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74. Jahrgang • 13. Dezember 2019 • Nr. 22

FOTO: KÄSTLE GMBH/DANIEL ZANGERL/EYE5

Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg

Wintersportdestination Vorarlberg:

Schneesicherheit garantiert Pistenvergnügen

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NR. 22 • DEZEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT | 2


3 | Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft

KLAR UND DEUTLICH

DIENSTGEBER-SERVICE

Österreichische Gesundheitskasse: Kassenfusion schafft Service aus einer Hand! A

m1.Jänner2020istessoweit:Dieneun Gebietskrankenkassenwerdenzur Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) zusammengeführt.Siekümmertsichkünftig um die Gesundheitsversorgung von 7,2 Millionen Versicherten und um 285.000 DienstgeberinnenundDienstgeberinganz Österreich. Die Fusionwird nicht nur denVersicherten, sondern auch den Betrieben Vorteile bieten: Die Österreichische Gesundheitskasse sorgt für eine reibungslose Abwicklung der Lohnverrechnung und bietet den heimischen Unternehmen eine Menge neuer, moderner Services. Nicht nur in der täglichen Arbeit wird vieles einfacher gehen, auch weitere Themen werden nach österreichweit einheitlichen Standards abgewickelt.

foto: ÖGK

Gesundheit. Mit 1. Jänner 2020 nimmt die Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) ihre Arbeit auf. Betriebe mit Standorten in mehreren Bundesländern haben dadurch nur eine zentrale Ansprechstelle.

Statt neun Gebietskrankenkassen gibt es künftig die Österreichische Gesundheitskasse.

FürUnternehmenmitStandorteninnur einemBundeslandändertsichunmittelbar nichts, sie müssen ihre Arbeitsabläufe nicht an die neue ÖGK-Struktur anpassen, sondern Beitragskonten und bereits hinterlegte Bankkontonummern werden wie gewohnt weitergeführt. Für die gut 11.000 Dienstgeber in Österreich,dieStandorteunddamitBeitragskonten in mehreren Bundesländern haben, bleibendiederzeitigenMelde-undBeitragsverpflichtungen unverändert. Für wesentlicheGeschäftsfällewirdabereinsogenannter „Single Point of Contact“ (SPOC) eingerichtet. Während die bisher zuständigen Ansprechpartner sich weiter um Anfragen des täglichen Betriebs kümmern – etwa Auskünfte zu Clearingfällen oder die EntgegennahmevonMeldungen–,dientderSPOCals zentraleAnlaufstellefürwesentlicheFragen zumMelde-,Versicherungs-undBeitragswesen. Dazu zählen Meldeverspätungen, Verfahren, Ratenvereinbarungen, Mahnungen oderVerzugszinsen. SPOCvereinfacht Klärungvon Fachfragen Im Regelfall ist der SPOC in jenem Bundesland ansässig, in dem der Hauptsitz des Unternehmensliegt.FürDienstgeberselbst fällt dadurch kein Änderungsaufwand an, vielmehr wird für sie in Zukunft vieles einfacher, da für bundesweit abzuklärende Fachfragen künftig eine zentraleAnsprechstelle zur Verfügung steht. Dienstgeber, für die ein SPOC eingerichtet wird, werden gesondert informiert.


TOP-LEISTUNG

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OLYMPISCHE EHREN

Unternehmertum auf VORARLBERGER ART

Seidl Catering hat das Rennen um die Gastronomie im Austria House bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio gemacht. Das Vorarlberger Unternehmen wird damit in der japanischen Hauptstadt zum bereits vierten Mal nach den Winterspielen 2014 in Sotschi und 2018 in Pyeongchang sowie den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro für das leibliche Wohl der Gäste aus Sport, Wirtschaft, Tourismus und Politik sorgen. „Ein Projekt in dieser Dimension und im Rahmen der größten Sportveranstaltung der Welt ist für uns ein absolutes Highlight! Die Vorbereitungen haben bereits begonnen, jeder meiner Mitarbeiter brennt darauf, in Tokio dabei zu sein und sich – genau wie die Sportlerinnen und Sportler – für diesen einzigartigen Event zu qualifizieren“, freut sich Ernst Seidl darauf, mit seinem Team sowohl den VIP- und auch den Public-Bereich kulinarisch zu bespielen. Bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio produzierte das Unternehmen aus Götzis in 17 Tagen rund 100.000 Mahlzeiten für 75.000 Besucher und schenkte mehr als 30.000 Liter Bier aus – für Tokio 2020 ist eine ähnliche Begeisterung zu erwarten.

foto: aDi bereUter

Seidl Catering kocht im Austria House inTokio auf


5 | Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft

INHALT

Schwerpunkte d!"#"$ a%#&'(": 6

THEMA. Schneesicherheit. Rund 40 Millionen Euro haben die Vorarlberger Bergbahnen in den vergangenen Jahren in die Schneesicherheit investiert.

10

Event. Über 3.500 Besucher kamen zum 12. Lehrlingsball, der heuer erstmalig von der Sparte Industrie in Kooperation mit der Sparte Handel organisiert wurde.

16

2020. Die Abteilung Außenwirtschaft hat für das kommende Jahr viel geplant.

18

Dis.Kurs Zukunft. Mit zwei Stammtischen und einem Werkstattgespräch fanden gleich drei Top-Veranstaltungen der Digitalen Perspektiven statt.

KOMMENTAR

Gehen wir mutig und selbstbewusst ins neue Jahr

Hans Peter Metzler WKV-Präsident

foto: stuDio faschiNg

„Forcieren wir den Dialog, setzen wir gemeinsam die nächsten Schritte.“

„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“ (Antoine de Saint-Exupéry) Die Zeiten werden anspruchsvoller, die Themen komplexer und die Herausforderungen vielfältiger. Am Horizont zeichnet sich immer deutlicher ab, was da auf Land und Leute zukommen wird. Nun ist Angst vor dem Kommenden mit Sicherheit der falsche Weg, sich der Zukunft zu stellen. Aber klar ist auch, dass nur der gerüstet sein wird, der im eigenen Einflussbereich rechtzeitig erledigt, was zu erledigen ist. Nutzen wir den vielzitierten Spielraum in Vorarlberg, selbstbewusst und aus einer Position der Stärke heraus und nicht getrieben von Schwäche. Wohlwissend, dass wir an unsere Grenzen stoßen – bei Grund und Boden, bei Ressourcen, beim Thema Fachkräfte etc. Daher müssen wir mehr denn je global denken und lokal handeln. Vorarlberg ist klein, aber diese Kleinheit hat den Vorteil kurzer Wege, enger Vernetzung, rascher Entscheidungen und damit hoher Handlungsfähigkeit. Auf Bildung, Klimaschutz, Digitalisierung usw. müssen wir kultur- und gesellschaftspolitisch eine „Vorarlberger“ Antwort finden, denn in einer Welt, die sich immer weiter vernetzt, wird mehr denn je gelten: Wer agiert, bestimmt. Wer reagiert, wird bestimmt. Man könnte das auch mit Anders Indset sagen, dem Philosophen, der beim Start des Dis.Kurs Zukunft ausgerufen hatte: „Ein Leben, zwei Worte: Tu’ etwas!“ Und das werden wir! Mit aller Kraft. Mit größtem Engagement für das Unternehmertum in diesem Land. Dabei vergessen wir aber nicht, dass die Kraft stets in der Gemeinsamkeit liegt. Klein und groß, Unternehmer und ihre Mitarbeiter, Umwelt und Wirtschaft... Verantwortung für das Ganze und nicht nur für den eigenen Bereich zu übernehmen, betrachte ich dabei als eine große Chance. Forcieren wir den Dialog, setzen wir gemeinsam die nächsten Schritte. Eines habe ich dabei gelernt: In einer Zeit, in der jeder nur seinen eigenen Vorteil zu suchen scheint, alles auseinander zu driften droht, ist eine stückweit verpflichtende Solidarität die absolut richtige Antwort. Mein Dank und mein Respekt gilt allen Vorarlberger Unternehmerinnen und Unternehmern, die tagtäglich mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beweisen, wie erfolgreich zum Wohle unseres Lebens- und Wirtschaftsstandortes gearbeitet werden kann. Ich wünsche Ihnen geruhsame und schöne Weihnachten 2019 und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!


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thema Schneesicherheit: Ein Garant für den Tourismus im Winter

Saisonstart. Insgesamt 1.920 Schneeerzeuger sorgen dafür, dass Wintersportbegeisterte in Vorarlberg bestens präparierte Pisten vorfinden. Rund 40 Millionen Euro wurden in den vergangenen drei Jahren investiert.

möglich. Selbst wenn es die Schneefälle zulassen und die Pisten augenscheinlich über eine geschlossene Schneedecke verfügen, bedarf es in den meisten Fällen zusätzlich noch der technischen Beschneiung, damit die Pisten auch tatsächlich befahren werden können. Zusammenspiel Rund70ProzentderGäste,dieVorarlbergvonNovember bis April besuchen, geben Wintersport als Hauptmotiv an. Davon hängen insbesondere kleinere Betriebe ab. „Technisch erzeugter Schnee der Bergbahnen ist daher ein wichtiger Beitrag, um die Einnahmen der Branche abzusichern. DieWintersaisonliegtmitfast55ProzentderNächtigungen und 64 Prozent des Umsatzes immer noch vor dem Sommer“, sagt Christian Schützinger, Geschäftsführer der Vorarlberg Tourismus GmbH. Umgekehrt profitieren auch die Bergbahnenvon demvielfältigen und hochwertigenAngebot, das denTouristen in Vorarlberg zur Verfügung steht. „Schnee alleine bringt noch keine Wintersportgäste auf die Pisten. Wer sich im Wettbewerb durchsetzen möchte, muss denTouristen einGesamtpaket bieten können. Dazu

W

er im Winter in Vorarlberg Urlaub macht, denkt gar nicht groß darüber nach, ob es wohl ausreichend Schnee zum Skifahren gibt. Ganz im Gegenteil –Vorarlberg wird in der Regel mit einer weißen Winterlandschaft assoziiert und Schneesicherheit als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt.DiesesImage,dasimWinterproSaisonrund1,2 MillionenTouristennachVorarlbergundaufdieheimischen Skipisten lockt, ist zu einem großenTeil den laufenden Investitionen in die technische Beschneiung geschuldet. Rund 40 Millionen Euro nahmen die Vorarlberger Bergbahnen in den letzten drei Jahren für die Schneesicherheit indieHandundsicherndamithauptsächlichdasGrundangebot „Schnee“ ab. Es geht den Seilbahnen nicht darum, den Saisonstart immer mehr in den Herbst vorzuverlegen oder ihr Angebot zu erweitern. Aber ohne technische BeschneiungwärederreguläreSaisonstartimDezembernicht

Hannes Jochum, Norbert Steurer und Christian Schützinger (v.l.) betonen die Notwendigkeit der technischen Beschneiung, um das Grundangebot „Schnee“ absichern zu können.


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fotos: freDerick sams/Lisa mathis

THEMA

„Schnee alleine bringt noch keine Wintersportgäste auf die Pisten. Wer sich im Wettbewerb durchsetzen möchte, muss ein Gesamtpaket bieten können.“ Hannes Jochum Obmann Seilbahnen Vorarlberg

zählt eine große Auswahl an Unterkunftsmöglichkeiten – vom günstigen Selbstversorger-Appartement bis hin zum Fünf-Sterne-Hotel – ebenso wie vielfältige EinkaufsmöglichkeitenundeinherausragendeskulinarischesAngebot“, verdeutlicht Hannes Jochum, Obmann der Fachgruppe der SeilbahnenVorarlberg,dasZusammenspielvonTourismus und Beschneiung und ergänzt: „Der wirtschaftliche Erfolg derVorarlbergerBergbahnenistsomitzueinemgroßenTeil auch der hervorragenden Infrastruktur in punkto Handel, Gastronomie und Hotellerie zu verdanken.“ Aus diesem Grund sind Tourismus und Bergbahnen in der Vergangenheitimmermehrzusammengerückt.DurchdieBündelung ihrer Kräfte zählt Vorarlberg zu den beliebtesten Wintersportdestinationen Europas. #schifahra AberauchVorarlbergerinnenundVorarlbergergenießen die optimalen Bedingungen in ihren Skigebieten. Unter dem Titel #schifahra fördern die Bergbahnen im Rahmen der Schulskitage seit Jahrzehnten den heimischen Ski- und Snowboardnachwuchs. Der diesjährige Andrang übertrifft jedoch sämtliche Erwartungen. „Das Kontingent von rund 7.000Tickets ist bereits komplett ausgebucht. Diesverdeutlicht einmal mehr, dass die Nachfrage da ist – wenn auch das Angebot passt“, freut sich Jochum über den großen Erfolgt des Projektes. Wasser, Luft und Strom – sonst nichts NichtsdestotrotzwerdendieInvestitionenderSeilbahnbetriebe in Beschneiungsanlagen nach wie vor kontrovers diskutiert. Entgegen der häufig verbreiteten Meinung braucht es zur technischen Beschneiung lediglich Wasser, Luft und Strom. Das Prinzip der Schnee-Erzeugung ist dabei ein rein physikalischer Vorgang: Wasser wird zu

Die Seilbahnbranche – und damit auch der Tourismus - ist stark von den natürlichen Schwankungen des Wetters abhängig.

feinstenTröpfchen zerstäubt und ausgeschleudert. Das dafür benötigte Wasser gelangt als Schmelzwasser zu einem späteren Zeitpunkt wieder in den natürlichen Kreislauf zurück. Zudem decken die Skigebiete österreichweit ihren Energiebedarfbereitszuknapp90Prozentauserneuerbaren Energiequellen und die laufenden technischen VerbesserungensenkendenEnergieverbrauchkontinuierlich.Aktuellwird pro Kubikmeter technisch erzeugtem Schnee lediglich 1 bis 3 kWh benötigt – so viel wie eine herkömmliche Waschmaschine pro Waschgang verbraucht. Umgekehrt profitieren auch die Bergbahnen von dem vielfältigen und hochwertigenAngebot, das denTouristen inVorarlberg zur Simon Groß Verfügung steht.

Die technische Beschneiung ermöglicht Planbarkeit und Sicherheit für Seilbahn- und Tourismusbetriebe.

Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 71 Mitgliedern und 32 Skigebieten. Vorarlbergweit sind 306 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt rund 1.000 Pistenkilometer bedienen. Durchschnittlich sind über 1.000 Mitarbeiter und 20 Lehrlinge bei den Vorarlberger Seilbahnbetrieben beschäftigt. Jährlich erwirtschaften die Vorarlberger Seilbahnen einen Nettoumsatz aus Personenbeförderung von rund 150 Millionen Euro und reinvestieren im Schnitt 50 Millionen Euro.


Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft | 8

MAGAZIN

DATEN & FAKTEN

Zahlen spiel Oh du Fröhliche...

Zu Fest und Tradition an Weihnachten: 400.000 Pakete pro Tag stellt die Österreichische Post in der Vorweihnachtszeit zu. Normalerweise sind es etwa 250.000.

Weiße Weihnachten heben laut einer aktuellen Umfrage bei

Bestseller

der Vorarlberger ab 15 Jahren kaufen heuer Weihnachtsgeschenke für durchschnittlich rund 360 Euro.

die Stimmung.

Bücher führen heuer das Ranking der Top-10-Weihnachtsgeschenke an.

80,9 %

Im Schnitt werden dabei

6 Geschenke besorgt.

Eines

davon wird rein rechnerisch online gekauft.

rund

100.000

Christbäume werden heuer wieder in den Vorarlberger Stuben aufgeschmückt.

etwa

400.000

Nadeln trägt ein Christbaum von zwei Metern Höhe.

Prozent

Österreichern feiern Nikolaus.

85

Prozent

39

6 von 10

Die Weihnachtscharts: Unangefochtene Nummer 1 bleibt „Stille Nacht, Heilige Nacht“ Es folgen „Leise rieselt der Schnee“ und „Es wird scho glei dumpa“.

Alles Lüge? Lediglich

370 Gramm

Bei den fremdsprachigen Weihnachtsliedern rangiert „Last Christmas“ auf der Eins. Und zwar bei den liebsten wie auch nervigsten Weihnachtsliedern. Ohrwurm? Gern geschehen.

die Christbäume mit dem Label „Ländle Christbaum“ verkaufen, gibt es im Land.

4 von 10 bevorzugen beim Weihnachtsschmuck Rot und Gold.

„Last Christmas“

34 Produzenten,

Öde oder traditionell? Fast 40 Prozent essen jedes Jahr dasselbe an Heilig Abend.

nehmen wir laut einer US-amerikanischen Studie in den Feiertagen zu. Sie schmunzeln? Sie stammt immerhin vom National Institute of Health.

Ein Ländle-Christbaum kostet je nach Größe

20 bis 30 €

Tun Sie‘s bitte nicht! Ja sicher, viele Nadeln landen auf dem Boden. Aber Staubsauger stehen neben anderen Haushaltsgeräten ganz oben auf der Liste der ungewollten Geschenke.

QuelleN: marktageNt.at/WkV/lk-Vorarlberg/kmu forschuNg austria/WieNeriN; grafik: simoN gross/istock


9 | Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft

magazin TV-SONDERSENDUNG

Erfolgsbauplan für junge Unternehmen

PREMIERE

foto: Klaus morgeNsterN/i2b

Im Rahmen des Wettbewerbs i2b der Wirtschaftskammer Österreich und der Erste Bank Sparkasse wurden kürzlich Österreichs beste Businesspläne gekürt. „Erfolgreiche Unternehmensgründungen leisten einen wichtigen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Österreich. Basis dafür ist eine professionelle Vorbereitung mit einem soliden Konzept. Businesspläne sind sozusagen Erfolgsbaupläne für die kreativen Ideen der mutigen jungen Unternehmer und zugleich wichtige Grundlage für Banken und Förderstellen“, betonte die stellvertretende Generalsekretärin der WKÖ, Mariana Kühnel, bei der Prämierung des diesjährigen i2b-BusinessplanWettbewerbes.

Doku über Österreichs WM-Köcheteam Der alle zwei Jahre stattfindende „Culinary World Cup“ gilt mit über 30 teilnehmenden Nationen als einer der größten und prestigeträchtigsten Kochbewerbe der Welt. Das durch den Verband der Köche Österreichs (VKÖ) gecoachte heimische Team konnte sich im November 2018 in Luxemburg in einem spannenden Finale gegen die Favoriten aus Skandinavien und der Schweiz durchsetzen und den Weltmeistertitel erringen. Der Weg an die Weltspitze der jungen Köchinnen und Köche wurde für die Doku „Culinary World Cup“ auch filmisch festgehalten. Die Doku wird am 16. Dezember 2019 um 18:30 im Cineplexx Hohenems vorgeführt. Anmeldung: mike.pansi@vko.at

ORF Vorarlberg mit Jahresrückblick Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu. Zeit, noch einmal auf die aufregenden und spannenden Momente der vergangenen Monate zurückzublicken. Am Montag, den 16. Dezember präsentiert der ORF Vorarlberg um 20:15 Uhr die Top-Ereignisse des vergangenen Jahres aus Vorarlberg in einer großen TV-Sondersendung in ORF 2 V. Moderator Thomas Haschberger begrüßt prominente Gesprächspartner im ORF-Landesfunkhaus in Dornbirn. Gemeinsam lassen sie die Ereignisse des Jahres aus den Bereichen Politik, Sport, Unterhaltung und Kultur Revue passieren.

foto: gerharD bartel

WETTBEWERB

„Die Marke ‚Austria‘ darf nicht nur für beste Produkt- und Dienstleistungsqualität, sondern muss auch für beste UnternehmerQualifikation stehen.“ Renate ScheichelbauerSchuster Obfrau Bundessparte Gewerbe und Handwerk

Jawohl! Nein danke! Nicht nur „Ja“, sondern „sowohl-als-auch“ Entschieden: Bei der kürzlich abgehaltenen Volksabstimmung zum Kiesabbauprojekt in Altach stimmten über 60 Prozent mit einem „Ja“. Das Ergebnis ist aber weit mehr als nur eine einfache Zustimmung. Es zeigt vielmehr die überwiegende, lösungsorientierte Kompromissbereitschaft und die Bedeutung des Projekts für alle Beteiligten – sowohl was die wichtige Stärkung der regionalen Rohstoffversorgung betrifft, als auch andere, genauso wichtige Faktoren: Etwa die Lösung der Verkehrsproblematik durch den klaren Auftrag zur Realisierung eines Verkehrskonzepts, das schlussendlich auch zur Reduktion der Emissionen beitragen wird. Außerdem wäre da noch die Bewahrung vieler langjähriger Arbeitsplätze. Sinn und Wertschöpfung bleiben also keinesfalls auf der Strecke. (gsi)

Einfach nur verzählt? Von fragwürdigen Studien und ihrer Auslegung ÖGB-Chef Reinhard Stemmer erklärte vor Kurzem, dass es unter den Angestellten in Hotellerie und Gastronomie eine zunehmende Unzufriedenheit gebe; er berief sich dabei auf eine angeblich „repräsentative“ Studie. Der Haken? An dieser Studie ist nichts repräsentativ: Von den 500.000 Beschäftigten im österreichischen Tourismus wurden 322 befragt. Also bestenfalls eine Handvoll in Vorarlberg. Wenn überhaupt. Zudem wurden die angeblichen Mängel nur bei „konzernstrukturierten Hotels in den Großstädten festgestellt“. Stemmer beharrte trotzdem auf dem Gesagten; er wurde auch nach Bekanntwerden der Studien-Details mit dem Satz zitiert, die Studie sei repräsentativ für Vorarlberg. Es ist halt nicht jedermanns Sache, einen Fehler zuzugeben. (ad)


Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft | 10

MAGAZIN

INDUSTRIE UND HANDEL

Lehrabsolventen feierten Übertritt zu den Fachexperten

12. Lehrlingsball. Über 3.500 Besucher beim größten Ball des Landes der Sparte Industrie in Kooperation mit der Sparte Handel unter dem Motto „Topp die Wette gilt“.

