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Die Wirtschaft Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 72. Jahrgang

Nr. 29-33 · 21. Juli 2017

Lehrstellenmarkt für junge Flüchtlinge öffnen

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Es gilt allerdings, Sprach­ un und Grun undlagendefizite rechtz tzeitig zu beseitigen. S. 4

Die nächste Ausgabe erscheint am 25. August 2017

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Foto: Peter Freiberger

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Gute Industriekonjunktur

Reform mit Augenmaß

Laut Konjunkturumfrage schätzt die Vorarlberger Industrie die aktuelle Geschäftslage positiv ein.

Die Neuregelung der Gewerbeordnung ist unter Dach und Fach und baut bürokratische Hürden ab.

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n I Themen der Woche

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Willkommen im 21. Jahrhundert?

12-28

Silber für Glaserlehrling. Lisa-Marie Brändle (22) aus Hohenems von Glas Marte holte beim Bundeslehrlingswettbewerb der Glaser in Kramsach (Tirol) den zweiten Platz. f12

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Foto: Birgit Tegtbauer

Immer wieder ist es in der Vergan angenheit zu „Umqualifizierungen“ von Selbststän ändigenzuDienst­ nehmern gekommen. Lan an­ ge wurde verhan andelt – herausgekommen ist ein bescheidenes Ergebnis. Das „Sozialversiche­ rungs­Zuordn dnungsgesetz“ sorgt gt seit 1. Juni für mehr Rechtssicherheit, indem Auftraggeber oder Auftragn gnehmer vorab die Versicherungs­ zuordn dnung prüfen lassen können. Und: Die Entscheidung, ob ein Selbststän ändigen­Status oder doch ein dienstn tnehmerähnliches Verhält­ nis vorliegt gt, treffen nun nicht nur die Prüfer der GKK, sondern auch die SVA. Immerhin. Die festgestellte Versicherungszuordn dnung hat auch bei einer späteren GPLA­Prüfung Gültigkeit, sofern die seinerzeitig gemachten A An ngaben zur Tätigkeit stimmen. Stimmen diese nicht, werden die bis dorth thin geleisteten

Höchster Pro-Kopf-Export rtwert rt. Vorarlberg bleibt auch im Jahr 2016 Österreichs export rtstärkstes Bundesland. Das Export rtvolumen im Vorjahr ist um 0,6 Prozent gestiegen - das sind 58 Millionen Euro. f 15 Interview der Woche. Andrea Gutmann, Leiterin des Beratungsunternehmens „plan a“, errt, warum ein einheitlicher Führungsstil nicht klärt mehr funktionierrt rt. f28

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Foto: Peter Freiberger

Herausgeber und Medieninhaber: Wirt rtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirt rtschaft“ Betrieb rt, beide 6800 Feldkirch, gewerblicher Art Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W ww www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert rt Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387), Vanessa Furt rtner (vf). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv kv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W w ww ww.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirt rtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirt rtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz tz: Wirt rtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 21.967 (2. Halbjahr 2016) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder Thinkstock.de Alle verw rwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

SVA­Beiträge des Auftragn gnehmers zumindest berücksichtigt gt. Für Jubelmeldungen besteht aber kein An Anlass. Von einem Recht auf Selbst­ ändigkeit sind wir noch meilenweit entf tfernt. stän Die Arbeitn tnehmervertreter waren – mit der Begründung, Scheinselbststän ändigkeit zu verhindern – zu keinem weiteren Kompro­ miss bereit. Damit verkennen sie völlig die Realität moderner Arbeitswelten und den Wunsch vieler, sich mit der Gründung eines Unternehmens selbst zu verw rwirklichen. Die zwan angsweise Einstufung als Dienstn tnehmer ist eine Verhinderung von Unternehmertum. Gerade im Bereich der beratenden Berufe wird stark projektbezogen und arbeitsteilig gearbeitet und die Dienstleister sind intensiv mit ihren Auftraggebern vernetzt. Wir bestehen weiterhin auf dem Recht auf Selbstständigkeit und hoffen auf neue Gespräche im Herbst. Denn nach der kommenden Wahl sitzen hoffentlich mehr Menschen im Nationalrat, die mit beiden Beinen im realen Leben angekommen sind. Willkommen im 21. Jahrhundert!

Lego-Mindstorms. Seit Herbst 2008 wird im Rahmen der WKV Wifzack-Initiative den Vorarlberger Schulen „Lego-Mindstorms“ zur Verfügung gestellt und im Schulbetrieb erfolgreich eingesetzt. Jetzt wurden den teilnehmenden Schulen bzw. den zuständigen Lehrpersonen weitere Lego-Module vom Bildungssprecher der Industrie, DI Christoph Hinteregger, und vom Projektkoordinator Stefan Niederer MSc. übergeben. Projektkoordinator Niederer: „Der Bedarf an Fachkräften ist in der Vorarlberger Industrie weiterhin groß. Umso wichtiger ist es, in die Basis früh genug zu investieren. Mit LegoMindstorms setzen wir dazu einen solchen Akzent.“


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Millionen Euro hat das Land Vorarlberg seit 1997 aus dem Strukturfonds für knapp 1.300 Projekte an die Vorarlber­ ger Gemeinden ausbezahlt.

App für Unternehmen – den gesetzlichen Altersnachweis einfach kontrollieren Beim Ausgehen und Ein­ kaufen brauchen junge VorarlbergerInnen künftig nur noch die aha card oder die aha card App als Altersnachweis. Die aha card (ehemals 360) ist seit April 2017 offiziell anerkannter Altersnachweis für alle 12­ bis 24­Jährigen. Damit bietet die aha card neben attraktiven Ermäßi­

gungen bei über 300 PartnerInnen für 12­ bis 20­Jährige eine weitere Funktion.

Fälschungsechte Karte Kürzlich fand ein Workshop mit Securities statt, bei dem auf die Neuerungen eingegangen und eine spezielle App (aha check App) vorgestellt wurde, mit der inter­ essierte Unternehmer und Ange­ stellte die Jugendkarten noch ein­

Bei einem Workshop wurden Securities und Unternehmer über den neuen Altersnachweis und die Sicherheitsfunktionen der aha card aufgeklärt.

facher auf ihre Echth theit überprüfen können. Außerdem erhielten die Sicherheitsfachkräfte ein Update zum Vorarlberger Jugendgesetz von Dominik Brun, Kanzlei am See, der detailliert auf die Fragen aus der Praxis einging. Christian Bürk­ le, Notarzt und Facharzt für Anäs­ tth hesie und Intensivmedizin, infor­ mierte über Intoxikationen und wichtige Erste­Hilfe­Maßnahmen.

Wie komme ich zur aha check App? Das App kann sich jeder im Goog­ le­Playstore oder iTunes­Store herunterladen, die Zugangsdaten bekommt man aber nur über das aha (aha@aha.orf.at), nachdem das Unternehmen eine Datenschutz­ vereinbarung unterschrieben hat, einen Ansprechpartn tner für die aha check App angegeben und die An­ zahl der gewünschten Zugangsda­ ten/Anzahl der Handys mitgeteilt hat. n

n A  S BIFO auch in den Sommerferien

Beratung und Information auch während des Sommers

Informationen zu rund 1000 Berufen, über 800 Studienrichtungen, 141 verschiedenen Fachhochschulen sowie zu zirka 1300 unterschiedlichen Schulformen liegen im Sommer von Montag bis Donnerstag von 14 bis 17 Uhr im BIFO auf. „Wer jetzt noch keinen Plan hat, kann in einer individuellen Beratung mehr über Stärken, Neigungen und Interessen erfahren“, erklärt Jugendcoach Armin Pregler. www.bifo.at

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Verlässliche Steuerzahler

Zu Tode gefürchtet

Der Wahlkampf hat begonnen, schon werden von manchen die hei­ mischenBetriebeschlechtgemacht. Ein Ansatzpunkt der Kritiker wider bessern Wissens: Angebliche Rückstände bei Steuern und Abgaben. Es wird unterstellt, dass sich viele Unternehmen mutwillig ihrer Abga­ benpflicht entzögen. Fakt ist hingegen zum einen: Ein Aufschub etwa durch Stundung, Ratenzah­ lung oder Aussetzung der Einhe­ bung ist gesetzlich vorgesehen und daher auch Usus. Fakt ist zum anderen: Das Verhältnis Abgaben­

Innenminister Sobotka erweckt grundsätzlich nicht den Eindruck, ein ängstlicher Mensch zu sein. Jetzt scheint er sich freilich doch zu fürchten, als der ­ auch von der Wirtschaftskammer gut geheißene ­ Vor­ schlag kam, den ge­ samten Lehrstellen­ markt für jugendliche Asylwerber zu öffnen. Der als Hardliner be­ kannte Innenminister hat Sorge, dass dies quasi dem Öffnen der Büchse der Pandora gleich käme. „Dieses Signal würde innerhalb kürzester Zeit via soziale Netzwerke in die Herkunftsstaa­

aufkommen zu Abgabenrückstand ist über all die Jahre mit einem Verhältnis von rund 1:10 konstant geblieben. Das bedeutet, obwohl das Abgabenvolumen über die Jahre von 2010 bis 2016 um 24 Prozent gestie­ gen ist, hat sich die Zahlungsmoral der Unternehmer nicht wesentlich verändert. Im Vergleich zu 2015 reduzierten sich sogar die von der Finanzverwaltung abgeschriebenen Abgabenschuldig­ keiten. Daher gibt es für die heimi­ schenUnternehmenganzklareinen: Daumen nach oben! (p.f.)n

ten durchdringen und Menschen motivieren, sich auf den Weg nach Zentraleuropa zu machen“, glaubt Sobotka. Eine Befürchtung, die wohl dramatisch übertrie­ ben ist. Außerdem bevor­ zugen viele Asylwerber ohnehin eine univer­ sitäre Ausbildung einer Lehre ­ zum Leidwesen der heimi­ schen Unternehmen. Mit Übertreibungen ist generell niemandem gedient, in dieser sensiblen Frage schon gar nicht. Und wer sich zu Tode fürch­ tet, stirbt bekanntlich auch. Daumen nach unten! (p.f.)n


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Thema Asyl und Lehre: Wirtschaft sagt „Ja“

„In Vorarlberg ist derzeit das Ange­ bot an offenen Lehrstellen größer als die Zahl der Jugendlichen, die eine Lehrstelle suchen. Vor die­ sem Hintergrund würde es Sinn machen, jungen Asylwerbern den Lehrstellenmarkt großzügiger zu öffnen“, sagt Dr. Christoph Jenny, Direktorstellvertreter in der Wirt­ schaftskammer Vorarlberg. Dies mache auch deshalb Sinn, weil die Integration am Arbeitsmarkt für Asylwerber schwieriger werde, je länger sie auf die Erledigung ihres Asylverfahrens warten müssen. Allerdings würden oft die Vo­ raussetzungen für einen erfolg­ reichen Besuch der Berufsschule fehlen. Dabei geht es laut Jenny neben sprachlichen Defiziten sehr oft auch um Grundlagenkenntnis­ se ­ etwa in der Mathematik. „Jun­ ge Asylwerber, die für eine Lehre geeignet sind – und dies schließt einen realistischen Erfolg in der Berufsschule mit ein – sollen grü­ nes Licht dafür bekommen. Dort, wo die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Berufsschulbesuch fehlen, sollte der Fokus zunächst aber auf die Beseitigung der De­ fizite gelegt werden“, betont der Direktorstellvertreter. Deutschkenntnisse als Grund­ voraussetzung für den Beginn einer Lehre fordert auch Thomas Peter, Spartengeschäftsführer Ge­ werbe und Handwerk in der Wirt­ schaftskammer Vorarlberg. „Es

Foto: Dietmar Mathis

Der Vorschlag von Öster­ reichs AMS­Vorstand Kopf, den Lehrstellen­ markt für junge Flüchtlin­ ge zu öffnen, findet in der Vorarlberger Wirtschaft Zuspruch. Es gelte aber, sprachliche Defizite recht­ zeitig zu beseitigen.

Einstiegshilfen - zum Beispiel Sprachkurse - sind notwendig, um Asylwerber fit für eine Lehre zu machen.

macht keinen Sinn, Leute in eine Lehre zu zwängen, wenn ihnen die sprachlichen Voraussetzun­ gen zum erfolgreichen Absolvie­ ren der Lehrabschlussprüfung fehlen“, gibt Peter zu bedenken. Nur wenn Sprachkenntnisse und Wille vorhanden seien, würden Asylwerber und die heimischen Unternehmen von einer Öffnung des Lehrstellenmarkts profitieren. „Wir wären aber natürlich froh, ge­

„Es würde grundsätzlich Sinn machen, jungen Asylwerbern den Lehrstel­ lenmarkt großzügiger zu öffnen.“ Christoph Jenny

eignete Asylwerber für eine Lehre zu bekommen.“ Auch die heimischen Touris­ tiker wissen, dass man inter­ essierten jungen Flüchtlingen Einstiegshilfen mit auf den Weg geben muss. „Wir möchten diese jungen Menschen abholen. Damit dies gelingt, wurde zwischen Land, AMS, Berufsschule und Wirtschaftskammer bereits eine Arbeitsgruppe eingerichtet“, sagt Elmar Herburger, Spartenobmann Tourismus in der Wirtschaftskam­ mer Vorarlberg. Die Arbeitsgruppe möchte ein Modell kreieren, dass eine Lehre für Asylwerber tatsächlich funk­ tioniert. „Einstiegshilfen sind not­ wendig“, weiß Herburger. So ist daran gedacht, den Bewerbern vor Lehrbeginn in einer Art Training zu zeigen, wie die Gesellschaft hier funktioniert, was sie diesbezüg­ lich zu beachten haben. Darüber hinaus seien Einstiegskurse zum Erlernen der deutschen Sprache und eine Begleitung während der

Schulzeit erforderlich. „Wir über­ legen, die Lehrzeit um ein Jahr zu verlängern. Im Anschluss an die praktische Prüfung nach drei Jahren soll noch ein Jahr Theorie folgen, in dem das Erlernen von Deutsch im Vordergrund steht“, informiert der Spartenobmann. Für die Vorarlberger Industrie hingegen ist das Thema nicht wirklich von Bedeutung. „Anfang 2016 haben wir eine Arbeits­ gruppe eingerichtet mit dem Ziel, zusätzliche Lehrstellen für bereits anerkannte Asylwerber zu schaffen“, sagt Mag. Mario Kempf von der Sparte Industrie. Die Krux: Sprachliche Defizite und fehlen­ des technisches Grundwissen er­ wiesen sich als große Hindernisse bei der Besetzung der Stellen. „Flüchtlingen sind die langfri­ stigen Perspektiven, die das Mo­ dell „Karriere mit Lehre“ bietet, oftmals nicht bewusst“, bedauert Kempf. Viele streben daher eine schulische bzw. universitäre Aus­ bildung an. (p.f.)n


