Die Wirtschaft - Nr. 36 und 37 vom 9. September 2016

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Die Wirtschaft D Zeitung der Wirtschaftskammer Die ft Vorarlberg · 71. Jahrgang

Nr. 36-37 · 9. September 2016

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Terrassen und Vorplätze

szeitflexibilisierung lt der Arbeit erfordert flexible Arbeitszeitmodelle. Die Wirtschaftskammer startet t September eine intensive Themenkampagne. Mehr auf den Seiten 2, 6 und 8 Foto: Fotolia

Kabotagefahrten kontrollieren

Vorreiterrolle

Die heimische Transportwirtschaft fordert wirksame Kontrollen ausländischer Transporteure.

Das WIFI Vorarlberg startet mit einer erfreulichen Bilanz in das neue Kursjahr 2016/2017.

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2 · Die Wirtschaft

Magazin  Inhalt Themen der Woche

Kommentar 

5-18

Kampf um Saisonniers. Der heimische Tourismus kämpft weiter für eine sinnvolle Gestaltung der Saisonkontingente für die Facharbeiter und schaltet jetzt auch die Bürokratiekommission ein. 5 Flüchtlinge: Zusammenarbeit. WIFI, BFI und VHS Vorarlberg, die drei größten heimischen Erwachsenenbildungseinrichtungen, arbeiten bei Deutschkursen für Flüchtlinge zusammen.  12

Einkaufen...am liebsten in Vorarlberg. Eine neue crossmediale Anzeigenkampagne stellt den Einzelhandel in Vorarlberg jetzt wieder ganz in den Mittelpunkt.  18

 Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W www.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 27,30. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 21.763 (1. Halbjahr 2016) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder Thinkstock.de Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

Flexiblere Arbeitszeiten sind das Gebot der Stunde Von WKÖ-Präsident Christoph Leitl Die Wirtschaftskammer setzt sich stark für eine sinnvolle und zeitgemäße Flexibilisierung bei den Arbeitszeiten ein. Denn eines ist klar: die Dynamik der Wirtschafts- und Arbeitswelt braucht ebenso dynamische Antworten. Wenn wir die nicht finden, werden uns andere Wirtschaftsstandorte bald überholt haben. Die meisten unselbstständig Beschäftigten in Österreich arbeiten derzeit in Vollzeitjobs, bei denen flexible Ausgestaltungen nur in relativ geringem Ausmaß möglich sind. Die Anforderungen der modernen Arbeits- und Lebenswelten richten sich aber immer weniger nach 9-to-5-Arbeitstagen! Selbst wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber es gleichermaßen wollen: Wer außerhalb dieser strengen Zeitgrenzen arbeitet, begibt sich schnell ungewollt in eine rechtliche Grauzone. Die Folge: Unsicherheit, Frust und Stress auf

beiden Seiten. Daher ist es höchste Zeit, mehr Spielräume zu schaffen! In den Betrieben muss es mehr Gestaltungsspielraum geben, Arbeitszeiten individueller zu vereinbaren. So könnten Sie in Ihrem Unternehmen Auftragsspitzen besser abdecken, aber auch teure Stehzeiten eher vermeiden. Das macht wettbewerbsfit! Gleichzeitig wird es den Mitarbeitern leichter gemacht, Gutstunden anzusparen, die sie dann ganz gezielt als Freizeit konsumieren können. Das motiviert! So schaffen wir die bestmögliche Basis für flexibleres Arbeiten – und eine Win-winSituation für Betriebe und ihre Mitarbeiter! Herzlichst, Ihr

 Fot0 der Woche

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Nr. 36-37 · 9. September 2016 Die Wirtschaft

· Magazin · 3

Gemeinsame Konzepte anstatt punktueller Ideen Junge Wirtschaft Vorarlberg (JWV) appelliert an die Regierungsparteien, sich von der Diskussion einzelner Steuern zu lösen und an einem umfassenden zukunftsfähigen Steuersystem zu arbeiten, ohne Tabu. Das Ziel: Die Sicherstellung der Chancengleichheit für zukünftige Generationen. Der erst kürzlich begangene Tax Freedom Day zeigte, dass Österreich in punkto Steuern und Abgaben einen traurigen Spitzenplatz einnimmt. Die jüngsten Diskussionen rund um das SPÖ-Modell der Wertschöpfungsabgabe nimmt die Junge Wirtschaft Vorarlberg zum

Anlass, erneut auf die Wichtigkeit gemeinsamer ganzheitlicher Konzepte hinzuweisen. „In der Diskussion um die Wertschöpfungsabgabe verstehen wir nicht, dass im Gegenzug Abgaben, wie beispielsweise die Körperschaft- oder Einkommensteuer, gar nicht thematisiert werden. Diese isolierte Diskussion der Wertschöpfungsabgabe – anstatt einer umfassenden Auseinandersetzung mit dem gesamten System – ist nicht zielführend. Sie führt nur zu höheren Abgabequoten und lähmt den Wirtschaftsmotor“, erklärt Alexander Abbrederis, Vorsitzender der JWV, und ergänzt: „Wir erwarten uns ein auch für zukünftige Generationen funktionierendes Steuersystem. Hier darf es in der Diskussion zunächst keine Tabus geben.“

Die JW Vorarlberg appelliert an die Regierungsparteien, sich von der Diskussion einzelner Steuern zu lösen. Alexander Bitsche, Alexander Abbrederis, Verena Eugster, Peter Flatscher und Florian Wassel. (v.l.).

Staatliche Finanzierung ohne Grabenkämpfe Vorstöße in die eine oder andere Richtung in den letzten Jahren stießen großteils bei den jeweils anderen Koalitionspartnern auf Ablehnung. „Diese Grabenkämpfe müssen aufhören. Die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft liegt im digitalen Wandel. Ein generationengerechtes Steuersystem passt sich diesen Entwicklungen an. Wichtig ist hier vor allem, dass auf Unternehmerinnen und Unternehmer nicht noch zusätzliche Belastungen zukommen, sondern die Verantwortlichen zunächst Einsparungspotenziale auf staatlicher Seite konsequent nutzen“, fordert Florian Wassel, JWV-Vorstandsmitglied. Alexander Abbrederis sieht das Vertrauen in die Politik schwinden, was auch eine Umfrage unter den Mitgliedern der Jungen Wirtschaft Vorarlberg zu Beginn des Jahres bestätigt: „Wir Österreicher sind spitze darin, uns in der Diskussion mehr auf die Bezeichnung, statt auf die Inhalte und das große Ganze zu konzentrieren. Doch wir brauchen keinen ‚New Deal’, sondern einen ‚Real Deal’, bei dem zunächst über zukunftsfähige und generationengerechte Reformen und erst dann über Details verhandelt wird. Wir würden uns von der Regierung ein gemeinsam ausgearbeitetes Konzept zu Pension, Gesundheit und Bildung inklusive Finanzierung wünschen, statt der Verfolgung einzelner Ideen, motiviert durch Partikularinteressen.“ n

Jawohl!

Nein danke!

Holen Sie sich den Forschungs-Oscar An der Bevölkerung vorbei Auch 2017 vergibt die B&C Privatstiftung wieder Österreichs größten privaten Forschungspreis, den mit insgesamt 400.000 Euro dotierten Houskapreis. Österreichische Universitäten sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können ab sofort ihre besten Forschungsprojekte online einreichen (www.houskapreis. at) und sich um Österreichs „Forschungs-Oscar“ bewerben. Die Kategorie „Forschung & Entwicklung in KMU“ prämiert herausragende Forschungsprojekte,

deren Ergebnisse sich aufgrund radikaler Innovation nachhaltig positiv auf das Unternehmen auswirken. Der Preis soll den ausgezeichneten Unternehmen ein Höchstmaß an Freiheit und Flexibilität bei der Durchführung von weiteren Forschungsaktivitäten ermöglichen. Einreichungen sind ausschließlich online bis 30. November 2016 möglich. Alle Informationen dazu finden Sie unter www.houskapreis.at. Daumen nach oben! (moh)n

Grünen-Klubobmann Adi Gross ist wieder in seinem Element. Die böse Mineralölwirtschaft hat es ihm angetan. Er fürchtet ob der Zunahme an Ölheizungen in bestehenden Gebäuden umdieEnergieautonomie Vorarlbergs. Sein Angriff zeigt, dass die Grünen einmal mehr die Energieautonomie gegen die Bevölkerung betreiben. 27 Prozent der Vorarlberger Haushalte sind auf das Heizen mit Öl angewiesen. Durch die begrüßenswerte Umstellung auf effizientere und umweltfreundlichere Geräte hat

sich der Verbrauch an Heizöl seit 1994 um beinahe 60 Prozent reduziert. Das ist aller Ehre wert. Möglich ist dies auch durch eine Technologieförderung des Energiehandels. Diesen Menschen und vor allem den sozial schwachen Haushalten die kostspielige Umstellung auf erneuerbare Energieträger permanent nahezulegen, zeugt von wenig Realitätssinn und beweist, dass es in der Energiewelt von Adi Gross keinen Platz für soziale Aspekte gibt. Daumen nach unten! (moh)n


Nr. 36-37 · 9. September 2014

4 · Die Wirtschaft

Foto: MAN

Thema

Wenn ausländische Unternehmen Transporte in Österreich durchführen, müssen die Fahrer nach heimischem Kollektivvertrag bezahlt werden.

Forderung nach Chancengleichheit Die Kabotagefahrten in Österreich nehmen dramatisch zu. Die Vorarlberger Transportwirtschaft fordert die Behörden auf, endlich wirksame Kontrollen durchzuführen. Unter dem Begriff „Kabotage“ versteht man das Erbringen von Transportdienstleistungen innerhalb eines Landes durch ein ausländisches Verkehrsunternehmen. Die Zahl der Fahrten ist begrenzt, außerdem müssen die ausländischen Unternehmer ihre Fahrer nach österreichischem Kollektivvertrag bezahlen. So weit, so gut. „Das Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz zum Schutz der heimischen Wirtschaft hat sich in dem Zusammenhang aber leider als zahnloser Papiertiger entpuppt“, ärgert sich Christoph Linder, FGO für das Güterbeförderungsgewerbe in der WKV. Die Hauptforderung von

Linder lautet, dass die Bezahlung der ausländischen Fahrer nach dem heimischen Kollektivvertrag auch überprüft wird. „Die Klingen im Wettbewerb müssen gleich lang sein, es muss Chancengleichheit bestehen“, verlangt er. Daher setzt er sich für wirksame Kontrollen der Kabotagefahrten ein. Die Behörden sehen freilich wenig Möglichkeiten, die Einhaltung der Bestimmungen durch ausländische Transportunternehmer zu überwachen. „Das einzige, was wir von den Behörden bisher dazu gehört haben: Zu schwierig, zu kompliziert, rechtlich schwer beweisbar, Strafverfolgung beinahe unmöglich etc.“, ärgert sich der FGO. Er kann diese Argumentation überhaupt nicht nachvollziehen. Linder: „Ich sehe keine Hindernisse für effektive Kontrollen.“ Das Argument, dass Strafen ohnehin oft nicht einbringbar seien, lässt er ebenfalls nicht gelten. Dazu müsse man lediglich einen Blick über die Grenzen in

die benachbarte Schweiz werfen. Die Eidgenossen befestigen Radkrallen am Fahrzeug und stellen somit die Einbringbarkeit sicher. Außerdem drohen enorme Strafen, die bereits abschreckende Wirkung haben. Linder kritisiert, dass die ausländischen Unternehmen praktisch ungeschoren davonkommen, gleichzeitig die letzten im Fernverkehr verbliebenen hei-

„Ich sehe überhaupt keine Hindernisse für effektive Kontrollen.“ Christoph Linder, FGO Güterbeförderungsgewerbe

mischen Transportunternehmen geprüft und dramatisch abgestraft werden. Was ihn in dem Zusammenhang besonders sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass die Inländer natürlich auch nach dem Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz geprüft werden. „Man hat es ja offensichtlich nur für die heimischen Unternehmen gemacht“, meint er zynisch. Vom Schutz der heimischen Wirtschaft sieht er nicht viel, solange sich die Behörden nicht wirklich zuständig für Kontrollen ausländischer Unternehmen fühlten. Die Branche ist gegen jegliche Form von Lohnund Sozialdumping - aber für Chancengleichzeit zwischen inund ausländischen Unternehmen. Dafür sei Sorge zu tragen, damit heimische Firmen nicht ins Ausland abwandern. Dies würde zu massiven Steuerverlusten führen. Jeder Lkw, der im Ausland angemeldet ist, kostet den Staat pro Jahr rund 50.000 Euro an Steuereinnahmen. (p.f.)


Nr. 36-37 · 9. September 2016 Die Wirtschaft

· Tourismus · 5

Saisonkontingente ein Fall für die Bürokratiekommission Der heimische Tourismus kämpft weiter für eine sinnvolle Gestaltung der Saisonkontingente für die dringend benötigten Facharbeiter - aktuell für die kommende Winte i ersaison. Von Peter Freiberger In einem Brief an Sozzialminister Alois Stöger Ende Juli hatte die n der WirtSparte Tourismus in schaftskammer Vorarlberg mit ndes VorarlUnterstützung des Lan berg, des AMS und der betroffenen Sozialpartner die gemeeinsame Position für die künftige Gestaltung der Saisonkontingentte bekanntgegeben. mmersaison Für die laufende Som mussten bekanntlich in Vorarlunglücklich berg aufgrund einer u gewählten Formulierrung knapp Drittstaaten 40 Mitarbeiter aus D nt werden, vom AMS abgelehn die aufgrund ihrer laangjährigen Beschäftigungszeiten im „Normalfall“ problemlos genehmigt worden wären. Die Besschäftigung war an der neuen Vorgaabe, dass sie gegangenen auch die zwei vorang Sommer hier gearbeeitet haben mussten, gescheitert.

Taube Ohren beim Sozialminiister Offizielle Antworrt auf den Brief gab es noch keine, der Minister denkt aber darran, wieder zwei Vorsaisonen zwiingend vorzuschreiben. In dem Schreiben der Sparte Tourismus war außeerdem verftig zur Verlangt worden, die künft Kontingentfügung stehenden K plätze mittelfristig (fünf Jahre) 6 (Sommer) auf dem Stand 2016 bzw. 2015/16 (Winterr) einzufrieren. Das sind für Vorrarlberg im Winter 210 Sommer 92 und im W Plätze. Damit soll fürr die betroffenen Betriebe und diie mit der Akqusition von Mitaarbeitern onen befassten Institutio Planungssicherheit geschaffen werden.

Saisonniers nehmen keine Arbeitsplätze weg „Leider sieht es so aus, dass der Minister die Kontingente aber weiter kürzen will“, ärgert sich Spartengeschäftsführer Hald F A Furtner. D Das Argument, rald die Saisonniers würden den Einheimischen Arbeitsplätze wegnehmen, lässt er aus folgdendem Grund nicht gelten. Furtner: „Die AMS-Statistik spiegelt hier nicht die Realität wider. Das AMS ist gar nicht in der Lage, die große Zahl an benötigten Fachkräften - gerade für den Winter - im Inland zu rekrutieren.“

Kontingent für Asylwerber Für Asylwerber gelte es, ein separates Kontingent zu schaffen. Dies könnte für die Betriebe ein zusätzlicher Anreiz sein, Asylwerber in Beschäftigung zu nehmen. Derzeit besteht nämlich kaum Interesse an der Beschäftigung von Asylwerbern, weil sie bei der Kontingentvergabe bevorzugt zu behandeln sind und für die Betriebe die Gefahr besteht, dass ihnen - bei Beschäftigung von Asylwerbern

- womöglich eine Fachkraft verweigert wird. Wenn diesen Freitag im Landhaus in Bregenz wieder die Bürokratiekommission tagt, wollen die Touristiker das leidige Thema „Saisonkontingente“ aufs Tapet bringen. „Wir werden unsere Partner beim P b i Land L d auffordern, sich mit aller Vehemenz für eine von Vernunft getragene Lösung einzusetzen“, kündigt Furtner an. Der heimische Tourismus brauche ausreichend ausländische Fachkräfte. Die Entscheidung über die Verteilung innerhalb Vorarlbergs erfordere sehr viel Fingerspit-

zengefühl, deshalb müsse außerdem die Vergabe der Kontingentplätze den sozialpartnerschaftlich besetzten Regionalbeiräten in den örtlich zuständigen AMS-Geschäftsstellen überlassen werden. Die Vergabe von Wien aus funknicht daher tioniere i i i h und d kommt k d h für Furtner nicht infrage.

Neue Wege auf Jobbörsen Unabhängig von der Kontingentzahl für die Mitarbeiter aus Drittländern - um die Vermittlung von Saisonkräften aus der EU künftig effizienter zu gestalten, beschreiten die heimischen Touristikern jetzt auf den bereits traditionellen Jobbörsen, die sie gemeinsam mit dem AMS in verschiedenen EU-Ländern veranstalten, neue Wege. „Digitalisierung“ heißt die Devise. „Wir werden zwei Jobbörsen auswählen, auf denen wir versuchen, Mitarbeiter direkt an die interessierten Betriebe zu vermitteln“, kündigt Harald Furtner an.

Vermittlung effizienter Nach ausführlichem Gespräch mit den Bewerbern werden jene, die für geeignet befunden wurden, sofort digital erfasst, die Bewerbung schickt man direkt an interessierte Vorarlberger Betriebe. Somit gibt es keine Zeitverzögerung von zwei bis drei Wochen mehr. Damit lässt sich vermeiden, dass sich Bewerber in diesem Zeitraum für eine andere Stelle in einer anderen Region entscheiden und dringend benötigte Fachkräfte dadurch für Vorarlberg verloren gehen. 


Nr. 36-37 · 9. September 2016

6 · Die Wirtschaft

Österreich Flexibles Arbeiten wird wichtiger Flexible Arbeitszeitmodelle schaffen Win-winSituationen für Betriebe und ihre Arbeitnehmer. Mehr Spielräume bei der Arbeitszeit – das hilft nicht nur dem Betrieb, sondern entspricht auch dem wachsenden Wunsch der Arbeitnehmer nach individuellen Lösungen. Wo es das Gesetz erlaubt, schaffen die Sozialpartner auf betrieblicher Ebene solche Möglichkeiten, betont WKÖ-Präsident Christoph Leitl und nennt etwa das Zeitkontenmodell in der Maschinen-, Metall- und Gießereiindustrie. Dass Österreichs Arbeitnehmer gern flexibel arbeiten, zeigt auch eine aktuelle Umfrage unter Arbeitnehmern, die das market-InstitutimAuftragderWKÖ durchgeführt hat. Fazit: 55 Prozent sagen: Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber profitieren von Überstunden. 83 Prozent sehen Überstunden als sinnvoll an, 90 Prozent signalisieren Bereitschaft, phasenweise länger zu arbeiten.

Arbeitnehmer wünschen individuelle Lösungen Market-Experte David Vogl: „Flexibles Arbeiten wird für Arbeitnehmer immer wichtiger. Der Trend: Arbeitnehmer entfernen sich immer mehr vom Konzept eines Standard-Arbeitsplatzes mit Stan-

Zeitpolster von Überstunden helfen bei der Kinderbetreuung.

n Die Umfrage in Zahlen

91 Prozent

dard-Arbeitszeiten, hin zu immer individuelleren Lösungen, um den eigenen Ansprüchen maßgeschneidert entsprechen zu können.“ Die praktische Umsetzung bei der Einteilung von Überstunden funktioniert laut den befragten Arbeitnehmern in der Regel sehr gut. Die persönliche Belastung durch Überstunden hält sich für die Mehrheit in Grenzen, vielmehr haben sogar 12hArbeitstage oder mehr ihren Anreiz, wenn dadurch ein zusätzlicher freier Tag gewonnen wird. Fazit des Meinungsforschers: „Die Bedürfnisse der Wirtschaft und die Bedürfnisse der Arbeitnehmer nach flexiblerem Arbeiten gehen also weitgehend in die gleiche Richn tung.“

der befragten rund 500 Arbeitnehmer sagen, flexible Arbeitszeiten werden immer wichtiger. 76 Prozent sagen, mit flexiblen Arbeitszeiten kann ein Überstunden-Polster aufgebaut werden, um später etwa ein verlängertes Wochenende zu konsumieren.

