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Die Wirtschaft Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017

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Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 72. Jahrgang

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WK forciert „Digitale Agenda für Vorarlberg“ Digitalisierung: Wirtschaftskammer und Standortpartner präsentieren umfassendes Maßnahmenpaket. Seite 4 + 27

Über zwei Prozent Zuwachs

46. Vorarlberger Bautage

Die Zahl der Neugründungen von Unternehmen ist in Vorarlberg 2016 leicht angestiegen.

Die Bauwirtschaft startet mit Optimismus ins neue Jahr und wünscht sich mehr Wirtschaftsfreundlichkeit.

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Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017

2 · Die Wirtschaft

Magazin  Kommentar

 Inhalt Themen der Woche

8-19

Interview der Woche. Dr. Eva Stüber, Leiterin Research und Consulting im IFH Köln, rät dem Handel, sich im Zuge der Digitalisierung auf den Kunden zu fokussieren. 8 Erwartungen für 2017. „Die Wirtschaft“ hat namhafte Vorarlberger Unternehmer um ihre Einschätzungen und Erwartungen für das Wirt10,11 schaftsjahr 2017 gebeten. Die Skifahrer von morgen. Die Bergbahnen Vorarlberg, das Land und weitere Partner unterstützen den heimischen Skinachwuchs bei den Schulskitagen auch heuer wieder. 5.000 Schüler 19 erleben kostenlosen Skispaß.

 Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W www.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 21.967 (2. Halbjahr 2016) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder Thinkstock.de Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

Lohnnebenkosten weiter senken Von Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg Der Arbeitgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfond wurde mit 1. Jänner 2017 von 4,5 auf 4,1 Prozent gesenkt. In genau einem Jahr erfolgt eine weitere Reduktion auf 3,9 Prozent. Schon vorher ist die Absenkung des Unfallversicherungsbeitrages bzw. des Beitrages zum Insolvenz-Entgelt-Fonds in Kraft getreten. Die Betriebe sparen sich rund eine Milliarde Euro an Lohnzusatzkosten – ein Erfolg, für den auch die Wirtschaftskammer verantwortlich zeichnet. Die Entlastung des Faktors Arbeit muss aber weitergehen, weil Dienstgeber und Dienstnehmer gleichermaßen davon profitieren: Die Arbeitslosigkeit sinkt, weil Firmen mehr Mitarbeiter einstellen können. Die Unternehmen werden konkurrenzfähiger und erhalten mehr Auf Aufträge, die Mitarbeiter bekommen – endlich – mehr Netto von Brutto. Das fördert wieder-

um die Leistungsbereitschaft und erhöht die Realeinkommen bzw. die Kaufkraft. Denn noch immer kommen bei einem durchschnittlichen Arbeitnehmer nur 50,5 Prozent des Lohnes an. Der Rest wandert zum Fiskus bzw. an die Sozialversicherung. Niemand muss fürchten, dass weniger Steuern und Sozialabgaben zu weniger Leistungen des Staates bzw. der Sozialversicherung führen. Denn Benchmarks zeigen, dass etwa bei der Kranken- und Pensionsversicherung nach wie vor große Effizienzsteigerungen ungenutzt sind. Diese würden zweifellos viel positiver bilanzieren, wenn man das Pensionsalter der Frauen – so wie im übrigen Europa – rascher erhöht bzw. eine Pensionsautomatik einführt, die das Antrittsalter regelmäßig an die Lebenserwartung anpasst.

 Foto der Woche

Der Infoabend der Fachhochschule Vorarlberg mit dem Schwerpunktthema „Studium und Beruf“ lockte 200 Besucher in den FH Campus nach Dornbirn. Nach der Präsentation der einzelnen Studiengänge wurden die Interessierten persönlich beraten. Darüber hinaus gab es Führungen durch den Campus und die Labore. Abschließend fand eine Talkrunde zum Thema „Beruf und Studium? Ja, es geht!“ statt. Es berichteten berufsbegleitend Studierende, Absolventen und Arbeitgeber und beantworteten die Fragen der Besucher.  Alle Informationen zu einem Studium an der FH Vorarlberg: www.fhv.at


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· Magazin · 3

 Zahl der Woche

9.638

Neugründungen von Unternehmen (ohne selbstständige Personenbetreuer) gab es in Vorarlberg in den vergangenen zehn Jahren.

 Aktuell

 Drei Fragen an... …Amelie Groß, neue Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Junge Selbstständige sind zunehmend pessimistisch, was Österreichs Wirtschaft angeht. Woher kommt dieser Pessimismus, und wie kann man diesen dämpfen? Pessimistisch sind die jungen Selbstständigen vor allem, wenn es um den Standort Österreich geht. Für ihren eigenen Betrieb sehen sie aber durchaus positiv in die Zukunft. Das zeigt zum einen, dass diverse Maßnahmen – Stichwort Alternativfinanzierungsgesetz oder Start-up-Paket – Wirkung für den einzelnen Betrieb zeigen. Zum anderen ist das allerdings auch gleichzeitig der Auftrag an die Regierung, weiterhin den Wirtschaftsstandort fit für die Zukunft zu machen und Reformen durchzuführen. Sie definieren Bildung als eines Ihrer Kernthemen

für Ihre Tätigkeit an der JWSpitze. Warum? Die ‚digitale Disruption‘ oder ‚Industrie 4.0‘ sind keine stumpfen Zukunftsbegriffe mehr, sondern bestimmen längst den Arbeitsalltag der heimischen Unternehmen. Sowohl die schulische Grundbildung als auch die Lehraus- und Weiterbildung sind ausschlaggebend, wenn wir in Zukunft erfolgreich sein wollen. Darum braucht es im Bildungsbereich eine Offensive auf allen Ebenen, die auch besonders auf die digitalen Kompetenzen der Österreicherinnen und Österreicher abzielt. Sie sind die erste Frau an der Spitze der JW. Welche Bedeutung messen Sie dem zu? Es liegt in der Natur der Sache, dass ich in vielen Bereichen einen weiblichen Blickwinkel einbringen werde. Allerdings werde ich

Die Juristin Amelie Groß (30) ist in dritter Generation Geschäftsführerin des Familienunternehmens Inkasso Merkur GmbH. Foto: JW/Anna Rauchenberger

mich natürlich für alle jungen Selbstständigen einsetzen. Denn ob Jungunternehmerin oder Jungunternehmer: Sie alle haben die gleichen Herausforderungen im unternehmerischen Alltag. Die Rahmenbedingungen für alle zu verbessern, ist daher unser Ziel.

Jawohl!

WirtschaftsOskar 2017: Getzner ist nominiert! Mit dem USA-Biz-Award, dem sogenannten WirtschaftsOskar, ehrt das AußenwirtschaftsCenter Los Angeles der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA heuer bereits zum siebten Mal herausragende Leistungen österreichischer Unternehmen am hart umkämpften US-Markt. In das Rennen um den WirtschaftsOskar 2017 gehen vierzehn Firmen in den Kategorien Start-up, Investition, Innovation, Marktdurchdringung, Trendsetter und Spektakuläres. In der Kategorie Trendsetter ist Getzner nominiert. Das Unternehmen führt erstmals in den USA Sylodyn als Werkstoff für Dichtungen im Elektronik-, Optik- und Automotivbereich ein. Dies erlaubt eine höhere Gestaltungsfreiheit und Heliumabdichtung.

Nein danke!

Rubrikwechsel jederzeit möglich

Fatal: Begrenzte Studienplätze

Vorarlbergs Wirtschaft braucht Entwicklungschancen. So lautete der Titel eines Pressegesprächs mit VPKlubobmann Frühstück. Es scheint so,alshättediestärkstePartei im Land diese Notwendigkeit erkannt. Dass der VP-Landtagsklub das Thema “Standort Vorarlberg“ heuer in den Vordergrund rücken will, hört sich ebenfalls sehr erfreulich an. Die angekündigte Unterstützung unternehmerischer Aktivitäten geht überdies wie Honig hinunter. Nochdazu,dasichdieVPsogardazu verpflichtet hat. Flexibilität in der

In der „Digital Roadmap“ der Bundesregierung heißt es, dass 80.000 bis 100.000 neue Jobs im Bereich IT und Telekommunikation (IKT) entstehen sollen. Außerdem ist von einem möglichen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von plus 50 Milliarden Euro bis 2030 die Rede. Um das zu erreichen und den Wirtschaftsstandort in Zeiten der Digitalisierung nachhaltig zu stärken und wettbewerbsfähig zu halten, braucht es dringend qualifizierte IT-Fachkräfte. Sie sind der Schlüsselfaktor

Raumplanung wird angekündigt - dies wäre ein weiterer wichtiger Schritt, um der Vorarlberger Wirtschaft erstklassige Entwicklungschancen zu bieten. Freilich - Versprechen von Parteien sind oft nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben stehen. Aber geben wir der VP die Chance, all ihre Ankündigungen pro Wirtschaft umzusetzen. Andernfalls gibt es an dieser Stelle einen fliegenden Rubrikwechsel nach rechts. Vorerst heißt es aber: Daumen nach oben! (p.f.)

für eine erfolgreiche Weiterentwicklung. Die im Sommer 2016 eingeführte Einschränkung der Studienplätze an der Uni Wien und der TU Wien verschärfen den Fachkräftemangel in der Branche aber zusätzlich - bei einer Drop-outQuote von beinahe 60 Prozent, verlässt das potenzielle IT-Fachpersonal die TU bereits in den ersten beiden Semestern. Ein fatales Signal vor dem Hintergrund des aktuellen und v.a. künftigen Fachkräftebedarfs. Daumen nach unten! (ba)


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4 · Die Wirtschaft

Thema „Digitale Agenda für Vorarlberg“ Eine Region erkennt und nutzt die Chancen im Zeitalter der Digitalisierung – Bündelung der Kräfte im Land – Schaffung eines innovativen Start-up Ecosystems in Vorarlberg. „Als hochentwickelte Wirtschaftsregion mit gut ausgebildeten Menschen müssen wir - als Wirtschaft - der Herausforderung Digitalisierung aktiv und verschränkend über die Unternehmensgrenzen hinweg begegnen. Sonst geraten wir ins Hintertreffen und es droht ein massiver Wettbewerbsverlust. Dazu brauchen wir Standortpartner, das heißt, Bündelung aller Kräfte und Player für unseren Lebens- und Wirtschaftsraum Vorarlberg“, erklärt Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Heute werden in einer Pressekonferenz bei der Fa. Heron die Eckpunkte einer Strategie für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg vorgestellt. Präsident Metzler: „Klar ist aber, wir wollen nicht über Digitalisierung endlos debattieren, sondern konkret werden und umsetzen, für den Standort, für die Menschen.“ Daher nun der heutige Auftakt. Der Herausforderung „Digitalisierung“ begegnet die Wirtschaftskammer Vorarlberg mit ihren Standortpartnern, wie etwa dem Land Vorarlberg, in vier konkreten Bereichen.

Forschung und Entwicklung Im Bereich der „Digitalen Produktion“ erhielt das Vorarlberger Forschungsinstitut V-Research gemeinsam mit der TU-Wien den Zuschlag für ein neues Kom-

sich die Unternehmen ihre „digitale Fitness“ überprüfen lassen können.

Aus – und Weiterbildung

„Wir wollen nicht nur darüber reden, sondern konkrete Maßnahmen liefern.“ WKV-Präsident Hans Peter Metzler

petenzzentrum (CDP - Austrian Center for Digital Production). Der Arbeitsschwerpunkt des neuen Konsortiums liegt auf dem Gebiet der Digitalisierung von Prozessen für Produktentwicklung und Automatisierung der Konstruktion. Damit werden konkrete Hilfestellungen für die Vorarlberger Wirtschaft in der Forschung und Entwicklung angeboten.

„Digitale Perspektiven“ Mit den „Digitalen Perspektiven“ verfügt die Wirtschaftskammer bereits heute über ein umfassendes Service-Angebot. Angepasst an den jeweiligen Wissenstand erläutern Experten im Rahmen von Veranstaltungen oder Workshops die relevanten Entwicklungen und Möglichkeiten, die sich den jeweiligen Unternehmen bieten. Das schafft Orientierung, Klarheit und Kompetenz im Umgang mit den neuen Medien und Technologien. „Wir geben den Unternehmen auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Rüstzeug in die Hand, das sie sofort im Betrieb umsetzen können.“ Spartenübergreifend ist die Bildung eines Expertenpools angedacht, durch den

Digitalisierung bedeutet auch neue Tätigkeitsfelder und bietet Chancen für die Beschäftigung. Angst vor dieser Veränderung ist unbegründet, vor allem dann, wenn wir uns intensiv mit der Qualifizierung auseinandersetzen und zudem ein entsprechend angepasstes soziales System in einer digitalen Arbeitswelt anbieten. Dem WIFI der Wirtschaftskammer Vorarlberg kommt in den nächsten Jahren mit seinem Aus- und Weiterbildungsangebot eine zentrale Rolle beim Aufbau von digitalem Know-how in den Vorarlberger Unternehmen zu. Aktuell arbeiten die Verantwortlichen im WIFI mit universitärer Unterstützung an einer Kompetenzlandkarte für digitale Transformation. Dazu gehört eine unter Einbezug von Experten noch stärkere Ausrichtung des WIFIKurbuches auf bestehende und künf künftige digitale Herausforderungen. Firmentrainings rücken hinsichtlich des Aufbaus von digitalen Kompetenzen stärken in den Fokus der Betrachtung. Zudem wird sich das WIFI noch intensiver um die Ausbildung von IT-Fachkräften kümmern, um ein ausreichendes Angebot für Vorarlberg sicherzustellen.

Schaffung eines innovativen Start-up Ecosystems Vieles gibt es heute bereits in Vorarlberg: Co-Working-Plattformen, Investoren, Inkubatoren, spezialisierte Dienstleister, äußerst engagierte Unternehmen, Aktivitäten

und Initiativen etc. Andere Regionen haben sich hier aber schon besser etabliert und bereits wesentliche Akzente gesetzt. „Für uns gilt es jetzt, von den Besten zu lernen und dabei unsere regionalen Spezifika, die uns auszeichnen, einfließen zu lassen.“ „Die zentrale Fragestellung wird sein, wie wir in Vorarlberg ein lebendiges Start-up Ecosystem entwickeln und etablieren, aus dem zukunftsweisende digitale Innovationen hervorgehen. Hier werden wir einen entscheidenden Beitrag leisten. Wir wollen als Wegbereiter und Unterstützer der Unternehmen in den nächsten Wochen und Monaten gemeinsam mit den Unternehmen für das richtige Umfeld sorgen, Rahmenbedingungen entwickeln, die Vernetzung vorantreiben und für eine entsprechende Sichtbarkeit sorgen.“ Präsident Hans Peter Metzler weiter: „Hier habe ich eine klare Vision: Es gelingt uns – unter Einbindung aller Interessierten und ,Betroffenen‘ – eine Start-up Kultur zu entwickeln, die eine entsprechende Sichtbarkeit und eine hohe Anziehungskraft für junge Talente (in und außerhalb der Region) und Unternehmen hat und die Umsetzung digitaler Innovationen am Standort Vorarlberg nicht nur zulässt, sondern gezielt fördert.“ „Die Umsetzung der ,Digitalen Agenda für Vorarlberg’ ist ein stetiger Prozess, der einer ständigen Weiterentwicklung und Anpassung im Dialog bedarf“, betont WKV-Präsident Hans Peter Metzler. (moh)n


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· Gründerservice · 5

Zahl der Neugründungen von Unternehmen ist 2016 gewachsen Die Zahl der Neugründungen von Unternehmen (ohne selbstständige Personenbetreuer) in Vorarlberg ist im Jahr 2016 gestiegen. 966 neue Unternehmen bedeuten ein Plus von 2,11 Prozent gegenüber 2015. Der Zuwachs liegt abermals nahe am österreichischen Durchschnitt von 2,23 Prozent. „Die Zahl an Neugründungen bewegt sich seit vielen Jahren auf einem ähnlichen Niveau“, analysiert Christoph Mathis, Leiter des Gründerservice in der WKV. Unternehmensberatung und Informationstechnologie führen mit einem Anteil von 7,2 Prozent den Branchenmix bei den Neugründungen an. Darauf folgen Unternehmen für persönliche Dienstleistungen, Direktvertrieb, Werbung und Marktkommunikation, Versand und Internethandel, Gastronomie, gewerbliche Dienstleister sowie Freizeit- und Sportbetriebe.

