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NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 2

PROMOTION

Pinke Seiten RASEN VERTICUTIEREN & DÜNGEN

Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg

75. Jahrgang • 13. März 2020 • Nr. 06

Großauflage an die Vorarlberger Haushalte

Coronavirus

Erstes Bündel an Maßnahmen für Betriebe

www.mayer.co.at


PROMOTION

NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 2


3 | Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft

klar und deutlich

Coronavirus

WKÖ-Präsident: Jetzt rasch, unbürokratisch und punktgenau Maßnahmen setzen

Foto: i-stock

Hilfe. Coronavirus: Überbrückungsfinanzierung für betroffene Betriebe wichtiger Schritt. Sofortmaßnahmenpaket für heimische Tourismus-Betriebe.

Ö

sterreich agiert in Hinblick auf die Auswirkungen des Coronavirus sehr gut abgestimmt. „Das ist ein wichtiges Signal an die Betriebe und an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Natürlich herrscht Betroffenheit in manchen Branchen und bestimmten Regionen und deshalb ist es wichtig, hier unbürokratisch, schnell und punktgenau zu handeln und die richtigen Maßnahmen zu setzen“, sagte Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), nach einem gemeinsamen Austausch der Sozialpartner mit der Bundesregierung zum Thema Coronavirus.

Die WKÖ steht mit ihrem Coronavirus-Infopoint den Betrieben als erster Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite. Täglich werden durchschnittlich rund 150 Anfragen bearbeitet und die Informations-Website wird pro Tag 1.000 Mal besucht.

Mahrer verwies darauf, dass die Auswirkungen auf den gesamten Wirtschaftsstandort derzeit noch überschaubar sind. Selbst bei einem leichten Minus durch das Coronavirus werde das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr mit einem Prozent positiv sein: „Die Überbrückungsfinanzierung für betroffene Betriebe in Höhe von 10 Millionen Euro ist hier ein wichtiger Schritt. Das hilft vor allem unseren kleinen und mittleren Betrieben.“ Sollten sich die Szenarien aber verändern, müsste hier Handlungsspielraum in Hinblick auf weitere Maßnahmen, wie etwa Kurzarbeit, bestehen. Diese habe Bundeskanzler Sebastian Kurz bereits zugesichert. „Wir sehen, dass der Informationsfluss sehr gut funktioniert und dies den Betrieben und den Menschen in all ihren Fragen Sicherheit gibt. Dies sollte auch die Richtung für die kommenden Tage und Wochen sein“, sagt der WKÖ-Präsident abschließend. Auch im österreichischen Tourismus sind die Folgen bereits spürbar. Daher stellt die Bundesregierung einen Haftungsrahmen von bis zu 100 Millionen Euro zur Verfügung, um von Umsatzeinbußen betroffenen Betrieben die Liquidität zu sichern. Seit Mittwoch können betroffene Tourismusbetriebe über eine digitale Einreichplattform der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) ihre Anträge stellen.


Top-Leistung

Nr. 06 • März 2019 • Die Wirtschaft | 4

BERTSCHGroup

Der Spezialist für individualisierte und flexible Lösungen für die Lebensmittelindustrie gewann kürzlich den begehrten Silk Road Biz Award 2020, der von der Wirtschaftskammer Österreich ausgeschrieben wird. BERTSCHlaska nahm beim usbekischen Marktführer für Milchbearbeitung eine neue Käselinie mit einer Produktion von sieben Tonnen pro Tag in Betrieb. Durch die Produktion verschiedener Käsesorten konnte der Betrieb die Marktführerschaft wesentlich ausbauen. Die Vorarlberger BERTSCHgroup ist neben modernen Fleischverarbeitungs-, Molkereiund Käsereianlagen mit seinen Innovationen auch im internationalen Kraftwerksbau führend und ist auch in Kirgistan, Tadschikistan sowie Kasachstan erfolgreich. Die Fertigung von BERTSCH-Technik erfolgt im Moment noch in der Produktionsstätte in Linz-Hörsching, Oberösterreich, die bereits in den 1960er-Jahren angesiedelt wurde. Die BERTSCHgroup möchte nun Techniker und Fertigungsspezialisten näher zueinander bringen, um auch Innovationen besser vorantreiben zu können. Ende des Jahres wird daher die Fertigung nach Braz umgesiedelt. Das schafft neue Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten in der Region. Wir sagen: Top-Leistung! bertsch.at

Foto: BERTSCHgroup

BERTSCHlaska punktet mit Erfolgsstory


5 | Nr. 06 • März 2019 • Die Wirtschaft

Inhalt

Schwerpunkte dieser Ausgabe: 6

Thema. COVID-19. Vorarlberg intensiviert die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entsprechend den von der Bundesregierung beschlossenen Schritten.

12

WK-Wahl 2020. Es waren 798 Mandate zu wählen, zuzüglich der erreichten Minderheitenmandate wurden insgesamt 806 Mandate vergeben.

16

Duale Akademie. Ab Herbst 2020 bietet sie MaturantInnen eine neue Ausbildungsform.

20

Extra. Aus- und Weiterbildung - Vorarlbergs Wirtschaft profitiert von bestens qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Kommentar

Nun zählt eine rasche Hilfe für die Betriebe

Foto: Studio Fasching

Hans Peter Metzler WKV-Präsident

„Wir werden rasch Unterstützungsmaßnahmen umsetzen - sei es in Form von arbeitsrechtlichen Regelungen oder Maßnahmen zu Sicherstellung der Liquidität.“

Die Wirtschaftskammer steht in intensivem Kontakt mit der Landes- und Bundesregierung und den Sozialpartnern, um für Unternehmen, ob EPU, KMU oder Großbetrieb, rasch Unterstützungsmaßnahmen umzusetzen. Mit einem ersten Maßnahmenpaket speziell für Tourismusbetriebe hat die Bundesregierung rasch auf unseren Wunsch hin gehandelt, um betroffene Betriebe schnell und unbürokratisch zu unterstützen. Es gilt nun, laufend die Entwicklungen zu beobachten. Die WKÖ steht im direkten Austausch mit der Bundesregierung, um unbürokratisch und rasch helfen zu können. Mit unserem Coronavirus-Infopoint stehen wir den Betrieben als erster Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite. Für Unternehmen, die Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus haben (z.B. Vertragsrecht, Arbeitsrecht, Länderinformationen, Lieferketten, …), hat die Wirtschaftskammer einen „Coronavirus Infopoint“ als zentrale Ansprechstelle eingerichtet. Hier laufen sämtliche Informationen aus dem In- und Ausland zu diesem Thema zusammen. Konkret haben wir eine zentrale Hotline für unsere Betriebe eingerichtet. Wichtig ist, weiterhin Ruhe zu bewahren und konkrete Lösungen für den heimischen Tourismus, Betriebe, Mitarbeiter und Gäste zu bieten. In Vorarlberg haben wir in einem breiten Schulterschluss zwischen Wirtschaftskammer, AMS, Vorarlberger Banken und das Land Vorarlberg ein Maßnahmenpaket beschlossen, das die Vorarlberger Unternehmen bei Bewältigung der aktuellen Herausforderung bestmöglich und auf den individuellen Bedarf zugeschnitten unterstützen Wir wollen jetzt so rasch wie möglich Sicherheit und Stabilität in einer Situation der Verunsicherung geben – das ist eine unserer zentralen Aufgaben als Interessenvertretung der Wirtschaft. Oberstes Ziel der Maßnahmen ist die Sicherung und Erhalt der Unternehmen und der Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft | 6

thema Erste Maßnahmen für unsere Betriebe

Vorarlberg. Nach dem raschen Anstieg der Zahl der Coronavirus-Infektionen werden auch in Vorarlberg die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entsprechend den von der Bundesregierung beschlossenen Schritten intensiviert. Erstes Maßnahmenpaket für Vorarlbergs Wirtschaft beschlossen.

A

Coronavirus Infopoint der WKÖ:

t 0590900-4352 von Mo-Fr 8:00-20:00 Uhr Infopoint_Coronavirus@ wko.at wko.at/coronavirus

uch in Vorarlberg gilt: Vorläufig bis 3. April 2020 werden keine Outdoor-Veranstaltungen mit über 500 Personen sowie Indoor-Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen stattfinden. So wird etwa die Dornbirner Frühjahrsmesse „Schau“ verschoben, viele Sport- und Kulturveranstaltungen, wie Konzerte, Theateraufführungen etc. werden vorerst abgesagt bzw. wenn möglich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Damit folgt das Land Vorarlberg einem Erlass aus dem Bundesministerium mit konkreten Vorgaben. Landeshauptmann Markus Wallner bittet um Verständnis für das strengere Vorgehen: „Alle Maßnahmen geschehen vorrangig zum Schutz der Bevölkerung.“ Der Unterricht an Hochschulen wird eingeschränkt. Die FH Vorarlberg wird auf Online-Betrieb umgestellt, die Pädagogische Hochschule hat spätestens kommende Woche zu und prüft die Möglichkeit eines Fernstudiums. Auch am Landeskonservatorium entfällt der Unterricht. Eine Schließung ganzer Pflichtschulen ist (noch) nicht vorgesehen, dort werden weiter nur die konkreten Verdachtsfälle und deren Kontaktpersonen abgesondert. Erste Anlaufstelle für besorgte Menschen bleibt die Gesundheitsberatung 1450. Die Kapazitäten werden weiter aufgestockt. Weiters wird zusätzlich zu den mobilen Abnahmeteams schnellstmöglich eine neue stationäre Abnahmestelle eingerichtet werden. Das behördliche Infektionsteam wird in der Walgaukaserne mit Unter-

stützung des Bundesheers verstärkt. Die Einhaltung grundlegender Hygiene-Vorkehrungen – vor allem zum oftmaligen Händewaschen – sowie die Reduzierung sozialer Kontakte, um insbesondere ältere Menschen zu schützen, gilt nach wie vor als wichtigster Beitrag, den jede und jeder Einzelne zur Eindämmung des Coronavirus leisten kann. Coronavirus - warum sind die Maßnahmen wichtig? Die Inkubationszeit - der Zeitraum zwischen Infektion und Beginn von Symptomen - beträgt in der Regel nach derzeitigem Stand bis zu 14 Tage. Das bedeutet, dass man während dieses Zeitraums zahlreiche andere Menschen anstecken kann - und je mehr Sozialkontakte, desto größer das Risiko für andere. Laut dem Berliner Virologen Christian Drosten vermehrt sich das Virus im Rachen und verbreitet sich vor allem durch Tröpfchen etwa beim Husten und Sprechen. Diese fliegen etwa eineinhalb Meter weit und fallen relativ schnell zu Boden. „Es ist das Einatmen einer solchen Wolke, die einen infiziert in den meisten Fällen.“ Nur in Kontaktsituationen gibt es demnach ein reales Risiko - etwa, wenn man mit einem Infizierten ungefähr eine Viertelstunde oder länger gesprochen habe. Und diese Gefahr versucht man durch die Maßnahmen zu minimieren. Durch die Reduktion sozialer Kontakte sollen auch junge Menschen dafür sorgen, dass Ältere geschützt werden. Wer soziale Kontakte in den kommenden Wochen reduziert, könne jetzt einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten, so die Regierung. Coronavirus: Wirtschaftskammer als Anlaufstelle für Unternehmen Die WKÖ hat eine zentrale Ansprechstelle für Unternehmen eingerichtet: Im Coronavirus Infopoint laufen sämtliche Informationen aus dem In- und Ausland zu diesem Thema zusammen. Die Expertinnen und Experten der Wirtschaftskammer Österreich stehen ununterbrochen im Austausch mit von Covid-19 betroffenen österreichischen Firmen, den AußenwirtschaftsCentern und halten engen Kontakt zur Bundesregierung, um die Betriebe bei der Lösung aktueller Problemstellungen bestmöglich zu unterstützen. Die weitere Entwicklung der Epidemie ist noch nicht abzusehen. Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft sowie auf die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und den betroffenen Ländern sind jedoch bereits Realität. Dazu


7 | Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft

Foto: i-Stock

Thema

Alle Outdoor-Veranstaltungen über 500 Teilnehmer werden bis Anfang April abgesagt, ebenso alle Indoor-Veranstaltungen über 100 Teilnehmer.

Die Wirtschaftskammer hat die Betroffenheit in der Vorarlberger Unternehmerschaft abgefragt. 46 Prozent der Unternehmen spüren bereits jetzt die Auswirkungen des Coronavirus.

finden Sie am Coronavirus Infopoint Länderberichte, die einen Überblick über die aktuelle Lage und die wirtschaftlichen Auswirkungen geben. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus treten bei vielen Unternehmen eine Vielzahl an unterschiedlichen Fragen auf. In den letzten Tagen wurden vermehrt Anfragen zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragestellungen und über den praktischen Umgang mit Verdachtsfällen gestellt. Deshalb bietet die WKÖ auf der Serviceseite wko.at/coronavirus einen umfangreichen FAQ-Bereich, wo die häufigsten Fragen der Betriebe beantwortet werden. Am Infopoint sind auch branchenspezifische Informationen zur rechtlichen Situation bei Stornierungen und anderen Themen bereitgestellt.

Weiters wird dem Unternehmen eine Beratung und Analyse durch einen von der WKV namhaft gemachten Unternehmensberater angeboten. Dieser erhebt in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen die Ausgangslage und erstellt eine Analyse. Diese bildet die Grundlage für konkrete Unterstützungsmaßnahmen. Dazu zählen die Abklärung von Fördermöglichkeiten durch den Bund, Übernahme von Haftungen, Zinsverzicht und Kreditstundungen in Zusammenarbeit mit den Banken oder Zinsfreistellung von Darlehen. Das kostenlose Beratungspaket umfasst acht Stunden und inkludiert Analyse, Erstberatung und Erarbeitung von Lösungen. Weitere Beratungen werden bis zu einem Ausmaß von 20 Stunden mit 50 Prozent unterstützt. Bei Bedarf steht in Zusammenarbeit mit dem AMS auch ein Stiftungsmodell zur Verfügung. Eine aktuelle Umfrage unter Vorarlbergs Unternehmen hat ergeben, dass die häufigsten genannten Auswirkungen Umsatzrückgang, Auftrags-/Buchungsstornierungen, Lieferengpässe und Transport- und Logistikprobleme sind.

Wirtschaftspolitische Maßnahmen gegen Auswirkungen des Coronavirus In einem breiten Schulterschluss haben Wirtschaftskammer, AMS, Vorarlberger Banken und das Land Vorarlberg ein Maßnahmenpaket beschlossen, welches die Vorarlberger Unternehmen bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderung bestmöglich und auf den individuellen Bedarf zugeschnitten unterstützen soll. „Oberstes Ziel der Maßnahmen sind die Sicherung und der Erhalt der Unternehmen und der Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betonen Wirtschaftslandesrat Marco Tittler und Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler. Sollte ein Unternehmen in wirtschaftliche Schieflage geraten wird überprüft, ob eine Überbrückung durch eine arbeitspolitische Maßnahme wie Kurzarbeit zielführend ist. Falls ja, erfolgt eine rechtliche Beratung durch die Wirtschaftskammer sowie Unterstützung durch das AMS bei der Antragsstellung.

Infopoint der WKV „Wir als Wirtschaftskammer Vorarlberg haben zudem einen Infopoint eingerichtet. Unseren Mitgliedsbetrieben stehen dort Branchen- und Rechtsexperten für ihre Fragen zu Arbeitsrecht, Reisestornierungen, Export oder Transport und Verkehr im Zusammenhang mit dem Coronavirus zur Verfügung“, informiert WKV-Direktor Dr. Christoph Jenny. Die Infoline der WKV ist per Telefon unter 05522 305-7755 und per Mail erreichbar: info-corona@wkv.at

Info

Info-Hotline der WKV Den heimischen Unternehmen stehen auch Experten der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) bei Fragen zu Arbeitsrecht, Reisestornierungen, Export oder Transport und Verkehr im Zusammenhang mit dem Coronavirus zur Verfügung: t 05522 305 77 55 info-corona@wkv.at

Informationen zu WIFIVeranstaltungen www.vlbg.wifi.at/ Allgemein/coronavirus.php


Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft | 8

magazin

Daten & Fakten

Zahlen spiel Lebensmittel-Nahversorgung Strukturdaten: Die Fachgruppe des Vorarlberger Lebensmittelhandels erhebt seit 1970 jährlich die Verkaufsflächen des Lebensmittel-Einzelhandels (LEH) mit Vollsortiment und seit 1990 von Discountern. Damit stehen zuverlässige Daten über die Strukturentwicklung dieser Betriebstypen zur Verfügung:

32

99

Prozent der Vorarlberger/-innen haben mindestens ein Geschäft mit Komplettsortiment im Ort.

Discounter mit 20.189 m2 Verkaufsfläche gibt es derzeit im Land.

234 In

50

Geschäfte auf einer Gesamtfläche von 133.350 Quadratmetern bieten ein vollständiges Sortiment an Lebensmitteln bzw. Waren des täglichen Bedarfs an.

Gemeinden gibt es

ein

Lebensmittelgeschäft.

neun

Gemeinden (Eichenberg, Möggers, Reuthe, Dünserberg, Fraxern, Röns, Lorüns, Stallehr und St. Anton) müssen derzeit ohne Lebensmittelgeschäft „auskommen“.

Im Vorarlberger Lebensmittelhandel sind ca.

5.800 Arbeit-

2020

nehmer/-innen

beschäftigt, davon befinden sich aktuell 240 junge Menschen in der Lehrausbildung.

bis 69 m2: 15 Geschäfte* 70 - 149 m2: 14 150 - 399 m2: 51 400 - 999 m2: 95 ab 1.000 m2: 27

*Vollsortimenter ohne Kleinwalsertal

* Aufgrund der geografischen Gegebenheiten ist das Kleine Walsertal von dieser Untersuchung ausgenommen. Quellen: WKV, Stichtag 31. Dezember 2019; Grafik: Simon Gross/Istock


9 | Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft

magazin

WK-Wahl 2020

Mandate. Es waren 798 Mandate zu wählen, zuzüglich der erreichten Minderheitenmandate wurden insgesamt 806 Mandate vergeben.

V

Vorarlbergs Wirtschaft hat gewählt!

ergangenen Freitag verkündete der Vorsitzende der Hauptwahlkommission, Bezirkshauptmann Mag. Herbert Burtscher das offizielle Ergebnis der Wirtschaftskammer-Wahl 2020.

engagieren. Die Parteipolitik spielt hier keine Rolle: Für mich ist die Wirtschaft unteilbar und lebt von der Solidarität von großen, mittelständischen und kleinen Unternehmen sowie Ein-Personen-Unternehmen. Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren“, betont Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler.

Davon entfallen auf:

Weiteres Prozedere Im März und April finden die konstituierenden Sitzungen in allen Fachgruppen mit der Wahl der Innungsmeister und Fachgruppen-Obleute statt. Die Wahl der Spartenvertreter erfolgt Ende April. Am 14. Mai 2020 endet das Wahlprozedere mit der Wahl des Präsidenten und der Vizepräsidenten im Vorarlberger Wirtschaftsparlament.

• Vorarlberger Wirtschaft – Team Hans Peter Metzler 701 Mandate (86,97%) • Grüne Wirtschaft 78 Mandate (9,68%) • NEOS – unternehmerisches Vorarlberg (UNOS) 12 Mandate (1,49%) • UWF – Unabhängiges Wirtschaftsforum 8 Mandate (0,99%) • Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband 7 Mandate (0,87%) • FreeMarkets.at - parteiunabhängige Interessensvertretung für Unternehmer und Manager 0 Mandate

Einladung zur Mitarbeit „Ich danke allen Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich an der Wahl 2020 beteiligt haben. Für mich als Präsident ist das vorliegende Ergebnis eine klare Bestätigung unseres Kurses. Jetzt gibt es nur eines: Ab an die Arbeit! Ich lade alle wahlwerbenden Gruppierungen zur Mitarbeit beim Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft der Wirtschaftskammer ein. Nachhaltigkeit, Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel, weitere Bildungsinitiativen und der Bürokratieabbau stehen ganz oben auf meiner Agenda. Dafür müssen wir uns alle gemeinsam

Foto: WKV

Wahl in 39 von 91 Fachorganisationen Gewählt wurde in 39 der 91 Fachorganisationen. 2015 fand noch in 57 der 91 Fachorganisationen eine Wahl statt. In 52 Fachorganisationen (2015: 34) wurde dieses Mal nur ein einziger Wahlvorschlag eingereicht. Damit werden die Kandidaten der „Vorarlberger Wirtschaft“ mit dem Wahltag als gewählt erklärt. Die Wahlgemeinschaft „Vorarlberger Wirtschaft – Team Hans Peter Metzler trat in allen 91 Fachgruppen mit einer Liste an. Die Grüne Wirtschaft (GRÜNE) in 32, die NEOS – unternehmerisches Vorarlberg (UNOS) in neun, der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband in sechs Fachorganisationen, das UWF in vier und FreeMarkets.at in einer Fachgruppe. Die Wahlbeteiligung lag bei 15,7 Prozent (vgl. 2015; 23 Prozent , 2010: 16 Prozent ).

Freitag, 15 Uhr! Offizielle Verkündigung des Wahlergebnisses der WK-Wahl 2020 durch Bezirkshauptmann Herbert Burtscher.


Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft | 10

magazin bifo

In 61 Gemeinden zwei Stimmzettel Mehrheitswahl: In 14 Gemeinden finden sogenannte Mehrheitswahlen statt. Hier bekamen die Wähler einen „leeren“ Stimmzettel, in den sie die Namen jener Personen einzutragen haben, welchen sie eine Stimme für die Gemeindevertretungswahl geben möchten. Listenwahl: In 21 Gemeinden findet ausschließlich eine Listenwahl statt. In beiden Fällen wird der Bürgermeister in diesen Gemeinden von der neuen Gemeindevertretung aus ihrer Mitte gewählt. Listenwahl inklusive Bürgermeister-Innen-Direktwahl: In den restlichen 61 Gemeinden wird aufgrund der eingebrachten Wahlvorschläge neben der Gemeindevertretungswahl auch eine Bürgermeister-Direktwahl durchgeführt. Die Wahlberechtigten erhielten in diesen Gemeinden mit den Wahlunterlagen zwei getrennte Stimmzettel zugestellt.

Messe Dornbirn

Frühjahrsmesse SCHAU! 2020 wird verschoben! Die aktuelle Entwicklung rund um die Ausbreitungen des Coronavirus (COVID-19) und dem behördlichen Erlass per 10.3.2020 über ein Verbot von Veranstaltungen mit über 100 Besuchern indoor sowie 500 Besuchern outdoor bis 3. April, machen eine Verschiebung der SCHAU! 2020 notwendig. Die 7. SCHAU! 2020 wird daher leider nicht wie geplant vom 02. bis 05. April stattfinden. Die Messe Dornbirn prüft derzeit mögliche Termine und wird in der Folge an Aussteller und Partner herantreten, um die Details zu besprechen. Der neue Termin wird frühzeitig bekanntgegeben.

„MINT begegnet uns überall“ Land, Wirtschaftskammer und Bildungsdirektion starten mit der MINT-Strategie durch. Das BIFO ist mit der Umsetzung der MINT-Strategie beauftragt und hat zum 1. März 2020 eine Koordinationsstelle dafür eingesetzt. DI Andrea Huber MBA, CMC wird ab sofort die Förderung von MINT Themen in Vorarlberg vorantreiben, die entsprechenden Strukturen aufbauen und damit die Strategie zum Leben erwecken. Seit März ist DI Andrea Huber MBA, CMC in dieser Position tätig. Sie kommt aus Salzburg, besuchte ein naturwissenschaftliches Realgymnasium und hat an der TU Graz Verfahrenstechnik studiert.

Foto: Gerry Frank

Gemeindewahlen

„Key-Elemente von Start-ups sind das Gründerteam, der USP, die Defensibility, das Marktpotenzial.“ Daniel Zech Head von SevenVentures Österreich und Schweiz

Jawohl! Nein danke! Klare Ansage: Kein Ausverkauf der Vorarlberger Wasserkraft Vorarlberg bekommt in Sachen Wasserrecht kämpferische Unterstützung von Ministerin Köstinger: „Wasser ist unser wichtigstes Gut – nicht nur, weil es unsere Lebensgrundlage ist. In Österreich erzeugen wir 75 Prozent unseres Stroms aus erneuerbaren Energien, davon sind rund 60 Prozent aus Wasserkraft. Das muss auch so bleiben. Internationalen Großkonzernen darf nicht Tür und Tor geöffnet werden.“ Ein Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen die Republik Österreich wegen der Wiederverleihung der Wasserbenutzungsrechte gefährdet den Weiterbetrieb der Vorarlberger Kraftwerke und damit nicht nur die Energieversorgung im Lande, sondern auch die Energieautonomie Vorarlbergs. Man ist sich einig: Ein Ausverkauf unserer Wasserkraft muss verhindert werden. (moh)

Wenn Verschwörungstheorien Hochkonjunktur haben Mit der rasanten Verbreitung des Coronavirus geistern auch allerhand Falschinformationen – vor allem in den sozialen Medien – durch die Welt. Trotz zahlreicher Aufklärungsversuche durch Experten führt die Unsicherheit vieler Menschen auch dazu, dass Verschwörungstheorien zur Entstehung und Verbreitung des Coronavirus Hochkonjunktur haben. Im Kampf gegen Fake-News und zunehmend auch dubiose Produktangebote, die vermeintlich gegen das Coronavirus helfen sollen, ist die WHO aktiv; auch Konzerne wie Google, Twitter und Facebook haben mittlerweile verstanden, dass dringender Handlungsbedarf besteht und gehen verstärkt gegen Falschinformationen vor. Traurig, dass bei der Eindämmung von Covid-19 auch gegen Falschmeldungen gekämpft werden muss. (ba)


11 | Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft

magazin

DUALE AKADEMIE VORARLBERG

DAS NEUE PROGRAMM FÜR DIE FACHKRÄFTE VON MORGEN!

