Die Wirtschaft - Nr. 35-36, 28. August 2015

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Die Wirtschaft Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 70. Jahrgang

Nr. 35-36 · 28. August 2015

Lehre: Diskussion um Zwischenprüfungen WKV-Präsident Rein kritisiert schulische Ausbildung vor Lehrbeginn.

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Foto: Thinkstock

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Die nächste Ausgabe erscheint am 11. September 2015

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Supersaison der Freibäder

Modulare Holzcontainer

Auf die Einbußen im Vorjahr folgte heuer eine erfolgreiche Sommersaison in den Freibädern.

Kaufmann Bausysteme stellt Holzcontainer für Flüchtlinge her - ein Interview mit dem Geschäftsführer.

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2 · Die Wirtschaft

Magazin  Foto der Woche

 Inhalt Themen der Woche

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Rieseninteresse. Rund 7.000 Besucher kamen zum ersten Alpen Culinary Street Festival nach Bludenz. Mitveranstalter „Vorarlberg isst...“ wollte den Bekanntheitsgrad der Marke bei der Zielgruppe weiter steigern. 7

 Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387), Teresa Egle (et). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W www.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 27,30. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 21.355 (1. HJ 2015) – Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

„Medallion for Excellence.“ Damit wurde Niklas Rusch von der Offsetdruckerei Schwarzach bei den 43. Berufsweltmeisterschaften WorldSkills, die im brasilianischen São Paulo über die Bühne gingen, ausgezeichnet. Der 22-jährige Drucktechniker landete auf dem hervorragenden vierten Platz. Unser Bild zeigt Rusch während des Wettbewerbs. Die beiden anderen Vorarlberger Teilnehmer, der Polymechaniker Lars Springhetti und der CAD-Konstrukteur Fabian Hofer (beide Julius Blum GmbH), belegten den neunten bzw. den 19. Rang. Insgesamt 1.200 Teilnehmer aus mehr als 70 Nationen waren in knapp 50 Berufen in São Paolo am Start. (Siehe auch Seite 6)

WKÖ-Nachhaltigkeitsranking: Österreich bleibt auf dem Stockerl Aufbauend auf 58 Einzelrankings verschiedener Indikatoren - von Abfall und Ressourcen über Energie, Klima, Wasser, Luftreinhaltung, Mobilität, biologische Vielfalt bis zu Umweltmanagement - bewertet die WKÖ alle zwei Jahre die Umweltsituation Österreichs im Vergleich der EU-Mitgliedstaaten. Fazit 2015: Österreich behauptet sich auf dem Stockerl und nimmt den hervorragenden dritten Platz ein. „Der anhaltende Erfolg Österreichs beim Ranking basiert einerseits auf den seit Jahrzehnten hohen Umweltstandards und Umweltbewusstsein, die in weiten Bereichen über den europäischen Durchschnitt liegen, andererseits auf der hohen Kompetenz der Betriebe im Bereich Umweltmanagement

und Umwelttechnik. Die stetige Verringerung der Umweltbelastungen bei steigender Produktion ist für die österreichische Wirtschaft erfreulicher Weise immer mehr zur Normalität geworden“, betont WKÖExperte Christoph Haller. Mittel- und langfristig sieht Stephan Schwarzer, Leiter der WKÖ-Abteilung Umweltpolitik, das insgesamt hervorragende Abschneiden Österreichs aber gefährdet: „Förderungen für den Umweltschutz haben in Österreich in den letzten Jahren Haare lassen müssen. Diese Kürzungen werden in den Rankings auf Dauer nicht ohne Folgen bleiben. Damit gehen aber auch für die Wirtschaft und die Erreichung der Klimaziele wertvolle Investitionsimpulse verloren.“

Foto: Thinkstock

Der Herbst wird europäisch. Die Außenwirtschaft Vorarlberg startet mit zahlreichen Top-Veranstaltungen und Sprechtagen in den Herbst 2015. 15

Foto: Andrade

Registrierkassenpflicht. Mit einer Roadshow zur Registrierkassenpflicht im WIFI Dornbirn informiert der heimische Handel, was ab 1. Jänner 2016 zu beachten ist. 8


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· Magazin · 3

Zahl der Woche

49,4

Prozent beträgt aktuell die Lohnnebenkostenquote in Österreich. Das Land belegt damit im Vergleich mit den anderen OECD-Staaten den zweifelhaften zweiten Rang.

Die Junge Wirtschaft Österreich und die Landesorganisation Vorarlberg fordern umgehende Reformen – vor allem die Abschaffung der Lohnnebenkosten für den ersten Mitarbeiter im ersten Jahr. Stein des Anstoßes: der späteste Tax Freedom Day, den es in Österreich je gab – der Tag, ab dem das Einkommen nicht mehr in Abgaben und Steuern fließt, sondern in die Unternehmen. Der heurige Tax Freedom Day war am 21. August. „Die gegenwärtige Entwicklung ist beunruhigend – noch nie war die Quote der Steuern und Abgaben höher. Heuer haben wir sogar den Negativrekord aus dem Jahr 2002 – der Tag fiel damals auf den 18. August – überboten“, gibt Peter Flatscher, GF der Jungen Wirtschaft (JW) Vorarlberg, in die Entwicklung Einblick und ergänzt: „Der Grund dafür ist

eindeutig der erneute Anstieg der Steuer- und Abgabenquote in Österreich. Die Steuerreform ist ein erster wichtiger Schritt, aber so kann es nicht weitergehen, es müssen Maßnahmen folgen. Wir fordern eine nachhaltige Senkung der Lohnnebenkosten – vor allem aber auch die Abschaffung der Lohnnebenkosten für den ersten Mitarbeiter im ersten Jahr. Denn diese verschafft Arbeitnehmern sowie Arbeitgebern wieder mehr Spielraum.“ Der Kritik von Vorarlbergs AKPräsident Hämmerle, der diese Forderung als „absurd“ bezeichnete, kontern die JW-Vorsitzende Stefanie Walser und GF Flatscher in einem offenen Brief an Hämmerle scharf: „Weder Sie noch wir wollen, dass Arbeitnehmer nicht durch das Sozialversicherungssystem abgesichert sind. Die Befreiung von den Lohnnebenkosten, wie von uns propagiert, würde auch in keinster Weise zu einem Verlust des Versicherungsschutzes

Foto: WKÖ

Keine Lohnnebenkosten im 1. Jahr!

Noch nie war die Quote der Steuern und Abgaben höher als derzeit.

führen. Da uns selbstverständlich bewusst ist, dass das österreichische Umlagesystem auf Beiträge angewiesen ist, beschränkt sich unsere Forderung auch ausschließlich auf die erstmalige Anstellung eines Mitarbeiters für die Dauer von einem Jahr. Ihr Vorwurf, durch unsere Forderung sei Betrug Tür und Tor geöffnet, ist somit nicht nachvollziehbar und

absolut haltlos. Ganz im Gegenteil: Eine frühzeitige Anstellung des ersten Mitarbeiters bewirkt langfristig einen höheren volkswirtschaftlichen Effekt als die Kosten für den einmaligen Nachlass. Eine Umsetzung der Maßnahme würde demnach Wachstum und Beschäftigung fördern und somit auch das Sozialversicherungssystem sichern.“ n

n Jawohl! Alle an einem Strang

n Nein danke! Volksabstimmung ad absurdum

Die aktuelle, mehrmonatige Totalsperre des Arlbergstraßentunnels hatte vielen, die auf eine reibungslose West-OstStraßenverbindung angewiesen sind, tiefe Sorgenfalten auf die Stirn gezeichnet. Ein extremes Chaos auf der Passstraße, Verkehr, der regelmäßig zum Erliegen kommt - davon sind die meisten ausgegangen. Doch erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Nach rund vier Monaten „Ausnahmesituation“ gibt es kaum gröbere Probleme bei der Umleitung des

Am 6. September 2015 wird über die Zukunft eines Bregenzerwälder Traditionsbetriebs entschieden - und zwar per Volksabstimmung. Wie es dazu kam? Seit über zehn Jahren sind die Inhaber auf der Suche nach einem neuen Firmenstandort, der alte ist schlicht zu klein geworden. Ein Grundstück in Reuthe Hof wurde als einzige Option ausgemacht. Gutachten und Prüfungen sowie der Gemeindevorstand sprechen für die Ansiedelung. Auch die gesetzlich vorgesehene Strate-

Verkehrs über den Pass. Diese erfreuliche Feststellung inkludiert auch den Schwerverkehr. Für bestimmte Transporte hatten bekanntlich die Wirtschaftskammern Vorarlberg und Tirol in konstruktiven Gesprächen mit den Behörden Ausnahmeregelungen erzielen können. Die Frächter halten sich daran, der Verkehr fließt über den Pass. Da sieht man, was zu erreichen ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Daumen nach oben! (p.f.)n

gische Umweltprüfung bescheinigt die Unbedenklichkeit für Mensch und Umwelt. Und doch haben es einige wenige geschafft, eine Volksabstimmung zu initiieren. Weitreichende Folgen für die ganze Region - die Abwanderung eines renommierten Familienbetriebs, sowie der Verlust der wichtigen Verteilerfunktion des Transportunternehmens für Privatkunden und KMU - werden in Kauf genommen, um den eigenen Willen entgegen aller Argumente durchzusetzen. Daumen nach unten. (ba)n


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Thema „Es mangelt an der schulischen Ausbildung vor Lehrbeginn!“ Knapp 18 Prozent der Vorarlberger Lehrlinge haben 2014 die Lehrabschlussprüfung nicht bestanden. WKV-Präsident Manfred Rein sieht Mängel in der schulischen Ausbildung vor Lehrbeginn.

der Wirtschaftskammer Vorarlberg. „Schreiben, sinnerfassendes Lesen, die Grundrechnungsarten da liegen vielfach die Schwächen. Für die Betriebe sind das riesige Herausforderungen“, betont Präsident Rein

Qualitätsanspruch sehr hoch

Von Peter Freiberger Insgesamt 3.265 junge Vorarlbergerinnen und sind i d Vorarlberger V lb i d 2014 in Vorarlberg zur Lehrabschlussprüfung angetreten. Ein Jahr vorher waren es 3.247. Das J Positive vorweg: 289 (8,85 Prozent) haben die Prüfung mit Auszeichnung bestanden, 632 (19,36 Prozent) mit gutem Erfolg. 17,89 Prozent sind durchgefallen.. Die Erfolgsquote von rund 82 Prozent liegt im langjährigen Durchschnitt. „Es mangelt leider an der schulischen Ausbildung, bevor die Lehrlinge bei den Betrieben beginnen“, sagt KommR Manfred Rein, Präsident

Thomas Peter, GF der Sparte Gewerbe & Handwerk in der WKV, ffreutt WKV sich übe die Quote der Kandidaten, die

die Prüfung schaffen. „Wir haben einen hohen Qualitätsanspruch, deshalb darf das Prüfungsniveau nicht nach unten gedrückt werden“, sagt Peter. Eine aktuelle Spezialauswertung der WKÖ zeigt, dass 95,4 Prozent der Lehrlinge ihre Lehrzeit bei einem heimischen Ausbildungsbetrieb positiv abschließen - einige Lehrlinge müssen dazu zweimal oder öfters zur Prüfung antreten.

Schwächen aufzeigen, aufzeigen um sie zu beheben WKV-Präsident anfred Rein ill, dass die vor wenigen Jahren ab-

„Die wichtigen Zwischenprüfungen sollen wieder eingeführt werden.“ WKV-Präsident Manfred Rein

geschafften Zwischenprüfungen wieder eingeführt werden. „Ich möchte hier freilich keine riesig aufgeblasenen Prüfungen, aber solche, hinter denen ein Ernst steht, die Wirkung zeigen“, betont der Präsident. Damit sollen mögliche Schwächen aufgezeigt werden in der Absicht, diese in gemeinsamer Anstrengung zu beseitigen. In einer gemeinsamen Vorarlberger Strategiebesprechung am 21. September, bei der alle an der Lehrlingsausbildung beteiligten Organisationen vertreten sind, will man gemeinsam Maßnahmen erarbeiten, was für die Zukunft in der Lehrlingsausbildung zu tun ist. n


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· Freibadsaison · 5

Supersommer 2015: Erfolgreiche Saison für Vorarlbergs Bäder Ein Badesommer mit vielen Highlights und besten Wetterbedingungen geht zu Ende. Den Einbußen vom Vorjahr folgte eine erfolgreiche Saison 2015. Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu, und die Vorarlberger Freibäder können sich in dieser Saison über außergewöhnlich viele Badegäste freuen. Besonders die vielen Sonnenstunden und hohen Temperaturen in den ersten Sommermonaten lockten viele Besucher ins kühle Nass.

Optimale Wetterbedingungen Nach den Einbußen des Vorjahres verzeichnen die Bäder heuer erfreuliche Besucherergebnisse. Mag. Wilfried Breuss, Sprecher der Vorarlberger Bäder, zeigt sich sichtlich zufrieden: „Dieses Jahr durften die Bäder in allen Höhenlagen viele Gäste begrüßen. Auch die neuen Anlagen in Nenzing und Klösterle sind sehr gut angekommen.“ Wenn es im Juli schön und heiß ist, freuen sich viele nicht nur über eine Abkühlung, sondern investieren auch eher in eine Saisonkarte.

Guter Start in Nenzing Nach der Renovierung konnte das Walgaubad Anfang Juli erfolgreich in die Saison starten. „Bereits am Eröffnungswochenende im Juli kamen rund 6.800 Gäste nach Nenzing“, berichtet Geschäftsführer Oliver Tschabrun. Das Walgaubad punktet bei den Besuchern mit verschiedenen Attraktionen, wie dem Wellenbad, einer neuen Rutsche, dem beliebten Aqua-Fit-Becken mit über 30 Grad und einem 50 m langen Sportbecken. Und wenn das Wetter einmal nicht so mitspielt, schätzen die Gäste vor allem den beheizten Ruheraum.

Neue Highlights Dank der Hitzewelle im Juli wagten sich diesen Sommer zahlreiche Wasserratten auch in die höheren Lagen. Mit einer bemerkenswerten Lage von ca.

Der Naturbadeteich in Brand und das Aqua-Fit-Becken im Walgaubad überzeugen große und kleine Badegäste. Fotos: Brandnertal Tourismus, Dietmar Walser/Andy Fillaber

1000 Höhenmetern überzeugte das Alvierband in Brand Badegäste aus dem ganzen Land. Zudem findet dort während der Badesaison jeden Donnerstag ein Sommernachtsfest mit LiveMusik statt. Ebenfalls eine neue Attraktion ist der Almwasserpark in Klösterle. Die Gäste schätzen besonders das Naturwasser und das einzigartige Flair inmitten des Klostertals. Mit dem Vollmondschwimmen im Schwimmbad Felsenau, Beachvolleyballturnieren und Blobbing-Meisterschaften in den Rheinauen und vielen weiteren Veranstaltungen ist für jeden Geschmack ein tolles Event dabei. Noch bis Mitte September dauert die Badesaison in den meisten Voralberger Bädern. Willi Mathies aus Klösterle resümiert: „Wenn die Saison so endet, wie sie angefangen hat, dann sind wir sehr zufrieden.“ (et)n


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Österreich Fachkräfte als Mutmacher für Österreich Acht Medaillen, 15 Leistungsdiplome und der „Europameister-Titel“ als beste Teilnehmernation unter allen europäischen WM-Startern: Das ist die Erfolgsbilanz des Teams Austria bei den World Skills 2015. Bei den 43. Berufs-Weltmeisterschaften in Sao Paulo stellten die 35 jungen Fachkräfte aus Österreich ihre Fertigkeiten in insgesamt 31 Berufen – vom Steinmetz bis zum Möbeltischler – erfolgreich unter Beweis. Insgesamt sind in Brasilien rund 1.150 Teilnehmer aus 59 Ländern zur Berufs-WM angetreten. „Die österreichische Wirtschaft ist stolz, ihre Zukunft in die Hände von derart gut ausgebildeten Fachkräften legen zu können“, freuten sich Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, und WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser beim feierlichen Empfang des Teams Austria letzte Woche am Wiener Flughafen. „Als Weltmeister zeigt

Fotos: WKÖ

Großer Empfang für das erfolgreiche Team Austria mit der WKÖ-Spitze und Bundesminister Hundstorfer.

ihr, dass man in der globalisierten Welt erfolgreich bestehen kann und dass unsere duale Ausbildung ein Zukunftsmodell ist. Ihr seid Mutmacher für ganz Österreich“, so Leitl. Hochhauser gratulierte „auch den Ausbildungsbetrieben, denn sie können auf ihre jungen Mitarbeiter und deren Leistungen stolz sein.“ Die Sonderbeauftragte der

WKÖ für WorldSkills und EuroSkills, Renate Römer, begleitete das Team mit nach Sao Paulo: „Mit ihrem Ehrgeiz und Engagement haben die Teilnehmer für WorldSkills 2015 eine echte Vorbildwirkung für alle Fachkräfte in Österreich.“ WorldSkills International ist eine Organisation mit Sitz in den Niederlanden, die alle zwei Jah-

re die Berufsweltmeisterschaften ausrichtet. Ziel dieser weltweiten Plattform der Berufe ist es, junge Fachkräfte zu fördern und neue, innovative Wege der Berufsbildung zu entwickeln. Die 44. WorldSkills werden 2017 in Abu Dhabi ausgetragen. Im nächsten Jahr finden die Berufseuropameisterschaften EuroSkills 2016 in Göteborg statt. n

Österreichs Medaillengewinner Gold: f Philipp Seiberl (Schwerfahrzeugtechniker/NÖ) - mit der höchsten Punkteanzahl aller österreichischen Teilnehmer konnte Philipp Seiberl auch den Titel „Best of Nation“ erringen. f Michael Haydn und Alexander Hiesberger (Betonbauer/W) f Manfred Zink (Möbeltischler/ ST) f Franziska Ehgartner (Restaurant Service/K) f Marius Joseph Golser (Steinmetz/OÖ)

Silber: f Marie Theres Mayerhofer (Malerin/ST) f Martin Entholzer (Maurer/OÖ) Bronze: f Martin Schwaiger (Metallbauer/ ST) Medaillons of Excellence: f Manuel Peheim (Anlagenelektriker/OÖ), f Valentina Schachinger (Bäckerin/OÖ) f Michael Prader (Bautischler/ST) f Alexander Wagner (CNCDreher/S) f Niklas Rusch (Drucktechniker/V) f Matthias Moser (Elektro-

Europa-Medaillen

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techniker/T) Stefan Fuchs (Fliesenleger/ST) Angelika Grossegger (Floristin/ ST) Jacqueline Tanzer (Grafik Designerin/T) Thomas Penz (Koch/T) Christoph Auer und Markus Egger (Landschaftsgärtner/T) Michael Furtlehner und Lukas Mayr (Mechatroniker/OÖ) Anton Zarl (Sanitär- und Heizungstechniker/NÖ) Thomas Käferböck (Schweißer/ OÖ) Erich Niederl (Stuckateur und Trockenbauer/ST)

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Nation: Österreich Italien/Südtir. Großbritan. Frankreich Deutschland Irland Norwegen Schweiz Ungarn Liechtenstein Niederlande Schweden Dänemark Finnland

G 5 5 3 2 2 2 2 1 1 1 1 0 0 0

S 2 1 3 4 2 0 0 7 1 0 0 2 1 0

B 1 1 2 3 1 0 0 5 0 1 0 1 2 1

Daten: WorldSkills International


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· Tourismus/Werbung · 7

Street Food Festival voller Erfolg Insgesamt rund 7.000 Besucher kamen zum ersten Alpen Culinary Street Food Festival in die Bludenzer Altstadt. Am 13. August, dem Feiertag der Köche, dem Namenstag des Schutzheiligen Laurentius, wurde in der Alpenstadt Bludenz unter freiem Himmel groß aufgekocht. Mit dem Ziel, neue Ideen auf die Teller und in die Köpfe zu bringen, luden der Vorarlberger Kochverband und die Initiative „Vorarlberg isst…“ in Kooperation mit der Alpenregion Bludenz und der Bludenz Stadtmarketing GmbH zum Genussfest ein. Elf Gastronomiebetriebe, die Küchenchefs und ihre Lehrlinge, präsentierten sich dem Publikum und überzeugten mit ihrem Können: Zum Schlemmen und Genießen luden sie mit Häppchen wie

Lammrücken an Couscous-Salat, Knödelvariation mit Ragout vom Brazer Milchkalb, „Oink-Burger“ und vielem mehr. Dass hinter dem Kochberuf mehr steckt, als abends zu arbeiten, sollte mit dem Street Food Festival den potentiellen Nachwuchsköchinnen und -köchen gezeigt werden, so Andrew Nussbaumer, WKV-Fachgruppenobmann Gastronomie. Die Nachwuchsgewinnung für den Kochberuf stand damit ebenso im Vordergrund wie das Kochen mit Spezialitäten der Region als Vorarlberger Kulturgut. Initiator Mike Pansi, Obmann des Vorarlberger Kochverbands, zur Idee hinter dem Street Food Festival: „Der Namenstag des Heiligen Laurentius gab Anlass für das Street Food Festival – mit dem Alpen Culinary feiern wir uns als Köche und lassen die Tradition weiterleben.“ Mit dem ersten Al-

Riesenandrang herrschte bei den einzelnen Ständen beim Street Food Festival, das Mitte August in Bludenz stattfand.

pen Culinary Street Food Festival ist damit der Grundstein gelegt für das jährliche Genusshighlight in der Alpenstadt Bludenz. Die Initiative „Vorarlberg isst..“ hat mit dem Street Food Festi-

val neben bereits etablierten Veranstaltungen, wie der schon traditionellen Kochwerkstätte, ihr Angebot abermals erweitert. Damit soll der Bekanntheitswert der Marke bei der Zielgruppe Gast neuerlich gestärkt werden.

