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Die Wirtschaft Foto: Frederick Sams

Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 73. Jahrgang

Drei mal Gold für Vorarlberg

Woche 41-42 · 12. Oktober 2018

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Die Vorarlberger metalltechnikLehrlinge holten beim Bundeslehrlingswettbewerb in Bregenz drei Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille. Seite 8

Weg in die Selbstständigkeit

KmU-Preis 2018

Über 300 Gäste nahmen an der

Bei der KmU-Preisverleihung standen

Gründerv rveranstaltung „Der Weg in

Vorarlbergs kleine und mittlere

die Selbstständigkeit“ teil. Seiten 4 & 5

Unternehmen im mittelpunkt. Seite 10

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Woche 41-42 · 12. Oktober 2018 Die Wirtschaft

Magazin n K 6-16

Eigener Chef. Rund 12.000 Ein-Personen-Unternehmen punkten mit individueller Expertise, hoher Spezialisierung und persönlicher Kundenbetreuung. 6 #Bildung. Bildung ist Zukunft für unser Land und damit zentrales Thema im Rahmen des Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft. Erste Maßnahmen wurden erarbeitet. 12 Steuerspezialisten. Unser Steuerrecht-Team, Mag. Christian Sailer und Mag. Markus Pickl, steht Ihnen kompetent und kostenlos bei allen steuerrechtlichen Fragen zur Verfügung. 16

n I Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W w ww ww.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Simon Groß, BA (gsi, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W w ww ww.media-team.at – Anzeigenleiter: Markus Steurer, E markus.steurer@media-team.at, Mobil: 0664/88234240 Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 20.379 (1. Halbjahr 2018) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder istockphoto.com Alle verw rwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

Drehscheibe für unsere Zukunft

Foto: Marcel Hagen

themen der Woche

V H P M, P  W V Kommende Woche wird der neue Gü­ terterminal Wolfurt offiziell eröffnet. Der Ausbau des Güterterminals ist ein bedeutender Meilenstein zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes und für unsere Transportinfrastruktur an sich. Es erfüllt sich damit eine langjährige Forderung der Wirtschaft Vorarlbergs. Durch die Lage an der Rheintalautobahn und der Arlberg­ achse ist das Terminal nicht nur optimal für den Güterumschlag von der Straße auf die Schiene, sondern auch die ideale Anbindung an die wichtigsten Industrie­ räume und Seehäfen Europas, vor allem die Haupthäfen Bremerhaven, Hamburg, Rotterdam und Triest. Mit dem Ausbau des Terminals werden die Kapazitäten mehr als verdoppelt. Doch was heute umgesetzt

wird, ist in unserer schnelllebigen Zeit oftmals morgen schon wieder überholt. Es ist in diesem Zusammenhang von strate­ gischer Bedeutung, jedem Verkehrsträger den angemessenen Stellenwert und die entsprechende Rolle beizumessen – und dies mit Blick auf Kosteneffizienz, Umwelt­ verträglichkeit und Lebensqualität. Für die stark exportorientierte Vorarl­ berger Wirtschaft und angesichts der pro­ gnostizierten Zunahme des Güterverkehrs muss daher die gesamte Verkehrsinfra­ struktur an das Verkehrsaufk fkommen an­ gepasst und die Mobilität mit neuen Kon­ zepten zukunftsfit ausgerichtet werden. Tun wir das nicht, verlieren wir langfristig die wohl stärkste Komponente für unseren Wohlstand, den Export.

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Foto: ORF Vorarlberg

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tV-Dokumentation aus Vorarlberg: „Von der Alp auf den tisch“. Alpenromantik und jahrhundertealte Tradition – in Vorarlberg gibt es unzählige Alpen, die auch heute noch bewirtschaftet werden. Sie sind ein Kulturgut und gleichzeitig lebendige Vorarlberger Identität. Alpen in über 2.000 Meter, die in dritter Generation geführt werden, oder Alpen, wo Bergkäse über dem offenen Feuer entsteht – der ORF Vorarlberg (Gestaltung: Karin Stecher) besucht unterschiedlichste Alpen in Vorarlberg und gibt Einblick in das Leben und die Arbeit. Die Dokumentation „Von der Alp auf den Tisch“ ist am 20. Oktober um 16.30 Uhr im Rahmen der Reihe rwegs in Österreich“ auf ORF 2 zu sehen. „Unterw


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· Magazin · 3

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Handwerksbäcker versorgen die Vorarlberger Bevölkerung tagtäglich mit frischen Produkten. Wie wertvoll Brot für das menschliche Wohlbefinden ist und mit welchen Rohstoffen die heimischen Bäcker arbeiten, vermitteln sie während der Brotwoche, die von 13. bis 20. Oktober 2018 stattfindet.

Foto: Silaber

Foto: Peter Mathis

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LCS Group aus Sulz holt sich Großauftrag im Emirat Katar

77 Lehrberufe zum KenStartschuss für nachhaltige Beschaffung nenlernen bei der Lehrlingsmesse in Nenzing in „rot-weiß-rot“

Konkrete Schritte zum „Plan t – masterplan für tourismus“

Wie die Wirtschaftspresseagentur berichtet, hat die LCS Group mit Sitz in Sulz einen Großauftrag aus dem Emirat Katar an Land gezogen. So liefert die zur LCS Group gehörende Firma ECCON ebenfalls aus Sulz eine zentrale und mobile Dachkonstruktion für ein Fußballstadion mit rund 60.000 Sitzplätzen. Wie Thomas Smetana, einer der Geschäfts­ führer der ebenfalls zur Gruppe gehörenden LCS Pipelines GmbH, erklärte, handle es sich dabei um einen „wichtigen strategischen Auftrag“ für LCS.

Der öffentliche Sektor und die öffentliche Beschaffung sind Vor­ bilder beim Erreichen von Zielen der Nachhaltigkeit, des Klima­ und Umweltschutzes. Dafür soll das volkswirtschaftlich Potenzial der öffentlichen Beschaffung (45,2 Mrd. Euro pro Jahr) genutzt wer­ den. Der im Ministerrat beschlos­ sene Aktionsplan zur nachhalti­ gen Beschaffung in „rot­weiß­rot“ sieht u.a. die Steigerung der Ener­ gieeffizienz durch die Berücksich­ tigung von klima­ und energiere­ levanten Kriterien und regionale Lebensmittel für Kantinen vor.

Im Rahmen von neun dialog­ orientierten Zukunftswerkstätten in ganz Österreich werden Lö­ sungs­ und Handlungsoptionen für die Herausforderungen in den touristischen Kernthemen ent­ wickelt. Bei den bisherigen Bran­ chenerhebungen kristallisierten sich Kernthemen heraus, die bei Workshops in allen neun Bundes­ ländern diskutiert werden. Alle notwendigen Unterlagen und die Road Map zu den Workshops in den Bundesländern unter: ▶ www.bmnt.gv.at/ masterplan-tourismus

Wer sich über zah ahlreiche verschiede­ ne Lehrberufe informieren und tolle Ausbildungsbetriebe kennenlernen will, ist bei der Lehrlingsmesse der „Lehre im Walgau“ genau richtig. In diesem Jah ahr sind am 9. und 10. November 56 Aussteller in der Tennishalle Nenzing dabei. Eintritt und An Anreise sind für alle kostenlos. Welche Ausbildungsmöglichkeiten ann ich gibt es im Walgau? Wo kan meinen Traumberuf erlernen? Und welcher Arbeitgeber passt zu mir? Der Besuch der großen Lehrlings­ ntworten messe in Nenzing bietet A An auf diese Fragen.

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vwirt rtschaft bleibt auf Erfolgskurs Kategorisches, fanatisches Nein Kreativw Laut dem aktuellen Kreativ­ wirtschaftsbarometer der Krea­ tivwirtschaft Austria blicken die österreichischen Kreativ­ wirtschaftsunternehmen weiterhin optimistisch in die Zukunft. Vom Export und den In­ landsumsätzen er­ wartet man starke Impulse. Ein beson­ ders positives Signal sind die expansiven In­ vestitions­ und Beschäf­ tigungspläne sowie die Erwar­ tungshaltung zu zukünftiger Auf­ tragslage und Gesamtumsatz. Das Kreativwirtschaftsbarometer

bestätigt die Rolle der Krea­ tivschaffenden als Treiber von Digitalisierung und Innovation. Sie testen und entwickeln laufend neue Ideen, Methoden, Ansätze, Technologien und erschließen neue Geschäftsmodelle. Damit bringen sie Innovation in ande­ re Bereiche der Wirt­ schaft und schaffen Crossover­Effekte. Die­ se Skills machten die Krea­ tivwirtschaft im Wettbewerb um die Innovationsführerschaft zu einer unverzichtbaren Partnerin. Daumen nach oben! (moh)n

Die Probebohrungen im Dorn­ birner Ried haben – wen wundert das eigentlich noch – für erneute Schlagzeilen zur S18 gesorgt gt. 170 Bohrungen sollen durchge­ führt werden, kritisierten die städtischen Um­ weltdogmatiker, ver­ schwiegen aber, dass dabei auch für die Ortsumfah ahrung Luste­ nau gebohrt wird. Alles, anung was in der Projektplan zur S18 vereinbart wurde – auch die Probebohrungen sind ahrens als Teil eines Behördenverfah nichts Neues – wird vehement kritisiert und falsch dargestellt.

rweile 30­jäh ähri­ Nach einer mittlerw gen Plan anungsgeschichte, unzäh ähli­ gen Gutachten (oder auch „Nicht­ so­Gutachten“) und konsequenter Ausbremsung des Projekts verw rwundert das Ergeb­ nis einer Blitz tzumfra­ ge eines Vorarlberger Nachrichtenportals umso mehr: Bei einer Beteiligung von rund 1.500 Nutz tzern sprachen sich k kn napp 80 Prozent dafür aus, das Projekt endlich tzen. Warum diese stän ändi­ umzusetz rwünschte“ Entlas­ gen Versuche, „erw tungsprojekte zu verhindern? Daumen nach unten! (gsi)n


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4 · Der Weg in die Selbstständigkeit · Die Wirtschaft

Informiert auf dem Weg in die Selbstständigkeit

Neben einer guten Geschäftsidee, Engagement und Mut braucht es für eine erfolgreiche Unternehmensgründung vor allem die besten Informationen. Mit der Veranstaltung „Der Weg in die Selbstständigkeit“ bietet das Gründerservice der WKV genau das: Seit 1993 haben insgesamt über 5.000 Teilnehmer die Veranstaltung besucht, sich Informationen geholt und Kontakte geknüpft. Der große Saal im Montforthaus Feldkirch ­ über 300 Gäste sind gekommen und warten gespannt, bis die Veranstaltung des Gründer­ service der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) beginnt. So unterschiedlich diese Men­ schen sind, sie alle haben etwas gemeinsam: Ihr Ziel ist die Selbstständigkeit. „Der Weg in die Selbstständigkeit“ lautet der naheliegende Titel der Veranstaltung, die Gründungsinter­ essierten Erstinformationen und heuer Inputs der Top­Speaker Gerald Kern und Ali Mahl­ odji, Co­Founder des erfolgreichen Start­ups Watchado, bietet. Jahr für Jahr zieht das Format viele Interessierte an, denn der individuelle Weg in die Selbstständigkeit will gut vorbe­ reitet sein: „Eine fundierte Gründungsbera­ tung ist dabei ebenso wichtig wie eine gute Geschäftsidee, Engagement und Mut“, erklärt Christoph Mathis, Leiter des Gründerservice in der WKV. Mathis berichtet, dass die Groß­ veranstaltung für Gründungsinteressierte seit 1993 jährlich veranstaltet wird: „Seitdem

Großes Bild: Über 300 Interessierte haben heuer die Veranstaltung „Der Weg in die Selbstständigkeit“ des Gründerservice der WKV, des Landes Vorarlberg und der Raiffeisenbanken Vorarlberg besucht. Gruppenbild: marco tittler, Direktor-Stv. in der WKV, Referent Gerald Kern, WKV-Förderexpertin Heike Böhler-thurnher, Referent Ali mahlodji und Christoph Fotos: Dietmar Mathis mathis, Leiter des Gründerservice.

haben insgesamt über 5.000 Teilnehmer den ‚Weg in die Selbstständigkeit‘ besucht, sich Informationen geholt und wichtige Kontakte geknüpft. “

„Gründerservice ist erste Anlaufstelle für Neugründer“ „Das Gründerservice der Wirtschaftskam­ mer Vorarlberg ist insgesamt die erste Anlauf­ stelle für Neugründer und verfügt über ein umfassendes Informations­ und Beratungsan­ gebot“, ergänzt Marco Tittler, Direktor­Stv. in

der WKV, und erklärt: „Die Serviceabteilung bietet Beratungen zur Unternehmensgrün­ dung, zur Betriebsnachfolge und hat das Ge­ schäftsfeld auf den Bereich Start­up/Digital erweitert.“ Außerdem wird ein wichtiges Netz­ werk an Kontakten zu Institutionen, Behörden, Förderungsgebern etc. geboten. Seit 1. Jänner 2018 hat das Gründerser­ vice Vorarlberg 516 Kunden im Rahmen einer Gründungsberatung betreut. „In dieser persönlichen Beratung für Gründer werden Geschäftsideen besprochen, individuelle Fra­ gen beantwortet, auf rechtliche und betriebs­


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wirtschaftliche Erfordernisse aufmerksam gemacht sowie die weiteren Schritte zur Selbstständigkeit besprochen“, erklärt Mathis das Angebot. Zusätzlich haben heuer bereits 323 Kunden einen Gründerworkshop besucht. „Was im Vergleich zum selben Zeitraum des vergangenen Jahres eine Steigerung von knapp zehn Prozent bedeutet“, zeigt sich der Leiter des Gründerservice erfreut. In Österreich wurden im vergangenen Jahr rund 30.000 Unternehmen gegründet, allein in Vorarlberg sind es jährlich über 1.000 Men­ schen, die den Schritt in die Selbstständigkeit machen. „Die Motive sind vielfältig, die eige­ nen Idee umzusetzen, ist für die Neugründer aber ein entscheidender Faktor“, weiß Chri­ stoph Mathis.

„Am eigenen Pitch arbeiten“ Wie es gelingt, diese Geschäftsidee auf den Punkt zu bringen, erklärte Rhetorik­Experte

· Der Weg in die Selbstständigkeit · 5

Gerald Kern in seinem Workshop beim „Weg in die Selbstständigkeit“ und stellte dem Publikum folgende Aufgabe: „Sie betreten ei­ nen Fahrstuhl. Plötzlich befinden Sie sich mit einem Menschen darin, den Sie schon immer als Kunden gewinnen wollten. In weniger als 60 Sekunden müssen Sie die Aufmerk­ samkeit Ihres Gesprächspartners gewinnen und sein Interesse wecken.“ Interaktiv erar­ beiteten sich die Veranstaltungsbesucher in diesem Rahmen einen sogenannten „Eleva­ tor Pitch“. Kerns wichtigster Tipp, um die Aufmerk­ samkeit des Gegenübers zu bekommen: „Am besten mit einer guten Story, die Ihren Un­ ternehmenswert erhöht.“

„Das Leben ist keine Generalprobe“ Ali Mahlodji inspirierte die Neugründer an diesem Abend mit seiner Lebensgeschichte: In Teheran geboren, flüchtete seine Familie vor

dem iranischen Regime nach Österreich, wo Mahlodji in Traiskirchen aufwuchs. Die Schule brach er ein halbes Jahr vor dem Abschluss ab und arbeitete danach in über 40 Jobs. Schließ­ lich studierte er und wurde erfolgreicher Unternehmensberater. Nach einem Burnout wurde ihm klar: „Ich will ein Unternehmen gründen und Menschen begleiten“, erzählte Mahlodji ­ so war die Idee für „Whatchado“ geboren. Dieses Handbuch der Lebensge­ schichten soll Menschen auf der ganzen Welt inspirieren und ihnen die Orientierung geben, die ihm selbst als Jugendlicher gefehlt hat. Mittlerweile beinhaltet die Plattform mehr als 6.500 Interviews und Lebensgeschichten aus aller Welt, die monatlich eine Million Menschen erreichen. Mahlodji gab den anwesenden Neugründern mit auf den Weg, dem Zufall eine Chance zu geben und mutige Enscheidungen zu treffen: „Unser Leben ist keine Generalprobe: Die Zu­ kunft beginnt schon heute!“ (ba)n

n P Julia Grahammer ist neue Leiterin von Startupland Expert/-innen des Gründerservice, des Steuerservice, der Raiffeisenbank und der SVA standen den Besucher/-innen an Informationsständen für Beratungen zur Verfügung.

Das Publikum arbeitete mit Referent Gerald Kern interaktiv am Pitch fürs eigene Unternehmen.

Christoph mathis (Leiter Gründerservice der WKV) und michael Alge (Stv. Vorstandsvorsitzender Raiffeisenlandesbank) stellten ihre Services für Gründer vor.

Ali mahlodji‘s tipp an die Gründer/-innen: „Seid mutig, das Leben ist keine Generalprobe!“

Mit Oktober übernahm Julia Grahammer die Leitung der unternehmerischen Initiative Startup-land. Die 26-Jährige möchte den Erfolgskurs Foto: Chris Gaethke weiterführen und die Start-up-Szene in Vorarlberg vorantreiben. Seit der Gründung von Startupland im April 2018 engagiert sich Grahammer ehrenamtlich für das Thema. Nach dem Wechsel des bisherigen Leiters Peter Flatscher (36) in die Privatwirtschaft freut sich Grahammer, die bisher in der Hotelleitung tätig war, nun mit vollem Einsatz für Startup-land tätig zu sein und Vorarlberg zum attraktiven Standort für Start-ups zu machen. „Es ist wichtig, Vorarlberg weiter aufzuwecken, damit eine Start-up-Kultur wahrgenommen und gelebt wird. Ich bin stolz darauf, ein so spannendes Netzwerk mit aufzubauen“, betont Julia Grahammer.


