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Die Wirtschaft Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 71. Jahrgang

Nr. 47-48 · 25. November 2016

Hans-Peter Metzler ist neuer WKV-Präsident

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Fotos: Dietmar Mathis

Hittisauer Hotelier folgt verstorbenem Manfred Rein nach. Seite 4+5

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Mehr ältere Arbeitnehmer

Beim persischen Tiger

Die Zahl der über 55-Jährigen ist österreichweit im ersten Halbjahr 2016 um 11 Prozent gestiegen.

Vorarlberger Wirtschaftsdelegation informierte sich vor Ort über den Hoffnungsmarkt Iran.

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2 · Die Wirtschaft

Magazin  K

 I Themen der Woche

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3. Energieeffizienz-Netzwerk. Unter professioneller wissenschaftlicher Leitung schließen sich in Vorarlberg bereits zum dritten Mal Unternehmen zu einem Energieeffizienz-Netzwerk zusammen.  10 Einzelhandel optimistisch. Die österreichischen Einzelhändler gehen vor dem 1. Einkaufssamstag im Advent von einem stabilen bzw. steigenden Weihnachtsgeschäft aus.  14 Faktor Campinggäste. Campinggäste unterstützen mit ihren Ausgaben das Umfeld der Urlaubsregion. Der Trend geht zu vor Ort gemieteten Mobilehomes und Bungalows.  16

 I Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W www.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 27,30. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 21.763 (1. Halbjahr 2016) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder Thinkstock.de Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

Auf die Vorarlberger Art V H-P M W-P Mit großer Freude und Respekt übernehme ich die Aufgabe als Präsident in unserer Wirtschaftskammer. Dabei werde ich meinen eigenen Weg gehen und meine eigene Handschrift entwickeln. Wir leben aktuell in einer sehr anspruchsvollen Gemengelage mit unglaublichen globalen Transformationen. In solch’ turbulenten Zeiten müssen wir uns auf unsere Stärken konzentrieren, Spielräume erkennen und diese auch erkämpfen. Manfred Rein müssen wir sehr dankbar sein, denn er hat einen wichtigen Bildungsprozess in Gang gebracht. Ich bekenne mich voll zur dualen Ausbildung, aber es geht auch um deren Weiterentwicklung. Generell muss es noch besser gelingen, die jungen Menschen ineineAusbildungsfähigkeitzubringen.Mein Ziel ist es, mit neuen Partnerschaften quer durchs Land unsere Gestaltungsspielräume auf Vorarlberger Art zu nutzen. Die Bildungsreform hat ja gezeigt, dass die Konstellationen in der Wiener Küche nur „Lauwarmes“ produ-

zieren können. Mit den Rezepten von vorgestern können wir nicht in die Zukunft gehen. Ich bin ein Verfechter davon, im Land selbst aktiv zu werden und nicht auf ein Tätigwerden in Wien zu warten. Wir wollen die Schnelllebigkeit der Zeit auch in unser Haus übertragen und noch intensiver auf die Mitglieder zugehen, unbürokratischundschnell.Auchwirmüssenunser Selbstverständnis permanent hinterfragen. Die Serviceleistungen der Wirtschaftskammer, die sich auf einem hohen Niveau befinden, bauen wir weiter aus. Etwa im Bereich Digitalisierung werden die Unternehmen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Hilfeleistungen bekommen. Wirtschaft ist die Basis für ein gutes Leben in diesem Land. Das müssen endlich alle begreifen. Vielleicht wird die Pflichtmitgliedschaft nie die große Akzeptanz bekommen, aber ich habe die Vision, dass in ein paar Jahren unsere Mitglieder die Wirtschaftskammer als unverzichtbaren Partner sehen. Ich rufe Sie alle auf, mich auf dieser Reise zur Erfüllung dieses Zukunftsbildes zu begleiten!

 F  W

Check Check Lehre, das Magazin der WKV zur Lehre, ist in neuem Design erschienen. Es bietet bei allen Fragen rund ums Thema duale Ausbildung wertvolle Informationen und praktische Tipps - in Form von informativen Grafiken, den wichtigsten Checkpoints von der Berufsorientierung bis hin zur richtigen Bewerbung, persönlichen Postings von vielen Vorarlberger Lehrlingen über ihren eigenen Lehrberuf, separaten Elternseiten zum Rausnehmen sowie interessanten Interviews und vieles mehr. Check Check Lehre online lesen: www.wkv.at/bildung


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· Magazin · 3

 Z  W

430.000

Einwohner wird es laut einer Prognose der Statistik Austria bis zum Jahr 2080 in Vorarlberg geben. Dies bedeutet eine Steigerung um 13 Prozent. Aktuell hat Vorarlberg 381.000 Einwohner.

„Stadt Dornbirn streicht zurecht doppelte Müllgebühr für EPU“ Wirtschaftskammer Vorarlberg setzt sich mit Forderung nach einem Ende dieser ungerechtfertigten Gebühr für Ein-PersonenUnternehmen (EPU) durch. Die Stadt Dornbirn hat in ihrer jüngsten Stadtvertretungssitzung im November die doppelte Müllgebühr für EPU gestrichen. „Gut Ding braucht Weile, unsere Hartnäckigkeit in dieser Frage hat sich ausgezahlt. Wir begrüßen den Beschluss der Stadt Dornbirn, auf eine Vorschreibung dieser doppelten Müllgebühr künftig zu verzichten“, erklärt Mag. Marco Tittler, Leiter der Wirtschaftspolitischen Abteilung in der Wirtschaftskammer. Anfang des Jahres hatte – auf Initiative der Wirt-

 H Wenn Sie, als EPU, Ihre unternehmerische Tätigkeit im selben Haushalt ausüben und in Ihrer Gemeinde doppelte Müllgebühren bezahlen müssen, melden Sie sich bitte bei uns: Lukas Fleisch, MA BSc, fleisch.lukas@wkv.at 05522/305-357

schaftskammer – der Umweltverband seinen Mitgliedern (den Gemeinden) bereits nahegelegt, auf eine doppelte Müllgebühr für Ein-Personen-Unternehmen, die ihre Tätigkeit im selben Haushalt ausüben, zu verzichten. Gerade die Kosten für die immer wieder beispielhaft angeführten Papierabfälle sind gemäß Lizenzierungsverfahren bereits gedeckt. Das gilt ebenso für Glas und Kunststoff, Metall und andere Materialien. Die Wirtschaftskammer wurde daher im Sommer dieses Jahres nochmals aktiv und beharrte auf einer raschen Lösung für die kommenden Jahre. „Die Einhebung einer solchen doppelten Gebühr war und ist eine völlig ungerechtfertigte Maßnahme, umso besser, dass sie nun vom Tisch ist“, zeigt sich Tittler erfreut.

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Vorarlberger bei den EuroSkills

Der 23-jährige Bürser Christoph Schrottenbaum nimmt für Vorarlberg an den Berufseuropameisterschaften EuroSkills teil, die nächste Woche im schwedischen Göteborg stattfinden. Schrottenbaum absolvierte die Tourismusschule in Bludenz und machte im Sommer Praktika in hochklassigen Häusern. Er arbeitete sich dann in kurzer Zeit vom Commis zum preisgekrönten Floor Manager (Restaurantleiter) in London empor. In Österreich wurde er unter anderem Vizestaatsmeister im Service.

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Wiedereingliederung nach Krankheit

Wahlzuckerl aus dem Steuertopf

Die Bundesregierung hat mit dem Beschluss im Ministerrat vergangenen Dienstag den Weg für eine gesetzliche Grundlage zur Wiedereingliederung nach einem mindestens sechswöchigen Krankenstand frei gemacht. Damit wird eine Initiative der Wirtschaftskammer umgesetzt. 2017 wird es möglich, nach langen Krankenständen schrittweise wieder in den Beruf einzusteigen. Das Modell ist für beide Seiten freiwillig, die wöchentliche Normalarbeitszeit darf für

Alle Pensionisten – von der Mindestrentnerin bis zum Mehrfachpensionsbezieher – bekommen, so hat es die Regierung beschlossen, im Dezember zusätzlich 100 Euro überwiesen. Einmalig. Gesamtkosten: 200 Millionen Euro, die ohne positiven Effekt verpuffen. Schließlich ist bald Weihnachten die Zeit des Schenkens – und vielleicht sind es ja auch Wahlen, die näher rücken? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Doch nur so ist zu erklären, warum Pensionisten und Bauern mit

die Dauer von maximal sechs Monaten um höchstens 50 Prozent und mindestens 25 Prozent reduziert werden. Der Dienstnehmer erhält für den Wiedereingliederungszeitraum neben dem aliquoten Entgelt und den aliquoten Lohnnebenkosten vom Dienstgeber ein aliquotes Wiedereingliederungsentgelt. Immer unter dem Aspekt der Freiwilligkeit, bewegt sich damit endlich ein starres System in Richtung Flexibilität. Daumen nach oben! (moh)

Wahlzuckerl aus dem Steuertopf beschenkt werden. Knapp 90 Prozent Staatsverschuldung, eine Rekordarbeitslosigkeit, ein ineffizientes Gesundheits- und ein veraltetes Schulsystem sind das Erbe für die junge Generation. Das noch mit einem populistischen Pensions-Hunderter zu garnieren, knüpft nahtlos an die desaströse Zuckerbrot-Politik an, mit der wir in Kärnten nur schlechte Erfahrungen gemacht haben. Daumen nach unten! (moh)


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Wirtschaftsparlament Hans-Peter Metzler: Einstimmige Wahl zum neuen Präsidenten der Wirtschaftskammer

Die 43 Stimmberechtigten entschieden sich nicht nur für Metzler als neuen Präsidenten, sondern legten sich gleichzeitig auf seine Stellvertreterin Mag. Petra Kreuzer (Vorstand der F.M. Hämmerle Vermögensverwaltung GmbH) und seinen Stellvertreter Dr. Michael Grahammer (Vorstandsvorsitzender der Hypo Vorarlberg noch bis Jahresende, anschließend selbstständig) fest. Kreuzer ist damit die erste Vizepräsidentin in der Geschichte der Wirtschaftskammer Vorarlberg. KommR Ing. Edi Fischer bleibt weiterhin im Präsidium, während KommR Hermann Metzler und der bisherige Finanzreferent, Dr. Josef Rupp, sich nicht mehr der Wahl stellten.

Wirtschaftskammer Vorarlberg auf das unmittelbar Mögliche konzentrieren. Der neue Präsident will dem Bildungsthema weiterhin höchste Aufmerksamkeit widmen und den Unternehmen des Landes besonders beim Thema Digitalisierung in

verschiedensten Handlungsfeldern konkrete Unterstützung anbieten. Der Kampf gegen die Bürokratie und für mehr Deregulierung, eine neue Wertschätzung für das Unternehmertum, die Bildung neuer Partnerschaften zum Wohl der

leistungsorientierten Wirtschaft in Vorarlberg und der Ausbau der Serviceleistungen der Wirtschaftskammer sind weitere Zielsetzungen des neuen Präsidenten. „Das WKVService-Paket steht für eine Vielzahl an Serviceleistungen, die wir mit

Fotos: Dietmar Mathis

Der Bregenzerwälder Hotelier (Romantik Hotel „Das Schiff“) Hans-Peter Metzler ist neuer Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Er wurde von den Delegierten des Vorarlberger Wirtschaftsparlamentes vergangenen Montag einstimmig gewählt.

Hans-Peter Metzler bei seiner Antrittsrede.

Alt-Präsident Kuno Riedmann (m.) und die scheidenden Vizepräsidenten Josef Rupp (l.) und Hermann Metzler.

Respekt vor der Aufgabe In seiner Rede vor den Delegierten des Vorarlberger Wirtschaftsparlaments betonte HansPeter Metzler: „Ich freue mich über die große Zustimmung über alle Fraktionen hinweg und nehme die respektvolle Herausforderung an, für die berechtigten Interessen der Wirtschaft zu kämpfen.“ Metzler verwies darauf, dass die Wirtschaft die Basis für ein gutes Leben im Land sei. „Dieser Zusammenhang ist vielen leider nicht klar“, stellte der 51-jährige Bregenzerwälder fest. In einer immer unsicherer werdenden Welt müsse man sich als

Der neu gewählte Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Hans-Peter Metzler (rechts) mit Mag. Petra Kreuzer (Vizepräsidentin), Dr. Michael Grahammer (Vizepräsident und Finanzreferent) und KommR Ing. Edi Foto: Dietmar Mathis Fischer (Vizepräsident, links).


· Wirtschaftsparlament · 5

Foto: Freiberger/WKV

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Die Wahl des neuen Präsidiums erfolgte über alle Fraktionen hinweg einstimmig.

unseren Expertinnen und Experten in den Service-Abteilungen täglich unseren Mitgliedern anbieten, und das auf einem hohen Niveau. Unser Ziel ist es, dass jeder Unternehmerin, jedem Unternehmer klar ist, welche Leistungen sie von uns bekommen. Wir müssen noch intensiver auf unsere Mitglieder zugehen, unbürokratisch und schnell“, so sein Appell.

nen und Mitarbeiter der Wirtschaftskammer. „Was ich erlebe, sind motivierte und kompetente Mitarbeiter, die sich für die Wirtschaft einsetzen. Die Vorarlberger Wirtschaftskammer müsste sich von allen Kammern in einer freien Marktwirtschaft am wenigsten fürchten.“

Der als Vizepräsident abgetretene Hermann Metzler erinnerte in seinen Einführungsworten vor der Abstimmung an den verstorbenen Manfred Rein. Der ehemalige Landesrat und WK-Präsident habe „mit Mut, Herzblut und großer Leidenschaft für die Anliegen der Vorarlberger Wirtschaft gekämpft“. Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (ÖVP) gratulierte dem neuen Präsidium und versprach, dass das Land weiterhin ein verlässlicher Partner der Wirtschaft sein werde. Josef Rupp fand neben dem Dank an seine Präsidiumskollegen lobende Worte für die Mitarbeiterin-

Finanzreferent Rupp: „Nach dem großen Investitionsschwerpunkt im Jahre 2016, der Generalsanierung des Traktes C beim WIFI in Dornbirn, sind wir nun wieder in der Lage, ein ausgeglichenes Budget für das Rechnungsjahr 2017 vorzulegen (siehe Kasten unten).“ Der Voranschlag der Wirtschaftskammer Vorarlberg für das Rechnungsjahr 2016 mit einem Bilanzverlust von 16.560 Euro wurde ebenso einstimmig beschlossen wie die unveränderte Festsetzung der Kammerumlage 2 gem. § 122 Abs. 7 WKG - Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag – für 2017 mit 0,24

Gute finanzielle Basis

Landesstatthalter Rüdisser war der erste Gratulant.

Prozent der Bemessungsgrundlage. Nähere Informationen zum Budget unter wkv.at unter dem Reiter „Wir über uns“ -> Voranschläge und Rechnungsabschlüsse (nur für Mitglieder).

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Hans-Peter Metzler wurde am 8. August 1965 geboren, ist verheiratet und Vater von drei Töchtern. Bereits mit 19 Jahren übernahm er nach dem Tod seines Vaters die Führung des Romantik Hotel „Das Schiff“ in Hittisau. 2010 wurde er Obmann der Sparte Tourismus. Meilensteine seiner Obmannschaft sind die Entwicklung der Tourismusstrategie 2020 und das neue Ausbildungskonzept für Hotellerie und Gastronomie.

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Mag. Petra Kreuzer ist Betriebswirtin, wurde am 23. April 1970 geboren und wohnt in Dornbirn. Sie ist selbstständig als geschäftsführende Gesellschafterin bei Kreuzer Immo Solution und Vorstand der F.M.Hämmerle Holding AG und zudem Aufsichtsrätin der Raiba am Kumma sowie Ersatzmitglied der Stadtvertretung Dornbirn.

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Dr. Michael Grahammer, geboren am 23. Juli 1964, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Bis zum 31. Dezember 2016 ist er noch Vorstandsvorsitzender der Vorarlberger Landes-Hypothekenbank AG und Mitglied der Spartenkonferenz Bank und Versicherung. 2017 macht sich Grahammer als Unternehmensberater im Finanzbereich selbstständig.

Anträge Der Antrag der Grünen Wirtschaft, nach einem abgestuften Kurskostenprogramm im WIFI, wurde mehrheitlich abgelehnt. Der Antrag der Grünen Wirtschaft zur Steuergerechtigkeit zwischen großen und kleinen Unternehmen wurde mit einer Gegenstimme angenommen. Der Antrag der Grünen Wirtschaft zur Einführung eines Lehrberufs Fahrradmechatroniker wurde einstimmig angenommen. Mit zwei Gegenstimmen angenommen wurde der Antrag der Grünen Wirtschaft, den Vorstoß des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft zur umfassenden Reform der Gewerbeordnung zu unterstützen. n


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Österreich Anzahl älterer Arbeitnehmer steigt – Malus vermeidbar Österreichs Wirtschaft beschäftigt mehr ältere Menschen denn je: Die Beschäftigung der über 55-Jährigen ist im ersten Halbjahr 2016 um elf Prozent gestiegen.

Günstiger Zeitpunkt zur Beschäftigung Älterer Die erfreuliche Beschäftigungsentwicklung älterer Arbeitnehmer bestätigt die Position der Wirtschaftskammerorganisation, dass Anreize für Unternehmen besser wirken als bürokratische Modelle und Strafen. Nun gilt es, diesen Trend fortzusetzen, und so das Bonus-Malus-System Neu zu verhindern.

Zum Vergleich: Im Durchschnitt aller Altersgruppen ist im selben Zeitraum die Beschäftigung lediglich um 1,46 Prozent gestiegen. Die Bundesregierung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Beschäftigung Älterer zu steigern und daher im Herbst 2015 ein neues Bonus-Malus-Modell für Betriebe ab 25 Mitarbeitern beschlossen. Ob dieses Modell tatsächlich wirksam wird, hängt vom Erreichen der Beschäftigungsziele für über 55-Jährige bis Juni 2017 ab. Steigt die Beschäftigung Älterer weiter so wie in den vergangenen Jahren, könnten diese Ziele erreicht und das neue Bonus-MalusSystem verhindert werden.Falls

Die Beschäftigung Älterer steigt in Österreich weiterhin überdurchschnittlich. Bild: WKO/Voglhuber

dieses Modell jedoch wirksam wird, würde ab 1.1.2018 für Unternehmen, die weniger Mitarbeiter im Alter von 55 plus beschäftigen

n V  WKO Der Hintergrund des neuen Modells: Das Regierungsübereinkommen aus 2013 sah noch verpflichtende Quoten für die Beschäftigung über 55-Jähriger vor. Bei Nichterfüllung hätten hohe Strafzahlungen von mehreren tausend Euro gedroht. Die Wirtschaftskammer lehnte diese Quotenvorgabe als massiven Eingriff in die Autonomie der Betriebsführung strikt ab und konnte dieses Modell mit hohen Strafzahlungen verhindern! Die Bundesregierung hat sich

zum Ziel gesetzt, die Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmer ab 55 Jahren anzuheben. Folgende drei Zielwerte sollen zum Stichtag 30. Juni 2017 erreicht werden f Für 55- bis 59-jährige Männer: 73,6 Prozent (Wert Juni 2016: 73,8 Prozent). f Für 60- bis 64-jährige Männer: 33,1 Prozent (Wert Juni 2016: 32,6 Prozent) f Für 55- bis 59-jährige Frauen: 60,1 Prozent (Wert Juni 2016: 59,4 Prozent.

als der Schnitt ihrer Branche, bei Beendigung von Dienstverhältnissen die doppelte Auflösungsabgabe (Malus) anfallen. Der Bonus würde bei Unternehmen, deren 55-plus-Anteil im Schnitt ihrer Branche oder darüber liegt, eine Senkung des Arbeitgeberbeitrages zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) in Höhe von 0,1 Prozentpunkten bringen. Um Dienstgeber mit mindestens 25 Mitarbeitern eingehender über dieses Modell zu informieren, haben diese Betriebe Anfang Oktober ein Schreiben vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger, der künftig einmal jährlich den Anteil älterer Personen (55. Lebensjahre und älter) an allen vollversicherten Beschäftigten festzustellen hat, bekommen.

