Die Wirtschaft - Nr. 4-5, 29. Jänner 2016

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Die Wirtschaft Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 71. Jahrgang

Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016

ÜAZ ist nun in Händen der Sozialpartner

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Foto: Lebenshilfe Vorarlberg

Wirtschaftskammer und AK teilen sich die Gesellschaftsanteile · Seite 10

Wie kann die Kontrolle meiner Druckerlandschaft verbessert werden? Infos unter: +43 (0)5572 29969

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Im „DIWI“-Gespräch

Entlastungspaket

Industrie-Spartenobmann Georg Comploj über die aktuelle Flüchtlingssituation und Standortfragen.

Präs. Rein begrüßt die Maßnahmen zur Entlastung der Betriebe und fordert eine rasche Umsetzung.

Seite 4-5

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MADE IN Vorarlberg

Seite 6-7


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2 · Die Wirtscha

Magazin Inhalt Themen der Woche

f

12-19

Zukun sweisend denken. Bei den Vorarlberger Bautagen, die in Lech stattfanden, appellierte Peter Keckeis, Innungsmeister Bau in der WKV, an die Politik, zukun sweisend für Generationen zu denken. f 12

Mangelberufe: Flüchtlinge können angestellt werden

Handel: Mehr Umsätze. Sowohl die Umsätze als auch die Zahl der Beschä igten im Vorarlberger Einzelhandel sind 2015 gegenüber dem Jahr 2014 gestiegen. f14

Foto: Mischkulnig

Fotos: Peter Freiberger

Schulskitage. Im Jänner starteten die Schulskitage 2015/2016 für rund 250 Vorarlberger Schulklassen. Die Bergbahnen Vorarlberg, das Land und der Vorarlberger Skiverband fördern damit den Einstieg in den Wintersport. f19

Im Tourismus durchliefen in Vorarlberg Asylanten bereits eine Lehre.

I mpressum

Herausgeber und Medieninhaber: Wirtscha skammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtscha “ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellscha m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W www.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 27,30. Für Mitglieder der Wirtscha skammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtscha skammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtscha skammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 21.535 – (2. Halbjahr 2015) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

Wenn heimische Firmen jugendliche Flüchtlinge als Lehrlinge oder Asylwerber als Anlern- oder Facharbeiter einstellen möchten, gilt es folgende Vorgangsweise zu beachten.

Will ein Unternehmen jedenfalls einen jugendlichen Asylanten als Lehrling einstellen, muss das Unternehmen zunächst beim zuständigen AMS eine Beschä igungsbewilligung beantragen.

Grundsätzlich wird zwischen Asylanten mit dem Status eines Konventionsflüchtlings und jenen ohne Konventionsflüchtlingsstatus unterschieden. Erstere haben ein positives Asylverfahren hinter sich, damit Bleibestatus in Österreich und sind heimischen Arbeitskrä en am Arbeitsmarkt gleichgestellt.

Der Fall kommt in der Folge in einen aus den Sozialpartnern zusammengesetzten Ausschuss, in dem sich natürlich auch ein Vertreter der WKV befindet. Schließlich entscheidet der ähnlich zusammengesetzte Regionalbeirat über den jeweiligen Fall. Laut Herbert Johler, dem Geschä sstellenleiter des AMS Dornbirn, gab es bisher in seinem regionalen Bereich zwei Ansuchen, bei denen Firmen junge Asylanten als Lehrlinge wollten. Beide Male gab es einen positiven Bescheid. Wenn Unternehmen erwachsene Asylanten ohne Konventionsstatus beschä igen möchten - egal, ob es sich um Anlern- oder Fachkrä e handelt - läu das gleiche Prozedere ab. Hier gilt ebenfalls als Basis eine Liste mit Mangelberufen für Fachkrä e. Die Liste ist im Internet unter www.migration. gv.at abrufbar. (p.f.)

Asylwerber noch ohne Bleiberecht Ganz anders präsentiert sich freilich die Situation bei Asylanten, die noch über kein Bleiberecht in Österreich verfügen. Sie bekommen dennoch theoretisch Zugang zum Arbeitsmarkt, sofern sie in einem Beruf eingesetzt werden können, der als Mangelberuf gilt. Die Mangellehrberufe beschränken sich derzeit allerdings auf Berufe im Hotelbzw. Gastgewerbe.

Regionalbeirat entscheidet


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· Magazin · 3

Zahl der Woche

29.561

29.561 Neugründer wagten im vergangenen Jahr in Österreich den Schritt in die Selbstständigkeit. Das entspricht einem Zuwachs von 4,8 Prozent gegenüber 2014.

Knapp 1.000 Neugründungen In Vorarlberg gab es im Vorjahr 947 Unternehmensneugründungen (ohne selbstständige Personenbetreuung).

wiederum gaben flexible Zeit- und Lebensgestaltung als Motive an. Im Gegensatz zum immer wieder in den Medien au auchenden Vorurteil, fühlten sich lediglich etwa 8 % in die Selbstständigkeit gedrängt.

Nach einem leichten Plus 2014 war 2015 ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Im gesamten Bundesgebiet lief der Trend anders. Das Gründungsplus betrug 4,8 %. „Die Gründungszahlen in Vorarlberg lagen in den vergangenen Jahren aber immer im Bereich von knapp 1.000“, sieht Mag. Christoph Mathis, der Leiter des Gründerservice in der WKV, keine negative Entwicklung oder eine Trendumkehr im Land. Und auch für die Diskrepanz zum Bundestrend hat er eine plausible Erklärung parat: „In Vorarlberg gibt es sehr viele qualifizierte Arbeitsplätze in Top-Unternehmen, da fällt beispielsweise der

Das WKV-Gründerservice bietet umfassende Beratungen an.

Wunsch von Facharbeitern, sich selbstständig zu machen, nicht so ausgeprägt aus.“ Führend ist Vorarlberg freilich, was den Frauenanteil bei den Neugründungen betrifft. Die Statistik weist 48,3 % Frauen aus, die den Sprung in die Selbstständigkeit machten. Durchschnittlich war ein(e) Neugründer(in) 37,4 Jahre.

Die Motive für die Gründung eines Unternehmens sind mannigfaltig. In Vorarlberg hegten 69,77 % den Wunsch, lieber eigener Chef zu sein, als einen Chef zu haben. 67,44 % wollten die Verantwortung, die sie als Angestellter zu tragen haben, in das eigene Unternehmen einbringen. 63,95 Prozent der Jungunternehmer

In Vorarlberg nannten 35 % Sozialversicherung, Steuern und Abgaben als größte Hindernisse bei der Gründung eines Unternehmens. 21 % hatten Bedenken ob der rechtlichen Auflagen, 19 % gaben fehlende Eigenmittel als Hindernisse an. „43 Prozent haben im Rahmen der Gründung einen Businessplan erstellt“, sagt Christoph Mathis. Acht von zehn neu gegründeten Unternehmen sind nach drei Jahren immer noch am Markt, 68 % noch nach fünf Jahren. „Zu diesen Top-Werten tragen auch die umfassenden Beratungsangebote des Gründerservice bei“, sagt Christoph Mathis. (p.f.)

Jawohl!

Nein Danke!

Wirtscha spolitische Chance

Ein marodes System

Die Vorarlberger Industrie steckt beim vorherrschenden Thema, der Flüchtlingssituation, keineswegs den Kopf in den Sand. Vielmehr ist sie bereit, in dieser Thematik eine Chance zu sehen. Im Rahmen der Personalvertreter will man sich vernetzen, mit dem Ziel, die anerkannten Konventionsflüchtlinge möglichst rasch in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Spezielle Schnuppermöglichkeiten und Arbeitserprobungen für jugendliche, meist unbegleitete Flüchtlinge, werden angeboten. 50

Einmal mehr hat Österreich von Expertenseite die Einführung einer Pensionsautomatik empfohlen bekommen, wie es die meisten europäischen Länder bereits gemacht haben. Es ist höchste Zeit, dass auch die letzten Reformverweigerer in der Bundesregierung ihre ideologisch motivierte Blockade aufgeben und die notwendigen Reformschritte im Pensionssystem umsetzen. Dazu gehören u.a. das sofortige Aus der Hacklerregelung, die sofortige Angleichung des Frauenpensions-

bis 100 neue Lehrstellen will die heimische Industrie speziell für diese Zielgruppe errichten. Zudem sollen die o mals traumatisierten Flüchtlinge durch eine psychosoziale Begleitung im Rahmen der Arbeitsintegration und durch Angebote über die betriebliche Sozialarbeit Unterstützung finden. Vom Land wünscht sich die Industrie eine Koordination der vielen öffentlichen und privaten Initiativen. Am besten durch eine eigene Koordinationsstelle. Daumen nach oben! (moh)

alters sowie Beschä igungsinitiativen und wirksame Anreize für ein längeres Verbleiben in der Berufstätigkeit. Dumm nur, dass der Sozialminister die Zeichen der Zeit noch immer nicht erkannt hat. Mit jedem Tag des Zögerns fließen mehr und mehr Budgetmittel in ein marodes System. Für die Jungen ist das der reinste Chancenkiller, da wichtige Zukun sinvestitionen in Bildung, Forschung, Infrastruktur und Wachstumsinitiativen nicht mehr getätigt werden können. Daumen nach unten! (moh)


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4 · Die Wirtscha

Thema „Alles was Standard ist, können wir in Vorarlberg nicht mehr produzieren“ Georg Comploj, seit 2014 Spartenobmann der Vorarlberger Industrie, gibt im großen „Die Wirtscha “-Interview Einblick auf die aktuellen und bevorstehenden Herausforderungen.

Derzeit überschattet das Thema Flüchtlinge mehr oder weniger alles. Wie schwierig ist es, die Flüchtlinge als Chance zu sehen? Die Integration der Flüchtlinge ist eine wesentliche Aufgabe, der wir von Seiten der Industrie sehr positiv gegenüberstehen. Wir sind bereit, Konventionsflüchtlinge und unbegeleitete Jugendliche aufzunehmen und zu integrieren. Was wir brauchen, ist jemand, der die vielen öffentlichen Initiativen überblickt und uns bei der Organisation hil , also ein Koordinator im Land, der Vielzahl an Initiativen koordiniert. Wie konkret kann sich die Industrie nun einbringen? Wir sind bereit, uns über die Personalleiter untereinander zu vernetzen und unbegleitete Jugendliche in die Lehrausbildung aufzunehmen. Dabei sehen wir ein Potenzial von ca. 50 - 100 Lehrstellen in der Vorarlberger Industrie. Wie viele Flüchtlinge wir zudem einstellen können, hängt von den Qualifikationen und den Sprachkenntnissen ab. Das Wichtigste ist jetzt die Jobeignung festzustellen, dann kommt die Sprachausbildung und dann der Erwerb weiterer Fachqualifikationen. Gibt es schon positive Signale vonseiten des Landes? Insofern ja, da auch der Landeshauptmann bei einem Treffen mit der Industrie dabei sein möchte. Er hat sich selbst eingebracht. Das ist ein Zeichen, dass unser Angebot und

Fotos: Martin Mischkulinig

Interview: Herbert Motter

Georg Comploj spricht über die Flüchtlingssituation, Vorarlberger Herausforderungen und den Standort an sich.

unser Wunsch nach einer Koordinationsstelle ernstgenommen werden. Eine große Bedeutung für die Wirtscha hat aktuell auch die HTL-Standortentwicklung. Was muss passieren, um diese so wichtige Ausbildungsform auf dem höchsten Stand zu halten? Für die Industrie sind die HTL schlichtweg lebensnotwendig, von ihnen beziehen wir unsere zukünftigen Kaderleute. Daher sind wir natürlich sehr interessiert, dass die Ausbildung dort hochkarätig ist und dem neuesten Stand der Technik entspricht. Die Industrie bringt sich in den Kuratorien ein, die Industrie bietet Praktikumsplätze, bietet Unterstützung bei Masterund Diplomarbeiten und sponsert die technische Ausrüstung. Aktuell entwickeln wir die neuen Lehrpläne für die textile Ausbildung, die erstmals im September nächsten Jahres angeboten werden. Aber entscheidend wird sein, dass sich sie HTL-Standorte gemeinsam und nicht nebeneinander entwickeln. Die textile Welt hat sich in den

letzten Jahren rapide verändert. Wohin geht die Reise? Die Modeindustrie und die Heimtextilien sind aus Europa abgewandert, übriggeblieben sind die technische Textilien, der Bereich der weltweit am stärksten wächst. Man ist heute praktisch in der Lage, den Textilien bestimmte Funktionen mitzugeben, ob winddicht, wasserabweisend oder im automobilen Bereich schmutzabweisend und mit extrem langer Verwendungsdauer. Wie stellt sich Vorarlberg im textilen Bereich für die Zukun auf? Wir haben einen riesigen Vorteil mit dem universitären Textilinstitut in Dornbirn, eine Außenstelle der Universität Innsbruck. Dazu kommt nun neu auch die Sti ungsprofessur, die sich vornehmlich mit Verbundmaterialien und textilen Funktionen beschä igt. Von der wissenscha lichen Begleitung haben wir optimale Voraussetzungen. Aber auch andere Länder haben da nachgezogen? Einer allein kann gar nichts. Wir versuchen uns in einem großen Cluster

zu bewegen, um gemeinsam Produkte zu entwickeln. In Vorarlberg haben wir fast alle Technologien anzubieten und sind selbstverständlich in einem größeren Verbund zusammen mit der Schweiz, mit Bayern, mit Baden-Württemberg. Hier findet man immer einen Partner, egal in welche Richtung man gehen möchte oder welche Ideen man in Produkte umsetzen und auf dem Markt platzieren will. Ist überhaupt noch Vertrauen in den Standort da? Wenn ich auf der einen Seite die wichtigsten Ureigenscha en eines Unternehmens betrachte, sprich innovative Produkte und Mitarbeiter, die in der Lage sind, solche Produkte zu entwickeln, dann haben wir durchaus Vorteile. Auf der anderen Seite ist das Umfeld in Österreich nicht mehr sehr attraktiv, wir haben praktisch kein Wachstum, aber dafür relativ hohe Inflationen und müssen überdurchschnittliche Lohnerhöhungen machen. Die Produktivität nimmt definitiv ab. Das spricht alles gegen eine Investition in Österreich. Gegenüber Unternehmen herrscht keine Willkommenskultur.


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· Interview · 5

Zitat „Wir sind auf Kontakte im umliegenden Ausland, Süddeutschland und Schweiz, angewiesen, weil sich dort Know-how und Spezialisten befinden. Wir versuchen uns eben in diesem großen Cluster zu bewegen, um gemeinsam Produkte zu entwickeln.“ Georg Comploj

Wie äußert sich das? Das manifestiert sich in einer Vielzahl an Auflagen, Kontrollen, Strafdrohungen, Behinderungen, Einschränkungen und einer o nicht mehr zeitgemäßen gesetzlichen Basis, wenn es etwa um das sogenannte Arbeitszeitgesetz geht. Kein Unternehmen ist mehr in der Lage dieses Gesetz selbst zu exekutieren, da finden sich nur noch Spezialisten zurecht. Das Ganze läu nur noch auf Behinderung hinaus und ist eigentlich auch arbeitnehmerfeindlich. Es behindert die Unternehmen, sich frei entwickeln zu können. Wir haben zu viel Hürden, zu viele administrative und operative Nachteile im Land, die es eben in anderen Ländern nicht gibt. Dort werden Unternehmen gerne aufgenommen und unterstützt. Wagen Sie eine Analyse warum das so ist? Das ist schwer zu sagen, vielleicht haben wir zu viele Gewerkscha sfunktionäre in der Regierung und zu wenig Unternehmer in der Politik. Die Politik kümmert sich hauptsächlich ums Geldeintreiben und Geldverteilen. Der Staat vergisst dabei als Großunternehmen in die Zukun zu investieren.

Eine aktuelle Herausforderung im Land ist die Abwassergebühr. Was muss passieren, damit hier nicht enorme Belastungen auf die Industrie zukommen? Es besteht die Gefahr, dass die Industrie hier abkassiert wird. Jetzt sträuben wir uns ja nicht prinzipiell gegen neue Gebührenberechnungen, akzeptieren auch eine ursachengerechte Kostenverteilung, aber wir müssen uns auf ein sinnvolles Gebührenmodell einigen, das nicht zu einer unmittelbaren Kostenexplosion führt und das vor allem fair und offen ist. Ein verursachergerechtes Gebührenmodell muss transparent sein, d.h. die Gemeinden und ARAs müssen ihre Kosten, ihre Kalkulation offenlegen und nachweisen, wo ihre Kosten anfallen. Man muss das Gefühl bekommen, fair behandelt zu werden. Wir haben jedenfalls unsere Diskussionsbereitscha angeboten, denn wir bekennen uns zu einer gemeinsamen Abwasserentsorgung mit den Gemeinden. Seit April 2015 sind Sie Obmann der Sparte. Mit welchen Vorstellungen, aber auch mit welchem Gefühl sind Sie in diese Funktion gestartet? Ich bin seit Langem Funktionär der

Wirtscha skammer und habe dabei gelernt, dass man wichtige Themen im Land auch selber gestalten kann. Das empfinde ich als sehr spannende Aufgabe, die dazu führt, eng in Netzwerken zu arbeiten. Damit ist es auch eine Verstärkung des persönlichen Netzwerkes. Man lernt alle Unternehmen und deren Probleme kennen und diskutiert über gemeinsame Ziele. Es geht um sehr viel Kommunikation und eine enge Zusammenarbeit mit Behörden und anderen Partnern. Sie haben einmal gesagt: „Wir versuchen unser Geschä alle vier Jahre neu zu erfinden.“ Ist das Ihre Art der Krisenprävention? Man muss regelmäßig die Strategieschlaufe ziehen, weil die Welt sich unglaublich schnell verändert und man sich unentwegt an die neuen Begebenheiten anpassen muss. Permanent Kundenwünsche aufnehmen, die Warenströme beobachten, das ist das Gebot der Stunde. Das ist eine sehr lebha e Suche nach neuen Ideen, nach neuen Bedürfnissen, nach neuen Aufgabenstellungen, weil alles was Standard ist, können wir in Vorarlberg nicht mehr produzieren. Wir müssen daher innovative Produkte umsetzen und den Kunden

bei ihren Problemlösungen helfen und ihre Bedürfnisse befriedigen, nur dann sind wir in der Lage, mit unserer Arbeit Geld zu verdienen. Und wo liegt das Geheimnis dieser Innovationskra ? Das Geheimnis ist ein Geheimnis (lacht). Man muss die Begeisterung für Neues haben, die Lust Probleme zu lösen, die enge Beziehung zum Kunden. Was tut sich beim Kunden, beim Beschaffungsmarkt, das ist entscheidend. Man muss suchen, von allein kommt es nicht. Immer und immer wieder. Das ist ein ständiges Suchen nach Neuem und ein Lernen. Ich habe immer gesagt, wenn ich einmal nicht mehr lernen will, dann bin ich alt. Wenn ich was zum Lernen habe, fühle ich mich jung. Es reicht allerdings nicht, wenn der Chef neugierig ist, die ganze Organisation muss es sein. Wo tanken Sie auf für die vielen Aufgaben? In der Familie, in der Natur und in der Kultur. Meine Frau und ich nehmen regelmäßig an Kulturfahrten teil, laufen viel. Ich selber bin auch Fliegenfischer, damit sehr viel draußen in der Natur, beobachte sie und lerne von ihr. Zudem lese ich sehr gerne, das ist mir wichtig.

Z ur Person DIPL.-ING. GEORG COMPLOJ Geboren: 1951 in Bludenz Ausbildung: Gymnasium Bludenz, ETH Zürich Maschinenbau. Beruflicher Werdegang: 5 Jahre in Schweizer Textilbetrieben, danach Produktionsleiter, Vorstand und Vorstandsvorsitzender bei der Getzner Textil AG. Hobbys: Fliegenfischen, Kultur, Natur, Lesen.

2013 wurde der Geschä sführer von Getzner, Mutter & Cie mit dem Wirtscha spreis der VN und durch Bundeskanzler Faymann mit dem großen Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet. Seit April 2015 ist Georg Comploj Obmann der Sparte Industrie in der Wirtscha skammer Vorarlberg.


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6 · Die Wirtschaft

Österreich Mehrfach-Strafen fallen: Ein Vergehen - eine Strafe Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und WKÖ-Präsident Christoph Leitl haben gemeinsam ein Fünf-Punkte-Entlastungspaket für die Wirtschaft vorgelegt. Kernpunkt: das Kumulationsverbot im Verwaltungsstrafrecht. „In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wird der bürokratische Aufwand noch spürbarer. Daher müssen wir das Wirtschaften in Österreich deutlich erleichtern. Das unterstützt Investitionen und ermöglicht neue Arbeitsplätze“, betonten Mitterlehner und Leitl bei der Präsentation des Maßnahmenpaketes vor Journalisten. Die geplanten Maßnahmen sollen noch 2016 umgesetzt werden und umfassen insbesondere die weitgehende Abschaffung von Mehrfachbestrafungen für ein und dasselbe Delikt, die Verein-

fachung von Gründungen und die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. „Wir müssen Österreich wieder auf Wachstumskurs bringen. Das vorliegende Bürokratiepaket erleichtert künftig die Gründung eines Unternehmens, dessen Erweiterung und die unternehmerische Tätigkeit selbst und ist ein erster Schritt hin zu mehr Optimismus bei den Unternehmen“, so Leitl. „Wir wollen konkrete Vereinfachungsschritte setzen, die sowohl die Stimmung verbessern, als auch konkrete Entlastungen bringen“, unterstrich der Minister.

Weniger Frust mit Bürokratie, mehr Zeit- und Geldersparnis: Mitterlehner und Leitl präsentieren Maßnahmenpaket. Foto: Lisi Niesner /bmwfw

n Reaktion

WKV-Präsident Rein begrüßt Entlastungspaket, fordert aber rasche und konsequente Umsetzung Präsident Manfred Rein: „Maßnahmen zur Entlastung sind längst überfällig. Jetzt geht es um eine rasche Umsetzung.“

Die Belastungen, die den Unternehmen in den vergangenen Jahren aufgebürdet wurden, haben das Fass zum Überlaufen gebracht. Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein begrüßt daher das aktuell von Wirtschaftsminister Mitterlehner und WKO-Präsident Leitl vorgestellte Maßnahmenpaket zur Entlastung der Betriebe, fordert aber gleichzeitig eine schnelle und konsequente Umsetzung der Maßnahmen. „Wir werden sie an ihren Taten messen“, betont Rein. Das präsentierte Entlastungspaket für Unternehmen steht für

Bürokratieabbau und Erleichterungen beim Wirtschaften. Das Ziel ist klar: Weniger wettbewerbsverzerrende Vorschriften und staatliche Eingriffe und dafür mehr Selbstbestimmung und Freiheit für die Bürger und Betriebe. Das Paket beinhaltet wesentliche Verbesserungen für die heimischen Unternehmen. Es sieht unter anderem die weitgehende Abschaffung der Mehrfachbestrafung im Verwaltungsstrafrecht für Unternehmen vor. „Das ist ein wichtiger Schritt, um Strafenexzesse für Bagatelldelikte zu beenden. In Zukunft soll es zurecht heißen: Ein Vergehen, eine Strafe.“ Ein wesentlicher Punkt ist die vorgesehene Vermeidung des sogenannten „Golden Plating“. Rein: „Wir Österreicher haben bisher immer versucht, Musterschüler der EU bei der Erfüllung der Aufla-

gen zu sein. Leider sind wir dabei oft über das Ziel hinausgeschossen. Gut, dass künftig diese Übererfüllung von EU-Vorgaben vermieden werden soll. Bestes Beispiel ist die Allergen-Verordnung. Ich frage mich schon, ob die südlichen EU-Länder das ebenso strikt handhaben, wie wir das glauben tun zu müssen.“ „Unnötige Bürokratie kostet Zeit, bremst die wirtschaftliche Betätigung aller Betriebe und hemmt das wirtschaftliche Wachstum. Das heute präsentierte Maßnahmenbündel muss daher zügigst umgesetzt werden. Nur so schaffen wir Spielraum für Investitionen, fördern das Wachstum und in weiterer Folge auch die Beschäftigung. Es ist nun endlich Zeit geworden, dass dies erkannt wurde“, so der WKV-Präsident abschließend.


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Die fünf Punkte im Detail:

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M Mehrfach-Strafen erhindern ve

Eine zentrale Maßnahme ist die weitgehende Abschaffung des Kumulationsprinzips im Verwaltungsstrafrecht gemäß dem Motto ‚Ein Vergehen, eine Strafe‘. Künftig soll bei geringem Verschulden oder keiner bewussten Schädigungsabsicht nur eine geringere Gesamtstrafe verhängt werden können. Grund: Aufgrund von Mehrfach- bzw. Nebeneinanderbestrafungen für ein und dasselbe Delikt können Strafen derzeit selbst bei Bagatellverstößen sehr hoch ausfallen. Das ist gerade für Klein- und Mittelbetriebe eine schwere Belastung. „MitdemvorliegendenPaketwird ein Meilenstein im Kampf gegen die Bürokratie gesetzt“, so Leitl. Der Wegfall der Mehrfachbestrafung aus gleichartigem Anlass sei wegweisend, denn unternehmerische Tätigkeit werde damit nicht mehr von existenzbedrohenden Strafen bedroht. Der WKÖ-Präsident verwies auf das Beispiel eines steirischen Un-

ternehmens, das wegen einer Schadenssumme von 153 Euro zu 11.000 Euro Strafe verdonnert wurde.