Die Duale Akademie ist eine Bildungsinnovation der Wirtschaftskammer Vorarlberg, die in enger Abstimmung zwischen der Wirtschaft und AHS-SchülerInnen entwickelt wurde und nun auch in Vorarlberg angeboten wird. Die Duale Akademie ist in dieser Form einzigartig und richtet sich speziell an MaturantInnen, aber auch Studierende bzw. StudienabbrecherInnen.

wkv.at/dualeakademie


Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft | 12

magazin

Umweltbewusstsein

Nachhaltigkeit: Verantwortung für das große Ganze

Foto: Marcel Hagen

N

„Wir brauchen als Standort eine intakte Umwelt, intensive Bemühungen um den Klimaschutz und mehr Strategien in Richtung nachhaltiges Wirtschaften.“ Hans Peter Metzler WKV-Präsident

achhaltigkeit, Energie, Umweltpolitik: Das sind zentrale Themenfelder, mit denen sich die Wirtschaftskammer gemeinsam mit den heimischen Unternehmen intensiv auseinandersetzt. Die vielfältigen Aktivitäten sollen gebündelt und aufgezeigt werden, um gemeinsam neue Meilensteine zu setzen. Intakte und saubere Umwelt, nachhaltiger Umgang mit Ressourcen, Natur und Lebensraum – das sind nicht nur die Grundbedingungen einer hohen Lebensqualität, sondern ein zentrales Standortkriterium für die Vorarlberger Wirtschaft. Durch einen verantwortungsvollen und vor allem ambitionierten Umgang mit der Thematik schaffen wir gemeinsam eine wichtige Basis für die zukunftsfähige Entwicklung der gesamten Gesellschaft. Aus einem einzelnen Begriff muss ein Leitgedanke gemacht werden: Gemeinsam mit den Unternehmen, der Politik und der Bevölkerung werden wir an einem Strang ziehen. Intensive Bemühungen um den Klimaschutz und mehr Strategien in Richtung nachhaltiges Wirtschaften sind ebenso gefragt wie Verständnis für die Wirtschaft und ihre Herausforderungen und Bedürfnisse. Mit gutem Beispiel voran Seit über 20 Jahren ist in Vorarlberg mit Ökoprofit ein regional stark verankertes und anerkanntes Umweltmanagementsystem etabliert. Über 170 Betriebe sind heute Teil dieses Netzwerkes, über das nachhaltiges Umwelt-

Foto: i-stock

Die WKV unterstützt und begleitet Ökoprofit seit vielen Jahren als Träger, ist maßgeblich an der Entwicklung des Nachhaltigkeitsmoduls „Ökoprofit-Plus“ beteiligt und seit Kurzem selbst zertifizierter Ökoprofit-Betrieb.

Ökoprofit. Nachhaltigkeit ist für die Wirtschaftskammer Vorarlberg kein Modewort, sondern gelebte Realität.

management breitenwirksam forciert werden soll. Die WKV unterstützt und begleitet Ökoprofit seit vielen Jahren als Träger, ist maßgeblich an der Entwicklung des Nachhaltigkeitsmoduls „Ökoprofit-Plus“ beteiligt und seit Kurzem selbst zertifizierter Ökoprofit-Betrieb. „Weil wir gemeinsam die Verantwortung für das große Ganze tragen müssen, ist es für die Wirtschaftskammer Vorarlberg von zentraler Bedeutung, in Sachen Energie und Umweltschutz auch im eigenen Haus einen ambitionierten Umgang zu pflegen“, sagt WKV-Präsident Hans Peter Metzler und führt aus: „Nachhaltigkeit ist nicht nur ein kurzlebiges Trendthema, sondern einer der Schwerpunkte unseres breit angelegten Strategieprozesses Dis. Kurs Zukunft. Die Ökoprofit-Zertifizierung ermöglicht es, unseren Mitgliedern hier mit gutem Beispiel voranzugehen und zu hinterfragen, was wir selber noch an unseren Standorten verbessern können.“ Dadurch könne die WKV auch selbst praxisorientierte Expertise zur weiteren Ausgestaltung der Inhalte des Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagements beisteuern – „weil wir nicht nur mitreden, sondern auch wissen, um was es geht“, betont WKV-Direktor Christoph Jenny. Aktuell werde ein Contracting mit den illwerke vkw ausgearbeitet, das die Bereitstellung bzw. Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem rund 1.200 Quadratmeter großen Dach am WIFI-Standort in Dornbirn vorsieht, berichtet Jenny. Ambitionierter Umgang „Wir bekennen uns zu unserer gesellschaftspolitischen Verantwortung für die Unternehmen und die Menschen im Land gleichermaßen. Darunter verstehen wir den sparsamen Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen sowie die Vermeidung von Abfällen und deren Rückführung in den Stoffkreislauf, den bevorzugten Einsatz umweltfreundlicher Produkte, die Einhaltung der gesetzlichen Sicherheits- und Umweltbestimmungen, die Förderung einer umweltbewussten Mobilität und im Besonderen auch die Schaffung eines ökologischen Bewusstseins bei Mitarbeitenden und Partnern“, beschreibt Metzler die Eckpunkte der ambitionierten Umweltpolitik der Wirtschaftskammer Vorarlberg.


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13 | NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT

DER NEUE ŠKODA

SUPERB iV

Sparen Sie mit der Business-Prämie 4.300,– Euro. Das Beste aus zwei Welten – der ŠKODA SUPERB iV. Die Kombination der Vorteile eines elektrischund benzinbetriebenen Fahrzeugs bietet Ihnen auf jeder Fahrt das perfekte Antriebssystem. Als erster ŠKODA mit Plug-in-Hybridantrieb ist der SUPERB iV auf Strecken bis zu 57 Kilometer rein elektrisch und überaus sparsam unterwegs. Die Gesamtreichweite liegt bei bis zu 930 Kilometer. Besonders interessant für Unternehmer: fragen Sie bei Ihrem ŠKODA Betrieb nach der attraktiven ŠKODA Wirtschaftsförderung. Symbolfoto. Stand 10.01.2020. Alle angegebenen Preise sind unverb., nicht kart. Richtpreise inkl. NoVA und 20% MwSt. Business-Prämie: Gültig ab Kaufvertrags-/Antragsdatum 2.12.2019 bis 30.6.2020 bzw. solange der Vorrat reicht. Die 4.300,– Euro Business-Prämie wird vom Listenpreis des Neuwagens abgezogen und kann pro Kauf nur einmal in Anspruch genommen werden (keine Barablöse möglich). Details bei Ihrem ŠKODA Berater.

Verbrauch: 1,4–1,9 l/100 km. CO2-Emission: 31–42,4 g/km. skoda.at

facebook.com/skoda.at

youtube.com/skodaAT

instagram.com/skodaAT


Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft | 14

magazin

Transport und Verkehr

Umsetzen. Unsere Mobilitätsziele erreichen wir nur durch konstruktives und langfristiges Denken in komplexeren Zusammenhängen. Dazu gehören auch „Nebenprojekte“ wie die Modernisierung der Zollstelle Wolfurt – sachfremde Aussagen und Verzögerungstaktiken sind hingegen fehl am Platz.

D

ie wichtigen Standortfaktoren Mobilität und Verkehr müssen auf einer zukunftsfähigen und intelligent vernetzten Verkehrsinfrastruktur beruhen. Bei der Umsetzung des aktuellen Mobilitätskonzepts des Landes Vorarlberg, in dem zahlreiche von der Wirtschaft formulierte Ideen und Vorschläge zu Maßnahmen und zentralen Handlungsfeldern übernommen wurden, muss stets ein starker Fokus auf den wichtigen Infrastrukturprojekten sowie dem konsequenten Ausbau des Schienennetzes im Land liegen. Straßenbauprojekt S18 Ein kürzlich von den Grünen präsentierter Vorschlag zu einer Lkw-Kontrollstelle in Lustenau, die vermeintlich Verkehrsentlastend wirken soll, führt in der Sparte Transport und Verkehr der WVK zu Irritation: „Transit-Lkw gehören auf das hochrangige Straßennetz, darüber ist man sich im Land einig. Dafür braucht es aber auch die entsprechenden Verkehrslösungen. Das entscheidende Straßenbauprojekt S18 ist ein effektiver Beitrag für die Verkehrssicherheit und eine Entlastung der gesamten Bevölkerung. Ein provisorischer Lkw-Kontrollplatz wird kaum einen Lkw davon abhalten, Vorarlberg zu durchqueren. Wenn die Verlagerung auf die S18 geschafft ist, dann kann auch der ÖPNV seine entlastende Wirkung voll entfalten“, führt Spartenobmann Gerhard Berkmann aus. Der Druck ist groß – und keine Befindlichkeit Die Sparte begrüßt alle Maßnahmen zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs, die ohnehin zu fokussieren sind. Sie als gangbare Alternative zur S18 darzustellen, geht jedoch an der Realität vorbei, kommentiert Berkmann die kürzlich getätigten Aussagen von Bundesministerin Leonore Gewessler in Bezug auf die S18: „Das zeugt von wenig Gespür in der Sache. Wenn die Frau Ministerin im Zusammenhang mit dem wichtigen Verkehrsprojekt von persönlichen Befindlichkeiten spricht, stößt sie all jene vor den Kopf, die aufgrund der fehlenden S18 täglich unter dem Verkehrsaufkommen leiden – und das sind sehr viele Menschen in Vorarlberg“, zeigt sich Berkmann irritiert. Die alleinige Konzentration auf den ÖPNV ohne Rücksichtnahme auf das große Ganze sei nicht zielführend: „Busse, die im Stau stehen, verlängern diesen allenfalls und bieten so nur wenig Anreiz zum Umstieg“, sagt Berkmann. Weitere Verzögerungen, etwa durch in jüngerer Vergangenheit immer wieder ins Spiel gebrachte neue Varianten zur S18 – oder wie jetzt vermeintlich verkehrsentlastende Maßnahmen wie die vorgeschlagene Kontrollstelle in Lustenau – seien nicht tolerierbar. Die von Lärm und Staus geplagten

Der Druck ist groß: Keine unnötigen Verzögerungen! Bürger und die exportorientierte Vorarlberger Wirtschaft brauchen dringend eine Lösung, „denn der Druck ist einfach zu groß.“ Anbindung nicht verlieren Für die VorarlbergerWirtschaft gelte es nämlich auch, auf keinen Fall die Anbindung an die europäischen und internationalen Infrastrukturnetze zu verpassen. Dazu gehört vor allem ein gut funktionierendes Schienennetz, das die Verlagerung von Gütern auf den Bahnverkehr erleichtert. Mit dem Terminal Wolfurt haben wir nun zwar eine markante Kapazitätssteigerung, die ohne entsprechendes umliegendes Schienennetz aber nicht voll ausgeschöpft werden kann. Zudem ist die veraltete Zollstelle in Wolfurt dem Ansturm des internationalenTransitverkehrs nicht mehr gewachsen, was sichtlich zu chaotischen Umständen im Umfeld sorgt. Es braucht eine umfassende Modernisierung des Zollamtsgebäudes zu einem Mehrzweckgebäude, das alle Akteure unterbringt. Bisher sind die Spediteure noch in behelfsmäßigen Containern einquartiert – ein untragbares Provisorium, das von der Übergangsregierung nicht mehr in Angriff genommen wurde. Ein moderner Amtsplatz, mit dem die Optimierung bzw. Erweiterung der Stellplatzsituation sowie die Digitalisierung der Abfertigungsprozesse einhergehen, lässt sich nicht mehr hinausschieben. Daher gilt es jetzt für alle Akteure – das sind die zuständigen Ministerien BMK und BMF sowie die ÖBB und das Land Vorarlberg – die ursprüngliche Planung des Modernisierungsprojekts wieder aufzunehmen und in die Entscheidung und schlussendlich die Umsetzung zu bringen.

„Im Zusammenhang mit der S18 von persönlichen Befindlichkeiten zu sprechen, stößt all jene vor den Kopf, die täglich unter dem Verkehrsaufkommen leiden – und das sind sehr viele Menschen in Vorarlberg.“ Gerhard Berkmann Spartenobmann Transport und Verkehr

Lkw gehören auf das hochrangige Straßennetz. Dafür braucht es auch entsprechende Verkehrslösungen und ein konstruktives, vorausschauendes und langfristiges Denken in größeren und komplexen Zusammenhängen.


PROMOTION

15 | NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT

FH VORARLBERG

Neue Wege gehen

Christina Stoß studiert im zweiten Semester Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Vorarlberg.

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Christina Stoß bereut es bis heute nicht: „Ich bin ganz begeistert. Ich wollte unbedingt neue Wege gehen und habe mich deshalb für das Bachelorstudium an der FH entschieden.“ Die Kombination zwischen Theorie und Praxis macht es für sie aus. „Den wissenschaftlichen Schwerpunkt fand ich besonders interessant. Forschung und wissenschaftliche Studien sind für die Praxis sehr wichtig. Der Beruf lebt aber natürlich von der Praxis.Wir haben gerade unser erstes Praktikum hinter uns. Es war einfach klasse“, so die Studentin aus Nenzing weiter. Mittendrin statt nur dabei Pro Semester absolvieren die Studierenden mindestens ein Berufspraktikum. „Während der unterschiedlichen Praktika arbeiten wir in verschiedenen Bereichen wie in der Akutpflege, der Hauskrankenpflege, in der Prävention und Rehabilitation oder im Langzeitbereich. Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Stationen. Das letzte Praktikum hat mir gezeigt, dass ich genau das Richtige studiere“, freut sich Christina. Hochschullehrende aus der Praxis Das BachelorstudiumGesundheits- und Krankenpflege bietet den Studierenden eine hochqualifizierte und praxisnahe Ausbildung. Sie erwerben fachliche, persönlichkeitsbildende und wissenschaftliche Kompetenzen, die ihnen vielfältige berufliche Perspektiven im Gesundheitswesen ermöglichen. Mit dem akademischen Abschluss erhalten sie zudem die Berufsberechtigung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Praktische Übungen, Fallstudien, Projekte, Planspiele, begleitende Coachings sowie Praxistrainings sorgen für ein aktives Lernumfeld.Alle Dozierenden kommen direkt aus der Praxis und bringen Beispiele aus dem Alltag ein. „DieTätigkeitsfelder im Gesundheitswesen sind breit gefächert“, versichert die Studiengangsleiterin Barbara Harold. Absolventinnen und Absolventen sind nach Abschluss des Studiums in Krankenhäusern, Seniorenund Pflegeheimen, Hospizen, in Tages- und Nachtkliniken, Tageszentren, in Ambulanzen, Palliativteams, Gesundheits- und Sozialzentren, Gesundheitsförderungsorganisationen usw. tätig. Sie profitieren von besten Berufsaussichten, denn sie sind gefragte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt.

FOTO: JULIA SUMMER

ach 3 Jahren Erfahrungen als freiwillige Mitarbeiterin beim Rettungsdienst war Christina Stoß plötzlich klar: „Ich muss mit und für Menschen arbeiten. Nach den Erfahrungen bei den Einsatzdiensten habe ich meine wahre Leidenschaft entdeckt.“ Deshalb entschied sich die 26-Jährige nach 9 Jahren als Bürokauffrau Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Vorarlberg zu studieren.

Christina Stoß hat das für sie richtige Studium gefunden.

FACTS Gesundheits- und Krankenpflege, BSc verknüpft mit der Berufsberechtigung in der Gesundheits- und Krankenpflege Studiendauer: 6 Semester Vollzeit 180 ECTS

• Unterrichtssprache Deutsch,

einzelne Lehrveranstaltungen auf Englisch

• Auslandspraktikum optional • Berufspraktikum in jedem Semester

(insgesamt 2.300 Stunden) • Ausbildungskooperation: Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch, Gesundheits- und Krankenpflegeschule Unterland Information und Beratung Birgit Hofer oder Petra Lichtenwallner T +43 5572 792 5900 gkp@fhv.at www.fhv.at/gkp

INFO Infoabend FH Vorarlberg 23. April, 17 – 20 Uhr FH Vorarlberg, Dornbirn

„Die Tätigkeitsfelder im Gesundheitswesen sind breit gefächert.“ Barbara Harold, Studiengangsleiterin Gesundheits- und Krankenpflege


Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft | 16

magazin

27. Bodenseeforum auf Schloss Marbach

Neu im Team der Sparte Gewerbe und Handwerk

Die Wahl mit dem ORF Vorarlberg

Schwächelnde Konjunktur und eine kriselnde Industrie halten Sie davon ab in Employer Branding zu investieren? Auf dem 27. Bodensee-Forum am 14. - 15. Mai 2020 auf das Schloss Marbach in Öhningen erfahren Sie, warum gutes Arbeitgebermarketing wichtiger denn je ist! Unter dem Motto „Wahre Schönheit kommt von innen! - Employer Branding, Recruiting und Kulturwandel im HR“ wird anhand des gesamten HR-Zyklus erarbeitet, wie Sie als Arbeitgeber geeignete Bewerber auf sich aufmerksam machen. biwe-akademie.de/bodensee-forum

Hilmar Müller verstärkt das Vorarlberger Gewerbe und Handwerk als Fachgruppengeschäftsführer der Bauinnung, der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder sowie der Innung der Gärtner und Floristen. In dieser Funktion wird er sich um sämtliche Agenden der genannten Fachgruppen kümmern, zudem übernimmt er die Betreuung der Bauakademie, des Maurerausbildungszentrums sowie der Immobilienakademie. Müller hat Bauingenieurwesen studiert und die Baumeister- als auch die Bauträgerprüfung absolviert. Im Rahmen seiner vorhergehenden Tätigkeit beim Amt der Stadt Bludenz war DI Müller rund neun Jahre gesamtheitlich für den Bereich Bau zuständig.

Am 15. März, dem Wahltag selbst, sendet ORF 2 V im Fernsehen ab 13.00 Uhr jeweils zur vollen Stunde rund 30 Minuten live aus dem ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn. Von 17.05 bis 18.25 Uhr werden außerdem die Statements der Landesparteichefs präsentiert. ORF Radio Vorarlberg berichtet am Wahltag von 11.00 bis 19.00 Uhr in einer Sondersendung. Auf der Seite vorarlberg.ORF.at werden mittels Liveticker alle Infos rund um die Wahl abrufbar sein. Zudem werden die Wahlergebnisse aus den 96 Gemeinden bereitgestellt. vorarlberg.ORF.at

Busunternehmen tauschten sich bei Frühstück aus

JWV und Generali Versicherung AG seit Kurzem Partner

Modernste Ausbildungsstätten für Fachkräfte

Positiver Austausch: Beim zweiten Frühstück der Busunternehmer (bei Hagspiel-Touristik in Hittisau) wurden vor Kurzem die aktuellen Herausforderungen der Branche diskutiert. „Im Sinne des Vorarlberger Unternehmertums gilt es nun, Wissen und Erfahrungen zu teilen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Zusammenhalt und Miteinander ist die klare Botschaft!“, sagte WKV-Präsident Hans Peter Metzler im Rahmen der Veranstaltung und bedankte sich bei Familie Hagspiel für die Gastfreundschaft und die regionalen Köstlichkeiten.

Die Junge Wirtschaft Vorarlberg (JWV) und die Generali Versicherung AG sind nun erstmalig Partner – JWV-Mitglieder profitieren vom direkten Zugang zu Versicherungsleistungen. „Auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit wollen wir unsere Mitglieder bestmöglich unterstützen. Wir freuen uns sehr, mit der Generali einen verlässlichen Partner gefunden zu haben“, sagt Verena Eugster, Vorsitzende der JWV. Die Vorteile liegen auf der Hand, wie Geschäftsführerin Julia Grahammer erklärt: „Unsere Mitglieder profitieren dadurch von Prämienbegünstigungen und Produktvorteilen. Wir freuen uns sehr jwv.at auf die Zusammenarbeit!“

Nach dem Ausbau der Landesberufsschule Dornbirn 1 (Eisengasse) um rund 4,5 Millionen Euro sind für den Ausbau und die Modernisierung der Landesberufsschule Dornbirn 2 (Eisplatzgasse) im Zeitraum 2020 bis 2022 insgesamt rund 11,7 Millionen Euro an Investitionen vorgesehen. Die Ausbildungsqualität soll durch Schaffung neuer Klassen-, Übungs-, Aufenthalts- und Verwaltungsräume wesentlich verbessert werden. Die Aufträge werden von Vorarlberger Unternehmen ausgeführt. „Damit schaffen wir gute Rahmenbedingungen für eine bestmögliche Fachkräfteausbildung am Standort Vorarlberg“, betont LR Marco Tittler.

Foto: EVA Sutter/WKV/ LANDESSTUDIO VORARLBERG/MAURICE SHOUROT, Werner Micheli

Kurz notiert


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DIE KOMMENDEN AUFLAGEN GROSSAUFLAGEN

Nr.07 27. März 2020 • Das moderne Büro

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NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 18

ORF

Intensivberichterstattung zu Vorarlberger Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2020

Die Wahl mit dem ORF Vorarlberg

„Der ORF Vorarlberg wird über die Vorarlberger Gemeindevertretungsund Bürgermeisterwahlen wie gewohnt objektiv, multimedial und umfassend informieren. Dabei wollen wir Ergebnisse und Eindrücke aus den 96 Städten und Gemeinden auf all unseren Kanälen vermitteln.“

FOTO: ORF

Markus Klement, Landesdirektor ORF Vorarlberg

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ach demWahlherbst vergangenes Jahr mit Nationalrats- und Landtagswahl stehen inVorarlberg nun die Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen an. Am 15. März werden dieVorarlbergerinnen undVorarlberger zur Wahlurne gebeten. Der ORF Vorarlberg begleitet dieses Wahlereignis in all seinen Medien umfassend. ORF Vorarlberg multimedial Am 15. März, dem Wahltag selbst, sendet ORF 2 V ab 13.00 Uhr jeweils zur vollen Stunde rund 30 Minuten live aus dem ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn. Im Mittelpunkt der stündlichen Sondersendungen stehen alle Ergebnisse und deren Analysen, etwa mit Politikwissenschafter Peter Filzmaier.Von 17.05 bis 18.25 Uhr werden außerdem die Statements der Landespartei-

chefs präsentiert. ORF Radio Vorarlberg berichtet am Wahltag von 11.00 bis 19.00 Uhr in einer Sondersendung. Auf der Seitevorarlberg.ORF.atwerden mittels Liveticker alle Infos rund um die Wahl abrufbar sein. Zudem werden dieWahlergebnisse aus den 96Vorarlberger Gemeinden bereitgestellt.

TV-PROGRAMM IN ORF 2 V AM 15. MÄRZ 13.00 bis 13.05 Uhr: Zeit im Bild

15.00 bis 15.35 Uhr: Wahlstudio live

17.00 bis 17.05 Uhr: Zeit im Bild

13.05 bis 13.35 Uhr: Wahlstudio live

15.35 bis 16.00 Uhr: Grünes Glück – Gartenkultur in Vorarlberg

17.05 bis 18.25 Uhr: Wahlstudio live

13.35 bis 14.00 Uhr: Frühling in Vorarlberg (Teil 1) 14.00 bis 14.35 Uhr: Wahlstudio live 14.35 bis 15.00 Uhr: Frühling in Vorarlberg (Teil 2)

16.00 bis 16.35 Uhr: Wahlstudio live

18.25 bis 18.52 Uhr: Mit Lust und Leidenschaft – Sammler in Vorarlberg

16.35 bis 17.00 Uhr: Jagd in Vorarlberg – Im Wandel der Zeit

19.00 bis ca. 19.15 Uhr: Vorarlberg heute und Vorarlberg Wetter

„Gerade in Wahlzeiten zeigt sich, wie wichtig seriöse und qualitativ hochwertige Informationen sind. Informationsvielfalt, Übersichtlichkeit und Klarheit sind die Prämissen des gesamten ORF Vorarlberg.“ Gerd Endrich, Zentraler Chefredakteur ORF Vorarlberg

KONTAKT vorarlberg.ORF.at


19 | NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT

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Nr.Nr. 0610 • März • Mai 2020 2019 • Die Wirtschaft | 20

magazin

extra

„Die qualitätsvolle Aus- und Weiterbildung der jungen Menschen hat oberste Priorität.“ Dr. Christoph Jenny, WKV-Direktor

Aus- und WEiterbildung Zukunftsthema. Eines der zentralen Themen unserer Gesellschaft und Wirtschaft ist die Bildung. Die Frage ist, wie wir kreative Maßnahmen für eine gute Bildung der zukünftigen Fachkräfte entwickeln können. Antworten geben die zahlreichen Maßnahmen und Projekte der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Einen Überblick finden Sie auch online unter: news.wko.at und diskurszukunft.at

GASCHT: Wasserbüffel, hoher Besuch und authentischer Unterricht Die Gastgeber Schule für Tourismusberufe – GASCHT – hat sich der Regionalität verschrieben und verarbeitet möglichst Produkte der Vorarlberger Landwirtschaft. Dazu ging es vor Kurzem direkt in einen besonderen GASCHT-Partnerbetrieb: Bernd Gerer vom Heldernhof in Höchst lud zur Mozzarella-Herstellung aus Büffelmilch. Der junge innovative Landwirt hält 42 Wasserbüffel und produziert neben Ländle-Mozzarella auch Salami und Kaminwurzn aus Büffelfleisch. Bundesministerin Elisabeth Köstinger nutzte diese Möglichkeit, um die neue Tourismusausbildung GASCHT kennenzulernen. Schuldirektorin Nicole Okhowat-Lehner begrüßte den prominenten Besuch und erläuterte das Konzept der GASCHT: Der Mensch steht im Mittelpunkt, Nachhaltigkeit und Regionalität werden gelebt. Von Anfang an wurde bei der Ausbildung Wert auf eine natursensible und erlebnisorientierte Ausbildung gelegt.