Um Anreize für die Beschäftigung Älterer zu schaffen, hat die Wirtschaftskammer erreicht, dass die Mittel für die Eingliederungsbeihilfe des Arbeitsmarktservice (AMS) in Form eines Lohnkostenzuschusses für Unternehmer, die ältere Arbeitslose (50+) einstellen, ausgeweitet wurden. Gerade jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, älteren Arbeitslosen, die durch das AMS förderbar sind, eine Chance zu geben. Eine kostenfreie Unternehmensberatung, unter anderem zu Fragen des Altersmanagements, bietet die Impulsberatung des AMS. n

n I f

Auskünfte über diese Förderungen erteilt die jeweilige regionale Geschäftsstelle des AMS: www.ams.at

f

Für Fragen an den Hauptverband: Serviceline unter der Telefonnummer: 050 /124 3350 (in der Zeit von Montag bis Freitag, 7 Uhr bis 17 Uhr) E-Mail: servicecenter@itsv.at


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„Öxit“ wäre Rückschlag Steht Österreich in oder außerhalb der EU besser da? Eine aktuelle Studie kommt zu einem klaren Ergebnis: Ein „Öxit“ wäre ein schwerer Rückschlag für das Land. Die Studie des Wirtschaftspolitischen Zentrums (WPZ) im Auftrag der WKÖ zeigt klar die Vorteile, die Österreich aus seiner EU-Mitgliedschaft generiert. „Österreich könnte bei einem EU-Austritt bis zu 150.000 Arbeitsplätze verlieren. Ein Öxit wäre ein schwerer Rückschlag für den Standort, er würde zu geringeren Lohnsteigerungen führen und einen Einkommensverlust von sieben Prozent des BIP bedeuten“, warnte WKÖPräsident Christoph Leitl am Dienstag bei der Präsentation der Studie mit Studienautor Professor Christian Keuschnigg vom WPZ.

Europa stärken – Globalisierung mitgestalten Gemäß der Faustregel, wonach ein Prozent BIP-Zuwachs Steuereinnahmen von 1,5 Milliarden Euro nach sich zieht, wäre überdies auch ein öffentlicher Einnahmenentfall von rund 10 Milliarden Euro zu bedecken. Davon abgesehen, gingen die Folgen eines Öxit weit über Österreich hinaus, warnte Leitl: „In den USA gilt nach dem Wahlsieg von Donald Trump

Ökonom Christian Keuschnigg und WKÖ-Präsident Christoph Leitl: „Ein Öxit wäre ein schwerer Rückschlag für den Standort.“ Foto: WKÖ/Leithner

‚America first‘, Präsident Erdogan will die Türkei zu einer regionalen Hegemonialmacht ausbauen, Präsident Putin Russland wieder stark machen. Und wir wollen Europa schwächen? Was wir jetzt brauchen, ist eine Stärkung Europas, ist die Weiterentwicklung der Europäischen Union, damit wir angesichts der Herausforderungen in der Welt wieder handlungsfähig sind und die Globalisierung mitgestalten können.“ „Ein Öxit würde die Umkehrung all dessen bedeuten, was die EU Österreich gebracht hat“, unterstrich Keuschnigg, wobei das Ausmaß der negativen Konsequenzen je nach Szenario der Studie unterschiedlich stark ausfallen würde. Bei einem „hard Öxit“, also einer Zurückstufung Öster-

reichs als EU-Drittland, würde der Einkommensverlust langfristig, also binnen etwa zehn Jahren, den gesamten Wohlstandsgewinn (sieben Prozent des BIP) wieder zunichtemachen. Bei einer Kooperation, etwa im Form eines Europäischen Wirtschaftsraumes, würde sich der BIP-Verlust auf ein bis zwei Prozent des BIP belaufen. Klar sei aber: „Ein Öxit ist unweigerlich mit einem Austritt aus der Eurozone verbunden. Dann würden wir wieder das tun müssen, was wir vor dem Euro getan haben: Uns strikt an Deutschland orientieren und etwa die Geldpolitik anderer passiv nachvollziehen. Wir hätten de facto nicht an Autonomie gewonnen, sondern verloren“, so n der Ökonom.

n B

Der EU-Austritt wird Großbritannien wirtschaftlich schaden

Die EU-Austrittsverhandlungen Großbritanniens starten voraussichtlich im März 2017 und könnten sich über zwei Jahre hinziehen. Für die Wirtschaftstreibenden bedeutet das weitere Verunsicherung im kommenden Jahr. „Investitions- und Konsumnachfrage werden sinken, Inflation und Arbeitslosigkeit werden steigen“, erwartet Christian Kesberg, Wirtschaftsdelegierter der WKÖ in London. Heuer soll die britische Wirtschaft diversen

Prognosen zufolge noch um 1,6 bis 1,8 Prozent wachsen - deutlich schwächer als 2015 (plus 2,3 Prozent). Doch schon im nächsten Jahr könnte das Wachstum statt 2 Prozent nur mehr 0,6 Prozent betragen. Niemand weiß zurzeit, wie die Scheidung der Briten von der EU in der Realität aussehen wird. Ein Freihandelsabkommen nach norwegischem Modell sei ein wahrscheinliches Zukunftsszenario, meint Kesberg. Dabei hätte Großbritannien bei EU-weiten

Entscheidungen nichts mehr mitzureden. „Auf die österreichische Wirtschaft hat der EU-Austritt der Briten keine unmittelbare Auswirkung, doch Sekundäreffekte könnten über den Umweg Deutschland drohen. Für die Deutschen ist Großbritannien der drittwichtigste Markt. Erhalten sie einen Dämpfer, wirkt sich das auch auf Österreich aus“, räumt Kesberg ein. Mehr dazu auf Seite 18

· Österreich · 7 S

Kreativwirtschaftsscheck für KMU Mit dem Kreativwirtschaftsscheck werden auch 2016 wieder innovative Projekte gefördert. Konkret erhalten KMU bis zu 5.000 Euro an Förderung für die Inanspruchnahme von Kreativleistungen für ihr Innovationsprojekt. Einreichungen für den Kreativwirtschaftsscheck sind für KMU aller Branchen in Österreich möglich. Geplant ist die Vergabe von 300 Schecks, insgesamt 1,5 Millionen Euro an Fördermitteln. Der Kreativwirtschaftsscheck wird vom BMWFW finanziert und kann bei der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) bis 12.12.2016 beantragt werden. ‣ www.awsg.at/kws

Österreichweite Webinare für EPU Die WKÖ bietet österreichweit vier kostenlose Webinare an. Aus zehn Vorschlägen können online vier persönliche Favoriten ausgewählt werden - die Vorträge mit den meisten Votes werden kommendes Jahr veranstaltet. Zur Auswahl stehen: ‣ Bei Anruf Erfolg – Aktive Kundenansprache am Telefon ‣ Content statt Werbung – So erreichen Sie Ihre Zielgruppe ‣ Cybercrime – Auch Sie sind ein potenzielles Opfer ‣ Erfolgreich verhandeln – Ziele erreichen – Partner binden ‣ Erfolgsfaktor: Der USP Ihrer Persönlichkeit ‣ IT-Security für EPU ‣ Mit Google mehr Kunden gewinnen (Suchmaschinenoptimierung) ‣ Ohne Geld kein Erfolg – Liquiditätsplanung für EPU ‣ Selbstzweifel ade - Entwickeln Sie Mut, Kraft und Entschlossenheit ‣ Verkaufen - Für alle, die lieben was sie tun, aber hassen, zu verkaufen! Die Abstimmung läuft bis 7. Dezember 2016 ‣ epu.wko.at/webinare2017


8 · Außenwirtschaft ·

N r . 4 7 - 4 8 · 2 5 . N ove m b e r 2 0 1 6 Die Wirtschaft

Wirtschaft ftssmission in den Iran

Fotos: Marent

Anfang November reiste eine 20-köpfige Delegation unter der Leitung von WKV-Direktor Steurer in den Iran.

Von 6. bis 9. November 2016 führte die WKV in Zusammenarbeit mit dem AußenwirtschaftsCenter Teheran und unter Leitung von Direktor Dr. Helmut Steurer eine Wirtschaftsmission in den Iran durch. Der iranische Markt hat sich seit Abschluss des Joint Comprehensive Plan of Action („Wiener Abkommen“), das am 16. Jänner 2016 formal implementiert wurde, für österreichische Firmen zu einem der wichtigsten Hoffnungsmärkte in der Region entwickelt. Durch die teilweisen Aufhebungen der zehnjährigen Handels- und Finanzsanktionen meldet sich der Iran nun als Exportmarkt mit enormem Potenzial zurück. Eine Bevölkerung von 77 Millionen Menschen, eine kaufkräftige Mittelschicht in den Städten mit Präferenz für westliche

Businessforum in der WK Teheran.

Konsumgüter sowie ein massiver Nachholbedarf in allen Industriebereichen und in der Infrastruktur bieten in praktisch allen Branchen enorme Geschäftsmöglichkeiten. Die Delegation aus Vorarlberg hatte einen starken B2B Schwerpunkt und so lag der Fokus auch auf Meetings mit iranischen Firmen. Die Stimmung bei den iranischen Partnern war ausgezeichnet und es freut mich ganz besonders, dass diese Meetings für einige Firmen bereits zu handfesten Ergebnissen geführt haben“, betont Georg Weingartner, Wirtschaftsdelegierter in

Teheran. So nahm die Delegation aus Vorarlberg an einem Businessforum in der Wirtschaftskammer Teheran mit anschließenden B2B-Meetings zwischen heimischen Unternehmen und iranischen Firmen teil. Auch ein Treffen mit dem Management des Freizeit- und Skigebiets Tochal stand auf dem Programm; mit dabei waren Vertreter von Doppelmayr, die sich aktuell im Rennen um einen Großauftrag zur Seilbahnerneuerung befinden. Daneben gab es bilaterale Wirtschaftsgespräche zwischen der WKV und der Iranischen WK sowie der Trade Promotion Organisation. „Am Iran sieht man eindrucksvoll, welche Kräfte frei werden, wenn sich ein Land aus der Isolation befreit. Die Reise war ein erster Schritt. Es war wichtig, persönlich vor Ort zu sein und ein direktes Feedback einzuholen“, betontWKVn Direktor Steurer.

n I B  V

V.l.: Michael Klimmer (links) und Doppelmayr-GF Thomas Pichler (Mitte) empfingen Botschafter Ebadollah Molaei (2.v.r.).

V.l.: Harald Kostial (Mitte) und Jürgen Hammerer (rechts) von Gebrüder Weiss mit Christina Marent (WKV) und der iranischen Delegation.

Am 17. November war der iranische Botschafter auf Gegenbesuch in Vorarlberg: Dr. Ebadollah Molaei und der Botschaftsrat für Wirtschaftsangelegenheiten Kazem Mohammadi besuchten Doppelmayr Seilbahnen (Foto links) und Gebrüder Weiss (Foto rechts). Beide Leitbetriebe sind bereits im Iran tätig und vom enormen Potenzial des Landes überzeugt.

n S  R Ralf Wolbeck, Verkaufsleiter Diem Werke, Hörbranz: „Die Reise war sehhr interessant und top organisiert. Wir konnten anfagen, ein Netzwerk aufzubauen. Geogra grafisch liegt der Iran gut und für uns haben der Maschinenbau und die Baubranche viel Potenzial. 2017 haben wir einen Folgetermin.“ Martin Grübener, Geschäftsführer Bandex Textil, Koblach: „Das Potenzia al für uns im Premiumsegment ist schwierig einzuschätzen. Denn Art und Stil unserrer Vorhangbänder sind anders als im Iran gewohnt. Dennoch ist der Markt für Fensterdekoration riesig. Eine erste Bestellung haben wir bereits bekommen und im Februar ist eine Veranstaltung mit Partnern vor Ort geplant.“ Marc Jablonowski, CEO A.M.I., Feldkirch: „Im m Iran erwarten einen äußerstt positive Menschen, die wirtschaftlich vorankommenn wollen. Wir haben bestehende Kontakte vertieft und Gespräche mit Ärzten geführt. Viele unserer Mitbewerber sind schon da, es ist also gut dabei zu sein. Es ist ein vielversprechender Markt, in dem aber noch viele Schritte zu tun sind.“ Udo Filzmaier, CEO System Industrie Electronic, Lustenau: „Meine Sichtweise auf den Iran hat sich durch die Wirtschaftsreise verändert. Diee Offenheit und vor allem auch die Zielstrebigkeit der iranischen Bevölkerung, ihr Land zu verändern, hat bei mir eine sehr positive Wirkung hinterlassen.“


Nr. 47-48 · 25. November 2016 Die Wirtschaft

Red Dot-Jury beweist Geschmack:

Red Dot-Siegerlabel für Gewürzlinie oz.

· Werbung/Lehre im Walgau · 9

n N Über 2000 Besucher stürmten die Lehrlingsmesse im Walgau

Für die Verpackungslinie der Gewürzmarke oz. erhielt die Dornbirner Kommunikationsagentur zurgams im Red Dot Award: Communication Design 2016, dem weltweit renommierten Wettbewerb für Kommunikationsgestaltung, den begehrten Red Dot. 7.838 Einreichungen aus 46 Nationen belegen den Stellenwert und die Bedeutung des Preises. zurgams-GF Thomas Gschossmann und Jörg Ströhle: „Es freut uns riesig, dass unsere eigene Gewürzmarke oz., mit der wir vor zwei Jahren gestartet sind, nicht nur beim Kunden ankommt, sondern auch bei einer Designjury. oz. beweist einmal mehr, dass gutes Design auch besser verkauft.”

Die Preisverleihung fand Anfang November im Konzerthaus Berlin statt.

35 Ausbildungsbetriebe und zehn verschiedene Institutionen präsentierten sich bei der Lehrlingsmesse der „Lehre im Walgau“ Anfang November in der Tennishalle in Nenzing. Mehr als 2000 Kinder, Jugendliche und Eltern nutzten die Gelegenheit, sich über insgesamt 66 Ausbildungsmöglichkeiten im Walgau und der Umgebung zu informieren. Für die Veranstalter war die Messe „ein voller Erfolg“. Foto: Andy Sillaber

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Nr. 47-48 · 25. November 2016

10 · Energieeffizienz · Die Wirtschaft

Unternehmen senken Energieverbrauch: 3. Energieeffizienz-Netzwerk gestartet Unter professioneller wissenschaftlicher Anleitung schließen sich in Vorarlberg bereits zum dritten Mal Unternehmen zu einem Energieeffizienz-Netzwerk zusammen. Das gemeinsame Ziel: Die Energieeffizienz zu steigern und den CO2-Ausstoß nachhaltig zu senken. Wenn es darum geht, Ressourcen nochgezielterundsparsamereinsetzen zu können, ziehen Vorarlbergs Unternehmen an einem Strang. Bereits zum dritten Mal werden die Ressourcen und Synergien gebündelt. Nach dem Abschluss des ersten Energieeffizienz-Netzwerks haben sich die Projektverantwortlichen

einiger beteiligter Unternehmen darauf festgelegt, weiterzumachen. So sind es sechs Unternehmen aus dem ersten Netzwerk, die nun in einem weiteren Zusammenschluss noch mehr Einsparpotenzial in ihren Unternehmen identifizieren wollen und dabei ein weiteres Mal auf das kollektive Know-how des Netzwerks unter Federführung der Vorarlberger Kraftwerke AG und die wissenschaftliche Expertise der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. in München setzen. Dazu kommen sechs neue Unternehmen, die vom Zusammenschluss profitieren wollen.

„Champions League“ effizienter Unternehmen Der Erfolg gibt den Verantwortlichen recht. Mit durchschnittlich

Die Firma Ölz ist bereits zum zweiten Mal mit dabei: Bernhard Ölz, Marco Tittler (WKV), Helmut Mennel (vkw) und Florian Rusch (Fa. Ölz)

n T U Mitglieder des 3. Energieeffizienz-Netzwerks Vorarlberg 1. Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co OG* 2. Getzner Textil AG* 3. Hilti AG* 4. Brauerei Fohrenburg GmbH & Co KG 5. Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH & Co. KG* 6. Offsetdruckerei Schwarzach GmbH* 7. Haberkorn GmbH* 8. CCL Label GmbH 9. Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH 10. S&R Lindenberg Produktions GmbH 11. MAHLE KÖNIG Kommanditgesellschaft GmbH & Co KG 12. Illwerke Seilbahn Betriebsges.m.b.H * bereits beim ersten Energieeffizienz-Netzwerk dabei

Ölz Meisterbäcker legt größten Wert auf energieeffiziente Produktion.

8,7 Prozent Effizienzsteigerung gegenüber der Startsituation kann das vergangene Netzwerk als herausragender Erfolg verbucht werden.Die CO2-Emmissionen konnten um 8,3 Prozent gesenkt werden. Damit haben die beteiligten Unternehmen ihr Ziel von 6 Prozent weit übertroffen. Nun wollen die Unternehmen mehr. „Die Mitglieder des Netzwerks profitieren in der Neuauflage von einem noch breiteren Angebot. Neben einem Basismodul, das die wesentlichen Stärken des Netzwerks bereits beinhaltet, bieten wir diesmal eine ganze Reihe weiterer Dienstleistungen als Option – von der Initialberatung und energetischen Bewertung bis hin zum Energie-Auditbericht gemäß Energieeffizienz-Gesetz“, so VKW Vorstandsmitglied Helmut Mennel.

