Issuu on Google+

blickpunkt

ENGAGEMENT | 2_2013

www.avu.de

Das Kundenmagazin der

E-Bike

Das Fahrrad, das elektrisiert >> MODERNISIEREN Check vom Fachmann >> ERBSTOLLEN Spannende Unterwelt >> NATURKUNDE Wilde Kräuter entdecken >> LA CAVERNA Genießen an der Ennepe >> PAULS T   IPP Geräte in den Urlaub schicken!


Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser,

über die Energiewende wird seit Jahren diskutiert – manchmal auch sehr emotional. Neben den ganz großen Themen wie dem Ausbau

der Energienetze und der Anlagen zur Erzeugung grünen

Stroms dreht sich die Debatte oft auch darum, wie der Einzelne einen Beitrag leisten kann. Dann denken viele gleich an Komfortverzicht oder steigende Preise. Das ist schade, denn der Umweltschutz-

gedanke gerät so in den Hintergrund, und es wird vergessen, dass man mit dem effizienteren Einsatz von Energie auch Geld Britta Worms, für den blickpunkt verantwortliche Redakteurin

sparen kann. Eine sinnvolle energetische Modernisierung der eigenen vier

Wände zum Beispiel senkt nicht nur langfristig die Heizkosten, sondern steigert auch den Wohnkomfort und den Wert der Immobilie. Mehr zu diesem Thema lesen Sie ab Seite

man dabei umweltfreundlich

8. Spaß macht die Energiewende, wenn

mobil ist. Noch sind wir nicht so weit, wie zum Beispiel die Polizei in Holland, die

E-Bikes als „Dienstwagen“ einsetzt. Diese sind viel günstiger im Unterhalt und befreien die Innenstädte von Lärm und Feinstaub. Auch für den Weg zur Arbeit oder eine längere Radtour durch den EN-Kreis sind die Elektroräder eine Alternative zum Auto. Die AVU

zahlt übrigens einen Bonus zur Anschaffung Ihres E-Bikes. Außerdem baut sie nach und nach in

allen Städten der Region Ladestationen für die flotten Drahtesel. Doch lesen Sie selbst ab Seite 4. Eine schöne Sommerzeit wünscht Ihnen Britta Worms.

04_E-Bikes Ganz entspannt radeln Mit dem E-Fahrrad schafft man auch extreme Steigungen und lange Strecken ohne Verschnaufpausen.

08_Modernisieren Check vom Fachmann Energieberater inspizieren Ihren Bau auf energetische Schwachstellen.

12_Heimatpflege Spannende Unterwelt Auf den Spuren der Bergleute im Schlebuscher Erbstollen.

14_Naturkunde

08_

Wilde Kräuter entdecken Gegen alles ist ein Kraut gewachsen – auch unserer Küche tun wilde Kräuter gut.

16_GenieSSen Tapas und mehr Das „La Caverna“ in Gevelsberg serviert rustikale Tapas und solide spanische Küche.

16_

12_

19_Veranstaltungen & gewinnspiel Endlich Sommer! Jetzt beginnt die Zeit der Stadtfeste und Freiluftvergnügungen aller Art.


0 2 _ 0 3 _ B LI C KWINKEL

Modern, schnell, nutzer­ freundlich – der neue Internet­ auftritt der AVU

Nur zwei Klicks Auf den neuen Internetseiten der AVU wird Service ganz groß geschrieben. Dank vereinfachter Navigation sind alle Inhalte nur noch zwei Mausklicks entfernt. Das Prinzip „höchstens zwei Klicks“ gilt natürlich auch für unseren Online-Kundenservice. Dort können Sie bequem Ihre persönlichen Kundendaten ändern, Zählerstände mitteilen oder auch Wünsche und Kritik loswerden. Und mit dem neuen Gas- und Stromrechner finden Sie schnell den passenden AVU-Tarif.

Ein weiterer Schwerpunkt auf unserer Internetseite ist die Rubrik Umwelt. Neben dem AVU-Förderprogramm finden Sie hier den neu konzipierten Bereich der Energieberatung. Unter der Adresse www.avu-netz.de bietet die AVU auch einen Bauherrenservice und eine Planauskunft an. Dort bekommen Sie Einblick in die Leitungsnetze der AVU. www.avu.de / www.avu-netz.de

www.

AVU unter sechs besten Stadtwerken Die AVU ist Preisträger des „Stadtwerke Award 2013“ und gehört damit, vor einer Reihe großer deutscher Stadtwerke, zu den sechs innovativs­ten in Deutschland. Gepunktet hat die AVU mit der „EnergieEffizienz-Region EN“, dem Umweltprojekt, das sie gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungs­ agentur EN und den Stadtwerken Witten initiiert hat. Nach Auffassung der Juroren hat das Projekt Modellcharakter für Deutschland, weil es wichtige regionale Akteure vernetzt und dazu bringt, das Thema Energieeffizienz gemeinsam anzupacken. Der Award wurde zum vierten Mal vom Verlag „Energie und Management“ und dem Stadtwerkenetzwerk „trianel“ verliehen.

www.

www.energiewende-en.de

Die OldStars kommen

+

Der AVU  OldStarCup wirft seine Schatten voraus: Am 14. September schicken Traditionsmannschaften aus der Bundesliga bereits zum dritten Mal ihre früheren Stars ins Stadion Stefansbachtal in Gevelsberg. Vor dem Sportereignis steht wie immer der Wohltätigkeitsgedanke: Der Erlös kommt Projekten für Demenzpatienten zugute. Die Eintrittskarte ist ein „Charity-Shopping-Heft“ mit Einkaufsvorteilen im Wert von insgesamt über 2.000 Euro. Wir verlosen 25 dieser Hefte im Wert von jeweils 25  Euro. Senden Sie einfach eine losung Ver ++ Postkarte an: AVU blickpunkt, Stichwort OldStarCup, An der Drehbank 18, 58285 Gevelsberg oder schicken eine E-Mail an: blickpunkt@avu.de. Weitere Informationen zum AVU OldStarCup finden Sie unter www.oldstarcup.de im Netz.

Die Sonne berechnen Mit Gevelsberg

und Schwelm bieten inzwischen vier

Städte mit Unterstützung der AVU ein Solarpotenzialkatas­ ter an. Unter www.gevelsberg.de, www.schwelm.de oder auch www.avu.de können Hausbesitzer prüfen, ob sich Fotovoltaik auf ihrem Gebäude lohnt. Mit dem Klick auf die eigene Dachfläche in einer virtuellen Karte erfährt man, wie gut dieses für Solarnutzung geeignet ist und welche jähr-

Eur o + + 25 +

liche Stromernte möglich ist. Das Solarpotenzialkatas­

ter unterstützt die Bürger der Region darin, aktiv etwas für den Klimaschutz zu tun. Das passt auch zum Projekt „Energie-Effizienz-Region EN“, das dabei helfen soll, die Klimaziele der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 zu erreichen.

r Ve

ng losu +++


blickpunkt_JULI_2013

Mühelos und entspannt radeln durch malerische Landschaften können Urlauber an Ennepe und Ruhr. Viele Kommunen unterstützen den E-BikeTourismus. Mit Elektromotor lassen sich weite oder beschwerliche Wege spielend zurücklegen, sodass eine Radtour für Jung und Alt zum reinen Vergnügen wird.