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6 · EPU · Die Wirtschaft

12.131 Ein-Personen-Unternehmen brauchen passende Rahmenbedingungen Eine Umfrage zur Situation von Ein-Personen-Unternehmen (EPU) in Vorarlberg zeigt: Die rund 12.000 EPU punkten mit individueller Expertise, hoher Spezialisierung und persönlicher Kundenbetreuung. Susanne Rauch-Zehetner, EPU-Sprecherin, und Dietmar Bitschnau, Obmann der Sparte Information und Consulting, machen Vorschläge für bessere Rahmenbedingungen. „EPU haben sich als eine neue Form des Unternehmertums etabliert und bereichern die Vorarlberger Wirtschaft“, sagte Susanne Rauch­Zehetner, EPU­Sprecherin der Wirt­ schaftskammer Vorarlberg (WKV), im Rahmen einer Pressekonferenz. Mit einem Anteil von rund 55 Prozent machen die 12.131 EPU über die Hälfte der Unternehmen in Vorarlberg aus. „Und Sie versprechen weiterhin Wachstums­ potenzial“, sieht sich Rauch­Zehetner in den aktuellen Umfrageergebnissen einer Befra­ gung von knapp 500 EPU bestätigt. Speziell im Dienstleistungssektor entwi­ ckelt sich das Unternehmertum hin zu flexi­ blen, kleinen und individualisierten Unterneh­ menseinheiten. So sind in der Kreativbranche, in der IT­ und Digitalisierung und bei perso­ nennahen Dienstleistungen neue Geschäfts­

„EPU haben sich als neue Form des Unternehmertums etabliert.“ EPU-Sprecherin Susanne Rauch-Zehetner

felder entstanden. „Die Nachfrage nach der individuellen Expertise, hoher Spezialisierung und der persönlichen Betreuung des Kunden stellt die Grundlage für das große Potenzial von EPU dar“, erklärt die EPU­Sprecherin. Ein weiterer Trend, der den Erfolg von EPU prägt, ist die zunehmend vernetzte und projektbezogene Arbeitsweise. Die Befragung hat gezeigt, dass rund 60 Prozent aller EPU in Vorarlberg gelegentlich oder regelmäßig mit Netzwerkpartnern zusammenarbeiten. In diesen Netzwerken und Kooperationen entstehen wiederum Innovationen und neue Dienstleistungsangebote für die gesamte Vorarlberger Wirtschaft. „Um dieses Poten­

zial für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg zu sichern, braucht es Rahmenbedingungen, die eine moderne Form des Arbeitens ermög­ lichen“, betonte Dieter Bitschnau, Obmann der Sparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Konkret fordern Rauch­Zehetner und Bit­ schnau eine Verbesserung der sozialen Ab­ sicherung für Kleinstbetriebe in Form einer einkommensabhängigen Ausgestaltung des Krankengeldes für hauptberufliche EPU. Ein weiterer Punkt betrifft die einfachere steuer­ liche Abzugsfähigkeit für ein Arbeitszimmer zu Hause: „Und zwar auch dann, wenn dieses räumlich nicht abgrenzbar ist oder auch Tä­ tigkeiten außerhalb dieses Büros erbracht werden. Wir fordern eine pauschale steuerli­ che Abzugsfähigkeit von 1.250 Euro pro Jahr“, führt Bitschnau aus. Sehr kritisch bewerten EPU­Sprecherin Rauch­Zehetner und Spartenobmann Bitsch­ nau das sogenannte Sozialversicherungs­ Zuordnungsgesetz, das seit einem Jahr in Kraft ist. Der ursprüngliche Ansatz, mehr Rechtssicherheit für EPU und Auftraggeber zu schaffen, wurde nur bedingt erreicht. In der Praxis schafft die neue Regelung viel Aufwand, löst aber nicht das Problem. „Solange es kein Recht auf Selbstständigkeit gibt, wird weiter über den Kopf des EPU hinweg entschieden, ob er Unternehmer sein darf oder nicht“, erklärt Bitschnau und weiter: „Wir fordern das Recht auf Selbstständigkeit. Wer sich für das Un­ ternehmertum entscheidet und ein Gewerbe anmeldet, soll ein Recht darauf haben, selbst­ ständig zu sein.“

„Wir fordern Rahmenbedingungen, die moderne Formen der Arbeit ermöglichen.“ Spartteno obma ann Die etma ar Bittschna au

Zahlen, Daten, Fakten zur aktuellen Umfrage unter den Vorarlberger EPU finden Sie online: news.wko.at


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Fachkommentarreihe zu Rechtsfragen: Teil 8

Ehescheidung von Unternehmern Viele Ehescheidungen bringen finanzielle Fallen mit sich. Welche das sein können, erklärt Mag. Daniel Wolff in Teil acht der Fachkommentarreihe zu Rechtsfragen der Pichler Rechtsanwalt GmbH. Bei einer Scheidung muss neben einem möglichen Kindes­ und Ehegattenunterhalt oder einem Kontaktrecht zu den Kindern vor allem auch die Aufteilung des ehelichen Vermögens geregelt werden. Grundsätzlich wird das gesamte eheliche Vermögen, ab dem Zeitpunkt der Eheschließung, „angemessen“ meist im Verhältnis 1:1 aufgeteilt. Von der Aufteilung ausgenommen sind vor allem er­ haltene Schenkungen durch Dritte und/oder Erbschaften. Bei Unternehmern besteht die Be­ sonderheit, dass das Vermögen, das

„Vermögen, das zum Unternehmen gehört, unterliegt nicht der Aufteilung bei einer Scheidung.“ Mag. Daniel Wolff zum Unternehmen gehört, nicht der Aufteilung im Ehescheidungs­ verfahren unterliegt. Der andere Ehepartner hat auch dann keinen Anspruch auf das Vermögen des Unternehmens, wenn er im Unter­ nehmen mitgearbeitet hat.

Wenn eheliche Ersparnisse oder eheliche Gebrauchsvermögen in das Unternehmen fließen, unterlie­ gen diese zwar nicht der Aufteilung, allerdings ist der Wert des Einge­ brachten oder Verwendeten einzu­ beziehen. Bei der Aufteilung ist zu berücksichtigen, inwieweit jedem Ehegatten durch die Einbringung oder Verwendung Vorteile ent­ standen sind und die eingebrachten oder verwendeten ehelichen Er­ sparnisse aus den Gewinnen des Unternehmens stammten. Sinn dieser Regelung ist die Absicht des Gesetzgebers, den Bestand des Unternehmens nicht durch die Scheidung zu gefährden.

reren Mietgegenständen unter Umständen als Unternehmen aufzufassen ist. Indizien da­ für sind Organisationsaufwand, Buchhaltung, Umlaufvermögen etc. Immobilien als Altersvor­ sorge oder Wertanlage können somit aus der Aufteilungsmasse bei einer Scheidung fallen. Letztendlich ist immer im Ein­ zelfall zu prüfen, ob bzw. wie das Vermögen aufzuteilen ist. Eine Beratung bei einem Experten empfiehlt sich daher.

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8 · Gewerbe und Handwerk · Die Wirtschaft

Bundeslehrlingswettbewerb Metalltechnik 2018 in Bregenz:

„Goldregen“ für Vorarlberger Lehrlinge

In zwei Tagen und sechs unterschiedlichen Kategorien traten insgesamt 61 Lehrlinge aus ganz Österreich gegeneinander an und stellten für eine 22­köpfige Jury qualitativ hochwertige Werkstücke her. Mit der Teil­ nahme am Bewerb zeigten sie aber nicht nur ihr Können, sondern dokumentierten gleich­ zeitig auch die hohe Qualität der Ausbildung. „Wenn nur einige wenige Jugendliche durch den Wettbewerb inspiriert worden sind, eine Ausbildung als Metalltechniker zu machen, freuen wir uns, einen Beitrag im Kampf gegen den Fachkräftemangel zu leisten – denn das ist die größte Aufgabe unserer Branche“, betont Christian Thaler, Vorarlberger Obmann und Innungsmeister der Fachgruppe. Bernhard Feigl, Spartenobmann des Vorarlberger Ge­ werbe und Handwerks, fand ebenfalls lobende Worte für die Teilnehmer: „Ich konnte mich di­ rekt vor Ort von der Qualität der abgelieferten Arbeiten und dem Engagement, mit dem sich die Lehrlinge hier ihrer Aufgabe widmeten, überzeugen. Junge Leute wie diese braucht unsere Wirtschaft. Jeder Betrieb, der seinen Lehrlingen die Möglichkeit gegeben hat, die letzten Tage hier teilzunehmen, kann stolz auf seinen Unternehmensnachwuchs sein.“

Fotos: Frederick Sams

Beim Bundeslehrlingswettbewerb der Metalltechnik holten sich vergangenes Wochenende die Vorarlberger Lehrlinge mit drei Mal Gold die meisten Bundessiege und damit überlegen die Teamwertung. Beim nationalen Kräftemessen wurde nicht nur das hervorragende Können, sondern auch die hohe Qualität der Ausbildung unter Beweis gestellt.

61 Lehrlinge traten in sechs Kategorien zum nationalen Krräft fte emessen an. Die Vorarlberger Lehrlinge nutzten den Heimvorteil bestens: Sie holten sich mit dre ei mal Gold die meisten Bundessiege und damit überlegen die teamwertung.

Teilnehmer aus ganz Österreich Insgesamt 61 Lehrlinge aus ganz Österreich nahmen am Bundeslehrlingswettbewerb 2018 der Metalltechnik teil. In den Werkstätten der Landesberufsschule II in Bregenz überzeug­ ten sich neben Bundesinnungsmeister Harald Schinnerl und Spartenobmann Bernhard Feigl auch die Vorarlberger Landesrätin Barbara Schöbi­Fink sowie Christina Rabl, Bildungs­ verantwortliche bei der Arbeiterkammer Vorarlberg, von den Höchstleistungen der Lehrlinge.

Fahrzeugbautechnik: Florian Winder (2., Vbg.), Jürgen manser (1., Vbg.), Stefan Kaiser (3., Sbg.)

Schmie edetechnik: Konstantin Kovacs (2., oÖ), Christo oph Weißbacher (1.,t), Johannes Jakob (3.,Vbg g.)

Land- und Baumaschinentechnik: manuel Nußbaumer (2., Vbg.), Daniel Widerin (1., Vbg.), Lukas matzenberger (3., NÖ)

Stahlba au- und Schweißtechnik: michael tschernigg (2.., Ktn.), maximilian Böhi (1., Vbg.), martin Gruber (3., Sbg.)

Medaillenspiegel      

Vorarlberg: 3-mal Gold, 2-mal Silber, 1-mal Bronze Tirol: 2-mal Gold, 1-mal Silber Oberösterreich: 1-mal Gold, 1-mal Silber Salzburg: 2-mal Silber, 2-mal Bronze Kärnten: 1-mal Silber Niederösterreich und Steiermark: je 1-mal Bronze


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10 · KMU-Preis 2018 · Die Wirtschaft

Innovativ, zuverlässig, erfolgreich Zum zehnten Mal wurden am Don­ nerstagabend in der Halle 12 im Dornbirner Messequartier die Prei­ se für die besten Vorarlberger Klein­ und Mittelunternehmen übergeben. ahren stellten sich In diesen zehn Jah rund 1400 tolle Betriebe aus allen anchen zur Wah ahl, heuer waren Bran es wieder rund 100 Firmen, die ahmen. Bereits zum sechsten teilnah Mal wurde außerdem der KMU­ ahres geehrt. Unternehmer des Jah Heuer wurde der Lustenauer Textil­ unternehmer Günter Grabher von ry für seine unternehmerische der Jury Tätigkeit und seine visionäre Rolle andel der Textilbran anche im beim Wan Lan and zu Herstellern technischer und intelligenter Textilien ausge­ zeichnet. „KMU sind verlässliche Arbeitge­ ber und Top­Lehrlingsausbilder und tragen damit wesentlich zur hohen Lebensqualität und zum Wohlstan and in unserem Lan and bei. Durch ihre Dynamik, Flexibilität und ihre inno­ vativen Produkte und Dienstleistun­ gen sind die heimischen Klein­ und Mittelbetriebe ein entscheidender aktor für den Stan andort Vor­ Erfolgsfak arlberg – so prägen sie das Bild des Wirtschaftens auf Vorarlberger Art“, erklärt WKV­Präsident Han ans Peter Metz tzler. VN­Chefredak akteur Gerold Ried­ ann gratulierte den Teilnehmern man des KMU­Wettbewerbs und natür­ ahm die lich den Preisträgern, er nah Preisverleihung aber auch zum An A nlass, in die Zukunft zu weisen und von der Politik die entsprechenden Rah ahmenbedingungen für den Stan and­ ort einzufordern. „Wie könnten wir es schaff affen, dass Vorarlberg zurück an an die innovative Spitz tze kommt? Erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer werden sich die Fragen selbst bean antworten, denn sie haben sich noch nie auf die Politik verlassen. Für Vorarlberg wäre es überlebensnotwendig, dass klare Konzepte abseits von heißer Luft in A ngriff genommen werden.“ An Die Digitalisierung sei für Vorarl­ berg schon eine Herausforderung, „vor allem aber ist sie eine große

Fotos: VN/Paulitsch

Vorarlbergs kleine und mittlere Unternehmen standen bei KMU-Preisverleihung im Rampenlicht.

ance“. LH Markus Wallner hob Chan neben der wirtschaftlichen Leistung der Betriebe außerdem die domi­ ante Rolle der KMU aus Ausbilder nan der Jugend hervor. Festredn dner war Ökonom Fran anz Schellhorn, Leiter des Think Tan ank Agenda Austria.

Gewinner, Ausgezeichnete und Jury des KmU-Preis 2018.

KmU-Preis 2018

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KmU-Unternehmer des Jahres: Günter Grabher, Grabher Group, Lustenau Hohenems Handel Brauerei Frastanz eGen., Frastanz (Gewinner) Wälder Metzge, Käse- und Schinkenerzeugungs GmbH, Warth (Auszeichnung) Simplon Fahrrad GmbH, Hard (Auszeichnung)

KmU-Unternehmer des Jahres: Günter Grabher, Grabher Group.

Gewinner Kategorie Handel: Frastanzer Brauerei, Kurt michelini.

Gewinner Kategorie Dienstleistung/tourismus: müller Bau GmbH, Gerhard müller.

Gewinner Kategorie Gewerbe/ Handwerk: Dorner Electronic GmbH, Andreas Dorner.

Dienstleistungen/ tourismus Müller Bau GmbH & Co KG, Altach (Gewinner) Alpenhotel Küren, Hirschegg (Auszeichnung) Yummy Publishing GmbH, Dornbirn (Auszeichnung) Gewerbe/Handwerk Dorner Electronic GmbH, Egg (Gewinner) Tischlerei Josef Feuerstein, Nüziders (Auszeichnung) Tecnoseal e.U., Lustenau (Auszeichnung)


Woche 41-42 · 12. Oktober 2018 Die Wirtschaft

· Werbung · 11

Mit Vollgas für eine bessere Zukunft Frank Obrist tüftelt am Auto der Zukunft. Überzeugt, dass umweltschonende Mobilität als wesentliches Element den Klimawandel verlangsamen kann, arbeitet er gemeinsam mit seinem 35-köpfigen Team an einem Hybridantrieb, der für jedermann leistbar sein soll. „Mit unserem HyperHybrid stehen wir kurz vor dem Durchbruch“, berichtet der Visionär. Damit er sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann, setzt Obrist bei Finanzangelegenheiten ganz auf die Sparkasse. Seit 1996 ist die Obrist­Grup­ pe erfolgreicher Zulieferer für Automobilgeschäft­Größen wie Daimler Benz oder Tesla. Gleich­ zeitig entwickelt sie aber auch

ge und breitentaugliche Lösun­ gen nach. Als Techniker können wir viel für den Umweltschutz be­ wegen“, so der Erfinder mit Weit­ blick. Der Obrist C­Transformer, der CO2­Emissionen ausgleicht, in dem er mithilfe der Natur Kohlenstoff aus der Atmosphäre entzieht, befindet sich schon als nächstes Projekt in Vorbereitung.

Kompetentes Rundum-Service

Frank obrist (li.), Gründer und CEo der obrist-Group, mit seinem Betreuer von der Dornbirner Sparkasse, Hannes Schwaiger, mBA.

eigene Innovationen, für die dann Lizenzen weitergegeben werden. So sind die Lustenauer Tüftler

Technologieführer bei umwelt­ freundlichen Kfz­Klimaanlagen. „Ich denke gerne über nachhalti­

„Die Sparkasse hält uns den Rü­ cken frei und unterstützt uns bei der Umsetzung unserer Pläne, geht es nun um die Finanzierung neuer Betriebsstätten, die Entwicklung spezieller Vorsorgemodelle oder die Abwicklung unseres Zahlungs­ verkehrs“, begründet Frank Obrist seine Wahl: „Außerdem schätzen wir die lokale Verankerung der Bank, die mit ihrem Netzwerk gleichzeitig auch internationale Geschäfte abwickeln kann.“ Promotion

www.vw-nutzfahrzeuge.at

Die 4MOTION-Modelle von Volkswagen.

Sicher und souverän unterwegs. Einfach mal die Abkürzung nehmen? Egal ob Schotterstraße, nasses Laub oder Schneefahrbahn: Der Allradantrieb sorgt bei jeder Straßenlage für souveränes Vorankommen. Zusätzlich sorgen ABS, EDS, ASR und das bei allen Modellen ebenfalls serienmäßige elektronische Stabilisierungsprogramm ESP für ein Höchstmaß an Sicherheit. Verbrauch: 5,6 – 9,4 l/100 km. CO2-Emission 146– 229 g/km.


