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die Wirtschaft Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 72. Jahrgang

Nr. 36-37 · 8. September 2017

Worldskills 2017 mit vorarlberger Trio

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David Blan ank, Simon Winder, Michael Fink starten bei Berufs­WM in Abu Dhabi. S. 4

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camping: vor rekordsaison

Unternehmerinnenforum

der campingtourismus in vorarlberg hat sich im sommer wie im Winter außergewöhnlich gut entwickelt.

Auma obama ist stargast beim 10. Unternehmerinnenforum von frau in der Wirt rtschaft in rankweil.

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2 · Die Wirtschaft

Magazin n I Themen der Woche

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14-25

Buntes herbsttreiben. Mit Firmensprechtagen und Trainings startet die Außenwirtschaft Vorarlberg in den Herbst. Der Veranstaltungsreigen beginnt am 9. Oktober. f14 Interview der Woche. Dr. Markus Lassnig ist Experte für digitale Transformationen von Unternehmen. Er berichtet im Interview der Woche von Chancen und Wettbewerbsvorteilen durch Industrie 4.0. f17

Nachhaltige Investitionen. Nachhaltige Investitionen ankurbeln – um dieses Thema dreht sich das jüngste Sozialpartner-Konzept, das die Präsidenten der vier Interessenvertretungen präsentiert haben. f25

n I Herausgeber und Medieninhaber: Wirt rtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirt rtschaft“ Betrieb rt, beide 6800 Feldkirch, gewerblicher Art Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W ww www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert rt Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387), Sarah Kresser (sk). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv kv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W w ww ww.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirt rtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirt rtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz tz: Wirt rtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 22.229 (1. Halbjahr 2017) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder Thinkstock.de Alle verw rwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

69. herbstmesse. Weit über 500 Aussteller, sieben Themenbereiche, ein umfangreiches Rahmenprogramm mit zahlreichen Höhepunkten für die ganze Familie und das erste Oktoberfest im Ländle - die 69. Herbstmesse, die vom 6. bis zum 10. September im Dornbirner Messequartier stattfindet, hat viel zu bieten. An den fünf Messetagen werden wieder zigtausende Besucher zu Gast am größten Marktplatz der Region sein. Nicht zuletzt darum ist die Herbstmesse auch ein beliebter Rahmen für Unternehmen und Institutionen, um mit den Menschen in Kontakt zu treten. Foto: Dietmar Mathis


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· Magazin · 3

n Z  W „Die Senkung des Mehrwertsteuersatzes von 13 auf 10 Prozent für Nächtigungen im Tourismus, wie von ÖVP-Chef Sebastian Kurz in Aussicht gestellt, ist für die Branche dringend notwendig.“ Siehe auch Seite 24.

Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg

Autobahnanschluss Rheintal-Mitte nun auf Schiene - Baubeginn 2018

Das Verkehrsministerium gab nämlich jetzt mit der Erstellung eines positiven UVP­Bescheids „grünes Licht“ für den Bau der An­ schlussstelle Rheintal­Mitte. Die ASFINAG kündigte unterdessen an, bereits im Laufe des nächsten Jahres mit den Bauarbeiten zu beginnen. Für die ASFINAG ist die Neuplanung der Anschlussstelle eines der wichtigsten Vorhaben der kommenden Jahre in Vorarl­ berg. ASFINAG, Land Vorarlberg und Stadt Dornbirn investieren

Foto: Visualisierung EQVis OG

Der Errichtung der für die Wirtschaft bedeutenden Autobahnanschlussstelle Rheintal-Mitte zwischen Dornbirn und Hohenems steht nun wohl nichts mehr im Weg.

so wie in dieser visualisierung soll die Anschlussstelle aussehen.

gemeinsam mehr als 30 Mil­ lionen Euro in das Projekt. Die Stadtgebiete von Dornbirn und Hohenems werden dadurch spür­ bar vom Verkehr entlastet. Positiv

außerdem für die heimische Wirtschaft: Durch einen direkte­ ren Zugang zur Autobahn werden zusätzlich die Gewerbegebiete Dornbirn­Messepark und Dorn­

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birn­Wallenmahd mit der best­ möglichen Verkehrsinfrastruktur versorgt. Über eine Verlängerung der Bleichestraße und einen Aus­ bau der Schmitternstraße soll die Verbindung der Betriebsgebiete mit der Rheintal Autobahn reali­ siert werden. „Großes Augenmerk legen wir bei den Arbeiten auf ressourcen­ schonendes Bauen. Wir wollen mit diesem wichtigen Infrastruk­ turvorhaben nur wenig in die Natur eingreifen. Das wurde uns jetzt auch mit dem Ausstellen des UVP­Bescheids bestätigt“, betont ASFINAG­Geschäftsführer Ale­ xander Walcher. Das Land Vorarl­ berg plant, ebenfalls im nächsten Jahr mit den ersten Begleitmaß­ nahmen am Landesstraßennetz zu beginnen. Die Fertigstellung des Autobahnanschlusses ist für 2020 vorgesehen. n

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Anerkennung und Ansporn

Bevormundungsverordnung

Vorarlberg wurde einmal mehr mit dem österreichischen Wachstumspreis der WKO aus­ gezeichnet. Mit einem Wirt­ schaftswachstum von zwei Prozent hat sich un­ ser leistungsfähiger Produktions­ und Wirtschaftsstandort die Auszeichnung redlich verdient: Zwi­ schen 2010 und 2016 betrug das Wachstum der Vorarlberger Wirtschaft durchschnittlich 2,1 Prozent, österreichweit wurde im selben Zeitraum ein Plus von 1,2 Pro­ zent verzeichnet. Die Basis dieser

Dies ist ein dringender Appell an alle, die daheim in ihrer Küche Pommes frittieren oder sich einen Schinken­Käse­Toast zubereiten: Beachten Sie bitte unbe­ dingt die Bräunungsta­ belle für Pommes und Toastbrot, die die EU­Kommission der Gastronomie vor­ schreiben will. Ihre Gesundheit steht auf dem Spiel. Die Tabelle wäre Teil einer neuen EU­Regel, die Kritiker wenig schmeichelhaft als „Pommesver­ ordnung“ bezeichnen. Die Prote­ ste dagegen sind heftig, doch der

erfreulichen Entwicklung sind die engagierten und fleißigen Mitarbeiter in den heimischen Betrieben und die zahlreichen in­ novativen Unternehmer­ persönlichkeiten im Land. Die Verleihung des Wachstumsprei­ ses an Vorarlberg ist somit eine hohe Anerkennung und Wertschätzung des bisher Geleisteten, aber auch Ansporn, erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklungen auch in Zukunft zuzulassen und nicht zu verhindern. Daumen nach oben! (ba)n

Orkan der Brüsseler Bürokraten könnte sie gnadenlos und selbst­ herrlich davonblasen. Grundsätz­ lich gilt: Informieren im Sinne der Gesundheit ist besser als verordnen, weil oh­ nehin keiner Pommes essen will, die mög­ licherweise ob der Zubereitung seiner Gesundheit schaden. Aber bevormunden und verpflichtend vor­ schreiben stellt nun einmal eine Lieblingsbeschäftigung der Kommission dar. Und das geht gar nicht. Daumen nach unten! (p.f.)n


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4 · Die Wirtschaft

Thema WorldSkills als Bühne und Chance für Vorarlberger Facharbeitertrio

Sie sind jung, in ihrem Beruf erfolgreich und hoch motiviert: Dies verbindet den 20­jährigen Schweißtechniker David Blank aus Egg, den 20­jährigen Karos­ seriebautechniker Simon Winder aus Alberschwende sowie den Maschinenbautechniker Michael Fink (20) aus Riefensberg. Insge­ samt umfasst das rot­weiß­rote Team in Abu Dhabi 40 Fachkräfte (darunter sieben Damen) in 36 Berufen. Sie sehen sich harter Konkurrenz gegenüber: Alles in allem kämpfen mehr als 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 76 Ländern in rund 50 Wettbe­ werben um die Weltmeistertitel. Diese riesige Konkurrenz setzt eine sehr intensive Vorberei­ tungsphase für die Vorarlberger

Fotos: SkillsAustria

Drei junge Vorarlberger Facharbeiter haben bei den WorldSkills 2017, den Berufsweltmeisterschaften, die von 14. bis 19. Oktober in Abu Dhabi stattfinden, die Chance, sich auf einer internationalen Bühne zu präsentieren.

die drei vorarlberger Musketiere für Abu dhabi: david Blank, simon Winder, Michael fink (v.l.).

Teilnehmer voraus. David Blank beispielsweise bereitet sich seit dem Jänner auf die WorldSkills vor. In den Monaten Juli bis September geht es deshalb in den WIFI­Schweißwerkstätten heiß her. Je näher der Oktober rückt, desto intensiver wird das Training. Nicht weniger intensiv verlaufen natürlich die Vorberei­ tungsphasen von Simon Winder und Michael Fink.

david Blank bereitete sich unter anderem in den WIfI-schweißwerkstätten auf die Worldskills in Abu dhabi vor.

Erfolgreiche Landesund Bundeswettkämpfe Die Teilnahme an den Weltmeis­ terschaften fiel den jungen Fach­ kräften nicht einfach in den Schoß. Über erfolgreiche Landes­ und Bundeswettkämpfe haben sie sich für Abu Dhabi qualifiziert. Dabei erfuhren sie große Unterstützung von ihren Arbeitgebern Cernen­ schek Walter GmbH, Karosserie Akademie und Julius Blum GmbH. „Wir können uns überaus glücklich schätzen, dass solche Wettbewerbe und die Erfolge von David für seinen Arbeitgeber ei­ nen so hohen Stellenwert haben“, sagt Peter Pryjmak, langjähriger Leiter der WIFI Schweißwerkstät­ ten. David hat andere Teilnehmer, speziell aus anderen Ländern, ken­ nengelernt, die nur in der Freizeit üben können. Da ist die Unterstüt­ zung des Betriebes gleich noch mehr wert.“ David Blank, der bereits beim Bundeslehrlingswettbewerb den Sieg errungen hat, erwartet sich von den WorldSkills jedenfalls

„ein gutes Ergebnis und eine gute Zeit.“ Er reist voll motiviert zu den Weltmeisterschaften. „Hart trainieren und alles geben“, lautet sein Motto. Auch für seine weite­ re berufliche Zukunft hat er sich große Ziele gesetzt. Die lauten: Abendmatura und Meistertitel. Den Meister als berufliches Ziel nennt auch Simon Winder, der die Lehre zum Karosseriebautechni­ ker absolviert. „Ich arbeite voll motiviert in meinem Beruf und will in Abu Dhabi die bestmög­ liche Platzierung erreichen. Die Weltmeisterschaften sehe ich als eine große Chance für meine wei­ tere berufliche Karriere.“ Maschinenbautechniker Mi­ chael Fink reist ebenfalls sehr optimistisch zu den Bewerben. Er hat sich eine Medaille zum Ziel gesetzt. In jedem Fall möchte er Neues lernen. Wie es sich ganz oben anfühlt, hat er bereits bei den Staatsmeisterschaften 2016 erle­ ben können: Sie beendete Michael Fink als Sieger. Bereits am 5. Oktober startet das Team zur WM. (p.f.)n


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· Camping · 5

Vor neuer Rekordsaison: Urlaub auf heimischen Campingplätzen boomt Campingurlaube erleben seit einigen Jahren einen starken Aufschwung. Davon profitieren auch die 34 Campingplätze in Vorarlberg. In der Sommersaison 2017 verzeichnete man bis Ende Juli bereits 143.205 Nächtigungen.

Viele Investitionen „Die sehr erfreuliche Entwick­ lung ist auch ein Verdienst der Campingplatzbetreiber, die in den vergangenen Jahren sehr viel investiert haben ­ vor allem in die sanitären Einrichungen und in Wellness“, weiß Renate Heiler, die Sprecherin der heimischen Campingplatzbetreiber. „Wir sind damit einem allgemeinen Trend gefolgt“, informiert Heiler. „Die Gäste wollen inzwischen auf Kom­ fort nicht mehr verzichten. Dem wurde Rechnung getragen“, sagt Heiler. Mit der von Außenstehen­ den geäußerten Einschätzung, auf den Campingplätzen seien bloß die „billigen Gäste“ anzutreffen, kann sie nichts anfangen. „Wir werden in der öffentlichen Wahr­ nehmung unter Wert geschlagen.

Auf den heimischen campingplätzen sind noch keine Bungalows und Mobile homes erlaubt.

„Unsere Gäste unterstützen bei ihren Ausgaben das Umfeld in der Urlaubsregion mehr als zum Beispiel Hotelgäste.“ Die Campinggäste geben pro Tag durchschnittlich rund 100 Eu­ ro in der Region aus. Nutznießer sind beispielsweise der Dorfladen, das Dorfgasthaus, das Hallenbad und ähnliche infrastrukturelle Einrichtungen. Was außerdem der Einschätzung der sogenannten „billigen“ Gäste widerspreche, sei der große Anteil von Senioren ­ neben dem der Familien ­ bei den Campern. Die bleiben in der Regel deutlich länger als andere Urlau­ ber und sind sehr zahlungskräftig.

Fixe Unterkunft Hatten die Campingurlauber früher vielfach Zelte mit im Rei­ segepäck, so hat hier ebenfalls eine Entwicklung stattgefunden. Heute wünscht sich der Gast vor­ wiegend eine fixe Unterkunft am Campingplatz vor Ort ­ etwa einen Bungalow oder ein sogenanntes Mobile Home. Dabei handelt es sich um eine Art Ferienhaus. Es ist von seinen Ausmaßen her klein und fein und bietet den Bewoh­ nern Campingfeeling, kombiniert mit gutem Komfort. Dass dieser Trend die Zukunft darstellt, wissen die heimischen

Campingplatzbetreiber. Aller­ dings sind sie mit dem Problem konfrontiert, dass da aktuelle heimische Campingplatzgesetz dieser Entwicklung im Wege steht. Das lässt nämlich nur Zelte, Wohnwägen und Wohnmobile auf Campingplätzen zu. Mobile Homes und Bungalows sind hin­ gegen derzeit in Vorarlberg nicht erlaubt. „Dem Trend wollen wir folgen, das Campingplatzgesetz soll ent­ sprechend novelliert werden“, sagt Wolfgang Juri, Fachgrup­ pengeschäftsführer für die Frei­ zeitbetriebe in der WKV. (p.f.)n

Camping in Vorarlberg / Nächtigungen Tourismusjahre 2011 bis 2016 400000

394381

390000 380000

373654

370000

„Die Campingplatzbetreiber haben viel in die sanitären Einrichtungen und in Wellness investiert.“

Nächtigungen

Diese Zahl ist vor allem auch deshalb außergewöhnlich, zumal die Sperre des Arlbergtunnels den Campern die Anreise nicht wirklich einfacher machte. Ein Blick auf die vergangenen Jahre zurück bis ins Jahr 2011 zeigt die außergewöhnlich positi­ ve Entwicklung im Campingtou­ rismus in Vorarlberg. Zählte man im Tourismusjahr 2011 lediglich 337.220 Nächtigungen, so stieg diese Jahl ­ mit einem leichten Ausreißer nach unten 2014 ­ bis 2016 kontinuierlich auf 394.381. Für heuer wird ein neues Rekord­ ergebnis erwartet. Die Vorarlberger Campingplät­ ze sind durchwegs Ganzjahres­ campingplätze. Der Boom hielt im Sommer und im Winter an, so­ wohl was die Nächtigen, als auch was die Ankünfte betrifft.

35 72 17

360000

365164 346 70 6

350000 340000

33 72 20

330000 320000

renate heiler, sprecherin der campingplatzbetreiber

310000 300000

2011

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6 · Frau in der Wirtschaft · Die Wirtschaft

hochkarätige vortragende und spannende Inhalte dürfen die Besucherinnen des 10. vorarlberger Unternehmerinnenforums von frau in der Wirtschaft am 19. oktober in rankweil erwarten (v.l.): Ulrike Aichhorn („Gewinnen sie die stärkste Zielgruppe der Welt“), Michael Altenhofer („Gut genug statt perfekt“) und Auma obama („Am Ende liegt es bei einem selbst“).

Frau in der Wirtschaft: 10. Vorarlberger Unternehmerinnenforum am 19. Oktober Ein Grund zu feiern! Frau in der Wirtschaft lädt zum 10. Vorarlberger Unternehmerinnenforum in den Vinomnasaal nach Rankweil. Vor zehn Jahren fand das erste große Netz­ werktreffen der Vorarlberger Wirtschaftsfrauen unter dem Titel Unternehmerinnenforum statt. Seither dient die Veranstaltung als Plattform für alle weiblichen Wirtschaftstreibenden. Wei­ terbildung, Wissensaustausch, Netzwerken und Unterhaltung stehen im Fokus. Beim 10­jähri­ gen Jubiläum am Donnerstag , den 19. Oktober 2017, dürfen die Besucherinnen hochkarätige Vortragende und spannende Inhalte erwarten.

