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die Wirtschaft Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 72. Jahrgang

Nr. 34-35 · 25. August 2017

digitalisierung: vorarlberg die Nr. 1

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Heimische Betriebe bei Digitalisierungsprojekten österreichweit vorne. Seite 4.

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Keine neuen Steuern

Tourismus: Forderungen

Zusätzliche Steuerbelastungen auf Immobilien würden die Wohnkosten im Land weiter in die Höhe treiben.

Prax axisgerechte Saisonkontingente verlangt Spart rtenobmann Elmar Herburger von Minister Stöger.

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2 · Die Wirtschaft

Magazin Themen der Woche

9-17

Meilenstein Handels-Kv. Mit dem neuen Gehaltssystem wurde ein wichtiger Schritt zur Modernisierung und Weiterentwicklung des KVVertrags im Handel umgesetzt. 9

Interv rview der Woche. „Wir dürfen nur mit dem Besten zufrieden sein“. Das fordern die Buchautoren Wolfgang Herburger und Siegfried Steininger in ihrem Buch „Die Zukunft Vorarlbergs. Perspektiven 2050.“ 10, 11 Berufsschulen: Aktuelle Infos. Alle wichtigen Informationen zum Berufsschulbeginn und zur Sprengeleinteilung für das Schuljahr 2017/18 finden sich online auf news.wko.at/ vlbg/berufsschulbeginn 17

 I Herausgeber und Medieninhaber: Wirt rtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirt rtschaft“ Betrieb gewerblicher Art rt, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, ww ww.wko.at/vlbg E presse@wkv.at, W w Redaktion: Mag. Herbert rt Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387), Sarah Kresser (sk). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W w ww ww.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirt rtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirt rtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Medientz: Wirt rtschaftskammer Vorarlberg, gesetz Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 22.229 (1. Halbjahr 2017) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder Thinkstock.de rwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen Alle verw meinen die weibliche und männliche Form.

Euro-Info-Tour der ÖeNB stieß auf großes Interesse Im Rahmen der Euro-Info-Tour 2017 der Österreichischen Nationalbank machte der Euro-Bus im August in Vorarlberg Station. Es gab Stopps in Dornbirn, Bregenz, Feldkirch und Bludenz. Angestellte in über 60 Geschäften und Lokalen erhielten direkt an ihrem Arbeitsplatz eine kurze Einführung, wie sie Euro-Banknoten rasch und ohne technische Hilfsmittel auf ihre Sicherheitsmerkmale überprüfen können. Insgesamt wurden 4.162 Kundenkontakte verzeichnet. 1.473 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger nutzten den kostenlosen Service des Schilling-Euro-Tausches und wechselten insgesamt 2.166.687 Schilling.

2.689 Interessierte nahmen das breite Informationsangebot in der Info-EuroStraße in Anspruch. Grundsätzlich haben Schilling-Banknoten, die bereits vor der Euro-Einführung ihre Funktion als gesetzliches Zahlungsmittel verloren haben, eine Umtauschfrist von 20 Jahren. Bei der 500-Schilling-Banknote „Otto-Wagner“ und der 1000-Schilling-Banknote „ErwinSchrödinger“ läuft diese Frist am 20. April 2018 ab. Beide Banknoten verlieren dann ihre Gültigkeit. Alle Banknoten der letzten Schilling-Serie können jedoch zeitlich unbegrenzt umtauscht werden. In den vergangenen Jahren hat sich der Euro-Bus der OeNB als zentrales Informationsinstrument bewährt und ist im gesamten Eurosystem einzigartig.

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Foto: Dietmar Mathis

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3. Alpen Culinary Street Food Festival. Der Vorarlberger Kochverband und die Initiative „Vorarlberg isst“ hatten zu Westösterreichs größter Freiluft-Küchenparty geladen. Die 21 Betriebe, die in Kochwerkstätten und Stationen in Bludenz ihr Können zeigten, kamen trotz durchwachsenem Wetter ins Schwitzen. Küchenchefs und -chefinnen und vor allem ihre Kochlehrlinge präsentierten eindrucksvoll ihre Fertigkeiten. Die schmackhaften und auch optisch perfekt angerichteten Speisen überzeugten die Gäste. An den Ständen und kleineren wie größeren Food-Trucks wurden vor allem regionale Köstlichkeiten von höchster Qualität angeboten. Das Ziel der Veranstalter, Street Food mit heimischen Produkten und regionalen Leitbetrieben zu präsentieren, ist erneut aufgegangen.


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· Magazin · 3

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1,3

Milliarden Euro betrug der Umsatz des stationären Einzelhandels in Vorarlberg im ersten Halbjahr 2017. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 stiegen die Umsätze damit nominell um 3,3 Prozent (Ö: +2,5 Prozent) und übertrafen damit nochmals das hohe Umsatzplus 2016 (+2,2 Prozent).

Neugründungen: Kaum Rückgang im ersten Halbjahr 2017 520 Unternehmen – ohne selbstständige Personenbetreuer - wurden in den ersten sechs Monaten 2017 gegründet, das sind nur um 1,1 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (526). „Von einem Rückgang der Gründungen kann daher kaum gesprochen werden. Die Arbeitsmarktzahlen und die aktuelle Konjunkturlage der Vorarlberger Wirtschaft sind derzeit sehr gut. Generell ist in solchen Wachstumsphasen und bei einem damit einhergehenden Bedarf an Fachkräften der Trend in die Selbstständigkeit etwas abgeschwächt“, erklärt Mag. Christoph Mathis, Leiter des Gründerservice in der WKV. „Die Motive, sich selbstständig zu machen, haben sich seit dem

Vorjahr etwas verändert“, stellt Mathis fest. „Flexibler in der Zeitund Lebensgestaltung zu sein“ hat mit 67 Prozent das Motiv „eigener Chef sein wollen“ (65 Prozent) als Hauptmotiv abgelöst. Großen Anteil an der beständigen Zahl von Neugründungen hat

„Die Motive, sich selbstständig zu machen, haben sich etwas verändert.“ Christoph Mathis, Leiter Gründerservice

das Team des Gründerservice in der WKV. Im 1. Halbjahr wurden 555 Kunden via Gründungsberatungen und Workshops betreut, das sind um fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Entsprechend der geänderten Anforderungen durch die Digitalisierung spricht das WKVGründerservice neben klassischen Gründern und Betriebsnachfolgern speziell die Start-up Szene an und deckt zusätzlich den Schwerpunkt Crowdfunding ab. Das neue Geschäftsfeld „Start-up/Digital“ treibt die Servicierung, Vernetzung und Entwicklung von Startups und Digitalunternehmen in Vorarlberg voran. Ebenso wurde für Crowdfunding als neue Art der Finanzierung zusätzliches Knowhow und Beratungsunterstützung aufgebaut. Im Gründerservice werden diese Agenden von Peter Flatscher, B.A. übernommen.

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Österreicher mit ihren Jobs am zufriedensten Auf die Frage, ob sie mit ihrem aktuellen Job zufrieden sind, antworteten 95,1 Prozent einer repräsentativen Gruppe von Österreichern mit „Ja“. Insgesamt wurden Arbeitnehmer aus 150 Ländern befragt, das Ergebnis aus Österreich wurde aber in keinem anderen Land der Welt getoppt. Auf den Plätzen zwei und drei folgen laut der Publikation der London School of Economics Norwegen und Island, dahinter die Niederlande und die Schweiz. Außerhalb Europas ist die Arbeitszufriedenheit in Thailand am höchsten (6. Platz). Laut den Autoren sind weniger das Gehalt, als vielmehr die Vielfalt der Aufgaben und hilfreiche Kollegen ausschlaggebende Faktoren für eine hohe Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

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Verantwortungsvolle Unternehmen Buhmann im fehlenden Kontext Das Damoklesschwert rt in Form des Bonus-Malus-Modells für die Beschäft äftigu gung Älterer ist Geschichte. Die heimischen Untern rnehmen haben so viele Stellen für ältere Arbeitn tnehmer geschaff affen, dass ihnen eine „Älteren-Quote“ und damit Straf afzah ahlungen erspart rt bleiben. Obwohl die Vorgaben und Ziele ckt waren, hahoch gesteck ben die Firmen diese Ziele nicht nur erreicht, sondern rn sogar übert rtroffen. Derzeit sind in Österreich so viele ältere Arbeitnehmer beschäft äftigt gt wie nie zuvor. Seit2013gibteseinenZuwachsvon

322.132 ((JJaah hresdurchschnitt 2013) auf 422.039 Personen (2016) in der Altersgruppe55+.Besonderserf rfreuang: In keilich in dem Zusammenhan ner an anderen Altersgruppe ist der Beschäft äftigu gungsaßen zuwachs dermaß hoch wie bei den Älteren. Die heimischen Untern rnehmen haben jedenfalls ihre Veran antwort rtung eindruck cksvoll unter Beweis gestellt. Dafür hätte es freilich nicht die Drohung mit dem Bonus-MalusModell gebraucht. Für die Firmen heißt es jedenfalls: Daumen nach oben! (p (p.f.)

Der österreichische Dieselgipfel ist über die Bühne gegangen, viele Fragen im Zusammenhang mit den Dieselfahrzeugen bleiben offen. Es hat jedenfalls den Anschein, als müsste die Dieseltechnologie als der einzige Buhmann herhalten. Sie wird aus einem größeren Zusammenhang herausgepickt und an den Pranger gestellt. Letzte Konsequenz: Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge. Das mutet umso seltsamer an vor dem Hintergrund, dass Dieselfahrzeuge seitens der Politik den Konsumen-

ten jahrelang schmackhaft gemacht wurden. Nun ist über Nacht plötzlich alles anders. Grundsätzlich gilt: Wer eine Technologie (plötzlich) verteufelt und in Konsequenz dann auch noch verbietet, verhindert technische Weiterentwicklung und Innovation. In Wahrheit weiß nämlich heute niemand wirklich, wie die Zukunft in Sachen Mobilität genau ausschaut. Wer das Thema nicht in einem größeren Zusammenhang sieht, für den gilt: Daumen nach unten! (p.f.)


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Thema vorarlberg ist digitaler Spitz tzenreiter Der digitale Wandel ist bereits in vollem Gange. Im österreichweiten Vergleich führen Vorarlbergs Unternehmen dabei die Spitze an.

Vorarlberg (WKV). Diese wird im Rahmen einer digitalen Strategie der WKV in vier Tätigkeitsfeldern wahrgenommen: Forschung und Entwicklung Aus- und Weiterbildung ‣ Service-Exzellenz mit den „Digitalen Perspektiven“ ‣ Entwicklung einer lebendigen Start-up-Kultur „Wir wollen eine Kultur entwickeln, welche die Umsetzung digitaler Innovationen am Standort Vorarlberg nicht nur zulässt, sondern gezielt fördert“, so Metzler weiter.

Die Betriebe Vorarlbergs zeigen angesichts der fortschreitenden Digitalisierung eine vorbildliche Haltung, so die im Mai veröffentlichten Ergebnisse einer Umfrage des Kreditschutzverbands (KSV1870). Demnach erwarten 92 Prozent der heimischen Betriebe direkte Auswirkungen der Digitalisierung auf ihr Unternehmen, womit Vorarlberg weit vor dem österreichweiten Durchschnitt von 73 Prozent liegt. Laut KSV seien die positiven Ergebnisse unter anderem auf bewusstseinsbildende Maßnahmen der Vorarlberger Wirtschaftskammer zurückzuführen.

Digitalisierungsprojekte „In unserer Region werden die Chancen des digitalen Wandels nicht nur erkannt, sondern in konkreten Maßnahmen umgesetzt“, betont der WKV-Präsident. „Als hoch entwickelte Wirtschaftsregion begegnen wir dieser Herausforderung aktiv und verschränkend über die Unternehmens- und Or-

„Hier habe ich eine klare Vision“, erklärt Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer

Anteil der Unternehmen, die in den nächsten 12 Monaten digitalisierungsvorhaben planen: 100

85% 83%

78%

75%

72%

71% 71% 70% 62%

© Die Wirt rtschaft 08/ 2017

Kärnten

Niederösterreich

Wien

Tirol

Steiermark

Salzburg

0

Vorarlberg

20

Österreich

40

Oberösterreich

60

Burgenland

80

93%

rtung zur Digitalisierung Quelle: WKÖ, WBA Sonderauswert

ganisationsgrenzen hinweg.“ Das schlägt sich in einer Sonderauswertung des WKÖ-Wirtschaftsbarometers ebenfalls positiv nieder: Innerhalb der nächsten zwölf Monate sollen in neun von zehn der befragten Vorarlberger Unternehmen Digitalisierungsprojekte umgesetzt werden. Gefolgt von Salzburg und der Steiermark, jeweils mit etwas über 80 Prozent, zeichnet sich Vorarlberg bei leichtem West-Ost-Gefälle als Spitzenreiter ab.

Konkrete Investitionen Mit 82 Prozent wollen die Vorarlberger vorwiegend in neue Hard- und Software investieren. Allerdings sollten Digitalisierungsvorhaben nicht nur oberflächlich, sondern im Idealfall in der gesamten Wertschöpfungskette verankert werden. So steht auch die Reorganisation von Arbeitsabläufen bei 63 Prozent der heimischen Betriebe hoch im Kurs, darunter fällt z.B. die Verknüpfung von Geschäftsprozessen, der Datenaustausch mit Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern, Behörden oder Plattformen und die Integration von Systemen in den Betrieb. Ein Viertel der Unternehmer Vorarlbergs will Websites mit neuer Funktionalität (z.B. Onlinebezahlung) in Angriff nehmen, während jeder fünfte Betrieb an der Entwicklung neuer Marketing- und Vertriebskonzepte arbeiten wird. Um dem möglichen Verlust von Arbeitsplätzen entgegenzuwirken und neue Berufsfelder zu öffnen, sollte auch der Qualifikation von Mitarbeitern großen Stellenwert eingeräumt werden. Das planen 14 Prozent der Vorarlberger Betriebe im Rahmen von IT-Weiterbildungen umzusetzen; dafür bieten sich aktuell z.B. die auf Digitalisierung fokussierten WIFI-Kurse an.

„In unserer Region werden die Chancen des digitalen Wandels nicht nur erkannt, sondern in konkreten Maßnahmen umgesetzt.“ Hans Peter Metzler, WKv-Präsident

Faktor Sicherheit Zwar wird der digitale Wandel mehr als Chance zur Weiterentwicklung denn als Bedrohung wahrgenommen, aber auf neuen Gebieten ist dennoch Vorsicht geboten: Eine der größten Gefahren orten die Unternehmer in Hackerangriffen und Cyberkriminalität. Deshalb wird in 61 Prozent der befragten Betriebe Vorarlbergs künftig großer Wert auf neue IT-Sicherheitskonzepte und Datenschutz gelegt. Und auch hier ist die WKV unterstützend aktiv geworden und bietet seit Juni eine eigene Cyber-Security-Hotline an. (sk) 

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Bei Cyberattacken aller Art bietet die Wirtschaftskammer Vorarlberg ihren Mitgliedern eine kostenlose CyberSecurity-Hotline zur Notfallhilfe: 0800 888 133


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· Thema · 5

die Kosten für Immobilien, Wohnen und Bauen sind dramatisch gestiegen - neue Steuern haben stark dazu beigetragen.

Wohnkosten: Warnen vor weiterem Drehen an der Steuerschraube Zusätzliche Steuerbelastungen auf Immobilien würden die Wohnkosten im Land weiter in die Höhe treiben. Davor warnen die Vorarlberger Immobilien- und Vermögenstreuhänder. „Mit der Einführung der Immobilienertragsteuer und der Grunderwerbsteuer sind die Kosten für Baugrund sowie für Wohnraum regelrecht explodiert. Zusätzliche Erhöhungen dieser Abgaben haben ebenfalls an der Kostenschraube gedreht.“ Darauf verweist Mag. Günther Ammann, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Immobilienmakler und Bauträger.

Endverbraucher betroffen Der erfahrene Immobilienfachmann betont in dem Zusammenhang, dass solche Kostensteigerungen stets den Endverbraucher treffen. Somit treffen sie den

Häuslebauer und Wohnungskäufer, aber auch Mieterinnen und Mieter. Ein weiterer bedeutender Punkt sind die Baukosten. Bei manchen Gewerken gibt es jährliche Steigerungen von 5 Prozent und mehr. Mag. Ammann: „Das ist auf die erfreulich gute Konjunktur zurückzuführen, die dem Baugewerbe und dem Baunebengewerbe

einen Zuwachs an Aufträgen beschert. Und wie überall bestimmt das Verhältnis von Nachfrage und Angebot die Preisentwicklung.“ Der Immobilienbereich ist in unserem Land bereits über Gebühr belastet. „Teilweise sind Grundstückspreise seit 2008/09 um 50 Prozent angestiegen. Das war unter anderem eine unmittelbare Folge der Einführung der neuen Steuern. Sie wurden bekanntlich seither noch erhöht“, sagt Ammann.

Hoffen auf Beruhigung auf aktuellem Niveau „In anderen Regionen Europas mit guter Infrastruktur wird kein derart hoher Preisanstieg registriert wie bei uns.“ Mag. Günther Ammann, FGo

Natürlich trägt die hohe Nachfrage mit zur Preissteigerung bei. „Diese Nachfrage gibt es allerdings auch in anderen Regionen Europas mit guter Infrastruktur. Dort wird dennoch kein derart hoher Preisanstieg wie bei uns registriert“, erläutert der Fachgruppenobmann. Ammann hofft, dass sich die dynamische Entwicklung wenigs-

tens mittelfristig auf dem aktuell hohen Niveau beruhigt. „Wenn auf Bundesebene allerdings weiter an der Steuerschraube im Immobilienbereich gedreht wird, muss ein weiteres Ansteigen der Wohnkosten befürchtet werden.“

Behutsam vorgehen Auch bei einigen derzeit von der Politik angedachten Änderungen im Wohnrecht ist für Ammann eine sehr behutsame und ebenfalls sehr überlegte Vorgangsweise ein Gebot der Stunde. „In der Vergangenheit haben legistische Maßnahmen öfter das Gegenteil der gewünschten Effekte bewirkt“, weiß er aus leidvoller Erfahrung. „Das darf auf keinen Fall mehr passieren!“ Verschiedene gesetzliche Maßnahmen führen aktuell nämlich dazu, dass Wohnungen und Häuser im Land dem Wohnungsmarkt nicht zur Verfügung stehen. Dies treibt die Preise ebenfalls spürbar in die Höhe. 