Woche 41-42 · 12. Oktober 2018

12 · Dis.Kurs Zukunft #Bildung · Die Wirtschaft

#Bildung - Dis.Kurs Zukunft

„Ich erwarte mir eine Ernsthaftigkeit bei der Umsetzung der Ideen. Klar ist, dass nicht alles sofort machbar ist, die Themen müssen aber sukzessive gemeinsam angegangen werden.“ Jürgen morscher, morscher Farben- & Werkzeug-Handels GmbH

Wie entwickeln wir kreative Maßnahmen für eine gute Bildung der zukünftigen Fachkräfte? Mit dieser Frage beschäftigt gt sich der Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft und die Unternehmerschaft ist aufgerufen, ihre Ideen einzubringen. „Die Wirtschaftskammer Vorarlberg soll ein ak aktiver Bildungs(p (pro)motor für Vorarlberg am Puls der Zeit

sein.“ Weit sind diese Vision im Rah ahmen des Strategieprozesses und die Realität gar nicht entf tfernt. Schon heute gilt die Wirtschaftskammer Vorarlberg als wesentlicher Player in Bildungsfragen. Das ist auch gut so, denn die Probleme und Her­ ausforderungen werden auch hier­ zulan ande im Bildungsbereich nicht weniger: Am Ende der Pflichtschule n fehlt es zu vielen Jugendlichen aan der Ausbildungsreife, es herrscht zu wenig Begeisterung und Wertschät­ zung für das Thema Bildung und im

„Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt, auch ein Reformpaket oder eine neue Schulform. Erst wenn man etwas probiert hat, weiß man, was davon taugt und was verändert werden muss.“ Andreas Kappaurer, Landesschulrat Vorarlberg

Besonderen für die duale Ausbil­ dung. Die Implementierung neuer Lerninhalte im Zuge der Digitali­ sierung erfolgt gt zu lan angsam und die Durchlässigkeit im Bildungssystem annt. ist immer noch zu wenig bekan Soweit zur A An nalyse der ak aktuellen Situation. fbauenddiskutiert rtenund Daraufaufb erarbeiteten zah ahlreiche Untern rneh­ mer beim Auftak aktevent des Dis.Kurs Zuk ukunft in einem Workshop mögli­ aßnah ahmen. Die frühe Förde­ che Maß rung von Grundk dkompetenzen und von Begabungen wird als zentraler An Ansatz tz gesehen. „Dabei geht es auch gan anz stark darum, die Schulen bei der Umsetz tzung modern rner pädago­ tzen. gischer Konzepte zu unterstütz Kooperationen wie mit der IG Göt­ tingen werden wir weiter forcieren, was An Anforderungen aan n die jeweilige Schulführung stellt. Daz azu werden wir eigene Fort rtbildungseinheiten für Direktor/­innen und Schulleiter/­ anbieten“, betont C Ch hristoph innen an Jenny, Direktor der Wirt rtschaft aftskam­ mer Vorarlberg. Code4Kids, Lego Mindstorms, Schaff affar­Tag, up2work oder die Han andwerkerschule sind nur eine Auswah ahl an an Beispielen, um Begabungen von Kindern rn und Jugendlichen in Vorarlberg vielseitig

und begeistern rnd zu fördern rn. Hier gilt es, die Kooperation zwischen Schule, rn und Wirt rtschaft aft als zentrales Eltern Element dieser Ak Aktivitäten im Sinne einer starken Part rtnerschaft aft weiter auszubauen. Nur eine moderne Lehre wird das zu unrecht schwächelnden Image der dualen Ausbildung heben. Digi­ tale Inhalte müssen dazu verstärkt in diese Ausbildungsschiene fließen. Eine „digitale Lernfabrik“ soll den schnellen technologischen Verän än­ derungen Rechnung tragen und Bildungspfade sollen die Bedeutung von lebenslan angem Lernen eindrück­ lich aufzeigen. Das gilt sowohl für die schulische als auch berufliche Ausbildung und schließt ebenso die Erw rwachsenenbildung mit ein. Daran an kkn nüpft auch die Entwicklung einer Mint­Strategie für Vorarlberg zur altersgerechten und didak aktisch modernen Förderung des Interesses an von Kindern und Jugendlichen an Technik und Naturw rwissenschaft an an. Dem BIFO wird dabei neben der klassischen Berufsorientierung ei­ ne wichtig Rolle in der Fokussierung auf die technische Bildung zukom­ men. Das Ziel ist letz tztendlich eine gute Bildung unserer zukünftigen Fachkräfte. n


Woche 41-42 · 12. Oktober 2018 Die Wirtschaft

· ibet/Werbung · 13

Digitalisierung: Chancen begreifen – Herausforderungen aktiv gestalten Wieviel Veränderung die Digitalisierung verlangt gt, diskutieren Experten am 22. November 2018 beim Impulsforum ibet im November in Bregenz. Die Digitalisierung bewegt gt die Wirtschaft: Neben den Start­ups haben auch zahlreiche etablierte an­ Unternehmen in der Bodenseeregion ihre Chan cen län ängst erkan annt und innovative Geschäftsmo­ gt delle entwickelt. Doch die Tran ansformation bringt auch zahlreiche Herausforderungen mit sich. So gilt es allen voran an, die Mitarbeiter/­innen auf dem Weg mitzunehmen und aak ktiv einzubinden. Wie viel Verän änderung verlan ang gtt nun die Digitali­ sierung? Dieser Frage gehen Expert/­innen beim Impulsforum ibet am 22. November nach. Sie zeigen auf, wie sie dem Wan andel begegn gnen und die Stärken nutzen. „Eine zentrale Frage ist, wie sich Unternehmen entwickeln und dynamisieren können, ohne ihren inneren Zusammenhalt zu gefährden. Da­ für braucht es neben neuen Geschäftsmodellen und agilen Formen der Zusammenarbeit auch

n der Identität eines eine kontinuierliche Arbeit aan Unternehmens“, betont Arne Lak akeit. Der interna­ anager hat 25 Jahre seiner tional erfahrene Top­Man Karriere in unterschiedlichsten Funktionen bei der AUDI AG und weiteren Tochtergesellschaf­ ten von V VW W verbracht. Er spricht bei der ibet über das Span annungsfeld zwischen Agilität und Stabilität. „Es ist eine Illusion zu glauben, Agi­ lität sei der Königsweg der Digitalisierung. Jede Organ anisationsform hat ihre Vorteile und Nach­ andel und Stabilität als zwei teile. Wir müssen Wan sich wechselseitig bedingende Span annungspole betrachten.“

„Die Teilnehmer/­innen erw rwartet eine vielsei­ anstaltung, die das bran andak aktuelle Thema tige Veran Digitalisierung greifb fbar macht. Dabei kommt beispielsweise der Sportartikelhersteller VAUDE nderem einer zu Wort, der seinen Erfolg unter aan gewachsenen Vertrauenskultur verdan ankt. Wir blicken aber auch auf innovative Instrumente etablierter Player wie Rhomberg und Zumtobel an, wie Start­ups wie Crate.io und schauen uns an den Markt erobern“, so Dieter Bitschnau, Ge­ tk, Veran anstalter der schäftsführer von wikopreventk ibet. Die ibet ist ein ganztägiges Impulsforum, das herausfordernde Zukunftsthemen mit Re­ gionalbezug beleuchtet. Veran anstalter ist die österreichische Kommu­ tk. Kooperations­ nikationsberatung wikopreventk partn tner sind das Lan and Vorarlberg, die Wirtschaft afts­ kammer Vorarlberg und die Rhomberg Gruppe. Impulsforum ibet Zwischen Agilität und Stabilität – Wie viel Veränderung verlangt die Digitalisierung?  22. November 2018, 9 bis 17 Uhr  Theater Kosmos, Bregenz  Anmeldung über www.ibet.co.at

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Woche 41-42 · 12. Oktober 2018 Die Wirtschaft

Österreich mehr Fachhochschulplätze: Richtige maßnahme gegen Fachkräftemangel Schon ab dem aktuellen Wintersemester wird die Zahl der Fachhochschulplätze im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) um 450 ausgeweitet. Mittelfristig erhöht dies die Zahl der so dringend gesuchten Techniker. Bildungsminister Heinz Faßmann hat mit Beginn des aktuellen Win­ tersemesters 450 neue FH­Plätze im MINT­Bereichgeschaffen.DieWirt­ schaft begrüßt dies als eine richtige Maßnahme gegen den Fachkräfte­ mangel. „Sie wird mittelfristig zu mehr Absolventen und gleichzeitig auch zu einer weiteren Stärkung der Fachhochschulen führen. Die Fokussierung auf FH­Studienplätze im MINT­Bereich ist schlüssig und entspricht dem absehbaren Bedarf der heimischen Unternehmen. Da­ mit wird ein wesentliches Vorha­ ben aus dem Regierungsprogramm teilweise umgesetzt“, betont daher Michael Landertshammer, Leiter der Bildungspolitischen Abteilung der WKÖ.

technische Nachwuchskräfte werden dringend gebraucht.

Technische Nachwuchsfachkräf­ te zählen derzeit zu den am meisten gesuchten Arbeitskräften in Öster­ reich. „Unsere Unternehmen suchen diese Mitarbeiter händeringend, und nur durch eine verstärkte Aus­ bildung in diesem Bereich können wir den Bedarf aus eigener Kraft decken“, so der WKÖ­Experte. Der Wert der Fachhochschulen liegt insbesondere in der wissen­ schaftlich fundierten und praxis­ orientierten Berufsausbildung, die von zentraler Bedeutung im Kampf gegen den Fachkräftemangel ist.

Bild: WKÖ

Denn an den FHs ist es möglich, sehr zeitnah auf die Bedürfnisse am Arbeitsmarkt zu reagieren. „Die Ent­ scheidung für mehr MINT­Plätze an den Fachhochschulen kommt al­ so zum richtigen Zeitpunkt“, betont Landertshammer. Positiv bewertet die WKÖ auch eine weitere, wichtige bildungspo­ litische Maßnahme, nämlich das sogenannte Pädagogik­Paket. „Es setzt mit einer klaren Leistungsbe­ urteilung in der Volksschule und der Neuausrichtung der NMS zur Mittelschule die richtigen Schwer­

punkte und stärkt mit der Wieder­ einführung des freiwilligen 10. Schuljahres an den Polytechnischen Schulen den berufsbildenden Ge­ danken“, betont Generalsekretär­ Stellvertreterin Mariana Kühnel. Fachkräftemangel beginne in der Schule, Bildungslücken müssten geschlossen werden, damit mehr po­ tenzielle Lehranfänger den Sprung in die duale Ausbildung schaffen. Die Sicherstellung des Erwerbs der Grundkompetenzen in der Volks­ schule und die Etablierung einer leistungsorientierten Mittelschule bedeute einen „massiven Schritt“ zu mehr Qualifikation im Bildungssy­ stem. In diesem Zusammenhang be­ grüßt Kühnel auch, dass die Schulen „ein durchgängiges, abgestimmtes Benotungssystem erhalten, in dem der Leistungsgedanke einen deut­ lich höheren Stellenwert erhält als dies bisher der Fall war.“ Aus Sicht der Wirtschaft geht es schließlich darum „eine Bildungs­ pflicht statt einer Schulpflicht zu verankern, denn ein Pflichtschul­ abschluss muss das verbindliche Erreichen von Grundkompetenzen garantieren. Dafür wurde nun ein wesentlicher Schritt gesetzt“, be­ n tont Kühnel.

Hotellerie: Mehrwertsteuerreparatur tritt mit 1.11. in Kraft „Auch die Nacht von 31. Oktober auf 1. November unterliegt bereits dem reduzierten Steuersatz“, erin­ nert Fachverbandsobfrau Susanne Kraus­Winkler. „Die Reparatur der Mehrwertsteuer war dringend not­ wendig und ist ein wichtiger Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Beherbergungsbetriebe Österreichs zu erhalten und zu stärken, was al­ len unseren 17.000 Beherbergungs­

betrieben sowie den heimischen Campingplätzen zugutekommt“, so Kraus­Winkler. Bei jetzt getätigten Anzahlungen für Leistungen nach Inkrafttreten der Mehrwertsteu­ ersenkung auf 10 Prozent besteht die Möglichkeit der Besteuerung sowohl nach aktueller als auch nach künftiger Rechtslage. Ein detaillier­ tes gemeinsames Informationspa­ pier von Fachverband Hotellerie

und der Österreichischen Hotelier­ vereinigung (ÖHV) steht auf www. hotelverband.at zur Verfügung. „Ein nächster, wichtiger Schritt wäre die Rücknahme der im Zuge der Steuerreform 2015 beschlosse­ nen Belastungen bei der Grunder­ werbssteuer. Denn diese greifen die Substanz unserer Familienbetriebe an und gefährden Betriebsüberga­ ben. In Folge sperren Betriebe zu

und Arbeitsplätze gehen verloren“, appelliert Kraus­Winkler. Auch ei­ ne zügige Umsetzung der für die Branche wichtigen Ankündigun­ gen im Regierungsprogramm, wie etwa die Neuregelung der AfA (Abschreibung für Abnutzung) und Maßnahmen gegen den Fach­ kräftemangel, müssten nun rasch angegangen werden, sagt die Bran­ n chensprecherin.


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· Österreich · 15

S  I Aktuelle Informationen zu EuroSkills 2018 sowie zum Team Austria und eine Erfolgsbilanz finden Sie unter: ▶ www.skillsaustria.at

EuroSkills: Team Austria räumt groß ab Tolle Performance von Österreichs Team bei der Berufseuropameisterschaft EuroSkills in Budapest: 21 Medaillen bedeuteten den VizeEuropameistertitel. 43 österreichische Fachkräfte gin­ gen von 25. bis 29. September bei der Berufseuropameisterschaft EuroSkills in Budapest in 36 Dis­ ziplinen an den Start. Insgesamt kämpften mehr als 500 Teilneh­ merinnen und Teilnehmer aus 28 Ländern um die begehrten EM­Titel. Das Team Austria holte großar­ tige 21 Medaillen. Die heimischen Fachkräfte eroberten vier Gold­, 14 Silber­ und drei Bronzemedaillen. Zudem gingen neun Medallions for Excellence (mehr als 700 von 800 möglichen Punkten) an Öster­ reich. Das rot­weiß­rote Team ist damit Vize­Europameister hinter Russland und beste EU­Nation. „Die Erwartungshaltung war nach

WKÖ-Generalsekretär Stv. Kühnel, WKÖ-Vizepräsidentin Schultz, WKÖ-Präsident mahrer und EurochambresPräsident Leitl gratulierten dem erfolgreichen team Austria nach der Rückkehr aus Budapest. Bild: WKÖ

den exzellenten Ergebnissen der vergangenen Jahre enorm. Aber unser Team hat dem großen Druck standgehalten und bei den Wettbewerben eine sensationelle Leistung abgeliefert. Unsere Top­ Fachkräfte haben wieder einmal

Ö m Gold KFZ-Technik: Klaus Lehmerhofer (NÖ)  Betonbau: Sebastian Frantes und Markus Haslinger (NÖ)  Maler: Patrick Reitbauer (St)  Sanitär- und Heizungstechnik: Florian Schwarzenauer (T) Silber  Bodenleger: Benjamin Schindelars (NÖ)  Schwerfahrzeugtechnik: Manuel Fahrnecker (NÖ)  Netzwerktechnik: Patrick Taibel und Lukas Vavra (NÖ)  Möbeltischler: Christian Buchegger (OÖ)  Mobile Robotics: Markus Pelzl und David Andrawes (St)  Maurer: Marc Berndorfer (St) 

Speditionslogistik: Michaela Duzic (Stmk)  Restaurantservice: Monika Pöllabauer (St)  Steinmetz: Robert Moser (S)  Chemie Labortechnik: Katharina Rübsamen (T)  CNC-Fräsen: Andreas Hauser (T)  Grafik Design: Florian Gattermair (T)  Koch: Michael Ploner (T)  Anlagenelektrik: Max Meusburger (V) Bronze  Bäcker/in: Julia Rumetshofer (OÖ)  Entrepreneurship: David Feitzinger und Lukas Gsenger (S)  Mode Technologie: Maria Jöbstl (K) und Bozena Turopoljac (St) 

bewiesen, dass Österreichs duales Bildungssystem, die Berufsbil­ denden Schulen und die Aus­ bildungsbetriebe leistungs­ und zukunftsfähig sind. Ich bin sehr stolz auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer “, freut sich WKÖ­ Präsident Harald Mahrer. „Eine beeindruckende Leistung unserer Fachkräfte, die ohne die gute Vorbereitung und die Unter­ stützung unserer Expertinnen und

Experten sowie der ausbildenden Betriebe und Schulen nicht mög­ lich gewesen wäre. Bei diesen möchte ich mich an dieser Stelle ganz besonders bedanken“, beton­ te Martha Schultz, Vizepräsiden­ tin der WKÖ, und blickt bereits auf die Heimeuropameisterschaften in Graz: „Ab sofort widmen wir uns mit voller Kraft der Vorbereitung auf EuroSkills 2020, die in Graz über die Bühne gehen werden.“ n

n N Nation:            

Russland Österreich Frankreich Ungarn Deutschland Schweiz Finnland Norwegen Schweden Großbritannien Niederlande Belgien

GesamtMedaillenpunkte

88 73 43 35 33 22 18 18 17 17 15 14

Gold Silber Bronze 12 4 3 3 3 4 1 1 3 1 0 0

8 14 3 3 3 0 0 1 0 0 0 1

3 3 6 3 3 2 4 3 1 3 3 0

Medallion for Excellence

10 9 10 8 6 2 6 5 3 7 9 11

Quelle: EuroSkills - Reihung nach Gesamt-Medaillenpunkten (Gold = 4, Silber = 3, Bronze = 2, Med. f. Excellence=1)


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16 · Service · Die Wirtschaft

Kennen Sie das Steuerrecht-Team der Wirtschaftskammer Vorarlberg?

Das Steuerrecht-team der Wirtschaftskammer Vorarlberg: mag. markus Pickl (l.) pickl.markus@wkv.at t 05522 305-320 und mag. Christian Sailer sailer.christian@wkv.at t 05522 305-310

Unsere Spezialisten aus dem Bereich Steuerrecht beraten Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg kompetent und kostenlos in allen steuerrechtlichen Angelegenheiten. Das Steuerservice der Wirt­ schaftskammer begleitet Unter­ nehmen von der Gründung bis zur Betriebsübergabe/­aufgabe. Sie stellen einen Mitarbeiter ein? Welche Abgaben sind wann und an an wen abzuführen? Sie verkaufen Waren ins Ausland? Umsatzsteuer ja oder nein und welche Nachweise brauche ich? Bei uns erhalten Sie zu Ihren Fragen A An ntworten aus erster Hand.

Beratung vor Ort Neben telefonischen und persön­ lichen Beratungen kann bei kom­ plexen Fragestellungen, in welche z.B. mehrere Personen einer Firma involviert sind, eine Beratung vor Ort angeboten werden.

Das Serviceangebot umfasst unter anderem:        

Fragen rund um die Einnahmen­Ausgaben­Rechnung Abklärung umsatzsteuerlicher Spezialfälle Abrechnungsfragen zur Lohnsteuer Hilfestellung bei Fragen zur Steuererklärung Mitarbeiterentsendungen und Doppelbesteuerungsabkommen Beratung im Zusammenhang mit Betriebsnachfolge, Betriebs­ aufgabe Rechtsformwahl aus steuerlicher Sicht Welche Abgaben gibt es überhaupt?

n W Fünf mythen aus dem Steuerrecht   

Christian Sailer und Markus Pickl verfügen über langjährige Erfahrungen. Zögern Sie nicht, sie zu kontaktieren!