Vortragende und Themen Michael Altenhofer - „Gut genug statt perfekt“ Dieser Vortrag entlarvt auf unterhaltsame Weise unsere perfektionistischen Ansprüche als Vermeidungsstrategie ­ und macht Lust, reizvolle Ideen sofort umzusetzen. Während die einen den Bleistift so lange spitzen, bis er

verschwindet, fangen die anderen längst an zu schreiben. Diese Metapher gilt für viele Lebensbereiche, beruflich wie privat. Ulrike Aichhorn - „Gewinnen Sie die stärkste Zielgruppe der Welt“: 80 Prozent der Kaufentscheidungen werden von Frauen getroffen bzw. maßgeblich beein­ flusst. Frauen haben deshalb eine enorme Wirt­ schaftskraft. Doch die meisten Unternehmen sind eher auf männliche Kunden fokussiert. Wie kann nun diese Zielgruppe Frau erobert werden, ohne in die klassischen Fettnäpfchen zu tappen? Auma Obama - „Am Ende liegt es bei einem selbst“: Schärfen Sie Ihr Bewusstsein und erkennen Sie Ihre eigenen Potenziale und Fähigkeiten, was Sie selbst sowohl an der wirtschaftlichen Entwicklung, als auch weltweit für eine bessere Zukunft beitragen und verändern können. Wir schulden unseren nächsten Generationen, un­ seren Kindern, wertvolle Perspektiven und eine lebenswerte Zukunft. Übernehmen wir also die Verantwortung dafür! n

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10. vorarlberger Unternehmerinnenforum f f f f f f f f f f f f

Donnerstag, 19. Oktober 2017 Vinomnasaal, Ringstraße 2, Rankweil 17.00 Uhr: Einlass mit Apero 17.30 Uhr: Begrüßung und Eröffnung 17.50 Uhr: Michael Altenhofer - „Gut genug statt perfekt“ 18.40 Uhr: Ulrike Aichhorn - „Gewinnen Sie die stärkste Zielgruppe der Welt“ 19.30 Uhr: Pause 19.45 Uhr: Auma Obama - „Am Ende liegt es bei einem selbst“ 21.00 Uhr: Ausklang und Ende Verbindliche Anmeldung bis Freitag, 13. Oktober 2017 www.wkv.at/events/unternehmerinnenforum Tagungsbeitrag 50 Euro


Nr. 36-37 · 8. September 2017 Die Wirtschaft

· Information & Consulting/Werbung · 7

hr Experts Group vorarlberg: Generation Y - Nützliche kategorisierung oder gefährliche Trivialisierung? Generation Y ist in aller Munde, wenn es darum geht, das Verhalten und die Motivationen der heute 20 bis 30-Jährigen zu beschreiben. Dementsprechend groß ist der Wunsch von Unternehmen, Führungskräften und HR-Verantwortlichen, den Schlüssel zum Verständnis dieser Generation zu finden. Bei dieser Veranstaltung der neu gegründeten HR Experts Group Vorarlberg innerhalb der Fachgruppe UBIT, geht Referent Univ.­Prof. Dr. Wolfgang Mazal der Frage nach, welche Her­ ausforderungen Organisationen im Umgang mit verschiedenen Generationen haben werden und welche Lösungswege es dafür geben kann.

sonalbesetzung handelt. Ich bin überzeugt davon, dass unser Referent eine Antwort darauf hat,“ meint Cornelia Ellensohn, Sprecherin der HR Experts Group Vorarlberg.

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cornelia Ellensohn, sprecherin der hr Experts Group vorarlberg

referent Wolfgang Mazal

Ob dabei die Bildung von Generationen­Kategorien eine nützliche Hilfestellung sein kann oder doch eine irreführende Tri­ vialisierung der Thematik, wird dabei kritisch hinterfragt und

diskutiert. „Ich bin gespannt, ob wir die Kategorisierung der Ge­ nerationen als nützlich erkennen, oder ob es sich bei dieser doch um eine gefährliche Vereinfachung im Zusammenhang mit der Per­

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21. September 2017 ab 17:30 Uhr Saal der Wirtschaft, Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, Feldkirch Beitrag: 25 Euro (inkl. Buffet und Grafic-RecordingProtokoll Anmeldung: www.wkv.at/ event/1137 Anmeldung bis 15. September 2017. ACHTUNG: Begrenzte Teilnehmerzahl.

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Nr. 36-37 · 8. September 2017

8 · Branchen · Die Wirtschaft

10 Jahre Lehre am Ball – Das Jubiläum Der Lehrlingsball der Vorarlberger Industrie feiert heuer 10-jähriges Jubiläum. Grund genug für die Organisatoren, ein einmaliges Gewinnspiel auf die Beine zu stellen. Am 25. November 2017 wird das 10­jährige Jubiläum des Lehr­ lingsballs der Vorarlberger Indu­ strie groß gefeiert. „Der Lehrlings­ ball der Vorarlberger Industrie wurde initiiert, um den Lehrlin­ gen einen festlichen Abschluss zu bieten, der auf Augenhöhe mit den Maturabällen liegt. Damit wird ein Zeichen gesetzt, dass die duale Ausbildung einen au­ ßerordentlich hohen Stellenwert in Vorarlberg hat“, betont Mag. Mario Kempf, Ballorganisator der Sparte Industrie in der WKV.

10 Jahre Lehre am Ball: f Wann: 25. November 2017 f Wo? festspielhaus Bregenz f kartenvorverkauf: ab 20. oktober in allen filialen der hypo Landesbank f Alle Informationen: www.derlehrlingsball.at oder www. facebook.com/lehrlingsball

Die Organisatoren haben sich dazu ein ganz besonders Gewinn­ spiel einfallen lassen. Ein Städte­ trip von Herburger Reisen nach Barcelona inkl. Flüge und einer Übernachtung für zwei Personen winkt als Hauptpreis. Außerdem gibt es zwei Tandem­Sprünge mit Skydive Hohenems sowie einen Maßanzug von Sagmeister Herrenmode und ein VIP­Package für den Lehrlingsball 2017 zu ge­ winnen. Zusätzlich werden unter allen Gewinnspiel­Teilnehmern 10×2 Eintrittskarten verlost. Gesucht werden „King & Queen of Lehrlingsball“. Einfach ein Foto machen, von 1. September bis 15. Oktober auf www. facebook.com/ lehrlingsball hochladen und mit Freunden teilen. Wer die meisten Likes bekommt, hat gute Chancen zu gewinnen. Die Jury wählt dann die Gewinner aus.

chANcENTAGE

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Schüler der 8. Schulstufe der Vorarlberger Mittelschulen haben bei den CHANCENTAGEN die Möglichkeit, heimische Unternehmen und deren Arbeitswelten, insbesondere in technischen und wirtschaftlichen Bereichen, kennenzulernen. Die CHANCENTAGE finden heuer von 29. November bis 1. Dezember (Mittwoch bis Freitag) statt. An diesen Tagen können die Jugendlichen in ein, zwei oder drei unterschiedliche Unternehmen blicken. Die Anmeldung ist ab 26. Oktober unter www.chancenland.at/ chancentage möglich. Dort ist auch ersichtlich, wie viele Plätze noch für welche Betriebe zur Verfügung stehen.

5. vorarlberger kunst- und Antiquitäten Tage

Die CHANCENTAGE wurden erstmals im Oktober 2014 auf Initiative von Vorarlberger Betrieben durchrt. Die Veranstaltung wird geführt überbetrieblich von der WISTO im Rahmen der Initiative CHANCENLA LAND Vorarlberg und von der WKV betreut.

verborgene schätze präsentieren vorarlbergs renommierte kunst- und Antiquitätenhändler sowie Galeristen vom 23. bis 24. september 2017 im mittelalterlichen Junker-Jonasschlössle in Götzis. Dieses Jahr finden bereits zum fünften Mal die Vorarlberger Kunstund Antiquitäten Tage im stilvollen Junker Jonas Schlössle in Götzis statt. Am 23. September 2017 von 10 bis 21 Uhr und am 24. September von 10 bis 18 Uhr präsentieren renommierte Kunst- und Antiquitätenhändler sowie Galeristen aus Vorarlberg ihre Unikate. Organisator und Galeriebetreiber Werner Böhler erklärt: „Vor einigen Jahren entstand aus der Idee und dem Engagement ambitionierter Kunst- und Antiquitätenhändler diese Ausstellung. Der Grundgedanke: Kunst und Antiquitäten sollen für alle Menschen da sein. Sie bereichern den Spirit und dienen als Quelle der Freude.“ Dieser Devise haben sich die Kunst- und Antiqui-

organisator und Galeriebetreiber Werner Böhler

tätenhändler sowie die Galeristen an diesen Tagen verschrieben. Zu moderaten Preisen werden Antiqui-

täten und Kunstwerke angeboten. Von Objekten aus der Zeit der Gotik über Barock, Biedermeier bis hin zu Art déco und klassischer Moderne umfasst das Angebot viele Sammelgebiete. Die Besonderheit ist, dass auch zeitgenössische Galeristen das gebotene Repertoire erweitern. Gerade die Brücke zwischen Antiquitäten und moderner Kunst lockt Sammler, Kunstfreunde und Kunstgenießer ins Junker Jonas Schlössle nach Götzis.


Nr. 36-37 · 8. September 2017 Die Wirtschaft

· Gewerbe und Handwerk/Werbung · 9

„Digitales Werkstattgespräch“ bei Hefel Wohnbau

hefel-Marketingleiterin doris Nussbaumer - im Bild mit roboter „Pepper“ - ist speakerin beim nächsten „digitalen Werkstattgespräch“ am 18. september 2017. Foto: Kevin Zimmermann

Bei den „Digitalen Werkstattgesprächen“ der Sparte Gewerbe und Handwerk dreht sich alles rund um den digitalen Wandel. Am 18. September 2017 präsen­ tiert Hefel Wohnbau intelligente Technik im Wohnungsbau und bietet allen Interessierten aus der Handwerks­ und Gewerbebranche einen exklusiven Einblick in ihre digitale Arbeit. „Wir haben uns Innovation zur Aufgabe gemacht. Der Name Hefel Wohnbau steht für die sinnvolle Vernetzung

von Technologie und Generalun­ ternehmerkompetenz“, so Doris Nussbaumer, Marketingleiterin von Hefel Wohnbau. Im Rahmen der digitalen Werkstattgespräche erzählt sie, wie der Lauteracher Digital­Vorreiter die Entwicklung im Smart Living vorantreibt und welche Auswirkungen das für die Branche haben kann. Schon seit über 15 Jahren be­ schäftigt sich Hefel Wohnbau mit Themen wie Smart Living und Virtual Reality. „Virtual Reality ist eine durch Computersimulation erzeugte realitätsnahe „Schein­ welt“, die eine Vorab­Begehung

im Maßstab 1:1 ermöglicht“, er­ klärt Nussbaumer. Highlight des „Digitalen Werkstattgesprächs“ ist die Präsentation ihrer neuen Innovation in Sachen Smart Li­ ving. „Wir präsentieren Roboter „Pepper, der in den Alltag inte­ griert ist und die Technologie in den eigenen vier Wänden auf eine noch innovativere Stufe bringt“, so Nussbaumer und führt aus: „Wir bleiben ständig am Ball und sind der Zeit einen oder am lieb­ sten zwei Schritte voraus – das ist unser Credo. Als Gewerbe­ und Handwerksbetrieb darf man den Anschluss nicht verpassen.“

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18. September 2017, 18 Uhr Das Wohnen von morgen: Doris Nussbaumer, Hefel Wohnbau, Wolfurterstraße 15, Lauterach Anmeldung: E info@digitale-perspektiven.at W www.digitale-perspektiven. at/gewerbe-und-handwerk


Nr. 36-37 · 8. September 2017

Fotos: Arno Meusburger

10 · Branchen · Die Wirtschaft

daniel Wachter, Manuela dreier, Michaela und Marcel herburger sowie Matthias Müller (vorstand JGv) luden nach Laterns, Ines und karl-heinz schmid (rechtes Bild) erwiesen sich als perfekte Gastgeber in der falba stuba.

Junges Gastgewerbe feierte in Laterns Das traditionelle Sommerfest des Jungen Gastgewerbes Vorarlberg (JGV), besser bekannt als die Red Summer Night, ging heuer in Laterns über die Bühne. Das Verbinden von kulinarischen Reizen mit Geselligkeit, aber auch Musik und Tanz, entscheiden ne­ ben den Persönlichkeiten der Ga­ stronomen mit über die Qualität

von Gastlichkeit. Mit Studienrei­ sen sowie geselligen Anlässen wie dem Gastronomieball oder dem Sommerfest Red Summer Night fördert das Junge Gastgewerbe Vorarlberg die fachliche Kompe­ tenz und die Lebensfreude ihrer Mitglieder gleichermaßen. Alle für ein erfreuliches gastro­ nomisches Erlebnis nötigen Fak­ toren steuerten bei der heurigen Red Summer Night in Laterns der Vorstand des Jungen Gastgewer­ bes, das Falba Stuba­Wirtepaar

Karl­Heinz und Ines Schmid, die Alberschwender Alphornbläser, das Brandner Duo Becks Compa­ ny, die Sponsoren AGM, Fohren­ burger s`Fäscht“ und UpSynth sowie die Teilnehmer selbst bei. Im Bereich der Talstation der Skilifte Laterns gab es einen Ape­ ritiv mit den beiden Sorten „Alp Cider“ und dem neuen Fohren­ burger Bier „Oberländer“ sowie die eifrig genutzte Möglichkeit zum Sommerrodeln. Obmann Matthias Müller (Schützenhaus

Feldkirch), seine Stellvertrete­ rin Michaela Herburger (Mohren Rankweil) und Geschäftsführerin Manuela Dreier konnten dazu un­ ter anderem die Schwestern Laura und Lisa Mock, Jenny Bitschnau, Richard Benzer und Andrea Pe­ ter, Birgit und Mitch Baumann, Geburtstagskind Andreas Kopf (Vorarlberger Fußballverband) und seine Andrea, Tobias und Marianne Kiefer und Jürgen Lang begrüßen. Das rauschende Fest dauerte bis spät in die Nacht.

n k  Die Vorarlberger Wirtschaft stellt sich den Herausforderungen zum Erreichen der Energieautonomie. Nachhaltige Lösungen sind ge­ fragt, die technischen Produkte für enkeltaugliches Wirtschaften stehen bereits weitgehend zur Verfügung. Weil es außerdem die entsprechenden Rahmenbe­ dingungen braucht, laden die In­ nungen für Elektrotechnik sowie Sanitär/Heizung/Lüftung in der WKV in Zusammenarbeit mit der FH Vorarlberg und der Arge Erneuerbare Energie Vorarlberg zum Seminar. „Rahmenbedingun­ gen für die solare Energiewende“. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 4. Oktober 2017 ab 14 Uhr in der Fachhochschule Vorarlberg in Dornbirn statt. Nach der Begrüßung durch WKV­ Vizepräsidentin Mag. Petra Kreu­

zer spricht Dr. Klaus Rheinberger (FH Vorarlberg) zum Thema „Energieautonomie durch Lehre und Forschung“. DI Markus Niedermeier (Land Vorarlberg) referiert über „Globale und eu­ ropäische Klimaschutz­Aspekte“, Prof. Reinhold Christian (Um­ weltmanagement Austria) zeich­ net den rechtlichen Rahmen für eine Energiewende. „Potenziale und Technik der Solarenergie am Gebäude (Ing. Thomas Becker), „Stromspeicher ­ Bestand und Tendenzen“ (Jürgen Sonnleitner) sowie „Power to Heat, intelligen­ tes Energiemanagement“ (Mi­ chael Hämmerle) runden den Vortragsreigen ab. Abschließend gibt es eine Diskussion. Anmeldungen: http://www.fh fhv.at/veranstaltun­ gen (bis 2. Oktober).

versteckte sehfehler erschweren schulstart die vorarlberger Landesinnung der Augenoptiker / optometristen rät noch vor dem Beginn der schule zu einem sehtest beim spezialisten. Wenn für die Erstklässler im Herbst ein neuer Lebensabschnitt beginnt, kommt für viele Eltern der Schock: Ihr Kind kann sich nur schwer konzentrieren, fängt im Turnunterricht die Bälle nicht und macht Fehler im Lesen und Rechnen. Das Selbstbewusstsein sinkt, das Kind ist frustriert. „Oft liegen Probleme wie diese an Sehfehlern, die erst in der Schule auffallen“, weiß Rudi Präg, Landesinnungsmeister der Augenoptiker/ Optometristen. Besonders hilfreich ist es daher, Kinder regel-

Foto: Lindberg

Seminar zur Energiewende

„Wird eine fehlsichtigkeit festgestellt, muss sie unbedingt korrigiert werden“, rät Präg.

mäßig noch vor Schulbeginn einen Sehtest beim Augenoptiker/ Optometristen machen zu lassen. Erst mithilfe einer Brille kann das Kind wieder scharf sehen.