Motive für Neugründungen 68,66 Prozent der Neugründer gaben als Motiv an, in ihrer Zeit und Lebensgestaltung flexibler sein zu wollen. Dies stellt eine leichte Zunahme gegenüber den Vorjahren dar. Lieber sein eigener Chef sein (67,16 Prozent) und das Ausmaß an Verantwortung, das man als Angesteller trägt, in sein eigenes Unternehmen einbringen, nannten 67,16 Prozent als Motiv für die Firmengründung. 59,7 Prozent wollten immer schon selbstständig sein. 47,76 Prozent möchten mit einem eigenen Unternehmen ihr Einkommen steigern. „Über dem österreichischen Durchschnitt liegt der Anteil von Frauen, die eine Firma gründeten“, weiß Christoph Mathis. 48 Prozent der Gründer in Vorarlberg waren 2016 weiblich. Zum

Sich in der Gründungsphase von den Experten des Gründerservice beraten zu lassen, ist ein erster Schritt beim Start in eine erfolgreiche Zukunft als Unternehmer (Symbolfoto).

Vergleich: Im österreichischen Durchschnitt betrug der Prozentsatz lediglich 44 Prozent. Der Anteil an Start-ups bei den Neugründungen lässt sich laut Christoph Mathis nicht wirklich herausfiltern. Man schätzt, dass es sich lediglich bei circa zwei Prozent um echte Start-ups handelt. Laut European Start-up Monitor 2016 schaffen Startups in Österreich 6,3 Arbeitsplätze und 2,3 Arbeitsplätze der Gründer. Christoph Mathis hält es in dem Zusammenhang für wichtig,

„Über dem österreichischen Durchschnitt liegt der Anteil von Frauen, die eine Firma gründeten.“ Mag. Christoph Mathis, Leiter Gründerservice, WKV

die Unterstützung für klassische Gründungen keinesfalls zu vernachlässigen. Laut einer Studie der Donau Universität Krems entstehen je neu gegründetes Unternehmen im Jahr der Gründung im Durchschnitt 5,3 neue Arbeitsplätze.

Zustimmung zu Start-up-Paket Das neue Start-up-Paket der österreichischen Bundesregierung wird vom Gründerservice sehr begrüßt. Es beinhaltet unter anderem eine Lohnnebenkostenförderung für innovative Startups, eine Risikokapitalprämie für Investoren, die in innovative Start-ups investieren sowie eine Förderung von Entwicklung und Verwertung geistigen Eigentums technologieorientierter Unternehmen. Gerade die Lohnnebenkostenförderung wäre allerdings auch für klassische Gründer ein wertvoller Impuls und zu begrüßen. Großen Anteil an der beständigen Zahl von Neugründungen hat das Team des Gründerservice in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Im Jahr 2016 gab es 696 individuelle, persönliche Grün-

dungsberatungen im Ausmaß von jeweils 1 1/2 Stunden. Darüber hinaus nahmen 300 potenzielle Neugründer an den vom Gründerservice angebotenen Gründerworkshops teil. „Wir machten überdies 77 weiterführende Konzeptberatungen und organisierten neun Veranstaltungen mit zusammen 764 Teilnehmern zum Thema Gründen“, resümiert Christoph Mathis. Zusätzlich gab es mehr als 22.000 Kundenkontakte per Mail oder Telefon. Um bereits junge Menschen mit dem Thema Unternehmensgründung vertraut zu machen, riefen die Junge Wirtschaft Vorarlberg und das Gründerservice die sogenannte Business Class ins Leben. Dabei wurden mehr als 500 Schülern Einblicke in die Gründerszene vermittelt.

60 Prozent bestehen noch nach 7 Jahren Neu gegründeten Unternehmen wird in Österreich eine lange Überlebensdauer bescheinigt. Eine Neuerhebung ergab, dass nach drei Jahren 8 von 10 Unternehmen bestanden. Nach 5 Jahren sind fast 68 Prozent der neu gegründeten Unternehmen am Markt tätig, nach 7 Jahren 60 Prozent. (p.f.) n


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6 · Bauwirtschaft · Die Wirtschaft

46. Vorarlberger Bautage in Lech: Optimismus gepaart mit Warnungen In Lech gingen die 46. Vorarlberger Bautage über die Bühne. Die Bauwirtschaft startet mit Optimismus ins Jahr 2017. Vorarlbergs Innungsmeister Peter Keckeis warnte aber vor einem wirtschaftsfeindlichen Klima im Land. Nach einem zufriedenstellenden Jahr 2016 erwartet die heimische Bauwirtschaft, dass sich der positive Trend auch 2017 fortsetzen wird. Die dynamische Entwicklung von Industrie und Gewerbe, genauso wie die wachsende Bevölkerung, vor allem in den urbanen Gebieten im Rheintal, wirken sich auch erfreulich auf die Bauunternehmen aus.

Stimmung muss wirtschaftsfreundlich sein Innungsmeister Peter Keckeis warnte allerdings davor, dass große Wirtschaftsprojekte in Vorarlberg zunehmend von verschiedenen Seiten verhindert werden

Die Auftragslage im Baugewerbe ist gut, IM Keckeis fordert ein wirtschaftsfreundliches Klima.

sagte der Vorarlberger Innungsmeister Keckeis vor Bauunternehmern aus ganz Österreich, die wieder zum alljährlichen Erfahrungsaustausch nach Vorarlberg gekommen sind. Vor allem der zunehmende Bedarf an Wohnungen in einem prosperierenden Bundesland sowie die Investitionsbereitschaft von erfolgreichen

„Die Wirtschaft muss zumindest so wachsen können, wie dies das Bevölkerungswachstum im Land vorgibt.“

rück. Innungsmeister Keckeis forderte in dem Zusammenhang die Politik auf, hier tätig zu werden und die nötigen Infrastrukturen für ein Wachstumsland zu schaf schaffen. „Wenn sich die Wirtschaft weiter positiv entwickeln soll, dürfen Infrastrukturen vom Ausbau der Schienen und Straßen bis hin zum Breitband und zur Digitalisierung nicht verschlafen werden.“

Großprojekte fehlen oder verzögern sich

und appellierte an die Politik. „Wir alle brauchen eine wirtschaftsfreundliche Stimmung im Land, damit Investitionen möglich sind und Arbeitsplätze entstehen können“, erklärte der Innungsmeister bei seiner Begrüßung zu Beginn der Vorarlberger Bautage in Lech.

Unternehmen aus Industrie und Gewerbe haben zu einer Fortsetzung der insgesamt erfreulichen Situation in der Bauwirtschaft geführt. Durchschnittlich wird für das erste Halbjahr ein Wachstum von 4 Prozent an Aufträgen erwartet.

Keckeis rechnet damit, dass dieser rückläufige Trend im Tiefbau anhalten wird, auch die Lage der Kommunen macht diese Situation in Zukunft nicht einfacher. Großprojekte wie die L 200 und auch Baustellen der ASFINAG fehlen oder verzögern sich, und immer mehr Aufträge bleiben nicht in Vorarlberg. Peter Keckeis appelliert daher an die Politik und an alle ausschreibenden Stellen, dass im Sinne einer heimischen Wertschöpfung die Aufträge möglichst im Land vergeben werden sollen.

Die gute Auslastung der Vorarlberger Bauwirtschaft sorgt für eine stabile Situation in der Branche, darf aber nicht über schwierige Tendenzen hinwegtäuschen,

Der Tiefbau – bereits in den letzten Jahren das Sorgenkind der Baubranche – bleibt dagegen mit einem Minus von 5 Prozent deutlich hinter dieser Entwicklung zu-

Im Zusammenhang mit den jüngsten Diskussionen über die Verhinderung von großen Industrie- und Handelsprojekten in Vorarlberg fordert Keckeis, dass

Ing. Peter Keckeis, IM Bau, WKV

sich die Politik für ein wirtschaftsfreundliches Klima in Vorarlberg einsetzen soll. Arbeitsplätze, Lebensqualität und Wohlstand für immer mehr Menschen in unserem Land sind längerfristig nur dann möglich, wenn sich die Wirtschaft weiter entwickeln kann. „Man kann nicht selbstzufrieden einen Stillstand ausrufen, ohne daran zu denken, dass die heranwachsenden Generationen zusätzliche Arbeitsplätze und Wohnraum in Vorarlberg brauchen. Die Wirtschaft muss zumindest so wachsen können, wie dies das Bevölkerungswachstum im Land vorgibt, sonst verlieren wir erfolgreiche heimische Unternehmen und wertvolle Ausbildungs- und Arbeitsplätze“, so Keckeis.

Podiumsdiskussion zum Abschluss Den Abschluss der Bautage bildeten Referate von Landesstatthalter Mag. Karlheinz Rüdisser, Mag. Michael Steibl, dem Geschäftsführer der Geschäftsstelle Bau, sowie seinem Stellvertreter DI Peter Scherrer über die aktuelle Situation sowie die Zukunftsperspektiven der heimischen Bauwirtschaft. Schließlich gab es noch eine Podiumsdiskussion. n


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· Werbung · 7

Nutzfahrzeug Roadshow bei Auto Gerster in Dornbirn und Bludenz Zu Beginn des Jahres setzt Auto Gerster gleich einen Schwerpunkt auf die Gewerbekunden im Ländle. Gemeinsam mit Opel Österreich veranstaltet das Autohaus deshalb zwischen dem 30. Jänner und dem 11. Februar eine Nutzfahrzeug Roadshow. „Besonders erfreulich für Interessenten, auch Sonderumbauten wie zB. Dreiseitenkipper, Kofferaufbau, Kühlwagen sowie viele weitere Modelle sind vor Ort zu besichtigen. Deshalb raten wir allen Interessierten, in einer unserer Filialen in Dornbirn oder Bludenz vorbeizukommen und sich die speziellen Sonderumbauten anzusehen”, so Georg Kirchberger, Auto Gerster Dornbirn. Starten wird die Roadshow am 30. Jänner im Betrieb in Dornbirn. Selbstverständlich sind auch die Nutzfahrzeugspezialisten von Auto Gerster vor Ort und beraten gerne. Am Samstag, 4. Februar übersiedelt die Roadshow dann zu Auto Gerster in Bludenz, wo die Ausstellung noch bis zum 11. Februar andauert. Ob Logistik, Transport oder Vertrieb: Gerster bietet eine große Auswahl an Opel Nutzfahrzeugen

- vom Lieferwagen über unterschiedliche Fahrgestelle, Kabinen und Umbauten ab Werk bis zu speziellen Aufbauten. Kurz: Bei Gerster wird man genau den Opel finden, der perfekt zum eigenen Geschäft passt. Um die bestmögliche Arbeit zu verrichten, braucht man auch das bestmögliche Werkzeug, das Opel mit seinen Nutzfahrzeugen bietet. Extrem zweckorientiert entwickelt und in der harten Praxis getestet, gibt es die Opel Nutzfahrzeuge in einer Vielzahl an Varianten und Größen und seit Neuestem auch mit Allrad-Antrieb. So haben Sie für jeden Job und jede Witterung das richtige Werkzeug. Ein zusätzliches Highlight, man erhält die notwendige Expertise

und das passende Zubehör für die vielseitigen Aufgaben. In punkto Ausstattung sind die angebotenen unterschiedlichen Nutzfahrzeugmodelle im Gegen-

satz zu früher sehr komfortabel. Mit heutigen Modellen ist man schon gleich komfortabel unterwegs, wie man es von einem Pkw gewohnt ist. Elektrische Fensterheber sowie CD Radio und Klimaanlage gehören, im Vergleich zu anderen Nutzlastern, längst zu den Standards der Nutzfahrzeugpalette von Opel, weshalb sich auch viele Kunden gerne für diese Modelle entscheiden. Auto Gerster ist als Nutzfahrzeugzentrum ausgezeichnet und erfüllt dadurch höchste Standards und internationale Normen. Man überzeugt sich am besten selbst während der Roadshow von Auto Gerster und lässt sich von den Verkaufsberatern ausreichend informieren.


8 · Handel ·

Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017 Die Wirtschaft

Digitalisierung: „Der Handel muss sich auf die Kunden fokussieren“ Dr. Eva Stüber war anlässlich der Initialveranstaltung der Reihe „Digitalisierung im Handel“ der WKV zu Gast in Vorarlberg und betonte: „Im Handel rückt der Servicegedanke in den Vordergrund und die Mitarbeiter sind ein wichtiges Element, um den Kunden ein Verkaufserlebnis zu bieten.“

Oft stehen Einzelhändler der zunehmenden Digitalisierung skeptisch gegenüber. Dr. Eva Stüber erklärt im Interview mit „Die Wirtschaft“, warum es kein kurzlebiger Trend ist und es sich lohnt, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Der klassische Einzelhandel erlebt durch die Digitalisierung einen großen Wandel. Viele stehen dem reserviert gegenüber. Gibt es einen Grund zur Skepsis? Der Handel steht aktuell vor großen Herausforderungen. Es liegt in der Natur des Menschen, erst einmal abzuwarten, was solche Technologieveränderungen mit sich bringen. In dieser Sache ist es aber falsch abzuwarten, ob es vielleicht nur ein Trend ist, der wieder vorbeigeht. Die Digitalisierung beeinflusst nicht nur Prozesse und Abläufe in und zwischen Unternehmen, sondern vor allem auch das Verhalten der Konsumenten. Inwiefern? Durch die Nutzung verschiedener mobiler Endgeräte hat der Kunde zu jeder Zeit und an jedem Ort Zugang zu allen Informationen. Und dieser Informationsstand entwickelt sich in einer unge-

ahnten Geschwindigkeit. Damit haben Konsumenten eine hohe Erwartung an die Verfügbarkeit von Produkten und Informationen. Es wird aber auch zu einer Vereinfachung kommen müssen, weil die Menge an Informationen nur noch schwer zu verarbeiten ist. So rückt der Servicegedanke in den Vordergrund. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Digitalisierung im Handel“ referierten Sie zum Thema „Sekt oder Selters? Was die Zukunft für den Handel bereithält.“ Was kommt auf die Händler zu? Hierbei geht es vor allem um die unglaubliche Veränderung des Konsumentenverhaltens. Diese erfordert bei Händlern ein komplettes Umdenken, was den Auftritt und die Positionierung angeht und was der Mehrwert ist, den man anbieten kann. Aber Achtung: Im Onlinehandel herrscht ein unglaublicher Wettbewerb. Ein Onlineshop ist kein Selbstläufer. Wie kann es trotz dieser herausfordernden Rahmenbedingungen erfolgreich gelingen, den digitalen Wandel zu nutzen? Es braucht eine klare Strategie, denn wenn man die Digitalisierung klar und fokussiert nutzt, gibt es wunderbare Möglichkei-

ten, sich am Markt zu behaupten. Gerade über das Servicethema kann es gut gelingen, Kunden langfristig zu gewinnen. Das Thema Kunden steht in diesem Zusammenhang generell sehr stark im Vordergrund und wurde bisher zu wenig gelebt. Amazon setzt das Prinzip „der Kunde ist König“ so radikal um, dass alle anderen Händler dazu gezwungen werden, eine stark kundenfokussierte Sichtweite zu vertreten. Stichwort Mitarbeiter. Wie ändert sich deren Rolle im digitalen Zeitalter? Die Mitarbeiter sind ein entscheidender Punkt, weil sie im direkten Kontakt mit den Kunden stehen. Der Prozess beginnt schon sehr früh, denn sie müssen die Bedürf Bedürfnisse des Kunden erkennen: Will er etwas erleben, inspiriert werden oder nur schnell ein Produkt kaufen? Konrekt werden die Mitarbeiter auf der Verkaufsfläche als Serviceund Informationslieferanten gesehen und von den Konsumenten mit sehr viel Vorwissen konfrontiert. Hierbei gilt es, offen für neue Technologien, etwa die Nutzung von Tablets und digitalen Informationssystemen zu sein. Auch das richtige Selbstverständnis - ein wichtiges Element zu sein, das den Kunden ein Erlebnis bietet - ist essenziell. Dazu gehört

in erster Linie eine freundliche Begrüßung und Verabschiedung. Über allem steht: Die Anforderungen durch die Digitalisierung können sich innerhalb kürzester Zeit wieder ändern, deshalb muss der Wille zur Veränderung ständig n vorhanden sein. Vielen Dank für das Gespräch! Interview: Sabine Barbisch

n Zur Person Dr. Eva Stüber ist Leiterin Research und Consulting am IFH Köln. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Fragestellungen des Cross-Channel- Managements sowie der Digitalisierung im Handel und mit Innovationen. Für die Veranstaltungsreihe „Digitalisierung im Handel“ der Sparten Handel und Information & Consulting in der WKV referierte Stüber am vergangenen Mittwoch zum Thema „Sekt oder Selters? Was die Zukunft für den Handel bereithält“.