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E Einfacher und gü ünstiger gründen

In Zukunft sollen die Schranken für Interdisziplinäre Gesellschaften zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden beseitigt werden, damit fachübergreifende Gründungen möglich sind. „Das schafft Flexibilität für Unternehmen und Service für Bürger aus einer Hand“, so Mitterlehner. Zum Beispiel können ein Wirtschaftstreuhänder und ein Rechtsanwalt oder Ziviltechniker gemeinsam mit einem Baumeister eine interdisziplinäre Gesellschaft gründen und als ein Unternehmen ihre Beratungsleistung zur Verfügung stellen. Darüber hinaus soll die Handysignatur generell, insbesondere bei einfachen Gründungen, ein gleichwertiger Ersatz für die notarielle Beglaubigung werden. Standardgründungen wären mit Mustersatzung ohne das Erfordernis eines Notariatsaktes möglich.

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· Österreich/Vorarlberg · 7

V Verfahren für G Genehmigungen be eschleunigen

Als weiterer Punkt sollen die Betriebsanlagenverfahren deutlich beschleunigt werden. Derzeit muss sich ein Betrieb für die Genehmigung seiner Betriebsanlage separat an die Bau-, Wasser-, Naturschutz- und Gewerbebehörden wenden, wenn sich das aus seinem Geschäftsbereich ergibt. In Zukunft soll die Bezirkshauptmannschaft als One-Stop-Shop agieren - nach dem Motto: Eine Anlaufstelle, ein Bescheid. Begleitend sollen die bisher notwendigen Einreichunterlagen reduziert werden - insbesondere jene, auf die eine Behörde ohnehin selbstständig zugreifen kann, wie Meldebestätigungen und Grundbuchauszüge. Zudem soll das Verfahren durch die Wahlfreiheit bei Sachverständigen beschleunigt werden, wenn Amtssachverständige nicht sofort ausreichend zur Verfügung stehen. Dadurch und durch weitere Maßnahmen soll die durchschnittliche Genehmigungsdauer von 90 auf 40 Tage sinken.

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W Weniger Informationsun nd Meldepflichten

Künftig sollen Arbeitgeber nicht mehr verpflichtet sein, Gesetze und Verordnungen zum Arbeitnehmerschutz extra aufzulegen oder elektronisch bereitzustellen. Zudem soll in Verwaltungsverfahren der Meldezettel entfallen. Als weitere Maßnahme sollen die Veröffentlichungspflichten für bestimmte industrielle Anlagen (IPPC-Anlagen, z.B. Zement, Stahl, Nahrungsmittel, Getränke) reduziert werden. Derzeit muss jede wesentliche Änderung einer solchen Anlage in drei verschiedenen Medien veröffentlicht werden.

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„G Golden Plating“ ve ermeiden

Das sogenannte „Golden-Plating“ meint die überschießende nationale Umsetzung von EU-Regelungen. Dies führt zu unfairen Zusatzbelastungen für Unternehmen und muss daher reduziert werden. Österreich agiere in der EU als Musterschüler, der Fleißaufgaben bei der Umsetzung von europäischen Vorgaben n mache, so Leitl.

n EUREM-Lehrgang für die Bodenseeregion

24 neue Vorarlberger Energiemanager 24 Absolventen des bereits zum fünften Mal durchgeführten EUREM Lehrganges für die Bodenseeregion erhielten nach ihren erfolgreichen Abschlusspräsentationen am 20. Januar 2016 in der FH Vorarlberg und dem Gasthof Krone in festlichem Rahmen die Zeugnisse von Mag. Gabriela Dür – Abteilungsleiterin Wissenschaft und Weiterbildung vom Land Vorarlberg und vom wissenschaftlichen Leiter des EUREM Lehrgangs Prof. Dr. Jörg Petrasch überreicht. Acht Absolventen konnten den innovativen und zukunftsorientierten Lehrgang mit ausgezeichnetem Erfolg abschliessen!

Wie wirken sich die Veränderungen am Energiemarkt auf die betrieblichen Kostenstrukturen aus? Mit dem Lehrgang „Qualifizierung zum Europäischen Energiemanager und zur Europäischen Energiemanagerin“ (EUREM) sollen Unternehmen unterstützt werden, sich rechtzeitig auf diese Veränderungen vorzubereiten. Die ausgebildeten „Europäischen Energiemanager und Energiemanagerinnen“ verfügen über das nötige Handwerkszeug, um im eigenen Unternehmen ein effizientes Energiemanagement umzusetzen und damit Kosteneinsparungen zu erzielen.

EUREM - Lehrgang für effiziente Energietechnik und betriebliches Energiemanagement Beim Lehrgang handelt es sich um eine gemeinsame Initiative von: Vorarlberger Landesregierung | Energieinstitut Vorarlberg | Wirtschaftskammer Vorarlberg | illwerke vkw | FH Vorarlberg | Schloss Hofen

Der berufsbegleitende Lehrgang verknüpft somit geschickt theoretisches Wissen und praktisches Anwenden – innovativ, wissenschaftlich fundiert und umsetzungsstark. Er gliedert sich in vier Themenblöcke von jeweils drei Tagen: Block I: Energie in Wirtschaft und Gesellschaft / Block II: Energietechnische Grundlagen / Block III: Thermische Systeme / Block IV: Elektrische

Systeme. Zusätzlich zu den regulären Lehrveranstaltungen findet pro Block ein externer Vortrag oder eine Firmenbesichtigung statt, um die Verknüpfung zur Praxis herzustellen. Über die Qualität der Abschlussarbeiten und zur Praxisrelevanz des Lehrgangs siehe auch Seite 41. EUREM - Lehrgang für effiziente Energietechnik und betriebliches Energiemanagement. Nächster Start: Oktober 2016, Abschluss März 2017 Zielgruppe: Betriebs- und ProduktionsleiterInnen, Energiebeauftragte und -beraterInnen, Prozessingenieure, Betriebs- und VerfahrenstechnikerInnen und MaschinenbauerInnen, Projekt- und ProzessmanagerInnen, HTL- und UniversitätsabsolventInnen, Personen mit Fachausbildung zum Elektriker und Schlosser, Energieverantwortliche in Unternehmen, Verbänden bzw. der Verwaltung.


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8 · Werbung · Die Wirtschaft

Erlebniswelt Mohren Seit 1834 prägt die Mohrenbrauerei die Vorarlberger Bierkultur immer wieder neu.

Zapfen, die perfekte Präsentation des Bieres und vieles mehr. Auch die Sensorikseminare sind sehr beliebt unter Bierfans. Der Teilnehmer lernt, Bier richtig zu Verkosten und erhält einen tiefen Einblick in die Welt des Gerstensaftes.

Neben den rund fünfzehn Biersorten entwickelt das Dornbirner Traditionsunternehmen in der eigenen Hausbrauerei ausgefallene, handgemachte Bierkreationen. Doch wer denkt, dass sich die Brauerei nur auf ihre Produkte konzentriert, irrt. Denn mittlerweile bietet die Mohrenbrauerei weit mehr als nur verschiedene Biersorten.

Diese absolut unvergesslichen Erlebnisse von Mohren sind auch als Gutschein erhältlich – ein besonderes Geschenk für alle, die Bier lieben.

An einem Tag zum eigenen Bier

Treffpunkt für Bierliebhaber Das „Haus zum Mohren“ ist der ideale Treffpunkt für Bierliebhaber. Von Erlebnisführungen über die Möglichkeit, sich in der hauseigenen Creativ Brauerei sein eigenes Bier zu brauen bis hin zu Festräumlichkeiten und Ausbildungen wird für Jedermann etwas geboten. Vor allem der historische Mohren Braukeller lädt zum Feiern ein. Ob Firmenund Familienfeiern, Geburtstage, Hochzeiten, Vereins- oder Jahrgängerausflüge - der Braukeller bietet hierfür einen ganz besonderen Rahmen.

Erleben Sie Bierkultur hautnah und besuchen Sie die Mohren Creativ Brauerei. Interessierte Biergenießer können unter Anleitung eines erfahrenen Brauers an einem Tag ihr eigenes Bier brauen. Brauen in der Mohren Creativ Brauerei.

Für den Brautag sollten sich die Teilnehmer ausreichend Zeit nehmen. Vorab wird der gewünschte Bierstil besprochen, dann geht es sofort ans Werk. Malz schroten, Einmaischen, Läutern und Würze kochen. Dazwischen gibt es kurze Verschnaufpausen mit frisch gezapftem Bier und einer Jause zur Stärkung. Am Schluss erfolgt das Würze-Kühlen und das Bier kann nach etwa 7 Stunden mit Hefe angestellt werden. Nach etwa einer Woche Gärung und drei Wochen Lagerung wird das Bier naturbelassen und unfiltriert abgefüllt.

Ausbildung zum Biersommelier Wenn man Experte in Sachen Bier werden möchte, steht die Ausbildung zum österreichischen Biersommelier im Angebot. In der Ausbildung erhält man einen tiefen Einblick in die Kunst des Brauens, die Welt der Biervielfalt, den Aufbau einer Schankanlage, das richtige

Gut Bier braucht Weile

Weitere Infos im Internet unter www.mohrenbrauerei.at Teilnehmer eines Brautages in der Creativ Brauerei.

n Kontakt & Anmeldung Stephanie Fink Haus zum Mohren Mohrenbrauerei Vertriebs KG Dr.-Waibel-Straße 2 6850 Dornbirn Tel +43 5572 3777-119 zum-mohren@mohrenbrauerei.at www.mohrenbrauerei.at Der historische Braukeller lädt zum Feiern ein.

Die Mohrenbrauerei in Dornbirn.


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Foto : Lebenshilfe Vorarlberg

10 · Überbetriebliche Ausbildungszentren ·

Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016 Die Wirtscha

Sozialpartner übernehmen Überbetriebliche Ausbildungszentren Die Wirtscha skammer Vorarlberg und die Arbeiterkammer Vorarlberg haben rückwirkend mit 1. Jänner 2016 die Überbetrieblichen Ausbildungszentren (ÜAZ) mit den Standorten Hohenems, Rankweil und Röthis von der Lebenshilfe Vorarlberg übernommen. Jugendliche mit Benachteiligungen, die trotz engagierter Suche keine Lehrstelle finden oder ihre Lehre abbrechen mussten, haben seit dem Jahr 2005 die Möglichkeit, in den ÜAZ in Hohenems, Rankweil und Röthis eine duale Ausbildung zu absolvieren. Neben einer betrieblichen, praxisorientierten Ausbildung findet die schulische Ausbildung an der zuständigen Landesberufsschule statt. Darüber hinaus erhalten die Lehrlinge in diesem ganzheitlichen Ausbildungsmodell eine zusätzliche sozialpädagogische Unterstützung. Aktuell sind rund 130 Jugendliche in den Vorarlberger ÜAZ beschä igt.

Bekenntnis zur dualen Ausbildung für alle Jugendlichen Rückwirkend mit 1. Jänner 2016 haben die Wirtscha skammer Vorarlberg und die Arbei-

terkammer Vorarlberg die ÜAZ von der Lebenshilfe nach deren zehnjährigem, hervorragenden Engagement übernommen. Die Gesellscha santeile werden im Verhältnis 50:50 aufgeteilt.

Vorhandene Potenziale nutzen „Uns als Sozialpartner ist eine attraktive Lehrlingsausbildung ein großes Anliegen“, erklärt KommR Manfred Rein, Präsident der Wirtscha skammer Vorarlberg das Engagement der Sozialpartner für die ÜAZ und betont: „Dieses Engagement ist Ausdruck unseres Bekenntnisses für eine qualitativ hochwertige duale Ausbildung für alle Jugendlichen im Land. Wir spüren schon jetzt die Auswirkungen einer immer älter werdenden Gesellscha , deshalb ist es für uns wegweisend, die vorhandenen Potenziale optimal zu nutzen und allen Jugendlichen eine qualitätsvolle Lehrlingsausbildung zu ermöglichen. Für Jugendliche, die es nicht in eine betriebliche Ausbildung schaffen, kommen wir diesem Ziel mit der Übernahme der ÜAZ einen großen Schritt näher.“

Kompetenz unter Beweis stellen „Für uns als Arbeitnehmervertreter ist insbesondere die Qualität der dualen Ausbildung wich-

tig, nur fachlich gut ausgebildete Mitarbeiter haben langfristig eine Chance auf dem Arbeitsmarkt“, sagt AK-Präsident Hubert Hämmerle. Den Sozialpartnern sei es wichtig, nicht nur Forderungen zu stellen und zu reden. Mit der Übernahme der ÜAZ könne man auch in der praktischen Umsetzung Kompetenz unter Beweis stellen. „Wir haben in Sachen Lehrausbildung enormes Wissen in unseren Fachabteilungen, auf

stolz auf die erfolgreiche Entwicklung des ÜAZ in den vergangenen Jahren und vor allem darauf, dass zahlreiche Jugendliche mit der qualitativ sehr guten Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen konnten. Wir hoffen, dass die neuen Eigentümer das Unternehmen in diesem Sinne weiterführen werden. Unser integratives Ausbildungszentrum, zu dem unter anderem das Hotel Viktor zählt, führen wir weiter und werden uns noch stärker auf die Sprungbrettfunktion für Menschen mit Beeinträchtigungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt konzentrieren.“

Fokus: Vernetzung und Kooperation „Wir bekennen uns zu einer hochwertigen dualen Ausbildung - für alle Jugendlichen.“ WKV-Präsident Manfred Rein

das wir aufbauen können. Wir freuen uns darauf, die überbetrieblichen Ausbildungszentren in ihrer kün igen Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten“, betont Hämmerle. Michaela Wagner, Geschä sführerin der Lebenshilfe Vorarlberg, informiert: „Wir sind sehr

Es gehe jetzt vor allem um Kontinuität – also darum, den erfolgreich eingeschlagenen Weg der Lebenshilfe weiterzugehen, betonten die Vertreter von Wirtscha s- und Arbeiterkammer. Bestehende Synergien zwischen ÜAZ, Lehrbetrieben und Berufsschulen sollen kün ig noch stärker genutzt werden. Auch die Ausbildungsstarthilfe soll weiter forciert werden. „Hier gilt es, die Kooperationen mit ausbildenden Betrieben noch stärker auszubauen und dieses hilfreiche Instrument weiterzuentwickeln“, informiert WKV-Präsident Rein. Auch eine Erweiterung der in den ÜAZ angebotenen Lehrberufe ist im Gespräch. (ba)


Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016 Die Wirtschaft

· Werbung · 11

epos Computer Götzis: Ausbau von Vorarlbergs Nr. 1 Apple Technik- & Service-Center

„Egal, wo das Apple-Gerät gekauft wurde: Wir von epos kümmern uns darum!“ Apple-Fans werden bei epos Computer am Stammsitz in Götzis am Garnmarkt ab jetzt noch besser serviciert: Geschäftsführer Emilio Bietti, ApplePionier der ersten Stunde, hat wieder investiert und Vorarlbergs Nr. 1 Apple Technik- & Service-Center um- und ausgebaut. Das Ergebnis: Mehr Platz, mehr Mitarbeiter, mehr Service (jetzt auch für die Apple Watch!) – und noch mehr Augenleuchten... . Sie sind alle Experten, aber vor allem sind sie eines: Eingefleischte Apple-Liebhaber: Die fünf Techniker und die zwei Außendienstmitarbeiter des Apple Premium Resellers epos Computer in Götzis haben sich mit Leib und Seele den Produkten mit dem „angebissenen Apfel“ verschrieben. Egal, ob iPad, iPhone, iMac, Apple Watch oder entsprechendes Zubehör – das Technik- und Service-Team um Geschäftsführer Emilio Bietti hat tagtäglich nur eine Mission: Den epos Kunden bestmöglichen Service zu liefern. Dass sie dabei schlichtweg „die Besten“ sein wollen, geben sie offen zu. „Für uns stehen höchste Qualität, kompetente Beratung und absolute Kundenorientierung an erster Stelle.

Was für andere Schlagworte sind, hat für uns als von Apple zertifiziertes Service-Zentrum oberste Priorität“, so Bietti. Diese konsequente Ausrichtung ist natürlich mit ein Grund, weshalb der 49-Jährige ständig investiert. So geschehen auch im vergangenen

Von links nach rechts: Jan Joschika, Martin Blank, Julian Dörfler, Andreas Egle, Marina Sieber.

Jahr: epos Computer hat sein Technik-Center am Standort Götzis umund ausgebaut, gleichzeitig hat er sein Service-Team erweitert.

Neu: epos-Service für die Apple Watch Was viele Kunden ganz besonders freut: Ab jetzt serviciert epos die neue Apple Watch! Martin Blank, Mann der ersten Stunde bei epos und dort seit 20 Jahren als Außendienstler im Technik-Einsatz. „Wir sehen uns als Partner, der die Kunden an der Hand nimmt. Egal, ob es darum geht, gemeinsam individuelle Lösungen zu finden, Netzwerke einzurichten oder neue Geräte aufeinander abzustimmen – mir ist es ein persönliches Anliegen, immer die beste Lösung zu finden.“

Eine Investition, von der epos Kunden profitieren Ein weiterer, wichtiger Mann im epos Technik-Center ist sein Leiter, Andreas Egle. Er ist bereits seit 18 Jahren im Dienste der Marke Apple

und epos unterwegs. „Was uns besonders macht: Wir reparieren alles, was mit Apple zu tun hat – unabhängig davon, wo das Gerät gekauft wurde und ob inner- oder außerhalb der Garantie. Das heißt: Auch User, die z.B. über Telefonbetreiber oder Elektroketten zu Apple-Fans wurden, können zu uns kommen!“.

„Wir möchten die Menschen supporten – das liegt uns im Blut“ Auch für Jan Joschika ist seine Tätigkeit im epos Technikcenter mehr Berufung als Beruf. „Wir möchten die Menschen supporten – das liegt uns sozusagen im Blut. Wir kümmern uns um alle Belange – von klassischen Reparaturen bis zur Beratung sowie Soft- oder Hardwarefragen. Es gibt so gut wie nichts, das wir nicht lösen können! Außerdem bekommen unsere Kunden ihr Apple-Gerät in 95 % der Fälle nach drei Tagen in gewohnter Best-Form zurück. Und sollte sich etwas verzögern, z. B. weil ein Ersatzteil eine längere Lieferzeit benötigt: Ab dem 10. Tag bekommt der Kunde ein Leihgerät zum Nulltarif.“ Dass die richtigen Menschen hinter dem richtigen Produkt das Wichtigste sind, weiß auch Emilio Bietti. „Deshalb strengen wir uns tagtäglich an, unseren Status – nämlich

„Unsere Kunden sind nicht nur Apple-Produkte-Käufer, sondern sie bringen uns auch ihr wertvollstes entgegen – nämlich ihr Vertrauen!“ Vorarlbergs Nr. 1 Apple Technik- & Service-Center zu sein – unter Beweis zu stellen.“ Außerdem: Apple überprüft monatlich, ob die geforderten Qualitätsstandards jederzeit dem Stand neuester Produktinnovationen entsprechen. „Und das ist gut so – dem halten wir auf jeden Fall stand“, so Bietti abschließend.

n Kontakt Sie haben Fragen, brauchen Support oder Ihr Gerät funktioniert nicht mehr? Technikanfragen und Support in Ihrer Nähe: epos Computer Filialen DORNBIRN, Messepark GÖTZIS, Garnmarkt BÜRS, Zimbapark service@eposcomputer.at www.eposcomputer.at


Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016

12 · Bauwirtschaft · Die Wirtschaft

Zukunftsweisendes Denken auf den Bautagen in Lech gefordert

Im Jahr 2015 war die Vorarlberger Bauwirtschaft gut ausgelastet, erklärte Peter Keckeis, Innungsmeister Bau in der WKV, vor Bauunternehmern aus ganz Österreich, die zum alljährlichen Erfahrungsaustausch nach Vorarlberg kamen. Durch den bisher sehr milden Winter war es möglich, viele Projekte sogar früher als geplant abzuschließen. Dennoch kämpft die Bauwirtschaft aktuell mit einigen Herausforderungen: Die Nachfrage nach Wohnraum steigt zunehmend an, die verfügbaren Grundstücke werden immer weniger und die Kosten im Bereich Bauen klettern durch die zunehmende Bürokratie unaufhaltsam in die Höhe. In diesen Punkten sieht Keckeis dringenden Handlungsbedarf: „Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen, genauso wie Es-

Foto: Blum

Die Vorarlberger Bauunternehmen starteten optimistisch in das Jahr 2016. Bei den Vorarlberger Bautagen in Lech appellierte WKV-Innungsmeister Peter Keckeis an die Politik, zukunftsweisend für Generationen zu denken.

Die Vorarlberger Bauwirtschaft ist optimistisch für 2016, fordert aber eine Entbürokratisierung.

Auswirkungen seien nach wir vor in ganz Österreich spürbar. „Täglich werden neue Vorschriften und Richtlinien erfunden, die das Bauen unnötig verteuern, die rechtliche Situation zunehmend verschärfen und somit die Kosten in die Höhe treiben. Für die Menschen bedeutet das: Bauen wird immer noch teurer, langwieriger und komplizierter“, so Keckeis, der seine Forderung klar formu-

„Täglich werden neue Vorschriften erfunden, die das Bauen unnötig verteuern.“ Peter Keckeis, WKV-Innungsmeister Bau

sen und Trinken. Deshalb sollte sich die Politik verstärkt dafür einsetzen, diesem Bedürfnis nachzukommen.“ Das Problem der lähmenden Bürokratie steht seit Jahren im Raum und wird von der Bauinnung immer wieder thematisiert – geändert hat sich bisher leider nicht sehr viel, weiß Keckeis. Die

liert: „Wenn Bauen leistbar bleiben soll, muss etwas passieren. Denn vernünftiges Bauen zu vernünftigen Rahmenbedingungen ist die einzige Möglichkeit, auch vernünftige Preise zu machen, die den Menschen zugute kommen.“ Ein wichtiger Schritt wurde im vergangenen Jahr bereits gemacht: „Die Umsetzung einer auf Vorarlberger Verhältnisse zu-

geschnittenen Bautechnikverordnung ist derzeit im Gange und wir rechnen damit, dass sie bis spätestens Mitte 2016 gültig wird. Das ist eine wichtige Maßnahme, die in die richtige Richtung geht. Aber wir sind noch lange nicht am Ziel.“

Bund verteuert Wohnbau Seit 1. Jänner 2016 gilt die Steuerreform der Bundesregierung: Sie erhöht die Besteuerung von Grundbesitz, Grunderwerb und die Weitergabe von Immobilien im Familienbereich. Keckeis warnte davor, den heimischen Wohnungsmarkt durch Maßnahmen dieser Art noch weiter auszutrocknen: „Der Bund macht damit den Bau dringend benötigter Wohnungen noch teurer, denn die Steuerbelastung bleibt bei den Menschen, die dringend Wohnraum suchen.“ Zudem stellen die aktuellen Überlegungen auf Bundesebene zur Änderung des Mietrechts eine echte Bedrohung für den privaten Mietwohnungsmarkt in Vorarlberg dar. Die Pläne der Regierung fordern, dass der Mietzins für alle Wohnungen, die älter als 20 Jahre sind, bei 5,50 Euro gedeckelt wird. Weiters stehen

Pläne im Raum, dass Wohnungen nur noch unbefristet vermietet werden dürfen. Befristete Verträge sollen nur möglich sein, wenn beim Vermieter „Eigenbedarf“ besteht. „Falls sich diese Forderung durchsetzt, wird es für private Wohnungsbesitzer vollkommen uninteressant, in Immobilien zu investieren und diese dann zu vermieten“, erklärte Keckeis.

Boden besser nutzen Um somit auch in Zukunft sicherstellen zu können, dass die steigende Nachfrage nach Wohnraum bedient werden kann, sollten rasch entscheidende Maßnahmen getroffen werden. Keckeis: „Der Baugrund in Vorarlberg ist teuer und wird langsam aber sicher knapp. In ein paar Jahren wird es kaum noch Bauland geben. Hier sollte dringend ein Umdenken stattfinden. Wir müssen anfangen, den vorhandenen Boden besser zu nutzen und nachhaltig Wohnraum für Generationen zu schaffen, indem wir verdichteter bauen. Dazu muss unbedingt die Baunutzungszahl erhöht werden – zum Wohl der Bevölkerung und im Sinne der n Nachhaltigkeit.“


Nr. 4-5 ¡ 29. Jänner 2016 Die Wirtschaft

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Jeckel Nutzfahrzeuge Lustenau Preise und Auszeichnungen fĂźr IVECO und Sieg bei der Dakar 2016.

has fk und bene haben den ersten solchen Innovationsraum in Vorarlberg eingerichtet und dieser dient damit in zweifacher Weise - als Kreativraum fĂźr die Schule und als gelebter Schauraum fĂźr bene.