 

Ihr Kontakt zum Steuerrecht der Wirtschaftskammer Vorarlberg: t 05522 305-1122 rechtsservice@wkv.at

Die „Kalte Progression“ hat mit dem Klimawandel zu tun. Eine GmbH führt immer zu einer geringeren Steuerbelastung. Ein Kleinunternehmer muss sich nie um die Umsatzsteuer kümmern. Für die Steuererklärung brauche ich zwingend einen Steuerberater. Umsatzsteuerbetrug kann mich nicht treffen. Die Registrierkassenpflicht gibt es nur in Österreich. Kontaktieren Sie uns, wir klären diese missverständnisse auf: t 05522 305-1122 E rechtsservice@wkv.at


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· Werbung · 17

Ein Fall für die Meister der Veranstaltungstechnik Das Team um Harald Fink macht das Unmögliche möglich. Ob Fashion Show, Symposium, Großveranstaltung, Konzert, Gala, Public Viewing oder Firmenevent: Die Experten der HF Veranstal­ tungstechnik sind Service­Partner und Problemlöser rund um Ihr Event. Marken erleben, für Unternehmen begeistern oder einfach nur ge­ meinsam feiern: Veranstaltungen nehmen einen immer wichtigeren Platz in der Unternehmenskommu­ nikation und Freizeitgestaltung ein. Bei HF Veranstaltungstechnik setzt man alles daran, dass jedes Event unvergesslich wird. Und bietet dafür mehr als eine technische Umsetzung. Bereits bei der Planung kommen die Vorarlberger mit Hauptsitz in Lindau ins Spiel. Vom Location Scouting über die 3D­Visualisie­ rung und Planung bis hin zur Um­ setzung der Technik, Bühne, Deko sowie der filmischen Begleitung

Die Experten der HF Veranstaltungstechnik sind Service-Partner und Problemlöser rund um Ihr Event.

erhalten Kunden aus Industrie, Dienstleistung, Mittelstand und Tourismus alles, was ein Event im besten Sinne „merk­würdig“ macht. Bekannt geworden ist Harald Fink, der den Meister zum Veranstal­ tungstechniker in Deutschland absolvierte, und sein Team auch als Problemlöser. Wo eine Veranstal­ tung aufgrund der Gegebenheiten zu scheitern drohte, fand man hier die perfekte Lösung. Die Stromver­ sorgung reicht für die Personen­ zahl nicht aus? Eine Traverse soll hängend in einem Zelt angebracht werden? Geht nicht gibt’s nicht!

Dabei halten sich die Veranstal­ tungsprofis streng an Budget und Timing – und an die relevanten Sicherheitsnormen, insbesondere der Vorschrift DGUV 17/18. Wer mag, kann sich seine Show filmisch als Clip oder Reportage zusammenfassen lassen. Aber auch die Live­Übertragung auf Großleinwänden oder im TV ist problemlos möglich. Darüber hi­ naus bietet das hauseigene Team aus Kameraleuten, Tontechnikern und Cuttern die Produktion von Industrie­ und Produktfilmen an. Wenn man so will, ist allein der Service ein echtes Event!

„Bei der Planung eines Events ist uns keine Herausforderung zu groß und kein Auftrag zu klein!“ Harald Fink, Meister der Veranstaltungstechnik

n K HF-Veranstaltungstechnik Altis, D 88138 Hergensweiler Tel +49 8388 982315 info@hf-veranstaltungstechnik.de Lager Hohenems: Otten Wirtschaftspark, Halle B18 Tel +43 5576 42082


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Woche 41-42 · 12. Oktober 2018 Die Wirtschaft

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Dienstag, 23. oktober 2018 mittwoch, 31. oktober 2018

13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg Gründerworkshop Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522 305-1144 montag, 5. November 2018 19.00 Uhr, W2 11/12, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn Blickpunkt Wirtschaft 029 „Spiritualität in Führung und Management“. Referent: Mag. Jürgen A. Baumann, jab. Anmeldung: veranstaltungen.fhv.at Donnerstag, 22. November 2018 Büro der WISTO, Campus V, Hintere Achmühlerstrasse 1, Dornbirn FFG Beratungstag Die FFG ist die zentrale Organisation für die Förderung technischer Innovationen von österreichischen Unternehmen, sie unterstützt Ihre F&E-Projekte mit einer breiten Palette an Förderungen und Dienstleistungen. Informieren Sie sich individuell und unentgeltlich bei Herrn Dr. Reiterer über die Möglichkeiten für Ihr Unternehmen und Ihre Vorhaben. Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Gesprächstermin unter: daniela.auer@wisto.at oder telefonisch 05572 55252. Kostenloser Beratungstag.

F N CAD Service DI (FH) markus Jonas, e.U., Bildsteinerstrasse 11, 6922 Wolfurt; Geschäftszweig: technisches Zeichenbüro; Inhaber: (A) Jonas Markus, DI (FH); geb. 21.03.1973; eingetragen; – LG Feldkirch, 09.08.2018 – FN 495881m. ProLinez e.U., Sonnengarten 32, 6973 Höchst; Geschäftszweig: Werbe – Grafikdesign; Inhaberin: (A) Moll Stephanie, geb. 19.04.1995; eingetragen; – LG Feldkirch, 09.08.2018 – FN 496464w. BoB Immobilien GmbH, Bobletten 18, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Erwerb, Verwaltung, Vermietung, Verpachtung und Veräußerung von Immobilien; Kapital € 35.000; GesV vom 01.08.2018; GF: (A) Fässler Gerald, geb. 30.09.1987; vertritt seit 10.08.2018 selbstständig; (B) Fässler Ralf, geb. 27.03.1990; vertritt seit 10.08.2018 selbstständig; GS: (A) Fässler Gerald, geb. 30.09.1987; Einlage € 8.750; geleistet € 8.750; (B) Fässler Ralf, geb. 27.03.1990; Einlage € 8.750; geleistet € 8.750; (C) Fässler Wolfgang, geb. 13.11.1961; Einlage € 8.750; geleistet € 8.750; (D) Fässler Karin, geb. 13.04.1964; Einlage € 8.750; geleistet € 8.750; – LG Feldkirch, 09.08.2018 – FN 496371h. B3 Invest GmbH Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Klausberg 3, 6900 Bregenz; Geschäftszweig: Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung; Kapital € 36.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 24.07.2018; GF: (A) Bröll Günter, Mag., geb. 19.04.1959; vertritt seit 10.08.2018 selbstständig; GS: (B) B1 Invest GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft; Einlage € 12.000; privilegierte Einlage € 4.000; geleistet € 4.000; (C) Gasser Gernot, Dr., geb. 12.07.1972; Einlage € 12.000; privilegierte Einlage € 4.000; geleistet € 4.000; (D) Riedmann Helmut, Dr., geb. 09.04.1973; Einlage € 12.000; privilegierte Einlage € 4.000; geleistet € 4.000; – LG Feldkirch, 09.08.2018 – FN 495807d. Epsilon Holding GmbH, Langgasse 1, 6830 Rankweil; Geschäftszweig: Beteiligung an Gesellschaften und Unternehmen im In- und Ausland, Holdingfunktion; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 25.07.2018; GF: (A) Rauch Jürgen, Mag., geb. 12.03.1967; vertritt seit 09.08.2018 selbstständig; (B) Ohneberg Markus, Mag., geb. 23.07.1957; vertritt seit 09.08.2018 selbstständig; GS: (C) Rauch Privatstiftung; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 08.08.2018 – FN 496370g. innerup, Zentrum mensch e.U., Vorderlandstraße 25a, 6830 Rankweil; Geschäftszweig: Grafik Design, Humanenergetik; Inhaberin: (A) Battlogg Angela, geb. 09.07.1985; eingetragen; – LG Feldkirch, 08.08.2018 – FN 496338i. mbp KG, Riedteilweg 3a, 6800 Feldkirch; Geschäftszweig: Vermögensveraltung; GesV vom 01.08.2018; GS: (A) Bialek Markus, geb. 10.07.1986; vertritt seit 09.08.2018 selbstständig;

Kommanditist: (B) 4Mpi GmbH; Haftsumme € 10.000; – LG Feldkirch, 08.08.2018 – FN 496311w. Pocahontas Gastronomie GmbH, Enga 13, 6890 Lustenau; Geschäftszweig: Gastronomie; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 17.08.2018; GF: (A) Bösch Oliver, geb. 15.10.1981; vertritt seit 24.08.2018 selbstständig; GS: (A) Bösch Oliver, geb. 15.10.1981; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000;– LG Feldkirch, 23.08.2018 – FN 496928b. I Rupp Handels GmbH, Herrnmühlestraße 42, 6912 Hörbranz; Geschäftszweig: Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit Futtermittel; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 25.07.2018; GF: (A) Rupp Isabella, geb. 08.12.1979; vertritt seit 24.08.2018 selbstständig; GS: (A) Rupp Isabella, geb. 08.12.1979; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 10.000;– LG Feldkirch, 23.08.2018 – FN 496851p. Lerch Fahrzeugtechnik GmbH, Heimatstraße 2, 6820 Nenzing-Heimat; Geschäftszweig: Betrieb einer KFZ-Werkstatt, Handel mit Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugzubehör; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 09.08.2018; GF: (A) Lerch Kurt, geb. 22.10.1958; vertritt seit 23.08.2018 selbständig; GS: (A) Lerch Kurt, geb. 22.10.1958; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 22.08.2018 – FN 496863g. Schadenbauer Projekt- und Quartierentwicklungs GmbH, Jakob-Hannibal-Straße 8, 6845 Hohenems; Geschäftszweig: Entwicklung von Projekten aller Art, insbesondere von Liegenschaftsprojekten und Quartieren; Kapital € 35.000; GesV vom 14.08.2018; GF: (A) Schadenbauer Markus, DI, geb. 08.09.1974; vertritt seit 23.08.2018 selbstständig; GS: (A) Schadenbauer Markus, DI, geb. 08.09.1974; Einlage € 28.000; geleistet € 28.000; (B) Schadenbauer Jessica, Dr., geb. 24.02.1978; Einlage € 7.000; geleistet € 7.000; – LG Feldkirch, 22.08.2018 – FN 496853t. mR Immo KG, Landammanngasse 8a, 6830 Rankweil; Geschäftszweig: Erwerb, Verkauf, Halten und Verwalten von Immobilien; GesV vom 16.08.2018; GS: (A) Rauch Martin, geb. 16.01.1965; vertritt seit 23.08.2018 selbstständig; PR: (B) Rauch Rebecca, geb. 12.08.1965; vertritt seit 23.08.2018 selbstständig mit der Berechtigung zur Belastung und Veräußerung von Grundstücken gem. § 49 UGB; Kommanditistin: (B) Rauch Rebecca, geb. 12.08.1965; Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch. 22.08.2018 – FN 496854v. ImPRo KG, Berkmann 42, 6941 Langenegg; Geschäftszweig: Handel von Waren; GesV vom 01.08.2018; GS: (A) Schwärzler Martin, geb. 05.09.1993; vertritt seit 22.08.2018 selbstständig; Kommanditist: (B) Schwärzler Christof, geb. 29.05.1997; Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 21.08.2018 – FN 496171p.


Woche 41-42 · 12. Oktober 2018

20 · Gelbe Seiten · Die Wirtschaft

n t

mittwoch, 17. oktober 2018

17.30 Uhr, Raum W2 06, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn technikforum | »Anwendung numerischer Simulation in der Entwicklung in der Liebherr mCCtec GmbH am Beispiel von Steuerungs- und Assistenzsystemen« Referenten: Dipl.-Ing. Bertram Peer und Dr. Andreas Schwarzhans, Liebherr-Werk Nenzing GmbH. Keine Anmeldung erforderlich. Dienstag, 6. November 2018 9.30 – 11.30 Uhr in Bregenz, Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Heldendankstraße 10 13.45 – 15.15 Uhr in Lustenau, Gemeindeamt, Rathausstraße 1/Zi. 106 mittwoch, 7. November 2018 9.30 – 11.30 Uhr in Schruns, Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr in Bludenz, Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bahnhofstraße 12 Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine kurze vorherige Kontaktaufnahme mit unserem Sprechtagsmitarbeiter (T 0508089970) ist von Vorteil. Es ist zu empfehlen, allfällige Unterlagen und Nachweise mitzubringen. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 0508089970, F 050808-9919, E Direktion. VBG@svagw.at, www.svagw.at Donnerstag, 8. November 2018 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn Patentsprechtag der WirtschaftsStandort Vorarlberg GmbH Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572 55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572 55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at

F N mähr Handels GmbH, Hämmerlestraße 99, 6800 Feldkirch-Gisingen; Geschäftszweig: Tankstelle mit Servicestation und Gastronomie, Handel mit Waren aller Art; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 02.08.2018; Einbringungsvertrag vom 02.08.2018; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens „BP Stationen Ernst Mähr“ mit Standorten in Feldkirch und Fußach; GF: (A) Mähr Ernst, geb. 10.08.1959; vertritt seit 23.08.2018 selbstständig; (B) Mähr Lucia, geb. 09.03.1962; vertritt seit 23.08.2018 selbstständig; GS: (A) Mähr Ernst, geb. 10.08.1959; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 22.08.2018 – FN 496248b. Jürgen Höfle Liftberatung e.U., Stöckenstraße 6, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Liftberatung; Inhaber: (A) Höfle Jürgen, geb. 21.05.1975; eingetragen; – LG Feldkirch, 21.08.2018 – FN 496959y. Hotel Nesslegg GmbH, Nesslegg 38, 6888 Schröcken; Geschäftszweig: Betreiben und Führen eines Hotel- und Gastronomiebetriebes; Kapital € 35.000; GesV vom 30.07.2018; GF: (A) Uz Zeynal, geb. 23.10.1977; vertritt seit 22.08.2018 selbstständig; GS: (B) LIEMA Beteiligungen GmbH SV; Einlage € 25.900; geleistet € 12.950; (C) IHH GmbH; Einlage € 9.100; geleistet € 4.550; – LG Feldkirch, 21.08.2018 – FN 496661i. Segoni GmbH, Kesselstraße 42, 6960 Wolfurt; Geschäftszweig: Hard- und Software; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 25.06.2018 samt Nachtrag vom 02.08.2018; GF: (A) Meusburger Guntram, Mag. (FH); geb. 20.06.1972; vertritt seit 17.08.2018 selbstständig; (B) Jennerwein Thomas, geb. 28.12.1972; vertritt seit 17.08.2018 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; GS: (C) Meusburger International Holding GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 16.08.2018 – FN 496347y. oswald Wachter Installationen GmbH, Klostertalerstraße 129a, 6752 Dalaas; Geschäftszweig: Durchführung von Installationen im Bereich Heizung, Sanitär, Klima, Kälte, Lüftung, Regelungstechnik und alternative Energie; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 07.08.2018; GF: (A) Wachter Oswald, geb. 22.11.1960; vertritt seit 17.08.2018 selbstständig; GS: (A) Wachter Oswald, geb. 22.11.1960; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 16.08.2018 – FN 496688z. incoma matrix GmbH, Pfründeweg 4, 6837 Weiler; Geschäftszweig: Consulting & Marketing, Investments, Beteiligungen; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 14.08.2018; GF: (A) Wilfinger Mario, geb. 11.10.1972; vertritt seit 17.08.2018 selbstständig; GS: (A) Wilfinger Mario, geb. 11.10.1972; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 16.08.2018 – FN 496714m. GHmoto GmbH, Stöckenstrasse 17a, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Betrieb einer Kfz-Werkstätte; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 24.08.2018; GF: (A) Pfefferkorn Gerhard, geb. 14.12.1962; vertritt seit 31.08.2018 selbstständig; (B) Wolf Helmut, geb. 21.08.1980; vertritt seit 31.08.2018 selbstständig; GS: (C) GHTrans GmbH; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 30.08.2018 – FN 497412p.

Lüftungstechnik Novak e.U., Linke Lände 11, 6820 Frastanz; Geschäftszweig: Lüftungstechnik; Inhaber: (A) Novak Dagmar, geb. 27.10.1968; eingetragen; – LG Feldkirch, 30.08.2018 – FN 497467w. obrist & Co oG, Rheinstraße 26-27, 6890 Lustenau; Geschäftszweig: Erwerb, Verwaltung und Veräußerung eines Geschäftsanteils an der Obrist Technologies GmbH (FN 370926f); GesV vom 20.08.2018; GS: (A) Obrist Frank, geb. 07.11.1961; vertritt seit 31.08.2018 gemeinsam mit sämtlichen weiteren Gesellschaftern; (B) Wiss-Beratungen AG; vertritt seit 31.08.2018 gemeinsam mit sämtlichen weiteren Gesellschaftern; (C) Wolf Frank, geb. 10.11.1965; vertritt seit 31.08.2018 gemeinsam mit sämtlichen weiteren Gesellschaftern; – LG Feldkirch, 30.08.2018 – FN 497060x. talus Immobilien GmbH, Angelika-KauffmannStraße 7, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Ankauf, Entwicklung, Errichtung, Vermietung und Verwertung von Immobilien; Kapital € 35.000; GesV vom 10.08.2018; GF: (A) Hehle Friederike, MMag., Dr.; geb. 22.09.1977; vertritt seit 31.08.2018 selbstständig; (B) Vetter Andreas, Mag., geb. 20.07.1972; vertritt seit 31.08.2018 selbstständig; GS: (A) Hehle Friederike, MMag., Dr.; geb. 22.09.1977; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (B) Vetter Andreas, Mag., geb. 20.07.1972; Einlage € 17.500; geleis-tet € 17.500; – LG Feldkirch, 30.08.2018 – FN 497249z.

B BGBl. II Nr. 246/2018 vom 17.09.2018I Änderung der Grenzwerteverordnung 2018 (GKV 2018) und der Verordnung über die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz 2017 (VGÜ 2017) BGBl. II Nr. 247/2018 vom 18.09.2018 Lebensversicherung Informationspflichtenverordnung 2018 BGBl. II Nr. 248/2018 vom 18.09.2018 Änderung der Krankenversicherung Informationspflichtenverordnung BGBl. II Nr. 250/2018 vom 20.09.2018 Änderung der Lehrlingsentschädigung für Fitnessbetreuer und Fitnessbetreuerinnen BGBl. II Nr. 251/2018 vom 20.09.2018 Änderung der Lehrlingsentschädigung für Sportadministratoren und Sportadministratorinnen BGBl. II Nr. 252/2018 vom 20.09.2018 Änderung der Lehrlingsentschädigung für Veranstaltungstechniker und Veranstaltungstechnikerinnen BGBl. II Nr. 253/2018 vom 20.09.2018 Änderung der Zahlungs- und E-Geld-InstituteMeldeverordnung BGBl. II Nr. 254/2018 vom 24.09.2018 Änderung der Grenzwerteverordnung 2011 (GKV 2011) und der Verordnung über die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz 2017 (VGÜ 2017) BGBl. II Nr. 260/2018 vom 28.09.2018 Pauschalreiseverordnung – PRV BGBl. II Nr. 262/2018 vom 02.10.2018 Änderung der Extraktionslösungsmittelverordnung (LMSVG) BGBl. II Nr. 263/2018 vom 03.10.2018 Schiffstechnikverordnung Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.