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6 · Tourismus und Freizeitwirtschaft · Die Wirtschaft

die momentane Saisonkontingente-Regelung stellt viele Hoteliers und Tourismusbetriebe, die auf bewährtes und qualifiziertes Personal setzen, vor große Herausforderungen.

Saisonkontingente im Tourismus: Frühzeitig den Winter mit Fachkräften absichern

Die Vorarlberger Tourismusbetriebe rüsten sich schon jetzt intensiv für die kommende Wintersaison. Viele Betriebe werden auch heuer wieder vor der Herausforderung stehen, für eine erfolgreiche Saison genügend Fachkräfte zu bekommen. Immerhin werden in Vorarlberg im Winter rund 3.000 Mitarbeiter mehr benötigt als im Sommer. Der Großteil dieser Mitarbeiter kommt nach wie vor aus Österreich und dem EU-Raum. Darüber hinaus sind die Tourismusbetriebe aber auch auf Personal aus Drittstaaten angewiesen. Diese Saisonkontingente werden zwei Mal im Jahr vom Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz,

Alois Stöger, festgesetzt. Trotz des wachsenden Personalbedarfs – gerade in den westösterreichischen Ferienregionen – wurden die Saisonkontingente für Drittstaatsangehörige in den vergangenen Jahren mehrfach gekürzt.

Vier Forderungen für Saisonkontingente Spartenobmann Elmar Herburger erklärt: „Diese Ausgangslage stellt viele Hoteliers und Tourismusbetriebe, die auf bewährtes und qualifiziertes Personal setzen,

Foto: M. Gmeiner

Die Vorbereitungen für die Wintersaison laufen im Vorarlberger Tourismus schon jetzt auf Hochtouren. Um die zu erwartende angespannte Mitarbeitersituation mit praxisgerechten Saisonkontingenten zu entschärfen, stellt Spartenobmann Herburger vier Forderungen an Minister Stöger.

„Für ein ausreichendes Saisonkontingent haben wir vier Forderungen aufgestellt.“ Spartenobmann Elmar Herburger

vor sehr große Herausforderungen.“ Die Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer hat deshalb in Abstimmung mit den betroffenen Bundesländern vier konkrete Forderungen an Bundesminister Stöger formuliert, um ein möglichst ausreichendes Saisonkontingent für die kommende Wintersaison sicherstellen zu können: 

Die Höhe des Kontingents soll für jedes Bundesland im Direktorium des jeweiligen AMS festgelegt werden.

Das Modell der „StammSaisoniers“ soll wiederbelebt werden. Mit der Vorgabe, dass eine Genehmigung zu erteilen ist, wenn in den vergangenen sechs Jahren zumindest fünf Saisonen in Österreich nachgewiesen werden können.

Für Asylwerber und Skilehrer muss ein eigenes Kontingent geschaffen werden.

Die Erstellung der Mangelberufsliste muss sich an den regionalen Gegebenheiten und Arbeitsmarktdaten des jeweiligen Bundeslandes orientieren.

Mit diesen Forderungen gehen Vertreter der Bundessparte Tourismus bereits im August in Verhandlungen mit Minister Stöger. „Die Vertreter der Bundesregierung müssen endlich verstehen, worauf es im Tourismus ankommt: Die unterschiedlich starken Saisonen bringen es einfach mit sich, dass wir gerade im Winter auf Mitarbeiter von außen zurückgreifen müssen“, erklärt der Spartenobmann. Außerdem nimmt die Mobilitätsbereitschaft der EU-Mitarbeiter mit wachsendem Tourismus und steigendem Lohnniveau in den Herkunftsländern mehr und mehr ab. „Die Betriebe brauchen in Hinblick auf die kommende Wintersaison wieder Rechts- und Planungssicherheit für ihre Fachkräfte“, stellt Spartenobmann Elmar Herburger klar und betont: „Unser großes Bestreben ist es, für die saisonale Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen komplett neueModellezuschaffen,dienicht jedes Jahr neu verhandelt werden müssen, sondern die an objektiven Messgrößen festgemacht werden und die gewünschte Rechtsund Planungssicherheit garantieren. Dieses Ziel werden wir mit der neuen Bundesregierung angehen.“ (ba)


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· Junge Wirtschaft/Werbung · 7

JWv: Tax Freedom day 2017 nach vorne verlagert Um sieben Tage hat sich der Tax Freedom Day nach vorne verlagert. Die Junge Wirtschaft Vorarlberg WV) zeigt sich grundsätz(JWV lich erfreut, von Euphorie ist aber nicht die Rede. Erste Trendumkehr seit 2005: Der Tax ax Freedom Day findet heuer um sieben Tage früher statt als noch im Vorjahr. Konkret bedeutet dies, ab dem 15. August hat der durchschnittliche Steuerzahler genug verdient, um die Abgaben und Steuern begleichen zu können und erst ab diesem Zeitpunkt fließt das Einkommen des Steuerzahlers in die eigene Tasche. „Die grundsätzlich erfreuliche Verbesserung ist zwar lediglich ein Einmaleffekt der Steuerreform gt für uns aber auf, was 2016, sie zeigt mit Reformen möglich wäre. Unser WV ist es, auch weiter die Ziel als JWV Abgabenquote zu senken. Beim ax letztjährigen österreichischen Tax

Alexander Abbrederis (links) und Peter Flatscher.

Foto: JWV

Freedom Day han andelte es sich um ein höchst beunruhigendes Nedniveau. Im Vergleich gativ-Rekordn zu aan nderen Län ändern ist auch das diesjährige Ergebnis ernüchternd und bei diesem Reformtempo hätten wir erst in fünf bis zehn Jahren das Niveau unserer Nachbarlän änder erreicht“, kommentiert Alexan ander Abbrederis, JWV WV-Vorsitzender. Laut einer ak aktuellen Umfrage der JWV WV geben 34 Prozent der Befragt gten aan n, dass sie aan n eine Konjunkturverbesserung glauben. „Wir erkennen diese positive Stimmung

und hoffen, dass eine neue Richtung eingeschlagen wurde, die es beizubehalten gilt. In unserer ak aktuellen JW-Studie führen 68 Prozent der Befragt gten aan n, dass die hohen Abgaben die größte Hürde bei der Einstellung von neuen Mitarbeitern nfan angsphase sind. Gerade in der A An ist es für Jungunternehmer und anzierung, Gründer schwierig: Finan Bürokratie und fehlendes Personal sind herausfordernd. Hier stellen die hohen Lohnnebenkosten einen unerfreulich zentralen Punkt dar“, WV-Vorsitzende aan n. führt der JWV

WV-GeschäftsPeter Flatscher, JWV änzt: „Jede Entlastung führer, ergän erlaubt es jungen Selbststän ändigen, sich auf den Aufb fbau des eigenen Unternehmens zu konzentrieren und deshalb ist der Beschäftigungsbonus als Schritt in die richtige Richtung zu werten.“ Die konkrete Umsetzung stößt bei der JWV WV jedoch auf wenig Gegenliebe, wie Flatscher ausführt: „Zunächst wird den Jungunternehmern aus der einen Tasche viel Geld in Form von Abgaben gezogen, um dieses dan ann durch die Mühlen der Bürokratie laufen zu lassen und einen Teil davon schlussendlich durch Förderungen – wieder mit bürokratischem Aufwan and - zurückzugeben. Soll das effizient sein, frage ich mich?“. WV ist klar, erst durch Für die JWV eine grundsätzliche Befreiung der durch den Beschäftigungsbonus geförderten Abgaben, würde ein wichtiger Beitrag zum Stan andort Österreich geleistet werden, ohne dass dabei viel Geld auf dem Weg dahin verloren geht.“ 

METRO BRINGT SIE GROSS RAUS! Sie möchten mit sensationellen Specials neue Kunden gewinnen und Stammkunden überraschen? Dann machen Sie mit beim METRO Own Business Day. Selbstständige Unternehmer verdienen vollste Anerkennung und größtmögliche Aufmerksamkeit! Darum hat METRO den Own Business Day ins Leben gerufen. Feiern Sie diesen Tag mit uns! Erstellen Sie Ihr eigenes Special für den 10. Oktober. METRO unterstützt Sie bei der Bekanntmachung! Über eine eigene OnlinePlattform können Sie Ihre Ideen und Spezialangebote für den Own Business Day präsentieren. Feiern wir gemeinsam den Own Business Day! Machen Sie mit unter www.metro.at/obd


8 · Information & Consulting ·

Nr. 34-35 · 25. August 2017 Die Wirtschaft

Berater bekommen mehr Rechte Erfolg für die Unternehmensberater: Nach langjähriger Vorbereitung sowie intensiven Verhandlungen erhalten sie zusätzliche Rechte und dürfen nun ihre Klienten klar nach außen vertreten. Unternehmensberater begleiten Betriebe in allen Lebensphasen - von der Gründung bis zur Übergabe, Schließung oder Insolvenz. Doch bisher hatten sie bloß ein Vertretungsrecht im Innenverhältnis zur Einholung von Informationen. Mit der Novelle der Gewerbeordnung ändert sich das. „Für uns als Interessenvertretung ist das ein sensationeller Erfolg“, freut sich Christian Bickel, Obmann der Fachgruppe UBIT in der WKV. Die Rechte-Erweiterung hat der Fachverband UBIT über mehrere Jahre vorbereitet und verhandelt. Jetzt haben die Unternehmensberater ganz klar die Befugnis, ihre Klienten auch nach außen zu vertreten. Konkret erhalten Unternehmens-

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berater folgende zusätzliche Rechte mit der Novelle: 1. Beratung bei der Unternehmensgründung, -schließung und -übergabe: Die Beratung wird immer in Bezug auf die unternehmerische Tätigkeit entfaltet und kann auch ausgeübt werden, wenn der Auftraggeber noch nicht oder nicht mehr im Besitz einer Gewerbeberechtigung ist.

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Fit für eine Crowdfinanzierung? Crowdinvesting gewinnt als alternative Finanzierungsform immer stärker an Bedeutung und wird meist ergänzend zu einer klassischen Fremdkapitalfinanzierung eingesetzt. Beim Crowdinvesting erwerben viele (Klein-)Anleger Anteile an einem Unternehmen bzw. stellen diesem Kapital für einen vereinbarten Zeitraum zur Verfügung, um es zu unterstützen. Je nach Modell der Beteiligung ist der Investor am Gewinn und Verlust anteilsmäßig beteiligt. Durch Crowd-Plattformen im Internet werden Projekte und Geldgeber zusammengeführt. Der Crowdinvesting-

Christian Bickel, obmann der Fachgruppe UBIT: „Insbesondere mit der Klarstellung der berufsmäßigen Vertretung sind Unternehmensberater als externe Berater und Begleiter ihrer Klienten entscheidend gestärkt worden.“

von der Gründung bis zur Übergabe, Schließung oder Insolvenz - Unternehmensberater sind wichtige Begleiter.

Sprechtag der Sparte Information und Consulting am 5. September 2017 hilft Ihnen zu erkennen, ob Ihr Unternehmen fit für eine Crowdfinanzierung ist. In einem individuellen Beratungsgespräch klären Sie, welche Voraussetzungen Ihr Unternehmen für Crowdinvesting erfüllen muss, worauf Sie bei der Umsetzung achten sollten und welche weiteren Alternativen für die Finanzierung Ihres Investitionsvorhabens es gibt.    

5. September 2017 14 - 18 Uhr (Terminvergabe nach Anmeldung), WKV Anmeldung: E consulting@wkv.at Für die Anmeldung bitten wir Sie um eine Kurzpräsentation der Idee oder um eine Konzeptbeschreibung in fünf bis zehn Sätzen.

2. Sanierungs- und Insolvenzberatung: Diese ist ein Teil des Berufsbildes der Unternehmensberater. Neu ist, dass die Ausgleichsvermittlung jetzt auch Unternehmensberater ausüben dürfen. 3. Berufsmäßige Vertretung gegenüber Dritten: Unternehmensberater können künftig ihre Klienten gegenüber Kunden, Lieferanten, Behörden und Körperschaften öffentlichen Rechts vertreten. 

Stefan Hagen, HGN Hagen Management: „Die Vereinfachung und Präzisierung war notwendig. Denn Unternehmen erwarten zurecht kompetente und professionelle Begleitung in allen Entwicklungsphasen. Das ist in Vorarlberg auch mehrheitlich sichergestellt. Dort, wo die Qualität nicht passt, verschwinden Anbieter rasch wieder von der Bildfläche.“

Nahezu alle Aktien-Anleger wieder im Plus Analyse der Aktienmärkte zeigt: Geduld ist für Rendite wichtiger als Timing. Von den Verlusten an den Aktienmärkten, die Anleger im Rahmen der Finanzkrise 2007/2008 verschmerzen mussten, ist

Arnold Tollinger

wenig übriggeblieben. Nahezu alle Anleger, die damals Aktien gekauft haben, sind heute im Plus. „Die meisten sogar deutlich“, betont der stellvertretende Obmann der FG Finanzdienstleister in der WKV und Wertpapier-Experte Arnold Tollinger. So zeigt eine kürzlich vom Fachverband der Finanzdienstleister erhobene Analyse

eine klar positive Entwicklung. Demnach hat ein weltweit gestreuter Aktienmix in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich 51 Prozent Gewinn erzielt. Obwohl Ökonomen derzeit vor einem nahenden Crash warnen: „Der richtige Zeitpunkt zum Einstieg ist dann, wenn ich als Anleger Kapital zur Verfügung habe“, betont der stv. Fachgruppen-Obmann. Auch Experten wissen letztlich nicht, wann der nächste Einbruch folgt. „Derzeit halte die Angst, während Börsenkorrekturen Geld zu verlieren, viele Vorarlberger davon ab, in Aktien zu investieren. Und das, obwohl Ertragserwartungen von vier bis sechs Prozent, die von vielen Anlegern erwartet werden, unter den derzeitigen Bedingungen mit risikoärmeren Anlageformen gar nicht möglich sind. „Oft wird unterschätzt, wie lange der Anlagehorizont sein könnte. Geduld ist bei Aktien-Anlagen also wichtiger als das Timing“, betont Tollinger. 


Nrr. 3 N 34 4-3 35 5·2 25 5. A August ugust 2 2017 017 Die Wirtschaft

· Handel · 9

Handel: Neuer Kollektivvertrag ist „Meilenstein mit vorbildwirkung!“ Webtipp: Auf der Website der Sparte Handel finden Sie Branchen-News, Zahlen, daten, Fakten, Statistiken, Informationen zu den Top-Themen der Branche sowie Service-Tools: www.derhandel.at

Spartenobfrau KommR Theresia Fröwis: „Mit dem neuen Gehaltssystem wurde ein wichtiger Schritt in Richtung Modernisierung und Weiterentwicklung des Kollektivvertrages für Angestellte und Lehrlinge im Handel umgesetzt.“ Weitere Verhandlungen sollen folgen. Mit der Einigung auf ein neues umfassendes Gehaltssystem im heimischen Handel wurde für die 2.046 Arbeitgeberbetriebe und die 20.310 unselbstständig Beschäftigten in dieser Branche in Vorarlberg ein wichtiger Meilenstein erreicht. KommR Theresia Fröwis, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, erklärt: „Die neue Gehaltsordnung stellt die Handelslandschaft auf

neue Beine und kann damit anderen Branchen als Vorbild dienen.“ Zu den vielen Neuerungen gehören etwa Vereinfachungen durch eine einheitliche Gehaltstafel und ein einheitliches Gehaltsgebiet für den gesamten Handel. Auch die Einstiegsgehälter werden in Zukunft erhöht und durch die Anerkennung von Karenzzeiten gewinnt die Branche weiter an Attraktivität. Fröwis informiert: „Die Betriebe haben vier Jahre Zeit, um in den neuen Kollektivvertrag umzusteigen. Damit wurde ein Übergangszeitraum geschaffen, der so auf die Bedürfnisse der Betriebe Rücksicht nimmt und diese durch die getroffenen Maßnahmen nicht überfordert.“ Durch den neuen Kollektivvertrag werde der Handel an Attraktivität gewinnen, meint Spartenobfrau Fröwis: „Die Nachfrage nach Teilzeitjobs und flexiblen

Arbeitszeitmodellen ist ungebrochen hoch. Mit der Anerkennung der Karenzzeiten und dem neuen Mindestlohn von 1.600 Euro können wir gegenüber anderen Branchen punkten.“ Gleichzeitig soll die Einigung auch Startschuss

die wichtigsten Neuerungen im Überblick:   

   

Spartenobfrau KommR Fröwis Foto: Miro Kuzmanovic

für weitere Gespräche sein: „Themen wie Arbeitszeitflexibilisierung und die Vereinfachung des Zuschlagssystems, müssen nun folgen.“ 

Einheitliche Gehaltstafel Einheitliches Gehaltsgebiet für den gesamten Handel Höhere Einstiegsgehälter durch einen Mindestlohn von 1.600 Euro Anerkennung der Karenzzeiten Deckelung der Vordienstzeiten auf sieben Jahre Rechtssicherheit für Angestellte mit All-in-Verträgen Acht Beschäftigungsgruppen mit klaren Beschreibungen zur Abbildung der Organisationsstrukturen von 40.000 Unternehmen Abbildung neuer Funktionen im Handel, z.B Onlinehandel Leichte Erweiterungsmöglichkeit für zukünftig entstehende Funktionen Weiterbildung zahlt sich aus – Fachkarrieren werden gefördert

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Neuer Kollektivvertrag für Angestellte und Lehrlinge im Handel Mit dem neuen Gehaltssystem wurde ein wichtiger Schritt in Richtung Modernisierung und Weiterentwicklung des Kollektivvertrages für Angestellte und Lehrlinge im Handel umgesetzt. Obwohl für den Umstieg ins neue Gehaltssystem noch mehr als vier Jahre Zeit sind, möchten wir Sie bereits jetzt umfassend über alle Neuerungen informieren.

