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Die Wirtschaft Foto: Matthias Rhomberg

Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 72. Jahrgang

Woche 49-50 · 7. Dezember 2017

Lehre am Ball feiert 10-Jahr-Jubiläum

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„Mehr Mut zum Risiko“

Genuss Box

Gastreferent Prof. Kurt Matzler sprach beim Wirtschaftsparlament über die digitale Disruption.

Wertvoller Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung bzw. zur Abfallvermeidung.

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Woche 49-50 · 7. Dezember 2017

2 · Die Wirtschaft

Magazin n K

n I Themen der Woche

6-11

Erfolgreiche Jobbörse. Mithilfe der EURES Berater wurde wieder die Jobbörse in Osijek für das AMS und die Sparte Tourismus in der WKV organisiert. 22 Bewerber wurden nach Vorarlberg vermittelt. 6 Premiere für Lehrlingscasting. In der Bauakademie Hohenems ging das erste Vorarlberger Lehrlingscasting für Maurer über die Bühne - ein voller Erfolg. 9

Bitcoin - Euphorie oder Hysterie? Die Digitalwährung Bitcoin bricht einen Rekord nach dem anderen. Wir bringen eine Annäherung mit Einschätzung von Experten. 11

n I Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387), Lukas Fleisch, MA BSc (luf, DW 357). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W www.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 22.229 (1. Halbjahr 2017) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder Thinkstock.de Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

Mit einer Stimme sprechen

V H P M, P W V Wir Vorarlberger sind nicht dafür bekannt, darauf zu warten, ob und welche Vorgaben aus Wien kommen. Daher haben wir in einigen Themen, wie der Herausforderung durch die Digitalisierung oder im Speziellen im Bildungsbereich, bereits aktiv in die Zukunft gearbeitet. Das dritte Vorarlberger Bildungsforum mit über 1.300 Besuchern ist ein beeindruckender Beleg dafür. Bildung ist für uns als Wirtschaftskammer das absolute Zukunftsthema. Besonders erfreulich ist die Resonanz auf die neue Ausbildungsmesse „i“. Über 10.000 Besucher an den drei Messetagen. Das zeigt, wie richtig und wichtig es war, die größte Ausbildungsmesse Vorarlbergs neu zu konzipieren. Was im Übrigen kein einfaches Unterfangen war. Umso erfreulicher ist es, dass wir einmal mehr als gesamte Wirtschaft aufgetreten sind und ein deutliches Signal der Zusammenarbeit gesetzt haben. Ohne diesen

internen Interessenausgleich wären solch‘ großartigen Projekte gar nicht möglich. Der Konsens in Ausbildungsfragen zeigt uns eindrucksvoll, was durch Geschlossenheit alles machbar wird. All jene, die diese Solidargemeinschaft permanent infrage stellen, werde angesichts solch erfolgreicher Projekte quer durch alle Branchen eines Besseren belehrt. Ich halte daher auch nichts davon, ein Instrument, das Ausgleich schaffen kann, einfach einem Zeitgeist zu opfern. Noch dazu ohne Alternativen anzubieten und in einer Zeit, die zunehmend konfliktträchtig wird. Nur, wenn wir als Wirtschaft mit einer Stimme sprechen, sind wir für den gesamten Standort erfolgreich.

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15 heimische Lehrlinge des Gewerbe und Handwerks, die erfolgreich an Bundeslehrlingswettbewerben teilgenommen haben, wurden im Rahmen eines Empfangs vom Land geehrt. Die Jugendlichen errangen insgesamt fünf erste, fünf zweite und drei dritte Plätze, außerdem einen dritten Platz im Teambewerb bei den Bäckern. Erfolgsgarant für die hochwertige Lehrausbildung im Land ist das ausgezeichnet funktionierende duale Ausbildungsmodell, in dem Schule und Lehrbetrieb, Theorie und Praxis eng verzahnt sind. Foto: VLK/Bernd Hofmeister


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· Magazin · 3

n Z  W

426

Millionen Euro sind im Landeshaushalt 2018 (22,9 Prozent) direkt investitionswirksame Mittel, die zurück in die heimische Wirtschaft fließen. Das Land Vorarlberg sieht diese Investitionen in die Infrastruktur als wichtigen Beitrag, um die Konjunktur weiter anzukurbeln und die heimische Wirtschaft zu stärken.

Keine Internatskosten für Lehrlinge mehr Good News für Lehrlinge, die zur Berufsschule ins Internat gehen: Ab 2018 übernimmt der Bund die Kosten dafür. Rund 100.000 österreichische Lehrlinge besuchen während ihrer Ausbildung zeitweise Berufsschulinternate. Das geht ins Geld: Im Schnitt kosten die Internate jährlich bis zu 1.000 Euro. Im Oktober 2017 beschloss der Nationalrat, diese Belastung abzuschaffen. Die Änderung des Berufsausbildungsgesetzes sorgt dafür, dass alle

Lehrlinge gleich behandelt werden: Bisher waren die finanziellen Belastungen für Lehrlinge von ihrem Lehrberuf und Kollektivvertrag abhängig. Manche mussten Internatskosten selbst bezahlen, während andere sie von ihrem Betrieb finanziert bekamen. Durch die Beihilfen aus dem Insolvenz-Entgelt-Fonds werden jene 40 Prozent der Betriebe entlastet, die die Kosten bis jetzt übernommen haben. Das soll auch die Lehre an sich aufwerten.

Lehrlingsplattformen

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www.lehre-vorarlberg.at

n G Pflichtmitgliedschaft oder politische Willkür? Die aktuelle Diskussion über die Abschaffung von Pflichtmitgliedschaften, besonders hinsichtlich Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer, kommt einem Schlag in die gesellschaftspolitische Magengrube gleich! Die Kammern sind in der Nachkriegszeit geschaffen worden, um „den kleinen Arbeiter/ Angestellten und die kleinen Unternehmen“ gegenüber der Regierung zu vertreten. Nicht gegen die Regierung, sondern für die Regierung, um die Interessen der doch konträren Organisationen zu nivellieren. Es handelt sich also um eine Interessenvertretung der „schwächeren“ Gesellschaftsmitglieder, die aber zahlenmäßig weitaus den größten Anteil ausmachen. Gerade die hohe Mitgliederanzahl macht diese Organisationen so stark. Wäre das nicht so, wären wohl die Worte der Kammerpräsidenten nicht viel wert

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Mag. Dietmar Mostegl Unternehmer

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Best practice für Nachhaltigkeit Der oft bemühte Begriff „Nachhaltigkeit“ darf kein leeres Schlagwort darstellen. Ohne Nachhaltigkeit gibt es wohl keine Zukunft. Die Vorarlberger Wirtschaft hat dieses Zeichen der Zeit längst erkannt und setzt Nachhaltigkeit konsequent um. „re-use“ stellt einen Teil dieser zukunftsweisenden Philosophie dar. Ein bemerkenswertes Vorzeigebeispiel dafür liefert aktuell die heimische Gastronomie. Soeben ist - in Kooperation mit dem Land Vorarlberg - das Projekt der Genuss Box gestartet.

in unserem geliebten Wien. Auch wenn der Amtsschimmel manchmal grüßt, können doch andere gesellschaftspolitische Modelle nicht auf derartige Erfolge verweisen. Schauen wir doch nach Frankreich oder Italien… Streiks am laufenden Band, Rigiditäten, die ein effizientes Wirtschaften schwer machen. Fällt die Kammer, fällt auch der Lobbyist der kleinen Leute! Das wäre wohl ein Eldorado für die regierenden Parteien. Oder gibt es einen kleinen Unternehmer, der nach Wien fährt und mit Herrn Kurz/Herrn Strache etc. über die Arbeitszeitflexibilisierung, Kollektivverträge oder Ähnliches redet? Wohl kaum und wenn doch, was würde dieses Gespräch bewirken? Vielleicht ein müdes Lächeln? Oder gar eine Aktennotiz?

„re-use“ steht in dem Zusammenhang nicht für Wiederverwendung, sondern dafür, dass übrig gebliebene, wertvolle Lebensmittel nicht im Müll landen. Wer in einem Gastlokal von der Portion übermannt wird, hat künftig in teilnehmenden Betrieben die Gelegenheit, sich das Essen in einer umweltfreundlichen Verpackung (Genuss Box) mit nach Hause zu nehmen. Ein Beispiel für viele Initiativen im Land, die Nachhaltigkeit zum Ziel haben. Daumen nach oben! (p.f.)n

Politisch, pardon, populistisch... Die Regierungsverhandlungen laufen, die Blauen drängen auf einen Ausbau der direkten Demokratie, zur Skepsis diverser Beobachter. Und so unangebracht ist diese Skepsis nun auch wieder nicht: FPÖ-Landeschef Reinhard E. Bösch sagte, dass „auch eine Abstimmung über den EU-Austritt“ möglich gemacht werden müsse. Dies sei zwar „jetzt nicht“ das Ziel, fügte der Blaue an; aber mit den Worten „jetzt“ und „nicht“ dürfte vorweggenommen sein, was Bösch vorschwebt: Der Ö-xit. Nun wäre ein EU-Austritt wohl das Letzte, was die

Mehrheit der Österreicher oder gar die Wirtschaft möchte, aber das mit der Mehrheit und der direkten DemokratieisthaltauchsoeineSache. Zitieren wir da Profil-Herausgeber Christian Rainer: „Österreich braucht keine Volksabstimmungen, die von einem winzigen Teil der Bevölkerung erzwungen werden. Oder von der FPÖ.“ Denn das sagt niemand dazu: Direkte Demokratie kann dem Volk nutzen. Direkte Demokratie kann aber auch missbraucht werden, für allerlei politische - pardon: populistische - Zwecke. . . Daumen nach unten! (ad)n


4 · Wirtschaftsparlament 2017 ·

Woche 49-50 · 7. Dezember 2017 Die Wirtschaft

„Ohne die Zusammenarbeit der Branchen wäre Vieles nicht möglich“ Wirtschaftsparlament stand ganz im Zeichen der Kammerreform und den daraus folgenden Einsparungsmaßnahmen. Die 4. Sitzung des Wirtschaftsparlaments in dieser Periode leitete erstmals von Beginn an der vor einem Jahr gewählte WirtschaftskammerPräsident Hans Peter Metzler. Ebenfalls zum ersten Mal präsentierte Vizepräsident und Finanzreferent Michael Grahammer den Budgetvoranschlag für 2018 und kündigte gemäß der beschlossenen Kammerreform größere Einsparungen an. Bundesweit wurde Einsparungen von 100 Mio. Euro und die Erbrin-

gung von zusätzlichen Leistungen in Höhe von 34 Mio. Euro beschlossen. „Die Umsetzung erfolgt ab dem Jahr 2019. Für die Wirtschaftskammer Vorarlberg bedeuten die geplanten Senkungsmaßnahmen bei der Kammerumlage 1 und der Kammerumlage 2 ein Mindereingang von rund 1,5 Mio. Euro“, betont Grahammer. Das bedeutet auch, dass es zu keinen weiteren Personalaufstockungen kommen wird. Die beiden Anträge: Erstens, der Voranschlag der Wirtschaftskammer Vorarlberg für das Rechnungsjahr 2018 mit einem Bilanzverlust von 6.530 Euro wird beschlossen, und zweitens, die Kammerumlage 2 gem. § 122 Abs. 7 WKG - Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag – wird für 2018 mit

Präsident Hans Peter Metzler eröffnete die 4. Sitzung des Wirtschaftsparlaments in dieser Periode.

„Wir brauchen mehr Mut zum Risiko“ Kurt Matzler ist Professor für Betriebswirtschaft an der Freien Universität Bozen und Gastprofessor an der Universität Innsbruck. Matzler beschäftigt sich mit den Themen Innovation, Leadership und Strategie und war vergangene Woche Gastreferent beim Vorarlberger Wirtschaftsparlament. Ein Gespräch.

Daten und mit diesen Daten werden digitale Services angeboten: Beispielsweise stattet Adidas Fußbälle mit Sensoren aus, diese Sensoren sammeln Daten wie Flugbahn, Drall, Schussstärke usw. und über eine App am Smartphone bekommt der User individuelle Trainingstipps. Die nächsteEbene der Digitalisierungstellt die Automatisierung von Prozessen und Entscheidungen dar. Industrie 4.0, Big Data, Algorithmen und künstliche Intelligenz sind hier die Schlagworte. Man geht davon aus, dass Industrie 4.0 zu 30 Prozent schnelleren und 25 Prozent effizienteren Produktionssystemen führen wird. Und die dritte Ebene sind neue digitalen Geschäftsmodelle. Hier sind es vor allem Plattformen, die viele Branchen verändern werden.

Herr Professor Matzler, Sie haben beim Vorarlberger Wirtschaftsparlament über digitale Disruptionen gesprochen, einer Art schumpetersche Zerstörung im modernen Gewand! Mit Disruption meinen wir neue Produkte oder Geschäftsmodelle, die alte oder bestehende ablösen: Neues und Besseres entsteht, Altes wird zerstört. Jede Branche ist von der Digitalisierung betroffen, in vielen sind die Veränderungen grundlegend. In der Regel sind es Neueinsteiger und Start-ups, deren disruptive Geschäftsmodelle Branchen verändern oder gar überflüssig machen: Netflix, Uber, Amazon, Tesla, Airbnb sind nur ein paar Beispiele. Die Digitalisierung wirkt dabei auf drei unterschiedlichen Ebenen: Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen, Digitalisierung von Prozessen und Entscheidungen, Digitalisierung von Geschäftsmodellen. Die Treiber für diese Entwicklungen sind das Internet der Dinge, Big Data, Robotik, 3D-Druck, soziale Netzwerke, das mobile Internet und Cloud Computing.

Gibt es eine Überlebensstrategie? Gastreferent Prof. Dr. Kurt Matzler.

Wie verändert die digitale Transformation unsere Unternehmen? Wir sehen drei große Einflussbereiche: Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen, Digitalisierung von Prozessen und Entscheidungen, Digitalisierung von Geschäftsmodellen. Zum ersten: Es gilt der Grundsatz, dass alles, was digitalisiert werden kann, digitalisiert wird. Selbst die trivialsten Produkte werden z.B. mit Sensoren ausgestattet, diese Sensoren sammeln

Ein erfolgreiches Digitalisierungsprojekt beginnt beim Kunden. Was ist der „Job to be done“? Welches Problem des Kunden lösen wir und wie können wir das digital noch besser machen? Dann sollte man das gesamte Geschäftsmodell durchleuchten: Welche digitalen Technologien helfen mir den Kundennutzen zu steigern oder die Effizienz zu erhöhen. Wer nicht in ganzen Geschäftsmodellen denkt, produziert Insellösungen! In diesem Prozess ist es sehr hilfreich, sich zu öffnen und Ideen von außen zu holen. Auch Kooperationen mit Start-ups können helfen. Diesen Weg gehen beispielsweise über ein Drittel


Woche 49-50 · 7. Dezember 2017 Die Wirtschaft

unverändert 0,24 Prozent der Bemessungsgrundlage festgesetzt, wurden von den Delegierten einstimmig angenommen. Präsident Hans Peter Metzler: „Wir befinden aus auf einem guten Weg und durch unsere Einsparungsmaßnahmen sind wir gut auf die Reform 2019 vorbereitet.“ Nähere Informationen zum Budget unter wkv.at -> Die Wirtschaftskammer -> Voranschläge und Rechnungsabschlüsse (nur für Mitglieder).

