Die Wirtschaft - Nr. 38 und 39 vom 23. September 2016

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Die Wirtschaft Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 71. Jahrgang

Nr. 38-39 · 23. September 2016

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CETA: Fakten statt populistische Mythen

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Wunsch nach Dauerrecht

Innovationspreis 2016

Die Schwellenwerte-Verordnung, die die regionale Wertschöpfung sichert, wurde erneut verlängert.

Am Donnerstag, 29. September 2016 wird der 15. Innovationspreis von WKV und Land verliehen.

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2 · Die Wirtschaft

Magazin 

Kommentar Inhalt

Themen der Woche

8-16

Bagatellsteuern abschaffen. Die Sparte Tourismus fordert die Abschaffung der nicht mehr zeitgemäßen Kriegsopferabgabe. Auch die Vergnügungssteuer soll bald Geschichte sein, so die Forderung. 8 Bergbahnen mit Umsatzplus. Dank Investitionen in Erlebnisangebote verzeichnen die heimischen Bergbahnen bisher im Sommer 2016 ein Umsatz- und Gästeplus.  10

1. Vorarlberger Ausbilderforum. Die WKV veranstaltet am 7. Oktober in Hard das 1. Vorarlberger Ausbilderforum für alle an der dualen Ausbildung Interessierten.  16

Von neuem Wahlrecht, CETA-Mythen und heimischer Innovationskraft Von Chefredakteur Herbert Motter Eine spannende Diskussion wirft IC-Spartenobmann Dieter Bitschnau auf, indem er ein Wahlrecht für Unternehmer/-innen auf Gemeindeebene fordert. Wer nicht in der Kommune wohnt, in der sich sein Betrieb befindet, hat keine Mitwirkungsmöglichkeiten im demokratischen Sinn. Dabei tragen die Firmenchefs das volle Risiko und erbringen für die Gemeinde wertvolle infrastrukturelle Leistungen, abgesehen von der Schaffung und Sicherung von Jobs und dem mannigfaltigen gesellschaftlichen Engagement. Und warum soll der Ort der wirtschaftlichen Tätigkeit nicht auch Lebensmittelpunkt sein? Mehr dazu auf der Seite 3. Dass CETA-Mythen die Runde machen, ist das eine, dass aber eine Regierungspartei die Notwendigkeit des Freihandels und dem daran gekoppelten Erfolg für den

Wirtschaftsstandort mit peinlichen Mitgliederbefragungen begegnet, ist eine gefährliche Entwicklung. Selbst der rote Doyen und Kern-Fan Hannes Androsch rauft sich sein Genossenhaar und warnt vor einer Abschottung Österreichs, die für ihn letztlich ins Armenhaus führt. Androsch wörtlich: „Zwischenstaatliche Abkommen, die offene Märkte garantieren, sind für unsere Exportwirtschaft und damit unseren Wohlstand unumgänglich.“ In dieser Ausgabe (Seite 4 und 5) nehmen wir die CETA-Mythen genauer unter die Lupe. Gäbe es die Innovationskraft der Vorarlberger Unternehmen nicht, würden Erfolgsmeldungen aus der Wirtschaft in den Gazetten und TV-Berichten ausbleiben. Diese Unternehmen mit beachtenswerten Produkten und Dienstleistungen vor den Vorhang zu holen, ist Anliegen des Innovationspreises (siehe Seite 15). Heuer zum 15. Mal!

 Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387), Sarah Kresser (sk). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W www.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 27,30. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 21.763 (1. Halbjahr 2016) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder Thinkstock.de Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

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IC-Spartenobmann Bitschnau für Wahlrecht von Unternehmerinnen und Unternehmern auf Gemeindeebene Für ein Wahlrecht für Unternehmerinnen und Unternehmer auf kommunaler Ebene in jener Gemeinde, in der sich der Betriebsstandort befindet, spricht sich Dieter Bitschnau, Obmann der Sparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, aus.

IC-Spartenobmann Dieter Bitschnau

Unternehmerinnen und Unternehmer sind ein wesentlicher Bestandteil des kommunalen Lebens einer Gemeinde. Sie investieren in Firmenstandorte, schaffen Arbeitsplätze in der Gemeinde, zahlen Kommunalsteuer und unterstützen die ortsansässigen Vereine bzw. örtlichen Strukturen. Ein Mitbestimmungsrecht des politischen Lebens einer Gemeinde haben diese Unternehmerinnen und Unternehmer jedoch keines, wenn sie nicht in derselben Gemeinde auch ihren Wohnsitz haben.

„Ein Wahlrecht für Unternehmerinnen und Unternehmer für die Wahl der Gemeindevertretung und des Bürgermeisters auch in jener Gemeinde, in der der Unternehmensstandort betrieben wird, ermöglicht es, die Rahmenbedingungen in der Gemeinde mitzugestalten“, so Bitschnau. „Dort, wo ich unternehmerisch tätig bin, investiere, Kommunalsteuer für die Mitarbeiter zahle, möchte ich auch wählen“, erläutert der Spartenobmann. Bitschnau stellt klar, dass sich seine Forderung ausschließlich auf Gemeinderatswahlen bezieht und nicht auch für

andere Wahlen gelten soll. Der ICSpartenobmann unterstützt damit einen entsprechenden Vorschlag der Sparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Tirol.

Rechtlich möglich Rechtlich gesehen wäre ein Wahlrecht auf kommunaler Ebene durchaus möglich, wie ein Gutachten von Univ.-Prof. Dr. Peter Hilpold von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck zeigt. Dafür müsste die Vorarlberger Gemeindewahlordnung das Wahlrecht nicht am Hauptwohnsitz, sondern generell an einem Wohnsitz ermöglichen und sei der Begriff des Wohnsitzes neu zu definieren. „Das Kriterium für die Definition des Wohnsitzes kann in der heutigen Zeit nicht nur darauf beschränkt sein, wo man seine Nachtruhe verbringt“, so Bitschnau. Daher müsste in der Bundesverfassung ein Wohnsitz auch ohne das Erfordernis einer Unterkunftnahme definiert werden. n

Jawohl!

· Magazin · 3

n Bildung

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Nein danke!

Hirnschmalz sichert den Standort

Reflexartige Unwissenheit

Als im Juli 1946 der Nationalrat das Handelskammergesetz beschloss, regelte er die Organisation der gewerblichen Wirtschaft neu. Auf Bundes- wie auf Landesebenen richteten die Kammern Wirtschaftsförderungsinstitute – kurz WIFIs – ein. Seit nun 70 Jahren steht das WIFI Menschen und Unternehmen mit Weiterbildungsangeboten aus der Praxis für die Praxis zur Seite. Mit Innovationen und Projekten zur Wirtschaftsförderung war und ist das WIFI stets Vorreiter. Folgerichtig begleiten WIFI-Trainer/-

BundeskanzlerKernließseinemeist nur über den Boulevard informierten Parteimitglieder bundesweit über das fertige und seit Monaten vorliegende Abkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) abstimmen. Wenig überraschend sagen 98 Prozent (nur sieben Prozent der Mitglieder haben teilgenommen) Nein zur Frage, ob das Abkommen in Österreich in Kraft treten soll, wenn dadurch europäische Qualitätststandards gesenkt werden. No na! Ins Absurde gleitet das gesamte SPÖ-Fragespiel auch deswegen, da eine aktuelle Befra-

innen aus der Praxis die Lernenden dabei, sich Kompetenzen nachhaltig selbst zu erarbeiten. Nach den Herausforderungen der vergangenen 70 Jahre, etwa der Bewältigung der Nachkriegszeit und des Wiederaufbaus, der Ostöffnung und des EU-Beitritts, nimmt das WIFI die aktuellen gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen zum Anlass, Chancen für die Menschen, die Unternehmen und den Wirtschaftsstandort optimal zu nutzen. Daumen nach oben! (moh)n

gung der Österreichischen GesellschaftfürEuropapolitikbesagt,dass rund 80 Prozent gar nicht wissen, wovonsieindieserSachereden,und sicherheitshalbermaldagegensind. Dieses gefährliche Spiel mit der Unwissenheit könnte unangenehme Folgen haben. Experten warnen nicht zu Unrecht vor einer Abschottung Österreichs im Außenhandel. Was das hieße, kann man sich in einem vom Export lebendenen Land ausrechnen.Einmalmehrsolltesich die SPÖ die deutsche Schwesterpartei SPD zum Vorbild nehmen. Daumen nach unten! (moh)n


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Thema CETA: Populisten auf dem Vormarsch Wirtschaftskammer plädiert für eine Rückkehr zu einer sachlichen Diskussion und Information über das geplante EU-Freihandelsabkommen mit Kanada. Die Intensivierung globaler Handelsbeziehungen eröffnete neue Märkte, ermöglichte Produktspezialisierungen und die für kleine Volkswirtschaften so wichtige Realisierung von Größenvorteilen. Globale Handelsverflechtungen wurden somit zur Grundlage für Beschäftigung und Wohlstand. Unternehmen wie auch Verbraucher profitierten gleichermaßen von der Öffnung der Märkte. Gerade Vorarlberg - mit seiner exportfokussierten Wirtschaft - ist dabei einer der größten Profiteure einer fortschreitenden Integration in die Weltwirtschaft. Die Öffnung von Grenzen und der Abbau von Handelshemmnissen haben sich nachweislich positiv auf unser Land ausgewirkt. Eine Möglichkeit, Handelshemmnisse abzubauen, sind Freihandelsabkommen. Freihandelsabkommen fördern den Austausch von Waren und Dienstleistungen und schaffen dadurch Impulse für Wachstum und Beschäftigung. Mag. Tittler, Leiter der Wirtschaftspolitik in der Wirtschaftskammer Vorarlberg: „Freihandelsabkommen werden aktuell von vielen Kritikern nicht als ein Instrument für die Überwindung von Grenzen gesehen und so dargestellt, sondern vor allem von Globalisierungsgegnern als Metapher für den zügellosen Kapitalismus verwendet. Ängste werden bewusst geschürt.“

Mythen statt Fakten Es sei von gefährdeten Arbeitsplätzen die Rede, ebenso wie von einem Absenken der Umweltstandards, einer Aushöhlung von Arbeitnehmerrechten und den allmächtigen amerikanischen Großkonzernen, die sich über nationale Gesetze hinwegsetzen und angeblich eine regelrechte Bedrohung für die Demokratie darstellen. „Dass die Aussicht auf den Abbau von Handelshemmnissen derartige Emotionen auslöst, ist weniger ökonomischer Natur, als vielmehr pure Ideologie. Globalisierungskritische Organisationen setzten die Liberalisierung des Mag. Marco Tittler Handels mit Turbokapitalismus gleich und bieten Wachstumsskeptikern mit der sich erholenden US-Wirtschaft - spätestens seit der Finanzkrise - ein leicht greifbares Feindbild. Das färbt jetzt auch auf das bereits ausverhandeltes Abkommen mit Kanada ab. CETA wird mit TTIP gleichgesetzt und in einer noch nie dagewesenen Art und Weise von globalisierungskritischen Gruppen kampagnisiert“, betont Tittler.

Unwissend dagegen sein Eine aktuelle Umfrage der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik bestätigt, dass „viele Österreicher nicht wissen, wovon sie reden, aber sicherheitshalber dagegen sind“. 73 Prozent der Befragten lehnen Ceta ab. Aber 78 Prozent haben keine Ahnung, was das

überhaupt ist, bzw. fühlen sich in der sanfteren Formulierung der Umfrage, „eher schlecht“ darüber informiert. Marco Tittler: „Hierzulande sorgen die Gegner des freien Handels, aber auch politische Parteien, die ironischerweise eine Regierungsverantwortung für ein Bundesland tragen, dessen gesamter Wohlstand auf der Öffnung der Märkte beruht, mit sehr einseitigen Berichten dafür, dass sachlichen Argumenten bewusst kein Platz eingeräumt wird.“

Die eigentlichen Ziele eines Freihandelsabkommens Bei allen Freihandelsabkommen geht es in erster Linie darum, tarifäre und nicht-tarifäre Hemmnisse sowie Unterschiede in den Regulatorien abzubauen und faire, regelbasierte Standards für einen gemeinsamen Handel zu schaffen. Im Zentrum der Überlegungen stehen dabei immer die gegenseitige Anerkennung von technischem Standard und Zulassungsverfahren. Es geht aber auch darum, die Regeln für die Zukunft gemeinsam zu gestalten und in weiterer Folge um die Frage, ob sich zwei Partner darauf verständigen können, gemeinsame Standards für einen faieren Handel zu entwickeln und dabei die eigenen, ursprünglichen Interessen entsprechend zu wahren. Kurz gesagt: Um die Gestaltung des Handels zwischen zwei gleichberechtigten Partnern im 21. Jahrhundert. Ein Freihandelsabkommen kann keine Standards absenken! Das können nur die nationalen Parlamente. Ein Freihandelsabkommen kann nicht gegen geltendes europäisches oder österreichisches Recht sein! (moh)n


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· Thema · 5

Mythen- & Faktencheck CETA Konzerne verklagen Österreich wegen entgangener Gewinne! Der Handlungsspielraum der Staaten und Gemeinden wird mit CETA eingeschränkt! CETA gefährdet die öffentliche Daseinsvorsorge. f

Staaten behalten ihr uneingeschränktes „Right to Regulate“ und ihr Recht zur Verwirklichung berechtigter politischer Ziele wie öffentliche Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz, öffentliche Sittlichkeit, Sozial- und Verbraucherschutz sowie Förderung und Schutz der kulturellen Vielfalt.

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CETA beschneidet daher nicht das Recht der Vertragsparteien zum Erlass neuer Gesetze in den oben genannten Bereichen. Staaten haben zudem auch ausdrücklich die Möglichkeit zu Gesetzesänderungen, selbst wenn diese die Gewinnerwartungen von Investoren beeinträchtigen. Staatliche Beihilfen stellen dabei keinen Verstoß gegen Investitionsschutzstandards dar.

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Zudem werden zwingende Vorschriften des Arbeitsrechts, das Streikrecht und beispielsweise auch eine Mindestlohnregelung (z.B. in Deutschland) durch CETA nicht infrage gestellt. Das verdeutlicht die „Arbeitsmarktklausel“, die von der EU in alle Handelsabkommen aufgenommen wird. Sie besagt, dass alle Anforderungen in Gesetzen und Rechtsvorschriften einer Vertragspartei bezüglich Arbeits- und Sozialschutz in Kraft bleiben und angewendet werden können, einschließlich der Regelungen z.B. zum Mindestlohn und zu Kollektivvereinbarungen, also Tarifverträgen. CETA stellt auch ausdrücklich fest, dass ein Dumping-Wettbewerb abgelehnt wird.

CETA gefährdet die heimische Landwirtschaft und gesundheitsschädliche Produkte kommen auf den Markt! Kanadische Erzeugnisse dürfen wie bisher nur dann einge-

führt und in der EU verkauft werden, wenn sie die EU-Vorschriften uneingeschränkt einhalten. So beeinträchtigt CETA beispielsweise nicht die EU-Beschränkungen für Rindfleisch mit Wachstumshormonen oder gentechnisch veränderte Organismen (GVO). Die bereits bestehenden Abkommen zwischen der EU und Kanada für Fleisch und Fleischprodukte sowie Wein und Spirituosen wurde in CETA integriert. CETA bringt eine beidseitige Reduktion von Agrarzolltariflinien,

was für alle Produzenten neue Marktchancen eröffnet. Für sensible Produkte sind dabei Zollkontingente oder Ausnahmen von den Liberalisierungsverpflichtungen vorgesehen: • Hühner- und Putenfleisch, Eier und Eiprodukte etc. sind beispielsweise komplett von der Liberalisierung ausgenommen.

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Wie bereits erwähnt, behalten Staaten das uneingeschränkte „Right to Regulate“ und ihr Recht zur Verwirklichung berechtigter politischer Ziele. Zudem ist es ausdrücklich vorgesehen, dass Staaten die Möglichkeit zu Gesetzesänderungen haben, auch wenn diese die Gewinnerwartungen von Unternehmen beeinträchtigen.

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Investitionsschutzabkommen gewähren ausländischen Investoren Schutz vor entschädigungslosen Enteignungen, vor Diskriminierung aufgrund der Herkunft, vor offensichtlicher Willkür und Ausübung von Zwang. Die Möglichkeit einen Staat aufgrund entgangener Gewinne willkürlich zu verklagen, hat ein Unternehmen nicht. Das Investitionsschutzabkommen ermöglicht dem Investor im Falle einer Verletzung von vertraglich zugesagten Standards vor einem internationalen Schiedsgericht zu klagen. Wichtig ist dabei, dass eine Vertragsverletzung vorangegangen sein muss und nicht willkürlich geklagt werden kann.

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Mit CETA soll ein ständiges, unabhängiges Schiedsgericht und ein Berufungsgericht geschaffen werden, das aus 15 von der EU und Kanada bestellten Mitgliedern besteht. Sie werden weder von Investoren noch von beklagten Staaten ernannt. Die Fälle werden anschließend von einem Berufungsgericht überprüft. • Die Verfahren und Dokumente sind öffentlich zugänglich. • Zudem kann das Gericht lediglich Entschädigungszahlungen (in der Höhe des Verlusts, keine Strafen) verordnen, nicht aber die Aufhebung von Maßnahmen der Vertragsparteien. Es können über die Gerichte also keine demokratisch getroffenen Entscheidungen bzw. Gesetze ausgehebelt werden.

• Mengenmäßige Kontingente für Rindfleisch, Schweinefleisch, Zuckermais in Dosen, Milchprodukte (z.B. Käse), Weichweizen etc. sorgen dafür, dass es zu keiner „Überschwemmung“ der Märkte kommen kann. So entspricht das gesamte Kontingent für Rindfleisch etwa 0,6 % des EU-Gesamtverbrauchs, bei Schweinefleisch sind es 0,4 %. CETA enthält keine Verpflichtungen hinsichtlich der Be-

reitstellung oder Beseitigung von inländischen Agrar- oder Fischereisubventionen. Somit steht es den Parteien – im Rahmen von CETA – frei, derartige Subventionen zu gewähren (natürlich im Einklang mit ihren jeweiligen WTO-Verpflichtungen und entsprechend den WTO-Regeln). → Somit sind weiterhin Subventionen der EU für die Landwirtschaft möglich. Mit CETA werden zwar Verfahren gestrafft, doch werden

weder die europäischen noch die kanadischen gesundheitspolizeilichen und pflanzenschutzrechtlichen Vorschriften geändert. Alle Erzeugnisse müssen den jeweils geltenden Standards der Einfuhrpartei uneingeschränkt entsprechen.


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Österreich n News „Gesunder Gastwirt“: SVA bietet spezielles Gesundheitsprogramm Die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) startete gemeinsam mit dem Fachverband Gastronomie mit September 2016 das für Gastronomen maßgeschneiderte Gesundheitsprogramm „Gesunder Gastwirt“. „Wir wissen, dass die Arbeitsanforderungen und -belastungen in der Gastronomie in den letzten Jahren gestiegen sind. Die Versicherten dieser Branche benötigen ein speziell den Bedürfnissen angepasstes Gesundheitsprogramm“, erklärt Alexander Herzog, stv. Obmann der SVA. Insgesamt werden rund 8.200 Gastronomen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr eingeladen, die in den letzten zwei Jahren zumindest einmal im Jahr einen Monat bei der SVA krankenversichert waren. Angehörige dieser Zielgruppe können ebenfalls an dem Gesundheitsprogramm teilnehmen. Beim Gesundheitsprogramm „Gesunder Gastwirt“ erfahren die Teilnehmer in eineinhalb bzw. zwei Tagen, wie sie ihr Wohlbefinden steigern und ihre Gesundheit verbessern können. Die Teilnehmer des Programms erwartet eine Kombination aus theoretischen Inhalten und praktischen Anwendungen. Experten vermitteln die Säulen, die einen gesunden Lebensstil ausmachen. „Im Bereich Gesundheit ist Prävention das Um und Auf. Die Aktion bietet Wirtinnen und Wirten die Möglichkeit, berufsspezifische Krankheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern“, betont Mario Pulker, Obmann des Fachverbands Gastronomie.

