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VORSCHAU FRÜHJAHR 2020


«Manchmal träume ich von Lücken» ¡¡ Entwicklungsroman, der Geschlechterrollen auslotet ¡¡ Bestandsaufnahme einer Familie und dessen, was an Konflikthaftem nachwirkt ¡¡ drei Frauen im Hier und Jetzt Ein Haus auf dem Land, ein Mann, ein Kind – ist es das, was Rahel sucht, als sie hochschwanger zu Boris zieht und ihre Karriere als Jazzsängerin aufgibt? Nichts für mich, findet ihre Schwester Fenna, die eines Tages vor der Tür steht, um auf unbestimmte Zeit zu bleiben. Während sich Fenna an ihrer leidenschaftlichen und schwierigen Beziehung zu Luc abarbeitet und die Schwester mit ihrer ganz eigenen Sicht auf die Welt konfrontiert, kämpft Rahel seit der Geburt ihres zweiten Kindes mit einer postnatalen Depression und den Erinnerungen an ihre Kunst sowie an ihren Vater, der die Familie längst verlassen hat. Als auch noch die kranke Mutter an- und Boris mit den Kindern abreist, scheint Rahel den Boden unter den Füssen ganz zu verlieren.

Laura Vogt WAS UNS BETRIFFT Roman

Gebunden, 13 x 21 cm, ca. 210 Seiten Coverbild: Rahel Flückiger Ca. CHF/EUR 29.– ISBN 978-3-7296-5043-5 Erscheint im März 2020 WG: 1 112

Was bedeutet es in der heutigen Zeit, Mutter zu sein? Was ist Weiblichkeit? Welche Beziehungen sind möglich, und wie bleibt man darin selbstbestimmt? Ein kluger zweiter Roman der Ostschweizer Autorin Laura Vogt.

«Laura Vogt ist eine genuine Erzählerin; im besten Sinn realistisch entwirft sie ihre Figuren und Situationen mit empathischer Genauigkeit; plastisch und mit Verve erzählt sie von den Verwerfungen unserer Zeit.» Ruth Schweikert

Die Autorin steht für Lesungen zur Verfügung.

LAURA VOGT Geb. 1989 in Teufen (AR), studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, davor einige Semester Kulturwissenschaften an der Uni Luzern. Sie schreibt neben Prosa auch lyrische, dramatische und journalistische Texte und ist als Schriftdolmetscherin und Mentorin tätig. 2016 erschien ihr Debütroman ‹So einfach war es also zu gehen›. Laura Vogt lebt im Kanton St. Gallen. www.lauravogt.ch

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Foto: Amanda Züst

Auch als E-Book verfügbar 1


Foto: Vinzenz Wyser

«Die Welt will betrogen werden» ¡¡ eine mutige Frau zur Zeit des Basler Konzils ¡¡ ein geheimes Dokument, das die Welt des Mittelalters aus den Angeln heben könnte ¡¡ historischer Roman um Täuschung und Wahrheit «Grütze, Dünnbier und ein Dach über dem Kopf.» Johanna hat, was sich ein vernünftiger Mensch, eine Frau zumal, in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts nur wünschen kann. Aber das reicht ihr nicht. Stets fragt sie sich, wo ihr Platz in der Welt ist, und gerät immerzu ins Abseits: als zweifelnde Nonne, als fahrende Gauklerin, als Sekretär in Männerkleidern während des Basler Konzils. Ihre verschlungenen Wege führen Johanna zu einem Dokument, das die ganze Welt auf den Kopf stellen könnte – doch will die Welt überhaupt davon wissen? Immer auf der Suche nach der Wahrheit droht sie ihre Ziele zu verfehlen. Bis sie schliesslich dem Rat des Henkers folgt…

Satu Blanc WOHIN SO EILIG, JOHANNA? Historischer Roman

Gebunden, 13 x 21 cm, ca. 220 Seiten Covergestaltung: Vinzenz Wyser Ca. CHF/EUR 32.– ISBN 978-3-7296-5042-8

Erscheint im April 2020

WG: 1 113

Die Autorin steht für Lesungen zur Verfügung.