Dazu wird Frau Sonja Marchhart von der Bundessparte Handel am 18. Oktober im WIFI Dornbirn Ihre Fragen persönlich vor Ort beantworten. Informationsveranstaltung  Mittwoch, 18. Oktober 2017  von 11:00 bis ca 14:30 Uhr  im WIFI Dornbirn  Referentin: Sonja Marchhart,

von der Bundessparte Handel

Die Teilnahme ist für WKVMitglieder kostenlos. Für NichtMitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 50,- Euro (inkl. Mittagspause)

das Programm:  11:00 Uhr: Die neue Gehaltsordnung I

12:30 Uhr: Pause inkl. Erfrischung 13:00 Uhr: Die neue Gehaltsordnung II 13:30 Uhr: Übergang in den neuen Kollektivvertrag

Anmeldung bis 6. oktober:  W www.wkv.at/event/1122  E seidel.maria@wkv.at  F 05522 305-103


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10 · Interview der Woche · Die Wirtschaft

„Wir dürfen nur mit dem Besten zufrieden sein!“ „Vorarlberg hat sich in der Vergangenheit alle 70 Jahre vollständig verändert. Kein Stein blieb auf dem anderen. Dies wird auch in den nächsten Jahrzehnten der Fall sein, Vorzeichen für die kommenden großen Umbrüche sind bereits sichtbar. Die Zukunt hat begonnen!“, schreiben die beiden Buchautoren von „Die Zukunft Vorarlbergs“, Siegf gfried Steininger und Wolfgang Herburger. „Die Wirtschaft“ hat sie zu einem klärenden Gespräch gebeten. I: H M Ein solches Buch zu schreiben, erfordert eine aufwendige Recherche. Was war die eigentliche Intention bzw. Hoffnung dahinter?

beschäftigt gt. Verschlafen wir in Vorarlberg gerade etwas?

Wolfgang Herburger Jahrgang 1960, studierte Sozialund Wirtschaftswissenschaften. Zunächst Marketing-Assistent in der Industrie, anschließend im Verbands- und Non-Profit-Bereich. Seit 1994 eigenes Consulting-Unternehmen, Beratungsschwerpunkte: Management-Consulting, Organisationsentwicklung, Entwicklung von Corporate-Academy-Lösungen und Personalentwicklung.

Siegfried Steininger Jahrgang 1954, studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Linz. Wissenschaftlicher Assistent, ab 1987 Wechsel zu Dornier Consulting: Management-Consulting, Verkehr und Transport, Gesundheitswesen, Regional- und Infrastrukturentwicklung, Automotive, Energie- und Wasserwirtschaft. Beratung u.a. für Daimler und Airbus. Seit 2015 Unternehmer und Autor.

Das heißt aber auch, in Vorarlberg verzettelt man sich zu sehr im Klein-Klein? Exak akt. Das ist das Problem – in vielen Bereichen und Sektoren.

Beginnen wir mit der Hoffnung: Unsere Hoffnung war und ist, dass Vorarlberg 2050 mindestens so gut dasteht wie heute oder sogar besser. Dies ist, wenn man an die Voränge in der Welt aan nschaut, nicht gän selbstverstän ändlich. Die Erinnerung an an die Vergan angenheit hilft uns allerdings für die Zukunft nur sehr gt. Deshalb haben wir einen bedingt umfassenden Blick auf Vorarlberg in der Welt von morgen geworfen. Wir haben soviel in dem Jah ahr, in dem wir intensiv daran an gearbeitet haben, über unser Lan and gelernt. Dies alleine wäre schon die Mühe wert. Wichtiger noch ist uns, den Veran antwortlichen und Interessierten im andlungsoptionen fundiert and Han Lan aufzuzeigen, welche Stellhebel sie in die Han and nehmen müssen, damit die Zukunft in die richtige Richtung ann unsere geht. Vielleicht sind dan An A nregungen, und Ihre eigenen Einschätz tzungen dazu, die Schlüssel zum Erfolg in Vorarlberg 2050. Aus dem Buch ist herauszulesen, dass sich Vorarlberg zu wenig mit der Zukunft

ändlich gibt Ja und Nein. Selbstverstän es in Vorarlberg Menschen, die sich mit der Zukunft beschäftigen und anisationen darauf ausrichihre Organ ten wollen. Diese sind zu wenige, hän ängen aan n der Fortschreibung des Bestehenden. Wer gut dasteht, kan ann wäh ählen: Stagn gnation, Abstieg oder Aufstieg, Verzettelung oder Weltniveau, Einigelung oder Zugän änglichkeit, Getriebener oder Treiber, weltf tfeindlich oder international, risikoscheu oder mutig. Vorarlbergs weiterer Aufstieg braucht mehr Innovation, Pioniergeist, Konzentraannkraft.Insofernschaution undSpan en die Vorarlberger zuwenig mutig und freudig aak ktiv in die Zukunft.

In welchen Bereichen wird das besonders augenscheinlich? Sehen Sie sich aan n, wie viele Unternehmen mit dem Erreichten zufrieden sind, bei Innovation nur kleinste Neuerungen in Betracht ziehen. ändlich sind die im Lan and Selbstverstän führenden Industriebetriebe nicht verschlafen, aber reicht dies? Die gt ein Mehrfaches an an Zukunft bringt Herausforderungenfür dieInnovation. Wirtschaftlich ist es erforderlich, vom F&E-Zwerg zur Innovationsschmiede aufzusteigen. Ihr Blick richtet sich dabei auch auf den Tourismus.

Im lokalen Buchhandel: „die Zukunft vorarlbergs“ (Autoren: Siegfried Steininger, Wolfgang Herburger), Haymon-verlag, Innsbruck, € 29,90.

Konzentration ist an angesagt gt. Jedes Tal des Lan andes wirbt für sich alleine. Wenn wir hier Chan ancen haben wollen, müssen wir uns als eine kompak akte Destination verstehen. Bis 2050 muss sich z.B. der Wintersport zum wirklichen Winter-Tourismus entwickelt haben und dies unter einer Schlüssel-Marke „Arlberg“ (also auch Montafon oder Damüls am Arlberg). Sehen Sie sich die


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Kleinkran ankenhaus-Strukur im Lan and an an und schauen Sie, was Dän änemark zuwege bringt gt. Fast alle Lan andwirte haben nur ihre eigene Scholle im Blick. Innovation, Kooperation und Vertrieb sind dünn gesät. Für Planung und Bau so man ancher Straße brauchen wir mehr als eine Generation. Wir fragen uns, warum igelt sich Vorarlbergs Bevölkerung und Elite so sehr ein, ist mit dem zufrieden, was man an erreicht hat? Warum ist Bewah ahren wichtiger als Aufb fbau und Weiterentwicklung? Warum an sich mit dem Sozialstaat so hat man sehr verstrickt, dass man an nur noch in dessen Ausbau eine wirkliche Entwicklung erkennt? Warum sind and, so viele Projekte, die durch das Lan die Gemeinden und von der Bevölant und an angegan angen kerung geplan werden, so „putz tzig“ an angelegt gt? Saturiert und in Schlüsselstellen an Spannkraft nachlassend. Glauben Sie, dass sich die Gesellschaft mit diesem Befund anfreunden kann? Zunächst nicht. Aber wie würden Sie Folgendes interp rpretieren: Ein Viertel der Vorarlberger Bevölkerung will seine Arbeitszeit reduzieren (Teil-

annter zeitgesellschaft). Ein uns bekan Unternehmer expan andiert bewusst im Auslan and. Die Vorarlberger seien ihm in der Zwischenzeit zu lah ahm und die Politik trete auf der Stelle, zudem seien die Märkte sonst wo. ahrtsorientierung und Die Wohlfah ausufernde Sozialpolitik dominiert aan ndere Bereiche. Und die Umweltpolitik wird in einem Masse in den Vordergrund gerückt, als hätte Vorarlberg wirkliche, große Umweltprobleme. Die heutigen Leuchtturmunternehmen werden 2050 Vorarlberg entwachsen sein. Das heißt? Damit kein Schrumpfungsprozess im Land eintritt, sind verstärkte Anstrengungen auf die Entwicklung neuer, industrieller Leuchtturmunternehmen zu legen. Auch Dienstleister müssen aus dem engen lokalen Umfeld ausbrechen. Für ein Export- und Tourismusland sind relativ wenig Menschen bereit, in die Welt hinauszugehen, Chinesisch, Indonesisch, Spanisch oder Portugiesisch zu lernen. Latein hilft in der Zukunft nicht wirklich. Zehn Jahre Schule müssten mindestens Grundkenntnisse

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in mehr als fünf Sprachen bringen. Sie sind mitunter nicht zimperlich in Ihren Ausführungen. Wie sehen die Reak aktionen im Land aus? Ja, Sie haben recht. Wer in die Zukunft denkt, eckt prinzipiell an an. Und wer nicht über den Tellerran and hinausschauen will, braucht ein solches Buch gar nicht schreiben. rwartet haben ist, Was wir nicht erw dass in so vielen Institutionen, anisationen und Unternehmen Organ sich Menschen mit ihrem Frust und ihren innovativen Ideen bei uns melden, weil das Buch für sie wie ein Katalysator wirkt. Wollen Sie an unsewissen, was Leute negativ an rem Buch kritisieren? Zu lan ang und zu klein geschrieben. In jedem Fall aktion ist: span annend die positive Reak und zukunftsweisend, macht Lust zum Lesen.Wir sind auch über die Publizität des Buches in den Medien mehr als zufrieden. Uns freut, dass tzen dieses Lan andes sich einige Spitz bereitsGedan ankengän ängeundBegriffe des Buches zu eigen gemacht haben. Darüber hinaus sind wir in einigen antwortlichen im Bereichen mit Veran produktiven Gespräch, weil gesehen

wird, dass die heutige Grabesruhe neben den intensivierten Selbstdarstellungen gefäh ährlich ist. Wie sollte es Ihrer Ansicht nach weitergehen? Kurzfristig würden wir alle Papiertiger, alten und neuen Heilsbringer, Sesselkleber, Ruhigsteller, Trickser… auf einen kritischen Prüfstan and stellen.DieSinnhaftigkeitvonvielen ähnlichen und gutgemeingleichen, äh ten Organ anisationen, Einrichtungen und A An ngeboten muss wirklich offen hinterfragt gt werden. Mit geschönten Selbstdarstellungen und Statistiken andem gedient. Die Frösche ist nieman zur Trockenlegung des Sumpfes zu nominieren, klappt nicht wirklich. Wer im Einzelnen gemeint ist, steht sehr offen in unserem Buch. Mittelangf gfristig kommt es darauf und lan aan n, dass Vorarlberg sich ein klares Bild der Zukunft verschafft und die wirtschaftlichen, politischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen konsequent an angeht. „Was brauchen wir wirklich und in gesteigertem Maße“ ist wichtiger, als „was könnte an sonst noch machen“.  man Vielen Dank für das Gespräch!


34-35 · 25. August 2017 12 · Branchen · Nr. Die Wirtschaft

 K  Engagierte Jung-drogistinnen

die Jung-drogistinnen in vorarlberg mit ihren Ausbildnerinnen.

Zur heurigen Lehrabschlussprüfung sind fünf Kandidatinnen angetreten und vier davon haben die Prüfung im ersten Anlauf bestanden. Das waren: Nadine Bilgeri, Sabrina Deimel, Corinna Kessler und Minela Zulbeari. Alle von DM (DrogerieMarkt) ausgebildeten Jung-Drogistinnen rten kaufhaben neben einer fundiert männischen Ausbildung und der Drogistenpraxis weitere Kenntnisse in Chemikalienkunde, Pharmako-

logie sowie in Gesundheits- und Ernährungslehre erw rworben. Als rtschätz tzung Anerkennung und Wert ihres Abschlusses wurden die JungDrogistinnen und ihre Ausbildnerinnen zu den Bregenzer Festspielen „Carmen“ eingeladen. Ebenso dabei waren die Prüfer und Prüferinnen rt, Hubert rt Selb und Heide Albert KommR Dieter Lang sowie Ausschussmitglieder des Gremiums und einiger Fachlehrer.

Business Run: Alles neu im 7. Jahr! Neuen Schwung gibt es dieses Jahr für alle lauffreudigen Firmenteams im Dreiländer-Eck bei der 7. Auflage des Business Run. Wichtigste Neuerung: Start rt und Ziel wurden nach tz der Bregenz verlegt. Auf dem Platz Wiener Symphoniker wird am 22. rtet, September 2017 sowohl gestart als auch jubelnd ins Ziel eingelaufen. Die Streckenlänge mit fünf Kilometern verläuft direkt am Bodensee. Ob bei Kategorien wie „schnellster Chef“, „schnellster Lehrling“, „schnellstes Team“ allerdings die Zeit bleibt, einen Blick auf die Umgebung zu werfen, rtprozentig garantiert rt. ist nicht hundert rt ist aber die Gaudi hinterGarantiert her beim legendären Oktoberfest nach dem Business Run, das dieses Jahr in der Werkstattbühne in Bregenz stattfindet und bei dem die „Fääschtbänkler“ für den richtigen rtysound sorgen. Part rt sich Auch die Firma Blum präsentiert wieder mit einem Team beim Business Run. „Die vergangenen Jahre rt“, waren bis zu 60 Läufer am Start

verrät Tatjana Gruber, Ausbilderin kzeugbautechnik bei Blum. für Werkz „Dabei sein ist alles“, lautet das Ziel der „Blum-Läufer“ für dieses Jahr. Gesundheit und Sport rt sind im Betrieb wichtige Themen. „Wir leben den Lehrlingen einen gesunden Lebensstil und bewusste Ernährung vor“, erklärt rt Gruber. Denn neben der fachlichen Ausbildung sei die persönliche Entwicklung ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Auch 2017 läuft bei der Vorbereitung für den Business Run, der die Unternehmen im Dreiländereck in Bewegung bringt, alles am Schnürchen. Das Organisations-Team informiert rt: „Wir geben alles, damit die 7. Auflage rwart rtungen des Business Run alle Erw rtiger sprengt. Es wird ein einzigart Tag!“ Und wer selbst nicht laufen tzdem die kann oder will, der hat trotz Chance auf einen Sieg. Nämlich in der Kategorie „kreativster Fanclub“. 

Informationen und Anmeldung: www.b4run.at

Mit den Experten des Papierfachhandels designdialog mit KISKA und Kästle für den Schulanfang gerüstet rt rückt näher und damit Der Schulstart rtiauch die Nachfrage nach Schulart keln. „Die Spezialisten in den Papierfachhandelsgeschäften unterstütz tzen rt“, wenbeim erfolgreichen Schulstart det sich Thomas Rhomberg, Fachgruppenobmann des Vorarlberger Papier- und Spielwarenhandels, insbesondere an die Eltern schulpflichtiger Kinder. Gerade zum Schulbeginn,

FGo Thomas Rhomberg

aber auch das ganze Jahr über, punktet der heimische Papierfachhandel mit der Vielfalt seines Sort rtiments und der hohen Beratungsqualität. „Besonders für Erstklässler ist die Besorgung des ersten Schulmaterials

umfangreich und beratungsintensiv. rt Es ist wichtig, die Produkte vor Ort und mit fachlicher Beratung zu tesrt Rhomberg. ten“, erklärt Trend zur Nachhaltigkeit Der Fachgruppenobmann berichrt tet weiter, dass Eltern vermehrt umweltfreundliche Produkte nachfragen. „Clever einkaufen für Büro und Schule“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Land- und rtschaft, Umwelt und WasserForstwirt rtschaft in Kooperation mit dem wirt österreichischen Papierfachhandel. Im Fokus stehen die „grünen“ Markenart rtikel, vor allem jene, die ein tzeichen tragen. staatliches Umweltz Bis 30. September läuft zur Zeit des Schulgeschäftes noch die Aktion UmweltTipp! für einen umweltfreundlichen Schuleinkauf. Alle Produktempfehlungen für Schule und Büro finden Sie unter:  www.schuleinkauf.at  www.bueroeinkauf.at

Foto: Kästle

Am 19. September 2017 wird eines der führenden Designunternehmen Europas und eines ihrer Vorarlberger Kunden im designforwart rtet: KISKA KA und rum Vorarlberg erw Kästle. KISKA, mit Hauptsitz in Österreich und weiteren Standorten in Deutschland, den USA und China, verhalf Kästle 2007 mit einem Markenrelaunch zum Comeback des Jahres, nachdem das seit 1924 bestehende Vorarlberger Familienunternehmen 1998 vom Markt verschwunden war. Das von Gerald Kiska 1990 gegründete Designstudio gestaltet für Kunden wie KTM, Siemens, Osram, AKG Acoustics, Braun, Bosch, Adidas u.v.m. Klaus Berndt,

Creative Director bei KISKA, und Kästle Marketingleiter und Produktmanager Philipp Giselbrecht werden einen exklusiven Einblick in die Zusammenarbeit zwischen dem renommierten, mehrfach ausgezeichneten Designstudio und dem innovativen, traditionsreichen Sportartikelhersteller, welcher die Entwicklung der Skibranche maßgeblich mitbestimmt hat, gewähren. designdialog am 19.9.2017:  19. September 2017, 19 Uhr  Eintritt frei, Anmeldung unter vorarlberg@designforum.at  designforum Vorarlberg,  CAMPUS V, Dornbirn


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Österreich  T Erfolgreicher Sommerstart Wie die Statistik Austria bekannt gab, kann sich die heimische Tourismuswirtschaft in der bisherigen Sommersaison (Mai und Juni 2017) mit 18,36 Millionen Gästenächtigungen über ein Plus von 5,9 Prozent freuen. Die Zahl der Nächtigungen der ausländischen Gäste ist dabei um 7,4 Prozent auf knapp 12 Millionen Nächtigungen gestiegen, bei den inländischen Gästenächtigungen wurde ein Zuwachs von 3,2 Prozent verzeichnet. Petra NockerSchwarzenbacher

„Ich freue mich über diese Ergebnisse. Gerade diese beiden Monate - ehemals eine sogenannte ‚klassische Nebensaison‘ - spielen mittlerweile eine wesentliche Rolle für die Auslastung der Betriebe. Auf die gesamte Sommersaison 2017 gesehen hoffe ich, dass wir mit einem Plus von 2 Prozent rechnen können", so Petra NockerSchwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus in der WKÖ: „Unsere Gäste wissen Qualität und unser tolles Angebot zu schätzen, die laufenden Investitionen der Betriebe und die Aktivitäten zur Verlängerung der Nebensaisonen zeigen Wirkung. Für die Rekorde, die wir jedes Jahr aufs Neue erbringen, müssen wir Tag für Tag hart arbeiten. Noch größer wäre meine Freude, wenn sich diese Steigerungen auch wieder einmal in den Erträgen niederschlagen würden.“

"Pommes-Verordnung": Ja zu Gesundheitsschutz - Nein zu neuen Belastungen für Betriebe Neue EU-Regeln sollen das möglicherweise krebserregende Acrylamid in Lebensmitteln zurückdrängen. Die Wirtschaft sagt Ja zu Gesundheitsschutz, verwahrt sich aber gegen neue überbordende Belastungen für Betriebe. Neue EU-Regeln für Lebensmittelhersteller, Restaurants und Bäckereien sollen ab 2019 das möglicherweise krebserregende Acrylamid in Lebensmitteln wie Pommes frites oder Chips so weit wie möglich zurückdrängen. „Die österreichische Wirtschaft steht natürlich zum Gesundheitsund Konsumentenschutz. Dabei muss aber auch auf die Eigenverantwortung der Betriebe und Konsumenten gesetzt werden, anstatt immer nur neue Schikanen aus dem Hut zu zaubern“, kommentiert WKÖ-Präsident Christoph Leitl die Diskussion um die sogenannte Pommes-Verordnung. „Zudem ist die EU aufgefordert, ihre eigene Agenda ernst zu nehmen. Wer sich richtigerweise Entbürokratisierung und ‚Better Regulation‘ auf die Fahnen heftet und vorgibt, ‚groß im Großen

Für die Lebensmittelwirtschaft stehen Sicherheit, Qualität und der Genuss der Lebensmittel im vordergrund. Bild: WKÖ/TB

und klein im Kleinen‘ zu agieren, kann die Gastronomie nicht mit Farbtabellen für die Bräunung von Pommes frites und SchinkenKäse-Toast drangsalieren.“ Die Wirtschaftskammer fordert daher die Gesundheitsministerin und das EU-Parlament auf, sich bei der Prüfung der Verordnung für eine praxistaugliche Lösung einzusetzen. Leitl hat die Gesundheitsministerin, die österreichischen EU-Abgeordneten und auch Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in einem Schreiben in diese Richtung informiert und um Unterstützung gebeten. „Noch gibt es die Möglichkeit, die Stopptaste zu drücken. Ich appelliere, hier im Sinne der Gastronomie zu handeln!“

 "P-v" - A Das möglicherweise krebserregende Acrylamid entsteht beim Rösten, Backen, Braten oder Frittieren bei besonders stärkehaltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln und Mehl. Ziel der geplanten neuen Regeln ist es, beim Garen möglichst wenig Acrylamid entstehen zu lassen.