„Die meisten Radwege im Ennepe-RuhrKreis führen über ehemalige Bahn- oder Straßenbahn-Trassen und haben relativ sanfte Steigungen. Und trotzdem gibt es ein paar Ausreißer. So sind beispielsweise auf dem Rundweg ,Von Ruhr zu Ruhr‘, von Hattingen über Sprockhövel-Schee nach Silschede, Wengern und zurück durchs Ruhrtal, nahezu 200 Höhenmeter zu überwinden. Da erspart einem ein E-Bike so manche Verschnaufpause. Auch die 45 Kilometer lange ‚Ennepe-Runde‘ von Gevelsberg über Haspe nach Breckerfeld und zurück durch das Tal der Ennepe ist ohne elektrische Unterstützung für Ungeübte eine echte Herausforderung. Fit wird man trotzdem, denn bei den meisten Elektrorädern muss man trampeln, um vorwärts zu kommen. Wer das Fahrgefühl erst mal tes­ten will, der kann sich die Räder an verschiedenen Stationen im Ennepe-Ruhr-Kreis ausleihen.“ Birgit Tüselmann, Touristik-Fachfrau bei der EN-Agentur


04_05_E-Bikes

Egal ob für die entspannte Fahrradtour am Wochenende, den täglichen Weg zur Arbeit oder als Transportmittel für den Einkauf: Mit ei­ nem E-Bike fährt man derzeit voll im Trend. Ein Helm sollte aber immer sein, denn mit dem E-Bike erreicht man höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten.

Ganz entspannt radeln Was haben Radfahrer und Dampfloks gemeinsam? Beide mögen keine hohen Berge. Deshalb fanden die Eisenbahn-Pioniere an Ennepe und Ruhr schon vor über 100 Jahren Wege, die Orte in den Flusstälern und auf den Bergen ohne allzu große Steigungen mit­einander zu verbinden. Zwischen dem Ruhrtal in Hattingen und dem Wengeberg in Breckerfeld zum Beispiel liegen mehr als 380 Meter Höhenunterschied. Manche der ausgedienten Eisenbahntrassen wurden in den letzten Jahren zu komfortablen Radwegen umgebaut. Mit einem Elektrofahrrad lassen sich die Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele entlang der Strecke noch bequemer erreichen. Die Tretunterstützung kommt Radlern jeden Alters zugute, die lange Strecken zurücklegen und dabei auch starke Steigungen schaffen wollen, ohne abzusteigen.

Lesen Sie weiter auf der nächsten Seite.


blickpunkt_JULI_2013

Fortsetzung von Seite 05

Alle Radwege im Ennepe-Ruhr-Kreis sind ausgeschildert. Auch wenn (noch) nicht alle über eigene Trassen führen, gibt es genügend Strecken, die abseits der Straßen verlaufen. Natürlich kann man die unterschiedlichen Strecken sportlich-schnell hinter sich bringen, aber das wäre viel zu schade. Denn links und rechts der Wege gibt es sehr viel zu entdecken: die zahlreichen mittelalterlichen Burgen, die Herrenhäuser und Ruinen entlang der Ruhr, die Zeugnisse der industriellen Entwicklung des Ennepe- oder Heilenbecker Tals, die Bergbaugeschichte, die Altstädte in Hattingen oder Herdecke, die Jakobus-Kirche in Breckerfeld … Radler können aus einer Fülle von Freizeitkarten wählen und sich damit ihre ganz persönliche Tour zusammenstellen: • Informationen für Radler, Tipps für kulturell und landschaftlich reizvolle Touren, eine Liste der Fahrrad-Verleihstationen sowie kostenlose Radkarten zum Bestellen gibt es im Netz unter www.ennepe-ruhrtourismus.de • Der Ruhrtal-Radweg ist zu finden unter www.ruhrtalradweg.de

„Mit E-Bikes kann man eine Menge Spaß haben und seinen Aktionsradius beachtlich erweitern. Als Radsportler – und als Brancheninsider durch THALER SPORTS – kenne ich selbst die Vorzüge. E-Bikes sprechen einerseits Kunden an, die immer schon begeisterte Radfans waren, die jedoch aus gesundheitlichen oder Altersgründen ihrem Sport nicht mehr so frönen können wie früher. E-Bikes sind aber auch etwas für Neueinsteiger, die einfach gerne wieder sportlich aktiv werden möchten und mit herkömmlichen Fahrrädern schnell an ihre Grenzen stoßen würden. Dank elektrischer Trethilfe spielen topografische und gesundheitliche Aspekte plötzlich keine Rolle mehr, und man kann das Radfahrerlebnis in der Natur in vollen Zügen genießen. Ich kenne einige in die Jahre gekommene Radfahrer, die aufs E-Bike umgestiegen sind. Aus eigener Erfahrung und von Touren mit anderen weiß ich, dass man so bis ins hohe Alter problemlos mithalten kann. Allen Radfahrbegeisterten wünsche ich eine gelungene Saison 2013. Aber bitte immer mit Helm, auch wenn es (leider) immer noch keine Helmpflicht gibt.“ Klaus-Peter Thaler (64) aus Gevelsberg, fünfmaliger Tour de France-Teilnehmer, viermaliger Weltmeister im Querfeldeinradfahren, Olympiateilnehmer in Montreal und Gründer des Rad-Textillieferanten THALER SPORTS

Wer im EN-Kreis mit dem Fahrrad unterwegs ist, dem stehen eine Reihe gut ausgebauter und ausgeschilderter Wege zur Verfügung – Kartenmaterial inklusive.

• Folgende Radwanderkarten des Regionalverbands Ruhr: „Ruhrtal-Radweg“, „Route der Industriekultur per Rad“, „Von Ruhr zu Ruhr“ sowie der „Tourtipp Elfringhauser Schweiz“ und der „Tourtipp Kemna-

der See“ sind im Buchhandel erhältlich. • Seine Touren selbst planen kann man auch auf der Internetseite des Verkehrsminis­ teriums des Landes Nordrhein-Westfalen: www.radroutenplaner.nrw.de

E-Bikes und Fahrräder leihen / AVU-Bonus für Elektroräder E-Bike- und Fahrradverleih: • Ennepetal: Verleihstation am Hallenund Freibad „platsch“, Mittelstraße 108, Telefon 02333 604718, E-Mail: ebike@ erlebnisregion-ennepetal.de, täglich 9–20 Uhr, Internet: www.ennepetal.de • Hattingen: Fahrräder Hecken, Steinhagen 14, Telefon 02324 6868073, Mo. bis Fr. 10–18.30 Uhr, Sa. 10–14 Uhr, Internet: www.fahrraeder-hecken.de • Herdecke: Radstation am Zweibrückerhof, Zweibrückerhof 2, Telefon 01578

7434565, Mo. bis Fr. 9–19 Uhr, Sa. bis So., Feiertage 10–18 Uhr, Internet: www.wabembh.de • Sprockhövel: Kornbrennerei Hegemann, 45549 Sprockhövel, Telefon 02324 77171, Internet: www.kornbrennerei-hegemann.de • Witten: Radstation Witten, Bergerstraße 35, Telefon 02302 399000, Mo. bis Fr. 5.30–20 Uhr, Sa. 10–17 Uhr, So und feiertags nach telefonischer Absprache, Internet: www.wabembh.de

Bis zu 100 Euro sparen Haben Sie Lust bekommen, unsere hügelige Region mit dem E-Bike oder Pedelec zu entdecken? Dann nutzen Sie jetzt den Extra-Bonus, den die AVU exklusiv für ihre Kunden zum Radelspaß beisteuert. Zwischen 30 und 100 Euro sparen Sie so beim Kauf eines neuen Elektrofahrrads bei einem der AVU-Vertragspartner. Nähere Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter www.avu.de im Internet.


