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GEMEINDEGESCHEHEN – VON TUX BIS STRASS

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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73. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 12. Juli 2019 · Nr. 28

FIRSTFEIERFREUDEN

bei der HBLFA Tirol in Rotholz, einer Baustelle mit Zukunft Seite 23

AKTIV IM NATURPARK

ZELL AM ZILLER

Vortrag, neues Naturpark-Buch und Umweltbaustelle Gunggl

Generalsanierung der Gerlosstraße geht in Bauphase 2

Seite 10, 11

Seite 16

DIESE WOCHE

SCHWERPUNKT STRASS

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen

Seite 18-23

Nächster Schwerpunkt in der KW 29: LKW & TRAKTOREN


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

SEITENBLICKE

IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme

Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen. Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z. B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter. Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Titelbild: © Gerda Gratz Bgm. Ing. Karl Eberharter und Dr. Gerhard Draxler, BVW GmbH

Eine tolle Linie, so Habeler.

Foto: Anderl Aschenwald

Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen

Anderl Aschenwald und Peter Habeler kletterten am 5. Juli die Daniel-Kopp-Route in der Nordwand zum Olperergipfel.

Mayrhofen: Die Neophythen sind zum Teil bekämpft! Herzlicher Dank an alle Bauhofmitarbeiter! Florian, Christoph und Martin

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“! Die Schülerinnen und Schüler der 1b-Klasse der NMS Mayrhofen möchten sich bei den Mayrhofner Bergbahnen für den Gratistransport mit der Ahornbahn bedanken. Weiters möchten wir uns bei Maria und Benni Siller von der Ahornhütte für die Einladung zum Essen und die freundliche Bewirtung recht herzlich bedanken.

Foto: NMS Mayrhofen

Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz

Die Zillertaler Heimatstimme gratuliert

„Pfeiffkonzert“ und besonders berührende Theaterabende Am Montag pfiff er kunstvollendet „auf die Oper“, die nächsten zwei Tage brachte Nikolaus Habjan mit seiner Figurentheater-Produktion „F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig“ ein ergreifendes Stück Zeitgeschichte auf die SteudlTenn-Bühne. Im Bild: Nikolaus Habjan mit „F. Zawrel“, Regisseur Simon Meusburger, Bernadette Abendstein und Hakon Hirzenberger (v. l.)

Foto: Gabriele Maricic-Kaiblinger

Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen


AUFGEBLATTL'T

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Hautnah und berührend, die Abgründe der menschlichen Seele beim stummer schrei

Foto: Gabriele Maricic-Kaiblinger

Mit Mitterers „Besuchszeit“ ganz nah an der Wirklichkeit

Die „Besuchszeit“ beim stummer schrei Eine bittersüße Satire mit Anita Köchl und Doris Kirschhofer hat das starke Frauen-Duo mit Regisseur und Nestroypreisträger Hanspeter Horner zu einer absolut sehenswerten Inszenierung zusammengeführt. In drei Akten skizziert „Besuchszeit“ Situationen menschlicher Abgründe, in denen ein jeder Gefangener seiner selbst ist. Gesellschaftlich ausgerutscht und nach

Anerkennung und Lebenssinn ringend. Eine Greisin, eine Mörderin und ein alter Herr. Anita Köchl ist dabei in den tragenden Rollen dieser so einzigartigen Charaktere und fürwahr so nah am Leben spielend. Situationskomik, mit beispielsweise zerbröselnden Erdnüssen am Boden der Theaterbühne, um damit einen gedanklichen Bogen in die Realität des abgeschobenen, gebrechlichen, verwirrten und alternden Menschen zu spannen, der nicht mehr Herr seiner selbst zu sein scheint. Erdnüsse symbolisch als energiegeladenes Hirnfutter zum einen und Frucht mit weicher Schale zum anderen. Eine Schale, die für die Zerbrechlichkeit des Lebens steht, für das Alter!? Perfekt verbildlicht und musikalisch sehr schräg untermalt mit den Gesangsstücken samt Akkordeon-Begleitung von

Doris Kirschhofer, die nicht nur gesanglich dem Alter Paroli bietet, sondern auch als studierte Artistin beste jugendliche Figur zeigt. Köchl und Kirschhofer - ein wandlungsfähiges Paar in einem Balanceakt der menschlichen Seele, der berührt und zum Nachdenken über das eigene Altern anregt. Die „Besuchzeit“, eine Begegnung einer ebenso irritierten Jugend mit dem entrückten Alter. Was heißt es, in unserer Gesellschaft würdevoll zu altern? Wo soll dieses Altern stattfinden? Wie wird sich das Umfeld des alternden Menschen gestalten? Was muss der Mensch im Herbst seines Lebens alles loslassen, in Hinblick auf seine geschaffenen Werte? Wie wird der eigene Lebensabend aussehen? Unzählige Fragen, die dieses so wichtige Thema aufwirft.

Ich habe Anita Köchl gefragt, wie es ihr als Schauspielerin gelingt, in den Mantel des Alterns hineinzuschlüpfen, um sich für drei verschiedene Charaktere zu öffnen. Lesen Sie in der vorliegenden Ausgabe! Foto: T. Anzenberger

Reduziert auf drei Orte: Altersheim, Gefängnis, Psychiatrie. Alle drei Orte haben gemein: Den Spiegel der menschlichen Seele. Felix Mitterers Besuchszeit, am 16.4.1985 im Theater „Die Tribüne“ uraufgeführt, entwickelte sich in Folge zum meistaufgeführten Mitterer-Stück.

Gerda Gratz Chefredaktion gerda@zillertalerheimatstimme.at


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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

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TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Sa 13.7.

Dr. Klaus Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Klaus Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Klaus Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Christian Wimmer KALTENBACH Dorfstraße 4 05283 2858 10.00 bis 14.30

DDr. Martin Gartner JENBACH Schalserstraße 7a 05244 64676 09.00 bis 11.00

St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 16.00 bis 18.00

So 14.7.

Dr. Klaus Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Klaus Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Klaus Streli ZELL AM ZILLER Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Christian Wimmer KALTENBACH Dorfstraße 4 05283 2858 10.00 bis 14.30

DDr. Martin Gartner JENBACH Schalserstraße 7a 05244 64676 09.00 bis 11.00

St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die St. Pankraz Apotheke in Fügen von Sa., 13.7., bis Fr., 19.7., für Notfälle erreichbar.

NOTRUFNUMMERN NOTRUFNUMMERN Euro-Notruf

112

(im Ausland und vom Handy)

Rettung-Notruf-Notarzt 144 Polizei (Notruf) 133 Feuerwehr (Notruf) 122 Wasserrettung 144 Flugrettung 144 Bergrettung/Alpinnotruf 140 Hausärztlicher Nachtbereitschaftsdienst 141

SOZIALSPRENGEL SOZIALSPRENGEL: MO-FR

BKH Schwaz 05242 600 Vorbestellung Krankentransport 14844 Krankentaxi 0800 808 144 Diensth. Apotheke 1455 Telefon-Seelsorge 142 Opfer-Notruf: 0800 112112 Gasnotruf 128 (bei Gasgeruch)

Frauen-Notruf

01 717 19

Sozialsprengel Mayrhofen (Mo bis Fr) 05285 63304-418 Sozialsprengel Stumm 05283 2020

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Zell 05282 2222-20

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

Beratungsstelle PSP im Zillertal

Unser Beratungsangebot richtet sich an Menschen in psychischen Krisen und mit psychischen Erkrankungen sowie an deren Angehörige. Die Beratungszeiten im Sozialzentrum in Mayrhofen sind Mittwoch von 10.00 - 12.00 Uhr. Sie erreichen uns unter der Nummer 05242/67881 oder kontakt.schwaz@psptirol.org

Foto: Thomas Hoflacher

BILD DER WOCHE

„Der frühe Wurm hat einen Vogel“ – nach nächtlichem Aufstieg, kurz vor Sonnenaufgang „afn Rauchn“.


AKTUELL IM ZILLERTAL

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Mayrhofner Straßenfest 2019 Am Freitag, 26. Juli ab 18 Uhr bei freiem Eintritt

Die Alpenvereins-Sektionen Zillertal und Berlin laden am 27. Juli sehr herzlich zum Ball auf die Berliner Hütte – „Kugelat im Zemmgrund“ mit den Tiroler Tanzmusikanten und der weitum bekannten „Rotofen Musig“.

Ob wolkig oder Sonnenschein – alle Jahre wieder trifft man sich beim Straßenfest in Mayrhofen! Entlang der gesamten Hauptstraße bieten die regionalen Vereine und Betriebe wieder eine nicht zu übertreffende Palette an Unterhaltung und Genuss an.

Reservierung erbeten: berlinerhuette@aon.at oder 0676/7051473. Nächtigungsmöglichkeit besteht auch auf der „Alpenrose“: info@alpenrose-huette.at oder 0664/1670391.

Ein neues Highlight 2019 ist die Jahrmarktecke und bietet riesengroßes Spielvergnügen für Jung & Alt. Der Veranstalter Europahaus Mayrhofen im Auftrag von Marktgemeinde Mayrhofen und Tourismusverband Mayrhofen-Hippach freut sich auf zahlreiche Besucher! Foto: b2g.at

Bergsteiger- und Volksmusikantenball auf der Berliner Hütte

Almfest auf der Sidanalm am Schwendberg am 21. Juli Beginn 11 Uhr, Bergmesse um 12 Uhr. Für leibliches Wohl ist wieder bestens gesorgt.

PV-Ortsgruppe Mayrhofen – Wandergruppe II

Bergtour zur „Plauener Hütte“

Wann: Ziel: Treffpunkt: Abfahrt: Ausrüstung:

Donnerstag, 25. Juli Plauener Hütte 7.40 Uhr Bahnhof Mayrhofen 7.50 Uhr – Bus Nr. 8328 (Steig B – Zillergrund) Bergschuhe, Stöcke

Berg Heil – Walter und Erika!

Schützenfest in Aschau Am Samstag, den 13. Juli, findet das alljährliche Schützenfest der Schützenkompanie Aschau mit den Zillertaler Nachtschwärmern statt. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt. Beginn um 18 Uhr.

SOMMERZEIT IST URLAUBSZEIT – AUCH FÜR DIE GEMEINDEVERWALTUNG Liebe Gemeindebürger(-innen)! Diese Woche haben die Schulferien begonnen und alle freuen sich auf schöne, warme und erholsame Urlaubswochen. Auch die Gemeindebediensteten - größtenteils ebenso Mütter und Väter von Schulkindern – nützen die Ferien zum eigenen „Urlaubsabbau“ und verbringen vorwiegend die Monate Juli und August mit ihren Familien und im Freundeskreis. Es wird daher um Verständnis ersucht, dass auch die Gemeindeverwaltung im erwähnten Zeitraum personell mit etwas weniger verfügbarem Angestelltenpotenzial arbeitet. Selbstverständlich sind alle Abteilungen im Amt geöffnet und werden die regulären Parteienzeiten angeboten, jedoch wird in den genannten beiden Sommermonaten vor allem dringenden Erledigungen Priorität gegeben. Auf diesem Wege ergeht noch der Terminhinweis auf die nächsten Gemeinderatssitzungen am 17. Juli und am 12. September (in Ginzling) als erste Gemeinderatssitzung nach der Sommerpause dieses Gremiums. In diesem Sinne wünschen alle Verwaltungsbediensteten erholsame Sommertage! Dr. Wolfgang Stöckl – Amtsleiter

Foto: Gemeinde Aschau

Hochgebirgs-Naturpark

Zillertaler Alpen

Das Naturpark-Sommerprogramm bietet bis Oktober über 200 geführte Wanderungen (leicht bis anspruchsvoll) zu über 30 verschiedenen Themen. Infos: Naturparkhaus 05286/52181, info@naturpark-zillertal.at www.naturpark-zillertal.at Tuxer Wandertaxi zur Jausenstation Stoankasern, Hobalm, Vallruckalm und Lämmerbichlalm: 0664/4260106, 05287/8508 Hütten- und Wandertaxi zu Destinationen an der Höhenstraße, im Gerlostal, Zillergrund, Stillupptal, Zemmgrund, Tuxertal: 05282/3604


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FREITAG, 12.07.

MITTWOCH 17.07.

STUMM Konzert Jackie Bristow – mitreißend-poppiger Folk aus Neuseeland, CIELA – Zillertaler Mundartrock, Parkplatz Badewelt, Res.: Reservierungen: 0660 / 1440933

TUX Theater „Endstation“, Tux-Center Lanersbach, 20.15 Uhr, Res.: 05287 / 8506, weitere Vorstellungen: 31.07., 14., 28.08., 4.09.

SCHLITTERS „Zawos? – Beachvolleyballturnier“, Schlitterer See, ab 9.00 Uhr STUMM Riesenwuzzler-Turnier des SVG Stumm-Stummerberg, Fußballplatz, 15.00 Uhr SCHLITTERS Kräuter-Workshop „Putzmittel selber herstellen“, Mariengarten, 14.00 Uhr ASCHAU Schützenfest, Bahnhofsplatz, Beginn: 18.00 Uhr FINKENBERG Eröffnung Tennisanlage, ab 15.00 Uhr GINZLING „Schlegeis 3000 Skyrace & Trailrun“, Schlegeis-Stausee, ab 8.30 Uhr

Foto: Mountainshop Hörhager

SONNTAG, 14.07. STUMM Konzert „Die Knödel“ alpine Kammermusik 11.00 Uhr, Hörspiel „Märzengrund“ 20.00 Uhr, Festival-Stadl Dorfbäck, Res.: 0660 / 1440933, info@stummerschrei.at TUX Start der Bike-Transalp, Startaufstellung ab 8.00 Uhr, Start: 9.00 Uhr Kirchplatz Lanersbach

DIENSTAG, 16.07. FINKENBERG „Sun, Fun & Planschparty“ – lustiges Kinderspielfest, Erlebnisfreibad, 13.00 bis 17.00 Uhr, freier Eintritt für alle Kinder TUX Galakonzert der Brass-Band „Fröschl Hall“, begleitet von Corsin Tuor, Tux-Center Lanersbach, 20.30 Uhr, Res.: 05287 / 8506

FREITAG, 19.07. FÜGEN „Klanguniversum“ mit dem Vokalensemble Vocappella Innsbruck, Pfarrkirche, 19.30 Uhr, Reservierungen: 0660 / 1440933 STUMM „Besuchszeit“, Festival-Stadl Dorfbäck, 20.00 Uhr, weitere Vorstellungen: 25.07., Festival-Büro: 0660 / 1440933

GINZLING Ausstellung "Gletscher. Welten" im Naturparkhaus, weitere: www.naturpark-zillertal.at HINTERTUX Führung durch den „Natur Eis Palast“ mit Bootsfahrt, Infos unter Tel: 0676 / 30 70 000

WÖCHENTLICH MAYRHOFEN Pokerturnier in der Edelweiss-Lounge, Montag ab 20.30 Uhr FÜGEN HolzErlebnisWelt – Führungen Montag bis Freitag um 9.00, 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr HIPPACH Heimatmuseum Strasserhäusl, Anm.: 0676 / 3225522

Foto: G. Maricic-Kaiblinger

SAMSTAG, 13.07.