So wird etwa vorgegeben, Kartoffelsorten mit wenig Stärke zu verwenden und Pommes frites vor dem Frittieren einzuweichen, um die Stärke auszuwaschen. Zudem soll die Hitze beim Garen auf das Nötigste begrenzt und die Waren so möglichst wenig gebräunt werden.

Die Lebensmittelwirtschaft nimmt Acrylamid ernst und handelt verantwortungsvoll - Sicherheit, Qualität und der Genuss der Lebensmittel stehen im Vordergrund. Der bisherige Weg der Empfehlungen und Aufklärungsarbeit der Lebensmittelwirtschaft habe sich bewährt und müsse fortgesetzt werden, so Leitl. So konnten die Hersteller etwa bei Kartoffelchips durch Sortenwechsel und Anpassung der Prozessschritte die ursprünglichen Werte auf rund ein Drittel reduzieren. Auch das Gesundheitsministerium sei gefordert, bei den Konsumenten für den Privatbereich Aufklärungsarbeit zu leisten. Der WKÖ-Präsident weiter: „Gemäß der ‚Better Regulation‘Agenda konzentriert sich die Kommission bei neuen Rechtsvorschriften auf die Dinge, die tatsächlich auf EU-Ebene angegangen werden müssen. Es ist stark zu bezweifeln, dass die Wahl der Kartoffelsorte sowie deren Lagerungstemperatur eine EURegelung erfordert. Oder dass per EU-Regelung Farbtafeln mit dem Bräunungsgrad von Pommes frites zu verwenden und in der Küche aufzuhängen sind.“ 


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14 · Gelbe Seiten · Die Wirtschaft

Gelbe Seiten  T

6. – 10. September 2017

10.00 – 18.00 Uhr, Messe Dornbirn GmbH, Messeplatz 1, Dornbirn Herbstmesse Informationen: Messe Dornbirn GmbH, T 0 5572/305-0, E service@ messedornbirn.at, www.messedornbirn.at donnerstag, 7. September 2017 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 donnerstag, 21. September 2017 18.30 Uhr, Cafeteria Bibliothek, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn Blickpunkt Wirtschaft 016 – Internationale vorlesung „Language, Lies & Liability: Stereotypes and their Impact on Performance in Work Environments“. Referent: Prof. Dr. Sierk Horn, Anmeldung unter veranstaltungen.fhv.at. donnerstag, 28. September 2017 19.00 Uhr, Aula, Gebäude Achstraße, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn openIdea design Talk „Spielräume schaffen - wer oder was entscheidet, was möglich oder unmöglich erscheint?“. Referentin: Katja Zinggl-Pokorny

F N INvENTUS development GmbH, Haus Nr. 181, 6771 St. Anton im Montafon; Geschäftszweig: Mechatronik; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 26.06.2017; GF: (A) Battlogg Stefan, Ing, geb. 31.05.1963; vertritt seit 05.07.2017 selbstständig; GS: (B) INVENTUS Holding GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 04.07.2017 – FN 474080b. INvENTUS Holding GmbH, Haus Nr. 181, 6771 St. Anton im Montafon; Geschäftszweig: Holdingfunktion, Vermögensverwaltung; Kapital: € 60.000; GesV vom 26.06.2017; GF: (A) Ing Stefan Battlogg, geb. 31.05.1963; vertritt seit 05.07.2017 selbstständig; GS: (A) Ing Stefan Battlogg, geb. 31.05.1963; Einlage € 36.000; geleistet € 36.000; (B) MIS Motors Holding AG; Einlage € 24.000; geleistet € 24.000; – LG Feldkirch, 04.07.2017 – FN 474081d. GEIGER Beteiligungs-GmbH, Gewerbestraße 18, 6710 Nenzing; Geschäftszweig: Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 22.06.2017; GF: (A) Geiger Bernhard, geb. 13.07.1968; vertritt seit 05.07.2017 selbstständig; GS: (A) Geiger Bernhard, geb. 13.07.1968; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 04.07.2017 – FN 474156p. Hopfner GmbH, Wälderstraße 4, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Schuhgeschäft; Kapital: € 35.000; GesV vom 23.06.2017; GF: (A) Hallitsch Roland, geb. 01.12.1971; vertritt seit 05.07.2017 selbstständig; PR: (B) Stockinger Philipp, geb. 19.11.1984; vertritt seit 05.07.2017 selbstständig; GS: (A) Hallitsch Roland, geb. 01.12.1971; Einlage € 29.750; geleistet € 29.750; (B) Stockinger Philipp, geb. 19.11.1984; Einlage € 3.500; geleistet € 3.500; (C) Hopfner Gerhard Josef, geb. 27.09.1961; Einlage € 1.750; geleistet € 1.750; – LG Feldkirch, 04.07.2017 – FN 474051i. KWT Lodge oG, Baad 18, 6993 Mittelberg (Kleinwalsertal); Geschäftszweig: gewerbliche Vermietung von Ferienwohnungen; GesV vom 27.06.2017; GS: (A) de Jong Sanne, geb. 18.06.1985; vertritt seit 04.07.2017 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; (B) Bego Boaz, geb. 10.03.1983; vertritt seit 04.07.2017 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; – LG Feldkirch, 03.07.2017 – FN 473913g. NIMUR KG, Burgstraße 25, 6973 Höchst; Geschäftszweig: Erwerb, Verwaltung, Vermietung und Verkauf von Immobilien; GesV vom 23.06.2017; GS: (A) Schneider Nadja, geb. 30.03.1977; vertritt seit 04.07.2017 selbstständig; Kommanditist: (B) Schneider Kriemhilde, geb. 18.11.1950; Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 03.07.2017 – FN 473914h. Rosenegg Apotheke Mag. pharm. Erna Pfefferkorn e.U., Aulandweg 2a, 6706 Bürs; Geschäftszweig: Betrieb einer öffentlichen Apotheke; Kaufvertrag vom 20.04.2017; Übernahme des Apo-

thekenunternehmens vom vormaligen Eigentümer Mag. pharm. Helmut Schwärzler mit Rechtswirksamkeit zum 01.07.2017; Inhaber/-in: (A) Pfefferkorn Erna, Mag pharm, geb. 13.10.1977; eingetragen; – LG Feldkirch, 30.06.2017 – FN 473840z. Allpot Trading GmbH, Walserstraße 11a, 6845 Hohenems; Geschäftszweig: Handel mit Waren aller Art; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 22.05.2017; GF: (A) Nachbaur Clemens, geb. 21.11.1975; vertritt seit 30.06.2017 selbstständig; GS: (A) Nachbaur Clemens, geb. 21.11.1975; Einlage € 8.750; privilegierte Einlage € 2.500; geleistet € 1.250; (B) Leiner Bernhard, geb. 04.12.1975; Einlage € 8.750; privilegierte Einlage € 2.500; geleistet € 1.250; (C) Bernstorff Jens, geb. 15.08.1971; Einlage € 17.500; privilegierte Einlage EUR 5.000; geleistet € 2.500; – LG Feldkirch, 29.06.2017 – FN 473658g. ott Gästehaus Wildbach GmbH, Höfle 19, 6993 Mittelberg (Kleinwalsertal); Geschäftszweig: Beherbergungsbetrieb; Kapital: € 35.000; GesV vom 04.05.2017 mit einem Nachtrag vom 21.06.2017; GF: (A) Ott-Ellinger Alexandra, geb. 27.01.1972; vertritt seit 30.06.2017 selbstständig; GS: (A) Ott-Ellinger Alexandra, geb. 27.01.1972; Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; (B) Ott Bernd, geb. 26.02.1980; Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; – LG Feldkirch, 29.06.2017 – FN 472912i. Rolls-Royce Museum RRM GmbH, Gütle 11a 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Rolls-Royce Museum; Kapital: € 35.000; GesV vom 22.06.2017; GF: (A) Mag (FH) Johannes Vonier, geb. 13.05.1976; vertritt seit 24.06.2017 selbstständig; (B) Dipl-Ing (FH) Bernhard Vonier, geb. 19.06.1979; vertritt seit 24.06.2017 selbstständig; GS: (A) Mag (FH) Johannes Vonier, geb. 13.05.1976; Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; (B) Dipl-Ing (FH) Bernhard Vonier, geb. 19.06.1979; Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; – LG Feldkirch, 23.06.2017 – FN 473700v. Syscor GmbH, Schweizerstraße 96 / Halle 6, 6830 Rankweil; Geschäftszweig: Handel; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 20.06.2017; GF: (A) Negele Stefan, geb. 26.04.1971; vertritt seit 23.06.2017 selbstständig; GS: (A) Negele Stefan, geb. 26.04.1971; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 10.000; – LG Feldkirch, 22.06.2017 – FN 473604b. Busarello Beteiligungs GmbH, Marktstraße 18, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Holdinggesellschaft; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 08.06.2017; GF: (A) Mag Peter Busarello, geb. 23.08.1973; vertritt seit 21.06.2017 selbstständig; GS: (A) Mag Peter Busarello, geb. 23.08.1973; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 20.06.2017 – FN 473336h. Bacteriosapiens e.U., Brändlestraße 8, 6890 Lustenau; Geschäftszweig: Fermentierte Lebensmittel (Veredelung); Inhaber/-in: (A) Bösch Sanjay, geb. 17.05.1988; eingetragen; – LG Feldkirch, 13.06.2017 – FN 473086s.


Nr. 34-35 · 25. August 2017 Die Wirtschaft

F S G  H F P  P Mittwoch, 20. September 2017, Beginn 19:00 Uhr WIFI Hohenems, Bahnhofstr. 27, Hohenems Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung 2. Feststellung der Beschlussfähigkeit sowie Genehmigung der Tagesordnung 3. Bericht der Fachgruppenobfrau 4. Beschlussfassung Gebührenordnung für die Vorbegutachtung der individuellen Befähigung für die Lebens- und Sozialberatung (psychologische Beratung) gem. § 125 WKG 5. Veranstaltungen und Projekte Herbst 2017 6. Freies Wort

B BGBl. II Nr. 194/2017 vom 20.07.2017 Aktualisierung des Verzeichnisses der harmonisierten Europäischen Normen für Maschinen und für Sicherheitsbauteile für Maschinen BGBl. I Nr. 107/2017 vom 26.07.2017 Börsegesetz 2018 und Wertpapieraufsichtsgesetz 2018 sowie Änderung des Abschlussprüfer-Aufsichtsgesetzes, des Aktiengesetzes, des Alternative Investmentfonds Manager-Gesetzes, des Alternativfinanzierungsgesetzes, des Bankwesengesetzes, des ... BGBl. I Nr. 108/2017 vom 26.07.2017 Änderung des Ökostromgesetzes 2012, des Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetzes 2010, des Gaswirtschaftsgesetzes 2011, des KWKPunkte-Gesetzes und des Energie-Control-Gesetzes sowie Bundesgesetz, mit dem zusätzliche Mittel aus von der .. BGBl. I Nr. 111/2017 vom 31.07.2017 Änderung des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes 2000 BGBl. I Nr. 114/2017 vom 31.07.2017 Änderung des Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetzes und des Bauarbeiter-Schlechtwetterentschädigungsgesetzes 1957 BGBl. I Nr. 119/2017 vom 31.07.2017 Änderung des Personenkraftwagen-Verbraucherinformationsgesetzes BGBl. I Nr. 120/2017 vom 31.07.2017 Datenschutz-Anpassungsgesetz 2018 BGBl. I Nr. 121/2017 vom 31.07.2017 Änderung des E-Government-Gesetzes Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. I Nr. 122/2017 vom 31.07.2017 Insolvenzrechtsänderungsgesetz 2017 – IRÄG 2017 Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. I Nr. 123/2017 vom 31.07.2017 Änderung des Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetzes BGBl. I Nr. 124/2017 vom 01.08.2017 Änderung des Markenschutzgesetzes 1970, des Patentgesetzes 1970, des Gebrauchsmustergesetzes, des Halbleiterschutzgesetzes, des Musterschutzgesetzes 1990 und des Patentamtsgebührengesetzes Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. I Nr. 125/2017 vom 01.08.2017 Sozialversicherungs-Zuordnungsgesetz – SV-ZG Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. I Nr. 126/2017 vom 01.08.2017 ArbeitnehmerInnenschutz-Deregulierungsgesetz Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. I Nr. 127/2017 vom 01.08.2017 Änderung des Arbeitszeitgesetzes, des Arbeitsruhegesetzes und des Apothekengesetzes

BGBl. I Nr. 128/2017 vom 01.08.2017 Änderung des Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetzes BGBl. II Nr. 220/2017 vom 21.08.2017 Änderung der Kontrollgerätekartenverordnung (3. Novelle zur KonGeV) BGBl. II Nr. 221/2017 vom 21.08.2017 Änderung der Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung 1967 (63. Novelle zur KDV 1967) Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

F N Forstner Maschinenbau GmbH, Studa 9, 6800 Feldkirch; Geschäftszweig: Maschinenbau und Handel; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 27.04.2017; GF: (A) Ing Renato Romagna, geb. 04.09.1964; vertritt seit 23.06.2017 selbstständig; PR: (B) Angelika Romagna, geb. 17.06.1967; vertritt seit 23.06.2017 selbstständig mit der Berechtigung zur Belastung und Veräußerung von Liegenschaften gemäß § 49 Abs. 2 UGB; GS: (A) Ing Renato Romagna, geb. 04.09.1964; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 22.06.2017 – FN 473338k. GEL SYX Management Beteiligungs GmbH & Co KG, Montafonerstraße 8, 6780 Schruns; Geschäftszweig: Halten und Verwalten von Beteiligungen; GesV vom 31.05.2017; GS: (A) GEL Beteiligungs Verwaltung GmbH; vertritt seit 23.06.2017 selbstständig; Kommanditist: (B) AXA Expansion Fund III F.P.C.I.; Haftsumme € 100; (C) Dirk Syx, geb. 04.08.1964; Haftsumme € 100; (D) Edwin Hernkes, geb. 15.08.1978; Haftsumme € 100; (E) Dimitri Degreaeve, geb. 14.05.1975; Haftsumme EUR 100; (F) Hans Vermaerke, geb. 04.10.1966; Haftsumme € 100; – LG Feldkirch, 22.06.2017 – FN 473536b. Amicus NILAHo GmbH, Strabonstraße 23, 6900 Bregenz; Geschäftszweig: Entwicklung und Angebot von Beratungs- und Implementierungsleistung im Bereich der New Economy, insbesondere - Mediaplanung - Online Campaigning - Social Media - Performance Marketing – Projektmanagement; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 26.05.2017; GF: (A) Hojc Mare, geb. 05.01.1982; vertritt seit 23.06.2017 selbstständig; GS: (A) Hojc Mare, geb. 05.01.1982; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 22.06.2017 – FN 473393t. JWG BeteiligungsGmbH, Arlbergstraße 112, 6900 Bregenz; Geschäftszweig: Beteiligung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 19.05.2017; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 19.05.2017; GF: (A) Glatz Johannes, geb. 28.11.1981; vertritt seit 22.06.2017 selbstständig; GS: (A) Glatz Johannes, geb. 28.11.1981; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 21.06.2017 – FN 473225w. CJL GmbH, Bundesstraße 8, 6923 Lauterach; Geschäftszweig: Handel und Montage elektrischer Heizungen; Kapital: € 36.000; GesV vom 16.05.2017 samt Nachtrag vom 01.06.2017; GF: (A) Casar Johannes, geb. 27.05.1966; vertritt seit 21.06.2017 selbstständig; GS: (A) Casar Johannes, geb. 27.05.1966; Einlage € 12.000; geleistet € 6.000; (B) Juen Beat, geb. 26.02.1969; Einlage € 12.000; geleistet € 6.000; (C) Lampert Bernd, geb. 09.03.1975; Einlage € 12.000; geleistet € 6.000; – LG Feldkirch, 20.06.2017 – FN 472056a.