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Gute Industriekonjunktur durch mutige Standortpolitik unterstützen Ak Aktuelle Konjunkturumfra­ ge der IV und der Sparte In­ dustrie in der Wirtschafts­ kammer zeigt gt eine positive Einschätzung der a ak ktuellen Geschäftslage und jener in sechs Monaten. „Es läuft großteils gut bei unse­ ren Betrieben in der Vorarlberger Industrie. Damit das auch so bleibt, brauchen wir gerade in Wahlkampfzeiten und auch da­ nach deutlich mutigere standort­ politische Weichenstellungen“, fasst Martin Ohneberg, Präsident der Industriellenvereinigung (IV) Vorarlberg die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage zu­ sammen. Der Geschäftsklimaindex der Vorarlberger Industrie – also der Mittelwert der Einschätzung zur aktuellen Geschäftslage und je­ ner in sechs Monaten – blieb bei 39,50 nahezu unverändert. „Die Industrie ist und bleibt der Wachs­ tumsmotor und sichert damit den Wohlstand in Vorarlberg. Sowohl Geschäftslage, Auftragsbestand und Auslandsaufträge werden po­ sitiver als zu Jahresbeginn einge­ schätzt. Obwohl der positive Aus­ blick der Geschäftslage in sechs Monaten rückgängig ist, können wir noch immer von einem hohen Niveau sprechen“, so IV­Präsident Martin Ohneberg. 70 Prozent der befragten Unter­ nehmen beurteilen die aktuelle Geschäftslage als gut. Jedoch nur mehr zwölf Prozent der Unter­ nehmen gehen von einer noch besseren Geschäftslage in sechs Monaten aus, im ersten Quartal des Jahres waren das noch 21 Prozent. Auffallend seien laut Oh­ neberg bei den aktuellen Ergeb­ nissen die großen Unterschiede nach Branchen. Stabiler als bei den letzten Umfragen zeigen sich die Erwar­ tungen zu den Verkaufspreisen. 89 Prozent der befragten Unterneh­ men erwarten sich gleichbleiben­

de Verkaufspreise in drei Mona­ ten. Dementsprechend stabil wird auch die derzeitige Ertragssitua­ tion eingeschätzt, die für weitere Investitionen von großer Bedeu­ tung ist. Der Ausblick der Betriebe zu ihrem Beschäftigtenstand in drei Monaten bleibt erfreulich, über ein Drittel der Unternehmen können sich vorstellen, mehr Mit­ arbeiter einzustellen. Ohneberg: „Der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter ist in Vorarlberg voll im Gange. Das ist positiv für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber gleichzei­ tig auch gefährlich für die Unter­ nehmen, wenn sie Schlüsselpo­ sitionen nicht besetzen können. Zusätzliche Initiativen, um quali­ fizierte Mitarbeiter von außen an­ zuwerben und selber auszubilden sind für den Industriestandort Vorarlberg ein Gebot der Stunde.“ 43 Vorarlberger Unternehmen mit fast 23.000 Beschäftigten haben sich an der Konjunkturumfrage der Industriellenvereinigung und der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer im zweiten Quartal 2017 beteiligt.

n B Die Maschinen- und Metallindustrie gibt den positiven Trend bei der Vorarlberger Industriekonjunktur vor. Der Saldo von „Gut“ und „Schlecht“ wird bei keinem Indikator negativ beurteilt. Insbesondere positiv werden die aktuelle Geschäftslage, der Auftragsbestand und die Auslandsaufträge beurteilt. „Erfreulich ist vor allem, dass 61 Prozent der Unternehmen in den nächsten drei Monaten planen neue Mitarbeiter einzustellen, wenn sie denn welche finden“, sagt IV-GF Mathias Burtscher. Unterschiedliche Signale kommen aus der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Lichtblick sind die derzeit gute Geschäftslage und die Auslandsaufträge. Bei den Verkaufspreisen zeichnet sich eine Entspannung ab, ein Drittel der Betriebe rechnet damit, die entstandenen Mehrkosten durch höhere Verkaufspreise abdecken zu können. Trotzdem schätzen die Betriebe die Geschäftslage in sechs Monaten zurückhaltender als zu Beginn des Jahres ein. Beim Beschäftigtenstand in den Unternehmen sind keine Schwankungen zu erwarten. Ein aktuell leider düsteres Bild mit besserem Ausblick zeigt die Textilindustrie. Die aktuelle Geschäftslage und Ertragssituation wird negativer als im ersten Quartal eingeschätzt. „Hoffnung bringt der Blick in die Zukunft. Über die Hälfte der Unternehmen erwarten sich eine bessere Geschäftslage in sechs Monaten und eine bessere Ertragssituation“, meint Michael Amann, GF der Sparte Industrie. Aus der Elektro- und Elektronikindustrie sind durchwachsene – großteils aber positive – Signale zu vernehmen. Der Großteil der befragten Unternehmen beurteilt die aktuelle Geschäftslage und die Auslandsaufträge sowie den Ausblick in die nächsten sechs Monate gleichbleibend oder positiv. Trotzdem geben jeweils 18 Prozent aktuell weniger Auslandsaufträge, fallende Verkaufspreise und ein Sinken des Beschäftigtenstands in drei Monaten an.


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Österreich Alle Änderungen der Gewerbeordnung für Sie im Überblick

Fotos: ©reichdernatur - stock.adobe.com; WKO

Reglementiertes oder freies Gewerbe? Die Novelle der Gewerbeordnung regelt klar den Zugang.

Was die Gewerbeordnung den Unternehmern bringt Mit der Novelle der Ge­ werbeordnung wurde eine Reform im Sinn der Unter­ nehmer und Konsumenten realisiert. Die zentralen Änderungen im Überblick. Nach langem Tauziehen ist die Neuregelung der Gewerbeord­ nung jetzt unter Dach und Fach. Unterm Strich sei es eine Reform mit Augenmaß, die bürokratische Hürden abbaue, heimischen Be­ trieben mehr Wettbewerbschan­ cen einräume und zugleich Kosten senke, so WKÖ­Präsident Chri­ stoph Leitl: „Die Novelle sichert die Grundsätze von Qualität und Qualifikation, wodurch die Aus­ bildung unserer Fachkräfte und die Meisterqualifikation erhalten bleiben.“ Gleichzeitig bedeute der libe­ ralere Zugang zu den Gewerben

eine Ausweitung der Möglichkeit unternehmerischer Tätigkeiten. Die umfassende Reform basiert im Wesentlichen auf drei Säulen. Ein Überblick über die wichtig­ sten Änderungen, die auf die Un­ ternehmer zukommen. Vereinfachung: Das Betriebs­ anlagenrecht wurde neu gestaltet. Verfahren werden für Unterneh­ men damit einfacher, schneller und günstiger. Konkret wird die Verfahrensdauer im vereinfach­ ten Verfahren von drei auf zwei Monate und bei anderen Verfah­ ren von sechs auf vier Monate verringert. So bekommen Unter­ nehmer wieder mehr Freiraum für die Realisierung ihrer Vorhaben. Chancen: Der gewerberecht­ liche Umfan ang der Nebenrechte wird erweitert: Künftig können Unternehmen Tätigkeiten aus art­

verwandten Gewerben im Rah­ men eines bestehenden Auftrages durchführen. Die Ausweitung der Nebenrechte um maximal 30 Pro­ andere freie Gewerbe und zent in an davon um bis zu 15 Prozent in reglementierte Bereiche bedeutet für die Betriebe eine finan anzielle Entlastung. Erleichterungen gibt es auch für Tourismusbetriebe. Ho­ tels, die Leistungen wie Ausflugs­ fahrten oder Wellnesspak akete anbie­ ten, brauchen dafür keine eigene Gewerbeberechtigungen mehr. Qualität: Eine klare Regelung des Kompetenzniveaus für Meister­ und Befähigungsprüfungen wurde geschaffen. Die Konkurrenzfähig­ keit bei internationalen Aufträgen sowie das Image der beruflichen Ausbildung sollen gestärkt wer­ den. n ‣

Alle Infos finden Sie online unter www.gewerbeordnung-neu.at.

Freigabe der Teilgewerbe: Die Aufh fhebung der Teilge­ werbe­Verordnung bringt eine Erweiterung der freien Gewerbe. Konkret bedeutet das, dass 19 von 21 bisher re­ glementierten Teilgewerben zu freien Gewerben werden. Die ehemaligen Teilgewerbe „Erdbau“ und „Betonbohren und ­schneiden“ fallen in das Baugewerbe zurück. Kostenlose Anmeldung: Ge­ werbeanmeldungen werden von Gebühren und Verwal­ tungsabgaben des Bundes be­ freit. Qualität und Ausbildung gesichert: Die Reglementie­ rung bleibt als Grundpfeiler für Qualität und Qualifikation anerkannt. Nur zwei bisher reglementierte Gewerbe – die Arbeitsvermittlung und die Erzeugung kosmetischer Ar­ tikel – werden zu freien Ge­ werben. Mit der auch künftig bestehenden Verankerung der Meisterberufe ist die duale Ausbildung gesichert. Erleichterte Sperrstunden­ regelung: Bei unzumutbarer Lärmbelästigung durch Gäste musste die Sperrstunde bis­ her vorverlegt werden. Diese Regel ist nicht mehr zwin­ gend, sie wurde in eine Kann­ Bestimmung umgewandelt. Vorteile für einzelne Gewer­ be: Gastgewerbetreibenden kommt künftig auch das Recht zum Anbieten von Massage­ leistungen und zur Veranstal­ tung von Pauschalreisen zu. Neuerungen auch bei Bau­ meistern, Ingenieurbüros und Unternehmensberatern. Gewerbelizenz: Neu ist die Einführung einer digitalen Gewerbelizenz. Sie umfasst sämtliche angemeldete bzw. angezeigte Gewerbe ein­ schließlich der Nebenrechte.


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W Der WKÖ-Wirtschaftsbarometer ist die umfassendste Befragung der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft zu ihren Geschäftsaussichten, dem Wirtschaftsklima und wirtschaftspolitischen Fragestellungen. ‣ www.wirtschaftsbarometer.at

Gutes Wirtschaftsklima jetzt nutzen

Auch das Wirtschaftsklima ist erstmals seit sechs Jahren wieder per Saldo im positiven Bereich. Trotz der weiterhin bestehenden weltweiten politischen Risiken erwarten 40 Prozent der Unter­ nehmen in Österreich eine Ver­ besserung des Wirtschaftsklimas. Vor allem größere, exportorien­ tierte Betriebe beziehungsweise im Branchenvergleich vor allem jene aus dem verarbeitenden Ge­ werbe, blicken besonders zuver­ sichtlich in die Zukunft. Erfreulich ist, dass der Auf­ schwung aber auch für die Klei­

neren zu spüren ist: 28 Prozent der befragten Klein­ und Mittel­ betriebe (KMU) vermelden stei­ gende Aufträge und eine bessere Kapazitätsauslastung. Nach Jahren der Zurückhal­ tung scheinen nun auch wie­ der die Investitionen langsam anzuspringen. Jedes vierte der befragten Unternehmen möchte in den nächsten 12 Monaten sein Investitionsvolumen erhö­ hen. Hauptmotiv für Investition bleibt für 60 Prozent der Ersatz, knapp die Hälfte plant eine Neu­ investition. Und rund ein Viertel Grafik: WKÖ

Die größte Umfrage der gewerb­ lichen Wirtschaft, an der diesmal 3.012 Unternehmen teilgenom­ men haben, zeigt: „Die Aussichten sind aktuell so gut wie zuletzt im Jahr 2011“, erläutert Christoph Schneider, Leiter der wirtschafts­ politischen Abteilung in der Wirt­ schaftskammer Österreich. Die heimischen Unternehmen profitieren in erster Linie von der steigenden Nachfrage aus dem Ausland, aber auch weiterhin von der Konsumlaune der Verbrau­ cher. Sowohl die Aussichten zur Auftragslage, als auch zur Um­ satzentwicklung sind eindeutig positiv. Und die Exporte werden nach Einschätzung der Unter­ nehmen in den kommenden 12 Monaten anziehen. „Gerade die Ausfuhren liefern besonders star­ ke Impulse für den Aufschwung“, erklärt Schneider.

Grafik: WKÖ

Die Stimmung in Öster­ reichs Wirtschaft hellt sich auf: Unsere Unternehmen blicken wesentlich opti­ mistischer in die Zukunft als noch im Herbst letzten Jahres. Das zeigt der aktu­ elle Wirtschaftsbarometer der WKÖ.

der Unternehmen gibt an, wegen der besseren Auslastung die Be­ legschaft vergrößern zu wollen.

Jetzt für effektive Entlastung der Unternehmen sorgen Dies erweist sich jedoch zuneh­ mend als schwierig: Befragt nach ihren größten Sorgen, nennen die Unternehmen an allererster Stelle den zunehmenden Fachkräfte­ mangel (73,5 Prozent). Auch Re­ gulierung und Bürokratie (knapp 55 Prozent) werden als besonders hemmende Faktoren genannt. „Wir sind von einer Erholungs­ phase in den Aufschwung gekom­ men. Jetzt brauchen wir effekti­ ve, unterstützende Maßnahmen, denn es ist zu befürchten, dass der Aufschwung bereits einen Höhepunkt erreicht hat“, gibt der WKÖ­Experte zu bedenken. Um den Konjunkturzyklus zu verlängern und die gute Entwick­ lung zu stützen, fordert die Wirt­ schaftskammer finanzielle, aber auch bürokratische Entlastungen und mehr Anreize für private Investitionen. Auch flexiblere Ar­ beitszeiten bleiben auf der Agenda ganz oben. n


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8 · Industrie · Die Wirtschaft

„Vorarlberger Leitbetriebe“-App: Digitalisierung auf Vorarlberger Art App ermöglicht einen schnellen Wegweiser für künftigen Kar­ rieren und das Entdecken neuer Chancen. Weiters ist der Kontakt zum Unternehmen aufgrund der direkten Verlinkung sofort da und eine Bewerbung somit leicht möglich.

Die neue App „Vorarlberger Leitbetriebe“ soll unterstüt­ zen, Fachkräfte vor allem aus dem Top­Segment nach Vorarlberg zu rekrutieren. App als Vermittler Die Vorarlberger Leitbetriebe sind zur Sicherung des Wohl­ stan andes und der Arbeitsplätze am Stan andort Vorarlberg im­ mens wichtig und übernehmen auch eine zentrale Rolle bei der Förderung und Ausbildung von dringend benötigt gten Fach­ kräften. Aufgrund des bestehenden hohen Fachkräfteman angels in Vorarlbergs Industrie wurde ei­ ne spezielle App, die unter dem Namen „Vorarlberger Leitbe­ triebe“ kostenlos im App­Store zu finden ist, entwickelt. Stefan Niederer, Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Vorarlberg, hat gemeinsam mit Lukas Böhlerr von der Schwarzacher „AppWerk­ statt“ das Programm angefertigt, um für jedermann eine grafisch attrak aktive Darstellung der Unter­ nehmensstandorte und Detailin­ formationen der einzelnen Betriebe anzubieten. n Fachkräften in der „Der Bedarf aan Vorarlberger Industrie ist weiterhin groß. Für uns ist es wichtig, eine be­ deutende Zah hl aan n Fachkräften ­ egal ob jung oder alt, aus dem In­ oder Auslan and, Uniabsolvent, ausgebilde­

„Der Fachkräftemangel in Vorarlberg ist weiterhin groß. Durch die App erhält man mit einem Klick den Überblick über die Job­ chancen in unseren Betrie­ ben, schnell und kompakt.“ Spartenobmann Georg Comploj

Wo die App zu finden ist

https://leitbetriebe.wkv.at/ te Fachkraft oder Lehrling ­ über die ancen in unseren Betrieben Jobchan schnell und kompak akt zu informie­ ann ren“, verdeutlicht Spartenobman Georg Comploj die Zielsetzung. Aufgrund der besonderen Lage des Lan andes muss Vorarlberg die Attrak ak­

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Browser, Apple, Android rund 45 Leitbetriebe Jobbörse, Imagevideos, Kennzahlen, Regionale Umfeldwirkung, Lehrlingsrubrik Elektro-, Metall-, Kunststoff-, Textil-, Lebensmittel-, Holz- und Verpackungsindustrie gesamteinheitliche Darstellung bzw. Überblick zu den Leitbetrieben zukünftige Fachkräfte/Lehrlinge, Uniabsolventen Offen für Industrie und industrienahe Unternehmen

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Link: https://leitbetriebe.wkv.at/

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andortes gegenüber tivität seines Stan den umliegenden Metropolen noch stärker sichtbar machen.