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10 · Ausblick 2017 · Die Wirtschaft

Die Erwartungen Vorarlberger Unternehmer/-innen an das neue Jahr!

2016 war für Ölz ein erfolgreiches Jahr, die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Backwaren steigt stetig. Dieser Nachfrage müssen und wollen wir durch Investition und Expansion Rechnung tragen. Wir sind optimistisch, dass wir als in Vorarlberg verwurzeltes Familienunternehmen unsere Pläne auch im Ländle umsetzen können. Wir möchten unbedingt in Vorarlberg bleiben und hier neue Arbeitsplätze schaffen.

Bernhard Ölz, Geschäftsführer Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH & Co KG

2016 legten wir den Grundstein für unsere lang angestrebte Betriebsentwicklung. 2017 werden das Verwaltungsgebäude – die zukünftige Firmenzentrale – und das neue Betriebsgebäude fertiggestellt. Von dort aus koordinieren wir unsere 43 Betriebsstätten in acht Ländern und schaffen bis zu 100 neue Arbeitsplätze. Unser Ziel ist es, weiterhin mit innovativen Technologien effiziente Prozesse zu implementieren, Synergien innerhalb des Familienunternehmens zu nutzen und unsere Position als Komplettentsorgungsunternehmen zu stärken. Karl Loacker, Geschäftsführer Loacker Recycling GmbH

Wir sind in 80 Staaten aktiv und erwarten uns heuer eine Steigerung von über 10 Prozent. Was wir dringend brauchen ist ein Abbau der Bürokratie und Gesetzesflut. Wir dürfen nicht mehr Spitzenreiter bei der Abgabenquote von Lohnnebenkosten und Einkünften sein. Es braucht miteinander neue Wege. Die Zeit der Bremser und Blockierer muss vorbei sein. Zum Nutzen aller gehört die Arbeitszeit flexibilisiert und entbürokratisiert. Mehr Anerkennung der unternehmerischen Leistung und weniger Neid, dann wird es auch wieder mehr Jobs geben.

Josef Vonach, Amaco

Im vergangenen Jahr haben wir unsere Geschäftsstelle in Lauterach komplett saniert und neu ausgebaut. 2017 wollen wir unsere Position als Ansprechpartner in Sachen Arbeitsbühnen und Stapler in Vorarlberg weiter festigen und ausbauen. Grundsätzlich erwarte ich mir 2017, dass das Unternehmertum wieder mehr wertgeschätzt wird. Speziell der Mittelstand ist maßgeblich an der wirtschaftlichen Stabilität des Landes beteiligt und schafft die meisten Arbeitsplätze. Aber auch eine Senkung von Lohnnebenkosten und Steuern ist notwendig, damit weiterhin Fachkräfte im Land bleiben und nicht abwandern.

Evelyn Dorn, Geschäftsführerin Dorn Lift GmbH

Das gesunde Wachstum unseres Unternehmens haben wir uns in den vergangenen Jahren mit Verlässlichkeit, Fairness und einem hohen Qualitätsanspruch erarbeitet. Dem wollen wir auch in Zukunft Rechnung tragen und haben die Weichen für die Weiterführung unseres Familienunternehmens erfolgreich gestellt: Im Februar beziehen wir unser neues und strategisch wichtiges Umschlaglager in Schwarzach. Außerdem hoffen wir, dass wir das längst überfällige Neubauprojekt in Reuthe heuer umsetzen können. Wir wünschen uns eine Stärkung des Unternehmertums, denn nur so bleibt die Wertschöpfung im Land.

Die große Ungewissheit für 2017 wird der neue amerikanische Präsident. Ein Rückfall in emotionales, nationales, volkswirtschaftlich falsches Wirtschaftstreiben gefährdet den Wohlstand der gesamten Welt. Zusätzlich erwarte ich mir in Europa kurzfristig zu wenig wirksame Lösungen zur gelungenen Integration der Flüchtlinge die bereits da sind. Zu befürchten bleiben auch weitere Terroranschläge, welche, für Tourismustreibende in unserer als (noch) sicher wahrgenommenen Region, Gäste bringen werden.

Rosi Lerchenmüller, Bischofberger Transporte

Mario Greber, Hotel Lün, Brand


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017 Die Wirtschaft

Gleich zu Beginn des Jahres konnten wir in der Silvretta Montafon die neue Silvretta Bahn eröffnen – ein weiterer Schritt in der Modernisierung des sportlichsten Skigebiets. Einer erfolgreichen Wintersaison mit steigenden Gästezahlen im Vergleich zum Vorjahr steht nichts mehr im Wege. Aber bereits im Winter denken wir natürlich an den Sommer und arbeiten an einem abwechslungsreichen Programm. Großes Ziel ist es, die Silvretta Montafon zur echten Ganzjahresdestination auszubauen.

Peter Marko, Geschäftsführer Silvretta Montafon GmbH

Ich erwarte mir für 2017 eine Konsolidierung der EU zur Stärkung des Wirtschaftsraumes. Alle verbliebenen EU-Staaten sollen endlich anfangen „miteinander“ zu arbeiten, den Flüchtlingen Vertrauen schenken, an sie glauben und in unsere Arbeitswelt integrieren. Darüber hinaus erhoffe ich mir mehr regionales Einkaufen, nachhaltiges Wirtschaften, besseren Umweltschutz und stärkere Energieeinsparungen. Und natürlich Frieden überall auf dieser Welt.

Für uns wird 2017 ein spannendes Jahr. Wir erweitern unseren Markt von B2B- auf B2C-Kunden. Dafür eröffnen wir im Februar einen Online-Shop, der sowohl für unsere Kunden, als auch für uns, viele Vorteile bietet. Wir erwarten uns einen höheren Bekanntheitsgrad und Marktanteil in Österreich. Der persönliche Kundenservice ist uns wichtig, weshalb wir in ein neues Außendienstkonzept investieren. Durch Produktschulungen und Verkaufscoaching erwarten wir uns, dass Endkunden im Fachhandel bestens beraten sind.

Angelika Canal, Canal Instrumente GmbH & Co KG

Clemens Vigl, VIGL-DRUCK GmbH

„Der späte Schneefall macht auch uns im Brandnertal wirtschaftlich zu schaffen, dennoch hoffen wir auf starke Monate bis April. Die Situation zeigt, dass es richtig war, uns strategisch neu auszurichten und noch mehr auf den Ganzjahrestourismus zu setzen. Wir erwarten uns hier für dieses Jahr, weiter die Früchte zu ernten.“

Markus Comploj, Geschäftsführer Bergbahnen Brandnertal

s Jahr 2016 war für uns ein sehr erfolgreiches hr. 2017 hat bereits mit einer Neuerrung für uns begonnen. S Seit dem 1. Jänner 2017 firm miert die vormalige Dipl. In ng. Herbert Schneider sellschaft m.b.H. & Co nter der frischen, mo ernen und kompakten Marke Schneider Automobil GmbH. Ziel ist es, das gute Geschäftsergebnis mit unseren Marken Mercedes und Smart von 2016 zu wiederholen oder möglichst sogar zu toppen.

Karin Seyfried, Geschäftsführerin Schneider Automobil GmbH

· Ausblick 2017 · 11


4-5 · 27. Jänner 2017 12 · Nr. Die Wirtschaft

Österreich Prämie für Investitionszuwachs startet Mit der Investitionszuwachsprämie fällt der Startschuss zur Auflösung des Investitionsstaus in Österreich. In Summe 175 Millionen Euro hat die Bundesregierung für heuer und nächstes Jahr zur Förderung von Investitionen von Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Investitionszuwachsprämie bereitgestellt. Der klare Fokus auf Klein- und Mittelbetriebe soll Wachstums- und Beschäftigungsimpulse bringen. Schätzungen zufolge sollen durch die Prämie bis zu 25.000 neue Jobs in den heimischen Betrieben entstehen. Der Zuschuss beträgt - je nach Firmengröße - zwischen 10 und 15 Prozent des Investitionszuwachses, maximal jedoch 75.000 Euro. Förderanträge können ab sofort über das Portal der Förderbank Austria Wirtschaftsservice www.

Neuinvestitionen werden mit 175 Millionen Euro gefördert.

aws.at gestellt werden, mit einer Erledigung ist im Lauf des Jahres zu rechnen. Für Tourismusbetriebe, für die 40 Millionen Euro des Fördervolumens reserviert sind,

Bild: WKÖ

erfolgt die Abwicklung über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (www.oeht.at). Gefördert werden Neuinvestitionen in Betriebsanlagen in

Österreich. Dabei müssen die getätigten Investitionen zumindest um 50.000 Euro (bei Klein- und Kleinstunternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern) beziehungsweise um 100.000 Euro (mittlere Betriebe bis unter 250 Mitarbeitern) höher liegen als der Wert der durchschnittlichen Anschaffungs- und Herstellungskosten der vergangenen drei Geschäftsjahre (Investitionszuwachs). Die Investition, für die die Förderung beantragt wird, muss heuer oder 2018 erfolgen. Vorsicht, es gilt „First come, first serve“: Die Vergabe der Förderungsmittel erfolgt nach der Reihenfolge der einlangenden Anträge. Die genauen Richtlinien muss die Regierung noch festlegen, Einreichungen sind aber schon seit 9. Jänner 2017 möglich. Die Förderungen werden zu einem späteren Zeitpunkt ausbezahlt. Für weitere Informationen stehen Ihnen die Förderexperten Ihrer Wirtschaftskammer gerne zur Verfügung. n

Die Pensionskassen schaffen im Gesamtjahr 2016 trotz Niedrigzinsphase ein beeindruckendes Ergebnis. Die Anzahl der Österreicher mit einem Anspruch auf eine Firmenpension ist gestiegen. Eine durchschnittliche Performance von +4,17 Prozent erwirtschafteten die österreichischen Pensionskassen im abgelaufenen Jahr 2016. „Das ist in der derzeitigen Niedrigzinsphase und MarktVolatilität ein beeindruckendes Ergebnis“, freut sich Andreas Zakostelsky, Obmann des Fach-

verbandes der Pensionskassen. Optimistisch sind die Pensionskassen auch bei den laufenden Gesprächen mit den Kollektivvertragspartnern darüber, Vereinbarungen über Zusatzpensionen in allen Kollektivverträgen vorzusehen: „Die Ergänzung der staatlichen Pension durch betriebliche Zusatzpensionen ist für alle Österreicherinnen und Österreicher essenziell, um ein sorgenfreies Leben im Alter führen zu können.“ Die vermehrte Verankerung von Firmenpensionen bringt allen Beteiligten Vorteile, weil sie weniger Steuern und Abgaben bewirken, als Gehaltserhöhungen. Für Pensionskassenbeiträge fallen darüber hinaus keine

Lohnnebenkosten an und können vom Unternehmen als Betriebsausgaben steuerlich abgesetzt werden. Derzeit verfügen 69 von insgesamt 859 Kollektivverträgen übere eine Regelung für eine betriebliche Altersvorsorge. In diesem Zusammenhang unterstützen die Pensionskassen auch den Vorschlag von Bundeskanzler Kern nach einem Generalkollektivvertrag. „Um die Ungleichbehandlung zwischen den Arbeitnehmern mit Zusatzpension und jenen ohne eine solche Lösung zu beseitigen, fordern wir die Aufnahme einer PensionskassenLösung in diesen geplanten Generalkollektivvertrag“, so Fachvern bandsobmann Zakostelsky.

Bild: WKÖ

Pensionskassen wollen und sollen in Kollektivverträge

„Die Jahres-Performance von +4,17 Prozent im Jahr 2016 ist im Vergleich zur Performance von anderen Spar- und Anlageformen beachtlich.“ Fachverbandsobmann Andreas Zakostelsky


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017 Die Wirtschaft

· Österreich · 13

1 Erreicht!

2 Erleichtert!

STARTUP-FÖRDERUNGSPAKETE: Per Jahresbeginn 2017 startete das Start-upPaket der Bundesregierung: Die Lohnnebenkosten der ersten drei Angestellten werden ab Jahresbeginn über drei Jahre mit insgesamt 100 Millionen Euro gefördert. Wirtschaftsministerium und Technologieministerium steuern jeweils die Hälfte der Mittel bei.

LOHNNEBENKOSTEN: Die Arbeitgeberbeiträge zum FLAF sinken per Jahresbeginn 2017 um 0,4 Prozentpunkte, nächstes Jahr dann um weitere 0,2 Prozentpunkte. Gemeinsam mit den vorhergegangenen Senkungen beträgt die Entlastung bei den Lohnnebenkosten für Unternehmen fast 1 Milliarde Euro.

Top Ten-Erfolge für die Wirtschaft 3 Verbessert! 4 Erzielt!

5 Verlängert!

ARBEITSZEIT: Wir haben 2016 gesetzliche Lockerungen der Arbeitszeitregelungen erreicht: Etwa die Erhöhung der Höchstarbeitszeit von 10 auf 12 Stunden bei „aktiver Reisezeit“ und die Erhöhung der Höchstarbeitszeit bei minderjährigen Lehrlingen. Die Regierung hat weitere Flexibilisierungsschritte für heuer in Aussicht gestellt. Auf KV-Ebene gilt das Zeitkonten-Modell des Fachverbandes der Maschinen-, Metallwaren- und Gießereiindustrie als beispielgebend.

HANDWERKERBONUS: Der Handwerkerbonus wird verlängert. Gefördert werden Arbeitsleistungen von Handwerkern und befugten Unternehmen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in privaten Haushalten. Die Vergabe der Förderungen erfolgt in der Reihenfolge der eingelangten Förderansuchen. Bis zu 20 Prozent der Kosten für Arbeitsleistungen in Höhe von maximal 3.000 Euro werden gefördert.

INVESTITIONSZUWACHSPRÄMIE FÜR KMU: Die Regierung setzt die Forderung der WKÖ nach einer Investitionszuwachsprämie um: Für Klein- und Mittelbetriebe gibt es 2017 und 2018 insgesamt 175 Millionen Euro. Betriebe mit bis zu 49 Mitarbeitern bekommen den Investitionszuwachs von mindestens 50.000 Euro und höchstens 450.000 Euro mit 15 Prozent Prämie gefördert. Mittlere Unternehmen (bis 249 Mitarbeiter) bekommen 10 Prozent Prämie.

6 Entfallen! BANKENABGABE: Die Bankenabgabe wird von bisher 640 Millionen Euro - gegen eine Abschlagszahlung von 1 Milliarde Euro ab 2017 - auf 100 Millionen Euro jährlich gesenkt. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Finanzplatzes und die Wirtschaft insgesamt.

8 Erzielt! TEILZEIT NACH KRANKENSTAND: Eine Sozialpartner-Forderung wurde umgesetzt: Ab 1. Juli 2017 wird es möglich, nach langen Krankenständen schrittweise wieder in den Beruf einzusteigen. Das Modell ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer freiwillig. Die wöchentliche Normalarbeitszeit darf für die Dauer von maximal sechs Monaten um höchstens 50 Prozent und mindestens 25 Prozent reduziert werden.

9 Verhandelt! GEWERBEORDNUNG: Die Reform der Gewerbeordnung bringt zahlreiche Erleichterungen: schnellere und einfachere Verfahren durch die Reform des Betriebsanlagenrechts, eine Kostenentlastung der Betriebe bei Gewerbeanmeldung und Erleichterungen von Neugründungen.

 wko.at/erfolge2016

7 Begünstigt! SCHWELLENWERTEVERORDNUNG: Die Schwellenwerte-Verordnung geht für zwei Jahre in die Verlängerung. Öffentliche Auftraggeber können bis 31. Dezember 2018 Aufträge in Höhe von bis zu 100.000 Euro direkt an Unternehmen der Bau-, Lieferund Dienstleistungsbranchen vergeben.

10 Unterstützt! EXPORTERFOLGE: Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA unterstützt heimische Betriebe beim Export. Trotz schwieriger weltweiter Rahmenbedingungen wird Österreich 2016 ein Exportvolumen (Waren und Dienstleistungen) von knapp unter 190 Milliarden Euro erreichen.