Anträge angenommen Zwei Anträge der Grünen Wirtschaft wurden ins Wirtschaftsparlament eingebracht. Antrag Nummer eins, der bessere Rahmenbedingungen (Erteilung eines befristeten Aufenthaltstitels für Lehrlinge für die Dauer der Lehrzeit, Öffnung aller Lehrberufe für AsylwerberInnen - bis jetzt nur in Mangelberufen möglich - und Abschaffung der Altersbegrenzung von 25 Jahren) für Asylwerber/-innen, die eine Lehre absolvieren der größeren deutschen Unternehmen. Oft ist es leichter Schnellboote zu entwickeln, als den Tanker umzubauen. Durch die Zusammenarbeit mit den Start-ups bekommt man Zugang zu neuen Technologien und Ideen und man lernt viel von ihrer Arbeitsweise und gewinnt an Schnelligkeit und Flexibilität. Ihrer Meinung nach sollten die Unternehmen sich sogleich die Frage stellen: „Was würde Silicon Valley tun, wenn es meine Branche zerstören wollte?“ Nach wie vor sind sich viele Unternehmen der disruptiven Gefahren gar nicht bewusst! Viele Vorstandchefs reisen zurzeit ins Silicon Valley, um sich dieser Frage zu stellen. Denken in Risiken kann zunächst sehr hilfreich sein. Es macht sensibel für die Gefahren, zeigt disruptive Bedrohungen auf und mobilisiert. Wer in Risiken denkt, muss aus der Komfortzone. Das größte Risiko, um mit Marc Zuckerberg zu sprechen, ist es, kein Risiko einzugehen: „Disrupt or be disrupted!“. Um sich selbst zu erneuern – und zwar rechtzeitig – müssen Unternehmen Bereitschaft zeigen, sich selbst zu zerstören, zumindest gedanklich, bevor es andere dann physisch tun. Das schließt die Bereitschaft mit ein, eigene Produkte, eigene Dienstleistungen oder gar das eigene Geschäftsmodell zu kannibalisieren. Also ab nach Kalifornien... Eine Reise ins Silicon Valley ist dabei gar nicht unbedingt nötig. Hier haben wir mit dem „Nightmare Competitor“-Ansatz gute Erfahrungen

· Wirtschaftsparlament 2017 · 5

Voranschlag 2018 Wirtschaftskammer Vorarlberg Bezeichnung Umsatzerlöse, Umlagen, Gebühren

VA 2018

VA 2017

mehr/weniger

RA 2016

31.009.800

30.243.690

766.110

Sonstige betriebliche Erträge

1.526.120

2.480.370

-954.250

2.222.620

Aufw. f. Material und sonst. bez. Leistungen

5.588.200

5.624.100

-35.900

5.314.654

13.181.860

13.175.520

6.340

12.747.214

Personalaufwand Abschreibungen

29.710.109

745.170

1.154.000

-408.830

640.267

Sonstige betriebliche Aufwendungen

11.079.060

12.702.850

-1.623.790

10.749.432

Betriebserfolg

1.941.630

67.590

1.874.040

2.481.162

Finanzerfolg Ergebnis vor Steuern Steuern vom Einkommen und Ertrag Ergebnis nach Steuern Auflösung / Zuweisung von Rücklagen Bilanzgewinn / Bilanzverlust

wollen oder bereits in einem Lehrverhältnis sind, beinhaltet, wurde mit einer Gegenstimme angenommen. Antrag zwei zur Erarbeitung eines umfassenden Maßnahmenpakets zur signifikanten Steigerung der re-use- und Reparaturquote im Sinne der Kreislaufwirtschaft wurde einstimmig angenommen. Präsident Metzler nannte die Digitalisierung, die WK-Serviceoptimierung, den

38.230

17.070

21.160

-4.838.405

1.979.860

84.660

1.895.200

-2.357.243

60.590

45.270

15.320

81.361

1.919.270

39.390

1.879.880

-2.438.604

1.925.800

55.950

1.869.850

-2.438.604

-6.530

-16.560

10.030

0

Bürokratieabbau, Infrastruktur, Raumplanung und den Bereich Bildung als die Schwerpunkte für das kommende Jahr. Er verwies dabei auf die in Arbeit befindliche Digitale Agenda gemeinsam mit dem Land Vorarlberg und Projekte wie die großartige „neue Ausbildungsmesse i“, die ohne die Zusammenarbeit der Branchen so nicht möglich gewesen wäre. n

gemacht. Setzen Sie sich mit einem fiktiven Wettbewerber auseinander, der sich bestens mit der Zukunft arrangiert, alle Hebel der Digitalisierung zieht und das Geschäft nach ganz neuen Regeln betreibt und Ihnen so wirklich gefährlich werden kann. Diese Auseinandersetzung hilft, die Energie der kreativen Verzweiflung zu bündeln, zeigt Gefährdungspotenziale auf, hilft aber vor allem, rechtzeitig neue Geschäftslogiken zu finden. Ein Blick von außen ist dabei nicht nur hilfreich, sondern dringend zu empfehlen.

Hindert uns eine fehlende „Kultur des Scheiterns“ daran, besser zu werden?

Hat „Europa“ im Bereich der digitalen Transformation überhaupt eine Chance?

Was nährt Ihre Hoffnung, dass „Europa“ die weiteren Runden in Sachen Digitalisierung nicht auch noch verliert?

Die erste Runde ist tatsächlich ans Silicon Valley gegangen. Ein Vielfaches an Risikokapital, Start-up-Kultur, Risikofreude und einfachere regulatorische Rahmenbedingungen sprechen natürlich für das Tal. Es ist ein ganzes Ökosystem, das hier einzigartig wirkt: Ein explosives Gemisch von Kapital, Ideen, Disruptionsgeist und Risikobereitschaft. Wir haben aber eine gute Chance auf die zweite Runde. Die erste Runde der Digitalisierung waren Lösungen für Konsummärkte. Die zweite Runde ist die Digitalisierung der Industrie. Das nächste große Ding ist das Internet der Dinge. Da haben wir etwas, was Silicon Valley nicht hat: Wir haben die Industrie vor Ort, wir haben operative Exzellenz. America hat das Internet, wir haben die Dinge. Daher glaube ich, wird die zweite Runde an uns gehen. Wir sehen ja jetzt schon, dass einige amerikanische Digitalisierungsgiganten kräftig bei uns investieren, etwa in München – weil hier die industrielle Kompetenz liegt. Die müssen wir nutzen.

Ja, eindeutig. Wir brauchen eine neue Kultur, um die Innovationsfähigkeit zu entfesseln. Wir brauchen große Anreize für erfolgreiche Innovationen und kleine Strafen für Fehler. In den meisten Unternehmen finden wir genau das Gegenteil vor. Im Silicon Valley herrscht der Grundsatz: Schneller Fehler zu machen, um schneller zu lernen!

Ich denke, Europa ist aufgewacht und hat die Dringlichkeit erkannt. Wir brauchen aber einiges: Erstens, Infrastruktur. Allein das schnelle Internet ist in vielen Ländern kaum vorhanden. Zweitens, Bildung und Ausbildung. Unternehmen, die in Digitalisierung investieren wollen, erkennen sehr schnell, dass Sie kaum hochqualifizierte Mitarbeiter bekommen. Drittens, die Start-up-Szene massiv unterstützen. Von den heute etwa 190 Unicorns (Start-ups mit mehr als einer Milliarde Bewertung) kommen kaum zehn aus Europa. Viertens, Risikokapital. Start-ups brauchen Risikokapital zur Skalierung, davon haben wir in Europa ungefähr nur ein Sechstel im Vergleich zu den USA. Fünftens, vernünftige Rahmenbedingungen. Dazu gehört z.B. Datenschutz und -sicherheit. Was wir aber vor allem brauchen, ist viel mehr Mut zum Risiko. n Interview: Herbert Motter


Woche 49-50 · 7. Dezember 2017

6 · Tourismus · Die Wirtschaft

Die neue Genuss Box: Nimm‘s mit, denn es ist einfach zu gut!

Wer kennt das nicht? Das Essen schmeckt den Gästen wunderbar und doch sind sie nach einer halben Portion eigentlich schon satt. In Restaurants, Großküchen und dem Eventcatering fallen jährlich ca. 6.000 Tonnen Küchenund Speiseabfälle zur Verwertung bzw. Entsorgung an. Mit Hilfe der „Genuss Box“, die jetzt in Hohenems präsentiert wurde, soll sich das ändern. Reste von Speisen aus Restaurants, Großküchen und von Veranstaltungen können in einer geeigneten, umweltfreundlichen

Foto: W. Micheli

Die Vorarlberger Gastronomie und das Land möchten mit der Einführung der „Genuss Box“ einen wertvollen Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung bzw. zur Abfallvermeidung leisten.

FGO Andrew Nussbaumer und LR Johannes Rauch präsentierten die Genuss Box.

Verpackung von den Gästen unter dem Motto „Nimm‘s mit. Es ist einfach zu gut.“ nach Hause mitgenommen werden. Natürlich soll das beste Essen in der besten Verpackung transportiert werden. Deshalb ist die „Genuss Box“ lebensmittelecht und besteht zu 100 Prozent aus recyclebarem bzw. kompostierbarem Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft (FSC). Als umweltfreundliche und gleichzeitig elegante Alternative zu Plastikverpackungen und Alufolie soll

die „Genuss Box“ langfristig essenzieller Bestandteil der Vorarlberger Gastronomiebetriebe werden. Auch das Land wird die Box bei Veranstaltungen zum Einsatz bringen. In der nun stattfindenden Einführungsphase werden 42.000 Stück der „Genuss Box“ kostenlos an interessierte Gastronomieunternehmen verteilt. „Rund 130 Gastwirte haben bereits eine Bestellung für diesen Testlauf abgegeben“, informierte Andrew Nussbaumer, Fachgruppenobmann Gastronomie in der Wirt-

schaftskammer Vorarlberg. Nach Ausgabe der Test-Boxen kann man die „Genuss Box“ ab Anfang 2018 beim für den Vertrieb verantwortlichen Projekt-Partner MESSERLE zum Einführungspreis von 25 Cent pro Stück erwerben. Die ersten 50.000 werden vom Land finanziell gestützt. „Mit einem Aufkleber mit Betriebslogo kann die ‚Genuss Box‘ auch ganz einfach persönlich gestaltet werden“, informierte FGO Nussbaumer. Weitere Infos: www.vorarlbergisst.at/genussbox

Jobbörse im kroatischen Osijek wieder erfolgreich Mithilfe der EURES Berater aus Kroatien wurde wieder die Jobbörse in Osijek für das AMS und die Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Vorarlberg organisiert. Aufgrund der tollen Organisation und der Vorauswahl der Tourismusbewerber, war die Jobbörse ein großer Erfolg und wird auch im kommenden Jahr sicherlich

eine Wiederholung finden. Es kamen ca. 60 Fachkräfte aus den Bereichen Hotellerie und Gastronomie zum Vorstellungsgespräch, davon konnten 22 Bewerber für die kommende Wintersaison nach Vorarlberg vermittelt werden. Dabei handelt es sich um 6 Kellner, 3 Masseure, 5 Köche und 8 Zimmermädchen. Betriebe, die noch Bedarf an Mitarbeitern haben, können sich an Stefan Nesensohn (T 05522/305278) wenden.

Stefan Nesensohn (WKV), Enisa Kifer (EURES Beraterin), Dietmar Müller (AMS) und Ivana Saric (EURES Beraterin) auf der Jobbörse (v.l.).


Woche 49-50 · 7. Dezember 2017 Die Wirtschaft

· Werbung/Information und Consulting · 7

 B Erfolgreicher dritter Buchhaltersprechtag für Neugründer/-innen Die dritte Auflage des Buchhaltersprechtags des Gründerservice in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe UBIT wurde von den Neugründer/innen sehr gut angenommen. Die Bilanzbuchhalter Walter Steuer aus Ludesch und Bianca Lerchner aus Hard gaben fundiert Auskunft. Die Buchhaltung ist eine der Säulen, auf denen der Unternehmenserfolg als Gründer bzw. Jungunternehmer steht. „Die Initiative und kostenlose Erstberatung der Wirtschaftskammer Vorarlberg wurde sehr gut angenommen. Ich habe nur positives Feedback der Gründer erhalten“, so Bilanzbuchhalterin Bianca Lerchner, eine der Expertinnen beim dritten Buchhaltersprechtag des Gründerservice und der Fachgruppe UBIT. Gemeinsam mit Bilanzbuchhalter Walter Steuer hat sie einen gan-

zen Tag lang in 45-minütigen Einheiten 14 Neugründer/-innen zu den unterschiedlichsten Themen beraten. „Die Gründer waren allesamt gut vorbereitet und haben sehr konkrete Fragen gestellt. Es war wichtig, dass wir erste brennende Fragen in Bezug auf Neugründungen klären konnten“, so Steuer. Die Themen sind so vielfältig wie die Branchen der Neugründer. So konnten unter anderem Fragen zu Personalverrechnung, Betriebsausgaben, Rechnungen oder Unklarheiten gegenüber dem Finanzamt besprochen werden. Vor allem kleine Betriebe und EPU haben das Angebot genutzt. f

Der nächste Buchhaltersprechtag für Neugründer/innen wird am 5. März 2018, wieder in der Wirtschaftskammer Vorarlberg in Feldkirch stattfinden.

WIRTSCHAFT UND RECHT

Beginn: 14. September 2018 Dauer: 4 Semester, berufsbegleitend Abschluss: Master of Science in Innovation and Productmangement, MSc Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Eugen Voit, Vicepresident Leica Geosystems (CH) Infoveranstaltung: 30. Jänner 2018, 17:30 Uhr an der FH Vorarlberg

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Verbrauch: 4,4–9,4 l/100 km. CO2-Emission 116 –216 g/km. Erdgas (CNG): 4,3 –4,6 kg (6,6 –7,0 m³). CO2-Emission: 118 –125 g/km.


Woche 49-50 · 7. Dezember 2017

8 · Die Wirtschaft

Österreich KV-Abschluss im Handel fixiert Die KV-Verhandlungen für die rund 400.000 Angestellten im Handel wurden erfolgreich abgeschlossen: Neben dem Gehaltszuwachs wurde eine neue Regelung für die berufsbegleitende Bildung vereinbart. Nach drei Runden wurden die Kollektivvertragsverhandlungen für den heimischen Handel erfolgreich abgeschlossen: Die Erhöhung beträgt 2,35 Prozent, mindestens aber 40 Euro. Die Gehaltstabelle im neuen Entgeltsystem wird um 2,2 Prozent erhöht. Lehrlingsentschädigungen werden überdurchschnittlich mit Fixbeträgen von 20 Euro im ersten Lehrjahr bis 40 Euro im vierten Lehrjahr angehoben. Geeinigt hat man sich auch auf ein Bildungspaket, welches die berufsbegleitende Bildung neu aufstellt. Den Arbeitnehmern

soll damit der Zugang zu Weiterbildungsmaßnahmen erleichtert werden. Bei rechtzeitiger Bekanntgabe - mindestens zwei Monate vorher – muss der Arbeitgeber bei der Arbeitszeitplanung auf den Bildungswunsch Rücksicht nehmen.

Leichterer Zugang für berufsbegleitende Weiterbildung Damit wollen die Sozialpartner im Handel die MitarbeiterInnen zu berufsbegleitender Weiterbildung animieren. „Im Zuge der Digitalisierung sind zusätzliche Kompetenzen unserer Mitarbeiter gefragt. Mit diesem Bildungspaket wollen wir die Branche unterstützen“, betont Peter Buchmüller, Verhandlungsleiter auf Arbeitgeberseite und Obmann der Bundessparte Handel. Vereinbart wurde auch eine Verbesserung für PflichtpraktikantInnen: Ab 1. Jänner 2018 gibt es eine klare Regelung zu Entloh-

Für die rund 400.000 Angestellten im Handel wurde eine Gehaltserhöhung von 2,35 Prozent vereinbart. Bilder (2): WKÖ

nung und Vertragsgestaltungen. „Unbezahlte Pflichtpraktika gehören somit der Vergangenheit an. Es ist gelungen, für die Unternehmen und für die Jugendlichen Rechtssicherheit zu schaffen.“„Die Gespräche waren hart, aber fair.

Der Abschluss, der mit 1.1.2018 in Kraft tritt, ist für beide Seiten gerade noch vertretbar“, betonten Buchmüller und sein Vehandlungspartner Georg Brantner (Vorsitzender Wirtschaftsbereich, GPA-djp). 