Lern, die Zukunft zu gestalten. Wissen Ist Für Immer. mediationsausbildung Basis Professionelles Konfliktmanagement Erfolgsfaktor der Zukunft

teilnehmer n Menschen, die ein neues Konfliktbearbeitungssystem kennenlernen möchten, n beruflich oder privat mit Aufgabenstellungen befasst sind, die häufig zu Konflikten führen, n den Beruf eines Mediators ausüben möchten, n die Methode der Mediation in ihren Grundberuf integrieren möchten. Ziel n Sie erhalten fundierte und praxisorientierte Basiskenntnisse in der Mediation und die Berechtigung zum Aufbaulehrgang. n Sie können die mediativen Muster in unterschiedlichsten beruflichen und privaten Kontexten anwenden. n Sie erwerben eine wertvolle Zusatzqualifikation. n Die Mediation bietet Ihnen zusätzlich eine Grundlage zur persönlichen Weiterentwicklung. Ihre Vorteile n Sie bauen sich ein fundiertes Fachwissen über die Methoden der Mediation auf. n Das Trainerteam besteht aus Praktikern und Experten. n Sie üben ständig und erwerben bereits im Kurs viel Praxiserfahrung. n Gruppenbegleitungen gewährleisten, dass Sie beim Üben qualifiziertes Feedback erhalten. n Moderne Lehrmethoden erleichtern das Lernen. n Teilnehmer mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen bereichern sich gegenseitig mit ihren Erfahrungen. trainingseinheiten: 135 Beitrag: € 2.695,ort: WIFI Dornbirn termine Start: 18.10.2018 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 13403.15 Persönliche Beratung Marzellina Feurstein T 05572/3894-459 E feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at

WIFI-Führungskompetenztraining

European Leadership Competence Training Ziel n Sie erkennen Ihre eigene (Führungs-) Persönlichkeit und können je nach Situation aufgaben- oder beziehungsorientiert agieren. n Sie werden in Ihrer Rolle als Führungskraft sicher und können diese unternehmensintern und nach außen authentisch kommunizieren. n Sie erarbeiten sich ein breites Set an Führungsinstrumenten, die Sie bei Führungsaufgaben wie Entscheiden, Delegieren, Mitarbeiterförderung, kompetent einsetzen können. n Sie profitieren vom intensiven Erfahrungsaustausch mit anderen Führungskräften. Inhalt modul 1: Standortbestimmung für Führungskräfte (32 Trainingseinheiten) modul 2: Führung - Kraft - Kommunikation (24 Trainingseinheiten) modul 3: Das Team als Motor - gemeinsam erfolgreich (24 Trainingseinheiten) Abschluss Nach erfolgreichem Abschluss der drei Module können Sie die Prüfung zur Erlangung des international anerkannten Zertifikats „Qualifizierte Führungskraft“ (QFK) ablegen. Die Prüfung erfüllt alle Anforderungen der ÖNORM EN ISO 17024. trainer: Peter Mayr, Lehrgangsleiter trainingseinheiten: 80 Beitrag: € 2.175,ort: WIFI Dornbirn

Grammar Workshop Die englische Grammatik leicht verständlich und klar in einem kurzen und kompakten Workshop. Hier lernen und wiederholen Sie die Basisgrammatik, vor allem den richtigen Gebrauch der Zeiten und Zeitformen. Außerdem: Adjektive und Adverbien, Wortstellung im Satz und Satzbau, verschiedene Pronomen, Modalverben und Hilfsverben, Verben mit Präpositionen, Fragesätze, if-Sätze und vieles mehr. Voraussetzungen Sprachlevel A2/B1, Einstufungstest unter www.wifi.at/sprachentests trainingseinheiten: 15 Beitrag: € 162,ort: WIFI Dornbirn termine 13.11. – 22.11.2018 Di, Do, Fr 18:30 – 21:30 Uhr Kursnummer: 15467.01 29.1. – 7.2.2019 Di, Do, Fr 18:30 – 21:30 Uhr Kursnummer: 15567.15 Persönliche Beratung Jasmin Bilgeri T 05572/3894-472 E bilgeri.jasmin@vlbg.wifi.at

Vorkurs - Werkmeisterschule für maschinenbau/Betriebstechnik Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung

Ein positiver Abschluss des Vorkurses ist Voraussetzung für die Aufnahme in die Werkmeisterschule. Voraussetzungen n Schriftlicher Nachweis des Lehrabschlusses im Metallbereich n 2 Jahre Berufspraxis Inhalt – mathematik n Wiederholung des Hauptschul- bzw. Berufsschulstoffes n Bruchrechnen n Klammerregeln n Rechnen mit Variablen (Buchstabenrechnen) n Rechnen mit Brüchen und Klammern n Proportionen und Schlussrechnungen n Einfache Gleichungen trainer: Mag. Dr. Peter Romen trainingseinheiten: 60 Beitrag: € 790,ort: WIFI Dornbirn termin 30.4. – 18.6.2019 Di + Do 17:30 – 21:30 Uhr Kursnummer: 67501.15 Persönliche Beratung Eva Kohler T 05572/3894-451 E kohler.eva@vlbg.wifi.at

termine Führung I: Standortbestimmung für gskräfte Führung teil 1: 19. + 20.10.2018 Fr 18:00 – 22:00, Sa 9:00 – 17:00 Uhr teil 2: 29., 30.11. + 1.12.2018 Do + Fr 9:00 – 17:00, Sa 9:00 – 13:00 Uhr Führung II: Führung - Kraft - Kommunikation 17. – 19.1.2019 Do, Fr + Sa 9:00 – 17:00 Uhr Führung III: Das team als motor gemeinsam erfolgreich 27. – 29.3.2019 Mi, Do + Fr 9:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 12425.15 Persönliche Beratung Barbara Mathis T 05572/3894-461 E mathis.barbara@vlbg.wifi.at

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Woche 41-42 · 12. Oktober 2018

22 · WIFI Vorarlberg · Die Wirtschaft

Erfolgsfaktor professionelle Lehrlingsausbildung Lehrlingsausbilder benötigen neben fachlichem Know-how vor allem auch soziale Kompetenzen. Genau da setzt die Ausbildung zum Lehrlingscoach an. Für die Qualität der Lehr­ lingsausbildung genießen Vor­ arlberger Betriebe weit über die Landesgrenzen hinaus einen exzellenten Ruf. Doch die Ausbil­ der sind täglich mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Längst sind es nicht nur The­ menbereiche, die unmittelbar mit dem Beruf zusammenhän­ gen: Getrennt lebende Eltern,

n

frustrierte Jugendliche, Drogen­ konsum, Essstörungen sind nur einige der Fragen, die in der Ausbildung auftauchen können.

WIFI Ausbildercoach Der Lehrgang Ausbildercoach ergänzt das Angebot an Weiter­ bildungen. Er bedient sich der erfolgreichen Methoden aus dem Coaching und passt sie genau an die Bedürfnisse der Ausbilder an. Die Themen und Probleme der Ausbilder werden dabei mit hohem Praxisbezug behandelt. Das bestätigt auch Gerald Spieler, Ausbildungsleiter Firma ALPLA, der die Ausbildung zum Lehr­ lingscoach bereits abgeschlossen

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Ausbildung vor Ort stärken

Sieben teilnehmer konnten das Ausbildert rtraining im Kleinwalsert rtal bereits im Sommer erfolgreich abschließen und wurden nach rtifikat belohnt. Rund 100 Lehrdem Fachgespräch mit einem WIFI Zert linge stehen im Kleinwalsert rtal derzeit in Ausbildung. Junge Menschen rt ins Berufsleben finden so auszubilden, dass sie den optimalen Start und sich in den Betrieb einfügen, das ist auch für die Ausbilder eine Herausforderung, wie die Mittelberger Unternehmerin Gaby EllerHugger weiß. Deshalb hat sie im vergangenen Sommersemester wieder das Ausbildert rtraining in Zusammenarbeit mit dem WIFI Vorarlberg geleitet. „Ausbildung im Kleinwalsert rtal, für die jungen Menschen und die Betriebe hier, das liegt mir am Herzen“, so Eller-Hugger.

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Um Lehrlinge auszubilden, braucht es engagierte Ausbilder!

hat. „Ich habee als Ausbil­ dercoach die Fähigkeit er­ worben, den Lehrlingen als Begleiter zur Seite zu ste­ hen. Ich habe Gerald Spieler gelernt, mit ih­ nen die vorhandenen Konflikte zu managen, die Sozial­ und Persön­ lichkeitskompetenz der Jugendli­ chen zu fördern. Dadurch erhöht sich ihre Produktivität, es stellt sich eine größere Zufriedenheit in ihrem Leben und Beruf ein und sie können wichtige persönliche Ziele erreichen“, erzählt er und fügt hin­ zu: „Mein Ziel für die Ausbildung

war es, das was ich den Auszu­ bildenden sagen und vermitteln will, so zu „verpacken“, dass es nachhaltig bei den Jugendlichen ankommt. Aufgrund der positiven Erfahrungen während der Ausbil­ dung kann ich sagen: Ziel erreicht!“ 

Info-Abend Ausbildercoach Termin: 8.11.2018, 18.30 Uhr, WIFI Dornbirn Start Lehrgang: 24.1.2019 Trainingseinheiten: 144 Beitrag: € 1.925,- (Basis) € 1.925,- (Aufbau) Beide Teile sind nur gemeinsam buchbar. Persönliche Beratung Barbara Mathis T 05572 3894-461 E mb@vlbg.wifi.at

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Woche 41-42 · 12. Oktober 2018 Die Wirtschaft

· Werbung/Mentoring · 23

Jeckel Nutzfahrzeuge Lustenau Zwei Auszeichnungen für den nachhaltigen Iveco Daily Blue Power: VAN of the Year 2018 und Sustainable Truck of the Year. Der Daily Blue Power – die neue nachhaltige Reihe von IVECO für den urbanen Raum – ist von 25 internationalen Fachjournalisten zum International Van of the Year 2018 gewählt worden. Der Daily Electric ist das 100 % emissionsfreie Fahrzeug. Der Daily Euro 6 RDE 2020 Ready (Real Driving Emission) ist der erste Transporter, der die für 2020 vorge­ sehene Regulierung erfüllt und der Daily Hi­Matic Natural Power mit dem ersten 8­Gang­Automatikge­ triebe für Erdgastran ansporter. Alle Fahrzeuge, Elektro, Erdgas und SCR wurden von IVECO entwickelt. Beeindruckt war die Jury von der technischen Innovation und davon, dass der Diesel weiterhin einen ho­

Der ausgezeichnete Iveco Daily Blue Power.

hen Stellenwert hat: Drei Jahre vor Einführung der RDE (Real Driving Emission) wurde der Daily als Die­ selvariante präsentiert. Daily Electric: das Zero­Emission­ Fahrzeug für die strengsten städti­ schen Einfahrts­Beschränkungen. Mit einer Reichweite von bis zu 200 km im realen Einsatz ist er für die Innenstadtbelieferung bestens geeignet. Der Schnelllademodus von 2 Stunden wird durch einen Eco­Power Fahrmodus und eine re­ generative Bremsfunktion ergänzt. Daily Euro 6 RDE 2020 Ready: Als fortschrittlichstes Dieselfahrzeug im Transporterbereich wurde die­

@BJ:<;O P:8+>UT<<$) :D- 8$+U<+$;$)M FL*4> <;+&; -+> '8+HB FL$UQO -+> <+$; S+&> LU< 5K %L&>+D V$UU$BD+D 8BD #:D-+D L:* -+> )LDP+D 9+U; J+)+$<;+>;M E$D =>LD<AB>;+> -+> $D ?LH&+D F+<$)DO #BS*B>; :D9$>;<H&L*;U$H&W+$; VL(<;TJ+ <+;P;M !+>D+D ?$+ $&D "+;P; J+$ +$D+> C>BJ+*L&>; W+DD+DM

ser Motor für den Real Driving Emissions (RDE) Zyklus entwi­ ckelt. Das Modell erfüllt bereits jetzt die herausfordernden Um­ weltziele 2020 mit einer bereits heute verfügbaren Lösung, die von der niederländischen Organi­ sation Applied Scientific Research (TNO) unabhängig bestätigt wur­ de. Basis dieser Neuerung ist der optimierte 2,3­Liter­Motor, der über mehr Hubraum verfügt als bei anderen Herstellern. Völlig neu überarbeitet, bietet er jetzt eine verlängerte Lebensdauer und niedrigere NOx Emissionen im Fahrbetrieb und bis zu 7 %

niedrigerer Verbrauch als bei der aktuellen Version. Daily Hi­ Matic Natural Power: Das ist das erste Fahrzeug mit komprimier­ tem Erdgas und Hi­Matic – der einzigartigen 8­Gang­Automatik von IVECO. Im Vergleich zum Schaltgetriebe bringt das Hi­ Matic­Getriebe 2,5 % Verbrauchs­ ersparnis. Der 3­Liter­Motor mit 136 PS liefert ein klassenbestes Drehmoment von 360 Nm, dabei produziert der Motor 76 % we­ niger Partikel und 12 % weniger NOx als sein Diesel­Pendant. Dies bringt eine CO2 Einsparung von 5 % im Stadtzyklus und kann durch die Verwendung von Bio­Methan bis auf 95 % gesteigert werden.

n I Jeckel Ges.m.b.H. & CO KG A 6890 Lustenau Tel +43 5577 84625-0 www.jeckel.at

14 neue mentees und mentoren /.,'

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Beim „Interkulturellen Kompetenztraining mit Genuss“ kochten die mentees gemeinsam mit den mentoren Speisen aus ihren Heimatländern.

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Beim Programm „Mentoring für MigrantInnen“ der Wirtschaftskammer, des Integrationsfonds und des Arbeitsmarktservice begleiten erfahrene Persönlichkeiten aus der Wirtschaft qualifizierte Personen mit Migrationshintergrund beim Einstieg in den heimischen Arbeitsmarkt. Vor Kurzem wurde der mittlerweile fünfte Durchgang in Vorarlberg gestartet, wie Projektleiterin Mag. Carolin Grabher, Referentin in der Sozialpolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Vorarlberg, berichtet: „Waren es beim Start des Projekts noch sieben Paare, haben heuer erfreulicherweise vierzehn Mentees und Mentoren zusammengefunden.“ Neben einem ersten Treffen zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch und der Formulierung gemeinsamer Ziele, haben die Teilnehmer auch ein „Interkulturelles Kompetenztraining mit Genuss“ absolviert. Weitere spannende Treffen folgen in den kommenden sechs Monaten.


Woche 41-42 · 12. Oktober 2018

24 · Lehre in Vorarlberg · Die Wirtschaft

Lehrlingsstart bei Haberkorn 10 neue Lehrlinge starten bei Haberkorn in Wolfurt in das kommende Lehrjahr. Foto: Haberkorn

Lehre bei BILLA

V.l.n.r.: BILLA Vertriebsmanager Adolf Fischer und BILLA Vertriebsmanager Hannes Gruber mit neuen Lehrlingen. Foto: BILLA AG

Vor einigen Wochen haben rund 450 Lehrlinge öster­ reichweit ihre Lehre bei BILLA begonnen. Diesen Start ins Berufsleben nahm BILLA zum Anlass, seine jungen Nach­ wuchstalente aus Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Ober­ österreich im Zuge einer gro­ ßen Feier in Hof bei Salzburg zu begrüßen. Gemeinsam mit den Eltern, Ausbildnern und Vorgesetzten wurde Einblick in die Aufstiegschancen bei BILLA gegeben und der neue Lebensabschnitt eingeläutet.

Xact Grafische Dienstleistungen KG Für den Lehrberuf Beschriftungsdesign gn und Werbetechnik hat sich Belinda Netzer entschieden. Sie hat ihre Ausbildung bei der Firma Xact Grafische Dienstleistungen begonnen. Firmenchef Jürgen Grabher steht ihr als Ausbilder mit Rat und Tat zur Seite.

Walter W alter B Bösch ösch M Maschinenbau aschinenbau G GmbH mbH Philipp Baldauf hat seine Lehre zum Mecha­ rtigu gungstechnik bei der Firma troniker – Fert Walter Bösch Maschinenbau GmbH begon­ nen. Mit der gesamten Belegschaft aft freut sich besonders sein Ausbilder Matth thias Bösch auf die Zusammenarbeit mit Philipp.

Bei Haberkorn in Wolfurt sind es 2018 so viele neue Lehrlinge wie noch nie. „Wie jedes Jahr, freuen wir uns sehr über die neuen Lehrlinge, die bei uns gestartet haben. In Wolfurt haben wir heuer sogar unseren Lehrlings­Rekord gebrochen – 10 Lehrlinge dürfen wir in diesem Herbst willkommen heißen. Damit sind bei Haberkorn in Wolfurt derzeit insgesamt 20 Lehrlinge beschäftigt, österreichweit sogar 38“, so Ja­ nine Decarli, Lehrlingsbeauftragte bei Haberkorn Wolfurt. Neben den bewährten Haberkorn Lehrberufen Großhandelskaufmann/­frau und Betriebslogistikkaufmann/­frau, startet heuer auch ein Lehrling im Be­ reich IT­Technik sowie erstmals im Lehrberuf E­Commerce­Kaufmann.

Lehrstart für 11 Lehrlinge

11 neue Lehrlinge haben bei den Firmen Elmar Graf GmbH und EGD Installations GmbH ihre Lehre zum/zur Elektroinstallationstechniker/­ in begonnen. Derzeit befinden sich 40 Lehrlinge in Ausbildung.

KRAL AG K Bei der KRAL AG in Lus­ teenau haben heuer 10 Lehr­ lin nge ihre Ausbildung be­ go onnen. Sie werden in den Bürokaufmann/­ Berufen frrau, Metalltechniker/­ in n­Maschinenbautechnik, Betriebslogistiker/­in und Metalltechniker/­in­Ma­ M scchinenbautechnik mit Kon­ sttruktionstechnik ausgebil­ Foto: Patric Pfeiffer Photography deet. Jana Helbok, Joshua Gehrer, Sarah Haumer, Robin Wüstner, Pascal Hofer, Christof Grabher­ Meier, Vanessa Kilga, Luca Anderle, Linus Wund und Laurin Schneider M frreuen sich auf einen spannenden neuen Lebensabschnitt.

Acht neue Lehrlinge bei 1zu1 Wie im Vorjahr haben acht Jugendliche beim Vorarlberger Hightech­Unternehmen 1zu1 ihre berufliche Laufb fbahn begonnen. Je vier angehende Zerspanungs­ und Kunststoff­ techniker, darunter je eine Technikerin, hat­ ten Anfang September ihren ersten Lehrtag. Knapp 100 Bewerbungen waren bis Jahresbe­ ginn bei 1zu1 in Dornbirn eingegangen. „Wir stehen im Wettbewerb zu sehr angesehenen Ausbildungsbetrieben. Trotzdem haben sich unsere Favoriten für uns entschieden“, zeigt

Die acht neuen Lehrlinge des Dornbirner HightechUnternehmens 1zu1 mit ihren Ausbildern. Foto: Darko Todorovic

sich Ausbildungsleiter Daniel Schäffler zufrieden. Gleich in der ersten Woche ging es zum Kennenlerntag ins Eurocamp am Zanzenberg. Teambuilding und das Austauschen von Erwartungen waren angesagt. Mittlerweile hat die Grundaus­ bildung in der Lehrwerkstatt mit Feilen, Fräsen, Bohren und Gewindeschneiden begonnen. Im Anschluss durchlaufen die Nachwuchsfachkräfte alle Abteilungen, vom 3D­Druck bis zu CNC.