Sieben von zehn der befragten Arbeitnehmer sagen, dass sie auf die Gestaltung ihrer Arbeitszeiten Einfluss nehmen. Angestellte haben hier mehr Spielraum als Arbeiter.

schätzen sich selbst als flexibel ein und sind bereit, phasenweise auch länger zu arbeiten. Das ist sogar noch ein Anstieg im Vergleich zum Ergebnis der gleichen Befragung vor einem Jahr (damals 89 Prozent).

„Der Trend geht klar in Richtung mehr Flexibilität. Wir müssen den Betrieben mehr Möglichkeiten geben, bei den Arbeitszeiten Spielräume zu schaffen.“

‣ Link zur market-Studie: http://tinyurl.com/Flexibles-Arbeiten

WKÖ-Präsident Christoph Leitl

90 Prozent

Sozialpartner-Einigung bei Sozialversicherung ÖGB-Präsident Erich Foglar, AKPräsident Rudi Kaske, WKÖPräsident Christoph Leitl und LK-Präsident Hermann Schultes einigten sich auf eine gemeinsame Vorgangsweise für eine deutlichere Unterscheidung bei der Sozialversicherung von selbstständigen und unselbstständigen Beschäftigungsverhältnissen. Diese Regelung trägt zu Rechts-

sicherheit für alle Beteiligten bei und soll Konfliktfälle in Zukunft vermeiden. Vereinbart wurde, dass sich die Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVA), die Sozialversicherung der Bauern (SVB) und die Gebietskrankenkassen (GGK) künftig abstimmen. Bei Prüfungen der GGK ob ein Dienst- oder Werkvertrag vorliegt, werden SVA und SVB

künftig beigezogen, was auch gesetzlich verankert werden soll. Eine konkrete Umsetzung der Sozialpartner-Vereinbarung wird bis Jahresende erfolgen. Bildung und Qualifikation sind die entscheidenden Erfolgskriterien der digitalen Zukunft. Die Präsidenten fordern daher von der Regierung ein rasches Vorgehen zur Umsetzung einer Bildungsre-

form und verweisen auf Vorschläge der Sozialpartner. In Bezug auf die laufenden Finanzausgleichsverhandlungen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden beharren die Sozialpartner auf ihrer Forderung nach Wiedereinführung der Zweckwidmung der Wohnbauförderungsbeiträge, die wegen des anstehenden Neubaubedarfs dringend notwendig ist. n


Nr. 36-37 · 9. September 2016 Die Wirtschaft

· Österreich · 7

Export schafft Wohlstand und Jobs Als kleines, exportfokussiertes Land ist es im ureigensten Interesse Österreichs, mit der Welt wirtschaftlich vernetzt zu sein. Freihandelsabkommen wie TTIP oder CETA sind dabei wichtige Brücken. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass sich die weltweiten Handelsverflechtungen infolge der Globalisierung positiv in Form von mehr Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung auf die europäischen Staaten, insbesondere auch Österreich, ausgewirkt haben.

„Freihandel und ein Mehr an wirtschaftlicher Verflechtung mit der Welt sind eindeutig im Interesse der heimischen Unternehmen.“ WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth

dient Österreich 6 von 10 Euro im Ausland. Und: Ohne Exporte wäre die österreichische Wirtschaft in den vergangenen Jahren nicht gewachsen, sondern geschrumpft. Die österreichische Wirtschaft stehe daher natürlich weiterhin zu TTIP, dem Freihandelsabkommen mit den USA, „und wünscht sich ein umfassendes, ehrgeiziges und faires Abkommen auch unter Beibehaltung hoher Standards – und das möglichst rasch“, unterstreicht Roth. Die Verhandlungen über das transatlantische Freihandelsabkommen sollten daher unbedingt zielstrebig weitergeführt werden.

Zukunftsweisend Wachstum & Wohlstand „Globalisierung ist gerade für eine kleine Volkswirtschaft wie Österreich ein zentraler Faktor für Wachstum und Wohlstand“, betont WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth. Mehr als 50 Prozent der

in Österreich produzierten Güter ins Ausland sowie hunderttausende Arbeitsplätze in Österreich hängen direkt oder indirekt am Export, der voriges Jahr mit plus 2,7 Prozent bzw. 131,55 Milliarden Euro wieder auf ein „all-timehigh“ gestiegen ist. Zudem ver-

Dasselbe gilt auch in Bezug auf CETA, das Handelsabkommen der EU mit Kanada, betont Roth. CETA ist ein Best PracticeBeispiel für zukunftsweisende Handelsabkommen der EU. Es wurde auf Basis vergangener Er-

fahrungen sorgfältig und umsichtig von der EU-Kommission im Auftrag und unter Einbeziehung der EU-Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlamentes ausverhandelt und ist das modernste, derzeit vorliegende Freihandelsabkommen. Den Vorstoß von Bundeskanzler Kern, nun eine SPÖ-Mitgliederabstimmung über CETA zu starten, sieht der WKÖ-Vizepräsident kritisch: „Man darf jetzt nicht den Fehler begehen, politische Verantwortung abzugeben und auf den Populismus-Zug aufzuspringen. Politische Schnellschüsse dürfen den Wirtschaftsstandort Österreich nicht gefährden.“ Jürgen Roth: „Wir müssen alle Möglichkeiten nutzen, unseren Wirtschaftsstandort im internationalen Wettbewerb zu stärken. Wer sich dauerhaft von der Welt wirtschaftlich abschottet, vern liert.“

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Nr. 36-37 · 9. September 2016

8 · Arbeitszeit · Die Wirtschaft

Arbeitswelten im Wandel Österreich braucht flexiblere Beschäftigungsformen, um den Ansprüchen der „New World of Work“ gerecht zu werden. Von einer Flexibilisierung profitieren Unternehmer als auch deren Personal. Internationaler Wettbewerb, wachsende Kundenansprüche, Digitalisierung – die Arbeitswelt entwickelt sich dynamisch und stellt Betriebe vor immer neue Herausforderungen. Um die Konkurrenzfähigkeit der heimischen Unternehmen zu stärken und in weiterer Folge Arbeitsplätze zu sichern, sind flexible Beschäftigungsformen unerlässlich. Flexible Arbeitszeitmodelle sind in vielen Ländern längst an der Tagesordnung. Vor allem in Skandinavien praktizieren 82 Prozent der finnischen Unternehmen mit mehr als neun Mitarbeitern eine möglichst freie Arbeitszeitgestaltung. In Schweden liegt der Anteil bei 67 Prozent, während in Dänemark mehr als ein Drittel der Betriebe Arbeitszeitenkonten von mehr als einem Jahr führt. Österreich hinkt diesen Entwicklungen hinterher, obwohl Experten bestätigen, dass flexible Arbeitszeiten einen wesentlichen Kennwert für die Fortschrittlich-

keit einer Volkswirtschaft darstellen. Dass Österreichs Unternehmen großes Potenzial besitzen, auf wirtschaftlich schwierige Zeiten zu reagieren, haben sie in den Krisenjahren 2008/09 bewiesen. Damals wurden rund 80.000 Arbeitsplätze durch Überstundenabbau oder Kurzarbeit langfristig erhalten und auf einen kurzfristigen Personalauf- und -abbau verzichtet. Individuelle Arbeitsmodelle sind der Schlüssel zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit. Im Einklang mit den betrieblichen Erfordernissen kann so die jeweilige Arbeitszeit abgestimmt werden. Das steigert die Motivation, die Jobzufriedenheit und das Engagement im Berufsalltag.

Flexiblere Arbeitszeiten Die Wirtschaftskammer tritt über alle Betriebsgrößen und Branchen hinweg für flexiblere Arbeitszeitmodelle ein. Das bedeutet keineswegs eine Arbeitszeitverlängerung, sondern eine Anpassung an die Auftragslage. Flexible Arbeitszeitmodelle zielen nicht prinzipiell auf ein Mehr an Arbeit ab. Nur wenn es die Auftragslage erfordert, dann sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

auch mehr arbeiten. So könnten teure Stehund Leerzeiten verringert, die Produktivität gesteigert und das Kundenservice verbessert werden, wenn bei Nachfrageschwankungen wiederum freie Tage oder verlängerte Wochenenden genutzt würden. Deshalb fordert die Wirtschaftskammer mehr Flexibilität bei der Höchstarbeitszeit, eine Anhebung der Grenze der täglichen Normalarbeitszeit auf zehn Stunden und die Stärkung der betrieblichen Ebene. Davon ausgehend, dass in Gesundheitsberufen seit jeher generell täglich bis zu 13 Stunden gearbeitet wird, soll eine Ausdehnung der täglichen Höchstarbeitszeit auf zwölf Stunden saisonale Auftragsspitzen abfedern. Dabei bliebe die 40-Stunden-Woche sowie die 50 Stunden Wochenhöchstarbeitsgrenze unangetastet. Dies gilt auch für den Fall der Anhebung der täglichen Normalarbeitszeit, denn von der Flexibilisierung sollen schließlich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer besseren Work-Life-Balance profitieren. „In den Betrieben muss es mehr Gestaltungsspielraum geben, Arbeitszeiten individueller zu vereinbaren“, bringt WKÖ-Präsident Christoph Leitl die Thematik auf den Punkt (siehe auch auf S.eite 2 und 6).

Die aktuelle Studie „Arbeitsweisen im Wandel: Wann, wo, wie und womit wird gearbeitet?“ erhob für Österreich die positiven Effekte der „neuen Arbeitswelt“ für Unternehmen. Aber auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer freuten sich über gestiegene Lebensqualität, freiere Zeiteinteilung, Rücksicht auf die Gesundheit sowie Vereinbarkeit von Kind und Karriere aufgrund flexiblerer Arbeitszeiten.


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· Werbung · 9

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10 · WIFI Vorarlberg ·

Nr. 36-37 · 9. September 2016 Die Wirtschaft

Das WIFI konnte sich im vergangenen Jahr über 18.350 Teilnehmer freuen.

WIFI Vorarlberg startet mit positiver Bilanz ins neue Kursjahr Mit einem Marktanteil von knapp 40 Prozent unterstreicht das WIFI Vorarlberg seine Vorreiterrolle in der beruflichen Erwachsenenbildung. Das neue Kursjahr startet pünktlich mit Schulbeginn. Das WIFI Vorarlberg zeigt sich mit den Zahlen des Ende Juli abgeschlossenen Kursjahres zufrieden: Insgesamt wurden im vergangenen Jahr knapp 1.500 Kurse durchgeführt, bei den Teilnehmerzahlen konnte ein moderater Zuwachs von 2,2 Prozent auf 18.350 Teilnehmer verzeichnet werden. Sieht man sich die Teilnehmerquote genauer an, fällt auf, dass sich bei Veranstaltungen, die länger als 50 Trainingseinheiten dauerten, sogar ein Teilnehmer-

plus von acht Prozent ergab. „Das zeigt, dass das WIFI in Vorarlberg eine besondere Rolle bei der beruflichen Höherqualifizierung spielt. Mit einem Marktanteil von knapp 40 Prozent sind wir in Vorarlberg in diesem Bereich eindeutig Marktführer“, freut sich Institutsleiter Dr. Thomas Wachter über die guten Ergebnisse.

Bodenseeraum vom PRVA (Public Relation Verband Austria) gelistet und startet bereits im Herbst. „Zu unserer Aufgabe gehört auch die ‚Nahversorgung’ der Bezirke mit Bildung. Gerade mit unserem Standort in Bludenz, wo wir für Herbst 14 Veranstaltungen geplant haben, ermöglichen wir qualifizierte Weiterbildung ohne lange Anfahrtszeiten“, so Wachter.

Kursjahr startet im September Mit Schulbeginn startet wie jedes Jahr auch das neue Kursjahr. An den drei Standorten Dornbirn, Hohenems und Bludenz werden neben bewährten Klassikern auch wieder viele neue Kurse und Lehrgänge aus den Bereichen Management, Persönlichkeit, Betriebswirtschaft, Sprachen, EDV und Technik angeboten. Zudem beginnen im September wieder die Vorbereitungskurse für die Berufsreifeprüfung in den

WIFI-Institutsleiter Dr. Thomas Wachter

Fächern Mathematik, Englisch, Deutsch sowie im Fachbereich BWL und Rechnungswesen. Rund 20 Prozent der insgesamt 2.000 angebotenen Veranstaltungen sind neu oder wurden inhaltlich aktualisiert. Bestes Beispiel ist der Diplom-PR-Lehrgang: Er wird als einzige praxisorientierte, prädikatisierte Spezialausbildung im Westen Österreichs bzw. im

Info-Wochen im September Um die Bildungsplanung noch einfacher zu machen, bündelt das WIFI auch heuer wieder seine kostenlosen Informationsveranstaltungen. „Zwischen 5. und 25. September können sich Interessierte im Rahmen der Info-Wochen wieder über diverse Ausbildungen informieren“, so Wachter. Weitere Informationen sowie alle Termine: vlbg.wifi.at (ju)n


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Arbeitsaufzeichnungen mit einem Programm? Ein Großteil der Betriebe machen ihre Arbeitsaufzeichnungen noch immer händisch. Dagegen gibt es nichts zu sagen. Es handelt sich dabei um ein probates Mittel zur Aufzeichnung der geleisteten Arbeitsstunden von Mitarbeitern. Neben einem den Vorschriften der Bundesabgabenordnung entsprechenden Programm sind nicht radierbare Schreibmittel, wie der Kugelschreiber, die einzigen tauglichen Mittel zur ordnungsgemäßen Führung von Grundaufzeichnungen über die geleistete Arbeitszeit der Mitarbeiter. Werden Grundaufzeichnungen jedoch mit Tabellenkalkulationsprogrammen wie Excel geführt, so entsteht ein Problem! Es wird ein untaugliches Mittel zur Führung von Grundaufzeichnungen verwendet und somit besteht ein

Für die unterschiedlichsten Zwecke werden arbeitsaufwendig Listen und Tabellen erstellt und geführt. Teilweise mit ähnlichem Inhalt und natürlich doppelt und dreifach. Spezielle Auswertungen für die Unternehmensleitung, Stundenlisten für die Mitarbeiter und für den Steuerberater die notwendigen Listen für die Lohnverrechnung. Das kostet Arbeitszeit!

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prüfungsrelevanter Mangel in der Ordnungsmäßigkeit. Aber zurück zu den händischen Arbeitsaufzeichnungen. Diese haben einen erheblichen Nachteil. Man hat zwar die Arbeitszeiten ordnungsgemäß aufgezeichnet, aber man muss nunmehr diese Arbeitsstunden in Programme und Tabellen übertragen, um Berechnungen und Auswertungen zu erhalten.

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Hotel- und Tischreservierungsprogrammen liefert rota alle für eine bedarfsorientierte Personalplanung notwendigen Daten und Informationen. Die einfachen Personalplanungsmöglichkeiten erleichtern den Planungsprozess. Man erhält bereits während der Planung sämtliche mitarbeiterrelevanten Daten wie Überstunden, Gut-Tage und Feiertage, natürlich auch den offenen Urlaub, den Krankenstand und die sonstigen Nichtleistungszeiten. Auswertungen über die gesamten Mitarbeiter und deren Stunden gehören zu den Standardfunktionen. Die Auswertungsmöglichkeiten sind vielfältig. Saisonbetriebe erhalten mit rota die Möglichkeit, ein eigenes Ruhezeitenkonto zu führen. Dies ist besonders wichtig, da gerade dieses Konto eine enorme Kostenfalle darstellt. Keine Überraschungen mehr am Saisonende! Lassen Sie sich bei der Verwaltung Ihrer größten Fixkostenposition – nämlich dem Personal – durch rota unterstützen. rota erleichtert Ihnen Ihre Arbeit und spart Verwaltungskosten und Zeit. Informieren Sie sich unter www.rota.at.

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12 · Flüchtlinge/Elternschule ·

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WIFI, BFI und VHS Vorarlberg: Zusammenarbeit bei Deutschkursen für Flüchtlinge Die drei größten Vorarlberger Erwachsenenbildungseinrichtungen erhalten vom Österreichischen Integrationsfonds 456.600 Euro. Mit diesen Mitteln werden 28 Deutschkurse finanziert.

Zuteilung der Fördermittel freut uns daher besonders. So können wir unsere bereits begonnene Arbeit in diesem Bereich auch im kommenden Jahr weiterführen“, erklärt Christa Tschofen, Leiterin des Sprachen-Zentrums im WIFI Vorarlberg.

Erstmals haben sich das WIFI Vorarlberg, das BFI der AK Vorarlberg sowie die Vorarlberger Volkshochschulen für ein Bildungsprojekt zusammengeschlossen und für ihren Projektvorschlag „Startpaket Deutsch & Integration“ vom Österreichischen Integrationsfonds Fördermittel in der Höhe von insgesamt 456.600 Euro zugesagt bekommen. Damit können im kommenden Kursjahr insgesamt 28 Gratis-Deutsch-Einsteigerkurse für Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte ab dem 15. Lebensjahr finanziert werden. Ziel der Kurse ist das Erreichen des Sprachniveaus A1 sowie die Vermittlung von grundlegenden Werten, die für eine Integration in Österreich wichtig sind. „Das Beherrschen der deutschen Sprache bildet die Grundlage für eine gelungene Integration. Die

Die ersten Kurse, die im ganzen Land zwischen dem Montafon und dem Bregenzerwald angeboten werden, starten im September (siehe Kasten). Die Aufnahme in die Kurse passiert unkompliziert und unbürokratisch. Über die Teilnahmeberechtigung entscheiden die Institutionen direkt im Rahmen eines persönlichen Termins. Folgende Unterlagen sind für die Teilnahme vorzulegen:

Kurse im ganzen Land

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Konventionsreisepass oder Asylbescheid und gültige Karte für subsidiär Schutzberechtigte Meldezettel E-Card Bescheid, mit dem der Status der Asylberechtigten ober subsidiär Schutzberechtigten zuerkannt wurde

Datum

Uhrzeit

Veranstalter – Ort

19.09.2016 9 09 2016

Nachmittagskurs Vo ormittagskurs

WIFI Dornbirn olkshochschule Bludenz Vo

26.09.2016

Vo ormittagskurs Vo ormittagskurs Vo ormittagskurs Abendkurs Nachmittagskurs Vo ormittagskurs

Vo olkshochschule Götzis Vo olkshochschule Hohenems Vo olkshochschule Bregenzerwald Vo olkshochschule Bregenz BF FI Feldkirch BF FI Bregenz

03.10.2016 03 10 2016

Nachmittagskurs Nachmittagskurs

WIFI Bludenz FI Feldkirch BF

„Elternschule - Anababa Okulu“ wird fortgesetzt Das von Wirtschaftskammer Vorarlberg und Land im Jahr 2014 initiierte Pilotprojekt „Elternschule Anababa Okulu“, das gezielt türkischstämmige Eltern in Sachen Erziehungs- und Bildungskompetenz stärken will, geht ins dritte Jahr. Gute Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche in Vorarlberg sind für die Entwicklung der Gesellschaft von grundlegender Bedeutung. Neben den Anstrengungen in Sachen frühe Sprach- und Leseförderung

werde daher auch der Elternbildung ein hoher Stellenwert eingeräumt. In genau diese Richtung zielt auch das Projekt „Elternschule - Anababa Okulu“. Teilnehmende Eltern können darin bewusst ihr Erziehungsverhalten reflektieren und lernen, welche Bedürfnisse die Kinder haben und wie sie ihre Entwicklung bestmöglich unterstützen. Auf dem Bildungsweg ihrer Kinder spielen die Eltern eine ganz entscheidende Rolle. Familien mit Migrationshintergrund stünden dabei vor besonderen Herausforderungen, die es mit gezielten Angeboten zu berücksichtigen gilt. Insbesondere türkischstämmige Eltern lernen in

„Vorarlberg braucht junge Fachkräfte und das Talent jedes und jeder Einzelnen im Land“, betont Integrationslandesrat Erich Schwärzler.