I

m Mittelpunkt des Megaevents standen seitens der heimischen Industrie die 454 Lehrabsolventen,welche heuer ihren Abschluss in 39 Lehrberufen erfolgreich meisterten – 97 mit ausgezeichnetem und 129 mit gutem Erfolg. DerVorarlberger Handel freut sich über 295 erfolgreiche Lehrabsolventen, die in den Handelsbetrieben dringend benötigt und mit Freude erwartet werden.

WKV-Präsident Hans Peter Metzler mit Antonia, WKV-Direktor Christoph Jenny, Doris und Udo Filzmaier (Bildungssprecher/S.I.E. Group) und Hubert Hämmerle (Präsident der AK Vorarlberg) mit Gattin Christine (vorne rechts).

Fulminante Musik-Acts und Showeinlagen beim 12. Lehrlingsball.

Die Ball-Organisatoren mit den beiden Moderatoren Lisa Alge und Lukas Greussing.

fotos: matthias rhomberg, eva sutter, Dietmar mathis

Spartenobmann DI Georg Comploj bei der AwardÜberreichung an eine Absolventin.

Größter Ball des Landes Für die größte Ballveranstaltung inVorarlberg ließen sich die Firmen Doppelmayr, Blum, Grass und illwerke vkw einiges einfallen: Mit originellen Wetten standen Spaß und Spannung im Vordergrund und die zahlreichen Gästen genossen eine Stimmung wie bei der legendären Samstagabendshow „Wetten dass..?“. Über 3.500 Ballgäste unterstützten die prominentenWettpaten und -patinnen dabei, ihren Einsatz zu gewinnen. Darunter Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler, der neueWirtschaftslandesrat MarcoTittler, Unternehmerin Katharina Rhomberg und der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart.


11 | Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft

MAGAZIN

97 Lehrlinge der Vorarlberger Industrie konnten ihr Lehre mit einem ausgezeichneten Erfolg absolvieren!

Unter dem Motto „Topp die Wette gilt“ sorgte die WKV mit ehrgeizigen Wetten für Spannung.

Angelika Rimmele (Hypo Vorarlberg), Sergej Kreibich, Dr. Wilfried Amann (Hypo Vorarlberg) , Birgit Sonnbichler (Hypo Vorarlberg) und Eduard Fischer (WKV Vizepräsident/Offsetdruckerei Schwarzach) mit Begleitungen.

Hinten: Johannes Collini (Collini Gruppe), Christoph Hinteregger (Doppelmayr), Julija und Martin Saler (Liebherr Nenzing). Vorne Josef Gropper (Liebherr Aerospace) mit Gattin, Max Kloger (Tiroler Röhren) mit Gattin Karin und Oswald Wolkenstein (Wirtschaftskammer Tirol).

Die Vorarlberger Handelslehrlinge feierten erstmals ihren Abschluss beim Lehrlingsball.


Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft | 12

MAGAZIN

BLITZUMFRAGE BAU 2019

Blitzumfrage 2019 konkret Aktuelle Auftragssituation im Vergleich zum Dezember 2018: +9,35 Prozent (Vorjahr +7,40) Auftragssituation erstes Halbjahr 2020 +10,32 Prozent (1. HJ 2019 +6,60)

Bauwirtschaft bleibt „stabil“

vor der Ausschreibung oder sind so weit in Planung, dass sie 2020 ausgeschrieben werden.“ Als Beispiele nennt StroppadieAutobahnabfahrtDornbirn-Mitte,dieAuffahrt Frastanz, den BahnhofAltach oder das Ortszentrum Lech.

Wohnbau: +10,32Prozent (Vorjahr +4,20) Industrie- und Gewerbebau: +0,32 Prozent (Vorjahr +4,00) Öffentlicher Hochbau: -0,81 Prozent (Vorjahr +2,80) Öffentlicher Tiefbau: -1,94 Prozent (Vorjahr -1,20) Sanierung: +9,52 Prozent (Vorjahr +2,60) Mittelfristige Personalplanung: +6,45 Prozent Personalplanung/ Lehrlinge: +12,10 Prozent

„Die Immobilienpreise und leistbare Finanzierungsmöglichkeiten zählen neben dem geforderten Qualitätsstandard zu den zentralen Herausforderungen der Branche.“ Peter Keckeis Innungsmeister Bau

Gute Aussichten. Die heimische Baubranche entwickelt sich insgesamt positiv. Für 2020 rechnen die heimischen Bauunternehmen weiterhin mit einer zufriedenstellenden Auslastung, die Auftragslage ist im Dezember 2019 um gut neun Prozent höher als vor einem Jahr.

Die Bereiche Wohnbau und Sanierung erweisen sich als wichtige Pfeiler der heimischen Bauwirtschaft.

G

ute Auslastung, höhere Auftragslage in der heimischen Bauwirtschaft: Zu diesem Ergebnis kommt die traditionelle Blitzumfrage zu Jahresende. Die bereits spürbare Abflachung der Konjunktur in einigen Bereichen dämpft jedoch die Erwartungen der Bauwirtschaft im gewerblichen Bereich, berichtet Innungsmeister Peter Keckeis. Aufgefangen wird dies vor allem durch eine gute Auslastung im Wohnbau, bei öffentlichen Bauprojekten und Sanierungen. Sehr erfreulich ist die hohe Rücklaufquote von über 75 Prozent. Die Blitzumfrage kann somit als zuverlässiger Indikator für die aktuelle Situation der Bauunternehmen herangezogen werden. Das vergangene halbe Jahr war für die gesamte heimische Bauwirtschaft durchwegs positiv und auch für das erste Halbjahr 2020 erwarten die Vorarlberger Bauunternehmer steigende Auftragszahlen. Insbesondere die Bereiche Wohnbau und Sanierung erweisen sich alswichtige Pfeiler der heimischen Bauwirtschaft. Mit einem leichten Rückgang wird in den Sparten öffentlicher Hoch- (-0,81 Prozent) und Tiefbau (-1,94 Prozent) gerechnet. Industrie- und Gewerbebau spüren Konjunktur Nach Großprojekten wie der Bahnhofcity Feldkirch sowieStandorterweiterungenvongroßenIndustriebetrieben im Jahr 2019 wird im ersten Halbjahr 2020 mit einer stabilenAuftragslageundeinemZuwachsvon0,32Prozent gerechnet. Der Rückgang der deutschen Konjunktur führt auch in Vorarlberg zu Verzögerungen und leichten Abflachungen. Kompensiert wird das durch eine mittelfristig gute Auftragslage im öffentlichen Hoch- und Tiefbau, erklärtderstellvertretendeInnungsmeisterAlexanderStroppa. „Auch wenn die Einschätzungen noch weniger optimistisch sind, rechne ich in diesem Bereich mit einer Trendwende. Zahlreiche öffentliche Bauprojekte stehen

GuteAuftragslage beiWohnbau und Sanierungen Wohnbau und Sanierung bleiben 2020 die Träger der Baukonjunktur. Für das erste Halbjahr 2020 werden Zuwächse erwartet: Bei den Sanierungen über neun Prozent, im Wohnbau ein Plus von über zehn Prozent. Johannes Wilhelm, Wohnbausprecher und stellvertretender Innungsmeister, begründet das mit der wachsenden Nachfrage nach Wohnraum insgesamt und einer verstärkten Bautätigkeit der gemeinnützigen Wohnbauträger. Nachfrage undAngebot anWohnungen ausgeglichen EswerdenwiedervermehrtGrundstückeaufdemMarkt angeboten, auch der Mietwohnungsmarkt hat sich eingependelt. In Vorarlberg gebe es einen schätzungsweisen Gesamtbedarfvoncirca3.200NeubauwohnungenproJahr, davon etwa 400 gemeinnützige Mietwohnungen, erklärt GüntherAmmann,FachgruppenobmannderImmobilienund Vermögenstreuhänder: „Hierbei muss das Ziel sein, den Menschen im Land die Möglichkeit zu bieten, Wohnungseigentum zu erwerben. Dazu braucht es eine Anpassung der Wohnbauförderung an die tatsächlichen Gegebenheiten und Preisniveaus.“ Deponie- und Rohstoffproblem HeimischeRessourcensolltenVorranghabenundnicht über große Distanzen ins Land geholtwerden,was sich im Kostendruck äußere, sagt Keckeis: „Auch die Umwelt und die bereits jetzt schon stark beanspruchte Verkehrssituation im Land leiden unter dieser Problematik.“ Schwierig ist die Situation auch bei den Deponien. Bauschutt und Aushubmaterial ins benachbarte Ausland zu bringen sorge ebenfalls für steigenden Kosten. Lehrlinge gesucht Im Schnitt ist eine Erhöhung des Beschäftigungsstandes um sechs Prozent geplant.Außerdem sollen im ersten Halbjahr 2020 12 Prozent neue Lehrlinge eingestellt werden. Derzeit werden über 200 in der heimischen Bauwirtschaft ausgebildet. Um die Lehre am Bau weiter zu attraktivieren, investiert die Baubranche in die digitale Neuausrichtung der Baulehre. Mit dem Projekt „Baulehre 2020“werden die Lehrinhalte genausowie die LernmethodenandiezunehmendeDigitalisierungamBauangepasst. Simon Groß


13 | Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft

MAGAZIN/WERBUNG

INFORMATION UND CONSULTING

Lithiumbatterien sind brandgefährlich Die neue Website des Fachverbandes Entsorgungs- und Ressourcenmanagement (WKO) informiert Konsumenten über den richtigen Umgang und die Entsorgung von Lithiumbatterien.

I

mmer noch landen zu viele Batterien im Restmüll. Derzeit sind dies laut einer Studie der Montanuniversität rund 20 Batterien proTonne Müll – darunter befindet sich imSchnitteineLithiumbatterie.UndaufjedezweiteTonne Restmüll entfällt durchschnittlich ein Lithium-Ionen-Akku.Dassdiesbrandgefährlichist,beweisendiezahlreichen Brände, von denen vor allem die Entsorgungsbetriebe mit einem geschätzten Schaden in der Höhe von über 100 MillionenEuroindenvergangenenfünfJahrenbetroffensind. Sensibilisierung. Dies liegt laut Expertenmeinung allerdings nicht an den Fehlwürfen allein, sondern auch an der jahrelangen Verweildauer der Lithiumbatterien in den Haushalten. Dazu kommt noch, dass auch nicht mehr verwendete, alte und ausgediente Elektrogeräte zu Hause in der Schublade gehortetwerden. DochVerbraucherwissen zuwenigBescheid,inwelchenGerätensichüberhaupt Lithiumbatterien befinden undwelchenGefahren sie sich bei einem nicht sachgemäßen Umgang aussetzen. Sicherheit. Obmann Christian Böhler: „Lithiumbatterien im Restmüll sind brandgefährlich - sowohl für Haushalte,Unternehmen als auch für unsere Entsorgungsbetriebe. Es ist mir deshalb ein besonderesAnliegen, dass die Bevöl-

Auf der Website lithium-info.at wird mit Tipps zum richtigen Umgang, der Lagerung und sachgemäßen Entsorgung rund um Lithiumbatterien und Akkus informiert.

kerung massiv über den sicheren Umgang und die sachgemäße Entsorgung der Lithiumbatterien aufgeklärt wird. Ziel muss die Verringerung der Fehlwürfe und eine ErhöhungderRücklaufquotesein,sodasseinehöhereSicherheit bei der Sammlung und Entsorgung erreicht werden kann.“ Aufklärung. Der Fachverband Entsorgungs- und Ressourcenmanagement weist Konsumenten deshalb verstärkt auf die Bedeutung der getrennten (Lithium)BatteriesammlunghinundwarntvordenmöglichenGefahren, die von beschädigten und nicht sachgemäß entsorgten Lithiumbatterien ausgehen. lithium-info.at

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Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft | 14

MAGAZIN

INTERVIEW

ANGELIKA STÖCKLER

„Von Genuss, Arbeits- und Kommunikationskultur“ Ernährung und Gesundheit. Betriebsverpflegung hat sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt, denn immer mehr Menschen essen regelmäßig an ihrem Arbeitsort. "Die Wirtschaft" im Interview mit Angelika Stöckler über Trends und Potenziale der Gemeinschaftsgastronomie. Sind die Essensgäste generell anspruchsvoller geworden? Das Qualitäts- und Verantwortungsbewusstsein beim Essen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. „Genießen mit gutem Gefühl“ rückt auch bei den Mahlzeiten im BetriebindenVordergrund.DermoderneEssensgastistmeist gut informiert undwählt Speisen, die zu seinen Bedürfnissen und Einstellungen passen. Erwill auch im Betriebsrestaurant ehrlich informiert werden. Gesundheit, Regionalität, Klimaschutz und Qualität stehen hoch im Kurs.

Zur Person Mag. Angelika Stöckler MPH ist Gesundheits- und Ernährungswissenschafterin sowie ausgebildete Kochlehrerin. Sie entwickelt und leitet Gesundheitsforderungsprojekte und setzt sich für gutes, gesundes und regionales Essen in Betrieben, Gemeinschaftsgastronomie und Tourismus ein. Als Referentin und Seminarleiterin ist sie österreichweit tätig. Stöckler begleitet Betriebe und öffentliche Einrichtungen in den Bereichen Gesundheitsforderung, Ernährung und Public Health. angelika-stoeckler.at

Was sind für Sie die größten Veränderungen in der Betriebsgastronomie? Heute wird die Verpflegung als wichtiger Teil einer guten Unternehmenskultur gesehen. Ein attraktives Betriebsrestaurant mit einem bedarfsgerechten Angebot trägt maßgeblich zum Betriebsklima, dem Wohlbefinden der Mitarbeitenden, der Produktivität und schließlich zum Erfolg des Unternehmens bei. Denn gute Ideen und kreative Lösungen entstehen bekanntlich öfter bei gemeinsamen Mahlzeiten und beim Small Talk mit Kollegen als allein vor dem Computer. Eine gute Betriebsgastronomie steigert die Attraktivität eines Arbeitgebers. Inwiefern haben sich die Wünsche und Bedürfnisse der Essensgäste gewandelt? Mit überwiegend sitzenden Tätigkeiten und steigendem Gesundheitsbewusstsein verlieren die traditionellen Mittagsmenüs an Bedeutung.Auchwenn dasWiener Schnitzel nach wie vor zu den Lieblingsgerichten zahlreicher Gäste zählt, wünschen sich immer mehr ein abwechslungsreichesAngebot an leichten Mahlzeiten, die gut sättigen, ohne zu belasten. Beliebt sind zum Beispiel Suppen, Salate, vegetarische und biologische Gerichte sowie Müslis und Smoothies.

Das bedeutet auch eine Veränderung für das Küchenpersonal... In den vergangenen Jahren hat sich auch im Betrieb die „Verpflegung“ zur „Bewirtung“ weiterentwickelt und wir können sagen „je besser die Gastgeber, desto größer die Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden“. Kennzeichen einer erfolgreichen Zusammenarbeit von Betriebsrestaurant und Betrieb ist, wenn KöchInnen und Köche ins betriebliche Gesundheitsmanagement eingebunden sind und ihre Arbeit alsTeil der Unternehmensphilosophie gesehen wird. Haben Sie einen Tipp für kleine Betriebe ohne eigene Kantine oder Restaurant? Wenn der Bedarf für ein eigenes Betriebsrestaurant nicht gegeben ist, sollte zumindest ein attraktiver Aufenthaltsraum zur Verfügung stehen. Je nach Betriebsgröße und Bedürfnissen der Mitarbeitenden gibt es unterschiedliche Lösungen – von der Essensanlieferung bis zu Automaten, die mit guten, leistungsförderlichen Imbissen bestückt werden. Wie können Sie Betriebe bei der Gestaltung eines zeitgemäßen Essensangebotes unterstützen? Wir analysieren gemeinsam die Bedürfnisse und machen die Hebel für qualitativeVerbesserungen ausfindig. Dann wird das Angebot gemeinsam beispielsweise hinsichtlich Frische, Regionalität, Klimaschutz oder im Sinne des kulinarischen Erlebnisses optimiert. Schließlich geht es darum, den Gast im Mittelpunkt zu sehen und im Betriebsrestaurant Essen inTop-Qualität anzubieten. Erfreulich ist, dass eine Optimierung meist ohne gravierende Mehrkosten möglich ist, wenn wir Abfälle minimieren und den vegetarischen Anteil steigern. Interview: Sabine Barbisch


15 | Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft

MAGAZIN

BRIEFWAHL EINFACH

Wahltage 02. und 05. März 2020

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Mitte Jänner 2020 erhalten Sie Ihre persönlichen Wahlunterlagen mit Antragsformular vom Wahlbüro.

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Bequem von zu Hause aus wählen mit Wahlkarte! Dazu einfach eine Wahlkarte anfordern. Mitte Jänner werden vorausgefüllte Wahlkartenanträge an die Mitglieder der Wirtschaftskammer versendet. Diese senden Sie bitte unterschrieben zurück. Die Wahlkarte wird Ihnen dann spätestens Anfang Februar zugesendet!

www.wkv.at/wahl


Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft | 16

MAGAZIN

Außenwirtschaft: Aviso 2020 Die Außenwirtschaft Vorarlberg hat für das kommende Jahr ein spannendes Programm für exportorientierte Unternehmen zusammengestellt. Erhalten Sie aktuelle Marktinformationen aus erster Hand im Rahmen unserer Wirtschaftsdelegierten-Sprechtage und profitieren Sie vom Fachwissen der Expertinnen und Experten im Rahmen der Info-Veranstaltungen. Der Höhepunkt unseres Export-Jahres ist auch im Jahre 2020 der Vorarlberger Exporttag am 22. Juni im Montforthaus Feldkirch. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Kontakt: Außenwirtschaft Vorarlberg t 05522 305 227, E aussenwirtschaft@ wkv.at wko.at/vlbg/export

Arbeiten in Frankreich Frankreich ist Vorarlbergs fünftwichtigster Außenhandelspartner. Die Grande Nation gilt aufgrund von Besonderheiten in der Verwaltung als etwas anspruchsvollerer Markt, aber wenn man die „Spielregeln“ beachtet, sind auch für Klein- und Mittelbetriebe gute Geschäfte möglich. Neben dem reinen Warenexport ist der Markt auch für die grenzüberschreitende Dienstleistungserbringung interessant. In Kooperation mit dem AußenwirtschaftsCenter Paris vermitteln wir Ihnen einen Überblick über die zu beachtenden rechtlichen und steuerlichen Aspekte. • Mittwoch, 04.03.2020 • WKV, Wichnergasse 9, Feldkirch

Sie wollen fit für den Export werden? Die Wirtschaftskammer Vorarlberg und die Internationalisierungsoffensive go-international, eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der WK Österreich, helfen Ihnen dabei. Folgende Themen werden in fünf Modulen behandelt: Logistik und Frachtdokumente, Grundlagen Zoll, Warenursprung und Präferenzen, Die Umsatzsteuer im Warenexport und -import sowie Exportfinanzierung, Zahlungsabwicklung und Absicherung im Auslandsgeschäft. • 21.01. & 22.01., 28.01. & 29.01. sowie 04.02.2020 • WIFI Dornbirn, Bahnhofstraße 24 www.wko.at/vlbg/export

Rechtsberatung USA Das USA-Geschäft eröffnet zahlreiche Chancen. Doch um erfolgreich in die USA zu exportieren und auch Zahlungen zu erhalten, ist ein rechtliches Know-how unbedingt notwendig. Egal, ob Sie Ihren Markteintritt planen oder bereits auf dem US-Markt vertreten sind, nutzen Sie die Gelegenheit, unsere USA-Experten für ein 45-minütiges persönliches Beratungsgespräch zu treffen. Folgende Experten stehen Ihnen gerne für eine kostenlose Rechtsberatung zur Verfügung: Tycho Stahl, Partner Arnall Golden Gregory LLP Atlanta – Rechtsthemen und Mike Whitacre, Partner Frazier & Deeter LLC Atlanta – Steuerfragen. • Dienstag, 03.03.2020 • WKV, Wichnergasse 9, Feldkirch

WirtschaftsdelegiertenSprechtage 2020

HIGHLIGHT: Der sechste Vorarlberger Exporttag

Um den Schritt in neue Märkte erfolgreich zu bewältigen, beraten wir und unser weltweites Netzwerk der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA Sie gerne bei Ihren ersten Schritten über die Grenze. Und weil man manche Angelegenheiten besser persönlich bespricht, holen wir unsere Wirtschaftsdelegierten – unsere Expertinnen und Experten vor Ort - für eine umfangreiche Unterstützungsleistung nach Vorarlberg. Buchen Sie 20-minütige direkte Einzelgespräche mit den Wirtschaftsdelegierten aus: • Südost- und Zentraleuropa: 16.03.2020 • Nord-, West- und Südeuropa: 21.09.2020 • Afrika, Nahost, GUS, Türkei, Iran: 20.11.2020 • WIFI Dornbirn, Bahnhofstraße 24

Wirtschaftsdelegierte aus 30 Ländern aller fünf Kontinente sind 2020 zu Gast beim Vorarlberger Exporttag. Holen Sie sich aktuelle Wirtschafts- und Marktinformationen der zukunftsträchtigen Märkte oder stellen Sie Ihre konkreten Exportpläne vor und eruieren Sie Ihre Geschäftschancen. Die Wirtschaftsdelegierten stehen Ihnen für direkte Einzelgespräch zur Verfügung. Neben diesen Beratungsgesprächen gibt es an Info-Ständen exportrelevantes Fachwissen aus erster Hand. In unseren vier Export-Info-Sessions diskutieren wir neue Themen und spannende Inputs aus der Export-Welt. • Montag, 22.06.2020 • Montforthaus Feldkirch

fotos: Getty imaGes/eci/istock

Veranstaltungsvorschau der Außenwirtschaft Vorarlberg

ExportkompetenzWerkstatt 2020


17 | Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft

MAGAZIN/PROMOTION

BANK UND VERSICHERUNG

Sicherheitsexperten feiern 25-jähriges Jubiläum

Expertengruppe. Die Sparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer Vorarlberg lud gemeinsam mit den Bankensektoren sowie der Landespolizeidirektion am 4.12.2019 zum 25-Jahre-Jubiläum der Sicherheitsexpertengruppe ins WIFI ein.

as Jubiläum gilt als Zeichen derWertschätzung im Sinne des engen Vertrauens der gemeinsamen Zusammenarbeit in und außerhalb der Expertengruppe. Um die Sicherheit der Banken sektorenübergreifend in Vorarlberg stetig zuverbessern,wurde bereits 1994 ein interdisziplinäres Expertengremium gegründet, welches seitdem zumindest zweimal jährlich zusammenkommt. Im Rahmen der „Expertengruppe Sicherheitswesen“ haben Vertreter der Wirtschaftskammer,derLandespolizeidirektion,allenBankensektoren, den Casinos Austria sowie der Österreichischen Nationalbank die Gelegenheit zu einem intensiven Erfahrungsaustausch. Es werden aktuelle Sicherheitsthemen diskutiert, mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Exekutive und den Bankinstituten kontinuierlich zu optimieren, dieAufklärungsratevon Straftaten zu erhöhen und die Prävention zu stärken. Die Themenfelder reichen dabei von verschiedenen Straftaten im Umfeld der Banken bis hin zur Darstellung kriminalpolizeilicher Phänomene oder konkreten Sicherheitsmaßnahmen. In letzter Konsequenz fließen die gewonnenen Erkenntnisse in Strategien gegen die Kriminalität ein. Der fachliche Vorsitz des Expertengremiums wird dabei für mehrere Jahre vergeben und von den Mitgliedern gewählt. Bei der Jubiläumsveranstaltung betonte Spartenobmann KommR Wilfried Hopfner die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Banken und Landespolizeidirektion. Aufgrund der starken Sicherheitsmaßnahmen

Alles unter einem Dach. GEMEINSAM GESÜNDER.