Verstärkung für das Media Team Seit Anfang August verstärkt der 46-jährige Markus Klemencic-Müller das Media Team mit seiner über 15-jährigen Erfahrung im Verkauf von Printprodukten. Der Anzeigenverkauf ist für den nebenberuflichen Handball-Trainer ein vertrautes Tätigkeitsfeld. Markus Klemencic-Müller wird künftig für den Anzeigenverkauf für alle Printprodukte von Media Team zuständig sein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem WKV-Monatsmagazin „Thema Vorarlberg“. Wissen, wie man die Blicke von Zielgruppen auf Leistungen, Produkte und Marken lenkt - und wie Unternehmen im Gespräch bleiben, ist die Kernkompetenz von Media Team. Mit Blick für das Wesentliche und den nötigen Netzwerken an Kontakten fokussieren wir verschiedene Zielgruppen und

n MediaTeam Produkte f f f f f

Markus Klemencic-Müller T: 05523 52392-13 M: 0699 105 33 483 markus.mueller@media-team.at

GF Ing. Lydia Mathis T: 05523 52392-11 M: 0699 170 77 127 lydia.mathis@media-team.at

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bieten kreative Kommunikationslösungen am Puls der Zeit. „Ob Anzeigenwerbung, Pressearbeit oder Firmenzeitschriften, ob Verbände, Städte oder Kommunen als Absender. Das Media Team ist die Nummer eins, wenn es um zielgerichtete Ansprache geht“, so Geschäftsführerin Ing. Lydia Mathis. Die Profis vom Media Team platzieren Ihre Veröffentlichung dort, wo sie die allergrößte Wirkung entfalten kann: in ausgesuchten Vorarlberger Fachtiteln oder in überregionalen Zeitungen und Journalen. Die Partnerschaften zu den vier

größten Vorarlberger Interessenvertretungen sowie persönliche Verbindungen zu Verlagen und Medienherausgebern über die Landesgrenzen hinaus sichern den Kommunikativen Erfolg - unseren - und Ihren. Verantwortung und Verkaufen. Verantwortung deshalb, weil unsere Arbeit direkten Einfluss auf den Erfolg unserer Produkte hat und damit auch auf den Erfolg des Werbekunden. Dabei agieren wir kompetent, professionell und kommunikativ mit dem Anspruch auf hohe Qualität und Kontinuität.

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Thema Vorarlberg Die Wirtschaft Die Wirtschaft Großauflage Dornbirn Spezial Stift Unser Ländle Bauakademie VHS Götzis VHS Hohenems Wifi Vorderland Hus Arzt im Ländle Forum Gesundheit Jagd & Fischerei Krebshilfe

n Kontakt MEDIA-TEAM GmbH Interpark FOCUS 3 A-6832 Röthis T: 05523 52392 0 F: 05523 52392 9 office@media-team.at www.media-team.at


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8 · Handel · Die Wirtschaft

Roadshow zur Registrierkassenpflicht Mit 1. Jänner 2016 tritt die Registrierkassenpflicht in Österreich in Kraft. Was bei der Umstellung zu beachten ist, erfahren Sie am 10. September 2015 im WIFI Dornbirn.

Was bedeuten diese Vorschriften in der Praxis? Welche Maßnahmen müssen die Unternehmen umsetzen, um gesetzeskonform zu handeln? Darüber informieren wir Sie im Rahmen dieser Veranstaltung.

Im Zuge der Steuerreform wurde die Registrierkassenpflicht ab 1. Jänner 2016 beschlossen. Sie betrifft alle Unternehmen, die mehr als 15.000 Euro pro Jahr umsetzen (davon mehr als 7.500 Euro Barumsätze). Die Steuerreform verpflichtet solche Unternehmen künftig, eine elektronische Registrierkassa zu verwenden. Alle Daten müssen in einem elektronischen Journal gespeichert werden. Zusätzlich muss jede Registrierkassa ab 1. Jänner 2017 mit einem Manipulationsschutz versehen sein. Bei jeder Barzahlung muss ein elektronisch signierter Beleg ausgestellt werden.

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Das Programm

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10:00 Uhr: Begrüßung, Theresia Fröwis, Spartenobfrau des Vorarlberger Handels 10:05 Uhr: Steuerrechtliche Themen, Steuerberater Mag. (FH) Florian Schuster • Umsatzgrenzen und Fristen • Definition von Barumsätzen • Belegerteilungspflicht/ Belegannahmeverpflichtung • Inhalte des Belegs und Aufbewahrungspflichten • Ausnahmen: „Kalte-Händeregelung“ und „mobile Gruppen“ - Sonderregelung: „Geschlossenes Gesamtsystem“

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Automaten und Webshops

10:40 Technische Themen, Markus Zoglauer, Geschäftsführer Etron Software GmbH • Elektronisches Kassieren • Manipulationsschutz • Systeme von Registrierkassen • (klassische Registrierkassen/Softwarelösungen) • Funktionen von Registrierkassen • Kosten von Registrierkassen/ Manipulationsschutz 11:20 Uhr: Fragen und Antworten Moderation: Mag. Iris Thalbauer

Wichtige Information Die Grundsätze der Registrierkassenpflicht haben wir auch schon online für Sie zusammengestellt. Weitere Fragen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen bespricht gern unser Finanzexperte Mag. Markus Pickl mit

Ihnen (T 05522 305 310). Wenn Sie bereits eine Registrierkasse im Einsatz haben, empfehlen wir, direkt mit dem Hersteller/ Anbieter dieser Kasse abzuklären, ob diese ab 2016 noch gesetzeskonform ist. Dort sind alle technischen Details Ihrer Kasse bekannt, und man wird Ihnen konkret sagen können, welche Veränderungen eventuell nötig sind.

Roadshow Die Roadshow zur Registrierkassenpflicht findet am Donnerstag, den 10. September 2015 im Wifi Dornbirn statt: 10 bis 12 Uhr (wenige Restplätze!) und 13 bis 15 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis 7. September 2015 an: f online unter www.wkv.at/ event/389 f per Fax an 05522 305-103 f per Mail an seidel.maria@ wkv.at

Foto: Thinkstock

Info-Abend zur Barrierefreiheit Das Thema Barrierefreiheit wirft in vielen Handelsbetrieben Fragen auf und stellt sie vor Herausforderungen. Die Sparte Handel informiert Sie über die bauliche Barrierefreiheit und wie Sie diese in Ihrem Geschäft umsetzen können. Auch die Barrierefreiheit für Homepages und Webshops sind wichtige Inhalte des Info-Abends. Außerdem wird Ihnen gezeigt, wie Sie sich selbst und Ihre MitarbeiterInnen für den Umgang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen sensibilisieren können. Mit Einfühlungsvermögen können Händler die Tür zu neuen Käuferschichten öffnen: ältere Menschen, die am Stock oder mit dem Rollator unterwegs sind, Mütter mit Kinderwagen, Reisende mit Koffer, Sehbehinderte oder Rollstuhlfahrer.

Das Programm f

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16:00 Begrüßung Theresia Fröwis, Spartenobfrau des Vorarlberger Handels 16:05 Rechtliche Grundlagen für die Barrierefreiheit Mag. Martina Großinger, Bundessparte Handel 16:15 Bauliche Barrierefreiheit Ing. Maria Grundner, Mobilitätsagentur Wien GmbH 17:15 Barrierefreiheit im ITBereich Mag. Klaus Höckner, Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen 17:45 Erhöhung der Sensibilität von Unternehmern und Mitarbeitern Mag. Dorothea Brozek, Brozek Power Consulting e.U. 18:05 Ausklang mit Buffet Die Referenten stehen für Ihre Fragen zur Verfügung. Moderation: Mag. Dorothea Brozek

Die Anforderungen der Barrierefreiheit erfüllen und neue Käuferschichten ansprechen: Am 21. September 2015 beim Info-Abend in der WKV. Foto: iStock

Details zum Info-Abend Info-Abend „Barrierefreiheit: Wie Sie das Behindertengleichstellungsgesetz ab 1. Jänner 2016 richtig umsetzen“: f Montag, 21. September 2015, von 16 bis 19 Uhr Wirtschafts-

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kammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, Feldkirch Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis 11. September 2015 an: online unter www.wkv.at/event/370; per Fax an 05522 305-103 oder per Mail an seidel.maria@wkv.at


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· Handel/IT-Serie · 9

Schulstart: Papierfachhandel ist gerüstet Der Schulstart rückt näher und damit auch die Nachfrage nach Schulartikeln. Die Vorarlberger Papierfachhändler sind jedenfalls gut gerüstet für das kommende Schuljahr.

Trend: Nachhaltigkeit Der Fachgruppenobmann berichtet, dass „Eltern vermehrt umweltfreundliche Produkte nachfragen. Es wird nicht einfach etwas gekauft, die Kunden geben für nachhaltige Produkte auch gerne etwas mehr aus.“ Unter www. schuleinkauf.at listet das Lebensministerium umweltfreundliche

Schulartikel auf. Der Fachhandel markiert diese Produkte in den Regalen mit „UmweltTipp!“, so können sich die Kunden gut orientieren.

Fachhandel: Ganzjährig volles Sortiment Rhomberg beobachtet, dass die Einkäufe für den Schulanfang auch immer häufiger schon Anfang August getätigt werden: „Das Thema ist gerade im Fachhandel schon ab Mitte Juli mit diversen Aktionen präsent. Wir stehen aber natürlich das ganze Jahr über mit allen Produkten und unserem Know-how zur Verfügung.“ Den sogenannten „Schuleinkaufshype“ erleben die Händler laut dem Fachgruppenobmann naturgemäß in der ersten Schulwoche im September.

„Der Trend geht in Richtung nachhaltige und umweltfreundliche Schulartikel.“ FGO Thomas Rhomberg

„Viele Eltern warten mit dem Einkauf, bis sie wissen, was die Lehrer genau fordern. Die Versorgung mit allen gewünschten Produkten ist während dieser Tage natürlich eine Herausforderung, weil man nie ganz genau weiß, was gefordert wird. Wir beobachten die Trends aber genau und sind bestens vorbereitet“, betont Rhomberg abschließend.

Foto: Thinkstock

„Die Spezialisten in den Papierfachhandelsgeschäften unterstützenbeimerfolgreichenSchulstart“, wendet sich Thomas Rhomberg, Fachgruppenobmann des Vorarlberger Papier- und Spielwarenhandels, insbesondere an die Eltern schulpflichtiger Kinder. Gerade zum Schulbeginn, aber auch das ganze Jahr über, punktet der heimische Papierfachhandel mit der Vielfalt seines Sortiments und der hohen Beratungsqualität. „Besonders für Erstklässler ist die Besorgung des ersten Schulmaterials

umfangreich und beratungsintensiv. Es ist wichtig, die Produkte vor Ort und mit fachlicher Beratung zu testen. Der Fachhandel bietet hier einzigartige Möglichkeiten.“ Auch die Anpassung der Schultasche an die individuellen Erfordernisse der Kinder ist für die Vorarlberger Fachhändler eine Selbstverständlichkeit. „Dabei achten wir auf ein realistisches Trageverhältnis, dazu verwenden wir auch passende Gewichte“, informiert Rhomberg.

Teil 4 der IT-Serie: Unterschätztes Risiko Unternehmensdaten sind auf dem Weg vom Eingabegerät zum Drucker oft ungeschützt und für jedermann zugänglich. Vielen Anwendern ist das Risiko nicht

IT-Security-Expert Horst Kasper.

bewusst. Dabei können die Folgen des Verlusts sensibler Druckdaten schwerwiegend und unkalkulierbar ausfallen. Mit einfachen Programmen lassen sämtliche Druckdaten aufspüren und auf einen anderen Drucker ausdrucken. Auch das Drucken über verschiedene Clouddienste ist problematisch. Diese Server stehen oft im Ausland und es ist schwierig festzustellen, ob unbefugte Dritte diese Daten abfangen. Auch bei Geräten mit eingebauter Festplatte ist sicherzustellen, dass zum Beispiel bei einem Aus-

Ihre IT-Sicherheitstipps exklusiv von den IT-Security-Experts

tausch oder Defekt die eingebaute Festplatte gelöscht bzw. sicher entsorgt werden. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Verschiede Drucker

haben schon verschiedene Schutzfunktionen eingebaut.

Ihre IT-Security-Experts: f Georg Doern: www.its-doern.at f Manuel Glojek: www.grasgruen.it f Wolfgang Hödl: www.profitmanagement.at f Horst Kasper: www.rescue.at f Karl Obexer: www.obexer.at f Roland Schaffer: www. schaffer-se.at f Andreas Wieser: www.ideefix.eu


10 · Kurzmeldungen ·

Nr. 35-36 · 28. August 2015 Die Wirtschaft

n Kurz notiert

„Metalltechnik“ und „IT“: Ausgezeichnete Ergebnisse bei Lehrlingsleistungswettbewerben 2015 100 Prozent der angetretenen Lehrlinge im Bewerb IT-Technik und 95,3 Prozent der Teilnehmer beim LLW Metall haben bestanden. Die Lehrlingsleistungswettbewerbe der Industrie wurden vor über 40 Jahren ins Leben gerufen und finden jeweils am Ende des zweiten Lehrjahres statt. Sie werden laufend an die aktuellen Ausbildungserfordernisse angepasst, wodurch Lehrlinge und Ausbilder doppelt profitieren: So können sich die Lehrlinge mit ihren KollegInnen messen und werden dadurch motiviert. Zusätzlich werden sie optimal auf die Lehrabschlussprüfung vorbereitet. Die Betriebe erhalten zudem wertvolle Informationen über den Ausbildungsstand im Sinne einer Qualitätskontrolle und es werden mögliche Verbesserungspotenziale aufgezeigt. Die sehr erfreuliche Bilanz der diesjährigen Bewerbe

JGV Seminar

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Am 7. September 2015 veranstaltet die JGV ein Seminar mit Clemens Maria Mohr (siehe Bild). Der Titel lautet „Gewonnen wird im Kopf“. Am 7. September 2014, von 9.00 bis 17.00 Uhr, im Schloss Amberg, Feldkirch Ideal auch für Nichtgastronomen 125 Euro inkl. 3 Gänge Mittagslunch, für JGV Mitglieder minus 20 Prozent auf max. zwei Karten Inhalte des Seminars: Grundlagen zur Psyche, Arbeit mit inneren Bildern, Ziele setzen und erreichen, Beziehung zu anderen stärken, Erfolg in allen Lebensbereichen („work-lifebalance“) Anmeldung: info@jgv.at

Jahreshauptversammlung der Jungen Gastronomie f f

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Das hohe Ausbildungsniveau in den Vorarlberger Industriebetrieben zeigte sich bei den Lehrlingsleistungswettbewerben 2015.

im Bereich IT und Metall, die vor wenigen Wochen im WIFI Dornbirn stattfanden: Von insgesamt 257 KandidatInnen, die beim LLW Metall angetreten sind, schlossen 60 mit einem „sehr guten Erfolg ab“ und 102 erzielten einen „guten Erfolg“. Im Bewerb „IT-Technik“ traten 11 TeilnehmerInnen an,

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1. September 2015 14.30 – ca. 16.30 Uhr: Besichtigung mit Blick in die Produktion der Firma Rauch Fruchtsäfte in Rankweil „Von der Markenwelt zur Weltmarke“ 17.00 Uhr: Beginn Jahreshauptversammlung im Gasthof Mohren (Rankweil) mit anschließendem kulinarischem Ausklang Anmeldung: info@jgv.at

von denen einer einen „sehr guten Erfolg“ erlangte und einer einen „guten Erfolg“. „Dieses hervorragende Ergebnis unterstreicht den hohen Level der technischen Lehrausbildung in den Vorarlberger Industriebetrieben“, betont V.E.M.-Geschäftsführer Mag. Mario Kempf.

Save the Date: 8. Vorarlberger Abschlussfeier „C hoch 3“ Unternehmerinnenforum Am Mittwoch, den 21. Oktober 2015 wird die Kulturbühne AmBach in Götzis zur Bühne für das 8. Vorarlberger Unternehmerinnenforum. Dieses steht ganz im Zeichen des Wissenstransfers und des Netzwerkens. Vorarlbergs Unternehmerinnen treffen sich zum Austausch und erhalten zugleich viel Input und Know-how aus folgenden Fachvorträgen: f Anitra Eggler: „Vom Handy versklavt, von Emails getrieben“ f Mag. Hanni Rützler: „Orientierung im Dschungel der Ernährungsideologien“ f Dr. Thomas Müller: „Krisensituationen und deren psychologische Gesetze“ Anmeldung: www.wkv.at/events/ Unternehmerinnenforum

20 Gründer und Jungunternehmer aus der Vorarlberger Kreativwirtschaft konnten 2015 ihr Netzwerk ausbauen und sich unternehmerisch professionalisieren - im Rahmen des österreichweit von der creativwirtschaft austria angebotenen creative community coachings „C hoch 3“. In einer öffentlichen Abschlussfeier findet nun die Zertifikatsverleihung statt. Als keynote speaker begrüßen wir den Vorarlberger Mediengestalter Michael Breidenbrücker. Weiters präsentieren die Absolventen Kooperationsprojekte, die im Rahmen von „C hoch 3“ 2015 entstanden sind: f am Donnerstag, den 10. 9. 2015 f ab 18:00 Uhr f im designforum Vorarlberg, CAMPUS V, Dornbirn f Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung: vorarlberg@designforum.at


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· Werbung · 11

67. Herbstmesse: Beste Unterhaltung für Groß und Klein Vom 9. bis zum 13. September steht das Messegelände in Dornbirn ganz im Zeichen von Geselligkeit und Tradition. Neben dem Angebot der rund 550 Aussteller und zahlreichen Schwerpunkten sorgen das Mohren-Wirtschaftszelt und ein Rummelplatz für Unterhaltung für Groß und Klein. Im September geht es wieder rund am Messegelände in Dornbirn. Die Herbstmesse ist mit über 70.000 Besuchern der größte Treffpunkt in der Vierländer-Region. Gezeigt werden unzählige Produkte und Innovationen aus den Bereichen Ernährung & Genuss, Gesundheit & Wellness, Mode & Schönheit, Guter Rat & Information, Bau & Energie, Wohnen & Einrichten und Haushalt & Küche. Die Herbstmesse ist aber nicht nur Marktplatz für die ausstellenden Unternehmen, sondern auch eine wichtige gesellschaftliche Plattform. Dazu Kathrin Bohlen, Leiterin Publikumsmessen: „Es geht auch darum, Menschen zu treffen, sich auszutauschen, zu informieren und einen unterhaltsamen Tag mit der Familie und mit Freunden zu verbringen.“

Musikalische und kulinarische Highlights Ein wichtiges Element der 67. Herbstmesse ist das MohrenWirtschaftszelt, das an die Tradi-

wurst gehört im Herbst genauso zu dieser Tradition, wie die Auftritte von 20 Blasmusikkapellen, der „Ländle Brass Challenge“ oder dem „Spektakel der Blasmusik“. Tanzbegeisterte kommen bei

Modeschau mit dem Charme Hollywoods Die Modeschau ist wieder ein zentrales Highlight der größten Publikumsveranstaltung des Landes. Das neue Showkonzept von Nouba Events verspricht eine filmreife Aufführung: Inspiriert von den Blockbustern Hollywoods erleben die Besucher in der HypoModehalle 1 viermal täglich aufregende Tanz- und Showelemente mit professionellen Models.

