Die Wirtschaft - Nr. 45 und 46 vom 11. November 2016

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Die Wirtschaft Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 71. Jahrgang

Nr. 45-46 · 11. November 2016

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Höhenflug bei den Immopreisen stoppen

Vorarlberger Immobilienwirtschaft präsentierte Vorschläge. S. 5

Viele Vereinfachungen

EPU-Erfolgstag

Die Gewerbereform bringt raschere Verfahren, weniger Verfahrenskosten und finanzielle Entlastung.

400 Teilnehmer kamen zum EPUErfolgstag in Götzis, der ganz im Zeichen der Digitalisierung stand.

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2 · Die Wirtschaft

Magazin  K

Themen der Woche

8-25

Rückenwind für Aufschwung. Die positive Grunddynamik der Konjunktur verfestigt sich. Zusätzlichen Rückenwind bringt das Wirtschaftspaket der Bundesregierung. 8 13,5 12,3

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Großer Andrang. Rund 80 Kinder, Jugendliche und deren Eltern kamen zum sogenannten Job Speed Dating ins Montforthaus. Die Sparte Tourismus stellte dort die Ausbildungsmöglichkeiten der Branche vor.  12 Achtung, Betrüger! Die Kripo warnt heimische Unternehmen vor dem Fake-PresidentTrick, mit dem Gauner Schaden in Millionenhöhe angerichtet haben.  25

 I Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W www.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 27,30. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 21.763 (1. Halbjahr 2016) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder Thinkstock.de Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

Zerstörung um der Profilierung willen V C H M Die Bundesregierung hat mit 2. November einen Vorschlag zur Reform der Gewerbeordnung vorgelegt. Schnell sind die Kritiker auf den Plan getreten, die jedoch Antworten auf Substanzielles schuldig blieben. Etwa auf die, wie sie sich in einem liberalisierten System die duale Ausbildung vorstellen. Diesen selbsternannten, ach so weisen Reformatoren geht es dabei nur um die Zerstörung eines gut funktionierenden Systems der eigenen Profilierung willen. Doch was will man zerstören? Die Grundfeste unserer Wirtschaftsordnung, die uns zu einem der reichsten und krisenfestesten Ländern der Welt gemacht hat? Wer die beste Ausbildung will, braucht qualifizierte Unternehmer. Wer Qualität in den Produkten und Dienstleistungen will, aber als einzige Idee dazu eine obligatorische Haftpflichtversicherung gegen Schäden vorweist, denkt zu kurz. Während Bewerber

immer bessere, umfassendere Qualifikationen nachweisen müssen und Betriebe diese Hochqualifizierten dringend sucht, soll bei den Selbstständigen eine Nivellierung nach unten erfolgen? Soll das der Weg sein, um Österreich für die Zukunft fit zu machen? Mitnichten! Deutschland ist hier kein Vorbild. Studien belegen negative Effekte der dortigen Liberalisierung aus dem Jahr 2004: Weniger Lehrlinge, die Überlebensrate der Betriebe ist deutlich gesunken, der erhoffte Anstieg in der Beschäftigung ist ausgeblieben. Nichts spricht gegen Weiterentwicklung, aber vieles gegen eine bedingungslose Veränderung, die nicht dem Unternehmertum und der Qualität in unserem Land dienen. Schade nur, dass in diesem Gepolter eine kleine Sensation in der Bürokratie Österreichs beinahe untergeht: Nämlich die Tatsache, dass Anlagengenehmigungsverfahren in Zukunft schneller, kostengünstiger und vor allem der Anzahl nach nahezu halbiert werden.

 F  W Foto: Günther Peroutka/Die Presse

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Austria’s Leading Companies 2016 prämierte die erfolgreichsten Vorarlberger Unternehmen: „Die Presse“, PwC Österreich und der KSV1870 kürten bereits zum 18. Mal die Top-Betriebe des Landes. Das „Fest der Vorarlberger Wirtschaft“ fand am 7. November im Montforthaus Feldkirch statt. Bei der abschließenden ALC-Gala am 21. November in Wien haben alle Vorarlberger Landessieger zudem die Chance auf den Österreich-Gesamtsieg in ihrer jeweiligen Kategorie. Die besten Vorarlberger Unternehmen (v.l.): Alexander und Evelyn Dorn, Getzner Textil-Vorstandschef Josef Lampert, Alpla-Geschäftsführer Günther Lehner, HENN-Geschäftsführer Martin Ohneberg und LSth. Karlheinz Rüdisser.


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· Magazin · 3

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580.000

Fahrgäste konnten bis Mitte Oktober auf den Schiffen der Vorarlberg Lines begrüßt werden. Das entspricht einem Plus von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Nach der US-Wahl: Auf und Ab der Finanzmärkte Houskapreis 2017 Die ganze Welt blickte gebannt auf die USA - am Mittwochmorgen (MEZ) war klar: Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika heißt Donald Trump. Die Auswirkungen dieser Entscheidung der amerikanischen Bürger hat Auswirkungen weit über die Landesgrenzen hinaus.

Im Vorfeld der Wahlentscheidung war kolportiert worden, dass ein möglicher Wahlsieg des international stark polarisierenden Trump Verunsicherung

an den M Märkten stiften würde. In den ersten Stunden nach dem Bek kanntwerden des W Wahlergebnisses w wurden die Aktienm märkte jedenfalls in Atem gehalten. Der D mexikanische Peso P stürzte auf ein e historisches

Der umstrittene Kandidat der Republikaner Donald Trump hat entgegen aller Prognosen die Präsidentschaftswahl in den USA für sich entschieden. Dieser Wahlausgang hatte neben der (welt-)politischen Dimension auch unmittelbare Folgen auf die Finanzmärkte und betrifft damit auch heimische Anleger.

Tief ab, Goldkurs und Staatsanleihen - die als sicherer Hafen in turbulenten Zeiten gelten - legten zu. Der Nikkei-Index in Japan krachte um fünf Prozent nach unten, in ganz Asien betrug das M Minus zwei Prozent. Die Ö Ölkurse gaben nach, erholten sich dann aber recht rasch. In Europa gingen die Aktienkurse in der Früh auch deutlich zurück, die Verluste grenzten sich aber rasch ein. Im Schnitt waren es nur gut ein Prozent, die Europas wichtigste Aktien (gemessen am Eurostoxx-50) bis Mittwochmittag verloren. Analysten rechnen in nächster Zeit mit weiteren Turbulenzen, ähnlich wie nach dem BrexitVotum im Juni diesen Jahres - das kurzzeitig Schockwellen ausgelöst hatte. Mittlerweile haben die Märkte diese Entscheidung verdaut. n

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Auch 2017 vergibt die B&C Privatstiftung wieder Österreichs größten privaten Forschungspreis, den mit insgesamt 400.000 Euro dotierten Houskapreis. Österreichische Universitäten sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können ihre Forschungsprojekte noch bis 30. November 2016 online einreichen (www.houskapreis.at) und sich um Österreichs „Forschungs-Oscar“ bewerben. Die Siegerprojekte der Kategorien „Universitäre Forschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ erhalten jeweils 150.000 Euro. Die übrigen Nominierten der beiden Kategorien können sich über je 10.000 Euro freuen. Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt durch zwei hochkarätig besetzte Fachbeiräte und eine international anerkannte Fachjury. Im Rahmen der Houskapreis-Gala im Mai 2017 wird zusätzlich pro Kategorie je ein Publikumspreis in Höhe von weiteren 10.000 Euro vergeben.

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Appell an die Vernunft

Schellhorns falsche Mythen

Seit Jahren läuft das grenzüberschreitende Hochwasserschutzprojekt RHESI. Damit soll der Hochwasserschutz im Rheintal verbessert und die Trinkwasserversorgung auf beiden Seiten des Rheins sichergestellt werden. Zu diesem Zweck sind in Vorarlberg und in der Schweiz genaue Trinkwasseruntersuchungen geplant, und dafür sollen auch zusätzliche Pegelmessstationen errichtet werden – acht in Vorarlberg und fünf in der Schweiz. Dortige Naturschutzorganisationen haben nun diese be-

Der Nationalratsabgeordnete Josef Schellhorn behauptet immer wieder, er würde zur Führung seines Hotels sechs Gewerbescheine benötigen, nämlich für Hotel, Bar und Café, Restaurant und Hotelwagen sowie „Tour Operator“ und Reisebüro. Diese Behauptung ist aber nachweislich falsch. Tatsache ist, dass mit der Gastgewerbeberechtigung - und zwar mit einer einzigen - sämtliche gastronomischen Tätigkeiten, vom Betreiben eines Würstelstands bis hin zum Grandhotel an einem Standort ausgeübt

treffend Einspruch eingelegt. Damit könnten die Projektplanungen massiv erschwert werden. „Das Hochwasserschutzprojekt RHESI ist fundamental – nicht nur für den Hochwasserschutz, sondern auch für die Trinkwasserversorgung. Es darf daher nicht zu Verzögerungen bei der Umsetzung kommen“, appelliert der Grüne Umweltsprecher an die Schweizer Umweltschützer. Hoffentlich wird dieser Appell an die Vernunft auch auf der anderen Seite des Rheins deutlich vernommen. Daumen nach oben! (ba)n

werden können. Wenn jemand am selben Standort zusätzlich zur Gewerbeberechtigung für das Hotel noch weitere Berechtigungen für eine Bar bzw. ein Restaurant anmeldet, so hat dies ausschließlich den Grund, sich Vorteile bei den landesgesetzlich geregelten Öffnungszeiten und kollektivvertraglichen Sonderbestimmungen zu verschaffen. Das ist aber eine freiwillige und betriebliche Entscheidung, keine Frage oder Notwendigkeit des Gewerberechts. Daumen nach unten! (moh)n


Nr. 45-46 · 11. November 2016

4 · Die Wirtschaft

Thema Gewerbereform: Ver Betriebsanlagen, Tei n R  B Modernisierung des Betriebsanlagenrechts erweitert unternehmerische Freiräume und lockert Reglementierungskorsett Schneller genehmigt sollen künftig bestimmte Betriebsanlagen werden – nämlich durch die Bezirkshauptmannschaften, wenn es ein „geringes Gefährdungspotenzial“ gibt. Dabei geht es um Eissalons, Imbissstuben, Kaffee- und Gasthäuser, kleine Hotels. Die Regierung rechnet hier jährlich mit rund 6.000 vereinfachten Verfahren. Bisher hat es nach Angaben aus Regierungskreisen nur 2.500 solcher vereinfachter Verfahren gegeben. Künftig würden also rund 50 statt 20 Prozent aller Betriebsanlagenverfahren als vereinfachtes Verfahren geführt werden. Bescheide sollen bald nicht mehr länger als vier Monate auf sich warten lassen, statt bisher sechs. Bei vereinfachten Genehmigungsverfahren soll die Entscheidungsfrist von drei auf zwei Monate sinken. One-Stop-Prinzip bei Betriebsanlagen Mit einem durchgängigen OneStop-Shop-Prinzip - wie es ihn in Vorarlberg ähnlicherweise bereits gibt - soll das Betriebsanlagenrecht entbürokratisiert werden: Demnach sollen bau-, wasser-, naturschutz- und gewerberechtliche Genehmigungen künftig aus einer Hand kommen, widersprüchliche Behördenauflagen sollen so vermieden und die Verfahrensdauer reduziert werden. Auch Veröffentlichungspflichten werden zukünftig

gestrichen und Einreichunterlagen reduziert. Das Nachbarverzeichnis fällt ebenso als Einreichunterlage weg. Das soll den Unternehmern pro Jahr 60.000 Grundbuchabfragen ersparen. Aus dem Betriebsanlagenrecht wegfallen sollen auch vorübergehende Tätigkeiten. So können Gastwirte etwa leichter bei einem Zeltfest ausschenken oder einen Pop-up-Store errichten. Bestimmte Vorgänge, die bisher in der Betriebs-anlage zwar genehmigungsfrei aber anzeigepflichtig bei Landesbehörden waren, brauchen in gewissen Fällen nicht mehr angezeigt werden – etwa, wenn man eine Maschine gegen eine gleichwertige neue tauscht. Von 12.000 Genehmigungsverfahren jährlich entfallen derzeit 35 Prozent auf Anzeigeverfahren, 20 Prozent auf vereinfachte Verfahren, 40 Prozent auf Änderungsgenehmigungen und fünf Prozent auf Neugenehmigungen. Grob geschätzt werden die Anzeigeverfahren österreichweit um die Hälfte reduziert. Bei Genehmigungsverfahren sollen die Unternehmer auch bei der Bestellung von Sachverständigen eine Wahlmöglichkeit bekommen. Bei Betriebsanlagegenehmigungen sollen sie aussuchen können, ob ein Amtssachverständiger kommt oder ein nichtamtlicher Sachverständiger beigezogen wird.

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9 Tei werden e Jene Teilgewerbe, die derzeit mit Zugangsvoraussetzungen reglementie t sind, sollen laut dem Entwurf frei werden: Änderungsschneide i, Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen, Autoverglasu , Betonbohren und -schneiden, Einbau von

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te im Gewerbeich erweitert. erten Gewerben 5 Prozent und bei den eien iGewerben auf 30 Prozent. spielsweise ein Fliesenleger könnte somit künftig 15 Prozent seiner gesamten gewerblichen Tätigkeit mit Tischlerarbe ten bestreiten – und umgekehrt. Ein Grafiker etwa könnte 30 Prozen des Umsatzes mit der Erstellung von Homepages oder anderen freien Gewerben erwirtschaften. n n


Nr. 45-46 · 11. November 2016 Die Wirtschaft

· Immobilienwirtschaft · 5

Den Vorarlberger Wohnungsmarkt mit Hausverstand entschärfen Die Vertreter der Immobilienwirtschaft präsentierten auf einer Pressekonferenz in Hohenems, wie die ihrer Meinung nach gefährliche Entwicklung bei den Vorarlberger Immobilienpreisen gebremst werden kann. Die Nachfrage nach allen Arten von Immobilien im Land ist extrem hoch – nach Mietwohnungen und Eigentumswohnungen, nach Grundstücken für Private wie für Betriebe. Bevölkerungswachstum und die positive wirtschaftliche Entwicklung lassen den Druck weiter steigen. Das alles führt am Immobilienmarkt zu einer Nachfrage, die kaum mehr erfüllt werden kann und die Preise in die Höhe treibt, warnt Günther Ammann, Vorarlberger

„Wir brauchen eine maßvolle Steuerpolitik, die sich an den Bedürfnissen der Endverbraucher orientiert.“ Günther Ammann, Immobiliensprecher WKV

Immobiliensprecher und FGO der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer. Grundstückspreise steigen, Baukosten und Mieten sind im Westen Österreichs am höchsten und auch die Baunebenkosten steigen linear zu den Grundstücks- und Baukosten. Eine Abschwächung dieser Tendenzen zeichnet sich auch in Zukunft nicht ab, ganz im Gegenteil. Ammann weist auf die zusätzlichen steuerlichen Belastungen hin, die zu einem maßgeb-

Wollen der Entwicklung entgegentreten: v.l.: Armin Nesler, Thomas Peter (FG-Geschäftsführer Immobilien und Vermögenstreuhänder), Günther Ammann, Ambros Hiller.

lichen Kostentreiber geworden sind. Zählt man die direkten und indirekten Steuerbelastungen zusammen, ergibt sich für den Wohnbau ein Kostenanteil von 28 Prozent. Das heißt, dass pro 4.000 Euro Baukosten ein Tausender allein für Steuern und Gebühren aufgebracht werden muss. Die restlichen Kosten setzen sich aus 22 Prozent für das Grundstück, 43 Prozent für Baukosten und ca. 7 Prozent für Baunebenkosten zusammen. Durch die Steuerreform von 2016 wurde Bauen und Wohnen noch teurer. Einerseits durch die neue Bemessungsgrundlage beim Erwerb von Immobilien im Familienverband, andererseits durch die Erhöhung der Immobilienertragssteuer auf satte 30 Prozent des Veräußerungsgewinns.

Überregionale Konzepte „Wir brauchen im Wohnbau eine maßvolle Steuerpolitik, die sich an den Bedürfnissen der Endverbraucher orientiert“, sagt Ammann. Auf Landesebene fordert er eine flächenübergreifende Raumplanung und empfiehlt überregionale Konzepte, die nicht nur im Entscheidungsbereich der Gemeinden liegen. Baunutzungszahlen und Widmungen sollten dadurch den gesellschaftlichen Entwicklungen gerecht werden.

Massive Kritik an der seit Jahren diskutierten Mietrechtsreform übt der Sprecher der Immobilienmakler, Ambros Hiller. Der aktuelle Entwurf einer Basismiete von 5,5 Euro pro Quadratmeter pro Monat käme einer Enteignung gleich. Für Vorarlberg bedeutet das, dass weniger private Mietwohnungen auf den Markt kommen, weil jeglicher Anreiz zur Schaffung privaten Eigentums zur Vermietung fehlt. Ambros Hiller zeigt am Beispiel einer 50-Quadratmeter-Wohnung, die auf vier Jahre befristet vermietet wird, dass dem Vermieter 25,50 Euro pro Monat bleiben – die er noch versteuern muss.

Mietrecht verländern Laut Hiller führt dies bereits jetzt zu einer Verunsicherung der Vermieter, die ihre Wohnungen lieber leer stehen lassen und keinen Anreiz haben, in neue Mietwohnungen zu investieren. Wenn derzeit ein Wohnrecht diskutiert wird, das eindeutig eine „Wiener Handschrift“ trägt, sollte aus Vorarlberger Sicht auch eine Verländerung des Mietrechtes überlegt werden, fordert er. Armin Nesler, Sprecher der Vorarlberger Immobilienverwalter, weist auf eine schleichende und teure Entwicklung hin: Ins-

besondere die stetig steigenden Wartungs- und Prüfungskosten der technisch immer komplexer werdenden Wohnanlagen sowie eine ausufernde Flut von neuen Vorschriften und Normen führen zu starken Belastungen für die Betriebskosten. Dazu kommen noch unterschiedliche Gebühren von Gemeinden und Städten. Nesler fordert eine Annäherung dieser Tarifunterschiede der Kommunen nach unten. Auch die Kosten für Grundsteuern und Müllgebühren, die in den letzten 10 Jahren ein echter Kostenfaktor geworden sind, dürfen nicht mehr weiter erhöht werden. Teuer werden die Betriebskosten vor allem durch Normen, Vorschriften und Ausgaben für die Sicherheit. Ein gutes Beispiel dafür ist laut Nesler die Vorgabe des Landes, ausschließlich barrierefrei - also mit Lift - zu bauen. Nesler fordert, dass das Land Vorarlberg künftig den Bauträgern die Entscheidung selbst überlässt, ob sie in einer neuen Wohnanlage einen Lift einbauen oder eben nicht. „Insgesamt sollte vermehrt der Hausverstand eingesetzt werden, um das jetzt schon teure Wohnen durch überbordende Normen und Bürokratie nicht noch teurer zu machen “, so Nesler. (p.f.)n


Nr. 45-46 · 11. November 2016

6 · Die Wirtschaft

Österreich KV-Verhandlungen erfolgreich

Nach einer sechzehnstündigen Verhandlungsrunde kamen die Fachverband der Maschinen-, Metallwaren und Gießereiindustrie (FMMGI) und die Gewerkschaft vergangenen Freitag zu einer Einigung. Für die über 120.000 Mitarbeiter in 1.200 Betrieben der Branche bedeutet der Abschluss mit Geltung per 1.11.2016 durchschnittliche Lohn- und Gehaltserhöhungen von 1,68 Prozent. Eine Differenzierung nach Beschäftigungsgruppen bringt für niedrige Einkommen bis zu 2 Prozent, für die höchsten Einkommensgruppen 1,2 Prozent. Zulagen und Lehrlingsentschädigungen werden mit 1,75 Prozent erhöht, die Aufwandsentschädigungen mit 1 Prozent. Darüber hinaus wurden im kol-

Bild: WKÖ/FMMGI

Mit der Maschinen-, Metallwaren- und Gießereiindustrie hat vergangene Woche eine Leitbranche die KV-Verhandlungen abgeschlossen. Handel folgte.

In der Maschinen- und Metallwarenindustrie bringt der KV-Abschluss durchschnittliche Lohn- und Gehaltserhöhungen von 1,68 Prozent.

lektivvertraglichen Rahmenrecht weitere Verbesserungen für die Beschäftigten vereinbart. In Zukunft werden die Unternehmen Fahrtkosten für Lehrlinge zum Berufsschulinternat übernehmen, soweit sie nicht durch öffentliche Zuschüsse abgedeckt sind. Außerdem vereinbart wurde eine Ausweitung der Anrechnung von Karenzzeiten. Das ist ein wichtiges sozialpolitisches Zeichen. FV-Obmann Christian Knill zeigte

sich zufrieden: „Diese Lösung ist annehmbar für beide Seiten. Wir mussten vor allem berücksichtigen, dass unsere Branche zu fast 80 Prozent exportabhängig ist und im internationalen Wettbewerb zu bestehen hat.“ Die von der Gewerkschaft geforderte Lohnerhöhung um 3 Prozent sei „völlig realitätsfremd“ gewesen. Auch der Fachverband BergbauStahl (rund 17.000 Beschäftigte) erreichte noch am vergangenen

Freitag einen KV-Abschluss: Die Einkommen werden im Schnitt um 1,68 Prozent erhöht. Zusätzlich wurde im Bereich BergbauStahl eine Freizeitoption vereinbart. Wird vom Beschäftigten auf die IST-Lohnerhöhung verzichtet, können mehr Urlaubstage in Anspruch genommen werden. Die Fachverbände NichteisenMetall, Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen und Fahrzeugindustrie befinden sich noch in Verhandlungen.

