KICK MOL! August 2025

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LIEBE FUSSBALLFREUND*INNEN,

vor wenigen Wochen waren Trainer des Österreichischen Fußball-Bundes bei uns zu Gast in Schleswig-Holstein. Den Austausch haben auch unsere Verbandssportlehrer als sehr wertvoll empfunden. Zudem durften sich die Trainer*innen bei uns im Land über eine spannende Fortbildung auf dem Trainingsgelände von Holstein Kiel freuen. In der Titelstory ab Seite 6 erhalten Sie Eindrücke von der Veranstaltung. Zudem verrät unser Sportlicher Leiter Björn Rädel, was wir vom Konzept des ÖFB lernen können.

Die Flens-Oberliga ist eröffnet! Am 1. August fiel in Eutin vor rund 1.000 Fußballfans der Startschuss. Der TuS

IMPRESSUM

Herausgeber und Verleger: Schleswig-Holsteinischer Fußballverband e.V., Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel, Telefon: 0431 6486-156, Fax: 0431 6486-193, www.shfv-kiel.de

Redaktion: Sophia Blum, E-Mail: s.blum@shfv-kiel.de Philipp Paarmann, E-Mail: p.paarmann@shfv-kiel.de Ida Sievers, E-Mail: i.sievers@shfv-kiel.de Telefon Redaktion: 0431 6486-213

Fotos: Agentur 54 Grad, SHFV, Getty Images, Holstein Kiel, Martin Röschmann, Niklas Heiden, Janin Joecks, Stephan Schuetze

Rotenhof hatte bereits im Winter mit Henning Knuth einen neuen Trainer vorgestellt, der nun seine Arbeit aufgenommen hat. Mit gerade einmal 28 Jahren befindet sich Knuth auf seiner ersten Trainerstation im Herrenbereich. Zuvor hatte er die B-Lizenz bei uns in Malente absolviert. Wir stellen diese spannende Personalie im Interview des Monats auf Seite 16 vor.

Lassen Sie mich an dieser Stelle noch auf eine Erfolgsgeschichte beim Verein Inter Türkspor Kiel hinweisen. Dort war der C-Jugendspieler Kacper an Blutkrebs erkrankt, woraufhin der Kieler Ostufer-Klub eine große Registrierungsaktion startete. Nun gab es einen passenden Stammzellenspender. Mit der Initiative DKMS Fußballhelden kann auch Ihr Verein dabei sein und möglicherweise Leben retten. Auf Seite 14 lesen Sie, wie es geht.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen dieser KICK MOL!-Ausgabe!

Ihr

Uwe Döring

SHFV-Präsident

Anzeigen: torwärts GmbH, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel, Telefon: 0431 6486-331

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JUBEL ÜBER FINALEINZUG

Der erste Finalist des SHFV-LOTTO-Pokals der Herren 2025/26 steht fest: Der 1. FC Phönix Lübeck setzte sich im Halbfinale beim Flens-Oberligisten SV Eichede durch.

Der Regionalligist tat sich jedoch lange schwer, musste eine Halbzeit lang in Unterzahl nach einer Notbremse auskommen. Michael Dammeier (62.) traf dennoch zur Führung, die SVE-Verteidiger Justin Cloppatt in der Schlussphase egalisierte. Dramatik pur!

Es ging ins Elfmeterschießen — mit dem glücklicheren Ende für die Lübecker.

Foto: 54 Grad

Dominic Peitz, Konstantin Breuer, Björn Rädel, Oliver Lederer, Michael Hopp, Martin Stranzl und Jonas Ecke (v.l.) sorgten gemeinsam für eine rundum gelungene Trainerfortbildung.

Schleswig-Holstein meets ÖFB: GEMEINSAM FÜR DEN NACHWUCHS

Internationaler Besuch, spannende Inhalte und eine rundum gute Stimmung: Am Samstag, 19. Juli, trafen sich über 160 Trainerinnen und Trainer aus ganz Schleswig-Holstein auf dem Gelände der KSV Holstein. Gemeinsam mit dem Verein und dem Österreichischen FußballBund (ÖFB) organisierte der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) eine Fortbildung der besonderen Art – mit exklusiven Gästen und vielen neuen Einblicken.

Los ging es im VIP-Zelt des Holstein-Stadions, wo Dominic Peitz, Direktor des Nachwuchsleistungszentrums von Holstein Kiel, die Teilnehmenden begrüßte und Einblicke in die Nachwuchsarbeit und Ausbildungsstrukturen des Vereins gab. Auch Christian Riecks, Leiter des Grundlagenbereichs bei Holstein Kiel, stellte den Trainerinnen und Trainern aus dem ganzen Bundesland seinen Aufgabenbereich vor. Im Anschluss übernahm ÖFB-Projektleiter Konstantin Breuer den Theorieteil und präsentierte gemeinsam mit U19-Nationaltrainer Oliver Lederer und Ex-Profi Martin Stranzl das Ausbildungskonzept „Dynamische, mutige Kickerin – dynamischer, mutiger Kicker“.

Die anschließende Mittagspause nutzten die Teilnehmenden nicht nur, um sich mit einer Currywurst oder der veganen Alternative für die Praxiseinheit am Nachmittag zu stärken, sondern auch für einen angeregten Austausch untereinander. In entspannter Atmosphäre entwickelten sich viele interessante Gespräche, neue Kontakte wurden geknüpft und Ideen geteilt. Besonders die Vertreter des ÖFB beantworteten zahlreiche Fragen rund um ihr Ausbildungskonzept.

Sonniger Praxisteil im CITTI FUSSBALL PARK

Am Nachmittag wurde es dann sportlich. Per Shuttle ging es zum CITTI FUSSBALL PARK, wo die theoretischen Inhalte auf dem Platz mit Leben gefüllt wurden. Unterstützt wurden die Referenten dabei von Holsteins U12 und U13, die bei hochsommerlichen Temperaturen ordentlich ins Schwitzen kamen. Die Jungstörche setzten die Impulse aus dem Vormittag sichtbar engagiert um – ein gelungener Beleg dafür, wie Ausbildungskonzepte praktisch umgesetzt werden können.

Ausgestattet mit Mikrofonen erläuterten Oliver Lederer, Martin Stranzl und Konstantin Breuer immer wieder ihre verschiedenen Ansätze auf dem Trainingsplatz, um den Bezug zur Theorie vom Vormittag herzustellen. Währenddessen agierte Dominic Peitz auf der Tribüne als Moderator und ermöglichte es allen Anwesenden, direkt ihre Fragen zu stellen.

Engagierte Trainerinnen und Trainer im Land

Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig gut ausgebildete und motivierte Trainerinnen und Trainer

für die Entwicklung junger Fußballtalente sind. Sie arbeiten tagtäglich an der Basis, fördern Spielerinnen und Spieler und füllen den Fußball in Schleswig-Holstein mit Leben. Fortbildungen wie diese bieten dafür nicht nur fachliche Weiterentwicklung, sondern stärken auch das Gemeinschaftsgefühl.

Ein großer Dank geht an den ÖFB, Holstein Kiel sowie natürlich an alle Teilnehmenden – für ihren Einsatz, ihre Offenheit und ihren Beitrag zu einem rundum gelungenen Tag im Zeichen der Nachwuchsförderung.

Stimmen zur Fortbildung

Björn Rädel, Sportlicher Leiter des SHFV: „Diese Fortbildung zeigt, wie eng Holstein Kiel und der SHFV in der Talententwicklung zusammenarbeiten. Das ist in Deutschland in dieser Form sicherlich eine Seltenheit und nicht selbstverständlich. Gemeinsam mit dem ÖFB konnten wir zeigen, wie wichtig es ist, die einzelne Spielerin und den einzelnen Spieler in den Mittelpunkt zu stellen. Viele Impulse mögen nicht völlig neu sein, aber sie bestätigen uns in dem, was wir tun. Besonders wertvoll war die Erkenntnis, dass die Trainerinnen und Trainer an der Basis entscheidend zur Entwicklung beitragen.“

Dominic Peitz, Direktor NLZ Holstein Kiel: „Für uns als Holstein Kiel bedeutet es sehr viel, Gastgeber einer solchen internationalen Fortbildung zu sein. Der Austausch mit einem Top-Verband wie dem ÖFB ist eine große Bereicherung – fachlich wie menschlich. Es ist toll, unseren Trainerinnen und Trainern in Schleswig-Holstein neue Impulse mitzugeben, die sie direkt in ihre Arbeit einbauen können. Insgesamt war es ein rundum gelungener Tag, der allen viel Freude gemacht hat.“

Konstantin Breuer gibt einem Nachwuchsspieler Anweisungen während der Praxiseinheit.