„Hohes Bewusstsein für Energieeffizienz und Umweltschutz“ Mit an Bord ist auch bei der dritten Auflage die Wirtschaftskammer Vorarlberg. „Es ist beeindruckend, dass dieses Vorarlberger Erfolgsmodell des Energieeffizienznetzwerks nach 2012 und 2014 heuer bereits zum dritten Mal durchgeführt wird. Damit zeigen die Unternehmen, einige von ihnen waren auch schon beim 1. Netzwerk dabei, dass es sich hier nicht nur um eine einmalige Aktion der Betriebe handelt, sondern sie Nachhaltigkeit wirklich leben.

Das ist keine Selbstverständlichkeit und zeugt von hohem Bewusstsein in Fragen der Energieeffizienz und des Umweltschutzes. Vorarlberg ist hier in einer klaren Vorreiter-Position“, betont Marco Tittler, Leiter der Wirtschaftspolitik und Energiesprecher der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Die Beteiligung der Unternehmen und vor allem die erzielten Ergebnisse sprechen ganz klar dafür, dass der hier eingeschlagene Weg, der freiwilligen Maßnahmen und Anreize der richtige ist! Tittler: „Und es zeigt uns einmal mehr, dass es das vom Bund erlassene Energieeffizienzgesetz nicht brauchen würde.“ Die Regierung solle sich vielmehr an Initiativen wie dieser ein Beispiel nehmen bzw. sollte diese Best Practice Beispiele als Vorlage nehmen und Abstand von immer neuen gesetzlichen Auflagen nehmen. In Sachen BundesEnergieeffizienzgesetz besteht die Möglichkeit, die Verpflichtungen und Anforderungen wieder zurückzunehmen, in dem das Gesetz über das Jahr 2020 hinaus nicht verlängert wird. „Wir werden uns jedenfalls dafür einsetzen und schauen, dass die gesetzlichen Verpflichtungen überall dort hintangehalten werden, wo freiwillige Initiativen und Maßnahmen bewiesen haben, dass sie mindestens ebenso gute, wenn nicht sogar bessere Ergebnisse liefern“, erklärt der WKV-Energiesprecher. n


Nr. 47-48 · 25. November 2016 Die Wirtschaft

· Bergbahnen/Werbung · 11

Förderungen für Kleinskigebiete

Die Landesregierung hat jetzt ein Förderungskonzept für die Vorarlberger Klein- und Kleinstskigebiete beschlossen. 100.000 Euro stehen in den Jahren 2017 und 2018 für Instandhaltungsmaßnahmen bzw. zur Aufrechterhaltung des Liftbetriebs zur Verfügung. Die Hälfte des Betrags stammt von der Fachgruppe der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, die andere Hälfte übernimmt das Land. Die Initiative zur Förderung war von der Fachgruppe ausgegangen. „Klein- und Kleinstskigebiete, die meist in Nahbereich großer Ballungsräume liegen, stellen ein wichtiges Angebot für

die Jugend und für Familien dort dar“, erläutert Fachgruppenobmann Mag. Wolfgang Beck. „Sie bieten gerade Jugendlichen die Möglichkeit, im mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht und rasch erreichbaren Nahbereich ihres Wohnorts den Skisport auszuüben und helfen mit, junge Menschen auf die Pisten zu bringen“, sagt Beck. Seitens des Landes wird diese Initiative unterstützt. „Vorarlberg ist ein Wintersportland. Unser Ziel ist es daher, Kinder und Jugendliche möglichst früh für den Wintersport zu begeistern. Dazu leisten die Liftanlagen in den vorgelagerten Skigebieten einen wesentlichen Beitrag. Zudem sind die Kinder und Jugendlichen für das Wintersport- und Tourismusland Vorarlberg die Botschafter von morgen“, ist Landesstatthalter Mag. Karlheinz Rüdisser überzeugt. Ansuchen können jene kleinen und mittleren Skiliftunternehmen,

Foto: Bergbahnen Vorarlberg

Kleinskigebiete sind wichtige Infrastruktureinrichtungen für die Jugend im Nahbereich von Ballungsräumen. 2017 und 2018 gibt es je 100.000 Euro an Fördermitteln zur Aufrechtenthaltung des Liftbetriebs.

Klein- und Kleinstskigebiete - auf dem Bild die Skilifte Schuttanen - können um eine Förderung ansuchen.

die sich in einer wirtschaftlich angespannten Situation befinden und Schlepplifte betreiben. Rund 15 Skiliftunternehmen fallen in Vorarlberg in diesen Raster. Es werden Maßnahmen unterstützt, die die Wirtschaftlichkeit wesentlich verbessern und den Bestand

nachhaltig sichern. Beschneiungsanlagen fallen nicht unter die Förderrichtlinien. „Wir gehen davon aus, dass das Angebot gut angenommen wird und können uns eine Verlängerung über das Jahr 2018 hinaus vorstellen“, so Wolfn gang Beck.

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12 · Bauwirtschaft ·

Nr. 47-48 · 25. November 2016 Die Wirtschaft

Erleichterungen für die Bauwirtschaft Mit der Novellierung der Deponieverordnung und der Recycling-Baustoffverordnung wurden zentrale Empfehlungen der Vorarlberger Deregulierungskommission umgesetzt. Sie bringen wesentliche Erleichterungen für die Bauwirtschaft. Die Ansprüche an moderne Umweltgesetze sind vielfältig. Sie müssen sowohl dem notwendigen Schutz der Umwelt, als auch der gesellschaftlich-wirtschaftlichen Entwicklung Rechnung tragen. Dass dieser Spagat nicht immer einfach ist und neben bürokratischem Ballast oft auch Praxisprobleme entstehen, zeigte sich zuletzt bei der Deponieverordnung sowie der Recycling-Baustoffverordnung. Entgegen der Intention des Gesetzgebers brachten sie in Vorarlberg Probleme bei der umweltgerechten Deponierung von Bodenaushub bzw. beim nachhaltigen Einsatz recycelter Baustoffe. Im Zuge der Novellierung dieser bundesgesetzlichen Verordnungen konnte die von Land und Wirtschaftskammer eingerichtete Expertengruppe Deregulierung nun wesentliche Erleichterungen und flexiblere Lösungen für die Vorarlberger Wirtschaft erwirken.

Deregulierung konsequent forciert „Mit beiden Novellen konnten wir erfreulich pragmatische und zugleich wohlüberlegte Lösungen finden. Dank LSth. Rüdisser einer beispielgebenden Zusammenarbeit zwischen Bund, Land, Wirtschaftskammer und Fachexperten konnten wir innert kurzer Zeit ganz erhebliche Verbesserungen erzielen, die der Bauwirtschaft und den Bauherren gleichermaßen zugutekommen“, betont Rüdisser und richtet seinen Dank an alle Beteiligten. Auch Marco Tittler, Leiter der Wirtschaftspolitischen Abteilung der

hin mit dem Material? Aufgrund der Vorarlberger Initiative konnte dieses Problem nun weitestgehend gelöst werden. Durch die Aufnahme der besagten Substanz TOC in eine bestehende Sonderbestimmung ist künftig per Einzelgenehmigung die Anwendung eines bis zu dreimal höheren Grenzwertes möglich, sofern dies undenklich ist. „Die Genehmigung entsprechender Bodenaushubdeponien und die umweltgerechte Ablagerung von torfhaltigem Aushub werden dadurch erheblich erleichtert“, freut sich Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser.

Erleichterungen auch bei Recycling-Baustoffen

Wirtschaftskammer, lobt die erreichten Gesetzesänderungen: „Das sind zwei schöne Beispiele dafür, dass gemeinsame Initiativen beim Thema Deregulierung fruchten. So können selbst M. Tittler auf Bundesebene maßgebliche Fortschritte für die Vorarlberger Wirtschaft erreicht werden.“

Ablagerung von Torfaushub ermöglicht Im Vorarlberger Unterland, dessen Böden oft einen hohen biogenen Anteil aufweisen (z.B. Riedflächen), fällt häufig torfhaltiger Erdaushub an. Da nur ein kleiner Teil dieses Materials unmittelbar

genutzt werden kann, ist eine zusätzliche Deponierung unumgänglich. „Das Problem dabei war bisher, dass eine Deponierung von torfhaltigem Bodenaushub aufgrund der Bestimmungen der Deponieverordnung oft nicht möglich war“, erklärt Harald Dreher, Leiter der Landes-Abfallwirtschaftsabteilung, abschließend. „Die ansonsten unbelasteten Böden weisen natürlich bedingt erhöhte Gehalte an Gesamtkohlenstoff (TOC) und fallweise Ammonium auf. Wurde der festgeschriebene Grenzwert überschritten, war eine Deponierung bisher de facto nicht möglich, auch wenn keine Umweltgefährdung bestand“, so der Experte. Bei Bauvorhaben mit Bodenaushub stellte sich daher für die Betroffenen oft die Frage: Wo-

Auch bei der Recycling-Baustoffverordnung konnten zentrale Empfehlungen der Vorarlberger Bauwirtschaft umgesetzt werden. So ist künftig Material der Qualitätsklasse U-A uneingeschränkt einsetzbar. Zudem wurden die Mengenschwellen für verpflichtende Schad- und Störstofferkundungen auf vernünftige 750 Tonnen Abbruchmaterial erhöht. Aus Vorarlberger Sicht besonders erfreulich ist aber die von Land und Wirtschaftskammer vorgeschlagene Streichung des so genannten HGW100 (Grundwasserstand mit einer 100-jährlichen Eintrittswahrscheinlichkeit). Bisher bestand ein Einsatzverbot für Recycling-Baustoffe unterhalb dieses Standes. „Da der HGW100 im Rheintal und im Walgau topographisch bedingt sehr hoch ist, war H. Dreher der Einsatz dieser Baustoffe kaum möglich. Künftig gelten hier nur mehr die allgemeinen wasserrechtlichen Bestimmungen“, weiß Dreher. Das bedeute eine wesentliche Verwaltungsvereinfachung, der nachhaltige Einsatz rezyklierter Baustoffe werde merklich vereinfacht. „Mit diesen Änderungen wurden die Grundlagen für eine umweltgerechte und sinnvolle Kreislaufwirtschaft im Baubereich geschaffen“, n betont Dreher.


Nr. 47-48 · 25. November 2016 Die Wirtschaft

Tourismus lobt Partnerschaft mit AMS Im Jahr 2016 wurden bis Ende Oktober 4.938 offene Stellen in den Bereichen Hotellerie, Gaststätten und Küche beim AMS Vorarlberg gemeldet. Aktuell sind 1.870 Menschen im Tourismus auf Jobsuche. Die Wintersaison steht vor der Tür. Für die heimischen Tourismus-Betriebe bedeutet dies zusätzlichen Personalbedarf. Im Winter werden rund 3.000 Mitarbeitende mehr als im Sommer benötigt, um die Ansprüche der Gäste zu erfüllen. Vor allem Fachkräfte für Küche und Service sind gefragt. Trotz intensiver Vermittlungsaktivitäten können nicht alle offenen Stellen im Tourismus durch heimische Arbeitskräfte besetzt werden. Daher nutzt das AMS Vorarlberg zur Personalsuche das

Netzwerk der European Employment Services (EURES). Neben Jobbörsen in Vorarlberg und Wien sind die Experten des AMS im Rahmen der EURES europaweit unterwegs, um für die Betriebe in Vorarlberg passende Mitarbeiter zu finden. Bei den bisherigen Jobbörsen 2016 konnte das AMS Vorarlberg bereits über 80 Personen für die heimischen Betriebe gewinnen. „Das AMS bietet mit seinen vielseitigen Aktivitäten den Unternehmen im Bereich Hotellerie und Gastronomie eine wichtige Hilfestellung bei der Besetzung offener Stellen“, schätzt Harald Furtner, Geschäftsführer der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Vorarlberg, die ausgezeichnete Partnerschaft mit dem AMS Vorarlberg. Für dieses Jahr sind noch Jobbörsen in Rumänien, Slowenien und Wien geplant.

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Nr. 47-48 · 25. November 2016

14 · Handel · Die Wirtschaft

Die österreichischen Einzelhändler gehen vor dem 1. Einkaufssamstag in der Adventzeit von einem stabilen bzw. steigenden Weihnachtsgeschäft aus.

Umsatzplus im Weihnachtsgeschäft 2016, 55 Prozent mit einem stabilen Weihnachtsgeschäft und lediglich 20 Prozent (2015: 32 Prozent) befürchten Umsatzrückgänge in der Adventzeit.

Bücher

41% 4 Gutsccheine

Weihnachtseinkäufe

Ziel ist, das hohe Umsatzniveau im Weihnachtsgeschäft von rund 1,53 Milliarden Euro im stationären Einzelhandel bzw. rund 1,63 Milliarden Euro im gesamten Einzelhandel (inkl. Internet-Einzelhandel) zu halten bzw. auch etwas zu übertreffen. Eine im November 2016 durchgeführte Befragung der KMU Forschung Austria zeigt eine positive Umsatzerwartung für das kommende Weihnachtsgeschäft: 25 Prozent der befragten Einzelhändler rechnen mit einem

41%

GEPLANTE WEIHNACHTSGESCHENKE (IN %*)

6,6 Millionen Österreicher (ab 15 Jahre) werden heuer Weihnachtspräsente einkaufen – 33 Prozent erst kurz vor Heilig Abend - Details siehe Grafik unten. Die geplanten Ausgaben für Weihnachtsgeschenke steigen auf 360 Euro pro Geschenkekäufer - siehe Grafik rechts unten. Im Ranking der Top-5-Weihnachtsgeschenke – Gutscheine und Bücher liegen ex aequo auf Platz 1 - gibt es keine Veränderung im Vergleich zu 2015 - siehe Grafik rechts. n

34% 3

37% 3

ekleidung/Textilien Be

Spielwaren

27%

21%

Kosmetika

ng Unterhaltung, Kultur

20%

* Anteil der Österreicher in % der Bevölkerung (ab 15 Jahre), Mehrfachnennungen

Schmuck

„EARLY-SHOPPER“ UND „LATE-SHOPPER“

beim Einkauf von Weihnachtsgeschenken (in %), 2006-2016 %

GEPLANTE AUSGABEN

der Österreicher, die Weihnachtsgeschenke einkaufen, 2006 - 2016*

38

40

31

29

33

30

22 20

16

18

17

16

15

0

2006

2008

2010

Early-Shopper (Beginn vor November)

2012

2014

16

2016

Late-Shopper (Großteils in 2. Dezember-Hälfte)

350

320

350

360

340

360

2006

2008

2010

2012

2014

2016

*Durchschnittliche Ausgaben pro Geschenke-Käufer (für alle gekauften Weihnachtsgeschenke zusammen, in Euro, gerundete Werte)

n B H Verleihung der akademischen Grade an die ersten 155 Absolventen 2011 begann in der Wirtschaftskammerorganisation die Umsetzungsphase der Berufsakademie, welche Studienangebote speziell für beruflich Qualifizierte, die schon länger mitten im Berufsleben stehen, anbieten sollte. 2014 war es endlich soweit: Die drei Berufsakademie-Lehrgänge „Handelsmanagement“, „Marketingund Verkaufsmanagement“ sowie „Bilanzbuchhaltung“ starteten. V.l.: Peter Buchmüller (Obmann Bundessparte Handel der WKÖ), Kari Kapsch (WK Wien-Vizepräsident), Absolventinnenvertreterin Manuela Schöpfer, Anna Maria Hochhauser (WKÖ-Generalsekretärin), Markus Foto Wolfgang Stöttinger Raml (Kurator WIFI Österreich).

„Jetzt, zwei Jahre später, können wir mit der Verleihung der akademischen Grade an die 155 Absolventen der ersten Berufsaka-

demie-Lehrgänge, diese gebührend feiern“, betonte Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der WKÖ, in ihrer Eröffnungsrede anlässlich der Verleihung der Sponsionsurkunden vor 800 Gästen in Wien. 90 Prozent der Absolventen waren berufstätig in einer Vollzeitanstellung oder als Unternehmer tätig. Kontakt für Interessierte in Vorarlberg: WIFI Vorarlberg Christian Konzett T 05572/3894477 E konzett.christian@vlbg.wifi.at f

Quelle: KMU Forschung Austria; Grafiken: Wehinger

Einzelhandel geht optimistisch ins Weihnachtsgeschäft


Nr. 47-48 · 25. November 2016 Die Wirtschaft

· Frau in der Wirtschaft/Werbung · 15

39 Aufsichtsrats-Kandidatinnen in Vorarlberg Kompetente und hochqualifizierte Frauen haben vor Kurzem den Lehrgang „Aufsichtsratskompetenz kompakt“, der Frauen für eine Aufsichtsratsposition startklar macht, erfolgreich abgeschlossen. Frauen sind in Managementpositionen, Vorstands- und Aufsichtsratsmandaten nach wie vor stark unterrepräsentiert. Aktuell sind es in Vorarlberg 13,9 Prozent und in Österreich 16,1 Prozent (Stand Februar 2016; Quelle: WKÖ Statistik/ Firmenbuch-Compass Verlag).

Viele Maßnahmen Verschiedene Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen sollen hier mit Nachdruck helfen, mehr Frauen für diese verantwor-

ratsmandate. Einerseits sollen Vorarlbergs Frauen motiviert werden, höhere Positionen anzustreben, auf der anderen Seite soll das Programm bei wichtigen Entscheidungsträgern wie Unternehmen und Organisationen ein Umdenken erzielen, denn ein höherer Frauen-anteil in deren Gremien ist ein Erfolgsfaktor und soll künftig zur Normalität werden.

Datenbank für Aufsichtsrätinnen

39 Frauen aus Vorarlberg sind aktuell in der österreichweiten Datenbank für Aufsichtsrätinnen registriert: www.zukunft-frauen.at

Aktuell sind nach den Lehrgängen der vergangenen drei Jahre 39 qualifizierte und motivierte Frauen aus Vorarlberg in der österreichweiten Aufsichtsrätinnendatenbank auf www. zukunft-frauen.at registriert.

tungsvolle Entscheidungspositionen zu gewinnen. Frau in der Wirtschaft setzt mit dem Lehrgang „Aufsichtsrat kompakt“

Das Argument, es gebe zu wenig interessierte Frauen für ein Aufsichtsratsmandat im Land, ist damit entkräftet. n

„Eine Idee zu haben, an die man glaubt. Und sie verwirklichen.“ Edith Klinger ediths – Scandinavian Living

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Nr. 47-48 · 25. November 2016

16 · Tourismus und Freizeitbetriebe · Die Wirtschaft

Campinggäste sind wichtiger Faktor für die Wertschöpfung in der Region Rund 400.000 Nächtigungen verzeichnen die 36 Vorarlberger Campingplätze pro Jahr. Camper verfügen über ein ähnlich großes Urlaubsbudget wie Hotelgäste. Ungefähr fünf Prozent aller Nächtigungen in Vorarlberg gibt es auf den heimischen Campingplätzen. Mit der von Außenstehenden vielfach geäußerten Einschätzu ung g, dortt seiien bloß ß die „b billigen Gästte“ anzu utreffen, kann Renate Heiler, die Sprecherin der heimisschen Campingplatzbetreib ber, aber nichts anfaangen. Die Vorarllberger Campingplatzbetreiiber traffen einander kü ürzlich im 5-Sterne--Alpencam mping in n Nenzing zu ein nem Erfahrungs-au ustau usch und Strategiiemeeting.