Woche 41-42 · 12. Oktober 2018 Die Wirtschaft

· Gründerservice/Bank & Versicherung · 25

Experten geben Nachfolgetipps Mit einem Netzwerk von Experten lädt die WKV zu einem Nachfolge-Sprechtag mit individueller Beratung. Für eine Nachfolgeregelung gibt es kein Patentrezept – sie ist immer in­ dividuell zu betrachten und kann unterschiedlichste Fragen aufwerfen.

Nachfolgersuche – Firmenwert und Übergabemöglichkeiten „Wenn kein Familienmitglied in den Betrieb ein­ steigen möchte oder kann, ist die Suche nach einem geeigneten Nachfolger meist ein längerer Prozess. Ein vertretbarer Firmenwert, ein solides Verkaufs­ konzept und alle Übergabemöglichkeiten sind The­ men, die gewissenhaft geprüft werden sollten“, sagt Stefan Grabher, Unternehmensberater aus Lustenau.

Steuern – auch die Finanz fordert ihren Beitrag „Das Aufh fhören ist schwieriger als der Start“, ist eine vielfach geäußerte Meinung der Übergebergenerati­ on. Grund dafür sind oft steuerliche Belastungen, die bei einer Übergabe, dem Verkauf oder der Aufgabe eines Unternehmens entstehen können. Es gibt aber auch steuerliche Begünstigungen und Konstellatio­ nen, die einen steuerschonenden Übergang ermögli­ chen. „Dazu ist allerdings eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den geeigneten Strategien erforderlich“, meint Steuerexperte Jörg Übelher.

Erb- und Familienrecht berücksichtigen Laut A An ndreas Huber, Notar­Partn tner in Feldk dkirch, sind mit der Nachfolgeregelung meist auch Erb­ und Fami­ lienrechtliche Fragen verbunden. Üb Übernimmt ein Fami­ lienmitglied den Betrieb, so sind Geschwister ebenfalls zu berücksichtigen. Zudem rät der Experte generell zur Vorsorgevollmacht, denn „rechtlich vorzusorgen spart im Ernstfall viel Zeit, Geld und Nerven.“

Rechtliche Hemmnisse im Vorfeld klären „Haftungen, das Fehlen gewerberechtlicher Voraus­ setzungen beim Nachfolger oder andere rechtliche Einschränkungen können die Nachfolge behindern. Eventuelle Hemmnisse sollten daher bereits im Vorfeld geklärt werden“, erkärt Christoph Mathis vom Nachfolgeservice der Wirtschaftskammer Vor­ arlberg.

Pensionsantritt – wann und wie „Die meisten Betriebsübergaben erfolgen durch Pensionsantritt und es stellt sich die Frage, welche Pension, wann und in welcher Höhe bezogen wer­ den kann.“ Die Pensionsexperten der SVA, Reinhard Bösch (im Bild) und Thomas Marczynski empfehlen, sich dazu individuell beraten zu lassen.

Die erfolgreiche Unternehmensnachfolge NACHFoLGESPRECHtAG, 18. oktober 2018, ab 13.30 Uhr Wirtschaftskammer Feldkirch Experten beantworten Ihre Fragen in einem individuellen Gespräch Infos und Anmeldung unter www.wkv.at/events/nachfolge-sprechtag

Digitalisierung in der Finanzdienstleistung

LEI Verlängerung nach einem Jahr nötig Unternehmen können seit 2018 nur dann Wert­ papiergeschäfte durchführen, wenn sie einen Legal Entity Identifier (LEI) haben. Nach der Erstbeantragung ist die LEI Nummer für ein Jahr gültig. Vor Ablauf dieses Jahres erhalten Sie rechtzeitig eine Erinnerung bezüglich LEI Verlängerung per E­Mail. Vergessen Sie somit nicht die rechtzeitige Verlängerung Ihres LEI. Weiterführende Informationen wurden in „Fra­ gen & Antworten­Listen“ zusammengestellt: www.wm-leiportal.org/f-a-q/ bzw. www.oekb.at/lei/

Auf Initiative von SO­Stv. KommR Robert Sturn (VLV) trafen sich Ende September Vorarlbergs Ban­ ken und Versicherungen zum Vortrag über neue Organisations­ formen und die Nutzbarmachung datengetriebener Technologien in der Finanzbranche. Dabei wur­ de die Entwicklung von Finanz­ dienstleistern in Richtung von virtuellen Plattformen skizziert. Diese Plattformen haben eigene Mechanismen und erzeugen neue mikro­ und mak akroökonomische So-Stv. KommR Robert rt Sturn, Christin Schäfer, Prof. DDr. Regeln. Sie nutzen datengetrie­ Ayad Al-Ani, So KommR Betriebsökonom Wilfried Hopfner. bene Technologien, um Vorher­ sagen über Kundenverhalten zu erstellen, aber auch um Entscheidungen entlang der Geschäftsprozesse zu automatisieren. Als Referenten standen Prof. DDr. Ayad Al­An Ani vom Alexander von Humboldt Institut und Christin Schäfer von acs plus, data with th care, zur Verfügung. Al­An Ani betrachtete speziell das Thema Finanzdienstleister als Plattform, während Schäfer den A An ntrieb hinter künstlicher Intelligenz erläuterte und erklärte, wie maschinelles Lernen funktioniert.


Woche 41-42 · 12. Oktober 2018

26 · Branchen · Die Wirtschaft

50-jähriges Jubiläum der Seilbahnen Vorarlberg Im November vor 50 Jahren fand die erste Seilbahntagung der Fachgruppe im Dornbirner Hotel Hirschen statt – für die Fachgruppe der Vorarlberger Bergbahnen ein perfekter Anlass, um auf die erfolgreiche Entwicklung zurückzublicken. „Wenn wir uns Aufzeichnungen vergangener Seilbahntagungen ansehen, fällt auf, wie gut wir uns in den letzten fünf Jahrzehnten entwickelt haben. Zumal beschäf­ tigen uns zahlreiche Themen wie etwa Naturschutz heute noch“, betonte Hannes Jochum, Fach­ gruppenobmann der Seilbahnen Vorarlberg, anlässlich der Pres­ sekonferenz zur 50. Seilbahn­ tagung. Die Vorarlberger Seilbah­ nen zeichnen sich seit Beginn an durch ihre Pionierleistungen aus und sind ein wichtiger Faktor für den Gesamterfolg und die positi­ ve Entwicklung der Vorarlberger

Wirtschaft. Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 70 Mitgliedern und 32 Skigebieten. Vorarlbergweit sind 307 Bahnen und Lifte in Be­ trieb, die insgesamt 1000 Pisten­ kilometer bedienen. Durchschnitt­ lich sind rund 1000 Mitarbeiter und 17 Lehrlinge bei den heimi­ schen Seilbahnbetrieben beschäf­ tigt. In der Wintersaison 2015/16 wurde ein Nettoumsatz von rund 151 Millionen Euro aus der Per­ sonenbeförderung erwirtschaftet. Bis 2021 werden die Betriebe 320 Millionen Euro in bereits geplante Projekte investieren.

Passend zum Jubiläum: Die Seilbahn Sonntag im Großwalsertal, 1968. Foto: Sammlung Risch-Lau, Vorarlberger Landesbibliothek.

holzbau_kkunst:

„kumm ga luaga““

So lautete das Motto am Samsstag, den 6. Oktober, an dem 30 Ei­ gentümer von Vorarlberger Eigenheimen aus Holz ihre Türen für insgesamt rund 7000 interessierte Besucher öffneten. Bei diesem besonderen „Tag des offenen Hauses“, der vom Netzwerk vorarlber­ ger holzbau_kunst auf die Beine gestellt wurde, waren Einfamili­ enhäuser, Wohnanlagen, Sanierungen, Erweiterungsbauten sowie noch im Bau befindliche Gebäude zu bestaunen. Die vorarlberger holzbau_kunst zeigt mit dieser Aktion einmal mehr, wie sich mit dem Baustoff Holz höchste Bauqualität, Behaglichkeit und nach­ haltige ökologische Standards mit innovativer Architektur, hoher Kreativität und einzigartigem Design verbinden. Im Netzwerk vorarlberger holzbau_kunst sind über 50 Zimmereibetriebe, 34 Architekten und Experten, Baufachleute, 16 Zulieferpartner, die Holzindustrie (Säger) sowie die Forstwirtschaft organisiert.

Im Rahmen des „Digitalen Werkstatt­ gesprächs“ der Sparte Gewerbe und Handwerk demonstrierte die Buch­ binderei Konzett, wie ein traditionel­ les Handwerk im digitalen Wandel erfolgreich bleibt: Mit der Online­ Plattform „E­Bindung“ erreicht das Familienunternehmen Kunden weit über Vorarlbergs Grenzen, ermög­ licht durch Facebook­Werbung und Google­Ads, die sich an Abgabeter­ minen für Universitäten und Fach­ hochschulen orientieren. Ü ber „E­Binding“ können Diplom­ Üb arbeiten, Bachelorarbeiten oder Mas­ thesen online konfiguriert wer­ terth den. Gemeinsam mit Lukas Tschan­

nett von der Werbeagentur Dual­ werk aus Rankweil demonstrierte Michael Konzett live einen Bestell­ vorgang: „In sieben Minuten kom­ men Kunden zum fertigen Buch“, erklärte Konzett und führte weiter aus: „Die Nachfrage auf unserer Onlineplattform wurde von Jahr zu Jahr größer. Deshalb hat sich unser Kerngeschäft auf Onlinebestellun­ gen fokussiert.“ Fast 80 Prozent der Aufträge kommen über die Platt­ form. Details können Kunden selbst bestimmen und auch vorab einen Entwurf des Endproduktes einsehen. Aus der digitalen Bestellung wird schließlich ein analoges Druckwerk. Foto: Digitale Perspektiven

Fotos: vorarlberger holzbau_kunst

„Aus digital wird analog“

Lucia Kalkhofer-Hammling (WKV), Geschäftsführer michael Konzett und Lukas tschannett (Agentur Dualwerk).


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· Veranstaltungen · 27

David mit Goliath: Können Vorarlberger Händler erfolgreich sein im Amazon Universum? Ja – ABER!

Spartenobfrau KommR Theresia Fröwis begrüßte dazu rund 110 Vorarlberger Händler/­innen im Studio Fasching in Bregenz. Gemeinsam mit der Digitalagen­ tur TOWA hatte die Sparte Handel eingeladen, um die Chancen im Amazon Universum näher zu beleuchten. Eines wurde gleich im ersten Vortrag des Berliner Software­Anbieter Sellics klar: Ohne Werbung geht heute auch auf Amazon nichts mehr. Wer sich der Konkurrenz mit den Besten stellt, braucht selbst sehr gutes Know­how. Verkäufer müssen sich gründlich mit dem Thema Kampagnengestaltung auseinan­ dersetzen, Daten auswerten und steuernd eingreifen – und das täglich. Dazu heißt es erst einmal: Lernen. „Wer sich intensiv mit der aktiven Vermarktung sei­ ner Produkte, SEO und Online Marketing beschäftigt, kann das riesige Potenzial der globalen Handelsplatt­ form Amazon erschließen. Mit dem richtigen Wissen kann man beeindruckende Erfolge verzeichnen, wie die lokalen Champions zeigen“, zeigte Mare Hojc, Amazon Marketing Specialist bei TOWA, die Chan­ cen und Herausforderungen auf. Diese und andere Amazon­Basics bereits gelernt haben die beiden Vorarlberger Best­Practice­Bei­ spiele, die ihre Erfahrungen mit den Anwesenden ge­ teilt haben. So stand beim Dornbirner Geschirrgroß­ händler Mäser die Erkenntnis im Mittelpunkt, dass der Online­Vertrieb digitale Marketingkompetenzen benötigt, die sich von den stationären Vertriebskom­

Foto: Studio Fasching

46 Prozent des E-Commerce-Umsatzes in Deutschland wurde 2017 bei Amazon getätigt, Tendenz steigend. Licht- und Schattenseiten dieser geballten Marktmacht wurden bei einem Experten-Talk gezeigt.

Tipps fürs „Amazon Universum“ 

mare Hojc: „Das Amazon-Universum bietet mit dem richtigen Know-how riesige Reichweiten und großes Internationalisierungspotenzial.“

petenzen ganz grundlegend unterscheiden. Um die Erfolgsgeschichte eines Traditionsunternehmens wie Mäser in die Zukunft tragen zu können, braucht es zusätzlich in vielen anderen Unternehmensberei­ chen Verständnis für die digitale Transformation und eine Anpassung zahlreicher Unternehmens­ prozesse. Beispielsweise Produktentwicklung kann schon heute vorwiegend datengetrieben stattfinden. Auch Alpin Loacker beschreitet inzwischen er­ folgreich den Amazon­Weg. Nachdem hier zunächst mit viel Aufwand für einen eigenen Onlineshop nur wenig Umsatz erzielt wurde, ist man auf den Marktplatz Amazon umgestiegen. Nun macht man sich den hohen Traffic auf der Plattform zunutze und positioniert sich mit der Eigenmarke in einer selbst geschaffenen Nische. So muss man nicht mit austauschbarer Handelsware in direkte Konkurrenz mit anderen Anbietern treten, sondern kann in seiner Produktkategorie glänzen.

Werben Sie! Auch online geht nichts mehr ohne Marketingstrategie und Budget. Daten nutzen! Analysetools helfen Ihnen, den Erfolg Ihrer Kampagnen zu messen und zu justieren. Konkurrenz beobachten! Sie sind nicht allein im Amazon Universum… Dran bleiben! Beobachten Sie Ihre Kampagnen und Bewertungen und reagieren Sie. Konsequent rechnen! Kalkulieren Sie Provision und Werbekosten genau. Rezensionen sammeln! Kundenbewertungen sind die Währung auf Amazon. Bitten Sie Ihre Kunden aktiv darum und reagieren Sie auf negatives Feedback. USP ausspielen! Verkaufen Sie keine Produkte, die bereits bei vielen anderen Händlern gelistet sind. Hilfe suchen! Professionelle Dienstleister können Sie beraten und beim Aufbau Ihres eigenen Know-how unterstützen.

C hoch 3 geht in neue Runde

Monatliche Beitragsgrundlagenmeldung

Das Kreativwirtschaftscoaching C hoch 3 geht in die nächste Runde! In Vorarlberg bekommen 20 Kreativschaffende die Möglichkeit, mit anderen Kreativunternehmer/-innen und professionelle Kooperationen einzugehen, an der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle zu arbeiten und als Unternehmerpersönlichkeiten zu wachsen. Das Kreativwirtschaftscoaching-Programm C hoch 3 wird in Vorarlberg in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Vorarlberg und dem designforum Vorarlberg im Rahmen der Kreativwirtschaftsstrategie für Österreich des BMDW angeboten. Es wird als Förderung im Rahmen der „Kreativwirtschaftsstrategie für Österreich“ zu 100 Prozent von BMDW, WKÖ, KAT und regionalen Partnerorganisationen in den Bundesländern finanziert. Eine Bewerbung ist bis 9. November 2018 möglich.  Informationen: www.kreativwirtschaft.at/choch3

Ab dem 1. Jänner 2019 kommt die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung (mBGM). Die mBGM bringt die größte Änderung bei der Abrechnung der Beiträge zur Sozialversicherung und bei den Meldungen an die Sozialversicherung seit Jahrzehnten. Die Vorarlberger Gebietskrankenkasse veranstaltet in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Vorarlberg eine Informationsveranstaltung: Vortragende: Klaus Bentele: Software-Spezialist für das Melde-, Versicherungs- und Beitragswesen und für die mBGM; Mag.a Manuela HegerAuer: Stellvertretende Leiterin der Beitragsabteilung, Programm-Steuerung, Spezialistin für Fachfragen; Mag. Rainer Nagel: Leiter der Beitragsabteilung, Programm-Steuerung, Spezialist für fachliche Umsetzung termine, Veranstaltungsorte und Anmeldung:  Dienstag 6. November 2018, 13.00 - 17.00 Uhr, WIFI Dornbirn  Donnerstag 15. November 2018, 13.00 - 17.00 Uhr, WKV, Feldkirch  Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos  www.wkv.at/event/1714


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28 · Die Wirtschaft

Service

Praxistipps für Unternehmen

Mahnverfahren vor Bezirksgericht Was ist ein Mahnverfahren und in welchen Fällen ist das Bezirksgericht dafür zuständig? Bei einem Mahnverfahren erlässt das Gericht bei Geldforderungen and­ bis 75.000 Euro ohne Verhan lung und ohne Vernehmung der gten Partei einen beding­ beklagt ten Zahlungsbefehl. Das Gericht prüft dabei zunächst nicht, ob die klagende Partei wirklich einen Anspruch auf Zahlung der Geld­ An summe gegen die beklagt gte Partei hat. Der Zahlungsbefehl trägt gt die Aufschrift „bedingt gter Zahlungs­ befehl“. Mit ihm wird der beklag­ ten Partei aufgetragen, innerhalb

von 14 Tagen die For­ derung samt Zinsen zu bezahlen oder binnen vier Wochen Einspruch zu erheben. Nur durch einen Ein­ spruch wird der Zahlungs­ befehl außer Kraft gesetzt. Wenn kein Einspruch ge­ gen den Zahlungsbefehl gt, wird er rechtskräf­ erfolgt tig – auch wenn die For­ derung nicht zu Recht besteht. Die klagen­ ann de Partei kan dan ann mittels Zwan angsvollstre­ ckung die Zah­ Foto: WKO lung der eingemahnten Summe gte erzwingen. Kommt die beklagt

Partei der Forderung nach und bezahlt innerhalb der Frist, ist das Verfahren abgeschlossen. Erhebt die gte Partei recht­ beklagt zeitig Einspruch, tritt der Zahlungsbefehl außer Kraft und das Gericht lädt die Partei­ en zur mündlichen Verhan andlung. Tipp: Besteht die For­ derung zum Teil zu Recht, sollte noch während der Einspruchs­ frist der Amt­ stag des Be­ zirksgerichts aufgesucht oder eine Anspruch genommen Beratung in An

werden. Bezirksgerichte sind zu­ ändig für das Mahnverfahren stän bei einem Streitwert von bis zu 25.000 Euro. Ist der Streitwert anz die höher, sind in erster Instan Lan andesgerichte zustän ändig. Örtlich zustän ändig ist – sofern nichts an anderes vereinbart ist – grundsätzlich das Gericht am Sitz, also dem Unter­ nehmenssitz oder dem Wohnsitz bei Verbrauchern, des Beklagt gten.

n W I WKV-Rechtsservice Dr. Werner Fellner fellner.werner@wkv.at t 05522 305-290

Weihnachten im Handel: Mitarbeiter info ormieren!! Der verkaufsoffene Feiertag Mariä Empfängnis (8. Dezember) fällt heuer auf einen Samstag. Hier und auf www.derhandel.at finden Sie die Regelungen für die Beschäftigung von Mitarbeitern an diesem Tag. Geschäfte dürfen von 10 bis 18 Uhr offengehalten werden. In diesem Zeitraum ist das Beschäftigen von Arbeitn tnehmerInnen und Lehrlin­ gen zulässig. Voraussetzung dafür ist, dass die Mitarbeiter/­innen bis spätestens 10. November 2018 über den geplan anten Dienst in­ formiert werden müssen. Bin­ nen einer Woche nach dieser Information dürfen Arbeitn tneh­ merInnen die Beschäftigung am 8. Dezember ablehnen. Sie dürfen deshalb nicht benachteiligt werden. Entlohnung Jeder Mitarbeiter, gleichgültig ob er am 8. Dezember beschäf­

tigt wird oder nicht, erhält das Dezembergehalt in voller Höhe. Darin ist auch das Feiertagsentgelt enthalten. Wer am 8. Dezember tatsächlich beschäftigt wird, erhält zusätzlich zum Dezembergehalt für jede von ihm am Feiertag geleistete Stun­ de eine Abgeltung in der Höhe des normalen Stundensatzes, also das Feiertagsarbeitsentgelt. Arbeitet der Arbeitnehmer al­ lerdings mehr als die norma­ lerweise für diesen Wochentag vorgesehene Arbeitszeit, sind dies Überstunden. Überstunden am Feiertag sind im Handel mit einem Zuschlag von 100 Prozent zu vergüten.