Das Magazin zur Lehre für Eltern Die neue Ausgabe ist da: Das Magazin CHECK.CHECK.LEHRE! ist in der „Eltern-Edition“ eine ideale Möglichkeit, sich Schritt für Schritt mit dem Thema Lehre auseinanderzusetzen. Denn Jugendliche stehen in den letzten beiden Pflichtschuljahren vor der wichtigen Entscheidung, wie es schulisch und beruflich weitergehen soll. Gerade wenn es um die Planung dieses neuen und spannenden Lebensabschnitts geht, sind Eltern wichtige Berater und Unterstützer ihrer Kinder. Heuer ist das CHECK.CHECK.LEHRE! Elternmagazin der Wirtschaftskammer Vorarlberg in einem komplett neuen Layout erschienen – der praktische Ratgeber bietet den Lesern Infos und Tipps zur „Rolle der Eltern“, erklärt, was „Gute Gründe“ für die Lehre sind, es gibt „Erste Einblicke in die Arbeitswelt“, engagierte Ausbilder kommen zu Wort und auch den „Chancen mit einer Lehre“ ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Exemplare des neuen CHECK.CHECK.LEHRE! können unter lehre@wkv.at bestellt werden. Das E-Paper können Sie online lesen: news.wko.at Fotos: Andrea Fritz-Pinggera, istock, Check.Check.Lehre

Handel

Erfolgreiche Kompetenzchecks 122 Lehrlinge im Einzelhandel, 20 im Großhandel und neun Drogisten haben ihre Kompetenzchecks im vergangenen Jahr erfolgreich gemeistert - ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung.

M

it dem Kompetenzcheck zur Mitte der Lehrzeit wird überprüft, ob die bis dahin gesteckten Ausbildungsziele erreicht wurden. „Das ist wichtig, um die Lehre im Handel qualitativ weiterzuentwickeln und die Attraktivität sicherzustellen“, informiert KommR Theresia Fröwis, Obfrau der Sparte Handel. Wichtige Standortbestimmung Der Kompetenzcheck für Lehrlinge wurde entwickelt, um die in der betrieblichen Ausbildung erwor-

benen Kompetenzen bereits in der Mitte der Lehrzeit zu überprüfen. „Wenn sich dabei Defizite zeigen sollten, kann rasch reagiert und diese bis zum Abschluss der Lehre beseitigt werden. Dies geschieht in enger Kooperation zwischen der Lehrlingsstelle, dem Ausbildungsbetrieb und dem Lehrling“, erklärt Fröwis weiter. Erfolgreich gemeistert haben den Kompetenzcheck 122 Lehrlinge im Einzelhandel, 20 im Großhandel und neun Drogisten.


21 | Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft

Extra

Dis.kurs Zukunft

Neu in Vorarlberg: Die Duale Akademie

Die Duale Akademie bietet Maturanten, aber auch Studierenden ohne Studienabschluss, ab Herbst 2020 eine komplett neue Form der Ausbildung.

„Wir begrüßen den neuen Ausbildungsweg, weil wir schon länger mit dem Gymnasium Bludenz zusammenarbeiten und das Potenzial der künftigen Absolventen der Dualen Akademie Mechatronik kennen. Wir freuen uns auf viele neue Schüler/-innen, die wir auf diesem neuen Bildungsweg begleiten dürfen.“

Die Duale Akademie ebnet Maturanten, die nicht sofort ein Studium anstreben, aber auch Studierenden ohne Studienab schluss oder Berufsumsteigern neue Wege in eine erfolgreiche berufliche Zukunft.

D

er Fachkräftemangel ist eine der großen Herausforderungen für die Wirtschaft. Parallel dazu wird der Anteil der Maturanten in Zukunft österreichweit tendenziell weiter steigen. Und: Maturanten sind derzeit in der Lehre unterrepräsentiert. Soweit zur Ausgangslage. Im Rahmen des Dis.Kurs Zukunft, dem größten Strategieprozess der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV), wurde im Themenbereich Bildung die duale Ausbildung weitergedacht: Ein Ergebnis ist die Duale Akadamie, ein innovatives Ausbildungsformat, das junge Menschen, die bereits die Matura oder ein nicht abgeschlossenes Studium haben, ansprechen soll. Neu ab Herbst: Die Duale Akademie „Als WKV leisten wir hier einen wichtigen Beitrag gegen den Fachkräftemangel, indem wir mit dem Angebot der Dualen Akademie eine Win-win-Situation schaffen, die dem ganzen Standort Vorarlberg zugutekommt“, erklärt WKV-Direktor Christoph Jenny und führt aus: „Die Maturanten profitieren, da sie für eine profunde Berufsausbildung nicht zwingend an Universitäten oder an einer FH weiterstudieren müssen, sondern sofort nach der Matura Geld verdienen und zusätzlich eine wertvolle, praxisgerechte Ausbildung bekommen. Die Unternehmen profitieren, weil ihnen eine weitere Zielgruppe zur dualen Ausbildung zur Verfügung stehen wird. Neue Ausbildungsschiene Die Duale Akademie ist eine neue Ausbildung, die in enger Abstimmung zwischen der Wirtschaft und Schülern entwickelt wurde. Das Angebot ist in dieser Form einzigartig und richtet sich speziell an Maturanten, aber auch an Studierende bzw. Studienabbrecher. Das innovative Ausbildungsformat spricht junge Menschen an und eröffnet ihnen interessante berufliche Perspektiven: Damit soll eine weitere Ausbildungsschiene für topqualifizierte Mitarbeiter der Zukunft geschaffen werden. Moderne Berufsbilder werden in einer Ausbildungs-

dauer von zwei bis maximal drei Jahren vermittelt. Die Duale Akademie startet mit den Schwerpunkten Mechatronik und Applikationsentwicklung-Coding. Thomas Wachter, Institutsleiter WIFI Vorarlberg, führt aus: „Die Duale Akademie bietet jungen Menschen eine tolle Gelegenheit, eine Ausbildung in einem jener Berufe – Technics/Mechatronik der Informatik/Coding - zu machen, in denen dringend Fachkräfte gebraucht werden. Das WIFI Vorarlberg ist in diesem Ausbildungsmodell für die Vermittlung der Zukunftskompetenzen wie etwa Leadershipkompetenzen, Kommunikationund Präsentationstechniken, Projektmanagement-Fähigkeiten oder auch Business English verantwortlich. In diesen Wissensbereichen verfügen wir über langjährige Erfahrung und Top-Trainer aus der Wirtschaft.“ Vorteile der Dualen Akademie • Attraktive Alternative zu einem Studium • Neue Form einer dualen Ausbildung – ausgerichtet an den Bedürfnissen von Maturanten und Arbeitsmarkt • Hohe Praxisorientierung • Inhaltlich, methodisch und didaktisch modern • Ausbildung in attraktiven Partnerunternehmen Sabine Barbisch

info

Duale Akademie Vorarlberg Interessierte können sich bei der Lehrlingsstelle der WKV melden: t 05522 305-1155, dualeakademie@wkv.at wkv.at/dualeakademie

Martin Lechthaler Direktor-Stv. LBS Bludenz

„Die Duale Akademie bietet Maturanten, aber auch jungen Menschen, für die ein Studium nicht das Richtige ist, eine tolle Gelegenheit, eine Ausbildung in einem jener Berufe – Technics/ Mechatronik der Informatik/Coding - zu machen, in denen dringend Fachkräfte gebraucht werden. Thomas Wachter Institutsleiter WIFI Vorarlberg


EXTRA

NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 22

PROMOTION

MILLENNIUM PARK LUSTENAU

Neues multifunktionales Betriebsgebäude Der in Lustenau gelegene Millennium Park bietet nationalen sowie internationalen Technologie- und Dienstleistungsunternehmen durch die zentrale Lage, gut ausgebaute Infrastruktur, hohe architektonische Ansprüche, moderne Büromietflächen und flexible Gewerbeflächen optimale Arbeitsbedingungen.

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ielfalt in kreativinnovativer Atmosphäre Wertvolle Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten entstehen zudem durch das vielfältige Angebot an fachlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen wie beispielsweise der Innovation Night. Umfangreiches Angebot Der Millennium Park ist eine überregionale Plattform für Unternehmen und Institutionen aus dem Technologie- und Wirtschaftsdienstleistungsbereich mit einer Reihevon Infrastruktur- und Dienstleistungseinrichtungen. Veranstaltungs- und Seminarräumlichkeiten, Parkplätze, Lagerräume, ein Fitnessstudio, Restaurants sowie die Kinderbetreuung KIMI sorgen für ein umfassendes Infrastruktur- und Dienstleistungsangebot.

Die von Aicher Architekten geplanten Gebäude zeichnen sich durch eine hochwertige Fassadengestaltung und eine moderne Ausstattung aus.

KONTAKT Neues Betriebsgebäude Millennium Park 15 Der neue Standort für produzierende Unternehmen besteht aus zwei Gebäuden mit insgesamt ca. 1.400 qm Büro- und ca. 1.700 qm Produktionsmietflächen, die mit einem Flugdach und einer gemeinsamenTiefgarage mit 60 Stellplätzen miteinander verbunden sind.

INLINGUA

Effizient und praxisorientiert Sprachen lernen Sprachen lernen ist fade, unangenehm und mühsam. Soweit das Klischee! Die Realität kann jedoch ganz anders aussehen.

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nlingua ist eine professionelle Sprachschule und bietet Unterricht in bewährter Schweizer Qualität und mit ISO-Zertifizierung nach einer speziellen Methodik, die den aktiven Gebrauch der Fremdsprache in den Vordergrund stellt. Graue Theorie, Vokabelund Grammatikbüffeln muss nicht sein – es geht auch anders.

Man lernt mit dieser Methode sehr viel schneller als beim herkömmlichen Unterricht, wie man ihn etwa aus der Schule kennt. Der Fokus liegt dabei auf aktivem Sprechen, und das ausschließlich in der Zielsprache und mit Muttersprachlern als Lehrer. Es ist im Unterricht so, als ob man im Ausland wäre – jeder weiß, dass man am schnellsten lernt, wenn man im Ausland auf sich gestellt ist. Bei inlingua findet das aber auf eine sehr strukturierte Art und Weise statt, womit die Effizienz massiv gesteigert wird. In kleinen Gruppen oder im hochflexiblen Einzeltraining lernt man schnell, effizient und praxisbezogen, und bald hat man sich an den aktiven Gebrauch der Fremdsprache gewöhnt, die Scheu vor der Anwendung der Fremdsprache verfliegt – und auch die Zeit vergeht dabei wie im Flug. Langweilig war gestern!

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23 | NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT

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AMS VORARLBERG

Vom Strand in die Berge Über eine AMS-Jobmesse im italienischen Cremona kam Giulia Quadrelli nach Vorarlberg. Heute arbeitet sie im Hotel Montana in Oberlech als Rezeptionistin.

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KONTAKT AMS Vorarlberg Rheinstraße 33 6901 Bregenz www.ams.at/vbg

irekt an der Skipiste in Oberlech, eingebettet in die Landschaft der Vorarlberger Hochalpen, liegt das Viersternehotel Montana. Der Familienbetrieb wird in zweiter Generation von Kathrin und Patrick Ortlieb geführt und bietet denGästen ein unvergesslichesWohlfühlerlebnis. Ein wichtiger Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg ist die internationale Ausrichtung des Hauses, die sich auch in der Zusammensetzung des Personals widerspiegelt. „Unsere Gäste kommen aus der ganzen Welt. Daher haben wir uns vom Zwang befreit, nur Personen einzustellen, die über Deutschkenntnisse verfügen“, erklärt Patrick Ortlieb. „So sind wir flexibler und können auf einen viel größeren Markt zugreifen, um qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen.“ Derzeit arbeiten 56 Menschen aus unterschiedlichen Ländern wie Griechenland, Spanien, Polen oder Brasilien im Oberlecher Traditionsunternehmen und sorgen für ein buntes Miteinander. Bei der Suche nach potenziellen Mitarbeitenden setzt der Hotelier auf die Angebote des AMS. Vor allem die europaweiten Jobmessen passen genau in das Recruitingkonzept des ehemaligen Abfahrt-Olympiasiegers. „Die hervorragende Zusammenarbeit mit dem AMS ist sicher mit ein Grund, warum wir kaum Schwierigkeiten haben, passendes Personal zu finden.“ Das bestätigt auch die Einstellung von Giulia Quadrelli, die seit Oktober letzten Jahres als Rezeptionistin im Hotel Montana arbeitet. Über ein neues AMS-Projekt, eine Tourismus-Jobmesse im italienischen Cremona, kam die aus Umbrien stammende Hotelfachfrau nach Oberlech. Zuvor hatte sie Sprachen studiert und

Dietmar Müller (AMS), Giulia Quadrelli und Patrick Ortlieb (Hotel Montana).

als Rezeptionistin in einem kleinen Hotel an derAdriaküste in Rimini gejobbt. Für die 26-Jährigewar derUmzugvom feinen Sandstrand in die alpine Bergwelt ein wichtiger Schritt in ihrer persönlichen Entwicklung. „Ich wollte einfach etwas Neues ausprobieren. Hier bin ich auf mich alleine gestellt und kann Erfahrungen machen, die mir später zugutekommen.“ Das große Team im Hotel war zunächst eine ziemliche Herausforderung, wie sie sich erinnert, doch mit der Zeit lernte sie das kollegiale Umfeld zu schätzen. „Ich fühle mich wohl hier und habe auch schon Freundschaften geschlossen. Und bald werde ich das erste Mal auf Skiern stehen, darauf freue ich mich schon.“ Was ihr an der Arbeit besonders Spaß macht, ist der Kontakt zu den Gästen. „Ich bin von Natur aus sehr offen und kommunikativ, das ist eben meine Persönlichkeit, mein italienisches Temperament. Gerade im Tourismus ist es wichtig, mit den Menschen zu sprechen und ein Lächeln auf den Lippen zu haben“, ist Giulia Quadrelli überzeugt. Damit auch in Zukunft passende Fachkräfte für die heimischen Tourismusbetriebe gefunden werden, braucht es innovative Ideen, wie AMS-Berater Dietmar Müller weiß. „Zusammen mit den Betrieben gehen wir neue Wege, wir machen sozusagen aus der Not eine Tugend. Für dieses Jahr sind neben den bestehenden Jobmessen bereits zwei weitere geplant, eine in Griechenland und eine in Barcelona.“


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NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 24

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Wir sind eine besondere Spezies: Echte Macher-Typen

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ösungswege müssen häufig in sehr kurzer Zeit gefunden werden. Dabei ist es das A und O, sich zu 100 Prozent auf die Mitarbeitenden verlassen zu können. Hirschmann Automotive legt großen Wert auf die AusundWeiterbildung: Die Mitarbeitenden erhalten bereits sehr früh Verantwortung und werden zu Experten in ihrem Bereich. Dadurch ergeben sich besonders für jungeArbeitnehmer/-innen attraktive Karrierechancen und spannende Perspektiven.

Transformation im Gange Kaum ein Unternehmen kann sich heute der digitalen Transformation entziehen. Hirschmann Automotive rüstet sich als Global Player für die Zukunft und investiert in die technische Vernetzung. Auf allen Unternehmensebenen werden effizientere Abläufe entwickelt und umgesetzt. Denn das Ziel für die Zukunft ist glasklar: technologisch ganz vorne mitspielen. Sämtliche Pilotprojekte werden am Hauptstandort Rankweil entwickelt und getestet, bevor sie gestartet werden. Das Mindset wird auf Innovation umgestellt: Heute sind innovative Denker, Netzwerker und Macher-Typen, die digitale Lösungen intuitiv einsetzen, gefragter denn je.

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Innovative Unternehmensfelder Der Transformationsprozess ist bei Hirschmann Automotive überall gegenwärtig – sowohl in bestehenden als auch neuen Unternehmensfeldern. Im September 2018 wurde die Abteilung Digitalization ins Leben geru-

FOTO: FOTOLIA

Kaum eine Branche ist weltweit so erfolgreich und schnelllebig wie die Automobilindustrie. Hirschmann Automotive befindet sich im ständigen Wandel und entwickelt die Produkte sowie das gesamte Unternehmen immer weiter.

Mobilität verlangt ein fundamentales Umdenken und intelligentes Handeln.

fen, welche demnächst global aufgebaut werden soll. Im Bereich Ausbildung hält die Digitalisierung in hohem Maße im Ausbildungszweig Elektrotechnik Einzug. Zudem werden neue Lehrberufe wie beispielsweise Applikationsentwickler/-in – Coding eingeführt. Projekte mit Zukunft Die Mitarbeitenden haben des Weiteren die Möglichkeit, an zukunftsweisenden Projekten wie Industrie 4.0, eMobilität und autonomes Fahren aktiv mitzuwirken. Eine fundierte Aus- undWeiterbildung ist hierfür essenziell: Die Hirschmann Academy fördert und unterstützt die Mitarbeitenden bei ihrer beruflichenWeiterentwicklung. So wissen wir schon heute, dass die besten Fachkräfte von morgen bereits im Unternehmen sind. WirsindebeneinebesondereSpezies:EchteMacher-Typen.


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25 | NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT

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VORARLBERGER LANDESKRANKENHÄUSER

Biomedizinische Analytik: vom diagnostischen Baustein zum großen Ganzen Ihre Arbeit ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zur verlässlichen, medizinischen Diagnose. Sie sind aus den Vorarlberger LKHs nicht wegzudenken und doch kennt man sie kaum, die Biomedizinischen Analytikerinnen und Analytiker (BMA).

lytik dauert drei Jahre und kann an mehreren österreichischen Fachhochschulen absolviert werden. Ab dem dritten Semester gibt es Praktika, am Ende des Studiums wird man mit ausgezeichneten Jobaussichten belohnt.

S

ie liefern essenzielle Ergebnisse, die esÄrztinnen und Ärzten möglich macht, treffende Diagnosen zustellenunddiegeeigneteTherapieform fürPatientinnen und Patienten auszuwählen. Biomedizinische Analytikerinnen und Analytiker (BMA) spielen aber auch in der Vorsorgemedizin eine Schlüsselrolle für das Vorarlberger Gesundheitssystem.

Nahtstelle zwischenTechnik und Medizin Die wertvolle Arbeit der Biomedizinischen Analytikerinnen und Analytiker (BMA) leistet einen wesentlichen Beitrag für die Bestimmung vonGesundheit, Krankheit undTherapie. Immerhin stützt sich der größteTeil aller medizinischen Diagnosen auf Laborbefunde. Hohe Qualifikation wird belohnt Das Bachelorstudium Biomedizinische Ana-

Friederike Pipal, Leitende BMA und Leitung Zytologie, Institut für Pathologie, LKH Feldkirch „Ich habe an der FH in Innsbruck studiert und danach im MZL gearbeitet. Anschließendwechselte ich auf das Zentralinstitut für Bluttransfusion an der Innsbrucker Klinik, um den immunhämatologischen Bereich zu vertiefen. Ich konnte bei der ersten Leber- und Herztransplantation mitwirken. Zurück in Vorarlberg habe ich im KH Dornbirn gearbeitet, um nach der Karenz auf der Pathologie durchzustarten. 2015 habe ich mein Masterstudium abgeschlossen. Ich habe meinen Beruf immer geliebt.“

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Thomas Neugebauer, Medizinisches Zentrallabor, LKH Feldkirch „Ich habe als diplomierter Krankenpfleger in denVorarlberger LandeskrankenhäusernbegonnenundbindadurchaufBMA gestoßen. Die hohe Konzentration bei der Arbeit, die gute Struktur und die große Sicherheit haben mich fasziniert. Ich finde täglich neue Herausforderungen und niemals Routine.“

LUST AUF EINEN SCHNUPPERTAG? Dann melde dich bitte im: Institut für Pathologie/LKH Feldkirch bei Friederike Pipal (friederike.pipal@lkhf.at) oder im Medizinischen Zentrallabor bei Ursula Fruth (ufruth@mzl.at)


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NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 26

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Lehrgang Personal- & Organisationsentwicklung Sie möchten professionell Veränderungsprozesse bei Menschen und Organisationen initiieren und gestalten?

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er bewährte Uni-Lehrgang der Universität Innsbruck & Schloss Hofen mit der Möglichkeit eines weiterführenden MBA-Abschlusses schafft die Kompetenzen dafür und bietetTools & Instrumente für eine erfolgreicheTätigkeit im Human Resource. In 18 Monaten entwickeln die Studierenden ein umfassendes Verständnis für individuelle, soziale und organisationale Entwicklungsprozesse im Kontext der jeweiligenOrganisation. Sie erhalten praxiserprobte Theorien, Modelle, Instrumente und Vorgehensweisen, um im eigenen Unternehmen bzw. Führungsbereich Veränderungs- und Entwicklungsprozesse konzipieren, steuern und umsetzen zu können.

KONTAKT Schloss Hofen - Wissenschaft & Weiterbildung + 43 5574 4930 441 www.schlosshofen.at

Kompetenz zur wirkungsvollen Intervention Die langjährige Durchführung des Lehrgangs mit einem Kernstaff mit vielfältigen Erfahrungen schafft die Möglichkeit, zusätzlich zu den fachlichen Kompetenzen im Bereich der Personal- und Organisationsentwicklung den Studierenden die Fähigkeit zu vermitteln, wirkungsvoll in Organisationen und bei Menschen zu intervenieren. Innovatives Lehr- und Lernsetting Der Uni-Lehrgang für Personal- und Organisationsentwicklung bietet ein einzigartiges Lehr- und Lerndesign. Dieses fördert das Lernen auf individueller Ebene – sowie auf

Team- und Großgruppenebene. Dazu zählen kognitives Lernen, Selbsterfahrung und Lernen in selbststeuernden Lerngruppeninkl.Supervision.EinDevelopmentCentermiteiner Potenzialanalyse ermöglicht eine Standortbestimmung und das Festlegen von persönlichen Entwicklungsvorhaben. Informationen Für nähereAuskünfte und Informationen steht dasTeam des Lehrgangs gerne zur Verfügung.

FACTBOX Lehrgangsbeginn: 1. September 2020 Schnupperworkshop: 14. Mai 2020, 16:00 bis 20:00 Uhr in Schloss Hofen, Lochau Abschluss: Akademische/r Personal- und Organisationsentwickler/in der Universität Innsbruck Dauer: 18 Monate, berufsbegleitend (Donnerstag bis Samstag, bzw. Freitag und Samstag)


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27 | NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT

PROMOTION

GESUNDHEIT UND SOZIALES

Studium der Psychologie, BSc MSc Berufsbegleitendes Studium in Kooperation mit der Hochschule Magdeburg-Stendal Supervision und Coaching, MSc Masterprogramm der FH Vorarlberg Organisationsberatung und -entwicklung, MSc Masterprogramm der FH Vorarlberg Geriatrie ÖÄK-Diplom Psychosoziale und Psychosomatische Medizin ÖÄK-Diplome

TECHNIK UND GESTALTUNG

Seilbahnen - Engineering & Management, M.Sc. Masterprogramm der FH Vorarlberg EUREM - Lehrgang für betriebliche Energieeffizienz Hochschullehrgang der FH Vorarlberg überholz, MSc Masterprogramm der Kunstuniversität Linz

SCHLOSS HOFEN Wissenschaft & Weiterbildung Hofer Straße 26, 6911 Lochau, Austria E info@schlosshofen.at W www.schlosshofen.at

WIRTSCHAFT UND RECHT Executive MBA Masterprogramm der Universität Innsbruck Psychologie in der Arbeitswelt Hochschullehrgang der FH Vorarlberg Personal- und Organisationsentwicklung Universitätslehrgang der Universität Innsbruck Innovation und Produktmanagement, MSc Masterprogramm der FH Vorarlberg

STUDIENZULASSUNG

Intensivkurs zum MedAT-H/Z Intensivtraining zum Aufnahmetest für das Medizinstudium Lehrgang zur Studienbefähigung Kompaktlehrgang für Bachelorstudien der FH Vorarlberg

VERWALTUNGSAKADEMIE

Aus- und Weiterbildungen für Landes- und Gemeindebedienstete, Gemeindemandatare und PolitikerInnen


EXTRA

NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 28

PROMOTION

MEUSBURGER Werksbus, Jausenbestellung, die brandneue Kantine oder die 2.100 m² große Lehrwerkstatt sind nur ein paar Aspekte, die dafür sorgen, dass man sich als Lehrling bei Meusburger voll auf seine Ausbildung konzentrieren kann.

FOTO: MEUSBURGER

Bei Meusburger steht die Ausbildung im Mittelpunkt

Bei Meusburger können sich die Lehrlinge voll auf die Ausbildung konzentrieren.

„W

ie komme ich zur Arbeit?“, „Muss ich früher aufstehen, um mir in der Bäckerei eine Jause zu holen?“ oder „Was esse ich zu Mittag?“ – das alles sind Fragen, die sich ein Lehrling bei Meusburger nicht stellen muss. Denn der Tag beginnt entspannt: Nach dem Klingeln des Weckers und dem Frühstück geht es dank der über 40 Werksbusse pünktlich und unkompliziert nach Wolfurt. Dort angekommen startet um 7 Uhr morgens der Arbeitstag in der 2.100m² großen Lehrwerkstatt. Diese bietet genügend Raum, damit sich jeder einzelne Lehrling entfalten und weiterentwickeln kann. Nach rund zwei Stunden lernen an den modernsten Maschinen gibt es um etwa 9 Uhr die erste wohlverdiente Stärkung. Denn über ein einfaches Bestellsystem werden Schinkenlaugen, Schokomuffins, Birchermüsli und vieles mehr täglich frisch und kostengünstig in die Lehrwerkstatt geliefert. Für den Hunger zwischendurch gibt es außerdem kostenlose Äpfel, Birnen und Bananen.