Handel: KV steht Der Kollektivertrag 2017 für die rund 500.000 Handelsangestellten steht: Ab 1. Jänner gibt es im Schnitt um 1,33 Prozent mehr Gehalt. Die obersten Einkommensschichten erhalten 1,30 Prozent mehr, die niedrigsten Einkommenschichten 1,45 Prozent. Der Mindestlohn steigt auf 1.524 Euro brutto monatlich. Die Lehrlingsentschädigung wurde vereinheitlicht. Im ersten Lehrjahr erhalten die Auszubildenden 570 Euro, im zweiten 720, im dritten 1.020 und im Abschlussjahr 1.070 Euro. 

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Neue Broschüre für professionellen Umgang mit kartellrechtlichen Regeln Die WKÖ veröffentlicht gemeinsam mit der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) die Informationsbroschüre „Kartellrecht und Compliance“ zum richtigen Umgang mit dem Kartellrecht im Geschäftsverkehr. Die Broschüre dient der Erstinformation und beschäftigt sich mit der Identifizierung und Minimierung von kartellrechtlichen Risiken.

Aus dem Inhalt: ‣ Implementierung eines Compliance-Management-Systems ‣ Überblick über kartellrechtliche Risikobereiche ‣ Richtiges Verhalten der Mitarbeiter bei Kontrollverfahren ‣ Hinweise zu Rechtsfolgen bei kartellrechtlichen Verstößen ‣ Maßnahmenempfehlungen zur Reduktion von potenziellen Risiken

E-Paper: ‣ https://media.wko.at/epaper/WKOE-Kartellrecht

Theodor Thanner (BWB) und WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser präsentieren die neue Broschüre. Bild: WKÖ/Leithner


Nr. 45-46 · 11. November 2016 Die Wirtschaft

· Bauen · 7

Die Bautechnik-Verordnung neu: die wesentlichsten Änderungen Der Vorarlberger Weg: 90 Prozent der geforderten Vereinfachungsvorschläge der Wirtschaftskammer und des Landes wurden entweder in der OIB-Richtlinie oder in der Bautechnik-Verordnung neu umgesetzt.

Von den ursprünglich insgesamt geforderten 54 Vereinfachungsvorschlägen konnten ca. 90 Prozent ganz oder teilweise (neu verhandelt) übernommen werden. Einige der geforderten Änderungen der Vorarlberger Wirtschaft wurden bereits in den OIB-Richtlinien 2015 verankert, andere wurden jetzt – als eigener Vorarlberger

Weg – in der neuen Bautechnikverordnung des Landes umgesetzt. Neben den wesentlichen Änderungen wurden auch entsprechende Klarstellungen vorgenommen. Diese wurde von der Abteilung Raumplanung und Baurecht unter Berücksichtigung von Vorschlägen der Wirtschaftskammer Vorarlberg erarbeitet. Die Bautechnikverord-

nung definiert Mindeststandards, die bei der Neuerrichtung von Gebäuden, Zu- und Umbauten oder bei Sanierungsmaßnahmen einzuhalten sind. Damit ist sie ein ganz zentrales Steuerungselement zur Gewährleistung hoher Bauqualität sowie hinsichtlich Sicherheitsstandards und ambitionierter Energieeffizienzziele.

Grundlage für die neue Bautechnikverordnung sind die OIB-Richtlinien 2015. Die wesentlichsten Änderungen stellen sich dabei wie folgt dar: Richtlinie 1 – Mechanische Festigkeit und Standsicherheit • Klarstellung und Vereinfachung in der Liste der Bauwerke, für die Überwachungsmaßnahmen durch unabhängige Dritte durchgeführt werden müssen. Durch die Liste erfolgt eine Präzisierung v. a. in Bezug auf die Formulierung „im Schadensfall hohe Folgen für Menschenleben und sehr große soziale Folgen“ und somit auch eine Klarstellung, dass der „klassische“ Wohnbau demnach davon nicht betroffen ist – sofern das widmungsgemäße Fassungsvermögen unter 1000 Personen liegt. Richtlinie 2 - Brandschutz • Der konstruktive Holzbau in Gebäudeklasse 5 (bis sechs oberirdische Geschosse) ist nun, unter Verwendung brennbarer Baustoffe, generell schon bei Einhaltung einer Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten zulässig. In Vorarlberg, Salzburg, Steiermark und Tirol ist dies bei frei stehenden Gebäuden – aufgrund einer weiteren unter diesen Ländern koordinierten Abweichung von der OIBRichtlinie – schon bei einer Feuerwiderstandsdauer von 60 Minuten zulässig. Damit

können in Vorarlberg künftig Gebäuden mit bis zu sechs oberirdischen Geschossen in Holzbauweise ohne besondere Erschwernisse – bei voller Wahrung der Sicherheitsinteressen – errichtet werden. • Zudem wird eine Ausnahme geschaffen, damit in Untergeschossen kleine Einzelräume (bis zu 30 m2), auch wenn es eigene Brandabschnitte sind, nicht eigens ins Freie entlüftet werden müssen. Richtlinie 3 - Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz • Lüftung von Garagen: Die Bestimmung wurde wesentlich vereinfacht. Zur OIB RL 3 wird eine Sonderregelung für Querlüftungen aufgenommen. • Bei Lüftungsöffnungen von Garagen ist ein Mindestabstand von 3 Meter von zu öffnenden Fenstern von Aufenthaltsräumen ausreichend. • Außenwandgasgeräte“ sind auch weiterhin zulässig. • Die bestehende Abweichung in der Bautechnikverordnung, wonach die Raumhöhe bei Aufenthaltsräumen von Wohnungen nur 2,4 Meter (anstelle von 2,5 Meter) betragen muss, bleibt weiterhin erhalten.

• Technikräume, die nur zu

Servicezwecken betreten werden, wurden von den Bestimmungen über die Mindestraumhöhe ausgenommen. • Bei Aufenthaltsräumen ist eine lichte Raumhöhe von 2,40 Meter ausreichend. Richtlinie 4 – Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit • 80 / 20 Regelung für Wohnungen, die mit einem Personenaufzug auszustatten sind – „nur“ 80 Prozent müssen stufenlos erreichbar sein! • In Gebäuden mit Personenaufzug können auch Haupttreppen mit mehr als 10 Stufen ohne Podest errichtet werden.

• Zulassen von ge-

krümmten Haupttreppen: Bisher wurde eine geradlinige Ausführung einer Haupttreppe verlangt. Zukünftig sollen zugunsten der gestalterischen Freiheit auch gekrümmte Haupttreppen erlaubt sein. • Klarstellung hinsichtlich „durchgängig gut greifbar“ in Bezug auf Handläufe. • Einengungen durch den Handlauf bis zu 10 cm pro Seite bei Haupttreppen werden nicht mehr berücksichtigt! Richtlinie 6 – Energieeinsparung und Wärmeschutz • Neue Definition regelt Neubau und Zubau. Bis 100 m² gilt ein Zubau nicht als Neubau! • Eine eigene Gebäudekategorie (unterschiedliche Nutzung innerhalb eines Gebäudes) ist erst ab 250 m² zu berücksichtigen. • Außenliegende Jalousien, Raffstore, Rollläden oder Fensterläden reichen aus, um die Anforderungen zur Erfüllung des sommerlichen Wärmeschutzes bei Wohngebäuden zu erbringen.

• Elektrisch betriebene

Wärmepumpen müssen eine Jahresarbeitszahl von zumindest 3 aufweisen. • Ein Sanierungskonzept (wie in der OIB vorgesehen) ist nicht verpflichtend vorgesehen. • Angemessene Energieeffizienzanforderungen: Die Gebäuderichtlinie 2010/31/ EU verlangt von den Mitgliedstaaten ab 31. Dezember 2020 die Einhaltung des Niedrigstenergiegebäudestandards (sowie vorangehende Zwischenschritte): Die in der Bautechnikverordnung vorgesehenen Mindestanforderungen beim Heizwärmebedarf (HWB) entsprechen – beim Wohnbau – den Anforderungen nach dem Nationalen Plan, der der Europäischen Kommission übermittelt wurde und einzuhalten ist. • Erleichterung für den Bau von Wintergärten: Handelt es sich um den Zubau eines unbeheizten oder bis max. 20 Grad Raumtemperatur beheizten Wintergartens mit einer Größe von max. 50 Quadratmeter, ist kein Energieausweis erforderlich.


Nr. 45-46 · 11. November 2016

8 · Wirtschaftspaket · Die Wirtschaft

Wirtschaftspaket: Rückenwind für Aufschwung Die jüngsten Daten des Wifo stimmen optimistisch: Die positive Grunddynamik der Konjunktur verfestigt sich. Zusätzlichen Rückenwind bringt das Wirtschaftspaket der Bundesregierung. Das Wachstum der heimischen Wirtschaft hat sich laut Wifo im dritten Quartal 2016 mit einem realen Plus von 0,4 Prozent leicht beschleunigt. Auch der EU-Vergleich stimmt positiv: Österreich konnte sich beim Wirtschaftsklima im Oktober am stärksten unter allen EU-Staaten verbessern. Mit einem Plus von 2,6 Punkten (von 100,6 auf 103,2 Punkte) gegenüber September gab es den höchsten Zuwachs gemeinsam mit Spanien. Das Wirtschaftspaket der Bundesregierung setzt daher zum richtigen Zeitpunk mit den notwendigen Maßnahmen an: Eine der Kernforderungen der WK ist in diesem Zusammenhang die Investitionszuwachsprämie: 2017 und 2018 sollen unter diesem Titel insgesamt 175 Millionen Euro für Klein- und Mittelbetriebe bereitstehen (alle Details siehe rechts). „Das Wirtschaftspaket ist ein wichtiges Signal und ein Schritt in die richtige Richtung“, kommen-

Österreich: 13,5 12,3

tiert Marco Tittler, Leiter der wirtschaftspolitischen Abteilung in der WKV, und führt aus: „Wichtig ist aber, dass die Investitionsprämie - die nach dem „First-comefirst-serve-Prinzip“ funktioniert - auch in den kommenden beiden Jahren durchgehend zur Verfügung steht.“ Es dürfe nicht sein, dass es nur einen Effekt für jene habe, die in den Jahren zuvor nicht investiert haben und jene, die das stetig tun, durch die Finger schauen, so Tittler. Für ihn ist es mit diesem Paket noch

Mag. Marco Tittler, Leiter der Wirtschaftspolitik in der WKV.

nicht getan: „Es ist eine Signal zur Standortstärkung - für die Sicherung unseres Wirtschaftsstandorts und der Beschäftigung muss es aber eine Modernisierung im Arbeitsrecht und eine entsprechende Entlastung bei der Körperschaftssteuer geben.“ n

n F  E Zur Verbesserung der KMU-Finanzierung ist im Wirtschaftspaket die Errichtung einer Finanzierungsgesellschaft als Mittelstandsbank vorgesehen. Diese ist bei der Kontrollbank angesiedelt und soll Kredite an österreichische Unternehmen vergeben. Die heimischen Banken tragen dazu eine Milliarden Euro bei. Das neue Finanzierungsinstrument soll eine sinnvolle Ergänzung sein, keinesfalls aber bestehende Angebote duplizieren. Weitere positive Elemente im Bereich Investitionen sind die Mobilisierung von privatem Kapital in der Kommunalfinanzierung, das analog zu den KMU-Investitionsimpulsen geplante kommunale Investitionsprogramm sowie Erleichterungen bei Mitarbeiterkapitalbeteiligungsstiftungen. Zudem könnte die Forschungsprämie nach einer positiven Evaluierung ab dem Jahr 2018 erhöht werden.

n I  KMU 175 Millionen Euro wird die Regierung für 2017 und 2018 in Form einer Investitionszuwachsprämie zur Verfügung stellen. Die WK hat in den vergangenen Jahren deutlich vor den Gefahren durch rückläufige Investitionen hingewiesen. Bei kleinen Unternehmen (bis 49 Mitarbeiter) wird der Investitionszuwachs von mindestens 50.000 Euro und höchstens 450.000 Euro mit 15 Prozent Prämie gefördert. Der Investitionszuwachs von mittleren Unternehmen (bis 249 Mitarbeiter) wird mit einer Prämie von zehn Prozent gefördert, wenn dieser zwischen 100.000 und 750.000 Euro beträgt. Die Regierung erwartet dadurch Investitionen in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro. Die Förderung funktioniert nach dem „First-come-first-serve-Prinzip“. Dementsprechend ist mit einem „Run“ der Unternehmen auf die Mittel zu rechnen; was aber nicht dazu führen darf, dass die nötige Planungssicherheit verloren geht, weil der Topf ausgeschöpft ist. Und es dürfen nicht nur diejenigen profitieren, die in den vergangenen Jahren nicht oder nur wenig investiert haben, oder anders ausgedrückt, jene benachteiligt werden, die auch in schwierigen Zeiten entsprechende Investitionen getätigt haben und daher u.U. nicht sofort weitere Investitionen vornehmen. Auch auf die Bedeutung der großen Unternehmen sollte künftig eingegangen werden.

n A  R-W-R-K

Verbesserungen für qualifizierte Zuwanderung sind im Wirtschftspaket ebenfalls enthalten und tragen die Handschrift der Wirtschaft. Die Einbeziehung Sinkende Nettoinvestitionsquote der Bachelor-Absolventen in die Rot-Weiß-Rot-Karte für Studienabsolventen Bruttoinvestitionsquote abzüglich Abschreibungen, und die Ausweitung der Jobsuchzeit von sechs auf zwölf Monate sind konbezogen auf den Bruttoproduktionswert, Nichtkrete Verbesserungen. Künftig können auch über 40-jährige Fachkräfte über finanzielle Kapitalgesellschaften; 2000 bis 2014, die Rot-Weiß-Rot-Karte zuwandern - das Punktesystem wird entsprechend in Prozent. dem Vorschlag der Sozialpartner aus dem Jahr 2010 adaptiert. Positive 11,6 Impulse sind auch von der stärkeren Einbindung der Wirtschaft im Bereich 11,0 arbeitsplatznahe Qualifizierung zu erwarten, weil damit die Integration in den Arbeitsmarkt beschleunigt wird. Rund 6.500 10,0 arbeitssuchende Personen sollen so rasch an eine konkrete 9,7 9,5 9,5 9,1 Fachqualifikation herangeführt werden. Bei der ebenfalls notwendigen Flexibilisierung der Arbeitszeiten ist es hingegen noch nicht gelungen, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. 7,0

7,0

6,1

5,8

5,2 4,5

2000

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2013

Die Nettoinvestitionsquoten in Österreich sind seit 2000 fallend. Vor allem KMU werden jetzt von der Investitionszuwachsprämie profitieren.

2014


Nr. 45-46 · 11. November 2016 Die Wirtschaft

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Willkommen, Abenteuer Gründung! Vorarlberger Sparkassen: Persönliche Beratung und umfassendes Finanzservice Vorarlberg ist ein gründerfreundliches Land: 529 Unternehmen wurden allein in den ersten sechs Monaten des Jahres gegründet. Dabei geht fast die Hälfte aller neuen Unternehmen, die im Ländle gegründet wurden, auf das Konto von Frauen. Das Start-up-Paket der österreichischen Bundesregierung kommt da gerade zur richtigen Zeit.

Die richtigen Weichen stellen „Die Anforderungen für den Schritt in die Selbstständigkeit sind hoch. Eine innovative Idee alleine reicht schon lange nicht mehr aus“, weiß Daniel Schneider, Firmenkundenexperte der Sparkasse. Da muss der Markt gründlich analysiert, der Kundennutzen deutlich herausgearbeitet, Preise möglichst realistisch kalkuliert

und ein Businessplan erstellt werden. Zudem ist das für den Start notwendige Kapital aufzubringen. Fördermöglichkeiten, aber auch rechtliche Rahmenbedingungen sind zu klären. Die Rechtsform des Unternehmens sollte in Einklang mit den finanziellen Zielen und der persönlichen Situation stehen und zumindest für die ersten Jahre passen. Denn eine Änderung nach kurzer Zeit hat unnötige Kosten zur Folge. Auch die Standortwahl will gut überlegt sein. Schließlich möchte man für kaufkräftige Kunden und qualifizierte Mitarbeiter gut erreichbar sein und das Potenzial zur Geschäftserweiterung haben. „Besonders erfolgskritisch ist aber die Liquiditätsplanung. Speziell in den ersten Monaten übersteigen die Ausgaben meist die Einnahmen“, betont Schneider. Ein strukturiertes Fakturierungssystem samt Mahnwesen unterstützt dabei, dass Rechnungen und

Mahnungen zeitgerecht den Kunden erreichen. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte zudem Vorsorge für etwaige Sozialversicherungs- und FinanzamtNachzahlungen getroffen werden.

Mit dem richtigen Partner zum Erfolg „Die Wahl des richtigen Finanzpartners ist entscheidend“, rät Daniel Schneider: „Viele Vorarlberger Unternehmen konnten sich bei ihrer Gründung auf die Sparkassen verlassen und sind heute nicht zuletzt dadurch sehr erfolgreich unterwegs.“ Gründer profitieren dabei besonders von den innovativen Konto-Lösungen der Sparkasse, mit denen sie ihre Bankgeschäfte orts- und zeitunabhängig durchführen können. Ein exklusives Paket aus Geschäftskonto und Fakturierungsplattform schafft Überblick und Zeit für das wirklich Wichtige: die Kundinnen und Kunden. Promotion

„Wer den Traum von der Unternehmensgründung verwirklichen möchte, braucht eine Bank, die ein umfassendes Finanzservice, die modernsten Businesskonten sowie persönliche Beratung bei Finanzierung und Förderung bietet und zudem praktisch unterstützt.“ Daniel Schneider, Firmenkundenexperte, Sparkasse Egg

Kraftstoffverbrauch (NEFZ) 3,8 –7,9 l/100 km, CO2- Emission 99–180 g/km

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Fotos: Dietmar Mathis

Rund 400 Vorarlberger Ein-Personen-Unternehmen informierten sich im Rahmen des diesjährigen EPU-Erfolgstages zum Thema Digitalisierung.

In der Kulturbühne AmBach in Götzis ging der EPU-Erfolgstag 2016 der WKV über die Bühne. KommR Susanne RauchZehetner begrüßte rund 400 Vorarlberger EPU und stimmte sie auf das Thema Digitalisierung ein. „Wir Ein-Personen-Unternehmen sind ein wichtiger Teil der Vorarlberger Wirtschaft und prägen mit unserem Gespür für Innovationen, mit unserer Flexibilität und Spezialisierung auf Marktnischen den Erfolg unseres Wirtschaftsstandorts entscheidend mit“, betonte KommR Susanne RauchZehetner, EPU-Sprecherin in der WKV, in ihrer Begrüßungsrede zum EPU-Erfolgstag 2016. Dieser stand ganz im Zeichen der Digitalisierung. Die voranschreitende, grenzenlose Vernetzung formt das Konsumverhalten, die Kommunikation, unsere Produkte und Dienstleistungen völlig neu. Rauch-Zehetner nahm eines gleich vorweg: „Geraten wir nicht in Panik, wenn von Digitalisierung die Rede ist. Ich bin überzeugt, dass nicht jedes EPU unbedingt selbst eine digitale Innovation entwickeln muss, um am Markt bestehen zu können. Klar ist aber, dass jeder Einzelne von uns lernen muss, mit der Digitalisierung und dem geänderten Kunden- und Kon-

Evolution nicht die Stärksten oder Intelligentesten, sondern jene überleben, die sich am besten anpassen können“. V.l.: Referent Karl-Heinz Land, EPU-Sprecherin Susanne Rauch, Moderator Markus Linder und Referent Michael Reiter.

sumentenverhalten umzugehen!“ Jeder Unternehmer sei mit der Frage konfrontiert, ob das eigene Geschäftsmodell geeignet sei, mit dieser digitalisierten Welt Schritt zu halten bzw. welche Anpassungen dafür erforderlich sind, so die EPU-Sprecherin.

