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Alpenpost 24/2022

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Ausgabe Nr. 24 24. November 2022 46. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14tägig – Preis: € 1,80 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Mancher geht durch den Wald und sieht dort nichts als Brennholz. L. Tolstoi

Wunderbare Stimmungen...

...konnte man in den letzten Wochen beobachten. So auch Erich Hagspiel, der mit seiner Kamera die stimmigsten Fotos für den Kalender „Faszination Ennstal 2023“ zusammengetragen hat. Dieser ist ab sofort erhältlich (siehe Seite 24). Foto: E. Hagspiel

An stark frequentierten Tagen heißt es in Altaussee künftig „Schranken zu“ Schon länger arbeitet die Gemeindeführung in Altaussee an einer Lösung für die Verkehrsproblematik – vor allem im Ortsteil Fischerndorf. Obgleich ein modernes Parkleitsystem installiert wurde, glauben sehr viele Autofahrer den Angaben nicht und wollen sich persönlich davon überzeugen, dass kein Parkplatz mehr frei ist. Ein Schranken soll diesem Verhalten Einhalt gebieten.

Die letzten Sommer haben es gezeigt: Der Tagestourismus boomt und die heimischen Seen haben eine fast magnetische Wirkung auf Ausflügler. In Altaussee kam man durch diesen Umstand immer wieder an die Kapazitätsgrenzen der 230 Tagesparkplätze respektive wurden diese bei weitem überschritten. Das 2020 installierte Parkleitsystem brachte nicht die erhoffte Wirkung, auch die in der Hochsaison eingesetzten Parkwächter wurden an den Rand der Verzweiflung gebracht. Die Gemeindeführung hat nun,

nachdem der heurige Sommer wieder alle Grenzen gesprengt hatte, die Notbremse gezogen und bei der Bezirkshauptmannschaft Liezen ein Konzept zur Begutachtung vorgelegt, welches bezüglich des Ver kehrschaos mit einem Schranken für Abhilfe sorgen soll. „Daher soll die Fischerndorfstraße, wenn die Park plätze in diesem Bereich voll sind, gesperrt werden. Es handelt sich bei dieser Lösung um eine Lenkungsmaßnahme. Sämtliche Anrainer und Betriebe in diesem Bereich wurden über das Vorhaben informiert und

stehen dem Projekt positiv gegenüber“, so Bürgermeister Gerald Loitzl. Für die Genehmigung des Projekts ist nun die Bezirkshauptmannschaft am Zug: „Wir sind schon in Erwartung der Antwort der zuständigen Straßenverkehrsbehörde, die jetzt dieses knifflige Vorhaben in eine rechtlich wasserdichte Verordnung bringen muss. Dass dies ein schwieriges Unterfangen ist, wissen wir, aber unser oberstes Ziel ist es, Fischerndorf von der Verkehrsmisere zu befreien“, wie Gerald Loitzl abschließend anmerkt.

Auf mehreren Beinen stehen... Ein geflügeltes Wort lautet: „Auf einem Bein steht man nicht gut“. Auch was die Gesundheitsversorgung der ländlichen Region im Bezirk Liezen anbelangt, ist das „eine Bein“, welches uns in Form des Zentralkrankenhauses in Stainach-Pürgg auf alle erdenklichen Varianten als Allheilmittel der Problematik im Gesundheitssystem schmackhaft gemacht wird, nicht sehr belastbar. Warum sollte man nicht mehrere Varianten prüfen, unter anderem, wie man das 2013 eröffnete Krankenhaus in Bad Aussee trotzdem erhalten kann – als Zusatznutzen für die Tourismusregion und als „Quotenbringer“ für das Zentralkrankenhaus? Oder ist dies vielleicht über eine Bewertung in Form von FallEGO zahlen erhaben?


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