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 T

donnerstag, 7. September 2017

17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1, Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at dienstag, 5. September 2017 9.30 – 11.30 Uhr in Bregenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Bregenz, Heldendankstraße 10 13.45 – 15.15 Uhr in Lustenau, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Gemeindeamt Lustenau, Rathausstraße 1/Zi. 106 Mittwoch, 6. September 2017 9.30 – 11.30 Uhr in Schruns, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Schruns, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr in Bludenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Bludenz, Bahnhofstraße 12 dienstag, 12. September 2017 9.30 – 11.30 Uhr in Egg, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Egg, Bundesstraße 1039 13.30 – 15.00 Uhr in Dornbirn, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. WIFI Dornbirn, Bahnhofstraße 24 Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte bringen Sie aber allenfalls notwendige Unterlagen und Nachweise mit. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 0508059970, F 050808-9919, E Direktion. VBG@svagw.at, www.svagw.at


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16 · Gelbe Seiten · Die Wirtschaft I J – J 2017

Berechnete und verkettete Indices der Verbraucherpreise vERBRAUCHERPREISINdEX (vPI) 2017

veränderung gegenüber 2016 in %

Jänner Februar März April Mai Juni Juli*

2,0 2,2 1,9 2,1 1,9 1,9 2,0*

vPI 2015 2015=100

vPI 2010 2010=100

101,8 102,1 102,6 102,8 102,9 103,0 102,9*

vPI 2005 2005=100

112,7 113,0 113,6 113,8 113,9 114,0 113,7*

123,4 123,7 124,4 124,6 124,7 124,8 124,5*

vPI 2000 2000=100

vPI 1996 1996=100

136,4 136,8 137,5 137,8 137,9 138,0 137,6*

143,5 144,0 144,7 144,9 145,1 145,2 144,8*

vPI 1986 1986=100

vPI 1976 1976=100

187,7 188,3 189,2 189,6 189,7 189,9 189,4*

vPI 1966 1966=100

291,8 292,6 294,1 294,6 294,9 295,2 294,3*

512,1 513,6 516,1 517,1 517,6 518,1 516,6*

voRARLBERGER LEBENSHALTUNGSKoSTENINdEX 2017

veränderung gegenüber 2016 in %

Jänner Februar März April Mai Juni Juli*

vLHKI 2000

vLHKI 1996

vLHKI 1986

vLHKI 1976

vLHKI 1966

136,3 136,7 137,4 137,6 137,8 137,9 137,5*

145,1 145,5 146,2 146,5 146,6 146,8 146,3*

189,2 189,8 190,7 191,1 191,3 191,5 190,9*

295,8 296,7 298,2 298,7 299,0 299,3 298,4*

516,3 517,9 520,4 521,4 521,9 522,4 520,9*

2,0 2,2 2,0 2,1 1,9 1,8 2,0

GRoSSHANdELSPREISINdEX 2017

veränderung gegenüber 2016 in %

Jänner Februar März April Mai Juni Juli*

6,2 7,4 5,7 5,7 3,4 1,9 3,2

GHPI 2015=100

GHPI 2010=100

GHPI 2005=100

GHPI 2000=100

GHPI 1996=100

GHPI 1986=100

GHPI 1976=100

GHPI 1964=100

101,6 101,9 101,4 102,2 101,4 100,6 100,9*

105,3 105,6 105,1 105,9 105,1 104,2 104,5*

116,6 117,0 116,4 117,3 116,4 115,5 115,8*

128,4 128,8 128,2 129,2 128,2 127,2 127,5*

132,3 132,7 132,0 133,1 132,0 131,0 131,4*

138,0 138,4 137,7 138,8 137,7 136,6 137,0*

183,7 184,2 183,3 184,8 183,3 181,9 182,4*

305,8 306,7 305,2 307,6 305,2 302,8 303,7*

BAUKoSTENINdEX FÜR WoHNUNGSBAU 2017

veränderung gegenüber 2016 in %

Jänner Februar März April Mai Juni* Juli*

3,4 3,8 4,2 4,1 3,0 2,8 2,8

BKI 2015=100

BKI 2010=100

BKI 2005=100

BKI 2000=100

BKI 1990=100

BKI 1945=100 (Maculan)

102,8 103,0 103,4 103,9 104,2 103,9 103,9*

112,4 112,6 113,0 113,6 113,9 113,6 113,6*

134,1 134,3 134,8 135,5 135,9 135,5 135,5*

153,3 153,6 154,2 154,9 155,4 154,9 154,9*

209,5 209,9 210,7 211,7 212,4 211,7 211,7*

20195 20234 20312 20411 20470 20411 20411*

Quelle: Statistik Austria, Land Vorarlberg

* vorläufige Werte ** Großhandelspreisindex Basisjahr 1938 über Statistik Austria einsehbar.

Mit Jänner 2006 wurde die Berechnung eines eigenen Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung eingestellt. Um eine Kontinuität bei der Wertsicherung von vertraglich vereinbarten Beträgen zu gewährleisten, wird der Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex ab Jänner 2006 mit dem Österreichischen Verbraucherpreisindex verkettet und weitergeführt. Weitere Auskünfte: Thomas Mitterlechner T 05522/305 (dW 356), E mitterlechner.thomas@wkv.at. Im Internet finden Sie uns unter: wkv.at/statistik

F L Pius vögel Gesellschaft m.b.H. & Co. KG, Hofsteigstr. 28, 6890 Lustenau; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 25.07.2017 – FN 15658b. Pius vögel Gesellschaft m.b.H. in Liqu., Hofsteigstraße 28, 6890 Lustenau; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 25.07.2017 – FN 75359yy.

dC dataAutark GmbH, Walserstraße 250, 6992 Hirschegg; FIRMA gelöscht; Firma gelöscht gemäß § 40 FBG infolge Vermögenslosigkeit; – LG Feldkirch, 24.07.2017 – FN 415614y. Team A 5, Schuster - Zaisberger oG, Rossmähder 1, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Vermögensübernahme gemäß § 142 UGB durch Manfred Zaisberger (07.09.1962); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; Fortführung als nicht protokolliertes

Einzelunternehmen; – LG Feldkirch, 21.07.2017 – FN 184203m. CB Investment GmbH, Hintere Achmühlerstraße 1, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Verschmelzungsvertrag vom 27.06.2017; GV vom 27.06.2017; Diese Gesellschaft wurde als übertragende Gesellschaft mit der Competence Investment AG (FN 186141m) als übernehmende Gesellschaft verschmolzen; Sitz der übernehmenden Gesellschaft in Dornbirn; – LG Feldkirch, 21.07.2017 – FN 309510m.


Nr. 34-35 · 25. August 2017 Die Wirtschaft

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Berufsschulbeginn g ANMELDUNG UND SCHULBEGINN AN DEN VORARLBERGER BERUFSSCHULEN IM SCHULJAHR 2017/2018 Für die Anmeldung zum Berufsschulbesuch und den Schulbeginn gilt folgende Regelung:

1. Anmeldung für die Berufsschulen Für alle Lehrlinge erfolgt die Anmeldung zur Berufsschule über die Lehrlingsstelle. Eine weitere Anmeldung bei den einzelnen Berufsschulen ist nicht erforderlich. Umschulung von Lehrlingen in ein anderes Bundesland: Für Lehrlinge, die auf Grund ihres Wohnortes (z. B. Kleinwalsertal) nicht in der Lage sind, eine ganzjährige Berufsschule in Vorarlberg zu besuchen, ist seitens des Lehrbetriebes ein formloses Ansuchen an das Amt der vorarlberger Landesregierung, Abteilung IIa, 6900 Bregenz, um Umschulung in eine lehrgangsmäßige Berufsschule in einem anderen Bundesland erforderlich (Bitte die erste Seite des Lehrvertrages in Kopie anschließen).

2. Schulbeginn für die Berufsschulen a)

Lehrgangsmäßig geführte Berufsschulen: LBS Lochau: Althofenweg 1 T 05574/42906 Das Schuljahr beginnt am Montag, 04. September 2017. LBS Bregenz 2: Feldweg 25 T 05574/71165 LBS dornbirn 1: Eisengasse 38a T 05572/24318 Das Schuljahr beginnt am Montag, 04. September 2017.

F 05574/42906-29

E direktion@lbslo1.snv.at

F 05574/71165-17 F 05572/24318-70

E sekretariat@lbsbr2.snv.at E sekretariat@lbsdo1.snv.at

Alle Schülerinnen und Schüler erhalten spätestens 14 Tage vor Schulbeginn eine schriftliche Einladung zum Schulbesuch. b)

Ganzjährige Berufsschule: LBS Bregenz 2 für Drucktechnik und Druckvorstufentechnik – das Schuljahr beginnt am 11. September 2017.

c)

Ganzjährige Berufsschulen: LBS Bregenz 1: LBS Bregenz 3: LBS dornbirn 2: LBS Feldkirch: LBS Bludenz:

d)

Feldweg 25 Feldweg 23 Eisplatzgasse 5 Rebberggasse 32 Unterfeldstraße 27

T 05574/70230 T 05574/71181 T 05572/24317 T 05522/72029 T 05552/62770

F 05574/70230-16 F 05574/71181-2 F 05572/24317-80 F 05522/72029-7 F 05552/62770-69

E sekretariat@lbsbr1.snv.at E sekretariat@lbsbr3.snv.at E sekretariat@lbsdo2.snv.at E sekretariat@lbsfe1.snv.at E sekretariat@lbsbl1.snv.at

Lehrgangsmäßig geführte Lehrberufe an der LBS dornbirn 2: LBS dornbirn 2: für die Lehrberufe “Textiltechnologie, Textilchemie und Chemielabortechnik/Labortechnik” – das Schuljahr beginnt am Montag, 04. September 2017 Es gelten folgende Termine: donnerstag, 07. September 2017 Freitag, 08. September 2017 ab Montag, 11. September 2017

Nachtrags- und Wiederholungsprüfungen 1. Schultag für alle 1. Klassen Regulärer Unterricht für alle Klassen lt. Stundenplan

die Ausbildungsbetriebe werden gebeten, die Lehrverträge möglichst frühzeitig bei der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer anzumelden und für den rechtzeitigen Schulbesuch der Lehrlinge zu sorgen.

Sprengeleinteilung für das Schuljahr 2017/18 Die Sprengeleinteilung für das Schuljahr 2017/18 mit den festgelegten Schulsprengeln finden Sie online unter:

news.wko.at/vlbg/berufsschulbeginn


Wir bringen Sie auf Kurs. Wissen Ist Für Immer. Englisch B1/B2 Technical English Ihr Nutzen Sie können technische Inhalte klar und deutlich in Englisch kommunizieren, sowohl im direkten Kontakt, schriftlich per eMail oder mündlich per Telefon. Sie lernen, sich in typischen beruflichen Situationen sprachlich gut zurechtzufinden. Inhalt  Materialien, Prozesse und Produkte  Maschinenteile und Elemente  Kundengespräche  Produktpräsentation  Lieferantenauswahl  Angebote erstellen und verhandeln  Projektpläne verstehen  Vorschläge unterbreiten  Kundenanforderungen abklären  Empfehlungen machen  Lösungen vergleichen  Technische Präsentationen halten  Beschwerden bearbeiten  Heikle Themen besprechen voraussetzungen Sprachlevel B1, Einstufungstest unter www.wifi.at/sprachentests Beitrag: € 599,Bücher müssen selbst besorgt werden. Trainingseinheiten: 40 ort: WIFI Hohenems Termine 22.9. – 1.12.2017 Fr 13:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 15265.03 19.1. – 23.3.2018 Fr 13:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 15365.03 Persönliche Beratung Jasmin Bilgeri T 05572/3894-472 E bilgeri.jasmin@vlbg.wifi.at

Lehrgang Einkauf Teilnehmer Mitarbeiter aus Einkaufsabteilungen, Einkaufsnachwuchs und Disponenten aus Industrie- und Gewerbebetrieben. voraussetzungen  Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder  2-jährige Tätigkeit im Ein- oder Verkauf oder  abgeschlossener Lehrgang Lagerfachmann Ziel Sie erhalten das notwendige Wissen, um die Arbeit im Beschaffungswesen erfolgreich zu gestalten und zu optimieren. Inhalt  Organisation, Strategie und Aufgaben der Beschaffung  Qualität und Umwelt in der Beschaffung  Einkaufsabwicklung  Analysemethoden in der Beschaffung  Bedarfsplanung & Disposition  Recht  Verhandlungstraining für Einkäufer  Zoll & Warenverkehr Abschluss Eine wesentliche Säule des Lehrganges ist die Projektarbeit. Neben der schriftlichen Prüfung ist auch ein mündliches Fachgespräch vorgesehen.

Info-Abend „Schweißaufsicht-Lehrgänge“ Teilnehmer Angehende Schweißaufsichtspersonen. Inhalt Sie werden über die Voraussetzungen für Ihre Qualifizierung zur Schweißaufsicht informiert:      

Vorbereitungslehrgang (VLG) Schweißwerkmeister (SWM) Teil 1 International Welding Specialist (IWS) Teil 1 Schweißtechniker (ST) Teil 2 International Welding Technologist (IWT) Teil 2 EWCP (NEU) – Schweißkoordinator für ÖNORMEN EN 1090-2 - EXC2 nach EWF Guideline EWF-652r3-14/SV-00

Referent: Peter Pryjmak (WIFI, Geschäftsbereichsleiter Schweißtechnik) Trainingseinheiten: 3 Beitrag: Die Teilnahme ist kostenlos! ort: WIFI Dornbirn Termin 26.9.2017 Di 18:00 – 21:00 Uhr (Anmeldung erforderlich!) Kursnummer: 39201.03 Persönliche Beratung Caroline Bitschnau T 05572/3894-468 E bitschnau.caroline@vlbg.wifi.at

Verschiedene Trainer Trainingseinheiten: 120 Beitrag: € 2.250,ort: WIFI Dornbirn Termin 27.9.2017 – 6.3.2018 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 22210.03

Massageausbildungen

Ausbildung zum gewerblichen Masseur und medizinischen Masseur Den verschiedenen Techniken der Massage liegt ein jahrtausendealtes Erfahrungswissen zugrunde: „Massage ist eine der ältesten Formen der Gesundheitsbetreuung, Körper und Geist kommen in Balance.“ Mit der WIFI Massage-Ausbildung erhalten Sie ein fundiertes Wissen über den menschlichen Körper und seine Funktionen und erlernen verschiedene Massagetechniken. In der Ausbildung werden alle theoretischen und fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, die für den beruflichen Erfolg wichtig sind. Ausbildung zum gewerblichen Masseur und zum medizinischen Masseur: Die Grundausbildung zum gewerblichen Masseur startet im Herbst 2017. Durch die anschließende Befähigungsprüfung erlangen die Absolventen einen anerkannten Abschluss und können im Anschluss durch ein Praktikum eine verkürzte Ausbildung zum medizinischen Masseur absolvieren. Trainingseinheiten: 705 Beitrag: € 5.590,ort: WIFI Hohenems Termin 7.10.2017 – Ende oktober 2018 Fr + 13:00 – 22:00 Uhr, Sa 8:30 – 17:00 Uhr Kursnummer: 76200.03 Persönliche Beratung Susanne Koller T 05572/3894-689 E koller.susanne@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Carmen Loacker T 05572/3894-465 E loacker.carmen@vlbg.wifi.at

Information und Anmeldung: T 05572/3894-424, E Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

www.wifi.at/vlbg

WIFI vorarlberg


Nr. 34-35 · 25. August 2017 Die Wirtschaft

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Führen bedeutet mehr als nur vorangehen

Wer noch kaum Führungserfahrung hat oder seine bisherige Führungspraxis weiterentwickeln will, für den ist das WIFI-Führungskompetenztraining ideal. Im Rahmen der insgesamt drei Module wird ein äußerst breites Spektrum an Führungsinstrumenten erarbeitet, die die Teilnehmer bei Führungsaufgaben wie Entscheiden, Delegieren, Mitarbeiterförderung, Selbstorganisation, Kommunikation einsetzen können. In Diskussionen, Übungen, Gruppen- und Einzelarbeiten reflektieren alle Teilnehmer ihr Selbstverständnis als Führungskraft, vertiefen ihre sozialen Fähigkeiten und entwickeln ihren persönlichen, unverkennbaren Führungsstil.

Foto: Thinkstock

Das WIFI ist bekannt für seine breite Palette an Weiterbildungen zum Thema Führungskompetenzen. Vom Neuling bis zur erfahrenen Führungskraft findet jeder das passende Angebot.

Wer seine Führungskompetenzen ausbauen will, findet im WIFI den passenden Lehrgang.

Das Team als System betrachten Der Diplomlehrgang Systemisches Leadership wirft einen systemischen Fokus auf die Themen Führung und Management: Wenn man ein Problem in einem Team lösen möchten, darf man das Team nicht isoliert betrachten. Denn es besteht aus einzelnen Mitgliedern, die in unterschied-

lichen Beziehungen zueinander stehen. Jede Handlung eines Einzelnen löst eine Reaktion aus und beeinflusst damit das ganze System. Kenne und verstehe ich als Führungskraft diese vorherrschenden Systeme, führt das zu mehr Handlungskompetenz. Wer am Sprung in die Führungsebene ist oder sein eige-

nes Unternehmen sicher durch turbulente Zeiten steuern will, kann sich im Rahmen der akademischen WIFI-Lehrgänge „Business Manager MSc“ und „Advanced Academic Business Manager MBA“ aktuelles und praxisorientiertes Führungs-Know-how holen und lernen, worauf es im Management ankommt und wie man die notwendigen Fach- und Sozialkompetenzen in der Praxis umsetzt.

 T 

WIFI Führungskompetenztraining Start: 20.10.2017 Systemisches Leadership Info-Abend: 14.9.2017, 17.30 Uhr, WIFI Dornbirn Business Manager MAS Info-Abend: 21.9.2017, 17.30 Uhr, WIFI Dornbirn Persönliche Beratung Barbara Mathis T 05572/3894-461 E mathis.barbara@vlbg.wifi.at

W K  T M Lehrgang Projektmanagement

Den richtigen Weg zum Kunden zu finden und das Unternehmen verstärkt auf die Bedürfnisse des Kunden auszurichten, ist die Herausforderung. In diesem Lehrgang lernen die Teilnehmer, wie sie diese Herausforderungen erfolgreich meistern. Info-Abend: 5.10.2017, 18 Uhr, WIFI Dornbirn Start Lehrgang: 3.11.2017

Foto: privat

Lehrgang – verkaufs- und vertriebsmanagement

„Mir hat besonders der praxisorientierte Unterricht sehr gut gefallen. Der Lehrgang ist auch zeitlich gut machbar.“ Stephan Rheinberger, LG Verkaufs- und Vertriebsmanagement

WIFI Vorarlberg

Projektmanagement gehört heute zu den Schlüsselqualifikationen in der Wirtschaft. Ein profundes Wissen, wie es in diesem Lehrgang vermittelt wird, ermöglicht Ihnen, Projekte effizient und erfolgreich zu leiten. Diese Ausbildung geht über die Vermittlung von Wissen hinaus und begleitet die Teilnehmer von der ersten bis zur letzten Minute im Rahmen dieses Lehrgangs bei der Umsetzung und Planung von verschiedenen Projekten. Sie lernen alle relevanten Methoden und

Tools, um als Projektleiter einen herausragenden Job zu machen. Der Lehrgang schafft zudem die ideale Grundlage für eine nachfolgende Zertifizierung. Info-Abend: 19.9.2017, 18 Uhr, WIFI Dornbirn Start Lehrgang: 19.10.2017 Persönliche Beratung Margreth Amann T 05572 3894-475 E am@vlbg.wifi.at

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Service Geld statt Urlaub möglich?