EPU: Chancen der Digitalisierung nutzen Die Regeln der Evolutionstheorie von Charles Darwin gelten laut Karl-Heinz Land auch für den digitalen Raum: „Die frohe Botschaft ist, dass wir was tun können, die schlechte, dass wir was tun müssen.“ Digitaler Darwinismus entstehe, wenn sich die Technologien und die Gesellschaft schneller verändern als die Fähigkeit der Unternehmen, sich an diese Veränderungen anzupassen. Für Land haben gerade EPU die besseren Chancen, in dieser Phase zu

überleben. „Die Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie Kunden Unternehmen finden, wie sie Produkte besitzen oder nutzen und vor allem beschleunigen sich die Innovationszyklen in unglaublicher Geschwindigkeit“, machte Land anhand eines Beispiels deutlich: „Vom ersten TV bis zum 50 millionsten verkauften Stück dauerte es 37 Jahre, bei Whatsapp waren es 18 Monate vom ersten Nutzer bis zum 50 millionsten und bei ‚Pokemon go‘ dauerte es gerade mal 24 Stunden.“ Als Bespiel für die untrennbare Vernetzung der On- und Offline Welt führte Digital-Darwinist Land die Automobilindustrie an: „Digitaler Inhalt aus dem Navigationsgerät oder aus dem Radio wird digital in die Windschutzscheibe eingeblendet. Als Nutzer schaue ich also durch die digitale Windschutzscheibe in die Realität.“ Laut Land werden „die digitale

Social Media für EPU Michael Reiter, der zweite Referent, konfrontierte die Besucher des EPU-Erfolgstages mit beeindruckenden Fakten: „53 Prozent der heutigen Jugendlichen würden lieber auf Geschmackssinn als auf Technologie verzichten.“ Weil diese „digital natives“ die Kunden von morgen sind, gelte es, sich ihren Gewohnheiten anzupassen: „In der jüngeren Generation sieht keiner mehr TV - YouTube und Netflix sind die neuen Kanäle. Wer als Unternehmer dort nicht präsent ist, erreicht seine Kunden nicht.“ Reiter riet den Besuchern des EPU-Erfolgstages, die Möglichkeiten von Social Media, im Konkreten Facebook, für das eigene Unternehmen zu nutzen: „Wenn Facebook ein Land wäre, wäre es das größte der Welt: China hat eine Milliarde Einwohner, Facebook hat 1,7 Milliarden Mitglieder. So viele Menschen können Sie auf dem Massenmedium Facebook erreichen!“ Wie ein professioneller Internetauftritt aussieht, Tipps zum E-Mail-Marketing, aber neben Facebook auch zu anderen Social Media Kanälen und der effektiven Nutzung für EPU, waren weitere Schwerpunkte von Reiters Vortrag. (ba)n


Nr. 45-46 · 11. November 2016 Die Wirtschaft

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Nr. 45-46 · 11. November 2016 Die Wirtschaft

Job Speed Dating ein großer Erfolg Rund 80 Kinder, Jugendliche und deren Eltern kamen zum sogenannten Job Speed Dating der Sparte Tourismus ins Montforthaus nach Feldkirch. Job Speed Dating ist eine Veranstaltung, bei der der Tourismus Jugendlichen und deren Eltern die Ausbildungsmöglichkeiten in der Branche vorstellt. Weiters wird die Gelegenheit geboten, sich direkt bei erstklassigen Ausbildungsbetrieben über berufliche Möglichkeiten und einen Ausbildungsplatz zu informieren. Im Gespräch mit den Betrieben besteht die Chance, sich gegenseitig kennenzulernen und ein sicheres Gefühl für die Ausbildungsstelle zu entwickeln. Neben den Möglichkeiten in der Lehre wurde in Feldkirch insbesondere das neue touristi-

sche Ausbildungssystem in der GASCHT – Gastgeber Schule für Tourismusberufe – vorgestellt. Die GASCHT ist die neue duale touristische Ausbildungsstätte, die Gastgeber Schule für Tourismusberufe auf Vorarlberger Art. Folgende Betriebe waren vor Ort: Suitehotel Kleinwalsertal (Hirschegg), Gasthof Mohren (Rankweil), Dogana dascafediebardasrestaurant (Feldkirch), Mc Donald’s (Bludenz, Rankweil, Hohenems, Dornbirn, Lustenau), Propstei St. Gerold (St. Gerold). Auch Stars hinter den Sternen – Michael Jantscher und Christoph Schrottenbaum - standen in Feldkirch bezüglich ihrer internationalen, nationalen und regionalen Karriere den Besuchern Rede und Antwort. Am 18. November findet ein weiteres Job Speed Dating in der Villa Raczynski statt.

DIE NEUE DUALE TOURISMUSAUSBILDUNG IN VORARLBERG Die GASCHT geht völlig auf die Bedürfnisse der Tourismusbranche wie ihrer Mitarbeiter ein und hat die Persönlichkeitsbildung und Entwicklung von sozialen Kompetenzen junger Menschen im Fokus. Das völlig neue Konzept beginnt schon beim Orientierungsjahr. Bereits im neunten Schuljahr findet man Mithilfe von professionellen Bildungscoaches heraus, welche individuellen Bildungswege beschritten werden können. Eltern, Jugendliche und Coaches planen den insgesamt vierjährigen, persönlich zugeschnittenen dualen Ausbildungspfad.

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Airbnb: Spielregeln einhalten! Die Wahrung von Chancengleichheit zwischen den professionellen Zimmervermietern und der Buchungsplattform Airbnb verlangt die Sparte Tourismus in der WKV. Airbnb, jene Internetplattform, über die Private ihre Wohnungen tageweise an Touristen vermieten, wird seitens des heimischen Tourismus grundsätzlich nicht negativ betrachtet. „Es handelt sich um ein ergänzendes Segment, um ein zusätzliches Angebot am Markt, das mithilft, Gäste ins Land zu bringen“, sagt WKVSpartengeschäftsführer Harald Furtner. „Die heimische Gastronomie und der Gesamttourismus profitieren von diesem Segment.“ Freilich gelte es Sorge zu tragen, dass die Privaten die „Spielregeln“ einhalten. Konkret meint er damit, dass Vermieter, die über

Außerdem muss auch Airbnb sämtliche Anbieter den zuständigen Stellen melden. Es gibt das Bestreben, eine solche Lösung auch in anderen österreichischen Bundesländern umzusetzen. „Im Rahmen der Überarbeitung des heimischen Tourismusgesetzes wäre es möglich, die Meldepflicht rechtlich zu verankern“, sagt Harald Furtner.

Wer über die Buchungsplattform Airbnb privat vermietet, soll dieselben Steuern und Abgaben zahlen müssen wie die Touristiker.

Airbnb anbieten, dieselben Abgaben und Steuern zu zahlen haben, wie die Touristiker im Land. Das Problem in dem Zusammenhang: Die privaten Unterkunftsgeber sind zum Teil gar nicht offiziell erfasst, sodass die Möglichkeiten zu Kontrollen fehlen. „Wir sind bereits mit dem

Land und den Gemeinden in dieser Frage in Kontakt getreten“, sagt Furtner. Vorbildlich wird hierbei das neue Wiener Tourismusförderungsgesetz betrachtet. Es sieht nämlich eine aktive Meldepflicht durch den jeweiligen privatenAnbieter vor.

Im Ausland sieht man freilich Airbnb weniger gelassen. In Berlin beispielsweise ist es inzwischen - seit dem 1. Mai 2016 - verboten, Wohnungen tageweise an Touristen zu vermieten. Wer sich nicht daran hält, dem droht eine drakonische Geldstrafe. Damit geht Berlin so rigoros wie keine andere Metropole in der ganzen Welt vor. Furtner sieht generell ein eher städtisches Problem, von dem Vorarlberg ohnehin praktisch kaum n betroffen sei.


Nr. 45-46 · 11. November 2016 Die Wirtschaft

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Live im Betrieb: Herbst 2016: Schritt für Schritt mit Masterplan zum effizienten Industriebetrieb

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OFFENES VERFAHREN Bauausschreibung

Ausschreibende Stelle: Vorarlberger gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH St. Martin-Straße 7, 6850 Dornbirn TEL 0(043)5572/3805 FAX 0(043)5572/3805-300 Offerteröffnung, Leistungsgegenstand und Erfüllungsort: GRUPPE A: OFFERTERÖFFNUNG AM MITTWOCH, 30. NOVEMBER 2016, 13.30 UHR • Erneuerung der Heizzentrale inkl. Gasanschluss bei der WA 320/ Hard - Bommen I/II (Rheintalsiedlung 1, 3, 5 und 7) bei der WA 357/ Dornbirn – Fischbach II (Fischbachgasse 16 und 18) • Erneuerung der Heizzentrale inkl. Gasanschluss, HK-Ventiltausch inkl. RL-Verschraubungen und Rohrinnensanierung bei der WA 321/ Lustenau – Bahnhofstraße I (Bahnhofstraße 50 und 52) • Erneuerung der Heizzentrale inkl. HK-Ventiltausch, Solaranlage, Rohrinnensanierung inkl. Erneuerung der Kellerverteilung bei der WA 325/ Lauterach – Flurweg (Brunnenweg 2 und 4) • Erneuerung der Heizzentrale, Solaranlage, Rohrinnensanierung inkl. Erneuerung der Kellerverteilung bei der WA 353/ Feldkirch – Sebastianstraße (Sebastianstraße 30, 32, 34, 36 und 38) • Erneuerung der Heizzentrale bei der WA 531/ Lochau – Alberloch VII (Dr. J. Fessler-Straße 8 und 9), • Fensterläden aus Alu • Malerarbeiten Fassade • Fassadengerüst bei der WA 151/EG Lochau – Feld (Brauerweg 1 und 3) Angebotsunterlagen: Die Ausschreibungsunterlagen sind ab Dienstag, den 15. November 2016 erhältlich. Die Ausschreibungsunterlagen können über das Portal www.ausschreibung.at heruntergeladen werden bzw. sind in Papierform im Büro Zimmer Nr. 1.05 in Dornbirn, St. Martin-Straße 7, ausschließlich in der Zeit von 8.00 - 11.30 Uhr erhältlich oder werden nach vorhergehender schriftlicher/telefonischer Anforderung zugesendet. Das Angebot ist verschlossen mit der Aufschrift „Angebot für .....arbeiten, BVH, Abgabetermin und Uhrzeit“ spätestens fünf Minuten vor der Angebotseröffnung, zu welcher die Anbotsteller Zutritt haben, direkt bei der Mitarbeiterin in der Telefonzentrale abzugeben.

„Live im Betrieb“ bei Schelling am 17.11.2016 von n 17.00 17 00 bis 18 18.30 30 Uhr Uhr.

Bereits zum siebten Mal veranstaltet das Energieinstitut in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Vorarlberg die Veranstaltungsreihe „Live im Betrieb“.

gen sogar um 80 Prozent – und das alles in Übereinstimmung mit den wirtschaftlichen Erwartungen des Betriebs. Erfahren Sie live im Betrieb, wie diese Herausforderung gemeistert worden ist und schlussendlich alle Stakeholder mit dem Ergebnis zufrieden sind.

Und auch im Herbst 2016 warten zwei spannende Termine mit engagierten Unternehmerpersönlichkeiten: ein Landwirt, der sein Heu ökologisch trocknet und ein Industriebetrieb, der sich zum Jubiläum fit für die Zukunft macht. Zum 100-jährigen Bestehen hat die Schelling Anlagenbau GmbH Gebäude und Haustechnik fit für die Zukunft gemacht. Schelling ist es gelungen, seine Gebäude und Anlagen zum hundertjährigen Bestehen mit einem soliden, langfristigen Plan für die Zukunft einzurichten. Dem Standort treu wurde das Unternehmen mit innovativen Schritten umgebaut, saniert und erweitert. Keine leichte Aufgabe, wenn man dicht eingebettet zwischen Häusern und Straßen angesiedelt ist. Die Schelling Eigentümer ließen sich von einem Gesamtkonzept von i+R energie überzeugen: Nach den Sanierungsarbeiten unterstützt das Gebäude die strategische Unternehmensausrichtung, die Arbeitsplatzqualität in Büro und Produktion ist gehoben, die Energiekosten reduzierten sich um 50 Prozent, die Umweltauswirkun-

Thomas Guggenberger, Leiter Informationssysteme/ Gebäudeentwicklung Schelling Anlagenbau GmbH

Thomas Rhomberg, Bereichsleitung Energie & Gebäudetechnik i+R energie GmbH

n I  A Ort und Zeit Donnerstag, 17.11.2016 von 17.00 bis 18.30 Uhr, Schelling Anlagenbau GmbH Gebhard-Schwärzler-Straße 34 6858 Schwarzach Anmeldung erbeten bis Montag, 14.11.2016 unter www.energieinstitut.at/LiveimBetrieb Die Teilnahme ist kostenlos


Nr. 45-46 · 11. November 2016

14 · Werbung · Die Wirtschaft

FH Infoabend

15. Nov 17 - 20 Uhr Vor der Studienwahl sind viele Fragen offen.

Infoabend an der Fachhochschule Vorarlberg Sie stehen vor der Entscheidung, ob und was Sie studieren sollen? Dann sind gute Informationen für Sie sehr wichtig. Die FH Vorarlberg veranstaltet deshalb am 15. November 2016 einen Infoabend für alle Interessentinnen und Interessenten. Dort werden die einzelnen Studiengänge präsentiert und Sie erhalten eine persönliche Beratung.

Fragen stellen Von 17:00 bis 20:00 Uhr erfahren Sie alles über die verschiedenen Studienmöglichkeiten und wie sich das jeweilige Studium aufbaut. Ebenso werden die unterschiedlichen Zugangsmöglichkeiten und -voraussetzungen erklärt und welche Anforderungen im jeweiligen Studium auf Sie zukommen. Auch Informationen über die Karrierechancen nach dem Studium werden geboten.

Besser informiert können Sie die richtige Wahl treffen. Nützen Sie dieses Angebot! Führungen durch die FH Vorarlberg und die verschiedenen Labors geben Ihnen einen Einblick, wo Sie im Studium lernen und praktische Erfahrungen machen werden.

Anmeldung Wenn Sie sich bis 14. November 2016 unter email infoabend@fhv. at anmelden, erhalten Sie beim Infoabend am nächsten Tag eine individuell auf Sie zugeschnittene Informationsmappe. Persönliche Beratung ist hilfreich.

FH Vorarlberg in Dornbirn

n P 17:00 bis 20:00 Uhr: Information und Beratung an den Infoständen 17:00 Uhr: Präsentationen f Bachelor Mechatronik/Maschinenbau, Vollzeit und berufsbegleitend f Master Mechatronics f Bachelor und Master InterMedia 18:00 Uhr: Präsentationen f Bachelor Elektrotechnik Dual f Master Soziale Arbeit (Schwerpunkt Zugang zum Studium) 19:00 Uhr: Präsentationen f Bachelor und Master Informatik f Master Energietechnik und Energiewirtschaft f Bachelor und Master Betriebswirtschaft Mehr Infos unter www.fhv.at Anmeldung: infoabend@fhv.at


Nr. 45-46 · 11. November 2016 Die Wirtschaft

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„Ich will noch was lernen“ Nach 4 Jahren im Beruf dachte sich Raphael Feurle: „Das kann doch noch nicht alles gewesen sein!“ Er entschied sich für das Studium Elektrotechnik Dual an der FH Vorarlberg. Nun kann er bei seinem Ausbildungsunternehmen bei wichtigen Projekten mitarbeiten. Das Interesse für Technik wurde bei Raphael Feurle schon in der Volksschule geweckt: „Wir hatten einem Baukasten mit Drähten und Lampen. Damit konnten wir Schaltkreise bauen. Das fand ich total spannend.“ Da ihm das Lernen leichtfiel, entschied er sich mit 14 für die HTL Bregenz. „Nach der Schule wollte ich jedoch arbeiten gehen und das Gelernte praktisch anwenden.“ Vier Jahre arbeitete er bei der Firma STB Steuerungstechnik. „Das Arbeiten war sehr lehrreich. Ich habe verstanden, wie die Theorie in der Praxis funktioniert. Trotzdem kam irgendwann der Gedanke, dass ich noch mehr lernen möchte. Zufällig bin ich damals auf das Studienangebot Elektrotechnik Dual gestoßen. Das war genau das Richtige für mich. Vor allem, weil ich schon eine eigene Wohnung und ein Auto hatte und ein Vollzeit-Studium finanziell für mich nicht mehr in Frage gekommen wäre.“

Studieren und Geld verdienen Elektrotechnik Dual kombiniert ein Studium der Elektrotechnik an der FH Vorarlberg mit einer praktischen Ausbildung in einem Partnerunternehmen. Dabei übernehmen sowohl die Hochschule als auch das jeweilige Unternehmen Teile der Ausbildung. Für die Studierenden bedeutet das: Sie sind abwechselnd für einen gewissen Zeitraum an der Hochschule und einen gewissen Zeitraum im Unternehmen. Und was ebenfalls wichtig ist: Die Studierenden sind ab dem dritten Semester bei ihrem Ausbildungsunternehmen angestellt

„Es eröffnet ganz neue Sichtweisen, wenn man die Denkprozesse hinter den Dingen versteht.”

und beziehen ein monatliches Gehalt. Da diese Ausbildung mit der Firma STB Steuerungstechnik nicht möglich war, entschied sich Raphael Feurle für die Firma Blum als Ausbildungsunternehmen: „Ich hatte mir die Liste der Partnerunternehmen angesehen und mich dann bei Blum beworben. Unter anderem, weil Blum auch Steuerungen für Sondermaschinen entwickelt und somit gut zu meiner beruflichen Vorbildung passt.“

Erste Praxisphase mit betrieblichen Projekten Nach einem Jahr fundiertem Grundlagenstudium an der FH Vorarlberg hat Raphael Feurle im Sommer zum ersten Mal für drei Monate bei Blum gearbeitet. Der Einstieg dort war sehr einfach für ihn: „Da ich durch meinen früheren Job schon mit Steuerungen zu tun hatte, konnte ich gleich in einem coolen Projekt mitarbeiten.” Damit die Projekte in den Praxisphasen den Vorgaben im Studium entsprechen, wird mit dem Betreuer im Unternehmen ein Dispopapier ausgearbeitet und mit der Hochschule abgestimmt. Die Studierenden bearbeiten in den insgesamt vier Praxisphasen betriebliche Projekte aus den Bereichen Elektrotechnik, Elektronik, Informatik und Betriebswirtschaft.

Ausgesprochen wichtig: Lernen „on the job“ Durch das duale Studienmodell setzen die Studierenden das in der Theorie Gelernte unmittelbar in den Praxisphasen im Unternehmen um. Wie wichtig das ist, weiß Raphael Feurle aus eigener Erfahrung: „In der Praxis spielen sich die Dinge oft anders ab, als man sich das in der Theorie vorgestellt hat. Gleichzeitig verändert sich aber auch das Arbeiten durch das Gelernte. Man löst Aufgaben anders, wenn man weiß, was dahintersteckt.”

Auf jeden Fall eine gute Entscheidung Nun wechselt Raphael Feurle im 3-Monats-Rhythmus zwischen Studium an der FH Vorarlberg und Praxisphase bei Blum. Im Augenblick ist er wieder in der Studienphase. Diese ist aus seiner Sicht anstrengender als die Praxisphase: „Ich musste mich wieder erst an das Lernen gewöhnen. Vor allem, dass ich auch in der Freizeit noch was für das Studium tun muss.” Trotzdem hat Raphael Feurle seine Entscheidung noch nie bereut. „Es eröffnet ganz neue Sichtweisen, wenn man die Denkprozesse hinter den Dingen versteht und es macht einfach Spaß, Neues zu lernen.”

n I

Kontakt für StudienbewerberInnen Bernadette Auer Studiengangsadministration T +43 5572 792 5800 elektrotechnik-dual@fhv.at www.fhv.at/etdual Infoabend für alle Studiengänge 15.11.2016 17 -20 Uhr FH Vorarlberg, Dornbirn

n F Technik Studiengänge BACHELOR f f f f f

Elektrotechnik Dual Informatik - Software and Information Engineering Mechatronik (VZ u. bb) Mechatronik | Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen (bb)

MASTER f f f

Mechatronics Informatik Energietechnik und Energiewirtschaft (bb)

(bb = berufsbegleitend, VZ Vollzeit)


Nr. 45-46 · 11. November 2016

16 · Branchen · Die Wirtschaft

Facebook Performance Marketing

Beim Digitale-PerspektivenStammtisch, der am 14. November 2016 bei der Bregenzer Digital Agentur TOWA stattfindet, steht Facebook im thematischen Zentrum. TOWA-Geschäftsführer Florian Wassel und sein Team erklären den Besuchern, wie Unternehmen mit Facebook Performance Marketing mehr Kunden erreichen können. „Viele Unternehmen nutzen ihr Facebook-Profil hauptsächlich für Imagezwecke. Wir gehen allerdings einen Schritt weiter und

arbeiten vertriebsorientiert mit Facebook Performance Marketing“, informiert Florian Wassel und fügt hinzu: „Wir haben es geschafft, die E-Learning-Plattform Juraonline und die Tourismusregion ‚Das Gesäuse‘ auf Facebook zum Leben zu erwecken – und zwar mit Facebook Performance Marketing.“ Wie genau das geht, und auf welche Tools es dabei ankommt, erklärt das TOWA-Team im Rahmen der spannenden Veranstaltung anhand von Beispielen aus der Praxis. Die Teilnahme ist kostenlos.