Schnelle Jobsuche Die App ist eine zeitgemäße und gesamteinheitliche Darstel­ lung von derzeit 45 Leitbetrieben in Vorarlberg. Die Unternehmen sind räumlich dargestellt (Stand­ ort) und vertiefende Übersichts­ informationen, wie etwa Umsätze, Kennzahlen zu den Vorarlberger Mitarbeitern und Lieferanten oder Imagevideos sind abrufb fbar. Zu­ sätzlich sind die aktuellen, offe­ nen Jobangebote der einzelnen Betriebe direkt verlinkt und somit schnell und einfach zu finden. Für die Nutzer wird die Jobsuche damit zum Kinderspiel. Die Digi­ talisierung der Jobsuche durch die

Die brandneuen Quick­Infor­ mationen von bestehenden und auch immer neu dazukommenden Unternehmen, gibt es entweder als App für Android und iOS auf dem Smartphone, Tablet, Laptop etc. zum Downloaden oder als Web­Version (Factbox). Sie wird ab Herbst dieses Jahres auf verschie­ denen Veranstaltungen von Uni­ versitäten und Fachhochschulen, sowie auf diversen Ausbildungs­ messen präsentiert und erläutert werden, dies besonders auch in Zusammenarbeit mit dem Chan­ cenland Vorarlberg.

n K Stefan Niederer, MSc Sparte Industrie Wirtschaftskammer Vorarlberg Wichnergasse 9 6800 Feldkirch T 05522/305-226 E niederer.stefan@wkv.at


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· Werbung · 9

ALC: Gesucht sind die besten Unternehmen Vorarlbergs Austria‘s Leading Com­ panies (ALC) – Dieser renommierte Wirtschafts­ preis, der die Erfolge der heimischen Wirtschaft auszeichnet, geht bereits in sein 19. Jahr. ALC holt die mutigen, innovati­ ven Unternehmen am Standort Österreich vor den Vorhang und gibt ihnen eine Bühne. Jeder der mitmacht, hat die Chance sich branchenübergreifend zu verglei­ chen und herauszufinden, wo noch Potenzial für eine Verbesserung der eigenen Leistung ist. Mitmachen kann jedes Un­ ternehmen mit Firmensitz in Österreich, die Teilnahme ist kostenlos und die Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Außer Umsatz und Mitarbeiterzahl werden keine

Im November werden die Sieger pro Bundesland ausgezeichnet.

Zahlen publiziert. Die Anmeldung ist online unter www.ksv.at/alc möglich. Gefordert sind die Jah­ resabschlüsse aus den jüngsten vier Geschäftsjahren. Hat ein Un­ ternehmen schon im Vorjahr bei ALC teilgenommen, so braucht man nur noch den aktuellen Jah­ resabschluss zur Verfügung zu stellen. Einreichschluss ist der 18. August 2017.

Der ALC Bewerb wird von „Die Presse“ sowie dem KSV1870 und PwC Österreich durchgeführt. Das Besondere an ALC ist die Auswer­ tung nach Zahlen und Fakten: Die Sieger werden durch ein objektives Bewertungssystem ermittelt, das speziell für diesen Wettbewerb entwickelt wurde und sich bestens bewährt hat. Hierbei werden Leis­ tungskennzahlen definiert und

gewichtet, um branchenübergrei­ fendes Benchmarking zu ermög­ lichen. Basis für die Auswertung bilden die eingereichten Bilanzen. Vier Jahre werden zur Bewertung herangezogen,umetwaigeEinmal­ effekte abzufedern. Zusatzpunkte können erlangt werden, indem man zum Thema Qualität und Sicherheit den TÜV­Check macht. Im November werden die Sieger pro Bundesland ausgezeichnet und zwar in zwei Kategorien: den national tätigen Unternehmen, mit vorwiegender Geschäftstä­ tigkeit in Österreich und den international tätigen Unterneh­ men, die exportorientiert sind. Damit soll einerseits die regionale Wirtschaft, die aus vielen erfolg­ reichen KMU besteht, gewürdigt werden und andererseits die zahl­ reichen stark exportgetriebenen Unternehmen für ihre Leistungen ausgezeichnet werden.

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Nr. 29-33 · 21. Juli 2017

10 · Lehre in Vorarlberg · Die Wirtschaft

Über 400 top qualifizierte Fachkräfte für Vorarlbergs Industrie Die Lehre in der Vorarlber­ ger Industrie bietet eine Ausbildung auf Top­Niveau – Fulminante Abschlussfei­ er der Lehrlingsleistungs­ wettbewerbe 2017 im Rah­ men des Poolbar­Festivals. Im Sinne des Mottos „Zeit ­ Urkn knall“ fan and vergan angene Woche in der Pool­ bar Feldk dkirch (Altes Hallenbad) die Abschlussfeier des 44. Lehrlings­ leistungswettbewerbs und der 27. Zwischenprüfungen der Vorarlber­ ger Industrie statt. 440 Lehrlinge traten dieses Jah hr zu den – von der Wirtschaftskammer Vorarlberg organ anisierten ­ Wettbewerben aan n. Davon haben 400 die Prüfungen mit Erfolg absolviert – 95 von ihnen sogar mit ausgezeichnetem Erfolg. Die Lehrlingsausbildung hat in den Vorarlberger Industrieunter­ nehmen einen hohen Stellenwert, wie auch DI Johan annes Collini betonte: „Die Betriebe der Vorarl­

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Die ausgezeichneten Industrie-Lehrlinge mit DI Johannes Collini (r.).

berger Industrie vermitteln jun­ gen Menschen eine moderne und attrak aktive Ausbildung. Durch die hohe Professionalisierung und die exzellenten Ausbildungsstan andards eröffnen sich vielfältige Entwick­ lungsmöglichkeiten. Hier findet jede und jeder das Richtige und kan ann Karriere machen.” Die Lehrlingsleistungswettbe­ werbe der Industrie wurden vor

über 40 Jahren ins Leben gerufen und werden laufend an an die aak ktuel­ len Ausbildungserfordernisse an ange­ passt. Am Ende des zweiten Lehrjah­ res können sich dabei die Lehrlinge mit ihren KollegInnen messen und werden dadurch zusätzlich opti­ mal auf die Lehrabschlussprüfung vorbereitet. Die Betriebe erhalten zudem wertvolle Informationen über den Ausbildungsstan and im Sinne einer Qualitätskontrolle und

insgesamt 440 TeilnehmerInnen über 90 % bestehen den Bewerb beim ersten Prüfungsantritt (400). Weit mehr als die Hälfte erreichen die Gesamtnote „Sehr gut“ oder „Gut“ (261). über die Hälfte treten in Metallberufen an (206 Metalltechnik & 27 Metallbearbeitung); rund 1/4 in Elektrotechnik & Elektronik Höchster Zuwachs an KandidatInnen im Bereich Kunststoff (+30 %). Vergleich zu 2016: Mehr TeilnehmerInnen (440 vs. 429) - trotzdem weniger „Nicht bestanden“ (39 vs. 45).

es werden mögliche Verbesserungs­ gt. Im Hinblick potenziale aufgezeigt auf den bestehenden und weiterhin zunehmenden Fachkräftebedarf be­ tont V.E.M.­Geschäftsführer Mag. Mario Kempf: „Die Vorarlberger Industriebetriebe müssen sich nach wie vor intensiv mit einem Man angel aan n technischen Fachkräften aus­ einan andersetzen. Hochqualifizierte Fachkräfte sind von essenzieller Bedeutung und bilden das Rückgrat der heimischen Unternehmen. Die Lehrlinge befinden sich somit auf einem ausgezeichneten Weg mit besten Berufsaussichten.“

Ein glamouröser Abend für Vorarlbergs Handelslehrlinge Im Rahmen der Cross Culture Night der Bregenzer Festspiele feierten die dies­ jährigen Lehrabsolventen und Absol­ ventinnen des Vorarlberger Handels den erfolgreichen Abschluss ihrer Lehrzeit. Bereits zum zweiten Mal lud die Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Vorarlberg für die Fei­ erlichkeiten zum Abschluss der Lehrzeit im Rah­ men der Cross Culture Night in Bregenz ein. Mit diesem Programm wird ein pädagogischer Ansatz verfolgt. „Wir wollten die jungen Nachwuchs­ fachkräfte mit der höchsten Form musikalischer Kultur in Kontakt bringen und die ‚Faszination Oper‘ näherbringen“, erklärt Michael Tagwerker, Geschäftsführer der Sparte Handel. Theresia Fröwis, Obfrau der Sparte Handel, gratulierte den hervorragend qualifizierten Nach­ wuchskräften zu ihrem erfolgreichen Abschluss: „Wir sind stolz auf unsere rund 320 jungen Absol­ ventinnen und Absolventen, die so viel Herzblut und Engagement in die Vorarlberger Handelsbe­ triebe bringen.“ Nach der feierlichen Eröffnung im Casino Restaurant Falstaff mit einem Buffet im American Style ging es für die Lehrabsolventen und Absolventinnen weiter auf die Seebühne. Dort fand die Vorpremiere der Oper Carmen statt.

Zahlreiche Lehrabsolventen und -absolventinnen sowie deren Freunde, Ausbilder/-innen und Ehrengäste genossen einen glamourösen Abend in Bregenz.

V.l.: Bildungssprecher Christian Gut, Landesschulinspektor der Berufsschulen Franz Josef Winsauer, Spartenobfrau Theresia Fröwis, Spartengeschäftsführer Michael Tagwerker und Direktor-Stv. Christoph Jenny gratulierten den Lehrabsolventen. Fotos: Udo Mittelberger


Nr. 29-33 · 21. Juli 2017 Die Wirtschaft

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29-33 · 21. Juli 2017 12 · Branchen · Nr. Die Wirtschaft

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Silber beim Bundeslehrlingswettbewerb

Foto: Birgit Tegtbauer

Beim Bundeslehrlingswettbe­ werb der Glaser gab es eine Medaille für eine Vorarlberger Teilnehmerin. Lisa­Marie Brändle (22) aus Hohenems (Ausbildungs­ betrieb Glas Marte, Bregenz) holte sich in der Fachberufsschule für Glastechnik in Kramsach in Tirol mit einer tollen Leistung den aus­

Lisa-Marie Brändle

gezeichneten zweiten Platz. Nicht weniger als 17 Glaserlehrlinge im dritten Lehrjahr aus ganz Öster­ reich (mit Ausnahme von Wien und dem Burgenland) waren zu dem Wettbewerb angetreten, da­ runter drei Vorarlberger. „Die Teilnahme am Wettbewerb war eine tolle Erfahrung, die jeder machen sollte, der die Chance dazu bekommt“, resümiert die Zweitplatzierte Lisa­Marie Bränd­ le. „Man kann sich mit anderen Lehrlingen messen und sehen, wo man in den einzelnen Teilbe­ reichen so steht. Wie man unter Stress und Zeitdruck arbeiten kann, lernt man ebenfalls.“ „Das Niveau des Wettbewerbs war sehr hoch“, weiß Lehrlings­ ausbildner Robert Aichner von Glas Marte. „Ich selbst profitiere bei solchen Veranstaltungen auch davon, mich mit anderen Ausbild­ nern austauschen zu können.“ Gewonnen hat der Tiroler Ale­ xander Margreiter, Dritter wurde Christoph Greiner aus der Stei­ ermark.

Erfolgreiche Tapeziererlehrlinge

Im WIFI Hohenems ging der Landeslehrlingswettbewerb der Tapezierer und Dekorateure im dritten Lehrjahr mit einem kleinen, aber sehr feinen Teilnehmerfeld über die Bühne. Eine Woche zuvor hatte der Übungstag zur Vorbereitung auf die Veranstaltung stattgefunden. Den Sieg beim Wettbewerb holte sich Fiona Kaufitsch (Ausbildungsbetrieb FAB Vorarlberg, Dornbirn) vor Robert Bechtold (Thomas Bechtold KEG, Zwischenwasser) und Tobias Amann (Clemens Märk GmbH & Co, Hohenems). Am vierten Platz landete Nico Linder (Schwendinger Manfred, Dornbirn). Auf dem Bild von links: Siegerin Fiona Kaufitsch, Markus Scherrer (Berufsgruppenobmann Tapezierer), Manfred Berle, Tobias Amann (Dritter), Nico Linder (Vierter), Robert Bechtold (Zweiter.).

Welchen Drive hast du drauf? Lehrlinge kämpften um Titel Unter dem Motto „Welchen Drive hast du drauf“ fanden die Siegerehrungen für die Landes­ lehrlingswettbewerbe der Karos­ seriebautechniker und Kraftfahr­ zeugtechniker in Feldkirch statt. Bei den Karosseriebautechni­ kern holte sich Simon Winder aus Alberschwende (Lehrbetrieb Wilfried Mennel, Alberschwende) den Sieg. Zweiter wurde Arth thur Nußbaumer aus Kennelbach (Rei­ ner Hitzhaus, Hörbranz), Dritter aniel Ronner aus Frastanz wurde Dan (Walser GmbH, Rankweil). Bei den Kraftf ftfahrzeugt gtechnikern, deren Landeslehrlingswettbewerb im WIFI Hohenems über die Bühne ann Philipp Schmid aus ging, gewan Feldk dkirch vom Lehrbetrieb Auto­ land Fink in Koblach. Ran ang zwei holte sich Dominik Nenning aus Rankweil (DanubeDrive GmbH, Rankweil). Als Dritter auf dem Podest landete Michael Nosch aus

dkirch (Lehrbetrieb Gottf tfried Feldk Koch Ges.m.b.H. & Co KG). Gottfried Koch, Innungsmeister der Fahr­ zeugtechniker, zeigte sich erfreut über die tollen Leistungen der angehenden Fachkräfte. „Wir sind sehr stolz auf unsere Lehrlinge“, betonte Koch bei der Siegerehrung. An A nschließend kämpften die Lehr­ linge noch um gute Platzierungen bei einem Kartrennen. DiebeidenErstplatziertenbeiden Kraftfahrzeugtechnikern, Philipp Schmid und Dominik Nenning, werden Vorarlberg bei den Staats­ meisterschaften Ende September 2017 in Villach vertreten. Eine besondere Ehre wird Simon Winder, dem Gewinner des Landes­ lehrlingswettbewerbs der Karosse­ riebautechniker zuteil. Er kann bei den WorldSkills im Oktober 2017 in Abu Dhabi für Vorarlberg an den Start gehen und sich damit einer ganz besonderen Herausforderung stellen.

Siegerfoto Kfz-Techniker (v.l.): IM Ing. Gottfried Koch mit Dominik Nenning (Zweiter), Michael Nosch (Dritter) und Sponsorvertretern. Sieger Philipp Schmid war krankheitsbedingt abwesend.

IM-Stv. Wilfried Mennel (Dritter von links) mit erfolgreichen Teilnehmern des Landeslehrlingswettbewerbs der Karosseriebautechniker, Ausbildnern und Sponsorvertretern.


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Spannring jubelt über German Brand Award Der Experte für Dusch­ WC Systeme wird für die Kampagne zur aquamano­ Serie in der Kategorie „Heating & Bathroom“ mit dem begehrten Mar­ kenpreis ausgezeichnet. Zum zweiten Mal wurde am 29. Ju­ ni 2017 in Berlin im Rahmen einer feierlichen Gala der hochkarätige Markenpreis German Brand Award vergeben. Unter den glücklichen Gewinnern war mit Spannring Dusch­WC Systeme auch ein Vorarlberger Unternehmen. Es setzte sich mit der Markenkam­ pagne rund um die innovative aquamano­Serie in der Kategorie „Heating & Bathroom“ gegen die deutschsprachige Konkurrenz durch. Die Auszeichnung wurde von den beiden Geschäftsführern Alfred Spannring und Claudia Fleckenstein persönlich in Berlin entgegengenommen. „Wir freuen uns außerordentlich über den

für Formgebung wurde 1953 vom Deutschen Bundestag ins Leben gerufen und vom Bundesverband der Deutschen Industrie gestiftet.

So sehen glückliche Preisträger aus: zurgams-GF Jörg Ströhle sowie die Spannring-Geschäftsführer Alfred Spannring und Claudia Fleckenstein (v.l.n.r.).