06_07_E-Bikes

Auf Qualität kommt es an Ob Banker, junge Eltern, Senioren oder Fahrrad­ kuriere – alle möchten den Rückenwind aus der Steckdose genießen. Mit E-Bikes kann man längere Strecken fahren und Steigungen sind kein Problem.

Im „Fietsland“ Holland schwingt sich jetzt sogar die Polizei aufs E-Bike. Die „Dienstwagen“ auf zwei Rädern sind nicht nur günstiger im Unterhalt, sondern sie befreien auch die Innenstädte von Lärm und Feinstaub. Und in Deutschland? … gilt das Dienstwagen-Privileg neuerdings auch für Fahrräder. Arbeitgeber können ihren Angestellten nun ebenso ein schickes E-Bike „spendieren“, und diese dürfen es ganz legal privat nutzen, etwa für den Weg zur Arbeit oder die Radtour an der Ruhr im Sommer. Moderne Baustoffe wie Carbon machen die E-Bikes und Pedelecs immer leichter. Auch die Akkus haben an Gewicht verloren. Ihre Ladekapazität dagegen hat sich deutlich verbessert – und damit auch die Reichweite. Mit vollem Akku und Motorunterstützung kommt man bis zu 80 Kilometer weit, je nach Fahrstil, Akkukapazität, Gelände und einer Reihe anderer Faktoren. Das ist viel, wenn man bedenkt, dass über die Hälfte aller Fahrten im Auto kürzer sind als fünf Kilometer. Wer länger radelt, als eine Akkuladung reicht, oder ein sicheres Gefühl braucht, hat zwei Möglichkeiten: Zweitakku oder Ladegerät mitnehmen.

Besser vom Fachhändler Ob Trekkingrad, City- oder Mountainbike – inzwischen gibt es von fast jedem Fahrradtyp mindestens eine Variante, bei der ein Elektromotor beim Treten hilft. Ein E-Bike sollte man besser beim ZweiradFachhändler kaufen. Dort gibt es neben guter Beratung in der Regel auch die Möglichkeit, ausgiebige Probefahrten zu machen. Hier ein paar Tipps für den E-Bike-Kauf:

Beim Pedelec (Pedal Electric Cycle) lässt sich die Motorunterstützung nach Bedarf in mehreren Stufen einstellen.

• Im Alltag ist es praktischer, wenn die Akkubox herausnehmbar und das Laden im ein- und ausgebauten Zustand möglich ist. • CE- und GS-Siegel stehen für geprüfte Qualität. Beim GS-Zeichen darauf achten, ob es sich auf das gesamte Rad oder nur auf Akku und Ladegerät bezieht. • Mit einem E-Bike erreicht man höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten. Deshalb auf eine hochwertige und leichtgängige Bremsanlage achten, die beim Fahren eine gute Kontrolle und ein sichereres Fahrgefühl vermittelt. • Die Preise für ein hochwertiges MarkenE-Bike beginnen bei rund 1.600 Euro.

Darunter ist es schwer, ein empfehlenswertes Modell zu finden. Wichtig ist es, die Wartungs- und Unterhaltskosten und eventuell auch einen Ersatz-Akku mit einzukalkulieren. • So ein E-Bike wiegt im Schnitt 25 Kilo. Daher ist ein ebenerdiger Abstellplatz komfortabler als der im Keller. Wer beim Radkauf nicht spart, sollte über eine zusätzliche Diebstahlversicherung nachdenken. Weitere Sicherheits-Tipps rund ums E-Bike finden Sie im Internet unter:

www.

www.avu-energietipp.de/e-mobil

Welches Bike passt zu mir? Vor dem E-Bike-Kauf empfiehlt es sich, verschiedene Typen auszuprobieren, um zu sehen, welche Bauart bzw. welches Antriebskonzept am besten zu einem passt. Beim Pedelec hilft ein Elektromotor beim Treten der Pedale. Ab 25 km/h schaltet sich der Motor automatisch ab. Wie stark die elektrische Unterstützung sein soll, lässt sich in Stufen einstellen. E-Bikes bringen es auch ohne Muskeleinsatz auf bis zu 25 km/h. Wenn die Beine mitarbeiten, können sogar 45 km/h erreicht werden. Deshalb sind E-Bikes auch versicherungs- und führerscheinpflichtig. Unser Tipp: Machen Sie eine ausgiebige Probefahrt, nicht nur eine kurze Runde um den Block! Wenn Sie im Alltag viele Steigungen meistern müssen, sollten Sie das ausprobieren. Sie fahren regelmäßig mit dem Rad zum Einkaufen? Hängen Sie schwere Gepäcktaschen an. Testen Sie das Verhalten und die Bedienung des Motors genau, aber auch die Kurvenlage und die Bremsen. Neugierig geworden? In einem Film haben wir drei der trendigen Fahrräder für Sie getestet:

www.

www.avu-energietipp.de/testfahrt


Foto: panthermedia.net/Randolf Berold

blickpunkt_JULI_2013

Eine Energieberatung bringt ans Licht, wo und warum wertvolle Energie verloren geht und wie hoch die Verluste wirklich sind. Der Experte kann genau sagen, welche Maßnahmen am Haus sinnvoll sind, wie viel sie kosten und was dadurch zukünftig einge­spart werden kann. Eine energetische Sanierung senkt nicht nur langfristig die Heizkosten, sondern hebt auch den Wohnkomfort – und nicht zuletzt den Marktwert der Immobilie.


08_09_Modernisieren

Altbaubesitzer wollen häufig hoch hinaus, wenn es um die Energiesparziele geht. Bis sie merken, dass man bei der Modernisierung Kompromisse schließen muss. „Eine jahrzehntealte Bausubstanz lässt sich nicht ohne Weiteres auf moderne Effizienzstandards trimmen“, bestätigt Chris­tian Fasel, Energieberater bei der AVU. „Am Anfang sollte daher eine gründliche Zustandsanalyse stehen, sonst übersieht man grundlegende Schwachstellen und fängt am falschen Ende an.“ Interessierten Kunden vermittelt die AVU eine qualifizierte Energieberatung – zum günstigen Preis. Ein neutraler Experte nimmt dabei Heizung und Gebäude bei Lesen Sie weiter auf der nächsten Seite >>

Check vom Fachmann Steigenden Heizkosten ein Schnippchen schlagen – das würde jeder Haus­ besitzer gern. Doch wo soll man anfangen? Was rechnet sich? Die Entschei­ dung will gut überlegt sein, schließlich ist jede Modernisierung mit Kosten verbunden. Eine qualifizierte Energieberatung ist hier also der erste wich­ tige Schritt.


blickpunkt_JULI_2013

>> Fortsetzung von Seite 09

einer Vor-Ort-Besichtigung gründlich unter die Lupe: Wie alt ist das Haus? In welchem Zustand sind Wände und Dach, Türen und Fenster? Der Experte berechnet den Primärenergiebedarf und vergleicht ihn mit den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV). Was müsste getan werden, um diese zu erreichen? Genügt eine Teilsanierung der Fassade oder des Dachs? Natürlich untersucht die Analyse auch den Faktor Wirtschaftlichkeit: Welche Maßnahme kostet wie viel – und was bringt sie?