SATU BLANC Geb. 1968, ist freischaffende Autorin, Schauspielerin und Historikerin. Sie schreibt und spielt Theaterstücke über historische Themen und Personen und wird regelmässig von Institutionen und Privaten für die Erarbeitung und Durchführung von Schauspielen, Lesungen und szenischen Rundgängen engagiert. ‹Wohin so eilig, Johanna?› ist ihr erster Roman bei ​Zytglogge. www.satublanc.ch Auch als E-Book verfügbar 2


Foto: Michael Streun

Die Schweizer Baronin aus der Rothschild-Dynastie ¡¡ eine jüdische Adlige in der Schweiz ¡¡ die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts an einem bewegenden Einzelschicksal dargestellt ¡¡ Romanbiografie über eine schillernde Persönlichkeit der Zeitgeschichte Das Leben der aus dem Pariser Zweig der Rothschild-Dynastie stammenden Baronin Betty Lambert, geschiedene von Bonstetten, geschiedene von Goldschmidt-Rothschild, spiegelt die Geschichte des 20. Jahrhunderts wider. Die jüdische Adlige floh nach dem Ersten Weltkrieg aus ihrer arrangierten ersten Ehe von Frankfurt am Main in die Schweiz und lebte während Jahrzehnten auf dem Bonstettengut in Thun/Gwatt. Dort hielt sie Hof, empfing das internationale Geistesleben, half Verfolgten auf der Flucht vor dem Nationalsozialismus, fungierte als informelle nachrichtendienstliche Anlaufstelle und wurde ihrerseits vom Schweizer Geheimdienst kritisch beobachtet. Das Gästebuch der Grande Dame vom Thunersee liest sich wie ein ‹Who is Who› der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Marc Chagall, Greta Garbo, Carl Zuckmayer, Alexander von Stauffenberg oder US-Geheimdienstchef Allen Welsh Dulles.

Franziska Streun DIE BARONIN IM TRESOR Betty Lambert | von Goldschmidt-Rothschild | von Bonstetten Romanbiografie

Gebunden, 13 x 21 cm, ca. 360 Seiten Covergestaltung: Michael Streun Ca. CHF 32.– / EUR 29.– ISBN 978-3-7296-5041-1

Erscheint im Februar 2020

WG: 1 116

Die Autorin steht für Lesungen zur Verfügung.

FRANZISKA STREUN Geb. 1963, lebt in Thun, ist freischaffende Buchautorin, leitet SchreibWorkshops und arbeitet als Journalistin und Redaktorin beim ‹Thuner Tagblatt›. Sie schreibt regelmässig Porträts, Geschichten und Reportagen über aussergewöhnliche Menschen. www.franziskastreun.ch BEI ZYTGLOGGE ERSCHIENEN: ‹Thun. Ein Lesebuch› (mit Jon Keller), 2014 / ‹Mordfall Gyger. Eine Spurensuche›, 2014 / ‹Rückkehr ohne Wiederkehr. Rodolfo von Wattenwyl›, 2012 / ‹Eduard Aegerter, Querkopf und Aussenseiter› (mit Bettina Joder Stüdle), 2009

Auch als E-Book verfügbar 3


Tod eines Landmaschinenverkäufers ¡¡ ein Verbrechen im Kanton Aargau erschüttert 1957 die Schweiz ¡¡ journalistisch recherchierter Tatsachenroman ¡¡ packende Milieu- und Gesellschaftsstudie Anhand erstmals zugänglicher Gerichtsakten zeichnet Peter Hossli «eines der grausamsten Verbrechen der schweizerischen Kriminalgeschichte» nach, wie Zeitungen den Mordfall Stadelmann damals beschrieben. Es ist das Jahr 1957. In der Schweiz boomt die Wirtschaft. Der russische Satellit Sputnik schockiert den Westen. Und Max Märki, 25, verheiratet, Vater dreier Kinder, Gipser aus dem Kanton Aargau, verliebt sich in die 20-jährige norwegische Hilfsköchin Ragnhild Flater. Gemeinsam wollen sie nach Amerika. Um das nötige Geld zu beschaffen, drehen sie ein krummes Ding. Vieles geht schief. Ein Mann stirbt. Ein Polizist blamiert sich. Ein Fluchtversuch scheitert. Ein Auto geht in Flammen auf. Die packende Rekonstruktion eines aufsehenerregenden Kriminalfalls und ein beklemmendes Zeitporträt im Stil des ‹New Journalism›. In der akribisch recherchierten Erzählung offenbaren sich sämtliche Schattierungen des Menschseins.

