start. Die ausgebildete Sportlehrerin trainiert je nach Phase der Vorbereitung 10 bis
20 Stunden pro Woche. 2018 wurde Susanne Rüegger Schweizer Meisterin im Halbmarathon, gewann verschiedene Läufe wie den Sihltaler Frühlingslauf, den Cityrun 10 km in Zürich und die Läufe um den Lauerzersee und in Sempach. Mit der 2017 erreichten Marathonzeit von 2:39.39 qualifizierte sich Susan-
ne Rüegger für die Europameisterschaften der Leichtathleten in Berlin. Dort konnte sie wegen einer Verletzung leider nicht starten. Die längerfristigen Ziele hat Rüegger noch nicht definiert, der kurzfristige Fokus liegt auf einem Marathon im Frühling 2019. Sie lebt erst seit zwei Jahren im Säuliamt, hat aber
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Nominiert sind Urs Huber, Mountainbike Marathon, Philipp Koutny, Triathlon, und Bela Takacs, Langstreckenradfahrer. Urs Huber, der Mountainbike-Profi aus Mettmenstetten ist nicht das erste Mal nominiert. Er fährt für den RRC Amt Mountainbike Marathon. Einen persönlichen Trainer hat Huber nicht, er trainiert je nach Trainingsphase total zirka 1000 Stunden im Jahr. Die sportlichen Erfolge 2018 sind eindrücklich: er wurde Schweizer Meister, gewann die Crocodile Trophy, ein 8-Tage-Rennen in Australien, den MTB Alpine Cup/King of Europe, 4 Rennen mit 19 000 Höhenmetern und die swiss bike marathon classic, eine Rennserie mit 6 Läufen. Insgesamt gingen 16 Siege auf sein Konto. Urs Huber hat sich zum Ziel gesetzt, eine weitere Saison auf höchstem Niveau zu fahren, nochmals eine WM-Medaille und das Cape Epic zu gewinnen. Das Zusammenspiel von Mensch und Maschine auf höchstem Niveau in der Natur fasziniert Huber jeden Tag aufs Neue. Philipp Koutny aus Aeugst ist ProfiTriathlet. Er startet für das Team Koach in der Wettkampfkategorie Pro und wurde 2018 von Kurt Müller gecoacht. Sein Trainingsaufwand beträgt pro Woche etwa 30 Stunden. Die sportlichen Highlights von Koutny in der vergangenen Saison sind der 15. Platz an der Ironman WM in Hawaii und der Sieg am Ironman in Tallinn in einer Zeit von 8:01. Weitere Top-Ten-Plätze gab es am
Ironman in Frankfurt, an der 70.3-EM und am Ironman in Südafrika. Die Ziele für die nächsten Jahre sind eine TopTen-Klassierung an der WM in Hawaii und ein Sieg am Ironman von Zürich. Für Philipp Koutny hat die Leidenschaft für den Triathlon bereits im Jugendalter begonnen und hält bis heute an. Der Triathlon-Sport bietet im sehr viel Abwechslung und auch der Spassfaktor kommt nicht zu kurz. Bela Takacs ist ein Vertreter des Breitensports, hat keine Lobby, keinen Fanclub und keine Sponsoren. Neben seinem 40-Stunden-Job trainiert er im Sommer wöchentlich bis zu 20 Stunden. Er bezeichnet sich als Langstreckenradfahrer, Brevetfahrer und Self Supported Ultracycler. Takacs gehört keinem Verein an und hat auch keinen Coach. Eindrücklich sind seine Leistungen auf dem Rennvelo: beste Zeiten am Brevet Audax Suisse: 1030 km mit 8500 Höhenmetern in 42 Stunden, am Brevet Audax Suisse: 600 km mit 5500 Höhenmetern in 27 Stunden, am Brevet Audax Suisse: 410 km, 6100 Höhenmeter in 18 Stunden und ein 6. Rang in der Kategorie Ü50 am Highway-to-Sky-Zeitfahren am Sustenpass. Die Freude an der Bewegung und die Erlebnisse in der Natur sind seine Motivation für die vielen Ausfahrten mit dem Rad. Ab sofort bis 25. Januar ist die Abstimmung offen. Die Nominierten, die Vereine der Nominierten und die Bevölkerung sind aufgefordert, die Nominierten mit ihrer Stimmabgabe zu unterstützen. Ehrungen am Sonntag, 27. Januar, Kasinosaal Affoltern, Programm siehe Inserat in dieser Ausgabe. Abstimmen unter www.webvoting.ch/qr/sportsaward.