Preis. Er ist für uns eine Bestäti­ gung, dass wir mit aquamano nicht nur ein Spitzenprodukt entwickelt haben, sondern auch eine über­ zeugende Markenkampagne rund um das Produkt kreiert haben“, so Geschäftsführer Alfred Spannring zur Ehrung. Konzipiert und um­ gesetzt wurde die Kampagne von der Dornbirner Kommunikations­ agentur zurgams. Der German Brand Award ist eine Auszeichnung für erfolg­ reiche Markenführung. Ziel ist es, wegweisende Marken und

Über Spannring

Markenmacher zu entdecken, zu präsentieren und zu prämieren. Über die Vergabe des German Brand Award entscheidet eine unabhängige, hochkarätige Ju­ ry aus Markenexperten unter­ schiedlicher Disziplinen. Initiator des Wettbewerbs ist der Rat für Formgebung, eine unabhängige und international agierende In­ stitution, die Unternehmen da­ rin unterstützt, Designkompetenz effizient zu kommunizieren, und die gleichzeitig darauf abzielt, das Designverständnis der breiten Öffentlichkeit zu stärken. Der Rat

Das Unternehmen Spannring mit Sitz in St. Anton im Montafon gilt als Pionier bei der Entwick­ lung von Dusch­WC Systemen. Seit 1995 arbeiten das Team un­ ter der Leitung von Alfred Spann­ ring und Claudia Fleckenstein daran, den Einsatz von Wasser auf der Toilette so komfortabel, so effizient und so hygienisch wie möglich zu machen. Die Spitze dieser Entwicklung ist aquama­ no. Eine Serie von Dusch­WC­ Sitzen und Komplettanlagen, die in ihren Funktionen als weltweite Vorbilder gelten. Das Unterneh­ men exportiert 90 Prozent seiner Produkte primär in Europa. Mehr über Spannring unter www.dusch-wc.com

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1.000 Mal war die Wirtschaftskammer seit 2008 bei den Bürgerinne en und Bürgern in ganz Österreich. Erklären, Diskutieren, Anliegen ernstnehmen. Dort wo die Menschen zu Hause sind. Auf Augenhöhe kommunizieren. Das Vertrauen in Europa stärken. SO UNTERSTÜTZT DIE WKÖ HEIMISCHE UNTERNEHMEN IN EUROPA

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Beratungen und Serviceleistungen beim Schritt über die Grenze: durch die österreichischen Außenwirtschaftscentter in den jeweiligen Ländern.

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Hilfe bei der europaweiten Geschäftspartnersuche: durch Kooperationsprofilerstellung sowie branchenb bezogene Kooperationsveranstaltungen – kosttenlos für WK KO-Mitglieder.

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EU-Büro der WKÖ in Brüssel: Hiilfe bei der Bekämpfu ung von Hindernissen im EU Markt und Vertretun ng der Interessen de er österreichischen Wirtschaft direk kt bei den EU-Institutionen.

Wirtschaftskammer Österreich – Enterprise Europe Network, Tel.: +43 (0)5 90 900-4342, Mail: een@wko.at, Web: wko.at/een


Nr. 29-33 · 21. Juli 2017

14 · Vorarlberger Exporttag 2017 · Die Wirtschaft

Informationsstände, Beratungsgespräche mit Wirtschaftsdelegierten aus aller Welt und Workshops zu unterschiedlichen Themen machten den 3. Vorarlberger Exporttag im Montforthaus Feldkirch zu einem Hotspot für Vorarlbergs Exporteure.

3. Exporttag brachte die Welt nach Vorarlberg Über 320 Beratungsge­ spräche, rund 200 Teil­ nehmer, 31 Wirtschafts­ delegierte, acht Informati­ onsstände und vier Work­ shops ­ das war der 3. Vorarlberger Exporttag. Der Vorarlberger Exporttag ging heuer zum dritten Mal über die Bühne und erfreut sich bei den heimischen Exporteuren, wie auch den Wirtschaftsdelegierten, hoher Beliebtheit. Christina Ma­ rent, Leiterin der Außenwirtschaft in der WKV und Organisatorin des Exporttages kann eine erfreuliche Bilanz ziehen: „Wir freuen uns, dass sowohl Vertreter der interna­ tionalen Vorarlberger Leitbetrie­

be, als auch innovative KMU das vielfältige Informationsangebot des Exporttages genutzt haben.“ In den konkreten Projektanfragen an die Wirtschaftsdelegierten und in den informellen Gesprächen und Rückmeldungen kam laut fbruch­ Marent „eine deutliche Aufb stimmung und Zuversicht in der heimischen Exportwirtschaft zum Ausdruck.“ Mit vier Workshop wurde außerdem auf neue Märkte „Appetit“ gemacht, aktuelle The­ men diskutiert und Trends aufge­ zeigt ­ ein Rückblick:

Technologie & Innovation „Chile lebt vom Bergbau“, berichtete etwa Wolfgang Kö­ stinger, Wirtschaftsdelegierter in

Santiago. Aber auch dort sind in­ novative Lösungen gefragt; etwa in Form von „smart mining“ ­ das die Automatisierung, die Digita­ lisierung, Robotic und Big Data beinhaltet. Peter Sedlmayer vom AußenwirtschaftsCenter Chicago informierte über die „reshoring initiative“, welche Produktion und Dienstleistungen zurück in die USA bringen will.

Die Wirtschaftsdelegierte in Ni­ geria, Nella Hengstler, berichte­ tet, dass Ghan ana neben Ölexporten vor allem aan n vielen Gas­ und Elektrizitätsprojekten arbeitet. Ein Wirtschaftswachstum von sieben Prozent wird für das kommende

Jahr vorausgesagt gt. Das rohstoffrei­ che Lan and Südafrika hat zwar eine suboptimale Wirtschaftslage und nur ein geringes, progn gnostiziertes Wirtschaftswachstum, aber eine „Geschäftskultur ähnlich wie unse­ re, was den Markt gut zu bearbeiten macht“, erklärte Johan annes Brunner, Wirtschaftsdelegierter in Johan an­ nesburg. Mosambik hingegen hat in den vergan angenen Jahren eine sehr positive wirtschaftliche Ent­ wicklung gezeigt gt. Im Osten Afrikas stehen die Chan ancen für einen opti­ malen Einstieg vor allem im Eisen­ bahnbau und der Stromerzeugung durch Wasserkraft optimal. Nairobi, Kenia und weitere sind auf den Ausbau der Infrastruktur fokussiert. „Vor allem stehen die Chan ancen des Zulieferungserfolgs sehr hoch in

Nella Hengsstler, WD in Nigeria: „Der nigerianische Markt hat auf jeden Falll d Potenzial und ich sehe darin kl klare Geschäftschancen für österreichische Unternehmen. Viel Ressourceneinsatz und ein gut überlegtes Konzept sind Voraussetzungen für diesen, bisher eher schwierigen, Markt. Momentan gibt es aber positive Ausblicke auf das Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr.“

Gunter Hahndl, G&Z Instrumente: „Unsere Medizinprodukte sinnd zu 98 Prozentt für den Export, 80 Prozent davon finden außerhalb der EU statt. In unserem Bereich ist der Export in andere Länder eine besondere Herausforderung, weil jedes Land eigene Lizenzbestimmungen hat. Der arabische Raum, die Türkei und Europa sind neue Zielmärkte.“

Afrika: Hype & Realität

n S  E 2017 Martina Leitner, Meusburger Georg GmbH & Co KG: „Wir sind seehr al international, Marktführer in Europa und haben fünf internationale Tochtergesellschaften, wollen unsere Fühler aber weiter ausstrecken. Die Wirtschaftsdelegierten sind wichtig für uns, um an neutrale Informationen für neue Märkte zu kommen und als Anlaufstelle für Kontakte.“

Michael Schatzmann, Vorarlberg Milch: „Die Märkte Mexiko, Kod lumbien, Kanada, Shanghai und Südafrika sind unsere Exportziele, bisher sind wir vor allem in Mitteleuropa tätig. Der Exporttag ist eine tolle Veranstaltung – und das vor der eigenen Haustüre. Es ist eine gute Möglichkeit, vor Ort Feedback zu den Plänen und Zielen zu bekommen.“


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den Bereichen Spezialglas, Beschal­ lung, etc.“, erklärte Wirtschaftsdele­ gierter Kurt Müllauer, AC Nairobi, Kenia und Äth thiopien.

Innovationsschutz und Lizenzvergabe in China Spannend war auch, was der deutsche Rechtsanwalt und Chi­ na­Experte Thomas Pattloch an­ schließend zu den Themen Inno­ vationsschutz und Lizenzvergabe im Reich der Mitte zu sagen hatte.

Geistiges Eigentum könne in China zwar besser geschützt wer­ den, als gemeinhin angenommen, sagte Pattloch von Taylor Wessing München einleitend: „Dennoch ist die Sache sehr komplex.“ Ver­ träge mit chinesischen Partnern etwa müssten genauestens for­ muliert werden. Wer da etwa den österreichischen oder deutschen Standard zugrunde lege, werde im Fall von Streitigkeiten vor chine­ sischen Gerichten mit Sicherheit scheitern: „Seien Sie vorsichtig,

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prüfen Sie alles, schauen Sie ge­ nau hin.“ Zumal Chinesen wahre Meister im Verhandeln seien. Wer in China tätig sei oder werden wol­ le, müsse sich im Übrigen auch von einer Illusion verabschieden: „Know­how in China bleibt auch deswegen nie geheim, weil jeder mit jedem redet.“ Der entschei­ dende Tipp des Experten? „Sie müssen wissen, mit wem Sie es zu tun haben, Sie müssen wissen, mit wem Sie verhandeln, fragen Sie genau nach, lassen Sie sich

Unterlagen vorlegen.“ Pattloch rät zu peniblen Überprüfungen: „Versprechen sind nichts wert.“

Dietmar Sohm, Bertsch energy: „Wir exportieren bereits nach Frank-reich, Polen, Deutschland, Rumänien, Belgien, Luxemburg und viele weitere Länder. Dazu kommen sollen Südostasien, die Türkei und Südamerika. Diese Veranstaltung dient dem Netzwerken und dem Verteilen konkreter Aufgaben für künftige Projekte.“

Denise Schneider,, Rauch Fruchtsäfte: „Der Exporttag ist eine tollee Gelegenheit, die t di Wirtschaftsdelegierten, mit denen wir sonst telefonisch oder per Mail in Kontakt sind, persönlich kennenzulernen. Wir sind mit unseren Produkten international stark vertreten, Asien steht aktuell besonders im Fokus. Dafür wollen wir gemeinsam gute Partner finden.“

Mexiko und Kanada Christian Lassnig, Wirtschaft­ delegierter in Toronto und Fried­ rich Steinecker, Wirtschaftsde­ legierter in Mexiko, schilderten, dass in beiden Ländern große Potenziale in den Bereichen Tourismus, Automotive und In­ frastrukturprojekte herrschen. n

n S  E 2017 Rebeca Solano Ramirez, compact global: „Wir entwickeln Abgassysteme für Kraftwerke und wollen in weitere Märkte vordringen. Südamerika, Mexiko und Afrika liegen dabei in unserem Fokus. Der Exporttag ist eine gute erste Gelegenheit, sich hier für weitere erfolgreiche Projekte zu informieren.“

Christian Lassnig, WD in Toronto: „Die Vorarlberger Firmen sind sehr international und vor all lem Industrie-, aber auch Lebensmittelproduzenten interessieren sich für Kanada als Absatzmarkt. Viele, die in Nordamerika aktiv sind, „nehmen“ auch Kanada mit, weil die Standards, Normen und Zertifikate sehr ähnlich sind - das erleichtert natürlich vieles.“

Vorarlberg: Österreichweit höchster Pro-Kopf-Exportwert Vorarlberg bleibt auch im Jahr 2016 Österreichs ex­ portstärkstes Bundesland. Das belegen die neuesten Zahlen zum Außenhandel. Das Exportvolumen für das Jahr 2016 liegt in Vorarlberg über dem m Österreich­D Durchschnitt und ist im Vergleich zum Vorjahrr um 0,6 Prozent gestiegen – daas sind 58 Millionen Euro. In nsgesamt wurden aus Vorarlberrg im Jahr 2016 Waren im Weert von 9,5 Milliarden Euro exxportiert. Die vorläufigen Zahlen n zeigen einen Handelsbi­lanzü überschuss von 2,17 Milliardeen Euro für Vor­ arlberg. Österreichweit liegt die Handelsbilan nz bei einem Defizit von 1,7 Millliarden Euro. Im österrreichweiten Vergleich der Exporrtwerte liegt Vorarlberg

mit 24.000 Euro pro Einwoh­ ner am höchsten n. Auch beim Import liegeen die Werte mit 15.5 500 Eurro über dem Österreich­ Durchscchnitt. Insbesondere mit der Exportwirtschaft sind viele Arrbeitsplätze verbunden. Diese ist auch maßgeblich dafür verant­ wortlich, dass sich die Wirtscchaft in Vorarlberg besser entwickelt als im Rest Österreichs. Nach wie vor wichtigsterr Handelspartner Vorarlbergs ist Deutschland (29 Prozeent des Exports, 39 Prozent dess Imports), dahinter folgen die Sch hweiz und Italien. Insgesaamt wird vor allem mit EU­Staaten n gehandelt, Vor­ arlberg exportierrt jedoch auch stark nach China und in die USA. Die Importe aus Nicht­E EU­ Ländern sind jedoch geringerr als die Exporte – vor allem im

Handel mit den USA ist der Bil­ anzüberschuss mit 443 Millionen Euro sehr hoch. Die Exporte in fast alle Länder sind im vergan­ genen Jahr gestiegen, wobei die Importe bei einzelnen wichtigen Handelspartnern (unter anderen Deutschland, Itaalien und China) gesunken sind. Mehr als ein Viertel aller Expor­ te entfielen 2016 auf die Branche der Eisen­ und Metallwaren. Ex­ portiert werden Beschläge, Rohree und Profile aus Eiseen, Stahl oder Aluminium. Dieese Waren gehen vor allem nach Deutschland, in die Schweiz, nacch Liechtensteein un nd nach Asien. 20 Prozent der Exporte entfielen außerdem auf die Kessel­ und Maschinen nindu us­­ trie, darrauf folgt die Nahrung gs­ und Genussmittelindustrie als drittstärkste Branche.

Vorarlbergs wichtigste Handelspartner 2016: Einfuhr: f D e u ts c h l an d : 2 , 8 0 M r d . E u r o f Schweiz: 0,92 Mrd. Euro f C h i na : 0 , 63 M r d . E u r o Ausfuhr: f Deut ts c h l an d : 2 , 7 7 M r d . E u r o f Schweiz: 1,19 Mrd. Euro f I t a li e n : 0 , 5 3 M r d . E u r o Wichtigste Waren 2016: Einfuhr: f K e s se l , M a sc h i n e n, m e c h . G erätte: 1,15 Mrd. Euro f E l e k t r is c h e M a s c h i n e n u n d Waren: 0,66 Mrd. Euro f Waren aus Eisen oder Stahl: 0,45 Mrd. Euro Ausfuhr: f Kessel, Maschin n e n, m e c h . G er ä t e: 1 , 98 M r d . E u r o f Verschiedene Waren aus une d l en M e t al l e n : 1 , 3 8 M r d E u r o


Nr. 29-33 · 21. Juli 2017

16 · Gelbe Seiten · Die Wirtschaft

Gelbe Seiten n T

21. – 23. Juli 2017

11.00 – 19.00 Uhr, Messe Dornbirn GmbH, Messeplatz 1, Dornbirn Art Bodensee Informationen: Messe Dornbirn GmbH, T 0 5572/305-0, E service@messedornbirn.at, www.messedornbirn.at Dienstag, 22. August 2017 9.30 – 11.30 Uhr in Bregenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Bregenz, Heldendankstraße 10 13.45 – 15.15 Uhr in Lustenau, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Gemeindeamt Lustenau, Rathausstraße 1/Zi. 106 Mittwoch, 23. August 2017 9.30 – 11.30 Uhr in Schruns, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Schruns, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr in Bludenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Bludenz, Bahnhofstraße 12 Donnerstag, 24. August 2017 9.30 – 11.30 Uhr in Egg, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Egg, Bundesstraße 1039 13.30 – 15.00 Uhr in Dornbirn, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. WIFI Dornbirn, Bahnhofstraße 24 Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte bringen Sie aber allenfalls notwendige Unterlagen und Nachweise mit. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 0508059970, F 050808-9919, E Direktion. VBG@svagw.at, www.svagw.at

V Das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Vorarlberg hat in seiner Sitzung vom 21. November 2016 folgende Beschlüsse zum Widerruf und zur Errichtung von Fachgruppen gefasst: 1. Widerrufen werden die Errichtungsbeschlüsse hinsichtlich folgender Fachgruppe: Sparte Handel: Fachgruppe des Handels mit Maschinen, Computersystemen, Sekundärrohstoffen, technischem und industriellem Bedarf. 2. Errichtet wird folgende Fachgruppe mit der in der FOO 2016 vorgesehenen Fachgruppenbezeichnung Sparte Handel: Fachgruppe des Maschinen- und Technologiehandels 3. Rechtsnachfolge Sparte Handel: Die Fachgruppe des Maschinen- und Technologiehandels ist Rechtsnachfolgerin der Fachgruppe des Handels mit Maschinen, Computersystemen, Sekundärrohstoffen, technischem und industriellem Bedarf. 4. Berufszweige Die in der vom Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Österreich am 30.06.2016 beschlossenen Änderungen hinsichtlich der zu den jeweiligen Fachverbänden angeführten Berufszweige gelten in derselben Weise für die Fachgruppen und Fachvertretungen in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Dieser Beschluss tritt zum 1. Jänner 2017 in Kraft. Das Erweiterte Präsidium der Wirtschaftskammer Österreich hat diese Beschlüsse der Wirtschaftskammer Vorarlberg gem. § 43 Abs. 1 WKG in seiner Sitzung vom 28. Juni 2017 bestätigt.