MEHR ZUR AUSBILDUNG GIBT ES UNTER lehre-bei-meusburger.com

Leckere Auswahl am Mittag Auch am Mittag steht in der Ende 2019 neu renovierten Kantine von Montag bis Donnerstag der Genuss im Mittelpunkt. Neben drei Menüs wird täglich auch ein Salatbuffet angeboten. So heißt es um 11.45Uhr mit knurrendem Magen – ab in die Kantine. Dabei wird durch das gemeinsame Mittagessen nicht nur der Hunger gestillt, sondern gleichzeitig auch noch dieGemeinschaft unter den Lehrlingen gefördert.

Rund eine Dreiviertelstunde später geht es gestärkt zurück an dieWerkbank oder an die Maschinen in der Lehrwerkstatt. Nachdem am Nachmittag wieder viel gelernt und geübt wurde, endet der Arbeitstag pünktlich um 16.30 Uhr und der Werksbus bringt den Lehrling wieder sicher nach Hause. So endet der Tag als Lehrling bei Meusburger gleich wie er angefangen hat – entspannt und unkompliziert. Sicherheit auf allen Ebenen Neben all diesenAspektenwird bei Meusburger auch das Thema Sicherheit besonders großgeschrieben. Deshalb gibt es für alle Lehrlinge durch unser AusbilderInnen-Team umfangreiche Einschulungen an den jeweiligen Maschinen.Um stetig up to date zu sein, nehmen auch die AusbilderInnen regelmäßig an den verschiedensten Weiterbildungen teil. Zusätzlich gibt es bei Meusburger für jeden Lehrling kostenlose Arbeitskleidung inklusive Sicherheitsschuhe. Das Meusburger Sicherheitskonzept wird ergänzt durch zwei Betriebsärzte und zahlreiche gut ausgebildete Betriebssanitäter. Auch wenn der Lehrling in der Schule einmal Schwierigkeiten haben sollte, gibt es interne Möglichkeiten zur Nachhilfe. So ist garantiert, dass die Meusburger Lehrlinge in allen Bereichen gut aufgehoben sind.


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29 | NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT

PROMOTION

Hast du Meuser Blut?

WIR SUCHEN DIE BESTEN LEHRLINGE!

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NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 30

PROMOTION

HAK + HAS VORARLBERG

Vorarlberger Handelsakademien: IT-Ausbildung trifft auf Wirtschaftskompetenz Der Fachkräftemangel in Vorarlberg ist allgegenwärtig, besonders im Bereich der IT wird händeringend nach Personal gesucht. Dieser Bedarf wurde an den Vorarlberger Handelsakademien schon sehr früh erkannt. Heute werden zahlreiche Digital-Schulzweige angeboten.

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as Thema Industrie & Wirtschaft 4.0 sowie Big Data bietet interessante Inhalte der Gegenwart und Zukunft, da eine Kernkompetenz der Handelsakademien auf dem Verständnis betriebswirtschaftlicher Prozesse und deren digitale Umsetzung liegt. So arbeiten Schüler/innen bereits früh mit Programmen wie RZL, BMD oder SAP. In den Übungsfirmen der Schulen kommt es dann zurvertieften Anwendung. Schon ab der ersten Klasse werden an allen Standorten IT-Inhalte praxisnah unterrichtet. Orientiert am Bedarf derWirtschaft wurden in den vergangenen Jahren weitere Schritte der Digitalisierung gesetzt: der Unterrichtseinsatz von Office 365 und Cloud Computing, die Bereitstellung eines modernen digitalen Lernumfeldes, der verstärkte Unterrichtseinsatz von SAP sowie Programmierung und Netzwerktechnik.

MEHR INFOS www.hak-has.at

Digitale Pionierarbeit Bereits vor 21 Jahren wurde an den Wirtschaftsschulen Bezau eine Notebook-Klasse eingeführt.Als einer der ersten Standorte Österreichs wurde 2001 in Bregenz die „HAK für Wirtschaftsinformatik“ als Schulversuch eröffnet. Heute ist diese als Schulform unter dem Namen „HAK Digital Business“ etabliert, deren Besonderheit darin liegt, dass gut ein Drittel der Gesamtstunden aus IT-Fachunterricht besteht. Unterrichtsfächer wie Angewandte Programmierung, Softwareentwicklung, Netzwerktechnik und Multimedia stoßen besonders in der heutigen Zeit auf großes Interesse. Auf Grund dieser Nachfrage und dem Bedarf in der Wirtschaft wurde vor drei Jahren am Standort Feldkirch die zweite HAK Digital Business in Vorarlberg eröffnet. Höhepunkt dieser

ERP-Software SAP im Unterricht.

innovativen Ausbildungsform sind die IT-Maturaprojekte, welche in Zusammenarbeit mit Vorarlberger Unternehmen umgesetzt werden, und das sehr erfolgreich. Vielfalt an IT-Angeboten Seit dem Schuljahr 2018/19 werden in Bregenz zwei weitere, spezialisierte IT-Schulzweige angeboten: dieWerbeakademie mit Fokus auf kreativen Digital-Inhalten und die HAK für ERP-Software und Controlling (Performance Management). Neben der HAK Digital Business an den Standorten Bregenz und Feldkirch haben sich auch in Bezau und Bludenz eigene Schulformen mit starkem IT-Bezug etabliert: im Bregenzerwald die HAK für Informations- und Kommunikationstechnologie und E-Business sowie in Bludenz die Schulform COMMIT 4.0. Neben der allgemeinen und wirtschaftlichen Berufsbildung werden in diesen Ausbildungsrichtungenverstärkt IT-Inhaltewie Mediendesign, Programmierung, Netzwerkmanagement und E-Business unterrichtet. Die HAK Lustenau setzt zudem ab dem Schuljahr 2020/21 auf ein ganz neues, innovatives Konzept. „Bring Your Own Device (BYOD)“ lautet das Motto: Alle Schülerinnen und Schüler arbeiten mit ihren eigenen Laptops – in allen Fächern und in allen Klassen. In letzter Zeit gab es um das Schul- und Lehrerbewertungsapp „Lernsieg“ große Aufregung. Nicht so an der HAK Lustenau, denn hier evaluieren die Schüler ihre Lehrpersonen seit Jahren – auch digital.


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31 | NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT

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Bezau / Bludenz / Bregenz / Feldkirch / Lustenau

WIRTSCHAFT & IT Entdecke unsere Vielfalt!

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Alle IT-Angebote unter:

HANDELSAKADEMIE digital PRAXISHANDELSSCHULE BLUDENZ Stark in die Zukunft.

hak-has.at


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NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 32

PROMOTION

ALPLA GROUP Wie ist es, wenn man für einen Weltkonzern arbeitet? Knapp 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln und produzieren bei ALPLA in 181 Werken weltweit Verpackungslösungen aus Kunststoff. Trotz dieser Größe ist das Familienunternehmen erstaunlich wendig und innovativ.

FOTO: BERND HOFMEISTER

Mittzwanziger mit großer Verantwortung

Automatisierungstechnik an der HTL Bregenz absolviert. Danach bin ichwieder imWerkzeugbau beiALPLA eingestiegen. Letztes Jahr habe ich berufsbegleitend mit dem Wirtschaftsingenieurwesen-Studium begonnen und arbeite mittlerweile als Projektmanager.

Der Bregenzer Daniel Breuß (24) hat vor neun Jahren seine Karriere bei ALPLA mit einer Lehre zum Zerspanungstechniker begonnen.

S

chonVoltairewusste: Das Bessere ist der Feind desGuten. Das gilt insbesondere, wenn es darum geht, am Weltmarkt eine führende Rolle zu spielen. Das ist der Anspruch von ALPLA. Das international tätige Unternehmen steht für Innovation. Das bedeutet, Dingen auf den Grund zu gehen und selbst Funktionierendes immerwieder zu hinterfragen. Und es bedeutet auch, dass verantwortungsvolle Aufgaben nicht zwangsläufig etwas mit dem Lebensalter oder der Dauer der Betriebszugehörigkeit zu tun haben. „Wir haben die richtige Mischung: Einerseits erfahrene Mitarbeiter mit einem guten Überblick, andererseits junge Fachkräfte, die Impulse einbringen und sich dadurch profilieren können“, freut sich Uwe Breuder, Leiter Human Resources von ALPLA in Hard. Einer dieser Nachwuchsexperten ist Daniel Breuß (24). Er ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass ein – auf den ersten Blick – nicht ganz geradliniger Karriereverlauf zum Ziel führen kann. Wie er zu seiner aktuellen Aufgabe gekommen ist, schildert der Projektmanager im Interview. Daniel, wie bist du zu ALPLA gekommen? Nach der Unterstufe im Gymnasium war ich ein Jahr an der HTL Bregenz. Dort hat mir dieArbeit in derWerkstatt sehr viel Spaß gemacht. Deshalb habe ich 2010 eine Lehre zum Zerspanungstechniker beiALPLA begonnen. Zwei Jahre später hat ALPLA ein sehr innovatives, auf Automatisierung spezialisiertes Werkzeugbau-Unternehmen übernommen, wo ich schon während meiner Lehre mitarbeiten konnte. Wie ging es weiter? Nach der Lehrabschlussprüfung habe ich ein Jahr gearbeitet und dann zweieinhalb Jahre den Aufbaulehrgang für

Was ist da deine Aufgabe? In erster Linie geht es darum, den Technischen Vorstand, den Werkzeugbau sowie unseren Einkauf bei Beschaffungen und der Einführung neuer Technologien zu unterstützen. Wir sehen uns nach geeigneten Lieferanten um, führen Investitions- und Amortisationsrechnungen durch, begleitenVerhandlungen, machenAbnahmen oder unterstützen bei Problemlösungen. Was schätzt du am meisten an deiner Arbeit? Kein Projekt istwie das andere.Wir bewegen uns technologisch immer an der Spitze. Entscheidungen, die wir vorbereiten, können schon einmal zu millionenschweren Investitionen führen. Das Umfeld ist kollegial. Im Büro nebenan sitzt unserTechnik-Vorstand. Mit anderen Worten: Es gibt kurze Entscheidungswege und ich kann die Früchte meinerArbeit sehen, wenn ich im Unternehmen unterwegs bin. Wenn dich Bekannte kritisch auf deinen Job beiALPLA ansprechen, wie reagierst du? In erster Linie versuche ich ihnen klarzumachen, dass gebrauchter Kunststoff keinAbfall ist, sondern eine Ressource, die problemlos wiederaufbereitet werden kann. Sie muss nur im Kreislauf bleiben. Bei Getränkeflaschen beispielsweise punktet Kunststoff durch niedrigen Energieaufwand bei der Produktion und geringes Gewicht beim Transport. Wie siehst du deine Zukunft? Für mich ist wichtig, dass etwas vorwärts geht. Darum schätze ich die Dynamik bei ALPLA. Mir wird nie langweilig und hinter der nächsten Ecke wartet meist schon die nächste Herausforderung für mich. Das brauche ich.


wifi

vorarlberg

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Aus- und WeiterBildung

Digitale Lernfabrik im WIFI Campus Das WIFI Vorarlberg hat ein breites Angebot an Digitalisierungs-Kursen. Mit der digitalen Lernfabrik geht man nun einen Schritt weiter. Die Welt verändert sich in atemberaubendem Tempo. Bildung in Verbindung mit Digitalisierung ist heute wichtiger denn je. Deshalb entwickelte die Wirtschaftskammer Vorarlberg im Rahmen ihres Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft die „Digitale Lernfabrik“. Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler: „Sie ist im WIFI Campus Dornbirn angesiedelt und setzt auf Qualifizierung von Jugendlichen und Erwachsenen in den Schlüsseltechnologien der Zukunft.“ Das WIFI Vorarlberg hat seit vielen Jahren ein unmfangreiches Programm an Ausbildungen und Kursen, die das Thema digitale Transformation praxisnah und immer am Puls der Zeit zum Thema haben. Das Wissen rund um neue, insbesondere digitale Kompetenzen wird immer wichtiger und muss auch in die Ausbildung von Fachkräften und Lehrlingen miteinbezogen werden. „Die Vermittlung von digitalen Kompetenzen gestaltet sich für Lehrende und Ausbilder aber zunehmend schwierig. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen brauchen bei der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter und künftiger Fachkräfte Unterstützung“, so Hans Peter Metzler.

Redaktion: Julia Schmid

Digitale Lernfabrik im WIFI Campus Dornbirn Mit der Anschaffung einer entsprechenden Lerninfrastruktur wird das Konzept Industrie 4.0 im Unterricht sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene erleb- und erlernbar gemacht. Neben den bekannten Großunternehmen soll die

neue Infrastruktur der Digitalen Lernfabrik dabei insbesondere auch für Klein- und Mittelbetriebe Vorteile bieten. Nachbildung eines realen Produktionsprozesses Unter Einbeziehung von Lehrbetrieben, Schulen und der Erwachsenenbildung soll mit der Digitalen Lernfabrik eine Möglichkeit geschaffen werden, das Thema Industrie 4.0 ab den Grundkenntnissen zu erleben. Ermöglicht wird das durch die Nachbildung eines realen Produktionsprozesses. Der Praxisbezug spielt dabei immer eine entscheidende Rolle. Betriebliche Problemstellungen wie beispielsweise ein Anlagenstillstand, dienen jeweils als Ausgangspunkt der Kompetenzentwicklung der Teilnehmer. WIFI Institutsleiter Thomas Wachter: „Gefördert werden sollen neben Fachkompetenzen auch Sozial- und Selbstkompetenzen wie Problemlösungsfähigkeiten, Kundenorientierung oder Verantwortungsbereitschaft. Die Digitale Lernfabrik ist für eine breite Zielgruppe wie etwa Lehrlinge, Schüler, Studenten, Prüflinge, Unternehmer, Lehrer, Ausbilder sowie erwachsene Fachkräfte konzipiert.“ Es wird deshalb auch unterschiedliche Qualifizierungsprogramme geben: Die „Starter Class“ für Berufseinsteiger, eine „Career Class“ als Weiterbildungsangebot für Fachkräfte, eine „Management Class“ als Training für Führungskräfte des mittleren Managements sowie eine „Top Class“ für Unternehmer und Top-Führungskräfte.


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WIFI

Akademische LEhrgänge

Das ist das WIFI Studienprogramm 2020/21

Foto: Adobestock.com

Masterstudien. Ab Herbst bereiten sieben Masterlehrgänge Fachkräfte berufsbegleitend und praxisorientiert auf Top-Positionen vor. Sie sind zum Teil auch offen für Personen mit Lehrabschluss und ohne Matura.

„Ein akademischer Abschluss ist die beste Empfehlung für eine Führungsposition.“ Thomas Wachter Institutsleiter WIFI Vorarlberg

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in akademischer Abschluss ist nach wie vor die beste Empfehlung für die Übernahme einer Führungsposition. Absolventen von Master- und Universitätslehrgängen gehören zu denTop-Führungskräften der heimischen Wirtschaft. Insgesamt hat das WIFI Vorarlberg neun akademische Ausbildungen, die alle berufsbegleitend absolviert werden, im Programm. Im kommenden Herbst starten gleich sieben davon: Vier Lehrgänge in Kooperation mit der Alpen Adria Universität Klagenfurt (kurz AAU) - einer im Fachgebiet IT, zwei in den Bereichen Business Management sowie einer im Bereich Human Resource Management -, zwei in Zusammenarbeit mit der FH Wien der Wirtschaftskammer Wien in den Fachbereichen Marketing- & Verkaufsmanagement und Digital Business sowie der technische Universitätslehrgang Industrial Engineer in Zusammenarbeit mit der TU Wien.

Programme gewährleistet. Die Studenten selbst kommen aus den verschiedensten Branchen und verfügen über viel Berufserfahrung, wodurch wertvolle neue Netzwerke entstehen.

Das Besondere am WIFI Studienprogramm Alle Masterprogramme zeichnen sich durch attrakive Zeitmodelle aus: Der Unterricht findet vorwiegend in Blöcken statt. Das schafft den nötigen Raum, um Beruf, Familie und Ausbildung unter einen Hut zu bringen. Die Vortragenden kommen aus Forschung und Lehre sowie aus den Führungsetagen der Wirtschaft, was den Praxisbezug der

MSc Business Manager oder Akademischer Experte In den beiden Lehrgängen MSc Business Manager (vier Semester) und Akademischer Experte (drei Semester) holen sich die Teilnehmer praxisorientiertes Führungs-Knowhow. Strategisches Marketing, Kostenanalyse, Innovationsmanagement sowieWirtschafts- und Steuerrecht sind nur ein paar Themen, die behandelt werden. Im Herbst

WIFI & AAU Klagenfurt: Gemeinsame Info-Veranstaltung für vier Masterprogramme Erstmals werden die vier Studienprogramme, die in Kooperation mit der AAU Klagenfurt angeboten werden, im Rahmen einer gemeinsamen Info-Veranstaltung am 3. April um 16 Uhr im WIFI Campus Dornbirn vorgestellt. Prof. Gernot Mödritscher, wissenschaftlicher Leiter aller vier Lehrgänge, wird vor Ort sein und über die Inhalte, die teilweise für die Teilnehmer aller Lehrgänge identisch sind, informieren.


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WIFI

WIFI & TU WIen

Universitäts-Lehrgang für Techniker

startet der MSc Business Management Lehrgang bereits zum 19. Mal, rund 300 Absolventen konnten sich in diesem Zeitraum über ihren akademischen Abschluss freuen.

Info-Veranstaltung Studienprogramm WIFI & AAU Klagenfurt:

MSc Human Resource Management Wer sich in das Fachgebiet Personalmanagement vertiefen will, für den ist der Lehrgang MSc Human Resource Management interessant. DieTeilnehmer lernen zusätzlich zu praktischem Know-how die wissenschaftlich-theoretischen Hintergründe kennen und schließen mit dem akademischen Titel MSc ab. Wer bereits den WIFI-Lehrgang HRM Basis abgeschlossen hat, dem wird eines der insgesamt vier Semester angerechnet.

Termin: 3.4.2020, 16 Uhr, WIFI Dornbirn

MSc Business & IT Das WIFI und die AAU haben mit dem Masterlehrgang Business & IT auch einen IT-Management Lehrgang im Programm. Angehende IT-Führungskräfte bekommen neben den „klassischen“ Fachkompetenzen auch Sozial- und Selbstkompetenzen in organisatorischen bzw. betriebswirtschaftlichen Bereichen vermittelt. In Kooperation mit der FH Wien der Wirtschaftskammer Wien hat das WIFI Vorarlberg ab Herbst zwei Masterlehrgänge im Programm. Einen zum Thema Marketing- und Verkaufsmanagement sowie einen Digital Business Lehrgang. MSc Marketing- und Verkaufsmanagement Der Masterlehrgang MSc Marketing- und Verkaufsmanagement ist betont praxisorientiert und bietet engagierten Verkaufsmitarbeitern die Chance, sich auf akademischem Niveau auf anspruchsvolle Leitungsfunktionen vorzubereiten. Auch ohne Matura, allerdings mit mindestens sechs Jahren einschlägiger Berufspraxis sowie einem Jahr Führungserfahrung. MSc Designing Digital Business Im Masterprogramm Designing Digital Business erarbeiten sich IT-Interessierte das Know-how für digitale Business-Lösungen. Vermittelt wird technologisches Fachwissen als Basis für innovative Online-Lösungen, die in Design und Benutzerfreundlichkeit den höchsten Ansprüchen entsprechen. Das gesamte WIFI-Studienprogramm 2020/21 mit Details zu allen Lehrgängen sowie den Terminen für kostenlose Informationsveranstaltungen findet sich unter wifi.at/vlbg.

MSc Business Manager + Akademischer Experte (AE) Start: Herbst 2020

MSc Human Resource Management Start: Herbst 2020

MSc Business & IT Start: Herbst 2020

Info-Abende Masterlehrgänge WIFI & FH Wien der WK Wien: MSc Marketing- und Verkaufsmanagement Info-Abend: 14.5.2020, 18 Uhr, WIFI Dornbirn Start: September 2020

MSc Designing Digital Business

Info-Abend: 28.5.2020, 18 Uhr, WIFI Dornbirn Start: Herbst 2020 Anmeldung & Beratung WIFI Vorarlberg t 05572 3894-425 info@vlbg.wifi.at

Förderungen Alle Lehrgänge sind Teil des Förderprogrammes des Digitalcampus Vorarlberg. Voraussetzung AK-Mitgliedschaft. Informationen unter: digitalcampusvorarlberg.at

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Ein Info-Abend am 16. Juni im WIFI Dornbirn informiert über Inhalte und Ablauf der akademischen Ausbildung „Industrial Engineering“.

Industrial Engineers: Bindeglied zwischen technischem und wirtschaftlichem Management.

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er viersemestrige Universitäts-Lehrgang „Industrial Engineering“ in Kooperation mit der TU Wien bietet Teilnehmern jene Qualifikationen, die sie als Bindeglied zwischen Technik und Management brauchen. Wer konkurrenzfähig sein will, muss Produktentwicklung, Arbeitsvorbereitung und Fertigung bis hin zur Qualitätssicherung vernetzt denken. Industrial Engineers sind in der Lage, neue Prozesse zu implementieren oder Restrukturierungsmaßnahmen zu bewerten, weil sie sowohl technisches als auch wirtschaftliches Know-how erworben haben. Industrial Engineer sind gefragt Industrieunternehmen benötigen Industrial Engineers um ihre Betriebsorganisation zu optimieren und neue Technologien zu implementieren. Sie müssen nicht nur technische Prinzipien anwenden können, sondern auch fähig sein, Menschen und Projekte effizient zu organisieren und zu führen. „Industrial Engineers werden für Tätigkeiten wie Prozessmanagement oder Arbeitsvorbereitung eingesetzt, arbeiten aber auch in der Qualitätssicherung oder der Logistik“, erklärt Lehrgangsleiter Dr. Burkhard Kittl von der TU Wien.

Facts Kostenloser Info-Abend Termin: 16. Juni 2020 Ort: WIFI Dornbirn Anmeldung Ingrid Rehm t 05572 3894-453 rehm.ingrid@vlbg.wifi.at


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WIFI

Kursbuch 2019/20

Kurse, die im Frühjahr starten

Der Europäische Computerführerschein – Base MS Office für Büroeinsteiger In dieser Ausbildung erhalten die Teilnehmer praxisorientierte MS Office-Anwenderkenntnisse und werden „Büro-fit“! Nach dem Abschluss verfügen Sie über zertifizierte MS Office-Anwenderkenntnisse. DIeser Kurs wendet sich an EDV-Einsteiger, Büroumsteiger und Wiedereinsteiger. Start: 5.5.2020 Trainingseinheiten: 80 Beitrag: € 1.100 (inkl. Skills-Card und 4 Tests im Gesamtwert von € 147); eLearning: € 990 Beratung t 05572 3894-462 gasser.tatjana@vlbg.wifi.at

Change Management

3D-Druck in der Praxis

Veränderungskonzepte sind ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen, von den Konzepten bis zur Implementierung. In diesem Kurs werden grundlegende Change Management-Methoden trainiert. Start: 23.3.2020 Trainingseinheiten: 24 Beitrag: € 650 Beratung: t 05572 3894-461 mathis.barbara@vlbg.wifi.

Objekte konstruieren mit FreeCAD. FreeCAD ist ein Open-Source-Programm für 3D-CAD-Modellierung. Damit lassen sich Modelle und Bauteile (z. B. im Modellbau) einfach konstruieren und vorbereiten für den 3D-Druck. Termin: 21.4.2020 Trainingseinheiten: 24 Beitrag: € 445 Beratung: t 05572 3894-453 rehm.ingrid@vlbg.wifi.at

INformatik

Kompakte Ausbildung zum Netzwerk-Administrator Der Kurs zum Netzwerk-Administrator bereitet die Teilnehmer in fünf Modulen auf die Aufgaben in einem modernen EDV-Netzwerk vor.

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Netzwerk-Administratoren warten die Systeme.

aum ein Unternehmen kommt heutzutage ohne EDV-Netzwerk aus. Längst laufen Dokumentation, Drucker und Faxgeräte im Verbund. Für genau diese Systeme werden technik-fitte Netzwerk-Administratoren gebraucht. Die WIFI-Ausbildung zum Netzwerk-Administrator vermittelt dafür die benötigten Fähigkeiten. Netzwerk-Administratoren halten nicht nur Server und Verbindungen in Schuss. Sie liefern auch die Entscheidungsgrundlage für zahlreiche IT-Investitionen und konfigurieren die Hardware entsprechend. Diese Position ist verantwor-

tungsvoll. Mit dem WIFI-Wissen als Back-Up sind die Teilnehmer aber bestens darauf vorbereitet. Behandelt werden Inhalte wie Netzwerk-Grundlagen und TCP/IP, Microsoft Windows Betriebssysteme, Microsoft Windows Server oder Internetanbindung. Netzwerk-Administrator: Verantwortungsvolle Position Nach Abschluss des Lehrganges können die Absolventen lokale Netzwerke installieren, konfigurieren und warten. Außerdem sind sie über

Fotos: Adobestock.com, istockphoto.com

Lust auf Weiterbildung? Das WIFI hat auch im Frühling verschiedenste Ausbildungen und Kurse aus den Wissensgebieten Management, Persönlichkeit, Sprachen, Betriebswirtschaft, Informatik, Technik und auch Gesundheit im Programm.