Interesse hält an

den Seminarreihen, die aus sechs Modulen bestehen, wie sich die Bildungs- und Berufsperspektiven ihrer Kinder verbessern lassen.

Seit dem Start des Pilotprojekts im Jahr 2014 hat die Elternschule über 300 interessierte Eltern erreicht. Das Interesse sei erfreulich, kommentiert der Landesrat. Die Seminarreihe wurde deshalb im zurückliegenden Schuljahr 2015/16 an zwei neuen Standorten in Lustenau und Bludenz fortgesetzt. Im Herbst beginnt die dritte Auflage der Pilotn reihe.


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 themen im Herbst Nachhaltigkeit, Umwelt und Energie Erscheinungstermin: 23. September 2016 Anzeigenschluss: 13. September 2016

Hydraulik und Druckluft Erscheinungstermin: 23. September 2016 Anzeigenschluss: 13. September 2016

Gutscheine und Geschenke Erscheinungstermin: 7. Oktober 2016

Halle zur Reinigung von Gitterrosten „Mit uns steigern Sie Ihre Produktivität“ ist der Leitsatz der IDS Industry & Facility Services GmbH aus Unteressendorf, Deutschland. Als Spezialist für die Reinigung von Lackieranlagen weiß IDS: Bei über 2.500 bar wird Wasser zu einem hocheffizienten Werkzeug für die Reinigung und Entschichtung von Gitterrosten.

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Großauflage Themen: Aus Bildung wird Erfolg Hightechland Vorarlberg Top-Arbeitgeber Messe Gustav + Beilage Dornbirn Erscheinungstermin: 21. Oktober 2016

Erscheinungstermin: 28. Oktober 2016 Anzeigenschluss: 18. Oktober 2016

Partner der Gastronomie Erscheinungstermin: 11. November 2016 Anzeigenschluss: 2. November 2016 Anzeigenverwaltung: Media-Team GmbH Telefon 05523 52392 office@media-team.at www.media-team.at

Damit während des Lackierbetriebes keine Ausfallzeiten und Stillstände entstehen, werden die Gitterroste außerhalb der Produktionszeiten durch die IDS ausgebaut und in die werkseigene Reinigungshalle in Appendorf, unweit von D 88400 Biberach an der Riß, transportiert. Mittels Höchstdruckwasserstrahlen reinigt und entschichtet IDS die Gitter von den hartnäckigen Ablagerungen wie Lackrückständen/ Overspray. Die abgetragenen Altlacke werden nach Deklarationsanalyse § 8 Nr. 6.7 und Auswertung der Labor Analytik nach Deponieverordnung DepV / LAGA V“2 Abfalluntersuchung sachgerecht entsorgt. Nach der qualifizierten Reinigung der Gitter werden diese zum Kunden transportiert und nach Absprache eingebaut. Jürgen Maunz, Geschäftsführer der IDS Industry & Facility Services GmbH meint:

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Hartnäckige Ablagerungen werden abgetragen und sachgerecht entsorgt.

Speziell im Bereich der Gitterrostreinigung und -entlackung in Lackieranlagen müssen regelmäßige Reinigungs- und Entlackungsaufwendungen durchgeführt werden, damit ein weitgehender störungs- und ausfallfreier Betrieb gewährleistet werden kann. Die IDS Industry & Facility Services GmbH hat sich zusätzlich zur Lackkabinenreinigung beim Kunden vor Ort, auf die Reinigung und Entschichtung von Gitterrosten außerhalb der Lackierkabinen/ Lackierbetriebe spezialisiert.

„Mit der Auslagerung der Gitterrostreinigung schaffen wir für unsere Kunden eine enorme Effektivität und Entlastung. Dies beginnt schon damit, dass wir den Ausbau, Reinigung, Entsorgung und Einbau übernehmen und der Kunde sich auf die wesentlichen Tätigkeiten konzentrieren kann.“

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14 · Branchen · Die Wirtschaft

n Kurz notiert

Erfolgreiche Workshop-Reihe geht in die dritte Runde Die Workshop-Reihe „Aufsichtsratskompetenz kompakt“, die von „Frau in der Wirtschaft Vorarlberg“ im Herbst 2014 erfolgreich gestartet wurde, findet nach wie vor sehr großen Anklang bei Vorarlbergs Wirtschaftsfrauen und wird deshalb im Herbst 2016 bereits zum dritten Mal durchgeführt. Die Idee für den Workshop geht auf die Erfolgsgeschichte des von „Frau in der Wirtschaft“ (Wirtschaftskammer), Industriellenvereinigung und dem Wirtschaftsministerium initiierten Führungskräfte-Programms „Zukunft.Frauen“ zurück. Es soll Top-Frauen für Aufsichtsratspositionen sichtbar machen. Und genau das ist mit der Veranstaltungsreihe gelungen. Nach dem Ende der beiden WorkshopHalbtage 2015 haben sich einige der insgesamt 25 Absolventinnen für die Datenbank registriert. Damit ist die Zahl der für eine Aufsichtsratsposition registrierten

Frauen in Vorarlberg innerhalb kürzester Zeit von sieben auf 29 gestiegen. Außerdem hat sich eine so große Nachfrage gezeigt, dass für dieses Jahr im Herbst 2016 ein weiterer Aufsichtsrats-Workshop angeboten wird. Die Termine im Herbst 2016: Dienstag, 11. Oktober 2016 und Dienstag, 15. November 2016 Ort: WIFI Dornbirn, Bahnhofstraße 24 Zeit: jeweils von 8.30 - 12.30 Uhr Der Kostenbeitrag für beide Halbtage beträgt 60 Euro und beinhaltet Skripten, Zertifikat und Pausenverpflegung. Weitere Informationen zum Führungskräfteprogramm und die Datenbank der bis dato eingetragenen Aufsichtsrätinnen sind auf www. zukunft-frauen.at zu finden. Rückfragen und Anmeldung: Karin Furtner, Frau in der Wirtschaft, WKV; E furtner.karin@ wkv.at, T 05522/ 305/452

Vorarlberger Business Run und eigener Lauf für Lehrlinge Am 16. September kommt wieder Bewegung in die heimische Firmenlandschaft. Der Vorarlberger Business Run findet zum 6. Mal im Messeareal in Dornbirn statt. Als Fixstarter in diesem Jahr hat sich das Team der jungen Wirtschaft Vorarlberg in die Starterliste eingetragen und setzt in diesem Jahr ein starkes Zeichen für betriebliche Gesundheitsförderung. Voll gepackt mit Motivation, Vorfreude und Ehrgeiz geht es für insgesamt 20 Teilnehmer aus verschiedenen Vorarlberger Unternehmen an den langersehnten Start. Der Startschuss für den Business Run erfolgt um 18.30 Uhr, die gesamte Laufstrecke befindet sich im Messegelände Dornbirn. Die Teilnehmer des diesjährigen Business Run haben eine Strecke von insgesamt 5 Kilometer zu überwältigen (2 Runden á 2,5 Kilometer). Die Siegerehrung geht um 20.15 Uhr über die Bühne, anschließend gibt es Partystimmung am Oktoberfest. Regelmä-

ßige Bewegung ist der Schlüssel zum Erfolg! Hier setzen auch V.E.M. (Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie) und m.e.t. (Metall Elektro Technik Gewerbe) als überbetriebliche Plattformen ein deutliches Signal und initiieren gemeinsam mit den Organisatoren des etablierten Business Run eine besondere Laufveranstaltung - den Technikland Vorarlberg Lehrlings Run mit eigenem Start. Junge Menschen und Ausbildungsverantwortliche erhalten die Gelegenheit, sich mit ihresgleichen zu messen. Auf der 5 Kilometer langen Strecke warten tolle DJ‘s, Erfrischungsgetränke und viele Überraschungen. Der Lauf bietet ein spannendes Umfeld, in dem sich die Lehrlinge und auch die Unternehmen präsentieren können. Anmeldungen online: www.b4run.at (bis 12. September)

„Wir drehen auf!“ am Rankweiler Herbstmarkt

Schon im Vorjahr zeigten die Lehrlinge bei „Wir drehen auf!“ ihr Können.

Im Rahmen des Rankweiler Herbstmarktes findet unter dem Titel „Wir drehen auf!“ am 7. und 8. Oktober die Vorausscheidung zum Bundeslehrlingswettbewerb der Installateure statt. Die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren. Die Marktbesucher haben die Gelegenheit, Eindrücke im Gespräch mit den Lehrlingen und den Vertretern der Lehrbetriebe zu bekommen und das tolle Engagement der Unternehmen zu erleben. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg und die Berufsschule werden über die Möglichkeiten der Ausbildung im Allgemeinen, aber auch in Zusammenhang mit Lehre mit Matura und weitere Karriere informieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen sich darauf, Ihr Können vor großem Publikum unter Beweis zu stellen. Veranstaltungsort: Marktplatz Rankweil Wettbewerb: Freitag, 7.10., 9-17 Uhr, Samstag, 8.10., 9-12 Uhr Siegerehrung: Samstag, 8.10., 14 Uhr


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n Kurz notiert Erfolgreicher Berufsnachwuchs der Vorarlberger Zahntechniker

„Besser Anfangen“ - VLOW! lädt Kreativ-Elite ins Festspielhaus Unter dem Titel „Besser Anfangen! Über das erfolgreiche Beginnen in Gestaltungsprojekten“ lädt Vlow! von 28. bis 29. Oktober 2016 ins Festspielhaus Bregenz. Das Festival im Zwischenraum von Kommunikation, Design und Architektur versammelt zum fünften Mal die internationale Kreativ-Elite am Bodensee. Als Top-Referent wird Architekt Bjarke Ingels erwartet. Anmeldungen sind unter www.vlow.net möglich. f

Dass die Ausbildung in Vorarlberg ein sehr hohes Niveau hat, bewies erneut der Berufsnachwuchs der Vorarlberger Zahntechniker. So nahmen Dunja Balling (im Vordergrund; Zahnmedizinisches Institut Dr. Huemer, Wolfurt) und Karanikas Athanasios (Mitte; Zahntechnik Hämmerle, Dornbirn) erfolgreich an den heurigen Tyrolskills der Zahntechniker im WIFI in Innsbruck teil. Sie stellten ihr Know-how bei dem anspruchsvollen länderübergreifenden Lehrlingswettbewerb bravourös unter Beweis.

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27. Oktober 2016 – Vlow!Award: Eintritt frei 28. bis 29. Oktober 2016: 529 Euro (Netto) Frühbucherbonus bei Anmeldung und Zahlung bis 9. September 2016: 439 Euro (Netto). Gilt nur

Frisurenshow 2016 im Casino Bregenz

Projekt Rodenstock Dealer Roadshow von Vlow!-Referent Matthias Kindler. Foto: M. Kindler

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bei gleichzeitiger Anmeldung von mindestens zwei Teilnehmern – eine Rechnungsadresse! Studentenpreis: 190 Euro (Brutto, mit gültiger Immatrikulationsbestätigung)

Kreativwirtschaftsgeschichte 2016 - Der Wettbewerb für dich und deine Kunden!

Die Kreativwirtschaft Austria sucht die beste Geschichte, die Kreativschaffende mit ihren Kunden aus der Wirtschaft gemeinsam geschrieben und so Mehrwert und Umsatz geschaffen haben. Einreichen dürfen Kreativschaffende und ihre Kunden. Als Preis winkt die professionelle Verfilmung ihrer gemeinsamen Erfolgsgeschichte.

Erzähl uns deine Geschichte! Am Mittwoch, 21. September 2016, präsentiert die Landesinnung der Vorarlberger Friseure ab 21 Uhr im Rahmen der Casino Herbst Tage 2016 und in Kooperation mit dem Casino Bregenz sowie der Firma Redken im Casino Bregenz die neuesten Frisurentrends 2016. Die bekannten Akteure Nicole Winter und Marco Arena entführen die Besucher im Rahmen der Frisurenshow in die einzigartige, inspirierende Welt von Redken und deren Frisurentrends.

Uns interessiert vor allem, wie aus 1 und 1 im kreativen Prozess zwischen Auftraggebenden und Auftragnehmenden mehr als nur 2 geworden ist. Wie ihr auf die Lösung gekommen oder über das Problem gestolpert seid. Ob ihr am Anfang einer Meinung ward, oder erst am Ende. Kurz: Wie ihr zusammen die beste Kreativwirtschaftsgeschichte 2016 geschrieben habt. f

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Langjährige Kooperation verlängert

DI Georg Comploj (Obmann WKV-Sparte Industrie) und Wolfram Baldauf (VBMV-Obmann) bestätigen die weitere Kooperation der Sparte Industrie mit dem Blasmusikverband.

Die WKV-Sparte Industrie verlängert die Partnerschaft mit dem Vorarlberger Blasmusikverband. Etwa 4.000 Musikantinnen und Musikanten unter 25 Jahren gehören dem Vorarlberger Blasmusikverband (VBMV) an. Das Engagement für die Jugend ist der Hauptgrund für die Industrie, den Blasmusikverband weiterhin finanziell und ideell zu unterstützen. Spartenobmann DI Georg Comploj

sieht viele wertvolle Bezugspunkte zwischen der Nachwuchsförderung im musikalischen und im betrieblichen Bereich: „Eine musische Ausbildung fördert das Denkvermögen, das Zusammenspiel der Musiker bildet die Teamfähigkeit, die Disziplin im Üben erhöht die Selbstkompetenz der jungen Menschen. Wer im Hobby engagiert ist, ist es auch im Beruf. Deshalb sehen wir in der musizierenden Jugend eine wertvolle, motivierte Zielgruppe für die duale Ausbildung in der n heimischen Industrie.“

WIE IST EUROPA NOCH ZU RETTEN? VORTRAG UND DISKUSSION MIT DEM GRÜNEN EU-PARLAMENTARIER SVEN GIEGOLD

TERMIN: ORT: ADRESSE:

DO., 15. SEPTEMBER 2016, 19:30 UHR SAAL DER WIRTSCHAFT DORNBIRN, WIFI, BAHNHOFSTR. 24

Die EU-Mitgliedschaft hat sich für ihre Mitgliedstaaten in ökonomischer Hinsicht zweifellos ausgezahlt. Allerdings blieb die Integration auf anderen Gebieten – sozialer, demokratischer und ökologischer Fortschritt – hinter den Erwartungen vieler zurück. Ernsthafte Zweifel an der Lösungskompetenz der EU kamen durch die ungenügende Bewältigung der Bankenkrise und der jüngsten Migrationsbewegungen auf. Der Brexit markiert nun quasi den Tiefpunkt der daraus resultierenden Vertrauenskrise in die EU. Was dürfen wir uns in Zukunft von der EU erwarten? Reift sie an ihren Krisen? Wo steht Vorarlberg als Industrie- und Tourismusstandort in dieser Diskussion? Foto: Sven Giegold

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18 · Handel ·

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Einkaufen

Einkaufen

am liebsten in Vorarlberg

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Weil persönlicher Kontakt und Service zählen.

Weil wir auch nach dem Kauf für Sie da sind.

Einkaufen am liebsten in Vorarlberg Weil Kundenzufriedenheit das Maß aller Dinge ist.

Sujets aus der neuen Medien-Kampage des Vorarlberger Einzelhandels.

Einkaufen...am liebsten in Vorarlberg Crossmediale Kampagne stellt den Einzelhandel in Vorarlberg in den Mittelpunkt. Einkaufen ist nach wie vor eine überwiegend emotionale Angelegenheit. Unsere Einzelhändler und Fachgeschäfte vor Ort haben hier einen entscheidenden Vorteil: Ihre Mitarbeiter, die kompetente Beratung und Serviceleistungen bieten. Zudem sichern sie wertvolle Arbeitsplätze, bilden Lehrlinge aus und machen so die Wirtschaft im Land zukunftsfähig. Daher setzt der Vorarlberger Einzelhandel die cossmediale Anzeigenkampagne aus 2014 und 2015 fort. Die Kampagne wird von redaktionellen Berichten verschiedener Medien begleitet. Einmal mehr werden Menschen, die ihren Arbeitsplatz im Einzelhandel haben, vor den Vorhang geholt. Ergänzt wird die Anzeigenkampagne durch eine Testimonial-Kampagne.

„9 von 10 Euro gibt die einheimische Bevölkerung im Vorarlberger Einzelhandel aus. Damit das so bleibt, sensibilisieren die Gremien im Handel mithilfe der Kampagne. Bewusst einkaufen im Ländle – das nützt uns allen“.

Warum im eigenen Land einkaufen?

Theresia Fröwis, Spartenobfrau Vorarlberger Handel

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Stärkung des Einzelhandels Frische und regionale Produkte Wertschöpfung Sicherung von Arbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen Service im Fall von Reparaturen Beratung/persönlicher Kontakt Sicherung der Nahversorgung Erhalt der Angebotsvielfalt Gewährleistung Erhalt der Kaufkraft nachprüfbare Qualität

n Sicherheit im Handel

Service: E-Learning „Sicherheit im Handel“ Welche Tricks werden von Ladendieben angewandt? Wie sollte man sich in Notfallsituationen wie Raub oder Überfällen verhalten? Woran kann man Falschgeld erkennen und wie geht man in einem solchen Fall damit um? E-Learning Tool Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt Ihnen das E-Learning Tool „Sicherheit im Handel“. Neben den Lerninhalten zu sicherheitsrelevanten Themen gibt es auch Tests, mit denen Sie Ihr Wissen überprüfen können. Das Tool wurde speziell für Handelsbetriebe entwickelt und stellt eine Ergänzung zu Schulungen im Unternehmen dar.