Über Bienen und Kunsthandwerk Dem brisanten Thema Bienen widmet sich diesen Herbst ein eigener Schwerpunkt, bei dem die Besucher alles über Imkerei, Bienenaufzucht, Bienensterben oder bienenfreundliche Pflanzen erfahren. Daneben können schmackhafte Erzeugnisse wie Honigschnaps, Liköre oder verschiedene Honigsorten verkostet werden. Ebenfalls einen Bezug zur Region hat die kunst.hand.werkStraße in der Halle 9/12. Die Herbstmesse Dornbirn ist ein Ort zum Freunde treffen, sich auszuFoto: Messe Dornbirn tauschen und schöne Stunden zu verbringen.

tion der vergangenen Jahrzehnte anknüpft. Der Genuss des MesseHenneles oder der Messe-Brat-

den diversen Live-Acts bis in die späten Abendstunden auf ihre Kosten.

Alle, die am Mittwoch und Donnerstag, von 10 bis 11 Uhr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad anreisen, können die Messe kostenlos besuchen. n


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12 · Interview der Woche · Die Wirtschaft

Wälder bauen Holzcontainer für Flüchtlinge Christian Kaufmann im Gespräch Das Thema Flüchtlinge ist hochaktuell. Wir sind tagtäglich mit neuen Bildern von Menschen, die in Zelten oder gar unter freiem Himmel schlafen müssen, konfrontiert. Das Bregenzerwälder Unternehmen Kaufmann Bausysteme bietet eine innovative Alternative dazu. Die modularen Holzcontainer eignen sich optimal für die dringend benötigten Flüchtlingsunterkünfte. Herr Kaufmann, wie kam es zur Idee, Holzcontainer als Unterkunft für Flüchtlinge anzubieten? Wir haben die letzten Jahre bereits j zahlreiche Projekte mit unserer modularen u Bauweise realiB siert. Darunter befinden sich vor b allem Soziala zentren, Hotels, z Schulen und Kindergärten. K Dass unser SysD tem auch für t FlüchtlingsunF terkünfte t einge-

setzt werden kann, war für uns eigentlich sehr nahe liegend. Bereits letztes Jahr haben wir mit der Entwicklung von Systemlösungen für Flüchtlingsquartiere begonnen. Nun haben wir bereits fertige Lösungen in der Schublade, die sehr wirtschaftlich und vor allem rasch umgesetzt werden können. Was ist das Besondere an Ihren Holzcontainern? Zum einen das Material an sich, denn Holz ist ein lebendiger und nachwachsender Rohstoff, der für ein angenehmes Raumklima sorgt. Zum anderen die Ausführungsqualität durch die Herstellung der Module als fertige Zimmereinheit bei uns im Werk. Durch die Vorfertigung haben wir sehr kurze Montagezeiten vor Ort und dadurch verkürzt sich die g gesamte Bauzeit. So haben wir eispiellsweise letztes Jahr in Mü ünchen ein Hotel mit 50 M Modulen innerhalb von sieben Monaten errichttet. Wie e sind die Holzcontainer ausgestattet? Aus der Fertigungshalle liefern wir quasi ein bewoh hnbares Zimmer. Unser Angebot entChristian Kaufmann, Geschäftsführer Kaufmann Bausysteme.

hält fertige Oberflächen, Bodenbeläge sowie sämtliche Sanitär- und Elektroinstallationen inklusive Ausstattung. Wie viel Platz steht den Flüchtlingen pro Person zur Verfügung? Aktuell arbeiten wir an einem Projekt in Deutschland, dort liegt die gesetzliche Vorgabe bei min -destens 7 m² Fläche pro Schlafplatz. Dabei sind Küche, Bad und WC jedoch nicht berücksichtigt. Es gibt aber auch Projekte, bei denen mehr Fläche zur Verfügung gestellt wird. Der Herbst naht und die Temperaturen sinken, vor allem nachts. Sind die Unterkünfte auch für den Winter geeignet? Selbstverständlich. Unser Standard ist, abgesehen von der simplen Einrichtung, mit einem normalen Wohnhaus vergleichbar. Für Kaufmann Bausysteme ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Aspekt. Welche Möglichkeiten zur weiteren Nutzung bestehen, sollten die Container in Zukunft nicht mehr benötigt werden? Mit diesem Thema haben wir uns intensiv beschäftigt. Die von uns entwickelten Systeme können in weiterer Folge für verschiedene Zwecke eingesetzt werden. Je nach Bedarf können die Module als Miet- oder Eigentumswohnungen, Mitarbeiterunterkünfte für

Firmen, Studentenwohnungen, Ferienwohnungen oder als Einfamilienhäuser genutzt werden. Sie haben gerade einen großen Auftrag aus Hannover an Land gezogen. Wie kam es zu dem Auftrag? Die Stadt Hannover hat die Flüchtlingswohnheime mit genauen architektonischen Voraussetzungen europaweit ausgeschrieben. Aufgrund der gewünschten Holzoberflächen in den Innenräumen und den hohen bauphysikalischen Anforderungen konnten wir uns gegen die Mitbewerber durchsetzen - ein Erfolg, den wir vor allem auch unserem qualifizierten Team verdanken. Bis voraussichtlich Dezember werden wir 180 Module mit einem Gesamtauftragsvolumen von rund 7 Millionen Euro liefern. Die Regierung startet eine Task-Force für Flüchtlinge, die unter anderem neue Quartiere schaffen soll. Halten Sie die Holzbaumodule für eine geeignete Alternative für Vorarlberg? Die Holzmodule sind nicht nur eine Alternative, sondern sie sind geradezu prädestiniert. Wenn wir in Vorarlberg so ein Projekt realisieren könnten, hätten wir 100% Wertschöpfung im Land, weil sämtliche unserer Partner und Zulieferer auch aus Vorarlberg kommen. Leider haben wir seitens des Landes Vorarlberg noch keine Anfrage vorliegen. n Interview: Teresa Egle


· Energieeffizienz im Betrieb · 13

Fotos: Energieautonomie Vorarlberg / Markus Gmeiner

Nr. 35-36 · 28. August 2015 Die Wirtschaft

Energieeffizienz im Betrieb Einfacher Austausch und wenig Abwärme sprechen für LEDLampen.

Sparsame LED-Technologie senkte den Energieverbrauch um 38 Prozent.

Ins rechte Licht gerückt Beim Brillen-Spezialisten Müller Optik wurde früh auf das Thema Energieeffizienz gesetzt. Mit hochwirksamer LED-Technologie verbesserte man sowohl Stromverbrauch als auch Lichtqualität. Von Lukas Fleisch Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass Optiker stets bemüht sind, den Durchblick zu haben. Daher verwundert es nicht, dass bei Müller Optik in Feldkirch keine kurzsichtigen Entscheidungen getroffen werden. Und so ist der Brillen-Spezialist auch in Sachen Energieeffizienz Vorreiter und setzte beim für die Branche wichtigen Thema Beleuchtung

„Geringe Wärmeabgabe, hohe Lebensdauer, einfacher Ersatz, geringer Stromverbrauch: Das macht Sinn.“

rücken und den optimalen Mix aus Punkt- und Flächenbeleuchtung zu erreichen, schaute sich das Unternehmen bereits 2008 nach möglichen Perspektiven um. Als einer der ersten Einzelhändler Vorarlbergs setzte Müller Optik vollständig auf die damals noch junge LEDTechnologie.

Teure Halogenlampen Eine Entscheidung die Sinn macht, konnten doch gleich zwei gravierende Nachteile der bis dahin installierten Beleuchtung beseitigt werden. Denn der Energiebedarf der herkömmlichen Halogenmetalldampf-Lampen – jeder Leuchtkörper benötigt rund 300 Watt Leistung – sowie die hohe Abwärme waren ein erheblicher Kostenfaktor. Zudem musste bei Defekt oder Austausch oft ein Elektriker gerufen werden. „Hauptproblem war die geringe Lebensdauer der Leuchtmittel und deren kostspieliger Ersatz“, betont Müller. Sorgen, die beim Geschäftsführer mittlerweile ad acta gelegt wurden. Nach einer Testphase im Jahr 2008 fand nach und nach eine komplette Umstellung auf LED-Spots in den Schaufenstern und eine neue LED-Deckenbeleuchtung statt.

n Facts Maßnahmen: f f f f f

Umstellung der Schaufenster- und ShopBeleuchtung auf LED-Technik Vollständiger Austausch alter Halogen-Spots gegen neue LED-Spots Einsatz von 72W-Lampen (anstelle von 300W-Lampen) Reduktion der Klimaanlagen-Aktivität um 25 Prozent Reduktion des Stromverbrauchs um 38 Prozent

Müller Optik GmbH & Co KG Fachgeschäft für Brillen, Kontaktlinsen, Pflegemittel und Accessoires, Hörgeräte f Mitarbeiter: 16 f Shop-Fläche Feldkirch: 334 Quadratmeter f Produkte im Sortiment: 4.500 f

Deutlich weniger Verbrauch

Christian Müller, Inhaber und GF

nachhaltige Schritte. „Die Ästhetik der Brillenmode mit den differenzierten Farbgebungen verlangt eine effektvolle Beleuchtung“, betont Inhaber und Geschäftsführer Christian Müller. Um die Produkte ins rechte Licht zu

konnte um 25 Prozent reduziert werden, da die LED-Beleuchtung die Räume kaum aufheizt. „Das positive Ergebnis hat den großen Aufwand gerechtfertigt und ist ein richtiger Schritt in die Zukunft“, freut sich ein zufriedener Christian Müller, der neben den Energiekennzahlen auch die verbesserte Lichtqualität und die gestiegenen Belichtungsmöglichkeiten in seinen Verkaufsräumen schätzt.

Spür- und messbar waren die Auswirkungen dieser Umstellung sofort. Während der Jahresverbrauch 2008 bei rund 108.000 kWh lag, betrug dieser im Jahr 2012 nur mehr 69.217 kWh. Insgesamt reduzierte sich der Stromverbrauch um rund 38 Prozent. Positiver Nebeneffekt: Auch der Einsatz der Klimaanlage

Partner f Lichtplaner: Peter Kirchmayer f Elektriker: Elektro Reisegger


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Foto: Koray A. Dereli

14 · Logistik-Forum · Die Wirtschaft

Wissen schafft Werte Das Logistik-Forum Bodensee zeigt bei spannenden Vorträgen und anregenden Diskussionsrunden Wege zur besseren Wissensvernetzung auf.

Logistik-Forum Bodensee beleuchtet Erfolgsfaktoren von Wissensvernetzung in der Logistik. Wie kann Wissen in allen Bereichen der Supply Chain erzeugt, sichtbar gemacht und gespeichert werden? Und wie kann dieses Wissen zwischen den Menschen ausgetauscht und genutzt werden, um den Märkten zu dienen und ideale Produkte, Dienstleistungen und Technologien zur Verfügung zu stellen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Forums 2015. Die jährliche Fachtagung des Vereins Netzwerk Logistik (VNL), die innovative Logistik in Theorie und Praxis präsentiert, geht am 17. September im Bregenzer Festspielhaus über die Bühne.

„Unsere Antwort liegt im Auf- und Ausbau des Wissensnetzwerks.“ Roland Redlinger, Regionalobmann VNI

Die heute zur Verfügung stehenden Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglichen es, riesige Datenmengen zu sammeln. Big Data ist in aller Munde. Was aber sind die richtigen Daten? Jene Daten, in denen das für den Anwender nützliche

Wissen steckt. Jenes „Wissen“, das uns in der Beherrschung und Bewältigung komplexer Aufgaben unterstützt. Dieses Wissen zu generieren, wird die Herausforderung der nächsten Jahre. Hochkarätige Referenten und Best Practice Beispiele liefern dabei nützliche Erfahrungen und Impulse – damit die heimischen Unternehmen auch hinkünftig auf der Erfolgswelle schwimmen.

„Wissensvernetzung“ im Fokus Seit 2008 organisiert die Regionalgruppe West des VNL diese Fachveranstaltung, um Vertretern aus Wirtschaft und Industrie eine Plattform zum Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch und Netzwerken zu bieten. Das diesjährige Motto ist: „Wissen schafft Werte – Höherer Kundennutzen durch Wissensvernetzung in der Logistik.“ „Unsere Antwort liegt im Aufund Ausbau des Wissensnetzwerks“, erklärt Roland Redlinger, Regionalobmann VNL Österreich – Region West und Einkaufsleiter beim Vorarlberger Unternehmen Amann Girrbach. „Das diesjährige Logistik-Forum soll die Rahmenbedingungen für den gemeinsamen interaktiven Austausch geben. Im Kontext der Wissensvernetzung sollen wertvolle Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen der Logistik gesammelt werden.“ Eröffnet wird das LogistikForum Bodensee 2015 am 17. September im Festspielhaus Bregenz von Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser.

Praxisnahe Lösungen & Konzepte Im Rahmen der Vorträge werden den Teilnehmern Möglichkeiten aufgezeigt, wie durch Wissensvernetzung in der Logistik höherer Kundennutzen erreicht werden kann. Das Spektrum erstreckt sich von der Beschaffung über die Produktion und Distribution mit Schwerpunkt e-Commerce bis hin zu Planungsinstrumenten im Supply Chain Management. Dabei werden die Logistik und die Gestaltung der Lieferkette sowohl aus regionaler Sicht als auch im globalen Kontext unter die Lupe genommen. „Der Fokus liegt auf strategischen und operativen Konzepten, Lösungen und Praxisbeispielen“, berichtet Redlinger. Einblick in die Praxis geben unter anderem

Paradeunternehmen wie Gebrüder Weiss, Getzner Textil, Hirschmann Automotive, Knauf Gips, Plansee, Schöttli, SOLA-Messwerkzeuge, Wild, MAN sowie das mit dem Österreichischen Logistikpreis 2015 ausgezeichnete Handelsunternehmen Pfeiffer New Solutions. Einen Ausblick in die Zukunft und „Worauf wir uns im Business gefasst machen müssen“ wagt Moshe Rappoport, Executive Technology Briefer der IBM Research GmbH, in seiner Schluss-Keynote. Permanente Veränderung fordert von Unternehmen und ihren Mitarbeitern kontinuierliche Lern- und Innovationsbereitschaft. Um dieser Forderung gerecht zu werden, ist es notwendig, die Ressource „Wissen“ zielgerichtet, effizient und nachn haltig einzusetzen.

n Keynotes Logistik-Forum Bodensee 2015 17. September 2015 im Festspielhaus Bregenz ab 8.00 Uhr f

Wissen schafft Werte – Wissen vernetzen schafft Mehr-Wert! Harro Borowski, Head of Group Logistics der Plansee SE

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Paradigmenwechsel im menschlichen Verhalten und Geschäftsleben und deren Auswirkungen auf die Zukunft von Transport und Mobilität Ben Kraaijenhagen von der MAN Truck & Bus

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Gesellschaft & Technologie - Worauf wir uns im Business gefasst machen müssen Vordenker Moshe Rappoport von der IBM Research GmbH

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Programmdetails & Anmeldung: www.vnl.at


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· Außenwirtschaft · 15

Der Herbst wird europäisch Die Außenwirtschaft Vorarlberg startet mit zahlreichen Top-Veranstaltungen und Sprechtagen in den Herbst.

n Aussenwirtschaftstagungen Wir laden Sie ein, mit unseren Wirtschaftsdelegierten persönliche und kostenlose Beratungsgespräche zu führen. Infos und Anmeldung: Nicole Schiffer, T 05522/305-258, E schiffer.nicole@wkv.at, W wko.at/vlbg/export

n B2B-Gespräche

Zulieferung zu AIRBUS Helicopters – Materialien, Oberfläche, Beschichtung Präsentieren Sie Produkte und Dienstleistungen Ihres Unternehmens aus den Bereichen Materialien, Oberflächenbehandlung und Beschichtung bei einem exklusiven, individuellen B2B-Gespräch in der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Termin: Dienstag, 15. September 2015 12.45 - 15.00 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg, Sitzungssaal, 6800 Feldkirch Englischsprachige Veranstaltung!

Außenwirtschaftstagung Südeuropa

Freitag, 9. Oktober 2015 Wirtschaftskammer Vorarlberg, Sitzungssaal

Freitag, 27. November 2015 Wirtschaftskammer Vorarlberg, Sitzungssaal

Die österreichischen Wirtschaftsdelegierten aus der Tschechischen Republik, Ungarn, Polen, der Slowakei, Rumänien, Bulgarien und dem Baltikum stehen Ihnen in der Wirtschaftskammer Vorarlberg für persönliche, kostenlose Beratungsgespräche zur Verfügung.

Nutzen Sie diese Möglichkeit, um sich einen Überblick über das Marktpotenzial und Ihre persönlichen Marktchancen zu verschaffen. Teilnehmende Länder: Italien, Frankreich, Spanien und Portugal

n Forum

Kooperationsbörse Erstmalig kommen AIRBUS Helicopters Experten zum Gespräch nach Vorarlberg. Von den Experten erhalten Sie umfassende Informationen über die Einkaufspolitik und Zukunftstechnologien und deren Erwartungen an Vorarlberger Zuliefer-Unternehmen.

Außenwirtschaftstagung Zentraleuropa und Baltikum

Infos und Anmeldung: www.wkv.at/event/396 Mag. Christina Marent, T 05522/305-250, E marent.christina@wkv.at W wko.at/vlbg/export

Forum - Aufträge gewinnen! Planen und Bauen – Tipps und Tricks zum Ausschreibungswesen in den nordischen Ländern Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2015, 9.00 – 14.00 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg, Sitzungssaal, 6800 Feldkirch

In Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland gibt es großen Bedarf und Interesse an Vorarlberger Know-how im Bereich energieeffizientes Bauen und moderner Holzbau. Unsere Wirtschaftsdelegierten aus Kopenhagen, Stockholm und Helsinki werden Ihnen die Marktchancen in diesen Bereichen näherbringen. Die Vertrauensanwälte unserer AußenwirtschaftsCenter informieren Sie über das Ausschreibungswesen, damit Sie mit Ihren Produkten und Dienstleistungen in den nordischen Ländern erfolgreich zum Zuge kommen. Bei einem Networking-Empfang können Sie neben den Vortragenden auch die Teilnehmer einer Fachdelegation aus diesen Ländern kennenlernen. Infos und Anmeldung: Mag. Christina Marent, T 05522/305-250, E marent.christina@wkv.at


16 · Gelbe Seiten ·

Nr. 35-36 · 28. August 2015 Die Wirtschaft

Gelbe Seiten n Termine Dienstag, 8. September 2015 9.30 – 11.30 Uhr in Bregenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Heldendankstraße 10 13.45 – 15.15 Uhr in Lustenau, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Gemeindeamt, Rathausstraße 1/Zi. 106 Mittwoch, 9. September 2015 9.30 – 11.30 Uhr, in Schruns, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr in Bludenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bahnhofstraße 12 Für Versicherte und Pensionisten besteht die Möglichkeit, allfällige Unklarheiten sowohl auf dem Beitragsals auch auf dem Pensionssektor zu besprechen und Anträge auf Pensionsleistungen zu stellen. Es können Auskünfte über die Krankenversicherung nach dem GSVG eingeholt sowie diesbezügliche Rechnungen zur Vergütung abgegeben werden. Anmeldung ist nicht erforderlich. Allfällige Unterlagen und Nachweise sowie die Versicherungsnummer sollten mitgebracht werden. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 050805-9970, F 050808-9919, E Direktion.VBG@ svagw.at, www.svagw.at Donnerstag, 10. September 2015 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1. Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH. Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at