Zum Ersten. „European Innovation Award“ fĂźr das Hi-Matic-Getriebe: Im Verlauf der Jahre hat sich der Daily von Iveco ständig weiterentwickelt und ist mit den BedĂźrfnissen der Kunden gewachsen. Heute ist der Daily der Standard, an dem sich jeder Transporter messen muss. Er ist zur Benchmark in Sachen Komfort, Vielfalt und Zuverlässigkeit geworden. Der letzte und bedeutendste Evolutionsschritt ist das vollautomatische 8-Gang-Wandlergetriebe, das unter dem Namen Hi-Matic bereits ein groĂ&#x;er Verkaufserfolg ist. Der European Innovation Award wird von einer europaweiten Fachjury (16 Fachzeitschriften aus 14 Ländern) vergeben. Unter knapp 150 Einreichungen entschied der Daily mit seiner 8-Gang-WandlerAutomatik das Rennen fĂźr sich. Mit diesem Getriebe bringt IVECO erstmals den Komfort eines LuxusPkw in ein Nutzfahrzeug oder einen Camper.

Sie interessieren sich fĂźr dieses Tool? Gerne steht Ihnen bene oder das Projektteam fĂźr einen Besichtigungstermin zur VerfĂźgung: SchillerstraĂ&#x;e 7b T +43 5522 730 47-0 E hak.feldkirch@cnv.at

Zum Zweiten. Sieg bei der „Dakar 2016“: Die technologische Entwicklungskraft von IVECO beweist auch der Ăźberlegene Sieg des Teams De Roy auf Iveco PowerStar, sowie die Plätze 3 und 5 in der Gesamtwertung bei der

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Co-Creating goes hak has fk In der Abschlussklasse schreiben die angehenden Absolventen eine Projektarbeit, die sich sowohl praktisch als auch wissenschaftlich mit einer Aufgabenstellung auseinandersetzt. Kurz gesagt, ein Partner der Schule hat ein Problem und es wird versucht, dieses Problem zu analysieren und zu lĂśsen. Einer dieser Partner ist in unserem Fall bene MĂśbel. In enger Kooperation mit we-inspire entwickelte bene ein Raummodul fĂźr Meetings, Brainstormings und visuelle Präsentationen: die Nice Wall – eine durchgehende, rahmenlose und bis zu 30 Meter frei skalierbare interaktive Wand. Teamwork wird dadurch eďŹƒzienter und ermĂśglicht eine neue, interaktive Arbeitsweise aller Teilnehmer. Die Kombination der Nice Wall mit den MĂśbeln von bene macht jedem Arbeitsraum zu einem multimedialen Innovationsraum. Die hak

Dass Iveco ein starker innovativer Konzern ist, beweisen die vielen Erfolge der letzten Zeit.

Teamarbeit digital an der Handelsakademie Feldkirch.

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härtesten Rallye der Welt. Um bei bis zu 50°C und bis zu 4000 m HÜhe den Sieg zu erringen, benÜtigt man Zuverlässigkeit, Präzision und Perfektion.

Zum Dritten. „International Truck of the Year 2016“: Der neue EuroCargo von Iveco ist der International Truck of the 2016. Der EuroCargo ist der einzige mittelschwere Lkw der die Euro 6 Norm ohne AbgasrĂźckfĂźhrung schat. Dadurch entfallen die gerade im Stadtbereich extrem ungĂźnstigen Regenerationsphasen. Last but not least: Der Magelys von Iveco Bus wurde mit dem „International Coach of the Year 2016“ ausgezeichnet. All diese Siege und Preise zeigen, dass Iveco durch konsequente Entwicklung und Verbesserung seine Produkte zum Nutzen seiner Kunden ständig auf hĂśchstem Niveau hält. Weitere Informationen bei Jeckel Ges.m.b.H. & CO KG, Hagstrasse 6, 6890 Lustenau, Tel. 05577 84625-0 oder unter www.jeckel.at


Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016

14 · Handel · Die Wirtscha

Jahresbilanz Einzelhandel: Mehr Beschä igte und Umsatzsteigerung Die Umsätze des Vorarlberger Einzelhandels sind im vergangenen Jahr nominell um drei Prozent gegenüber 2014 gestiegen. Auch die Zahl der Beschä igten ist gewachsen. Im stationären Einzelhandel (exkl. Tankstellen und exkl. nicht-stationären Einzelhandel) in Vorarlberg sind die Umsätze im Jahr 2015 nominell um drei Prozent gegenüber dem Jahr davor gestiegen. „Das ist das höchste Wachstum seit dem Jahr 2010“, freut sich Theresia Fröwis, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtscha skammer Vorarlberg.

2,5 Millarden Euro Umsatz Absolut liegt der stationäre Einzelhandelsumsatz 2015 in Vorarlberg bei rund 2,5 Milliarden Euro (netto, exkl. USt.) bzw. rund 2,9 Milliarden Euro (brutto, inkl. USt.) 51 Prozent der Vorarlberger Einzelhandelsgeschä e erzielten 2015 ein nominelles Umsatzplus, 13 Prozent meldeten Erlöse auf Vorjahresniveau und 36 Prozent mussten ein Umsatzminus hinnehmen.

Österreichweit zeigt die Konjunkturbeobachtung im Einzelhandel für 2015 einen leichten Aufwärtstrend: Ein nominelles Umsatzplus von 1,4 Prozent ist zu verzeichnen. Insgesamt betrug 2015 der Umsatz im stationären und Internet-Einzelhandel in Österreich 69,6 Millarden Euro. Das geht aus der aktuellen Konjunkturbeobachtung der KMU Forschung Austria hervor, die auf den Daten von mehr als 4.500 Geschä en basiert.

Österreichischer Internethandel Wie im Jahr 2014 verzeichnete der österreichische Interneteinzelhandel auch im vergangenen Jahr einen Zuwachs von sieben Prozent. In Summe stieg der Jahresumsatz damit um rund 200 Millionen Euro auf rund 3,3 Milliarden Euro an und erzielte damit fünf Prozent des gesamten Einzelhandelsvolumens in Österreich.

Branchensieger Lebensmitteleinzelhandel Der österreichische Lebensmitteleinzelhandel ist mit deutlichem Abstand der Branchensieger 2015: Die Branche hat über alle

SO Fröwis.

Quartale hinweg deutliche Umsatzzuwächse erzielen können und führt in drei von vier Quartalen 2015 das Branchenranking an. Der Lebensmitteleinzelhandel ist damit als umsatzstärkste Branche hauptverantwortlich für den konjunkturellen Aufwärtstrend des österreichischen Einzelhandels. Daneben hat sich der heimische Spielwarenhandel überdurchschnittlich gut entwickelt. Demgegenüber ist der Einzelhandel mit Elektrogeräten, Computern und Fotoartikeln in fast allen Monaten von Umsatzrückgängen gekennzeichnet. Auch im Schuh- und Bekleidungseinzelhandel ist die Umsatzentwicklung schwächer ausgefallen. Das Ergebnis zeigt die starke Wetterabhängigkeit der modischen Branchen, die 2015 o mals mit einer nicht jahreszeitgemäßen Witterung konfrontiert waren.

I nformation

Vorarlberger Energiehandel auf der com:bau 2016 Egon Reiner, Fachgruppenobmann des Vorarlberger Energiehandels berichtet über die aktuellen Gegebenheiten in der Branche: „Im vergangenen Jahr haben wir in Vorarlberg insgesamt um 15 Prozent mehr Heizöl verkau als im Jahr 2014. Und obwohl dieser Winter mit sehr milden Temperaturen begonnen hat, sind unsere Energiehändler zufrieden. Das hängt mit den nach wie vor niedrigen Heizölpreisen zusammen.“ Denn die Ölpreise an den internationalen Märkten deuten weiter nach unten. Die Rohölpreise sind in letzter Zeit schon mal unter das Niveau von vor zwölf Jahren gefallen, „das hat natürlich Folgen für Sprit- und Heizölpreise“, sagt Reiner und führt aus: „Unsere Kunden decken nicht nur den Heizölbedarf für diesen Winter, sondern füllen ihre Tanks so voll es geht.“

FGO Egon Reiner.

Entwicklung der unselbstständig Beschä igten im gesamten Einzelhandel in Vorarlberg 2010 bis 2015 3%

2,8 % 2,4 %

1,3 %

1,2 %

1,2 %

20 %

15 % 0,4 % 0% 2010

© Die Wirtscha 4-5/2015

2011

2012

2013

2014

2015

Quelle: KMU Forschung Austria

Heimischer Einzelhandel: Verlässlicher Arbeitgeber Die Anzahl der Beschä igten ist im gesamten Vorarlberger Einzelhandel von rund 14.000 Mitarbeiter/-innen im Jahr 2014 auf rund 14.400 Mitarbeiter/-innen im Vorjahr gestiegen. „Das bedeutet ein Plus von 2,4 Prozent bzw. eine Steigerung von rund 400 unselbstständig Beschä igten im Jahr 2015. Damit setzt sich die positive Entwicklung der Vorjahre fort“, informiert Spartenobfrau Fröwis und betont die verlässliche Rolle der heimischen Einzelhändler als Arbeitgeber: „Trotz der schwierigen Lage am Arbeitsmarkt ist uns eine Steigerung der Beschä igten gelungen.“ (ba)

35.000 Vorarlberger Haushalte heizen mit Öl, ein Umstieg auf eine moderne Öl-Brennwerttechnik lohnt sich: Das hocheffiziente System bringt im Vergleich zu alten Ölkesseln Einsparungen von bis zu vierzig Prozent. „Damit kann man bares Geld sparen“, informiert FGO Reiner. f Informieren

Sie sich über das Thema Heizöl und moderne Brennwerttechnik - der Vorarlberger Energiehandel berät Sie gerne auf der com:bau: Messe Dornbirn, HEIZEN MIT ÖL, Halle 13, Stand 10, 4. bis 6. März 2016 f www.heizoelhandel-vlbg.at


Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016 Die Wirtscha

· Auszeichnung · 15

Wilfried Hopfner zum Kommerzialrat ernannt Dem Vorstandsvorsitzenden der RLB Vorarlberg und Obmann der Sparte Bank und Versicherung Betriebsökonom Wilfried Hopfner wurde in Würdigung seiner Verdienste um die Vorarlberger Wirtscha der Berufstitel „Kommerzialrat“ verliehen.

(Foto: Lisa Mathis)

Nach seiner schulischen Ausbildung und diversen unternehmensund finanztechnischen Lehrgängen arbeitete Wilfried Hopfner als Bilanzbuchhalter und trat im Jahr 1983, im Alter von 26 Jahren, in die Raiffeisenbank Wolfurt ein. 1998 wechselte er zur Raiffeisenlandesbank. 1992 wurde Hopfner zum Geschä sführer der RRZ Informatik bestellt und ein Jahr später in den Vorstand der RLB Vorarlberg berufen. Neun Jahre nahm er die Funktion des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden wahr, ehe er 2009 zum Vorstandsvorsitzen-

hat er öffentlichkeitswirksam und spartenübergreifend äußerst wertvolle Aufklärungsarbeit geleistet und ein besseres Verständnis für die aktuellen Zwänge und belastenden bürokratischen Hürden der heimischen Banken bewirkt.“

KommR Wilfried und Rita Hopfner mit WKV-Präsident KommR Manfred Rein.

den ernannt wurde. Seit 2012 ist Betriebsökonom Wilfried Hopfner auch Obmann der Sparte Bank und Versicherung in der Wirtscha skammer Vorarlberg. „Wilfried Hopfner kann als Vorstandsvorsitzender auf beachtliche wirtscha liche Erfolge der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg verweisen und bringt sein Know-how seit 2010 als Funktionär der Sparte

Bank und Versicherung und als Delegierter zum Vorarlberger Wirtscha sparlament zum Wohle der gesamten Branche in seiner Interessenvertretung ein“, würdigte Wirtscha skammer-Präsident Manfred Rein die Leistungen von Hopfner und meinte weiter: „Mit seinen authentischen Berichten in der Öffentlichkeit und auch innerhalb des erweiterten WKV-Präsidiums zu den Entwicklungen im Finanzsektor

Auch seine Initiativen zur Ausund Weiterbildung junger Menschen sind beispielgebend. Neben seinen zahlreichen Funktionen, auch außerhalb des Raiffeisensektors, ist besonders sein Engagement im Bildungsbereich, insbesondere für die Ausbildung „FiRi“, zu erwähnen. Zudem ist Wilfried Hopfner im Rahmen des „Finanzführerscheins“ immer wieder bemüht, Kindern und Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten für einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld aufzuzeigen. Die feierliche Überreichung des vom Bundespräsidenten verliehenen Titels erfolgte vergangene Woche durch Wirtscha skammer-Präsident KommR Manfred Rein im Gasthaus Guth in Lauterach. (moh)

Ein allseits anerkannter Baufachmann Baumeister DI Franz Drexel, Chef der Drexelbau GmbH im Kleinwalsertal, wurde in Würdigung seiner Verdienste als langjähriger Funktionär in der Wirtscha skammer Vorarlberg der Berufstitel „Kommerzialrat“ verliehen. WKV-Präsident Manfred Rein übernahm am Abschlussabend der 45. Vorarlberger Bautage in Lech die feierliche Überreichung der Kommerzialratsurkunde im Au rag des Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer und des Bundesministers Dr. Reinhold Mitterlehner. DI Franz Drexel aus Hirschegg im Kleinwalsertal hat sein Handwerk mit der Ausbildung zum Maurer von der Pike auf erlernt und seine Kenntnisse durch ein anschließendes Bauingenieurstudium erweitert. Zu Beginn der

Selbstständigkeit stand für Franz Drexel im Jahr 1972 sein Planungsbüro in Oberstdorf, seit der Gründung des Bauunternehmens 1984 zeichnet DI Franz Drexel auch mit für die Ausführung im Baugewerbe verantwortlich. Zunächst hat sich das Einzelunternehmen, später die Drexelbau GmbH als eines von drei Bauunternehmen im KleiNwalsertal etablieren können. DI Drexel ist vor allem für große Au raggeber aus der Tourismusbranche tätig, gleichzeitig zählt aber ebenfalls der klassische Wohnbau zu seinen Geschä sbereichen. „Baumeister DI Franz Drexel hat im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit als Kammerfunktionär in verschiedensten Funktionen große Verdienste erworben“, hob WKV-Präsident Manfred Rein in seiner Ansprache hervor. Er war viele Jahre Mitglied des Ausschusses der Innung Bau und Mitglied

der Baumeisterprüfungskommission, ab 1997 InnungsmeisterStellvertreter und von 2002 bis 2015 Innungsmeister Bau in Vorarlberg. In seiner Zeit als Innungsmeister wurde der Neubau für die Bauakademie Vorarlberg und das Maurerausbildungszentrum am Standort des WIFI in Hohenems realisiert.

WKV-Präsident Manfred Rein (l.) überreichte Baumeister DI Franz Drexel in Lech die Kommerzialratsurkunde.

DI Drexel war überdies maßgeblich an der Kooperation des WIFI mit der Bauinnung beteiligt, die in Gemeinscha die Bauakademie Vorarlberg gegründet haben. Die hat sich zwischenzeitlich zu einem sehr erfolgreichen Anbieter für baurelevante Kursangebote in Vorarlberg und im grenznahen Raum entwickelt. Damit wurde die Aus- und Weiterbildung junger Menschen auf einem hohen Niveau gesichert. „DI Franz Drexel hat im Rahmen des Interessenausgleiches in der Wirtscha skammer Vorarlberg viele wirtscha spolitische Entscheidungen den Bau betreffend aktiv mit beeinflusst und ist ein anerkannter Repräsentant der Vorarlberger Bauwirtscha “, betonte WKV-Präsident Manfred Rein abschließend. „Er wird aufgrund seiner Expertise sowohl von den Mitgliedsbetrieben als auch von den politischen Ansprechpartnern respektiert.“ (p.f.)


Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016

16 · Erwartungen 2016 · Die Wirtschaft

Was sich unsere Unternehmer/-innen erwarten! Wir konnten unsere Marke in den letzten Jahren bei wesentlichen Architektur-Büros in Wien, Berlin, München, Stuttgart und Hamburg gut positionieren. Diese Investitionen in die Marktbearbeitung werden nun 2016 und 2017 wirken. Weiters wurde mit unserer zweiten Weltneuheit der Innovationsgrad unseres noch jungen Unternehmens gestärkt, was das Markenvertrauen zusätzlich unterstützt. Aufgrund dieser Faktoren erwarten wir für 2016 ein ähnliches Wachstum wie 2015 von ca. 30 Prozent. Armin Degasperi, PROOX GmbH

So wie 2015 werden wir auch dieses Jahr in zusätzliche Maschinen und Anlagen investieren: Neue Kunststoffspritzguss-Maschinen sowie ein CNC-Fräscenter für den Werkzeugbau sind fix geordert. Mit unseren Kunden wachsen wir weiter und werden auch unser Team von derzeit 105 Mitarbeitern kontinuierlich aufstocken. 2016 wollen wir unsere Lehrlingskampagne verstärken. Neue spannende Kundengruppen im Bereich Automotive und Medical stellen uns vor neue Herausforderungen.

Ich erwarte, dass 2016 in vielerlei Hinsicht ein sehr herausforderndes Jahr wird. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft den Menschen Sicherheit und Klarheit vermitteln. Verglichen mit anderen Regionen haben wir in Vorarlberg sowohl in gesellschaftlichen wie auch in wirtschaftlichen Belangen sehr gute Voraussetzungen. Ich bin zuversichtlich, dass auch 2016 eine positive Entwicklung möglich sein wird, wenn wir auf unsere Stärken vertrauen.

Dominik Lercher, Lercher Werkzeugbau GmbH

Christof Germann, illwerke vkw

„Meine größte Erwartung für 2016 ist, dass ein Ruck durch die Bundesregierung geht und längst überfällige Reformen in der Verwaltung – u.a. ein Abbau der Bürokratie – sichtbar werden. Mit Blick auf die Flüchtlingssituation erwarte ich, dass den Menschen auf der Flucht geholfen wird. Gleichzeitig müssen klare Richtlinien eine langfristige Integrierung in unsere Gesellschaft unterstützen. Aus wirtschaftlicher Sicht gehe ich davon aus, dass sich 2016 gut entwickeln wird – besser als es die Stimmung mancherorts derzeit vermuten lässt.“ Johannes Hefel, Hypo Landesbank Vorarlberg

„2016 wird ein spannendes Jahr. Nach organisatorischen Umstellungen, mit einer klaren Strategie nach vorn schauend, erwarten wir ein erfolgreiches Jahr. Das Trendthema Elektromobilität wird eine noch wichtigere Rolle bei uns spielen. Konjunkturelle Vorhersagen sind im immer volatileren Umfeld mit Verunsicherung durch ökologische, soziale, geopolitische Themen schwierig. So konzentrieren wir uns auf das, was wir beeinflussen können, auf unsere klar gesteckten Ziele und lassen uns nicht beirren.“ Stefan Vollbach, SIMPLON Fahrrad GmbH


Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016 Die Wirtschaft

„Ich erwarte mir für 2016 eine weiterhin rapid voranschreitende Digitalisierung der Gesellschaft. Um die damit verbunden Herausforderungen erfolgreich bewältigen zu können, werden auch im neuen Jahr die Bereitschaft und der Mut zu Innovationen und Veränderungen im Mittelpunkt unseres Handelns stehen müssen.“ Karoline Lampert, Kabel-TV Lampert GmbH&Co KG

„Die allgemeine Konjunktur ist seit Herbst 2015 im Aufschwung; sie wird in diesem Jahr noch an Fahrt gewinnen. Insbesondere von der exportorientierten Industrie im Lande, aber auch vom regionalen Wohnungsbau gehen starke positive Impulse aus. Zudem können wir hoffen, dass durch die Lohnsteuersenkung der Privatkonsum belebt wird. Die derzeit positiven Erwartungen sollen zu einem realen Wirtschaftswachstum von 1,7 % in 2016 führen. Reinhard Lutz, August Rädler GmbH

Wintersport Der Handel war mit den Verkäufen von Skiausrüstungen am Beginn der Saison sehr zufrieden, der fehlende Schnee im Dezember hat jedoch zu einem deutlichen Rückgang der Nachfrage geführt die auch Head durch geringere Nachaufträge zu spüren bekam. Wir müssen davon ausgehen, dass die erwartete Erholung des Skimarktes dadurch 2016 nicht eintritt und wir mit ähnlichen Marktverhältnissen wie 2015 konfrontiert sein werden. Head konnte in den vergangenen Saisonen durch attraktive Produkte und durch herausragende Erfolge im Skiweltcup sowie auch bei der Skiweltmeisterschaft in Vail Beaver Creek in teilweise rückläufigen Märkten Marktanteile gewinnen. Für 2016 gehen wir, basierend auf den positiven Händlerpräsentationen und basierend auf den außergewöhnlichen Erfolgen in der aktuellen Skiweltcupsaison mit 18 Weltcupsiegen bei insgesamt bisher 33 Damen und Herren Weltcuprennen, davon aus, wieder weitere Marktanteile zu gewinnen, allerdings wird es eine Herausforderung werden, in etwa ein Ergebnis wie im Jahr 2015 zu erreichen.

· Erwartungen 2016 · 17

Racquetsports Der Tennismarkt war im vergangenen Jahr sowohl in Europa als auch Asien stabil, während der US Markt einen Rückgang zu verzeichnen hatte. In diesem sehr kompetitiven Marktumfeld konnte sich HEAD sehr gut behaupten und den Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fortsetzen. Der gesamte Racquetsportumsatz übertraf das Vorjahr und in den größten Tennismärkten konnten Marktanteile weiter ausgebaut werden. Zu der erfolgreichen Entwicklung haben die Einführung neuer und innovativer Produkte beigetragen, als auch die herausragenden Erfolge der HEAD Athleten. So dominierte Novak Djokovic das Tennisjahr auf der ATP Tour in unnachahmlicher Weise und schloss das Jahr als Nummer eins im ATP Ranking ab. Für das Jahr 2016 erwarten wir weltweit eine recht stabile Marktsituation. Ziel ist, die positive Entwicklung fortzusetzen und Umsätze als auch Marktanteile weiter zu steigern. Ein Fokus liegt neben weiterem Wachstum in den USA auf dem japanischen Markt, hier sehen wir für die Marke HEAD noch großes Potenzial. Die ersten Marktreaktionen auf die aktuellsten Produkteinführungen sowie der erfolgreiche Start der HEAD Athleten in die neue Saison stimmen uns sehr zuversichtlich, unsere Ziele zu erreichen und den positiven Trend fortzuschreiben. Günter Hagspiel C.F.O. Head Group


18 · Energieeffizienz ·

Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016 Die Wirtschaft

Sichern Sie sich den Wert Ihrer gesetzten Energieeffizienzmaßnahmen - auch NACH dem 14. Februar 2016! Das Energieeffizienzgesetz kennt eine ganze Reihe an Maßnahmen, die vom Maßnahmensetzer „veräußert“ werden können. Sie können als Unternehmer frei entscheiden, ob Sie Ihre in den Jahren 2014 und 2015 getätigten Maßnahmen jetzt an einen Energielieferanten abgeben (verkaufen) oder zu einem späteren Zeitpunkt verwerten wollen! Damit der Wert Ihrer gesetzten, anrechenbaren Energieeffizienzmaßnahmen jedoch auch nach dem 14.2.2016 erhalten bleibt, gilt es Folgendes zu beachten:

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Das Unternehmen muss lt. Richtlinienverordnung seine Maßnahmen bis spätestens 14.2. des Folgejahres, für heuer konkret Maßnahmen, die 2014 oder 2015 gesetzt wurden, bis zum 14.2.2016, in die Datenbank der Monitoringstelle einmelden. www.monitoringstelle.at Dafür ist VORHER eine Registrierung im USP (Unternehmensserviceportal) notwendig. Der Zugang erfolgt über www.usp.gv.at unter „Meine Services – Anwendung zum Energieeffizienzgesetz“. Eine Erstübertragung an einen Energielieferanten ist auch danach möglich (unbefristet – bis zur Abwicklung des letzten Verpflichtungsjahres 2020). Eine Weiterübertragung nach dem 14.2.2016 ist jedoch nicht mehr möglich. Der Energielieferant kann diese Maßnahmen somit nur noch erwerben, um sie für sich selbst zu verwenden. Alle auf Handelsplattformen angebotenen Maßnahmen, die bisher noch nicht übertragen wurden, bleiben gültig und können noch an Lieferanten verkauft werden. Auch diese Maßnahmen müssen bis spätestens 14.2. in die Datenbank der Monitoringstelle eingemeldet werden. Maßnahmen größer 1 MWh können aufgeteilt werden. Durch eine Aufteilung bleibt das Unternehmen möglichst flexibel, was die spätere Übertragung und Veräußerung der Maßnahme betrifft.