Eigenleistung möglich Die Heizungsanlage steht oft im Mittelpunkt der Sparüberlegungen von Haus-

„Jeder sollte für sich überlegen, was für ihn Umwelt und Klimaschutz wert sind. Wenn ich in Energiesparmaßnahmen investiere, dann profitieren auch meine Kinder davon.“ Christian Fasel, Energieberater der AVU

Heizung raus, neue Fenster, bessere Dämmung: Es gibt viele Möglichkeiten, Heizkosten zu sparen. Beim Energiesparen greift die öffentliche Hand kräftig unter die Arme. Wer sein Haus komplett saniert oder auch nur einzelne Bauteile energetisch aufpeppt, kann bei der KfW-Förderbank Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen dafür beantragen.

eigentümern. „Eine neue, effiziente Heizung bringt zwar viel für Klimaschutz und Energieeinsparung“, so Christian Fasel, „aber entscheidend ist das Gebäude selbst.“ Speziell Decken und Dach sind in älteren Häusern oft unzureichend gedämmt. „Das lässt sich relativ leicht ändern – eine ordentliche Portion Eigenleistung macht einen vergleichsweise hohen Dämmstandard möglich.“ Schon mit etwa 25 Euro pro Quadratmeter lässt sich beispielsweise die Innendämmung des Dachs realisieren. Mit hohem Wirkungsgrad, weil danach deutlich weniger Wärme verloren geht. In letzter Zeit sind die Energiekosten so stark gestiegen, dass sich die Inves­tition in besseren Wärmeschutz lohnt. Zudem wird die Wärmedämmung großzügig vom Staat gefördert. „Allerdings ist es für Laien zu-

Jetzt online einen Energieberater-Profi buchen Legen Sie den Grundstein für die energetische Sanierung mit einer Energieberatung durch einen Experten. Folgende Beratungs-Pakete bietet Ihnen die AVU ab kommendem Herbst unter anderem an: • Energieberatung Kompakt Analyse Ihres Wohngebäudes, Ergebnisbericht mit Einsparmöglichkeiten, Infos zu Fördermöglichkeiten • Energieberatung Premium Ganzheitliche rechnerische Analyse von Gebäudehülle und Anlagentechnik, Energiebilanz zum Ist-Zustand, Erstellung eines Energiebedarfsausweises, Empfehlung energetisch sinnvoller Sanierungsmöglichkeiten inklusive Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Fördermittelberatung.

www.

www.avu.de

nehmend schwer, sich im Dickicht der Förderprogramme zurechtzufinden“, räumt Chris­tian Fasel ein. Doch qualifizierte Energieberater kennen sich auch damit aus.

Beratung hilft sparen Vom kommenden Herbst an erhalten interessierte Hausbesitzer bei der AVU eine umfassende Förderberatung (siehe Kas­ ten unten). Unter www.avu.de können Sie dann einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch mit einem Experten ganz in Ihrer Nähe anfragen. Durch fachgerechtes Sanieren und moderne Gebäudetechnik lassen sich bis zu 80 Prozent des Energiebedarfs einsparen. „Bei einer Wohnfläche von 120 Quadratmetern sind das jedes Jahr bis zu 2.000 Euro Energiekos­ten“, rechnet Christian Fasel vor. Für die eigentliche Vor-Ort-Energieberatung mit Hausbesichtigung sollte man gut zwei Stunden Zeit einplanen. „Liegen alle Daten und Informationen vor, entscheidet der Hauseigentümer, was er umsetzen möchte“, so Christian Fasel. Wichtig sei es, dass der Berater während des Termins bestimmte Unterlagen einsehen kann. Dazu zählen etwa Baupläne und Baubeschreibungen, Informationen zu früheren Modernisierungen und Renovierungen, das letzte Schornsteinfegerprotokoll und die Energiekostenabrechnungen der AVU der letzten drei Jahre. Eine umfassende Energieberatung fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Rahmen der „Vor-Ort-Beratung“ mit attraktiven Zuschüssen.


10_11_Modernisieren

Altbau hat Zukunft Bessere Dämmung, modernere Fenster, effizientere Heizung: Für jedes ältere Haus gibt es einen ganz individuellen Weg, Energie einzusparen. Worauf es dabei ankommt, weiß die Architektin Lale Salur von der EnergieAgentur.NRW.

Neue Häuser werden immer ener­giebewusster gebaut. Werden Altbauten damit immer unattraktiver? Nein, natürlich nicht. Es gibt so viele schöne ältere Häuser! Schon klar, dass in den meisten von ihnen ein riesiges Sparpotenzial steckt. In NRW wurden 76 Prozent aller Gebäude vor 1978, also vor dem Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung, gebaut. Und die sind häufig arge Energiefresser. Sie verschlingen im Jahr leicht 200 Kilowattstunden (kWh) Heizenergie je Quadratmeter. Und was ist heute Standard? Wenn Häuser auf dem Stand der Energieeinsparverordnung (EnEV) sind, dann verbrauchen sie pro Quadratmeter und Jahr nur 70 kWh und weniger. Was können die Eigentümer von Altbauten tun? Sie können grundsätzlich an zwei zentralen Stellen ansetzen: bei der Bautechnik, also bei Gebäudehülle und Fenstern, und bei der Haustechnik, also bei der Heizungsanlage. Wichtig ist, sich von einem Experten beraten zu lassen, bevor man loslegt. Denn so gut wie für jedes Haus gibt es eine individuelle Lösung. Stichwort Bautechnik. Das Dämmen ist nicht unumstritten: Brandgefahr, Schimmelbildung …

Lale Salur befasst sich bei der Energie­ Agentur.NRW mit der energetischen Sanierung von Gebäuden.

In vielen Fällen, das zeigen unsere Erfahrungen, ist eine Dämmung durchaus sinnvoll. Gegen Schimmelbildung in luftdichten Räumen hilft regelmäßiges Durchlüften. Wer viel unterwegs ist, kann eine Abluftanlage mit oder ohne Wärmerückgewinnung einsetzen. Und was den Brandschutz betrifft: Bei uns dürfen nur Baustoffe verwendet werden, die vom Deutschen Institut für Bautechnik amtlich zugelassen sind. Wer darauf achtet, braucht nichts zu befürchten. Eine Sanierung kostet in der Regel eine ganze Menge! Ja, sicher. Doch Dinge, die man besitzt, sollte man auch pflegen. Wir wissen definitiv: Wer saniert, kann gut und gerne die Hälfte der Energiekosten einsparen. Und nicht selten auch noch mehr. Zudem ist die Förderung durch Bund und Land derzeit attraktiv wie nie zuvor. Weitere Pluspunkte: Die Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden steigt. Der Wert der Immobilie wird erhalten, wenn nicht erhöht. Und man tut persönlich etwas für den Klimaschutz. Haben Sie eine Frage zum Thema Gebäudesanierung? Dann schreiben Sie der AVU unter:

www

Gebäudemodernisierung: Geld von Bund und Land

www.avu-energietipp.de/energieberater

Geld von Bund und Land

Darlehen

Zuschüsse

KfW: Energieeffizient Sanieren – Kredit

NRW.Bank: Gebäudesanierung

KfW: Energieeffizient Sanieren – Zuschuss

BAFA: Marktanreizprogramm (MAP)

Programm 151: Komplettsanierung (bis 75.000 Euro; Tilgungszuschüsse)

2.500 bis 75.000 Euro

Programm 430: Komplettsanierung (bis 18.750 Euro), Einzelmaßnahmen (bis 5.000 Euro)