Ex-Profi Martin Stranzl tauscht sich mit einem Trainer am Seitenrand aus.

Viel Andrang im CITTI FUSSBALL PARK: Die Tribüne in Kiel war gut gefüllt.

Konstantin Breuer, Projektleiter ÖFB: „Unser Ziel war es, den Trainerinnen und Trainern in Schleswig-Holstein Impulse mitzugeben, die sie direkt in ihrer Arbeit mit Kindern anwenden können. Wir wollen damit nicht den DFB ersetzen, sondern die gute Arbeit im deutschen Fußball ergänzen. Besonders ist an unserem Konzept, dass es mit einer klaren Vision beginnt – von der U6 bis zur A-Nationalmannschaft. Diese Verbindung schafft Identifikation und ist für ein kleines Fußballland wie Österreich essenziell. Es war eine große Freude und Ehre, Teil dieser Fortbildung zu sein und den Kinderfußball gemeinsam weiter voranzubringen.“ ■

Text und Fotos: Holstein Kiel

Nicht nur das Pressing, sondern vor allem das Spiel mit dem Ball stand im Fokus.

Lobt die Trainingsidee des ÖFB: Björn Rädel.

„DA STEHT NUR DIE PERSÖNLICHE DES EINZELNEN IM

Vor der Stippvisite der Vertreter des Österreichischen Fußball-Bundes in Kiel machten die ÖFB-Verantwortlichen auch in Malente Halt. Im Uwe Seeler Fußball Park tauschten sich die österreichischen Gäste und die Verbandssportlehrer des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes aus. Björn Rädel, Sportlicher Leiter des SHFV, erklärt im KICK

MOL!-Interview, was die Philosophie des ÖFB beinhaltet und welche Schlüsse wir in Schleswig-Holstein daraus ziehen können.

KICK MOL!: Vor der Trainerfortbildung bei Holstein

Kiel war der Tross des ÖFB auch im Uwe Seeler Fußball Park zu Gast. Wie hast du den Austausch empfunden?

Björn Rädel: Das war klasse, weil die Österreicher überhaupt keine Geheimnisse aus ihrer Philosophie gemacht haben. Natürlich ist man beim ÖFB auch stolz drauf, was dort zuletzt aufgebaut wurde. In Österreich gibt es mit RB Salzburg einen großen Verein. Eigentlich hat sich dort zuletzt alles an RB orientiert.

KICK MOL!: Inwiefern ist das problematisch?

Björn Rädel: Es ging hauptsächlich um Pressingsituationen – also immer nur um hohes Anlaufen, Pressen, die Jagd nach dem Ball. Und das ging letztlich immer auf Kosten der fußballerischen Ausbildung. Wenn du nur

lernst, zu verteidigen und schnell anzulaufen, hast du im Training kaum Aktionen mit dem Ball. Stattdessen wird viel Wert darauf gelegt, den Ball zu gewinnen und ihn dann schnell in die Tiefe zu spielen und zum Torabschluss zu kommen.

KICK MOL!: Das muss nicht einfach gewesen sein, diesem Dogma zu entfliehen ...

Björn Rädel: Richtig! Und deswegen hat der ÖFB eine eigene Spielphilosophie und eine eigene Förderstruktur –ähnlich wie zum Beispiel in Luxemburg auch. Die Talente trainieren dort nicht im Verein. Stattdessen gibt es regionale Leistungszentren vom Verband. Ab der D-Jugend wird dort viermal pro Woche trainiert, am Wochenende spielen die Talente in ihrem Heimatverein.

PERSÖNLICHE ENTWICKLUNG IM VORDERGRUND“

KICK MOL!: Welche Vorteile birgt das?

Björn Rädel: Durch dieses zentralisierte Training wird eine bestimmte Trainingsqualität sichergestellt. Damit entsteht ein Wettbewerbsniveau, weil sich die besten Spieler regelmäßig miteinander im Training messen. Das ist ein großer Vorteil – auch gegenüber unserem Modell. Bei uns kommen die Regionaltalente lediglich einmal wöchentlich am DFB-Stützpunkt zusammen. Und die Nachwuchsleistungszentren haben die Spieler dann auch nur bei sich.

KICK MOL!: Ralf Rangnick spricht bei Trainer*innen im Amateurbereich von seinen „Co-Trainern“. Was meint er damit?

Björn Rädel: Der Hauptteil der Arbeit passiert in den Vereinen und in den Stützpunkten. Wenn die Arbeit dort schlecht ist, bekommt ein Nationaltrainer das auch nicht mehr gedreht. Und so wird eine ganzheitliche Trainingsidee in die Amateurvereine gegeben. Das imponiert mir sehr und erzielt eine starke Wirkung.

KICK MOL!: Und wie sieht die Trainingsidee in Österreich inhaltlich aus?

Björn Rädel: Die Österreicher haben ihr Training in vier Teile gegliedert – Ich und mein Körper, Ich und mein Ball, Ich und mein Gegner sowie Ich und mein Mitspieler. Daraus wurde eine Trainingsstruktur für jeden Vereinstrainer geschaffen, an die man sich klammern kann. In jedem Training lassen sich also dann Elemente dieser vier Kategorien wiederfinden – von Fangspielen und Kräftigung, bis hin zu Technikübungen und Wettkämpfen.

KICK MOL!: Inwiefern können wir diese Elemente aus Österreich auch bei uns in der SHFV-Trainerarbeit anwenden?

Björn Rädel: Das Gespräch mit den ÖFB-Trainern hat uns darin bestärkt, ein eigenes Leitbild für das Fußballtraining in Schleswig-Holstein zu entwickeln. Es soll auf der Trainingsphilosophie Deutschland aufbauen und jugendlichen sowie erwachsenen Vereinstrainerinnen und -trainern als Hilfestellung dienen und Elemente beinhalten, die wir einmal pro Woche im Training sehen wollen.

Wenn man sieht, wie Österreich als kleines Land derzeit im Weltfußball dasteht, macht man dort einiges richtig. Und mit der Fläche und der Anzahl der Menschen kann man das gut auf Schleswig-Holstein übertragen.

KICK MOL!: Beim ÖFB gilt es, den Spieler in den Fokus zu stellen. Verliert man dadurch nicht das Team aus den Augen? Fußball ist doch Mannschaftssport!

Björn Rädel: Auch wir haben diese Frage gestellt. Und tatsächlich stellen die Österreicher nur den Spieler in den Vordergrund, weil sie ja die Jungs und Mädchen aus den Vereinen herausnehmen. Da steht nur die persönliche Entwicklung des Einzelnen im Vordergrund. Aber dort sagt man: Gute Spieler lernen sofort, miteinander Fußball zu spielen. Und unsere Aufgabe ist es, sie so gut wie möglich zu machen und darauf vorzubereiten, wo sie irgendwann spielen und nicht, wie sie bestmöglich in der D-Jugend zusammenspielen. ››

Beobachteten das Geschehen auf dem Kieler Trainingsgelände mit großer Freude: die SHFV-Verbandssportlehrer Michael Hopp (li.) und Björn Rädel.

Die ÖFB-Trainer erklären die nächste Übung und folgen dabei ihrem Prinzip des Vier-Teile-Konzepts.

KICK MOL!: Achten Jugendtrainer*innen also zu oft auf den mannschaftlichen Erfolg?

Björn Rädel: Das kann man so sagen, ja. Es wird zu wenig auf die Verbesserung der Talentmerkmale des einzelnen Spielers eingegangen, also oft zu mannschaftstaktisch agiert. Das ist auch ein Problem in SchleswigHolstein. Es wird zu viel Zeit mit Videoanalysen und Taktiktafeln verbracht, dabei aber vergessen, dass der einzelne Spieler viele Ballkontakte braucht.