Empfehlung der Wirtschaftskammer: Sichern Sie Ihre Maßnahmen durch rechtzeitige Eintragung in der Maßnahmendatenbank oder rechtzeitige Übertragung an einen Käufer vor dem 14. Februar 2016.

Energieaudit – Fertigstellung bis wann? f f

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Das Bundes-Energieeffizienzgesetz verpflichtet große Unternehmen zur erstmaligen Durchführung eines Audits (alternativ: zur Einführung eines Energiemanagementsystems) bis 1.12.2015. In der Richtlinienverordnung zum Bundesenergieeffizienzgesetz wird der Monitoringstelle eine Frist bis 31.12.2016 gesetzt, um die Erfüllung der Verpflichtungen gemäß § 9 EEffG zu evaluieren (§ 21 Abs 3). Bis dahin hat die Monitoringstelle somit die Verpflichtung, zu eruieren, ob die Meldung der Erfüllung erfolgt ist. Ebenso ist die Auditverpflichtung zu prüfen.

Empfehlung der Wirtschaftskammer: Wir empfehlen, das Audit bzw. das EMS möglichst rasch fertigzustellen und der Monitoringstelle zu melden.


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· Bergbahnen/Versicherungswirtschaft · 19

Start der Schulskitage 2015/2016: 250 Klassen auf der Piste

Rund 5.000 Kinder, Lehr- und Begleitpersonen erhalten kostenlose Skikarten, Verpflegung und Leihausrüstung. „Sport fördert die Konzentration und das Lernen“, weiß Conny Berchtold, Fachinspektor für Bewegungserziehung und Sport des Landes Vorarlberg. Er erklärt: „Um den Einstieg in den Wintersport möglichst einfach zu machen, starteten im Jänner 2016 zum wiederholten Mal die Schulskitage für rund 5.000 Kinder von der 3. bis 6. Schulstufe.“ Dritt- und Viertklässler sowie deren Lehrund Begleitpersonen erhalten im Rahmen der Aktion „Skifahren mit Flocke“ kostenlose Skikarten und Betreuung durch ehrenamtli-

che VSV-Instruktoren. Bei Bedarf erhalten die Volksschüler außerdem eine Leihausrüstung, die das Land und die Fachgruppe des Sportartikelhandels finanzieren. Für Schüler der 5. und 6. Schulstufe gibt es mit „Auf die Piste, fertig…los!“ kostenlose Skikarten, Mittagessen und Skilehrer für Pisten-Neulinge. Foto: Martin Mischkulnig

Im Jänner starteten die Schulskitage 2015/2016 für rund 250 Vorarlberger Schulklassen. Die Bergbahnen Vorarlberg, das Land Vorarlberg und der Vorarlberger Skiverband (VSV) fördern damit den Einstieg in den Wintersport.

Einen der ersten Schulskitage 2015/16 verbrachten gleich alle vier ersten Klassen der VMS Nenzing mit Lehrerin Ulli Franzoi im Skigebiet Golm. „Die Schulskitage sind eine ideale Gelegenheit, um die Kinder auf die Schulskiwochen vorzubereiten“, sagt Ulli Franzoi.

Die Schüler der VMS Nenzing genossen den Schulskitag am Golm.

„Das Land Vorarlberg und die Vorarlberger Bergbahnen unterstützen den sportlichen Nachwuchs seit vielen Jahren bei den ersten Schwüngen auf der Piste“, informiert Wolfgang Beck, Obmann der Fachgruppe der Vorarlberger Seilbahnen, und fügt hinzu: „2016 gibt es neben den Schulskitagen außerdem erstmals ein großes Gewinnspiel, bei

dem eine Schulklasse der 5. oder 6. Schulstufe eine ganze Skiwoche am Bewegungsberg Golm gewinnen kann. Mit Hilfe von Lernunterlagen, die wir online zur Verfügung stellen, können die Schüler bis Ende März drei knifflige Fragen beantworten. Aus allen richtigen Einsendungen losen wir Anfang April 2016 eine Gewinnerklasse aus, die ab dem 19.12.2016

kostenlos auf Skiwoche fahren darf“, sagt Beck. Ziel der Schulskitage ist nicht nur, Kindern den Einstieg in den Wintersport zu ermöglichen, sondern auch, Schüler auf die Wintersportwochen, die in vielen Schulen stattfinden, vorzubereiten. Dabei steht die Sicherheit im Vordergrund. (p.f.)n

n Veranstaltung Neujahrsmatinee der Vorarlberger Versicherungsagenten Alexander Schnetzer, Obmann der Fachgruppe der Vorarlberger Versicherungsagenten, freute sich über die zahlreichen Besucher der diesjährigen Neujahrsmatinee und blickt mit Zuversicht auf die Herausforderungen im Jahr 2016. Der Bundes-Fachgruppenobmann Horst Grandits gab einen aktuellen Überblick der Branche, in der es heuer einige Veränderungen geben wird, die auch Verbesserungen für Versicherungsagenten bringen sollen. Grandits skizziert auch die Neuerungen, welche durch die neu verabschiedete Versicherungsvermittler-Richtlinie IDD kommen, die jetzt im

Rahmen der Gewerbeordnung in Österreichisches Recht umgesetzt werden müssen. Ein wesentlicher Schwerpunkt der kommenden Arbeit wird hier insbesondere die Schaffung von Weiterbildungsangeboten für die neue Weiterbildungsverpflichtung von 45 Stunden innerhalb von drei Jahren darstellen. Dafür sollen Mitgliederorientierte und zeitschonende Angebote, wie beispielsweise Webinare, geschaffen werden. Der gesellige Abschluss mit Kabarettist Stefan Vögel fand beim Publikum viel Anklang; wie auch der anschließende Erfahrungsaustausch der Branchenkollegen.

V.l.: Bundes-FGO Horst Grandits, FGO Alexander Schnetzer, Julius Moosbrugger (WKV).

Zahlreiche Branchenvertreter nutzten die Matinee zum Austausch.


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International Export-Splitter

Schwerpunkte und Veranstaltungen ...für Investoren und (Neu) Exporteure EU-Fördermittel: Forum zu EU-Förderprogrammen für Projekte in Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien sowie in Ungarn. Wien, 24.02.2016. ...für branchenspezifisch Interessierte Rumänien: Austria Showcase: Chancen in der Wasserwirtschaft, der Kommunalund Umwelttechnik sowie Infrastruktur. Kontakte zu Stadtverwaltungen und Unternehmen. Temeschwar/ Arad/Oradea, 22.-24.2.2016. ...für Fernmärkte Südafrika: Branchenforum zu Chancen in Medizintechnik, Arzneimittel und Spitalsausrüstungen in Südafrika. Wien, 22.2.2016. Mosambik: Forum zu Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten. Wien, 24.2.2016. China: Austria Showcase „Geschäftschancen auf dem wachsenden chinesischen Wintersportmarkt“. Peking/ Chongli/Jilin, 25.2.-1.3.2016. Kuba: Marktsondierungsreise anlässlich des Staatsbesuchs von Bundespräsident Fischer. Havanna, 1.-3.3.2016. Infos zu allen Veranstaltungen: wko.at/aussenwirtschaft Tel. 0800-397678

Exporte weiter auf Rekordkurs 2015 wurde laut WK-Berechnung erstmals die 130 Milliarden-Euro-Grenze bei Warenexporten überschritten. Auch 2016 wird ein neuer Exportrekord erwartet. „Österreich steht im internationalen Vergleich noch relativ gut da – und das in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld. Ein positiver Aspekt ist die Erfolgsstory unserer Exportwirtschaft“, betont Walter Koren, Leiter der AUSSENWIRTSCHAFTAUSTRIA.

Förderung für heimische Unternehmen Die österreichischen Exporte legen seit dem Krisenjahr 2009 kontinuierlich jährlich auf jeweils historische Höchstwerte zu. Koren: „Damit diese Erfolgsstory auch fortgeschrieben werden kann, bieten wir einen Fächer voll Exportfördermaßnahmen etwa im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go international der WKÖ und des Wirtschaftsministeriums.“

Mit Hilfe dieser Fördermaßnahmen konnte laut WK-Berechnung 2015 neuerlich ein „All-timehigh“ bei den Warenexporten eingefahren werden. Demnach wurde erstmals die 130-Milliarden-Euro-Grenze bei den Warenexporten überschritten.

Zuwachsvolumen auch 2016 höher erwartet Im laufenden Jahr sollte es weiter bergauf gehen. Koren: „Unsere Prognosen rechnen mit einem Exportzuwachs 2016 von 4,5 Prozent auf 137,4 Milliarden Euro.“ n

„Der Export bleibt Österreichs wichtigster Trumpf für ein solides, sich selbst tragendes Wirtschaftswachstum und die tragende Säule unseres Wohlstandes!“ Walter Koren, Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA

Go International

„Communicating Austria“ Die Exportoffensive „go international“ wurde bis 2019 verlängert. In fünf Clustern werden umfangreiche Förderungen für den Schritt in neue Märkte geboten. An dieser Stelle werden die einzelnen Cluster vorgestellt. Heute: Cluster 5 - „Communicating Austria“: Die österreichische Wirtschaft wird in ihrer weltweiten Marketingarbeit durch den Ausbau und die Weiterentwicklung der elektronischen Außenwirtschaftsplattform advantageaustria.org

als weltweiter und vielsprachiger Marktplatz im Ausland (Präsentation österreichischer Firmen und ihrer konkreten Geschäftschancen für ausländische Partner, Importeure, Investoren und Multiplikatoren) unterstützt. Die nachhaltige Positionierung ausgewählter Branchen und die Verankerung von Sectorclaims in Kombination mit gezielter Medienarbeit und Begleitmaßnahmen im Ausland stellen weitere Arbeitsschwerpunkte dar. Internationale Großevents,

thematisch gebündelte Spezialveranstaltungen, professionelle Kompetenz- und Imageauftritte, aber auch Incoming Missions von Multiplikatoren werden zur Positionierung Österreichs als Wirtschaftspartner, Technologieland und Wirtschaftsstandort genutzt. Infos zur Internationalisierungsoffensive „go international“ bekommen Sie bei den Außenwirtschafts-Experten in den Landeskammern, unter der Telefonnummer 0590900-60100 oder unter go-international.at


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· Kurzmeldungen · 21

Kurz notiert

Wichtige Informationen zur Energieförderung 2016

Neuer FGO der Maler und Tapezierer

Die Innung der Sanitär-, Heizungs- und Lü ungstechniker lud wieder gemeinsam mit Energieinstitut, VKW und Land zu einer Informationsveranstaltung über die aktuellen Energieförderungen im Jahr 2016 in den Saal der Wirtscha im WIFI Dornbirn. IM Ing. Karl-Heinz Strele freute sich über das rege Interesse, er konnte rund 100 Besucher begrüßen. Neben den aktuellen Infos über die Energieförderungen stand auch ein überaus spannender Vortrag von Dr. Alexander Thür, wissenscha licher Mitarbeiter der Uni Innsbruck, über die neuesten Möglichkeiten der Solarwärme auf dem Programm.

Interessierte Besucher beim Infoabend über die Energieförderungen.

KommR Dietmar Längle.

Ing. Alexander Krista.

KommR Dietmar Längle hat die Funktion des Landesinnungsmeisters der Fachgruppe der Maler und Tapezierer mit Jänner 2016 niedergelegt. Längle hatte sich mit seinem Engagement als Innungsmeister seit 2005 in bedeutender Weise für die Vorarlberger Malerbranche eingesetzt. Er war stets ein Förderer des Meisterhandwerks und führte unter anderem die Qualitätsoffensive für Lehrlinge ein.

Seine Nachfolge hat Ing. Alexander Krista aus Frastanz, GF der Farben Krista GmbH & Co KG, angetreten. Der 43-Jährige will den gemeinsam eingeschlagenen, erfolgreichen Weg von KommR Längle und dem Ausschuss weiterhin verfolgen und - wo eventuell nötig - anpassen. Die bestehenden tollen Ausbildungsprogramme sollen kontinuierlich verbessert und immer wieder eva luiert werden.

Großer Andrang bei den PS-Tagen Riesenandrang gab es bei den PS-Tagen, die zum zweiten Mal in den KfzWerkstätten der Landesberufsschulen Bregenz und Bludenz stattfanden. Interessierte Schüler hatten die Möglichkeit, die Lehrberufe im Bereich Fahrzeugtechnik hautnah zu erleben. Von der Fahrzeugdiagnose über Achsvermessung und Räderwechsel bis hin zum Leistungsprüfstand gab es modernste Technik zum Anfassen, tolle Autos und alle Infos rund um eine Karriere mit Lehre. Die Innung der Fahrzeugtechniker in der WKV veranstaltete die PSTage in Zusammenarbeit mit der Landesberufsschule Bludenz und der Landesberufsschule Bregenz. Lehrlinge, Ausbilder und Lehrer beantworteten den über 400 Schülern sowie interessierten Eltern alle Fragen rund um die Lehre. Die Lehrberufe im Bereich der

Fahrzeugtechnik sind besonders bei Jungen immer noch sehr beliebt (aktuell 422 Lehrlinge in Vorarlberg). Trotzdem sind die Betriebe mit einer sinkenden Anzahl an Bewerbern konfrontiert. Dabei ist, wie IM Ing. Gottfried Koch betont, der Lehrberuf zum Kfz-Techniker aufgrund der rasanten technischen Entwicklung besonders vielseitig und abwechslungsreich und bietet gute Aufstiegsmög-

lichkeiten. Eine Lehre als Kfz- oder Karosseriebautechniker ist eine interessante, abwechslungsreiche und besonders krisensichere Ausbildung. Die 150 Lehrbetriebe in Vorarlberg stehen für eine qualitativ hochwertige Ausbildung, die von den Berufsschulen in Bludenz und Bregenz, wo die angehenden Fachkrä e in modernsten Werkstätten lernen, ergänzt wird.

Die Jugendlichen waren von der modernen Kfz-Technik begeistert.

Rankweiler Unternehmen mit Chancen auf den ECONOVIUS Die Wirtscha skammer Österreich zeichnet auch 2016 das innovativste kleine und mittlere Unternehmen mit dem ECONOVIUS aus. Von den mehr als 500 Bewerbungen aus allen Bundesländern haben sich sechs Unternehmen in der bundesweiten Endrunde durchgesetzt. Aus ihren Reihen wird am 29. März das innovativste kleine und mittlere Unternehmen gekürt. Im Finale dabei ist auch die „Technische Informationssysteme GmbH“ (T.I.G.) in Rankweil mit ihrem Projekt „authentig´MES (manufacturing execution system) als zentrale Drehscheibe für Industrie 4.0“. T.I.G. liefert die So ware für Industrie 4.0. Auf Knopfdruck sind wichtige Kennzahlen zu Effizienz, Qualität oder Energieverbrauch abrufbar. Das System kann auch den CO2-Ausstoß reduzieren.


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Gelbe Seiten n Termine

Firmenbuch

Dienstag, 2. Februar 2016

Neueintragungen

9.30 – 11.30 Uhr in Bregenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Heldendankstraße 10 13.45 – 15.15 Uhr in Lustenau, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Rathausstraße 1/Zi. 106 Mittwoch, 3. Februar 2016 9.30 – 11.30 Uhr, in Schruns, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr in Bludenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bahnhofstraße 12 Dienstag, 16. Februar 2016 9.30 – 11.30 Uhr in Egg, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bundesstraße 1039 13.30 – 15.00 Uhr in Dornbirn, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. WIFI, Bahnhofstraße 24 Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte bringen Sie aber allenfalls notwendige Unterlagen und Nachweise mit. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 0508059970, F 050808-9919, E Direktion. VBG@svagw.at, www.svagw.at

Heribert Loser Hausverwaltung GmbH, Untersteinstraße 8, 6700 Bludenz; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilientreuhänder, insbesondere die Tätigkeit als Immobilienmakler, Immobilienverwalter und Bauträger; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 24.09.2015; Einbringungsvertrag vom 24.09.2015; Übernahme des nicht protokollierten Einzelunternehmens „Heribert Loser – Hausverwaltung“; GF: (A) Heribert Loser (01.08.1946); vertritt seit 28.10.2015 selbstständig; GS: (A) Heribert Loser (01.08.1946); Einlage € 35.000; geleistet € 17.600; – LG Feldkirch, 27.10.2015 – FN 440815h. Waibel Metall GmbH, Vorachstraße 64, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Schlosserei; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 29.09.2015; Einbringungsvertrag vom 29.09.2015; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens Simon Waibel – Schlosserei; GF: (A) Simon Waibel (15.04.1980); vertritt seit 28.10.2015 selbstständig; GS: (A) Simon Waibel (15.04.1980); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 27.10.2015 – FN 440925w. M. Bauer Elektrovertriebs GmbH, Austraße 30, 6832 Sulz; GESCHÄFTSZWEIG: Elektrovertrieb/ Handelsgewerbe; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 29.09.2015; Einbringungsvertrag vom 29.09.2015; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens Mario Bauer; GF: (A) Mario Bauer (24.04.1976); vertritt seit 28.10.2015 selbstständig; GS: (A) Mario Bauer (24.04.1976); Einlage € 35.000; geleistet € 17.600; – LG Feldkirch, 27.10.2015 – FN 440920m. Hotel Nova GmbH, Schulstraße 200c, 6793 Gaschurn; GESCHÄFTSZWEIG: Hotelbetrieb, Erbringung von Dienstleistungen; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 15.09.2015; Einbringungsvertrag vom 15.09.2015; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens „Hotel Nova“; GF: (A) Frank Sohler (28.05.1980); vertritt seit 24.10.2015 selbstständig; GS: (A) Frank Sohler (28.05.1980); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 23.10.2015 – FN 440451y. BLO GmbH, Hadeldorfstraße 30, 6830 Rankweil; GESCHÄFTSZWEIG: Vertrieb von Bier und Spirituosen sowie der Handel mit Rohstoffen und Maschi-

nen zu deren Produktion und der Handel mit anderen Getränken; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 25.03.2015; GF: (A) Karl Locher (10.04.1960); vertritt seit 28.10.2015 selbstständig; (B) Aurele Thomas Meyer (02.12.1981); vertritt seit 28.10.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; GS: (C) Brauerei Locher Aktiengesellschaft; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 27.10.2015 – FN 441896y. Mathis Fotografie GmbH, Schweizerstrasse 22, 6845 Hohenems; GESCHÄFTSZWEIG: Foto- und Videoproduktion, Handel; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 23.09.2015; GF: (A) Dietmar Mathis (21.05.1962); vertritt seit 24.10.2015 selbstständig; GS: (A) Dietmar Mathis (21.05.1962); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 23.10.2015 – FN 440520z. Constat GmbH, Holzriedstraße 33, 6922 Wolfurt; GESCHÄFTSZWEIG: Softwareentwicklung; Kapital: € 35.000; GesV vom 05.10.2015; GF: (A) Jochen Bühler (14.02.1978); vertritt seit 24.10.2015 selbstständig; GS: (A) Jochen Bühler (14.02.1978); Einlage € 5.000; geleistet € 2.500; (B) Gerhard Düster (02.11.1950); Einlage € 7.500; geleistet € 3.750; (C) Joachim Laufer (28.02.1959); Einlage € 3.750; geleistet € 1.875; (D) Karl Nagel (14.12.1957); Einlage € 7.500; geleistet € 3.750; (E) Michael Schubert (15.10.1951); Einlage € 7.500; geleistet € 3.750; (F) Klaus Peter Sülzle (16.08.1959); Einlage € 3.750; geleistet € 1.875; – LG Feldkirch, 23.10.2015 – FN 441565k. TAD KG, Stieglingen 33, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Gastgewerbe und Betrieb einer Tennishalle; GesV vom 30.09.2015; Zusammenschlussvertrag vom 30.09.2015; Übernahme des nicht protokollierten Einzelunternehmens Nishev Hristo Tennisarena Dornbirn; GS: (A) Hristo Nishev (20.05.1970); vertritt seit 16.10.2015 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Lyubomir Velkov (16.10.1968); Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 15.10.2015 – FN 441038k. VRP KG, Rösslepark 1a, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Versicherungsmakler; GesV vom 02.10.2015; GS: (A) Walter Gugele (14.12.1963); vertritt seit 15.10.2015 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Dania Soriano Calderon De Gugele (10.06.1970); Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 14.10.2015 – FN 441172h.

Korrektur Grundumlage 2016 SPARTE INFORMATION UND CONSULTING Bezeichnung

Bemessungsgrundlage und Höhe der Grundumlage 2016 a

b

Beschlossen am durch 1)

FACHORGANISATION 708

Buch- und Medienwirtschaft

Fester Betrag ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 %

180,00 ,--

€ 360,--

24.09.15

FG


Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016 Die Wirtschaft

Prüfung Prüfung der fachlichen Eignung für das Personen- und Güterbeförderungsgewerbe Es ist vorgesehen, im Mai 2016 (voraussichtlich in der 19. KW) Prüfungen über die fachliche Eignung n nach dem Kraftfahrlinien- und Gelegenheitsverkehrs-Gesetz für den Betrieb von Kraftfahrlinien, das Ausflugswagen- (Stadtrundfahrten-) Gewerbe, das mit Omnibussen und Personenkraftwagen betriebene Mietwagen-Gewerbe, das Taxi-Gewerbe sowie das mit Omnibussen ausgeübte Gästewagen-Gewerbe und n nach dem Güterbeförderungsgesetz für die gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen im innerstaatlichen und grenzüberschreitenden Güterverkehr durchzuführen. Anmeldungen zur jeweiligen fachlichen Eignungsprüfung sind bis spätestens 25. März 2016 schriftlich beim Amt der Vorarlberger Landesregierung, 6901 Bregenz, Römerstraße 15, einzubringen. Der Anmeldung sind beizuschließen: a) Urkunden zum Nachweis des Vor- und Familiennamens, wie Geburts- und allenfalls Heiratsurkunde, b) Nachweis über die Entrichtung der Prüfungsgebühr sowie c) allfällige Anträge auf Ausstellung von Bescheinigungen auf Abdeckung einzelner Sachgebiete der Prüfung durch Abschluss einer Hochschule, einer berufsbildenden höheren Schule, durch Ablegung der Unternehmerprüfung oder sonstiger Prüfungen im Sinne der §§ 14 der Berufszugangs-Verordnungen Kraftfahrlinien- und Gelegenheitsverkehr bzw Güterkraftverkehr. Die Prüfungsgebühr in der Höhe von 300,00 Euro ist auf das Konto des Amtes der Vorarlberger Landesregierung bei der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG in Bregenz, BIC: HYPVAT2B, IBAN: AT91 5800 0000 1003 5112, einzuzahlen. Als Vorbereitung auf diese Prüfungen führt das Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Dornbirn, Bahnhofstraße 24, Schulungen durch, die jedoch nicht verpflichtend sind.