VERANSTALTUNGSÜBERSICHT

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

MAYRHOFEN Zillertaler Bauernmarkt jeden Freitag am JosefRiedl-Platz, 9.00 bis 13.00 Uhr

VORSCHAU STUMM Samstag, 20.07. „Raffl“, Festival-Stadl Dorfbäck, 20.00 Uhr, weitere Vorstellungen: 21., 28., 31.07., 1., 3.08., Festivalbüro: 0660 / 1440933 SCHWENDAU Samstag, 20.07. JUKI-Fest, Freizeitanlage Sommerwelt Hippach-Ramsau-Schwendau, ab 13.00 Uhr FINKENBERG Samstag, 20.07. Feuerwehrfest der FFW, Feuerwehrhaus, ab 15.00 Uhr TUX Samstag, 20.07. Staudenfest der Schützenkompanie Tux-Vorderlanersbach, Dorfplatz Vorderlanersbach, Beginn 19.00 Uhr mit Platzkonzert der BMK Tux HIPPCH Sonntag, 21.07. Almfest, Sidanalm Schwendberg MAYRHOFEN Samstag, 21.07. Sommerfest der BMK, Waldfestplatz, ab 10.30 Uhr

FÜGEN Schaukäserei Fügen, Mo. Fr. 8.00 - 18.00, Sa. 8.00 - 14.00 Uhr, Führungen Mo. - Fr. 10.00 u. 11.00 Uhr, Gruppen: 05288 / 62334 MAYRHOFEN „Käse mit Musik“, jeden Freitag von 15.00 bis 18.00 Uhr, ErlebnisSennerei Zillertal, 12.07. Ursprung-Buam-Fest, 19.07.: Die jungen Zellberger, 26.07. Ursprung Buam TUX/FINKENBERG „Magische Momente im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen“, jeden Montag, im Tux-Center Lanersbach 17.30 Uhr, in der VS Finkenberg 20.30 Uhr, Eintritt frei FÜGEN „Museum in der Widumspfiste“, Infos: 0650 / 2448028 TUX „Die Kristalle der Steinzeitjäger“, Jöchlhaus Madseit, Sagenstunde „Mythen der Alpen“ in der urigen Stube, Do. 16.30 Uhr, Infos: 05387 / 87668

TÄGLICH

ZELL/ZILLER Zillertaler Regionalmuseum, Gruppenführungen nach Anmeldung: 0664 / 1313787 oder 05282 / 4408

MAYRHOFEN Besichtigung ErlebnisSennerei Zillertal und SchauBauernhof von 9.00 – 17.00 Uhr

TUX „Frauen in Tux & Frauen im Himalaya“, Mehlerhaus Madseit, Mo. u. Fr. 13.00 - 17.00 Uhr ZELL/

GERLOS Zillertaler Bauernmarkt, Musikpavillon, 16.00 bis 19.00 Uhr, jeden zweiten Mittwoch bis 18.09. MAYRHOFEN Luftgewehrschießen für jeden, jeden Donnerstag bis 29.08., Schießstand beim Erlebnisbad, 20.00 Uhr KALTENBACH Abenteuerpark Zillertal, Wanderung zum Hochseilgarten, Einschulung zur Bewältigung eines Parcours, Rückwanderung zum Spielplatz, Treffpunkt: TVB-Infobüro (Bahnhof) 9.30 Uhr, jeden Dienstag bis 3.09., Anmeldung jeweils bis Sonntag, 12.00 Uhr TUX „Tuxer Mühle“ – jeden Montag von 13.00 bis 16.00 Uhr setzt „Müller“ Herbert die neu renovierte Tuxer Mühle in Juns in Betrieb und mahlt Korn zu Mehl, Eintritt frei

AV Zillertal

Bergtour Nestspitze Schöner Gipfel am Tuxer Hauptkamm Samstag, 20. Juli Vorbesprechung & Anmeldung am Mittwoch, 17. Juli, 20.00 Uhr im AV-Heim Reinhold und Markus

KINO MAYRHOFEN aktuelles Kinoprogramm: www.movie-mayrhofen.at

ZILLERTAL TV TV-PROGRAMM 12.07. - 18.07.2019 Zillertal Aktuell F. Wechselberger „Sternplatz“ Wochenmagazin Wettbewerbsfilm anno „Die Frau aus dem Koffer“


AKTUELL IM ZILLERTAL

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„Besuchszeit“ stummer schrei

Mit Anita Köchl im Gespräch Gerda Gratz: Anita Köchl, warum ausgerechnet die Besuchszeit von Mitterer, wenn man sich als Schauspielerin – so die Selbstbezeichnung – selbst nicht zu ernst nehmen möchte? Drei Charaktere, die eines gemein haben, nämlich die seelischen Auswüchse und Abgründe des alternden Menschen, der um Würde, Integrität und Lebenssinn ringt. Wie gelingt der Rollenwechsel innerhalb der Thematik des gealterten Lebens, ein Leben auf der Zielgeraden, das man in Anstalten steckt? Anita Köchl: Gerade im Beruf der Schauspielerin ein sehr bedeutendes Thema, wie altert man als Schauspieler(in) so, dass das Publikum einen gerne begleitet? Zum Glück altert das Publikum ja mit einem mit, und wenn man nicht versucht, zwanghaft jung zu bleiben, sondern Themen wählt, die dem jeweiligen Alter angemessen sind, ist das wahrscheinlich der beste Weg, ihn miteinander zu gehen. Hier habe ich in diesem Stück einen sehr großen Alterssprung gemacht, was meine Zuseher wahrscheinlich etwas überrascht. So sehr wohl nun allerdings auch wieder nicht, da ich immer gerne die Wandlung gesucht habe und für mich darin mitunter die Kunst des Schauspiels besteht, in verschiedene Charaktere, Körper - und Geisteshaltungen zu schlüpfen. Für mich ebenso der Spaß und die Herausforderung an diesem Beruf. In meiner großen Liebe auch zu alten Menschen, versuche ich hier, ihren Anliegen ein Sprachrohr zu verschaffen und dem Thema Altwerden eine humorvolle und doch nachdenkliche Zugangsweise zu verleihen. Der Abend in unserer Version beginnt damit, dass ich als Frau meines Alters auftrete und mich vor Publikum zu alten Menschen verwandle. Mit dem Anfangssatz: „Bin i schon zu spät? Mei, wie die Zeit vergeht“. Ein Einführen in das, was uns allen nicht erspart bleiben wird, das Altern. Ein Ansatz von mir, auch als

Schauspielerin, dahin, dass ich wie alle anderen altern werde und was uns da erwartet. Vor allem, noch sind wir die, welche die nächste Generation pflegen, aber gleichfalls die, welche als nächstes folgen werden. Zeit also, sich damit wirklich auseinanderzusetzen und dieses Thema nicht mehr vor uns her zu schieben, sondern ins Auge zu fassen und uns zu überlegen, wie unser Lebensabend aussehen wird oder soll. Meist lassen wir das alles auf uns zukommen, anstatt unsere Zukunft noch selbst zu gestalten. Ich hoffe, mit diesem Abend meine Zuschauer zum Überlegen anzuregen und uns selbst auszusuchen, wie wir weiterleben wollen. Für uns und unsere Kinder möglichst angenehm zu altern, da es schon mal so sein muss und wird. GG: Felix Mitterer bezeichnet die „Besuchszeit“ als meistaufgeführtes Bühnenstück. Wie kommt man als Schauspielerin dazu, sich dieses Themas anzunehmen? AK: Für mich die „Besuchszeit“ deshalb, da ich in den letzten Jahren immer mehr Freunde erlebe, die mit diesem Thema stark konfrontiert sind, meine Geschwister, ich selbst und meine Eltern diese Phase in der letzten Zeit hautnah erlebt haben, und ich in diesem Stück so Vieles wieder erkennen konnte. Auch mag ich den Humor, welchen Mitterer seinen Figuren gibt. Wie ich ihn auch in allen Lebenslagen kenne. Mitterers feine Art, in prekäre Situationen hineinzuschauen, immer mit der Distanz des Betrachtenden, finde ich in diesem Stück besonders faszinierend. Ich habe das Stück vor vielen Jahren selbst mal gesehen, und der Inhalt ist mir bis heute so prägnant in Erinnerung geblieben, dass ich Lust hatte, es selbst auf die Bühne zu bringen. Allerdings in einer ganz anderen und heutigeren Form der Inszenierung. GG: Die Inszenierung spielt ganz nah an der Wirklichkeit. Auch

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wenn es darum geht, das Geschaffene, in dem man als alter Mensch geerdet ist, beispielsweise den Hof an den Sohn für ein Hotelprojekt übergeben muss, wehrhaft verteidigt, bis zur Einweisung in eine Nervenheilanstalt. Ein Akt, der ebenso im Zillertal auf keinen Fall realitätsfremd ist. Wie geht es der Schauspielerin bei diesem Thema? Tourismus um jeden Preis? Hin zu Neuem, Profitablem, ohne das Alte zu ehren? AK: Für mich ist in diesem Stück besonders faszinierend, dass Mitterer diese Themen darstellt, ohne den einen oder den anderen zu verurteilen. Für mich sind das die Meisterautoren, die Menschen zeigen, sie aber nicht be- oder verurteilen. Hier wird immer gezeigt, wie schwer es für die Alten ist, von allem möglichen Abschied zu nehmen, aber genauso die Bemühung und doch Befangenheit in diesen Dingen der jüngeren Generation. Ich hatte das ganz große Glück, Eltern zu haben, die auch das Alter mit Humor genommen haben und die Größe, Dinge loszulassen. Eine Einstellung, die unglaublich hilfreich für alle ist. Und trotzdem, selbst wenn die Älteren so positiv sind, ist die Aufgabe des Pflegens und dessen, einen gemeinsamen, für alle akzeptablen Gang zu gehen, eine große Herausforderung. Ich glaube, eines der wichtigsten Dinge dabei ist, die Liebe nicht aus den Augen zu verlieren, den Menschen in jedem Stadium ernst zu nehmen und nicht aufgrund des Alters oder umgekehrt, des Alters die Jugend für unfähig zu erklären. GG: Das Älterwerden der Frau ist klischeebesetzt. Das Abstellgeleis nach den reproduktionsfähigen Jahren der Frau liegt näher als man denkt. Soll sich die Frau ihrem Schicksal fügen, mehr als der Mann? AK: Dieses Klischee ist mir ein absolutes Rätsel, warum sollte die Frau schlechter altern als der Mann? Leider etabliert sich in unserer Gesellschaft wieder mehr, dass eine alternde Frau weniger begehrt oder gefragt zu sein scheint, als der Mann, für mich

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persönlich absolut nicht nachvollziehbar. So viele junge Frauen nehmen sich ältere Männer, wahrscheinlich aus Gründen der materiellen Sicherheit, umgekehrt erlebt man das selten. Dazu hatte ich in dem Stück „Eifersucht“ einen tollen Spruch, den die ältere an die jüngere Geliebte eines Mannes schreibt: „Noch erscheint dir dieses Verhältnis zu einem um so viel älteren Mann interessant, aber du kannst dich darauf einstellen, in zehn Jahren als Krankenschwester zu dienen“. Für mich zeichnet einen älteren Mann aus, eine gleichwertige, altersähnliche Frau zu haben und umgekehrt. GG: Die männliche Rolle, gespielt von Frauen, eine Möglichkeit, um zu vermitteln, dass das Alter keinen Unterschied zwischen Frau und Mann macht, sehr wohl aber zwischen arm und reich. Vor allem ist man als Mensch zweiter Klasse in den jeweiligen Anstalten ausgeliefert und entmündigt. Diejenigen, die Geld haben, können sich wehren, haben Privilegien, sind zusatzversichert. Die finanziellen Mittel entscheiden sehr oft darüber, wie sich unser Lebensabend gestalten wird. Wie sieht das die Schauspielerin? AK: Das ist einerseits richtig, allerdings habe ich auf den Pflegestationen in erster Linie ganz tolles Personal kennengelernt, die jeden gleich und gut behandeln. Dies wird natürlich mit zunehmendem Bedarf schwieriger. Die finanziellen Mittel spielen sicherlich im Gesamten eine große Rolle, ich glaube aber, dass sich mit Zeit schenken und viel gegenseitiger Toleranz von beiden Seiten vieles ausgleichen ließe. Herzlichen Dank für das Gespräch!

GG

AUFFÜHRUNGSTERMINE „Besuchszeit“ beim stummer schrei noch am 19. und 25.07., jeweils 20 Uhr!