Firmenbuch Neueintragungen MG Projektmanagement GmbH, Brandgasse 9, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Projektmanagement; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 26.01.2015; GF: (A) Mirko Dumitraskovic (08.02.1977); vertritt seit 27.03.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/Prokuristen; (B) Ing Günter Pichler (01.07.1956); vertritt seit 27.03.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/Prokuristen; GS: (C) MD Immobilien GmbH; Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 2.500; (D) Pichler Bau + Plan GmbH; Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 2.500; – LG Feldkirch, 26.03.2015 – FN 429838s. iPhysio train yourself OG, Ramschwagplatz 12, 6710 Nenzing; GESCHÄFTSZWEIG: Entwicklung und Vertrieb von Apps sowie EDV Programmen im Gesundheitsbereich; GesV vom 04.02.2015; GS: (A) Daniel Szeverinski (10.01.1972); vertritt seit 26.03.2015 selbstständig; (B) Thomas Glinik (22.02.1987); vertritt seit 26.03.2015 selbstständig; – LG Feldkirch, 25.03.2015 – FN 431540v. Architekt DI Harald Bitschnau bauWERK architektur ZT GmbH, Hauptstraße 4, 6706 Bürs; GESCHÄFTSZWEIG: Ausübung des Ziviltechnikerberufes auf dem Fachgebiet Architektur; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 13.11.2014; GF: (A) DI Harald Bitschnau (21.06.1969); vertritt seit 26.03.2015 selbstständig; GS: (A) DI Harald Bitschnau (21.06.1969); Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 25.03.2015 – FN 426887a. HD Steuerberater GmbH & Co KG, Höchsterstraße 51a, 6972 Fußach; GESCHÄFTSZWEIG: Ausübung des Wirtschaftstreuhandberufes Steuerberater im Sinne des Wirtschaftstreuhandgesetzes, insbesondere Steuerberatung, pagatorische Buchhaltung, Lohnverrechnung und Jahresabschlusserstellung; GesV vom 24.02.2015; Zusammenschlussvertrag vom 24.02.2015; Übernahme des Betriebes der HD Steuerberater und Bilanzbuchhalter GmbH (FN 265737s); GS: (A) HD Steuerberater und Bilanzbuchhalter GmbH; vertritt seit 26.03.2015 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Dietmar Hagspiel MA (25.01.1980); Haftsumme € 250; – LG Feldkirch, 25.03.2015 – FN 430142m. Alp Finanz- und Beteiligungs GmbH, Runastraße 118, 6830 Rankweil; GESCHÄFTSZWEIG: Finanzierung und Vermittlung von Unternehmen und/oder Projekten; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 23.12.2014; GF: (A) Margonoh Björn Viegen (01.02.1966); vertritt seit 24.03.2015 selbstständig; GS: (B) DREI KAPUZINER STIFTUNG; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 23.03.2015 – FN 430384v. Ing. Günter Vith GmbH, Pfarrer-Gierer-Weg 8, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: a) Handel mit

Waren aller Art b) Elektrotechnik c) Ausübung des Gewerbes der Sicherheitskraft nach dem Arbeitnehmerschutzgesetz d) Haustechnik e) Güterbeförderung mit Kraftfahrzeugen oder Kraftfahrzeugen mit Anhängern, deren höchstzulässiges Gesamtgewicht insgesamt 3.500 kg nicht übersteigt f) Erstellung von Horoskopen und deren Interpretation (Astrologie); Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 26.09.2014; GF: (A) Ing Günter Vith (08.11.1962); vertritt seit 24.03.2015 selbstständig; GS: (A) Ing Günter Vith (08.11.1962); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 23.03.2015 – FN 431223b. Ender Vermessung ZT GmbH, Dorf 275, 6932 Langen bei Bregenz; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 27.01.2015; GF: (A) DI (FH) Bernhard Ender (28.12.1978); vertritt seit 24.03.2015 selbstständig; GS: (A) DI (FH) Bernhard Ender (28.12.1978); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 23.03.2015 – FN 430909s. HILA OG, Waldfriedgasse 10, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilienverwaltung; GesV vom 19.03.2015; GS: (A) Lisa-Maria Hilti (02.12.1987); vertritt seit 21.03.2015 selbstständig; (B) Margarete Hilti (05.11.1952); vertritt seit 21.03.2015 selbstständig; – LG Feldkirch, 20.03.2015 – FN 431511a.

Verlautbarung Rechnungsabschlüsse 2014 Wirtschaftskammer Österreich und Fachverbände Rechnungsabschlüsse 2014 – Wirtschaftskammer Vorarlberg und Fachgruppen Dem Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft wurden der Rechnungsabschluss der Wirtschaftskammer Österreich und die Rechnungsabschlüsse der Fachverbände für das Jahr 2014 gemäß § 132 Abs. 7 Wirtschaftskammergesetz zur Kenntnis gebracht. Die Rechnungsabschlüsse werden vom 21.9.2015 bis 19.10.2015 in der Wirtschaftskammer Österreich, Abteilung Finanz- und Rechnungswesen, 1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 63, Zone A, 1. Stock, Zimmer A 1 21, zur Einsicht für die Mitglieder während der Dienststunden aufliegen. ln der Wirtschaftskammer Vorarlberg werden der Rechnungsabschluss der Wirtschaftskammer Österreich und die Rechnungsabschlüsse der Fachverbände sowie der Rechnungsabschluss der Wirtschaftskammer Vorarlberg und die Rechnungsabschlüsse der Fachgruppen für das Jahr 2014 vom 21.9.2015 bis 19.10.2015 in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, Direktion, 1. Stock zur Einsicht für die Mitglieder aufliegen.


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n Termine

Bundesgesetzblätter BGBl. I Nr. 99/2015 vom 13.08.2015 Urheberrechts-Novelle 2015 – Urh-Nov 2015 Infos dazu unter HELP/USP

Bankwesengesetzes, des EU-Amtshilfegesetzes und des Amtshilfe-Durchführungsgesetzes Infos dazu unter HELP/USP

BGBl. I Nr. 101/2015 vom 13.08.2015 Änderung des Tabakgesetzes, des Einkommensteuergesetzes 1988, des Körperschaftsteuergesetzes 1988, des Arbeitsinspektionsgesetzes 1993 sowie des Bundes-Bedienstetenschutzgesetzes Infos dazu unter HELP/USP

BGBl. I Nr. 117/2015 vom 14.08.2015 Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz - ESAEG sowie Änderung des Bankwesengesetzes, des Finanzmarktaufsichtsbehördengesetzes, des Wertpapieraufsichtsgesetzes 2007, des Investmentfondsgesetzes 2011, des .. Infos dazu unter HELP/USP

BGBl. I Nr. 103/2015 vom 13.08.2015 Änderung des Endbesteuerungsgesetzes BGBl. I Nr. 105/2015 vom 13.08.2015 Alternative-Streitbeilegung-Gesetz – AStG sowie Änderung des Konsumentenschutzgesetzes, des Gebührengesetzes 1957 und des Verbraucherbehörden-Kooperationsgesetzes Infos dazu unter HELP/USP BGBl. I Nr. 107/2015 vom 13.08.2015 Änderung des Emissionszertifikategesetzes 2011 (EZG-Novelle 2015) BGBl. I Nr. 109/2015 vom 13.08.2015 Änderung des Chemikaliengesetzes 1996 und des Biozidproduktegesetzes Infos dazu unter HELP/USP BGBl. I Nr. 112/2015 vom 13.08.2015 Strafrechtsänderungsgesetz 2015 Infos dazu unter HELP/USP BGBl. I Nr. 113/2015 vom 13.08.2015 Sozialbetrugsbekämpfungsgesetz - SBBG sowie Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes, des Gewerblichen Sozialversicherungsgesetzes, des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes, des Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes, .. Infos dazu unter HELP/USP BGBl. II Nr. 222/2015 vom 13.08.2015 Änderung der Verordnung über die Erstellung von Indizes der Preisentwicklung in der Wirtschaft BGBl. I Nr. 114/2015 vom 14.08.2015 Alternativfinanzierungsgesetz – AltFG sowie Änderung des Kapitalmarktgesetzes Infos dazu unter HELP/USP BGBl. I Nr. 115/2015 vom 14.08.2015 Änderung des Investmentfondsgesetzes 2011 und des Immobilien-Investmentfondsgesetzes BGBl. I Nr. 116/2015 vom 14.08.2015 Kontenregister- und Konteneinschaugesetz – Kont RegG, Kapitalabfluss-Meldegesetz, Gemeinsamer Meldestandard-Gesetz - GMSG sowie Änderung des

BGBl. I Nr. 118/2015 vom 14.08.2015 Steuerreformgesetz 2015/2016 – StRefG 2015/2016 Infos dazu unter HELP/USP BGBl. II Nr. 226/2015 vom 14.08.2015 Änderung der Anlage 3 zum Gaswirtschaftsgesetz 2011 BGBl. II Nr. 229/2015 vom 18.08.2015 Industrieunfallverordnung 2015 – IUV 2015 BGBl. II Nr. 230/2015 vom 18.08.2015 Aufhebung der Verordnung über Beschäftigungsverbote und -beschränkungen für Arbeitnehmerinnen und Änderung der Verordnung über die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

Abgewiesener Konkursantrag Abgewiesener Konkursantrag mangels Vermögens Das Landesgericht Feldkirch als Konkursgericht hat der Wirtschaftskammer bekannt gegeben, dass folgender Konkursantrag mangels hinreichenden Vermögens rechtskräftig abgewiesen wurde. Es handelt sich um den Konkursantrag gegen HEKH Faouzi, Taxiunternehmer, Kehlerstraße 19/25, 6850 Dornbirn

Montag, 31. August 2015

13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 9. – 13. September 2015 Messe Dornbirn, Messeplatz 1, Dornbirn. 67. Herbstmesse Information: Dornbirner Messe GmbH, T 05572/305-0, E service@messedornbirn.at, www.messedornbirn.at 17. September 2015 8.00 – 17.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz. Logistik-Forum Bodensee 2015. Teilnahmegebühr: VNL-Mitglieder € 275,--, Nichtmitglieder € 375,--. Anmeldung und Information: T 0043/664/73044349, E office.regionwest@vnl.at, www.vnl.at 24. – 25. Oktober 2015 Messe Dornbirn, Messeplatz 1, Dornbirn. 3. Gustav Information: Dornbirner Messe GmbH, T 05572/305-0, E service@messedornbirn.at, www.messedornbirn.at

Die aktuellen Insolvenzen können Sie auch der Homepage des Bundesministeriums für Justiz unter www.edikte1.justiz.gv.at entnehmen. Hier finden Sie die neuesten Eintragungen der Gerichte.

Die Wirtschaft Online lesen: wko.at/vlbg

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Nr. 35-36 · 28. August 2015 Die Wirtschaft

Fachgruppentagungen Sparte Gewerbe und Handwerk Innung der Fahrzeugtechniker Donnerstag, 17. September 2015, 17.00 Uhr Sitzungssaal der Wirtschaftskammer Vorarlberg Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung durch Obmann KommR Manfred Ellensohn und Innungsmeister Ing. Gottfried Koch. Feststellung der Beschlussfähigkeit. Genehmigung der Tagesordnung. Genehmigung des Protokolls der letzten FGT. 2. Berichte aus dem Gremium und der Innung sowie aus den Berufszweigen. Kfz-Techniker wie für Karosseriebautechniker und -lackierer Fester Betrag für Personengesellschaften EUR 245,für GmbH EUR 490,Wagner EUR 110,-

3. Beschluss Grundumlagenerhöhung ab 01.01.2016: Bericht über das Ergebnis der Meinungsbildung* zur geplanten Grundumlagenerhöhung. Besprechung und anschließende Beschluss-fassung 4. Delegierung des Rechtes zur Beschlussfassung des Budgetvoranschlags und Rechnungsabschlusses an den Fachgruppenausschuss gem. § 65 Abs. 1 WKG 5. Beschluss Budgetvoranschläge 2016 für die Innung 6. Allfälliges *Für Sie besteht die Möglichkeit, zur geplanten Grundumlagenerhöhung schriftlich bis zum 10.09.2015 Stellung zu nehmen. Rückmeldungen richten Sie bitte an die Innung der Fahrzeugtechniker, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch, z.H. Frau Evelyn Redolfi per E-Mail an Redolfi.evelyn@wkv.at bzw. per Fax unter 05522 305-107.

Innung Mode und Bekleidungstechnik Dienstag, 22. September 2015, 18.00 Uhr Hotel Martinspark, Dornbirn Tagesordnung 1. Begrüßung durch LIM Christel Sohm-Feuerstein 2. Genehmigung des Protokolls vom 28.1.2015 3. Bericht Innungsmeisterin Christel Sohm-Feuerstein 4. Delegierung der Beschlussfassung über Voranschlag und Rechnungsabschluss gem. § 65.4. WKG an den Innungsausschuss 5. Lohndumpinggesetz, Referentin Christl MarteSandholzer, Arbeitsrechtsabteilung 6. Registrierkassen-VO, Referent Mag. Markus Pickl, Steuerrechtsabteilung 7. Barrierefreiheit nach dem Behindertengleichstellungsgesetz ab 1.1.2016 8. Teilnahme an der Messe „Gustav“ 9. Berichte und freie Anträge Innung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker Donnerstag, 24. September 2015, 16.00 Uhr Mohrenbrauerei August Huber in Dornbirn Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung durch Innungsmeister Karl-Heinz Strele Feststellung der Beschlussfähigkeit. Genehmigung der Tagesordnung. Genehmigung des Protokolls der letzten FGT

2. Zum Nachdenken: Stefan Kolb – „Vollkostendeckender Stundensatz – was ist das?“ 3. Neue Entwicklung: Pascal Grosskopff – „Ethus Plattform für Energieeffizienz“ 4. Delegierung des Rechtes zur Beschlussfassung des Budgetvoranschlages und -abschlusses der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker an den Fachgruppenausschuss gem. § 65 Abs. 1 WKG 5. Besprechung Grundumlage (keine Veränderung) mit anschließender Beschlussfassung 6. Karl Pech, Landesinnungsmeister NÖE – Präsentation „Oase Bad“ 7. Ehrungen / Firmenjubiläen 8. Berichte aus den Lösungsgruppen 9. Bericht des Innungsmeisters 10. Allfälliges / Fragen / Diskussion 11. Mehrwert: Reinhard Zehentner – „Die 14 häufigsten Führungsfehler“ 12. Gemeinsames Abendessen und Ausklang Fachgruppe der gewerblichen Dienstleister Donnerstag, 1. Oktober 2015, 16.30 Uhr Vinomnasaal, Am Marktplatz 1, Rankweil Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit 3. Genehmigung der Tagesordnung 4. Vorstellung des neuen Fachgruppenausschusses und der Aufgaben bzw. Ziele für die neue Funktionsperiode 5. Bericht des Fachgruppenobmannes 6. Beschlussfassung über eine Erhöhung der Grundumlage 7. Beschlussfassung über den Voranschlag 2016 8. Delegierung der Beschlussfassung über den Voranschlag und den Rechnungsabschluss an den Fachgruppenausschuss 9. Allfälliges *) Ab 2016 wird eine Anpassung der Grundumlagen empfohlen. Die Grundumlage wurde 1991 gesenkt und ist somit seit 21 Jahren unverändert. Angepasst um den Verbraucherpreisindex entspräche das heute einer Grundumlage von ca. € 100,00. Ziel der Grundumlagenerhöhung ist es, Ihnen auch weiterhin ein breites Serviceangebot und eine starke Vertretung Ihrer Interessen bieten zu können. Nebenbei: Die Grundumlage ist eine steuerlich absetzbare Betriebsausgabe. Vorgeschlagen werden ab 2016 folgende Grundumlagensätze: Fester Betrag je Berechtigung für alle Berufsgruppen € 110,Halber Satz für ruhende Gewerbeberechtigungen, doppelter Satz für juristische Personen. Gemäß § 61 Wirtschaftskammergesetz ist eine Erhöhung der Grundumlage durch die Fachgruppentagung zu beschließen, wobei „... die Meinung der Mitglieder der jeweiligen Fachgruppe auf geeignete Weise zu erkunden ...“ ist. Das Ergebnis dieser Befragung ist bei der Fachgruppentagung zu berichten. Der Beschluss über die Grundumlagenerhöhung selbst wird durch die Fachgruppentagung mit einfacher Mehrheit gefasst. Wir laden Sie herzlich ein, uns Ihre Meinung zur vorgeschlagenen Grundumlagenanpassung bis zum 09. Oktober unter lc@wkv.at mitzuteilen.

Fachgruppe der Gesundheitsberufe Mittwoch, 7. Oktober 2015, 18.30 Uhr Mohrenbrauerei - Mohrenkeller, Doktor-WaibelStraße 2, Dornbirn Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit 3. Genehmigung der Tagesordnung

4. Vorstellung des neuen Fachgruppenausschusses und der Aufgaben bzw. Ziele für die neue Funktionsperiode 5. Bericht des Fachgruppenobmannes 6. Berichte aus den Berufsgruppen 7. Beschlussfassung über den Voranschlag 2016 8. Delegierung der Beschlussfassung über den Voranschlag und den Rechnungsabschluss an den Fachgruppenausschuss 9. Allfälliges Fachgruppe der Personenberater und Personenbetreuer Dienstag, 13. Oktober 2015, 18.30 Uhr Krone Dornbirn, Hatlerstrasse 2 Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit 3. Genehmigung der Tagesordnung 4. Vorstellung des neuen Fachgruppenausschusses und der Aufgaben bzw. Ziele für die neue Funktionsperiode 5. Bericht der Fachgruppenobfrau 6. Beschlussfassung über den Voranschlag 2016 7. Delegierung der Beschlussfassung über den Voranschlag und den Rechnungsabschluss an den Fachgruppenausschuss 8. Allfälliges Fachgruppe der Persönlichen Dienstleister Mittwoch, 14. Oktober 2015, 14.30 Uhr Wirtschaftskammer Feldkirch, Wichnergasse 9 Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit 3. Genehmigung der Tagesordnung 4. Vorstellung des neuen Fachgruppenausschusses und der Aufgaben bzw. Ziele für die neue Funktionsperiode 5. Bericht der Fachgruppenobfrau 6. Registrierkassenpflicht ab 2016 – Was Sie für die Umstellung beachten müssen 7. Beschlussfassung über eine Erhöhung der Grundumlage*) 8. Beschlussfassung über den Voranschlag 2016 9. Delegierung der Beschlussfassung über den Voranschlag und den Rechnungsabschluss an den Fachgruppenausschuss 10. Allfälliges *) Ab 2016 wird eine Anpassung der Grundumlagen empfohlen. Die Grundumlage wurde 1991 gesenkt und ist somit seit 21 Jahren unverändert. Angepasst um den Verbraucherpreisindex entspräche das heute einer Grundumlage von ca. € 100,00. Ziel der Grundumlagenerhöhung ist es, Ihnen auch weiterhin ein breites Serviceangebot und eine starke Vertretung Ihrer Interessen bieten zu können. Nebenbei: Die Grundumlage ist eine steuerlich absetzbare Betriebsausgabe. Vorgeschlagen werden ab 2016 folgende Grundumlagensätze: Fester Betrag je Berechtigung für alle Berufsgruppen € 110,Halber Satz für ruhende Gewerbeberechtigungen, doppelter Satz für juristische Personen. Gemäß § 61 Wirtschaftskammergesetz ist eine Erhöhung der Grundumlage durch die Fachgruppentagung zu beschließen, wobei „... die Meinung der Mitglieder der jeweiligen Fachgruppe auf geeignete Weise zu erkunden ...“ ist. Das Ergebnis dieser Befragung ist bei der Fachgruppentagung zu berichten. Der Beschluss über die Grundumlagenerhöhung selbst wird durch die Fachgruppentagung mit einfacher Mehrheit gefasst. Wir laden Sie herzlich ein, uns Ihre Meinung zur vorgeschlagenen Grundumlagenanpassung bis zum 09. Oktober unter cl@wkv.at mitzuteilen.


Nr. 35-36 · 28. August 2015 Die Wirtschaft

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Fachgruppentagungen Sparte Handel Fachgruppe des Markt-, Strassen- und Wanderhandels Montag, 21. September 2015, 19.00 Uhr Landgasthof Schäfle, Altenstadt Tagesordnung 1. Eröffnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Beschluss: Delegierung der Beschlussfähigkeit über den Budgetvoranschlag und den Rechnungsabschluss an den Fachgruppenausschuss 3. Beschluss: (teilweise) Erhöhung der Grundumlage ab 1.1.2016 4. Allfälliges Gemäß § 61 Abs. 2 WKG ist vor der Beschlussfassung über eine Erhöhung der Grundumlage die Meinung der grundsätzlich betroffenen Mitglieder auf geeignete Weise zu erkunden. Wir ersuchen Sie daher, uns gegebenenfalls bis Freitag, 11.9., schriftlich mitzuteilen, wie Sie über die geplante Maßnahme denken, und dürfen von Ihrer grundsätzlichen Zustimmung ausgehen, sofern wir bis zum Stichtag keine Antwort von Ihnen erhalten. Rückmeldungen richten Sie bitte schriftlich an die Fachgruppe des Markt-, Straßen- und Wanderhandels, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch oder per Fax 05522/305-103 oder per E-Mail an sturn.daniela@wkv.at

Fachgruppe der Handelsagenten Montag, 21. September 2015, 17.15 Uhr Festspielhaus Bregenz Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Vorstellung der Ausschussmitglieder 4. Pläne und Ziele für die neue Funktionsperiode 5. Delegierung der Beschlussfassung über Voranschlag und Rechnungsabschluss an den neu gewählten Fachgruppenausschuss 6. Erhöhung der Grundumlage für eingeschränkte Berechtigungen (Handelsagent) von derzeit EUR 80,00 auf EUR 100,00 (fester Betrag, einfacher Satz) bis auf Weiteres; lt. WKG besteht die Möglichkeit, zur vorgesehenen GU-Erhöhung die Meinung zu äußern. Entscheidend ist jedoch der Beschluss der bei der Fachgruppentagung anwesenden Mitglieder. 7. Senkung der Grundumlage für uneingeschränkte Berechtigungen (Handel und Handelsagent, Handel mit: Waren aller Art) von EUR 120,00 auf EUR 100,00 (fester Betrag, einfacher Satz) bis auf Weiteres 8. Beschluss über die Festlegung der Grundumlage für ruhende Berechtigungen mit 50 % der Grundumlagenhöhe für aufrechte Berechtigungen 9. Allfälliges Gemäß § 61 Wirtschaftskammergesetz ist eine Erhöhung der Grundumlage durch die Fachgruppentagung zu beschließen, wobei vorher die Meinung der betroffenen Mitglieder zu erkunden ist. Das Ergebnis dieser Befragung ist bei der Fachgruppentagung zu berichten. Der Beschluss über die Grundumlagenerhöhung selbst wird durch die Fachgruppentagung mit einfacher Mehrheit gefasst. Wir laden die Mitglieder der betroffenen Berufszweige ein, ihre Meinung zur geplanten Grundumlagenerhöhung bis spätestens 14. September 2015 an die Fachgruppe der Handelsagenten, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch, E finzgar.nina@wkv.at, F 05522/305-103 mitzuteilen.