Smarte Rezepte statt Einheitsbrei

Michael Bartz (IMC der FH Krems), WKÖ-Präsident Christoph Leitl und Thomas Schmutzer (HMP).

Die moderne Arbeitswelt ist vielfältig und multidimensional. 08/15-Vorgaben für Arbeitszeiten sind längst nicht mehr zeitgemäß oder praktikabel. Der Ruf nach flexiblen, modernen Lösungen kommt von Betrieben wie Mitarbeitern gleichermaßen. „Wir sehen, dass sich die Anforderungen und Sichtweisen in der Arbeitswelt ändern. Die Wünsche von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gehen da konform: nämlich in die Richtung flexiblere, individuellere Möglichkeiten. Auf der Suche nach zeitgemäßen und maßgeschneiderten Gestaltungsmöglichkeiten kann es also nie um ein Gegeneinander, sondern muss es um ein Miteinander gehen!“, betont WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Flexibles Arbeiten heißt also für die Mitarbeiter nicht mehr arbeiten für weniger Geld, sondern eine bessere Verteilung der Normalarbeitszeit – mit Vorteilen für alle Beteiligten, räumt Leitl mit Vorurteilen auf. Prof. Michael

Bartz von der IMC FH Krems, International Business Institute, untermauert: „Was wir derzeit sehen, ist eine Art sozialer Handschlag zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.“ Einer der Kernbereiche ist für Bartz die Forderung nach mehr Randzeitenflexibilität: „Die starren Rahmen des Arbeitstages, der immer zur selben Zeit am selben Arbeitsort absolviert wird, gilt es aufzubrechen. Wir brauchen flexible, smarte Lösungen statt Einheitsbrei.“ Wichtig sind längere Durchrechnungszeiten und die Einrichtung von Zeitkonten, da Arbeitnehmer immer öfter größere Zeiträume für Familie oder Weiterbildung, Auszeiten oder längere Freizeitblöcke haben wollen.

Arbeiten in Graubereichen – Rahmen praxistauglich gestalten Dass maßgeschneiderte Lösungen unerlässlich sind, weiß Thomas Schmutzer, Geschäftsführer und Gesellschafter der HMP Beratungs GmbH, aus seinen Erfahrungen in der Unternehmensberatung: „Pauschale Arbeitszeitregelungen können nicht zufriedenstellend sein, weil selbst

Bild: WKÖ

in den gleichen Branchen Betriebe sehr unterschiedlich Flexibilität leben und umsetzen. Es gibt keine zwei Betriebe, die die gleichen Detailprobleme haben.“ Beim Versuch, den Spagat zu machen zwischen flexibler Auftragserledigung, den Wünschen der Mitarbeiter und den gesetzlichen Vorgaben, geraten die Unternehmen schnell in einen rechtlichen Graubereich. „Vieles passiert aus Notwendigkeit in der Praxis. Wir fordern, dass die Praxis und der Rahmen bei den Arbeitszeiten nicht zu weit auseinanderklaffen“, brachte es Leitl auf den Punkt. „Wir brauchen daher die Möglichkeit, dass sich Mitarbeiter legal nach Absprache auf betrieblicher Ebene zeitliche Airbags schaffen können. Gleichermaßen soll es unseren Betrieben möglich sein, Auftragsspitzen flexibel abarbeiten zu können.“

Skandinavische Länder als Vorbild Skandinavische Länder können dabei als Vorbild dienen. So haben Schweden und Finnland keine gesetzliche Obergrenze für die tägliche Höchstarbeitszeit, es wird lediglich die Ruhezeit festgelegt. n


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· Österreich · 7

Schwellenwerte-Verordnung wird verlängert WKV-Direktor Helmut Steurer: „Wenn Aufträge der öffentlichen Hand rasch und unbürokratisch vergeben werden, profitieren Auftraggeber und Wirtschaft gleichermaßen. Damit werden Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung gesichert.“ Ziel: Verordnung in Dauerrecht überführen. Die Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung bis 31. Dezember 2018 fördert vor allem die regionale Wirtschaft und ermöglicht eine unbürokratische und rasche Vergabe von öffentlichen Aufträgen. In der Praxis profitieren regional orientierte Klein- und Mittelbetriebe, die für kleinere Aufträge direkt zur Anbotslegung eingeladen werden, ohne sich zuvor an einem komplexen Vergabeverfahren beteiligen zu müssen. Öffentliche Auftraggeber wie Bund, Länder oder Gemeinden

Bewährtes Provisorium zum Standard machen

Auch Aufträge im Baubereich können unbürokratischer abgewickelt werden.

Für WKV-Direktor Steurer ist die Schwellenwerte-Verordnung „ein wichtiges Bindeglied zwischen regionalem Unternehmertum und öffentlicher Hand. Unser erklärtes Ziel ist daher weiterhin die Überführung der Verordnung in Dauerrecht.“ n

Bild: WKÖ

können Aufträge im Bau-, Lieferund Dienstleistungsbereich bis zu einer Höhe von 100.000 Euro direkt an Unternehmen vergeben. Ohne Verlängerung würde dieser Wert auf 50.000 Euro zurückfallen. Im Bau kann die öffentliche Hand darüber hinaus für Auftragsvolumina bis zu einer Million Euro zumindest drei qualifizierte Unternehmen im sogenannten „nicht offenen Verfahren ohne Bekanntmachung“ direkt zur Angebotslegung einladen. Erfahrungen zeigen, dass die Schwellenwerte-Verordnung im Schnitt zu einer Verkürzung der

Dauer der Vergabeverfahren um zweibisdreiMonate-inEinzelfällen sogar um bis zu fünf Monate - führt. „Wenn Aufträge der öffentlichen Hand rasch und unbürokratisch vergeben werden können, profitieren beide Seiten durch eine schnelle Erledigung der Aufträge, weniger Verwaltungsaufwand und eine Belebung der Konjunktur“, betont WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Gerade für kleine und mittlere Betriebe in der Region sei das ein wichtiger Faktor für die Sicherung von Arbeitsplätzen und regionaler Wertschöpfung.

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8 · Tourismus · Die Wirtschaft

Mehr Verwaltungsaufwand als Einnahmen: Bagatellsteuern streichen Die Wirtschaftskammer Vorarlberg fordert die Abschaffung der Kriegsopferabgabe und der Vergnügungssteuer nach dem Vorbild anderer Bundesländer.

Betroffen sind fast nur noch Tourismusbetriebe, und dort vor allem die Diskotheken. Während andere Bundesländer das entsprechende Gesetz bereits abgeschafft haben, hält Vorarlberg nach wie vor daran fest. Dabei ist die Zahl der Kriegsopfer und deren Angehöriger kaum noch feststellbar. Die Einnahmen aus dieser Landesabgabe waren in den vergangenen Jahren ohnehin stark rückläufig. 2015 lag der Gesamtbetrag lediglich noch bei rund 279.000 Euro. Außerdem landet nicht die gesamte Summe im dafür vorgesehenen Fonds. Zwar handelt es sich um eine Landesabgabe, die

Foto: Thinkstock

Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Vorarlberg fordert die Abschaffung der sogenannten Kriegsopferabgabe. „Es handelt sich um ein Relikt aus der Vergangenheit, bei dem der bürokratische Verwaltungsaufwand wohl höher ist als die tatsächlichen Einnahmen“, kritisiert Andrew Nussbaumer, WKV-Fachgruppenobmann Gastronomie.

Insbesondere Diskotheken sind von den Bagatellsteuern betroffen.

Einhebung obliegt allerdings den Gemeinden. Und die kassieren als Einhebungsvergütung 10 Prozent des Betrags. Mehrere Stellen sind involviert, ehe die Abgabe – oder das, was übrig bleibt - schließlich bei den Betroffenen ankommt. Nussbaumer: „Die Abgabe hat lange ihren Zweck erfüllt, aufgrund der geänderten Situation und des riesigen Bürokratieaufwands fordern wir das Land dringend auf, das Kriegsopferabgabegesetz endgültig abzuschaffen.“

Foto: Markus Gmeiner

Stadt Wien mit gutem Beispiel

„Bei der Kriegsopferabgabe handelt es sich um ein Relikt aus der Vergangenheit.“ Andrew Nussbaumer, FGO Gastronomie, WKV

Ein weiteres Beispiel für eine Bagatellsteuer, für dessen Abschaffung die Wirtschaftskammer Vorarlberg eintritt, ist die Vergnügungssteuer. Die Stadt Wien ist hier mit gutem Beispiel vorausgegangen. Sie schafft die Vergnügungssteuer mit 1. Jänner 2017 ab. In Vorarlberg können derzeit die Gemeinden selbst entscheiden, ob sie das Gemeindevergnügungssteuergesetz übernehmen und wie sie es auslegen - dies betrifft die Auswahl der Veranstaltungen

(„Vergnügungen“), die sie besteuern und die Höhe des Steuersatzes. Besteuert werden können Vorträge aller Art, Konzerte, Ausstellungen, Bälle etc. In Vorarlberg hatten im Jahr 2014 insgesamt 17 Gemeinden Einnahmen aus der Vergnügungssteuer. Größter Nutznießer war

Bregenz mit 490.386 Euro Steueraufkommen. Das kleine Egg kassierte hingegen lediglich 45 Euro. Abgesehen vom großen „Gewinner“ Bregenz sind die Einnahmen teilweise dermaßen gering, dass sie - ähnlich wie bei der Kriegsopferabgabe - der Verwaltungsaufwand fast oder zur Gänze auffrisst. (p.f.)n

Kommentar

Vergnügungssteuer ist eine reine Willkürsteuer Für die Vergnügungssteuer, die in Wien ab 1. Jänner 2017 Geschichte ist, sollte man eigentlich einen anderen Begriff finden. Willkürsteuer träfe es am besten. Das muss man sich vorstellen: Die Gemeinden können selbst bestimmen, ob sie die Steuer für alle „Vergnügungen“ im Rahmen des Gesetzes einheben bzw. ob einzelne „Arten von Vergnügungen“ ausgenommen werden. Auch den Steuersatz können sie variabel gestalten. Bregenz

nimmt 18 % auf Tanzveranstaltungen und 6 % auf Vorträge. Noch kurioser: Es können auch verschiedene Steuersätze für gleichartige Veranstaltungen festgelegt werden. Ausgerechnet die Bundeshauptstadt Wien, von der man annimmt, dass der Amtsschimmel besonders laut wiehert, schafft die Steuer jetzt ab. Es gilt, in Vorarlberg dem Beispiel zu folgen. Und auch die Kriegsopferabgabe im selben Aufwasch streichen. (p.f.)


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10 · Bergbahnen/Werbung ·

Nr. 38-39 · 23. September 2016 Die Wirtschaft

Umsatzplus bei den Bergbahnen Zum Ende der Sommerferien ziehen die Bergbahnen Vorarlberg eine positive Zwischenbilanz. Im Schnitt gab es ein Umsatzplus, das vor allem den Investitionen in Erlebnisangebote im Sommer zu verdanken ist.

Sommerbergbahnen“, führt Fachgruppenobmann Mag. Wolfgang Beck aus. Diese sei auch eine wichtige Basis für den Ausbau Vorarlbergs zur Ganzjahresdestination und bringe zusätzliche Wertschöpfung in die Talschaften, so Beck weiter.

Eine Umfrage der Fachgruppe der Vorarlberger Seilbahnen zum Umsatz im Sommer 2016 brachte zum Ende der Sommerferien erfreuliche Ergebnisse. Zwei Drittel der befragten Unternehmen konnten im Vergleich zum Vorjahr deutliche Umsatzsteigerungen erzielen, die teilweise sogar im zweistelligen Bereich liegen. Im Branchenschnitt gab es 3,4 Prozent mehr Umsatz.

Parallel zum Umsatz stieg auch die Anzahl der Gäste bei den Sommerbahnen um rund 2,6 Prozent. Vor allem Einheimische haben die Bergbahnen verstärkt genutzt. Nach rund 28 Prozent im Vorjahr kamen heuer etwa 34 Prozent aller Besucher aus Vorarlberg. Der Anteil der deutschen Gäste lag bei 36 Prozent, gefolgt von der Schweiz mit 12 Prozent.

„Maßgeblich verantwortlich für diese erfreuliche Entwicklung ist die Investitionsfreude unserer

Mehr Gäste und mehr Einheimische

Besonders gut entwickelten sich schon in den vergangenen Jahren jene Seilbahnen, die ihre Angebote im Sommer ausgebaut

haben. Im Rahmen der Qualitätszertifizierung als „Beste Österreichische Sommer-Bergbahn“ geschieht das ganz behutsam und natürlich vollkommen im Einklang mit den jeweiligen Rahmenbedingungen am Berg. So entstehen naturnahe Erlebniswelten, die auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet sind.

Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen In Vorarlberg haben bereits neun Sommerbahnen das Siegel erhalten: • Bergbahnen Brandnertal (Familie) • Bergbahnen Diedamskopf (Panorama & Naturerlebnis) • Dornbirner Seilbahnen Karren, Bödele und Ebnit (Genuss) • Golm (Familie & Abenteuer) - neu zertifiziert mit Alpine Coaster, Waldseilpark, Flying-Fox, Golmis Forschungspfad und Gauertaler AlpkulTour

• Kanzelwandbahn (Familie) - neu zertifiziert mit „Erlebnisweg Burmiwasser“ sowie den Klettersteigen „2-Länder-Sport“ & „Einsteiger“ • Kristbergbahn (Familie) • Pfänderbahn (Familie) • Sonnenkopf (Familie) • Walmendingerhornbahn (Genuss) - neu zertifiziert mit „Weg der Sinne“ und Gipfelrestaurant mit einheimischen Spezialitäten

Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg in der Wirtschaftskammer vertritt die Interessen von insgesamt 71 Mitgliedern und 45 Skigebieten. Vorarlbergweit sind in der Wintersaison 318 Bahnen und (Schlepp-)Lifte in Betrieb, die insgesamt 1.000 Pistenkilometer bedienen. In der Sommersaison haben vorarlbergweit insgesamt 37 Lifte geöffnet. n

Verpachtung Verpachtung Im Landeskrankenhaus Bregenz gelangt ab Februar 2017 der Kiosk mit Café-Ambiente im Erdgeschoss des Krankenhauses zur Verpachtung. Kunden sind Patient/innen, Besucher/ innen sowie Mitarbeitende des Krankenhauses. Der Kiosk ist an sieben Wochentagen offen zu halten. Bewerber/innen mit Erfahrung in der Führung eines Gastronomiebetriebes/Kiosks werden bevorzugt. Der zukünftige Pächter, die zukünftige Pächterin muss persönlich über die notwendigen Berechtigungen verfügen.

Foto: Klostertaler Bergbahnen

Angebotsunterlagen mit detaillierten Auskünften über die vertraglichen Bedingungen können im Sekretariat der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H., 6800 Feldkirch, Carinagasse 41, ab sofort zu den Bürozeiten abgeholt oder über Email angefordert werden; Tel. +43 (0)5522 303-5000, office@khbg.at Die Angebote sind bis Montag, 17. Oktober 2016, 16 Uhr bei o. a. Adresse einzureichen. Es findet keine öffentliche Angebotsöffnung statt. Vlbg. Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H. Mag. (FH) Harald Keckeis Bei den Vorarlberger Seilbahnen gibt es auch im Sommer viel zu erleben, zum Beispiel im Bärenland am Sonnenkopf.


Nr. 38-39 · 23. September 2016 Die Wirtschaft

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Vom Baggerfahrer zum Koch Yaser Rasul ist seit fünf Jahren in Vorarlberg. Er kommt aus Syrien und arbeitet im Restaurant „Frööd“ im Brandnertal als Koch, nachdem er im Hotel „Scesaplana“ in Brand über das Projekt „Schaffa im Ländle“ die Lehre gemacht hat. Gleich nach der Schule hat Yaser Rasul in Syrien als Baggerfahrer gearbeitet. Doch in seiner Heimat konnte er sich keine Zukunft aufbauen, der Krieg war gerade ausgebrochen und zwang ihn zur Flucht. „Am Anfang hab` ich mir schon schwer getan“, erinnert sich der 26-jährige, „weg von zu Hause, ein neues Umfeld, und vor allem die deutsche Sprache.“ 2012 hat er die Chance bekommen, im Hotel Scesaplana als Küchenhilfe anzufangen. Neben dem Erlernen der Sprache im Arbeitsalltag hat er vier Deutschkurse besucht und so seine Sprachkenntnisse Schritt für

(v.l.) Andy Marr, Yaser Rasul, Carolin Madlener.

Schritt verbessert. Durch das AMS Vorarlberg bekam er die Möglichkeit, über das Projekt „Schaffa im Ländle“ die Lehre zum Koch im „Scesaplana“ zu machen. „Das erste Jahr war ein bisschen schwierig, gerade in der Berufsschule“, erzählt er, „aber ich habe mich sehr bemüht, Neues gelernt und im Alltag fast nur Deutsch gesprochen. So kann man die Sprache am besten lernen“, ist Yaser Rasul überzeugt. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Berufsschule Lochau und der Unterstützung durch seinen

Arbeitgeber hat er die Lehrabschlussprüfung im Juli dieses Jahres positiv abgelegt. „Wir helfen Arbeitskräften, die aus dem Ausland kommen, wo es geht“, berichtet Carolin Madlener, stellvertretende Geschäftsführerin der Brandnertal Gastronomie, „wenn sie motiviert sind, finden wir einen Weg. Wir haben ein buntes Team mit Menschen aus verschiedenen Kulturen.“ In den sieben Betrieben der Schwärzler-Gruppe, zu denen auch die Brandnertal Gastronomie gehört, arbeiten viele unterschiedliche Nationalitäten. Yaser Rasul arbeitet heute auf 1.680 Metern im Restaurant Frööd, einem Betrieb der Brandnertal Gastronomie. Äußerst zufrieden mit der beruflichen Entwicklung des jungen Syrers ist auch Küchenchef Andy Marr. „Yaser ist sehr engagiert, lernwillig und mit Freude bei der Arbeit. Er hat einen tollen Weg gemacht.“ „Es ist eine Herausforderung, gute Mitarbeiter zu finden und langfristig für die Gastronomie zu

begeistern“, erzählt Carolin Madlener. Bei den Asylwerbenden sieht sie durchaus Potenzial. „Mit der richtigen Unterstützung können sie zu wertvollen Fachkräften werden. Wir geben diesen Menschen Promotion gerne eine Chance.“

n Facts Schaffa im Ländle: Das Ausbildungsprojekt zeigt jungen Menschen zwischen 19 und 30 Jahren mit Pflichtschulabschluss, aber ohne weiterführende schulische oder berufliche Ausbildung, neue berufliche Perspektiven auf und hilft ihnen dabei, ihre Chancen auf einen Wiedereinstieg ins Berufsleben zu nützen. Nähere Informationen unter www.ams.at

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Kraftstoffverbrauch (NEFZ) 3,6–8,1 l/100 km, CO2-Emission 94–183 g/km


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12 · Werbung · Die Wirtschaft

SALTEX als interdisziplinäres Kontaktund Netzwerkforum Mit rund 60 Ausstellern zur Premiere hat die SALTEX ihr Ziel erreicht und geht positiv gestimmt an den Start. Weitere Highlights sind das Smart Textiles Symposium und ein breites vielfältiges Rahmenprogramm. Am 5. und 6. Oktober feiert die SALTEX - Smart Textiles & Lightweight Materials ihre Premiere in Dornbirn. Mit rund 60 Ausstellern, vorwiegend aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, habe die SALTEX das gesteckte Ziel erreicht, so die Projektleiterin Katharina Schulz. Ein ausgewogener Mix aus Industrieunternehmen, Forschungsinstituten, Fachverbänden und Dienstleistern der gesamten Wertschöpfungskette verspricht den Besuchern einen guten Einblick in den Innovationsstand der Branche. Das Smart Textiles Symposium der Smart Textiles Plattform Austria, das bereits zum fünften Mal erfolgreich in Vorarlberg stattfindet, läuft zeitgleich zur SALTEX und wird mit spannenden Themen sicher ein Besuchermagnet. Während der erste Symposiumstag, am 05. Oktober, den intelligenten Textilien gewidmet ist, stehen am 06. Oktober die Faserverbundwerkstoffe und der textile Leichtbau in den Bereichen Architektur, Automobil und Medizin im Fokus. Anmeldungen zum Symposium können noch bis 30. September 2016 online vorgenommen werden. Vor Ort ist keine Anmeldung mehr möglich.

