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Die Wirtschaft Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 71. Jahrgang

Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016

EuroSkills 2016: Wir sind die Besten! Team Austria gewinnt erneut EM-Titel. Vorarlberger holt Gold. Seite 3

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Foto: WKÖ/SkillsAustria

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Schulterschluss

9. Lehrlingsball der Industrie

Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer kämpfen gemeinsam gegen den Facharbeitermangel.

Zum größten Ballereignis des Jahres strömten auch heuer wieder rund 4.000 Gäste ins Festspielhaus.

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Seiten 6+7

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LACKE & BEIZEN


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2 · Die Wirtschaft

Magazin  News

 Inhalt Themen der Woche

5-10

Wie tickt Österreich? Diese Frage, und wie Österreich wirtschaftlich wieder durchstarten kann, standen im Zentrum des Wirtschaftsparlaments der WKÖ vergangene Woche. 5

Energieeffiziente Produktion. Die Vorarlberger Betriebe sind auch weiterhin top in Sachen energieeffizienter Produktion. Das belegen die neuesten Zahlen der Statistik Austria. 8 Der Zukunft auf der Spur. Die Digitalisierung stellt den Handel auf den Kopf. Das sagt die bekannte Trendforscherin Theresa Schleicher im Interview der Woche.  10

 Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W www.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 27,30. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 21.763 (1. Halbjahr 2016) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder Thinkstock.de Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

Handwerkerbonus verlängert! Das Finanzministerium hat die Verlängerung des Handwerkerbonus für das Jahr 2017 bestätigt. Damit wird einer Forderung der Wirtschaft nachgekommen. „Der Handwerkerbonus ist nicht nur ein effektives Mittel gegen Schwarzarbeit, sondern auch ein wichtiger Impulsgeber für kleine und mittlere Unternehmen“, so Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk. Gefördert werden Arbeitsleistungen von Handwerkern und befugten Unternehmen für Renovierungs-, Erhaltungs- und/oder Modernisierungsmaßnahmen in privaten Haushalten. Die Vergabe der Förderungen erfolgt in der Reihenfolge der eingelangten Förderansuchen, bis die Mittel ausgeschöpft sind. Gefördert werden bis zu 20 Prozent der Kosten für Arbeitsleistungen in Höhe von maximal 3.000 Euro. Um in den Genuss des Handwerkerbonus zu kom-

men, dürfen keine sonstigen Förderungen (z.B. geförderte Darlehen, steuerfreie Zuschüsse, Steuerbegünstigungen etc.) in Anspruch genommen werden. Für das laufende Jahr standen 20 Millionen Euro zur Verfügung. Rund 17,2 Millionen Euro wurden bereits beantragt und ausgeschüttet (Stand 28.11.2016). Für 2017 stellt die Bundesregierung weitere 20 Millionen Euro zur Verfügung. ‣ www.meinefoerderung.at/hwbweb

 Fot0 der Woche

Unternehmerführerschein. Das Gymnasium Dornbirn bietet seinen Schülern im Rahmen des Betriebs- und Volkswirtschaftslehreunterrichts eine kaufmännische Zusatzausbildung an, den sogenannten Unternehmerführerschein. Diese Ausbildung umfasst vier Module, wobei das letzte Modul „Unternehmerprüfung“ von der Meisterprüfungsstelle der Wirtschaftskammer Vorarlberg abgenommen wird. Im Rahmen dieser Ausbildung haben kürzlich 29 angehende Maturanten diese Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. 18 Schüler/-innen konnten eine Auszeichnung und zehn Schüler/-innen einen guten Erfolg vorweisen. Prüfer, Professoren sowie Günter Kennerknecht (WKV) und Dr. Friederike Sözen von der Abteilung Bildungspolitik der WKO zeigten sich über das äußerst hohe Niveau sehr erfreut.


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· Magazin · 3

n Zahl der Woche

800.000

Ölheizungsbesitzer müssten österreichweit in einen anderen Energieträger investieren, käme das von Umweltminister Rupprechter ins Spiel gebrachte „Aus“ für Ölheizungen. Dabei konnten durch neue Techniken bereits Energieeinsparungen und Emissionsreduktionen von bis zu 40% erzielt werden.

Vorarlberger Europameister Christoph Schrottenbaum, der bei den Berufseuropameisterschaften EuroSkills in der vergangenen Woche in Göteborg in der Tourismusdisziplin Restaurant/Service an den Start gegangen ist, holte Gold für Österreich. Schrottenbaum gehörte dem erfolgreichen Team Austria an, das den EM-Titel errang. 35 junge Fachkräfte gewannen insgesamt 14 Medaillen. Die Skills im Service und Restaurant sind nicht auf „Bedienung“ ausgelegt, sondern auf perfektes Handwerk, kompetente Beratung und Begleitung der Gäste in einem Restaurant. Der 23-jährige Christoph Schrottenbaum aus Nenzing, der derzeit in London lebt, hat smart und charmant auf Augenhöhe mit dem Gast die neue Qualität im Service-

Christoph Schrottenbaum beim Wettkampf und als strahlender Sieger.

bereich aufgezeigt. Schrottenbaum trainierte für die EuroSkills auch ganz intensiv mit Stefan Köb in dessen LuSt Café Bar in Bregenz. Das Beispiel Schrottenbaum demonstriert auch, dass der heimische Tourismus – die Branche selbst und die Sparte Tourismus

in der Wirtschaftskammer Vorarlberg – ausgelernte Fachkräfte auf ihrem weiteren beruflichen Weg unterstützt. Schrottenbaum hatte sich als Juniorenvizestaatsmeister der Tourismusberufe im Service für die Euron Skillsqualifiziert.

Jawohl!

n Arlbergtunnel Wieder 5 1/2 Monate Totalsperre 2017 bringt neuerlich eine Totalsperre des Arlbergstraßentunnels - von 18. April bis 25. September. 120 Mio. Euro investierte die ASFINAG bisher in Maßnahmen zur Tunnelsanierung und Verbesserung der Sicherheitseinrichtungen. Weitere 40 Mio. sind noch bis zum endgültigen Abschluss der Bauarbeiten vorgesehen. In den fünfeinhalb Monaten der Vollsperre 2017 konzentrieren sich die Arbeiten auf die Elektround Sicherheitseinrichtungen. Das bewährte Verkehrskonzept wird wieder vorbereitet: Es gibt eine regionale Umleitung über den Arlbergpass und großräumige Ausweichmöglichkeiten über Deutschland und die Schweiz sowie den Einsatz der Kernzonen-Lösung mit Ziel- und Quellverkehr für Lkw.

Nein danke!

Bundesweite Spitzenleistungen!

Faktenresistenz!

Vorarlbergs Lehre ist bundesweit top. Dafür stehen auch die 22 Jugendlichen, die erfolgreich an Bundeswettbewerben teilgenommen haben: Nino Werle (3., Tapezierer), Sophie Szuks (3., Malerin),JannikHäusle (1. Spengler), Simon Natter (1., Dachdecker), Fabian Mächler (2., Dachdecker), Eva Sutter (1., Fotografin), YannickAlber(3.imTeam, Bäcker), Marcel Rohrer (3. im Team, Bäcker), Magdalena Matt (3., Konditorin), Ronald Mündle (2. im Team, Konditor), Alina Metzler (1., Kosmetikerin), Nadine Reitenbach

Der Hypo-Untersuchungsausschuss hat die Befragungen von Auskunftspersonen beendet, die letzte Sitzung fand Anfang Dezember statt. Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser sagte danach: „Bis heute liegt kein Tatbestand vor, der in irgendeiner Form eine massive Verletzung der rechtlichen Rahmenbedingungen bedeutet hätte.“ Heißt: Der Ausschuss hat nichts gebracht. Wobei das von Anfang an klar war: Juristen hatten frühzeitig gewarnt, dass ein U-Ausschuss

(1., Fantasie Make-up), Lisa-Maria Lingenhel (3., Damenkleidermacherin), David Grohe (1., Tischlereitechnik – Produktion), Thomas Fetz (3., Tischlereitechnik – Planung), Petra Bär (2. im Team, Tischlerin), Florian Nenning (2. im Team, Tischler), Daniel Versluis (2. im Team, Tischler), Florian Bruckmeier (1. Fahrzeugbau), Josef Bechter (3., Schweißtechnik), Tobias Bischof (2., Lackiertechniker) und Dominik Lintschinger (3., Installations- und Gebäudetechnik). Daumen nach oben! (moh)n

des Landtags in diesem Fall nicht zuständig ist, respektive gar nicht zuständig sein kann. Hat die SP also endlich ein Einsehen? Welch‘ abstruser Gedanke! Ausschuss-Vorsitzender Einwallner sagte auch nach der DezemberSitzung, dass die „Geschäfte der Hypo sehr wohl ein geeignetes U-Ausschussthema darstellen“ würden. Das ist Faktenresistenz für Fortgeschrittene - das Zeichen „Daumen unten“ damit redlich verdient. Daumen nach unten! (ad)n


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Thema Schulterschluss im Kampf gegen den Fachkräftemangel WK und AK: Vorarlberg braucht eine aktive Strategie, um als Wirtschaftsstandort die Herausforderungen der nächsten Jahre zu meistern.

mangel in Vorarlberg nur durch Lösungen zu begegnen ist, die regional auch schnell umgesetzt werden können: „Deshalb freue ich mich, dass es eine klare Übereinstimmung mit der Wirtschaftskammer in der Frage der dualen Lehrausbildung und damit der Facharbeiterausbildung gibt. Hans-Peter Metzler ist für mich ein persönlicher Garant für eine stärkere Hinwendung zu mehr Qualität in der Lehrlingsausbildung.“

Deshalb haben sich WK-Präsident Hans-Peter Metzler und AK-Präsident Hubert Hämmerle entschlossen, Probleme wie Facharbeitermangel oder Qualität in der Ausbildung gemeinsam und strategisch anzugehen. „Wenn es die Situation erfordert, müssen wir in Vorarlberg neue Wege auchalleinegehenkönnen“,sindsich die beiden Präsidenten einig.

Vorarlberg zählt zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Mitteleuropas. Dennoch ist der Arbeitsmarkt sowohl für AK-Präsident Hubert Hämmerle, als auch den neuen Wirtschaftskammerpräsident HansPeter Metzler ein Sorgenkind. Sowohl die hohe Zahl an Arbeitslosen, als auch der zum Teil erhebliche Mangel an Fachkräften, verlangen nach einer aktiven Strategie, um den Wirtschaftsstandort Vorarlberg fit für die Herausforderungen der nächstenJahrezumachen.Vorallem das Durchdringen aller Bereiche der Wirtschaft mit der Digitalisierung wird nur dann als Chance zu nutzen sein, wenn vorbeugend schon jetzt im Bereich der beruflichen Erstausbildung, aber vielmehr auch im Bereich der Weiterbildung, große Anstrengungenunternommenwerden. WK-Präsident Metzler hat als ehemaliger Obmann der Sparte Tourismus in der WKV mit der Tourismusstrategie 2020 aufgezeigt, was not tut, um den Spitzenplatz Vorarlbergs zu halten, bzw. auszu-

Der Metalltechniker ist heute der beliebteste Lehrberuf.

Foto: Lisa Mathis

Sorgenkind Arbeitsmarkt

WK-Präsident Hans-Peter Metzler und AK-Präsident Hubert Hämmerle.

bauen. Dazu Metzler: „Wir müssen vor allem den mittelständischen Unternehmen diesbezüglich Hilfestellung leisten. Die unter meinem Vorgänger Manfred Rein geforderte Initiative zur Verbesserung der Ausbildungsqualität wird einer meiner Arbeitsschwerpunkte darstellen. Mit einer neuen, modularen Tourismusausbildung möchten wir neue Akzente in der Ausbildung setzen.“ Die Ausweitung der schulischen Ausbildung in den touristischen

Lehrberufen wird seit geraumer Zeit von den Sozialpartnern in Wien verhandelt – bisher leider ergebnislos.

Wie not hier eine Trendwende tut, zeigen die massiv sinkenden Zahlen der Lehrlinge. Haben im Jahr 2008 noch 2.624 Jugendliche eine Lehre begonnen, so waren es im Jahr 2015 nur noch 2.083. Dieser dramatische Rückgang von rund 20 Prozent in wenigenJahrenseinichtausschließlich mit der Demografie erklärbar, meint Hämmerle: „Nur wenn es uns gelingt, die Lehre attraktiver zu machen, werden wieder mehr Jugendliche die Entscheidung für die duale Ausbildung treffen.“ Ein Aspekt sei allerdings sehr positiv zu sehen, erklärt WK-Präsident Metzler: „War 2008 Einzelhandelskaufmann/frau noch der beliebteste Lehrberuf, so ist es jetzt der Metalltechniker. Auffallend ist, dass sich insgesamt der Trend zu den technischen Lehrberufen in den letzten Jahren verstärkt hat.“ Darauf soll aufgebaut werden, damit der Produktionsstandort Vorarlberg auch in Zukunft seine Position behaupten kann.

Lehre aufwerten Für AK-Präsident Hämmerle ist die Aufwertung der Lehre das erklärte Ziel: „Deshalb muss es auch möglich sein, dass wir in Vorarlberg einen eigenen Weg gehen können, wenn sich auf Bundesebene keine Einigung ergibt.“ Hämmerle ist überzeugt, dass dem Fachkräfte-

Schwerpunktaktion Lehrstellengewinnung Angedacht sei eine Schwerpunktaktion zur Gewinnung von mehr Lehrstellen im Bereich der mittelständischen Unternehmen, kündigt der neue Wirtschaftskammerpräsin dent an.


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· Agenda 2017 · 5

„Spitze? Sich selbst am Riemen reißen!“ Wie tickt Österreich und wie kann es wirtschaftlich wieder durchstarten? Diese Frage stand im Zentrum des Wirtschaftsparlamentes der WKÖ vergangene Woche. Festredner der Sitzung war Professor Christoph Badelt, Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO), der konstatierte, dass sich die Situation der österreichischen Wirtschaft zwiespältig darstellt: „Auf der einen Seite gibt es nach wie vor starke positive Botschaften: Österreich ist noch immer WIFO-Chef Christoph Badelt, der die Festrede beim WirtschaftsparlaBild: WKÖ/Leithner eines der reichsten Länder der ment hielt, und WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Welt. In den letzten Jahren haben wir zwar geschwächelt, aber in den nächsten Jahren gleichen wir reich zurück an die Spitze zu brin- erarbeiten. Hier ersuche ich um uns mit einem Wirtschaftswachs- gen“ – von Investitionsimpulsen konstruktive Mitwirkung.“ tum von rund 1,5 Prozent wieder bis zu notwendigen Entlastungen Auch die anstehende Reform Deutschland und dem Durch- der Wirtschaft. Auch dürfe man der Gewerbeordnung wurde im schnitt der EU an“, so Badelt. den Prozess der Digitalisierung Rahmen der Sitzung oft thematiAuf der anderen Seite zei- nicht ängstlich abwarten, sondern siert. Aus der Sicht des Sprechers gen diverse internationaternationamüsse die Betriebe und ihre der Grünen Wirtschaft, Volker B le Rankings ein diffeMitarbeeiter kompetent Plass, wäre eine Freigabe jener renziertes Bild. „Da „ Gewerbe, in denen aktuell keine begleeiten. „Glauben wir daran, kommen die tradiiDies gelte auch Lehrlingsausbildung stattfindet, D dass wir es zurück tionellen Problebeei Änderungen ein ebenso sinnvoller Schritt zur Spitze schaffen me Österreichs in der Wirt- gewesen wie die Schaffung eischaftskammers nes Universalgewerbescheins, der – Strukturprokönnen? Da muss bleme, die hohe Organisation, O den heimischen Unternehmen sich jeder auch selbst Steuer- und Abbetonte der etwa 40.000 Verwaltungsverfahb am Riemen reißen.“ gabenbelastung, ren erspart hätte. Matthias Krenn, WKÖ-Präsident. W ein nur langsaaWaas die Entlas- Bundesobmann der Freiheitlichen Christoph Badelt mer Rückgang der d g von Mitgliedstung ben betrifft, sei betrieb Staatsschulden – heAgenda 2017 Einbeziehung von etwa die Ei O Chef raus“, so der WIFO-Chef. Um wirtschaftlich wieder Investitionen bei der Berechnung durchzustarten, brauche Öster- der Kammer-Umlage 1 zu überreich zum einen die richtigen denken, wenn die WKO selbst eine Folgende zentrale HandlungsfelRahmenbedingungen. Hier habe weitergehende Investitionsoffender für das Jahr 2017 steckt die die Regierung in den vergangenen sive von der Politik verlange. Und wer eine Senkung von Agenda, das Arbeitsprogramm Monaten „ein paar Zeichen in die der WKO, ab: richtige Richtung gesetzt“, wenn- Lohnnebenkosten fordere, müsgleich der Eindruck bestehe, dass se dies auch bei einer Neuge‣ Impulse für private Investitionen es ihr leichter falle, Förderungen staltung der Kammer-Umlage - Gezielte Investitionsanreize zu beschließen als Strukturrefor- 2 selbst berücksichtigen. Die men, so Badelt. Notwendig sei Fachorganisationen - Effektive Unternehmensfinanwiederum zierung zudem eine andere Erwartungs- seien von einer Reduktion der haltung - bei den Unternehmen Grundumlagen infolge der Ge- Chancen durch Digitalisierung und Innovation nutzen wie in der Bevölkerung: „Glauben werbeordnungsreform betroffen. wir wirklich daran, dass wir es zu- Und nicht zuletzt gelte es, Groß‣ Mehr Entlastung und rück zur Spitze schaffen können? beitragszahler zu entlasten. Leitl: weniger Bürokratie - Weniger administrative BelasDa muss sich jeder auch selbst am „Über diese Eckpunkte wollen wir tungen Riemen reißen.“ im ersten Quartal 2017 mit den - Mehr finanzielle Entlastung WKÖ-Präsident Christoph Leitl wahlwerbenden Gruppen in der - Wirtschaftsverträgliche Enerzeigte mehrere Ansatzpunkte auf, Wirtschaftskammer reden und die notwendig sind, um „Öster- einen gemeinsamen Vorschlag

Wirtschaft (FW), sieht in der Gewerbeordnung ein „Symbol einer überregulierten Wirtschaft“. Die Reform reduziere zwar die Kosten für die Gewerbeanmeldung, alles andere bleibe aber beim Alten. Alexander Safferthal als Vertreter des sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV) drängte - nach dem „Reförmchen der Gewerbeordnung“ – ebenfalls auf eine Reform in der Wirtschaftskammer: „Die Struktur gehört durchdacht.“ Um den zahlreichen Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein, bräuchte es die Beseitigung von innovationsfeindlicher Bürokratie, Investitionsförderungen auf breiter Ebene, eine Flexibilisierung der Arbeitszeit - sowie „Bildung, Bildung und noch einmal Bildung“, unterstrich Sigi Menz, Sprecher der Liste Industrie. „Am wichtigsten ist es, gesamthaft Rahmenbedingungen zu schaffen, welche Unternehmerinnen und Unternehmer entlasten und sie unterstützen. Wir brauchen weniger Staat und mehr Flexibilisierung, dann können wir durchstarten! Dafür stehen wir als WKO und das werden wir aktiv vorantreiben!“ So fasste es Alexander Klacska als Vertreter des Österreichischen Wirtschafts bundes zusammen.

Arbeitsprogramm der Wirtschaftskammer gie-, Klima- und Umweltpolitik ‣ Flexible Arbeit ist sichere Arbeit - Mehr Flexibilität - Modernes Arbeitsrecht - Offensive in der Integration Basis für die Themenfindung waren das Programm „Zukunft I Wirtschaft Standort Österreich 2015–2020“, aber auch die Ergebnisse der Online-Mitgliederbefragung (www.wirtschaftsind-wir-alle.at), die heuer mit großem Erfolg durchgeführt wurde (mehr als 13.000 Votes). ‣ wko.at/agenda


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Fotos: Matthias Rhomberg und Matthias Dietrich/Sparte Industrie

6 · Lehrlingsball 2016 ·

Industrie-Bildungssprecher Christoph Hinteregger, LH Markus Wallner und LR Bernadette Mennel überreichten die begehrten Industrie-Awards.

Lehre am Ball – Der 9. Lehrlingsball der Vorarlberger Industrie war ein Highlight Im Bregenzer Festspielhaus ging Ende November schon zum neunten Mal der Lehrlingsball der Vorarlberger Industrie über die Bühne. „Lehre am Ball“ stand diesmal unter dem Motto „We can do that… und des ghörig“.

anführten, hatten die ehrenvolle Aufgabe, den Industrie Award an 58 ausgezeichnete Lehrlinge zu überreichen. Die zahlreichen Festgäste – unter ihnen WKV-Direktor Helmut Steurer, WKV-VizeDir. Christoph Jenny, WIFI-Leiter Thomas Wachter, AK-Präsident Hubert Hämmerle, ÖGB-Landesvorsitzender Norbert Loacker, BM Markus Linhart, Johannes Hefel (Hypo Landesbank), Josef Gropper (Liebherr AeroRund 4.000 Gäste sorgten für eine atembespace), Günter Bischof (Künz), Joe Lampert raubende Ballkulisse und machten den Event (Getzner), Martin und Hannes Hermann (Wilneuerlich zur größten Ballveranstaltung des ly Hermann), Hermann Weißenhorn (Blum), Bertl Widmer (ehem. Blum), Christoph Walter Landes. Die 509 Industrie-Lehrabsolventen in 42 Lehrberufen dieses Jahrganges hatten (Grass), Armin Steger (Schelling), Juanita wieder die Möglichkeit, ihren Hieble (Kniggeakademie Hieble), Klaus Herburger (Herburger Lehrabschluss im Kreise von Reisen), Walter Bösch (Bösch MaFamilie, Freunden und Kollegen schinenbau), Armin Malojer (Ebnit gebührend zu feiern. erleben) sowie zahlreiche weitere Unternehmer, Personalchefs, Leistung anerkennen Berufsschuldirektoren und LehrEin Moderatoren-Duo, gebildet lingsausbildner – waren begeistert aus dem ehemaligen Lehrling vom besonderen Highlight des Dominique Vallaster (Illwerke Ballabends - der Talenteshow der VKW) und Ausbilder Thomas Vorarlberger Industrielehrlinge, Witzgall (Firma Grass), führte die in diesem Jahr von Showprofessionell durch den Abend Profi Heinz Wendel mit sehr viel bzw. die Nacht. LandeshauptHerzblut organisiert worden war. mann Markus Wallner, LandesräAcht Gruppen zeigten sich in zwei tin Bernadette Mennel, IndustrieShowblöcken von ihrer kreativen Spartenobmann Georg Comploj und sportlichen Seite und präsentierten eine ebenso aufwendige und Industrie-Bildungssprecher wie mitreißende Bühnenshow für Christoph Hinteregger, die die LH Markus Wallner und Industrie-Spartenobmann Georg Comploj bei n große Zahl prominenter Besucher der Ehrung der ausgezeichneten Industrie-Lehrlinge. die Ballgäste.


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· Lehrlingsball 2016 · 7

Das Ballpublikum konnte ein vielfältiges und grandioses Showprogramm beim 9. Vorarlberger Lehrlingsball erleben.

Das Ball-Organisationsteam der Sparte Industrie.

Disco-Feeling beim Lehrlingsball.

Johannes Schmidle, LR Bernadette Mennel, SO Georg und Heidi Comploj.

Josef Gopper (Liebherr Lindenberg), LH Markus Stephanie Schmitzer von Getzner Textil wurde Wallner und SO-Stv. Christoph Hinteregger. Siegerin der Talenteshow.

Die Programmverantwortlichen Mario Kempf und Heinz Wendel.

Johannes Hefel mit seinen Gästen.

Michael und Barbara Amann, Juanita Hieble, Harald Moosbrugger, Angelika Rimmele, Martina Moosbrugger, Martin und Angelika Hermann (v.l.).

Talenteshow mit Blum-Lehrlingen.