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AUSTRIACUS: Der Fachverband Werbung „Unternehmertum und Wachstum sind Garanten verleiht den österreichischen Werbepreis einer stabilen Säule sozialer Rechte“

„Unternehmertum und Wachstum sind die Garanten einer stabilen Säule sozialer Rechte. Ohne starke Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen und geben, haben die Menschen auch nichts von

mehr sozialen Rechten“, betonte Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin des Europäischen KMU-Verbands UEAPME und WKÖ-Vizepräsidentin, beim EU-Sozialgipfel mit EU-Kommissionspräsident JeanClaude Juncker, EU-Staatsund Regierungschefs und den Spitzen der EU-Sozialpartner in Göteborg. UEAPME unterstützt das übergeordnete Ziel der Europäischen Säule Sozialer Rechte. „Unsere Priorität ist aber ein besseres Zusammenspiel von Wirtschaft und Sozialem.“

FV-Obfrau SeryFroschauer und WKÖ-Präsident Leitl gratulieren den AustriacusPreisträgern. Bild: Katharina Schiffl

Der erste österreichische Bundeswerbepreis AUSTRIACUS brachte insgesamt 38 Gewinner aus ganz Österreich auf die Bühne des Julius-Raab-Saales der WKÖ in Wien. Die 248 Siegerprojekte aus den Landeswerbepreisen wurden von einer Experten-Jury in zwölf Kate-

gorien - nach den Kriterien Kreativität, Strategie, Originalität, Idee und Umsetzung - bewertet und vom WKÖ-Fachverband Werbung mit Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet. Gewinner, Nominierte und Fotos von der Gala finden Sie unter: ▶ wko.at/werbung 


Woche 49-50 · 7. Dezember 2017 Die Wirtschaft

· Gewerbe und Handwerk/Service · 9

Erstes Maurer-Lehrlingscasting In der Bauakademie Hohenems ging jetzt das erste Vorarlberger Lehrlingscasting für Maurer über die Bühne. Es wurde zum vollen Erfolg. Rund 50 Mädchen und Burschen waren der Einladung gefolgt, Materie und Menschen der Baubranche näher kennenzulernen. Dabei stellten sie sich auch den Aufgaben, die von Maurern erwartet werden. „Nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch sportlich-koordinative Fähigkeiten und theoretisches Wissen sind für diesen Beruf entscheidend“, erklärte Norbert Blum, Leiter der Vorarlberger Bauakademie. Dementsprechend herausfordernd waren die Aufgaben, die die Jugendlichen erfüllen mussten. In einer schriftlichen Prüfung wurde ihr Wissen in Mathematik, Deutsch und Allgemeinbildung geprüft, ehe sie ihre Fitness und Kraft unter Beweis stellen konn-

ten. Für den handwerklichen Praxisteil bekamen die Teilnehmer eine Einführung und Erklärung zum Bauwerk und einen eigenen Arbeitsplatz samt Rohmaterial und Werkzeug. Nun galt es, einen Kamin zu errichten. Hier wurde klar, dass sich einige Jugendliche bereits mit der Materie auseinandergesetzt hatten und daher ihre Bauwerke schon beinahe professionell anfertigten. Das entging auch den Ausbildnern und Vertretern der Baufirmen nicht, die die jungen Talente bei der Bewältigung ihrer Aufgaben genau beobachteten. Norbert Blum zeigte auf, dass „die Jugendlichen hier die einmalige Chance haben, mit künftigen Ausbildnern in Kontakt zu treten, sie kennenzulernen und sich bei ihnen vorzustellen“. Doch auch für die Baufirmen ist dieser Tag eine gute Gelegenheit, potenzielle Mitarbeiter der nächsten Jahre zu entdecken. „Wir erwarten uns vom ersten Lehrlingscasting in Vorarlberg ein gesteigertes Interesse am

V.l: Norbert Blum und IM Peter Keckeis gratulierten Samuel Hutter, Martin Heidegger und Patrick Sinz. Rechts Innungs-GF Thomas Peter.

Lehrberuf des Maurers und Hochbautechnikers“, erkläuterte Peter Keckeis, Innungsmeister Bau in der WKV, den Grundgedanken des Castings. Nach der Bewertung der Jury wurden schließlich die Sieger gekürt. Die ersten drei Plätze gingen an Martin Heidegger, Patrick Sinz und Samuel Hutter. Sie freuten sich über ein Sparbuch mit je 300 Euro, 200 Euro und 100 Euro Guthaben. Au-

ßerdem winkte ihnen und anderen Teilnehmern, die besonderes Geschick an den Tag legten, am Ende sogar eine Schnupperlehre bei einer heimischen Baufirma. Mit Bau Summer aus Klaus, Hilti & Jehle aus Feldkirch, Keckeis Bau Rankweil, Nägelebau-Röthis und Thöni Hoch- und Tiefbau aus Bludenz waren fünf Baufirmen vor Ort, um für sich die neuen Talente zu entdecken. n

EU-Datenschutz-Grundverordnung und Datenschutzgesetznovelle: WK stellt zwei neue Ratgeber bereit Praktisch alle Unternehmen müssen bis 25. Mai 2018 ihre Datenanwendungen an die neue Rechtslage anpassen, denn dann treten die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und die Datenschutzgesetznovelle in Kraft. Die beiden Online-Ratgeber helfen bei der Einschätzung Ihres Handlungsbedarfs und führen Sie fragenbasiert Schritt für Schritt zu den konkret zu setzenden Maßnahmen. Diese Online-Ratgeber und alle anderen Infos der WK zum Datenschutz finden Sie auf wko.at unter „Ich möchte … Informationen zum Datenschutz“.

Was ist zu tun? Wir empfehlen Ihnen, sich auf unserer Homepage sukzessive mit den angebotenen Informationen vertraut zu machen und dann einen ungestörten Zeitraum für die Benutzung der Online-Ratgeber zu reservieren. In einem

weiteren Schritt können dann die vom OnlineRatgeber bereitgestellten Vorlagen entsprechend den im Unternehmen vorhandenen Datenverarbeitungen bearbeitet werden. Wenn die notwendigen Dokumentationen erstellt und die erforderlichen Maßnahmen umgesetzt sind, müssen die Unterlagen sicher verwahrt werden, damit Sie diese gegebenenfalls der Datenschutzbehörde vorweisen können.

Wer ist ausnahmsweise nicht betroffen? Nur solche Unternehmen, die keinerlei Verarbeitung von personenbezogenen Daten vornehmen, die also weder eine Datenverarbeitung, noch ein Mobiltelefon mit Telefonnummern von Personen und auch keine Kartei haben, sind nicht betroffen.

Muss ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden? Die Bestellung eines internen oder externen Datenschutzbeauftragten ist zB. in Österreich

nur verpflichtend, wenn strafrechtliche Informationen verarbeitet werden oder Profiling von Personen erfolgt. Eine freiwillige Bestellung ist immer möglich. Demgegenüber ist zB. in Deutschland ein Datenschutzbeauftragter jedenfalls ab 10 Mitarbeitern verpflichtend.

n W I Wir werden Sie laufend informieren und planen weitere Informationsveranstaltungen für WK-Mitglieder. Zudem werden Videos von Webinaren bereitgestellt und auch weitere Webinare angeboten werden. Wenn nach der Benutzung der Online-Ratgeber rechtliche Fragen bleiben, erhalten Wirtschaftskammer-Mitglieder nähere Informationen unter: T +43(0)5522/305 1122 oder E rechtsservice@wkv.at


Woche 49-50 · 7. Dezember 2017

10 · Digitalwährung Bitcoin · Die Wirtschaft

Ist das noch gesunde Euphorie oder längst verrückte Hysterie? Die Digitalwährung Bitcoin reißt einen Rekord nach dem anderen. Lesen Sie hier eine Annäherung an die Thematik mit der Einschätzung vieler Experten. Bitcoin-Freunde träumen von der Währung der Zukunft und von weiteren Wertsteigerungen. Kritiker warnen vor einer gigantischen Finanzblase - die Stimmung reicht also von Euphorie bis Hysterie. Vergangene Woche stieg der Wert der Digitalwährung erstmals über 11.000 US-Dollar (9.283 Euro). Allein seit Jahresbeginn hat er sich mehr als verzehnfacht. Auch offizielle Regulierer und Notenbanker äußern sich zum Bitcoin - der Grundtenor: Besser die Finger davon lassen! Die deutsche Finanzaufsicht warnt gar vor einem Totalverlust. Im Internet kursiert seit einiger Zeit folgende Rechnung: 2010 hatte ein Programmierer zwei Pizzen für 10.000 Bitcoins gekauft. Heute wäre dieser Betrag rund 100

Millionen Dollar wert. Besonders seit Anfang des Jahres steigt der Wert der Digitalwährung immer rasanter. KommR Betriebsökonom Wilfried Hopfner, Obmann der Sparte Bank und Versicherung in der WKV, betont in diesem Zusammenhang, dass Währungen wich-

keiner Behörde oder sonstigen Organisation. Sie werden technisch – zugegebenermaßen auf höchstem Niveau – produziert. Die Funktionalität ist hier in höchstem Maße vom Vertrauen in das System geprägt. Aus meiner Sicht sind Bitcoins daher mehr Spekulationsobjekt als Zahlungsmittel.“

„Bitcoins sind mehr Spekulationsobjekt als Zahlungsmittel.“ Wilfried Hopfner, Obmann der Sparte Bank und Versicherung in der WKV Foto: RLBV

tige Funktionen als Zahlungsmittel erfüllen: „Dieser Bedeutung entsprechend haben staatliche Zentralbanken eine wichtige Funktion und gleichzeitig hohe Verantwortung. Eine Währung braucht in hohem Ausmaß vor allem Vertrauen. Kryptowährungen – also auch Bitcoin – sind digitale Zahlungsmittel. Sie werden im Gegensatz zu Zentralbank-Geld bis heute ausschließlich durch Private geschöpft. Kryptowährungen benötigen keine Notenbanken und unterstehen insoferne

1.000 Digitalwährungen Der Bitcoin ist die bekannteste von inzwischen über 1.000 Digitalwährungen, die auch Kryptowährungen genannt werden. Eine Figur namens Satoshi Nakamoto, deren Identität bis heute nicht eindeutig geklärt ist, soll sie 2009 in Umlauf gebracht haben. Anders als herkömmliche Währungen wird der Bitcoin nicht von Zentralbanken und Regierungen kontrolliert. Es gibt auch keine

Scheine oder Münzen in den Händen, sondern nur Bits und Bytes auf Computern. Bitcoins werden durch gigantische Rechenprozesse erzeugt. Dieses sogenannte Mining wird immer komplizierter, der Stromverbrauch dafür immer größer. Bitcoin-Fans schwärmen von Anonymität und dezentraler Autonomie. Kritiker warnen vor Missbrauch und Kriminalität. „Es tummeln sich auch Spekulanten und windige Geschäft fteemacher am Markt“, warnt Elisabeth Roegele, Chefin der Wertpapieraufsicht bei der deutschen Finanzbehörde Bafin.

„Keine sichere Geldanlage“ Kryptowährungen seien zudem alles andere als eine sichere Geldanlage, sagt Roegele. Im Zweifelsfall drohe Anlegern sogar ein kompletter Wertverlust. Selbst während der aktuellen Rekordjagd geht es zwischenzeitlich immer wieder rasant bergab, binnen weniger Stunden locker mal um 20 Prozent. „Ich fürchte, früher oder später wird der Preis für die exzessiven Spekulationen zu zahlen sein“, sagt Notenbanker Yves


Woche 49-50 · 7. Dezember 2017 Die Wirtschaft

· Digitalwährung Bitcoin · 11

Bitcoin:

Finanzspielerei oder Währung der Zukunft? Mersch von der Europäischen Zentralbank (EZB). Auch die Deutsche Bundesbank ist wachsam geworden. „Die Frage, die uns beschäftigt, ist, ob diese Trends stark über Kredite finanziert werden und ob damit spekuliert wird“, sagt Bundesbank-Vizechefin Claudia Buch. Derzeit fehle es dazu noch an verlässlichen Informationen.

viele Vorarlberger aufgrund des Booms derzeit per Mail erreichen, seien größtenteils als unseriös zu werten. „Von solchen Angeboten sollte Abstand genommen und zur Sicherheit ein regionaler Finanzexperte angefragt werden“, betont der stv. Fachgruppenobmann der Finanzdienstleister.

Bei Kaufaufforderungen Vorsicht walten lassen Vorsicht ist für all jene geboten, die jetzt noch auf den Bitcoin-Zug aufspringen wollen: Ein eventueller Totalverlust sollte einkalkuliert werden. Experten sind sich einig, dass der aktuelle Höhenflug ein baldiges Ende finden wird und muss. Arnold Tollinger, Obmann der Fachgruppe Finanzdienstleister in Vorarlberg: „Und zwar dann, wenn die Masse Kasse machen will. Wann das sein wird, kann niemand voraussagen. Aber wenn es soweit ist, bleibt außer heißer Luft in 90 Prozent der Fälle nicht viel für die Investoren übrig“, so Tollinger. Die zahlreichen Bitcoin-Kaufaufforderungen, die

der Bitcoin als Alternativwährung genutzt. Sogenannte digitale Börsengänge (ICOs), mit denen etwa Start-ups im Internet einfach Geld sammeln können, treiben die Nachfrage zusätzlich. Die US-Terminbörse CME sowie Insidern zufolge auch ihr Konkurrent Nasdaq planen die Einführung

„Vorsicht ist auch für all jene geboten, die jetzt noch auf den BitcoinZug aufspringen wollen.“ Arnold Tollinger, FGO Finanzdienstleister

Interesse steigt Ungeachtet aller Warnungen steigt das Interesse am CyberGeld und damit dessen Wert immer weiter. In Japan wurde die Digitalwährung schon als offizielles Zahlungsmittel neben dem Yen anerkannt. In China weichen Anleger wegen Kapitalverkehrskontrollen auf den Bitcoin aus, während die politische Führung mit Regulierungen gegenzusteuern versucht. In krisengeschüttelten Ländern wie Venezuela wird

eines speziellen Finanzprodukts (Bitcoin-Future.) Aber kann bei einem Finanzprodukt mit derart starken Kursschwankungen wie beim Bitcoin wirklich von einer Währung die Rede sein? Nein, sagt EZBVizepräsident Vitor Constancio. Es handle sich um einen Vermögenswert, deren Fans an Wertsteigerungen glauben. Immerhin kann man in einigen Geschäften, Online-Shops, Restaurants und sogar Schulen mit Bitcoins bezahlen. Aufgrund der enormen

Kursschwankungen werden aber die Preise nur selten in Bitcoins angegeben.