Bundesgesetzblätter BGBl. II Nr. 460/2015 vom 23.12.2015 Tierversuchs-Kriterienkatalog-Verordnung – TVKKV BGBl. II Nr. 462/2015 vom 23.12.2015 Beitragssatz für die gemäß § 479a Abs. 1 Z 2 ASVG Versicherten BGBl. I Nr. 148/2015 vom 28.12.2015 Änderung des Maß- und Eichgesetzes BGBl. I Nr. 149/2015 vom 28.12.2015 Änderung des Mutterschutzgesetzes 1979 und des Väter-Karenzgesetzes. Infos dazu siehe HELP/USP

BGBl. I Nr. 150/2015 vom 28.12.2015 Änderung des Börsegesetzes 1989, des Rechnungslegungs-Kontrollgesetzes, des Alternativen Investmentfonds Manager-Gesetzes und des Kapitalmarktgesetzes BGBl. I Nr. 152/2015 vom 28.12.2015 Arbeitsrechts-Änderungsgesetz 2015 Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. I Nr. 153/2015 vom 28.12.2015 Normengesetz 2016 - NormG 2016 Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. I Nr. 155/2015 vom 28.12.2015 Änderung der Gewerbeordnung 1994 BGBl. I Nr. 157/2015 vom 28.12.2015 WBIB-G sowie Änderung des Bundesgesetzes über Steuerliche Sondermaßnahmen zur Förderung des Wohnbaus und des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes. Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. I Nr. 159/2015 vom 28.12.2015 Änderung des Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes, des Bankwesengesetzes, des Finanzmarktaufsichtsbehördengesetzes, des Einlagensicherungsund Anlegerentschädigungsgesetzes, des Nationalbankgesetzes 1984 und des Versicherungsaufsichtsgesetzes 2016 BGBl. I Nr. 160/2015 vom 28.12.2015 Gemeinnützigkeitsgesetz 2015 – GG 2015 BGBl. I Nr. 161/2015 vom 28.12.2015 Druckgerätegesetz BGBl. I Nr. 162/2015 vom 28.12.2015 Sozialrechts-Änderungsgesetz 2015 – SRÄG 2015 BGBl. I Nr. 163/2015 vom 28.12.2015 Abgabenänderungsgesetz 2015 – AbgÄG 2015 Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. II Nr. 430/2015 vom 17.12.2015 Änderung der Ersten Außenwirtschaftsverordnung 2011 (1. AußWV 2011) (AußWG 2011) BGBl. II Nr. 431/2015 vom 17.12.2015 Änderung der Sprengmittelkennzeichnungsverordnung – SprKennzV (SprKennzV-Novelle 2015) BGBl. II Nr. 8/2016 vom 13.01.2016 Festsetzung der Lehrlingsentschädigung für Lehrlinge bei Kraftfahrzeugverleihunternehmungen BGBl. II Nr. 18/2016 vom 20.01.2016 Verzeichnis der harmonisierten Normen für die Sicherheit von Persönlichen Schutzausrüstungen BGBl. II Nr. 19/2016 vom 20.01.2016 Aktualisierung des Normenverzeichnisses für die Sicherheit von Aufzügen und von Sicherheitsbauteilen für Aufzüge der ASV 2008 Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

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n Termine Dienstag, 2. Februar 2016 8.30 – 12.00 Uhr und 13.00 – 15.30 Uhr, Pensionsversicherungsanstalt, Landesstelle Vorarlberg, Dornbirn, Zollgasse 6. Internationaler Sprechtag. Fachleute beraten Sie kostenlos über die schweizerische Alters- und Hinterlassenenversicherung und deutsche Rentenversicherung. Da nur eine begrenzte Anzahl an Terminen zur Verfügung steht, bitten wir um telefonische Voranmeldung unter T +43 (0) 50303– 39105 oder 39106. Donnerstag, 4. Februar 2016 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 Donnerstag, 11. Februar 2016 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1, Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH. Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at


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Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016 Die Wirtschaft

Firmenbuch Neueintragungen GWI OG, Mähdlestraße 1, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilienverwaltung; GesV vom 01.10.2015; GS: (A) Christian Bösch (23.06.1973); vertritt seit 15.10.2015 gemeinsam mit einem/ einer weiteren Gesellschafter/Gesellschafterin; (B) Veronika Gaßner-Bösch (27.05.1976); vertritt seit 15.10.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren Gesellschafter/Gesellschafterin; – LG Feldkirch, 14.10.2015 – FN 441173i. Sylejmani OG, Rathausgasse 9, 6700 Bludenz; GESCHÄFTSZWEIG: Gastronomie; GesV vom 01.10.2015; GS: (A) Muhamet Sylejmani (09.10.1989); vertritt seit 23.10.2015 selbstständig; (B) Memet Sylejmani (20.04.1992); vertritt seit 23.10.2015 selbstständig; (C) Hylki Sylejmani (10.10.1995); vertritt seit 23.10.2015 selbstständig; – LG Feldkirch, 22.10.2015 – FN 442049y. ellipsis OG, Am Rathausplatz 4/2/5, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Unternehmensberatung einschließlich Unternehmensorganisation, gewerbliche Vermögensberatung und Wertpapiervermittlung, Immobilientreuhänder; GesV vom 02.10.2015; GS: (A) Mag (FH) Markus P. Schaub (25.07.1973); vertritt seit 23.10.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; (B) Mario Bischof, MAS (23.01.1986); vertritt seit 23.10.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; – LG Feldkirch, 22.10.2015 – FN 441313s. Montfort Frisurenmode OG, Montfortstraße 56, 6830 Rankweil; GESCHÄFTSZWEIG: Betrieb eines Frisörsalons, Handel mit Waren aller Art; GesV vom 05.10.2015; GS: (A) Vesna Glisic (11.11.1967); vertritt seit 23.10.2015 gemeinsam mit Person B; (B) Jugica Radic (18.04.1976); vertritt seit 23.10.2015 gemeinsam mit Person A; – LG Feldkirch, 22.10.2015 – FN 441316w. WBS 14 OG, Alte Landstrasse 33, 6700 Bludenz; GESCHÄFTSZWEIG: Vermögensverwaltung; GesV vom 06.10.2015; GS: (A) Thomas Kofler (20.11.1963); vertritt seit 24.10.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; (B) Mag Christian Zobel (22.03.1974); vertritt seit 24.10.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; (C) Ilse Bürkle (10.10.1958); vertritt seit 24.10.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; – LG Feldkirch, 23.10.2015 – FN 442023i. ELGETECH e.U., Schützenstraße 18, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Elektro- und Gebäudetechnik; INHABER/IN: (A) Wolfgang Schadl (18.12.1965); eingetragen; – LG Feldkirch, 22.10.2015 – FN 441610b. AQUAQUINTA e.U., Wiesstrasse 16, 6844 Altach; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Produkten im Wellnessbereich, Herstellung und Handel mit Bildern; INHABER/IN: (A) Lisbeth Gaupp-Berghausen (25.02.1974); eingetragen; – LG Feldkirch, 27.10.2015 – FN 441992p. raumvier Immobilien GmbH, Rathausplatz 4, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Verwaltung von Vermögen, insbesondere der Erwerb, die Verwaltung und Veräußerung von Beteiligungen an anderen Unternehmen; Architekturleistungen; Erwerb, Verwaltung, Vermietung und Veräußerung von Immobilien; Kapital: € 40.000; GesV vom 15.10.2015; GF: (C)

Mag Anton Rüf (01.11.1970); vertritt seit 30.10.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; (D) DI Thomas Moosbrugger (20.06.1971); vertritt seit 30.10.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; GS: (A) Prof Mag Arch Karl Baumschlager (10.02.1956); Einlage € 10.000; geleistet € 10.000; (B) Dipl Arch Jesco Hutter (21.01.1968); Einlage € 10.000; geleistet € 10.000; (C) Mag Anton Rüf (01.11.1970); Einlage € 10.000; geleistet € 10.000; (D) DI Thomas Moosbrugger (20.06.1971); Einlage € 10.000; geleistet € 10.000; – LG Feldkirch, 29.10.2015 – FN 442180s. BREGANZIA Konserven GmbH, Landstraße 1, 6911 Lochau; GESCHÄFTSZWEIG: Erzeugung und Handel mit Nahrungs- und Genussmittel; Kapital: € 40.000; GesV vom 25.09.2015; GV vom 25.09.2015 der BREGANZIA Konserven GmbH (FN 200320p) als übertragende Gesellschaft; GF: (A) Mag Laurenz Sagmeister (09.03.1983); vertritt seit 30.10.2015 selbstständig; GS: (A) Mag Laurenz Sagmeister (09.03.1983); Einlage € 40.000; geleistet € 40.000; – LG Feldkirch, 29.10.2015 – FN 441215x. X-press Shapewear Handel OG, Raiffeisenstraße 8, 6922 Wolfurt; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Textilien; GesV vom 13.10.2015; GS: (A) Hassana Gorbach (20.09.1984); vertritt seit 30.10.2015 selbstständig; (B) Hichsfi Küng (16.02.1966); vertritt seit 30.10.2015 selbstständig; – LG Feldkirch, 29.10.2015 – FN 441997x. BUCHER VERLAG GMBH, Diepoldsauer Straße 41, 6845 Hohenems; GESCHÄFTSZWEIG: Buchverlag, Medienverlag, Buchhandel, Handel mit Waren aller Art; Kapital: € 35.000; GesV vom 09.10.2015; GF: (A) Mag Dr Michelle Bucher (09.12.1971); vertritt seit 30.10.2015 selbstständig; (B) Mag Günter Bucher (19.04.1956); vertritt seit 30.10.2015 selbstständig; GS: (A) Mag Dr Michelle Bucher (09.12.1971); Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; (B) Mag Günter Bucher (19.04.1956); Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; – LG Feldkirch, 29.10.2015 – FN 441695b. Fink Holding GmbH, HNr. 181, 6952 Hittisau; GESCHÄFTSZWEIG: Holding; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 06.10.2015; GF: (A) Norbert Fink (18.08.1961); vertritt seit 30.10.2015 selbstständig; GS: (A) Norbert Fink (18.08.1961); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 29.10.2015 – FN 441754p. Wagner und Partner Immobilien GmbH, Kiebitzweg 28, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Kauf, Verkauf und die Verwaltung von Immobilien sowie die Beteiligung an gleichartigen oder diese Tätigkeit unterstützenden Gesellschaften; Kapital: € 35.000; GF: (A) Andreas Wagner (25.05.1976); vertritt seit 30.10.2015 gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen; (B) Roberto Maier (30.06.1978); vertritt seit 30.10.2015 gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen; GS: (A) Andreas Wagner (25.05.1976); Einlage € 8.750; geleistet € 8.750; (B) Roberto Maier (30.06.1978); Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (C) Simone Wagner (16.04.1979); Einlage € 8.750; geleistet € 8.750; – LG Feldkirch, 29.10.2015 – FN 441756t.

Löschungen Jackson GmbH in Liqu., Bregenzer Straße 47/ Top 17, 6900 Bregenz; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 20.11.2015 – FN 411539f.

WdW e-commerce GmbH in Liqu., Reitschulstraße 7, 6923 Lauterach; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 19.11.2015 – FN 370398d. Hausrathandelsgesellschaft m.b.H. in Liqu., Kaiserstraße 11, 6900 Bregenz; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 23.11.2015 – FN 62091k. Plangger GmbH, Brielgasse 21, 6900 Bregenz; FIRMA gelöscht; GV vom 30.03.2015; Umwandlung gemäß §§ 2 ff UmwG durch Übertragung des Unternehmens auf den Gesellschafter Michael Plangger (19.08.1981); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; Fortführung als nicht protokolliertes Unternehmen; – LG Feldkirch, 19.11.2015 – FN 328722s. Tulot Tennisschule OG, Brugg 35, 6870 Bezau; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 25.11.2015 – FN 300244k. Walter Huber, Alpenhotel Zimba, Brand e.U., Studa 54, 6708 Brand; FIRMA gelöscht; Zusammenschlussvertrag vom 03.11.2015; Übertragung des Betriebes in die Alpenhotel Zimba Brand KG (FN 442693w); – LG Feldkirch, 19.11.2015 – FN 14166h. LUCKY LOUNGE LTD & Co KG, Rheinstraße 40, 6900 Bregenz; FIRMA gelöscht; Amtswegige Löschung; – LG Feldkirch, 20.11.2015 – FN 423978y. Amann Einrichtung – Handels GmbH, Schweizer Straße 37, 6844 Altach; FIRMA gelöscht; Amtswegige Löschung; – LG Feldkirch, 25.11.2015 – FN 232565h. Tischlerei Raffl GmbH, Bärentobel 215, 6942 Koblach; FIRMA gelöscht; Firma gelöscht gemäß § 40 FBG; – LG Feldkirch, 26.11.2015 – FN 286507i. DP Reprotechnik GmbH in Liqu., Liechtensteinerstraße 76, 6800 Feldkirch; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 03.12.2015 – FN 382376v. GWI OG, Mähdlestraße 1, 6890 Lustenau; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 03.12.2015 – FN 441173i. Kempter Gesellschaft m.b.H. in Liqu., Römerstraße 16a, 6900 Bregenz; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 03.12.2015 – FN 65032k. Infront Hospitality Management GmbH, Marktstraße 30, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Firma gelöscht gemäß § 40 FBG; – LG Feldkirch, 02.12.2015 – FN 294832b. EURALPINA VERTRIEBS GMBH in Liqu., St. Annastraße 2, 6712 Thüringen; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 02.12.2015 – FN 292454f. ME Beteiligungs- und Verwaltungs- GmbH in Liqu., Bahnhofstraße 44, 6890 Lustenau; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 01.12.2015 – FN 275879f. ARBÖ Betriebsgesellschaft mbH, Reichsstraße 82, 6800 Feldkirch; FIRMA gelöscht; Firma gelöscht gemäß § 40 FBG; – LG Feldkirch, 01.12.2015 – FN 90722s. VTL Transport + Logistik GmbH in Liqu., Bahnhofstraße 44, 6890 Lustenau; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 01.12.2015 – FN 276737t.


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Zertifizierung Senior Risk Manager Dornbirn, 4.2.2016, Do 19:30 – 21:00 Uhr, Lehrgangsstart: 31.3.2016; K.Nr. 62962.03 Six Sigma Dornbirn, 16.2.2016, Di 18:00 – 20:00 Uhr; K.Nr. 64903.03

Einsparpotenziale in der Metallzerspanung Dornbirn, 18.3.2016, Fr 13:30 – 22:00 Uhr, € 490,-; K.Nr. 62965.03 WIG/MAG-Schweißen für Lehrlinge Dornbirn, 30.3. – 21.4.2016, Mo – Do 18:00 – 21:20 Uhr, € 640,-; K.Nr. 39909.03 Vorkurs Werkmeisterschule für Bio- und Lebensmitteltechnologie Dornbirn, 27.4. – 20.6.2016, Termine lt. Stundenplan, € 710,-; K.Nr. 68900.03

Gewerbe / Handwerk / Tourismus / Verkehr Vorbereitung Meisterprüfung Friseure Dornbirn, 15.2. – 29.4.2016, lt. Stundenplan, 97 Trainingseinheiten, € 1.950,-; K.Nr. 48920.03 Ausbildung Fremdenführer Hohenems, 22.2.2016 – 30.10.2017, Mo + Mi 18:00 – 22:00, Sa 8:30 – 17:00 Uhr, 720 Trainingseinheiten, € 4.850,-; K.Nr. 73960.03 Fachkurs für Fleischer Hohenems, 23.2. – 14.4.2016, Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr, € 620,-; K.Nr. 49910.03 Vorbereitungskurs Befähigungsnachweis Gastronomie Dornbirn, 25.2. – 22.5.2016, Di + Do 18:00 – 22:00, Sa 8:00 – 14:00 Uhr, 128 Trainingseinheiten, € 1.450,-; K.Nr. 75910.03 Elektronische Begutachtungsverwaltung – EBV Hohenems, 1.3.2016, Di 18:00 – 22:00 Uhr, € 96,-; K.Nr. 54958.03 §57a Grund- und Aufbauseminar Hohenems, 4. – 19.3.2016, Fr 18:00 – 22:00, Sa 8:00 – 17:00 Uhr, € 890,-; K.Nr. 54910.03 Unternehmer-Training Dornbirn, 22.3. – 6.9.2016, Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr, 160 Trainingseinheiten, € 1.660,-; K.Nr. 40971.03

Wellness / Gesundheit / Wiedereinstieg Allergenschulung lt. Allergeninformationsordnung Dornbirn, 25.2.2016, Do 14:30 – 16:30 Uhr, € 35,-; K.Nr. 77940.03 Badewart Großbecken Hohenems, 29.2. – 16.3.2016, Mo + Mi 8:00 – 17:00 Uhr, € 590,-; K.Nr. 75960.03 Ordinationsassistenz 6 Dornbirn, 6.4. – 3.12.2016, Mi + Fr 18:30 – 21:45, Sa 8:15 – 15:45 Uhr, 325 Trainingseinheiten, € 3.490,-; K.Nr. 43950.03

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Teilnehmer Meister, Facharbeiter und Kfz-Techniker, die um Ermächtigung als § 57a-Prüfer bei der Vorarlberger Landesregierung ansuchen. Voraussetzungen Meisterprüfung bzw. Lehrabschlussprüfung mit einer 2-jährigen Praxis Zulassungsvoraussetzungen für Begutachter Informationen erhalten Sie beim Amt der Vlbg. Landesregierung, Landhaus, 6900 Bregenz (T 05574-511). Inhalt n Allgemeine Bestimmungen und rechtliche Grundlagen der wiederkehrenden Begutachtung n Elektronische Begutachtungsverwaltung „EBV“ n Aufbau und Systematik des Mängelkataloges n Einteilung der Mängelgruppen n Technische Besonderheiten n Fahrzeugprüfung n Praktische Unterweisung an den Prüfeinrichtungen n Kommentierung des Mängelkataloges n Anwendung in der Praxis n Ergänzende Erläuterungen und praktische Übungen zu Krafträdern - Klasse L sowie zu historischen Kraftfahrzeugen Trainer: Markus Eichhorner, Armin Dünser, Fredy Stückler, Helmut Hopfner, Christian Fetz Trainingseinheiten: 36 Beitrag: € 890,Ort: WIFI Hohenems Termin Frühjahr 2016 4. – 19.3.2016 Fr 18:00 – 22:00 Uhr Sa 8:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 54910.03 Persönliche Beratung Gerlinde Überbacher T 05572/3894-666 E ueberbacher.gerlinde@vlbg.wifi.at

Werden Sie mit der völlig neu konzipierten WIFI Trainerausbildung zum kompetenten Partner in der Erwachsenenbildung und zum Experten in der Arbeit mit Gruppen. Ziel n Sie bauen Ihre Trainerkompetenz aus. n Sie lernen die aktuellsten Erkenntnisse aus Gehirn- und Lernforschung kennen. n Sie sind mit Ihrem Wissen am Puls der Zeit und wissen, wie Sie Trainings attraktiv, lebendig und nachhaltig gestalten. Inhalt Werte & Haltung in der Erwachsenenbildung n Pädagogische Grundlagen n Methodik und Didaktik n Psychologisches Basiswissen n Charisma-Training n Gruppendynamik n SelbstMARKEting n Kompetenznachweis n

Um unser Programm für Sie noch attraktiver zu gestalten und Ihnen die Möglichkeit zu geben, Ihre Kompetenzen auch entsprechend darzustellen, haben Sie die Möglichkeit, ein österreichweit anerkanntes „WIFI Trainerdiplom“ sowie darauf aufbauend optional ein international anerkanntes „WIFI Trainerzertifikat nach ISO 17024“ zu erwerben. Lehrgangsleitung: Ralf Althoff Trainingseinheiten: 137,5 Beitrag: € 2.875,Ort: WIFI Dornbirn Termin Start Lehrgang: 18.3.2016 Termine laut Stundenplan Kursnummer: 12973.03 Persönliche Beratung Barbara Mathis T 05572/3894-461 E mathis.barbara@vlbg.wifi.at

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Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016 Die Wirtschaft

· 27

Unternehmen Eine neue Halle mit Produktions- und Lagerflächen, Tiefgarage und Hochregallager soll bis zum Frühjahr 2017 fertiggestellt sein. Meusburger plant den größten Erweiterungsbau der Firmengeschichte im Betriebsgebiet in Wolfurt. Eine zusätzliche Halle mit 6.100 m² Produktionsfläche, 6.100 m² Lagerfläche und einer Tiefgarage mit rund 200 Parkplätzen soll bis zum Frühjahr 2017 fertiggestellt sein. Im neuen Gebäude entsteht überdies ein Hochregallager mit 2.400 Kassettenplätzen, die jeweils fünf Tonnen Last tragen können.

Umsatz über 200 Millionen Euro Erwirtschaftete Meusburger 2014 noch 190 Millionen Euro, entspricht die Steigerung im Jahr 2015 rund 13 Prozent. Bereits in den vergangenen Jahren hat das Wolfurter Unternehmen regelmäßig im zweistelligen

Im Norden des Betriebsgeländes plant Meusburger eine zusätzliche Halle. Foto: Meusburger

Prozentbereich zugelegt. In den letzten beiden Jahren verzeichnet das Unternehmen ein Gesamtplus von 34 Prozent. Das Familienunternehmen führt den Erfolg auf die strategischen Maßnahmen der letzten Jahre zurück: „Ein gutes Produkt und eine starke Marke sowie die ständige Sortimentserweiterung und Erschließung neuer Märkte sind unsere Erfolgsfaktoren. Aber vor allem profitieren wir von einer guten Unternehmenskultur und ausgezeichneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, so der geschäftsführende Gesellschafter Guntram Meusburger. n

Weiterhin Rückenwind für Bachmann

„Die anhaltend erfreuliche Ertragssituation und die stabile Eigenkapitalquote, mit der wir nun ins neue Jahr starten, bestätigen uns, dass wir in der Vergangenheit den richtigen Kurs eingeschlagen haben“, resümiert Bernhard Zangerl, Chief Executive Officer bei Bachmann electronic und bezieht sich hierbei auf die kontinuierliche Optimierung interner Prozesse, die stetige Investition in Forschung und Entwicklung sowie die zunehmende Internationalisierung des Unternehmens. „Es ist aber nicht nur der eingeschlagene Weg, der uns weiterbringt“, fährt der CEO fort,

Foto: Bachmann

Bachmann steigerte seinen Umsatz in 2015 um 13 Prozent auf 68 Millionen Euro.

Bernhard Zangerl.

„sondern auch und insbesondere der unermüdliche Einsatz aller Mitarbeiter.“ Aktuell beschäftigt das Unternehmen weltweit 440 Mitarbeiter, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Bachmann electronic GmbH geht insgesamt von einem weiterhin anhaltend positiven Geschäftsverlauf für 2016 und einer entsprechenden Umsatz- und Er-

gebnissteigerung aus. Im Fokus der mittelfristigen Zielsetzung steht die Generierung starker Cashflows, welche vorrangig für Wachstum und Investitionen genutzt werden sollen. „Natürlich ist Bachmann electronic, so wie jedes global agierende Unternehmen, abhängig von kurzfristigen konjunkturellen oder politischen Veränderungen“, gibt Bernhard Zangerl zu Bedenken, blickt aber dennoch äußerst optimistisch in die Zukunft: „Die Ergebnisse des Weltklimagipfels im Dezember 2015 in Paris begünstigen mittel- und langfristig den weltweiten Ausbau der Energieversorgung aus regenerativen Quellen, allen voran aus Windenergien – das verschafft uns weiterhin und auf lange Sicht Rückenn wind.“

n Veranstaltung Trend- und Jugendforscher beim 5. Convention Forum Welchen Bedürfnissen müssen Events der Zukunft gerecht werden? Diese und weitere Fragen stellte Convention Partner Vorarlberg in den Mittelpunkt des 5. Vorarlberger Convention Forum im Montforthaus Feldkirch. Jugendforscher Philipp Ikrath und Trendforscher Harry Gatterer zeigten den rund 100 Besuchern aktuelle Erkenntnisse aus ihren Forschungsgebieten auf. Foto: Convention Partner Vorarlberg

Meusburger mit größtem Erweiterungsbau der Firmengeschichte

V.l.: Philipp Ikrath, Urs Treuthardt und Harry Gatterer.

„Junges Publikum wünscht sich Veranstaltungen, die nicht einem althergebrachten Schema oder Kulturbegriff folgen, sondern die ganz unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung tragen und es dem Besucher ermöglichen, sich ganz vielfältig stimulieren zu lassen“, brachte es Jugendforscher Philipp Ikrath auf den Punkt. Bei Veranstaltungen spielt für Trendforscher Harry Gatterer die viel zu selten gestellte Frage nach dem Warum eine entscheidende Rolle. „Es ist viel essenzieller nach dem Sinn zu fragen als nach der Zielgruppe“, ist er überzeugt. Für Events der Zukunft ist allerdings nicht nur das Warum wichtig: Gäste sollten kreativ sein und Glück und Genuss erleben können. Wichtig sind gute Geschichten und auch Nachhaltigkeit. „Ziel jedes Events sollte es sein, Erinnerungen zu schaffen“, fasste Gatterer zusammen.


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28 · Unternehmen · Die Wirtschaft

Doppelmayr baut Cable Liner® in Moskau Der Cable Liner®, ein seilgezogenes, vollautomatisches Transportsystem, überzeugt bereits an zahlreichen internationalen Flughäfen mit Effizienz und Leistungsstärke. Nun vertraut auch der Sheremetyevo International Airport in Moskau auf das Knowhow des Weltmarktführers für seilgezogene Transportlösungen. Doppelmayr Cable Car, eine 100-Prozent-Tochter von Dop-

n News

Unternehmensnachfolge der Hubert Hefel GmbH geregelt

pelmayr, erhielt den Auftrag für einen komplett unterirdisch verlaufenden Cable Liner® Double Shuttle. Auf einer Strecke von mehr als zwei Kilometern verbindet dieser den nördlichen und südlichen Terminalkomplex. Neben der Entwicklung und Errichtung des APM Systems wird DCC auch den Betrieb und die Wartung der Anlage für 15 Jahre sicherstellen. V.l.n.r.: Hubert Hefel, Jürgen Mattivi und Simon Hefel.

Der Cable Liner® für den Flughafen Sheremetyovo in Moskau.

n News

ORF Vorarlberg startet erfolgreich ins Jahr 2016 Das vergangene Jahr war nicht nur für TV und Radio ein gutes Jahr – auch der Online-Bereich darf sich freuen. Die Seitenzugriffe auf vorarlberg.ORF.at sind in den letzten Jahren stetig gewachsen: Während schon von 2013 auf 2014 ein Zuwachs von 16 Prozent verzeichnet werden konnte, stieg die Anzahl der Zugriffe von 2014 auf 2015 noch einmal um über zehn Prozent. Allein für das Jahr 2015 bedeutete dies Das ORF-Landesfunkhaus. Foto: ORF knapp 30 Millionen Zugriffe für vorarlberg.ORF.at. Die Berichterstattung über die Gemeindewahlen im März 2015 sowie über die Bregenzer Festspiele im Juli 2015 bescherten der Internetseite des ORF Vorarlberg erfreuliche News-Spitzenwerte. „Vorarlberg heute“ mit Spitzenwerten 2015 Die erfolgreiche regionale Fernsehsendung „Vorarlberg heute“ kam im Jahr 2015 im Schnitt auf 65 Prozent Marktanteil – das bedeutet, dass zwei von drei Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern, die um 19.00 Uhr den Fernseher einschalten, „Vorarlberg heute“ sehen. Die höchste Reichweite im Jahr 2015 erzielte der ORF Vorarlberg am 15. März, dem Tag der Gemeindewahl in Vorarlberg mit bis zu 118.000 Zuseherinnen und Zusehern allein in Vorarlberg. In Kürze werden die Radiotest-Auswertungen für das zweite Halbjahr 2015 veröffentlicht. Schon die Zahlen für das erste Halbjahr 2015 bestätigten ORF Radio Vorarlberg die unumstrittene Marktführerschaft.