Energetische Sanierung mit erneuerbaren Energien (1.300 bis 18.000 Euro)

Programm 167 (neu!): Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien (bis 50.000 Euro) Programm 152: Einzelmaßnahmen (bis 50.000 Euro)

www.nrwbank.de -> Förderlotse

Programm 431: Energieeffizient Sanieren – Baubegleitung (bis 4.000 Euro) www.energiesparen.kfw.de

www.energiesparen.kfw.de

Weitere Infos zur Förderung: www.energieagentur.nrw.de/foerderung

www.bafa.de -> Energie -> Erneuerbare Energien

progres.nrw: Gebäudesanierung Anträge unter: www.progres.nrw.de -> Bezirksregierung Arnsberg

Für die energetische Sanierung von Gebäuden gibt es eine Reihe von finanziellen Hilfen – teils als Darlehen mit einem effektiven Jahreszins schon ab einem Prozent, teils auch als Zuschuss. Mehr Informationen: Kampagne des Bundesbau­ ministeriums zur Gebäude­ sanierung: www.gut-fuers-klima.de Übersichtliche Darstellung der KfW-Förderung: www.kfw.de/energiesparen Die Suche nach einem Experten: www.energie-effizienzexperten.de


blickpunkt_JULI_2013

Spannende Unterwelt Wenn Menschen durch hüfthohes, acht Grad kaltes Wasser in einem dunklen unterirdischen Tunnel waten, dann sind das nicht unbedingt stahlharte Schauspieler bei Dreharbeiten für einen Spionage-Thriller, sondern Menschen „wie du und ich“. Im Schle­ buscher Erbstollen, dem längsten Erbstollen des gesamten Ruhrgebiets, suchen sie nach den Spuren unserer Vorfahren. Und die haben Erstaunliches geleistet.

Marco Kiessler (li.) und Uwe Peise erforschen nicht nur stillgelegte Bergbaustollen, sondern sie sichern und pflegen diese auch.

„Immer noch führt der Schlebuscher Erbstollen 18 Kubikmeter Wasser pro Minute aus 40 Quadratkilometern zwischen Sprockhövel-Schee und Wetter-Oberwengern in die Ruhr“, erklärt Marco Kiessler, Leiter des Arbeitskreises Wetter/Herdecke im „Förderverein bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier“. Erst durch diesen mehr als zwölf Kilometer langen unterirdischen Kanal war es überhaupt möglich, die Kohle unterhalb des Grundwasserspiegels abzubauen, ergänzt Uwe Peise. Die beiden 41 und 42 Jahre alten


12_13 _Heimatpflege

Mit seinem schweren Ganzkörperanzug kommt Uwe Peise nur schleichend vorwärts.

Marco Kiessler: „Sobald der Sauerstoff knapp wird, gehen wir sofort wieder zurück über Tage.“

Männer gehören zu den Jüngsten im Arbeitskreis: „In 20 Jahren gibt es niemanden mehr, der uns Informationen aus eigener Anschauung geben kann“, sagt Peise. Deshalb „begehen“ sie den Stollen, wann immer sie können, vom „Mundloch“ im Ruhrtal aus. Gut eine Stunde muss man pro Kilometer rechnen. Verständlich, dass der Arbeitskreis bisher nur einen Bruchteil des Erbstollens erkunden konnte. Im Jahre 1765 begannen die Arbeiten. Zunächst mit Schlägel und Eisen, den typischen Bergmannswerkzeugen, wurde der zwei Meter hohe und einen Meter breite Tunnel gegraben. Sprengen konnte man erst, nachdem „Lichtlöcher“, senkrechte Schächte an die Oberfläche, geöffnet wurden, durch die die Abgase abziehen konnten. Genau diese Lichtlöcher sind es, die Kiessler und Peise hoffen lassen, den Erbstollen später einmal für „ganz normale“ Besucher öffnen zu können. Bisher dürfen nur Arbeitskreis-Mitglieder „einfahren“, natürlich mit Helm und Neopren-Anzug. Um Material zu transportieren, wird auch schon mal ein Surfbrett genommen.

erzählt Kiessler. Die Frage nach der Herkunft dieser trichterförmigen Löcher hat sein Interesse geweckt. Uwe Peise ist in der Nähe der 1969 stillgelegten Zeche Alte Haase in Sprockhövel groß geworden. Daraus ist eine Begeisterung erwachsen, die sie bis heute nicht losgelassen hat.

Ein Jahrhundertbauwerk Fast 40 Jahre lang wurde damals gegraben und gesprengt, bis man nach 2,4 Kilometern auf das erste abbauwürdige Kohleflöz stieß. Erst jetzt konnten die Betreiber Geld mit dem Erbstollen verdienen, denn die angeschlossenen Zechen mussten für den Abtransport des Wassers bezahlen. Dann dauerte es – mit Unterbrechungen – noch bis 1890, bis der Erbstollen bis 175 Meter unter dem Bahnhof Schee vorgetrieben war. Zusammen mit allen „Querschlägen“ ist er 20 Kilometer lang. Ein Jahrhundertwerk und ein technisches Meisterwerk: „Bis heute ist noch keine der gemauerten Streckenabschnitte und keines der Lichtköcher eingestürzt“, wissen Peise und Kiessler. Beide haben beruflich nichts mit Bergbau zu tun. „Wir sind als Kinder durch die Wälder gestreift und haben die vielen Pingen gesehen“,

Auf den Spuren des Bergbaus wandern In den Anfängen des Bergbaus vor mehr als 400 Jahren gruben Bauern die „schwarze Erde“ auf ihren Feldern bis zum Grundwasser ab, um dann einige Meter weiter ein neues Loch zu graben. „Diese Spuren findet man im Gebiet zwischen Ruhr und Stadtgrenze Wuppertal in Herzkamp“, wissen die beiden Experten und regen an, die Geschichte auf einem der vielen Bergbau-Wanderwege zu erkunden. Vielleicht packt den einen oder die andere dann auch das Fieber, mit dem Arbeitskreis mal in den Schlebuscher Erbstollen einzufahren. Im modernen Bergbau gibt es solche Stollen nicht mehr. Stattdessen pumpen Zechen das Grubenwasser an die Oberfläche. Auch die mehr als 60 angeschlossenen Zechen sind längst Geschichte. „Der Schlebuscher Erbstollen ist ein Kulturgut der Heimat, das verdient, der Vergessenheit entrissen zu werden“, schrieb der Silscheder Lehrer Ewald Rumscheid schon 1930. „Und genau das ist unsere Aufgabe“, fügen Uwe Peise und Marco Kiessler an.

Der Förderverein Die Mitglieder des „Fördervereins bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier“ trifft man mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 12.30 Uhr in der Heimatstube Sprockhövel (Hauptstraße 85) an oder an jedem dritten Dienstag im Monat ab 19 Uhr im Burgrestaurant Volmarstein.

www.

www.bergbau-wetter.de


blickpunkt_JULI_2013

Wilde Kräuter entdecken „Guck mal, da ist der Gundermann – und da die Angelika, auch Engelwurz genannt!“ Andere Waldspaziergänger würden jetzt nach einem menschlichen Wesen Ausschau halten. Nicht so die Gruppe um Karin Dumke. Denn gemeint sind, egal wie ausgefallen die Namen auch sind, Wildkräuter. Den Blick fest auf den Waldboden gerichtet, streift das Trüppchen beseelt suchend durch die gerade aufblühende Natur. Dabei kommt keiner schnell voran. Aber das ist auch nicht das Ziel der Wildkräuterwanderung, zu der Karin Dumke mehrmals im Jahr einlädt.