Technologie der Zukunft Einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen: Der sichere, kostengünstige und grenzenlose Transfer. Möglich macht dies die revolutionäre Blockchain-Technologie. „Bei Blockchain handelt es sich im Wesentlichen um eine Datenbank, die verschiedenen Nutzern gemeinsam zur Verfügung steht. Während Daten bisher zentral verwaltet wurden, etwa bei Banken, sorgt das neue System dafür, dass Daten dezentral kontrolliert und protokolliert werden. Das bedeutet: Der Nutzer wird Teil der Datenkontrolle“, erklärt Tollinger. Der Einsatzbereich für diese Technologie ist daher nicht nur auf Kryptowährungen oder Finanztransaktionen beschränkt. „Wenig überraschend also, dass Start-ups wie Pilze aus dem Boden schießen, um diese Technologie für neue Geschäftsmodelle zu entdecken“, weiß der stv. Obmann der Fachgruppe der Finanzdienstleister. n


Woche 49-50 · 7. Dezember 2017

12 · Lehre am Ball · Die Wirtschaft

10! Der Lehrlingsball der Vorarlberger Industrie feierte sein erstes rundes Jubiläum

Getreu dem Gedanken „Von, mit und für Lehrlinge“ standen die jungen Menschen im Vordergrund und wirkten, unterstützt von ihren Ausbilder/-innen, aktiv am Programm mit. „Durch den Ball wird ein feierlicher Rahmen für den Lehrabschluss geschaffen, der mehr als auf Augenhöhe mit Maturabällen liegt“, betont Michael Amann, GF-Industrie in der WKV. Zudem wird den Lehrlingen die Möglichkeit geboten, gemeinsam mit ihren Eltern, Ausbildungsverantwortlichen, Führungskräften und Freunden diesen wichtigen Schritt ins Leben bewusst zu zelebrieren. Der mit rund 3.500 Besuchern wiederum größte Ball des Landes bot den Ballgästen, daruntervielProminenz ausPolitikundWirtschaft, ein abwechslungsreiches Showprogramm mit internationalen TOP-Acts. „Als Organisatoren ist es für uns eine große Freude, den größten Ball des Landes auf die Beine zu stellen – das Ergebnis begeistert uns selbst immer wieder“, betont Mario Kempf (OK-Leiter, Sparte Industrie, WKV). Ein Höhepunkt des Abends war die Ehrung der ausgezeichneten Lehrlinge. 89 Lehrabsolventinnen und -absolventen erhielten für ihre hervorragenden Leistungen den neu gestalteten Industrie-Award. „Der massive Metallsockel steht symbolisch für eine stabile und zukunftsträchtige Basis in der Ausbildung bei einem Industrieunternehmen sowie die Präzision in der heutigen Arbeitswelt. Die Flamme steht für jeden einzelnen und individuellen Lehrling, der für sich das Feuer, die Leidenschaft und Begeisterung für die Technik gefunden hat“, sagt Roland Reininger (Agentur Rosa). n

Fotos: Matthias Rhomberg und Eva Sutter

„Unser primäres Ziel ist es, mit dem Lehrlingsball der Industrie eine breite Öffentlichkeit zu bieten und unsere Wertschätzung gegenüber Lehrlingen, Ausbildungsverantwortlichen und den Ausbildungsbetrieben unter Beweis zu stellen“, betont Georg Comploj, Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV). Das von der WKV organisierte größte Ballereignis Vorarlbergs fand am 25. November im voll besetzten Bregenzer Festspielhaus bereits zum 10. Mal statt.

Neuer Rekord bei ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen.

Industrie-Spartenobmann Georg Comploj eröffnete den Ball.

LR Bernadette Mennel und Bildungssprecher Christoph Hinteregger bei der Ehrung.

SO Comploj und LSth. Rüdisser mit ausgezeichneten Absolvent/-innen.


Woche 49-50 · 7. Dezember 2017 Die Wirtschaft

Nicht zu überhören: Bubble Beatz.

Schulexperten erwiesen den Lehrlingen die Ehre.

Dance-Floor-Feeling beim Lehrlingsball.

· Lehre am Ball · 13

Sarah Moser - Cirque de Soleil.

Prominente Gäste aus nah und fern zeigten sich begeistert.

GF Katharina Rhomberg mit dem Fries-Team.

Ronald Hinteregger (BAP) mit Gattin Saskia.

Die Ausbilder- und Lehrlingsshow.

Das Organisations-Team der Sparte Industrie.

Die Jugend hatte sichtlich Spaß.

VEM-Vorsitzender Collini mit Gästen.


Woche 49-50 · 7. Dezember 2017 14 · Branchen · Die Wirtschaft

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Foto: Blumenbüro

Heimische Floristen verbreiten vorweihnachtlichen Zauber Warme Kupfertöne, Gold, Rot und Grün sind die Farbtrends für die florale Weihnachtszeit 2017. Ob Adventstrauß, Adventkranzoder Weihnachtsgesteck, aus Tannenzweigen oder Misteln. Wo auch immer die Vorlieben liegen: Die heimischen Floristikfachgeschäfte erfüllen jeden Wunsch. Die Kreativität der Floristen kennt keine Grenzen. Mit ihrem handwerklichen Können und ihrem ideenreichen Potenzial, vor allem aber mit ihrem hohen Qualitätsanspruch, bieten sie den Kunden einzigartige Arrangements, die die Vorweihnachtszeit zu etwas ganz Besonderem machen. Die Kerze ist fester Bestandteil jedes weihnachtlichen Schmucks, wo sie mit ihrem Licht Wärme, Geborgenheit und Freude vermittelt.

Vorarlberger Holzindustrie traf sich in Propstei St. Gerold

Die Fachgruppentagung der Vorarlberger Holzindustrie fand dieses Jahr in der Propstei Sankt Gerold im Großen Walsertal statt. Zum Thema „Aktuelle Entwicklungen in der österreichischen Sägeindustrie“ sprach Holzexperte DI Erwin Treml vom Holztechnikum in Kuchl. Weitere Themen waren die Optimierung der Logistikkette und der Einfluss der Digitalisierung auf die Holzbranche.

59 neue Malerlehrlinge Die traditionelle Infoveranstaltung für die neuen Vorarlberger Malerlehrlinge im ersten Lehrjahr ging jetzt wieder Anfang Dezember über die Bühne. Die Veranstaltung fand in der Landesberufsschule Dornbirn 1 in der Eisengasse statt. Insgesamt 59 junge Burschen und Mäd-

chen begannen heuer die Lehre. Wichtiger Punkt des Treffens war wieder - neben dem beliebten Fototermin - das Erläutern und Erklären der Lehrlingsmappe, quasi der „Bibel“ für die angehenden Facharbeiter. Diese Arbeit lag in den bewährten Händen von Lehrlingswart Markus Hagspiel.

V. l.: Harald Walter (Eternit), FGO Roman Moosbrugger und Michael Foisel (Eternit) beim Überreichen der Urkunde an Oliver Draber (Zw. v. r.).

Auch in diesem November tourte Eternit im Rahmen der Genussreise wieder quer durch Österreich, um sich bei den Partnerbetrieben im Land für die Zusammenarbeit zu bedanken. In Vorarlberg wurde Station im Palast in Hohenems zum Gansl-Essen gemacht. Vor

dem Gansl-Schmaus gabees noch feinen Glühwein im Punschgarten. Anlässlich der Veranstaltung bekam Oliver Draber aus Feldkirch die Urkunde als neuer DachdeckerJungmeister überreicht. Gemütliches Zusammensein schloss den Abend.

Foto: Dietmar Mathis

Genussreise der Dachdecker machte Station in Vorarlberg


Woche 49-50 · 7. Dezember 2017 Die Wirtschaft

· Werbung · 15

Sind auch Sie ab 2018 umsatzsteuerpflichtig in der Schweiz? Die Schweizer ändern ihr Mehrwertsteuergesetz und bringen die Kleinunternehmergrenze zu Fall. Eine Änderung, die mit 1.1.2018 in Kraft tritt und eventuell auch für Sie und Ihr Unternehmen weitreichende Folgen hat. Als grenzüberschreitender Steuerberater mit langjähriger Erfahrung haben wir nicht nur die Antwort auf diese Frage, sondern dank Büros in der Schweiz und Liechtenstein vor allem auch „in-house“ Lösungen.

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Beim Schenken auch an andere denken! „Viele von uns sind in der Advent- und Vorweihnachtszeit auf der Suche nach passenden Geschenken für die Liebsten in der Familie, für Freunde und Bekannte. Und viele wollen zu Weihnachten zusätzlich etwas Gutes tun und Menschen unterstützen, denen es nicht so gut geht. SOS-Kinderdorf bietet dafür zahlreiche Möglichkeiten. Jedes Geschenk hilft Kindern, Jugendlichen und Familien in Not. SOS-Kinderdorf bietet auf www. sos-kinderdorf.at/sos-shop vielfältige Produkte und Geschenkideen sowie Weihnachtsspendenpakete an: Ein „Gefühlequartett“ für Kinder, einen Freundschaftskalender für 2018, ein SOS-Backbuch mit Keksrezepten, von Kindern gestaltete Tischsets aus Holz, schöne Weihnachtsbillets für persönliche Weihnachtsgrüße und Geschenkanhänger - sowie andere Unterstützungsmöglichkeiten, etwa durch eine SOS-Patenschaft oder ein symbolisches Spendenpaket für Kinder - für deren Betreuung, medizinische Versorgung, Bildung und

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Effizienz ist das A und O bei der Verwaltung von Fuhrparks, egal wie viele Fahrzeuge diese umfassen. Wer gewinnbringend arbeiten will, muss stets den Überblick behalten – darüber, wo sich die Lkws befinden, über die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, über den Treibstoffverbrauch und vieles mehr. Eine höhere Transparenz, die Steigerung der Produktivität und die Senkung der Kosten sind nur drei der Vorteile, die TrackNav mit sich bringt. Das Fuhrparkmanagementsystem, entwickelt von Comtec aus Meran und einem Partnerunternehmen, verfügt über zahlreiche Funktionalitäten, die eine effiziente Verwaltung von Fuhrparks jeder Größe ermöglichen. Darauf vertrauen viele große und kleine Unternehmen in ganz Europa seit Jahren und

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Woche 49-50 · 7. Dezember 2017

16 · Gelbe Seiten · Die Wirtschaft

Gelbe Seiten n T

Dienstag, 12. Dezember 2017 Donnerstag, 21. Dezember 2017

13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 Dienstag, 12. Dezember 2017 9.30 – 11.30 Uhr in Egg, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Egg, Bundesstraße 1039 13.30 – 15.00 Uhr in Dornbirn, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. WIFI Dornbirn, Bahnhofstraße 24 Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte bringen Sie aber allenfalls notwendige Unterlagen und Nachweise mit. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 0508059970, F 050808-9919, E Direktion. VBG@svagw.at, www.svagw.at

F N RiW Liegenschafts- und BeteiligungsGmbH, Bahnhofstraße 2, 6710 Nenzing; Geschäftszweig: Erwerb, Entwicklung, Errichtung, Verwaltung und Veräußerung von Immobilien; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 25.09.2017; GF: (A) Kessler Klaus, MBA, geb. 13.03.1959; vertritt seit 27.09.2017 selbstständig; (B) Fiel Christian, Mag. (FH) MBA, geb. 10.10.1977; vertritt seit 27.09.2017 selbstständig; GS: (C) RAIFFEISENBANK WALGAU-GROSSWALSERTAL registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 26.09.2017 – FN 478696s. von der Thannen & Partner Steuerberatung OG, Gerbe 1135, 6863 Egg; Geschäftszweig: Steuerberatung; GesV vom 22.09.2017; Zusammenschlussvertrag vom 22.09.2017; Übernahme des nicht protokollierten Einzelunternehmens Gerhard von der Thannen Steuerberatung in Egg; GS: (A) Berkmann Christof, geb. 26.03.1975; vertritt seit 27.09.2017 selbstständig; (B) von der Thannen Gerhard, geb. 21.02.1958; vertritt seit 27.09.2017 selbstständig; – LG Feldkirch, 26.09.2017 – FN 478533a. Längle GmbH, Walgaustrasse 6, 6837 Weiler; Geschäftszweig: Versicherungsagentur; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 19.09.2017; GF: (A) Längle Roman, geb. 23.02.1961; vertritt seit 27.09.2017 selbstständig; GS: (A) Längle Roman, geb. 23.02.1961; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 26.09.2017 – FN 478410w. Stan GmbH, Moosmahdstraße 26, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Holding; Kapital € 36.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 13.09.2017; GF: (A) Karrer Klaus Georg, B.Sc., geb. 25.08.1989; vertritt seit 26.09.2017 selbstständig; GS: (B) Stangassinger Alois, Dr, geb. 14.12.1946; Einlage € 36.000; geleistet € 36.000; – LG Feldkirch, 25.09.2017 – FN 478535d. RSGR Blinker Anglershop OG, Rheinstrasse 44, 6900 Bregenz; Geschäftszweig: Handel mit Waren aller Art, insbesondere Handel mit Anglerzubehör; GesV vom 18.09.2017; GS: (A) Gehrer Eva Aurelia, Dr, geb. 05.06.1974; vertritt seit 26.09.2017 gemeinsam mit Person B; (B) Resavac Milos, geb. 31.03.1988; vertritt seit 26.09.2017 gemeinsam mit Person A; – LG Feldkirch, 25.09.2017 – FN 478187t. Berkmann GmbH, Grindel 500, 6943 Riefensberg; Geschäftszweig: Bautätigkeiten; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 19.09.2017; Einbringungsvertrag vom 19.09.2017; Einbringung des Einzelunternehmens Berkmann Rainer e.U. (FN 393605 g); GF: (A) Berkmann Rainer, geb. 25.03.1979; vertritt seit 23.09.2017 selbstständig; GS: (A) Berkmann Rainer, geb. 25.03.1979; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 22.07.2017 – FN 478236p.

Boostard KG, Armin-Diem-Gasse 20, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Handel mit Waren aller Art; GesV vom 22.09.2017; Die Gesellschaft ist durch Umwandlung gem. § 5 UmwG aus der Boostard GmbH (FN 435014 b) hervorgegangen; GS: (A) Hoyler Christian, geb. 25.04.1974; vertritt seit 04.10.2017 selbstständig; Prokurist/in: (B) Hoyler Tanja, geb. 15.08.1976; vertritt seit 04.10. 2017 selbstständig; Kommanditist: (B) Hoyler Tanja, geb. 15.08.1976; Haftsumme € 26.250; – LG Feldkirch, 03.10.2017 – FN 478698v. Beer Wetter- und Sonnenschutztechnik e.U., Rotkreuzstraße 62, 6890 Lustenau; Geschäftszweig: Wetter-, Umwelt- und Sonnenschutztechnik Handel mit Waren aller Art; Inhaber/in: (A) Beer Boris, geb. 17.05.1966; eingetragen; – LG Feldkirch, 03.10.2017 – FN 478915m. Elektrotechnik Schneider GmbH, Brand 666, 6867 Schwarzenberg; Geschäftszweig: Elektrotechnik; Kapital € 36.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 22.09.2017; Einbringungsvertrag vom 22.09.2017; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens Hubert Christian Schneider Elektrohandel und Elektroinstallation mit dem Sitz in 6867 Schwarzenberg; GF: (A) Schneider Hubert Christian, geb. 16.12.1961; vertritt seit 03.10.2017 selbstständig; GS: (A) Schneider Hubert Christian, geb. 16.12.1961; Einlage € 36.000; geleistet € 36.000; – LG Feldkirch, 02.10.2017 – FN 478655f. Maier GmbH, Kirchplatz 1, 6973 Höchst; Geschäftszweig: Handel und Vertrieb mit Waren aller Art, insbesondere mit Naturprodukten und Nahrungsergänzungsprodukten sowie Mode sowie die Durchführung von Verkaufs- und Promotion- und Werbefahrten; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 19.09.2017; Einbringungsvertrag vom 19.09.2017; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens Manuela Maier; GF: (A) Maier Manuela, geb. 14.02.1973; vertritt seit 03.10.2017 selbstständig; GS: (A) Maier Manuela, geb. 14.02.1973; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 02.10.2017 – FN 478814p. Matt EDV GmbH, Liebera 24, 6972 Fußach; Geschäftszweig: Handel und Dienstleistung im ITK-Bereich; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 26.09.2017; Einbringungsvertrag vom 26.09.2017; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens Manuel Matt; GF: (A) Matt Manuel, geb. 16.08.1979; vertritt seit 03.10.2017 selbstständig; GS: (A) Matt Manuel, geb. 16.08.1979; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 02.10.2017 – FN 478909d. Pegasus Vermögensverwaltungs GmbH, Marktstraße 33, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: - Vermögensverwaltung; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 05.10.2017; GF: (A) Pichler Clemens, Dr, LL.M., geb. 31.01.1981; vertritt seit 14.10.2017 selbstständig; GS: (B) Pegasus Invest GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch,, 13.10.2017 – FN 479528p p.


