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Die Wirtschaft Woche 45-46 · 9. November 2018

Foto: i-Stock

Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 73. Jahrgang

Hohenems | T 0 55 76- 42 710

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Seite 4+5

Wirtschaftsmission russland

Digital campus Vorarlberg

Eine 30-köpfige Wirtschaftsdelega-

land, Wk und Ak schaffen ein

tion aus Vorarlberg auf Besuch in

neues Zentrum für digitale Berufe

russlands metropole moskau.

und Weiterbildung.

seite 8+9

seite 15

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Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

Magazin n k

themen der Woche

f6-14

Interview der Woche. Thomas Feibel ist Medienexperte und Jugendbuchautor. Er wird beim 3. Vorarlberger Ausbilderforum zum Thema „Jetzt pack doch mal das Handy weg - Fluch und Segen von Smartphones“ referieren. f6 Ein Blick in die Zukunft. Wo die Bodenseeregion im Jahr 2030 stehen wird, hat ein internationales Forschungsprojekt untersucht. f10

Gebündeltes serviceangebot. Die Initiative Digitale Perspektiven wird künftig Berichte über digitale Trends, Eventankündigungen und das digitale Serviceangebot der Wirtschaftskammer Vorarlberg bündeln. f14

n I Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W w ww ww.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Simon Groß, BA (gsi, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W w ww ww.media-team.at – Anzeigenleiter: Markus Steurer, E markus.steurer@media-team.at, Mobil: 0664/88234240 Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 20.379 (1. Halbjahr 2018) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder istockphoto.com Alle verw rwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

Den Fokus auf die Umsetzung legen

Foto: Marcel Hagen

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V H P M, P  W V „Vorarlberg ist 2035 der chancenreichste Lebensraum für Kinder.“ Die Arbeitsgruppe zum Markenprozess hat einen ambitionierten, aber sehr richtigen Markenkernsatz erarbeitet. Chancenreichtum für kommende Generationen, für die Menschen und Unternehmen in diesem Land, muss unser aller Ziel sein. Die Zukunft wird zur Gegenwart, gestern Undenkbares ist heute Realität und morgen bereits veraltet: Wandel prägt Gesellschaft und Wirtschaft, umfassenden Änderungen werden weitere folgen, immer radikaler, immer komplexer, immer schneller. Eine Marke ist dazu geeignet Orientierung, Halt zu geben. Eine Marke Vorarlberg kann veredeln, was die Menschen und ihre Vorfahren hier geschaffen haben. Im Ergebnis steigern

wir damit die Attraktivität des Landes bei Bürgern, Gästen, Investoren, Arbeitskräften und Rückkehrern als Lebensraum, Wirtschaftsstandort, Arbeits- und Urlaubsort. Mit der aktuellen Präsentation wurde nun ein weiterer Schritt gesetzt. In Zukunftswerkstätten (siehe Seite 5), zu deren Teilnahme ich Sie animieren möchte, und über eine Online-Umfrage, soll eine weitere Verdichtung der Ergebnisse folgen. Dann heißt es, den Fokus auf die Umsetzung legen. Uns muss klar sein, dass letztlich nur eine verpflichtende Entfaltung einer Marke Vorarlberg über das ganze Land eine Wirkung haben kann. Dazu braucht es klare Kompetenzen hinsichtlich Zuständigkeit und konkrete Strukturen. Nur so wird die Marke Vorarlberg auch zum Erfolg!

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Zehn European Energy Awards in silber und Gold für Vorarlberger e5-Gemeinden. Anfang dieser Woche wurden im Casino Baden 54 Gemeinden aus ganz Europa die European Energy Awards 2018 verliehen – Europas wichtigste Auszeichnung für kommunalen Klimaschutz. Mit Göfis, Höchst, Hohenems und Sulz (Silber) sowie Dornbirn, Hittisau, Langenegg, Mäder, Wolfurt und Zwischenwasser (Gold) waren gleich zehn Gemeinden aus Vorarlberg dabei.


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· Magazin · 3

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100

Jahre selbstständiges Vorarlberg wurde am 3. November 2018 gefeiert. 1918 fasste die Provisorische Landesversammlung in Bregenz den Beschluss über die Selbstständigkeit des Landes Vorarlberg, gleichzeitig erfolgte der Beitritt des Landes zur neu entstandenen Republik Deutsch-Österreich.

Foto: BI Bau/B. Wolf

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countdown für Us-A-BIZ stArt Vorarlberg begrüßt zwölf neue AWArD 2019 läuft: Bis 31. Dezember anmelden! stipendiat/-innen

Plakataktion gegen Alkohol am steuer: „All I want for christmas...“

Neues Ausbildungskonzept Baulehre 2020: Digital und zukunftsfit

Die Spitzenleistungen heimischer Unternehmen am US-Markt werden von der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der WKÖ mit dem US-A-BIZ AWARD ins mediale Rampenlicht geholt. Für die Anmeldung zum US-A-BIZ AWARD 2019 genügt ein informelles kurzes E-Mail an das AußenwirtschaftsCenter Los Angeles, in dem die Unternehmen ihre herausragenden Leistungen im Jahr 2018 am US-Markt darstellen. Anmeldeschluss ist der 31. Dezember 2018, Mitternacht, Hollywood-Zeit. f losangeles@wko.at

Weihnachten ist das Fest der Familie. Nicht auszudenken, wenn aufgrund eines durch Alkohol verschuldeten Verkehrsunfalls plötzlich ein Familienmitglied am Weihnachtsabend fehlen würde! Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt und das Kuratorium für Verkehrssicherheit erinnern mit einer österreichweiten Plakataktion unter dem Slogan „All I want for Christmas… is you!“ für eine sichere Heimfahrt nach der Weihnachtsfeier. In Vorarlberg werden rund 2.000 Plakate an ca. 1.000 Unternehmen verteilt.

Die Bauwirtschaft in Österreich hat mit „Baulehre 2020“ ein völlig neues Ausbildungskonzept entwickelt, auch um dem Fachkräftemangel langfristigzu begegnen. Neben einer neuen Bau-Kaderlehre liegt der Schwerpunkt auf digitalen Lernmethoden (OnlineWissensplattformen, Lern-Videos, Wissens-Checks). Auch im Hardware-Bereich rüsten Baugewerbe und Bauindustrie auf: Ab 2019 erhält jeder Baulehrling im 2. Lehrjahr zur Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung auch ein Tablet.

Mit 140 Gästen, darunter die START Vorarlberg Stifter, William und Elisabeth Dearstyne und zahlreiche Paten sowie Freunde von START, wurden zwölf neue Stipendiaten begrüßt. Die fünf Stipendiatinnen und sieben Stipendiaten starten in den neuen Jahrgang und werden ab sofort auf ihrem Weg zur Matura begleitet. Sie haben mit guten Leistungen in der Schule, mit Empfehlungen ihrer Lehrpersonen und durch soziale Kompetenz und Engagement überzeugt. f www.start-stipendium.at

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Kopfs gute Worte In der Debatte um die Lan andesgrünzone fan and Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirt rtschaft aftskammer Österreich, im ORF treffende Wort rte. Ob die Wirt rtschaft aft denn quasi über allem stehe, lautete die provokan ante Frage. Kopf an antwort rtete: „In Vorarlberg ist bisher schon sehr vern rnünftig Raumplan anung betrieben worden.“ Die Grünzone sei keine absolute Tabuzone, aus der seinerzeitigen Beschlussfassung gehe dies rvor. Und prinzipiell deutlich herv gelte: „Sind wir doch froh, wenn sich große, weltweit agierende Unter-

Gegen jeden Generalverdacht andort rt Vorarlberg nehmen zum Stan bekennen und ihr tolles Wachstum hier im Lan and realisieren, hier weitere Mitarbeiter beschäft äftigen und neue Betriebsstellen eröffnen wollen.“ Natürlich sei der Raum beengt gt: „Es gilt, immer sorgfältig abzuwägen. Es bleibt ein Interessentz. Aber der ist gegensatz auflösbar und man an ist bisher in Vorarlberg sehr gfältig damit umgegan ansorgf gen.“ Zu Kopfs besonnenen Wort rten in einer emotionalen Debatte kan ann man an nur sagen: Daumen nach oben! (ad)n

Die Wirtschaftskammer Österreich bekennt sich zu 100 Prozent zur Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes und zum Arbeitnehmerschutz. Das schließt die Kontrolle der Arbeitszeitgrenzen und insbesondere auch die Freiwilligkeit und das Wahlrecht bezüglich Überstunden ein. Man muss die Kirche aber schon im Dorf lassen. Es sind vereinzelte Problemfälle aufgetreten – bei insgesamt 180.000 Arbeitgeberbetrieben allein in der gewerblichen Wirt-

schaft! Das zeigt in Wirklichkeit, dass 99,9 Prozent der Betriebe korrekt mit der neuen Rechtslage umgehen und dass die Empörung und Pauschalaussagen unbegründet und politisch motiviert sind. Dass es strengere Kontrollen geben wird, ist zu akzeptieren. Aber die WKÖ wehrt sich entschieden dagegen, alle Unternehmen unter Generalverdacht zu stellen. Das haben die vielen, redlich arbeitenden österreichischen Betriebe nicht verdient. Daumen nach unten! (moh)n


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4 · Marke Vorarlberg · Die Wirtschaft

Marke Vorarlberg

„Vorarlberg soll 2035 der chancenreichste Lebensraum für Kinder sein“ Ein Projektteam aus 30 Personen aus allen Regionen des Landes und Gesellschaftsbereichen hat in mehreren Workshops wichtige inhaltliche Vorbereitungen zur Entwicklung einer „Marke Vorarlberg“ geleistet. Das Ergebnis dieser Vorarbeit - die Positionierung für die kommenden Jahre - liegt gt nun vor. WKV-Präsident Metzler: „Jetzt den Fokus auf die Umsetzung legen.“ Ein 30-köpfiges Team hat seit dem Frühjahr in einer Reihe von intensiven Workshops eine Markenstrategie für Vorarlberg erarbeitet. Mit den Kernwerten, dem Ein-Wort-Wert, der Positionierung und den Markenstrategischen Prinzipien liegen die Bausteine der Marke Vorarlberg vor, berichtet Landeshauptmann Markus Wallner: „Die Marke Vorarlberg soll ein Wertedach darstellen, um nach innen Identität zu stiften und Vorarlberg nach außen unverwechselbar zu machen. Sie ist damit weit mehr als ein Kommunikationsprojekt - sie ist als Zukunftsprogramm zu verstehen, das uns dabei hilft, bestehende und zukünftige Herausforderungen zu meistern.“ Begleitet

v.l. klaus-Dieter koch, managing Partner von Brand trust, lh markus Wallner, Direktorin der htl-Bregenz, claudia Vögel, WkV-Präsident hans Peter metzler und IV-Präsident martin ohneberg auf der marken-Pressekonferenz.

wird der Prozess vom renommierten Managementberatungsunternehmen BrandTrust aus Nürnberg. „Der Prozess war sehr intensiv und hat von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Einsatz verlangt. Die Gruppe zeichnete sich trotz ihrer Heterogenität durch große Begeisterung und starke Motivation aus“, schilderte Klaus-Dieter Koch, Managing Part-

ner von Brand Trust. „Es geht bei der Marke Vorarlberg nicht um Arbeit an der Oberfläche, an Logos, Erscheinungsbildern oder an Marketingaktivitäten, die nach außen wirken, sondern um die Beschäftigung mit dem Bewusstsein über die eigenen Leistungen, mit Wettbewerbsfähigkeit und mit der Identität der Region.“ Hinter dem Prozess steht für den Markenexperten „ein Gesamtbild, eine konkrete, größere Idee für Vorarlberg“. Durch sie wird sich ein Zukunftsbild für die Region ableiten, die Sichtbarkeit der Region erhöhen und die Anziehungskraft. „Eine Marke ist dafür geschaffen, Orientierung zu geben, insbesondere dann, wenn wir uns an immer radikalere, immer komplexere und immer schnellere Veränderungen gewöhnen müssen. Für die Vorarlberger Wirtschaft, die ständig mit Neuerungen und den Auswirkungen von Wandel konfrontiert ist, kann dieser Prozess wertvolle Impulse für die zukünftigen Aufgaben bringen. Eine starke Identität nach außen und eine durchdachte Identifikation nach innen, die das Gemeinsame vor das Trennende stellt, sind gerade jetzt essentzell für unser Land. Das sichert langfristig unseren Wohlstand und den sozialen Zusammenhalt weiterer Generationen“, beurteilt Hans Peter Metzler, Präsident der


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· Marke Vorarlberg · 5

„In einer zweiten Phase möchten wir die Ergebnisse der Bevölkerung präsentieren und deren Gedanken dazu einfangen.“

„Klare Strukturen und Kompetenzen sind notwendig, damit die Marke eine verbindende Wirkung erzeugen kann.“

„Wenn Menschen in Zukunft an Vorarlberg denken, soll ihnen zuerst in den Sinn kommen, Vorarlberg ist: chancenreich.“

markus Wallner, landeshauptmann

tzler, WkV-Präsident hans Peter metz

klaus-Dieter koch, Brand trust

Wirtschaftskammer Vorarlberg und einer der Initiatoren für die Marke Vorarlberg, den Prozess und betont weiter: „Die Bausteine für eine Marke Vorarlberg sind nun mit großem Engagement erarbeitetet worden, jetzt gilt es, wie in so vielen Prozessen, den Fokus auf die Umsetzung zu legen. Dieser Prozess wird auch den einen oder anderen Kurswechsel bedeuten müssen. Klare Strukturen und klare Kompetenzen werden notwendig sein, damit die Marke auch über das ganze Land eine verbindende Wirkung erzeugen kann. Ansonsten besteht die Gefahr, wie so oft über die Analyse nicht hinauszukommen.“

Die Markenpositionierung - wofür steht Vorarlberg in Zukunft

Zukunft an an Vorarlberg denken, soll ihnen zuerst in den Sinn kommen, Vorarlberg ist: chan ancenreich.

„Die vorläufigen Ergebnisse und bisherige Positionierung finde ich sehr klug, wenn nicht sogar genial. Kinder und kindliche Eigenschaften sind unsere Lebensversicherung – für uns als Gesellschaft und natürlich auch für uns in den Unternehmen. Deshalb ist alles ,was wir in unseren Nachwuchs investieren, richtig – und wenn wir es strategischer wie bisher machen, dann ist das noch mehr unterstützungswürdig“, sagt Martin Ohneberg, Präsident der Industriellenvereinigung Vorarlberg. Der Markenkern, die Nr.1-Position, der Ein-Wort-Wert und die Markenstrategischen Prinzipien bilden die zentralen Elemente der Markenstrategie.

Der Markenkern die DNA Vorarlbergs Um die Frage zu beantworten, was uns ausmacht, bringt der Markenkern die einzigartige DNA Vorarlbergs oder auch die Vorarlberger Art auf den Punkt. In einer umfangreichen Recherche, z.B. in Chroniken, dem Landesmuseum, diversen Strategiepapieren und zahlreichen Tiefeninterviews mit Vorarlbergern wurden spezifische Talente und Spitzenleistungen aus Vorarlberg identifiziert. Diese wurden dann vom Projektteam nach intensiven Diskussionen zu sieben spezifischen Markenkernwerten verdichtet: ehrgeizig - körig - anpackend - menschlich - eigenständig - kritisch - zusammenschaffend.

Bei der Markenpositionierung gilt es festzulegen, wofür Vorarlberg unter Berücksichtigung der bisherigen Leistungen in Zukunft stehen will: ancenreichste Lebens„2035 ist Vorarlberg der chan raum für Kinder“. Mit dieser Nr.1-Position ist Vorarlberg optimal für die Zukunft ausgerichtet. Dabei ist zu beachten, dass das Wort „Kinder“ auch als Symbol für kindliche Eigenschaften wie Lebenslust, Neugier, Mut und Unvoreingenommenheit verstan anden werden kan ann und somit alle Vorarlbergerinnen und Vorarlberger mit -einbezieht.

Der ‚Ein-Wort-Wert‘ die höchste Verdichtung Um die Markenstrategie möglichst nachhaltig in den Köpfen der Menschen zu veran ankern, wurannte Ein-Wort-Wert als weiteres de der sogenan strategisches Element erarbeitet. Dieser stellt den höchsten Grad der Verdichtung einer Marke and wahrdar und drückt aus, wie wir als Bundeslan genommen werden wollen. Wenn Menschen in

Verbleibende Zukunftswerkstätten 14.11.2018: Zukunftswerkstatt in der Fabrik Klarenbrunn, Bludenz von 17.30 bis 20.30 Uhr 15.11.2018: Zukunftswerkstatt im Kloster Bezau von 17.30 bis 20.30 Uhr Anmeldung zu den Zukunftswerkstätten unter: www.marke-vorarlberg.at/anmeldung 21.11.2018: Markenkonvent mit ausgesuchten Stakeholdern im Festspielhaus in Bregenz Teilnahme Online-Umfrage: www.marke-vorarlberg.at/mitmachen

Die Markenstrategischen Prinzipien - langfristig und konsequent Die „Markenstrategische Prinzipien“ (Kontrast-Prinzip, Chan ancen-Prinzip, Fairness- und Toleran anz-Prinzip und Kinder-Prinzip) bilden die Leitplan anken der Strategie und drücken den Willen aus, nach dem die Marke geführt werden soll. anten strategischen Elemente, die im Alle relevan Laufe des bisherigen Markenprozesses erarbeitet wurden, finden sich in verdichteter Form in den Markenstrategische Prinzipien wider.

Einbindung der Bevölkerung „In der nächsten Phase wollen wir die Ergebnisse der Bevölkerung präsentieren und deren Gedan anken dazu einfan angen“, erläutert Wallner. Vom 7. bis 15. November ist die gesamte Bevölkerung eingeladen, sich über den Prozess und die Ergebnisse zu informieren und eigene Ideen dazu einzubringen. Insgesamt vier „Zukunftswerkstätten“ finden in verschiedenen Regionen des Lan andes statt. Am 21. November wird schließlich ein Konvent mit geladenen Vertretern von Instianisationen die Ergebnisse des tutionen und Organ Kernteams sowie jene der vier Zukunftswerkstätten zusammenfassen. Auch eine Online-Konsultation wurde gestartet. Bei dieser Befragung geht es um eine finale Resonan anz zu der erarbeiteten Markenstrategie.

Nächste Schritte Nach dem Abschluss dieser breit aan ngelegt gten Diskussion folgt gt mit dem nächsten Prozessschritt eine weitere Verdichtung. In den ersten Wochen und Monaten des Jahres 2019 soll die „Marke Vorarlberg“ auch inhaltlich aufgeladen werden, indem Leitprojekte definiert werden, die mit den erarbeiteten Ergebnissen in engem Zusammenang stehen. Die Webseite www.marke-vorarlhan berg.at steht als Informationsplattf tform zur Verfügung. Alle Termine, die Online-Konsultation sowie weitere wichtige Informationen sind dort zu finden. n


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6 · Interview der Woche · Die Wirtschaft

„Smartphones zerstören die ungeteilte Aufmerksamkeit“ Foto: Hoffotografen

thomas feibel hält beim 3. Vorarlberger Ausbilderforum am 15. November 2018 in der kulturbühne AmBach einen Vortrag zum thema „Jetzt pack doch mal das handy weg“ - smartphones als segen und fluch in der Ausbildung.

Der Berliner Medienexperte und Jugendbuchautor Thomas Feibel kommt zum 3. Vorarlberger Ausbilderforum und wird über die Vor- und Nachteile von Smartphones in der Ausbildung sprechen. „Die Wirtschaft“ hat er vorab verraten, wie sich Smartphones und Neue Medien auf Jugendliche auswirken, warum ein Handyverbot keine Lösung ist und wie man sich aus der „digitalen Sucht“ befreien kann. V S B Wie wirken sich Neue Medien auf den Alltag von Jugendlichen aus? Zwischen Erwachsenen und Jugendlichen gibt es dabei keinen großen Unterschied, allerdings erwarten Erwachsene von Jugendlichen, was sie selbst nicht können: zu widerstehen. Ein Beispiel aus England: Bevor ein junger Mensch eine Ausbildung beginnt, hat er schon sieben Jahre Erfahrung mit Facebook, WhatsApp, Snapchat, Instagram und Co. Da ist schon viel passiert, dem muss man begegnen - und zwar nicht mit Verboten. Problematisch ist aber, dass die Jugendlichen durch die langjährige Nutzung Neuer Medien keine Hemmungen und keine großen Datenschutzbedenken haben. Weder Zuhause noch in der Schule findet Bildung in dieser Sache statt. Das ist auch für die Ausbildungsbetriebe eine Herausforderung... Wenn das Feingefühl für Fragen fehlt, was bei Fotos in Ordnung geht, was ein Geheimnis ist und wenn nicht klar ist, was privat ist und was nicht, ist es für die jungen Menschen auch schwierig einzuschätzen, ob das Selfie am Ar-

beitsplatz nun beruflich oder privat ist. Zumal es ja innerbetriebliche Details gibt, die nicht nach außen dringen dürfen. Hilft ein Handyverbot? Um die Jugendlichen für diese Themen zu sensibilisieren, braucht man Regelungen und Abmachungen. Diese werden am besten gemeinsam und auf Augenhöhe vereinbart. Für die Umsetzung kann man durchaus digitale Instrumente nutzen. Jugendliche halten sich eher an Dinge, die sie mitentwickelt haben, als an solche, die von oben nach unten aufgetragen werden. Welche weiteren Empfehlungen haben Sie für Ausbildungsbetriebe? Wir sollten die jungen Menschen nicht nur dabei unterstützen besser mit Smartphones umzugehen, sondern ihnen vermitteln, dass sie auch im Sinne ihres Arbeitgebers mitdenken sollten. Positiv ist, wenn man die Jugendlichen in ihrem Verhalten mit dem Smartphone ernst nimmt: Holt man sie ins Boot, fühlen sie sich verstanden und man kann voneinander profitieren. Auch folgender Gedanke hilft, das gegenseitige Verständnis im Betrieb zu unterstützen: Jugendliche, die eine Ausbildung machen, haben davor noch nie gearbeitet - das ist eine ganz schöne Umstellung von der Schule ins Berufsleben, wo sie plötzlich etwas leisten sollen. Wir sehen Dinge oft mit den Augen von Erwachsenen, als wären wir schon im Alter von 30 Jahren auf die Welt gekommen, als hätten wir die Pubertät selbst nie erlebt. In meinem Vortrag werde ich versuchen diese alten Gefühle wieder zu erwecken – für ein besseres gegenseitiges Verständnis.

Was hilft nun gegen die „digitale Sucht“? Es gibt in dieser Sache kein Patentrezept: Das Smartphone ist seit elf Jahren da und hat alles verändert, auch die Arbeitswelt. Es gibt viele Vorteile dieser Entwicklung; was wir uns aber zurückerobern müssen, ist unsere Autonomie. Denn was macht das Smartphone am meisten kaputt? Die „Qualitytime“. Was meinen Sie damit? Das Smartphone zerstört die ungeteilte Aufmerksamkeit. Das müssen wir uns wieder zurückerobern und uns bewusst machen, dass es so etwas wie Privatsphäre nur zuhause gibt, im Internet gibt es das nicht. Das sind gesellschaftliche Herausforderungen, die uns alle, nicht nur die Jugendlichen, betreffen! Vielen Dank für das Gespräch!

