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die Wirtschaft Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 72. Jahrgang

Nr. 19-20 · 12. Mai 2017

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die Welt in Vorarlberg zu Gast

3. Vorarlberger Exporttag am 6. Juli 2017 im Montforthaus Feldkirch. 28 Länder präsentieren ihre Exportchancen. Mehr dazu auf den seiten 6-7.

richtiger anstoß

sieg für europa

neues Gesetz zur deregulierung soll weitere Vereinfachungen für die Wirtschaft bringen.

Wahlausgang in Frankreich nährt hoffnung auf einen aufschwung der europäischen union.

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2 · Die Wirtschaft

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breitbandoffensive für KMu. Speziell für Klein- und Mittelbetriebe stellt die Bundesregierung 21 Mio. Euro für Anschlüsse an Breitbandinternet zur Verfügung. f5 Jungmeister/-innen gefeiert rt. 2016 haben im Gewerbe und Handwerk 116 Prüflinge ihre Befähigungs- bzw. Meisterprüfung abgelegt und bestanden. Jetzt wurde im Spannrahmen in Hard ausgiebig gefeiert. f12

rekord an ePu. 12.066 Ein-Personen-Unternehmen in Vorarlberg - das sind 56 Prozent aller Unternehmen im Land - bedeuten einen neuen Höchststand an EPU. f18

n i Herausgeber und Medieninhaber: Wirt rtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirt rtschaft“ Betrieb rt, beide 6800 Feldkirch, gewerblicher Art Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W w ww ww.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert rt Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv kv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W w ww ww.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirt rtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirt rtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz tz: Wirt rtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 21.967 (2. Halbjahr 2016) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder Thinkstock.de Alle verw rwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

Fördergelder abholen und Breitbandausbau ernsthaft forcieren V H P M, P  W  V 21 Millionen Euro aan n Fördergeldern stehen für A An nschlusskosten von Unternehmen aan ns Breitban andinternet zur Verfügu gung. Geld, das man an einfach nur abholen muss - würde man an meinen. Die Erfah ahrung beim Breitban andausbau in Vorarlberg zeigt gt uns jedoch, dass es mehr Ak Aktivität braucht, um Vorarlberg flächendeckend mit Breitban andinternet zu versorgen. Vorarlberg ist leider auf dem besten Weg, mit einer unzureichenden durchschnittlichen Datenübertragungsrate zu glän änzen. Wäh ährend die Ballungszentren g gu ut erschlossen und mit hohen Datenübertragu gungsraten versorgt gt sind, zittert so man ancher Kleinunternehmer in etwas entlegeneren Lan andesteilen, ob die Internetverbindung reicht, um einen Bauplan an oder einen Datensatz aan n eine Druckerei zu versenden oder wenn die Hotelgäste abends alle das WLAN nutz tzen. Internet ist län ängst zu

einer Schlüsselinfrastruktur geworden. Eine Infrastruktur, die flächendeckend vorhan anden sein muss und die auch den künftigen Bedarf decken kan ann. In Gebieten, wo nach marktwirt rtschaftlichen Kriterien keine ausreichende Versorgu gung stattfi tfindet, ist die öffentliche Han and gefordert. Es braucht einen ak aktiven „Kümmerer“, eine rasche strategische Entandversorgung im Lan and, wicklung der Breitban wenn wir uns nicht um die Chan ancen der Digitalisierung bringen wollen.

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· Magazin · 3

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600.000

Arbeitsplätze in Österreich hängen direkt oder indirekt von den mehr als 90.000 Betrieben der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft ab. Somit hängt jeder 5. Vollzeitarbeitsplatz von Tourismus und Freizeitwirtschaft ab.

Investoren-Pitch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten – zehn Plätze warten Die große Chance für Vorarlberger Start-ups in den USA: „Pitching Days“. änzGrößer, höher, weiter, besser – gän lich neue Dimensionen eröffnen sich für innovative Start rt-ups bei den Austrian an Pitching Days, die von 11. bis 15. September 2017 in New York und Boston die Chan ance bieten, amerikan anische sowie internationale Investoren für die eigene Idee zu gewinnen. Junge Unternehmen aus den Bereichen Life-Science, Biotech & Health th, Energietechnik, Neue Materialien und Verfah ahrenstechnik können sich bis 9. Juni für einen der zehn Startplätz tze bewerben. Eine Expertenjury ry der Jungen Wirtschaft, der Außenwirtschaft aft Austria sowie der AWS i2 Business An Angels Austria wäh ählt die Top 15 aus. Beim Business A An ngels Summit am 6. Juli 2017 in Kitz tzbühel haben diese dan ann die

ser Möglichkeit Investoren für den internationalen Roll-out holen oder gemeinsam mit einem Business An Angel die A Ak kquise von international ausgerichteten Risikokapitalgebern voran antreiben.“

Peter Flatscher (l.), Geschäftsführer JWV und alexander bitsche (r.), Vorstandsmitglied und start-up sprecher JWV

Möglichkeit zu überzeugen und sich ein Ticket in die USA zu holen. Und so dem großen Traum vom internationalen Erfolg einen bedeutenden Schritt näh äherzukommen. Jedes der zehn ausgewäh ählten Start-ups bekommt im Juli 2017 ein individuelles Pitching Training, um rundum gerüstet zu sein für den großen Tag in den USA. „Beste Voraussetzung, um unter die Top Ten zu kommen, haben Start rt-ups

mit einem konkreten Geschäftskonzept und einer herausragenden Idee, die bereits am Markt getestet ist bzw. bei neuen Technologien mit einem funktionsfäh ähigen Protoypen sowie einer abgeschlossenen typ Seed-Finan anzierung. Eine weitere Teilnah ahmebedingu gung ist verhan andlungssicheres Englisch“, erläutert äftsführer der Peter Flatscher, Geschäft Jungen Wirtschaft aft Vorarlberg. und ergän änzt: „Im Idealfall möchte sich das Start-up-Unternehmen mit die-

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Neben der Investoren-Suche können auch jede Menge neue Kontak akte gekn knüpft werden“, ist Alexan ander Bitsche, Vorstan andsmitglied und Start-up-Sprecher der JWV WV überzeugt gt, „das umfan angreiche Rah ahmenprogramm beinhaltet Besuche bei Acceleratoren, Venture Capital-Fonds und Start-ups vor Ort – unter aan nderem stehen Gespräche mit österreichischen Start-ups und Entrepreneurs an an, die es bereits geschaff afft haben und ihren Traum von den USA aus realisiert haben.“ n f

Anmeldemodalitäten und nähere Informationen finden Interessierte unter: www.pitchingdays.at

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Mehr ältere Arbeitnehmer denn je Mehr Selbstreflexion bitte! Die Beschäftigung der über 55-Jährigen in Österreich ist 2016 um 40.600 Personen bzw. um 9,5 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor gestiegen. Grundsätzlich schon eine sehr erfreuliche Entwicklung, die den heimischen Unternehmen ein ausgezeichnetes Zeugnis ausstellt. Ein Vergleich unterstreicht dies noch: Im Durchschnitt aller Altersgruppen hat im selben Zeitraum die Beschäftigung um 1,5 Prozent zugenommen. Der Beschäftigungszuwachs bei den

Älteren ist auch deshalb erfreulich, weil der von der Regierung geplante Malus für Betriebe vermieden werden kann, sofern dieser Trend anhält. Das 2015 beschlossene Bonus-MalusModell für Betriebe ab 25 Mitarbeitern wird wirksam, falls eines oder mehrere der drei festgelegten Beschäftigungsquotenziele für über 55-Jährige zum Stichtag 30. Juni 2017 verfehlt werden. Dazu dürfte es nicht kommen. Daumen nach oben! (p.f.)n

Unternehmen beschäftigen sich mit Kennzahlen, weil sie daraus nützliche Schlüsse für ihr künftiges Wirtschaften ziehen. Evaluierungen gibt es hier und dort. Monitoring als unmittelbare systematische Erfassung, Messung, Beobachtung oder Überwachung eines Vorgangs oder eines Prozesses findet sich überall in den Wirtschaftskreisläufen. Nur im Bildungsbereich will man davon lieber nichts wissen. Evaluierung ist dort keine großen Stärke, schließlich ist die Veränderung der

Feind des Bestehenden. Schulentwicklungsprozesse machen aber auch nur dann Sinn, wenn sie in den einzelnen Schulen evaluiert werden. Dazu braucht es mehr Transparenz. Über ein Bildungsmonitoring würden nützliche Aussagen zur Bildungssituation und Bildungsqualität in einem Bildungssystem möglich. Doch nichts von alledem in unserem Land. Die Daten zu Bildungsstandards und Bildungsergebnissen bleiben geheim, pasta! Daumen nach unten! (moh)n


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4 · Die Wirtschaft

Thema

Deregulierung: Ein weiterer Vorstoß für die Vorarlberger Wirtschaft Land Vorarlberg setzt einen weiteren Schritt zur Deregulierung und Verwaltungsvereinfachung. Es gibt sie! Die Handlungsspielräume bei Regulierungen. Deutlich wird dies durch den aktuell vorliegenden Entwurf über das Gesetz zur Deregulierung und Verwaltungsvereinfachung. 21 Gesetze sollen demnach geändert, fünf Gesetze ganz aufgehoben werden. Konkret geht es um wirtschaftsrelevante Änderungen im Raumplanungsgesetz, im Baugesetz, beim Campingplatzgesetz sowie beim Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung. „Durch die kluge Nutzung dieser Ermessensspielräume bei einer selbstverständlich absolut rechtskonformen Aufgabenerfüllung und durch eine bewusset

Vermeidung von ,golden plating‘ in allen Bereichen, können wichtige Wettbewerbsvorteile für die heimische Wirtschaft erzielt werden“, berichtet Marco Tittler, Leiter der wirtschaftspolitischen Abteilung in der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Anstoß durch die Wirtschaftskammer Angestoßen hat das Ganze die Wirtschaftskammer Vorarlberg mit der Initiative zur Schaffung einer Deregulierungskommission im Jahr 2015. „Die ,Expertengruppe Deregulierung‘ unter Mitwirkung der Wirtschaftskammer wurde dafür ins Leben gerufen, um nach Vereinfachungen und Erleichterungen für die Vorarlberger Unternehmen zu suchen und solche nach Möglichkeit auch umzusetzen.

erste Maßnahmen zum Bürokratieabbau. Auch bei der Baustoff-Recydnung cling - und der Deponie-Verordn wurden Vereinfachungen erzielt.

„Das neue Gesetz soll weitere spürbare Erleichterungen bringen.“ WKV-Präs. hans Peter Metzler

Das ist auch in einigen Bereichen bereits gelungen“, erklärt Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg. So konnten Erleichterungen bei der Umsetzung der Allergen-Verordn dnung und der Stellplatz-Verordnung erzielt werden, ebenso gibt dnung es bei der Bautechnik-Verordn

„Das ist die richtige Richtung, in die wir da fahren. Ein Lob gilt der Politik und den Lan andesbediensteten, die mit uns gemeinsam die Gesetze nach Baustellen und Hürden durchforsten. Wir werden hier noch weitere Schritte folgen lassen, um unsere Unternehmen vor überzogenen Auslegungen europäischer und nationaler Vorschriften zu schützen. Wir arbeiten weiter intensiv mit dem Partn tner Lan and Vorarlberg daran an, die Wirtschaft von bürokratischen Auflagen durch eine Deregulierung lan andesrechtlicher Vorschriften zu entlasten. Und letztendlich geht es auch darum, spürbare Erleichterungen bei Vollzug und der Kontrolle herbeizuführen“, sagt gt Präsident Metzler. (moh)n


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· Thema · 5

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Breitband Austria 2020

Die Förderungsprogramme des Infrastrukturministeriums: ‣ www.breitbandfoerderung.at Die Ausschreibung zum Programm "Connect" startet am 31. Mai 2017: ‣ www.ffg.at/breitband

Breitbandoffensive für KMU

Schneller ins WWW: Speziell für Klein- und Mittelbetriebe stellt die Bundesregierung 21 Millionen Euro für Anschlüsse an schnelles Breitbandinternet zur Verfügung. Die Anbindung an ultraschnelles Breitbandinternet ist oft nur mit umfangreichen tiefb fbaulichen Maßnahmen und somit erheblichen Grabungskosten verbunden. Durch das neue Förderprogramm „Connect“ sollen die einmaligen Kosten für die Herstellung eines Breitbandanschlusses von KMU deutlich reduziert werden. Konkret gefördert wird die Errichtung von Leerrohren mit oder ohne Kabel zum Anschluss eines KMU. Die Leerverrohrungsförderung hat auch das Ziel des späteren Lückenschlusses bei der flächendeckenden Errichtung von Hochgeschwindigkeitsnetzen. Ebenfalls unterstützt werden einmalig anfallende Kosten der Erschließung des Standortes mittels Glasfaserinfrastruktur durch einen Kommunikationsanbieter. Die Förderung kann bis zu 50 % der Pro-

tkosten ausmachen (maximal jektk 50.000 Euro pro Projekt). „Knapp zwei Drittel unserer 330.000 heimischen KMU haben noch keinen Zugang zu Breitbandinternet. Darum stellen wir 21 Millionen Euro bereit, um Österreichs Betriebe an das Breitbandnetz anzuschließen. Damit machen wir unsere KMU fit für die digitalisierte Zukunft und schaffen Arbeitsplätze für die Mittelschicht“, sagte Infrastrukturminister Jörg Leichtfried bei der Präsentation der Offensive. Den vom Minister angesprochenen Aufh fholbedarf in Sachen Breitbandinfrastruktur kann der Obmann der Sparte Information und Consulting, Dieter Bitschnau, nur unterstreichen. Grundsätzlich besteht in den Ballungsgebieten des Landes eine gute Breitband-Internetversorgung. Weniger dicht besiedelte Gebiete weisen aber Versorgungslücken oder deutlich zu geringe Bandbreiten für die Deckung des aktuellen und künftigen Bedarfs an Datenübertragungsraten auf. Im Rahmen einer digitalen Agenda für Vorarlberg fordert die Wirtschaftskammer deshalb u.a. ein Breitband-Kompetenzcenter für Vorarlberg, das den Ausbau

der Glasfaserversorgung im Land aktiv vorantreibt. Dazu gehört die strategische Entwicklung von nicht oder schlecht versorgten Regionen und Unterstützung bei der Beantragung von Fördergeldern. Der Anschluss an leistungsfähige Breitbandnetze ist Voraus-

Autoherstellern im Rahmen von Diagnosesystemen ausgetauscht werden. Für neue Technologien wie etwa 3D-Druck ist schnelles Internet eine wesentliche Voraussetzung. „Kleine und mittlere Unternehmen, deren Gewerbestandort außerhalb eines Ballungsgebietes liegt, haben einen echten Wettbewerbsnachteil, wenn ihr Internetanschluss zu langsam ist“, so Bitschnau. Eine Förderung der baulichen Maßnahmen trägt dazu bei, dass der Anschluss an das Breitbandnetz für die KMU rascher und günstiger erfolgen kann.