Peter Hossli REVOLVERCHUCHI Mordfall Stadelmann 1957 Tatsachenroman

Gebunden, 13 x 21 cm, ca. 220 Seiten Umschlagbild: unbekannt © StAAG/RBA 1-1-24077_1=1, Max Märki, Täter im Mordfall Stadelmann Ca. CHF/EUR 32.– ISBN 978-3-7296-5040-4 Erscheint im März 2020 WG: 1 121

«‹Revolverchuchi› ist die wahre, herzzerreissende Geschichte zweier Liebender, die zu Mördern werden. Und ein Sittengemälde des Schweizer Mittellandes in den Fünfzigern. Akribisch recherchiert und sinnlich erzählt. Ein berührendes Buch.» Nicoletta Cimmino, Journalistin Radio SRF

PETER HOSSLI Geb. 1969, aufgewachsen in Obersiggenthal im Kanton Aargau. Studium der Geschichte und Filmwissenschaften an der Universität Zürich und der New York University. Lange Zeit als USA-Korrespondent tätig, lebt heute als Journalist und Autor in Zürich. 2018 erschien sein Buch ‹Die erste Miete ging an die Mafia. Was ich bin: Reporter›. ‹Revolverchuchi› ist seine erste Publikation bei Zytglogge. www.hossli.com / www.revolverchuchi.com

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Foto: Ralph Diemer

Der Autor steht für Lesungen zur Verfügung.


Foto: Jost © StAAG/RBA1-1-24077-1_3 Mordfall Stadelmann, Suche nach der Leiche Peter Stadelmanns.

Auch als E-Book verfügbar 5


Foto: Ayse Yavas

«Wenigschtens e spoote Summer lang» ¡¡ Geschichte einer Amour fou ¡¡ eindringlich und abgründig erzählt ¡¡ fulminantes Mundartroman-Debüt Wenn sich zwei junge Menschen mit ziemlich viel Leben im Rucksack ineinander verlieben, kann das gut gehen. Im Fall des jungen Heilpädagogen Brunner und der Jus-Studentin Katrin erweist sich die Beziehung aber als komplizierter als erhofft. Umso mehr, als beide nicht zu wissen scheinen, was genau ihre Liebe zueinander ausmacht, und dennoch nicht voneinander lassen können. Was als spielerische Sommerliebe beginnt, wird zu einem leidenschaftlichen Abnützungskampf. Der innere Widerstreit zwischen Geborgenheitssehnsucht und Autonomiebedürfnis, der Konflikt zwischen dem Wunsch, zu retten und gerettet zu werden – beides scheint unlösbar. Bis sich Brunner dazu entschliesst, eine irrwitzige Idee in die Tat umzusetzen.

Andreas Neeser ALPEFISCH Roman

Geb. mit Schutzumschlag, 13 x 21 cm, ca. 120 Seiten Coverbild: Lorenz Andreas Fischer/Lorenzfischer.photo Ca. CHF/EUR 26.– ISBN 978-3-7296-5035-0

Erscheint im Februar 2020

WG: 1 110

«‹Alpefisch› ist einer der seltenen Beweise, dass Mundart grosse Literatur machen kann.» Markus Gasser, Literaturredaktor SRF

Der Autor steht für Lesungen zur Verfügung.

ANDREAS NEESER Geb. 1964, wuchs im aargauischen Ruedertal auf. Er studierte Germanistik, Anglistik und Literaturkritik an der Universität Zürich. Von 2003 bis 2011 Aufbau und Leitung des Aargauer Literaturhauses in Lenzburg. Für seine vielfältigen literarischen Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet. ‹Alpefisch› ist sein erster Mundartroman. www.andreasneeser.ch Auch als E-Book verfügbar 6

BEI ZYTGLOGGE ERSCHIENEN: 2017 ‹Nüüt und anders Züüg› / 2014 ‹S wird nümme, wies nie gsi isch› / 2009 ‹No alles gliich wie morn›


Foto: Lukas Maeder

«Zfrideheit syg d Würklechkeit minus d Erwartige» ¡¡ kritische Paarungswillige auf Partnersuche ¡¡ eine verwegene und selbstbewusste junge Frau ¡¡ rasant, frech und ironisch erzählt Wozu wird man erwachsen? Ganz sicher nicht, um sich in der ersten eigenen Wohnung von einem Mann sagen zu lassen, wo Aromat und Nutella zu stehen haben. Die namenlose Protagonistin pfeift auf gute Ratschläge anderer. Ausser vielleicht, sie kommen vom klugen Fräulein Mettler im Altersheim. Die wirklich guten Männer sind immer schon vergeben, findet ihre Kollegin Kää. Vielleicht zieht es ihre Freundin Büse deshalb in die Dorfbeiz zum verheirateten Wirt? Die Protagonistin selbst wendet sich lieber dem sauren Weisswein zu, der mit jedem Schluck etwas süsser schmeckt. Ob das bei Männern auch so ist?