Karin Dumke greift behände in das Kraut am Wegrand, zupft munter an den Blättern und verspeist sie. „Wer kennt diese hier?“ Einige Teilnehmer, wie zum Beispiel Petra Kleimann, kennen die Knob­ lauchsrauke von der letzten Wanderung noch genau. Das unscheinbare Kraut wächst nahezu überall und ist sehr schmackhaft. Der Kreuzblütler ist gut für das Immunsys­ tem und beugt – wie viele Wildkräuter – Krankheiten vor. Was die Inhaltsstoffe wie Vit­amine angeht, übertreffen manche Wild­ kräuter locker die uns bekannten Kultur­

Einige Frauen legen sich ein Herbarium mit Küchenund Heilkräutern an. Was nicht zwischen Buchdeckel gepresst wird, wird später mit Genuss verspeist.

gemüse aus dem Garten oder Supermarkt. Ein Beispiel: 100  Gramm Kopfsalat enthal­ ten 37 Milligramm Vitamin C, die gleiche Menge Brennnessel 630 Milligramm. „Wildkräuter haben sich ihren Standort selber ‚ausgewählt‘, und sie werden nicht gedüngt. Nur die stärksten von ihnen über­ leben. Das macht ihre Vitalität und Potenz aus, die sie an uns weitergeben“, erklärt Fachfrau Karin Dumke, die in diesem Jahr in Bad Wörishofen eine Zusatzausbildung zur Kursleiterin „Heilpflanzen“ in der Sebas­tian-Kneipp-Akademie absolviert.

Nach Begutachtung landen einige Blätter, so wie manch anderes zartes Pflänzchen, in einem säuberlich beschrifteten Tütchen. Denn, was hier gefunden wird, wird später verspeist. Die Knoblauchsrauke wird ge­ meinsam mit Giersch, haarigem Schaum­ kraut und Sauerampfer zu einem schmack­ haften Dip verarbeitet. Giersch gilt bei Gärtnern als ein lästiges „Unkraut“; er brei­ tet sich wuchernd aus und lässt sich wegen seiner unterirdischen Triebe nur schwer be­ kämpfen. Doch die Gruppe erfährt: Giersch ist auch ein wohlschmeckendes und gesun­ des Wildgemüse. Für Alleingänge ist Gesammelt werden soll­ ein Bestimmungsten die Pflanzen, wenn buch unumgänglich. Karin Dumke: die Blätter noch jung „Man muss seine sind und vor der Blüte Feinde kennen!“ stehen. Mit der Blüte „vergeht“ beziehungsweise ändert sich oft der Geschmack. Vor giftigen Gewächsen am Rande des Weges werden die Teil­


14_15_Naturkunde

„Die Natur hat es toll eingerichtet. Gerade in den Kräutern, die im Frühjahr am Wegesrand und auf naturbelassenen Wiesen wachsen, stecken viele Vitamine, die wir nach dem Winter besonders brauchen.“ Karin Dumke, Wildkräuter-Kennerin

nehmer mit den Worten „Man muss seine Feinde kennen“ gewarnt. Und etwas betont Karin Dumke mehrfach: Sammeln Sie nur „erhaltend“, also nur so viel wie nötig, ohne Stiel und Stumpf. Niemals darf eine Pflanze der Natur entnommen werden, die auf der roten Liste steht, wie beispielsweise die Schlüsselblume. Die meisten Teilnehmer notieren sich ihre Ausführungen in ihren Bestimmungsheften. Manche legen Blätter und Blüten dazu. Andere blättern eifrig in mitgeführten Enzyklopädien.

Sauerklee und Nelkenwurz An einem kleinen Bach findet die Gruppe die sehr schmackhafte und in der Küche beliebte Brunnenkresse. Doch leider nur ein kleines Fleckchen. Dies bleibt stehen, auch wenn es noch so verheißungsvoll duf­ tet. Immer wieder gibt Karin Dumke zu den gefundenen Schätzen Tipps für die richtige Handhabung. Mal als Küchenzutat, mal für

Tinkturen, mal für vorbeugende oder heil­ same Teemischungen. So lernt die Gruppe beispielsweise von den enormen Vorzügen der Brennnessel, der würzenden Eigenschaft des Nelkenwurz, den unverwechselbaren Erkennungsmerkmalen des Bärlauchs, dem Einsatz von Sauerklee und das „Vogelmie­ ren-Suppenrezept“. An einer Wasserstelle ist besondere Ob­ acht gefordert. Karin Dumke deutet auf ein Doldengewächs. „Dies könnte der tödlich giftige Wasserschierling sein, in diesem frühen Wachstumsstadium leicht mit ande­ ren Doldenblütlern zu verwechseln“, mahnt sie. Berühmt und berüchtigt wurde er durch

den „Schierlingsbecher“, durch den einst der griechische Philosoph Sokrates den Tod ge­ funden haben soll. Mit Wandern und Sammeln ist das Tages­ werk allerdings noch lange nicht vollbracht. In der Küche der Biologischen Station geht es anschließend an Schneidebretter, Rühr­ schüsseln, Töpfe und Pfannen. Perfekt vor­ bereitet, finden die Teilnehmer dort Rezept­ karten und Zutaten – ebenso einen liebevoll eingedeckten Esstisch. Der gemeinsame Gaumenschmaus mit Brunnenkressesalat, Quark-Leinöl-Dip auf frischem Brot, Wild­ kräuterbutter und Lachsforelle rundet den perfekten Tag stilvoll ab.

Mehr Kräuterwanderungen Termine zu geplanten Wanderungen erfahren Sie bei Karin Dumke, Telefon: 02333 839635, Mobil: 0151 46520513 E-Mail: dumke-schwelm@t-online.de oder info@biologische-station.de


blickpunkt_JULI_2013

Tapas und mehr

Ein Ort, an dem man gern länger verweilt: die Außengastronomie des „La Caverna“ am „Ennepestrand“ in Gevelsberg

Das „La Caverna“ ist der perfekte Ort für einen spontanen gemütlichen Abend mit Freunden oder für den Brunch mit der Familie. Das im vergangenen Januar eröffnete Restaurant in Gevelsbergs neuer grüner Lunge, dem Innenstadtpark Ennepebogen, ist ein guter Tipp für Liebhaber rustikaler Tapas und solider spanischer Gerichte.

Der Name „La Caverna“ – zu Deutsch: die Höhle – kommt nicht von ungefähr, befinden sich die Räume der Tapasbar doch verteilt auf drei Gewölbehallen mit halbrunden Decken, die sich über den braunen Holztischen spannen. Nur wenige Meter entfernt über den Köpfen verläuft geräuschlos die Jahnstraße, skaten Jugendliche vor den

hohen Fenstern und die Ennepe fließt leise glucksend durch ihr Kiesbett. Der Blick hinaus schweift über viel Grün bis zum Bouleplatz an der Stadtsparkasse. Das Areal zwischen Nirgena und der Gartenstraße, einst Schmuddelecke der Innenstadt, hat in kurzer Zeit einen enormen Umbruch erlebt. Dort, wo früher das alte AVU-Umspannwerk und graue Parkplätze das Bild prägten,

genießen heute Spaziergänger die Ennepe in ihrem befreiten Flussbett. Und auf dem kleinen Platz vor dem La Caverna laden 60 Sitzplätze dazu ein, ein wenig Spanien auch in Gevelsberg zu genießen. Ähnlich radikal wie bei der Umnutzung des Areals gingen Anojan Sivapalasundaram und Marco Roppertz bei der Umsetzung des Plans für ihr Restaurant vor. Zuerst als


16_17_GENIESSEN

Rezept_2_2013

Albondigas (spanische Hackfleischbällchen) Ein bisschen Bar, ein bisschen Restaurant, aber vor allem eines ist das La Caverna in den Gewölben am Ennepebogen: gemütlich.