8 · Energie/Branchen ·

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Vorarlbergs Betriebe auch weiterhin top in Sachen energieeffizienter Produktion Wie effizient, belegen die aktuellsten Zahlen der Statistik Austria. „In Vorarlberg wurde wieder höchst effizient produziert“, freut sich Mag. Marco Tittler, Leiter der wirtschaftspolitischen Abteilung bei der Analyse der gerade veröffentlichten Daten der Statistik Austria. Denn die von der Wirtschaftskammer untersuchten Daten zeigen eine weitere Steigerung der Energieeffizienz des heimischen Produktionssektors.

Steigerung der Produktion Während der Energieverbrauch in den letzten Jahren stagnierte oder teilweise sogar leicht rückläufig war, konnte der Wert der abgesetzten Produktion stetig gesteigert werden. Der Wert für die abgesetzte Produktion des heimischen Produk-

tionssektors stieg von 9,56 Mrd. Euro im Jahr 2009 auf über 12,5 Mrd. Euro im Jahr 2015. Dies bedeutet eine Steigerung von über 30 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg der energetische Endverbrauch im Produktionssektor von 8.573 TJ (Terajoule) auf 8.730 TJ um nur 1,8 Prozent und stagnierte zwischenzeitlich sogar. Anders ausgedrückt: Der Vorarlberger Produktionssektor produzierte 2015 mit dem annähernd selben Energieverbrauch wie 2009 um 30 Prozent mehr. „Das ist äußerst erfreulich und zeigt den

n Tipps Der Winter macht es dem Auge schwer - Tipps vom Experten Durch Kälte, Wind und trockene Luft in überheizten Räumen kommt es vermehrt zu tränenden oder trockenen Augen. Die Vorarlberger Landesinnung der Augenoptiker/ Optometristen verrät, wie man mit guter Sicht durch den IM Winter kommt. „Trocknet das Rudi Auge aus, kann dies zu unanPräg genehmem Jucken oder Brennen der Augen führen, aber auch ein verstärktes Tränen der Augen verursachen“, weiß Rudolf Präg, Vorarlberger Landesinnungsmeister der Augenoptiker/Optometristen. Deshalb ist es besonders wichtig, in der kalten Jahreszeit auf ein gutes Raumklima zu achten und für ausreichende Luftfeuchtigkeit im Innenraum (etwa 50-60 Prozent) durch einen Luftbefeuchter zu sorgen. Kälte und Wind machen es unseren Augen zusätzlich schwer und sorgen für einen vermehrten Tränenfluss. Umso wichtiger ist es, seine Augen auch im Winter mit einer Sonnenbrille zu schützen. Mit zusätzlich erschwerten Bedingungen haben Kontaktlinsenträger im Winter zu kämpfen. Bewusste Lidübungen sind hier der erste und wirksamste Ansatz gegen trockene Augen.

sorgsamen Umgang der Unternehmen mit Energie und dem Thema Energieeffizienz in Vorarlberg“, betont Mag. Marco Tittler. Die Unternehmen beteiligen sich freiwillig an Energieeffizienznetzwerken oder nehmen an Lehrgängen zum Europäischen Energiemanager teil. Dieses Engagement schlägt sich auch in den Kennzahlen nieder. „Der Einsatz von Energie ist bereits seit geraumer Zeit zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor geworden und die Betriebe überlegen sich hier sehr genau, wie mit der kostbaren Ressource am effizientesten umzugehen ist. Das

wirtschaftlich zu realisierende Potenzial wird dabei aber immer geringer“, sagt Tittler und warnt davor, diese Entwicklung als gegeben hinzunehmen. „Hinter dieser Entwicklung stecken ein hoher Aufwand und ein beachtliches Engagement der heimischen Wirtschaft“, so Tittler.

Globaler Wettbewerb Die Unternehmen stehen im globalen Wettbewerb mit Unternehmen aus Regionen, in denen Umwelt- und Klimaschutz ebenso eine untergeordnete Rolle spielen, wie beispielsweise der Arbeitnehmerschutz. Mehr denn je braucht es daher die richtigen Rahmenbedingungen und die Unterstützung durch die Politik. Unpraktikable Vorschriften wie das Bundesenergieeffizienzgesetz erzeugen hingegen nur bürokratischen Aufwand. n

FIRST® LEGO® League: Regionalausscheidung an der HTL Bregenz Die FIRST® LEGO® League (FLL) ist ein Förderprogramm, das Kinder und Jugendliche in einer sportlichen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heranführt. Grundlage der FLL ist ein Roboter-Wettbewerb mit Spaß-Charakter, bei dem Schüler/-innen mithilfe eines Roboters knifflige Aufgaben lösen. Die Sparte Industrie der WKV unterstützt seit 2008 Vorarlberger Schulen bei der Finan- Hard Rockt Lego Team (NMS Hard Mittelweiherburg) zierung von Baukästen, Robo- beim Robot Game. Foto: FLL Vorarlberg/G. Heuss tern und auch bei Wettbewerben. Zum bereits vierten Mal ist die HTL Bre- in einem Robot Game zu lösen. In den weigenz Mitveranstalter und Austragungsort teren Kategorien mussten das Teamwork, der FLL Vorarlberg. Am 3. Dezember Roboterdesign sowie eine Forschungspräkämpften insgesamt 15 Teams aus Vorarl- sentation zum Besten gegeben werden. berg und drei Teams aus Tirol in diesem Gesamtsieger wurden die ekmTecRobots Regionalwettbewerb. Das weltweite FLL- (HTL Bregenz). 2. Platz: Hi-Tec-Hüslar Forschungsthema lautet heuer „Animal (NMS Alberschwende), 3. Platz Duplo Plus Allies – die Verbindung zwischen Tier und (VMS Altach). Die Vorarlberger IndusMensch“. Für den FLL-Wettbewerb bauten, trie gratuliert den Teams ganz herzlich testeten und programmierten Kinder und und wünscht ihnen viel Erfolg beim FLL Jugendliche autonome Roboter mit LEGO® Österreich-Finale am 3. Februar 2017 in Mindstorms®, um vorgegebene Aufgaben St. Pölten. n


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· Veranstaltung/Werbung · 9

Arbeit & Alter: Tipps und Lösungen Die Initiative „Arbeit & Alter“ stellte in der Wirtschaftskammer Vorarlberg ihre Tipps & Lösungen für jede Betriebsgröße und Branche vor. Mit alternden Belegschaften die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu erhalten bzw. zu erhöhen, gehört zu den aktuellen Herausforderungen in der Arbeitswelt. Dafür ist es wesentlich, die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über das gesamte Arbeitsleben zu fördern. Der Gestaltung der Arbeitsplätze und des gesamten Arbeitsumfeldes kommt dabei große Bedeutung zu. Hier setzt die Initiative Arbeit & Alter mit ihren „Tipps & Lösungen“ an: Gemeinsam haben die Sozialpartner mit der Industriellenvereinigung und unter Mitwirkung der AUVA ein in Europa einzigartiges Online-Pro-

dukt entwickelt, das Unternehmen aller Größen unterstützt, Arbeit alternsgerecht zu gestalten. WKV-Direktorstellvertreter Dr. Christoph Jenny begrüßte die Teilnehmer der Veranstaltung in der Wirtschaftskammer. Manfred Rünzler, Unternehmensberater und Obmann des Vereins 45 plus, betonte in seinem praxisorientierten Vortrag zum Thema „Erhalt und Steigerung der Arbeitsfähigkeit durch WERTschätzendes Führungsverhalten“, dass Führungskräfte durch wertschätzendes Verhalten gegenüber ihren Mitarbeitern deren Arbeitsfähigkeit bis zum Regelpensionsalter erhalten und steigern können. Die Expertinnen der Initiative Arbeit & Alter präsentierten ihre „Tipps & Lösungen“ zum Thema alternsgerechtes Arbeiten und stellten die vier wesentlichen Handlungsfelder vor: f Führung: „Bedürfnisse und Stärken der einzelnen Generationen erkennen und nutzen“ (Mag. Maria Kaun, WKO)

Die Referenten und Gastgeber Dr. Christoph Jenny (Dritter von links).

Weiterbildung: „Qualifikationsangebote auch für Ältere“, Bakk. Hildegard Weinke, BAK. f Gesundheit: „Alter ist kein Abbauprozess, sondern ein Umbauprozess“, Dr. Ingrid Reifinger, ÖGB. Arbeitsorganisation: „Arbeitsplätze altersgerecht gestalten“, Dr Juf

lia Schitter, IV. Mag. Anita Häfele, Geschäftsführerin des fonds gesunde betriebe vorarlberg, informierte schließlich die Teilnehmer über die Unterstützung und Förderung der Vorarlberger Betriebe bei der Umsetzung von Projekten der Betrieblichen Gesundheitsförderung. n

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10 · Interview der Woche · Die Wirtschaft

Trendforscherin: Der Zukunft auf der Spur Die Digitalisierung stellt den Handel auf den Kopf. Die Läden, also ihre Verkaufsflächen, die Produktauswahl, ihre Infrastruktur - all das wird in Zukunft hoch individuell, agiler und kontextbasiert. So beschreibt es Zukunftsforscherin Theresa Schleicher im Interview mit „Die Wirtschaft“. Frau Schleicher, stirbt der klassische Einzelhandel allmählich aus? Definitiv nein. Der Handel lebt von Erlebnissen, Produkten zum Anfassen und echten Begegnungsstätten. Nicht ohne Grund eröffnen viele Onlineshops gerade eine reale Begegnungsfläche. Wichtig ist aber, auch im stationären Handel im Kern digital zu denken. Heißt: flexibler, offener, interaktiver und kundenzentrierter. Der Handel muss sich als datengetriebenes, offenes Unternehmen verstehen - egal, ob dann die Präsenz am Schluss on- oder offline ist. Als Trendforscherin arbeiten Sie auch daran, die Zukunftsperspektiven des Handels aufzuzeigen. Bei welchem Trend sehen Sie das meiste Potenzial - und warum? Das ist klar der Trend Digitalisierung und die damit verbundene Disruption im Handel. Die Digitalisierung ist keine neue Ent-

Zukunft hoch individuell, agiler und kontextbasiert. Letztendlich bedeutet das, dass sich der Handel noch stärker mit seinem Kunden auseinandersetzen muss. Für uns beginnt die größte Veränderung des klassischen Ladens mit einem neuen Verständnis des Point of Sale (Anm. Verkaufsort) als individueller Point of Situation. Der zukünftige Laden muss sich von der klassischen Standortdenke lösen und sich dort zeigen, wo der Kunde im Alltag ist und eine Produktauswahl bieten, die den Kunden in dieser Situation unterstützt.

Theresa Schleicher ist der Zukunft des Handels auf der Spur.

Foto: Zukunftsinstitut

wicklung im Handel. Ganz im Gegenteil: Der Handel war eine der ersten Branchen, die von der Digitalisierung erfasst wurde. Händlern wird aber mehr und mehr Wissen zu IT und Technologie abverlangt. Das bedeutet, dass Technologie und ihre sinnvolle und sichere Anwendung den Handel in Zukunft prägen und stark verändern wird. Was bedeutet das in der Praxis? Eng damit zusammen hängt zum Beispiel das Aufkommen bran-

n Erstausgabe Ein Interview mit Zukunftsforscherin Theresa Schleicher können Sie auch in Bonus, dem neuen Magazin der Fachgruppe Versand-, Internet- und allgemeiner Handel in der WKV, lesen. Daneben bietet es für die Mitgliedsbetriebe viele Tipps und Informationen zu Fakten und Trends in der Branche. Mit interessanten Zahlen zum Online-Shopping und weiteren informativen Interviews und Porträts erfahren Sie Neues und sammeln Anregungen. Kontakt: FG Versand-, Internet- und allgemeiner Handel, T 05522 305 344, E pfeifer.birgit@wkv.at

chenfremder Mitbewerber, die genau wegen ihres neuen Blickwinkels die HandelsLandschaft in Zukunft komplett verändern. Für Retailer bedeutet das vor allem zu lernen, clever mit Daten umzugehen. Aus diesem Grund wird die nächste große Veränderungswelle nicht von Händlern kommen, sondern von IT-Unternehmen, die in die Handelsbranche eindringen und sie umkrempeln. Dadurch werden sich auch die Läden verändern. Wie werden diese aussehen? Die Läden, also ihre Verkaufsflächen, die Produktauswahl, ihre Infrastruktur - all das wird in

Haben Sie ein Beispiel? Wir haben das schon vor ein paar Jahren von Tesco gesehen. Der virtuelle Supermarkt in der U-Bahn, der den viel beschäftigten Kunden neue Lösungen bietet. Aber es gibt noch unzählige weitere Beispiele von Pop-up-Zelten auf Festivals, mobilen Showrooms oder Amazon-Pick-up-Stations an Universitäten, die jungen Studenten ihren Studienalltag vereinfachen. Wie können sich Händler heute schon darauf einstellen? Indem sie sich eingestehen, dass sie nicht mehr so weitermachen können wie bisher und wesentlich kundenzentrierter denken. Holger Jung von Jung von Matt beschrieb den Kunden einmal als „verwöhnte Diva“. Das passt gut zu den aktuellen Herausforderungen. Der große Erfolg der reinen E-Commerce-Unternehmen in den letzten Jahren war es zum Beispiel, dass sie von Anfang an mehr Technologie-Konzern als Händler waren. Sie sind agiler und fluider aals traditionelle Einzelhändler. W Während Händler aktuell dabei ssind, ihre Kanäle zum Kunden zu eerweitern, haben viele Online-Untternehmen die Kanaldenke bereits h hinter sich gelassen und sind dab bei, durch Personalisierung neue E Erlebnisse und Services nah am K Kunden zu bieten. Diesen Schritt w wird auch der klassische Handel g gehen müssen. Vielen Dank für das Gespräch! V IInterview: Sabine Barbisch


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

· Werbung · 11

Starte 2017 deine Karriere bei Porsche Inter Auto Interessierst du dich für starke Autos und innovative Technologien? Bist du ein Teamplayer und willst deine Zukunft selbst gestalten? Dann bewirb dich jetzt - für eine von 180 offenen Lehrstellen - bei Porsche Inter Auto, Österreichs größter AutomobilEinzelhandelskette. Die Porsche Inter Auto hat 59 Autohäuser in ganz Österreich und weitere Betriebe in den Ländern Italien, Kroatien, Rumänien, Tschechien, Slowenien, Slowakei, Ungarn und Polen. Zur Porsche Inter Auto zählen neben der Sportwagenmarke Porsche auch die Marken Volkswagen, Audi, Seat, ŠKODA und die Luxusmarken Bentley, Bugatti und Lamborghini. Mit circa 600 Lehrlingen ist Porsche Inter Auto österreich-

weit der größte Lehrlingsausbilder in der Automobilbranche. Für folgende Ausbildungen kannst du dich bewerben: f KFZ-Techniker/in (mit Spezialmodul KFZ-Elektrik möglich) f Karosseriebautechniker/in f KFZ-Lackierer/in f Bürokaufmann/-frau f Einzelhandelskaufmann/-frau mit Schwerpunkt KFZ und Ersatzteile Das Fundament des gut durchdachten und professionell gestalteten Auswahlsystems ist das Lehrlings-Qualifying — der computergestützte Eignungstest stellt für alle interessierten Bewerber den Beginn einer möglichen Karriere bei Porsche Inter Auto dar. „Wir haben mit diesem Test einen neuen Weg in der Auswahl der Lehrstellenbewerber beschritten“, so Rainer Hodina,

Starte jetzt deine Karriere bei Porsche! Interessierst du dich für starke Autos und innovative Technologien? Bist du ein Teamplayer und willst deine Zukunft selbst gestalten? Dann bewirb dich jetzt bei Porsche Inter Auto – Österreichs größter Automobil-Einzelhandelskette. • KFZ-Techniker/in • Karosseriebautechniker/in • KFZ-Lackierer/in Kollektivvertragliches Mindestentgelt (KV Gewerbe) Lehrlingsentschädigung 1. LJ: 568,52

Weitere Infos findest du unter karriere-bei-porsche.at oder auf facebook.com/lehre.bei.porsche

Geschäftsführer der Porsche Inter Auto in Österreich, „jede Bewerberin und jeder Bewerber kann zeigen, wie gut das persönliche Leistungsniveau ist. Dadurch haben alle Interessent/innen objektiv die gleiche Chance auf eine Lehrstelle.“ Der EDV-Eignungstest kann in jedem Porsche Inter Auto Betrieb absolviert werden. Ein breit gefächerter Fragenkatalog geht der Automobilbegeisterung und dem Vorwissen der Anwärter auf den Grund und gibt Aufschluss über deren Eignung für die angebotenen Lehrberufe. Porsche Inter Auto legt seit Langem besonderes Augenmerk auf die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter/innen. Folgende Leistungen werden angeboten: f f

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Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016

12 · Information & Consulting/Handel · Die Wirtschaft

FG UBIT fördert Weiterbildungsmaßnahmen n Aktuell Mit „BildungsPlus“, der neuen Bildungsmaßnahme der UBIT, setzt die Fachgruppe (FG) eine neue, konkrete Förderung für ihre Mitglieder um. In der UBIT soll mit dieser Maßnahme die Qualifizierung der Mitglieder vorangetrieben und dem Fachkräftemangel aktiv entgegengewirkt werden. Christian Bickel, Obmann der FG UBIT: „Gerade in der innovativen und sich schnell entwickelnden ITBranche, in den wissens- und weiterbildungsintensiven Buchhaltungsberufen sowie in den nahe am Markt und an den Kunden operierenden Bereichen der Unternehmensberatung ist Weiterbildung ein wichtiges Thema. Die Bildungsmaßnahme soll mit dazu beitragen, Qualifizierung in der FG voranzutreiben und die hohe Qualität der Branche zu sichern.“ Die FG Werbung und Marktkommunikation hat bereits seit

einigen Jahren sehr gute Erfahrungen mit der Initiative „BildungsPlus“ gesammelt, weshalb diese auch den UBIT-Mitgliedern angeboten werden soll. Gerhard Hofer, Obmann der FG Werbung und Marktkommunikation, dazu: „Wir freuen uns über die Initiative der UBIT. Das Bildungs-Plus ist eine tolle Sache und bietet den Mitgliedern der FG ein wirkliche Unterstützung im so wichtigen Fortbildungsbereich.“

Christian Bickel, FGO UBIT

Ein Rahmenbudget der FG UBIT für das Jahr 2017 in Höhe von 10.000 Euro steht für diese Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfü-

Spielwarenhändler läuten Weihnachtsgeschäft ein

Gerhard Hofer, FGO Werbung und Marktkommunikation

gung. Gefördert werden Kurse aus dem Bereich der Unternehmensberatung, Buchhaltung und ITDienstleistung mit klarem Bezug zur UBIT. Dabei ausgenommen sind allgemeine Messen und Tagungen. Der Fördersatz beträgt 50 Prozent von Kurs- und Prüfungsgebühren, allerdings maximal 200 Euro pro KursundPerson.DieAntragstellung erfolgt an das Fachgruppenbüro, die Anträge werden nach dem Motto „first come first serve“ behandelt. f

Alle Details wie Richtlinien sowie das Antragsformular: www.ubit.at/vlbg

„Unternehmen brauchen Digitalisierungs-Strategie“ Die UBIT-Fachgruppentagung stand ganz im Zeichen der Digitalisierung. Thomas Metzler von der Universität St. Gallen vermittelte wertvolles Wissen. Unter dem Titel „Cross-Channel Management als Reaktion auf die Digitalisierung im Handel und wie UBIT-Mitglieder davon profitieren können“, führte der studierte Betriebswirt und Psychologe Thomas Metzler anlässlich der Fachgruppen-Tagung der UBIT Ende November in der Mohrenbrauerei Dornbirn verschiedene Entwicklungen im Kaufverhalten von Konsumenten aus. Seinen Forschungen zufolge – Metzler forscht aktuell an der Universität St. Gallen zum Themenbereich Cross-Channel Management und leitet an der Business School der Universität St. Gallen eine internationale Executive Education zum Thema – gewinnen unter anderem sogenannte Cross-Channel Händler immer mehr zu Lasten des stationären Handels. Diejenigen Unternehmen, die es schaffen, verschiedene Kommunikations- und Vertriebskanäle optimal aufeinander und auf die Bedürfnisse der Kunden sowie auf die Eigenschaften des Produkts bzw. der Dienstleistung abzustimmen, werden Wettbewerbsvorteile erzielen können. Die Verzahnung von online und offline findet sowohl in der Kommunikation als auch im Vertrieb immer mehr Beachtung und schafft

Thomas Metzler und Christian Bickel (r).

neue Erlebniswelten. Eine falsche Cross-Channel Strategie allerdings kann zu verringerter Rentabilität führen, da sich durch falsche Entscheidungen die Kostenstruktur des Unternehmens verändert. Hier sind UBIT-Berater – Metzler nennt sie „UBIT Survival-Coaches“ - gefragt. Durch Customer-Journey-Analysen hinsichtlich Kontaktpunkten, Frequenzen oder psychologischen Entscheidungsfindungen gilt es auf die jeweilige Branche abgestimmt, strategische, finanzielle oder (informations-)technologische Beratungen anzubieten. Beratungen durch die Mitglieder der Fachgruppe UBIT helfen Potenziale in der jeweiligen Branche zu erkennen, konkret die Umsetzung der Digitalisierungs-Strategie in die Wege zu leiten und n diese auch begleiten.

Das Weihnachtsgeschäft ist für die heimische Spielwarenbranche traditionsgemäß die wichtigste Zeit des Jahres: Im Dezember nehmen die Händler um 152 Prozent mehr ein als in einem Durchschnittsmonat. Die Erwartungen sind hoch, bis jetzt liege der Handel auf Vorjahresniveau. Doch auch das Wetter entscheidet, wie viele Spielwaren unterm Christbaum liegen.

Auch Spieleklassiker sind als Weihnachtsgeschenk beliebt.

Der heimische Spielwarenhandel setzte im Vorjahr insgesamt um 1,8 Prozent mehr um, auch für heuer ist man optimistisch. Im wichtigen Weihnachtsgeschäft sollen Brettspiele, Lego und Co die Kassen klingeln lassen. Das Ergebnis hängt laut Wolfgang Stromberger, Spielwarenhändler in Bregenz, aber auch vom Wetter ab. Schneit es früh, bringt man Kinderaugen eher mit Skiern zum Leuchten. „Liegt Wintersportausrüstung unterm Baum, wird weniger Geld für Spielwaren ausgegeben“, so Stromberger. Ist es dagegen mild, gehe mehr Spielzeug über den Ladentisch. Generell haben Spiele-Klassiker, die es schon Jahrzehnte gibt, die Nase vorn. Beliebt seien Spiele, bei denen man einfach drauflos spielen kann, ohne ewig die Anleitung lesen zu müssen und die nicht über eine halbe Stunde dauern. Erwachsene würden auch gerne zu Strategie-Spielen greifen.


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

Duale Rückkühlwerke senken den Wasserverbrauch.

· Firmenportrait · 13

Kältezentrale mit NH3-Schraubenverdichtersatz von ENGIE.

Cofely wird ENGIE: Bewährtes unter einem neuen Namen Cofely Kältetechnik tritt seit Anfang Dezember als ENGIE Kältetechnik GmbH am Markt auf. Die Kunden können weiterhin auf einen topverlässlichen Partner vertrauen. Durch die strategische Neuausrichtung des Mutterkonzerns hin zu erneuerbaren Energien agieren zukünftig sämtliche Gesellschaften unter dem weltweiten Markennamen ENGIE. „Wir bleiben eine rechtlich eigenständige Firma mit Hauptsitz in Lauterach und Filialen in ganz Österreich. Auch an unserem Portfolio hat sich nichts geändert“, sagt Prokurist MMag. Thomas Pfanner. ENGIE Kältetechnik steht wirtschaftlich auf festen Beinen und freut sich außerdem über eine große Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit. Die Tatsache, dass der Mitarbeiterstand in den vergangenen 15 Jahren von 110

Standortleiter Ing. Michael Türtscher.

auf 220 verdoppelt wurde, unterstreicht dies.