Stef Stauffer BLUESCHT Roman

Geb. mit Schutzumschlag, 13 x 21 cm, ca. 160 Seiten Ca. CHF/EUR 32.– ISBN 978-3-7296-5036-7

Erscheint im April 2020

WG: 1 110

«Mit ihrem ureigenen Sound reiht Stef Stauffer sich auf Anhieb unter die ganz Grossen der Mundartliteratur ein, ihr Erzählen ist hinreissend musikalisch, tief berührend und zum Kaputtlachen komisch.» Bänz Friedli Die Autorin steht für Lesungen zur Verfügung.

STEF STAUFFER Geb. 1965 in Bern, lebt heute im Onsernonetal und in Zürich, arbeitet bei der ‹Tessiner Zeitung›, als freie Journalistin und als Schriftstellerin. ‹Bluescht› ist Stauffers sechster Roman und ihre dritte Veröffentlichung bei Zytglogge. www.stefstauffer.com BEI ZYTGLOGGE ERSCHIENEN: 2017 ‹Marthas Gäste› / 2018 ‹Hingerhang›

Auch als E-Book verfügbar 7


Foto: Michael van Orsouw

«Musig i de Sproch» ¡¡ die Skurrilität des Alltags auf den Punkt gebracht ¡¡ kunstvolle, leichtfüssige und unterhaltsame Erzählungen ¡¡ erstes Mundartbuch der bekannten Autorin des Satz+Pfeffer-Duos Gibt es Zugerdeutsch überhaupt, oder reden in Zug sowieso alle Englisch? Die Antwort der Bühnenkünstlerin Judith Stadlin ist urkomisch. In der Sprache ihres Heimatkantons verblüffte sie an Franz Hohlers Totemügerli-Jubiläum das Publikum mit ihrer Geschichte über den Wädelmond. In ihrem Buch ‹Häschtääg zunderobsi› verpasst sie dem Zugerdeutschen eine Frischzellenkur und mischt fröhlich und purlimunter alte Ausdrücke mit heutigem Neudeutsch. Sie schaut Bekanntes mit anderen Augen an – eine originelle Sichtweise, die belebt. Über computergesteuerte Speisekarten, emanzipierte Hündinnen, Vegetarierinnen im Gänsefleischland … sinniert sie amüsant und mit sprachlichem Feinschliff. Ihre Spoken-Word-Texte sind leichtfüssig, modern und frisch, und so, dass es nur so fäderläcklet und gypschet, dass es nur so choslet und boosget.

Judith Stadlin HÄSCHTÄÄG ZUNDEROBSI Erzählige Klappenbroschur, 13 x 21 cm, ca. 180 Seiten, mit 10 QR-Video-Codes Ca. CHF/EUR 26.– ISBN 978-3-7296-5034-3

Erscheint im März 2020

WG: 1 110

Die Autorin steht für Leseshows zur Verfügung.

Auch als E-Book verfügbar 8

JUDITH STADLIN Geboren in Zug, wo sie heute noch lebt. Ausgebildete Bühnenfachfrau, Germanistin und Musikwissenschaftlerin (lic. phil.I), Schriftstellerin, Schauspielerin, Sprecherin, Regisseurin, Kabarettistin, Dozentin. Diverse Bücher, Theaterstücke, Hörspiele, Radiotexte und Preise. Teil des Bühnenduos Satz&Pfeffer, das in Zug eine Lesebühne mit namhaften Gästen betreibt. ‹Häschtääg zunderobsi› ist ihre erste reine Mundartpublikation und ihr Debüt bei Zytglogge. www.judithstadlin.ch / www.satzundpfeffer.ch


Foto: Studioline Photography

Ein Leben in Abhängigkeit ¡¡ Lebenserinnerungen eines Drogensüchtigen aus besten Zürcher Verhältnissen ¡¡ jahrzehntelanger Niedergang eines manisch Sinnsuchenden ¡¡ Co-Abhängigkeit bis zur Selbstaufgabe Claude-Alain Humbert macht als Jugendlicher erste Rauscherfahrungen und rutscht ab den 1970er-Jahren immer tiefer in die Zürcher Drogenszene. Seine Eltern sind zu jeder Unterstützung bereit. Über die Jahre wandern Hunderttausende von Franken in die Hände von Scientologen und anderen vermeintlichen Helfern. Seine erste grosse Liebe verliert er 2005 durch einen Herzstillstand. Die nächste Freundin bedroht er im Drogenrausch massiv. Er wird verurteilt, der Fall wirft grosse Wellen in der Schweizer Presse. 2007 lernt er Fridy, die er ‹Friday› nennt, kennen. Sie will ihn von der Sucht befreien, stösst dabei aber selbst an ihre Grenzen. Nach jahrelangem Kampf mit Entzügen und Rückfällen stirbt Claude-Alain 2014 mit 58 Jahren. Fridy Schürch hat seine unvollendete Autobiografie redigiert und ergänzt. Ein erschreckend klarsichtiges Dokument des Scheiterns sowohl des Suchtkranken selbst als auch seines Umfelds, das dessen Suchtverhalten in Co-Abhängigkeit gefördert hat.