Fachgruppe des Handels mit Mode und Freizeitartikeln Dienstag, 22. September 2015, 09.00 Uhr Wirtschaftskammer Feldkirch Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Bericht und Vorschau auf geplante Aktivitäten 4. Beschluss über die Erhöhung der Grundumlage für eingeschränkte Berechtigungen von EUR 80,00 auf EUR 100,00 (fester Betrag, einfacher Satz) bis auf Weiteres; lt. WKG besteht die Möglichkeit, zur vorgesehenen GU-Erhöhung die Meinung zu äußern. Entscheidend ist jedoch der Beschluss bei der Fachgruppentagung 5. Beschluss über die Senkung der Grundumlage für uneingeschränkte Berechtigungen von EUR 102,00 auf EUR 100,00 (fester Betrag, einfacher Satz) bis auf Weiteres 6. Beschluss über die Grundumlage für ruhende Gewerbeberechtigung mit 50 % der Grundumlagenhöhe für aufrechte Berechtigungen 7. Delegierung der Beschlussfassung über den Voranschlag und Rechnungsabschluss an den neu gewählten Fachgruppenausschuss 8. Allfälliges Gemäß § 61 Wirtschaftskammergesetz ist eine Erhöhung der Grundumlage durch die Fachgruppentagung zu beschließen, wobei vorher die Meinung der betroffenen Mitglieder zu erkunden ist. Das Ergebnis dieser Befragung ist bei der Fachgruppentagung zu berichten. Der Beschluss über die Grundumlagenerhöhung selbst wird durch die Fachgruppentagung mit einfacher Mehrheit gefasst. Wir laden die Mitglieder der betroffenen Berufszweige ein, ihre Meinung zur geplanten Grundumlagenerhöhung bis spätestens 15. September 2015 an die Fachgruppe des Handels mit Mode und Freizeitartikeln, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch, E finzgar.nina@wkv. at, F 05522/305-103 mitzuteilen.

Fachgruppe des Papier- und Spielwarenhandels Donnerstag, 24. September 2015, 19.00 Uhr Gasthof Löwen, Nofels Tagesordnung 1. Eröffnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Beschluss: Delegierung der Beschlussfähigkeit über den Budgetvoranschlag und den Rechnungsabschluss an den Fachgruppenausschuss 3. Beschluss: (teilweise) Erhöhung der Grundumlage ab 1.1.2016 4. Allfälliges Gemäß § 61 Abs. 2 WKG ist vor der Beschlussfassung über eine Erhöhung der Grundumlage die Meinung der grundsätzlich betroffenen Mitglieder auf geeignete Weise zu erkunden. Wir ersuchen Sie daher, uns gegebenenfalls bis Freitag, 18.9., schriftlich mitzuteilen, wie Sie über die geplante Maßnahme denken, und dürfen von Ihrer grundsätzlichen Zustimmung ausgehen, sofern wir bis zum Stichtag keine Antwort von Ihnen erhalten. Rückmeldungen richten Sie bitte schriftlich an die Fachgruppe des Papier- und Spielwarenhandels, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch oder per Fax 05522/305-103 oder per E-Mail an sturn.daniela@wkv.at

Fachgruppe der Versicherungsagenten Freitag, 25. September 2015, 10.00 Uhr Wirtschaftskammer Feldkirch, Sitzungszimmer 104 Tagesordnung 1. Eröffnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Beschluss: Delegierung der Beschlussfähigkeit über den Budgetvoranschlag und den Rechnungsabschluss an den Fachgruppenausschuss 3. Allfälliges Fachgruppe des Energiehandels Dienstag, 22. September 2015, 17.00 Uhr Schlosswirtschaft Schattenburg, Feldkirch Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Kurzbericht FGO Egon Reiner 4. Delegierung der Beschlussfassung über Voranschlag und Rechnungsabschluss an den Fachgruppenausschuss gem. § 65 Abs. 1 WKG 5. Beschluss: Erhöhung der Grundumlage ab 2016 von derzeit 180,- EUR auf 200,- EUR pro Berechtigung für den Heizölhandel und alle anderen Berufszweige von derzeit 110,- EUR auf 130,- EUR pro Berechtigung (fester Betrag, einfacher Satz). Für ganzjährig ruhende Berechtigungen wird die Hälfte der Grundumlage gem. § 123 Abs. 14 WKG vorgeschrieben. Bericht über das Ergebnis der Meinungsbildung* zur geplanten Grundumlagenerhöhung. *Lt. WKG § 61 Abs. 2 besteht für die Mitglieder der Fachgruppe die Möglichkeit, zur geplanten Umlagenerhöhung schriftlich bis 15.9.2015 ihre Meinung abzugeben. Rückmeldungen bitte an die Geschäftsstelle per E-Mail: pfeifer.birgit@wkv.at oder Fax Nr. 05522/305-103.

6. Budgetvoranschlag 2016 – Beschlussfassung 7. Allfälliges Fachgruppe des Juwelen, Uhren-, Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhandels Mittwoch, 23. September 2015, 19.00 Uhr WIFI Dornbirn Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Kurzbericht FGO Uschi Dunzinger-Präg 4. Delegierung der Beschlussfassung über Voranschlag und Rechnungsabschluss an den Fachgruppenausschuss gem. § 65 Abs. 1 WKG 5. Beschluss: Erhöhung der Grundumlage ab 2016 von derzeit 102,- EUR auf 140,- EUR pro Berechtigung (fester Betrag, einfacher Satz). Für ganzjährig ruhende Berechtigungen wird die Hälfte der Grundumlage gem. § 123 Abs. 14 WKG vorgeschrieben. Bericht über das Ergebnis der Meinungsbildung* zur geplanten Grundumlagenerhöhung. *Lt. WKG § 61 Abs. 2 besteht für die Mitglieder der Fachgruppe die Möglichkeit, zur geplanten Umlagenerhöhung schriftlich bis 16.9.2015 ihre Meinung abzugeben. Rückmeldungen bitte an die Geschäftsstelle per E-Mail: pfeifer.birgit@wkv.at oder Fax Nr. 05522/305-103.

6. Kooptierungen 7. Budgetvoranschlag 2016 – Beschlussfassung 8. Allfälliges


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Nr. 35-36 · 28. August 2015 Die Wirtschaft

Fachgruppentagungen Sparte Handel Fachgruppe des Handels mit Maschinen, Computersystemen, Sekundärrohstoffen, technischem und industriellem Bedarf Mittwoch, 16. September 2015, 19.00 Uhr Restaurant Berghof Hohenems-Reute Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Kurzbericht FGO Ing. Josef Vonach 4. Delegierung der Beschlussfassung über Voranschlag und Rechnungsabschluss an den Fachgruppenausschuss gem. § 65 Abs. 1 WKG 5. Beschluss: Erhöhung bzw. Harmonisierung der derzeitigen Grundumlage ab 2016 auf einen einheitlichen Satz in Höhe von 102,- EUR pro Berechtigung für die Fachgruppe des Maschinenhandels und auf 112,- EUR pro Berechtigung für die Berufsgruppe des Sekundärrohstoffhandels (für eingeschränkte und uneingeschränkte Handelsberechtigungen, einfacher Satz). Für ganzjährig ruhende Berechtigungen wird die Hälfte der Grundumlage gem. § 123 Abs. 14 WKG vorgeschrieben. Bericht über das Ergebnis der Meinungsbildung* zur geplanten Grundumlagenerhöhung. *Lt. WKG § 61 Abs. 2 besteht für die Mitglieder der Fachgruppe die Möglichkeit, zur geplanten Umlagenerhöhung schriftlich bis 08.9.2015 ihre Meinung abzugeben. Rückmeldungen bitte an die Geschäftsstelle per E-Mail: pfeifer.birgit@wkv.at oder Fax Nr. 05522/305-103.

6. Budgetvoranschlag 2016 - Beschlussfassung 7. Allfälliges

Fachgruppe des Fahrzeughandels Donnerstag, 17. September 2015, 17.00 Uhr Wirtschaftskammer Feldkirch, Sitzungssaal Diese Fachgruppentagung wird zusammen mit der Innung der Fahrzeugtechniker abgehalten (siehe separate Ankündigung). Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung durch Obmann KommR Manfred Ellensohn und Innungsmeister Ing. Gottfried Koch. Feststellung der Beschlussfähigkeit. Genehmigung der Tagesordnung. Genehmigung des Protokolls der letzten FGT 2. Berichte aus dem Gremium und der Innung sowie aus den Berufszweigen 3. Beschluss Grundumlagenerhöhung ab 01.01.2016: Fester Betrag für Personengesellschaften pro Berechtigung EUR 130,-, für GmbH pro Berechtigung EUR 260,-. Für ganzjährig ruhende Berechtigungen jeweils die Hälfte. Bericht über das Ergebnis der Meinungsbildung* zur geplanten Grundumlagenerhöhung. *Für Sie besteht die Möglichkeit, zur geplanten Grundumlagenerhöhung schriftlich bis zum 10.09.2015 Stellung zu nehmen. Rückmeldungen richten Sie bitte an die Fachgruppe des Fahrzeughandels, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch pfeifer.birgit@wkv.at bzw. per Fax unter 05522 305-103.

Besprechung und anschließende Beschlussfassung. 4. Delegierung des Rechtes zur Beschlussfassung des Budgetvoranschlags und Rechnungsabschlusses an den Fachgruppenausschuss gem. § 65 Abs. 1 WKG

5. Beschluss Budgetvoranschläge 2016 für Innung und Fahrzeughandel 6. Allfälliges

Sparte Transport und Verkehr Fachgruppe der Autobus-, Luft- und Schifffahrtunternehmungen Mittwoch, 23. September 2015, 15.00 Uhr Hotel Mercure, Platz der Wiener Symphoniker 2, 6900 Bregenz Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung durch die Obfrau, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung des Protokolls der letzten Fachgruppentagung vom 11. Dezember 2014 2. Vorstellung Initiativen zur Gewinnung neuer Busfahrer a) Imagekampagne „Werde Busfahrer“ b) Busführerschein mit 18 / Lehrberuf Busfahrer? 3. Aktuelle Busthemen: Gewichtserhöhung 19,5 t – Procedere Ummeldung, Exkursion Slowenien, Unternehmerseminar 2016 4. Aktuelle Luftfahrt-Themen 5. Aktuelle Schifffahrts-Themen 6. Finanzielle Angelegenheiten a) Haushaltsvoranschlag 2016 b) Beschlussfassung Delegierung Rechnungsabschlüsse und Voranschläge an den Fachgruppenausschuss 7. Diskussion über mögliche Änderung Grundumlagen 8. Gast-Vortrag „Verkehrspsychologische Untersuchung“ (Cornelia Bauer, INFAR) 9. Thema Maut: Vortrag und Diskussion (Nikolaus Meze, ASFINAG) 10. Freie Aussprache Bitte um Anmeldung zur Tagung unter bus@wkv.at Fachgruppentagung der Spediteure Dienstag, 15. September 2015, 15.30 Uhr Hotel Gutwinski (www.gutwinski.cc), Feldkirch Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung durch den Obmann, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung des Protokolls der Fachgruppentagung vom 27.11.2014 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Finanzielle Angelegenheiten a) Rechnungsabschluss 2014 b) Haushaltsvoranschlag 2016 – Beschlussfassung c) Delegierung der Beschlussfassung über den Rechnungsabschluss und den Haushaltsvoranschlag in der Funktionsperiode 2015 – 2020 von der Fachgruppentagung an den Fachgruppenausschuss gem. § 65 WKG d) Beschluss über die Erhöhung der Grundumlage; lt. WKG besteht die Möglichkeit, zur vorgesehenen GU-Erhöhung die Meinung zu äußern. Entscheidend ist jedoch der Beschluss bei der Fachgruppentagung. e) Beschluss über die Grundumlage für ruhende Gewerbeberechtigungen mit 50 % der Grundumlagenhöhe für aufrechte Berechtigungen f) Lehrabschlussfeier und Spediteure-Fest am 26. November 2015 „Varieté am Bodensee“ 4. Aktuelle Branchenthemen a) Verkehrspolitik, LKW-Fahrverbote in Tirol b) Aus- und Weiterbildung, Spediteurlehrlinge c) Zollabfertigung

5. weitere aktuelle Branchenthemen und freie Aussprache Die Grundumlagen sollen in den Jahren 2016 und 2017 jeweils um ca. 9 % erhöht werden. Es handelt sich um die erste Anpassung seit dem Jahr 2002, der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) von 2002 bis 2014 ist um 27,4% gestiegen. Für Sie besteht die Möglichkeit, zur geplanten Grundumlagenerhöhung schriftlich bis spätestens 11. September 2015 Stellung zu nehmen: el@wkv.at, F 05522/305-105. Das Ergebnis dieser Befragung wird bei der Tagung präsentiert.

Information und Consulting Fachgruppe Druck Dienstag, 15. September 2015, 17.30 Uhr VVA Dornbirn, Schwefel 81 Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Berichte über Aktivitäten der Fachgruppe 4. Delegierung der Beschlussfassung über Voranschlag und Rechnungsabschluss an den neu gewählten Fachgruppenausschuss 5. Beschluss über die Grundumlage für ruhende Berechtigungen mit 50 % der Grundumlagenhöhe für aufrechte Berechtigungen 6. Allfälliges

Fachgruppe der Buch- und Medienwirtschaft Donnerstag, 24. September 2015, 19.00 Uhr WKV Feldkirch Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Kurzbericht und Vorschau auf die geplanten Aktivitäten - Fachgruppenobmann Günter Wohlgenannt 4. Beschluss über die Erhöhung der Grundumlage (EUR 180,00 fester Betrag, einfacher Satz) bis auf Weiteres; lt. WKG § 61 ist von einem Beschluss über die Grundumlagenerhöhung durch die Fachgruppentagung die Meinung der betroffenen Mitglieder zu erkunden. Entscheidend ist jedoch der Beschluss der Fachgruppentagung. Die Grundumlage wurde zuletzt vor 7 Jahren erhöht. 5. Delegierung der Beschlussfassung über den Voranschlag und Rechnungsabschluss an den neu gewählten Fachgruppenausschuss 6. Festlegung der Grundumlage für ruhende Berechtigungen mit 50 % der Höhe für aufrechte Berechtigungen 7. Allfälliges Gemäß § 61 Wirtschaftskammergesetz ist eine Erhöhung der Grundumlage durch die Fachgruppentagung zu beschließen, wobei vorher die Meinung der betroffenen Mitglieder zu erkunden ist. Das Ergebnis dieser Befragung ist bei der Fachgruppentagung zu berichten. Der Beschluss über die Grundumlagenerhöhung selbst wird durch die Fachgruppentagung mit einfacher Mehrheit gefasst. Wir laden die Mitglieder der betroffenen Berufszweige ein, ihre Meinung zur geplanten Grundumlagenerhöhung bis spätestens 17. September 2015 an die Fachgruppe der Buch- und Medienwirtschaft, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch, E finzgar.nina@wkv.at, F 05522/305-103 mitzuteilen.


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„Weiterbildungslehrgang zum Schweißtechniker“ (IWT) (International Welding Technologist) Dornbirn, 15.9.2015, Di 20:00 – 22:00 Uhr; K.Nr. 39801.03 Technischer Redakteur Dornbirn, Di 6.10.2015, 18:00 – 20:00 Uhr; K.Nr. 62830.03 CE-Produktkoordinator Dornbirn, Di 6.10.2015, 18:00 – 20:00 Uhr; K.Nr.64803.03 Cranio Sacrale Körperarbeit Dornbirn, 14.9.2015, Mo 18:00 – 19:30 Uhr; K.Nr. 11821.03

Technische Grundlagen Dornbirn, 30.11.2015 – 21.3.2016, lt Stundenplan € 1.590,-; K.Nr. 62870.03

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Controller-Lehrgang Voraussetzungen Betriebswirtschaftliche Kenntnisse mit Praxis im Rechnungswesen Inhalt MODUL 1 Controlling – Management – Controller MODUL 2 Konzept und Planung der Kosten-/Leistungsrechnung MODUL 3 Financial Accounting: Bilanzanalyse, Finanzplanung, Investitionsrechnung und wertorientierte Führung MODUL 4 Sozialverhalten von Managern und Controllern MODUL 5 PC-Labor: operative Jahresplanung und Datenflüsse MODUL 6 Soll-Ist-Vergleich und Management-Erfolgsrechnung MODUL 7 Controlling von Dienstleistungen MODUL 8 Marketing- und Projektcontrolling MODUL 9 Management-Informationssysteme MODUL 10 Strategisches Controlling Abschluss Der Lehrgang wird nach den Richtlinien der IGC (International Group of Controlling) anerkannt. Diplom & Zeugnis Lehrgangsleitung: Dkfm. Markus Berger-Vogel, Senior Consultant Der Lehrgang wird in Kooperation mit dem CZSG, Controller Zentrum St. Gallen AG, durchgeführt. Es werden ausschließlich Experten mit mehrjähriger Erfahrung aus Wissenschaft, Lehre und Unternehmenspraxis eingesetzt. Trainingseinheiten: 3 Semester Beitrag: € 7.830,- (€ 2.610,- pro Semester) Der Lehrgang kann nur als Gesamtes gebucht werden. Ort: WIFI Dornbirn Termine Kostenloser Info-Abend: 17.9.2015 Do 18:00 – ca. 19:30 Uhr Kursnummer: 21826.03

Kostenloser Info-Abend Internationale Sprachzertifikate Englisch, Französisch und Italienisch Englisch: Die Zertifikate von Cambridge English Language Assessment sind weltweit bekannt und werden von vielen Firmen und Bildungseinrichtungen als Nachweis qualifizierter Sprachkenntnisse anerkannt. Das WIFI Sprachen-Zentrum ist das einzige offizielle Prüfungscenter in Vorarlberg für die Cambridge English Language Assessment Zertifikate: Cambridge English Key, Sprachlevel A2 Cambridge English Key for Schools, Sprachlevel A2 Cambridge English Preliminary, Sprachlevel B1 Cambridge English Preliminary for Schools, Sprachlevel B1 Cambridge English First, Sprachlevel B2 Cambridge English Advanced, Sprachlevel C1 Cambridge English Proficiency, Sprachlevel C2 Cambridge Business English Preliminary, Sprachlevel B1 Cambridge Business English Vantage, Sprachlevel B2 Cambridge Business English Higher, Sprachlevel C1 International Legal English Certificate (ILEC), Sprachlevel B2/C1 International Certificate of Financial English (ICFE), Sprachlevel B2/C1

Der Europäische Computerführerschein – Standard Komplettausbildung mit Zertifizierungsmöglichkeit Der ECDL bescheinigt Ihnen umfassende praktische und theoretische Kenntnisse der Microsoft OfficeProdukte. Ziel Sie haben praxisorientierte und zertifizierte MS Office-Anwenderkenntnisse. Zielgruppe EDV-Einsteiger, Umsteiger und Wiedereinsteiger Hinweis Für Neueinsteiger empfehlen wir den Kurs „PC-Einsteiger“ als Vorbereitung auf diesen Kurs. Die Kosten werden angerechnet! Inhalt n Computergrundlagen n Textverarbeitung mit Word n Tabellenkalkulation mit Excel n Online-Grundlagen n Präsentation mit PowerPoint n Datenbanken mit Access n IT Security n optional: Image Editing mit Gimp Prüfung Vorbereitung auf die 7 ECDL-Prüfungen Zertifizierung

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Italienisch: CELI 1, Sprachlevel A2 CELI 2, Sprachlevel B1 CELI 3, Sprachlevel B2

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Nr. 35-36 · 28. August 2015 Die Wirtschaft

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In Führung gehen

Die erfolgreichen Absolventen der Rhetorik-Akademie 2014/15.