Beratung bis Service Von der Beratung über die Planung und die Ausführung bis zum Service umfasst das Portfolio von ENGIE die gesamte Palette. „Wir sind ein kompetenter Komplettanbieter in sämtlichen Fragen der Kälte- und Klimatechnik. Unsere Lösungen rükken Wirtschaftlichkeit, Qualität und Kundenzufriedenheit in den Mittelpunkt. Ziel von ENGIE ist es, die Marktführerschaft in der Kältetechnik in Bezug auf Qualität und Technologie zu festigen“, betont Prokurist Pfanner. Zu den zufriedenen Kunden im Segment der Industriekälte zählen österreichweit namhafte Brauereien, Molkereien und Schlachthöfe. In der Sparte der Gewerbekälte vertrauen Gastronomie- und Hotelleriebetriebe sowie führende Unternehmen im

Serviceleiter Robert Holzer.

Lebensmittelhandel auf die Kompetenz von ENGIE Kältetechnik. So sind zum Beispiel Billa und Merkur zufriedene ENGIE-Kunden. Vorarlberger Industrieleitbetriebe wie Blum, Ölz, Rauch, Rupp oder Zumtobel setzen auf die von ENGIE angebotenen Lösungen bei Flüssigkeitskühlungen. Wärmepumpen und Klimatechnik runden das Vollsortiment ab.

Nähe zum Kunden „Der Service nimmt bei ENGIE Kältetechnik einen besonders hohen Stellenwert ein“, hebt Prokurist Pfanner hervor. Österreichweit sind mehr als 110 bestens ausgebildete Monteure, ausgehend von den Standorten Lauterach, Kematen, Wals-Siezenheim, Wels, Wien, Graz, Klagenfurt und Wernberg, im Einsatz. Sie sorgen rund um die Uhr für das reibungslose Funktionieren der Anlagen. Die hohe Verfügbarkeit und die Versorgungssicherheit mit Ersatzteilen sind für viele Kunden entscheidende Kriterien, voll und ganz auf den ENGIE-Kälteservice zu vertrauen. Die interne Infrastruktur mit Online-Anbindung und einem Team von qualifizierten Technikern unterstützt die Monteure bei der Lösung komplexer Aufgaben. In der eigenen Werkstätte in Lauterach können zudem exakt auf die Kundenbedürfnisse abgestimmte Kältemaschinen und Wärmepumpen produziert werden.

Verstärkung im Verkauf Der bisherige Serviceleiter Ing. Michael Türtscher übernimmt die neu geschaffene Position der Standortleitung für Vorarlberg mit dem Hauptaugenmerk auf den Verkauf von Neuanlagen. Der erfahrene Techniker Robert Holzer leitet zukünftig die Serviceabteilung in Lauterach.

Expansion in die Schweiz Im Jänner 2017 steht die Expansion des Unternehmens in die Schweiz bevor. In Oensingen wird eine Tochterfirma mit 20 Mitarbeitern angesiedelt, die den eidgenössischen Markt bearbeitet. Damit schließt sich der Kreis, denn das in Lauterach seit 1947 ansässige Unternehmen stammt ursprünglich von Sulzer in Winn terthur ab.

Kontakt

ENGIE Kältetechnik GmbH Langegasse 19 A-6923 Lauterach T +43(0)5574-6705-0 F +43(0)5574-6705-22 E lauterach@engie.com www.engie.at


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016

14 · Österreich · Die Wirtschaft

Österreich n Kommentar Pakt gegen Arbeitslosigkeit von WKÖ-Präsident Christoph Leitl Die Stimmung in der heimischen Wirtschaft hat sich etwas aufgehellt – ein gutes Zeichen. Auch die Tatsache, dass das AMS für November erstmals seit Langem wieder etwas weniger Arbeitslose meldet, ist ein erfreuliches Zeichen. Aber eine Entwarnung ist deshalb noch lange nicht in Sicht! Immer noch ist die wirtschaftliche Lage instabil, und die Unsicherheiten sind groß. Was wir brauchen, sind Maßnahmen, die Betriebe motivieren, Wettbewerbsfähigkeit und Standort stärken. Wir brauchen einen Pakt für mehr Jobs und Beschäftigung! Ohne steuerliche Entlastung geht es nicht: Eine Senkung der Körperschaftssteuer auf zumindest 20 Prozent ist notwendig, damit unsere Betriebe auf dem internationalen Parkett Schritt halten können. Weiters braucht Österreichs Wirtschaft mehr Investitionsanreize - etwa in Form einer degressiven Abschreibung. Und last, not least, fordern wir eine Anhebung der Forschungsprämie von 12 auf 15 Prozent, weil die dadurch geförderten Innovationen das Wachstum auf sichere Beine stellen. Dies wäre ein Impulsturbo, der uns den nötigen Schwung für das neue Wirtschaftsjahr gibt!! Herzlichst, Ihr

Wirtschaftsklima: Zeichen stehen auf Stabilität Der wirtschaftliche Ausblick auf das neue Jahr zeigt, dass eine stabile Entwicklung zu erwarten ist. Das ist das Ergebnis des jüngsten Wirtschaftsbarometers, der umfassenden Umfrage der WKÖ unter mehr als 3.000 Unternehmen. Die Unternehmen sehen mehrheitlich optimistisch ins kommende Jahr. Positiv sei unter anderem, dass die Betriebe 2017 etwa 35.000 neue Jobs schaffen wollen, negativ sei aber, dass die Arbeitslosigkeit dennoch um rund 15.000 zunehmen werde, betont WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Daher ist die Politik gefordert, entsprechende Maßnahmen zu setzen, um dem entgegenzuwirken, so Leitl (siehe Kommentar). So könne auch die steigende Arbeitslosigkeit eingedämmt werden, ohne das Budget über

Gebühr zu belasten. Eine Körperschaftsteuer-Senkung finanziere sich nämlich selbst durch die damit verbundene Attraktivitätssteigerung, betont Leitl. Und eine degressive Abschreibung wirke wie eine „Investitionspeitsche“ und koste den Finanzminister bei langfristigerem Denken nichts. Die Erhöhung der Forschungsprämie von 12 auf 15 Prozent werde zwar mit 165 Millionen Euro zu Buche schlagen – doch der Vergleich zeigt die Prioritäten: Die Kosten für nur 15.000 Arbeitslose liegen bei 300 Millionen Euro im Jahr, rechnet Leitl vor.

Wirtschaftsbarometer: Weniger Pessimisten trotz großer Herausforderungen Interessante Details des aktuellen Wirtschaftsbarometers: Die Ergebnisse der Umfrage signa-

n Erwartungen auf einen Blick Auftragslage

Beschäftigung

Rund 30 Prozent der Unternehmen gehen für 2017 von einer besseren Auftragslage aus. 55 Prozent erwarten eine gleichbleibende Auftragslage.

Die Unternehmen planen überwiegend, die Beschäftigung konstant zu halten (65 Prozent). 15 Prozent wollen das Personal im Jahr 2017 aufstocken.

lisieren eine Stabilisierung der Geschäftsaussichten und tendenziell liegen die Indikatoren im positiven Bereich. „Der Anteil der Pessimisten unter den Betrieben bezüglich der Aussichten des allgemeinen Wirtschaftsklimas in Österreich hat sich halbiert, dennoch werden die Herausforderungen im kommenden Jahr als herausfordernder betrachtet als 2016“, erläutert Christoph Schneider, Leiter der Abteilung für Wirtschaftspolitik der WKÖ. Die Erwartungen zu Umsätzen und Auftragslage fallen weniger optimistisch aus als noch im ersten Halbjahr 2016. Am deutlichsten fällt die Verbesserung bei den Umsatzerwartungen der exportierenden Unternehmen auf. Die größten Optimisten seien größere Unternehmen aus dem Bereich des verarbeitenden Gewerbes sowie generell alle exportierenden Firmen, so Schneider.

All-time high bei den Exporten in Sichtweite Grundsätzlich laufe der Exportmotor, eine der Triebfedern der österreichischen Wirtschaft, heuer etwas stotternd, meint Walter Koren, Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA. „Dennoch werden wir wieder ein ‚All-time high‘ bei den Ausfuhren schaffen“, so Koren. Für 2016 erwartet Koren eine Exportsteigerung von rund einem Prozent, 2017 sollte es mit drei Prozent wieder etwas steiler bergauf gehen. Koren: „Gemeinsam mit dem Zuwachs bei den Dienstleistungsexporten wird Österreich heuer ein Exportvolumen von knapp unter 190 Milliarden Euro erreichen.“ n

Angaben in Prozent / Saldo = Differenz aus positiven und negativen Antworten / Quelle: WKÖ/WBA

‣ www.wirtschaftsbarometer.at


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

APPs und eShops als Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg Warum erstellen wir APPs? Die Nutzung des Internets verlagert sich zunehmend auf mobile Endgeräte – in Österreich gibt es bereits 5,5 Mio. Smartphone- und Tablet-User. Eine eigene FirmenAPP öffnet den Zugang zur immer größer werdenden mobilen Zielgruppe – und das für einmalige 99 € inkl. MwSt. Warum erstellen wir eShops? Die Österreicher kaufen jährlich um 100 Mrd. €

Waren und Dienstleistungen ein – 2015 wurden bereits zehn Mrd. € über das Internet eingekauft. Aus diesem Grund erstellen wir eShops für einmalige 49 € plus 5-10 Prozent Vermittlungsgebühr und verknüpfen diese u.a. mit unserer eCommerce Plattform.

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Die MigrantInnen mit ihren Mentees bei der Auftaktveranstaltung.

Mentoring für MigrantInnen

Gut ausgebildete und hochqualifizierte MigrantInnen werden bei ihrer Integration in den österreichischen Arbeitsmarkt von erfolgreichen Personen der Vorarlberger Wirtschaft unterstützt. Zu Beginn des offiziellen Auftakts wurden die Ziele und der Nutzen des Programms sowie der Ablauf der Mentoringpartnerschaft

mobil

Informationen

„Ihre Firmen-App“

In Vorarlberg startete jetzt die dritte Auflage von „Mentoring für MigrantInnen“.

· Werbung/Mentoring · 15

vorgestellt. Im Anschluss daran lernten sich die Mentoringpaare erstmals kennen, es erfolgte der erste gemeinsame Austausch. Ein interkulturelles Training, verbunden mit einem Kochworkshop, war Inhalt der zweiten Veranstaltung. Unter der Leitung von Sabine Juffinger wurde die Einwanderungsgeschichte Vorarlbergs näher beleuchtet. Anschließend kochten die Teilnehmer Spezialitäten aus den verschiedenen Ländern und nutzten die Gelegenheit zur Vernetzung.

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Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016

16 · Branchen · Die Wirtschaft

n Kurz notiert Vorarlbergs „Pflegerin mit Herz“ gekürt

V.l.: Elisabeta Demjen und Fachverbandsobmann Andreas Herz.

gesellschaftspolitische Brisanz zu unterstreichen. Vorarlbergs ausgezeichnete selbstständige Personenbetreuerin ist die Rumänin Elisabeta Demjen, welche bei Frau Keckeis aus Röthis tätig ist. „Die Beziehung zu meinem Kunden ist mir wichtig. ‚Danke‘ an alle, die mich bei der Umsetzung der 24-Stunden-Betreuung unterstützen, denn dadurch kann wieder eine erlebbare Familie entstehen“, unterstreicht sie.

Kostenloser Website-Check für den Vorarlberger Handel Ob reine Imageseite oder Homepage mit Webshop: Viele Unternehmen investieren kräftig in ihre Online-Präsenz. Rechtlich verbindliche, aber knifflige Bereiche wie Impressum,

Datenschutzinfformationen i &C Co. Kommen dabei meist zu kurz. Wer keine teuren Abmahnungen und Klagen riskieren will, sollte für Homepage und Webshop überprüfen lassen, ob alle gesetzlichen Informationspflichten eingehalten sind. KMU und EPU des Vorarl-

„Wie hoch sind Ihre Kreditkartengebühren?“

Foto: Richard Tanzer

Mit dem Titel „Pflegerin mit Herz“ werden die besten 24-StundenPfleger/-innen in ganz Österreich ausgezeichnet. Elisabeta Demjen wurde in Vorarlberg auf den ersten Platz gewählt. Die Betreuung daheim in gewohnter Umgebung wird dem Wohl und dem Interesse alter Menschen zweifellos am besten gerecht. Die Berufsgruppe der selbstständigen Personenbetreuer/-innen leistet dabei einen wesentlichen Beitrag zur Deckung des Pflegebedarfs. Bereits jetzt sind in Vorarlberg über 2.500 24-Stunden-Betreuer/innen, ergänzend zu den Angeboten der Mobilen Hilfsdienste und Krankenpflegevereine, tätig. „Es stehen zukünftig große Herausforderungen im Bereich der Pflege an“, betont FG-Obfrau KommR Susanne Rauch-Zehetner. Die Ehrung von Österreichs „Pflegerin mit Herz“ ist daher eine willkommene Gelegenheit „Danke“ zu sagen und gleichzeitig die

berger Handels können dazu den kostenlosen WebsiteCheck der Sparte Handel nutzen. Innerhalb von drei Wochen erhalten Sie den Bericht unserer qualifizierten Beratungspartner. Sie erfahren, ob Sie die gesetzlichen Informationspflichten einhalten und was Sie gegebenenfalls ändern müssen Finanziert werden die Beratungskosten von 150 Euro für Ihren Website-Check je zur Hälfte von Ihrer FG im H Handel und dem Wirtschaftsministerium. Als Händler mit Hauptstandort (aufrechte Gewerbeberechtigung) in Vorarlberg erhalten Sie den Check also kostenlos. f Anmeldung: handel@ wkv.at (Achtung: Förderplätze sind limitiert!)

Am 9. Dezember 2015 ist die Verordnung über die Interbankenentgelte für kartengebundene Zahlungsvorgänge in Kraft getreten. Mit der Verordnung wurden die Interbankenentgelte gesetzlich festgelegt (gedeckelt). Es handelt sich dabei um jenes Entgelt, das der Kartenabrechner an die kartenausgebende Bank abzuführen hat. Interbankenentgelte sind Teil des DisagioSatzes, den ein Händler für die Abwicklung von Karten an den Kartenabrechner zu zahlen hat. Ziel der Europäischen Kommission ist, dass sich die Interbankenentgelt-Reduktion in den Preisen der Konsumenten widerspiegelt. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, müssen naturgemäß die Disagio-Sätze der Händler entsprechend gesenkt werden. Um Ihnen einen groben Überblick über

Der InterbankenentgeltGebührenrechner steht Ihnen online zur Verfügung.

die Auswirkung der regulierten Interbankenentgelte auf Ihr Unternehmen zu vermitteln, stellen wir Ihnen als Service den Interbankentgelt-Gebührenrechner zur Verfügung. f Alle Informationen zum Rechner finden Sie online: www.wko.at/vlbg/handel

Podiumsdiskussion: 24h Betreuung – Erfolgsmodell oder Mogelpackung?

Es diskutierten: LR Katharina Wiesflecker, Soziologin Almut Bachinger, Angela Jäger vom Vorarlberger Betreuungspool sowie Personenbetreuerin Eva Sivakova.

Dass die 24h Betreuung einen immer größeren Stellenwert in der Vorarlberger Betreuungslandschaft einnimmt, ist unbestritten. An Bedeutung gewinnt dieses Betreuungsmodell in der Altenpflege besonders im Hinblick auf die gesellschaftspolitischen Herausforderungen die uns bevorstehen. Bereits heute nutzen in Vorarlberg rund 1.400 Familien die Dienstleistung einer 24h Betreuer/-in, Tendenz steigend. Wie für andere Betreuungsmodelle auch, gibt es auch für die 24h Betreuung nicht nur Befürworter. So stellen derzeit etwa die ÖGB-Pensionisten das Pflegemodell erneut infrage. Und das, obwohl die unternehmerische Selbstständigkeit ein seit nunmehr neun Jahren gut funktionierendes System für die Sicher-

stellung der individuellen Betreuung ist. Umfragen zeigen, dass sich ein Großteil der Vorarlberger wünscht in den eigenen vier Wänden alt zu werden. Dr. Eva Sivakova, selbst seit sieben Jahren 24h Betreuerin, erläuterte fundiert, wie sich diese Dienstleistung entwickelt hat. Um die Qualität im System zu sichern, hat die Interessenvertretung mit der Ausarbeitung von Qualitätskriterien sowie der Trennung zwischen Vermittlungsagenturen und Personenbetreuer/-innen weitreichende Maßnahmen gesetzt. Hinzu kommt das Angebot der mehrsprachigen Zeitung, um die 24h Betreuer/-innen auf dem Laufenden zu halten. Weiters gibt es einen mehrsprachigen Onlineratgeber und nicht zuletzt die Aktion „Pflegerin mit Herz“.


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

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Elektrotechnik ist wie Gehirnforschung So wie das Gehirn alle menschlichen Funktionen steuert, so steuert die Elektronik und Software das Zusammenspiel einzelner Komponenten in Maschinen. Und genau das ist es, was Sasa Milanovic an Elektrotechnik so fasziniert: „Ich finde es total spannend, wie zum Beispiel eine Maschine bzw. Anlage in der Größe eines Fußballplatzes funktioniert”, schwärmt der 23-jährige Dornbirner. Seine Begeisterung für Technik hat Sasa Milanovic schon als Kind ausgelebt: „Damals habe ich aus verschiedenen Legobausätzen neue Konstrukte gebildet.” Nicht verwunderlich also, dass auch seine schulische Laufbahn ihn in diese Richtung führte: „Nach der Fachschule habe ich an der HTL Rankweil den Aufbaulehrgang Elektronik und Informationstechnologie gemacht.” Während des Zivildienstes bewarb sich Sasa Milanovic für den Studiengang Elektrotechnik Dual. „Von meinen Kollegen von der HTL habe ich gehört, dass sie bei der Jobsuche nach der Matura immer wieder Probleme wegen der fehlenden Praxis hatten. Deshalb ist die duale Studienform für mich perfekt. So kann ich neben dem Studium auch Praxiserfahrungen machen und sehe, wie es in einem Betrieb so läuft.”

Studium und Berufsausbildung Elektrotechnik Dual kombiniert ein Studium der Elektrotechnik an der FH Vorarlberg mit einer praktischen Ausbildung in einem Partnerunternehmen. Für die Studierenden bedeutet das: Sie sind abwechselnd für einen gewissen Zeitraum an der Hochschule und einen gewissen Zeitraum im Unternehmen. Zu Beginn des Studiums bekommen die Studierenden ein fundiertes Grundlagenwissen vermittelt. Deshalb sind die ersten beiden Semester ganzheitlich an der FH

„Die duale Studienform ist perfekt für mich. So kann ich neben dem Studium auch Praxiserfahrung machen und sehe, wie es in einem Betrieb so läuft.”

„Die Studierenden eigenen sich in den Praxisphasen in realen Projekten und im realen Kontext vielseitige Fachkompetenzen an.“ Prof. (FH) Dr. Franz Geiger Studiengangsleiter

als sehr informativ: „Ich habe verschiedene Abteilungen kennengelernt. Mir wurde gezeigt, wie die einzelnen Maschinen und Anlagen aufgebaut sind und wie sie funktionieren. Es ist erstaunlich, wie viele Optionen es für eine Standardanlage gibt.” Für die nächste Praxisphase überlegen sich der Betreuer bei Schelling und die Hochschule, welche Projekte für den Studenten in Frage kommen. „Es wird darauf geachtet, dass es beiden Seiten etwas bringt. Sowohl das Unternehmen als auch ich als Student sollen etwas davon haben”, erklärt 23-Jährige.

Vorteile von Dual Vorarlberg. Anschließend wechseln sich Studien- und Praxisphasen ab. Dazu bewerben sich die Studierenden bei einem der 38 Partnerunternehmen.

Praxisphasen bei Schelling Sein besonderes Interesse für Maschinen hat Sasa Milanovic bewogen, sich bei Schelling Anlagenbau in Schwarzach zu bewerben: „Ich habe in der HTL schon CNC-Maschinen programmiert. Darum hat mir ein Kollege die Firma Schelling empfohlen”, erzählt er. Den ersten Praxismonat dort erlebte der Student

Für Sasa Milanovic liegen die Vorteile des dualen Studienmodells auf der Hand: „Ich habe mit Studienabschluss schon viel Praxiserfahrung und kenne die betrieblichen Abläufe des Unternehmens. „Damit kann ich von meinem Ausbildungsunternehmen nahtlos und ohne Einführungsphase in eine normale Anstellung übernommen werden.“ Denn die Studierenden sind schon ab dem dritten Semester bei ihrem Ausbildungsunternehmen angestellt. Und was ebenfalls wichtig ist: Die Studierenden beziehen schon während des Studiums ein monatliches Gehalt!“

n Info Kontakt für StudienbewerberInnen Bernadette Auer Studiengangsadministration T +43 5572 792 5800 elektrotechnik-dual@fhv.at www.fhv.at/etdual Infoabend für alle Studiengänge 24. Jänner 2017 17 -20 Uhr FH Vorarlberg, Dornbirn

n Fakten Technik Studiengänge BACHELOR f f f f f

Elektrotechnik Dual Informatik - Software and Information Engineering Mechatronik (VZ u. bb) Mechatronik | Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen (bb)

MASTER f f f

Mechatronics Informatik Energietechnik und Energiewirtschaft (bb)

(bb = berufsbegleitend, VZ Vollzeit)


18 · Gelbe Seiten ·

Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

Gelbe Seiten n Termine Dienstag, 13. Dezember 2016 9.30 – 11.30 Uhr in Egg, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bundesstraße 1039 13.30 – 15.00 Uhr in Dornbirn, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. WIFI, Bahnhofstraße 24 Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte bringen Sie aber allenfalls notwendige Unterlagen und Nachweise mit. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 0508059970, F 050808-9919, E Direktion. VBG@svagw.at, www.svagw.at Dienstag, 13. Dezember 2016 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 Dienstag, 17. Jänner 2017 14.00 – 18.00 Uhr, W2 11/12, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn Vorarlberger Techniktag Weitere Infos unter http://www.fhv.at/ veranstaltungen

Fachgruppentagung Sparte Transport und Verkehr Fachgruppe der Autobus-, Luft- und Schifffahrtunternehmungen Mittwoch, 14. Dezember 2016, 15.00 Uhr Wirtschaft zum Schützenhaus, Göfiser Straße 2, Feldkirch Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung durch die Obfrau, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung des Protokolls der letzten Fachgruppentagung vom 4. Oktober 2016 2. Jahresrückblick und Besprechung aktueller Branchenthemen a) Luftfahrt b) Schifffahrt c) Autobus 3. Freie Aussprache

Bundesgesetzblätter BGBl. II Nr. 350/2016 vom 24.11.2016 Aktualisierung der Liste der zugelassenen Prüfstellen für Aufzüge für die Erhöhung der Sicherheit von bestehenden Aufzügen der HBV 2009 BGBl. I Nr. 99/2016 vom 30.11.2016 Änderung des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb 1984 - UWG und des Preisauszeichnungsgesetzes Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

n Termin Donnerstag, 15. Dezember 2016 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1, Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH. Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at

Änderungen der Haushaltsordnung Das Erweiterte Präsidium der Wirtschaftskammer Österreich hat am 23.11.2016 Änderungen der Haushaltsordnung beschlossen. Die Novelle liegt bei der Wirtschaftskammer Österreich in der Abteilung Recht und Organe des Generalsekretariats, in 1045 Wien, Wiedner Hauptstraße 63, Zone A, 8. Stock, Zimmer A8 08 sowie in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch, Direktion (1.Stock) während der Bürozeiten zur Einsichtnahme für die Kammermitglieder auf.