14 · Gelbe Seiten ·

Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017 Die Wirtschaft

Gelbe Seiten n Termine Dienstag, 7. Februar 2017 9.30 – 11.30 Uhr in Bregenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Bregenz, Heldendankstraße 10 13.45 – 15.15 Uhr in Lustenau, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Gemeindeamt Lustenau, Rathausstraße 1/Zi. 106 Mittwoch, 8. Februar 2017 9.30 – 11.30 Uhr, in Schruns, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Schruns, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr in Bludenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Bludenz, Bahnhofstraße 12 Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte bringen Sie aber allenfalls notwendige Unterlagen und Nachweise mit. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 050805-9970, F 050808-9919, E Direktion.VBG@svagw.at, www.svagw.at Donnerstag, 9. Februar 2017 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1, Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at

Firmenbuch Neueintragungen Flatz & Jäger GmbH, Pelzrain 517, 6870 Bezau; GESCHÄFTSZWEIG: Ingenieurbüro auf dem Fachgebiet Innenarchitektur; Kapital: € 35.000; GesV vom 29.11.2016; GF: (A) Ing Claudius Flatz (22.12.1976); vertritt seit 17.12.2017 selbstständig; (B) Ing Alexander Jäger (20.07.1984); vertritt seit 17.12.2016 selbstständig; GS: (A) Ing Claudius Flatz (22.12.1976); Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; (B) Ing Alexander Jäger (20.07.1984); Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; – LG Feldkirch, 16.12.2016 – FN 463099d. ITP Sprachschule e.U., Auf der Ratsch 11, 6820 Frastanz; GESCHÄFTSZWEIG: Erteilung von Sprachunterricht; INHABER/IN: (A) Gabriele GaucherGohm (01.08.1968); eingetragen; – LG Feldkirch, 16.12.2016 – FN 463250a. JoviTech e.U., Wallenmahd 23, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Elektrotechnik unter Ausschluss der Errichtung von Alarmanlagen und Handels- und Handelsagentengewerbe; INHABER/IN: (A) Jovan Jovicic (10.08.1970); eingetragen; – LG Feldkirch, 16.12.2016 – FN 463422d. IB20 Immobilienvermietungs OG, Schweizerstraße 11, 6844 Altach; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb, Verwaltung, Vermietung und Verkauf von Immobilien; GesV vom 13.12.2016; GS: (A) Dr Bertram Schneider (26.05.1969); vertritt seit 17.12.2016 gemeinsam mit Person C oder Person D; (B) Werner Häfele (02.05.1965); vertritt seit 17.12.2016 gemeinsam mit Person C oder Person D; (C) Guntram Lercher (29.03.1960); vertritt seit 17.12.2016 gemeinsam mit Person A oder Person B; (D) Markus Nagel (13.09.1960); vertritt seit 17.12.2016 gemeinsam mit Person A oder Person B; – LG Feldkirch, 16.12.2016 – FN 463394m. HIL Lambda GmbH, Poststraße 11, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Holding, Immobilien, Leasing von Immobilien und Mobilien; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 07.12.2016; GF: (A) Peter Scholz MBA, MLE (23.05.1966); vertritt seit 16.12.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/Prokuristen; (B) Wolfgang Bösch MSc (16.09.1966); vertritt seit 16.12.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/Prokuristen; PR: (C) Mag Manfred Treichl (08.06.1972); vertritt seit 16.12.2016 gemeinsam mit einem/einer Geschäftsführer/in oder einer/ einem weiteren Prokuristin/Prokuristen; GS: (D) HIL Mobilienleasing GmbH & Co KG; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 15.12.2016 – FN 463285b. MS Bahn-Consulting LTD & Co KG, Fohrenburgstraße 4, 6700 Bludenz; GESCHÄFTSZWEIG: Eisenbahndienstleistungen Europaweit, Transportdienstleistungen Weltweit sowie Frachtvermittlungen; GesV vom 28.11.2016; GS: (A) MS BAHN-

CONSULTING LTD; vertritt seit 16.12.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Mario Strähnz (16.11.1977); Haftsumme € 500; – LG Feldkirch, 15.12.2016 – FN 463271g. Michel’s Alpendelikatessen Handels OG, Wiesengrund 11, 6710 Nenzing; GESCHÄFTSZWEIG: Handel; GesV vom 22.11.2016; GS: (A) Michael Jehle (20.12.1975); vertritt seit 16.12.2016 selbstständig; (B) Dr Bruno Engljähringer (16.02.1968); vertritt seit 16.12.2016 gemeinsam mit einem/ einer weiteren Gesellschafter/in; – LG Feldkirch, 15.12.2016 – FN 462483y. AHW Immobilien Vermietungs OG, Oberfeldweg 16b/13, 6719 Bludesch; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb, Verkauf und Vermietung von Immobilien; GesV vom 02.12.2016; GS: (A) Walter Wakonigg (24.02.1967); vertritt seit 16.12.2016 selbstständig; (B) Manfred Abenthung (31.12.1977); vertritt seit 16.12.2016 selbstständig; (C) Edson Daniel Hart (09.03.1971); vertritt seit 16.12.2016 selbstständig; – LG Feldkirch, 15.12.2016 – FN 463224m. Argentinierstraße 30 Wien Bauteil Gamma GmbH & Co KG, Mariahilfstrasse 29, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Entwicklung, Verwertung, Betrieb, Vertrieb von Immobilienprojekten; GesV vom 06.12.2016; GS: (A) Rhomberg PRE GF GmbH; vertritt seit 15.12.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Rhomberg Bau GmbH; Haftsumme € 100.000; – LG Feldkirch, 14.12.2016 – FN 463034h. Argentinierstraße 30 Wien Bauteil Delta GmbH & Co KG, Mariahilfstrasse 29, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Entwicklung, Verwertung, Betrieb, Vertrieb von Immobilienprojekten; GesV vom 06.12.2016; GS: (A) Rhomberg PRE GF GmbH; vertritt seit 15.12.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Rhomberg Bau GmbH; Haftsumme € 100.000; – LG Feldkirch, 14.12.2016 – FN 463035i. „Die Koje“ Christian Leidinger GmbH, Klarenbrunnstraße 85, 6700 Bludenz; INTERNETSEITE www.diekoje.at; GESCHÄFTSZWEIG: Tischlereigewerbe; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 29.11.2016; GF: (A) Christian Leidinger (17.01.1979); vertritt seit 15.12.2016 selbstständig; GS: (A) Christian Leidinger (17.01.1979); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 14.12.2016 – FN 462861d. Lenz Consulting e.U., Böschenmahdstraße 47/8, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Unternehmensberatung; INHABER/IN: (A) Günter Lenz (01.08.1958); eingetragen; – LG Feldkirch, 13.12.2016 – FN 463127w. NV Häuser Bau GmbH, Philipp-Krapf-Straße 31, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Baumeister; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 06.12.2016; GF: (A) Nicole Veljača (09.03.1984); vertritt seit 14.12.2016 selbstständig; GS: (A) Nicole Veljača (09.03.1984); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 13.12.2016 – FN 463098b.


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017 Die Wirtschaft

n Termine

Firmenbuch Löschungen Ing. Günter Vith GmbH in Liqu., Pfarrer-GiererWeg 8, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 27.12.2016 – FN 431223b. „LukaDavi“ Energieerzeugungs GmbH, Teichgasse 1, 6706 Bürs; FIRMA gelöscht; Umwandlungsvertrag vom 20.12.2016; GV vom 20.12.2016; Umwandlung gemäß §§ 2 ff UmwG durch Übertragung des Unternehmens auf den Gesellschafter Rainer Salomon (26.03.1958); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; Fortführung als nicht protokolliertes Unternehmen; – LG Feldkirch, 27.12.2016 – FN 228063m. Fulterer Betriebs GmbH, Höchster Straße 11, 6890 Lustenau; FIRMA gelöscht; Umwandlungsvertrag vom 22.12.2016; GV vom 22.12.2016; Umwandlung gemäß § 5 UmwG unter gleichzeitiger Errichtung der Personengesellschaft Fulterer AG & Co KG (FN 464039k); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 27.12.2016 – FN 463062z. Ferint Vermögensverwaltungs - GmbH, Gewerbestraße 1, 6710 Nenzing; FIRMA gelöscht; Verschmelzungsvertrag vom 15.12.2016; GV vom 15.12.2016; Diese Gesellschaft wurde als übertragende Gesellschaft mit der Familie Ritter Vermögens- und Beteiligungs GmbH (FN 226234y) als übernehmende Gesellschaft verschmolzen; Sitz der übernehmenden Gesellschaft in Nenzing; – LG Feldkirch, 28.12.2016 – FN 138307v. Sebastian Lintner OG, Geisbirn 64, 6858 Bildstein; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 28.12.2016 – FN 453034b. Willy Hermann Wirkwarenerzeugung GmbH, Oberer Achdamm 10, 6971 Hard; FIRMA gelöscht; Umwandlungsvertrag vom 26.09.2016; GV vom 26.09.2016; Umwandlung gemäß § 5 UmwG unter gleichzeitiger Errichtung der Personengesellschaft Willy Hermann - SUPERFINE GmbH & Co KG (FN 459697a); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 29.12.2016 – FN 210879t. HOFFENSCHER KG, Goethestraße 1a, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 29.12.2016 – FN 280317g. ENOTESCO GmbH, Fohrenburgerstraße 14, 6700 Bludenz; FIRMA gelöscht; – LG Feldkirch, 30.12.2016 – FN 429020m. Krecke-Bennett & Partner OG, Lehenweg 2, 6830 Rankweil; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 30.12.2016 – FN 372977x.

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„Hotel im Dorf“ Liegenschaftsvermietungs GmbH & Co KG, Lustenauer Straße 64, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 30.12.2016 – FN 211647x.

Bundesgesetzblätter BGBl. I Nr. 3/2017 vom 13.01.2017 Änderung des Gelegenheitsverkehrs-Gesetzes 1996 BGBl. I Nr. 6/2017 vom 13.01.2017 28. StVO-Novelle Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. I Nr. 9/2017 vom 13.01.2017 34. KFG-Novelle BGBl. II Nr. 11/2017 vom 10.01.2017 Festsetzung der Lehrlingsentschädigung für Zahntechniker/innen BGBl. II Nr. 15/2017 vom 12.01.2017 Festsetzung der Lehrlingsentschädigung für Lehrlinge bei Kraftfahrzeugverleihunternehmungen BGBl. II Nr. 20/2017 vom 16.01.2017 Änderung der Massage-Verordnung BGBl. II Nr. 13/2017 vom 11.01.2017 Änderung der Spielzeugverordnung 2011 (LMSVG) BGBl. I Nr. 12/2017 vom 17.01.2017 Änderung des Arbeitsverfassungsgesetzes

Dienstag, 7. Februar 2017 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 10. – 12. März 2017 Messe Dornbirn GmbH, Messeplatz 1, Dornbirn com:bau Die Messe für Architektur – Bauhandwerk – Energie - Immobilien Informationen: Messe Dornbirn GmbH, T 0 5572/305-0, E service@messedornbirn.at, www.messedornbirn.at

BGBl. I Nr. 15/2017 vom 17.01.2017 18. FSG-Novelle Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. I Nr. 19/2017 vom 17.01.2017 Mindestversicherungssummen-Valorisierungsgesetz 2016 – MinVersValG 2016 Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. I Nr. 20/2017 vom 17.01.2017 Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz, NaDiVeG BGBl. II Nr. 22/2017 vom 17.01.2017 Sommerzeit in den Kalenderjahren 2017 bis 2021 BGBl. I Nr. 27/2017 vom 18.01.2017 Änderung des Elektrotechnikgesetzes 1992 (ETG 1992) BGBl. I Nr. 28/2017 vom 18.01.2017 Innovationsstiftungsgesetz – ISG

BGBl. I Nr. 29/2017 vom 18.01.2017 Sozialversicherungs-Änderungsgesetz 2016 – SVÄG 2016 - Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. I Nr. 30/2017 vom 18.01.2017 Wiedereingliederungsteilzeitgesetz Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. I Nr. 32/2017 vom 18.01.2017 Änderung des Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetzes, des Bauarbeiter-Schlechtwetterentschädigungsgesetzes 1957, des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes und des Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetzes Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

2017 SOLL SICH ETWAS VERÄNDERN - WIR HELFEN DABEI Loos & Partner in Dornbirn ist die führende Unternehmensberatung in den Bereichen: Strategie, Restrukturierung, Unternehmensnachfolge und Firmenverkauf. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch!

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Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017 Die Wirtschaft

Indexzahlen Jänner – Dezember 2016 Berechnete und verkettete Indices der Verbraucherpreise VERBRAUCHERPREISINDEX (VPI) 2016 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember*

Veränderung gegenüber 2015 in % 1,2 1,0 0,5 0,5 0,6 0,6 0,6 0,6 0,9 1,3 1,3 1,4

VPI 2015 2015=100

VPI 2010 2010=100

99,8 99,9 100,7 100,7 101,0 101,1 100,7 100,5 101,2 101,5 101,6 102,1*

VPI 2005 2005=100

110,5 110,6 111,5 111,5 111,8 111,9 111,5 111,3 112,0 112,4 112,5 113,0*

121,0 121,1 122,0 122,0 122,4 122,5 122,0 121,8 122,7 123,0 123,1 123,7*

VPI 2000 2000=100

VPI 1996 1996=100

133,7 133,9 134,9 134,9 135,3 135,5 134,9 134,7 135,6 136,0 136,1 136,8*

140,7 140,9 142,0 142,0 142,4 142,6 142,0 141,7 142,7 143,1 143,3 144,0*

VPI 1986 1986=100

VPI 1976 1976=100

184,0 184,2 185,7 185,7 186,2 186,4 185,7 185,3 186,6 187,2 187,4 188,3*

VPI 1966 1966=100

286,0 286,3 288,6 288,6 289,5 289,8 288,6 288,0 290,0 290,9 291,2 292,6*

502,0 502,5 506,5 506,5 508,0 508,5 506,5 505,5 509,0 510,5 511 513,6*

VORARLBERGER LEBENSHALTUNGSKOSTENINDEX 2016 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember*

Veränderung gegenüber 2015 in %

VLHKI 2000

1,2 1,1 0,7 0,5 0,6 0,6 0,5 0,6 0,9 1,3 1,3 1,4

VLHKI 1996

133,6 133,8 134,8 134,8 135,2 135,4 134,8 134,6 135,5 135,9 136,0 136,7*

VLHKI 1986

VLHKI 1976

VLHKI 1966

185,5 185,7 187,2 187,2 187,8 187,9 187,2 186,8 188,1 188,7 188,9 189,8*

290,0 290,3 292,6 292,6 293,5 293,8 292,6 292,1 294,1 295,0 295,2 296,7*

506,2 506,7 510,8 510,8 512,3 512,8 510,8 509,7 513,3 514,8 515,3 517,9*

142,2 142,4 143,5 143,5 143,9 144,1 143,5 143,2 144,2 144,6 144,8 145,5*

GROSSHANDELSPREISINDEX 2016 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember*

Veränderung gegenüber 2015 in % -2,3 -5,3 -4,9 -4,7 -4,1 -3,4 -3,3 -2,1 -1,5 -0,1 -0,2 4,3

GHPI 2015=100

GHPI 2010=100

GHPI 2005=100

GHPI 2000=100

GHPI 1996=100

GHPI 1986=100

GHPI 1976=100

GHPI 1964=100

95,7 94,9 95,9 96,7 98,1 98,7 97,8 97,6 97,9 99,1 98,7 100,9*

99,1 98,3 99,4 100,2 101,6 102,3 101,3 101,1 101,4 102,7 102,3 104,5*

109,9 108,9 110,1 111,0 112,6 113,3 112,3 112,0 112,4 113,8 113,3 115,8*

121,0 120,0 121,2 122,2 124,0 124,8 123,6 123,4 123,7 125,3 124,8 127,5*

124,6 123,6 124,9 125,9 127,7 128,5 127,3 127,1 127,5 129,0 128,5 131,4*

130,0 128,9 130,2 131,3 133,2 134,0 132,8 132,5 132,9 134,6 134,0 137,0*

173,0 171,6 173,4 174,8 177,4 178,4 176,8 176,5 177,0 179,2 178,4 182,4*

288,1 285,6 288,7 291,1 295,3 297,1 294,4 293,8 294,7 298,3 297,1 303,7*

BAUKOSTENINDEX FÜR WOHNUNGSBAU 2016 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November* Dezember*

Veränderung gegenüber 2015 in % 0,1 -0,2 -0,2 0,3 0,5 0,5 0,6 0,7 0,7 1,2 1,7 2,1

BKI 2015=100

BKI 2010=100

BKI 2005=100

BKI 2000=100

BKI 1990=100

BKI 1945=100 (Maculan)

99,4 99,2 99,2 99,8 101,1 101,1 101,1 101,1 101,0 101,1 101,5 101,9*

108,6 108,4 108,4 109,1 110,5 110,5 110,5 110,5 110,4 110,5 110,9 111,4*

129,6 129,4 129,4 130,1 131,8 131,8 131,8 131,8 131,7 131,8 132,4 132,9*

148,2 147,9 147,9 148,8 150,9 150,7 150,7 150,7 150,6 150,7 151,3 151,9*

202,6 202,2 202,2 203,4 206,0 206,0 206,0 206,0 205,8 206,0 206,9 207,7*

19527 19487 19487 19605 19861 19861 19861 19861 19841 19861 19939 20018*

Quelle: Statistik Austria, Land Vorarlberg

* vorläufige Werte ** Großhandelspreisindex Basisjahr 1938 über Statistik Austria einsehbar.