Anreize zum aktiven Netzwerken Die SALTEX hat das Ziel, als interdisziplinäres Kontakt- und Netzwerkforum in der attraktiven Vorarlberger Wirtschaftsregion neue Kooperationen und geschäftliche Transaktionen mit komplementären Partnern sozusagen „direkt vor der Haustür“ zu

Smarte Sporttextilien

Rund 60 Aussteller aus der gesamten Wertschöpfungskette präsentieren sich auf der SALTEX in Dornbirn.

Die SALTEX ist eine innovative Community-Plattform, die die Vernetzung der Teilnehmer und Besucher gezielt fördert.

initiieren. Neben Ausstellungsbereich und Symposium bietet das breite Rahmenprogramm weitere Möglichkeiten und Anreize zum aktiven Netzwerken. Die B2B Kooperationsbörse ist einer dieser Bausteine. Jeweils in den Pausen des Smart Textiles Symposiums können nach vorheriger Anmeldung kurze Einzelgespräche mit Referenten oder anderen Wunschpartnern vereinbart werden. Die Teilnahme an der Kooperationsbörse ist im Messeeintritt inbegriffen. Sie wird von der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) mit Unterstützung der Smart Textiles Plattform Austria und des Enterprise Europe Network (EEN) sowie mehrerer Kooperationspartner veranstaltet. Die nationale ClusterPlattform informiert im Rahmen der österreichischen Clusterkonferenz am Mittwoch, den

5. Oktober, von 12.30 bis 17 Uhr zum Thema „Globale Megatrends und die Rolle von Clustern“. Der Workshop Nanotechnologie wird von dem Kooperationspartner, dem Verein nanoNet Österreich, organisiert und findet am zweiten Veranstaltungstag, von 10:30 bis 14:30 Uhr statt. Außerdem präsentieren fünf Forschungsinstitute auf einer gemeinsamen Fläche neueste Forschungsergebnisse sowie Prototypen und Produktideen zum Thema Smart Textiles und Faserverbundwerkstoffe. Auf der SALTEX wird das selbstfahrende Konzeptauto Etos aus der Schweizer Ideenschmiede Rinspeed erstmals auch in Österreich zu sehen sein. Täglich ab 10:30 Uhr kann die Wolford AG in Bregenz besichtigt werden. Der Transfer vom Messegelände ist garantiert. Es wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten, da die verfügbaren Plätze begrenzt sind.

Ganz im Mindset der SALTEX und exemplarisch für die Innovationskraft der Branche steht ein Projekt, das von Günter Grabher, Inhaber der Grabher Group im Advisory Board, begleitet wird. Das steirische Start-up sanSirro (Gründung 2014), das sich auf das Thema personalisierte Sportbekleidung konzentriert, startete im August ein Crowdinvesting-Projekt auf Österreichs größter Plattform CONDA. Bereits innerhalb der ersten zwei Stunden konnte es eine sechsstellige Summe einspielen. „Bei dem aktuellen Projekt soll das erste wirklich nachhaltig waschbare smarte Sporttextil entwickelt werden“, so Hannes Steiner, Geschäftsführer und Inhaber der sanSirro GmbH. Die Innovation bei der geplanten Entwicklung sei die Generierung biometrischer Kennziffern sowie Geodaten direkt am Körper ohne den Einsatz einer zusätzlichen Hardware. Die technologisch ausgereifte Sensorik wurde von Stickerei-Betrieben aus der innovationsstarken und global vernetzten Wirtschaftsregion Vorarlberg entwickelt. Die sensorgestützten Daten werden direkt an einen integrierten Smart-Chip übermittelt, der über die Cloud kommuniziert. „Als Technologie wird eine spezielle NanoplasmaBeschichtung eingesetzt, die sowohl das Gewebe wie auch den Chip vor äußerer Beschädigung schützt. Wir sind fest davon überzeugt, mit dieser neuen Fasertechnologie einen Meilenstein zu setzen. Zahlreiche Spitzensportler haben uns dies bestätigt.“

n Fakten SALTEX f Community-Plattform für Smart Textiles sowie Faserverbundstoffe und deren industrielle Automatisierung f 5. und 6. Oktober 2016 f Messe Dornbirn, Österreich Mehr Informationen unter: www.saltex.at


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Die Community-Plattform für Smart Textiles sowie Faserverbundstoffe und deren industrielle Automatisierung. www.saltex.at

SALTEX SMART TEXTILES & LIGHTWEIGHT MATERIALS 05. BIS 06. OKT 2016, MESSE DORNBIRN

Die symposiums- und Ausstellungsbereiche: Smart Textiles Textil-Polymere Kunststoffe Garne Kunststoffanlagen Verstärkungsfasern Flächenherstellung Textilveredelung Konsolidierung Textil-Konfektion

Bauteilbearbeitung Funktionalisierung Komponenten Textilmaschinen Leichtbau Technisches Zubehör Automatisierung Elektronik Werkzeugbau

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Nr. 38-39 · 23. September 2016

14 · SALTEX · Die Wirtschaft

Vorarlberg als „textiles Zentrum“ Österreichs

Die Wurzeln der Vorarlberger Textilindustrie reichen weit zurück: Schon im 18. Jahrhundert wurden die drei Textilzweige der Spinnerei, Weberei und Stickerei in Form der Heimarbeit ausgeübt. Daraus entwickelten sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts die ersten Textilunternehmen, von denen einige noch heute erfolgreich bestehen: So beispielsweise die Getzner Textil GmbH (Gründung 1818) mit Sitz in Bludenz und die Fussenegger Textil GmbH (1824) in Dornbirn.

Die Branche im Wandel Im Zuge der Industrialisierung des 20. Jahrhunderts wurden die großen Textilfabriken zunehmend mechanisiert und boten auch Gastarbeitern zahlreiche Arbeitsplätze.

„Textilien und Textilverarbeitung haben in unserer Region eine lange Tradition und wir verdanken diesen Bereichen einen Teil unseres Wohlstandes.“ Günter Grabher

Smart-Textiles Plattform Austria

Trotz des Strukturwandels und des Aufkommens von Elektronik und Telekommunikation blieb die Textilbranche in Vorarlberg vorerst dominant. Die erste Dornbirner Messe wurde 1949 ins Leben gerufen und bildete somit den Anfang einer langen Veranstaltungstradition. Sie sollte in erster Linie für verstärkte Ausfuhr von Vorarlberger Produkten sorgen. Damals noch unter der Bezeichnung „1. Export- und Musterschau Dornbirn“ standen auch hier die Textilien im Vordergrund. Erst in den 1980er-Jahren kam es zu einem massiven Rückgang der Textilindustrie. Die schwierigen Marktbedingungen vor Ort und die Internationalisierung des Marktes zwang selbst einige der ganz großen Hersteller zur Schließung.

Nische: Smart Textiles verknüpfen Textilien mit moderner Technologie.

Chancen in der Nische Auch heute stellt der globale Konkurrenzkampf eine der größten Herausforderungen für regionale Unternehmer dar. „Man muss eine Nische finden - ist man der Zweite oder Dritte am Markt hat man meist schon verloren. Zudem zählen Top-Qualität der Produkte und Innovation“, weiß Andreas Staudacher, Fachgruppengeschäftsführer der Textilindustrie bei der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Zukünftig zeigen sich neue Chancen für Textilunternehmen vor allem in der gemeinsamen Kooperation mit anderen Branchen: „Vorarlberger Firmen bringen dabei die nötige Textilkompetenz ein“, so Staudacher. Im Bereich der Smart Textiles wird deswegen stark auf die Zusammenarbeit mit der Elektronik-, Leichtbau-, Automobil- und Medizin-Branche gesetzt.

Vorteile der Bodenseeregion Hierzulande profitieren die Textiler vor allem von der vorteilhaften Lage der Vier-Länder-Region am Bodensee. Denn: „Wir haben das große Glück, dass im Umkreis von dreißig Kilometern auch heute noch sämtliche Technologien und Unternehmen zu finden sind, die für die Herstellung hochtechnologischer Faserverbundwerkstoffe

Fotos: Smart-Textiles Plattform Austria

Am 5. und 6. Oktober 2016 findet die SALTEX, erste Messe für Smart Textiles & Lightweight Materials, in Dornbirn statt. Geprägt von einer traditionsreichen Geschichte, bildet Vorarlberg noch heute das „Textilzentrum Österreichs“ und wird so zum Schauplatz für innovative Produkte, die am Weltmarkt überzeugen.

und intelligenter Textilien notwendig sind“, erklärt Günter Grabher, Vorstand der Smart-Textiles Plattform Austria.

Innovation vor Ort Durch seinen zukunftsorientierten Innovationscharakter hat sich Vorarlberg bereits einen Namen als „textiles Silicon Valley“ gemacht. Das Land verfügt über eine ausgezeichnete Forschungsinfrastruktur und investiert laufend in neue Projekte: So wurde im April 2016 von der nationalen Förderstelle für wirtschaftsnahe Forschung in Österreich (FFG) die Stiftungsprofessur „Advanced Manufacturing“ an das Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik in Dornbirn vergeben. Hier

wird in Zusammenarbeit mit der Textilwirtschaft unter anderem an textilen Bauteilen für Elektroautos und für Flugzeuge gearbeitet. Auch Projekte in den Bereichen Sensortextilien, Textilbeton und Sports Textiles sind im Gange. Dabei ist die Qualität der Produkte entscheidend, um sich als regionaler Betrieb am Weltmarkt durchzusetzen. Mit hohen ökologischen Standards zeigt die heimische Industrie Verantwortung und unterstreicht damit die fortschrittliche Denkweise, die den Wirtschaftsstandort Vorarlberg auszeichnet. f

Online-Anmeldung zur SALTEX bis 30. September 2016 unter www.saltex.messedorbirn.at/ ticket/


Nr. 38-39 · 23. September 2016 Die Wirtschaft

· Innovationspreis 2016 · 15

Der Preis für innovative Ideen Verleihung des 15. Innovationspreises am 29. September 2016 um 19 Uhr im Montforthaus Feldkirch.

higkeit, nachhaltiges Wachstum und dauerhafte Beschäftigung. Wie sehr Vorarlbergs Unternehmen an der vordersten Front des Fortschritts mitmischen, zeigt die stolze Zahl von 385 Projekten, die bei den bisherigen 14 Ausschreibungen zur Vergabe des Landesinnovationspreises eingereicht worden sind.

Innovation ist die Triebfeder der Wirtschaft. Egal, ob im technischen Bereich oder im Dienstleistungssektor: Unternehmen, die mit neuen Ideen erfolgreich sind, nützen der gesamten Gesellschaft: Sie schaffen sichere Arbeitsplätze, sie zahlen Steuern und sind damit maßgeblich an unserem hohen Lebensstandard, der allen Bevölkerungsschichten zugute kommt, beteiligt. Eine hohe Innovationsfähigkeit ist gerade in einer schwierigen Wirtschaftslage mehr denn je der Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmenserfolg.

kennung von herausragenden Leistungen soll Motivation für andere sein, am Innovationspreis der nächsten Jahre teilzunehmen.

Am Wettbewerb nahmen Vorarlberger Unternehmen teil, die innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickelt und bereits auf den Markt gebracht haben. Erste Erfahrungen über die Auswirkungen der Innovation am Markt sollten bereits vorliegen. Nach folgenden Kriterien hat die unabhängige Jury, die sich aus Fachexperten und je einem Vertreter des Landes, der Wirtschafts- und der Arbeiterkammer zusammensetzt, bewertet: Innovation, Nutzen, Auswirkungen auf den Markt, Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg, volkswirtschaftliche Effekte, Ökologie und Bedeutung für das Unternehmen.

Innovationen und damit eng verbunden die wirtschaftsbezogene Forschung sind wichtige Faktoren für langfristige Wettbewerbsfä-

Am Donnerstag, den 29. September 2016, werden die Preisträger gekürt. Wir laden Sie herzlich dazu ein (siehe Einladung unten). n

Innovation ist Zukunft Unter diesem Motto vergeben die Vorarlberger Landesregierung und die Wirtschaftskammer Vorarlberg den Innovationspreis 2016. Zentrales Anliegen ist es, Unternehmen mit beachtenswerten Produkten und Dienstleistungen vor den Vorhang zu holen. Die Aner-

E I N L A D U N G | INNOVATION IS T ZUK U N F T

TA G DER WIRTSCHAFT

2016

E I N L A D U N G Z U R V E R L E I H U N G D E S I N N O VAT I O N S P R E I S E S Feiern Sie mit uns die Verleihung am Donnerstag, 29. September 2016, 19 Uhr im Montforthaus Feldkirch. Als Key-Note Speaker erwartet Sie Dr. Alois Flatz. Einfach anmelden bis zum 26. September 2016 unter 05523/305-386 oder per E-Mail barbisch.simone@wkv.at www.wkv.at/innovationspreis Wir freuen uns auf Sie.


Nr. 38-39 · 23. September 2016

16 · 1. Vorarlberger Ausbilderforum/Interview der Woche · Die Wirtschaft

1. Vorarlberger Ausbilderforum am 7. Oktober: „Die Lehrlingsausbildung weiter denken“ Am Freitag, den 7. Oktober 2016 veranstaltet die Wirtschaftskammer Vorarlberg das 1. Vorarlberger Ausbilderforum im Spannrahmen in Hard. Für alle an der Lehre und der Weiterentwicklung der dualen Ausbildung Interessierten veranstaltet die Wirtschaftskammer Vorarlberg am 7. Oktober 2016 zwischen 12:45 und 18:15 Uhr im Spannrahmen Hard das 1. Vorarlberger Ausbildungsforum. f

f

Das ausführliche Programm finden Sie unter: www.wkv.at/ausbilderforum Online-Anmeldung bis spätestens 3. Oktober unter www.wkv.at/event/708

Die Referent/-innen Alexande er Pointner erhielt seine sportliche Ausbildung iim asi SchigymnasiFoto. Ch F Ch. Forcher F h um Stams bei den späteren ÖSV-Cheftrainern Alois Lipburger und Toni Innauer. Mit den zahlreichen Erfolgen der „Superadler“ Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer, Wolfgang Loitzl, Andreas Kofler und Martin Koch hat sich Alexander Pointner als erfolgreichster Trainer der Skisprunggeschichte einen Namen gemacht.

Andreas Schneider begann seine Ausbildung zum Maschinenschlosser bei TRUMPF und ist seit über 20 Jahren Ausbildungsleiter des internationalen Unternehmens. Als Mitglied des Arbeitskreises „Innovation Ausbildung“ beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit neuen Modellen für eine chancenreiche, zukunftsorientierte Ausbildung. f Andreas Schneider im „Interview der Woche“ siehe unten. Mag. d Bernhard Heinzlmair leitet die Hamburger Trend-agentur

„tfactory“ und berät Unternehmen u.a. in der Kommunikation für junge Zielgruppen, Jugendmarketingstrategien und Jugendtrendforschung. FH) Mag. (F Petra Pinker, die Lehrlingsexpertin, beräät namhaftee Lehrbetriebe sowie öffentliche Institutionen und war selbst einmal Lehrling. Sie bringt mit ihren pfiffigen Persönlichkeitstrainings, Lehrlingsfindungskonzepten wie Castings und Berufsshows frischen Wind in die Lehrbetriebe. n

n Interview mit … … Andreas Schneider, Vordenker der dualen Ausbildung und Referent beim 1. Ausbilderforum

„Wir brauchen eine radikale Veränderung!“ Sie gelten als Vordenker der Lehre 4.0. Warum muss sich was ändern? Ich bin seit dreißig Jahren in der Ausbildung, lange gab es kaum große Veränderungen, dann kam ein enormer Treiber über die Digitalisierung der Unternehmen. Als noch schneller erlebte ich, wie sich die Gesellschaft auf die Digitalisierung einlässt - etwa mit Smartphones, WLAN und dem Einkaufen in virtuellen Welten. Daran sieht man, dass es Handlungsbedarf gibt. Was heißt das für Betriebe, die Lehrlinge ausbilden? Bei der Industrie 4.0 sprechen wir bereits vom Internet der Dinge, da sind Alltagsgegenstände übers Internet vernetzt. Das kann nicht ohne Konsequenzen für alle Bereiche unseres Lebens sein - also auch für die Lehre. Heute gilt: Andere junge Leute mit anderen Ansprüchen bringen viele Kompetenzen mit. Die Unternehmen brauchen die Fähigkeiten dieser jungen Menschen. Dazu ist aber eine grundsätzliche Reform der Strukturen notwendig. Wie könnten solche Reformen in Bezug auf die Lehre konkret aussehen?

Die Vorbereitung auf diese neue Welt muss vom ersten Tag der Ausbildung, oder besser schon davor, beginnen. Die Digitalisierung hat unwahrscheinlich viel mit dem Personalbereich zu tun. Es geht zuerst darum, wie ich diese neue Generation anspreche – mit Papier oder auf Social Media? Will ich eine Papierbewerbung oder eine elektronische Bewerbungsmappe? Und wie wähle ich meine Mitarbeiter aus - nach den Kriterien von antiquierten Notensystemen oder schaue ich, welche Potenziale die jungen Menschen mitbringen? Und wie geht es dann weiter? Wir brauchen eine interdisziplinäre Ausbildung, genau wie es die Arbeitswelt künftig sein wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass in Coworking-Spaces unterschiedliche Unternehmen zusammenkommen; denn es ist keine positive Situation, wenn Unternehmen immer nur unter sich bleiben. Außerdem wird die Dynamik bei den Inhalten noch weiter zunehmen, wir müssen also auf die Methoden setzen, um auf die Schnelligkeit des Wandels zu reagieren. Vieles, das wir heute praktizieren, ist übermorgen vielleicht schon passe‘ - darauf müssen wir vorbereitet sein.