Zur Person: Thomas Feibel ist Medienexperte und Jugendbuchautor aus Berlin. Er beobachtet, dokumentiert und bewertet, wie sich das Nutzungsverhalten mit Neuen Medien auf den Alltag auswirkt. 3. Vorarlberger Ausbilderforum f Donnerstag, 15.11.2018, 15.00 - 18.00 Uhr f Kulturbühne AmBach Götzis f Referent Thomas Feibel: „Jetzt pack doch mal das Handy weg!“ – Smartphones als Segen und Fluch in der Ausbildung f Referent Steffen Kirchner: „Unmotivierte Menschen gibt es nicht“ - wie man die Potenziale junger Talente maximal entfaltet f Anmeldung: www.wkv.at/event/1507


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· Werbung · 7

Mit Vollgas in Richtung Erfolg Michael Ehret ist ein Unternehmer mit Visionen. Als die Räumlichkeiten der ehemaligen Diskothek Opal renoviert zur Miete bereitstanden, griff der KfzProfi kurzerhand zu und machte sich im März 2018 selbstständig. LAKESIDE MOTORCYCLES in Lochau entwickelte sich in kürzester Zeit zum Hotspot für alle Motorradbegeisterten. Seine Finanzangelegenheiten weiß der Jungunternehmer bei der Sparkasse in besten Händen. LAKESIDE MOTORCYCLES bieten Komplettservice und Vorführung für alle Motorradmarken an. Besonders Harley-Fans kommen aber voll auf ihre Kosten, denn Ehret hat sich vor allem auf den An- und Verkauf der US-

seiner Selbstständigkeit auf eine Bank verlassen können möchte. Deshalb hat er sich auch für die Sparkasse entschieden, die für ihn ein Finanzierungspaket aus Betriebsmittel- und ERP-Kredit mit Haftungen der AWS, der Förderund Finanzierungsbank der Republik Österreich, maßgeschneidert hat. Damit konnten die hohen Anfangskosten für Einrichtung, Geräte und Motorräder optimal gedeckt werden.

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Kultbikes spezialisiert. „Gerade als Jungunternehmer spielt die Wahl der richtigen Partner ei-

ne entscheidende Rolle“, betont Michael Ehret, der sich gerade in der herausfordernden Anfangszeit

Aktuell begleitet die Sparkasse Michael Ehret bei der Gründung einer GmbH. „Als Jungunternehmer brauchst du eine Bank mit viel Erfahrung, die dir auch unter die Arme greift. Ganz besonders schätze ich, dass mein Betreuer an mich und meine Geschäftsidee glaubt. Das gibt mir ordentlich Rückenwind!“, so der Unternehmensgründer. Promotion

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8 · Wirtschaftsmission Russland · Die Wirtschaft

Wirtschaft ftssmission stärkt Beziehungen zu Russland Russland ist für Vorarlbergs Unternehmen ein Markt mit Potenzial: Waren im Wert von 134 Millionen Euro werden aus Vorarlberg in den größten Staat der Erde exportiert. Die weitere Stärkung der Beziehung zu Russland stand deshalb im Mittelpunkt einer Wirtschaft ftssmission. Die öffentlichen Investitionen in Russland steigen, Infrastruktur und Landwirtschaft sollen modernisiert werden und der Bedarf an moderner Technologie insgesamt nimmt zu - diese Chancen wollen Vorarlberger Unternehmen in Russland nutzen. So besuchte Ende Oktober eine rund 30-köpfige Wirt-

schaft ftssdelegation aus Vorarlberg die russische Metropole Moskau. Unter der Leitung von Landeshauptmann Markus Wallner und Wirtschaft ftsskammer-Präsident Hans Peter Metzler fanden hochrangige Gespräche auf politischer Ebene und zahlreiche Gespräche mit russischen Unternehmen statt. „Ich hatte ein altes Bild von Russland. Wenn ich sehe, was sich in den vergangenen Jahren entwikkelt hat, beeindruckt mich die Offenheit und Dynamik“, berichtet WKV-Präsident Metzler.

Gute Beziehungen weiter gestärkt Gemeinsam mit Landeshauptmann Wallner zieht er ein sehr positives Reise-Resümee: „Die bereits guten Beziehungen zu Russland konnten mit

der Delegationsreise noch weiter verbessert werden. Die Delegationsreise hat einerseits Betrieben dabei geholfen, die schon in Russland aktiv sind, ihre Beziehungen zu vertiefen und andererseits neue Marktchancen für jene eröffnet, die bis dato noch nicht Fuß gefasst haben.“ Denn die Vorarlberger Exporte in die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt entwickeln sich seit 2016 wieder sehr positiv, 2017 betrug das Exportvolumen 134 Millionen Euro. Russland rangiert damit auf Platz 14 der Top-Exportpartner Vorarlbergs. „Hier besteht durchaus noch Luft nach oben“, betonte Landeshauptmann Wallner und sagte: „Um den Wohlstand Vorarlbergs abzusichern, sind wir auch auf Exporte angewiesen. Dabei können politische Kontakte wichtige Türöffner sein.“ Auf dem Programm standen u.a. Arbeitsgespräche mit den Vizeminister/-innen für wirtschaft ftlliche Entwicklung, Landwirtschaft und Kultur sowie dem Minister für Nordkaukasus-Angelegenheiten. Das Außenwirtschaft ftss Center Moskau organisierte ein Wirtschaft ftssforum, eine Besichtigung des Industrieparks Technopolis sowie zahlreiche B2B-Kontakte sowie spannende Fachvorträge und die Teilnahme am Österreichisch-Russischen-Business-Forum und zahlreiche Netzwerkmöglichkeiten.

Betriebe wollen Marktchancen und -potenziale nutzen

„Russland ist ein dynamisches Land, unsere exportorientierten Unternehmen wollen diese Chancen nutzen.“

„Die guten Beziehungen zu Russland konnten mit der Delegationsreise weiter verbessert werden.“

WkV-Präsident hans Peter metzler

landeshauptmann markus Wallner

Die Gespräche für die Vorarlberger Unternehmen, die vom Außenwirtschaft ftssCenter in Kooperation mit Christina Marent, Leiterin der Außenwirtschaft in der Wirtschaft ftsskammer Vorarlberg, vorbereitet wurden, waren ein Erfolg, erklärt WKV-Präsident Metzler: „Russland ist ein dynamisches Land, das trotz Sanktionen voranschreitet. Es gibt viele Möglichkeiten, eine legale Zusammenarbeit zu realisieren. Zudem gibt es einige Vorarlberger Top-Betriebe, die bereits seit längerer Zeit gute Geschäft ftssbeziehungen zu den Russen haben und diese auch weiter vertiefen. Unsere exportorientierten Unternehmen wollen diese Marktchancen und -potenziale auch künft ftiig nutzen.“


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

· Wirtschaftsmission Russland · 9

Stimmen zur Vorarlberger Wirtschaftsmission nach Russland „Gerade in der jetzigen Situation ist es wichtig, Brücken nach Russland zu bauen. Sanktionen sind das Versagen der Politik, diplomatische Lösungen zu finden. Österreich ist die einzigee Nation, die auch in Krisenzeinzei ten Russland nicht verlassen hat. Diese Stabilität wird geschätzt. Russische Kunden wollen langfristige Beziehungen, denn sie setzen auf ihre Lieferanten und arbeiten oft Jahrzehnte mit ihnen zusammen. Im Fall der Bertsch-Gruppe sogar seit rund 40 Jahren. hubert Bertsch, Bertsch holding/ russischer honorarkonsul in Vorarlberg

„Um die Kraft von Wirtschaftsmissionen und das Netzwerk unserer AußenwirtschaftsCenter in der ganzen Welt wirklich zu verstehen, sollten Sie an einer Reise teilnehmen. er Die Moskauer Reise unter der Patronage von Landeshauptmann Markus Wallner hat mir als Hotelier und Touristiker, nicht nur einen exklusiven Einblick in den russischen Markt gestattet, sondern wertvolles Networking mit neuen ausgesuchten Partnern sowie innerhalb der Delegation ermöglicht. Ich bin überzeugt, dass die Reise mein Geschäft positiv verändern wird.“

„Vorab darf ich mich beim m AußenwirtschaftsCenter Moskau, Herrn Mag. Lukavsky und im Speziellen bei Frau Mag. Marent für die professionelle Vorbereitung und Durchführung der nken Wirtschaftsmission bedanken. Ich habe im Rahmen der Wirtschaftsmission ein völlig neues Bild über Russland bekommen und wurde während der gesamten Reise nur positiv überrascht. Moskau ist eine moderne Stadt, die den Vergleich mit anderen europäischen Hauptstädten überhaupt nicht scheuen muss. Die Geschäftskontakte waren positiv und versprechen Umsatzpotenzial für unser Unternehmen für die Zukunft. Einziger ‚Wermutstropfen‘ ist die Kommunikation, da die wenigsten möglichen Geschäftspartner englisch sprechen. Wir sind jedenfalls zuversichtlich, dass wir auf dem russischen Markt Fuss fassen können.“ Günter resch, creative homefashion

„Russland ist für Doppel-mayr ein sehr wichtiger Markt. Wir haben im Winterbereich bereits starke Partner und Kunden, Seilbahnen im sommertouristischen und urbanen Raum erfahhren gerade auch in Russland and immer mehr Aufmerksamkeit. Wir sehen daher viel Potenzial für unser Produkt in diesem Markt. Die Wirtschaftsmission war insofern für uns sehr wichtig, als dass sie eine gute Gelegenheit war, neue Kontakte zu knüpfen, persönliche Gespräche zu führen und unsere Geschäftschancen zu stärken.“ thomas Pichler, Doppelmayr seilbahnen

„Im Rahmen der offizielleen Wirtschaftsmission war es uns möglich, Kontakte mit hochrangigen Vertretern führender russischer Unternehmen zu knüpfen. Durch die zielgerichtete Innova ationsstrategie und verspürte üt Offenheit gegenüber österreichischen Technologieunternehmen sehen wir für unser Unternehmen sehr gute Wachstumspotenziale.“

„Im Rahmen einer Reise nach Moskau, perfekt organisiert von der Wirtschaftskammer Vorarlberg, hatte ich die Möglichkeit, die Stadt aus Sicht eines Wirtschaftstreibenden enn kennenzulernen. Auch wenn der Ruf Russlands international zweifelhaft ist, präsentierte sich Moskau modern, dynamisch und pro-europäisch sowie bereit für neue Geschäftsmöglichkeiten.“

„Für Lech Zürs Tourismuus ist der russische Markt von entsprechender Bedeutung, da russische Gäste gerne in den etwas schwächeren Buchungswochen nach dem 6. Jänner an den Arlberg reisen. Wir konnten die Reise sehr gut nutzen, um unsere bestehenden Kontakte zu Reiseveranstaltern, Reisebüroagenten und Medien zu vertiefen, aber auch um neue Kontakte mithilfe der Wirtschaftskammer und der österreichischen Botschaft in Moskau zu knüpfen. Als besonders interessant empfand ich das Gespräch mit der russischen Ministerin für Kultur, da ich glaube, dass Lech für die beiden russisch-österreichischen Themenschwerpunkte „Jugend (2019)“ und „Theater (2020)“ mit Veranstaltungen wie „Fantastic Gondolas“, dem „Lech Classic Festival“ und dem Musikfestival „Tanzcafé Arlberg“ Formate für eine Zusammenarbeit anbieten könnte, sprich es damit ein gute Gelegenheit gäbe, junge russische Künstler nach Lech zu bringen. Die Wirtschaftskammer und das Land Vorarlberg haben sich als engagierter und professionell agierender Partner erwiesen. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit!“

„Im Rahmen der Wirtschaftsmission konnte ich bestehende und neue Kontakte intensivieren. Aktuell sind wir bereits im russischen Markt mit unseren furore-Gourmetsaucen über trieinen Importeur und Distri buteur vertreten. In allen Metro Märkte in ganz Russland sind drei Sorten aus unserem Sortiment platziert. Wir sehen im russischen Markt eine stark wachsende Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln. Im Laufe des nächsten Jahres werden wir mit zwei weiteren Partnern die Zusammenarbeit starten. Ebenfalls sind wir mit unserer zweiten Firma Alpdrinks dabei, einen Markteinstieg 2019 zu schaffen.“

Elmar hartmann, Gantner Electronic

hermann fercher, lech Zürs tourismus

christian Greber, furore

Gertrud schneider, kristiania lech

thomas lorünser, Photeon technologies


Woche 45-46 · 9. November 2018

10 · Standort · Die Wirtschaft

„Erfolg der Bodenseeregion fußt auf stark regional verankerten Unternehmen“ Bodensee 2030 - ein Blick in die Zukunft

Im internationalen und interdisziplinären Forschungsprojekt „Bodensee 2030“ sind Wissenschaftler/-innen der Universitäten Konstanz, Liechtenstein, St.Gallen und der Zeppelin Universität Friedrichshafen der Frage nachgegangen, wie sich die Bodenseeregion in den kommenden Jahren entwickeln wird und welche Herausforderungen zu erwarten sind. Projektleiter Dr. Roland Scherer von der Universität St. Gallen gibt im Interview mit „Die Wirtschaft“ einen ersten Einblick in die Ergebnisse.

Wo steht die Bodenseeregion im Jahr 2030? Wie reagiert die Region auf die globalen Herausforderungen und Trends? Wo liegt der größte Handlungsbedarf, um langfristig ein attraktiver und erfolgreicher Standort zu sein? Und wie sehen die Akteure aus der Region selbst die Zukunft? All diesen Fragen ist die Studie „Bodensee 2030“ nachgegangen. Diskutieren Sie mit Studienautor Dr. Roland Scherrer von der Universität St. Gallen über Megatrends und Zukunftsperspektiven und erfahren Sie Szenarien, die auch Ihre Branche betreffen. f f f f f

In welchen Bereichen sehen Sie mittelfristig die größten Herausforderungen für Unternehmen in der Bodenseeregion? Und wo gibt es Aufh fholbedarf? Grundsätzlich resultieren aus jedem der globalen Trends große Herausforderungen für die Unternehmen in der Bodenseeregion und man wird gezwungen sein, auf jeden dieser Trends Antworten zu finden. Eine der größten Herausforderungen werden für mich der demografische Wandel und die damit zusammenhängenden fundamentalen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sein. Hier wird sich die Frage stellen, wo wir denn in der Zukunft die benötigten Arbeitskräfte herbekommen, die heute schon knapp sind - und wie wir die Digitalisierung nutzen können, um hier möglicherweise dem Fachkräftemangel entgegenzusteuern. Was macht der Wirtschaftsraum Bodensee sehr gut? Verantwortlich für die bislang sehr gute (wirtschaftliche) Entwicklung der Region sind

sicher die stark regional verankerten Unternehmen mit ihren „pfiffigen“ Mitarbeitenden, die es immer wieder schaffen, innovative Produkte und Dienstleistungen anzubieten und diese erfolgreich auf dem (Welt-)Markt zu vertreiben. Ohne diese regional verankerten Unternehmen würde es hier in der Region und speziell in Vorarlberg - heute sicherlich anders aussehen. Was hat Sie im Rahmen des Forschungsprojekts „Bodensee 2030“ überrascht? Dies ist relativ einfach zu beantworten: Die sehr positive Einschätzung der regionalen Entscheidungsträger über die zukünftige Entwicklung. Diese wird in fast allen Bereichen äußerst positiv eingeschätzt. Wenn man jedoch oft die wirtschaftspolitischen Diskussionen in der Bodenseeregion anhört, müsste man eher zum Schluss kommen, dass es der Region sehr schlecht gehen wird in der Zukunft. Aber wie heißt es so schön: „ Jammern gehört zum Geschäft.“ Danke für das Gespräch!

Dienstag, 20. November 2018 18 Uhr designforum Vorarlberg, Campus V (Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn) Anmeldung: www.wkv.at/event/1628 Infos zum forschungsprojekt: www.zukunft-bodensee.eu

Projektleiter roland scherer Foto: Ulrike Sommer

Zur Person: Dr. Roland Scherer ist Direktor des Instituts für Systemisches Management und Public Governance an der Universität St. Gallen. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Regionalökonomie, Standortmanagement, Standortwahlverhalten, Regional Governance und grenzüberschreitende Kooperation. Er ist Projektleiter und einer der Autoren der Studie Bodensee 2030 – ein Blick in die Zukunft der Region.


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

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Woche 45-46 · 9. November 2018

Foto: Studio Fasching

12 · Dis.Kurs Zukunft · Die Wirtschaft

Meinungen zum Dis.Kurs Zukunft „Wir brauchen eine ordentliche Vision, an der wir gemeinsam arbeiten können und Begeisterung auslösen.“

„Radikal denken und vor allem umsetzen.“ katharina rhomberg fries kunststofftechnik

„Nicht nur an Themen arbeiten, sondern auch an Strukturen.“ heinz senger-Weiss Gebrüder Weiss

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„Es geht was vorwärts. Nur mit Veränderung und Zusammenhalt schaffen wir die Herausforderungen der Zukunft.“ sabrina huber Peter huber transport Gmbh

„Mut aufbringen und auch radikale Veränderungen zulassen.“

„Es benötigt Mut, die Interessen der Unternehmer umzusetzen. Die Unternehmer schauen auf ihre Arbeitnehmer.“

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„Super Idee, guter Start. Freue mich aufs Umsetzen.“ klaus Nenning lenz-Nenning Gmbh

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„Gemeinsam statt einsam für den Vorarlberger Weg.“

„Dynamik erhalten, offen sein und das Miteinander sehen.“

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Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

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Studienzulassung ohne Matura? Der Lehrgang zur Studienbefähigung in Schloss Hofen hilft Fachkräften bei der Vorbereitung auf die notwendigen Zusatzprüfungen.

gen. Damit dieser Zielgruppe der Zugang zu einem Studium an der FH Vorarlberg erleichtert wird, wurde der Lehrgang zur Studienbefähigung eingerichtet.

Viele Fachkräfte mit Lehrabschluss bzw. mit Meisterprüfung haben ausgezeichnete Berufsqualifikationen und viel Berufserfahrung, aber keine Matura. Anstelle der Matura haben sie einen anderen Ausbildungsweg eingeschla-

Lis-Marie Biringer hat diese Möglichkeit genützt: „Um mich für den Studiengang Soziale Arbeit bewerben zu können, musste ich hierfür noch die Zusatzprüfungen absolvieren. Da die Schulzeit bei mir schon längere Zeit zurücklag, habe ich es als sinnvoll erachtet, den Lehrgang zu besuchen. Insbesondere um mehr Sicherheit im Bereich Mathematik auf MaturaNiveau zu bekommen.“

„Mehr Sicherheit“

Module je nach Studium Je nach gewählter Studienrichtung sind unterschiedliche Fächer und Prüfungsniveaus gefordert. Deshalb besteht der Lehrgang aus Wahlpflichtmodulen, die abhängig von der geplan anten Studienrichtung sind. In kleinen Gruppen wird dabei Wissen effizient vermittelt. „Wir waren rund 15 Personen im Lehrgang. Die verschiedenen Meth thoden und Herangehensweisen an bestimmte Lernbausteine waren sehr gut gestaltet“, erzählt Lis-Marie. „Gerade der Wechsel zwischen Einzel- und Gruppenarbeiten hat mir sehr gut gefallen. Jeder Einzelne konnte sich hierdurch einbringen und Relevantes für sich mitnehmen.“

Der Lehrgang zur Studienbefähigung bereitet nicht nur auf die Zusatzprüfung vor, er trainiert auch für das spätere, intensivere Lernen im Studium. Deshalb können auch Personen mit Matura den Lehrgang nützen, um ihre Kenntnisse aufzufrischen. Dazu gibt es während des Lehrgangs Unterstützung durch Coaches.

„Früher haben sich viele Interessenten alleine auf die Prüfungen vorbereitet. Mit dem ‚Lehrgang zur Studienbefähigung‘ unterstützen wir alle Studieninteressierten in dieser Vorbereitung.“ MMag. Rainer Längle, Schloss Hofen

Zeitmanagement fordert

Gemeinsame Vorbereitung auf die Zusatzprüfungen.

n l lehrgang zur studienbefähigung für Bachelor-studien f f f f f f f

Beginn: 4. Februar 2019 Dauer: 1 Semester, berufsbegleitend (bis Mai 2019) Jeweils Freitag 17:20 Uhr - 20:35 Uhr und Samstag 9:00 Uhr 16:25 Uhr FH Vorarlberg, Dornbirn Ansprechpartner: Marion Feurle, Schloss Hofen Bewerbungsschluss: 15. Jänner 2019 marion.feurle@schlosshofen.at

Infovormittag: f f f

Lernen lernen

24. November 2018, 9:00 - 12:00 Uhr an der FH Vorarlberg Anmeldung bei Frau Feurle marion.feurle@schlosshofen.at ww www.studienbefaehigung.at

Die Ausbildung dauert von Februar bis Mai und ist berufsbegleitend. Alle wichtigen Informationen zum Lehrgang zur Studienbefähigung für Bachelor-Studien sind in der Factbox angeführt.

n V Vorbereitung für Zusatzprüfungen Bachelor-studium Internationale Betriebswirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik Dual, Mechatronik, Informatik – Software und Information Engineering, InterMedia, Soziale Arbeit, Gesundheits- und Krankenpflege f

f f

Sind Sie Fachkraft mit Lehrabschluss bzw. mit Meisterprüfung, haben ausgezeichnete Berufsqualifikationen und viel Berufserfahrung? Haben Sie anstelle der Matura eine berufsbildende mittlere Schule als Ausbildungsweg eingeschlagen? Möchten Sie als Maturant/in das zurückliegende Wissen auffrischen?

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, sich die nötigen Zusatzqualifikationen anzueignen, um sich für ein facheinschlägiges Studium an der FH Vorarlberg zu bewerben.


14 · Digitale Perspektiven ·

Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

Digitale Perspektiven bündeln WKV-Serviceangebot

Neben Berichten über digitale Trends und Eventankündigungen bündelt die Initiative zukünftig auch das digitale Serviceangebot der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Die Digitalisierung ist ein gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Megatrend und dringt unfhaltsam in alle Bereiche des Wirtschaftens aufh und täglichen Lebens vor. Trotz großer notwendiger Anstrengungen steht außer Streit, dass die Digitalisierung als Chance wahrgenommen werden muss, eröffnet diese Entwicklung doch große Möglichkeiten für neue, innovative Geschäftsmodelle und Effizienzsteigerungen bestehender betrieblicher Prozesse. Die digitale Transformation wirkt sich auf alle Branchen aus, unterscheidet sich jedoch stark im Grad der Durchdringung und in der Ausprägung.

Branchenübergreifend herrscht jedoch die Erkenntnis, dass ein totales Ignorieren dieses Megatrends fahrlässig und das Ausloten von Chancen und Risiken für den jeweiligen Betrieb das Gebot der Stunde ist.

Begleiter für den digitalen Wandel Die WKV-Initiative „Digitale Perspektiven“ versteht sich als Serviceangebot, das Unternehmer/innen durch den digitalen Wandel begleiten soll. Auf der Website www.digitaleperspektiven.at gibt es praxisnahe Informationen, Tipps rund um die Digitalisierung, Hinweise auf Veranstaltungen und Gastbeiträge von Vorarlberger Digital-Experen/innen. Um das zusätzliche digitale Leistungsangebot der Wirtschaftskammer Vorarlberg besser darstellen zu können, wurde nun die Website der Digitalen Perspektiven um den Bereich „Service“ ergänzt.

Digitales Leistungsangebot der Wirtschaftskammer Unterteilt auf die Schwerpunkte IT-Sicherheit, Datenschutz(-grundverordnung), Social Media und E-Commerce, Elektronische Rechnung, Website-Check, Bildung und das Förderprogramm KMU DIGITAL sind die umfangreichen Angebote der Wirtschaftskammer Vorarlberg aufgelistet. Dazu zählen beispielsweise Broschüren, Handbücher und OnlineRatgeber, Tipps zu WIFI-Weiterbildungskursen, Links zu Webinaren, Mustervorlagen und weitere Angebote wie etwa die Cyber-SecurityHotline oder der Website-Check. Ein eigener Bereich widmet sich dem Förderprogramm KMU DIGITAL, das noch bis Ende 2018 mit hohen Förderquoten im Bereich Digitalisierungsberatung und Weiterbildung lockt. Ein regelmäßiger Blick auf die Website der Digitalen Perspektiven lohnt sich nicht nur wegen der immer wieder neuen Fachbeiträgen der Digitalisierungsexpert/innen, sondern informiert auch über neue Serviceangebote, die aktuellen Trends, die den Bedürfnissen der Mitglieder entsprechend angepasst, erneuert oder neu geschaffen werden.