Nr. 36-37 · 8. September 2017 Die Wirtschaft

n  v designdialog mit kästle und kIskA am 19. september Am 19. september 2017 wird eines der führenden Designunternehmen Europas und eines ihrer Vorarlberger Kunden im designforum Vorarlberg erwartet: KISKA und Kästle. KISKA verhalf Kästle 2007 mit einem Markenrelaunch zum

Comeback des Jahres, nachdem das seit 1924 bestehende Vorarlberger Familienunternehmen 1998 vom Markt verschwunden war. Klaus Berndt, Creative Director bei KISKA, und Kästle Marketingleiter und Produktmanager Philipp Giselbrecht werden einen exklusiven Einblick in die Zusammenarbeit zwischen dem renommierten Designstudio und dem innovativen Sportartikelhersteller gewähren. designdialog: f 19. September 2017, 19 Uhr f designforum Vorarlberg, f CAMPUS V, Dornbirn f Eintritt frei, Anmeldung unter vorarlberg@designforum.at klaus Berndt von kIskA kommt am 19. september ins designfoFoto: KISKA rum nach dornbirn.

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AdWin 2017: „Save the date! Don‘t be late!“ AdWin-Preisverleihung am 21. September: Du weißt natürlich nicht genau, was im Wonderland auf dich wartet...

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AdWin-Preisverleihung f

Aber aus gut informierten Kreisen haben wir erfahren, dass die wun­ dervollsten Kreativleistungen der vergangenen zwei Jahre mit dem unvergleichlichen AdWin ausge­ zeichnet werden. Und das gleich in 19 Kategorien. Das darfst du nicht versäumen! Und um neun nach neun ist es so weit: Das Wonderland öffnet in der Ideengärtnerei Müller in Thüringen seine Pforten! Wonder­ fulle Klänge von den besten DJ‘s begleiten dich durch die Nacht. Du kannst beim Streetfood­Buffet nach Herzenslust schlemmen. Mit etwas Fortune gewinnst du einen der wunderbaren Preise. Jedenfalls garantieren wir dir eine

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Donnerstag, 21. September 2017 Ideengärtnerei Müller, Walgaustraße 79, Thüringen 18.00 – Empfang, Aperitif und Einlass 18.45 – AdWin­Preisverlei­ hung in Halle 3 21.09 – Einlass ins Wonder­ land, Hallen 2 & 1 Ticket: 45 Euro (inkl. zwei Bons fürs Streetfood­Buffet von Seidl Premium Catering und Kolibri Eismanufaktur) Begrenzte Ticketanzahl verfüg­ bar zur verrücktesten Teeparty. Tickets und Infos unter: T +43 5522 305 247 yildirim.eda@wkv.at www.adwin2017.at

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36-37 · 9. September 2017 12 · AdWin 2017 · Nr. Die Wirtschaft


Nr. 36-37 · 8. September 2017 Die Wirtschaft

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Nr. 36-37 · 8. September 2017 14 · Außenwirtschaft · Die Wirtschaft

Buntes Herbsttreiben Die Außenwirtschaft Vorarlberg startet mit zahlreichen Firmensprechtagen und Trainings in den Herbst. Weiterführende Informationen & (Vor-)Anmeldung: Ulrike Gabriel, Abteilung Außenwirtschaft WKV, T 05522 305 227, E aussenwirtschaft@wkv.at

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Außenwirtschaftstagung „Nord-, West- und südeuropa“

Indien & Japan: Mit der richtigen kommunikation zum Erfolg

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17 österreichische Wirtschaftsdelegierte aus Schweden, Dänemark, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Belgien, Niederlande, Großbritannien, Irland, Italien, Spanien und Portugal stehen Ihnen für persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung. Informieren Sie sich

über aktuelle Wirtschafts- und Marktsituationen sowie Branchenentwicklungen und erörtern Sie die Machbarkeit konkreter Projektvorhaben. f f

Montag, 9. oktober 2017 ab 09:00 Uhr, WIfI dornbirn

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d i e n st a g , 1 7 . o k t ob e r (Indien) Mittwoch, 18. oktober ( J a p an ) W I f I d o r n bi r n

Foto: iStock

Außenwirtschaftstagung „GUs, Türkei, Iran, Nordafrika und Nahost“ Sie über aktuelle Marktchancen Kasachstan, Russland, Ukraine, und Entwicklungen in diesen spanTürkei, Iran, Ägypten, Algerien, Marokko, Israel, Syrien, Vereinigte nenden Fernmärkten. Arabische Emirate und SaudiArabien: Die österreichischen f freitag, 10. November 2017 Wirtschaftsdelegierten beraten f ab 09:00 Uhr, WIfI dornbirn

Haben Sie Interesse an einer rechtlichen Beratung im Zusammenhang mit Ihrem geplanten Markteinstieg oder bereits laufenden Projekten in den USA? Folgende Experten stehen Ihnen für eine kostenlose Rechtsberatung zur Verfügung: f Tycho STAHL, Partner Arnall Golden G r e g o ry L L P A t l a n t a – R e c h t s t h e m e n f Mike WHITACRE, Partner Frazier & Deeter LLC Atlanta – Steuerfragen f Peter STEFANOVITS, Präsident Alpine Capital International LLC – Wachst u m s s tr a t eg i e n / A c q u i si t i on s

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und Umgangsformen für den Businessalltag vermittelt. Seminarleiter: Karin Schreiner und Hermann Hagspiel von business2cultures

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UsA: kostenlose rechtsberatung

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Die beiden kultur- und marktspezifischen Trainings geben gezielte Einblicke in den Geschäft ftss- und Lebensalltag Japans und Indiens. Neben gesellschaft ftllichen Gepflogenheiten (Kommunikationsweisen, Verhalten in Hierarchien, Zeitverständnis, Aufbau von Beziehungen und Vertrauen) werden auch Höflichkeitsregeln

Mittwoch, 8. November 2017 ab 09:00 Uhr Wkv, sitzungssaal Foto: iStock Bild: GettyImages


Nr. 36-37 · 8. September 2017 Die Wirtschaft

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Nr. 36-37 · 8. September 2017

16 · Digitalisierung · Die Wirtschaft

Digitale Schwerpunkte im Visier

„Zwischen dem Grad der Digi­ talisierung eines Landes und seiner Standortqualität gibt es ganz klare Parallelen“, erklärt Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Diesen Zusammenhang bestäti­ gen die Ergebnisse einer Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO), bei der Österreich im internationalen Vergleich auf dem 13. von 29 Rän­ gen liegt.* „Umso dringender stellt sich die Frage, wie heimische Unterneh­ men auf den Wandel reagieren können, um mit dem raschen Tempo der Digitalisierung Schritt halten zu können“, so Metzler weiter. Deshalb forciert die WKV vier Schwerpunkte, welche die digitale Entwicklung des Landes vorantreiben sollen:

Forschung und Entwicklung g Zur Digitalisierung gesamter Wertschöpfungsketten – von Lie­ feranten über die Produktion bis zum Kundenkontakt – soll die Ent­ wicklung von intelligenten Pro­

zessen und Produkten fokussiert werden. Experten zufolge zeigen sich bereits einige Fortschritte im Bereich der „Smart Production“, während „Smart Products“ bzw. „Smart Services“ nur von digita­ len Vorreitern umgesetzt werden. Im Schwerpunkt „Forschung und Entwicklung“ soll Vorarlber­ ger Unternehmen deshalb der Zu­ gang zu diesen Feldern erleichtert werden. Dem Vorarlberger For­ schungsinstitut V­Research konn­ te beispielsweise, in Kooperation mit der TU­Wien, der Zuschlag für ein neues Kompetenzzentrum (CDP – Austrian Center for Digital Production) gesichert werden, das sich auf die zunehmende Zusam­ menarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft konzentriert.

Aus- und Weiterbildung Auch für Beschäftigte öffnen sich im Zuge der Digitalisierung interessante Tätigkeitsfelder, die wiederum für Betriebe als Ins­ trument zur Mitarbeiterbindung fungieren können. Die entspre­ chende Qualifikation der Mitar­ beiter stellt aber sowohl für Ar­ beitnehmer als auch Arbeitgeber eine Herausforderung dar: Aktuell herrscht am Arbeitsmarkt noch Diskrepanz zwischen vorhande­ nen Kompetenzen auf der einen und fehlenden Fachkräften auf der anderen Seite. Um diese Lücke zu füllen, verlang gt das Aus­ und Weiterbildungsangebot verstärkt nach digitaler Orientierung.

talen Werkstattgespräche“ auf dem Programm, für Ende des Jahres sind weitere Stammtische sowie Informationsveranstaltun­ gen zur neuen Datenschutz­ grundverordnung 2018 geplant. Weitere Informationen zu ak­ tuellen Events finden Sie unter www.digitale­perspektiven.at/ event.

„Zwischen dem Grad der Digitalisierung eines Landes und seiner Standortqualität gibt es ganz klare Parallelen.“ hans Peter Metzler, Wkv-Präsident

Durch die Neuausrichtung des WIFI­Kursbuches, die Ausbildung von IT­Fachkräften sowie zusätz­ liche Firmentrainings wird der Aufb fbau von digitalem Fachwissen durch die WKV unterstützt.

Service-Exzellenz: „Digitale Perspektiven“ Die umfangreichen Service­ Angebote der WKV im Rahmen der „Digitalen Perspektiven“ bie­ ten Unternehmern das Know­ how von Experten im Umgang mit Medien und Technologien. Bei zahlreichen Veranstaltungen wird diese Exp pertise praxisnah vermittelt: Diesen Monat stehen unter anderem die neuen „Digi­

Urban Village: Lebendige Start-up-Kultur Durch verbesserte Rahmen­ bedingungen soll die Start­up­ Szene Vorarlbergs Rückenwind bekommen und die Region zum attraktiven Standort für Jungun­ ternehmer werden. Die WKV un­ terstützt Neugründungen dabei mit Informationen und dem Aus­ bau von Netzwerken. So können innovative Kooperationen entste­ hen, bei denen junge Talente von etablierten Unternehmen lernen. Auf einem lebendigen Start­up­ Ecosystem aufb fbauend, wird fortan vermehrt auf Innovation vor Ort und auf die Öffnung neuer Märkte für Vorarlberg gesetzt. Infos dazu gibt es auf www.urban­village.io. (sk) n

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Mehhr zum Schhwerpunkkt Digitalisierung können Sie in unserer letzten Ausgabe nachlesen. Die Zeitung g als E-Papper gibt es auf wkv.at/die-wirtschaft

*EU inkl. Großbritannien und Norwegen

Die Auswirkungen der Digitalisierung manifestieren sich auf zahlreichen Ebenen. Sie machen die digitale Transformation zum unverzichtbaren Bestandteil leistungsfähiger Wirtschaftssysteme.


Nr. 36-37 · 8. September 2017 Die Wirtschaft

· Interview der Woche · 17

Industrie 4.0: „Enorme vorteile für den Produktionsstandort“ Sind die Voraussetzungen dafür in Österreich gegeben? Mag. dr. Markus Lassnig ist seit 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter der salzburg research forschungsgesellschaft. Im rahmen des Programms „Produktion der Zukunft“ veröffentlichte der Innovationsforscher vier studienberichte zur digitalen Transformation durch Industrie 4.0.

Markus Lassnig ist Experte für digitale Transformation von Unternehmen und berichtet von Chancen und Wettbewerbsvorteilen durch Industrie 4.0. In welchen Bereichen können digitale Automatisierungsprozesse konkret in Betrieben umgesetzt werden? Stark vereinfacht gesagt überall, wo Tätigkeiten bzw. Abläufe in irgendeiner Weise standardisiert sind. Das ist ein riesiges Anwen­ dungsfeld, aber es muss natürlich überall eine Kosten­Nutzen­Ab­ wägung erfolgen, denn nicht jeder rein handwerkliche Prozess ist auch sinnvoll und kostengünstig automatisierbar ­ doch die Anwen­ dungsmöglichkeiten sind in jedem Fall enorm. Best Practice Beispiele zeigen auch, dass Kombinationen aus hochautomatisierten, digital gesteuerten Systemen und rein handwerklichen Tätigkeiten in der Fertigung sehr gut machbar sind. Können Sie ein Beispiel nennen? Die Firma Atomic hat das in der Skifertigung sehr smart umge­

setzt. Dabei funktioniert auch das Zusammenspiel von manuellen Tätigkeiten, die mit digitaler Sensorik unterstützt werden, sehr gut. Eine wichtige Neuerung gegenüber bisherigen Automa­ tisierungsschritten ist, dass das auch für sehr kleine Losgrößen sinnvoll machbar ist – bis hin zu Losgröße eins. Waren auch Best Practice Beispiele aus Vorarlberg dabei? Ja natürlich, für unsere Studie haben wir beispielsweise um­ fassende Interviews mit dem Lichtkonzern Zumtobel, dem Seil­ bahnbauer Doppelmayr und dem technischen Großhändler Haber­ korn geführt, die digitale Trans­ formation stark vorantreiben und auch im Bereich Geschäftsmodell­ innovationen sehr aktiv sind. Welche Chancen ergeben sich aus solchen Entwicklungen für Österreich? Die digitale Transformation kann für den Produktionsstandort Österreich enorme Vorteile brin­ gen – sowohl im Hinblick auf die Kosten, wie auch auf die Qualität der produzierten Güter, die mit­

hilfe digitaler Sensor­ und Steue­ rungstechnik weiter gesteigert werden kann. Damit kann dem Wettbewerb aus Niedriglohnlän­ dern in gewisser Weise der Wind aus den Segeln genommen wer­ den. Mitunter können die in Öster­ reich hergestellten Produkte auch selbst in Richtung smarter Pro­ dukte und Services transformiert bzw. erweitert werden, wodurch die Wettbewerbssituation weiter gestärkt werden kann.

Die Rahmenbedingungen sind in Österreich grundsätzlich sehr gut! Neben den sieben Handlungs­ empfehlungen für Unternehmen (siehe Factbox unten) liefern wir in der Studie auch vier konkre­ te Handlungsempfehlungen für die Politik: Die Bewusstseinsbil­ dung für die digitale Transfor­ mation sollte forciert werden, ein Aus­ und Weiterbildungssystem für Industrie 4.0 sollte geför­ dert werden und die bestehende Technologieförderung sollte um Dienstleistungs­ und Geschäfts­ modellinnovationsförderung er­ weitert werden. Außerdem sollte die Politik alles unternehmen, um gesetzliche Reglements zur Digi­ talisierung zu harmonisieren. n Vielen Dank für das Gespräch! I: S K

n f 7 handlungsempfehlungen für Unternehmen: f

...dafür ist das Management gefragt - mit technischem, strategischem Denken? Die Betonung liegt hier auf stra­ tegischem Denken, sollte aber niemals rein technologieverliebt betrieben werden. Im Mittelpunkt jeder Digitalisierungsinitiative muss immer der Nutzen stehen, wobei hier völlig neue Aspekte des Nutzens ins Spiel kommen können, die bisher nicht im Fo­ kus standen. Dabei sind kreative Köpfe gefragt, denn im Gegensatz zur häufigen Annahme, Digita­ lisierung entspräche einem rein technischen oder betriebswirt­ schaftlichen Thema, kann durch Kreativität die ein oder andere Herausforderung innovativ be­ wältigt werden.

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Digitale Transformation in Unternehmensstrategie integrieren Mit Stakeholdern im Wertschöpfungsnetzwerk technisch-inhaltlich abstimmen IT- und Datensicherheit proaktiv sicherstellen Eigene Datenstrategie entwickeln Aktive Kommunikation mit Mitarbeitern Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter Neue Geschäftsmodelle als Intra-Entrepreneurships treiben

Die vier Studienberichte mit allen Details finden Sie unter https://i40transform.salzburg research.at


Nr. 36-37 · 8. September 2017

18 · Fokus auf Innovation · Die Wirtschaft Kostenfreier FFG Beratungstag & COIN Infoveranstaltung FFG Beratungstag: 05.10.2017, Dornbirn Dr. Alexander Reiterer, Tech­ nischer Experte der FFG, berät am 5. Oktober in persönlichen Gesprächen über die individu­ ellen Möglichkeiten von FFG­ Förderungen. Dieser Beratungstag ist ideal für jeden, der bereits ein kon­ kretes Projekt oder spezifische Fragen zu den Förderprogram­ men hat. COINInformationsveranstaltung: 09.11.2017, Dornbirn

die richtige förderung für Ihr vorhaben finden - die WIsTo unterstützt mit persönlicher Beratung und InforFoto: Weissengruber + Partner für Chancenland Vorarlberg bei Thien eDrives mationsveranstaltungen.