WKO Sicherheits App Jedes Unternehmen kann unvermittelt mit Delikten in seinem Ladengeschäft konfrontiert werden. Wie man sich in einer solchen Situation verhalten sollte, wer Unterstützung leisten kann oder was man unbedingt vermeiden sollte ist zwar oftmals bekannt, in der Aufregung fallen den Betroffenen die einfachsten Dinge wie z.B. Notfallrufnummern nicht mehr ein. Die Notfall- und SicherheitsApp der WKO enthält alle wichtigen Informationen für die Notfallsituationen f Ladendiebstahl f Taschendiebstahl f Einbruch

Vandalismus Raub/Überfall f Kreditkartenbetrug Für jeden dieser Fälle werden Routinechecks, die im Vorfeld durchgeführt werden können, die richtige Reaktion im Verdachts- bzw. Anlassfall, das Verhalten nach einem solchen Ereignis sowie Unterstützungsmöglichkeiten wie wichtige Kontakte und Hilfsmittel beschrieben. Die Notfallkontakte kann jeder App User mit seinen individuellen Daten ergänzen. f f

Infos zu beiden Tools unter www.wko.at/vlbg/handel


Nr. 36-37 · 9. September 2016 Die Wirtschaft

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Gelbe Seiten n Termine Dienstag, 13. September 2016 9.30 – 11.30 Uhr in Egg, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bundesstraße 1039 13.30 – 15.00 Uhr in Dornbirn, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. WIFI, Bahnhofstraße 24 Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte bringen Sie aber allenfalls notwendige Unterlagen und Nachweise mit. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 0508059970, F 050808-9919, E Direktion. VBG@svagw.at, www.svagw.at Donnerstag, 15. September 2016 Montag, 26. September 2016 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 5. – 6. Oktober 2016 Messe Dornbirn GmbH, Messeplatz 1, Dornbirn. SALTEX Informationen: Dornbirner Messe GmbH, T 05572/305-0, E service@ messedornbirn.at, www.messedornbirn.at

Firmenbuch Neueintragungen Reumiller Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH, Nussweg 6, 6971 Hard; GESCHÄFTSZWEIG: a) Tätigkeiten gemäß §§ 3 und 5 Wirtschaftstreuhandberufsgesetz b) Tätigkeiten gemäß § 70 ff Wirtschaftstreuhandberufsgesetz; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 19.05.2016; GF: (B) Mag Manfred Reumiller (24.03.1963); vertritt seit 03.06.2016 selbstständig; GS: (A) Mag. Manfred Reumiller Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 02.06.2016 – FN 453465k. GSMIeins-IMMO KG, Gartenstraße 1, 6833 Klaus; GESCHÄFTSZWEIG: Ankauf, Verwaltung und Verkauf von Immobilien; GesV vom 23.05.2016; GS: (A) Silvia Schöch (30.06.1961); vertritt seit 01.06.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Melanie Schöch (10.11.1985); Haftsumme € 30; (C) Isabell Schöch (11.09.1987); Haftsumme € 30; – LG Feldkirch, 31.05.2016 – FN 453511d. PowerUnits Immobilien GmbH, Millennium Park 5, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb, Verwaltung, Vermietung, Verpachtung und Verkauf von Immobilien; Kapital: € 36.000; GesV vom 30.05.2016; GF: (A) Andreas Huchler (16.09.1976); vertritt seit 04.06.2016 selbstständig; (B) Rene Tiefenthaler (29.09.1976); vertritt seit 04.06.2016 selbstständig; (C) Herbert Sinz (17.04.1977); vertritt seit 04.06.2016 selbstständig; GS: (A) Andreas Huchler (16.09.1976); Einlage € 12.000; geleistet € 12.000; (B) Rene Tiefenthaler (29.09.1976); Einlage € 12.000; geleistet € 12.000; (C) Herbert Sinz (17.04.1977); Einlage € 12.000; geleistet € 12.000; – LG Feldkirch, 03.06.2016 – FN 453766d. El Toro Loco Restaurant GmbH, Walgaustraße 40, 6824 Schlins; GESCHÄFTSZWEIG: Gastgewerbe; Kapital: € 35.000; GesV vom 17.05.2016; GF: (A) Tito Marcelo Montero Fiallos (06.11.1973); vertritt seit 03.06.2016 selbstständig; PR: (B) Melanie Metzler (10.07.1991); vertritt seit 03.06.2016 selbstständig; GS: (A) Tito Marcelo Montero Fiallos (06.11.1973); Einlage € 18.000; geleistet € 9.000; (B) Melanie Metzler (10.07.1991); Einlage € 17.000; geleistet € 8.500; – LG Feldkirch, 02.06.2016 – FN 453710x.

(22.12.1977); vertritt seit 04.06.2016 selbstständig; GS: (A) Mag Carmen Dechant (13.11.1979); Einlage € 4.550; geleistet € 4.550; (D) Mag Beate Ramsbacher (21.11.1975); Einlage € 4.550; geleistet € 4.550; (E) GBM Privatstiftung; Einlage € 12.950; geleistet € 12.950; (F) GCM Privatstiftung; Einlage € 12.950; geleistet € 12.950; – LG Feldkirch, 03.06.2016 – FN 453857m. Benevit Pflegeheim Höchst/Fußach gemeinnützige Betriebs GmbH, Marktplatz 3, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Betrieb des Pflegeheimes Höchst/Fußach; Kapital: € 35.000; GesV vom 17.05.2016; GF: (A) Mag Harald Panzenböck (18.09.1961); vertritt seit 04.06.2016 selbstständig; GS: (B) Vorarlberger Pflegemanagement gemeinnützige GmbH; Einlage € 28.000; geleistet € 28.000; (C) Gemeinde Höchst, Gemeindeamt; Einlage € 5.250; geleistet € 5.250; (D) Gemeinde Fußach, Gemeindeamt; Einlage € 1.750; geleistet € 1.750; – LG Feldkirch, 03.06.2016 – FN 453711y. W&W Plastic GmbH, Haldengasse 18 – 20, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Produktion und Handel mit Plastikprodukten; Kapital: € 35.000; GesV vom 27.05.2016; GF: (A) Georg Wampl (11.05.1956); vertritt seit 07.06.2016 selbstständig; GS: (A) Georg Wampl (11.05.1956); Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (B) Andreas Wampl (21.07.1961); Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 06.06.2016 – FN 453620p. MG Immo GmbH, Breigge 10, 6923 Lauterach; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb, Verwaltung sowie Vermietung und Verpachtung von Immobilien; Kapital: € 35.000; GesV vom 25.05.2016; GF: (A) Matthias Delavier (17.12.1973); vertritt seit 07.06.2016 selbstständig; (B) Grit Delavier (24.07.1973); vertritt seit 07.06.2016 selbstständig; GS: (A) Matthias Delavier (17.12.1973); Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; (B) Grit Delavier (24.07.1973); Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; – LG Feldkirch, 06.06.2016 – FN 453509a.

FinBet GmbH, Millenniumpark 1, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Finanzierungen und Beteiligungen; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 25.05.2016; GF: (A) Reinhard Intemann (20.03.1951); vertritt seit 04.06.2016 selbstständig; GS: (A) Reinhard Intemann (20.03.1951); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 03.06.2016 – FN 453549i.

dreierlei – Bioladen, Café, Begegnung eGen, Kreuzstrasse 2, 6922 Wolfurt; GESCHÄFTSZWEIG: Betrieb eines Bioladens; Satzung vom 25.05.2016; REVISIONSVERBAND: (C) Raiffeisenlandesbank Vorarlberg Waren- und Revisionsverband registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung; eingetragen; VORSTAND: (A) Mag Tamara Rohner (30.03.1976); Obmann/Obfrau; vertritt seit 15.06.2016 gemeinsam mit dem/der Obmann-/ Obfraustellvertreter/in oder einem weiteren Vorstandsmitglied; (B) Mag Michaela Fercher-Dalpiaz (09.12.1974); Obmann/Obfrau-Stellvertreter/in; vertritt seit 15.06.2016 gemeinsam mit dem/der Obmann/Obfrau oder einem weiteren Vorstandsmitglied; – LG Feldkirch, 14.06.2016 – FN 453931x.

M-I Immobilien GmbH, Holzriedstraße 33, 6960 Wolfurt; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilien; Kapital: € 35.000; GesV vom 30.05.2016; GF: (A) Mag Carmen Dechant (13.11.1979); vertritt seit 04.06.2016 selbstständig; (B) Dipl-Wirt Ing (FH) Andreas Ramsbacher (17.06.1974); vertritt seit 04.06.2016 selbstständig; (C) Mag (FH) Martin Fussenegger

Roland Wolff Beteiligungs KG, Badgasse 8a, 6971 Hard; GESCHÄFTSZWEIG: Beteiligung an Unternehmen; GesV vom 06.06.2016; GS: (A) Roland Wolff (09.01.1946); vertritt seit 09.06.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Dr Bertram Schneider (26.05.1969); Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 08.06.2016 – FN 453992k.


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Firmenbuch Neueintragungen radeal e.U., Hintere Achmühlerstraße 2a, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Werbeagentur; INHABER/IN: (A) Dejan Ninčetović (08.12.1987); eingetragen; – LG Feldkirch, 14.06.2016 – FN 454280i. Da Giuseppe – Zulbehari, Sabani und Kastrataj OG, Bahnhofstraße 2, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Gastgewerbe; GesV vom 18.05.2016; GS: (A) Hazbi Zulbehari (28.08.1962); vertritt seit 14.06.2016 selbstständig; (B) Ferit Sabani (20.11.1959); vertritt seit 14.06.2016 selbstständig; (C) Sadik Kastrataj (16.11.1963); vertritt seit 14.06.2016 selbstständig; – LG Feldkirch, 13.06.2016 – FN 453739p. tradico GmbH, Ludwigstraße 8, D-80539 München; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Mineralölprodukten und anderen Heizmitteln, branchenübergreifender Handel mit Waren und Gütern aller Art, Erbringung von Dienstleistungen aller Art mit Ausnahme derer, die einer behördlichen Erlaubnis/ Genehmigung bedürfen, und die Erbringung von Beratungsdienstleistungen, ausgenommen Rechtsund Steuerberatung; Kapital: € 200.000; GesV vom 27.11.2013, geändert am 10.09.2015; GF: (A) Mario Springer (09.11.1968); vertritt seit 17.01.2014 selbstständig; INLÄNDISCHE ZWEIGNIEDERLASSUNG: tradico GmbH Zweigniederlassung Österreich; SITZ: Rheinstraße 27, 6890 Lustenau; TÄTIGKEIT: Handel mit Mineralölprodukten und anderen Heizmitteln, branchenübergreifender Handel mit Waren und Gütern aller Art, Erbringung von Dienstleistungen aller Art mit Ausnahme derer, die einer behördlichen Erlaubnis/Genehmigung bedürfen, und die Erbringung von Beratungsdienstleistungen, ausgenommen Rechts- und Steuerberatung; – LG Feldkirch, 13.06.2016 – FN 453032z. BAVARIA HOLIDAY CORPORATION LTD & Co KG, Walserstrasse 362, 6993 Mittelberg; GESCHÄFTSZWEIG: Verwaltung von Beteiligungen sowie Handel und Services aller Art; GesV vom 27.04.2016; GS: (A) BAVARIA HOLIDAY CORPORATION LTD; vertritt seit 14.06.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Jakob Friedrich Hummel (17.06.1934); Haftsumme € 100; – LG Feldkirch, 13.06.2016 – FN 452972k. BR-ATY GmbH, Holzriedstraße 33, 6960 Wolfurt; GESCHÄFTSZWEIG: Vermögensverwaltung; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 30.05.2016; GF: (A) Mag (FH) Martin Fussenegger (22.12.1977); vertritt seit 10.06.2016 selbstständig; GS: (B) GBM Privatstiftung; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 09.06.2016 – FN 453856k. CD-ATY GmbH, Holzriedstraße 33, 6960 Wolfurt; GESCHÄFTSZWEIG: Vermögensverwaltung; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 30.05.2016; GF: (A) Mag (FH) Martin Fussenegger (22.12.1977); vertritt seit 10.06.2016 selbstständig; GS: (B) GCM Privatstiftung; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 09.06.2016 – FN 453855i. 3D-PRO.eU, Bazulstrasse 114, 6710 Nenzing; GESCHÄFTSZWEIG: Entwicklung und Handel mit Komponenten für 3D-Drucker und CNC-Maschinen; INHABER/IN: (A) Alexander Kirchner (27.05.1969); eingetragen; – LG Feldkirch, 09.06.2016 – FN 454122b.

crux product design GmbH, Fabrikstraße 6, 6858 Schwarzach; GESCHÄFTSZWEIG: Produktdesign; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 19.05.2016; GF: (A) Michael Herbel (14.09.1968); vertritt seit 10.06.2016 selbstständig; PR: (B) Reinhard Raffl (18.05.1971); vertritt seit 10.06.2016 selbstständig; GS: (C) crux product design GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 09.06.2016 – FN 453768g. MC Immobilien GmbH, Lustenauerstraße 64, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilienkauf und -verwaltung; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 02.06.2016; GF: (A) Mag Elmar Girardi (08.05.1958); vertritt seit 09.06.2016 selbstständig; (B) Mag Alexander Nußbaumer (20.05.1967); vertritt seit 09.06.2016 selbstständig; GS: (C) ZIMA Projekt Baugesellschaft mbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 08.06.2016 – FN 454057g.

Fachgruppentagungen Sparte Transport und Verkehr Fachgruppe der Autobus-, Luft- und Schifffahrtunternehmungen Dienstag, 4. Oktober 2016, 9.00 Uhr Wirtschaftskammer Vorarlberg, Feldkirch, Sitzungssaal Tagesordnung 1. Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung vom 15. Dezember 2015 2. Genehmigung bzw. Erweiterung der Tagesordnung 3. Änderung des Grundumlagen-Beschlusses (neues Wording, aber keine GrundumlagenErhöhung)

Fachgruppe für die Beförderungsgewerbe mit PKW Mittwoch, 12. Oktober 2016, 15:00 Uhr Wirtschaftskammer Vorarlberg, Feldkirch, Sitzungssaal Tagesordnung 1. Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung des Protokolls der letzten Fachgruppentagung vom 14.7.2015 2. Ergänzung/Genehmigung der Tagesordnung 3. Beschlussfassung Änderung/Erhöhung der Grundumlagen 4. Berichte • Bericht aus dem Fachverband • Aktueller Stand Änderung Landesbetriebsordnung • Künftige Kontrollen auf Taxistandplätzen • Taxilenker-Prüfung NEU • sonstige aktuelle Entwicklungen 5. Freie Aussprache Information zu Punkt 2: Jedes Mitglied ist berechtigt, seine Meinung zur Grundumlagenerhöhung bis 3. Oktober 2016 postalisch, per Fax (05522/305105) oder Mail an taxi@wkv.at zu äußern. Bitte um Anmeldung zur Tagung bei strolz.beatrix@ wkv.at.

Freitag, 16. September 2016 7.30 Uhr – 11.30 Uhr, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus V, Dornbirn Neues von der ERP- und Datenanalyse – Systeme im Kontext von Industrie 4.0. Die ERP-Tagung findet bereits zum zweiten Mal an der FH Vorarlberg statt und ist eine Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Datenverarbeitung. Anmeldung bis 12. September bei Daniela Auer (daniela.auer@wisto. at oder 05572 552 52 0) Donnerstag, 22. September 2016 17.30 Uhr, W2 06, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus V, Dornbirn „Produktkonformität und CEKennzeichnung anhand des europäischen Maschinenrechts“ Referent: Dipl.-Ing. (FH) Bernd Schwarzenegger, MBA, Fa. BS-GMCT. Der Vortrag beleuchtet die grundlegenden Strukturen und Vorschriften des Binnenmarktes anhand des Maschinenrechts und beleuchtet die noch wichtigere Frage, wie diese rechtlichen Anforderungen im Unternehmen bzw. in weiterer Folge im Produktentstehungsprozess und den tangierenden Geschäftsprozessen umgesetzt werden müssen. Mittwoch, 28. September 2016 18.30 Uhr, Raum W2 11/12, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Dornbirn „Digitale Transformation – grenzüberschreitender Wissenstransfer in Bildung, Forschung und Entwicklung“ Referent: Christian Fiechter. Anmeldung per Mail unter exportclub@gmx.at Mittwoch, 28. September 2016 19.00 Uhr, Aula, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus V, Dornbirn Vortragsreihe OpenIdea Design Talk Vortragsreihe aus dem Studiengang InterMedia, die Interessierte zum Diskurs über verschiedene Gestaltungsthemen einlädt. Referentin: Janneke Vorsatz Freitag, 7. Oktober bis Freitag, 4. November 2016 Designforum und FH Vorarlberg, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn 100 beste Plakate Jährliche Ausstellung zu prämierten Plakaten in Zusammenarbeit mit dem Designforum Vorarlberg


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Fachgruppentagungen Sparte Gewerbe und Handwerk Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung Mittwoch, 28. September 2016 Beginn Museumsführung 18:30 Uhr Sitzungsbeginn Fachgruppentagung: 19:15 Uhr Frauenmuseum Hittisau (Platz 501, 6952 Hittisau) Tagesordnung (Beginn 19.15 Uhr) 1. Eröffnung und Begrüßung 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit sowie Genehmigung der Tagesordnung 3. Bericht der Fachgruppenobfrau 4. Vorstellung: Neue Werbemittel für Lebens- und SozialberaterInnen 5. Online Ratgeber für PersonenbetreuerInnen 6. Veranstaltungen und Projekte Herbst 2016 7. Freies Wort Wir ersuchen aus organisatorischen Gründen um verlässliche Anmeldung bis spätestens Freitag, 23. September 2016 unter: www.wkv.at/event/734 Innung der Lebensmittelgewerbe Montag, 17. Oktober 2016, 15:30 Uhr WIFI Hohenems Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Protokollgenehmigung der letzten Fachgruppentagung vom 8.9.2015 3. Bericht des Innungsmeisters 4. Beschlussfassung Grundumlage ab 2017 der verschiedenen Berufszweige des Lebensmittelgewerbes 5. Branchenspezifische Informationen 6. Berichte und freie Anträge 7. Referat Hr. Zehetner zum Thema „ Die 14 häufigsten Führungsfehler“ zu TO-Pkt. 4 4. Beschlussfassung Grundumlage ab 2017 der verschiedenen Berufszweige des Lebensmittelgewerbes Der VfGH hat in einem Erkenntnis festgestellt, dass die Bemessungsgrundlage für alle Mitglieder einer Fachgruppe oder Fachverbandes österreichweit gleich sein muss. Dies betrifft jedoch nicht die Höhe einer Grundumlage, sondern die Bemessungsgrundlage selbst. An der bisherigen Höhe der Bemessungsbasis haben wir nichts verändert. Berechtigungsart im Bereich der Müller und Mischfutterhersteller Für volle, uneingeschränkte Berechtigungen Grundbeitrag für 1. Berechtigung zuzüglich jährliche Erhöhung VPI € 276,10 Grundbeitrag für 2. Berechtigung zuzüglich jährliche Erhöhung VPI € 138,10 Grundbeitrag für jede weitere Berechtigung zuzüglich jährliche Erhöhung VPI € 106,30 Für eingeschränkte Berechtigungen (wie Ölpresser) Grundbeitrag zuzüglich jährliche Erhöhung VPI € 180,60 zuzüglich SV Beitragssumme des vorangegangenen Jahres 0 % Höchstbeitrag pro Mitglied € 1.805,80 zuzüglich jährliche Erhöhung VPI Berechtigungsart im Bereich Bäcker Grundbeitrag für 1. Berechtigung, Produktionsstandort, Aufbackstation zuzüglich jährliche Erhöhung VPI € 326,20 Grundbeitrag pro weitere Berechtigung, Betriebsstätte zuzüglich jährliche Erhöhung VPI € 106,30 zuzüglich SV Beitragssumme des vorangegangenen Jahres

Stufe 1 SV Beitrag bis € 8.400 22%o Stufe 2 SV Beitrag ab € 8.401 7,70 %o Höchstbeitrag pro Mitglied € 4.142,80 zuzüglich jährliche Erhöhung VPI Berechtigungsart im Bereich Konditoren Grundbeitrag für 1. Berechtigung zuzüglich jährliche Erhöhung VPI € 348,40 Grundbeitrag pro weitere Berechtigung, Betriebsstätte zuzüglich jährliche Erhöhung VPI € 212,50 Grundbeitrag für sonstige oder eingeschränkte Berechtigungen € 106,30 zuzüglich SV Beitragssumme des vorangegangenen Jahres 1,90 ‰ Berechtigungsart im Bereich Fleischer Grundbeitrag für 1. Berechtigung zuzüglich jährliche Erhöhung VPI € 382,40 Grundbeitrag für jede weitere Berechtigung, Betriebsstätte zuzüglich jährliche Erhöhung VPI € 172,10 zuzüglich SV Beitragssumme des vorangegangenen Jahres Stufe 1 SV Beitrag bis € 14.000 16 ‰ Stufe 2 SV Beitrag von € 14.001 bis 25.000 8,50 ‰ Stufe 3 SV Beitrag von € 25.001 bis 40.000 5,00 ‰ Stufe 4 SV Beitrag von € 40.001 bis 70.000 3,50 ‰ Stufe 5 SV Beitrag über € 70.000 3,00 ‰ Höchstbeitrag je Berechtigung € 5.523,60 zuzüglich jährliche Erhöhung VPI Berechtigungsart im Bereich Nahrungs- und Genussmittelgewerbe Grundbeitrag Lohnmosterei und Handelsmosterei zuzüglich jährliche Erhöhung VPI € 143,40 Grundbeitrag für alle sonstigen Berechtigungsarten zuzügliche jährliche Erhöhung VPI € 252,80 zuzüglich SV Beitragssumme des vorangegangenen Jahres

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Berechtigungsart im Bereich Molkereien und Käsereien Grundbeitrag € 251,-Zuschläge für alle Berechtigungsarten Vermahlungsmenge pro Tonne des Vorjahres oder gem. Statistik Agrarmarkt Austria des zweitvorangegangenen Jahres € 0,00 Futtermittel Produktionsmenge pro Tonne nach der Produktkategorie (F1/F2/F3) gem. Produktionsstatistik BI des zweitvorangegangenen Jahres € 0,04 Angelieferte Rohmilch und ein nach der Menge gestaffelter Betrag gem. Milchmeldung Agrarmarkt Austria des zweitvorangegangenen Jahres bis 0,5 Mio kg Verarbeitungsmenge € 40,-bis 1 Mio kg Verarbeitungsmenge € 51,-bis 3 Mio kg Verarbeitungsmenge € 101,-bis 5 Mio kg Verarbeitungsmenge € 177,-bis 15 Mio kg Verarbeitungsmenge € 253,-bis 20 Mio kg Verarbeitungsmenge € 329,-bis 25 Mio kg Verarbeitungsmenge € 405,-bis 50 Mio kg Verarbeitungsmenge € 481,-bis 75 Mio kg Verarbeitungsmenge € 557,-bis 100 Mio kg Verarbeitungsmenge € 633,-über 100 Mio kg Verarbeitungsmenge € 709 ,-Lt. Geschäftsordnung ist jedes Mitglied berechtigt, seine Meinung innerhalb einer Frist, die eine Woche nicht unterschreiten darf, zu äußern. Sie können Ihre Meinung zur geplanten Neuformulierung bis 10.10.2016 per Mail (wohlgenannt.josef@ wkv.at), per Fax (05522 305 110) oder per Post an die Innung senden. Bei der Fachgruppentagung wird vor der Abstimmung über das Ergebnis der Rückmeldungen informiert.