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Donnerstag, 27. Juli 2017 Dienstag, 8. August 2017 Montag, 21. August 2017 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/ Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmedung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 Donnerstag, 7. September 2017 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1, Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at

B BGBl. II Nr. 176/2017 vom 04.07.2017 Änderung der Standard- und Muster-Verordnung 2004 (StMV-Novelle 2017 - DSG) BGBl. II Nr. 181/2017 vom 06.07.2017 Aufhebung der Zweiten Außenwirtschaftsverordnung 2011 BGBl. I Nr. 82/2017 vom 14.07.2017 Änderung des Einkommensteuergesetzes 1988 (EStG 1988) BGBl. I Nr. 89/2017 vom 17.07.2017 Änderung des Normverbrauchsabgabegesetzes BGBl. I Nr. 90/2017 vom 17.07.2017 Änderung des Tabaksteuergesetzes 1995 und des Tabakmonopolgesetzes 1996 BGBl. I Nr. 92/2017 vom 17.07.2017 Änderung des Luftfahrtgesetzes BGBl. I Nr. 93/2017 vom 17.07.2017 Referenzwerte-Vollzugsgesetz – RW-VG sowie

Änderung des Finanzmarktaufsichtsbehördengesetzes, des Verbraucherkreditgesetzes und des Hypothekar- und Immobilienkreditgesetzes BGBl. I Nr. 94/2017 vom 17.07.2017 Änderung der Gewerbeordnung 1994 BGBl. I Nr. 95/2017 vom 17.07.2017 Geldwäsche-Novelle BGBl. I Nr. 96/2017 vom 17.07.2017 Änderung der Gewerbeordnung 1994 BGBl. II Nr. 191/2017 vom 17.07.2017 Zweite Transparenzdatenbank-Leistungsangebotsverordnung 2017 Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.


Nr. 29-33 · 21. Juli 2017 Die Wirtschaft

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I J – J 2017 Berechnete und verkettete Indices der Verbraucherpreise VERBRAUCHERPREISINDEX (VPI) 2017

Veränderung gegenüber 2016 in %

Jänner Februar März April Mai Juni*

2,0 2,2 1,9 2,1 1,9 1,9

VPI 2015 2015=100

VPI 2010 2010=100

101,8 102,1 102,6 102,8 102,9 103,0*

VPI 2005 2005=100

112,7 113,0 113,6 113,8 113,9 114,0*

123,4 123,7 124,4 124,6 124,7 124,8*

VPI 2000 2000=100

VPI 1996 1996=100

136,4 136,8 137,5 137,8 137,9 138,0*

143,5 144,0 144,7 144,9 145,1 145,2*

VPI 1986 1986=100

VPI 1976 1976=100

187,7 188,3 189,2 189,6 189,7 189,9*

VPI 1966 1966=100

291,8 292,6 294,1 294,6 294,9 295,2*

512,1 513,6 516,1 517,1 517,6 518,1*

VORARLBERGER LEBENSHALTUNGSKOSTENINDEX 2017

Veränderung gegenüber 2016 in %

Jänner Februar März April Mai Juni*

VLHKI 2000

2,0 2,2 2,0 2,1 1,9 1,8

VLHKI 1996

136,3 136,7 137,4 137,6 137,8 137,9*

VLHKI 1986

VLHKI 1976

VLHKI 1966

189,2 189,8 190,7 191,1 191,3 191,5*

295,8 296,7 298,2 298,7 299,0 299,3*

516,3 517,9 520,4 521,4 521,9 522,4*

145,1 145,5 146,2 146,5 146,6 146,8*

GROSSHANDELSPREISINDEX 2017

Veränderung gegenüber 2016 in %

Jänner Februar März April Mai Juni*

6,2 7,4 5,7 5,7 3,4 1,9

GHPI 2015=100

GHPI 2010=100

GHPI 2005=100

GHPI 2000=100

GHPI 1996=100

GHPI 1986=100

GHPI 1976=100

GHPI 1964=100

101,6 101,9 101,4 102,2 101,4 100,6*

105,3 105,6 105,1 105,9 105,1 104,2*

116,6 117,0 116,4 117,3 116,4 115,5*

128,4 128,8 128,2 129,2 128,2 127,2*

132,3 132,7 132,0 133,1 132,0 131,0*

138,0 138,4 137,7 138,8 137,7 136,6*

183,7 184,2 183,3 184,8 183,3 181,9*

305,8 306,7 305,2 307,6 305,2 302,8*

BAUKOSTENINDEX FÜR WOHNUNGSBAU 2017

Veränderung gegenüber 2016 in %

Jänner Februar März April Mai* Juni*

3,4 3,8 4,2 4,1 3,0 2,8

BKI 2015=100

BKI 2010=100

BKI 2005=100

BKI 2000=100

BKI 1990=100

BKI 1945=100 (Maculan)

102,8 103,0 103,4 103,9 104,2 103,9*

112,4 112,6 113,0 113,6 113,9 113,6*

134,1 134,3 134,8 135,5 135,9 135,5*

153,3 153,6 154,2 154,9 155,4 154,9*

209,5 209,9 210,7 211,7 212,4 211,7*

20195 20234 20312 20411 20470 20411*

Quelle: Statistik Austria, Land Vorarlberg

* vorläufige Werte ** Großhandelspreisindex Basisjahr 1938 über Statistik Austria einsehbar.

Mit Jänner 2006 wurde die Berechnung eines eigenen Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung eingestellt. Um eine Kontinuität bei der Wertsicherung von vertraglich vereinbarten Beträgen zu gewährleisten, wird der Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex ab Jänner 2006 mit dem Österreichischen Verbraucherpreisindex verkettet und weitergeführt. Weitere Auskünfte: Thomas Mitterlechner T 05522/305 (DW 356), E mitterlechner.thomas@wkv.at. Im Internet finden Sie uns unter: wkv.at/statistik

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Nrr. 2 N 29 9-33 33 · 2 21 1. Juli JJu uli 2017 20 2 017

20 · Branchen · Die Wirtschaft

Mit vereinten Kräften der Zimmererlehrlinge und des Sunnahof-Teams wurde die neue Brücke aufgebaut. Bild rechts: Die engagierten Zimmererlehrlinge mit Christina Zeitfogel (Lehrling Sunnahof-Gärtnerei) und Gunnar Domig (Sunnahof-Gärtnerei). Fotos: Lebenshilfe Vorarlberg

Brückenprojekt der Zimmererlehrlinge für den Sunnahof In einem gelungenen Mit­ einander zwischen den Lehrlingen der Innung Holzbau, der Innung der Metalltechniker und dem Sunnahof in Göfis entstand eine neue Holzbrücke. In einem Projekt der Innung Holzbau in Kooperation mit der Innung der Metalltechniker ent­ stand für den Sunnahof eine neue Holzbrücke. Diese ist im Rahmen der Lehrwerkstatt, dem Weiterbil­ dungsangebot für Zimmererlehr­ linge, entstanden. Während die Vorarlberger Zimmererlehrlinge im ersten Lehrjahr die Projekt­ wochen traditionell in Riefens­ berg verbringen, bilden sich die Nachwuchszimmerer im zweiten Lehrjahr in der Lehrwerkstatt der HTL Rankweil weiter. Dieses Jahr haben die engagierten Handwer­

ker unter anderem die Holzbrücke für den Sunnahof angefertigt. Da­ neben gehörten Schweißübungen und Recheneinheiten sowie Expe­ rimente in der Versuchsanstalt der HTL Rankweil zum vielfältigen Programm der Lehrwerkstatt. Projektleiterin Melanie Amann informiert: „Das triale Ausbil­ dungssystem holzbau_zukunft zeigt vor, wie Lehrlingsausbil­ dung noch mehr Spaß machen kann ­ ganz nebenbei wird Be­ geisterung für den Lehrberuf geweckt und die Fähigkeit in der Gruppe zu arbeiten gestärkt.“ Während die Zimmererlehr­ linge die Holzbrücke in der HTL Rankweil vorfertigten, nahm das Sunnahof­Team den Abbruch der alten Holzbrücke sowie den Neu­ bau eines Fundaments vor. Tho­ mas Lampert, Geschäftsführer des Sunnahof, erklärt: „Die Holzbrü­ cke ist die Hauptverbindung für

V.l.: Hofsprecherin Silvana Doppler, Ing. Melanie Amann (Projektleiterin WKV) und Ulrich Muther (Fachliche Leitung Lehrwerkstatt), Thomas Lampert (GF Sunnahof) und Richard Nägele (Sunnahof).

unsere Gäste, über den Bach zu unserem Hofladen und der Hof­ gastronomie zu kommen. Nun war die alte Brücke bereits in die Jahre gekommen und musste erneuert werden. Dank eines gelungenen ‚Mitanands‘ der Zimmererlehrlin­ ge und unserem Team der Sun­ nahof­Gärtnerei konnte das Pro­

jekt erfolgreich umgesetzt werden. Vielen Dank an alle Beteiligten für die großartige Unterstützung.“ Zum Abschluss gab es eine Füh­ rung durch den Bio­Bauernhof der Lebenshilfe Vorarlberg und mit einer kleinen Feier wurde das erfolgreiche Kooperationsprojekt eingeweiht. n

10. VORARLBERGER UNTERNEHMERINNENFORUM 19. Oktober 2017 | 17.00 – 21.00 Uhr Vinomnasaal, Rankweil

Dr. Auma Obama

"Am Ende liegt es bei einem selbst"

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Nr. 29-33 · 21. Juli 2017 Die Wirtschaft

· Service · 21

Service Dürfen Kinder mit zur Arbeit? Können Kinder zum Arbeitsplatz mitgenom­ men werden und was gibt es dabei zu beachten? Welcher Elternteil kennt das nicht: Die übliche Betreuungs­ person der Kinder fällt aus. Was macht der Arbeitnehmer jetzt mit seinem Kind – mit zur Arbeit? Es ist ja quasi eine Notsituation und es stellt sich die Frage, ob der Arbeitgeber die Mitnahme des Kindes zulassen muss. Den Arbeitgeber trifft keine

n F Mitarbeiter haben keinen Anspruch darauf, ihre Kinder an den Arbeitsplatz mitzunehmen. Möchte der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern entgegenkommen, sollte er sich aus Haftungsgründen überlegen, ob er die Mitnahme zulässt. Insbesondere an Arbeitsplätzen mit erhöhter Gefahr, beispielsweise auf Baustellen oder beim Umgang mit Maschinen oder gefährlichen Stoffen, sollte die Mitnahme aus Haftungsgründen ausdrücklich untersagt werden. Zudem leidet wohl auch die Produktivität des Arbeitnehmers durch die Mitnahme der Kinder an den Arbeitsplatz, da der Arbeitnehmer durch seine Aufsichtspflicht von der Arbeit abgelenkt sein wird.

Verpflichtung, Kinder in seinem Betrieb zu dulden. Es gibt kein Gesetz, das besagt, dass Arbeit­ nehmer ihre Kinder in Notfällen mit zur Arbeit nehmen dürfen. Die Mitnahme an den Arbeitsplatz ist nur mit Zustimmung des Arbeit­ gebers zulässig. Erlaubt ein Arbeitgeber das Mitnehmen von Kindern in den Betrieb, so gibt es für ihn einiges zu bedenken.

Haftung für Schäden oder Verletzungen Kinder im Betrieb stellen immer ein Risiko dar. Grundsätzlich gilt: Ein minderjähriges Kind haftet nicht für verursachte Schäden. Als minderjährig gilt das Kind im Zivilrecht bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres. Erst mit Vollen­ dung des 14. Lebensjahres trifft das Kind die volle zivilrechtliche Deliktsfähigkeit wie auch die strafrechtliche Verantwortung. Bis zu diesem Zeitpunkt haften jene Personen – in der Regel die Eltern –, die zur Aufsicht des Kin­ des verpflichtet sind, wenn sie die Aufsichtspflicht schuldhaft und sorgfaltswidrig verletzt haben. Um die notwendige Sorgfalt der Aufsichtsperson bewerten zu können, wird die allgemeine Vorhersehbarkeit eines Schadens und das Ausmaß des Risikos he­ ranzuziehen sein. Die Beweislast trifft allerdings den Arbeitgeber. Auch in diesen Fällen haften Mit­ arbeiter nach dem Dienstnehmer­ haftpflichtgesetz gegenüber dem Arbeitgeber, da sie im Zusammen­ hang mit der Erbringung einer Dienstleistung einen Schaden verursacht haben. Wird durch das mitgenommene Kind ein Mitarbeiter des Arbeit­ gebers verletzt, so handelt es sich

Bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres gelten Kinder zivilrechtlich als minderjährig.

rechtlich um einen Arbeitsunfall, der von der gesetzlichen Unfall­ versicherung gedeckt ist. Die AUVA könnte allenfalls die entstehenden Kosten beim Arbeit­ geber regressieren, wenn dieser gestattet hat, ein minderjähriges Kind zu einer Arbeitsstelle mit erhöhtem Gefahrenpotenzial mit­ zubringen, ohne entsprechende Vorkehrungs­ und Sicherheits­ maßnahmen zu treffen. Hat der Arbeitgeber von der Mit­ nahme des Kindes nichts gewusst oder sie ausdrücklich untersagt, ist die Haftung des Arbeitgebers in jedem Fall ausgeschlossen. In die­ sem Fall haftet unter Umständen der Mitarbeiter gegenüber dem verletzten Kollegen.

der dürfen am Arbeitsplatz keine Arbeit verrichten. Damit gemeint sind „Arbeiten jeder Art“. Selbst geringfügige und vereinzelte Hil­ feleistungen von Kindern fallen im Sinne des KJBG unter den Begriff „Kinderarbeit“ und stellen verbotene Arbeiten jeder Art dar. Sollte an einem Arbeitsplatz mit sensiblen Daten gearbeitet werden, muss der Elternteil bezie­ hungsweise Mitarbeiter zusätz­ lich dafür Sorge tragen, dass das Kind diese sensiblen Daten nicht weitergibt. Das Datenschutzge­ setz DSG 2000 sowie allfällige vertragliche Geheimhaltungsver­ pflichtungen sind vom Mitarbei­ ter zu beachten.

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Wenn Kinder im Betrieb mitarbeiten Soll ein Kind kleinere Aufgaben erfüllen, zum Beispiel Dokumente lochen, sind die Bestimmungen des Kinder­ und Jugendlichen­ Beschäftigungsgesetzes (KJBG) zu beachten. Demnach gelten sämtliche Minderjährige bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres oder bis zur späteren Beendigung der Schulpflicht als Kinder. Kin­

Dr. Markus Kecht WKV-Rechtsservice T 05522/305/321


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22 · Service · Die Wirtschaft

Einkommensteuer seit 2016

FRandy Faris/Corbis

Einkommen

Steuersatz

bis 11.000 Euro

0%

über 11.000 bis 18.000 Euro

25%

über 18.000 bis 25.000 Euro

35%

über 25.000 bis 31.000 Euro

35%

über 31.000 bis 60.000 Euro

42%

über 60.000 bis 90.000 Euro

48%

über 90.000 bis 1.000.000 Euro

50%

über 1.000.000 Euro

55%

Im Nebenberuf Unternehmer Vor allem zu Beginn der unternehmerischen Tätigkeit haben viele neue Unternehmer auch Einkünfte aus unselbstständiger Arbeit. Daraus ergeben sich vor allem einige steuerrechtliche Fragen. Hier ein Überblick mit den wichtigsten Antworten.