Lieferung per Nachnahme

Kann ich meinem Mitarbeiter Urlaub im aufrechten Arbeitsverhältnis in Geld ablösen?

Registrierkasse: Wie ist bei einer Nachnahme-Zustellung vorzugehen?

Nein, dies ist gesetzlich nicht erlaubt. In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass Arbeitnehmer kein Interesse bezüglich des Konsums ihres Urlaubs zeigen. Meist wird dann in der Folge eine Ablöse des Urlaubs beim Arbeitgeber begehrt. Das Gesetz (§ 7 des Urlaubsgesetzes) sieht allerdings vor, dass Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer,

W I

Christl Marte-Sandholzer WKv-Rechtsservice T 05522/305/323

ob Berggipfel oder Badespaß: der Urlaub ist zur Erholung gedacht. Eine vergütungsleistung statt der Konsumation des Urlaubs ist gesetzlich nicht erlaubt. Foto: WKO

die für den Nichtverbrauch des Urlaubs Vergütungsleistungen des Arbeitgebers bei aufrechtem Arbeitsverhältnis vorsehen, rechtsunwirksam sind. Dies ist das sogenannte Ablöseverbot. Von der gesetzlich verbotenen Urlaubsablöse ist die sogenannte Urlaubsersatzleistung zu unterscheiden. Diese ist eine gesetzlich vorgeschriebene Vergütungsleistung für den bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses verbliebenen Resturlaub. In der Praxis ist die verfehlte Meinung verbreitet,

dass vor Antritt eines Präsenzoder Zivildienstes beziehungsweise vor einer Schutzfrist oder eines Karenzurlaubes der offene Urlaub zu vergüten ist. Das Urlaubsgesetz sieht jedoch eine Vergütung für offenen Urlaub ausschließlich bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor. Da somit auch in einem solchen Fall bei aufrechtem Arbeitsverhältnis ein offener Urlaub vergütet wird, liegt auch hier eine gesetzlich verbotene Urlaubsablöse vor. Von derartigen Zahlungen ist dringend abzuraten.

Paketzusteller, die Nachnahmelieferungen durchführen, fallen hinsichtlich dieser Umsätze nicht unter die Registrierkassenpflicht. Bei der Nachnahme erfolgt keine unmittelbare Warenausgabe durch den leistenden Unternehmer und keine unmittelbare Gegenleistung durch den Leistungsempfänger, da diese Leistungen der Paketzusteller ausführt. Beim Paketzusteller besteht Einzelaufzeichnungs-, aber keine Belegerteilungspflicht. Üblicherweise wird der Paketzusteller jedoch über den empfangenen Geldbetrag eine Quittung ausstellen.

W I Mag. Markus Pickl WKv-Steuerservice T 05522/305/310

Welche Aufzeichnungen Betriebe führen müssen Welche Programme kann ich für meine EinnahmenAusgaben-Rechnung nutzen und welche Positionen muss ich erfassen? Unternehmer sind dazu verpflichtet, Belege zu sammeln und Aufzeichnungen zu führen und diese sieben Jahre lang aufzubewahren. Aufzeichnungen und Unterlagen, dieGrundstückebetreffen,müssen fbewahrt werden. 22 Jahre lang aufb Die Gewinnermittlung durch die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ist bis zu einem Jahresumsatz von

700.000 Euro möglich. Unternehmen, die eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung machen, müssen nicht nur die Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben erfassen, sondern auch ein Wareneingangsbuch, ein Anlagenverzeichnis und gegebenenfalls Lohnkonten für die Arbeitnehmer führen. Vom Finanzamt wird eine ExcelDatei als Buchhaltungsprogramm nicht gerne gesehen, da Änderungen im Nachhinein jederzeit möglich und nicht nachvollziehbar sind. Besser und von der Finanz anerkannt sind professionelle

Buchhaltungsprogramme.Bankeinnahmen und Bankausgaben müssen durch eine lückenlose Sammlung der Kontoauszüge erfasst werden – unabhängig davon, ob auch private Gelder über das Konto fließen. Das Gesetz verlangt nur eine der beiden Varianten zur Aufzeichnung: Entweder Journal oder Kontoauszugssammlung. Empfehlenswert ist jedoch, beide Möglichkeiten aufzugreifen, denn im Rahmen der jährlichen Einkommenssteuererklärung müssen in einem vorgegebenen Formular Einnahmen und Ausgaben in

Kategorien gegliedert angegeben werden. Das Journal ist in chronologischer Reihenfolge zu führen. Die zu den Eintragungen gehörigen Belege sind ebenfalls in chronologischer Reihenfolge abzulegen, möglichst versehen mit einer den Eintragungen entsprechenden durchgehenden Nummerierung.

W I Mag. Markus Pickl WvK-Steuerservice T 05522/305/310


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· Service · 21

Ich will Lehrlinge ausbilden Wer zum ersten Mal Lehrlinge ausbilden möchte, egal, welche Größe der Betrieb hat, bekommt alle notwendigen Informationen bei der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer. Viele heimische Betriebe setzen auf duale Ausbildung. Sie ist das beste Mittel, um Fachkräfte im Unternehmen auszubilden und sie - wenn die Rahmenbedingungen für beide Seiten passen - auch langfristig zu binden.

Wie wird ein Unternehmen zum Ausbildungsbetrieb? Wer Lehrlinge ausbilden will, muss Voraussetzungen erfüllen. Die Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer stellt im Zuge einer Betriebsbesichtigung fest, ob der Betrieb am jeweiligen Standort einen Lehrling im gewünschten Lehrberuf ausbilden kann. Prinzipiell muss der Lehrbetrieb zwei Voraussetzungen erfüllen:  Rechtliche Eignung: Der Be-

trieb muss die Gewerbeberechtigungen für jene Tätigkeiten haben, in denen der Lehrling ausgebildet werden soll. Betriebliche Eignung: Der Betrieb muss so eingerichtet sein, dass dem Lehrling alle im Berufsbild enthaltenen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden können. Für jene Betriebe, die diese nicht in vollem Umfang vermitteln können, besteht die Möglichkeit der Lehrlingsausbildung im Rahmen eines Ausbildungsverbundes. Das bedeutet, dass zwei oder mehrere Betriebe bei der Ausbildung von Lehrlingen zusammenarbeiten oder der Lehrling ergänzende Kurse besucht. Lehrberechtigter für den Lehrling bleibt dabei immer der Betrieb, mit dem der Lehrvertrag abgeschlossen

wurde. Es wird jedoch immer geprüft, ob der Betrieb wirklich in der Lage ist, den Lehrling gut auszubilden. Der Lehrling darf z.B. nicht alleine im Betrieb gelassen werden. Auch wenn der Unternehmer erkrankt, stellt sich die Frage, wer den Lehrling in dieser Zeit ausbildet.

Ausbilder werden ist nicht schwer Wichtig ist die Kompetenz des Ausbilders. Er muss nicht nur über die notwendigen fachlichen Qualitäten verfügen, sondern auch über Geduld und Einfühlungsvermögen. Ausbilder müssen eine Lehrlingsausbilder-Prüfung absolvieren. Dies ist zum Beispiel am WIFI möglich. Ausbilder können auch Mitarbeiter sein - die Weiterbildung von Ausbildern wird gefördert. Nähere Infos dazu unter www.lehre-foerdern.at Nach Ausstellung des positiven Bescheids, Lehrlinge ausbilden zu dürfen, hat der Betrieb 15 Monate

Zeit, um einen Lehrling aufzunehmen. Um die passenden Lehrlinge zu finden, unterstützt ebenfalls die Wirtschaftskammer die Betriebe. Bei der Lehrstellenbörse von Arbeitsmarktservice (AMS) und Wirtschaftskammer Österreich können sich Betriebe, die Lehrstellen anbieten, unter www.ams. at/lehrstellen registrieren. Lehrstellensuchende können nach den geeigneten Lehrbetrieben suchen.

Förderungen für ausbildende Betriebe Wer sich entschieden hat, Lehrlinge auszubilden, wird auch finanziell unterstützt. Betriebe können auf eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten zurückgreifen. Beginnend mit der Basisförderung, Vergünstigungen bei den Lohnnebenkosten bis hin zur Möglichkeit, Kosten für die Weiterbildung von Ausbildern und Lehrlingen als Betriebsausgaben abschreiben zu können. 

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Ausbildung von Jugendlichen Überblick Ausbildung von Jugendlichen unter 18 Jahren    

WKO Inhouse GmbH

Tägliche Arbeitszeit: 8 Stunden Wochenarbeitszeit: laut KV 30 Minuten Pause zwischen der 4,5. und der 6. Stunde Ruhezeit zwischen 20 Uhr und 6 Uhr (Ausnahmen Gastgewerbe, Bäcker) Sofortige Info vom Lehrling an Arbeitgeber bei Krankheit etc. Lehrlinge müssen sorgsam mit Betriebsmitteln umgehen

Lehrlinge sind öfter unter 18 Jahre alt. Da sie dann noch Jugendliche sind, gelten zum Teil andere Regeln als für Erwachsene. So muss zum Beispiel bei jugendlichen Lehrlingen der Lehrvertrag auch vom gesetzlichen Vertreter des Lehrlings unterschrieben werden, in den meisten Fällen der Erziehungsberechtigte. Die Lehrlingsstelle der WK Wien bietet standardisierte Formulare für Lehrverträge an. Auch das Arbeitszeitgesetz unterscheidet zwischen Jugendlichen und Erwachsenen. Hier kommt das Kinder- und Jugendbeschäftigungsgesetz (KJBG) zum Tragen. Die tägliche Arbeitszeit für Jugendliche beträgt acht Stunden, die Wochenarbeitszeit richtet sich nach dem Kollektivvertrag. Innerhalb einer Woche

kann die tägliche Arbeitszeit auf bis zu neun Stunden ausgedehnt werden, wenn dadurch eine längere Wochenfreizeit, zum Beispiel ein längeres Wochenende, erreicht wird. Ist die Tagesarbeitszeit länger als viereinhalb Stunden, haben Jugendliche Anspruch auf eine halbe Stunde Pause. Die Ruhepause ist spätestens nach sechs Stunden zu konsumieren. Nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit steht dem Jugendlichen eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens zwölf Stunden zu.

Keine Regeln ohne Ausnahmen In der Zeit zwischen 20 und 6 Uhr dürfen Jugendliche nicht arbeiten. Ausnahmeregelungen gibt es zum Beispiel für das Gastgewerbe, den Lehrberuf Bäcker

sowie für mehrschichtig arbeitende Betriebe. An Sonn- und Feiertagen gibt es ein grundsätzliches Beschäftigungsverbot für Jugendliche. Auch hier gelten allerdings Ausnahmeregelungen für das Gastgewerbe.

Die gesetzlichen Pflichten der Lehrlinge Sie müssen sich im Betrieb und in der Berufsschule bemühen, mit Betriebsmitteln sorgsam umgehen und Betriebsgeheimnisse bewahren. Wenn sie verhindert sind und nicht zur Arbeit oder in die Berufsschule kommen können, müssen sie den Lehrberechtigten sofort davon in Kenntnis setzen. Außerdem sind sie verpflichtet, dem Lehrbetrieb das Berufsschulzeugnis vorzulegen.


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Den passenden Lehrling finden Es gibt verschiedene Möglichkeiten, interessierte Lehrstellensuchende auf den Betrieb aufmerksam zu machen. Je mehr Zeit in die Suche investiert wird, desto wahrscheinlicher findet man den passenden Lehrling.

Mitarbeiter und Kunden darüber informiert werden, dass der Betrieb auf Lehrlingssuche ist.

Informationen im Internet

Unter www.ams.at/lehrstellen, www.ams.at/ejobroom oder wko. at/lehrstellen tragen Unternehmer offene Lehrstellen ein, die von Interessierten gelesen werden.

Schulkontakte zu Eltern, Lehrern und Schülern

Robert Kneschke - Fotolia

Lehrstellenbörse und ejobroom

Am besten geeignet sind Neue Mittelschulen, Polytechnische Schulen oder die AHS-Unterstufe, um Kontakte zu knüpfen. Hier können Unternehmer Schüler, Eltern und Lehrer auf sich aufmerksam machen. Es bieten sich mehrere Möglichkeiten an: eine Mitarbeit im Rahmen einer Berufsorientierung, eine Einladung an Schulen für einen Tag der offenen Tür, Betriebsbesichtigungen, berufspraktische Tage (Schnupperlehre) oder die Teilnahme an Elternabenden.

Zusammenarbeit mit Berufsinfostellen

vorher mit einem Medienprofi abgesprochen sein. Werbung im Internet ist dazu eine gute Ergänzung. Darüber hinaus kann ein Plakat auch an Anschlagtafeln oder Schaukästen von Schulen angebracht werden. Dazu wendet man sich am besten direkt an die Direktion der Schule.

Kooperationen mit Berufsinfozentren der Wirtschaftskammern oder des AMS reichen von Vorträgen über Bewerbungstrainings bis zur Abhaltung von Branchentagen.

Anzeigen in analogen und digitalen Medien

Aushänge direkt im Unternehmen

Sinnvoll sind Anzeigen in Printmedien nur, wenn sie auch die Zielgruppe erreichen. Dies sollte

Auch Aushänge im Betrieb können nützlich sein. Weiters sollten

Die Homepage eines Unternehmens kann auch als InfoPlattform genutzt werden. Gerade bei Jugendlichen, die öfters online sind, macht dies Sinn. Weiters können die Infos gebündelt transportiert werden (Was wird geboten, was wird verlangt, was wird bezahlt etc.). Auch Social Media-Aktivitäten sind ein gutes Mittel, um die Aufmerksamkeit junger Menschen zu erlangen. Dabei ist allerdings der Zeitfaktor nicht zu unterschätzen. Es macht Sinn, eigene Mitarbeiter dafür einzusetzen.

Nicht zu unterschätzen: die Mundpropaganda Informationen werden oft mündlich über Mitarbeiter verbreitet. Unternehmer können diese Kontakte nutzen, um Verwandte oder Freunde von Mitarbeitern zu informieren. Das gilt für Kunden genauso wie für andere Unternehmer. 

 U  K

Falls es mal nicht so gut läuft... fen. Folgende weitere Unterstützung wird angeboten:  Das Lehrbetriebscoaching bietet individuelle Beratung und Begleitung für Klein- und Mittelbetriebe bei akut anstehenden Herausforderungen in der laufenden Ausbildung von Lehrlingen.

marle@klickit - Fotolia

Auch Unternehmer und Lehrlinge sind Menschen, deshalb kann es schon auch mal zu Konflikten kommen. Aber das soll kein Grund sein, gleich alles hinzuschmeißen. Durch gezieltes Coaching können Probleme aus der Welt geschafft werden. Und vielleicht lernen sich beide Seiten dadurch besser kennen. „Lehre statt Leere“ ist eine Initiative der Lehrlingsstellen, die das Programm „Coaching“ im Auftrag des Wirtschafts- und Sozialministeriums mit Partnereinrichtungen umsetzen. Dort findet man Coaching-Angebote für Lehrlinge und Unternehmer. Angeboten werden nicht nur Coachings, die Konflikte betref-

Das Lehrbetriebscoaching unterstützt Unternehmen bei der Begleitung von Entwicklungsoder Problemlösungsprozessen in der Lehrlingsausbildung. Das Lehrbetriebscoaching berät und unterstützt dabei, den Ablauf vom Recruiting bis zur Ausbildung von Jugendlichen unterschiedlicher kultureller Hintergründe erfolgreich zu gestalten. Gerne und auf Wunsch werden die Unternehmer mit Beratungsstellen vernetzt, die z.B. bei organisatorischen Fragen der Umsetzung unterstützen. Das Lehrbetriebscoaching berät und begleitet bei Themen rund um die optimale Inte-

gration von weiblichen Lehrlingen. Unternehmer werden mit Beratungsstellen vernetzt, die Antworten auf (rechtliche) Fragen kennen.  Das Lehrbetriebscoaching unterstützt bei der Auswahl und Eingliederung von Lehrlingen im Betrieb. Gerne und auf Wunsch werden Unternehmer zu Fragestellungen der erfolgreichen Führung und Entwicklung der Lehrlinge begleitet. Das Lehrbetriebscoaching ist ein österreichweites Gratis-Angebot für Lehrbetriebe, das mit anderen Förderungen optimal kombiniert werden kann. Weitere Infos: www.lehre-statt-lehre.at


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Unternehmen VLV plant Neubau in Bregenz Moderne Räumlichkeiten, mehr Platz und kürzere Wege: Mit dem Neubau sollen die Arbeitsabläufe der 120 Mitarbeiter einfacher und effizienter gestaltet werden. Bereits 90 Jahre zählt das Gebäude der Zentrale der Vorarlberger Landes-Versicherung (VLV) im Bahnhofsviertel in Bregenz. „Der Altbau wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach adaptiert, um die Nutzung als Bürogebäude zu ermöglichen. Mittlerweile entspricht es aber nicht mehr den heutigen Anforderungen und soll daher von Grund auf neu gebaut werden“, erklärt Vorstandsdirektor Robert Sturn. Rund 10 Millionen Euro sollen in den Neubau mit Tiefgarage fließen. Insgesamt 17 Architekturbüros wurden zum Wettbewerb eingeladen.

die Zentrale der vorarlberger Landes-versicherung in Bregenz wird abFoto: VLV gerissen und neu gebaut.

Moderne Räumlichkeiten, mehr Platz und kürzere Wege: Mit dem Neubau der Zentrale des regionalen Versicherungsunternehmens sollen die Arbeitsabläufe der 120 Mitarbeiter einfacher und effizienter gestaltet werden. Zudem soll unter dem neuen Gebäude eine einstöckige

Tiefgarage für mindestens 30 Fahrzeuge errichtet werden. „Wir motivieren unsere Mitarbeiter und Kunden durch die Nähe zum Bahnhof allerdings seit Jahren zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln“, schildert Vorstandsdirektor Mag. Klaus Himmelreich.