KICK MOL!: Mit der neuen Saison startet auch eine neue Spielzeit für die Talentförderung in SchleswigHolstein. Was erwartest du für ein Spieljahr?

Björn Rädel: Ich erhoffe mir viel von unseren U14- und U16-Juniorinnen und darauf, dass mehrere Spielerinnen eine Einladung für eine Länderspielmaßnahme oder einen Nationalmannschaftslehrgang erhalten. Hier wurde in den letzten Jahren richtig gut gearbeitet. Bei den Junioren trainieren wir in vier Jahrgängen – von der U13 bis U16. Ich bin mir sicher, dass wir als Schleswig-Holsteiner wie gewohnt unangenehm zu bespielen sein werden. Wir werden alles reinhauen, was in uns steckt und mit Leidenschaft auf dem Feld stehen. Auch hier haben wir überdurchschnittliche Jahrgänge dabei, wo es das Ziel ist, drei, vier Spieler in die Lehrgänge der U-Nationalmannschaften zu bekommen.

KICK MOL!: Nach der Trainerfortbildung mit dem ÖFB und Holstein Kiel geht es bei uns mit der Qualifizierung weiter. Am 21. September findet im Uwe Seeler Fußball Park wieder der Tag der Qualifizierung statt. Warum muss man als Kinder- und Jugendtrainer*in unbedingt dabei sein?

Björn Rädel: Wir wollen die Trainingsphilosophie Deutschland von Hannes Wolf in den Kinder- und Jugendfußball integrieren. Moderne Spielformen werden altersgerecht dargestellt. Das Angebot ist kostenlos. Wir bieten Weiterbildung für bereits qualifizierte und zertifizierte Trainerinnen und Trainer. Aber auch für Neueinsteiger kann die Teilnahme sehr hilfreich sein, um wertvolle Impulse für die Trainingsarbeit mitzunehmen. Und versprochen: Es wird nicht wehtun. (lacht) ■

Jetzt für den Tag der Qualifizierung anmelden:

Björn Rädel will in Schleswig-Holstein eine eigene Trainingsidee entwickeln.

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DIE FLENS-OBERLIGA IST ERÖFFNET!

906 Fußballfans sahen das Opening zwischen Eutin 08 und Oldenburger SV

Seit dem 1. August rollt der Ball im Herrenspielbetrieb in Schleswig-Holstein wieder. Die Flens-Oberliga wurde mit einem ansehnlichen Spiel in Eutin eröffnet. Fast 1.000 Zuschauer*innen verfolgten das Ostholstein-Duell am Waldeck zwischen Eutin 08 und dem Oldenburger SV, in dem sich die Gastgeber mit 3:2 durchsetzen konnten.

Eutin 08 und der Oldenburger SV eröffneten die Flens-Oberliga-Saison 2025/26.

Den ersten Treffer der neuen Spielzeit erzielte Omorogbe Noah Odiase in der 32. Minute, als ein Einwurf in die gefährliche Zone verlängert wurde und Odiase mit einem strammen Linksschuss vollstreckte. Die Fußballfans sahen vor und nach der Pause eine ausgeglichene Partie, die von der Lübecker Schiedsrichterin Levke Scholz – seit dieser Saison im festen Stamm der Schiedsrichterinnen der Frauen-Bundesliga – souverän geleitet wurde. Während der Halbzeitpause wurden die Provinzial-Fair-Play-Sieger der Verbandsspielklassen der Vorsaison ausgezeichnet.

Nach dem Pausenpfiff blieb es umkämpft und ausgeglichen – bis Oldenburgs Rico Mielke (66.) einen Freistoß traumhaft in den Winkel zirkelte und dem Saisonauftakt eine neue Wendung gab. Doch Eutin reagierte unbeeindruckt und antwortete durch Paul Kuszak (81.), der von Leon Dippert mustergültig freigespielt wurde und den Ball unter der Latte platzierte.

Die Nachspielzeit hatte es nochmal in sich: Erst entschied Schiedsrichterin Scholz folgerichtig auf Strafstoß für die Gastgeber. Kurz zuvor noch Vorbereiter, legte sich Dippert (90.+2) den Ball diesmal selbst zurecht und schloss ins rechte obere Toreck ab. Die Entscheidung? Nicht mit dem Oldenburger SV! Jan Frederik Kaps verkürzte mit einem

platzierten Distanzschuss (90.+5) noch einmal, kurz danach war aber Schluss.

Schon Wochen vor dem Saisonstart war die Vorfreude auf die neue Spielzeit im Land spürbar. Einige Kenner der Szene sprechen bereits von der womöglich besten FlensOberliga aller Zeiten in Schleswig-Holstein. Neben den ambitionierten Aufsteigern und Oberliga-Dauerbrennern dürfte auch die Spitze in diesem Jahr enger zusammenrücken.

Der amtierende Meister FC Kilia Kiel will die Titelverteidigung, hat aber in dieser Saison mit den RegionalligaAbsteigern Holstein Kiel II und SV Todesfelde namhafte Konkurrenz dazubekommen. Zudem dürften Teams wie der Heider SV, SV Eichede oder PSV Neumünster ebenfalls nach oben schielen. So kurz nach dem Saisonstart fällt ein erstes Zwischenfazit noch schwer, doch ein gelungener Auftakt ist für die Klubs doppelt wichtig. Schließlich gilt es neben einer guten Ausgangsposition in der Flens-Oberliga, sich auch für das LOTTO MASTERS 2026 zu qualifizieren. Die kommenden Wochen dürften dementsprechend spannend und umkämpft werden. ■

Zum Spielplan:

Jubel über das zwischenzeitliche 2:1: Eutins Paul Kuszak (re.) traf nach Vorarbeit von Leon Dippert.

NEUE SAISON UNTER NEUEM NAMEN

VR-Banken Oberliga startet am 5. September in Kiel

Die höchste Spielklasse der Fußballerinnen in Schleswig-Holstein hat mit der VR-Banken Oberliga ab der Saison 2025/26 nicht nur einen neuen Namen. Auch das Saison-Opening wird neu gedacht. Zur neuen Spielzeit gilt auch in der VR-Banken Oberliga: ein Standort, eine Partie, ein Startschuss.

So wird das Spieljahr am Freitag, 5.September, auf der Sportanlage Meimersdorf in Kiel mit der Begegnung zwischen der SSG Rot-Schwarz Kiel und dem Kieler MTV eröffnet. Der Anpfiff erfolgt um 19 Uhr.

„Mit dem Kieler Duell erwartet uns alle eine tolle Begegnung mit zwei ambitionierten Mannschaften. Beide Vereine hatten sich um die Ausrichtung des Eröffnungsspiels beworben, so drängte sich das Stadtderby förmlich auf“, sagt Jörg Friedrichsen, Vorsitzender des SHFV-Frauen- und Mädchenausschusses sowie Staffelleiter der VRBanken Oberliga. „Durch den LOTTO NORDCUP müssen alle Mannschaften von Saisonstart an hellwach sein, wenn sie sich nach Ende der Hinrunde qualifizieren wollen. So wird es hoffentlich eine spannende Saisoneröffnung und genauso spannende Saison.“

Die Volksbanken Raiffeisenbanken sind ab sofort neuer Exklusivpartner für den Frauen- und Mädchenfußball in Schleswig-Holstein und fördern die Fußballerinnen im Verbandsgebiet maßgeblich. So erhalten die Volksbanken Raiffeisenbanken im Rahmen des SHFV-Strategiekonzepts „Frauen- und Mädchenfußball“ stellvertretend für ihre großzügige Unterstützung die exklusiven Namensrechte für zahlreiche zentrale Formate und Veranstaltungen – darunter Feriencamps, Schnupperturniere oder gezielte Clubberatungen zum Frauen- und Mädchenfußball.

Zu den Formaten zählt auch der Frauenfußball-Campus, der mit seinem einzigartigen Netzwerk von Fußballakteur*innen bereits bundesweit auf sich aufmerksam

Rein in die neue Saison: Die KMTV-Fußballerinnen sind am 5. September bei Rot-Schwarz Kiel zu Gast. (Foto: Martin Röschmann)

gemacht hat. Maßnahmen wie diese bilden das Herzstück der nachhaltigen Förderung und Sichtbarkeit der Fußballerinnen in Schleswig-Holstein. Zudem setzen der SHFV und die Volksbanken Raiffeisenbanken neben der Nachwuchsarbeit ein deutliches Signal im Leistungsbereich, wenn ab der kommenden Saison 2025/26 die höchste Spielklasse im Frauenfußball des SHFV mit der „VR-Banken Oberliga“ einen neuen Namen trägt.