Mit Jänner 2006 wurde die Berechnung eines eigenen Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung eingestellt. Um eine Kontinuität bei der Wertsicherung von vertraglich vereinbarten Beträgen zu gewährleisten, wird der Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex ab Jänner 2006 mit dem Österreichischen Verbraucherpreisindex verkettet und weitergeführt. Weitere Auskünfte: Thomas Mitterlechner T 05522/305 (DW 356), E mitterlechner.thomas@wkv.at. Im Internet finden Sie uns unter: wkv.at/statistik


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017 Die Wirtschaft

· Gelbe Seiten · 17

Jahresdurchschnittliche Indexerhöhungen 2001- 2016 Berechnete und verkettete Indices der Verbraucherpreise VERBRAUCHERPREISINDEX (VPI) % Vorj. 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016*

2,7 1,8 1,3 2,1 2,3 1,5 2,2 3,2 0,5 1,9 3,3 2,4 2,0 1,7 0,9 0,9

VPI 2015

VPI 2010

VPI 2005

VPI 2000

VPI 1996

VPI 1986

VPI 1976

VPI 1966

100,9

103,3 105,8 107,9 109,7 110,7 111,7

101,5 103,7 107,0 107,5 109,5 113,1 115,9 118,2 120,1 121,2 122,3

102,7 104,5 105,9 108,1 110,6 112,2 114,6 118,3 118,9 121,1 125,0 128,2 130,7 132,8 134,0 135,2

108,0 109,9 111,4 113,7 116,4 118,1 120,6 124,5 125,2 127,4 131,6 134,8 137,5 139,7 141,0 142,3

141,3 143,8 145,8 148,8 152,2 154,4 157,8 162,8 163,7 166,6 172,0 176,3 179,8 182,7 184,4 186,1

219,6 223,5 226,6 231,2 236,6 240,0 245,2 253,1 254,4 259,0 267,4 274,1 279,6 284,1 286,6 289,2

385,4 392,3 397,7 405,9 415,2 421,2 430,4 444,2 446,5 454,5 469,3 481,0 490,6 498,5 503,0 507,5

VORARLBERGER LEBENSHALTUNGSKOSTENINDEX % Vorj. 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016*

2,4 2,0 1,5 1,9 2,3 1,4 2,1 3,2 0,5 1,9 3,3 2,5 2,0 1,6 0,9 0,9

VLHKI 2000

VLHKI 1996

VLHKI 1986

VLHKI 1976

102,4 104,4 106,0 108,0 110,5 112,1 114,5 118,2 118,8 121,0 125,0 128,0 130,6 132,7 133,9 135,1

109,2 111,3 113,0 115,1 117,7 119,4 122,0 125,9 126,5 128,8 133,2 136,3 139,0 141,3 142,5 143,8

142,4 145,1 147,4 150,1 153,5 155,7 159,1 164,2 165,1 168,0 173,6 177,8 181,4 184,3 185,9 187,6

222,4 226,7 230,2 234,5 239,9 243,4 248,7 256,7 258,0 262,6 271,4 277,9 283,5 288,0 290,6 293,2

GHPI 2015

GHPI 2010

GHPI 2005

GHPI 2000

VLHKI 1966 388,1 395,6 401,8 409,2 418,6 424,7 433,9 447,8 450,1 458,3 473,5 485,0 494,7 502,6 507,2 511,8

GROSSHANDELSPREISINDEX % Vorjahr 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016*

1,5 -0,4 1,7 5,0 2,0 2,9 4,1 6,4 -7,5 5,0 8,3 2,4 -1,1 -1,9 -3,7 -2,3

GHPI 1996

108,3 110,9 109,7 107,6 103,6 101,2

102,9 107,1 114,0 105,5 110,8 120,0 122,9 121,5 119,2 114,8 112,1

101,5 101,1 102,8 107,9 110,1 113,3 117,9 125,5 116,2 122,0 132,2 135,3 133,8 131,2 126,4 123,5

104,5 104,1 105,9 111,1 113,4 116,7 121,4 129,3 119,7 125,6 136,1 139,3 137,8 135,1 130,2 127,2

BKI 2015

BKI 2010

BKI 2005

BKI 2000

BKI 1990

100,6

102,3 104,4 106,4 107,6 109,3 110,0

104,6 109,2 114,9 115,6 119,3 122,0 124,5 126,9 128,4 130,4 131,2

102,1 103,7 106,4 111,8 114,3 119,5 124,8 131,4 132,2 136,4 139,5 142,4 145,1 146,8 149,1 150,0

139,7 141,9 145,5 153,0 156,3 163,4 170,7 179,6 180,7 186,5 190,8 194,7 198,4 200,7 203,8 205,1

97,7

BAUKOSTENINDEX FÜR WOHNUNGSBAU % Vorjahr 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016*

2,3 2,1 1,9 1,1 1,6 0,6

BKI 1945 (Maculan) 13.464 13.671 14.027 14.745 15.065 15.756 16.460 17.320 17.426 17.981 18.391 18.777 19.127 19.349 19.643 19.767

Quelle: Statistik Austria, Land Vorarlberg Weitere Auskünfte: STATISTIKREFERAT, Mag. Thomas Mitterlechner T 05522/305 (DW 356), F 05522/305-116, E mitterlechner.thomas@wkv.at. Im Internet finden Sie uns unter: wkv.at/statistik

* vorläufige Werte


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WIFI Vorarlberg


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017 Die Wirtschaft

· Branchen · 19

n Kurz notiert

Die Bergbahnen Vorarlberg, das Land und weitere Partner unterstützen den heimischen Skinachwuchs bei den Schulskitagen auch heuer wieder. Für 250 Vorarlberger Schulklassen mit 5.000 Kindern starteten im Jänner 2017 wieder die Schulskitage. Mit kostenlosen Skitikkets, Leihausrüstung, Verpflegung und professioneller Anleitung unterstützen die Bergbahnen Vorarlberg, das Land Vorarlberg, der Vorarlberger Skiverband (VSV), Skischulen und Gastronomiebetriebe die Kinder bei ihren ersten Schwüngen auf der Piste. Sie fördern damit aktiv den Skiund Snowboard-Nachwuchs. „Mit den Schulskitagen ermöglichen wir auch heuer wieder einen unkomplizierten Einstieg in den Wintersport“, erklärt Ing. Markus

Comploj, designierter Obmann der Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg. „Als besondere Erinnerung an den Schulskitag bekommt jedes Kind eine SnapBack-Kappe mit unserem Hashtag #schifahra geschenkt. Diese Kappe gibt es nirgends zu kaufen. Es gibt sie exklusiv für die angehenden ‚schifahra‘ von morgen.“ Dritt- und Viertklässler/innen sowie deren Begleitpersonen erhalten im Rahmen der Aktion „Skifahren mit Flocke“ kostenlose Skitickets und Skiunterricht vom VSV sowie Leihausrüstung nach Bedarf. Für die Schüler/innen der fünften und sechsten Schulstufen gibt es bei #schifahra ebenfalls kostenlose Skikarten, ein Mittagessen und Betreuung durch die Skischulen für Pistenneulinge. „Die Schulskitage vermitteln Spaß am Skifahren und Snowboarden. Der Sicherheitsaspekt ist natürlich genauso wichtig“,

Foto: Alexandra Serra

Start der kostenlosen Schulskitage

Jedes Kind bekommt eine SnapBack-Kappe mit Hashtag #schifahra.

informiert Werner Eberle, Landesreferent für den Breitensport beim VSV. „Die Instruktor/innen helfen den Kindern, ein Gefühl für die Ski oder das Snowboard zu bekommen.“ Auch Mag. Konrad Berchtold, Landesschulinspektor für Bewegungserziehung, unterstützt „Skifahren mit Flocke“

Neuer Friseurraum im WIFI feierlich eröffnet Günther Plaickner, Innungmeister der Vorarlberger Friseure, lud zum Neujahrsempfang ins WIFI Dornbirn. Als besonderes Highlight stand die offzielle Eröffnung der renovierten Friseurwerkstätte auf dem Programm. „Mit dem neu gestalteten Friseurraum haben wir ganz im Sinne der heimischen Friseurbetriebe ein optimales Zentrum für die Aus- und Weiterbildung der Vorarlberger Friseure geschaffen“, betonte Plaickner in seiner Eröffnungsrede. Auf 150 Quadratmeter bieten die neu gestalteten Räumlichkeiten im WIFI Dornbirn Technik und Ausstattung auf dem neuesten Stand. Als Aus- und Weiterbildungsstätte für 200 Lehrlinge, Schulungsteilnehmer und Fachkräfte sowie Ort der Meisterprüfungen, Lehrabschlussprüfungen und Lehrlingswettbewerbe ist die Friseurwerkstätte ein wichtiges Element für die Qualitätssicherung der Vorarlberger Friseurbetriebe.

V.l.: Alt-IM KommR Peter Schenk, Josef Wohlgenannt (FG-Geschäftsführer), LSth. Karlheinz Rüdisser, IM Günther Plaickner, Christian Koch (WKV). Bild unten rechts: Die hohe Friseurkunst zeigten Akteurinnen der Akademie Frisurenkunst Vorarlberg.

V.l.: Thomas Wachter (WIFI), Susanne Rauch-Zehetner (Stv. Spartenobfrau Gewerbe und Handwerk), Günther Plaickner und Karlheinz Rüdisser.

und #schifahra: „Die zunehmende Anzahl der Anfänger bei den Schulskitagen zeigt, dass diese Aktion passgenau ist, um Schülern den ersten Kontakt mit dem Wintersport zu ermöglichen. Sie ist eine gute Vorbereitung für die Wintersportwochen, die von vielen Schulen veranstaltet werden.“

Neujahrsmatinee der Versicherungsagenten In guter Tradition lud die Fachgruppe der Versicherungsagenten die Branchenkollegen zur Neujahrsmatinee 2017 ein. Claudia Hilker sprach als ausgewiesene Expertin zum Thema Digitalisierung in der Versicherungsbranche über die Chancen und Risiken der digitalen Transformation. Das Vortragsthema beschäftigt die Branche stark: Bereits 80 Prozent der Kunden möchten mindestens einen digitalen Kanal nutzen, was zu massiven Veränderungen im Wettbewerbsumfeld führen wird.

V.l. Alexander Schnetzer (FGO der Versicherungsagenten), Referentin Claudia Hilker und Markus Schneider (Obmann-Stv.)


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017

20 · Gewerbe und Handwerk · Die Wirtschaft

Arbeitskräfteüberlasser sind wichtige Partner der Wirtschaft Unternehmen müssen schnell auf geänderte Anforderungen und Rahmenbedingungen reagieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dazu gehört auch Flexibilität beim Personaleinsatz: Dank Arbeitskräfteüberlassung können Firmen bei Auftragsspitzen flexibel agieren.

Die rund 50 Zeitarbeitsunternehmen in Vorarlberg sorgen dafür, dass Unternehmen personell und strukturell schlank bleiben können und in Spitzenzeiten oder bei Ausfällen trotzdem auf qualifiziertes Personal zurückgreifen können.

der Stammbelegschaft sichern“, betont Manfred Kritzer, Berufsgruppensprecher der Vorarlberger Arbeitskräfteüberlasser. Er verweist auch auf die positiven Aspekte der Zeitarbeit für die Mitarbeiter. Diese seien in Bezug auf Lohn- und Urlaubsansprüche bereits jetzt den Stammmitarbeitern gleichgestellt.

„Zeitarbeit gibt Sicherheit und schafft Perspektiven und hat sich mit diesem Anspruch längst zu einem unverzichtbaren Instrument für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt entwickelt. Nur Flexibilität beim Personaleinsatz kann die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft gewährleisten und damit auch die Arbeitsplätze

Pius Nachbaur, Fachgruppenobmann der gewerblichen Dienstleister in der WKV, ergänzt: „Die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass erfolgreiche Unternehmen äußerst flexibel reagieren müssen, um im Wettbewerb zu bestehen.“ Nicht nur in Krisenzeiten hat sich dabei das Modell Zeitarbeit bewährt: Eine Studie des internationalen ZeitarbeitsDachverband CIETT bestätigt, dass 66 Prozent der Unternehmen ihre Aufträge ohne den Einsatz von Zeitarbeitnehmern nicht erfüllen könnten und 15 Prozent der Arbeitsplätze ins Ausland verlagern würden. „Zeitarbeit schafft und sichert Jobs in Österreich“, betonen Kritzer und Nachbaur.

„Rund 50 Zeitarbeitsfirmen sind verlässliche Partner für die Vorarlberger Unternehmen.“ Manfred Kritzer, Berufsgruppensprecher der Vorarlberger Arbeitskräfteüberlasser

Zeitarbeit hat sich bewährt

Vorteile von Zeitarbeit Einer Arbeitskräfteüberlassung liegt ein „Dreiecksverhältnis“ zugrunde.EinArbeitgeber(=Arbeitskräfteüberlassungsunternehmen) überlässt einen Arbeitnehmer (= Zeitarbeiter), mit dem er einen

Arbeitsvertrag abgeschlossen hat, an einen anderen Unternehmer (= Beschäftiger) zur Arbeitsleistung. Das Beschäftigungsverhältnis besteht dabei weiter zwischen dem Überlasser und dem Zeitarbeiter. Für die Dauer der Überlassung ist der Arbeitnehmer jedoch den Weisungen des Beschäftigerbetriebes unterstellt. Die Vorteile für den Beschäftigerbetrieb sind vielfältig und ermöglichen es den Firmen, sich

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Kein Aufwand für das Recruiting und die Personaladministration Gewinnung von qualifizierten Zeitarbeiterinnen Möglichkeit einer späteren Fixanstellung („Probezeit“ ohne Risiko) Weniger Risiko bei der Auftragskalkulation, weil nur die tatsächlich geleisteten Stunden abgerechnet werden Der flexible Einsatz von Leiharbeitern sichert die Arbeitsplätze der Stammbelegschaft nachhaltig

Vorsicht bei Lockangeboten aus dem Ausland

„So können sich Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.“ Pius Nachbaur, Fachgruppenobmann der gewerblichen Dienstleister

auf ihre Kernkompetenzen zu fokussieren: f Hohe Flexibilität in der Personalplanung bei kurzer Reaktionszeit f Überbrückung von kurzfristigen Personalengpässen f Keine verlorenen Aufträge, weil auf Produktionsspitzen flexibel reagiert werden kann.

In der Praxis werden häufig heimischen Unternehmen Zeitarbeitskräfte aus dem Ausland zur Überlassung zu vermeintlich günstigen Konditionen angeboten. Solche „verlockende“ Angebote sind allerdings mit Risiken für die inländischen Beschäftiger verbunden. Arbeitskräfteüberlassungsunternehmen mit Sitz im Ausland müssen die in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschrif Vorschriften beachten. Verletzungen dieser Bestimmungen können auch für die inländischen Beschäftigerbetriebe empfindliche Konsequenn zen haben. f

Beachten Sie die heute beiliegende Broschüre samt Mitgliederverzeichnis zu diesem Thema.