Fachgruppe der gewerblichen Dienstleister Donnerstag, 20. Oktober 2016, ab 16:30 Uhr Bregenz, Festspielhaus Tagesordnung: 1. Eröffnung und Begrüßung 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten Fachgruppentagung vom 1. Oktober 2015

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3. Bericht des Fachgruppenobmannes 4. Allfälliges Die Mitglieder werden auf ein anschließendes Abendessen eingeladen, und können sich als Abschluss auf das Musical „Ich war noch niemals in New York“ freuen. Die Musicalkarten sind bitte selbst zu bezahlen.

Sparte Information und Consulting Fachgruppe der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten Freitag, 14. Oktober 2016, 16:00 Uhr Feldkirch, Best Western Hotel (ehem. Illpark) Tagesordnung 1. Begrüßung 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit 3. Genehmigung der Tagesordnung 4. Kurzbericht des Fachgruppenobmanns Gerhard Veits 5. Beschluss über die Erhöhung der Grundumlage ab 2017, bis auf Weiteres, von EUR 170,00 auf EUR 220,00 (fester Betrag, einfacher Satz) 6. Allfälliges Zu Punkt 5: Gemäß § 61 (2) WKG ist vor der Beschlussfassung einer Grundumlagenerhöhung die Meinung der betroffenen Fachgruppen-Mitglieder einzuholen. Entscheidend über die Erhöhung ist jedoch das Abstimmungsergebnis der bei der Fachgruppentagung anwesenden Mitglieder. Ihre Rückmeldung bitte bis 30. September 2016 per E-Mail an finzgar.nina@wkv.at.

Firmenbuch Löschungen Maler Meisterbetrieb REMI OG, Flözerweg 21, 6830 Rankweil; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 22.06.2016 – FN 447873m. IMPEX Trade & Forstservice GmbH in Liqu., Schmittengässele 9, 6800 Feldkirch; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 22.06.2016 – FN 411055v. Matt & Malang OEG, Lochauer Straße 2, 6912 Hörbranz; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 27.06.2016 – FN 271115z. ES Parkettvertrieb im Ländle OG, Schulgasse 3, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 28.06.2016 – FN 418257i. GREGORI VERKEHRSTECHNIK-VERTRIEBS GMBH in Liqu., Beerenwiesweg 7, 6900 Bregenz; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 29.06.2016 – FN 31325t. LEIWA, Leihwagen- und Handelsgesellschaft m.b.H., Waldfriedgasse 3, 6800 Feldkirch; FIRMA gelöscht; Verschmelzungsvertrag vom 30.06.2016; GV vom 30.06.2016; Diese Gesellschaft wurde als übertragende Gesellschaft mit der Manfred Ellensohn Gesellschaft m.b.H. (FN 61235b) als übernehmender Gesellschaft verschmolzen; Sitz der übernehmenden Gesellschaft in Rankweil; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 11. Juli 2016 – FN 63744t.


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NLP Practitioner Dornbirn, 21.9.2016, Mi 18:00 – 19:30 Uhr; K.Nr. 10020.03 Schweißwerkmeister-Lehrgang (International Welding Specialist) Dornbirn, 20.9.2016, Di 18:00 – 20:00 Uhr; K.Nr. 39021.03 Technischer Redakteur Dornbirn, 12.10.2016, 18:00 – 20:00 Uhr; K.Nr. 62030.03

CNC-Maschinenbediener Dornbirn, 31.10.2016 – 27.1.2017, Abendkurs Termine lt. Stundenplan, € 2.160,- zzgl. € 250,- Prüfungsgebühren; K.Nr. 38060.03

Gewerbe / Handwerk / Tourismus / Verkehr Fachkurs Elektrotechnik – Vorbereitung auf die Befähigungsprüfung Hohenems, 9.9.2016 – 20.12.2017, Mi 18:00 – 22:00 und Sa 8:00 – 13:00 Uhr, ca. 450 Trainingseinheiten, € 4.702,-; K.Nr. 50061.03 Allergene Stoffe Bludenz, 19.9.2016, Mo 14:30 – 16:30 Uhr, € 36,-; K.Nr. 77011.03 Diplom Sommelier Hohenems, 26.9. – 15.10.2016, Mo – Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 128 Trainingseinheiten, € 1.620,-; K.Nr. 78032.03 Fachkurs Gas- und Sanitärtechnik Hohenems, 26.9. – 28.2.2017, Termine lt. Stundenplan, ca. 300 Trainingseinheiten, € 5.307,-; K.Nr. 51001.03 Sommelier Österreich Hohenems, 3. – 22.10.2016, Mo – Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 132 Trainingseinheiten, € 1.590,-; K.Nr. 78030.03, Prüfung: 24. + 25.11.2016, € 350,-; K.Nr. 78031.03 Diplom Fleischsommelier Hohenems, 3.10. – 1.12.2016, Mo – Fr 8:30 – 17:30 Uhr, 124 Trainingseinheiten, € 2.890,-; K.Nr. 47010.03 Unternehmer-Training Dornbirn, 11.10.2016 – 4.4.2017, Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr, € 1.750,-; K.Nr. 40070.03 Rezeptionslehrgang Dornbirn, 2. – 30.11.2016, Mo – Fr 9:00 17:00 Uhr, 130 Trainingseinheiten, € 1.890,-; K.Nr. 74020.03

Wellness / Gesundheit / Wiedereinstieg Grundausbildung gewerblicher Masseur Hohenems, Mitte Sept. 16 – Mitte Okt. 2017, Fr 13:00 – 22:00, Sa 8:30 – 17:00 Uhr, 705 Trainingseinheiten, € 5.500,-; K.Nr. 76000.03 Ordinationsassistenz 7 Dornbirn, 14.10.2016 – 1.12.2017, Fr 14:15 – 21:15 Uhr, 341 Trainingseinheiten, € 3.490,-; K.Nr. 43070.03

WIFI Vorarlberg


Wir bringen Sie auf Kurs. Wissen Ist Für Immer. Interner Energie - Auditor nach ISO 16247 Inhalt Ziel eines Energieaudits, gesetzliche Mindestkriterien (Schwerpunkt Energieeffizienzgesetz), Überblick zur Normenfamilie EN 16247 Energieaudits, Inhalte der EN 16247 Teil 1: Allgemeiner Energieauditablauf im Überblick, wesentliche Inhalte der EN 16247 Teil 2: Gebäude, gesetzliche Anforderungen im Kontext, Gruppenarbeiten zur 16247 – 1, 2 und EEffG. Wesentliche Inhalte der EN 16247 Teil 3: Prozesse, wesentliche Inhalte der EN 16247 Teil 4: Transport, wesentliche Inhalte der EN 16247 Teil 5: Qualifikation Energie-Auditoren, gesetzliche Anforderungen im Kontext, Gruppenarbeiten zur EN 16247 – 3, 4, 5 und zum Energieeffizienzgesetz, Zusammenhang mit ISO 50001, Anforderungen an die Auditdokumentation (insbesondere interne Auditberichte), Erstellung von Audit Checklisten. Abschlussprüfung Am Ende des zweiten Seminartages findet eine kurze Wissensüberprüfung in Form eines Multiple Choice-Tests statt, nach erfolgreicher Absolvierung erhalten die Teilnehmer ein WIFI Zeugnis. Hinsichtlich der Qualifizierung nach § 17 EEffG wurde bereits eine Einreichung beim zuständigen Ministerium vorgenommen. Vorbehaltlich der Entscheidung des Ministeriums ist zu erwarten, dass die Ausbildung im Bereich „Gebäude“ mit 3 Punkten, im Bereich „Prozesse“ mit 3 Punkten und im Bereich „Transport“ mit 3 Punkten bewertet wird. Trainer: procon Unternehmensberatung GmbH Trainingseinheiten: 16 Beitrag: € 450,Ort: WIFI Dornbirn

Unternehmenslogistik Lehrgang

Schweißtechnik Innovationstour 2016

Teilnehmer Mitarbeiter aus dem Logistikbereich mit beruflicher Praxis, die in Handels-, Produktions- oder Dienstleistungsbetrieben tätig sind.

In Kooperation mit den Firmen Fronius und voestalpine Böhler werden im September/Oktober 2016 in allen WIFIs Seminare durchgeführt. Überzeugen Sie sich von zukunftsorientierten Produkten und den neuesten Technologien. Theorievorträge zu den Werkstoffen Aluminium und CrNi, Praxisvorführungen der Schweißprozesse MIG/MAG, WIG, Elektrode und Neuheiten beim Orbitalschweißen erwarten Sie bei diesem Seminar. Kompetente Anwendungstechniker und erfahrenes Fachpersonal stehen gerne für Ihre Fragen zur Verfügung. Sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung, nutzen Sie die Gelegenheit zum Netzwerken und Erfahrungsaustausch mit Branchenkollegen und besuchen Sie die „Innovationstour 2016“.

Inhalt Modul I: Prozess-, Qualitäts- und Projektmanagement n Einführung Prozessmanagement n Einführung Qualitätsmanagement n Projektmanagement n Logistikplanspiel Modul II: Beschaffungs- und Produktionslogistik n Lagerorganisation, Einlagerungssysteme n Kommissioniersysteme n Kommissioniermethoden n Kennzahlen in der Lagerlogistik n Produktionsplanung n Produktionsablaufplanung bei Justin-time-Belieferung, PPS-Systeme n Produktionssteuerung mit Losgrößen- und Ablaufplanung n CIM-Konzepte n Rechtliche Rahmenbedingungen der Entsorgung n Einführung Beschaffungslogistik n Wirtschaftliche Bedeutung der Beschaffung n ABC-Analyse, XYZ-Analyse n Bedarfsermittlung, Prognoseverfahren n Optimale Bestellmenge n Sicherheitsbestand, Inventur n Lieferantenbewertung n Kennzahlen in der Beschaffung Modul III: Lean Management, Vertragsrecht & Logistikcontrolling n Einführung Lean Management n Werkzeuge des Lean Managements n Vertragsrecht und Incoterms n Kennzahlen in der Logistik n Balanced Scorecard in der Logistik Präsentationstechniken für die Abschlusspräsentation Abschluss Schriftliche und mündliche Prüfung sowie eine Projektarbeit. Zeugnis. Lehrgangsleitung: Mag. (FH) Sasha Petschnig, MA, MA Trainingseinheiten: 145 Beitrag: € 3.595,Ort: WIFI Dornbirn

Termin 20. – 21.10.2016 Do – Fr 9:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 63004.03

Termin 17.3. – 22.9.2017 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 22110.03

Persönliche Beratung Martina Köb T 05572/3894-469 E koeb.martina@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Carmen Loacker T 05572/3894-465 E loacker.carmen@vlbg.wifi.at

Fachvorträge n Herausforderungen beim Aluminium-Schweißen Referent: Ferdinand Kalchgruber (Fronius International GmbH) n Effizientes Schweißen von CrNiStählen

WIFI-Führungskompetenztraining European Leadership Competence Training Ziel n Sie erkennen Ihre eigene (Führungs-)Persönlichkeit und können je nach Situation aufgaben- oder beziehungsorientiert agieren. n Sie werden in Ihrer Rolle als Führungskraft sicher und können diese unternehmensintern und nach außen authentisch kommunizieren. n Sie erarbeiten sich ein breites Set an Führungsinstrumenten, die Sie bei Führungsaufgaben wie Entscheiden, Delegieren, Mitarbeiterförderung, Selbstorganisation, Kommunikation kompetent einsetzen können. Inhalt Das WIFI-Führungskompetenztraining besteht aus drei aufeinander aufbauenden Modulen. Anschließend haben Sie die Möglichkeit zur Zertifizierung als „Qualifizierte Führungskraft“ (QFK). Modul 1: Standortbestimmung für Führungskräfte (32 Trainingseinheiten): Modul 2: Führung - Kraft - Kommunikation (24 Trainingseinheiten): Modul 3: Das Team als Motor - gemeinsam erfolgreich (24 Trainingseinheiten):

Referenten: Dr. Michael Fiedler, Alois Plozner, Norbert Friedrich (voestalpine Böhler Welding)

Abschluss Nach erfolgreichem Abschluss der drei Module können Sie die Prüfung zur Erlangung des international anerkannten Zertifikats „Qualifizierte Führungskraft“ (QFK) ablegen.

Wenn Sie wissen wollen, was morgen der Standard sein wird, sollten Sie einen Blick in die Zukunft werfen. Besuchen Sie die „Innovationstour 2016“!

Trainer: Ralf Althoff, Lehrgangsleiter Dr. Wolfgang Frick Trainingseinheiten: 80 Beitrag: € 2.145,Ort: WIFI Dornbirn

Trainingseinheiten: 5 Beitrag: Die Teilnahme ist kostenlos! Ort: WIFI Dornbirn

Termine Führung I: Standortbestimmung für Führungskräfte – Teil 1: 21. + 22.10.2016 Fr 18:00 – 22:00, Sa 9:00 – 17:00 Uhr Teil 2: 24. – 26.11.2016 Do + Fr 9:00 – 17:00, Sa 9:00 – 13:00 Uhr Führung II: Führung - kraft - Kommunikation 19. – 21.1.2017 Do, Fr + Sa 9:00 – 17:00 Uhr Führung III: Das Team als Motor gemeinsam erfolgreich 15. – 17.3.2017 Mi, Do + Fr 9:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 12024.03

Termin 18.10.2016 Di 14:30 – 19:30 Uhr Kursnummer: 39001.03 Persönliche Beratung Peter Pryjmak T 05572/3894-479 E pryjmak.peter@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Barbara Mathis T 05572/3894-461 E mathis.barbara@vlbg.wifi.at

Information und Anmeldung: T 05572/3894-424, E Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

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Foto: Matthias Weissengruber/Chancenland Vorarlberg

Nr. 36-37 · 9. September 2016 Die Wirtschaft

· Fokus auf Innovation · 24

Fokus auf Innovation Die Serie

Attraktive Zuschüsse für Unternehmen, die forschen oder ihre Produkte, Verfahren und Anlagen (weiter-)entwicklen.

Förderungen selbst beantragen

Gerade kleine und mittlere Betriebe profitieren von den Förderprogrammen der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Die FFG ist der wichtigste Fördergeber des Bundes für betriebliche Projekte in den Bereichen Innovation, Forschung, Entwicklung und Kooperation. Je nach Förderinstrument werden bis zu 70 Prozent der Projektkosten gefördert.

die Basisförderung soll Firmen ermöglichtwerden,auchgrößereInnovationsprojekte finanzieren und realisieren zu können.

Experten hinzuziehen Für kleinere Innovationsvorhaben ist das Förderinstrument Innovationsscheck interessant.

5.000 € bzw. 10.000 € werden bei diesem Instrument für Projekte zugeschossen, bei denen Unternehmen mit Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. Mit der Unterstützung von Experten können so beispielsweise neue Ideen überprüft, neue Anwendungen für Produkte entdeckt und Prototypen entwickelt werden.

n FFG-Workshop „Antragstellung leicht gemacht“

www.wisto.at

21. September 2016, 14.30 - 18.00 Uhr designforum Vorarlberg, Dornbirn

n Kontakt

Hohes Risiko absichern Möchte ein Unternehmen beispielsweiseeinerEntwicklungnachgehen, die ein hohes technisches und finanzielles Risiko darstellt, kann es eine Basisförderung der FFG beantragen. Diese Förderung ist weder an Ausschreibungstermine noch an Themenfelder gebunden und wird in Form von Darlehen und Zuschüssen gewährt. Die Beantragung erfolgt online über den e-Call der FFG. Dazu ist eine ausführliche Projektbeschreibung notwendig. Durch

Die Einreichung ist jederzeit über den e-Call möglich, der Aufwand dafür ist gering. Die WISTO ist regionaler Partner der FFG und organisiert regelmäßig kostenlose Beratungstage, Informationsveranstaltungen und Workshops zu relevanten Förderinstrumenten (siehe Factbox unten Mitte). Eine persönliche Beratung und Unterstützung bei der Beantragung von Förderungen ist nach telefonischer Anmeldung bei Förderexperte Rudolf Grimm möglich.

FFG-Experte Rudolf Bernhard informiert am 21. September bei einem kostenlosen Workshop Interessierte über die Grundlagen der Beantragung von Förderungen bei der FFG. Er erklärt das System des e-Calls (Online-Einreiche-Tool), gibt hilfreiche Tipps und beantwortet Fragen.

der Kostenplan eines geförderten Projektes aussehen kann.

Mit praxisnahen Beispielen zeigt er, wie die technische und wirtschaftliche Beschreibung sowie

Anmeldungen unter daniela.auer@wisto.at oder 05572 552 52 0

FFG-Experte Rudolf Bernhard

Mag. Rudolf Grimm WirtschaftsStandort Vorarlberg GmbH (WISTO) Hintere Achmühlerstraße 1 6850 Dornbirn 05572 552 52 14 wisto@wisto.at www.wisto.at Eine Serie von

Foto: Walser

Für Unternehmen, die forschen oder ihre Produkte, Verfahren und Anlagen (weiter-)entwickeln, bieten die Basisprogramme der FFG attraktive Zuschüsse. Jetzt informieren!