Claude-Alain Humbert / Fridy Schürch VERPASSTE CHANCEN Erinnerungen eines Drogensüchtigen aus gutem Hause

Gebunden, 13 x 21 cm, ca. 200 Seiten Ca. CHF /EUR 29.– ISBN 978-3-7296-5039-8

Erscheint im April 2020

WG: 1 981

Auch als E-Book verfügbar

«Zutiefst ebenso ratlose, aber leider auch in ihren Forderungen umso hemmungslosere ‹Berater› säumten seinen Lebensweg. (...) Er verfiel nicht nur in Abhängigkeiten. Mir schien: er suchte sie.» Georg Schmid, Religionswissenschaftler, über Claude-Alain Humbert Die Autorin steht für Lesungen zur Verfügung.

CLAUDE-ALAIN HUMBERT Geb. 1955 in Zürich, 2014 gestorben. Auf der Suche nach dem Lebenssinn machte er in den 1970er-Jahren seine ersten Sektenerfahrungen. 2004 schrieb er den ‹Religionsführer Zürich› und verfasste bis 2010 diverse Beiträge im ‹Magazin für neues Bewusstsein – Spuren›. Aufgrund seiner Kenntnisse über Religionen und Spiritualität wurde er von Schulen und Universitäten als Referent eingeladen. Zudem engagierte er sich als freiwilliger Mitarbeiter im Sozialwerk Pfarrer Sieber.

FRIDY SCHÜRCH Aufgewachsen in Sursee/LU, lebt in Schaffhausen. Zehn Jahre lang Inhaberin einer Boutique für Kunsthandwerk und Geschenke. Als freie Journalistin verfasste sie für diverse Zeitschriften Portraits und Reportagen. Seit 20 Jahren schreibt sie regelmässig in der Rubrik ‹Leben mit …› für den ‹Gesundheitstipp›. Als Partnerin verbrachte sie sieben Jahre an der Seite von Claude-Alain Humbert.


Ohne Journalistinnen keine Demokratie ¡¡ 15 Schweizer Journalistinnen über ihre Karriere ¡¡ Warum viele Journalistinnen den Bettel hinwerfen … ¡¡ … und was wir dagegen tun können Frauen, die in den Journalismus einsteigen, merken schnell: Sie werden weniger ernst genommen, sowohl von den Kollegen als auch von Interviewpartnern. Das hat Gründe. Der Journalismus ist eine Männerbranche. Der Konkurrenzkampf ist heftig, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schwierig – und die Arbeitsbedingungen für Frauen sind unattraktiv: Eine Journalistin verdient gemäss einer Studie der FHNW im Schnitt 1100 Franken pro Monat weniger als ein männlicher Kollege. Auf drei von vier Chefsesseln sitzen Männer, und ein durchschnittliches Politikressort besteht aus sieben Redaktoren und drei Redaktorinnen. Das ist bedenklich: Eine Demokratie braucht eine vierte Gewalt, in der auch ihre Bürgerinnen vertreten sind.

Nora Bader / Andrea Fopp FRAU MACHT MEDIEN Warum die Schweiz mehr Journalistinnen braucht Klappenbroschur, 14,5 x 21 cm ca. 200 Seiten mit 15 Farbfotos Ca. CHF/EUR 32.– ISBN 978-3-7296-5037-4 Erscheint im April 2020 WG: 2 970 

Was also tun? Die Journalistinnen Nora Bader und Andrea Fopp haben mit 15 Berufskolleginnen über deren Karrieren gesprochen. Was braucht es, um als Frau im Journalismus zu bestehen, und was müssen die Medienhäuser unternehmen, um mehr Journalistinnen nachzuziehen? Die Lebensläufe und Erfahrungen der vorgestellten Personen verdichten sich zu einer Momentaufnahme des Schweizer Journalismus und bieten Handlungsvorschläge. Interviews mit: Marianne Baltisberger Andrea Bleicher Susan Boos Steffi Buchli Martina Fehr Katharina Fontana Hanna Girard Naomi Gregoris

Stefanie Hablützel Sophie Hostettler Patrizia Laeri Margrit Sprecher Miriam Suter Judith Wittwer Monika Zech