Jetzt zum Newsletter anmelden Der Newsletter der Digitalen Perspektiven informiert verlässlich und schnell über aktuelle Veranstaltungen, die „Digitalen PerspektivenStammtische“ und „Digitalen Werkstattgespräche“. Anmeldung unter www.digitale-perspektiven.at/newsletter f

n G Digitalisierung braucht Infrastruktur und lösungen! V A S gehört nicht ohne Grund in Sachen drahtloser GF T T  Digitalisierung zu den Nachzüglern Europas und I P GH muss darauf achten, nicht vom Besenwagen der Technologie hinweggewischt zu werden. Ein „Datenautobahn oder verbales: „Dabei gsi – a kläle reda“, ist zu wenig! Datenfeldweg“ - diese Ein Wirtschaftsstandort Vorarlberg muss den Diskussion hatten wir „Technologieball“ auch selbst spielen wollen und doch schon! alle Anstrengungen im Schulterschluss mit PoliIch kann mich noch gut erinnern. 1993 saßen in tik und Wirtschaft bündeln. Verschiedene digitale einem Forum alle Telekommunikationsgurus auf Initiativen suchen den breiten Schulterschluss in der Bühne und ich durfte die Absichten des TUG der Region. Telekommunikation User Group Vereins zum Besten geben. Alle lachten, da ich der euphoriZukünftige Anforderungen zwingen uns geradezu schen Ankündigung des damaligen Postminisverschiedenste Technologien anzubieten. Ein ters: „In Vorarlberg können wir ab sofort eine Da- Einwegdenken ist zu einfach. Oberösterreich tenautobahn anbieten“! widersprach. „Wir haben und die Steiermark haben die politische Entscheidung bereits getroffen! Fiber to Home und leider Datenfeldwege“, war mein Konter. Heute ein Funknetz ÖTE 450 MHz auszubauen haben haben wir dieselbe Absurdität in den Ansichten erste Priorität, um für kommende Lösungen und auch Argumenten, was Datenanforderung bedeutet und welche Lösungen notwendig sind, bereit zu sein. Wir in Vorarlberg sind derzeit im Überlegungs- oder Spar- und so auch im Spagatum die digitale Zukunft zu gestalten. Innovationen stehen zwar immer im Spannungsfeld Modus. Ein Spagat tut ja auch erst morgen weh von Kosten und Nutzen. Die Schwierigkeit neue und über eine Henne/Ei Theorie zu lamentieren, Gedanken in eine Umsetzung zu bringen, liegt bringt Zeit. Autonome Autos, vernetzte Maschiin der Befreiung von den alten. Auch Österreich nen, smarte Städte, intelligente Fabriken, werden

zur virtuellen Realität. Damit das alles funktionieren kann, braucht es natürlich die Lösungsanforderung aber auch schnelle, unterschiedliche mobile Netze. Die Versteigerung von Frequenzen ist nicht nur eine Absurdität, sondern verhindert auch den Ausbau zur letzten Meile, gefährdet den Wirtschaftsstandort. Die 5G Frequenz (Handynetz der fünften Generation) Versteigerung bringt Unruhe in die Telekommunikationslandschaft, da mit Investitionen in Milliardenhöhe zu rechnen ist und sich das niemand mehr leisten kann oder will. Ein Ausbau der Regionen außerhalb der Ballungszentren wird sich nicht rentieren. Verhinderbar? Wohl kaum. Schon komisch, eine Frequenz auf begrenzte Zeit zu versteigern. Das grenzt an digitale Wegelagerei. Das ist in etwa so, als wollte man die Luftsäule bis zum All über einer Immobilie vermieten, versteigern oder verkaufen. Die elektromagnetische Welle einer beliebigen Frequenz wird erst vom Menschen mit hohen Strom- und Infrastrukturkosten erzeugt und ist die Leistung derjenigen, die sie generieren. Diese Mobilfunk-Versteigerungen verteuern die FunkDaten-Kommunikation.


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

· Digital Campus Vorarlberg · 15

Neues Zentrum für digitale Berufe und Weiterbildung In einer österreichweit beispielhaften Aktion haben sich das Land sowie Wirtschafts- und Arbeiterkammer dazu entschlossen, mit dem Digital Campus Vorarlberg den Veränderungen des Lernens und Arbeitens im 21. Jahrhundert zu begegnen. „Niemals zuvor haben sich die Schlüsselfaktoren des menschlichens Lebens, Arbeitens und Lernen, schneller verändert als jetzt. Die Digitalisierung stellt unseren Wirtschaftsstandort vor enorme Chancen und Herausforderungen. Diese zu nützen und zu bewältigen, bedarf hoher Investitionen in die Bildung unserer Mitarbeiter. Wir tun das und bündeln über den Digital Campus Vorarlberg unsere bestehenden Bildungsangebote und entwickeln in enger Abstimmung mit der Wirtschaft neue, am Markt benötigte Produkte“, erklärte Landeshauptmann Markus Wallner bei der Vorstellung des neuen Bildungsangebotes für digitale Berufe und Weiterbildung. and Für die drei Initiatoren - das Lan Vorarlberg, die Wirtschaftskammer und die Arbeiterkammer - steht außer Streit, dass die Digitalisierung es notwendig macht, mehr digitale Kompetenz direkt in die Unternehmen zu bringen.

Berufsbegleitend studieren in Vorarlberg Ziel des Digital Campus – der ein wichtiger konkreter Umsetzungsand initiierten schritt der vom Lan Digitalen Agenda darstellt – ist die koordinierte und zielgerichtete Gestaltung des digitalen Wan andels in der Wirtschaft und der Gesellschaft. Dazu haben die Vorarlberger Sozialpartn tner zusammen mit dem Lan and ein starkes Zeichen gesetzt. Der Campus startet im Frühjahr, A nmeldungen zu einzelnen An AngeAn boten sind bereits jetzt möglich. Das Zentrum bündelt innovative

mir, dass wir als Vorarlberger Sozialpartn tner hier ungeachtet interessenpolitisch motivierter Gegensätz tze, gemeinsam der Herausforderung gnen.“ der Digitalisierung begegn rpräsident HuArbeiterkammerp bert Hämmerle: „Wir müssen in tnehmer die Qualifikation der Arbeitn investieren. Sie sind der Schlüssel

„Mit dem Digital Campus setzen wir eine konkrete Maßnahme der Digitalen Agenda um.“ hans Peter metzler WkV-Präsident

Bildungsmaßnahmen in einer eigt damit genen Institution und bringt geballt digitale Kompetenz in die Unternehmen. Dazu werden die innovativsten Bildungsprogramme für Unternehmer, Führungskräfte, Facharbeiter, Studenten und Schüler aan nalysiert und in Form von Partn tnerschaften mit bestehenden Bildungsträgern ins Lan and geholt.

Innovationskraft der Unternehmen stärken Für Wirtschaftskammerp rpräsident Han ans Peter Metzler sind es vor allem die kleineren und mittleren Produktions- und Dienstleistungsbetriebe, die vor besonders großen Herausforderungen stehen. „In diesem Segment benötigen wir sehr viele kreative, unternehmerisch denkende Mitarbeiter, für die das Verstehen von Algorith thmen künftig ebenso zu den Selbstverstän ändlichkeiten zählt, wie heute das Erlernen einer Fremdsprache. Wenn wir nicht nur über die Gefahren der Digitalisierung laancen mentieren, sondern deren Chan nutzen, wird unsere Region auch künftig eine wirtschaftliche Führungsrolle im europäischen Umfeld einnehmen.“ Für die Wirtschaftskammer war es deshalb klar, dass sie bei dieser Vorarlberger Initiative nfan ang aan n maßgeblich beteiligt gt von A An ist. Metzler: „Das ist ein erster, gan anz wesentlicher Schritt. Wichtig ist

zu Innovation und tragen die Verään nderungen in der Arbeitswelt mit, wenn sie das notwendige Rüstzeug dazu erhalten. Wir stellen ihnen am Digital Campus Vorarlberg ein niederschwelliges An Angebot zur Verfügung und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung und Schaffung guter Arbeitsplätze in Vorarlberg.“

Fünf Angebotsbereiche am Digital Campus Vorarlberg: 1. Coding Campus – in einem fünfmonatigen Intensivkurs werden Neulinge und Quereinsteiger zu Software-Entwicklern ausgebildet. Diese Ausbildung deckt den akuten Bedarf an Nachwuchskräften in der schnell wachsenden digitalen Industrie, über ein Praktikum steigen die Nachwuchs-Coder direkt in den Betrieb ein. 2. Digital Masterclasses – in acht Modulen mit über 30 Seminaren haben Unternehmer und Arbeitnehmer die Chance, sich digitale Kompetenz in ihr Unternehmen zu holen. 3. Talent Management – Dieses Angebot richtet sich an Unternehmen, die digital kompetent sein wollen. Damit verbunden sind ein exklusiver Zugang zu Kompetenzberatung, Impuls -und Netzwerkveranstaltungen und zu Vorarlbergs wohl einziger digitalen E-Learning-Plattform mit Aus- und Weiterbildungsangeboten. 4. Digital Studies – In acht neuen Studienrichtungen (Technik, IT, Wirtschaft, Gesundheit und Soziales) kann berufsbegleitend ein akademischer Abschluss erworben werden. Das Angebot ist auf die Herausforderungen der Vereinbarkeit von Berufsleben, Familie und Weiterbildung abgestimmt. Modern, unkompliziert, hochwertig und praxisorientiert und vor allem – vor Ort in Vorarlberg. 5. Digital School – Dieser Bereich richtet sich an pädagogisches Fachpersonal. Lehrer sollen hier gezielt ausgebildet werden, um ihren Schülern ein praktisches Handwerkszeug für die digitale Welt mitgeben zu können. Am Digital Campus Vorarlberg wird auf verschiedene Lernmethoden gesetzt. Digitale Inhalte, Präsenzveranstaltungen, Lerngruppen – die maßgeschneiderten Bildungsangebote und praxisorientierten Vermittlungsmethoden passen auch in das Leben von berufstätigen Menschen. Der Digital Campus Vorarlberg basiert auf einer engen Partnerschaft mit dem WIFI, dem BFI sowie der Hamburger Fernhochschule, der Fachhochschule Wien und der Alpen Adria Universität. Weitere Bildungspartner, wie beispielsweise die FH Vorarlberg, werden laufend gesucht und in die Angebotspalette des Campus eingebunden.


Woche 45-46 · 9. November 2018

16 · Die Wirtschaft

Österreich n f

Lehre: WKO wirbt um die Fachkräfte von morgen

Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), begrüßt den Beschluss der Bundesregierung, das FachhochschulAngebot auszubauen: „Damit wird die nötige Planbarkeit für künftige Investitionen im Fachhochschulsektor geschaffen und dem Bedarf der Wirtschaft nach gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in weiten Teilen Rechnung getragen.“

Die Zahl der Lehrlinge ist derzeit steigend. Dennoch braucht die Wirtschaft noch mehr Fachkräfte. Die Plattform probierdichaus. at soll daher Lust auf Lehre machen.

Konkret wird die Anzahl der FH-Studienplätze jedes Jahr erweitert, sodass bis zum Ende der Legislaturperiode mehr als 3000 neue Plätze entstehen. Dies sei vor allem deshalb wichtig, weil „Absolventen dieser praxisorientierten akademischen Ausbildung in der Wirtschaft stark nachgefragt sind. Mit der Entscheidung gewinnen alle Bundesländer, auch jene, die nicht gleichzeitig auch Universitätsstandort sind“, so Kühnel. Positiv wertet sie dabei auch, dass es künftig gemeinsame Doktoratsprogramme von FHs, Universitäten und Forschungseinrichtungen geben soll. Dadurch werde die Durchlässigkeit im Hochschulsektor erhöht.

Die Stärkung der Lehre ist ein wesentlicher Hebel, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Wirtschaftskammer ÖsterreichPräsidenten Harald Mahrer freut es daher, dass die Zahl der Lehrlinge österreichweit per Ende Oktober mit 108.511 Personen um 1,4 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres lag, und die Zahl der Lehrlinge im ersten Lehrjahr sogar um drei Prozent stieg. „Dennoch müssen wir noch mehr Lehrlinge ausbilden. Denn sie sind die Fachkräfte von morgen und damit zukunftsentscheidend für unser Land“, so Mahrer. Aus diesem Grund startet die WKO eine Reihe von Initiativen, um den Gusto auf die Lehre zu wecken, unter anderem läuft bis

Infos für Jugendliche und Webinare für Betriebe sollen den fachkräftemangel lindern. Bild: iStock/skynesher

Ende November eine Social-Media-Kampagne rund um die Plattform probierdichaus.at. Diese gibt Jugendlichen einen kompakten Überblick, welche attraktiven Karrieremöglichkeiten die Lehre eröffnet. Herzstück sind der „SelfCheck“, bei dem 200 Lehrberufe vorgestellt werden und der „Chancen-Finder“, bei dem Jugendliche Lehrbetriebe in ihrer Nähe finden. Davon profitieren nicht nur Jugendliche auf der Suche nach der richtigen Berufsausbildung, sondern auch die Betriebe. Sehr hilfreich ist dabei auch die direk-

te Verlinkung auf die regionalen Lehrlingsaktivitäten der einzelnen Landeskammern. Zusätzlich startet die WKÖ eine Webinar-Reihe, die Unternehmen bei der Suche nach Fachkräften hilft - egal ob ein Betrieb neu in die Lehrlingsausbildung einsteigen, von der überregionalen Vermittlung profitieren oder eine Fachkraft aus einem EU-Drittstaat einstellen will. Denn zur Fachkräftesicherung, so betont Mahrer, sind Einzelmaßnahmen zu wenig, stattdessen braucht es ein umfassendes Gesamtpaket. n

n l Quelle: Lehrlingsstatistik Oktober 2018, WKÖ

Bild: WKÖ/M. Knopp

Kühnel begrüßt Ausbau des FH-Angebots


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

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Woche 45-46 · 9. November 2018

fachberatung zu forschungsförderungen nutzen

fokus auf Innovation Die Serie

Zwei Veranstaltungen informieren über FFGFördermöglichkeiten für betriebliche F&E-Projekte und über Neuigkeiten bei der Forschungsprämie Beim Beratungstag am 22. November informiert Dr. Alexander Reiterer, technischer Experte der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) in einem persönlichen, vertraulichen Gespräch über die Fördermöglichkeiten für Innovationsprojekte. Die FFG fördert in der Programmlinie Basisprogramm Projekte von Unternehmen mit attraktiven Zuschüssen und Darlehen, z.B.: f Basisförderung: bis zu 50 % Förderung von substanziellen F&E-Projekten f Start-up: bis zu 70 % Förderung von substanziellen F&EProjekten f Innovationsscheck: max. 10.000 Euro Zuschuss für Beauftragung von F&E-Einrichtungen f Feasibility Studie: max. 48.000 Euro Zuschuss für Machbarkeitsstudien Projekte können jederzeit und ohne tth hematische Einschrän änkung eingereicht werden. Der Beratun ngstag

richtet sich aan n technologie-, entwick cklungs- und kostenveran antwort rtliche Personen in Untern rnehmen sowie an an Gründer und Forscher. Die Gespräche fin finden bei der WISTO in Dorn rnbirn rn statt, reserv rvieren Sie Ihr Zeitf tfenster à 45 Minuten bei uns.

Forschungsprämie Am 27. November behan andeln zwei Fachvort rträge für Untern rnehmen und Steuerberater die Prax axis der steuerlichen Forschungsförderung. Für

Aufwendungen in Forschung und experimentelle Entwick cklung können Betriebe eine Forschungsprämie in An Anspruch nehmen. Sie beträgt gt 14 Prozent der gesamten Forschungsrtschaft aftsaufwendungen eines Wirt ahres und wird vom Finan anzamt jah gu g utgeschrieben. Die Expert rtenvort rträge kreisen u.a. um unterschiedliche rten von FFG-Gutachten und deren Art gesetz tzliche Grundlagen, vermitteln Erf rfah ahrungenausUntern rnehmenssicht und worauf Untern rnehmen besonders achten sollten. Sie geben Tipps für die

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Forschungsprämie für Unternehmen und Steuerberater 27.11.2018, 14.00-16.00 Uhr designforum Vorarlberg, Dornbirn Experten informieren Sie über die Förderwürdigkeit von F&EAufwendungen. • Begrüßung Dr. Jürgen Reiner, Landesobmann der Vereinigung österr. Wirtschaftstreuhänder • Die Gutachten der ffG zur Geltendmachung der forschungsprämie für eigenbetriebliche f&E

An Anforderung des Jah ahresgu gutachtens, die Beschreibung prämienrelevan anter F&E-Ak Aktivitäten und für die Nachreichung nach negativ beurt rteilten Projekten. Um Klarstellungen und rfallen aus der Prax axis bei der Stolperf Ermittlung der förderbaren F&EKosten geht es in einem weiteren rpunkt. Schwerp Die Wirt rtschaft afts-Stan andort rt Vorarlberg GmbH (W (WISTO) in Dorn rnbirn rn anunterstütz tzt kostenfrei bei der Bean tragu gung dieser und weiterer Innovations-Förderp rprogramme.

MMag. Claudia Hofmann-Turek, Leitung Stabsstelle Forschungsprämie, FFG • forschungsprämie NEU in der Betriebsprüfung Mag. Andreas Feckter, Großbetriebsprüfung, BMF • fragen & Antworten Anmeldungen unter daniela.auer@wisto.at oder 05572 552 52 0. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Informieren Sie sich über Förderinstrumente gerne vorab bei einem Anruf oder Beratungsgespräch mit: rudolf Grimm 05572 552 52 14 rudolf.grimm@ wisto.at www.wisto.at Eine serie von

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Foto: Marcel Hagen für CHANCENLAND VORARLBERG bei Bachmann electronic

18 · Fokus auf Innovation · Die Wirtschaft


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

· ibet 2018/Werbung · 19

Potenzial der digitalen Innovationen nutzen Wie die Digitalisierung die Innovationskultur fördert, diskutieren Experten am 22. November auf dem Impulsforum ibet in Bregenz. Es ist eine unvorstellbare Flut an an Daten, die tagt gtäglich produziert wird. Und es werden immer mehr. n Daten zu speichern, Diese Fülle aan zu aan nalysieren, miteinan ander zu verkn knüpfen und für sich zu nutzen, ist für Unternehmen eine Herausforderung, die auch zahlreiche Chan ancen mit sich bringt gt. Der Vorarlberger Jodok Batlogg lebt die Digitalisierung mit all ihren Facetten und hat sich mit seinem Start-up Crate.io an an die internationale Spitze gesetzt. Warum das Software-Unternehmen die andorte in Europa Entwicklungs-Stan und Marketing- und Sales-Teams in den USA hat und wie die vernetzte Zusammenarbeit quer über den Globus funktioniert, erzählt er beim Impulsforum ibet, am 22. November 2018 in Bregenz.

Zukunft sichern Die Technik hat in den vergan angenen Jah ahren einen unfassbaren Fortschritt in den Bereichen Künstlicher Intelligenz, Internet of Things (IOT) und Maschinen gebracht. Nun gilt es, die Mitarbeiterinnen und ancen zu Mitarbeiter von ihren Chan überzeugen und auf den gemeinsamen Weg mitz tzunehmen. Was dabei berücksichtigt gt werden muss, diskutieren Experten beim Impulsforum ibet in Bregenz. „Die digitale Tran ansformation wird sich definitiv vollziehen. Unternehmen können tzt mitgestalten oder werden jetz von der Digitalisierung ‚überfah ahren‘, was letz tztendlich ihre Existenz gefäh ährdet“, betont Jodok Batlogg. Der Vorarlberger hat gemeinsam mit an Lutz tz Crate.io gegründet. Christian Sie setz tzen auf den Markt rund um Big Data und Data A An nalytics. Der Erfolg gibt ihnen recht: Mit ihrer IOT-Lösung ist es ihnen geluntzten Investmentrunde gen, in der letz

Jodok Batlogg

über 11 Millionen Dollar zu bekommen. Damit möchten sie vor allem in ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren: In Dornbirn und Berlin werden der Entwicklungsandort, in den USA Marketingstan und Sales-Teams weiter ausgebaut. aktor „Unser wichtigster Erfolgsfak ist unsere offene und tran ansparente Firmenkultur. Kreativität ist der Schlüssel zur Zukunft – auch und besonders für ein IT-Start-up“, betont Batlogg. Bei der ibet spricht er auch über die kulturellen Unterschiede und Denkweisen zwischen Europa und den USA, der Offenheit für die Potenziale der digitalen Innovationen und wie CRATE.io diese für sich adaptiert.

Die ibet bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine spannende Mischung aus wissenschaftlichen Impulsen und PraxisEinblicken. Unter den Expertinnen und Experten sind beispielsweise der deutsche Outdoor-Ausrüster VAUDE, die Zumtobel Group, Gebrüder Weiß oder auch das Innovation Lab von illwerke vkw, die zeigen, wie sie die Chancen der digitalen Transformation umsetzen. ibet-Veranstalter ist die Kommunikationsberatung wikopreventk tk. Kooperationspartner sind das Land Vorarlberg, die Wirtschaftskammer Vorarlberg und die Rhomberg Gruppe. Impulsforum ibet f Zwischen Agilität und Stabilität – Wie viel Veränderung verlangt die Digitalisierung? f 22. November 2018, 9 bis 17 Uhr f Theater Kosmos, Bregenz f Anmeldung über www.ibet.co.at

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Woche 45-46 · 9. November 2018

20 · Branchen · Die Wirtschaft

Einigkeit bei Pflegelehre

Dachdecker fahren zur WM in Riga

Gesundheitslandesrat Christian Bernhard und Landeshauptmann Markus Wallner haben ihre Unterstützung zur Umsetzung der Pflegelehre zugesagt. Für die Fachgruppe der Vorarlberger Gesundheitsbetriebe ist das ein wichtiger Schritt in und für die Zukunft Vorarlbergs. Das Land hat kürzlich klargestellt, dass die Umsetzung der Pflegelehre unterstützt werde. Damit liege die Verantwortung über die Vorbereitung der Pflegelehre aber auch klar in der Hand des Bundes. Rückenwind gibt es einmal mehr auch von Ministerin Margarethe Schramböck, die davon überzeugt ist, dass eine Pflegelehre die bestehende Liste an Lehrberufen sinnvoll ergänzen könnte. „Die Fachgruppe der Vorarlberger Gesundheitsbetriebe wird sich jetzt energisch um die Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen kümmern“, betont Obmann Peter Girardi. Denn die

Pflegelehre sei nicht nur ein attraktives Zukunftsangebot für junge Menschen, sondern auch ein unverzichtbarer Beitrag zur Sicherung des künftigen Bedarfs an Pflegekräften und damit der Pflege im Land.

Peter Girardi, fachgruppenobmann der Vorarlberger Gesundheitsbetriebe

Seit September laufen die Vorbereitungen auf die 27. Weltmeisterschaft der jungen Dachdecker auf Hochtouren. Der Wettbewerb findet vom 13. bis 17. November im lettischen Riga statt: Gefordert sind vor allem Genauigkeit, fachlich richtiges Arbeiten, ein sauberer Arbeitsplatz sowie die perfekte und schnelle Umsetzung der Aufgaben. Im Vorfeld haben sich zwei Vorarlberger intensiv vorbereitet und für die WM qualifiziert. Sie treten gemeinsam mit zwei wei-

teren Österreichern in den Teams „Steildach“ und „Flachdach“ an: f

Team Steildach: Fabian Mächler (Peter Dach, Götzis) und Matthias Kühlechner (OÖ)

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Team Flachdach: Lukas Pilecky (Spenglerei Mathis, Altach) und Dominik Wagner (NÖ).

Mentor Martin Meusburger trainiert die Vorarlberger derzeit wöchentlich auf das Event, das alle zwei Jahre stattfindet.