Wer zuerst kommt… ic-spartenobmann bitschnau

setzung dafür, um die Chancen der digitalen Wirtschaft nutzen zu können. Derzeit gibt es noch in nahezu allen Branchen den Bedarf, Klein- und Mittelbetriebe an das Hochleistungsinternet anzubinden. Schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten sind etwa notwendig, um Plandaten im Baubereich oder Druckdaten an eine Druckerei zu übermitteln. Ebenso brauchen Kfz-Werkstätten ultraschnelles Internet, weil immer größere Datenmengen mit den

Der erste Call für das Förderprogramm „Connect“ startet bereits mit 31. Mai 2017. Es handelt sich um einen Open Call. Die Fördergelder stehen so lange zur Verfügung, bis sie verbraucht sind. f www.breitbandfoerderung.at

Schulen ans Netz Mit Fördergeldern vorangetrieben wird aktuell auch die Breitbandanbindung von Pflichtschulen und anderen öffentlichen Bildungseinrichtungen. n


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6 · Vorarlberger Exporttag 2017 · Die Wirtschaft

Exportmärkte der Welt

31 Wirtschaft ftssdelegierte aus 28 Ländern aller fünf Kontinente. Beim Vorarlberger Exporttag am Donnerstag, 6. Juli 2017 ist auch heuer die Welt zu Gast in Vorarlberg. Egal, ob Neuexporteur oder Exportprofi: Profitieren Sie von den Beratungsgesprächen durch die österreichischen Wirtschaft ftssdelegierten und vom vielfältigen Informationsangebot in den Export-Workshops und an den Informationsständen! Kanada f Christian Lassnig, AC Toronto

export-Workshops, 10.0 00 bis 16.00 uhr In kompakten Export-Workshops erhalteen Siie Knowhow aus Expertenhand. Informieeren Sie sich über Chanceen, Herausforrderungenn und Trends auf den Exportmärkten der Welt und diskutieren Sie mit den Refferentinnen unnd Referenten in diesen je einstündigen Workshops. 10:00 - 11:0 00 uhr connecTed! Technologie-Trends in den usa, Japan und chile f Peter SEDLMAYER, AC Chicago f Ingom mar LOCHSCHMIDT, AC Tokio f Wolfg gang KÖSTINGER R, AC Santiago

13:30 – 14 4:30 uhr Geistigess eigen ntum: innovatiionssch hutz und lizzenzv vergabe in ch hina f Christina SC CHÖSSE ER, AC Shanghhai f Tho omas PATTLOC CH, Rechtsannwalt Ta aylor Weessing Müncheen

11:30 - 12:30 uhr afrika:: zwischen hype und realität f Johannes BRUNNER, AC Johhannesburg f Gerrit HENGSTLER, AC Lago os f Kurt MÜLLAUER, AC Nairob bi

15:0 00 – 16 6:00 uhr Kanada un nd Mexik ko in der Ära Tru ump f Ch hristian LASSNIIG, AC Torontto f Friedrich ST TEIINECKER, AC Meexiko

deutschland Kathariina Gregorich, AC Stuttgarrt

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usa f Michael Friedl, AC New York f Peter Sedlmayer, AC Chicago f Rudolf Thaler, , AC Los Angeles

schweiz f M a n f r e d S c hm i d , A C B e r n / Z ü r i ch

Mexiko f Friedrich Steinecker AC Mexico Kolumbien f Hans-Jörg Hörtna agl A C B o gotá

Marokko f C h ri s t o p h P l a n k , A C C a s a b l an c a

experte teninformationen, 09.00 bis 16.00 uhr Welche Förderungen können mich bei derr Bearbeitung neuer Märkkte unterstützen? Wie sicchere ich mein Auslandsgeschäft gegen Risikenn ab? Wie können mirr Sprachdienstleis-ter bei meinnem Exportvorhaben helfen? Wie organisiere ich den Warentransport? Welche neeuen Zollverfahren gibt es? Klären Sie diese und weitere Fragen ganztägig mit Experti tinnen und Exp perten. exportförderungen f Pamela TREFFER-REIS, Wirts tschaft ftsskammer Vorarlberg g Finanzierung und absicherung im expo ort f Nicole PUCKL, Raiffeisenlandesbank Vorarlberg

f

Markus HOSKOVE EC, Oesterreichische Kontrollbank AG

sprachdienstleisttungen Eva ALTEN NDORFER, Dolmetscherrin und Übersetze zerin f Colet tte THILL-N NEYER, Neyer Translations f

Venezuela f A l ex a n d e r S o l ar , A C C a r ac a s chile f Wolfgang Köstinger, A C S a n t ia g o

Transport un nd logistik k Elke BÖHLER, Schheffknecht Trannsporte GmbH f Gerhard STEFANI, SCHEN NKE ER & CO AG f Reinhold HUBER, Gebrüder Weiss Gesellschaft m.b.H H. f

zoll f Heinrich VONBUN, Zollamt Feldkirch Wolfurt

argentinien f A n dr e a s M e i n d l, AC Buenos Aires

brasilien f K l a u s H o f s ta d l e r , AC Sao Paulo


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· Vorarlberger Exporttag 2017 · 7

zu Gast in Vorarlberg Vora arlberger Exporttag, 6. Juli 2017, Montforthaus Feldkirch anmeldung: www.wkv.at/exporttag (anmeldeschluss: 2. Juli 2017) Vereinigtes Königreich f C h ri s t i a n K e s b er g AC London

indien f Oskar Andesner, AC New Delhi Türkei f Georg Karabaczek, AC Istanbul oman f Gerhard Lackner AC Maskat

china f Christina-Maria Schösser, AC Shanghai f Franz Rößler, AC Hongkong Taiwan f Christian Fuchssteiner, AC Taipei Japan f I n g o ma r L oc h sc h m i d t , AC Tokio Thailand f Günther Sucher, AC Bangkok

südkorea Franz Schröder, AC Seoul

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nigeria f Gerrit Hengstler, AC Lagos Katar f P h i l ip p S c hr a m e l, AC Doha

Kenia f Kurt Müllauer, AC Nairobi

südafrika f J o h a n ne s B r u n n e r , A C J o h a n ne s b u r g

Malaysia Werner Somweber, A C K u a la L u m p ur

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indonesien f C l em e n s M a ch a l , A C J a k ar t a

singapur f Volker Am m ma n n , A C S i n ga p u r

australien f K a r l H a r t l e b, AC Sydney

beratungsgespräche, 09.00 bis 16.00 uhr Die kostenlosen Berattungsgespräche mit den Wirtschaft ftssdelegierten bieten eine ideale Möglicchkeit, Ihre firmenspezifiscchen Anliegen abzuklären. Informieren Siee sich übeer aktuelle Wirtschaft ftss- und Marktsituationen sowie Branchhenentwicklung gen und erörtern Sie die Machbarkkeit konkreter Projektvorhaben.


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8 · Tourismus · Die Wirtschaft

Staatsmeisterschaft: Medaillenregen für Vorarlbergs Tourismuslehrlinge

In der Berufsschule Obertrum in Salzburg wurden in den Kategorien „Küche“, „Service“ und „Hotel- und Gastgewerbeassistenz“ die besten Lehrlinge des Landes ermittelt.

Neun Vorarlberger/-innen Neun junge Vorarlberger/-innen waren in Obertrum am Start. Sie konnten eine Goldmedaille, sechs Silber- und zwei Bronzemedaillen erringen. „Das Training in unserer Kaderschmiede zeigt Erfolge“, freut sich Andrew Nussbaumer, Fachgrup-

penobmann Gastronomie in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. „Unsere Teilnehmer/-innen haben Topleistungen erbracht und die fordernden wie umfangreichen Wettbewerbsaufgaben bravourös gemeistert“, zollt Nussbaumer den Vorarlberger Medaillengewinnern großes Lob.

Gold, Silber, Bronze Bei den von Johannes Ratz trainierten Kochlehrlingen stach Denis Fladl (Hotel Alpenrose, Schruns) mit dem Gewinn der Goldmedaille besonders heraus. Charlotte Petersen (Travel Charme Hotel Ifen, Hirschegg) gewann Silber, Roberto Mihalov (Sonne Lifestyle Resort, Mellau) holte Bronze. In der Kategorie „Hotel- und Gastgewerbeassistenz“ (als Trainer fungiert Jürgen Schneider) gab es jeweils eine Silbermedaille für Pia Jochum (Der Kleinwal-

Foto: Andreas Kolarik

Hervorragend schnitten die Vorarlberger Teilnehmer bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft der Lehrlinge in Tourismusberufen ab. Es gab eine Gold-, sechs Silber- und zwei Bronzemedaillen für die Vorarlberger.

FGo andrew nussbaumer freut sich mit den drei Vorarlberger Medaillengewinnerinen im bereich „service“.

sertaler Rosenhof, Mittelberg), Nadine Konzett (Berghotel „Das Schäfer“, Fontanella) und Sophie Kreidl (Propstei St. Gerold). Im Bereich „Service“, in dem die erfolgreichen Teilnehmerinnen von Beate Barbisch trainiert

wurden, gab es tolle Silbermedaillen für Johanna Blaser (Hotel Weisses Kreuz, Bregenz) und Kathrin Liebl (Hotel Zimba, Schruns) sowie Bronze für Tamara Djuric (ebenfalls Hotel Weisses Kreuz, Bregenz). (p.f.)n

Kaltstart der Freibäder geglückt Die über 30 Freibäder im ganzen Land bieten auch heuer wieder zahlreiche Attraktionen und Veranstaltungshighlights. Viele öffneten vergangenes Wochenende. Der Wettergott hat es 2017 bisher insgesamt zwar noch nicht wirklich gut mit den Vorarlberger Freibädern gemeint, einige haben aber dennoch Kälte und Schnee getrotzt und bereits Mitte bzw. Ende April ihre Tore geöffnet. Ein Großteil sperrte vergangenes Wochenende auf. Den Auftakt machte das Walgaubad in Nenzing, das bereits am 17. April geöffnet hat. Seit 29. April laden das Erlebnis Waldbad in Feldkirch-Gisingen, das Schwimmbad Felsenau sowie das Naturbad Untere Au in Frastanz zum Baden ein.

das Waldbad enz hat seit vergangenem Wochenende geöffnet.

Am 6. Mai folgten unter anderem Strandbad und Mili in Bregenz, das Waldbad Enz in Dornbirn, Strandbad und FKK in Hard sowie das Erholungszentrum Rheinauen in Hohenems. Den Schlusspunkt beim Öffnen setzt das Schwimmbad Partenen am 15. Juni. Ein wenig aus der

Reihe tanzt das VAL Blu Freibad Bludenz. Wegen der umfassenden Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten fällt der Saisonstart 2017 auf Anfang August. Im Walgaubad Nenzing hat man es trotz des kalten Wetters nicht bereut, heuer – wie schon im Vorjahr – die Badesaison

sehr zeitig zu starten. Der frühe Saisonbeginn am Ostermontag, 17. April, hat sich laut Geschäftsführer Oliver Tschabrun bewährt. „Bis 3. Mai haben wir bereits rund 1800 Besucher gezählt und knapp 800 Saisonkarten verkauft – mehr als im Vergleichszeitraum 2016“, sagt Tschabrun. Er führt den Erfolg bei den Saisonkarten auch auf den frühen Saisonstart zurück. Ein großer Teil der Besucher würde tatsächlich baden und nicht nur zum Kaffeetrinken ins Walgaubad kommen. Praktisch alle Freibäder warten im Verlauf der Saison wieder mit tollen Highlights für die Gäste auf. Die Palette reicht vom Familienbädertag über Vollmondschwimmen und Grillabende bis zur Sommernachtsparty. Saisonschluss ist heuer praktisch überall um den 10. September. (p.f.)n


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· Luftfahrt/Werbung · 9

Drohnen brauchen eine Bewilligung Kameradrohnen, mit denen aus der Vogelperspektive Fotos und Videos gemacht werden können, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Nach Schätz tzung von Experten gibt es in Österreich derzeit rund 25.000 Drohnen. Das Problem dabei: Der Großteil davon wäre bewilligungspflichtig, macht aber ohne Genehmigung die Lüfte unsicher. Bewilligung ist vorgeschrieben Rein rechtlich sind Drohnen, mit denen Film- bzw. Fotoaufnah ahmen gemacht werden können, unbeman annte Luftf ftfaah hrzeuge der Klasse 1. Wenn die Drohne mehr als 250 Gramm wiegt gt und dauerhaft aft Daten speichern kan ann, ist eine Bewilligu gung durch die Luftf ftfaah hrtbehörde Austro Control zwingend vorgeschrieben.

Greifen unternehmern und Privatpersonen bei der drohnenbewilligung unter die arme: Werner noisternigg (rechts) und alexander Kloiber (links). Foto: drohnenbewilligung.at

„Meiner A An nsicht nach sind aber nur max aximal 10 bis 15 Prozent tatsächlich bewilligt gt“, sagt gt Werner Noisternigg von ÖDB - Österreichische Drohnenbewilligung. Der Unternehmer aus Koppl in Salzburg hat aus diesem Missstan and eine Geschäft äftsidee entwickelt und geander Kloiber meinsam mit Ale-xan

die Österreichische Drohnenbewilligu gung (ÖDB) gegründet. „Ich habe ein Ingenieurbüro, das Drohnenflüge für Vermessungen und zur Beweissicherung durchführt. Da bin ich auf das Problem aufmerksam geworden“, so Kloiber. Vielen Käufern von Drohnen, die nicht der Spielzeugklasse aan ngehören, sei nicht bewusst,

dass für den Betrieb neben einer BewilligungaucheineVersicherung sowie ein Mindestalter von 16 Jah ahren vorgeschrieben sind. „Laut Luftf ftfaah hrtbehörde werden Verstöße regelmäßig mit Straf afen im vierstelligen Euro-Bereich geah ahnand bei einem Unfall det. Wenn jeman verletz tzt wird, sind die Folgen natürlich noch weitaus gravierender.“ Die ÖDB führe Unternehmer und Privatpersonen rasch und problemlos durch den Bewilligu gungsprozess. „Wenn nötig, holen wir auch technische Daten bei den Drohnenherstellern ein. Die Genehmigu gung erfolgt gt dan ann erfah ahrungsgemäß innerhalb von zwei Wochen“, erklärt Noisternigg. Mit durchschnittlich 200 bis 300 Bewilligu gungen pro Monat habe man an diese Nische erfolgreich betzt. Zu unseren Kunden gehören setz die Universität Wien ebenso wie gewerbliche Fotograf afen, Architekgt ten sowie Lehrer und Schüler“, sagt Noisternigg. f Nähere Infos unter www.drohnenbewilligung.at www.vw-amarok.at

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10 · Europa ·

Nr. 19-20 · 12. Mai 2017 Die Wirtschaft

Frankreich: eine entscheidung für europa

Der Wahlausgang iin n Frankreich Frankreich e eröffnet röffnet Chance auf stärkere wirtschaftliche Vertiefung mit fünftwichtigstem Exportmarkt Vorarlbergs und auf einen nachhaltigen Aufschwung Europas. ahl von Emman anuel Mit der Wah Macron zum neuen Präsidenten Fran ankreichs steigen die Chan ancen auf einen neuen Schwung für die Vertiefung der EU zu einer han andlungsfähigen ‚Politischen Union‘, vor allem für eine Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion. Grenzschließungen, Nationalismus und Protektionismus wurden jedenfalls eine Absage erteilt. Fran ankreichs neuer Präsident Emanuel Macron steht für eine man gemeinsame Wirtschaftspolitik in der Europäischen Union, für eine Vertiefung der Eurozone und eine eng abgestimmte Wirtschafts- und Finan anzpolitik. „Der Ausgan ang der fran anzösischen Präsidentenwahl zeigt gt, dass die Menschen den Glauben aan n das gemeinsame Europa nicht verloren haben. Die mit der europäischen Idee verbundenen Hoffrwartungen gilt es nungen und Erw zu erfüllen – auch indem wir einen neuen An Anlauf nehmen zu einer wirtschaftlich starken und geeinten Europäischen Union“, betont Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl. Doch was heißt das nun für Fran ankreich als drittwichtigsten Markt Österreichs und and als fünftwichtigstes Exportlan Vorarlbergs.