Mit F&E Zuschüssen zum Innovationserfolg

Experten der FFG stellen am 9. November in dieser all­ gemeinen Informationsveran­ staltung u. a. die COIN­Förder­ programme vor. Die Veranstaltung richtet sich einerseits an KMU und ande­ rerseits an Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen.

Experten der FFG bieten im Herbst zwei Mal die Möglichkeit, sich in Dornbirn persönlich über F&E-Förderungen zu informieren.

Um Anmeldung wird gebeten. Alle Details unter www.wisto.at/events

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rudolf Grimm 05572 552 52 14 rudolf.grimm@ wisto.at WirtschaftsStandort Vorarlberg GmbH (WISTO) Hintere Achmühlerstraße 1 6850 Dornbirn 05572 552 52 0 wisto@wisto.at, www.wisto.at Eine serie von

Foto: Walser

Sie haben Fragen zu den Förderprogrammen, der Antragstellung oder der FFG als Fördergeber? Informieren Sie sich bei

Die Österreichische Forschungs­ förderungsgesellschaft (FFG) bie­ tet als eine der zentralen Förder­ banken Österreichs attraktive Zu­ schüsse für Forschungs­, Entwick­ lungs­ und Innovationsvorhaben. Die angebotenen Förderprogram­ me helfen, Innovationsprojekte mitzufinanzieren, Risiken abzu­ decken, Machbarkeiten zu über­ prüfen oder Entwicklungen zu optimieren. Je nach Vorhaben, ste­ hen unterschiedliche Programme zur Verfügung.

Programmauszug Um das Know­how von Exper­ ten für den Innovationserfolg zu nutzen, bietet die FFG mit dem In­ novationsscheck einen Zuschuss von 5.000 Euro bzw. 10.000 Euro. Damit können Leistungen von Forschungseinrichtungen (z. B. V­Research, Austrian Institute

of Technology, Software Compe­ tence Center Hagenberg) einge­ kauft werden. Soll speziell die technische Machbarkeit einer Idee von Ex­ perten geprüft werden, unter­ stützt die FFG Machbarkeitsstu­ dien mit einem Zuschuss von 60 Prozent. Bereits in einer frühen Entwicklungsphase können so Herausforderungen identifiziert und/oder gelöst werden. Für substanzielle F&E­Projekte, die hohe Risiken bergen und inno­ vativ sind, fördert die FFG sogar bis zu 50 Prozent der Projekt­ kosten mit der Basisförderung. Bei jungen Unternehmen erhöht sich die Förderquote auf 70 Prozent, um auch riskante Entwicklungen zu ermöglichen. Details zu diesen und weiteren Förderprogrammen finden Sie unter www.ffg.at und beim FFG Beratungstag am 5. Ok­ tober in Dornbirn (siehe Factbox links).

Details zu COIN Programmen Das Förderprogramm Coopera­ tion and Innovation (COIN) hat zwei Programmlinien. Die Linie

Netzwerke zielt darauf ab, die Innovationstätigkeit von kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) zu stärken. Es werden Projekte gefördert, bei denen min­ destens vier Unternehmen (davon mind. drei KMU) gemeinsam for­ schen. Die Förderquote beträgt 35 bis 60 Prozent. fbau“ Die COIN Linie „Aufb hingegen unterstützt Fachhoch­ schulen und Forschungseinrich­ tungen bei der Optimierung ihrer F&E­Kompetenzen und ­Services, z. B. beim Aufb fbau von Humanressourcen und Infra­ struktur, mit bis zu 70 Prozent. Details zu diesen und weiteren Programmlinien erhalten Sie bei der COIN Informationsveran­ staltung am 9. November (siehe Factbox rechts).

Kostenfreie Unterstützung Die Wirtschafts­Standort Vor­ arlberg GmbH (WISTO) unter­ stützt kostenfrei bei der Beantra­ gung von Förderprogrammen der FFG. Rudolf Grimm beantwortet gerne Ihre Fragen (siehe Kontakt links).


Nr. 36-37 · 8. September 2017 Die Wirtschaft

· Gelbe Seiten · 19

Gelbe Seiten n T

dienstag, 12. september 2017

9.30 – 11.30 Uhr in Egg, sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Egg, Bundesstraße 1039 13.30 – 15.00 Uhr in Dornbirn, sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. WIFI Dornbirn, Bahnhofstraße 24 Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte bringen Sie aber allenfalls notwendige Unterlagen und Nachweise mit. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 0508059970, F 050808-9919, E Direktion. VBG@svagw.at, www.svagw.at donnerstag, 21. september 2017 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 14. september – 6. oktober 2017 Architekturfoyer der Universität Liechtenstein Ausstellung „regenerative.li“. Denkanstöße für eine nachhaltige Entwicklung. Weitere Informationen zur Ausstellung: www.regenerative.li

f N BUWo gemeinnützige dienstleistungs Gmbh, Walgaustraße 123, 6713 Ludesch; Geschäftszweig: soziales Integrationsunternehmen; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 27.06.2017; GF: (A) Marcabruni Jürgen, geb. 09.09.1965; vertritt seit 07.07.2017 selbstständig; GS: (B) ABO-Verein zur Förderung von Ausbildung und Beschäftigung im Oberland, ZVR-Zahl 051895103; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 06.07.2017 – FN 474301b. k.E. Beteiligungs Gmbh, Badgasse 30, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Beteiligungen aller Art; Kapital EUR 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 19.06.2017; GF: (A) Eres Kristijan, geb. 11.12.1979; vertritt seit 07.07.2017 selbstständig; GS: (A) Eres Kristijan, geb. 11.12.1979; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 06.07.2017 – FN 474259s. INvENTUs Products Gmbh, Haus Nr. 181, 6771 St. Anton im Montafon; Geschäftszweig: Handel mit Produkten im Bereich der Mechatronik; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 26.06.2017; GF: (A) Battlogg Stefan, Ing, geb. 31.05.1963; vertritt seit 07.07.2017 selbstständig; GS: (B) INVENTUS Holding GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 06.07.2017 – FN 474322h. kramers Gmbh, Schnoran 16, 6933 Doren; Geschäftszweig: Einzelhandel mit Lebensmitteln, Naturkost und Naturwaren sowie Waren aller Art; Immobilienbetreuung; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 01.06.2017; GF: (A) Kramer Klaus, geb. 26.08.1972; vertritt seit 07.07.2017 selbstständig; GS: (A) Kramer Klaus, geb. 26.08.1972; Einlage EUR 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 06.07.2017 – FN 474213y. feuTrade e.U., Novalgasse 11b, 6800 Feldkirch; Geschäftszweig: Handel; Inhaber/-in: (A) Feuerstein Kevin, geb. 28.05.1996; eingetragen; – LG Feldkirch, 05.07.2017 – FN 474233b. Gschtrüübelhof Mathias & Isabella Büttner oG, Wäldelestraße 41, 6992 Hirschegg im Kleinwalsertal; Geschäftszweig: Gastgewerbe; GesV vom 29.06.2017; GS: (A) Büttner Isabella, geb. 31.05.1983; vertritt seit 15.07.2017 selbstständig; (B) Büttner Mathias, geb. 03.10.1973; vertritt seit 15.07.2017 selbstständig; – LG Feldkirch, 14.07.2017 – FN 474587y. neudenken.digital Mag. raimund fitz e.U., Campus V Hintere Achmühlerstraße 1a, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Management- und IT-Beratung, Projektmanagement- und Prozess-Beratung, Innovationsmanagement; Inhaber/-in: (A) Fitz Raimund, Mag, geb. 25.01.1967; eingetragen; – LG Feldkirch, 14.07.2017 – FN 474821t. NM oG, Dornbirnerstraße 7a, 6890 Lustenau; Geg: Handel mit Waren aller Art;; schäftszweig

GesV vom 11.07.2017; GS: (A) Metzler Michael, geb. 06.05.1975; vertritt seit 14.07.2017 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; (B) Nagel Christoph, geb. 23.08.1974; vertritt seit 14.07.2017 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; – LG Feldkirch, 13.07.2017 – FN 474166d. UE consulting Gmbh, Allgäustrasse 5, 6912 Hörbranz; Geschäftszweig: Betriebsberatung; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 23.06.2017 samt einem Nachtrag vom 10.07.2017; GF: (A) Gasser Peter Heinz, geb. 15.12.1961; vertritt seit 14.07.2017 selbstständig; GS: (A) Gasser Peter Heinz, geb. 15.12.1961; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 13.07.2017 – FN 473996d. immorein Gebäudereinigung & Immobilienbetreuung Gmbh, Achsiedlungsstraße 4a, 6900 Bregenz; Geschäftszweig: Denkmal-, Fassaden und Gebäudereinigung sowie die Hausbesorgertätigkeit; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 26.06.2017; Einbringungsvertrag vom 26.06.2017 Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens „Ivica Alilovic“ Achsiedlungsstraße 4a, 6900 Bregenz; GF: (A) Alilovic Ivica, geb. 11.02.1964; vertritt seit 13.07.2017 selbstständig; GS: (A) Alilovic Ivica, geb. 11.02.1964; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 12.07.2017 – FN 474366y. AcTIvE TrEE of LIfE LTd, Carpenter Court, 1 Maple Road, Bramhall, Stockport, GBR- Cheshire SK7 2DH; Geschäftszweig: Versicherungsmakler sowie Vermögensberater; Onlineseminare; Kapital € 1.000; GesV vom 02.06.2017; GF: (A) Nachbaur Mike Heiko, geb. 07.04.1973; vertritt seit 02.06.2017 selbstständig; INLÄNDISCHE ZWEIGNIEDERLASSUNG: ACTIVE TREE OF LIFE LTD; Sitz: Leusbündtweg 49a, 6800 Feldkirch; Tätigkeit: Versicherungsmakler sowie Vermögensberater; Onlineseminare; – LG Feldkirch, 11.07.2017 – FN 474512m. WAM Immobilien Gmbh, Bahnhofstraße 7b, 6700 Bludenz; Geschäftszweig: Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von und der Handel mit Immobilien aller Art (Verwaltung und Marklertätigkeit); Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 26.06.2017; GF: (A) Wawersik Michael, geb. 09.04.1962; vertritt seit 12.07.2017 selbstständig; GS: (A) Wawersik Michael, geb. 09.04.1962; Einlage € 35.000; geleistet € 20.000; – LG Feldkirch, 11.07.2017 – FN 474589a. künz systemautomation Gmbh, Gerbestraße 9c, 6971 Hard; Geschäftszweig: Sondermaschinenbau, Systemautomation, Handel und Beratung; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 03.07.2017; GF: (A) Künz Felix, geb. 10.04.1973; vertritt seit 11.07.2017 selbstständig; GS: (A) Künz Felix, geb. 10.04.1973; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet EUR 5.000; – LG Feldkirch, 10.07.2017 – FN 474367z.


Nr. 36-37 · 8. September 2017

20 · Gelbe Seiten · Die Wirtschaft f s I f h Freitag, 13. Oktober 2017, 16:30 Uhr Propstei St. Gerold, St. Gerold 29 Tagesordnung 1) Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2) Genehmigung der Tagesordnung 3) Beschluss Grundumlage ab 2018* 4) Beschluss Voranschlag 2018 5) Bericht des Obmannes 6) Aktuelle Berichte aus dem Fachverband 7) Allfälliges

*Beschluss der GU ab 2018

Für den Berufszweig der holzverarbeitenden Industrie: - 3,29 %o der kommunalsteuerpflichtigen Bruttolohn- und Gehaltssumme des Vorjahres - € 0,25/fm Rundholzeinsatz des vorangegangenen Jahres (ausgenommen Industrieholz) - Mindestgrundumlage: € 90,00 - für ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % der Mindestgrundumlage Für den Berufszweig der sägeindustrie: - 4,76 %o der kommunalsteuerpflichtigen Bruttolohn- und Gehaltssumme des Vorjahres - 0,25 €/fm Rundholzeinsatz des vorangegangenen Jahres (ausgenommen Industrieholz) - Mindestgrundumlage: € 75,00 - für ganzjährig ruhende Berechtigungen gem. § 123 Abs. 14 WKG 50 % der Mindestgrundumlage Stellungnahmen zum Grundumlagenbeschluss können bis zum 11. Oktober 2017 berücksichtigt werden. (Rückmeldung an die Geschäftsstelle) Fachgruppe Holzindustrie, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch f T-, B-, s-  L Mittwoch, 04. Oktober 2017, 17:00 Uhr WIFI Dornbirn, Bahnhofstraße 24, Dornbirn Tagesordnung 1) Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2) Genehmigung der Tagesordnung 3) Beschlussfassung Voranschlag 2018 4) Aktuelle Berichte aus der Branche 5) Allfälliges

s I  c f  I-  v Donnerstag, 05. Oktober 2017, 18:00 Uhr Immobilienakademie/WIFI Hohenems, Bahnhofstraße 27 (Raum siehe Monitor) Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung durch den Fachgruppenobmann Mag. Günther Ammann Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Bericht des Fachgruppenobmannes 3. Beschlussfassung über die Grundumlagenvorschreibung

4. „Die Zukunft der Immobilienwirtschaft – Rahmenbedingungen bzw. mögliche Trends!“ Referent Mag. Christian Hehenberger - Zukunftsforscher und erster Zukunftsphilosoph Europas 5. Diskussion und Allfälliges

f N sA holding Gmbh, Rohrmoos 8, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Gastronomie und Holding; Kapital EUR 35.000; GesV vom 19.05.2017; GF: (A) Pear Stipan, geb. 25.02.1984; vertritt seit 11.07.2017 selbstständig; (B) Gerencir Ante, geb. 18.05.1974; vertritt seit 11.07.2017 selbstständig; GS: (A) Pear Stipan, geb. 25.02.1984; Einlage EUR 17.500; geleistet EUR 8.750; (B) Gerencir Ante, geb. 18.05.1974; Einlage EUR 17.500; geleistet EUR 8.750; – LG Feldkirch, 10.07.2017 – FN 474509h. AvA Automobil vertriebs Gmbh, Steig 167, 6951 Lingenau; Geschäftszweig: Der Handel und Vertrieb mit Waren aller Art, insbesondere der internationale Handel mit Automobilen (insbesondere mit Neuwagen, Vorführwagen und jüngeren gebrauchten Pkw der Luxusklasse) sowie die Vermietung von Pkw-Sportwagen und Wohnmobilen der Luxusklasse; Kapital EUR 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 19.06.2017; GF: (A) Strickner Andreas, geb. 27.04.1970; vertritt seit 11.07.2017 selbstständig; GS: (A) Strickner Andreas, geb. 27.04.1970; Einlage EUR 35.000; geleistet EUR 17.500; – LG Feldkirch, 10.07.2017 – FN 473841a. r&r oG, Quadernstraße 7, 6824 Schlins; Geschäftszweig: Fliesenmanufaktur, Kunsthandwerk; GesV vom 26.06.2017; GS: (A) Rauch Sebastian, geb. 28.01.1984; vertritt seit 08.07.2017 selbstständig; (B) Rösler Thomas, geb. 03.12.1985; vertritt seit 08.07.2017 selbstständig; – LG Feldkirch, 07.07.2017 – FN 474426k. Peter‘s kraftfahrzeug Meisterbetrieb e.U., Lochauerstraße 2, 6912 Hörbranz; Geschäftszweig: Kraftfahrzeugtechnik und Kraftfahrzeughandel; Die Einzelfirma ist durch Umwandlung gemäß §§ 1 ff UmwG aus der Peter‘s Kraftfahrzeug Meisterbetrieb GmbH (FN 321785 p) hervorgegangen; Inhaber/-in: (A) Schmid Peter, geb. 16.02.1968; eingetragen; – LG Feldkirch, 07.07.2017 – FN 473870v. BWA handel & Bauleistungen kG, Bahnhofstraße 9, 6824 Schlins; Geschäftszweig: Handel und Bauleistungen; GesV vom 03.07.2017; GS: (A) Bitschnau Peter, geb. 03.01.1969; vertritt seit 08.07.2017 selbstständig; Kommanditist: (B) Felder Maycon, geb. 20.08.1986; Haftsumme EUR 100; – LG Feldkirch, 07.07.2017 – FN 474427m. Grabher Gastronomie Gmbh, Boden 199, 6791 St. Gallenkirch; Geschäftszweig: Gastronomiegewerbe; Kapital EUR 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 28.06.2017; Einbringungsvertrag vom 28.06.2017; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens August GRABHER Liebes Montafon; GF: (A) Grabher August, geb. 07.12.1950; vertritt seit 08.07.2017 selbstständig; GS: (A) Grabher August, geb. 07.12.1950; Einlage EUR 35.000; geleistet EUR 35.000; – LG Feldkirch, 07.07.2017 – FN 474052k. Aendevour e.U., Hub 493a, 6863 Egg; Geschäftszweig: Handelsgewerbe, Handelsagent; Inhaber/-in: (A) Erler Roberto, geb. 07.09.1960; eingetragen; – LG Feldkirch, 20.07.2017 – FN 474603x.