1

Wer muss eine Einkommensteuer­ erklärung abgeben? Wer mehr als 12.000 Euro aus un­ selbstständiger Arbeit, also lohn­ steuerpflichtig, und mehr als 730 Euro aus selbstständiger Arbeit, also gewerblich, verdient, muss eine Einkommensteuererklärung abgeben. Wer ausschließlich Ein­ künfte aus Gewerbebetrieben hat, unterliegt bereits ab 11.000 Euro Einkommen der Erklä­ rungspflicht. Darüber hinaus hat das Finanzamt jederzeit die Mög­ lichkeit die Abgabe einer Steuer­ erklärung zu verlangen.

2

Wie hoch ist die Ein­ kommensteuer? Bei der Ermittlung des Ein­ kommensteuertarifs werden al­ le Einkunftsarten, sowohl aus unselbstständiger als auch aus gewerblicher Tätigkeit zusam­ mengerechnet. Einkommensteu­ erfreiheit besteht nur für die ersten 11.000 Euro Einkommen insgesamt. Dann ist die zu zah­ lende Einkommensteuer je nach Höhe des Einkommens von 25

Prozent bis 50 Prozent gestaffelt (siehe Tabelle oben).

3

Kann die unternehme­ rische Tätigkeit auch als Liebhaberei gewertet werden? Ja, wenn hinter der gewerblichen Tätigkeit keine Gewinnabsicht ersichtlich ist. Dann fällt die gesamte gewerbliche Tätigkeit unter den Begriff Liebhaberei, was dazu führt, dass man die Verluste aus dieser Tätigkeit steuerlich nicht berücksichtigen kann. Wenn ein Steuerpflichtiger nachhaltig Verluste erzielt, prüft das Finanzamt, ob überhaupt die Absicht und die Möglichkeit be­ steht, mit dieser Tätigkeit einen Gesamtgewinn zu erzielen.

4

Sind Ausbildungskos­ ten steuermindernd? Ausbildungskosten können als Werbungskosten geltend ge­ macht werden und so die Steu­ erbasis mindern. Das gilt auch für Ausbildungen, die zeitnah vor der eigentlichen Eröffnung des Betriebs gemacht werden.

Die Kosten dafür können bei der Arbeitnehmerveranlagung in je­ nem Jahr berücksichtigt werden, in dem sie anfallen.

5

Wer muss Umsatzsteu­ er zahlen? Liegen die Umsätze der unternehmerischen Tätigkeit unter 30.000 Euro pro Geschäfts­ jahr, dann ist der Unternehmer als Kleinunternehmer unecht umsatzsteuerbefreit. Das heißt, er weist auf den Ausgangsrech­ nungen keine Umsatzsteuer aus und muss auch keine Umsatz­ steuer an das Finanzamt abfüh­ ren. Allerdings hat er damit auch keine Möglichkeit für einen Vorsteuerabzug. Für die Berech­ nung der 30.000­Euro­Grenze werden die Umsätze aus allen unternehmerischen Tätigkeiten zusammengezählt. Nicht ein­ bezogen werden Umsätze aus Hilfsgeschäften und Geschäfts­ veräußerungen. Kleinunterneh­ mer können, wenn sie wollen, auf Regelbesteuerung umstellen. Sie sind dann allerdings mindestens für das Jahr, in dem die Erklä­ rung abgegeben wurde und für weitere vier Jahre an die Regel­ besteuerung gebunden. Das be­ deutet, sie müssen auf den Aus­ gangsrechnungen Umsatzsteuer ausweisen, können dafür aber auch die Vorsteuer abziehen. Die

Differenz geht ans Finanzamt. Was muss der Unter­ nehmer dem Finanz­ amt noch melden? Nach der Gewerbean­ meldung bzw. der Aufnahme der betrieblichen Tätigkeit hat der Gründer die Betriebseröffnung auch dem zuständigen Finanz­ amt zu melden. Dazu ist für Ein­ zelunternehmen ein Fragebogen für natürliche Personen (Formu­ lar Verf 24) auszufüllen.

6

Wird eine neue Steuer­ nummer vergeben? Wer bereits eine Steu­ ernummer hat, etwa aufgrund der Arbeitnehmerveranlagung, behält diese. Es wird keine eigene neue Steuernummer erteilt. n

7

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Mag. Markus Pickl WKV-Steuerservice T 05522/305/310


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· Service · 23

Rat & Tat: Praxistipps für Unternehmen

n H Sachbezüge sind Sachleistungen, die der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer unentgeltlich oder verbilligt gewährt. Darunter fallen beispielsweise ein Dienstwagen zur privaten Nutzung, ein Parkplatz oder Garagenkosten, eine unentgeltliche Dienstwohnung oder unentgeltliches beziehungsweise verbilligtes Essen. Die Bewertung der Sachbezüge erfolgt nach der vom Finanzminister jeweils erlassenen Verordnung über die bundeseinheitliche Bewertung bestimmter Sachbezüge. Die Werte sind dem Bruttoentgelt hinzuzurechnen und erhöhen die Bemessungsgrundlage.

CO2-Wert bei Firmen-Pkw Ein Firmen­Pkw wurde 2016 zugelassen, der andere 2017. Beide haben gleich viel gekostet und denselben CO2­Wert. Aber die Sachbezugswerte für Dienstnehmer sind unter­ schiedlich hoch?

Dies hängt mit den unterschied­ lichen CO2­Obergrenzen im Jahr der Erstanschaffung zusammen. Für die Jahre 2016 und davor beträgt die CO2­Obergrenze 130 g/ km. Für 2017 wurde die Obergren­ ze auf 127 g/km gesenkt. In diesem konkreten Fall geht es um zwei Fahrzeuge mit einem Neuwert inklusive Umsatzsteuer und Nova von 48.000 Euro brutto, die denselben CO2­Wert von 130 g/ km haben. Ein Pkw wurde bereits 2016 erstmals in der EU zugelas­

sen, der andere im Jahr 2017. Trotz gleich hohem Anschaffungswert und gleichem CO2­Wert sind unterschiedliche Sachbezüge an­ zusetzen: – Für den Pkw, der 2017 ange­ schafft wurde, sind zwei Prozent von 48.000 Euro, also monatlich 960 Euro anzusetzen. – Für den 2016 erstmals zu­ gelassenen Pkw sind weiterhin 1,5 Prozent von 48.000 Euro und somit auch in den Folgejahren mo­ natlich nur 720 Euro anzusetzen. Sollten die Dienstnehmer mo­ natlich weniger als 500 Kilome­ ter beziehungsweise weniger als 6000 Kilometer pro Jahr privat fahren und dies per lückenlosem Fahrtenbuch nachweisen, wird die Sachbezugsbemessung wie bisher um die Hälfte gesenkt. Als An­ schaffungszeitpunkt bei Neufahr­ zeugen gilt der Zeitpunkt der

Schlüsselübergabe. Beim Erwerb von Gebrauchtfahrzeugen wird allerding auf die CO2­Obergrenze im Jahr der erstmaligen Zulas­ sung abgestellt. Tipp: Fahrzeuge mit null CO2­Ausstoß (Elektro­ fahrzeuge) sind gänzlich vom Sachbezug befreit. Dies gilt aber nicht für Hybridfahrzeuge.

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Mag. Markus Pickl WKV-Steuerservice T 05522/305/310

Lange Abendessen mit Kunden als Überstunden Gelten Abendessen mit Kunden immer als Über­ stundenarbeit? Grundsätzlich liegt Überstun­ denarbeit dann vor, wenn entwe­ der die Grenzen der zulässigen wöchentlichen Normalarbeitszeit überschritten werden oder die tägliche Normalarbeitszeit über­ schritten wird, die sich aufgrund der Verteilung der wöchentlichen Normalarbeitszeit auf einzelne

W I

Andrea Fend WKV-Rechtsservice T 05522/305/322

Arbeitstage ergibt. Falls durch eine bestimmte Tätigkeit die täg­ liche oder wöchentliche Normal­ arbeitszeit überschritten würde, so kann weiters fraglich sein, ob es sich überhaupt um eine Arbeits­ zeit handelt.

Richtlinien unterfertigen lassen Unter Arbeitszeit ist laut Recht­ sprechung jene Zeit zu verstehen, zu der sich der Arbeitnehmer im Verfügungsbereich des Arbeitge­ bers befindet und dessen Weisun­ gen unterliegt, sodass der Arbeit­ nehmer über die Verwendung der Zeit nicht frei bestimmen kann. Wird also beispielsweise dem Arbeitnehmer die Weisung erteilt, einen Kunden zum Abendessen einzuladen, so ist die dafür er­ forderliche Zeit als vollwertige Arbeitszeit anzusehen und selbst­ verständlich zu bezahlen. Fraglich könnte im Einzelfall sein, wie lange ein solches Abendessen zu dauern hat, beziehungsweise ab

Für geschäftliche Abendessen kann mit den Arbeitnehmern eine generelle Höchstdauer vereinbart werden.

welcher Dauer keine Arbeitszeit mehr angenommen werden kann. Zur Klärung solcher Fragen könn­ ten Richtlinien formuliert werden, die von jedem Arbeitnehmer zum Zeichen seiner Zustimmung unterfertigt werden. Vereinbart werden kann beispielsweise eine Höchstdauer von zwei Stunden

und der weitere Zeitaufwand ist als Freizeit anzusehen, falls nicht im Einzelfall eine besondere dienstliche Begründung vorliegt. Auch Einschränkungen zum Alko­ holkonsum wären möglich. Wie so oft im Arbeitsrecht kommt es auch bei diesen Sachverhalten auf den konkreten Einzelfall an.


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24 · Fokus auf Innovation · Die Wirtschaft

Foto: (c) Weissengruber + Partner für Chancenland Vorarlberg bei Thien eDrives

Fokus auf Innovation Die Serie

Förderkriterien f

Praktikum dauert mind. 26 Sozialversicherungstage, mind. 28,5 Wochenstunden

f

Hochwertige Betreuung und Tätigkeiten, die einen Bezug zu Forschung, Technologie und Innovation haben

f

Anzahl der geförderten Praktikumsplätze pro Unternehmen ist unbeschränkt

f

Zuschuss für Schüler: 1.000 € bei 700 € Bruttomonatsgehalt bzw. Zuschuss für Studentinnen: 1.680 € bei 1.400 € Bruttomonatsgehalt

Praktikumsausschreibung Nutzen Sie zur Suche des Praktikanten kostenfrei Insbesondere KMU und Start-ups profitieren von dieser Unterstützung und können gezielt junge Fachkräfte für sich begeistern.

f

die FFG Praktikumsbörse (www.praktikaboerse.com),

Mit Praktika doppelt profitieren

f

die aha Ferialjobbörse (www.aha.or.at/ferienjobs) und

f

die Web- bzw. FacebookSeite von CHANCENLAND VORARLBERG (www.chancenland.at).

Das Bundesministerium für Ver­ kehr, Innovation und Technologie (BMVIT) fördert auch heuer hoch­ aktika wertige Ferial­ und Berufsprak in naturwissenschaftlich­techni­ schen Fachgebieten. Beantragen Sie diese attrak aktiven Zuschüsse, bieten Sie jungen Talenten einen aktikumsplatz und begeistern Sie Prak Fachkräfte für Ihr Unternehmen.

Praktikum für Studentin­ nen Mit dem Programm FEM­ tech unterstützt das Ministerium Chancengleichheit. Unternehmen, die einer Studentin einen Prakti­ kumsplatz für 1­6 Monate bieten, bei dem sie sich mit Forschung, Technologie, Entwicklung oder Innovation beschäftigt, erhalten eine attraktive Unterstützung. Für einen Monat beläuft sich der

Zuschuss auf 1.680 €, für zwei Monate auf 3.040 € usw. Die Förderung kann bis zum ersten Tag des Praktikums eingereicht werden, spätestens am 15. Sep­ tember. Die Antragstellung ist für Unternehmen und außeruniver­ sitäre Forschungseinrichtungen jeder Größe mit Sitz in Österreich möglich.

und Kompetenzzentren bis zur Ausschöpfung der Fördermittel, spätestens aber bis 28. Juli mög­ lich.

Alle Details zum FEMtech Praktika für Studentinnen öster­ reichischer Hochschulen finden Sie unter www.ffg.at/femtechpraktika.

Die Beantragung beider För­ derungen erfolgt über die Öster­ reichische Forschungsförderungs­ gesellschaft (FFG) – bequem on­ line via eCall. Nutzen Sie den Zuschuss, um Fachkräfte für Ihr Unternehmen und für Technik, Forschung und Innovation zu be­ geistern und sich als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren.

Praktikum für Schüler Neben Praktika für weibli­ che Studierende im Programm FEMtech, unterstützt das BMVIT im Programm Talente Praktika für Schüler österreichischer Mit­ tel­ und Höherer Schulen. Für ein 4­wöchiges Praktikum, das Einblicke in die Welt von For­ schung, Technologie und Inno­ vation erlaubt, erhalten Betriebe einen Zuschuss von 1.000 €. Die Einreichung ist für Unternehmen, Hochschulen, Vereine, Start­ups

Alle Details zum Talente Prak­ tika für Schüler finden Sie unter www.ffg.at/talente.

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Kostenfreie Unterstüt­ zung Die Wirtschafts­Standort Vor­ arlberg GmbH (WISTO) in Dorn­ birn unterstützt kostenfrei bei der Beantragung dieser und anderer Förderprogramme der FFG und beantwortet Ihre Fragen. Kontakt rechts. n

n K

Sie haben Fragen zu den Förderprogrammen, der Antragstellung oder der FFG als Fördergeber? Informieren Sie sich bei Rudolf Grimm 05572 552 52 14 rudolf.grimm@ wisto.at

rtschaftsWirt Standort rt Vorarlberg GmbH (WISTO) Hintere Achmühlerstraße 1, 6850 Dornbirn 05572 552 52 0 wisto@wisto.at, www.wisto.at ww Eine Serie von

Foto: Walser

Nutzen Sie attraktive Zu­ schüsse vom Bund, wenn Sie Ferial­ und Berufs­ praktika für Schüler und weibliche Studierende an­ bieten.


Nr. 29-33 · 21. Juli 2017 Die Wirtschaft

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Unternehmen Blum: 8 % Umsatzplus im Geschäftsjahr 2016/2017 Mit 8 % Umsatzzuwachs und 1.778,08 Millionen Euro Gesamtumsatz prä­ sentiert das Familienun­ ternehmen Julius Blum GmbH aus Höchst bei der Pressekonferenz letzten Donnerstag die Zahlen des Wirtschaftsjahres 2016/2017. Österreichs größter Beschläge­ hersteller für Möbel zählt sieben Werke in Vorarlberg, Produktions­ standorte in Polen, Brasilien und den USA, 29 Tochtergesellschaf­ ten und 120 belieferte Märkte. Das Werk 8 ist mit 66 Millionen Euro die größte Einzelinvestition der Firmengeschichte und wird momentan in Dornbirn erbaut. „Die hohe Leistungsbereitschaft unserer weltweiten Mannschaft (7.287 Mitarbeiter, davon 5.530 in Vorarlberg) sowie die überaus gute Zusammenarbeit aller Abtei­ lungen und Organisationen sind ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor

In Dornbirn entsteht ein neues Stanzwerk: Das künftige Werk 8 von Blum ist mit 66 Mio. Euro die größte Einzelinvestition der Firmengeschichte. Fotos: Julius Blum GmbH

für unser Unternehmen“, unter­ streicht Geschäftsführer Gerhard E. Blum. Der Industriebetrieb bildet zudem ab Herbst insgesamt 341 Lehrlinge – 93 davon starten in das 1. Lehrjahr, darunter 15 Mädchen, aus. Umsatzzuwächse gibt es in al­ len Märkten. Russland nach min­ destens drei negativen Wachs­ tumsjahren, die Türkei sowie der asiatisch­pazifische Raum und Nordamerika weisen ein positi­ ves Wachstum auf. Für die USA werden auf keine Veränderun­ gen der Exportfreiheiten gehofft. Nur in Großbritannien muss ein

Umsatzrückgang hingenommen werden. „Die Auswirkungen des Brexit spüren wir. Aufgrund der Abwertung des Pfund, aber vor allem wegen der Zurückhaltung des Konsumentenverhaltens“, er­ läutert CEO Gerhard E. Blum. Im vergangenen Jahr konnten rund 20 % des Energieverbrauchs eingespart werden, was für das Unternehmen einen hohen Stel­ lenwert hat. In Maßnahmen wie die Wärmerückgewinnung bei Lüftung und Druckluft oder ein verstärktes Einsetzen von Photo­ voltaik­Anlagen wird schon seit Jahrzehnten investiert. Weiters

laufen rund 4 % des Gesamtumsat­ zes in die Forschung und Entwick­ lung. Insgesamt werden 174,65 Millionen Euro, davon 127,16 Millionen Euro in Vorarlberg, finanziert. „Die Wirtschaftsprognosen für Europa sind positiv. Die große Unsicherheit aus unserer Sicht liegt in den kommenden Verhand­ lungen über den Austritt Groß­ britanniens aus der EU“, schätzt Gerhard E. Blum das kommende Wirtschaftsjahr ein. Ebenso hofft der Beschlägeherstellerspezialist, dass das Prinzip des freien Handels weltweit aufrechterhalten wird.