„In den letzztten sechs Monaten war eine „sit an and and wait“-Strategie wah hrrnehmbar. Wir warten ab, wie die Wah ahlen ausahl gehen, und machen dan ann unsere ann Investitions-Entscheidung. Die An Anzah ahl der österreichischen Nieankreich sind derlassungen in Fran tzten Monaten auf 320 in den letz Firmen aan ngestiegen. Das Geschäft äft brummt und Fran ankreich steht vermehrt am Radar österreichischer ute Firmen. Für die überraschend g gu Stimmung im Euroraum sorgt gte vor allem die fran anzösische Wirtschaft, die das kräftigste Wachstum seit kn k napp sechs Jah ahren verzeichnete“, weiß Mag. Christian an Schierer, Wirtschaftsdelegierter in Paris. Laut Schierer müsse jetz tzt noch stärker die Werbetrommel für Fran ankreich gerührt werden: „Alle sprechen vom Silicon Valley. Dass es 1,5 Flugstunden entf tfernt Europas größtes Start-up-/F&E-Valley ankreich (Sophia A An ntipoin Süd-Fran

„Hier ist man bereit, für hochwertige Top-Produkte einen guten Preis zu bezahlen.“ Wd christian schierer

annt. Wenn lis) gibt, ist fast unbekan Sie nach Fran ankreich in den 66 Mio. Einwohner-Markt exportieren ist das eine Sache, aber Sie können von hier aus die gesamte Fran ankophonie mit 320 Mio. Menschen erreichen“, betont WD Schierer. (moh)n

„Die Wahl von Emmanuel Macron zum französischen Staatspräsidenten ist ohne Zweifel ein wichtiges Signal für die politische Stabilität in Europa. Die Zuversicht, dass unser gemeinsames europäisches Projekt gelingt, nimmt zu und die Stimmung steigt. Bis auf Weiteres kann deshalb auch von einer gedeihlichen Entwicklung der europäischen Wirtschaft ausgegangen werden. Und dennoch – mit dieser Wahl hat die EU einen ersten Etappensieg errungen. In Anlehnung an die Tour de France stehen Europa noch viele weitere Etappen und schwierige Bergwertungen auf dem Weg zu einer starken Union bevor. Es g gilt deshalb mehr denn je, j die Bevölkerung g wieder auf breiter Ebene für die europäische Idee zu begeistern, bürokratische Auswüchse zu beseitigen und gleichzeitig Souveränität in zentralen Fragen nach Brüssel abzugeben. Denn diabolischer Populismus ist ein schlechter Nährboden - für Unternehmen und Arbeitnehmer gleichermaßen.“ dr. Michael Grahammer, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg

Emmanuel Macron – En Marche für ein stärkeres Europa? „Das Ergebnis der Präsidentenwahl in Frankreich lässt sich als deutliches Signal gegen einzelstaatlichen Protektionismus und für einen fortgesetzten europäischen Weg interpretieren. Der dezidierte EU-Befürworter Emmanuel Macron hat die Präsidentschaftswahl klar gewonnen. Damit könnte der deutsch-französische Motor der europäischen Integration nach langen Jahren des Stotterns endlich wieder zu laufen beginnen und Europa dringend gebrauchte, neue Impulse geben. Auch in der EU-Hauptstadt wurde das Wahlergebnis mit großer Erleichterung aufgenommen. Dass Macron zu seiner Antrittsrede vor dem Louvre zur Europahymne „Ode an die Freude“ schritt, ist ein starkes Symbol und Bekenntnis zur Europäischen Union. Bei aller Symbolik für Europa, hat Macron im Wahlkampf tiefgreifende Reformen der EU eingefordert. Er tritt für einen Eurozonen-Finanzminister, einen eigenen Haushalt der Eurozone, für einen Haftungsverbund der Euroländer (Eurobonds), soziale Mindeststandards in der EU und eine „Kauft Europäisch“-Politik ein. Ob der Gründer der Bewegung „En Marche“ (Vorwärts) bei der Realisierung seiner europapolitischen Pläne auf ungeteilte Unterstützung der anderen EU-Hauptstädte - vor allem auch Berlin - zählen wird können, ist allerdings fraglich. Aus Sicht der österreichischen Wirtschaft sind vor allem Macrons Einsatz für ein bürokratieärmeres Europa und sein Bekenntnis zur Wahrung eines einheitlichen Binnenmarktes zu begrüßen. Nicht nur aus europapolitischer Sicht, auch im Hinblick auf die Bedeutung Frankreichs für die heimische Exportwirtschaft ist Macron viel Erfolg dabei zu wünschen, Frankreich auf eine wirtschaftliche Erfolgsspur mit starker europäischer Orientierung zu führen. Mag. Markus stock, leiter eu-büro der Wirtschaftskammer Österreich

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Nr. 19-20 · 12. Mai 2017 Die Wirtschaft

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Nr. 19-20 · 12. Mai 2017

Fotos: Eva Rauch

12 · Gewerbe und Handwerk · Die Wirtschaft

die neuen Jungmeister/-innen des Gewerbe und handwerks auf der bühne des spannrahmens in hard.

116 neue Jungmeister/-innen gefeiert Zu einem tollen Fest wurde die Meisterfeier des Vorarlberger Gewerbe und Handwerks im Spannrahmen in Hard. Im Rahmen der Meisterfeier wurden die neuen Selbstständigen im Land für ihren erfolgreichen Prüfungsabschluss geehrt. Im

Jahr 2016 haben insgesamt nicht weniger als 116 Prüflinge aus 23 verschiedenen Lehrberufen ihre Befähigungs- bzw. Meisterprüfung abgelegt und bestanden. „Die Meister- bzw. Befähigungsprüfung stellt für viele junge Fachkräfte einen absoluten Meilenstein in ihrer Ausbildung und einen Qualitätsbeweis für die

gute Ausbildung in unserer Wirtschaft dar“, hob Spartenobmann Bernhard Feigl bei seiner Ansprache hervor. Sie sind die wichtigste fachliche Qualifikation, zeigen die Fachkompetenz und verschaffen den nötigen Wettbewerbsvorteil. Die Jungmeister sind bestens gerüstet für die Selbstständigkeit. Um dem Motto des Abends „Meisterlich feiern“ – tatsächlich

gerecht zu werden, waren auch die Akteure auf der Bühne meisterlich am Werk. Moderator und Kabarettist Markus Linder führte gekonnt durch den Abend und ließ dabei singend und klingend kein Auge trocken. Für den perfekten Ausklang mit bester musikalischer Unterhaltung sorgte dann schließlich das Vorarlberger Duo „acoustic project“.

Jungmeister präsentieren stolz ihre Meisterbriefe.

die social-Media-box war beliebter anziehungspunkt.

v.l.: Peter Keckeis (iM bau), baumeister heinrich Karl Panhofer mit Gattin, so bernhard Feigl, sparten-GF Thomas Peter.

neue Friseurmeisterinnen mit iM Günther Plaickner (l.) und seinen beiden stellvertretern Gerhard Ölz und christoph schobel (r.).


Nr. 19-20 · 12. Mai 2017 Die Wirtschaft

· Roadshow Datenschutz/Werbung ·13

so machen sie ihr unternehmen sicher! Bei der österreichweiten Roadshow „IT-Sicherheit und Datenschutz“ der Wirtschaftskammern Österreichs und des Innenministeriums erfahren Unternehmerinnen und Unternehmer, was die größten Gefahren aus dem Internet sind - und wie man sich dagegen wirkungsvoll schützt: 23. Mai 2017 in Wolfurt. Außerdem vermittelt die Veranstaltungsreihe Informationen zu den rechtlichen Pflichten der neuen Datenschutzgrundverordnung 2018. Sie laden ein harmloses Bewerbungsschreiben herunter - und plötzlich haben Sie keinen Zugriff mehr auf Ihre Dokumente. Diese verspricht ein Erpresser-E-Mail erst nach Zahlung eines „Lösegeldes“ in der Bitcoin-Währung: Solche und ähnliche Vorkommnisse sind längst kein Einzelfall mehr. Der Reigen der Attacken ist vielseitig und so werden immer mehr Unternehmen Opfer von Cyberkriminalität - viele auch, ohne es zu wissen. Laut Interpol entsteht

in Europa ein Schaden durch Cyberkriminalität in der Höhe von 750 Milliarden Euro pro Jahr, das bedeutet eine Verdoppelung der Schäden in nur drei Jahren. Umso wichtiger ist es, sich davor zu schützen. Die meisten Maßnahmen erfordern keine großen Investitionen, oft genügt eine skeptische Haltung, das notwendige Wissen und eine bewusste Prioritätensetzung. Worauf es dabei ankommt, erfahren Unternehmerinnen und Unternehmer bei der

österreichweiten Roadshow „IT-Sicherheit und Datenschutz“ von den Wirtschaftskammern Österreichs und dem Innenministerium. Sie macht am 23. Mai 2017 im Cubus Wolfurt halt. Fachleute des BMI und der WKO informieren anhand von konkreten Beispielen, wie die Angreifer arbeiten, warum es jeden treffen kann, und mit welchen Cybersecurity-Maßnahmen man sich wirkungsvoll schützt. Am Programm stehen aber auch die rechtlichen Folgen von Datenlecks und die Bestimmungen der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung. Wer sich rechtzeitig darauf ein- und umstellt, spart viel Zeit und Geld und schützt sein Unternehmen vor dem plötzlichen AUS. Roadshow „IT-Sicherheit und Datenschutz“ 23. Mai 2017, 19 Uhr Cubus Wolfurt Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter www.wko.at/ t/itsicherheit ist erforderlich.

Gut geschützt: Als Unternehmer sind Sie bei der AUVA für den Fall eines Arbeitsunfalles und einer Berufskrankheit gesetzlich pflichtversichert. durch den Dienstgeber gemeldet werden. Eine Meldung ist grundsätzlich innerhalb von fünf Tagen vorgesehen. Nach spätestens zwei Jahren sollte die Meldung aber jedenfalls erfolgt sein, da es ansonsten zum Verlust von Rentenansprüchen kommen könnte, die gegenüber dem Dienstgeber zivilrechtlich geltend gemacht

werden können. Die notwendigen Schritte für die Versorgung des verunfallten oder erkrankten Arbeitnehmers setzt die AUVA automatisch. Ein Antrag seitens des Versicherten ist bei erfolgter Meldung nicht erforderlich. Als Unternehmer sind Sie bei der AUVA auch selbst für den Fall eines Arbeitsunfalles und

einer Berufskrankheit gesetzlich pflichtversichert. Damit haben Sie Anspruch auf beste Heilbehandlung und Rehabilitation sowie auf finanzielle Entschädigung. Der gesetzlich vorgeschriebene Beitrag ist jedoch relativ niedrig - und damit auch die Höhe der auszuzahlenden Leistungen. Für selbständig Erwerbstätige, pflichtversicherte neue Selbständige sowie freiberufliche Ärzte bietet die AUVA deshalb eine freiwillige Höherversicherung in zwei Stufen an. Mit einer zusätzlichen Beitragsleistung erhöhen sich die Geldleistungen an den Versicherten entsprechend. Der Jahresbeitrag für die Pflichtversicherung beträgt ca. 110 Euro. Die Höherversicherung erhalten Sie als Unternehmer mit einer zusätzlichen Zahlung von jährlich ca. 110 Euro oder ca. 165 Euro.

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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Die gesetzliche Unfallversicherung ist die Haftpflicht-Versicherung des Dienstgebers für seine Diensttnehmer bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Als Ausgleich für die Übernahme der Haftpflicht gegenüber ihren Dienstnehmern durch die AUVA haben die Dienstgeber einen Unfallversicherungsbeitrag zu bezahlen. Tritt ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit ein, hat der Versicherte die Schäden, die daraus entstehen, nicht gegenüber dem Dienstgeber geltend zu machen. Die Kosten für Behandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung für jeden verunfallten Mitarbeiter werden von der AUVA getragen. Der Versicherungsschutz besteht auch bei Berufskrankheiten. Wenn der Dienstnehmer durch einen Arbeitsunfall mehr als drei Tage völlig oder teilweise arbeitsunfähig ist bzw. getötet wurde, ist der Dienstgeber zur Meldung bei der AUVA verpflichtet. Ebenso muss eine bestehende Berufskrankheit

Fotolia/ra2studio

Mit der AUVA auf der sicheren Seite


Nr. 19-2 20 · 12. Mai 2017

14 · Interview der Woche · Die Wirtschaft

Digiital transformieren – besonnen, ohhne Hysteriie ab ber unverzügllichh „Die Wirtschaft“ im Gespräch mit Unternehmensberater Mag. Bernd Postai über digitale Transformationen, deren Auswirkungen auf die Unternehmen und über eine besondere Veranstaltungsreihe. I H M rung Herr Postai, die Digitalisieru ist längst kein Th Thema mehr nur für IT-Exp xpert rten. Sie erf rfasst ganze Wert rtschöpfungsketten und betrifft somit nicht nur Unternehmensbereiche, sonrtschöpfung dern alle an der Wert beteiligt gten Einheiten, z.B. auch rtner, Zulieferer, Kunden, Part Händler etc. Welche Herausrungen und Ch Chancen erforderu geben sich daraus? Ich stimme Ihnen völlig zu. Wir aktuell in einer Phase befinden uns ak yper-Innovation“, die gerade der „Hyp dadurch gekennzeichnet ist, dass sich prak aktisch alle Elemente des Wertschöpfungssystems gleichzeitig und zum Teil fundamental verään ndern. Die Digitalisierung ist der Treiber oder Motor dieses Prozesses. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, dass es in einer solchen Phase oft schwierig ist, sich zu orientieren. Für Unternehmen stellt

„d die digitale Transformation braucht ausdauer, braucht anhaltende aufmerksamkeit einer kritischen Menge von Menschen in den jeweiligen unternehmen.“

Mag. bernd Postai

sich die Frage: Womit sollen wir aan nfan angen? Was ist das Wichtigste? Wie stellen wir sicher, dass wir nicht aufs „falsche Pferd“ setz tzen? Es geht Überblick und Vorausschau. um Üb Darum, nicht in operative Hektik zu verfallen, und darum, nicht die Augen davor zu verschließen, dass prak aktisch jede Bran anche und jeder Bereich von der Digitalisierung erfasst wird. Die Chan ancen liegen darin, sich zu behaupten, weiter ein Player zu sein und die Marktan anteile jener einzusammeln, denen das nicht gelungen ist. Die Angst vor Veränderungen aktor, der Unternehist ein Fak men immer wieder daran hin-

rt Neuerungen einzuführen. dert Wie dramatisch ist es, diesen Wandel nicht oder zu langsam mitz tzumachen? In vielen Bran anchen – das klingt gt jetz tzt sehr apokalyp yptisch – geht es um „Sein oder Nichtsein“. Beispiele afür, dass es zum Teil tatsächlich daf um existenzielle Fragen geht, lassen anksich leicht finden. Etwa im Ban geschäft äft: Kunden kommen weit weniger in die Filialen, als das in der Vergan angenheit der Fall war, der Zah ahlungsverkehr und aan ndere tradianken tionelle Kernleistungen von Ban werden von alternativen Lösungen abgelöst u.s.w. Ban anken, die das nicht verstan anden haben oder eben zu spät

damit begonnen haben, sich darauf einzustellen, werden verschwinden. Aber auch in produzierenden Unternehmen, gehen die notwenänderungen weit über das digen Verän klassische Automatisieren hinaus. Z.B. geraten die etablierten Hän ändlerstrukturen unter Druck, weil sich neue Wettbewerber zwischen Proängen, die duzenten und Kunden drän über unvergleichliche Marktmacht verfügen. Wenn beispielsweise Amazon verstärkt ins B2B-Geschäft einsteigt und etwa Handwerker und Gewerbebetriebe direkt beliefert, ändert das die Spielregeln fundamental. Ich denke, man sollte sich weniger vor den möglicherweise unangenehmen Veränderungen fürchten. Vielmehr sollte man sich vor den Konsequenzen fürchten, wenn man sich jetzt nicht adäquat mit den aktuellen Entwicklungen auseinandersetzt. Adäquat heißt dabei für mich auch: besonnen – ohne Hysterie und Hektik, aber unverzüglich. Churchill soll seinen Fahrer, wenn es schnell gehen sollte, jeweils mit den Worten angewiesen haben: „Fahren Sie langsam, ich habe es eilig.“ Nahezu kein einziges Geschäftsmodell wird in zehn bis