Woche 49-50 · 7. Dezember 2017 Die Wirtschaft

F N Hilbe Bauträger GmbH, Kehlegg 133, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Bauträger; Kapital € 35.000; GesV vom 10.08.2017; GF: (A) Hilbe Kurt, MBA, geb. 25.04.1969; vertritt seit 30.09.2017 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/ einem Prokuristin/Prokuristen; (B) Hilbe Alexander, Bmst, geb. 06.02.1990; vertritt seit 30.09.2017 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/Prokuristen; GS: (A) Hilbe Kurt, MBA, geb. 25.04.1969; Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; (B) Hilbe Alexander, Bmst, geb. 06.02.1990; Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; – LG Feldkirch, 29.09.2017 – FN 479077a. Pool Immobilien GmbH, Lastenstraße 7, 6840 Götzis; Geschäftszweig: Immobilien; Kapital € 50.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 25.09.2017; GF: (A) Beck Werner, MBA, geb. 25.04.1968; vertritt seit 29.09.2017 selbstständig; (B) Bell Alexander, geb. 17.12.1981; vertritt seit 29.09.2017 selbstständig; GS: (C) Vorarlberger Fliesen Holding GmbH; Einlage € 50.000; geleistet € 25.000; – LG Feldkirch, 28.09.2017 – FN 478718y. Böhler Elektrotechnik GmbH & Co KG, Queräckerweg 2, 6800 Feldkirch; Geschäftszweig: Elektroinstallationstechnik; GesV vom 25.09.2017; Zusammenschlussvertrag vom 25.09.2017; Übernahme des nicht protokollierten Einzelunternehmens Michael Böhler Elektro; GS: (A) Böhler Elektrotechnik GmbH; vertritt seit 29.09.2017 selbstständig; Kommanditist: (B) Böhler Michael, geb. 22.04.1960; Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 28.09.2017 – FN 478719z. Schobel Frank GmbH & Co KG, Schlossergasse 9, 6973 Höchst; Geschäftszweig: Elektrotechnik; GesV vom 11.09.2017 und Zusammenschlussvertrag; Zusammenschluss vom 11.09.2017; Übernahme des nicht protokollierten Einzelunternehmens Frank Benno Schobel; GS: (A) Schobel Frank GmbH; vertritt seit 28.09.2017 selbstständig; Kommanditist: (B) Schobel Frank, geb. 16.10.1969; Haftsumme € 10.000; – LG Feldkirch, 27.09.2017 – FN 477943h. RuBau Erdbau & Transport GmbH & Co KG, Rosenstraße 12, 6973 Höchst; Geschäftszweig: Erdbau, Kanalarbeiten, Vorplatzgestaltung, Abbruch-, Abriss- und Rückbauarbeiten, Transporte; GesV vom 22.09.2017; Zusammenschlussvertrag vom 22.09.2017; Übernahme des Betriebes der Sascha Bauer und Mitgesellschafter (RuBau) Grafenweg 20, 6971 Hard; GS: (A) RuBau Erdbau & Transport GmbH; vertritt seit 28.09.2017 selbstständig; Kommanditist/in: (B) Bauer Sascha, geb. 02.10.1985; Haftsumme € 1.000; (C) Ruech Markus, geb. 16.06.1987; Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 27.09.2017 – FN 478573i. WestSky OG, Flugplatz Schollenstraße 20, 6845 Hohenems; Geschäftszweig: Handel mit Fallschirmartikel; GesV vom 04.09.2017; GS: (A) Metzler Florian, geb. 27.08.1987; vertritt seit 28.09.2017 selbstständig; (B) Fessler Christoph, geb. 26.05.1993; vertritt seit 28.09.2017 selbstständig; (C) Klaudrat Lukas, geb. 27.04.1994; vertritt seit 28.09.2017 selbstständig; (D) Ettlin José, geb. 05.01.1967; vertritt seit 28.09.2017 selbstständig; – LG Feldkirch, 27.09.2017 – FN 478237s. Müller Stapler-Technik GmbH, Feldstraße 14, 6837 Weiler; Geschäftszweig: Verkauf, Reparatur, Wartung von Staplern aller Art; Kapital € 35.000; GesV vom 24.08.2017;; GF: (A)) Wüthrich Klaus,, geb.

18.02.1949; vertritt seit 28.09.2017 selbstständig; (B) Kuhn Roger, geb. 26.01.1965; vertritt seit 28.09.2017 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/ Prokuristen; PR: (E) Miesl Bernd, geb. 07.07.1965; vertritt seit 28.09.2017 gemeinsam mit einem/ einer Geschäftsführer/in; GS: (C) Müller Sandy, geb. 26.05.1976; Einlage € 21.000; geleistet € 21.000; (D) HKS Fördertechnik AG; Einlage € 14.000; geleistet € 14.000; – LG Feldkirch, 27.09.2017 – FN 478235m. Mollback GmbH, Marktstraße 18a, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Betrieb eines Online-Marktplatzes; GesV vom 21.09.2017; Kapital € 35.000; GF: (A) Mittendorfer Daniel, Mag (FH), geb. 02.05.1979; vertritt seit 05.10.2017 selbstständig; (B) Hedrich Tino, Mag (FH), geb. 29.05.1974; vertritt seit 05.10.2017 selbstständig; GS: (A) Mittendorfer Daniel, Mag (FH), geb. 02.05.1979; Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; (B) Hedrich Tino, Mag (FH), geb. 29.05.1974; Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; – LG Feldkirch, 04.10.2017 – FN 478914k.

L Brockenhaus Walgau GmbH in Liqu, Lafun 30, 6712 Thüringen; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 09.11.2017 – FN 396083a. TMB GmbH, Obere Eggstraße 7, 6991 Riezlern; FIRMA gelöscht; Verschmelzungsvertrag vom 13.09.2017; Diese Gesellschaft wurde als übertragende Gesellschaft mit der BMTF Immobilien GmbH (FN 331851t) als übernehmende Gesellschaft verschmolzen; Sitz der übernehmenden Gesellschaft in Riezlern; – LG Feldkirch, 10.11.2017 – FN 317591x. Brändle & Partner Handels OG, Schmalenegg 9, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Einbringungsvertrag vom 20.09.2017; Vermögensübernahme gemäß § 142 UGB durch Hi Tack + Saddles GmbH (FN 302662t); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 10.11.2017 – FN 342114i. HD 17 Liegenschaftsverwaltungs GmbH, Hadeldorfstraße 17, 6830 Rankweil; FIRMA gelöscht; Firma gelöcht gemäß § 40 FBG infolge Vermögenslosigkeit; – LG Feldkirch, 07.11.2017 – FN 378237g. strolzevents e.U., Brofinga 4, 6822 Satteins; FIRMA gelöscht; Einbringungsvertrag vom 26.09.2017; Einbringung in die strolzevents GmbH (FN 479049i); – LG Feldkirch, 08.11.2017 – FN 378385z. Bitschi Maschinenbau GmbH, Walgaustraße 31, 6832 Röthis; FIRMA gelöscht; Verschmelzungsvertrag vom 25.09.2017; GV vom 25.09.2017; Diese Gesellschaft wurde als übertragende Gesellschaft mit der TEAM Electronics Gesellschaft m.b.H. (FN 75614y) als übernehmende Gesellschaft verschmolzen; Sitz der übernehmenden Gesellschaft in SulzRöthis; – LG Feldkirch, 07.11.2017 – 371951m. KECKEIS ELEKTROTECHNIK Gesellschaft mbH & Co KG, Am Damm 1, 6830 Rankweil; FIRMA gelöscht; Vermögensübernahme gemäß § 142 UGB durch KECKEIS ELEKTROTECHNIK Gesellschaft mbH (FN 75424v); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 03.10.2017 – FN 12778t. CO OG, Schwefel 87b, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 03.10.2017 – FN 467786x.

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Donnerstag, 14. Dezember 2017

17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1, Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at Dienstag, 16. Jänner 2018 14.00 –18.00 Uhr, W2 11/12, FH Vorarlberg, CAMPUS V, Hochschulstrasse 1, 6850 Dornbirn Vorarlberger Technik Tag „Simulation und Mathematische Modellierung“. Anmeldung: http://veranstaltungen.fhv.at/ Freitag, 26. Jänner 2018 11.00 –16.30 Uhr, Foyer und 2.OG FH Vorarlberg, Gebäude Hochschulstraße, Foyer Gebäude Achstraße, Dornbirn Jobmesse Über 90 Unternehmen bilden an diesem Tag den größten Jobmarktplatz der Region an der FH Vorarlberg. Mit dabei sind wieder viele große TopUnternehmen sowie zahlreiche Kleinund Mittelbetriebe.

B BGBl. II Nr. 317/2017 vom 21.11.2017 Festsetzung des Mindestlohntarifs für Hausbetreuer/innen für Österreich BGBl. II Nr. 332/2017 vom 28.11.2017 Festsetzung des Mindestlohntarifs für Hausbesorger/innen für Vorarlberg BGBl. II Nr. 336/2017 vom 28.11.2017 Festsetzung des Mindestlohntarifs für die Betreuung und Bedienung von Anlagen und Einrichtungen auf Liegenschaften für Vorarlberg BGBl. II Nr. 339/2017 vom 01.12.2017 Aufwertung und Anpassung nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz, dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz, dem Bauern-Sozialversicherungsgesetz und dem Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz für das Kalenderjahr 2018 BGBl. II Nr. 340/2017 vom 01.12.2017 Festsetzung des Mindestlohntarifs für in privaten Bildungseinrichtungen beschäftigte Arbeitnehmer/innen Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eing gesehen oder herunterg geladen werden.


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Lern, die Zukunft zu gestalten. Wissen Ist Für Immer. Diplom-Lehrgang Marketing Der Marketing-Lehrgang bietet die Möglichkeit, neben fundiertem Grundlagenwissen die wesentlichen Marketinginstrumentarien kennenzulernen und diese an praktischen Beispielen zu trainieren. Die Teilnehmer üben im Lehrgang das Verhalten im Wettbewerb, sich auf neue Marktanforderungen einzustellen, Marketingziele zu verwirklichen und Kundenorientierung als Maßstab ihres Handelns zu verstehen. Die so erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten qualifizieren für eine verantwortliche und selbstständige Tätigkeit im Funktionsbereich Marketing. Teilnehmer Der Marketing-Lehrgang richtet sich an Unternehmer und Geschäftsführer von Klein- und Mittelbetrieben, Assistenten der Geschäftsleitung, Verkaufsleiter, Marketing-Manager, Mitarbeiter in Marketing und Vertrieb, Techniker und Mitarbeiter in Vorbereitung auf zukünftige Marketingaufgaben. Inhalt n Einführung – Umfeld Markt n Leistungs- und Produktpolitik n Kommunikationspolitik n Distributionspolitik n Kontrahierungspolitik n Marktforschung n Strategisches Marketing n Marketing-Controlling n Kommunikation und Präsentation Prüfung Den Abschluss der Ausbildung bilden die Projektarbeiten innerhalb des Lehrgangs und eine mündliche Abschlussprüfung. Bei positivem Abschluss werden ein Zeugnis und das WIFI Diplom „Marketing Manager” verliehen. Diplom & Zeugnis/Karriere-Kredit Trainingseinheiten: 145 Beitrag: € 2.490,Ort: WIFI Dornbirn Termin Start Lehrgang: 20.2.2018 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 23308.03 Persönliche Beratung Margreth Amann T 05572/3894-475 E amann.margreth@vlbg.wifi.at

Fachausbildung von Fachkräften für die Arbeitssicherheit Sicherheitsfachkraft

Teilnehmer Sicherheitsvertrauenspersonen, Anwärter zur betriebsinternen Sicherheitsfachkraft, Brandschutztechniker, Sachverständige der Gebietskörperschaften bzw. der privaten Versicherungen, Personen, die eine freiberufliche Tätigkeit als Sicherheitsfachkraft anstreben bzw. die in der Lehre und Ausbildung tätig sein wollen. Voraussetzungen Werkmeister mit Praxis, Meisterprüfung, Absolventen einer Höheren Technischen Lehranstalt oder Universität bzw. gleichwertige Qualifikationen. Interessenten ohne Matura oder obige Voraussetzungen bitten wir um telefonische Rücksprache mit Kursleiter Herrn DI Doppler (gerichtlich beeideter und zertifizierter Sachverständiger für den Arbeitsschutz, T 0676/4643925. Bitte senden Sie Ihren Qualifikationsnachweis 3 Wochen vor Kursbeginn an Frau Nadine Wimmersberger. Inhalt n Einführung und Grundlagen der Arbeitssicherheit n Rechtliche Grundlagen n Grundsätze der Organisation und Methoden des betrieblichen Arbeitnehmerschutzes n Sicherheit von Arbeitssystemen n Ergonomie, Schadstoffe n Einbindung sicherheitstechnischer Erkenntnisse in die betrieblichen Entscheidungen n Kosten-Nutzen-Analyse n Psychologische Grundlagen des Arbeitnehmerschutzes Prüfung und Zeugnis exklusiv beim WIFI Methoden Vorträge, Übungen, Workshops, Exkursionen, Diskussionen Lehrgangsleitung (gem. § 4 BGBI 277/95): DI Bernd Doppler Trainingseinheiten: ca. 280 Beitrag: € 4.290,Ort: WIFI Dornbirn, Praxis extern

IWS-Hauptlehrgang

(Schweißwerkmeister-Lehrgang) Teilnehmer Metallfacharbeiter, Konstrukteure, Schweißaufsichtspersonen, Meister, Werkmeister (Maschinenbau/Betriebstechnik), Facharbeiter, Schweißer, Verantwortliche für die Schweißtechnik, Vorarbeiter, Schlosser. Inhalt Vorträge in den Fachgebieten: n Schweißverfahren und Ausrüstung n Werkstoffe und deren Verhalten beim Schweißen n Konstruktion und Berechnung n Fertigung und Anwendungstechnik Trainingseinheiten: 300 (inkl. Praktikum + Prüfung) Beitrag: € 4.750,- (inkl. Lehrunterlagen + Prüfungsgebühr) Diplomgebühr: € 585,- IWS (Internationales Diplom) Termin Lehrgangsstart – PRAXIS: 5.3. –5.4.2018 Mo, Mi, Do 17:30 – 21:30 Uhr WIFI Dornbirn Lehrgangsstart THEORIE: 6.4. –9.11.2018 Termine laut Stundenplan! Staatliche Abschlussprüfung: KW 45 WIFI Dornbirn/WIFI Bludenz Kursnummer: 39330.03 Persönliche Beratung Caroline Bitschnau T 05572/3894-468 E bitschnau.caroline@vlbg.wifi.at

Ordinationsassistenz Das Bundesgesetz „Medizinische Assistenzberufe-Gesetz“ (MABG) vom 25. September 2012 und die entsprechende Ausbildungsverordnung vom 30. September 2013 regeln u.a. die Ausbildung und Berufsbezeichnung der Ordinationsassistenz. Die Ordinationsassistentin umfasst die Assistenz bei medizinischen Maßnahmen in ärztlichen Ordinationen, ärztlichen Gruppenpraxen, selbstständigen Ambulatorien und Sanitätsbehörden nach ärztlicher Anordnung und Aufsicht nach Maßgabe der ärztlichen Anordnung. Inhalt Der Lehrplan richtet sich nach der gesetzlichen Ausbildungsverordnung. Der Gesamtumfang der Ausbildung beträgt 650 Stunden, wobei ca. die Hälfte als Praktikum zu absolvieren ist. Prüfung Die Ausbildung endet mit einer kommissionellen Abschlussprüfung. Um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden, müssen die Anwesenheitspflicht erfüllt sowie die Einzelprüfungen und das Praktikum positiv abgeschlossen sein. Personen, die zur Ausübung der Ordinationsassistenz berechtigt sind, dürfen die Berufsbezeichnung „Ordinationsassistent” /„Ordinationsassistentin“ führen. Zeugnis Trainingseinheiten: 650 (inkl. ca. 50 % Praktikum) Beitrag: € 3.490,Ort: WIFI Dornbirn Starttermin 12.1. – 30.11.2018 Fr 14:15 – 22:00 Uhr Kursnummer: 43370.03 Persönliche Beratung Sandra Geißinger T 05572/3894-467 E geissinger.sandra@vlbg.wifi.at

Termin 10.1. – 30.6.2018 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 61303.03 Persönliche Beratung Nadine Wimmersberger T 05572/3894-469 E wimmersberger.nadine@vlbg.wifi.at

Information und Anmeldung: T 05572/3894-424, E Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

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Woche 49-50 · 7. Dezember 2017

20 · WIFI · Die Wirtschaft

Setzen Sie Ihre kreativen Ideen in anspruchsvolle Bilder um! Im Jänner und Februar starten im WIFI in Dornbirn gleich zwei Kurse rund um das Thema digitale Fotografie. Bereits am 13. Jänner beginnt der Einstiegskurs digitale Fotografie. Die Teilnehmer erlernen die Grundlagen der Fotografie und können danach ihre Kamera optimal nutzen. Am 20. Februar beginnt dann der Basislehrgang digitale Fotografie, der auch als Vorbereitungskurs für die Masterclass Photography gilt. In den 72 Trainingseinheiten lernen die Teilnehmer ihre kreativen Ideen in anspruchsvolle Bilder umzusetzen und schulen ihr „fotografisches Auge“. f

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Digitale Fotografie – der Einstieg Start: 13.1.2018 Digitale Fotografie – Basislehrgang Start: 20.02.2018 Beratung und Anmeldung Rosi Brändle T 05572/3894-463 E braendle.rosi@vlbg.wifi.at

Fit für Werbung und Marketing Um die digitalen Kompetenzen von Unternehmern und Mitarbeitern zu erweitern, wurde die Digitalisierungsoffensive „KMU Digital” gestartet. In Kürze beginnen zwei geförderte Lehrgänge zum Thema Marketing. Der professionelle Umgang mit Online-Instrumenten wird immer mehr zum Schlüsselfaktor für den Unternehmenserfolg. In Zukunft müssen Marken, Produkte und Dienstleistungen auch digital positioniert, kommuniziert und verkauft werden. Wer Digitalmarketing beherrscht und die digitalen Instrumente versteht, hat bessere Chancen für den unternehmerischen Erfolg und die berufliche Karriere. Der WIFI Diplom-Lehrgang Online-Marketing Management liefert fundiertes ExpertenWissen zu den verschiedenen Online Marketing Instrumenten. Die Teilnehmer erhalten einen

weitreichenden Einblick in erfolgreiche Marketing-Strategien und Konzepte und lernen, sie ziegerichtet zu planen und einzusetzen.