Geschäftsführer Gerhard E. Blum

die3 für German Design Award nominiert Vorarlbergs Sparkassen zählen zu den Besten Zwei Projekte der Vor­ arlberger Branding­ und Kommunikationsagentur die3 sind nominiert. „Dass wir gleich mit zwei Projekten beim German Design Award 2018 in der Kategorie Excellent Commu­ nications Design nominiert sind, freut uns umso mehr“, erklärt die3­ Kreativdirektor Mario Lorenz. Nun besteht die Chance, den German Design Award und damit eine der angesehensten Branchen­ auszeichnungen zu gewinnen. Mit der Printk tkampagne für das Produkt „net4more“ von Tridonic (Zumtobel Group) ist es die3 gelun­ gen, den Nutzen einer technischen Innovation einfach und prägnant darzustellen. Das Keyvisual der

Kampagne ist das bekannte Fa­ denspiel, es steht für die flexible Vernetzbarkeit der Leuchtenkom­ ponenten.

die3 konzipiert rte eine crossmediale Kampagne für die neuen Sensoren von Bosch Sensort rtec. Ein zweieinhalb Minuten langes Video setz tzt die lebensnahen Anwendungen des Produkts emotional in Szene. Foto: die3

Die Sparkassen in Vorarlberg waren auch beim Award 2016, dem inter­ nen Ranking der österreichischen Sparkassen, sehr erfolgreich.

(v.l.n.r.): Mag. Martin Jäger, MBA (Sparkasse Bregenz), Werner Böhler und Harald Giesinger (beide Dornbirner Sparkasse) sowie Hermann Bachmann (Sparkasse Egg) Foto: Dornbirner Sparkasse Bank AG

So erzielte die Sparkasse Egg den hervorragenden dritten Ge­ samtrang, in der Kategorie ihrer Größengruppe sogar den ersten Rang. Die Sparkassen Bregenz und Dornbirn erreichten in ihrer Grö­ ßengruppe jeweils Platz drei. Die Dornbirner Sparkasse wurde da­ rüber hinaus zum „Top­Aufsteiger des Jahres“ gekürt. Im Award werden jedes Jahr Kundenzufriedenheit, Geschäfts­ erfolg, Effizienz und betriebswirt­ schaftliche Ergebnisse bewertet. „Unseren Erfolg verdanken wir dem Vertrauen unserer Kunden sowie dem großen Engagement unserer Teams“, zeigen sich die Sparkassen­Vorstände unisono überzeugt.


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26 · Unternehmen · Die Wirtschaft

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Hauskraftwerker bei Vorarlberg Milch

Die Hauskraftwerker entwickeln Steuerungen für Kesselanlagen im Industrie­Bereich mit dem Spezialgebiet Sicherheitseinrich­ tungen für Sattdampf­ oder Heiß­ wasserkessel. Wesentlich war, dass der Großwasserraumkessel bei Vorarlberg Milch am Ende der Überarbeitung den momentan geltenden Normen entspricht und wieder einsatzbereit für die Pro­ duktion ist. Dabei wurde der Brenner ausge­ tauscht und in die neue Sicher­ heitssteuerung der Hauskraftwer­ ker eingebunden. Zusätzlich

Baulicher Brückenschlag bei der S.I.E GmbH Die S.I.E. GmbH hat im Lustenauer Millennium Park ein Geschäftsgebäude, direkt neben dem preisge­ krönten bestehenden Head­ quarter, errichten lassen. „Wir wollten unsere beiden Funkti­ onsbereiche räumlich vereinen und unser Wachstum unterstützen“, er­ klärt Markus Gfall, Finan anzvorstand des Bauherrn. Umgesetzt wurde das Projekt von Goldbeck Rhomberg als Generalunternehmer (GU). Für den Auftragnehmer war die Realisie­ rung des Neubaus nach sehr indi­ viduellen Plän änen dagegen weniger

Markus Gfall, CFO der S.I.E. Holding AG, und Kurt rt Mayer, Geschäftsleiter von Goldbeck Rhomberg. Foto: GOLDBECK RHOMBERG

alltäglich, „obwohl auch Systembau sehr flexibel und persönlich gestal­ tet werden kann“, wie Kurt Mayer

vom GU Goldbeck Rhomberg be­ tont. Fazit: „Ein architektonisch gelungenes Projekt, welches wir in toller Partn tnerschaft zwischen S.I.E. und Goldbeck Rhomberg realisieren durften“, meint GU­ Projektleiter Clemens Häle. Das neue Gebäude umfasst rund 4.700 m² Nutzfläche und 85 Arbeitsplätze. Das gesamte Be­ triebsgebäude gliedert sich in eine eingeschossige Lagerhalle und einen zweigeschossigen Büro­, Produktions­ und Sozialbereich. „Insgesamt haben wir sehr auf eine umweltfreundliche und energieef­ fiziente Bauweise geachtet“, erklärt Markus Gfall.

Gebündelte Immobilienkompetenz für Vorarlberg

(v.l.) Stefan Schwab, Herbert Franz, Johannes Büsel und Hannes Foto: Vorarlberg Milch Wehinger.

wurde die Regelung und die Über­ wachung der Speisewasserbewirt­ schaftung überarbeitet und die Sicherheitssteuerung implemen­ tiert. Unterstützung bekamen sie von Ziviltechniker Arno Kolbitsch und Elmar Vögel.

Zwei Immobilienunterneh­ men, ein Ziel: Das Vorarl­ berger Team von Andreas Hofer Immobilien in Luste­ nau und Torsten Dolch Im­ mobilien aus Lindenberg, kooperieren künftig. „Neben der Erweiterung unserer beiden Märkte können wir so noch viel mehr auf die Bedürf­ nisse unserer Suchkunden und Eigentümer eingehen“, erklären die beiden Immobilienexperten Andreas Hofer und Torsten Dolch. „Wir versorgen uns gegensei­ tig mit Marktinformationen und tauschen uns für einen noch

intensiveren Kundenservice mit Projektdaten aus“, erklärt Dolch. Die Portfolios von Andreas Hofer Immobilien und Torsten Dolch Immobilien vergrößern die Er­ folgschancen für Käufer wie Verkäufer. Die langjährige Markterfah­ rung beider Unternehmer kommt als geballtes Expertenwissen den Auftraggebern zugute. Hofer Im­ mobilien und Dolch Immobilien verbindet die gleiche Philosophie – beide streben Kundenbeziehun­ gen, die auf Fairness, Vertrauen und gemeinsamen Erfolg ba­ sieren, an. Professionalität und persönliches Engagement sowie

eine große Leidenschaft für Im­ mobilien sind Bestandteile des Vermittlungsalltages. „Verkaufen kann jeder, aber vermitteln will gelernt sein“, meinen die beiden Unternehmer.

Andreas Hofer und Torsten Dolch. Foto: Hofer Immobilien

Neues Frischeparadies in Frastanz - EUROSPAR Der neue EUROSPAR in Frastanz bietet auf rund 1.420 Quadratmetern eine großzügige Produktviel­ falt an.

Marktleiter Markus Walch (Mitte) und sein Team begrüßen ihre Kunden seit Mittwoch, 28. Juni 2017 in ihrem neu gestalteten Geschäft. Foto: SPAR Mitarbeiter

Neben einer riesigen Sortiments­ vielfalt mit mehr als 15.000 verschiedenen Artikeln präsen­ tiert sich der neue EUROSPAR­ Markt als wahres Frischeparadies. Marktleiter Markus Walch führt ein Team von 39 Mitarbeitern. Zudem lädt das neue Bistro alle Besucher auf einen Besuch mit feinen Getränken und frischen

Convenience­Produkten für zwi­ schendurch ein. Regionale Pro­ dukte sind in allen SPAR­Märkten Trumpf.

Der EUROSPAR­Markt wurde vom Architekten Mag. Arch. Rein­ hold Strieder aus Satteins geplant und zeichnet sich durch eine große und elegante Glasfassade und ein sogenanntes Tonnendach aus. Landeshauptmann Wallner betonte, dass fast ausschließlich heimische Handwerksbetriebe in den Bau eingebunden waren: „Wenn Wertschöpfung in der Re­ gion bleibt, werden Arbeitsplätze und Wohlstand gesichert.“


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TGS übernimmt Konstantinou Wärmetechnik Die TGS Technischer Ge­ bäude Service GmbH in Altach übernimmt das Dornbirner Unternehmen von Ioannis Konstantinou. Damit sichert sich das Un­ ternehmen das Know­how in der Wärmetechnik. Der größte Vorarlberger Service­ dienstleister für Gebäudetechnik­ Unternehmen investiert nun in die Wärmetechnik Konstantinou. Die Marke bleibt erhalten und Inhaber Ioannis Konstantinou, Spezialist

Geschäftsführer Peter Schelling (r) mit Ioannis Konstantinou. Foto: TGS /Darko Todorovic

für Heizungsanlagen der Marken Örtli und Hydrotherm, wird seine Arbeit bei TGS fortsetzen. Für TGS­ Gründer Peter Schelling ist diese künftige Zusammenarbeit ein lo­ gischer Schritt: „Unsere Mission ist ein umfassender Service für Gebäudetechnik.“ Durch Ioannis Konstantinou werden die Bereiche Verkauf, Service und Reparatur, Solaranlagen, Boiler, Öl­ und Gas­ brenner, etc. erweitert. Und auch die bestehenden Kunden profitieren von der Zu­ sammenarbeit. „Künftig kann ich mit TGS als Partner Leistungen über die Wärmetechnik hinaus an­ bieten“, freut sich Konstantinou. Hinsichtlich Heizung wird sich für die Kunden von Konstantinou Wärmetechnik nichts ändern. Sie werden mit ihren Anlagen nach wie vor von ihrem bekannten Spezialisten betreut. „Wir wollen den Kunden von Ioannis Konstan­ tinou die Sicherheit geben, dass die neue Partnerschaft für sie vor­ teilhaft ist. Neben dem gewohnten Service können sie auch auf das volle TGS­Leistungsspektrum zu­ greifen“, erklärt Peter Schelling.

ALPLA wächst durch Zukauf in Italien Das Unternehmen Propack Srl. ist auf die Herstellung von HDPE- und PETFlaschen spezialisiert. Foto: ALPLA

Propack mit Hauptsitz in Ostellato, Provinz Ferrara, wird achter Standort von ALPLA in Italien. Der weltweit führende A An nbieter von Kunststoffverp rpackungen, die Firma ALPLA mit 160 Stan andorten in 43 Län ändern, erw rwirbt 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. mit Sitz in Ostella­ to (FE), das auf die Herstellung von HDPE­ und PET­Flaschen für Homecare­Produkte spezialisiert ist. Das Produktsortiment ergänzt die bisherige Tätigkeit, ebenso ist auch die Nähe zu potenziellen neuen Kunden in einer der am stärksten industrialisierten Re­ gionen Italiens, der Nord­Osten, von Bedeutung. „Wir erhalten Zugang zu einem starken Ver­

Neue Eigentümer in der Brauerei

n R

Die 113. Generalversamm­ lung der Brauerei Frastanz geht als erste im Zeichen von 1.000 Eigentümern in die Brauerei­Geschichts­ bücher ein.

„ich kauf im Wald“ bedeu­ tet bunte Akzente setzen und den Handel, Gastrono­ mie und Dienstleister in Lebensqualität und Wirt­ schaftsstandort unterstüt­ zen.

Zehn Monate nach Öffnung der Brauerei Frastanz zur österreich­ weit ersten „Volksbrauerei“, fand die 113. Generalversammlung mit mehr als einem Drittel der 1.000 neuen Eigentümerinnen und Eigentümer statt. „Wir freu­ en uns und sind stolz über diese Resonanz. Die Mitglieder der Genossenschaft sind treue und wichtige Multiplikatoren unserer Brauerei“, meint Obmann Lothar Gallaun. „Wir gehen davon aus, dass wir im nächsten Jahr noch­ mals neue Mitglieder aufnehmen können“, erklärt Geschäftsführer

Kurt Michelini. Der Umsatz hat im vergangenen Jahr um 6 Prozent auf 7 Millionen Euro deutlich zugelegt. 4,2 Millionen Liter Bier wurden abgefüllt – ein Plus von 4,5 Prozent. „Mit Investitionen rüsten wir nun die Brauerei für die Zukunft“, betont Michelini. In den kommenden Jahren fließen insgesamt 6 Millionen Euro in die Modernisierung der Brauerei.

„Die Drei Schwestern“ vor dem denkmalgeschütz tzten Brauerei-Gebäude. Foto: Brauerei Frastanz eGen

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„Die Plattform „ich kauf im Wald“ steht für die Stärken der regionalen Wirtschaft und für die gemeinsame Verantwortung für die Lebensqualität in der Region“, so Bgm. Guido Flatz, Obmann der REGIO Bregenzerwald. Über 100 Sessel stehen nun vor Geschäften, Lokalen und Institutionen und machen auf die Qualitäten einer lebendigen und attraktiven Nah­ versorgung aufmerksam. Durch die Plattform wurden schon viele nachhaltige Impulse gesetzt und damit die Wertschöp­

triebsnetz. Propack ist ein guter strategischer Partner, der uns hel­ fen wird, unsere Ziele in Italien zu verwirklichen, wo wir bereits seit 1985 aktiv sind“, meint ALPLA CEO Günther Lehner.

Spezialisierung auf HDPE­ und PET­Flaschen Propack wurde 2002 unter der Führung von Gian anni Scapoli ge­ gründet, der das Unternehmen als exk xklusiven Flaschenlieferan anten für das „Mutterunternehmen“ Ciochi­ mica aufgebaut hat. Das Unterneh­ men beschäftigt gt rund 20 Mitarbei­ ter und stellt überw rwiegend HDPE­ und PET­Flaschen für italienische Abnehmer her. Die Üb Übernahme wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen sein.

fung unterstützt. „Gemeinsam auftreten und das auch sichtbar machen ­ das sind wichtige Fakto­ ren für die Lebensqualität in der Region, für die Wirtschaft und für den Wirtschaftsstandort“, macht REGIO­Wirtschaftssprecher Bgm. Tobias Bischofb fberger deutlich.

„ich kauf im Wald" wird durch die rwald und somit von REGIO Bregenzerw allen 24 Bregenzerw rwälder Gemeinden getragen. Foto: REGIO Bregenzerwald


29-33 · 21. Juli 2017 28 · Nr. Die Wirtschaft

Extra

„Wir werden uns im Laufe unserer beruflichen Laufbahn immer wieder neu orientieren und definieren müssen.“ Andrea Gutmann, Beratungsunternehmen „plan a“ Foto: Michael Gludovatz

Arbeitsmarkt

Ein Schlüssel zum Erfolg: Werteorientierte Führung Andrea Gutmann führt seit 2011 das Beratungsunternehmen „plan a“. Mit zwei weiteren Beraterinnen in ihrem Netzwerk ist sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig. Im Interview mit „Die Wirtschaft“ spricht sie über neue Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt und wie Unternehmer am besten damit umgehen können.