n T

donnerstag, 21. september 2017 18.30 Uhr, Cafeteria Bibliothek, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn Blickpunkt Wirtschaft 016 – Internationale vorlesung „Language, Lies & Liability: Stereotypes and their Impact on Performance in Work Environments“. Referent: Prof. Dr. Sierk Horn, Anmeldung unter veranstaltungen.fhv.at. donnerstag, 28. september 2017 19.00 Uhr, Aula, Gebäude Achstraße, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn openIdea design Talk „Spielräume schaffen - wer oder was entscheidet, was möglich oder unmöglich erscheint?“. Referentin: Katja Zinggl-Pokorny

L „hLh“ Bauträger Gmbh in Liqu., Kustergasse 1a, 6811 Göfis; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 22.08.2017 – FN 264272k. friMa e.U., Krüzastraße 1, 6912 Hörbranz; FIRMA gelöscht; Einbringungsvertrag vom 17.08.2017; Übertragung des Betriebes in die Spenglerei FriMa GmbH (FN 476615f); – LG Feldkirch, 22.08.2017 – FN 346034z. schischule Bödmen-Grund Gmbh in Liqu., Wildentalstraße 3, 6993 Mittelberg; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 21.08.2017 – FN 319405p. ProfINANZ consulting Gmbh, Engelspitz 332, 6934 Sulzberg; FIRMA gelöscht; Verschmelzungsvertrag vom 16.08.2017; GV vom 16.08.2017; Diese Gesellschaft wurde als übertragende Gesellschaft mit der PROFINANZ Consulting GmbH (FN 472911h) als übernehmende Gesellschaft verschmolzen; Sitz der übernehmenden Gesellschaft in Sulzberg; – LG Feldkirch, 18.08.2017 – FN 60513s. Johann rohrer Gesellschaft m.b.h. & co. kG., fahrzeuge, Churerstr. 30, 6830 Rankweil; FIRMA gelöscht; Vermögensübernahme gemäß § 142 UGB durch Autohaus Rohrer GmbH (FN 63231m); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 18.08.2017 – FN 14603a. A.P. shop + cafe kG, Kornmarktplatz 5, 6900 Bregenz; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 17.08.2017 – FN 290270v. Matt Gmbh in Liqu., Altenreuteweg 4d, 6800 Feldkirch; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 10.08.2017 – FN 78204g. schwärzler & Gutmann oEG, Berkmann 42, 6941 Langenegg; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 09.08.2017 – FN 59217i.


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WIfI stars vortrag realität und andere Illusionen Dornbirn, 11.10.2017, Mi 19:00 – 21:00 Uhr, € 55,-; K.Nr. 28211.03 systemisches Leadership Dornbirn, Start 12.10.2017, Termine laut Stundenplan, 160 Trainingseinheiten, € 3.950,-; K.Nr. 12201.03 PErsöNLIchkEIT

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Nr. 36-37 · 8. September 2017 Die Wirtschaft

· WIFI · 23

Traumberufe in einer digitalisierten Welt

Das Thema Digitalisierung prägt derzeit die öffentliche Diskussi­ on. Massive Veränderungen bei Arbeitsabläufen und Gesellschaft werden prognostiziert. Damit er­ geben sich neue Anforderungen an notwendige Qualifikationen sowohl für Führungskräfte wie auch für die Mitarbeiter. Deshalb hat das WIFI heuer erstmals ein digitales Programm mit Ausbil­ dungen aus den Bereichen IT, Technik, BWL, Persönlichkeit und Sprachen zusammengestellt.

NEU: Ausbildung zum Digitalisierungsexperten In den einzelnen Modulen der neuen Ausbildung zum Chief Digital Officer (CDO) werden die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung in allen Un­ ternehmensbereichen und Bran­ chen aufgezeigt. Übergreifende Spezialmodule vervollständigen die Ausbildung zum Digitalisie­ rungsexperten. Für das Diplom „Chief Digital Officer“ sind min­ destens 12 der insgesamt 19 Mo­ dule erforderlich. Die Teilnehmer erwerben in diesem Lehrgang ein umfassendes und praxisnahes Fachwissen, um in ihrem Unter­ nehmen oder Geschäft die Di­ gitalisierung zukunftsorientiert umsetzen zu können.

Heißes Thema Datenschutz Zum ersten Mal im Programm findet sich auch die Ausbildung

Foto: WIFI / Marcel Hagen

Das WIFI legt im neuen Kursjahr den Fokus auf das Thema Digitalisierung. Dieses digitale Portfolio umfasst insgesamt 52 Kurse aus allen Weiterbildungsbereichen.

das WIfI bietet heuer verstärkt kurse und Ausbildungen an, die der digitalisierten Arbeitswelt rechnung tragen.

zum zertifizierten Datenschutzbe­ auftragten. Ein Thema, das vielen Unternehmen unter den Nägeln brennt, da Mitte nächsten Jahres ein neues Datenschutzgesetz in Kraft tritt. Die Teilnehmer lernen, wie man ein rechtskonformes Datenschutz­Management im Un­ ternehmen aufb fbaut. Ebenfalls neu ist das berufs­ begleitende IT­Masterstudium „Designing Digital Business“. Über den viersemestrigen Master­ lehrgang kann man sich am 14. November im Rahmen eines Info­Abends im WIFI Dornbirn genauer informieren.

WIFI Software Developer Heimische Firmen suchen hän­ deringend nach qualifizierten Software­Entwicklern. Das WIFI bildet sie aus. Die Ausbildung zum Software Developer mit C# ist die Kernausbildung des WIFI zum

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Erlernen der Programmierspra­ che. Der Lehrgang beginnt bei den Grundlagen der strukturierten Programmierung, reicht bis zur Umsetzung von umfangreichen Softwareprojekten und deckt auch Bereiche wie Datenbankdesign, Internet­Programmierung sowie Applikationsentwicklung und Projektmanagement ab.

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WIFI Diplom­Lehrgang Online­ Marketing Management liefert fundiertes Experten­Wissen zu den verschiedenen Online Marke­ ting Instrumenten.

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24 · Die Wirtschaft

Österreich Positive Signale für den Tourismus Bundesspartenobfrau zeigte sich enttäuscht, dass der Bundeskanz­ ler diese ­ dringend notwendige ­ Erleichterung für die Branche nicht unterstützen will. Nocker­Schwarzenbacher: „Der Tourismus kann mit Nächti­ gungsrekorden aufwarten, aber nicht wegen, sondern trotz dieser Belastung und der Erhöhung. Wie wir schon oft betont haben, hat die Zahl der Nächtigungen nichts mit der Ertragskraft der Betriebe zu tun.“

Petra Nocker­Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tou­ rismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ, begrüßt entsprechende Pläne von ÖVP­Chef Sebastian Kurz: „Ich freue mich, dass die Wirtschaftskammer als Interes­ senvertretung hier erfolgreich war. Wir haben uns von Anfang an gegen eine Erhöhung und die überbordende Bürokratie stark gemacht, jetzt haben unsere Inter­ ventionen zu einem ersten Schritt in die richtige Richtung geführt.“ Nocker­Schwarzenbacher er­ innert in dem Zusammenhang daran, dass auch die EU bei ar­ beitsintensiven Dienstleistungen ermäßigte Mehrwertsteuersätze empfiehlt. Die positiven Auswirkungen eines niedrigeren Steuersatzes

durch niedrigere steuern kann der heimische Tourismus im internationalen Wettbewerb besser schritt halten.

auf Arbeitsplätze und Wettbe­ werbsfähigkeit im europäischen Gastgewerbe zeigt auch die jüngst präsentierte Studie von HOTREC, dem Dachverband für Hotels, Restaurants und Cafés in Europa.

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Veto gegen Pommes-Verordnung Erfreuliche Entwicklung rund um die sogenannte „Pommes-Verordnung“: Die ÖVP-Delegation im EU-Parlament hat der EUKommission nun ihren Einspruch gegen das geplante Gesetzesvorhaben zu dieser Verordnung übermittelt. Der Entwurf der EU-Kommission sieht unter anderem für Toastbrot und Pommes Frites detaillierte Vorschriften zur Herstellung und Zubereitung, wie zum Beispiel Bräunungstabellen, vor. Der Fachverband Gastronomie hatte dies bereits

im Vorfeld massiv kritisiert, weil damit zusätzliche bürokratische Verpflichtungen für die Gastronomie geschaffen werden. Fachverbandsobmann Mario Pulker wertet den Einspruch als „wichtiges Signal gegen die Regulierungswut der EU-Kommission“. Selbstverständlich habe die Gesundheit der Gäste auch für die Branchenvertreter oberste Priorität. „Anstelle von Zwangsvorschriften und Strafen kann dieses Ziel aber besser durch Informations- und Aufklärungskampagnen erreicht werden.“

„Aktuell ist der Mehrwertsteuer­ satz für die Hotellerie in 20 von 28 EU­Staaten niedriger als in Österreich“, so Siegfried Egger, Obmann des WKÖ­Fachverbands Hotellerie. Auch Mario Pulker, Obmann des WKÖ­Fachverbandes Gastro­ nomie, verweist auf das Wett­ bewerbsumfeld der heimischen Branche: „Eine Steuersenkung wäre ein Bekenntnis zur Steige­ rung der Wettbewerbsfähigkeit. Insbesondere die kleinen Gast­ höfe im ländlichen Raum werden davon profitieren. Die drohen­ den Wettbewerbsnachteile zu den Nachbarländern ­ besonders zu Italien und Deutschland ­ waren bereits 2016 evident.“

Ertragskraft der Betriebe stärken statt schwächen Dass Bundeskanzler Christian Kern den Steuersenkungsplänen auf Logis postwendend eine Absage erteilt hat, stößt in der Branche auf Unverständnis. Die

Die Preisdurchsetzungshoheit ist in der Branche sehr transparent ­ Stichwort digitale Buchungs­ plattformen ­ und einem enormen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. „Das bezahlen unsere Betriebe damit, dass sie ihre Preise nicht eins zu eins an ihre Kunden wei­ terverrechnen können und damit die Ertragskraft der Betriebe geschwächt wird“, so Nocker­ Schwarzenbacher. n

Bild: H. Kirchberger

Erfreuliche Nachricht für den Tourismus: Der Mehrwertsteuersatz für Beherbergung von derzeit 13 Prozent könnte bald wieder auf zehn Prozent reduziert werden.

„Wir haben uns von Anfang an gegen eine Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes für Beherbergung und gegen die überbordende Bürokratie stark gemacht. Jetzt haben unsere Interventionen zu einem ersten Schritt in die richtige Richtung geführt.“ Bundesspartenobfrau Petra Nocker-schwarzenbacher


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· Österreich · 25

s  I Das Positionspapier „Investitionen in eine nachhaltige Zukunft“ finden Sie unter www.sozialpartner.at

Nachhaltige Investitionen ankurbeln Nachhaltige Investitionen ankurbeln – um dieses zentrale Thema dreht sich das jüngste SozialpartnerKonzept, das die Präsidenten der vier Interessenvertretungen nun gemeinsam präsentiert haben. Investitionsvolumen in Öster­ reich zu heben, braucht es effek­ tive Hebel auf unterschiedlichen Ebenen, sind die Sozialpartner überzeugt. In einer gemeinsa­ men Pressekonferenz der Sozial­ partner­Präsidenten in Alpbach griff WKÖ­Präsident Christoph Leitl drei Themenschwerpunkte heraus: Die digitale Infrastruk­ tur muss ausgebaut werden,

es braucht effektive Anreize für private Investitionen, und Genehmigungsverfahren müssen praxisgerechter gestaltet werden. Für den Ausbau der digitalen Infrastruktur müsse Österreich innerhalb von wenigen Jahren flä­ chendeckend mit schnellen Breit­ bandanschlüssen ausgestattet werden. Leitl: „Die Finanzierung wird eine Größenordnung von rund 10 Milliarden Euro errei­ chen. Wir brauchen den flächen­ deckenden Breitband­Ausbau bis 2020 und müssen darüber hinaus Investitionen in die nächste Ent­ wicklungsstufe 5G vorbereiten.“ Weiteres gemeinsames Anlie­ gen ist die Ankurbelung von privaten Investitionen, unter an­ derem durch die Einführung einer

degressiven Abschreibung für Ab­ nutzungen (AfA). Diese Maßnah­ me ist budgetär über eine längere Periode ein Nullsummenspiel, führt aber am Anfang zu geringe­ ren Einnahmen für den Staat. Und es braucht mehr Planungs­ sicherheit für Investitionen: „Es kann nicht sein, dass wichtige Infrastrukturprojekte Jahrzehnte dauern“, so Leitl mit Verweis auf das Verfahren zum Bau der dritten Piste am Flughafen Schwechat oder den Linzer Westring. Die So­ zialpartner fordern eine Straffung der Genehmigungsverfahren. LKÖ­Präsident Hermann Schul­ tes verwies auf die Notwendig­ keit, in nachhaltige Energieträger zu investieren. Erneuerbare En­ ergieträger haben nachweislich

positive Effekte nicht nur für Um­ welt und Klima, sie schaffen auch gerade in strukturschwachen ländlichen Regionen 20.000 Jobs. AK­Präsident Rudi Kaske beton­ te: „Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Menschen. Die tner fordern ein verp rpflich­ Sozialpartn tendes zweites Kindergartenjahr und mehr Kinderbetreuungsplätze. Genauso wichtig ist, dass kein Kind die Pflichtschule ohne Grundk dkom­ petenzen verlassen soll.“ ÖGB­Präsident Erich Foglar un­ terstrich, dass die Digitalisierung den Arbeitsmarkt enorm verän än­ dert. Gebraucht würden nicht nur neue Lehrberufe, sondern auch Verän änderungen im Berufsschul­ system und Möglichkeiten für mehr Durchlässigkeit von Berufen. n

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Service Miete: Diese Ablösen sind verboten Welche Ablösen und Vereinbarungen in Mietverträgen sind verboten? Unter einer Ablöse wird meist eine Vereinbarung verstanden, die den Mieter im Zusammenhang mit einem Mietvertragsabschluss verpflichtet, eine Zahlung an den Vermieter, den Vormieter oder eine dritte Person zu leisten. Wel­ che Ablösen und Vereinbarungen zulässig sind, ist im Mietrechts­ gesetz geregelt (MRG). Diese Regelungen gelten nur für Miet­ verträge, auf die das MRG zur Gänze (Vollanwendungsbereich) angewendet wird.

Beispiele für ungültige Vereinbarungen Mietverträge, die aufgrund un­ zulässiger Vereinbarungen zu­ stande gekommen sind, sind prin­ zipiell nicht insgesamt nichtig. Nichtig sind nur diese unzulässi­ gen Vereinbarungen. Ungültig und verboten sind: – Vereinbarungen, wonach der neue Mieter dafür, dass der frü­ here Mieter den Mietgegenstand aufgibt oder sonst ohne gleich­ wertige Gegenleistung dem Ver­ mieter, dem früheren Mieter oder einem anderen etwas zu leisten hat. Entscheidend für die Beur­ teilung der Vereinbarung ist stets

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der wahre wirtschaftliche Hinter­ grund und nicht die Titulierung oder Konstruktion. – Vereinbarungen, wonach der Mieter für den Verzicht des Ver­ mieters auf die Geltendmachung eines Kündigungsgrundes etwas zu leisten hat. – Vereinbarungen, wonach für die Vermittlung einer Miete ein ges Entg gelt zu offenbar übermäßig leisten ist. In der Regel wird dies bei einem Überschreiten von mehr als dem dreifachen Bruttomietzins zuzüg­ lich Umsatzsteuer angenommen. – Verein­ barungen,

wonach von demjenigen, der Erhaltungs­ oder Verbesserungs­ arbeiten im Hause durchführt, ein Entgelt für die Erteilung oder Ver­ mittlung des Auftrags zur Vornah­ me der Arbeiten an den Vermieter, Mieter oder einer dritten Person, die von einer dieser Personen be­ stimmt wurde, zu leisten ist. – Vereinbarungen, wonach der Vermieter oder der frühere Mieter sich oder einem anderen gegen die guten Sitten Leistungen ver­ sprechen lässt, die mit dem Miet­ vertrag in keinem unmittelbaren Zusammenhang stehen.