„Diese Partnerschaft ist ein starkes Zeichen für die Zukunft des Frauen- und Mädchenfußballs in Schleswig-Holstein. Mit den Volksbanken Raiffeisenbanken an unserer Seite wird die sehr positive Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußballs bei uns noch weiter an Fahrt aufnehmen“, betont SHFV-Präsident Uwe Döring. „Besonders freut mich, dass sowohl die Basis als auch die Spitze von dieser strategischen Partnerschaft profitieren wird.“

„Der Frauenfußball hat sich großartig entwickelt und hat noch viel Potenzial. Mit wie viel Leidenschaft sich die Fußballerinnen einsetzen, ist bemerkenswert. Wir von den Volksbanken Raiffeisenbanken unterstützen den Frauen- und Mädchenfußball bei uns in der Region sehr gerne“, sagt Georg Schäfer von den Volksbanken Raiffeisenbanken. ■

Zum Spielplan:

GEMEINSAM GEGEN BLUTKREBS:

Fußballvereine in Schleswig-Holstein können Leben retten

Für Kacper und viele weitere Patient*innen organisierte Inter Türkspor Kiel eine Registrierungsaktion.

Vor allem junge Menschen unter 30 Jahren kommen besonders häufig als Stammzellspender*innen infrage. Deshalb sind Registrierungen in Sportvereinen so entscheidend: Je mehr junge Menschen im Sport sich registrieren, desto größer wird die Chance, passende Spender*innen für Patient*innen zu finden.

Seit 2021 beteiligten sich 500 Amateurvereine bundesweit – mit großem Erfolg: Mehr als 18.400 Personen haben sich dabei als potenzielle Stammzellspender*innen in die DKMS aufnehmen lassen. 61 von ihnen haben bereits einem Betroffenen irgendwo auf der Welt Hoffnung auf Leben geschenkt. Auch der Fußballverband Schleswig-Holstein zeigt Blutkrebs die rote Karte: Seid dabei und startet eine Registrierungsaktion!

Wenn Solidarität Leben rettet Wie bedeutend jede einzelne Registrierung für erkrankte Personen sein kann, zeigt eindrucksvoll das Beispiel von Kacper aus Kiel. Der C-Jugendspieler von Inter Türkspor Kiel erkrankte im Jahr 2025 an Leukämie. Als feststand, dass er eine Stammzelltransplantation zur Heilung benötigen würde, organisierte der Verein eine Registrierungsaktion zu seinen Gunsten. Die Resonanz auf den Aufruf war überwältigend: Über soziale Medien erreichte

In Schleswig-Holstein haben Fußballvereine die Chance, mehr als nur Tore zu schießen.

Mit der Initiative DKMS Fußballhelden setzen sich deutschlandweit Amateurfußballvereine dafür ein, an Blutkrebs erkrankten Menschen eine zweite Lebenschance zu ermöglichen –so wie zuletzt bei Inter Türkspor Kiel.

die Ankündigung mehrere Hunderttausend Menschen. Zahlreiche Fußballvereine und Organisationen aus der Region unterstützten die Aktion tatkräftig. Am Tag der Aktion bildete sich eine lange Schlange vor dem Sportplatz und mehr als 200 Personen registrierten sich direkt vor Ort. Auch Kacper selbst kam kurz vorbei. Die Solidarität und Unterstützung so vieler Menschen gaben ihm Kraft und zauberte ihm ein Lächeln ins Gesicht.

Ein solches Lächeln zauberte ihm das Schicksal schon bald erneut ins Gesicht: Im Mai 2025 kam die erlösende Nachricht – ein passender Spender war gefunden und Kacper konnte transplantiert werden.

Werdet Teil der Fußballhelden!

Ob beim Heimspiel, im Vereinsheim oder bei der Saisoneröffnungsfeier – gemeinsam mit der DKMS könnt auch ihr in wenigen Schritten und kostenlos eine Registrierungsaktion bei euch im Verein organisieren. Mitmachen ist einfach, die Wirkung ist riesig: Jede Registrierung kann Leben retten.

Die DKMS Fußballhelden-Saison läuft jährlich vom 01. August bis zum 30. Juni. Jede Registrierung bringt in der Tabelle einen Zähler. Die Top 3 der Tabelle können sich –neben dem Gefühl, Hoffnung zu schenken – am Ende der Saison auf spannende Preise wie einen Kickertisch oder einen Satz Trikots freuen. ■

Jetzt mitmachen und gemeinsam Blutkrebs ins Aus kicken!

„DAS ALTER IST NICHT ENTSCHEIDEND“

bei der Arbeit:

Zum Saisonbeginn übernahm beim Flens-Oberligisten TuS Rotenhof Henning Knuth das Zepter auf der Trainerposition. Der 28-Jährige folgte auf den langjährigen Erfolgstrainer Hans-Hermann Lausen. Der junge Chefcoach spricht im KICK MOL!-Interview über den Start bei seiner ersten Trainerstation im Herrenfußball, über die Leidenschaft für den Sport, die Rolle seines Bruders Felix und über Perfektionismus.

KICK MOL!: Moin Henning! Lass uns zurück auf den 6. August blicken. Beim TSV Nordmark Satrup gab es mit dem 4:1 deinen ersten Sieg als Trainer im Herrenbereich. Wie hat es sich angefühlt?

Henning Knuth: Das waren schöne Momente, als die Tore gefallen sind. Nach dem Abpfiff waren viele Rotenhöfer noch vor Ort. Auch mein Vater war am Seitenrand mit dabei. Wenn man so einen Sieg mit Menschen, die nahe am Verein sind, teilen kann, bringt das sehr viel Spaß und macht Vorfreude auf mehr. Am Ende sind es drei Punkte –nicht mehr und nicht weniger. Aber das Gefühl des ersten Sieges war schon besonders.

KICK MOL!: Du hast im Sommer Hans-Hermann Lausen beerbt – ein Trainerurgestein in Rotenhof. Geht man da auch mit etwas Ehrfurcht an die Aufgabe?

Henning Knuth: Ehrfurcht nicht, aber mit großem Respekt und höchster Anerkennung für das, was „Hermi“ geleistet hat. Über eine so lange Zeit in einem Verein tätig zu sein und ihn letztlich von der Kreis- bis in die Oberliga geführt zu haben – das zollt einem schon großen Respekt.

KICK MOL!: Steht ihr noch im regelmäßigen Austausch?

Henning Knuth: Wir unterhalten uns ab und zu, wenn er unsere Spiele besucht. Als feststand, dass ich ihn beerben werde, haben wir uns ebenfalls unterhalten. Natürlich nehme ich gerne Tipps entgegen. Ich bin ohnehin ein Mensch, der sehr gerne über Fußball redet und versucht, ganz viel aufzusaugen – besonders auch von erfahrenen Trainern.

KICK MOL!: Du hast bisher ausschließlich Jugendteams trainiert, die Station beim TuS Rotenhof ist deine erste im Herrenbereich. Musst du deine Trainerarbeit dafür umstellen?

Henning Knuth: Ich habe mir vorgenommen, so zu bleiben, wie ich bin. Und das klappt bisher ganz gut. Mir macht Fußball einfach Riesenspaß. Ich liebe diesen Sport, Fußball ist meine absolute Leidenschaft. Da macht es für mich keinen Unterschied, ob man Jugend- oder Herrenspieler trainiert. Der einzige Unterschied ist am Ende das Alter. Und trotzdem hat jeder beim Fußball dieses kleine Kind in sich, sodass alle ähnlich ticken.

Mit Freude
Henning Knuth vom TuS Rotenhof. (Foto: Niklas Heiden)

KICK MOL!: Hattest du keine Bedenken um die Autorität? Schließlich sind einige Spieler deutlich älter als du ...