Nr. 36-37 · 9. September 2016 Die Wirtschaft

· Wirtschaft MOBIL · 25

n Netzwerk Wirtschaft MOBIL Wirtschaft MOBIL schließt sieben Unternehmen aus Vorarlberg und Liechtenstein zusammen, um sie bei ihren Herausforderungen im Zusammenhang mit betrieblicher Mobilität zu unterstützen. Ziel des Netzwerks ist es, sich bei einer nachhaltigen Abwicklung der betrieblichen Mobilitätsaktivitäten zu unterstützen. Die Arbeit der Mobilitätsbeauftragten aus den Unternehmen basiert auf drei Säulen:

Wirtschaft MOBIL

Das Bike2work Event bei Hilti bietet Infos und Aktivitäten rund ums Fahrrad.

Mobility Management made by Hilti Bewusst machen, Aktivitäten anbieten, Infrastrukturen optimieren. Wie kommt es dazu, dass ein Liechtensteiner Unternehmen bei einem Vorarlberger Netzwerk für betriebliche Mobilität dabei ist? „Vor einigen Jahren wurde ich vom Energieinstitut als Referent zu einer Veranstaltung eingeladen, um unsere Kampagne für mehr Mobilitätsbewusstsein zu präsentieren. Draus hat sich eine dauerhafte Zusammenarbeit ergeben und der Erfahrungsaustausch mit den Netzwerkpartnern ist für mich sehr

wertvoll“, erklärt Daniel Oehry, Mobilitätsbeauftragter der Hilti AG. Das professionell ausgearbeitete Mobilitätskonzept der Hilti AG umfasst die Themen Bewusstseinsbildung, Aktivitäten und Optimierung von Infrastrukturen. „Das Bewusstsein erhöhen wir durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen zum Mobilitätsverhalten. In regelmäßigen Abständen finden Veranstaltungen statt, an denen wir z.B. aktuelle Informationen zum ÖV etc. anbieten“, so Oehry. Ein anderes Beispiel ist das jährliche Bike2work Event, das von Aktivitäten wie E-

Bike-Fahrtraining bis zum Thema Unfallverhütung alles rund um das Fahrrad beinhaltet. Zudem gibt es einen Bike2work Wettbewerb, bei dem die Fahrradkilometer gezählt werden, die auf dem Weg zur und von der Arbeit zurückgelegt werden und ein Bike2work Frühstück für die Teilnehmer, das den Abschluss des Wettbewerbs bildet. Last but not least verbessert das Unternehmen laufend die Infrastrukturen. So wurden in diesem Jahr unter anderem eine Tankstelle für Elektroautos installiert und mehrere Fahrradunterstände vern größert.

a) Ideen- und Erfahrungsaustausch, um persönliche Kompetenzen zu stärken. b) Umsetzung gemeinsamer Mobilitätsprojekte, um inhaltliche Fortschritte zu erzielen. c) Unterstützung in der externen und internen Kommunikationsarbeit, um Erfolge zu vermitteln. Fachlich und inhaltlich wird das Netzwerk durch das Energieinstitut Vorarlberg betreut. Weitere Informationen auf www.energieinstitut.at

n Im Gespräch mit Daniel Oehry, Mobilitätsbeauftragter der Hilti AG, Schaan „Denken und Handeln hinterfragen - Bus und Bahn ausprobieren“ Kann man das Mobilitätsverhalten der Mitarbeiter beeinflussen? Nicht von einem Tag auf den anderen. Aber wir können nach und nach das Bewusstsein für das Mobilitätsverhalten erhöhen, Daniel Oehry. indem wir an dem Thema arbeiten und mit den Mitarbeitenden auch darüber sprechen. Jeder sollte sich letztlich am Morgen die Frage stellen, wie er ins Büro kommt. Wenn dies dazu führt, das eigene Denken und Handeln zu hinterfragen, ist schon viel erreicht. Was für einen Stellenwert hat das betriebliche Mobilitätsmanagement bei Hilti?

Einen sehr hohen. Die Konzernleitung ist z.B. beim Bike2work Frühstück dabei und das ist eine schöne Wertschätzung, die die Fahrradfahrer zusätzlich motiviert.

Auch langjährigen Mitarbeitern bieten wir ÖVSchnuppertickets an, um zu zeigen, dass sich das Netzwerk verändert hat und die Verbindungen sehr gut sind.

Was läuft im Hilti-Werk Thüringen in Sachen Mobilitätsmaßnahmen? Wir stimmen uns mit den Verantwortlichen des Werks laufend ab. Grundsätzlich gestalten sie aber ihre Aktivitäten am Standort eigenständig.

Wie wird das Angebot von Bus und Bahn von den Mitarbeitern angenommen? Die Nutzung von Bus und Bahn hat im Vergleich zu 2013 um 9 Prozent zugenommen. Ein ÖVTicket wird vom Unternehmen mit 200 Franken subventioniert. Zudem erhalten unsere Mitarbeiter ÖV-Gratistickets, um für Meetings zwischen den Standorten Schaan, Nendeln und Buchs zu pendeln. In Kooperation mit der Bank LGT führen wir derzeit ein Pilotprojekt für einen Werk-Bus durch, der vom Bahnhof Buchs über Bendern nach Schaan fährt und so der Stau-Zone Buchs-Schaan ausweicht.

Wie machen Sie den Mitarbeitern Appetit, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen? Neue Mitarbeitende bekommen für 2 Wochen ein ÖV-Schnupperticket, um die Bus- und Bahnverbindungen auszuprobieren. Nach ca. 2 bis 3 Monaten führe ich ein Gespräch mit diesen Mitarbeitenden, um - falls gewünscht - Hilfestellung zu geben.


Nr. 36-37· 9. September 2016

26 · Außenwirtschaft · Die Wirtschaft

Der Export macht keine Ferien Mit den passenden Veranstaltungen und Informationen zu Ihrem Exporterfolg: Die Außenwirtschaft Vorarlberg startet mit zahlreichen Top-Veranstaltungen in den Herbst. Weiterführende Infos & Anmeldung: Mag. Christina Marent, Abteilung Außenwirtschaft WKV, T 05522 305 250, E marent.christina@wkv.at

 3. Oktober 2016 Kostenlose Rechtsberatung USA Haben Sie Interesse an einer rechtlichen Beratung im Zusammenhang mit Ihrem geplanten Markteinstieg oder bereits laufenden Aktivitäten in den USA? Folgende Experten stehen Ihnen am 03. Oktober für eine kostenlose Rechtsberatung zur Verfügung: f Tycho STAHL, Partner Arnall Golden Gregory LLP Atlanta Rechtsthemen f

Mike WHITACRE, Partner Frazier & Deeter LLC Atlanta Steuerfragen

f

Robert LANG, GründungsPartner Inmotion Europe Linz - US-Markteinstieg & Business Development

Termin: Montag, 03. Oktober 2016, ganztägig ab 09:30 Uhr Wirtschaftskammer Vorarlberg, Sitzungssaal

Internationale TechnologieHotspots im Fokus Für innovative und exportorientierte Unternehmen reicht die Bearbeitung internationaler Absatzmärkte nicht mehr aus. Immer öfter kommen die Beachtung weltweiter TechnologieTrends und die Vernetzung mit Technologieführern hinzu. Technologiebeauftragte der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und Wirtschaftsdelegierte aus den internationalen TechnologieHotspots Deutschland, Vereinigtes Königreich, USA, Japan und Israel geben einen Überblick über die wichtigsten Technologie-Trends in ihren Betreuungsgebieten.

Franz NICKL, Technologiebeauftragter im AußenwirtschaftsCenter (AC) München f Monika DUNKEL, Technologiebeauftragte im AC London f Anton EMSENHUBER, Technologiebeauftragter im AC Los Angeles f Marcel RASINGER, Technologiebeauftragter im AC Tokio f Günther SCHABHÜTTL, Österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Tel Aviv Termin: Dienstag, 18. Oktober 2016, ab 09:30 Uhr, System Industrie Electronic GmbH, Millennium Park 12, Lustenau f

 25. November 2016 Außenwirtschaftstagung „Nord- und Nordwesteuropa“

 6.-9. November 2016

WKV-Wirtschaftsmission in den Iran Durch die teilweisen Aufhebungen der zehnjährigen Handels- und Finanzsanktionen meldet sich der Iran als Exportmarkt mit enormem Potenzial zurück. Durch den großen Nachholbedarf an wirtschaftlichem Know-how eröffnen sich für heimische Betriebe in vielen Branchen attraktive Chancen. Die Wirtschaftskammer

 18. Oktober 2016

Vorarlberg organisiert in Zusammenarbeit mit dem AußenwirtschaftsCenter Teheran eine Wirtschaftsmission in den Iran. Machen Sie sich persönlich ein Bild von der neuen Dynamik und treffen Sie potenzielle Geschäftspartner. Termin: 6. bis 9. November 2016, Teheran

Die österreichischen Wirtschaftsdelegierten aus dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Belgien, Schweden, Dänemark, Finnland (inkl. Baltikum) und Irland stehen Ihnen für persönliche Beratungsgespräche zu Verfügung. Lassen Sie sich Informationen zu aktuellen

Wirtschafts- und Marktsituationen geben und erörtern Sie die Machbarkeit konkreter Projektvorhaben. Termin: Freitag, 25. November 2016, ab 09:00 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg, Sitzungssaal


Nr. 36-37 · 9. September 2016 Die Wirtschaft

· Lehre Goes Party · 27

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28 · Vortrag ·

Nr. 36-37 · 9. September 2016 Die Wirtschaft

„Europa braucht eine Kehrtwende“ Wolfgang Clement war von 2002 bis 2005 deutscher Wirtschafts- und Arbeitsminister und Schlüsselfigur der deutschen Arbeitsmarkt- und Rentenreformen. Bei einem Vortrag in der WKÖ sprach er über Beschäftigungsanreize, Ungleichheit und den Handlungsbedarf der EU. Wolfgang Clement, ehemaliger deutscher Wirtschafts- und Arbeitsminister und Ex-SPD-Mitglied, fand klare Worte. Beispiel Demografie: „Fakt ist, wir alle werden demnächst bis 70 arbeiten. Wir müssen daher die Lebensarbeitszeit an die Demografie koppeln. Aber: Die Politik darf keine Vorschriften machen, wie lange der Einzelne arbeiten darf, sondern sie muss den gesetzlichen Rahmen für die Rentenversicherung schaffen und Anreize für private Vorsorge vorgeben. Wie lange ich arbeiten kann und will, das hat mir niemand vorzuschreiben, das geht den Gesetzgeber eigentlich gar nichts an.“ In Hinblick auf die Finanzierung der Sozialsysteme sei der Handlungsbedarf akut. Die Einführung einer Maschinensteuer sei aber „das letzte“, woran er dabei denke.

Nicht Verteilungsgerechtigkeit ist das Problem, sondern Chancengerechtigkeit „Ich setze nicht auf Verteilungsgerechtigkeit, sondern auf Chancengerechtigkeit. Die Verteilungsgerechtigkeit ist nicht das Kernproblem“, betonte der Ex-Politiker und Manager. Diese Chancengerechtigkeit müsse man schon mit der frühkindlichen Bildung schaffen. Eine vorschulische Begleitung solle vor allem die wachsende Gruppe der 3- bis 6-Jährigen aus bildungsfernen Schichten unterstützen. „Sorgen wir von Anfang an für gleiche Chancen! Es gibt kein Kind, das ohne Talente auf die Welt kommt. Ich weiß, solche Maßnahmen kosten ein gewaltiges Geld – aber es gibt nichts Wichtigeres.“ In seiner Zeit als „Superminister“ für Arbeit und Wirtschaft in der Regierung Schröder war Clement einer der Hauptinitiatoren der Reformen, die wesentlich

Der ehemalige deutsche Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement war als Gastredner bei den Wirtschaftspolitischen Gesprächen auf Einladung von WKÖ und IHS in Wien. Foto: WKÖ/ Blauensteiner

zum Beschäftigtenzuwachs in Deutschland beigetragen haben. Der Leitsatz „Fördern und fordern“, aber auch das Prinzip der Flexibilität waren dabei maßgeblich, betonte er. Außerdem habe man Bewährtes, wie die duale Berufsausbildung, gestärkt.

Abgabenquote unter 40 Prozent gedrückt, Lohnnebenkosten massiv gesenkt Bei Amtsantritt war sein Ziel, die Abgabenquote in Deutschland unter 40 Prozent zu drücken, was – gleichzeitig mit einer massiven Senkung der Lohnnebenkosten – auch gelungen ist. Neben den Reformen der Regierung hatten aber auch die Tarifvertragspartner eine entscheidende Rolle. Die Stagnation der Einkommen 2000 bis 2010 habe Deutschland die Wettbewerbsfähigkeit gesichert, ist er überzeugt. Er selbst sei ein Verfechter der Tariffreiheit, und

mit dem gesetzlichen Mindestlohn „ist in Deutschland gegen diese Freiheit gesündigt worden.“ Dass gegenwärtig auch auf EU-Ebene der politische Druck wächst, liegt für ihn auf der Hand: „Wir brauchen eine Kehrtwende in der europäischen Politik. Es ist wichtiger denn je, Wirtschaft

und Arbeit in den Mittelpunkt zu rücken, denn die Zahl an Bürgern wächst, die die EU nicht mehr als Hüterin ihrer Interessen und Bedürfnisse sehen, sondern als bürgerfernen Bürokraten. Zudem müssen wir wegkommen von der Problemreparatur, hin zum Handeln, bevor das Problem aufn taucht.“

Zur Person

Wolfgang Clement Geboren am 7. Juli 1940 in Bochum, studiert er Rechtswissenschaften. Seinen Weg in die Politik findet er über den Journalismus. 2002 wird er - erster gemeinsamer - Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit in der Bundesregierung Schröder. Eckpunkt seiner Ministertätigkeit war die „Agenda 2010“ mit Reformierung des Arbeitslosengeldes („Hartz

IV“)und neuer Handwerksordnung. Clement sorgte immer wieder für Kontroversen, weil er sich u.a. gegen Sozialmissbrauch und für die Verlängerung der Lebensarbeitszeit aussprach. 2005 schied er aus dem Ministeramt, der Austritt aus der SPD folgte 2008. Er ist Kuratoriumsvorsitzender der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.


Nr. 36-37 · 9. September 2016 Die Wirtschaft

· 29

Service Irrtumsanfechtung bei einem Vertrag Was ist eine Irrtumsanfechtung bei einem Vertrag und in welchen Fällen ist sie möglich? Prinzipiell ist jeder rechtsgültig abgeschlossene Vertrag gültig. Wenn sich ein Vertragspartner aber im Irrtum befunden hat, kann das zu einer Vertragsanfechtung führen. Gleichzeitig ist das Irrtumsrecht aber einer der komplexesten Bereiche des Zivilrechts, sodass ein Vertragsausstieg wegen eines Irrtums die Ausnahme und nicht die Regel ist. Ein Vertragsabschluss kann angefochten werden, wenn einer der Geschäftspartner über die Natur des Geschäftes, seinen Inhalt, eine bedeutsame Eigenschaft des Geschäftspartners, dessen Identität oder einen Umstand, über den ihn der andere nach den geltenden Rechtsvorschriften aufklären hätte müssen, geirrt hat. Voraussetzung ist, dass der Irrtum vom anderen veranlasst wurde oder dem anderen aus den Umständen

offenbar auffallen musste oder der Irrtum aufgeklärt wurde. Nicht jeder Irrtum berechtigt zur Anfechtung: Unwesentliche Irrtümer, die sich auf einen Nebenpunkt des Geschäfts beziehen und ohne die das Geschäft zwar auch, aber unter anderen Bedingungen geschlossen worden wäre, führen nicht zur Aufhebung, sondern bloß zu dessen Anpassung.

Welche Irrtümer nicht relevant sind Irrtümer im Zusammenhang mit dem Verkehrswert einer Sache oder dem Beweggrund für ein Geschäft sind – wenn sie vom Erklärungsempfänger nicht arglistig herbeigeführt oder ausgenützt wurden – in der Regel unbeachtlich. Auch Kalkulationsirrtümer sind grundsätzlich unbeachtlich, außer es handelt sich dabei um für Dritte nachvollziehbare Schreiboder Rechenfehler. Unterschreibt jemand ein Schriftstück, ohne es gelesen zu haben, und hatte der Unterschrei-

bende keine genaue Vorstellung vom Inhalt des Unterschriebenen, wird ein bewusstes Inkaufnehmen des Inhaltes angenommen. Dadurch scheidet die Irrtumsanfechtung grundsätzlich aus. Meint der Unterschreibende aber, etwas anderes zu unterschreiben als er tatsächlich unterschreibt, ist eine Irrtumsanfechtung bei Vorliegen der allgemeinen Voraussetzungen möglich. Der Irrende kann entscheiden, ob er den Irrtum aufgreift. Verzichtet er darauf, bleibt der Vertrag aufrecht. Will er den Irrtum geltend machen, muss er das gerichtlich binnen drei Jahren ab Vertragsabschluss tun. Bei arglistiger Irreführung beträgt die Anfechtungsfrist 30 Jahre. Auf das Recht zur Geltendmachung des Irrtums kann im Vorhinein verzichtet werden. Das gilt aber nicht bei Arglist oder Irrtum eines Verbrauchers. Die erfolgreiche Irrtumsanfechtung führt dann zur rückwirkenden Aufhebung oder Anpassung des Vertrags.

Weitere Infos

Mag. Sebastian Sturn-Knall WKV-Rechtsservice T 05522/305/291

Wann ein Urlaub verjährt Wann verjährt ein Urlaubsanspruch? Und was passiert mit nicht verjährtem Urlaub, wenn das Dienstverhältnis endet? Ein Urlaubsanspruch verjährt zwei Jahre nach Ende des Urlaubsjahres, in dem er entstanden ist. Somit sind jeweils der Urlaub des laufenden Jahres und die Urlaube der beiden vorangegangenen Urlaubsjahre noch nicht verjährt. Bei jeder Urlaubskonsumation wird zunächst immer der älteste noch

offene Urlaub verbraucht. Urlaub, der nicht verbraucht wurde, wird am Ende des Dienstverhältnisses ausgezahlt. Offener Urlaub aus dem laufenden Urlaubsjahr ist aliquot auszuzahlen; bereits konsumierte Urlaubstage sind abzuziehen. Offener, nicht verjährter Urlaub aus Vorjahren ist zur Gänze

Weitere Infos Christl Marte-Sandholzer WKV-Rechtsservice T 05522/305/323

auszuzahlen. Die Urlaubsersatzleistung setzt sich aus dem laufenden Bezug und den Sonderzahlungen zusammen. Zum laufenden Bezug gehören der Lohn bzw. das Gehalt und alle regelmäßigen Entgeltbestandteile wie Überstunden, Zulagen oder laufende Prämien. Diese sind nach dem Ausfallsprinzip zu berücksichtigen. Aufwands-entschädigungen zählen nicht zum laufenden Entgelt. Zu den Sonderzahlungen zählen das Urlaubsgeld und die Weihnachtsremuneration sowie andere jährlich ausgezahlte Bezüge.

...auch Einschulungstage als Arbeitstage zu bezahlen sind? Es kommt vor, dass Dienstnehmer vor Aufnahme des Dienstverhältnisses zu Einschulungszwecken in den Betrieb kommen. Diese Tage gelten als zu bezahlende Arbeitstage, es besteht Sozialversicherungspflicht. ...der Arbeitgeber für die richtige Einstufung verantwortlich ist? Der Arbeitgeber muss für die korrekte Einstufung den Dienstnehmer nach seinen Vordienstzeiten fragen und die Nachweise einfordern.