Strafe von bis zu 15.000 Euro möglich Auf die genannten verbotenen Leistungen bezieht sich darüber hinaus auch ein Verwaltungs­ straftatbestand. Strafb fbar macht sich hiernach derjenige, der eine dieser Leistung gen für sich selbst

oder einen anderen entgegen­ nimmt oder sich eine solche Leistung versprechen lässt. Eine Verwaltungsübertretung begeht demnach auch derjenige, der den Betrag annimmt und weiterleitet beziehungsweise der an der Ver­ einbarung mitgewirkt hat. Das gilt also auch unter anderen für den Vormieter, den Verwalter oder den Immobilienmakler. Für die Bestrafung zuständig ist die Bezirksverwaltungsbehörde. Fahrlässigkeit reicht für die Verwirklichung des Straftatbe­ standes bereits aus. Wenn gleich­ zeitig eine mit strengerer Strafe bedrohte Handlung verwirklicht wird, zum Beispiel Nötigung oder Betrug, kommt es zwar nicht zu einer Bestrafung nach dem verwaltungsstrafrechtli­ chen Tatbestand, dafür aber zu einer Verfolgung nach dem Straf­ gesetz. Die Geldstrafe kann bis zu 15.000 Euro betrag gen. Im Wiederholungsfall kann dieser Betrag um die Hälft ftee überschrit­ t e n we r d e n .

n h Zahlungen, die aufgrund solcher ungültiger vereinbarungen geleistet werden, können samt den gesetzlichen Zinsen zurückgefordert werden. der Anspruch auf rückforderung verjährt erst nach zehn Jahren. Auf den rückforderungsanspruch kann im voraus nicht rechtswirksam verzichtet werden.

Gibt es eine unzulässige vereinbarung im Mietvertrag, ist prinzipiell nicht der gesamte vertrag nichtig. Als nichtig gilt nur die unzulässige vereinbarung.


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28 · Service · Die Wirtschaft

„Fristlos gekündigt” gibt es nicht Arbeitsverhältnisse können auf verschiedene Art und Weise aufgelöst werden. So kann der Arbeitgeber einen Arbeitnehmer zum Beispiel kündigen oder entlassen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Auflösungsformen sind wichtig, weil damit unterschiedliche Fristen und Zahlungsverpflichtungen verbunden sind. Wer kündigt, muss Fristen einhal­ ten, wer entlässt, kann dies fristlos tun, braucht dafür aber einen Entlassungsgrund. Eine „fristlose Kündigung” gibt es daher nicht, nur eine „fristlose Entlassung”. Für Arbeitgeber ist es daher wich­ tig, die Unterschiede zwischen Kündigung und Entlassung zu kennen.

Empfehlung: Unbedingt schriftlich kündigen Für die Kündigung eines Arbeitnehmers muss der Ar­ beitgeber im Normalfall keine besonderen Gründe nennen. Un­ ter bestimmten Voraussetzungen

kann allerdings der Arbeitnehmer die Kündigung beim Arbeits­ und Sozialgericht bekämpfen. Dies trifft etwa bei sozialer Härte oder wegen eines unerlaubten Kün­ digungsmotivs (z.B. Kündigung weil sich der Arbeitnehmer als Betriebsratsmitglied bewirbt) zu. In diesem Fall muss der Arbeit­ geber im Gerichtsverfahren die sachliche Rechtfertigung der Kün­ digung nachweisen. Die Kündigung sollte aus Be­ weisgründen immer schriftlich erfolgen, manche Kollektivver­ träge verlangen dies sogar. Als ausgesprochen gilt die Kündigung erst, wenn sie dem Arbeitnehmer zugegangen ist, also erst nach

Übergabe bzw. Zustellung des Kündigungsschreibens. In mögli­ chen Konfliktfällen ist daher eine Zusendung durch Boten dringend zu empfehlen. Um Unklarheiten zu vermeiden, sollte im Kündigungs­ schreiben konkret der letzte Tag des Arbeitsverhältnisses stehen.

Fristen für Vorverfahren beachten In folgenden Fällen muss vor dem Kündigungsausspruch ein ganz bestimmtes Vorverfahren eingehalten werden: f Bei Kündigung in Betrieben mit gewähltem Betriebsrat muss der Betriebsrat mindestens eine Woche vor der Kündigung infor­ miert werden. f Massenkündigungen unterlie­ gen dem Kündigungsfrüh­ warnsystem. Das bedeutet, dass das Arbeitsmarktservice min­ destens 30 Tage vor Ausspruch der Kündigungen verständigt

werden muss. Bei Kündigung besonders ge­ schützter Personen muss vorher das Arbeits­ und Sozialgericht zustimmen. Das betrifft z.B. werdende Mütter, Arbeitneh­ mer in Elternkarenz, Präsenz­, Ausbildungs­/Zivildiener oder Betriebsratsmitglieder. f Bei der Kündigung von begüns­ tigten Behinderten ist vorher die Zustimmung vom Sozialmi­ nisteriumsservice erforderlich. Arbeitgeberkündigungen, die oh­ ne Einhaltung des Vorverfahrens bzw. ohne die notwendige Zustim­ mung ausgesprochen werden, sind rechtsunwirksam. f

Unterschiedliche Regeln für Kündigungsfristen Mit dem auf den Kündigungs­ ausspruch folgenden Tag beginnt die Kündigungsfrist zu laufen. Die Kündigungsfrist ist der Zeitraum, der zwischen dem Ausspruch der

 h Kündigungsfristen kündigungsfristen bei Angestellten: die kündigungsfristen für Angestellte ergeben sich aus den Bestimmungen des Angestelltengesetzes (AngG), sofern der kollektivvertrag nichts anderes regelt. Grundsätzlich gilt bei der kündigung durch einen Angestellten die kündigungsfrist von einem Monat. diese kündigungsfrist kann durch vereinbarung auf bis zu sechs Monate ausgedehnt werden. Allerdings darf die kündigungsfrist des Arbeitgebers keinesfalls kürzer sein als die des Arbeitnehmers. kündigt der Arbeitgeber, richtet sich die frist nach der dauer der dienstzugehörigkeit des Angestellten: f f f

WKO Inhouse

Im ersten und zweiten Dienstjahr: Sechs Wochen. Nach dem vollendeten zweiten Dienstjahr: Zwei Monate. Nach dem vollendeten fünften Dienstjahr:

f

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Drei Monate. Nach dem vollendeten 15. Dienstjahr: Vier Monate. Nach dem vollendeten 25. Dienstjahr: Fünf Monate.

kündigungsfristen bei Arbeitern: f

Die Kündigungsfristen der Arbeiter ergeben sich aus den einzelnen Kollektivverträgen. Sie ist meist ebenfalls nach Dienstzugehörigkeit gestaffelt. In Branchen, in denen kein Kollektivvertrag zur Anwendung gelangt, kommt es auf die entsprechende Vereinbarung im Dienstvertrag an. Enthält auch der keine Regelung zur Kündigungsfrist, so kommt die Bestimmung der Gewerbeordnung (GewO) zur Anwendung, wonach eine 14-tägige Kündigungsfrist einzuhalten ist.


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n d für kündigungen gelten andere regeln als für Entlassungen.

Die Entlassung f

Nic Orteg ga/Corbis

f

Kündigung und dem beabsich­ tigten Ende des Arbeitsverhält­ nisses (Kündigungstermin) liegen muss. Während der Kündigungsfrist ist das Arbeitsverhältnis aufrecht. Das heißt der Arbeitnehmer muss weiter arbeiten und der Arbeit­ geber muss weiter das Entgelt bezahlen. Wird das Arbeitsverhältnis oh­ ne Einhaltung der Kündigungs­ frist gelöst, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Kündigungsent­ schädigung. Das bedeutet, der Arbeitnehmer erhält das Entgelt bis zu jenem Zeitpunkt, an dem das Arbeitsverhältnis unter ord­ nungsgemäßer Einhaltung der Kündigungsfrist geendet hätte. Kündigungsfristen für Ange­ stellte sind im Angestelltengesetz geregelt, für Arbeiter im jeweili­ gen Branchenkollektivvertrag, im Allgemeinen Bürgerlichen Ge­ setzbuch bzw. in der Gewerbeord­ nung 1859 (siehe Kasten links).

Kündigungstermin: Letzter Tag des Arbeitsverhältnisses Der Kündigungstermin ist der letzte Tag des Dienstverhältnisses und nicht der Tag des Ausspruchs der Kündigung. Gesetzlich vorge­ sehener Kündigungstermin bei Angestellten ist grundsätzlich das jeweilige Quartalsende. Durch Einzelarbeitsvertrag kann verein­ bart werden, dass der Arbeitgeber Angestellte auch zum 15. oder Letzten eines Kalendermonats kündigen kann. Solche Verein­

f

barungen sind aber nur gültig, wenn keine einschränkenden kol­ lektivvertraglichen Sonderregeln bestehen. Kündigungstermine bei Arbeitern sind in den jeweiligen Branchenkollektivverträgen, im Allgemeinen Bürgerlichen Ge­ setzbuch bzw. in der Gewerbeord­ nung 1859 festgelegt. Bei Beendigung des Arbeitsver­ hältnisses durch Arbeitgeberkün­ digung ist eine Endabrechnung zu erstellen. Diese umfasst jedenfalls f das Entgelt bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses, f anteilige Sonderzahlungen laut Kollektivvertrag oder Arbeits­ vertrag bis zum Ende des Ar­ beitsverhältnisses, f Urlaubsersatzleistung, f Abfertigung (alt).

Entlassung nur mit Grund Eine fristlose, also sofortige, Entlassung ist nur mit Entlas­ sungsgrund möglich. Diese sind im Angestelltengesetz und für Arbeiter in der Gewerbeordnung geregelt. Entscheidend für jeden Entlassungsgrund ist ein beson­ ders schwerwiegendes Fehlver­ halten des Arbeitnehmers. Ein Angestellter liefert zum Beispiel einen Entlassungsgrund, wenn er trotz mehrmaliger Aufforderung ohne rechtmäßigen Hinderungs­ grund für längere Zeit seine Arbeit nicht macht oder wenn er ohne Zustimmung des Arbeitgebers ein selbstständiges kaufmännisches Unternehmen betreibt. Entlas­ sungsgründe bei Arbeitern sind

· Service · 29

Entlassungen sind nur möglich, wenn dafür bestimmte, im Angestelltengesetz bzw. der Gewerbeordnung definierte Entlassungsgründe vorliegen. Eine unberechtigte Entlassung kann für das Unternehmen teuer werden. In diesem Fall kann der Arbeitnehmer das Entgelt bis zum korrekten Ende des Arbeitsverhältnisses in Form einer sogenannten Kündigungsentschädigung sowie die Abfertigung (alt) bzw. sogar Fortbeschäftigung verlangen. Im Zweifel sollte daher vor jeder Entlassung Kontakt mit einem Arbeitsrechtsexperten der Wirtschaftskammer aufgenommen werden.

zum Beispiel beharrliches Verlet­ zen der Pflichten, unbefugtes Ver­ lassen der Arbeit oder Diebstahl.

Keine rückwirkende Entlassung möglich Die Entlassung sollte auf jeden Fall schriftlich erfolgen, wobei darauf zu achten ist, dass die Ent­ lassung erst mit Zustellung wirk­ sam wird. Eine rückwirkende Ent­ lassung ist nicht möglich. Sobald dem Arbeitgeber der Entlassungs­ grund bekannt ist, muss er die Ent­ lassung unverzüglich, das heißt sofort und ohne Verzögerung, also noch am selben Tag, aussprechen. Bei unklarem Sachverhalt kann mit dem Entlassungsausspruch bis zu dessen einwandfreier Klä­ rung gewartet werden. Der Arbeit­ geber darf sich dafür aber nicht unnötig lange Zeit lassen. Auf keinen Fall darf der Arbeitnehmer nach Kenntnis des Entlassungs­ grundes weiterbeschäftigt wer­ den. Dies bedeutet einen Verzicht auf das Entlassungsrecht. Hat der Arbeitgeber zunächst nur einen begründeten Verdacht, aber noch keine konkreten Beweise, sollte er den Arbeitnehmer bis zum Vor­ liegen der erforderlichen Beweise arbeitsfrei stellen. Eine verspätet ausgesprochene Entlassung ist in jedem Fall unberechtigt. Vor der Entlassung von ge­ schützten Personengruppen muss die Zustimmung des Arbeits­ und Sozialgerichts eingeholt werden. Zu diesen geschützten Personen zählen f Präsenz­, Ausbildungs­ und Zi­

vildiener, werdende Mütter und geschütz­ te Arbeitnehmer nach dem Mut­ terschutzgesetz (MSchG) bzw. Väterkarenzgesetz (KKG), f Betriebsratsmitglieder, Wahl­ vorstände und Wahlwerber für den Betriebsrat. Lehrlinge und begünstigte Be­ hinderte unterliegen keinem be­ sonderen Entlassungsschutz. Die Entlassung eines Lehrlings darf allerdings nur schriftlich ausge­ sprochen werden. Die mündliche Entlassung eines Lehrlings ist rechtsunwirksam. In Betrieben mit gewähltem Be­ triebsrat muss der Betriebsinhaber den Betriebsrat von jeder Entlas­ sung unverzüglich verständigen. Beim Ausscheiden aus dem Ar­ beitsverhältnis durch berechtigte Entlassung ist eine Endabrech­ nung zu erstellen. Diese umfasst jedenfalls f das Entgelt bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses, f die Urlaubsersatzleistung und f bei Angestellten anteilige Son­ derzahlungen. n f

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30 · Die Wirtschaft

Unternehmen n N

1zu1 Prototypen übernimmt W&W Plastic Gmbh 1zu1 Prototypen übernahm per 1. September das Geschäft der W&W Plastic GmbH, die Konkurs angemeldet hatte. Die Produktion wird am bestehenden Standort der W&W Plastic GmbH in Dornbirn fortgesetzt. Die zwölf Mitarbeiter können zu 1zu1 Prototypen wechseln. Maschinen und Warenlager werden von 1zu1 gekauft. Die W&W Plastic GmbH produziert in der Haldengasse in Dornbirn Kunststoffteile im Spritzguss. Der Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen, Hannes Hämmerle, sieht große Synergien: „Mit diesen Dienstleistungen können wir unser Angebot beim Drucken und Prägen erweitern. Davon profitieren die bestehenden Kunden von 1zu1 Prototypen. Auch die Kunden von W&W Plastic können wir beinahe lückenlos weiter beliefern.“

Getzner: Schwingungsschutz für Windrad auf dem Eiffelturm Ein Windrad auf dem Eiffelturm, das die erste Etage des französischen Wahrzeichens mit Strom versorgt, ist auf elastischen Sylodyn®-Elementen von Getzner gelagert. Der für den Eiffelturm benötigte Strom – rund sieben Gigawatt jährlich – stammt seit Februar 2015 zum Teil aus erneuerbarer Energie: Eine Windkraftanlage wurde auf 127 Meter Höhe er­ richten, die Wind in Energie umwandelt. Damit sich keine Vibrationen und kein Körperschall auf die Restauranträumlichkeiten über­ tragen, wurde das Fundament auf Sylodyn®­Elementen elastisch gelagert. Der von Getzner in Öster­

der von Getzner gelagerte Windgenerator auf dem Eiffelturm verwandelt Wind in Energie, ohne die Besucher zu stören. Foto: Unsplash

reich entwickelte und produzierte, geschlossenzellige Polyurethan­ Werkstoff Sylodyn® minimiert Schwingungen und Vibrationen bereits an der Quelle und verhin­ dert so die Übertragung auf ande­

re Bereiche der Konstruktion. „Der Windgenerator passt jetzt nicht nur farblich perfekt zur Konstruk­ tion des Eiffelturms, er kann auch Strom produzieren, ohne dass die Restaurantgäste durch Vibratio­ nen und Lärm gestört werden“, informiert Cedric Le Chevillier, der Projektverantwortliche von Getzner. „Die sehr guten Referenzen und die Engineering­Kompetenz wa­ ren zweifellos die Gründe, warum wir uns für eine Lösung von Getz­ ner entschieden haben“, erklärt Jean Eudes Henry, Betriebsingeni­ eur beim Bauunternehmen Bateg aus Vélizy­Villacoublay, und führt weiter aus: „Die Spezialisten von Getzner waren auch beim Einbau vor Ort – ein wertvoller Service, um die Montage perfekt umzu­ setzen.“

Spatenstich für Bäckerei Mangold n N zweistöckiges Gebäude errichtet. Ebenerdig werden die Produktion, Kühlräume und ein Shop mit Café untergebracht. Im ersten Stock befinden sich die Büros und Sozialräume. Insgesamt stehen dem Betrieb 4.256 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung – 60 Prozent mehr als bisher.

dobler holzbau realisiert sporthalle für schulen am see

Foto: ZIMA

Als neuen Standort wählten die Inhaber der Bäckerei Mangold das Betriebsgebiet Dornbirn-Nord. Dort errichtet i+R Industrie- & Gewerbebau eine Produktionsstätte und Büros für 100 Mitarbeiter. Auf dem Grundstück wird bis August 2018 nach Plänen des Dornbirner Architekturbüros Juniwind ein

v.l: oberzaucher, rhomberg, Bischof, Jäger (alle i+r Industrie- & Gewerbebau), haag, haag, Mangold (alle Bäckerei Mangold), Mäser (stadt dornbirn), schertler (i+r Gruppe), Grahammer (Wkv), spiegel (i+r Industrie- & Gewerbebau), Mörschel (Juniwind Architektur). Foto: i+R/Lisa Mathis

Für die neue Volks- und Mittelschule, die nach modernsten pädagogischen und architektonischen Konzepten erbaut werden, wird auch eine Sporthalle errichtet. Das zur ZIMA Unternehmensgruppe gehörende Unternehmen Dobler Holzbau in Röthis/Vorarlberg zeichnet für die Realisierung der auf 2.150 m2 entstehenden Halle mit einer Dachfläche von 2300 m2 verantwortlich. Die größte Spannweite bei einer Binderhöhe von 2.10 Metern beträgt 33 Meter. Die Holzbalkenfassade (inkl. Schulbau) wird von den Holzprofis mit 10.000 Laufmetern ausgeführt.