Ab 1. 1. 2020 werden die SVA und die SVB zur SVS. Mehr Informationen unter svs.at

foto: uDo mittelberger

D

im Bankensektor sowie der hohenAufklärungsquote der Polizei wird ein Bankraub zunehmend schwieriger, was die handelnden Personen dazu veranlasst, alternative Methoden ausfindig zu machen. DieVertreter des Expertengremiums machen im Zuge des 25-jährigen Jubiläums besonders auf den sogenannten „Enkel-/Neffentrick“ aufmerksam und betonen die Aufmerksamkeit, welche in diesem Kontext verstärkt aufgebracht werden muss, da es auch in Vorarlberg immer wieder zu Geldübergaben in diesem Zusammenhang kommt. Das durch die Systempartnerschaft aufgebaute gegenseitige Vertrauen ermöglicht insbesondere in Krisenfällen ein rasches und effizientes Handeln, welches sowohl den Bankmitarbeitern als auch den Kunden zugute kommt.

v.l. Thomas Greis, Walter Filzmaier, Bertram Walser, Erich Schwärzler, Manfred Arquin, Wilfried Hopfner, Georg Müller, Michael Amann.


Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft | 18

MAGAZIN

foto: iKP/Digitale PersPeKtiveN

Erfolgsrezept. Beim DP-„Stammtisch on Ice“ sprachen Kolibri-Inhaberin Katarina Rankovic und Stefan Riest, der technische Mann hinter Kolibri, über das (digitale) Erfolgsrezept der beliebten Eismanufaktur.

Seit 2013 ist bei Kolibri bereits viel passiert, die Ideen sind aber noch lange nicht ausgeschöpft.

K

atarina Rankovic, die Powerfrau hinter der Eismanufaktur Kolibri hat innerhalb von sechs Jahren die in den 1990er-Jahren gegründete Eisdiele übernommen, ausgebaut und um drei Geschäftsfilialen erweitert.Aktuell beliefert Kolibri über 30 Gastronomie- und Hotelbetriebe im Bodenseeraum mit Speiseeis und ist in über 60 Sparfilialen in Vorarlberg vertreten. Ganz neu ist etwa derVertrieb in die Schweiz. Doch was steckt hinter dem Erfolg? Kein Winterschlaf. 2017 machte Katarina mit derUnterstützungvonStefandenSchrittinRich-

DIGITALE PERSPEKTIVEN

DIGITALES WERKSTATTGESPRÄCH

Was macht die Eisdiele digital?

VR und OnlineKommunikation

tung Digitalisierung. Hauptziele waren: Die Arbeitsprozesse zu vereinfachen, die Effizienz zu steigernunddieStandortebessermiteinanderzu vernetzen.Vor zwei Jahren musstenTagesberichte beispielsweise noch von Hand ausgefüllt und überWhatsAppverschicktwerden–heuteistdieser Prozess erheblich einfacher. Mit der Website von Kolibri, die gleichzeitig Bestellsystem für Kunden, Mitarbeiter, Händler und Gastronomen ist, wird alles tagesaktuell erfasst und an die Produktionweitergeleitet.DiePlattformübernimmt zudem die Erstellung von Rechnungen sowie Lieferscheinen und erleichtert so die Arbeit. Besonders ist auch, dass die Eisdiele keine Winterpause macht. Stattdessen können Kunden ab NovemberimeigenseingerichtetenOnline-Shop speziell kreiertesWeihnachtseis bestellen. SocialMedia.Über14.000 folgenderEismanufaktur auf Facebook, knapp 7.000 auf Instagram. Rankovic setzt dabei auf Gewinnspiele, statt Beiträge zu bewerben. Ein weiteres Highlight folgt nächstes Jahr: Die fertiggestellte Kolibri-App. Die App informiert, welches Eis gerade wo erhältlich ist und versendet Push-Nachrichten, damit die Lieblingseissorte immer im Blick behalten werden kann. Auch ein Sammelpass soll in der App integriert werden.

Thomas Feuerstein (GF der Tischlerei Josef Feuerstein) und Christian Küng (GF popup communications) berichteten beim Digitale Perspektiven Werkstattgespräch, wie digital Traditionsunternehmen heute sein sollen.

Alfred Hehle (WKV), Christian Küng (popup communications), Luzia Kalkhofer-Hammling (WKV) und Thomas Feuerstein (Tischlerei Josef Feuerstein).

D

er Handwerksbetrieb wurde 1865 gegründet und ist seit sieben Generationen im Besitz der Familie Feuerstein. Seit 2011 wird die Unternehmenskommunikation überwiegend online betrieben; dafür arbeiten Alexander und Thomas Feuerstein mit der Full-Service-Agentur popup communications zusammen. Neben der Website gehört zur Online-Präsenz der Firma ein Imagefilm sowie Kanäle auf YouTube, Instagram, Facebook und Pinterest. Außerdem druckt die Tischlerei Feuerstein keine Baupläne mehr aus, die an die Kunden verteilt werden, das Unternehmen setzt vielmehr auf Virtual Reality. digitale-perspektiven.at

DIGITALER PERSPEKTIVEN STAMMTISCH

Wie Amazon funktioniert Plattformhelden und Digitale Perspektiven luden am 25.11.2019 zum Stammtisch: Oliver Pretz, E-Business Strategist bei MASSIVE ART, und Oliver Feldkircher, Digital Architekt und Innovationsmanager bei digiPULS, erklärten, wie Amazon funktioniert.

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ie beiden E-Commerce Spezialisten Pretz und Feldkircher präsentierten Spannendes über den "Big Player" Amazon: 55 Prozent aller Produktsuchen weltweit starten direkt auf Amazon, mehr als 250 Millionen Produkte werden auf Amazon.de angeboten, 300 Millionen aktive Kunden-Accounts sind weltweit beiAmazon registriert und fast 60 Prozent des Gesamtumsatzes von Amazon werden durch Third Party (aka Amazon Seller) generiert. Umsatz ankurbeln. Wer sein Strategie auf

Amazon erfolgreich an die Kunden bringen will, muss drei Dinge beachten, um möglichst viel Aufmerksamkeit und eine hohe Sichtbarkeit in der Amazon-Suche zu erreichen: •Amazon SEO: Ranking-Optimierung in der Amazon-Suche • Produkte: Optimierung der Produktdetailseiten • Advertising: Werbemaßnahmen über Amazon-Ads

digitale-perspektiven.at

Oliver Feldkircher (links) und Oliver Pretz.


19 | NR. 22 • DEZEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT

PROMOTION

SEAT

Hola, Mii electric

Vollelektrisch und emissionsfrei durch die Stadt – der neue SEAT Mii electric ist da.

FOTO: SEAT

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MEHR INFOS UNTER www.seat.at

ucadeMeo,VorstandsvorsitzendervonSEATS.Asagt:„Die Premiere des SEAT Mii electric markiert den Beginn einer neuenÄra in unserer Firmengeschichte und bedient zugleich die Marktnachfrage nach einem erschwinglichen Elektroauto“. Denn der neue Mii electric ist das erste vollelektrische Automobil von SEAT. Und die SEAT-Elektromodelloffensive geht weiter. So ist bereits der zweite vollelektrische SEAT el-Born sicher und den SEAT Taraco und SEAT Leon wird es bald als Plug-in-Hybridversion geben.

ständigesNachladenlockerzumeistern.Undsolltemandoch schnell mal tanken müssen: Mit Gleichstrom ist der Akku in einer Stunde wieder auf 80 Prozent geladen. Der neue SEAT Mii electric steht in Kürze bei den heimischen SEAT-Händlern. Um den Einstieg zu erleichtern, gibt es ein sensationelles Leasing-Angebot: Um 249 Euro monatlich imOperationLeasingderPorscheBank,habenKundenKasko, HaftpflichtundServiceinklusive.DasRestwertrisikoundeine Anzahlung entfallen. Einfacher und sicherer geht es nicht.

Der neue SEAT Mii electric ist überwiegend für den urbanenLebensraum konzipiert: KompakteAbmessungen,dynamischesFahrverhalten,spurtstarker,effizienterElektromotor und ein ausdauernder Akku zeichnen den Mii aus. Der kräftigte Antrieb bietet 61 kW (83 PS) und ein stolzes Drehmoment von 212 Newtonmeter. Damit spurtet der SEAT Mii electric in 3,9 Sekundenvom Stand auf 50 km/h – unaufgeregt und flüsterleise. Der üppig dimensionierte LithiumIonen-Akku bietet mit seiner Kapazität von 36,8 kWh laut WLTP-Testzyklus eine Reichweite von bis zu 260 km pro Ladung. Damit ist selbst der tägliche Pendelverkehr ohne

FÜR PRIVAT- UND FLOTTENFAHRER Der SEAT Mii electric wird eines der günstigsten Elektroautos auf dem Markt sein und dabei nicht mehr kosten als ein vergleichbares Modell mit Verbrennungsmotor. Dank seiner niedrigen Betriebs- und Wartungskosten, sparen Privat- und Firmenkunden gleichermaßen. Gerade hohe Laufleistungen bergen hohes Sparpotenzial: Je mehr Kilometer der SEAT Mii electric abspult, desto höher die Ersparnis zum Verbrennermodell. Der Effekt potenziert sich bei der Größe der Flotte.

ÖSTERREICHISCHE GESUNDHEITSKASSE

Sicher, unkompliziert, serviceorientiert: Die neue Österreichische Gesundheitskasse

Aus neun wird eins. Mit 1. Jänner 2020 werden die regionalen Krankenkassen zur Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK).

S

MEHR INFOS UNTER www.gesundheitskasse.at

Wenn ab 1. Jänner 2020 die e-cards Ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Arztordinationen gesteckt werden, dann erscheint am Bildschirm „Österreichische Gesundheitskasse“ anstelle des gewohnten Namens einer der neun bisherigen regionalen Krankenkassen, etwa WGKK oder SGKK.Am hohen Servicelevel und den bestehenden Leistungen ändert sich für die Versicherten und Sie als Dienstgeber in ganz Österreich aber nichts. Betrachtet man das ganze Projekt, ist es eines der größten Reformvorhaben der letzten Zeit mit großen Chancen für alle Beteiligten – Versicherte, Mitarbeiter, Dienstgeber und Vertragspartner. Mit der ÖGK entsteht eine der größten Krankenversicherungen Europas: In den kommenden Jahren sollen Services undAngebote bundesweit ausgebautwerden –Themenwie Primärversorgungszentren, Leistungsharmonisierung, Abrechnung über e-card, neue Behandlungsmethoden oder auch digitale Projekte – sollen weiterentwickelt werden. Keine Änderungen fürVersicherte Für den einzelnen Versicherten ändert sich Anfang Jänner

FOTO: ÖKG

ie ist die neue Kraft im heimischen Gesundheitssystem und sichert die Gesundheitsversorgung von etwa 7,2 Millionen Österreicherinnen und Österreichern in einem der besten Gesundheitssysteme.

Die Österreichische Gesundheitskasse ist ab 1. Jänner 2020 Ihr erster Partner in allen Gesundheitsfragen.

nichts: „Wer bisher bei einer Gebietskrankenkasse versichert war,ist ab1. Jänner2020automatischbeiderÖsterreichischen Gesundheitskasse versichert“, so Generaldirektor Bernhard Wurzer. Das gilt selbstverständlich auch für mitversicherte Angehörige, und es besteht wie bisher in ganz Österreich Anspruch auf umfassende Leistungen und Versorgungsangebote. „Partnerschaftliche Vertragsbeziehungen sind auch in Zukunft oberste Prämisse“, betont Wurzer. Als Dienstgeber stehen Ihnen selbstverständlich weiterhin die bisherigen Ansprechpartner in den Bundesländern und Bezirken zur Verfügung.


Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft | 20

MAGAZIN

Frau in der Wirtschaft on Tour d'Gass in der Hohenemser Innenstadt wurde mit einer klugen Quartiersentwicklung zu einem wahren Schmuckstück. Die Tagesfrequenz an Besuchern hat sich seitdem um ein Vielfaches erhöht, die Zahl der Geschäfte und Arbeitsplätze ist deutlich gestiegen und es ist ein attraktiver Mix an Handwerksbetrieben, Handelsgeschäften und Gastronomie entstanden. Frau in der Wirtschaft lud zum Stadtrundgang, bei dem exemplarisch sechs der einzigartigen Geschäfte in der Hohenemser d'Gass besucht wurden.

Kleidheit Susanne Bell

Schmuckmacherin Anna Waibel

Ecke 33 freistiel Alexandra und Ursula

Susanne Bell ist seit acht Jahren selbstständig, seit vier Jahren ist sie mit ihrem Unternehmen in Hohenems ansässig. Die Modedesignerin hat sich auf Kleider spezialisiert, ihr Motto dafür lautet: "Kleider zum Feste feiern und zum Fahrradfahren". Ihr ist wichtig, dass die Kleider bei verschiedenen Anlässen getragen werden können und setzt damit auf "slow fashion" und nicht auf die kurzfristigen Trendzyklen der Modeindustrie. Bei den Kunden spürt die Modedesignerin, dass den Kunden immer wichtiger ist, woher die Kleidung kommt und wer sie angefertigt hat - bei "Kleidheit" ist das immer Susanne Bell selbst. kleidheit.com

Anna Waibel hat ihre Schmuckmanufaktur in Hohenems vor vier Jahren eröffnet, seitdem hat sich nicht nur bei ihr, sondern im ganzen Quartier viel getan. Waibels Schmuck ist reine Handwerksarbeit, nichts wird zugekauft: "Ich sehe meinen Schmuck nicht als Produkt, sondern als eine lebendige Geschichte voller Erinnerungen und Glück, die uns täglich begleitet." Dafür kreiert sie eigene Kollektionen, fertigt aus altem Schmuck neue Interpretationen und gestaltet auf Kundenwunsch individuelle Schmuckstücke. annawaibel.at

Alexandra und Ursula sind mit "Ecke 33 freistiel" seit 2018 Geschäftspartnerinnen. Die beiden Frauen beleben mit ihren kreativen Arbeiten die untere Ecke der Hohenemser Marktstraße und bieten an buntes und duftendes Sortiment an Blumen, Pflanzen, Accessoires und Geschenken an. Im Sommer gibt es ein kleines Cafe vor ihrem Geschäft und durch die Zusammenarbeit mit der Bio-Landwirtschaft "Erdreich" wollen sie künftig noch stärker auf Schnittblumen aus der Region setzen. ecke33.at

Pimpinella Naturwaren Claudia Matt

Hutmacherinnenwerkstatt Lea Wimmer

Fräulein Amann Petra Amann

Claudia Matt hat mit "Pimpinella" einen Ort zum Wohlfühlen in der d'Gass geschaffen. In ihrem Tee- und Reformhaus bietet sie ihren Kunden besondere Tee- und Kräuterspezialitäten an, es gibt Pflegeprodukte auf Naturbasis und Gesundheitsartikel. Pimpinella ist im Herzen von Hohenems ein Platz zum Verweilen und zum Austausch. pimpinella.at

Lea Wimmer ist Modistin und damit Spezialistin für Hüte und Kopfbedeckungen. In ihrem Geschäft "Aurore & George" fertigt sie für ihre Kunden besondere Einzelstücke an. Für ihre Kreationen verwendet Wimmer hochwertige Naturmaterialien, setzt auf GOTS-zertifizierte Rohstoffe und verarbeitet zu 50 Prozent Second-Hand-Material, zum Beispiel alte Kleidungsstücke oder verleiht alten Hüten und Kopfbedeckungen ein neues Leben. aurore-et-george.at

Petra Amanns ursprüngliche Idee war, ein Spielwarengeschäft zu eröffnen. Die sind in ihrem Laden "Fräulein Amann" auch zu finden, daneben liegt der Fokus ihres liebevoll eingerichteten Ladens aber auf wunderschönen Papier- und Schreibwaren und vielen hübschen Artikeln für Klein und Groß. Auch Schüler finden bei Fräulein Amann ein großes Sortiment. fraeulein-amann.at

fotos: stiplovsek


21 | Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft

PROMOTION

FIRMENPORTRAIT

Hagen Management: Im Zeitalter der Digitalisierung müssen sich Unternehmen strategisch, strukturell und personell so aufstellen, dass sie die zunehmende Dynamik bewältigen können.

Dynamikrobuste Organisation

D

ynamik ist die Menge der Überraschungen, die ein Unternehmen aushalten muss. Die Krux dabei ist nur, dass unser Denken überOrganisation, Management und Zusammenarbeit noch stark vom auf Effizienz und Stabilität ausgelegten Industriezeitalter geprägt ist.

KONTAKT

foto: haGeN maNaGemeNt

Hagen Management GmbH Hintere Achmühlerstraße 1b 6850 Dornbirn Strategie - Organisation Zusammenarbeit Atlassian Solution Partner office@hagen.management 05572 401011 www.hagen.management

„Radikal anders“ Hagen Management ist ein etabliertes, aber „radikal anderes“ Beratungsunternehmen, das 2001 von Dr. Stefan Hagen gegründet wurde. In den letzten Jahren konnten etliche namhafte Unternehmen – darunter viele Weltmarktführer – in Strategie- und Organisationsfragen begleitet werden. Stefan Hagen und sein achtköpfigesTeam haben eine klare Mission: Die funktionierende Organisation im digitalen Zeitalter. Institut für Dynamikrobuste Organisation Seit September ist Hagen Management Mitglied des „Instituts für Dynamikrobuste Organisation!, welches von Dr. Gerhard Wohland und Ralf Hildebrandt gegründet wurde. Wohland - 73-jähriger Physiker - zählt in Europa zu den führenden Experten der funktional-orientierter Systemtheorie. „Denn gute Theorie ist nicht das Gegenteil von Praxis, sondern vielmehr in komplexen

Denkwerkstatt mit Dr. Gerhard Wohland.

Kontexten die einzige Möglichkeit, die Ursachen für die Problemsymptome klar zu erkennen und wirkungsvoll zu bearbeiten. Diese Klarheit ist speziell für Führungskräfte, die viel Verantwortung tragen und Entscheidungen unter zunehmender Unsicherheit treffen müssen, essenziell“, betont Stefan Hagen. Workshop für Führungskräfte In den letzten Monaten organisierte Hagen Management gemeinsam mit dem Institut für Dynamikrobuste Organisation in Vorarlberg mehrere Workshops (siehe Foto), in denen Top-Führungskräfte, Organisationsverantwortliche sowie erfahrene Managementberater ihr Verständnis über Organisation und Führung anhand praktischer Problemstellungen auf den Prüfstand stellten. Im Zentrum stand die Frage, wie Unternehmen „dynamikrobust“ werden können. Auch im Jahr 2020 sind in der Postgarage Arena am CAMPUSV in Dornbirn wieder mehrere systemtheoretische Druckbetankungen mit Dr. Gerhard Wohland geplant. Interessenten können sich jederzeit an Stefan Hagen und sein Team wenden.


Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft | 22

MAGAZIN

Kurz notiert Der Bundeskongress der Bundessparte in Baden stand kürzlich ganz im Zeichen neuer Akzente für die Lehre: „Unsere Sparte ist der größte Lehrlingsausbilder in Österreich. Umso wichtiger ist es, einen neuen dualen Bildungsweg zu skizzieren, der die Lehre auch in der Zukunft sichert“, sagte Bundesspartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster im Beisein von 70 Spitzenfunktionären aus ganz Österreich. Der Vorarlberger Spartenobmann Bernhard Feigl weiß, warum vor allem Vorarlberg als „Land der Lehre“ bezeichnet werden kann: „Hier wird die duale Ausbildung konsequent gestärkt und stets an die neuen und sich laufend ändernden Anforderungen der Arbeitswelt angepasst.“

Mit 1. Jänner 2020 wird Julia Grahammer (27) die neue Geschäftsführerin der Jungen Wirtschaft Vorarlberg. Mit dem engagierten Vorstand will sie das Netzwerk für Vorarlbergs Jungunternehmer weiter ausbauen und übernimmt damit die Geschicke von Lukas Fleisch (31), der sich künftig vollinhaltlich den Aufgaben in der Wirtschaftspolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Vorarlberg widmen wird. Grahammer leitet die Initiative Startupland seit 2018, mit dem Ziel, Vorarlberg zum attraktiven Standort für Start-ups zu machen. Sie wird sich dort weiterhin engagieren, nun rücken JWV und Startupland näher zusammen. jwv.at

Leistung heimischer Wintersportler honoriert Die Fachgruppe der Vorarlberger Seilbahnen honoriert auch heuer wieder die Leistungen verdienter Vorarlberger Wintersportler. Drei Top-Athleten dürfen sich über Freiausweise für sämtliche Vorarlberger Skigebiete freuen. Heuer fiel die Wahl auf Lukas Mathies (Weltcupsieger Snowboard), Alessandro Hämmerle (Junioren Weltmeister Snowboard) sowie auf Eva-Maria Dünser (Weltmeisterin der INAS-Ski-WM für mental beeinträchtigte Sportler), im Bild mit Olympia- und Weltcupsiegerin Anita Wachter, Obmann Hannes Jochum (li. außen) und GF Michael Tagwerker.

Digital, regional, egal? Ein Weckruf für den Mittelstand

Die e-card mit Foto kommt! Info für Unternehmer

Ingenieurbüros: Kompetent, vielseitig, unabhängig

Die neue Studie legt die brennendsten Herausforderungen im Bereich Digitalisierung offen. Spectra befragte im Auftrag von Silberball Digital 160 Entscheider aus Industrie und produzierendem Gewerbe im Dreiländereck. Das Ergebnis zeichnet ein deutliches Bild der Digitalisierung im Mittelstand und den Herausforderungen im Bereich des Kulturwandels, der sich verändernden Customer Journey und den sich daraus ergebenden Anforderungen an Arbeitsprozesse. Studienpräsentation, Diskussion der Ergebnisse und konkrete Handlungsempfehlungen gibt es am 30.1.2020 im weXelerate in Dornbirn. eventbrite.at/e/digital-regional-egal-ein-weckruf-fur-den-mittelstand-tickets-83146333923

Ab 1. Jänner 2020 muss auf jeder neu ausgegebenen e-card für Personen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr ein Foto aufgebracht werden, das den Karteninhaber erkennbar zeigt. Bis Ende 2023 müssen alle alten e-cards gegen neue mit Foto ausgetauscht sein, sofern keine Ausnahme besteht. Die Ausstellung einer neuen e-card erfolgt wie auch bisher jeweils kurz bevor die aktuelle Europäische Krankenversicherungskarte auf der Rückseite der e-card abläuft - oder sobald andere Ausstellungsgründe zutreffen. Bei einem Wechsel der Krankenkasse (z.B. von einem Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit) bleibt die bestehende e-card gültig. chipkarte.at/foto

Kaum ein Bereich der Technik kommt heute ohne die Mitwirkung von technisch kompetenten, unabhängigen und verlässlichen Mitarbeiter der Ingenieurbüros aus. Sie sind ein zentraler Erfolgsfaktor für KMU sowie Konzerne, für die Investitionen der öffentlichen Hand und auch für Privatpersonen. Um besser darstellen zu können, wie gemeinsame Projekte gelingen und auch die Breite des Angebots von Ingenieurbüros darstellen zu können, hat die Fachgruppe ein Journal inkl. Mitgliederverzeichnis gestaltet, abrufbar: wko.at/branchen/vbg/information-consulting/ingenieurbueros/ingenieurbueros-vbg-start.html

foto: istock/GeorG Wilke/shutterstock/chris Gaethke/WkÖ/WkV

Geballte Lehrlingskompetenz im Gewerbe und Handwerk

Wechsel in der JWV-Geschäftsführung


23 | Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft

markt FIRMENBUCH NEUEINTRAGUNGEN

Mundartkult Werbeagentur e.U., Obere Kanalstraße 9, 6845 Hohenems; Geschäftszweig: Werbeagentur; Inhaberin: (A) Pernutsch Melanie, geb. 26.10.1992; eingetragen; – LG Feldkirch, 21.11.2019 – FN 523474s. a.stuchly projektmanagement gmbh, Holzstraße 22, 6890 Lustenau; Geschäftszweig: Entwicklung von Projekten aller Art Beratung bei der Entwicklung von Projekten; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 19.11.2019; GF: (A) Stuchly Alexander, geb. 30.07.1969; vertritt seit 27.11.2019 selbstständig; GS: (B) a.stuchly gmbh; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 26.11.2019 – FN 523819y. Andreas & Marc Domig OG, Moosmahdstraße 42, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Immobilienverwaltung; GesV vom 13.11.2019; GS: (A) Domig Andreas, geb. 22.09.1984; vertritt seit 27.11.2019 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; (B) Domig Marc, geb. 22.09.1984; vertritt seit 27.11.2019 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; – LG Feldkirch, 26.11.2019 – FN 523490p. Microliving Alpha Beteiligungs GmbH, Marktstraße 33, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Beteiligungen an Unternehmen Vermietung und Verpachtung von Kleinwohnungen; Kapital € 40.000; GesV vom 08.11.2019; GF: (A) Pichler Clemens, Dr., geb. 31.01.1981; vertritt seit 27.11.2019 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/Prokuristen; (B) Stuchly Alexander, geb. 30.07.1969; vertritt seit 27.11.2019 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder einer/einem Prokuristin/Prokuristen;

GS: (C) Pegasus Holding GmbH; Einlage € 20.000; geleistet € 20.000; (D) a.stuchly gmbh; Einlage € 20.000; geleistet € 20.000; – LG Feldkirch, 26.11.2019 – FN 523816v. HSD Solutions GmbH, Buxera 25, 6837 Weiler; Geschäftszweig: Kommunikationselektronik, Erdbewegung (Deichgräber) und Montage; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 21.11.2019; GF: (A) Hörburger Jürgen, geb. 23.03.1971; vertritt seit 27.11.2019 selbstständig; GS: (A) FTTH Solutions AG; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 26.11.2019 – FN 523764t. MycoSolutions GmbH, Lerchenfelderstrasse 6 Top 3, 6890 Lustenau; Geschäftszweig: Die Gesellschaft fungiert als Rechtsträger für Zulassungen von Bodenhilfsstoffen, Düngern und Pflanzenschutzmittel in Österreich und den restlichen europäischen Ländern, welche gegenseitige Anerkennung der Zulassungen akzeptieren; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 18.11.2019; GF: (A) Vincenz Reto, geb. 01.06.1964; vertritt seit 27.11.2019 selbstständig; GS: (B) MycoSolutions AG; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 26.11.2019 – FN 523889a. DBI II KG, Achstraße 31, 6844 Altach; Geschäftszweig: nicht gewerbliche Vermietung von Liegenschaften; GesV vom 11.10.2019; GS: (A) Brunauer Dominik, geb. 23.04.1991; vertritt seit 27.11.2019 selbstständig; Kommanditist: (B) Rauch Ida Maria, geb. 01.12.1992; Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 26.11.2019 – FN 521648f.

BUNDESGESETZBLÄTTER BGBl. II Nr. 347/2019 vom 26.11.2019 Feststellung der Ausgleichstaxe nach dem Behinderteneinstellungsgesetz für das Kalenderjahr 2020 BGBl. II Nr. 348/2019 vom 26.11.2019 Aufwertung und Anpassung nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz, dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz, dem Bauern-Sozialversicherungsgesetz, dem Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz sowie dem Bundespflegegeldgesetz für das Kalenderjahr 2020 BGBl. II Nr. 350/2019 vom 26.11.2019 66. Novelle zur KDV 1967 BGBl. II Nr. 351/2019 vom 26.11.2019 Änderung der Verordnung der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) über das Kundeninformationsdokument, der 4. Derivate-Risikoberechnungs- und Meldeverordnung und der Alternative Investmentfonds Manager-Meldeverordnung BGBl. II Nr. 352/2019 vom 26.11.2019 Änderung der FMA-Gebührenverordnung BGBl. II Nr. 356/2019 vom 28.11.2019 IESG-Zuschlagsverordnung BGBl. II Nr. 358/2019 vom 29.11.2019 Die von der Europäischen Kommission festgesetzten

Schwellenwerte für Auftragsvergabeverfahren ab 1. Jänner 2020 BGBl. II Nr. 362/2019 vom 29.11.2019 Gütesiegel für reglementierte Gewerbe, die keine Handwerke sind BGBl. II Nr. 369/2019 vom 02.12.2019 Festsetzung des Mindestlohntarifs für die Betreuung und Bedienung von Anlagen und Einrichtungen auf Liegenschaften für Vorarlberg BGBl. II Nr. 370/2019 vom 02.12.2019 Festsetzung des Mindestlohntarifs für Hausbesorgerinnen und Hausbesorger für Vorarlberg BGBl. II Nr. 377/2019 vom 04.12.2019 Elektronische Übermittlung von Aufzeichnungen gemäß § 18 Abs. 12 des Umsatzsteuergesetzes 1994 BGBl. II Nr. 378/2019 vom 04.12.2019 Nähere Regelung der Umsetzung des Digitalsteuergesetzes 2020 (DiStG 2020-UmsetzungsV) Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

TERMINE Donnerstag, 9. Jänner 2020 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg Gründerworkshop Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, t 05522 305-1144 wko.at Dienstag, 14. Jänner 2020 19.00 Uhr, Raum U2 07, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn „Social Entrepreneurship: Plötzlich NGO!“ Veranstaltung der startupstube. Referentin: Sabine Klotz, Chay-Y Austira. Anmeldung unter veranstaltungen.fhv.at. fhv.at Dienstag, 14. Jänner 2020 19.00 Uhr, Raum W2 11/12, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn Blickpunkt Wirtschaft 040 „Volatility, Uncertainty, Complexity and Ambiguity: Challenges for International Human Resource Management in a VUCA World?“ Referent: Dr. Maria Nathan, University of Lynchburg. Anmeldung unter veranstaltungen.fhv.at. fhv.at Mittwoch, 15. Jänner 2020 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter t 05572 55252-18 wird gebeten. Informationen unter: t 05572 55252–0, wisto@wisto.at wisto.at

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MANAGEMENT UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Gründer-Training (Fit für die Selbstständigkeit) Dornbirn, 17.2. – 16.3.2020, Mo + Mi 18:00 – 22:00 Uhr, 32 Trainingseinheiten, € 510,- (50 % Förderzuschuss für Gründer und Jungunternehmer bis 3 Jahre gemäß JU-Förderrichtlinien von Wirtschaftskammer und Land Vorarlberg); K.Nr. 40780.15 Industriemeister Lehrgang Dornbirn, Start 17.2.2020, Termine laut Stundenplan, 246 Trainingseinheiten, € 3.850,-; K.Nr. 12724.15 Das Wesen Mensch Angewandte Psychologie in der Führung Dornbirn, 18. + 19.2.2020, Di + Mi 9:00 – 17:00 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 12726.15 Vom Kollegen zur Führungskraft Hohenems, 12., 13.3. + 15.4.2020, Do, Fr, Mi 9:00 – 17:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 680,-; K.Nr. 12720.15 Führungstraining – führen leicht gemacht Dornbirn, 12., 13. + 24.3.2020, Do, Fr, Di 9:00 – 17:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 680,-;K.Nr. 12722.15 Change Management Dornbirn, 23. – 25.3.2020, Mo, Di, Mi 9:00 – 17:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 650,-; K.Nr. 12730.15 PERSÖNLICHKEIT

Überzeugen statt überreden Dornbirn, 24.1.2020, Fr 9:00 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 265,-; K.Nr. 10724.15 Körpersprache to go Dornbirn, 21.2.2020, Fr 13:00 – 17:00 Uhr, 4 Trainingseinheiten, € 95,-; K.Nr. 10725.15 SPRACHEN

Italienisch A2/B1 „senza stress“ Dornbirn, 7.1. – 17.3.2020, Di 18:30 – 21:30 Uhr, 27 Trainingseinheiten, € 407,-; K.Nr. 15730.15 Englisch A1.1 Abendkurs Dornbirn, 14.1. – 24.3.2020, Di 18:30 – 21:30 Uhr, 30 Trainingseinheiten, € 215,-; K.Nr. 15701.15 Englisch A2.1 Abendkurs Dornbirn, 15.1. – 18.3.2020, Mi 18:30 – 21:30 Uhr, 30 Trainingseinheiten, € 215,-; K.Nr. 15707.15 Englisch B1.1 Kompaktkurs Dornbirn, 14.1. – 17.3.2020, Di + Do 17:50 – 19:50 Uhr, 36 Trainingseinheiten, € 293,-; K.Nr. 15727.15 Deutsch C1 Vormittagskurs (Sehr fortgeschrittenes Niveau) Dornbirn, 25.2. – 15.4.2020, Di, Mi, Fr 8:00 – 12:00 Uhr, 88 Trainingseinheiten, € 671,-; K.Nr. 18784.15

Diplomierter Meditations- und Achtsamkeitslehrer Dornbirn, 27.1.2020, Mo 18:00 – 19:30 Uhr; K.Nr. 11721.15 Soft Skills Akademie Dornbirn, 28.1.2020, Di 17:30 – 19:00 Uhr; K.Nr. 10701.15 Coaching Dornbirn, 30.1.2020, Do 17:30 – 19:00 Uhr; K.Nr. 13701.15

BETRIEBSWIRTSCHAFT

Buchhaltung II - Aufbaukurs Hohenems, 27.1. – 25.3.2020, Mo + Mi 18:00 – 22:00 Uhr, 66 Trainingseinheiten, € 720,-; K.Nr. 21705.15 Excel im Rechnungswesen Dornbirn, 27.1. – 5.2.2020, Mo + Mi 18:00 – 21:00 Uhr, 12 Trainingseinheiten, € 395,-; K.Nr. 21708.15 Controlling – Businesspartner für Klein- und Mittelbetriebe Dornbirn, 31.1. – 25.6.2020, Termine lt. Stundenplan, 131 Trainingseinheiten, € 2.780,-; K.Nr. 21730.15 Schwierige Kunden am Telefon Dornbirn, 5.2.2020, Mi 9:00 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 290,-; K.Nr. 29711.15 Einführung in die Personalverrechnung Dornbirn, 18.2. – 31.3.2020, Di + Do 18:00 – 21:00 Uhr, 36 Trainingseinheiten, € 540,-; K.Nr. 21740.15 Praxisorientiertes Logistikmanagement Dornbirn, Start: 21.2.2020, Termine lt. Stundenplan, 102 Trainingseinheiten, € 2.980,-; K.Nr. 22710.15 EDV / INFORMATIK

Facebook für Anwender und Unternehmer Dornbirn, 8. + 15.1.2020, Mi 13:00 – 17:00 Uhr, € 195,-; K.Nr. 81716.15 Digitale Fotografie – der Einstieg Dornbirn, 11.1. – 1.2.2020, Sa 9:00 – 15:00 Uhr, € 415,-; K.Nr. 80748.15 Adobe InDesign Einführung Dornbirn, 13. – 29.1.2020, Mo + Mi 18:00 – 22:00 Uhr, € 425,-; K.Nr. 80738.15 Word, Excel & Co Dornbirn, 14. – 31.1.2020, Di + Fr 13:00 – 17:30 Uhr, € 405,-; K.Nr. 80729.15 PowerPoint Einführungskurs (ECDL Modul) Dornbirn, 15. – 29.1.2020, Mi 18:00 – 22:00 Uhr, € 199,-; K.Nr. 80789.15 Adobe Photoshop Einführung Dornbirn, 16. – 30.1.2020, Do 8:00 – 16:00 Uhr, € 425,-; K.Nr. 80733.15 TECHNIK

CAD mit Inventor Hohenems, 7. – 31.1.2020, Di + Fr 18:00 – 22:00 Uhr, € 938,-; K.Nr. 32770.15 AutoCAD 1 (Grundlagen, 2D-Zeichnen) Hohenems, 8. – 27.1.2020, Mo + Mi 18:00 – 22:00 Uhr, € 698,-; K.Nr. 32710.15 Allround-Schweißkurs für Einsteiger Dornbirn, 13. – 23.1.2020, Mo, Mi, Do 18:00 – 21:20 Uhr, € 460,-; K.Nr. 39702.15 MAG-Schweißen I (Grundkurs) Dornbirn, 27. – 31.1.2020, Mo – Do 7:45 – 16:45 Uhr, Fr 7:45 – 11:45 Uhr, € 795,-; K.Nr. 39704.15

Information und Anmeldung: 05572 3894-424, Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

Industrial Engineering Dornbirn, 16.6.2020, Di 18:00 – 20:00 Uhr; K.Nr. 62750.15

AutoCAD 4 (Systembetreuer) Hohenems, 29.1. – 19.2.2020, Mo + Mi 18:00 – 22:00 Uhr, € 878,-; K.Nr. 32740.15 Praxisbezogene Werkstofftechnik und Wärmebehandlung Dornbirn, 30. + 31.1.2020, Do 8:00 – 16:00 und Fr 8:00 – 12:00 Uhr, € 260,-; K.Nr. 36704.15 IWS-Hauptlehrgang (Schweißwerkmeister) Dornbirn, Februar – Juni 2020, Termine laut Stundenplan, € 4.850,- (inkl. Lehrunterlagen + Prüfungsgebühr), Diplomgebühr € 585,- (IWS Internationales Diplom); K.Nr. 39732.15 Elektropneumatik Dornbirn, 13. + 14.2.2020, Do + Fr 8:00 – 16:00 Uhr, € 390,-; K.Nr. 36750.15 CNC-Fachmann Dornbirn, 17.2. – 15.6.2020, Termine lt. Stundenplan, € 2.630,- zzgl. € 420,- Prüfungsgebühren; K.Nr. 38770.15 CNC-Einstiegskurs Dornbirn, 18. – 28.2.2020, Di – Fr 8:00 – 17:15 Uhr, € 1.490,-; K.Nr. 38750.15 Vorkurs Werkmeisterschule Bio- und Lebensmitteltechnologie Dornbirn, 4.5. – 24.6.2020, Termine lt. Stundenplan, € 820,-; K.Nr. 68700.15 GEWERBE / HANDWERK / TOURISMUS / VERKEHR

Unternehmer-Training „KLASSISCH“ Dornbirn, 7.1. – 20.2.2020, Mo – Fr 8:00 – 17:00 Uhr, (inkl. 4 Abendtermine im Februar 2020 für die Prüfungsvorbereitung), € 1.790,-; K.Nr. 40770.15 Unternehmer-Training „KOMPAKT“ Dornbirn, 8.1. – 8.4.2020, Mi + Mo 18:00 – 22:00 Uhr, € 1.560,-; K.Nr. 40774.15 Unternehmer-Training „KOMPAKT“ Dornbirn, 9.1. – 9.4.2020, Do + Di 18:00 – 22:00 Uhr, € 1.560,-; K.Nr. 40777.15 VBK Meisterprüfung Bäcker Hohenems, 20.1. – 28.4.2020, Termine lt. Stundenplan, € 2.600,-; K.Nr. 49700.15 Sommelier Österreich Hohenems, 3. – 22.2.2020, Termine lt. Stundenplan, Mo – Sa 9:00 – 17:00 Uhr, € 1.690,-; K.Nr. 78730.15 WELLNESS / GESUNDHEIT / WIEDEREINSTIEG

Diätisch geschulter Koch Hohenems, 20.1. – 7.4.2020, Mo + Di 8:00 – 17:00 Uhr, € 1.980,-; K.Nr. 77730.15 Info-Abend - Diplomierter Meditations- und Achtsamkeitstrainer Dornbirn, 27.1.2020, Mo 18:00 Uhr, K.Nr.11721.15 Diplomierter Meditations- und Achtsamkeitstrainer Dornbirn, 26.2. – 20.6.2020, 4 Blockveranstaltungen, Mi – Sa 10:00 – 19:00 Uhr, € 2.350,-; K.Nr.11722.15

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GESUNDHEIT

MANAGEMENT

TECHNIK

Lehrgang Betriebswirtschaft

Diplomierter Meditations- und Achtsamkeitslehrer

Human Resource Management Basis

SchweißwerkmeisterLehrgang

Unternehmerisches Handeln Im Zentrum dieser Weiterbildung steht ein Unternehmensplanspiel – Sie entscheiden und agieren als Unternehmer im Wettbewerb. Teilnehmer Personen mit geringen betriebswirtschaftlichen Vorkenntnissen, Ingenieure, Techniker, Natur-, Geistes-, Sozial- und Rechtswissenschaftler, Fachkräfte, Sachbearbeiter und Projektverantwortliche, die einen fachlichen Arbeitsbereich selbstständig betreuen und eine wirtschaftliche Machbarkeit im Auge behalten müssen. Nutzen Durch die Entwicklung eines themenübergreifenden Problembewusstseins erkennen Sie betriebswirtschaftliche Zusammenhänge. Sie analysieren, entscheiden und handeln aus der Sicht eines Unternehmens und setzen somit das theoretische Wissen direkt in die Praxis um. Inhalt l Allgemeine betriebswirtschaftliche Einführung l Unternehmensführung l Marketing l Finanz- und Rechnungswesen l Produktion und Materialwirtschaft l Wirtschaftsrecht l Unternehmensplanspiel Abschluss Am Ende der Ausbildung haben Sie die Möglichkeit, in einem schriftlichen Test Ihr Wissen zu überprüfen. Sie erhalten ein Zeugnis, wenn Sie am Unternehmensplanspiel und der schriftlichen Wissensüberprüfung teilgenommen haben. Trainingseinheiten: 102 Beitrag: € 1.740,Ort: WIFI Dornbirn TERMIN Start Lehrgang: 27.02.2020 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 23710.15 Persönliche Beratung Margreth Amann t 05572 3894-475 amann.margreth@vlbg.wifi.at

Persönlichkeitsentwicklung und berufliche Qualifikation in einem Teilnehmer Alle, die Meditation für sich entdecken möchten und vorhaben, als Meditationslehrer zu arbeiten. Sowie alle, die ihre vorhandene Tätigkeit mit Meditation ergänzen und bereichern möchten. Voraussetzungen l Mindestalter 18 Jahre l Bereitschaft, auch außerhalb des Unterrichts Meditation zu üben l Bereitschaft zur Durchführung häuslicher Übungen von einer Stunde pro Tag zwischen den Ausbildungsmodulen Inhalt l Eigenerfahrung und Selbstwahrnehmung: Sich selbst kennenlernen und annehmen; Zum stillen Beobachter werden; Tiefe Entspannung erfahren l Lern- und Übungspraxis: Anleitung von stillen, geführten und bewegten Meditationstechniken l Theoretische Grundlagen: Was ist Meditation, was nicht? Entmystifizierung von Meditation; körperliche und psychische Wirkungen; Planung und Organisation von Stunden, Kursen und Stilletagen l Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen: Definition des Tätigkeitsbereiches; Abgrenzung zu Heil- und Therapieberufen; Möglichkeiten und Grenzen der gewerblichen Tätigkeit, Selbstmarketing

Teilnehmer Metallfacharbeiter, Konstrukteure, Schweißaufsichtspersonen, Meister, Werkmeister, Facharbeiter, Schweißer, Verantwortliche für die Schweißtechnik, Vorarbeiter, Schlosser.