15 Jahren noch genauso sein wie es sich heute präsentiert rt. Wie gut sind Ihrer Meinung nach die Vorarlberger Unternehmen auf die Auswirkungen dieser Umbrüche vorbereitet? Es wäre vermessen, dazu ein umfassendes Urteil abzugeben. Wenn ich Unternehmen, die wir in verschiedenen Fragestellungen unterstütz tzen, mit jenen in aan nderen Län ändern und Regionen vergleiche, in denen wir tätig sind, fällt mir zunächst auf, dass fast alle etablierten Unternehmen mit dem Thema „kämpfen“ – nicht nur in Vorarlberg. Das hat viele Ursachen: Eine ist sicher, dass man an sich innerhalb der Unternehmen nicht einig ist, wie ernst die Digitalisierung genommen werden soll und wie nachhaltig sie ist. Schließlich kennen wir alle jeman anden, der gerade wieder begonnen hat, persönlich ins Reisebüro zu gehen, Briefe zu schreiben und sie zur Post zu tragen. Auch hören wir oft, dass für alle Zukunft gilt: Wenn es um wirklich Wichtiges geht, wollen die Leute mit jeman andem reden, der einem gegenübersitz tzt, der greifb fbar ist. Das ist Unfug, aber es wirkt – leider in die falsche Richtung. Hinzu kommt, dass der Erfolg der Gegenwart, der größte Widersacher auf dem Weg zur Verän änderung ist. Heute bereits g gu ut an angepasste Unternehmen, sind oft solche, die in Krisen gezwungen waren, sich etwas zu überlegen, also die Dinge mal an anders an anzugehen und da reinzuschneiden, wo es weh tut. Aber wie lassen sich denn dann überhaupt neue digitale Geschäftsmodelle entwickeln und Prozesse optimieren? anzkurzenAn Antworten.Zunächst: Dagibteskeinegan Es kommt darauf aan n, in welcher Ausgan angslage ein Unternehmen steckt. Ob es klein und eigentlich (noch) ein „Start-up“ oder ein großes etabliertes Unternehmen ist, das seit Jah ahrzehnten weiß, wie es geht und mehr oder weniger alles richtig macht. Relativ leicht ist die Frage zu bean antworten,

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· Interview der Woche · 15

wie es nicht geht: z.B. indem man an Digitalisierung zur Aufgabe der IT macht. Nach dem Motto: „Es geht ja um Software und Computer“. Oder indem man an den Job aan n eine kleine Gruppe von „Verrückn „die Jungen“ delegiert. Man an schickt ten“ oder aan ja in stürmischer See auch nicht den Kapitän än ins Casino und holt eine Truppe junger Matrosen auf die Brücke. Die digitale Tran ansformation ist Chefsache. Wenn er dazu nicht in der Lage ist, muss an über den Chef nachdenken. man

einem erfolgreichen digitalen Unternehmen zu machen. Die Üb Übertragbarkeit dieser Erfah ahrungen und An Ansätz tze auf ein klassisches Unternehmen, die bei dieser Gelegenheit gerne als Tan anker verunglimpft werden, ist begrenzt. Es werden Dinge ander gleichgesetz tzt, die nicht verglichen miteinan werden können. Eine Ban ank ist keine Garagenbude. Ein Metallverarbeiter mit tausenden Mitarbeianagement- und Führungstern wird mit den Man meth thoden eines Start-ups nicht lan ange glücklich werden. Und schon gar nicht, wird ein solches Unternehmen mit diesen An Ansätz tzen, die digitale Tran ansformation meistern.

Selbstf tfa ah hrende Autos, künstliche Intelligenz, 4D-Dru rucck k oder etwa Roboter, die komplette Fert rtigu gungslinien „entm tmenschlichen“ werden. Wie weit ist die digitale Transformation denn schon fort rtgeschritten? Wir stehen da, meiner festen Ü Üb berzeugu gung nach, noch sehr in den A An nfän ängen. Ja, wir digitalisieren schon lan ange, aber auf einem geradezu lächerlian aan n die Möglichkeiten chen Niveau, wenn man der künstlichen Intelligenz denkt. Man an muss nur zurückblicken, um eine A Ah hnung davon zu bekommen, was da noch geht. Ich hatte Ende der 80er aan n der ETH-Zürich die Chan ance mit Kollegen in den USA zu „chatten“ und sehr früh mit dem Internet in Kontak akt zu kommen. Wir fan anden das alle toll, aber ich hatte nicht den Hauch einer Idee, was daraus werden würde. Siri, Alexa und Cortan ana fühlen sich ak aktuell wie eine nette Spielerei aan n, die nieman and so richtig braucht. Man an muss aber kein Prophet sein, um zu wissen, dass das nicht lan ange so bleibt. Sie start rten eine Workshopreihe zur erfolgreichen digitalen Transformation. Was ist die konkrete Zielsetz tzung dahinter? Es besteht derzeit an an sich kein Man angel aan n Veran anstaltungen, die sich mit Digitalisierung auseinan andersetz tzen. Da treten dan ann oft die Stars der Startup-Szene auf und erzäh ählen einem begeisterten Publikum, wie sie es geschafft haben, ihre Idee zu

n V

Ihr Ansatz tz? Wir wollen dazu eine seriöse Alternative bieten und für etablierte Unternehmen eine Plattform schaffen, in deren Rahmen die Teilnehmer zunächst das erforderliche Grundwissen zu aktuellen Entwicklungen aufnehmen. Danach geht es darum, dieses einzuordnen: Was heißt das für uns? Wie können wir das nutzen? Zu welchen Kosten? Das soll in einem offenen Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe passieren. Keiner weiß wirklich, wie es geht und was da genau kommt. Wir lernen das alle gerade. Aber, wir lernen schneller, wenn wir unsere Erfahrungen teilen. Und wir müssen dranbleiben: Zwei Tage Intensivseminar sind zwar inspirierend, reichen aber in keiner Weise aus. Die digitale Transformation braucht Ausdauer, braucht an anhaltende Aufmerksamkeit einer kritischen Menge von Menschen in den jeweiligen Unternehmen. Wir hoffen, dass unsere Workshopreihe, die sich über ein ganzes Jahr erstreckt, aufgrund des Settings genau das unterstützt. Der „Wirkfak aktor“ unserer Veranstaltung sind die Teilnehmer: Es sind die Verantwortlichen für die Veränderung aus einer Reihe von Top-Unternehmen des Landes.

Workshopreihe „Get digital Transformation done”

Unternehmen aller Branchen stellen sich derzeit der Herausforderung, sich an die digitale Welt anzupassen und diese mitzugestalten. Die Workshopreihe „Get Digital Transformation Done“ dient als moderierte Plattform, die es den Teilnehmern ermöglicht, sich gegenseitig bei der Digitalen Transformation zu unterstützen, d.h. sie im eigenen Unternehmen erfolgreich anzustoßen, voranzutreiben und selbst zu gestalten. Die Workshopreihe befasst sich mit folgenden Spielfeldern: f 23.06.2017 setting the scene f 22.09.2017 Modul 1: systems of intelligence f 20.10.2017 Modul 2: Produkte f 17.11.2017 Modul 3: Kunden f 15.12.2017 Modul 4: operations f 26.01.2018 Modul 5: Mitarbeiter

f f f

23.02.2018 Modul 6: iT-architektur 13.04.2018 Modul 7: Management 11.05.2018 Get it done

Digitalisierung ist eine Aufgabe für Generalisten und Spezialisten gleichermaßen. Deshalb nehmen sowohl Generalisten als auch Spezialisten dieser Top-Unternehmen Vorarlbergs an der Workshopreihe teil: Julius Blum GmbH, Zumtobel Group AG, Alpla GmbH & Co. KG, VKW AG, Vorarlberger Landes-Versicherung V.a.G., Collini GmbH u.a.m. Poesis consulting Gmbh Programmleitung: Mag. bernd Postai Web: www.poesis.at e-Mail: office@poesis.at

Vielen Dank für das Gespräch!


Nr. 19-20 · 12. Mai 2017

16 · Handel · Die Wirtschaft

bilder im uhrzeigersinn: die drittplatzierte Gülcan Gül; die Teilnehmerinnen mit bildungssprecher christian Gut, landesschulinspektor Franz Josef Winsauer, spartenobfrau Theresia Fröwis und landtagspräsident harald sonderegger; die spätere siegerin diana Fink beim aufbau ihrer Koje; die Fotos: Udo Mittelberger zweitplatzierte Katharina Knerl mit ihrem finalen Werk; Theresia Fröwis während der Jurierung.

„Junior Sales ART DECO“: Leidenschaftlich kreativ Diana Fink entschied den Berufswettbewerb „Junior Sales ART DECO“ der Vorarlberger Handelslehrlinge heuer für sich. 47 Handelslehrlinge hatten sich mit einem Entwurf für die Teilnahme beim diesjährigen Dekorationswettbewerb des Vorarlberger Handels beworben. Die besten Acht durften ihre kreativen Ideen im Landhaus als SchaufensterKoje zum Thema „Leidenschaft“ umsetzen. Besonders erfolgreich konnte Diana Fink (Kreativ-Lädele,

LeidenDornbirn) ihre „L schaft fürs Faltten“ in Szene setzen n. Sie gestaltete mitt viel Handarbeit die passende Dekoration für Origami-Bastelbücher. Das belohnte die Jury y mit dem ersteen Platz. Ordentlich punkten konnte auch das Schaufenster Sh f t von Kath tharina K Kn nerl (Detlev Louis Motorrad-Vertriebsgesellschaft m.b.H., Lochau) und landete auf

lia Gmeiner (Troy Josef Raumausstattung, Bezau), Belinda Heinzle (Karl Moosmann GmbH, Feldkirch,

Desanka Krstic (Courage Mode, Dornbirn) und Miriam Repp (Hofer KG, Feldkirch). Spartenobfrau KommR Theresia Fröwis und Bildungssprecher Christian Gut ehrten die Siegerinnen: Neben Shopping-Gutscheinen für die Vorarlberger Innenstädte erhielten alle Finalistinnen auch die begehrte ART DECO-Urkunde – ein tolles Extra für jeden Lebenslauf. Glückwünsche kamen auch von Landesschulinspektor Mag. Franz Josef Winsauer. f Die ART DECO-Ausstellung gastiert bis 19. Mai im Landhaus Bregenz

stellers zur Implementierung des Manipulationsschutzes rechtzeitig (bis spätestens Mitte März 2017) erfolgt ist. Eine Übernahme und Prüfung des Datenerfassungsprotokolls wird bei diesen Kontrollen noch nicht vorgenommen. umsatzsteuernachschauen in registrierkassenfällen: Diese werden voraussichtlich ab Sommer 2017 durchgeführt und umfassen nicht nur die vorgenannten Kontrollhandlungen, sondern auch die Übernahme des Datenerfassungsprotokolls durch die Finanzverwaltung zwecks technisch-formeller Überprüfung.

standardisierte außenprüfungen der aufzeichnungsverpflichtungen: Derartige Prüfungen werden ab 2018 erfolgen und dann die Prüfung aller der für die Erhebung von Abgaben bedeutsamen tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse in Zusammenhang mit den vom Gesetz geforderten Aufzeichnungspflichten umfassen. ausfolgung von niederschriften: Die Organe der Finanzverwaltung sind verpflichtet, über diese gesetzten Kontroll- und Prüfungshandlungen Niederschriften anzufertigen und Durchschriften auszufolgen. n

zweiten Platz. dem Platz drei ging an Gülcan Gül. Ex auf den aequo e vierten Platz v gereiht wurden: g Carmen EscaC mez (INHAUS m Handels GmbH, H Hohenems), JuH strahlen nde siegerin diana Fink

n h: Ü  r Seit dem 1.4.2017 besteht die Verpflichtung, Barzahlungen nur mehr mit Registrierkassen, die über einen Manipulationsschutz verfügen, aufzuzeichnen. Das Finanzministerium hat vor Kurzem angekündigt, Kontrollmaßnahmen zu den Aufzeichnungsverpflichtungen nun schrittweise zu intensivieren. nachschauen betreffend registrierkassen – aufzeichnungsverpflichtungen: Derartige Kassenkontrollen werden ab Mai 2017 von der Finanzverwaltung zielgerichtet forciert werden, und zwar entweder als reine Kassennachschauen oder begleitend im Rahmen von sonsti-

gen anderen Kontrollhandlungen bzw. wie bisher bei allen Betriebsprüfungen. Wesentlich ist, dass solche Nachschauen nicht vorher angekündigt werden. Dabei soll insbesondere auch überprüft werden, ob die Geschäftsfälle in der elektronischen Registrierkasse erfasst, ob mit der elektronischen Registrierkasse ordnungsgemäße Belege erteilt werden und ob aus den Belegen der in Betrieb genommene Manipulationsschutz (z.B. QR-Code) hervorgeht bzw. ob, wenn noch kein Manipulationsschutz vorhanden ist, die Beauftragung des Kassenher-


Nr. 19-20 · 12. Mai 2017 Die Wirtschaft

Roadshow „Handel goes www“ In zehn Webshows werden im Rahmen der Roadshow „Handel goes www“ vertiefende Informationen für Händler rund um das Thema Onlinehandel präsentiert. In allen Bundesländern finden vor Ort Seminare zu den verschiedensten Themen statt. Diese Seminare und Vorträge werden zusätzlich live im Internet übertragen. Ein Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf den Online-Marktplätzen. Weiters werden Inhalte in den Bereichen Recht (Steuern und eCommerce Recht), Suchmaschinenoptimierung und Social Media vermittelt. Abgerundet wird die dritte Auflage von „Handel goes www“ mit Themen aus der Betriebswirtschaft (Kosten, Rentabilitätsrechnungen, Controlling) sowie der großen Herausforderung von Content-Produktion (Bild und Text).

der Wirtschaftskammer Vorarlberg ein Seminar zu folgenden Themenkomplexen statt: f

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Am Mittwoch, den 28. Juni 2017 findet um 17 Uhr in

Rechnet sich mein Onlineshop? Betriebswirtschaftliche Kennzahlen Nach dem Shop ist vor dem Marketing: Newsletter-Software in der Praxis Alle Details & Informationen: http://b /bit.ly/handelgoeswww Weitere Termine & Themen: 3. Mai 2017, 14 Uhr: Online Marktplätze Teil 1, WKO OÖ 11. Mai 2017, 16 Uhr: Suchmaschinenoptimierung, WIFI Salzburg 15. Mai 2017, 13 Uhr: Online Marktplätze Teil 2, WK Tirol 30. Mai 2017, 10 Uhr: Social Media im Handel, WK NÖ 9. Juni 2017, 14 Uhr: Was Sie schon immer über Recht im Onlinehandel wissen w(s)ollten? WIFI Kärnten 21. Juni 2017, 18 Uhr: Texte und Bilder für Webshop & Co, WK Burgenland

Sorgenfrei arbeiten in ganz Europa

· Handel/Werbung ·17

n e

1. Quartal: umsatzplus für handel Im 1. Quartal 2017 nimmt die Konjunktur im stationären Einzelhandel wieder an Fahrt auf. Mit einem nominellen Umsatzwachstum von +1,9 Prozent (gegenüber dem Vorjahr) fällt die konjunkturelle Entwicklung höher als in den vier Quartalen 2016 aus. Spartenobfrau KommR Theresia Fröwis informiert: „Der Vorarlberger Handel hat im 1. Quartal 2017 ein nominelles Umsatzwachstum von 2,4 Prozent (real: 1,7 Prozent) zu verzeichnen. Damit liegen wir

schön übeer dem österreichweiten Durchschnitt.“ Die höchsten Umsatzzsteigerungen n so Fröwiis verzeichnet im Foto: M. Kuzmanovic I. Quartal 2017 der Schuh- und Lederwareneinzelhandel. Konjunkturtreiber ist einmal mehr der Lebensmitteleinzelhandel.

