Ausgabe Nr. 19 21. September 2023 47. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at
Spruch: Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge. Wilhelm Busch
Die bunten, lichtvollen Tage ...
100 Jahre Volksmusik im Ausseer Kur- und Congresshaus
Unter dem Titel „100 Jahre Volksmusik“ feiern fünf bekannte Volksmusikgruppen gemeinsam ihren Geburtstag am Samstag, 7. Oktober, im Kur- und Congresshaus Bad Aussee. Beginn ist um 19.30 Uhr. Karten unter: kultur.ausseerland.at oder 03622/ 54040. Näheres auf Seite 6.
Musikalische Herbstwanderung
In Altaussee wird zum Saisonabschluss am Sonntag, 24. September, ab 13 Uhr (Ersatztermin: 1. Oktober) zu einer musikalischen Wanderung um den Altausseersee geladen, bei dem über ein Dutzend heimische Volksmusikgruppen aufmusizieren werden. Näheres auf Seite 12.
„Lieder aus dem Unterholz“ im Woferlstall
Toni Burger, vielseitiger Geigenvirtuose (Konstantin Wecker, Mozartband), und Franz Thalhammer, Mastermind der Band Rauhnacht, machen gemeinsame Sache. Im Duo bringen sie ihr neues Programm auf die Bühne. „Lieder aus dem Unterholz“: nicht immer stromlinienförmig, ab und an verquert und uneben. Reduzierte Songs über Sein und Schein und sonstige Schräglagen des Daseins. Am Freitag, 29. September, um 19.30 Uhr im Woferlstall in Bad Mitterndorf. Tickets: Vorverkauf € 18,-, Abendkasse € 20,-.
Ein kleiner Schritt für den Landeshauptmann … ... des Herbstes stehen uns jetzt bevor und werden uns wieder staunen lassen.
Die „richtig alten“ Motorräder begeisterten in Grundlsee Auf Einladung des umtriebigen „Ausseerland Motor Veteranen Clubs“ fanden sich am 16. und 17. September rund 30 Halter von sehr alten Motorrädern ein, um im Rahmen von drei Gleichmäßigkeitsbewerben ihr Gefühl für das „alte Eisen“ unter Beweis zu stellen.
Wichtig ist und war es den Orga nisatoren der bereits achten Auflage dieses Treffens, dass dabei auf der Fahrt auf den Sattel in Grundlsee nicht gerast wurde, sondern die Zeit der Fahrten drei Mal so ähnlich wie möglich sein musste – und das bei maximal 40 km/h Durchschnittsge schwindigkeit. Von Christian Laubichler wurden die Halter wie auch die sehr seltenen Oldtimer-Motorräder vorgestellt, wo bei sogar eine „Sunbeam Longstroke“ mit 101 Jahren auf dem Buckel mit Besitzer Alfons Mair begrüßt werden konnte. Neben Calthorpe, Norton, BSA, Hercules-Liliput, Puch, NSU und DKW-Fahrzeugen waren auch schöne alte BMW-Maschinen zu
sehen. Das jüngste Fahrzeug war übrigens von 1954 – somit wird dem Anspruch, die „richtig alten Motorräder sehen zu können“ mehr als Rechnung getragen. Bei der Startrampe nahe des „Fischerstegs“ in Grundlsee stand Toni Frick mit der schwarz-weißen Flagge parat, um die Starter auf die Reise zu schicken. Am Samstagnachmittag war der erste Starter der heimische Oldtimer-Liebhaber Gerhard Plasonig, der mit seinem Sohn eine BMW R 67/3 Rekord mit Beiwagen pilotierte. Ihm folgten dann mit jeweils einer Minute Abstand die 29 weiteren Teilnehmer dieser Gleichmäßigkeitsfahrt, zu deren An lass eine Fahrspur der Grundlseer -
straße und die Sattelstraße gesamt gesperrt wurden. Die begeisterten Besucher der Veranstaltung sahen nicht nur Enthusiasten, was alte Motorräder anbelangt, sondern konnten auch die diversen Benzin- und Ölgerüche schnuppern, die es (fast) schon nicht mehr gibt. Ein großer Gala-Abend im Saal des Mondi Resort am Grundlsee bot den Teilnehmern und Gästen der Motorsportveranstaltung mit dem gewissen Etwas die Möglichkeit, sich über die Eindrücke der Gegend und über die wirklich wunderschönen alten Motorräder ausgiebig zu unterhalten. Bilder auf Seite 17
Als den Einwohnern des Ausseerlandes aufgrund diverser Querelen wegen des Krankenhauses da mals das BA-Kennzeichen abhanden kam, hatte niemand Verständnis für die Aktion. Das Wort „Willkür“ beschreibt diese am besten. Landeshauptmann Christopher Drexler hat es nun in der Hand, beim zuständigen Ministerium um eine Neuzuteilung des BAKennzeichens zu bitten und das von Leonore Gewessler geführte Ressort könnte in kürzester Zeit grünes Licht dafür geben – nichts steht diesem Vorhaben im Wege. Auch wenn man es als Makulatur abtun kann, sich mit dem BATaferl zu beschäftigen: Uns verbindet viel damit, es wäre eine kostenlose Tourismuswerbung und endlich wieder mit „BA“ herumfahren zu können, würde viele sehr glücklich machen. EGO