Photoshop sowie Allgemeines zu Typografie, Gestaltung und dem Print Producing.

KMU Digital Qualifizierungsbonus

Foto: Thinkstock

n B  D Digitale Fotografie

Die perfekte Weiterbildung für all jene, die im Job oder auch privat öfter Flyer, Plakate oder andere Werbemittel erstellen müssen, ist der WIFI Lehrgang Grafik und Mediengestaltung. Die Teilnehmer lernen die Grundlagen, die sie in der Praxis brauchen. Die Lerninhalte sind breit gefächert: Neben den klassischen GrafikProgrammen lernt man auch die Optimierung von Bildern durch

Beide Lehrgänge werden im Rahmen des Programms KMU Digital gefördert. Sichern Sie sich bis zu 50 % Bonus auf Aus- und Weiterbildungen für Unternehmer und Mitarbeiter. Infos auf: www.kmudigital.at

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Diplom-Lehrgang OnlineMarketing Management Start: 19.1.2018 Trainingseinheiten: 100 Beitrag: € 1.890 Anmeldung & Beratung T 05572/3894-489 Lehrgang Grafik und Mediengestaltung Start: 20.2.2018 Trainingseinheiten: 160 Beitrag: € 2.980 Anmeldung & Beratung T 05572/3894-462

n B K 2017 WIFI Vorarlberg beim Businessmanagement-Kongress stark vertreten

Eine WIFI-Delegation von 70 Vorarlbergern informierte sich Ende November beim 9. Businessmanagement-Kongress in Klagenfurt zum Thema „Wissen, Denken, Fragen, Verhalten und Handeln in Zeiten der Veränderung“. Insgesamt nahmen rund 500 Manager und Führungskräfte am 9. Businessmanagement-Kongress in Klagenfurt teil. Unter ihnen befand sich auch eine Delegation von knapp 70 Absolventen und Studenten der beiden WIFI-Master-Lehrgänge „Business Management MSC“ und „MIBT – Management in Information and Business Technologies MSC“ am WIFI Vorarlberg.

WIFI Vorarlberg

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· Werbung/Gewerbe und Handwerk · 21

Hoffnung für Straßenkinder Die Gründe, warum etwa 10,5 Millionen minderjährige Kinder in ganz Afrika auf der Straße leben, sind vielfältig: Politische Instabilität, Gewalt, Kinderhandel, Missbrauch, Aids und der zunehmende Zerfall familiärer Strukturen. Die Lebensverhältnisse sind geprägt vom Einfluss krimineller Banden, Drogenhandel, Gewalt und Kinderprostitution. Zudem werden in der afrikanischen Gesellschaft diese Kinder nur als lästiges Problem wahrgenommen. Mukuru ist eines der großen Problemviertel in Nairobi. Hier gibt „Bruder und Schwester in Not“ im Mukuru-Promotion-Center, geleitet von Sr. Mary Killeen von den Barmherzigen Schwestern, Straßenkindern eine neue Chance und Hoffnung auf ein würdiges Leben. Dafür benötigt „Bruder und Schwester in Not“ Ihre Unterstützung. Bitte helfen Sie uns zu helfen!

Ihre Spende erreicht uns auf dem Konto der Sparkasse Feldkirch, IBAN AT23 2060 4000 0003 5600, BIC: SPFKAT2BXX. Ihre Spende ist beim Finanzamt absetzbar. Vielen herzlichen Dank. Mag. Markus Fröhlich, Koordinator „Bruder und Schwester in Not“

 A „Betreuerin mit Herz“ geehrt Die Berufsgruppe der selbstständigen Personenbetreuer/innen leistet einen wesentlichen Beitrag zur Deckung des Pflegebedarfs in Vorarlberg. Bereits jetzt sind über 3.000 24-Stunden-Betreuer/-innen, ergänzend zu den Angeboten der Mobilien Hilfsdienste und Krankenpflegevereine, tätig. Sie ermöglichen älteren Menschen ein würdiges Leben in ihrem eigenen Zuhause. Auch künftig stehen große Herausforderungen im Bereich der Pflege an. Eine immer älter werdende Gesellschaft stellt die Betreuung zu Hause vor enorme Herausforderungen. So sind die selbstständigen Personenbetreuer/-innen längst eine zentrale und unverzichtbare Stütze im österreichischen Pflegesystem. „Die Ehrung von Österreichs ‚Pflegerinnen mit Herz‘ ist daher eine

willkommene Gelegenheit „Danke“ zu sagen und gleichzeitig die gesellschaftspolitische Brisanz zu unterstreichen. Heuer wurde Ana-Maria Cotiga aus Rumänien als Vorarlbergs „Betreuerin mit Herz“ ausgezeichnet“, informiert KommR Susanne Rauch-Zehetner, Obfrau der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung in der WKV. Neben solch öffentlichkeitswirksamen Auszeichnungen ist auch die Weiterbildung und Information der selbstständigen Personenbetreuer/-innen ein großes Anliegen der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung. Denn nur so können praktische Informationen, wichtige Kontaktdaten und wertvolle Tipps für den Berufsalltag untereinander ausgetauscht werden. Dies schafft zugleich eine Grundlage für hohe Qualität und noch besse-

Ana-Maria Cotiga wurde heuer als Vorarlbergs „Betreuerin mit Herz“ ausgezeichnet. Foto: Fotostudio Beatrix Hohenems

re Betreuung. In den vergangenen Jahren wurde eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um das System der 24-Stunden-Betreuung weiterzuentwickeln und zu optimieren. In der Qualitätssicherung der 24-Stunden-Betreuung wurde z.B. vonseiten der Wirtschaftskammer mit der Einführung eines Qualitätssiegels für Vermittlungsagenturen ein erster Schritt gesetzt. Es soll sichtbares Zeichen für den hohen Qualitätsanspruch sein, aber auch ein freiwilliges Bekenntnis für noch mehr Qualität in der Betreuung und einen noch faireren Umgang mit Betreuer/-innen.


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22 · Digitalisierung · Die Wirtschaft

WKV-Servicepaket Digitalisierung Teil 3/5

Cyber-Security: Vorsicht ist besser als Nachsicht Die Wirtschaftskammer Vorarlberg unterstützt heimische Unternehmer auf unterschiedlichsten Ebenen mit einem digitalen Servicepaket, um sich den Herausforderungen der Digitalisierung bestmöglich annehmen zu können. Mit zunehmender Digitalisierung verlagert sich auch das Wirtschaftsleben Schritt für Schritt ins Netz. Die Kriminalität zieht mit, macht vom EPU bis zum Großunternehmen und vom einfachen Mitarbeiter bis zum CEO alles und jeden zum Ziel und zeigt sich äußerst professionell. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg betreibt hier Bewusstseinsbildung, bietet Hilfe bei den ersten Schritten zur Verbesserung der IT-Sicherheit, hilft bei der Förderung von Beratungsleistungen im Rahmen von KMU DIGITAL und bietet mit der Cyber-Security-Hotline kostenlose Erst-Hilfe bei Cyberattacken aller Art.

Bewusstseinsbildung Neben Webinaren, Veranstaltungen sowie Informationsvideos rückt das Thema CyberSecurity regelmäßig in den Fokus der WKV-Mitgliederinformation (Zeitung, Newsletter, Homepage, etc.) und wird durch aktive Pressearbeit einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Vorarlberger Experten im Bereich IT-Security engagieren sich zudem im Rahmen der WKV in

KMU DIGITAL Beratung

CYBER-SECURITY-HOTLINE

0800 888 133 en er erhalt mmer m m u N a r ftsk iese Unter d r der Wirtscha se e d lo Mitglie rg eine kosten ken aller Art. c Vorarlbe e bei Cyberatta Erst-Hilf

www.cys.at

der „IT-Security Experts Group Vorarlberg“, treffen sich regelmäßig, um Themen der Informations- und IT-Sicherheit im Auge zu behalten und tragen mit Fachbeiträgen zum Thema ebenfalls zur Bewusstseinsbildung bei.

Online-Tools Auf der Website www.it-safe.at bündelt die Wirtschaftskammer eine Reihe von Ratgebern und In-

formationen, die Unternehmern einen Überblick und erste Tipps zur IT-Security geben sollen. Das Angebot umfasst unter anderem eine Checkliste und einen Leitfaden für EPU, den Online-Ratgeber it-safe, ein IT-Sicherheitshandbuch für die Unternehmensleitung und eines für Mitarbeiter sowie eine Videosammlung zum Thema ITSicherheit.

Im Rahmen der vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ins Leben gerufene Initiative KMU DIGITAL werden Beratungsleistungen von zertifizierten Digitalisierungsberatern zu 50 Prozent (max. 1.000 Euro) gefördert. Einer der drei möglichen Beratungsschwerpunkte ist dabei der Bereich „Verbesserung ITSicherheit“. f

Weitere Informationen dazu gibt es auf www.kmudigital.at

Cyber-Security Hotline Die Cyber-Security-Hotline unterstützt in allen kritischen Fällen von Sicherheitsvorfällen mit Bezug auf IKT-Infrastruktur. Davon betroffenen Mitgliedern der Wirtschaftskammer Vorarlberg steht unter 0800 888 133 eine kostenlose telefonische Notfallhilfe zur Verfügung. Diese „Erstversorgung“ ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche erreichbar. Für Hilfe darüber hinaus sorgt ein ebenfalls neu eingerichteter Bereitschaftsdienst von IT-Security-Experten (Montag bis Freitag: 8 bis 18 Uhr).

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Bei Fragen sowie für weitere Infos: Mag. Marcel Nitz, Wirtschafts- und Technologiepolitik, E nitz.marcel@wkv.at, T 05522/305-293


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Service Vor Jahreswechsel Steuern sparen

Verschieben von Einnahmen und Vorziehen von Ausgaben Unternehmen mit EinnahmenAusgaben- Rechnung können beispielsweise Zahlungen für heuer durchgeführte Instandhaltungen bzw. Reparaturen von Betriebsgebäuden oder Maschinen zur Gänze als Betriebsausgabe absetzen, wenn sie heuer noch geleistet werden. Bei bestimmten Ausgaben (z.B. Beratungs-, Miet-, Vertriebs-, Verwaltungs-, Zinskosten etc.) ist zu beachten, dass lediglich eine Vorauszahlung für das laufende und maximal das folgende Jahr steuerlich sofort abzugsfähig ist. Vorauszahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen Sie werden als Betriebsausgabe anerkannt, wenn sie das laufende Jahr betreffen und der voraussichtlichen Nachforderung der gewerblichen Sozialversicherung entsprechen. Betriebliche Investitionen Bei Investitionen in Anlagegüter, die im zweiten Halbjahr angeschafft wurden, steht eine Halbjahres-Afa (Abschreibung für Anlagen) zu, wenn die tatsächliche Nutzung bzw. Inbetriebnahme noch vor dem Jahresende erfolgt. Gewinnfreibetrag ausnutzen Wird ins Unternehmen investiert, sollte der Gewinnfreibetrag ausgeschöpft werden. Er steht allen natürlichen Personen, unabhängig von der Gewinner-

Paolo De Santis/Getty Images

Unternehmer können ihren zu versteuernden Gewinn des heurigen Jahres noch senken und damit Geld sparen. Hier einige Möglichkeiten:

Das Jahresende naht. Zeit, sich über eine Reduktion der Steuerbelastung Gedanken zu machen.

mittlungsart, zu und beträgt bis zu 13 Prozent des Gewinnes. Er kann bis zu einem Gewinn von 580.000 Euro geltend gemacht werden. Durch die Staffelung des Prozentsatzes für Gewinne ab 175.000 Euro beträgt der maximale Gewinnfreibetrag 45.350 Euro pro Jahr. Bis 30.000 Euro Gewinn steht er jedem Steuerpflichtigen automatisch zu. Ist der Gewinn höher als 30.000 Euro, steht ein über den Grundfreibetrag hinausgehender investitionsbedingter Gewinnfreibetrag zu, wenn im betreffenden Jahr Investitionen in bestimmte körperliche Wirtschaftsgüter oder begünstigte Wertpapiere getätigt werden. Für Wirtschaftsjahre, die ab 1. Jänner 2017 beginnen, kommen wieder alle begünstigten Wertpapiere als Investition in Betracht. Bei Inanspruchnahme einer Betriebsausgabenpauschalierung steht allerdings nur der Grundfreibetrag zu. Ausgaben für Spenden absetzen Spenden aus dem Betriebsvermögen zur Durchführung von Forschungs- und Lehraufgaben an bestimmte Institutionen sowie Spenden für mildtätige Zwecke sind bis zu maximal zehn Prozent

des Gewinns vor Berücksichtigung eines Gewinnfreibetrags steuerlich absetzbar. Eine Liste der begünstigten Empfänger ist auf der Homepage des Bundesministeriums für Finanzen unter www.bmf.gv.at abrufbar. Vergütung für die Energieabgaben Die Energieabgabenvergütung soll energieintensive Produktionsunternehmen entlasten. Ein Vergütungsantrag ist spätestens bis zum Ablauf von fünf Jahren zu stellen. Das heißt, für das Jahr 2012 kann ein Antrag noch bis 31. Dezember 2017 gestellt werden. Die Entscheidung im Verwaltungsgerichtshofverfahren über den Ausschluss der Dienstleistungsbetriebe auf Rückvergütung der Energieabgaben ab 2011 wird weiterhin auf sich warten lassen. Dienstleistungsbetriebe mit potenziellen Vergütungsansprüchen sollten dennoch überlegen, vorsorglich einen zeitgerechten Antrag zumindest für 2012 einzubringen. Steuermindernde Kosten im Privatbereich des Unternehmers Hier können folgende Zahlungen

steuermindernd geltend gemacht werden, wenn sie heuer noch bezahlt werden: f Sonderausgaben wie z. B. bestimmte Personenversicherungen, Wohnraumschaffung oder -sanierung, Kirchenbeiträge etc., f außergewöhnliche Belastungen wie selbst zu tragende Krankheitskosten oder Kosten für die Kinderbetreuung, private Spenden für 2017. Infolge der Steuerreform 2015/2016 können Ausgaben für sogenannte Topfsonderausgaben (Personenversicherungen und Wohnraumschaffung) ab 2016 nur mehr dann abgesetzt werden, wenn der der Zahlung zugrundeliegende Vertrag vor dem 1. Jänner 2016 abgeschlossen wurde bzw. mit der Bauausführung oder Sanierung vor dem 1. Jänner 2016 begonnen wurde. Zuwendungen für Mitarbeiter Auch für Dienstnehmer gibt es für bestimmte Zuwendungen steuerliche Begünstigungen. Weihnachtsgeschenke etwa bleiben bis zu einem jährlichen Betrag von 186 Euro steuerfrei. Kosten für Betriebsveranstaltungen bleiben bis 365 Euro pro Jahr und Arbeitnehmer steuerfrei. Wird dem Arbeitnehmer ein Jobticket für seine täglichen Fahrten zur Arbeit gewährt, so bleibt dies ebenfalls steuer- und lohnnebenkostenfrei. Sollte das Jahressechstel 2017 noch nicht zur Gänze ausgeschöpft sein, könnten z.B. Prämien noch mit sechs Prozent versteuert ausbezahlt werden.