Digitale Perspektiven Die Initiative „Digitale Perspektiven“ der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) ist ein Informations- und Servicepaket, das Unternehmer/innen seit 2014 durch den digitalen Wandel begleitet und als Ansprechpartner für digitale Fragen zur Verfügung

n K  Aus der Praxis für Praktiker: 17. Auflage in Dornbirn Zum 17. Mal fand im WIFI Dornbirn ein Seminar aus der Reihe „Aus der Praxis für Praktiker“ für den Berufszweig Kälteund Klimatechnik der Innung der Mechatroniker statt. Thema bei der diesjährigen Veranstaltung war „Das Logph-Diagramm - ein wichtiges Arbeitsmittel für Monteure, Meister und Ingenieure“. Die Herausforderungen für die Zukunft in Sachen Planung, Ausführung und Reparatur von Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen erfordert fundierte Kenntnisse über das „Log-phDiagramm“. Referent der Veranstaltung war DI Hans-Jürgen Ullrich, IM-Stv. Jürg Hagleitner, Bundesfachgruppenobmann Mechatroniker/Kälte- und Klimatechnik begrüßte die rund 40 Teilnehmer.

Foto: TOWA

Wie Unternehmen mit Facebook Performance Marketing vertriebsorientiert arbeiten und so mehr Kunden erreichen können, erklärt TOWA-Geschäftsführer Florian Wassel am 14. November 2016 beim Digitale-PerspektivenStammtisch in Bregenz.

Wie Unternehmen mit Facebook mehr Kunden gewinnen können, verrät Florian Wassel von TOWA beim DP-Stammtisch.

steht. Auf der Website www.digitale-perspektiven.at gibt es neben praxisnahen Informationen und Tipps rund um die Digitalisierung auch Serviceangebote, Hinweise auf Veranstaltungen und Gastbeiträge von Vorarlberger DigitalExpert/innen.

Info und Anmeldung: Facebook Performance Marketing – TOWA Digital Agentur 14.11.2016, 18 Uhr TOWA, Brosswaldengasse 12, Bregenz Anmeldung: info@digitale-perspektiven.at

E-Mobilität geht alle an: Installationen in Wohnanlagen thematisiert

In dem Seminar wurde unter anderem beantwortet, welchen Nutzen das Diagramm für Monteure, Meister und Ingenieure hat, welche Erkenntnisse es bringt, wie es zur Fehlerfeststellung in Kälteanlagen genutzt wird und wie man das Diagramm für die Auslegung und Optimierung von Kälteanlagen nutzen kann.

Rund 40 Teilnehmer kamen zu dem Seminar für die Kälte- und Klimatechniker.

In der Mobilitätszentrale der illwerke vkw in Bregenz ging eine Infoveranstaltung zum Thema „E-Mobilität“ über die Bühne. In Zusammenarbeit zwischen dem Land, allen Netzbetreibern und der Innung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker wurde das Thema „Mobilität in Wohnanlagen“ intensiv besprochen. IM Klaus Ehgartner hat im Vorfeld mit den Netzbetreibern und dem Land ein Gutachten erstellt, das Wohnbaufirmen präsentiert wurde. Der Fokus ging in die Zukunft, was künftig bei bestehenden bzw. bei neuen Wohnanlagen zu installieren/ vorzusehen sein wird. Die Veranstaltung zeigte die Unsicherheit, wohin die Entwicklung gehen wird. Auch die Kosten für zusätzliche Installationen kamen zur Sprache. Im Rahmen weiterer Veranstaltungen sollen die empfohlenen Installationen der breiten Masse nähergebracht werden.


Nr. 45-46 · 11. November 2016 Die Wirtschaft

· Branchen · 17

n K 

Lehre goes Party: Rekordbesuch beim legendärsten Lehrlingsclubbing des Landes

Bereits zum achten Mal wurden kürzlich alle Lehrlinge des Vorarlberger Gewerbe und Handwerk als Dank für ihre tollen Leistungen von der Sparte Gewerbe und Handwerk der WKV zu einer spektakulären Partynacht ins K-Shake in Röthis eingeladen. Im legendären Zirkuszelt gab es heuer einen neuen Gästerekord: Mehr als 4.000 Lehrlinge, Ausbildner und Firmenchefs feierten bis spät in die Nacht. Highlight war das komplett in schwarz „gekleidete“ Zir-

kuszelt - das größte Zirkuszelt, das je in Vorarlberg für eine Party zur Verfügung stand. Unter die zahlreichen Gäste mischten sich auch etliche Innungsmeister - unter anderen Christian Thaler, Günther Plaickner, Siegfried Fritz, Klaus Ehgartner, Marika Loacker, Pius Nachbaur, Roman Moosbrugger, IM-Stellvertreter Michael Stadler und natürlich Spartenobmann Bernhard Feigl. f Alle Fotos: www.facebook. com/lehregoesparty

Die Lehrlinge feierten ausgelassen. Foto: Manuel Rusch

Handel hilft Christkindeln und Weihnachtsmännern beim Einkauf

Handel informiert Schüler über Berufsbilder und Karrierechancen

Insgesamt absolvieren derzeit rund 900 Lehrlinge ihre Ausbildung in 320 Vorarlberger Handelsunternehmen. Foto: Markus Gmeiner

Die Lehre im Handel ist eine der beliebtesten Ausbildungen in Vorarlberg. Im Rahmen der Berufsinformationstage des Handels an drei Tagen im November informierten sich daher heuer wieder rund 800 Schüler der Vorarlberger Polytechnischen und Mittelschulen im WIFI über die zahlreichen Möglichkeiten einer Handelslehre.

Studienreise der JGV nach Spanien Die diesjährige Studienreise des Jungen Gastgewerbe Vorarlberg (JGV) ging mit 23 Teilnehmern ins spanische Bilbao. Neben den Besuchen verschiedener Weingüter und Restaurants war das Highlight der Besuch des Restaurant Azurmendi Gourmet, welches auf Platz 16 der „Worlds 50 Best Restaurants“ belegte – ebenfalls erhielt das Restaurant als erstes drei Michelin Sterne zwischen 2007 und 2012. Fotos unter www.jgv.at

Vorankündigung: Der JGV Gastgewerbeball, „die“ Nacht der Gastronomen und Hoteliers findet am 23. Jänner 2017 ab 19 Uhr im Spannrahmen in Hard statt. Kartenanfragen: info@jgv.at Vom 1. bis 23. Dezember 2016 können Kunden ihren Weihnachtseinkauf im Rahmen der beliebten Gemeinschaftsaktion der WKO und Ö3 zurückgewinnen. Mitmachen und Kunden informieren lohnt sich also für alle Branchen. Infos und Vorlagen: www.derhandel.at

Das Junge Gastgewerbe Vorarlberg reiste zu Studienzwecken nach Spanien.

„Im Handel sind unsere Mitarbeiter unsere Visitenkarte. Deswegen bemühen wir uns intensiv um den Nachwuchs und führen schon seit vielen Jahren diese mehrtägige Informationsveranstaltung durch“, informierte Theresia Fröwis, Spartenobfrau des Vorarlberger Handels über die Hintergründe dieser einzigartigen Veranstaltung.


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9. LEHRLINGSBALL

der vorarlberger inDustrie we can do that ... und des g‘hörig

! n e l a i l i F o p y H n e l l a n i f u a k r e v r o V n! h a B & s Karten u B t breise mi nd A u n A s i t a r G

LEHRLINGSBALL DER VORARLBERGER INDUSTRIE

FESTSPIELHAUS BREGENZ

Weitere i Infos unter www.derlehrlingsball.at oder www.facebook.com/lehrlingsball

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26. NOVEMBER 2016


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Dienstag, 15. November 2016

9.30 – 11.30 Uhr in Egg, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bundesstraße 1039 13.30 – 15.00 Uhr in Dornbirn, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. WIFI, Bahnhofstraße 24 Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte bringen Sie aber allenfalls notwendige Unterlagen und Nachweise mit. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 0508059970, F 050808-9919, E Direktion. VBG@svagw.at, www.svagw.at Dienstag, 15. November 2016 17.00 – 20.00 Uhr, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn Infoabend Information und Beratung zu den Studiengängen der FH Vorarlberg. Donnerstag, 17. November 2016 17.30 Uhr, W2 06, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn Technikforum „Some security considerations in the connected future“, Dr. Abhinav Somaraju, Tridonic GmbH & Co KG Donnerstag, 17. – Samstag, 19. November 2016 Gebäude Hochschulstraße, 2. Stock, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn PM Camp Das PM Camp wird heuer zum 6. Mal von der Hagen Management GmbH und der FH Vorarlberg durchgeführt und ist eine Unkonferenz zum Thema Projektmanagement (Kombination von Vorträgen und Barcamp).

F N Florian Wassel GmbH, Schillerstraße 4 / Top 5, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Vermögensverwaltung; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 15.07.2016; GF: (A) Florian Wassel (21.07.1990); vertritt seit 26.07.2016 selbstständig; GS: (A) Florian Wassel (21.07.1990); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 25.07.2016 – FN 455998k. BK Handels GmbH, Schwefel 61, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Waren aller Art; Kapital: € 35.000; GesV vom 14.07.2016; GF: (A) Alexander Klotz (22.03.1972); vertritt seit 27.07.2016 selbstständig; (B) Franjo Bozic (20.08.1974); vertritt seit 27.07.2016 selbstständig; GS: (C) AK Beteiligungs GmbH; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (D) FB Beteiligungs GmbH; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 26.07.2016 – FN 456343v. Raafi Pedal Piraten e.U., Achsiedlungsstrasse 1, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Boten und Kurierdienst; INHABER/IN: (A) Raafi Amir Gozalimuda (09.10.1986); eingetragen; – LG Feldkirch, 27.07.2016 – FN 456241v. SUBCON Electrical fittings GmbH, Schwefel 93, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Elektroarmaturen; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 04.07.2016; GF: (A) Mag Michael Preg (17.10.1966); vertritt seit 29.07.2016 selbstständig; GS: (B) RIBE SUBCON GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 28.07.2016 – FN 456428v. N.F. Hausmeister Service e.U., Kehlerstrasse 32, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Hausmeister; INHABER/IN: (A) Natascha Feurstein (30.10.1981); eingetragen; – LG Feldkirch, 16.08.2016 – FN 457117g. Bunte Projekte – Thomas Fuchs e.U., Giessenstraße 2, Top 4, 6972 Fußach; GESCHÄFTSZWEIG: Mentaltraining, Coaching, Projektmanagement; INHABER/IN: (A) Thomas Fuchs (02.10.1977); eingetragen; – LG Feldkirch, 28.07.2016 – FN 456451b. W5 Immobilien OG, Weidachstraße 5, 6923 Lauterach; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilienverwaltung und Immobilienvermietung; GesV vom 11.07.2016; GS: (A) Marc Philipp Stöckl (23.12.1977); vertritt seit 02.08.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/Gesellschafterin; (B) Rebecca Maria Stöckl (12.12.1981); vertritt seit 02.08.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/Gesellschafterin; – LG Feldkirch, 01.08.2016 – FN 455702a. PHYSIO-PELVIS Zentrum für physiotherapeutische Forschung und Entwicklung OG, Sebastianstraße 13, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Betrieb eines Zentrums für Forschung und Entwicklung im Bereich Physiotherapie; GesV vom 27.06.2016; GS: (A) Marina Blecha (14.04.1958);

vertritt seit 30.07.2016 selbstständig; (B) Corinne Egger BSc (15.01.1980); vertritt seit 30.07.2016 selbstständig; (C) Barbara Gödl-Purrer MSC (09.04.1958); vertritt seit 30.07.2016 selbstständig; (D) Ines Holzmann (16.09.1979); vertritt seit 30.07.2016 selbstständig; (E) Magdalena Latzer MSc (01.07.1986); vertritt seit 30.07.2016 selbstständig; (F) Ludwig De Meyer (14.05.1960); vertritt seit 30.07.2016 selbstständig; – LG Feldkirch, 29.07.2016 – FN 456568z. Verlag Wilde Aprikosen e.U., Fluh 34a/01, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Buch-, Kunst- und Musikalienverlag; INHABER/IN: (A) Alexandra Abbrederis Simpson (22.11.1971); eingetragen; – LG Feldkirch, 01.08.2016 – FN 456240t. HOTYOGABOX RINNHOFER e.U., Kehlerstrasse 30, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Yogastudio; INHABER/IN: (A) Mag (FH) Hannah Rinnhofer (16.04.1985); eingetragen; – LG Feldkirch, 29.07.2016 – FN 456611m. Diamant Second Hand Boutique e.U., Römer Straße 2, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Waren, Neuwaren, Second Hand Waren, Kleidungen für Kinder, Herren, Damen, Accessoires, Modeschmuck, Schuhe; INHABER/IN: (A) Zsanett Gavallér (06.03.1990); eingetragen; – LG Feldkirch, 02.08.2016 – FN 455984s. REMA Vermietungs KG, Apfelweg 8, 6971 Hard; GESCHÄFTSZWEIG: Vermietung von Gegenständen aller Art, insbesondere von Liegenschaften; Erwerb und Verwaltung von Liegenschaften; GesV vom 06.06.2016; GS: (A) Mag Manfred Reumiller (24.03.1963); vertritt seit 05.08.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Mag. Manfred Reumiller Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH; Haftsumme € 100; (C) Christine Reumiller (07.04.1962); Haftsumme € 100; (D) Maximilian Reumiller (07.10.1990); Haftsumme € 100; (E) Anna Maria Reumiller (31.12.1992); Haftsumme € 100; – LG Feldkirch, 04.08.2016 – FN 456483z. Factory31.at Handels GmbH, Werdenbergerstraße 5, 6700 Bludenz; GESCHÄFTSZWEIG: Handel; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 13.07.2016; Einbringungsvertrag vom 13.07.2016; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens „Lucas Scheel“; GF: (A) Lucas Scheel (10.04.1986); vertritt seit 04.08.2016 selbstständig; GS: (A) Lucas Scheel (10.04.1986); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 03.08.2016 – FN 455900t. Restaurant zum Grünen Baum OG, Harderstraße 10, 6923 Lauterach; GESCHÄFTSZWEIG: Gastgewerbe; GesV vom 11.07.2016; Zusammenschlussvertrag vom 11.07.2016; Übernahme des nicht protokollierten Einzelunternehmens Restaurant zum Grünen Baum mit dem Sitz in Lauterach; GS: (A) Kosove Rexhaj (28.06.1972); vertritt seit 04.08.2016 selbstständig; (B) Ismail Sulltani (01.04.1975); vertritt seit 04.08.2016 selbstständig; – LG Feldkirch, 03.08.2016 – FN 45590w.


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Montag, 21. November 2016

12.15 - 13.30 Uhr, designforum Vorarlberg, Dornbirn FFG PATENT.SCHECK: BIS ZU € 10.000,- ZUSCHUSS Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) bietet mit dem Patent.Scheck ein neues, attraktives Förderinstrument für KMU, Startups und Einzelpersonen zur professionellen Absicherung von Innovationen, wenn eine konkrete wirtschaftliche Verwertungsabsicht nachgewiesen werden kann. Der Patent.Scheck fördert den gesamten Prozess der Schutzrechtsanmeldung, beginnend mit der Überprüfung einer neuen Idee mit einem Patentamt bis hin zur (inter)nationalen Patentanmeldung und dem Monitoring von Patentanmeldungen. Die Gesamtkosten hierfür können sich auf bis zu € 12.500,- belaufen. Die FFG übernimmt davon 80 % (das sind bis zu € 10.000,-). Der Patent.Scheck kann einmal pro Jahr, pro Unternehmen und pro Forschungsidee ausgestellt werden. Zu Beginn steht ein einfacher Kurzantrag. Die Einreichung ist laufend möglich und themenoffen. INFOLUNCH Am 21. November 2016 geben Ihnen Experten von FFG, Österreichischem Patentamt, WISTO sowie Patentanwalt Dr. Ralf Hofmann von Hofmann & Fechner Auskunft über Ihre Fördermöglichkeiten. Die Veranstaltung findet von 12.15 Uhr bis 13.30 Uhr Uhr im designforum Vorarlberg (CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1, 6850 Dornbirn) statt. Parkplätze sind in der Tiefgarage ausreichend vorhanden. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um Ihre Anmeldung unter 05572 55252 0 oder daniela.auer@ wisto.at. Donnerstag, 24. November 2016 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1, Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH. Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at

F N

Maria Reumiller (31.12.1992); Haftsumme € 100; – LG Feldkirch, 04.08.2016 – FN 456481x.

„WA Drei Bauprojekt“ Karl Grabher KG, Schloßplatz 2, 6845 Hohenems; GESCHÄFTSZWEIG: Bauträger- und Baumeistergewerbe, Planung, Errichtung und Konzeption von Bauprojekten, Immobilienverwaltung; GesV vom 05.07.2016; GS: (A) Ing Karl Grabher (02.04.1963); vertritt seit 04.08.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) GRABHER Beteiligungs- & Vermögensverwaltung GmbH; Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 03.08.2016 – FN 456427t.

„Explorer Hotel Hinterstoder GmbH & Co.KG“, Dorfstraße 127b, 6793 Gaschurn; GesV vom 01.07.2016; GS: (A) Explorer Hotel Hinterstoder Verwaltungs GmbH; vertritt seit 05.08.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Explorer Hotels Austria Holding GmbH; Haftsumme € 1.240.000; (C) Oberösterreichische Versicherung Aktiengesellschaft; Haftsumme € 410.000; – LG Feldkirch, 04.08.2016 – FN 456759f.

BioTrans Österreich GmbH, Im Haag 16, 6923 Lauterach; GESCHÄFTSZWEIG: Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Abfallentsorgungssystemen samt dazugehöriger Dienstleistungen; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 09.06.2016; GF: (A) Dr Fritz Schneider (02.08.1956); vertritt seit 04.08.2016 selbstständig; (B) Patrick Hoffmann (03.09.1983); vertritt seit 04.08.2016 selbstständig; GS: (C) BioTrans Holding GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 03.08.2016 – FN 455430a.

Explorer Hotel Hinterstoder Verwaltungs GmbH, Dorfstraße 127b, 6793 Gaschurn; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen, insbesondere die Beteiligung, als persönlich haftende Gesellschafterin an der „Explorer Hotel Hinterstoder GmbH & Co.KG“; Kapital: € 36.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 01.07.2016; GF: (A) Jürnjakob Reisigl (11.12.1961); vertritt seit 05.08.2016 selbstständig; (B) Katja Leveringhaus (25.11.1970); vertritt seit 05.08.2016 selbstständig; GS: (C) Explorer Hotels Austria Holding GmbH; Einlage € 36.000; geleistet € 36.000; – LG Feldkirch, 04.08.2016 – FN 456760g.

„WA Vier Bauprojekt“ Karl Grabher KG, Schloßplatz 2, 6845 Hohenems; GESCHÄFTSZWEIG: Bauträger- und Baumeistergewerbe, Planung, Errichtung und Konzeption von Bauprojekten, Immobilienverwaltung; GesV vom 05.07.2016; GS: (A) Ing Karl Grabher (02.04.1963); vertritt seit 04.08.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) GRABHER Beteiligungs- & Vermögensverwaltung GmbH; Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 03.08.2016 – FN 456426s. stAPPtronics GmbH, Frutzstraße 4, 6832 Sulz; GESCHÄFTSZWEIG: Sportprodukte; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 15.07.2016; GF: (A) Otto Krimmer (17.09.1945); vertritt seit 03.08.2016 selbstständig; (B) Mag Peter Krimmer (29.04.1980); vertritt seit 03.08.2016 selbstständig; GS: (C) VO Holding GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 02.08.2016 – FN 456689b. i6. Immobilien KG, Riedstraße 15, 6844 Altach; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb, Verkauf, Halten und Verwalten von Immobilien; GesV vom 28.07.2016; GS: (A) Robert Brotzge (16.11.1968); vertritt seit 03.08.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Karin Brotzge (03.03.1969); Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 02.08.2016 – FN 456688a. Senseforce GmbH, Hintere Achmühlerstraße 1a, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Entwicklung und der Vertrieb von Applikationen im Industriebereich, insbesondere Industrie 4.0.; Kapital: € 35.000; GesV vom 15.07.2016; GF: (A) Ronald Rigo (04.03.1985); vertritt seit 03.08.2016 gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen; (B) Johann Mühlgrabner (31.07.1956); vertritt seit 03.08.2016 gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen; GS: (A) Ronald Rigo (04.03.1985); Einlage € 5.250; geleistet € 5.250; (B) Johann Mühlgrabner (31.07.1956); Einlage € 5.250; geleistet € 5.250; (C) Si Startups Management GmbH & Co KG; Einlage € 24.500; geleistet € 24.500; – LG Feldkirch, 02.08.2016 – FN 456484a. MAXREU Vermietungs KG, Apfelweg 8, 6971 Hard; GESCHÄFTSZWEIG: Vermietung von Gegenständen aller Art, insbesondere von Liegenschaften; Erwerb und Verwaltung von Liegenschaften; GesV vom 06.06.2016; GS: (A) Mag Manfred Reumiller (24.03.1963); vertritt seit 05.08.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Christine Reumiller (07.04.1962); Haftsumme € 100; (C) Maximilian Reumiller (07.10.1990)); Haftsumme € 100;; (D)) Anna

AMREU Vermietungs KG, Apfelweg 8, 6971 Hard; GESCHÄFTSZWEIG: Vermietung von Gegenständen aller Art, insbesondere von Liegenschaften; Erwerb und Verwaltung von Liegenschaften; GesV vom 06.06.2016; GS: (A) Mag Manfred Reumiller (24.03.1963); vertritt seit 05.08.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Christine Reumiller (07.04.1962); Haftsumme € 100; (C) Maximilian Reumiller (07.10.1990); Haftsumme € 100; (D) Anna Maria Reumiller (31.12.1992); Haftsumme € 100; – LG Feldkirch, 04.08.2016 – FN 456480w. REMA Vermögensverwaltung KG, Apfelweg 8, 6971 Hard; GESCHÄFTSZWEIG: Vermögensverwaltung; Vermietung von Gegenständen aller Art, insbesondere von Liegenschaften; Erwerb und Verwaltung von Liegenschaften; GesV vom 06.06.2016; GS: (A) Mag Manfred Reumiller (24.03.1963); vertritt seit 05.08.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Mag. Manfred Reumiller Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH; Haftsumme € 100; (C) Christine Reumiller (07.04.1962); Haftsumme € 100; (D) Maximilian Reumiller (07.10.1990); Haftsumme € 100; (E) Anna Maria Reumiller (31.12.1992); Haftsumme € 100; – LG Feldkirch, 04.08.2016 – FN 456482y. BG Vermögensverwaltungs GmbH, Schloßgraben 10, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Verwaltung, Verkauf und Handel als auch Errichtung von Immobilien; Kapital: € 35.000; GesV vom 28.07.2016; GF: (A) DI Harald Bitschnau (21.06.1969); vertritt seit 06.08.2016 selbstständig; GS: (B) bauWERK architektur ZT GmbH; Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; (C) Architekturbüro Oskar Ganahl Anstalt; Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; – LG Feldkirch, 05.08.2016 – FN 456758d. RPM GmbH, Welloch 1, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Durchführung von Managementleistungen; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 10.08.2016; GF: (A) Mag (FH) Matthias Ratt (28.10.1975); vertritt seit 17.08.2016 selbstständig; GS: (B) Ratt GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 16.08.2016 – FN 457175t. Charlique e.U., Jahnstrasse 9a, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Handel; INHABER/IN: (A) Beate Bösch (11.06.1966); eingetragen; – LG Feldkirch, 12.08.2016 – FN 457174s.