Teilnehmer Menschen mit zwei bis drei Jahren allgemeiner Berufserfahrung, die in ihrem Unternehmen für Personalfragen verantwortlich sind oder sich in Richtung Human Resource Management entwickeln möchten. Es sind keine Vorkenntnisse aus dem Personalbereich erforderlich.

Voraussetzungen Für eine Zulassung zum Lehrgang sind, je nach Vorbildung und angestrebter Abschlussbescheinigung, Bestätigungen zu erbringen bzw. der Vorbereitungslehrgang IWS 0 zu absolvieren. Die Zugangsvoraussetzungen fordern Sie bitte bei Frau Caroline Bitschnau (T 05572 3894-468 oder E bitschnau.caroline@vlbg.wifi.at) an.

Inhalt l HR, Strukturen und Trends l Recruiting, Social Media Recruiting und Personalmarketing l Methoden und Instrumente der Personalentwicklung l Betriebliches Gesundheitsmanagement l HR, Führung und Kommunikation l Persönlichkeitsentwicklung l Mitarbeitergespräche und Management by Objectives (MbO) l Arbeitsrecht Grundlagen l Vergütung Grundlagen

Nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung erhalten die teilnehmenden Personen das nationale Zeugnis zum Schweißwerkmeister und/oder das internationale Diplom des International Institute of Welding (IIW) zum International Welding Specialist.

Abschluss Vorstellung einer eigenen Stunde als Projektarbeit. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein WIFI-Diplom.

Lehrgangsleitung: Mag. Markus Metzger, MSc illwerke vkw

Trainerteam: Wolfgang Kaschel & Belinda Hagen Meditations- und Achtsamkeitslehrer, langjährige Dozenten und Ausbilder für Bewusstseinsschulung

Trainingseinheiten: 120 Beitrag: € 2.995,Ort: WIFI Dornbirn

Trainingseinheiten: 136 Beitrag: € 2.350,Ort: WIFI Dornbirn TERMINE Kostenloser Info-Abend: 27.1.2020 Mo 18:00 – 19:30 Uhr Kursnummer: 11721.15 Start: 26.2.2020 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 11722.15

(„IWT Teil 1 (IWS) / SWM“-Hauptlehrgang bzw. „International Welding Specialist“)

In diesem Lehrgang erfahren Sie praxisnah die grundlegenden Themen und Trends des Personalmanagements, wie Sie professionelle Methoden im Recruiting, Personalmarketing und der Entwicklung in der Praxis erfolgreich umsetzen und Maßnahmen für ein leistungs- und gesundheitsförderliches Betriebsklima schaffen.

TERMINE Kostenloser Info-Abend: 4.2.2020 Di 17:30 – 19:00 Uhr Kursnummer: 12770.15 Start: 21.2.2020 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 12776.15 Persönliche Beratung Marzellina Feurstein t 05572 3894-459 feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at

Inhalt Vorträge in den Fachgebieten: l Schweißverfahren und Ausrüstung l Werkstoffe und deren Verhalten beim Schweißen l Konstruktion und Berechnung l Fertigung und Anwendungstechnik Trainingseinheiten: 300 (inkl. Praktikum + Prüfung) Beitrag: € 4.850,- (inkl. Lehrunterlagen + Prüfungsgebühr) Diplomgebühr: € 585,- IWS (Internationales Diplom) Ort: WIFI Dornbirn TERMIN Februar - Juni 2020 Termine laut Stundenplan Kursnummer: 39732.15 Persönliche Beratung Caroline Bitschnau t 05572 3894-468 bitschnau.caroline@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Susanne Koller t 05572 3894-459 koller.susanne@vlbg.wifi.at

Information und Anmeldung: 05572 3894-424, Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

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NR. 22 • DEZEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT | 26

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Das Vorarlberger Start-up visionworks entwickelt multimediale Produkte wie Apps, Websites und interaktive Systeme für Marken und Unternehmen – und liefert modernste Hardware.

Technik & Content aus einem Guss

Projektions-Mapping für digitale Messekonzepte.

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as Thema „Digitalisierung“ stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Oft sind die Möglichkeiten zu vielfältig oder die Aufgaben zu groß, um diese unternehmensintern abdecken zu können. Gleichzeitig werden für die Umsetzung eines Digitalisierungsprojektes in der Regel mehr als ein externer Dienstleister benötigt. Dies führt nicht nur zu einem hohen Arbeitsund Zeitaufwand seitens des beauftragenden Unternehmens, sondern auch zu höheren Ausgaben und längeren Projektlaufzeiten. Diesem Problem hat sich ein Unternehmen aus Vorarlberg angenommen. Die visionworks GmbH hat sich auf die Konzeption, Gestaltung und Entwicklung von Digitalisierungslösungen spezialisiert und beschäftigt Experten aus den Bereichen IT, Medientechnik, Mediendesign, Marketing und Softwareentwicklung. „Durch diese interdisziplinären Kompetenzen unserer Digitalagentur können wir anspruchsvolle und innovative Projekte schnell umsetzen. Das hat einen entscheidenden Vorteil: ein Ansprechpartner für das Unternehmen und somit Komplettanbieter“, meint Dr. Alexander Berzler, Leitung Kreation.

LED-Experten visionworks bietet jedoch nicht nur „Softskills“, sondern hat auch modernste Hardware im Portfolio. So ist das noch junge Unternehmen seit Dezember 2019 zertifizierter Premium Partner des Marktführers Samsung im Bereich LED-Signage. „In Zusammenarbeit mit Samsung Österreich konnten wir Produkte wie die visionWALL entwickeln, um unseren Kunden ein Gesamtkonzept für

Interaktive Lösungen.

den Einsatzvon hochqualitativen LED-Wänden anbieten zu können – von der Hardware über die Installation und Betreuung vor Ort bis hin zur Erstellung von Medieninhalten“, so Frank Schwärzler, Leitung Technik bei visionworks.

Markenerlebnisse in höchster Auflösung Die hohe Qualität moderner LED Displays bietet die Möglichkeit, das Kundenerlebnis in Innenräumen neu zu beleben und ein visuelles Erlebnis zu bieten, das begeistert – von Konferenzräumen über Empfangsbereiche bis hin zu Schaufenstern. Überall dort können Inhalte in höchster Auflösung perfekt in Szene gesetzt werden. visionworks hilft als Multimedia-Experten Botschaften der Marken- und Unternehmenskommunikation grafisch, audiovisuell und dreidimensional zu gestalten.

KONTAKT visionworks GmbH Am Rain 32, 6710 Nenzing +43 5525 205 581 10 office@vision-works.at www.vision-works.at


27 | NR. 22 • DEZEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT

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Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft | 28

MAGAZIN

GEWERBE UND HANDWERK

Kern-Zeit. Die Sparte Gewerbe und Handwerk hat zur Förderung der Lehrlingsausbildung zwei kostenlose Plätze für das Potenzialprogramm Kern-Zeit verlost. Vor Kurzem haben die ersten Workshops stattgefunden.

D „Ich glaube an die Lehrlinge, ihr Potenzial und an die Qualität des Handwerks.“ Monika WohlmuthSchweizer Initiatorin

Potenzialprogramm für Lehrlinge mit persönlichem Ansatz

ie Gewinner erwarten neun bis zehn Workshoptage proLehrjahr,anwelchendieBasisderPersönlichkeitsentwicklung – vom richtigen Verhalten im Betrieb bis zur eigenen Verantwortungsübernahme – erlernt wird. Das PotenzialprogrammwurdevonMonikaWohlmuth-Schweizer initiiert, unterstützt wird sie bei der Durchführung der Workshops von Trainern und Coaches aus verschiedenen Bereichen wie Supervision und Pädagogik. PersönlicherAnsatz.Lehrlinge erfordernvielAufmerksamkeit und es gibt stets neueAnforderungen, mit denen siekonfrontiertwerden. MonikaWohlmuth-Schweizervon „tag eins - büro für wandel“ erklärt, warum sie das Kern-Zeit-PotenzialprogramminsLebengerufenhat:„Weil ich ganz fest an die Lehrlinge, an das Potenzial dieser jungenErwachsenenundandieQualität desHandwerksglaube undweil ich überzeugt bin, dass Bildung mehr als reine WissensvermittlungunddasErlernenkognitiverFähigkeiten ist. Ich glaube auch, dass dieser breite und persönliche AnsatzeineAntwortaufdiegesellschaftlichenVeränderungen und die neuen Arbeitsformen sein wird.“ ErsteEinblicke.Nicht nur bei Jonas und Samuel, die bei derVerlosung einen PlatzimPotenzialprogramm ergattert haben, scheint das Programm gut anzukommen: Wohlmuth-Schweizer berichtet, dass die Jugendlichen als eine bunte,offeneundneugierigeRundemitganzunterschiedlichen Charakteren wahrgenommen wird. Die verschiedenenBerufsgruppenbringendieunterschiedlichstenErfahrungen in dieGespräche mit ein,wodurch unglaublichviel voneinander gelernt werden könne. Auch die Ausbilder haben festgestellt, dass die Jugendlichen sehr gerne in die Workshops kommen. Bereits dreiWorkshops. Bis Anfang Dezember wurden bereits dreiWorkshops – jeweils inTageseinheiten – abgehalten: Der Kennenlern-Tag startete in der freien Natur. DabeiwurdeKern-ZeitmitdenunterschiedlichenThemenfeldern erklärt, man lernet sich natürlich auch gegenseitig kennen – und passend dazu noch einiges über die Natur. Das Mittagessen wurde gemeinsam zubereitet, denn alle leisten im Rahmen des Programmsstets ihren Beitrag.Am Nachmittagwurde dasThema Kennenlernen genauer analysiert: Dabei wurde der Begriff „Resonanz“ ausgiebig behandelt und am Beispiel der Begrüßung direkt geübt. Tag zwei stand unter dem Thema „Erfolgreiche Menschen und was sie erfolgreich macht“: Es wurde über erfolgreiche Menschen diskutiert, wer für erfolgreich gehalten wird und vor allem – warum?Was hat diese Menschen motiviert? Was haben sie für Herausforderungen in ihrem Leben gemeistert? Welche Chancen haben sie genutzt? In diesem Zusammenhang lernte man verschiedene Tugen-

den kennen. Das Lerntagebuch und die Kernzeit-App wurdenzudenneuenBegleiternder Jugendlichen auchaußerhalb der Kern-Zeit-Tage. Tag drei stand unter dem Motto „Trotzdem tun“: Eswar ein kalter und nebliger Tag, aber die Jugendlichen marschierten dennoch einfach los – und hielten durch! Keiner hatgejammert,ganzimGegenteil:„Esistwiederspannend und lehrreich“, waren sich die Lehrlinge einig. Wer hätte das am Morgen gedacht. Anschließend nahm man sich gemeinsam dem Thema Dankbarkeit an: Wofür bin ich dankbar? Wo war ich Geschenk für andere? Die „Verwöhnfalle“ erklärte außerdem, warum es manchmal so schwer sein kann, Dinge einfach zu tun. Und mit dem Dankbarkeitstagebuch bekamen alle direkt die nächste „Durchhalte-Aufgabe“ gestellt. Entwicklung. „Vordenken – Tun – Nachdenken oder Entdecken – Erleben - Entscheiden: Das ist der Rhythmus, in dem wir Themen verarbeiten – von Resonanz über Lernen,vonDankbarkeitüberpositiveBeziehungengestalten. Im Tun formen wir das Erleben und im Nachdenken machen wir daraus eine Erfahrung und übernehmen gleichzeitig auch die Verantwortung für das neue Wissen“, sagt Wohlmuth-Schweizer. Nach den ersten drei Tagen sei es noch schwer abzuschätzen, welche weitere Entwicklung sich abzeichnenwird und nennt dabei folgendes Feedback eines Jugendlichen: „Das ist irgendwie schon ganz anders als bisher!“. Das zeige auf jeden Fall schon, dass etwas passiert,freutsichdieInitiatorinvonKern-Zeit. Simon Groß

„Mich interessiert auch, was andere Lehrlinge in diesem Bereich machen und vor allem, dass wir unsere Erfahrungen teilen können. Der Austausch mit den anderen Lehrlingen ist sehr interessant.“ Jonas Zimmermann Lehrling Tecnoplast GmbH

„Die ersten Workshops waren super. Das Kennenlernen zwischen den Lehrlingen und den Ausbildern war auch sehr nett und entspannt.“ Samuel Maria Kogler Lehrling Dobler Installationstechnik GmbH


29 | NR. 22 • DEZEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT

Markenkommunikation auf den Punkt – seit 1969.

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Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft | 30

MAGAZIN

INTERVIEW

ERWIN THOMA

„Der Holzbau kennt keine Grenzen“ Werkstoff Holz. Erwin Thoma hat Bücher über die Kraft der Bäume geschrieben und gilt als Pionier des ökologischen, nachhaltigen Bauens. Der Unternehmer billigt dem Massivholzbau große Zukunftschancen zu.

fotos: thoma

aus Holz gebaut. Später lernten wir, die ersten Passivhäuser und energieautonome Häuser zu bauen, die ohne komplizierte Technik und ohne Dämmstoffe sowie giftige Chemie ausgekommen sind. Das war ein Traum, weil wir endlich das Bauen eines Hauses von der üblichen Wegwerfmentalität zum echten Kreislaufprojekt gemacht haben.

Zur Person Der Salzburger Erwin Thoma (57) ist Forst- und Betriebswirt, der als Unternehmer und Autor auf dem Gebiet „Baumwissen und Holzinnovation“ tätig ist. Die Thoma-Holz GmbH bietet unter anderem Familienhäuser mit unverleimter Vollholzhülle an (Holz100). thoma.at

Was fasziniert Sie an Bäumen bzw. dem Werkstoff Holz? Wald und Bäume haben unser Leben erst ermöglicht. Im Holz der Wälder ist mehr CO2 gespeichert als in der ganzen Atmosphäre vorhanden ist. Der Baum ist also ein lebensspendender Begleiter für jeden Menschen. Gleichzeitig ist Holz ein Werkstoff, der so viele Vorzüge hat wie kein anderes Material. Es ist der Stoff, in dem alle Evolutionsweisheit der Natur gespeichert ist. Sie haben in Ihrem Traumberuf als Förster gearbeitet. Was hat Sie dazu bewogen, 1990 Unternehmer zu werden und eine Holzbaufirma zu gründen? Da hat der Opa eine wesentliche Rolle gespielt. Ich habe als junger Familienvater gesehen, wie der alte Zimmermann aus reinem Holz Häuser gebaut hat, die von allen Menschen als behaglich und gesund empfunden wurden. Das wollte ich lernen. Wie hat sich das Unternehmen seither entwickelt? Die ersten zehn Jahrewaren einwirtschaftlicher Überlebenskampf. Aber dann kamen die ersten Patente. Wir waren die ersten, die Hochhäuser bzw. Gebäudeklasse 5 in deutschen Großstädten nur mit Holz errichten konnten. Ich habe 2002 in Südtirol das erste Großhotel ganz

Werden Sie nicht manchmal als Spinner bezeichnet oder in ein esoterisches Eck gestellt? Natürlich wird man argwöhnisch betrachtet und oft unqualifiziert beurteilt, wenn man seiner Zeit voraus ist. Als wir in den 1990er-Jahren gesagt haben, ein Haus muss vollkommen abfallfrei gebaut sein und innen ein Klima bieten, wie wenn man im Wald spazieren geht, da wurdenwir nichtverstanden.Wir haben Jahre gebraucht, um diese Ziele zu erreichen, und werden heute weltweit alsVorzeigebeispiel herumgereicht.Allein in denvergangenen zehn Jahren haben wir in mehr als 30 Ländern weit über 1.000 Bauten errichtet. Vom kleinen energieautarken Einfamilienhaus bis zum elfgeschoßigen Rathaus mit über 1.000 Büroarbeitsplätzen in der holländischen Stadt Venlo. Was kann man als Unternehmer von der Natur bzw. vom Wald lernen? Der Wald ist ein großes Lebenssystem, in dem unglaublich viel Materie gebildet und bewegt wird. Trotzdem gibt es dort keinen Abfall. Alles wird in einer perfekten Kreislaufwirtschaft wiederverwendet. Im Wald gibt es keine Energieknappheit, weil jeder gelernt hat, sich dezentral von der Sonne zu versorgen. Es gibt keine Ressourcenknappheit, weil alles immer wieder verwendetwird.Aus jeder kleinenTannennadel bauen dieAmeisen ein bautechnisches Kunstwerk, ein Haus, das klimatechnisch mehr kann, als es jeder Architekt bauen könnte. Das sind lauter Modelle, die wissenschaftlich untersucht enorm interessante Aufschlüsse für unsere Organisationen liefern können. In welchen Bereichen gibt es das größte Potenzial für Holzbauten? Es gibt keinen Bereich, in dem wir nicht dringend noch viel mehr mit Holz bauen müssen. Im Tourismus sehen wir, dass Holzhotels wesentlich besser gebucht


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MAGAZIN

DIS.KURS ZUKUNFT

„Die Grenzen liegen in unserem Kopf, nicht im Material.“ Erwin Thoma Holzpionier

Nachhaltigkeit ist eine Haltung Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft: Umwelt- und ressourcenschonende Ausrichtung der Vorarlberger Wirtschaft.

sind als konventionell gebaute. Im Sozialbereich sehen wir, dass Schulen, Kindergärten und Altersheime nachweisbar gesünder sind, wenn sie aus reinem Holz gebaut werden. Im gewerblichen Bereich sehe ich, dass Mitarbeiter im Holzbüro weniger Krankenstände haben und – wie wir an dem 6.600 m2 großen Bürohaus in Kitzbühel zeigen – auch keine Betriebskosten für den Eigentümer entstehen. Heizung und Kühlung sind bei einem echten Holzhaus ja gratis. Sie bauen Passivhäuser, die leistbar sind und ohne Dämmstoffe auskommen. Wie ist das möglich? Die Idee des Passivhauses war schon revolutionär. Allerdings gab es dann Umsetzungen mit chemischen Dämmungen, Folien und Haustechnik, die so kompliziert und teuer sind, dass der reine Heizeinspareffekt ad absurdum geführt wurde. In unserem Forschungszentrum in Goldegg haben wir gelernt, echte Holzhäuser aus reinem Holz zu bauen. Hier wird die Vollholzhülle zu einem riesigen Speicher für thermische Energie und die übernimmt die Aufgaben der sonst teuren Technik. Das geht im kleinen Einfamilienhaus genau gleich wie im vielgeschoßigen Großbau. Sie haben schon Hochhäuser, mehrstöckige Bürogebäude und ein Krankenhaus aus Massivholz errichtet. Sind dem Holzbau überhaupt Grenzen gesetzt? Die Grenzen liegen in unserem Kopf, nicht im Material. Holz ist ein Material, in dem alle Weisheit der Natur liegt, die Jahrmillionen hindurch das Leben beschützt und gefördert hat. Wie beurteilen Sie die Zukunftsaussichten für die Branche? Die Holzwirtschaft ist nicht zuletzt durch die Klimakrise zu einer Schlüsselposition gekommen. Es gibt keine Lösung dieserAufgabe ohne eine großeVeränderung unserer Bauwirtschaft hin zum nachwachsenden Rohstoff Holz. Die Aufgabe der Branche ist es nun, die Wege zu gehen, die der neue, echte Holzbau bietet. Er ist massiv, ohne Chemikalien und daher für die Bewohner gesund und vollkommen wiederverwendbar. Damit ist auch gewährleistet, dass wir in Zukunft unsere Wälder nachhaltig bewirtschaften und nicht ausplündern werden. Vielen Dank für das Gespräch!