Extra
Freitag, 4. Januar 2019
Den Sicherheits-Zweckverband in der Pionierzeit mitgestaltet
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Im Spital Affoltern geboren
Gründungs-Sekretär Hans Peter Krieg verabschiedet sich in die Pension Seit der Gründung des Sicherheits-Zweckverbands Albis 2005 hat Hans Peter Krieg dessen Sekretariat sowie die Zivilschutzstelle Albis betreut. Zum Jahreswechsel hat er nun an Nachfolgerin Gabriela Bolleter übergeben. Ende Februar wird er pensioniert.
(RFO) für den ganzen Bezirk. Einmal mehr war das Knonauer Amt die erste Region im Kanton, welche diese Vorgabe umsetzte. Entsprechend konnte man kaum auf Unterstützung zählen, da dies auch für den Kanton Neuland war. Dem Mehraufwand stand für Krieg jeweils die Freude gegenüber, sich einbringen, viel bewegen und für die Gemeinden eine Aufgabe lösen zu können. Schliesslich sei das auch mit viel Wohlwollen registriert worden. «Und wir haben es auch gut gemacht», sagt er überzeugt. Sorgen bereitet ihm hingegen die Zunahme des administrativen Aufwands. Für einen Entscheid werden immer mehr Abklärungen und verschiedene Varianten gefordert.
................................................... von thomas stöckli Im Dezember 2004 haben die Ämtler Gemeinden der Zusammenlegung der damals neun Zivilschutzorganisationen zugestimmt. «Bis zuletzt waren wir nicht sicher», erinnert sich Hans Peter Krieg, damals Zivilschutz-Kommandant in Affoltern. Insbesondere in Stallikon und Maschwanden schien der Ausgang ungewiss, da man dort in der weiten Entfernung vom zentralen Standort Affoltern eine Gefahr sah. Schliesslich kam den Fusionswilligen das neue Zivilschutzgesetz entgegen, das eine Mindestzahl an Diensttagen vorschrieb. Die neun kleinen Organisationen hätte das jährlich 1,5 Mio. Franken gekostet – dank Zusammenschluss ist es fast eine Mio. weniger. Trotz der Ungewissheit musste die neue Organisation per 1. Januar 2005 bereit sein. Und da blieb kaum ein Stein auf dem anderen. Die bisherige Administrativstelle für den BezirksZivilschutz wurde auf Gründungskommandant André Huber, den heutigen Kommandanten Fredi Haab und Hans Peter Krieg aufgeteilt, letzterer mit einem 34-Prozent-Pensum als Sekretär. Der Bestand konnte von 1300 Zivilschützern auf rund 300 reduziert werden. Es blieben die ganz Jungen und die Offiziere, die wollten. Und diese starteten mit der Euphorie, Neues gestalten zu dürfen. Schliesslich nahm die ZSO Albis im Kanton eine Vorreiterrolle ein.
Gefragt als Referent und Macher «Wir konnten viel verwirklichen», blickt Krieg auf diese Pionierzeit zurück. Dabei habe man auch immer auf den Goodwill der Trägergemeinden zählen dürfen. Materialmässig hat die neue Organisation viele Altlasten aus der Kriegszeit übernommen. Rund
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So kannte man ihn die letzten 14 Jahre: seinen Arbeitsplatz als Sekretär des Sicherheits-Zweckverbands Albis hat Hans Peter Krieg zum Jahreswechsel geräumt. (Bild Thomas Stöckli) 100 Anhänger und 50 Pumpen gehörten zum Startinventar, dazu riesige Mengen an weiteren Materialien. «Mit dem neuen Auftrag Bevölkerungsschutz war das meiste nicht mehr brauchbar.» Das ausrangierte Material ging erst an den Kanton zurück und landete zu grossen Teilen in der Verbrennung. Aus Eigeninitiative fand die ZSO Albis dann bessere Verwendungszwecke. So wurde das noch Brauchbare wie Verbandsmaterial und Operationsbesteck nach Rumänien und Tansania gespendet. Vom Know-how aus dem Knonauer Amt wollten auch andere Regionen profitieren. «Wie Handelreisende haben wir Vorträge gehalten», sagt Krieg und lächelt. So referierte er auch in Thalwil vor den Sicherheitsvorständen des Bezirks Horgen über die Fusion. Aus Kilchberg wurde er noch am selben Abend angefragt, ob er vorübergehend das Kommando des lokalen Zivilschutzes übernehmen könne. Das hat er dann in einem 20-ProzentPensum auch getan. Allerdings war die Fusion zur ZSO Zimmerberg dort aufgrund politischer Widerstände nicht wie geplant in zwei Jahren durch, es sollte fünf Jahre dauern.