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F N Seequartier Bahnhof GmbH, Mariahilfstraße 29, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Entwicklung, Errichtung, Vermietung und Betrieb eines Bahnhofes; Kapital: € 35.000; GesV vom 23.05.2016; GF: (A) Ing Mag (FH) Thomas Schöpf (23.04.1976); vertritt seit 06.08.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/ Prokuristen; (B) Ing Tobias Forer-Pernthaler MSc (10.09.1980); vertritt seit 06.08.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/-in oder einer/einem Prokuristin/Prokuristen; (C) Ing MMag Emanuel Böhler (22.12.1981); vertritt seit 06.08.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/ Prokuristen; GS: (D) Aspermont Holding GmbH; Einlage € 14.000; geleistet € 14.000; (E) ZIMA Holding AG; Einlage € 10.500; geleistet € 10.500; (F) J. & R. Schertler GmbH & CoKG; Einlage € 10.500; geleistet € 10.500; – LG Feldkirch, 05.08.2016 – FN 456563t. Seequartier Turm GmbH, Mariahilfstraße 29, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Entwicklung, Errichtung, Vermietung und Betrieb des SeequartierTeilareals „Turm“; Kapital: € 35.000; GesV vom 23.05.2016; GF: (A) Ing Mag (FH) Thomas Schöpf (23.04.1976); vertritt seit 06.08.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/Prokuristen; (B) Ing Tobias Forer-Pernthaler MSc (10.09.1980); vertritt seit 06.08.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/Prokuristen; (C) Ing MMag Emanuel Böhler (22.12.1981); vertritt seit 06.08.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/Prokuristen; GS: (D) Rhomberg Bau GmbH; Einlage € 14.000; geleistet € 14.000; (E) i+R Wohnbau GmbH; Einlage € 10.500; geleistet € 10.500; (F) ZIMA Holding AG; Einlage € 10.500; geleistet € 10.500; – LG Feldkirch, 05.08.2016 – FN 456564v. Seequartier Tiefgaragen GmbH, Mariahilfstraße 29, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Entwicklung, Errichtung, Vermietung und Betrieb einer Tiefgarage; Kapital: € 35.000; GesV vom 23.05.2016; GF: (A) Ing Mag (FH) Thomas Schöpf (23.04.1976); vertritt seit 06.08.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/ Prokuristen; (B) Ing Tobias Forer-Pernthaler MSc (10.09.1980); vertritt seit 06.08.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/ in oder einer/einem Prokuristin/Prokuristen; (C) Ing MMag Emanuel Böhler (22.12.1981); vertritt seit 06.08.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/ Prokuristen; GS: (D) Aspermont Holding GmbH; Einlage € 14.000; geleistet € 14.000; (E) ZIMA Holding AG; Einlage € 10.500; geleistet € 10.500; (F) J. & R. Schertler GmbH & CoKG; Einlage € 10.500; geleistet € 10.500; – LG Feldkirch, 05.08.2016 – FN 456566x. Seequartier Hotel GmbH, Mariahilfstraße 29, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Entwicklung, Errichtung, Vermietung und Betrieb eines Hotels; Kapital: € 35.000; GesV vom 23.05.2016; GF: (A) Ing Mag (FH) Thomas Schöpf (23.04.1976); vertritt seit 06.08.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/ Prokuristen; (B) Ing Tobias Forer-Pernthaler MSc (10.09.1980); vertritt seit 06.08.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/-in oder einer/einem Prokuristin/Prokuristen; (C) Ing MMag Emanuel Böhler (22.12.1981); vertritt seit 06.08.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/

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Prokuristen; GS: (D) Aspermont Holding GmbH; Einlage € 14.000; geleistet € 14.000; (E) ZIMA Holding AG; Einlage € 10.500; geleistet € 10.500; (F) J. & R. Schertler GmbH & CoKG; Einlage € 10.500; geleistet € 10.500; – LG Feldkirch, 05.08.2016 – FN 456565w.

L Morina & Aslanbay OG, Hauptstraße 65, 6719 Bludesch; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 06.09.2016 – FN 417419b. „Congenio“ Consulting GmbH in Liqu., Dammstraße 41, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 01.09.2016 – FN 126320s. Wasler GmbH, Rhetikusstraße 14a, 6844 Altach; FIRMA gelöscht; GV vom 07.09.2016; Umwandlung gemäß §§ 2 ff UmwG durch Übertragung des Unternehmens auf den Gesellschafter Bernard Wasler (19.06.1965); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; Fortführung des Unternehmens als nichtprotokolliertes Einzelunternehmen; – LG Feldkirch, 13.09.2016 – FN 259037m. Gasthof-Pension Dreiländerblick Michael Bröll Gesellschaft m.b.H. in Liqu., Oberfallenberg 14, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 12.09.2016 – FN 76011g. Hoisl Bau GmbH, Lugen 197, 6883 Au; FIRMA gelöscht; Umwandlungsvertrag vom 12.09.2016; GV vom 12.09.2016; Umwandlung gemäß §§ 2 ff UmwG durch Übertragung des Unternehmens auf den Gesellschafter Gebhard Hoisl (11.07.1977); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; Fortführung als nicht protokolliertes Unternehmen; – LG Feldkirch, 19.09.2016 – FN 323209h. Gemeinde Mittelberg Immobilienverwaltungs GmbH & Co. KG., Walserstraße 52, 6991 Riezlern im Kleinwalsertal; FIRMA gelöscht; Vermögensübernahme gemäß § 142 UGB durch Gemeinde Mittelberg; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 19.09.2016 – FN 209081y. ARENA SEVEN LTD & Co KG, Bahnhof 391, 6870 Bezau; FIRMA gelöscht; Amtswegige Löschung; – LG Feldkirch, 15.09.2016 – FN 422492m. DASTRO Garment IT Solutions GesmbH in Liqu., HNr. 622, 6764 Lech am Arlberg; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 15.09.2016 – FN 416257v. C & M Handels LTD & Co KG, Rathausstraße 37, 6900 Bregenz; FIRMA gelöscht; Amtswegige Löschung; – LG Feldkirch, 15.09.2016 – FN 405493p. Lattner Pierrot, Seminare-Sprachen-Werbung, e.U., Arlbergstr. 15, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; – LG Feldkirch, 14.09.2016 – FN 22697d. Angelika Canal e.U., Allemannenstraße 20e, 6830 Rankweil; FIRMA gelöscht; Zusammenschlussvertrag vom 09.09.2016; Übertragung des Betriebes in die Canal Instrumente GmbH & Co KG (FN 458399t); – LG Feldkirch, 20.09.2016 – FN 253340i. AN Abwicklungsgesellschaft mbH in Liqu., Bonigstraße 11, 6973 Höchst; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch,, 20.09.2016 – FN 326040x.

Samstag, 12. Sonntag, 13. November 2016 Messe Dornbirn GmbH, Messeplatz 1, Dornbirn Hochzeit und Event Informationen: Dornbirner Messe GmbH, T 05572/305-0, E service@ messedornbirn.at, www.messedornbirn.at Donnerstag, 17. November 2016 19.00 Uhr, Aula, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn OPENIDEA DESIGN TALK Vortragsreihe aus dem Studiengang InterMedia, die Interessierte zum Diskurs über verschiedene Gestaltungsthemen einlädt. „Unternehmen durch Marken führen“, Referent: Ruedi Alexander Müller Beyeler Montag, 21. November 2016 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäfts idee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 Donnerstag, 24. November 2016 18.00 Uhr, W2 06, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn Blickpunkt Wirtschaft „Quo vadis, Weltwirtschaft?“, Referent: Dr. Martin Gächter. Anmeldung unter veranstaltungen.fhv.at

B BGBl. II Nr. 290/2016 vom 27.10.2016 Änderung der Recycling-Baustoffverordnung BGBl. II Nr. 291/2016 vom 27.10.2016 Änderung der Verordnung über Deponien Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.


AKTUELLE WIFI KURSE Wissen Ist Für Immer. M / U Angewandte Psychologie in der Führung Interaktion – Arbeitsalltag – Anwendung Dornbirn, 29. + 30.11.2016, Di + Mi 9:00 – 17:00 Uhr, € 435,-; K.Nr. 12026.03 Angewandte Psychologie in der Führung Arbeiten mit und in Gruppen Dornbirn, 31.1. + 1.2.2017, Di + Mi 9:00 – 17:00 Uhr, € 435,-; K.Nr. 12123.03 Vom Kollegen zur Führungskraft Hohenems, 16., 17. + 31.3.2017, Do + Fr 9:00 – 17:00 Uhr, € 630,-; K.Nr. 12120.03 Trainer in der Erwachsenenbildung Dornbirn, Start 24.3.3017, Termine laut Stundenplan, 136 Trainingseinheiten, € 2.965,-; K.Nr. 12171.03 Konfliktkompetenz für Führungskräfte und Personalisten Dornbirn, Start 28.3.2017, Termine laut Stundenplan, 64 Trainingseinheiten, € 1.550,-; K.Nr. 12128.03

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Unilehrgang MIBT (MSc) Dornbirn, 13.12.2016, Fr 14:00 – 17:00 Uhr; K.Nr. 83006.03 Zertifizierung Senior Process Manager Dornbirn, 14.2.2017, Di 18:00 – 20:00 Uhr; K.Nr. 62160

CNC-Fertigungstechnologe Dornbirn, 3.2. – 10.6.2017, Termine lt. Stundenplan, € 3.210,-; K.Nr. 38180.03 VBK zur Kesselwärterprüfung Dornbirn, 20. – 24.2.2017, Mo – Fr 8:00 – 17:00 Uhr, € 1.020,-; K.Nr. 61106.03 CNC-Einstiegskurs Dornbirn, 2. – 10.3.2017, Termine lt. Stundenplan, € 1.380,-; K.Nr. 38150.03

G / H / T / V Ausbilder als Lerncoach Dornbirn, 17.11.2016, Do 8:30 – 17:00 Uhr, € 210,-; K.Nr. 42053.03 Maschinisten für Seilbahnbedienstete: Grundausbildung Hohenems, 21. – 25.11.2016, Mo – Fr, 8:00 – 17:00 Uhr, 40 Trainingseinheiten, € 844,-; K.Nr. 71040.03 Maschinisten für Seilbahnbedienstete: Zusatzmodul Hohenems, 28. + 29.11.2016, Mo + Di, 8:00 – 17:00 Uhr, 40 Trainingseinheiten, € 844,-; K.Nr. 71040.03 Basisschnitte mit Farbtechniken am Technikkopf Dornbirn, 29.11. – 14.12.2016, Di + Mi 19:00 – 21:30 Uhr, € 245,-; K.Nr. 48003.03 Wie bring ich es rüber Dornbirn, 1.12.2016, Do 8:30 – 17:00 Uhr, € 210,-; K.Nr. 42054.03 Allergenkennzeichnung Dornbirn, 12.12.2016, Mo 14:30 – 16:30 Uhr, € 36,-; K.Nr. 77012.03 Allergenkennzeichnung Bludenz, 13.12.2016, Di 14:30 – 16:30 Uhr, € 36,-; K.Nr. 77013.03

W / G / W Praxismanagement Dornbirn, 13.1. – 30.6.2017, Fr 18:00 – 22:00 + Sa 8:30 – 12:30 Uhr, 82 Trainingseinheiten, € 1.690,-; K.Nr. 43160.03 Diätetisch geschulter Koch Hohenems, 16.1. – 20.3.2017, Mo + Di 8:00 – 17:00 Uhr, 110 Trainingseinheiten, € 1.900,-; K.Nr. 77130.03 Fingernageldesign Hohenems, 20.1. – 10.3.2017, Fr + Sa 8:00 – 17:00 Uhr, 56 Trainingseinheiten, € 1.490,-; K.Nr. 47100.03

WIFI Vorarlberg


Wir bringen Sie auf Kurs. Wissen Ist Für Immer. Resilienz - Widerstandskraft und Krisenfestigkeit

Eine Grundlage für mehr Lebens- und Arbeitsqualität Resilienz ist eine innere Stärke und gibt uns die Fähigkeit, mit schwierigen Herausforderungen, Veränderungen, Druck, Stress und Ungewissheit umzugehen. Sie hilft uns, n flexibel auf Veränderungen zu reagieren. n uns wie Stehaufmännchen immer wieder aufzurichten. n Frustrationen zu überwinden. n belastende Lebenssituationen zu meistern und gestärkt daraus hervorzugehen. n unsere Lebensbalance besser zu finden. Die gute Nachricht: Widerstandskraft lässt sich entwickeln und ausbauen! Ziel n Sie sind belastbarer, produktiver, erfolgreicher und zufriedener. n Sie werden resistenter gegen Druck und Stress. n Sie können mit schwierigen Herausforderungen, Rückschlägen und Ungewissheiten besser umgehen. Inhalt n Die 7 Säulen der Resilienz - Woraus sich Resilienz zusammensetzt n Schritte und Wege zur Förderung der persönlichen Widerstandskraft n Die Bedeutung einer positiven Lebenshaltung, unserer Glaubenssätze und inneren Antreiber n Zusammenhänge von körperlicher und geistiger Widerstandskraft n Analyse und Reflexion eigener Verhaltensweisen n Erweiterung von Lösungsansätzen und Handlungsspielräumen n Mein persönliches Selbst- und Stressmanagement n Umgang mit persönlichen Energiepotenzialen und Ressourcen n Konstruktive Grenzsetzung und Konfliktarbeit Trainerin: Mag. Helga Scheicher Training, Beratung, Coaching Trainingseinheiten: 16 Beitrag: € 435,Ort: WIFI Dornbirn

Controller-Lehrgang

Diätetisch geschulter Koch

Teilnehmer Personen mit Praxis im Rechnungswesen, aktive Controller sowie Fachund Führungskräfte aller Funktionsbereiche mit dem Bedarf, Controllerarbeit und die dazu notwendigen Systeme und Methoden vertieft zu verstehen und im eigenen Verantwortungsbereich anwenden zu können.

Mehr denn je ist es ein Wunsch der Menschen, durch bewusste Ernährung Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern bzw. wiederzuerlangen. Im Vordergrund steht natürlich der Genuss. Ernährungsbewusste Gerichte sind besonders wohlschmeckend, wenn sie entsprechend zubereitet sind. Hier geht es nicht darum, den Menschen von heute auf morgen auf eine ganz „ungewöhnliche Kost“ umzustellen, sondern durch Modifikation traditioneller Gerichte eine ernährungsbewusstere Form der Speisen zu erhalten.

Voraussetzungen Betriebswirtschaftliche Kenntnisse mit Praxis im Rechnungswesen Inhalt MODUL 1 Controlling – Management – Controller MODUL 2 Konzept und Planung der Kosten-/Leistungsrechnung MODUL 3 Financial Accounting: Bilanzanalyse, Finanzplanung, Investitionsrechnung und wertorientierte Führung MODUL 4 Sozialverhalten von Managern und Controllern MODUL 5 PC-Labor: operative Jahresplanung und Datenflüsse MODUL 6 Soll-Ist-Vergleich und Management-Erfolgsrechnung MODUL 7 Controlling von Dienstleistungen MODUL 8 Marketing- und Projektcontrolling MODUL 9 Management-Informationssysteme MODUL 10 Strategisches Controlling Abschluss Der Lehrgang wird nach den Richtlinien der IGC (International Group of Controlling) anerkannt. Diplom & Zeugnis. Lehrgangsleitung: Dkfm. Markus Berger-Vogel, Senior Consultant Der Lehrgang wird in Kooperation mit dem CZSG, Controller Zentrum St. Gallen AG, durchgeführt. Es werden ausschließlich Experten mit mehrjähriger Erfahrung aus Wissenschaft, Lehre und Unternehmenspraxis eingesetzt. Trainingseinheiten: 3 Semester Beitrag: € 7.830,- (€ 2.610,- pro Semester) Lehrgang nur als Gesamtes buchbar. Ort: WIFI Dornbirn

Dem Koch fällt somit eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe zu. Um das Speisenangebot auch für Ernährungsbewusste und Diätbedürftige kreativ und phantasievoll zu gestalten, benötigt der Koch jedoch das notwendige Spezialwissen. Das WIFI Vorarlberg bietet deshalb zur Aufklärung über dieses Thema Fortbildungen an: „Diätetisch geschulter Koch“ mit „Aufbaukurs Diplom Diätkoch“ für Köche aus den Bereichen Gastronomie, Krankenhäuser, Kuranstalten und Gemeinschaftsverpflegung.

Fachausbildung von Fachkräften für die Arbeitssicherheit Sicherheitsfachkraft

Teilnehmer Sicherheitsvertrauenspersonen, Anwärter zur betriebsinternen Sicherheitsfachkraft, Brandschutztechniker, Sachverständige der Gebietskörperschaften bzw. der privaten Versicherungen, Personen, die eine freiberufliche Tätigkeit als Sicherheitsfachkraft anstreben bzw. die in der Lehre und Ausbildung tätig sein wollen. Voraussetzungen Werkmeister mit Praxis, Meisterprüfung, Absolventen einer Höheren Technischen Lehranstalt oder Universität bzw. gleichwertige Qualifikationen. Interessenten ohne Matura oder obige Voraussetzungen bitte tel. Rücksprache mit Kursleiter Herrn DI Doppler. Bitte senden Sie Ihren Qualifikationsnachweis 3 Wochen vor Kursbeginn an Frau Martina Köb.

Voraussetzungen Lehrabschluss Koch + mindestens 2-jährige nachfolgende Berufspraxis oder eine 5-jährige einschlägige Praxis ohne Lehrabschluss.

Inhalt n Einführung und Grundlagen der Arbeitssicherheit n Rechtliche Grundlagen n Grundsätze der Organisation und Methoden des betrieblichen Arbeitnehmerschutzes n Sicherheit von Arbeitssystemen n Ergonomie, Schadstoffe n Einbindung sicherheitstechnischer Erkenntnisse in die betrieblichen Entscheidungen n Kosten-Nutzen-Analyse n Psychologische Grundlagen des Arbeitnehmerschutzes Prüfung und Zeugnis exklusiv beim WIFI

Trainingseinheiten: 110 Beitrag: € 1.900,- inkl. Materialkosten

Methoden n Vorträge, Übungen, Workshops n Exkursionen, Diskussionen

Termin 16.1. – 20.3.2017 Mo + Di 8:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 77130.03

Lehrgangsleitung (gem. § 4 BGBI 277/95): DI Bernd Doppler Trainingseinheiten: ca. 280 Davon praktische Übungen, Exkursionen und externe Veranstaltungen nach Vereinbarung (ca. 60 Stunden). Beitrag: € 4.190,Ort: WIFI Dornbirn, Praxis extern

Persönliche Beratung Susanne Koller T 05572/3894-689 E koller.susanne@vlbg.wifi.at

Termin 25. + 26.11.2016 Fr + Sa 9:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 10001.03

Termin Start des Lehrganges: 4.3.2017 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 21125.03 Schriftliche Anmeldung: ca@vlbg.wifi.at

Termin 11.1. – 1.7.2017 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 61103.03 Der Stundenplan kann erst ca. 2 Wochen vor Kursbeginn angefordert werden.