Die gebürtige Vorarlber­ gerin Andrea Gutmann erklärt, warum ein uni­ former Führungsstil nicht mehr funktioniert, dass ei­ ne „werteorientierte Füh­ rung“ nicht kompliziert ist und wie die Generation der „Digital Natives“ den Arbeitsmarkt verändert. Inwiefern hat sich die Rolle und Bedeutung der Bedürf­ nisse im Rahmen der Arbeit gewandelt? Diente die Arbeit früher dem Ernähren der Familie, stehen heute andere Bedürfnisse im Vordergrund. Diese Bedürfnisse sind individuell und sehr unter­ schiedlich. Was ich in meiner Beratungstätigkeit altersunab­ hängig feststellen kann, ist, dass das Bedürfnis, einen Beitrag zu

leisten, mitzugestalten, Sinn in einer Tätigkeit zu finden, und selbstbestimmt zu arbeiten, an Bedeutung gewinnt. Wie können Unternehmer auf diese sich ändernden Rahmenbedingungen rea­ gieren und ihre Mitarbeiter motivieren? Vor dem Hintergrund des Fach­ kräftemangels rücken Mitarbeiter immer mehr in den Fokus. Füh­ rungskräfte sind gefordert, auf diese einzugehen, empathischer, individueller und werteorientiert zu führen. Ein uniformer Füh­ rungsstil wie anno dazumal funk­ tioniert nicht mehr. Was bedeutet der Begriff „werteorientierte Führung“ in diesem Zusammenhang? Wer einen nachhaltigen Unter­ nehmenserfolg erreichen möchte, muss seine Unternehmenswerte

klar darstellen und diese auch konsequent leben und zudem die Balance mit den persönlichen Bedürfnissen der Mitarbeiter für einen für sie erfüllenden Job fin­ den. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach und zudem sehr effizient. Ein erster Abgleich zum Thema Werte, und zwar in beide Richtungen, sollte schon im Ein­ stellungsprozess stattfinden. Daneben hat vor allem die Digitalisierung einen enor­ men Einfluss auf unsere Ar­ beitswelt... Die Digitalisierung verändert nicht nur die Rahmenbedingun­ gen in unserer Arbeitswelt – die Technik ermöglicht uns, zumin­ dest Teile unserer Arbeit, überall und jederzeit zu verrichten. Auch unser Arbeitsmarkt wird sich mas­ siv verändern: Viele Jobs werden verschwinden, insbesondere im Bereich der Dienstleistungsberu­

fe. Neue Berufsbilder werden ent­ stehen. Ich sehe es somit nicht als

n Z P Andrea Gutmann (1973) durchlief eine internationale Konzernkarriere in der Luft- und Raumfahrt bevor sie sich beruflich komplett neu orientierte. Genau dieses Thema macht sie nun selbst zum Inhalt ihrer Beratungstätigkeit. Seit 2011 entwickelt sie mit ihrer Firma „plan a“ in Einzelberatungen neue berufliche Perspektiven für Personen auf der Suche, und berät Mitarbeiter von Unternehmen im Kontext eines Trennungsprozesses und der Karriereplanung. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Frauenförderung individuell und in Unternehmen. f www.plan-ag.net f www.womenizing.com


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· Vorarlberger Arbeitsmarkt · 29

Bedrohung, sondern als Chance, sowohl für Arbeitnehmer als auch für Unternehmen, sich weiterzu­ entwickeln. Um für die Zukunft (der Arbeit) gerüstet zu sein, braucht es aber auch be­ stimmte Fähigkeiten und Kompetenzen... In Zukunft können wir uns nicht mehr darauf verlassen, dass uns unsere Ausbildung durch den Be­ ruf trägt. Wir werden uns im Lau­ fe unserer beruflichen Laufb fbahn immer wieder neu orientieren und definieren müssen. Wichti­ ge Kompetenzen sind somit der Umgang mit Veränderung und Komplexität, Lernfähigkeit, inter­ disziplinäres Denken und natür­ lich soziale Intelligenz, mehr als je zuvor. Und wie können Unterneh­ men aus diesen neuen Vo­ raussetzungen das „Beste“ machen? Offenheit ist gefragt und Agilität, in Bezug auf die Geschäftsmo­ delle, aber auch im Umgang mit und im Einsatz von Mitarbeitern.

dern vor allem der technologische Fortschritt, ein Leben im Wohl­ stand und genauso die Älteren. Der Wertewandel hat kein Alter und keine Buchstabenzuordnung. Keine der beschriebenen Gene­ rationen ­ die Z steht auch schon in den Startlöchern ­ kann über einen Kamm geschert werden. Bedürfnisse sind und bleiben sehr individuell. Das stelle ich jeden Tag mit meinen Kunden fest.

Andrea Gutmann ist seit 2011 als Beraterin selbstständig und berät Einzelpersonen und Unternehmen - mit dem speziellen Fokus auf Berufsorientierung.

Bringt ein Mitarbeiter die eben genannten Kompetenzen der Zu­ kunft mit, kann er sich schnell in neue Arbeitsfelder einarbeiten. Mit der sogenannten Gene­ ration Y – den heute 18­ bis Anfang­30­Jährigen ist eine Generation mit einem neuen Verständnis von Arbeit und

Freizeit auf dem Arbeits­ markt tätig. Was heißt das für die Unternehmen? Wir können generell einen Werte­ wandel feststellen, hin zu flexib­ lem Arbeiten, Selbstbestimmung etc., das heisst für Unternehmen es gibt viel zu tun! Treiber dieses Wandels ist aber nicht an vorder­ ster Front die Generation Y, son­

So verändern sich auch die Unternehmen durch den Ein­ fluss der „Digital Natives“... Viele Unternehmen haben das Thema „modernes Arbeiten“ auf der Agenda, aber wenn wir genau­ er hinsehen, beschäftigen sie sich nur sehr oberflächlich damit, wie z.B. durch eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Hier ist ein ganzheitlicher Ansatz gefragt, es gilt die Unternehmens­ und Füh­ rungskultur kritisch zu hinterfra­ gen, Vertrauen und Transparenz sind dabei essenziell. Danke für das Gespräch! I: S B

Ein beidseitiges Kompliment für Patricia Kathan­Simma, selbstständige Personalberaterin in Götzis

„Es beginnt mit der Schärfung des Suchprofils, aber letztlich entscheidet: Wer passt zu wem?“

„Zu Ihnen komme ich gerne wieder!“

Reiches Fachwissen in Personal­ agenden, die sie in ihrem be­ triebswirtschaftlichen Studium mit Schwerpunkt „Personal“, in der väterlichen Steuerberatungs­ Patricia Kathan-Simma kanzlei, bei Personalberatern und Personalberaterin Unternehmen verschiedener gesammelt Brancheen e Sowohl hat, prägen ihren von ihren perrsönlichen Stil. Dort hat sie ge­ D Auftraggebern als auch lernt, sich rasch l von Menschen auf der in Abläufe und Suche nach der richtigen Erfordernisse Herausforderung hört sie hineinzuleben. dieses Kompliment. Aus Gesprä­ „Es ist“, sagt sie, „eine chen mit Unter­ c schöne Bestätigung und neehmerinnen e meiner Arbeit.“ Unttternehmern oder nalverantwort­ Person n lichen geschärftes lichen ein e

Profil jener Person zu entwickeln, die dort gesucht wird und die dort vor allem hineinpasst, zählt zu ihren Stärken. Sie ist eine auf­ merksame Zuhörerin, geschult, neben sachlichen Kriterien auch die Unternehmenskultur zu er­ spüren. Denn die bestqualifizierte Frau, der am besten auf das Such­ profil passende Mann sind die falsche Entscheidung, wenn sie nicht in die Kultur und das Team des Unternehmens passen. Vielleicht ist es auch ihre Art, Bewerbern und Kunden Wert­ schätzung entgegenzubringen. Wertschätzung im Wissen um die große Verantwortung, die sie für Unternehmen und Men­ schen trägt. Sie vereint fachliche Kompetenz und Erfahrung. In der

Beraterrolle gibt sie sich diskret und hat eines immer im Blick: das richtige Ergebnis für alle Beteiligten. Die kommunikative Netzwerkerin gilt als auswahl­ starke Spezialistin mit besten Kontakten.

n K Mag. Patricia Kathan-Simma Geschäftsführende Gesellschafterin Am Garnmarkt 4 6840 Götzis Tel +43 5523 54551 office@kathan.jobs www.kathan.jobs


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30 · Werbung/Handel · Die Wirtschaft

Fahrzeughandel unterstützt Forderung nach neuer Ökoprämie

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Der heimische Fahrzeughandel äußert sich positiv zur disku­ tierten Neuauflage der Ökoprä­ mie. Im Jahr 2009 habe sich die Ökoprämie sehr bewährt, sagt KommR Manfred Ellensohn, Fach­ gruppenobmann des Vorarlberger Fahrzeughandels: „Diese ist eine Win­win­Situation sowohl für die Autofahrer, für den Staat durch zu­ sätzliche Steuereinnahmen, aber auch für die Umwelt.“ Wichtig sei aber, dass die aus dem Verkehr genommenen Autos auch tatsächlich verschrottet wer­ den und dass in der Folge Fahr­ zeuge mit neuester Technologie gekauft werden. Mit einer Öko­ prämie wäre sichergestellt, dass ältere Fahrzeuge ohne finanziellen Schaden für die Autofahrer aus dem Verkehr genommen werden. In diesem Zusammenhang fordert Ellensohn zusätzlich eine Zusage

Vorarlberger Energiesparquiz 2017

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der Politik, dass Fahrzeuge, insbe­ sondere Diesel­Kfz, bis zu ihrem „natürlichen Ende“ von den Au­ tofahrern auch uneingeschränkt verwendet werden dürfen. „Denn immer wieder debattierte Fahr­ verbote für Diesel­Kfz würden zu einem volkswirtschaftlichen Schaden für die Autobesitzer in Milliardenhöhe führen“, stellt der Fachgruppenobmann klar. n

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Das Ziel des 2. Vorarlberger Energiesparquiz der Energieautonomie Vorarlberg war es, Bewusstsein für das Thema Energiesparen in der Bevölkerung zu schaffen. Den Rahmen hierfür bildet wiederum die mehrjährig angelegte Energiesparoffensive des Landes Vorarlberg. Auf vol.at wurden unterschiedliche Fragen zum Thema Energiesparen in Form eines Quiz aufbereitet und mit weiterführenden Tipps und Informationen zu diesem Thema ergänzt. Über 2.000 Personen nahmen am Quiz und damit an der Verlosung von attraktiven Preisen teil.

Partner beim Energiesparen: Vorarlberger Elektrofachhandel Bei den vier Hauptpreisen handelt es sich um drei topmoderne A+++ Haushaltsgeräte, die vom Vorarlberger Elektrofachhandel zur Verfügung gestellt wurden und einen Gesamtwert von rund 3.000 Euro erreichten sowie ein E-Bike von Frigo Elektrodrive im Wert von 2.200 Euro. Maria Bachmann gewann eine MIELE Waschmaschine, Gerhard Diem einen Siemens Großraum-Geschirrspüler, Margot Riezler eine Liebherr Kühl-Gefrier-Kombination und Kerstin Hofmarcher das E-Bike.


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· Vorarlberger Arbeitsmarkt · 31

Nahtlose Einbindung in die Unternehmensprozesse der Kunden Die empleo Personal­ agentur ist ausgezogen, das Image der Branche kräftig aufzupolieren: mit modernstem Personal­ management für Unter­ nehmen aus allen Sparten. In den eineinhalb Jahren, in denen empleo am Markt ist, hat sich das Unternehmen – mit inzwischen 12 internen Mitarbeitern an drei Standorten – einen Namen ge­ macht. Nach dem Erfolgsrezept gefragt, erklärt Vertriebsleiter Harald Müller: „Wir kennen die Herausforderungen, vor denen die HR­Abteilungen stehen und setzen genau da an: Ein Personal­ dienstleister muss mehr tun, als passende Mitarbeiter zu rekrutie­ ren – das ist Voraussetzung –, es geht heute darum, die Prozesse des Kundenunternehmens zu ver­

Christoph Bitschnau, Harald Müller, Norbert Nenning und Martin Lenz

stehen und das Personalmanage­ ment nahtlos in diese Abläufe zu implementieren. Dann hat der Kunde einen echten Mehrwert.“ Dazu gehört, die Rahmenbedin­ gungen im Auge zu behalten, bei Änderungen proaktiv Schritte zu setzen und dem Kunden Lösun­

gen anzubieten – bei gesetzli­ chen und kollektivvertraglichen Änderungen genauso wie bei Umstellungen im Kundenunter­ nehmen. Deshalb arbeitet die empleo Personalagentur in den Bereichen IT, Recht und Finanz­ wesen mit Partnern zusammen, die sich auf die Personalbranche spezialisiert haben. Und auch beim Recruiting vertraut empleo auf ein ausgezeichnetes Netzwerk aus europäischen, nationalen und regionalen Arbeitsagenturen und ­vermittlern.

Service & Prozess­ unterstützung bei voller Transparenz Kundenorientiert und flexibel gestaltet sich auch das Online­ Portal: Der Zugriff auf Mitarbei­ terdaten und Dokumente stellt einerseits die Transparenz sicher,

andererseits sind etwa die Un­ terlagen für Audits genau dann ffbereit, wenn sie gebraucht griffb werden. Im Service­Portfolio der empleo Personalagentur steht aber noch einiges mehr: Von der Sicherheitseinschulung über die Batchvergabe bis hin zur Weiter­ bildungsplanung wird alles ange­ boten, was zu einem reibungslo­ sen Personalmanagement dazu­ gehört. Fragen Sie uns.

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Nr. 29-33 · 21. Juli 2017

32 · WKO · Die Wirtschaft

EINE STARKE INTERESSENVERTRETUNG

MACHT’S MÖGLICH! Beschäftigungsbonus fördert Lohnnebenkosten Wer zusätzliche Mitarbeiter anstellt, bekommt in den ersten drei Jahren bis zur Hälfte der Lohnnebenkosten gefördert. Wiedereingliederungsteilzeit sichert Fachkräfte und reduziert Kosten Wenn Mitarbeiter mindestens sechs Wochen krank waren, hilft diese bei der Rückkehr ins Unternehmen. Arbeitgeber ersparen sich 25 % bis 50 % der Lohn- und Lohnnebenkosten.

Mehr Rechtssicherheit für Selbständige Alleinige „Umqualifizierungen“ von Selbständigen zu Dienstnehmern durch die Gebietskrankenkassen samt hohen Rückzahlungen sind Geschichte: Dafür sorgen die Einbindung der SVA und klare Spielregeln bei der Zuordnung. Höhere Forschungsprämie stärkt Innovationskraft Wer in Forschung und Entwicklung investiert, wird ab dem kommenden Jahr mit einer erh höhten Fo orschungsprämie von 12 % auf 14 % unterstützzt. Investitiionszzuwachsprämie auch für grroße Unternehmen Von einem m Zuscchusss von 10 % für Neuinvestitionen profitieren rund 2.5 500 Unterneh hmen in n Österreich. Gew werbeordn nung: Entlas stung und Qualität gesichert Die Re eform der Gewerbeordnung erleich htert wie geplan nt den unternehmerischen Alltag – e Ausbildung g und han ndwerkliche Qualität weiter gesich hert sind. und stelllt siccher, dass duale

In diesem Sinn arbe eiten wir weiter daran, dass es für uns sere Mitglieder und d den Standor t Österrreich h wenig ger Belas stungen und d mehr Chancen fürr die Zukun nft gibt. Da afür brrauchtt es eine starke Interessen-verttrettung der Wir tschaft!

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Österreichische Post AG WZ 16Z040716 W Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch

Anstellung erfahrener Mitarbeiter wird attraktiver Die Lockerung des Kündigungsschutzes älterer Arbeitskräfte macht deren Anstellung für Unternehmen attraktiver.

Die Wirtschaft Nr. 29 bis 33 vom 21. Juli 2017  
Die Wirtschaft Nr. 29 bis 33 vom 21. Juli 2017  
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