Freizeitausgleich Für die am 8. Dezember er­ brachte Arbeitsleistung ist zu­ sätzliche Freizeit zu gewähren, die auf die wöchentliche Norma­ larbeitszeit des Arbeitnehmers anzurechnen ist. Der Verbrauch dieser Frei­ zeit ist einvernehmlich unter Berücksichtigung der betriebli­ chen Erfordernisse sowie unter Bedachtnahme auf persönliche Interessen des Arbeitnehmers zu vereinbaren und bis 31. März des Folgejahres unter Fortzah­ lung des Entgeltes zu verbrau­ chen. Arbeitnehmer, die bis zu vier Stunden arbeiten, erhalten vier Stunden Freizeit, Arbeitneh­ mer, die mehr als vier Stunden arbeiten, erhalten 8 Stunden Freizeit. Diese Regelung gilt auch für Teilzeitbeschäftigte.

Eine Abgeltung in Geld ist bei aufrechtem Arbeitsverhältnis unzulässig. Adventssamstage Wie an allen anderen Samsta­ gen dürfen Geschäfte bis 18 Uhr offengehalten werden. Für die Beschäftigung von Mitarbeiter/­ innen am 24.11., 1.12., 15.12. und 22. Dezember gelten folgende Besonderheiten: 1. Die Arbeitnehmer dürfen an jedem Samstagnachmittag be­ schäftigt werden (Ausnahme von der Schwarz­Weiß­Regelung). 2. Die Öffnungszeitenzuschläge für den Samstagnachmittag (30 bis 50 Prozent) gelten nicht. 

Weitere Details finden Sie online unter: www.derhandel.at - Infos zu Öffnungszeiten


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· Service · 29

Rat & tat: Praxistipps für Unternehmen

Jede kommerziell betriebene Website braucht ein Impressum In Österreich befassen sich mehrere Gesetze mit der Impressumspflicht für Websites. Die Bestimmungen gelten für jede Form von elektro-nischen Inhalten und daher auch in sozialen Medien und für Apps.

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Die A An ngaben, die im Impressum laut Unternehmensgesetzbuch dnung (Ge­ (UGB) und Gewerbeordn wO) gemacht werden müssen, kann man wie folgt zusammenfassen:  Name bzw. Firma laut Firmen­ buch und Rechtsform (nur bei im Firmenbuch eingetragenem Unternehmen),  Sitz laut Firmenbuch bzw. Stand­ ort der Gewerbeberechtigung,  Firmenbuchnummer (falls vor­ handen),  Firmenbuchgericht (falls vor­ handen),  falls An Angaben über das Gesell­ schaftskapital gemacht werden: Stammkapital bzw. Grundk dkapital und Betrag nicht einbezahlter Einlagen. Das E­Commerce­Gesetz (ECG) schreibt allgemeine Informations­ pflichten für alle kommerziellen Websites vor. Völlig unabhängig davon, ob dort Waren vertrieben werden oder ob bloß das eigene Un­ ternehmen dargestellt wird, müs­ ngaben gemacht sen folgende A An werden, die über das UGB und die GewO hinausgehen:  Volle geografische A An nschrift der tatsächlichen Niederlassung (für behördliche und gerichtliche Zu­ stellungen taugliche An Anschrift), aktdaten: E­Mail, Telefon,  Kontak Fax,  Mitgliedschaft(en) bei der Wirt­ schaftskammerorgan anisation,  Aufsichtsbehörde (wenn die Tä­ tigkeit einer behördlichen Auf­ sicht unterliegt; es wird empfoh­ len, in jedem Fall die jeweilige Gewerbebehörde bzw. sonstige

Unternehmen müssen bei der Kennzeichnung des WebsiteBetreibers andere Regeln beachten als Private. Es gilt die offenlegungspflicht nach dem mediengesetz.

die Berufsbewilligung ausstel­ lende Behörde anzugeben),  Hinweis auf anwendbare ge­ werbe­ oder berufsrechtliche Vorschriften (empfohlene A An nga­ be für gewerbliche Tätigkeiten: i.d.R. die GewO),  Zugang zu anwendbaren ge­ werbe­ oder berufsrechtlichen Vorschriften. Sofern vorhanden:  spezielle Berufsbezeichnung,  Staat, in dem diese Berufsbe­ zeichnung verliehen wurde,  UID­Nummer.

Offenlegungspflicht nach dem Mediengesetz Das Mediengesetz (MedienG) gilt für sämtliche Websites zu­ sätzlich zu ECG, UGB/GewO. Die

Angaben nach dem Mediengesetz können gemeinsam mit den sons­ tigen Impressumsvorschriften gemacht werden. Das MedienG unterscheidet danach, ob eine „große Website“ oder eine „kleine Website“ vorliegt. Eine „große Website“ liegt vor, wenn der Informationsgehalt über die Präsentation des Un­ ternehmens hinausgeht und ge­ eignet ist, die Meinungsbildung zu beeinflussen. Alle anderen Websites sind „kleine Websites“. Websites, die sich auf die (Werbe­) Präsentation des Unternehmens selbst oder seiner Leistungen oder Produkte beschränken, gelten als kleine Websites. Auch der einfa­ che Webshop ohne redaktionelle Beiträge unterliegt daher nicht der vollen, sondern nur einer

eingeschränkten Offenlegungs­ pflicht. Diese sind:  Name/Firma des Medieninha­ bers (in der Regel der Inhaber/ Betreiber der Website),  Unternehmensgegenstand des Medieninhabers,  Wohnort/Sitz des Medienin­ habers. Für große Websites müssen zu­ sätzlich Angaben zur Blattlinie, den Eigentumsverhältnissen und vielem mehr gemacht werden.

n W I WKV-Rechtsservice mag. Sebastian Sturn-Knall sturn-knall.sebastian@wkv.at t 05522 305-291


Woche 41-42 · 12. Oktober 2018

30 · Die Wirtschaft

Unternehmen Foto: Rhomberg Gruppe

Rhomberg Gruppe: Fokus auf Zukunftsthemen Bahninfrastruktur, sozialer Wohnbau und Holz als Baumaterial: Vorarlberger Familienunternehmen setzte im vergangenen Geschäftsjahr auf die richtigen Schwerpunkte.

mag. Ernst thurnher und DI Hubert Rhomberg (v.l.)

Foto: ORF Vorarlberg

ORF Vorarlberg ist Host Broadcaster der Weltgymnaestrada 2019

Foto: Alvaris

v.l.n.r. markus Klement (Landesdirektor oRF Vorarlberg), Erw rwin Reis (GF Gymnaestrada 2019), marie-Louise Hinterauer (oK-Präsidentin), margaret Sikkens-Ahlquist (FIG Gymnastics for All President), monika Reis (Präs. Vbg. turnverband), Gerd Endrich ( CR oRF Vorarlberg).

Das Führungsteam von Alváris Österr rreich als teil der Power-Percussion: Franz Füchsl (technischer Leiter), Helmut Beran (Vert rtriebsleiter), Peter thurnher (Gesellschafter), manfred Filzmaier (Gesellschafter und Geschäftsführer).

Die international tätige Rhomberg Gruppe präsentiert bei ihrem jährlichen Pressegespräch die Un­ ternehmensentwicklung des Ge­ schäftsjahres 2017/2018 und blickt

zufrieden in die Zukunft. Mit 43,5 Prozent ist nicht nur die Eigenkapi­ talquote erneut mehr als solide und ermöglicht es dem Unternehmen, auch in Zukunft unabhängig zu agieren. Insgesamt erwirtschafte­ te die Unternehmensgruppe vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2018 eine starke Betriebsleistung von 706 Millionen Euro (Vorjahr: 714 Millionen). Insbesondere der Bereich „Bau und Ressourcen“ ver­ zeichnete ein Wachstum um sieben Prozent auf 298 Millionen Euro.

Wenn von 7. bis 13. Juli 2019 das größte internationale Breitensportfestival der Welt in Dornbirn stattfindet, blickt die Sportwelt nach Vorarlberg. Im Rahmen der Weltgy gymnaestrada 2019 treffen sich rund 20.000 Teilnehmer aus mehr als 60 Nationen im Vorarlberger Rheintal und turnen eine Woche lang unter dem gemeinsamen Motto „Come ther – Show your colours“. Rund togeth neun Monate vor dem großen Event tnerschaft wurde nun die Medienpartn

bekanntgegeben: Der ORF Vorarlberg ist der offizielle Host Broadcaster der gymnaestrada 2019. Markus Kle­ Weltgy ment, Landesdirektor ORF Vorarlberg: „.Als Host Broadcaster wird der ORF Vorarlberg dieses einzigartige natio­ nenverbindende Event österreichweit und darüber hinaus vermitteln.“ Von Radio über T TV V bis hin zu Online wird der ORF Vorarlberg die Weltgy gymnaes­ trada 2019 trimedial und umfassend begleiten.

Alváris-Gruppe feierte ein zweifaches Jubiläum Die Geschichte der Alváris­Gruppe reicht 20 Jahre zurück bis zur Gründung der „Profile System AG“ in Liechtenstein als Handels­ unternehmen, das den Maschinenbau mit Aluminiumprofilen belieferte. Bereits weni­ ge Jahre später wurden die Märkte Deutsch­ land, Tschechien und Österreich unter dem Namen „Alutop“ von eigenständigen Gesellschaften bearbeitet. Die zweite Zahl des Jubiläums bezieht sich auf eine Zäsur im Jahr 2008: Die Umstellung des gesamten Unternehmensauftritts auf die neue Marke „Alváris“ – sichtbares Zeichen eines Eigen­ tümer­, Standort­ und Strategiewechsels, der eine bis heute ungebrochene Dynamik

ausgelöst hat. Die beiden neuen Gesellschaf­ ter, Manfred Filzmaier und Peter Thurnher, verschoben den Fokus vom Handel mit Stan­ genware zur Umsetzung anspruchsvoller, kundenspezifischer Lösungen vom Arbeits­ tisch, Maschinengestell oder Schutzzaun bis zur kompletten Fertigungsstraße. Einen aktuellen A An nlass zum Feiern ist die dritten, ak Erweiterung des Headquarters von 3.000 auf 4.500 m2 Betriebsfläche. Die Investition in Höhe von 1,4 Millionen Euro inklusive der neuen Säge­ und Bohrautomaten schafft den nötigen Raum für einen Ausbau der Beleg­ schaft am Standort Österreich von derzeit 45 auf bis zu 80 Mitarbeiter.


Woche 41-42 · 12. Oktober 2018 Die Wirtschaft

Die Geschmäcker der Welt – zu Hause, im Büro und Unterwegs

Foto: Ariane Scheffknecht

Ariane Scheffk ffknecht aus Lustenau kocht seit Herbst 2016 „ehrli­ ches Essen, für Menschen wie Sie und Ich“ – für alle, die sich gerne mit hochwertigen, schnell zubereiteten, kulinarischen High­ lights selber verwöhnen. Egal ob Rotes Thai­Curry, Indisches Hühnercurry, Linsen­Dal oder Süßkartoffel­Kichererbsen­Chili. Die Genusskreationen kennen keine Konservierungsstoffe und künstliche Geschmacksverstärker und werden aus qualitativ hoch­ wertigen Zutaten hergestellt. Die Gerichte werden in 500ml­Gläser abgefüllt und bei 100° sterilisiert,

wodurch sie mindestens drei Mo­ nate haltbar sind und auch nicht gekühlt werden müssen. Ideal für die Vorratshaltung oder wenn es einfach mal schnell gehen soll. Die Köstlichkeiten aus dem Glas lassen sich auf dem Herd oder ganz einfach in der Mikrowelle er­ wärmen: „Convenience Food muss kein Junkfood sein“, betont Ariane ffknecht. Somit eignen sie Scheffk sich bestens für zu Hause, für unterwegs und sind auch im Büro sehr beliebt. Diese Geschmäcker der Welt gibt es in ausgewählten Supermärkten und gelegentlich auf Sondermärkten. Weitere Informationen und Verkaufsstandorte: www.ariane-scheffknecht.at

· Unternehmen · 31

ALPLA weitet Aktivitäten in Südosteuropa aus

Am Standort in Griechenland will der Verpackungsspezialist ein Kompetenzzentrum für Pharmaverpackungen aufbauen.

Nach der Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden sind seit Kurzem sämtliche Anteile der Argo S.A. im Eigentum von ALPLA. andorte in Griechen­ Die beiden Stan lan and und Rumän änien sind Teil der Region Zentral­ und Osteuropa (CEE). Ende 2015 hatte ALPLA gyptischen Produk­ bereits den ägy tionsstan andort der Argo S.A. über­ nommen. Der Stan andort Koropi in der Näh ähe von Ath then ist der erste Produktionsbetrieb für ALPLA

3D-Druck geht in Serie: millioneninvestition von 1zu1

Foto: Darko Todorovic

Das Vorarlberger Hightech­Un­ ternehmen 1zu1 Prototypen in­ vestiert insgesamt 1,5 Millionen Euro in neue Fertigungsanlagen. Damit entstehen zusätzliche Fer­ tigungskapazitäten vor allem im 3D­Druck, der immer stärker für die Serienfertigung genützt wird. „3D­Druck geht in Serie. Der Markt wächst nicht nur rasant, er verändert sich auch laufend“,

Im Rapid-Prototyping-Center steht derzeit eine Vielzahl moderner Lasersinter-Anlagen zur Verfügung.

schildert Geschäftsführer Hannes Hämmerle. Drei Anlagen ermög­ lichen Lasersintern und Stereo­ lithografie in High­End­Qualität. Als kostengünstige Einstiegs­ technologie bietet 1zu1 künftig auch das High­Speed­Sintern auf einer Anlage von HP an. Auch im Geschäftsbereich Spritzguss run­ det eine zusätzliche Anlage das Sortiment ab.

and. Mit dem Werk in Griechenlan Berceni bei Bukarest besitz tzt der Verp rpackungsspezialist nun ins­ gesamt vier Werke in Rumän änien. Am griechischen Stan andort soll ein Kompetenzzentrum für den Pharmamarkt aufgebaut werden. rpackungslösun­ „Argo war auf Verp gen für die Märkte Pharmazie und Körp rperp rpflege spezialisiert. Dieses K Kn now­how wollen wir natürlich nutz tzen. Besonders im Pharma­ ziebereich sehen wir Wachstum­ schan ancen und eine gute Ergän än­ zung zu unserem bestehenden Produktportf tfolio“, betont ALPLA­ CEO Günth ther Lehner.

Gustav: „Zeit und Raum für guten Geschmack“

Rund 200 Aussteller präsentieren beim internationalen Salon für Konsumkultur besonderen Genuss und außergewöhnliches Design.

Vom 19. bis 21. Oktober findet die bereits sechste „Gustav“ im Dornbirner Messequartier statt. 200 Aussteller aus der Vier-LänderRegion am Bodensee präsentieren beim internationalen Salon für Konsumkultur besonderen Genuss und außergewöhnliches Design. Heuer wird die Gustav Bühne für Künstler aus der Region und Treffpunkt für junge Köche aus ganz Europa. Die Themen der Aussteller reichen von kulinarischen Genüssen – Wein, Käse, Gewürze, Öle und vieles mehr – über Möbel und Mode bis hin zu Schmuck und Kosmetik. Die Besucherzahlen steigen seit Jahren, 10.500 Besucher kamen im vergangenen Jahr zur Gustav. „Die Gustav ist eine einzigartige Messe mit einer besonderen Atmosphäre“, ist Messe DornbirnGeschäftsführerin Sabine Tichy-Treimel überzeugt.


Woche 41-42 · 12. Oktober 2018

32 · Unternehmen/Werbung · Die Wirtschaft

Drei Digitalimpuls bei Massive Art

OFFENES VERFAHREN Bauausschreibung

Ausschreibende Stelle: Vorarlberger gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaftft mbH St. Mart rtin-Straße 7, 6850 Dornbirn TEL 0(043)5572/3805 FAX AX 0(043)5572/3805-300 Off fferteröff ffnung, Leistungsgegenstand und Erfüllungsort: GRUPPE A: OFFERTERÖFFNUNG AM DIENSTAG, 30. OKTOBER 2018, 13.30 UHR • Rohrinnensanierungg inkl. Erneuerungg Kellerverteilungg bei der WA 302/ Schruns – Umfahrung (Montafonerstraße 41, 43, 45) sowie bei der WA 336/ Bludenz – Beim Kreuz X (Beim Kreuz 27) • Erneuerungg 3 Stück Heizzentralen bei der WA 540 5/EG Lustenau – Bahngasse I (Bahngasse 34 a, 34 b, 34 c) • Erneuerungg Heizzentrale ttnerstraße 3, 5) bei der WA 563/ Frastanz – Felsenau IV (Fellengatt • Trockenbauarbeiten • Sonnenschutz beim BVH 738/ Langenegg – Gfäll (BW) (1 MWH – 10 WO, Räumlichkeiten für Sozialsprengel, Begegnungsraum, Kapelle, SG – 13 PKW-EPL)

Digitalisierung beim Drei Digitalimpuls Event in Dornbirn, (v.l.): Elisabeth Rettl, Lustenaus Bürgermeister Kurt Fischer, Bernd Hepberger von massive Art, moderatorin Alexandra meissnitzer und Keynote Speaker Dr. Foto: Benjamin Dirschl/Massive Art oliver Emmler.