„Wir werden in der öffentlichen Wahrnehmung unter Wert geschlagen“, sagt Renate Heiler. „Unsere Gäste unterstützen bei ihren Ausgaben das Umfeld in der Urlaubsregion mehr als zum Beispiel Hotelgäste.“

Regionale Infrastruktur als Nutznießer Die Campinggäste geben nämlich pro Tag durchsch hniittlich h rund 100 Euro in der Region aus. Nutzniieß ßer siind beispielsw weise deer Dorfladen, das Dorfgasthau us, das Hallenbad und ähnliche infrastrukturelle Einrichttungen n. Was außerdem der Einschätzung derr sogenannten „billigen“ Gäste wiiderspreche, sei der groß ße Anteil an Senioren - neben dem der Familien - bei den Campern n. „Die bleiben in der Regel deu utlich länger als andere Urlauber und sind sehr

zahlungskräftig“, weiß Heiler. Die Camper würden tatsächlich über ähnlich bzw. gleich viel Urlaubsbudget verfügen wie Hotelgäste, dieses freilich auf andere Art und Weise ausgeben. Heiler: „Sie schnüren sich ihr Urlaubspaket selbst.“

Camping kann neue Sehnsüchte kapitalisieren Die Camp ping gplaatzbetreiber wisssen jedenfalls, dass sie ein ausbaufähiges touristisches Segment bedienen. Die Säulen der Tourismusstrategie 2020 - Regionalität, Gastfreundschaft ft, Nachhaltigkeit – leben viele von n ihnen schon lan nge. Die Ergebnisse eiiner Befragung des Zukunft ftssforscheers Dr. Eike Wenzel in Deutschland machen den Campingplatzbetreibern zudem Mut. Demnach werden sich die Deutschen künft ftiig nach

Offline-Zeiten und Langsamkeit sehnen. Sehnsüchte, die Camping hervorragend kapitalisieren kann. Beim Großteil der Campingplätze in Vorarlberg handelt es sich um Betriebe, die ganzjährig geöffnet haben. Freilich bevorzugen die Campinggäste inzwischen - nicht nur in der kalten Jahreszeit - Mobilehomes oder Bungalows, die sie vor Ort mieten können, gegenüber Urlaub in einfachen und unbequemen Zelten.

Camping gplatzgese etz novellieren „Diesem Trend will man in Vorarlberg folgen und das Campingplatzgessetzz entsprecheend noveelliereen“, sagt Wolfgang Juri, Fachgruppengeschäft ftssführer für die Frreizeitbetriebe in der Wirtschaft ftsskammer Vorarlberg. (p.ff.)n


Nr. 47-48 · 25. November 2016 Die Wirtschaft

n N Wiedereinführung des investitionsbedingten Gewinnfreibetrags Ursprünglich wollte 2014 die Bundesregierung die steuerbegünstigten Investitionsmöglichkeiten beim Gewinnfreibetrag für Gewinne über 30.000 Euro in Wertpapiere komplett abschaffen und nur noch auf Realinvestitionen beschränken. Das wäre gerade für die wissensbasierten Dienstleistungsbranchen ein harter finanzieller Schlag gewesen, die aufgrund ihrer Tätigkeit und geringen Betriebsausstattung kaum über Sachanlagevermögen verfügen. Durch intensive Verhandlungen ist es damals gelungen, zumindest Investitionen in Wohnbauanleihen als steuerliche Begünstigung zu erhalten und diese nachteilige Regelung auf zwei Jahre zu befristen.

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„Es ist erfreulich, dass sich die Politik an ihr Wort hält und mit Anfang 2017 die Beschränkung wieder aufgehoben wird“, freut sich Dieter Bitschnau, Obmann der Sparte Information und Consulting in der WKV. Denn durch die starke Einschränkung der steuerbegünstigten Investitionsmöglichkeiten in diesem Zeitraum bestanden für Dienstleistungsbetriebe kaum Anreize, die Eigenkapitalquote zu verbessern. Unternehmen haben dann wieder die Möglichkeit, neben dem 13-prozentigen Grundfreibetrag für Gewinne bis 30.000 Euro, bei höheren Gewinnen ebenfalls eine 13-prozentige Steuerbegünstigung in Anspruch zu nehmen, wenn in Wertpapiere oder abnutzbare Wirtschaftsgüter investiert wird. Dadurch, dass nun wieder in alle Arten von Wertpapieren steuerbegünstigt investiert werden kann, haben Unternehmen mehr Möglichkeiten, ihre Eigenkapitalquote zu verbessern. Voraussetzung ist, dass die Wertpapiere mindestens vier Jahre dem Anlagevermögen gewidmet werden. n

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18 · Interview der Woche · Die Wirtschaft

Die Briten erwartet ein „Rendezvous mit der Wirklichkeit“ Christian Kesberg, Wirtschaftsdelegierter in Großbritannien, spricht im Interview mit „Die Wirtschaft“ über die BREXITEntscheidung und deren Auswirkungen auf die Exportwirtschaft. In der „Presse“ sagten Sie vor Kurzem, das „Rendezvous mit der Wirklichkeit“ komme für die Briten im nächsten Jahr. Was meinen Sie konkret damit? Preise werden steigen, die Inflation wird nach oben gehen, die Preise für Importprodukte können zwischen zehn und 15 Prozent steigen; nicht aber die Löhne, weil die Unternehmen vorsichtig sind. Auch die Arbeitslosigkeit wir zunehmen - das ist das Szenario für das Rendezvous mit der Wirklichkeit. Und wie ist die Stimmung aktuell in Großbritannien? Zur Zeit lautet das Motto: BREXIT und keiner merkt was. Das Wachstum liegt leicht unter zwei Prozent und damit etwas niedriger als prognostiziert - das ist ein relativ dynamisches Wachstum, aber das dicke Ende kommt noch. Wie könnte dieses „dicke Ende“ aussehen? Erwartete negative Folgen des BREXIT – wie ausbleibende Investitionen, Konsumzurückhaltung und drohende Handelshemmnisse – könnten vorerst durch Lagerabbau verzögert werden, würden dann aber umso deutlicher spürbar werden. Generell droht für UK und Nordirland selbst ein we-

sentlich größerer Einbruch in der Wirtschaftsleistung. In Summe dürfte die Wirtschaft dort über fünf Jahre kumuliert vier Prozentpunkte einbüßen und sich damit fast halbieren. Trifft das schon jetzt österreichische Unternehmen, die in UK aktiv sind? Aufgrund des Kursverlustes des Pfund und der Unsicherheit über die Neuordnung des Verhältnisses zur EU sind einige Aufträge zurückgestellt worden. Wenn die Lager allerdings leer sind und sich Zukunftsperspektiven abzeichnen, sollte sich die Auftragslage mit

Christian Kesberg ist Wirtschaftsdelegierter in London.

Abstrichen wieder normalisieren. Das liegt zum Gutteil daran, dass unsere Unternehmen vor allem als Nischenanbieter erfolgreich sind, weil sie auf ihrem Gebiet Einzigartiges leisten und damit nur schwer ersetzbar sind. Wie werden sich die Beziehungen zwischen der EU und UK durch die neue Situation verändern? Was am Ende der BREXIT-Ver-

handlungen steht, ist aus heutiger Sicht noch völlig offen. Alle hoffen auf einen pragmatischen Kompromiss, aber eine härtere Landung, als ursprünglich erwartet, wir immer wahrscheinlicher. Kontrolle über die Zuwanderung - wie sie sich die Briten wünschen - beendet auch die UK-Teilnahme am Binnenmarkt. Verliert Großbritannien damit auch an Attraktivität für Exporteure? Bei allem, was passiert ist, dürfen wir nicht vergessen: Großbritannien mit seinen 64 Millionen Einwohnern ist und bleibt die zweitgrößte Volkswirtschaft Europas und die fünftgrößte der Welt. Das Land wird auch nicht in eine bodenlose Rezession schlittern, sondern einfach nur „flacher“ wachsen, als bei einem Verbleib in der EU. Was raten Sie als Wirtschaftsdelegierter unseren Exporteuren? Niemand, der Chancen am Markt sieht, sollte die sprichwörtliche Flinte ins Korn werfen. Die nächsten Monate werden sicher nicht leicht, aber wer jetzt mit der Marktbearbeitung beginnt, steht dann in den Startlöchern, wenn sich die Lage wieder normalisiert und die britische Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs segelt. Vielen Dank für das Gespräch! I: S B f

Bei konkreten Fragen steht das AußenwirtschaftsCenter gerne zur Verfügung: wko.at/aussenwirtschaft/gb

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wichtigste portmarkt gssterr E g Exp für erg ür V Vora o a arlbe BEDEUTENDE WIRTSCHAFTSSEKTOREN Die Wirtschaft Großbritanniens ist sehr dienstleistungslastig. So arbeiten 80 Prozent der unselbstständig Beschäftigten in diesem Bereich. Hervorzuheben ist hierbei speziell der Bankensektor. 18 Prozent der Briten arbeiten in der Industrie, rund zwei Prozent in der Landund Forstwirtschaft.

Handelsvolumen Österreich und GB

€ 6,62 Mrd. EXPORTE 2015 AUT: € 4,17 Mrd.

€ 330 Mio.

IMPORTE 2015

AUT € 2,45 Mrd.

€ 100 Mio. Quelle: WKO, Grafik: Wehinger/WKV, Fotos: Fotolia


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Donnerstag, 1. Dezember 2016

13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/ Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 Dienstag, 6. Dezember 2016 9.30 – 11.30 Uhr in Bregenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Heldendankstraße 10 13.45 – 15.15 Uhr in Lustenau, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Rathausstraße 1/Zi. 106 Mittwoch, 7. Dezember 2016 9.30 – 11.30 Uhr, in Schruns, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr in Bludenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bahnhofstraße 12 Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte bringen Sie aber allenfalls notwendige Unterlagen und Nachweise mit. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 0508059970, F 050808-9919, E Direktion. VBG@svagw.at, www.svagw.at

F N

te Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 01.09.2016 – FN 457599s.

CASEVERE Ökohaus GmbH, Wiesen 20, 6842 Koblach; GESCHÄFTSZWEIG: Projektentwicklung, Tätigkeit als Bauträger, insbesondere unter Verwendung ökologischer Baustoffe sowie dem Ziel hoher Energieeffizienz; Kapital: € 35.000; GesV vom 27.11.1953); vertritt seit 03.09.2016 selbstständig; GF: (A) Werner Heinzle (27.11.1953); vertritt seit 03.09.2016 selbstständig; (B) Kurt Amann (15.02.1961); vertritt seit 03.09.2016 selbstständig; PR: (C) Jan Verdaasdonk (22.11.1993); vertritt seit 03.09.2016 gemeinsam mit einem/einer Geschäftsführer/in; (D) Hannes Veit (16.09.1991); vertritt seit 03.09.2016 gemeinsam mit einem/ einer Geschäftsführer/in; GS: (A) Werner Heinzle (27.11.1953); Einlage € 8.575; geleistet € 9.275; (B) Kurt Amann (15.02.1961); Einlage € 8.575; geleistet € 8.575; (C) Jan Verdaasdonk (22.11.1993); Einlage € 8.575; geleistet € 8.575; (D) Hannes Veit (16.09.1991); Einlage € 8.575; geleistet € 8.575; – LG Feldkirch, 02.09.2016 – FN 458044w.

Auto Meisinger Vorarlberg GmbH, Churerstraße 30, 6830 Rankweil; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Fahrzeugen, Kfz-Werkstätte; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 19.08.2016; GF: (A) Mag Teresa Meisinger (27.08.1983); vertritt seit 02.09.2016 selbstständig; GS: (B) Auto Meisinger Gesellschaft m.b.H.; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 01.09.2016 – FN 457909x.

Kaleido GmbH, Austrasse 30, 6832 Sulz; GESCHÄFTSZWEIG: Werbegrafik-Design; Kapital: € 35.000; GesV vom 31.08.2016; GF: (A) Karoline Mühlburger (05.03.1982); vertritt seit 07.09.2016 selbstständig; (B) Silvia Keckeis (04.09.1983); vertritt seit 07.09.2016 selbstständig; GS: (A) Karoline Mühlburger (05.03.1982); Einlage € 8.750; geleistet € 4.375; (B) Silvia Keckeis (04.09.1983); € 8.750; geleistet € 4.375; (C) Martin Mühlburger (06.06.1976); € 8.750; geleistet € 4.375; (D) Philipp Emanuel Keckeis (22.06.1982); € 8.750; geleistet € 4.375; – LG Feldkirch, 06.09.2016 – FN 458180w. AFW Beteiligungen GmbH, Ölrainstraße 12, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Beteiligungsverwaltung; Kapital: € 35.000; GesV vom 29.07.2016; GF: (A) Anke Wassel (24.07.1963); vertritt seit 06.09.2016 selbstständig; (B) Florian Wassel (21.07.1990); vertritt seit 06.09.2016 selbstständig; GS: (A) Anke Wassel (24.07.1963); Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; (C) Florian Wassel GmbH; Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; – LG Feldkirch, 05.09.2016 – FN 457099f. RMS GmbH, Am Halbenstein 11, 6912 Hörbranz; GESCHÄFTSZWEIG: Vermögensverwaltung; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 11.08.2016; GF: (A) Dr Robert Manfred Seidl, MBA (04.03.1977); vertritt seit 02.09.2016 selbstständig; GS: (A) Dr Robert Manfred Seidl, MBA (04.03.1977); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 01.09.2016 – FN 457480s. FMA – TECCENTER GmbH, Im Buch 36, 6840 Götzis; GESCHÄFTSZWEIG: Mechatronik für Maschinen und Fertigungstechnik; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 22.08.2016; GF: (A) Rita Xander (08.08.1968); vertritt seit 02.09.2016 selbstständig; (B) Johannes Prugger (19.04.1965); vertritt seit 02.09.2016 selbstständig; GS: (A) Rita Xander (08.08.1968); Einlage € 35.000; privilegier-

FRICKAS e.U., Breiter Weg 38, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Planung, Herstellung und Instandhaltung von Maschinen, Geräten und Apparaten; INHABER/IN: (A) Benno Frick (25.04.1960); eingetragen; – LG Feldkirch, 01.09.2016 – FN 457995y. Eigenproduktion ätherischer Öle S.K. e.U., Bildstock 93, 6741 Raggal; GESCHÄFTSZWEIG: Erzeugung von ätherischen Ölen; INHABER/IN: (A) Klaus Stugger (20.09.1956); eingetragen; – LG Feldkirch, 06.09.2016 – FN 458247v. MARBEL GmbH, Messestraße 11, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Verwaltung des eigenen Vermögens; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 29.08.2016; GF: (A) Dr Viktor Thurnher (11.11.1966); vertritt seit 29.08.2016 selbstständig; GS: (B) Karin ZumtobelChammah (07.05.1963); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 13.09.2016 – FN 458564i. elplan Lingg Elektroplanungs GmbH, Gschwend 318, 6886 Schoppernau; GESCHÄFTSZWEIG: Elektroplanung; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 06.09.2016; GF: (A) Elmar Lingg (12.01.1972); vertritt seit 14.09.2016 selbstständig; GS: (A) Elmar Lingg (12.01.1972); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 13.09.2016 – FN 458328m. MAGEDONI Immobilien OG, Siegerhalde 200, 6960 Buch; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilienverwertung; GesV vom 01.09.2016; GS: (A) Gerhard Rhomberg (28.08.1968); vertritt seit 14.09.2016 selbstständig; (B) Manuela Rhomberg (13.10.1966); vertritt seit 14.09.2016 selbstständig; – LG Feldkirch, 13.09.2016 – FN 458046y. Meusburger Fliesen & Naturstein GmbH, Pelzrain 453, 6870 Bezau; GESCHÄFTSZWEIG: Fliesenleger; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 29.08.2016; Einbringungsvertrag vom 29.08.2016; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens Meusburger Fliesen & Naturstein; GF: (A) Peter Meusburger (16.11.1976); vertritt seit 14.09.2016 selbstständig; GS: (A) Peter Meusburger (16.11.1976); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 13.09.2016 – FN 457980a. Hundewerkling e.U., Groxstraße 19, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Ausbildung, Betreuung, Pflege und Vermietung von Tieren; INHABER/IN: (A) Daniela Moderow (30.05.1985); eingetragen; – LG Feldkirch, 07.09.2016 – FN 458298v.


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n T

F N BELMAR GmbH, Messestraße 11, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Verwaltung des eigenen Vermögens; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 16.08.2016; GF: (A) Dr Viktor Thurnher (11.11.1966); vertritt seit 16.08.2016 selbstständig; GS: (B) Isabel Zumtobel (24.09.1961); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 12.09.2016 – FN 458401w. R154 GmbH, Hanggasse 23/66, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Errichtung und Verwaltung eines Betriebsgebäudes in der Radetzkystraße 154 in Hohenems; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 08.09.2016; GF: (A) Hubert Hefel (13.08.1953); vertritt seit 13.09.2016 selbstständig; GS: (A) Hubert Hefel (13.08.1953); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 12.09.2016 – FN 458402x. Autohandel PLATIN Yilmaz und Yigiter OG, Königshofstraße 34, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Kraftfahrzeugen; GesV vom 01.09.2016; GS: (A) Recep Yilmaz (25.09.1974); vertritt seit 10.09.2016 selbstständig; (B) Yusuf Yigiter (01.03.1972); vertritt seit 10.09.2016 selbstständig; – LG Feldkirch, 09.09.2016 – FN 458274h. ClauWi Trageschule OG, Billrothstraße 3, 6845 Hohenems; GESCHÄFTSZWEIG: Ausbildung im Bereich der Trageberatung, Trageberatung, Erwachsenenbildung; GesV vom 29.08.2016; GS: (A) Isabelle Philipp-Equey, BSc, M.M. (12.12.1984); vertritt seit 08.09.2016 selbstständig; (B) Mag Andrea Mastny (06.11.1980); vertritt seit 08.09.2016 selbstständig; – LG Feldkirch, 07.09.2016 – FN 457855t. Spirit of Hockey Handels GmbH, Diepoldsauerstraße 122, 6845 Hohenems; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Waren aller Art, insbesondere Sportartikel; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 21.07.2016; GF: (A) Marc Meier (20.08.1973); vertritt seit 08.09.2016 selbstständig; GS: (B) Schanner Eishockeyartikel GmbH + Co. KG; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 07.09.2016 – FN 457542g. WIROPLAST-MAUDERLI GmbH, Gewerbestraße 18, 6822 Satteins; GESCHÄFTSZWEIG: Kunststoffverarbeitungsgewerbe; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 05.09.2016; GF: (A) Hugo Mauderli (20.10.1947); vertritt seit 08.09.2016 selbstständig; (B) Enrico Allgäuer (01.12.1960); vertritt seit 08.09.2016 selbstständig; GS: (C) MAUDERLI AG; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 07.09.2016 – FN 458179v. Schrattenthaler e.U., Hüttenbühl 265, 6934 Sulzberg; GESCHÄFTSZWEIG: Unternehmensberatung; INHABER/IN: (A) Mag Lukas Schrattenthaler, MA (12.12.1972); eingetragen; – LG Feldkirch, 15.09.2016 – FN 458512h. Sonbay e.U., Eichenstrasse 45c, 6922 Wolfurt; GESCHÄFTSZWEIG: Dienstleistung in der automatischen Datenverarbeitung; INHABER/IN: (A) Enver Sonbay (13.03.1979); eingetragen; – LG Feldkirch, 15.09.2016 – FN 458297t. so.li verputzer & gerüstbau gmbH, Gutenbergstraße 13, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Trockenbau und Stuckateur samt Gerüstbau; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 30.08.2016; GF: (A) Ing Murat Batir (30.09.1983); vertritt seit 15.09.2016 selbstständig; (B) Habib

Karaduman (13.06.1985); vertritt seit 15.09.2016 selbstständig; GS: (A) Ing Murat Batir (30.09.1983); Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 5.000; (B) Habib Karaduman (13.06.1985); Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 14.09.2016 – FN 458660a. VALBONA Wohnbau GmbH, Boden 19, 6707 Bürserberg; GESCHÄFTSZWEIG: Bauträger (Wohnbau); Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 24.08.2016; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens Wolfgang Dreier; GF: (A) Alexander Dreier (08.01.1971); vertritt seit 15.09.2016 selbstständig; GS: (B) Wolfgang Dreier (14.05.1960); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 14.09.2016 – FN 457739x.