Firmenbuch Neueintragungen PHOENIX Distributions- und Handels GmbH, Sägerstraße 2/1, 6845 Hohenems; GESCHÄFTSZWEIG: Vertrieb und Handel mit Waren aller Art, Vermietung und Verpachtung von Immobilien, Betrieb einer Marketing-Agentur, Vermittlung von Arbeitskräften; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 25.10.2016; GF: (A) Adrian Vanyi (13.07.1989); vertritt seit 12.11.2016 selbstständig; GS: (A) Adrian Vanyi (13.07.1989); Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 11.11.2016 – FN 461078g. Stückler Erwin Baumeister GmbH, Hemmessen 104, 6933 Doren; GESCHÄFTSZWEIG: Baumeistergewerbe; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 24.10.2016; GF: (A) Erwin Stückler (16.06.1984); vertritt seit 09.11.2016 selbstständig; PR: (B) Michaela Schneider (12.06.1983); vertritt seit 09.11.2016 selbstständig; GS: (A) Erwin

Stückler (16.06.1984); Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 08.11.2016 – FN 460865v. XIPIfilms e.U., Agathe Fessler Straße 11, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Filmproduktionen und Videojournalist; INHABER/IN: (A) Markus Mayer (02.01.1983); eingetragen; – LG Feldkirch, 07.11.2016 – FN 460893i. Brotlädele Posthaus GmbH, Haus Nr. 107, 6763 Zürs; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Lebensmitteln, insbesondere Backwaren; Kapital: € 35.000; GesV vom 14.10.2016; GF: (A) Markus Reinalter (30.04.1960); vertritt seit 12.11.2016 selbstständig; GS: (A) Markus Reinalter (30.04.1960); Einlage € 2.000; geleistet € 2.000; (B) Dr Herbert Vonbank (03.12.1960); Einlage € 33.000; geleistet € 33.000; – LG Feldkirch, 11.11.2016 – FN 460936y. Kinesiologie-herzensGut e.U., Almastraße 8, 6773 Vandans; GESCHÄFTSZWEIG: Humanenergetik, Kinesiologie; INHABER/IN: (A) Angelika Bitschnau (03.04.1970); eingetragen; – LG Feldkirch, 16.11.2016 – FN 461397a.


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

· Sonderbeilage Grundumlage 2017 · 19

Grundumlagen Vorarlberg

GESAMTÜBERSICHT DER GRUNDUMLAGEN 2017 Von den Fachorganisationen (Innungen, Fachgruppen, Gremien, Fachverbände) wurden die Grundumlagen in nachstehender Höhe beschlossen. Das Präsidium hat diese Beschlüsse am 21.11.2016 genehmigt. Bei Fachvertretungen wurden die von den Fachverbänden beschlossenen Grundumlagen vom Erweiterten Präsidium der Wirtschaftskammer Österreich am 23.11.2016 genehmigt.

Grundumlagen – der gesetzliche Hintergrund Die gesetzliche Basis für die Vorschreibung der Grundumlage ist § 127 Wirtschaftskammergesetz in Verbindung mit den entsprechenden Grundumlagenbeschlüssen der zuständigen Organe der Fachorganisation. Daher ist jeder Unternehmer laut Wirtschaftskammergesetz verpflichtet, für jede Berechtigung eine Grundumlage an seine Fachorganisation zu entrichten. Dies gilt auch, wenn die Mitgliedschaft zu mehreren Fachgruppen (Fachverbänden) durch nur eine Berechtigung begründet ist. Die Höhe der Grundumlage wird autonom von der Fachgruppe bzw. bei einer Fachvertretung vom Fachverband beschlossen. Die Höhe der Grundumlagen kann daher bei verschiedenen Fachorganisationen voneinander abweichen. Wenn nichts anderes angegeben, sind die weiteren möglichen Teile von Bemessungsgrundlagen mit 0 (Null) festgesetzt.

Ruhende Mitgliedschaft – Muss ich auch meinen Beitrag leisten? Für ruhende Berechtigungen ist gem. § 123 Abs. 14 Wirtschaftskammergesetz, wenn diese Voraussetzung für das ganze Kalenderjahr zutrifft, die Grundumlage höchstens in der halben Höhe festzusetzen. Für alle angeführten Fachgruppen und Fachverbände wurden die Grundumlagen für ruhende Berechtigungen daher in halber Höhe festgesetzt. Besteht die Mitgliedschaft zu einer Fachorganisation nicht länger als die Hälfte eines Kalenderjahres, ist die Grundumlage dementsprechend ebenfalls nur in halber Höhe zu bezahlen. Erst mit Löschung der Berechtigung (diese ist bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft vorzunehmen) erlischt auch die Verpflichtung zur Leistung einer Grundumlage ab dem Folgejahr.

Grundumlagenstaffelung bei einem festen Betrag Ist die Grundumlage in einem festen Betrag festgesetzt, haben natürliche Personen, offene Gesellschaften, Kommanditgesellschaften diesen in einfacher Höhe, juristische Personen (wie GmbHs und Gebietskörperschaften) die Grundumlage in doppelter Höhe zu leisten (§ 123 Abs. 12 Wirtschaftskammergesetz).

Fragen zur Grundumlage Sie haben Fragen zur Grundumlagenvorschreibung 2017? Ihre FachgruppengeschäftsführerInnen in der Wirtschaftskammer Vorarlberg stehen Ihnen dazu gerne zur Verfügung. Die Grundumlagenübersicht wird bereits in der neuen Fachorganisationsstruktur (FOO 2013) dargestellt. Auch bei diesbezüglichen Fragen können Sie sich gerne an Ihre FachgruppengeschäftsführerInnen wenden. Die Telefonnummern der jeweiligen FachgruppengeschäftsführerInnen finden Sie im Internet unter:

Internet: www.wkv.at


20 · Sonderbeilage Grundumlage 2017 ·

Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

SPARTE GEWERBE UND HANDWERK Bezeichnung

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a

b

Beschlossen am durch 1)

FACHORGANISATION 101

Bau

Grundbeitrag für Berufszweig planende Baumeister alle anderen Berufszweige + Zuschlag SV-Beiträge für alle ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

103

Dachdecker, Glaser und Spengler

Grundbeitrag für Berufszweig: Dachdecker + Zuschlag pro Mitglied alle anderen Berufszweige im Bereich Dachdecker + Zuschlag SV-Beiträge für alle Glaser + Zuschlag pro Mitglied + Zuschlag SV-Beiträge Glaser eingeschränkt + Zuschlag pro Mitglied + Zuschlag SV-Beiträge Glaser im Rahmen der Tischlerberechtigung + Zuschlag SV-Beiträge Spengler alle im Bereich Spengler + Zuschlag SV-Beiträge ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

104

Hafner, Platten- und Fliesenleger und Keramiker

Grundbeitrag für Berufszweig: Hafner + Zuschlag pro Betrieb alle anderen Berufszweige + Zuschlag pro Betrieb + Zuschlag SV-Beiträge für alle ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

105

Maler und Tapezierer

Grundbeitrag für Berufszweig: Maler und Sonstige + Zuschlag SV-Beiträge Tapezierer + Zuschlag pro Betrieb + Zuschlag SV-Beiträge Eingeschränkte Tapeziererberechtigung + Zuschlag pro Betrieb + Zuschlag SV-Beiträge Bettfedern- und Matratzenreinigung und Sonstige im Bereich Tapezierer + Zuschlag pro Betrieb + Zuschlag SV-Beiträge Sattler + Zuschlag pro Betrieb + Zuschlag SV-Beiträge Höchstbeitrag je Berechtigung im Bereich der Tapezierer € 1.100,-ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

106

Bauhilfsgewerbe

€ 310,-€ 260,-3,65 %o

€ 480,-€ 860,--

Holzbau

Grundbeitrag für Berufszweig: Zimmermeister, eingeschränkt auf Planung alle anderen Berufszweige + Zuschlag SV-Beiträge für alle ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

108

Tischler und Holzgestalter

Grundbeitrag für Berufszweig: im Bereich Tischler + Zuschlag SV-Beiträge Fester Betrag für Berufszweig: im Bereich des holzgestaltenden Gewerbes ganzjährig ruhende Berechtigungen gemäß § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

FG

14.10.15

FG

03.10.12

FG

10.10.12

FG

11.10.11

FG

€ 480,-5,00 %o € 480,-€ 350,-2,00 %o € 290,-€ 350,-2,00 %o € 290,-0,00 %o € 298,-8,74 %o

€ € € €

410,-450,-410,-300,-5,50 %o

€ 225,-4,00 %o € 350,-€ 390,-5,00 %o € 332,-€ 80,-3,00 %o € 144,-€ 80,-3,00 %o € 275,-€ 80,-3,00 %o

Grundbeitrag für Berufszweig: Schwarzdecker Betonwarenerzeuger und Baustofferzeuger Stukkateure und Trockenbauer Kies-, Sand- und Schottergewinnung Transportbetonerzeuger, Steinbrüche alle anderen Berufszweige im Bereich Bauhilfsgewerbe + Zuschlag SV-Beiträge für alle Pflasterer + Zuschlag SV-Beiträge Bodenleger + Zuschlag SV-Beiträge Steinmetze Grundbeitrag + Zuschlag SV-Beiträge ganzjährig ruhende Berechtigungen gemäß § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

107

14.10.10

€ 384,-€ 582,-€ 644,-€ 384,-0,00 %o € 680,-5,00 %o € 418,-4,00 %o € 325,-6,00 %o

23.05.14 FV Steinmetze

€ 550,-€ 1.630,-10,00 %o

€ 390,-10,00 %o € 100,--

10.10.12

FG

02.10.12

FG

€ 200,--

1) FG = Fachgruppe, FV = Fachverband, PR = Präsidium der WK-Vorarlberg


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

Bezeichnung

· Sonderbeilage Grundumlage 2017 · 21

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a

b

Beschlossen am durch 1)

110

Metalltechniker

Grundbeitrag + Zuschlag SV-Beiträge Höchstbetrag pro Mitglied € 5.800,-ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

€ 150,-5,00 %o

23.05.12

FG

111

Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker

Grundbeitrag Berufszweige Gas-, Sanitärtechnik, Heizungstechnik + Zuschlag SV-Beiträge Berufszweige Service, Wartung und Überprüfung von Öl- und Gasbrennern sowie Festbrennstoffen und freie Gewerbe, sonstige Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker + Zuschlage SV-Beiträge ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

€ 185,--

21.09.16

FG

01.07.10

FG

16.09.10

FV

€ 380,--

01.10.10

FG

€ 490,-

17.09.15

FG

11.10.12

FG

15.06.10

FG

27.10.16

FG

17.10.16

FG

112

Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker

Fester Betrag für Berufszweig: Elektroinstallationstechnik alle anderen Berufszweige + Zuschlag SV-Beiträge ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

113

Kunststoffverarbeiter

Fixbetrag + Zuschlag SV-Beiträge ganzjährig ruhende Berechtigungen gemäß § 123 Abs. 14 WKG 50 %

114

Mechatroniker

Fester Betrag + Zuschlag SV-Beiträge ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

€ 190,--

115

Fahrzeugtechniker

Fester Betrag + Zuschlag SV-Beiträge ganzjährig ruhende Berechtigungen gemäß § 123 Abs. 14 WKG im Bereich der Wagner ganzjährig ruhende Berechtigungen gemäß § 123 Abs. 14 WKG

€ 245,--

116

117

118

119

Kunsthandwerke

Mode und Bekleidungstechnik

Gesundheitsberufe

Lebensmittelgewerbe

Fester Betrag für Berufszweig: im Bereich der Gold-, Silberschmiede und Uhrmacher Erzeuger kunstgewerblicher Artikel Grundbeitrag für Berufszweig: im Bereich der Musikinstrumentenerzeuger + Zuschlag SV-Beiträge im Bereich der Buchbinder, Kartonagewaren und Sonstige + Zuschlag SV-Beiträge ganzjährig ruhende Berechtigungen gemäß § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle Grundbeitrag für Berufszweig: im Bereich der Kürschner, Handschuhmacher, Gerber, Präparatoren und Sonstige im Bereich der Bekleidungsgewerbe + Zuschlag SV-Beiträge € 0 - 50.000 + Zuschlag SV-Beiträge € 50.001 - 80.000 + Zuschlag SV-Beiträge ab € 80.001 im Bereich der Stricker, Wirker und Sonstige + Zuschlag SV-Beiträge im Bereich der Textilreinigung, Wäscher, Färber und Sonstige + Zuschlag SV-Beiträge ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle Grundbeitrag für Berufszweig: Schuhmacher 1. Berechtigung Orthopädieschuhmacher 1. Berechtigung jede weitere Berechtigung für beide + Zuschlag SV-Beiträge Augenoptiker, Orthopädietechniker und Hörgeräteakustiker + Zuschlag pro Berechtigung für: Hörgeräteakustiker + Augenoptiker Augenoptiker und Kontaktlinsenoptiker Bandagisten und Orthopädietechniker + Zuschlag SV-Beiträge für alle Zahntechniker + Zuschlag SV-Beiträge + Zuschlag pro Betrieb ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle Grundbeitrag für Berufszweig: im Bereich der Müller Grundbeitrag für 1. Berechtigung zuzüglich jährliche Erhöhung VPI Grundbeitrag für 2. Berechtigung zuzüglich jährliche Erhöhung VPI für jede weitere Berechtigung zuzüglich jährliche Erhöhung VPI eingeschränkte Berechtigung (wie Ölpresser) zuzüglich jährliche Erhöhung VPI Höchstbeitrag pro Mitglied € 1.836,70 zuzüglich jährliche Erhöhung VPI

4,50 %o

3,75 %o

€ 280,-€ 95,--

0,00 %o

€ 560,-€ 190,--

€ 160,-1,00 %o

0,00 %o

0,00 %o

€ 122,50

€ 110,-€

€ 245,--

55,--

€ 160,-€ 55,--

€ 320,-€ 110,-€ 100,-0,40 %o € 145,-0,50 %o

€ 213,-€ 196,-7,50 %o 5,50 %o 3,00 %o € 70,-0,75 %o € 240,-1,60 %o

€ 305,-€ 494,-€ 175,-0,00 %o € 100,-+€ +€ +€

30,-500,-65,-0,00 %o ��� 360,-3,80 %o € 40,--

€ 280,80 € 140,40 € 108,20 € 183,70

1) FG = Fachgruppe, FV = Fachverband, PR = Präsidium der WK-Vorarlberg


22 · Sonderbeilage Grundumlage 2017 · Bezeichnung

Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a im Bereich der Bäcker Grundbeitrag für 1. Berechtigung und alle Produktionsstandorte und Aufbackstationen zuzüglich jährliche Erhöhung VPI Grundbeitrag pro Verkaufsstelle zuzüglich jährliche Erhöhung VPI + Zuschlag SV-Beiträge Stufe 1 SV-Beitrag von € 0,00 - 8.400,-Stufe 2 SV-Beitrag ab € 8.401,-Höchstbeitrag pro Mitglied € 4.213,50 zuzüglich jährliche Erhöhung VPI Grundbeitrag im Bereich der Konditoren zuzüglich jährliche Erhöhung VPI Sonstige im Bereich der Konditoren zuzüglich jährliche Erhöhung VPI jede weitere Betriebsstätte zuzüglich jährliche Erhöhung VPI + Zuschlag SV-Beiträge für alle Grundbeitrag im Bereich der Fleischer zuzüglich jährliche Erhöhung VPI Grundbeitrag für jede weitere Betriebsstätte zuzüglich jährliche Erhöhung VPI + Zuschlag SV-Beiträge Stufe 1 SV-Beitrag € 1,-- - 14.000,-Stufe 2 SV-Beitrag € 14.001,-- - 25.000,-Stufe 3 SV-Beitrag € 25.001,-- - 40.000,-Stufe 4 SV-Beitrag € 40.001,-- - 70.000,-Stufe 5 SV-Beitrag über € 70.000,-Höchstbeitrag im Bereich Fleischer je Berechtigung € 2.376,30 zuzüglich jährliche Erhöhung VPI je Mitglied € 5.617,90 zuzüglich jährliche Erhöhung VPI im Bereich der Nahrungsmittelgewerbe Grundbeitrag Lohnmostereien und Handelsmostereien zuzüglich jährliche Erhöhung VPI Grundbeitrag alle anderen im Bereich der Nahrungsmittelgewerbe zuzüglich jährliche Erhöhung VPI + Zuschlag SV-Beiträge für alle im Bereich der Molkereien und Käsereien Grundbeitrag Molkereien + Käsereien + Zuschlag SV-Beiträge Zuschlag für alle Berufsgruppen + Zuschlag pro Jahrestonne des vergangenen Jahres Mischfutter Produktkategorie F1/F2/F3 + Zuschlag pro Jahrestonne des vergangenen Jahres Vermahlung Mühle bis 0,5 Mio kg Milch Verarbeitungsmenge/Jahr bis 1 Mio kg Milch Verarbeitungsmenge/Jahr bis 3 Mio kg Milch Verarbeitungsmenge/Jahr bis 5 Mio kg Milch Verarbeitungsmenge/Jahr bis 15 Mio kg Milch Verarbeitungsmenge/Jahr bis 20 Mio kg Milch Verarbeitungsmenge/Jahr bis 25 Mio kg Milch Verarbeitungsmenge/Jahr bis 50 Mio kg Milch Verarbeitungsmenge/Jahr bis 75 Mio kg Milch Verarbeitungsmenge/Jahr bis 100 Mio kg Milch Verarbeitungsmenge/Jahr über 100 Mio kg Milch Verarbeitungsmenge/Jahr ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

120

Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure

b

€ 331,70 € 108,20 22,00 %o 7,70 %o € 354,30 € 216,10 € 108,20 € 388,90 € 175,10 16,00 %o 8,50 %o 5,00 %o 3,50 %o 3,00 %o

€ 145,90 € 257,10 0,00 %o € 251,-0,00 %o €

0,04

€ € € € € € € € € € € €

0,00 40,-51,-101,-177,-253,-329,-405,-481,-557,-633,-709,--

Grundbeitrag für jede Berechtigung jede weitere Berechtigung pro Berufszweig am Standort der 1. Berechtigung jede weitere Berechtigung an einem anderen Standort pro Berufszeig Mitglieder, die nur die Berechtigung als freiberuflicher HeilmasseurIn haben Mitglieder, die sowohl die Berechtigung als gewerbliche/r MasseurIn als auch freiberufliche/r HeilmasseurIn haben + Zuschlag SV-Beiträge Höchstbeitrag pro Mitglied € 2.200,-ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

€ 209,--

€ 235,-4,00 %o

121

Gärtner und Floristen

Grundbeitrag + Zuschlag SV-Beitrag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

122

Berufsfotografen

Grundbeitrag für Berufszweig: Berufsfotograf, Pressefotografie und Fotodesign + Zuschlag SV-Summe alle anderen Berufszweige + Zuschlag pro Mitarbeiter für alle Fester Betrag für Automaten außerhalb der Betriebsstätten ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

Beschlossen am durch 1)

15.09.14

FG

10.10.11

FG

15.06.15

FG

€ 102,-€ 138,-€ 209,-€ 240,-0,00 %o

€ 320,-1,00 %o € 220,-€ 0,00 €

0,00

1) FG = Fachgruppe, FV = Fachverband, PR = Präsidium der WK-Vorarlberg


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

Bezeichnung

· Sonderbeilage Grundumlage 2017 · 23

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a € 200,--

b

Beschlossen am durch 1)

€ 400,--

18.10.12

FG

123

Chemische Gewerbe und Denkmal-, Fassadenund Gebäudereiniger

Fester Betrag ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

124

Friseure

Grundbeitrag pro Berechtigung ab dem 2. Standort (pro Standort) + Zuschlag SV-Beiträge + Mitarbeiterzuschlag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

€ 320,-€ 290,-11,50 %o € 0,00

13.11.12

FG

125A

Rauchfangkehrer

Grundbeitrag + Zuschlag je Mitarbeiter ohne Lehrling + Zuschlag je Mitarbeiter Beschäftigung <50 % Beschäftigungszeit unter einem Monat Beschäftigungszeit zwischen 2 und 6 Monaten Beschäftigungszeit über 6 Monate Für ganzjährig ruhende Gewerbe erfolgt die Vorschreibung in Höhe von 50 % des Grundbeitrags Die Festsetzung erfolgt wie bisher auf der Basis des Vorjahres.

€ 700,-€ 140,-€ 70,-€ 0,-€ 70,-€ 140,--

22.11.14

FG

125B

Bestatter

Grundbeitrag + Zuschlag je Todesfall lt. Statistik des vorangegangenen Jahres Für ganzjährig ruhende Gewerbe erfolgt die Vorschreibung in Höhe von 50 % des Grundbeitrags

€ 150,-€ 3,--

17.11.16

FG

126

Gewerbliche Dienstleister

Fester Betrag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

110,--

€ 220,--

01.10.15

FG

127

Personenberatung und Personenbetreuung

Fester Betrag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

55,--

€ 110,--

15.06.10 FG Gewerbliche Dienstleister

128

Persönliche Dienstleister

Fester Betrag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

€ 110,--

€ 220,--

14.10.15 FG

129

Film- und Musikwirtschaft

Erste Berechtigung Kommunalsteuerpflichtige Bruttolohn- und Gehaltssumme 2016: %o-Satz für Fachverband Wien 4,30 %o %o-Satz für Fachorganisation Land 0,40 %o zusammen %o* ist Grundumlage 2017 4,70 %o Mindestbetrag € 180,-Für jede weitere Berechtigung € 0,-ganzjährige ruhende Berechtigungen € 90,-gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

Sozialversicherungsbeiträge:

04.10.16

FV

Unter SV-Beiträge sind die an die Gebietskrankenkasse des Vorjahres entrichteten Sozialversicherungsbeiträge, und zwar Dienstgeber- und Dienstnehmeranteile, zu verstehen.