Nach dreißig erfolgreichen Jahren setzt das Familienunternehmen Hefel Hubert GmbH, besser bekannt unter dem Namen Hefel Technik, in Dornbirn weitere Schritte in die Zukunft. Der Übergang von Gründer Hubert Hefel auf die neue motivierte Geschäftsleitung wurde von langer Hand geplant und ist kontinuierlich erfolgt. Hefel ist es ein großes Anliegen, die Mitarbeiter und Partner frühzeitig über die Unternehmensnachfolge zu informieren. So wurde

neben Hubert Hefel, Simon Hefel zum Geschäftsführer des erfolgreichen Unternehmens bestellt. Jürgen Mattivi, der seit 14 Jahren im Unternehmen tätig ist, erhielt die Prokura und ist nun auch ein Mitglied der Geschäftsleitung. Mattivi wird den Bereich industrielle Bildverarbeitung und elektrische Linearantriebe weiterhin leiten und ausbauen. Hubert Hefel selbst wird sich Mitte 2018 aus der Firma zurückziehen. f www.hefel-technik.com

Längle Hagspiel – europaweit gefragter Ausstatter kirchlicher Bauten Ein neu kreiertes Stuhlmodell, speziell entwickelte Reihenverbindungen und an die Architektur angepasste Massivmöbel: Mit diesen Anforderungen richteten sich gleich drei kirchliche Einrichtungen aus Frankreich, Deutschland und Österreich an den Vorarlberger Stuhlhersteller Längle Hagspiel. „Wir freuen uns immer über außergewöhnliche Aufträge. Damit entwi-

ckeln wir unser Knowhow ständig wei-

ter und können noch gezielter auf Kundenwünsche eingehen“, betont Geschäftsführer Günter Schobel. Allein 300 Stück des Stuhlklassikers LH59 lieferte Längle Hagspiel an den Temple Neuf, eine protestantische Kirche im neuromanischen Stil in Straßburg, Frankreich. Mehrere Monate lang bemühte sich Längle Hagspiel um den Auftrag für Stühle für den Rokokobau St. Michael Berg am Laim in München. Auch in der Propstei St. Gerold machen es sich die Gäste nun auf Möbeln von Längle Hagspiel bequem. Höchste Ansprüche an Holzqualität und Sitzkomfort in fugenloser Ausführung, realisiert für die Pfarrkirche St. Michael Berg am Laim.


Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016 Die Wirtscha

· Handel · 29

Fahrzeughandel: Drittbestes Ergebnis seit 25 Jahren Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen ist in Vorarlberg im vergangenen Jahr um über vier Prozent gestiegen.

54,3 Prozent über alle Fahrzeugsegmente hinweg am größten. Vorarlbergs Firmen vertrauen bei der Erneuerung ihrer Fuhrparks also auf die Expertise des heimischen Fahrzeughandels. Aber auch Wagen der Luxusklasse konnten im vergangenen Jahr eine Steigerung von 31,8 Prozent verzeichnen. Auf Platz drei folgen Micro Vans mit einem Plus von 17,2 Prozent, Geländewagen medium mit 14,4 Prozent und Mittelklasse-Wagen mit 12 Prozent.

13.474 Pkw-Neuzulassungen wurden im Jahr 2015 in Vorarlberg registriert. Das entspricht im Vergleich zum Jahr davor einer Steigerung von 4,2 Prozent. Und bedeutet das drittbeste Ergebnis für den Vorarlberger Fahrzeughandel in den vergangenen 25 Jahren - nur 1989 und im absoluten Rekordjahr 2011 wurden in Vorarlberg mehr Pkw neu zugelassen als 2015. Österreichweit wurden im vergangenen Jahr 308.555 Pkw neu zugelasssen, was ein zartes Wachstum von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Beliebteste Antriebssysteme

Steigerungen nach Segmenten Wie die aktuelle Statistik zeigt, ist das Plus bei den neu zugelassenen Kombi-Bussen mit

In Vorarlberg wurden 2015 um rund vier Prozent mehr Pkw als im Jahr zuvor neu zugelassen. In Österreich lag das Plus bei 1,7 Prozent.

Aufgesplittet nach Kra stoffarten bzw. Energiequellen wurden 2015 in Vorarlberg 57,5 Prozent mit Diesel betriebene Pkw (7.752 Stück) neu zugelassen, 40,3 Prozent dieser Autos laufen mit Benzin (5.428 Stück). Wagen mit alternativen Energiequellen wie Elektro (90 Stück), Erdgas (12 Stück), Benzin/ Erdgas (32 Stück), Benzin/Elektro (132 Stück) und Diesel/Elektro (28 Stück) lagen unter der Ein Prozenthürde.

Interview mit … … Manfred Ellensohn, Fachgruppenobmann des Vorarlberger Fahrzeughandels

„Wir fordern die Wiedereinführung der Ökoprämie“ Die Neuzulassungen von Pkw sind in Vorarlberg 2015 um über vier Prozent gestiegen. Was sind die Gründe dafür? Ellensohn: Durch die gute Wirtscha slage waren gerade die Unternehmen investitionsfreudiger - das sieht man auch an der rund 54-prozentigen Steigerung bei den Neuzulassungen von Kombi-Bussen in Vorarlberg. Aber auch das niedrige Zinsniveau sowie Aktionsmodelle, spezielle Angebote an die Kunden seitens des heimischen Fahrzeughandels, haben diese Entwicklung begünstigt. Zudem steigen die Kunden auf neue Fahrzeugmodelle, die weniger CO2 ausstoßen und im Verbrauch günstiger sind, um. Vor welchen Herausforderungen steht der heimische Fahrzeughandel aktuell? Ellensohn: Aus betriebswirtscha licher Sicht fordert uns der zunehmende Verdrängungswettbewerb durch unterschiedliche Vertriebssysteme heraus. Aber auch die Einflussnahme durch Importeure, wie zum Beispiel überzogene Standards einzelner Hersteller bei der Präsentation der Fahrzeuge sowie die zahlreichen Vorschri en machen den Händlern zu schaffen.

Wie sieht es mit der Entwicklung bei Alternativen Antriebssystemen aus? Ellensohn: Wir befinden uns derzeit in einer Umbruchphase. Diskussionen um Abgasmanipulationen begünstigen diesen Prozess. Von den Konsumenten werden alternative Antriebsarten wie beispielsweise Hybridmodelle, Ergas-, Elektro- oder Wasserstoffbetriebene Fahrzeuge immer mehr nachgefragt, in den absoluten Zulassungszahlen spiegelt sich dieser Trend aber erst zart wider (siehe oben). Für 2016 erwarten wir hier einen leichten Zuwachs - immerhin bezahlt man beim Kauf eines Elektroautos keine NoVA, Firmen sind Vorsteuerabzugsberechtigt und Mitarbeiter Sachbezugsbefreit. Stichwort Ökoprämie. Warum fordern Sie die Wiedereinführung? Ellensohn: Auf Österreichs Straßen sind 383.000 Autos unterwegs, die vor dem 1. Jänner 1997 zugelassen wurden. Diese Fahrzeuge erfüllen nur die niedrigen Abgasstandards EURO 0 oder EURO 1. Damit werden so viele Feinstaubpartikel wie bei

Laut FGO Ellensohn sind die Zeiten für einen Autokauf günstig.

36 neuen EURO-5-Fahrzeugen ausgestoßen. Ebenso sieht es mit den CO2-Emissionen aus. Welche konkreten Ziele sollen mit einer Ökoprämie erreicht werden? Ellensohn: Neben Steuereinnahmen für den Staat und einer Ankurbelung der Wirtscha wird ein wichtiger Beitrag für den Umweltschutz, für mehr Sicherheit und Komfort geleistet. Ein Beispiel: Die 2009 eingeführte Prämie haben 30.000 Österreicher in kürzester Zeit in Anspruch genommen. Für eine Investition von 22,5 Millionen Euro an Förderungen nahm die Republik 145 Millionen Euro an NoVA und USt. ein. Die Automobilwirtscha hat weitere 22,5 Millionen Euro an die Konsumenten weitergegeben. (ba)


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30 · Stickerball 2016 · Die Wirtschaft

Eine außergewöhnliche Ballnacht

Im Mittelpunkt des Ballhighlights des Jahres im Festspielhaus stand eine exklusive Modeschau mit den edelsten Stickereien aus Vorarlberg. Dabei wurden HauteCouture-Modelle des jungen Wiener Topdesigners Claus Tyler präsentiert, der diese für den Stickerball 2016 kreiert und perfekt in Szene gesetzt hat. Tyler ist mit den heimischen Stickereien eine Verschmelzung aus klassischer Eleganz, einem Hauch Haute Couture und raffinierten Details gelungen. Für heitere Unterhaltung sorgte die Kabarettgruppe „Junge Junge“ aus Deutschland. Die ebenso rauschende wie außergewöhnliche Ballnacht dauerte bis in die frühen n Morgenstunden.

Das OK-Komitee mit Stickerpräsident Markus Riedmann (rechts).

Fotos: Marcel Hagen

Die Zeit war wieder reif für Außergewöhnliches. Deshalb hat die Vorarlberger Stickereiwirtschaft zum traditionellen Stickerball nach Bregenz geladen.


Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016 Die Wirtscha

Extra

· 31

Aus Bildung wird Erfolg

Gratis-Deutschkurse für Flüchtlinge am WIFI Das neue Förderprogramm der Wirtscha skammer Vorarlberg startet ab sofort und richtet sich an Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte. Im Zuge der derzeitigen Entwicklung der Flüchtlingssituation hat sich die Wirtscha skammer Vorarlberg dazu entschlossen, anerkannten Flüchtlingen kostenlose Deutschkurse am WIFI anzubieten. „Wir bieten mit diesen Kursen eine Individualförderung an, die auf bereits bestehenden Maßnahmen aufbaut und sie erweitert“, erklärt Dr. Christoph Jenny, stellvertretender Direktor der Wirtscha skammer Vorarlberg. „Unser Ziel ist es, höherqualifizierte Personen so rasch wie möglich in den Arbeitsmarkt zu integrieren! Denn diese Fachkrä e kommen direkt unseren heimischen Firmen zugute.“

Welche Personen werden gefördert? Am neuen Förderprogramm können ambitionierte Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte mit Eigeninitiative teilnehmen, wenn sie entweder über eine Berufsausbildung bzw. eine höhere Schulbildung verfügen oder einen Arbeitsplatz bzw. die Zusage eines Arbeitsplatzes nachweisen können oder aber von vertrauenswürdigen Stellen oder Personen empfohlen werden. Zusätzlich steht dieses Programm auch unbegleiteten Minderjäh-

rigen im Rahmen eines Jugendcoachings offen.

Diese Sprachniveaus werden gefördert Gefördert werden Anfänger (Sprachniveau A1, A2) und Fortgeschrittene (Sprachniveau B1,B2) bis hin zu sehr Fortgeschrittenen (Sprachniveau C1). Grundvoraussetzungen sind die Beherrschung der deutschen Schri sowie geringe Englischkenntnisse.

So wird die Förderung beantragt Die Vergabe der Förderungen passiert unkompliziert und unbürokratisch. „Über die Teilnahmeberechtigung entscheiden wir direkt im WIFI im Rahmen eines persönlichen Termins“, erklärt Mag. Christa Tschofen, Leiterin des Sprachen-Zentrums im WIFI und Ansprechpartnerin für das Förderprogramm. Folgende Unterlagen sind für die Teilnahme vorzulegen: Konventionsreisepass oder Asylbescheid und gültige Karte für subsidiär Schutzberechtigte Kurzer Lebenslauf, Nachweis der Berufsqualifikation bzw. Schulbildung Nachweis über bereits besuchte Deutschkurse

WIFI Vorarlberg

www.vlbg.wifi.at

Die Wirtscha skammer Vorarlberg bietet im WIFI ab sofort gratis Deutschkurse für Flüchtlinge an.

Kontakt Ihr Ansprechpartner für Deutschkurse f WIFI

VORARLBERG Mag. Christa Tschofen, MBA Bahnhofstraße 24, 6850 Dornbirn T 05572/3894-474 E tschofen.christa@vlbg.wifi.at


Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016

32 · Aus Bildung wird Erfolg · Die Wirtschaft

Erwerben Sie Ihre Sprachkenntnisse im Supermarkt? Es gibt Spezialisten, die sich nur auf die Vermittlung von Sprachkenntnissen konzentrieren. Professionelle Sprachschulen sind unter den vielfältigen Anbietern die Fachhändler in Sachen Sprachen und dem Erlernen dieser. Durch besondere Lernmethodik und flexibles Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer wird die Effizienz eines Sprachkurses maßgeblich gesteigert – das bedeutet, mehr in kürzerer Zeit zu lernen. Auch die Gruppengröße spielt eine ganz wesentliche Rolle, denn je weniger Teilnehmer eine Gruppe hat, desto höher ist die aktive Sprechzeit eines jeden einzelnen Kursteilnehmers, und darauf kommt es an. Denn um erfolgreich

eine Sprache zu lernen, ist es wie im Sport oder der Musik: Man muss es selber tun – vom Zuhören oder Zuschauen kann man seine Fitness oder sein Klavierspiel nicht verbessern. Sprache kommt von Sprechen, deshalb ist die aktive Sprechzeit im Unterricht der wichtigste Faktor überhaupt. inlingua ist eine weltweit aktive Sprachschulorganisation von bestem Ruf, bei der nur in Kleingruppen oder Einzelkursen unterrichtet wird. Damit ist nicht nur höchste Effizienz gegeben, sondern man verliert auch schnell die Scheu vor der Anwendung der Fremdsprache. Flaues Gefühl im Magen und Schweißausbrüche gehören damit bald der Vergangenheit an.

n Kontakt

www.inlingua-vbg.at Tel. +43 5572 394535

Neue Chance mit neuer Lehre Jessica Enzi ist zweifache Mutter und Alleinerzieherin. Vor drei Monaten hat die 23-Jährige ihre Lehrausbildung zur Restaurantfachfrau bei XXXLutz in Lauterach begonnen. Auf ihren neuen Arbeitgeber ist sie im Internet aufmerksam geworden. Nach dem Abschluss des polytechnischen Lehrganges hat Jessica Enzi einen Servierkurs beim WIFI absolviert und anschließend Berufserfahrung in der Gastronomie gesammelt. Während des AMS-Kurses „Wiedereinstieg mit Zukunft“ hat sie sich ganz auf die Arbeitsuche konzentriert und sich auf eine Teilzeitstelle bei XXXLutz beworben. Im Zuge der Bewerbung erfuhr sie, dass das Möbelhaus auch Lehrlinge sucht. Im November hat Jessica Enzi über das Ausbildungs-

Lehrling Jessica Enzi (links) mit XXXLutz-Restaurantleiterin Ursula Filzmaier.

modell „Schaffa im Ländle“, durchgeführt von Integra, bei XXXLutz in Lauterach begonnen. Damit sie mit ihrer Lehrausbildung starten konnte, musste die Betreuung der Kinder geregelt sein. Kein leichtes Unterfangen, wie die junge Mutter bestätigt. „Für eine geregelte Kinderbetreuung braucht man eine Arbeitsstelle, und um Arbeit zu bekommen,

müssen die Kinder betreut werden, ein Teufelskreis.“ Schlussendlich hat es mit der Kinderbetreuung jedoch geklappt. Die Tochter ist vier, für sie konnte die junge Bregenzerin einen Ganztagskindergarten organisieren, ihr 7-jähriger Sohn besucht eine Volksschule mit Ganztagsbetreuung. Finanziell wird sie mit der Kinderbetreuungsbeihilfe des AMS unterstützt. So kann sie Vollzeit arbeiten und sich auf ihre Ausbildung konzentrieren. Unterstützung bekommt sie durch ihre Chefin Ursula Filzmaier, Restaurantleiterin bei XXXLutz in Lauterach. „Sie hat viel Verständnis für meine Situation, ich habe geregelte Arbeitszeiten und kann nach der Arbeit meine Kinder abholen, an Feiertagen habe ich frei. Es ist perfekt.“ Die Chemie zwischen Jessica Enzi und Ursula Filzmaier hat von Anfang an gestimmt. „Bei Jessica habe ich sofort gesehen, dass sie weiß, was sie will. Sie ist eine junge, ziel-

strebige Frau mit viel Verantwortungsgefühl und hoher Motivation“, erzählt die Restaurantleiterin. Für Jessica Enzi steht auf jeden Fall schon fest, dass sie nach der Lehrabschlussprüfung bei XXXLutz Promotion weiterarbeiten möchte.

n Facts Junge Menschen zwischen 19 und 30 Jahren, oft auch mit migrantischem Hintergrund, erhalten die Möglichkeit, eine Lehre zu absolvieren. Für Unternehmen mit Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern eine gute Möglichkeit, Nachwuchs auszubilden. Die Ausbildung wird vom Land und AMS Vorarlberg mitfinanziert. Nähere Infos unter www.ams.at/vbg


Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016 Die Wirtschaft

· Aus Bildung wird Erfolg · 33

Elektrotechnik Dual Studium an der FH Vorarlberg kombiniert mit Berufserfahrung in Unternehmen. Seit Herbst 2014 geht die FH Vorarlberg mit dem Bachelor Studium Elektrotechnik Dual ganz neue Wege. Das innovative Studienkonzept kombiniert ein Hochschulstudium mit einer praktischen Berufsausbildung in einem Unternehmen. Derzeit sind die ersten Studierenden im Rahmen der Praxisphasen bei ihrem Ausbildungsunternehmen tätig. Die Rückmeldungen aller Beteiligten sind bisher äußerst positiv.

Im Unternehmen angestellt „An der Fachhochschule erleben Studierende schon mehr Praxis als an einer Universität, das duale Bachelor-Studium Elektrotechnik geht aber noch einen Schritt weiter“, betont Studiengangsleiter Franz Geiger. „Hier ist die Berufspraxis direkt ins Curriculum integriert.”

beiten. Ab dem dritten Semester sind die Studierenden im Unternehmen angestellt und erhalten ein geregeltes Einkommen. Im Vergleich zum berufsbegleitenden Studieren wechseln sich Studien- und Praxisphasen ab, dadurch entsteht keine Doppelbelastung.

Vorteile für Unternehmen

Die Studierenden werden durch die Kombination von Theorie und Praxis bestmöglich auf die Arbeitswelt vorbereitet.

Grundwissen und Praxis Während der ersten beiden Semester erhalten die Studierenden an der FH Vorarlberg eine fundierte ingenieurwissenschaftliche Grundausbildung. Dabei stehen Lehrveranstaltungen, Rechenübungen und Laborübungen in einem ausgewogenen Mix zueinander. Ab dem dritten Semester des Studiums Elektrotechnik Dual wenden die Studierenden ihr

erlerntes Wissen im praktischen Berufsalltag an. Sie arbeiten während insgesamt zwölf Monaten im Rahmen von vier Betriebspraxisphasen im Partnerunternehmen und bearbeiten komplexe betriebliche Aufgabenstellungen aus den Bereichen Elektrotechnik, Elektronik, Informatik und Betriebswirtschaft. Sie lernen, sich in ein reales Arbeitsteam zu integrieren und mit anderen Fachabteilungen zusammenzuar-

Die Unternehmen bekommen durch den dualen Studiengang die Chance, die Ausbildung der zukünftigen Fachkräfte mitzugestalten.

 Informationen BACHELOR-STUDIUM ELEKTRONIK DUAL f f f

Studiendauer: 6 Semester Weitere Infos: http://www.fhv.at/etdual Kontakt: DI Dr. techn. Franz Geiger, Tel 05572/7923511, franz.geiger@fhv.at

 UMFRAGE: Wie sind die ersten erfahrungen mit Elektrotechnik Dual?

„Unsere erste Erfahrung mit dem Dualen Studium ist sehr positiv. Dieses Zusammenspiel aus theoretischer und praktischer Ausbildung kommt uns sehr entgegen. Erstmals haben wir die Möglichkeit, aktiv an der Ausbildung von AkademikerInnen mitzuwirken und „unsere“ StudentInnen optimal auf die Anforderungen bei GANTNER vorzubereiten.“

„Beim Dualstudium ET kann die studierende Person bereits während des Studiums die an der FH gelernten theoretischen Ansätze mit praktischem Wissen verknüpfen. Dabei wird sie intern von qualifizierten Technikern unterstützt. Wir als Sonderanlagenbauer profitieren von diesem gegenseitigen Austausch!“

„Das Duale Studium bietet uns in Kooperation mit der FH Vorarlberg die Möglichkeit, motivierte und hochqualifizierte AbsolventInnen für unser Unternehmen zu gewinnen. Gleichzeitig bekommt der Studierende die Gelegenheit, als vollwertig integrierter Mitarbeiter im operativen Geschäft verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen.“

„Ein Konzept, bei welchem sowohl die Praxis als auch das wissenschaftliche Lernen parallel gefördert wird, erachten wir als eine geniale Ausbildungsidee! Die Studierenden absolvieren ein Grundlagenstudium an der FH Vorarlberg und vertiefen die Studieninhalte bei uns im Unternehmen „on the job”.“

DI (FH) Franz Dünser, Firma Gantner Elektronic, Schruns

Mag. Armin Steger, Schelling Anlagenbau GmbH, Schwarzach

Sebastian Hämmerle, LEDON Lamp GmbH, Lustenau

Hubert Hefel, Hefel Technik, Dornbirn


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34 · Aus Bildung wird Erfolg · Die Wirtschaft

Weiterbildung in höchster Qualität am MCI

open house. Sa, 30.01.2016 | 9 – 14 Uhr Sa, 02.04.2016 | 9 – 14 Uhr www.mci.edu/openhouse

Berufstätigen Entscheidungsträgern aller Managementebenen bietet das MCI flexible Möglichkeiten zur maßgeschneiderten Karriereentwicklung.

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International studieren auf höchstem Niveau

Die Unternehmerische Hochschule® - Professionelle Weiterbildung auf internationalem Niveau.

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Business & Management Management, Communication & IT Management & Recht Mechatronik Nonprofit-, Sozial- & Gesundheitsmgmt.

Die neuen Weiterbildungsangebote der Unternehmerischen Hochschule® setzen zudem gezielt auf aktuelle Technologien und kombinieren unter Einsatz modernster Medien Präsenzmodule, Onlinemodule („synchron“, d. h. zeitgleich und direkt verbunden mit Lehrenden und Studierenden) und individuelle Online-, Arbeitsund Lernphasen („asynchron“).

Strategische Positionierung und Profilierung von Unternehmen Wer nicht zu Veränderung bereit ist,gehörtzudenVerlierernimWettbewerb. Vor diesem Hintergrund bietet der Zertifikats-Lehrgang Markenorientierte Organisationsentwicklung den Teilnehmern praxisorientierte Methoden sowie fundiertes und unmittelbar anwendbares Wissen zur Steuerung nachhaltig erfolgreicher Unternehmen. Start 11.03.2016

Führung, Dynamik und Sicherung von Familienunternehmen Mit dem neuen Lehrgang Family Business setzt das MCI wertvolle Impulse in einem volkswirtschaftlich wichtigen Bereich. Mit der Unternehmensübergabe rückt dabei ein essenzieller, aber laut aktuellen Studien oft vernachlässigter Prozess in den Fokus. Das hochkarätige Weiterbildungsprogramm setzt genau an diesem Schlüsselprozess an, vermittelt Erfolgsgrundlagen der Nachfol-

geregelung und zeigt konkrete Handlungsalternativen auf. Start 18.03.2016

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Moderne Managementausbildung in kompaktem Online Format Der im April startende Lehrgang General Management Compact vermittelt fundiertes betriebswirtschaftliches Wissen mittels eines modernen didaktischen Konzepts, das Präsenzphasen mit Online-Inhalten geschickt kombiniert. Gründer, Nachwuchsführungskräfte und Jungunternehmer werden so auf die immer komplexer werdende Wirtschaftswelt gezielt vorbereitet und in die Lage versetzt, komplexe Sachverhalte zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Start 22.04.2016

Maßgeschneiderte Firmentrainings Mit maßgeschneiderten Führungskräfte- und Mitarbeitertrainings schafft das MCI individuelle Lösungen für Unternehmen und sichert dabei durch gezielten Lerntransfer die nachhaltige Umsetzung und organisationale Verankerung im Unternehmen. Bedarfserhebung, Individualisierung, Transfer und Nachhaltigkeit bilden dabei integrale Bestandteile und sichern die hohe Qualität des Angebots. Weitere Informationen: www.mci. edu/de/fuehrungskraefte-trainings

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Management & Leadership MSc Innovation & Intellectual Property Rights MSc Internationales Wirtschafts- & Steuerrecht LL.M.