Für alle Ideen und Anliegen in Sachen Nachhaltigkeit will die Wirtschaftskammer künftig eine zentrale Anlaufstelle und Plattform sein.

N

achhaltigkeit ist ein zentrales SchwerpunktthemaimStrategieprozess Dis.Kurs Zukunft der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Mit konkreten Projekten engagiert sich die WKV auf verschiedenen Ebenen, um einen noch umwelt- und ressourcenschonenderen Wirtschaftsstandort zu forcieren. Nachhaltigkeitslabel für Vorarlberg Zur Erhöhung der Sichtbarkeit, Sicherung der Qualität, Verbesserung des betrieblichen Austausches und strategischen Forcierung des Themenkomplexes „Nachhaltigkeit“ prüft die Wirtschaftskammer aktuell die Etablierung eines Vorarlberger Nachhaltigkeits-Labels, in das bereits bestehende Zertifizierungen von Betrieben einfließen sollen (Anrechenbarkeit). Eine nachhaltige Unternehmensführung nicht nur im engeren ökonomischen Sinne, sondern auch in Bezug auf Sustainable Development Goals (SDGs) und Corporate-Social-Responsibility-Strategien (CSR), gewinnt auch in derVorarlbergerWirtschaft zunehmendanBedeutung.Vieleregionale Betriebe sind hier bereits bei unterschiedlichsten Nachhaltigkeits-Initiativen aktiv, ein abgestimmtes regionales Vorgehenistjedochnochzuforcieren.Vor diesem Hintergrund prüft die Wirtschaftskammer Vorarlberg die Entwick-

lung eines regionalen Nachhaltigkeitslabels. Dieses soll dieUnternehmen für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren, Anreize schaffen,Unterstützung bei Zielsetzung undUmsetzung bieten und über dieVerleihung des Labels entsprechende ErfolgesichtbarundfürdieIntegrationin Kommunikationsmaßnahmen nutzbar machen. Fortschritte bei Umwelt- und Energieeffizienz sind maßgeblich auf Lernund Innovationsprozesse angewiesen. Deshalb spielen Netzwerke, die geeignete Austauschplattformen für Betriebe bieten, wie etwa das Energieeffizienz-NetzwerkenoderBest-Practice-Serie „Live im Betrieb“ eine zentrale Rolle. In beiden Netzwerken tauschen sich die Betriebe über Ideen, mögliche und sinnvolle Energieeffizienz-Maßnahmen und Erfahrungen aus. Neben der Förderung notwendiger Netzwerke setzt dieWirtschaftskammerVorarlberg auch im Bereich derAus- undWeiterbildung – European Energy Manager (EUREM) – Akzente bei den Themen Energie- und Umweltmanagement. Im Rahmen einer Stiftungsprofessur des Energieversorgers illwerke vkw an der FHVorarlberg werden dieThemen Energietechnik, Energieeffizienz und erneuerbare Energieträger intensiv und gemeinsam mit den Betrieben bearbeitet.


Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft | 32

österreich STANDORT

Was Österreich jetzt braucht!

118

Millionen Euro investiert das Land Vorarlberg 2020 in Straßen- und Hochbauprogramme. Das sind um über zehn Millionen Euro mehr als im Budget 2019.

nicht ganz entziehen, sei aber in einer besseren Ausgangslage, so Felbermayr. Österreichs Wirtschaft wächst seit 2017 deutlich stärker als jene Deutschlands und soll künftig auch kräftiger zulegen. Der Ökonom empfiehlt der künftigen Regierung in Österreich bei Politikvorhaben immer Rechtssicherheit und wirtschaftliche Planbarkeit für die Unternehmen im Auge zu behalten. „Ordnungspolitik ist immer noch Trumpf“, sagt Felbermayr. Die demografische Entwicklung, die den Arbeitsmarkt austrocknen lässt, der technologische Wandel, der die Betriebe vor große Herausforderungen stellt – die österreichische Wirtschaft stehe vor einer Weggabelung, unterstrich WKÖ-Präsident Harald Mahrer. „Es geht darum, ob wir uns Richtung eines

WKÖ-Präsident Harald Mahrer und Gabriel Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel (IfW).

foto: WKo/NaDiNe stuDeNy

Zahl der Woche

Gabriel Felbermayr, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), warnte in seiner Gastrede vor dem WKÖ-Wirtschaftsparlament davor, den demografischen Wandel in Deutschland und Österreich zu unterschätzen. Dies sei auf absehbare Zeit wirtschaftlich die „größte Herausforderung in Mitteleuropa“, sagte der Ökonom. Felbermayr appellierte an die Politik, mit einer gezielten Einwanderungspolitik Schlüsselarbeitskräfte aus Staaten von außerhalb der EU anzuwerben. In der deutschen Industrie ortet der Ökonom eine „Kernschmelze“. Seit Anfang 2018 geht die Industrieproduktion in Deutschland stark zurück und ist derzeit wieder auf dem Niveau von Anfang 2015. Österreichs Industrie könne sich dem Abwärtssog

engen bürokratischen Korsetts oder hin zu einer Zukunft bewegen, in der sich die Unternehmen entfalten können. Wir wollen daher aufzeigen, was Österreich jetzt braucht“, betonte Mahrer. Der WKÖ-Präsident hielt fest, dass wir mehr unternehmerische Freiräume und Anreize und keine Korsette und Bestrafung brauchen. WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf zog zum Ende des laufenden Geschäftsjahres eine positive Bilanz der erreichten interessenpolitischen Erfolge. „Wir haben unser Programm weitestgehend erfüllt und viele Erfolge für die Betriebe erzielt.“ Kopf nannte hier exemplarisch die Modernisierung der Arbeitszeit, die Reform der Krankenversicherungsträger, den Beschluss des ersten Teils der Steuerreform, die Vereinfachung von Genehmigungsverfahren, die Einrichtung des Standortanwalts und die Überarbeitung von Berufsbildern. Die Wirtschaftskammer habe sich auch auf die Regierungsverhandlungen bestens vorbereitet. „Es geht um eine Steuer- und Abgabensenkung, den Abbau von Bürokratie, die Förderung von Innovation, um Verbesserungen bei der Bildung und die Stärkung der Innovationskraft“, verwies Kopf auf die WKÖ-Broschüre „Was Österreich jetzt braucht“, die die Kernforderungen der Wirtschaft an die nächste Regierung enthält.

WICHTIGE FORDERUNG DER WIRTSCHAFTSKAMMER ERFÜLLT

Entlastung der Betriebe um 170 Millionen Euro Lohnnebenkostensenkung: Konkret wird der Beitrag zum Insolvenzentgeltsicherungsfonds (IESG) per 1.1.2020 von derzeit 0,35 Prozent auf 0,20 Prozent gesenkt. „Wir freuen uns, dass eine Forderung der Wirtschaftskammer nun umgesetzt wird und unsere Betriebe ab dem kommenden Jahr bei den Lohnnebenkosten entlastet werden“, sagt Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Konkret wird der Beitrag zum Insolvenzentgeltsicherungsfonds (IESG) per 1.1.2020 von derzeit 0,35 Prozent auf 0,20 Prozent gesenkt. Die entsprechende Verordnung wurde nun im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. „Die Beitragssenkung entspricht einer Entlastung der Unternehmen um rund 170 Millionen

Euro im Jahr und ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Gerade wenn die Konjunktur sich eintrübt, ist jede Entlastungsmaßnahme höchst willkommen“, betont Kopf. Zumal die Steuer- und Abgabenquote sich in Österreich ohnehin auf einem hohen Niveau befindet.

Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich


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foto: i-stock

Handels-KV. Gehälter im Handel steigen mit 1. Jänner 2020 um 2,2 bis 2,5 Prozent. Einigung in der vierten Verhandlungsrunde.

Die Gehälter im Handel steigen mit 1. Jänner 2020 um 2,2 bis 2,5 Prozent.

D

ie Sozialpartner im heimischen Handel die Bundessparte Handel der WKÖ und die Gewerkschaft Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) einigten sich in der viertenVerhandlungsrunde auf einen neuen Kollektivvertrag. Die Gehälter für mehr als 400.000 Handelsangestellte und rund 15.000 Lehrlinge im Handel steigen mit dem neuen Kollektivvertrag um

ÖSTERREICH

HANDEL

QUALIFIZIERUNG

Gehälter steigen bis zu 2,5 %

Gütesiegel bringt Mehrwert

2,2 bis 2,5 Prozent. Die Lehrlingsentschädigungen im ersten Lehrjahr werden auf 700 Euro, im zweiten Lehrjahr auf 900 und im dritten Lehrjahr auf 1.150 Euro angehoben. Im neuen Gehaltssystem des österreichischen Handels sind 1.700 Euro Einstiegsgehalt für die Zukunft bereits abgesichert. Alle Überzahlungen bleiben aufrecht. Als besondere Anerkennung für langjährige Betriebszugehörigkeit erhalten die Beschäftigten im Handel anlässlich ihres 10- und 15-jährigen Betriebsjubiläums ab 2020 einen freien Tag. Peter Buchmüller, Obmann der WKÖ-Bundessparte Handel und Chefverhandler der Arbeitgeberseite, sieht „einVerhandlungsergebnis, das für beide Seiten positive Elemente beinhaltet: Mit dem Kollektivvertragsabschluss wird auf die abflauende konjunkturelle Entwicklung Rücksicht genommen. Besonders die unteren Gehälter werden stärker angehoben.“ Der neue Kollektivvertrag für Handelsangestellte tritt mit 1. Jänner 2020 in Kraft.

Qualifizierte Betriebe in mehr als 50 gewerblichen Berufen können von nun an ein staatliches Siegel führen.

Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und den Voraussetzungen für das Führen des Siegels finden Sie unter:

wko.at/guetesiegel

D

ie Wirtschaftskammer begrüßt das vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort durch Verordnung geschaffene Gütesiegel für besonders qualifizierte Gewerbe. „Damit haben unsere Gewerbetreibenden künftig die Möglichkeit, ihr hohes Qualifikationsniveau transparent am Markt darzustellen“, sagt WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf. Zu den mehr als 50 Berufen, die künftig das Gütesiegel „staatlich geprüft“ nutzen können, zählen u.a. Betriebe aus dem Gastgewerbe, dem Medizinproduktehandel oder dem Sicherheitsgewerbe, Reisebüros, Versicherungsagenten, Immobilientreuhänder, Bestatter oder Arbeitskräfteüberlasser.

KOMMENTAR

Mit dem Amtsantritt der neuen EU-Kommission unter der Führung von Ursula von der Leyen seit dem 1. Dezember ist die Neuaufstellung der Europäischen Union auf Schiene. Nun haben wir die Chance durchzustarten und Europa auf Kurs in Richtung Zukunft zu bringen. Dass Handlungsbedarf besteht, ist offensichtlich: In einigen Jahren werden 90 Prozent des weltweiten Wachstums außerhalb der EU generiert werden. Wir laufen Gefahr, im Match zwischen den Innovationsgiganten USA und China nur noch auf der Zuschauerbank zu

sitzen. Die WKÖ hat in der „Agenda EU 2019-2024“ Vorschläge für die Zukunft der EU ausgearbeitet. Unser Anspruch: Europa muss „smart“ werden! Was wir dafür brauchen, ist ein klarer Fokus auf Innovation und Digitalisierung, auf Unternehmertum und Nachhaltigkeit. Wir wollen den Binnenmarkt als Herzstück der europäischen Integration forcieren und die Innovationskraft der Betriebe fördern. Die Wirtschaftsbeziehungen mit unseren Handelspartnern in aller Welt sind durch kluge und faire Handelsabkommen auszubauen. Aus diesen Prioritäten ergibt sich eine

Vielzahl an Maßnahmen, für die sich die Wirtschaftskammer national wie auf EU-Ebene einsetzen wird. Nicht zum Selbstzweck, sondern weil eine handlungsfähige EU auch Österreich nützt - unseren Unternehmen, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren Familien. Europa ist für uns Heimat und Heim-Markt. Setzen wir daher gemeinsam die Segel in Richtung Zukunft und stärken wir mit einer vorausschauenden Politik den Wirtschaftsstandort Europa. Und damit auch Österreich!

foto: marek kNopp

Europa auf Kurs in Richtung Zukunft bringen

WKÖ-Präsident Harald Mahrer


Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft | 34

MAGAZIN

INFORMATION UND CONSULTING

D

ie Lehre, als dualer, in Vorarlberg auch trialer, Ausbildungsweg,isteinGarantfüreineKarriereinderIT-Branche. Die Ausbildungsprogramme der erst kürzlich aktualisierten LehrberufeApplikationsentwicklung – Coding und IT-Technik mit den Spezialisierungen Betriebstechnik und Systemtechnik,sindaufdieAnforderungendersteigenden Digitalisierung in der Wirtschaft zugeschnitten. Im Fokus stehen dabei die Software-Entwicklung, das Programmieren von Applikationen sowie das Betreiben und Administrieren von Netzwerk- und Serversystemen. „Der zunehmende Digitalisierungsgrad derVorarlberger Wirtschaft bietet heute schon enorme Chancen für IT-Spezialisten und der Bedarf wird weiter steigen. ApplikationsentwicklerInnen und IT-TechnikerInnen sind gesuchter denn je und deren Verfügbarkeit in ausreichender Zahl sicherzustellen, wird immer mehr zur Herausforderung“, bestätigt Fachgruppenobmann Christian Bickel. Die Voraussetzungen für eine Ausbildung in der IT-Branche sind laut Bickel in Vorarlberg allerdings sehr gut: „Wir haben mit mehreren HTL's und HWI's sowie den FH-Studiengängen und der klassischen Lehrlingsausbildung inkl. der IT-Werkstatt gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft.“

Mit der IT-Werkstatt triale Ausbildung garantiert In Vorarlberg wurde auf Initiative der Fachgruppe UBIT die IT-Werkstatt ins Leben gerufen. Sie unterstützt Ausbildungsbetriebe dabei, ihren Lehrlingen eine möglichst umfassende Ausbildung zu gewährleisten. IT-Lehrlinge bekommen dort im 1. und 2. Lehrjahr, begleitend zum Schulunterricht und in Abstimmung mit den Lehrinhalten der Berufsschule, zusätzlich praxisorientiertes Fachwissen vermittelt. Das ist ein Vorteil für Unternehmen und Lehrlinge: Die Attraktivität der Lehre wird gesteigert, die Lehrbetriebe entlastet und werden früher produktiv.

Mit einer IT-Lehre am Puls der Zeit Auch Lehrlingsausbilder Horst Kasper ist überzeugt: „Durch das duale Ausbildungssystem der Lehre, bei uns sogar unterstützt durch die IT-Werkstatt, wird der Fachkräftenachwuchs perfekt auf die Arbeitswelt vorbereitet.“ Gerade der Praxisfokus der Lehre hat es in sich. Denn dadurch werden rasche Lernfortschritte gefördert. Lehrlinge erhalten ein breites Grundlagenwissen und sind anschließend sehr gefragte Generalisten, die sich zusätzlich spezialisieren können. IT-Lehrberufe im Überblick •ApplikationsentwicklerInnen erstellen Software-Anwendungen für Computer und IT-Systeme (z. B. auch für Smartphones und Tablets), spezifische Branchensoftware und Browser-Anwendungen.Weiters programmieren sie Applikationen (Apps), richten Datenbanken ein, erstellen Benutzerzugriffe, führenTests durch undvieles mehr. • IT-TechnikerInnen mit Schwerpunkt Betriebstechnik arbeiten hauptsächlich in Betrieben mit computergesteuerten Produktionsmaschinen. Dort kümmern sie sich um alle Aspekte der IT-Infrastruktur, von Netzwerken undUmgebungen für Produktionsapplikationen bis hin zu Endgeräten. • IT-TechnikerInnen mit Schwerpunkt Systemtechnik sind hauptsächlich in IT-Dienstleistungsunternehmen tätig. Sie versorgen ihre KundInnen mit IT-Geräten wie Computer, Monitoren, mobilen Geräten, etc. sowie der passenden Software und sorgen für deren reibungslose Funktion.

„Die Digitalisierung bietet enorme Chancen für IT-SpezialistInnen.“ Christian Bickel Fachgruppenobmann

„Die duale Ausbildung bereitet den Nachwuchs perfekt auf die Arbeitswelt vor.“ Horst Kasper Lehrlingsausbilder

foto: shutterstock

Ausbildung. Die Informationstechnologie entwickelt sich – vor allem durch die Digitalisierung – rasend schnell. Bestens ausgebildete Fachkräfte sind äußerst gefragt und mit einer Ausbildung in der IT ist man am Puls der Zeit und hat sehr gute Chancen auf einen Job.

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35 | NR. 22 • DEZEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT

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ie überwiegende Mehrheit von ihnen lebt in Afrika südlich der Sahara,wo etwa 5,2 Mio. Kinder jährlich zuWaisenwerden. So leben allein in dem bitterarmen Land Malawi circa 680.000Waisenkinder. Hier kümmert sich der Orden der Rosary Sisters um solche Kinder, die ihre Eltern verloren haben. Im Waisenheim Katete bieten sie den Kindern Nahrung, Unterkunft und Schulbildung. „In unserem Haus werden über 200 Waisenmädchen betreut und erfahren so wieder menschliche Wärme und Fürsorge“, erzählt die Leiterin Sr. Elizabeth. Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt und Aids der Hauptgrund, warum die Lebenserwartung nur 37,5 Jahre beträgt. Damit Waisenkinder wieder ein neues Heim finden, bittet „BruderundSchwesterinNot“auchin diesem Jahr um Ihre Unterstützung. Bitte helfen Sie uns zu helfen! Ihre Spende erreicht uns auf dem Konto der Sparkasse Feldkirch, IBAN AT23 2060 4000 0003 5600, BIC: SPFKAT2BXX. Ihre Spende ist beim Finanzamt absetzbar.

Vielen herzlichen Dank. Mag. Markus Fröhlich – Koordinator „Bruder und Schwester in Not“

WIR WÜNSCHEN UNSEREN PARTNERN UND KUNDEN FROHE FESTTAGE UND EIN ERFOLGREICHES NEUES JAHR! Gleichzeitig bedanken wir uns für die gute Zusammenarbeit und freuen uns, diese auch im kommenden Jahr weiterzuführen. Über die Feiertage gelten an unseren Standorten die folgenden Öffnungszeiten: Götzis, Feldkirch und Lustenau

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21. Dezember, geschlossen

21. Dezember bis einschließlich 06. Januar geschlossen

23. Dezember, geöffnet 24. – 26. Dezember, geschlossen

*<];{) }

D

Wir bedanken uns herzlich für Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und wünschen Ihnen und Ihrer Familie entspannte Festtage sowie ein erfolgreiches neues Jahr 2020.

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NR. 22 • DEZEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT | 36

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37 | Nr. 22 • dezember 2019 • die Wirtschaft

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Mit dem WIFI zum Marketing-Experten werden Im Diplom-Lehrgang Marketing werden den Teilnehmern neben fundiertem Grundlagenwissen auch die wesentlichen Marketinginstrumentarien vermittelt. Der nächste Lehrgang startet am 21. Februar 2020.

n einem zunehmend rauer werdenden Wettbewerbsklima verkauft sich ein gutes Produkt schon lange nicht mehr von selbst. Es zeigt sich immer öfter, dass Produkte in einem vergleichbaren Markt nur mehr durch zielgerichtete Positionierung bzw. ein schlüssiges Marketingkonzept erfolgreich werden. Damit wird eine strategische Marktausrichtung wichtiger, die Umsetzung von Aktivitäten unumgänglich. Marketing wird heute als marktorientiertes und integriertes Führungskonzept gesehen. Der Fokus liegt dabei einerseits auf der Kunden- und Wettbewerbsorientierung, andererseits aber auch immer auf den unternehmensinternen Zielsetzungen. Effizientes Marketing umfasst daher alle Aktionen eines Unternehmens, um Kundenbedürfnisse zu befriedigen und „gleichzeitig“ auch die Ziele des Unternehmens zu erreichen.

WIFI Diplom-Lehrgang Marketing Der Diplom-Lehrgang Marketing bietet die Möglichkeit, neben fundiertem Grundlagenwissen die wesentlichen Marketinginstrumentarien kennenzulernen und diese an praktischen Beispielen zu trainieren. Die Teilnehmer üben im Lehrgang dasVerhalten imWettbewerb, sich auf neue Marktanforderungen einzustellen, Marke-

foto: adobestock.com

I

Im Lehrgang werden die wesentlichen Marketinginstrumentarien vermittelt.

tingziele zu verwirklichen und Kundenorientierung als Maßstab ihres Handelns zu verstehen. Die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten qualifizieren für eine verantwortliche und selbstständigeTätigkeit im Marketing. Der Lehrgang richtet sich somit an Unternehmer undGeschäftsführervon Klein- und Mittelbetrieben,Assistenten der Geschäftsleitung,Verkaufsleiter, Marketing-Manager, Mitarbeiter in Marketing und Vertrieb, Techniker sowie an Mitarbeiter, die sich auf zukünftige Marketingaufgaben vorbereiten.