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017 Die Wirtschaft

· Frau in der Wirtschaft · 21

Frau in der Wirtschaft startet mit ambitionierten Zielen ins neue Jahr Die Palette der Ziele und Forderungen von Frau in der Wirtschaft für 2017 ist breit gefächert und reicht von flexibleren Arbeitszeiten über die Erweiterung der Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten bis hin zu einer höheren Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen.

n Repräsentanz Mehr Frauen in Führungspositionen Obwohl Frauen so gut ausgebildet sind wie nie zuvor, liegt Österreich bei der Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen in Politik und Wirtschaft weiterhin unter dem EU-Durchschnitt. Bereits jetzt zeigen viele Frauen ihr Engagement in den Betrieben und den Willen sich einzubringen. Künftig soll dieses Engagement weiter gestärkt und mehr Frauen dazu ermutigt werden, leitende Funktionen in Wirtschaft und Politik zu übernehmen. Deshalb muss es eine Selbstverständlichkeit werden, vermehrt Frauen zu Übernahmen von Funktionen und zur Teilnahme an der wirtschaftspolitischen Diskussion zu bewegen. Eine gesetzliche Verpflichtung (Quote) über den Einsatz von Frauen als Führungskräfte ist kontraproduktiv und soll auch weiterhin auf freiwilliger Basis erfolgen.

n Weiterbildung Aufsichtsratskompetenz kompakt Um die Präsenz qualifizierter Frauen in der Öffentlichkeit zu steigern, wurde eine österreichweite Aufsichtsrätinnen-Datenbank ins Leben gerufen. In dieser soll das Potenzial kompetenter weiblicher Führungskräfte sichtbar gemacht werden. Der Workshop „Aufsichtsratskompetenz kompakt“ beinhaltet die wichtigsten Informationen rund um das Thema Aufsichtsrat und macht Frauen für eine Position im Aufsichtsrat fit. Frau in der Wirtschaft Vorarlberg richtet den Lehrgang „Aufsichtsratskompetenz kompakt“ heuer bereits zum vierten Mal aus. Er findet jeweils an zwei Halbtagen im Oktober und November mit 20 bis 25 Teilnehmerinnen statt. Seit Beginn im Jahr 2014 hat sich der Anteil der Absolventinnen bsolventinnen dieses Lehrgangs A Aufsichtsratskompetenz kompakt“ „„Aufsichtsratskompetenz in Vorarlberg - ersichtlich unter w www.zukunft-frauen.at ww.zukunft-frauen.at – Auf Aufhtsrätinnendatenbank tsrätinnendatenbank - Bundessich sic h land - von ursprünglich 7 auf 42 potenzichtsrats-Kandidatinnen erhöht. elle Aufsichtsrats-Kandidatinnen Aufsiichtsrats-Kandidatinnen

n Kinderbetreuung Kinderbetreuung ausbauen, Absetzbarkeit der Betreuungskosten ausweiten

n Flexibilisierung Flexible Arbeitszeit Die Anforderungen am Arbeitsmarkt verändern veränn sich, neue gesellschaftspolitische EntwicklunEntwickll gen erfordern neue Konzepte und Modelle. Von neuen, flexiblen Arbeitszeitmodellen profitieren sowohl die Betriebe als auch die Arbeitnehmer. Individuelle Betriebsvereinbarungen sowie Einzelvereinbarungen schaffen bessere Gestaltungsspielräume zwischen Unternehmern und Mitar-beitern. Dazu ist es notwendig, gesetzlichee Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die d Unternehmen gesetzeskonform agieren können. kö ö

n Vereinbarkeit Vereinheitlichung der schulautonomen Tage Die Betreuungsquote der unter dreijährigen Kinder muss gemäß der Barcelona-Ziele zeitnah auf 33 Prozent gesteigert werden. Nach dem quantitativen Ausbau der Kinderbetreuungsplätze muss auch der qualitative Ansatz berücksichtigt werden. Die Kosten für die Kinderbetreuung können von den Eltern in Höhe von maximal 2.300 Euro pro Kalenderjahr und Kind abgesetzt werden. Dieser Betrag soll erhöht und die Altersgrenze bis zum Ende des Pflichtschulalters erweitert werden. Weiters sollen auch Haushaltshilfen steuerrechtlich berücksichtigt werden.

Frau in der Wirtschaft setzt sich weiterhin für die flächendeckende Vereinheitlichung der bisherigen schulautonomen Tage ein. Damit Familien endlich die passenden Rahmenbedingungen vorfinden, die es Eltern möglich machen, einen modernen Alltag gut zu bewältigen - also Beruf und Kinder zu vereinbaren.


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017

22 · Die Wirtschaft

Service Bei mobilen Umsätzen Ich habe eine Frage zur Registrierkassenpflicht: Wie müssen mobil getätigte Umsätze erfasst werden?

Zuerst sollten Arbeitgeber über arbeitszeitrechtliche Grenzen belehren und das Gespräch schriftlich dokumentieren, danach sind eine Verwarnung und – bei Nichteinhaltung – sogar die Entlassung möglich.

Zu lange ist nicht erlaubt Was kann der Arbeitgeber tun, wenn ein Mitarbeiter aus „Übereifer“ gesetzliche Arbeitszeitbestimmungen nicht einhält? Eigentlich kann sich der Arbeitgeber über Mitarbeiter freuen, die Eifer und Einsatz bei der Arbeit zeigen. Wenn dies jedoch zu Verletzungen von arbeitsrechtlichen Bestimmungen führt, kann das im schlimmsten Fall zu hohen Verwaltungsstrafen führen.

Auf Einhaltung der Gesetze bestehen Immer wieder kommt es vor, dass Mitarbeiter gesetzliche Arbeitszeitbestimmungen nicht einhalten. Anweisungen des Arbeitgebers, die vereinbarten Arbeitszeiten sowie die gesetzlichen Arbeitszeitbestimmungen und Ruhepausen einzuhalten, werden oft ignoriert. Wie soll der Arbeitgeber aber vorgehen, um derart übereifrige Mitarbeiter einzubremsen? Unser Tipp: Bestehen Sie ausdrücklich auf die Einhaltung der gesetzlichen Arbeitszeitbestimmungen. Belehren Sie den Mitar-

beiter über die arbeitszeitrechtlichen Grenzen und dokumentieren Sie das Gespräch schriftlich. Händigen Sie ihm ein Gesprächsprotokoll aus und lassen Sie sich die Übernahme durch den Arbeitnehmer bestätigen. Der Arbeitgeber muss jedoch die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen auch kontrollieren. Wird im Zuge der Kontrolle festgestellt, dass die erlaubte Arbeitszeit überschritten wird oder dass Ruhepausen nicht eingehalten werden, sollte der Arbeitnehmer bei jedem Verstoß schriftlich verwarnt werden, damit er nicht glaubt, dass der Arbeitgeber diese Nichteinhaltung seiner Anweisungen toleriert. Ignoriert der Arbeitnehmer die Anweisun-

Weitere Infos

Andrea Natter WKV-Rechtsservice T 05522/305/325

gen des Arbeitgebers, wäre eine Entlassung wegen „beharrlicher Pflichtverletzung“ gerechtfertigt.

Achtung: Verpflichtung liegt beim Arbeitgeber Tipp: Drohen Sie die Entlassung bei wiederholtem Verstoß ausdrücklich an und setzen Sie diese dann auch konsequent um. Der Arbeitnehmer würde sonst den Eindruck gewinnen, dass die Androhung nicht ernst zu nehmen ist. Wir empfehlen, vor Ausspruch einer Entlassung Rücksprache mit einem Arbeitsrechtsexperten zu halten. Achtung: Die Verpflichtung, Arbeitszeitaufzeichnungen zu führen und für die Einhaltung des Arbeitszeit- und Arbeitsruhegesetzes zu sorgen, liegt beim Arbeitgeber. Der Arbeitgeber kann die Aufzeichnung der Arbeitszeiten zwar dem Arbeitnehmer übertragen, er haftet letztlich jedoch trotzdem für die Einhaltung der Vorschriften. Das Arbeitsinspektorat kann die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften jederzeit kontrollieren. Verstöße führen zu Strafsanktionen, die in jedem Fall der Arbeitgeber zu tragen hat.

Grundsätzlich gilt für Einnahmen außerhalb der Betriebsstätte die Registrierkassenpflicht. Die auswärts getätigte Einnahme ist bei der Rückkehr in der Registrierkasse unverzüglich nachzuerfassen – und zwar jeder getätigte Umsatz einzeln. Es gibt aber auch eine Ausnahme: Eine vereinfachte Nacherfassung ist dann möglich, wenn gleich hohe Einzeleinnahmen erzielt werden, beispielsweise bei Fahrumsätzen bei einem Karussell oder Fremdenführern. Außerdem können mobil getätigte Umsätze vorab in der Registrierkasse erfasst und vorab die Belege erstellt werden. Der vorbereitete Beleg braucht dann nur noch mit der Ware an den Kunden ausgefolgt werden. Falls die vorbereiteten Produkte doch nicht verkauft werden können, erlaubt die Finanz ausnahmsweise die Stornierung der vorab ausgestellten Belege bei Rückkehr an die Betriebsstätte.

Weitere Infos

WKV-Steuerservice Mag. Markus Pickl T 05522/305/310


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017 Die Wirtschaft

· Service · 23

Durch den Manipulationsschutz wird jeder Beleg elektronisch signiert. Um diesen Manipulationsschutz zu aktivieren, muss der Unternehmer ein Zertifikat besorgen, das auf ihn ausgestellt ist. Dann wird die Sicherheitseinrichtung mit der Kassa verbunden und der Startbeleg erstellt. Nach der Meldung an das Finanzamt über FinanzOnline (FON) muss der Startbeleg überprüft werden.

Manipulationsschutz ab April Pflicht Die technischen Spezifikationen für den Manipulationsschutz der Registrierkassen waren voriges Jahr noch unklar. Die Kassen müssen daher nun entsprechend nachgerüstet werden. Spätestens am 1. April müssen alle im Einsatz stehenden Kassen einen Manipulationsschutz haben. Das heißt, jeder Barumsatz wird mit einem elektronischen Siegel versehen. Am Beleg wird das durch ein entsprechendes QR-Symbol ersichtlich oder auch in anderer Form, wie z.B. als Barcode. Bei dem QR-Code handelt es sich um ein gedrucktes Symbol, das digital gelesen werden kann. QR steht für „Quick response”. Wie kommen Unternehmer zu diesem Manipulationsschutz? Indem sie ihre Registrierkassa entsprechend nachrüsten. Eine Anleitung dazu bietet die Broschüre „Anmeldung und Betrieb von Registrierkassen” der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die im Internet unter wko.at/registrierkassen zum Download bereit steht. Unternehmer brauchen für die Aktivierung des Manipulati-

onsschutzes ein personenbezogenes Zertifikat. Solche Zertifikate gibt es bei den Firmen A-Trust, GlobalTrust oder PrimeSign. Die Sicherheitseinrichtung muss mit der Kasse verbunden werden. Sie kann je nach System eine Karte, ein Chip oder bei Kassen, die über das Internet funktionieren, auch nur elektronisch auf einem externen Modul abgespeichert sein.

Meldung an das Finanzamt Damit die Kassa mit der Sicherheitseinrichtung arbeiten kann, braucht sie ein SoftwareUpdate. Sobald die Installation abgeschlossen ist und die Sicherheitseinrichtung in Funktion tritt, muss eine Meldung über FinanzOnline (FON) an das Finanzamt erfolgen. Nach der Umstellung erstellt die Kassa sofort einen so-

genannten Startbeleg. Auf diesem sind unter anderem die Daten der Kassa, des Zertifikats und der Umsatz Null verschlüsselt in Form des QR-Codes. Sollte irgendwann die Kassa oder auch die Sicherheitseinrichtung über einen längeren Zeitraum ausfallen oder außer Betrieb genommen werden, muss das Finanzamt wieder über Finanz-Online informiert werden.

Weitere Infos Mag. Markus Pickl WKV-Steuerservice T 05522/305/310

n Auf einen Blick Prämie bis 31. März Für die Anschaffung beziehungsweise Umrüstung von Registrierkassen können Unternehmen eine Prämie von 200 Euro bzw. 30 Euro pro Erfassungseinheit beantragen. Der Antrag kann mit dem Beilagenformular E 108c geltend gemacht werden. Die Prämie wird am Abgabenkonto gutgeschrieben und stellt keine Betriebseinnahme dar, das heißt, sie ist steuerfrei. Für die Inanspruchnahme müssen die Ausgaben jedoch vor dem 31. März 2017 erfolgen.

...dem Dienstnehmer grundsätzlich eine Woche Pflegefreistellung im Ausmaß bis zur wöchentlichen Normalarbeitszeit pro Urlaubsjahr gebührt? Lediglich bei einer Erkrankung eines Kindes unter 12 Jahren ist eine zweite Woche möglich. Wird vom Dienstgeber eine Bestätigung des Arztes gefordert, muss dieser die Kosten tragen. ...für die 6. Woche Urlaub bestimmte Vordienstzeiten anzurechnen sind? Der Dienstgeber hat die Verpflichtung, den Dienstnehmer aufzufordern, etwaige Vordienstzeiten nachzuweisen.

wko/wkw

Einrichtung des Manipulationsschutzes bei den Registrierkassen


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017

24 · Die Wirtschaft

Unternehmen Tridonic expandiert nach Nordamerika Der weltweit führende Anbieter von intelligenten und effizienten Lichtlösungen eröffnet eine neue Niederlassung in Highland, New York. Ziel ist, den nordamerikanischen Markt mit smarten Lösungen, auch für Anwendungen im Internet der Dinge, zu bedienen.

einführen. Damit wird das Unternehmen der Zumtobel Group an dem wachsenden Markt mit smarten Lichtnetzwerken sowie IoT-gesteuerten Anwendungen teilhaben. Diese Lösungen kommen in intelligenten Gebäuden zum Einsatz, wie zum Beispiel beim Raummanagement und der Innennavigation.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Dornbirn, Österreich bringt neue, speziell für Nordamerika entwickelte Produkte auf den Markt, darunter auch seine hochwertigen Solid State Lighting (SSL) Module, elektronische LED-Driver sowie Lichtsteuerungen. Zudem wird Tridonic seine neue digitale Technologie für vernetztes Licht in Nordamerika

„Wir freuen uns sehr, auf dem nordamerikanischen Markt aktiv zu werden, einem der dynamischsten im Bereich SSL und vernetzte Beleuchtung“, so Guido van Tartwijk, CEO bei Tridonic.

CEO Guido van Tartwijk Foto: Walser

Vernetzte Beleuchtung

„Das Erbe von Tridonic ist tief in der professionellen Beleuchtung verankert – einer Branche, die wir seit mehr als 60 Jah-

ren mitgestalten. Unsere globale Marktstrategie gründet darauf, enge Beziehungen zu Leuchtenherstellern und anderen Partnern aufzubauen. Im derzeit rasanten Wachstum der vernetzten Beleuchtung können wir IoTbasierte Dienste und Lösungen

ermöglichen, indem wir hervorragende Lichtkomponenten mit der Anwendungskompetenz unserer Softwareexperten in Kalifornien kombinieren.“ Für die Kundenbetreuung hat Tridonic USA ein neues Direktn vertriebsteam aufgestellt.

Agent Conf - Internationale Entwicklerkonferenz in Dornbirn Am 20. und 21. Jänner 2017 war Dornbirn Gastgeber der allerersten Konferenz für Produktentwicklung im Alpenraum - der Agent Conf. Bei der Agent Conf trafen sich rund 120 Softwareentwickler aus Kanada, den USA, Europa und Asien, die international führende Projekte unterstützen, um Ansichten miteinander zu teilen, Beziehungen aufzubauen und regionale Firmen zu fördern und zu einer innovativen, agilen und sicheren Zukunft zu verhelfen. Daneben waren internationale Wirtschaftsakteure aus den USA, Kanada und Europa sowie aus der Region Teilnehmer dieser Veranstaltung. Der Social-Media-Gigant Facebook war Fachverantwortlicher der Konferenz.

Die nächste Agent Conf ist laut den Organisatoren für Jänner 2018 geplant. In der Zwischenzeit soll es eine Serie sogenannter „web casts“ geben, damit die Teilnehmer ihre Ideen weiter austauschen und sich gegenseitig Foto: Matthias Rhomberg inspirieren können.

