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Alpenpost 17/2023

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Ausgabe Nr. 17 24. August 2023 47. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Wohin du auch gehst, geh’ mit deinem ganzen Herzen. Konfuzius

Die Musikkapelle Kumitz ...

„classic alpin“ am Loser

Am Dienstag, 29. August, wird um 18 Uhr das Ensemble „classic alpin“ auf der Freiluftbühne am Loser ein Konzert geben. Das Programm ist so vielfältig, wie es der Name des Kammerensembles verspricht. Eintritt € 20,-; Ersatztermin bei Schlechtwetter: Mittwoch, 30. August. Karten im Vorverkauf unter www.kultur. ausseerland.at.

Raketen vs. Drohnen ... feierte letzten Samstag ihr 160-jähriges Bestandsjubiläum – wie es sich zu diesem Anlass geziemt mit einem großen Umzug.

160-jähriges Gründungsfest der Musikkapelle Kumitz Die Musikkapelle Kumitz gehört zu den ältesten Klangkörpern im Salzkammergut. Mit einem großen Festzug, einem Festakt und einem Festzelt wurde am 19. August bei strahlendem Sonnenschein und sehr sommerlichen Temperaturen dieses nicht alltägliche Jubiläum gebührend gefeiert.

Am Vorplatz zum Friedhof nahmen die Musikkapelle Kumitz und der Blasmusikverein Steinakirchen am Forst Aufstellung, um von Diakon Franz Mandl begrüßt zu werden. Dieser konnte neben den Musikanten auch Bgm. Veronika Grill, Vzbgm. Kurt Edlinger und Vzbgm. Herbert Hansmann sowie Bezirks obmann Domenik KainzingerWebern begrüßen. In Gedenken an die in den letzten 160 Jahren verstorbenen Musikanten-Kameraden legten Ehrenkapellmeister Ewald Strimitzer und Ehrenobmann Fritz Winkler einen Kranz beim Krieger denkmal nieder, während die beiden Kapellen unter Kapellmeister Hannes Schlömmer „Ich hatt’ einen Kameraden“ wunderschön und sehr feierlich intonierten.

Im Anschluss formierte sich beim Feuerwehrdepot der FF Obersdorf ein Festzug, der von den Musikschülern, die eine geschnitzte Lyra auf einem Leiterwagen zogen, angeführt wurde und mit den „Kainischer Fleckerl“, den „Obersdorfer Fleckerl flinserl“, den Krampussen, der Feuerwehr, den Plattlwerfern des ASV, den Fischern vom Ödensee und dem Kirchenchor die Vereine von Obersdorf und Umgebung repräsentierten. Entlang der Straße standen unzählige Schaulustige, die den Marsch der beiden Kapellen mit dem Festzug bis zum Festgelände verfolgten. Der Zug gestaltete sich äußerst amüsant, warfen doch die „Fleckerl“ und die „Fleckerflinserl“ beim Aufsagen der diversen Sprüche Süßigkeiten und Nüsse

aus, wie auch die Fischer Süßigkeiten als „Köder“ an ihren Angeln befestigt hatten. Auch die Krampusse sorgten für Furore – nicht nur, weil sie bei dieser Sommerhitze mit ihren dicken Fellgewändern nicht kollabierten, sondern auch ihrer Aufgabe als „Kinder- und Erwachsenenschreck“ penibelst nachkamen. Ein unerschrockener junger Mann wurde sogar im Buckelkorb gleich mitgenommen. Kurzum: Die Besucher des Festzuges hatten allerhand zu sehen. Beim Ankommen der diversen Gruppierungen am Festplatz wurden diese im Detail vorgestellt und auch Bezirkskapellmeister Ludwig Egger wurde dort willkommen geheißen. Fortsetzung auf Seite 22

Die Seefeste in Altaussee und Grundlsee befeuerten unlängst erneut die liebevoll gepflegten Animositäten zwischen der Loser- und der Backensteingemeinde. „Wie kann es sein, dass beim Seefest in Altaussee das traditionelle Feuerwerk verboten wurde, in Grundlsee jedoch Ra keten abgefeuert werden durften?“, fragten einige Kiebitze. Der Grund ist ganz einfach: Das Natura-2000-Gebiet umfasst das Tote Gebirge und den Altausseersee in seiner Gesamtheit, während der Grundlsee von diesem Schutzstatus ausgenommen ist. Das ist der Grund, warum die Grundeigentümerin in Altaussee Raketen untersagte, in Grundlsee aber billigte. Mit der fulminanten DrohnenShow, die als Ersatz für ein Feuerwerk in Altaussee gezeigt wurde, wurde sowieso ein Meilenstein gesetzt, der eine Diskussion über Feuerwerk oder nicht Feuerwerk vollkommen EGO obsolet macht.


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