Fohrenburg-Betriebsbesichtigung der Lebensmitteleinzelhändler Die zweite Betriebsbesichtigung der Fachgruppe des Lebensmitteleinzelhandels in der WKV führte die rund 40 Interessierten zur Brauerei Fohrenburg. Bei einer von Braumeister Andreas Rosa und GF Wolfgang Sila begleiteten Führung wurde vermittelt, wie aus Hopfen, Malz und Wasser mit dem richtigen technischen Know-how ein hochwertiges Bier gebraut wird. Nach einem Kurzfilm über die Brauerei Fohrenburg besichtigten die Lebensmitteleinzelhändler den komplexen Brauereibetrieb.

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Nr. 19-20 · 12. Mai 2017

18 · EPU · Die Wirtschaft

12.066 EPU: Neuer Höchststand Stärker denn je prägen Ein-Personen-Unternehmen (EPU) das Bild der Unternehmenslandschaft. 12.066* Ein-Personen-Unternehmen - das sind 56 Prozent aller Unternehmen in Vorarlberg - bringen mit ihren Spezialisierungen und innovativen Produkt- und Dienstleistungsangeboten Vielfalt in die Vorarlberger Wirtschaft. „Die Arbeitsform als EPU entspricht dem Zeitgeist“, sagt KommR Susanne Rauch-Zehetner, EPU-Sprecherin der Wirtschaftskammer Vorarlberg. „Wirtschaft und Gesellschaft organisieren sich verstärkt in flexiblen Netzwerken, dafür ist Beweglichkeit erforderlich. EPU können diesen Wandel optimal nutzen. Sie haben Zugriff zu den modernsten Technologien, sind kreativ, stark wissensbasiert und vor allem flexibel und nahe am Kunden“, sieht Rauch-Zehetner den Trend zum Kleinstunternehmen auch in Zukunft weiterhin am Zunehmen. EPU finden sich in allen Branchen. Insbesondere die Sparten Gewerbe & Handwerk und Information & Consulting sind überwiegend von EPU geprägt.

„56 Prozent aller gewerblichen Unternehmen in Vorarlberg sind EPU.“ Kommr susanne rauch-zehetner, ePu-sprecherin WKV Foto: Mathis

Während, bezogen auf alle Unternehmensgrößen, die Vorarlberger Unternehmen mit 55 Prozent überwiegend von Männern geführt werden, hat sich das Geschlechterverhältnis bei den EinPersonen-Unternehmen mit einem Frauenanteil von 53,7 Prozent bereits gewandelt. Dafür ist mit rund 2.850 aktiven Personenbetreuerinnen jedoch überwiegend der Berufsstand der 24-StundenBetreuung verantwortlich. Drei Viertel aller Ein-PersonenUnternehmen übt die selbstständige Tätigkeit hauptberuflich aus. Flexible Zeiteinteilung, Unabhän-

gigkeit und die Möglichkeit, sich selbst zu verwirklichen, sind die häufigsten Motive für die Gründung eines Ein-Personen-Unternehmens. Dementsprechend sind EPU mit ihrer selbstständigen Tätigkeit grundsätzlich zufrieden (6,3 Arbeitszufriedenheitsindex auf einer Skala von 0 = „gar nicht zufrieden“ bis 10 = „sehr zufrieden“)**). „Sein eigener Chef zu sein, hat einen hohen Stellenwert“, fasst EPU-Sprecherin Rauch-Zehetner zusammen. Die Umsatzsituation der EPU unterscheidet sich, je nachdem ob die EPU haupt- oder nebenberuflich tätig sind und dementsprechend unterschiedlich viel Arbeitszeit in die Selbstständigkeit investieren. Rund ein Fünftel der befragten EPU erzielen einen Jahresumsatz von weniger als 10.000,- Euro. Dabei handelt es sich überwiegend um nebenberufliche EPU.

ordnen, weitere 25 Prozent der Gruppe der digitalen Profis, 20 Prozent dem digitalen Mittelfeld und 29 Prozent den digitalen Nachzüglern und nur ein Prozent sind demzufolge echte Digitalisierungsverweigerer. Das praxisnahes Booklet „Reiseführer Digitalisierung“ zeigt Chancen der Digitalisierung und unterstützt beim Aufb fbau digitaler Kompetenzen für Ein-PersonenUnternehmen und KMU. Auf 60 Seiten finden Interessierte eine Vielzahl an ausgewählten Unternehmensbeispielen, Anregungen und es wird praxisnah illustriert, wie dieser Trend bereits erfolgreich genutzt wird. f Bestellung: www.epu.wko.at

EPU und Digitalisierung Insgesamt weisen 99 Prozent der EPU Zeichen für die Nutzung von digitalen Instrumenten auf. Demzufolge sind knapp sechs Prozent der österreichischen EPU der digitalen Avantgarde zuzu-

*) Stand: 31.12.2016, Quelle WKÖ **) Quelle: KMU Forschung Austria, 2015

n z, d  F  ePu  V ePu-stärkste Fachgruppen (ePu-anteil in Prozent/anzahl ePu) f f f f f f f f f f

Personenberatung und Personenbetreuung: 99 % / 3.033 Direktvertrieb: 94,7 % / 532 Persönliche Dienstleister: 87,2 % / 835 Kunsthandwerke: 80,6 % / 203 Film- und Musikwirtschaft: 79,5 % / 116 Berufsfotografen: 79,4 % / 197 Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure: 78,9 % / 483 Mode- und Bekleidungstechnik: 71,7 % / 175 Versicherungsagenten: 71,6 % / 249 Werbung und Marktkommunikation: 68,4 % / 558 Stand: 31.12.2016, Quelle WKÖ

anzahl der ePu 2011: 9.409 2012: 9.890 2013: 10.454 2014: 11.019 2015: 11.620 2016: 12.066

ePu nach bezirken Bregenz: 4.197 Dornbirn: 2.685

Verhältnis ePu arbeitgeberbetriebe Feldkirch: 3.242 Arbeitgeber EPU 9.474 / 44 % 12.066 / 56 %

Bludenz: 1.987 Hinweis: Unternehmen mit Standorten in verschiedenen Bezirken werden mehrfach gezählt.

Kostenloser ePubesprechungsraum Mehr als zwei Drittel der EPU arbeiten von zuhause aus oder direkt beim Kunden. Immer beliebter werden Coworking- oder Büro-Sharing-Modelle. So teilen sich neun Prozent aller EPU einen gemeinsamen Standort mit anderen Selbstständigen. Für Kleinstunternehmen, die über keine geeigneten Räumlichkeiten verfügen, um Kunden oder Geschäftspartner zu empfangen, bietet die WKV als Service einen kostenlosen EPU-Besprechungsraum für zwei bis sechs Personen in den WIFIs Dornbirn und Hohenems an. Der EPU-Besprechungsraum kann für eine fallweise, stundenweise Nutzung gemietet werden. f infos & reservierung: e yildirim. eda@wkv.at, T 05522 305 247


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an Ein-Personen-Unternehmen Arbeiten im Netzwerk Ein funktionierendes Netzwerk aus innovativen Partnern ermöglicht es EPU, in der eigenen Kernkompetenz immer noch besser zu werden und gleichzeitig alle individuellen Kundenwünsche zu berücksichtigen, sagt Petra RasserSpiegel, Inhaberin von „Agapen und mehr“ in Wolfurt. Die gelernte Hotelfachfrau hat sich vor vier Jahren mit Agapen für Hochzeiten, Taufen oder Trauerfeiern selbstständig gemacht. Ursprünglich als Nebenberuf gedacht, entpuppte sich die Geschäftsidee als Marktnische, sodass die Unternehmerin ihre Anstellung bald aufgab, um sich ausschließlich ihrem Unternehmen zu widmen. „Die Kunden haben sehr genaue Vorstellungen in Bezug auf Originalität und Extravaganz für die Umrahmung ihres festlichen Ereignisses. Als gut vernetzte EinPersonen-Unternehmerin kann ich viel besser auf individuelle Wünsche eingehen“, beschreibt sie den

ePu-sprecherin susanne rauchzehetner gratuliert Petra rasser-spiegel zur eröffnung der neuen lagerräume in lustenau.

Mit stilvollen agapen gibt Petra rasser-spiegel ganz unterschiedlichen Feiern eine individuelle note.

wesentlichen Wettbewerbsvorteil eines Kleinunternehmens. Das Um und Auf seien die Netzwerkpartn tner. „Ich muss und ich möchte nicht alles selbst machen können“, so die Unternehmerin. „Jeder meiner Netzwerkpartn tner zeichnet sich selbst mit einem sehr spezialisierten Produkt- oder Dienstleistungsangebot aus. Auf fremde Kernkompetenzen zu vertrauen, ermöglicht es mir, maßgeschneiderte An Angebote für den Kunden zu schaffen und gleichzeitig meine Ressourcen effizient einzusetzen.“

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Im Netzwerk werden auch Synergien genutzt. Rasser-Spiegel mietet etwa einen Teil der für einen Event benötigten Ausstattung beim Bregenzer EPU Heinz Hammerer an. Er hat sich auf die Vermietung von Möbeln, Geschirr und Gastronomiegeräten für Partys und Events spezialisiert. Gemeinsam haben die beiden Unternehmer nun einen Lagerraum angemietet, um Platz für die vorhandene Geschäftsausstattung zu schaffen. „Alleine rentieren sich die am Markt verfügbaren Lagerflächen nicht, in der Kooperation macht das Teilen Sinn“, so Rasser-Spiegel. Auch Marke-

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ting und Werbung sind für sie unabdingbar: „Gerade wenn man klein ist, muss man sich sichtbar machen.“ Die Nutzung von Social Media-Kanälen ist für sie daher „Standard“. „Als Unternehmerin muss man bereit für vernetztes Denken sein“, sagt Rasser-Spiegel. Vernetzung bedeute für sie ein gegenseitiges Geben und Nehmen ein Austausch von Talenten, Ideen und Vertrauen. n

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Nr. 19-20 · 12. Mai 2017 20 · Branchen · Die Wirtschaft

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Beste Installateurlehrlinge gekürt Beim Landeslehrlingswettbewerb der Installateure in Götzis holte sich Vivian Krientschnig (Lehrbetrieb Wagner GmbH, Nüziders) den ersten Platz. Auf Platz zwei landete Thomas Gasser (Hubert Metzler) und auf Platz drei Mario Meyer (Michael Domig, GWH Installations GmbH). Die Leistungen der Lehrlinge waren ausgezeichnet, die ersten Plätze äußerst hart umkämpft. Die sechs Erstplatzierten werden im

November 2017 im Rahmen der Veranstaltung „Wir drehen auf!“ an der Regionalmesse Walgau in Nenzing teilnehmen. Dort haben sie die Chance, sich für den Bundeslehrlingswettbewerb zu qualifizieren. Johannes Rossmanith, Ausschussmitglied der Installateure in der WKV, betonte die große Bedeutung des Installateurberufes für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg.

die erfolgreichen lehrlinge wurden bei der siegerehrung gefeiert.

sVa-infonachmittag für 24-stunden-betreuer/-innen

Im Rahmen eines Informationsnachmittags informierte SVA-Direktor Dr. Reinhold Hämmerle rund 25 interessierte 24-Stunden-Betreuerinnen zu Themen wie Kranken-, Pensions- und Unfallversicherung. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch erläutert, welche Leistungen die Versicherungsbeiträge abdecken und welche Neuerungen mit 1. Jänner 2017 in Kraft getreten sind. Termine für 24-stunden-betreuerinnen: f SVA-Informationsnachmittag: 30.8.2017, 14 bis 16 Uhr f Demenz und 24-Stunden-Betreuung: 5.7.2017, 14 bis 16 Uhr f Infos rund um die Steuererklärung: 6.11.2017, 15 Uhr f T 05522 305 279, e betreuung@wkv.at

Metalltechnikerausflug nach Tschechien

rund 35 Teilnehmer mit innungsmeister christian Thaler an der spitze umfasste die Gruppe der Vorarlberger Metalltechniker, die einen innungsausflug nach Pilsen und Prag unternahm. höhepunkte der reise waren die besichtigung des Metalltechnikbetriebes Mea in Pilsen sowie die anschließende besichtigung der Pilsner brauerei. am nächsten Tag ging es nach Prag, wo eine stadtführung und eine schifffahrt auf der Moldau auf dem Programm standen. selbst das regenwetter konnte die gute stimmung nicht trüben. neben dem gemütlichen aspekt der reise kamen die Fachgespräche nicht zu kurz, worüber sich iM Thaler besonders erfreut zeigte.