FACTS Diplomlehrgang Marketing Start: 22. Februar 2019 Trainingseinheiten: 145 Beratung Margreth Amann T 05572 3894-475 E ama@vlbg.wifi.at

BETRIEBSWIRTSCHAFT

Unternehmerisches Handeln lernen Der WIFI-Lehrgang Betriebswirtschaft verbindet theoretische Inhalte mit Beispielen aus der Praxis sowie einem Unternehmensplanspiel. FACTS Lehrgang Betriebswirtschaft Start: 28. Februar 2019 Trainingseinheiten: 102 Beratung Margreth Amann T 05572 3894-475 E ama@vlbg.wifi.at

W

er heute oder in Zukunft in einem Unternehmen beruflich weiterkommen, d.h. sich als Fachkraft qualifizieren und Führungsaufgaben übernehmen will, kommt ohne ein „gesundes“ Verständnis betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge keinesfalls mehr aus. Das gilt für gewerblich ausgebildete Berufstätige in gleicher Weise wie für Techniker, Juristen, Pädagogen oder Naturwissenschaftler. Das WIFI bietet daher für jene, die sich betriebswirtschaftlich orientieren bzw. im Betrieb

WIFI Vorarlberg

künftig Verantwortung übernehmen und mitentscheiden wollen, den Lehrgang Betriebswirtschaft an. In 102 Trainingseinheiten lernen die Teilnehmer alles überdieStellungdesUnternehmensam Marktsowieüber die einzelnen betrieblichen Leistungs- bzw.Arbeitsbereiche mit ihrenAufgaben undAnforderungen. Im Zentrum dieser Weiterbildung steht ein Unternehmensplanspiel, in dessen Rahmen die Teilnehmer als Unternehmen im Wettbewerb agieren und entscheiden.

wifi.at/vlbg


Nr. 22 • Dezember 2019 • Die Wirtschaft | 38

service RAT & TAT: PRAXISTIPPS FÜR UNTERNEHMEN

Ab 1.1.2020 stellen Behörden an Unternehmen elektronisch zu.

E-Zustellung ab dem 1.1.2020!

Österreich gehört zu den europäischen E-Government Spitzenreitern. Ab 1. Jänner 2020 wird diese „digital first“ Strategie mit der elektronischen Zustellung von Behördenschreiben des Bundes weiter umgesetzt. Ab diesem Zeitpunkt müssen alle Bundesbehörden die elektronische Zustellung ermöglichen. Gleichzeitig werden Unternehmen verpflichtet, für Behörden im Weg der elektronischen Zustellung erreichbar zu sein. Ab 1.12.2019 ist mit elektronischen Zustellungen seitens der Behörden in den Postkorb der Unternehmen im Unternehmensserviceportal zu rechnen. (Achtung: E-Zustellung ist kein E-Mail!).

FOTO: I-STOCK

Recht auf elektronischen Verkehr mit Behörden

Unternehmer müssen daher die technischen Voraussetzungen dafür schaffen, dass Behörden Zustellungen (z.B. Bescheide, Ladungen) nicht mehr in Papierform, sondern elektronisch vornehmen können. Wer ist ausgenommen? Ausgenommen sind jene Unternehmer, die die Umsatzsteuergrenzen (EUR 30.000,-/Jahr) unterschreiten und daher keine USt-Voranmeldungen abgeben müssen, sowie jene Unternehmer, die über keinen Internetanschluss verfügen. Was bedeutet „Elektronische Zustellung“? E-Zustellung bedeutet nicht, dass Schriftstücke per E-Mail versendet werden. Dies wäre zu unsicher. Vielmehr wird der Unternehmer per E-Mail davon verständigt, dass im Unternehmensserviceportal (USP) in „Mein Postkorb“ ein Poststück deponiert wurde. Mit dieser Verständigung gilt das Schriftstück als zugestellt. Was ist konkret zu tun? 1. Bürgerkarte/Handy-Signatur aktivieren, z.B. mit den Zugangsdaten in FinanzOnline, im Finanzamt oder persönlich in einer Registrierungsstelle (z.B. Gemeinde). 2. Registrierung um USP: Die Registrierung ist z.B. mit der Handy-Signatur möglich. Im Zuge der Registrierung wird ein USP-Administrator des Unternehmens festgelegt. 3. Einrichtung eines Postbevollmächtigten: Der Administrator kann entweder alle Anwendungen selbst wahrnehmen oder einzelne Funktionen, wie z.B. den Postbevollmächtigten, an andere vergeben. Der Postbevollmächtigte kann dann die E-Zustellungen für das Unternehmen in „Mein Postkorb“ abholen.

4. Registrierung zur elektronischen Zustellung: Im Teilnehmerverzeichnis des USP sind eine oder mehrere E-Mailadressen zu hinterlegen. Bis 1. Dezember 2019 erfolgt die Registrierung bei einem behördlich zugelassenen Zustelldienst, danach direkt im USP. Keine aktive Registrierung ist erforderlich für Unternehmen, die bereits an FinanzOnline teilnehmen und dort nicht auf die elektronische Zustellung verzichtet haben, für Teilnehmer am elektronischen Rechtsverkehrs (ERV) oder eines Zustelldienstes. 5. Überprüfung der Registrierungsinformationen im USP: Im USP können die E-Mailadressen eingesehen und aktualisiert werden. Weiters können unter „Mein Postkorb“ individuelle Anpassungen vorgenommen werden (z.B. Abwesenheiten). Die Vorteile: - Der Weg zur Post entfällt (keine „gelben Zettel“ mehr). - Höchste Sicherheit durch Handy-Signatur bzw. Bürgerkarte. - Weltweit erreichbar, kürzere Verfahrensdauern.

KONTAKT WKV-Rechtsservice Mag. Sebastian Sturn-Knall t 05522 305-291 sturn-knall. sebastian@ wkv.at wko.at


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SERVICE

RAT & TAT: PRAXISTIPPS FÜR UNTERNEHMEN

Wichtige Neuerungen im Arbeitsrecht Für 2020 stehen wieder wichtige Änderungen im Arbeitsrecht an. Ein Überblick über die wichtigsten neuen gesetzlichen Regelungen im Arbeits- und Sozialrecht in Österreich.

- Entgeltfortzahlung bei Katastrophenhilfe Unter bestimmten Voraussetzungen besteht für freiwillige Mitglieder einer Katastrophenhilfsorganisation, eines Rettungsdienstes, einer freiwilligen Feuerwehr oder eines Bergrettungsdienstes, Anspruch auf Einsatzund Entgeltfortzahlung. Das Ausmaß und die Lage der Dienstfreistellung müssen mit dem Arbeitgeber vereinbart werden. Der Einsatzfall muss ein Großschadensereignis oder ein durchgehend zumindest 8 Stunden erfolgter Bergrettungseinsatz sein. DerArbeitgeber erhält als Ausgleich eine Prämie von pauschal EUR 200,-.

- Pflegekarenz- und Pflegeteilzeit – durchsetzbarer Anspruch

- Rechtsanspruch auf eine Freistellung anlässlich der Geburt eines Kindes („Papamonat“)

KONTAKT WKV-Rechtservice Mag. Carolin Grabher t 05522 305-324 grabher. carolin@ wkv.at wko.at

Den Freistellungsanspruch im Ausmaß eines Naturalmonats haben alle Väter (und andere Personen, die dem Väterkarenzgesetz unterliegen) und er gilt für alle nach dem 1.9.2019 errechneten Geburtstermine. Die Familienzeit kann vom Tag nach der Geburt bis zum Ende des Beschäftigungsverbotes der Mutter in Anspruch genommen werden, vorausgesetzt es werden alle Meldepflichten eingehalten. - Vollanrechnung der Elternkarenzen auf dienstzeitabhängige Ansprüche für seit 1.8.2019 geborene Kinder Zeiten einer Elternkarenz iSd des MSchG und VKG werden bei dienstzeitabhängigenAnsprüchen, für jedes Kind im Ausmaß der tatsächlich konsumierten Karenz, begrenzt mit dem jeweiligen Gesetzesanspruch, angerechnet. Zu diesen Ansprüchen zählen die Dauer der Kündigungsfrist, die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, das Urlaubsausmaß, Lohn- und Gehaltsvorrückungen und die Abfertigung alt. Für Karenzen vor dem 1.8.2019 gelten weiterhin die bisherigen gesetzlichen Mindestanrechnungen sowie Besserstellungen mancher Branchenkollektivverträge.

Ab 1.1.2020 können Arbeitnehmer in Betrieben über 5 Mitarbeiter eine Pflegekarenz oder -teilzeit von bis zu 2 Wochen einseitig antreten. Kommt währenddessen keine Vereinbarung über eine „normale“ Pflegekarenz oder -teilzeit im Ausmaß von 1-3 Monaten zustande, ist eine Verlängerung auf weitere 2 Wochen möglich. - Die Auflösungsabgabe entfällt Dienstgeber müssen ab 01.01.2020 bei Beendigung eines Dienstverhältnisses keine Auflösungsabgabe mehr leisten. - Senkung des IESG-Beitrags Der IESG-Beitrag wird ab 1.1.2020 mit 0,20 % festgesetzt (Senkung um 0,15 Prozentpunkte).


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SERVICE

PRAXISTIPPS FÜR UNTERNEHMEN

Alle Jahre wieder empfiehlt es sich, rechtzeitig alle Möglichkeiten steuerlicher Gestaltungen vor dem Jahreswechsel zu überprüfen. Was ist vor dem 31.12. noch unbedingt zu erledigen? Mit der nachfolgenden Aufzählung möchten wir Sie, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, auf einige Steuerthemen hinweisen, die für Ihr Unternehmen relevant sein könnten.

Steuerliche Maßnahmen zum Jahreswechsel

G

KONTAKT WKV-Steuerservice Mag. Christian Sailer t 05522 305-310 sailer. christian@ wkv.at wko.at

erade im Hinblick auf Prämien oder die Absetzbarkeit diverser Ausgaben lohnt es sich für Unternehmen, offene Steuerfragen noch vor 2020 abzuarbeiten.

derliche Investitionshöhe ermittelt werden. Auch der Kauf bestimmterWertpapiere bis zum 31.12.2019 ermöglicht die Geltendmachung des Freibetrags.

Anschaffung von Anlagevermögen lohnt sich Wenn Unternehmer vorAnfang 2020 abnutzbaresAnlagevermögen anschaffen und in Betrieb nehmen, profitieren sie von der Halbjahres-Abschreibung für Abnutzung. Daher ist jetzt ein strategisch guter Zeitpunkt für den Kauf von Büroeinrichtung, Computern oder Kraftfahrzeugen. Außerdem sollte auch das Sachanlagevermögen auf Abschreibungserfordernisse überprüft werden. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert von maximal 400,- Euro können gleich abgeschrieben werden. Mit dem Steuerreformgesetz 2020 wird die Grenzefür geringwertige Wirtschaftsgüter ab 1.1.2020 auf 800,Euro erhöht.

GSVG-Befreiung für Kleinstunternehmer Kleinstunternehmer können noch bis 31.12.2019 eine Befreiung von den Pensions- und Krankenversicherungsbeiträgen beantragen, wenn die steuerpflichtigen Einkünfte 2019 aus der unternehmerischen Tätigkeit 5.361,72 Euro und die Umsätze 2019 30.000,- Euro nicht übersteigen.Antragsberechtigt sind insbesondere Jungunternehmer und Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben.

Investitionsbedingter Gewinnfreibetrag Natürliche Personen mit betrieblichen Einkünften über 30.000,- Euro können durch Investitionen in begünstige Wirtschaftsgüter auch einen investitionsbedingten Gewinnfreibetrag geltend machen. Dieser beträgt je nach Höhe der Einkünfte zwischen 13 Prozent und 4,5 Prozent der Einkünfte – maximal jedoch 45.350,Euro. Um den Gewinnfreibetrag steuerlich optimal zu nutzen, sollte laut Krammer jedenfalls der voraussichtliche Jahresgewinn 2019 vorab geschätzt und die erfor-

Kleinunternehmer-Pauschalierung Wer als Einnahmen-Ausgaben-Rechner nicht mehr als 35.000 Euro Umsatz im Jahr macht, kann künftig diese Pauschalierung nutzen. Sie bringt eine deutliche Verwaltungsvereinfachung, weil man dem Finanzamt anstatt einer Steuererklärung nur wenige Daten für die Veranlagung mitteilen und unterjährig kein Wareneingangsbuch und Anlagenverzeichnis mehr führen muss. Anschaffungsbelege sollte man dennoch aufheben, auchwenn man sie für die Einkommensteuer nicht mehr braucht. Bei Produktionsbetrieben sind 45 Prozent des Umsatzes pauschal als Betriebsausgabe absetzbar, bei Dienstleistern 20 Prozent. Zusätzlich kann man die Sozialver-


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SERVICE

PRAXISTIPPS FÜR UNTERNEHMEN

sicherungsbeiträge absetzen und den Gewinnfreibetrag (Grundfreibetrag) nutzen. Im Produktionsbereich kommt man dadurch kaum in den Steuerzahlerbereich. Auch für Dienstleister ist das Pauschale attraktiv. Aber: Man muss sich immer die konkrete Ausgabenstruktur des Betriebs ansehen und sieht dann, ob man mit oder ohne Pauschale besser aussteigt. Das Pauschale kann man erstmals mit der Veranlagung für 2020 in Anspruch nehmen, und zwar auch dann, wenn man die umsatzsteuerliche Kleinunternehmerregelung nicht nutzt. Die Grenze für diese wird mit Jänner auf ebenfalls 35.000 Euro angehoben Ertragsteuerbelastung Die Ertragsteuerbelastung für 2019 kann durch das VorziehenvonAufwendungenbeiBilanzierernbzw.durchVorziehenvonAusgaben undVerschiebenvon Einnahmen bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnernnochbeeinflusstwerden. ZumBeispielkönnenZahlungenfürheuerdurchgeführte Instandhaltungen bzw. Reparaturenvon BetriebsgebäudenoderMaschinenetc.2019zurGänzealsBetriebsausgabe abgesetzt werden, wenn sie heuer noch geleistet werden. AlsBetriebsausgabeanerkanntwerdenauchVorauszahlungen auf GSVG-Beiträge, wenn sie das laufende Jahr betreffen und der voraussichtlichen GSVG-Nachforderung entsprechen. Einnahmen-Ausgaben-Rechner müssen aber beibestimmtenAusgaben(z.B.Beratungs-,Miet-,Vertriebs-, Verwaltungs-,Zinskostenetc.)beachten,dasslediglicheine Vorauszahlungfürdaslaufendeundmaximaldasfolgende Jahr steuerlich sofort abzugsfähig ist. Darüber hinaus ist, eineVerteilung erforderlich. Regelmäßig wiederkehrende Einnahmen oder AusgabensindaberjenemKalenderjahrzuzurechnen,welchessie wirtschaftlich betreffen, wenn sie innerhalb von 15 Tagen vor oder nach dem 31.12. zu- oder abfließen. Energieabgabenvergütung EinVergütungsantrag ist spätestens bis zumAblaufvon fünf Jahren zu stellen. Das heißt, für das Jahr 2014 kann ein Antrag noch bis 31.12.2019 gestellt werden. Die Entscheidung im VwGH-Verfahren über den Ausschluss der Dienstleistungsbetriwebe auf Rückvergütung der Energieabgaben ab 2011 wird weiterhin auf sich warten lassen, da derVwGH beschlossen hat, dem EuGH neuerlich mehrere Fragen zur unionsrechtlichen Deckung der Einschränkung der Energieabgabenvergütung auf Produktionsbetriebe vorzulegen. Dienstleistungsbetriebe mit potenziellen Vergütungsansprüchen sollten dennoch überlegen, vorsorglich einen zeitgerechten Antrag zumindest für 2014 einzubringen. Spenden aus dem Betriebsvermögen Spenden aus dem Betriebsvermögen zur Durchführung von Forschungs- und Lehraufgaben an bestimmte Institutionen sowie Spenden für mildtätige Zwecke sind bis zu maximal10%desGewinnesvorBerücksichtigungeinesGFB steuerlichabsetzbar.EineListederbegünstigtenEmpfänger ist auf der Homepage des BMF unter www.bmf.gv.at abruf-

bar. Geld- und Sachspenden bei Katastrophenfällen sind betraglich unbegrenzt als Betriebsausgaben absetzbar, wenn damitein entsprechenderWerbeeffektverbunden ist z.B. Spenden im Zusammenhang mit einem Hochwasser. DieZahlungmussindemJahrerfolgen,inwelchemsichder Betrag steuermindernd auswirken soll. Registrierkassenjahresbeleg Für die Registrierkasse ist mit Ende des Jahres ein signierter Jahresbeleg (Monatsbeleg vom Dezember) auszudrucken,zuprüfenundaufzubewahren.Dieverpflichtende Überprüfung des Jahresbelegs kann manuell mittels der entsprechenden BMF-App oder automatisiert durch die Registrierkasse durchgeführt werden (laut BMF-Info bis spätestens 15. Februar des Folgejahres). Zu beachten ist auch, dass das vollständige Datenerfassungsprotokoll zumindest quartalsweise extern zu speichern und aufzubewahren ist. Verlustvorträge von Einnahmen-Ausgaben-Rechnern Infolge der Steuerreform 2015/16 ist dieVerlustvortragsbeschränkung für Einnahmen-Ausgaben-Rechner auf drei Jahre entfallen. Verluste, welche ab 2013 entstanden sind, können nunmehr unbeschränkt vorgetragen werden. Bei natürlichen Personen als kapitalistischen Mitunternehmer sind Verluste ab 2016 nicht mehr ausgleichsfähig, soweit dadurch ein negatives steuerliches Kapitalkonto entsteht. DerartigeVerluste sind nur mehr alsWartetastenverlustefürkünftigeGewinne(oderEinlagen)ausderselben Einkunftsquelle vortragsfähig. Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und private Spenden Zahlungen für Sonderausgaben (bestimmte Personenversicherungen, Wohnraumschaffung bzw. -sanierung, Kirchenbeitrag etc.), außergewöhnliche Belastungen (z.B. selbst zu tragende Krankheitskosten oder Kosten für die Kinderbetreuung) sowie private Spenden können für 2019 steuermindernd geltend gemacht werden, wenn sie noch heuer bezahlt werden. Infolge der Steuerreform 2015/2016 können Ausgaben für sogenannte Topfsonderausgaben (insb. Personenversicherungen undWohnraumschaffung) ab 2016 (bis 2020) aber nur mehr dann abgesetzt werden, wenn der der Zahlung zugrundeliegende Vertrag vor dem 1.1. 2016 abgeschlossenwurde bzw. mit der Bauausführung oder Sanierung vor dem 1.1.2016 begonnen wurde.

Steuerlich relevante Fristen für Unternehmen Der Gruppenantrag zur Begründung einer Unternehmensgruppe muss nachweislich vor Ablauf des Wirtschaftsjahres unterfertigt werden. Die Einreichung muss innerhalb eines Monats beim Finanzamt erfolgen. • Mit 31.12.2019 endet grundsätzlich die siebenjährige Aufbewahrungspflicht für Geschäftsunterlagen des Jahres 2012 (UStG: bei Gebäuden bis zu 22 Jahre). • Mit 31.12.2019 tritt die absolute Verjährung für Abgaben des Jahres 2009 ein. • Bis 31.12.2019 kann die Energieabgabenvergütung 2014 noch beantragt werden.


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unternehmen AUSZEICHNUNG

freigeistig und Pfanner

Offsetdruckerei Schwarzach erhält Gutenberg Award

Gemeinsam mit dem Start-up freigeistig bringt Pfanner zwei neuartige Produkte auf den Markt der alkoholfreien Spirituosen: Djinius DNA und Djinius No. 1 ermöglichen jederzeit stilvollen, alkoholfreien Genuss. DJINIUS No. 1 ist mit 1,3 % vol. der erste Schritt zum alkoholfreien Genuss - und vereint die pure Essenz von Wacholder mit geringem Alkoholgehalt. DJINIUS DNA - Distilled Non Alcoholic ist für all jene, die Lust haben, etwas ganz Neues zu probieren. Der Drink wurde alkoholfrei destilliert. pfanner.com und freigeistig.net

Der vom Verein Forschung für die Graphischen Medien verliehene Gutenberg Award zeichnet verdiente Persönlichkeiten der Druckmedienindustrie aus und wird seit dem Jahr 2000 an herausragende Personen der Druck- und Kreativindustrie verliehen. In diesem Jahr ging die Auszeichnung im Rahmen der Vergabe der 19. Golden Pixel Awards im Technischen Museum Wien an den langjährigen Geschäftsführer der Offsetdruckerei Schwarzach, KommR Ing. Eduard Fischer. Dieser leitet seit 1994 die Geschicke eines der fortschrittlichs-

ten Verpackungsdruckunternehmen in Österreich, aktuell in einer Dreierspitze mit den weiteren Geschäftsführern Johannes Knapp und Ralph Joser. Erst vor Kurzem wurde die Offsetdruckerei Schwarzach für ihr außerordentliches Engagement in Sachen Energieeffizienz ausgezeichnet. Internationale Produzenten und Zulieferbetriebe der Konsum- und Gebrauchsgüterindustrie vertrauen auf die mittlerweile über 50-jährige Erfahrung des Unternehmens im Konstruieren, Drucken, Veredeln und im Verarbeiten von Kartonhüllen. Das Unternehmen hat heute rund 370 Mitarbeiter, verarbeitet etwa 25.000 Tonnen Karton und Papier im Jahr, der Exportanteil beträgt 70 Prozent.