Nr. 36-37 · 9. September 2016

30 · Service · Die Wirtschaft

Darum prüfe, wer sich bindet... Arbeitsverhältnisse auf Zeit Wer Mitarbeiter befristet beschäftigt, muss das geplante Ende des Arbeitsverhältnisses genau definieren. Mehrere befristete Beschäftigungen hintereinander sind nicht erlaubt.

Keine Kündigung bei befristeten Verträgen Befristete Arbeitnehmer können vor Ablauf der Befristung grundsätzlich nicht gekündigt werden. Eine Kündigung zu einem früheren Termin ist bei einem befristeten Arbeitsverhältnis nur dann zulässig, wenn zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Kündigungsmöglichkeit ausdrücklich vereinbart wurde. Zweck und Dauer der Befristung einerseits sowie die Möglichkeit zur Kündigung andererseits müssen dabei aber in einem angemes-

WKÖ / Monty Rakusen / cultura / Corbis

Befristete Arbeitsverhältnisse werden auf bestimmte Zeit abgeschlossen. Sie enden mit Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer automatisch. Das Ende des Vertragsverhältnisses kann man dabei auf unterschiedliche Art und Weise bestimmen: f mit einem bestimmten Kalenderdatum oder f mit einem anders objektiv bestimmbaren Endzeitpunkt wie zum Beispiel eine Befristung für die Dauer der Mutterschaftskarenz einer bestimmten Arbeitnehmerin. Laut manchen Kollektivverträgen, wie zum Beispiel für Arbeiter im Gastgewerbe, muss das Ende der Befristung auf jeden Fall mit einem Kalenderdatum angegeben werden. Will das Unternehmen den Arbeitnehmer nach Ablauf der Frist nicht weiter beschäftigen, sollte er ihm dies vor Ablauf der Frist mitteilen, auch wenn von Anfang an eine Befristung vereinbart wurde. Manche Kollektivverträge verlangen ausdrücklich eine solche Vorinformation.

Bevor jemand unbefristet beschäftigt wird, kann zuerst ein befristetes Arbeitsverhältnis vereinbart werden.

senen zeitlichen Verhältnis zueinander stehen. So kann etwa bei einer auf neun Monate befristeten

 Serie, Teil 4 Personal einstellen - aber richtig! Saisonbeschäftigung als Kellner eine zusätzliche Kündigungsmöglichkeit wirksam vereinbart werden, aber bei einem auf neun Wochen befristeten Ferialarbeitsverhältnis nicht.

Kettenverträge nicht erlaubt Auf ein befristetes Arbeitsverhältnis kann grundsätzlich keine weitere Befristung folgen, außer es gibt dafür eine sachliche Rechtfertigung durch besondere wirtschaftliche oder soziale Gründe. Mit dieser Regelung sollen Kettenarbeitsverträge vermieden

werden. Hat sich ein Mitarbeiter im Zuge eines befristeten Arbeitsverhältnisses bewährt, kann ihn das Unternehmen aber natürlich unbefristet weiter beschäftigen.

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Sonderfall schwangere Arbeitnehmerinnen

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Für schwangere Arbeitnehmerinnen gilt ab acht Wochen vor dem errechneten Geburtstermin im Zuge des Mutterschutzes ein Beschäftigungsverbot. Liegt bei einer schwangeren Beschäftigten das Ende des befristeten Beschäftigungsverhältnisses noch vor dem Beginn des Beschäftigungsverbots, so verlängert sich das Arbeitsverhältnis von Gesetzes wegen bis zum Beginn des Beschäftigungsverbots. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Befristung gesetzlich vorgesehen oder aus sachlich gerechtfertigten Gründen erfolgt ist. Sachliche Gründe, die eine Befristung rechtfertigen, liegen vor bei Befristungen

im Interesse der Arbeitnehmerin oder zu Ausbildungszwecken, für die Dauer der Vertretung eines an der Arbeitsleistung verhinderten Arbeitnehmers, für einen vorübergehenden Arbeitsbedarf, zur weiteren Erprobung, wenn die „normale” Probezeit wegen der besonderen Qualifikationserfordernisse des Arbeitsplatzes nicht ausreicht. 

Weitere Infos

Mag. Carolin Grabher WKV-Rechtsservice T 05522/305/324


Nr. 36-37 · 9. September 2016 Die Wirtschaft

· Service · 31

Zu Hause arbeiten: Was für die Finanz als Arbeitszimmer gilt und was nicht n Kontakt

Viele Neugründer und EinPersonen-Unternehmen arbeiten von zu Hause aus. Das Arbeitszimmer in der Wohnung kann sich steuermindernd auswirken. Aber nur dann, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.

Gpoint Studio - Fotolia

Aufwendungen oder Ausgaben für ein Arbeitszimmer in der Wohnung sowie für die Einrichtung sind nur dann abzugsfähig, wenn dieses Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit des Steuerpflichtigen bildet. Außerdem muss dieser Raum tatsächlich ausschließlich oder nahezu ausschließlich beruflich genutzt werden. Trifft dies zu, können folgende Aufwendungen abgesetzt werden: f anteilige Mietkosten, f anteilige Betriebskosten, z.B. Beheizung, Beleuchtung, f anteilige Abschreibung für Abnutzung (AfA) bei Eigentumsobjekten, f anteilige Finanzierungskosten, nicht jedoch Tilgungsbeträge, da diese bereits im Wege der Abschreibung berücksichtigt werden, f Kosten für Einrichtungsgegenstände. Auch Einrichtungsgegenstände sind nur dann abzugsfähig, wenn die Art der Tätigkeit des Steuerpflichtigen den Aufwand unbedingt notwendig macht und der zum Arbeitszimmer bestimmte Raum tatsächlich ausschließlich oder nahezu ausschließlich beruflich genutzt wird. Ob dieses Erfordernis erfüllt ist, hängt nicht von den gesamten zu Einkünften führenden Tätigkeiten ab. Entscheidend ist der Mittelpunkt für die einzelnen Einkunftsquellen. Typische Arbeitsmittel wie z.B. Computer einschließlich Computertische, Kopier- und Faxgeräte, Drucker, EDV-Ausstattung, Telefonanlagen bleiben bei beruflicher oder betrieblicher Verwendung

Mag. Markus Pickl WKV-Steuerservice T 05522/305/310

Wenn das Arbeitszimmer so gut wie ausschließlich für die berufliche Tätigkeit genutzt wird und weitere Voraussetzungen erfüllt werden, kann man die anteiligen Miet- und Betriebskosten von der Steuer absetzen.

auch dann abzugsfähig, wenn sie in Privaträumen oder einem nicht abzugsfähigen Arbeitszimmer aufgestellt werden. Entscheidend für die Beurteilung, ob ein Arbeitszimmer den Tätigkeitsmittelpunkt darstellt oder nicht, sind das typische Berufsbild sowie die Einkunftsquellen: f Typisches Berufsbild: Ein Heimbuchhalter, Gutachter oder Teleworker wird seine Tätigkeit wohl hauptsächlich im Arbeitszimmer ausüben, während ein Vortragender, Lehrer oder

f

Richter typischerweise den Mittelpunkt seiner beruflichen Tätigkeit wohl außerhalb seines Arbeitszimmers haben wird. Einkunftsquellen: Übt jemand mehrere Tätigkeiten aus, ist zuerst zu prüfen, ob die verschiedenen Tätigkeiten insgesamt als eine Einkunftsquelle oder aber jeweils als eigenständige Einkunftsquellen anzusehen sind. - Eine Einkunftsquelle und ein Berufsbild: Ist die berufsbildprägende Tätigkeit eine solche, die typischerweise im Arbeitszimmer ausgeübt wird, sind

die Aufwendungen abzugsfähig, im umgekehrten Fall nicht. - Eine Einkunftsquelle, mehrere Berufsbilder: Wird ein Arbeitszimmer für mehrere Tätigkeiten genützt, die zu verschiedenen Berufsbildern gehören, ist zu prüfen, welche der Tätigkeiten den Ausschlag gibt. Beträgt der Einnahmenanteil, der auf diese Tätigkeit entfällt, deren Mittelpunkt in einem Arbeitszimmer liegt, mehr als 50 Prozent, stellt das Arbeitszimmer bezogen auf die gesamte Einkunftsquelle einen Mittelpunkt im Sinne dieser Bestimmung dar. Fallen mehr als 50 Prozent der Einnahmen auf die andere Einkunftsquelle, ist es umgekehrt: Beispiel: Herr A erzielt Einkünfte als Fachschriftsteller in der Höhe von 4000 Euro und Einkünfte als Vortragender in der Höhe von 10.000 Euro im selben Fachgebiet. Die Tätigkeiten sind als eine Einkunftsquelle zu betrachten. Die Vortragstätigkeit überwiegt. Das Arbeitszimmer stellt keinen Mittelpunkt dar und ist deshalb nicht abzugsfähig. - Mehrere Einkunftsquellen: Es können nur jene Aufwendungen berücksichtigt werden, die für die Tätigkeit gemacht werden, deren Mittelpunkt im Arbeitszimmer liegt. n

n Definitionen f

Arbeitszimmer: Ein Zimmer, dem der Charakter eines Wohn- oder Büroraums zukommt. Räume im Wohnungsverband, die wegen der funktionellen Zweckbestimmung und Ausstattung für die Berufsausübung typisch sind, gehören nicht dazu. Nicht als Arbeitszimmer gelten daher z. B. Ordinations- und Therapieräumlichkeiten, Fotostudios, Film- und Tonaufnahmestudios, Lagerräumlichkeiten, in denen Warenmuster oder Handelsartikel aufbewahrt

werden und dadurch eine private Nutzung ausgeschlossen wird, sowie Werkstätten. f

Wohnungsverband: Ein Arbeitszimmer liegt im Wohnungsverband, wenn es sich in derselben Wohnung oder im privaten Wohnhaus oder auf demselben Grundstück (z.B. Gartenhäuschen) befindet. Für einen Wohnungsverband spricht jedenfalls, wenn das Arbeitszimmer von der Wohnung aus begehbar ist.


Nr. 36-37 · 9. September 2016

32 · Lehre in Vorarlberg · Die Wirtschaft

17 Talente beginnen ihre Ausbildung bei Zumtobel

Lehrlingsstart bei Alpla Insgesamt beginnen 17 Lehrlinge ihre Berufsausbildung bei der Zumtobel Group. In Dornbirn, dem Hauptsitz des Konzerns, werden Lehrberufe in den Feldern Elektrotechnik, Elektronik, Metalltechnik,

Kunststofftechnik, Mechatronik, Prozesstechnik, IT-Technik und Mediendesign angeboten. Als größter privater Arbeitgeber der Stadt bildet die Zumtobel Group derzeit insgesamt 87 Lehrlinge aus.

17 Nachwuchskräfte verstärken mit Startschuss 1. September das Team von Alpla - darunter fünf Zerspanungstechniker, vier Anlagen- und Betriebstechniker und acht Kunststofftechniker. Untere Reihe v.l.: Jonathan Tumler, Jonas Klaus, Nicole Schweighofer, Johannes Engelhardt,

Sebastian Riedl und Julian Stowasser. Mittlere Reihe v.l.: Adis Kalosevac, Joshua Robin, Björn Huber, Nikolai Kosnjak, Manuel Theisl, Marco Holzknecht. Obere Reihe v.l.: Noah Unger, Sebastian Kainz, Aron Haselwander, Sandro Faber und Simon Baldauf.

Neue Lehrlinge bei Liebherr

In diesem Jahr heißt Liebherr 33 neue Lehrlinge herzlich willkommen.

Anfang September ist traditionell Lehrlingsstart bei Liebherr in Nenzing. Insgesamt heißt das Unternehmen in diesem Jahr 33 junge Burschen und Mädchen herzlich willkommen. Für sie beginnt nun ein neuer, spannender Lebensabschnitt. Aktuell kümmern sich 15 hauptbe-

33 neue Lehrlinge starteten bei Meusburger

Drei neue Lehrlinge bei Getzner Werkstoffe

33 Lehrlinge, davon zwei Mädchen, haben mit 1. September 2016 ihre Lehre bei Meusburger in den Bereichen Zerspanungstechnik, Maschinenbautechnik, Elektrotechnik, Prozesstechnik, Metallbearbeitung und Informationstechnik begonnen. Das Familienunternehmen Die drei neuen Lehrlinge an ihrem ersten Arbeitstag bei Getzner Werkstoffe (v. l. Fabienne Müller, Paul Abentung und Lena Breuss).

Drei Jugendliche starteten im September 2016 ihre Ausbildung bei Getzner Werkstoffe in Bürs. Das Unternehmen beschäftigt derzeit insgesamt elf Lehrlinge, sie erlernen die Berufe Labortechniker/in, Metalltechniker/in, Industriekaufmann/frau und IT-Techniker/in – einige von ihnen absolvieren die Lehre nach dem Rotationsprinzip.

rufliche Ausbilder, darunter eine Ausbilderin im Bereich Konstruktion, intensiv um die jungen Berufseinsteiger. Seit dem Start der Lehrlingsausbildung im Jahr 1978 schlossen bislang mehr als 700 Lehrlinge ihre Ausbildung bei Liebherr erfolgreich ab.

bildet Lehrlinge in den sechs Berufen Zerspanungstechnik, Maschinenbautechnik, Elektrotechnik, Prozesstechnik, Metallbearbeitung und IT-Technik aus. Ein Team von 13 LehrlingsausbilderInnen kümmert sich um die Ausbildung der Jugendlichen.

Neue Lehrlinge bei der Offset Druckerei Schwarzach v.l. Julian Plank (Lehrlingsausbilder Verpackungstechnik), Christian Vanik, Deniz Berkan (beide Verpackungstechnik), Jonas Schmid (Drucktechnik), Lisa Hartmann (Bürokauffrau), Christian Grabher (Lehrlingsausbilder Drucktechniker).

33 neue Lehrlinge starten ihre Lehre bei Meusburger.


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Unternehmen n Studie

Finanzielle Vorsorge für immer mehr Menschen relevant

Vision Betriebsgebiet EMSPARK A14 nimmt Gestalt an Die ZIMA Unternehmensgruppe startet mit der konkreten Umsetzung und Realisierung des in ihrem Eigentum befindlichen 135.000 m² großen Betriebs- und Gewerbestandortes direkt an der A14 in Hohenems. Nach mehrjähriger Vorarbeit durch den Mitinitiator Hubert Feurstein und in enger Abstimmung mit der Stadt Hohenems konnte ZIMA als Liegenschaftseigentümer und Projektentwickler alle notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, um auf dem 135.000 m² großen Areal ein hochwertiges, voll erschlossenes Betriebsgebiet zu entwickeln und für zukünftige Betriebsansiedelungen bereitzustellen. Als erstes Un-

ternehmen plant der weltweit tätige und zur Würth Gruppe gehörende Vorarlberger Beschlägehersteller GRASS eine Betriebsansiedelung an diesem Gewerbestandort. „Um den Wirtschaftsstandort Vorarlberg für GRASS nachhaltig abzusichern, ist unser Unternehmen schon seit Jahren auf der Suche nach Erweiterungsflächen“, so Geschäftsführer Christoph Walter. „Die Standortvorteile in Hohenems sind für uns ausschlaggebend für die Investition in Millionenhöhe.“ GRASS plant auf einer Gesamtgrundfläche von ca. 43.000 m² die Errichtung eines Betriebsgebäudes für Produktion und Logistik mit einem derzeit kalkulierten Gesamtinvestitionsvolumen von rund 45 Mio. Euro, welches in vier Bauetappen geplant und realisiert werden soll. In den ersten Bauetappen entstehen bis zu 50 neue Ar-

beitsplätze. Je nach wirtschaftlicher Entwicklung und Umsetzung der weiteren Bauetappen wird das Betriebsgebäude im Endausbau Platz für bis zu 250 Mitarbeiter bieten. „Die perfekte Verkehrsanbindung an die Rheintalautobahn A 14 sowie die Schweizer Autobahn A1 schafft in zentralster Lage im Vierländereck optimale Voraussetzungen und eine ideale moderne und leistungsfähige Infrastruktur“, so ZIMA Geschäftsführer Elmar Girardi, „Der Masterplan sieht eine kompakte und ansprechende Bebauungsmöglichkeit mit attraktiven und nützlichen Freiraumflächen sowie angemessener Durchgrünung vor“, so Girardi weiter. Das bestehende Umfeld mit Handel, Gastronomie, Freizeit- und Unterhaltungsangebot bietet ideale Standortvorteile für zukünftige Inn dustriebetriebsansiedelungen.

Finanzielle Vorsorge hat in Vorarlberg einen sehr hohen Stellenwert. 84 % der Menschen in Vorarlberg stufen ein Finanzpolster als sehr bzw. eher wichtig ein. Das besagt eine aktuelle Studie der s Versicherung, Erste Bank und Sparkassen. Im Vordergrund steht dabei die Vorsorge für die Pension (65 %), für die Familie (53 %) sowie für den Fall eines Unfalls (52%). 93 % der Befragten in Vorarlberg geben an, bereits Vorsorgeprodukte abgeschlossen zu haben. Sie legen dafür durchschnittlich 192 Euro pro Monat (Ö: 162 Euro) zur Seite. Die Studie zeigt auch deutlich, dass der verfügbare Sparbetrag mit zunehmendem Alter steigt: Während 15- bis 29-Jährige 145 Euro pro Monat der Vorsorge widmen, sind es bei den 40- bis 49-Jährigen 177 Euro und bei den 50- bis 59-Jährigen 244 Euro. „Wer im Ruhestand seinen Lebensstandard halten möchte, sollte möglichst schon zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn mit privater Altersvorsorge beginnen. Schon mit kleineren Beträgen lässt sich dann im Laufe der Jahre ein entsprechendes Finanzpolster aufbauen“, rät Werner Böhler, Sprecher der Vorarlberger Sparkassen.

Zumtobel Group: Mit verbesserter Profitabilität ins neue Geschäftsjahr Der Lichtkonzern Zumtobel Group konnte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Mai bis Juli 2016) seine Profitabilität deutlich verbessern. Das bereinigte EBIT stieg auf 20,1 Mio EUR (Vorjahr: 13,5 Mio. Euro). Das Periodenergebnis stieg um 36,9 Prozent auf 12,6 Mio. Euro. Der Konzernumsatz sank in den ersten drei Monaten des aktuellen Geschäftsjahres im Vergleich zum guten ersten Quartal des Vorjahres um 4,9 Prozent auf 325,7 Mio, Euro (Vorjahr: 342,4 Mio. Euro). Diese Umsatzentwicklung

wurde durch negative Währungseffekte in Höhe von 12,1 Mio. Euro sowie durch die fehlenden Umsatzbeiträge aus dem Verkauf des Geschäfts mit Werbebeleuchtung („Signage“) im November 2015 belastet. Deutlich verbessert hat sich die Ertragsentwicklung des Lichtkonzerns. Das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode trotz geringerem Umsatz um 48,6 Prozent und liegt bei 20,1 Mio. Euro (Vorjahr 13,5 Mio. Euro). Der Mitarbeiterstand ist im Vergleich zum Bilanzstichtag

(30.4.2016) konstant geblieben. Die Zumtobel Group beschäftigt 6.778 Vollzeitkräfte, inklusive Leiharbeiter, ohne Lehrlinge (30.04.2016: 6.761; plus 0,3 Prozent). „Der solide Start in das neue Geschäftsjahr zeigt, dass wir mit der strategischen Neuausrichtung der Zumtobel Group und der konsequenten Umsetzung der dafür notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen auf dem richtigen Weg sind“, sagt UlrichSchumacher, CEOder Zumtobel n Group.


Nr. 36-37 · 9. September 2016

34 · Unternehmen · Die Wirtschaft

n News

Dorn Lift Geschäftsstelle in Lauterach – Umbau abgeschlossen Dorn Lift GmbH expandiert, Fachkräfte werden gesucht.