Im Herbst starten am WIFI wieder zahlreiche Lehrgänge im Bereich Führung und Persönlichkeit. Jetzt informieren und anmelden! Das Neurolinguistische Programmieren (NLP) wird heute überall eingesetzt, wo Menschen miteinander kommunizieren und interagieren. Es hilft, Kommunikation effektiver zu gestalten und individuelle Stärken und Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

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Geld. Mediation hat sich in den letzten Jahren als Verfahren der konstruktiven Konfliktbearbeitung bewährt.

Rhetorik Akademie Um Menschen zu überzeugen und zu begeistern und um beruflich erfolgreich zu sein, braucht es mehr als bloße Fachkompetenz. Heute sind selbstbewusste, charismatische Persönlichkeiten, die brillant auftreten, präsentieren und kommunizieren, gefragt.

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Systemisches Leadership Systemisches Denken bedeutet ganzheitliches Denken und löst sich von den klassischen UrsacheWirkung-Rezepten. Es geht darum zu verstehen, wie Kräfte in einem System wirken und wie Sie mit diesem Wissen neue Lösungsmöglichkeiten entwickeln können. Der systemische Ansatz zeigt auf, wie das sensible Zusammenspiel zwischen Führung, Management und Mitarbeitern funktioniert.

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Nr. 35-36 · 28. August 2015

24 · Die Wirtschaft

Unternehmen Hypo Landesbank Vorarlberg: Sehr gutes Halbjahresergebnis 2015 Die Hypo Landesbank Vorarlberg setzt ihre positive Ergebnisentwicklung weiter fort. Das operative Ergebnis konnte im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014 um 29,2 Prozent auf 54,5 Millionen Euro gesteigert werden (30. Juni 2014: 42,2 Millionen Euro). Der Konzern weist ein IFRS-Ergebnis vor Steuern von 106,5 Millionen Euro aus. Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Grahammer erklärt: „Die hohe Steigerung des Vorsteuerergebnisses gegenüber dem Vorjahr (45,0 Millionen Euro) ist hauptsächlich auf Bewertungseffekte sowie vorzeitige Rückkäufe eigener Verbindlichkeiten zurückzuführen. Basis dafür ist unser starkes operatives Ergebnis der letzten sechs Monate.“ Von der positiven Ertragslage profitieren Bund, Land und Gemeinden: Die Bank hat

für das erste Halbjahr eine Steuerbelastung von 19,4 Millionen Euro zu tragen und wird 2015 zusätzlich rund 13,3 Millionen Euro an Bankenabgabe zu bezahlen haben. Die Bilanzsumme der Vorarlberger Landesbank lag zum 30. Juni 2015 bei 14,3 Milliarden Euro (+0,9 Prozent). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (Einlagen) sind auf 4,4 Milliarden Euro gesunken (- 6,2 Prozent), während die gesamten Kreditausleihungen mit 9,2 Milliarden Euro um 3,0 Prozent angestiegen sind und damit über dem Marktdurchschnitt lagen. Trotz zahlreicher wirtschaftlicher und politischer Unsicherheitsfaktoren ist das erste Halbjahr im Kerngeschäft zufriedenstellend verlaufen. In Hinblick auf wettbewerbsintensive Märkte und das niedrige Zinsniveau sieht Michael Grahammer die Bank gut aufgestellt.

Die Zentrale der Hypo Landesbank in Bregenz.

n Erfolg

n Baubescheid

Gebrüder Weiss vernetzt Osteuropa

Betriebsentwicklung bei Loacker Recycling in Götzis genehmigt

Das internationale Transport- und Logistikunternehmen Gebrüder Weiss hat für seinen Kunden Grundfos in Osteuropa die Warenbeschaffung und -distribution erfolgreich umstrukturiert. Drehund Angelpunkt ist ein neues Umschlagslager in Biatorbágy, Ungarn, von wo aus Gebrüder Weiss sämtliche Produkte des dänischen Pumpenherstellers in insgesamt 16 Länder exportiert. Durch das Outsourcing spart Grundfos zehn

Prozent seiner ursprünglichen Lieferkosten ein. Die Basis für die effiziente Zustellung sind eingespielte Transportwege und 90 eigene Standorte, die Gebrüder Weiss allein in Osteuropa betreibt. Durch seine zentrale Lage eignet sich Ungarn ideal als Drehscheibe für Transporte in Osteuropa. Gebrüder Weiss ist hier mit vier eigenen Standorten und 246 Mitarbeitern vertreten und blickt auf eine langjährige Transporterfahrung zurück.

Das Osteuropanetzwerk von Gebrüder Weiss umfasst 90 eigene Standorte in 19 Ländern mit rund 180 Linienverkehren. Foto: Gebrüder Weiss

In Götzis wird eine der modernsten Recyclingzentralen in Europa entstehen. Foto: Loacker Recycling

Seit 2010 arbeitet Loacker Recycling an der Umsetzung der in Götzis geplanten Betriebsentwicklung. Nach über fünf Jahren liegt nun ein rechtskräftiger Baubescheid vor. Neben dem neuen Verwaltungsgebäude als Unternehmenszentrale und einer neuen Werkstatt werden unter anderem auch eine Kleinannahme, die Abgabestelle für Wertstoffe privater Verbraucher/-innen, und ein Gebäude mit Sozialräumen

für die Mitarbeiter/-innen entstehen. Rund 25 Millionen Euro sollen investiert werden. „Wir freuen uns, dass unsere lange angestrebte Betriebsentwicklung genehmigt ist. Eine intensive Zeit liegt hinter uns. Jetzt sind wir aber froh, Anfang September endlich mit den Bauarbeiten beginnen zu können“, erklärt Loacker Recycling Geschäftsführer Karl Loacker die nächsten Schritte.


Nr. 35-36 · 28. August 2015 Die Wirtschaft

Baustart bei der ersten IndoorWaschanlage in Österreich Der Baustart für die 1. Indoor-Waschanlage Österreichs wurde kürzlich feierlich vollzogen. Die Oberscheider Car World realisiert in Rankweil die erste Indoor-Waschanlage Österreichs. Auf 70 Metern Länge und 30 Metern Breite bietet Oberscheider Car Wash neben einer 60 Meter langen Indoor-Waschstraße mit modernster umweltschonender Waschtechnik auch 30 Indoor-SB-Staubsaugerplätze an. „Der Kundennutzen liegt auf der Hand: Komfortabel und wetterunabhängig kann der Kunde sein Fahrzeug sowohl außen als auch innen auf Hochglanz bringen“, argumentiert GF und Inhaber Herbert Oberscheider, „und das in einer der hochmodernsten und umweltschonendsten Waschsysteme.“

n Grundsteinlegung i+R und Cofely: Immobilienprojekt Nur ein halbes Jahr nach der Vertragsunterzeichnung wurde von der i+R und Cofely Refrigeration der Grundstein für das neue Verwaltungs- und Produktionsgebäude gelegt. Die österreichische i+R Gruppe errichtet am ehemaligen Standort der Bahlsenwerke in Lindau mit ihren Tochtergesellschaften i+R Dietrich Wohnbau und i+R Industrie- und Gewerbebau für den Kältespezialisten eine neue Unternehmenszentrale und investiert 18 Millionen Euro.

Oberbürgermeister Gerhard Ecker, Alexander Stuchly (i+R), Jochen Hornung (Cofely) und Patrick Meier (i+R). Foto: Cofely Refrigeration

Elmar Girardi (ZIMA), Rainer Vetter (Architekt), Herbert Oberscheider (Oberscheider Car World) und Richard Haller (Bauleitung).

Vierzehn Wasserbecken mit einem Fassungsvermögen von 120.000 Litern sorgen für eine umwelt- und resourcenschonende biologische Wasseraufbereitung. Gemeinsam mit dem Vorarlberger Immobilienentwickler ZIMA wird die Anlage an einem der attraktivsten und frequenzstärksten Handels- und Gewerbegebiete Vorarlbergs realisiert. In unmittelbarer Nähe zur „Passage²²“ mit entspre-

· Unternehmen · 25

n Erfolg poolbar//festival Passend zum Thema „Parallelwelt“ wurden die Neo-Göttinen Meta und Fose als Personifizierungen des permanenten Wandels beim poolbar// festival erschaffen. Sie begleiteten und präsentierten „Kulturelles von Nischen bis Pop“ – und durften jubeln: Viele Neuerungen, gutes Wetter, ein hochkarätiges und gewagtes Veranstaltungsprogramm sowie begeisternde Gestaltung vor Ort führten 23.000 Gäste aus dem Inund Ausland nach Feldkirch.

chend frequenzstarken Unternehmen. „Wir freuen uns gemeinsam mit GF Herbert Oberscheider, seine Vision dieser Österreichpremiere umsetzen zu dürfen,“ kommentiert GF Elmar Girardi das bevorstehende Bauvorhaben, „eine starke Partnerschaft, die sich im wahrsten Sinne des Wortes ‚gewaschen‘ hat: Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. vier Millionen Euro. Sechs neue Arbeitsplätze werden geschaffen.“

Liebherr zieht Seilbagger- n Personalia Neue Projektleiterin Großauftrag an Land für com:bau

Vertreter von Liebherr und DSI bei der Abnahme der Seilbagger.

Mit der Bestellung von 51 Seilbaggern vom Typ HS 825 HD von einem türkischen Kunden verbuchte Liebherr Ende vergangenen Jahres einen spektakulären Großauftrag. Nach erfolgreicher Testabnahme im Frühjahr verlassen nun die ersten 20 Maschinen das Liebherr-Werk in Nenzing. Die von Liebherr gelieferten HS 825 HD

sind allesamt mit einer 1,9 m3Schleppschaufel ausgestattet. Neben dem Hochwasserschutz besteht ihre Aufgabe hauptsächlich im Aushub von Flüssen und Seen. Dadurch wird der Tiefgang ermöglicht, den Schiffe für das Befahren bestimmter Gewässer benötigen. Der Großauftrag an das türkische Amt für Wasserwirtschaft umfasst die Lieferung von 50 Hydroseilbaggern sowie einem Schulungsgerät in der zweiten Jahreshälfte 2015.

Mit Marina Töchterle erhält das Team der Messe Dornbirn professionelle Verstärkung. Die 27-jährige Bürserin übernimmt Foto: Messe Dornbirn die Projektleitung der Baumesse com:bau und folgt somit auf Patrick Malang, der sich in Zukunft für die Gustav und die neue Fachmesse SALTEX verantwortlich zeichnet. Im Laufe ihrer beruflichen Tätigkeit sammelte die studierte Grafik- und Kommunikationsdesignerin umfangreiche Erfahrungen im Messe- und Veranstaltungsbereich. „Mein Ziel ist es, die com:bau als attraktive und erfolgreiche Messe weiterzuführen und zu entwickeln“, so Töchterle.


Nr. 35-36 · 28. August 2015

26 · Unternehmen · Die Wirtschaft

BTV: Starker Beitrag für Tirol und Vorarlberg Seit 26 Jahren in der BTV und ab nächstem Jahr Vorstandssprecher: Gerhard Burtscher (l.) wird von seinem Vorgänger Peter Gaugg (r.) auf die neue Aufgabe vorbereitet. Foto: Raimo Rudi Rumpler

„Wenn wir die Investitionen der starken heimischen Mittelstandsbetriebe finanzieren dürfen, ist eine unserer wichtigsten Aufgaben erfüllt. Wir freuen uns, dass wir unser Kreditvolumen im ersten Halbjahr um gleich +5,2 Prozent auf insgesamt 6,5 Milliarden Euro ausweiten konnten. Damit sind wir erneut stärkste Exportbank Westösterreichs* und liegen deutlich über den Entwicklungen des Mitbewerbs“, hält BTV Vorstandssprecher Peter Gaugg fest. Angesichts ihres erfolgreichen

Werkraum Bregenzerwald

Kurses führte die BTV selbst im ersten Halbjahr 2015 Steuern und Abgaben in Höhe von 23,6 Millionen Euro ab. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 18,6 Prozent. Ihr Ergebnis konnte die BTV demgemäß stark steigern: Beim Halbjahresergebnis vor Steuern legte die Bank gleich um +30,8 Prozent auf 67,2 Millionen Euro zu. Nach Steuern weist die BTV einen Überschuss in Höhe von 55,3 Millionen Euro aus (+30,7 Prozent). *Quelle: Statistik der Exportfonds GmbH

Wie aus guten Grundstoffen einfache und köstliche Gerichte leicht herzustellen sind, wurde an einem Abend Einheimischen und Touristen vermittelt. Der Werkraum Bregenzerwald bot die Bühne für das Koch- und Genusserlebnis. Zum Verkosten gab es Ziegenkäse in allen Variationen vom Ziegenhof Ingo Metzler in Egg. Dazu die selbstgemachten Salzstangerl von Karin Kaufmann und die „Zeagaranocken“ und Käsetoasts der Sennerei Mühle in Egg.

Kongresskultur Bregenz blickt auf die bislang zweitbeste Bilanz seit Unternehmensgründung 1979 zurück. Mit einem Umsatz von 6,75 Millionen Euro im Jahr 2014 konnte der Spezialist für hochwertige Veranstaltungen seine Spitzenposition in der Region festigen. Mehr Umsatz erreichte nur das durch James-Bond-Filmdreh und Fußball-Europameisterschaft her-

Mit dabei sind die sieben Radioprogramme ORF Radio Vorarlberg, Bayern 1/Schwaben, BR Heimat, SWR 4/Bodenseeradio, SRF 1/Ostschweiz, SRF Musikwelle und Radio Liechtenstein, die vier Fernsehsender ORF 2, Bayerisches Fernsehen,

ausragende Jahr 2008. Zusammen mit den 264.000 Gästen der Bregenzer Festspiele strömten insgesamt 483.000 Menschen ins Festspielhaus Bregenz, rund 219.000 davon entfallen auf Veranstaltungen von Kongresskultur Bregenz. Bei einer Gesamtauslastung von 96 Prozent und 470 Veranstaltungen konnten auch im vergangenen Jahr neben kulturellen und gesellschaftlichen Anlässen zahlreiche teils mehrtägige Kongresse und Tagungen begrüßt werden.

Luftaufnahme des Festspielhauses Bregenz.

Geschichten rund um den Bodensee bei „4 in einem Boot“ Vom 31. August bis 4. September 2015 besuchen fünf öffentlich-rechtliche Sender gemeinsam die Bodenseeregion und stellen sie in den Mittelpunkt ihrer Programme.

K. Kaufmann (Frau Kaufmann), I. Metzler (l.; Ziegenhof naturhautnah) und J. Metzler (r.; Obmann der Sennerei Mühe in Egg).

Zweitbestes Umsatz-Jahr für Kongresskultur Bregenz

SWR-Fernsehen und SRF 1 sowie die Online-Portale der Funkhäuser, die über eine gemeinsame Seite „4 in einem Boot“ verbunden sind. Auf dieser einzigartigen Sommertour wird an fünf Stationen Halt gemacht: Lochau und das Rheindelta in Vorarlberg, Vaduz in Liechtenstein, Gottlieben in der Schweiz, Radolfzell in Baden-Württemberg und Nonnenhorn in Bayern. Diese Reise einmal um den Bodensee beleuchtet Menschen, Eigenheiten, Kunst- und Naturschätze, Kulinarik, Wirtschaft und hat natürlich jede Menge Ausflugstipps parat.

Die Hohentwiel, das einzige Dampfschiff und zugleich das älteste verkehrende Passagierschiff auf dem Bodensee, wird am Kaiserstrand in Lochau anlegen.

Foto: Kongresskultur Bregenz / KoenigsFreunde

Neue Stofftasche bei MPREIS & BAGUETTE MPREIS bietet seit 2010 praktische Stofftaschen aus FairtradeBaumwolle an. Die neue MPREISStofftasche überzeugt mit angenehmen Extras, wie den drei aufgenähten Außentaschen – optimal für den täglichen Broteinkauf, dem größerem Format und längere Henkel für besonderen Tragekomfort sowie zusätzlich kurze Henkel. Die trendigen Baumwolltaschen für 4,50 Euro pro Stück sind in allen MPREIS-Supermärkten und Brotfachgeschäften BAGUETTE erhältlich.


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International Export-Splitter

Schwerpunkte und Veranstaltungen ...für Investoren und (Neu) Exporteure Algerien, Tunesien: Forum zu den Marktchancen in den beiden nordafrikanischen Ländern. Wien, 3.9.2015. Bosnien-Hezegowina: Wirtschaftsmission, Überblick über Geschäftsmöglichkeiten und Gesprächstermine mit potenziellen Geschäftspartnern. Sarajevo, 17.9.2015. Republik Moldau: b2bPlattform. Treffen mit Vertretern moldauischer Unternehmen. Informationen zu Geschäftschancen. Wien, 22.9.2015. ...für branchenspezifisch Interessierte Griechenland: Marktsondierungsreise zum Thema „Radtourismus“. Präsentationsmöglichkeiten bei Top-Hotels, Reisebüros, Entscheidungsträgern und Behörden. Athen, 17.-19.9.2015. ...für Fernmärkte AUSTRIA CONNECT 2015 North America: Netzwerkveranstaltung für Führungskräfte österreichischer Niederlassungen in Nordamerika. Chicago, 17.-19.9.2015. Nigeria: Wirtschaftsmission in das Industriezentrum Westafrikas. Lagos, 4.7.10.2015. Infos zu allen Veranstaltungen: Web: wko.at/aussenwirtschaft Tel. 0800-397678

Exportoffensive „go international“ bis 2019 verlängert Fördermittel von 56 Millionen Euro unterstützen Erschließung neuer Märkte und sichern Wachstum und Jobs in Österreich - Mitterlehner und Leitl wollen 8.000 neue Exporteure gewinnen. Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner verlängert die bewährte Internationalisierungsoffensive „go international“ bis 2019. Insgesamt stehen dafür 56 Millionen Euro zur Verfügung. „Die heimische Exportwirtschaft ist eine wichtige Konjunkturstütze, die auch in schwierigen Zeiten Arbeitsplätze sichert. Mit ‚go international‘ unterstützen wir unsere Unternehmen bei der Erschließung von Zukunftsmärkten“, sagt Mitterlehner anlässlich des Vertragsabschlusses mit der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der WKÖ.

Ziel: 60.000 Unternehmen im Export Im Zuge der neuen Förderoffensive wollen Mitterlehner und WKÖ-Präsident Christoph Leitl 8.000 neue Exporteure gewinnen und damit den Meilenstein von 60.000 Exporteuren überspringen. Leitl zeigt sich froh, dass „die Verlängerung der Exportoffensive jetzt unter Dach und Fach ist und dass sie statt wie bisher auf jeweils zwei Jahre, jetzt auf vier Jahre abgesichert ist. Denn Studien zeigen, dass jeder Euro für die Internationalisierungsoffensive mittelfristig 55 Euro an zusätzlichen Exporten bringt.“ Alleine mit den Maßnahmen der bisherigen Exportinitiativen wurde die Anzahl der österreichischen Exporteure seit dem Jahr 2000 von damals 12.500 auf mitt-

WKÖ-Präsident Leitl und Vizekanzler Mittlerlehner verlängerten die Internationalisierungsoffensive „go international“. Foto: BMWFW/HOPI-Media/Holzner

lerweile 52.000 angehoben. Als generelle Ziele der neuen Internationalisierungsoffensive nennen Mitterlehner und Leitl die weitere Steigerung der Anzahl der Neuexporteure, die Diversifizierung der Exportstruktur mit Schwerpunkt auf Überseemärkte, eine verstärkte Branchenfokussierung, die Erhöhung der Zahl der Dienstleister im Export, insbesondere auch der Kreativwirtschaftsunternehmen, sowie die Erhöhung des Anteils der Technologieunternehmen im Export.