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Neu: Bewerben auf Deutsch! In diesem Workshop wird das sprachliche Know-how vermittelt, das man für eine erfolgreiche Bewerbung braucht. Start: 20.4.2020 Trainingseinheiten: 32 Beitrag: € 424 Beratung: t 05572 3894-446 holzer.carmen@vlbg.wifi.at

WIFI

Vom Kollegen zur Führungskraft

Networking to go - Kontakttraining

Einstieg in den Export

Wer vom Teammitglied zur Führungskraft aufsteigt, für den sind neben fachlichen Voraussetzungen zusätzlich neue Qualifikationen wie der Umgang mit Mitarbeitern, Motivation, Mitarbeitergespräche etc. unumgägnlich. Dieser Kurs vermittelt die wichtigsten Kommunikstions- und Führungstools. Start: 18.6.2020 Trainingseinheiten: 24 Beitrag: € 680 Beratung: t 05572 3894-461 mathis.barbara@vlbg.wifi.at

Die aktive Aufnahme und positive Gestaltung von Kontakten wird im beruflichen und persönlichen Bereich immer wichtiger. In diesem Impulsseminar lernen Sie einige wesentliche Werkzeuge kennen, um gut mit Menschen in Kontakt zu kommen und zu bleiben. Termin: 8.5.2020 Trainingseinheiten: 4 Beitrag: € 95 Beratung: t 05572 3894-459 feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at

Der Kurs wendet sich an Personen, die über wenig Erfahrung im Export verfügen, jedoch ihre berufliche Zukunft im Import bzw. Export sehen. Behandelt werden Themen wie die Grundlagen des Außenhandels oder Kaufvertragsvereinbarungen im internationalen Handel. Start: 20.4.2020 Trainingseinheiten: 24 Beitrag: € 395 Beratung: t 05572 3894-475 amann.margreth@vlbg.wifi.at

Facts

NetzwerkAdministrator alle gängigen Microsoft-Produkte informiert. Sie können Fehler beheben, Software implementieren und Ressourcen planen - ganz nach den Bedürfnissen moderner IT-Umgebungen. Top-Chance Netzwerk-Administrator Die Teilnehmer des Kurses lernen technische Zusammenhänge von Netzwerken, Netzwerkplanung und -inbetriebnahme und Netzwerkverwaltung kennen. Zugelassen sind alle Personen mit informationstechnischem Interesse. Außerdem sollten sie Kenntnisse im Bereich PC-Hardware

und Windows-Administration mitbringen. Das WIFI bietet im Anschluss an diese Ausbildung weitere interessante Kurse zum Thema an, wie Grundlagen Windows Server oder Microsoft Exchange Server.

Lehrgang in 5 Modulen zum Netzwerk-Administrator für Windows Start Lehrgang: 8.5.2020 Trainingseinheiten: 104 Beitrag: € 2.480 Beratung Silke Moosbrugger t 05572 3894-463 moosbrugger.silke@vlbg.wifi.at


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WIFI

Marketing

Die Kunst Kunden zu begeistern und zu gewinnen

Facebook für Anwender und Unternehmen Start: 30.3.2020 Modernes Onlinemarketing mit Google Start: 15.4.2020 Onlinemarketing auf Instagram Start: 16.4.2020 Modernes Onlinemarketing mit Facebook Start: 20.4.2020 NEU: Neue Wege zu mehr Kunden Start: 28.4.2020 NEU: WordPress - Webseiten mit Content-Management-Systemen erstellen Start: 5.5.2020 Google Ads Start: 6.5.2020 Marketing-Tuning auf Facebook (Kleingruppentraining) Start: 11.5.2020 NEU: Marketing Tools, die fast nichts kosten und große Wirkung haben Start: 15.5.2020 Suchmaschinen-Marketing Start: 15.5.2020 Social Media Marketing Start: 5.6.2020 Beratung WIFI Vorarlberg t 05572 3894-425 info@vlbg.wifi.at

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Marketing hat sich zu einem entscheidenden Faktor für den Erfolg eines Unternehmens entwickelt. Zum Standardrepertoire jedes Unternehmens gehört aber heute vor allem auch das Wissen um Online Marketing. Das WIFI hat im Frühjahr eine Reihe spannender Marketing-Kurse im Programm.

Likes & Shares sind die Währung des Social Media Marketing.

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erstand man Marketing früher als reine Werbung, so umfasst es heute weit mehr, nämlich die konsequente Ausrichtung des Unternehmens auf die Bedürfnisse der jeweiligen Zielkunden. Effizientes Marketing beinhaltet heute also alle Aktionen eines Unternehmens, um die Kundenbedürfnisse zu befriedigen und gleichzeitig auch die Ziele des Unternehmens zu erreichen. Die Kunden sind heute Online zu Hause und suchen dort nach Produktinformationen und -bewertungen, aber auch nach Öffnungszeiten oder Anfahrtswegen. Werden die gesuchten Informationen nicht gefunden, sind die potenziellen Kunden schnell beim nächstbesten Mitbewerber. Damit geraten Unternehmen in Zugzwang und versuchen mit immer ausgefeilteren Maßnahmen, ihre Kunden digital zu erreichen und deren Bedürfnisse zu befriedigen. Online-Marketing: Es gibt kein Patentrezept „Gerade im Online-Marketing gilt die Devise „Trial and Error“, sprich, das stetige Testen der Maßnahmen und die Überprüfung auf deren Erfolg“, erklärt Florian Saltzmann, Inhaber der Digitalagentur beFranz und Lehrgangsleiter des WIFI Diplomlehrgangs Online-Mar-

keting-Mangement. Patentrezepte gibt es keine. Jede Produktkategorie und jede Branche funktioniert hier anders. Likes & Shares sind die Währung des Social-Media Marketing Social-Media Marketing - dabei handelt es sich um alle Marketingmaßnahmen, die über soziale Netzwerke wie Facebook , Twitter oder Instagram stattfinden - unterscheidet sich in seinen Anforderungen von herkömmlichen Marketingmethoden. Oftmals geht es hier weniger um den Verkauf von Produkten selbst, als um den Aufbau der Marke. Auch der Aufbau von Vertrauen in die Produkte und das Gewinnen von Fans wird als Erfolg gewertet. Die Ergebnisse dieser Marketingmaßnahme werden daher auch selten in Umsatz oder Leads gemessen, sondern viel häufiger in Likes, Shares oder Interaktionen. Das Ziel ist, Bekanntheit und Reichweite zu erlangen. Das WIFI Vorarlberg hat im kommenden Frühling zahlreiche Marketing-Weiterbildungen im Programm. Ein Überblick findet sich links in der Fact-Box.


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WIFI

Digitale Transformation

Modulare Ausbildung zum Digitalisierungs-Experten Seminarreihe in fünf Modulen für Führungskräfte, die die Digitalisierung im Unternehmen aktiv und erfolgreich mitgestalten wollen. igitale Fähigkeiten sind in der modernen Arbeitswelt ein Muss und digitale Bildung ist der Schlüssel, um Unternehmen fit für den Wandel zu machen. Die digitale Transformation stellt auch große Anforderungen an alle Führungskräfte. Unternehmen brauchen Digitalisierungsexperten, die Prozesse verstehen und verändern können. Denn sie fungieren als Bindeglieder und haben die Aufgabe, digitale Prozesse mit Unternehmensprozessen zusammenzuführen. Berufsbegleitender Masterlehrgang Die WIFI Ausbildung zum Digitalisierungsexperten zielt darauf ab, Mitarbeitern jenes Wissen zu vermitteln, das sie in die Lage versetzt, aktiv an der weiteren Digitalisierung des eigenen Unternehmens mitzuwirken. An insgesamt zwölf Seminartagen reichen die Inhalte von den Grundlagen der Digitalisierung über die Strategieentwicklung bis hin zur Umsetzung im Unternehmen (Stichwort: Change-Management). Zudem beschäftigen sich die Teilnehmer mit Veränderungen in der Mitarbeiterkultur. Ergänzt wird die Ausbildung durch Themen wie Innovations- und Prozessmanagement und Einblicke in die unterschiedlichen Branchen. Danach können Maßnahmen für die jeweiligen Unternehmen abgeleitet werden.

Foto: Adobestock

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Digitale Fähigkeiten sind in der modernen Arbeitswelt ein Muss.

Überzeugt von den Inhalten zeigt sich auch Richard Karlinger, Filialdirektor der Hypo Dornbirn: „In unserer Branche spielt das Thema Digitalisierung bei jeder Überlegung eine große Rolle. Ich konnte durch den Lehrgang meinen Blickwinkel erweitern und viele neue Ideen mitnehmen.“ Ideale Ausbildung für Führungskräfte und IT-Profis Die Ausbildung richtet sich an Führungskräfte auf Bereichs- und Abteilungsebene, deren Aufgabe es ist, die Digitalisierung im Unternehmen aktiv und erfolgreich zu gestalten. „Besonders Fachkräfte aus dem IT-Bereich können davon profitieren“, ist sich Thomas Giselbrecht vom WIFI Vorarlberg sicher. Die nächste Ausbildung startet bereits am 20. März im WIFI Campus Dornbirn.

Diplomierter Digitalisierungs-Experte Start: 20.3.2020 Trainingseinheiten: 96 Beitrag: € 3.450 Beratung Thomas Giselbrecht t 05572 3894-470 giselbrecht.thomas@ vlbg.wifi.at

Technik

Foto: Adobestock

Mit der Werkmeisterschule zur anerkannten Fachkraft

Im Mai startet die WMS Bio- und Lebensmitteltechnologie.

Am 6. Mai startet im WIFI Dornbirn der Vorkurs für die Werkmeisterschule im Fachbereich Bio- und Lebensmitteltechnologie.

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ie Werkmeisterschule ist eine moderne und zukunftsorientierte Ausbildung. Die Teilnehmer bleiben damit am neuesten Stand der Technik, ausgebaut werden aber auch ihre Führungskompetenzen und ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse. Sie verbessern ihre Aufstiegsmöglichkeiten sowie die Fähigkeit zur Lösung fachlicher Spezialprobleme und sichern ihre Position im Unternehmen ab. Gerade in der Lebensmittel herstellenden und verarbeitenden Branche sind innovative Praktiker mit breitem Fachwissen gefragt. Fundierte Ausbildung im WIFI Die Ausbildung zum Werkmeister ist mit dem Beruf leicht vereinbar, der Unterricht findet am Abend außerhalb der Arbeitszeit statt und dauert zwei Schuljahre

(vier Semester). Die Teilnehmer erhalten über 1000 Stunden wertvollen Unterricht von bewährten Vortragenden aus der Vorarlberger Wirtschaft. Mit dem Lehrabschluss einer Lebensmittel herstellenden oder verarbeitenden Branche und dem positiven Abschluss des Vorkurses erfüllen Sie die Voraussetzungen für eine Teilnahme am Lehrgang zur Werkmeisterschule. Die Ausbildung zum Werkmeister garantiert eine Qualifikation für Meistertätigkeiten im Betrieb und die Berechtigung zur Lehrlingsausbildung.

Bio- und Lebensmitteltechnologie - Vorkurs Werkmeisterschule Start: 6.5.2020 Trainingseinheiten: 64 Beitrag: € 820 Beratung Ingrid Rehm t 05572 3894-453 rehm.ingrid@vlbg.wifi.at


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WIFI

Ausbildung

Werden Sie mit dem WIFI zum Käse- oder Wein-Sommelier

Foto: Adobestock

Das WIFI Vorarlberg bietet verschiedene Sommelier-Ausbildungen in den Bereichen Käse und Wein an. Gleich drei davon starten im kommenden Frühjahr.

Im WIFI Vorarlberg kann man sich zum Käse- oder Weinexperten ausbilden lassen.

Käsesommelier Start: 20.4.2020 Diplom-Sommelier Start: 4.5.2020 Weinexperte Start: 25.5.2020 Beratung T 05572 3894-689 koller.susanne@vlbg.wifi.at

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in wohltemperiertes Stück Käse ist als krönender Abschluss eines Menüs, aber auch auf dem täglichen Speiseplan nicht wegzudenken. Angesichts der Vielfalt an Käsesorten steigt auch hier der Wunsch nach sachkundiger Beratung. Qualifizierte Fachkräfte sind daher gefragter denn je. Deshalb gibt es im WIFI die Ausbildung zum Käsesommelier. Hier lernen die Teilnehmer das Know-how, um Käse in der Hotellerie, Gastronomie und im Lebensmittelhandel fachkundig anbieten und verkaufen zu können.

Wein mit allen Sinnen entdecken Weinkenner wissen: Das richtige Glas Wein ist der Schlüssel zum gastronomischen Erfolg! Die zunehmende Bedeutung der Getränkekultur in der Gastronomie, die Vielfalt an angebotenen Weinen sowie das steigende Bedürfnis des Gastes nach kompetenter Beratung erfordert entsprechend ausgebildete Fachleute. Einsteiger aus der Gastronomie, Hotellerie und dem Fachhandel ohne Lehrabschluss sowie alle anderen Interessierten können sich im WIFI etwa zum Weinexperten ausbilden lassen. Im Anschluss daran bietet sich die Ausbildung zum „Sommelier Österreich“ an: Dieser umfangreiche Lehrgang vermittelt fundiertes Wissen um den österreichischen Wein und die allgemeine Getränkekunde in ihrer Vielfalt. Auch die Praxis kommt in diesem Lehrgang nicht zu kurz. Den Absolventen des „Sommelier Österreich“ steht in weiterer Folge auch noch die Ausbildung zum Diplom Sommelier offen.

Trainer Lehrgang

Die eigenen Trainerkompetenzen erweitern Umfassende Weiterbildung für Trainer, Führungskräfte, Ausbilder und Moderatoren startet am 27. März 2020 im WIFI Dornbirn.

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s ist längst kein Geheimnis mehr, dass wir am besten und am meisten von jenen Menschen lernen, die es schaffen, unser Interesse zu wecken und uns zu begeistern! Doch die erfolgreiche Vermittlung von Inhalten oder das Führen von Teams will gelernt sein. Wissen gepaart mit Leidenschaft Der WIFI Diplom-Lehrgang „Trainer in der Erwachsenenbildung“ setzt sich genau das zum Ziel: Trainer werden durch diese Ausbildung zu professionellen Partnern in der Erwachsenenbildung, Führungspersönlichkeiten lernen, wie sie Gruppen leiten und Ausbilder erfahren, wie sie Lehrlinge bestmöglich unterstützen! Dass sich diese Ausbildung nicht nur an Trainer in der Erwachse-

nenbildung richtet, bestätigt auch Mesut Yildirim, selbst Lehrlingsausbilder bei Collini: „Der Lehrgang bringt dich nicht nur als Ausbilder, sondern auch als Mensch zum Nachdenken. Man lernt, richtig mit anderen Menschen umzugehen, zuerst nachzudenken und dann zu handeln. Von der richtigen Art Feedback zu geben bis hin zum Charisma-Training sind alle Inhalte in der Praxis anwendbar. Die Trainer lassen nichts unbeantwortet. Dieser Lehrgang sollte von jeder Führungskraft besucht werden.“

Trainer in der Erwachsenenbildung Start: 27. März 2020 Trainingseinheiten: 136 Beitrag: € 2.965 Beratung Jasmin Bilgeri t 05572 3894-472 bilgeri.jasmin@vlbg. wifi.at


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41 | NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT

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VOM GUTEN IN DER KRISE

Krisen kommen - Krisen gehen. An Krisen kann man zerbrechen. Man kann aber auch daraus lernen und gestärkt herauskommen.

Schritt1: Erkennen der Krise durch präziseÜberwachung der unternehmensinternen Kennzahlen wie z.B.: Anfrage-/Angebotsvolumen, Auftragseingang/-bestand, Book-to-Bill, Personalfluktuation, etc. FOTO: STUDIO22.AT - MARCEL HAGEN

Schritt 2: Szenarien eines Abschwungs und Zielformulierung: Ausarbeitung eines Krisenszenariums: Definitionen/Annahmen, Formulieren von Verbesserungszielen („top-down“) Schritt 3: Entwicklung eines Notfall-“Kochbuchs“

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uch wenn die Wirtschaftskonjunktur für viele Betriebe noch OK ist, mehren sich die Anzeichen, die auf eine Krise hindeuten. Angesichts der verschlechternden Wirtschaftsindikatoren bei gleichzeitig gestiegenerUnsicherheit (CORONA) hat sich der Ausblick leider dramatisch verschlechtert. DieseAnzeichen deuten darauf hin, dass es sehr bald zu einem Abschwung im Marktzyklus kommt.

Wie geht man im Unternehmen mit einer Krise um?

Schritt4:Maßnahmendefinition: Bottom-up in Zusammenarbeit mit betreffendem Management; Commitment zu den Einsparpotenzialen, zeitlichem Rahmen und Kosten festlegen; detaillierte Dokumentation, Verantwortlichkeiten klar definieren. Fast alle Krisen können bewältigtwerden.Voraussetzung ist die aktive Auseinandersetzung mit ihr und nicht das „Kopf in den Sand stecken“. Gerne unterstützen wir Sie bei diesemThema!


Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft | 42

magazin

Frau in der Wirtschaft

Unternehmerinnen leisten wichtigen Beitrag für Standort

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Evelyn Dorn, Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft Vorarlberg (FiW).

Petra Kreuzer, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV).

er Anteil der Frauen in der heimischen Wirtschaft ist auf Rekordkurs: 2019 wurde mehr als jedes dritte Unternehmen in Österreich (38 Prozent) von einer Frau geleitet – bei den Unternehmensgründungen konnte mit 45,5 Prozent ein Rekordwert erreicht werden. In Vorarlberg wurde dieses Ergebnis noch getoppt: 2019 lag der Frauenanteil bei den Neugründungen erstmals bei über der Hälfte (50,4 Prozent). FiW-Vorsitzende Evelyn Dorn informiert: „Wir haben trotz struktureller Nachteile, wie etwa dem Mangel an passender Kinderbetreuung, eine positive Dynamik, die es zu forcieren gilt. Die aktuelle Entwicklung zeigt ganz klar, dass Vorarlbergs Unternehmerinnen eine treibende Kraft im Land sind und einen unverzichtbaren Beitrag für unseren Standort leisten: Die erfolgreichen Frauen in der Vorarlberger Wirtschaft sorgen für Wohlstand und Arbeitsplätze und tragen über alle Branchen hinweg wesentlich dazu bei, dass der Standort Vorarlberg so erfolgreich ist.“ Für Dorn ist der internationale Frauentag im März deshalb ein guter Anlass, den Fokus auf die Unternehmerinnen zu legen. Herausforderungen für Unternehmerinnen Die größten Herausforderungen für die Vorarlberger Unternehmerinnen sind konservative Rollenbilder, die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sowie – ebenso wie für männliche Unternehmer – die überbordende Bürokratie. „Bei allen drei Punkten muss dringend

Fotos: Istock/valisa photography/ studioWaelder

Den Frauentag am 8. März sehen FiW-Vorsitzende Evelyn Dorn und WKV-Vizepräsidentin Petra Kreuzer als guten Anlass, die Leistungen der Unternehmerinnen im Land in den Fokus zu rücken. Gerade bei der Diversität sehen sie Aufholbedarf.

Frauen. Die aktuelle Entwicklung zeigt ganz klar, dass Vorarlbergs Unternehmerinnen eine treibende Kraft im Land sind.

angesetzt werden. Wir brauchen einerseits ein gesellschaftliches Umdenken in Bezug auf ein modernes Familien- und Frauenbild. Andererseits sind auch konkrete Maßnahmen wie Bürokratieabbau und vor allem der Ausbau einer guten Kinderbetreuung nötig“, führt FiW-Vorsitzende Dorn aus. Frau in der Wirtschaft setzt dabei auf das Angebot einer flächendeckenden und qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung. Dazu gehört der Ausbau der Betreuungsplätze genauso wie die Ausweitung der Öffnungszeiten und Reduktion der Schließtage, die Optimierung der Zuständigkeiten und eine generelle Sensibilisierung für das Thema. „Denn trotz einer positiven Tendenz in den vergangenen Jahren ist Vorarlberg im Österreichvergleich bei den Öffnungszeiten in der Kinderbetreuung weiter Schlusslicht (gemeinsam mit Tirol). Über die Hälfte aller institutionellen Einrichtungen haben Öffnungszeiten von weniger als acht Stunden täglich und ermöglichen damit keine reguläre Vollzeitbeschäftigung.“ Diversität fördern WKV-Vizepräsidentin Petra Kreuzer ergänzt: „Ein funktionierendes Kinderbetreuungsangebot ist nicht nur wichtig, um den Fachkräftebedarf im Land zu decken, sondern auch ein Magnet für qualifizierte Zuwanderung. Außerdem bereichert Diversität jedes Aufsichtsorgan, jedes Unternehmen und somit unseren Wirtschaftsstandort.“ Wissen und Erfahrung aus den verschiedensten Bereichen tragen dazu bei, dass Unternehmen agil auf Herausforderungen reagieren können, denn der vermeintliche Vorteil der Einheitlichkeit von Gremien ist zugleich die große Gefahr: Es fehlen unterschiedliche Perspektiven, wodurch man externen Herausforderungen wie Globalisierung oder Digitalisierung nicht oder nur unzureichend gewachsen ist. „Aktuell haben wir die große Chance, die Aufsichtsratsgremien und die Führungsetagen unserer Unternehmen auch mit hochqualifizierten Frauen zu besetzen“, ist Petra Kreuzer überzeugt. Mehr zu diesem Thema: news.wko.at Sabine Barbisch


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Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft | 44

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Interview

Andrew Nussbaumer

„Der Palast ist schon was Einzigartiges“ Nachfolge gesucht. Vor 22 Jahren startete Andrew Nussbaumer sein Palast-Abenteuer mit einem einzigartigen Konzept. Nun zieht sich der erste Erlebnisgastronom Vorarlbergs zurück und bietet seine Palast Gastronomie zum Verkauf an. eine äußerst spannende Zeit, weil ich lernen konnte, über den Tellerrand zu blicken. Ich musste mich mit Themen, Problemen und Herausforderungen beschäftigen, die man im eigenen Unternehmen nicht hatte. Dadurch bekam man ein anderes Bild auf die Herausforderungen im eigenen Betrieb. Dazu kamen sehr viele wertvolle Kontakte, die ohne diese Funktion niemals zustande gekommen wären. Sie bleiben der Wirtschaftskammer dennoch erhalten. Die Funktion des Bundessprechers der Eissalons in Österreich werde ich weiter ausüben, ich bin dies ja auch erst seit einem Jahr. Zudem bleibe ich im Fachgruppen-Ausschuss der Vorarlberger Gastronomie.

Zur Person Andrew Nussbaumer geb. 2.1.1961 in Kings Lynn (England) seit Sommer 1962 in Vorarlberg (österreichischer Staatsbürger) Hotelfachschule Villa Blanka (bis 1980) Selbstständig seit 1983 (Nussi‘s Eisdiele) Palast Gastronomie GmbH seit 2/1998 (mit zwei Gesellschaftern) Verwitwet seit 1.2.2020 2 Kinder (Dany 1991 / Vivien 1995) Dany ist Geschäftsführender Gesellschafter der Dolce Vita Betriebe in CH + FL Vivien Kersten (Nussbaumer) ist Mitglied der Geschäftsleitung in der Palast Gastronomie GmbH in Teilzeit

Andrew Nussbaumer ist unweigerlich mit der Palast Gastronomie verbunden. Warum der Rückzug? Nach einem tragischen Ereignis in der Familie habe ich gemerkt, wie schnell sich alles verändern kann. Innerhalb von fünf Monaten wurde mein Leben völlig auf den Kopf gestellt. Zudem werde ich bald 60 Jahre alt und in meiner Familie hat sich keine Nachfolge ergeben. Meine Kinder sind auf anderen Pfaden unterwegs, das muss ich respektieren. Wie schwer fällt es Ihnen, das Kapitel „Palast“ abzuschließen? Schon sehr, denn vor 22 Jahren habe ich mich für eine tolle Branche entschieden. Es hat mir immer unheimlich Spaß gemacht in der Gastronomie zu arbeiten, vor allem der Kontakt zu den Menschen war immer sehr bereichernd. Gleichzeitig hab ich nun Freude daran, eine geeignete Nachfolge zu finden. Wie wurden Ihre Rückzugspläne von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufgenommnen? Sie haben äußerst verständnisvoll reagiert und stehen voll hinter mir. Sie werden auch die Funktion des Fachgruppenobmannes abgeben... Ja, ich durfte durch den sogenannten Leitlbonus eine vierte Periode als Funktionär dranhängen. Somit habe ich nun 20 Jahre als Fachgruppenobmann hinter mir. Es war

Was wünschen Sie sich für eine/n Nachfolger/ Nachfolgerin für die Palast Gastronomie Wenn sich jemand in der Branche verwirklichen will, bietet der Palast in Hohenems eine ideale Bühne. Die Größe, das Gebäude an sich, der Standort und natürlich die bisherige Aufmerksamkeit bieten eine riesige Chance. Aber es bedeutet auch Arbeit. Es sollte jemand sein, der dem Haus den Respekt zollt, den es verdient und die Gastronomie auf einem gehobenen Niveau auf seine Art weiterführt, der das ganze Haus gastronomisch nutzt, auch mit den ganzen Hochzeiten und Firmenevents, damit Hohenems nach wie vor ein gastronomisches Juwel im Zentrum der Stadt hat. Das wäre mir für Hohenems, aber auch für die Grafenfamilie wichtig. Der Palast ist sicher einer der umsatzstärksten GastronomiebetriebeVorarlbergs. Zudem besteht ein günstiger langfristiger Mietvertrag, da wir enorm viel investiert haben. Dieser Vertrag kann übernommen werden. Was macht ein Andrew Nussbaumer in Zukunft? Ich führe auch meine Eissalons mit einem sehr guten Geschäftsführer weiter, bin aber nur mehr strategisch tätig, im Marketing sowie der Qualitätskontrolle. Ich habe vor allem im letzten halben Jahr gelernt, dass mehr bewusste Zeit für die Menschen, die dich umgeben, am meisten bringt. Mehr Zeit für die Familie, für die Kinder und für mich ist daher das Ziel. Ich war immer voll beschäftigt mit meinen betrieblichen Aufgaben und wirtschaftlichen Zielen. Jetzt ist mir klar, dass ich das verändern muss und will, daher gehe ich nun den Weg, den Palast herzugeben. Vielen Dank für das Gespräch! Interview: Herbert Motter


45 | NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT

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Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft | 46

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Das Glück – aus drei Perspektiven Weltglückstag. Am 20. März wird der Weltglückstag gefeiert, der von der UN-Hauptversammlung vor acht Jahren beschlossen wurde. Die UN sieht das „Streben nach Glück“ als ernst zu nehmendes Thema ihrer Arbeit. Der Tag soll die Bedeutung von Glück und Wohlergehen als Ziel im Leben von Menschen erinnern. Für uns haben drei Expertinnen das Thema Glück aus Sicht der psychologischen, der sportwissenschaftlichen und der Ernährungsberatung behandelt:

Glück als lange Erinnerung

„Glücksfabrik“ Bewegung

„Iss dich glücklich!“

„Glück ist ein kurzer Genuss und eine lange Erinnerung“, schreibt Karel Boullart. Und „Da kannst du länger lachen!“ war der Kommentar meines Sohnes am Abend eines sehr schönen Tages. Daran denke ich oft. Schöne Momente, glückliche Tage, wundervolle Erinnerungen wirken lange nach. Es heißt immer, das Glück wäre flüchtig oder wie ein Vogel, schnell wieder weg. Was aber immer bleibt ist die Erinnerung an den Moment, das Erlebnis oder das gute Gefühl. Da unser Gehirn nicht unterscheiden kann, ob wir uns etwas vorstellen oder ob wir die Situation in der Realität erleben, können wir das gute Gefühl des Glücks jederzeit wieder abrufen, indem wir uns an die Glücksmomente erinnern, sie vor unser geistiges Auge holen und wieder genießen. Das ist eine gute Nachricht. Denn es ist somit gar nicht notwendig das Glück zu jagen, es zu suchen oder zu erwarten. Wir können uns entspannt von glücklichen Momenten überraschen lassen, sie genießen und darüber freuen, dass sie da sind. In den Zeiten, in denen diese Momente weniger sind oder fehlen, können wir uns daran erinnern und so gesehen „länger lachen“. Die Erinnerung zaubert wieder ein Lächeln ins Gesicht, oft ganz unbewusst. Vielleicht fragt dann sogar jemand: „Du lächelst - An was denkst du?“, und wir können den Glücksmoment sogar teilen. Die Augenblicke des Glücks, die wir im Alltag erleben sind so individuell und unterschiedlich, wie wir Menschen selbst. Für jeden bedeutet Glück etwas anderes. Es genügt achtsam zu sein, die Momente des Glücks wahrzunehmen, sie zu genießen und sich im Fall immer wieder daran zu erinnern, zurückzulehnen und zu lächeln.