SPARTE INDUSTRIE Bezeichnung

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a Kommunalsteuerpflichtige Bruttolohn- und Gehaltssumme 2016: %o-Satz für %o-Satz für zusammen %o * Fachverband Fachorganisation ist Grundumlage in Wien im Land 2017

b

Beschlossen am durch 1)

Mindestbetrag 2017

FACHORGANISATION 201

Bergwerke und Stahl

0,00 0,00 ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

0,00

0,00

01.06.15

FV

202

Mineralölindustrie

0,00 0,00 ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

0,00

0,00

02.06.15

FV

203

Stein- und keramische Industrie

3,20 0,30 Sondergrundumlage 0,10 ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

3,50 0,10

€ 90,--

14.09.16 29.11.11

FV PR

204

Glasindustrie

1,44 0,30 Sondergrundumlage 0,10 ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

1,74 0,10

€ 90,--

31.05.16 29.11.11

FV PR

205

Chemische Industrie

1,60 0,30 Sondergrundumlage 0,10 ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

1,90 0,10

€ 90,--

08.06.16 29.11.11

FV PR

* Beträge auf € 10,-- gerundet 1) FG = Fachgruppe, FV = Fachverband, PR = Präsidium der WK-Vorarlberg


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016

24 · Sonderbeilage Grundumlage 2017 · Die Wirtschaft Bezeichnung

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a Kommunalsteuerpflichtige Bruttolohn- und Gehaltssumme 2016: %o-Satz für %o-Satz für zusammen %o * Fachverband Fachorganisation ist Grundumlage in Wien im Land 2017

Beschlossen am durch 1)

b Mindestbetrag 2017

206

Papierindustrie

1,35 0,30 Sondergrundumlage 0,10 ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

1,65 0,10

€ 90,--

10.05.16 29.11.11

FV PR

207

Industrielle Herstellung von Produkten aus Papier und Karton

2,40 0,30 Sondergrundumlage 0,10 ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

2,70 0,10

€ 90,--

13.06.16 29.11.11

FV PR

209

Bauindustrie

1) Pro Mitglied ein fester Betrag für folgende Kategorien: l Mitglieder (BUAG und nicht-BUAG): € 2.180,19 l Töchter von Mitgliedern (BUAG und nicht-BUAG):

30.05.16 29.11.11

FV PR

29.06.16

FG

31.05.16 29.11.11

FV PR

05.10.16

FG

0,00

0,00

0,00

2) Zuschlagsleistung des Vorjahres (inkl. anteiliger Zuschlagsleistung von Abstellungs-ARGEN*) gem. §§ 21 und 21a BUAG (Sachbereich Urlaub) – davon ein Prozentsatz für folgende Kategorien: l Mitglieder und Töchter von Mitgliedern, die dem BUAG unterliegen: 4‰ l Mitglieder und Töchter von Mitgliedern, die nicht dem BUAG unterliegen: 0‰ 3) Kommunalsteuerpflichtige Bruttolohn- und -gehaltssumme – davon ein Promillesatz für folgende Kategorien: Mitglieder und Töchter von Mitgliedern, die dem BUAG unterliegen: 0‰ l Mitglieder und Töchter von Mitgliedern, die nicht dem BUAG unterliegen: 4‰ l Sondergrundumlage für Mitglieder, die dem BUAG unterliegen: 1,9 ‰ l Sondergrundumlage für Mitglieder, die nicht dem BUAG unterliegen: 0,1 ‰ l

Mindestbetrag ganzjährig ruhende Berechtigungen gemäß §§ 123 Abs. 14 WKG * Abstellungs-ARGEN sind Arbeitsgemeinschaften, bei denen sich die Mitarbeiter im Verrechnungs- und Sozialversicherungsstand der ARGE befinden. Die Aufteilung der Zuschlagsleistung der Abstellungs-ARGEN erfolgt kalenderjährlich nach den Beschäftigtenanteilen der ARGE-Partner im Monat Dezember. 210

Holzindustrie

Berufszweig Sägeindustrie 1,60 3,16 alle anderen Berufszweige im Bereich Holzverarbeitende Industrie 2,89 0,40

4,76

€ 75,--

3,29

€ 90,--

+ € 30,-+ € 0,00 pro 100 fm Rundpro 100 fm holzeinsatz Rundholzeinsatz ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

+ € 30,-pro 100 fm Rundholzeinsatz

3,60 0,10

211

Nahrungs- und Genussmittelindustrie (Lebensmittelindustrie)

3,30 0,30 Sondergrundumlage 0,10 ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

212

Textil-, BekleidungsSchuh-, und Lederindustrie

Im Bereich der Textilindustrie 1,90 1,10 € 150,-€ 60,-im Bereich der Bekleidungsindustrie 3,30 1,10 € 200,-€ 60,-im Bereich der Bekleidungsindustrie Berufszweig Wäschreien, Färbereien, chemische Reinigungsbetriebe und Mietwäschereien 1,70 1,10 Stickerei 0,8 %o 4,2 %o Höchstbeitrag pro Mitglied € 2.300,-ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

€ 60,--

3,00 4,40

€ 210,-€ 260,--

2,80

€ 260,--

5,0 %o

€ 230,--

213

Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen

5,37 0,30 Sondergrundumlage 0,10 ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

5,67 0,10

€ 150,--

11.05.16 29.11.11

FV PR

215

NE-Metallindustrie

2,30 0,30 Sondergrundumlage 0,10 + 2,40 ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

2,60 2,50

€ 90,--

31.05.16 29.11.11

FV PR

* Beträge auf € 10,-- gerundet 1) FG = Fachgruppe, FV = Fachverband, PR = Präsidium der WK-Vorarlberg


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

Bezeichnung

· Sonderbeilage Grundumlage 2017 · 25

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a Kommunalsteuerpflichtige Bruttolohn- und Gehaltssumme 2016: %o-Satz für %o-Satz für zusammen %o * Fachverband Fachorganisation ist Grundumlage in Wien im Land 2017

216

Metalltechnische Industrie

Beschlossen am durch 1)

b Mindestbetrag 2017

0,60 0,30 Sondergrundumlage 0,10 + 2,40 ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % Gießereiindustrie 3,20 0,30 Sondergrundumlage 0,10 + 2,40 ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

0,90 2,50

€ 90,--

3,50 2,50

€ 90,--

21.09.16 29.11.11

FV PR

217

Fahrzeugindustrie

0,43 0,30 Sondergrundumlage 0,10 + 2,40 ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

0,73 2,50

€ 90,--

24.06.16 29.11.10

FV PR

218

Elektro- und Elektronikindustrie

0,85 0,30 Sondergrundumlage 0,10 + 2,40 ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

1,15 2,50

€ 90,--

15.06.16 29.11.11

FV PR

* Beträge auf € 10,-- gerundet

SPARTE HANDEL Bezeichnung

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a

b

Beschlossen am durch 1)

FACHORGANISATION 301

Lebensmittelhandel

Fester Betrag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

€ 105,--

€ 210,--

04.10.11

FG

302

Tabaktrafikanten

Berufszweig nach Umsatz des vorvergangenen Jahres bis € 100.000 bis € 250.000 bis € 500.000 bis € 1 Mio. bis € 2 Mio. über € 2 Mio.

selbstständige Trafikanten

verbundene Trafikanten

andere Berufszweige (Großhändler)

13.09.16

FG

€ € € € € €

€ € € € € €

50,-100,-160,-270,-340,-450,--

€ 340,-€ 450,--

€ 145,--

€ 290,--

05.10.15

FG

€ 115,--

€ 230,--

€ 110,--

€ 220,--

30.09.15

FG

€ 200,-€ 130,--

€ 400,-€ 260,--

22.09.15

FG

100,-150,-220,-270,-340,-450,--

Für den mit Produkten der österreichischen Lotterien erzielten Bruttoumsatz 0,0001 %, mindestens € 7,24 Die Grundumlage für den mit Produkten der österreichischen Lotterien erzielten Bruttoumsatzes entfällt, wenn bereits eine höhere Grundumlage für den mit Tabakwaren erzielten Umsatz erhoben wird. Für ruhende Berechtigungen wird die Grundumlage gem. § 123 Abs. 14 in halber Höhe festgesetzt. 303

Handel mit Arzneimitteln, Drogerie- und Parfümeriewaren sowie Chemikalien und Farben

Fester Betrag je Standort für: Berufszweig Drogisten Fester Betrag je Berechtigung für alle anderen Berufszweige: ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

304

Agrarhandel

Fester Betrag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

305

Energiehandel

Fester Betrag für: Heizölhandel alle anderen Berufszweige ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

306

Markt-, Straßen- und Wanderhandel

Fester Betrag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

€ 110,--

€ 220,--

21.09.15

FG

307

Außenhandel

Fester Betrag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

95,--

€ 190,--

19.04.11

FG

308

Mode und Freizeitartikel

Fester Betrag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

€ 100,--

€ 200,--

22.09.15

FG

309

Direktvertrieb

Fester Betrag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

€ 100,--

€ 200,--

03.09.15

FG

310

Papier- und Spielwarenhandel

Fester Betrag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

€ 120,--

€ 240,--

24.09.15

FG

1) FG = Fachgruppe, FV = Fachverband, PR = Präsidium der WK-Vorarlberg


26 · Sonderbeilage Grundumlage 2017 · Bezeichnung

Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a

b

Beschlossen am durch 1)

311

Handelsagenten

Fester Betrag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

€ 100,--

€ 200,--

21.09.15

FG

312

Juwelen-, Uhren-, Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhandel

Fester Betrag ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

€ 140,--

€ 280,--

23.09.15

FG

313

Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandel

Fester Betrag Pyrotechnische Artikel ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

€ 110,-€ 15,--

€ 220,-€ 30,--

15.10.15

FG

314

Maschinen- und Technologiehandel

Fester Betrag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

90,--

€ 180,--

16.09.15

FG

315

Fahrzeughandel

Fester Betrag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

€ 130,--

€ 260,--

17.09.15

FG

316

Foto-, Optik- und Medizinproduktehandel

Fester Betrag für: Handel mit Waren aller Art eingeschränkte Berechtigung ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

€ 102,-€ 58,--

€ 204,-€ 116,--

25.05.16

FV

317

Elektro- und Einrichtungsfachhandel

Fester Betrag für Berufszeig: Elektrofachhandel Einrichtungsfachhandel, Handel mit Möbeln, Büromöbeln, Raumausstattungswaren und Heimtextilien ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

€ 120,--

€ 240,--

14.10.15

FG

€ 190,--

€ 380,--

318

Versand-, Internet- und und allgemeiner Handel

Fester Betrag inklusive Altwarenhandel ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

90,--

€ 180,--

07.10.15

FG

320

Versicherungsagenten

Fester Betrag ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

€ 150,--

€ 300,--

07.10.11

FG

SPARTE BANK UND VERSICHERUNG Bezeichnung

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a

b

Kommunalsteuerpflichtige Bruttolohn- und Gehaltssumme 2016: %o-Satz für %o-Satz für zusammen %o * Fachverband Fachorganisation ist Grundumlage in Wien im Land 2017

Mindestbetrag 2017

Berufszweig Banken 0,794 Sondergrundumlage

Beschlossen am durch 1)

FACHORGANISATION 401

402

Banken und Bankiers

Sparkassen

0,070 0,200

0,864 0,200

€ 100,--

Berufszweig Casinos Austria vom Gesamtumsatz des zweitvorangegangenen Jahres 0,302 Sondergrundumlage 0,055 ganzjährig ruhende Berechtigung gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

0,302 0,055

7,27

0,811 0,200

7,--

3,--

0,741 Sondergrundumlage ganzjährig ruhende Berechtigung gem. § 123 Abs. 14 WKG

0,070 0,200

06.10.16 15.11.12

FV PR

06.09.16 15.11.12

FV PR

403

Volksbanken

0,925 Sondergrundumlage ganzjährig ruhende Berechtigung gem. § 123 Abs. 14 WKG € 50,00

0,070 0,200

0,995 0,200

€ 100,--

12.09.16 15.11.12

FV PR

404

Raiffeisenbanken

0,900 Sondergrundumlage ganzjährig ruhende Berechtigung gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

0,070 0,200

0,970 0,200

€ 100,--

24.05.16 15.11.12

FV PR

405

Landes-Hypothekenbanken

0,700 Sondergrundumlage ganzjährig ruhende Berechtigung gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

0,070 0,200

0,770 0,200

€ 100,--

03.06.16 15.11.12

FV PR

1) FG = Fachgruppe, FV = Fachverband, PR = Präsidium der WK-Vorarlberg


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

Bezeichnung

· Sonderbeilage Grundumlage 2017 · 27

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a

b

Kommunalsteuerpflichtige Bruttolohn- und Gehaltssumme 2016: %o-Satz für %o-Satz für zusammen %o * Fachverband Fachorganisation ist Grundumlage in Wien im Land 2017 406

Versicherungsunternehmen

Berufszweig Versicherungen 0,750 0,070 Sondergrundumlage 0,300 ganzjährige ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG € 50,00

Mindestbetrag 2017 € 100,--

0,820 0,300

Berufszweig kleine Versicherungsvereine bei Sachversicherungsvereine 4,60 %o des Gesamtvermögens 2015 Höchstbeitrag € 7.000,-ruhende Berechtigungen € 12,00 Sondergrundumlage 0,100

Beschlossen am durch 1)

28.09.16 15.11.12

FV PR

€ 25,44 0,100

bei Viehversicherungsvereinen 3,80 %o des Gesamtvermögens 2015 Sondergrundumlage 0,100 Höchstbeitrag € 4.542,05 ruhende Berechtigungen € 12,00

€ 25,44

0,100

* Beträge auf € 10,-- gerundet

SPARTE TRANSPORT UND VERKEHR Bezeichnung

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a

b

Beschlossen am durch 1)

FACHORGANISATION 501

502

Schienenbahnen

Autobus-, Luftund Schifffahrtunternehmungen

Fester Betrag + Promillesatz der Lohn- und Gehaltssumme von EUR 1 bis EUR 30 Mio. Gehaltssumme mehr als EUR 30 Mio. + Zuschlag je Mitarbeiter Der feste Betrag unterliegt der Umlagenstaffelung gemäß § 123 Abs. 12 WKG ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % 1. Pro Berechtigung (Konzession) ein FESTER Betrag für folgende Berechtigungs- und Betriebsarten: a) Berechtigung (Konzession) nach dem Gelegenheitsverkehrsgesetz gestaffelt nach Anzahl der Berechtigungen Gruppe 1: erste Berechtigung Gruppe 2: ab der zweiten Berechtigung und für jede weitere b) Berechtigung nach dem Kraftfahrliniengesetz gestaffelt nach Anzahl der Berechtigungen Gruppe 1: erste Berechtigung Gruppe 2: ab der zweiten Berechtigung und für jede weitere c) Konzessionierte Personen- und Frachtschifffahrt i. auf anderen Gewässern als der Donau (Schiffe/Motorboote) ii. konzessionierte Donauschifffahrt (auf der gesamten Donau) iii. konzessionierte Donauschifffahrt (beschränkt auf ein Bundesland) d) Überfuhren (Seilfähren, Motorbootfähren, Zillenüberfuhren) e) Floßfahrt, Rafting f) Hochseeschifffahrt g) Hafenbetriebe/Umschlagbetriebe h) Segelschulen i) Schiffsführerschulen/Motorbootschulen j) Vermietung von Schiffen k) Erbringung sonstiger Leistungen im Bereich der Schifffahrt (zB Vertretung von Schifffahrtsunternehmung, Erbringung sonstiger Leistungen mit Fahrzeugen nach §§ 77 Abs. 1 Z. 7 Schifffahrtsgesetz l) Luftverkehrsgenehmigung gem. VO (EWG) 2407/92 bzw. 1008/08 m) Luftverkehrsgenehmigung gemäß § 102 Luftfahrtgesetz n) Flugplätze I. Flughäfen II. Flugfelder o) Repräsentanzen von Luftfahrtunternehmungen p) Luftfahrzeug-Vermietung (motorisierte Luftfahrzeuge) q) Flugschulen r) Beförderungen mit nicht motorisierten Luftfahrzeugen (zB Paragleiter, Ballon) s) Alle anderen Berechtigungs- und Betriebsarten

€ 200,--

€ 400,-€

26.05.11

FV

04.10.16

FG

0,90 %o 0,30 %o 0,00

€ 250,-€

0,--

€ 250,-€

0,--

€ 200,-€ 200,-€ 200,-€ € € € € € €

200,-200,-200,-200,-200,-200,-200,--

€ 200,-€ 816,-€ 510,-€ 816,-€ 510,-€ 816,-€ 510,-€ 250,-€ 250,-€ 250,-1) FG = Fachgruppe, FV = Fachverband, PR = Präsidium der WK-Vorarlberg


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016

28 · Sonderbeilage Grundumlage 2017 · Die Wirtschaft Bezeichnung

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a 2. Pro Beförderungsmittel ein Betrag für folgende Kategorien: a) je Omnibus (lt. Konzessionsumfang gem. Gelegenheitsverkehrsgesetz) je eingesetztem Omnibus gemäß Kraftfahrliniengesetz b) je Flugzeug einmotorig, bis 2.000 kg/ einmotorig, mehr als 2.000 kg bis 5.700 kg/ mehrmotorig, bis 5.700 kg/ein- und mehrmotorig, mehr als 5.700 kg bis 14.000 kg/mehrmotorig, mehr als 14.000 kg bis 20.000 kg/ mehrmotorig, mehr als 20.000 kg/Drehflügler (Hubschrauber)/Motorsegler (gemäß Luftfahrzeugregister der Rep. Österreich zum 01.01. des Jahres)/je nicht motorisiertem Luftfahrzeug c) je Fahrzeug zur gewerblichen Beförderung gemäß Schifffahrtsgesetz bis 12 Personen Beförderungskapazität je Fahrzeug zur gewerblichen Beförderung gemäß Schifffahrtsgesetz von 13 bis 50 Personen Beförderungskapazität / 51 bis 150 Personen Beförderungskapazität / 151 bis 250 Personen Beförderungskapazität / 251 bis 400 Personen Beförderungskapazität / über 400 Personen Beförderungskapazität / Frachtschiff d) für alle anderen Beförderungsmittel ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle mit jährlicher Erhöhung lt. VPI

503

504

505

Seilbahnen

Spedition und Logistik

Beförderungsgewerbe mit Personenkraftwagen

Fester Betrag für: Bandförderer und Sonstige Schlepplifte bis 300 m über 300 m Kabinenbahnen und Kombilifte Sesselbahnen/-lifte: 1er und 2er ab 3er Zuschlag pro Berechtigung Zuschlag pro Mitarbeiter ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle Fester Betrag für Berechtigung: Spediteure + Zuschlag nach Mitarbeiter 0 - 5 + Zuschlag nach Mitarbeiter 6 - 10 + Zuschlag nach Mitarbeiter ab 11 alle anderen Mitglieder + Zuschlag nach Mitarbeiter ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle 1. Fester Betrag für folgende Berechtigungsarten: a) Berechtigung nach dem Gelegenheitsverkehrsgesetz, gestaffelt nach Anzahl der Berechtigungen Taxigewerbe/Mietwagengewerbe erste Berechtigung ab der zweiten Berechtigung und für jede weitere Gästewagengewerbe erste Berechtigung ab der zweiten Berechtigung und für jede weitere b) Berechtigung zum Vermieten von beweglichen Sachen (Kraftfahrzeugverleih) c) Berechtigung für das Fiaker und Pferde Mietwagen-Gewerbe d) alle anderen Berechtigungsarten 2. Pro Beförderungsmittel ein Betrag für folgende Kategorien: a) je Fahrzeug lt. Konzessionsumfang nach dem Gelegenheitsverkehrsgesetz (Taxigewerbe/Mietwagengewerbe/Gästewagengewerbe) ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle mit jährlicher Erhöhung lt. VPI

506

Güterbeförderungsgewerbe

Grundbeitrag pro Berechtigung für: Klasse 1: Konzession zur gewerbsmäßigen Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen des Straßenverkehrs oder solchen mit Anhängern, bei denen die Summe der höchsten zulässigen Gesamtgewichte insgesamt 3.500 kg übersteigt Klasse 2: Gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen des Straßenverkehrs oder solchen Kraftfahrzeugen mit Anhängern, bei denen die Summe der höchsten zulässigen Gesamtgewichte insgesamt 3.500 kg nicht übersteigt. Bei: a) uneingeschränkte Berechtigung b) eingeschränkte Berechtigung Klasse 3: Alle sonstigen Berechtigungen Variabler Betrag pro Beförderungsmittel für folgende Berechtigungsarten:

b

Beschlossen am durch 1)

€ 100,-€ 100,--

0,--

0,--

€ 200,-€ 0,--

50,--

08.10.15

FG

15.09.15

FG

12.10.16

FG

21.09.16

FG

€ 150,-€ 250,-€ 1.000,-€ 500,-€ 800,-€ 1.000,-€ 0,--

€ 177,-€ 118,--

€ 307,-€ 473,-€ 614,-€

0,00

€ 354,-€ 236,--

€ 200,-€ 80,-€ €

80,-80,--

€ 250,-€ €

70,-70,--

80,--

150,--

€ € €

140,-140,-50,--

1) FG = Fachgruppe, FV = Fachverband, PR = Präsidium der WK-Vorarlberg


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

Bezeichnung

· Sonderbeilage Grundumlage 2017 · 29

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a Klasse 1: Konzession zur gewerbsmäßigen Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen des Straßenverkehrs oder solchen mit Anhängern, bei denen die Summe der höchsten zulässigen Gesamtgewichte insgesamt 3.500 kg übersteigt: a) für den innerstaatlichen Verkehr (pro Kfz laut Konzessionsumfang b) für den grenzüberschreitenden Verkehr (pro Kfz laut Konzessionsumfang ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle mit jährlicher Erhöhung lt. VPI

507

508

Fahrschulen- und allgemeiner Verkehr

Garagen-, Tankstellenund Serviceunternehmungen

Fester Betrag für Berufszweig: Fahrschulen pro genehmigtem Standort für den ersten genehmigten Außenkurs des vergangenen Jahres Fahrzeug- und Transportbegleitung fester Betrag pro Berechtigung alle anderen Berufszweige fester Betrag pro Berechtigung + Zuschlag SV-Beiträge ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle mit jährlicher Erhöhung lt. VPI Fester Betrag ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

b

Beschlossen am durch 1)

€ 43,-€ 54,--

19.05.16

FV

€ 446,--

20.10.16

FG

b

Beschlossen am durch 1)

€ 974,85 € 100,-€ 179,58

€ 359,16

€ 179,58

1,5 %o

€ 223,--

€ 359,16

SPARTE TOURISMUS UND FREIZEITWIRTSCHAFT Bezeichnung

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a

FACHORGANISATION 601

Gastronomie

Fester Betrag: € 0,-Zuschläge nach Sitzplätzen: bis 50 Sitzplätze 51 – 100 Sitzplätze ab 101 Sitzplätze

12.07.16

FG

12.07.16

FG

25.03.15

FG

28.09.10

FG

12.05.16

FV

€ 310,-€ 489,-€ 675,--

ganzjährig ruhende Berechtigungen: bis 50 Sitzplätze € 110,-51 – 100 Sitzplätze € 149,-ab 101 Sitzplätze € 207,-mit jährlicher Erhöhung lt. VPI 602

Hotellerie

Fester Betrag: € 0,-Zuschläge nach Betten: bis 25 Betten 26 – 50 Betten 51 – 100 Betten 101 – 150 Betten 151 – 200 Betten ab 201 Betten

€ 403,-€ 747,-€ 1.168,-€ 1.583,-€ 2.007,-€ 2.382,--

ganzjährig ruhende Berechtigungen: bis 25 Betten € 141,-26 – 50 Betten € 238,-51 – 100 Betten € 343,-101 – 150 Betten € 445,-151 – 200 Betten € 576,-ab 201 Betten € 698,-mit jährlicher Erhöhung lt. VPI 603

Gesundheitsbetriebe

Fester Betrag pro Mitglied Gesundheitsbetriebe Bäderbetriebe Saunabetriebe Gesundheitsbetriebe, die Mittel aus dem Prikraf bekommen vom Erlös 0,15 %o mindestens jedoch € 439,-ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

604

Reisebüros

Fester Betrag für: Vollberechtigung eingeschränkte Berechtigung ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

605

Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe

Fester Betrag für: Berechtigungsarten 1. Schausteller alle anderen Kindergeschäft Schieß- und Spielgeschäft + Zuschlag für Kleinfahrgeschäft bis 20 Personen Großfahrgeschäft über 20 Personen + Zuschlag alle anderen

€ 439,-€ 204,-€ 110,--

€ 379,-€ 354,--

€ 72,-€ 153,--

€ €

37,-52,--

€ 144,-€ 306,--

€ 77,-€ 113,-1) FG = Fachgruppe, FV = Fachverband, PR = Präsidium der WK-Vorarlberg


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016

30 · Sonderbeilage Grundumlage 2017 · Die Wirtschaft Bezeichnung

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a Saal bis 100 Personen 101 – 350 Personen 351 – 500 Personen 501 – 1000 Personen 1001 – 2000 Personen über 2000 Personen Lichtspieltheater Betrag pro Berechtigung + Zuschlag für Berechtigungen die den Filmbezugsbedingungen unterliegen, 0,50 %o des Kinobruttoumsatzes des Vorjahres Künstleragenturen, Künstlermanagement Kartenbüro, Begleitagenturen € 112,-ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle Die Grundumlage ist pro Mitglied mit € 15.000,-- gedeckelt.

