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Alpenpost 06/2023

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Ausgabe Nr. 6 23. März 2023 47. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14tägig – Preis: € 2,Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Wer mir widerspricht, weckt meine Aufmerksamkeit, nicht meinen Zorn. Michel de Montaigne

Langsam, aber unaufhaltsam ...

... hält nun – nach einem eher untypischen Winter – der Frühling Einzug im Ausseerland.

Rege Kulturarbeit abseits der „Kulturhauptstadt“: Pflege das Erbe, gestalte die Zukunft! Kultur gibt es nicht erst, seit es Opernhäuser und Museen gibt. Schon vor tausenden von Jahren entwickelten unsere Vorfahren Kultur – in jeglichen Formen. Natürlich gehören Höhlenmalereien, Kunstwerke oder Skulpturen dazu, aber nicht nur, denn zur Kultur gehört einfach mehr als Kunst. Deshalb entwickelt sich nun – abseits der „Kulturhauptstadt 2024“ – eine rege Kulturarbeit, die auch ohne diesen Titel die Pflege des Erbes unserer Vorfahren und die Gestaltung der Zukunft im Fokus hat.

Was die „Kulturhauptstadt“ anbelangt, so haben die drei Damen Sieglinde Köberl (Kammerhofmuseum), Pamela Binder (Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut) und Marianne Goertz (Literaturmuseum Altaussee) – jede für sich – interessante Erfahrungen gemacht. „Wir haben doch mit großen Erwartungen zwei Projekte bei der Kulturhauptstadt eingereicht. Einmal eine visualisierte Alpensymphonie mit Projektionen auf die Trisselwand – ein sehr spannendes Projekt – und einmal die Neuins zenierung des Literaturmuseums.

Ersters wurde kommentarlos abgelehnt, aus welchen Gründen auch immer, die Neuinszenierung wurde mit Verweis darauf, dass keine Infrastrukturprojekte gemacht werden dürfen, abgelehnt. Mit einer LEADERFinanzierung und der Hilfe des Landes Steiermark schaffen wir dies aber nun auch so“, wie Marianne Goertz ihre Erfahrungen schildert. Reichhaltiges Programm – auch ohne „Kulturhauptstadt“ Vollkommen losgelöst von der „Kulturhauptstadt 2024“ beginnen nun Institutionen, Künstler und kulturaffine

Personen, ein Programm zu entwickeln, welches ihren Vorstellungen von Kultur entspricht. So wird in Altaussee dem 150. Geburtstag von Hugo von Hofmannsthal im Rahmen einer Inszenierung von Franz Winter viel Platz eingeräumt. Auch die „ViaSalis“ wurde herausgeputzt, saniert und wurde in einer Koopera tion zwischen Fremdenverkehrsverein und Saline für lehrreiche Spaziergänge erweitert. Auch die Revitalisierung der Burg Pflindsberg wurde in Angriff genommen. Fortsetzung auf Seite 5

DIE Chance für junge Damen In exakt 70 Tagen findet das Narzissenfest statt und aktuell läuft gerade die Bewerbungsfrist für die Narzissenhoheiten. Das Jahr als Narzissenkönigin oder -prinzessin bringt nicht nur die schöne Aufgabe mit sich, ein Jahr lang das Ausseerland vertreten zu dürfen, sondern eröffnet auch Türen, die sonst verschlossen geblieben wären. Von diesen Kontakten und diesem – in einem Jahr geschaffenen – Netzwerk profitieren ehemalige Narzissenhoheiten noch heute. Somit ergeht der Aufruf an alle jungen Damen: Bitte meldet Euch an, ihr werdet es nicht bereuen! EGO


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