Rezept für vier Personen >> 500 g Hackfleisch vom Kalb >> 150 g Schweinehack >> 3 Knoblauchzehen >> 3 Tomaten >> 1 Zwiebel >> Petersilie >> 1 Ei >> Weißwein >> Weißbrot >> Pfeffer >> Mehl

reine Außengastronomie für den Sommer doch den magenfüllenden Ensaladilla rusa geplant, war schnell klar: entweder ganz (Kartoffelsalat mit Thunfisch) oder den oder gar nicht. Die beiden jungen Männer Klassiker auf jeder Tapaskarte: die Karentschieden sich für ganz und eröffneten toffelecken mit Dip? Vielleicht aber auch nach langer Umbauzeit und ohne Erfahrung eines der Tellergerichte? Parrilada Pes­cado y in der Gastronomie das La Caverna. Marisco – die leckere Fischplatte vom Grill Die Wochenkarte lockt zur Mittagszeit mit mit Kartoffeln? Lange Wartezeiten gibt es einem Mix aus deutschen und spanischen im La Caverna selten. Aus der mit 15 QuaGerichten, am Nachmittag gibt es klas­s­isch dratmetern eher kleinen Küche kommen Kaffee und Kuchen und die Tapas schnell und heiß Viele unserer sonntags lädt das Caverauf einen der vielen Holzna zum Familienbrunch. tische im Halbrund. Rezepte haben wir „Wir wollen unseren Gäs­ Für den Sommer arbeiten selbst entworfen. ten immer wieder etwas Anojan Sivapalasundaram Neues bieten“, sagt Marco Roppertz und und Marco Roppertz an einem Veranstalsetzt vor allem auf facebook, um seine tungskonzept für ihr „Höhlen“-Restaurant. Gäste über Menüs und Veranstaltungen Schon jetzt spielen manchmal Musiker im zu informieren. Auf die letzte Neuerung, La Caverna, und die Gastwirte können sich den Fleischspieß von einem halben Medurchaus vorstellen, ihrer Vision von einer ter Länge, verweist Roppertz mit Stolz. Tapasbar für alle Generationen noch eine Aber auch darauf, mit Dora Ramirez eine musikalische Note zu geben. Spanierin als Köchin gewonnen zu haben. Weitere Restauranttipps aus der Region „95 Prozent unserer Speisen sind hausgeund tolle Rezepte finden Sie unter: macht. Zum Teil haben wir die Rezepte mit www.avu-energietipp.de/region Dora Ramirez selbst entworfen.“

„ 

www.

Fisch und Fleisch vom Grill Der Blick auf die Karte zeigt: Hier geht es spanisch und variationenreich zu. Vielleicht den Oktopus in der leichten Vinaigrette mit Tomaten, Knoblauch und Kräutern? Oder

Foto: thinkstock

>> 100 g Rosinen (kernlos)>> Olivenöl >> Salz

Zubereitung Klöße >> Hackfleisch In eine tiefe Schüssel geben. Knoblauchzehe und etwas Petersilie zerstampfen und einen Schuss Weißwein dazugeben. Gut durchmischen und 15 Minuten ruhen lassen. Anschließend das in Milch aufgeweichte Weißbrot, geschlagenes Ei, die Hälfte der Rosinen, Salz und Pfeffer beigeben und alles durchkneten. Mit Händen kleine Klöße formen und in Mehl wenden. Danach in heißem Öl braten, bis sie eine goldgelbe Farbe erhalten. Nun zur Sauce >> Einen Teil des Öls , in dem die Klöße gebraten wurden, abseihen. Zwiebeln und zwei Knoblauchzehen darin rösten. Sobald diese goldgelb sind, die in Stücke geschnitte-

La Caverna – Tapas Bar

nen Tomaten dazugeben. 5 Minuten garen las-

Jahnstraße 15 in den Katakomben „Am Ennepebogen“. Geöffnet: Di. bis Do. 11–23 Uhr, Fr. + Sa. 11–24 Uhr, So. 11–23 Uhr, Mo. Ruhetag

liche Rosinen zugeben und 3 Minuten kochen

sen, mit einem Glas Weißwein aufgießen, restlassen. Sauce über die Klöße gießen Und fertig sind die Albondigas!


blickpunkt_JULI_2013

Fröhliche Hingucker

Einfach und bequem

Mit Pinsel, Farbe und reichlich Fantasie haben Kinder und Jugendliche triste Stromkästen im Versorgungsgebiet der AVU in kleine Kunstwerke verwandelt. Nach einem Aufruf der AVU zum Malwettbewerb im vergangenen Herbst reichten 30 Klassen und Projektgruppen aus 15 Schulen ihre Entwürfe mit dem Thema „Grün geht vor“ ein. Im Frühjahr durften sie dann ihre zu Papier gebrachten Ideen in die Tat umsetzen. Die Ergebnisse sind jetzt vielerorts zu bestaunen. „Es sind fröhliche, aber auch nachdenkliche Kunstwerke

Für Fragen und Wün­sche steht Ihnen die AVU gerne zur Verfügung. Auskünfte über alle Angebote und Dienst­leis­tun­gen erhalten Sie unter unserer Servicenummer 02332 73-123. Hier sind wir montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr für Sie da.

dabei“, erzählt Monika Deuß-Graf, die die Aktion bei der AVU betreut hat. „Die Motive reichen von niedlichen Tieren über plakative Botschaften zur Klimarettung bis hin zu grünen Großstadt-Utopien.“ Die drei „schönsten“ Motive werden am 13. Juli von einer Jury prämiiert — es gibt Geld für die Klassenkasse zu gewinnen. Sobald die Gewinner feststehen, stellt die AVU eine Foto­ galerie der Kunstwerke ins Netz.

www.

www.avu.de-energietipp.de/malen

Pauls Tipp: Die Geräte machen Urlaub! Liebe Leserinnen und Leser! Der Urlaub steht kurz bevor, alles dreht sich ums Kofferpacken. Bloß nichts vergessen! Aber haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Ihre Elektro-Geräte in der Zeit ebenfalls in die Ferien zu schicken? Welche Geräte kann man problemlos abschalten? Oft kommt es nicht so sehr auf die Geräte an, sondern darauf, daran zu denken! Bei einem gezielten Rundgang durchs Haus fallen einem sicher zahlreiche Geräte auf, die während des Urlaubs weiter Energie fressen. Und das muss nicht sein. Ein paar Beispiele? In der Küche sind es zum Beispiel Kaffeeund Brotsch­nei­demaschine, Wasserkocher Energieberater Paul gibt gute Tipps. und Toaster. Wer vorher alle Lebensmittel verbraucht hat, kann auch das Gefrierfach abtauen. Ein zweiter Kühlschrank oder die Gefriertruhe im Keller darf ebenfalls Urlaub machen. Einfach abtauen, abschalten

und Türen offen stehen lassen. Im Bad kann man die ElektroZahnbürste und den Boiler abstellen. Im Wohn- und Arbeitszimmer lassen sich so einige Geräte vom Netz nehmen: Fernseher, Sat- und HiFi-Anlagen, DVD-Player, Deckenfluter mit Trafos, WLAN-Router, Computer, Drucker und Handy-Ladegeräte … Lohnt sich der Aufwand? Auf jeden Fall. Ein paar Euro lassen sich damit sicher sparen. Hinzu kommt, dass man das Risiko eines Brandes minimiert. Sind alle Stecker gezogen, kann nichts passieren. Und was ist mit der Heizung? Auch die kann man herunterregeln. Am besten den Heizungsfachmann fragen. Bei modernen Anlagen lässt sich das meist durch einen Knopfdruck einstellen. Wichtig ist, dass dabei auch die Warmwasserbereitung herunterreguliert wird. Weitere Ökotipps für den Urlaub finden Sie im Netz unter:

www.