Was bedeutet all das für die Ausft? bilder der Zukunft Wichtig ist das Selbstt verständnis der Ausbilder, denn der Begriff Ausbilder ist eigentlich per se schon falsch. Man kann niemanden ausbilden, der nicht den Willen dazu hat. Der Ausbilder muss nicht immer jene Person sein, die alles weiß: Viele Lehrlinge sind in Sachen digitale Fitness versierter und können in einer Art Rollentausch den Ausbildern vieles zeigen. Wir brauchen - fachlich natürlich bestens ausgebildete - Begleiter für Lehrlinge, die ein optimales Umfeld schaffen, das zum Lernen animiert. Ausbilder müssen den Lehrlingen Folgendes vermitteln: „Euer Job ist eure Verantwortung, ihr habt Kompetenzen und eure Freiheit, aber dieses Ergebnis wird von euch erwartet. Wenn ihr mich braucht, bin ich da.“ Das ist eine völlig neue Rolle für die Ausbilder, wir müssen eben auch diesen Bereich ganz neu denken. Kurz: Um unsere Zukunft nicht zu verspielen, brauchen wir eine radikale Veränderung! Interview: Sabine Barbisch


Nr. 38-39 · 23. September 2016 Die Wirtschaft

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18 · Gelbe Seiten ·

Nr. 38-39 · 23. September 2016 Die Wirtschaft

Gelbe Seiten n Termine Montag, 26. September 2016 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/ Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 Dienstag, 4. Oktober 2016 9.30 – 11.30 Uhr in Bregenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Heldendankstraße 10 13.45 – 15.15 Uhr in Lustenau, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Rathausstraße 1/Zi. 106 Mittwoch, 5. Oktober 2016 9.30 – 11.30 Uhr, in Schruns, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr in Bludenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bahnhofstraße 12 Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte bringen Sie aber allenfalls notwendige Unterlagen und Nachweise mit. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 0508059970, F 050808-9919, E Direktion. VBG@svagw.at, www.svagw.at

Firmenbuch Neueintragungen Stefan Brugger GmbH, Sonnenweg 2, 6932 Sulz; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Waren aller Art; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 06.06.2016; GF: (A) Stefan Brugger (30.10.1960); vertritt seit 09.06.2016 selbstständig; GS: (A) Stefan Brugger (30.10.1960); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 08.06.2016 – FN 453990h. Christella und Dietmar ABEL OG, Uga 80, 6884 Damüls; GESCHÄFTSZWEIG: Nutzung und Verwaltung eigenen Vermögens und Vermietung; GesV vom 31.05.2016; GS: (A) Christella Abel (26.12.1963); vertritt seit 09.06.2016 selbstständig; (B) Dietmar Abel (06.02.1964); vertritt seit 09.06.2016 selbstständig; – LG Feldkirch, 08.06.2016 – FN 453767f. OEC Sportwetten GmbH, Markus-Sittikus-Straße 20, 6845 Hohenems; GESCHÄFTSZWEIG: Wettunternehmen, Führung von Gastronomiebetrieben; Kapital: € 36.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 29.03.2016; GF: (A) Erich Wolfgang Fritz (02.03.1977); vertritt seit 08.06.2016 selbstständig; GS: (A) Erich Wolfgang Fritz (02.03.1977); Einlage € 36.000; geleistet € 36.000; – LG Feldkirch, 07.06.2016 – FN 453334v. A&G Immobilien GmbH & KG, Badstraße 23, 6844 Altach; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilien; GesV vom 01.06.2016; GS: (A) MÜLLER – Baugesellschaft mbH; vertritt seit 08.06.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Dipl-Arch Gerhard Müller (17.10.1966); Haftsumme € 8.000; (C) Alexandra Häfele-Iser (07.12.1969); Haftsumme € 2.000; – LG Feldkirch, 07.06.2016 – FN 453854h. Rauter & Partner Liegenschaftsbeteiligungs OG, Hinterfeldstraße 7/3, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Liegenschaften; GesV vom 01.06.2016; GS: (A) Ing Mag Bernhard Rauter (21.08.1979); vertritt seit 08.06.2016 selbstständig; (B) Mag (FH) Anja Nussbaumer (03.09.1981); vertritt seit 08.06.2016 selbstständig; – LG Feldkirch, 07.06.2016 – FN 453930w. EMH-IT e.U., Töbelegasse 15, 6824 Schlins; GESCHÄFTSZWEIG: IT-Dienstleistung; INHABER/IN: (A) Harald Matt (07.08.1995); eingetragen; – LG Feldkirch, 15.06.2016 – FN 454437s. „crazywin“ Advertising GmbH, Teilenstraße 29, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Erstellung und Vermarktung eines Apps für Smartphones mit dem Namen „crazywin“; Kapital: € 35.000; GesV vom 11.05.2016; GF: (A) Markus Grabher (07.07.1975); vertritt seit 16.06.2016 selbstständig; GS: (A) Markus Grabher (07.07.1975); Einlage € 17.850; geleistet € 17.850; (B) Dr Stefan Denifl (18.03.1969); Einlage € 17.150; geleistet € 17.150; – LG Feldkirch, 15.06.2016 – FN 454325a. Texible GmbH, Schwefelbadstraße 2, 6845 Hohenems; GESCHÄFTSZWEIG: Entwicklung, Herstellung

und Handel von bzw. mit technischen Textilien und Zubehörartikeln; Kapital: € 35.000; GesV vom 17.05.2016; GF: (A) Ing Thomas Fröis, BSc (28.11.1987); vertritt seit 17.06.2016 selbstständig; GS: (A) Ing Thomas Fröis, BSc (28.11.1987); Einlage € 17.850; geleistet € 17.850; (B) Universität Innsbruck Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH; Einlage € 3.500; geleistet € 3.500; (C) Univ-Prof Dr Thomas Bechtold (01.08.1956); Einlage € 13.650; geleistet € 13.650; – LG Feldkirch, 16.06.2016 – FN 454058h. SIE Connect GmbH, Millennium Park 12, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Connecting/Handel mit elektronischen Produkten und Komponenten aller Art; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 10.06.2016; GF: (A) Matthias Leidinger (18.06.1977); vertritt seit 18.06.2016 selbstständig; GS: (B) System Industrie Electronic Holding AG; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 17.06.2016 – FN 454565d. Schmid & Romagna Immobilien GmbH, Maurachgasse 12, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilientreuhänder, Erwerb, Vermietung und Verkauf von Immobilien; Kapital: € 35.000; GesV vom 25.05.2016; GF: (A) Mag Christian Schmid (01.06.1964); vertritt seit 18.06.2016 selbstständig; (B) Christoph Romagna, BA (18.03.1984); vertritt seit 18.06.2016 selbstständig; GS: (A) Mag Christian Schmid (01.06.1964); Einlage € 17.850; geleistet € 17.850; (B) Christoph Romagna, BA (18.03.1984); Einlage € 17.850; geleistet € 17.850; – LG Feldkirch, 17.06.2016 – FN 453991i. Mäser Lebensmittelmanufaktur e.U., Widagasse 11, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Lebensmittelmanufaktur; INHABER/IN: (A) Gabriele Mäser (22.11.1960); eingetragen; – LG Feldkirch, 20.06.2016 – FN 454281k. Investory Onlineplattform GmbH, Hintere Achmühlerstraße 1a, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Betrieb einer Onlineplattform; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 09.06.2016; GF: (A) Florian Tausend (16.01.1990); vertritt seit 21.06.2016 selbstständig; GS: (B) Si Startups Management GmbH & Co KG; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 20.06.2016 – FN 454326b. seajoo gmbh, Kirchgasse 15a, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Produktion und Handel mit Antriebs- und Auftriebsräder für Wasserfahrzeuge; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 15.06.2016; GF: (A) Robert Walser (15.11.1965); vertritt seit 22.06.2016 selbstständig; GS: (A) Robert Walser (15.11.1965); Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 21.06.2016 – FN 454566f. Koda Design e.U., Arlbergstraße 7, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Werbeagentur, Grafik, Gestaltung; INHABER/IN: (A) Kürsat Ocak (15.06.1979); eingetragen; – LG Feldkirch, 30.06.2016 – FN 455179g.


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Fachgruppentagungen

setzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

Löschungen

Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Beschluss Grundumlage ab 2017* 4. Beschlussfassung Voranschlag 2017 5. Aktuelle Berichte aus der Branche 6. Allfälliges *GU Berufszweig Stickereiwirtschaft ab 2017: - 5 %o der Bruttolohn- und Gehaltssumme des Vorjahres 4,2 %o Berufsgruppe Vorarlberg; 0,8 %o Fachverband Wien - Mindestgrundumlage: € 230,- Höchstbeitrag pro Mitglied: € 2.300,- Bei ganzjährig ruhender Berechtigung gem. § 123 WKG 50 % der Mindestgrundumlage. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung per E-Mail unter erath.doris@wkv.at . Bei Anmeldung erhalten Sie ihr Onlineticket zum Besuch der Messe SALTEX sowie zum anschließenden Netzwerkabend.

Sparte Information und Consulting Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Donnerstag, 20. Oktober 2016, 18:00 Uhr Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, Feldkirch Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten Fachgruppentagung vom 07.10.2015 3. Aktivitäten der Fachgruppe | Ein- und Ausblicke 4. AdWin 2017 5. Übersicht Finanzen 6. Allfälliges

Bundesgesetzblatt BGBl. II Nr. 250/2016 vom 13.09.2016 Änderung der Schwellenwerteverordnung 2012 Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesge-

n Termine

5. – 6. Oktober 2016

Sparte Industrie Fachgruppe der Textil-, Bekleidungs-, Schuh- und Lederindustrie Mittwoch, 05. Oktober 2016, 17:00 Uhr Messebüro (Halle 13), Messeplatz 1, Dornbirn

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Commingen Immobilien und Investment AG, Neuburgstraße 6b, 6840 Götzis; FIRMA gelöscht; Verschmelzungsvertrag vom 15.04.2016; Durchführung der grenzüberschreitenden Verschmelzung dieser Gesellschaft als übertragende Gesellschaft mit der project infinity ag (Handelsregister des Amtes für Justiz des Fürstentum Liechtenstein, FL-0002.487.049-1), Industriering 3, FL-9491 Ruggel als übernehmende Gesellschaft gemäß EUVerschG.; Sitz der übernehmenden Gesellschaft in Ruggel (Fürstentum Liechtenstein); – LG Feldkirch, 13.06.2016 – FN 358585g. CD-ATY GmbH, Holzriedstraße 33, 6960 Wolfurt; FIRMA gelöscht; Umwandlungsvertrag vom 30.05.2016; GV vom 30.05.2016; Umwandlung gemäß §§ 2 ff UmwG durch Übertragung des Unternehmens auf den Gesellschafter GCM Privatstiftung (FN 200939z); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 15.06.2016 – FN 453855i. BR-ATY GmbH, Holzriedstraße 33, 6960 Wolfurt; FIRMA gelöscht; Umwandlungsvertrag vom 30.05.2016; GV vom 30.05.2016; Umwandlung gemäß §§ 2 ff UmwG durch Übertragung des Unternehmens auf den Gesellschafter GBM Privatstiftung (FN 200938y); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 15.06.2016 – FN 453856k. Robo Invest GmbH, Pfarrgasse 7, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Verschmelzungsvertrag vom 10.05.2016; GV vom 10.05.2016; Diese Gesellschaft wurde als übertragende Gesellschaft mit der Knünz Invest Beteiligungs GmbH (FN 304451y) als übernehmender Gesellschaft verschmolzen; Sitz der übernehmenden Gesellschaft in Wels; – LG Feldkirch, 17.06.2016 – FN 412817i. BUSTER-Ges.m.b.H. in Liqu., Kohlplatz 16/4, 6842 Koblach; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 29.06.2016 – FN 75258z. Servus Tourismuspartner GmbH, Schäferweg 6, 6900 Bregenz; FIRMA gelöscht; Umwandlungsvertrag vom 05.07.2016; GV vom 05.07.2016; Umwandlung gemäß § 5 UmwG unter gleichzeitiger Errichtung der Personengesellschaft Servus Tourismuspartner OG (FN 455498a); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 11.07.2016 – FN 341352p. Oskar Gütl Versicherungsagentur KG, Hauptstraße 38, 6973 Höchst; FIRMA gelöscht; Amtswegige Löschung; – LG Feldkirch, 11.07.2016 – FN 240091a.

Messe Dornbirn GmbH, Messeplatz 1, Dornbirn. SALTEX Informationen: Dornbirner Messe GmbH, T 05572/305-0, E service@messedornbirn.at, www.messedornbirn.at Dienstag, 11. Oktober 2016 9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 15.30 Uhr, Pensionsversicherungsanstalt, Landesstelle Vorarlberg, Dornbirn, Zollgasse 6. Internationaler Sprechtag Österreich/Serbien Sie sind oder waren in Serbien oder Österreich tätig? Experten der Pensionsversicherungsträger beraten Sie gerne. Da nur eine begrenzte Anzahl an Terminen zur Verfügung steht, bitten wir um eine telefonische Voranmeldung unter T +43 (0) 50303– 39105 oder 39106. Mittwoch, 5. Oktober 2016 14.00 – 18.00 Uhr, U2 17/U2 18 und Freitag, 7. Oktober 2016 9.30 – 11.00 Uhr, 11.30 – 13.00 Uhr, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn Beratungstage Stipendienstelle Wann bekomme ich ein Stipendium und wann nicht? Fragen wie diese beantwortet die Stipendienstelle Innsbruck. Donnerstag, 13. Oktober 2016 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1, Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH. Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at

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Firmenbuch - Neueintragungen La Cantina V & B OG, Unterfeldstraße 27, 6700 Bludenz; GESCHÄFTSZWEIG: Gastgewerbe (Schulkantine/Kiosk); GesV vom 14.06.2016; GS: (A) Simone Vallaster (20.05.1970); vertritt seit 22.06.2016 selbstständig; (B) Margot Bitschnau (22.07.1971); vertritt seit 22.06.2016 selbstständig; – LG Feldkirch, 21.06.2016 – FN 454745v. De Meyer GmbH, Langegasse 15, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen aller Art; Kapital: € 35.000; GesV vom 03.06.2016; GF: (A) Dr Rainer De Meyer (11.10.1954); vertritt seit 22.06.2016 selbstständig; PR: (B) Helene De Meyer (28.07.1956); vertritt seit 22.06.2016 selbstständig; GS: (A) Dr Rainer De Meyer (11.10.1954); Einlage € 8.750; geleistet € 8.750; (B) Helene De Meyer (28.07.1956); Einlage € 26.250; geleistet € 26.250; – LG Feldkirch, 21.06.2016 – FN 454407x. Lins GmbH, Königshofstraße 35, 6800 FeldkirchAltenstadt; GESCHÄFTSZWEIG: Handel und Verwaltung eigenen Vermögens; Kapital: € 35.000; GesV vom 01.06.2016; GF: (A) Josef Bernhard Lins (09.12.1956); vertritt seit 23.06.2016 selbstständig; (B) Marbod Lins (05.08.1962); vertritt seit 23.06.2016 selbstständig; GS: (A) Josef Bernhard Lins (09.12.1956); Einlage € 15.750; geleistet € 7.875; (B) Marbod Lins (05.08.1962); Einlage € 15.750; geleistet € 7.875; (C) Matthias Lins (21.09.1981); Einlage € 3.500; geleistet € 1.750; – LG Feldkirch, 22.06.2016 – FN 454693t. Banovci GmbH, Dr. Anton-Schneiderstraße 10b, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Gastgewerbe und Wettbüro; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 23.05.2016; GF: (A) Becir Banovci (07.02.1960); vertritt seit 25.06.2016 selbstständig; GS: (A) Becir Banovci (07.02.1960); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 24.06.2016 – FN 454489t. INGOMAD GmbH, Uga 63, 6884 Damüls; GESCHÄFTSZWEIG: Hotel- und Gastgewerbe; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 23.06.2016; GF: (A) Ingo Madlener (18.05.1960); vertritt seit 25.06.2016 selbstständig; GS: (A) Ingo Madlener (18.05.1960); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 24.06.2016 – FN 454901y. KEVINGO GmbH, Uga 63, 6884 Damüls; GESCHÄFTSZWEIG: Hotel- und Gastgewerbe; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 23.06.2016; GF: (A) Ingo Madlener (18.05.1960); vertritt seit 25.06.2016 selbstständig; GS: (A) Ingo Madlener (18.05.1960); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 24.06.2016 – FN 454902z. RSK GmbH, Landstraße 106, 6971 Hard; GESCHÄFTSZWEIG: Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 15.06.2016; GF: (A) Veli Kilic (03.02.1966); vertritt seit 28.06.2016 selbstständig; GS: (A) Veli Kilic (03.02.1966); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 27.06.2016 – FN 454563a. VK BODYFIT Österreich GmbH, Mariahilfstraße 1, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Betrieb von Fitnessstudios einschließlich gastronomischer Bewirtschaftung; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 01.06.2016; GF: (A) Michael Ortner (13.05.1954); vertritt seit 28.06.2016 selbstständig; GS: (B) VK BODYFIT GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 27.06.2016 – FN 454628x.

Drexel Embroidery GmbH, Bobletten 18, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Stickereien und anderen Textilien; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 03.06.2016; GF: (A) Kerstin Drexel (01.01.1962); vertritt seit 28.06.2016 selbstständig; GS: (A) Kerstin Drexel (01.01.1962); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 27.06.2016 – FN 454947s. GDB Baumeister GmbH, Schlossplatz 2, 6845 Hohenems; GESCHÄFTSZWEIG: Baumeister- und Bauträgergewerbe; Kapital: € 50.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 16.06.2016; GF: (A) Ing Karl Grabher (02.04.1963); vertritt seit 29.06.2016 selbstständig; GS: (B) GRABHER, Der Baumeister GmbH; Einlage € 50.000; geleistet € 50.000; – LG Feldkirch, 28.06.2016 – FN 454564b. Griell Sattler OG, Millenium Park 20, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Fitnesstraining; GesV vom 24.06.2016; GS: (A) Samuel Griell (31.08.1985); vertritt seit 29.06.2016 gemeinsam mit einem weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter; (B) Stefan Sattler (22.05.1980); vertritt seit 29.06.2016 gemeinsam mit einem weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter; – LG Feldkirch, 28.06.2016 – FN 454937a. AHO Immobilien-Vermietungs OG, Neufeldstraße 3, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilienvermietung; GesV vom 16.06.2016; GS: (A) Andreas Hofer (19.01.1980); vertritt seit 29.06.2016 selbstständig; (B) Simone Grabher-Meyer (25.09.1980); vertritt seit 29.06.2016 selbstständig; – LG Feldkirch, 28.06.2016 – FN 454967w. NA JO Holding GmbH, Sennemahd 6, 6840 Götzis; GESCHÄFTSZWEIG: Beteiligungen; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 28.06.2016; GF: (A) Jörg Nachbaur (17.03.1966); vertritt seit 30.06.2016 selbstständig; GS: (A) Jörg Nachbaur (17.03.1966); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 29.06.2016 – FN 455064m. SourceNova GmbH, Hopbach 35, 6840 Götzis; GESCHÄFTSZWEIG: IT Consulting, Softwareentwicklung und Handel mit Waren aller Art; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 31.05.2016; GF: (A) Elias Berchtold (22.06.1986); vertritt seit 30.06.2016 selbstständig; (B) Christoph Gassner (21.03.1985); vertritt seit 30.06.2016 selbstständig; GS: (A) Elias Berchtold (22.06.1986); Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 5.000; (B) Christoph Gassner (21.03.1985); Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 29.06.2016 – FN 454995k. AroaSmart GmbH, Am Stein 25, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Handel; Hardware & SoftwareDienstleistungen; Beratung; Schulung; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 13.06.2016; GF: (A) DI Eckehard Stolz (08.08.1968); vertritt seit 30.06.2016 selbstständig; (B) Fabiana Stolz (23.12.1969); vertritt seit 30.06.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; GS: (A) DI Eckehard Stolz (08.08.1968); Einlage € 21.000; privilegierte Einlage € 6.000; geleistet € 4.000; (B) Fabiana Stolz (23.12.1969); Einlage € 14.000; privilegierte Einlage € 4.000; geleistet € 2.000; – LG Feldkirch, 29.06.2016 – FN 454366k. Meusburger International Holding GmbH, Kesselstraße 42, 6960 Wolfurt; GESCHÄFTSZWEIG: internationale Holding; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 14.06.2016;