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Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016 Die Wirtschaft

· Aus Bildung wird Erfolg · 35

Universitätskurs „Unternehmen verstehen und gestalten“ Planen, entscheiden, führen, steuern und entwickeln. Im kompakten Universitätskurs „Unternehmen verstehen und gestalten“ der Universität Innsbruck werden in 3 Monaten die Grundlagen der zentralen Managementfunktion von Unternehmen, Organisationen und Institutionen vermittelt und die

„Der Universitätskurs setzt sich theoretisch und praktisch, konstruktiv und kritisch mit grundlegenden Fragen des Managements von Organisationen auseinander. “ Univ.-Prof. Dr. Manfred Auer Wissenschaftlicher Leiter

Kompetenzen geschaffen, um entsprechende Gestaltungsmöglichkeiten und deren Wirkungen einschätzen zu können. Überdies werden die Fähigkeiten erworben, um Problemstellungen in Organisationen nach wissenschaftlichen Kriterien zu strukturieren und Konzepte zu schreiben. Angesprochen sind Führungskräfte, SpezialistInnen sowie GeschäftsführerInnen (EPU), die einen Überblick über die zentralen Problemstellungen des Managements gewinnen sowie Lösungsansätze und ihre Interdependenzen bearbeiten und beurteilen wollen. Nach positiver Absolvierung wird von der Universität Innsbruck ein Zertifikat und Abschlusszeugnis ausgestellt. Anmeldungen sind bis 4. März 2016 möglich!

n Anmeldung & Kontakt Schloss Hofen Wissenschaft und Weiterbildung MMag. Rainer Längle MPH Hoferstraße 26 6911 Lochau Tel +43 5574 4930-440 info@schlosshofen.at www.schlosshofen.at

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Erscheinungstermin: 11. März 2016 Anzeigenschluss: 29. Februar 2016

Erscheinungstermin: 25. März 2016

Anzeigenverwaltung: Media-Team GmbH Telefon 05523 52392 office@media-team.at

Hollywood war gestern! Die Sieger des ÖHV-Videowettbewerbs für Tourismusschüler Als fixe Größe hat sich der Junior-Day beim ÖHV-Hotelierkongress und in den Kalendern der Tourismusschule etabliert: „Die Plätze sind begrenzt und heiß begehrt“, freut sich Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), über das große Interesse des Branchennachwuchses. Neben 600 TopHoteliers und Touristikern besuchten auch dieses Jahr mehr als 230 Tourismusschüler den ÖHV-Hotelierkongress in Zell am See. „Von der Nachfrage her wäre locker das Doppelte drinnen“, ist Reitterer überzeugt. Das zeigt die Zahl der Einreichungen für den Videowettbewerb durchstarten-im-hotel.at: Sie hat sich mit 21 Filmen fast verdoppelt. „Ich als Arbeitnehmer: Das sind

meine Erwartungen an meinen Arbeitgeber” lautete das diesjährige Thema. Die fünf besten Videos wurden von einer Expertenjury ausgesucht, die auch die Preise sponserte.

Erfolgreiches Video der Tourismusschulen Bludenz Auch ein Team aus Vorarlberg überzeugte die Jury und erreichte eine Top-5-Platzierung: Michaela Reitterer lädt die Schüler der Tourismusschulen Bludenz, Jana Degasperi, Franziska Tschofen, Sharon Tetteh, Martina Breuß und Lisa Lechleitner, zu sich ins Boutiquehotel Stadthalle nach Wien ein. f

Das Video finden Sie unter: https://www.youtube.com/ watch?v=4uB-fxgLU2g


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36 · Aus Bildung wird Erfolg · Die Wirtschaft

Ingenieurstudium in Buchs, Chur und St. Gallen

Komplexität beherrschen wareentwicklung mit Fokus Web und mobile Applikationen sowie der Kommunikationstechnik mit Fokus Internet und IP-basierte Unternehmensnetze. Anders gesagt: sie werden zum Internet-Ingenieur.

Das Ingenieurstudium Systemtechnik an der NTB fördert die Studierenden im vernetzten Denken. Eine solide Grundlage dazu wird dank einer interdisziplinären Ausbildung in den mathematischen, informationstechnischen, naturwissenschaftlichen und technischen Fächern (MINT) gelegt. Absolventen des Ingenieurstudiums mit Abschluss „Bachelor of Science FHO in Systemtechnik” sind optimal darauf vorbereitet, komplexe Systeme und Prozesse zu beherrschen.

Ausbildung à la carte Nachdem die Studierenden erste Ingenieurgrundlagen erworben haben, vertiefen sie ihre Kenntnisse in einer von sechs Systemtechnik-Studienrichtungen. Parallel dazu festigen sie ihre Grundlagen.

Maschinenbau Absolventen dieser Studienrichtung kennen auch die Grundlagen der Elektronik und Informatik. Sie sind damit begehrte Generalisten mit Spezialwissen im modernen „Maschinenbau mit Mehrwert”. Sie erlernen alle Bereiche der mechanischen Produktentwicklung, Konstruktion, Berechnung und Simulation, Aufbau von Prototypen, Messung und Tests bis zur Fertigung.

Mikrotechnik Das Studium der kleinsten Teile bietet grosse Möglichkeiten. Angesprochen werden Studierende,

Fakten

WORK AND STUDY Einfach berufsbegleitend studieren: Die NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs bietet das Studium Bachelor of Science FHO in SystemtechnikNTB als Vollzeitstudium wie auch in der berufsbegleitenden Variante an. Die drei Standorte (Buchs, Chur und St. Gallen) und der modulare Aufbau erlauben dabei grösstmögliche Flexibilität.

Photonik (NEU)

die Interesse haben an Herstellungsmethoden kleinster Systembauteile, wie sie für Mobiltelefone, in Autosteuerungen, in der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt, der industriellen Fertigung und in der alltäglichen Technik verwendet werden.

Elektronik und Regelungstechnik Die Studierenden befassen sich mit analoger und digitaler Schaltungstechnik, Leistungselektronik sowie dem Design elektronischer Schaltungen. Sie lernen, hochintegrierte Bauteile wie FPGAs einzusetzen, Mikrocontroller zu programmieren und Sensorsysteme zu bauen. Sie steuern und regeln und setzen ihr Know-how in der Automatisierung ein.

Ingenieurinformatik Das Aufgabenspektrum reicht vom Entwurf und der Realisierung komplexer eingebetteter Systeme mit parallelen Abläufen, harten Echtzeitanforderungen und spezifischer Hardwareentwicklung bis hin zu vernetzten, verteilten, objekt- und komponentenorientierten Software-Applikationen auf unterschiedlichsten Plattformen wie Mikrocontrollern, Mobilgeräten, Windows und Linux-Rechnern und natürlich auch im Internet.

Wer sich für den richtigen Einsatz von Licht und Elektronik in den vielfältigsten unterschiedlichen Anwendungen interessiert und bei der Gestaltung unserer Zukunft vorne mit dabei sein will, ist in der Studienrichtung Photonik genau richtig. Vom fahrerlosen Automobil über bewegungsgesteuerte Videogames, intelligente Beleuchtungssyteme, optische Telekommunikation bis hin zum Laser in Medizintechnik oder Materialbearbeitung: Genauso weit gefächert wie die Einsatzgebiete photonischer Systeme sind auch die späteren Berufsfelder.

Der Abschluss Der enge Praxisbezug zieht sich als roter Faden durch das gesamte Studium. In der Bachelor-Arbeit stellen die angehenden Ingenieure (und auch immer mehr Ingenieurinnen) ihr Wissen in einer konkreten Problemstellung aus der Industrie unter Beweis. Die Arbeit

ist deshalb oft ein Sprungbrett für den Berufseinstieg mit vielen neuen Möglichkeiten.

Länderübergreifende Kontakte Die Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs NTB pflegt seit Jahrzehnten ausgezeichnete länderübergreifende Kontakte zur Industrie. Die Zusammenarbeit findet dabei im Rahmen von Bachelor oder MasterArbeiten oder im Bereich angewandter Forschung und Entwicklung/ Dienstleistungen der Institute statt. Viele der Absolventen der NTB sind in Schlüsselpositionen in und ausserhalb der Schweiz tätig.

 Fakten PHOTONIK – DIE ZUKUNFT IM GRIFF Photonik wird als eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts bezeichnet und weist ein weltweit starkes Wachstum auf. Die NTB kann auf jahrzehntelange Lehrerfahrung und Kompetenz in Optik und Elektronik zurückgreifen. Photonik-Studierende profitieren zusätzlich von der hervorragenden Laborinfrastruktur an der NTB und den engen Kontakten zur Industrie.

TECH DEINE ZUKUNFT HS G BUC016 A T O INF ruar 2 . Feb Sa. 27 13.00 Uhr – 09.30

Bachelor of Science FHO in Systemtechnik

Informations- und Kommunikationssysteme IKS IKS-Absolventen sind Fachpersonen für die praxisorientierte Soft-

www.ntb.ch


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· Aus Bildung wird Erfolg · 37

n Erfolg

Lernen mit [:keck] = Authentizität Aufbauen In Ihrer Muttersprache sind Sie der kompetente Experte. Sie fühlen sich wohl dabei, zu kommunizieren und haben kein Problem damit, Ihr Gegenüber zu überzeugen oder Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Wenn Sie das aber alles auf Englisch machen sollen, dann fühlen Sie sich, als hätten Sie gerade ein Gorillakostüm übergezogen. Wie überzeugen Sie Ihr Gegenüber jetzt, Sie ernst zu nehmen? Wir wissen, wie wichtig der Aufbau Ihrer eigenen Authentizität ist, wenn Sie Englisch in Ihrem Job anwenden müssen.

CEC hilft Ihnen dabei, sich mit Englisch genauso wohl zu fühlen, als wäre es eine zweite Haut. Kein Gorillakostüm. Lernen ist ein Prozess und es braucht mehr als theoretische Ansätze, damit man auf Englisch kommunizieren kann; es braucht Tun. Seit 2003 beweist CEC, dass das praxisorientierte Training das nachhaltigste und effektivste Training ist. Anwenden zu können, was Sie geübt haben, ist der Beweis Ihres – und unseres – Erfolges. Sie bekommen einfach mehr mit [:keck]. www.cec-world.at

Communication. English. Coaching. Dafür steht CEC. Für Sie bedeutet das: Mehr Mut. Mehr Können. Mehr Erfolg.

FIRST® LEGO® League: Erfolgreiche Vorarlberger Nachwuchs-Wissenschafter Schüler der HTL Bregenz beim Wettbewerb.

Die FIRST® LEGO® League (FLL) ist ein Förderprogramm, das Kinder und Jugendliche in einer sportlichen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heranführt. Grundlage der FLL ist ein Roboter-Wettbewerb mit SpaßCharakter, bei dem Schüler/-innen mit Hilfe eines Roboters knifflige Aufgaben erfüllen. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg unterstützt LEGO® Mindstorm Education seit 2008. Seitdem wurden Vorarlberger Mittelschulen bereits mit über 130.000 Euro unterstützt - bei der Finanzierung von Baukästen, Robotern und auch Wettbewerben.

Regionalwettbewerb an der HTL Bregenz Seit nunmehr drei Jahren ist die HTL Bregenz Mitveranstalter und Austragungsort der FLL-Vorarlberg. Insgesamt 15 Teams aus Vorarlberg, ein Team aus Tirol und eines aus Deutschland kämpften in diesem Regionalwettbewerb um den Aufstieg in das FLL Semifinale Austria. Für 2015 lautete das weltweite FLL Forschungsthema „Trash Trek – Wege zur Bewältigung unseres Abfalls“. Forschungs-

Seit 2003 / Einfach mehr mit [:keck] Chrystyna K. Lucyk-Berger / Knie 18 / 6850 Dornbirn 05572 202 613 / info@cec-world.at / www.cec-world.at

sponsor war Loacker Recycling. Das Unternehmen unterstützte das Projekt finanziell und stand den Schülern auch mit Know-how zur Seite und ermöglichte im Rahmen eines Betriebsbesuchs einen Einblick in den Betrieb.

FLL Semifinale Austria Im Wettbewerb „FLL Trash Trek“ bauten, testeten und programmierten Kinder und Jugendliche autonome Roboter mit LEGO Mindstorms®, um vorgegebene Aufgaben in einem Robot Game zu lösen. Zwei Vorarlberger Teams waren bei der 3. FLL Vorarlberg sehr erfolgreich und haben beim „FLL Semifinale Austria“ in St. Pölten Mitte Jänner teilgenommen und folgendes Ergebnis errreicht: f 1. Platz: ekmTecRobots HTL Bregenz f 2. Platz: Robotrangers VMS Dornbirn Bergmannstraße „Wir gratulieren den beiden Teams ganz herzlich und wünschen ihnen viel Erfolg beim „FLL Finale Central Europe“ am 19. und 20. März 2016 in Debrecen (Ungarn)“, freut sich Dr. Josef Rupp, n Vizepräsident der WKV.

Die Siegerehrung an der HTL Bregenz.


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38 · Die Wirtscha

Service SV-Beiträge gesunken

Mietvertrag auch mündlich

Die Mindestbeitragsgrundlage in der Krankenversicherung für selbstständig Erwerbstätige wurde auf das Niveau der Geringfügigkeitsgrenze bei Arbeitnehmern gesenkt.

Muss ein Mietvertrag schri lich abgeschlossen werden?

Diese beträgt heuer 415,72 Euro. Dadurch zahlen geringverdienende Selbstständige statt bisher 55,39 Euro seit Jahresbeginn nur mehr 31,80 Euro monatlich an Krankenversicherungsbeiträgen. Auch Neugründer zahlen in den ersten beiden Kalenderjahren den Fixbetrag von 31,80 Euro monatlich an Krankenversicherungsbeiträgen. Bei der Pensionsversicherung fällt seit 1. Jänner 2016 die begünstigte Beitragsgrundlage für Neugründer weg. An ihre Stelle tritt die Mindestbeitragsgrundlage von 741,40 Euro.

Weitere Infos Christl Marte-Sandholzer WKV-Rechtsservice T 05522/305/323

Der Abschluss eines Mietvertrages ist an keine Form gebunden. Wenn sich die Parteien über den Mietgegenstand und den Mietzins einig sind, genügt auch eine mündliche Vereinbarung. Es ist allerdings empfehlenswert, eine schri liche

Vereinbarung zu treffen. Kommt es irgendwann zu Streitigkeiten, erleichtert ein solches Dokument die Beweisbarkeit. Wird ein befristeter Vertrag abgeschlossen, bedarf er der Schri form. Eine mündlich vereinbarte Befristung ist unwirksam und nicht durchsetzbar. Schri form bedeutet, dass beide Vertragsparteien den Mietvertrag unterschreiben müssen.

Diese Fahrzeuge sind zudem von der motorbezogenen KFZ-Steuer befreit. Außerdem kann noch die entrichtete Vorsteuer geltend gemacht werden (aber nur bis zu gewissen Grenzen).

Dr. Werner Fellner WKV-Rechtsservice T 05522/305/290

Verfahren: einfach oder ordentlich? Wann ist ein ordentliches Genehmigungsverfahren – statt eines vereinfachten – bei Betriebsanlagengenehmigungen nötig?

ben in diesem Verfahren Parteienstellung. Die Durchführung einer Augenscheinsverhandlung ist seit der Gewerberechtsnovelle 2000 nicht mehr zwingend notwendig, wird jedoch meist durchgeführt.

f Antrag

Falls die Voraussetzungen für ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren nicht zutreffen, wird ein ordentliches Genehmigungsverfahren durchgeführt. Dabei wird das beantragte Projekt zunächst kundgemacht. Die Nachbarn ha-

Nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens wird – sofern sich das Projekt als genehmigungsfähig erwiesen hat – der Genehmigungsbescheid erlassen. Das ordentliche Verfahren gliedert sich in folgende Abschnitte:

Das Betriebsanlagengenehmigungsverfahren wird nur auf Antrag durchgeführt. Solange die erforderlichen Unterlagen nicht vorliegen, kann und darf die Behörde nicht entscheiden. Achtung: Ein Hauptgrund für Verzögerungen bei gewerberechtlichen Betriebsanlagengenehmigungsverfahren sind nicht vollständig eingereichte Unterlagen.

Vereinfachtes Verfahren

...für schadstoffemissionsfreie Fahrzeuge (Elektrofahrzeuge) kein Sachbezug anzusetzen ist?

Weitere Infos

Beim vereinfachten Genehmigungsverfahren ist die Parteienstellung der Nachbarn wesentlich eingeschränkt (vierwöchige Anhörungsfrist). Eine Augenscheinverhandlung ist nicht zwingend, wird jedoch meist zur Verfahrensbeschleunigung durchgeführt. Das Projekt wird durch Sachverständige begutachtet, das Ermittlungsverfahren abgeschlossen und ein Feststellungsbescheid erlassen. Dieser Feststellungsbescheid gilt als Genehmigungsbescheid.

Das vereinfachte Genehmigungsverfahren wird beispielsweise durchgeführt, wenn

mit Geräten und Ausstattung wie in Privathaushalten betrieben werden; f die Betriebsfläche 800 Quadratmeter nicht übersteigt; f der Maschinenanschlusswert 300 kW nicht übersteigt und f aufgrund der Ausführung der Anlage zu erwarten ist, dass Gefährdungen, Belästigungen oder nachteilige Einwirkungen oder Belastungen der Umwelt vermieden werden.

f Erste

Prüfung durch die Bezirksverwaltungsbehörde f Augenscheinverhandlung (mit Nachbarn) f Genehmigungsbescheid

Weitere Infos

f Anlagen

Dr. Werner Fellner WKV-Rechtsservice T 05522/305/290


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Nachhaltigkeit - Umwelt und Energie

Ökologisches Wirtscha en wird immer wichtiger Die 88-stündige Ausbildung wendet sich an Abfallwirtscha sbzw.Qualitätsbeau ragte, aber auch an Arbeitssicherheits- und Gesundheitsmanager sowie an Personen, die ein Umweltmanagementsystem in ihrem Betrieb implementieren sollen. Die Teilnehmer erlernen das notwendige Wissen, um die ISO 14001 einführen und aufrechterhalten zu können. Die Inhalte der Normen werden im Rahmen der Ausbildung analysiert und bezüglich

ihrer Umsetzung in der Praxis detailliert erläutert. Workshops und Fallbeispiele aus der Praxis geben Hilfestellung bei der Umsetzung. Die Abschlussprüfung besteht aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung (Projektarbeit und Präsentation). Die Zertifizierung wird von der akkreditierten WIFI Zertifizierungsstelle nach den Anforderungen der EN/ISO/IEC 17024 durchgeführt.

D etails 2.2. - 28.4.2016 WIFI Dornbirn f Beratung und Anmeldung: M. Köb, T 05572/3894-469 E koeb.martina@vlbg.wifi.at

Foto:Tthinkstock

Die nächste Ausbildung zum Umweltmanagementbeau ragten startet im WIFI in Dornbirn am 2. Februar 2016.

f Termin: f Ort:

Am 2. Februar 2016 startet im WIFI die Ausbildung zum Umweltmanagementbeau ragten.

WIFI

Weitere WIFI Kurse zum Thema Nachhaltigkeit f Der

Abfallbeau ragte Teilnehmer: Abfallbeauftragte oder deren Stellvertreter. Ziel: Einblick in die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen des Abfallwirtscha sgesetzes und Kennenlernen der Methoden, um ein eigenes Konzept zu erstellen.

Inhalt: Recht, Abfallwirtscha sgesetz und dazugehörende Verordnungen, Aufgaben und rechtliche Verantwortung des Abfallbeau ragten, Klassifizierung von Abfällen, gefährliche Abfälle und Altöle, chemische Grundlagen und biologische Zusammenhänge. Termin: 29.3. - 3.6.2016

WIFI Vorarlberg

f Ausbildung

zum Energieeffizienzbeau ragten Die Teilnehmer lernen die Anforderungen an ein Energiemanagementsystem kennen. Inhalte: Energieoptimierung, Energiedatenerfassung, Energiecontrolling, Energieausweis lesen und verstehen. Termin: 10. - 25.3.2016

f Beratung

und Anmeldung: Martina Köb, T 05572 / 3894-469 E koeb.martina@vlbg.wifi.at

www.vlbg.wifi.at


Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016

40 · Firmenportrait · Die Wirtscha

Mit der ERM Energie Ressourcen Management GmbH zur energieeffizienten Gebäudetechnik Das junge Unternehmen ERM bietet seinen Kunden energetische Betreuung und Optimierung der Gebäudetechnik mit konkreten Umsetzungsmaßnahmen: Komplettbetreuung von der Analyse über die Umsetzung bis hin zur Nachbetreuung und Erfolgskontrolle. Thomas Lechtaler hat 2013 sein Unternehmen ERM gegründet, um Unternehmen bei ihren Maßnahmen zur Energieeffizienz ideal zu unterstützen. Er sieht sich dabei aber nicht als Energieberater, sondern als technischer und ökonomischer Partner seiner Kunden, der nach der Analyse des Ist-Zustandes konkrete Maßnahmen zur Optimierung vorschlägt und diese auch mit seinen oder vom Kunden favorisierten Partnern analysegerecht umsetzt.

„Return on Investment“ Das Ziel der Optimierung ist immer ein wirtscha lich interessanter „Return on Investment“, auf Grund dessen Thomas Lechtaler für seine Kunden einen Maßnahmenkatalog erstellt. Für den Kunden besteht durch diese „Alles aus einer Hand“Strategie die Sicherheit, dass das Konzept auch wie erarbeitet umgesetzt wird. Dabei geht es um die Ausarbeitung der maximal möglichen ökonomischen Energieeffizienz.

Stärken von ERM Zum Leistungsportfolio der ERM zählen aber auch die Nachbetreuung, das Monitoring der Anlage und die Erfolgskontrolle über einen längeren Zeitraum. Dem Kunden bringt dies auf lange Sicht einen Wettbewerbsvorteil aufgrund der geringeren Betriebskosten. ERMGeschä sführer Thomas Lechtaler: „In der Gebäudetechnik ist die Betriebskostenrechnung von Anlagen verschiedenster Ausführungen noch nicht sehr verbreitet. Mittels eines Jahres-BetriebskostenBerechnungsprogrammes werden die Betriebskosten auf den Standort

R eferenzen Firma „Ölz der Meisterbäcker“ f Energetische Optimierungsmaßnahme: Austausch der bestehenden Wärmerückgewinnung mit 45 % Rückwärmezahl durch eine neue Wärmerückgewinnung mit 70 % Rückwärmezahl. f Energetische Optimierung von diversen Lü ungsanlagen, Umrüsten auf wirkungsgradoptimierte Ventilator Motorkombination, Druckverlustreduktion, anforderungsgerechter regelbarer Betrieb. Einsparung: 480.000 kWh/Jahr

Firma Doppelmayr:

Firma Scheyer:

f Reduktion

f Abwärmenutzung

des Anlagenwiderstandes durch eine strömungs- und geschwindigkeitsoptimierte Änderung des Kanalnetzes.

f Installation

von vier Rotationstauscher Wärmerückgewinnungsanlagen (Nachrüstung).

1.090.000 kWh werden durch die von ERM gesetzten Maßnahmen pro Jahr eingespart. bezogen berechnet und den Investitionskosten gegenübergestellt. Somit können die Betriebskosten unterschiedlich effizienter Systeme berechnet und mit den jeweiligen Investitionskosten verglichen werden. Dieser Vergleich zeigt in den meisten Fällen eine kurze Amortisation der höheren Kosten.“ Eine hohe technische Kompetenz ist bei einer Anlagenoptimierung ein entscheidender Erfolgsfaktor. Im Verstehen der Funktion einer Gesamtanlage und dem Zusammenspiel verschiedener Komponenten liegt die große Stärke von ERM.

Zusatzleistungen: Energie Audit nach EEffG, energetische Optimierung Drucklu erzeugung und Leckagen-Beseitigung,

des Reingases der bestehenden Lösemittel-Nachverbrennungsanlage über einen Lu / Wasser-Wärmetauscher und Einspeisung in das bestehende Heizungsnetz: Energieträger Strom der Wärmepumpe und Öl des Ölkessels werden eingespart.

510.000 kWh werden durch die von ERM gesetzten Maßnahmen pro Jahr eingespart.

Firma Russmedia: f Energetische Optimierung der Lü ungsanlagen Büro: Umrüsten auf wirkungsgradoptimierte Ventilator-Motorkombination, anforderungsgerechter, regelbarer Betrieb, CO2-Fühler in der Ablu , Filterstufe in Zulu nicht mehr erforderlich. f Energetische Optimierung der Lü ungsanlagen Druckerei: Umrüsten auf Frequenzumformer Betrieb, stufenlos regelbar, Motoraustausch auf energieeffiziente Motoren der Klasse IE4, Flachriemenantrieb (höherer Wirkungsgrad, längere Lebensdauer). Einsparung: 180.200 kWh/Jahr

Beleuchtungsoptimierung, energetische Nachbetreuung, intelligente Energiemanagementsysteme, Abwärmenutzung aus Industrieprozessen, Umsetzung von Maßnahmen zur Reduktion des Energiever brauchs.