606

Freizeit- und Sportbetriebe

Fester Betrag für: Fitnessbetriebe alle anderen Mitglieder ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

b

Beschlossen am durch 1)

€ 52,-€ 72,-€ 93,-€ 113,-€ 133,-€ 153,-€

52,--

€ 224,--

€ 301,-€ 114,--

€ 602,-€ 228,--

15.04.15

FG

SPARTE INFORMATION UND CONSULTING Bezeichnung

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2017 a

b

Beschlossen am du

FACHORGANISATION 701

Entsorgungs- und Ressourcenmanagement

Fester Betrag pro Berechtigung für: Kehr-, Wasch- u. Räumdienste Winterdienste, Entrümpler, Wartung von Abscheide- und Kläranlagen, Rohrreinigung alle anderen ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle mit jährlicher Erhöhung lt. VPI

702

Finanzdienstleister

Fester Betrag ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

703

Werbung und Marktkommunikation

Fester Betrag für die 1. Berechtigung Werbeagenturen, Werbemittler und Werbeberater alle anderen jede weitere Berechtigung für alle Berufszweige ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie

Fester Betrag erste Berechtigung ab der zweiten und jede weitere Berechtigung ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

705

Ingenieurbüros

Fester Betrag ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

706

Druck

Grundbeitrag für: Schreibbüros alle anderen Mitglieder + Zuschlag SV-Beiträge für alle ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

707

Immobilien- und Vermögenstreuhänder

Fester Betrag für: Immobilientreuhänder alle anderen Berufsgruppen + Zuschlag Jahresumsatz ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % für alle

708

Buch- und Medienwirtschaft

709

710

704

€ 111,-€ 277,--

€ 222,-€ 554,--

€ 310,--

€ 620,--

€ 235,-€ 90,-€ 0,--

€ 470,-€ 180,--

€ 100,--

€ 200,--

50,--

€ 100,--

€ 355,--

€ 710,--

€ 120,-€ 150,-2,50 %o

15.07.15

FG

08.10.15

FG

07.10.15

FG

13.10.15

FG

23.10.14

FG

15.09.15

FG

15.10.13

FG

€ 400,-€ 180,--

€ 800,-€ 360,-0,00 %o

Fester Betrag ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

€ 180,--

€ 360,--

24.09.15

FG

Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten

Fester Betrag ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

€ 220,--

€ 440,--

14.10.16

FG

Telekommunikationsund Rundfunkunter-

Sozialversicherungsbeitragssumme (Dienstgeber- und Dienstnehmeranteil) des vorangegangenen Jahres bis zu einem Beitragsvolumen von € 10 Millionen Sozialversicherungsbeitragssumme (Dienstgeberund Dienstnehmeranteil) des vorangegangenen Jahres für das über € 10 Millionen hinausgehende Beitragsvolumen Mindestbetrag (nur für die erste Berechtigung) Mindestbetrag für jede weitere Berechtigung

13.10.16

FV

3,00 %o

0,5 %o € 400,-€ 0,-1) FG = Fachgruppe, FV = Fachverband, PR = Präsidium der WK-Vorarlberg


Wir bringen Sie auf Kurs. Wissen Ist Für Immer. Info-Abend: CoachingKompetenztraining

Fachausbildung von Fachkräften für die Arbeitssicherheit

Verkaufsakademie Ausbildung zum geprüften Verkäufer

Diätetisch geschulter Koch

Sicherheitsfachkraft Was ist das Spezielle an der WIFICoaching-Ausbildung? Das WIFI hat jahrzehntelange Erfahrung mit Coaching-Ausbildungen und arbeitet getreu dem Motto „Von der Praxis für die Praxis“ mit einem Team von Experten unter der Leitung von Wolfgang Titze zusammen. Er ist Lehr-Coach des ACC (Austrian Coaching Council - Österreichischer Dachverband für Coaching), Senior-Coach des DBVC (Deutscher Bundesverband Coaching), selbstständiger Unternehmensberater und Coach mit langjähriger Führungserfahrung. Speziell ist die Zweiteilung der Ausbildung: Teilnehmer, die Coaching-Fähigkeiten in ihre Arbeit integrieren und ihre sozialen Fertigkeiten erweitern wollen, können das Coaching-Kompetenztraining besuchen. Für alle, die sich darüber hinaus dafür interessieren, als Coach zu arbeiten, gibt es den Aufbaulehrgang zum Coach. Welchen Nutzen bringen das Coaching-Kompetenztraining und die Ausbildung zum Coach? Know-how im Bereich Coaching befähigt zur professionellen Unterstützung von Veränderungsprozessen auf den Ebenen Organisationsstruktur, Gruppendynamik und Persönlichkeit. Teilnehmer entwickeln dabei fachliche, soziale und persönliche Kompetenzen durch fundierte Theorie, Selbsterfahrung und vielfältige praktische Übungen. Für wen ist die Ausbildung geeignet? Führungskräfte, (Sport-)Trainer, Kommunikatoren in Profit- und Non-ProfitBereichen, Kommunen, Gemeinden, Berater, HR-Manager, Menschen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich, Betriebsräte, Projektleiter, Pädagogen, Lehrlingsausbilder, Selbstständige, Menschen in therapeutischen und begleitenden Berufen. Ort: WIFI Dornbirn

Teilnehmer Sicherheitsvertrauenspersonen, Anwärter zur betriebsinternen Sicherheitsfachkraft, Brandschutztechniker, Sachverständige der Gebietskörperschaften bzw. der privaten Versicherungen, Personen, die eine freiberufliche Tätigkeit als Sicherheitsfachkraft anstreben bzw. die in der Lehre und Ausbildung tätig sein wollen. Voraussetzungen Werkmeister mit Praxis, Meisterprüfung, Absolventen einer Höheren Technischen Lehranstalt oder Universität bzw. gleichwertige Qualifikationen. Interessenten ohne Matura oder obige Voraussetzungen bitte tel. Rücksprache mit Kursleiter Herrn DI Doppler. Bitte senden Sie Ihren Qualifikationsnachweis 3 Wochen vor Kursbeginn an Frau Martina Köb. Inhalt n Einführung und Grundlagen der Arbeitssicherheit n Rechtliche Grundlagen n Grundsätze der Organisation und Methoden des betrieblichen Arbeitnehmerschutzes n Sicherheit von Arbeitssystemen n Ergonomie, Schadstoffe n Einbindung sicherheitstechnischer Erkenntnisse in die betrieblichen Entscheidungen n Kosten-Nutzen-Analyse n Psychologische Grundlagen des Arbeitnehmerschutzes Prüfung und Zeugnis exklusiv beim WIFI

Teilnehmer n Einsteiger bzw. Quereinsteiger n Außendienstmitarbeiter n Technische Kundendienstmitarbeiter Inhalt Grundgesetze im Verkauf Kommunikation im Verkauf Persönlichkeitstraining Die 6 Schritte im Verkauf Verhalten in schwierigen Gesprächssituationen Wirtschaftswissen Verkaufs-Präsentation und Abschluss Abschluss Schriftliche und mündliche Prüfung. Alle Absolventen mit positivem Abschluss erhalten ein Zeugnis zum geprüften Verkäufer. Trainer: Stefan Behnke Stefan Palcic Trainingseinheiten: 90 Beitrag: € 1.990,Ort: WIFI Dornbirn Termin Start: 7.4.2017 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 23150.03 Persönliche Beratung Brigitte Sohm T 05572/3894-489 E sohm.brigitte@vlbg.wifi.at

Methoden Vorträge, Übungen, Workshops Exkursionen, Diskussionen

n n

Lehrgangsleitung (gem. § 4 BGBI 277/95): DI Bernd Doppler Trainingseinheiten: ca. 280 Davon praktische Übungen, Exkursionen und externe Veranstaltungen nach Vereinbarung (ca. 60 Stunden). Beitrag: € 4.190,Ort: WIFI Dornbirn, Praxis extern

Termine Kostenloser Info-Abend: 24.1.2017 Di 17:30 – 19:00 Uhr Kursnummer: 13101.03 Start Lehrgang: 8.3.2017 Seminarhaus (mit Übernachtungsmöglichkeit) Kursnummer: 13102.03

Termin 11.1. – 1.7.2017 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 61103.03 Der Stundenplan kann erst ca. 2 Wochen vor Kursbeginn angefordert werden.

Persönliche Beratung Marzellina Feurstein T 05572/3894-459 E feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Martina Köb T 05572/3894-469 E koeb.martina@vlbg.wifi.at

Mehr denn je ist es ein Wunsch der Menschen, durch bewusste Ernährung Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern bzw. wiederzuerlangen. Im Vordergrund steht natürlich der Genuss. Ernährungsbewusste Gerichte sind besonders wohlschmeckend, wenn sie entsprechend zubereitet sind. Hier geht es nicht darum, den Menschen von heute auf morgen auf eine ganz „ungewöhnliche Kost“ umzustellen, sondern durch Modifikation traditioneller Gerichte eine ernährungsbewusstere Form der Speisen zu erhalten. Dem Koch fällt somit eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe zu. Um das Speisenangebot auch für Ernährungsbewusste und Diätbedürftige kreativ und phantasievoll zu gestalten, benötigt der Koch jedoch das notwendige Spezialwissen. Das WIFI Vorarlberg bietet deshalb zur Aufklärung über dieses Thema Fortbildungen an: „Diätetisch geschulter Koch“ mit „Aufbaukurs Diplom Diätkoch“ für Köche aus den Bereichen Gastronomie, Krankenhäuser, Kuranstalten und Gemeinschaftsverpflegung. Voraussetzungen Lehrabschluss Koch + mindestens 2-jährige nachfolgende Berufspraxis oder eine 5-jährige einschlägige Praxis ohne Lehrabschluss. Trainingseinheiten: 110 Beitrag: € 1.900,- inkl. Materialkosten Termin 16.1. – 20.3.2017 Mo + Di 8:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 77130.03 Persönliche Beratung Susanne Koller T 05572/3894-689 E koller.susanne@vlbg.wifi.at

Information und Anmeldung: T 05572/3894-424, E Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

www.wifi.at/vlbg

WIFI Vorarlberg


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016

32 · Außenwirtschaft Vorarlberg · Die Wirtschaft

Den Sprechtagen in der Wirtschaftskammer stelle ich generell ein positives Zeugnis aus. Sie sind fachlich kompetent, sehr engagiert vorbereitet und bieten eine gute Vernetzung. Ich hab mich aktiv auf das Treffen vorbereitet und arbeite seit vielen Jahren mit der Wirtschaftskammer zusammen. Da kann ich nur Bestes berichten. Die Kammer bietet kompetente, freundliche und effiziente Netzwerke. Günter Soraperra, Traunkristall design

Von allen Ländern, die ich bearbeite, sind die Wirtschaftsdelegierten anwesend bei so einem Sprechtag. Es sind kompakt gemachte Informationen. Man datet sich gegenseitig auch up. Sehe das sehr positiv und kann die Sprechtage nur weiterempfehlen, vor allem aufgrund der Kürze und der Prägnanz. Nehme auf jedenfalls etwas für‘s Unternehmen mit. Ralph Nachbaur, Doppelmayr Seilbahnen GmbH

Die Sprechtage sind eine sehr interessante Plattform, in erster Linie durch den persönlichen Kontakt. Wir haben ein schwer erklärbares, sehr visuelles Textilprodukt, da brauchen wir gute Partner vor Ort. Andreas Vogel, Hoferhecht Stickereien

Fotos: Freiberger/WKV

n Statements

Außenwirtschaftstagung in der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Der persönliche Kontakt zählt! Die Außenwirtschaftstagungen bieten den idealen Rahmen, um Fachexpertisen und individuelle Informationen über Auslandmärkte zu erhalten. Am Anfang stehen immer ein gutes Produkt oder eine überzeugende Dienstleistung und der unternehmerische Mut, den es braucht, um einen neuen Markt in Angriff zu nehmen – dann kommen viele Fragen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie das erste Mal Grenzen überschreiten oder von Nahmärkten nach Übersee expandieren. Sie möchten Ihre offenen Fragen gerne persönlich mit unseren Fachexperten besprechen? Dann besuchen

Sie uns bald auf einer unserer Außenwirtschaftstagungen!

Was versteht man unter einer Außenwirtschaftstagung (AWT)? Im Rahmen der Außenwirtschaftstagungen stehen die österreichischen Wirtschaftsdelegierten den Mitgliedern der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) für kostenlose und individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. Vorarlberger Unternehmensvertreter können sich dabei Informationen zu aktuellen Wirtschafts- und Marktsituationen in den verschiedenen Märkten abholen und die Machbarkeit konkreter Projektvorhaben erörtern.

„Die Tagungen werden ab 2017 auf neue Beine gestellt. Das heißt, weniger dafür größere Tagungen mit mehr Mag. Christina WirtschaftsMarent delegierten. Alle Kontinente werden einmal pro Jahr in allen Bundesländern sein. Merken Sie sich die Termine für 2017 bereits jetzt vor! Der persönliche Kontakt mit unseren Marktexperten ist auch in Zeiten zunehmender Digitalisierung nicht zu ersetzen“, betont Christina Marent, Leiterin der Außenwirtn schaft Vorarlberg.

n Termine Außenwirtschaftstagungen 2017 in Vorarlberg f

20. März – SÜDOST- UND ZENTRALEUROPA (WIFI Dornbirn): Laibach, Zagreb, Belgrad, Athen, Sarajewo, Prag, Budapest, Warschau, Bratislava, Bukarest, Sofia

f

6. Juli – AMERIKA, SÜDASIEN, FERNOST, SUBSAHARA-AFRIKA im Rahmen des VORf 10. November – GUS, TÜRKEI, IRAN, NORDARLBERGER EXPORTTAG 2017 (Montforthaus AFRIKA, NAHOST (WIFI Dornbirn): Moskau, AlFeldkirch): New York, Chicago, Los Angeles, Toronmaty, Kiew, Teheran, Istanbul, Amman, Abu Dhabi, to, Mexiko, Bogotá, Caracas, Buenos Aires, SantiaRiyadh, Kairo, Algier, Casablanca, Tel Aviv go, Sao Paulo, Peking, Shanghai, Hongkong, Tokio, Seoul, New Delhi, Bangkok, Sydney, Taipei, Kuala Information und Voranmeldung: Lumpur, Singapur, Jakarta, Manila, Johannesburg, Ulrike Gabriel, Abteilung Außenwirtschaft Lagos, Nairobi T 05522 305 227, E aussenwirtschaft@wkv.at

f

9. Oktober – NORD-, WEST- UND SÜDEUROPA (WIFI Dornbirn): Berlin, München, Frankfurt, Padua, Zürich, Straßburg, Den Haag, Brüssel, Stockholm, Kopenhagen, Helsinki, Dublin, London, Mailand, Paris, Madrid, Barcelona, Lissabon


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

· Werbung · 33

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Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016

34 · Fokus auf Innovation · Die Wirtschaft

Fokus auf Innovation Foto: Matthias Weissengruber/Chancenland Vorarlberg

Die Serie

Förderung für den Schutz von Innovationen

Zwei Phasen vorgesehen In der ersten Phase wird gemeinsam mit einem nationalen Patentamt eine gründliche Recherche zur Innovationsidee durchgeführt.

Bequem online einreichen Der Scheck kann für Gesamtkosten von max. 12.500 Euro eingelöst werden, 80 Prozent davon werden von der FFG übernommen, 20 Prozent Selbstbehalt über-

n Termine Patentsprechtage nutzen Zur Abklärung rechtlicher Schutzmöglichkeiten bietet die WISTO monatlich kostenlos Patentsprechtage. Die Patentanwälte Hofmann & Fechner informieren in persönlichen Gesprächen, welches Schutzrecht für das geplante Vorhaben in Frage kommt. Die Einzelgespräche finden jeweils von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr in 20-Minuten-Einheiten bei der WISTO statt. Die nächsten Termine sind: f 15. Dezember 2016 f 19. Jänner 2017 f 9. Februar 2017 f 9. März 2017 f 30. März 2017 f 27. April 2017

nimmt der Antragsteller (= max. 10.000 Euro Zuschuss bei 12.500 Euro Gesamtkosten). Die Einreichung ist laufend online über den eCall der FFG möglich. Und der Scheck ist nicht an thematische Schwerpunkte gebunden. Die WISTO informiert als regionaler Partner der FFG über den Patent.Scheck. Eine persönliche Beratung und Unterstützung bei der Förderbeantragung ist nach telefonischer Anmeldung bei Förderexperte Rudolf Grimm möglich.

n Kontakt

Dr. Ralf Hofmann, Patentanwälte Hofmann & Fechner Eine telefonische Anmeldung unter 05572 552 520 ist erforderlich.

Mag. Rudolf Grimm WirtschaftsStandort Vorarlberg GmbH (WISTO) Hintere Achmühlerstraße 1 6850 Dornbirn 05572 552 52 14 wisto@wisto.at www.wisto.at Eine Serie von

Foto: Walser

Der Patent.Scheck – ein neues Förderinstrument der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) – bietet für den gesamten Prozess von der Überprüfung der Patentfähigkeit eines Vorhabens über die Anmeldung des Patents bis hin zum Patentmonitoring einen attraktiven Zuschuss von bis zu 10.000 Euro. Dieser kann einmal pro Jahr, pro Unternehmen und pro Forschungsidee beantragt werden. Förderbar sind Vorhaben, die eine konkrete neue technische oder naturwissenschaftliche Innovationsidee zum Inhalt haben und deren wirtschaftliche Verwertung plausibel dargestellt ist.

Diese ist äußerst hilfreich zur Einschätzung der Idee und der Wettbewerbersituation. In Phase zwei wird die nationale oder internationale Patentanmeldung vorbereitet und realisiert. Auch Leistungen Dritter, beispielsweise von Patentanwälten zur Formulierung von Ansprüchen, können abgerechnet werden.

Foto: Hofmann

KMU, Start-ups und Einzelunternehmen wird mit einem attraktiven Zuschuss der Zugang zu professionellen Schutzrechten erleichtert.


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

· Werbung/Handel · 35

Hoffnung für Waisenkinder Weltweit leben in Entwicklungsländern ca. 150 Mill. Waisenkinder unter 18 Jahren. Die überwiegende Mehrheit von ihnen lebt in Afrika südlich der Sahara, wo allein etwa 5,2 Mill. Kinder jährlich zu Waisen werden. So leben im bitterarmen Land Malawi circa 680.000 Waisenkinder. Hier kümmert sich der Orden der Rosary Sisters um solche Kinder, die ihre Eltern verloren haben. Im Waisenheim Katete bieten sie den Kindern Nahrung, Unterkunft und Schulbildung. „In unserem Haus werden über 200 Waisenmädchen betreut und erfahren so wieder menschliche Wärme und Fürsorge“, erzählt die Leiterin Sr. Elizabeth. Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt und AIDS der Hauptgrund, warum die Lebenserwartung nur 37,5 Jahre beträgt. Damit Waisenkinder wieder ein neues Heim finden, benötigt „Bruder und Schwester in Not“ Ihre Unterstützung. Bitte helfen Sie uns zu helfen!

Ihre Spende erreicht uns auf dem Konto der Sparkasse Feldkirch, IBAN AT23 2060 4000 0003 5600, BIC: SPFKAT2BXX. Ihre Spende ist beim Finanzamt absetzbar. Vielen herzlichen Dank. Mag. Markus Fröhlich, Koordinator „Bruder und Schwester in Not“

Online lesen: wko.at/vlbg n News Kollektivvertragslöhne der Handelsarbeiter in Österreich steigen um 1,3 Prozent Einigung auf einen neuen Kollektivvertrag für rund 120.000 Arbeiter im Handel - gilt ab 1. Jänner 2017 Die Verhandlungen zum Kollektivvertrag für Handelsarbeiter konnten in der ersten Runde abgeschlossen werden. Der Kollektivvertrag wurde mit folgenden Änderungen ab dem 1. Jänner 2017 abgeschlossen: f f

Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter um 1,3 Prozent, Einführung eines kollektivvertraglichen

Mindestgehalts von € 1.500 (außer Ferialarbeitnehmer) und Erhöhung des Taggeldes um 1,2 Prozent auf € 17,64 pro Tag.

Ergebnis. Im Gegenzug bezahlen Arbeitgeber künftig für gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildungsmaßnahmen des Fahrpersonals den Normalstundenlohn.

„Eine langjährige Forderung der Arbeitgeberseite, nämlich die Einführung der Höchstarbeitszeit von 60 Stunden pro Woche für das Fahrpersonal, wurde im Kollektivvertrag aufgenommen“, kommentiert Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Verhandlungsleiter auf Arbeitgeberseite, das

Für das Jahr 2017 wurden weitere Gespräche zwischen den Sozialpartnern vereinbart, um das System der Zulagen und Lohngruppen zu überarbeiten. Ziel ist es, einen zeitgemäßen Kollektivvertrag auch für Handelsarbeiter zu schaffen.

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f

Weitere Informationen finden Sie online unter: www.derhandel.at


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016

36 · Die Wirtschaft

Service Nicht für jeden Grundsätzlich gibt es nur dann einen Anspruch auf Weihnachtsremuneration, wenn dieser im KV oder in einem Einzeldienstvertrag vorgesehen ist. Einen gesetzlichen Anspruch gibt es nicht. Betriebe, die keinem Kollektivvertrag unterliegen, sind nur dann verpflichtet, die Weihnachtsremuneration auszuzahlen, wenn sie dies mit ihren Dienstnehmern vereinbart haben, oder wenn sie mehrere Jahre hindurch eine entsprechende Sonderzahlung gewährt haben, ohne ausdrücklich jedes Mal auf die Freiwilligkeit und Widerruflichkeit der Zahlung hinzuweisen.

Weitere Infos WKV-Rechtsservice Christl Marte-Sandholzer T 05522/305/323

...das Konsumentenschutzrecht nur für Verbraucher gilt? Rechtsgeschäfte, die zum Betrieb eines Unternehmens gehören, fallen nicht darunter. Es kommt also auf die Funktion an, in welcher ein Rechtsgeschäft abgeschlossen wird. Daher liegt ein Konsumentengeschäft für ihn vor, wenn ein Tischlermeister privat für sein Kind ein Spielzeug kauft. ...es grundsätzlich kein Recht zum Rücktritt von einem abgeschlossenen Vertrag gibt? Nur Konsumenten können ausnahmsweise bei Geschäftsabschluss außerhalb der Geschäftsräume des Unternehmers oder bei Vertragsabschluss im Internet binnen 14 Tagen widerrufen.

Energieausweis - die Fakten Ich möchte ein Haus vermieten. Stimmt es, dass ich dafür einen Energieausweis vorlegen muss? Ja, nach dem Energieausweisvorlage-Gesetz 2012 (EAVG 2012) ist man verpflichtet, beim Verkauf, der Vermietung oder Verpachtung eines Objekts dem Käufer oder Bestandnehmer einen Energieausweis vorzulegen. Der Energieausweis darf zu diesem Zeitpunkt höchstens zehn Jahre alt sein und muss spätestens 14 Tage nach Vertragsabschluss ausgehändigt werden.

Kennzahlen bereits im Inserat angeben Wird ein Gebäude oder Nutzungsobjekt in der Zeitung oder online zum Kauf, zur Miete oder zur Pacht angeboten, muss außerdem bereits in der Anzeige der Heizwärmebedarf und der Gesamtenergieeffizienzfaktor des Gebäudes oder des Nutzungsobjektes angegeben sein. Diese Pflicht gilt sowohl für den Verkäufer, den Vermieter und Verpächter, als auch für den von diesen beauftragten Immobilienmakler. Die im Energieausweis angegebenen Kennzahlen gelten als vereinbarte

Eigenschaften im Sinne der Gewährleistung. Wird der Energieausweis nicht rechtzeitig vorgelegt, gilt zumindest eine dem Alter und der Art des Gebäudes entsprechende Energieeffizienz als vereinbart. Bei Nichteinhaltung der Vorlege- und Aushändigungspflicht droht eine Geldstrafe von bis zu 1450 Euro.

Ausgenommen von der Pflicht, einen Energieausweis vorzulegen, sind folgende Gebäudekategorien:

f f f f

Aushändigung gerichtlich erzwingbar Eine weitere Rechtsfolge der unterlassenen Aushändigung des Energieausweises ist, dass der Käufer oder Bestandnehmer die Aushändigung gerichtlich erzwingen kann oder selbst einen Energieausweis einholen und die ihm daraus entstandenen angemessenen Kosten binnen dreier Jahre nach Vertragsabschluss ersetzt begehren kann.