NORA BADER Geb. 1986 in Olten, aufgewachsen in Laupersdorf SO, studierte am Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern, arbeitet als Stv. Leiterin News beim Lokalsender ‹Telebasel›, vorher als Journalistin beim ‹Oltner Tagblatt› und ‹Zofinger Tagblatt›. ANDREA FOPP Geb. 1983 in Chur, studierte Soziologie und Englisch an der Universität Basel. Arbeitet als Redaktorin für das Basler Medien-Start-up ‹Bajour›, vorher war sie Redaktorin bei ‹Tages-Woche›, ‹Basler Zeitung› und ‹Gesundheitstipp›. 10

Foto: Eleni Kougionis

Die Autorinnen stehen für Lesungen zur Verfügung.


«Der Grund, dass es so wenig Chefredaktorinnen gibt, ist ganz einfach: Die Beförderungsstrategien im Journalismus sind hochgradig amateurhaft. Man findet jemanden witzig beim Feierabendbier und stellt ihn ein.» Andrea Bleicher, ehemalige Chefredaktorin Blick ad interim

«Redaktionssitzungen sind Orte des Machtkampfes. (...) Viele Frauen haben einfach keine Lust auf diese Fights.» Susan Boos, Reporterin und ehemalige Redaktionsleiterin WOZ

«Die Dudes bräuchten auch eine emanzipatorische Bewegung, es würde ihnen gut tun, sich und ihren Journalismus mehr zu ref lektieren.» Miriam Suter, freie Journalistin

Auch als E-Book verfügbar 11


Foto: zVg

Bauen an der Brücke des Lebens ¡¡ Lebenserinnerungen des passionierten Forschers, Wissenschaftspolitikers und Denkers Dieter Imboden ¡¡ langjähriger Präsident des Schweizerischen Nationalfonds ¡¡ Leiter der ‹Internationalen Expertenkommission zur Evaluation der Exzellenzinitiative› (‹Imboden-Kommission›) Der bekannte Umweltforscher und Schweizer Wissenschaftspolitiker Dieter Imboden spürt anhand seiner Lebensgeschichte Themen der menschlichen Existenz nach. Seine Autobiografie widmet sich den grossen Fragen zu Identität, Religion, Gesellschaft, Politik, Kultur und Wissenschaft. Imboden schreibt präzise und zugleich abgeklärt, mit einem Schuss Ironie, aber nie nostalgisch. Damit entsteht eine Geschichte, die das berufliche Wirken mit der persönlichen Entwicklung verbindet. Sie zeigt, dass es im Leben weniger um das Verfolgen eines Lebensplans geht als um die Bereitschaft, neugierig zu sein, Chancen zu entdecken und sie zu ergreifen. «Das Leben fällt uns zu, es ist im wahrsten Sinne des Wortes zufällig», schreibt der Autor und fährt fort: «Doch das enthebt uns nicht der Verantwortung, dem Zugefallenen eine Gestalt zu geben.» Dieter Imboden ZUGEFALLEN Ein Leben zwischen Menschen, Wissenschaft und Umwelt Autobiografie

Geb. mit Schutzumschlag 13 x 21 cm, ca. 270 Seiten Ca. CHF/EUR 32.– ISBN 978-3-7296-5038-1

Erscheint im März 2020

WG: 1 981

Der Autor steht für Lesungen zur Verfügung.

DIETER IMBODEN Geb. 1943 in Zürich, Studium theoretische Physik in Berlin und Basel, Promotion 1971 ETHZ. Er forschte über physikalische Prozesse in Meer und Seen, war Mitgründer des Studiengangs Umweltnaturwissenschaften sowie bis 2008 Professor für Umweltphysik ETHZ. 2005 bis 2012 präsidierte er den Forschungsrat des Schweizerischen Nationalfonds. Er ist Ehemann, Vater zweier Kinder, Kapitän und denkt gern zu Fuss und zu Wasser über das Leben nach. Auch als E-Book verfügbar 12


Foto: Ruben Ung

Volksmusik SCHWEIZER JUGENDCHOR S isch äben e Mönsch uf Ärde 25 Jahre alt und kein bisschen leise! Zum Jubiläum schenkt sich der Schweizer Jugendchor – die ‹Nationalmannschaft der Schweizer Chormusik› – ein Album mit dem Titel ‹S isch äben e Mönsch uf Ärde›. Es enthält Volkslieder aus allen Teilen der Schweiz, hauptsächlich aus den Kantonen Tessin, Waadt, Freiburg mit dem besonderen Dialekt ‹Patois›, Bern, Wallis und Graubünden. Eine musikalische Momentaufnahme der Schweiz, wie sie nur die 50 besten jungen Sänger/-innen aus unserem Land unter der künstlerischen Leitung von Nicolas Fink sowie namhaften Gastdirigent/-innen erschaffen können. www.csj-sjc.ch