Wir joggen und schwitzen, fahren mit dem Rad und bewältigen viele Kilometer, wir trainieren unsere Muskeln beim Krafttraining und verausgaben uns beim Capoeria. Dadurch aktivieren wir neben unserem Herzkreislaufsystem auch Muskeln und Gelenke. Das aktiviert unsere „Glücksfabrik“: Hormone, Botenstoffe und Neurotransmitter werden freigesetzt und beeinflussen unsere Befindlichkeiten. Dopamin, Endorphine und Serotonin sind die wichtigsten Substanzen, die bei Sport und Bewegung ausgeschüttet werden. Dopamin ist ein Glücksbote und steigert unsere Vorfreude auf etwas Schönes. Endorphine besitzen schmerzstillende Wirkung und werden vor allem bei lang andauernder und intensiver sportlicher Betätigung ausgeschüttet. Sie schenken uns Wohlbefinden, wenn wir uns bewegen. Serotonin ist ein Glückshormon und sorgt dafür, dass wir Ruhe und Gelassenheit empfinden und hellt unsere Stimmung auf. Viele Studien belegen, dass Sport glücklich macht. Regelmäßiges Ausdauertraining steigert die Stimmung und das Selbstwertgefühl, unterstützt unsere Stressresistenz und vermindert Ängste. Gerade Bewegung in der Natur mit allen Sinnen beflügelt Geist und Seele. Wir werden ohne Promille in einen rauschhaften Zustand versetzt. Beginnen Sie mit 20 bis 30 Minuten Bewegung pro Tag, gehen Sie zügig spazieren oder schwingen Sie sich auf Ihr Fahrrad. Steigern Sie langsam von Woche zu Woche Ihre Bewegungseinheiten. Legen Sie selbst Ihr Ziel fest, auch dies schafft Glückshormone. Kurbeln Sie Ihre Glücksfabrik an! Sie werden erleben, wie Sport und Bewegung Ihnen Zufriedenheit und Gelassenheit schenken werden.

Gut zu essen und eine entspannte Mahlzeit mit Freunden zu genießen, löst ohne Zweifel Glücksgefühle aus. Doch was verursacht die angenehmen Gefühle? Sind es einzelne Lebensmittel, die uns alle glücklich machen? Dass es der Botenstoff Serotonin in Schokolade, Nüssen und Früchten ist, der auf direktem Weg Glücksgefühle auslöst, haben Wissenschafter längst widerlegt. Doch klar ist, dass unsere Nahrung weit mehr kann, als nur zu sättigen. Gutes Essen tut unserem Körper gut und ein feines Geschmackserlebnis ist Balsam für die Seele. Um bewusst zu genießen, bieten sich selbst im turbulenten Alltag viele Möglichkeiten, denn das Gute liegt oft im Einfachen. Ein knuspriges Brot, den Duft frischer Melisse, das Aroma reifer Erdbeeren oder das angenehme Gefühl einer zart schmelzenden Schokolade gilt es nur sinnlich wahrzunehmen. Achtsam zu essen, das können Sie leicht im Alltag üben. Genießen Sie Ihre Mahlzeiten ohne Ablenkung und überlegen Sie: „Was sehe ich? Was rieche ich? Was fühle ich? Und was schmecke ich?“ Wenn Sie sich dem Essen in dieser Form mit allen Sinnen zuwenden, entspannen Sie automatisch. Außerdem spüren Sie, was Ihnen schmeckt und wirklich gut tut. Geruch und Geschmack von Lieblingsspeisen sind mit angenehmen Situationen und Erlebnissen verknüpft. So kann sich je nach Vorlieben schon beim aufsteigenden Duft eines Bratens oder eines frisch gebackenen Kuchens das Wohlbefinden heben. Wenn wir Lebensmittel essen, die wir mögen, wird das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert und reagiert mit der Ausschüttung von Dopamin, das uns glücklich macht.

Gabriele Kofler Akademischer Mentalcoach

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47 | NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT

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Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft | 48

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Mittwoch, 18. März 2020 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter t 05572 55252-18 wird gebeten. Informationen unter: t 05572 55252–0, wisto@wisto.at wisto.at Donnerstag, 19. März 2020 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg Gründerworkshop Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, t 05522 305-1144 wko.at

rungs-Beiträgen und zur Kranken-, Pensions- oder Unfallversicherung in der Selbständigen-Sozialversicherung? Dann besuchen Sie einen unserer Beratungstage! Eine kurze vorherige Kontaktaufnahme mit unserer Landesstelle (t 050808-9911) oder Direktion.VBG@svs.at ist von Vorteil. Es ist zu empfehlen, allfällige Unterlagen und Nachweise mitzubringen. Informationen: Sozialversicherung der Selbständigen (SVS), 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, t 050808-9911, f 050808-9919, Direktion. VBG@svs.at svs.at Donnerstag, 28. Mai 2020 9.00 – 17.00 Uhr, Messequartier Dornbirn TECH.CON Plattform für Industrie, Gewerbe und Produktionsbetriebe in der Bodenseeregion. messedornbirn.at Donnerstag, 28. Mai 2020 9.00 – 17.00 Uhr, Messequartier Dornbirn Marketing & Kommunikation Dienstleistungsbörse messedornbirn.at

Dienstag, 24. März 2020 10.00 – 11.00 Uhr, Blons, Gemeindeamt Blons, Blons 95 13.30 – 14.30 Uhr, Frastanz, Gemeindeamt Frastanz, Sägenplatz 1 Beratungstag der SVS – Sozialversicherung der Selbständigen Sie haben Fragen zu Ihren Sozialversiche-

BGBl. II Nr. 74/2020 vom 28.2.2020 Betriebsbeschränkung oder Schließung gewerblicher Unternehmungen bei Auftreten von Infektionen mit SARS-CoV-2 („2019 neuartiges Coronavirus“) und Änderung der Verordnung über die Beförderung von Personen, die mit übertragbaren Krankheiten behaftet oder solcher Krankheiten verdächtig sind BGBl. II Nr. 75/2020 
vom 28.2.2020 Bekanntgabe von Flugpassagieren BGBl. II Nr. 80/2020 
vom 6.3.2020 Maßnahmen bei der Einreise aus SARS-CoV-2 Risikogebieten BGBl. II Nr. 81/2020 vom 6.3.2020 Medizinische Überprüfungen bei der Einreise im Zusammenhang mit dem „2019 neuartigen Coronavirus“ BGBl. II Nr. 83/2020 vom 9.3.2020 Landeverbot für Luftfahrzeuge aus SARS-CoV-2 Risikogebieten Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

Indexzahlen Jänner 2020 Die aktuellen Indexzahlen finden Sie online unter

NR. 03 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 2

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LIVINT GmbH, Steinebach 11, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Betrieb einer Web-Plattform für Immobilien; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 20.01.2020; GF: (A) Freitag Maximilian, geb. 23.10.1993; vertritt seit 04.02.2020 selbstständig; (B) Amann Benjamin, geb. 23.06.1995; vertritt seit 04.02.2020 selbstständig; GS: (A) Freitag Maximilian, geb. 23.10.1993; Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 2.500; (B)

BGBl. II Nr. 41/2020 
vom 28.2.2020 Lehrberufsliste 


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firmenbuch - Neueintragungen smartflow GmbH, Kehlerstraße 29, 6900 Bregenz; Geschäftszweig: Handel mit Hardware und Software, Erbringung von Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik; Kapital € 36.000; GesV vom 15.01.2020 samt Nachtrag vom 30.01.2020; GF: (A) Dreher Christian, geb. 20.02.1980; vertritt seit 04.02.2020 selbstständig; GS: (A) Dreher Christian, geb. 20.02.1980; Einlage € 18.000; geleistet € 9.000; (B) infowork GmbH; Einlage € 9.000; geleistet € 4.500; (C) Mayer Thomas, Ing., geb. 28.03.1969; Einlage € 9.000; geleistet € 4.500; – LG Feldkirch, 03.02.2020 – FN 527190f.

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Amann Benjamin, geb. 23.06.1995; Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 2.500; – LG Feldkirch, 03.02.2020 – FN 527649f. Phystine OG, Mühle 812, 6863 Egg; Geschäftszweig: Entwicklung und Vermarktung von naturkosmetischen Produkten und Handel mit Waren aller Art; GesV vom 29.01.2020; GS: (A) Bechter Clemens, Mag. (FH), geb. 26.04.1982; vertritt seit 05.02.2020 selbstständig; (B) Bechter Larissa, MSc., geb. 11.09.1983; vertritt seit 05.02.2020 selbstständig; – LG Feldkirch, 04.02.2020 – FN 527764z. NB Immobilien Vermietungs GmbH & Co KG, Nibelungenstraße 19, 6845 Hohenems; Geschäftszweig: Immobilienvermietung; GesV vom 29.01.2020; GS: (A) Schneider Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH; vertritt seit 05.02.2020 selbstständig; Kommanditist: (B) Schneider Bertram, Dr., geb. 26.05.1969; Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 04.02.2020 – FN 527766b.

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Weitere Auskünfte: Thomas Mitterlechner, t 05522 305-356 mitterlechner.thomas@wkv.at wkv.at/statistik

Pinke Seiten RASEN VERTICUTIEREN & DÜNGEN


49 | Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft

extra

Derzeit sind in Vorarlberg pro Einwohner rund 2,6 Quadratmeter Photovoltaik- und Sonnenkollektorfläche verbaut.

Die Kraft der Sonne

Foto: Contec AG.

Nachhaltige und kluge Dachnutzung

Sonnenenergie hat sich trotz visionärer Ansätze zwar noch nicht auf allen Ebenen durchgesetzt. In Form von Photovoltaik-Anlagen ist sie aber mehr als nur Zukunftsmusik. Und auch eine Dachbegrünung ist mit einer Photovoltaikanlage möglich.

Info Das Österreichische Ökologie-Institut und die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften organisieren am 23. April 2020 eine Exkursion zu Praxisdächern, angefangen beim Ökoprofit-Betrieb Senecura in Lauterach bis hin zu bifacialen Modulsystemen in Winterthur. Alle Details: buntundartenreich.at

Zwischen 1998 und 2015 stieg laut einem Fachartikel in der Monatszeitschrift „Nature Energy“ die weltweit installierte Photovoltaik-Leistung mit einer Wachstumsrate von durchschnittlich 38 Prozent pro Jahr. Derzeit sind in Vorarlberg pro Einwohner rund 2,6 Quadratmeter Photovoltaik- und Sonnenkollektorfläche verbaut: Ein weiterer Bereich, in dem Vorarlberg bundesweiter Spitzenreiter ist – und immer mehr Unternehmen entscheiden sich für die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf ihrem Dach oder Gelände. Denn immerhin lässt sich so zum Teil der gesamte Strombedarf selbst decken, bei einer durchschnittlichen Anlagelebensdauer von mehr als 25 Jahren. Messepark investiert in Nachhaltigkeit Um selbst Energie aus Sonnenlicht zu gewinnen, installierte auch der Messepark eine großflächige Photovoltaik-Anlage. Auf 7.650 m² werden 4.500 Module Platz finden, die ca. 1.400 KWp (Kilowatt peak) Leistung erbringen. „Mit dieser Anlage können wir 1,4 Millionen Kilowatt Stunden Sonnenstrom erzeugen, was einem Jahresstrombedarf von ca. 300 Einfamilienhäusern entspricht. Pro Jahr können wir so 500 Tonnen CO² einsparen. Wir investieren hier ganz bewusst in die emissionslose, lärmfreie und geruchsneutrale Erzeugung von Ökostrom“, erklärt Messepark-Geschäftsführer Burkhard Dünser. „Wir versuchen in Sachen Umweltschutz unser Möglichstes zu leisten. Wir haben zum Beispiel vor drei Jahren auf VKW-Ökostrom aus heimischen Wasserkraftwerken umgestellt. Das minimiert unseren jährlichen CO2-Ausstoß bereits um 750 Tonnen. Nun sind wir stolz, selbst erneuerbare Energien zu erzeugen. Mit der weiteren CO2-Einsparung von 500 Tonnen aus Sonnenenergie können wir nun den jährlichen CO2-Ausstoß um insgesamt 1.250 Tonnen reduzieren“, führt Dünser aus. Die Anlage wurde im Juli 2019 in Betrieb genommen, durchgeführt wurde die Installation von der Firma Hansesun aus Röthis.

Blühende Dächer und Photovoltaik – das geht! Vorarlberg hat mehr als 1190 ha Flachdächer, das ist mehr als die Gemeindefläche von Wolfurt. Der weitaus größte Teil der Vorarlberger Flachdächer ist bekiest. Doch bei einer Firma in Klaus schwirren Bienen und Schmetterlinge um Blüten, wenn Mitarbeiter ihre Besprechungen auf dem naturnah begrünten Dach abhalten. In der Gemeinde Röthis springen und grasen Ziegen auf ihrem Stalldach. Bewachsene Dächer können also vielfach genutzt werden, warum nicht auch in Kombination mit Photovoltaikanlagen? In einem Forschungsprojekt in Winterthur wurden bei verschiedenen Solarmodul-Modellen die Auswirkungen der Dachbegrünung auf den Energieertrag gemessen: Der Energiegewinn liegt bis zu 0,7 Prozent höher, die Dachflächen halten deutlich mehr Niederschlagwasser zurück und bieten zahlreichen Insekten Lebensraum. Der Wirkungsgrad der Solarmodule hängt von der Umgebungstemperatur ab; sind die Temperaturen zu hoch, fährt die Leistung der Module runter. Kies- oder Bitumendachflächen können 20 bis 30° C wärmer sein als Dächer mit einer Vegetationsschicht. Zu beachten ist, dass die Module etwa 30 Zentimeter aufgeständert sind. Das hat Auswirkungen auf Windlast und Statik, kann aber eine Beschattung durch einzelne, höher wachsende Gräser verhindern, denn vor den Modulen, wo das Regenwasser abläuft, finden sich gute Wuchsbedingungen. Durch das Variieren der Höhe des Substrates kann man die Wuchsleistungen beeinflussen. Mit der richtigen Auswahl des Saat- und Pflanzgutes entsteht so eine Win-win-Situation für die Energiegewinnung und die Artenvielfalt. Denn auch das hat die Studie aus Winterthur gezeigt, eine Kombination mit Photovoltaik steigert die Artenvielfalt auf den Dächern.


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aneben zählt die Meisterspenglerei auch seit Jahren zu den heimischen Pionieren im Bereich der Photovoltaik.

Zukunfts-Technologie Photovoltaik Klimaschutz bei gleichzeitiger Rentabilität verspricht die Nutzung von CO2 neutraler Sonnenenergie. Seit der Gründung der Kraftwerk-Photovoltaik GmbH im Jahr 2014 bietet Meisterspengler Rainer Mathis seine Kompetenz für Planung, Förderung und technische Umsetzung von Photovoltaik-Anlagen für private Bauherren und speziell fürGewerbe- und Industriebauten an. In letzter Zeit hat die Firma „KraftwerkPhotovoltaik“ unterschiedlichste PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 600 kWp für gewerbliche Betriebe und mehr als 200 kWp für private Haushalte umgesetzt. Dazu zählen namhafte Kunden wie Farbenkobold, Frastanz, Finanzamt Bregenz, Normbeton Koblach, Sozialzen-

trum Altach, SPAR Lauterach, Sutterlüty Rankweil, Volksschule Edlach, Wasserwerk Dornbirn. Allein für die Sennerei Bezau verbaute Kraftwerk-Photovoltaik eine Anlage mit 170 kWp.

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Photovoltaik lohnt sich! Reduzieren Sie Ihre Betriebskosten Mit intelligenten Steuerungen und moderner Technik kann die Sonnenenergie heute fast bis zu 100 % des Energiebedarfs eines Einfamilienhauses decken!

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on der Heizanlage mit einer Wärmepumpe, der Warmwasserversorgung, derVersorgung einerAutoladestation und den fortschrittlichen Einsatz der Haushaltsverbraucher, kann ein Einfamilienhaus bereits schon bis zu 70% der Energiekosten einsparen. Zusätzliche Stromspeicher ermöglichen die Deckung des Nachtstroms bis zu fast 100 %. Industriebetriebe haben die bestenVoraussetzungen zur Nutzungvon Solarstrom. Bei dieser Nutzung sind Solarstromanlagen mit betriebswirtschaftlicher Ausrichtung nahezu 100% kostensparend einsetzbar. Auch Batteriespeicher für Industrieanlagen können interessante Energieeinsparungen erzielen. All diese Möglichkeiten können entsprechend des Energieverbrauchs ermittelt und genutztwerden. Dazu erfahren Sie mehr bei den Spezialisten von SOLATECH. Attraktive Förderungen für Solarstromanlagen und Stromspeicher unterstützen Sie dabei! Bei der Nutzungvon elektrischer Energie, speziell in der Industrie und im Wohnbereich, gilt Sonnenenergie heute zu den interessantesten Formen der ökologischen Energienutzung. Dadurch können sehr hohe Energieeinsparungen erzielt werden. Durch die Nutzung von Sonnenenergie erreicht man die besten Möglichkeiten derVermeidung von zusätzlichen Umweltbelastungen. Selbst die verwendeten Materialien für die Herstellung der Sonnenkollektoren sind auf rein ökologischer Basis hergestellt und ermöglichen dadurch eine vorbildlicheWiederverwertung der Rohstoffe in Folge.


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SCHMID ANLAGENBAU GMBH

Die Kraft der Sonne nutzen Dort wo die Berge den Himmel küssen, arbeiten und fahren die SCHMID Mitarbeiter mit der Kraft der Sonne.

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as Bedürfnis, mehr auf unsere Umwelt, Rohstoffe und Ressourcen zu achten, bewegt zumUmdenken. DasThema „Nachhaltigkeit“ ist überall in aller Munde. Die Firma SCHMID Anlagenbau geht mit der Zeit – das Unternehmen ist der Spezialist für den Sondermaschinenbau im Bereich Fördertechnik und Hebetechnik und hat es sich zurAufgabe gemacht, die Kraft der Sonne für eine saubere Zukunft einzusetzen. Die Energie der Sonne zu nutzen, ist die sauberste Art Strom zu erzeugen. Dies macht man am besten an einem Ort,wo sich die Sonne so oftwie möglich blicken lässt -wenn nicht im Sonnendorf Göfis, wo dann? Damit wird nicht nur auf die Umwelt geachtet, sondern auch die erzeugte Elektrizität wird nachhaltig eingesetzt. Bei SCHMID wurde ein schlüssiges Konzept erarbeitet, in welchem eine klimaneutrale Energiegewinnung im zentralen Mittelpunkt steht und sinnvoll genutzt wird. „Die Sonne ist die Quelle und der Antrieb unseres Schaffens. Es war uns wichtig, ein innovatives Konzept rund um die effiziente Energiegewinnung zu erstellen, umzusetzen und langfristig zu etablieren“, erklärt Stefanie Mösl, Qualitätsmanagerin bei SCHMID.

Über den Dächern der Fertigungshallenwurde eine Fläche von knapp 919 Quadratmeter mit Photovoltaikanlagen verbaut. Die daraus entstehende Energie wird größtenteils firmeneigen verwendet. Ein Teil der gewonnenen Energiewird in das Firmenstromnetz eingespeist – somit wird der Stromverbrauch selektiv aus eigener Quelle abgedeckt. Die Schweißhalle wird sogar ausschließlich mit der Sonnenenergie betrieben. „Zusätzlich speisen wir die sechs hauseigenen Ladestationen und können so unsere Elektrofahrzeuge mit der gewonnenen Energie nachhaltig zum Rollen bringen“, fügt Stefanie Mösl hinzu, „somit arbeiten und fahren wir mit der Kraft der Sonne, denn eine saubere Zukunft liegt uns am Herzen.“

Von der Sonne in unsere Photovoltaikanlage und von dort in unseren Betrieb.

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DOMA SOLARTECHNIK GMBH

Gewerbe und Industrie setzen auf Strom von der Sonne Dank attraktiver Rahmenbedingungen floriert die Nachfrage nach Photovoltaik bei Vorarlberger Unternehmen.

wenn Sonnenlicht vorhanden ist – untertags.Amortisationszeiten von sieben Jahren sind bei Gewerbeanlagen keine Seltenheit. Gleichzeitige Funktionsgarantien von 25 Jahren für Photovoltaikmodule zeigen, dass Photovoltaikanlagen die Investitionskosten im Laufe ihrer Betriebsjahre mehrfach wieder einbringen. Die Kombination aus niedrigen Anschaffungskosten und hohem Eigenverbrauchsanteil macht Photovoltaik für Gewerbe und Industrie derzeit hochattraktiv.

Firmengebäude in Satteins.

P Geschäftsführer Ernst Bertsch „Die optimale Dimensionierung von PV-Anlagen orientiert sich an der Grundlast eines Betriebs.“

hotovoltaikanlagen im Eigenheim erreichen meist nur Eigenverbrauchsquotenvon 30 %. Das heißt: Nur ein Drittel des Sonnenstroms vom Dach wird selbst genutzt, zwei Drittel werden ins Stromnetz geschickt. Der Netzbetreiber, in Vorarlberg meist die VKW, vergütet den eingespeisten Stromzu marktüblichen Konditionen, die deutlichunter den Kosten für Bezugsstrom liegen. Für eine raschere Amortisation ist deshalb eine möglichst hohe Eigenverbrauchsquote anzustreben. Bei Privathaushalten braucht es meist technische Hilfsmittel wie Batteriesysteme oder Energiemanage-

Mitarbeiterzahl: 30 Gegründet: 1993 Geschäftsbereiche: Solarthermie und Photovoltaik

Die DOMA Solartechnik GmbH ist seit 1993 das führende Vorarlberger Unternehmen, um die Kraft der Sonne in Energie umzuwandeln. Die aktuell starke Nachfrage überrascht Geschäftsführer Ernst Bertsch daher nicht imGeringsten. „In den letzten 5 Jahren ist der Markt in einer starken Wachstumsphase. Der Schwung im Markt nimmt zudemweiter zu. Für 2020 erwarten wir, dass der Markt nochmals um 30-50 % zunimmt.“ Besonders die Anfragen von Gewerbekunden nehmen deutlich zu – im Jahr 2019 hat DOMA über 500 Gewerbeobjekte projektiert, für 2020 kalkuliert das Unternehmen mit einer weiteren Zunahme und hat auch schon mit entsprechender Personalakquise darauf reagiert. ImMitbewerbervergleichprofitiertDOMAdabeivorallem von denAlleinstellungsmerkmalen des Montagesystems MSP. Das Montagesystem MSP ist eine Eigenmarke der Firma Schweizer, zu dessen Gruppe die DOMA gehört. Das innovative modulare System ist schnell und mit minimalem Aufwand montiert. Im Windkanal wurde die aerodynamische Gestaltung so weiterentwickelt, dass nur minimalste Belastungsgewichte notwendig sind. Das macht das System natürlich sehr interessant für Gewerbebauten, die statisch meist nur knapp über den Normvorgaben ausgelegt sind. Ein System, das möglichst geringe Gewichtsbelastungen aufs Dach aufbringt, hat hier natürlich deutliche Wettbewerbsvorteile. Ernst Bertsch sieht DOMA in einer guten Position, um weiterhin im Bereich der Sonnenenergie erfolgreich zu sein. Positiv stimmt ihn, dass DOMA sich in einem so dynamischen Umfeldwie der Photovoltaik „ständigweiterentwickelt und seit Jahren einen hohen Qualitätsstandard etabliert“ hat.