TIMBERLINE

Comaking-Space für Tischler eröffnet Werner Tauscher, Geschäftsführer Firma Timberline, und Andy Keel, mehrfacher Start-up-Gründer und vielseitiger Unternehmer, setzen auf das Konzept #gemeinsam statt einsam und feierten kürzlich die Eröffnung eines einzigartigen Formats: Eine Halle mit 1450 Quadratmetern Fläche wurde zu einem echten Comaking Space umgebaut, der Tischlern mit einem voll ausgestatteten Maschinenpark, Büros, Dispofläche und Kreativ- und Meetingräumen alles bietet, was für einen perfekten Arbeitsablauf im Handwerk gebraucht wird.

fotos: GolDeN Pixel aWarD/fraNz reiterer/timberliNe

PRODUKTINNOVATION

Offsetdruckerei Schwarzach Geschäftsführer Ing. Eduard Fischer (Mitte) bei der Überreichung des Gutenberg Awards durch Dr. Werner Sobotka (rechts; VFG) und Michael Seidl (links; EMGroup).

KÄSTLE

Test & Buy Center eröffnet im Montafon Pünktlich zur Wintersaison eröffnet Kästle zusammen mit Intersport Montafon sein weltweit größtes Testcenter in St. Gallenkirch. Das Testen ist beim späteren Kauf gratis.

Bei Kästle heißt es ab sofort: Erst Ski testen, dann kaufen! Fans der Vorarlberger Traditionsmarke können sich ab sofort von der Performance der neuen Modelle für Piste, Allmountain, Freeride und Tour selbst überzeugen. Nahezu das gesamte alpine Produktportfolio wird in der Talstation der Valisera Bahn in St. Gallenkirch zum Test angeboten. „Kästle ist es wichtig, für jeden Einsatzbereich Ski mit maximaler Performance zu entwickeln. Aus diesem

Grund wollten wir im Ländle ein Testcenter installieren, bei dem alle unsere Erwachsenenmodelle zum Test bereitstehen“, erläutert Geschäftsführer Clemens Tinzl. Das Projekt wird in Kooperation mit Intersport Montafon umgesetzt, ein eigenes Buchungssystem wurde umgesetzt. Die Schutzgebühr wird beim späteren Kauf eines Kästle Skis bei allen teilnehmenden Kästle Händlern in Vorarlberg zurückerstattet. kaestle.com und intersport-montafon.at


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ZUSAMMENARBEIT

AwArD

Über 100 Bregenzerwälder Betriebe laden zum Adventimpuls von „ich kauf im Wald“

„Eco Performance“ für Schoeller Auszeichnung für Nachhaltigkeit und Top-Funktion.

Wer bei den 109 Betrieben konsumiert oder einkauft, erhält einen kleinen Aufkleber. Der volle Sammelpass lässt sich in „44 Gastgeber-Betrieben“ gegen ein Heißgetränk eintauschen. eim Adventimpuls von „ich kauf im Wald“ laden 109 Bregenzerwälder Betriebe ihre KundInnen und Gästen zu einer kleinen Auszeit vom Advent-Alltag ein: Pro Einkauf oder Konsumation ab 10 Euro gibt es je einen Adventsticker. Ist der Sammelpass mit sechs dieser Sticker vollgeklebt, lässt er sich in 44 gastgebenden Betrieben gegen ein nicht-alkoholisches Heißgetränk eintauschen. „Bei einem Glas Tee durchatmen, sich auf einen Kaffee verabreden oder bei einem heißen Kakao wieder aufwärmen: Der „ich kauf im Wald“-Adventimpuls verbindet sympathisch regionaleWertschöpfung mit regionaler Gastfreundschaft“, dankt REGIO-Obmann Bgm. Guido Flatz allen Beteiligten. Adventsticker werden seit 29. November 2019 ausgegeben, die Lebensmittelgeschäfte folgen ab 13. Dezember. Sammelpässe sind kostenlos bei den teilnehmenden Betrieben erhältlich – siehe dazu auch ichkaufimwald.at. Die Ausgabe endet pünktlich am HeiligenAbend,volle Sammelpässe lassen sich bis Silvester 2019 eintauschen.

Wirtschaftsregion erhalten und gestalten Unter dem Dach von „ich kauf im Wald“ setzen die Wälder Kaufmannschaften und Wirtschaftsorganisationen seit Jahren gemeinsame Impulse. Beispiele dafür sind die fast schon legendären bunten Fahrräder und Einkaufswagen oder der Kinderkaufladen. Koordiniert wird die Plattform von der REGIO Bregenzerwald. „Der Bregenzerwald mit seinen 24 Gemeinden ist ein sympathischer, attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum“, so der Mellauer Bürgermeister Tobias Bischofberger, er ist

foto: regio bregeNzerWalD

B

Einkaufen, Tee trinken: Über 100 Bregenzer wälder Betriebe laden zum Adventimpuls von „ich kauf im Wald“.

Wirtschaftssprecher der REGIO. „Aktivitäten wie derAdventimpuls und vieles andere tragen dazu bei, dass das jetzt so ist und auch in Zukunft so bleibt.“ Adventimpuls im Überblick: • 109 Be!"iebe geben ab Einka#f/Kons#ma!ion von zehn E#"o je einen Adven!s!icke" a#s • A#sgabezei!"a#m 29. Nov. bis 24. Dez. 2019, bei Lebensmi!!elgeschäf!en 13. bis 24. Dez. • Sammelpässe sind kos!enlos bei den !eilnehmenden Be!"ieben e"häl!lich • Volle Sammelpässe mi! 6 Adven!s!icke"n lassen sich bis Silves!e" 2019 bei einem von 44 „Gas!gebe"-Be!"ieben“ gegen ein nich!-alkoholisches Heißge!"änk ein!a#schen. ichkaufimwald.at

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ie Schoeller Spinnereigruppe mit Hauptsitz in Hard hat im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsarbeit mit dem Garn „Alpaca/Merino“ den hart umkämpften Performance DaysAward gewonnen, mit dem Firmen für besondere Nachhaltigkeit und Top-Funktion ausgezeichnet werden. Insgesamt wurden 1.145 Produkte von insgesamt 297 Ausstellern eingesendet. Das prämierte Garn aus ungefärbter Alpaka- und Merinowolle wurde ohne Farbstoffe, Chemikalien und Mikroplastik produziert. Die Farben bestehen also nur aus der natürlichen Farbe der Wolle.

VErANStALtuNG

„UnternehmerIn sein heute“: Führen mit Empathie Die Veranstaltung „UnternehmerIn sein heute“ stand kürzlich unter dem Zeichen von Leadership und Persönlichkeit.

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nlässlichdermittlerweile90.Veranstaltung„Unternehmer sein heute“, die in Kooperation der Sparkassen Vorarlbergs, der Wiener Städtischen Versicherung sowie den Vorarlberger Nachrichten veranstaltet wird, fand vor Kurzem ein äußerst spannender Vortrag von Bischof Benno Elbs in der Remise in Bludenz statt. „Einesverbindetunsalle:WiralletragenVerantwortung fürunsselber,aberauchfürdieGesellschaft.VerantwortungbedeutetaberauchSpurensuchenachdengroßen Fragen des Lebens. Hat Spiritualität und Glaube noch Platz in unserer schnelllebigen Zeit?UmAntworten auf diese Fragen zu erhalten, haben wir heute als Referent

BischofBennoElbszuGast“,erklärteBurkhardBerchtel, Landesdirektor derWiener Städtischen Versicherung. Frage nach demWarum Benno Elbs bezeichnete sich als großen Fan von PapstFranziskus,dieserhabeinseinerbisherigenAmtszeit viel in derWelt verändert. Doch jeder Einzelne solle sich fragen, durch was er wirksam werden könne. Auch UnternehmersolltensichdieseFragestellen.Hierbeisei die Frage entscheidend, warum man bestimmte Entscheidungen treffe und die Hintergründe des eigenen Handelns analysiere.


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FORTIX

TGS

Digitalisierung bietet Chancen und Perspektiven für Vorarlberger Händler

Neuer Geschäftsbereich TGS: Full-Service-Anbieter für Gebäudetechnik.

„Handel im Wandel“ ist längst kein Schlagwort mehr. Einkaufen übers Internet ist zeitsparend, bequem und für viele Konsumenten eine Selbstverständlichkeit. Das Konsumverhalten und die Ansprüche der Kunden verändern sich rasant.

D

er Onlinehandel boomt und der Trend setzt sich fort. Insbesondere der Einzelhandel spürt die enormenAuswirkungen. Doch gerade im stationären Handel bietet Digitalisierung ein breites Spektrum an Möglichkeiten, um Kunden gezielt anzusprechen. Das Dornbirner IT-Unternehmen FORTIX sieht die digitale Transformation als Zukunftschance für lokale Unternehmen und Händler. Die Geschäftsführer Florian Rosmann und Martin Hämmerle setzen auf neue Technologien, User Experience und dieVernetzung lokal agierender Partner. Sie nutzen die Digitalisierung klassischer Einkaufserlebnisse und vereinfachen die Kundenbindung. Mit der Entwicklung der Software „loja“ bietet FORTIX eine intelligente und unkomplizierte App, die Händlern nachhaltigen Erfolg verspricht und vieleVorteile für den Kunden bringt. Zudem werden im Gegensatz zu ähnlichen Systemen keine personenbezogenen Daten gespeichert.

Smart Shopping „loja“ bietet Kunden die Möglichkeit, mittels einerApp Punkte zu sammeln und dabei von vielfältigen Händleraktionen zu profitieren. Es werden somit konventionelle Stempelkarten undTreuesysteme ersetzt. Dazuwird ganz einfach ein QR-Code von der Rechnung per Smartphone gescannt. Das oftmals lästige Sammeln von Rabattmarken und dasVorweisen von Kundenkarten ist nicht mehr nötig. Moderne Konsumenten suchen beim Einkauf die Verbindung von Online- und Offline-Shopping. Die Unternehmen nutzen das effiziente Tool, um Kundentreue

Elektrikermeister Stefan Wachter leitet ab sofort das Geschäftsfeld Elektro-Sicherheitstechnik bei TGS in Altach. Das Dornbirner IT-Unternehmen FORTIX hat mit „loja“ eine intelligente und unkomplizierte App für Händler und Kunden entwickelt.

zu belohnen und Stammkunden mit gezielten Aktionen zu bedienen. „E-Commerce ist eineChance für den stationären Handel. Jeder Einzelhändler kann sich die Digitalisierung zunutze machen und auch mit einfachen Maßnahmen Kundentreue fördern“, bringt Geschäftsführer Florian Rosmann die Idee auf den Punkt. Win-win-Situation Das teilnehmende Unternehmen konzipiert ein individuelles Belohnungssystem. Das kann ein gratis Kaffee beim Bäcker oder ein Produktrabatt sein. Zusätzlich bietet sich dem Händler die Möglichkeit, seine Kunden mittels direkter Benachrichtigung auf das Smartphone zu informieren. Diese sogenannte Push-Notification ist zielgerichtet, kostengünstig und wird in Echtzeit übertragen. „Aktuelle Aktionen, Informationen und die Lancierung neuer Produkte sind vorrangige Themen der direkten Kommunikation mit dem Kunden. Zudem können umsatzschwache Zeiten mit zusätzlichenAnreizen kompensiert werden“, zählt Martin Hämmerle die Vorteile auf.

DAVILLA

Drittes Mal in Folge: German Design Award Nach den Jahren 2017 und 2018 wird DAVILLA heuer zum bereits dritten Mal für den Katalog des Lecher Sport- und Modehauses Strolz mit dem renommierten German Design Award ausgezeichnet.

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ie Werbeagentur DAVILLA mit Sitz in Bregenz und Zürich erhält für den Katalog des Mode- und Sporthauses Strolz 2019 zum nunmehr dritten Mal in Folge den international anerkannten German Design Award in der Kategorie Katalog. „Diese Auszeichnung erneut zu erhalten, freut uns sehr. In dem Projekt steckt jede Menge Herzblut.Wir haben auch heuer wieder mit dem Autor Robert Schneider zusammengearbeitet, und

es ist ein stimmiges Ganzes entstanden – wunderschöne Bilder und handverleseneTexte vereinen sich, es ist ein wirklich ganz besonderes Fashion-Book geworden“, so Denise Ender, projektverantwortliche Designerin bei DAVILLA.

davilla.com

foto: tGs/Darko toDorovic

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ie TGS Technischer Gebäude Service GmbH erweitert ihr Angebot um die Wartung und Betreuung von Elektrotechnik und sicherheitstechnischen Anlagen. Die Leitung des neuen Geschäftsbereichs hat Stefan Wachter übernommen, Elektrikermeister mit langjähriger Erfahrung in Großbetrieben. Das Geschäftsfeld soll in den kommenden zwei Jahrenvon derzeitvier auf zehn Mitarbeiter wachsen. „TGS wird damit zu einem Full-Service-Anbieter im Bereich Gebäudetechnik“, freut sich Geschäftsführer Peter Schelling. Er erwartet, dass dieses dritte Standbein seines Unternehmens in einigen Jahren eine ähnliche Größe erreicht wie die bestehenden: „Die Anforderungen an Schutz und Sicherheit werden immer höher, die elektrotechnischen Anlagen immer wichtiger für reibungslose Betriebsabläufe.“


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UNTERNEHMEN

NEWS

Meldungen aus der Vorarlberger Wirtschaft

An dieser Stelle berichten wir über aktuelle und interessante Entwicklungen aus Vorarlberger Unternehmen. AUSZEICHNUNG

Klimaaktiv-Preis für Neubau der Bäckerei Mangold i+R Industrie-& Gewerbebau errichtete im vergangenen Jahr einen energieeffizienten Neubau für die Bäckerei Mangold in Dornbirn-Nord. Mit einer CO2-Kälteanlage reduziert der Betrieb diese Emissionen um insgesamt rund 375 Tonnen CO2 pro Jahr. Dafür erhielt das Familienunternehmen den klimaaktiv-Preis des österreichischen Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus. Egon Haag, Inhaber und Geschäftsführer der Bäckerei Mangold: „Die Auszeichnung zeigt, dass wir ökologisch auf dem richtigen Weg sind.“

EVENT

Eventfrühstück der Firma Hefel Technik Das traditionelle Eventfrühstück der Firma Hefel Technik GmbH fand diesjährig unter dem Motto „3D Bin Picking-Roboter sehen und verstehen!“ im Fairmotel Dornbirn statt. Nach dem Begrüßungskaffee gab Christian Kanika von Photoneo s.r.o. Einblicke in das Bin Picking der Zukunft. Anschließend entführte David Scherrer, von Universalt Robots, die Gäste in die Welt der Cobots und erläuterte anschaulich die Unterschiede zwischen Industrie- und kollaborativer Robotik. hefel-technik.com

NEU

Schröder & Rüscher Goldschmiede eröffnen Dependance in Dornbirn Seit 2015 betreiben Christian Schröder (43) aus Innsbruck und Michael Rüscher (32) aus Andelsbuch einen exklusiven Handwerksbetrieb in der Innsbrucker Altstadt. Nun bauen die beiden Goldschmiedemeister ein zweites Standbein der Goldschmiede in Vorarlberg auf: Gemeinsam mit dem Bregenzerwälder Architekt Julius Häusler und Vorarlberger Handwerkern haben die beiden Goldschmiede ihre Dependance in Dornbirn, in der Marktstraße 39a, errichtet.

VORBILD

Integrativer Arbeitsplatz bei ADEG

fotos: klimaaktiv-aPa-scheDl/hefel techNik/JohaNNes fiNk fotografie/aDeg sulzberg

Die ADEG Märkte Sulzberg und Lingenau haben einen neuen Mitarbeiter: Fabian Kurz - er ist 18 Jahre alt und hat eine kognitive Beeinträchtigung. Es war wichtig, dass Fabian Arbeit in einem kleinen Betrieb bekommt, damit er sich zurechtfindet. „Wir bekommen nur positives Feedback von unseren Kunden. Fabian arbeitet sehr genau und selbstständig und das schätzen unsere Kunden. Auch werden wir für unser soziales Engagement gelobt“, so Melanie Kosmann-Wörndle, vom ADEG Markt Sulzberg. „Wir freuen uns über die Hilfe von Fabian. Er ist bestens in unser Team integriert und macht seine Arbeit tadellos“, ergänzt ADEG Kaufmann Klaus Natter.


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MAGAZIN

TRANSPORT UND VERKEHR

Prächtiger Ball unter dem Motto „Mir ro(u)ck n zem“

Frächterball. Auch heuer hat die Fachgruppe der Vorarlberger Güterbeförderer die 450 heimischen Betriebe zu einem Event der Spitzenklasse eingeladen.

Neben einem ausgezeichneten musikalischen sowie kulinarischen Rahmenprogramm erwartete die Gäste in der vorangehenden Fachgruppentagung auch ein Vortrag zum Thema E-Mobilität und Mangelberuf Berufskraftfahrer.

fotos: Lisa mathis

Bis in die Nacht feierten die rund 200 Gäste ausgelassen in der Otten Gravour Hohenems.


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DIE VORLETZTE

apropos BLICKPUNKT

ZU GUTER LETZT

Menschlich und zielführend Rechtssicherheit für alle Betroffenen Asylwerber wie Unternehmer!

Ein starkes Zeichen gegen die Lebensmittelverschwendung: 2017 haben die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Vorarlberg und das Land Vorarlberg die Initiative „Genuss Box“ ins Leben gerufen. Rund 90.000 solcher Boxen sind derzeit in knapp 300 Vorarlberger Gastronomiebetrieben im Umlauf. Jetzt findet diese erfolgreiche Aktion auch in Tirol Nachahmung. Weitere Länder wie Oberösterreich und Wien sollen folgen.

NEUES PROJEKT

Schreibwettbewerb #tell us a story ... Im Mittelpunkt des neuen Projekts #tell us a story about ... "Unternehmertum auf Vorarlberger Art" stehen Firmen, die Verantwortung für das große Ganze übernehmen. #tell us a story about ... "Unternehmertum auf Vorarlberger Art". So lautet das Motto eines Schreibwettbewerbs für Vorarlberger Schüler.

Vorarlbergs Unternehmen sind großartig, wenn es um Themen wie Ausbildung, Innovation, Klimaschutz, Regionalität oder soziale Verantwortung geht. Diese "Unternehmen auf Vorarlberger Art" werden im Rahmen des neuen Projekts der VVG in Kooperation mit "Die Wirtschaft" von Vorarlberger Schülern im Rahmen eines Schreibwettbewerbs porträtiert. WKV-Präsident Hans Peter Metzler: "Im Rahmen des Schreibwettbewerbs freue ich mich besonders auf einen Perspektivenwechsel, wenn Jugendliche aus ihrer Sicht das vielfältige Tun unserer Unternehmen auf Vorarlberger Art recherchieren und in kreativen Geschichten präsentieren.“ vvg.at

Nicht weil Weihnachten naht und diese Zeit so manches steinerne Herz öffnet, sondern weil wir den betroffenen Jugendlichen und Unternehmen längst eine Lösung schuldig sind, ist der Beschluss des Nationalrats für eine Lehre von Asylwerbern eine richtige wie menschliche Notwendigkeit. Derzeit absolvieren rund 800 Asylwerber eine Lehre in Österreich. In Vorarlberg sind es etwas über 60. Unsere Unternehmen geben diesen jungen Menschen eine Chance, bei uns arbeiten zu können und ihre Zeit sinnvoll zu nutzen. Sie merken auch, wie sie sich integrieren, wie sie sich bemühen, wie sie sich gut eingliedern. Kurz gesagt, unsere Betriebe brauchen auch über diese Lösung hinaus Planungssicherheit und die betroffenen jungen Menschen eine Perspektive. Denn wie absurd ist es, dass Wirtschaftstreibende Geld und Zeit in die Ausbildung dringend benötigter Fachkräfte investieren, die dann in der Folge verloren gehen, weil die Betroffenen in der Ausbildungszeit abgeschoben werden. Eines muss aber in Zukunft gewährleistet sein: Die Dauer der Asylverfahren muss deutlich verkürzt werden. Darüber hinaus sollten wir rasch Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen, damit die Asylwerber nach ihrem Lehrabschluss im Ausbildungsbetrieb verbleiben können. Als aufgeklärte und wohlhabende Gesellschaft müssen wir in der Lage sein, flexible Lösungen für die Wirtschaft und die betroffenen Menschen zu schaffen, ansonsten können wir Weihnachten gleich abschaffen. Herbert Motter, CR „Die Wirtschaft“

Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, t 05522 305–382, presse@wkv.at, wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Simon Groß, BA (gsi, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname.vorname@wkv.at, Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, InterparkFOCUS3, t 05523 52392-0, office@media-team.at, media-team.at – Anzeigenleiter: Markus Steurer, t 05523 52392-11, +43 664 88234240, markus.steurer@media-team.at Anzeigentarif Nr. 1/2019 vom 12.10.2018. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung. Druckauflage: 20.424 (1. Halbjahr 2019). Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder istockphoto.com. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.


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Die Wirtschaft, Nr. 22, 13. Dezember 2019  

Die Wirtschaft, Nr. 22, 13. Dezember 2019  

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