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50 Jahre Müller Wohnbau gefeiert Müller Wohnbau feierte sein 50-Jahr-Jubiläum. Als Vordenker eines gesunden und nachhaltigen Bauens wird für Wohnbau und Mitarbeiter große Verantwortung getragen. Müller Wohnbau setzt konse­ quent auf verantwortungsvolles Handeln, um beim Bauen den Energieverbrauch, die Erzeugung von Treibhausgasen und die Ver­ schwendung von Ressourcen und Flächen einzudämmen. Der seit Bestehen der Verleihung vielfach ausgezeichnete Lehrbetrieb hat bislang 1550 Einfamilienhäu­ ser, inkl. Sanierungen und 800 Wohnungen realisiert. Neueste

v.l.: Isabelle und Eva Müller, Alexandra häfele-Iser, Geschäftsführer Gerhard Müller, karl Müller und Lsth. karlheinz rüdisser.

Entwicklung ist das leistbare und flexible MODU Haus. Firmenin­ haber Gerhard Müller ist stolz auf seine 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Viele darunter sind langjährige Arbeitnehmer mit hoher Motivation oder engagier­ ter Nachwuchs. Im Jubiläumsjahr des 1967 von Karl Müller gegrün­

deten Unternehmens wurde daher ein ganz besonderes Projekt zum Wohl der Angestellten umge­ setzt. Eine neue Küche wurde am Standort Altach gebaut und wird anlässlich der Jubiläumsfeier prä­ sentiert. In dieser neuen Müller­ Küche wird regelmäßig frisch für die Mitarbeiter gekocht.

· Unternehmen · 31

 P Neuzugang bei wikopreventk Seit Juli ist Mag. Marie Bohm (28) bei wikopreventk tätig. Sie studierte Publizistik- und KommunikationsFoto: wikopreventk wissenschaft an der Universität Wien und bildete sich im Bereich Psychologie weiter. Zuletzt arbeitete Bohm bei einem Fachverlag in Wien als stv. Chefredakteurin eines Industriemagazins. Bei wikopreventk wird Bohm insbesondere Kunden im Bereich der Unternehmens- und Organisationskommunikation betreuen.

orthopädieschuhmacher-Betriebe leben kooperation Eine gelungene Unternehmenskooperation zweier Orth thopädieschuhmacher zeigt das Potenzial von Kooperationen in der Branche. Der Familienbetrieb von Johannes Vogelsberger in Rankweil stand nach einem gesundheitlichen Schicksalsschlag kurz vor der Schließung. Doch dazu sollte es nicht kommen, denn seine Branchenkollegen bemühten sich um eine Lösung; sowohl was das Weiterführen der Firma als auch

die fachgerechte Betreuung der Kundschaft betrifft. So erklärte sich Thomas Fetz, Schuh Fetz in Egg, bereit, die Firma Vogelsberger mit seiner Expertise im Bereich der Orthopä­ dieschuhtechnik zu unterstützen. Fetz betreut jeden Dienstag die Kunden der Firma Vogelsberger und fertigt dann die benötigten Einlagen, orthopädischen Schuhe Thomas fetz betreut neben seinem eigenen Geschäft in Egg die kunden der firma vogelsberger in rankweil.

 A schmidinger Möbelbau liefert nach Princeton Durch das Architekturbüro Steven Holl (New York + Peking) gelangen erneut Möbel von Schmidinger Möbelbau aus Schwarzenberg in die USA. Diesmal für ein Großprojekt an der Princeton Universität. Am neuen Campus werden etwa

Lesesessel und stapelbare Stühle des Bregenzerwälder Unternehmens zum Einsatz kommen. Schmidinger Möbelbau und das Architekturbüro Steven Hall verbindet eine langjährige Zusammenarbeit bei namhaften Projekten wie der Simmons Hall am Massachusetts Institute of Technology in Boston, dem Loisium in Langenlois oder dem Nelson-Atkins Museum in Kansas City. der seit drei Generationen als familienunternehmen geführte handwerksbetrieb in schwarzenberg wird seit 1986 von Wolfgang schmidinger geleitet.

und andere Spezialanfertigungen in seiner hauseigenen Werkstatt im Bregenzerwald an. Berufsgruppensprecher Ger­ hard Fink ist begeistert von die­ sem Kooperationsmodell: „Hier sieht man, wie wichtig die Unter­ stützung der heimischen Betriebe untereinander ist, vor allem im Hinblick auf die lückenlose Ver­ sorgung der Patienten im Land. Ein großes Dankeschön gilt daher vor allem Thomas Fetz, der neben dem eigenen Betrieb in Egg noch eine zentrale Stütze der Firma Vogelsberger in Rankweil ist.“

Küchenwerkstatt in Götzis

oliver vith, Geschäftsführer und Inhaber der firma küchenwerkstatt in Götzis, ist neues Mitglied in der fachgruppe des Elektro- und Einrichtungsfachhandels in der Wkv. Im Bild, v.l.: oliver vith mit Berufsgruppenobmann siegwald feuersinger.


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32 · Unternehmen · Die Wirtschaft

n N Neue SPAR-Filialen in Wolfurt und Watzenegg Einladend, modern und kundenfreundlich: Nach dem Abriss des alten (ehemaligen Familia-) Marktes eröffnete im Juli der neue SPAR-Supermarkt in Wolfurt am Sternenplatz. Mit einem völlig neuen Ladendesign wird auf rund 600 m² ein Frische- und Feinkostparadies der Extraklasse geboten. Im Mittelpunkt des völlig neuen SPARLadenkonzepts steht eine großzügige Bedienungsabteilung mit einer Vielzahl regionaler Produkte. Neueröffnung in Watzenegg Nach kurzer Umbauphase eröffnete auch der Lebensmittelmarkt der Familie Schwendinger in DornbirnWatzenegg als SPAR-Markt wieder. Seit 1. Juli freuen sich die Kundinnen und Kunden über das erweiterte Angebot hochwertiger, regionaler Produkte.

ALPLA: Größte Akquisition in der Geschichte des Unternehmens Boxmore Packaging mit Sitz in Johannesburg/ Südafrika wird Tochter des österreichischen Verpackungsspezialisten ALPLA. ALPLA, weltweit führender An­ bieter von Kunststoffverpackun­ gen, kauft mit Boxmore Packaging einen afrikanischen Marktführer. Das Unternehmen mit Sitz in Samrand/Johannesburg ist auf PET­Preforms, PET­Flaschen und Verschlüsse spezialisiert und be­ schäftigt aktuell rund 1.000 Mit­ arbeiter an neun Standorten. „Der afrikanische Kontinent ist für uns ein attraktiver Wachs­ tumsmarkt. Mit dem Kauf von Boxmore Packaging haben wir nach unseren Aktivitäten mit

Len Engelbrecht, cEo Boxmore (links) und Günther Lehner, cEo ALPLA (rechts) bei der vertragsunterzeichnung am 5. Juli 2017. Foto: ALPLA

ALPLA TABA in Nordafrika nun auch eine breite Basis für den Markteintritt in Südafrika“, sagt ALPLA CEO Günther Lehner. ALPLA erwirbt Boxmore Packaging zu 100 Prozent. Alle Mitarbeiter und Standorte werden übernommen, auch die Führungs­ struktur bleibt bestehen. Bis auf Weiteres wird das Unternehmen

als Mitglied der ALPLA Gruppe unter dem bisherigen Namen firmieren. „Mit dieser, in unserer Unter­ nehmensgeschichte größten Ak­ quisition, kommen wir unseren Zielen auf dem afrikanischen Kon­ tinent einen bedeutenden Schritt näher“, so Günther Lehner.

Generationenwechsel bei Bösch reisen

das Team der neuen sPAr-filiale in Foto: SPAR / MEDIArt Wolfurt rt.

sparkasse dornbirn unterstützt Bau der stadtbücherei Die Stadtbücherei Dornbirn bekommt einen neuen Standort. Baustart ist voraussichtlich im Frühjahr 2018, fertiggestellt soll der Neubau bis Ende 2019 sein. Nun hat die Dornbirner Sparkasse ihre finanzielle Unterstützung zum Bauprojekt zugesagt. „Und weil die Dornbirner Sparkasse im heurigen Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiert, möchten wir mit der finanziellen Unterstützung des Projekts unsere große Verbundenheit mit den Dornbirnerinnen und Dornbirnern zum Ausdruck bringen“, erklärt Werner Böhler, Vorstandsvorsitzender der Dornbirner Sparkasse.

Claudia Bösch übernimmt in vierter Generation das Lustenauer Familienunternehmen, Tobias Gächter wird Geschäftsleiter Technik bei Bösch Reisen. Claudia Bösch ist seit 2004 im Unternehmen tätig und hat das Geschäft an der Seite ihres Vaters, Günter Bösch, von der Pike auf gelernt. Seit 2010 lei­ tet sie eigenverantwortlich die Managementbereiche Personal, Vertrieb und Büro. Tobias Gächter wird Geschäftsleiter der Technik, davor war er sechs Jahre lang als

technischer Projektleiter bei der Messe Dornbirn und zehn Jahre im Event­Marketing bei Antenne Vorarlberg tätig.

Kunden die schönsten Reisen in den schönsten Bussen unterneh­ men können“, betont die neue Geschäftsführerin Claudia Bösch.

Die langjährigen Geschäftsfüh­ rer, Günter und Dietmar Bösch, so­ wie Miteigentümerin Inge Bösch ziehen sich zurück. Die bevorste­ hende Pensionierung von Günter Bösch hat diese Neuausrichtung in die Wege geleitet. An den Grundpfeilern von Bösch Reisen wird sich jeden­ falls nichts ändern. „Wie seit der Gründung, werden wir auch in Zukunft alles tun, damit unsere

Tobias Gächter und claudia Bösch übernehmen neue Positionen. Foto: Lukas Gächter

i+R: erneuter „Holiday Inn Express“-Auftrag Kurz nach dem Zuschlag für ein „Holiday Inn Express“ bei Frankf kfurt errichtet das Bauunternehmen i+R ein weiteres in Ringsheim (D). Auf halber Strecke zwischen Frei­ burg und Straßburg gelegen, wird das neue Holiday Inn Express als

das hotel mit 131 Zimmern wird bis August 2018 von der i+r errichtet. Foto: Engel & Haehnel GbR

Businesshotel ausgerichtet. Am 20. Juli erfolgte der Baustart, im August 2018 soll das Hotel bereits fertiggestellt sein. Das dreistöcki­ geGebäudewirdvonderi+RIndus­ trie­ und Gewerbebau in Beton­ Fertigteilbauweise gefertigt, was die rasche Umsetzung ermöglicht. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 8 Millionen Euro.


Extra Die heimischen Seilbahnen set­ zen mittlerweile stark auf die Sommersaison und haben ihre Angebote für die Sommermona­ te ausgebaut. Ob Themenwege, Sommerrodelbahnen, Bikeparks ­ um nur ein paar Beispiele zu nennen: An Anziehungspunkten mangelt es nicht. Diese High­ lights sind auch für Firmen inter­ essant, die für ihre Mitarbeiter ei­ nen spannenden Betriebsausflug planen. „Vorarlbergs Seilbahnen befinden sich am Weg zu Ganzjah­ resbetrieben“, sagt Ing. Markus Comploj, Fachgruppenobmann der heimischen Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Ing. Markus Comploj, FGO Seilbahnen, WKV

Betriebsausflüge Foto: Bewegungsberg Golm/Christoph Schöch

Seilbahnen mit Attraktionen

„Vorarlbergs Seilbahnen befinden sich am Weg zu Ganzjahresbetrieben.”

· 33 Foto: Bergbahnen Brandnertal

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der Bewegungsberg Golm bietet zahlreiche spannende Attraktionen.

Das sagenhafte Bärenland am Sonnenkopf Das Spiele­, Freizeit und Wan­ derparadies am Sonnenkopf zählt zu einem der beliebtesten Aus­ flugsziele in Vorarlberg und weit darüber hinaus. Im sagenhaften Bärenlan and ist sprichwörtlich der Bär los. Schon die Auffahrt mit den liebevoll eingerichteten Bä­ rengondeln macht nicht nur den Kindern Spaß. Viele interessante und bärige Spielstationen warten darauf, entdeckt zu werden. Als weiteres Highlight fasziniert seit Beginn der heurigen Sommersai­ son ein neuer Bärenweg mit sechs erlebnisreichen und interaktiven Spielstationen, an welchen viel Wissenswertes rund um Meister

Petz entdeckt und erfahren werden kann. Der Eintritt ins Bärenlan and ist gratis. Für die Berg­ und Talfahrt gibt es preiswerte Familienkarten. Ebenso gerne besuchen auch Erho­ lungssuchende den Familien­ und Erlebnisberg Sonnenkopf. Sei es beim Wandern, Biken oder einfach nur zum Relaxen. Am Sonnenkopf kommt die ganze Familie voll auf ihre Kosten. Auch für Firmen bietet sich das Sonnenkopfplateau inmitten einer schönen und nahe­ zu unberührten Naturkulisse als Ausflugsziel an, um gemeinsam schöne, entspannte und auch erleb­ nisreiche Stunden zu verbringen. Im Bergrestaurant Sonnenkopf mit großer Sonnenterrasse auf fast 2.000 m Seehöhe, werden Sie mit einem reichhaltigen Früh­ stücksbuffet (auf Voranmeldung), herzhaften Jausen, abwechslungs­ reichen Tagesgerichten und einer großen Auswahl an Kuchen und Eisbechern kulinarisch verwöhnt. Mehr auf www.sonnenkopf.com

Schifffahrt Pure Freiheit für Sie und Ihre Mitarbeiter/Innen.

Den traumhaften Ausblick an Bord der Schiffe der Vorarlberg Lines Bodenseeschifffahrt genießen, das besondere Erlebnis spüren, und unvergessliche Momente erleben. Genießen Sie erholsa­ me Rundfahrten, schlemmen Sie bei genüsslichen kulinarischen Fahrten oder mieten Sie sich ein eigenes Schiff der Vorarlberg Lines Bodenseeschifffahrt – in­

klusive Kapitän. Ob Firmenevent Betriebsausflug oder Jubiläums­ feiern: Auf dem MS Alpenstadt Bludenz, MS Stadt Bregenz, MS Vorarlberg, MS Austria oder dem MS Sonnenkönigin finden zahlrei­ che spannende Fahrten im Herbst und Winter statt, zudem lassen sich die unterschiedlichsten Fahr­ ten und Veranstaltungen auf Ihren Bedarf abgestimmt durchführen Promotion

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34 · Betriebsausflüge · Die Wirtschaft

Der Name „Bewegungsberg“ ist Programm Ob Teambuilding, Betriebsaus­ flug, Firmenjubiläum oder andere Firmenevents ­ der Golm bietet vielfältige Möglichkeiten, um den gemeinsamen Ausflug zu etwas ganz Besonderem zu machen. Du wählst aus, wir organisieren und stehen Dir zur Seite ­ ganz einfach und unkompliziert!