GF: (A) Mag (FH) Guntram Meusburger (20.06.1972); vertritt seit 30.06.2016 selbstständig; GS: (B) Meusburger Georg GmbH & Co KG; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 29.06.2016 – FN 454488s. Chalet 1550 GmbH, pA Mag. Dietmar Spiss, SteuerberatungsgmbH, St. Jakober Dorfstraße 85, 6580 St. Anton am Arlberg; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb, Verkauf und Verwaltung von Immobilien und der Betrieb eines Chalets; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb, Verkauf und Verwaltung von Immobilien und der Betrieb eines Chalets; Kapital: € 35.000; GesV vom 21.06.2016; GF: (A) Edward Vermeer (15.05.1963); vertritt seit 30.06.2016 selbstständig; (B) Steve Vermeer (28.01.1988); vertritt seit 30.06.2016 selbstständig; GS: (A) Edward Vermeer (15.05.1963); Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (B) Steve Vermeer (28.01.1988); Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 29.06.2016 – FN 454993h. Feuerstein WOHNBAU GmbH, Bühel 793, 6866 Andelsbuch; GESCHÄFTSZWEIG: Bauträger, Wohnbau; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 23.06.2016; GF: (A) Thomas Feuerstein (29.08.1966); vertritt seit 01.07.2016 selbstständig; PR: (B) Margit Feuerstein (04.10.1969); vertritt seit 01.07.2016 selbstständig; GS: (A) Thomas Feuerstein (29.08.1966); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 30.06.2016 – FN 454886a. FM2 Immo GmbH, Langegasse 14, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Ankauf, Verwaltung und Verwertung von Liegenschaften, Erstellung von Gebäuden und deren Verwertung; Kapital: € 35.000; GesV vom 17.06.2016; GF: (A) Mag Margit Drexel-Wendner (02.05.1967); vertritt seit 01.07.2016 selbstständig; (B) Mag Jürgen Wendner (30.01.1965); vertritt seit 01.07.2016 selbstständig; GS: (A) Mag Margit Drexel-Wendner (02.05.1967); Einlage € 31.500; geleistet € 31.500; (B) Mag Jürgen Wendner (30.01.1965); Einlage € 3.500; geleistet € 3.500; – LG Feldkirch, 30.06.2016 – FN 455148k. MIS Unternehmensberatung GmbH, Marktstraße 17, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Unternehmensberatung; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 20.06.2016; GF: (A) Ing Mag Dr Bernd Schenk (13.07.1979); vertritt seit 01.07.2016 selbstständig; PR: (B) Dr Alexandra Schenk (30.09.1979); vertritt seit 01.07.2016 selbstständig; GS: (A) Ing Mag Dr Bernd Schenk (13.07.1979); Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 5.000; (B) Dr Alexandra Schenk (30.09.1979); Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 30.06.2016 – FN 455062i. DNS Fertigungstechnik GmbH, Studa 10, 6800 Feldkirch-Gisingen; GESCHÄFTSZWEIG: CNCFertigungstechnik; Kapital: € 35.000; GesV vom 23.06.2016; GF: (A) Jörg Dietrich (31.12.1970); vertritt seit 01.07.2016 selbstständig; GS: (A) Jörg Dietrich (31.12.1970); Einlage € 31.500; geleistet € 31.500; (B) Christian Nami (24.04.1971); Einlage € 3.500; geleistet € 3.500; – LG Feldkirch, 30.06.2016 – FN 455145g. Trockentechnik Schöbel e.U., Rheinstraße 26-27, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Entfeuchtung von Räumlichkeiten mittels mobiler Belüftungs- und Heizgeräte; INHABER/IN: (A) Walter Schöbel (02.03.1970); eingetragen; – LG Feldkirch, 14.07.2016 – FN 452770p.


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Weiterbildungslehrgang zum Schweißtechniker

Sie möchten souveräner auftreten, entspannter kommunizieren und mit packenden Präsentationen begeistern? Ihnen gefällt die Vorstellung, Ihr Publikum durch einen charismatischen Auftritt von den Plätzen zu reißen? Mit der berufsbegleitenden Rhetorik Akademie aktivieren Sie in nur zwei Semestern Ihre verborgenen Potenziale! Sie bringen Kraft, Abwechslung und Esprit in Ihre verbale und nonverbale Kommunikation und erfahren, wie Sie sich gekonnt in Szene setzen. Außerdem lernen Sie, Ihre Mitmenschen durch die raffinierte Inszenierung und Emotionalisierung von Botschaften nachhaltig zu überzeugen und für sich zu gewinnen.

Das Bundesgesetz „Medizinische Assistenzberufe-Gesetz“ (MABG) vom 25. September 2012 und die entsprechende Ausbildungsverordnung vom 30. September 2013 regeln u.a. die Ausbildung und Berufsbezeichnung der Ordinationsassistenz. Die Ordinationsassistentin umfasst die Assistenz bei medizinischen Maßnahmen in ärztlichen Ordinationen, ärztlichen Gruppenpraxen, selbstständigen Ambulatorien und Sanitätsbehörden nach ärztlicher Anordnung und Aufsicht nach Maßgabe der ärztlichen Anordnung.

Teilnehmer Personen mit Praxis im Rechnungswesen, aktive Controller sowie Fachund Führungskräfte aller Funktionsbereiche mit dem Bedarf, Controllerarbeit und die dazu notwendigen Systeme und Methoden vertieft zu verstehen und im eigenen Verantwortungsbereich anwenden zu können.

Teilnehmer Metallfacharbeiter, Konstrukteure, Schweißaufsichtspersonen, Meister, Facharbeiter, Schweißer, Verantwortliche für die Schweißtechnik, Vorarbeiter, Schlosser. Voraussetzungen n Erfolgreicher Abschluss des österreichischen IWS- bzw. Schweißwerkmeister-Lehrganges. n Für den Erhalt des nationalen staatlichen Schweißtechniker-Zeugnisses ist die Vorlage des Schweißwerkmeister-Zeugnisses erforderlich. n Der Erhalt des IWT-Diploms ist nur für Absolventen einer Werkmeisterschule oder einer 4-jährigen Fachschule möglich und der positive Abschluss des Teil 1 (IWS) darf nicht länger als 2 Jahre zurückliegen. Ziel Ziel des Lehrganges ist es, den Teilnehmern die national und international geforderten speziellen technischen Kenntnisse für Schweißaufsichtspersonen zu vermitteln, um die Voraussetzung zu schaffen, mit zusätzlicher fertigungstechnischer Erfahrung eine Schlüsselposition im Betrieb einzunehmen. Inhalt Ergänzende Vorträge zum Schweißwerkmeister-Lehrgang zu den Tätigkeiten einer Schweißaufsicht. n Schweißverfahren und Ausrüstung n Werkstoffe und deren Verhalten beim Schweißen n Konstruktion und Berechnung n Fertigung und Anwendungstechnik Diplom & Zeugnis Trainingseinheiten: 80 (inkl. Prüfung) Beitrag: € 1.650,- (inkl. Lehrunterlagen + Prüfungsgebühr) Diplomgebühr: € 585,- IWT (Internationales Diplom)

Teilnehmer Die Rhetorik Akademie ist ideal für Sie, wenn Sie Ihre Gesprächspartner und Zuhörer überzeugen, führen und begeistern wollen. Die Inhalte sind optimal auf Führungskräfte, Unternehmer, Verkäufer, Juristen und Verantwortliche in Tourismus und Marketing zugeschnitten. Ziel n Sie erkennen Ihre eigenen Stärken und bauen sie aus. n Sie gewinnen authentisches Selbstbewusstsein. n Sie reflektieren und verbessern Ihr eigenes Verhalten und die Interaktion mit anderen. n Sie lernen Feedback zu geben und anzunehmen. n Sie werden mit innerer Ruhe den Herausforderungen rhetorischer Aufgaben gerecht. n Sie vertreten und präsentieren Ihre Ideen und Ansprüche in der kleinen oder größeren Öffentlichkeit glaubhaft, souverän und überzeugend. Lehrgangsleitung: Mag. Andrea Köck Trainingseinheiten: 120 Beitrag: € 2.695,Ort: WIFI Dornbirn

Termin Lehrgang 28.10. – 26.11.2016 Fr 14:00 – 22:00, Sa 8:00 – 16:00 Uhr (2-4 Termine: Do + Fr 8:00 – 17:00 Uhr) Staatliche Abschlussprüfung: KW 48/49 WIFI Dornbirn/WIFI Bludenz Kursnummer: 39023.03

Termine Start Lehrgang: 28.10.2016 Termine laut Stundenplan Kursnummer: 10023.03

Persönliche Beratung Peter Pryjmak T 05572/3894-479 E pryjmak.peter@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Marzellina Feurstein T 05572/3894-459 E feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at

Inhalt Der Lehrplan richtet sich nach der gesetzlichen Ausbildungsverordnung. Der Gesamtumfang der Ausbildung beträgt 650 Stunden, wobei ca. die Hälfte als Praktikum zu absolvieren ist. Prüfung Die Ausbildung endet mit einer kommissionellen Abschlussprüfung. Um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden, müssen die Anwesenheitspflicht erfüllt sowie die Einzelprüfungen und das Praktikum positiv abgeschlossen sein. Personen, die zur Ausübung der Ordinationsassistenz berechtigt sind, dürfen die Berufsbezeichnung „Ordinationsassistent“ /„Ordinationsassistentin“ führen. Zeugnis Trainingseinheiten: 650 ( inkl. ca. 50 % Praktikum) Beitrag: € 3.490,Ort: WIFI Dornbirn Termine 14.10.2016 – Nov. 2017 Fr 14:15 – 21:45 Uhr fallweise samstags Kursnummer: 43070.03 Persönliche Beratung Sandra Geißinger T 05572/3894-467 E geissinger.sandra@vlbg.wifi.at

Voraussetzungen Betriebswirtschaftliche Kenntnisse mit Praxis im Rechnungswesen Inhalt MODUL 1 Controlling – Management – Controller MODUL 2 Konzept und Planung der Kosten-/Leistungsrechnung MODUL 3 Financial Accounting: Bilanzanalyse, Finanzplanung, Investitionsrechnung und wertorientierte Führung MODUL 4 Sozialverhalten von Managern und Controllern MODUL 5 PC-Labor: operative Jahresplanung und Datenflüsse MODUL 6 Soll-Ist-Vergleich und Management-Erfolgsrechnung MODUL 7 Controlling von Dienstleistungen MODUL 8 Marketing- und Projektcontrolling MODUL 9 Management-Informationssysteme MODUL 10 Strategisches Controlling Abschluss Der Lehrgang wird nach den Richtlinien der IGC (International Group of Controlling) anerkannt. Diplom & Zeugnis. Lehrgangsleitung: Dkfm. Markus Berger-Vogel, Senior Consultant Der Lehrgang wird in Kooperation mit dem CZSG, Controller Zentrum St. Gallen AG, durchgeführt. Es werden ausschließlich Experten mit mehrjähriger Erfahrung aus Wissenschaft, Lehre und Unternehmenspraxis eingesetzt. Trainingseinheiten: 3 Semester Beitrag: € 7.830,- (€ 2.610,- pro Semester). Nur als Gesamtes buchbar. Ort: WIFI Dornbirn Termin Start des Lehrganges: 4.3.2017 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 21125.03 Schriftliche Anmeldung: ca@vlbg.wifi.at Persönliche Beratung Carmen Loacker T 05572/3894-465 E loacker.carmen@vlbg.wifi.at

Information und Anmeldung: T 05572/3894-424, E Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

www.wifi.at/vlbg

WIFI Vorarlberg


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Kinderbetreuungsstatistik: Aufholbedarf bei flexiblen Öffnungszeiten und Ausbau der Kinderbetreuung FiW-Vorsitzende Evelyn Dorn: „Trotz der Steigerung der Betreuungsquote bei den Kleinsten, hinken wir den Barcelona-Zielen nach wie vor hinterher.“ „Natürlich ist es erfreulich, dass die Kinderbetreuungsquote prinzipiell steigt, das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir bei den unter dreijährigen Kindern nach wir vor vom vereinbarten Barcelona-Ziel entfernt sind“, stellt Evelyn Dorn, Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft Vor-

arlberg, angesichts der kürzlich veröffentlichten Kinderbetreuungsstatistik fest. Diese zeigt, dass die Betreuungsquote bei den Kleinsten in Österreich im Vergleich zum Vorjahr zwar um 1,7 Prozent auf 25,5 Prozent gestiegen ist, gemäß den Barcelona-Zielen der EU hätte diese aber bereits vor sechs Jahren bei 33 Prozent liegen sollen. „Es ist ganz klar, was wir brauchen: Eine flächendeckende, leistbare, flexible und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung“, betont Dorn einmal mehr die langjährige Forderung von Frau in der Wirtschaft.

Vorarlberg ist Schlusslicht bei Schließtagen

FiW-Vorsitzende Evelyn Dorn.

Den größten Handlungsbedarf ortet FiW-Vorsitzende Dorn in Vorarlberg bei den Schließtagen der Kinderbetreuungseinrichtungen: „In den acht Bundesländern

Vorarlberg ist mit rund 39 Schließtagen das Schlusslicht in Österreich.

(ausgenommen Wien) hat ein durchschnittliches Kindertagesheim 29,9 Betriebstage im Jahr geschlossen, wovon die meisten Schließtage (durchschnittlich 16,5) auf die Sommerferien fallen. „Dass Vorarlberg im Bundesländervergleich mit 39,4 Schließtagen weit über dem österreichweiten Durchschnitt liegt und damit die negative Spitze darstellt, unterstreicht den akuten Handlungsbedarf.“

Eine dem modernen Arbeitsalltag von Familien angepasste Kinderbetreuung sei ein absolutes „Muss“, um den ohnehin fordernden Spagat zwischen Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, betont FiW-Vorsitzende Dorn und appelliert abschließend: „Ein rascher weiterer Ausbau von Betreuungsplätzen für unter Dreijährige sowie verbesserte Öffnungs- und Schließzeiten müssen jetzt oberste Priorität haben.“ n

Kabelfernsehen wird jetzt voll digital - Ende des TV-Analogzeitalters am 18. Oktober 2016 Nach der kompletten Digitalisierung des Antennenfernsehens (terrestrisches Signal) und des Satellitenfernsehens, wird zukünftig nun auch Kabelfernsehen ausschließlich digital übertragen. Auf Empfehlung der Kommunikationsbehörde Austria wird in Vorarlberg das analoge TV-Signal im Kabel (bei manchen Kabelnetzbetreibern auch das Radiosignal UKW) am 18. Oktober 2016 endgültig abgeschaltet. Ab diesem Zeitpunkt stehen Kabelfernsehkunden die gewohnten Programme ausschließlich digital zur Verfügung.

Wie erkennt man, ob man betroffen ist? Betroffen sind Kabelfernsehkunden, die an einem oder mehreren TV-Geräten noch analog fernsehen. Wer bereits jetzt rund 150 statt nur 20 bis 30 Programme empfangen kann, erlebt schon di-

den, sich über die Anschaffung eines modernen LCD TV-Geräts beraten zu lassen, um sämtliche Vorteile, wie eine bessere Bildqualität, nur eine Fernbedienung und einen geringeren Stromverbrauch voll ausschöpfen zu können.

Überprüfen Sie rechtzeitig, ob Sie von der Umstellung auf voll digitales Kabelfernsehen betroffen sind, damit Ihr Bildschirm ab 18. Oktober nicht schwarz bleibt.

gitales Fernsehen. Einfach festzustellen ist das auch, wenn das Logo „HD“ neben dem ORF-Logo aufscheint. Wenn man hingegen nach wie vor nur analoge Programme empfängt, sollte überprüft werden, ob das Fernsehgerät einen DVBC-Tuner eingebaut hat. Ein entsprechender Aufkleber am Gerät,

Vorteile für den Kunden

die Bedienungsanleitung oder die Herstellerwebsite geben darüber Auskunft. Ältere TV-Geräte (z.B. Röhrenbildschirme) können mit einer externen DVB-C-Box umgerüstet werden. Der Kabelfernsehanbieter informiert über die Anforderungen an eine externe DVB-C-Box. Die Umstellung kann auch zum Anlass genommen wer-

Die neue, digitale Übertragungstechnik ermöglicht eine breitere Auswahl an Fernsehund Radioprogrammen und eine brillante Bild- und Tonqualität (HD-TV). Zusatzangebote wie die elektronische Programmzeitschrift mit einfacher Aufnahmemöglichkeit, Fernsehen auf Abruf in Verbindung mit einem Internetanschluss und mehr Internetbandbreite sprechen für das digitale Kabelfernsehen. f

Mehr Infos: www.digitaleskabel.at


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Univ.-Lektor Dir. Werner Gruber.

Die mit der Digitalisierung verbundene neue Geschwindigkeit verändert Kundenbeziehungen, Produkte und Geschäftsmodelle. Diese Veränderungen verunsichern viele Menschen. Der Jungen Wirtschaft Vorarlberg ist es gelungen, Univ.-Lektor Werner Gruber zu dem Vortrag „Psychologie der Digitalisierung - Über Ängste, Denkfallen und Auswege“ nach Vorarlberg zu holen. Gruber weist unter anderem auf Gefahren und vermeintliche Gefahren hin, die Globalisierung und Internet verursachen. Werner Gruber ist Experimentalphysiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Physik an der Universität in Wien. Der Vortrag findet am 11. Oktober um 19 Uhr in der Otten Gravour in Hohenems statt. Info und Anmeldung: Nadiné Sonderegger, JWV T 05522/305/455

Gelungene Infoveranstaltung der Vorarlberger e-Marke-Betriebe Im WIFI in Dornbirn trafen sich 120 begeisterte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den 18 e-Marke-Betrieben Vorarlbergs zu einer landesweiten Infoveranstaltung. Die e-Marke ist ein österreichisches Markenzeichen, das qualitätsbewusste Elektrotechnik-Fachbetriebe auszeichnet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Lehrlingsund Mitarbeiterausbildung. Bei Vergabe an einen zertifizierten e-Marke-Betrieb profitieren die Kunden in der Planungsphase mit der Expertengarantie, während der Bauphase mit der Fertigstellungsgarantie und nach Abschluss aller Arbeiten mit der Zuverlässigkeitsgarantie. Als Referenten standen Karlheinz Beiter (Firma Stolz) und Markus Kirchmann (Kiechel & Hagleitner) sowie Tim Mittel-

Fotos: Messepark

n Kurz notiert Psychologie der Digitalisierung: Alte Handwerkskunst neu erleben Über Ängste, Denkfallen, Auswege

Unter dem Titel „Altes Handwerk – neu erleben“ zeigt die Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Vorarlberg in Zusammenarbeit mit dem Einkaufszentrum Messepark vom 27.9. bis 1.10.2016 eine einzigartige Sonderschau: 15 Handwerker aus den unterschiedlichsten Regionen Vorarlbergs stellen im Messepark ihre Handwerkskunst vor. Es werden zahlreiche traditionelle Berufe - wie auf dem Bild jener des Drechslers - präsentiert, die in der Region heutzutage nur noch selten vorzufinden sind.

Kreative Werkstücke von Vorarlberger Jungflorist/-innen in Hohenems zu sehen

Ausstellung JungfloristInnen präsentieren die blumigen Werkstücke ihrer Lehrabschlussprüfung Sa, 24. September 2016 | 10 bis 17 Uhr Otten Gravour, Hohenems Alle Infos unter www.facebook.com/VorarlbergerFloristen Eine Veranstaltung der Innung der Gärtner & Floristen, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch, 05522 305 229, florist@wkv.at

Die Organisatoren des erfolgreichen Abends: Georg Geutze, Heike Montiperle, Herbert Mittelberger. (v.l.)

berger (Dorfelektriker) im Interview zur Verfügung. Schließlich gab es einen geselligen Ausklang, den die Teilnehmer zum regen Austausch nutzten. Weitere Infos: www.emarke.at

Eine farbenprächtige Ausstellung findet am Samstag, dem 24. September 2016, in der Otten Gravour in Hohenems statt. Von 10 bis 17 Uhr werden – bei freiem Eintritt - alle Arbeiten der Lehrabschlussprüfung der Vorarlberger Florist/-innen gezeigt. Damit die Florist/-innen bestens auf die Lehrabschlussprüfung vorbereitet sind, fand in der Landesberufsschule Feldkirch, mit Unterstützung der Meisterfloristinnen Sonja Engstler und Denise Sonderegger, ein Vorbereitungskurs statt. An dem Kurs teilgenommen haben auch die Lehrlinge im 2. Lehrjahr. Bilder vom Vorbereitungskurs und den Arbeiten sind zu sehen auf www.facebook. com/VorarlbergerFloristen.