ZIMA: Expansion im Alpenraum Die ZIMA Holding AG feierte 2016 ihr 45-jähriges Bestehen und konnte mit einer Jahresgesamtleistung in Höhe von rund 174 Mio. Euro ein weiteres Rekordergebnis erzielen. Seit 2011 ist es gelungen, die Jahresgesamtleistung um rund 18 Prozent pro Jahr zu steigern. Mit dem weiteren Aufb fbau einer Niederlassung in Wien wurde die sorgsame Expansions- und Wachstumsstrategie konsequent weiterverfolgt. Hier sind aktuell drei Großprojekte mit rund 770 Wohneinheiten in Planung. Die Nachfrage nach attraktivem Wohnraum ist weiterhin ungebrochen konstant und die

Alexander Nußbaumer

Foto: ZIMA

aktuelle Projektpipeline der Unternehmensgruppe beträgt rund

3.300 Wohneinheiten in Bau bzw. in Vorbereitung, was einem Volumen von rund 1,17 Milliarden Euro entspricht. „Mit der Expansion nach Wien und dem weiteren Aufb fbau einer Niederlassung haben wir den deutschsprachigen Alpenraum fast vollständig besetzt und werden 2017 die ersten Akzente am Wiener Markt setzen können“, erklärt Mag. Alexander Nußbaumer, Vorstandsvorsitzender und Inhaber der ZIMA Unternehmensgruppe, über das Geschäftsergebnis. Die aktuelle Nachfrage nach attraktivem Wohnraum in Ballungszentren ist nach wie vor ungebrochen konstant. „Das laufende Jahr 2017 entwickelt sich in unseren Märkten sehr zufriedenstellend.“

 N

Möbelmanufaktur im Millenniumpark Die Räumlichkeiten des ehemaligen Walch Catering Gebäudes im Millenniumpark in Lustenau werden ab Herbst 2017 Kulisse für Jürgen Krämers Möbelmanufaktur, das Planungsbüro für Innenarchitektur und einer Möbelausstellung, die neue Akzente setzen wird. Auf 2.200 m2 wird die Tischlerei untergebracht, getrennt in Maschinenhalle und Manufaktur und eine Möbelausstellung. Die Firma, die zusätzlich zum Kaufpreis 1,3 Millionen Euro investiert, macht einen Jahresumsatz von 1,7 Millionen Euro. Beim Umbau, so Krämer, kommen ausschließlich Vorarlberger Handwerksbetriebe zum Einsatz.

Foto: Ignacio Martinez

Gütesiegel für Karrenseilbahn Der Fachverband für Seilbahnen der Wirtschaftskammer Österreich hat das Gütesiegel „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ in der Kategorie Genuss Berg an die Karrenseilbahn Dornbirn vergeben. Das Gütezeichen „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ darf nur von Unternehmen geführt werden, die regelmäßig einen umfassenden Zertifizierungsprozess absolvieren. Nach der Erst-Zertifizierung erfolgt alle drei Jahre eine umfassende Detailüberprüfung. So kann der hohe Qualitätsanspruch dauerhaft gewährleistet und den Sommergästen ein echtes Bergerlebnis geboten werden. Mut zur Innovation und absolute Serviceorientierung sind besondere Eigenschaften der Karrenseilbahn Dornbirn.


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24 · Unternehmen · Die Wirtschaft

Mitarbeiterwachstum und ein stabiler Umsatz bei gleichbleibendem Ergebnis – Goldbeck Rhomberg-Geschäftsführer Georg Vallaster kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Von April 2016 bis März 2017 setzte das auf elementiertes Bauen mit System spezialisierte Unternehmen 134 Millionen Euro um. Beim Beschäftigtenstand gab es ein Plus von knapp zehn Prozent auf jetzt 120 Mitarbeitende. Das Gemeinschaftsunternehmen des deutschen Baukonzerns Goldbeck GmbH und der Vorarlberger Rhomberg Bau wächst darüber hinaus auch in die Breite: Dieser Tage wurden in Liechtenstein ein neuer Standort und eine neue Landesgesellschaft gegründet. Weiteres Wachstum gibt es am Standort in St. Gallen: Hier startet der Industriebauspezialist im Sommer 2017 im Investorenauftrag den Bau eines neuen Bürokomplexes, in den die dortigen Goldbeck RhombergMitarbeitenden anschließend einziehen werden.

Hypo: Prime Status im Nachhaltigkeitsrating Die Hypo Vorarlberg hat von der Ratingagentur „oekom research AG“ als erste Vorarlberger Bank ein ausgezeichnetes Rating im Bereich Nachhaltigkeit erhalten. Auf der oekom-Gesamtskala von A+ bis D- hat die Hypo Vorarlberg die Note C erreicht und wird damit erstmals im „Prime“-Bereich eingestuft. Zum Vergleich: Die bestgeratete Bank wird von oekom mit B- beurteilt. Mit diesem Ergebnis qualifizieren sich die auf dem Markt gehandelten Wertpapiere der Hypo Vorarlberg für Investments aus ökologischer und sozialer Sicht. „Dank der ausgezeichneten Beurteilung können

Hypo-vorstand Haller

Foto: Hypo

künftig auch Investoren mit speziellen Nachhaltigkeitskriterien unsere Anleihen erwerben“, freut sich Vorstandsvorsitzender Michel Haller. Damit erschließe sich

Gebrüder Weiss investiert weiter in Tschechien

Zusammenschluss zweier HightechFirmen Die Gantner Electronic Austria Holding GmbH, ein auf elektronische Zutritts- und Abrechnungssysteme sowie intelligente Schrankschließsysteme spezialisiertes Hightech-Unternehmen, erwirbt die belgische Syx Automations NV, einen Marktführer für Ticketing- und FreizeitmanagementLösungen in den Benelux-Ländern. Durch den Zusammenschluss der beiden Unternehmen entsteht ein weltweit aktiver Komplettanbieter mit umfassender Software- und Hardwareexpertise für Zutritts-, Abrechnungs- und Managementsysteme im Sport- und Freizeitmarkt. Die Transaktion wurde im Juni abgeschlossen und erfolgte mit Unterstützung von Ardian, einer unabhängigen Investmentgesellschaft.

Spatenstich in Jeneč (v.l.): Harald Prohaska, Landesleiter Tschechien, Reinhold Grasser, Regionalleiter Nord und Karel Šindelář, NiederlasFoto: Gebrüder Weiss sungsleiter Jeneč.

Umfangreiche Ausbaumaßnahmen am Hauptsitz in Jeneč. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund fünf Millionen Euro. Gebrüder Weiss baut seinen tschechischen Hauptsitz in Jeneč bei Prag weiter aus. Bis Herbst 2017 sollen drei neue Lagerhallen mit einer Gesamtfläche von fast 9.000 m² entstehen. Damit verdoppelt der Logistiker seine Umschlag- und Logistikkapazitäten an diesem Standort nahezu auf insgesamt rund 18.000 m².

„Seit der Eröffnung im April 2013 sind unsere Services in Jeneč sehr gefragt. Die Erweiterung war notwendig, da wir buchstäblich keinen Platz mehr hatten. Besonders im Bereich Gefahrgut stieg die Nachfrage, die wir ab Herbst vollumfänglich bedienen können“, sagt Karel Šindelář, Niederlassungsleiter Gebrüder Weiss Jeneč. Auch die Mitarbeiterzahl werde im Zuge des Ausbaus aufgestockt sowie die Sozialräume für das Personal modernisiert. Das Investitionsvolumen: rund fünf Millionen Euro.

ein neuer Investorenkreis für die größte Vorarlberger Bank. „Durch gezielte Maßnahmen konnten wir unser Nachhaltigkeitsrating vom Vorjahr weiter verbessern“, erklärt Haller. Unter anderem leistet die Bank durch die neuen Photovoltaikanlagen auf der Zentrale Bregenz und dem Hypo Office Dornbirn einen Beitrag für die Umwelt, indem der CO2-Fußabdruck verringert wird. Das ausgezeichnete Nachhaltigkeitsrating ist für die Bank zudem eine wichtige Grundlage mit Hinblick auf die geplante Green Bond-Emission im Herbst 2017. Green Bonds sind Anleihen, deren Emissionserlös zur Finanzierung bzw. Refinanzierung nachhaltiger Investitionen aus verschiedenen Bereichen verwendet wird.

 P Bernd Friede ist neuer CFo von ToWA TOWA setzt einen weiteren, wichtigen Schritt in die Zukunft – und holt sich mit Bernd Friede einen absoluten Profi seines Fachs als CFO an Bord. Der 37-jährige Betriebswirt war zuletzt Account Director bei der Sport Marketing Agentur WWP Weirather-Wenzel und Partner in Dornbirn und Ruggell. Zuvor sammelte Friede langjährige Erfahrungen bei ALPLA Hard – unter anderem als Leiter des Rechnungswesens in Österreich.

Foto: TOWA / L. Fasching

 N Goldbeck Rhomberg wächst solide

Neuer Filialleiter in der Sparkasse Nenzing Mit der Bestellung von Nihad Isic (26) zum Filialleiter rückt ein weiterer, junger Mitarbeiter in die Führungsriege der Sparkasse Bludenz auf. In den sechs Jahren seiner bisherigen Banklaufbahn hat sich Isic in allen Bankbereichen weitergebildet.


Nr. 34-35 · 25. August 2017 Die Wirtschaft

GRASS stellt Geschäftsführung neu auf Der Vorarlberger Beschlägehersteller GRASS stellt sich organisatorisch und personell neu auf. Dipl.-Ing. Thomas Zenker übernimmt ab sofort den Geschäftsbereich „Operations“ und wird Sprecher der Geschäftsführung. Der 50-Jährige leitet seit zwei Jahren erfolgreich den Produktionsstandort in Götzis. Dipl.-Ing. Thomas Müller wird künftig den neuen Bereich „Products“ in der Geschäftsführung verantworten. In diesem sind Produktentwicklung und Produktmanagement zusammengefasst, um auf die Innovationskraft des Unternehmens zu fokussieren.

die neue GRASSGeschäftsführung, v.l.: André Stiller, Thomas Zenker und Thomas Müller. Foto: GRASS/L. Mathis

Neu in der GRASS-Geschäftsleitung ist techn. Dipl.-Kfm. André Stiller. Der erfahrene Finanzexperte übernimmt den Bereich interne Services und verantwortet damit die Bereiche Controlling, Finanzbuchhaltung, Human Resources und IT. André Stiller war zuletzt CFO der

zum Würth-Konzern gehörenden Würth Elektronik/ICS-Gruppe. Die Geschäftsbereiche Vertrieb und Marketing verantwortet interimistisch Vertriebsmanager Andreas Vogel. Die Position soll bis Jahresende mit einem Geschäftsführer neu besetzt werden.

Mangturm erstrahlt in neuem Licht Mit der neuen, energieeffizienten Beleuchtung von Zumtobel erstrahlt der mittelalterliche Lindauer Mangturm in wohldosiertem LED-Licht. Der Mangturm an der Lindauer Hafenpromenade ist mit seinen bunt glasierten Dachziegeln ein Wahrzeichen der Inselstadt. Mithilfe innovativer und energieeffizienter LED-Module wurde der Mangturm nun in ein neues, qualitativ hochwertiges Licht gerückt. In enger Kooperation

mit dem Lichtberater Dieter Bartenbach und der Stadt Lindau hat Zumtobel eine reine LED-Lichtlösung für den Mangturm entwickelt. Die LED-Außenleuchte „Supersystem outdoor“ setzt den Mangturm und seine glänzenden Dachziegel dank einer hohen Farbwiedergabe von Ra > 80 wirkungsvoll in Szene. Tagsüber sind die Leuchten kaum sichtbar, da sie unauffällig an der Fassade montiert sind. Die LED-Außenleuchte treibt auch den technologischen Wandel der Insel voran und sorgt auf Dauer für niedrige Betriebskosten.

Den Kunden steht auf 605 m² ein umfangreiches Sortiment in bester Qualität zur Verfügung. Der Ladenbau des neuen SupermarktKonzepts orientiert sich an aktuellen Trends im Lebensmittelhandel und ermöglicht durch eine großzügige Raumgestaltung und eine intelligente Regalaufteilung

v.l.: Günter Kaufmann, Gerhard Ritter und Filialgebietsleiter Günter Berchtold gratulieren Claudia Jank zur Wiedereröffnung. Foto: Spar

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vorarlberger Sparkassen Die Dornbirner und die Sparkasse Bregenz wurden wieder mit dem Ökoprofit-Zertifikat ausgezeichnet. Die beiden Sparkassen haben das praxisnahe UmweltmanagementSystem ÖKOPROFIT schon länger in ihren betrieblichen Alltag integriert und setzen regelmäßig Maßnahmen, um ihren ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Die Dornbirner Sparkasse hat etwa komplett auf ökologische Reinigungsmittel in Dosierflaschen umgestellt und erfasst mit separaten Stromzählern den exakten Leistungsbedarf der Kältemaschinen. Die Zentrale der Sparkasse Bregenz ist seit vergangenem Jahr mit einer Photovoltaik-Anlage ausgerüstet. Außerdem wurde die Indirekt-Beleuchtung des Gebäudes komplett auf LED-Leuchtmittel umgestellt.

v.l.: Umweltbeauftragter volkmar Schöflinger und Landesstatthalter Foto: Dornbirner Sparkasse Rüdisser.

der mittelalterliche Turm erstrahlt dank Zumtobel nun bei Nacht in wohldosiertem Licht. Foto: Zumtobel

Spar-Supermarkt Gaschurn neu eröffnet Nach fünf Wochen Umbau erstrahlt der Spar-Supermarkt in Gaschurn seit Ende Juni in neuem Glanz.

· Unternehmen · 25

ein zeitsparendes und stressfreies Einkaufserlebnis. Herzstück - und seit jeher fest in der Unternehmensphilosophie von Spar verankert - ist die Feinkost in Bedienung. Durch die besondere Architektur und Produktpräsentationen der Feinkosttheke, mit viel Holz und hellen Farben, entsteht eine Marktplatz-Atmosphäre. Das klare Bekenntnis zur Bedienung ist für Spar auch ein klares Bekenntnis zur Schaffung von Arbeitsplätzen.

Zech: erfolgreicher Messeauftritt Die Zech Gruppe, führender Komplettanbieter von Fenstern, Türen, Sonnen- und Einbruchschutz im Ländle, nahm bereits zum zweiten Mal an der Fachmesse „Architect@ work“ in Zürich teil. Die Präsentation der neuen Fensterlösung „Exclusif“ aus dem Hause Zech stand im Mittelpunkt der Produktpräsentation. Dieses völlig neu entwickelte Element ist ein, als rahmenloses, im Mauer- oder Holzwerk integriertes Fensterelement. Die leichte, schlanke und elegante Implementierung ins Gebäude ermöglicht einen hohen Lichteinfall und eröffnet neue architektonische Lösungen auf hohem technischem Niveau.


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26 · Werbung/Unternehmen · Die Wirtschaft

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Bereits im Jahr 2001 hat das Familienunternehmen Pfanner mit dem Verein FAIRTRADE eine Partnerschaft geschlossen. In den vergangenen 16 Jahren konnte diese sehr erfolgreich weiterentwickelt werden. Pfanner ist heute nicht nur in Österreich, sondern weltweit der stärkste Partner von FAIRTRADE bei fair gehandelten Fruchtsäften – sowohl beim Absatz, wie auch in der Sortimentstiefe. Pfanner FAIRTRADE Ananas-Guave ergänzt neben den Sorten Orange, Multivitamin, Mango-Maracuja und Banane die hochwertige FAIRTRADE-Range im 1,0l Elopak-Gebinde. „Wir haben auch beim Neuprodukt Pfanner FAIRTRADE Ananas-Guave wieder die besten Qualitäten ausgesucht, um die Konsumenten auch von diesem FAIRTRADE Produkt zu überzeugen“, erklärt Mag. Hans Lanzinger, Geschäftsführer von Pfanner.

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Einen wahren Großauftrag vergab die i+R Wohnbau an die Schüler zweier Klassen der volksschule Lochau: Im Rahmen ihres Zeichenunterrichts malten 39 Mädchen und Buben Bilder, die in Riesenformaten seit Juli auf der Baustelle am ehemaligen Rupp-Areal zu bewundern sind. Foto: i+R Wohnbau/Serra


Nr. 34-35 · 25. August 2017 Die Wirtschaft

Extra

· 27

„Wir ha aben unser Ohr ganz nah an den Unternehmen und passen unser Progra amm immer wieder an.“ Dr. Thom mas Wachter, Institutsleiter WIFI Vorarlberg

WIFI legt im neuen Kursjahr Fokus auf Digitalisierung Knapp 18.900 Teilnehmer haben im vergangenen Jahr eine Aus- oder Weiterbildung im WIFI besucht. Im kommenden Kursjahr legt vorarlbergs größtes Weiterbildungsinstitut in der Erwachsenenbildung sein Augenmerk auf das Thema digitalisierung im Unternehmen: das digitale Portfolio umfasst insgesamt 52 Kurse und Lehrgänge aus allen Bereichen.

Neues, aber auch Altbewährtes, finden sich im 2.000 Kurse umfassenden WIFI-Programm. Die ersten Lehrgänge und Ausbildungen starten mit Schulbeginn. Traditionell startet das WIFI Vorarlberg Anfang September sein neues Kursjahr. An den drei Standorten Dornbirn, Hohenems und Bludenz werden neben bewährten Klassikern auch wieder zahlreiche neue Kurse und Lehrgänge aus den Bereichen Management, Persönlichkeit, Betriebswirtschaft, Sprachen, EDV und Technik angeboten. Zudem beginnen im September wieder die Vorbereitungskurse für die Berufsreifeprüfung in den Fächern

Mathematik, Englisch, Deutsch sowie im Fachbereich BWL und Rechnungswesen.

Digitalisierung als Thema Nr. 1 Bei der Programmgestaltung wurde heuer erstmals ein besonderes Augenmerk auf das Thema Digitalisierung im Unternehmen gelegt. Das digitale Portfolio umfasst insgesamt 52 Kurse und Lehrgänge aus allen Weiterbildungs-Bereichen. Da die heimische Wirtschaft über einen Mangel an IT-Fachkräften klagt, ist das Angebot in diesem Bereich am umfassendsten. „Da wir unser Ohr ganz nahe an den Unternehmen haben, passen wir unser Angebot immer wieder an“, erklärt Institutsleiter Dr. Thomas Wachter. Zum ersten Mal im Programm findet sich etwa

die Ausbildung zum zertifizierten Datenschutzbeauftragten. Ein Thema, das vielen Unternehmen unter den Nägeln brennt, da Mitte nächsten Jahres ein neues Datenschutzgesetz in Kraft tritt. Den Teilnehmern wird das Wissen vermittelt, das sie benötigen, um ein rechtskonformes DatenschutzManagement im Unternehmen aufb fbauen zu können. Ebenfalls neu sind die Ausbildungen zum IT-Beauftragten sowie das berufsbegleitende IT-Masterstudium „Designing Digital Business“. Über den viersemestrigen Masterlehrgang kann man sich am 11. November bei einem Info-Abend im WIFI Dornbirn informieren.