Förderinstrumente für alle Bereiche des Exports Ein neues Förderinstrument sind die Europa-Schecks, die KMU zur Ko-Finanzierung von direkten Markteintrittskosten in Europa abrufen können. Zusätzlich gibt es solche Schecks auch für Fernmärkte und die Vermarktung von Innovationen. Neue Angebote gibt es zudem für Start-ups. Weitere Förderinstrumente sind unter anderem die Unterstützung des Besuchs wichtiger Kongresse und Messen sowie die Teilnah-

me an Forschungskooperationen. Neben Marktstudien gibt es Rechtsberatungen und Risikoanalysen, die den Firmen angeboten werden. Insgesamt wurden die Förderinstrumente, gebündelt für Unternehmen, leichter abrufbar gemacht. Im Zuge der letzten, zweijährigen Exportoffensive wurden über 1.000 exportrelevante Veranstaltungen durchgeführt, davon 630 im Ausland und 400 im Inland. 28.300 Firmenvertreter von 10.000 österreichischen Unternehmen nahmen diesen Service in Anspruch. Mehr als 75 Prozent der im Inland beratenen Unternehmen setzen neue Intern nationalisierungsschritte.

Infos WKV, Außenwirtschaft Internationalisierungsoffensive Mag. Christina Marent T 05522/305/250 Mail: go-international@wkv.at Web: go-international.at


Nr. 35-36 · 28. August 2015

28 · Service · Die Wirtschaft

Service Wie man sich trennen kann Was ist der Unterschied zwischen Entlassung, Kündigung und einer einvernehmlichen Auflösung? Diese Auflistung soll einen Überblick über die Definition der verschiedenen Beendigungsformen geben, da es hier oft Irrtümer und Fehlbezeichnungen auf beiden Seiten gibt. Mehr Infos: Christl Marte-Sandholzer, WKVRechtsservice, T 05522/305/323

Einvernehmliche Auflösung Bei der einvernehmlichen Auflösung erzielen Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Willenseinigung darüber, dass das Dienstverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen zu einem bestimmten Zeitpunkt aufgelöst wird. Es sind dabei keine Fristen einzuhalten, der Endzeitpunkt kann frei gewählt werden. Er darf aber nicht in der Vergangenheit liegen – eine rückwirkende einvernehmliche Lösung ist somit nicht möglich. Die Vereinbarung kann mündlich erfolgen, jedoch gibt es diverse Schutzvorschriften, die die Schriftlichkeit sowie eine Belehrung durch das Gericht oder die Arbeiterkammer als Wirksamkeitsvoraussetzung regeln. So ist beispielsweise mit schwangeren Dienstnehmerinnen, Präsenz- und Zivildienern und Lehrlingen die einvernehmliche Lösung schriftlich zu vereinbaren, widrigenfalls sie keine Rechtswirksamkeit entfaltet. Darüber hinaus ist die Schriftlichkeit aus Beweisgründen zu empfehlen.

Foto: WKO

Entlassung Hat der Dienstnehmer ein derart schwerwiegendes Verhalten verwirklicht, dass es dem Arbeitgeber unmöglich macht, das Dienstverhältnis auch nur für die Dauer der Kündigungsfrist fortzusetzen, und soll dieses daher unverzüglich und sofort enden, spricht man von einer Entlassung. Die Entlassung ist nur berechtigt, wenn der Arbeitgeber diese aus einem der im Gesetz genannten Gründe ausgesprochen hat. Die Entlassung hat grundsätzlich unverzüglich zu erfolgen, ein Entlassungsgrund laut Gesetz muss vorliegen und der Arbeitgeber ist beweispflichtig. Wenn ein entlassungsrelevanter Sachverhalt entsteht, sollte schnellstmöglich mit einem Rechtsexperten Kontakt aufgenommen werden, um den Sachverhalt zu erörtern, da Entlassungen für den Arbeitgeber immer ein Risiko in sich bergen und ein begrenztes Zeitfenster zur Verfügung steht.

Austritt

Probezeit

Der Austritt ist das Pendant zur Entlassung. Ist es zu einer wesentlichen Vertragsverletzung durch den Arbeitgeber gekommen, kann der Dienstnehmer seinen Austritt aus dem Dienstverhältnis erklären. Wesentlich ist eine Vertragsverletzung nur dann, wenn dem Dienstnehmer die weitere Aufrechterhaltung des Dienstverhältnisses nicht mehr zugemutet werden kann. Auch hier bedarf es eines entsprechenden Austrittsgrundes laut Gesetz, den der Dienstnehmer zu beweisen hat.

Zu Beginn des Dienstverhältnisses ist es ratsam, mit den Dienstnehmern eine Probezeit ausdrücklich zu vereinbaren. Das zulässige Höchstausmaß der Probezeit ergibt sich aus dem anzuwendenden Kollektivvertrag oder aus dem Gesetz. Es sollte daher immer ein Blick in den Kollektivvertrag erfolgen. Wurde eine rechtlich korrekte Probezeit vereinbart, kann das Dienstverhältnis währenddessen von beiden Parteien täglich ohne Angabe eines Grundes aufgelöst werden. Wurde eine Befristung vereinbart, endet das Dienstverhältnis durch Zeitablauf.

Kündigung Die Kündigung ist eine eindeutige und bestimmte Erklärung des Arbeitgebers oder des Arbeitnehmers, wonach das Arbeitsverhältnis nach Ablauf einer bestimmten Frist (Kündigungsfrist) zu einem bestimmten Zeitpunkt (Kündigungstermin) endet. Die einzuhaltenden Kündigungsfristen ergeben sich aus dem Gesetz oder anzuwendenden Kollektivvertrag. Grundsätzlich bedarf es bei einer Kündigung keines Grundes, jedoch gibt es Ausnahmen. Die Kündigung selbst kann mündlich, schriftlich oder konkludent erfolgen.


Nr. 35-36 · 28. August 2015 Die Wirtschaft

· Service · 29

Rat & Tat: Praxistipps für Unternehmen

Okay für E-Mail-Rechnung Ich will meine Rechnungen künftig per E-Mail versenden. Was muss ich dabei beachten? Es ist aus rechtlicher Sicht kein Problem, Rechnungen per E-Mail zu versenden. Sogar Web-Downloads und Rechnungen, die mit einem Handy per SMS oder MMS versendet werden, berechtigen zum Vorsteuerabzug. Für den Rechnungsversand per E-Mail braucht man aber das Einverständnis des Empfängers. Das bedeutet: Will ein Unternehmer seine Rechnungen elektronisch übermitteln, muss zuerst geklärt sein, ob der Rechnungsempfänger die elektronische Rechnung akzeptiert. Diese Zustimmung bedarf keiner besonderen Form, es

reicht eine mündliche Absprache beziehungsweise die Tatsache, dass die elektronische Rechnung stillschweigend angenommen wird. Tipp: Eine entsprechende Regelung kann auch in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt werden.

Auf das richtige Format achten Wichtig ist außerdem, dass die Rechnung durch die elektronische Übermittlung und auch nach der elektronischen Übermittlung nicht mehr veränderbar sein kann. Deshalb bieten sich so genannte „Write Once Read Many“-Formate wie PDF als Format für die elektronische Rechnung an. Wird eine Rechnung zweimal geschickt (einmal in Papierform

und einmal elektronisch), ist auf der Rechnung ein Hinweis nötig, dass es sich um eine MehrfachAusstellung handelt (Kopie). Dies gilt auch, wenn eine Rechnung in mehreren Formaten ausgestellt wird (beispielsweise als PDFDatei und XML-Datei).

Weitere Infos

Mag. Markus Pickl WKV-Steuerservice T 05522/305/310

Herabsetzung Steuervorauszahlung

Die Vorauszahlungen sind ausgehend von der festgesetzten Jahressteuer für das Folgejahr um vier Prozent und für jedes weitere Jahr um je fünf Prozent zu erhöhen. Nachdem die ersten Monate des laufenden Jahres schon vorbei sind, kann durch Hochrechnung des bisherigen Gewinns bzw. durch Einschätzung des Jahresergebnisses die ungefähre Steuerbelastung berechnet werden, diese sollte mit der von der

Josef Schauer-Schmidinger / Inhouse

Kürzlich kam die Vorscheibung für das dritte Quartal: Steuerpflichtige haben für die Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer eines Jahres Vorauszahlungen zu leisten. Diese sind vierteljährlich jeweils am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November zu zahlen. Die Höhe der Vorauszahlungen wird vom Finanzamt vorgeschrieben. Der Bescheid ergeht üblicherweise gleichzeitig mit dem Steuerbescheid für ein abgelaufenes Jahr.

Finanz vorgeschriebenen Vorauszahlung verglichen werden. Wenn 2015 ein schlechteres Jahresergebnis zu erwarten ist, besteht die Möglichkeit, die Steuervorauszahlungen herabsetzen zu lassen. Bei der Körperschaftsteuer ist auf alle Fälle die Mindeststeuer zu zahlen. Damit eine Herabsetzung noch für das laufende Jahr wirkt, muss der Antrag bis spätestens 30. September gestellt werden. Für die

Wer heuer ein schlechteres Jahresergebnis erwartet als 2014, kann seine Steuervorschreibungen herabsetzen lassen. Dafür ist allerdings ein Antrag bis 30. September notwendig.

Herabsetzung ist ein formloser Antrag erforderlich. Ein Muster für einen Antrag auf Herabsetzung finden Sie unter wko.at/steuern -> Einkommensteuer und Körperschaftsteuer -> Einkommensteuer -> Muster.

n Weitere Infos Markus Pickl WKV-Steuerservice T 05522/305/310

n Aktuell Neue Regeln für geringfügig Beschäftigte Der Nationalrat hat eine Änderung der Meldepflichten beschlossen: Mit Beginn des Jahres 2017 wird die tägliche Geringfügigkeitsgrenze abgeschafft. Ein Vorteil für Betriebe, denn dadurch reduziert sich der bürokratische Aufwand. Als geringfügig Beschäftigte gelten derzeit Personen, deren Entgelt die Geringfügigkeitsgrenze von 405,98 Euro monatlich bzw. 31,17 Euro täglich nicht überschreitet. Ab 1. Jänner 2017 wird lediglich der monatliche Verdienst für die jährlich valorisierte - Geringfügigkeitsgrenze relevant sein. Dienstgeber müssen für geringfügig beschäftigte Personen einen Unfallversicherungsbeitrag in der Höhe von 1,3 Prozent der allgemeinen Beitragsgrundlage leisten.

...eine Index-Anpassung des Miet- oder Pachtzinses auch rückwirkend geltend gemacht werden kann? Voraussetzung ist, dass der Vertrag eine Wertsicherungsklausel enthält. Dann können die durch Indexänderungen bedingten Erhöhungen 3 Jahre rückwirkend geltend gemacht werden. ...ein im Handelsvertretervertrag enthaltenes nachvertragliches Wettbewerbsverbot unwirksam ist? Nach dem Handelsvertretergesetz darf der Handelsvertreter nach Auflösung seines Vertrages nicht in seiner Erwerbsfähigkeit beschränkt werden. Auch „Kundenschutzklauseln“, mit denen verboten wird, Kunden abzuwerben, sind unwirksam.


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30 · Werbung · Die Wirtschaft

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Banken & Versicherungen

Fotos: Werner Micheli

Extra

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Spartenobmann Wilfried Hopfner (linkes Bild) und Direktor Hans Duregger (HAK-Bludenz) mit FiRi-Absolventen.

FiRi - ein absolutes Erfolgsmodell Vor zehn Jahren wurde in Vorarlberg für die Handelsakademien das Projekt „Finanz- und Risikomanagement“ (FiRi) aus der Taufe gehoben. Mittlerweile findet die Ausbildung in ganz Österreich Nachahmer. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg und die Vorarlberger Banken und Versicherungen hatten sie gemeinsam mit den heimischen Schulen erarbeitet. FiRi ist somit ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Schule und Wirtschaft aktiv zusammenarbeiten können.

FiRi-Kongress Beim unlängst stattgefundenen FiRi-Kongress in Feldkirch feierten Schüler, Pädagogen und Vertreter der Banken und Versicherungen das Jubiläum mit spannenden Fachvorträgen. „Die Banken und Versicherungen wollen den Jugendlichen ihre Welt nä-

herbringen. Sie sollen fit in Bankund Versicherungsangelegenheiten sein – egal, ob sie Kunden sind oder sogar Mitarbeiter im Finanzbereich werden“, begründet Spartenobmann Betriebsökonom Wilfried Hopfner den hohen Stellenwert, den das FiRiProgramm in seinem Hause einnimmt. Das Finanzund Risikomanagement vermittelt Schülern an den heimischen Handelsakademien fundiertes Wissen über das Bank- und Versicherungswesen. Sie werden durch FiRi gut auf den künftigen Beruf vorbereitet und finden generell bessere Chancen auf dem Arbeismarkt. Das erworbene Wissen kann freilich im Privatleben genauso angewandt werden.

Heute wird FiRi als Ausbildungsschwerpunkt an Handelsakademien in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und in Wien unterrichtet. Dabei kombiniert die Ausbildung Wissensvermittlung mit einem hohen Praxisbezug. Das Erlernte wird durch ein freiwilliges Fachgespräch mit ExpertInnen aus der Praxis abgerundet. Bei positivem Abschluss erhalten die TeilnehmerInnen ein FiRi-Zertifikat. Wie angesehen das Finanzund Risikomanagement heute ist, wurde Mitte Juni beim FiRiKongress anlässlich des zehnten Geburtstages des Projektes im Montforthaus Feldkirch deutlich:

Zahlreiche Vertreter heimischer Banken, Unternehmensberater sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler boten ein informatives Programm. Schüler und Jugendliche aus ganz Vorarlberg besuchten den zweitägigen Kongress und konnten neue Informationen und Hintergrundwissen mitnehmen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg.

Verständnis entwickeln „Ein Verständnis für unsere Branche und die Wirtschaft im Allgemeinen zu entwickeln, das ist unser Ziel mit FiRi. Denn wir sind davon überzeugt, dass junge Menschen möglichst viel über die Finanz- und Versicherungswelt wissen sollten – für ihren Alltag und ihre berufliche Laufbahn“, sagt Wilfried Hopfner abschließend. Mit dem heurigen Abschlussjahrgang gibt es insgesamt 1.027 FiRi-Absolventen österreichweit bzw. 423 in Vorarlberg. Weitere Infos: www.firi.at


Nr. 35-36 · 28. August 2015

32 · Banken & Versicherungen · Die Wirtschaft

Innovation bei Lebensversicherung Die VLV stellt auf laufende Provisionierung um. Die WertPension der VLV ist mehr wert!

Eine Innovation im Versicherungssektor bietet die Vorarlberger Landes-Versicherung V.a.G. (VLV) seit 1.1.2015 ihren Kunden an: Mit der Umstellung auf laufende Provisionierung bei Lebensversicherungen wurde ein kundenorientiertes Leistungsangebot geschaffen. Personen, welche sich ausschließlich auf die „erste Säule“ des Pensionssystems verlassen, müssen mit Abstrichen des Lebensstandards im Alter rechnen. Durch den Abschluss einer Rentenversicherung überträgt der Versicherungsnehmer hingegen das Langlebigkeitsrisiko auf seinen Versicherer. Das Ergebnis ist eine ideale Ergänzung zur staatlichen Vorsorge.

„Die VLV schlägt mit der Wert-Pension einen fairen und vor allem kundenorientierten Weg ein“, so die VLV-Direktoren Robert Sturn und Mag. Klaus Himmelreich.

Mehr-Wert von Anfang an Beim Abschluss einer Rentenversicherung entstehen sogenannte Abschlusskosten, welche alle mit dem Abschluss einer Versicherung verbundenen Kosten

beinhalten. Diese werden dem Versicherungsnehmer nicht gesondert in Rechnung gestellt, sondern üblicherweise auf die ersten Jahre der Beitragszahlung umgelegt. Die Versicherungsgesellschaft verwendet somit einen Teil der

B Beitragszahlungen des Versicher rungsnehmers zur Finanzierung d angefallenen Abschlusskosten. der Als Folge steht in den Anfangsjahren ein geringerer Rückkaufswert zur Verfügung. Außerdem schmälert diese Vorgehensweise den Zinseszinseffekt, da in den Anfangsjahren weniger Beiträge in den Sparvertrag fließen. Die Vorarlberger Landes-Versicherung VaG (VLV) schlägt mit der WertPension ab 2015 einen fairen und vor allem kundenorientierten Weg ein: Die Abschlusskosten werden im aktuellen Tarif über die gesamte Vertragslaufzeit anteilig aufgeteilt. Dadurch entstehen eine höhere Ablaufleistung sowie deutlich höhere Rückkaufswerte - vor allem in den ersten Jahren nach Vertragsbeginn. www.vlv.at


Nr. 35-36 路 28. August 2015 Die Wirtschaft

路 Banken & Versicherungen 路 33


Nr. 35-36 · 28. August 2015

34 · Banken & Versicherungen · Die Wirtschaft

„Im Mittelpunkt steht stets der Kunde“ Die Bereichsleiterin Private Banking der Volksbank Vorarlberg, Frau Dr. Petra Stieger, im Gespräch über die Herausforderungen im Private Banking sowie die neue Vermögensverwaltungsstrategie „Premium Selection“.

Vermögenserhalt sowie –aufbau. Mit unserem neuen Mandat „Premium Selection“ wollen wir dem Kunden nun eine weit offensivere Veranlagungsvariante bieten: Wir setzen zu 100 % auf AktienEinzeltitel und kombinieren dabei stabile Dividenden- und Valuetitel mit langfristigen demografischen und technologischen Trends wie Konsum und Gesundheit.

Die Wirtschaft: Frau Dr. Stieger, was darf ein Private Banking-Kunde der Volksbank Vorarlberg erwarten? Frau Dr. Stieger: Gerade in geopolitisch schwierigen Zeiten und einem negativen Zinsumfeld stellt sich für viele Menschen die Frage, wie sie ihr Geld veranlagen sollen, insbesondere auch deshalb, da das klassische Sparbuch – zumindest vorübergehend – keine Alternative mehr bietet. Genau da beginnt unser Anspruch, unsere Kunden durch diese Zeiten einerseits mit innovativen Konzepten entsprechend der Risikoneigung der Kunden und andererseits einer erhöhten Betreuungsintensität durch den Ausbau eines kompetenten Beraterstabes zu begleiten. Und der Erfolg gibt uns sowohl in der Veranlagungsperformance, dem Zuwachs im Depotvolumen als auch der Entwicklung der Kundenanzahl recht. Die Wirtschaft: Wie begegnen Sie bei der Volksbank Vorarlberg den gestiegenen Herausforderungen im aktuell anspruchsvollen Marktumfeld? Frau Dr. Stieger: Bereits im Jahre 2013 haben wir organisatorisch sämtliche Bereiche innerhalb der Volksbank Vorarlberg, welche mit dem Thema Vermögensverwaltung beschäftigt waren, miteinander verwoben. Des Weiteren haben wir uns für Kooperationen

Die Wirtschaft: Wie hat sich diese Kombination von dividendenfokussierten und zukunftsorientierten Unternehmen in der Vergangenheit entwickelt und was erwarten Sie über die kommenden Monate?