Donnerstag, 15. Dezember 2016 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1, Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH. Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at

L LPROH GmbH in Liqu., Hoheneggerstrasse 14, 6923 Lauterach; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 23.09.2016 – FN 345935d. MD dental GmbH in Liqu., Lauteracher Straße 3, 6922 Wolfurt; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 21.09.2016 – FN 335855f.

P P   E   E B P

Alberschwende Investment GmbH & Co KG, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Vermögensübernahme gemäß § 142 UGB durch PRISMA Holding AG (FN 187291d); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 30.09.2016 – FN 205755g.

Das Amt der Oö. Landesregierung teilt mit, dass die Prüfungskommission beim Landeshauptmann von Oberösterreich für Bewerber, deren Wohnsitz oder Sitzin Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, der Steiermark oder Kärnten liegt, eine Eignungsprüfung am

GCTC LTD, Carpenter Court, Maple Road, Bramhall, Stockport, SK72DH Cheshire, Großbritannien; FIRMA gelöscht; Firma gelöscht gemäß § 40 FBG; – LG Feldkirch, 30.09.2016 – FN 408088f.

Mittwoch, den 15. März 2017 mit Beginn um 09:00 Uhr

Vamax Handelsgesellschaft mbH & Co KG, Alemannenstraße 49, 6830 Rankweil; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 05.10.2016 – FN 268530y.

Spätester Anmeldungstermin ist der 15. Jänner 2017. Ein Skriptum für die Prüfung wird nach Vorliegen der Anmeldung zugeschickt.

STROLZ ARLBERG COLLECTION GESELLSCHAFT M.B.H., HNr. 116, 6764 Lech; FIRMA gelöscht; Umwandlungsvertrag vom 21.09.2016; GV vom 21.09.2016; Umwandlung gemäß §§ 2 ff UmwG durch Übertragung des Unternehmens auf den Gesellschafter Ambros Strolz (30.07.1958); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; Fortführung als nicht protokolliertes Unternehmen; – LG Feldkirch, 06.10.2016 – FN 174630i.

Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Straßenbau und Verkehr, Abteilung Verkehr, 4021 Linz, Bahnhofplatz 1, T (+43 732) 77 20-15595, F (+43 732) 77 20-211688, E verk.post@ooe.gv.at

„Strom Jos“ Elektrofachgeschäft GmbH, Hof 1050, 6863 Egg; FIRMA gelöscht; GV vom 23.09.2016; Umwandlung gemäß §§ 2 ff UmwG durch Übertragung des Unternehmens auf den Gesellschafter Jodok Meusburger (16.02.1956); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; Fortführung als nicht protokolliertes Unternehmen; – LG Feldkirch, 06.10.2016 – FN 146067f. Schuhhaus Sander GmbH, Bahnhofstraße 11, 6780 Schruns; FIRMA gelöscht; GV vom 23.09.2016; Umwandlung gemäß §§ 2 ff UmwG durch Übertragung des Unternehmens auf den Gesellschafter Richard Sander (05.04.1959); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; Fortführung als nicht protokolliertes Unternehmen; – LG Feldkirch, 06.10.2016 – FN 77317b.

abhalten wird.

B BGBl. I Nr. 94/2016 vom 15.11.2016 Änderung des Versorgungssicherungsgesetzes 1992 BGBl. I Nr. 96/2016 vom 15.11.2016 Änderung des Maschinen-Inverkehrbringungs- und NotifizierungsG – MING BGBl. II Nr. 328/2016 vom 18.11.2016 Festsetzung des Mindestlohntarifs für Hausbesorger/innen für Vorarlberg Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.


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I J – O 2016 Berechnete und verkettete Indices der Verbraucherpreise VERBRAUCHERPREISINDEX (VPI) 2016 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober*

Veränderung gegenüber 2015 in % 1,2 1,0 0,5 0,5 0,6 0,6 0,6 0,6 0,9 1,3

VPI 2015 2015=100

VPI 2010 2010=100

99,8 99,9 100,7 100,7 101,0 101,1 100,7 100,5 101,2 101,5*

VPI 2005 2005=100

110,5 110,6 111,5 111,5 111,8 111,9 111,5 111,3 112,0 112,4*

121,0 121,1 122,0 122,0 122,4 122,5 122,0 121,8 122,7 123,0*

VPI 2000 2000=100

VPI 1996 1996=100

133,7 133,9 134,9 134,9 135,3 135,5 134,9 134,7 135,6 136,0*

140,7 140,9 142,0 142,0 142,4 142,6 142,0 141,7 142,7 143,1*

VPI 1986 1986=100

VPI 1976 1976=100

184,0 184,2 185,7 185,7 186,2 186,4 185,7 185,3 186,6 187,2*

VPI 1966 1966=100

286,0 286,3 288,6 288,6 289,5 289,8 288,6 288,0 290,0 290,9*

502,0 502,5 506,5 506,5 508,0 508,5 506,5 505,5 509,0 510,5*

VORARLBERGER LEBENSHALTUNGSKOSTENINDEX 2016 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober*

Veränderung gegenüber 2015 in %

VLHKI 2000

1,2 1,1 0,7 0,5 0,6 0,6 0,5 0,6 0,9 1,3

VLHKI 1996

133,6 133,8 134,8 134,8 135,2 135,4 134,8 134,6 135,5 135,9*

VLHKI 1986

VLHKI 1976

VLHKI 1966

185,5 185,7 187,2 187,2 187,8 187,9 187,2 186,8 188,1 188,7*

290,0 290,3 292,6 292,6 293,5 293,8 292,6 292,1 294,1 295,0*

506,2 506,7 510,8 510,8 512,3 512,8 510,8 509,7 513,3 514,8*

142,2 142,4 143,5 143,5 143,9 144,1 143,5 143,2 144,2 144,6*

GROSSHANDELSPREISINDEX 2016 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober*

Veränderung gegenüber 2015 in % -2,3 -5,3 -4,9 -4,7 -4,1 -3,4 -3,3 -2,1 -1,5 -0,1

GHPI 2015=100

GHPI 2010=100

GHPI 2005=100

GHPI 2000=100

GHPI 1996=100

GHPI 1986=100

GHPI 1976=100

GHPI 1964=100

95,7 94,9 95,9 96,7 98,1 98,7 97,8 97,6 97,9 99,1*

99,1 98,3 99,4 100,2 101,6 102,3 101,3 101,1 101,4 102,7*

109,9 108,9 110,1 111,0 112,6 113,3 112,3 112,0 112,4 113,8*

121,0 120,0 121,2 122,2 124,0 124,8 123,6 123,4 123,7 125,3*

124,6 123,6 124,9 125,9 127,7 128,5 127,3 127,1 127,5 129,0*

130,0 128,9 130,2 131,3 133,2 134,0 132,8 132,5 132,9 134,6*

173,0 171,6 173,4 174,8 177,4 178,4 176,8 176,5 177,0 179,2*

288,1 285,6 288,7 291,1 295,3 297,1 294,4 293,8 294,7 298,3*

BAUKOSTENINDEX FÜR WOHNUNGSBAU 2016 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September* Oktober*

Veränderung gegenüber 2015 in % 0,1 -0,2 -0,2 0,3 0,5 0,5 0,6 0,7 0,7 1,2

BKI 2015=100

BKI 2010=100

BKI 2005=100

BKI 2000=100

BKI 1990=100

BKI 1945=100 (Maculan)

99,4 99,2 99,2 99,8 101,1 101,1 101,1 101,1 101,0 101,1*

108,6 108,4 108,4 109,1 110,5 110,5 110,5 110,5 110,4 110,5*

129,6 129,4 129,4 130,1 131,8 131,8 131,8 131,8 131,7 131,8*

148,2 147,9 147,9 148,8 150,9 150,7 150,7 150,7 150,6 150,7*

202,6 202,2 202,2 203,4 206,0 206,0 206,0 206,0 205,8 206,0*

19527 19487 19487 19605 19861 19861 19861 19861 19841 19861*

Quelle: Statistik Austria, Land Vorarlberg

* vorläufige Werte ** Großhandelspreisindex Basisjahr 1938 über Statistik Austria einsehbar.

Mit Jänner 2006 wurde die Berechnung eines eigenen Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung eingestellt. Um eine Kontinuität bei der Wertsicherung von vertraglich vereinbarten Beträgen zu gewährleisten, wird der Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex ab Jänner 2006 mit dem Österreichischen Verbraucherpreisindex verkettet und weitergeführt. Weitere Auskünfte: Thomas Mitterlechner T 05522/305 (DW 356), E mitterlechner.thomas@wkv.at. Im Internet finden Sie uns unter: wkv.at/statistik


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Wir bringen Sie auf Kurs. Wissen Ist Für Immer. Info-Abend: Mediation Mediation ist ein außergerichtliches Konfliktbearbeitungsverfahren. Mit Unterstützung eines externen, neutralen Dritten (Mediator) arbeiten alle am Konflikt beteiligten Personen freiwillig, eigenverantwortlich und gemeinsam an einer Lösung. Ziel ist eine rechtsgültige, an den Interessen der Streitparteien orientierte Vereinbarung. Mediatoren sorgen dafür, dass ein eventuell vorhandenes Machtungleichgewicht ausgeglichen wird. Die Beteiligten werden sich über ihre Interessen klar und treffen realisierbare und gesetzeskonforme Vereinbarungen. Anwendungsbereich n Familie (Scheidung, Trennung, Erbschaft etc.) n Miet- und Nachbarschaftssituationen n Schule, Freizeit, Sportvereine n Arbeitsplatz, Wirtschaft, Verwaltung, Behörden n Konflikte mit öffentlichen Institutionen n Interkulturelle Spannungsfelder Teilnehmer Menschen, die n ein neues Konfliktbearbeitungssystem kennenlernen möchten, n beruflich oder privat mit Aufgabenstellungen befasst sind, die häufig zu Konflikten führen, n den Beruf eines Mediators ausüben möchten, n die Methode der Mediation in ihren Grundberuf integrieren möchten. Ort: WIFI Dornbirn Termine Kostenloser Info-Abend: 18.1.2017 Mi 17:30 – 19:00 Uhr Kursnummer: 13103.03 Start Lehrgang: 9.3.2017 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 13104.03 Persönliche Beratung Marzellina Feurstein T 05572/3894-459 E feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at

SchweißwerkmeisterLehrgang (IWS-Hauptlehrgang)

Voraussetzungen Für eine Zulassung zum Lehrgang sind, je nach Vorbildung und angestrebter Abschlussbescheinigung, Bestätigungen zu erbringen bzw. ein Vorbereitungslehrgang zu absolvieren. Zugangsvoraussetzungen bitte bei Frau Caroline Bitschnau (05572 / 3894 - 468 oder bitschnau.caroline@ vlbg.wifi.at) anfordern. Ziel Vermittlung der national und international geforderten technischen Basiskenntnisse für Schweißaufsichtspersonen. Nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung erhalten die teilnehmenden Personen das nationale Zeugnis zum Schweißwerkmeister (gem. ÖNORM M 7805) und/oder das internationale Diplom des International Institute of Welding (IIW) zum International Welding Specialist (gem. EN ISO 14731) und sind dazu berechtigt, die Schweißaufsicht für die Ausführungsklasse EXC2 mit Einschränkungen (siehe EN 1090-2, Tabelle 14 und EN 1090-3, Tabelle 7) zu übernehmen. Inhalt Vorträge in den Fachgebieten: n Schweißverfahren und Ausrüstung n Werkstoffe und deren Verhalten beim Schweißen n Konstruktion und Berechnung n Fertigung und Anwendungstechnik Diplom & Zeugnis Trainingseinheiten: 300 (inkl. Praktikum + Prüfung) Beitrag: € 4.750,- (inkl. Lehrunterlagen + Prüfungsgebühr) Diplomgebühr: € 585,- IWS (Internationales Diplom)

Diplom-Lehrgang Exportmanagement

Lehrgang Betriebswirtschaft

Teilnehmer Personen, die unmittelbar oder mittelbar mit Auslandsgeschäften zu tun haben, besonders Mitarbeiter aus den Bereichen Export, Import, Transit, Vertrieb, Spedition und Beratung

Teilnehmer Personen mit geringen betriebswirtschaftlichen Vorkenntnissen, Ingenieure, Techniker, Natur-, Geistes-, Sozial- und Rechtswissenschaftler, Fachkräfte, Sachbearbeiter und Projektverantwortliche, die einen fachlichen Arbeitsbereich selbstständig betreuen und eine wirtschaftliche Machbarkeit im Auge behalten müssen. Mit diesem Lehrgang gewinnen Sie ein fundiertes Verständnis, Sie lernen unternehmerisch zu handeln und stärken so Ihre Position in Ihrem Unternehmen.

Voraussetzung Seminar „Einstieg in den Export“ oder mindestens 1 Jahr Berufserfahrung im Export Inhalt n Außenhandel n Cross Culture Management n Internationales Marketing und Vertrieb n Logistik und Auftragsabwicklung n Internationales Vertragsrecht n Fremdwährungsmanagement n Steuern im Außenhandel n Zollwesen n Transportversicherung und Verpackung n Spedition und Transport im Exportgeschäft n BWL für den Außenhandel n Exportförderung und Finanzierung Trainingseinheiten: 120 Beitrag: € 2.295,Ort: WIFI Dornbirn Termin Start: 20.2.2017 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 24110.03 Persönliche Beratung Brigitte Sohm T 05572/3894-489 E sohm.brigitte@vlbg.wifi.at

Termine Praxis: 9.1. – 7.2.2017 Mo + Di 17:30 – 21:30 Uhr Ort: WIFI Dornbirn Theorie: 13.1. – 20.5.2017 Fr 14:00 – 22:00 Uhr Sa 8:00 – 16:00 Uhr (2 – 4 Termine: Do + Fr 8:00 – 17:00 Uhr) Staatliche Abschlussprüfung: KW 21/22 WIFI Dornbirn/WIFI Bludenz Kursnummer: 39121.03 Persönliche Beratung Peter Pryjmak T 05572/3894-479 E pryjmak.peter@vlbg.wifi.at

Unternehmerisches Handeln

Nutzen Durch die Entwicklung eines themenübergreifenden Problembewusstseins erkennen Sie betriebswirtschaftliche Zusammenhänge. Sie analysieren, entscheiden und handeln aus der Sicht eines Unternehmens und setzen somit das theoretische Wissen direkt in die Praxis um. Inhalt n Allgemeine betriebswirtschaftliche Einführung n Unternehmensführung n Marketing n Finanz- und Rechnungswesen n Produktion und Materialwirtschaft n Wirtschaftsrecht n Unternehmensplanspiel Abschluss Am Ende der Ausbildung haben Sie die Möglichkeit, in einem schriftlichen Test Ihr Wissen zu überprüfen. Sie erhalten ein Zeugnis, wenn Sie am Unternehmensplanspiel und der schriftlichen Wissensüberprüfung teilgenommen haben. Trainingseinheiten: 98 Ort: WIFI Dornbirn Beitrag: € 1.590,Termin Start Lehrgang: 23.02.2017 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 23110.03 Persönliche Beratung Margreth Amann T 05572/3894-475 E amann.margreth@vlbg.wifi.at

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Nr. 47-48 · 25. November 2016

24 · Branchen · Die Wirtschaft

n K 

Ausgebuchter Digitale-PerspektivenStammtisch bei TOWA

Beim Digitale-PerspektivenStammtisch Mitte November, der bei der Bregenzer Digital Agentur TOWA stattfand, drehte sich alles um Marketing auf Facebook. Das Interesse am Thema war groß: Die Veranstaltung war bereits zwei Wochen im Voraus vollständig ausgebucht. Die Digital-Experten Florian Wassel, Markus Grabher und Mare Hojc erklärten eindrucksvoll anhand von zwei Best Practice Beispielen, wie wichtig es ist, Vertrauen zu den Fans aufzubauen. „Wichtig ist, die Bedürfnisse und Interessen der Fans zu kennen, die man als Kunden gewinnen möchte: Wir schaffen mehrere Informationsphasen im Marketing Funnel und spielen mit verschiedenen Werbeformaten jene Posts aus, die für die definierten Zielgruppen relevant sind. Grundlage dafür ist stets relevanter Content, der auf die Bedürfnisse der Zielgruppe

Neues UBIT Firmen A-Z

Martin Dechant (li.) und Martin Hundertpfund (re.) mit TOWA-GF Foto: DP Florian Wassel (Mitte).

eingeht. So werden aus Fans Kunden“, erklärten TOWA-GF Wassel, Grabher und Hojc. f Auf www.digitale-perspektiven.at gibt es praxisnahe Infos und Tipps zur Digitalisierung sowie Serviceangebote, Hinweise auf Veranstaltungen und Gastbeiträge von Digital-Experten.

Foto: Reinhard Fasching

Internationales Film-Flair bei Cannes-Rolle

Großes Kino auf Einladung in der Otten Gravour in Hohenems.