Softwareentwicklern aus der Region wurde es so ermöglicht, sich mit führenden Entwicklerteams aus der Wirtschaft zu vernetzen, welche die Vorarlberger „Schaffa“-Mentalität mit neuester Forschung und Technologie inspirierten.

Die Konferenz hat sich aus kleinen, regionalen Veranstaltungen entwickelt. Durch die Eigendynamik in den vergangenen drei Jahren entstand dieses aktuelle, globale Zusammentreffen. Vorarlberg hat den Ruf für Innovation und besitzt

eine wirtschaftliche Spitzenposition, was auch bei Programmierung und Softwareentwicklung nicht anders ist. Projektmanager Guntram Bechtold zeigt sich über den durchschlagenden Erfolg der Veranstaltung sehr erfreut: „Vorarlberg hat kulturelles Erbe, das auf Innovation basiert. Veranstaltungen wie Agent Conf zeigen der Welt, dass wir unsere Zukunft auch der Innovation widmen. Agent Conf hilft Vorarlberg seinen Ruf international zu vergrößern und weiterzuentwickeln. Das zeigt, dass wir für Veränderungen offen sind, die die ganze Industrie braucht, um die Bedürfnisse der Zukunft zu erfüllen. Herausragende Entwicklung ist nicht genug. Die ganze Agilität auf Unternehmensebene ist notwendig und das wollen wir mit der Agent Conf anregen - und das haben wir n geschafft!"


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017 Die Wirtschaft

n Personalia

Rodel mit KÄSTLE Know-how Im Skisport ist KÄSTLE seit 90 Jahren eine bekannte Größe. Mit KÄSTLE Technology stehen innovative Lösungen aus faser- und teilchenverstärkten Verbundwerkstoffen mittlerweile aber auch anderen Sportarten zur Verfügung. Für die Neugründung von KÄSTLE Technology wurden mehrere Hunderttausend Euro in den Produktionsstandort Hohenems investiert. Know-how und anspruchsvolle Bauteile sollen künftig auch anderen Kunden zur Verfügung stehen, denn das Unternehmen entwickelt nicht nur Ski für die eigene Marke KÄSTLE, sondern auch für andere

Marken und produziert daneben Carbon-Wasserski, Sprungbretter, Protektoren und Akustikschaum für die Automobilbranche. „Einerseits können wir so Know-how aus dem Skibereich in KÄSTLE Technology einbringen, andererseits können wir neu entwickelte Technologien in unsere Skier einfließen lassen“, erklärt KÄSTLE Geschäftsführer Bernd Knünz. Die Kooperation mit dem Österreichischen Rodelverband wurde auf Basis der bereits bestehenden Zusammenarbeit mit Rainer Nachbauer intensiviert. Er hatte bereits vor über drei Jahren mit seiner Firma Differences Kunststoffproduktion GmbH die ersten

TOWA

Schalen für das Österreichische Rodel Nationalteam entwickelt. Mittlerweile sind die Sportgeräte wettkampferprobt und bereits mit

Foto: KÄSTLE

Weltcup-Punkten und zwei EMMedaillen ausgezeichnet worden. Markus Prock, Sportdirektor des Österreichischen Rodelverbandes, ist zuversichtlich, dass bei der Heim-WM in Innsbruck Medaillen an österreichische Athleten gehen werden und lobt die sehr gute Zusammenarbeit mit KÄSTLE Technology. n

ORF Vorarlberg startet erfolgreich ins Jahr 2017 In Fernsehen, Radio und im Online konnten auch 2016 Topwerte erreicht werden. Der ORF Vorarlberg startet damit optimistisch und bestens gerüstet ins neue Jahr. Die regionale Fernsehsendung „Vorarlberg heute“ konnte im Jahr 2016 wieder zulegen und kam durchschnittlich auf 66 Prozent Marktanteil. Damit ist „Vorarlberg heute“ in seiner regionalen Zielgruppe die erfolgreichste regelmäßige ORF-Sendung. 2016 war

auch für den Online-Bereich im ORF Vorarlberg ein Spitzenjahr: Die Seite konnte für 2016 mehr als 34 Millionen Zugriffe verbuchen – das bedeutet einen Zuwachs von 18,2 Prozent innerhalb nur eines Jahres. Die derzeit aktuellen Radiotest-Zahlen (1. Halbjahr 2016) bestätigen: ORF Radio Vorarlberg ist und bleibt das beliebteste und meistgehörte Radioprogramm im Land. Mit 32 Prozent Marktanteil im Gesamtwochenschnitt entfielen von 100 gehörten Radiominuten in Vorarlberg 32 auf ORF Radio Vorarlberg (Personen ab 10 Jahre, Montag bis Sonntag).

Markus Clement Foto: ORF

Markus Klement, Landesdirektor ORF Vorarlberg: „Für mich und das gesamte Team ist es eine große Freude, wenn unser Einsatz mit solch sensationellen Seher-, Hörer- und Nutzerzahlen belohnt wird. Es spornt uns an, auch in Zukunft unser Bestes zu geben.“

SPAR bildet in Vorarlberg 80 neue Lehrlinge aus SPAR ist mit 2.700 Lehrstellen der größte private Lehrlingsausbildner Österreichs. 2017 bietet SPAR in Vorarlberg 80 neue Karriere-Chancen für Jugendliche. Larissa Schuchter ist eine von derzeit 222 aktiven Lehrlingen bei SPAR Vorarlberg und absolviert die Lehre zur Einzelhandelskauffrau im 2. Lehrjahr. „Ich arbeite sehr gerne bei SPAR, weil ich hier sehr gut aufgenommen wurde und es ein

Larissa und Sandro sind zwei von derzeit 222 aktiven Lehrlingen bei SPAR Vorarlberg. Foto: SPAR/MEDIArt

· Unternehmen · 25

gutes Gefühl ist, wenn ich bereits mein eigenes Geld verdienen kann.“ Bei SPAR, INTERSPAR und Hervis haben Jugendliche Top-Chancen auf einen sicheren Job im Handel. Insgesamt stehen in Vorarlberg 13 verschiedene Lehrberufe zur Auswahl. Auf die Lehrlinge wartet eine exzellente Ausbildung im Markt, bei Seminaren und in den SPARAkademie-Klassen in Dornbirn. Mit mehr als 100 Standorten in Vorarlberg finden die Jugendlichen auch garantiert einen Arbeitsplatz in n ihrer Nähe.

Die 32-jährige Anja Lämmel ist seit Oktober 2016 Online Marketing Managerin bei der TOWA Digital Agentur. Die Anja Lämmel Expertin für Foto: TOWA Programmatic Advertising ist bei TOWA für die strategische Planung und Umsetzung von Onlinekampagnen verantwortlich.

Loacker Recycling Der 34-jährige Jean-Marc Mayer ist als Leiter Corporate Development bei Loacker Recycling seit Juni 2016 für strategischen Jean-Marc Mayer Vertrieb, Marketing, Kommunikation, Strategie und Organisation zuständig.

n News Zumtobel Group Die Lehrwerkstatt der Zumtobel Group öffnete kürzlich ihre Pforten zur „Langen Nacht der Lehre“. Dabei informierten sich Jugendliche und Eltern am Standort Dornbirn über die Vielfalt an Lehrberufen innerhalb des internationalen Lichtkonzerns.

Großes Interesse an der Zumtobel Foto: Zumtobel Group Lehrwerkstatt.


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017

26 · Werbung/Unternehmen · Die Wirtschaft

n Vorschau 2017 Kongresskultur Bregenz Das Festspielhaus Bregenz startet mit einer guten Buchungslage ins neue Jahr: 2017 stehen mehr als 160 bestätigte und angefragte Veranstaltungen in den Kategorien Kongresse, Tagungen, Kultur und Unterhaltung mit knapp 400.000 erwarteten Besuchern ins Haus. Besonderes Augenmerk legt das Kongresskultur-Team auf die Akquise von mehrtägigen und damit nächtigungswirksamen Veranstaltungen.

Gerhard Stübe, Geschäftsführer Kongresskultur Bregenz

OFFENES VERFAHREN Bauausschreibung

Ausschreibende Stelle: Vorarlberger gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH St. Martin-Straße 7, 6850 Dornbirn TEL 0(043)5572/3805, FAX 0(043)5572/3805-300

Offerteröffnung, Leistungsgegenstand und Erfüllungsort: GRUPPE A: OFFERTERÖFFNUNG AM DIENSTAG, 14. FEBRUAR 2017, 13.30 UHR

(1 MWH – 16 WO, Räumlichkeiten für externe Dienste, Betreute Wohngruppe, SG – 23 PKW-EPL

• Erneuerung Heizzentrale bei der WA 519 5/EG Feldkirch - Kaiserstraße (Kaiserstraße 33 – 33g, 35 – 35c, 37 – 37c, Heldenstraße 38 – 38 f, 40 – 40 c, 42 – 42k)

• Spengler- und Schwarzdeckerarbeiten (Eingangsportale) bei der WA 357/ Dornbirn – Fischbach II (Fischbachgasse 16, 18)

• Ern. Elektroinstallationen bei der WA 325/ Lauterach – Flurweg (Brunnenweg 2, 4) und bei der WA 321/ Lustenau – Bahnhofstraße I (Bahnhofstraße 50, 51, 52, 53) sowie bei der WA 357/ Dornbirn – Fischbach II (Fischbachgasse 16, 18)

• Spengler- und Schwarzdeckerarbeiten • Fassadengerüst bei der WA 325/ Lauterach – Flurweg (Brunnenweg 2, 4) und bei der WA 321/ Lustenau – Bahnhofstraße I (Bahnhofstraße 50, 51, 52, 53)

• Baumeisterarbeiten • Natursteinarbeiten - Podeste bei der WA 325/ Lauterach – Flurweg (Brunnenweg 2, 4) und bei der WA 375/ Bregenz – Ransperggasse (Ransperggasse 9) sowie bei der WA 321/ Lustenau – Bahnhofstraße I (Bahnhofstraße 50, 51, 52, 53)

• Fassadengerüst • Wärmedämmfassade (WDVS) beim BVH 719/ Hörbranz – Heribrandstraße (BW) (1 MWH – 16 WO, Räumlichkeiten für externe Dienste, Betreute Wohngruppe, SG – 23 PKW-EPL

GRUPPE B: OFFERTERÖFFNUNG AM DIENSTAG, 14. FEBRUAR 2017, 14.30 UHR

• Erneuerung der WDVS-Fassade bei der WA 321/ Lustenau – Bahnhofstraße I (Bahnhofstraße 50, 51, 52, 53)

Foto: Kongresskultur Bregenz/Anja Köhler

Kongresse und Kulturgenuss Neben dem World Future Forum im März und dem LED professional Symposium + Exhibition im September finden 2017 insgesamt über 20 teils mehrtägige Kongresse und Tagungen im Festspielhaus Bregenz statt. Daneben bieten zahlreiche kulturelle Veranstaltungen ein breit gefächertes Programm für fast jeden Geschmack. Kongresskultur-Direktor Gerhard Stübe: „In Zeiten von twitternden Präsidenten und künstlich generierten Fake-News bilden persönliche Begegnungen die Grundlage für konstruktive, zukunftsfähige Kommunikation. Kongresskultur Bregenz stellt mit dem Festspielhaus eine merk-würdige Begegnungsplattform zur Verfügung und hat sich auf die Umsetzung lebendiger Veranstaltungsformate spezialisiert.”

• Schlosserarbeiten bei der WA 325/ Lauterach – Flurweg (Brunnenweg 2, 4) und bei der WA 375/ Bregenz – Ransperggasse (Ransperggasse 9) sowie bei der WA 321/ Lustenau – Bahnhofstraße I (Bahnhofstraße 50, 51, 52, 53) • Hauseingangsportale aus Alu beim BVH 719/ Hörbranz – Heribrandstraße (BW) (1 MWH – 16 WO, Räumlichkeiten für externe Dienste, Betreute Wohngruppe, SG – 23 PKW-EPL • Baulicher Brandschutz • Trockenbauarbeiten • Sonnenschutz beim BVH 719/ Hörbranz – Heribrandstraße (BW) (1 MWH – 16 WO, Räumlichkeiten für externe Dienste, Betreute Wohngruppe, SG – 23 PKW-EPL • Sonnenschutz • Zimmermannsarbeiten (Ern. Balkonbrüstungselemente (KLH) bei der WA 321/ Lustenau – Bahnhofstraße I (Bahnhofstraße 50, 51, 52, 53) GRUPPE C: OFFERTERÖFFNUNG AM DIENSTAG, 14. FEBRUAR 2017, 15.30 UHR • Spengler- und Schwarzdeckerarbeiten beim BVH 719/ Hörbranz – Heribrandstraße (BW)

• Fassadenreinigung bei der WA 357/ Dornbirn – Fischbach II (Fischbachgasse 16, 18) • Malerarbeiten bei der WA 325/ Lauterach – Flurweg (Brunnenweg 2, 4) und bei der WA 321/ Lustenau – Bahnhofstraße I (Bahnhofstraße 50, 51, 52, 53) • Gärtnerische Arbeiten (Wegebau u. Parkplätze) bei der WA 325/ Lauterach – Flurweg (Brunnenweg 2, 4) und

Angebotsunterlagen: Die Ausschreibungsunterlagen sind ab Dienstag, den 31. Jänner 2017 erhältlich. Die Ausschreibungsunterlagen können über das Portal www.ausschreibung.at heruntergeladen werden bzw. sind in Papierform im Büro Zimmer Nr. 1.05 in Dornbirn, St. Martin-Straße 7, ausschließlich in der Zeit von 8.00 11.30 Uhr erhältlich oder werden nach vorhergehender schriftlicher Anforderung zugesendet. Das Angebot ist verschlossen mit der Aufschrift „Angebot für .......arbeiten, BVH, Abgabetermin und Uhrzeit“ spätestens fünf Minuten vor der Angebotseröffnung, zu welcher die Anbotsteller Zutritt haben, direkt bei der Mitarbeiterin in der Telefonzentrale abzugeben.


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017 Die Wirtschaft

Extra

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Standortinnovationen

Fachkräfte und Infrastruktur sind Kernfaktoren für einen wettbewerbsfähigen Standort Für exportstarke Regionen wie Vorarlberg sind der technologische Fortschritt, eine sich entwickelnde Infrastruktur und genügend Fachkräfte von enormer wirtschaftlicher Bedeutung. Moderne Technologien sind die Basis für innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Um stets auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben, sind Kooperationen und damit verbunden Technologietransfer mit wissenschaftlichen Einrichtungen äußerst wertvoll für die Vorarlberger Wirtschaft.

Technologietransfer „Es ist von entscheidender Bedeutung für einen Standort, dass innovative Ideen und neue Forschungsergebnisse möglichst rasch

den Weg in die Unternehmen finden, um dort ihre volle Wirkung zu entfalten“, erklärt Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser die Bedeutung von Technologietransfer. Die Zurverfügungstellung einer entsprechenden Breitbandinfrastruktur ist für einen modernen Wirtschafts- und Lebensstandort genauso wichtig wie ein gut ausgebautes ÖPNV-Netz, Straßen oder die Energienetze – es zählt zur standortentscheidenden Infrastruktur und ist Teil des täglichen Lebens. Vorarlberg ist, im Vergleich zu anderen Bundesländern, bereits gut ausgebaut. Ein Vorteil ist die dichte Besiedlung im Vorarlberger Rheintal, das zu den dichtest besiedelten Gebieten Österreichs zählt. Durch die rasanten technischen Entwicklungen und sich daraus ergebenden Möglichkeiten müssen jedoch die

Kapazitäten der Breitbandinfrastruktur laufend angepasst werden. 2016 und 2017 planen die Vorarlberger Kabelnetzbetreiber Investitionen im Ausmaß von insgesamt knapp 5,8 Millionen Euro. Für 2017 plant die A1 Investitionen in Höhe von 14 Millionen Euro.