Digitales Werkstattgespräch: Effizienteres Produzieren dank Robotern

Fotos: Ma nuel

Rusch

Das nächste Digitale Werkstattgespräch am 27. November 2018 bei Heron in Dornbirn steht ganz im Zeichen der Digitalisierung von Produktionsabläufen.

Lehre goes Party:

„the Neon Night“ Bereits zum zehnten Mal wurden kürzlich alle Lehrlinge im Vorarlberger Gewerbe und Handwerk zum Dank für ihre tollen Leistungen von der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Vorarlberg zu einer spektakulären Partynacht in die Vabrik in Röthis eingeladen. Getreu dem Motto „The Neon Night“ wurde die Location komplett schwarz ausgekleidet und mit viel UV-Licht für tolle Neon-Lichteffekte ausgestattet. Insgesamt feierten über 3.000 Lehrlinge gemeinsam mit Ausbildnern, Kollegen und Firmenchefs die größte Lehrlingsparty des Landes - inklusive Fotobox und Mitternachts-Einlage der Tanzgruppe Fun Factory. Für das passende Neon-Styling standen Kosmetiker- und Friseurlehrlinge im Styling Corner bereit. Es wurde ausgiebig gefeiert, getanzt und geflirtet, das Zelt leuchtete bis in die frühen Morgenstunden im Neon-Style.

Von der Bestellung bis zur Auslieferung: Inhaber und Geschäftsführer Christian Beer erzählt, wie die Digitalisierung ihren Betrieb verändert und viele Arbeitsschritte vereinfacht hat. Der Eintritt ist frei. Wirtschaftliche Lagerhaltung, effizienter Materialtransport und durchdachte Webshops: Der digitale Wandel hält auch bei der Dornbirner Unternehmensgruppe Heron Einzug in allen Bereichen.

„Die Digitalisierung macht sich bei uns im Unternehmen durch effizientere Produktionsabläufe bemerkbar, was für den Kunden kürzere Wartezeiten bedeutet. Die SERVUS Transportroboter aus dem Hause Heron sorgen bei den Kunden hingegen für eine digitale und materielle Verknüpfung der internen Wertschöpfungskette. Nur wenn der komplette Ablauf einer Produktion digitalisiert ist, kann man dem Kunden schnelle Lieferzeiten garantieren“, erzählt Christian Beer, Inhaber und Geschäftsführer der Heron Gruppe. Wenn es um Onlinebestellungen von Kunden geht, setzt Heron auf digitale Kommunikation zum Lieferanten und generische Codes: „Dadurch schaffen wir es, dem Kunden die Ware bereits nach fünf Tagen zu liefern, anstatt der marktüblichen 6-8 Wochen“, erklärt Christian Beer. f

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Inhaber und Geschäftsführer christian Beer

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Wo: Heron Innovationsfactory, Dr. Walter Zumtobel Straße 2, 6850 Dornbirn Wann: Dienstag, 27. November 2018, 18:30 Uhr Anmeldung unter: info@digitale-perspektiven.at


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

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Industriebetriebe und Industriellenvereinigung Vorarlberg vergeben Preise Am 19. und 20. Oktober fand im Kulturhaus in Dornbirn die große Sponsionsfeier der FH Vorarlberg statt. Sieben Bachelor-AbsolventInnen konnten sich über eine Auszeichnung der „Starken Partner“ freuen. Drei Master-AbsolventInnen wurde von der Industriellenvereinigung (IV) Vorarlberg der Newway Award verliehen. Die „Starken Partner“ der FH Vorarlberg sind die regionalen Industrieunternehmen Bachmann Electronics, Blum, illwerke vkw, Liebherr, ThyssenKrupp Presta, Zumtobel Group, inet logistics und Hirschmann Automotive. Mit diesen acht Unternehmen hat die Hochschule eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel dieser Vereinbarung ist es, das Interesse an Technik und technischen Studienrichtungen zu stärken. Der Grundstein für diese Zusammenarbeit wurde 2014 gelegt. Seitdem zeichnen die Industrieunternehmen jedes Jahr bei der Sponsionsfeier der FH Vorarlberg pro Bachelorstudiengang eine Studentin bzw. einen Studenten für deren besondere Leistungen während des Studiums aus. Die Preisträger 2018 sind Fabian Bär im Studiengang Elektrotechnik Dual, Andreas Mennel im Studiengang Informatik – Software and Information Engineering, Nancy Sebastian im Studiengang Mechatronik, Jessica Jochum im Studiengang Internationale Betriebswirtschaft, Matthias Dobmeier im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, Stefan Sauer im Studiengang InterMedia und Julia Märk im Studiengang Soziale Arbeit.

Newway Award der Industriellenvereinigung Ebenfalls im Rahmen der Sponsion wurde von der IVVorarlberg der Newway Award verliehen. Mit dem Newway

Nancy sebastian erhält im studiengang mechatronik die Auszeichnung der starken Partner überreicht.

der IV-Vorarlberg, zollt den Preisträgern Respekt: „Neue Wege zu beschreiten und Innovation zu fördern ist ein wesentliches Erfolgsrezept für Vorarlberg in der Zukunft. Daher unterstützen wir innovative, motivierte akademische Nachwuchskräfte und holen die Besten vor den Vorhang. Unser gemeinsamer Anspruch muss es sein, dass wir uns an der Exzellenz messen und wir uns auch trauen, neue Dinge zu probieren.“

Newway Award Gewinnerin Bettina hillberger (studiengang Bertschaft) triebswirt und mathias rtscher, GeBurt schäftsführer der IV-Vorarlberg.

373 Jungak akademikerInnen

Award werden Abschlussarbeiten der Masterstudiengänge der FH Vorarlberg gewürdigt, die sich durch Innovation, Originalität, wissenschaftliche Relevanz, Anwendbarkeit und Methodik auszeichnen. Die PreisträgerInnen sind Bettina Hillberger im Studiengang Betriebswirtschaft, Ghassan Shleweet im Studien-

gang Soziale Arbeit, Elias Eder im Studiengang Energietechnik und Energiewirtschaft und Karin Reichhalter im Studiengang InterMedia. Sie alle überzeugten die Jury mit ihren Masterarbeiten, die eine hohe Qualität sowohl in der Fragestellung als auch in der Umsetzung ausweisen. Mathias Burtscher, Geschäftsführer

Insgesamt haben heuer 373 Studierende ihr Studium mit einem Bachelor oder Master abgeschlossen und bekamen von FH-Rektorin Tanja Eiselen ihre Diplome überreicht. Die JungakademikerInnen stehen nun dem regionalen Arbeitsmarkt als hervorragend ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung. Mehr als 2.000 Familienangehörige und Freunde feierten mit den Promotion AbsolventInnen.


Woche. 45-46 · 9. November 2018

22 · Die Wirtschaft

Gelbe Seiten n t

mittwoch, 12. Dezember 2018

17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn Patentsprechtag der Wirtschaftsstandort Vorarlberg Gmbh Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572 55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572 55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at Dienstag, 13. November 2018 9.30 – 11.30 Uhr in Egg, Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bundesstraße 1039 13.30 – 15.00 Uhr in Dornbirn, WIFI Dornbirn, Bahnhofstraße 24 sprechtag der sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine kurze vorherige Kontaktaufnahme mit unserem Sprechtagsmitarbeiter (T 0508089970) ist von Vorteil. Es ist zu empfehlen, allfällige Unterlagen und Nachweise mitzubringen. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 050808-9970, F 050808-9919, E Direktion.VBG@ svagw.at, www.svagw.at mittwoch, 14. November 2018 17.30 Uhr, Raum W2 06, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Dornbirn technikforum „the Proof-of-cooperation Blockchain Innovation made in Dornbirn”. Referent: DI Dr. Roland AltonScheidl. Weitere Informationen unter www.fhv.at

f N ItDoc kramer & hörburger oG, Scheibenstraße 18, 6923 Lauterach; Geschäftszweig: Handel, Herstellung und Raparatur von Computersystemen und EDV-Dienstleistungen; GesV vom 03.08.2018; GS: (A) Kramer Robert, geb. 29.05.1972; vertritt seit 30.08.2018 selbstständig; (B) Hörburger Mathias, geb. 16.11.1986; vertritt seit 30.08.2018 selbstständig; – LG Feldkirch, 29.08.2018 – FN 496983h. INGA Gmbh, Bahnhofstraße 9, 6824 Schlins; Geschäftszweig: Asphaltierer; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 12.07.2018 samt Nachtrag vom 07.08.2018; GF: (A) Ward Samuel, geb. 12.02.1970; vertritt seit 23.08.2018 selbstständig; (B) Ward Samuel, geb. 14.06.1996; vertritt seit 23.08.2018 selbstständig; GS: (A) Ward Samuel, geb. 12.02.1970; Einlage € 17.850; privilegierte Einlage € 5.100; geleistet € 2.550; (B) Ward Samuel, geb. 14.06.1996; Einlage € 17.150; privilegierte Einlage € 4.900; geleistet € 2.450; – LG Feldkirch, 22.08.2018 – FN 495447z. rohner Vermietungs und Verwaltungs Gmbh, Albert-Loacker-Straße 8, 6922 Wolfurt; Geschäftszweig: Vermietung und Verwaltung; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 01.08.2018; GF: (A) Rohner Thomas, geb. 11.03.1965; vertritt seit 30.08.2018 selbstständig; GS: (A) Rohner Thomas, geb. 11.03.1965; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 29.08.2018 – FN 497314w. muxel Bilanzbuchhaltung Gmbh, Rehmen 30, 6883 Au; Geschäftszweig: Bilanzbuchhaltung und Personalverrechnung nach Bilanzbuchhaltungsgesetz 2014; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 24.08.2018; GF: (A) Muxel Christoph, geb. 21.06.1973; vertritt seit 30.08.2018 selbstständig; GS: (A) Muxel Christoph, geb. 21.06.1973; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 29.08.2018 – FN 497272h. AAA Immobilien kugelbeerweg Gmbh, St. Antoniusstraße 5, 6890 Lustenau; Geschäftszweig: Immobilien; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 14.08.2018; GF: (A) Rüf Albert, geb. 01.11.1968; vertritt seit 29.08.2018 selbstständig; (B) Gaun Jan, geb. 22.10.1979; vertritt seit 29.08.2018 selbstständig; GS: (C) AAA-Immobilien AG; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 28.08.2018 – FN 497056s. Dr. Ernst Dejaco rechtsanwälte Gmbh, Mühletorplatz 12, 6800 Feldkirch; Geschäftszweig: Tätigkeit als Rechtsanwalt; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 30.07.2018; GF: (A) Dejaco Ernst, Dr., geb. 15.09.1961; vertritt seit 29.08.2018 selbstständig; GS: (A) Dejaco Ernst, Dr., geb. 15.09.1961; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 28.08.2018 – FN 496204m.

xGens Gmbh, Millennium Park 11, 6890 Lustenau; Geschäftszweig: Online-Handel mit Waren aller Art; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 22.08.2018; GF: (A) Hofer Phillipp, geb. 07.04.1975; vertritt seit 29.08.2018 selbstständig; GS: (A) Hofer Phillipp, geb. 07.04.1975; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 28.08.2018 – FN 497117f. mUltIVAtIVE Gmbh, Bruderhof 111, 6951 Lingenau; Geschäftszweig: Entwicklung und Herstellung multifunktionaler und modularer Maschinen für den Prototypen- und Kleinserienbau elektonischer Geräte, sowie deren Vertrieb, Wartung und Schulung; Handel mit für den Betrieb der entwickelten Maschinen erforderlichen Rohmaterialien, Verbrauchsmaterialien, Ersatzteilen und Zubehör; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 30.07.2018; GF: (A) Vögel Elias, geb. 08.02.1999; vertritt seit 29.08.2018 selbständig; (B) Fussenegger Laurenz, geb. 16.04.1999; vertritt seit 29.08.2018 selbständig; GS: (A) Vögel Elias, geb. 08.02.1999; Einlage € 17.850; privilegierte Einlage € 5.100; geleistet € 5.100; (B) Fussenegger Laurenz, geb. 16.04.1999; Einlage € 17.150; privilegierte Einlage € 4.900; geleistet € 4.900; – LG Feldkirch, 28.08.2018 – FN 497085h. ms motionsoft Gmbh, Lehenweg 2, 6830 Rankweil; Geschäftszweig: Entwicklung und Betrieb von Softwareanwendeungen, Handel und Abrechnungsdienstleistungen; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 13.08.2018; GF: (A) Schütz Heinz-Otto, geb. 03.11.1955; vertritt seit 29.08.2018 selbständig; GS: (A) Schütz Heinz-Otto, geb. 03.11.1955; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000;– LG Feldkirch, 28.08.2018 – FN 497148a. WEBEr+WEBEr Gmbh, Im Loch 21, 6820 Gurtis; Geschäftszweig: die Eintragung von Produktentwicklung, Design und Vertrieb von Waren aller Art, insbesondere Bekleidung und Accessoires, sowie Beratungsdienstleistungen aller Art; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 23.04.2018 samt Nachtrag vom 17.07.2018; GF: (A) Weber Christian, geb. 26.06.1973; vertritt seit 28.08.2018 selbständig; (B) Weber Emanuel, geb. 13.04.1977; vertritt seit 28.08.2018 selbständig; GS: (A) Weber Christian, geb. 26.06.1973; Einlage € 7.000; privilegierte Einlage € 2.000; geleistet € 2.000; (B) Weber Emanuel, geb. 13.04.1977; Einlage € 26.250; privilegierte Einlage € 7.500; geleis-tet € 7.500; (C) motiku BeteiligungsGmbH; Einlage € 1.750; privilegierte Einlage € 500; geleistet € 500; – LG Feldkirch, 27.08.2018 – FN 496585y. Zahntechnik rudolf Gmbh, Reichsstraße 19, 6890 Lustenau; Geschäftszweig: Betrieb eines zahntechnischen Laboratoriums; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 09.08.2018; GF: (A) Rudolf Christopher, geb. 27.11.1973; vertritt seit 25.08.2018 selbständig; GS: (A) Rudolf Christopher, geb. 27.11.1973; – LG Feldkirch, 24.08.2018 –FN 497075v.


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

P   G  § 14 A 1 GG  § 44 A 1 k  § 19 A 1 GG Gemäß § 3 der Grundqualifikations- und Weiterbildungsverordnung - Berufskraftfahrer - GWB, BGBl II Nr 139/2008, werden für die Ablegung der Prüfung zur Erlangung der Grundqualifikation für - den Personenkraftverkehr gemäß § 14b Abs 1 GelverkG und § 44 Abs 1 Kraftfahrliniengesetz - den Güterkraftverkehr gemäß § 19b Abs 1 GütbefG vom Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Verkehrsrecht, folgende Prüfungstermine ausgeschrieben: Prüfungstermin 24. Jänner 2019 14. März 2019 25. April 2019 13. Juni 2019 14. August 2019 26. September 2019 07. November 2019 16. Dezember 2019

C+D C+D C+D C+D C+D C+D C+D C+D

Güter- und Personenkraftverkehr Güter- und Personenkraftverkehr Güter- und Personenkraftverkehr Güter- und Personenkraftverkehr Güter- und Personenkraftverkehr Güter- und Personenkraftverkehr Güter- und Personenkraftverkehr Güter- und Personenkraftverkehr

Hohenems WIFI Hohenems WIFI Hohenems WIFI Feldkirch AK Hohenems WIFI Feldkirch AK Hohenems WIFI Feldkirch AK

Anmeldeschluss 13.12.2018 31.01.2019 14.03.2019 02.05.2019 03.07.2019 15.08.2019 26.09.2019 07.11.2019

Ansuchen um Zulassung zu diesen Prüfungen sind spätestens 6 Wochen vorher beim Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Verkehrsrecht, Römerstraße 22, 6900 Bregenz einzubringen. Dem Ansuchen sind folgende Unterlagen anzuschließen: a) Urkunden zum Nachweis des Vor- und Familiennamens, wie Geburts- und allenfalls Heiratsurkunde, b) Staatsbürgerschaftsnachweis, c) Meldenachweis über den Hauptwohnsitz in Österreich (für Angehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union) bzw d) Nachweis über ein aufrechtes Arbeitsverhältnis bei einem in Österreich niedergelassenen Unternehmen oder Nachweis über einen Aufenthaltstitel, der das Recht auf unbeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt in Österreich ermöglicht (für Angehörige eines Drittstaates) Dem Ansuchen sind gegebenenfalls auch Nachweise über Prüfungen anzuschließen, die gemäß § 11 GWB anzurechnen sind und daher zum Entfall bestimmter Prüfungsgegenstände führen. Die Prüfungsgebühr in der Höhe von derzeit 310,- Euro ist auf das Konto des Amtes der Vorarlberger Landesregierung bei der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG in Bregenz, IBAN AT91 5800 0000 1003 5112, BIC HYPVAT2B, einzuzahlen bzw wird die Prüfungsgebühr nach Eingang der Anmeldung mit einer Rechnung vorgeschrieben. Das Anmeldeformular kann von der Homepage der Vorarlberger Landesregierung heruntergeladen werden: http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/wirtschaft_verkehr/verkehr/verkehrsrecht/start.htm

f s t  V f   G Samstag, 17. November 2018, 17:30 Uhr Kaschmir CLUB BAR, Ottenareal, Hohenems

BGBl. II Nr. 273/2018 vom 24.10.2018 Befristete Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern im Wintertourismus BGBl. I Nr. 69/2018 vom 25.10.2018 Genossenschaftsspaltungsgesetz – GenSpaltG und Änderung des Genossenschaftsrevisionsgesetzes 1997, des Genossenschaftsrevisionsrechtsänderungsgesetzes 1997, ...

tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung durch den FGO Michael Zimmermann, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung des Protokolls der letzten Fachgruppentagung 2. Fachreferat Volvo Trucks 3. Abschied Fachgruppen-Geschäftsführer Andreas Refenner und Vorstellung seines Nachfolgers 4. Berichte des Obmanns und der Berufsgruppensprecher 5. Bericht aus dem Fachverband 6. Freie Aussprache

BGBl. I Nr. 70/2018 vom 25.10.2018 Strafrechtsänderungsgesetz 2018

B

BGBl. II Nr. 275/2018 vom 05.11.2018 Änderung der AEV Erdölverarbeitung

BGBl. II Nr. 267/2018 vom 12.10.2018 Änderung der Verpackungsholz-Kontroll-Verordnung BGBl. II Nr. 272/2018 vom 24.10.2018 Änderung der Spielzeugverordnung 2011

BGBl. I Nr. 71/2018 vom 25.10.2018 Elektronische Notariatsform-Gründungsgesetz – ENG BGBl. I Nr. 72/2018 vom 25.10.2018 Aufhebung des § 4a des Verbraucherzahlungskontogesetzes durch den Verfassungsgerichtshof BGBl. II Nr. 274/2018 vom 02.11.2018 Vorübergehende Wiedereinführung von Grenzkontrollen an den Binnengrenzen

Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

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n t montag, 12. November 2018 Donnerstag, 22. November 2018 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg Gründerworkshop Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522 305-1144 Donnerstag, 22. November 2018 Büro der WISTO, Campus V, Hintere Achmühlerstrasse 1, Dornbirn ffG Beratungstag Die FFG ist die zentrale Organisation für die Förderung technischer Innovationen von Österreichischen Unternehmen, sie unterstützt Ihre F&E-Projekte mit einer breiten Palette an Förderungen und Dienstleistungen. Informieren Sie sich individuell und unentgeltlich bei Herrn Dr. Reiterer über die Möglichkeiten für Ihr Unternehmen und Ihre Vorhaben. Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Gesprächstermin unter: daniela.auer@wisto.at oder telefonisch 05572 55252. Der Beratungstag ist kostenlos. Dienstag, 27. November 2018 designforum vorarlberg, Campus V, Hintere Achmühlerstrasse 1, Dornbirn Informationsveranstaltung forschungsprämie Informieren Sie sich über die Forschungsprämie für Aufwendungen in Forschung und experimenteller Entwicklung Ihres Unternehmens. Bei der Veranstaltung erhalten Sie im Rahmen zweier Fachvorträge Informationen zur Forschungsprämie und im Anschluss stehen die Experten für Fragen zur Verfügung. Genauere Details finden Sie auf der Webseite www.wisto.at. Anmeldung: daniela.auer@wisto.at oder telefonisch 05572 55252. Die Veranstaltung ist kostenlos.


Woche. 45-46 · 9. November 2018

24 · Gelbe Seiten · Die Wirtschaft

I J  s 2018 Berechnete und verkettete Indices der Verbraucherpreise VErBrAUchErPrEIsINDEX (VPI) 2018 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September*

Veränderung gegenüber 2017 in % 1,8 1,8 1,9 1,8 1,9 2,0 2,1 2,2 2,0

VPI 2015 2015=100

VPI 2010 2010=100

103,6 103,9 104,5 104,7 104,9 105,1 104,9 104,9 105,7*

114,7 115,0 115,7 115,9 116,1 116,3 116,1 116,1 117,0*

VPI 2005 2005=100 125,6 125,9 126,7 126,9 127,1 127,4 127,1 127,1 128,1*

VPI 2000 2000=100

VPI 1996 1996=100

138,8 139,2 140,0 140,3 140,6 140,8 140,6 140,6 141,6*

146,1 146,5 147,3 147,6 147,9 148,2 147,9 147,9 149,0*

VPI 1986 1986=100

VPI 1976 1976=100

191,0 191,6 192,7 193,1 193,4 193,8 193,4 193,4 194,9*

VPI 1966 1966=100

296,9 297,8 299,5 300,1 300,6 301,2 300,6 300,6 302,9*

521,1 522,6 525,6 526,6 527,6 528,7 527,6 527,6 531,7*

VorArlBErGEr lEBENshAltUNGskostENINDEX 2018 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September*

Veränderung gegenüber 2017 in %

VlhkI 2000

VlhkI 1996

VlhkI 1986

VlhkI 1976

VlhkI 1966

138,7 139,1 139,9 140,2 140,5 140,7 140,5 140,5 141,5*

147,6 148,1 148,9 149,2 149,5 149,8 149,5 149,5 150,6*

192,6 193,2 194,3 194,6 195,0 195,4 195,0 195,0 196,5*

301,1 301,9 303,7 304,3 304,8 305,4 304,8 304,8 307,2*

525,5 527,0 530,0 531,0 532,1 533,1 532,1 532,1 536,1*

1,8 1,8 1,8 1,9 2,0 2,0 2,2 2,3 2,0

GrosshANDElsPrEIsINDEX 2018 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September*

Veränderung gegenüber 2017 in % 3,3 2,1 2,4 2,9 5,2 6,3 5,9 5,4 4,8

GhPI 2015=100

GhPI 2010=100

GhPI 2005=100

GhPI 2000=100

GhPI 1996=100

GhPI 1986=100

GhPI 1976=100

GhPI 1964=100

105,0 104,0 103,8 105,2 106,7 106,9 106,9 107,3 107,9*

108,8 107,7 107,5 109,0 110,5 110,7 110,7 111,2 111,8*

120,5 119,4 119,2 120,8 122,5 122,7 122,7 123,2 123,9*

132,7 131,5 131,2 133,0 134,9 135,1 135,1 135,6 136,4*

136,7 135,4 135,1 137,0 138,9 139,2 139,2 139,7 140,5*

142,6 141,2 141,0 142,9 144,9 145,2 145,2 145,7 146,5*

189,8 188,0 187,7 190,2 192,9 193,3 193,3 194,0 195,1*

316,0 313,0 312,4 316,7 321,2 321,8 321,8 323,0 324,8*

BAUkostENINDEX für WohNUNGsBAU 2018 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August* September*

Veränderung gegenüber 2017 in % 3,0 3,0 2,6 2,3 3,2 3,7 3,5 3,5 3,0

Quelle: Statistik Austria, Land Vorarlberg

BkI 2015=100

BkI 2010=100

BkI 2005=100

BkI 2000=100

BkI 1990=100

BkI 1945=100 (maculan)

105,9 106,0 106,1 106,3 107,5 107,7 107,5 107,8 107,7*

115,7 115,9 116,0 116,2 117,5 117,7 117,5 117,8 117,7*

138,1 138,2 138,4 138,6 140,2 140,4 140,2 140,6 140,4*

157,9 158,0 158,2 158,5 160,3 160,6 160,3 160,7 160,6*

215,8 216,0 216,2 216,6 219,1 219,5 219,1 219,7 219,5*

20804 20823 20843 20882 21118 21157 21118 21177 21157*

* vorläufige Werte ** Großhandelspreisindex Basisjahr 1938 über Statistik Austria einsehbar.