BEI ZYTGLOGGE ERSCHIENEN:

Alpinis 2019 CHF/EUR 29.– CD ZYT 4663 EAN 7611698046633

Singfrauen Winterthur … und hat ein Blümlein bracht CHF/EUR 29.– CD ZYT 4344 EAN 7611698043441

Contrapunkt Chor Djelem, Djelem CHF 29.-/EUR 26.– CD ZYT 4943 EAN 7611698049436

CD ZYT 4368 EAN 7611698043687 CHF/EUR 29.– Release: 27. März 2020

Berner Motettenchor Es Burebüebli mah-n-i nid CHF 30.-/EUR 23.– CD ZYT 4595 EAN 7611698045957

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Foto: Christian Altorfer

KINDER FRANZ HOHLER/BASLER MARIONETTEN THEATER (HG.) S Gspänscht im schottische Schloss Mundarthörspiel In einem Schloss in Schottland lebt ein junges Gespenst. Es heisst Sophie. Seine Eltern sind schon ziemlich alt, und die Herumspukerei ist ihnen etwas verleidet. Sie brauchen Ferien, deshalb soll Sophie sie im Schloss vertreten. Doch Leute er schrecken ist gar nicht so einfach! Statt zum Fürchten bringt das junge Gespenst die Leute zum Lachen. Spuken will gelernt sein. Sophie sucht Rat beim unheimlichsten Geist von ganz Schottland: Sir Finley of Whistlefield. Er soll sie in die hohe Kunst des Gruselns einführen. Doch das alte Gespenst ist selber ziemlich schreckhaft. Eine heitere Geschichte, die Mut macht. Autor und Erzähler: Franz Hohler Mundartfassung und Regie: Markus Blättler Sprecher/-innen: Franz Hohler, Simone Haering, Silvia Gallacchi, Thomas C. Gass, Michael Hug Musik: Thomas C. Gass

FRANZ HOHLER BEI ZYTGLOGGE

D Nacht vom Komet CHF/EUR 18.– CD ZYT 4650 EAN 7611698046503

Mayas Handtäschli CHF/EUR 19.– CD ZYT 4490 EAN 7611698044905

Der gross Zwärg CHF/EUR 19.– CD ZYT 4452 EAN 7611698044523

CD ZYT 4367 EAN 7611698043670 CHF/EUR 19.– Für Kinder ab 5 Jahren Bereits erschienen 14

Tschipo i der Steizit CHF/EUR 19.– CD ZYT 4492 EAN 7611698044929


Biografien

Margret Greiner SOPHIE TAEUBER-ARP Der Umriss der Stille Romanbiografie mit zahlreichen Abbildungen 2018 CHF 32.– / EUR 29.– ISBN 978-3-7296-5002-2

Gabriela Kaegi/Heinz Stalder AUFTRITT LINDA GEISER Das Leben der New Yorkerin aus Bern mit zahlreichen Abbildungen 2019 CHF/EUR 36.– ISBN 978-3-7296-5007-7

5. Auf lage

Marianne Künzle UNS MENSCHEN IN DEN WEG GESTREUT Kräuterpfarrer Johann Künzle (1857-1945) 2017 CHF/EUR 26.– ISBN: 978-3-7296-0952-5

4. Auf

Karoline Arn ELISABETH DE MEURONVON TSCHARNER (1882-1980) Der Wunsch der Löwin zu fliegen 2014 CHF/EUR 36.– ISBN 978-3-7296-0885-6

lage

Therese Bichsel GROSSFÜRSTIN ANNA Flucht vom Zarenhof in die Elfenau Roman 2012 CHF 36.– / EUR 30.– ISBN 978-3-7296-0851-1

Barbara Traber, Jürg Ramseier FÜR IMMER JUNG UND SCHÖN Olga Picabia-Mohler (1905-2002) 2014 CHF 36.– / EUR 30.– ISBN: 978-3-7296-0879-5

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Sachbücher 3., e rg ä n zte Au f l a g e

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Roger Nordmann SONNE FÜR DEN KLIMASCHUTZ Ein Solarplan für die Schweiz