W I Mag. Markus Pickl WKV-Steuerservice T 05522/305/310


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24 · Die Wirtschaft

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Präg: Montblanc Boutique eröffnet

Das traditionsreiche Familienunternehmen Präg ist seit gut einem Jahr ein autorisierter Händler der Marke Montblanc. Und das so erfolgreich, dass jetzt der zweite Schritt folgte: Am Marktplatz 6 in Dornbirn eröffnete Präg eine Montblanc Boutique. Es ist die erste zwischen Zürich und München, welche das komplette Produktsortiment der Luxusmarke führt. „Die Marke Montblanc passt mit ihrem Anspruch an höchste Qualität perfekt zu unserem Familienbetrieb und in die Innenstadt von Dornbirn. Mit der Zeit werden unsere Kunden neben den Montblanc-Produkten weitere interessante Produkte bekannter und weniger bekannter Labels entdecken können”, so die Geschäftsführerin Uschi Dunzinger-Präg. Sie wird gemeinsam mit ihrem Bruder Rudi Präg beide Geschäfte führen.

RUPP AG investiert in neuen Standort Der Käseproduzent konnte 2016 den Konzernabsatz um mehr als 5 Prozent auf über 50.000 Tonnen an verkauften Käseprodukten steigern. Der Umsatz entwickelte sich positiv auf 170 Millionen Euro. Die Rupp AG blickt auf ein sehr positiv abgelaufenes Geschäftsjahr zurück. Der Konzernabsatz konnte 2016 um mehr als 5 Prozent auf über 50.000 Tonnen an verkauften Käseprodukten gesteigert werden und der Umsatz entwickelte sich auf 170 Millionen Euro. Josef Rupp sieht auch für das laufende Geschäftsjahr eine erfreuliche Unternehmensentwicklung: „Wir rechnen auch für dieses Jahr mit einer Steigerung der Absatzmengen und erwarten ca. 53.000 Tonnen.“ Ein wichtiges Ziel der Geschäftsführung mit Josef Rupp, Ludwig Rupp und Harald Fischli ist die nachhaltige und kontinuierliche

Rupp-Geschäftsführung, v.l.: Harald Fischli, Josef Rupp und Ludwig Rupp. Foto: Archiv Rupp AG

Weiterentwicklung des Unternehmens. Daher wird 2017 neben Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen am Hauptstandort in Hörbranz auch in den neuen Standort Tianjin (China), sowie in das bestehende Werk in Frankreich investiert. Im August 2016 eröffnete die Rupp AG bereits eine Verkaufsniederlassung in Dubai, welche eine erfreuliche Entwicklung verzeichnet. Auch die Mitarbeiteranzahl des Traditionsunternehmens zeigt einen Anstieg und umfasst 2017 rund 600 Angestellte.

Den Großteil des Absatzes erzielt das Unternehmen im Bereich Schmelzkäse für Industrie und Handel. Dennoch spielt besonders der Vorarlberger Bergkäse g.U. und Alpkäse sowie der Erhalt der Vorarlberger Kulturlandschaft für das Unternehmen eine bedeutende Rolle: Die Rupp AG hat in Zusammenarbeit mit dem Wiener Falterverlag eine Magazinreihe zum Thema Alpe gestaltet. Vier Ausgaben des „Alpmagazins – Das Magazin für höheres Leben“ sind geplant – eine für jede Jahreszeit.

OMICRON wächst in Indien und dem Mittleren Osten Um in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit technisch anspruchsvollen Lösungen bestehen zu können, setzt OMICRON auf Expertise und Service. Neben den eigentlichen Produkten bietet das Unternehmen aus Klaus auch umfangreichen Support sowie einfachen Zugang zu Expertenwissen an. Jüngste Erfolge in der Golfregion sowie auf dem indischen Subkontinent zeigen, dass dieser Ansatz funktionieren kann. Ahmed El-Hamaky, verantwortlich für die Verkaufsregion Mittlerer Osten und Südasien

ist zufrieden. Sein Team hat bis Ende Oktober im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 51 Prozent erwirtschaftet. „Die letzten Jahre waren nicht einfach. Die angespannte Lage der Weltwirtschaft wurde bei uns noch durch die politischen Konflikte und die Instabilität verstärkt. Wir haben unsere Anstrengungen intensiviert, durchgängige und hochwertige Trainings- und Schulungsangebote helfen uns dabei, über die Vermittlung von Wissen und maßgeschneiderte Angebote Kundenkontakte herzustellen. Die harte Arbeit scheint sich auszuzahlen.“ So wurde in Teheran zum zweitenMaldieOMICRON„Conference

Auch auf Messen wie zum Beispiel der „Middle-East-Electricity-Exhibition“ in Dubai war das Unternehmen präsent. Foto: OMICRON

on Power Equipment Engineering Developments“ veranstaltet. In Indien und Bangladesch wurden Seminare zur Vermittlung von Fachwissen im Bereich des Tests und der Diagnose von elektrischen Energiesystemen angeboten, insgesamt folgten über 70 Teilnehmer aus 20 verschiedenen Firmen der Einladung von OMICRON. Grundlage des Erfolgs bleiben die innovativen Produkte: 2017 wurden einige Neuigkeiten auf den Markt gebracht, wie z.B. ein kompaktes Prüfgerät für Leistungsschalter oder ein einfach zu bedienendes Schutzprüfgerät, das mit Akku ausgestattet ist und damit neue Maßstäbe für mobile Vor-Ort-Prüfungen setzt.


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Hotel am See in Hard gewinnt Innovationspreis Bodensee17 BirdsClub als beste „touristische Unternehmensleistungen“ ausgezeichnet. Zum fünfjährigen Bestehen im Vorjahr wollte das Hotel am See in Hard ein besonderes Angebot für seine Gäste schaffen. Das Resultat ist der BirdsClub, der – nach dem Gewinn des Innovationspreises von Vorarlberg Tourismus im Juni – jetzt auch mit dem TourismusInnovationspreis „Bodensee17“ ausgezeichnet wurde. „Die Idee war im wahrsten Sinne des Wortes naheliegend“, beschreibt Hoteldirektorin Carmen Oberhauser die Entwicklung des

Das Hotel am See in Hard liegt idyllisch in unmittelbarer Nähe zum Bodensee. Copyright: Christine Andorfer

15 junge Talente starten Ausbildung ger, Stefanie Müller, Sarah Polin, Tobias Schwendinger, Sascha Sommergut und Tom Wiedemann von der Dornbirner Sparkasse sowie Darija Milosevic und Sebastian Thaler von der Sparkasse Bludenz. In der zehnmonatigen BeraDer Beratungsnachwuchs der Vorarlberter-Grundausbildung der ger Sparkassen 2017. Sparkassengruppe wird der Foto: Dornbirner Sparkasse Bank AG Beratungsnachwuchs proAuch 2017 bekommen junge Ta- fessionell darauf vorbereitet, viel lente wieder die Chance zum Verantwortung für das Geldleben Durchstarten: Debora Bozickovic, anderer zu übernehmen. Die Kunst, Julia Janjic, Martin Krobath und Finanzberatung individuell und beCindy Müller von der Sparkasse dürfnisorientiert durchzuführen, Feldkirch, Leonie Fleisch, Celina steht dabei ganz im Mittelpunkt Martinovic und Feride Sylejmani und damit auch die Kundinnen und (Sparkasse Bregenz), Birgit Jae- Kunden der Sparkassen.

Angebots: „Wir wollten die Natur, die Jahreszeiten und hervorragende lokale Produkte und Dienstleistungen in ein Paket für unsere Gäste packen.“ Umgesetzt wurde die Leitidee der Vogelbeobachtung im BirdsClub. Den Preis vergab der Verband der Tourismuswirtschaft Bodensee e.V. zum ersten Mal. Das Hotel am See erhielt bei der Verleihung in Konstanz die Auszeichnung in der Kategorie „touristische Unternehmensleistungen“, die mit 2.500 Euro Preisgeld dotiert war. Sieben Tourismusexperten bildeten die Jury und prüften insgesamt 26 eingereichte Projekte. Preise gab es in fünf Kategorien.

Neuer Marketingchef bei Montafon Tourismus Montafon Tourismus hat mit Mag. (FH) Michael Junginger, M.A. einen neuen Marketingleiter, der viel Erfahrung im Bereich Tourismusmarketing mitbringt. „Durch seine Ausbildung und Berufserfahrung bringt Michael die optimalen Voraussetzungen für diese Stelle mit“, freut sich Manuel Bitschnau, Geschäftsführer von Montafon Tourismus.

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micelab:bodensee gewinnt Innovationspreis Bodensee17

Auszeichnung der Weiterbildungsplattform in der Kategorie „Maßnahmen für Mitarbeiter“. „Der Preis ist eine tolle Belohnung für die intensive Forschungsarbeit der vergangenen Jahre und bestätigt, dass wir mit dem micelab:bodensee auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Gerhard Stübe, Sprecher des Netzwerks Bo-

denseeMeeting. Das Netzwerk kümmert sich seit mehr als zwanzig Jahren um die Weiterentwicklung der Bodenseeregion als Tagungs- und Kongresslandschaft. Im Sommer 2016 lancierte es gemeinsam mit dem Netzwerk „der kongress tanzt“ das micelab:bodensee – die erste interaktive Weiterbildungsplattform für Veranstalter im deutschsprachigen Raum.

· Unternehmen · 25

v.l.: Sonja Siegner, Wolfgang Himmel, Reinhold Maier, Gerhard Stübe und Urs Treuthardt. Copyright: Bernd Giesser/Bit-Graphik

People‘s Viennaline: Neue Sommerziele 2018 Memmingen

St. GallenAltenrhein

Salzburg

Wien

Zürich

Pula Calvi Menorca Sevilla

Ibiza Palma de Mallorca

Olbia

Neapel

Cagliari

Preveza Kefalonia

Streckennetz Sommerflugplan 2018 Copyright: People’s Viennaline

Das Sommerstreckennetz der People’s Viennaline gewinnt im kommenden Jahr weiter an Attraktivität. So werden gemeinsam mit den regionalen Reiseveranstalterpartnern zusätzliche Urlaubsziele angeboten, neben St. Gallen-Altenrhein neu auch ab anderen Flughäfen (Memmingen, Zürich, Wien und Salzburg). Neben den bisherigen Reisezielen ab St. Gallen-Altenrhein kommen neu Sevilla (Spanien) und Kefalonia (Griechenland) dazu.

Typisierungsaktion Firma Huber Tricot GmbH Am 21. November fand in der Firmenzentrale von Huber Tricot in Mäder eine Firmentypisierung statt. Dabei ließen sich 43 MitarbeiterInnen mittels Blutprobe typisieren. Die Typisierungskosten von € 50,- pro Person wurden bei dieser Aktion nicht nur zur Gänze vom Unternehmen übernommen, sondern wurde sogar zum nächsten Tausender aufgerundet. So flossen fantastische € 3.000,in die Spendenkasse.

vlnr: Marcel Schwarzmann, Silvia Schwerdtfeger, Cemanur Kartal, Dr. Ehrenfried Werderits


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26 · Unternehmen · Die Wirtschaft

Zumtobel Group rüstet Flughafen  S Oslo mit 21.200 LED-Leuchten aus Röthis: Niederlassung von Wacker Neuson Die Zumtobel Group hat das neue Terminal des Flughafens Oslo mit einer modernen Lichtlösung ausgestattet. Im Rahmen des Projekts wurden insgesamt 21.200 LEDLeuchten der Marken Zumtobel und Thorn, unterstützt durch TridonicTechnologie, sowie ein intelligentes Lichtsteuerungs- und Notlichtsystem von Zumtobel Group Services (ZGS) installiert. Das gesamte Auftragsvolumen beläuft sich auf über 5 Millionen Euro. Zudem wurde

ZGS kürzlich mit der Nachrüstung eines weiteren Flughafenbereichs mit Systemen für die Notfallbeleuchtung beauftragt. Philip Widner, VP Sales Region Northern Europe, Zumtobel Group über die Zusammenarbeit: „Mit dem breiten Produktportfolio unserer Marken konnten wir die Anforderungen des Flughafens Oslo optimal abdecken und für ein Projekt von dieser Größe und Komplexität eine passende Lösung bieten.“

Der Flughafen Oslo ist Norwegens wichtigster Flughafen mit jährlich 25 Millionen Passagieren und 13.000 Angestellten. Foto: Espen Solli

Mitte November wurde der Spatenstich für die neue Wacker Neuson Niederlassung in Röthis gesetzt. Die Eröffnung des Standorts ist für Mitte 2018 geplant. Dann ist der Hersteller kompakter Baumaschinen und Baugeräte mit neun eigenen Vertriebs- und Servicestandorten in ganz Österreich vertreten. Christian Chudoba, Geschäftsführer Wacker Neuson Österreich: „Wir freuen uns sehr, bald auch in Vorarlberg mit einer eigenen Niederlassung vertreten zu sein. Damit können wir mit schnellen Reaktionszeiten und durch kürzere Wegzeiten die Bedarfe unFoto: Wacker Neuson serer Kunden zuverlässig erfüllen.“

Hinteregger errichtet Wohnanlage in Hörbranz

Hinter den Kulissen der INTERSPAR-Bäckerei

Zentrumsnah und dennoch im Grünen: Die vier Häuser der Wohnanlage am Patachoweg in Hörbranz fügen sich stimmig ins Ortsbild ein. Foto: Marc Walser/Panograf

Bäckermeister Kurt Hammerer öffnete die Türen seiner INTERSPARBäckerei in Dornbirn. Die zahlreichen Besucher/-innen konnten den Bäckern beim Formen und Zubereiten von Brot und Gebäck über die Schulter blicken und bei der Führung durch die Backstube das traditioFoto: INTERSPAR/andy.sillaber nelle Bäckerhandwerk hautnah miterleben.

In Hörbranz entsteht hochwertiger neuer Wohnraum: Hinteregger baut nach den Plänen des Architekturbüros Schnetzer Kreuzer aus Bregenz vier Gebäude in massiver Ziegelbauweise. „Wir haben uns bewusst für eine kleinteilige Struktur statt eines großen Baukörpers entschieden, auch wenn dies kostenintensiver ist. Die einzelnen Häuser fügen

sich stimmig in die Umgebung ein und vermitteln einen familiären Charakter“, ist Bauherr Martin Moosbrugger, Geschäftsführer der Hinteregger Baumeister GmbH, Bregenz, überzeugt. Auf knapp 4.400 Quadratmetern Grundfläche werden zum Jahresanfang 2020 insgesamt 33 neue Wohnungen zur Verfügung stehen.