Mehr als nur Zivilschutz Mit dem «Sicherheits-Zweckverband» wurde damals für die eigentliche Zivilschutz-Fusion eine Organisation gegründet, die über den ursprünglichen Zweck hinauswachsen konnte und sollte. So übernahm der Verband 2009 für zehn der 14 Ämtler Gemeinden die periodische Kontrolle der Schutzräume (PSK). Hedingen sollte 2011 folgen, Bonstetten 2018 als zwölfte Gemeinde – und erste aus dem Unteramt. Mit den zunehmenden Verpflichtungen wurde das Pensum des Verbandssekretärs erst auf 50, später auf 80 Stellenprozent ausgebaut. Entsprechend reduzierte Krieg sein Pensum als Fahrlehrer und Leiter der FahrlehrerBerufsschule. War er am Anfang vor allem Zivilschutzstelle, so hat sich der Schwerpunkt mittlerweile mehr auf den Verband verlagert. Wie breit das Tätigkeitsfeld des Sekretärs Sicherheitszweckverband ist, das sei vielen erst bei der Stellenbeschreibung für seine Nachfolge klargeworden. Jeder zusätzliche Auftrag war mit viel Arbeit verbunden. Das gilt insbesondere für die Lancierung einer Regionalen Führungsorganisation
Ein grosses Thema ist auch die Digitalisierung. Die bezirksrätliche Forderung nach einer Protokoll-Software ist mittlerweile erfüllt, die Akten werden in geschützten Clouds den jeweils Berechtigten zugänglich gemacht, eine Herausforderung bleibt die Archivierung der Dokumente – sowohl elektronisch als auch physisch. Die Erfahrung mit den Hochwasserfällen 2005 und 2007 habe ihn gelehrt, dass es bei Stromausfällen sinnvoll ist, wenn man einen Ordner mit den benötigten Informationen zur Hand hat. Per Ende 2018 hat Hans Peter Krieg das Sekretariat nun an Gabriela Bolleter übergeben. Offiziell pensioniert wird er Ende Februar. So lange wird er seine Nachfolgerin bei Bedarf noch begleiten und unterstützen: «Die Sirenentests machen wir noch zusammen.» Schon per Anfang Jahr hat er in der RFO Albis den Bereich Administration übernommen und die Fahrkurse für Zivilschützer wird er weiterhin durchführen. Doch auch sonst wird es ihm nicht langweilig: Das ehrenamtliche Engagement für die Furka-Dampfbahn will er beibehalten, ebenso das Steinhauen als Hobby. Neben der Fitness soll das Reisen im Wohnmobil künftig mehr Raum erhalten, primär in Europa. Im Mai geht es der Loire entlang durch Frankreich von der Quelle bis zur Mündung, im Juli mit seiner dann ebenfalls frisch pensionierten Partnerin nach Skandinavien.
volg-rezept
Zutaten für 4 Personen 1 Kiwi 2 EL Apfelessig ½ TL Senf, mild 1 Pr. Salz Pfeffer aus der Mühle 3 EL Sonnenblumenöl 200 g Nüsslisalat
Zubereitung
«Je frostiger der Januar, desto freundlicher das Jahr.»
Elisa Sophie, 26. Dezember.
Künftig für die RFO Albis
Nüsslisalat mit Kiwisternen
bauernregel
Lian Fynn, 21. Dezember.
Kiwi schälen und in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Mit Guetzliausstecher Sterne ausstechen. Kiwireste mit Essig, Senf, Salz und wenig Pfeffer mixen. Öl darunterrühren. Kurz vor dem Servieren Salat mit Sauce mischen und die
Kiwisterne darauflegen. Zubereitung: ca. 15 Minuten. Tipp: Anstelle der Kiwisterne Mandarinenschnitzchen verwenden. Kiwireste für Sauce weglassen.
Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.
Leonie Hannah, 26. Dezember.
Nino, 29. Dezember. (Bilder Irene Magnin)
herkömmliches
Gattung Wenn ein Gatte seine Gattin begattet, trägt er dazu bei, dass die menschliche Gattung erhalten bleibt. Aber davon ist im Folgenden nicht die Rede. Auch nicht von Tier- oder Pflanzenarten, sondern von literarischen Gattungen, die ganz unterschiedlich von sich reden machen. Ein Roman beispielsweise holt sehr viel weiter aus als lyrische Dichtung, ein Gedicht fasst sich in verdichteter Form so kurz wie möglich. Eine mythische Erzählung oder ein Märchen ist anders zu verstehen als eine wissenschaftliche Abhandlung oder ein Werbetext. Und wer die biblische Schöpfungsgeschichte liest wie einen Tatsachenbericht, verfehlt deren Sinn ganz bestimmt. Literarische Gattungen gehören zur kommunikativen Art der Wörter und sind einander so ähnlich oder unähnlich wie Kuh und Löwe. Deshalb gilt es den Charakter eines Textes zu berücksichtigen und davon zu sprechen, dass es eine Gattung macht, wie man umgangssprachlich sagt. Und das heisst in diesem Fall: So, dass man der jeweiligen Ausdrucksform gerecht wird. Damit sich Sinn und Unsinn nicht in die Quere kommen. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.
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