Fachkräfte Der Schlüssel, um Menschen in Beschäftigung zu bringen, heißt Qualifizierung. In vielen Branchen fehlt es an Fachkräften. Umso wichtiger ist es, dass die Lehrausbildung für junge Leute erstrebenswert und attraktiv bleibt. Diese ist ein zentraler Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Besonders der Bedarf an IKT Fachkräften wird weiter steigen. Die Entwicklung des für die digitale Transformation notwendigen Personals sowohl qualitativ als auch

quantitativ, steht somit auf der Prioritätenliste ganz oben. Die Innovationskraft und Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg weiter zu festigen – dieses Ziel verfolgt die Wissenschafts- und Forschungsstrategie VORARLBERG 2020+. Die Strategie baut darauf, die Kompetenzen aller auf diesem Feld tätigen Einrichtungen im Lande zu bündeln bzw. optimal aufeinander abzustimmen, zu koordinieren und weiter auszubauen. Zu den wichtigsten Partnern zählen neben der FH Vorarlberg auch das Institut für Textilchemie und Textilphysik, das VIVIT und das in Dornbirn ansässige Forschungszentrum V-Research, die sich zu sehr leistungsfähigen und international renommierten Forschungsstätten entwickelt haben. n


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017

28 · Standortinnovation · Die Wirtschaft

Know-how für (Jung-)Unternehmer! Das Standort- und Gründerzentrum ist „ThinkTank“, Service- und Anlaufstelle für Neuansiedler, bestehende Betriebe und Jungunternehmer in Dornbirn. Erfolg gibt es in schwierigen Zeiten nicht auf Bestellung, da müssen schon einige Hebel in Bewegung gesetzt werden. Was genau macht das Standort- und Gründerzentrum?

„Als Servicestelle begleiten wir Jungunternehmer bei der Betriebsgründung.“ Mag. Marco Fehr

Marco Fehr: Wir beraten und betreuen bei der Gründung und Ansiedelung von Unternehmen in Dornbirn. Dabei können Unternehmer auch von den Infrastrukturen der Unternehmerzentren wie z.B. dem J.G. Ulmer-Haus, Steinebach und „business office“ im elements profitieren. Das Standortzentrum fungiert als Anlauf- und Koordinationsstelle für sämtliche Aufgaben des Gründungs- und Betriebsbetreuungsmanagements. Eine Ihrer Kernaufgaben ist die Betreuung von Jungunternehmern. Marco Fehr: Das stimmt. Als Servicestelle begleiten wir kompetent und zielorientiert Jungunternehmer bei der Betriebsgründung, aber auch Unternehmen bei der Ansiedlung in Dornbirn. Das Standortzentrum unterstützt bei Businessplänen, Kosten-, Marketing-und Finanzierungsfragen sowie bei der Abwicklung bürokratischer Formalitäten wie Gewerbeanmeldung und zeigt mögliche Fördermittel auf. Experten helfen bei der Erstellung des Gesellschaftervertrages sowie beim Notariatsakt und der Eingabe beim Firmenbuch. Setzen Sie sich auch für die Attraktivität des Standortes Dornbirn ein? Marco Fehr: Das Standortzentrum initiiert diverse Projekte

n Info Die Servicestelle steht zur Verfügung für: f

Unternehmer profitieren auch von den Infrastrukturen der Unternehmerzentren J.G. Ulmer-Haus, Steinebach und „business office“ im elements.

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zur Erhaltung und Steigerung der Attraktivität der wirtschaftlichen Metropole. So beispielsweise Initiativen wie die Lehrlingsbörse Dornbirn online diese Internetplattform (www. dornbirn.at/lehre) soll vor allem den Kleinbetrieben in Dornbirn bei der Suche nach Lehrlingen helfen. Sie haben oftmals nicht die finanziellen Möglichkeiten, kostenintensive Werbekampagnen durchzuführen, dabei sind auch diese Betriebe an qualifizierten Jugendlichen interes-

siert und können eine hochwertige Ausbildung anbieten. Angehende Lehrlinge erhalten auf der Website einen Überblick zu den Angeboten, aber auch Informationen zu den verschiedenen Lehrberufen. Weiters auch der mehrmals im Jahr stattfindende KMU-Treff, den wir gemeinsam mit der Volksbank veranstalten, dort werden Fachthemen behandelt und er dient als Plattform zum Netzwerken. Mit dem Business Göte stehen erfahrene und erfolgreiche Unternehmer

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Individuelle Gründungsberatung Beratung und Hilfestellung bei der Ansiedlung in Dornbirn Unterstützung bei der Suche nach Büroräumlichkeiten, Gewerbeflächen oder Grundstücken Koordination von Behörden, Ämtern und Institutionen Schnittstelle zu weiterführenden Einrichtungen und Partnern

„Neulingen“ mit Know-how und Impulsen zur Seite. Oder auch unsere Begrüßungs-PR „Unternehmer stellen sich vor“ im Dornbirner Gemeindeblatt. 18 Jahre Standort- und Gründerzentrum Dornbirn wie fällt Ihr Resumee aus? Marco Fehr: Über 2200 Arbeitsplätze wurden in den vergangenen Jahren in Dornbirn gehalten oder neu geschaffen – auf diese erfreuliche Bilanz kann das Standort- und Gründerzentrum mittlerweile zurückblicken. Die Einrichtung hat sich in dieser Zeit gleichsam als ein kräftiger und verlässlicher Motor erwiesen, der die Stadt auf dem Weg zu einer weiteren positiven, wirtschaftlichen Entwicklung gut Promotion voranbringt.


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¡ Standortinnovation ¡ 29

CoworkingSpaces sind ein Beispiel dafßr, wie man auf aktuelle und kommende Veränderungen in der Wirtschaft reagieren kann. Chris Gaetke, PROJECTONE Productdesign

Smarte ArbeitsplatzlĂśsungen Raum fĂźr Kreativität und Innovation WertschĂśpfung ďŹ ndet heute an unterschiedlichen Orten, zu unterschiedlichen Zeiten und in wechselnden Teamkonstellationen statt. Damit dies gelingen kann, werden inspirierende und exible Arbeitsräume benĂśtigt, die räumliche und inhaltliche Plattform fĂźr Innovation, Vernetzung und Kreativität sind. Am CAMPUS V in Dornbirn treen topmotivierte Start-ups auf etablierte Unternehmen. Mit Ăźber 70 Unternehmen und rund 600 MitarbeiterInnen, der FH Vorarlberg und auch dem designforum

Vorarlberg ist der CAMPUS V ein lebendiger Standort mit einer Vielzahl von Arbeitsmodellen und KooperationsmĂśglichkeiten.

CAMPUS V Coworking Der CAMPUS V Coworking bietet mit 750 m2 ein Klima der Kooperation und der Vielfalt sowie die MĂśglichkeit zur BĂźndelung der Kräfte von UnternehmerInnen. Der Coworking Bereich schat Raum, in dem kreativ-innovative Unternehmen konzentriert an ihren Projekten arbeiten kĂśnnen und gleichzeitig die MĂśglichkeit fĂźr Interaktion und Vernetzung besteht. Einerseits kĂśnnen ďŹ xe

Einheiten, andererseits auch variable Tages-, Mehrfach- oder Monatstickets genutzt werden. Die Infrastrukturen wie Besprechungsräume, KĂźche und Lounge werden gemeinsam verwendet. Zum Reinschnuppern steht auch ein Probeticket zur VerfĂźgung, mit welchem ein „Flex-Desk“ fĂźr einen Tag gebucht werden kann. Neben dem mĂśblierten Arbeitsplatz sind WLAN, Strom, Betriebs- und Nebenkosten sowie Reinigungskosten inkludiert.

Bezugsfertige BĂźros Neben dem Coworking Space bieten die KOMPAKT BĂźros

Selbstständigen, FreelancerInnen oder GrßnderInnen fertig mÜblierte Bßroräume fßr die Entwicklung der eigenen Ideen, Produkte und Dienstleistungen. Der Mensch mit seinen individuellen Bedßrfnissen, aber auch Austausch und Kooperation in einem inspirierenden Umfeld sowie die Nutzung von Synergien stehen auch hier im Mittelpunkt. Die Infrastrukturen werden ebenfalls gemeinsam genutzt. Derzeit gibt es KOMPAKT Bßros am CAMPUS V in Dornbirn, im Millennium Park in Lustenau, Am Garnmarkt in GÜtzis, im STADTWERK in Salzburg sowie im Competence Center INNSBRUCK. Die Bßroeinheiten sind fßr 1 - 3 Personen Promotion geeignet.

n Informationen zum Standort und MietmĂśglichkeiten: PRISMA Zentrum fĂźr Standortund Regionalentwicklung GmbH CAMPUS V Hintere AchmĂźhlerstraĂ&#x;e 1 6850 Dornbirn Tel +43/5572/22 1 22 20 www.prisma-zentrum.com

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Der Transporter mit dem Komfort einer OberklasseLimousine. FĂźr den IVECO Daily gibt es das Hi-Matic getaufte 8-Gang-Wandler-Automatikgetriebe. Mit Schaltzeiten unter 200 Millisekunden ist praktisch keine Unterbrechung der Zugkraft spĂźrbar und damit wird eine vollkommen ruckfreie Beschleunigung ermĂśglicht. Durch die Betriebsmodi ECO oder POWER kann zwischen maximaler Leistung oder minimalem Kraftstoverbrauch gewählt werden, je nachdem, was gerade benĂśtigt wird - bergauf im Powermodus oder Ăœberland im Ecomodus. Mit diesem Automatikgetriebe lassen sich auĂ&#x;erdem noch Wartungskosten sparen, da es keine Kupplungsscheibe zum Tauschen gibt! Durch den Wandler wird ein äuĂ&#x;erst feinfĂźhliges Rangieren ermĂśglicht, was gerade im Hängerbetrieb von groĂ&#x;em Vorteil ist. Der Daily ermĂśglicht Anhängelasten

von 3.500 kg ohne zusätzliche MaĂ&#x;nahmen. Die LaderaumgrĂśĂ&#x;e reicht von 7 mÂł bis 20 mÂł in 9 verschiedenen Stufen (grĂśĂ&#x;tes Ladevolumen seiner Klasse). Dank der neuen Bauweise mit längeren Radständen und einem kleineren hinteren Ăœberhang garantiert der neue Daily ausgezeichnete Fahreigenschaften, ohne seine Agilität auf engen Räumen einzubĂźĂ&#x;en. Die Euro 6 Motoren mit bis zu 205 PS und 470 Nm geben dem Daily seine auĂ&#x;ergewĂśhnliche Agilität. Weitere Informationen bei Jeckel Ges.m.b.H. & CO KG, Hagstrasse 6, 6890 Lustenau, Tel. 05577 84625-0 oder unter www.jeckel.at


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30 · Standortinnovation · Die Wirtschaft

Mit guten Ideen die Wirtschaft bewegen

Vorarlberg ist Heimat vieler starker Marken. Wolford, Doppelmayr, Alpla, Ölz, Rauch – allesamt im Land gegründet und groß geworden. Die Erfolge dieser Leitbetriebe sprechen für die Courage und das Unternehmertum der VorarlbergerInnen und auch für die attraktiven Rahmenbedingungen. Immer wieder sprießen Unternehmen mit kreativen Ideen und intelligenten Produkten aus dem heimischen Boden und behaupten sich international. Das Erfolgsgeheimnis ist unterschiedlich: die Fokussierung auf Nischenmärkte, herausragende Hightech Produkte und/oder innovative Anwendungen. Zwei Gründungsideen und ein Auszug aus dem Unterstützungsangebot für GründerInnen in Vorarlberg:

Die richtige Route gewählt Aus einem Forschungsprojekt heraus entstand die Idee zur Unternehmensgründung bei Herbert Koschier. Der Umweltspezialist entwickelte gemeinsam mit den FHV-Dozenten Florian Reischer und Thomas Steinberger eine Software zur Optimierung von Sammelrouten der Müllabfuhr. Koschier brachte als betriebswirtschaftlicher Leiter des Umweltverbandes das nötige Wissen über die Entsorgungslogistik und die Kenntnis der relevanten Strukturen mit. Thomas Steinberger und Florian Reischer entwickelten die komplexen Algorithmen und sorgten für die technische Umsetzung. Aus dem erfolgreichen Forschungsprojekt entstand das Unternehmen infeo. Sieben Mitarbeiter beschäftigen sich heute

©Matthias Weissengruber/Chancenland Vorarlberg

Die WISTO steht GründerInnen, Gründungsinteressierten und Start-ups mit umfangreicher Kompetenz und einem großen Netzwerk kostenfrei zur Seite. Durch Patent- und Technologierecherchen, effektive Förderberatung sowie Wissenstransfer wird individuelle Unterstützung geboten.

Start-ups wie SANlight, infeo, Neulicht und clownfish nutzen die Unterstützung der WISTO, um Fördermittel zu erschließen und Netzwerke aufzubauen.

in Dornbirn mit der Optimierung der Abfalllogistik.

Eine blühende Idee Auch bei Martin Anker stand zu Beginn die FHV als Impulsgeber. Schon während des Studiums arbeitete er gemeinsam mit David Schmidmayr an der effizienten Beleuchtung von Pflanzen mittels LED-Technologie. Daraus entstand das Unternehmen SANlight, das heute in Schruns LED-Beleuchtungssysteme u.a. für die Aufzucht von Blumen, Obst und Gemüse herstellt. Die SANlight Leuchten sparen bis zu 50 Prozent Strom ein, verhindern Hitzeentstehung und erzeugen das optimale Farbspektrum für die jeweilige Pflanzenart – so werden Tomaten schneller reif und Blumen blühen länger.

Unterstützung von Beginn an „Am Anfang steht eine Idee. Und wenn mich diese auch nach Wochen oder Monaten nicht loslässt, hilft die Ausformulierung und gemeinsame Evaluation mit

einem Experten, um eine realistische Einschätzung zu erlangen. Bei technischen Ideen ist auch die Analyse bestehender Technologien und Patente sinnvoll, um das Potenzial genauer einschätzen zu können“, erklärt Bernd Hilby, Gründungsberater der WISTO. Die Erstellung eines Business Plans ist anschließend ein hilfreiches Werkzeug, um festzustellen, wo die Idee hinführen kann. Die WISTO steht bei diesen Schritten unterstützend zur Seite und gibt hilfreiches Feedback. Mit einem weitreichenden Netzwerk zu Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen kann sie Türen öffnen und Kontakte vermitteln. Und durch ihre Kenntnis der Förderlandschaft weist sie zudem auf relevante Förderprogramme hin und unterstützt bei der Erschließung.

Netzwerke als Schlüssel Gerade in der Anfangsphase ist eine umfangreiche Vernetzung für GründerInnen wertvoll. In Vorarlberg gibt es hierzu vielfältigen Plattformen. Diverse Business Events, Netzwerkveranstaltungen,

aber auch Coworking Initiativen ermöglichen das Knüpfen von Kontakten. Im CAMPUS Coworking in Dornbirn können sich Start-ups etwa ein Büro teilen und dabei nicht nur Kosten sparen, sondern von gegenseitigem Input profitieren. Mit Initiativen wie dem i2b Business Plan Wettbewerb und der Kreativ-Workshopreihe Choch3 stellt die WISTO mit Partnern ihre Kompetenz zusätzlich Gründungsinteressierten zur Verfügung.

n Kontakt

Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) Hintere Achmühlerstraße 1 6850 Dornbirn T +43 5572 552 52 0 wisto@wisto.at www.wisto.at


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017 Die Wirtschaft

· Standortinnovation · 31

Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) Hintere Achmühlerstraße 1 6850 Dornbirn www.wisto.at

GRÜNDUNGSBERATUNG Die WISTO bringt Orientierung Kostenlose Unterstützung bei der 

Evaluierung von Ideen und Innovationen

Ausarbeitung eines Business Plans

Beantragung von Fördermitteln

Sicherstellung von Finanzierungen

Suche nach Kooperationspartnern

Analyse aktueller Technologien und Patente

Erschließung geeigneter Infrastruktur

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. in Dornbirn t a n o M n e d Je e unter Alle Termin .at/events www.wisto Anmeldung ! erforderlich

©Matthias Weissengruber/Chancenland Vorarlberg


Nr. 4-5 · 27. Jänner 2017

32 · Werbung · Die Wirtschaft

Vorsprung durch Gesundheit „salvus“ – das Gesundheits-Gütesiegel für Klein- und Großbetriebe.

Einreichschluss: 31. Januar 2017 Weitere Informationen unter www.salvus.at

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Verbrauch: 4,0 – 6,0 l/100 km, CO2-Emission: 106 – 146 g/km.

P. b. b. 16Z040716 W Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch

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Die Wirtschaft Nr. 4 und 5 vom 27. Jänner 2017  

Die Wirtschaft Nr. 4 und 5 vom 27. Jänner 2017  

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