Mit Jänner 2006 wurde die Berechnung eines eigenen Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung eingestellt. Um eine Kontinuität bei der Wertsicherung von vertraglich vereinbarten Beträgen zu gewährleisten, wird der Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex ab Jänner 2006 mit dem Österreichischen Verbraucherpreisindex verkettet und weitergeführt. Weitere Auskünfte: thomas mitterlechner t 05522 305 (DW 356), E mitterlechner.thomas@wkv.at. Im Internet finden sie uns unter: wkv.at/statistik Die aktuellen Indexzahlen finden Sie online unter: – Statistik Austria (VPI, Großhandelpreissindex und Baukostenindex / http://www.statistik.at/web_de/statistiken/wirtschaft/preise/index.html – Land Vorarlberg (Lebenshaltungskostenindex) / http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/geschichte_statistik/statistik/landesstatistik/weitereinformationen/lebenshaltungskostenindex/aktuellerberichtundindext.htm


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senior risk manager Dornbirn, 26.11.2018, Mo 19:30 – 20:00 Uhr, K.Nr. 62462.15 metall Dornbirn, 21.11.2018, 18:00 – 22:00 Uhr; K.Nr. 36409.15 „schweißaufsicht-lehrgänge“ Dornbirn, 31.1.2019, Do 18:00 – 21:00 Uhr; K.Nr. 39521.15

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technischer redakteur Dornbirn, 16.11.2018 – 5.9.2019, Termine laut Stundenplan, K.Nr. 62431.15 WIG-schweißen I (Grundkurs) Dornbirn, 19.11. – 5.12.2018, Mo – Do 18:00 – 21:20 Uhr, € 830,-; K.Nr. 39407.15

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ordinationsassistenz 11 Dornbirn, 30.1.2019 – Anfang Dez.2019, Termine lt. Stundenplan, 650 Trainingseinheiten incl. ca. 50 % Praktikum, € 3.490,-; K.Nr. 43570.15

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lern, die Zukunft zu gestalten. Wissen Ist für Immer. Personalmanagement für kmU HR-Crashkurs

Ziel Mit hohem Praxisbezug lernen Sie die wesentlichen Instrumente und Prozesse des HR Bereichs kennen und beeinflussen dadurch Ihren Unternehmenserfolg positiv. Inhalt Personalmanagement am Beispiel eines Mitarbeiters (Lebenszyklus): n Personalgewinnung: Suche und Auswahl der Richtigen für mein Unternehmen n Einarbeitung neuer Mitarbeitenden n Das Mitarbeitergespräch und Zielvereinbarungen als Führungsinstrument n Personal- und Organisationsentwicklung n Feedback, Kritikgespräche und Verwarnungen n Trennungsmanagement (Kündigung und Entlassung) Personalmanagement als Führungsaufgabe: n Warum Personalmanagement? n Die Bedeutung von Vision, Leitbild, Unternehmenszielen und Strategien n Die Rolle der Personalabteilung n Leadership im Unternehmen entwickeln Ihr Nutzen n Praxisbeispiele bewährter und erfolgreicher HR-Tools n einfache, pragmatische, sofort umsetzbare Tipps & Tricks n klare, messbare Entwicklungserfolge n Chance auf dauerhaft positive Veränderung trainer: Mag. (FH) Michael Walser Geschäftsführer Personal- und Managementberatung trainingseinheiten: 16 Beitrag: € 445,ort: WIFI Dornbirn termine 14. + 15.11.2018 Mi + Do 9:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 12472.15 Persönliche Beratung Marzellina Feurstein 05572/3894-459 feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at

Instandhaltungs-manager

Prozessoptimierung in der Instandhaltung Ziel In einem überschaubaren Zeitrahmen erhalten Sie einen Überblick über die Aufgabengebiete sowie über die Methoden und Instrumente für den Aufbau eines modernen Instandhaltungsmanagements. Verschiedene Fallstudien und Gruppenarbeiten helfen Ihnen dabei, das Erlernte rasch auf die praktischen Problemstellungen in Ihrem Unternehmen anzuwenden. Inhalt modul 1: Grundlagen n Begriffe und Teilgebiete der Instandhaltung n Wirtschaftliche Bedeutung und typische Schwachstellen n Organisations-, Managementkonzepte n Typische Aufbauorganisationen n Wichtige rechtliche Aspekte modul 2: methoden, techniken und strategien n Strategien der Instandhaltung n Schwachstellenanalyse n Ausgewählte Methoden und Techniken n Ersatzteilwesen modul 3: technisches controlling n Betriebswirtschaftliche Grundlagen der Instandhaltung n Aufbau eines aussagekräftigen Instandhaltungscontrollings n Entscheidungsvorbereitung mittels Investitionsrechnung n Outsourcing modul 4: Prozesse und Werkzeuge n Aufbau und Funktionsweise eines Wartungs-, Inspektionssystems und des Auftragswesens n Praktische Einführung EDV-System n Prüfung Prüfung Schriftlich am letzten Lehrgangstag. Der positive Abschluss berechtigt zur Zusatzqualifikation „Instandhaltungs-Manager”. trainer: DI Leonhard Ferner MBA trainingseinheiten: 64 Beitrag: € 2.250,ort: WIFI Dornbirn termin 22.2.2019 – 16.3.2019 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 62541.15

Der Europäische computerführerschein – standard

Komplettausbildung mit Zertifizierungsmöglichkeit Der ECDL bescheinigt Ihnen umfassende praktische und theoretische Kenntnisse der Microsoft Office-Produkte. Ziel Sie haben praxisorientierte und zertifizierte MS Office-Anwenderkenntnisse. Zielgruppe EDV-Einsteiger, Umsteiger und Wiedereinsteiger hinweis Für Neueinsteiger empfehlen wir den Kurs „PC-Einsteiger” als Vorbereitung auf diesen Kurs. Die Kosten werden angerechnet! Inhalt n Computergrundlagen n Textverarbeitung mit Word n Tabellenkalkulation mit Excel n Online-Grundlagen n Präsentation mit PowerPoint n Datenbanken mit Access n IT Security n optional: Image Editing mit Gimp Prüfung Vorbereitung auf die 7 ECDL-Prüfungen trainingseinheiten: 112 Beitrag: € 1.550,- (inkl. Skills-Card und 7 Tests im Gesamtwert von € 222,-) ort: WIFI Dornbirn termin 20.11.2018 – 17.1.2019 Di + Do 8:00 – 16:00 Uhr Kursnummer: 80411.15 Persönliche Beratung Tatjana Gasser; MSc T 05572/3894-462 E gasser.tatjana@vlbg.wifi.at

rhetorik - freies sprechen I Frei und überzeugend sprechen

Durch spielerisches Ausprobieren und Üben verschiedener Redesituationen entdecken Sie in diesem Seminar, wie leicht freies Sprechen sein kann. Dadurch können Sie nicht nur im Beruf selbstsicherer und erfolgreicher auftreten, sondern auch im Privatbereich Ihre Gedanken und Ideen besser vermitteln. Ideal für interessierte Einsteiger in den Kommunikationsbereich! Ziel n Sie treten sicher auf und vertreten Ihre Interessen. n Sie erleben, wie Sie auf andere wirken. n Sie erkennen Ihre Stärken, Ihre Schwächen und Ihre Potenziale. n Sie wissen, wie Sie Ihre Rede gut strukturieren. n Sie können sich flexibel auf verschiedene Publika einstellen. n Sie üben konkrete berufliche Kommunikationssituationen. n Sie können die Körpersprache anderer interpretieren. Inhalt n Redevorbereitung und Aufbau von Reden n Sprachliche und nonverbale Wirkungsmittel n Bildhaftes Sprechen und Erzählen n Selbstmotivation und Gedächtnisarbeit n Meinungs- und Überzeugungsrede n Umgang mit Lampenfieber und Kritik trainingseinheiten: 28 Beitrag: € 455,ort: WIFI Hohenems termine 16., 17., 23. + 24.11.2018 Fr 14:00 – 20:00 Uhr Sa 8:00 – 16:00 Uhr Dr. Karoline Bitschnau Kursnummer: 10424.15 Persönliche Beratung Marzellina Feurstein 05572/3894-459 feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Eva Kohler T 05572/3894-451 E kohler.eva@vlbg.wifi.at

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Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

· WIFI Vorarlberg · 27

Flyer, Prospekte und Plakate professionell gestalten

Während früher Drucksorten wie Broschüren, Anzeigen, Kataloge und Prospekte in den meisten Fällen von Agenturen erstellt wurden, tendieren kleinere und mittlere Unternehmen, aber auch Non-Profit-Organisationen und Vereine mittlerweile dazu, ihre Werbemittel selbst zu gestalten. Im Lehrgang Grafik- und Mediengestaltung lernen die Teilnehmer die technischen und gestalterischen Grundlagen, die sie in der Praxis brauchen. angen bei der Konzeption „Wir fan aan nspruchsvoller Print- und Grafik-

Foto: istockphoto.com

Der WIFI Lehrgang Grafik und Mediengestaltung ist die perfekte Weiterbildung für all jene, die im Job oder auch privat öfter Flyer, Plakate oder andere Werbemittel erstellen müssen.

Im lehrgang Grafik und mediengestaltung lernen die teilnehmer, professionelle Druckvorlagen zu erstellen und werden fit in Photoshop, InDesign, Illustrator, typografie, Print Producing.

„Print und Grafikprojekte, die mich früher viel Zeit und Nerven gekostet haben, löse ich jetzt ohne Mühe.“

Angelina Kremser

projekte an an und lernen an anschließend, wie man an von den ersten Entwürfen bis zur grafischen und technischen tzung gelan angt gt“, erklärt LehrUmsetz gan angsleiter Richard Waibel. Die

Lerninhalte sind breit gefächert: Neben den klassischen Grafik-Progn und Illustrator grammen InDesign lernt man an auch die Optimierung von Bildern durch Photoshop sowie Allypografie, Gestaltung gemeines zu Typ und dem Print Producing. Von der Praxisrelevanz der Kursinhalte zeigt sich auch Absolventin Angelina Kremser begeistert: „Der Lehrgang hat mir immens geholfen, schneller in den einzelnen Programmen voranzukommen. Print und Grafikprojekte, die mich früher viel Zeit gekostet haben, setze ich jetzt ohne Mühe um.“ Abgeschlossen wird der Lehrgang übrigens nach einer Projektarbeit und der dazugehörigen Präsentation mit einem WIFI Diplom.

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lehrgang Grafik und mediengestaltung Start: 19.2.2019 Trainingseinheiten: 160 Beitrag: € 2.980,Ort: WIFI Dornbirn Professionelle Videokommunikation Info Abend: 25.1.2019, 15.30 Uhr, WIFI Dornbirn Start Lehrgang: 19.2.2019, Trainingseinheiten: 112 Beitrag: € 2.350

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Grundlagen der typografie und Gestaltung Start: 4.12.2018, WIFI Dornbirn Trainingseinheiten: 16 Beitrag: € 260,Digitale fotografie – Einstieg Start: 19.1.2019 Trainingseinheiten: 24 Beitrag: € 415,Ort: WIFI Dornbirn Persönliche Beratung T 05572/3894-425 E info@vlbg.wifi.at

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Woche 45-46 · 9. November 2018

28 · Lehre in Vorarlberg · Die Wirtschaft

Ausbildung bei Bayer Kartonagen

Walter Bösch Gmbh & co kG V.l.n.r.: hermann leitner, hannes heinzle, süheyla Demirhan, Joda tomio, selman öner, michael Daniel, Domenic scharmann, lukas fiel, filip Nakic, michael saringer, kevin hermann, Domenik übelhör.

Vl.n.r.: Bayer Ulrike (lehrbeauftragte), mehmet Ebci, Adnan rehman, Eren ünal, Neuzugang Gabriel hefel, max martin.

Bei Bayer Kartonagen wird das Lehrlingsthema groß geschrieben. Ein starkes kompetentes Team rund um Lehrlingsbeauftragte Ulrike Bayer kümmert sich um die Nachwuchskräfte. Gabriel Hefel hat eine Lehrausbildung als Betriebslogistikkaufmann begonnen.

Perzi Kunststoff

Patrik Krasniqi hat bei Perzi seine Lehre zum Kunststofftechniker begonnen. Lehrlingsausbildner Helmut Stampfer betreut ihn während seiner Ausbildungszeit.

In diesem Lustenauer Traditionsunternehmen haben sieben Jugendliche ihre Lehre begonnen: Süheyla Demirhan, Joda Tomio, Selman Öner, Domenic Scharmann, Lukas Fiel, Filip Nakic und Kevin Hermann.

Versluis GastroV nomie GmbH n

Viterma Partner V Grujcic G

Im McDonald‘s in Lustenau haat Maximilian Thurnhofer seine Leehre zum Systemgastronomiefaachmann begonnen. Mit dem gesamten Team freut sich Restaurantleiter Denis Becker über den neuen Lehrling.

Andrej Grujcic hat die Lehre zum Bürokaufmann im elterlichen Betrieb begonnen. Sein Chef und Firmeninhaber Darko Grujcic steht ihm während deer Ausbildungszeit unterstützeend zur Seite.

cmc Unique solutions Peter Podmanicky hat sich nach Abschluss der Handelsschule für eine Lehrausbildung zum IT-Informatiker entschieden. Firmenchef und Ausbilder Mag. Karl Haag und das ganze Team von CMC Unique Solutions freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Peter.

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alge electronic gmbh Marcelo Tomazzoli hat sich für den Lehrberuf Elektroniker entschieden. Seine Ausbildung macht er bei der Firma alge electronic gmbh. Sein Ausbilder Dominik Sprung steht ihm während der Lehrzeit mit Rat und Tat zur Seite.

lehre bei Alge Elastic

V.l.n.r.: Peter Podmanicky, chef und Ausbilder mag. karl haag

BUlU Buchdruckerei lustenau Gmbh B v.l.n.r.: Wolfgang Geismayr (Ausbilder), michaela schambeck, Isabell hofer, Aslihan cilli, stefania sipura, michel Jonovic, David mladenovic, Alexandru Asiu (neuer lehrling), Ausbilder simon Bösch und David Geiger.

Beim Industrie Nord-Unternehmen Alge Elastic hat Alexandru Asiu die Lehre zum Textiltechnologen begonnen. Unterstützt wird er von seinen Ausbildern Simon Bösch und David Geiger.

V.l.n.r.: Eva müller (Ausbilderin), ronja fausek, Julija mladenovic, Angelina Grabher-meyer, Nermin ramic, Walter tschedemnik (Ausbilder).

Viier Jugendliche haben ihre Lehre bei der BULU begonnen. Ronja Fausek haat sich für die Ausbildung zur Druckvorstufentechnikerin entschieden. Ju ulija Mladenovic und Angelina Grabher-Meyer erlernen den Beruf zur Bu uchbinderin und Nermin Ramic macht eine Lehre zum Drucktechniker.


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

Nächster EUREMLehrgang startet im März 2019 Wie wirken sich die Veränderungen am Energiemarkt auf die betrieblichen Kostenstrukturen aus? Mit dem Lehrgang „Qualifizierung zum Europäischen Energiemanager und zur Europäischen Energiemanagerin“ (EUREM) sollen Unternehmen unterstützt werden, sich rechtzeitig auf diese Veränderungen vorzubereiten. Die ausgebildeten „Europäischen Energiemanager und Energiemanagerinnen“ verfügen über das nötige Handwerkszeug, um im eigenen Unternehmen ein effizientes Energiemanagement umzusetzen und damit Kosteneinsparungen zu erzielen. Der berufsbegleitende Lehrgang verknüpft somit geschickt theoretisches Wissen und praktisches Anwenden – innovativ, wissenschaftlich fundiert und umsetzungsstark.

· Branchen/Werbung · 29

n N

trauer um Georg moosbrugger Von den Beschwerden des Alters erlöst wurde der Alt-Wirt des Hotel Krone in Schoppernau am 23.10.2018 im Alter von 84 Jahren. Er war von 1980 bis 2000 Mitglied des Fachgruppenausschusses Hotellerie in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Mehrere Jahrzehnte war er zudem Wirteobmann im Bregenzerwald und kümmerte sich um die Anliegen seiner Berufskollegen. Das jährliche Wirteschirennen war immer ein Höhepunkt in seiner Tätigkeit. Auch in der Klassifizierungskommission, im Verkehrsverein, in der Gemeinde, bei der Feuerwehr, im Aufsichtsrat der Raiffeisenbank und in weiteren Vereinen hat er

sich die Achtung und Anerkennung seiner Kollegen erworben. Eine seiner Leidenschaften waren die Ausflugsfahrten und Krankentransporte, die er über Jahrzehnte durchführte.

I TA L E S IHR DIG FA C H : T SV- P O S

Georg moosbrugger

ÖKOPROFIT-Netzwerkveranstaltung mit Ökonom David Stadelmann Vier themenblöcke Er gliedert sich in vier Themenblöcke von jeweils drei Tagen: f Block I: Energie in Wirtschaft und Gesellschaft f Block II: Energietechnische Grundlagen f Block III: Thermische Systeme f Block IV: Elektrische Systeme Zusätzlich zu den regulären Lehrveranstaltungen findet pro Block ein externer Vortrag oder eine Firmenbesichtigung statt, um die Verknüpfung zur Praxis herzustellen. EUrEm-lehrgang 2019 Nächster Start des berufsbegleitenden Lehrgangs EUREM VII für die Bodenseeregion ist im März 2019! Der Anmeldeschluss ist am 10. Februar 2019. Anmeldung und Kontakt: Schloss Hofen, Mag. Sabine Reiner, 05574 4930-431, sabine.reiner@schlosshofen.at

Spätestens seit dem Dieselskandal werden Luftreinhaltung und Schadstoffreduktion kontrovers diskutiert. Viele Forderungen konzentrieren sich derzeit auf Einschränkungen des Individualverkehrs, Verbote sowie eine stärkere Förderung des öffentlichen Verkehrs. Individuelle Mobilität bringt hohen Nutzen, aber auch einen gesellschaftlichen Preis mit sich. Am 15.11.2018 lädt ÖKOPROFIT zur Netzwerkveranstaltung „Wer bezahlt den Schaden? Mit dem Verursacherprinzip zu einer effizienteren und faireren Mobilität für alle.“ Der gebürtige Vorarlberger Ökonom Prof. Dr. David Stadelmann (Universität Bayreuth) stellt in seinem Vortrag eine mögliche Problemlösung vor. Im Anschluss an den Vortrag steht er gemeinsam mit den Vorarlberger Experten, DI Arthur Sottopietra (Luftqualität) und DI Jörg Zimmermann (Verkehr), für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

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David stadelmann

Wer bezahlt den Schaden? f f

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Donnerstag, 15.11.2018 Fachhochschule Dornbirn, Raum W2 07/08 - Bitte beachten Sie die Beschilderung. Ab 18:30 Uhr; der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr und dauert ca. eine Stunde, im Anschluss gemütlicher Ausklang. Anmeldung bis 12.11.2018: info@oekoprofit-vorarlberg.at Kostenlose Veranstaltung für Mitglieder des Vereins ÖKOPROFIT, Nicht-Mitglieder zahlen einen „Energieausgleich“ von 10 Euro pro Person.

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Woche 45-46 · 9. November 2018

30 · Werbung · Die Wirtschaft

Dauerelastischer Fugenverguss sorgt für Effizienz Seit 1980 ist die Firma Scheiber Profi für Abdichtungs- und Beschichtungstechnik. Und der Aufgabenbereich ist sehr vielseitig.

Baubereich bis hin zu Injektionstechnik, Brandschutzarbeiten (Weichschott, Kabeltrassen, Leitungsdurchführungen) sowie Betonsanierungsarbeiten.

Er reicht von Abdichtungen (Balkone und Terrassen, Kellerwände, Fundamentanschlüsse, Wasser-/Lichtschächte, Tiefgaragen, Behälter), fugenlosen Beschichtungen (Schwimmbad, Sanitär-/Wohnräume, Produktionshallen, Werkstätten) und Verfugungsarbeiten im gesamten

Den täglichen Herausforderungen stellen wir uns lösungsorientiert, flexibel und individuell auf unsere Kunden abgestimmt. Besonderes Augenmerk legen wir auf innovative Produkte und Verfahrenstechniken, wie z.B. der neue dauerelastische Fugenverguss von REVOPUR®. Mit dem

Innovative Produkte

neuen REVOPUR® Fugenliquid können wir schnell und sicher Unebenheiten in Industrie- und Logistikhallen ausgleichen. Jeder kennt das in Nutzhallen nervige Problem von Unregelmäßigkeiten im Bodenbelag, meist verursacht durch unsaubere oder aufgebrochene Fugen – wie zum Beispiel an Rampen oder Gebäudeübergängen. Werden diese sensiblen Nahtstellen auch noch regelmäßig durch Transportoder Hebezeuge beansprucht, resultiert daraus eine stetige Beeinträchtigung für Mensch und Maschine: Der Prozessablauf

wird gestört – das Produktionsniveau sinkt. Mit dem neuen REVOPUR® Fugenliquid haben wir ab sofort ein System zur einfachen und schnellen Ausbildung von Bewegungsbzw. Arbeitsfugen in Industrieböden. Der Flüssigkunststoff ist lösungsmittelfrei, weichmacherfrei und geruchsarm, die Fuge ist beständig, wartungsfrei und dauerhaft belastbar. Hauptproblem bei konventionellen Fugenausbildungen ist, dass sie in den meisten Fällen nicht erschütterungsfrei überfahrbar sind und mit zunehmen-

risse und Unebenheiten bedeuten meist einen langfristigen schaden an mensch und maschine, der Prozessablauf wird gestört.

Das neue fugenliquid ist stoßabsorbierend, planeben, flüssigkeitsdicht und erschütterungsfrei überfahrbar, die Prozesseffizienz wird gesteigert.


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

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der Nutzungsdauer nicht mehr den Anforderungen entsprechen. Das REVOPUR® Fugenliquid System ist in etwa auf die Elastizität eines Lkw Reifens eingestellt und zudem stoßabsorbierend. Nach dem Einbau ist die fertige Fuge planeben, flüssigkeitsdicht und erschütterungsfrei überfahrbar. Dies führt zu dem positiven Effekt, dass unmittelbar Lärm und Humanschwingungen reduziert werden. Zudem kommt es dank des geringen Verschleißes zu Einsparungen an Transport und Hebezeugen. Ausbrechende Kanten an Fugen, scheppernde Stahlprofile, Bandscheibenkiller und ständige Sanierungsmaßnahmen an Dehnfugen gehören damit der Vergangenheit an.

Wenige Stunden nach Installation nutzbar Der Flüssigkunststoff mit der einzigartigen Polyaspartic-Technologie wird in flüssiger Form vor Ort eingebaut, ist nahezu geruchslos und kann wenige Stunden nach der Installation genutzt werden. Durch die schnelle Montage des Systems, auch bei tiefen Temperaturen, sind nur kurze Sperrzeiten notwendig, bevor zum Beispiel der Transportverkehr wieder aufgenommen werden kann. Gerne bieten wir persönliche Beratung vor Ort, um gemeinsam langfristige und werterhaltende Lösungen zu erarbeiten.