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 12.07. - 21.07. Freitag, 12.07. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit 19.30 Uhr Abendmesse f. Friedl Pramstraller, Eltern u. Geschwister/f. Max u. Julie Leitner/f. Klara u. Josef Klocker f. verstorbene Eltern und Angehörige Samstag, 13.07. - 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Friedrich Pendl/f. Fam. Eberharter, Larcher/f. Fam. Kofler u. Pfister/f. Walter Longhino u. Eltern/f. Gottfried Eberl, Stumpfau Sonntag, 14.07. - 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst Montag, 15.07. - 19.30 Uhr Abendmesse in Häusling Maria Schnee (jeden Montag bis Ende August) Dienstag, 16.07. - 10.30 Uhr Messe im Sozialzentrum Freitag, 19.07. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.30 Uhr Abendmesse f. Familie Geisler-Roscher/f. Ferdinand u. Maria Eberharter/f. Maria Eberharter und Brüder/f. Maria u. Franz Kreidl/f. Sepp u. Elise Kröll, Dengger/f. Otto u. Theresia Kröll/f. Hermann u. Helmut Kröll/f. Midi und Wolfi Kranl Samstag, 20.07. - 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Franz Kröll, Altbgm./ f. Theresia u. Manuela Sporer/f. Erna u. Max Kofler/f. David Hanser Sonntag, 21.07. - 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net GOTTESDIENSTE IM SEELSORGERAUM DORNAUBERG – HIPPACH – ASCHAU Samstag, 13.07. - Spielleiten: 8.00 Uhr Hl. Messe Sonntag, 14.07. - Hippach: 9.00 Uhr Hl. Messe mit Tauffeier, Aschau: 10.15 Uhr Hl. Messe mit Tauffeier, Dornauberg: 18.00 Uhr Hl. Messe RÖM. KATH. SEELSORGERAUM ZELL/ZILLER - 12.07. – 14.07. Freitag, 12.07. - 18.00 Uhr Eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit 19.00 Uhr Abendmesse Samstag, 13.07. - 8.00 Uhr Wallfahrermesse in Maria Rast 17.00 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche Sonntag, 14.07. - 8.00 Uhr Beichtgelegenheit 8.30 Uhr Pfarrgottesdienst, 10.00 Uhr Hl. Messe in Ramsau 19.00 Uhr Abendmesse RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH - 13.07. – 14.07. Samstag, 13.07. - 19.30 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche Sonntag, 14.07. - 8.30 Uhr Wortgottesdienst 12.00 Uhr Bergmesse der Jungbauern Ried-Kaltenbach auf der Hochalm 19.00 Uhr Heilige Messe für die Pfarrgemeinde Das ewige Licht brennt von 14.07. – 20.07. in Ried für Franz und Johann Wildauer mit Großeltern Obwiesen/f. Hermann Wildauer/f. Alois Fankhauser in Kaltenbach für Josef Margreiter www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS - 13.07. – 14.07. Samstag, 13.07. - 18.30 Uhr Heilige Messe zu Ehren des Heiligen Herz Jesu, der Gottesmutter Maria und des seligen Pater Freinademetz in einem besonderen Anliegen als Dank und Bitte Das ewige Licht brennt von 14.07. – 20.07. für Josef Schönherr/ f. Karl Berger/f. Franz und Siegfried Mair www.seelsorgeraum.uderns.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN - 14.07. – 17.07. Sonntag, 14.07. - 10.00 Uhr Hl. Amt Mittwoch, 17.07. - 16.00 Uhr Hl. Messe im Franziskusheim Freitag, 19.07. - 19.30 Uhr Vocapella mit Sternenklängen: das Ensemble aus Innsbruck singt in unserer Pfarrkirche im Rahmen des Festivals „stummer schrei“

KIRCHNBANK'L

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RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART 12.07. – 19.07. Freitag, 12.07. - Hart: 7.30 Uhr Beichtgelegenheit, 8.00 Uhr Hl. Messe Samstag, 13.07. - Hart: 14.00 Uhr Taufe David Gabriel Seekircher Stumm: 11.30 Uhr Trauung Katharina Jüngling/Nepomuk Kessler 19.30 Uhr Vorabendmesse (Orgel Elfriede Angerer) Sonntag, 14.07. - Hart: 19.30 Uhr Hl. Messe (Orgel Toni Mayr) Stumm: 10.00 Uhr Festmesse – Diamantenes Priesterjubiläum KR Alois Leitner (Kirchenchor Stumm) – Festprediger: Weihbischof Dr. Hansjörg Hofer Montag, 15.07. - Antoniuskapelle Stumm: 19.30 Uhr Hl. Messe (mit Arzbacher Zwoagsang) Dienstag, 16.07. - Stumm: 18.30 – 19.30 Uhr Anbetung, 19.30 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 17.07. - Hart: 18.30 Uhr Beichtgelegenheit, 19.00 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 18.07. - Stumm: 18.30 – 19.30 Uhr Anbetung 19.30 Uhr Hl. Messe (mit Max Rahm/Tochter) Freitag, 19.07. - Hart: 8.00 Uhr Hl. Messe Das ewige Licht brennt in Hart für Lotte/Alois Christian - Egarter in Stumm für Johann Kopp CHRISTLICHE GEMEINDE Pastor Detlef Kohl, Tel. 0676 / 91 64 289 Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen statt. Sonntag: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. Freitag: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch. www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at Wir laden herzlich ein, am Sonntag, 14.07. um 10.00 Uhr zum Gottesdienst in der Christuskirche in Wattens, um 9.30 Uhr in der Pankrazkirche in Fügen u. um 11.15 Uhr in der Kapelle im Sozialzentrum in Mayrhofen. NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Jeden Sonntag um 9.30 Uhr in Jenbach. JEHOVAS ZEUGEN Biblischer Vortrag am Sonntag: 18.00 Uhr "Wer eignet sich, die Menschheit zu regieren?" Königreichssaal Uderns, Dorfstraße 20 Alle Zusammenkünfte sind öffentlich und kostenlos. E-Mail: max.tinello@gmx.at, www.jw.org

WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN Walter Eberharter „Zapfen Walter“ 61. Lj. 4. Juli 2019 Zell am Ziller Franz Kröll „Moler Franzal“ 85. Lj. 5. Juli 2019 Schwendau Maria Perauer geb. Geisler 91. Lj. 6. Juli 2019 Mayrhofen

Frieda Eder 86 Lj. 6. Juli 2019 Aschau Franz Rainer „Sämer Franz“ 89. Lj. 7. Juli 2019 Schwendau Elisabeth Tasser geb. Leo „Windhog Lisal“ 89. Lj. 8. Juli 2019 Brandberg


AKTUELL IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Sportlich in die Sommerferien

Neuer Singletrail & Pumptrack

SPAR verschenkt Gratis-Bälle Foto: SPAR

Fotos: Erste Ferienregion im Zillertal/Level26.

Purer Bike-Flow im Zillertal

Am 6. Juli ist der neue „Bike-Trail Hochzillertal“ eröffnet worden und garantiert nun einen erfrischenden Fahrspaß. Zusätzlich zum Singletrail gibt‘s Österreichs längsten Pumptrack an der Talstation Hochzillertal in Kaltenbach. Im Anschluss an die offizielle Eröffnung haben Experten wie Andrea Maranelli aus Italien oder Tom Holaus (Bikeguide Tirol) gezeigt, worauf es beim Biken wirklich ankommt. „Zusammen mit den über 1200 km ausgezeichneten Mountainbike- und Fahrradrouten im Zillertal verfügt Fügen-Kaltenbach nun über zwei weitere Highlights, die die Gesamtregion weiter zu einem einzigartigen Outdoor-Eldorado für Radliebhaber wachsen lässt“, erklärt Manfred Pfister, Geschäftsführer des Tourismusverbands der Ersten Ferienregion im Zillertal.

Downhillspaß vom Feinsten Der neue Bike-Trail Hochzillertal lässt Mountainbike-Herzen höher schlagen. Größtenteils natürlich angelegt, bietet der neue Singletrail jede Menge Nervenkitzel im schattigen Grün. Direkt vom Hochseilgarten in Kaltenbach aus geht es rasant über vereinzelt flache Wurzeln und Sprünge den Berg hinunter Richtung Talstation. Weite Anliegerkurven und ein weicher Waldboden garantieren puren Flow. Auf 912 Metern Länge bietet der Bike-Trail Hochzillertal ein optimales Trainingsgelände für fortgeschrittene Downhiller. Mit seinem nur mäßigen Gefälle eignet sich der Trail auch perfekt für sportbegeisterte Anfänger, die sich langsam an längere Routen herantasten wollen. Zudem befindet ein neuer Pumptrack für Groß und Klein an der Talstation Hochzillertal, auf dem Gelände neben Sport Stock. Infos: www.best-of-zillertal.at/sommer/fahrrad-mountainbike/

Kath. Frauenbewegung Dekanat Zell am Ziller

Einladung zur Pilgerwanderung

Jetzt mit Gutschein einen Gratis-Ball bei SPAR oder EUROSPAR sichern. Luis und Lena freuen sich.

Damit es ein sportlicher Sommer wird, verschenkt SPAR zum Ferienstart einen Gratis-Ball. Die Gutscheine dazu flattern in den nächsten Tagen in die Briefkästen im ganzen Zillertal und können bei allen teilnehmenden SPAR und EUROSPAR im Zillertal eingelöst werden. SPAR versüßt den Start in die Sommerferien mit einem Gratis-Fußball. Gegen Abgabe des Gutscheins erhalten Kundschaften ihren SPAR-

Ball gratis. Die Gutscheine können ab Montag, den 08.07.2019 in allen teilnehmenden SPAR-Supermärkten im Zillertal eingelöst werden. Das Angebot ist gültig, solange der Vorrat reicht. Ob im Schwimmbad oder am Fußballplatz – der Gratis-SPARBall ist der ideale Wegbegleiter durch die Sommerferien. SPAR möchte mit dieser Aktion auch die Motivation und Lust an Sport und Bewegung bei der Jugend fördern. pr

TAFEL MAYRHOFEN Ausgabeöffnungszeiten jeden Freitag, 14.00 bis 15.00 Uhr im „Alten Schulhaus“, 1. Stock, in Mayrhofen. Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt. Informationen unter: Helene Partoll 0664 5784104 und Maria Rauch 0664 2141984

TAFEL UDERNS Ausgabeöffnungszeiten jeden Freitag, 15.00 bis 17.00 Uhr Tafel Uderns im Caritas-Zentrum Zillertal. Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt.

Scheffau – Wallfahrtskapelle auf der Bärnstatt – Hintersteinersee Bedingung: Bereitschaft zum gemeinsamen Beten, ca. 2 – 3 h leichtes Wandern

SPRUCH DER WOCHE

Abfahrt: Dienstag, 16. Juli, 9 Uhr in Stumm/Schwimmbadparkplatz Anmeldung bis 15. Juli: Angelika Schellhorn, 0664/4228689

Du kannst deinen Kindern deine Liebe geben, nicht aber deine Gedanken. Sie haben ihre eigenen. Khalil Gibran - Autor


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Überlebenskünster Gams

Foto: Hubert Aschenwald

Foto: Valter Pallaoro & Annamaria Pernstich

LEUTE VON HEUTE

AKTUELL IM ZILLERTAL

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„Kunst am Berg“ von Alfred Eberharter auf der Granatalm

Foto: b2g.at

Gams in einer sonnigen Herbststimmung

„Besuchszeit“ - Sondervorstellung für Sparkassenkunden

Am Donnerstag, 18. Juli, 20 Uhr, referiert MSc Christine Lettl im Mehrzwecksaal Ginzling über „DIE GAMS Überlebenskünster im Hochgebirge“. Das Naturpark-Team lädt alle Interessierten zum kostenlosen Vortrag ein.

Foto: Kindergarten Mayrhofen

Die Gams ist ein beeindruckendes Wildtier des Gebirgsraumes. Grazil und scheinbar mühelos bewegt sie sich durch das felsige und oft steile Gelände. Aber sie bewegt sich

nicht nur elegant, sie ist auch optisch ein sehr ästhetisches Tier, das im Hinblick auf die Tarnung optimal an ihren alpinen Lebensraum angepasst ist. Im Rahmen des Vortrages wird Wildbiologin Christine Lettl (Tiroler Jägerverband) über die Verbreitung der Gams sowie die Besonderheiten ihrer Biologie und ihres Wesens berichten und erklären, welchen Herausforderungen sich dieser alpine Kletterkünstler heute und zukünftig stellen muss.

Bibliothek Hippach u. U. Ereignisreiches Kindergartenjahr für die Mayrhofener Kids

Kreativ befüllte Lesekisten

Foto: SteudlTenn

„Wir machen Lust auf Lesen“ das war Ziel und Thema unserer letzten Unterrichtsreihe im Deutschunterricht.

Hakon Hirzenberger (künstlerischer Leiter SteudlTenn), Andreas Kronthaler und Vivienne Westwood, Bernadette Abendstein (SteudlTenn), Schauspieler Gregor Kronthaler (v. l.)

Das schafften wir durch die „Lesekiste“. Die Schülerinnen und Schüler der 2a ließen ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf. Zu ihren Lieblingsbüchern befüllten die Schüler „Lesekisten“ mit Gegenständen. Alle ließen sich spannende Details einfallen und gestalteten die

Kiste überlegt und einfallsreich. Diese wurden in der Bibliothek Hippach u. U. in Schwendau den Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen der Volksschule Schwendau präsentiert. Somit erhielten die Volksschüler einen ersten Eindruck, wie der Deutschunterricht an der Neuen Mittelschule Hippach mitunter gestaltet wird. Mag. Snjezana Opacak Eberharter Dipl.-Päd. Martin Hammerle


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Buchpräsentation und Umweltbaustelle

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UNSER NACHWUCHS Foto: Lydia Sürth Photography

AKTUELL IM ZILLERTAL

KILIAN ALEXANDER BLIEM MAYRHOFEN geboren am 21.06.2019 um 12.45 Uhr, 3170g/50cm Stefanie und Martin Bliem mit Simon und Juliane Podiumsdiskussion mit Interviewpartner und Autoren des neuen Buches „Die Bergnamen der Zilleraler Alpen“: Obmann der Alpenvereins-Sektion Zillertal Paul Steger, Prof. Dr. Heinz-Dieter Pohl, Walter Ungerank, Franz Warum und Naturpark-GF Willi Seifert (v. l.)

Von 30. Juni bis 6. Juli fand auf der Gungglalm eine Umweltbaustelle des Österreichischen Alpenvereins statt. Am 4. Juli wurde das Buch „Die Bergnamen der Zillertaler Alpen“ präsentiert. Die Autoren Prof. Heinz-Dieter Pohl und Willi Seifert berichteten über Hintergründe und spannende Ergebnisse dieser neuen Publikation des Hochgebirgs-Naturparks. Ob Turnerkamp, Granatenklamm oder Zsigmondyspitze - die Berg- und Flurnamen haben eine Geschichte zu erzählen. Interessante Interviews mit Persönlichkeiten und Zeitzeugen wie Peter Habeler oder Details zur Geschichte und dem Naturraum ergänzen dieses neue Buch über die Zillertaler Alpen. „Für den Naturpark sind die Bergnamen ein wich-

tiger Teil des kulturellen Erbes. Dass mit Prof. Dr. Heinz-Dieter Pohl ein österreichischer Sprachwissenschaftler und Experte für dieses Thema gewonnen werden konnte, freut uns außerordentlich“, berichtet Naturpark- Geschäftsführer und Mitautor Willi Seifert. Bis heute hat man die meisten Namen, ihren Ursprung und ihre Geschichte entschlüsselt. Darüber gibt das Buch einen umfassenden Überblick, ergänzt mit einer Zillertaler (Berg-) Dialektschule und vielen eindrucksvollen Bildern von den Zillertaler Alpen. Umweltbaustelle Acht freiwillige junge Naturaktivisten, die aus ganz Österreich und Deutschland angereist waren, engagierten sich auf der heurigen Umweltbaustelle Gungglalm oberhalb des Berg-

steigerdorfs Ginzling auf ca. 1.500 m, einem Projekt des Naturparks und der ÖAV-Sektion Zillertal. Gemeinsam leisteten sie so einen Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft. In der Freiwilligenwoche wurde das Almgebiet – die Gungglalm zeichnet sich durch eine hohe Vielfalt und Biodiversität der Pflanzen und Tiere aus einerseits entsteint, andererseits wurde geschwendet, das bedeutete, Strauch- und Holzgewächse wurden gerodet, um wieder Almwiesen zu gewinnen. „Seit wir von den Freiwilligen der Umweltbaustelle unterstützt werden, haben wir schon viele Maßnahmen des ‚Naturschutzplanes auf der Alm‘ umgesetzt“, erklärt Franz-Josef Fiegl von der straßentechnisch unerschlossenen Gungglalm, die sich im Besitz der Familien Fiegl und Fleidl befindet.