 G Sonja Neunhäuserer: Mit erweitertem Repertoire Einrichtungsberatung gegründet Im März diesen Jahres hat Sonja Neunhäuserer den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und in Wolfurt ihr Unternehmen „Sonja Neunhäuserer Einrichtungsberatung“ gegründet. „Während ich vorher im Angestelltenverhältnis vornehmlich medizinischtherapeutische Räumlichkeiten neu- oder umgestaltet habe, weitete ich mit diesem Schritt mein Repertoire und Angebot nun auch auf Geschäftsräume, Showrooms und

privates Wohnen aus“, informiert Neunhäuserer. Dabei bietet sie ein umfassendes Angebot: „Ich besichtige die jeweiligen Räumlichkeiten vor Ort, bespreche mit dem Kunden individuelle Wünsche und Stilrichtungen, ein Budget wird festgelegt und ich erarbeite ein Raumkonzept, das mittels Wandfarben, Tapeten und Beleuchtung Räume verschönert und mit Heimtextilien und Dekoration stilvolle Akzente setzt.“

Sonja Neunhäuserer Einrichtungsberatung


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Extra

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„Als gesetzliche Interessenvertretung ist es uns wichtig, Bedeutung und Anliegen der Werbebranche durch konkrete Zahlen zu vermitteln.“ Gerhard Hofer, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation

Werbung mit Konzep pt

Kommunikationsbranche: Stabile Geschäftslage und positiver Ausblick Der aktuelle WIFO-Werbeklimaindex zeigt laut Fachgruppenobmann Gerhard Hofer für die Vorarlberger Kommunikationsbranche ein stabiles Niveau mit positivem Ausblick. „Die Stimmung in der Vorarlberger Kommunikationsbranche ist auf einem stabilen Niveau. Die aktuelle Lage wird von den Unternehmen positiv beurteilt“, fasst Gerhard Hofer, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der WKV, die Ergebnisse des aktuellen WIFO-Werbeklimaindex zusammen. Die Auftragsbücher zeigen ein positives Ergebnis: „Knapp zwei Drittel der Betriebe meldeten ausreichende bzw. mehr als ausreichende Auftragsbestände“, so Hofer. Die aktuelle Geschäftslage wurde zwar leicht negativer als bei der letzten Befragung beurteilt, doch für die kommenden Monate erwarten die Vorarlberger Werber eine noch positivere Entwicklung als es im Durchschnitt die Werber in Gesamt-Österreich sehen.

Gesamt-Österreich: Ergebnis und Trend Sehr positiv sind die Ergebnisse für Gesamt-Österreich: „Der Aufwärtstrend in der Entwicklung der Werbekonjunktur hat sich in den vergangenen Monaten weiter fortgesetzt. Die Konjunkturbeurteilung in der österreichischen Kommunikationsbranche verbesserte sich kontinuierlich. Die positive Entwicklung ist breit gestreut – sowohl die aktuelle Lagebeurteilung als auch der Konjunkturausblick haben sich verbessert“, so Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich.

Werbewirtschaft als Beschäftigungsmotor 76 Prozent der befragten Vorarlberger Werbeunternehmer rechnen in den kommenden sechs Monaten mit einer gleichbleibenden Nachfrage. 24 Prozent gehen sogar von einer sich verbessernden Nachfrage aus. In den ver-

gangenen drei Monaten gaben 14 Prozent der Vorarlberger Unternehmer an, Personal aufgenommen zu haben und auch für die nächsten Monate rechnen sie nicht damit, Personal abbauen zu müssen. 97 Prozent gehen davon aus, ihren Mitarbeiterstand zu halten. „Diese Konjunkturaussichten sind auch Basis für eine dynamische Entwicklung am Vorarlberger Arbeitsmarkt“, informiert Gerhard Hofer.

Der Werbeklimaindex Der aktuelle Werbeklimaindex für Vorarlberg umfasst die konjunkturelle Entwicklung im Rückblick auf das vergangene Quartal, den Ist-Stand im Oktober 2017 sowie die Erwartungen der Vorarlberger Werbewirtschaft für die kommenden Quartale. „Es ist für uns als gesetzliche Interessenvertretung wichtig, unter anderem der Politik die wirtschaftliche Bedeutung und die interessenpolitischen Anliegen der Kommunikationsund Werbebranche durch konkrete Zahlen zu vermitteln“, erklärt Fachgruppenobmann Hofer. n


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Infrastruktur-Kommunikation – das Rennen um Akzeptanz

Konzertiert organisierte Gegenbewegungen gegen geplante Projekte stehen im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit: Engagierte Bürger schließen sich zu Bürgerinitiativen zusammen, programmieren Websites und gründen Facebook-Gruppen, rufen Naturschutzorganisationen oder NGOs auf den Plan und die Bevölkerung auf, Unterschriftenlisten zu unterzeichnen – als plakatives und eindrückliches Zeichen für ihren Unmut. „Ist es erst einmal so weit gekommen, bleibt den oft erst zu spät zu Rate gezogenen PRExperten nur mehr das Reagieren anstatt die Kommunikationsfäden in den eigenen Händen zu halten und aktiv zu agieren. Schadensbegrenzung sozusagen“, erklärt Martin Dechant, Geschäftsführer der PR-Agentur ikp Vorarlberg.

Klassische Medien als Gatekeeper Manchmal ist ein scheinbar großer Bürgerprotest nur ein „Sturm im Wasserglas“. Viele Postings auf Social Media zeigen nicht, dass etwas tatsächlich ein großes Thema in der Bevölkerung ist. Die Einschätzung, wann ein Thema relevant wird, ist nicht einfach. Einen festen Parameter gibt es aber: Die klassischen

Der Schlüssel heißt Akzeptanz, wissen die ikp-Berater Eva Deschler-Einwaller und Martin Dechant. Bild: Markus Gmeiner

Es klingt einfach: Ein Unternehmen möchte sein Betriebsgelände erweitern. Es leitet dafür alle rechtlichen Schritte in die Wege. Aber kurz vor dem Spatenstich folgt das böse Erwachen: Es regt sich Widerstand in der Bevölkerung. Unzählige falsche Daten, Zahlen oder sogar Skizzen kursieren plötzlich. Ein gefährliches Spiel für den Projektbetreiber, das oft dann einsetzt, wenn eine klare Kommunikation im Vorfeld fehlt.

bei den Lesern aufbauen. Sogar Facebook selbst ist sich der Problematik von „Fake News“ in seinem Netzwerk bewusst geworden und versucht, gegenzusteuern.

Frühzeitig proaktiv kommunizieren

Medien fungieren immer noch als „Gatekeeper“. Sie bestimmen, was tatsächlich relevant ist. Greifen sie eine Geschichte auf, wird sie für gewöhnlich auch zum Thema. Ihr Vorteil ist, dass die klassischen Medien vermehrt noch als glaubwürdiger angesehen werden, als Nachrichten auf sozialen Netzwerken. Der Journalismus gilt immer noch als Prüfungsinstanz und damit ist eine Veröffentlichung in TV oder Zeitungen in gewisser Weise ein Qualitätssiegel für eine Meldung.

Im Kampf gegen „Fake News“ Social Media also ignorieren und nur die klassischen Medien beachten? Nein, ganz so einfach ist es nicht, denn das Internet ist inzwischen eine der Hauptrecherchequellen des klassischen Journalismus geworden. Hinzukommt, dass diverse Portale wie etwa Facebookseiten von Influencern oder zum Beispiel unterschiedliche Fachblogs ebenso dank einer journalistischen Arbeitsweise immer mehr Vertrauen

Kann professionelle Infrastrukturkommunikation Konflikte zwischen Projektverantwortlichen, Politik und engagierten Bürgern vermeiden oder bereits bestehende Konflikte lösen? „Ein Versprechen abgeben wäre verwegen, aber Fakt ist: Eine frühzeitig professionell aufgegleiste Projektkommunikation mit allen relevanten Zielgruppen und Stakeholdern fördert den sachlichen und faktenorientierten Dialog aller Beteiligten, die Anzahl der sogenannten ‚Wut-Bürger’ reduziert sich, Falschinformationen werden vermiedenundGerüchtenentgegengewirkt“, erklärt abschließend ikp Beraterin Eva Deschler-Einwaller.

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image3 - Im Dienste wirksamer Kommunikation image3 ist keine klassische Agentur, sondern ein höchst agiler Dienstleister und Umsetzer für interne und externe Kommunikation „Unsere Kunden sind Spezialisten auf ihrem Gebiet. Damit sie sich darauf konzentrieren können, unterstützen wir sie bei allen Aufgaben der internen und externen Kommunikation. Dabei bringen wir fachlich fundierte und praktisch erprobte Impulse in bestehende Systeme ein“, erklärt Inhaber MMag. Dr. Peter Vogler die Grundausrichtung der image3 Kommunikationsdienstleistungs GmbH. image3 übernimmt – wie eine interne Kommunikations- oder PR-Stelle – die kompletten Kommunikationsagenden, bietet aber auch modulare Einzel-Leistungspakete an. Zudem gehören der Aufbau und die Optimierung be-

· Werbung mit Konzept · 29

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Gestalterin aus Leidenschaft Klar, deutlich und schnell verständlich muss gutes Grafikdesign sein, sagt die Adwin-Gewinnerin Marlies Stark von der Agentur starkpunkt.

KONZEPT GRAFIK DESIGN

„Ernsthafte Gestaltung muss den Trend überdauern“, ist Marlies Stark überzeugt. Die „Gestalterin aus Leidenschaft“, wie sie sich selbst bezeichnet, entwickelt seit mehr als zwanzig Jahren kreative Konzepte, die diese Prämisse erfüllen. Nach Stationen in München, Bregenz und Wien ist die gebürtige Wolfurterin in ihre Heimatgemeinde zurückgekehrt. Ihre Agentur starkpunkt betreut einen vielfältigen Kundenkreis von Kulturvereinen über Handwerksbetriebe bis zu namhaften Bauunternehmen. Einige davon seit etlichen Jahren. Und mit Erfolg: Im September holte sie mit einem Plakat für das Theaterensemble UNPOP einen „AdWin“.

Kunden verstehen Die Frage nach ihrem Erfolgsrezept beantwortet die routinierte Grafikerin mit: „Gut zuhören, besonders zwischen den Zeilen.“ Das direkte Gespräch ist für sie unerlässlich. „Ich will meine Kunden verstehen, um ihre Ziele und Wünsche weiterzuentwickeln oder zu vereinfachen.“ In der Kommunikation reiche es nicht aus, nur ein gutes Logo zu kreieren. „Bild und Text sind für mich untrennbare Partner in der grafischen Konzeption. Dafür muss ich die Anliegen meiner Kunden nachvollziehen können.“

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Das Portfolio der 44-Jährigen, die ihre Arbeit als Handwerk versteht, reicht von A wie Anzeigen bis Z wie Zeitschriften. Marlies Stark bietet alle Leistungen einer FullService-Agentur. Sie entwickelt Kommunikationskonzepte, agiert

als Kreativ- oder Art-Direktorin und deckt – mit einem Profinetzwerk an der Hand – auch Fotografie, Bildbearbeitung und die gesamte Produktionsabwicklung ab.

Steckenpferd Design Marlies Starks Herz schlägt für qualitätsbewusste Unternehmen – idealerweise mit Affinität zu Produktdesign und Kultur. Ihr Interesse an diesen Themen führte auch zu einem berufsbegleitenden Masterstudium für Kulturmanagement. „Mein Steckenpferd sind Räume und Möbel“, ergänzt Stark. Sichtbar wird dies schon beim ersten Agentur-Besuch: Im selbst geplanten, lichtdurchfluteten Atelier entstehen am ebenfalls selbst entworfenen Bürotisch starke Kommunikationsmittel für unterschiedlichste Auftraggeber. www.starkpunkt.at


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Gebrüder Weiss eröffnet neue Repräsentanz in Jerewan

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Im Bild: Thomas Moser (Direktor und Regionalleiter süd-Ost/CIs), Alexander kharlamov (Managing Director von Georgien und Armenien), Armine Bedvyan (sales & Marketing Armenien), Anna karapetyan (Operations Armenien) und siegfried Hauser (Business Development Region Foto: yervandpapazyan süd-Ost/CIs), alle Gebrüder Weiss.

Unterberger automobile: Mit lehrlingen in der BMW Welt München

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und asien.“ thomes Moser, Direktor und regionalleiter Süd-ost/ CIS bei Gebrüder Weiss, ergänzte: „Unsere Kunden profitieren damit auch in armenien von unseren hohen europäischen Qualitätsstandards.“ Mittelfristig sollen die lokalen logistikservices ausgebaut und die Eröffnung weiterer Büros in der region evaluiert werden. Gesteuert werden die logistikprozesse über den georgischen Gebrüder Weiss-Hub in tiflis, an den Jerewan direkt angeschlossen ist.

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Gebrüder Weiss eröffnete anfang November offiziell seine neue repräsentanz in Jerewan/armenien. alexander Kharlamov, Managing Director von Gebrüder Weiss Georgien und armenien, unterstrich die Bedeutung des neuen Standorts: „Von Jerewan aus bedienen wir für unsere Kunden nicht nur Destinationen im Iran und in russland. armenien ist auch eine zentrale Station auf den routen der Seidenstraße – ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Europa

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Unterberger Automobile lud seine 30 neuen Lehrlinge aus allen 15 Foto: Unterberger standorten zu einem Ausflug in die BMW Welt ein.

Die ausbildung bei Unterberger automobile steht ganz unter dem Motto „fordern und fördern“. Schulische leistungen etwa werden prämiert und es gibt regelmäßig einen lehrlingstag mit allen lehrlingen. „Mit unseren 30 lehrlingen, die heuer bei uns angefangen haben, haben wir gerade einen Motivationstag in der BMW Welt

in München veranstaltet. Das sorgt nicht nur für eine willkommene abwechslung. Es war auch eine tolle Gelegenheit, damit sich alle besser kennenlernen. Bei 15 Standorten ist das im alltag nicht immer einfach und selbstverständlich“, erklären die Geschäftsführenden Gesellschafter Gerald, Dieter und Fritz jun. Unterberger. 


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Masterprogramm der FH Vorarlberg. Informationsabend am 30. Jänner 2018

Innovation & Produktmanagement MSc

Gute Ideen, technologische Kompetenz und die Innovationskraft ist der Schlüssel für erfolgreiche Unternehmen. Der Hochschullehrgang mit einem integrativen Entwicklungs- und Managementansatz bietet dafür einen wissenschaftlich fundierten Methodenkoffer mit dem Fokus auf den praxisorientierten Transfer.

n I Am 30. Jänner 2018 um 17.30 Uhr wird der Hochschullehrgang an der FH Vorarlberg in Dornbirn vorgestellt. Anmeldungen werden von Frau Zimmermann (wirtschaft@ schlosshofen.at) gerne entgegengenommen. Schloss Hofen Wissenschaft & Weiterbildung Carina Zimmermann info@schlosshofen.at www.schlosshofen.at

Berufsbegleitend erfolgreich in die Zukunft.

Verbindung von Theorie und Praxis Im Hochschullehrgang für Innovation & Produktmanagement steht die kreative Entwicklung und Umsetzung von Produktideen im Mittelpunkt, unter dem Aspekt

der Innovationskraft eines Unternehmens. Die Lehrinhalte reichen dazu vom Innovationsund Technologiemanagement, Finanzierung, Marketing, Kostenmanagement, Unternehmensentwicklung bis hin zum Kooperationsmanagement.

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Der Hochschullehrgang Innovation & Produktmanagement von Schloss Hofen und der FH Vorarlberg schafft die Kompetenzen zur anwendungsorientierten Gestaltung von Innovationsprozessen und des Leistungssortiments. Start des nächsten Lehrgangs ist im September 2018.

Profile for Wirtschaftskammer Vorarlberg

Die Wirtschaft Woche 49 und 50 - 7. Dezember 2017  

Die Wirtschaft Woche 49 und 50 - 7. Dezember 2017  

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