Unsere zwei beliebtesten Firmen-/Vereinspackages Vorschlag 1: Ak Aktivtag Golm. Start ist um 9:30 Uhr mit der Golmerbahn Bergfahrt von Van­ dans nach Latschau. Nach einem kurzen Spaziergang, der um das Staubecken Latschau führt, wer­ det Ihr von unseren erfahrenen Guides im Waldseilpark­Golm in Empfang genommen. Dort könnt Ihr dann unsere 11 Par­ cours mit 79 Übungen, in bis zu 16 m Höhe, nach Lust und Laune „erklimmen“. Das anschließen­ de Highlight ist dann der Flug mit unserem Flying­Fox­Golm

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über das Staubecken Latschau. Aber der Tag hält noch weitere Höhepunkte für Euch bereit. Der krönende Abschluss Eures Aus­ flugs ist die Fahrt mit dem Alpine­ Coaster­Golm. Vorschlag 2: Gauertaler AlpkulTour. Ihr trefft Euren persönlichen Wanderführer um 8:30 Uhr in Vandans. Der Guide führt und informiert Euch über die Be­ sonderheiten der 13 Stationen der Gauertaler AlpkulTour. Ein spezieller Themenweg, der sich mit der Alp­ und Maisäßkultur

im Montafon beschäftigt. Nach der Halbzeit gibt es eine zünftige Brotzeit auf der Lindauer Hütte. Die Wanderung dauert ca. 5 Stun­ den. Um ca. 15:00 Uhr erreicht ihr Latschau und könnt von dort aus mit dem Alpine­Coaster­Golm ins Tal nach Vandans düsen.

Individueller Firmenausflug im Sommer Du hast natürlich auch die Möglichkeit, unsere Attraktionen nach Belieben zu kombinieren. Anbei findest Du eine Auflistung der Möglichkeiten bei uns.

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Waldseilpark­Golm ­ die ultima­ tive Teambuilding­Attraktion Flying­Fox­Golm ­ fliegt in eine gemeinsame Richtung Alpine­Coaster­Golm ­ rasante Fahrt zum Abschluss eines er­ eignisreichen Tages Waldrutschenpark­Golm – Wandern und Rutschen in Eu­ ropas größtem Rutschenpark Wanderungen ­ gemeinsam Berge erklimmen Üb Übernachten am Berg ­ zusam­ men den Abend ausklingen lassen Teambuilding/Incentives

Haben wir Dein Interesse ge­ weckt? Sarah Dünser hilft Dir gerne bei der Plan anung und Organisation Eures Betriebsausfluges am Golm.

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Nr. 36-37 · 8. September 2017 Die Wirtschaft

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· Betriebsausflüge · 35

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36 · Die Wirtschaft

Extra

Geld und Finanzen

verleihung des 500. firiZertifikats

spart rtengeschäftsführer Michael Amann, vanessa Wachter, robert rt sturn (stv. spart rtenobmann), Johannes schwärz rzler (Landesschulinspektor), Lr Bernadette Mennel, Wilfried hopfner (spart rtenobmann), christoph Jenny (stv. Wkv kv-direktor) und die firi-Absolventen.

Im Jahr 2005 wurde in Vorarlberg der Ausbildungsschwerpunkt „Finanz- und Risikomanagement“ – FiRi - entwickelt. Mittlerweile findet die Ausbildung in ganz Österreich Nachahmer. Die WKV und die Vorarlberger Banken und Versicherungen hatten das Er­ folgskonzept gemeinsam mit den Handelsakademien erarbeitet ­ ei­ ne bis dato 12­jährige Erfolgsstory. Wie erfolgreich FiRi ist, belegt eine bemerkenswerte Zahl: Das 500. FiRi­Zertifikat wurde im Rahmen der diesjährigen Zerti­ fikatsfeier verliehen. Diesen be­ sonderen Anlass ließen sich auch Landesrätin Dr. Bernadette Men­ nel und Spartenobmann KommR Betriebsökonom Wilfried Hopfner nicht entgehen, die gemeinsam die Zertifikate an die Absolventen überreichten. Insgesamt haben 50 SchülerInnen das FiRi­Zertifikat erworben: f Mit Erfolg HAK Bezau: Julian Fink, Nas­ tasia Greber, Alpaslan Günes, Sabrina Maldoner, Julian Sieber, Oskar Weigel, Seray Yildiz HAK Bludenz: Simon Burt­ scher, Hülya Demirayak, Nico Falch, Ceyda Molu, Jan Tiefen­ bacher

HAK Bregenz: Biljana Čukić, Christina Gau, David Greussing, Marina Nikolic, Fikriye Özcan, Sarah Polin, Elisa Turner, Andreas Winsauer, Stefan Wirtensohn, Anna Maria Zitny HAK Feldkirch: Marian Eboigbe, Mike Plattner, Esra Sentürk HAK Lustenau: Dominik Hagen, Christina Harrant, Ma­ nuel Kerber, Lukas Wendner

Mit gutem Erfolg: HAK Bregenz: Markus Bar­ gehr, Vincent Metzler, Felix Rhomberg, Nina Zumtobel HAK Feldkirch: Melanie Dobler, Fabian Köffel, Fabienne Lackner, Manuel Moser, Katrin Schnetzer HAK Lustenau: Yag­ mur Kilic, Simon Paulitsch

vanessa Wachter, Bernadette Mennel, Lukas Wendner (Absolvent des 500. firi-Zertifikats), Wilfried hopfner und Michael Amann.

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Mit ausgezeichnetem Erfolg: HAK Bezau: Anja Gmeiner, Daniel Hämmerle HAK Bludenz: Michael Hammer HAK Bregenz: Laurin Lutz, Maximilian Nüßler HAK Feldkirch: Matthias Amann, Lukas Cesa, Pascal Plut, Christian Türtscher HAK Lustenau: Sarah Nägele

dir. dr. Manfred hämmerle; hAk Bregenz; dir. Mag. Anton steinberger, sparkasse der stadt feldkirch; dir. dr. Wolfgang Eichler, sparkasse Bludenz; dr. Markus hämmerle, hAk feldkirch.

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schülerinnen der hAk Lustenau mit ihrer firi-Professorin Mag. claudia Wurzer. Fotos: Werner Micheli


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· Geld & Finanzen · 37

Erfreuliche Entwicklung im 1. Halbjahr 2017

BTV: Nachhaltig mit den Kunden wachsen Die Bank für Tirol und Vorarlberg AG (BTV) setzt auf besonders hohes Know-how ihrer Mitarbeiter und beschäftigt sich aktiv mit kommenden Trends am Markt.

© Nikolaus Schletterer

Ein Beispiel dafür ist der der­ zeit laufende Tourismus­Schwer­ punkt „Alpenhotel der Zukunft“: Gemeinsam mit dem Fraunhofer­ Institut erarbeitete die BTV feder­ führend das alpenübergreifende wissenschaftliche Forschungs­ projekt Alpen FutureHotel Y. Darin wurden die sich stark ver­ ändernden Marktbedingungen bis ins Jahr 2030 durchleuchtet, zentrale Fragestellungen voraus­ gedacht und fünf mögliche Hotel­ konzepte der Zukunft vorgestellt.

die Bank für Tirol und vorarlberg finanziert als hausbank zahlreiche Unternehmen.

© Thomas Schrott

„Dieses Wissen ist für unsere Kundinnen und Kunden genau­ so wertvoll wie für uns“, freut sich BTV Vorstandsvorsitzender Gerhard Burtscher über den Mehrwert, den die Bank ihren Kunden zusätzlich zu einer Veran­ staltungsreihe auch in Form eines Buches bieten kann.

„Die Marktbedingungen ändern sich auch in der Tourismusbranche bis 2030 massiv. Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden bereiten wir uns darauf vor.“ BTV Vorstandsvorsitzender Gerhard Burtscher

Starker, sicherer Bankpartner Im Halbjahresabschluss 2017 der Bank, die im April in Mann­ heim eine neue Niederlassung

eröffnete, spiegelt sich die be­ sondere Kundennähe der BTV wider: Für die Sicherheit der Kundeneinlagen sorgt unter an­ derem die hervorragende Eigen­ kapitalausstattung der Bank. Zum Halbjahresultimo 2017 wuchs das Eigenkapital im Jahresvergleich zum 30.06.2016 um weitere +151 Mio. € auf 1.347 Mio. €. Die harte Kernkapitalquote, die wichtigste Kennzahl einer Bank, legte im Vergleich zum 30.06.2016 von 14,22 % auf 14,35 % weiter zu. Dies ermöglicht ein gesundes Kreditwachstum: Das Kunden­

n f Bilanz und GUV in Mio. EUR BTV TV Konzern (IFRS) Bilanzsumme Finanzierungen an Kunden Betreute Kundengelder Eigenkapital Periodenüberschuss vor Steuern

kreditvolumen erhöhte sich in den vergangenen 12 Monaten um +372 Mio. € auf 7.135 Mio. €. Gleichzeitig stiegen die betreu­ ten Kundengelder im selben Zeitraum um +834 Mio. € auf mittlerweile 13,7 Milliarden Eu­ ro und notieren damit wie die Kredite auf dem höchsten Stand in der 113­jährigen Geschichte der BTV. Dementsprechend solide fällt auch die Ergebnisrechnung des BTV Konzerns aus: Getragen von den Marktanteilsgewinnen wuchs das Halbjahresergebnis vor Steuern auf rund 68 Mio. €. Promotion

n k Ist 30.6.2017

Ist 30.6.2016

10.369 7.135 13.681 1.347 68,1

9.673 6.763 12.847 1.196 57,1

Veränderung in % +7,4 % +5,7 % +6,5 % +13,2 % +19,2 %

Bank für Tirol und Vorarlberg AG Tel +43 5 05 333 btv@btv.at www.btv.at


Nr. 36-37 · 8. September 2017

38 · Geld & Finanzen · Die Wirtschaft

n I  … … KommR Betriebsökonom Wilfried Hopfner, Spartenobmann Bank und Versicherung in der WKV und Dir. Robert Sturn, Spartenobmann-Stellvertreter

„Persönliche Beratung steht heute und morgen im Mittelpunkt!“ Welche Vorteile haben Regionalbanken bzw. regional tätige Versicherungen gegenüber Angeboten aus dem Internet? Hopfner: Das Kaufverhalten hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Doch während ei­ nerseits immer mehr Menschen Dienstleistungen im Internet beziehen, steigt andererseits das Bedürfnis nach gelebter und erlebter Nähe. Die Vorarlberger Banken können ihren Kunden diese Nähe sehr gut bieten und kennen auch das Motto vieler „ghöriger Vorarlberger“: schaffa, schaffa, Hüsle baua. So können wir auf die Bedürfnisse unserer Kunden, beispielsweise bei der Wohnraumschaffung, optimal eingehen. Sturn: Die Vorarlberger Versi­

spartenobmann Wilfried hopfner

spartenobmann-stv. robert sturn

cherungen sind sehr nahe bei den Kunden. Unsere Betreuer stehen den Kunden im Schadensfall per­ sönlich zur Seite und unterstüt­ zen sie – das schafft Vertrauen. Welche Bedeutung kommt den Mitarbeitern der heimischen Banken und Versi-

cherungen dabei zu? Hopfner und Sturn: Eine extrem Wichtige! Wir sind Ar­ beitgeber für sehr engagierte und bestens ausgebildete Mit­ arbeiterinnen und Mitarbeiter, welche sicherstellen, dass die Wertschöpfung in unserem Wirt­

schaftsraum Vorarlberg erfolgt. Wie nützen heimische Banken und Versicherungen die zunehmende Digitalisierung für ihre Kunden? Hopfner: Wir bieten den Kunden bereits jetzt ein breites Spektrum an Zugangswegen zu ihrer Bank und agieren in der digitalen und analogen Welt. Im Mittelpunkt steht heute und morgen aber die persönliche Beratung vor Ort. Sturn: Wir nützen die techni­ schen Entwicklungen, um die Ser­ viceleistungen für unsere Kunden zu erhöhen und die Kommuni­ kationswege zu erweitern, von Online­Schadensmeldungen bis zu praktischen Apps. Entschei­ dend ist aber auch in Zeiten der Digitalisierung die persönliche und direkte Beratung der Kunden. Danke für das Gespräch!

Vorarlberg braucht unternehmerinnen, die an sich glauben. und eine bank, die an sie glaubt.

Vorarlbergs

#glaubandich


Nr. 36-37 · 8. September 2017 Die Wirtschaft

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Der beste Schutz gegen Cyber­Kriminalität Garagentor ist nicht gleich Garagentor. Niemand weiß das besser als Walter und Sigbert Rützler, die das Innerbrazer Unternehmen Roth th Torsysteme zu einem gefragten Spezialisten für individuelle Lösungen bei Garagentoren weiterentwickelt haben. Höchste Ansprüche stellen die beiden Brüder deshalb auch an ihre Hausbank, die Sparkasse. Diese, für sie bewährte Verbindung, punktet jetzt auch noch im Kampf gegen Internetbetrug. „Wir bieten den ausgereiftesten Stand der Tor­Technologie. Spit­ zenqualität, laufende Innovationen un und Verlässlichk hkeit sind die Gru rundla­ gen für unser Geschäft imPremium­ Segment“, erklärt Produktionsleiter SigbertRütz tzler dengrenzüberschrei­ tenden Erfolg des Unternehmens.

(v.l.n.r.) sparkassenBetreuer Prok. christian födinger mit silvio, Walter und sigbert rützler

Seit mehr als 50 Jahren vertraut das Unternehmen deshalb ihre Finan anz­ geschäft äfte der Sparkasse Bludenz aan n, die sie auch heute nochmitpositi tiven Üb Überraschungen aufh fhorchen lässt.

Kompetentes Rundum-Service Roth Torsysteme schätzt längst den Komfort der Sparkassen­On­

line­Banking­Plattform George, wenn es um den Zahlungs­ verkehr geht. Und wenn dann Mails zweifelhafter Herkunft kommen, die die Eingabe von vertraulichen Zugangscodes für die Bankkonten fordern, weiß Walter Rützler, Kaufmännischer Leiter, sofort, was zu tun ist: „Wir können uns endlose Warte­ schleifen am Telefon ersparen,

bei denen wir dann irgendeinen, uns unbekannten Supporter in der Leitung haben. Bei fragwür­ digen Mails rufen wir einfach unseren Betreuer in der Spar­ kasse an. Er kennt uns und wir kennen ihn. Und das seit fast 20 Jahren. Da­ gegen haben Cyber­Kriminelle natürlich keine Chance!“.

17 08 . 20 Ab 1. erach, t in Lau aße 28 str s e Bund Penz & Bernhard Steuerberatung und Wirtschaftstreuhand GmbH T +43 5574 54201 kanzlei@penz-bernhard.at www.penz-bernhard.at

Bilanz gezogen und aufgestockt

Steuerberatung und Bilanzierung Buchhaltung Unternehmensberatung Lohnverrechnung Unternehmensgründung Rechtsformgestaltung Digitale Buchhaltung BMD


Nr. 36-37 · 8. September 2017

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Mein Unternehmen ist einzigartig. Die Finanzlösung sollte es auch sein.

NR.1 BEI

Individuelle Finanzlösungen Bank Austria. Die Unternehmerbank. Individuelle Herausforderungen brauchen Lösungen nach Maß. Ob sich ein Unternehmen nachhaltig erfolgreich am Markt behaupten kann, hängt nicht zuletzt von seiner Finanzierung ab. Die ganzheitliche Finanzierungsberatung von Unternehmen steht bei der Bank Austria schon seit jeher im Mittelpunkt. Individuell auf die Unternehmensstrategie abgestimmte Finanzierungen machen uns heute zur Nummer 1* bei Investitionsfinanzierungen im In- und Ausland, Förderungen und Kapitalmarktfinanzierungen. Profitieren auch Sie von den Finanzierungslösungen der Unternehmerbank.

unternehmerbank.bankaustria.at * Nach Transaktionsvolumen und Marktanteil (Quelle: OeKB, EIF, BA Economic Research 9/2016)

INVESTITIONSFINANZIERUNG & FÖRDERUNGEN

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Die Wirtschaft Nr. 36 und 37 vom 8. September 2017  

Die Wirtschaft Nr. 36 und 37 vom 8. September 2017  

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