Fortwährende Weiterentwicklungen ermöglichen Montagezeiten von unter 20 Minuten pro installiertem kWp.

KONTAKT DOMA Solartechnik GmbH Sonnenstraße 1 6822 Satteins www.domasolar.com

ment-Regler, um die Verbräuche entsprechend der Photovoltaikerträge zu steuern – also Sonnenschein und Stromverbrauch in Einklang zu bringen. In Gewerbe und Industrie hingegen ist die Situation völlig anders: Hier sind die Stromverbräuche am höchsten,

Für jede Dachart findet sich das passende Montagesystem.


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VKW

Gesteigerte Nachfrage beim Sonnenstrom Die Faszination der Menschen, ihre eigene Energie auf dem heimischen Hausdach zu produzieren und zu nutzen, ist auch im vergangenen Jahr weiter gestiegen.

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o vermeldet Vorarlbergs Landesenergieversorger illwerke vkw eine verstärkte Kundennachfrage 2019/20. „Wir registrieren ein Umdenken der Menschen – das liegt zum einen an der fortlaufenden Klimaschutzdebatte, die viele Menschen zum Nachdenken anregt, zum anderen an der steigendenWirtschaftlichkeit derAnlagen, erklärt AndreasVonblon, Produktmanager für Photovoltaik bei der illwerke vkw.

FÜR WEITERE INFOS vkw.at/pv

Strom für Generationen Die langjährige Erfahrung bei der Planung und Errichtung von PV-Anlagen auf eigenen Gebäuden und Landesgebäuden nutzt das Unternehmen jetzt für eine Erweiterung der Dienstleistung für Kunden im Rahmen einer breiten Photovoltaik-Offensive. Ganz im Zeichen von Klimaschutz und Nachhaltigkeit bietet vkw technisch ausgereifte Komplettlösungen zur Nutzung der Sonnenenergie. Eine vkw Photovoltaik-Anlage liefert Strom für Generationen. Mit einer Lebensdauer von rund 30 Jahren und einem geringen Wartungsaufwand liefert bereits eine Anlage mit 30 m² Modulfläche ca. 5.000 Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht dem Jahresverbrauch eines durchschnittlichen Haushalts. Mit einer auf den Kunden und dessen Wohnsituation abgestimmten PV-Anlage kann ein Eigenverbrauchsanteil von rund 30 % erreicht werden. Kombiniert mit einem Batteriespeicher kann der Eigenverbrauchsanteil sogar verdoppelt werden. Eine vkw Photovoltaik-Anlage wird von den Experten des Unternehmens vom Start bis zum Ende begleitet. Von der Planung bis zur Installation erfolgt alles aus einer Hand.

Garantierter Ertrag Wenn die Dachfläche fehlt, um eine eigene PV-Anlage errichten zu können, bietet vkw eineAlternative. Mit der Sonnenstromaktie können die Käufer sich an im Herbst 2019 errichteten Anlagen in Vorarlberg beteiligen – und das ohne Aufwand und Risiko. Denn die Sonnenstromaktie bietet 20 Jahre garantierten Sonnenstrombezug mit einer Ertrags- und Kapitalgarantie. PV-Contracting Neben dem Verkauf von PV-Anlagen bietet der Energiedienstleister eine Contracting-Lösung an. Auf diese Weise profitieren Unternehmen ohne Investitionskosten ab dem 1.Tag der Inbetriebnahme der neuenAnlage. Das theoretische Potenzial im Bereich Industrie und Gewerbe ist hoch. Mit dem Steuerreformgesetz 2020 wird vom Gesetzgeber die Erzeugung von elektrischer Energie aus Photovoltaik, die am Standort verbraucht wird, begünstigt. Für diese Strommengen ist zukünftig keine Elektrizitätsabgabe zu bezahlen. Für das Jahr 2020 ist die Umsetzung von 3.000 kWpeak an PV-Leistung geplant. Das entspricht ungefähr einer Erzeugung von 3 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. DerverstärkteAusbauvon PV-Anlagen ermöglicht die Schaffung weiterer Erzeugungskapazitäten – zum Wohle der Energieautonomie und als wichtige Maßnahme für den Schutz des Klimas.


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HANSESUN

„Sonnenstrom war noch nie günstiger“ Klug geplante Photovoltaik-Anlagen rechnen sich in wenigen Jahren. Vorarlbergs Marktführer Hansesun setzt auf Full-Service für Unternehmen und Private.

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eit 2014 hat Hansesun mehr als 1500 Photovoltaik-Anlagen inVorarlberg realisiert. Sie liefern 17Gigawattstunden Strom pro Jahr, mehr als ein kleines Kraftwerk. Marketingleiter Andreas Müller erklärt, warum Sonnenstrom intelligente Lösungen braucht. Und wie er sie umsetzt.

Sie haben im vergangenen Jahr auf dem Dach des Messeparks die größte Photovoltaik-Anlage Vorarlbergs installiert. Warum investiert ein großes Einkaufszentrum in Strom aus der Sonne? Müller: Die meisten unserer Kunden möchten einen sinnvollenBeitragzumUmweltschutzleisten.Dasistsowohlden Unternehmern als auch Privaten ein echtes Anliegen. Der zweite Grund ist dieWirtschaftlichkeit: Die Investition rechnet sich, je nach Anlage, in fünf bis zehn Jahren. Sonnenstrom war noch nie günstiger.

„Sonnenstrom braucht intelligente Lösungen“, weiß Hansesun-Marketingleiter Andreas Müller.

KONTAKT Hansesun Photovoltaik-Zentrum Vorarlberg Interpark Fokus in Röthis +43 05523 56015-0 www.hansesun.at

DiePhotovoltaik-AnlageamMesseparkliefert1,5Millionen Kilowattstunden pro Jahr - beeindruckend.Was lernen Sie aus so einen Großprojekt für andere Anlagen? Müller:Wir haben das Know-how aus 1500Anlagen in das Projekt Messepark einfließen lassen. Und die Erfahrungen aus diesemGroßprojekt fließen in alleweiterenAnlagen ein. Die hohen Standards, die wir beim Messepark gesetzt haben, gelten für alle unsere Anlagen, vom privaten Einfamilienhaus bis zum großen Industriebetrieb: Jedes Photovoltaikmodul arbeitet für sich. Fällt eines aus oder liegt es im Schatten, bringen alle anderen trotzdem die volle Leistung. Im Fall eines Brandes ist die gesamte Anlage spannungsfrei – konventionelle Module führen noch Gleichstrom. Wir messen Leistung und Ertrag jeder Anlage in Echtzeit rund um dieUhr und können dieAnlagen so immer weiter optimieren.

Am Dach des Messeparks hat Hansesun die größte Photovoltaik-Anlage Vorarlbergs realisiert.

Wie hoch sind die Kosten für solche Qualitätsmerkmale? Müller: Es sind einige Prozent. Und die machen wir über die Rabatte wieder wett, die wir als Marktführer im Einkauf erhalten. Unsere Kunden bekommen hervorragende Anlagen ohne Zusatzkosten. Sie nennen immer wieder eine Eigenversorgung von 80 oder sogar 90 Prozent. Ist das realistisch? Müller: Mit einer Kombination aus Photovoltaik,Wärmepumpe und Batteriespeicher geht das. Dank unseres Monitorings können wir das hundertfach belegen. Der Schlüssel ist die intelligente Steuerung von Haushaltsstrom, Wärmepumpe, Batteriespeicher und Elektroauto. Was unterscheidet große Unternehmen von privaten Kunden? Müller: Für Unternehmen verursachen oft Lastspitzen hohe Kosten, weil die Betriebe für hohe Anschlussleistung zahlen müssen. Diese Spitzen lassen sich gut über Batteriespeicher abfangen. EinTipp zum Schluss? Müller: Lassen Sie sich keine Contractingmodelle einreden. Die Finanzierung über Leasing ist in den meisten Fällen günstiger und zusätzlich ist die Abschreibungsdauer der PV-Anlage innerhalb der Leasingfinanzierung möglich.Auch die Wartungskosten spielen bei modernen Anlagen kaum eine Rolle.


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SCHEIBER GMBH

Der Abdichtungs- und Beschichtungsprofi Seit 1980 ist die Firma Scheiber Profi für Abdichtungs- und Beschichtungstechnik und kann auf zahlreiche hauseigene Verfahren und Innovationen verweisen.

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er Aufgabenbereich ist sehr vielseitig: von Abdichtungen (Balkone undTerrassen, Kellerwände, Fundamentanschlüsse,Wasser-/ Lichtschächte, Tiefgaragen, Behälter), fugenlosen Beschichtungen (Schwimmbad, Sanitär-/Wohnräume, Produktionshallen,Werkstätten) undVerfugungsarbeiten im gesamten Baubereich bis hin zu Injektionstechnik, Brandschutzarbeiten (Weichschott, Kabeltrassen, Leitungsdurchführungen) sowie Betonsanierungsarbeiten. Den täglichen Herausforderungen stellt sich das erfahrene Scheiber Team lösungsorientiert, flexibel und individuell auf seine Kunden abgestimmt. Dazu zählen Häuslebauer, Immobilienverwaltungen, Bauträger, öffentliche Institutionen und zahlreicheVorarlberger Industriebetriebe und Unternehmen. Gerne bietenwir persönliche Beratung vor Ort, um gemeinsam langfristige und werterhaltende Lösungen zu erarbeiten. www.baudicht-scheiber.at

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59 | Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft

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Das sechsköpfige Kernteam der HR Experts Group Vorarlberg ist ein Arbeitskreis, der Beraterinnen und Berater mit dem Schwerpunkt Personalmanagement vereint.

Personalrecruiting

Personalrecruiting muss nachhaltig sein

„Recruiting, das nur bis zur Einstellung einer Person denkt, ist nicht nachhaltig und sehr teuer“, wissen Cornelia Ellensohn und Klaudia Forster. Die beiden Expertinnen sind im Kernteam der HR Experts Group Vorarlberg engagiert.

„Personalrecruiting ist nur dann erfolgreich, wenn alle Bereiche des Human Resource Management gleichwertig mit bedacht werden. Das beste Recruiting nützt nichts, wenn nach der Einstellung die weitere Betreuung der Mitarbeitenden vernachlässigt wird“, davon ist Personalspezialistin Cornelia Ellensohn überzeugt. Sie ist Mitglied des sechsköpfigen Kernteams der HR Experts Group Vorarlberg. Dieser Arbeitskreis der Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Vorarlberg vereint Beraterinnen und Berater im Bereich Personalmanagement, Personal- und Organisationsentwicklung und Innovation. Viele davon sind auf Personalrecruiting spezialisiert. „Personalrecruiting endet nicht mit Einstellung“ Der Prozess des Personalrecruitings endet nicht mit der Einstellung des neuen Mitarbeitenden. Er ist wichtig, aber nur ein Teil des Personalmanagements. Wesentlich ist, dass nach der Einstellung dafür gesorgt wird, dass sich die neuen Mitarbeitenden wohlfühlen, dass sie Entwicklungsmöglichkeiten sehen und dass das „Onboarding“ gut organisiert ist. Denn wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach ihrem Eintritt ins Unternehmen keine Möglichkeiten der Weiterentwicklung haben, war das Recruiting nicht nachhaltig und kostet richtig viel Geld. Dabei ist eine positive Firmenkultur für das Gelingen wesentlich. „Personalrecruiter unterstützen Unternehmen und Personalverantwortliche nicht nur bei der Personalsuche, sondern unter anderem auch mit der Auswahl der Printund Onlinemedien, bei der Inseratgestaltung und Ausformulierung des Suchtextes sowie beim Verfassen des Stellenprofils. Schulungen sowie Tools und Tipps für eine erfolgreiche Personalsuche stehen ebenfalls im Mittelpunkt“, erläutert Personalmanagerin Klaudia Forster und

führt aus: „Und auch die Kultur des ‚Auseinandergehens‘ wird immer wichtiger. Gerade junge Mitarbeitende wollen, auch wenn es ihnen im Unternehmen gefällt, oftmals etwas Neues ausprobieren. Ehemalige sind immer eine Referenz; ihnen die Tür für eine Rückkehr offen zu lassen wird zunehmend wichtiger.“ Die Leistungen im Überblick • Erstellung von Stellenprofilen • Textierung von Inseraten für die Personalsuche • Medienauswahl Print und Online • Auswahl und Vorgangsweise bei der Suche via SocialMedia-Kanäle • Schulung in der Interviewführung sowie Erstellung eines Interviewleitfadens • Unterstützung bei der Auswahl von Bewerbungen • Allgemeine Kommunikation mit Bewerbenden wie z. B. Dankesschreiben, Einladungen zum Gespräch, Absagen, etc. • Führung von Bewerbungsgesprächen bis hin zur Vertragserstellung von neuen Mitarbeitenden In weiterer Folge kann auch die Erstellung von Einschulungsplänen (Onboarding), Integrationsmaßnahmen in den neuen Arbeitsbereich, Karriereplanung sowie begleitende Maßnahmen zur Stärkung und Entwicklung der Unternehmenskultur angeboten werden. hr-experts-vorarlberg.at


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Extra Promotion

Firmenportrait

Ihr Projekt aus einem Haus und einer Hand

BHM INGENIEURE ist eines der größten Ingenieurunternehmen in Österreich und gehört zu den führenden Planern in der Papier- und Verpackungsindustrie.

or knapp 30 Jahren legten Alfred Haßler, Johannes Monz und Hans Böni – mittlerweile im Ruhestand – den Grundstein für ein international agierendes Ingenieur-Unternehmen: BHM INGENIEURE beschäftigt an seinen fünf Standorten Feldkirch, Linz, Graz, Schaan und Prag aktuell 160 Mitarbeitende und hat Kunden in ganz Europa und Übersee. Neben der Papierindustrie, in der sich BHM als einer der führenden Planungsspezialisten etabliert hat, liegen weitere Schwerpunkte auf Planungen in den Bereichen Lebensmittelindustrie, Automotive, Verkehr und Kraftwerke sowie für öffentlicheAuftraggeber – und zwar weltweit. In den USA, Mexiko, Marokko, Südafrika, Russland, in Deutschland, Schweden und selbstverständlich auch in Vorarlberg hat BHM bereits verschiedene Großprojekte geplant und begleitet, aktuell setzt der Spezialist für Fachplanungen zeitgleich sechs Großprojekte in der Papierindustrie um. Jüngst etwa eine 170.000 Quadratmeter große Fabrik für Hygienepapier im US-Bundesstaat Oklahoma oder eine Papierfabrik in Aalen in Deutschland, deren neue Anlage jährlich 750.000 Tonnen Wellpappe herstellen wird. Das sind Referenzen, die sich sehen lassen können – und die auch gesehen werden: Denn auch hierzulande vertraut man auf die Expertise von BHM: Vorarlberg Milch ebenso wie die illwerke vkw. Von der Idee bis zur Schlüsselübergabe „Wir stellen unseren Kunden nicht nur eine Halle hin“, betonen die Geschäftsführer Alfred Haßler und Johannes Monz. „Vielmehr bieten wir eine Industrieplanung, die alle komplexen Produktionsprozesse berücksichtigt, je nach Anforderungen – in der Lebensmittelindustrie reichen diese Prozesse etwa von der Erzeugung und Lagerung bis hin zur Reifung und Endverpackung“, führt Haßler aus. Die potenziellen Vorarlberger Industriekunden sollen sehen, dass es im Land ein gut aufgestelltes Planungsbüro mit großer Erfahrung gibt. „Diese jahrelangen internationalen Erfahrungen und Erkenntnisse in unseren verschiedenen Tätigkeitsfeldern wollen wir verstärkt auch im Land einbringen“, sagt Johannes Monz. Dabei können sich Kunden stets auf ein besonderes Credo verlassen: „Ihr Projekt aus einem Haus, aus einer Hand, schnittstellenfrei!“ Als Generalplaner für Gebäude und Infrastruktur übernimmt BHM für seine Kunden alle Fachplanungen in sämtlichen Projektphasen: Von derWerksentwicklung bis zur Inbetriebnahme. „Als Projektintegrator erbringen wir alle erforderlichen Leistungen und decken sämtliche Schnittstellen ab und übernehmen die Kommunikation und Koordination mit allen beteiligten Akteuren wie Gutachtern, Behörden, Lieferanten oder Bauunternehmen. Dazu gehört auch, über die Fertigstellung hinaus dem Kunden beratend zur Seite zu stehen.Wir bieten praktisch ein Gesamtpaket und sind von Anfang an verlässliche Ansprechpartner“, sagt Geschäftsführer Alfred Haßler.

Fotos: BHM INGENIEURE

V

Am Hauptsitz in Feldkirch arbeiten derzeit 65 Ingenieurinnen und Ingenieure. Das Unternehmen ist immer auf der Suche nach klugen Köpfen, die „von Feldkirch aus in der ganzen Welt arbeiten“ können.

Kluge Köpfe gesucht Unternehmen wie BHM, die innovative, vor allem aber verlässliche Dienstleistungen anbieten, brauchen ebenso motivierte und kreative wie auch bestens ausgebildete Fachkräfte: „Wir sind immer auf der Suche nach innovativen und schlauen Köpfen“, betont Haßler. Das Unternehmen setzt auf zukunftsorientierte Mitarbeitende, die mit dem Unternehmen wachsen wollen, sich mit Freude an der Sache einbringen – „und von Feldkirch aus in der ganzen Welt arbeiten wollen“, führt Monz aus.

Kontakt BHM INGENIEURE – Engineering & Consulting GmbH Runastraße 90 6800 Feldkirch 05522 46101 office@bhm-ing.com bhm-ing.com

Auch heimische Unternehmen wie Vorarlberg Milch vertrauen auf die Erfahrung und Kompetenz von BHM INGENIEURE.


EXTRA

61 | NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT

PROMOTION

RHOMBERG BAU

Aktiv die eigene Karriere bauen – bei und mit Rhomberg geht das im wahrsten Sinne des Wortes: Als eigentümergeführtes Familienunternehmen bietet der Bregenzer Bauspezialist eine Menge attraktiver Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Poliere, Bauleiter, Bautechniker, IT-Spezialisten, Projektleiter… Zahlreiche Arbeitgebersiegel bestätigen das. „Arbeit macht dann Spaß,wenn ich in einer angenehmen Atmosphäre arbeite und etwas Sinnvolles machen darf, was ich noch dazu gut kann“, erklärt Jürgen Jussel, Personalleiter bei Rhomberg Bau, die Philosophie des renommierten Bauunternehmens aus Bregenz. „Diese Stärken zu erkennen, den Entwicklungsstand, die persönliche Situation des Kollegen zu sehen und entsprechend zu unterstützen, das ist der Job von Rhomberg.“ Und den nimmt Rhomberg sehr ernst: So unterstützt der Komplettanbieter seine Mitarbeitenden mit flexiblen Arbeitszeiten, Home-Office-Möglichkeiten und Hilfe bei der Kinderbetreuung.Außerdem gibt es die unternehmenseigene Rhomberg Akademie mit den unterschiedlichsten Seminaren zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung. Die betrieblichen Sozialleistungen – vonA wieAltersvorsorge bis Z wie Zuschüsse –, die Rhomberg seinen Mitarbeitenden freiwillig bietet, sind überdurchschnittlich. Nicht zuletzt

FOTO: CHRISTIAN VORHOFER

Karrierekick für Fachkräfte

stehen den Mitarbeitenden Einsatzorteweltweit offen, ebenso wie derWerdegang vom Lehrling bis hin zum Polier, Bauoder sogar Geschäftsfeldleiter. SeineQualität alsArbeitgeberwird demUnternehmen auch extern immer wieder bestätigt. So zeichnete das „Great Place to Work“-Institut Rhomberg bereits zum dritten Mal als einen der besten Arbeitgeber Österreichs aus – als einziges Bauunternehmen. Daneben trägt Rhomberg Bau die Siegel „Familienfreundlicher Betrieb“ derVorarlberger Landesregierung und „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ der Wirtschaftskammer.

Bei Rhomberg können engagierte Mitarbeitende aktiv ihre Karriere bauen. Mit Sicherheit.

„P Persönlichk ö li hkeitsgestalter“ önlichk keitsgestalte Darauf bauen wir. w

Der Mensch h ist unser stärkstes Fundamentt. Dafür liefern unsere Mitarbeiterinnen eiter den besten Beweis. und Mitarbe en bilden den Grundstein für Ihre Visione einzigartige Projekte, die mit Weitblick geplant und mit Leidenschaft realisiert werden.

Ihre individuelle Erfahrung, ihr fachliches Wissen und ihr Engagement machen uns zu dem, was wir sind. Als Unternehmen ist es unsere Aufgabe, ihnen die besten Rahmenbedingungen für ihr Schaffen zu bieten. Denn nur, wer sich wohl fühlt, kann sich frei entfalten – für großartige Ideen, die bestehen.

Rhomberg Bau GmbH • Mariahilfstraße 29 • 6900 Bregenz/Österreich • www.rhomberg.com

Ideen, die bestehen.


EXTRA

NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 62

PROMOTION

KONZETT, BAYER PERSONALBERATUNG

Was bringt die Zukunft der Personalsuche?

Arbeiten Sie und Ihr Team vorrangig für Unternehmer oder für Bewerber? Sowohl, als auch. Wir verbinden Menschen mit Unternehmen. Das bedeutet, der Mensch steht immer im Mittelpunkt unseresTuns und unsereAufgabe ist es, die Berufung der BewerberInnen zu finden und sie mit dem richtigen Unternehmen zusammenzubringen. Genauso gilt es, im Umkehrverfahren den Bedarf der Unternehmen mit den idealen Fachkräften zu decken. Was empfehlen Sie Jobsuchenden – auf was sollten sie vorbereitet sein, wie kann man sich vorbereiten, um den Anforderungen gerecht zu werden? Wer im Bewerbungsgespräch über das Unternehmen Bescheid weiß und echtes Interesse an der Stelle zeigt, hinterlässt einen guten Eindruck. Wir empfehlen unseren BewerberInnen immer, im Gespräch authentisch zu sein, damit das Kennenlernen gut klappt. Was bietet Konzett, Bayer & Co. Personalberatung für Unternehmen? Worauf sich unsere Kunden verlassen können: Hand-

FOTO: STUDIO22 - MARCEL HAGEN

Thomas Bayer erklärt im Interview, wieso die Suche nach Fachkräften so herausfordernd sein kann und wann es sinnvoll ist, einen Personalberater einzuschalten.

schlagqualität, Diskretion und Verlässlichkeit sind bei uns keine Floskeln. Wir sehen das Thema Personal sehr ganzheitlich und decken daher nach Bedarf die Personalsuche & -vermittlung, Personalmanagement & -verrechnung sowie Coachings & Unternehmensentwicklung ab. Wannistessinnvoll,einenPersonalberatereinzuschalten? Grundsätzlich immer dann, wenn es aus Zeitgründen effizienter ist, die Personalsuche auszulagern, wenn man mehrere offene Stellen gleichzeitig anbietet oder bei schwer besetzbaren Stellen. Wir rücken dabei den Menschen wieder mehr in den Fokus. Das bedeutet gemeinsames Arbeiten, Wachsen, Ziele erreichen und Erfolge feiern.

KONTAKT Konzett, Bayer Personalberatung +43 5577 24400 office@konzett-bayer.at www.konzett-bayer.at

Konzett, Bayer Personalberatung

studio spitzar

Gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft.

T +43 5577 24400 office@konzett-bayer.at www.konzett-bayer.at


63 | Nr. 06 • märz 2020 • Die Wirtschaft

Extra Promotion

Firmenportrait

Die Zeitarbeit ist bei vielen Unternehmen ein fixes Element der Personalplanung. Seit 2002 ist das Personalbüro Manfred Kritzer dabei ein wichtiger und verlässlicher Partner.

„Zeit für gemeinsamen Erfolg“

M

Manfred Kritzer und sein Sohn und designierter Nachfolger Markus Kritzer.