LAURA EBERHARTER HART IM ZILLERTAL geboren am 28.06.2019 um 08.27 Uhr, 3445g/51cm Margarete Leo und Gregor Eberharter mit Leni

ANDREAS GEORG TAXACHER ROHRBERG geboren am 29.06.2019 um 16.53 Uhr, 3165g/51cm Katharina Taxacher und Alois Schneider mit Johannes

SAMUEL MÜHLBACHER RIED IM ZILLERTAL geboren am 22.06.2019 um 15.54 Uhr, 3580g/51cm Stefanie Mühlbacher und Simon Kerschdorfer Freiwillige der Umweltbaustelle Gungglalm


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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GEMEINDEGESCHEHEN – VON TUX BIS STRASS

Kindergarten Tux

„Wir machen Ferien!“

Ferienbeginn bedeutet auch, dass die Großen uns verlassen und in die Schule wechseln. Bevor dies jedoch passierte, machten wir einen schönen Abschlussausflug mit ihnen ins Planetarium Schwaz. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ möchten wir dabei unseren Sponsoren dem Hotel Alpenhof und Hotel Neuhintertux sagen, für die Übernahme der Bus- und Eintrittskosten.

Hoch hinaus über Feld und Wald – so wanderte der Tuxer Kindergarten von den verschiedensten Richtungen zur Bichlalm. Auch viele Eltern verbrachten diesen tollen Tag, mit strahlendem Sonnenschein, mit uns. Für die Keinsten begann der Tag mit einer Gondelfahrt zum Sommerberg. Von dort aus wanderten wir hinunter zur Bichlalm, wo die anderen Kinder schon auf uns warteten. Der lange Weg machte uns gar nichts aus, da

Kindergarten Ginzling

Ausflug zum Fichtenschloss! Nachdem bei der heurigen Muttertags-Feier eine beträchtliche Summe an freiwilligen Spenden zusammengekommen war, beschlossen wir Lehrer und Tanten mit den Kindern einen Ausflug mit Bus und Bahn zum Fichtenschloss in Zell/Ziller. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen hatten eine Riesenhetz auf dem Berg. Es wurde gerutscht, getobt und geschaukelt. Anschließend spazierten wir zu Simons Skistadl, wo für uns schon Pommes und Saft vorbereitet waren. Nachdem wir alle satt waren, verbrachten wir noch eine Weile am Spiel-

platz des Gasthauses, bevor wir uns mit der Gondel, dem Zug und dem Bus wieder auf den Weg zurück nach Ginzling machten. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Zillertaler Verkehrsbetrieben für die günstige Zugfahrt, bei der Zillertal Arena für die kostenlose Beförderung mit der Gondelbahn und beim Team von Simons Skistadl für die äußerst großzügige Bewirtung! Bei allen Eltern wollen wir uns noch bedanken, dass alle Kinder am Morgen nach Mayrhofen gebracht worden sind. Das hat vieles einfacher gemacht. Vielen Dank! Eure Ginzlinger Kinder mit Anna, Lukas, Sarah & Tanja

wir die Sonne und die schöne Aussicht richtig genossen hatten. Die Forscherkids und die Schlaufüchse wanderten den Berg nicht hinunter, sondern hinauf. Von Hintertux starteten wir Richtung Bichlalm. Auf dem Weg hinauf mussten wir zwar ein paarmal schnaufen, aber oben angekommen, waren wir froh, nicht aufgegeben zu haben. Wir stärkten uns mit Würstel und Skiwasser und konnten alle zusammen noch ein bisschen spielen.

Danke, dass wir bei der Bichlalm einkehren durften! Den Elternvertretern danken wir für die Mithilfe bei der Organisation – ohne euch wäre der Tag nur halb so schön gewesen. Unser Dank geht ebenfalls an die Gletscherbahn, die uns bei Ausflügen in die Berge stets unterstützt. Natürlich wollen wir ein Lob den Kindern aussprechen, da sie diesen Tag und die anstrengende Wanderung so toll, mit viel Spaß, gemeistert haben. Außerdem haben wir uns sehr darüber gefreut, dass uns so viele Eltern begleitet haben! Mit einem weinenden Auge müssen wir Abschied von unserem treuen Taxifahrer Sigl nehmen. Vielen Dank, dass du so viele Jahre unsere Kindergartenkinder heil von zu Hause zum Kindergarten und wieder zurückgebracht hast. Unsere Taxikinder werden die Fahrten mit dir sehr vermissen! Kindergarten Tux, Gruppe 3


GEMEINDEGESCHEHEN – VON TUX BIS STRASS

Volksschule Finkenberg

Indianerfest und Lesefeier

Endlich war es so weit! Die Frauenrunde von Finkenberg machte den Schülern und Kindern vom Kindergarten eine ganz besondere Überraschung. Es wurde ein Indianerfest organisiert, das wohl für alle unvergesslich bleibt! Es gab Fallschirm-, Schminkund Bastelstationen, Steckerlbrot wurde am Lagefeuer gegrillt und mit den Holzpferden um die Wette galoppiert. Für den schönen Tag am Sportplatz möchten sich auf diesem Wege Schule und Kindergarten ganz herzlich bei der Frauenrunde mit Or-

ganisatorin Pauline Buttenhauser bedanken. Ein weiter Dank gilt der Buchhandlung Tyrolia mit Filialleiterin Martina Prantl für die tollen Lesebücher für die Schüler der 1. Klasse. Denn unsere fleißigen Lesemäuse haben nun alle den letzten Buchstaben gelernt und sind mit Bravour im Leseland gelandet! Auch wollen wir uns beim Spargeschäft Finkenberg der Familie Widkal herzlich für die Bälle bedanken sowie für die ausgezeichnete Betreuung und Unterstützung während des Schuljahres. Zuletzt wollen wir uns noch bei den Kindern und Eltern der Abschlussklasse für die gute Zusammenarbeit und die unvergessliche Abschlussfeier bedanken!

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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DER KINDERGARTEN BRANDBERG DANKT! Der Kindergarten-Ausflug führte uns dieses Jahr in den Schaubauernhof der ErlebnisSennerei Mayrhofen. Begeistert waren die Kinder vor allem von den Kaulquappen, den kleinen Fröschen, den Ziegen, den Go–Karts, der Strohlandschaft und der großen Rutsche. Zum Abschluss gab es für alle ein Eis im Gastgarten der ErlebnisSennerei. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Sennerei für die Großzügigkeit und bei Vroni Leo für das spendierte Eis.

AMTLICHE MITTEILUNG –

GEMEINDERATSSITZUNG 39. Sitzung des Gemeinderates am Mittwoch, 17. Juli 2019 um 19.30 Uhr im Gemeindesitzungssaal Die einzelnen Tagesordnungspunkte sind auf der Gemeindehomepage www.mayrhofen.tirol.gv.at einzusehen. Alle Interessierten sind als Zuhörer wieder recht herzlich eingeladen! MMag. Monika Wechselberger Bürgermeisterin

Volksschule Finkenberg

Kindergarten Mayrhofen

Ereignisreiches Kindergartenjahr Unsere „Vorschüler“ besuchten das Zahlenland, gestalteten Messen mit, durften eislaufen gehen, sich die Sportclinic anschauen, auf das Brandberger Kapellal wandern und ein erstes Mal auch in die Schule gehen, um sich ein wenig umzuschauen. Alle Kinder nahmen am Skikurs und an der Schwimmwoche teil, wir fuhren in zwei Gruppen nach Uderns zum SteudlTenn-Festival, machten den Penken unsicher und feierten viele schöne Feste. Das Jahresthema:“Die große Welt ist voller Wunder“ begleitete uns durch das ganze Jahr. Das Wunderbuch, das

wir passend dazu gestaltet hatten, durften die Kinder in der letzte Woche voller Stolz mit nach Hause nehmen! Wir bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben, dass dieses Kindergartenjahr wieder für alle unvergesslich geworden ist. Ich bedanke mich auch bei meinem tollen Team. Alle Pädagoginnen, Assistenzkräfte und Stützkräfte leisten hervorragende Arbeit! Nun genießen wir erstmal die Ferien; wünschen unseren „Vorschülern“ im Herbst einen guten Start in die Schule. LG aus dem Kindergarten

Glockner-Begehung von Bgm. Franz Hauser und Alt-Bgm. Reinhard Wechselberger mit Bergführer & Extrembergsteiger Peter Habeler


Volksschule Mayrhofen

AUVA- Radworkshop

Gefördert wird die Freude am Radfahren, an der Bewegung, Geschicklichkeit, Gleichgewicht und Koordination. Die Kinder erhielten auch Informationen zur Helmeinstellung und Ausstattung des Fahrrads.

Der Fahrradhindernisparcours, das Schneckenrennen und die Notbremsübungen machten den Kindern trotz tropischer Temperaturen sehr viel Spaß. Für die Kinder der 4. Klassen war das eine super Vorübung für die praktische Radfahrprüfung, die gleich anschließend stattfand. BRAVO – alle Kinder haben bestanden! Danke an die Mamas und Papas, die uns an diesen zwei Tagen beim Radworkshop geholfen und unterstützt haben. So wünschen wir allen unfallfreie Fahrten und vergesst nicht: „Wer Köpfchen hat, der schützt es!“

Besuch der NMS bei der FF Zell am Ziller

Einblick ins Feuerwehrwesen

Wir bedanken uns recht herzlich für euren Besuch!

Direktion VS Mayrhofen

Spaß beim Schwimmkurs

Fotos: FF Zell am Ziller

Grundidee für den Radworkshop ist die Verbesserung der Motorik der Kinder beim Radfahren.

GEMEINDEGESCHEHEN – VON TUX BIS STRASS

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Foto: B2G

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Den Jugendlichen wurde eine Explosion einer Haarspraydose demonstriert

Am 2. Juli war ein etwas anderer Schultag für die zweiten Klassen der NMS Zell am Ziller. Die Jugendlichen durften im Rahmen ihrer Projekttage einen Vormittag bei der Feuerwehr Zell am Ziller verbringen und mehr über das Feuerwehrwesen lernen.

In der letzten Schulwoche durften unsere Kinder der 1. und 2. Klassen wieder ihren Schwimmkurs abhalten. Moni und ihrem kompetenten Team gelang es sehr gut, den Kindern die Kunst des Schwimmens schmackhaft zu machen. Jedes Kind erzielte seinem Tempo entsprechende Fortschritte. Auch der Spaßfaktor durfte nicht zu kurz kommen. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich

bei den „Schwimmlehrerinnen“ bedanken für ihr Einfühlungsvermögen und den herzlichen Umgang mit unseren Kindern. Danke auch an die Gemeinde Mayrhofen für die finanzielle Unterstützung und dem Team des Erlebnisbades für die freundliche Aufnahme und Großzügigkeit. Schöne Ferien wünschen die Kinder und Lehrpersonen der Volksschule Mayrhofen.

Nach der Begrüßung durch Kommandant Siegfried Geisler wurde den rund 65 Schülerinnen und Schülern ein kurzer Film über das Feuerwehrwesen in Tirol gezeigt. Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler in Gruppen für den Stationsbetrieb eingeteilt. Bei den verschiedenen Stationen lernten die Jugendlichen die Räumlichkeiten der Feuerwehrhalle kennen, ebenso wurden den Jugendlichen die Fahrzeuge „LFA-B“ und „TLF-A 3000/200“ samt deren Geräte

und Handhabung erklärt. Bei einer Station hatten die Schüler die Möglichkeit, mehr über die Feuerwehrjugend unserer Wehr zu erfahren. Unter der Aufsicht unserer Mitglieder konnten die Schüler selbst ihr Geschick mit dem Stahlrohr unter Beweis stellen. Ein weiterer Punkt war eine kurze Feuerlöscher-Schulung, wo die Jugendlichen auch selbst einen Kleinbrand löschen durften. Als besonderes Highlight galt eine Rundfahrt mit den Feuerwehrfahrzeugen. Die Jugendlichen zeigten sich sehr interessiert und erfreut über den Besuch bei der Feuerwehr. Wir bedanken uns recht herzlich für eurer großes Interesse und hoffen, den ein oder anderen bei uns wieder zu sehen. FM Daniel Allesch EDV-Beauftragter der FF-Zell a. Z.


GEMEINDEGESCHEHEN – VON TUX BIS STRASS

Pensionistenverein Zell am Ziller

Wandertag am 2. Juli Man staune, 38 wanderfreudige trafen sich bei der Rosenalmbahn Rohrberg. Bei wunderschönem Wanderwetter fuhren wir mit der Rosenalmbahn zur Rosenalm, von da ging es zu Fuß zur Kreuzwiesenalm, wo alle, mehr oder weniger müde oder unter Umständen, nach einer guten Stunde auch ankamen. Wir waren zu Mittag zum „Melchermuasessen“ eingeladen.

Der Hunger war groß, aber alle wurden reichlich mit guten „Melchermuas“ versorgt.

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Mit großer Freude und sehr stolz gebe ich bekannt, dass meine Mitarbeiter Mathias Hofreiter, Katharina Auer und Nadine Hauser die Bilanzbuchhalterprüfung am WIFI Schwaz erfolgreich abgelegt haben und mein Mitarbeiter und Berufsanwärter Dominik Tasser LL.M., BSc. das Studium „Master of Law“ an der Universität Innsbruck erfolgreich beendet hat.

Auf diesem Wege möchten wir uns ganz herzlich bei den Wirtsleuten Martin und Christine Heim bedanken. Nach ein paar Musikeinlagen unserer Musikanten wurde es wieder Zeit, den Heimmarsch anzutreten. Euer Obmann Platzer Karl

SCHÖN, DASS IHR ZU MEINEM TEAM GEHÖRT.

Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft

Foto: Alpenländische

Firstfeier in Aschau

Die Verantwortlichen freuen sich über den zügigen Baufortschritt: DI Markus Lechleitner, Ing. Jennifer Salzmann (Alpenländische), Thomas Kircher (Rieder GmbH & Co KG), Vize-Bgm. Josef Arzbacher, Bgm. Andreas Egger

Die Alpenländische errichtet in der Gemeinde Aschau eine Wohnanlage in Passivhausqualität. Die Arbeiten schreiten zügig voran, kürzlich hat die Firstfeier stattgefunden. Die Wohnanlage umfasst 17 Wohnungen mit Kellerabteil sowie 19 Tiefgaragenabstellplätze. Die zehn 2-Zimmerwohnungen, fünf

3-Zimmerwohnungen und zwei 4-Zimmerwohnungen bestehen aus neun Miet- und acht Eigentumswohnungen. Die Alpenländische hat rund 3,5 Millionen Euro Baukosten in das Vorhaben investiert, das im Juni 2020 fertiggestellt werden soll. „Die Firstfeier ist ein Fixpunkt, bei dem man nach den großen Anstrengungen bereits der Fertigstellung entgegenblickt. Es wurde in den letzten Monaten bei Kälte und Hitze sehr viel geleistet und die Qualität der Arbeit lässt sich jetzt ablesen. Die Arbeiten wurden sauber, termingerecht und bestens ausgeführt. Vielen Dank an alle Beteiligten“, so DI Markus Lechleitner, Geschäftsführer der Alpenländischen. Bürgermeister Andreas Egger betont, wie gelungen sich die Architektur an die Umgebung und die Nachbargebäude anpasst. Besonders erfreulich sei die große Nachfrage nach zentral gelegenen, leistbaren Wohnungen.

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ZELL AM ZILLER GRATULIERT Peter Dolinseck feierte am 30. Juni seinen 75. Geburtstag. Infolge der großen Zahl an Gratulanten erfolgte eine Teilung des Gratulationscours. Feuerwehr, Theaterverein und Schützen fanden sich im „Reuttenhof“ ein, um ihrem langjährigen Mitglied – in den Reihen der Feuerwehr war er während einer Funktionsperiode als Kommandant-Stellvertreter tätig und 13 Jahre leitete er den örtlichen Theaterverein als Obmann – zu gratulieren. Seit 2003 steht er ohne Unterbrechung dem Museumsverein Zillertal als Obmann vor und leitet seither die Geschicke des in Zell angesiedelten Regionalmuseums mit großer Umsicht.

Am darauffolgenden Tag lud der Jubilar seine Freunde von den Zeller Seniorenvereinen zu einem Umtrunk in die Stube des Regionalmuseums. Nichts lag also ferner, dass sich auch Bürgermeister Robert Pramstrahler in die Gratulantenschar einreihte und den rührigen Museumsvereins-Obmann zum Geburtstagsjubiläum beglückwünschte.


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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GEMEINDEGESCHEHEN – VON TUX BIS STRASS

Marktgemeinde Zell am Ziller

Generalsanierung der Gerlosstraße – Bauphase 2 Die voraussichtliche Dauer der jeweiligen Sperren in den einzelnen Bauabschnitten stellt sich wie nachstehend angeführt dar, wobei die Zeiträume gegenwärtig allerdings nur ungefähr festgelegt werden können. Die einzelnen Baulose sind terminlich derart ausgelegt, dass unter Umständen eine entsprechende zeitliche Verkürzung eintreten kann.

Juli in Angriff genommen und soll bis ca. Ende Juli andauern. Sie betrifft den Kreuzungsbereich „Gerlosstraße/Gaudergasse“ (im Umfeld der Objekte Gerlosstraße 9 und 11). Dabei ist die Nutzung der Gerlosstraße und der Gaudergasse jeweils nur bis zur Baustelle für den Anrainerverkehr sowie für Kunden von Geschäften und Firmen möglich.

Bauphase 2: ca. Mitte bis ca. Ende Juli, Kreuzungsbereich „Gerlosstraße/ Gaudergasse“ im Umfeld der Objekte „Gerlosstraße 9 und 11“ Bauphase 3: ca. Anfang August bis ca. Ende September, Objekt „Gerlosstraße 11a“ bis Objekt „Gerlosstraße 18“ Bauphase 4: ca. Anfang Oktober bis ca. Ende November, Objekt „Gerlosstraße 18a“ bis Objekt „Gerlosstraße 32a“ Bauphase 5: ca. Mitte Mai bis ca. Mitte Juli 2020, Obj. „Gerlosstraße 32“ bis Obj. „Gerlosstraße 44“

Achtung Sackgasse! Für Fußgänger ist der Bereich unter Einschränkungen passierbar, wobei allerdings entsprechende Vorsicht zu walten hat.

Im Zuge der Baumaßnahmen werden ebenso umfangreiche Verkehrsregelungen erforderlich, wobei eine entsprechende Verordnung erlassen und sämtlichen Betroffenen zugestellt worden ist und die auch auf der Internet-Präsentation der Marktgemeinde im Kapitel „Digitale Amtstafel“ (Verkehrsverordnung Gerlosstraße - Bauprojekt 2019/2020) abgerufen werden kann. Bauphase 2 Wie angekündigt, wird vor Beginn einer jeden Bauphase die Bevölkerung über die anstehenden Arbeiten informiert und auf die dabei notwendigen besonderen Verkehrsregelungen hingewiesen. Die Bauphase 2 wird ca. Mitte

Die betroffenen Betriebe sind wie folgt erreichbar: • über Gerlosstraße Ost (Knappensäule): Zillerdruck, Campingdorf Hofer, Hofers Wirtshäusl, Biro´s Well&Vital Center Zillertal, Zahnärztin Dr. Innerhofer, Versicherungsbüro Brindlinger, Trafik Stock-Herunter, Blumenhaus Penz, EZEB Brot, Metzgerei Gasser und Hygienebedarf Zillertal (Zusatzparkplatz bei Metzgerei Gasser); • über Gerlosstraße West (Zentrum): Hairway by Sandra, Sparkasse Schwaz, Schuhhaus Pendl, Kieferorthopädie DDr. Schwärzler, Dr. Streli, Dr. Kreidl, Frauenarzt Dr. Godziejewski und RA Huber & Fankhauser (Parkmöglichkeit beim Wohn- und Pflegeheim);

• über die Gaudergasse: Speng-

lerei Schneider, Tirolaser Gruber und Zimmerei Binder;

Verkehrsregelungen stellen sich dabei wie nachstehend angeführt dar: • der landwirtschaftliche Verkehr, in Richtung Gerlos wird großräumig über die Talstraße und den Leitenhäuslweg umgeleitet, da die Befahrung der B 169 Zillertal Straße für derartige Fahrzeuge grundsätzlich nicht erlaubt ist; aus Richtung Gerlos kommend umgekehrt; • der restliche Verkehr in Richtung Gerlos wird über die Talstraße und Rohrerstraße sowie die B 169 Zillertal Straße umgeleitet; • der Verkehr in das Ortszentrum wird für Anrainer (dazu zählen direkte Wohnanrainer, Besucher, aber vor allem Kunden der in diesem Gebiet befindlichen Geschäfte und Firmen) ab der Knappensäule in Form einer Einbahnregelung über die Gaudergasse und Stöcklergasse umgeleitet, wobei der ostseitige Ast der Gaudergasse in Richtung Norden und der westseitige Ast derselben in Richtung Süden geführt wird; ein Durchzugsverkehr über diese Route (Gaudergasse/Stöcklergasse) ist nicht vorgesehen und nicht gestattet; Durchzugsverkehr hat großräumig über die B 169 Zillertal Straße zu erfolgen;

• der Verkehr von der Stöckler-

gasse in Richtung Süden ist lediglich den Anrainern (dazu zählen direkte Wohnanrainer, Besucher, aber vor allem Kunden der in diesem Gebiet befindlichen Geschäfte und Firmen) vorbehalten; • die Bushaltestellen im Bereich der Knappensäule werden während der Bauarbeiten an folgende Standorte verlegt: von Gerlos kommend - Kettenablegespur B 169, in Richtung Gerlos - Kettenanlegeplatz B 169; wobei der Kettenablegeplatz fußläufig über den Gerlosbach-Begleitweg erreichbar ist; • im Bereich des Knotens „B 169 - Zell Mitte“ wird der Verkehr in Richtung Norden als auch Süden mit dem Ziel „Zell-Zentrum“ über den Knoten „B 169 - Zell Süd“ geleitet; • im Bereich des Knotens „B 169 - Zell Süd“ wird der Verkehr in Richtung Norden über die Umfahrungsstraße geführt; Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich an diese Anordnungen zu halten und keinesfalls in die Bereiche der jeweiligen Baustufen einzufahren. Dementsprechende Kontrollen, insbesondere bei Beschwerden, werden folgen. An die betroffenen Anrainer und Bewohner ergeht Dank, dass der täglichen Bauzeitdauer - welche in Absprache geringfügig in der Zeit von 7.00 bis 19.00 Uhr ausgeweitet werden konnte - zugestimmt worden ist. Gleichzeitig wird um Verständnis für die unbedingt erforderlichen Arbeiten ersucht, welche in den kommenden Monaten Erschwernisse nicht nur für die im Baubereich wohnenden Mitbürger, sondern auch für andere Zellerinnen und Zeller mit sich bringen werden.


GEMEINDEGESCHEHEN – VON TUX BIS STRASS

Seniorenbund Zell am Ziller

Fotos: Seniorenbund Zell am Ziller

Reise in das Piemont

Nähert man sich der Stadt Alba von der Poebene her kommend, so erinnern die auf den Bergkuppen sichtbaren Burgen, Türme und Dörfer unwillkürlich an das Bibelgleichnis von der „Stadt auf dem Berge“ und „dem Licht unter dem Scheffel“. Aber das Piemont hat es keinesfalls nötig, sein Licht zu verbergen. Unsere Fremdenführerin Sylvia führte uns in den drei Tagen unseres Aufenthaltes kompetent und umfassend die Schönheit der Landschaft, Episoden aus der Geschichte des Landes und die wirtschaftlichen Schwerpunkte der Region vor Augen. Stützpunkt für unsere Ausflugsfahrten in das Land war das Hotel iCastelli in Alba, wo wir bestens aufgenommen worden waren. Die Stadt liegt am Fluß Tanaro, einem Nebenfluss des Po, inmitten der Regionen Langhe und Roero. Unsere Ausflugsziele, die wir von Alba aus ansteuerten, waren die Hauptstadt des Piemont, Turin, das mittelalterliche Städtchen Saluzzo und die herrlichen Landschaften rund um Alba mit den Weinbergen. In Turin war noch Zeit für einen kurzen Rundgang zum Königspalast und Dom, in welchem

das „Turiner Grabtuch“ aufbewahrt ist. In der mittelalterlichen Oberstadt Saluzzos besuchten wir die spätgotische, etwas düstere Kirche San Giovanni mit zahlreichen Fresken und einem ehemaligem Dominikanerkloster mit malerischem Kreuzgang sowie das Museum Casa Cavassa mit Fresken in Grisaille-Technik. In einer Weinkellerei in Andezeno verkosteten wir Weine, besichtigten das angeschlossene Museum mit allerlei Kellerei-Gerätschaften und das kuriose Privatmuseum des Seniorchefs unzählige Spielsachen waren dort zusammengetragen worden. Mitten in das Anbaugebiet des Barolos, dem König der Weine, und des Dolcettos führte uns ein Besuch in das Schloss Grinzane Cavour. Das Schloss beherbergt den herrlich ausgestatteten Maskensaal, in dem alljährlich im November die Trüffelversteigerung für wohltätige Zwecke stattfindet. Als unser Chor einige Lieder im Restaurant des Hotels zum Besten gab, stimmte das Servicepersonal begeistert mit ein. Die Chefin des Service bekam einen musikalischen Geburtstagswunsch und ein kurzes Tänzchen mit Franz dazu. Mit Gerlinde wurde dann noch ein Chanson-Talent entdeckt. Danke an alle, insbesondere Evi, Anton und Cilli, die uns diese Reise so interessant und angenehm gestaltet haben! Danke auch an alle Mitreisenden für die gute Kameradschaft und Pünktlichkeit. Wir freuen uns auf das nächste Mal.

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DER PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT Am 1. Juli konnten Obmann Platzer Karl, Obmann-Stv. Weichselbaumer Manfed und Kassierin Bampi Helga unserem Mitglied und Zillertaler Museumdirektor Dolinseck Peter, welcher am 30. Juni seinen 75. Geburtstag feierte, herzlich gratulieren und ihm viele Glückwünsche, besonders Gesundheit und Schaffenskraft im Kreise der Familie und unseres Vereins wünschen.

Die Gatulanten mit Jubilar Dolinseck Peter (2. v. r.)

ROHRBERG GRATULIERT Pfister Anna, 6280 Rohrberg 36 feierte ihren 85. Geburtstag. Die Gemeinde gratuliert der Jubilarin recht herzlich und wünscht ihr noch viele schöne Jahre im Kreise ihrer Familie.

GERLOS GRATULIERT 80er in Gerlos Am 1. Juli konnte Frau Marianne Haas in bemerkenswerter körperlicher und geistiger Verfassung ihren 80. Geburtstag begehen. Im Rahmen der Feierlichkeiten überbrachten Pfarrer Schnaiter, Bgm. Haas und Bgm.-Stv. Kammerlander dem rüstigen Geburtstagskind die besten Wünsche von Pfarre und Gemeinde und stießen mit Marianne auf das schöne Jubiläum an. Die Gemeinde Gerlos darf auf diesem Wege nochmals recht herzlich gratulieren und noch viele schöne und erfüllte Jahre wünschen.

Dagmar und Franz Meisl

Jubilarin Marianne und Gatte Michael, Sohn Andreas, Pfarrer Schnaiter und Bgm.-Stv. Kammerlander


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

STRASS – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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STRASS in Zahlen 5,94 km2 umfasst die Gemeindefläche von Strass.

520 m ü. A. Lage der Gemeinde

6 Nachbargemeinden Bruck am Ziller, Buch, Münster, Reith, Schlitters, Wiesing.

9 Ortsteile Oberdorf, Unterdorf, Siedlung, Gewerbegebiet Nord, Hof, Astholz, Rotholz, Raffl, Brettfall.

1.367 m der nördliche Pfeiler des Larchkopfs – der höchste Punkt der Gemeinde.