Anton Gunzinger KRAFTWERK SCHWEIZ So gelingt die Energiewende

2019 CHF/EUR 26.– ISBN 978-3-7296-5028-2

2017 CHF/EUR 32.– ISBN 978-3-7296-0975-4

Beat Jans, Guy Krneta, Matthias Zehnder (Hg.) UNSERE SCHWEIZ Ein Heimatbuch für Weltoffene 2019 CHF/EUR 32.– ISBN 978-3-7296-5029-9

Ada Marra AB WANN IST MAN VON HIER? Über die 8 484 100 Möglichkeiten Schweizer/-in zu sein

Gottfried Bergmann CHRONIK EINES SONNENUNTERGANGS Als meine Frau an Alzheimer erkrankte 2019 CHF/EUR 32.– ISBN 978-3-7296-5014-5

Irene Leu MIT DEMENZ GUT LEBEN – ABER WIE? Perspektiven für Betroffene und Pflegende 2019 CHF 34.– / EUR 30.– ISBN 978-3-7296-5018-3

2019 CHF/EUR 15.– ISBN 978-3-7296-5015-2


Romane

Bern Literat er urpre 2019 is

Bern Literat er urpre 2019 is

2. Auf

Jürg Halter ERWACHEN IM 21. JAHRHUNDERT Roman

Mirko Beetschen BEL VEDER Roman

2018 CHF 29.– / EUR 26.– ISBN 978-3-7296-0999-0

2018 CHF 32.– / EUR 29.– ISBN 978-3-7296-0997-6

Patrick Tschan DER KUBANISCHE KÄSER Das wunderbarliche Leben und Lieben des Noldi Abderhalden 2019 CHF 29.– / EUR 26.– ISBN 978-3-7296-5005-3

Mirjam Britsch ÜBER DEN SIMPLON Roman

Dominik Osswald SCHNEISEN Roman

2019 CHF/EUR 32.– ISBN 978-3-7296-5023-7

2019 CHF/EUR 32.– ISBN 978-3-7296-5022-0

2. Auf Benedikt Meyer NACH OHIO Auf den Spuren der Wäscherin Stephanie Cordelier 2019 CHF 32.– / EUR 29.– ISBN 978-3-7296-5006-0

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2. Auf Nicolas Ryhiner IM SURINAM Roman

Therese Bichsel ÜBERLEBEN AM RED RIVER Roman

2019 CHF/EUR 34.– ISBN 978-3-7296-5024-4

2018 CHF/EUR 36.– ISBN 978-3-7296-0985-3

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Nomin ier t für de n Sc Buchp hweizer reis 20 17

Lukas Holliger DAS KÜRZERE LEBEN DES KLAUS HALM 2017 CHF/EUR 32.– (Geb. Ausgabe) ISBN 978-3-7296-0949-5 CHF/EUR 26.– (Taschenbuch) ISBN 978-3-7296-0979-2


Zytglogge Verlag AG Steinentorstrasse 11 CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 278 95 77 info@zytglogge.ch www.zytglogge.ch

978-3-7296-5036-7

Verlagsleitung Thomas Gierl info@zytglogge.ch Presse Tamara Ulrich tamara.ulrich@zytglogge.ch Presse Tonbereich Angelia Schwaller angelia.schwaller@zytglogge.ch Vertrieb vertrieb@zytglogge.ch

www.zytglogge.ch

Vertretung Schweiz Joe A. Fuchs Verenastrasse 8 CH-8832 Wollerau Telefon +41 44 784 79 82 Mobil +41 79 420 34 03 joe.fuchs@mythen.ch

Auslieferung Ton Phonag Records AG/TBA AG Rohrstrasse 44 CH-8152 Glattbrugg Telefon +41 (0)44 808 75 75 Fax +41 (0)44 808 75 52 verkauf@tba.ch

Vertretung Deutschland Vertrieb für ZWEI Till Hohlfeld und Simon Lissner

Auslieferungen Buch und Ton Schweiz Buchzentrum AG (BZ) Industriestr. Ost 10 CH-4614 Hägendorf Telefon +41 (0)62 209 25 25 Fax +41 (0)62 209 26 27 kundendienst@buchzentrum.ch

Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen Till Hohlfeld till.hohlfeld@vertriebfuerzwei.de
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Deutschland, Österreich und übrige Länder Brockhaus / Commission Kreidlerstraße 9 D-70806 Kornwestheim  Telefon +49 (0)715 4 1327 0  Fax +49 (0)715 4 1327 13 info@brocom.de

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Zytglogge Vorschau Frühjahr 2020  

Die Zytglogge-Frühjahrsvorschau 2020 ist da! Es erwarten Sie spannende neue Schweizer Literatur (z.B. Laura Vogt: "Was uns betrifft"), eine...

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