Henning Knuth: Doch, darüber habe ich mir im Vorfeld schon Gedanken gemacht. Das Wichtigste ist doch aber, dass man sich selbst nicht verliert, dass man authentisch ist und ausspricht, was man denkt. Ich möchte gute Inhalte anbieten und offen kommunizieren, dann ist das Alter nicht entscheidend.

KICK MOL!: ...die du mit Auszeichnung bestanden hast. Man sagt, der Henning Knuth sei keiner, der sich mit 08/15-Antworten zufriedengibt ...

Henning Knuth: (lacht) Vielleicht bin ich etwas perfektionistisch veranlagt. Eben saß ich an der Gegneranalyse und habe das Video noch ein paar Mal verändert. Ich überdenke sehr viel und versuche es, noch besser zu machen. Da kann ich selbst noch dazulernen, nicht immer alles perfekt machen zu müssen. Man darf es nicht übertreiben.

„MEIN ANSPRUCH IST ES, JEDEN EINZELNEN SPIELER BESSER ZU MACHEN – EGAL, OB ER 18 ODER
35 JAHRE ALT IST."

KICK MOL!: In Rotenhof kennst du die Kabine. Dein Bruder Felix ist Kapitän. Inwieweit ist das auch für dich ein Vorteil?

Henning Knuth: Wir tauschen uns schon sehr viel aus, die Kommunikationswege sind natürlich kürzer. Aber es ist wichtig, dass wir von Kapitän zu Trainer sprechen und nicht von Bruder zu Bruder. Und dennoch: Wenn man zusammen aufgewachsen ist, ist das Verhältnis auf dem Platz vertrauter. Ich erinnere mich an Szenen, da wusste ich von außen ganz genau, was er in dem Moment denkt, was er von mir wollte, ohne dass er es ansprechen musste. Sich mit Blicken austauschen können, hilft enorm.

KICK MOL!: Du musstest nach einer Knieverletzung deine aktive Karriere sehr früh beenden. Ist da auch Wehmut dabei?

Henning Knuth: Zugegeben: Es juckt noch immer in den Füßen. Aber durch die Trainerposition bleibt mir der Fußball erhalten. Ich kann nicht ohne diesen Sport. Ich bin auf den Trainerposten reingerutscht. Das hat mir viel Freude bereitet. Ich wollte mein Wissen vertiefen und habe dann recht schnell die B-Lizenz absolviert ...

Will den Klassenerhalt in der Flens-Oberliga frühzeitig klarmachen: das Team des TuS Rotenhof. (Foto: Janin Joecks / TuS Rotenhof)

KICK MOL!: Ob Spielidee oder Auftreten – hast du ein Vorbild auf der Trainerposition?

Henning Knuth: Menschlich hat mich Christian Streich immer beeindruckt. Mit welcher Energie und Herzblut er anderen Menschen gegenübertritt, ist beeindruckend. Zudem war er auch lange im Jugendbereich tätig. Ihm höre ich einfach gerne zu – auch weil er keine 08/15-Antworten gibt.

KICK MOL!: Was muss passieren, damit diese Saison aus deiner Sicht eine gute wird?

Henning Knuth: Ziel Nummer eins ist der Klassenerhalt. Wir wissen alle, dass wir jeden Spieltag an unser Maximum kommen müssen, um Punkte zu sammeln. Die Liga ist brutal stark. Das können in Rotenhof auch alle realistisch einschätzen. Hier dreht keiner durch, wenn man mal zwei, drei Spiele in Folge verliert. Zudem wollen wir den Kreispokal gewinnen. Ansonsten geht es für mich darum, jeden einzelnen Spieler besser zu machen – egal, ob er 18 oder 35 Jahre alt ist. Das ist mein Anspruch und das habe ich der Mannschaft in meiner ersten Ansprache auch gesagt. Daran messe ich mich. Ob ich das hinbekomme, werden wir am Saisonende sehen. ■

Henning Knuth (li.) kann auf die Erfahrung seines Co-Trainers Michael Bauer zurückgreifen.

(Foto: Niklas Heiden)

DREI FRAGEN AN ...

... unseren BFDler Bent Becker

Seit Anfang August unterstützt Bent Becker das SHFV-Team auf der Geschäftsstelle im Haus des Sports in Kiel. Bent absolviert seinen Bundesfreiwilligendienst beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband. Im Kurzinterview stellt sich der 21-Jährige vor, verrät, wie es zu seiner Tätigkeit gekommen ist und welche Aufgaben er im kommenden Jahr übernimmt.

KICK MOL!: Moin Bent! Schön, dass du an Bord bist. Stell dich bitte kurz vor!

Bent Becker: Moin, ich heiße Bent Becker, bin 21 Jahre alt und komme ursprünglich aus Bad Segeberg, bin jedoch frisch nach Kiel gezogen. Ich habe im Sommer 2024 mein Abitur im Profilfach Sport absolviert und freue mich nun auf meine ersten Schritte in der Arbeitswelt. In meiner Freizeit spiele ich Fußball beim SV Todesfelde in der 3. Mannschaft und verbringe gerne Zeit mit Freunden und Familie. Ich bin sehr gespannt, wie ich mich in meiner Zeit als BFDler weiterentwickeln werde und freue mich, Teil des SHFV-Teams zu sein.

Warum hast du dich für ein BFD beim SHFV entschieden?

Bent Becker: Das Jahr ist für mich die optimale Option, meine Leidenschaft, das Fußballspielen, in meinen Job zu integrieren. Außerdem nutze ich mein Jahr als BFDler, um die Arbeitswelt kennenzulernen und Kontakte für die Zukunft zu knüpfen.

In seiner Freizeit läuft Bent selbst für den SV Todesfelde auf.

Was werden deine ersten Aufgaben in den kommenden Wochen sein?

Bent Becker: Ich werde vor allem die Abteilung Qualifizierung unterstützen. Das bedeutet, dass ich mich mit um die Trainerlizenzen kümmere und mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern kommuniziere. Dies wird jedoch nicht meine einzige Aufgabe sein, da ich als BFDler oft fußballerische Veranstaltungen besuchen werde und vor Ort unterstütze.

Gibt es ein Event, auf das du schon jetzt mit besonderer Vorfreude schaust?

Bent Becker: Am meisten freue ich mich auf das LOTTO MASTERS, da ich schon oft in der Halle war und dieses Turnier nun von einer ganz anderen Seite kennenlernen werde. Ich freue mich darauf, vor Ort zu unterstützen und das Spielgeschehen hautnah von der Seitenlinie aus erleben zu können. ■

STECKBRIEF

NAME: Bent Becker

ALTER: 21 Jahre

GEBURTSORT: Neumünster

AKTUELLER VEREIN: SV Todesfelde

POSITION: Offensives Mittelfeld

LIEBLINGSKLUB: HSV

Fun Fact: Ich kaufe mir immer weiße Fußballschuhe, will sie dann aber nie tragen, damit sie sauber bleiben.

Bent Becker ist seit August Teil des SHFV-Teams.

EIN TITEL UND ZAHLREICHE ERINNERUNGEN:

U17 des SV Eichede triumphiert beim Gothia Cup

Die U17 des SV Eichede hat beim Gothia Cup, dem größten Jugendfußballturnier der Welt, im schwedischen Göteborg sensationell den Titel geholt. Der Verein blickt zurück auf eine Woche voller Teamgeist, Fußball-Leidenschaft und Vereins-Identifikation.

Freudestrahlend fielen sich die Spieler nach Abpfiff in die Arme und jubelten in die Kameras der Fotografen. Von der Haupttribüne brandeten „SVE, SVE“-Rufe durchs 43.000 Plätze fassende Ullevi-Stadion. Und Trainer Florian Rohkohl schossen vor Überwältigung gar die Tränen in die Augen.

Was die U17 des SV Eichede am Samstagmorgen im schwedischen Göteborg erreicht hat, ist einer der größten Erfolge der jüngeren Vereinshistorie. Beim Gothia Cup –dem größten Jugendfußballturnier der Welt – holten die Jungs aus Stormarn unter 97 teilnehmenden Mannschaften in ihrer Altersklasse sensationell den Titel. Im Finale gelang dem Team ein 3:0-Erfolg über den SV Rugenbergen aus Hamburg.