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Gebäude, die nur frostfrei gehalten werden Objektiv abbruchreife Gebäude Gebäude für religiöse Zwecke Provisorisch für maximal zwei Jahre errichtete Gebäude Industrieanlagen, Werkstätten sowie landwirtschaftliche Nutzgebäude, deren Innenraumklima durch Abwärme aufgebracht wird; Wohngebäude, bei denen der voraussichtliche Energiebedarf wegen eingeschränkter Nutzung unter einem Jahresviertel liegt Freistehende Gebäude mit weniger als 50 Quadratmetern Nutzfläche.


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

· 37

Foto: Bilderbox

Rat & Tat: Praxistipps für Unternehmen

Keine 500-Euro-Scheine, bitte!

Darf die Annahme von großen Euro-Banknoten verweigert werden? Nein, das ist nicht erlaubt. Die rechtliche Basis dafür ist die sogenannte „Euro-Verordnung“ der

Weitere Infos

Mag. Sebastian Sturn-Knall WKV-Rechtsservice T 05522/305/291

Europäischen Union über die Einführung des Euro. In ihr wird bestimmt, dass alle Euro-Banknoten und Euro-Münzen die Eigenschaft eines gesetzlichen Zahlungsmittels haben.

Annahmezwang für alle Euro-Banknoten In Österreich ist im Eurogesetz festgehalten, dass seit dem 1. Jänner 2002 in der Republik Österreich auf Euro lautende Banknoten sowie auf Euro und Cent lautende Münzen gesetzliches Zahlungsmittel sind, deren Annahme grundsätzlich nicht verweigert werden darf. Zudem ist die unbeschränkte Annahmeverpflichtung für Banknoten im Nationalbankgesetz angeordnet. Darin heißt es, dass „die von der

Österreichischen Nationalbank, der EZB und von den nationalen Zentralbanken der Mitgliedstaaten ausgegebenen, auf Euro lautenden Banknoten „gesetzliche Zahlungsmittel“ sind und „zum vollen Nennwert unbeschränkt angenommen werden müssen, soweit die Verpflichtung nicht in bestimmten Zahlungsmitteln zu erfüllen ist“. Es besteht also prinzipiell Annahmezwang für Euro-Banknoten und Euro-Münzen, aber kein Vertragszwang, das heißt, es bedarf der ausdrücklichen Einwilligung beider Vertragspartner, um einen gültigen Vertrag abzuschließen. Es könnte sich also ein Verkäufer dazu entscheiden, einen Kaufvertrag nicht abzuschließen. In der Regel sollte aber der Hinweis,

dass für den Verkäufer eine gesetzliche Annahmeverpflichtung besteht, zur ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung führen.

n Hintergrund Seit der Einführung der Euro-Banknoten und Euro-Münzen mit 1. Jänner 2002 sind diese – also auch 200-Euro- und 500-Euro-Scheine – in Österreich (und allen anderen Ländern des Euroraums) gesetzliches Zahlungsmittel und deren Annahme darf somit grundsätzlich nicht verweigert werden.

Mitarbeiter nicht einfach „auf Urlaub schicken“ Ist der Urlaubsantritt zu vereinbaren? Oder kann ich meine Dienstnehmer „auf Urlaub schicken“? Der Zeitpunkt des Urlaubsantritts sowie die Urlaubsdauer sind zwischen dem Dienstgeber und dem Dienstnehmer unter Berücksichtigung der betrieblichen Interessen und der Erholungsmöglichkeiten des Dienstnehmers konkret zu vereinbaren. Der Dienstgeber hat aufgrund der Fürsorgepflicht die Gesundheit und die Erholungsmöglichkeiten des Dienstnehmers

zu berücksichtigen. Umgekehrt muss auch der Dienstnehmer den Urlaub an die Betriebserfordernisse anpassen. Die Vereinbarung ist an keine Formvorschriften gebunden, jedoch ist es ratsam, eine schriftliche Vereinbarung abzuschließen.

„Horten“ von Urlaub ist nicht erlaubt Es kann weder der Dienstgeber den Dienstnehmer „auf Urlaub schicken“, also den Urlaubsverbrauch einseitig anordnen, noch kann sich der Arbeitnehmer ohne Zustimmung des Arbeitgebers

einfach Urlaub „nehmen“. Auch ein „Horten“ von Urlaubsansprüchen ist unzulässig und widerspricht dem Erholungszweck. Die Urlaubsvereinbarung hat so zu erfolgen, dass der Urlaub möglichst bis zum Ende des Urlaubsjahres, in dem der Anspruch entstanden ist, verbraucht wird. Unverbrauchter Urlaub wird in das nächste Jahr übertragen und verjährt nach Ablauf von zwei Jahren ab dem Ende des Urlaubsjahres, in dem der Anspruch entstanden ist. Wird der zustehende Urlaub bis zur Beendigung des Dienstverhältnisses nicht verbraucht,

so gebührt dem Arbeitnehmer für den nicht verbrauchten Urlaub eine Ersatzleistung.

Weitere Infos

Mag. Carolin Grabher WKV-Rechtsservice T 05522/305/324


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38 · Die Wirtschaft

Unternehmen n Ausgezeichnet Gebrüder Weiss Geschäftsbericht Der Gebrüder Weiss Geschäftsbericht 2015 wurde mit dem Red Dot Award 2016 ausgezeichnet. „Wir erzählen in 52 Geschichten, was das Unternehmen und die Logistikbranche im vergangenen Jahr besonders bewegt hat. Dass dieses neue Konzept ankommt, ist eine besondere Auszeichnung für alle Beteiligten“, so Frank Haas, Marketing- und Kommunikationsleiter bei Gebrüder Weiss. Insgesamt beteiligten sich 7.838 Unternehmen aus 46 Ländern an dem Award. Bereits im Oktober hatte das Gebrüder Weiss Jahrbuch den German Design Award in der Kategorie ‚Excellent Communications Design Books‘ gewonnen.

„AVL Supplier Award 2015“ für Trafag „AVL List“ zeichnete Trafag mit dem „AVL Supplier Award 2015“ in der Königskategorie „Supply Excellence“ aus. Jährlich vergibt AVL Seit über 25 Jahdiese Anerren liefert Trafag kennung an Drucktransmitter besonders für Motorenprüfengagierte Lieferanten. stände. CEO Robert Pfrunder nahm die Auszeichnung entgegen. Michael Hartmann, Procurement Officer AVL, betont, „die Genauigkeit der verwendeten Drucktransmitter erreicht herausragende Werte. Über die ganze Periode der Zusammenarbeit strebte Trafag nach exzellentem Service in Bezug auf Anforderungen der AVL, Weiterentwicklung der gelieferten Produkte, hoher Qualität und punktgenauer Lieferung.“

Strolz Lech: Bau des über 1.000 m2 großen Skiverleihs im Zeitplan Der Bau des über 1.000 m2 großen Skiverleihs des Sport- und Modehauses Strolz in Lech befindet sich in der letzten Bauphase. Strolz verspricht: „Es entsteht der edelste und modernste Skiverleih.“

Know-how für Wohlfühlambiente mit heimischen Materialien. Auf einer Nutzfläche von über 1.000 m2, entstehen auf insgesamt drei Geschossen – dem Erdgeschoss und zwei Untergeschossen – ein Skiverleih, eine Verkaufsfläche für Wintersportartikel sowie ein großzügiges Ski- und Skischuhdepot.“ n

Nach einer mehrjährigen Planungsphase sowie drei Bauabschnitten in den letzten zwei Jahren befindet sich der Neubau des Skiverleihs des Sport- und Modehauses Strolz in Lech im Zeitplan. Rund 5 Millionen Euro investierte das Lecher Traditionsunternehmen in den neuen Skiverleih. „Unsere Anforderungen an die Architekten und Innenarchitekten in punkto Materialien, Ambiente und Funktionalität waren anspruchsvoll. Der neue Strolz-Skiverleih gleich gegenüber unseres Haupthauses, neben dem Hotel Arlberg, wird nicht nur der schönste, sondern auch der modernste Skiverleih“, schwärmt Geschäftsführer Stefan Maierhofer vom neuen Gebäude und ergänzt: „90 Prozent der am Bau beteiligten Unternehmen sind Vorarlberger Betriebe. Sie sorgen mit der einzigartigen Vorarlberger Handwerkskunst und ihrem

Aus dem Führungsteam der Strolz Gesellschaft m.b.H.: Roland Schneider (Marketing, Finanzwesen & Controlling), GF Stefan Maierhofer, Erich Maierbrugger (Leiter Personal und Filialen). Foto: A . Serra

WolfVision eröffnet Büro in Norwegen Das Vorarlberger HightechUnternehmen WolfVision eröffnet ein Büro in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Mit der Vertretung vor Ort soll der skandinavische Markt noch besser erschlossen werden. Näher beim Partner und Kunden lautet die Devise für WolfVision. Aus diesem Grund eröffnen die Klauser ein weiteres Vertriebsbüro. Nachdem das Vorarlberger Hightech-Unternehmen bereits in den USA, Deutschland, Großbritannien, Kanada, Japan, Singapur und Dubai vertreten ist, eröffnet WolfVision nun auch ein Büro in Norwegen. Bis dato wurde der skandinavische Markt – Norwegen, Schweden, Finnland und

Jon Ivar Husby, neuer WolfVisionVerkaufsleiter für das Gebiet Foto: WolfVision/P. O. Maier „Nordic“.

Dänemark – von der Zentrale in Klaus aus betreut. Ab sofort geschieht dies mehrheitlich direkt von Oslo aus. Mit Jon Ivar Husby konnten die Vorarlberger einen sehr erfahrenen und engagierten Verkaufsleiter für die Region „Nordic“ gewin-

nen. „Wir kennen Jon Ivar Husby bereits seit mehreren Jahren und freuen uns sehr, dass wir ihn nun als Verkaufsleiter für Skandinavien gewinnen konnten“, sagt WolfVision Geschäftsführer Michael Lisch. Einen ersten Erfolg konnte das Technologie-Unternehmen durch die Erweiterung bereits verbuchen: „Wir konnten uns eine Bestellung über ein siebenstelliges Auftragsvolumen aus der norwegischen Provinz Sogn og Fjordane sichern. Weitere größere Aufträge schauen ebenfalls sehr vielversprechend aus“, verrät Michael Lisch. WolfVision ist ein weltweit führender Entwickler und Produzent von innovativen Systemen zur effizienten Wissensvermittlung, Kommunikation und Zusammenn arbeit.


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Gemeinsames Projekt der Spanischen Hofreitschule, Zumtobel Group und zactrack Die Spanische Hofreitschule präsentierte am Samstag, 26. November, erstmals ein einzigartiges Beleuchtungssystem, das in dieser Vorführung seine Weltpremiere erlebte. Das dynamische Licht wird dank einer speziellen Trakkingtechnologie so ausgerichtet, dass sich das Pferd stets im Zentrum des Lichtkegels bewegt, wo auch immer es sich in der Reitbahn befindet. Entwickelt wurde das System vom Wiener Start-up Unternehmen zactrack; unterstützt wurde

die Umsetzung vom österreichischen Lichtkonzern, der Zumtob bel Group. Georg Ebner, Leiter Vertrieb Österreich Zumtobel Group: „Als künftiger Lichtpartner der Spanischen Hofreitschule sind wir stolz, dass wir die Installation dieses einzigartigen Lichtsystems unterstützen durften. Wir pflegen ein ne offene Technologiepartnersch haft zu zactrack und erschließen im Rahmen dieser Kooperation neeue Anwendungsfelder im Bereich ich dynamisches Licht. n

Das Beleuchtungssystem setzt Pferd und Reiter in Szene.

10-jähriges Jubiläum Fusonic: Technologien von morgen aus dem „Gsilicon Valley“ So schnell vergeht die Zeit: Im Dezember 2016 feiert Fusonic sein 10-Jähriges. „Bedenkt man, wie schnelllebig das App- und SoftwareBusiness ist, sind wir eigentlich schon richtig alte Hasen“, lacht Matthias Burtscher. Er ist einer der vier Geschäftsführer von Fusonic und gemeinsam mit Rene Ponudic, David Roth und Alexander Troy seit der ersten Stunde mit dabei. Das Fusonic Gründer-Team hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem inzwischen über Vorarlbergs Grenzen hinaus bekannten Webtechnologiedienstleister mit 15 Mitarbeitern entwickelt – mit namhaften, teils internationalen Kunden. Dass das Fusonic-Team seit Beginn am Standort Götzis

Foto: Jasmin Elmi

hat sich in den vergangenen Jahren absolut gemausert – wir müssen uns da im internationalen Vergleich nicht verstecken“, freut sich Matthias Burtscher: „Vorarlberg ist also unser ganz persönliches ‚Gsilicon Valley‘.“

Golden Pixel Awards für Offsetdruckerei Schwarzach In der 16. Ausgabe dieser wichtigsten österreichischen Prämierung besonderer Druckerzeugnisse gewann der Nachhaltigkeitsbericht der Offsetdruckerei Schwarzach, der als Direkt-Mailing in Zusammenarbeit mit der Agentur Konzett Brenndörfer entwickelt worden war, die Kategorie „Ökologisch & Umweltfreundlich“. In der Kategorie „Printer’s Best“, bei der Druckereien ihre besten Eigenprojekte einreichen können, siegte wiederum die Offsetdruckerei Schwarzach mit ihrer komplett hausintern gestalteten „Flexibox“. n

n News Lech Zürs zählt zu gefragtesten Reisezielen TripAdvisor, die weltweit größte Webseite zur Reiseplanung und -buchung, stellt die Travellers¹ Choice Gewinner 2016 für Reiseziele in Österreich vor. Dank der vielen positiven Erfahrungsberichte und Meinungen der User landet die Feriendestination Lech Zürs nach Wien auf dem zweiten Platz, an dritter Stelle folgt der Lech verbundene Ferienort St. Anton am Arlberg. Tourismusdirektor Hermann Fercher freut sich über die Auszeichnung. „Über Auszeichnungen, die auf unbeeinflusste Bewertungen der Kunden zurückzuführen sind, freue ich mich immer besonders. Und auf den Travellers Choice Award kann man stolz sein, da TripAdvisor derzeit die führende Tourismusplattform weltweit ist.“

Majulah Cree

Die Fusonic-GF lieben, was sie tun, und verlieren auch im Alter nicht den Spaß an der Sache.

zuhause ist, ist für sie nicht nur Ehrensache, sondern ein klares Bekenntnis zum Standort Vorarlberg. „Wir sind international tätig, aber regional verwurzelt. Vorarlbergs Software-Entwicklerszene

· Unternehmen · 39

V.l.: Offsetdruckerei Schwarzach GF Ing. Edi Fischer, Lisa Fischer, Golden Pixel Juryvorsitzender Dr. Werner Sobotka und Foto: Golden Pixel Award/K.Schiffl O.S. Marketingleiter Robert Keller.

Der internationale Lizenzen-Rollout der Cree GmbH trägt Früchte: Als erste internationale Partner haben sich die Bauunternehmen Kimly Construction und Lian Ho Lee Construction die Nutzung des revolutionären Holz-HybridBausystem LifeCycle Tower (LCT) für Singapur gesichert. Ab sofort haben die beiden Firmen damit exklusiven Zugriff auf diese völlig neue, digitale Art und Weise, Gebäude zu errichten. Mittel zum Zweck ist die digitale Hercules-Plattform des schwedischen Anbieters BIMobject. Die Cloudtechnologie ermöglicht es der Cree und ihren Partnern über Raum und Zeit hinweg, Bauelemente, Komponenten, Entwürfe oder Komplettlösungen digital darzustellen, zu organisieren und so den gesamten Lebenszyklus der Cree-Gebäude abzubilden. Die Plattform kann von allen Beteiligten unbegrenzt zur Planung, Berechnung und Baubegleitung genutzt werden. Dadurch sind die für die Bauindustrie relevanten Aspekte „Geschwindigkeit“, „Kostensicherheit“ und „gleichbleibende Qualität“ garantiert.


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40 · Unternehmen · Die Wirtschaft

n Aktuell Getzner stellt Sylodamp® vor

Die Einsatzmöglichkeiten für Sylodamp® sind vielfältig: Im Maschinen- und Apparatebau, Fahrzeugbau und in der Sportindustrie. Foto: Getzner Werkstoffe

Wenn Stöße mit hohen Kraftspitzen auf den Menschen oder Maschinen einwirken, entstehen oft große, teils irreversible Schäden. Um dem Abhilfe zu schaffen, hat Getzner eine neue Typenreihe an elastischen Werkstoffen aus Polyurethan (PUR) entwickelt, mit der die negativen Auswirkungen solcher Stoßbelastungen abgefangen werden können. „Der Einbau unserer neuen Werkstoffe erhöht die Arbeitsqualität und -sicherheit, da er Menschen vor Stößen und Erschütterungen schützt. In Maschinen oder elektronischen Geräten sorgt er für einen ungestörten Betrieb, aber auch für eine geringere Materialabnützung“, fasst Marcel Mattheus, Produktmanager von Getzner, die Vorteile zusammen und ergänzt: „Wir greifen auf fast 50 Jahre Erfahrung im Schwingungsschutz zurück und die Langlebigkeit des Werkstoffs haben externe Prüfungsinstitute bereits mehrfach nachgewiesen.“

Online-Kompetenz soll Beherbergungsbetriebe aus Abhängigkeit von Buchungsplattformen befreien Montafon Tourismus sieht in der im November verabschiedeten Gesetzesnovelle einen Weckruf für mehr Investitionen für die digitale Direktbuchung der Beherbergungsbetriebe. Der Nationalrat verabschiedete vor Kurzem eine Gesetzesänderung des UWG (Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb) und des Preisauszeichnungsgesetzes. Ein lang erwarteter und hart errungener Meilenstein für die Tourismusbranche. Damit ist es den Online Buchungs- und Vergleichsplattformen ab Anfang 2017 auch in Österreich untersagt, von Beherbergungsbetrieben vertraglich Pa-

Montafon Tourismus Geschäftsführer Manuel Bitschnau Foto: Montafon Tourismus/P. Säly

ritäten hinsichtlich Preis, Verfügbarkeit und Kondition zu fordern. „Für mich ist die Gesetzesänderung vor allem ein Weckruf. Buchungs- und Vergleichsplattformen sind prinzipiell gut und notwendig. Um uns jedoch aus ihrer Abhängigkeit zu befreien, müssen

wir zusätzlich stärker in die Online-Kompetenz unserer Beherbergungsbetriebe investieren. Alle Gastgeber-Betriebe sollten künftig ihr Geld in einen eigenen buchungsfähigen Online-Kanal investieren, statt es für teure Provisionen an die Buchungsplattformen aufwenden zu müssen“, erklärt Manuel Bitschnau, GF von Montafon Tourismus. Aus diesem Grund hat Montafon Tourismus als Serviceorganisation im Frühjahr ein Coachingprogramm für Gastgeber-Betriebe gestartet. Im Rahmen dieses Programmes werden insbesondere kleinere Privatzimmervermieter im Rahmen eines individuellen Coachings dabei unterstützt, ihre Online-Kompetenz zu verbessern.

1zu1 Prototypen: Umsatzplus zum 20-Jahr-Jubiläum 1zu1 Prototypen wächst auch im 20. Jahr seines Bestehens ungebrochen. Für 2016 erwartet das Dornbirner Hightech-Unternehmen ein Umsatzplus von etwa zehn Prozent. Das Unternehmen zählt nun erstmals mehr als 150 Mitarbeiter. Um das Wachstum zu bewältigen, sucht 1zu1 Prototypen Mitarbeiter in allen Bereichen. Vertrieb, Arbeitsvorbereitung und Produktion: Die Liste der offenen Stellen bei 1zu1 Prototypen ist lang. „An-

gesichts der guten Auftragslage suchen wir Mitarbeiter in fast allen Bereichen“, schildert Geschäftsführer Wolfgang Humml. Grund für die Personalaufstockung ist das laufende Unternehmenswachstum: Allein in diesem Jahr erwartet 1zu1 Prototypen ein Umsatzplus von zehn Prozent. Zu Jahresbeginn hatte das Hightech-Unternehmen noch mit sechs Prozent Zuwachs gerechnet. Besonders stark expandieren derzeit die Bereiche 3D-Druck, Rapid Tooling und Spritzguss.

Im 20. Jahr seines Bestehens zählt 1zu1 Prototypen erstmals mehr als 150 Mitarbeiter. Foto: Darko Todorovic

n News Rhomberg Gruppe: Jubiläum im Jubiläumsjahr

2. Nationalratspräsident bei IDENTEC SOLUTIONS

Der Bregenzer Traditionsbetrieb Rhomberg hat auch heuer wieder Mitarbeiter geehrt, die dem Unternehmen seit mindestens zehn Jahren die Treue halten und 2016 ihr Dienstjubiläum feiern. Das Besondere: Rhomberg feiert in diesem Jahr selbst runden Geburtstag, das Unternehmen Foto: Rhomberg Bau gibt es seit 130 Jahren.

Karlheinz Kopf, 2. Nationalratspräsident, besuchte die Hightech Firma IDENTEC SOLUTIONS in Lustenau, um vor Ort einen Einblick in die Aktivitäten des Unternehmens im Bereich Industrie 4.0 zu erhalten. Er zeigte sich vom Produktportfolio und der langen Kundenliste internationaler Großkonzerne aus der Öl- und Hafenindustrie, sowie dem Automobil- und Bergbau beeindruckt.

„IDENTEC SOLUTIONS ist einer dieser stillen Stars, die für die Innovationskraft und wirtschaftliche Stärke Vorarlbergs stehen“, betonte Kopf (2.v.r.).


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Extra

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Kreativ! Die Werbeagenturen

„Was für die Industrie die Patente sind, ist für die Kreativschaffenden das geistige Eigentum!“  Rasch einreichen!

Kreativwirtschaftshandbuch „Die Marke der Kreativen“ – Wie schütze und nutze ich mein geistiges Eigentum? Das Handbuch unterstützt Kreative beim professionellen Umgang mit geistigem Eigentum. Ob Musikunternehmerin, Designer, Filmemacher, Software-Produzentin oder Betreiberin einer Werbeagentur: Sie sind alle auf den Schutz ihrer kreativen Leistungen angewiesen und von urheber-, markenrechtlichen Bestimmungen betroffen. Doch für viele der rund 42.000 Kreativwirtschaftsunternehmen in Österreich stellt sich die Frage: Wie können sie ihr geistiges Eigentum konkret schützen? Gleichzeitig gibt es auch bei Unternehmen aus anderen Wirtschaftsbereichen Informationsbedarf: Was ist zu beachten, wenn man schöpferische Leistungen von Dritten verwendet, etwa Fotos, Texte und Musikstücke?

Weil die Arbeit der Kreativen so gestiegen ist, muss man sich jetzt damit beschäftigen, sich abzusichern. Denn: Was für die Industrie die Patente sind, ist für die Kreativschaffenden das geistige Eigentum!“ Dieter Bitschnau, Obmann der Sparte Information & Consulting

Mit Kreativität innovativ sein zahlt sich aus!

Die „Marke der Kreativen“ wird in Kooperation mit der Erste Bank und Sparkasse im Rahmen der Kreativwirtschaftsstrategie des BMWFW von der Kreativwirtschaft Austria der WKÖ herausgegeben.

In diese Lücke stößt das Kreativwirtschaftshandbuch der Kreativwirtschaft Austria der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), das unter dem neuen Titel „Die Marke der Kreativen“ bereits in vierter Auflage das komplexe Thema geistiges Eigentum aufbereitet. In dem für Kreativschaffende maßgeschneiderten Handbuch werden anhand konkreter Beispiele, mit vielen Tipps und praxisnahe aufbereiteter Informationen, Fragestellungen rund um das „Geistige Eigentum“ und den richtigen Umgang mit Urheberrecht, Marken und Co., einfach und anschaulich beantwortet.