WK begann mit 1. Mai mit der Ingenieurzertifizierung Seit 2016 besteht der nationale Qualifikationsrahmen (NQR). Dieser regelt die Zuordn dnung österreichischer Qualifikationen zu einem Qualifikationsniveau des NQR und die Veröffentlichung dieser Zuordn dnung zu Informationszwecken in einem öffentlich zugänglichen Register. Das Ziel ist die Förderung der Transparenz und Vergleichbarkeit von Qualifikationen in Österreich und Europa (EQR). Bei Ausschreibungen wird oft gefordert, dass das bewerbende Unternehmen nachweist, dass eine bestimmte Zahl von Mitarbeitern, die im Rahmen des jeweiligen Projektes tätig sein sollen, Abschlüsse auf bestimmten EQR-Stufen haben. Besonders häufig sind hier Mitarbeiter/innen auf der NQR-Stufe 6, die dem BachelorNiveau entspricht, gefordert. Österreichische Unternehmen machten wiederholt die Erfahrung, dass Ingenieur/-innen deshalb noch keine Berücksichtigung finden, weil die Standesbezeichnung Ingenieur/-in noch nicht in den NQR und damit den EQR eingeordn dnet ist. Um die Voraussetzungen für eine adäquate Einstufung zu schaffen, erklärten sich die Wirtschaftskammern dazu bereit, im Falle eines neuen Ingenieurqualifizierungsverfahrens ihre Strukturen und ihr Know-how zur Verfügung zu stellen. Das Bundesministerium für

Wissenschaft, Forsch hung und Wirtschaft hat diie Landeskammern mitt Verordn dnung mit der Durchführung der Zertifizierungsverfahren betraut, auch n andere Institutionen können beantragen, als Günter KennerZertifizierungsstelle fungieren zu können, knecht, leiter WKV wenn sie die Vorausset- zertifizierungsstelle zungen erfüllen. Sie verleihen somit Absolvent/-innen der technischen Fachrichtungen von HTL‘s und vergleichbarer Bildungswege nach entsprechend qualifizierter Praxis den Namenszusatz Ingenieur/-in. Damit wird gewährleistet, dass die hohe Kompetenz österreichischer Ingenieur/-innen anerkannt und national und international gebührend berücksichtigt wird. „Durch die Aufnahme in den NQR wird der Ingenieur-Titel international sichtbarer und bedeutsamer“, fasst Günter Kennerkn knecht, Leiter WKV Zertifizierungsstelle, zusammen. n f Weitere Infos: E ingzert@wkv.or.at, W www.wko.at/ingzert


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fbereitung Vorarlberg GmbH Hypo-Unternehmer-Frühstück bei Medizinprodukteaufb

Schutz der Privatsphäre im digitalen Zeitalter

Rankweil. Rund 250 Gäste aus der heimischen Wirtschaft trafen sich am Freitag, den 5. Mai, beim Hypo-Unternehmer-Frühstück in Rankweil und informierten sich in einem hochaktuellen Vortrag über die Bedeutung des Schutzes der Privatsphäre im digitalen Zeitalter. Nach der Begrüßung durch HypoVorstand Dr. Wilfried Amann übernahm Dr. Gerald Fleisch, Geschäftsführer der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H. das Wort und stellte die Medizinprodukteaufb fbereitung Vorarlberg GmbH (kurz MPAV) vor. Das erfolgreiche PPP-Modell zwischen der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H. und der SteriLog Instrumentenmanagement GmbH bereitet seit 2007 Medizinprodukte für die Landeskrankenhäuser Feldkirch, Bregenz, Bludenz, Hohenems, Rankweil sowie verschiedene Gesundheitseinrichtungen in Vorarlberg und dem angrenzenden Ausland auf. Gerade Finanz- wie auch Gesundheitsdaten gelten als äußerst sensibler Bereich der persönlichen Daten und bedürfen deswegen eines besonders hohen Maßes

Unter den Gästen

ein überaus spannender Vortrag von Martin hellweg, deutscher Manager, Wirt rtschaftswissenschaftler und buchautor.

an Sicherheit. So wurde das Wort im Anschluss gespannt an Referent Martin Hellweg übergeben. Als deutscher Manager, Wirtschaftswissenschaftler und Buchautor ist er, neben seiner Tätigkeit als Manager für Krisen- und Spezialsituationen, als Verhaltenstrainer im Bereich internetspezifischer Gefahren tätig und berät unter dem Arbeitstitel „Virtual Bodyguard“ Opfer von digitalen Angriffen. In einem überaus spannenden, mit unterhaltsamen Anekdoten gespickten Vortrag sensibilisierte er die anwesenden Gäste hinsichtlich der Notwendigkeit, die eigene Privatsphäre bewusst abzugrenzen und zu schützen. Anhand anschaulicher Beispiele demonstrierte Hellweg, wie gerade auch in der Öffentlichkeit stehende

Personen täglich – oft unbewusst – höchst sensible Daten preisgeben und wie daraus in kürzester Zeit, bis zu Lebensentwurf verändernde, Reputationsschäden entstehen können. Laut dem Referenten kommen typische Bedrohungen, abgesehen von Datenbrokern oder Cyberkriminellen, oft aus dem direkten Umfeld der Betroffenen. Neben dem Aufzeigen diverser Bedrohungsszenarien gab Hellweg den Zuhörern konkrete Ratschläge zur Vermeidung digitaler Gefahrensituationen, wie Möglichkeiten der Kommunikationsverschlüsselung oder das Zurechtlegen eines sicheren Passwortsystems, mit auf den Weg. Denn ob man gehackt wird, ist seiner Einschätzung nach nur eine Frage der Zeit, und nicht eine Frage eintretender Wahrscheinlichkeit.

Sowohl die Gastgeber Stefan Kornmayer, Prok. Mag. (FH) Harald Keckeis und Dr. Gerald Fleisch (Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H) als auch die Hypo-Vorstände Dr. Wilfried Amann, Mag. Michel Haller, Dr. Johannes Hefel zeigten sich vom Vortrag beeindruckt. Auch unter den Gästen war das Thema von großem Interesse. So sah man etliche Vertreter der heimischen Wirtschaft. Darunter Mag. Elmar Hartmann (Gantner Electronic GmbH), Ing. Markus Comploj (Bergbahnen Brandnertal Gesellschaft m.b.H.), Ing. Hannes Hämmerle und Wolfgang Hummel (1zu1 Prototypen GmbH & Co KG), BMstr. Klaus Baldauf (Nägele Wohn- und Projektbau GmbH), Manfred und Mag. Ernst Ellensohn (Manfred Ellensohn GmbH), Sabine Tichy-Treimel (Dornbirner Messe), Mag. Alexandro Rupp (Bodensee Schifffahrt), Ulrike Fink (Hotel und Gasthof Krönele Lustenau), Mag. Karin Fink-Loos und Dr. Herbert Loos, Dr. Robert Janschek (Walter Bösch GmbH & Co KG), die sich im Anschluss an den Vortrag bei einem ausgiebigen Frühstück angeregt über die Brisanz der Thematik und entsprechende persönliche Erfahrungen austauschten. Promotion


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22 · Gründerservice · Die Wirtschaft

Experten geben Nachfolgetipps Wenn Firmenübergaben scheitern, geht nicht nur ein Lebenswerk mit unersetzlichem und Know-how für den Wirtschaftsstandort verloren. Auch tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Ein bewährtes Geschäftsmodell, langfristige Kundenbeziehungen, erfahrene Mitarbeiter – in fast allen Branchen sind das Erfolgsfaktoren, die eindeutig für eine Betriebsübernahme sprechen. Dennoch kann sich die Suche nach einem Nachfolger – speziell bei Kleinstbetrieben – schwieriger als vor Jahren gestalten. Betrug der Anteil an Übertragungen innerhalb der Familie vor 20 Jahren noch 75 Prozent, so ist dieser Wert im Jahre 2006 auf 60 Prozent gesunken. In den vergangenen Jahren hat sich dieser Wert bei rund der Hälfte eingependelt. Damit gewinnt der Verkauf an Mitarbeiter, an Mitbewerber oder strategische Partner an Bedeutung. Seit mehreren Jahren bietet daher die Wirtschaftskammer Vorarlberg mit der Nachfolgebörse einen Online-Marktplatz für Übergeber und Übernehmer. Aber auch, wenn ein geeigneter Nachfolger innerhalb oder außer-

„Das Lebenswerk eines Menschen verdient eine gewissenhafte Überprüfung aller Übergabemöglichkeiten.“ Mag. dr. stefan Grabher, Grabher corporate consulting

halb der Familie gefunden ist – zahlreiche Themen sind zu regeln und zu optimieren. Von der Kaufpreisfindung über Finanzierungsfragen, steuer-, gesellschafts-, zivil- und erbrechtlichen Themen bis hin zur Mediation können Lösungen erforderlich sein. Dies zeigt auch die ganze Komplexität einer Nachfolgeregelung. Es scheint daher nur logisch, dass optimale Lösungen nicht von heute auf morgen erzielt werden können und dass es ratsam ist, sich für die eine oder andere Frage erstklassige Experten mit ins Boot zu holen. Gemeinsam mit einem Netzwerk an Nachfolge-Experten bietet daher die Wirtschaftskammer bei einem Nachfolge-Frühstück sowieeinemNachfolge-Sprechtag mit individueller Beratung die Möglichkeit, sich einen Überblick über das komplexe Thema zu verschaffen, Experten kennenzulernen und einen „roten Faden“ für die erfolgreiche Nachfolgeregelung zu erhalten. Die erfolgreiche mensnachfolge

Unterneh-

Nachfolge-Frühstück: Mittwoch, 31. Mai 2017, 8.30 Uhr: Experten informieren über Kernfragen einer erfolgrei-

eine betriebsübergabe gilt es genau vorzubereiten.

chen Unternehmensnachfolge f Die Nachfolge als Prozess f Betriebsübergabe und Pension f Übergabekonzept, Firmenwert und Nachfolgersuche f Die Nachfolge aus steuerlicher Sicht f Erbrecht und andere rechtliche Aspekte f Ein Praxisbeispiel f Förderungen und Serviceleistungen bei der Nachfolge Nachfolge-Sprechtag: Donnerstag, 8. Juni 2017, ab 13.30 Uhr: Einzelberatung f Erb- und familienrechtliche Aspekte, Gesellschaftsrecht

„Die Betriebsnachfolge ist ein inhaltlich anspruchsvoller und emotional fordernder Prozess. Genügend Vorlaufzeit und professionelle Begleitung sind oft wichtige Erfolgsfaktoren.“

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Steuerliche Aspekte Übergabekonzept, Firmenwert und Nachfolgersuche Gewerberecht, Förderungen, Nachfolgebörse, Nachfolgethemen generell Pensionsrecht – Einzelberatung zur persönlichen Pensionserwartung Die Veranstaltungen sind kostenlos.

Info und Anmeldung: T 05522/305-457 W www.wkv.at/events/unternehmensnachfolge und www.wkv.at/ events/nachfolge-sprechtag n

„Eine Betriebsübergabe sollt man nur einmal machen, insofern ist sie es auch wert, sich intensiv damit zu beschäftigen.“ dr. Jürgen reiner, Kammer der Wirtschaftstreuhänder


Nr. 19-20 · 12. Mai 2017 Die Wirtschaft

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Nr. 19-20 · 12. Mai 2017

24 · Gelbe Seiten · Die Wirtschaft

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donnerstag, 1. Juni 2017 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 dienstag, 16. Mai 2017 donnerstag, 8. Juni 2017 9.30 – 11.30 Uhr in Egg, sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Egg, Bundesstraße 1039 13.30 – 15.00 Uhr in Dornbirn, sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. WIFI Dornbirn, Bahnhofstraße 24 Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte bringen Sie aber allenfalls notwendige Unterlagen und Nachweise mit. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 0508059970, F 050808-9919, E Direktion. VBG@svagw.at, www.svagw.at

Künz Gmbh, Gerbestraße 15, 6971 Hard; GESCHÄFTSZWEIG: Erzeugung von Kränen und Maschinen; Kapital: € 500.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 22.03.2017; GF: (A) Mag Günter Bischof (16.04.1966); vertritt seit 24.03.2017 selbstständig; (B) Ing Georg Schuch (04.07.1968); vertritt seit 24.03.2017 selbstständig; (C) Ing David Moosbrugger (08.04.1981); vertritt seit 24.03.2017 selbstständig; GS: (D) Künz Holding GmbH; Einlage € 500.000; geleistet € 500.000; – LG Feldkirch, 23.03.2017 – FN 468874x. Kada beteiligungsgesellschaft mbh, Bonigstraße 11, 6973 Höchst; GESCHÄFTSZWEIG: Halten von Beteiligungen; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 15.03.2017; GF: (A) Irmgard Scheffknecht (19.11.1961); vertritt seit 24.03.2017 selbstständig; GS: (B) Mag Rainer Rangger (22.04.1959); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 23.03.2017 – FN 468751s. braubach Vermietung oG, Neustadt 25, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Vermietung und Verpachtung; GesV vom 20.03.2017; GS: (A) Alexander Braubach (13.12.1977); nicht vertretungsbefugt; (B) Oliver Braubach (03.01.1981); vertritt seit 23.03.2017 selbstständig; (C) Anna-Katharina Braubach (02.12.1982); vertritt seit 23.03.2017 selbstständig; (D) David Braubach (30.06.1992); vertritt seit 23.03.2017 selbstständig; (E) Sophie Braubach (21.08.1994); nicht vertretungsbefugt; (F) Michael Hagen (29.05.1971); nicht vertretungsbefugt; – LG Feldkirch, 22.03.2017 – FN 468705y. KreaKTiV stüble Plan und bau Gmbh, Bützestraße 39, 6922 Wolfurt; GESCHÄFTSZWEIG: Baugewerbetreibender, eingeschränkt auf ausführende Tätigkeiten und der Betrieb eines Zeichenbüros; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 13.03.2017; GF: (A) Björn Stüble (18.04.1976); vertritt seit 23.03.2017 selbstständig; GS: (A) Björn Stüble (18.04.1976); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 22.03.2017 – FN 468302f. Gastro 59 Gmbh, Bruggerhorn 5, 6973 Höchst; GESCHÄFTSZWEIG: Der Gegenstand des Unternehmens ist das Betreiben von Gaststätten und der Handel mit Waren aller Art; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 06.03.2017; GF: (A) Severin Häusle (20.06.1959); vertritt seit 22.03.2017 selbstständig; GS: (A) Severin Häusle (20.06.1959); Einlage € 8.750; privilegierte Einlage € 2.500; geleistet € 1.250; (B) Daniela Dobler (09.12.1971); Einlage € 26.250; privilegierte Einlage € 7.500; geleistet € 3.750; – LG Feldkirch, 21.03.2017 – FN 468300b. helldone’s burriTeria oG, Feldkircherstraße 18, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Mexikanisches Schnellrestaurant, Take Away + Bar; GesV vom 20.03.2017; GS: (A) Helmut Nussbaumer (06.06.1961); vertritt seit 22.03.2017 gemeinsam

mit einer/einem weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafterin/Gesellschafter; (B) Daniel Alge (05.09.1982); vertritt seit 22.03.2017 gemeinsam mit einer/einem weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafterin/Gesellschafter; – LG Feldkirch, 21.03.2017 – FN 468697k. PFi Gmbh, Rätikonweg 6, 6781 Bartholomäberg; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit technischen Produkten und deren Optimierung; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 21.02.2017; GF: (A) Dieter Fiel (07.03.1959); vertritt seit 22.03.2017 selbstständig; GS: (A) Dieter Fiel (07.03.1959); Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 21.03.2017 – FN 468380w. dorner handels Gmbh, Dorf 38, 6952 Sibratsgfäll; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Waren aller Art, insbesondere zum Zwecke der Nahversorgung; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 08.03.2017; GF: (A) August Dorner (27.09.1970); vertritt seit 22.03.2017 selbstständig; GS: (A) August Dorner (27.09.1970); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 21.03.2017 – FN 468130b. hu & lin oG, Hauptstraße 29, 6973 Höchst; GESCHÄFTSZWEIG: Betrieb einer Imbissstube; GesV vom 14.03.2017; GS: (A) Meifang Hu (01.07.1977); vertritt seit 22.03.2017 selbstständig; (B) Bo Lin (30.08.1986); vertritt seit 22.03.2017 selbstständig; – LG Feldkirch, 21.03.2017 – FN 468383z. luKMon Gmbh, Bützestraße 18c, 6922 Wolfurt; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb, Veräußerung und Verwaltung von eigenen Immobilien; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 14.03.2017; GF: (A) Mag (FH) Michael Gmeinder (28.08.1972); vertritt seit 22.03.2017 selbstständig; GS: (A) Mag (FH) Michael Gmeinder (28.08.1972); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 21.03.2017 – FN 468384a. Vb Verena bechter Fotografie e.u., Müselbach 318, 6861 Alberschwende; GESCHÄFTSZWEIG: Fotografie; INHABER/IN: (A) Verena Bechter (24.10.1991); eingetragen; – LG Feldkirch, 20.03.2017 – FN 468260v. haliKarnas Gmbh, Stöckenstraße 12, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Organisation und Durchführung von Events aller Art, Gastronomiegewerbe; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 10.03.2017; GF: (A) Mustafa Soyucok (01.10.1966); vertritt seit 21.03.2017 selbstständig; GS: (A) Mustafa Soyucok (01.10.1966); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 20.03.2017 – FN 468226v. pd bau Gmbh, Bundesstraße 58, 6923 Lauterach; GESCHÄFTSZWEIG: Baumeistergewerbe; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 20.02.2017; GF: (A) Daniel Pauger (02.09.1974); vertritt seit 21.03.2017 selbstständig; GS: (A) Daniel Pauger (02.09.1974); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 20.03.2017 – FN 468225t.