„Es ist unbeschreiblich“, sagte Trainer Tim Jonas Henkel nach Abpfiff. „Die Stimmung im Stadion, das gemeinsame Feiern mit unseren anderen Teams

Torwart Lennart Goldenbow wurde als Spieler des Turniers ausgezeichnet.

– das waren einfach Gänsehaut-Momente!“ Auf dem Weg ins Endspiel traf der SV Eichede auf Mannschaften aus Kanada, Schweden, Mexiko, den USA und England. Dass es im Finale ausgerechnet gegen ein Team aus Hamburg ging, war die besondere Schlusspointe einer außergewöhnlichen Woche.

„Wir waren letztes Jahr schon hier für die Finalspiele – aber damals saßen wir noch auf der Tribüne. Jetzt selbst im Finale zu stehen und es zu gewinnen, ist einfach absolut verrückt“, sagte Torwart Lennart Goldenbow, der als Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde, im Field-Interview.

Für die U17 ist es die Veredelung einer historischen Saison: Das Team wurde Landesmeister in der Halle, gewann den Stormarner Kreispokal und feierte die Meisterschaft in der Oberliga Schleswig-Holstein. „Die gesamte Saison war herausragend und dieses Turnier ist nun der perfekte Abschluss!“, sagte Henkel.

Der SV Eichede war in diesem Jahr mit vier Mannschaften – der U17, der U16, der dritten B-Jugend und der U14 – beim

Erfolg in Göteborg: Die U17-Junioren des SV Eichede jubeln mit der Trophäe.

Gothia Cup angetreten. Die Kosten für Reise und Teilnahme zahlten alle Spieler und Verantwortlichen selbst. Die Teams schliefen in einer Sporthalle auf Luftmatratzen. Doch: An Schlaf war ohnehin kaum zu denken. „Wir hatten ein straffes Programm mit den vielen Spielen. Irgendwann waren wir aber einfach getragen von der Euphorie“, sagte Henkel.

„Man hat die gesamte Woche über den Zusammenhalt gespürt. Die gemeinsamen Abende, die Gespräche mit den anderen Teams – das hat uns allen einmal mehr gezeigt, wie sehr Fußball und Mannschaftssport im Allgemeinen verbinden“, sagte der Nachwuchs-Coach. „Vielen Dank an alle Eltern und Verantwortlichen, die das ermöglicht und unterstützt haben!“

„Die

Am Sonntagmorgen schlugen die drei Reisebusse mit dem SVE-Tross und den Teams des KFV Segeberg schließlich in Reinfeld auf. Für die Nachwuchsfußballer des SV Eichede endete hier, am Autobahnrastplatz, das Abenteuer Gothia Cup 2025. Mit im Gepäck: Erinnerungen, die ein ganzes Leben bleiben werden. ■

Text und Fotos: SV Eichede

Atmosphäre beim Gothia Cup war grandios“

Anton Stoffers ist als Schiedsrichter für den SV Wahlstedt für gewöhnlich im Kreis Segeberg unterwegs. Im Juli war der 17-Jährige beim Gothia Cup im Einsatz. Während Vater Frank und Schwester Paula die U17Junioren bzw. -Juniorinnen des JFV Südholstein in Schweden trainierten, pfiff Anton um die fünf Spiele pro Tag. Im Kurzinterview gibt das Schiri-Talent Einblicke hinter die Kulissen des größten Jugendturniers.

KICK MOL!: Moin Anton!

Du warst beim Gothia Cup als Schiedsrichter im Team aus Celle dabei. Wie kam es dazu?

Anton Stoffers: Ich habe schon länger überlegt, beim Gothia Cup zu pfeifen. Bisher war ich zu jung und kannte keine Schiedsrichter aus dem Segeberger Bereich, die dort in Schweden zum Einsatz kommen. Nach einem längeren Kontakt mit einem Ansprechpartner in Schweden hat man mich mit dem Schiedsrichterteam aus Niedersachsen vernetzt. Das war eine rund 30-köpfige Gruppe, die meisten waren zwischen 16 und 30 Jahre alt. Hier hat man mich sehr gut aufgenommen. Dafür bin ich sehr dankbar, denn kaum jemand fährt zu diesem Turnier allein hin.

KICK MOL!: Welche Bedingungen hast du vor Ort vorgefunden?

Anton Stoffers: Zuerst einmal fand ich die Atmosphäre vor Ort grandios. Wir waren untergebracht in einem Vereinsheim, die Verpflegung wurde uns gestellt, ich war Teil einer total coolen Schiedsrichtergemeinschaft. Meine Schule hatte mich für den Gothia Cup sogar freigestellt, weil erfahrungsgemäß bei solch einem großen internationalen Turnier enorme Entwicklungsschritte gegangen werden können als Schiedsrichter.

KICK MOL!: Trifft das auch auf dich zu?

Anton Stoffers: Auf jeden Fall! Egal, ob man im Gespann pfeift oder allein – draußen sitzt immer noch ein erfahrener Schiedsrichter, der nach den Spielen Feedback gibt. Man hilft sich gegenseitig. Bei mir ging es zum Beispiel um die Außenwirkung.

KICK MOL!: Inwiefern?

Anton Stoffers: Ich habe viele Ansätze an die Hand bekommen, wie ich meine Körpersprache bei Entscheidungen verbessern kann, um auf die Spieler und Zuschauer noch souveräner zu wirken. Auch die Kommunikation auf Englisch auf dem Spielfeld hat mich weitergebracht. Das war schon eines der Highlights, Konflikte im Gespann über das Headset und mit den Spielern in einer fremden Sprache lösen zu können

KICK MOL!: Du bist gerade als Schiedsrichter in die Kreisliga im KFV Segeberg aufgestiegen. Welche Ziele verfolgst du als Unparteiischer?

Anton Stoffers: Ich spiele nebenbei beim SV Wahlstedt noch selbst aktiv im Tor, investiere aber sehr viel Zeit für die Schiedsrichterei. Der Aufstieg war für mich ein wichtiger Schritt, weil ich nun im Gespann pfeifen kann. Für mich geht es darum, mich weiterzuentwickeln und meine Leistungen an der Pfeife zu bestätigen. Nach oben ist als junges Talent alles offen. ■

Betreuten das Team als Trainer: (v.l.) Martin Steinbek, Tim Jonas Henkel und Florian Rohkohl.

ETABLIERTER OBERLIGAFUSSBALL

mit starkem Fundament

Der Traditionsverein Eutin 08 steht nicht nur für mehr als ein Jahrhundert Fußballgeschichte, sondern auch für die Emotionen und das Engagement, das ihn bis heute prägt. Mal oben, mal unten, durch jedes „Weltental“, wie Eddy Schultz, 1. Vorsitzender von Eutin 08, es nennt – aber immer mit Stolz getragen.

Eutin 08 spielt derzeit in der Flens-Oberliga – und das bewusst. Die Oberliga ist für den Verein sportlich attraktiv, aber: „Alles darüber ist finanziell nicht zu wuppen“, sagt Eddy Schultz. Der Verein setzt stattdessen auf Nachhaltigkeit statt Wahnsinn, Jugend statt Einkauf. „Wir setzen viel auf die Jugend. In der ersten Herrenmannschaft wird keiner verpflichtet, der älter ist als 25 Jahre.“

Mit einem Altersdurchschnitt von 22,5 Jahren ist Eutins

Erste eine der jüngsten Mannschaften der Liga. Eine Strategie des Vereins aus voller Überzeugung. Fehler sind erlaubt und Engagement ist Pflicht. Im Verein helfen sich die Mannschaften gegenseitig. Ein tolles Beispiel für diesen Zusammenhalt bot die Saisoneröffnung der Flens-Oberliga, die Eutin 08 für die Saison 2025/26 austrug. Ob beim Aufbau, der Organisation am Spieltag oder als Einlaufkind, ein*e jede*r Eutin 08ler*in fand seine Aufgabe, um sich einzubringen.