Bereichsleiterin Frau Dr. Petra Stieger

mit international renommierten Häusern entschieden, um die bestmögliche Basis für uns als Entscheidungsgrundlage bei der Auswahl der Veranlagungsinstrumente zu schaffen. So sind wir heute in der Lage, unseren Kunden konkrete Investmentvorschläge samt möglichen Szenarien wie beispielsweise das Verhalten eines Depots im Wiederholungsfall einer Lehman-Pleite zu erstellen. Die Komplexität erfordert eine solche Vorgangsweise, da eine simple Wertpapierauswahl nicht mehr ausreichend ist. Die Wirtschaft: Wie unterscheiden sich Ihre Angebote im Vergleich zur Konkurrenz? Frau Dr. Stieger: Unsere großen Stärken sind die Individualität sowie die Kundennähe, aber gleichzeitig auch das Kennen und Respektieren unserer Grenzen. Während bei vielen Mitbewerbern Anlagelösungen „von der Stange“ angeboten werden und individuelle Wünsche erst ab relativ hohen Anlagebeträgen von rund EUR 500.000,- berücksichtigt werden, werden bei uns alle Anlagevor-

schläge im Private Banking individuell für den jeweiligen Kunden erstellt. Unser zweites Plus ist die Kundennähe: All unsere Serviceleistungen – angefangen vom Portfoliomanagement bis hin zur klassischen Beratung – kommen direkt aus dem „Ländle“. Gleichzeitig sind wir uns aber auch unserer Grenzen bewusst, weshalb wir bei Nachfolgethemen oder steuerlichen Fragen jeweils externe Rechts- und Steuerexperten hinzuziehen. Die Wirtschaft: Sie haben bereits die Vermögensverwaltung angesprochen. Hier kommen Sie mit einem neuen Produkt auf den Markt – was steckt dahinter? Frau Dr. Stieger: In unserer Vermögensverwaltung, wie wir sie seit 2005 anbieten, konnten unsere Kunden je nach Risiko– neigung aus den drei Strategien Income, Balanced und Growth wählen. Diese sind überwiegend Fonds- und ETF-basiert und eignen sich dank eines anvisierten Wertsicherungskonzepts auch optimal für den langfristigen

Frau Dr. Stieger: Bislang mehr als erfreulich. Mit der „Premium Selection“-Strategie ist es uns gelungen, seit März 2014 bis Anfang August diesen Jahres eine Nettoperformance von rund 40% vor Steuern zu erwirtschaften. Besonders in Abwärtsphasen an den Märkten überzeugt das Konzept und muss teilweise deutlich geringere Verluste hinnehmen als der Gesamtmarkt, da die Dividendentitel dem Portfolio insbesondere in diesen Marktphasen als Stabilisatoren dienen. Da wir von einem schwächeren globalen Wachstum in der zweiten Jahreshälfte ausgehen, setzen wir derzeit verstärkt auf defensive Unternehmen.

n Kontakt VOLKSBANK VORARLBERG Frau Dr. Petra Stieger Leiterin Private Banking Tel. +43 (0) 50 882 4988 Mobil 0664 1414873 office@private-banking.at www.private-banking.at


Nr. 35-36 · 28. August 2015 Die Wirtschaft

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VIELFALT. WANDEL. CHANCE. Aktienstrategie „Premium Selection“: Die richtige Komposition für Ihre langfristige Kapitalanlage. Tel: 050 882 4988, E-Mail: office@private-banking.at www.private-banking.at Disclaimer: Bei diesen Angaben handelt es sich um eine unverbindliche Information. Sie stellen weder ein Anbot, noch eine Einladung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar und dienen insbesondere nicht als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung und individuelle Beratung. Nur im persönlichen Gespräch kann die Volksbank Vorarlberg e. Gen. die persönlichen Verhältnisse des Kunden (Anlageziele, Anlagedauer, finanzielle Verhältnisse, Anlage- und Risikoverhalten, Erfahrungen und Kenntnisse, Risikoeinstufung) berücksichtigen, eine kundenspezifische Eignungsprüfung durchführen und über die Risiken bei der Aktienveranlagung aufklären. Impressum: Medieninhaber und Hersteller: Volksbank Vorarlberg e. Gen., 6830 Rankweil, Ringstraße 27, Verlags- und Herstellungsort Rankweil, Stand: 8/2015


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36 · Banken & Versicherungen · Die Wirtschaft

Hypo Landesbank: Starkes Fundament und innovative Lösungen Seit über 117 Jahren ist die Hypo Landesbank Vorarlberg ein verlässlicher Partner für die heimische Bevölkerung und Wirtschaft. Mit langjähriger Erfahrung, persönlicher Beratung und innovativen Produkten hat sich die Bank besonders im Private Banking und in der Vermögensverwaltung etabliert. Qualitätsbewusstsein und Beständigkeit, aber auch Weiterentwicklung und Leidenschaft, gelten bei der Hypo Vorarlberg als Erfolgsgrundlage. Darauf aufbauend entstehen langfristige und vertrauensvolle Beziehungen, die den Kunden die Sicherheit geben, mit der Hypo Landesbank den richtigen Partner an ihrer Seite

zu haben. „Anstelle von Spekulation konzentrieren wir uns auf das klassische Bankgeschäft – Finanzieren und Veranlagen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Grahammer.

IQ Maximum Return“ und „Hypo PF Absolute Return“ waren im ersten Halbjahr 2015 besonders stark nachgefragt und führten zu entsprechend neuen Abschlüssen.

Maßgeschneiderte Veranlagungen „In der Vermögensverwaltung liegen unsere Kernkompetenzen in der professionellen, langfristigen und partnerschaftlichen Betreuung der Kunden und einer innovativen, nachhaltigen Produktpalette, welche die Grundlage für maßgeschneiderte Anlagestrategien bildet. Spezialistenteams im Asset Management und im Treasury sorgen zusätzlich für Veranlagungskompetenz. Der Anspruch lautet, den Kunden erstklassige Lösungen auf individueller Basis anzubieten“, erklärt Grahammer. Produkte, wie „Hypo

Privatkundengeschäft investiert. Ende 2015 bezieht die Bank ihren neuen Standort im Zacherlhaus im 1. Wiener Bezirk. „Aufgrund des bisherigen Wachstums und des vorhandenen Potenzials wollen wir hier weiter wachsen“, so Grahammer. „In Zukunft werden wir speziell Vorarlberger Unternehmen die Möglichkeit anbieten, Räumlichkeiten bei uns für ihre Geschäftstreffen zu mieten“, erklärt Grahammer abschließend. www.hypovbg.at

Ausbau des Standortes in Wien Aufbauend auf diesem starken Fundament wird in den weiteren Ausbau des Top-Bereiches im Anlagegeschäft mit Unternehmern und vermögenden Privatkunden sowie im Firmen- und

n Fakten Per 30.06.2015 konnte die Bank ein solides operatives Ergebnis in Höhe von 54,5 Mio. Euro erzielen. Das Anlagevolumen von Privat- und Firmenkunden beträgt knapp 7 Mrd. Euro.

Für die Mondmission der „PartTime-Scientist“ fertigte die Firma „1zu1 Prototypen“ die Entwicklungsmodelle von Landeeinheit und Erkundungsroboter. Ende 2013 sendete der Roboter Bilder vom Mond zur Erde.

Leidenschaftlich. Gut. Beraten.

1zu1 Prototypen finanzieren mit Hypo-Beratungsqualität. In jährlich komplexer werdenden Märkten gehen Expansionspläne weit über Finanzierungsfragen hinaus. Wir begegnen der Zukunft mit vernetzten Leistungen, qualifizierten AnsprechpartnerInnen, Teamwork und Engagement. In Summe: Beratungsleistung für Firmenkunden von besonderer Qualität. 80 Prozent der „Top 100“-Unternehmen in Vorarlberg vertrauen auf das Know-how der Hypo Landesbank. Herzlich willkommen, persönlich oder auf www.hypovbg.at


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Extra

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Gründer & Nachfolger

2014: 236 Unternehmens- n Veranstaltungstipps Verkauf und Nachfolge von Familienunternehmen. Der übernahmen in Vorarlberg Kauf, Interim Manager als operativer Umsetzer im M&A-Prozess Die Unternehmensübernahmen sind 2014 österreichweit leicht zurückgegangen. In Vorarlberg wurden 236 Betriebe übergeben. In Österreich wurden im vergangenen Jahr 6.675 Betriebe übernommen. Das entspricht einem leichten Rückgang von 2,5 Prozent oder 171 Übernahmen im Vergleich zum Jahr 2013. „In Vorarlberg gab es 2014 236 Firmenübergaben. Das sind um 15 weniger als das Jahr zuvor“, informiert Christoph Mathis, Leiter des WKV-Gründerservice und Experte für Betriebsnachfolgen. Österreichweit fanden 2014 mit 32,8 Prozent oder 2.188 Übernahmen die meisten Übernahmen im Bereich Tourismus und Freizeitwirtschaft statt, ge-

this, der eine Studie der KMUForschung Austria aus dem Jahr 2014 zitiert: „Gemäß der von WKÖ und Wirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie werden erfolgreiche Übergaben in den kommenden zehn Jahren die Arbeitsplätze von rund 450.000 Personen sichern - das sind 30 Prozent aller in Klein- und Mittelbetrieben Beschäftigten.“ Anhand dieser Zahlen betont Mathis die Wichtigkeit, Betriebsnachfolger in allen Belangen zu unterstützen: „Um ih-

Die meisten Übernahmen fanden 2014 in Österreich im Bereich Tourismus und Freizeitwirtschaft statt.

Foto: Thinkstock

nen einen ähnlich guten Start zu ermöglichen, wie den Neugründern.“ folgt von den Gewerbe- und Handwerksbetrieben mit 1.579 Übernahmen bzw. knapp 24 Prozent und dem Handel mit 1.498 Übernahmen bzw. 22,4 Prozent.

Unternehmensübergaben sichern Arbeitsplätze „Die Bedeutung von Betriebsübergaben hat in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich zugenommen“, unterstreicht Ma-

Gründerservice unterstützt Eine genaue Planung und intensive Vorbereitung der Übernahme sind besonders wichtig für einen erfolgreichen Prozess. Das Gründerservice der Wirtschaftskammer ist hier ein wichtiger Partner und unterstützt alle Betriebsnachfolger und -übergeber durch ein umfassendes Serviceangebot. n

Die Fachgruppe UBIT lädt zur Veranstaltung: Kompetenzen im Fokus „Kauf, Verkauf und Nachfolge von Familienunternehmen. Der Interim Manager als operativer Umsetzer im M&A-Prozess“. f Donnerstag, 1. 10. 2015, ab 18.30 Uhr, WIFI Dornbirn, Saal der Wirtschaft f 18.30 Uhr: Begrüßung; Vorstellung Interim Management und Verbände; Felix Rippe, MBA, Felix Rippe Management GmbH, Altach f 18.45 Uhr: Interim Manager berichten aus der Praxis; Interim Management im Business Broking; Die vielfältigen Aufgaben im Nachfolgegeschäft; Dipl.-Ing. Stephan Jansen CSE PMP, Jansen & Partner GmbH, Bregenz Die Psychologie der Unternehmensnachfolge; Was ein Gelingen so schwierig macht! Dr. Beat Rünzler, MBA, Wirt-

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schaftspsychologe, Hard Operative Verzahnung unterschiedlicher Unternehmenskulturen; Herausforderungen in der Post Merger Integration in Familienbetrieben; Dr. Alfred Painsi, MSc MBA, ipmc Consulting, Dornbirn 19.30 Podiumsdiskussion & Beantwortung von Fragen aus dem Publikum; Wilfried Christl, Eigentümer der Leite Asphalt + Bitu Terrazzo Böden GmbH; Felix Rippe MBA, Interim Manager, Altach; Dr. Lothar Allgäuer, Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH, Feldkirch; Dr. Daniel Malin, Öffentliche Notare Dr. Malin | Dr. Egel & Partner, Feldkirch; Dr. Omer Rehman, Partner bei ALPINE EQUITY, Bregenz 20.00 Netzwerken am Buffet Verbindliche Anmeldung bis 28.9. 2015 unter unter www.wkv.at/event/369

Gründer- und Jungunternehmersymposium 2015 Das Gründer- und Jungunternehmersymposium ist eine Kooperationsveranstaltung des Gründerservice der WKV, den Vorarlberger Raiffeisenbanken und des Landes Vorarlberg. Das Symposium findet am Freitag,

den 2. Oktober 2015, ab 13.00 Uhr im Kulturhaus Dornbirn statt. Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: www.wkv. at/events/symposium


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Dornbirn: Optimale Beratung für Standortgründung und Betriebsnachfolge In der Dornbirner Wirtschaftspolitik wird professionelle Beratung und Betreuung bei der Gründung und Ansiedlung von Unternehmen groß geschrieben. Dabei setzt das Standortzentrum das Prinzip des „one-stop-shops“ in die Tat um und unterstützt Wirtschaftstreibende konkret durch: u

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Kostenlose Beratung in der Vorphase von Unternehmensgründungen und Ansiedlungen in Dornbirn Individuelle Gründungsberatung und Unterstützung bei Businessplänen, Kosten-, Marketing- oder Finanzierungsfragen Beratung und gesamte Abwicklung der formalen Unternehmensgründung für Dornbirner Jungunternehmer Unterstützung bei der Suche

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nach geeigneten Büroräumen, Gewerbeflächen oder Grundstücken in Dornbirn Koordination von Behörden, Ämtern und Institutionen Schnittstelle zu weiterführenden Einrichtungen und Partnern

Außerdem initiiert das Standortzentrum diverse Projekte zur Erhaltung und Steigerung der wirtschaftlichen Metropole. Eine der Initiativen ist z. B. das Projekt „Business Göte“, bei dem im Vordergrund die Idee steht, dass erfahrene und erfolgreiche Personen aus der Wirtschaft junge Unternehmen in der Nachgründerphase unterstützen. Mit Fachwissen, FührungsMag. Marco Fehr

oder Beraterqualitäten, Kontakten, aber auch anderen Sichtweisen und neuen Impulsen, steht der Business Göte dem Jungunternehmer zur Seite. So können die Business Göte wichtige Partner für die Jungunternehmer sein, da sie alle jene Voraussetzungen mitbringen, die

jungen Firmen in der Anfangszeit häufig fehlen. Wenn auch Sie eine schnelle, unbürokratische und effektive Hilfestellung für Ihre Unternehmensgründung bzw. –ansiedlung suchen oder einfach nur Fragen zum Standort Dornbirn haben, dann wenden Sie sich an das

CAMPUS V – Raum für Wirtschaft, Wissen und Kreativität Moderner Arbeitsund Lebensraum Von hochmotivierten Jungunternehmern über innovative Spinoffs der FH Vorarlberg bis hin zum etablierten Unternehmen – am CAMPUS V treffen sich kreative Menschen, um ihre Ideen tatkräftig zu realisieren. Mit bereits über 60 Unternehmen und rund 570 MitarbeiterInnen bietet der CAMPUS V ein spannendes Unternehmerumfeld mit vielseitigen Entfaltungsmöglichkeiten.

KICA Kinderbetreuung und Restaurants Die Kinderbetreuungseinrichtung KICA stellt den Kindern individuell ausgestaltete Räumlichkeiten sowie eine Außenspielfläche zur Verfügung. Das Raumkonzept wurde hierbei auf die pädagogischen Vorgaben sowie die besonderen Bedürfnisse abgestimmt. Mit einer Ganztagesbetreuung sowie einem Betreuungsangebot am Samstag werden die Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von

Familie und Beruf am CAMPUS V geschaffen. Das designforum mit laufenden Veranstaltungen und Ausstellungen sowie das gastronomische Angebot runden das Angebot am Standort ab.

CAMPUS V Coworking Am Standort gibt es mit dem CAMPUS V Coworking Raum, in dem kreativ-innovative Unternehmen konzentriert an ihren Projekten arbeiten können und gleichzeitig die Möglichkeit für Interaktion und

Vernetzung besteht. Dies erfolgt in einem kreativen Arbeitsumfeld mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten. So können einerseits fixe Einheiten, andererseits einzelne Arbeitsplätze mit variablen Tages-, Mehrfach- oder Monatstickets genutzt werden. Die Infrastrukturen wie Besprechungsräume, Küche, Lounge und Telefonbox, werden gemeinsam genützt. Mehr Infos unter www.prisma-zentrum.com/ Promotion coworking

n Informationen PRISMA Zentrum für Standortund Regionalentwicklung GmbH CAMPUS V Hintere Achmühlerstrasse 1 6850 Dornbirn T +43/5572/22 1 22 20 www.prisma-zentrum.com

CAMPUS V - Hintere Achmühlerstrasse.

KICA Kinderbetreuung.

CAMPUS V Coworking.


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Abschluss des 10. epos Werbelehrgangs – die Eindrücke der Fachjury

„Bin persönlich zutiefst beeindruckt von den Leistungen“ n Epos Akademie

Es ist geschafft: Die zehn Teilnehmer des 10. epos Werbelehrgangs haben ihren Abschluss in der Tasche... ...und damit auch hoffentlich eine leuchtende Werbezukunft auf dem Tablett. Der erste Schritt dazu ist mit dieser Ausbildung auf jeden Fall gesetzt. Und: Erstmalig haben heuer alle mit einem guten Erfolg abgeschlossen. Die hochkarätige Fachjury, bestehend aus Martin Giesinger (Marketing, Giko Verpackungen, Weiler), Bernhard Weber (Werber, Weber, Mathis + Freunde) und Georg Zöchling (Markenexperte, Büro Sterngasse, Melk) ist sich einig: Das Niveau des epos Werbelehrgangs ist überdurchschnittlich hoch! Dieses Jahr galt es ein »Magazin für einen regionalen Markt« zu entwickeln. Dafür wurden u.a. ein Marketing-StrategieKonzept, Magazintitel, Logo bzw. Bildmarke, Geschäftsausstattung (Visitenkarten, Briefpapier, Kuvert), Magazinlayout (Editorialdesign), Werbekampagne (Inserate und Poster), Direct Mailing, Textierung (Headlines), Event, Budgetplanung und Kalkulation sowie Abgabe druckreifer Daten gefordert. Nach welchen Kriterien hat die Fachjury die Abschlussarbeiten bewertet? Georg Zöchling: „Es wurde sehr streng bewertet. Das hat mich selber überrascht. Aber wenn man solche Arbeiten auf Alltagstauglichkeit prüft, müssen sie funktionieren.“ Ins selbe Horn stößt auch Martin Giesinger „wobei natürlich auch die betriebswirtschaftlichen Chancen einer möglichen Umsetzung sehr wichtig waren.“ „Und wir fordern überraschende, kreative Ansätze, bewerten die grafische Ausführung und erwar-

11. epos Werbelehrgang f

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Bernhard Weber (Werber, Weber, Mathis + Freunde), Georg Zöchling (Markenexperte, Büro Sterngasse), Martin Giesinger (Marketing, Giko Verpackungen).

ten eine exakte Evaluierung der Zielgruppen“, so Bernhard Weber. Was haben Sie als Juror persönlich aus dem epos Werbelehrgang mitgenommen? Bernhard Weber: „Ich war sehr über die allgemeine Leistung aller antretenden Kursteilnehmer überrascht. Dass es möglich ist, berufsbegleitend so viel, in so (relativ) kurzer Zeit zu lernen, zu verarbeiten und schlussendlich umzusetzen, war sehr beeindruckend“. „Mich hat überrascht, wie viel man in acht Monaten lernen kann. Es grenzt an Zauberei, was Kursleiter Markus Wäger und sein Team den Absolventen in so kurzer Zeit beibringt“, gesteht Georg Zöchling. „Persönlich bin ich jedes Mal zutiefst beeindruckt, welche Leistungen hier von Nicht-Profis auf höchst professionelle Art und Weise erbracht werden. Vor allem vor dem Hintergrund, dass dies zumeist berufsbegleitend erfolgt“, so Martin Giesinger. Wie schätzen Sie das Niveau des Lehrgangs und der Abschlussarbeiten im Gesamten ein? Georg Zöchling: „Eindeutig höher als in manch anderen einschlägigen Ausbildungsstätten.“ Auch für Martin Giesinger ist klar: „Das Niveau des epos Werbelehrgangs ist überdurchschnittlich hoch. Es

gelang der epos Akademie, den Referenten und den Studenten bisher jedes Mal, für positive Überraschungen zu sorgen!“ Wie ist das Verhältnis Theorie & Praxis? Bernhard Weber: „Praxis kann man nur sehr schlecht üben, das kann man nur erleben. Die Theoriearbeit bei epos hat die teilnehmenden Damen aber sehr gut auf die „Wirklichkeit“ vorbereitet!“ Können Sie als Branchenexperte die epos Akademie mit dem Werbelehrgang empfehlen? Martin Giesinger: „Einer Weiterempfehlung kann ich uneingeschränkt zustimmen. Vor allem die Kombination zwischen theoretischer Wissensvermittlung und praktischer Umsetzung macht die Ausbildung sehr wertvoll und steigert die Attraktivität der Absolventen am Arbeitsmarkt.“ Auch Georg Zöchling sieht das genau so: „Natürlich ersetzt der Kurs kein Grafikdesignstudium, aber man kann damit „ergänzend“ seine Fähigkeiten auf ein viel höheres Niveau bringen.“ Und für Bernhard Weber sind es auch die Menschen hinter dem Lehrgang: „Emilio Bietti war ein Vorreiter, Markus Wäger ist ein famoser Lehrer. Eine gute KomPromotion bination!“

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11. epos Werbelehrgang: Intensiv-Lehrgang für Werbung und Gestaltung (Themen: Werbung, Grafikdesign, Marketing, Textgestaltung, Budgetkalkulation und Mediaplanung) maximal 10 Teilnehmer Start des Werbelehrgangs: 30. Oktober 2015 (jeweils Freitag, 14:00–20:30 Uhr und Samstag, 9:00–15:30 Uhr) Infoabend: 24. September 2015, 19.30 Uhr, epos Akademie Götzis, Am Garnmarkt 13 Anmeldung unter: www.eposakademie.at

Für zusätzliche Informationen stehen wir Ihnen gerne per Mail unter akademie@eposcomputer.at oder via Telefon 05523 57777-40 zur Verfügung. www.eposakademie.at

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Nr. 35-36 · 28. August 2015

40 · Werbung · Die Wirtschaft

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