Persönliche Beratung Marzellina Feurstein T 05572/3894-459 E feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Carmen Loacker T 05572/3894-465 E loacker.carmen@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Martina Köb T 05572/3894-469 E koeb.martina@vlbg.wifi.at

Information und Anmeldung: T 05572/3894-424, E Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

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WIFI Vorarlberg


Nr. 45-46 · 11. November 2016

24 · WIFI · Die Wirtschaft

IT-Fachkraft: Sicherer Job mit guten Perspektiven Informations- und Kommunikationstechnologien sind die Lebensader in allen Branchen. Eine fundierte IT-Ausbildung ist praktisch eine Job-Garantie.

Fotos: Thinkstock

Sowohl Wettbewerbsfähigkeit als auch Produktivitätssteigerung der heimischen Wirtschaft gehen auf das Konto der IT. Damit wird aber der IT-Fachkräftemangel zu einer Konjunkturbremse. Um dem entgegenzuwirken, sind Bestrebungen im Gange, IT-Berufe wieder auf die Liste der Mangelberufe aufzunehmen.

Gerade Frauen bieten sich in der IT-Branche gute Jobmöglichkeiten.

„Mit der richtigen Ausbildung haben auch Umsteiger/innen beste Chancen, im IT-Bereich Fuß zu fassen!“ Thomas Giselbrecht, WIFI Voralrberg

IT-Bereich: Attraktiv für Frauen Trotz großer Anstrengungen seitens Politik und Wirtschaft ist der Frauenanteil in der IT nach wie vor sehr gering. Dabei hätten auch Frauen in der IT beste Berufsaussichten und Karrierechan-

cen. Nicht zuletzt aufgrund der Flexibilität, die der IT-Bereich bietet. „Die Liste der Mangelberufe im IT-Bereich wird von SoftwareEntwicklern, gefolgt von den Administratoren und Anwendungsbetreuern angeführt. Aber auch im Bereich der IT-Security ist eine steigende Nachfrage zu verzeichnen“, erklärt Thomas Giselbrecht, Geschäftsbereichsleiter IT im WIFI.

WIFI: Umfassende IT-Ausbildungen Das WIFI Vorarlberg bietet seit vielen Jahren umfassende Ausbildungen und Lehrgänge in diesen Bereichen an. Viele der Absolventen bestätigen: Die richtige Ausbildung und der notwendige Ehrgeiz ermöglichen den erfolg-

WIFI Vorarlberg

reichen Umstieg! Dieser Meinung schließt sich auch IT-Experte Walter Wintersteiger an: „Das WIFI ist die Tankstelle auf der Fahrt ins digitale Zeitalter. Die InformatikAbteilung bietet wirklich allen Lernwilligen - vom Einsteiger bis zum IT-Manager - maßgeschneiderte Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.“ Im nächsten Frühjahr werden im WIFI Vorarlberg wieder eine Reihe von bewährten, aber auch neuen IT-Ausbildungen angeboten, wie beispielsweise der Web Developer Lehrgang (Ausbildung zum Internetprogrammierer), MCSA Windows Server (Vorbereitung auf die internationale Server-Zertifizierung von Microsoft) oder auch das IT-Masterstudium „Management in Information and Business Technologies“.

 T IT Ausbildungen f

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Management in Information and Business Technologies (IT Masterstudium) Info-Abend: 13.12.2016, 18 Uhr, WIFI Dornbirn Start Lehrgang: 3.2.2017 Web Developer Lehrgang Start: 9.1.2017 MCSA Windows Server 2012 Start: 21.2.2017 Persönliche Beratung DI (FH) Thomas Giselbrecht T 05572 3894 470 gt@vlbg.wifi.at

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Nr. 45-46 · 11. November 2016 Die Wirtschaft

· Service/Werbung · 25

Warnung vor Internetbetrügern Die Kriminalpolizei warnt auch Vorarlberger Unternehmen vor dem FakePresident-Trick, mit dem Gauner Schaden in Millionenhöhe angerichtet haben.

des Vorgesetzten der Arbeitsaufgabe nachzukommen, führt die Täter zum Erfolg. Im Regelfall folgen der Inhalt der E-Mails sowie die weitere Kommunikation mit dem CEO Fraudster (Betrüger) einem klaren Muster: Die Empfängerin oder der Empfänger der E-Mail wird darauf hingewiesen, dass es sich um einen sehr dringenden Auftrag (Zahlungsanweisung, Übermittlung von Dokumenten) handelt, und darüber jedenfalls Stillschweigen zu bewahren sei. Oftmals wird ein Geschäftsvorgang aus der Vergangenheit angeführt, welcher angeblich aufgrund mangelnder Verschwiegenheit der handelnden Personen nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Des Weiteren solle die Empfängerin oder der Empfänger direkt auf diese E-Mail antworten und keine neue Konversation starten. Bei einem prüfenden Blick auf die Reply-to-Adresse fällt der Betrugsversuch zumeist auf,

Dahinter stecken organisierte kriminelle Gruppen mit guten Kenntnissen über die Branchenstruktur, mitunter auch über bevorzugte externe Dienstleister. Ebenso nutzen die Täter Informationen, die Unternehmen in öffentlich zugänglichen Medien bereitstellen. Die Kriminellen versuchen, den Kontakt zu Mitarbeitern im Unternehmen herzustellen, die über Zahlungsanweisungsbefugnisse oder den Zugang zu relevanten vertraulichen Informationen verfügen. Das Verantwortungsbewusstsein der, im Regelfall via EMail kontaktierten, Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters, im Auftrag

denn diese ist nicht ident mit der tatsächlichen E-Mail Adresse des „Absenders“ bzw. CEOs. Vielmehr handelt es sich häufig um Adressen eines Freemail-Anbieters aus dem nicht-europäischen Ausland. Formulierungen in der E-Mail zielen auf die Verlässlichkeit und Vertrauenswürdigkeit der Mitarbeiterin bzw. des Mitarbeiters ab, und bauen einen gewissen Druck auf, unmittelbar und ohne Rücksprache zu agieren, da der Erfolg des Geschäftsvorgangs von ihrem oder seinem Handeln abhängig ist.

Schutzmaßnahmen Klare interne Prozesse und Vertretungs- bzw. Abwesenheitsregelungen führen zu Handlungssicherheit der agierenden Mitarbeiter. Die direkte Rücksprache mit der vermeintlichen Absenderin oder dem Absender zur Verifizierung der Echtheit der E-Mail mittels interner Rufnummer oder

einer E-Mail unter Verwendung des internen Adressbuches schaffen Klarheit. Mitunter arbeiten CEO-Fraudster mit Mitteilungen hinsichtlich der Änderung von Bankverbindungen bestehender Lieferanten oder sonstiger Gläubiger. Hier sollte nach erfolgter unternehmensinterner Überprüfung ebenso mit dem Geschäftspartner direkt, über die bereits bekannten Kontaktmöglichkeiten, Rücksprache gehalten werden. Es sollten grundsätzlich keine manuellen Geldanweisungen an bislang unbekannte (ausländische) Bankverbindungen, insbesondere in Länder, wohin keine Geschäftsbeziehungen bestehen, getätigt werden. Eine IT-basierte Beschränkung kann das Risiko erheblich verringern. Weitere Infos, Hinweise an: Landeskriminalamt Vorarlberg Journaldienst T 059133/ 80 3333

AUVA – der Partner für die Unternehmen

triebes ist der sogenannte Zuschuss für die Entgeltfortzahlung durch die AUVA. KMU, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, bekommen einen Zuschuss zu den Lohn- und Gehaltszahlungen, die bei längerer Krankheit

oder bei Arbeitsunfähigkeit nach einem Arbeitsunfall bzw. bei einer Berufskrankheit an den Arbeitnehmer zu leisten sind. Als Unternehmer sind Sie bei der AUVA auch selbst für den Fall eines Arbeitsunfalles und

I: www.auva.at/geld

Bezahlte Einschaltung

einer Berufskrankheit gesetzlich pflichtversichert. Damit haben Sie Anspruch auf beste Heilbehandlung und Rehabilitation sowie auf eine Versehrtenrente. Der gesetzlich vorgeschriebene Beitrag ist jedoch relativ niedrig – und damit auch die Höhe der auszuzahlenden Leistungen. Für selbständig Erwerbstätige bietet die AUVA deshalb eine freiwillige Höherversicherung an. Bei Zahlung des doppelten oder des zweieinhalbfachen Betrages des Pflichtbeitrages erhöht sich die Versehrtenrente entsprechend. Der Jahresbeitrag für die Pflichtversicherung beträgt im Jahr 2016 ca. 109 Euro.

AUVA/R.Gryc

Unternehmen zahlen Unfallversicherungsbeiträge an die AUVA. Dafür bringt die AUVA, neben der Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, auch andere wichtige Leistungen für die Unternehmen, die in manchen Fällen sogar existenzrettend sein können. Mit der Dienstgeberhaftpflichtablöse werden die Unternehmen von ihrer Pflicht enthoben, Haftungen für Arbeitsunfälle und für das Auftreten von Berufskrankheiten zu übernehmen. Dies bedeutet, dass die Kosten für Behandlung, Rehabilitation, Rentenzahlung, Schmerzensgeld, die oft bis in die 100.000e Euro gehen können, von der AUVA getragen werden. Die Bedrohung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit insbesondere von kleineren Betrieben durch verunfallte oder erkrankte Arbeitnehmer wird so von der AUVA abgefangen. Insbesondere für KMU kann das sogar die Rettung des Betriebes bedeuten. Ebenso wichtig für die wirtschaftliche Situation eines Be-


Nr. 45-46· 11. November 2016

26 · WIGE Hofsteig · Die Wirtschaft

Hofsteigkarte stärkt den lokalen Einkauf Mit der Gründung der Wirtschaftsregion Hofsteig werden durch gemeinsames Handeln Kräfte gebündelt, die neue Hofsteigkarte soll dies ab sofort forcieren. Die Ziele der Wirtschaftsregion Hofsteig liegen klar auf der Hand: Der lokale Einkauf soll gestärkt, der Internetkauf zurückgedrängt und mit gemeinsamen Aktionen wie „Mitmachmeass“ etc. mehr Wertschätzung und Wertschöpfung innerhalb der Region erzielt werden. Darum haben Wirtschaftsgemeinschaften und Interessensgruppen aus den fünf Gemeinden Hard, Lauterach, Kennelbach, Wolfurt und Schwarzach die gemeinsame „Wirtschaftsregion Hofsteig“ ins Leben gerufen. Mit der Gründung der Genossenschaft Hofsteigkarte diesen Februar, wurde ein Meilenstein gesetzt. Die gemeinsame Hofsteigkarte ermöglicht mit einer Karte den Einkauf und die Bezahlung in den fünf Gemeinden.

Vielseitig einsetzbar Die Unternehmen haben dabei die Möglichkeit, die digitale Hofsteigkarte als attraktives Geschenk wie einen Gutschein für Mitarbeiter und Partner einzusetzen. So unterstützen viele

Die Hofsteigkarte stärkt den lokalen Einkauf.

Personen die Region durch den Kauf der Hofsteigkarte für seine Mitarbeiter. Erzeuger, Händler und Dienstleister profitieren ebenfalls von der Hofsteigkarte, indem sie neue Konsumenten für ihr Angebot gewinnen. Denn die Hofsteigkarte ist an bestehenden Bezahl-Terminals sofort einsatzfähig.

Einkauf mit Herz und Verstand Walter Eberle, Obmann der Wirtschaftsregion Hofsteig: „Der Einkauf im eigenen Dorf, in der

eigenen Region, stärkt den Einzelhandel. Wer vorzugsweise im Internet kauft, zerstört gewachsene Strukturen und schwächt die ortsansässige Wirtschaft. Wenn die kleinen Geschäfte schließen, sind immer mehr Menschen auf Einkaufszentren auf der grünen Wiese angewiesen. Fachgeschäfte, die fußläufig im Zentrum erreichbar sind, zu denen man mit dem Fahrrad radeln kann und nur in seltenen Fällen mit dem Auto oder Bus anreisen muss, sind das Herz des regionalen Handels. Die neue Hofsteigkarte stärkt unsere Anbieter.“ Die seit Oktober verwendbare Hofsteigkarte ist einfach, praktisch und vielfältig einsetzbar: Sie gilt in allen teilnehmenden Unternehmen in Hard, Lauterach, Kennelbach, Schwarzach und Wolfurt und ist für verschiedene Wertbeträge (10, 20 und 50 Euro) erhältlich. Sie passt in jede Geldbörse und ist eine ideale Geschenksidee. Die Gutscheinabfrage erfolgt mittels Pin-Code. In einer großen Informationsveranstaltung wurde die Hofsteigkarte vor Kurzem im Harder „Spannrahmen“ den Unternehmern der Region präsentiert. Das positive Echo lässt auf viele Leistungspartner hoffen. Die neue Karte ist in den verschiedenen Bankstellen der Hofsteigregion bei der Raiffeisenbank, den Sparkassen und den Hypobanken in der Region sowie bei Sandra Mager, Kirchstraße 43, 6922 Wolfurt, Tel. 0664/2173060, erhältlich. n

schein! Der neue Gut

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Nr. 45-46 · 11. November 2016 Die Wirtschaft

· 27

Unternehmen Sonderhoff und Goldbeck Rhomberg feiern gemeinsam Richtfest

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Nach gerade einmal fünf Monaten Bauzeit steht der Rohbau der neuen Zentrale und Produktion der Sonderhoff Engineering GmbH in Dornbirn.

Das BuLuCycling-Team hat beim landesweiten Fahrradwettbewerb über 21.050 km er-radelt, hat fast 3.700 kg CO2 eingespart und gleichzeitig über 648.400 kcal verbrannt. Der 1. Platz beim landesweiten Fahrradwettbewerb beweist, dass Umweltschutz in der BuLu wirklich tagtäglich gelebt wird. Trotz widriger Umstände von 93 Regentagen mit kumulierten 796 Litern Regen pro m² sowie diversen Verletzungen wurde fleißig in die Pedale getreten. Ein sichtlich stolzer Teamkapitän spricht von einer „tollen Mannschaftsleistung, bei der wirklich jeder einzelne Kilometer gezählt hat.“

Erst im Juni dieses Jahres war Spatenstichfeier und keine fünf Monate später steht bereits der Rohbau. Und in diesem Tempo soll es weitergehen: Anfang 2017 werden Produktion und Verwaltung im Neubau in Betrieb gehen. Bis dahin realisiert der Totalunternehmer Goldbeck Rhomberg auf dem rund 10.700 m² großen Gelände in der Dr.-Walter-Zumtobel-Straße ein architektonisch anspruchsvolles, modernes Verwaltungsgebäude und, auf rund einem Drittel der Gesamtfläche, eine in den Gesamtkontext eingebundene Produktionshalle. Die kaufmännischen sowie die technischen Abteilungen werden in einem lichtdurchfluteten Verwaltungsgebäude auf zirka 1100 m² ihren Aufgaben nachgehen können. Insgesamt stehen Nutzflächen über 4500 m² zur Verfügung. Der neue Standort vereint alle Unternehmensteile der Sonderhoff Engineering GmbH. Bislang werden an verschiedenen Standorten in Hörbranz die auf die

Nach gerade einmal fünf Monaten Bauzeit steht der Rohbau der neuen Zentrale und Produktion der Sonderhoff Engineering GmbH in Dornbirn.

Kundenwünsche abgestimmten Automationslösungen für das Dichtschäumen, Kleben und Vergießen industrieller Bauteile entwickelt und die dazu gehörigen Misch- und Dosieranlagen herstellt. „Unser Ziel ist, dass sich unsere Kolleginnen und Kollegen in dem neuen Gebäude einfach wohl fühlen und dort gerne arbeiten“, erläutert Heinz Westhoff, Gesellschafter der Unternehmensgruppe mit Hauptn sitz in Köln.

Großauftrag für Künz in Marokko Nach erfolgreichen Stapelkran-Projekten in Hamburg und Rotterdam hat Künz einen Auftrag zur Lieferung von 32 Kranen in ein neues automatisiertes Terminal im Hafen von Tanger, Marokko, erhalten. In einem Terminal dieser Art werden große Seeschiffe mittels sogenannter Ship-to-Shore-Krane be- und entladen. Im dahinter liegenden Stapelbereich des Hafens werden alle ein- und ausgehenden Container zwischengelagert, bevor sie zum Weitertransport auf Lkw oder ein anderes Schiff verladen werden. Der Stapelbereich in Tanger ist in 16 Lagerblöcken organisiert, wobei jeder Lagerblock von zwei vollautomatischen

BuLu-Team gewinnt den RADIUS 2016

Erster ONLY-Shop im Zimbapark

Harder Kran- und Anlagenbauer Künz erhält Auftrag zur Lieferung von 32 vollautomatischen Stapelkranen für den Hafen in Tanger. Foto: Künz/APM

Portalkranen aus dem Hause Künz bedient wird. Automatische Stapelkrane haben sich neben Kranen für den intermodalen Containerumschlag in den letzten Jahren zu einem wichtigen Umsatzträger für Künz entwickelt. In Hamburg und Rotterdam sind heute insgesamt 100 Stapelkrane von Künz im Einsatz,

knapp 20 weitere sind in Auftrag. Mit dem neuen Auftrag in Tanger gehen Künz Containerkrane nun erstmals auch nach Afrika. Wesentliche Grundlage für den neuerlichen Verkaufserfolg in Tanger war die hohe Zufriedenheit des Kunden mit der Lieferung in Rotterdam, heißt es dazu aus dem Unternehmen. n

Ende Oktober eröffnete ONLY seinen neuen Store im ZIMBAPARK in Bürs. Der erste eigene Store des dänischen Denim Labels in Vorarlberg. Im Bild: Das Team von ONLY mit ZIMBAPARK-Marketingleiterin Kathrin Mair bei der Foto: Zimbapark Shop-Eröffnung.


Foto: Peop ple’s Viennaline

People‘s Viennaline

Pressekonferenz Flughafen Friedrichshafen und People’s Viennaline.

Der Flugplatz St.Gallen-Altenrhein, der Bodensee-Airport Friedrichshafen und die People’s Viennaline möchten einen gemeinsamen aktiven und wichtigen Beitrag zur Standortattraktivität „Bodensee“ leisten. Deshalb wird die People’s Viennaline künftig die beiden Flughäfen Altenrhein und Friedrichshafen miteinander verbinden und somit mittelfristig über beide Flughäfen jeweils Weiterflüge nach Köln/Bonn und Wien anbieten. Auch Anschlussstrecken anderer Airlines ab Friedrichshafen werden damit für Fluggäste aus Altenrhein effizient erreichbar. Somit werden Menschen, Märkte und Standorte, die bisher durch den See getrennt waren, verbunden. Die Reise in eine der wichtigsten Metropolen Deutschlands, die Domstadt Köln, beginnt mit dem kürzesten internationalen Linienflug der Welt.

Vorarlbergs erste Passivhaus PlusHäuser stammen von Morscher Zwei Mehrfamilienhäuser in Langenegg erfolgreich nach neuem Standard zertifiziert. In Österreich gibt es bislang nur vier Gebäude der Energieeffizienzklasse Passivhaus Plus. Zwei davon stehen in Vorarlberg: Die von Morscher Bau- & Projektmanagement realisierten Wohnhäuser erhielten kürzlich das Zertifikat vom Passivhaus Institut Darmstadt. Dieses bescheinigt, dass die Gebäude mehr erneuerbare Energie erzeugen, als sie selbst verbrauchen. „Klimaschutz ist uns ein echtes Anliegen. Mit

Die beiden Mehrfamilienbauten in Langenegg wurden nach Passivhaus Plus-Standard zertifiziert.

dem Passivhaus Plus-Standard gehen wir nun einen Schritt weiter: Die beiden Wohnhäuser sind nicht nur höchst energieeffizient, sie produzieren mehr saubere Energie als sie benötigen und versorgen weitere Haushalte“,

freut sich Günter Morscher über das bestandene Prüfverfahren durch das Passivhaus Institut Darmstadt. „Damit unterstützen wir auch die Ziele des Landes, bis 2050 energieautonom zu werden“, ergänzt Morscher.

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Jugendliche liefen für „Licht ins Dunkel“ 23 junge Vorarlberger liefen beim großen ORF Radio Vorarlberg Laufteam für „Licht ins Dunkel“ und meisterten beim Sparkasse-3-Länder-Marathon den Viertelmarathon. „Großen Respekt zolle ich allen jugendlichen Läufern, die voller Eifer für den guten Zweck gelaufen sind. Danke!“, so Markus Klement, LandesdiFoto: ORF rektor ORF Vorarlberg.