Wichtige Hilfestellung So wird Kreativunternehmern empfohlen, sich eigene Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) zuzulegen. Oder Konzepte, in die viel Zeit und Energie geflossen sind, mit dem Copyright-Zeichen zu versehen und im Kreativ-

wirtschaftsdepot, dem digitalen Service der KAT, für einen Zeitstempel hochzuladen, bevor sie an Dritte weitergegeben werden. Dieter Bitschnau, Obmann der Sparte Information und Consulting in der WKV, erklärt: „Die Kreativwirtschaft hat ihre Leistungskraft mittlerweile in vielen Bereichen eindrucksvoll und nachhaltig unter Beweis gestellt, deswegen ist es aus der Sicht der Kreativen umso wichtiger, sich mit dem Schutz ihres kreativen, geistigen Eigentums zu beschäftigen. Das Handbuch ist eine wichtige Hilfestellung, um die Kreativschaffenden zu sensibilisieren und Hilfestellungen zu bieten, etwa wie man mit Themen wie Urheberrecht oder Nutzungsrechten etc. umgeht.“ f

Kreativwirtschaftshandbuch kostenfrei auf www.kreativwirtschaft.at/MarkederKreativen bestellen oder downloaden.

Nach dem großen Erfolg in den Vorjahren wurde der Kreativwirtschaftsscheck wieder aufgelegt. Gefördert werden KMU (Gründung vor dem 1.7.2016), die ein Innovationsvorhaben realisieren und dafür mit Dienstleistern aus der Kreativwirtschaft wie Design, Grafik, Werbung, Architektur, Multimedia/Spiele, Mode, Musikwirtschaft, Audiovision und Film o.ä. zusammenarbeiten. Die Kosten der Leistungserbringung aus der Kreativwirtschaft für die Umsetzung oder die Vermarktung von innovativen Produkten, Dienstleistungen oder Verfahren werden mit bis zu 5.000 Euro gefördert. Die Antragstellung ist bis 12. Dezember 2016 online über den Fördermanager auf https://foerdermanager.awsg. at möglich. Erforderlich ist eine Beschreibung des innovativen Projektes und der beiden Partner (KMU + kreativwirtschaftlicher Partner). Insgesamt stehen 1,5 Millionen Euro im Fördertopf zur Verfügung. Für den Fall, dass mehr Anträge eingehen als Fördergelder zur Verfügung stehen, werden die geförderten Projekte mittels eines notariellen Verlosungsverfahrens nach dem Zufallsprinzip ermittelt. f

Alles zum Kreativwirtschaftsscheck online unter www.awsg.at/kws oder beim Förderservice der WKV, Dr. Heike BöhlerThurnher, T 05522-305-312, E boehler.heike@wkv.at


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42 · Kreativ! - das WIFI · Die Wirtschaft

Flyer, Prospekte und Plakate professionell gestalten lernen Der WIFI Lehrgang Grafik und Mediengestaltung ist die perfekte Weiterbildung für all jene, die im Job oder auch privat öfter Flyer, Plakate oder andere Werbemittel erstellen müssen.

Foto: Tthinstock

Während früher Drucksorten wie Broschüren, Anzeigen, Kataloge und Prospekte in den meisten Fällen von Agenturen erstellt wurden, tendieren kleinere und mittlere Unternehmen, aber auch Non-Profit-Organisationen und Vereine mittlerweile dazu, ihre Werbemittel selbst zu gestalten.

Erleichtern Sie Ihren Joballtag mit dem Know-how aus dem Lehrgang Grafik und Mediengestaltung.

„Der Lehrgang hat meinen Joballtag jetzt schon immens erleichtert. Druckvorlagen für Flyer, Prospekte & Plakate kann ich jetzt mühelos erstellen.“ Katharina Lässer, Almhof Lässer

Im Lehrgang Grafik- und Mediengestaltung lernen die Teilnehmer die technischen und gestalterischen Grundlagen, die sie in der Praxis brauchen. „Wir fangen bei der Konzeption anspruchsvoller Print- und Grafikprojekte an und lernen anschließend, wie man von den ersten Entwürfe bis zur grafischen und technischen Umsetzung ge-

langt“, erklärt Lehrgangsleiter Richard Waibel. Die Lerninhalte sind breit gefächert: Neben den klassischen Grafik-Programmen InDesign und Illustrator lernt man auch die Optimierung von Bildern durch Photoshop sowie Allgemeines zu Typografie, Gestaltung und dem Print Producing. Von der Praxisrelevanz der Kursinhalte zeigt sich auch Katharina Lässer, Teilnehmerin des laufenden Lehrgangs, begeistert: „In meiner Arbeit für unseren Familienbetrieb Almhof Lässer und auch für das Tourismusbüro Balderschwang bin ich bei der Gestaltung von diversen Drucksachen immer wieder an meine Grenzen gestoßen. Mit ein bisschen Photoshop-Grundwissen, viel Arbeitszeit und Nerven habe ich bislang versucht, kleinere Anzeigen oder Postkarten zu gestalten. Bei größeren Projekten wie Flyern und Prospekten muss-

WIFI Vorarlberg

te ich bislang externe Grafiker beauftragen. Durch den Lehrgang kann ich nun ganz mühelos Druckvorlagen für Flyer, Prospekte und Plakate erstellen, die sowohl den Vorgaben der Druckerei als auch

meinen persönlichen Vorstellungen entsprechen.“ Abgeschlossen wird der Lehrgang übrigens nach einer Projektarbeit und der dazugehörigen Präsentation mit einem WIFI Diplom.

 Kurse & Lehrgänge Grafik, Bild, Multimedia, Design f

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Lehrgang Grafik und Mediengestaltung Start: 7.3.2017 Trainingseinheiten: 160 Beitrag: € 2.980,Ort: WIFI Dornbirn Grundlagen der Typografie und Gestaltung Start: 13.12.2016 und 28.3.2017 Trainingseinheiten: 16 Beitrag: € 260,Ort: WIFI Dornbirn

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Digitale Fotografie – Einstieg Start: 21.1.2017 Trainingseinheiten: 24 Beitrag: € 415,Ort: WIFI Dornbirn Webdesign-Lehrgang Termin: 7.3.2017 Trainingseinheiten: 156 Beitrag: € 2.560,Ort: WIFI Dornbirn Persönliche Beratung T 05572/3894-425 E info@vlbg.wifi.at

www.wifi.at/vlbg


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

· Kreativ! - die Werbeagenturen · 43

Where Big Ideas Begin In einer immer schnelleren und digitalen Welt sind neue, agile und kollaborative Wege entscheidend für Unternehmen. Gemeinsam mit unseren Kunden nutzen wir diese Komplexität für individuelle Konzepte und Kommunikation. Wir leiten die Big Idea logisch aus dem Produkt ab und schaffen kreative Lösungen. Wie schafft man es, Veränderungen im Unternehmen zu bewirken und Handlungsmaßnahmen zu priorisieren, wenn die Technologie von heute bereits die Technologie von gestern ist? Wie wird man zu einem überlebensfähigen Player, der sich stabil weiterentwickeln kann? Dazu braucht es eine agile Organisation mit dynamischen Teams, effizienten Prozessen und klaren Maßnahmen. Dabei geht es nicht mehr - wie bisher - darum, die Unberechenbarkeit und die Komplexität der heutigen Zeit zu beherrschen, sondern zu lernen, wie man damit umgeht. Heute ist es wichtig die Richtung zu definieren und sich direkt auf den Weg zu machen.

Sergej Kreibich, go biq

Kreative Lösungen Die Agilität von Unternehmen, Prozessen, Kommunikation und Produkten ist ein Thema, mit dem wir uns täglich bei go biq beschäftigen. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir mit neuen Methoden Kommunikationslösungen, die Zukunft haben. Der Trend geht eindeutig in Richtung „effiziente Kreativität“. Dafür sind neue Denkweisen und Modelle in der Zusammenarbeit zwischen Agentur und Kunden

gefragt. Ein Beispiel aus unserem Agenturalltag ist der „KreativSprint”, bei dem wir innerhalb eines Tages mit unseren Kunden, unserem Team und externen Experten neue Konzepte und Ideen erarbeiten. Kurz, aber intensiv und leistungsstark. Die Ergebnisse des KreativSprints fließen in die konkrete Konzeptausarbeitung ein, sei es bei der Markenentwicklung, den Design- und Kommunikationskonzepten oder den Digitalstrategien. Die laufende Weiterentwicklung der Kommunikation ist zentraler Bestandteil unserer Arbeit und maßgeblich für den Erfolg unserer Kunden verantwortlich. Bei go biq ist es unsere Aufgabe, diese Vielfalt an kreativem Potenzial für unsere Kunden optimal zu selektieren und projektbezogen zu bündeln.

Leidenschaft und Kompetenz Wir haben Spaß daran, den Kunden sichtbar zu machen. Unser Team ist bunt gemischt und besteht aus Konzeptern, Designern und Digitalexperten. Jeder und jede von uns trägt einen individuellen Teil dazu bei, dass unsere Arbeiten von höchster Qualität sind. Wir sind mutig und voller Leidenschaft. Was wir tun, tun wir gerne und wir genießen es zu sehen, wie unsere Kreativität die Kunden einzigartig macht. Zusammen machen wir uns mutig auf den Weg zu etwas Bestimmtem, zu etwas Anderem. Und das ist der Moment, where big ideas Promotion begin.

n Fakten f f f f

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Mitarbeiter 11 Gründung 1999 Schwerpunkte: Strategie, Kreation, Kommunikation, Digitalkonzepte Kunden (Auszug): Naturvielfalt Vorarlberg, Hypo, Prisma, Safran Vectronix, Lufthansa, Skross, Vitalis, Alpina, allmilmö Standort: Campus V, Dornbirn

www.gobiq.at


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44 · Kreativ! - die Werbeagenturen · Die Wirtschaft

Vorarlberger Werbepreis 2017: „AdWin in Wonderland“ Das Motto für den Vorarlberger Werbepreis 2017 heißt diesmal „AdWin in Wonderland“ und wird am 21. September 2017 vergeben und zum ersten Mal im Vorarlberger Oberland stattfinden. Die Ideengärtnerei Müller bildet am 21. September 2017 mit ihren Hallen und Glashäusern, ihrer opulenten Pflanzenwelt und der zauberhaften Deko den geeigneten Rahmen für den Vorarlberger Werbepreis 2017, der unter dem Motto „AdWin in Wonderland“ steht. Die Besucher dürfen sich jetzt schon auf die siegreichen Projekte und eine wunderbar kreative AdWin-Präsentation freuen. Monika Rauch (coop4 kommunikationsdesign) informiert als Teil des AdWin-Organisationsteams über die Einreichfristen: „Ab 1. März geht es los und bis spätestens 21. Mai sollte man seine Arbeit(en) über die Website eingereicht haben. Heuer ist kein Workshop zur technischen Beratung geplant, da das Einreichtool selbsterklärend ist. Wir überlegen uns aber, einen ‚Einreich-Coaching-Workshop‘

AdWin-Team v.l.: Christina Nigsch, Gabriela Harmtodt, Gerhard Hofer, Andrea Petermann und Monika Rauch.

zu veranstalten, der ebenso hilfreich sein könnte wie Online-Tipps in Form von VideoBlogs, die als ‚wunderbare Einreichtipps‘ fungieren. Wir möchten sowohl Newcomer wie bereits versierte Einreicher herzlich einladen, dieses Angebot zu nutzen. Die Kooperation mit der Fachgruppe der Berufsfotografen begrüßen wir auch in diesem Zusammenhang sehr.“

Gabriela Harmtodt (coop4 kommunikationsdesign) informiert über den „Fahrplan“ zum AdWin 2017: „Wir haben erfreulicherweise bereits einige fixe Zusagen hochkarätiger Branchenvertreter für unsere Jury. Mitte Februar stellen wir die komplette Jury der Öffentlichkeit vor. Zeitgleich erfolgt auch die Aussendung der AdWin-Informationsbroschüre an alle Fachgruppenmitglieder. Weiteren Interessierten übermitteln wir die Broschüre auf Anfrage ebenfalls gerne. Nach Abschluss der Einreichfrist am 21. Mai wird unsere Jury im Juni tagen und die Gewinnerinnen und Gewinner aller Kategorien ermitteln. Dann arbeiten wir weiter mit Hochdruck auf die WonderlandGala am 21. September hin.“ Abschließend betont das AdWin-Team: „Der AdWin präsentiert das breite Leistungsspektrum unserer Branche. Alle Kreativbranchen des Landes sollen hier vertreten sein – daher sind auch Bereiche wie Fotografie, Film, Event, Digitale Medien etc. vorgesehen. Die unterschiedlichen Kategorien erlauben es auch, Einzelarbeiten kleinerer Unternehmen zu prämieren. Wir freuen uns, wenn zahlreiche EPU n aus Vorarlberg mitmachen.


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

· Kreativ! - die Werbeagenturen · 45

Das Wesentliche treffsicher kommunizieren Die Kommunikation wird immer komplexer und schneller, die Möglichkeiten immer vielfältiger und unüberschaubarer. Online gewinnt immer mehr an Bedeutung – doch was sind die richtigen Wege, das Wesentliche treffsicher zu vermitteln? Wer diese Disziplin beherrscht, hebt sich leichter von Mitbewerbern ab und erzielt nicht nur wirtschaftliche, sondern auch Reputationsvorteile. Zudem werden die Zielgruppen immer diffuser.

Neue Medien – neue Zielgruppen Die Millenials – auch als Generation Y (ab Jahrgang 1980) bekannt – kommunizieren vor

Foto: Philipp Schilcher/Silvretta Montafon

PR-Agentur ikp hat sich der Kommunikation komplexer Inhalte verschrieben.

ikp überträgt Pressekonferenzen seit Kurzem als Livestream.

allem mit Text. Für Generation Z (ab Jahrgang 1995) gilt aber: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. „Egal ob kurze Videos, Fotos oder Emojis, wer mit den heute unter 20-Jährigen kommunizieren will, muss mit Bildsprache arbeiten“, weiß ikp Vorarlberg Geschäftsfüh-

rer Martin Dechant und ergänzt: „Im Vergleich zur Generation Y verwenden die Z-ler deshalb auch andere, digitale Medien: Statt SMS und dem Windows Live Messenger sind jetzt WhatsApp und Snapchat die Kommunikationsmittel Nummer 1.” Auch in

n Zitate

punkto Unterhaltung gibt es andere Muster: Generation Z greift auf Streaming-Dienste wie Netflix oder Spotify statt auf CDs und DVDs zurück. All dieses Wissen muss in Kommunikationsstrategien einfließen, will man auch diese Promotion Gruppen ansprechen.

n Fakten

Wie das in der Praxis aussieht, können Kunden der PR-Agentur ikp am besten selbst beschreiben:

Seit über 25 Jahren gibt es ikp in Wien, Salzburg und Dornbirn. Martin Dechant ist Geschäftsführer der PR-Agentur in Dornbirn, die sich auf Industrie- und Fachkommunikation mit Fokus Online-Kommunikation spezialisiert hat.

n Kunden „Seit dem Relaunch unserer Firmenzeitung WIR mit ikp steht der Nutzen für die Leser bzw. Kunden noch mehr im Vordergrund. Wir kombinieren die gedruckte Ausgabe auch mit Möglichkeiten der digitalen Welt und vermitteln selbst die technischen Details in einer verständlichen Sprache. Die Leser-Blatt-Bindung konnten wir ebenso weiter erhöhen.“

„ikp ist für die internationale PRArbeit von Getzner Werkstoffe und für die meisten Inhalte unserer Online- bzw. Social-MediaKommunikation verantwortlich. Die Agentur unterstützt uns nun seit fast zehn Jahren erfolgreich mit vertriebsunterstützender PR – bei Presseveranstaltungen auf Leitmessen ebenso wie bei der Pflege von Kontakten zu Journalisten.“

Mag. Julia Schwärzler, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit / Doppelmayr Seilbahnen GmbH

Guntram Pollak, MSc Leitung Unternehmenskommunikation / Getzner Werkstoffe GmbH

„Mit ikp setzen wir seit einigen Jahren unsere Initiative ‚Digitale Perspektiven‘ um. Dank dem Innovationsgeist, den Martin Dechant und sein Team schon bei der Konzipierung bewiesen haben, können wir heute unseren Mitgliedern mit ‚Stammtischen‘ und einer relaunchten Website Service und Informationen rund um den digitalen Wandel bieten. Durch die Arbeit von ikp konnten wir mit den Digitalen Perspektiven einen Benchmark setzen.“

Mag. Martin Hundertpfund, Marketingleiter der Wirtschaftskammer Vorarlberg

Auszug aus der Kundenliste: Caritas Vorarlberg, Julius Blum, Häusle, Huber Bodywear, Loacker Recycling, Meusburger, Sport- und Modehaus Strolz, Stiftung Maria Ebene, Vorarlberger Landeskrankenhäuser, Vorarlberger Bergbahnen.

n Kontakt ikp Vorarlberg GmbH Gütlestraße 7a A 6850 Dornbirn Tel +43 5572 398811 martin.dechant@ikp.at


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46 · Kreativ! - die Werbeagenturen · Die Wirtschaft

Präsentieren Sie sich im Einfach wirkt besser stärksten B2B-Medium! Die abstraqt Werbeagentur

n Themenschwerpunkte

23. Dezember Weihnachtswünsche, Fit und gesund ins neue Jahr 13. Jänner Aus- und Weiterbildung, Innovation und Forschung 27. Jänner Standortinnovationen

n Werbeformen

Formatanzeigen, PR-Berichte, Wortanzeigen, Tip-on Cards, Beilagen Exklusiver Ansprechpartner für „Die Wirtscha“ – Vorarlberg Lydia Mathis, 05523 52392-11 lydia.mathis@media-team.at Pierre Mitternöckler, 05523 52392-13 pierre.mitternoeckler@media-team.at

MEDIA TEAM

Kommunikationsberatung Ges.m.b.H. Interpark Focus 3 · A 6832 Röthis · www.media-team.at

Eine Agentur muss erst verstehen, um was es geht. Das Produkt muss gründlich erkundet, analysiert und begriffen werden, um den Kern der Werbeaussage zu finden. Erst auf diesem aufbauend, menschlich gesagt dem Charakter des Produkts, kann unverwechselbare Werbung entstehen. Gerade komplexe Produkte und Dienstleistungen sowie technische Anlagen benötigen dafür besonderes Geschick und Hintergrundwissen. Bei abstraqt Werbung profitieren Sie von langjähriger, weltweiter Erfahrung im Industriebereich, gepaart mit der Ausbildung für Werbung und Marketing.

Foto: Simon Egle

21.750 Leser 100 % Zielgenauigkeit 100 % Themenvielfalt

spezialisiert sich auf Broschüren und andere Drucksachen sowie Webseiten und Werbetexte. Was sie aber besonders ausmacht, steckt im Claim versteckt: Werbung mit Charakter.

Zu verstehen ist der Grundstein für gute Werbung.

Die so entstandene Agentur kann eines besonders gut: selbst schwierige Vorgänge einfach und verständlich darstellen, den Kern herauskitzeln und damit Ihre Kunden Promotion begeistern. Mehr über abstraqt Werbung erfahren Sie auf www.abstraqt.at

Zeigen Sie Ihrer Marke die Welt. Stoff für Ihr Image

Tragbare Imagebildner Originelles Werbegeschenk oder einheitliche Ausstattung Ihrer Mitarbeiter – zeigen Sie der Welt Ihre Marke. Seit über 25 Jahren bieten wir eine breite Palette an Give-Aways und individuellen Merchandising Kollektionen an. Selbst spezielle Ent wicklungen können wir für unsere Kunden bereits in relativ geringen Produktionsmengen zu einem interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis realisieren. Testen Sie uns.

ARTE VIVA Handelsgesellschaft m.b.H. Oberes Tobel 8 A-6840 Götzis T +43 (0) 55 23 / 6 35 10 F +43 (0) 55 23 / 6 35 04 E office@arte-viva.at www.arte-viva.at


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016 Die Wirtschaft

· Kreativ! - die Werbeagenturen · 47

Poster & Co ganz einfach selbst drucken Werbemittel, CAD-Zeichnungen, Karten und Infografiken werden oft schnell und in hervorragender Qualität benötigt. Mit der passenden Hardware können Sie Ihre Projekte erfolgreich im Haus umsetzen. Lange Vorlaufzeiten in Druckereien gehören damit der Vergangenheit an. „Möglich macht das der neue HP DesignJet Z2600“ weiß Alexander Huber von Huber EDV in Dornbirn. „Das Gerät ist zum Beispiel für Einzelhändler ideal, die kurzfristig und flexibel POS-Aktionen starten. Jedes Konzept kann ich mit dem DesignJet schnell und einfach ausdrucken und als Poster oder sogar als Rollup im Geschäft anbringen.“

Einfach, effizient und intuitiv bedienbar – der neue HP Designjet Z2600.

Grafiken, die wirken Das besonders sparsame 6-Farben Tintendrucksystem des Z2600 sorgt dabei für eine

scharfe Farbdarstellung, die vor allem bei werbewirksamen und auffälligen Schildern und Postern

n Factbox

gefragt ist. Damit entstehen lebendige Werbemittel, Pläne, Landkarten und Grafiken mit einer Breite von bis zu 24 Zoll, also 610 Millimeter. Der DesignJet Z2600 ist für die Produktion hochwertiger, beeindruckender Bilder optimiert, die nicht nur besonders widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und Kratzer sind, sondern auch eine Farbbeständigkeit von bis zu 200 Jahren aufweisen.

n Zahlen und Fakten f f f f f

bis 43 m²/h Mediengewicht bis 500g/m² Netzwerk und USB Anschluss hohe Supplies-Reichweite Adobe PostScript 3 http://www.hp.com

One-Klick Printing Dank der anwenderfreundlichen Drucksoftware des Geräts drucken Sie mit „One-Klick Printing“ schnell und einfach alle Dateien in den Formaten PDF, JPEG, TIFF und HP-GL/2 von Mac oder PC aus.

HP Tinte in Chromrot ermöglicht auffällige POP-Schilder und -Poster. Mit dem optimierten 6-Farb-Drucksystem von HP können Sie den Tintenverbrauch um bis zu 20 % reduzieren. Bei den HP Tintenpatronen mit 300 ml sind weniger Bedienereingriffe erforderlich, die Mediennutzung wird optimiert und es gibt keine Wartungspatrone.

Die Software bietet auch Funktionen wie Nesting (Schachteln) und steigert mit Echtzeit-Vorschau die Produktivität beim Drucken. Schnell trocknende HPTinten sorgen für ein rasches und ausdrucksstarkes Finish Ihrer Promotion Druckaufträge.

n Kontakt Huber EDV GmbH Lustenauer Straße 66 A 6850 Dornbirn Tel +43 5572 34749 info@huberedv.at www.huberedv.at


Nr. 49-50 · 9. Dezember 2016

48 · Bank und Versicherung · Die Wirtschaft

Gemeinsam geben wir Sicherheit. Ihre Vorarlberger Banken.

Die Mitglieder der Spartenkonferenz in der Wirtschaftskammer Vorarlberg vlnr.: Jürgen Adami, Michael Gebhard, Gerhard Hamel, Michel Haller, Wilfried Hopfner, Werner Böhler, Anton Steinberger, Hans Winter

Innerhalb eines Jahres haben wir

6.880 WOHNTRÄUME

14.750

6.820

4.792.000 €

3.261

FINANZIERUNGEN

PRIVATKREDITE

UNTERSTÜTZUNGEN

ermöglicht

für persönliche Anschaffungen ermöglicht

für Vereine, Schulen, Kulturbetriebe und Soziales ausbezahlt

MITARBEITERINNEN & MITARBEITER

Wenn Privatpersonen sich etwas anschaffen möchten, um ihren Lebensstandard zu heben und wenn Unternehmen in Vorarlberg erfolgreich expandieren, um Arbeitsplätze zu sichern, sind Vorarlbergs Banken verlässliche Partner. GEMEINSAM GEBEN WIR SICHERHEIT. Basiserhebung 2016 der Sparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Vorarlberg

beschäftigt

P.b.b. 16Z040716 W Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch

unserer Vorarlberger Kunden erfüllt.


Die Wirtschaft - Nr. 49 und 50 vom 9. Dezember 2016