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· Gelbe Seiten · 25

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donnerstag, 18. Mai 2017

s G  h

dienstag, 6. Juni 2017

donnerstag, 22. Juni 2017 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1, Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at

i  c G   d-, F-  G Freitag, 2. Juni 2017, 18.00 Uhr Kleiner Vinomnasaal Rankweil Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung des Protokolls der letzten Fachgruppentagung vom 22.10.2015 3. Bericht des Innungsmeisters Mag. Manfred Ruppert 4. Bericht über die finanzielle Gebarung 5. Allfälliges und Mitgliederanfragen

F b bGbl. i nr. 57/2017 vom 25.04.2017 Funkanlagen-Marktüberwachungs-Gesetz – FMaG 2016 bGbl. i nr. 58/2017 vom 25.04.2017 Verwaltungsreformgesetz BMLFUW Änderung zB. in: Wasserrechtsgesetz 1959, Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz 2000, Immissionsschutzgesetz – Luft, Klimaschutzgesetz, das Umweltförderungsgesetz, Bundesluftreinhaltegesetz, Altlastensanierungsgesetz, … bGbl. i nr. 59/2017 vom 25.04.2017 2. Erwachsenenschutz-Gesetz – 2. ErwSchG Infos dazu siehe HELP/USP bGbl. i nr. 60/2017 vom 25.04.2017 BRIS-Umsetzungsgesetz – BRIS-UmsG Bundesgesetz, mit dem das Firmenbuchgesetz, das EU-Verschmelzungsgesetz und das Gerichtsgebührengesetz geändert werden bGbl. i nr. 61/2017 vom 25.04.2017 Änderung des Tierschutzgesetzes Infos dazu siehe HELP/USP bGbl. ii nr. 119/2017 vom 03.05.2017 Änderung der LMSVG-Kontrollgebührenverordnung (LMSVG-KoGeV) Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka. gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

l PJ Media Gmbh, Am Garnmarkt 4, 6840 Götzis; FIRMA gelöscht; Verschmelzungsvertrag vom 29.03.2017; GV vom 29.03.2017; Diese Gesellschaft wurde als übertragende Gesellschaft mit der Webgears GmbH (FN 382202m) als übernehmende Gesellschaft verschmolzen; Sitz der übernehmenden Gesellschaft in Götzis; – LG Feldkirch, 04.04.2017 – FN 412501w. wemo Gmbh, Am Garnmarkt 4, 6840 Götzis; FIRMA gelöscht; Verschmelzungsvertrag vom 29.03.2017; GV vom 29.03.2017; Diese Gesellschaft wurde als übertragende Gesellschaft mit der Webgears GmbH (FN 382202m) als übernehmende Gesellschaft verschmolzen; Sitz der übernehmenden Gesellschaft in Götzis; – LG Feldkirch, 04.04.2017 – FN 412499t. dekok Küchenartikel inc. & co KG, Bifangstraße 25, 6800 Feldkirch; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 13.04.2017 – FN 289284v. Köhlmeier Gmbh in liqu., Eichwald 73b, 6972 Fußach; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 13.04.2017 – FN 342039z. apricode Gmbh, Millenium Park 9, 6890 Lustenau; FIRMA gelöscht; Firma gelöscht gemäß § 40 FBG; – LG Feldkirch, 19.04.2017 – FN 340133x.

9.30 – 11.30 Uhr in Bregenz, sprechtag derr Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Bregenz, Heldendankstraße 10 13.45 – 15.15 Uhr in Lustenau, sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Gemeindeamt Lustenau, Rathausstraße 1/Zi. 106 Mittwoch, 7. Juni 2017 9.30 – 11.30 Uhr, in Schruns, sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Schruns, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr in Bludenz, sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Servicestelle Bludenz, Bahnhofstraße 12 Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte bringen Sie aber allenfalls notwendige Unterlagen und Nachweise mit. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 0508059970, F 050808-9919, E Direktion. VBG@svagw.at, www.svagw.at donnerstag, 8. Juni 2017 9.00 – 17.00 Uhr, Messe Dornbirn GmbH, Messeplatz 1, Dornbirn Vier-länder lieferantenbörse Informationen: Messe Dornbirn GmbH, T 0 5572/305-0, E service@ messedornbirn.at, www.messedornbirn.at

WaP-handels-Gesellschaft m.b.h. in liqu., Badidastraße 78, 6811 Göfis; FIRMA gelöscht; Firma gelöscht gemäß § 40 FBG; – LG Feldkirch, 19.04.2017 – FN 74003d.

2017 SOLL SICH ETWAS VERÄNDERN - WIR HELFEN DABEI Loos & Partner in Dornbirn ist die führende Unternehmensberatung in den Bereichen: Strategie, Restrukturierung, Unternehmensnachfolge und Firmenverkauf. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch!

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Nr. 19-20 · 12. Mai 2017

26 · Gelbe Seiten · Die Wirtschaft

G  a  V G G   01. M 2017 Die Entschädigungen sind in Brutto angegeben. Sie gelten für eine Normalarbeitszeit von 40 Stunden/Woche. Die wöchentliche Normalarbeitszeit ist auf fünf Tage aufzuteilen. Beschäftigungsgruppe

Erläuterung

Monatslohn

ab dem 6. DJ

ab dem 11. DJ

ab dem 16. DJ

ab dem 21. Jahr

0

Angestellte, die mit der Geschäftsführung betraut sind

Geschäftsführung, Geschäftsführer(in), Hoteldirektor(in)

€ 2.240,00

€ 2.296,00

€ 2.352,00

€ 2.408,00

€ 2.464,00

1

Angestellte mit großem Verantwortungsbereich

Abteilungsleitung wie zB Bilanzbuchhalter(in), Empfangschef(in), Hauptkassier(in), Lagerverwalter(in) mit Einkaufsberechtigung, Restaurantleiter(in), Sales- und Marketingmanager(in), Personaldirektor(in), Chefsteward(ess), Food and Beverage Manager(in)

€ 1.910,00

€ 1.957,80

€ 2.005,50

€ 2.053,30

€ 2.101,00

2

Angestellte mit erweitertem Verantwortungsbereich

Abteilungsleiter-Stellvertretung und sonstige wichtige Positionen, Abteilungsleiter-Stellvertreter(in)

€ 1.710,00

€ 1.752,80

€ 1.795,50

€ 1.838,30

€ 1.881,00

3

Angestellte mit abgeschlossener Berufsausbildung in berufseinschlägigem Aufgabengebiet

(Abteilungsleiter-Stellvertretung) und sonstige wichtige Positionen, Buchhalter(in), Sekretär(in), Rezeptionist(in), Kassier(in), Reservierungsangestellte/r, Sales- und Marketingassistent(in) Nightauditor(in), Konferenz-, Seminar- und Bankettbetreuer(in), Hotelassistent(in), Food and Beverage Assistent(in)

€ 1.676,00

€ 1.717,90

€ 1.759,80

€ 1.801,70

€ 1.843,60

4

Angestellte nach der Auslehre bzw. nach Schulabschluss im 1. und 2. Anstellungsjahr

Hotel- und Gastgewerbeassistent(in) mit LAP während der Behaltefrist sofern keine andere Verwendung

€ 1.500,00

5

Angestellte ohne abgeschlossene facheinschlägige Ausbildung

Sonstige Büro- und Kommunikationstätigkeit, Korrespondent(in), Hilfsbuchhalter(in), Telefonist(in), Stenotypist(in), Bürohilfskräfte und sonstige Hilfskräfte im Angestelltenverhältnis

€ 1.460,00

€ 1.496,50

€ 1.533,00

€ 1.569,50

€ 1.606,00

l

kaufmännische Lehrlinge im Hotel- und Gastgewerbe und Hotel- und Gastgewerbeassistent

Fremdsprachenzulage: Nachtarbeitszuschlag: Fehlgeldentschädigung:

€ € €

30,50 21,50 31,00

1. lehrjahr

2. lehrjahr

3. lehrjahr

€ 700,00

€ 800,00

€ 900,00

4. lehrjahr und doppellehre € 1.000,00


Nr. 19-20 · 12. Mai 2017 Die Wirtschaft

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l   b  a  V G n V   1. M 2017 Für alle Betriebe, die den Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie der Wirtschaftskammer Vorarlberg angehören, sowie für alle in diesen Betrieben beschäftigten Arbeiterinnen und Arbeiter. 1. F a. Gemäß Punkt 8 lit. e des Kollektivvertrages für Arbeiterinnen und Arbeiter im Hotel- und Gastgewerbe gilt ab 1. Mai 2017 ein Festlohnsystem mit 5 Lohngruppen und alternativ dazu ein Garantielohnsystem (Punkt 10. Gemischtes Lohnsystem) b. Betriebe, die weiterhin das Garantielohnsystem (Punkt 10. Gemischtes Lohnsystem) anwenden, können dies noch bis längstens 30. April 2021 tun. c. Im Dienstvertrag, Dienstzettel oder bei der Lohnabrechnung ist festzuhalten, welches Lohnsystem zur Anwendung gelangt. d. Wenn die Entlohnung vom Garantielohnsystem auf dieses Festlohnsystem umgestellt wird, haben Arbeiterinnen und Arbeiter weiterhin zumindest Anspruch auf ihren bisherigen Ist-Lohn. Dieser errechnet sich aus dem Durchschnitt der letzten 12 Monate, wobei entgeltfreie Zeiten bei der Durchschnittsbetrachtung zu neutralisieren sind. Dies gilt sinngemäß auch dann, wenn die Arbeiterin/der Arbeiter noch nicht 12 Monate im Betrieb beschäftigt ist. e. Bestehende Vereinbarungen, welche überkollektivvertragliche Entlohnungen gewähren, bleiben aufrecht. f. Bei Umstellung auf ein Festlohnsystem ist der Festlohn auf alle bei der Arbeitgeberin/beim Arbeitgeber im selben Betrieb beschäftigten Arbeiterinnen/Arbeiter anzuwenden. g. Eine Rückkehr zum Garantielohnsystem ist nach Umstellung auf das Festlohnsystem nicht mehr möglich. 2. l lohngruppe 1 Qualifizierte Arbeiterinnen und Arbeiter mit großem Verantwortungsbereich Abteilungsverantwortliche überwiegend im operativen Geschäft, die aufgrund entsprechender Qualifikationen n sehr anspruchsvolle berufseinschlägige Arbeiten selbstständig und unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte verantwortungsbewusst verrichten, n für den Wareneinkauf und die Kalkulation in ihrer Abteilung verantwortlich sind, n umfassende fachliche und personelle Verantwortung für ihnen unterstellte Arbeitskräfte tragen, wozu insbesondere das Mitwirken bei der Aufnahme von Mitarbeitern und Beendigung von Dienstverhältnissen sowie die Gestaltung von Dienstplänen gehören. Beispiele: Restaurantchefin/Restaurantchef, Restaurantleiterin/Restaurantleiter Küchenchefin/Küchenchef/, Küchenleiterin/Küchenleiter bis 3 Jahre € 1.950,00

4 – 6 Jahre € 1.979,30

7 – 9 Jahre € 2.008,50

10 – 12 Jahre € 2.037,80

13 – 15 Jahre € 2.067,00

16 – 18 Jahre € 2.096,30

19 – 21 Jahre € 2.125,50

22 – 24 Jahre € 2.154,80

l 2 Qualifizierte Arbeiterinnen und Arbeiter mit erweitertem Verantwortungsbereich Arbeiterinnen und Arbeiter, die aufgrund entsprechender Qualifikationen n berufseinschlägige Arbeiten selbstständig und unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte verantwortungsbewusst verrichten, n Kunden und Gäste entsprechend fachlich beraten, n fachliche Verantwortung für ihnen unterstellte Arbeitskräfte tragen sowie Arbeiterinnen und Arbeiter im operativen Geschäft, die aufgrund entsprechender Qualifikationen vorübergehend Tätigkeiten der LG 1 ausüben. Beispiele: Restaurantchefin/Restaurantchef, die/der nicht unter Lohngruppe 1 fällt Restaurantchef-Stellvertreterin/ Restaurantchef-Stellvertreter, Küchenchefin/ Küchenchef, die/der nicht unter Lohngruppe 1 fällt Küchenchef-Stellvertreterin/Küchenchef-Stellvertreter, Chef de rang, Chef de partie, Barchefin/Barchef, Housekeeping – Leiterin und Leiter, die/der nicht dem Angestelltengesetz unterliegt bis 3 Jahre € 1.770,00 − −

4 – 6 Jahre € 1.796,60

7 – 9 Jahre € 1.823,10

10 – 12 Jahre € 1.849,70

13 – 15 Jahre € 1.876,20

16 – 18 Jahre € 1.902,80

19 – 21 Jahre € 1.929,30

22 – 24 Jahre € 1.955,90

Für Arbeiterinnen/Arbeiter in bestehenden dienstverhältnissen in den Festlohn-Positionen Service 1.2., sowie Küche 2.3. und 2.4., welche bis 30. April 2017 Gültigkeit hatten, gelten die Löhne der Lohngruppe 2a. Für Arbeiterinnen/Arbeiter in bestehenden dienstverhältnissen in den Festlohn-Positionen Service, 1.3., sowie Küche 2.5. und andere Tätigkeiten 4.1., welche bis 30. April 2017 Gültigkeit hatten, gelten die nachstehenden Löhne der Lohngruppe 2b, bis zu einer endgültigen Zusammenführung mit Lohngruppe 2a.

l 2 bis 3 Jahre € 1.650,00

4 – 6 Jahre € 1.674,80

7 – 9 Jahre € 1.699,50

10 – 12 Jahre € 1.724,30

13 – 15 Jahre € 1.749,00

16 – 18 Jahre € 1.773,80

19 – 21 Jahre € 1.798,50

22 – 24 Jahre € 1.823,30

l 3 Facharbeiterinnen und Facharbeiter im berufseinschlägigen Aufgabenbereich: Arbeiterinnen und Arbeiter mit Lehrabschlussprüfung in einer facheinschlägigen Lehre bzw. mit Abschluss einer mindestens 3-jährigen berufsbildenden mittleren bzw. höheren Schule, die den facheinschlägigen Lehrabschluss gem. § 34a BAG ersetzt, die n berufseinschlägige Arbeiten nach Anweisung verantwortungsbewusst verrichten und n Kunden und Gäste entsprechend fachlich beraten.