Positive Bilanz Das WIFI Vorarlberg ist mit den Zahlen des Ende Juli abgeschlossenen Kursjahres 2016/17

zufrieden: Insgesamt wurden im vergangenen Jahr über 1500 Kurse durchgeführt. Einen absoluten Boom verzeichnete man bei den Sprach- und hier vor allem bei den Deutschkursen. Ein weiterer Bereich, der sehr gut angenommen wurde, waren alle Persönlichkeits-, Kommunikations- und Selbstmanagementkurse. „Insgesamt laufen im Moment aber wirklich alle Bereiche gut. Wir hatten vergangenes Jahr rund 18.900 Teilnehmer, das ist ein Plus von fünf Prozent“, erklärt Thomas Wachter und fügt hinzu: „60 Prozent unserer Teilnehmer sind Stammkunden, d.h. sie vertrauen immer wieder auf die Kompetenzen unseres Institutes. Das liegt einerseits sicher am hohen Servicelevel während der Kurse, aber auch am weiterführenden Ausbildungsangebot.“

Foto: WIFI

Aus- und Weiterbildung


Nr. 34-35 · 25. August 2017

28 · Aus- und Weiterbildung · Die Wirtschaft

Das MCI heißt Lord Lieutenant Helen Nellis in Innsbruck willkommen Internationale RecruitingExpertin, Chief Executive Coach und Repräsentantin des britischen Königshauses leitet mehrtägige Veranstaltung am MCI – Im Fokus: Leadership und Change im Non-Profit-, Sozial- & Gesundheitswesen. Über hohen Besuch freut man sich am MCI: Helen Nellis, international renommierte Führungskraft, Personalberaterin und Vorstandscoach im Non-Profit- und Gesundheitssektor, leitete vor Kurzem ein mehrtägiges Symposium an der Unternehmerischen Hochschule®. Als erste Frau nach mehr als 500 Jahren wurde sie im Jahr 2012 von der Queen zum „Lord

Lord Lieutenant Helen Nellis zu Gast am Management Center Innsbruck.

Lieutenant of Bedfordshire“ ernannt und repräsentiert das britische Königshaus in ihrer Grafschaft. Die Queen würdigt damit

Was heißt Herzklopfen und Schweißausbruch auf Englisch? Sie wissen es nicht? Spielt keine Rolle – nach einem inlingua-Sprachkurs muss Sie das nicht mehr kümmern, denn die oben angeführten Symptome, welche gerne bei Anrufen aus dem Ausland auftreten, gehören bald der Vergangenheit an. Professionelle Sprachschulen wie inlingua unterrichten in bewährter Schweizer Qualität und mit ISO-Zertifizierung nach einer speziellen Methodik, die den aktiven Gebrauch der Fremdsprache in den Vordergrund stellt. Graue Theorie, Vokabel- und Grammatikbüffeln muss nicht sein, es geht auch anders – und das schon seit vielen Jahrzehnten. Man lernt mit dieser Methode massiv schneller als beim herkömmlichen Unterricht, wie man ihn etwa aus der Schule kennt.

Der Fokus liegt dabei auf aktivem Sprechen, und das ausschließlich in der Zielsprache und mit englischen Muttersprachlern als Lehrern. Es ist im Unterricht so, als ob man im Ausland wäre – jeder weiß, dass man am schnellsten lernt, wenn man im Ausland auf sich gestellt ist. Wir simulieren das sozusagen, aber auf eine sehr strukturierte Art und Weise, und steigern damit die Effizienz massiv. In kleinen Gruppen oder im hochflexiblen Einzeltraining lernt man schnell, effizient und praxisbezogen, und bald hat man sich an den aktiven Gebrauch der Fremdsprache gewöhnt, die Scheu vor der Anwendung der Fremdsprache verfliegt und das flaue Gefühl im Magen gehört der Vergangenheit an.

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www.inlingua-vbg.at Tel +43 5572 394535

eine außerordentliche internationale Karriere, umfassende Expertise und leidenschaftlichen Einsatz im britischen und im internationalen Gesundheits- und Bildungswesen ebenso wie ein 35-jähriges, privat finanziertes Engagement in Ghana. Das dreitägige Sommersymposium stand unter dem Motto „Leadership im Non-Profit-, Sozial- und Gesundheitswesen“. In ihrem Eröffnungsreferat betonte Helen Nellis, dass Leadership, also das Führen von Menschen, ohne Bereitschaft zum beständigen Wandel („Change“) nicht denkbar sei. Change bedeute, zu neuen Zielen aufzubrechen und beinhalte sowohl Neugier als auch Ängste. Ihren Zuhörern gab sie mit auf den Weg, dass es zu den wichtigsten Tugenden von Führungskräften gehöre, durch genaues

Zuhören sowie das Wahrnehmen nonverbaler Signale von den Mitarbeitern zu lernen: „Menschen widersetzen sich nicht der Veränderung an sich, sie wehren sich dagegen, selbst verändert zu werden.“ „Helen Nellis umfassendes Führungsverständnis in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, aber auch ihr professioneller und herzlicher Zugang zu den Studierenden, haben uns alle sehr beeindruckt,“ betont Departmentleiter Prof. Siegfried Walch, der gemeinsam mit seinem Team für die Organisation des Symposiums verantwortlich zeichnet. MCI-Rektor Andreas Altmann ergänzt: „Der Erfolg der Unternehmerischen Hochschule® beruht nicht zuletzt auf Kompetenz, Engagement und Leidenschaft so wunderbarer Gastprofessoren wie Helen Nellis.“


Nr. 34-35 · 25. August 2017 Die Wirtschaft

· Aus- und Weiterbildung · 29

„Perfektes Gesamtkonzept, um in der Berufswelt durchzustarten!“

Start neuer Werbelehrgang epos Akademie 17/18: Großer Infoabend am 14.09. in Götzis Ein berufsbegleitender Intensiv-Lehrgang für Werbung, Grafikdesign und Marketing: Der epos Werbelehrgang geht in die nächste Runde! Wer sich interessiert, kommt am besten direkt zum Infoabend am 14. September, 19:30 Uhr, epos Akademie in Götzis. Zehn Teilnehmer, acht Monate, ein Ziel: Berufsmäßig in der Welt der Werbung so richtig durchstarten! Und der Intensiv-Lehrgang der epos Akademie in Götzis ist dafür die perfekte Adresse. Der Werbelehrgang der epos Akademie ist als Sprungbrett in die Welt von Grafikdesign, Werbung und Werbegrafik, Marketing und strategischer Markenführung konzipiert und bietet einen intensiven Einblick in all diese Bereiche. In acht Monaten lernen die zehn Teilnehmer des Lehrgangs berufsbegleitend freitagnachmittags und samstags, sowie mit Projektaufgaben, die selbstständig außerhalb der Seminare zu erarbeiten sind, wie Werbung und Marktkommunikation konzipiert und gestaltet wird. Das Referenten-Team besteht aus erfahrenen Experten, die großen Wert auf Praxisbezug ihres Unterrichts legen.

„Beeindruckende Qualität, die überzeugt“ Emilio Bietti, Geschäftsführer von epos Computer, durfte sich kürzlich mit den diesjährigen Absolventen um die Wette freuen: Alle zehn haben den Werbelehrgang erfolgreich und glücklich absolviert. „Unser epos Werbelehrgang ist seit Anbeginn eine Erfolgsgeschichte. Und ich freue mich persönlich wieder sehr auf den Start im Herbst 2017!“

Bernhard Weber, von Weber Mathis + Freunde

Einer der Juroren, Bernhard Weber von der Agentur Weber Mathis + Freunde, stößt ins gleiche Horn: „Ich bin jedes Jahr aufs Neue von der hohen Qualität der Abschlussarbeiten begeistert. Die Absolventinnen und Absolventen der epos Akademie müssen das viele Wissen von den epos-Trainern regelrecht mit dem Suppenlöffel gefüttert bekommen - anders kann ich mir die präsentierten Arbeiten nicht erklären. Ich ziehe den Hut vor

den heurigen, und bin gespannt auf die nächsten, wissbegierigen Damen und Herren.“

Marc Isele, Marketing & Sale Manager Casino Bregenz

Auch Juror Marc Isele, Marketing & Sales Manager vom Casino Bregenz, zeigt sich begeistert: „Die Kreativität der Ideen, aber auch die beeindruckende Qualität und Klarheit bei der konsequenten Umsetzung der Aufgabenstellung bei den diesjährigen Abschlussprojekten des epos Werbelehrgang, überzeugten mich auf der ganzen Linie!“.

Für Kreative, die ihr Potenzial professionell entfalten möchten Ziel des Werbelehrganges ist es, den zehn Teilnehmern alle theoretischen Grundlagen zu vermitteln, auf deren Basis sie ihr kreatives Potenzial entfalten können. Einzige Voraussetzung: Grundlegende Erfahrung als Computer-Anwender mit Mac oder Windows. Für wen der epos

n S T Christine Burger: „Der Werbelehrgang der epos Akademie hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Die aufeinander abgestimmten Kurseinheiten ergeben ein perfektes Gesamtkonzept, um in der Berufswelt voll durchzustarten. Die Zeit des Lehrganges ist sehr zeitintensiv, aber durch die durchdachte

Linie immer spannend und sehr lehrreich. Ich habe mich für diese Weiterbildung trotz meinem Vorwissen entschieden und bin voll und ganz zufrieden mit meiner Entscheidung. Für mich ist dieser Lehrgang die beste Alternative im Ländle“. Rebecca Rudigier: „Das Fachwissen ist enorm groß - die Mischung aus Marketing und dem Erlernen der Programme ist genau richtig. Auch für jemanden, der mit der Materie vorher nur

wenig in Berührung gekommen ist. Die kleine Gruppe ist ein riesiger Vorteil. Mir hat es unheimlich Spaß gemacht! Susanne durnwalder: „Ich bin Hausfrau und Neu- bzw. Quereinsteigerin. Kursleiter Markus Wäger macht das aber alles wirklich super! Ich habe sehr viel gelernt und vor allem: Der Spaß an der Freude ist immer mit von der Partie. Jetzt kann ich mir eine Karriere im Grafikbereich absolut vorstellen.“

Alles zum Thema „Grafik & Marketing“: der Lehrgang der epos Akademie ist ein Zugewinn an Wissen, Tipps & Tricks.

Werbelehrgang gedacht ist? Für Werbeverantwortliche in KMUs, Mitarbeiter von Marketingabteilungen, kreative Personen, die den Einstieg in die Welt der Werbung planen und Selbstständige, die ihre eigene Werbung planen und gestalten wollen. Alle Infos unter www.werbelehrgang.com

n F epos Werbelehrgang Info-Abend: 14. September, 19:30 Uhr Berufsbegleitender Intensiv-Lehrgang vom 03.11.17 bis 14.07.18 Immer freitags von 14.00 – 20.30 Uhr und samstags von 09.00 – 15.30 Uhr epos Akademie Götzis, Am Garnmarkt 13 Informationen und Anmeldung 05523 57777-40 akademie@eposcomputer.at ww w ww.werbelehrgang.com Promotion


Nr. 34-35 · 25. August 2017

30 · Herbstmesse · Die Wirtschaft

Eine Welt voll Biergenuss Programm 2017

Käse & Bier – ein reizvolles Paar

6.10.

Ein würziger Käse und ein aromatisches Bier sind für sich alleine schon Genusserlebnisse. Werden diese gekonnt zusammengeführt, steigert sich die Gaumenfreude. Welcher Käse harmoniert mit welchem Bier am besten? Lassen Sie sich vom Fachwissen des Diplom Käsesommeliers Caspar Greber und des Diplom Biersommeliers Michael David inspirieren. Ein Abend mit vielen Überraschungen: Von spannenden Bieren bis zu selbstgemachtem Käsefondue á la Minute. 19–22 Uhr, Mohren Creativ Brauerei, € 53,– pro Person (inkl. Käse und Bier)

Belgische Bierwelt

7.12.

Was ist ein Trappistenbier? Wie entstehen die faszinierenden Sorten Geuze oder Witbier? All dies erfahren Sie im Seminar „Belgische Bierwelt“. Das belgische Bier wird nicht strikt nach dem Reinheitsgebot gebraut. Neben Hopfen, Malz und Wasser enthält belgisches Bier auch zahlreiche andere Zutaten wie Obst (Kirschen, Himbeeren, Weintrauben, etc.), Kräuter, Dinkel, Honig, Sirup und sogar Gewürze. Dadurch entsteht die große Geschmacks- und Sortenvielfalt des belgischen Bieres. Überzeugen Sie sich bei der Verkostung selbst von der einzigartigen Aromavielfalt der Belgischen Sorten und bewerten Sie diese wie ein Profi. 18 - 22 Uhr, Ort: Mohren Creativ Brauerei, € 55,00 pro Person (inkl. Getränkeproben, Mineralwasser, Brot und Seminarunterlagen und einer Jause)

Brautage – an einem Tag zum eigenen Bier 9.12.

Das Geheimnis des Bierbrauens entdecken. Ein Bier – in nur einem Tag – nach dem eigenen Geschmack brauen. Das können Sie in der Mohrenbrauerei. Unter Anleitung eines erfahrenen Bierbrauers entsteht Ihre persönliche Bierkreation. Sie erlernen wichtige Abläufe des Brauhandwerks und erhalten tiefe Einblicke in das Fachwissen unserer Braumeister. Wer die Braukunst und den Genuss liebt, ist hier richtig. 9 - ca. 17 Uhr, Ort: Mohren Creativ Brauerei, € 186,00 pro Person (inkl. Getränke, Vormittags- und Nachmittagsjause, Mittagessen)

Weitere Veranstaltungen und Infos auf www.mohrenbrauerei.at. Gutscheine sind im Mohren Lädele erhältlich oder per Mail unter: erlebniswelt@mohrenbrauerei.at

www.mohrenbrauerei.at facebook.at/Mohrenbrauerei


Nr. 34-35 · 25. August 2017 Die Wirtschaft

· Herbstmesse · 31

Dornbirner Herbstmesse: Tradition trifft auf Moderne Vom 6. bis zum 10. September trifft sich Jung und Alt auf der Herbstmesse im Dornbirner Messequartier. Die Besucher erwartet ein Mix aus neuesten Produkten von 500 Ausstellern und traditionellen Elementen wie dem Mohren-Wirtschaftszelt oder dem großen Rummelplatz. Wenn die 69. Herbstmesse im September ihre Tore öffnet, wird das Dornbirner Messequartier wieder zum größten Treffpunkt der Vier-Länder Region. Tausende Menschen nutzen die beliebte Publikumsmesse, um sich über die neuesten Trends zu informieren, einzukaufen, gemeinsam zu feiern, Bekannte zu treffen und gesellige Stunden zu erleben. Aufgeteilt in sieben Themenbereiche stellen über 500 Aussteller die Produkte von morgen vor. Ein attraktives Rahmenprogramm und jede Menge Schwerpunkte sorgen für das richtige Ambiente.

Oktoberfest im Wirtschaftszelt Der Herbst ist OktoberfestZeit. Das Mohren-Wirtschafts-

Basteln in der Kunsthandwerkstraße Vor zwei Jahren stellten im Rahmen der Herbstmesse erstmals kreative Köpfe kunstvolle Unikate und liebevoll gestaltete Einzelstücke in der Kunsthandwerkstraße vor. Das Konzept erwies sich als so erfolgreich, dass es weiter ausgebaut wurde und heuer eine eigene Halle füllt. Ergänzt wird der Schwerpunkt um das Thema Basteln. Auf die Besucher warten nicht nur hilfreiche Bastelutensilien, sondern auch jede Menge kreative Ideen. Verschiedene Workshops laden zum Mitmachen ein und sorgen für zusätzliche Inspiration.

die Kunsthandwerkstraße wird deutlich ausgebaut und um die Bastelwerkstatt ergänzt.

die neuen Hallen 11 und 12 verw rwandeln sich in vorarlbergs größtes Einrichtungshaus.

zelt, das seit Jahrzehnten untrennbar mit der Herbstmesse verbunden ist, erlebt mit der Rückkehr vieler altbekannter Elemente ein Revival. Das erste Oktoberfest des Jahres in Vorarlberg lockt mit einer Barmeile, Party-DJs und zünftiger LiveMusik. Trachten sind selbstverständlich erwünscht und herzlich willkommen.

Freunde traditioneller Blasmusik kommen auf ihre Kosten, wenn sich dutzende Musikkapellen aus Deutschland und Österreich ein Stelldichein geben. Für leuchtende Kinderaugen sorgt der große Rummelplatz im Freigelände mit zahllosen Fahrgeschäften, die auch von älteren Semestern gerne genutzt werden.

Weitere Höhepunkte sind eine große Kinderbaustelle und spannende Feuerlöschübungen. Auch Klassiker wie das AKKultur-Café, die Ländle- und die Burgenlandhalle oder der Radler-Treff dürfen nicht fehlen. Wer sich über die Mode-Trends der kommenden Saison informieren möchte, macht das am besten bei der Modeschau, die viermal täglich in der Hypo-Modehalle 1 stattfindet und für südländisches Flair sorgt „Bella Italia“, ein italienischer Markt mitten im Messequartier.


Nr. 34-35 · 25. August 2017

32 · WKO · Die Wirtschaft

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Österreichs Wettbewerbsfähigkeit und im Europa-Vergleich die geringsten Streikminuten sichern

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teilnehmer besuchen jährlich an die 34.000 veranstaltungen am Wifi – dem größten privaten bildungsanbieter Österreichs.

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KonTAKTE Wir beraten und unterstützen im persönlichen Kontakt.

48.700 GründunGs beratunGen

pro Jahr – wir begleiten künftige Unternehmer in die Selbstständigkeit.

Weitere Informationen finden Sie auf www.wko.at/leistungen

100.000 lehrlinge werden jährlich von den WKo lehrlingsstellen betreut.

Österreichische Post AG WZ 16Z040716 W Wirtschaftskammer vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch

110

80,2


Nr. 34-35 · 25. August 2017

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Die Wirtschaft Nr. 34 und 35 vom 25. August 2017  
Die Wirtschaft Nr. 34 und 35 vom 25. August 2017  
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