Die Fachvertretung der Film- und Musikwirtschaft und das Filmwerk Vorarlberg luden vor Kurzem unter dem Titel „Cannes-Rolle“ zur Präsentation der Gewinner-Beiträge des Cannes Lions Festivals in die Otten Gravour nach Hohenems. Über 200 Personen aus den Branchen Film- und Musikwirtschaft, Werbung und Marktkommunikation und Fotografie sind der Einladung gefolgt. In gemütlicher Atmosphäre, bei coolen Drinks und feinen Snacks konnten sich die Gäste selbst ein Bild von den be-

sten, beim Werbefestival in Cannes ausgezeichneten TV-Spots sowie den herausragenden Arbeiten der KategorienOutdoor,Direct,Media, Promo und PR machen. Rund 160 Gewerbetreibende in Vorarlberg bieten Dienstleistungen im Bereich der Filmund Musikproduktion an. Das Dienstleistungsangebot reicht von Fernsehfilm, Werbe-, Wirtschafts- und Bildungsfilm, Kinofilm, Teamvermietung, Filmverleih und -vertrieb, Label bis hin zum Tonstudio.

Um eine komplexe Suche zu erleichtern und ein zeit- und kostenintensives Ausprobieren zu vermeiden, hat die UBIT das einzig vollständige Firmenverzeichnis Österreichs, das Firmen A-Z von WKO.at, um branchenspezifische Auswahlmöglichkeiten erweitert und verbessert. Das neue UBIT Firmen A-Z steht ab sofort den Mitgliedern der Fachgruppe als auch potenziellen Kunden unter https:// firmen.wko.at/web/ubit zur Verfügung.

FGO Christian Bickel

Der Obmann der Fachgruppe UBIT Vorarlberg, Christian Bickel, sieht das neue UBIT Firmen A-Z sehr positiv. Ein deutlicher Mehrwert für potenzielle Kunden konnte durch die übersichtlichere Darstellung und mehr Selektionsmöglichkeiten geschaffen werden. „Den richtigen Berater in allen Fachbereichen der UBIT, sei es im Bereich der Unternehmensberatung, der Buchhaltungsberufe oder der IT-Dienstleistungen zu finden, wird somit noch einfacher. Umso wichtiger ist es aber für unsere Mitglieder der Fachgruppe UBIT, ihre eingemeldeten Daten, Spezialisierungen und Zusatzqualifikationen im Firmen A-Z zu überprüfen und gegebenenfalls zu adjustieren. Nur so kann gewährleistet sein, dass die Plattform Firmen A-Z optimal genutzt werden kann“, betont Bickel.

Vorarlbergs Werbewirtschaft auf nachhaltigem Wachstumskurs Die FG Werbung und Marktkommunikation präsentiert erfreulichen WIFO-Werbeklimaindex. „Vorarlbergs Werbewirtschaft hat sich im 3. Quartal 2016 recht dynamisch entwickelt. Es zeigt sich, dass die innovative Werbebranche eine wichtige Kraft einer nachhaltigen positiven Entwicklung in Vorarlberg sein kann“, fasst Gerhard Hofer, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der WKV, die Ergebnisse des aktuellen WIFOWerbeklimaindex zusammen. 67 Prozent der befragten Vorarlberger Werbeunternehmer rechnen in den kommenden sechs Monaten mit einer gleich bleibenden Geschäftslage. 32 Prozent gehen von einer steigenden Geschäftslage aus. Ein Prozent der Unternehmer rechnet mit einer schlechter werdenden Geschäftslage. Diese Einschätzungen betreffen die Ge-

winnsituation. Die Entwicklung der zukünftigen Nachfrage wird noch optimistischer beurteilt: 43 Prozent der Unternehmen erwarten ein Ansteigen der Nachfrage, ein Prozent der befragten Vorarlberger Unternehmen rechnet mit einem Sinken der Nachfrage. FGO Hofer: „Damit kalkuliert die Vorarlberger Werbewirtschaft mit einem deutlichen Branchenwachstum in den kommenden sechs Monaten“, so Hofer: „Dies bedeutet unter dem Strich eine positive Entwicklung der Vorarlberger Werbewirtschaft.“

FGO Gerhard Hofer


Nr. 47-48 · 25. November 2016 Die Wirtschaft

· Branchen · 25

n K 

Platten- und Fliesenleger: Der neue Staatsmeister kommt aus Vorarlberg

Der 23-jährige Marco Erhart von Fliesen Liftinger in Hohenems hat Vorarlberg bei den Österreichischen Bundesmeisterschaften der Platten- und Fliesenleger vertreten und den Staatsmeistertitel geholt. Nach intensiven Vorbereitungen folgte jetzt der Bewerb in Salzburg. Äußerst präzises Arbeiten unter enormem Zeitdruck waren die großen Herausforderungen, welche dabei bewältigt werden mussten. Sehr schnell konnten sich

Marco Erhart aus Mäder und sein steirischer Konkurrent von den übrigen Teilnehmern absetzen. Es folgte ein spannendes Kopfan-Kopf-Rennen. Marco Erhart hatte schließlich das bessere Ende für sich und gewann die Goldmedaille. Dadurch hat sich der junge Mann für die EuroSkills 2018 qualifiziert. Für ihn steht die nächste berufliche Herausforderung somit schon fest. Die Teilnahme an den WorldSkills ist ihm aufgrund des Alterslimits verwehrt.

Marco Erhart mit Trainer Michael Geri und Firmenchef Gerhard Liftinger (rechts).

Junges Gastgewerbe wählte einen neuen Vorstand

Auf dem Bild von links: Manuela Dreier (Geschäftsführerin), Matthias Müller (neuer Obmann) und Michaela Herburger (Obmann-Stellvertreterin).

Das Junge Gastgewerbe Vorarlberg hat einen neuen Obmann. Michael Gallaun, der sechs Jahre an der Spitze der Vereinigung stand, wollte die Funktion in jüngere Hände legen. Ihm folgte der Feldkircher Matthias Müller (Schützenhaus). Stellvertreterin Beate Fritsch (Hotel Fritsch am Berg, Lochau) übergab ihre Position an Michaela Herburger (Gasthof Mohren, Rankweil). Manuela Dreier fungierte bisher als Schriftführerin des Jungen Gastgewerbe Vorarlberg - ihre Position hat nun AnnaKatharina Metzler vom Romantikhotel Das Schiff in Hittisau übernommen. Der neue Vorstand wurde bei der Jahreshauptversammlung in Lochau einstimmig gewählt.

Kfz-Nachwuchstechniker kämpften in Bregenz beim 14. EuroCup

Marcel Müller während des Wettbewerbs.

13 Kfz-Nachwuchstechniker aus fünf europäischen Ländern standen beim 14. EuroCup, der jetzt in der Landesberufsschule Bregenz ausgetragen wurde, auf dem Prüfstand. Marcel Müller (19, KFZ Müller, Sonntag) belegte dabei den hervorragenden vierten Platz. Mit der Veranstaltung – organisiert von der Bundesinnung der Fahrzeugtechniker – wollte man die potenziellen Teilneh-

mer der internationalen Berufsmeisterschaften WorldSkills und EuroSkills fördern. „Der EuroCup dient als Trainingscamp für den Nachwuchs und als Plattform zum Erfahrungsaustausch“, sagt Gottfried Koch, Vorarlbergs Innungsmeister der Fahrzeugtechniker. Die jungen Kfz-Nachwuchstechniker kommen neben Österreich aus Deutschland, der Schweiz, Südtirol und Luxemburg.

Blühende Adventzeit: Floristisches Handwerk in Perfektion

Von klassisch bis kreativ: Die heimischen Floristikfachbetriebe bringen mit Adventkranz, festlichen Gestecken und traumhaften vorweihnachtlichen Geschenksträußen Weihnachtsstimmung in jedes Zuhause. Die Adventzeit 2016 überrascht mit vielseitigen Farbaussagen. Ob die Vorliebe bei modernen oder eleganten Arrangements liegt, oder das VintageThema mit viel Romantik bevorzugt wird: Die weihnachtlichen Trends dieses Jahres erfüllen praktisch jeden Wunsch.


Nr. 47-48· 25. November 2016

26 · Ausgezeichnete Lehrbetriebe · Die Wirtschaft

20. Prä ämierung g: 144 Lehrbetriebe ausg gezzeichnet

Auszeichnungen für engagierte Vorarlberger Lehrbetriebe sowie Lehrlingsausbilder und -ausbilderinnen. 2016 zum bereits 20. Mal.

Zum 20. Mal haben Wirtschaftskammer, Land und AK jetzt das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ vergeben. 144 Lehrbetriebe erhielten in Götzis in der Kulturbühne AMBACH das Qualitätssiegel, 19 zum ersten Mal. Zugleich zeichnete Landeshauptmann Markus Wallner mit WKVizepräsident Josef Rupp und AKPräsident Hubert Hämmerle 97 Absolventinnen und Absolventen der „Akademie für Ausbilder“ mit Zertifikaten aus. „Weltweit schauen viele Länder auf unser bewährtes duales Ausbildungssystem – auch als wesentlichen Erfolgsfaktor für die geringe Jugendarbeitslosigkeit. Diese Vorreiterrolle ist der guten Zusammenarbeit aller Akteure im Land zu verdanken. Es wurde vonseiten der Wirtschaft, der Politik und der Bildungseinrichtungen erkannt, dass das Ziehen an einem Strang ein Erfolgsgarant für den Exportschlager Lehre ist. Um Jugendliche auch in Zukunft für die Lehre zu begeistern, gilt es, diesen erfolgreich eingeschlagenen Weg auch weiterhin gemeinsam zu gehen und die Qualität dieser Ausbildungsschiene weiter zu

Mal, zehn zum dritten Mal, 17 zum vierten Mal, 14 zum fünften Mal und 16 zum sechsten Mal. Seit 1998 in ununterbrochener Folge erhielten 28 Betriebe die Auszeichnung, diesmal zum bereits siebten Mal.

LH Markus Wallner, WKV-Vizepräsident Josef Rupp und AK-Präsident Hubert Hämmerle zeichneten unter anderem das Hotel Gams in Bezau aus.

verbessern“, betonte WK-Vizepräsident Josef Rupp und ergänzte: „Wir wollen das Bewusstsein für die Wichtigkeit der permanenten Qualifizierung und des lebenslangen Lernens in der heimischen Wirtschaft und Gesellschaft aber weiter stärken, denn der Zugang zu qualifizierten Arbeitnehmern ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Zukunft.“ Derzeit befinden sich mehr als 7.170 Lehrlinge in über 1.900 Vorarlberger Betrieben in Ausbildung. Für sie optimale Rahmenbedingungen sicherzustellen, sei ein zentrales Anliegen des Landes, be-

tonte Landeshauptmann Wallner im Rahmen der Veranstaltung. Allein heuer werden von Landesseite rund 40 Millionen Euro für die duale Ausbildung bereitgestellt.

Gütesiegel für Ausbildungsqualität Das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ wird seit 1997 jährlich verliehen, ist für drei Jahre gültig und wurde bereits von 385 Unternehmen entgegengenommen. Heuer wurden 144 ausgezeichnet, 19 davon zum ersten Mal. 40 Unternehmen erhielten die Zertifizierung zum zweiten

Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser betonte bei der Prämierung den großen Nutzen, den der Wirtschaftsstandort Vorarlberg insgesamt aus der hervorragenden Lehrausbildung ziehe: „Die Unternehmen bilden die Fachkräfte von morgen aus und schaffen sich ein Qualitätsimage am Markt – die Lehrlinge profitieren von attraktiven Arbeitsplätzen in einem wirtschaftlich starken Umfeld.“ Die Auszeichnung sei zu einem anerkannten Gütesiegel für die Ausbildungsqualität der Lehrbetriebe geworden, so Rüdisser.

Ausgezeichnete Ausbilder und Ausbilderinnen Neben den vorbildlichen Ausbildungsbetrieben wurden zudem 97 Absolventinnen und Absolventen der „Akademie für Ausbilder“ ausgezeichnet: 86 Personen bekamen das Zertifikat zum „Zertifizierten Ausbilder“ überreicht, acht Personen erhielten die Zertifizierung „Ausgezeichneter Ausbilder“ und drei Personen wurde zum „Diplom-Ausbilder“ zertifiziert. n


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Unternehmen Großauftrag: Zumtobel Group liefert Lichtlösung für britische Supermarktkette

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Die britische Supermarktkette Wilko setzt in puncto Beleuchtung auf die Zumtobel Group als Partner. Das Unternehmen beleuchtet mehr als 380 Filialen und auch zwei Logistikzentren mit einer LED-Lichtlösung der Marken Thorn und Zumtobel.

Im Kabarett Simpl in Wien fand die Verleihung der Wellpappe Austria Awards 2016 statt. Unter 42 Einreichungen wurde die Rondo Ganahl Aktiengesellschaft fünffach für den Hauptpreis nominiert und konnte diesen in den zwei Kategorien „Wellpappe Displays“ (KELLY Display Palme) und „Wellpappe nachhaltig“ (VAL VENOSTA Fruitbox) gewinnen.

Im Rahmen des Großprojekts werden in den kommenden eineinhalb Jahren mehr als 150.000 Leuchten und Lichtsteuerungselemente ausgeliefert. Bis Ende 2017 wird die gesamte Innenbeleuchtung auf LED umgestellt sein. Ausschlaggebend für die Beauftragung waren die umfangreichen Serviceleistungen, welche die Zumtobel Group anbietet. Wilko erhält eine schlüsselfertige Lichtlösung, die Lichtplanung, Installation, Wartung und eine erweiterte Garantie umfasst. Bei der Umsetzung an den Wilko-Standorten setzt die Zumtobel Group auf bewährte Partner vor Ort und verantwortet dabei das gesamte Projektmanagement. Wir freuen uns sehr, dass Wilko auf die Zumtobel Group als ihren Beleuchtungspartner setzt. Dieser Großauftrag zeigt perfekt, wo die Stärken der Gruppe liegen: Mit unserem Mehrmarkenansatz können

Die Zumtobel Group beleuchtet mehr als 380 Filialen von Wilko und auch zwei Logistikzentren mit einer LED-Lichtlösung der Marken Thorn und Zumtobel.

wir dem Kunden ein breites Produktportfolio mit Tridonic-Komponenten aus dem eigenen Hause bieten. Zudem sind wir als internationaler Konzern in der Lage, ein Projekt dieser Größenordnung für Wilko abzuwickeln und umfangreiche Serviceleistungen zu übernehmen, sodass sich der Kunde auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann und sich nicht um das Thema Beleuchtung kümmern muss. Ich sehe diesen Auftrag als einen Meilenstein auf unserem Weg hin zu einem serviceorientierten Unternehmen“, sagt Ulrich n Schumacher, CEO der Zumtobel Group.

Eventfrühstück bei Hefel Technik Auch in diesem Herbst führte Hefel Technik eine lange Tradition fort und veranstaltete ein Eventfrühstück mit seinen Partnern aus Industrie und Wirtschaft. Das Team von Hefel Technik begrüßte die Teilnehmer diesmal am Flugplatz Hohenems. Der renommierte Wissenschaftler Prof. Dr. Gebhard Schertler begeisterte die Gäste mit einem Fachvortrag zum Thema „Vom faszinierenden Sehprozess zur Medikamentenentwicklung“. Er nahm die Besucher gedanklich mit auf eine Reise von der Grundlagenforschung am Paul Scherrer Institut bis zu Anwendungen in der Pharmaindustrie.

Rondo: Doppelter Gewinn bei Award

Stephan Kaar (Rondo) freut sich über die durch Werner Knausz (ARA) übergebene Auszeichnung in der Kategorie „Nachhaltigkeit“. Foto: comunit/Schedl

Wissenschaftler Schertler bei Hefel Technik (l.) und in seinem Labor (r.).

Auf bodenständige Art und Weise brachte Prof. Schertler die grundlegenden Prozesse des menschlichen Sehens näher, was für alle Teilnehmer, speziell für die Experten der maschinellen Bildverarbeitung von Hefel Technik, eine große Bereicherung war. Als einer der führenden Wissenschaftler im Bereich Biologie und Chemie am Paul Scherrer Institut gab er Einblicke in die Arbeit am

SwissFEL, ein Teilchendetektor mit hunderte Meter langem Teilchenbeschleuniger, und die Welt der Moleküle und Atome. Die Forschungsergebnisse am PSI werden richtungsweisend für die Zukunft sein, wie zum Beispiel im Bereich der Datenspeicherung auf Molekularebene. Beim anschließenden gemeinsamen Frühstück konnten gegenseitig Ideen und Erfahrunn gen ausgetauscht werden.

Hohe Entwicklungskompetenz Die doppelte Auszeichnung durch den Wellpappe Austria Award ist ein weiterer Beweis für die überzeugende Entwicklungskompetenz, einzigartige Kreativität und Innovationskraft bei Rondo. Als einer der führenden Hersteller von innovativen und wirtschaftlichen Verpackungslösungen beschäftigt die Rondo Ganahl Aktiengesellschaft an den Standorten in Österreich (Frastanz und St. Ruprecht/ Raab), Ungarn, Rumänien und in der Türkei rund 1.150 Mitarbeiter. Alle Rondo Wellpappewerke sind marktgestaltend. Investiert wird laufend in Technik, Logistik und Ausbildung der Mitarbeiter.


28 · Unternehmen ·

n N tecnoseal wächst und expandiert

Marccel Ha agen, tecnoseal.

tecnoseal Dichtungs- und Kunststofftechnik wächst 2016 um 60 Prozent und expandiert. Das rasante Wachstum erfordert für das Jahr 2017 einen weiteren Ausbau der Zentrale im Millennium Park in Lustenau. Diese sehr positive Steigerung konnte mit dem einzigartigen Schnellservice in der Herstellung von gedrehten Dichtungen sowie der Investition in ein Plotter Schneidesystem für Flachdichtungen realisiert werden. Aber auch durch den Ausbau von internationalen Großkunden, welche die Zuverlässigkeit und den hohen Qualitätsstandard sowie die Flexibilität von tecnoseal zu schätzen wissen. Ständige Weiterentwicklung im Bereich Technik und Materialien und der enge Kontakt mit den F&E und Engineering Abteilungen der Kunden sind in der Dichtungstechnik unerlässlich. Mit einem zusätzlichen Produktportfolio wird tecnoseal 2017 auf dem Markt erscheinen und somit einen weiteren einzigartigen Service für die Kunden bieten.

n P Neuer Kommerz-Teamleiter

Hannes Schwaiger Foto: Dornbirner Sparkasse

Hannes Schwaiger übernimmt ab Anfang November 2016 die Leitung des Top-Kommerzteams der Dornbirner Sparkasse. Schwaiger, seit 1991 im Bankgeschäft tätig, startete seine Karriere in der Sparkasse im Jahr 2006 und ist seitdem erfolgreich als Ansprechpartner für die Anliegen anspruchsvoller Unternehmenskunden verantwortlich.