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Scheiber Abdichtungs- und Beschichtungstechnik GmbH Schwefel 91a A 6850 Dornbirn Tel +43 5572 377045-0 info@baudicht-scheiber.at www.baudicht-scheiber.at

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Woche 45-46 · 9. November 2018

32 · Demografie · Die Wirtschaft

Demografieberatung unterstützt Vorarlberger Betriebe und Arbeitszeiten, der Weitergabe von Wissen bis zur laufenden Entwicklung und der Förderung der Leistungsfähigkeit von MitarbeiterInnen in allen Altersgruppen und Lebensphasen.

Das für alle Betriebe kostenfreie Beratungsprogramm unterstützt heimische Unternehmen bei der Bewältigung demografischer Herausforderungen. Die möglichen Handlungsfelder der Beratung reichen von Gesundheit, Wissen und Kompetenzen über Arbeitsgestaltung, Personalmanagement bis hin zu Führungskultur. Fachkräftemangel, Nachfolgeplanung oder bedürfnisorientierte Arbeitsplatzgestaltung – alles Themen, die für heimische Beschäftigte und Betriebe zu Herausforderungen werden oder bereits sind. In der Demografieberatung werden mit den Betrieben maßgeschneiderte Maßnahmen entwickelt um diesen Aufgaben zu begegnen und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

Individuelle Analyse, modularer Aufb fbau, Begleitung bis zur Umsetzung Dabei werden die Betriebe nicht nur bei der Ausarbeitung von Maßnahmen, sondern auch bei der tatsächlichen Umsetzung begleitet. Nach einem ersten StandortGespräch kann sich jeder Betrieb in die Demografieberatung begeben. Diese beginnt mit einer detaillierten Altersstruktur-Analyse, anschließend folgt die Erstellung g eines Maßnahmenplans – die BeraterInnen unterstützen später auch in der Implementierung und Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen. Ein regionales

Die Beratungsinhalte werden für jeden Betrieb, unabhängig von Branche und Größe, individuell und flexibel gestaltet. Sie reichen von der Ansprache von Arbeitskräften am Arbeitsmarkt, der Gestaltung von Arbeitsinhalten

Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe stärken Alexandra Weilhartner ist Leiterin der Demografieberatung und weiß, dass Unternehmen vor allem die Individualität schätzen: „Für die Betriebe ist die kostenfreie und maßgeschneiderte Beratung eine ideale Gelegenheit um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Themen wie Facharbeitermangel, Überalterung oder Wissenstransfer innerhalb des Betriebs sind bei vielen Unternehmen akute Arbeitsfelder – bei unserem Beratungsangebot stehen genau diese Inhalte und passende Lösungswege im Fokus.“ In Vorarlberg nutzen derzeit 21 Betriebe die Beratung, österreichweit aktuell 735. „Die Anzahl der

Die Teilnahme am Programm wird vom Europäischen Sozialfonds und vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz tz finanziert rt und ist für alle Unternehmen kostenfrei. Eine Bietergemeinschaft aus der ÖSB Consulting und Deloitte Consulting fungiert rt im Rahmen der Demografieberatung als Bietergemeinschaft und „ARGE Demografieberatung“. Mit BAB, MERLIN und movement fungieren drei weitere Firmen als Subunternehmen innerhalb der Demografieberatung. Ihre Ansprechpersonen in Vorarlberg mag. Gerlinde Braumiller (Leitung Team West) +43 664 60177 3289, gbraumiller@demografieberatung.at mag. Anton hagspiel +43 664 249 27 81, ahagspiel@demografieberatung.at mag. Bettina stachowitz +43 664 806 07 06, bstachowitz@demografieberatung.at f

Gemeinsam Neues möglich machen

Vernetzungsangebot steht allen Betrieben offen (siehe Information Praxisforum).

in Beratung befindlichen Betriebe übersteigt die ohnehin bereits optimistisch formulierten Ziele deutlich. Dies zeigt uns vor allem, dass die thematische Ausrichtung entlang der fünf formulierten Handlungsfelder die richtige Entscheidung war“, so Weilhartner. n

n V „Praxisforum health & Age“ Im Praxisforum bringen wir Wissen und Erfahrungen zusammen. ExpertInnen präsentieren bewährte Herangehensweisen und im Austausch entwickeln wir Ideen für eine demografiesensible Arbeitswelt der Zukunft. 15. November 2018 9:00 – 12:00 Uhr lichtforum Zumtobel, schweizerstraße 30, 6850 Dornbirn Good practice “Health & Age” bei Zumtobel (Gewinner der EU Kampagne Healthy Workplaces for all Ages). Anmeldung: ww.demografieberatung.at/ veranstaltung/praxisforumhealth-age/


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

Service

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Praxistipps für Unternehmen

Gebühr für Mietvertrag

Foto: WKO

Welche Mietverträge sind gebührenpflichtig – und welche nicht?

Wenn mit Krankenstand gedroht wird Ein Mitarbeiter hat damit gedroht, in den Krankenstand zu gehen. Reicht diese Ankündigung aus, um das Dienstverhältnis fristlos zu beenden? Die bloße A An nkündigung eines Dienstn tnehmers, trotz tz offensichtlich bester Gesundh dheit in den Kran ankenstan and zu gehen, rechtf tfertigt gt für sich allein nicht in jedem Fall eine Entlassung. änEs bedarf weiterer Umstän de und A An nhaltspunkte, die auf den unverrückbaren Willensentschluss des Dienstn tnehmers, sein Vorhaben auch in die Tat umzusetzen, schließen lassen. Denn nur das tatsächliche Fernbleiben von der Arbeit, ohne dass die Abwesenheit durch eine Kran anktfertigt gt ist, stellt eine heit gerechtf Pflichtverletz tzung dar.

Mitarbeiter zu Klarstellung auffordern Um die Ernsth thaftigkeit der A An nkündigung zu überp rprüfen, ist es ratsam, den Dienstn tnehmer unter An A ndrohung einer Entlassung unverzüglich zur Klarstellung seiner A An n-

kündigung aufzufordern. Bleibt er in diesem Fall bei seiner A An ndrohung und ist ihm die Bedeutung seines thaft an angekündigt gten Fehlverernsth haltens offensichtlich bewusst, kan ann daraus unter Umstän änden auf die für eine Entlassung erforderliche Beharrlichkeit geschlossen werden. Ob tatsächlich ein entlassungsreleantes Verhalten vorliegt gt, kan ann aber van immer nur im Einzelfall beurteilt werden. berp rprüfung, ob eine EntlasZur Ü Üb sung gerechtf tfertigt gt wäre, nehmen Sie unbedingt gt vor Ausspruch der Entlassung mit einem Arbeits-

rechtsexperten der Wirtschaftskammer Kontak akt auf.

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Andrea fend WkV-rechtsservice t 05522 305-322

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Wer seinen Dienstnehmer entlassen will, braucht dazu einen triftigen Grund. Wird ein Dienstnehmer – ohne einen Entlassungsgrund gesetzt zu haben – ungerechtfertigterweise entlassen, kann er Ansprüche gegen seinen ehemaligen Dienstgeber geltend machen, ohne dafür eine Arbeitsleistung erbringen zu müssen.

folgende Ansprüche könnten geltend gemacht werden: f

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Die Kündigungsentschädigung für jenen Zeitraum, der einer ordnungsgemäß ausgesprochenen Kündigung entspricht, aliquote Sonderzahlungen, Urlaubsersatzleistung sowie eine allenfalls zustehende Abfertigung nach dem alten Abfertigungsrecht.

Miet- und Pachtverträge sind gebührenpflichtig, wenn über sie eine Urkunde errichtet wird. Sie unterliegen allgemein einer Gebühr von einem Prozent des Wertes. Dieser Wert bemisst sich nach der Höhe des vereinbarten Entgeltes und der Dauer des Vertrages. Die Gebühr ist vom Bestandgeber selbst zu berechnen und bis zum 15. des zweitfolgenden Monats nach der Vertragsunterzeichnung an das Finanzamt für Gebühren, Verkehrssteuern und Glücksspiel zu entrichten. Ausnahme: Wohnungsmietverträge, die ab 11. November 2017 abgeschlossen wurden, sind von der Gebühr befreit. „Wohnräume“ sind Gebäude oder Gebäudeteile, die überwiegend Wohnzwecken dienen, einschließlich sonstiger selbstständiger Räume und anderer Teile der Liegenschaft (wie Keller- und Dachbodenräume). Wurde der Wohnungsmietvertrag vor dem 11. November 2017 abgeschlossen, ist er dann gebührenpflichtig, wenn die Vertragsdauer drei Monate übersteigt.

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Woche 45-46 · 9. November 2018

34 · Service · Die Wirtschaft

Unternehmer im Nebenberuf: Was dabei besonders zu beachten ist Unternehmer werden heißt, dass man mit einer Geschäftsidee Gewinn erzielen will. Viele starten ihr Unternehmen vorerst als Nebenberuf und haben daher auch Einkünfte als Arbeitnehmer. Beachten muss man unter anderem die Steuer- und die Versicherungspflicht.

Kleinunternehmerregelung bietet Wahlmöglichkeit bei Umsatzsteuer

Wolfgang Voglhuber/WKO

Nach der Gewerbeanmeldung bzw. der Aufnahme der betrieblichen Tätigkeit hat der Gründer die Betriebseröffnung dem Finanzamt zu melden. Einzelunternehmen müssen dabei einen Fragebogen für natürliche Personen ausfüllen. Die Pflicht, eine Steuererklärung abzugeben besteht, wenn f das gesamte Jahreseinkommen, in dem lohnsteuerpflichtige Einkünfte enthalten sind, höher als 12.000 Euro ist und f das Einkommen aus der selbstständigen Tätigkeit über 730 Euro liegt. Ansonsten, wenn das Einkommen 11.000 Euro überschreitet. Für Kapitaleinkünfte sowie Einkünfte aus privaten Grundstücksveräußerungen bestehen hinsichtlich des Veranlagungsfreibetrags Sonderregelungen. Bei Ermittlung des Gewinns mittels Bilanzierung besteht jedenfalls eine Steuererklärungs-

versicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) pflichtversichert. Unter gewissen Voraussetzungen, kann er sich jedoch aufgrund der Kleinstunternehmerregelung befreien lassen.

Bevor man sich im Nebenberuf selbstständig macht, muss man prüfen, ob der bestehende Dienstvertrag eine andere Arbeit erlaubt. oft ist dazu die Erlaubnis des Dienstgebers nötig. In manchen fällen besteht nur eine meldepflicht.

pflicht, unabhängig von der Höhe des Einkommens. Darüber hinaus kann das Finanzamt jederzeit die Abgabe einer Steuererklärung verlangen.

Höhe der Einkommensteuer Ein Unternehmer im Nebenberuf muss, je nach Höhe des gesamten Einkommens, jedenfalls bei Überschreiten der 12.000 Euro, aus der unselbstständigen und

n W I Erste Betriebsausgaben Sollten Sie Ihr Unternehmen im Jahr 2018 sowohl gewerberechtlich als auch steuerlich eröffnen, so können im Rahmen einer Einkommensteuererklärung für das Jahr 2017 vorweggenommene Betriebsausgaben wie z. B. Ausbildungskosten oder andere Gründungs- und Vorbereitungsaufwendungen berücksichtigt werden. In diesem Fall wird Lohnsteuer aus dem Jahr 2017

rückerstattet. Ergibt sich trotz des Verlustausgleichs noch immer ein Verlust, kann dieser unter bestimmten Voraussetzungen mit Gewinnen der nächsten Jahre verrechnet werden. Weitere Tipps finden Sie in der Broschüre „Steuerinformation für Betriebsgründer”: www.wko.at/service/steuern/ Steuerinformation-fuer-Betriebsgruender.html

selbstständigen Tätigkeit, Steuer zahlen. Der Steuersatz liegt zwischen 25 und 55 Prozent.

Liebhaberei - Tätigkeit ohne Gewinnabsicht Besonders zu beachten ist, dass es gerade bei nebenberuflicher gewerblicher Tätigkeit auch darauf ankommt, dass die Absicht des Steuerpflichtigen besteht, einen Gesamtgewinn mit dieser Tätigkeit zu erzielen. Das kann vor allem bei nebenberuflicher gewerblicher Tätigkeit in Einzelfällen dazu führen, dass die Gewinnerzielungsabsicht von der Finanzverwaltung genau geprüft wird. Sollte eine solche Gewinnerzielungsabsicht auf längere Zeit nicht angenommen werden können, so fällt die gesamte gewerbliche Tätigkeit unter den Begriff „Liebhaberei”, was dazu führt, dass die Verluste aus dieser Tätigkeit steuerlich unberücksichtigt bleiben.

Sozialversicherung ist Pflicht Jeder Unternehmer mit gewerblicher Tätigkeit ist bei der Sozial-

Werden bei der unternehmerischen Tätigkeit nur Umsätze bis zu 30.000 Euro im Kalenderjahr erzielt, so ist der Unternehmer als Kleinunternehmer unecht steuerbefreit. Es ist keine Umsatzsteuer auf den Ausgangsrechnungen des Unternehmers auszuweisen und an das Finanzamt abzuführen. Allerdings besteht auch kein Vorsteuerabzug. Es kann jedoch auf die Regelbesteuerung optiert werden.

Ausbildungskosten sind als Werbungskosten anrechenbar Ausbildungs- und Fortbildungskosten zur Erlangung einer neuen Einkunftsquelle können auch schon vor der eigentlichen Eröffnung des Betriebs Werbungskosten darstellen. Solche Kosten sind bei der Arbeitnehmerveranlagung in jenem Jahr zu berücksichtigen, in dem sie anfallen. Da in den meisten Fällen für den neuen Unternehmer das Wirtschaftsjahr gleich dem Kalenderjahr ist, können bereits in Jahren vor der Unternehmensgründung angefallene Aufwendungen nicht im Kalenderjahr der Unternehmensgründung als Betriebsausgaben in Abzug gebracht werden.

Steuernummer beim Finanzamt Eine bereits bestehende Steuernummer beim Finanzamt - diese wurde in der Regel bereits erteilt, auch wenn lediglich Arbeitnehmerveranlagungen durchgeführt wurden - bleibt weiterhin bestehen. n


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

· Service · 35

rat & tat: Praxistipps für Unternehmen

Garantie oder Gewährleistung? Die Gemeinsamkeit von Gewährleistung und Garantie ist, dass der Hersteller oder Verkäufer eines Produktes oder einer Dienstleistung verpflichtet ist, für Mängel einzustehen, die in der ersten Zeit nach Übergabe auftreten. Wäh-

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mag. sebastian sturn-knall WkV-rechtsservice t 05522 305-291

rend das Gewährleistungsrecht aber gesetzlich geregelt ist und die Anspruchsgrundlagen die Gewährleistungsfristen und die Art und Weise, wie ein anlagebedingter Mangel zu beheben ist, klar regeln, ist das Garantierecht durch einen Garantievertrag frei gestaltbar. Bei einer Garantie handelt es sich also um eine freiwillige vertragliche Haftungsübernahme.

Garantievertrag ist notwendig Weil das Garantierecht nicht gesetzlich geregelt ist, ist eine Garantie ohne Garantievertrag vollkommen wertlos, weil ihr Inhalt nicht definiert ist. Zwischen zwei Unternehmern kann die Garantie die Gewährleistung ersetzen, während bei Konsumentengeschäften die Garantie immer ein Mehr für den Konsumenten darstellen muss.

Foto: WKO

Wo liegen die Unterschiede zwischen Garantie und Gewährleistung?

Während die Gewährleistung gesetzlich geregelt ist, handelt es sich bei einer Garantie um eine freiwillige haftungsübernahme.

Weniger Gehalt bei Minusstunden auszahlen? Können Minusstunden bei der Beendigung des Dienstverhältnisses vom offenen Gehalt abgezogen werden? Entscheidend sind die konkreten Umstände des Einzelfalls. Im Wesentlichen kommt es darauf an, wen das Verschulden an der Zeitschuld trifft. War der Arbeitnehmer zur Leistung der vereinbarten Arbeit bereit und ist er durch Umstände, die vom Arbeitgeber verschuldet worden sind, an der Leistung gehindert worden, gebührt ihm das volle Entgelt. Konnte der Arbeitnehmer die vereinbarte Wochenstundenanzahl beispielsweise deshalb nicht erbringen, weil der Arbeitgeber

bei der Erstellung der Dienstpläne nicht für eine optimale Ausschöpfung der vereinbarten Arbeitszeit sorgt und die Dienstpläne es dem Arbeitnehmer daher unmöglich machen, die im Vertrag vereinbarte Wochenstundenanzahl zu erbringen, so ist die Ursache der

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Zeitschuld der Arbeitgebersphäre zuzuordnen und dem Arbeitnehmer das volle Entgelt zu bezahlen. Ebenso verhält es sich, wenn ein Arbeitnehmer vor Ablauf der täglich vereinbarten Arbeitszeit von seinem Arbeitgeber nach Hause geschickt wird, weil nicht genug Arbeit vorhanden ist. Entgeltzahlungspflicht gebührt dann auch für die nicht geleisteten Stunden der Normalarbeitszeit.

Minusstunden bei vereinbarter Gleitzeit

mag. carolin Grabher WkV-rechtsservice t 05522 305-324

Wurde hingegen Gleitzeit vereinbart, kann der Arbeitnehmer selbstständig über den Beginn und das Ende seiner täglichen Arbeitszeit bestimmen. Im Gegensatz zu einer fixen Verteilung der Lage der Arbeitszeit

hat der Arbeitnehmer im Rahmen der Gleitzeit die Möglichkeit, allfällige Minusstunden wieder auszugleichen. Weist das Gleitzeitkonto im Falle der Beendigung des Dienstverhältnisses Minusstunden auf, ist ein Gehaltsabzug für die Zeitschuld grundsätzlich zulässig. Der Arbeitgeber muss nur jene Arbeitszeiten bezahlen, die der Arbeitnehmer auch tatsächlich geleistet hat, es sei denn, das Dienstverhältnis endet durch einen berechtigten vorzeitigen Austritt oder eine ungerechtfertigte Entlassung. In diesem Fall ist ein Abzug angehäufter Minusstunden vom Gehalt deshalb nicht gerechtfertigt, weil dem Arbeitnehmer aufgrund der plötzlichen Beendigung ein Natural-Ausgleich unmöglich gemacht wird.


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Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

Unternehmen n l Qualitätsprodukte sind langfristig die beste Investition Ich habe vor ca. 14 Jah ahren vom Traumtischler Leo Metz tzler in Bezau eine neue Küche plan anen und aan nfertigen lassen, aan n der wir uns heute noch jeden Tag freuen. Damals wurden vom Tischlerbetrieb die Schubladenführungen Tan andembox-blue motion der Firma Blum montiert. Dieses Jah ahr (also nach über 10 Jah ahren) hat sich herausgestellt, dass einige Schubladenführungen – vermutlich wegen Materialermüdung – beim Schließen nicht mehr abgebremst, sondern in der Schlussphase schnell zugezogen haben. Nachdem ich dieses aufgetretene Problem dem Tischlereibetrieb Leo Metzler mitgeteilt hatte, hat mir dieser umgehend die alten Führungen gegen neue Führungen (integrierte blue motion Technik) ausgetauscht. Als ich von Herr Leo Metzler erfuhr, dass dieser Austausch als Service für die Verwendung heimischer Produkte kostenlos sei, war ich besonders überrascht. Ebenfalls konnte ich kaum glauben, dass Herr Metzler das Austauschprodukt auch von der Firma Blum kostenlos erhalten habe. Ich bin wieder einmal voll gt, dass Qualitätsproduküberzeugt te lan angf gfristig die beste Investition sind und dass die Erfolgsgeschichte des Tischlereibetriebes Leo Metz tzler und der Firma Blum nicht zuletz tzt durch die Philosophie der Kundenzufriedenheit anden ist. entstan

Bernhard flatz, WirtschaftstreuhänderSteuerberater, Wolfurt

Fahrzeugbau Wohlgenannt in Dornbirn feierte 90-Jahr-Jubiläum Vom Hufschmied zum Fahrzeugfertiger und Baumaschinenprofi. Der Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Fahrzeugbau Wohlgenannt legte der Großvater Otto Wohlgenannt vor 90 Jahren als Hufschmied. Martin Wohlgenannt begann in den 1960er -Jahren mit dem ersten Fahrzeugbau. Im Jahr 1986 übernahmen Otto und Franziska Wohlgenannt und setzten mit einem neuen Firmensitz in Dornbirn Wallenmahd neue Maßstäbe. 2007 erfolgte die Übernahme von Marte Fahrzeugbau in Götzis Lastenstraße. Die Zweigstelle in Thaur bei Innsbruck wurde 2010 eröffnet. Die Firma besteht heute aus rund 130 Mitarbeiter/innen, davon 30 Lehrlingen. Mit einer zweitägigen Jubiläumsveranstaltung feierte die Firma Fahr-

Die otto Wohlgenannt Gmbh feierte 90-jähriges Bestehen.

zeugbau Wohlgenannt kürzlich ihr 90-jähriges Bestehen. Neben einem Festakt mit rund 450 geladenen Gästen, Kunden, Lieferanten und Freunden aus Wirtschaft und Politik wurde auch ein „Tag der offenen Tür“ veranstaltet, bei dem den Besuchern viele Einblicke in

den Betrieb geboten wurden. Besonders Highlight beim Galaabend war die Auffahrt der Giganten, die von einem Norikergespann angeführt wurde, und eine Zeitreise durch die Entwicklung von Lkw-Aufb fbauten und Baumaschinen zeigte. n

Ziele 2025: volle recyclingfähigkeit, mehr recyclingmaterial ALPLA unterzeichnet „Global Commitment“ der New Plastics Economy. Das österreichische Familienunternehmen ALPLA ist sich seiner Verantwortung für die Umwelt und nachkommende Generationen seit jeher bewusst: Nun verpflichtet sich der international tätige Hersteller von Kunststoffverpackungen zu ambitionierten Zielen im Rahmen des Global Commitment der New Plastics Economy. Bis 2025 sollen alle Verpackungslösungen zu hundert Prozent recyclingfähig sein. Der Anteil der verarbeiteten Post-Consumer-Recyclingmaterialien am gesamten Materialeinsatz soll bis dahin auf 25 Prozent steigen. Für den Ausbau der Recyclingaktivitäten stehen 50 Millionen Euro zur Verfügung. Der Technologieführer plant darüber hinaus, jährlich mindestens drei Verpackungslösungen vorzustellen, die besonders leicht sind und damit den Materialverbrauch senken. Sämtliche Verpackungen bleiben nach

wie vor vollständig frei von PVC. Diese individuellen Ziele hat ALPLA auf Basis der Vorgaben des Global Commitment der New Plastics Economy formuliert. „Mit dieser offiziellen Verpflichtung schließen wir uns anderen vorbildhaften Unternehmen und Organisationen an. Wir wollen AlPlA cEo Günther den Weg zu einer effizienten lehner Foto: ALPLA Kreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie aktiv gestalten“, sagt ALPLA CEO Günther Lehner. „Wir sind stolz, Unterzeichner des Global Commitment der New Plastics Economy zu sein. Die ambitionierten Ziele werden wir mit der tkräftigen Unterstützung unserer Mitarbeiterinnen tatk und Mitarbeiter erfolgreich umsetzen.“ n


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

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Interaktiver Terminplaner: Start-up Zemmat von Ansturm überrascht Das Vorarlberger Startup Zemmat.com – ein Terminplaner für Vereine und Gruppen – kann bereits auf 10.000 aktive Anwender verweisen. Innovation aus dem Ländle: Seit 20. Mai 2018 ist das Vorarlberger Start-up Zemmat.com online. Die benutzerorientierte Plattform ermöglicht die rasche und transparente Koordination von Terminen – vom Hobbysportverein und der Krabbelgruppe bis zum Stammtisch. Obwohl Zemmat erst seit vier Monaten online ist, konnte die Plattform schon erstaunliche 10.000 aktive Anwender gewinnen. „Ein beachtlicher Ansturm, unddasnurüberMundpropaganda. Scheinbar haben viele Menschen auf so einen Dienst gewartet“,

Neue Convention App Vorarlberg überzeugt In Folge einer Machbarkeitsstudie der FH Vorarlberg hat Convention Partner Vorarlberg gemeinsam mit dem Softwarehersteller Festivality eine innovative App für Konferenzen und Tagungen entwickelt. Diese erlebte nun bei zwei Fachkongressen (57. Dornbirn Global Fibre Congress und 8. International LED professional Symposium + Expo) ihre Feuerprobe. Teilnehmer und Veranstalter zeigten sich von der Leistungsfähigkeit des neuen Tools angetan. Urs Treuthardt, GF von Convention Partner Vorarlberg: „Jetzt haben wir ein wichtiges Zusatzangebot zur Qualitätssteigerung von Tagungen und Konferenzen.“

zeigt sich Geschäftsführer Markus Niederer überrascht. „Zemmat ist für all jene konzipiert, die von der Terminkoordination per WhatsApp, Doodle oder E-Mail genervt sind.“ Niederer, der selbst in verschiedenen Teams Sport treibt, kennt die Problematik aus Erfahrung. „Daher war es mein Ziel, ein Produkt zu schaffen, das die Terminkoordination so einfach und übersichtlich wie möglich macht.“ Seit zweieinhalb Jahren hat der in Fussach lebende Wirtschaftsinformatiker an der Plattform gearbeitet: Zemmat-Gründer „Während bei vielen konmarkus Niederer

Das startup Zemmat hat bereits über 10.000 Anwender.

kurrierenden, meist komplexen Online-Terminplanern der Verein im Mittelpunkt steht, wollte ich von Anfang an den Anwender ins Zentrum rücken.“ Für die Anwender ist Zemmat vollkommen kostenlos, finanziert wird die Seite über Werbung. Im ersten Quartal 2019 ist ein weiterer Release mit Verbesserungen und Erweiterungen geplant. Im zweiten

Jubilare bei rhomberg geehrt

Foto: Mike Siblik

715 Jahre rhomberg auf einen Blick: Die Jubilare des Bau- und Bahntechnikspezialisten aus Bregenz ließen sich im Gasthof-hotel lamm feiern.