Kontakt

FotoS: Personalbüro KRITZER

Personalbüro Manfred Kritzer GmbH Bahngasse 1b 6890 Lustenau office@kritzer-personal.at 05577 82 686 kritzer-personal.at

anfred Kritzer, Gründer und Geschäftsführer des Personalbüro Manfred Kritzer mit Sitz in Lustenau und Wörgl ist überzeugt, dass man nur gemeinsam etwas erreichen kann: „Zeit für gemeinsamen Erfolg - das ist unser Credo! Wir beschäftigen uns deshalb intensiv mit unseren Mitarbeitern und Kunden.“ Die Zeitarbeit hat sich bei vielen Unternehmen zu einem fixen Bestandteil ihrer Personalplanung entwickelt. „Wir sind ein wichtiger und verlässlicher Partner der Vorarlberger Wirtschaft. Zeitarbeit ist nicht nur für das Abdecken von kurzfristigen personellen Engpässen eine praktische Lösung, die Kunden schätzen auch die hohe Flexibilität unserer Mitarbeiter was Arbeitszeiten, Arbeitsort und ihre kurze Anlernzeit betrifft“, erklärt Manfred Kritzer. Für die Mitarbeiter ist die Zeitarbeit eine tolle Chance in den Arbeitsmarkt einzusteigen – das bietet speziell älteren, langzeitarbeitslosen Menschen oder Personen mit weniger Erfahrung, aber auch Wiedereinsteiger/-innen attraktive berufliche Möglichkeiten. Experten für Personalanliegen Als gelernter Werkzeugmacher mit Meisterprüfung hat Manfred Kritzer auch als Leiter eines Profitcenters und als Personalverantwortlicher für über 180 Mitarbeiter in namhaften Vorarlberger Unternehmen gearbeitet und sich als General-Manager und in der Arbeitskräfteüberlassung weitergebildet. Mit dieser Expertise hat er 2002 mit dem Personalbüro Manfred Kritzer den Schritt in die Selbstständigkeit gemacht, 2014 erfolgte der Umzug in das neue Firmengebäude nach Lustenau. „Wir

Das engagierte Team des Personalbüro Manfred Kritzer am Standort Lustenau.

beschäftigen hier acht Mitarbeiter, zwei weitere arbeiten in Wörgl. Einer unserer großen Vorteile ist die Vielsprachigkeit des Teams – bei uns wird Deutsch, Englisch, Französisch, Ungarisch, Polnisch, Spanisch, Rumänisch und Serbisch gesprochen. Da wir in Spitzenzeiten bis zu 250 Mitarbeiter aus verschiedenen europäischen Ländern beschäftigen, können wir eine optimale Kommunikation garantieren“, informiert Manfred Kritzer. Dem Unternehmer ist es wichtig, umfassend über das Thema Zeitarbeit zu informieren und steht Kunden dafür gerne für Fragen zur aktuellen Entwicklung der Arbeitskräfteüberlassung, deren Vorteile und potenzielle Herausforderungen zur Verfügung. Kritzer: „Daneben hat die hohe Qualität, die ständige Betreuung der Mitarbeiter und selbstverständlich die exakte Anmeldung und Abrechnung oberste Priorität.“ Auch auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter wird beim Personalbüro Kritzer großen Wert gelegt: „Wir betreuen unsere Leute auch wenn sie bereits vermittelt wurden, helfen ihnen bei der Ausbildung und loten Möglichkeiten aus, wie sie sich zum Beispiel zum Facharbeiter weiterbilden können.“ Die Kunden des Personalbüro Kritzer reichen vom großen Industrieunternehmen bis zum kleinen Gewerbebetrieb und schätzen vor allem die Kompetenz und Verlässlichkeit. Diese Werte werden auch in die nächste Generation übergeben: „Mein Sohn Markus ist ins Geschäft eingetreten und lernt jetzt Kunden und Mitarbeiter kennen. Er wird das Unternehmen in einigen Jahren übernehmen“, blickt Manfred Kritzer optimistisch in die Zukunft.


EXTRA

NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 64

PROMOTION

MAYER PERSONALMANAGEMENT GMBH

Zielgerichtete Recruiting-Strategie Qualifizierte und motivierte Mitarbeitende für jedes Unternehmen finden, das ist das erklärte Ziel der MAYER Personalmanagement GmbH in Rankweil.

D

ie Suche nach passenden und qualifizierten Mitarbeitenden ist ressourcenintensiv: Zeit, Kosten und Energie werden dabei aber oft erfolglos eingesetzt. Nicht selten ist nach Wochen oder Monaten der intensiven Suche immer noch keine Festanstellung in Sicht. Entlastung und Erfolg bieten dabei professionelle Personalberater, wie die MAYER Personalmanagement GmbH. Seit mehr als 30 Jahren unterstützt das Team in Rankweil kleine wie große Unternehmen bei der Suche nach den richtigen Mitarbeitenden. Die Leistungen sind dabei so umfassend wie individuell, stets auf die jeweiligen Unternehmensanforderungen zugeschnitten.

KONTAKT MAYER Personalmanagement Ringstraße 2, 6830 Rankweil +43 (0)5522 45 142 job@mayer.co.at www.mayer.co.at

Kompetente Unterstützung von Anfang an Die Personalberater bei MAYER unterstützen ihre Kunden bereits bei der Erstellung des genauenAnforderungsprofils für die offene Position und fertigen dafür eine passende Stellenbeschreibung an. Die Kommunikation am Markt erfolgt zielgerichtet sowie effizient und ist im ausgezeichneten Layout von MAYER anonym ebenso möglich wie transparent mit Kunden-Logo. Die Personalsuchewird intensiviert und um aktive Maßnahmen ergänzt – Direktansprachen, Social Media Research oder Executive Search zählen ebenfalls zum Portfolio. Mehr als 30 Jahre Marktkenntnis Das Team rund um Geschäftsführer Wolfgang Mayer verfügt über eine profunde Kenntnis des Arbeits- und Bewerbermarktes inVorarlberg und demVier-Länder-Eck

Die erfahrene Personalberatung MAYER in Rankweil bietet individuelle Lösungswege im Recruiting und ein umfassendes Leistungsspektrum für ihre Kunden.

der Bodenseeregion. Das umfangreiche Know-how in Kombination mit der eigenen Online-Stellenplattform www.mayer.co.at und der umfassenden Bewerberdatenbank bildet eine starke Basis für die erfolgreiche Personalsuche. Effizientes HR Als kompetenter, diskreter und objektiver Ansprechpartner übernehmen die Berater das aktive Bewerbermanagement für Festanstellungen in allen Branchen und Bereichen. Unternehmer beschäftigen sich nur mehr mit Bewerbern, die auf das ausgeschriebene Anforderungsprofil passen. Diese Vorgehensweise bringt enorme Zeitersparnis, in der sich Kunden von MAYER ihrem Kerngeschäft widmen können.


EXTRA

65 | NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT

PROMOTION

Personalmanagement www.mayer.co.at

Auf unserer Website finden Sie über 300 weitere spannende Positionen sowie alle Details zu den angegebenen Stellen unter der jeweiligen Referenznummer.

Consultant HR Verstärken Sie als Junior oder berufserfahrener Berater das erfolgreiche Team in der Region Götzis – Feldkirch. Aufgaben: Bewerbungen bearbeiten und prüfen • Stellenprofile und ­ausschreibungen verfassen • Beratungsgespräche führen • Research, Direktansprache • Marktbeobachtung | Ref. № 22507

Buchhalter, Bilanzierer oder Personalverrechner Zentraler Standort, moderne Infrastruktur und ausgezeichnete Entwicklungsmöglichkeiten mit verschiedensten Optionen zum Eintritt bietet die namhafte und etablierte Steuerberatungskanzlei im Vorarlberger Rheintal – gerne informieren wir Sie persönlich über die Details. | Ref. № 23662

IT Consultant und Projektmanager/in Das dynamische Team entwickelt und realisiert komplexe Systeme im Bereich der Intralogistik. Vielseitige Softwareprojekte erwarten Sie am Sitz im zentralen Vorarlberger Rheintal. Aufgaben: Prozess­Workshop beim Kunde durchführen • Projekthandbuch und Pflichtenheft erstellen • Projektleitung und ­überwachung inkl. Controlling & Support • Kunden beraten & betreuen | Ref. № 23656

Lohn- & Gehaltsverrechnung Das heimische Unternehmen mit Sitz im Vorarlberger Rheintal bietet einer zuverlässigen Persönlichkeit diese Position im Personalwesen. Aufgaben: Unterstützung bei der Durchführung der Lohn- und Gehaltsverrechnung mit allen vor- und nachgelagerten Agenden • Personal­ administration und -verwaltung | Ref. № 23679

Personalentwickler/in Übernehmen Sie diese abwechslungsreiche Position mit Gestaltungsspielraum und entwickeln Sie innovative Konzepte für die Industrie. Aufgaben: Personalentwicklung, Talentmanagement • Coaching und Betreuung der Führungskräfte • Planung und Steuerung der Weiterbil­ dungsmaßnahmen • HR­Projekte begleiten | Ref. № 23574

Techn. Geschäftsführung – Bauunternehmen Neue Ideen, innovative Konzepte, präzise Umsetzungen und nachhaltige Betreuung. Mit dieser Strategie setzt unser Auftraggeber in allen Gewerken eines größeren Bauunternehmens neue Impulse. Aufgaben: Technische Führung und Management • Hoch­ und Tiefbau, GU sind wesentliche Bereiche • Kundenkontakte, Projektmanagement • Organisation, Führungsaufgaben • Sicherheit, Ordnung | Ref. № 23220 Für jede Position gilt: Alle Personen sind gleichermaßen angesprochen. Das Gehalt liegt über KV, orientiert sich an der jeweiligen Qualifikation wie Erfahrung.

Kontakt: David Wielath informiert Sie gerne persönlich unter +43 (0)5522 45142­24 und freut sich auf Ihre Bewerbung an d.wielath@mayer.co.at

MAYER Personalmanagement GmbH Ringstraße 2 | 6830 Rankweil +43 (0)5522 45142 | job@mayer.co.at www.mayer.co.at


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NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 66

PROMOTION

JULIUS BLUM GMBH

WORK ORANGE – Wenn das „Du“ gesetzt ist Orange ist bei Blum nicht nur eine Farbe, sondern vielmehr eine Einstellung. Ein Gefühl, das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eint.

B KONTAKT Samuel Dürr: +43 5578 705-8106 presseinfo@blum.com www.blum.com/ workorange

Herstellung und Vertrieb von Möbelbeschlägen: Klappen-, Scharnier-, Auszugsysteme und Bewegungstechnologien, unterstützt durch Verarbeitungshilfen & E-Services Produktionsstandorte: 8 Werke in Vorarlberg, weitere in USA, Brasilien und Polen Mitarbeiter: weltweit 8.000, in Vorarlberg 6.000 Umsatz im Wirtschaftsjahr 2018/2019: 1.887,85 Mio. Euro Auslandsumsatz: 97 % Tochtergesellschaften bzw. Repräsentanzen: 31 weltweit belieferte Märkte: über 120

eim Höchster Beschlägehersteller trifft Industrie 4.0 auf familiäreAtmosphäre, regionaleVerwurzelung auf Internationalität und stete Innovation auf persönliche Kommunikation. Was auf den ersten Blick vielleicht wie ein Widerspruch wirkt, macht das Arbeiten bei Blum so besonders. WORKORANGE meintviel mehr als nur die Firmenfarbe und das beginnt schon vor dem Bewerbungsgespräch: Die Du-Kultur des Familienunternehmens –von den Lehrlingen, über die Fachkräfte in der Produktion bis hin zur Geschäftsleitung – spiegelt sich schon in den Stellenausschreibungen wider. Das Bewerbungsgespräch startet dann meist mit der Frage: „Ist es ok,wennwir uns duzen?“ Die Recruiter bekommen darauf oft positive Rückmeldungen: „Viele Bewerber erzählen uns, dass dadurch schon eine erste Barriere abgebaut wird und das Gespräch viel entspannter verläuft“, gibt Bernhard Erkinger, Leiter des Personalrecruiting und -marketing, Einblick in die tägliche Arbeit seines Teams und ergänzt: „Wir merken, dass die Bewerbungen immer professioneller werden. Die Businessplattformen erleichtern für viele

Bei Blum ist man überzeugt, dass Teams umso erfolgreicher sind, je vielschichtiger sie zusammengesetzt sind. Das berücksichtigt Bernhard Erkinger (Mitte) auch bei den Bewerbungsgesprächen.

Vielschichtige Jobmöglichkeiten: Blum produziert und vertreibt Hightech-Beschläge für die unterschiedlichen Wohnwelten.

Stellen den Bewerbungsprozess, sowohl für uns Recruiter als auch den Bewerber.“ Ein weiterer Trend ist, dass Berufliches und Privates wieder strenger getrennt wird: „Wir informieren uns nicht auf den Social Media-Kanälen über unsere Bewerber, denn aus unserer Sicht soll Privates auch privat bleiben“, so der gebürtige Grazer. Erfolgsfaktor gemischteTeams Die Jobmöglichkeiten bei Blum sind so vielfältig wie die Menschen selbst: von der modernen Hightech-Fertigung über dasQualitätsmanagement bis hin zur Forschungs- und Entwicklungsabteilung, der IT oderVerwaltung.Ob über eine Lehre, nach der Matura, dem Studium oder als Quereinsteiger aus anderen Berufen – auch dieWege zum Beschlägespezialist sind unterschiedlich: „Jeder Mensch bringt individuelle Kompetenzen mit, die für uns wertvoll sind. Wir sind davon überzeugt, dass Teams umso erfolgreicher sind, je vielschichtiger sie gebildet werden“, erklärt Bernhard Erkinger und fügt abschließend an: „Wir haben gemerkt, dass die Zusammensetzung aus jungen und erfahrenen sowie regionalen und internationalen Persönlichkeiten mit traditionellen und ungewöhnlichen Ausbildungswegen den Erfolg ausmacht.“ Allein am Vorarlberger Standort arbeiten Menschen aus 64 Nationen. Und alle tragen ihren Teil dazu bei, dasUnternehmen,welches Julius Blumvor 67 Jahren in einer kleinen Werkstatt in Höchst geründet hat und mittlerweile ein Marktführer der Möbelbranche ist, weiterzuentwickeln.


67 | NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT

EXTRA PROMOTION

www.blum.com/karriere


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NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 68

PROMOTION

DYNA | BCS

Geballte IT-Kraft aus Vorarlberg

FOTO: SHUTTERSTOCK

Die Firmen dyna|bcs und IDEEFIX gehören zur Gruppe der Russmedia IT und bilden den größten IT-Dienstleister aus dem Ländle. Um die IT-Angelegenheiten von sowohl Groß- als auch Kleinbetrieben aus den unterschiedlichsten Branchen kümmern sich täglich rund 75 MitarbeiterInnen.

V

on den Standorten Dornbirn und Schwarzach aus, werden Kunden täglich ganzheitlich in Sachen IT betreut. Dies umfasst alles, was ein Unternehmen für einen reibungslosenArbeitsablauf braucht.Angefangen vom Server über Storage bis hin zum Endgerätemanagement. Damit sich Unternehmen voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, liefert zum Beispiel VOLhighspeed von Russmedia IT den passenden Internetanschluss, IDEEFIX die zugehörige Telefonanlage und dyna|bcs die Serverinfrastruktur – mit nur einem persönlichenAnsprechpartner für alle Bereiche. Eben ein Rundum-Sorglospaket. Wanted! IT-Techniker Gesucht werden IT-begeisterte und kommunikative Persönlichkeiten, die Spaß daran haben, eigenverantwortlich wertvolle Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln und zu betreuen.

MEHR INFOS www.dynabcs.at/jobs

So sieht dein Tag aus: „Bei einem gemütlichen Kaffee direkt im hauseigenen Starbucks, der einzige in ganz Vorarlberg, checkst du deine Mails auf deinem neuen OnePlus. Gestärkt nach dem Kaffee Colombia machst du einen Abstecher in unser Rechenzentrum für ein Update. Anschließend fährst du mit deinem Skoda Oktavia, den du auch privat nutzen kannst, zu deinem Kundentermin. Unterwegs bekommst du einen Hilferuf aus einemArchitekturbüro. Da es nur ein leichter Fehler beim Drucker war, konntet ihr das Problem rasch amTelefon lösen. Bei der boomenden Baufirma angekommen, präsentierst du dein Konzept für eine neue Storage. Der Geschäftsführer fragt

dich noch nach einem Upgrade der bestehenden Internetverbindung. Dazu rufst du kurz deinen Kollegen in Schwarzach an, der dir direkt ein passendes Angebot sendet. Zurück im Büro lässt du denTag mit deinen Kollegen bei einer Runde Darts ausklingen.“ Das ist ein Tagesablauf nach deinem Geschmack? Zudem hast du eine erfolgreich abgeschlossene IT-Ausbildung oder ein hohes technisches Verständnis und einen B-Führerschein? Dann sende eine Bewerbung an jobs@dynabcs.at und deiner Karriere bei Russmedia IT, IDEEFIX oder dyna|bcs steht nichts mehr im Weg.

BENEFITS • Flexible Arbeitszeiten • Top Bezahlung • Firmenfahrzeug mit privater Nutzung • Firmenhandy • Gratis Bus & Bahn • Spezielle Konditionen für Internet-Anschluss • Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten • Mitarbeiterrabatte (Kino, Sport, Kleidung, etc.) • Moderne Büroräumlichkeiten und Arbeitsgeräte • Vielzahl an Firmenpartys


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69 | NR. 06 • MÄRZ 2020 • DIE WIRTSCHAFT

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Wir sind

VIELE

und WACHSEN VOLhighspeed. Für UNSERE

KUNDEN haben wir

ein RIESIGES HERZ , das surrt wie ein dyna (bcs) mo.

Mit ENGAGEMENT stürzen wir in jedes IT-ABENTEUER und sind

RETTER

auch mal der IN NOT. Dabei sind wir VOLmobil

im EIGENEN FIRMENWAGEN und meist haben wir die passende IDEEFIX.

Wir sind IT – und DU?

Bewirb Dich jetzt als IT-Techniker bei der Nr. 1 und werde ein Teil der führenden IT-Unternehmensgruppe in Vorarlberg! Mail an: jobs@dynabcs.at dynabcs.at/jobs


Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft | 70

Magazin

Kurz notiert Die Sparte Handel sucht mit den kaufmännischen Berufsschulen am 25. Mai 2020 wieder den „Junior Sales Champion Vorarlberg“. Dabei messen die Handelslehrlinge im zweiten Lehrjahr ihr Können im spannenden Verkaufsgespräch und üben ganz nebenbei auch schon für die Lehrabschlussprüfung. Die beiden besten Vorarlberger Verkaufstalente können es sogar noch weiter schaffen, denn die Landessieger qualifizieren sich automatisch für die Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb. Im Bild: Vorjahressieger Emre Yörüko. wko.at/branchen/vbg/handel

In der Landesberufsschule Feldkirch ging Anfang März der Landeslehrlingswettbewerb der Floristen im dritten Lehrjahr über die Bühne. Insgesamt nahmen 18 Lehrlinge teil. Der Wettbewerb stand dieses Jahr unter dem Motto „Kontrast“. Den ersten Platz sicherte sich Johanna Salzgeber (Schallert Blumen KG, Bludenz). Auf Platz zwei landete Angelika Gasser (Blumenfee Meusburger OG, Bezau). Dritte wurde Nina Schneider (Blumenwerkstatt Lenz, Dornbirn). Berufszweigsprecherin Barbara Schallert freute sich über die phantasievollen Kreationen und gratulierte den Gewinnerinnen.

Beruf mit Zukunft: E-Commerce-Kaufmann/-frau Wer sich dafür interessiert, wie der Onlinehandel funktioniert und wie die stationäre Shoppingwelt mit dem Internet verschmilzt und wissen möchte, was mit Onlinemarketing und Social Media möglich ist – dann ist der Beruf E-Commerce-Kaufmann/-frau ein attraktiver Ausbildungsweg. Für die Ausbildung ist technisches und kaufmännisches Verständnis wichtig, nach der Lehre kann man sich in den Bereichen E-Commerce-Management, Marketing, Social Media oder Verkaufstechnik weiterbilden. lehre-im-handel.at

Wettbewerb für IT-Techniker: IT FutureSkills 2020

Genussvoller Wettbewerb der Konditoren

Stuckateure und Trockenausbauer zeigen ihr Können

Gemeinsam mit den VEM sucht die Fachgruppe UBIT am 8. Mai 2020 die besten angehenden IT-TechnikerInnen des Landes. Im Rahmen des Wettbewerbs IT FutureSkills können IT-Technikund Informatiklehrlinge im 2. Lehrjahr ihr Wissen und praktisches Können unter Beweis stellen. Der Lehrlingswettbewerb setzt sich aus einem Fachgespräch, einer Wissensüberprüfung, dem Einrichten eines Netzwerkes, Serverinstallation und dem Erstellen eines IT-Konzeptes zusammen. Die besten Lehrlinge werden noch am selben Tag im WIFI Dornbirn ausgezeichnet. Interessierte Lehrlinge können sich bis zum 30. April bei der Fachgruppe UBIT in der Wirtschaftskammer Vorarlberg anmelden. itfutureskills.at

Die Konditorlehrlinge des zweiten und dritten Lehrjahres stellten ihr Können und ihre Kreativität im Umgang mit süßen Versuchungen beim diesjährigen Landeslehrlingswettbewerb eindrucksvoll unter Beweis: 20 Teilnehmer/-innen im dritten Lehrjahr und 16 junge Fachkräfte im zweiten Lehrjahr stellten sich den Herausforderungen des Wettbewerbs. Ergebnisse 3. Lehrjahr: 1. Platz: Johanna Fitsch, Schokomus, Feldkirch; 2. Platz: Alexandra Spiegel, Xocolat, Bregenz; 3. Platz: Jennifer Zadra, Renates Tortendesign, Hohenems. Ergebnisse 2. Lehrjahr: 1. Platz: Anna Glaser, Schnell GmbH, Feldkirch, 2. Platz: Stefanie Amann, Theatercafe Bregenz, Bregenz; 3. Platz: Kristina Burtscher, Schokomus, Feldkirch.

Beim Landeslehrlingswettbewerb der Stuckateur- und Trockenausbauerlehrlinge zeigten die jungen Fachkräfte wieder hervorragende Leistungen: 1. Platz: Branislav Popovic (Rudigier Trockenbau), 2. Platz: Harley Spyra (Trockenbau Scheffknecht) und 3. Platz: Tobias Leon Zimmermann (Preite Verputz & Trockenbau). Bei der Siegerehrung waren diverse Sponsoren sowie die Kursleiter Johannes Reumiller und Elmar Entner sowie Berufsgruppenobmann Daniel Entner anwesend, die den Siegern zu ihren tollen Leistungen gratulierten. „Wir sind stolz auf unsere Lehrlinge und wünschen Ihnen, dass sie die bevorstehende Lehrabschlussprüfung ebenso erfolgreich absolvieren werden“, betonte Entner.

FotoS: Dietmar Mathis/ nussbaumer photography

Handel sucht die besten Verkaufstalente

Kreative Nachwuchsfloristinnen


71 | Nr. 06 • März 2020 • Die Wirtschaft

Die Vorletzte

apropos Blickpunkt

Zu guter Letzt

Der Coronavirus und die Rückbesinnung auf das Regionale

Foto: Dietmar Mathis

Vorarlberg zwischen Panik und Besonnenheit. Regionale Wirtschaftskreisläufe können ihre Stärke zeigen.

#SCHIFAHRA: Seit fast drei Jahrzehnten fördern die Bergbahnen Vorarlberg gemeinsam mit dem Land Vorarlberg und weiteren Partnern den heimischen Wintersport-Nachwuchs. Der Andrang auf die „Schulskitage“ ist heuer so groß, dass die Vorarlberger Seilbahnen bis zu 40.000 Euro an zusätzlichen Fördermitteln zur Verfügung stellen. Die Schüler der Mittelschule Nenzing sind offensichtlich mit viel Freude und Spaß bei der Sache.

1. Jänner 1995

Können Sie sich noch erinnern …? Vor 25 Jahren trat Österreich der Europäischen Union bei. Heute wissen wir: Österreich zählt zu den großen Gewinnern der EU.

Die EU-Mitgliedschaft hat sich auf Österreichs Wirtschaft sehr positiv ausgewirkt.

Seit dem EU-Beitritt können Unternehmen ihre Produkte und Dienste auf einem Markt mit 500 Millionen Konsumenten anbieten, ohne sich Gedanken über Zölle, Wartezeiten oder bürokratische Formalitäten an der Grenze zu machen. Damit wurde der Grundstein für eine Erfolgsstory der österreichischen Wirtschaft gelegt. Österreich zählt zu den großen Gewinnern der EU. So haben sich zum Beispiel die Exporte in die anderen EU-Staaten seit 1995 von 33 Milliarden Euro auf 108 Milliarden Euro im Jahr 2019 mehr als verdreifacht (Statistik Austria). Die Zahl der österreichischen Exporteure ist allein seit 2000 von 12.500 auf mittlerweile 62.000 gestiegen, die überwiegende Mehrheit sind Klein- und Mittelbetriebe.

COVID-19. Das Coronavirus wütet längst überall und hält auch bei uns Land wie Menschen in heller Aufregung. Die Oberen sind gefordert, das richtige Maß zwischen Beruhigung einerseits und Panikmache andererseits zu finden. Und wir? Wir sind inzwischen mit massiven Einschränkungen konfrontiert. Für die meisten von uns eine völlig neue Situation. Hotlines wurden eingerichtet. Wir sollen das Händeschütteln vermeiden und wenn schon, in unseren Ellbogen husten. Konzerte, die Frühjahrsmesse, Sportveranstaltungen, Festivals, Reisen wurden und werden abgesagt, Veranstaltern droht Insolvenz. Kindergärten, Schulen, Fachhochschulen wie auch Universitäten werden geschlossen. Züge werden angehalten, Grenzen zeitweise dichtgemacht. Das Coronavirus sprengt gerade die globalen Lieferketten. Und das führt uns vor Augen, wie vernetzt wir inzwischen mit Partnern in anderen Ländern und Erdteilen sind. Wer seine Waren regional bezieht, sieht sich als Teil der Wirtschaftskreisläufe vor Ort und übernimmt damit auch Verantwortung. Vielleicht schärft das wieder den Blick von uns allen für die vorhandenen regionalen und lokalen Wertschöpfungsketten. Krisen wie diese erfordern wohl auch immer ein Umdenken. Ihr Herbert Motter, CR „Die Wirtschaft“

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Die Wirtschaft, Großauflage Nr. 6, 13. März 2020  

Die Wirtschaft, Großauflage Nr. 6, 13. März 2020  

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