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n Kurz notiert

Der Weg in die Selbstständigkeit Das Event für Gründer am Dienstag, 18. Oktober 2016 um 19.00 Uhr im Montforthaus Feldkirch. Sie möchten ein Unternehmen gründen oder haben dies kürzlich getan? Sie möchten sich über diverse Themen rund um die Selbstständigkeit informieren? Sie möchten neue Impulse erhalten und Gleichgesinnte treffen? Dann sind Sie bei der kostenlosen Gründerveranstaltung „Der Weg in die Selbstständigkeit“ genau richtig!

Die Referenten Damit die Unternehmensgründung nicht zu einem ungewissen Abenteuer wird, sind eine gründliche Vorbereitung und Planung essenziell–fürdendurchschlagendenErfolg braucht es aber noch mehr: Prof. Dr. Günter Faltin gilt als Pionier für Entrepreneurship in Deutschland und wirbt in seinem Buch „Kopf schlägt Kapital – von der Kunst, ein

erfolgreicher Unternehmer zu sein“ für einen Gründertypus, der die eigenen Ideen konsequent umsetzt und entwickelt. Faltin ist aber nicht nur Theoretiker: Sein 1985 gegründetes Unternehmen „Projektwerkstatt GmbH“ initiierte die „Teekampagne“, für den inzwischen weltweit größten Importeur von Darjeeling Tee. Daneben werden Daniela Eiterer vom Frida-Bioladen in Hohenems und Christian Leidinger von Die KOJE von ihrer ganz persönlichen „Gründergeschichte“ erzählen und berichten, wie sie die Themen Persönlichkeit, Finanzierung, Markt & Marketing angegangen sind. f

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Veranstaltet wir das Event für Gründer vom Gründerservice Vorarlberg, dem Land Vorarlberg und den Vorarlberger Raiffeisenbanken Nähere Infos und Anmeldung: www. wkv.at/events/derweg oder Gründerservice der WKV, T 05522/305-1144, E gruenderservice@wkv.at

Foto: Fotolia

Cannes-Rolle 2016 am 10. November in der Otten Gravour

Die Fachvertretung der Film- und Musikwirtschaft und das Filmwerk Vorarlberg laden zur Präsentation der Gewinner-Beiträge des Cannes Lions Festivals ein. Zu sehen gibt es die besten beim Werbefestival in Cannes ausgezeichneten TV-Spots sowie die besten Arbeiten der Kategorien Outdoor, Direct, Media, Promo und PR. f f f f

Wann? Donnerstag, 10. November 2016, Apero ab 18:30 Uhr, Begrüßung 19:30 Uhr Wo? Otten Gravour Hohenems Anmeldung? Bis spätestens 8. November 2016 unter www.wkv.at/event/748 Die Teilnahme ist kostenlos.

C hoch 3 Abschlussfeier 2016 und Netzwerktreffen am 27.9.2016 Im designforum Vorarlberg (CAMPUS V, Hintere Achmühlerstr. 1, Dornbirn) findet am Dienstag, 27. September 2016, ab 18.00 Uhr die Abschlussfeier des bereits 6. C hoch 3 Durchganges in Vorarlberg statt. 20 (Jung-)UnternehmerInnen aus der Vorarlberger Kreativwirtschaft konnten ihr Netzwerk erfolgreich ausbauen und sich unternehmerisch professionalisieren. Sie haben im Rahmen des Coachingprogramms Kooperati-

onsprojekte erarbeitet, die sie nun öffentlich präsentieren. Im Rahmen dieser Feier wird auch die Plattform zur Vernetzung aller ehemaligen C hoch 3 TeilnehmerInnen sowie aller Interessierten geboten. Für Interessierte des nächsten Durchgangs (Bewerbungsstart Jänner 2016) ist der Abend die ideale Gelegenheit, sich über C hoch 3 zu informieren. f

Anmeldung unter: vorarlberg@designforum.at

VLOW! lädt ins Festspielhaus Bregenz Unter dem Titel „Besser Anfangen! Über das erfolgreiche Beginnen in Gestaltungsprojekten“ lädt Vlow! von 28. bis 29. Oktober 2016 ins Festspielhaus Bregenz. Das Festival versammelt zum

fünften Mal die internationale Kreativ-Elite am Bodensee. Als Top-Referent wird Architekt Bjarke Ingels erwartet. f Anmeldungen sind unter www.vlow.net möglich

kumm ga luaga - in 40 Vorarlberger Eigenheimen aus Holz 40 stolze Besitzer von Häusern bzw. Wohnungen in Holz öffnen am 24. September 2016 von 9 bis 17 Uhr Tür und Tor. Interessierte sind eingeladen, sich vor Ort von der Architektur, der Behaglichkeit und von den ökologischen Vorteilen des modernen Vorarlberger Holzbaus zu informieren. Zu besichtigen sind Einfamilienhäuser, Wohnanlagen, Sanierungen, Erweiterungsbauten sowie Häuser, die noch im Bau sind. Bauherren, Holzbau-Fachleute und Architekten stehen dabei gerne Rede und Antwort. Organisiert wird dieser Tag von

der vorarlberger holzbau_kunst, in der sich insgesamt 48 Zimmereibetriebe, Baufachleute, 39 Architekten und Experten, 16 Zulieferpartner, die Holzindustrie (Säger) und die Forstwirtschaft vernetzen. „Die Landesinnung Holzbau und die vorarlberger holzbau_kunst arbeiten in vielen Projekten eng zusammen. Wir unterstützen kumm ga luaga seit Jahren, weil dieses einzigartige Projekt für alle Holzbaubetriebe des Landes große Vorteile bringt“, betont Fachgruppengeschäftsführer Alfred Hehle. f www.holzbaukunst.at


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International Export-Splitter

Schwerpunkte und Veranstaltungen ...für Investoren und (Neu) Exporteure Außenwirtschaftstagung Südosteuropa: Treffen Sie die österreichischen Wirtschaftsdelegierten aus Laibach, Istanbul, Zagreb, Belgrad, Sarajevo und Athen. In Wels, Mödling, Graz und Velden, 26.-30.9.2016. Außenwirtschaftstagung Zentraleuropa: Treffen Sie die österreichischen Wirtschaftsdelegierten aus Prag, Budapest, Warschau, Bratislava, Bukarest, Sofia. In Innsbruck, Salzburg und Wien, 3.-7.10.2016. Moldau: Treffen Sie Firmenvertreter und Entscheidungsträger aus der Republik Moldau bei einer B2B-Plattform. Wien, 11.10.2016. ...für Fernmärkte Südafrika, Kenia: Wirtschaftsmission mit WKÖPräsident Christoph Leitl und Außenminister Sebastian Kurz. Johannesburg, Pretoria, Nairobi, 23.-27.10.2016. Jordanien: Wirtschaftsmission in den aufstrebenden Markt und neuen Hub des Nahen Ostens. Individuelle B2B Gespräche mit lokalen Unternehmen, Überblick und Informationen zu den in Jordanien aktiven internationalen Finanzinstitutionen. Amman, 6.-9.11.2016. Alle Veranstaltungsinfos: wko.at/aussenwirtschaft/ veranstaltungen Tel. 0800-397678

Künftige Wirtschaftsdelegierte sind bereit für ihre Mission Zehn Monate wurden die Trainees der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA ausgebildet. Jetzt treten sie ihren Dienst als stellvertretende Wirtschaftsdelegierte an. Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der Wirtschaftskammer Österreich verfügt über ein Netz von über 100 Stützpunkten in mehr als 70 Ländern. Dort werden die neuen stellvertretenden Wirtschaftsdelegierten österreichische Unternehmen bei ihren Auslandsgeschäften begleiten. „Das Traineeprogramm der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA ist der Beginn der Ausbildung zum Wirtschaftsdelegierten und richtet sich an alle, die den Traum von einer internationalen Karriere in die Realität umsetzen wollen“, so WKÖ-Präsident Christoph Leitl bei der Verabschiedung. Alle zwei bis drei Jahre stellen sich hunderte Bewerber dem

WKÖ-Präsident Leitl (Mitte) und AUSSENWIRTSCHAFT-Leiter Koren Foto: WKÖ (links) verabschiedeten die künftigen Wirtschaftsdelegierten.

anspruchsvollen Aufnahmeverfahren, welches persönliche Eignungstests, Sprach- und Fachprüfungen sowie ein Hearing umfasst. Die ausgewählten jungen Akademiker verbringen zehn Monate im Head Office der AUSSENWIRTSCHAFT in Wien mit Sprachkursen und fachlichen Schulungen. Als stellvertretende Wirtschaftsdelegierte übernehmen sie dann an einem der

AußenwirtschaftsCenter eigene Aufgabenbereiche und Führungsverantwortung. Nach neunjähriger Auslandstätigkeit als stellvertretende Wirtschaftsdelegierte besteht danach die Aufstiegsmöglichkeit zum österreichischen Wirtschaftsdelegierten. Das nächste Auswahlverfahren für das Traineeprogramm startet 2018. Bewerbungen unter: wko.at/ aussenwirtschaft/trainees n

Der Schritt über die Grenze

Forum: In den Export in einem Tag! Der erste Schritt in den Export ist oft kürzer als man denkt – über die Grenze in unsere Nachbarländer Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Deutschland, Italien und die Schweiz. Bei einem Forum der AUSSENWIRTSCHAFT werden die wichtigsten Fragen für Neueinsteiger in das Exportgeschäft geklärt: „Wo gibt es für ‚Export Newcomer‘ Chancen in unseren Nachbarländern?“ oder „Was muss man beim Export von Waren und Dienstleistungen an Geschäfts- und Privatkunden in der EU und der Schweiz aus rechtlicher und steuerlicher Sicht beachten?“ lauten die Themenstellungen, die von Experten im Forum „In den Export in einem Tag“ erklärt und analysiert werden.

Unter anderem werden die österreichischen Wirtschaftsdelegierten aus Deutschland, der Schweiz, Italien, Tschechien, der Slowakei und Ungarn über die jeweiligen Märkte und die Chancen für österreichische Unternehmen referieren.

„In den Export in einem Tag“ WKÖ, 1040 Wien, Wiedner Hauptstr. 63 Säle 2, 5 und 6 24.10.2016 / 9:30 - 18:00 Uhr Anmeldefrist bis: 17.10.2016 Tel.: +43 (0)5 90 900 4323 E-Mail: aussenwirtschaft.zentraleuropa@wko.at


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Service

Foto: WKO

Zuschuss der AUVA bei krankem Mitarbeiter

Ein Mitarbeiter ist krank geworden, sein Entgelt muss ich aber weiter bezahlen. Wie sieht es mit einer finanziellen Unterstützung aus? Vor allem für kleine Betriebe mit wenigen Dienstnehmern ist es oft finanziell außerordentlich schwierig, wenn ein Dienstnehmer krank wird. Einerseits muss das Entgelt fortgezahlt werden, andererseits kann es unter Umständen sein, dass durch die fehlende Arbeitskraft die Arbeit unerledigt und liegen bleibt.

nehmer und an nicht mehr als 30 Tagen pro Jahr nicht mehr als 75 Arbeitnehmer, oder maximal 53 Arbeitnehmer beschäftigt werden und die Zahl 50 nur deshalb überschritten wird, weil Lehrlinge und begünstigte Behinderte im Unternehmen miteingerechnet werden. Der Dienstgeber kann den Zuschuss zur Entgeltfortzahlung für alle Arbeitnehmer (Arbeiter, Angestellte und Lehrlinge) beantragen, die bei der AUVA unfallver-

Wofür und ab wann es den Zuschuss gibt Wenn ein Dienstnehmer ununterbrochen länger als zehn Tage krank ist, kann ab dem elften Tag des Krankenstandes der Zuschuss zur Entgeltfortzahlung beantragt werden. Für maximal 42 Kalendertage pro Arbeitsjahr (Kalenderjahr) bekommt man den Zuschuss der AUVA.

Weitere Infos

Für Betriebe mit bis zu 51 Dienstnehmern Für diese Fälle gibt es einen Zuschuss zur Entgeltfortzahlung, der bei der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) beantragt werden kann. Diesen Zuschuss bekommen nur Unternehmen, die in der Regel weniger als 51 Dienstnehmer beschäftigen. Weiters kann man den Zuschuss auch dann beantragen, wenn man pro Jahr nicht mehr als 50 Arbeit-

sichert sind. Es gibt den Zuschuss daher auch für teilzeitbeschäftigte und geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer.

Andrea Fend WKV-Rechtsservice T 05522/305/322

Bei Freizeit- oder Arbeitsunfällen bekommt man den Zuschuss ab dem vierten Tag der ununterbrochenen Arbeitsunfähigkeit. Auch in diesem Fall kann der Zuschuss für insgesamt maximal 42 Kalendertage pro Arbeitsjahr (Kalenderjahr) beantragt werden. Der Antrag auf Zuschuss zur Entgeltfortzahlung muss elektronisch und innerhalb von drei Jahren nach Beginn der Entgeltfortzahlung bei der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt gestellt werden.

...Arbeitslöhne an Dienstnehmer, die als begünstigte Person gemäß den Vorschriften des Behindertengleichstellungsgesetzes beschäftigt werden, nicht zur Bemessungsgrundlage für den Dienstgeberbeitrag, Dienstgeberzuschlag und die Kommunalsteuer zählen? Die Arbeitslöhne dieser Dienstnehmer sind somit zur Gänze dienstgeberbeitrag-, dienstgeberzuschlagund kommunalsteuerfrei. ...sich der Sachbezug für die private Nutzung von Firmenfahrzeugen unter anderem nach dem Schadstoffverbrauch des jeweiligen Kfz bemisst? Liegt der CO2-Ausstoß des Fahrzeuges über 130 g/km ist ein Sachbezugswert von 2 % (gedeckelt mit EUR 960,00) anzusetzen.


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WKÖ/Fotalia

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Was man für Newsletter und Websites medienrechtlich beachten muss Auch für Websites und elektronisch verbreitete Newsletter gelten die Bestimmungen des Mediengesetzes. Das Mediengesetz enthält auch Bestimmungen für „periodische elektronische Medien”, gemeint sind damit Websites und Newsletter, die mindestens viermal im Kalenderjahr elektronisch verbreitet werden. Damit gilt das Mediengesetz für diese Publikationen zusätzlich zu den Informationspflichten des E-CommerceGesetzes (ECG), des Unternehmensgesetzbuches (UGB) und der Gewerbeordnung (GewO). Das Medienrecht unterscheidet zwischen großen und kleinen Newslettern und Websites. Als groß gelten sie, wenn sie über eine Darstellung des eigenen Unternehmens bzw. der eigenen Person hinausgehen und geeignet sind, die öffentliche Meinungsbildung zu beeinflussen. Kleine Websites und Newsletter präsentieren hingegen nur die eigene Person bzw. das eigene Unternehmen. Für sie gelten erleichterte Offenlegungspflichten. Die für Newsletter und Websites relevanten Bestimmungen des Mediengesetzes sind: IImpressumspflicht für N Newsletter: In jedem N Newsletter sind folgende Angaben zu machen: f Name/Firma des Medieninhabers (das ist derjenige, der die inhaltliche Gestaltung besorgt oder veranlasst, also meist derjenige, der für Inhalt bzw. Erscheinen verantwortlich ist), Anschrift des Medieninhabers (volle Postadresse),

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Name/Firma des Herausgebers (wenn nicht mit dem Medieninhaber ident; Herausgeber ist derjenige, der die grundlegende Richtung bestimmt) und volle Postadresse des Herausgebers. Alle Angaben sind dem Newsletter direkt anzufügen. Eine Verlinkung auf eine Web-Adresse, die diese Angaben enthält, ist zusätzlich möglich, aber alleine nicht ausreichend. Die Impressumspflicht trifft den Medieninhaber. Sowohl Medieninhaber als auch Herausgeber können natürliche oder juristische Personen sein.

eine der anzugebenden Personen beteiligt ist, zu nennen. Sind diese Gesellschafter ihrerseits Gesellschaften, so sind auch deren Gesellschafter namentlich anzuführen.

mationen befinden, erfolgen. In diesem Fall können die Angaben gemeinsam mit jenen des ECG auf der Website zur Verfügung gestellt werden. Die Offenlegungspflicht trifft den Medieninhaber.

Eingeschränkte Offenlegungsp pflicht für kleine Web3 sites s und kleine Newsl letter - also jene, die sich auf die (Werbe-)Präsentation des Unternehmens selbst oder seiner Leistungen oder Produkte beschränken. Der einfache Webshop bzw. Werbenewsletter ohne redaktionelle Beiträge unterliegt nur der eingeschränkten Offenlegungspflicht. Diese umfasst auf der Website: f Name/Firma des Medieninhabers, f Unternehmensgegenstand des Medieninhabers, f Wohnort/Sitz des Medieninhabers.

Kennzeichnungspflicht e entgeltlicher Einschal4 tungen: t In allen periodisschen elektronischen Medien müssen Ankündigungen, Empfehlungen sowie sonstige Beiträge und Berichte, für deren Veröffentlichung ein Entgelt geleistet wird, als „Anzeige”, „Entgeltliche Einschaltung” oder „Werbung” gekennzeichnet sein, es sei denn, dass Zweifel über die Entgeltlichkeit durch Gestaltung oder Anordnung ausgeschlossen werden können.

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Für große Newsletter und W Websites gilt die volle Of2 fenlegungspflicht. f Diese b beinhaltet: f Eine Erklärung über die grundlegende Richtung des Mediums, die Blattlinie. f Zusätzlich erforderlich sind Name/Firma des Medieninhabers (in der Regel der Inhaber/ Betreiber der Website bzw. der Versender des Newsletters), f Unternehmensgegenstand (bei Vereinen: Vereinszweck) des Medieninhabers, f Wohnort oder Sitz bzw. Niederlassung des Medieninhabers (die volle Postadresse ist hier nicht notwendig - wohl aber im Impressum eines Newsletters). f Bei juristischen Personen/Personengesellschaften sind vertretungsbefugte Organe (z.B. der Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder) sowie Mitglieder des Aufsichtsrats, Gesellschafter inklusive aller Beteiligungen inklusive Treuhandschaften und stille Beteiligungen, bei Stiftungen: Stifter und Begünstigte, Firma/Sitz/Unternehmensgegenstand jedes Medienunternehmens, an dem

f

Bis auf den Unternehmensgegenstand sind diese Angaben schon auf Grund des ECG zu machen, da der Medieninhaber in der Regel mit dem Inhaber bzw. Betreiber der Website ident ist. Bei kleinen Newslettern sind zusätzlich zur Impressumspflicht offenzulegen: f Wohnort/Sitz des Medieninhabers (falls mit Anschrift nicht ident) und f Unternehmensgegenstand des Medieninhabers. Auf Websites sind alle Angaben ständig leicht und unmittelbar auffindbar zur Verfügung zu stellen. Beim Newsletter ist das Impressum direkt dem Newsletter anzufügen. Die Offenlegung kann auch durch einen Link auf eine Website, auf der sich diese Infor-

G Gegendarstellungspflicht: D Den Medieninhaber eines p periodischen elektronischen Mediums trifft die Gegendarstellungspflicht - also die Pflicht zu einer Richtigstellung auf berechtigten Wunsch eines falsch Dargestellten. Kleine Websites sind von dieser Verpflichtung ausgenommen.