UrbanWins Konferenz UrbanWins ist ein dreijähriges, von der EU finanziertes Projekt, das unter Mithilfe der beiden österreichischen Partner SERI (Wien) und Cree GmbH (Vorarlberg) umweltinnovative Strategien zur Abfallwirtschaft und -vermeidung entwickeln und testen wird. Ende September versammelte die Kick-off-Konferenz des Projekts mehr als 50 Teilnehmer aus allen involvierten Ländern (Italien, Österreich, Portugal, Rumänien, Spanien und Schweden) in Italien. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit unserem LifeCycle Tower-Bausystem bereits jetzt erste Ideen und Möglichkeiten zur nachhaltigen, abfallarmen und recyclierbaren Schaffung von urbanen Wohn- und Lebensräumen beisteuern können“, freute sich Hubert Rhomberg, Gründer und Geschäftsführer der Cree GmbH.

Foto: Morscher Bau

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Nr. 45-46 · 11. November 2016 Die Wirtschaft

Eine Woche lang feine Brotverkostungen SPAR Vorarlberg verbindet eine jahrelange Kooperation mit mehr als 30 selbstständigen Bäckern aus Vorarlberg, die täglich frisches Brot an die Märkte liefern. Das ist einzigartig im Ländle und sichert das Handwerk der regionalen Bäcker. Anlässlich der Woche des Brotes wurde diese Regionalität in den Märkten sichtbar gemacht: Die SPAR-Kundschaft wurde in allen SPAR- und EUROSPAR-Märkten in Vorarlberg mit Brotverkostungen und tollen Ak-

tionen verwöhnt. „Wir bekennen uns seit der Gründung der SPAR in Vorarlberg zur Partnerschaft mit unseren regionalen Bäckern. Viele SPAR-Gründungsmitglieder waren Bäckereibetriebe, die von der SPAR-Gründerfamilie Johann Drexel OHG beliefert wurden“, so Gerhard Ritter, Geschäftsführer der SPAR Vorarlberg. SPAR bietet auch kleineren Herstellern, die mengenmäßig nicht für das ganze Land produzieren können, die Möglichkeit, ihre Produkte an den einen oder anderen SPAR-Markt in ihrer Nähe zu liefern.

Foto: SPAR/MEDIArt

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In Lustenau und Dornbirn finden Kunden frische Gebäckspezialitäten der Bäckerei Wund.


Nr. 45-46 · 11. November 2016 Die Wirtschaft

Zwei Tage lang großer Andrang mit 1.000 Interessierten bei MERSEN in Hittisau Mitte Oktober lud MERSEN in Hittisau – Teil der weltweit tätigen französischen Gruppe MERSEN – zum Tag der offenen Tür und bereits am Tag zuvor zum Lehrlingsinfotag. Viele Interessierte nutzten die Möglichkeit, erstmals nach der Erweiterung der Produktionsfläche von 4.400 auf 8.600 Quadratmeter, Einblicke in die Fertigung zu bekommen. Nach der offiziellen Ansprache von Geschäftsführer Wolfgang Eberle hatten alle Anwesenden die Gelegenheit, bei

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Brainpool: 25 Jahre Marktforschung

geführten Betriebsbesichtigungen das Traditionsunternehmen besser kennenzulernen. „Wir freuen uns sehr über den großen Andrang am Tag der offenen Tür und dem Lehrlingsinfotag. Die beiden Tage sind ein feierlicher Abschluss ereignisreicher Monate

Jutta Zorn-Schnötzinger ist seit 25 Jahren die renommierteste Marktforscherin Vorarlbergs. Foto: Brainpool Zorn & Schwab OG

Im Jahr 1991 gründete Dr. Jutta Zorn-Schnötzinger zusammen mit ihrem Geschäftspartner Christian Schwab die Brainpool Zorn & Schwab OG. Heute feiert das Unternehmen sein 25-Jahr-Jubiläum und die Geschäftsführerin ist die renommierteste Marktforscherin in Vorarlberg. „Fundierte Marktforschung ist immer noch ein funktionierendes Marketinginstrument. Immer mehr Unternehmen wollen mehr Wissen und detailliertere Informationen, um innovative Marketingstrategien entwickeln zu können. Aus diesem Grund wird die Marktforschung immer komplexer“, analysiert Dr. Jutta Zorn-Schnötzinger.

Höchste Auszeichnung für Pfanner

Walter Pfanner mit seinen SiegerFoto: Pfanner produkten.

Foto: MERSEN

Haberkorn: „Great place to work - für alle Generationen“

Im Mittelpunkt stand das Thema „Great place to work – für alle Generationen mit dem Schwerpunkt Alt & Jung“. Christoph Winder, Leiter Personalmanagement bei Haberkorn, berichtete über die Aktivitäten von Haberkorn und über die Beweggründe dafür. Die Unternehmensgrundsätze und die als Instrument für die „Great place to

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mit dem Ausbau der Produktion und unseres neuen Bürotraktes sowie der Personalsuche von 60 neuen Mitarbeiter/innen im Jahr 2015, die sehr erfolgreich verlaufen ist“, erklärt Wolfgang Eberle, der Geschäftsführer von MERSEN in Hittisau. n

Im 15 Minuten Takt führten die Mitarbeiter von MERSEN in Hittisau durch die Produktion.

Der Verein „Institut für Generationenmanagement“ führte in Kooperation mit der Haberkorn GmbH in Wolfurt vor gut besuchtem Haus seine dritte Veranstaltung in diesem Jahr durch.

· Unternehmen · 29

work“-Auszeichnung verwendete anonyme MA-Befragung – die daraus resultierenden Ergebnisse – sind die Grundlage für die ständige Verbesserung in diesem Bereich. Der Vortrag von Dr. Krimhild Büchel-Kapeller vom Büro für Zukunftsfragen mit dem Thema „Gemeinsame Schritte von JUNG und ALT in eine positive Zukunft“ zeigte in verschiedenen Facetten die Notwendigkeit des Miteinanders in der Zukunft auf. Eine abschließende Podiumsdiskussion, die rege genutzt wurde und ein gemeinsamer Imbiss, bei dem viele Themen noch vertieft wurden, schlossen den interessanten Abend zum Thema „Great place to work für alle Generationen“ ab. n

Interview Manfred Rünzler (Obmann Verein 45plus) mit Laura (3. Lehrjahr) und René (Trainee) bei Haberkorn GmbH.

IWSC (International Wine and Spirit Competition) in London hat den Jahrgangsbrand Williams mit Honig von der Privatdestillerie Pfanner in Lauterach mit Gold Outstanding 2016 bewertet. Dies ist die höchste Auszeichnung für einen Fruchtbrand. Um so eine Auszeichnung zu erlangen, müssen sämtliche Faktoren, die bewertet werden, perfekt sein. „Die Leidenschaft, mit der wir bereits in der fünften Generation Brände, Whisky und Liköre produzieren, ist ein Faktor, der die Innovationskraft stärkt und die Kreativität steigert. Und dass es sich auszahlt, beweisen die weiteren sechs Preise“, ist Walter Pfanner überzeugt.

Neu: An der Tankstelle mit Blue Code bezahlen

Auto auftanken und einfach, schnell und sicher mit dem Handy zahlen? Die österreichische SmartphoneZahlungslösung Blue Code® macht es möglich: Ab sofort wird u.a. an der BP-Tankstelle in St. Gallenkirch die neue Blue Code-Zahlung angeboten. Der blaue Strichcode am Display macht das Smartphone oder die Apple Watch zur digitalen Geldbörse, die sich auch mit der ECODROMBonuskarte verknüpfen lässt.


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Service Arbeit und Alter: Tipps & Lösungen Um die Herausforderungen mit alternden Belegschaften, die Produktivität von Betrieben und die Arbeitsfähigkeit der Arbeitnehmer zu fördern, geht es in einer spannenden Veranstaltung am 23. November, um 16.45 Uhr im Sitzungssaal der Wirtschaftskammer Vorarlberg in Feldkirch. Die österreichischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen präsentieren ihr Onlineangebot „Tipps und Lösungen“ zum Thema altersgerechtes Arbeiten. Der Eintritt zur Veranstaltung, die von der WKV mitorganisiert wird, ist kostenlos. Anmeldung: www.arbeitundalter.at bzw. anmeldung@arbeitundalter.at

Regiepreis als Werklohn Was ist eine Regiepreisvereinbarung und wann ist diese möglich? Wird zwischen den Parteien eines Werkvertrags eine Verrechnung der Leistungen nach Stundensätzen und eine Verrechnung der Spesen nach tatsächlichem Aufwand vereinbart, handelt es sich um einen Regiepreis. Derartige Vereinbarungen kommen insbesondere dann in Betracht, wenn Art, Güte oder Umfang der Leistung im Vorhinein nicht genau erfasst werden können. Es gehört zum Wesen einer Regievereinbarung, dass jeder Produktionsfaktor im Ausmaß des erforderlich gewordenen Einsatzes gesondert berechnet wird und das Risiko eines beträchtlichen Aufwands beim Besteller liegt.

eines Werklohnes ein angemessenes Entgelt geschuldet wird. Entscheidend ist, dass nur angemessene Stunden entlohnt werden. Der vereinbarte Stundensatz unterliegt aber nicht der Angemessenheitsprüfung. Kann der Auftraggeber nachweisen, dass einzelne Stunden nicht zweckmäßig waren, hat der Auftragnehmer dafür auch keinen Vergütungsanspruch.

Scheinselbstständigkeit könnte vermutet werden Bei einer Regieabrechnungsvereinbarung wird mitunter von den Behörden vermutet und geprüft, ob nicht eine Scheinselbstständigkeit, also tatsächlich ein Dienstverhältnis, vorliegt.

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Dr. Werner Fellner WKV-Rechtsservice T 05522/305/290

Stundenentlohnung mag zwar ein Merkmal oder Kriterium eines Dienstverhältnisses sein, wenn jedoch bei der Beurteilung des Einzelfalles die Kriterien der Selbstständigkeit überwiegen, liegt ein Werkvertrag vor.

Aufzeichnungen jeden Tag zu führen

...eine Mütter- oder Väterkarenz maximal bis zum 2. Geburtstag des Kindes möglich ist? Dies gilt auch bei längerer Bezugszeit des Kinderbetreuungsgeldes. ... während der Karenz eine Beschäftigung über der Geringfügigkeitsgrenze für maximal 13 Wochen pro Kalenderjahr zulässig ist? Wird die Karenz nicht während des ganzen Kalenderjahres in Anspruch genommen, ist der 13-WochenZeitraum zu aliquotieren. Beispiel: 6 Monate Karenz im Jahr 2016 = 6,5 Wochen Beschäftigung über der Geringfügigkeitsgrenze möglich

Nach der Ö-Norm B 2110 werden Leistungen zu Regiepreisen vergütet, wenn der Auftraggeber ihre Durchführung anordnet. Der Auftragnehmer hat über Regieleistungen täglich Aufzeichnungen zu führen. Die Aufzeichnungen sind innerhalb einer zu vereinbarenden Frist dem Auftraggeber zu übergeben. Erhebt der Auftraggeber nicht innerhalb von zwei Wochen ab Erhalt der Aufzeichnungen Einspruch, gelten diese Regieleistungen als anerkannt. Der Auftragnehmer kann erheblichen Einfluss auf die Dauer seiner Arbeiten nehmen. Der Regiepreis umfasst nur erforderliche, sachliche und zweckmäßige Leistungen, auch wenn dies nicht ausdrücklich in der Vereinbarung vorgesehen ist. Die Regieabrechnung unterliegt jedoch der Angemessenheitskontrolle, wonach mangels Vereinbarung

Kein Fixpreis, sondern Abrechnung im Nachhinein: Werden Spesen und Stundensätze nach tatsächlichem Aufwand abgerechnet, spricht man von einer Regiepreisvereinbarung. Foto: WKO


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· Service · 31

Die Zusatzversicherung in der Krankenversicherung der Selbstständigen Unternehmer, die nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz krankenversichert sind, können eine Zusatzversicherung für ihre Person abschließen. Es handelt sich dabei um eine freiwillige Versicherung, aus der bei Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit Anspruch auf Geldleistungen besteht. Die freiwillige Zusatzversicherung kann nur vor Vollendung des 60. Lebensjahres bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft beantragt werden. Auch bei gesundheitlichen Beschwerden ist eine Zusatzversicherung ohne Mehrkosten möglich.

Beginn Die Zusatzversicherung beginnt mit dem auf den Antrag folgenden Monatsersten. Wird eine Pflichtversicherung begründet, kann die Zusatzversicherung bereits mit dieser wirksam werden, wenn der Antrag innerhalb von vier Wochen nach Zustellung der Verständigung über den Beginn der Pflichtversicherung bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft einlangt.

Ende Die Zusatzversicherung endet mit dem Ende des Kalendermonats, in dem der Versicherte seinen Austritt erklärt, durch Ausschluss infolge von Beitragsrückständen (wenn Beiträge für mehr als drei aufeinanderfolgende Monate ganz oder teilweise nicht entrichtet worden sind), mit dem Ende der Pflichtversicherung.

Leistungen Bei Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit (z.B. nach einem Unfall) gebührt Krankengeld aus der Zusatzversicherung. Die Anspruchsberechtigung auf Leistungen entsteht nach Ablauf von sechs Monaten ab Beginn der Zusatzversicherung. Die Wartezeit entfällt, wenn die Leistung infolge eines Arbeitsunfalls, der

nach dem Antrag auf Zusatzversicherung eingetreten ist, gebührt.

Kosten Der Beitrag für die Zusatzversicherung beträgt 2,5 % der vorläufigen Beitragsgrundlage, es ist aber ein Mindestbeitrag vorgesehen. Dieser beträgt 2016 € 30,05.

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An der Höhe des Beitrages für die Zusatzversicherung und den von der vorläufigen Beitragsgrundlage erbrachten Leistungen ändert sich durch die gesetzlich vorgesehene Nachbemessung der Beiträge zur Pflichtversicherung nichts mehr.

Höhe Das tägliche Krankengeld 2016 gebührt mindestens in Höhe von € 29,23 (Mindestbeitragsgrundlage 2016: € 1.202,10). Ab einer vorläufigen monatlichen Beitragsgrundlage von ca. € 1.600,-- beträgt das tägliche Krankengeld 60 % der täglichen Beitragsgrundlage.

Bezugsdauer Die Leistungen werden ab dem vierten Tag der Arbeitsunfähigkeit bis zur Höchstdauer von 26

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monatliche Beitragsgrundlage € 1.202,10 € 2.000,– € 3.000,– € 4.000,– € 5.670,–

Unternehmer, die nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz krankenversichert sind, können eine Zusatzversicherung für ihre Person abschließen.

Wochen gewährt, auch wenn zur bestehenden Krankheit andere Krankheiten hinzutreten.

Zeiten zusammenrechnen Tritt nach dem Krankengeldbezug vor Ablauf der Höchstdauer innerhalb eines Jahres neuerlich dieselbe Krankheit ein, so sind die Zeiten zur Feststellung der Höchstdauer zusammenzurechnen. Wurde die Bezugsdauer für eine Krankheit erschöpft, so kommt es bezüglich dieser Krankheit zu einer halbjährigen Unterbrechung der Leistungen.

monatlicher Zusatzbetrag € 30,05 € 50,– € 75,– € 100,– € 141,75

Krankengeld (täglich) € 29,23 € 40,– € 60,– € 80,– € 113,40

Die ärztlicherseits festgestellte Arbeitsunfähigkeit ist der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft innerhalb von sieben Tagen zu melden. Ebenso ist der Fortbestand der Arbeitsunfähigkeit alle 14 Tage durch eine

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Werden diese Meldefristen überschritten, ruht das Krankengeld bis zum Zeitpunkt der Meldung.

ärztliche Bestätigung nachzuweisen und innerhalb von sieben Tagen vorzulegen (Melde-Formular „Krankmeldung“).

Tipp Ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit gebührt Anspruchsberechtigten, die weniger als 25 Mitarbeiter beschäftigen, eine Unterstützungsleistung. n


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Extra

IT & Business

Vorarlbergs IT-Security-Experts informieren Die Verbesserung der Informations- und ITSicherheit in Unternehmen ist das vorrangige Ziel der Vorarlberger IT-Security-Experts. Hier präsentieren sie Tipps und Lösungen für den Umgang mit Herausforderungen und Gefahren in diesen Bereichen. Internet of Things „IoT“ Mittlerweile können alle erdenklichen Geräte wie etwa Kaffeemaschinen, Rollos oder die Heizung miteinander kommunizieren und ferngesteuert werden. Wichtig dabei ist, alle Geräte immer auf dem aktuellen Softwarestand zu halten, unterschiedliche und komplexe Passwörter zu wählen und sie in einem separaten Netzwerk anzusiedeln.

Schutz der IT-Systeme Unsere zu unehmende Abbängigkeit von ITSystemen geht mit ei-nem hohen R Risiko einher, wenn es einmal Probleme gibt. Die Frage ist, ob man auf diese vorbereitet ist. Eine Antwort darauf sind Remote Management Lösungen. Die IT-Systeme eines Unternehmens werden dabei überwacht, geschützt und analysiert, damit der Geschäftsalltag auch im Falle von Schwierigkeiten im ITBereich problemlos weiterlaufen kann.

Back-up-Strategien Back-ups sind wie Verträge: Als Unternehmer braucht man sie dringend, man hoff fft aber, sie nie wirklich zu gebrauchen und obendrein kosten sie einiges. Viele - in letzter Instanz existenzrelevante Fragen - sind von Unternehmen in diesem Zusammenhang zu klären, die am besten mit dem eigenen Systembetreuer besprochen werden.

Darknet Die Existen nz der dunklen Seite des Internets, das sogenannte Darknet, be-stätigt einm mal mehr die Wichtigkeit, Daten und Identitäten zu schützen, damit persönliche und geschäftskritische Informationen nicht im Warenkorb von Cyberkriminellen landen. Besonders KMU stehen laut Erhebungen besonders im Fokus von Online-Kriminalität. Dagegen helfen unternehmensweite Sicherheitsmaßnahmen, die von nötigen Schutzvorkehrungen bis zur Sicherheitssensibilisierung der Mitarbeiter alle Security-Themen beinhalten.

Kryptowährungen Eine Krypto owährung ist Geld in digitaler Form. Das Besondere daran istt die dezentraale Steuerung, also ohne staatliche Eingriffe oder Finanzinstitutionen. Bitcoins und

deren Einsatz werden kontrovers diskutiert, weil die systembedingte Anonymität einerseits im Sinne des Datenschutzes und der Privatsphäre gesehen werden kann, andererseits kann diese Anonymität zu Missbrauch führen, da beispielsweise betrügerische Geldflüsse nicht nachvollzogen werden können.

Die Cloud Im Zeitalteer der Cloud werden sämtliche Daten und Programme von externeen Servern zur Verfügung gestellt, d.h. Verwaltungstools wie CRM Software wird im Web abgebildet. Der Vorteil ist, dass Unternehmer keine großen Back-ups von ihrem Server erstellen lassen müssen. Die Problematik bei Cloud-Lösungen ist die Gefahr, sensible Daten an die falschen Hände weiterzugeben, wodurch ein finanzieller Schaden entstehen kann.

Totalausfall KMU verfolgen zu oft eine Strategie der „Feuerwehr-Reparatur“.

In Zeiten zahllreicher Bedrohungen im IT-Bereich wird es aber immerr wichtiger, die d Systeme zu überwachen und Sicherheits-Updates einzuspielen sowie die Anwender im Bereich der IT-Security zu schulen.

WLAN konfigurieren Die Stan ndard-einstellungen sind oft nicht sehr sicher. Von Experten wird emp pfohlen, bei d der Inbetriebnahme eines Funknetzwerkes eigene Einstellungen zu setzen. Die SSID, also der Netzwerkname, kann durchaus nach den eigenen Vorstellungen gewählt werden, sollte aber nicht in direktem Zusammenhang mit den Nutzern stehen. Das Kennwort für das WLAN sollte aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen oder Sonderzeichen bestehen und eine Länge von etwa zehn Zeichen umfassen. n


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· IT & Business · 33

LINUXIT: Kompetenz in Sachen Blockchain Die Kernkompetenz von LINUXIT der Brüder Christian und Thomas König liegt im Betriebssystem Linux (als Alternative zu Microsoft oder Apple ), Open Source-Lösungen und der Zukunftstechnologie Blockchain. Seit über zehn Jahren ist das Dornbirner IT-Unternehmen von Christian und Thomas König in diesen Bereichen spezialisiert, als eines der wenigen im Land. Sie gelten als Vorreiter und bewegen sich immer wieder erfolgreich in Nischen. Aktuell mit dem Aufbau von Know-how in der Technologie Blockchain, hinter der auch Bitcoin steht, einer populären, vollkommen digitalen Währung. Inhaltlich handelt es sich bei der „Blockkette“, einfach gesagt, um ein Register, in dem alle Transaktionen (siehe Box Anwendungsbereiche) verzeichnet werden und das zugleich von einer Vielzahl von Rechnern verwaltet wird. Das macht es fälschungssicher.

LINUXIT König OG: Thomas und Christian König.