860 Einwohner

Bettenanzahl: 350

1125 erstmals urkundlich erwähnt.

bis 1504

über 80-Jährige – 18 männlich, 17 weiblich über 90-Jährige – 2 männlich, 3 weiblich

erhielt Strass als Grenzort und Zollstation Bedeutung zum damals salzburgischen Zillertal und bayrischen Unterinntal.

Gasthöfe: 1 Hotels: 2 Restaurant: 1 Jausenstation: 1 Landwirtschaftsbetriebe: 15

1809

Vollerwerb: 9 Nebenerwerb: 6

Gewerbebetriebe: 50

war Strass Schauplatz von schweren Kämpfen im Befreiungskrieg gegen die bayrischen Besatzer.

1924, vor 95 Jahren wurde die Strasser Musikkapelle gegründet.

ab 1964 eigenes Gemeindewappen.

1973 ist das Jahr, seit dem die Strasser die Zillertaler Tracht tragen.

53.083

1993

Nächtigungen 2018

Eröffnung des Brettfalltunnels (Länge: 1.337 Meter).

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STRASS – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Anno dazumal

Strass und 1809

Fotos: Ortschronik Strass/Stadtarchiv Schwaz, Sammlung Angerer

Jahres 1809 für kurze Treffen in Strass – er traf sich zur Lagebesprechung mit Schützenvertretern im heutigen GH Post mit dem damaligen Wirt Adam Eder (einem seiner Vertrauten). Adam Eder: in Zell geboren am 23.12.1764 (Eltern: Mathias Eder und Maria Kröllin), Händler am Oberhainzenberg starb am 10.3.1833 in Strass (Lungenlähmung) - Viehhändler (in bayr. Aufzeichnungen so tituliert) - Verhandelte schon mit Erzherzog Johann über die Befreiung Tirols - Sprach immer wieder bei Reisen nach Wien beim Kaiserhaus vor - In der mobilen Schutzdeputation (ähnlich dem heutigen Landtag) 1809 / Vertreter Viertel Unterland 1809 - Anfang August 1809 Treffen Andreas Hofer beim Neuwirth in Strass (heute GH Post) - 1840 Neubau des GH Neuwirth/Post durch seinen Sohn: Stanislaus Eder (so wie wir heute das GH Post kennen mit seinen Steinmauern!)

Fotos: Ortschronik Strass

1809: Strass mit seiner strategisch sehr wichtigen Lage am Ziller-/Inn-Zusammenfluss ist Mittelpunkt von zahlreichen Kämpfen. Die wichtigsten Kampfhandlungen an der damaligen Zillerbrücke, auf Maria Brettfall und in der näheren Umgebung fanden von 13.-16.5.1809 mit Beteiligung von Strasserer und Rotholzer Schützen statt. Die Strasser Schützen standen unter der Führung vom Strasserer Kuraten Siard Haaser, der vor den Schützen am 10.8.1809 eine feurige Rede zum Kampf gegen die Bayern und Franzosen hielt. Er bewahrte Strass durch geschickte Verhandlung vor Brandschatzung. Gleichzeitig wurden Schützen im Raum Strass 1809 befehligt von Mj. Speckbacher, Mj. Teimer, Mj. Firler, Mj. Wintersteller, Mj. Sieberer und Kpl. Daney. Es befanden sich bis zu 5000 Soldaten im Raum Strass. Auch der damalige Oberkommandant von Tirol, Andreas Hofer, weilte im Sommer des

Ortschronik Strass

Gemeindeagenda 2019 • Gründung Wasserverband Mittleres Unterinntal – Gemeinderatsbeschluss noch ausständig • Glasfaserausbau im Ortsteil Astholz • Errichtung eines Hochbehälters im Ortsteil Rotholz • Sanierung der Unterführung in Astholz


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STRASS – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

Vergangenes, Aktuelles, Visionäres aus der Ortschronik Strass

Strass im Zillertal, ein Blick in die Gemeinde Das Gebiet von Strass war bereits in der Römerzeit besiedelt – hier ging die Römerstraße durch, an der Grenze zwischen Raetia und Noricum. Strass wurde als „straze“ aber erst im Jahre 1120 urkundlich erwähnt, und seine Pfarrkirche St. Jakob im Jahre erstmals 1337 bezeugt. Der Patron der schönen, heute neu renovierten barocken Pfarrkirche, mit dem Schutzheiligen Jakob d. Ä., der Patron der Pilger, erinnert an die Lage am mittelalterlichen Jakobsweg bzw. an die zentrale Verkehrslage von Strass, die es im Laufe der Jahrhunderte immer inne hatte. Früher war Strass Grenzort im politischen Sinn zu Bayern und Salzburg früher und heute in religiöser Hinsicht. Der Ziller bildet die Grenze zur Erzdiözese Salzburg. Die Grenzlage spürte Strass hautnah im Jahre 1809, als es sich den einfallenden bayrischen Truppen entgegenstellen musste. Der damalige Kurat von Strass, Siard Haser hat dabei äußerst mutig für sein Dorf Strass agiert und es vor Brandschatzung gerettet. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist Strass auch durch die Zillertalbahn erschlossen. Heute hat das Dorf zwei Haltestellen in Rotholz und Strass. Der Autoverkehr bestimmte Strass über lange Zeit, ist doch Strass die Tür zu den Tourismusregionen im Hinteren Zillertal. Seit dem Jahre 1993 hat sich aber Strass verkehrstechnisch „beruhigt“ – der Durchzugsverkehr ins Zillertal läuft seitdem durch den 1337 Meter langen Brettfalltunnel, und dies war ein Wendepunkt für viele verkehrsgeplagte Strasser Gemeindebürger. In den Tallagen war Strass immer ein typisches „Straßendorf “, das von bäuerlichen Betrieben geprägt war und nach

wie vor von diesen geprägt ist. In den höheren Regionen Richtung Larchkopf hatte es seine geschichtliche Bedeutung als Teil des Schwazer Bergbaugebietes am Weißschrofen. Strass ist in seiner zentralen Lage früher wie heute offen nach allen vier Windrichtungen, und dieser aktuelle wirtschaftliche und touristische Standortvorteil ist in der heutigen Zeit von erheblicher Bedeutung. Strass hat seinen niedersten Punkt bei 520 Metern, und seinen höchsten in der Nähe des 1.367 Meter hohen Larchkopfes. Die zentrale Tallage an der Mündung des Zillers in den Inn hat Strass in der Geschichte immer wieder kräftige Hochwasser beschert. Das Grundwasser steht so hoch, dass die Strasser Gemeindebürger den Beinamen „Strasserer Frösche“ bekamen – man sagte, ein Strasser stirbt zweimal: Einmal wenn er beerdigt wird und ein zweites Mal, wenn er im Grab ertrinkt. Strass besteht aus den Weilern Astholz, Raffl, Rotholz, Oberund Unterdorf, Rossweide und Hof. Ein besonderes Kleinod ist die seit über 300 Jahren bekannte und beliebte Wallfahrtskirche Maria Brettfall, die über Strass auf dem Felsen thront. Von dort kann man das ganze Strasser Siedlungsgebiet wunderbar überblicken – und es gibt die Aussicht in das sanft geformte Unterinntal frei. Maria Brettfall war lange bekannt als Wallfahrtsort für junge Frauen, die um einen Mann oder um Kindersegen baten. Darüber ranken sich natürlich viele Legenden – besonders um den Eremiten Franz Margreiter vulgo „Brettfall Franzl“ aus dem 19. Jahrhundert. Oberhalb der Wallfahrtskirche fand man Reste einer Wallburg, die auf eine

vorgeschichtliche Besiedlung von Strass schließen lässt. Zudem gibt es spätbronzezeitliche Funde mit Schwert, Angelhaken aus dem Jahr 1150 v. Chr. am Brettfallkopf. Seit 1964 besitzt Strass ein eigenes Gemeindewappen – dieses skizziert bestens die Bedeutung von Strass: Der Schild in der Traditionsfarbe „Grün“ der Tiroler Schützen gehalten, erinnert an die besonders strategische Lage in den Tiroler Freiheitskämpfen 1809, die drei Kleeblätter stehen für die große Bedeutung der Landwirtschaft. Der Pilgerstab und die Muschel sind die Symbole des Hl. Jakobus, des Patrons der Reisenden, und der Pfarrkirche Strass. Sie unterstreichen die zentrale Straßenlage des Dorfes am historischen Jakobsweg. Heute zählt Strass 860 Einwohner, die auf 5,94 km² Gemeindefläche leben. Von dieser Fläche sind 52 % für die Landwirtschaft nutzbar und 35 % Waldgrund – der Rest Siedlungs-, Gewerbeund Verkehrsflächen. Die große Bedeutung der Landwirtschaft zeigt der Viehbestand: 1000 Stück Vieh werden in Strass von den Bauern versorgt, und die Milchwirtschaft ist ein bedeutender Einnahmefaktor der Menschen. In Strass steht an der Zillermündung die große Kläranlage, der Abwasserverband AIZ, Achensee-Inntal-Zillertal. Neben der Landwirtschaft sind ca. 50 Gewerbebetriebe ein wichtiger Arbeitgeber. Besonders zu erwähnen sind fünf alte traditionsreiche Gasthausbetriebe, die eine sehr gute Basis für das kommunikative Dorfleben darstellen – Strass hat noch eine sehr gute „Gasthaus- und Stammtischkultur“, Zeichen für ein harmonisches, dörfliches Zusammenleben.

Dieses Zusammenleben wird natürlich von vielen Vereinen bestimmt, die speziell zu den feierlichen kirchlichen Prozessionen in Zillertaler Tracht ausrücken. Kirchenpolitisch gehört Strass zur Diözese Innsbruck, auch wenn es als einziges Dorf einen grünen Kirchturm besitzt, das Erkennungsmerkmal für Kirchtürme der Erzdiözese Salzburg. Im Weiler Rotholz steht das alte Jagdschloss „Thurneck“, von Ferdinand II aus dem 16. Jahrhundert errichtet, heute genutzt als landwirtschaftliche Lehranstalt zur Ausbildung junger Menschen in allen Bereichen der Landwirtschaft. Aber ebenso Jäger, Gartenbauer, Förster etc. finden in den Räumen der LLA Rotholz Weiterbildungsmöglichkeiten. So ist Strass gleichfalls „das“ Zentrum der Bildung im Bereich der Landund Forstwirtschaft in Tirol. Der Lehrberuf macht somit auch einen Großteil des Berufsspektrums in Strass aus. Seit Mitte der 90er-Jahre besitzt Strass ein eigenes Tourismuskonzept, bei dessen Entwicklung man sich auf zwei Säulen festgelegt hat: Strass als Ort mit zentraler Lage für Ausflüge in die nähere Umgebung. Strass als Ort für Radfahrer – seitdem bestimmt der Radtourismus den Ort, erkenntlich an vielen Hinweisschildern, Veranstaltungen, radfreundlichen Gasthausbetrieben und dem eigenen „Radhaus“ im neuen Gemeindehaus von 1993. Strass ist ein politisch sehr buntes und engagiertes Dorf, das sich immer seiner positiven Traditionen erinnert, aber auch Visionen für die Zukunft bereithält und sich so den Anforderungen des 21. Jahrhundert stellt.


STRASS – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Vereinsleben

Strass und die Gründung seiner Vereine und Körperschaften Strass ist ein kleines Dorf, das sich besonders durch die sehr gute Zusammenarbeit der verschiedenen Vereine und Körperschaften auszeichnet. So gelingt es in Strass, eine äußerst gute „Dorfgemeinschaft“, selbst in einer schnelllebigen Zeit, aufrechtzuerhalten. Vereine sind der Kitt, der ein Dorf zusammenhält und Kommunikation, sowie Lebensfreude und Zu-

sammenarbeit garantieren. Die vielen Aktivitäten während eines Jahres, zu den verschiedensten Anlässen, zeigen ein buntes Bild der Vereinswelt. Interessant erscheinen deshalb die Gründungsdaten - hier eine Auswahl der Gründungsdaten von Vereinen und Körperschaften, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

1673 Schützenkompanie Strass (Neugründung 1911 als Traditionsverein) 1768 Kirchenchor Strass 1876 Freiwillige Feuerwehr Strass 1905 Betriebsfeuerwehr Rotholz 1923 Bundesmusikkapelle Strass 1930 Kirchenchor Rotholz 1948 Jungbauern Strass/Landjugend (als eine der ersten Ortsgruppen im Bezirk Schwaz)

1961 Anklöpfler 1967 Sportverein (SU) Schlitters-Bruck-Strass 1972 Seniorenbund Strass 1975 Wandersportverein Maria Brettfall 1991 Sozial- und Gesundheitssprengel Strass

Foto: Ortschronik Strass

(seit 1.5.2006 als „Sozialverein Strass“)

Gründungsdaten von öffentlichen und kirchlichen Körperschaften: 1337 Beginn der „Seelsorge“ in Strass – erste Erwähnung der Pfarrkirche Strass 1711 Volksschule Strass 1873 Postamt Strass (bis 2005 – jetzt Postannahmestelle bei Braunegger KG) 1879 Landwirtschaftliche Lehranstalt Rotholz 1946 Gendarmerieposten 1954 Tourismusverband (bis 2006 – jetzt Erste Ferienregion Zillertal Fü-

gen-Kaltenbach)

1954 Bücherei Strass 1973 Kindergarten Strass

Die Strasser Musikkapelle ist heuer 95 Jahre alt

Ein „chronistischer“ Blick zurück ins Gründerjahr Die goldene Turmkugel auf der Kirchturmspitze von Strass wurde vor einigen Jahren heruntergenommen und neu vergoldet. In der darin enthaltenen Schrift schreibt der damalige Pfarrer Josef Sigl im Jahre 1926 Folgendes: „Seit dem Jahre 1923 hat Straß auch eine eigene Musikkapelle. Hochwürdiger Herr Kaplan Vinzenz Pregenzer von Rotholz unterzog sich der sehr großen Mühe neue Musikanten zu instruieren; im Juni 1924 feierte die neue Musikkapelle ihr Gründungsfest.“ Und weiters schreibt er über die 20er-Jahre: „Es greift eine maßlose Vergnügungssucht immer mehr um sich. Kaum vergeht im Sommer ein Sonntag, wo nicht

hier oder in der Nähe ein Fest oder eine Gaudi los ist. Bei dem Übermaß ist eine Lockerung der Sitten unvermeidlich. Ferner sehr zu beklagen ist eine sehr leichtfertige Mode bei der Frauenwelt. Gebe Gott, dass diese traurigen Zeiten sich wieder bald bessern ...“ Pfarrer Sigl sah damals schon die Welt zugrunde gehen, aber man lebt auch noch heute ganz gut in Strass, trotz Gaudi und Modestyle. Übrigens: Strass hat eine der jüngsten Musikkapellen Tirols. 1923 fand die erste Vollversammlung beim Furtnerhof statt, die „Gebrauchtinstrumente“ bekam man aus München und die Proben wurden in den Stuben der Bauern, beim Hussl, Weber,

Fischer und Eder durchgeführt. Bis zum Jahre 1923 umrahmten Kapellen der Nachbarorte die Prozessionen in Strass. Die erste Tracht gab es für die Musikanten erst im Jahre 1931 - zuvor wurde sie von den Schützen ausgeborgt! Dieser Zusammenhalt prägt auch heute noch das Strasser Vereins-

leben. Heute, 95 Jahre später, in fünf Jahren wird es bestimmt ein großes Fest geben, wird die Musikkapelle perfekt und professionell geleitet von Kapellmeister Wolfgang Schnirzer und Obmann Hannes Larch. Übrigens, die Zillertaler Tracht trägt man mit Stolz seit dem Jahre 1973.