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Ü Üble Nachrede: Wird in eeinen Medium - also auch im Internet - eine Person verleumdet oder beschimpft, so kann der Medieninhaber zu einer Entschädigungszahlungvonbiszu50.000Euro verurteilt werden, wenn er nicht beweisen kann, dass er die gebotene Sorgfalt eingehalten hat. n

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n Kontakt

Dr. Werner Fellner WKV-Rechtsservice T 05522/305/290


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Unternehmen n News

Rhomberg Gruppe: Umsatzplus von 14 Prozent

Die Positionierung als Komplettanbieter ermöglicht es der Unternehmensgruppe auch, etwaige Schwankungen in einem Segment vom anderen aufzufangen. War es im Geschäftsjahr 2014/2015 beispielsweise das Bahngeschäft, welches einen geringfügigen Umsatzrückgang verzeichnete, so ist es in diesem Geschäftsjahr der Baubereich. In der Rhomberg Bau Gruppe wurde ein Umsatz von 234 Mio. Euro erwirtschaftet, was einem Minus von 16,84 Prozent entspricht. Die Rhomberg Sersa Rail Group hingegen, ein 50:50 JointVenture der Rhomberg Bahntechnik mit der Sersa Group, verzeichnet mit 456 Mio. Euro ein Umsatzplus von 40,79 Prozent. Umsatztreiber hier war der Baustart des zehn Jahre dauernden Großauftrags in Großbritannien (alle Weichen von London bis Schottland werden erneuert) und die erstmalige Berücksichtigung der Umsätze aus der Übernahme einzelner Geschäftsbe-

Foto: Rhomberg Bau

Das Familienunternehmen, das heuer sein 130-Jahr-Jubiläum feiert, resümiert über das erfolgreiche Geschäftsjahr mit 26,7 Mio. Euro Investitionen und einer Eigenkapitalquote von 45,9 Prozent.

Verdienste um regionale Partnerschaft gewürdigt

Geschäftsführer der Rhomberg Gruppe: DI Hubert Rhomberg und Mag. Ernst Thurnher.

reiche des englischen Infrastrukturunternehmens Balfour Beatty. Im Geschäftsjahr 2015/2016 erzielte die Rhomberg Gruppe damit eine kumulierte Umsatzleistung von 690 Mio. Euro. Dies entspricht einem Umsatzplus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein großer Anteil des erwirtschafteten Ergebnisses wird wieder in das Unternehmen und sein gesundes Wachstum investiert. Insgesamt tätigte die Rhomberg Gruppe allein im Geschäftsjahr 2015/16 Investitionen im Umfang von 26,7 Mio. Euro – 1,9 Mio. Euro davon wurden in Vorarlberg investiert. Derzeit sind 544 Mitarbeitende im Bereich Bau (davon 518 in Vorarlberg) und 2.374 im Bereich Bahn tätig. n

Mit 1.000 neuen Eigentümern zur ersten echten „Volksbrauerei“

Seit über 20 Jahren verbindet Lech am Arlberg mit dem Weinviertel eine intensive Partnerschaft. Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll verlieh an drei Vorreiter dieser Zusammenarbeit das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich. Damit würdigt er das beständige Engagement von Dipl. Sommelier Willi Hirsch, Hotelier Peter Burger und Stefan Jochum von der Gemeinde Lech, den Austausch der beiden Regionen über die kulinarische Verbindung zu fördern. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht der jährlich neu ausgekostete Lecher Festwein aus dem Weinviertel: Die Siegerweine in den Kategorien Weinviertel DAC und Rotwein werden über Lech hinaus in den Gastronomiebetrieben der internationalen Tourismuspartner in Kampen auf Sylt, Beaver Creek (USA) und Happo (Japan) angeboten

Die Brauerei Frastanz definiert 114 Jahre nach ihrer Gründung die Organisationsform einer Genossenschaft neu – und öffnet sich als erste Brauerei Österreichs zu einer echten „Volksbrauerei“. Die Anzahl neuer Eigentümerinnen und Eigentümer der Brauerei Fras-tanz ist auf 1.000 limitiert. Ein Anteil ist für 500 Euro erhältlich, pro Person können zum Zwecke

Foto: Schleich

Die Brauerei Frastanz zementiert ihre Eigenständigkeit: Bis zu 1.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger können ab sofort Interesse für Anteile an der Brauerei bekunden.

Obmann-St. Martin Koch, Obmann Lothar Gallaun, Direktor Kurt Michelini, Aufsichtsratsvorsitzender Walter Fritz und Braumeister Rudolf Mayer. (vl)

einer möglichst breiten Streuung maximal 10 Anteile gezeichnet werden. Anders als bei einer Aktiengesellschaft werden bei der Brauerei Frastanz eGen. jedoch keine Dividende ausbezahlt. Das

dadurch neu gewonnene Kapital fließt unmittelbar in die Brauerei zurück. Das neue Sudhaus und der neue Gärkeller sind im Budget mit einer Investitionssumme von bis zu 5 Millionen Euro veranschlagt.

Auszeichnung für langjährige Partnerschaft zwischen Weinviertel und Lech (v.l.): Willi Hirsch, Sommeliervereinigung Vorarlberg; Peter Burger, Hotelier; NÖ Landeshauptmann Erwin Pröll; Toni Honsig, Generali Winzer-Initiative Probus; Stefan Jochum, Gemeinde Lech.


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30 · Unternehmen · Die Wirtschaft

n News 60 Jahre Elektro Kolb: Spende zugunsten des Netz für Kinder Kürzlich fand in Hard die Jubiläumshausmesse „60 Jahre Elektro Kolb“ statt. Die Bewirtung durch die Harder Mufänger erfolgte zugunsten des Netz für Kinder. Die Scheckübergabe fand in den Räumlichkeiten der Firma Elektro Kolb in Hard statt. Dabei konnte von Sonja und Heidi Kolb ein Scheck in der Höhe von 1.000 Euro an Ilga Sausgruber, Botschafterin des Netz für Kinder, übergeben werden. „Es ist uns ein großes Anliegen, die Bemühungen für benachteiligte Kinder in Vorarlberg zu unterstützen“, so Sonja und Heidi Kolb.

Vorarlberger Crowdfunding-Plattform „mit.einander.at“ knackt 100.000-Euro-Grenze Auf „mit.einander.at“ konnten bereits 25 innovative Projekte erfolgreich realisiert werden. Vor einem Jahr starteten die Vorarlberger Raiffeisenbanken die Crowdfunding-Plattform „mit.einander.at“. Der Erfolg überraschte selbst die Initiatoren: 1.139 Unterstützungen, 25 erfolgreiche Projekte und über 100.000 Euro an Spendengeldern. Die Website dient Bürgern, Vereinen und Initiativen als kostenlose Plattform, um ihre Ideen zu präsentieren. Unter den 25 bisher finanzierten Projekten waren Ideen aus den verschiedensten Bereichen dabei: vom Pausenhof für die Volksschule über den Garten für Menschen mit Demenz bis hin zur öffentlichen Theateraufführung.

Ziel ist es, den Vorarlbergern damit das Werkzeug an die Hand zu geben, ihren Lebensraum gemeinsam zu gestalten. Über 100.000 Euro zeugen von einem überaus gelungenen ersten Jahr der

Crowdfunding-Plattform. Einen der Gründe dafür sieht Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg, in der intensiven Betreuung der Projekte durch die Initiatoren.

Auf „mit.einander.at“ initiieren Vorarlberger Projekte im ganzen Land.

Sonja und Heidi Kolb mit Ilga Sausgruber (rechts).

TOWA: Start-up eröffnet zum fünften Jubiläum neues Büro Die Digital Agentur TOWA feierte am 16. September ihr 5-jähriges Jubiläum und lud zur offiziellen Eröffnung der neuen Büroräumlichkeiten in der Brosswaldengasse 12 in Bregenz ein. Der Umzug fand bereits im Frühsommer 2016 statt. Das neue, großzügige Büro bietet Platz für inzwischen 27 Teammitglieder, die in den unterschiedlichsten Bereichen – von Kreation über Entwicklung bis zum Online Marketing – spezialisiert sind. Seit der Gründung vor fünf Jahren unterstützte TOWA rund 100 Unternehmen.

Nach zwei erfolgreichen Testveranstaltungen und dem positiv abgeschlossenen Zertifizierungsverfahren gehört die Eventagentur (f)acts nun zu den Lizenznehmern des Österreichischen Umweltzeichens „Green Meetings und Events“. (f)acts setzt stark auf regionale Partnerschaften und Produkte, sinnvolle Logistik sowie ausgereifte Konzepte bezüglich Müllvermeidung und Sicherheit. „Für uns als Agentur ist Nachhaltigkeit mehr als ein vorüberge-

hender Trend. Ökologisches und ökonomisches Denken sind Werte unserer Unternehmenskultur“, betont Geschäftsführer Wolfgang Schwarzmann. Dabei sei es ein wichtiges Anliegen, das Erlebnis und die Qualität der Veranstaltungen nicht zu schmälern, sondern es für Veranstalter und Gäste gleichermaßen aufzuwerten. Erste Pilotveranstaltungen realisierte die Agentur für die renommierten Industriebetriebe Grass und Alpla. Weitere Green Events sind bereits in Planung.

Foto: (f)acts

Eventagentur (f)acts erhält Österreichisches Umweltzeichen „Green Meetings und Events“

(f)acts-GF Wolfgang Schwarzmann und Green-Event-Beauftragter Florian Staudacher (rechts).

n Ausbildung FH Vorarlberg begrüßt 55 Gaststudierende Diesen Monat starteten 55 Studenten aus 15 verschiedenen Ländern ihr Auslandssemester an der FH Vorarlberg. Durch Aufbau und Pflege von Netzwerken sorgt das International Office für weltweite Kooperationen mit mittlerweile 110 Partner-Hochschulen auf allen Kontinenten.


Nr. 38-39 · 23. September 2016 Die Wirtschaft

· Unternehmen · 31

Die Reise in die Domstadt Köln beginnt ab dem 2. November mit dem kürzesten internationalen Linienflug der Welt. Mit der rund achtminütigen Strecke über den Bodensee nach Friedrichshafen werden die beiden Airports und somit die Märkte beiderseits des Sees erstmals direkt miteinander verbunden. Außerdem wird die über viele Jahre erfolgreich angebotene innerdeutsche Strecke zwischen Fried-

richshafen und Köln/Bonn wieder aufgenommen. Denn viele große Firmen in der Region Friedrichshafen unterhalten rege Geschäftsbeziehungen zu Köln und NordrheinWestfalen. Der Flughafen Köln/Bonn ist dort eine der wichtigsten Verkehrsdrehscheiben und verfügt über hervorragende Bahnanschlüsse in den gesamten Westen Deutschlands und ins grenznahe Holland. „Für Geschäftsreisende, aber auch für Wintersportfans, ist die neue Strecke ein echter Gewinn“, sagt Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Ab Sommerflugplan 2017 soll Friedrichshafen auch eine direkte Flugverbindung über Altenrhein nach Wien erhalten. „Damit hät-

Embraer170 Bodensee: Altenrhein-Friedrichshafen-Köln/Bonn, der erste Übersee-Flug in der Geschichte Altenrheins.

ten wir ein interessantes Flugnetzwerk Bodensee geschaffen, von dem beide Flughäfen und

Märkte profitieren“, so Daniel Steffen, CEO der People’s Air Group.

n News

n Personalia Neuer Sparkassen-Filialleiter in Dornbirn-Schoren

Business Run 2016 – Zumtobel rekordverdächtig Beim 6. Vorarlberger Business Run am 16. September brach die Firma Zumtobel den Teilnehmerrekord. Mit 202 Läufern bewältigte das Team die fünf Kilometer lange Strecke durch das Messegelände Dornbirn. Als Grundlage ihres Erfolges nennt die Firma Zumtobel ihre engagierten und motivierten Mitarbeiter.

Martin Fussenegger übernimmt ab Oktober die Leitung der Filiale Schoren der Dornbirner Sparkasse. Der Finanzierungs- und Anlageberater startete seine Karriere 2007 mit einer Lehre zum Bankkaufmann. Seit dem Abschluss ist der 24-Jährige als Kundenbetreuer für die Sparkasse tätig. Ab 2015 lag sein Schwerpunkt im Bereich der Wohnbaufinanzierungsberatung. Fussenegger folgt dem langjährigen Filialleiter Raimund Rettl, der in einer neuen Funktion für die Dornbirner Sparkasse weiter tätig sein wird.

Zwei neue Fälle um „Die Toten vom Bodensee“ Bis zu 759.000 Seherinnen und Seher waren allein in Österreich mit dabei, als Nora von Waldstätten und Matthias Koeberlin in einem der ersten drei Fälle der gleichnamigen ORF/ZDF-Krimireihe „Die Toten vom Bodensee“ ins Visier nahmen. Gleich zweimal geht das deutsch-österreichische Ermittlerduo nun auf Spurensuche, wenn in Bregenz, Lochau, Lindau und Umgebung noch bis Ende Oktober der vierte und fünfte Film entstehen. Stefan Pohl steht den Cops in beiden Filmen wieder als Gerichtsmediziner zur Seite, erneut mit dabei sind auch Hary Prinz und Inez Bjørg David. Regie führt erstmals Hannu Salonen („Tatort“, „Die Hebamme“) nach Drehbüchern von Timo Berndt.

Foto: ORF

Dreharbeiten für ORF/ZDF-Krimireihe mit hochkarätiger Besetzung in Vorarlberg.

Foto: Dornbirner Sparkasse Bank AG

People’s Viennaline nimmt zum Winterflugplan die Strecke Altenrhein – Friedrichshafen – Köln/Bonn in ihr Angebot auf und erschließt so mit einem Flug zwei wichtige Märkte.

Foto: People’s Viennaline

People‘s Viennaline: Streckenaufnahme Altenrhein - Friedrichshafen - Köln/Bonn

Von links nach rechts: Landesdirektor ORF Vorarlberg Markus Klement, Nora von Waldstätten, Matthias Koeberlin, Sissy Höfferer, Harald Krassnitzer.

Martin Fussenegger


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32 · Unternehmen · Die Wirtschaft

ORF-Sicherheitspakete für alle Erstklässler

V.l.n.r.: Markus Klement (Landesdirektor ORF Vorarlberg), Robert Sturn (Vorstandsdirektor VLV), Helga Bellak-Rothmund (Direktorin Volksschule Höchst-Unterdorf), Angelika Walser (Verkehrsreferentin Vorarlberger Landesschulrat), Andreas Neuhauser (Kommunikationschef Illwerke VKW), Martin Hundertpfund (Marketingleiter WKV) und RadioVorarlberg-Redakteur Rüdiger Wenk mit zwei Schülern der Volksschule Foto: ORF Höchst-Unterdorf.

Die Sicherheitspakete wurden von Experten zusammengestellt und bestehen aus reflektierenden Sicherheitsgegenständen, mit de-

n Ehrung Hans Huber Stiftung ehrt Elmar Hartmann Er bildet Lehrlinge wie kein anderer aus: Elmar Hartmann, Geschäftsführer der Gantner Electronic GmbH in Schruns, wird für seine vorbildliche Lehrlingsausbildung und Förderung der Chancengleichheit geehrt. Die Hans Huber Stiftung hat ihn für den Anerkennungspreis nominiert, weil das Unternehmen aus ihren eigenen Lehrlingen gefragte Fachkräfte macht. „Elmar Hartmann ist ein Chef zum Anfassen“, sagt Christian Fiechter, Präsident der Hans Huber Stiftung, über den Unternehmer der Hightech-Firma Gantner. „Er ist persönlich für seine Lehrlinge da. Er stärkt und fördert die Berufsausbildung konsequent mit seinem kollegialen Führungsstil und wirtschaftspädagogischen Flair.“ Die Nominierung des Anerkennungspreises habe sich Hartmann aufgrund seines eindrücklichen internen Ausbildungssystems für seine Lehrlinge verdient. Auch die Förderung der Chancengleichheit sei beeindruckend: Der Anteil Frauen in einer sonst männerdominierten Branche beträgt über 30 Prozent.

Elmar Hartmann (r.) erhält den Hans Huber Anerkennungspreis, weil er den Berufsnachwuchs fördert und auf Chancengleichheit setzt – hier im Ausbildungsgespräch mit den Lehrlingen Martina Gerzabek und Simon Bertel.

nen die Schülerinnen und Schüler bei Dunkelheit oder schlechter Sicht im Straßenverkehr besser zu sehen sind.

Für die Wirtschaftskammer Vorarlberg war es eine Selbstverständlichkeit, die Aktion „Sicher unterwegs“ als Partner zu unterstützen, wie Marketingleiter Martin Hundertpfund erklärt: „Bei so einer gelungenen Sache sind wir sehr gerne mit dabei. ‚Sicher unterwegs‘ ist eine tolle Aktion, die in den kommenden Jahren hoffentlich weitergeführt wird und bei der wir dann selbstverständlich wieder als Partner im Boot sind.“ ORF-Landesdirektor Markus Klement: „Im Rahmen der Initiative ‚Sicher unterwegs‘ geben wir gemeinsam mit unseren Partnern knapp 5.000 Sicherheitspakete aus. Wenn ich jeden Morgen die vielen kleinen Leuchtpunkte auf dem Weg in die Schule sehe, geht mir das Herz auf – dann wird uns vor Augen geführt, dass wir einen aktiven Beitrag zur Verkehrssicherheit in Vorarlberg leisten.“

JOLO Betonfertigteile investiert in zweiten Standort

Foto: Lisa Mathis

Für knapp 5.000 Erstklässler in Vorarlberg hat diesen September die Schule begonnen. Rechtzeitig zum Schulanfang werden nun alle Vorarlberger Volks- und Sonderschulen mit kostenlosen ORFSicherheitspaketen beliefert. Die Klassenlehrerinnen und -lehrer verteilen die Pakete an ihre Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen. Mit gutem Beispiel voran gingen Markus Klement (Landesdirektor ORF Vorarlberg), Angelika Walser (Verkehrsreferentin Vorarlberger Landesschulrat), Robert Sturn (Vorstandsdirektor Vorarlberger Landesversicherung VLV), Andreas Neuhauser (Kommunikationschef Illwerke VKW) und Martin Hundertpfund (Marketingleiter Wirtschaftskammer Vorarlberg) – gemeinsam verteilten die Partner der Aktion „Sicher unterwegs“ die Sicherheitspakete an die Erstklässler der Volksschule Höchst-Unterdorf.

V.l.: GF Markus Loacker, Seniorchef Josef Loacker, Götzner Bürgermeister Christian Loacker und WKV-Vizepräsident Hermann Metzler.

Seit mehr als 60 Jahren produziert JOLO auf dem Firmengelände an der Lastenstraße in Götzis Betonfertigteile. Neben dem Hauptprodukt „Elementdecken“, bietet der Familienbetrieb Fertigteile für Industrieund Bauunternehmen in kleinen, mittleren und großen Serien an. In den vergangenen Jahren investierte JOLO am bestehenden Standort über eine Million Euro in Erweiterungen. Nun aber stieß das Unternehmen dort endgültig an seine Kapazitätsgrenzen. Mit Unterstützung der Gemeinde konnte ein neuer Standort im Betriebsgebiet Hopbach gefunden werden, nur einen Kilometer Luftlinie vom Stammsitz entfernt. Dort wird eine 800 Quadratmeter große Produktionshalle entstehen, in der ab Mitte 2017 die Kleinfertigteile produziert werden. In den kommenden Jahren ist dadurch ein Wachstum der Produktion von 30 Prozent möglich. „Mit dem zweiten Standort machen wir JOLO fit für die Zukunft“, freut sich Geschäftsführer Markus Loacker, der das Unternehmen Anfang des Jahres in dritter Generation übernahm.