Die Technologie kann aber viel mehr als digitale Geldeinheiten verwalten, womöglich kann sie helfen, Lug und Trug in der Finanzbranche einen Riegel vorzuschieben. Noch steht die Blockchain Technologie am Anfang. Das riesige Potenzial wird von

vielen unterschiedlichen Marktteilnehmern längst erprobt, denn damit lassen sich bestehende Prozesse vereinfachen und automatisieren. „Blockchain ist eine der größten Neuerung seit der Erfindung des Internets und wird viele Anwen-

Blockchain: Mögliche Anwendungsbereiche f f f

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Im Oktober 2014 wurde die erste Heirat in der Blockchain notariell beurkundet, gleich einer Eintragung in einem behördlich geführten Personenregister. Die Universität Nikosia zertifiziert Zeugnisse ihrer Studenten in Form von Transaktionen in der Blockchain. In der Initiative R3 haben sich 30 weltweit agierende Banken zusammengefunden, um eine eigene, private Blockchain zu entwickeln, mit der Zahlungen kostengünstig abgewickelt werden können. IBM wagte im Jahr 2015 mit seiner ADEPT-Initiative einen Vorstoß, um die weltweite IoT-Infrastruktur auf ein Blockchain-basiertes System umzustellen.

dungsbereiche revolutionieren“, erklären Christian und Thomas König, die sich seit 2013 intensiv mit der Blockchain Technologie und Kryptowährungen (digitales Geld) beschäftigen. Thomas König ist zudem aktiv als Entwicklungsleiter im FairCoin Projekt tätig, das bereits in einem Bericht des UNForschungsinstitutes für soziale Entwicklung Erwähnung fand. LINUXIT ist somit der kompetente Ansprechpartner in Vorarlberg zum Thema digitale Währungen und der zugrunde liegenden Blockchain Technologie und entwickelt dazu laufend neue Geschäftsmodelle.

n K LINUXIT König OG Am Kehlerpark 1 6850 Dornbirn T +43 5572 53230 E office@linuxit.at www.linuxit.at

Creasoft AG: Testen auf Herz und Nieren Die „Vier-Länder-SoftwareSchmiede“ Creasoft AG fokussiert sich noch stärker als bisher auf die Optimierung des Dienstleistungsangebotes. Um ihr Angebot und die Ergebnisqualität weiter zu optimieren, hat die Creasoft AG mit Sitz im liech-

Stefan Matt und Martin Salzgeber garantieren „kostengünstige und zukunftssichere“ Lösungen.

tensteinischen Grenzort Mauren verstärkt in den Aufbau einer hauseigenen Testabteilung investiert. Mit der Gründung und dem Aufbau der Unit wurde bereits im Jahre 2010 begonnen. Nach nunmehr sechs Jahren verstärkt eine dreiköpfige Testmannschaft das 20 Mann starke Entwicklungsteam. Die Beweggründe für diese organisatorische Umstellung waren nicht die Zentralisierung der Aufgabe des Testens an sich, sondern vielmehr die Einführung einer zusätzlichen aber auch „neutralen“ Instanz. Das heisst, sowohl der Softwareentwickler als auch die Schnittstelle beim Kunden bleiben weiterhin eng in den Testprozess des Projekts eingebunden. Der wesentliche Unterschied: „Unsere Testingenieure wollen einen Fehler finden. Es werden daher Dinge ausprobiert, an die der Entwickler selbst mitunter nicht gedacht hat“, erläutert Geschäftsleitungsmitglied Andreas Malin.

Kosten und Risiken minimieren Software, wie sie die Creasoft im Kundenauftrag entwickelt, ist in der Regel hoch komplex. Je nach Art und Umfang wird mit Projektbeginn ein ausgewogenes und angemessenes Testkonzept entwickelt. „Dieses bildet die Grundlage für die Qualitätssicherung, schafft Vertrauen, reduziert Kosten und minimiert Risiken“, betont Andreas Malin. Ausgewogen und angemessen bedeutet, dass beispielsweise bei Software, die Produktcharakter hat – die laufend um neue Funktionen erweitert und in regelmäßigen Abständen ausgeliefert wird – bereits automatisierte Tests für bestimmte Komponenten im Quellcode implementiert werden. Mit dem Erstellen einer neuen Version werden diese dann automatisch auf ihre Funktionalität geprüft. Bei Softwareprojekten im klassischen Sinn, deren Ergebnisse sich nach

der Abnahme durch den Kunden für längere Zeit nicht verändern, werden mitunter manuelle Tests auf Basis einer Testvorschrift zum Einsatz kommen. Andreas Malin: „Natürlich ist das Ganze mit Kosten verbunden, die einen Mehraufwand bedeuten, der sich aber zum einen durch die Angemessenheit in Grenzen hält, zum anderen durch die reduzierten Fehlerkosten mehr als wettgemacht wird, was letztlich zu einer Ersparnis führt.“ Promotion

n K Creasoft AG Weiherring 115 FL 9493 Mauren Tel +42 3375 8200 info@creasoft.li www.creasoft.li


Nr. 45-46 ¡ 11. November 2016

34 ¡ IT & Business ¡ Die Wirtschaft

Digitalisierung fordert neue Wege Die Digitalisierung verändert Märkte, Branchen und Unternehmen. Wer dies nicht rechtzeitig erkennt und dementsprechend handelt, kann bereits morgen seine Wettbewerbsfähigkeit verlieren. „Viele unserer Neukunden kommen zu uns, weil sie sich wundern, dass ihr Online-Shop nicht funktioniert oder ihre Website keinen TraďŹƒc erzielt. Das Problem: Sie sind ohne Konzept auf den digitalen Markt geprescht. Wer jedoch im Web erfolgreich sein will, der benĂśtigt einen strategischen Ansatz – abgestimmt auf das Geschäftsmodell, die Unternehmensziele und die Marke“, erklärt Bernd Hepberger, GeschäftsfĂźhrer der Full-Service Internetagentur MASSIVE ART in Dornbirn.

Die Digitale Strategie ist der Weg zum Erfolg.

MASSIVE ART investiert in Digitale Strategie Dieser Entwicklung folgend hat MASSIVE ART das ConsultingTeam um zwei weitere Spezialisten aus den Bereichen Online Marketing und E-Business aufgestockt. „Wir sind Berater mit Umsetzungskompetenz und kĂśnnen auf knapp zwanzig Jahre Erfahrung in der Realisierung internationaler Online-Projekte zurĂźckgreifen“, sagt

Oliver Pretz, Leiter der ConsultingAbteilung bei MASSIVE ART. Kunden proďŹ tieren von ausgewiesenen Experten in den Kompetenzbereichen Digitale Strategie, E-Business, Software-Entwicklung und Online Advertising.

E-Business im Aufschwung Insbesondere der E-Business Bereich erfährt einen starken Auf-

schwung. „In der Region sind mittlerweile sehr erfolgreiche E-Commerce Unternehmen zu ďŹ nden – sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich“, erklärt Oliver Pretz. „Und dies ist auch notwendig. Denn reine Online-Shops wie Amazon beginnen bereits, in den stationären Handel vorzudringen. Wer seinen Geschäftsbereich nicht der Konkurrenz Ăźberlassen will, dem empfehle ich, sich rechtzeitig mit einer Digitalen Strategie zu rĂźsten.“

Ăœber MASSIVE ART WebServices GmbH MASSIVE ART bietet seit 1997 LĂśsungen rund um das Thema Internet – von der Konzeption Ăźber die Umsetzung bis zur Vermarktung. Heute zählt MASSIVE ART zu den grĂśĂ&#x;ten Full-Service Internetagenturen in WestĂśsterreich. Promotion www.massiveart.com

Jeckel Nutzfahrzeuge Iveco Daily: Der Vielseitige ohne AdBlue Der Daily ist das vielseitigste Fahrzeug seiner Klasse mit dem branchenweit grĂśĂ&#x;ten Modellangebot mit 3,3 bis 7,2 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und 7,3 mÂł bis 19,6 mÂł Ladevolumen. Er steht fĂźr bewährte Stärke, Vielseitigkeit, Leistung und Haltbarkeit. DarĂźber

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· IT & Business · 35

Millennium Park Lustenau: Arbeits- und Lebensraum mit Zukunft Der Millennium Park in Lustenau ist ein modernes, architektonisch einzigartiges Betriebsgebiet mit umfangreichem Infrastruktur- und Dienstleistungsangebot. Die geplante Erweiterung des Millennium Park bringt noch mehr neuen Raum für (Kreativ-)Wirtschaft, Kultur und Coworking, ein erweitertes gastronomisches Angebot und neuen Wohnraum. Die zentrale Lage im Vierländereck Deutschland, Schweiz, Liechtenstein und Österreich, die ideale Verkehrsanbindung an den Autobahnanschluss DornbirnSüd sowie die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln machen den Standort nachhaltig attraktiv.

Raum für Flexibilität, Innovation und Kultur Das Competence Center RHEINTAL und der icub sind innovative Büro-, Gewerbe- und Technologiestandorte, die sich durch namhafte nationale und internationale Unternehmen auszeichnen. Veranstaltungsformate wie die Innovation Night, die „Lange Nacht der Forschung“ oder auch kulturelle Angebote wie das „Freudenhaus“ steigern die Attraktivität und locken Interessierte aus der Umgebung. Moderne Büroflächen, die flexibel unterteilbar sind und an individuelle Bedürfnisse der Unternehmen angepasst werden können, sind hier längst Realität. KOMPAKT@icub bietet die Mög-

lichkeit, möblierte Büros in unterschiedlichen Größen zu mieten. Durch die gemeinsame Nutzung der Infrastrukturen wird Austausch und direkte Zusammenarbeit gefördert, gleichzeitig aber größtmögliche Individualität ermöglicht. Ein umfassendes Leistungspaket für Start-ups zum Pauschalfixpreis.

Raum für Arbeit und Leben Veranstaltungs- und Seminarräumlichkeiten, Parkplätze, Lagerräume, Grünflächen sowie das gastronomische Angebot mit dem Ristorante „La Forchetta“ und dem Beef Club – Burger & Steakhouse bieten Raum für das ArbeitsLEBEN in all seinen Facetten. Die Kinderbetreuung Millennium Park (KIMI)

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Masterplan „2016 plus“ Die geplante Erweiterung des Millennium Park bringt noch mehr neuen Raum für (Kreativ-) Wirtschaft, Kultur und Coworking, Nahversorgungsangebote, ein erweitertes gastronomisches Angebot und Mietwohnungen. Ein innovatives Außenraumkonzept mit neuen Plätzen, einer öffentlichen Grünachse und dem Millennium See werden die kreativ-innovative Atmosphäre weiter stärken und die Einzigartigkeit des Standortes noch sicht- und Promotion erlebbarer machen.

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Partner der Gastronomie

Fotos: Thinkstock

Extra

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Die Partner der heimischen Gastronomie liefern erstklassige Zutaten aus nah und fern für die feinsten Speisen.

Höchste Qualität auf allen Ebenen Die Gastronomie ist in Summe nur erfolgreich, wenn sie sich auf ausgezeichnete Produkte und Zulieferer verlassen kann - vorzugsweise direkt aus Vorarlberg. Vorarlbergs Gastronomen und Hoteliers genießen einen erstklassigen Ruf bei ihren Gästen aus dem In- und Ausland. Den haben sie sich einerseits durch ihr exzellentes Können erarbeitet. Andererseits profitieren sie auch von den Zulieferern, die die Grundlage für die Speisen bringen, die auf den Tellern in den Restaurants, Gasthäusern und Hotelbetrieben landen. Dabei wird auf Regionalität und Nachhaltigkeit gesetzt, wie es die Tourismusstrategie 2020 vorgibt. Die Gastronomen und Hotelieres können auf ein Füllhorn von Betrieben zurückgreifen, die erst-

klassige Produkte direkt aus der Region liefern. Und sie können außerdem auf eine Kooperation mit heimischen Landwirten bauen. Im Rahmen des Projekts „LandGut“, das im Rahmen der Strategie 2020 erdacht und umgesetzt wurde, haben die Gastronomen und Hoteliers die Möglichkeit, regionale Produkte und Erzeugnisse direkt vom heimischen Produzenten - in dem Fall vom Bauern - zu beziehen.

Wichtiger Faktor Umweltschutz Die Vorarlberger Produzenten und Zulieferbetriebe für die Gastronomie setzen nicht nur auf Regionalität und Nachhaltigkeit, sondern gleichzeitig auch noch konsequent auf Umweltschutz. Somit stützen sie die Säulen der Tourismusstrategie 2020. Wenn tiefgekühlte Produkte benötigt werden, dann spielt beispielsweise das Frastanzer Fa-

milienunternehmen 11er eine bedeutende Rolle. Der Betrieb gilt überdies als Vorbild in Sachen Regionalität und Umweltschutz. So hat 11er eine Klimaschutzinitiative ins Leben gerufen. Deren Ziel ist Klimaneutralität durch Vermeidung, Reduktion und Ausgleich von CO2 Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Produkte, die das Unternehmen liefert, können nicht nur vor diesem Hintergrund mit bestem Gewissen genossen werden.

Spezialisten für Extravagantes So sehr sich die Gastronomen und Hoteliers um regionale Zutaten und Produkte bemühen - nicht alle Ingredienzien für erstklassige Speisen können logischerweise in Vorarlberg gedeihen bzw. produziert werden. Doch auch für Extravagantes, für Spezialitäten, die beispielsweise aus dem Meer

stammen, gibt es Zulieferer, auf die absolut Verlass ist. Dies gilt sowohl für die Qualität und Frische der gelieferten Produkte wie für die Verlässlichkeit der Lieferungen. Erstklassige Gastronomen hin, qualitativ hochwertige Produkte her. Um dieses Ensemble zusammenzufügen, braucht es Küchenausstattung von höchster Qualität. Dazu zählen ebenso Geräte, die den höchsten Ansprüchen Genüge leisten. Was nützt beispielsweise ein Kaffee der besten Qualität mit dem feinsten Aroma, wenn eine Kaffeemaschine nicht in der Lage ist, das Produkt zu vervollkommnen. Heimische Produzenten und Händler bieten ein breites Sortimente an Geräten an. Doch dabei bleibt es nicht. Die Geräte müssen schließlich gewartet werden. Ein Heer an Servicetechnikern steht n dafür Gewehr bei Fuß.


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38 · Partner der Gastronomie · Die Wirtschaft

Die fünf Genusswelten im Wedl Handelshaus Gaumenfreuden, die die Sinne streicheln. Wer mit edlen Klassikern und wahren Raritäten seine Gäste verzaubern will, findet bei WEDL die richtigen Zutaten. Hier stehen vor allem die fünf Genusswelten Fisch&Fleisch, Obst&Gemüse, Gourmet&Delikatessen sowie Wein und Kaffee ganz im Zeichen des guten Geschmacks.

Das starke österreichische Familienunternehmen

seit 1904

täten wie bretonischen Hummer, Steinbutt und Red Snapper“, erklärt Marcel Cakar, Fischexperte bei WEDL.

Hochwertiges vom Steakweltmeister Abwechslung ist auch beim Fleisch Programm: „Wir haben über 800 Fleischprodukte im Angebot und liefern Qualitätsfleisch aus der Region sowie Edelteile von allen fünf Kontinenten“, so WEDL Fleischspezialist Andreas Schragl. Neben Maredo Steakfleisch von den fruchtbaren Weideflächen Südamerikas, sind auch GourmetTeile wie zartes Schweinefleisch aus dem namhaften Parma bis hin zu Lamm von den Wiesen Neuseelands bei WEDL erhältlich.

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Zum Begleiten und Abrunden

Frisch auf den Tisch Eine Vielfalt der besonderen Art bietet das Fischsortiment im Handelshaus. Meeresfrüchte und Fische werden direkt aus Frankreich in die C+C Märkte geliefert. An Frische kaum zu übertreffen sind auch die saisonalen Produkte aus der heimischen Fischerei wie Forelle und Bachsaibling. „Liebhaber der Wasserbewohner finden im Sortiment aber auch Speziali-

Bei all der Kulinarik darf der edle Tropfen nicht fehlen. Die WEDL Vinothek bietet über 1.000 heimische und internationale Spitzenweine sowie ausgewählte Spirituosen, Sekte und Champagner – hier findet jedes Gericht einen stimmigen Begleiter. Für ein vollendetes Menü bieten die namhaften Kaffeemarken aus dem Hause Wedl die richtige Komposition für jeden Geschmack – wie zum Beispiel den beliebten italienischen Espresso Testa Rossa caffè. www.wedl.com www.wedlkaffee.com

Hardware ist gleich entscheidend wie Software Nicht nur in Sachen Software benötigt die Gastronomie Partner, auf die sie verlässlich bauen kann. Auch die Hardware muss passen, um erfolgreich zu sein und die Gäste zu begeistern. Gäste wollen und müssen sich in einem Gasthof, einem Restaurant oder einem Hotelbetrieb wohlfühlen. Natürlich spielt die Gastlichkeit und Gastfreundschaft in dem Zusammenhang eine wesentliche Rolle. Aber auch die Einrichtung eines Betriebs entscheidet maßgeblich mit, ob ein Gast gerne bleibt und die Zeit in dem Lokal tatsächlich genießt. Für die Planung des „Innenlebens“ eines Gastbetriebs gibt es zahlreiche Einrichtungsexperten in Vorarlberg. Auch für die Umsetzung braucht man nicht über die

Grenzen von Vorarlberg hinausschauen. Ob traditionelle Stube oder modernes Ambiente - die gewünschte „Hardware“ ist im Land erhältlich. Dafür muss niemand in die Ferne schweifen. Das Auge des Gasts sieht das wunderbare Ambiente, aber es sieht meist nicht das Innenleben eines Restaurants - konkret die Küche. Die bildet nicht nur das Herz eines Privathauses, sondern ebenfalls das eines Gastronomiebetriebs. Hier steht natürlich die Funktionalität an erster Stelle. Sie ermöglicht reibungslose Abläufe, sodass der Küchenchef seine Kreativität voll entfalten kann und die Gäste auf ihre Rechnung kommen. Dazu gehören natürlich auch moderne, energiesparende Küchengeräte auf dem neuesten Stand der Technik. Und das ganze Ensemble muss von den Fachleuten optimal geplant sein.


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· Partner der Gastronomie · 39

75 Jahre Kartoffelspezialist 11er Was in Lustenau als fahrender Obst- und Gemüsehandel begann, hat sich zu einem feinen Familienunternehmen in Frastanz entwickelt. Wilhelm Grabher legte 1941 den Grundstein für das heutige Unternehmen 11er, das jetzt sein 75-jähriges Firmenjubiläum feiert. Selbst nach 75 Jahren setzt 11er immer noch auf regionale Produktion und Wertschöpfung. So hat der Kartoffelspezialist auch in diesem Jahr wieder in die rund 250 Arbeitsplätze und den Standort Österreich investiert. „Bei den 11er-Kartoffelspezialitäten stehen deshalb auch hochwertige regionale Zutaten im Vordergrund“, sagt Geschäftsführer Mag. Thomas Schwarz. Als Hersteller von tiefgekühlten Kartoffelspezialitäten ist 11er auf fruchtbare Böden, sauberes Wasser und reine

Luft angewiesen. GF Schwarz: „Nicht zuletzt deshalb hat 11er eine Klimaschutzinitiative gestartet. Deren Ziel ist es, Klimaneutralität durch Vermeidung, Reduktion und Ausgleich von CO2-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erreichen.“

CO2-Emissionen: 25 Prozent ausgleichen Im Vergleich zu 2005 will 11er bis 2025 insgesamt 25 % der CO2Emissionen, für die der Kartoffelspezialist zum jetzigen Zeitpunkt noch Emissionszertifikate erwirbt, durch Vermeidung und Reduktion aus eigener Kraft ausgleichen. Schon in den vergangenen 12 Jahren hat 11er durch kontinuierliche „grüne“ Investitionen in Höhe von 12 Mio. Euro im Bereich des eigenen Umweltmanagements die Grundvoraussetzungen für weitere CO2-Einsparungen auf dem Weg zum aktiven Klimaschutz gelegt. Bei 11er wird stets da-

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rauf geachtet, dass Produkte die komplexen Prozesse in der Küche unterstützen, schnell und flexibel in der Zubereitung sind und eine konstant hohe Qualität haben.

Spezialisiert auf Innovationen „Für uns stehen Innovationen und Spezialitäten im Vordergrund“, betont GF Schwarz. Wo man früher noch Kartoffeln schälen, kochen und selbst raspeln musste, bietet 11er heute eine schmackhafte und zeitsparende Lösung. Mit den 11er Rösti-Kartoffeln bringt 11er jetzt ein loses vorgebackenes TK-Kartoffelrösti auf den Markt. Die 11er Rösti-Kartoffeln zeichnen sich vor allem auch durch ihre goldgelbe Backfarbe und die bereits vorgebräunten, losen Raspeln aus. Die neue Innovation punktet durch eine schnelle und einfache Zubereitung. Die 11er Rösti-Kartoffeln sind innerhalb kürzester Zeit fertig zubereitet – und zwar ohne zusätzliche Zugabe von Fett oder Öl.

Rechtzeitig zur Herbstsaison bringt 11er eine neue Kartoffelspezialität auf den Markt.

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Nr. 45-46 · 11. November 2016

40 · Werbung · Die Wirtschaft

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