Kontakt „O sind es die einfachen, kleinen Maßnahmen, wie etwa Regelungsoptimierungen guter, aber schlecht eingestellter Systeme, die einen großen Effekt bewirken.“ Ing. Thomas Lechtaler

Ing. Thomas Lechtaler Brolsstraße 11-15 A-6844 Altach +43 5576 43034 +43 664 88 61 88 16 lechtaler.thomas@erm.co.at


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· Nachhaltigkeit - Umwelt und Energie · 41

Hohes Einsparungspotenzial Vor wenigen Tag ging der 5. EUREM-Lehrgang über die Bühne. 24 Personen aus Vorarlberger Unternehmen haben ihn erfolgreich absolviert. Die Teilnehmer/-innen profitieren von einer sehr praxisorientierten Ausbildung, die Unternehmen von gut ausgebildeten Mitarbeitern, die ihr Wissen auch gleich an einem ganz speziellen Projekt anwenden und in die Praxis umsetzen können. So erfolgt in Eigenregie eine Effizienzsteigerung im Unternehmen. „Die Qualität der Abschlussarbeiten ist erfreulich hoch und daher ist es auch keine Überraschung, dass 2/3 der Projekte eine hohe Umsetzungswahrscheinlichkeit haben oder zum Teil auch schon umgesetzt wurden! Das zeigt die starke Praxisrelevanz des Lehrgangs und einmal mehr, was alles auf freiwilligem Wege möglich ist“, erklärt Mag.

Das Bündnis wächst rasant – werden Sie Teil davon!

Mag. Marco Tittler.

Marco Tittler, Leiter der WKVWirtschaftspolitik. Folgende Einsparungen sind durch eine Umsetzung der Projekte des 5. Lehrganges möglich: f f f

Einsparungen in kWh in Summe: 9.553.964,26 Einsparungen to CO2 in Summe: 3.231,72 Projekte mit hoher Umsetzungswahrscheinlichkeit kWh: 5.506.194,06 CO2: 2.623,90

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Setzen Sie ein Zeichen für den Klimaschutz! Das Klimaneutralitätsbündnis 2025 ist eine Initiative mit Vorbildwirkung, mit der Unternehmen aktiv einen Beitrag zur Lösung der weltweiten Klimaprobleme leisten. Machen Sie mit! 2015 haben zehn renommierte Vorarlberger Unternehmen beschlossen, nicht länger auf politische Vorgaben zu warten, sondern von sich aus tätig zu werden und sich aktiv dem Klimaschutz zu widmen. Die Mission: Freiwillige Maßnahmen zur Minderung des CO2-Ausstoßes sollen das 2°CZiel der Vereinten Nationen noch erreichbar machen.

In wenigen Schritten CO2-neutral Das Bündnis unterstützt seine Mitglieder aktiv auf ihrem Weg, CO2-neutral zu werden. In einem ersten Schritt werden der ökologische Fußabdruck berechnet sowie der Energie- und Ressourcenverbrauch analysiert. Als Know-how-Träger fungiert dabei die Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW). Die Experten des größten Energiedienstleisters Vorarlbergs beraten die Mitglieder individuell über Möglichkeiten, den Verbrauch nachhaltig zu senken. „Bei unseren Analysen kommen modernste Analyse- und Monitoring-Instrumente zum Einsatz“, so Produktmanagerin Dipl.-Ing. Anna Maierhofer. Nicht vermeidbare Emissionen werden durch die Unterstützung

ausgewählter internationaler Klimaschutzprojekte kompensiert. Diese Klimaschutzprojekte müssen die strengen Auflagen des Bündnisses sowie Vorgaben nach dem sogenannten „Gold Standard“ erfüllen. Das sind besonders hochwertige Initiativen, die nach ihren Auswirkungen hinsichtlich ökologischer, ökonomischer, aber auch sozialer Faktoren ausgewählt werden. Bei all diesen Schritten – von der Reduktion bis zur Kommunikation der Maßnahmen – werden die Teilnehmer kompetent betreut und unterstützt. Mittlerweile ist das Klimaneutralitätsbündnis auf 37 Mitglieder angewachsen und es ist das Ziel, noch größer zu werden. Deshalb steht es allen interessierten Unternehmen offen, die Verantwortung übernehmen, ein Zeichen setzen und gleichzeitig ihr nachhaltiges Image stärken wollen. „Je mehr Unternehmen teilnehmen, desto kraftvoller wird die Initiative und desto stärker profitieren die Teilnehmer auch vom gegenseitigen Austausch. Dabei ist es egal, wie groß Ihr Unternehmen ist“, so Promotion Anna Maierhofer.

n Kontakt Reinhard Moosmann illwerke vkw Weidachstraße 6 A 6900 Bregenz Tel +43 5574 80 159 73620 reinhard.moosmann@vkw.at www.vkw.at


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42 · Nachhaltigkeit - Umwelt und Energie · Die Wirtschaft

Energie-ExpertInnen sind gefragt  Informationen

Berufsbegleitendes Masterstudium vermittelt maßgeschneidertes Know-how für berufliche und unternehmerische Herausforderungen.

MASTERSTUDIUM ENERGIETECHNIK UND ENERGIEWIRTSCHAFT f

Energie ist ein Zukunftsthema. Zum einen, wenn es darum geht, den Energieverbrauch zu senken; zum anderen, wenn es um die Erzeugung von erneuerbarer Energie geht. Unternehmen, Kommunen, Politik und private Haushalte stehen dabei vor neuen Herausforderungen. „Die technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen im Bereich Energie werden in den nächsten Jahrzehnten noch vielfältiger“, erklärt Dr. Klaus Rheinberger, Studiengangsleiter an der FH Vorarlberg. „Dementsprechend bietet wir im berufsbegleitenden Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft eine Fülle von individuellen Wahlmöglichkeiten an. Die Studierenden können zahlreiche Inhalte ihres Studiums selbst zusammenstellen. Das entspricht den Bedürfnissen vieler Interessenten und auch Unternehmen, aus denen die zukünftigen Studierenden kommen.“

Energiestudium mit Wahlmöglichkeiten Im Mittelpunkt des berufsbegleitenden Masterstudiums stehen energietechnische und energiewirtschaftliche Fragestellungen. Die Studierenden entscheiden vor Studienbeginn, ob sie sich neben den Pflichtveranstaltungen in einem oder in beiden Themen – also in Energietechnik und/oder Energiewirtschaft – vertiefen wollen. Falls nur eine Energievertiefung gewählt wird, können sie als zweiten Schwerpunkt eine Vertiefung des Studiengangs Mechatronics wählen oder eine Auswahl von Mastermodulen individuell zusammenstellen. „Diese umfangreichen Wahl-

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Im Energieprojekt entwickeln Studierende im Team über zwei Semester hinweg ein energietechnisches oder energiewirtschaftliches Produkt von der Idee bis zum Prototypen.

möglichkeiten erlauben unseren Studierenden, sich in besondere Interessensgebiete zu vertiefen oder berufsrelevante Qualifikationen zu erwerben”, erklärt Studiengangsleiter Klaus Rheinberger.

Theorie und Praxis parallel Im Studium werden die theoretischen Grundlagen parallel in Praxisübungen und in einem zweisemestrigen Energieprojekt angewandt. Klaus Rheinberger erklärt: „Die Studierenden entwickeln in einem fünfköpfigen Team ein energietechnisches oder energiewirtschaftliches Produkt von der Idee bis zum Prototypen. Das Projektthema kann von den Studierenden oder Lehrbeauftragten, aus einem Unternehmen oder aus unseren Forschungszentren kommen. Ebenso können sich die Studierenden für die Entwicklung eines energieeffizienten Fahrzeugs entscheiden. Im vergangenen Jahr hat ein FH Vorarlberg-Team mit seinem Fahrzeug am Shell Eco-marathon in Rotterdam teilgenommen und war dabei sehr erfolgreich.“

Aufbaukurs unterstützt Studierende Der Studiengang behandelt vorwiegend technische, naturwissenschaftliche, wirtschaftliche und die wichtigsten rechtli-

chen Themen. Dementsprechend kommen die Studierenden aus unterschiedlichen Disziplinen und Berufen. MechatronikerInnen, InformatikerInnen, PhysikerInnen, MaschinenbauerInnen u.a. – sie alle bringen ihr Fachwissen in die Projekte und in die Teamarbeiten ein. „Den Einzelnen und den Teams bringt es große Vorteile, dass ExpertInnen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten“, weiß Klaus Rheinberger. „Andererseits bringen die unterschiedlichen Vorstudien und Berufe der Studierenden in manchen Fächern Nachholbedarf. Deshalb bieten wir im ersten Studienjahr einen Aufbaukurs an. Er ist freiwillig und hilft, etwaige Wissensdefizite auszugleichen.“ Alle Info zum Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft im Internet unter www.fhv.at/etw

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Dauer: 4 Semester, berufsbegleitend (Berufstätigkeit nicht verpflichtend) Besonderes Element: In einem Energieprojekt über zwei Semester entwickeln die Studierenden ein energietechnisches Produkt - von der Konzeption bis zum Prototypen. Präsenzzeiten: Freitag und Samstag Abschluss: Master of Science in Engineering (MSc) Vielfältige Berufsfelder: Die beruflichen Tätigkeitsfelder zukünftiger AbsolventInnen umfassen vor allem die Entwicklung und Optimierung energierelevanter Produkte und Prozesse, Energieberatung, Durchführung von Audits, strategische Energieplanung in Unternehmen, Marktanalysen und Energiehandel.

Birgit Berger Studiengangsadministration T +43 5572 792 5700 energie-master@fhv.at

„Neben der technischen Vermittlung gibt der Studiengang einen umfassenden Einblick in den Energiebereich und ermöglicht eine neue Sichtweise in die aktuelle weltweite Energieproblematik. Das Studium transportiert nicht nur Wissen, sondern trägt auch wesentlich zur persönlichen Entwicklung bei.“

www.fhv.at/etw

Sascha Steiner BSc. MA MSc.

 Kontakt Dr. Klaus Rheinberger Studiengangsleitung T +43 5572 792 5701 klaus.rheinberger@fhv.at


Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016 Die Wirtschaft

Extra

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Registrierkassen

Registrierkassenpflicht: Jedem Gast seinen Beleg - oder auch nicht

Die Registrierkassenpflicht gilt pro Betrieb und erstreckt sich zum Beispiel auch auf Buschenschanken. Grundsätzlich müssen Unternehmer dann eine Registrierkasse in ihrem Betrieb verwenden, wenn der Jahresumsatz 15.000 Euro übersteigt und die jährlichen Barumsätze mehr als 7500 Euro betragen (siehe Kasten). Bekommt der Unternehmer Trinkgeld, so gilt dies als Bareinnahme und muss mit der Registrierkasse erfasst werden, sofern Registrierkassenpflicht besteht. Bzw. zählt dieses Trinkgeld auch für die Ermittlung der Umsatzgrenze für die Registrierkassenpflicht mit. Anders ist die Lage bei Trinkgeldern, die an die Arbeitnehmer fließen: Sie werden nicht für die Berechnung der Umsatzgrenzen für die Registrierkassenpflicht herangezogen. Wenn sie dennoch mit der Registrierkas-

Foto: Radius Images/Corbis

Seit 1. Jänner 2016 gilt auch für die meisten gastgewerblichen Betriebe eine Belegerteilungs- und Registrierkassenpflicht. Hier einige Details.

Schluss mit den händisch geschriebenen Belegen, heißt es seit Jahresbeginn für einen Großteil der Gasthäuser und Restaurants.

se erfasst werden, so sind sie wie durchlaufende Posten zu behandeln und haben damit keinen Einfluss auf die Losungsermittlung. Für den Fall, dass die Abrechnung für einen Tisch gemacht wird, die Gäste dann aber doch einzeln zahlen möchten, gibt es eine Erleichterung: Es genügt, wenn ein Beleg für den gesamten Tisch einem Kunden gegeben wird, auch wenn die Gäste separat Teile der

Gesamtrechnung bezahlen. Diesen einen Kunden trifft dann die Entgegennahme- und Mitnahmeverpflichtung. Wichtig bei dieser Vorgehensweise ist allerdings, dass die Teilbeträge zeitnahe zur Abrechnung der bonierten Tischrechnung kassiert werden. Bei Warenausgabe- und Dienstleistungsautomaten, die nach dem 31. Dezember 2015 in Betrieb genommen wurden, kann eine

 Definitionen f

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Eine Registrierkassa ist ein elektronisches Datenverarbeitungssystem, das elektronische Aufzeichnungen zur Losungsermittlung und Dokumentation von einzelnen Barumsätzen im Betrieb erstellt. Die Registrierkassenpflicht besteht, wenn der Jahresumsatz im Betrieb 15.000 Euro und die Barumsätze 7500 Euro übersteigen. Als Barumsatz gelten sowohl Transaktionen durch Barzahlung als auch Zahlungen mit Bankomat oder Kreditkarte, Gutscheine, Geschenkmünzen etc. Banküberweisungen zählen nicht zu den Barumsätzen.

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Seit Jahresbeginn 2016 gilt grundsätzlich die Belegerteilungspflicht. Ab 2017 müssen Belege, die aus einem elektronischen Aufzeichnungssystem (= Registrierkassa) kommen, folgende Informationen enthalten: Eindeutige Bezeichnung des Unternehmens, fortlaufende Nummer, Datum und Uhrzeit, Menge und handelsübliche Bezeichnung der Speisen und Getränke (zum Beispiel Wiener Schnitzel und kl. gemischter Salat, 0,5l Bier), Betrag der Barzahlung nach Steuersätzen getrennt, Kassenidentifikationsnummer, maschinenlesbarer Code.

vereinfachte Losungsermittlung erfolgen. Es besteht dann weder eine Registrierkassenpflicht noch eine Belegerteilungspflicht, wenn die Gegenleistung für die Einzelumsätze 20 Euro nicht übersteigt. Dies trifft im Gastgewerbe zum Beispiel auf Zigaretten oder Dartautomaten zu. Eine vereinfachte Losungsermittlung kann bei diesen Automaten durch eine zumindest im Abstand von sechs Wochen regelmäßig erfolgende Ermittlung und Aufzeichnung durchgeführt werden. Also etwa durch den Vergleich von Anfangsund Endbestand oder durch manuelle oder elektronische Auslesung der Zählwerkstände. Außerdem müssen bei jeder Kassenentleerung die vereinnahmten Geldbeträge je Automat aufgezeichnet werden. Die Automatenkassen müssen mindestens einmal pro Monat entleert werden. Automaten, die vor dem 1. Jänner 2016 in Betrieb genommen wurden, sind grundsätzlich von der Registrierkassenpflicht bis 2027 ausgenommen, sofern sie noch nicht die neuen Kritierien für die Belegausstellung (siehe Kasten links) erfüllen. Bei Automaten, die bereits Belege ausdrucken können und die die ab 2017 geltenden Kriterien erfüllen, darf diese Funktion allerdings nicht außer Betrieb genommen oder ausgebaut werden. Bis zur gesetzlich geforderten Umstellung bzw. Nachrüstung der Altautomaten kann die vereinfachte Losungsermittlung wie bisher in Anspruch genommen werden. Nähere Infos und Details zur Registrierkassenpflicht im Zusammenhang mit Gutscheinen finden Sie auf Seite 44. 


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44 · Registrierkassen · Die Wirtschaft

Die Registrierkassenpflicht tritt in Kraft Ab 1. Jänner 2016 müssen alle Unternehmen, deren Jahresumsatz 15.000 Euro (davon 7.500 Euro Barumsatz) überschreitet, ein elektronisches Aufzeichnungssystem verwenden. Kein Grund, zu verzagen - eine digitale Registrierkasse bietet viele Vorteile: u Schnell und richtig kassieren wird erleichtert. u Rufen Sie jederzeit Statistiken ab und erfahren Sie mit nur einem Klick den aktuellen Tagesumsatz, die verkauften Artikel und vieles mehr. u Viele Lösungen lassen sich um Module für Warenwirtschaft, Kundenverwaltung, E-MailMarketing usw. erweitern. u Durch transparente Aufzeichnungen sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite. u Mit den richtigen Geräten können Sie Ihr Büro oder Ihr Geschäft im Handumdrehen digitalisieren. Belegpflicht: Ab 1. Jänner 2016 müssen sämtliche Bareinnahmen elektronisch erfasst und Belege ausgestellt werden. Straffreiheit laut Erlass bis Ende März 2016!* Manipulationssicherheit: Ab 1. Jänner 2017 muss die Regi-

strierkasse zusätzlich mit einer technischen Sicherheitseinrichtung (Zertifikat, digitale Signatur und Lesegerät) versehen sein. Segment: Je nach Mitarbeitergröße bieten sich unterschiedliche Lösungen an. Überlegen Sie, wie viele Kassenarbeitsplätze Sie haben und wie viele Mitarbeiter darauf Zugriff benötigen. Mobile Payment: Soll Ihre Kasse die notwendigen Schnittstellen für eine elektronische Zahlung aufweisen? Zubehör: Brauchen Sie noch Zubehör? Optional können Sie Ihre Kassa erweitern, wie z.B. mit Drucker, Kassenlade oder Barcode-Scanner. Mobil benötigen Sie eine Lösung, die Sie auch unterwegs nutzen können? Offline-Verfügbarkeit: Achten Sie darauf, dass die Registrierkassenlösung auch einen offlineModus unterstützt, damit Sie problemlos kassieren können, auch wenn einmal kein Internet verfügbar ist.

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* Quelle: BMF - Bundesministerium für Finanzen

Spät dran….? Registrierkassenpflicht seit 1.1.2016 Seit 1. Jänner 2016 müssen alle Unternehmen, deren Jahresumsatz 15.000 Euro (davon 7.500 Euro Barumsatz) überschreitet, ein elektronisches Aufzeichnungssystem verwenden. Kein Grund zum Verzagen: Mit Registrierkassen von HP mit Windows 10 Pro sind Sie auf der sicheren Seite und finden für jede POS-Situation ob mobil oder stationär - die richtige Lösung.

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· Registrierkassen · 45

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BMD als Experte zum Thema „Registrierkassenpflicht“ Markus Knasmüller ist Leiter der Software-Entwicklung und des Arbeitskreises Kassensoftware bei der Wirtschaftskammer Österreich und als solcher intensiv in die Verhandlungen mit dem Finanzministerium involviert gewesen.

„Unternehmen sollten rasch prüfen, ob sie Handlungsbedarf in Sachen Registrierkasse haben oder nicht“, erklärt Markus Knasmüller. „Wichtig ist es daher, Produkte eines Herstellers zu kaufen, dem ich auch vertraue und bei dem es die Garantie gibt, dass das Upgrade im Laufe des nächsten Jahres geliefert wird“, führt Knasmüller aus. Da mit Sicherheit noch mit vielen Anpassungen gerechnet werden kann, ist ein Wartungsvertrag ein guter Ratschlag.

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Müssen Gutscheine im Registrierkasse ist ganz rasch zu checken Kassensystem erfasst werden? Die vom Gesetzgeber gestellten Forderungen an die Unternehmen, aufgrund der aktuellen Registrierkassenpflicht und –verordnung, beinhalten noch einige Fallstricke. Denn derzeit wird fast nur von Handel und Gastronomie gesprochen. Aber jeder Unternehmer mit einem Gesamtumsatz von mehr als 15.000 Euro und Barumsätzen von mindestens 7.500 Euro (auch Bankomat, Kreditkarte und Gutscheine sind Barumsätze), benötigt eine Kasse und muss ab Anfang 2016 jede Barbezahlung mit einem entsprechenden Beleg quittieren.

Geforderte Manipulationssicherheit Ab 1. Jänner 2017 muss die Kasse zudem „manipulationssicher“ sein. Dies bedeutet, dass die durch die RKS-V vorgeschriebene

Implementierung einer Umsatzverkettung in Zusammenhang mit qualifizierten Zertifikaten umgesetzt werden muss. Diese Verordnung führt aber auch dazu, dass niemand seine derzeit im Einsatz befindliche Kasse, in dieser Form, über 2017 hinaus weiter verwenden kann. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bmd.com/ registrierkassenpflicht.html Promotion

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Zuerst muss zwischen den zwei Gutscheinarten unterschieden werden.

Auf der einen Seite gibt es den Gutschein, der zum Bezug einer im Voraus bestimmten Ware oder Dienstleistung berechtigt. Auf der anderen Seite gibt es Gutscheine, die einen gewissen Wert darstellen und bei denen der Kunde bzw. Gutscheininhaber auswählen kann, welche Ware oder Dienstleistung er in Anspruch nimmt. Je nach Art des Gutscheins ergeben sich unterschiedliche Vorgehensweisen bezüglich der Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht. Gutscheine, die Waren/Dienstleistung konkretisieren: Diese Gutscheine sind beim Verkauf bereits als Barumsatz anzusehen und daher in der Registrierkasse zu erfassen. Es ist darüber ein Beleg auszustellen.

Die spätere Einlösung des Gutscheines führt nicht mehr zur nochmaligen Erfassung in der Kassa. Wertgutscheine: Hier muss unterschieden werden zwischen dem Verkauf und dem Einlösen. Der Verkauf von Wertgutscheinen (Geschenkbons, Geschenkmünzen) stellt noch keinen steuerbaren Vorgang dar. Es erscheint aber zweckmäßig, die Bareingänge, welche durch den Verkauf eines Wertgutscheines erzielt werden, in der Registrierkassa zu erfassen. Der Verkauf des Gutscheines ist in der Registrierkasse mit Bezeichnung „Bonverkauf“ als Null %-Umsatz zu erfassen. Dies muss deshalb so genau beachtet werden, da erst die spätere Einlösung des Gutscheins zu einem (Bar-)Umsatz führt, welcher in der Registrierkassa erfasst werden muss.


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46 · Registrierkassen · Die Wirtschaft

A1 und ready2order starten mit ReadyCash Die Registrierkassenpflicht bringt es mit sich, dass bis zu 300.000 Registrierkassen-Geräte bis zum 1. Jänner 2017 eingeführt oder erneuert werden müssen. Das ist für die heimischen Betriebe ein Zusatzaufwand, der zwar zum Teil abgeschrieben werden kann, trotzdem aber einen Investitionaufwand darstellt.

Registrierkasse für EPU und KMU Mit ReadyCash bringt A1 in Kooperation mit dem österreichischen Start Up-Unternehmen ready2order eine kostengünstige, zukunftssichere und natürlich gesetzeskonforme Registrierkassenlösung auf den Markt. Das Konzept hinter ReadyCash ist denkbar einfach und trotzdem durchdacht: Über eine passwortgeschützte Website werden Produkte oder Dienstleistungen einmalig eingepflegt und mit Preisen und Steuersätzen versehen. Diese Produkte können dann über eine kostenlose App auf jedem Android (ab Version

A1 bringt ReadyCash in drei Versionen für jede Unternehmensgröße auf den Markt. Foto: A1

4.4), iOS (ab Version 8) und bald auch Windows-Smartphone bzw. Tablet mit Daten-Verbindung boniert und der Beleg per Bluetooth an einen Bondrucker gesendet werden. Dabei werden alle Daten verschlüsselt und manipulationssicher gespeichert und können für den Kunden mit Benutzernamen und Passwort wiederhergestellt werden, selbst wenn das Eingabegerät defekt wird. Neue gesetzliche Anforderungen werden ein-

fach für alle ReadyCash-Kunden zentral implementiert und stehen unmittelbar zur Verfügung – der Wartungsaufwand entfällt so vollständig und Backups erfolgen laufend und automatisch.

Drei Starter Pakete, ein Preis für jede Branche A1 bringt ReadyCash in drei Versionen für jede Unternehmensgröße auf den Markt:

ReadyCash mobil enthält den Akku-betriebenen Bluetooth-Bondrucker TM-P20 von Epson für unterwegs oder für den flexiblen Einsatz. ReadyCash stationär beinhaltet den neuesten Bondrucker TMM30 von Epson im HochglanzDesign in schwarz oder weiß. Dieser ist optimiert für den Einsatz im Verkaufsraum mit breiten Belegrollen, hoher Druckfrequenz und dennoch geringen Abmessungen. Noch einfacher wird es mit dem ReadyCash All-in-One. Das Gerät vereint alle Komponenten in einem: ein 6 Zoll-Tablet inkl. BonDrucker und vorinstallierter Software ist mit einer Mobilfunkeinheit und A1 SIM-Karte ausgestattet und sorgt für die einfache Inbetriebnahme in weniger als einer Minute. Der Datentarif ist bereits in der Servicegebühr inkludiert (Vorbestellung ab Ende Jänner).

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Online lesen: wko.at/vlbg


Nr. 4-5 · 29. Jänner 2016 Die Wirtschaft

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