Nr. 47-48 · 25. November 2016 Die Wirtschaft

L Loacker Recycling: Firstfeier von Verwaltungs- und Betriebsgebäude V Ein halbes Jahr nach der G Grundsteinlegung feierte Loacker Recycling im Okto ober gemeinsam mit den A Architekten, Handwerkern und Mitarbeitern der Firm Loacker die Firstfeier ma de es neuen Verwaltungsund Betriebsgebäudes. „W Wir liegen beim Bau des Verwaltu ungsgebäudes – der zukünftigen Ko onzernzentrale der Loacker Gruppee – und auch beim Bau des neuen n Betriebsgebäudes absolut im

Zeitplan“, informiert Karl Loacker. Rund 25 Millionen Euro investiert Loacker in die Zukunft des Familienunternehmens. Das neue Verwaltungsgebäude in ökologischer Bauweise bietet in Zukunft Platz für bis zu 140 Mitarbeiter. „In den vergangenen Wochen wurde der Rohbau des Verwaltungsgebäudes fertiggestellt. In einem nächsten Schritt wird die Außenfassade bis Jahresende installiert“, erklärt Dipl. Ing. Wolfgang Ritsch, verantwortlicher Architekt für das Verwaltungsgebäude.

V.l.: Architekt Meinhard Rhomberg, Michael Loacker, Karl Loacker, Thomas Schäfer (Geschäftsleitung Loacker) und Architekt Wolfgang Ritsch. Foto: Loacker Recycling

G GRASS erhält das Bundeswappen „Staatlich a ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ Fü ür die besonderen Leistu ungen in der Lehrlingsausbiildung wurde GRASS mit de er Auszeichnung „Staatlich ausgezeichneter Ausbildu ungsbetrieb“ prämiert. Sttaatssekretär Harald Mahrer veerlieh in Wien das Bundesw wappen „Staatlich ausgezeichneeter Ausbildungsbetrieb“ an 23 Un nternehmen. Das Prädikat ist eiine Initiative des Bundesminiisters für Wissenschaft, Forscchung und Wirtschaft und besttätigt die außergewöhnlichen Leeistungen in der Ausbildung on Lehrlingen, u.a. bei GRASS. vo Diese Auszeichnung ist ein beso onderes Gütesiegel im Bereich deer Lehrlingsausbildung und un-

Staatssekretär Mahrer mit GRASS-Vertretern bei der Prämierung zum „Staatlich ausgezeichneten Ausbildungsbetrieb“ . Foto: GRASS

terstreicht den wichtigen Beitrag, den das Unternehmen für die Zukunft von Jugendlichen und für die Wirtschaft in Österreich leistet. „Wir sind sehr stolz darauf, dass mit der Verleihung des Staatswappens unser großes Engagement in der Lehrlingsausbildung honoriert wurde. Gemeinsam konnten wir die Lehrlingsausbildung in

unserem Unternehmen neu strukturieren, um unseren Lehrlingen eine hochwertige Ausbildung ermöglichen zu können. Diese Auszeichnung bestätigt die gute Arbeit, die unsere Ausbilder und Lehrlinge Tag für Tag leisten und motiviert uns, auch in Zukunft unsere Lehrlinge bestmöglich zu fördern“, sagte Dominik Steinwidder, Ausbildungsleiter bei GRASS.

n J Firmenjubilare bei Huber Gruppe Der „Gasthof Mohren“ in Rankweil bot den feierlichen Rahmen für die diesjährige Ehrung der Firmenjubilare. Dr. Martin Zieger, Dr. Mathias Kerp, Dr. Werderits, die Betriebsräte und die Personalleitung bedankten sich bei den Jubilaren für ihre 25- bzw. 35-jährige Treue und Loyalität zur Huber-Gruppe. Die Jubilare: 25 Jahre: Faruk Baskan, Cvetka Fellner, Karakas Ali, Smiljana Simic. 35 Jahre: Sigrid Ludescher und Ronald Überbacher.


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· Unternehmen · 29

Gebrüder Weiss baut neues Logistikterminal n A Gebrüder Weiss beging den Spatenstich für ein neues Logistikterminal in seiner süddeutschen Niederlassung in Aldingen/ Tuttlingen. Das Terminal soll die bestehende Umschlaghalle am Standort ergänzen. „Wir bieten bereits seit 2014 Logistiklösungen an und der Bedarf wächst kundenseitig stetig“, begründet Fabian Lubitz, Filialleiter bei Gebrüder Weiss Aldingen, die Standorterweiterung. Das Investitionsvolumen des Ausbaus beträgt rund drei Millionen Euro. Auf einer Grundstücksfläche von insgesamt

V.r.: Reinholf Mast, Bauleiter, Reinhold Bäuerle, Architekt, Ralf Fahrländer, BM, Anton Hagg, Fabian Lubitz und Wolfgang Bechtold, alle drei Gebrüder Weiss.

Foto: Sarah Müller

rund 30.000 Quadratmetern entsteht bis zum Frühjahr 2017 ein modernes Logistikterminal. Die 3.000 Quadratmeter große Halle bietet Raum für 2.500 weitere Palettenstellplätze sowie 1.500 Quadratmeter Blocklagerfläche für besonders sperrige Güter. „Mit der neuen

Lagerfläche können wir noch individueller auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen“, sagt Lubitz. Die Kunden stammen hauptsächlich aus den Bereichen Automobil, Maschinenbau, Elektronik und Elektrotechnik sowie der Lebensmittelindustrie. n

Hefel & ÖSV: Fünf Jahre erfolgreiche Partnerschaft ÖSV Präsident Peter Schröcksnadel, Sportdirektor Hans Pum und Bettwarenspezialist Dietmar Hefel haben allen Grund zur Freude: Vor fünf Jahren begann die höchst erfolgreiche Kooperation mit HEFEL als „offizieller Ausstatter des Austria Ski Teams“. Seit 2011 stattet Österreichs führender Bettwarenhersteller HEFEL Textil die Athletinnen und Athleten

n N Bau der Raststation Hörbranz Jetzt geht es los: Auf dem Areal der ehemaligen Zollstation zwischen Österreich und Deutschland in Hörbranz beginnt der Generalunternehmer Rhomberg Bau dieser Tage im Auftrag der Raststation Hörbranz GmbH mit den Bauvorbereitungen. Bis Mitte 2018 wird auf dem Areal ein nachhaltiges Vorzeigeprojekt für schonende Ressourcennutzung im Stil der Vorarlberger Architekturtradition entstehen. Die Raststation Hörbranz umfasst 250 Sitzplätze im Restaurant- und Take-Away-Bereich samt Terrasse, Shop, Tankstelle sowie Stellplätze für Pkw und Lkw.

DAVILLA erhält Red Dot Award

V.l.: Peter Schröcksnadel, Dietmar Hefel und Hans Pum.

des Austria Ski Teams mit Kissen, Bettdecken und Unterbetten aus. Speziell das HEFEL Reisekissen gehört seit 5 Jahren für viele zur unverzichtbaren Reisegrundausstattung. Auch ÖSV-Superstar Marcel Hirscher setzt auf Ausrüster HEFEL: „Ohne das Reisekissen von HEFEL bin ich praktisch nie mehr unterwegs, denn für mich ist erholsamer Schlaf an jedem Ort enorm wichtig. Ich finde diese Partnerschaft eine echte Bereicherung.“

Jubilarfeier bei Liebherr in Nenzing

Renate Blum-Albrecht (Strolz GmbH) und Denise Ender (DAVILLA Foto: Red Dot GmbH).

DAVILLA, die Bregenzer Werbeagentur für Markenentwicklung, gewann für den Katalog des Lecher Sport- und Modehauses Strolz den diesjährigen Red Dot Design Award. DAVILLA setzte sich gegenüber 7.990 Einreichungen in der Kategorie Katalog durch. Renate Blum-Albrecht (Strolz GmbH) und Denise Ender (DAVILLA GmbH) nahmen Anfang November die renommierte Auszeichnung bei der Gala in Berlin entgegen.

German Design Award 2017 für Thorn Thorn, eine Marke der Zumtobel Group, hat für die Straßenleuchte CiviTEQ den „German Design Award 2017“ in der Kategorie „Lighting“ gewonnen. Die innovative LED-Leuchte zeichnet sich durch modernste LED-Technik und besondere Designqualität aus. „Gutes Design ist mehr als reine Ästhetik. Die CiviTEQ ist ein ideales Beispiel für das gelungene Zusammenspiel von Form und Funktion“, so Sven von Boetticher, Designer und Geschäftsführer ID AID.

Die Jubilare mit 35 Jahren Betriebszugehörigkeit bei Liebherr in Nenzing.

In der Werkskantine bei Liebherr in Nenzing fand kürzlich die alljährliche Jubilarfeier statt. Mit dabei war dieses Mal die große Anzahl von 122 Jubilaren. Markus Schmidle, Kaufmännischer Geschäftsführer der Liebherr-Werk Nenzing GmbH, ehrte 82 Jubilare für zehn Jahre, 23 Jubilare für 25 Jahre und 17 Jubilare für 35 Jahre Betriebszugehörigkeit. Manche der Anwesenden haben die Erfolgsgeschichte des LiebherrWerkes in all diesen Jahren miterlebt und geprägt.

Die Straßenleuchte CiviTEQ.


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30 · Werbung/Fokus Wirtschaft · Die Wirtschaft

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Vorarlberg am Weg zum Musterland für Inklusion Im WIFI Dornbirn informierten sich mehr als 100 Wirtschaftstreibende bei der Veranstaltungsreihe FOKUS WIRTSCHAFT: inklusiv//innovativ über Förderungen und kostenlose Unterstützungsleistungen zur Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsmarkt. Zahlreiche Unternehmen, wie Zumtobel Lighting, die Majer Unternehmensgruppe, Liebherr, die Heron Gruppe oder die Bäckerei Schertler, beschäftigen bereits Menschen mit Beeinträchtigungen. Sie informierten im Rahmen der österreichweiten Unternehmensinitiative des Sozialministeriumservice FOKUS WIRTSCHAFT: inklusiv//innovativ Kolleginnen und Kollegen über ihre Strategien. Das einzigartige Kompaktseminar, das gemeinsam mit den Wirtschaftskammern durchgeführt wird, tourt bis Ende 2017 durch alle Bundesländer. Bisherige Stationen waren Wien, Graz, Innsbruck und nun eben Dornbirn. FOKUS WIRTSCHAFT: inklusiv//innovativ zeigt, dass Menschen mit Beeinträchtigungen in der La-

Christoph Jenny, Direktor-Stv. in der WKV, am Podium der Veranstaltung FOKUS WIRTSCHAFT: inklusiv// Foto: Sozialministeriumservice/CM Creative innovativ

ge sind, Leistung zu erbringen und Unternehmen auch finanzielle Vorteile bringen können. Nach den Referaten hatten die rund 80 Teilnehmer aus der Wirtschaft die Gelegenheit, sich mit den Experten und Expertinnen an zwölf Stationen im Ausstellungsbereich auszutauschen. So konnten an Ort und Stelle gleich die richtigen Kontakte für die Zukunft geknüpft werden. f Weitere Infos: www.fokus-wirtschaft.at


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· WIFI · 31

Gesundes Essen ist in aller Munde Immer häufiger wünschen sich Menschen, durch bewusste Ernährung ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu fördern. Diätköche erfüllen diese Wünsche auf hohem Niveau. Egal ob in der Gastronomie, der Hotellerie oder im Gesundheitsbereich: Gut ausgebildete und kreative Diätköche sind gefragt! Denn eine gesunde Ernährung spielt in Zeiten von steigendem Übergewicht und vermehrten Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine zentrale Rolle. Die Gäste fordern immer öfter auch eine leichte

„Ich bin selbst ausgebildeter Diätkoch. Mein Wissen gebe ich gerne als Trainer weiter, so kann ich selbst immer wieder neue Dinge ausprobieren.“ Markus Vogel, Küchenmeister & WIFI Trainer

eine ernährungsbewusstere Form der Speisen zu erhalten. Die Aufgaben, die ein geschulter Diätkoch mit seinem Können abdecken soll, sind daher vielfältig: Er muss in der Lage sein, verschiedene Diätformen umzusetzen, soll den Gästen das Thema gesunde Ernährung näherbringen oder auch spezielle Diätwünschen professionell umsetzen.

WIFI-Ausbildung zum diätetisch geschulten Koch Um das Speisenangebot auch für Ernährungsbewusste und Diätbedürftige phantasievoll zu gestalten, benötigt der Koch das notwendige Spezialwissen. Das WIFI Vorarlberg bietet deshalb den Lehrgang „Diätetisch geschulter Koch“ sowie den „Aufbaukurs Diplom Diätkoch“ für Köche aus den Bereichen Gastronomie, Kranken- und Kuranstalten und Gemeinschaftsverpflegung an. Die Teilnehmer eignen sich dabei ein Basiswissen in den Bereichen medizinische Grundlagen, Ernährungslehre, Diätetik, Küchentechnik, Hygiene, Nährwertberechnung und Lebensmittelqualität an. Die Umsetzung dieser Lehrinhalte erfolgt auch im Rahmen von Praxisstunden in der Lehrküche im WIFI Hohenems. f

Kost, die zwar kalorienarm, aber dennoch schmackhaft sein soll. Ernährungsbewusste Gerichte sind besonders wohlschmeckend, wenn sie entsprechend zubereitet sind. Es geht nicht darum, den Menschen von heute auf morgen auf eine ganz „ungewöhnliche Kost“ umzustellen, sondern durch Modifikation traditioneller Gerichte

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Voraussetzungen: Lehrabschluss Koch mit mindestens zweijähriger Berufspraxis oder fünfjährige einschlägige Praxis ohne Lehrabschluss. Trainingseinheiten: 110 Beitrag: 1.900 Euro Termin: 16.1. - 20.3.2017 Persönliche Beratung Susanne Koller, T 05572/3894-689 E koller.susanne@vlbg.wifi.at

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Mit Spaß bei der Arbeit: Trainer und Teilnehmer des Diätkoch-Lehrganges!

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32 · Service · Die Wirtschaft

Service Kündigung bei Befristung möglich? Worauf ist zu achten, wenn man ein Arbeitsverhältnis für eine bestimmte Zeit abschließen möchte? Ein befristetes Arbeitsverhältnis endet grundsätzlich mit dem letzten Tag der Befristung durch Zeitablauf. Daraus folgt, dass ein befristetes Arbeitsverhältnis weder vom Arbeitnehmer noch vom Arbeitgeber gekündigt werden kann. Es gibt jedoch Möglichkeiten, um das Dienstverhältnis trotzdem vorzeitig beenden zu können. Eine davon wäre die Vereinbarung einer Probezeit: Eine

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Sachlich gerechtfertigt wäre eine Befristung beispielsweise für die Dauer der Saison, für die Dauer der Vertretung einer Arbeitnehmerin oder für die Dauer eines Projektes. Eine Befristung für die Dauer einer Erprobung (verlängerte Probezeit) ist grundsätzlich möglich. Sachlich gerechtfertigt wäre dies jedoch nur dann, wenn die Dauer der Erprobung der Position des Arbeitnehmers entspricht. Die einvernehmliche Auflösung während eines befristeten Dienstverhältnisses ist jederzeit möglich. Bei einem Krankenstand oder Arbeitsunfall endet das Arbeitsverhältnis automatisch mit dem Ende der Befristung. Eine Zahlung über das Ende der Befristung hinaus ist nicht zu leisten.

Probezeit bis zu einem Monat kann jederzeit vereinbart werden. Textvorschlag: „Es wird ein befristetes Arbeitsverhältnis für sechs Monate vereinbart, wobei der erste Monat als Probemonat gilt.“ Regelungen des anzuwendenden Kollektivvertrags sind zu berücksichtigen. Weiters kann auch eine Kündigungsmöglichkeit vereinbart werden, aber nur bei Befristungen länger als sechs Monate. Gesetzliche und kollektivvertragliche Bestimmungen sind einzuhalten. Außerdem muss die Kündigungsmöglichkeit für beide Parteien gelten. Der Mitarbeiter sollte vor Ablauf der Befristung darauf aufmerksam gemacht werden, dass das Arbeitsverhältnis zum vereinbarten Zeitpunkt endet. Manche Kollektivverträge sehen dies zwingend vor. Wenn der

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Dr. Markus Kecht WKV-Rechtsservice T 05522/305/321

Mitarbeiter auch nur einen Tag nach Ablauf der Befristung seine Tätigkeit weiter ausführt, geht das befristete Arbeitsverhältnis automatisch in ein unbefristetes über. Achtung: Wenn mehrere befristete Arbeitsverhältnisse anei-

Befristungen sind auch für (ausgelernte) Lehrlinge möglich: In einer Zusatzvereinbarung zum Lehrvertrag kann für den Zeitraum der gesetzlichen oder kollektivvertraglichen Behaltezeit ein befristetes Arbeitsverhältnis vereinbart werden. So kann das Arbeitsverhältnis rasch und einfach beendet werden.

nandergereiht werden, entsteht ein Kettenarbeitsvertrag. Dies gilt bereits bei einer einmaligen Verlängerung. Solche Kettenarbeitsverträge sind unwirksam, wenn nicht sachliche Gründe eine weitere Befristung rechtfertigen. Um das Arbeitsverhältnis mit einem ausgelernten Lehrling möglichst rasch und unkompliziert beenden zu können, kann in einer Zusatzvereinbarung zum Lehrvertrag für den Zeitraum der gesetzlichen oder kollektivvertraglichen Behaltezeit ein befristetes Arbeitsverhältnis vereinbart werden. Wird eine Mitarbeiterin mit befristetem Arbeitsverhältnis schwanger, endet das Arbeitsverhältnis nur dann mit dem Ende der Befristung, wenn die Befristung sachlich gerechtfertigt ist. Ist dies nicht der Fall, wird der Ablauf der Befristung bis zum Beginn der Schutzfrist (Mutterschutz) verlängert.

...für die Kleinunternehmerregelung im Umsatzsteuergesetz die nicht steuerbaren Auslandsumsätze nicht zur Umsatzgrenze dazugezählt werden? Es zählen somit lediglich die Umsätze für die im Inland im Rahmen des Unternehmens ausgeführten Lieferungen und sonstigen Leistungen, einschließlich der steuerbefreiten Umsätze, sowie der Eigenverbrauch im Inland. ... Krankheitskosten nur dann als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt werden können, wenn sie mit einer konkreten Heilbehandlung verbunden sind? Die bloße Vorbeugung von Krankheiten reicht nicht.