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· Lehre in Vorarlberg · 33

15 neue Lehrlinge bei Graf 15 neue Lehrlinge werden seit Anfang September in der Grafgruppe, den Firmen „Elmar Graf GmbH“ und „EGD Installations GmbH“, im Lehrberuf Elektrotechniker ausgebildet. Unterstützt werden die Jugendlichen von einem hauptberuflichen Lehrlingscoach. Ingesamt werden derzeit 40 Lehrlinge an den Beruf herangeführt. Speziell angeboten werden Nachhilfeunterricht für lernschwache Schüler sowie lehrbegleitende Aktivitäten für die fachliche und soziale Kompetenz (Workshops, Exkursionen, Ski- u. Wandertage, etc.). Gelernt wird praxisnah auf Baustellen und beim Kunden.

Dorfinstallateur: Lehrlinge starten durch Der Dorfinstallateur heißt sieben Lehrlinge willkommen. Unter dem Motto „Gern gmacht. Guat gmacht.“ starteten Anfang September sechs Jugendliche ihre Lehre als Installations- und GebäudetechnikerIn. Ein Monteur des Dorfinstallateurs startete Anfang September mit seiner zweiten Lehre, nämlich der Ausbildung zum Konstrukteur. Momentan sind 23 Lehrlinge beim Dorfinstallateur beschäftigt, bisher wurden im Unternehmen über 200 Lehrlinge ausgebildet.

Rauch: Voller SAFT voraus… ...heißt das Motto bei RAUCH Fruchtsäfte. Am 1. September starteten zwölf neue Lehrlinge durch. Heuer sind es fünf Lebensmitteltechniker/innen, zwei Prozesstechniker, ein Elektrotechniker, ein Metalltechniker, zwei

Labortechnikerinnen und eine Bürokauffrau. Zur Zeit befinden sich 37 Lehrlinge in acht verschiedenen Lehrberufe in Ausbildung. Gemeinsam gestartet wurde mit einem zweitägigen KennenlernTag auf dem Freschen Haus.

Glas Marte: Ich steh auf Glas! Mit sechs neuen Lehrlingen beweist das Bregenzer Familienunternehmen Glas Marte erneut seine Kompetenz als größter Glaserausbildungsbetrieb für Glasbautechnik in Westösterreich. Ausgebildet werden sie in den nächsten 3 bis 4 Jahren in den Bereichen Glasbautechnik,

Glasbau, Flachglasveredelung und -bearbeitung sowie Glasgestaltung. Individuelle Betreuung, vielseitige Arbeit in der Praxis, Anreize zur Leistungsförderung sowie begleitende Maßnahmen unmittelbar am Arbeitsplatz gewährleisten eine Ausbildung auf höchstem Niveau.

v.l. Madeleine Feldkircher, Lisa Meusburger, Mohammad Al Azalden.

3 neue Lehrlinge bei Maischön mir zuliebe Stehend v.l : Dominik Von der Thannen, Christopher Winkler, Matthias Flatz, Nina Frainer, Cebrail Palta, Matthias Reisch, Simon Dobler, Pius Ender; sitzend v.l : Hannah Kulmitzer, Lea Grabher, Nathalie Huber, Felix Zsinka.

Mit August starteten bei maischön drei Lehrlinge ihren Beginn ins Berufsleben und zwar im Beruf Friseure & Perückenmacher/-in (Stylist/in). Das Ausbildungsprogramm von

Maischön Frisör & Kosmetik wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. 2014 wurde Maischön als bester Lehrbetrieb Österreichs in der Branche Friseure von der WKO geehrt.


Nr. 38-39 · 23. September 2016

34 · Werbung · Die Wirtschaft

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Extra

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Umwelt & Energie

Energie- und Klimastrategie mit und nicht gegen die Wirtschaft

Im globalen Kontext „Im Sinne des Zielquartetts muss für alle Stakeholder gelten, dass auf Extrempositionen verzichtet und konstruktiv an der österreichischen Energie- und Klimazukunft gearbeitet wird“, erklärt Marco Tittler, Leiter der wirtschaftspolitischen Abteilung der WKV. Für die Wirtschaftskammer ist eine prosperierende Wirtschaft wesentlich, um aktiv

und glaubwürdig Klimaschutz zu betreiben und gleichzeitig den Standort aufzuwerten. „Alles andere könnte zum Eigentor für ökologische Zielsetzungen werden, da abgewanderte Betriebe an ihren neuen Standorten mehr Treibhausgase emittieren als an den energietechnisch bereits optimierten Standorten in Österreich“, warnt Tittler und ergänzt: „Im gesamten Prozess gilt es daher, immer den europäischen und globalen Kontext im Auge zu behalten. Dekarbonisierung kann nur gelingen, wenn alle wichtigen Wirtschaftsräume an einem Strang ziehen.“ Ergebnis soll eine ganzheitliche Strategie sein, die einerseits den energie- und klimapolitischen Vorgaben bzw. Zielen gerecht wird und andererseits die Wirtschaft stärkt und Beschäftigung schafft. „Diese Liaison muss gelingen, dann werden auch außereuropäische Länder den Vorreitern folgen.“

Eine aktive nationale Energie- und Klimapolitik muss im Einklang stehen mit einer aktiven Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik – das hat die Wirtschaftskammer Österreich in ihrem Input dazu bekräftigt.

Foto: Mischkuling

Der Konsultationsprozess zum Grünbuch für eine österreichische integrierte Energie- und Klimastrategie ist nach knapp drei Monaten Konsultationsphase beendet. Jetzt ist es wichtig, dass die Ergebnisse objektiv und unter Betrachtung des im Grünbuch vorgegebenen Zielquartetts Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Leistbarkeit analysiert und aufbereitet werden.

Industrie-Spartenobmann Comploj

Sinnvolles Ganzes „Globaler Klimaschutz ist eine der wesentlichen Herausforderungen, denen sich die Wirtschaft stellt - und zwar nicht erst seit Kurzem, sondern schon seit Jah-

ren“, stellt DI Georg Comploj, der Obmann der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Vorarlberg, klar. Wenn Treibhausgasemissionen gesenkt werden sollen, bedarf es dazu eines ganzheitlichen Konzepts, das Maßnahmen in unterschiedlichen Bereichen und auf verschiedenen Ebenen zu einem sinnvollen Ganzen bündelt. Klar ist, dass diese Strategie nicht die Beschäftigungs- und Wachstumsinteressen ausblenden darf, sondern den Schulterschluss zwischen Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf der einen Seite und Standortabsicherung auf der anderen Seite suchen muss. Dazu Comploj: „Volkswirtschaftliche und ökologische Ziele müssen keineswegs miteinander in Konflikt stehen! Schon in der Vergangenheit hat es die österreichische Wirtschaft sehr gut geschafft, Energie- und Ressourcenverbrauch vom Produktionswachstum zu entkoppeln.“ n


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36 · Umwelt & Energie · Die Wirtschaft

Photovoltaik lohnt sich

RECHNEN SIE MIT DER KRAFT DER SONNE Maßgeschneiderte Photovoltaik-Pakete aus einer Hand

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EMS-Energiemanagementsysteme Generelles Ziel dieser Norm ist es, Organisationen beim Aufbau von Systemen und Prozessen zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz zu unterstützen. Ein systematisches Energiemanagement führt zur Reduzierung des Energieaufwandes, der Energiekosten und der Treibhausgasemissionen. Aufgabe eines Energiemanagementsystems ist es, die Energiesituation im Unternehmen zu ermitteln, auf Basis konkreter Daten die Energiepolitik eines Unternehmens neu zu definieren und die Energiebilanz zu verbessern. Weiters müssen Faktoren, die

den Energieverbrauch beeinflussen, identifiziert werden, um sie zu überwachen und zu messen. Der Energiemanager eines Unternehmens ist dafür verantwortlich, die definierten Ziele zu verfolgen und die erreichten Ergebnisse kontinuierlich zu verbessern.

3. Planung und Konzeption von Energieeffizienzmaßnahmen 4. Kontrolle und Korrektur

f

Was bringt ein Energiemanagementsystem im Einzelnen?

f

Durch die Identifizierung von „Energieverschwendern“ und Einleitung von Maßnahmen ergibt sich eine Reduzierung der Energiekosten (Verbrauch, Spitzenlast, Blindstrom) Reduzierung des Klimakillers CO2 (Green IT, Zero carbon offices, Kyoto …) Stabilisierung von Prozessen (Verbesserung der Spannungsqualität)

f

f

Die entscheidende Komponente in einem Energiemanagementsystem ist ein wirkungsvoller und kontinuierlicher Energiecontrolling-Regelkreis. Dieser besteht aus den vier Stufen: 1. Kontinuierliche Datenerfassung und Messung 2. Energieanalyse (Soll-Ist-Vergleich), Bildung von Kennzahlen, Benchmarking

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Instandhaltungskosten werden durch eine proaktive Wartung und reduzierte Stressfaktoren verringert Versorgungsausfälle, z.B. durch Oberschwingungen, Spannungseinbrüche oder Transienten, werden vermieden Sensibilisierung der Mitarbeiter bezüglich Energiesparen und Klimaschutz Erfüllung gesetzlicher Rahmenrichtlinien, Energiesteuerermäßigung Koststellenmanagement ermöglicht verbrauchsorientierte Kostenzuordnung Umweltschutz und Imagepflege

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Jederzeit online lesen: wko.at/vlbg


Nr. 38-39 · 23. September 2016 Die Wirtschaft

· Umwelt & Energie · 37

Perfekte ökologische und ökonomische Lösungen Bereits seit über 40 Jahren zeichnet sich das Traditionsunternehmen Dorfinstallateur durch energieeffiziente und kostengünstige Lösungen in den Bereichen Heizung, Kälte und Sanitär aus. Gemeinsam mit dem Kunden wurde schon sehr früh erkannt: Gut durchdachte und vor allem innovative Baumaßnahmen in Industrie- und Gewerbebau sind vorbildhafte Investitionen in die Zukunft und in die Umwelt.

Projekte sprechen für sich Dass der Bauherr durch maßgeschneiderte Lösungen Geld und Energie sparen kann, zeigen innovative und ökologische Projekte im Industriebereich: Die Firma Grass beauftragte den Dorfinstallateur

der Planung und Installation von Heizung, Kälte und Sanitär auch um die gesamte Abwicklung der Wartungsarbeit, um eine langfristige Kundenzufriedenheit zu gewähren. Der Kernwert: Jeder Kunde soll zum Stammkunden werden.

Foto: Alexander Ess

Dorfinstallateur setzt Impulse in Gewerbe und Industrie.

n Fakten Erweiterungsarbeiten in der Kältezentrale bei Grass.

kürzlich mit der Erweiterung der Kältezentrale am Hauptstandort Höchst. Durch die Methode des Free-Coolings kann nun in den kälteren Jahreszeiten ohne Zusatzenergie Kälte erzeugt werden. Auch die Feinjersey Group setzte beim Erweiterungsbau von Büro und Produktion in Götzis auf das Know-how vom Dorfinstallateur.

Ein volles Leistungspaket wurde gemeinsam geschnürt: von der Ausführung der Haustechnik mit Heiz- und Kühldecken sowie Sanitärinstallationen über Druckluftleitungen bis zur Regelungstechnik.

Alles aus einer Hand Der Ökoprofit-zertifizierte Handwerksbetrieb kümmert sich neben

Dorfinstallateur f Standorte in Götzis, Feldkirch, Bludenz, Damüls und Wolfurt f 150 Mitarbeiter, davon 22 Lehrlinge f Experte in Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und Klimatechnik, Solaranlagen, Sanitär- und Kesselservice, Planung, Steuer- und Regelungstechnik, Schwimmbadtechnik www.dorfinstallateur.at

Gute Verbindungen sind von Dauer. Mit unseren Kunden leben wir langjährige Partnerschaften, bei denen ein gemeinsames Qualitätsdenken ausschlaggebend ist. Lassen Sie sich von einem Auszug unserer Referenzen überzeugen: -

Weiler Möbel, Weiler Lercher Werkzeugbau, Klaus Loacker Recycling, Götzis 11er Nahrungsmittel, Frastanz Rexam Beverage Can, Widnau Kral, Lustenau Druckerei Thurnher, Rankweil Alge Elastic, Lustenau Meusburger, Wolfurt

Bernd Gölz

Adil Smajlovic

Gerd Lukas

Gern gmacht. Guat gmacht. Die Mitarbeiter des Dorfinstallateurs in Götzis, Feldkirch, Bludenz, Damüls und Wolfurt. T 05523 622 88, www.dorfinstallateur.at

Elvir Nikolic


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38 · Umwelt & Energie · Die Wirtschaft

ESW – 1. Klimaneutraler Energiehändler in Vorarlberg

Gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft ESW, ein innovatives Energiedienstleistungsunternehmen mit Sitz in Höchst, ist sich seiner Verantwortung für einen lebenswerten Lebensraum bewusst. Bei jeder Erzeugung, jedem Transport und jeder Verbrennung werden klimabelastende Treibhausgase freigesetzt. Schon seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit dieser Thematik. Infolgedessen haben wir unser Unternehmen auf den Prüfstand gestellt. Das anerkannte Institut für CO2 Unternehmens-Fußabdrücke (Carbon Footprint) Zukunftswerk eG hat ESW auf Herz und Nieren überprüft. Das Ergebnis: ESW produzierte eine CO2-Emissionsbilanz von 163,3 Tonnen CO2! Durch eingeleitete Maßnahmen (wie z.B. den Transport der gesamten Ware mit modernem

Anschließend erhält der Kunde ein Zertifikat, das den Einsatz der Geldmittel für ein Wasserkraftprojekt in China bestätigt!

Was tut ESW als regional tätiges Unternehmen in der Region? Wir alle tragen die Verantwortung für unseren Lebensraum.

Fuhrpark und zukunftsweisendem Ökodiesel) konnte der Ausstoß bereits um 100 Tonnen reduziert werden. Ein zu 100 % CO2-freier Betrieb der ESW ist selbst unter modernsten Bedingungen jedoch nicht möglich. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, jene nicht vermeidbare Menge CO2 mit dem Ankauf von KlimaschutzZertifikaten auszugleichen. Damit soll unsere Verantwortung aber nicht enden. Wir wol-

len als erster Energiehändler in Vorarlberg unseren Kunden die Möglichkeit bieten, ihren Energieeinkauf bei ESW ebenso klimaneutral durchzuführen. Dazu ein Beispiel: Ein Kunde kauft bei ESW 3.000 Liter Heizöl extraleicht und belastet bei der Verbrennung mit modernen Brennwertgeräten die Umwelt mit ca. 9 Tonnen klimarelevanten Gasen. Diese kann der Kunde mit der Zahlung eines Mehrbetrages von ca. € 60 mildern.

Die gesamte in den Verkehr gebrachte Menge an Treibstoff für die Saison 2016 der Seetankstelle des Motorboot-Segelsportvereins Rheindelta in Fußach wird CO2 neutral, was wir durch den Ankauf von Zertifikaten für Klimaschutzprojekte ermöglichen.

n Kontakt ESW Reiner Logistik GmbH Hauptstraße 38 A 6973 Höchst Tel +43 5578 75272 office@es-west.at

1. KLIMANEUTRALER ENERGIEHÄNDLER VORARLBERGS

HEIZÖL | ÖKO – DIESEL | PELLETS | GAS | STROM Bestellhotline 05578 75272 | office@es-west.at


· Umwelt & Energie · 39

Foto: Manfred Oberhauser

Nr. 38-39 · 23. September 2016 Die Wirtschaft

Balsam für unser Klima Das Klimaneutralitätsbündnis 2025 ist eine Initiative mit Vorbildwirkung, mit der Unternehmen, Vereine und Organisationen aktiv einen Beitrag zur Lösung der weltweiten Klimaprobleme leisten. Das Klimaneutralitätsbündnis 2025 hat seinen Ursprung in Vorarlberg. Hier haben zehn renommierte Unternehmen beschlossen, nicht länger auf politische Vorgaben zu warten, sondern von sich aus tätig zu werden und sich aktiv dem Klimaschutz zu widmen. Die Mission: Freiwillige Maßnahmen zur Minderung des CO2-Ausstoßes sollen das 2°C-Ziel der Vereinten Nationen noch erreichbar machen. Vom Ländle aus erobert das Bündnis Europa. Seit dem Start hat sich die Teilnehmerzahl bereits versechsfacht!

In wenigen Schritten CO2-neutral Das Bündnis unterstützt seine Mitglieder aktiv auf ihrem Weg, CO2-neutral zu werden. Zuerst wird der individuelle Unternehmensfußabdruck berechnet, wodurch der Energie- und Ressourcenverbrauch bereits grob analysiert werden kann. Als Know-how-Träger fungiert dabei die Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW). Die Experten des größten Energiedienstleisters Vorarlbergs beraten die Mitglieder individuell über Möglichkeiten, ihren CO2Verbrauch nachhaltig zu senken. „Für weitergehende Analysen können wir unseren Kunden modernste Analyse- und MonitoringInstrumente, wie beispielsweise das VKW-Energiecockpit, anbieten“, so Produktmanagerin Dipl.-Ing. Anna Maierhofer. Nicht vermeidbare Emissionen werden durch die Unterstützung ausgewählter internationaler Klimaschutzprojekte kompensiert.

Aber auch regional werden Maßnahmen für ein gesundes Klima gesetzt. So haben die Mitglieder im Frühsommer im Rahmen einer Aufforstungsaktion widerstandsfähige Tannen am Bregenzer Pfänder eingepflanzt. Nicht zuletzt werden die Mitgliedsunternehmen auch dabei unterstützt, ihre Tätigkeiten und Initiativen zu kommunizieren sowie das Netzwerk untereinander zu stärken.

Von der Fluglinie bis zum Weltkonzern Ein Blick auf die Mitgliederliste zeigt einen bunten Querschnitt durch die gesamte Wirtschaft. Als 50. Teilnehmer des Bündnisses hat sich beispielsweise auch die People’s Viennaline der Gemeinschaft angeschlossen. Das Unternehmen ist die weltweit erste und einzige Fluglinie, die Kunden direkt bei der Buchung die Möglichkeit bietet, CO2neutral zu fliegen.

Rasantes Wachstum Das Bündnis steht allen Unternehmen offen, die Verantwortung übernehmen, ein Zeichen setzen und ihr nachhaltiges Image stärken wollen. „Je mehr Unternehmen teilnehmen, desto kraftvoller wird die Initiative und desto stärker profitieren wir alle vom gegenseitigen Austausch. Dabei ist es völlig egal, wie groß das Unternehmen ist“, so Anna Maierhofer. Das Klimaneutralitätsbündnis soll über Vorarlbergs Grenzen hinaus in Österreich und schließlich auch international bekannt werden und weiter wachsen. Promotion

n Kontakt Vorarlberger Kraftwerke AG Weidachstraße 6 A 6900 Bregenz Tel +43 5574 9000 technischervertrieb@vkw.at www.vkw.at


Nr. 38-39 · 23. September 2016

L B I E X ARBEIT IST SICHERE ARBEIT.

Etwas länger arbeiten, wenn viele Aufträge da sind. Dafür mehr Freizeit, wenn‘s etwas ruhiger läuft: Flexiblere Arbeitszeiten würden den heimischen Betrieben enorm helfen, im globalen Wettbewerb zu bestehen und so Arbeitsplätze und Wohlstand zu sichern! Dabei gewinnen alle, denn: Flexiblere Arbeit heißt auch flexiblere Freizeit!

FLEXIBLE ARBEIT IST FLEXIBLE FREIZEIT!

wko.at/flexible-arbeitszeit

P.b.b. 16Z040716 W Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch

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