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STRASS – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, vom Bike schon ...

Stefan Eberharter, der Bike-Trial-Meister aus Strass

Gerda Gratz: Ein knallrotes Fahrrad steht am Anfang einer Leidenschaft, die Bike-Trial heißt. Stefan, wie ist es dazu gekommen? Stefan Eberharter: Wir waren bei einem Freund von

meinem Vater auf Besuch, der ist mit einem Bike eine Mauer hoch und runter gesprungen. Ich war sofort fasziniert davon und habe meine Eltern so lange genervt, bis sie mir auch so ein Bike gekauft haben. Ganze 150 Schilling hat das gute Teil damals gekostet, dementsprechend gut hat es auch funktioniert. Von da an habe ich jeden Tag mit meinen Freunden im Ort trainiert, bis es dunkel wurde oder die Hände geschmerzt haben. GG: Ein Hip-Hopper im Gelände? Einer der die „Musik des Geländes“ versteht? SE: Haha, ja, vielleicht kann man es so ausdrücken. Ich bin stundenlang Wurzel- und Steinpassagen hoch und runter gehüpft, da lernt man wie man das Gelände und die Bedingungen einschätzen muss. Das Ganze gebe ich

jetzt gerne bei meinen Mountainbike-Fahrtechnik-Camps weiter, und es macht mir Spaß, wenn ich meinen Kunden dabei helfen kann, die eigene Technik zu verbessern und sicherer auf dem Bike unterwegs zu sein. GG: Deine sportlichen Meilensteine? Deine größten Erfolge? SE: Meine sportlich größten Erfolge sind sicher mein Europameister und Vize-Weltmeister-Titel 2015. Die Jahre davor waren ziemlich hart, da ich mit Verletzungen zu kämpfen hatte und ich dadurch in der Weltrangliste immer weiter zurück gerutscht bin. Ich habe dann alles hinterfragt, mein Training komplett umgestellt und konnte im Jahr darauf meine größten Erfolge feiern. GG: Gefühlte 20 Kilogramm schwer war dein erstes Tri-

al-Rad, dein aktuelles? Was muss ein Trial-Bike können? Die Spezifikationen? SE: Zwischen dem Bike damals und dem jetzigen gibt es natürlich einen riesigen Unterschied, außer die Farbe. Mein aktuelles ist nämlich gerade wieder knallrot. Das Gewicht liegt jetzt bei circa 10 kg, die Geometrie ist schön kompakt und verspielt. und inzwischen habe ich Scheibenbremsen, die fest zumachen. GG: Wie oft trainierst du und wie müssen deine Parcours beschaffen sein? Schon öfter vom Bike abgeworfen worden? SE: Ich stehe gerade so viel auf dem Bike wie nie zuvor. Nachdem ich aber keine Wettkämpfe mehr fahre, schaut mein Training jetzt ganz anders aus. Weniger Fitness-Einheiten, dafür stehe ich jetzt wesentlich mehr Zeit auf dem Rad und verfeinere meine Technik. Stürze gehören bei dem Sport wohl dazu, wobei es extrem hilft, wenn man sich und sein Level gut einschätzen kann. Wenn man sich also nicht überschätzt, ist es sogar ein ziemlich sicherer Sport. GG: Deine nächsten sportlichen Ziele?

Fotos: Stefan Eberharter

Es war einmal ein Achtjähriger, der von einem knallroten Trial Bike träumte und - dessen Traum Wirklichkeit wurde. Das ist der Anfang einer ganz besonderen sportlichen Karriere, eine, die in Strass ihren Anfang nahm. Was ist ein Bike-Trialer? Zunächst steht die englische Bezeichnung „trial“ für Prüfung, in unserem Fall Geschicklichkeitsprüfung. Trialer werden als die Künstler unter den Radsportlern bezeichnet. Freischaffende deshalb, weil ihr Ritt mit dem Fahrrad einer ist, der gerne über Stock und Stein führt, ohne dabei einen Fuß auf den Boden zu setzen. Grundvoraussetzungen im Fahrrad-Trial sind Balance, Konzentration, Rad- und Körperbeherrschung sowie physische Fitness. Fahrradbeherrschung in jeder Sekunde lautet die sportliche Herausforderung. Und so ganz nebenbei soll es den Anschein haben, dass Hindernisse spielerisch überwunden werden. Unser damals Achtjähriger ist zwischenzeitlich ein sportlicher Dreißigjähriger, der in den vergangenen acht Jahren bei Wettbewerben ziemlich erfolgreich war. So sind der Europa-Cup-Sieg 2014 in der UCI Elite 26“ und der Vize-Weltmeister-Titel 2015 in der Klasse BIU Elite 26 die Auszeichnungen, die sich Stefan Eberharter auf seinen Fahrradsitz heften kann. Ich habe Stefan gefragt, wie seine Leidenschaft für den Bike-Trial-Sport begonnen hat. Lesen Sie nachfolgendes Interview.

SE: Nachdem ich nach meinem Vize-Weltmeistertitel meine Wettkampf-Karriere beendet habe, sind es jetzt vor allem meine Video-Projekte, die mich extrem reizen. Trails bzw. Lines fahren, die vorher noch nie jemand gemacht hat, und das Ganze in ein Video zu packen, ist mein neues Ziel. Das Coole dabei ist, dass ich damit viel mehr Leute erreichen kann und den Leuten auch zeigen kann, was ich den ganzen Tag so mache und sie so auf meine Abenteuer ein Stück weit mitnehmen kann. Vielen Dank für das Gespräch!


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Neues Schul- & Forschungszentrum in Rotholz ist Motor für die regionale Wertschöpfung

Firstfeier bei der HBLFA-Tirol

Foto: Gerda Gratz

der regionalen Wertschöpfung in allen Wirtschaftsbereichen“, so die bekennenden Worte von LH-Stv. Geisler.

Foto: Land Tirol

Ing. Herbert Pichler, PORR AG; DI Anton Rieder, Rieder Bau GmbH & Co KG; Dr. Gerhard Draxler, BVW Landwirtschaftliche Bundesversuchswirtschaften GmbH; LH-Stv. ÖR Josef Geisler; HR Mag. Ronald Zecha, Dir. HBLFA Tirol (v. l.)

Gleichenfeier an der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Lebensmittel- und Biotechnologie. Auf der Großbaustelle für die neue HBLFA Tirol in Rotholz war der 3. Juli bereits ein großer Tag, wenngleich die Finalisierung des Vorzeigeprojektes im öffentlichen Bereich mit Sommer 2020 erfolgen wird.

„Mit der HBLFA Tirol wird in Rotholz nicht nur ein Gebäudekomplex errichtet. Hier wird Zukunft gebaut. Es entsteht – in Verbindung mit der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz – ein neues Zentrum für agrarische Bildung und Forschung in Westösterreich“, betonte LH-Stv. Josef Geisler anlässlich der Firstfeier. Die HBLFA Tirol stellt ein deutliches Bekenntnis des

Bundes zur Landwirtschaft im Berggebiet sowie zum Bildungsstandort Tirol dar. „Der Campus ist zudem der Inbegriff der Regionalität und der Nachhaltigkeit. Das zeige sich beim Bau und den verwendeten Materialien ebenso wie bei der Lebensmittel- und Energieversorgung und vor allem auch in den Bildungsinhalten sowie Forschungsschwerpunkten. Unser Ziel ist die Erhöhung

Ein moderner Campus auf einem drei Hektar großen Areal mit Höherer Schule samt Internat und einem Forschungsgebäude mit Musterbetrieb zur Milchverarbeitung. Investitionssumme des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus: 55 Millionen Euro. Fakten: 25.000 m2 umbaute Fläche, 13 Klassen, 400 Schüler, 200 Internatsplätze. Bauträger: ARGE HBLFA Tirol – Rieder Bau GmbH/ PORR Bau GmbH. 25 Firmen als Auftragnehmer, davon 22 aus Tirol. 280 bis 300 Mitarbeiter am Bau. Der Holzbau aus PEFC-zertifiziertem Holz, Fassadenholz heimische Lärche, Beton aus Jenbach, Fensterfertigung im Zillertal und Wipptal. Kooperation mit Lebensmittelhandel Braunegger für Nahversorger/Geschäft. Gebäudekomplex wird nach Standard „klimaaktiv Gold“ errichtet und steht für Energieeffizienz, Klimaschutz und Ressourceneffizienz. Mit der Eröffnung des Schulstandortes HBLFA Tirol im September 2020 übersiedeln die Schüler der bisherigen HBLFA Tirol von Kematen nach Rotholz. Gleichzeitig startet der neue Lehrgang „Lebensmittel und Biotechnologie“. Ein Freudentag für Direktor Ronald Zecha, denn nicht nur für die Schulleitung wird der neue Campus der HBLFA Tirol ein wichtiges Kompetenzzentrum für eine einzigartige Ausbildung darstellen, sondern primär für deren Schüler. Ein Schulstandort, bei dem erstmals eine höhere Schule mit einer Forschungseinrichtung in Westösterreich zusammenwirkt.


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SPORT IM ZILLERTAL

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TC Raiffeisen Mayrhofen

Aufstieg Herren +35 in höchste Spielklasse Tirols

Mannschaftspieler TCM-Meistermannschaft: Pfeiffer Mike, Hackl Stefan, Müller Klaus,

Wierer Armin, Amor Martin, Gröblacher Mike, Pfister Christian Auch unsere 1. Herrenmannschaft konnte sich in der Bezirksliga behaupten und hält die Klasse. Wir möchten uns bei allen Sponsoren, beim TVB und bei der Gemeinde Mayrhofen für die jährliche Unterstützung recht herzlich bedanken.

Foto: TC Raiffeisen Mayrhofen

Mit einem souveränen 7:0-Heimsieg im letzten Spiel gegen die SPG Absam Hall/ Schönegg fixierte der TCM den Meistertitel ungeschlagen in der Landesliga B und steigt somit in die Landesliga A (höchste Spielklasse Tirols) auf. Seit über zehn Jahren spielt der TCM somit wieder ganz oben mit.

Der Vorstand des TCM

Pointfighting und Leichtkontakt-Kickboxen

Am 30. Juni fanden erstmals in Münster die Tiroler Landesmeisterschaften im Pointfighting und Leichtkontakt-Kickboxen statt. Der 14-jährige Noel Salzburger, der Ende August das Österreichische Nationalteam bei der Jugend-EM im ungarischen Györ vertreten wird, zeigte einmal mehr mit seiner Klasse auf und siegte sowohl im Pointfighting als auch im Leichtkontakt Kickboxen souverän. Seine achtjährige

Schwester bewegt sich bereits auf seinen Spuren und machte das Salzburger Gold-Triple komplett. Ihre Vormachtstellung im Leichtkontakt Kickboxen in Tirol machte auch die Rohrbergerin Jennifer Czappek in der allgemeinen Damenklasse klar und holte sich verdient die Goldmedaille. Die vom Fitnesscenter „Inmotion Fügen“ mitbetreute Czappek wird bei der WM der allgemeinen Klasse Mitte Oktober in Sarajevo an den Start gehen. Nach einer

langen und Kräfte zehrenden Wettkampf-Saison beginnt für Salzburger und Czappek nun in der Sommerpause die umfangreiche Vorbereitung für die Junioren-EM und Erwachsenen-WM. Speziell heimische, sportbegeisterte Sponsoren, welche die beiden Nationalteam-Athleten in irgendeiner Form unterstützen wollen, wären herzlichst eingeladen, sich mit Czappek unter 0664/8590856 für näheres Informationen in Verbindung zu setzen.

Foto: TC Finkenberg

Erfolgreiche Kickboxer

Aufschlag: Opening Tennisanlage Finkenberg

40 Jahre TC Finkenberg Am Samstag, 13. Juli, findet die offizielle Eröffnung der neuen Tennisanlage & die 40-Jahr-Feier des Tennisclubs in Finkenberg statt. Der Tennisclub Finkenberg würde sich sehr darüber freuen, viele Besucher bei den folgenden Programmpunkten begrüßen zu dürfen: ab 15 Uhr: Kinder-Tennis-Olympiade

Fotos: privat

ab 17 Uhr: Begrüßung durch Bürgermeister Andreas Kröll und LH-Stv. Josef Geisler Segnung durch Dekan Edi Niederwieser. Showtraining, cooler Sound mit DJ Realize, Getränke, Speisen, sportliche Stimmung.


SPORT IM ZILLERTAL

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Racing-Team Zillertal

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Zell am Ziller

Seit April sind unsere Teamfahrer wieder im Renneinsatz in ganz Österreich unterwegs. Erfreulicherweise konnten bereits drei Podestplätze durch Eberharter Markus (Hungerburg Classic), Mauracher Christian (Imster Radmarathon) und Fankhauser Hannes (Gerlosbergrennen) erreicht werden.

Mitte Mai ging es auch für die Mountainbiker los. Es wurden tolle Leistungen gezeigt bei den Rennen in Angerberg, Achenkirch, Brixen im Thale und Kirchberg. Eine große Herausforderung waren die Rennen beim KitzAlpBike-Festival Ende Juni, bei Temperaturen um 36° Grad. Die Form unserer Racer stimmt und es kommen noch einige Highlights in der zweiten Saisonhälfte (z. B. Salzkammerguttrophy, Ischgl Ironbike, Weltmeisterschaft der Amateure in Saalbach, Ötztaler Radmarathon, usw.) dazu.