715 Jahre Rhomberg versammelten sich in Bregenz: Der Bau- und Bahntechnikspezialist feierte 43 Mitarbeitende für ihre langjährige Treue zum Unternehmen. Zwei der Jubilare des Familienunternehmens stammten dabei aus der Eigentümerfamilie selbst: Holding-Geschäftsführer Hubert Rhomberg ist seit 20 Jahren dabei, Beirat Walter-Heinz Rhomberg bereits seit 55. Ungeachtet seines eigenen Jubiläums ließ es sich Hubert Rhomberg nicht nehmen, gemeinsam mit Ernst Thurnher, ebenfalls Geschäftsführer der Rhomberg Gruppe, allen Kolleginnen und Kollegen mit lobenden Worten und der einen oder anderen amüsanten Anekdote zu danken. Glückwünsche kamen auch von WKO-Vizepräsidentin Petra Kreuzer, Kammerrat Manfred Brunner von der AK Vorarlberg und Gerd Oprießnig als Vertreter des Rhomberg-Betriebsrates.

Schritt wird eine App entwickelt, die alle Funktionen nativ auf das Smartphone bringen soll – zuerst Android, dann Apple.“ Zeitgleich arbeitet der 42-Jährige an der Erschließung neuer Märkte: Neben der deutschen und englischen Version soll Zemmat.com schon bald auf Französisch, Italienisch, Spanisch und Niederländisch verfügbar sein.

Andreas Hofer Immobilien verstärkt sein Team „Wir haben mit Markus Maier eine ideale Verstärkung für unser Team gewonnen. Als erfahrener Immobilienmakler und jahrelanger Bereichsleiter der Hypo Immobilien & Leasing GmbH verstärkt er die Geschäftsleitung von Andreas Hofer Immobilien. Mit seinem Know-how und seiner Erfahrung können wir unseren Kunden noch mehr Service bieten und sind perfekt gerüstet, nach innen und nach außen zu wachsen“, informiert Geschäftsführer Andreas Hofer.

markus maier


Woche 45-46 · 9. November 2018

38 · Unternehmen · Die Wirtschaft

Das Unternehmen stellt vor Ort Bahn- und Bauprodukte her, mit Rohstoffen aus den Vereinigten Staaten. Damit erfüllt Getzner die An A nforderungen des Buy America Act und erweitert das Produktportfolio in Nordamerika. Auch die bestehende US-Zentrale in Charlotte (NC) baut aus. Um den vielveranischen sprechenden nordamerikan Markt weiter zu erschließen, hat der führende Experte für Schwingungs- und Erschütterungsschutz einen eigenen Produktionsstand-

ort in Decatur errichtet. Zu den hergestellten Produkten zählen unter anderem elastische Lager für den Schienenverkehr sowie Gebäudelagerungen aus den von Getzner entwickelten HightechWerkstoffen Sylomer®, Sylodyn® und Sylodamp®. „Die Produktionsanlage eröffnet uns viele neue Möglichkeiten in den USA. Unser Know-howZentrum samt Forschung und Entwicklung bleibt jedoch in Bürs. Das ist uns wichtig und das soll auch so bleiben“, unterstreicht Getzner-Geschäftsführer Jürgen Rainalter. Der Ausbau der US-Zenth Carolina trale in Charlotte in North schafft Platz und Infrastruktur für doppelt so viele Mitarbeitende.

Foto: Michael Gunz

Konzept zur künftigen Nutzung des Hohenemser Rosenthal-Areals

Die Miteigentümergemeinschaft für das rund 9.000 m2 große Rosenthal-Areal hat den Auftrag für die Projektentwicklung und die anschließende Umsetzung vergeben: Eine Arbeitsgemeinschaft aus der Schadenbauer Projekt- und Quartiersentwicklung GmbH und der STC-Swiss Town Consult Development GmbH wird ein Konzept für die künftige Nutzung ausarbeiten. Mit der Stadt ist eine enge inhaltliche Abstimmung vereinbart, die ersten Vorarbeiten haben be-

reits begonnen. Ende 2017 hatte die Hohenemser Stadtvertretung die Option auf das für die Belebung der Innenstadt wichtige RosenthalAreal an eine private Investorengruppe weitergegeben. Sie besteht aus der Alpla Privatstiftung, der E&S Investment GmbH und aus der Collini-Privatstiftung. „Wir freuen uns, dass wir das herausfordernde Projekt mit zwei so erfahrenen Partnern starten können“, so der Sprecher der Investoren, E&SGeschäftsführer Dr. Martin Walser.

Erfrischend, fruchtig und spritz tzig: Das ist Pfan anners neue Cider-Ran ange in den Geschmacksrichtungen Apfel, Alpenkräuter und Waldbeere. ahren setz tzt das FaSeit über 160 Jah milienunternehmen auf die besten Früchte, welche die Natur zu bieten hat. Bereits um 1920 wurden Obstwein und Most aus regionalem Obst gekeltert. Wäh ährend sich Pfan anner in den letz ahrzehnten auf die Hertzten Jah stellung hochwertiger Fruchtsäfte und -nektare sowie erfrischender Eistees spezialisiert hat, präsentiert das Unternehmen nun mit dem anner Cider eine junge und moPfan derne Version des Apfelweins in drei fruchtigen Varian anten. Außerdem bringt gt Pfan anner köstliches 100%-Kokosnusswasser in die Regale: Das exotische Geschmackserlebnis lässt

änden von weißen Strän und Auszeit unter Palmen träumen und ist andlichen in der han 0,5l-Kartonpak akkung der ideale Begleiter für unterw rwegs

Zumtobel Group startet lichtpartnerschaft mit dem fc Bayern münchen Dank der umfassenden Lichtkompetenz der Zumtobel Group bekommt das prestigeträchtige Stadion des FC Bayern München eine neue moderne Lichtlösung. Das Innere der Allianz Arena in München wird zukünftig noch kräftiger in Rot leuchten. Die Fertigstellung ist für 2019 geplant. Seit Beginn der Saison 2018/19 ist die Zumtobel Group bereits exklusiver Lichtpartner des FC Bayern München. „Wir sind stolz darauf, als Lichtpartner des FC Bayern München eines der modernsten Stadien der Welt mit unserer Lichtlösung im Innen- und Außenbereich neu in Szene setzen zu dür-

fen. Die Vorgaben und Ideen des Architekten und des Lichtplaners fbare Produkte umzusetzen, in greifb war eine große Herausforderung, die wir dank unserer Kompetenz bei der Beleuchtung von Stadien und als Komplettanbieter erfüllen können. Wir freuen uns, die Allianz Arena in neuem Licht erstrahlen zu lassen“, sagt Alfred Felder, CEO der Zumtobel Group. Die schlüsselfertige Lichtlösung für das Stadion umfasst das gesamte Projektmanagement sowie die Projektabwicklung von der Aufnahme der Dachstruktur über die Produktion, Lieferung und Montage bis hin zur Inbetriebnahme der Systeme. Visualisierung: Zumtobel

Mitte des Jahres eröffnete Getzner einen eigenen Produktionsstandort in Decatur (Illinois).

Pfanner Getränke präsentiert Produktneuheiten

Foto: Pfanner Getränke

Foto: Getzner

Getzner Werkstoffe eröffnet Produktionsstandort in den UsA


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

Erste heimkompostierbare kaffeekapsel

frastanzer red stone: Bio-Bier mit Vorarlberger Urgetreide Sortiment. „Bier ist das älteste Genussmittel der Welt und wurde früher unter anderem auch mit diesem Urgetreide gebraut. Mit dem Vetterhof, der den Stein ins Rollen gebracht hat, ist ein tolles, trinkfreudiges Vorarlberger BIOBier mit Einkorn entstanden“, freut sich Brauereidirektor Kurt Michelini über das Ergebnis der Kooperation. Das frastanzer red stone ist im ausgewählten Lebensmittelhandel, am Rampenverkauf und in den Gastrobetrieben der Brauerei erhältlich.

Der international tätige Verpackungshersteller ALPLA bringt eine Weltneuheit auf den Markt: eine biologisch abbaubare Kaffeekapsel.

Foto: Brauerei Frastanz eGen

Die Brauerei Frastanz erw rweitert rt in Zusammenarbeit mit dem Vetterhof rtiment um Lustenau sein BIO-Bier-Sort die neue Bierkreation „frastanzer red stone“. Die Besonderheit: Es wird aus Einkorn, einem Urgetreide aus Vorarlberg, gebraut. Das frastanzer red stone darf selbstbewusst als jenes Bier mit den meisten Zutaten aus Vorarlberg bezeichnet werden. Bereits 2010 brachte Frastanzer das erste Bio-Bier in die Regale, mit dem red stone zählen inzwischen acht Biere zum umfassenden BIO-

Gemeinsam mit dem Materialhersteller Golden Compound führte ALPLA eine Kaffeekapsel zur Marktreife, die umweltbewussten Konsumenten kein Kopfzerbrechen bereitet. Die Kapsel wird aus dem Werkstoff Golden Compound green hergestellt. Dieser besteht aus einem

simon Vetter, thomas ludescher und kurt michelini genießen das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit: das red stone.

Die Vorarlberg lines melden für die saison 2018 eine erfreuliche Bilanz

biobasierten Werkstoff und gemahlenen Naturfasern der Sonnenblumenschale. Kapsel und Filtervlies sind vollständig im Gartenkompost innerhalb von höchstens sechs Monaten abbaubar, frei von Aluminium und gentechnisch veränderten Organismen. ALPLA liefert seinen Kunden sowohl die Kapsel als auch die gartenkompostierbare Deckelfolie. Beim Kompostieren der Kapsel entsteht daraus wieder Humus, der Kaffeesatz enthält wertvolle Pflanzennährstoffe wie Kalium, Phosphor und Stickstoff.

Tomaselli Gabriel Bau gründet Tochterfirma für Brand- und Wasserschadensanierung Foto: Vorarlberg Lines

Vor den kommenden Herbst- und Adventfahrten verzeiichnen die Vorarlberg Lines im m Zeitraum von April bis Mitte Oktober im Vergleich zum Vorjahrr einen Passagierzuwachs von drrei Prozent, insgesamt konnten bisher rund 560.400 Gäste an Bo ord begrüßt werden. Deutlich bem merkbar hat sich auch der starke Trend zum Fahrrad gemacht: Run nd 24 Prozent mehr Fahrrädeer wurden im Vorjahresvergleich h auf den Kursschiffen transporttiert. Am 14. Oktober hatte die Kurrsschifffahrt ihre letzten Fahrten, die beliebten Advent- und Neujaahrsfahrten finden bis Ende Jänneer 2019 ab Bregenz statt. An Silv vester wird auf der glamourösen n MS Sonnenkönigin wieder ein n exklusives Vier-Gänge-Menü mit bezauberndem Rahmenprogramm m geboten. Weitere Information nen unter: www.vorarlberg-lines.aat

· Unternehmen · 39

Das Walgauer Bauunternehmen Tomaselli Gabriel bietet ab sofort Brand- und Wasserschadensanierungen, zerstörungsfreie Rohr- und Kanalsanierungen sowie Leckortungen an. Dazu hat das Unternehmen die Tomaselli Gabriel Sanierungs GmbH gegründet. Die 100-Prozent-Tochter ist Franchisenehmer von Soluto in Niederösterreich, wo sich die sechs Mitarbeiter in den vergangenen Monaten das nötige Know-how angeeignet haben. Das erprobte Konzept spart den Geschädigten Zeit und Kosten. Dieses Angebot baut auf langjährigem bauphysikalischem Know-how auf und bietet maßgeschneiderte Sanierungslösungen dank modernster Technik, präzise Untersuchung von Leitungen und Kanalsanierung sowie Leckortung ohne Stemmarbeiten. Den Geschädigten steht eine Notfallhotline rund um die Uhr zur Verfügung. Die Sanierungsarbeiten werden alle aus einer Hand angeboten und ausschließlich von Fachkräften und Experten durchgeführt.


45-46 · 9. November 2018 40 · Woche Die Wirtschaft

Extra management auf Zeit gewinnt immer mehr an Bedeutung

„In Zeiten hoher Veränderungen ist eine Ressource besonders knapp: Menschen, R die über das Know-how und die d Fähigkeiten verfügen, Chancen zu nutzen F uund erfolgreich mit Risiken umzugehen.“ Dr. Alfred Painsi, Interim Manager D

Interim Management ist weltweit auf dem Vormarsch. Waren es zunächst vor allem große und börsennotierte Unternehmen, die sich Manager auf Zeit in den Betrieb holten, profitieren heute auch Klein- und Mittelbetriebe von Expertenwissen und tkapazität zu Managementk kalkulierbaren Kosten. Lange wurde Interim Management als Feuerwehr gesehen. Es fällt jemand unerwartet aus, ein großes Projekt wird gewonnen, für das man Unterstützung braucht. Der Interim Manager löscht und ist dann wieder raus. Tatsächlich aber kann der Interim Manager viel mehr sein. Da die meisten Interim Manager über eine lang-

Experten auf Zeit... f

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...zur Überbrückung von Vakanzen (bei Ausfall oder Neubesetzung von Führungspositionen) ...zur Überbrückung kurzfristiger Personalengpässe ...zum Ausgleich von Auslastungs-Spitzen ...zur Optimierung von Fachbereichen

Aufgaben von Interim management f f f f f f f

Interim-Geschäftsführung Interimistische Leitung von Geschäftsbereichen Führen von Business Units Sanierung, Restrukturierung Change Management Firmenübergaben, -übernahmen Projektleitung für Pionierprojekte, riskante Projekte, neue Produkte, neue Technologien, Erschließung neuer Märkte, Kooperationen mit neuen Partnern, Coaching, etc.

jährige Berufs- und Führungserfahrung verfügen, bringen sie Qualifikationen mit, die intern oft so nicht zu finden sind – und vor allem nicht für einen begrenzten Zeitraum für bestimmte Herausforderungen genutzt werden können. Der Interim Manager kann sich rasch, ohne Zeitverlust, in neue Situationen einarbeiten. Er unterstützt Unternehmen, ihre strategischen, operativen oder taktischen Ziele zu erreichen. Ein langwieriger Einstellungsprozess mit Stellenausschreibung und Bewerbungsgesprächen entfällt.

Von der Vakanz zum Interimsmanagement Die fünf klassischen Anlassfälle für Interim Management sind: 1) Überbrückung eines Kapazitätsengpasses durch z.B. plötzlichen Ausfall einer Führungskraft, Neu-


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

Woche Wo he 1 17-18 27. 2 7e . Apri April A 0n 1t 8 · 41 · Interim m M a7-n188a· gDiDie me22018 Wirtschaft · 41 41

Marei Strack, Vorstandsvorsitzende der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management. „Auch der digitale Wandel spielt eine immer größere Rolle in den Mandaten. Hier sehen wir eine Steigerung der Relevanz um knapp 20 Prozent. Besonders in den Bereichen Geschäftsprozesse, Agiles Management, Industrie 4.0 und Big Data sind Interim Manager aufgrund ihres breiten Erfahrungsschatzes immer stärker nachgefragt.“

Wie der schleppkahn große schiffe zuverlässig durch schwieriges fahrwasser steuert, unterstützt der Interim manager Unternehmen, sich in einer schwierigen Phase zu behaupten.

bzw. Nachbesetzungen, Auslastungshochs 2) Veränderungsprozesse in Unternehmen, wie Change Management, Generationenübergang in Familienunternehmen, Reorganisationen 3) Sanierungen, Restrukturierungen 4) Unternehmensentwicklung, Business Development, M&A 5) Besonders herausfordernde Projekte, für die man für einen bestimmten Zeitraum einen externen Experten ins Unternehmen holen muss. Die Entscheidung, einen Interimsmanager zu bestellen, wird zumeist auf Geschäftsführungsoder Eigentümerebene getroffen, je nach Unternehmensgröße und -kultur mit oder ohne Einbindung der Personalabteilung. Auch Familienbetriebe in Österreich haben bereits positive Erfahrungen mit Interim Management gemacht, z.B. wenn die geregelte

Übergabe des Unternehmens an die jüngere Generation Thema ist oder bei plötzlich auftretenden Personalengpässen. Im Finanzund Bankenbereich kennt man Interimsmanager v.a. als Restrukturierungs- oder Sanierungsexperten. Branchenunabhängig sind Interimsmanager in Bereichen wie Finanzen, Rechnungswesen, Controlling oder interimistische kaufmännische Leitung eines Unternehmens tätig. Grundsätzlich kann Interim Management für jedes Unternehmen in jeder Branche ein gewinnbringendes Instrument bei den genannten Anlassfällen sein. „Management auf Zeit gewinnt in der Wirtschaft immer mehr an Bedeutung. In manchen Branchen wie Automotive und Maschinenbau ist Interim Management gar nicht mehr wegzudenken“, sagt Dr.

Und auch wenn Interim Management weltweit und besonders im deutschsprachigen Raum auf dem Vormarsch ist - 2018 legt der Markt für Interim Management Dienstleistungen in Deutschland weiter zu. Heuer wird das Honorarvolumen der Branche um knapp 10 Prozent wachsen - ist Interim Management in Vorarlberg noch wenig bekannt. Das liegt in erster Linie am noch fehlenden Markt und an zu wenigen Einsatzmöglichkeiten aufgrund der Vorarlberger Wirtschaftsstruktur. Nichtsdestotrotz wird Interim Management aufgrund der Herausforderungen und Veränderungen in der Arbeitswelt auch hierzulande an Bedeutung zulegen. Der Fachkräftemangel hat längst auch die Management-Ebene erreicht.

Was bedeutet die Nichtbesetzung für mein Unternehmen? Die zeitliche Dimension, eine Vakanz schnell zu schließen, spielt eine wesentliche Rolle. Normalerweise vergehen mindestens zwei bis drei Monate, um den passenden Kandidaten zu finden. Die eingestellte Führungskraft hat dann üblicherweise eine mindestens dreimonatige Kündigungsfrist. Es vergehen also an die fünf bis sechs Monate, bis der Bewerber am Platz ist sowie weitere zwei bis drei Monate, bis Sie wissen, ob Sie die richtige Wahl getroffen haben. Wenn Ihre Entscheidung nicht optimal war, beginnen Sie wieder von vorne. Dazu kommt, dass „ein festangestellter Mitarbeiter/ Manager mehr als nur das Jahresgehalt kostet. Zu berücksichtigen sind Personaleinstellungskosten, Boni, 13./14. Gehalt, Sozialversicherungsbeiträge, Altersvorsorge, Gesundheitsleistungen, Firmenwagen, etc“, betont Interim Manager Dr. Alfred Painsi.

Schnelle Einsetzbarkeit des Interim Managers Einen weiteren Vorteil für den Interim Manager sieht Painsi in der Umsetzungsgeschwindigkeit. „Anders als eine festangestellte Führungskraft, mit mehrmonatiger Eingewöhnungs- und Einarbeitungszeit, werden Interim Manager mit klaren Ergebnisvorgaben und einem fixierten, oft sehr engen Zeitrahmen bis zum Vorliegen erster Ergebnisse eingesetzt. Sie wissen, wie man sich schnell integriert und Dinge ins Laufen bringt.“ Interim Manager würden nicht durch unternehmerische Spielregeln abgelenkt. UBIT-Ausschussmitglied Painsi: „Sie sind Implementierer, die wissen, dass sie nach ihrer Fähigkeit zum Durchstarten und ab dem ersten Tag Ergebnisse zu liefern, beurteilt werden.“

Erfahrung und Objektivität Die Experten auf Zeit, wie Interim Manager immer wieder genannt werden, erwarten nicht, bei Unternehmen eine langjährige Karriere zu machen, „also werden sie ihnen auch nicht sagen, was Sie hören wollen, sondern wie es wirklich ist. Diese Aufrichtigkeit kann ihnen ein Vermögen ersparen“, erklärt Alfred Painsi. Ferner würden Interim Manager eine „Kalt-Start“ Erfahrung und eine Kompetenz bieten, die fast immer eine Stufe über den Anforderungen der jeweiligen Aufgaben liegt.

Verband Rheintaler Interim Manager Vor fünf Jah ahren haben sich qualifizierte selbststän ändige Inteanagern aus Liechtenstein, rim Man der Ostschweiz, Vorarlberg und Süddeutschlan and zu einem Berufsverban and zusammengeschlossen. Das Ziel des Verban ands Rheintaler Interim Man anager VRIM ist die Förderung und Verbreitung dieses modernen Man anagement-Modells in der Region. Weitere Informationen rund um das Thema Interim Man anagement sowie ein Pool mit erfah ahrenen Kan andidaten und Fachspezialisten für ein Projekt auf Zeit sind auf der Webängigen Verban ands site des unabhän Rheintaler Interim Man anager VRIM zu finden: f

www.rheintal-interim.org


Woche 45-46 · 9. November 2018

42 · Unternehmensberater und Krisenmanager · Die Wirtschaft

Agiles Management mit dem Marktführer Atlassian Jede Entscheidung zu einer Veränderung in unserem Verhalten und in unserem Tun ist einfach, die Umsetzung hingegen äußerst schwierig. Unternehmen müssen heute mit Dynamik und Komplexität professionell umgehen können. Agiles Management ist in diesem Zusammenhang ein Schlüsselkonzept: Weniger E-Mails und zeitraubende Besprechungen – mehr Transparenz, Fokus und Geschwindigkeit. In der Softwareentwicklung ist Agilität - insbesondere SCRUM - bereits weit verbreitet. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass konsequent angewendete agile Prinzipien und Methoden auch in anderen Bereichen zu mehr Effizienz, Verbindlichkeit und Produktivität führen. Der australische Softwarehersteller Atlassian ist mit Jira,

„Agiles Management ist ein Schlüsselkonzept im vernetzten Zeitalter.“

Dr. stefan hagen (hagen management) und robert Panholzer (Atlassian)

Confluence, Trello, Bitbucket und der Kooperation mit Slack zum Marktführer im Bereich agiler Tools geworden (www.atlassian. com/gartner). Weltweit arbeiten über 120.000 Unternehmen mit Atlassian Werkzeugen. Hagen Management ist Atlassian Solution Partner für die Bodenseeregion und hat agiles Management in diversen namhaften Unternehmen eingeführt. Vor allem die Anwendungsfälle Social Intranet, Strategie-Management und OKR, Prozess- und Qualitäts-

management, Projektmanagement, Wissensmanagement und Service Management können mit Atlassian Tools perfekt und maßgeschneidert umgesetzt werden. Je nach Unternehmensgröße dauert die kundenspezifische Einführung zwischen 3 und 6 Monaten und geht danach in einen kontinuierlichen Verbesserungs- und Lernprozess über. Im Kern geht es aber nicht um die Einführung von Software Tools, sondern vielmehr um die agile Transformation von Unternehmen.