GRUPPE B: OFFERTERÖFFNUNG AM DIENSTAG, 30. OKTOBER 2018, 14.30 UHR

Der Drei Digitalimpuls bei Massive Art zeigte: Vorarlberger Betriebe liegen bei der Digitalisierung über dem Österreich-Schnitt.

• Malerarbeiten beim BVH 738/ Langenegg – Gfäll (BW) (1 MWH – 10 WO, Räumlichkeiten für Sozial-sprengel, Begegnungsraum, Kapelle, SG – 13 PKW-EPL) und beim BVH 737/ Wolfurt – Brückenweg (2 MWH – 38 WO, 2 Gewerbeeinheiten, SG – 43 PKW-EPL)

Laut dem neuen Digitalisierungs­ index 2018 erreichen die Betriebe in Vorarlberg aktuell einen durch­ schnittlichen Digitalisierungs­ grad von 30 Prozent und liegen damit über dem österreichischen Mittel von 27 Prozent. Für die Un­ tersuchung von Arthur D. Little, Wirtschaftsuniversität Wien im Auftrag von Wirtschaftskammer und Drei wurden österreichweit 1.100 Klein­ und Mittelbetriebe (KMU) aus sieben Branchen be­ fragt. Anlass genug für Drei und die Vorarlberger Digitalagentur Massive Art, in Dornbirn zu einer Expertenrunde über die „He­ rausforderungen für Manager im digitalen Raum“ einzuladen. Impulse für den digitalen Wan­ del holte man sich dabei an uner­ warteter Stelle, beim deutschen Mediziner Dr. Oliver Emmler: Er war für die WHO unter anderem im Katastrophen­Management nach dem verheerenden Erdbeben

in Nepal im Einsatz. Was er dort über agiles Management gelernt hat, soll Managern nun helfen, in der digitalen Transformation ihrer Unternehmen weiter vor­ anzukommen. „Im Management einer globalen Krise muss man fokussieren, priorisieren und dann abarbeiten. Wer die Einsätze koor­ diniert, begibt sich niemals selbst ins Epizentrum. Und nur, wer sich ein vollständiges, tatsächlich visualisiertes Bild von der Lage macht, behält den Überblick. Für Unternehmen sind diese Grund­ sätze in einer Krisen­ oder Verän­ derungssituation heute wichtiger denn je“, so Emmler bei der Exper­ tenrunde in Dornbirn.

„Digitalisierung ist kein reines IT-Thema“ Bernd Hepberger, Geschäftsfüh­ rer von Massive Art: „Der moder­ ne Manager muss sich bewusst werden, dass Digitalisierung kein reines IT­Thema mehr ist. Jedes Unternehmen benötigt einen in­ dividuellen und gesamtheitlichen Ansatz für die eigene digitale Zukunft. Und weil das nicht von

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• Malerarbeiten (Fassade)) • Fassadenggerüst bei der WA 164/EG Bregenz – Weidach II (Thumbstraße 2, 4, 8, 10, 12, 14 und Im Rosshimmel 18, 20) sowie bei der WA 388/ Lochau – Alberloch IV (Alberlochstraße 23, 25) Angebotsunterlagen: Die Ausschreibungsunterlagen sind ab Dienstag, den 16. Oktober 2018 erhältlich.Die Ausschreibungsunterlagen können über das Portal www. ausschreibung.at heruntergeladen werden bzw. sind in Papierform im Büro Zimmer Nr. 1.05 in Dornbirn, St. Martin-Straße 7, ausschließlich in der Zeit von 8.00 - 11.30 Uhr erhältlich oder werden nach vorhergehender schriftlicher Anforderung zugesendet. Das Angebot ist verschlossen mit der Aufschrift „Angebot für .....arbeiten, BVH, Abgabetermin und Uhrzeit“ spätestens fünf Minuten vor der Angebotseröffnung, zu welcher die Anbotsteller Zutritt haben, direkt bei der Mitarbeiterin in der Telefonzentrale abzugeben.

heute auf morgen passiert, muss dieses Denken spätestens jetzt beginnen.“ Zusammen mit Drei ist Hepbergers Geschäftspartner, Rainer Schönherr, im Frühjahr dieses Jahres im Silicon Valley in San Francisco gewesen, um sich

dort in Gesprächen mit großen und kleinen Trendsetter­Unter­ nehmen weitere Anregungen für die digitale Zukunft zu holen. „Dieses Wissen wollen wir mit anderen Unternehmen im Ländle teilen“, so Schönherr. n


Nr. 41-42· 12. Oktober 2018 Die Wirtschaft

Extra

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„Mit dem WIFI-Bildungsgutschein scheenken Sie den Gutschein zu mehr Erfo olg im Berufs- und Privatleben.“ Thomas Wachter, Institutsleiter WIFI Vorarlberg

Gutscheine & Geschenke

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Woche 41-42 · 12. Oktober 2018

34 · Gutscheine und Geschenke · Die Wirtschaft

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Wertigkeit schenken mit dem Hohenemser Einkaufsgutschein Suchen Sie ein Geschenk, das Wertigkeit ausdrückt und für den Beschenkten ein besonderes Erlebnis verspricht? Mit dem Hohenemser Einkaufsgutschein ist dieses Duett möglich. Wie wird Wertigkeit spürbar? In Hohenems finden sich eigen­ tümergeführte Handwerksmanu­ fakturen und Geschäfte: lebendig, vernetzt und inspirierend.

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Woche 41-42 · 12. Oktober 2018 Die Wirtschaft

· Gutscheine und Geschenke · 35

Tolle Geschenksideen

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Woche 41-42 · 12. Oktober 2018

36 · Gutscheine und Geschenke · Die Wirtschaft

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Die Mohren Biererlebniswelt mit allen Sinnen entdecken n F

Von der kleinen Schachtel mit Vorarlberger Riebelmais und Subirer bis zum großen Ge­ schenkskorb bietet Dietrich Vorarlberger Kostbarkeiten in seinem Hofladen in Lauterach eine breite Palette an beson­ deren Geschenksideen.

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Für Firmenkunden werden in­ dividuell zusammengestellte Sets angeboten! Auch Ge­ schenkgutscheine für Freun­ de oder Mitarbeiter sind erhältlich.

Informationen

Richard Dietrich KG Lerchenauerstraße 45 6923 Lauterach 05574 63929 info@dietrich­kostbarkeiten.at www.dietrich­kostbarkeiten.at Download: http://dietrich­kost­ barkeiten.at/media/DVK_Ge­ schenkk kkorb_PL_2013.pdf

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Die historische Brauanlage aus dem 19. Jahrhundert.

In der Mohren Biererlebniswelt werden das Wissen, die Geschichte und die Produkte mit den Besuchern geteilt.

Bei einem Besuch in der Mohren Biererlebniswelt eröffnet sich die Welt des Bieres und der Brauge­ schichte. Die einzelnen Elemente bieten gan anzheitliche Biererlebnisse. Selbst Bier in der Creativ Brauerei kreieren, Inspiration in der bierigen Produktpalette im Mohren Lädele finden, im historischen Braukel­ ler besondere Feste feiern oder

genussvoll tagen in den Seminar­ räumen der Mohren Biererlebnis­ welt. Vervollständigt wird das Bier­ erlebnis mit dem neuen Museum, welches seit Oktober 2016 seine Pforten für Besucher geöffnet hat.

Biertradition im Museum erleben Die lange Geschichte des Brau­ handwerks, sowie die Stationen des Traditionsunternehmens werden im Museum der Mohren Biererlebniswelt zu einem ein­ drucksvollen Gesamterlebnis zu­ sammengefügt. Wissenswertes

Öffnungszeiten Museum: Do 10-20 Uhr / Fr, Sa 10-18 Uhr / So 10-17 Uhr 4 Etagen mit 700 m² Ausstellungsfläche Multimediales und interaktives Erlebnis Eintauchen in die Welt des Bieres, Braukultur erfahren und Wissen rund um die Geschichte des Bieres und der Mohrenbrauerei sammeln Herzstück der Ausstellung: Eine restaurierte und komplett erhaltene Brauanlage aus dem 19. Jahrhundert Den Biergenerator für das individuell passende Bier an der Museumsbar ausprobieren

zum Thema Bier aus aller Welt wird ebenfalls präsentiert. Ein Rundgang durch die 700 m2 große interaktive und multime­ diale Ausstellung bietet auf vier Ebenen Einblicke in die Bier­ herstellung im Wandel der Zeit – vom Rohstoff bis zum Endpro­ dukt. Das Herzstück im Museum der Mohren Biererlebniswelt ist die historische Brauanlage aus dem 19. Jahrhundert. Geschäfts­ führer Heinz Huber erwarb diese 1989 und ließ sie für das Museum mit viel Feingefühl restaurieren.

Sammlerleidenschaft 10.000 Objekte, von Flaschen bis zu brauhistorischen Geräten, sind dank Heinz Hubers Leidenschaft im Eigentum der ältesten aktiven Brauerei Vorarlbergs. Ein Teil davon ist im Museum zu sehen.

Hofladen geöffnet von: MO bis FR von 9.00 bis 17.00 Uhr, SA 9.00 bis 12.00 Uhr Verkostungen nach Termin­ vereinbarung Promotion

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multimediales und interaktives Erlebnis im museum.

Mohrenbrauerei Vertriebs KG Dr.-Waibel-Straße 2 A 6900 Bregenz Tel +43 5572/3777-0 erlebniswelt@mohrenbrauerei.at www.mohrenbrauerei.at


Woche 41-42 · 12. Oktober 2018 Die Wirtschaft

· Gutscheine und Geschenke · 37

Schenken Sie Einkauf, Genuss & Kultur

Bregenz­Gutschein

Trends und Tradition, Designer-Labels und altes Handwerk: Im Bregenzer Stadtzentrum verbinden sich grenzenloses Shoppingvergnügen und erlesene Qualität zum besonderen Einkaufserlebnis – mit attraktiven Geschäften und einem vielfältigen Angebot, das für jeden Geschmack eine große Auswahl bereithält.

Die einzigartige Symbiose von See und Berg prägt diese Stadt wie keine andere. Historische Stra­ ßenzüge, wie die Anton­Schnei­ der­Straße und die Kirchstraße bieten neben dem modernen Am­ biente am Kornmarktplatz eine wunderschöne Kulisse für einen entspannten Einkaufstag.

Schenken Sie Bregenz Die hochwertige Gastronomie­ szene sowie zahlreiche Cafés und Bars sind eine willkomme­ ne Abwechslung während eines

Einkaufsbummels durch die Bre­ genzer Innenstadt. Der Bregenz­ Gutschein ist in beliebiger Höhe zu je EUR 10,00 erhältlich und kann in über 200 teilnehmenden Partnerbetrieben aus den un­ terschiedlichsten Branchen in Bregenz eingelöst werden. Egal ob Mode, Gastronomie, Kultur und Events oder Accessoires und Lifestyle­Produkte – schenken Sie mit dem Bregenz­Gutschein ein individuelles Einkaufserlebnis. Erhältlich sind die Gutscheine bei Bregenz Tourismus & Stadt­ marketing GmbH, Rathausstra­

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Woche 41-42 · 12. Oktober 2018

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Das Zusammenspiel von Schulen und Wirtschaft ist in der Marktgemeinde Lustenau ein großes Anliegen. Um die Kooperation zu intensivieren und die unzähligen Möglichkeiten transparent darzustellen, wurde die Chancen.LustMappe ins Leben gerufen. Lustenaus Betriebe bieten den Schulen vielfältige Wege, um

die Wirt­ schaft und auch die ein­ zelnen Berufs­ bilder hautnah kennenzulernen. Die klassischen Betriebsbesichtigungen, Vorträge, Unterstützung bei der Erstellung von Werkstücken oder auch un­ terschiedliche Workshops wurden allerdings nur selten offen kom­ muniziert. Das hat Lustenau Mar­

keting zum Anlass genommen und die Kooperationsangebote von 44 Unternehmen in einer hochwerti­ gen Mappe zusammengefasst. Nun liegen in allen Mittelschu­ len, dem Gymnasium, der HAK/ HAS in Lustenau und Schulen im Umkreis die Chancen.Lust­Mappen auf. Jedes Unternehmen wird darin mit Bildern, kurzer Beschreibung und auch der direkten Ansprech­ person präsentiert. Kernstück sind dabei aber die Module, die in den Betrieben angeboten werden.


· Kurz notiert · 39 Foto: Studio Fasching

Woche 41-42 · 12. Oktober 2018 Die Wirtschaft

Frau in der Wirtschaft lädt Kunst- und Antiquitätentage Netzwerktreffen der zum Unternehmerinnenforum von 26. bis 28. oktober 2018 Film- und musikwirtschaft Digitalisierung und sozialer Wandel sind Megatrends, die unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen stellen. Beim heurigen, dem mittlerweile 11. Unterneh­ merinnenforum von Frau in der Wirtschaft stehen diese Themen im Mittelpunkt. Das Unternehmerinnenforum verbindet Wissen­ saustausch, Netzwerken und Unterhaltung.    

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Die Bundesklausur der Film­ und Musikwirt­ schaft Österreichs fand heuer erstmals in Bre­ genz statt. Teddy Maier, Obmann der Vorarl­ berger Film­ und Musikwirtschaft, erklärte im Rahmen eines Empfangs: „Unsere Branche ist von engagierten Ein­Personen­Unternehmen und Kleinstbetrieben geprägt, die in Netzwer­ ken und Kooperationen arbeiten und so Sy­ nergien nutzen. Mit Erfolg: Die in der Region produzierten Werbefilme, Wirtschafts­ und 6. Vorarlberg Kunst­ und Antiquitätentage Imagefilme sowie Kinofilme können sich auch Juncker­Jonas Schlössle Götzis auf dem internationalen Markt behaupten. Freitag, 26.10.2018, 18:00 Uhr: Eröffnung, Gerade heute, wo das Bewegtbild ein zentra­ anschließend Ausstellung bis 22:00 Uhr ler Faktor der Kommunikation geworden ist, Samstag, 27.10., 11:00 bis 21:00 Uhr stellt die heimische Filmwirtschaft auch einen Sonntag, 28.10., 11.00 bis 18:00 Uhr wichtigen Partner der Vorarlberger Wirtschaft Freier Eintritt dar.“ Foto: Dietmar Mathis

Donnerstag, 18. Oktober 2018 ab 17.00 Uhr Kulturbühne AmBach, Götzis Vorträge von Holger Kracke, Katja Kruk­ keberg und Daniela A. Ben Said (siehe Bild) Informationen und Anmeldung: ww w ww.wkv.at/ t/events/untern rnehmerinnenforum

„Kunst schafft viel Mehrwert und soll daher für alle Menschen da sein“, erklärt Werner Böhler. Er ist selbst Betreiber einer Galerie und organisiert von 26. bis 28. Oktober 2018 die 6. Vorarlberger Kunst­ und Antiquitätentage in Vorarlberg. „Dieses Wochenende bietet allerlei verborgene Schätze, die nur darauf warten, ent­ deckt zu werden“, lädt Böhler alle Interessierten ein, ins Juncker Jonas Schlössle zu kommen.

Fleischerstammtisch im Zeichen der Ausbildung

salvus – Das Vorarlberger Gesundheits-Gütesiegel

Entdeckungstour „Disruptives Denken“

Beim Branchenstammtisch der Vorarlber­ ger Fleischer wurde Ludwig Walser von der Metzgerei Walser in Meiningen der Goldene Meisterbrief für sein 50­jähriges Berufsjubi­ läum überreicht. Damit sich auch künftige Ge­ nerationen über dieses traditionelle Handwerk informieren können, hat die Berufsgruppe der Vorarlberger Fleischer die Plattform „Lehre mit Fleisch“ ins Leben gerufen. Ziel ist, poten­ ziellen Nachwuchsfachkräften einen authenti­ schen Einblick in den Arbeitsalltag eines Flei­ schers zu ermöglichen und einen Überblick über Inhalte der Lehre, Ansprechpartner und potenzielle Lehrbetriebe zu verschaffen.

Gesunde Unternehmen benötigen gesunde Beschäftigte. Betriebe, die auf die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit achten, erhöhen nicht nur die Lebensqualität ihrer Mitarbeiter/­innen, sie haben auch Vorteile im Wettbewerb. Das Vorarlberger Gesundheitsgütesiegel salvus zeichnet alle zwei Jahre Betriebe aus, die sich um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter/­innen besonders verdient machen. Die Auszeich­ nung gilt für jeweils zwei Jahre. Sollte Ihr Be­ trieb also bereits 2017 ausgezeichnet worden sein, denken Sie bitte daran, das erworbene Zertifikat neu zu beantragen.

Rund 100 Unternehmer/­innen, Führungskräf­ te und HR­Verantwortliche folgten der Ein­ ladung der ExpertsGroup HRM (Fachgruppe UBIT) zu einer Entdeckungstour rund ums Thema „Disruptives Denken“. Dr. Bernhard von Mutius nahm die Gäste mit auf eine inspirie­ rende Reise in die Zukunft disruptiver Verände­ rungen und in das Denken, das dieser Zukunft gewachsen ist. In seinem Vortrag zeigte er auf, warum es immer wichtiger wird, disruptiv zu denken und mit welchen Methoden dies gelin­ gen kann. Entscheidend ­ so ein Fazit ­ ist dabei, aus den Fähigkeiten jedes Einzelnen zu lernen und dem Gebot der Einfachheit zu folgen.

www.lehremitfleisch.at

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Einreichschluss: 31. Januar 2019 Weitere Informationen: www.salvus.at

Infos auf www.hr­experts­vorarlberg.at


Woche 41-42 · 12. Oktober 2018

DO, 25.10.2018, Beginn 20.30 Uhr VABRIK (ehem. K-Shake), Röthis Einlass ab 16 Jahren, VVK 10 €, AK 12 € Freier Eintritt für Lehrlinge aus der Sparte Gewerbe und Handwerk, NEU: gratis Shuttlebus Bregenzerwald & Montafon

70 Jahre Reiselust

Österreichische Post AG WZ 16Z040716 W Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch

40 · Lehre goes Party · Die Wirtschaft

Die Wirtschaft Woche 41 bis 42 - 12. Oktober 2018  
Die Wirtschaft Woche 41 bis 42 - 12. Oktober 2018  
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