www.avu.de-energietipp.de/urlaub

IMPRESSUM >> Herausgeber >> AVU Aktiengesellschaft für Versorgungs-Unternehmen, An der Drehbank 18, 58285 Gevelsberg, Internet: www.avu.de, Telefon 02332 73-168, Fax: 02332 73-314, E-Mail: blickpunkt@avu.de. Mitarbeiter >> Petra Backhoff, Ina Blumenthal, Studio Henkel, Walter Fischer und Jürgen Taake. Redaktion >> Britta Worms. Verantwortlich >> Klaus Bruder in Zusammenarbeit mit Kerstin Mahnke, KOMMIT Medien GmbH, Dortmunder Landstraße 65, 58313 Herdecke. Layout >> Sabine Drösler, Publishers Factory, Otto­brunn. Druck >> hofmann infocom, Nürnberg. Der blickpunkt wird im Auftrag der AVU an alle Haushalte im Netzgebiet der AVU kostenlos vierteljährlich verteilt.


18_19_AUF EINEN BLICK

Veranstaltungen 13. + 14. Juli, Wetter

>> „Seefest“ rund um das Ufer des Harkortsees. Das Programm startet am Samstag um 14 Uhr auf zwei Bühnen; gegen 23 Uhr ist ein Höhenfeuerwerk geplant. Nach dem ökumenischen Freiluftgottesdienst am Sonntag um 10 Uhr geht die Party weiter. www.stadt-wetter.de +++++++++++++++++++++++++++++ 26.– 29. Juli, Breckerfeld

>> „Jakobuskirmes“ und Schützenfest des Junggesellenschützenverein 1396 e. V. Fr. ab 20 Uhr Tanz im Festzelt am Busbahnhof, Sa. ab 12 Uhr Pfänder- und Königsschießen, ab 18 Uhr Festzug durch die Stadt, ab 20 Uhr großer Königsball. So. ab 10 Uhr Frühschoppen im Festzelt. www.breckerfeld.de +++++++++++++++++++++++++++++ 1. September, Sprockhövel

>> 400 Jahre Bergbaugeschichte an der Ruhr bei einer geführten Wanderung entdecken. Treffen: 10 Uhr, Wuppertaler Straße. Nähere Informationen unter: www.bergbau-sprockhoevel.de

Mitmachen und gewinnen Unsere Rätselfrage lautet: Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele im EN-Kreis bequem erreichen – das ist in unserer hügeligen Region nicht so einfach. Doch die neue Generation von Rädern lässt einen am Berg nicht

Wie nennt man die Draht­ esel mit elektrischer Tretunterstützung? mehr so rasch ins Schwitzen kommen.

Schicken Sie Ihre Antwort bis zum 30. August an: AVU-blickpunkt, Stichwort Rätselfrage, An der Drehbank 18, 58285 Gevelsberg. Oder mailen Sie uns Ihre Antwort an die Adresse blickpunkt@avu.de (Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre Adresse mit an). Sie können auch online mitspielen unter:

www.

www.avu-energietipp.de/raetsel

Zu gewinnen gibt es als 1. Preis 150 Euro, als 2. Preis 90 Euro und der 3. Gewinner erhält 60 Euro.

Einsendeschluss: 30. August 2013

Wie immer dürfen sich AVU-Mitarbeiter und ihre Familienangehörigen nicht am Preisrätsel beteiligen. Das war die Lösung aus Ausgabe 1/2013: Die umweltfreundliche Energie in der Vergärungsanlage der AHE in Witten entsteht aus Biomüll. Aus den richtigen Antworten des Rätsels im letzten Heft wurden folgende Gewinner gezogen: 1. Preis: Kathleen Novoczin, Wetter; 2. Preis: Gerhard Meis, Gevelsberg; 3. Preis: Steffi Papenhoff, Gevelsberg.

+++++++++++++++++++++++++++++ 13.–15. September, Niedersprockhövel

>> Stadtfest für Groß und Klein mit Bühnenprogramm, Verkaufsständen und kulinarischem Angebot entlang der Hauptstraße; verkaufsoffener Sonntag. +++++++++++++++++++++++++++++

quiz

14. September, Wetter

>> „Umweltmarkt“ und „Weltkindertag“ von 11–17 Uhr mit Musik, Tanz und Spielangeboten sowie vielen Informationen rund um Umweltschutz, erneuerbare Energie und Verkehrssicherheit. Über 50 Organisationen, Vereine, Kinder- und Jugendeinrichtun­ gen und Firmen machen mit. +++++++++++++++++++++++++++++

Ja, ich will gewinnen! Die motorisierten Drahtesel heißen:


AVU-Treffpunkte Breckerfeld Schulstraße 1 dienstags 9 bis 13 Uhr, donnerstags 14 bis 18 Uhr Tel.: 02332 73-827 Fax: 02332 73-832

Grün geht vor!

Wir fördern Elektro-Fahrräder! Bei ausgesuchten Händlern gibt es für AVU-Stromkunden einen Zuschuss für jedes E-Fahrrad! Mehr Infos: • AVU-Treffpunkt • Telefon 02332 73-123 • www.avu.de

Hattingen Augustastraße 10 montags bis freitags 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr Tel.: 02332 73-823 Fax: 02332 73-834

quiz ...

Bitte freimachen, falls Marke zur Hand

Name /Vorname: Straße/Nr.:

Telefon: E-Mail:

Gevelsberg Mittelstraße 53 montags bis freitags 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr Tel.: 02332 73-315 Fax: 02332 73-599

Der kundennahe Service rund um alle Energiethemen in den AVUTreffpunkten

zin der

PLZ/Ort:

Ennepetal Voerder Straße 70 montags und dienstags 14 bis 18 Uhr, mittwochs, donnerstags und freitags 9 bis 13 Uhr Tel.: 02332 73-826 Fax: 02332 73-833

AVU blickpunkt Stichwort Rätselfrage An der Drehbank 18 58285 Gevelsberg

Schwelm Bahnhofstraße 3 montags bis freitags 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr Tel.: 02332 73-821 Fax: 02332 73-831 Sprockhövel Hauptstraße 56 montags und donnerstags 14 bis 18 Uhr, dienstags, mittwochs und freitags 9 bis 13 Uhr Tel.: 02332 73-828 Fax: 02332 73-836 Wetter Kaiserstraße 78 montags, dienstags, mittwochs und freitags 9 bis 13 Uhr, donnerstags 14 bis 18 Uhr Tel.: 02332 73-825 Fax: 02332 73-835


Blickpunkt 2 / 2013