Dabei wird diese Haltung von oben bis unten vorgelebt. „Je besser man im Jugendbereich arbeitet, umso mehr haben die nachher in den Herrenmannschaften etwas davon. Die Spieler wissen schon, was man macht, was dazugehört, zum Beispiel, dass man Materialien nach dem

Training mit reinnehmen muss“, erklärt Eddy Schultz. „Wir sind keine Erzieher, aber wir vermitteln soziale Werte über den Fußball.“

Ob Camps mit Holstein Kiel, eigene Talentsichtungen oder einfach der tägliche Betrieb: Eutin 08 ist ein Ort, an dem Jugendliche Fußball spielen und fürs Leben lernen können. Die Nachwuchsspieler wachsen durch Spielpraxis und eine Kultur, die klare Werte vermittelt. „Meine Art von Integration ist: gleiche Rechte, gleiche Pflichten – und dieselbe Trainingsjacke“, betont der Vereinsvorsitzende.

Jung und erfolgshungrig: das Flens-Oberliga-Team

Bei Eutin 08 herrschte fußballerisch zuletzt Sonnenschein.
von Eutin 08. Vorne links sitzt Eddy Schultz.

In den Jugendteams von Eutin 08 spielen Kinder und Jugendliche aus zwölf Nationen, ganz selbstverständlich miteinander. Was zählt, ist Teil des Ganzen zu sein: gleiche Kleidung, gleiche Regeln, gemeinsame Sprache. Für niemanden macht die Nationalität einen Unterschied. Die Kinder kommen ins Training dazu und werden angesprochen, wie alle anderen. Kommunikation ist dabei zentral: mit regelmäßigen Elternsprechtagen, Dolmetschern, wenn notwendig auf jeder Sprache, und klaren Erwartungen an Respekt, Pünktlichkeit und Verhalten.

Bei der Saisoneröffnung Einlaufkinder, zukünftig Ligaspieler? Bei Eutin 08 wird viel Wert auf die Jugendarbeit gelegt.

Alle Teams, von den G-Junioren bis zur Ersten Herren, laufen in den gleichen Farben auf. Blau und Rot sind nicht nur Trikotfarben, sondern ein Ausdruck von Zugehörigkeit. Die Kinder kommen zu den Ligaspielen, kennen ihre Vorbilder beim Namen. Und lernen von ihnen auch, wie man sich außerhalb des Platzes verhält. Eddy Schultz sieht die Spieler im Erwachsenenbereich als Vorbilder dort in der Verantwortung: „Ich erwarte von jedem Ligaspieler, dass er jedem vernünftig ‚Guten Tag‘ sagt.“

Herrenspielbetrieb trifft Jugend, Breitensport trifft Leistung. Die Eutiner Zweigleisigkeit bietet für jede*n Fußballspieler*in einen Platz, aber nicht im selben Training. Schultz: „Der Blümchenpflücker darf nicht mit dem Leistungsorientierten zusammenspielen, sonst verlieren wir beide.“ In der Jugendabteilung wird differenziert: zwischen Talenten, die gefördert werden sollen, und Kindern, die einfach nur spielen wollen. Das klare Konzept sorgt für Motivation und passende Förderung auf allen Ebenen.

Auf die Entwicklung im Bereich Schiedsrichter*innenwesen ist der Verein besonders stolz. Von drei Punkten Abzug ging es bis hin zu 19 aktiven Schiris in wenigen Jahren. Dank der Arbeit von Schiriobmann Stephan Rinow ist bei Eutin 08 eine vorbildliche Struktur entstanden. Die Schiedsrichter*innen sind bei Events präsent und fest in den Verein eingebunden.

NAME: EUTINER SPORTVEREINIGUNG

VON 1908 E.V. – BEKANNT ALS EUTIN 08

KREIS: KFV OSTHOLSTEIN

GRÜNDUNGSDATUM: 13.08.1908

MITGLIEDER: CA. 600

MANNSCHAFTEN: Herren I-III, Junioren (A-F/G)

Eutin 08 ist sich seiner Verantwortung als Verein bewusst. Und diese wird nicht nur in der Fußballsparte übernommen, sondern auch über den eigenen Verein hinaus. Auch, wenn der Verein eigenständig bleiben will, was den Fußballspielbetrieb, vor allem auch im Juniorenbereich, angeht, kooperiert der Verein mit anderen Sportvereinen der Stadt Eutin, etwa über das „Netzwerk Eutiner Sportvereine“. Gemeinsam soll auch die Infrastruktur der lokalen Sportstätten verbessert werden, denn, so Schultz, „in einer Kreisstadt dürfen sich Kinder nicht auf der Tribüne umziehen.“ Eutin 08 möchte das Beste für jede*n und aus jede*m rausholen, in Eutin und ganz besonders auf dem Fußballplatz am Waldeck. ■

Großer Andrang auf der Sportanlage Waldeck: Schultz setzt sich seit Jahren für die Verbesserung der Infrastruktur ein.

Dennis Jaacks führte die 1. Herren als Cheftrainer 2024 zurück in die Flens-Oberliga.

DF B UND FUSSBALLMUSEUM laden alle Fußball-Mannschaften Deutschlands ein

Alle Amateur- und Jugendmannschaften haben vom 1. August bis 31. Dezember 2025 freien Eintritt in die Dauerausstellung Wir sind Fußball und in die Sonderschau NETZER – DIE SIEBZIGERJAHRE. Ein Erlebnis, das unsere gemeinsame Geschichte spürbar macht.

Manuel Neukirchner, Direktor Deutsches Fußballmuseum: „Das Deutsche Fußballmuseum feiert im Herbst seinen 10. Geburtstag, bis dahin werden über zwei Millionen Besucherinnen und Besucher bei uns gewesen sein. Das ist eine gute Gelegenheit, etwas zurückzugeben.

Mit der Aktion in Kooperation mit dem DFB möchten wir Danke sagen und unsere gemeinsame Einladung an alle Fußball-Mannschaften in ganz Deutschland aussprechen.“

Rudi Völler als Botschafter der Vereinskampagne: „Unsere Amateurmannschaften sind das Rückgrat des deutschen Fußballs. Sie geben Millionen Menschen eine sportliche Heimat, vermitteln Werte wie Respekt und Zusammenhalt – und prägen Biografien fürs Leben. Fast alle Nationalspieler haben das fußballerische Einmaleins in Amateurvereinen gelernt. Die gemeinsame Aktion mit dem Museum zeigt unsere Wertschätzung für den unermüdlichen und ehrenamtlichen Einsatz an der Basis. Sie erinnert uns zu 125 Jahren DFB auch daran, dass wir eine große Fußball-Nation mit spannender Geschichte sind.“

„Euer Team. Unsere Geschichte. Ein Erlebnis.“ Unter diesem Motto laden der Deutsche Fußball-Bund und das Deutsche Fußballmuseum alle 140.000 im DFB organisierten Fußball-Mannschaften in die Erlebniswelt nach Dortmund ein. Anlässlich des Doppeljubiläums – 125 Jahre DFB und 10 Jahre Deutsches Fußballmuseum – sagen wir Danke: für euren Einsatz, eure Leidenschaft und eure Rolle in 125 Jahren Fußballliebe.

Und so einfach geht’s:

Jede im DFB organisierte Fußball-Mannschaft Deutschlands kann sich innerhalb des Aktionszeitraums (1.8.-31.12.2025) mit bis zu 20 Personen (Spieler*innen, Trainer*innen, Betreuer*innen) für den kostenlosen Besuch des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund anmelden. Sie muss ihren Besuchstermin nur über das entsprechende Anmeldeportal reservieren und sich am Besuchstag mit der Terminbestätigung und den Spielerpässen (physisch oder digital) am Counter im Foyer des Museums ausweisen und anmelden. Da die Ausstellungen pro Tag natürliche Kapazitätsgrenzen haben, wird empfohlen, den Besuchstermin frühzeitig zu sichern.

Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund bewahrt die Sternstunden des deutschen Fußballs und macht sie erlebbar; durch 1.600 Exponate, mit 25 Stunden Filmmaterial und vor allem mithilfe raumgreifender Inszenierungen. Beim Ausstellungsrundgang werden Erinnerungen wach. Ausgelöst durch ein Stück Stoff, gezeichnet von Spuren harter Zweikämpfe. Durch Geräusche, Stimmen, Jubel. Durch unvergessene Spielszenen. Durch Schuhe, denen noch Gras anhaftet. Durch Pokale, in denen sich der Glanz großer Fußballmomente spiegelt. Mit der aktuellen Sonderausstellung NETZER feiert das Museum zudem Fußballikone Günter Netzer und das goldene Fußballzeitalter der Siebzigerjahre. ■

Zum Anmeldeportal:

Eine Jugendmannschaft betrachtet einen Lederfußball im Deutschen Fußballmuseum. (Foto: Stephan Schuetze)

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ARRIBA FAIR-PLAY-CUP 2025:

Der ARRIBA Fair-Play-Cup 2025 am 15. Juli bei den Beachsoccer-Feldern des ARRIBA-Erlebnisbads in Norderstedt war ein voller Erfolg. Zahlreiche positive Rückmeldungen von Teams, Schulen und Lehrkräften bestätigten den reibungslosen Ablauf und die gute Stimmung während des Turniers. Trotz gelegentlicher Regenschauer ließen sich die Spielerinnen und Spieler nicht beirren. Sie alle zeigten vollen Einsatz und eine große Portion Sportsgeist.

Insgesamt nahmen neun Schulteams am diesjährigen Turnier teil, darunter drei Mädchenmannschaften und sechs Mixed-Teams. Bei den Mädchen wurde im Modus mit Hin- und Rückrunde gespielt, um allen Teams ausreichend Spielzeit zu ermöglichen. Besonders überzeugte das Lessing Gymnasium aus Norderstedt fußballerisch im Sand, gewann alle seine Spiele und sicherte sich souverän den ersten Platz – inklusive eines 250-Euro-Gutscheins von Sport Böckmann.

Im Mixed-Turnier spielten die Mannschaften im Modus Jeder-gegen-jeden, wodurch jedes Team auf fünf Partien kam. Die Spannung hielt bis zum Schluss an: Das letzte Spiel des Tages entschied über den Turniersieg. Am Ende setzte sich die Freie Waldorfschule Neumünster durch, dicht gefolgt von der Erich Kästner Gesamtschule Elmshorn.

Gewannen in der Altersklasse I: die Spielerinnen des Lessing Gymnasiums Norderstedt.

Insgesamt wurden 21 Spiele ausgetragen. Dabei fielen ganze 130 Tore, was einem Durchschnitt von über sechs Toren pro Spiel entspricht. Neben der Spielfreude war auch das Fair-Play durchgehend spürbar und trug zur positiven Atmosphäre des Turniers bei.

Die Top-Drei-Teams jeder Kategorie freuten sich über Sportgutscheine von Sport Böckmann. Aber auch die übrigen Mannschaften gingen nicht leer aus: ARRIBA sponserte für jedes Kind der Plätze 4 bis 6 einen Turnbeutel mit kleinen Überraschungen. Der ARRIBA Fair-Play-Cup 2025 zeigte einmal mehr, wie sportlicher Ehrgeiz, Teamgeist und Fairness harmonisch zusammenwirken können – ein rundum gelungener Tag! ■

Die Platzierungen im Überblick:

Altersklasse I (Mädchen):

1. Platz: Lessing Gymnasium Norderstedt

2. Platz: OGGS Friedrichsgabe

3. Platz: GemS Ossenmoorpark

Altersklasse II (Mixed):

1. Platz: Freie Waldorfschule Neumünster

2. Platz: Erich Kästner Gesamtschule Elmshorn

3. Platz: GemS Ossenmoorpark Team 1

4. Platz: Anne-Frank-Schule Elmshorn

5. Platz: GemS Ossenmoorpark Team 2

6. Platz: GemS Ossenmoorpark Team 3

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KURZMELDUNGEN

rund um den Ball

Alle Infos und Anmeldung:

Jetzt anmelden: Der AOK-Schul-Cup 2025 – Fußballfieber für alle!

Der AOK-Schul-Cup geht in die nächste Runde! Seit vielen Jahren ist das beliebte Schulfußballturnier fest im Kalender vieler Schulen verankert – und auch 2025 wartet ein sportliches Highlight auf Schüler*innen und Lehrkräfte in Schleswig-Holstein. In gemischten Teams aus Mädchen und Jungen treten die Kinder in zwei Altersklassen gegeneinander an: Altersklasse I (Jahrgänge 2015–2013) und Altersklasse II (Jahrgänge 2012–2010). Der Cup steht nicht nur für sportlichen Wettkampf, sondern auch für Teamgeist, Fairness und jede Menge Spaß.

In fünf spannenden Regionalturnieren qualifizieren sich die besten Teams für das große Landesfinale in Kiel am 24. September 2025.

Jetzt anmelden: „Tag der Qualifizierung“ im Uwe Seeler Fußball Park

Der 21. September 2025 steht im Uwe Seeler Fußball Park ganz im Zeichen der Weiterbildung: Mit dem „Tag der Qualifizierung“ erwartet alle Trainer*innen, Betreuer*innen und Interessierten ein geballtes Angebot aus vier praxisnahen Workshops.

Bereits zum wiederholten Mal finden im Rahmen der Trainerqualifizierung verteilt fußballpraktische und überfachliche Schulungen statt. Die Veranstaltung bietet die einmalige Möglichkeit, sich an einem einzigen Tag zu verschiedenen Themen inspirieren zu lassen und wertvolle Impulse für die Arbeit im Verein mitzunehmen.

Alle Infos und Anmeldung:

KFV Segeberg feiert 75-jähriges Jubiläum

Der Vorsitzende des Kreisfußballverbandes Segeberg Torben Dwinger begrüßte am 11. Juli 2025 ca. 100 geladene Gäste, aktive und ehemalige KFV-Mitarbeiter sowie Vereinsvertreter im Festsaal des Ihlsee-Restaurants in Bad Segeberg zur Feier des 75-jährigen Bestehens des KFV Segeberg. Nach den mit Dank an das Ehrenamt gefüllten Grußworten des Kreispräsidenten Jörg Buthmann, des Vorsitzenden des Kreissportverbandes Holger Böhm sowie des Vorsitzenden der Tafelstiftung Bernd Jorkisch führte Hans-Werner Baurycza, der KFV-Kreisgerichtsvorsitzender, durch das weitere Programm.

Den ganzen Bericht lesen Sie hier:

Saisonstart 2025/2026 der SHFV-Inklusionsliga am 7. September

Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband lädt herzlich ein zum Saisonstart der SHFV-Inklusionsliga 2025/2026. Der erste Spieltag in Turnierform findet am 07. September 2025 in Kiel (Johann-Meyer-Straße 22, 24114 Kiel) statt und ist Teil des landesweiten Tags des Sports, organisiert vom Landessportverband Schleswig-Holstein. Spielberechtigt sind Teams (Vereinsmannschaften, Werkstätten, Förderzentren o.Ä., keine Freizeitteams) mit Spieler*innen ab 16 Jahren. Es wird in den zwei Kategorien Traditional Mixed und Unified Mixed gespielt.

Alle Infos:

Der Kreisfussballverband Segeberg trauert um

Horst Dwenger

verstorben am 30. Mai 2025 im Alter von 90 Jahren.

Horst war nach 3 Jahren in HH, seit 1953 überwiegend in unserem Schiedsrichterbereich aktiv.

Von 1979 bis 2005 war er Mitglied des SR-Ausschusses, davon von 1989 bis 1993 als Vorsitzender. Zusätzlich war er von 1985 bis 1989 im Spielausschuss tätig.

Für seine Verdienste wurde er neben der goldenen SHFV-Ehrennadel 2001, 1999 mit dem DFB-Ehrenamtspreis, 2000 mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein, 2005 mit der KFV-Ehrennadel und 2006 mit der DFB-Ehrennadel ausgezeichnet.

Seine 2005 ins Leben gerufene Stiftung unterstützt bis heute unseren Jugend- und SR-Bereich.

Seine Verbundenheit über Vereinsgrenzen hinaus und jahrzehntelange Unterstützung werden unvergessen bleiben.

Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

Torben Dwinger Vorsitzender KFV Segeberg

Matthias Blumhagen Vorsitzender SR-Ausschuss KFV Segeberg

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Spielteilnahme ab 18. Glücksspiel kann süchtig machen. Infos unter lotto-sh.de

Spielteilnahme ab 18. Glücksspiel kann süchtig machen. Infos unter check-dein-spiel.de LOTTO Schleswig-Holstein ist gelistet in der von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder verö entlichten Liste (Whitelist) der zugelassenen Glücksspielanbieter.

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