Mehr Infos: www.racing-team-zillertal.at facebook.com/RTZillertal

Racing-Team Zillertal

Talk By Good Venus siegt weiter In absoluter Hochform befindet sich der achtjährige braune Wallach Talk by Good Venus im Besitz von Andreas und Franz Fischer aus Mayrhofen. Nach gutem Start sah man den Wallach an zweiter Stelle, er überlief im Schlussbogen seine Gegner und

Die Tourismusregion ZellGerlos, Zillertal Arena lässt keine Wünsche offen. Aktivsportler und Ruhesuchende kommen gleichermaßen auf ihre Kosten. Davon ist auch der SV Werder Bremen überzeugt. Bereits zum achten Mal nutzt der deutsche Bundesligist die perfekten Trainingsbedingungen. Noch bis zum 14. Juli tanken die Spieler rund um Claudio Pizarro Kraft für die neue Bundesligasaison. Zusammen mit den Fußballstars sind über 1.000 begeisterte Werder-Fans im Zuge der Fanreise mit ins Zillertal gereist, um ihre Helden hautnah zu erleben und bei den Trainings live dabei zu sein. Für das Testspiel am 13. Juli können vor Ort noch Tickets gekauft werden. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.zillertalarena.com/werder oder beim

Tourismusverband Zell-Gerlos: 05282/2281. Sportlich geht es weiter - im Anschluss des Werder-Bremen-Trainingslagers starten die Top-Handballer des TVB Stuttgart ihre Vorbereitungen im Zillertal. Von 15. bis 21. Juli absolviert der Handball-Bundesligist, welcher seit fünf Jahren in der stärksten Liga der Welt spielt, sein Trainingslager in Zell am Ziller. Bei den diversen Trainingseinheiten im Bereich des Freizeitparks kann den Profisportlern über die Schulter geblickt werden. Laut TVB Stuttgart bietet die Region Zell-Gerlos optimale Bedingungen für die Vorbereitungswoche des Handballvereins. Der Tourismusverband Zell-Gerlos, Zillertal Arena wünscht allen Sportlern eine schöne Zeit in der Region und eine gute Vorbereitung!

kämpfte sich erneut als Sieger durchs Ziel. Talk by Good Venus wurde von Christoph Fischer zum Sieg gefahren.

Foto: TVB Zell-Gerlos, Zillertal Arena

Foto: Racing-Team Zillertal

Erfolgreiche erste Saisonhälfte Trainingshotspot für deutsche Hand- und Fußballteams

Der Pferdesport Verein Mayrhofen gratuliert allen Beteiligten recht herzlich zu diesem tollen Sieg.

2. E-Bike-Tour am Sonntag, 14. Juli

Foto: privat

Der Termin wurde von Samstag 13.7. auf den Folgetag verschoben. Treffpunkt: 9.00 Uhr Bahnhof Zell oder 9.20 Bahnhof Kaltenbach. Die Tour führt über Stumm/Ortsteil März - Dristal - Gattererberg Ende Straße Hamberg (evtl. Gipfelbesteigung) - Obweisalm - Gmündalm/Märzengrund - Stumm - Ausgangspunkt. 2. Akku (500 Wh), wenn vorhanden, und Schlüssel zum Akkutausch mitnehmen. Bei sparsamer Fahrweise geht sich auch ein Akku aus. Keine Anmeldung erforderlich. Einfach zu einem der beiden Treffpunkte kommen. Helmpflicht. Rückfragen an Horst Ender 0664/3429878.


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KULTUR UND MUSIK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Ein ernstes Thema, das Absurdität und Komik birgt

„Schwarzenstoa Koral mit Freunden“

„Raffl“ und sein auswegsloser Lebenskampf

Neue CD präsentiert

Turbulent geht‘s zu auf der „stummer schrei“-Bühne im Festival-Stadl Dorfbäck. Aufstand, Freiheitskampf, Krieg - Schlacht am Bergisel, Schlacht um Rollen im Passionsspiel, Schlacht um die Gunst der Einen, der Geliebten. Thomas Gassners satirische Posse zieht alle kritischen wie humorvollen Register und lässt dabei schon mal das Lachen im Halse stecken bleiben.

Ende Juni präsentierte „Schwarzenstoa Koral mit Freunden“ seine erste CD „So klingt‘s bei uns dahoam“ mit 150 Musikern und Fans auf der Klausenalm in Ginzling.

Herausfordernde Figur „Raffl ist eine herausfordernde facettenreiche Figur, da er nur das Extrem kennt: im Krieg und in der Liebe. Das Einfinden in die Rolle erleichtert hier natürlich das Wissen um die gesellschaftlichen Umstände ... wie auch (zu oft) heute noch, bestimmen Herkunft und Status das persönliche Schicksal. Mut, Tapferkeit und Talent führen nicht zum gewünschten Erfolg, zumindest nicht für einen Knecht. Weil es so war, so ist und auch immer so sein wird“, erklärt Darsteller Bernhard Eberharter, der einen grandiosen „Raffl“ hinlegt. Einen, der die „Burgl“ für sich gewinnen will, einen, der bei den Passionsspielen unbedingt den Jesus spielen möchte, sich jedoch mit dem Judas zufriedengeben muss, einen, der hin- und hergerissen ist zwischen Pflichtbewusstsein und der Verwirklichung seiner Träume und doch gefangen im gesellschaftlich engmaschigen Netz. Top-Darsteller Hin- und hergerissen ebenso „Burgl“, die den „Karl“, dem sie versprochen ist, zwar schätzt, jedoch eigentlich den Wilden, den Stürmischen, den „Raffl“ liebt. Elisabeth Kreidl spielt den Zwiespalt ihrer Figur aus, lässt mitfühlen und -leiden, überzeugt. Den erbeingesessenen Bauernsohn gibt ein ganz in seiner Rolle aufgehender Daniel Trautendorfer. Weiters tritt er in einer Traumsequenz Raffls als gescheiterter „Andreas Hofer“ auf und legt besonders in diesem Part eine bravouröse Leistung hin. Als witziger „Goggl“ und „echter Andreas Hofer“ oder das Bild dessen zeigt Wolfgang Rieser zwei gegensätzliche Varianten seines Könnens. Herausragend Fritz Gasser, der in dreifacher Weise für den „Feind“, den „Franzosen“ steht - als Kämpfer, als Hauptmann, aber ebenso als liebenswerter „Eduard“, der sich aus Freundschaft als „Liebesvermittler“ versucht. Gasser ist ein Meister der feinen Facetten, der leisen Zwischentöne, mit denen er das innere wie äußere Leben seiner Figuren zum Ausdruck bringt. Auch gesanglich werden die Schauspieler gefordert, unterstützt durch Solisten der BMK Stumm unter der Leitung von Kapellmeister Stefan Mühlegger. Diese sorgen mit der - von der Liebe zur und den Lächerlichkeiten der Heimat - eigens komponierten Musik des Südtirolers Oswald Pardeller für die passende Untermalung des Stücks. Text/Foto: Gabriele Maricic-Kaiblinger

„Mit dieser Produktion ist ein Herzenswunsch von mir in Erfüllung gegangen. Die Idee und der Anstoß dazu wurden auf unserer Klausenalm geboren, wo mich meine Freunde und Gäste immer wieder frag-

Foto: Skiareatest

„Was ist das Menschsein?“ - Für Konrad Hochgruber ist die Kernfrage von Gassners Volkstheaterkomödie leider von ungeahnter Aktualität, eine Vorverurteilung von Menschen nur aufgrund ihrer Herkunft wird politisch und medial wieder tolerierbar. Im urig-faszinierenden Bühnenbild und in zeitgemäß-passenden Kostümen der Szenografen Luka Oberhammer und Philip Walser lässt der Regisseur, assistiert von Bettina Geißler, die Protagonisten agieren – mitreißend, gefühlvoll und dann und wann perfekt gesetzten Kunstgriffen folgend, wie beispielsweise in der „Föhn-Szene“.

ten, ob ich auch eine CD von meinen Liedern und Jodlern hätte. Ein besonderes Anliegen von mir ist es, das schon an mich übertragene Liedgut an die nächste Generation weiterzugeben. Und für alle die unsere Heimat lieben und ihre Musik gerne hören, einmal eine CD mit Liedern und Klängen zu schaffen, die man heute nicht mehr alltäglich hört“, erklärt Koral, ein begnadeter Sänger.

Elisabeth Rauch, Kathi Geisler, Herbert Kröll, „Schwarzenstoa Koral“ Karl Geisler, Andi Sporer, Helmut Schiestl, Stefan Erler, Johanna Fankhauser bei der CD-Präsentation (v. l.)

Musikalische Schülerinnen und Schüler

Erfolgreiches Abschlusskonzert Bereits zum fünften Mal fand am 27. Juni das Abschlusskonzert der „Musikwerkstatt Zillertal“, der „Zillertaler Klarinettenschule“ und der „Zillertaler Harfenstube“ in der Aula der Volksschule Finkenberg statt. Trotz der hohen Temperaturen folgten auch heuer wieder zahlreiche Zuschauer der Einladung und ließen sich einen unserer musikalischen Höhepunkte des Schuljahres 2018/2019 nicht entgehen. Ein abwechslungsreiches Programm, welches sich aus den verschiedensten Musikrichtungen zusammensetzte, gaben die Schülerinnen und Schüler

unterschiedlichen Alters dem Publikum eifrig zum Besten. Es war eine gelungene Veranstaltung, bei der junge Talente ihr Können auf ihren Instrumenten in jeglichen Besetzungen präsentierten und vom begeisterten Publikum mit viel Applaus belohnt wurden. Weiters möchten wir allen Schülerinnen und Schülern, welche im diesjährigen Schuljahr ein Jungmusikerleistungsabzeichen abgelegt haben, recht herzlich gratulieren. Wir sind stolz auf euch! Musikwerkstatt Zillertal, Zillertaler Klarinettenschule und die Zillertaler Harfenstube


KULTUR UND MUSIK

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“Zillertaler Mander“ geben wieder Vollgas “A super heiße Party“ gibt‘s wieder beim großen „Zillertaler-Mander-Fest“ von 18. bis 21. Juli in Mayrhofen und Zell am Ziller, in Kooperation mit der FF Zell am Ziller. Nach einem Begrüßungsabend am Donnerstag, der Fanwanderung und der Vergabe des „Goldenen Sepp“ an eine talentierte Nachwuchsband am Freitag,

15 Foto: Gmedia

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geben „da Rauthäusla und da Saustuaner“ dann am Hauptabend ab 21 Uhr mit ihren zahlreichen „Zillertaler-Mander“-Hits so richtig Vollgas. Abgerundet wird das „Mander-Wochenende“ mit dem Frühschoppen am Sonntag. Alle Informationen unter: www.zillertaler-mander.at

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Wir sind überwältigt von der großen Anteilnahme und den unzähligen Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit, die wir beim schmerzlichen Abschied von Matthias erfahren durften. Besonders danken möchten wir: - Herrn Pfarrer Mag. Christoph Frischmann für die würdevolle Gestaltung der Begräbnisfeier - dem Mesner Christian und den Ministranten - der Vorbeterin Maria und dem Kreuzlträger - seinen Freunden Hansi, Christian, Lukas und Patrick für das Sargtragen - Janine und Clemens für die schöne musikalische Umrahmung - allen Ersthelfern am Unfallort sowie dem KIT-Team vom Roten Kreuz - den Ärzten und dem Pflegepersonal der Univ.-Klinik Innsbruck, Traumaintensiv sowie der Seelsorgerin Frau Mag. Gabriele Danler für das gemeinsame Beten und Abschiednehmen - seinen Arbeitskollegen und seinem Chef Ferdl vom Rieder Asphalt - den Pistenraupenfahrern und seinen ehemaligen Arbeitskollegen von der Zillertal Arena - allen Verwandten, Nachbarn, Freunden und Bekannten für die Hilfe und Unterstützung - der Bestattung Kröll, besonders Susi, Steffi und Martin für die einfühlsame Begleitung - für die Briefe, Kränze, Blumen, Kerzen, hl. Messen, für die Spenden zugunsten des Roten Kreuzes, Ortsstelle Achensee sowie für die unglaubliche Zahl an Gedenkkerzen und Eintragungen im Internet Es ist schön, in den schweren Stunden des Abschiednehmens Trost und Mitgefühl zu erfahren und sich in der Trauer nicht allein zu fühlen. Matthias wird immer in unseren Herzen weiterleben! Hippach, im Juni 2019 Die Trauerfamilie

Das Geschehene ist und bleibt unbegreiflich. Manchmal reichen Worte einfach nicht aus um Gefühle zu beschreiben.

Matthias Rieder “Rahn Hias” * 20.09.1990 † 26.06.2019

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Für unseren SPAR-Supermarkt in Zell am Ziller suchen wir: • Marktleiter-Stellvertreter/in (38,5 h/Woche) Wir bieten ein Gehalt ab 2.000,- Euro brutto pro Monat (Basis Vollzeitbeschäftigung), das sich an Ihrer Qualifikation und Berufserfahrung orientiert. Weitere Überzahlung je nach Qualifikation möglich.

Für unsere SPAR-Supermärkte in Fügen und Mayrhofen suchen wir: • Mitarbeiter/in

in der Feinkostabteilung (9 h/Woche bis 25 h/Woche)

Wir bieten ein attraktives und leistungsbezogenes Gehalt, das sich an Ihrer Qualifikation und Berufserfahrung orientiert. Deutliche Überzahlung je nach Qualifikation möglich. Das Mindestgehalt laut Kollektivvertrag beträgt auf Basis einer Vollzeitbeschäftigung 1.634,- Euro brutto pro Monat.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung: Bei der zuständigen Gebietsleitung unter 0664/6259671 SPAR Österreichische Warenhandels-AG, Sekretariat, SPAR-Straße 1, 6300 Wörgl office.woergl@spar.at

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ÖSTERREICH DRIN.

chill@pool

jeweils ab 16.00 Uhr

Gemeinsam mit DIR möchten wir ein paar coole Stunden in entspannter Atmosphäre im Erlebnisbad Mayrhofen verbringen.

19.07. chill@beach mit coolem Gewinnspiel 26.07. chill@du.entscheidest 09.08. chill@schlag.uns.was.vor 16.08. chill@überleg.dir.was Der Familien- und Sportausschuss der Marktgemeinde Mayrhofen freut sich auf dein Kommen. Der Eintritt ins Erlebnisbad und die Teilnahme am Programm ist kostenlos.

Für weitere Informationen zu den offenen Stellen besuchen Sie uns auf www.spar.at/karriere

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Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 28 2019  

ePaper der Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 28 2019

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