Carolin Merlin

Mohrenbrauerei mit neuer Kommunikationsleitung

Das Traditionsunternehmen Dorn Lift sanierte in den letzten fünf Monaten die Geschäftsstelle in Lauterach. „Unser Ziel war es, die Architektur des bestehenden Gebäudes zu bewahren und vorhandene Ressourcen im Sinne der Nachhaltigkeit weiterzuverwenden, deswegen haben wir die Kubatur ausgehöhlt und anschließend komplett neu ausgebaut. Uns war wichtig, den Betrieb im Ort zu belassen. Der Umbau ist ein klares Bekenntnis zum Standort Lauterach“, erklärt Geschäftsführerin Evelyn Dorn. Die regionale Verbundenheit kam auch in der Bauphase der neuen Geschäftszentrale zum Ausdruck: Ausschließlich Vorarlberger Firmen

Mit September 2016 übernimmt Caroline Merlin die Leitung der Kommunikation im Vorarlberger Traditionsunternehmen Mohrenbrauerei. Die 37-jährige Dornbirnerin verantwortet neben der Planung und Umsetzung der Kommunikationsstrategien die Bereiche PR, Messe und Promotion sowie Sponsoring. Zuvor war Caroline Merlin in unterschiedlichen Bereichen bei der Zumtobel Lighting GmbH tätig und leitete zuletzt die KäseStrasse Bregenzerwald GmbH als Geschäftsführerin.

die Sanierung war der Lingenauer Architekt Jürgen Hagspiel zuständig. Im Zuge des Umbaus strukturierte die Dorn Lift GmbH die Verwaltung neu, bietet nun Platz für bis zu 15 Arbeitskräfte.

Wartung von 130 Leihmaschinen: Techniker/innen gesucht

Beim Familienunternehmen in Lauterach sind aktuell 20 Mitarbeiter/innen beschäftigt. Dank der Auftragslage soll die Zahl der Fachkräfte erhöht werden: „Unsere Arbeitsbühnen sind universell einsetzbar und wir haben eine starke Nachfrage. Die Zeichen stehen bei uns auf ExpansiEvelyn und Alexander Dorn freuen sich on, es sind mehrere Stellen über die neue Geschäftsstelle. zu besetzen“, so GeschäftsCopyright: Dorn Lift GmbH führer Alexander Dorn.

Blum: 80 neue Lehrlinge haben ihre Ausbildung begonnen

Fotocredits: CAT/Hammerschmid

Check-in und Gepäckaufgabe im Wiener Stadtzentrum Ab sofort können Passagiere der People’s Viennaline den einzigartigen Service des City Airport Train (CAT) in Anspruch nehmen. Reisende mit einem gültigen CATTicket haben bis 75 Minuten vor Abflug die Möglichkeit, ihr Gepäck am CAT Terminal Wien Mitte aufzugeben und ihre Bordkarte zu lösen. Nach Abschluss des City Check-in im CAT-Foyer in Wien Mitte verfügen Reisende über alle notwendigen Unterlagen für den Weiterflug nach Altenrhein. Frei von Gepäck gestaltet sich die 16-minütige Fahrt zum Flughafen unkompliziert und entspannt.

setzten das Projekt um. „Neben der Gestaltung des Innenausbaus war vor allem die Funktionalität entscheidend, Nachhaltigkeit spielte eine große Rolle. Die Verwaltung ist seit dem Umbau auf dem neuesten Stand der Technik: dreifach verglaste Fenster, zeitgemäße Isolierung und Wärmepumpen für umweltschonende Wasseraufbereitung, Kühlung sowie Heizung“, ergänzt Evelyn Dorn. Für

Am 1. September dieses Jahres starteten 70 Burschen und 10 Mädchen ihre Ausbildung in einem der Hightech-Lehrberufe, in denen bei Blum in Höchst, Fußach und Dornbirn ausgebildet wird. Insgesamt sind ab Herbst 306 Lehrlinge – 13 davon bei der amerikanischen Tochtergesellschaft Blum USA – in der Lehre.

n Ausbildung

SPAR Vorarlberg heißt Lehrlinge willkommen „Zeig‘, was du kannst“ – unter diesem Motto starteten rund 90 Jugendliche am 23. August 2016 in der SPAR-Zentrale Vorarlberg ihre Lehre bei SPAR: Im Rahmen des traditionellen SPAR-Lehrlings-Kick-Off wurden die Jugendlichen und deren Eltern umfassend über die Lehrlingsausbildung informiert und bekamen Einblicke in den Arbeitsalltag und die Unternehmensstruktur bei SPAR.


Nr. 36-37 · 9. September 2016 Die Wirtschaft

· Unternehmen · 35

n News Foto: Adolf Bereuter

„Made by skilled Hands“ Ein Projekt, zwei Designpreise

Samuel Dürr

Andreas Haselwanter in seinem Dornbirner Büro.

Preisgekröntes Topdesign aus Vorarlberg: Grafiker Andreas Haselwanter gewinnt zwei Red Dot Awards und Bicycle Brand Contest 2016. „Made by skilled Hands“ – von geschickter Hand hergestellt - ist nicht nur der Name einer preisgekrönten Arbeit von Andreas Haselwanter, es scheint auch Programm

des Grafik-Designers zu sein. Erneut mischt der Dornbirner in der obersten Designliga mit. Das von ihm kreativ inszenierte KommunikationsTool „Made by skilled Hands“ für die junge Fahrradmarke Fortuna Cycles überzeugte internationale Juroren gleich mehrfach: sowohl die Jury des Red Dot Design Awards 2016 wie jene des Bicycle Brand Contest 2016.

Mit dem Bicycle Brand Contest prämiert der Rat für Formgebung, die deutschen Marken- und Designinstanz, herausragendes Produkt- und Kommunikationsdesign der Branche. Das doppelt ausgezeichnete Kommunikationstool „Made by skilled Hands“ ist Folder, Kundenzeitung und Produktkatalog in einem. „Konzeptionell hervorragend durchdacht und spannend umgesetzt überzeugt die Zeitung mit spannenden Texten, tollen Fotos und vielen schönen Details“, befand der Rat für Formgebung. Den zweiten Red Dot Award in Communication Design erhielt Haselwanter von der Jury für das aufregend designte und hochwertig produzierte Alber Lookbook des gleichnamigen Sportgeschäftes in St. Anton zugesprochen.

Copyright: Markus Gmeiner

Samuel Dürr verstärkt ikp Vorarlberg Bei ikp Vorarlberg unterstützt der Social Media Manager mit seinem Know-how Kunden aus den Bereichen Industrie, Gesundheit und Tourismus. Neben Media Relations zählen Social Media Marketing, digitale Kommunikation, Content Management und Bewegtbildkommunikation zu seinen Spezialdisziplinen in der PR. Samuel Dürr bringt Erfahrung als Redakteur und Junior Producer mit. Die Silvretta Montafon GmbH hat zurzeit das „digital-fitteste“ Unternehmensprofil Vorarlbergs auf Facebook. Am Ausbau des Facebook-Auftrittes der Wahl-Montafoner maßgeblich beteiligt.

Ländle-Wintertourismus mit Zukunft

Vorarlbergs Wintertourismusbranche, vom Arlberg über Kleinwalsertal, Bregenzerwald und Hochtannberg bis Montafon, war fast komplett vertreten, um sich Im-

pulse von Skitourismus-Forscher Günther Aigner, Kästle Ski-Geschäftsführer Bernd Knünz, Best of Ski Resorts-Spezialist Mike Partel, Seilbahnplaner Stephan Salzmann und Vorarlbergs TourismusChef Christian Schützinger anzuhören. Unplugged, ohne Overhead oder Power Point, es gab nur klare Worte. Und die lebhafte Winter-Diskussion, mitten im Sommer, wurde von Wolfgang Burtscher moderiert. Der MCV-Vorstand mit Karlheinz Kindler, Dieter

Heidegger, Wolfgang Frick, Tibor Naphegyhi, Andreas Gapp sowie Hausherrin Maria Rohner freuten sich über die zahlreichen Gäste im Nordwesthaus.

Bei Skihütten-Buffet und alpiner Stimmung im Hochsommer gab es noch bis in die späten Abendstunden sehr angeregte Gespräche.

n Ausbildung

Drei erfolgreiche Lehrabschlüsse in der Sparkasse Seit Langem engagieren sich die Sparkassen erfolgreich in der Lehrlingsausbildung. Das beweisen auch jene drei Jung-Bankkaufleute, die ihre Lehre 2016 erfolgreich absolvieren konnten: Philipp Wintschnig (Dornbirner Sparkasse), Victoria Gomig (Sparkasse Bludenz) und Julia Janjic (Sparkasse Feldkirch). Ein Lehrling konnte mit aus-

gezeichnetem Erfolg, die anderen zwei mit gutem Erfolg abschließen. Gemeinsam mit Lehrlingsausbildern und Vorständen begingen sie diesen Anlass feierlich im Gemsle (v.l.n.r.) sitzend: Christian Ertl, Victoria in Dornbirn. Gomig, Philipp Wintschnig, Julia Jan-

Für den Herbst 2016 stehen bereits jic; stehend: Werner Böhler, Christine wieder sechs neue Lehrlinge am Hager-Wohlmuth, Christoph Marchler, Martin Siess.und Daniel Mierer. Start.

Fotocredit Dornbirner Sparkasse Bank AG

Mit seiner Impulsveranstaltung „Zukunft Wintertourismus?“ hat der MCV Marketingclub Vorarlberg offensichtlich ins Schwarze getroffen. Innerhalb von 48 Stunden war dieser Abend am Bodensee ausverkauft.

40-jähriges Dienstjubiläum bei Walser GmbH Der 56-jährige Werner Pendl feierte im August sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Pendl begann 1976 seine Lehre zum Großhandelskaufmann bei der Walser GmbH in Hohenems, einem der Weltmarktführer im Bereich Autozubehör, Sicherheit und Komfort. Heute ist er Prokurist und als Gesamtverkaufsleiter für alle Mitarbeiter/innen des Vertriebs verantwortlich. Werner Pendl war maßgeblich am Unternehmenserfolg beteiligt. Vor allem in die Betreuung von Großkunden steckte Pendl viel Herzblut.

Geschäftsführer Hans-Karl Walser gratuliert Werner Pendl. Bild: Walser GmbH


Nr. 36-37 · 9. September 2016

36 · Werbung/Unternehmen · Die Wirtschaft

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Blum startet neues BahnRundlauf-Konzept

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Der Beschlägehersteller Blum hat gemeinsam mit fünf weiteren Partnern aus der Logistikbranche ein neues Konzept entwickelt. Es soll helfen, leere Bahncontainer im internationalen Warenverkehr zu reduzieren. Die neue, umweltfreundliche Maßnahme sichert auch den Wirtschaftsstandort Vorarlberg, erhöht die Verlade-Effizienz und bringt noch mehr Liefersicherheit für Kunden. Beteiligt an Entwicklung und Umsetzung dieser umweltfreundlichen Maßnahme waren die Logistik-Experten von Blum in Höchst mit fünf wichtigen Logistik-Partnern. Gemeinsam wurde ein neues Bahn-Rundlauf-Konzept realisiert und seit Mai ist es auf Schiene. Mit an Bord sind die in-

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ternationalen Logistiker Gebrüder Weiss Wolfurt, die österreichische Bundesbahn mit Rail Cargo, der europäische Stahlanbieter Wuppermann und die zwei international agierenden Reedereien Hapag Lloyd und Independent Container Line Antwerpen (ICL). Seit Mai nutzt der Stahlanbieter und BlumLieferant Wuppermann die leeren Container, um seine Stahllieferungen von seinem Standort Moerdijk (Niederlande) zu Blum nach Vorarlberg zu transportieren. Wir freuen uns sehr, dass das neue Konzept nun „auf Schiene“ ist. Denn es beweist eindrücklich, dass auch für uns Logistiker die Verknüpfung von Ökologie und Ökonomie kein Widerspruch ist. Diese Maßnahme belegt unser Bemühen um nachhaltige, geschlossene Prozesse“, erklärt Ingmar Blum (Blum Transportlogistik).

go biq: Partner-Netzwerk um bisherigen Digital-Chef erweitert Florian Salzmann, head of digital bei go biq, strebt nach einer neuen beruflichen Herausforderung und möchte sich als Online-MarketingExpertefortanselbstständigaufseine digitale Kernkompetenz konzentrieren. Er bleibt als Netzwerk-Partner im Bereich Online Marketing dem Unternehmen aber weiterhin verbunden.NeuimTeam:Die26-jährige Projektmanagerin Lisa Schaller.

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Fahrzeuge

Florian Salzmann (r.), Sergej Kreibich und Manuel Berninger.


Nr. 36-37 · 9. September 2016 Die Wirtschaft

Extra

· 37

Firmenflotte & Geschäftsauto

Steuertipps für Betriebsfahrzeuge

Für Kraftfahrzeuge, die sich im Betriebsvermögen von Unternehmen befinden, bestehen Möglichkeiten der steuerlichen Abschreibung. Werden mehr als 50 Prozent der jährlichen Kilometerleistung für betriebliche Zwecke zurückgelegt, ist der mit Belegen nachgewiesene tatsächliche Aufwand (z.B. für Treibstoff, Reparaturen, Versicherungen, Ersatzteile, AfA usw.) als Betriebsausgabe absetzbar. Der Anteil für Privatfahrten ist abzuziehen. „Wird ein Kfz sowohl betrieblich als auch privat genutzt, ist es sinnvoll, ein Fahrtenbuch zu führen, da sonst die Höhe des betrieblichen Anteiles nicht exakt ermittelt werden kann“, rät Mag. Markus Pickl, Steuerrechtsexperte in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Liegt kein Fahrtenbuch bzw. kein anderer schlüssiger Nachweis vor, wird der Privatanteil von der Finanzverwaltung aufgrund von Erfahrungswerten geschätzt.

Nutzungsdauer von acht Jahren Das Gesetz legt eine mindestens achtjährige Nutzungsdauer fest. Für Lkw oder Busse ist die aufgrund der betrieblichen Verwendung voraussichtliche Nutzungsdauer maßgeblich, üblicherweise 5 Jahre. „Bei Gebrauchtfahrzeugen werden die Jahre des Vorbesitzers abgezogen. Eine längere Nutzungsdauer kann sich insbesondere bei Gebrauchtfahrzeugen ergeben, bei denen die Mindestnutzungsdauer nach der sogenannten Differenzmethode ermittelt wird“,

Foto: Thinkstock

Für Kraftfahrzeuge gibt es in den verschiedenen Steuergesetzen (Einkommensteuergesetz, Umsatzsteuergesetz, etc.) zahlreiche Sonderbestimmungen.

Die Steuergesetzgebung für Firmenfahrzeugen ist geprägt von Sonderbestimmungen.

informiert Pickl. Bei der Differenzmethode wird von der Mindestnutzungsdauer von acht Jahren der Zeitraum der Nutzung durch den Voreigentümer abgezogen. Anschaffungskosten werden nur bis zu einer Angemessenheitsgrenze von 40.000 Euro als betrieblich veranlasst anerkannt. Bei teureren Kfz sind sowohl die Anschaffungskosten über der Grenze von 40.000 Euro als auch die vom Wert abhängigen laufenden Kosten (z.B. Versicherung) als Privataufwand steuerlich nicht abzugsfähig (Luxustangente). Die Angemessenheitsgrenze gilt auch für Gebrauchtfahrzeuge. Bei Fahrzeugen, die nicht mehr als fünf Jahre (60 Monate) nach ihrer Erstzulassung angeschafft werden, hat die Kürzung der Anschaffungskosten auf Grund der Verhältnisse im Zeitpunkt der Erstzulassung dieses Fahrzeuges zu erfolgen. Ausschlaggebend ist der seinerzeitige Neupreis. Bei Fahrzeugen, die älter als fünf Jahre sind, sind die tatsächlichen Anschaffungskosten des Gebrauchtfahrzeuges maßgeblich. Wird ein Fahrzeug geleast, handelt es sich meist um ein

Finanzierungsleasing, also einen verdeckten Ratenkauf. In diesem Fall gelten für Pkw und Kombi die gleichen Vorschriften wie beim Kauf. Daher ist die Leasingrate nicht in voller Höhe absetzbar, sondern muss der Aufwand etwa durch Bildung eines Aktivpostens korrigiert bzw. die Angemessenheitsgrenze berücksichtigt werden.

Ausnahmen bei der Umsatzsteuer In Sachen Umsatzsteuer gehören - unabhängig vom Ausmaß der betrieblichen Verwendung - folgende Kraftfahrzeuge nicht zum Unternehmen: Personenkraftwagen (Pkw), Kombinationskraftwagen (Kombi) und Krafträder. Daraus folgt, dass Vorsteuern im Zusammenhang mit der Anschaffung (Herstellung), der Miete oder dem Betrieb von Personenkraftwagen, Kombinationskraftwagen oder Krafträdern nicht abgezogen werden dürfen. Nicht abzugsfähig sind z.B. Vorsteuern vom Kaufpreis, der Leasingrate, für Treibstoff, Schmierstoff, Wartung, Maut, etc. sowie

Garagierungskosten. Nicht vom Vorsteuerabzugsverbot betroffen sind allerdings Lkw. Folgende Pkw und Kombi sind vom Vorsteuerabzugsverbot nicht betroffen: Fahrschulkraftfahrzeuge, Vorführkraftfahrzeuge, Transport-Begleitfahrzeuge und Kraftfahrzeuge, die ausschließlich zur gewerblichen Weiterveräußerung bestimmt sind, Kraftfahrzeuge, die zu 80 Prozent der gewerblichen Personenbeförderung oder gewerblichen Vermietung dienen, Kleinlastkraftwagen und Kleinbusse, PKW und Kombi mit n 0 Gramm CO2-Ausstoß.

Weitere Infos

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Nr. 36-37 ¡ 9. September 2016

38 ¡ Firmenotte & Geschäftsauto ¡ Die Wirtschaft

Der beste Daily aller Zeiten wird ßberhäuft mit Auszeichnungen

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Die Reihe an Auszeichnungen, die der Daily von Iveco im letzten Jahr erhalten hat, zeigt seine auĂ&#x;erordentlichen Eigenschaften. Der „beste Daily aller Zeiten“ wurde zum „International Van of the Year 2015“ gekrĂśnt und hat Auszeichnungen in der ganzen Welt gesammelt – von Deutschland, wo er zum „Besten Nutzfahrzeug bis 3,5 Tonnen“ und zum „Besten KEP Transporter 2015“ ernannt wurde und der Daily Hi-Matic den „Innovationspreis fĂźr KEPTransporter 2015 gewann, bis Chile, wo er den Titel „2016 Best Commercial Vehicle“ bekam. Der Neue Daily Euro 6 liefert mit seinen leistungsfähigen Motoren mit 2,3 und 3,0 Liter Hubraum mit bis zu 210 PS und 470 Nm an der Spitze, Tag fĂźr Tag eine unerreichte Leistung.

Dank seiner fortschrittlichen Antriebstechnologien verbessert er seine KraftstoeďŹƒzienz weiter mit Einsparungen von bis zu 8 % im Vergleich zu den bisherigen Euro 5 Modellen. Die niedrigen Wartungs- und Reparaturkosten aufgrund der verlängerten Wartungsintervalle und langlebiger Komponenten fĂźhren zu zusätzlichen Einsparungen von bis zu 12 %. Jeckel Ges.m.b.H. & CO KG, Hagstrasse 6, 6890 Lustenau, Tel. 05577 84625-0 www.jeckel.at

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Nr. 36-37 · 9. September 2016 Die Wirtschaft

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Nr. 36-37 · 9. September 2016

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