Denn die Art, wie Zusammenarbeit im Industriezeitalter organisiert wurde, wird uns in der digitalisierten Ära nicht weiterbringen. Es braucht mehr Fokus auf die Wertschöpfung, mehr Transparenz, mehr Selbstorganisation und Teamarbeit, aber auch mehr Verbindlichkeit in der Festlegung von Prioritäten und Verantwortung. Das ist es, was gelebtes agiles Management wirklich ausmacht.

n k Atlassian Solution Part rtner Hagen Management GmbH Hintere Achmühlerstraße 1a 6850 Dornbirn Tel +43 (0)5572 401011 office@hagen.management

www.hagen.management


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

· Unternehmensberater und Krisenmanager · 43

Jeckel Nutzfahrzeuge Lustenau Zwei Auszeichnungen für den nachhaltigen Iveco Daily Blue Power: VAN of the Year 2018 und Sustainable Truck of the Year. Der Daily Blue Power – die neue nachhaltige Reihe von IVECO für den urbanen Raum – ist von 25 internationalen Fachjournalisten zum International Van of the Year 2018 gewählt worden. Der Daily Electric ist das 100 % emissionsfreie Fahrzeug. Der Daily Euro 6 RDE 2020 Ready (Real Driving Emission) ist der erste Transporter, der die für 2020 vorgesehene Regulierung erfüllt und der Daily Hi-Matic Natural Power mit dem ersten 8-Gang-Automatikgetriebe für Erdgastransporter. Alle Fahrzeuge, Elektro, Erdgas und SCR wurden von IVECO entwickelt. Beeindruckt war die Jury von der technischen Innovation und davon, dass der Diesel weiterhin einen ho-

Der ausgezeichnete Iveco Daily Blue Power.

hen Stellenwert hat: Drei Jahre vor Einführung der RDE (Real Driving Emission) wurde der Daily als Dieselvarian ante präsentiert. Daily Electric: das Zero-EmissionFahrzeug für die strengsten städtischen Einfahrts-Beschränkungen. Mit einer Reichweite von bis zu 200 km im realen Einsatz ist er für die Innenstadtbelieferung bestens geeignet. Der Schnelllademodus von 2 Stunden wird durch einen Eco-Power Fahrmodus und eine regenerative Bremsfunktion ergänzt. Daily Euro 6 RDE 2020 Ready: Als fortschrittlichstes Dieselfahrzeug im Transporterbereich wurde die-

@BJ:<;O P:8+>UT<<$) :D- 8$+U<+$;$)M FL*4> <;+&; -+> '8+HB FL$UQO -+> <+$; S+&> LU< 5K %L&>+D V$UU$BD+D 8BD #:D-+D L:* -+> )LDP+D 9+U; J+)+$<;+>;M E$D =>LD<AB>;+> -+> $D ?LH&+D F+<$)DO #BS*B>; :D9$>;<H&L*;U$H&W+$; VL(<;TJ+ <+;P;M !+>D+D ?$+ $&D "+;P; J+$ +$D+> C>BJ+*L&>; W+DD+DM

ser Motor für den Real Driving Emissions (RDE) Zyklus entwickelt. Das Modell erfüllt bereits jetzt die herausfordernden Umweltziele 2020 mit einer bereits heute verfügbaren Lösung, die von der niederländischen Organisation Applied Scientific Research (TNO) unabhängig bestätigt wurde. Basis dieser Neuerung ist der optimierte 2,3-Liter-Motor, der über mehr Hubraum verfügt als bei anderen Herstellern. Völlig neu überarbeitet, bietet er jetzt eine verlängerte Lebensdauer und niedrigere NOx Emissionen im Fahrbetrieb und bis zu 7 %

niedrigerer Verbrauch als bei der aktuellen Version. Daily HiMatic Natural Power: Das ist das erste Fahrzeug mit komprimiertem Erdgas und Hi-Matic – der einzigartigen 8-Gang-Automatik von IVECO. Im Vergleich zum Schaltgetriebe bringt das HiMatic-Getriebe 2,5 % Verbrauchsersparnis. Der 3-Liter-Motor mit 136 PS liefert ein klassenbestes Drehmoment von 360 Nm, dabei produziert der Motor 76 % weniger Partikel und 12 % weniger NOx als sein Diesel-Pendant. Dies bringt eine CO2 Einsparung von 5 % im Stadtzyklus und kann durch die Verwendung von Bio-Methan bis auf 95 % gesteigert werden.

n I Jeckel Ges.m.b.H. & CO KG A 6890 Lustenau Tel +43 5577 84625-0 www.jeckel.at

Unternehmensberatung als Grundlage für Weiterentwicklungen von Unternehmen /.,'

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Die zunehmende Komplexität in der Wirtschaft, neue technologische Entwicklungen und die rasant fortschreitende Digitalisierung führen dazu, dass sich Unternehmen ständig neuen Herausforderungen stellen müssen. Mit Unterstützung durch die Expertise von Unternehmensberatern kann es gelingen, diesen Herausforderungen zu begegnen, am Markt zu bestehen und zukunftssichernde Innovationen zu schaffen. Das Leistungs- und Wissensspektrum von Unternehmensberatern ist dabei vielseitig. Schwerpunkte in der Unternehmensberatung liegen u.a. in den Bereichen Unternehmensstrategie, Risikomanagement, Supply Chain Management, Change Management, Innovationsberatung, Gründungs- und Nachfolgebetreuung, Organisationsentwicklung oder Personalwesen. Eine systematisch eingesetzte Unternehmensberatung optimiert die Unternehmensorganisation und reduziert die Risiken. Unternehmer können somit mehr Zeit für das

Wesentliche aufwenden: die strategische Führung des eigenen Unternehmens und die Erschließung neuer Geschäftsfelder. Zudem liefern Unternehmensberater die Grundlage für Entscheidungen, die Unternehmens- bzw. Geschäftsführung entscheidet darauf aufbauend. Bei Bedarf unterstützt die Unternehmensberatung auch in der Umsetzung. Die aktuelle Leistungsfähigkeit von Unternehmen zu sichern bzw. zu erhöhen und die Zukunftsfähigkeit von morgen zu ermöglichen sind wesentliche Ziele der Vorarlberger Unternehmensberater. Unternehmensberater sind in der Fachgruppe UBIT organisiert. Mit rund 1.600 aktiven Mitgliedern ist die UBIT eine der größten Fachgruppen der Wirtschaftskammer Vorarlberg - 600 davon sind dem Gewerbe der Unternehmensberatung zugeordnet. f

Alle Unternehmensberater sind im „UBIT Firmen A-Z“ zu finden: https://firmen.wko.at/Web/ubit


Woche 45-46 · 9. November 2018

44 · Unternehmensberater und Krisenmanager · Die Wirtschaft

Potenzialberatung – speziell für EPU und KMU!

Kleinste, kleine und mittlere Unternehmen noch wertvoller und erfolgreicher zu machen - das ist die Mission von Dr. Peter Vogler Consulting. „Wir sind der zuverlässige und kompetente Begleiter für EPU und KMU in Phasen der Re- oder Neupositionierung, der Restrukturierung sowie der Krise oder der Veränderung“, so Firmeninhaber MMag. Dr. Peter Vogler. „Dabei gehen wir – je nach Aufgabenstellung – sehr individuelle und zum Teil unkonventionelle Wege, wobei wir uns stets an vorhandenen Stärken und Potenzialen orientieren.“ Neben der Potenzialberatung ist Dr. Peter Vogler Consulting auch auf Markenentwicklung und Werteorientierung spezialisiert.

Einzelpersonenunternehmen (EPU) und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können sich in Zeiten der Krise oder starken

Veränderung vor allem auf drei Kompetenzfelder verlassen:

Kompetenzfeld „Krise & Change“ Insbesondere Phasen der krisenhaften Entwicklung oder der starken Veränderung erfordern einen klaren Blick von außen. Während Unternehmen intern dabei teils überlastet oder überfordert, teils emotional befangen sind, können wir von extern als langjährige Experten unterstützen. Unser Anliegen ist es dabei jeweils, Werte zu schaffen oder zu erhalten bzw. aufgrund vorhandener Potenziale eine Basis für eine erfolgreiche Zukunft zu ermöglichen.

Kompetenzfeld „(Re-)Positionierung & Strategie“ Klarheit und Orientierung in komplexen Umfeldern oder Ausgangslagen zu schaffen, ist eine der größten Stärken von Dr. Peter Vogler Consulting: „Wir agieren dabei stets zielorientiert und effizient. Das setzt eine genaue

und analytisch fundierte Situationsanalyse des Wettbewerbsdreiecks (Kunden, Leistungsangebote, Wettbewerber) voraus. Auf dieser Grundlage begleiten wir Unternehmen auf ihrem Weg zu einer Vision bzw. langfristigen Zielsetzung sowie einer wirksamen Strategie.“

Kompetenzfeld „Stakeholdermanagement & Beteiligung“ Langfristig tragfähige Erfolge erfordern die Einbindung von Kunden und Lieferanten sowie von anderen relevanten Stakeholdergruppen. Wichtig ist es dabei, die jeweiligen Bedürfnisse und Kontaktpunkte sowie deren Gestaltungsmöglichkeiten zu identifizieren. Dafür wenden wir auch fallbezogen Methoden der empirischen quantitativen und qualitativen Sozialforschung – wie Befragungen, Fokusgruppen und Fach-Workshops – an. Mehr zu diesen und weiteren Kompetenzfeldern erfahren Sie unter www.brand-excellence.at. Promotion

„Wir sind der zuverlässige und kompetente Begleiter für EPU und KMU in Phasen der Re- oder Neupositionierung, der Restrukturierung sowie der Krise oder der Veränderung“, so Firmeninhaber MMag. Dr. Peter Vogler. „Dabei gehen wir – je nach Aufgabenstellung – sehr individuelle und zum Teil unkonventionelle Wege, wobei wir uns stets an vorhandenen Stärken und Potenzialen orientieren.“ Neben der Potenzialberatung ist Dr. Peter Vogler Consulting auch auf Markenentwicklung und Werteorientierung spezialisiert.“

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Dr. Peter Vogler Consulting Dornbirn | Wien | Berlin Tel +43 5572 310475 office@drpeterv rvogler-consulting.com www.brand-excellence.at www.wirksam-sein.com/beratung


Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

· Branchen · 45

Werbung ist unverzichtbarer Wirtschaft ftssfaktor „Werbung wird 2018 mehr denn je als unverzichtbarer Wirtschaft ftssfakt ktor wahrgenommen“ - das ist die Kernaussage der jüngsten Konsumentenstudie zum Image von Werbung. Werbekampagnen geben Orientierung und lenken die Wahrnehmung der Konsumenten auf Unternehmen und deren Produkte und Dienstleistungen“, erklärt Gerhard Hofer, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in Vorarlberg. Die Werbebranche kann sich durch ihre gefragten Kreativleistungen profilieren, aber auch gesellschaft ftllichen Mehrwert und Input liefern. Mit der bereits zum zweiten Mal durchgeführten Konsumentenstudie über die „Einstellung von Werbung in der Bevölkerung in Österreich“ werden der Wer-

bewirtschaft umfassende Daten, Fakten und Analysen zur Verfügung gestellt. Betrachtet wurde, was Konsumenten an Werbung schätzen, was sie akzeptabel finden und was sie stört. Darüberhinaus wurde die Werbewirkung mittels Fragen rund um die Kaufb fbereitschaft fbe und das tatsächliche Kaufverhalten analysiert.

„Aufmerksamkeit um jeden Preis gehört bei der Werbung der Vergangenheit an.“ fGo Gerhard hofer

Fragen über die Bekanntheit, die Erwartungshaltung und das Selbstverständnis von Selbstregulierung runden das Spektrum ab. Allerdings: Aufmerksamkeit um jeden Preis gehört der Vergangenheit an. „Der Konsu-

ment muss in seiner Kompetenz erkannt und entsprechend dessen Abneigungen respektiert werden. Die Werbewirtschaft ist ein wichtiger Teil des Wirtschaft ftsslebens. Sie muss

sich allerdings auch der gesellschaft ftllichen Verantwortung ihres Tuns bewusst sein“, betont Hofer. Nicht-akzeptierte Gestaltungsformen haben 2018 signifikant zugenommen und werden klar abgelehnt. „Unternehmen sind gut beraten, diese Störfaktoren zu berücksichtigen, denn die Konsequenz schlägt sich in der Kaufb fbereitschaft fbe der Konsumenten nieder“, erklärt Gerhard Hofer.

lehrbetriebe im Bereich Werbung und marktkommunikation ausgezeichnet

Tourismusbetriebe leiden unter aktueller Regelung für Saisonnier-Kontingent

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und der Fachverband Werbung und Marktkommunikation in der WKÖ haben 24 Unternehmen als „verdiente österreichische Lehrbetriebe“ ausgezeichnet. Drei Sieger kommen aus Vorarlberg: f „Die 3“ Agentur für Werbung und Kommunikation f 47Grad Werbeagentur f go biq communication

Das Saisonnier-Kontingent von 200 Stellen für Arbeitskräfte aus NichtEU-Ländern deckt den Bedarf der heimischen Tourismusbetriebe nicht.

Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des Fachverbandes Werbung, gratuliert: „Die ausgezeichneten Betriebe sind für unsere Branche Role Models. Die Unternehmen verfolgen innovative Ansätze beim Recruiting, haben erfahrene, engagierte Ausbilder in den Unternehmen und ihre Lehrlinge zeigen gute Erfolgsquoten bei den Lehrabschlussprüfungen. Ein großes Dankeschön dafür.“

Die Vorarlberger Tourismusbetriebe rüsten sich für die kommende Wintersaison: Rund 3000 Mitarbeiter mehr als im Sommer sind notwendig, um die 1,25 Millionen Gäste rundum zu versorgen. Angesichts dieser Rekordzahl aus der vergangenen Wintersaison reicht der Bedarf an Fachkräften aus der Region und dem EU-Raum längst nicht mehr aus. Das Sozialministerium hat für Vorarlberg zusätzlich 200 Stellen für Arbeitskräfte aus Nicht-EULändern bewilligt. „Das reicht aber bei Weitem nicht aus“,

„Die Tourismusbetriebe könnten bis zu 400 Stellen - statt der vorgegebenen 200 - besetzen.“ spartenobmann Elmar herburger

sagt Elmar Herburger, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, „die Tourismusbetriebe im Land könnten bis zu 400 Stellen besetzen!“ Wenn Betriebe das durch die Einführung von Ruhetagen oder die Schließung des Restaurans kompensieren müs-

sen, bedeute das einen Verlust an Umsatz, Dienstleistungsqualität und Wertschöpfung, erklärt Herburger die schwierige Situation der Touristiker. Harald Furtner, Geschäftsführer der Sparte Tourismus, ergänzt: „Auch die Personalsuche in der EU wird schwieriger. Mitarbeiter, die noch vor Jahren aus den östlichen EU-Ländern gekommen sind, werden weniger. Denn auch dort boomt der Tourismus, Einkommensniveau und Lebensstandard sind gestiegen, damit sinkt die Bereitschaft nach Österreich zu kommen.“ Die Hoffnung ist nun, dass die Regierung die Liste der Mangelberufe regionalisiert. „Steht ein Beruf auf dieser Liste, können die Unternehmen qualifizierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten über die Rot-Weiß-Rot-Karte bekommen“, erklärt Spartenobmann Elmar Herburger.


Woche 45-46 · 9. November 2018

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• Erneuerungg 9 Stück Heizzentralen und rteil- und Steiggleitung gen Erneuerungg der Sanitären Vert bei der WA 383/ Bregenz – An der Ach I/II/III (Achsiedlungsstraße 3, 5, 7, 9, 11, 13, 15, 17, 19) • Erneuerungg 2 Stück Heizzentralen bei der WA 528 5/EG Dornbirn – Pfeller II (Steinmühlenweg 2, 4, 6, 6 a, 8) • Erneuerungg Heizzentrale bei der WA 551/ Bregenz – Reutegasse/Rummergasse (Reutegasse 50, 54 und Peter-Schenk-Weg 1) • Erneuerungg Heizzentrale,, Rohrinnensanierungg inkl. Erneuerungg Kellerv rvert rteilungg bei der WA 348 5/EG Lochau – Landstraße (Hofriedenstraße 5) Angebotsunterlagen: Die Ausschreibungsunterlagen sind ab Dienstag, den 13. November 2018 erhältlich. Die Ausschreibungsunterlagen können über das Port rtal w ww ww.ausschreibungg.at heruntergeladen werden bzw. sind in Papierf rform im Büro Zimmer Nr. 1.05 in Dornbirn, St. Mart rtin-Straße 7, ausschließlich in der Zeit von 8.00 - 11.30 Uhr erhältlich oder werden nach vorhergehender schriftftlicher Anforderung zugesendet. Das Angebot ist verschlossen mit der Aufschrift „Angebot für .....arbeiten, BVH, Abgabetermin und Uhrzeit“ spätestens fünf Minuten vor der Angebotseröffnung, zu welcher die Anbotsteller Zutritt haben, direkt bei der Mitarbeiterin in der Telefonzentrale abzugeben.

Aktuelle News aus der Wirtschaft für die Wirtschaft: news.wko.at


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Foto: LET‘S WERK

Foto: Campus Verlag

Woche 45-46 · 9. November 2018 Die Wirtschaft

sagmeister: „Unternehmenskultur für die digitale Welt“

Wie smart retailing den Einzelhandel beflügeln kann

Neue lehrlingsmesse „lEt‘s WErk“ in Andelsbuch

Die digitale Transformation lässt kaum ein Unternehmen unberührt. Doch was für ein Mindset braucht eine Organ anisation, um in dieser neuen Welt erfolgreich zu sein? Simon Sagmeister leitet „The Culture Institute“ in Zürich und gilt als einer der führenden Experten zum Thema Unternehmenskultur. Auf Einladung der Jungen Wirtschaft Vorarlberg zeigt er, wie die neuen Champions ticken und wie etablierte Player eine passende Kultur für digitale Zeiten entwickeln Anhand von Beispielen wird deutlich, können. An wo erfolgreiche Unternehmen von herkömmlichen Management-Paradigmen abweichen und mit ungewohnten Kulturmustern reüssieren. f Mittwoch, 21.11.2018, 19:00 Uhr f Raiffeisenforum, Rathausplatz 8, Dornbirn f www.jwv.at/events/sagmeister

„Auch in Zukunft erfolgreich: Wie Smart Retailing den Einzelhandel beflügeln kann“ - Robert Lang von Samsung Österreich gibt in seinem Vortrag am 13. November 2018 im designforum Vorarlberg Einblicke in digitale Erlebniswelten und aktuelle Trends, Entwicklungen smarter Retail-Lösungen, sowie deren Chancen für das digitale Marketing und die Umsetzung im Einzelhandel. Diese Veranstaltung ist eine Kooperation der Sparten Information & Consulting und Handel in der Wirtschaftskammer Vorarlberg mit der Initiative Digitale Perpektiven und der visionworks Group. f Dienstag, 13. November 2018 f 17.30 Uhr, im designforum Vorarlberg f Anmeldung: www.wkv.at/event/1726

Am Freitag, 9. und Samstag, 10. November laden die drei Handwerker-Vereine aus Andelsbuch, Egg und Schwarzenberg zur ersten Lehrlingsmesse mit gleich dreißig HandwerksBerufen ins Werkraumhaus nach Andelsbuch ein. Unter dem Titel „LET‘S WERK“ können Jugendliche zwischen 12 bis 16 Jahren bei allen Ausstellern nach Herzenslust ausprobieren, mit den verschiedenen Werkstoffen wie Holz, Beton, Stoff oder Metall arbeiten, aber auch im Bereich Kfz, Bäckerei oder Elektro selbst Hand anlegen. Parallel zur neuen Lehrlingsmesse „LET‘S WERK“ findet unter dem Motto „Wir drehen auf“ die Vorausscheidung der jungen Installateure zum Bundeslehrlingswettbewerb statt. f www.letswerk.at und f fb b.com/letswerk

Betriebsbesichtigung und Buchpräsentation: „Brexit: Produktinformation bei hElfE zwischen Wahn und sinn“

Buchhaltersprechtag erfolgreich fortgesetzt

Anlässlich der Firmenübergabe in vierter Generation, der kompletten Überarbeitung aller Produkte zu noch natürlicheren Inhaltsstoffen und der Einführung einer Duschgel-Serie, lud Alexander Heller, MIB, die Mitglieder der Fachgruppe der Drogisten sowie deren Mitarbeiter zu einer Betriebsführung ein. Dabei wurde auch die Produktpalette des Unternehmens präsentiert. Die Teilnehmer konnten sich von der höchsten Qualität der eingesetzten Rohstoffe und dem daraus resultierenden hohen Konzentrationsgehalt der Produkte vor Ort überzeugen. Bei der Erprobung der Produkte konnte Frau Mag. Ingrid Heller, zuständig für die Produktentwicklung, zahlreiche Fragen der interessierten Teilnehmer beantworten.

Die Buchhaltung ist eine der Säulen, auf denen der Unternehmenserfolg als Gründer bzw. Jungunternehmer steht. „Es hat sich gezeigt, dass wir (Bilanz-)Buchhalter als kompetente Ansprechpartner wahrgenommen werden“, freut sich Bilanzbuchhalter Werner Klug (rechts im Bild). Gemeinsam mit Bilanzbuchhalter Michael Morscher (links im Bild) hat er im Rahmen des Buchhaltersprechtags des Gründerservice in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe UBIT sieben Neugründer/-innen erfolgreich zu einer breiten Themenpalette beraten. „Für Jungunternehmer ist der Buchhaltersprechtag eine ideale Ergänzung zu den herkömmlichen Seminaren und Ausbildungsprogrammen“, erklärt Morscher.

Als Wirtschaftskorrespondent der Neuen Zürcher Zeitung in London hat Gerald Hosp den Weg zum Brexit aus nächster Nähe verfolgt. In seinem Buch analysiert er die Stimmung um das Referendum herum, die historischen, sozioökonomischen und politischen Bedingungen, die zum Brexit-Entscheid führten, und die handels- und geopolitischen Auswirkungen. Am Donnerstag, den 15. November 2018, präsentiert Hosp um 19.00 Uhr sein neues Buch „Brexit: zwischen Wahn und Sinn“ - Eine Klippe für Grossbritannien und Europa - in der Buchhandlung Brunner in Bregenz. f Anmeldung: 05574 44145 oder bregenz@brunnerbuch.at


Woche 45-46 · 9. November 2018

48 · Dis.Kurs Zukunft · Die Wirtschaft

„Ins Tun kommen“ lautet die Devise des Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Über 100 Persönlichkeiten aus der Wirtschaft haben es bereits getan und gemeinsam frische Ideen für Zukunftsthemen skizziert. Nun bist du an der Reihe!

österreichische Post AG WZ 16Z040716 W Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 feldkirch

Jetzt mitmachen www.diskurszukunft.at

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Die Wirtschaft Woche 45 bis 46 - 9. November 2018  

Die Wirtschaft Woche 45 bis 46 - 9. November 2018  

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