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Rat & Tat: Praxistipps für Unternehmen

So lange dürfen Lehrlinge arbeiten Ich beschäftige Lehrlinge. Was muss ich bei den Arbeitszeiten beachten? Für die Beschäftigung von Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gelten besondere Schutzbestimmungen, die im Kinder- und Jugendbeschäftigungsgesetz geregelt sind. Die zulässige Arbeitszeit be-

trägt acht Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich. Die Wochenarbeitszeit kann auf bis zu 45 Stunden und damit die tägliche Arbeitszeit auf maximal neun Stunden erweitert werden. Dies ist aber nur dann möglich, wenn innerhalb eines mehrwöchigen Durchrechnungszeitraumes die Wochenarbeitszeit

durchschnittlich 40 Stunden nicht überschreitet und – der Kollektivvertrag dies zulässt, – für vergleichbare erwachsene Arbeitnehmer des Betriebes eine solche Arbeitszeiteinteilung besteht sowie – eine abweichende Arbeitszeiteinteilung für Jugendliche dem Arbeitgeber nicht zugemutet werden kann.

Wann mehr Stunden möglich sind Eine Erweiterung der Arbeitszeit auf ebenfalls maximal neun Stunden täglich oder 45 Stunden wöchentlich ist auch möglich, wenn die Arbeitsleistung an Werktagen ausfällt, um den Jugendlichen eine längere zusammenhängende Freizeit zu ermöglichen (Fenstertage). Die ausfallende Normalarbeitszeit kann – unter Einhaltung der erwähnten Grenzen – in diesem Fall auf die übrigen Werktage von höchstens sieben Wochen verteilt werden. Der Einarbeitungszeitraum kann über eine Betriebsvereinbarung (mit Betriebsrat) auf höchstens 13 Wochen verlängert werden.

Bis zu drei Überstunden pro Woche Überstunden dürfen Jugendliche erst ab der Vollendung des 16. Lebensjahres leisten, und dies auch nur dann, wenn zwingende betriebliche Gründe es erfordern. Die maximale Arbeitszeit darf in diesen Fällen ausgedehnt werden:

Acht Stunden täglich dürfen Lehrlinge arbeiten – und unter bestimmten Voraussetzungen ist eine zusätzliche Stunde pro Tag möglich.

– für Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten, sofern diese nicht ohne Störung des Betriebes während der Arbeitszeit durchgeführt werden können, – für Arbeiten, von denen die Wiederaufnahme des Betriebes abhängt, oder – für Arbeiten zur abschließenden Kundenbedienung. Die Überstunden dürfen maxi-

W I

Andrea Fend WKV-Rechtsservice T 05522/305/322

mal eine halbe Stunde pro Tag oder drei Stunden pro Woche betragen. In diesem Fall beträgt die maximal zulässige tägliche Arbeitszeit 9,5 Stunden.

Lehrlinge, die über 18 Jahre alt sind Nach der Vollendung des 18. Lebensjahres unterliegen auch Lehrlinge den generellen Bestimmungen für erwachsene Arbeitnehmer. Sämtliche einschränkenden Bestimmungen für Lehrlinge unter 18 Jahren kommen also nicht mehr zur Anwendung. Soll ein volljähriger Lehrling Überstunden leisten, muss allerdings berücksichtigt werden, dass für die Berechnung des Grundlohnes und des Überstundenzuschlages der niedrigste im Betrieb vereinbarte Facharbeiterlohn oder Angestelltengehalt heranzuziehen ist.

Arbeitsaufzeichnungen lückenlos führen Achtung: Unabhängig davon, ob Überstunden geleistet wurden oder nicht, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass Arbeitszeitaufzeichnungen lükkenlos geführt und vom Lehrling unterschrieben werden.


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34 · Die Wirtschaft

Extra

Kompetenz am Bau

Zwischen zwei und drei Prozent der Gebäude in Vorarlberg sollen pro Jahr einer Sanierung unterzogen werden. Kompetente Fachleute gibt es genügend.

Sanierungsprofis gefragter denn je Wer auf die Bauprofis des Vorarlberger Gewerbe und Handwerks setzt, setzt auf Zuverlässigkeit und Qualität. Sanierungen nehmen in der Branche einen immer größeren Stellenwert ein. Zwischen zwei und drei Prozent der bestehenden Gebäude im Land sollen pro Jahr einer Sanierung unterzogen werden. Die Handwerker und Planer haben aufgrund der großen Nachfrage in den vergangenen Jahren ihren Arbeitsschwerpunkt auf Sanierungen gelegt. Eine Heerschar an Experten steht bereit. „Ganz wichtig ist es, einen Fachmann für Sanierungsarbeiten zu beauftragen“, rät Ing. Peter Keckeis, Innungsmeister Bau in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Ein professioneller Baumeister erstellt nicht nur ein Gesamtangebot, sondern berücksichtigt alle Zusammenhänge bei Sanierungen. Wenn zum Beispiel Fenster erneuert werden, gilt es Rücksicht auf die gesamte Bauphysik eines Gebäudes zu nehmen, damit beispielsweise keine Schimmel-

bildung entsteht. Wer hier auf den Fachmann setzt, erspart sich Ärger und eine Menge Geld. Die heimischen Fachleute, die ohnehin schon eine erstklassige Ausbildung genossen haben, setzen auch ganz stark auf Fortbildung. Das umfangreiche Weiterbildungsangebot der Bauakademie Vorarlberg über das WIFI wird sehr gut angenommen. Davon profitieren natürlich die Kunden.

Verbesserungen beim Handwerkerbonus Grundsätzlich positiv sieht IM Keckeis die Einführung des Handwerkerbonus, wenngleich es sich bloß um einen Tropfen auf den heißen Stein handle. Keckeis: „Wir wünschen uns Verbesserungen.“ Eine der Schlüsselpositionen in Sachen Sanierungen nehmen die Dachdecker ein. Wenn Dachdecker sanieren, dann prüfen sie die bestehende Gebäudehülle und bringen sie auf den neuesten Stand der Technik. Gedämmte Balkone, Terrassen, Garagen, Flachdach, Gründach, Kiesdach, ein Solardach, Blechplattendach,

Industriehallendach oder Steildächer benötigen ebenfalls den passenden Gebäudeschutz. „Die Vorarlberger Dachdecker sind Ansprechpartner für die gesamte Gebäudehülle und speziell für den Gebäudeschutz ausgebildete und erfahrene Baufachleute“, sagt Innungsmeister Roman Moosbrugger.

Flachdächer regelmäßig überprüfen Flachdächer gelten zu Recht als einzigartig vielfältig und erlauben gestalterische Möglichkeiten wie keine andere Dachform. Um die Wasserdichtigkeit eines Flachdaches und dessen Wärmeschutz möglichst lange zu gewährleisten, bedarf es regelmäßiger Kontrollen. „Nur wenn lokale Schadstellen frühzeitig behoben werden, lassen sich großflächige Beschädigungen der Dachkonstruktion bzw. Eindringen von Wasser ins Gebäude durch verstopfte Abflüsse verhindern. Daher ist eine regelmäßige Überprüfung der Abflüsse, Notüberläufe und Dichtungsfugen durch den Fachmann unerlässlich“, betont Joachim Ent-

ner, Berufsgruppensprecher der Vorarlberger Spengler. Energieeinsparung und Energieeffizienz spielen bei Sanierungen eine bedeutende Rolle. Hier nehmen die erneuerbaren Energieformen einen hohen Stellenwert ein. „Die Vorarlberger Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker bieten maßgeschneiderte Lösungen an“, sagt Innungsmeister Karl-Heinz Strele. Wichtig sei es, Sanierungsvorhaben ganzheitlich zu betrachten und die einzelnen Leistungen - von der Beratung über die Planung und Umsetzung - nicht isoliert zu sehen. Die Technik entwickelt sich laufend weiter, da ist es nur logisch und konsequent, dass die Ausbildung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker stets auf den neuesten Stand gebracht ist. „In Fragen von Energie- und Heizkosteneinsparung sind wir ein ganz wichtiger Ansprechpartner.“ „Sanierungen sind ein Gewinn für die Allgemeinheit“, betont Bauinnungsmeister Peter Keckeis abschließend. Sie helfen wesentlich mit, Energie zu sparen und die Ziele der Energiezukunft des Landes zu erreichen. n


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Die Bodenleger gehören ebenfalls dem Bauhilfsgewerbe an.

Bauhilfsgewerbe schafft die Grundlagen Kompetenz am Bau - dazu trägt in Vorarlberg nicht nur das klassische Baugewerbe bei. Auch die Berufsgruppen des Bauhilfsgewerbes leisten ihren wichtigen Beitrag zum Bauen und Sanieren. Die Vorarlberger Unternehmen des Bauhilfsgewerbes errichten keine Bauwerke, schaffen jedoch die Voraussetzungen und den Feinschliff. Das Bauhilfsgewerbe umfasst Schotterwerke und Transportbetonunternehmer genauso wie Bodenleger - die Fußbodentechniker der Zukunft -, Trockenausbauer oder Bauwerksabdichter. Sie stehen für Neubauten und Sanierungen Gewehr bei Fuß und bieten höchste Qualität. Besonders bei den Grundlagen und Feinarbeiten ist Qualität durch Profis wichtig. Damit überall nur noch Profis am Werk sind,

wird die Innung des Bauhilfsgewerbes der Wirtschaftskammer Vorarlberg künftig mit einem aufmerksamkeitsstarken Qualitätszeichen informieren. Damit will man sich von Unbefugten klar abgrenzen. „Die Mitglieder der Innung garantieren eine fachgerechte Ausführung der Arbeiten und Produkte“, erklärt Landesinnungsmeister Franz Josef Kopf. Das Bauhilfsgewerbe in Vorarlberg umfasst nicht weniger als 17 Berufsgruppen. Die Unternehmen im Bauhilfsgewerbe gelten als die Spezialisten in der Gebäudeoptimierung. Sie sind durch ihre Professionalität Garanten für Qualität und decken alles rund um den Bau ab. Somit sind sie auch unverzichtbare Partner in Sachen Sanierung. Ohne das Bauhilfsgewerbe sähe Vorarlberg anders aus. Ob Steinmetze, Bodenleger, Pflasterer, Bauwerksabdichter, etc - sie sind die absoluten Spezialisten!


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Wilhelm+Mayer, Götzis: Trotz bester Ausrüstung und neuer Technologien, der Faktor Mensch bestimmt den Erfolg auf der Baustelle.

Wilhelm+Mayer Bau mit starker Performance

Eine erste Adresse im Hochbau Wilhelm+Mayer Bau überzeugt Partner in der Industrie, in Handel und Gewerbe sowie die öffentliche Hand und private Auftraggeber durch hohe Qualität, Termintreue und variantenreiche Lösungen. Was umfasst der Hochbau bei Wilhelm+Mayer? Darunter verstehen wir Hochbauten im gewerblichen, industriellen und privaten Bereich, ebenso aber auch die Errichtung von Wohnbauten, Einfamilienhäusern und kleinere und Kleinstarbeiten. Die Art und Weise des Bauens sind ihr gemeinsamer Nenner. Wie beurteilen Sie die landesweite Entwicklung im Hochbau? Waren vorhergehende Jahre durch eine hohe Nachfrage im Wohnbau geprägt, stellen wir in den letzten beiden Jahre hohe bauliche Investitionen im Industriesektor fest. Allerdings rechnen wir nicht dauerhaft mit einem Anhalten dieser außergewöhnlichen Auftragslage.

Ing. Mario Postai, Mitglied der Geschäftsleitung, leitet den Hochbausektor bei Wilhelm+Mayer Bau. Über Erfolg sagt er:

„Das Tun und das Ist unterscheiden die Erfolgreichen von den weniger Erfolgreichen.“ Das Geschäft wird bestimmt wieder rauer. Mit welcher Strategie wirkt man dem entgegen? Ich denke, die Rezepte sind so einfach, wie deren Umsetzung schwierig ist. Qualität ist das eine. Das erwartet man von allen Wettbewerbern auf diesem Markt und doch gibt es feine Unterschiede. Ein Minimum an Reklamationen überzeugt noch immer und spart

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Wilhelm+Mayer Bau gegründet 1937 Gesamt ca. 310 Mitarbeiter davon ca. 110 im Hochbau Gesamtumsatz: ca. 45 Mio Euro

Kosten. Termintreue, gute Kommunikation und technisches Knowhow erlauben es, gute Lösungen zu bieten. Das schätzen die Kunden. Aber ist es letztlich nicht der Preis, der entscheidet? Das ist tatsächlich so. Aber in einem Markt, wo die Anbieter auf beinahe gleichem Preisniveau agieren, macht manchmal eben das Quäntchen besser zu sein, den erfolgreichen Abschluss aus. Abschluss ist ja noch nicht Erfolg? Völlig richtig. Drei Faktoren machen Wilhelm+Mayer in dieser Hinsicht erfolgreich: Gut ausgebildetes und hochmotiviertes Personal, eine adäquate Ausrüstung und der Wille

zur Innovation bei Verfahren und Technologien. Die Frage nach dem: „Was bringt uns weiter?“ Das sind eigentlich keine großen Geheimnisse? Das Tun und das Ist machen den Unterschied. Herausforderungen begegnen wir mit Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Erfahrung und Mut zu Neuem verbinden sich zu einer höchst möglichen Betroffenheit, so sind Aufgaben lösbar. Das führt zu hoher Mitarbeiter- und damit letztlich auch zu hoher Kundenzufriedenheit. Promotion

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Hier kommt Pepper – Hefel Wohnbau engagiert humanoiden Roboter Die Zukunft des Wohnens – immer einen Schritt voraus. Ab sofort werden Besucher im Terminal V – dem Schauplatz virtueller Immobilien-Besichtigungen – von dem äuĂ&#x;erst sympathischen, 1,20 m groĂ&#x;en, humanoiden Roboter „Pepper“ begrĂźĂ&#x;t. Pepper wird die Interessenten durch seine Wohnwelt und die Wohnwerkstatt fĂźhren, um ihnen dort eine Auswahl an Einrichtungsideen zu präsentieren, die exakt auf ihren Geschmack zugeschnitten sind. Potenzielle Kunden erhalten so einen Ăźberaus realen Vorgeschmack darauf, wie es in ihrem kĂźnftigen Zuhause aussehen kĂśnnte.

Roboter als Concierge Hefel Wohnbau zählt zu den ersten Unternehmen, die den hu-

leitung von Nachrichten bis hin zum Smalltalk und der Erledigung kleiner Dienste fĂźr die Bewohner reichen.

Pionier-Leistungen

Pepper mit DI Graziella Hefel und Bmstr. Wilfried Hefel im Terminal V.

manoiden Roboter Pepper fĂźr sich arbeiten lassen. Und ist damit in bester Gesellschaft – Costa Cruises, NestlĂŠ oder die FranzĂśsische Bahngesellschaft SNCF gehĂśren hier mit zu den Vorreitern. Langfristig ist geplant, Pepper auch auĂ&#x;erhalb der Firmenzen-

trale in Lauterach einzusetzen. Unter dem Schlagwort Social Housing soll der auf menschliche Interaktionen programmierte Roboter auch als eine Art Concierge in Hefel Wohnanlagen fungieren. Seine Aufgaben werden dabei vom Rufen des Lifts Ăźber die Weiter-

Bereits seit 20 Jahren beschäftigt sich Hefel Wohnbau mit dem Themenschwerpunkt „multimediales Wohnen“ und gilt in diesem Bereich weit Ăźber die Landesgrenzen hinaus als Pionier. Die Virtual Reality-Plattform des Unternehmens, die Immobilieninteressenten bereits vor Baubeginn ermĂśglicht, ihr Zuhause im MaĂ&#x;stab 1:1 und in 3D vorab zu besichtigen, ist einzigartig in Europa. Roboter Pepper ist somit nur eine logische Weiterentwicklung der hohen technologischen Standards des Vorarlberger Wohnbau-Unternehmens. Wieder einmal.


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Bauen für die Zukunft Mit ihrer Energiesparte optimiert die i+R Industrie& Gewerbebau die Umwelt- und Kostenbilanz von Gebäuden. Öl war gestern. Sonne, Luft und Erdwärme sind die Energiequellen, auf die die i+R Industrie- & Gewerbebau mit ihren Tochterfirmen setzt. Mit i+R energie, geotech sowie sanieren & bauen hat sich das Lauteracher Bauunternehmen in den vergangenen Jahren ein Standbein im Bereich moderne Haustechnik und Sanierung aufgebaut. i+R energie ist darauf spezialisiert, den Zustand und Energiebedarf von Gebäuden zu analysieren und zu verbessern. „Einsparungspotenziale gibt es so gut wie überall, bei der Gebäudehülle, bei der Energiequelle und Energieverteilung“, erklärt Bereichsleiter Thomas Rhomberg. Neben Beratung, Planung bis zur schlüsselfertigen Ausführung wickelt i+R auch die

„Einsparungspotenzial gibt es so gut wie überall, bei der Gebäudehülle, bei der Energiequelle und Energieverteilung.“ Thomas Rhomberg, Bereichsleiter i+R energie GmbH Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für den Kunden ab. Wenn Gebäude in die Jahre kommen, ist i+R sanieren & bauen der passende Partner. Die Sparte saniert und baut Einfamilienhäuser und bringt auch Industriegebäude älteren Semesters auf den neuesten Stand. So sind sie für einen wei-

teren Lebenszyklus bereit, und es muss nicht in einen Neubau investiert werden. Meist – wie beim Betriebsgebäude der Tox Pressotechnik in Weingarten – bei laufendem Betrieb: Hier leitete i+R die Dachsanierung samt Wärmedämmung sowie den Umbau von Verwaltung, Kantine und Großküche.

Öko- und Kostenbilanz verbessern Bei Großprojekten bündeln die Tochterfirmen ihre Kompetenzen. Beim bestehenden Firmengebäude der Schelling Anlagenbau in Schwarzach erneuerte i+R energie in Kooperation mit i+R sanieren & bauen die komplette Haustechnik und führte die thermische Sanierung durch. Dank einer Luftwärmepumpe mit kombiniertem Gaskessel ist der Betrieb nun unabhängig vom Heizöl und verbessert damit seine Umwelt- und Kostenbilanz: Der CO2-Ausstoß konnte um achtzig, die Betriebskosten um

knapp sechzig Prozent reduziert werden. Auch neue Lüftungsanlagen wurden installiert. „Durch die konstante Raumtemperatur und die dauernde Frischluftzufuhr ist auch die Arbeitsplatzqualität deutlich höher. Die Heiz- und Kühlleistung ist bereits für zukünftige Neubauten, wie das geplante Bürogebäude, ausreichend groß ausgelegt“, erklärt Thomas Rhomberg. Auch die Nutzung von Erdwärme ist im Vormarsch. Mit der Sparte i+R geotech ist die Baufirma auf Sondenbohrungen bis zu 450 Meter Tiefe spezialisiert. Insgesamt 7250 Laufmeter bohrte der Bauspezialist kürzlich für den neuen Büro- und Produktionskomplex der ENGIE Refrigeration (früher Cofely Refrigeration) in Lindau bis zu 145 Meter ins Erdreich. Gekühlt und geheizt wird nun umweltfreundlich mit Energie aus der Tiefe. Infos unter der Homepage des Mutterunternehmens: www.ir-industrie-gewerbebau.at

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Die Wirtschaft - Nr. 46 und 47 vom 25. November 2016  
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