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Beispiele: Restaurantfachfrau/Restaurantfachmann mit oder ohne Inkasso, Chef de rang, der aufgrund seines geringeren Verantwortungsbereichs nicht unter LG 2 fällt Köchin/ Koch, Chef de partie, der aufgrund seines geringeren Verantwortungsbereichs nicht unter LG 2 fällt Gastronomiefachfrau/Gastronomiefachmann, Systemgastronomin/ Systemgastronom, Konditorin/ Konditor, Bäckerin/Bäcker, Elektrikerin/Elektriker, Haustischlerin/ Haustischler, Gärtnerin/Gärtner, Masseurin/Masseur, Kosmetikerin/Kosmetiker, Fußpflegerin/Fußpfleger bis 3 Jahre € 1.590,00

4 – 6 Jahre € 1.613,90

7 – 9 Jahre € 1.637,70

10 – 12 Jahre € 1.661,60

13 – 15 Jahre € 1.685,40

16 – 18 Jahre € 1.709,30

19 – 21 Jahre € 1.733,10

22 – 24 Jahre € 1.757,00

l 4 Facharbeiterinnen und Facharbeiter im berufseinschlägigen Aufgabenbereich im 1. und 2. Berufsjahr: Arbeiterinnen und Arbeiter mit Lehrabschlussprüfung in einer facheinschlägigen Lehre bzw. mit Abschluss einer mindestens 3-jährigen berufsbildenden mittleren bzw. höheren Schule, die den facheinschlägigen Lehrabschluss gem. § 34a BAG ersetzt, die n berufseinschlägige Arbeiten nach Anweisung verantwortungsbewusst verrichten und n Kunden und Gäste entsprechend fachlich beraten, in den ersten zwei Jahren nach Ablegung der Lehrabschlussprüfung bzw. des Schulabschlusses. Beispiele: Restaurantfachfrau/Restaurantfachmann, Köchin/ Koch, Systemgastronomin/Systemgastronom, Gastronomiefachfrau/Gastronomiefachmann, Bäckerin/Bäcker, Konditorin/ Konditor, Kosmetikerin/Konditor, Fußpflegerin/Fußpfleger, jeweils in den ersten zwei Jahren nach Ablegung der Lehrabschlussprüfung bzw. des Schulab-schlusses erstes und zweites berufsjahr € 1.520,00 l 5 Arbeiterinnen und Arbeiter ohne abgeschlossene facheinschlägige Berufsausbildung: Arbeiterinnen und Arbeiter ohne abgeschlossene facheinschlägige Berufsausbildung und Hilfskräfte in allen Bereichen. Beispiele: Hilfskraft im Service, Hilfsköchin/Hilfskoch, Abwäscherin/Abwäscher, Hausarbeiterin/Hausarbeiter, Arbeiterin/Arbeiter im Housekeeping, sonstige Hilfskraft in Küche oder Service oder Beherbergung bis 3 Jahre € 1.460,00

4 – 6 Jahre € 1.481,90

7 – 9 Jahre € 1.503,80

3. l 1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr oder Doppellehre

€ 700,00 € 800,00 € 900,00 € 1.000,00

4. z Nachtarbeitszuschlag Fremdsprachenzulage

€ €

10 – 12 Jahre € 1.525,70

13 – 15 Jahre € 1.547,60

16 – 18 Jahre € 1.569,50

19 – 21 Jahre € 1.591,40

22 – 24 Jahre € 1.613,30

21,50 30,50

5. b  Q Für Unterkunft, Beheizung und Beleuchtung können monatlich € 7,27 einbehalten werden. Bei Inanspruchnahme des Quartiers im Betrieb des Arbeitgebers dürfen bei Lehrlingen € 2,18 im Monat einbehalten werden. 6. Ü a. Für Betriebe, die bereits vor dem 1. Mai 2017 ein reines Festlohnsystem hatten, gelten ab diesem Datum nur noch die 5 Lohngruppen. b. Arbeiterinnen und Arbeiter, deren Arbeitsverhältnis vor dem 1. Mai 2017 begonnen hat, sind auf Basis der o.a. Lohngruppen einzustufen. Die neue Einstufung ist ihnen bis 30. Juni 2017 bzw. bei einem etwaigen späteren Umstieg auf das Festlohnsystem mit Dienstzettel bekanntzugeben. Sollten die Löhne, die ab 1. Mai 2017 gelten, unter den bisherigen Kollektivvertragslöhnen (Lohntabelle 2016) liegen, so ist für die Berechnung der Sonderzahlungen der bisherige kollektivvertragliche Lohn (Lohntabelle 2016) anzuwenden. c. Am 1. Mai 2017 bestehende höhere Löhne und günstigere arbeitsrechtliche Vereinbarungen werden durch das Inkrafttreten des Kollektivvertrages nicht berührt. 7. V   V Ist im Arbeitsvertrag vereinbart, dass eine Arbeitnehmerin/ein Arbeitnehmer Garantielöhner im Sinne des Abschnittes 8 des Kollektivvertrages für Arbeiterinnen und Arbeiter im Hotel- und Gastgewerbe ist, so ist diese Vereinbarung mit dem Monat der Umstellung auf das Festlohnsystem aufgehoben. 8. V  b  b a. Betriebsvereinbarungen und Betriebskollektivverträge, mit denen von Garantielohn auf Festlohn umgestellt worden ist, treten mit 30. April 2017 außer Kraft. Das gilt nicht für Betriebe, für die der McDonald‘s Betriebs-Kollektivvertrag anzuwenden ist. b. Sind in solchen Betriebsvereinbarungen oder Betriebskollektivverträgen die zuletzt gültigen Festlöhne nach dem 30. April 2017 höher als in diesem Zusatzkollektivvertrag, gilt Folgendes: Diese höheren Festlöhne gelten solange als Mindestlöhne für die betroffenen Betriebe weiter, bis die Festlöhne dieses Zusatzkollektivvertrages sie übersteigen. 9. V Entgeltansprüche auf Grund von Unstimmigkeiten hinsichtlich der Einstufung verfallen, mangels schriftlicher Geltendmachung nach sechs Monaten. Bei rechtzeitiger Geltendmachung bleibt die dreijährige Verjährungsfrist des § 1486 ABGB aufrecht.


Nr. 19-20 · 12. Mai 2017 Die Wirtschaft

· Gelbe Seiten · 29

10. G l . l

service - Garantielohnsystem (Monatslohn für normalarbeitszeit) 1.1. 1.2. 1.3.

1.4.

1.5.

2.1. 2.2. 2.3. 2.4. 2.5.

2.6. 2.7.

bis 3. Jahr

stunden -lohn

4. bis 6. Jahr

7. bis 9. Jahr

10. bis 12. Jahr

13. bis 15. Jahr

16. bis 18. Jahr

19. bis 21. Jahr

22. bis 24. Jahr

1.727,00

9,98

1.752,91

1.778,81

1.804,72

1.830,62

1.856,53

1.882,43

1.908,34

1.593,00

9,21

1.616,90

1.640,79

1.664,69

1.688,58

1.712,48

1.736,37

1.760,27

1.469,00

8,49

1.491,04

1.513,07

1.535,11

1.557,14

1.579,18

1.601,21

1.623,25

Mâitre d‘hôtel, Oberkellner/in mit mindestens 5 Servierkräften Mâitre d‘hôtel-Stellvertreter/in, Oberkellner/in g als 5 Servierkräften, Barchef/in mit weniger Chef de rang, Abteilungschef/in, Chef d‘etage, Etagenchef/in, Barmixer/in, Sommelier (Weinkellner/in im LAP im Lehrberuf Restaurantfachmann) Demi-Chef, Chef de rang-Stellvertreter/in, Restaurantfachmann/-frau mit LAP, Systemgastronom/in mit LAP, Gastronomiefachmann/-frau mit LAP Kellner/in (Servierkraft) ohne LAP

1.460,00

8,44

1.481,90

1.503,80

1.525,70

1.547,60

1.569,50

1.591,40

1.613,30

1.460,00

8,44

1.481,90

1.503,80

1.525,70

1.547,60

1.569,50

1.591,40

1.613,30

Küche (Monatslohn für Normalarbeitszeit)

bis 3. Jahr

stundenlohn

4. bis 6. Jahr

7. bis 9. Jahr

10. bis 12. Jahr

13. bis 15. Jahr

16. bis 18. Jahr

19. bis 21. Jahr

22. bis 24. Jahr

Chef de cuisine, Küchenchef/in mit mindestens 5 Küchen- (Koch-, Kochvorbeg kräften*, Küchenleiter/in reitungs-) Küchenchef/in mit weniger als 5 Kücheng kräften* (Koch-, Kochvorbereitungs-) Souschef, Küchenchefstellvertreter/in Chef de partie, Chefpatissier, Tournant Abteilungskoch/-köchin, Gardemanger, Entremetier, Rôtisseur, Saucier, Patissier, Grillkoch/ -köchin, Diätkoch/-köchin, Koch/Köchin für ausl. Spezialitäten, Alleinkoch/ Alleinköchin, Gastronomiefachmann/-frau, Küchenfleischer/in Bäcker/in, Konditor/in (alle mit einschlägiger LAP), Küchenwirtschafter/in Koch/Köchin und Gastronomiefachmann/ -frau mit LAP, 2. Fleischer/in, 2. Bäcker/in, 2. Konditor/in m.einschl. LAP Koch/Köchin ohne LAP

2.097,00

12,12

2.128,46

2.159,91

2.191,37

2.222,82

2.254,28

2.285,73

2.317,19

1.988,00

11,49

2.017,82

2.047,64

2.077,46

2.107,28

2.137,10

2.166,92

2.196,74

1.819,00 1.809,00 1.686,00

10,51 10,46 9,75

1.846,29 1.836,14 1.711,29

1.873,57 1.863,27 1.736,58

1.900,86 1.890,41 1.761,87

1.928,14 1.917,54 1.787,16

1.955,43 1.944,68 1.812,45

1.982,71 1.971,81 1.837,74

2.010,00 1.998,95 1.863,03

1.531,00

8,85

1.553,97

1.576,93

1.599,90

1.622,86

1.645,83

1.668,79

1.691,76

1.460,00

8,44

1.481,90

1.503,80

1.525,70

1.547,60

1.569,50

1.591,40

1.613,30

* Keine Küchenkräfte sind Lehrlinge, Abwäscher und Reinigungskräfte

3.1. 3.2. 3.3. 3.4.

beherbergung

bis 3. Jahr

stundenlohn

4. bis 6. Jahr

7. bis 9. Jahr

10. bis 12. Jahr

13. bis 15. Jahr

16. bis 18. Jahr

19. bis 21. Jahr

22. bis 24. Jahr

Chefportier/in (Chefrezeptionist/in) Alleinportier/in (Alleinrezeptionist/in), Tag(-rezeptionist/in) g und Nachtportier/in p p Portiergehilfe/in (Rezeptionsgehilfe/in), Lohndiener/in Etagenkraft

1.871,00 1.599,00

10,82 9,24

1.899,07 1.622,99

1.927,13 1.646,97

1.955,20 1.670,96

1.983,26 1.694,94

2.011,33 1.718,93

2.039,39 1.742,91

2.067,46 1.766,90

1.460,00

8,44

1.481,90

1.503,80

1.525,70

1.547,60

1.569,50

1.591,40

1.613,30

1.460,00

8,44

1.481,90

1.503,80

1.525,70

1.547,60

1.569,50

1.591,40

1.613,30

bis 3. Jahr 1.665,00 1.645,00

stundenlohn 9,62 9,51

4. bis 6. Jahr 1.689,98 1.669,68

7. bis 9. Jahr 1.714,95 1.694,35

10. bis 12. Jahr 1.739,93 1.719,03

13. bis 15. Jahr 1.764,90 1.743,70

16. bis 18. Jahr 1.789,88 1.768,38

19. bis 21. Jahr 1.814,85 1.793,05

22. bis 24. Jahr 1.839,83 1.817,73

1.615,00 1.460,00

9,34 8,44

1.639,23 1.481,90

1.663,45 1.503,80

1.687,68 1.525,70

1.711,90 1.547,60

1.736,13 1.569,50

1.760,35 1.591,40

1.784,58 1.613,30

1.460,00

8,44

1.481,90

1.503,80

1.525,70

1.547,60

1.569,50

1.591,40

1.613,30

1.460,00

8,44

1.481,90

1.503,80

1.525,70

1.547,60

1.569,50

1.591,40

1.613,30

andere Tätigkeiten 4.1. 4.2.

4.3. 4.4.

4.5.

4.6.

Gouvernante, Hausdame Animateur/in (Freizeitbetreuer/in) mit Fachausbildung, Kinderbetreuer/in mit Fachausbildung, geprüfter Bademeister/in, Sicherheitsdienst (Security) mit Fachausbildung, Abfallbewirtschafter/in g Näherin mit einschlägiger g g LAP mit Fachausbildung, Beschließerin ((Hotel/Wäsche)) Animateur/in (Freizeitbetreuer/in) ohne Fachausbildung, Kinderbetreuer/in ohne Fachausbildung, Sicherheitsdienst (Security) ohne Fachausbildung, Wagenmeister/in mit Führerschein, Speisenzusteller/in mit Führerschein, Keller-, Schank-, Buffethilfe mit Inkasso, Schank-, Buffetkassier/in, Restaurantkassier/in, Selbstbedienungskassier/in, Küchenkassier/in, Kaffeehauskassier/in, Bad-, Saunakassier/in Keller-, Schank-, Buffethilfe ohne Inkasso, Wäscherin, Büglerin, Näherin, Badewart ohne Bademeisterprüfung, Saunawart, Abfallbewirtschafter/in ohne Fachausbildung, Speisenzusteller/in ohne Führerschein Hilfskräfte in allen Bereichen, z.B. Küchenhilfe Abwäscher/in, Abräumer/in, Lagergehilfe/in, Raumpfleger/in, Garderobier, Toilettendienst, Türsteher/in, Parkplatzwächter/in, MitarbeiterInnen in der Systemgastronomie ungelernt

. F P   K,     , ,    c,  l  K  b.


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WiFi Vorarlberg


Nr. 19-20 · 12. Mai 2017 Die Wirtschaft

· WIFI · 31

WIFI: Sommerprogramm startet im Juni Zwischen Anfang Juni und Ende August hat das WIFI Vorarlberg wieder eine breite Palette an Kursen aus allen Wissensbereichen im Programm. Wer die Sommermonate für das eigene Wissens-Update nützen will, sollte einen Blick ins WIFI Sommerprogramm werfen: Vorarlbergs größte Erwachsenenbildungseinrichtung bietet im WIFI Campus Dornbirn in den drei Monaten Juni, Juli und August über 50 Kompaktkurse, aber auch längere Lehrgänge an.

Bewährtes neben Neuem Neben bewährten Seminaren aus den Bereichen Rhetorik, Zeitmanagement und Persönlichkeitsbildung findet sich auch ein Human-Resources-Crashkurs für Nicht-Personal-Profis im Programm. Da die Nachfrage nach Deutschkursen nach wie vor steigt,

n

werden im Sommer wieder insgesamt acht Vormittagskurse angeboten. Zum Kernsegment des WIFI zählen seit jeher die Bereiche BWL, IT und Technik. Auch hier ist das Programm vielfältig: Neben dem Kompaktk tkurs „Buchhaltung am PC“ kann man eine Einführung in die Personalverrechnung belegen oder aber als Techniker einen CNC Einsteigerkurs belegen. Ein Klassiker im IT-Bereich ist nach wie vor der Europäische Computerführerschein (ECDL Base), dessen 70 Trainingseinheiten zwischen 6. und 26. Juli stattfinden. Branchenspezifische Angebote runden das heurige Sommerprogramm ab, drei davon wenden sich an Lehrlingsausbilder: Der Kompaktkurs „Präsentation und Rhetorik für Ausbilder“ sowie das

Wissbegierige werden im WiFi sommerprogramm sicher fündig!

Ausbildertraining, das im Juni gleich zweimal angeboten wird. Das Sommerprogramm des WIFI Vorarlberg wurde in den vergangenen Jahren immer gut angenommen: „Im Schnitt besuchten in den letzten Jahren rund 500 Personen in den Sommermonaten einen WIFI

n i-n

neu

Zertifizierter Datenschutzbeauftragter Mitte 2018 tritt ein neues Datenschutzgesetz in Kraft, wodurch viele Unternehmen ihre Datenschutzbestimmungen aktualisieren müssen. Die Absolventen dieses Kurses kennen die Aufgaben und Zuständigkeiten des Datenschutzbeauftragten nach der EUDatenschutz-Grundverordnung und wissen, welche Instrumente dem Datenschutzbeauftragten zur Erfüllung seiner Aufgaben zur Verfügung stehen. Sie verfügen über ein praxisbezogenes Wissen

Kurs. Mit dieser Zahl rechnen wir auch heuer“, erklärt WIFI Institutsleiter Dr. Thomas Wachter. Das Sommerprogramm 2017 liegt ab sofort in allen WIFI Standorten auf und kann unter www.vlbg.wifi.at heruntergeladen werden.

zum Aufbau eines rechtskonformen Datenschutz-Managements im Unternehmen und kennen die rechtlichen Grundlagen und gesetzlichen Notwendigkeiten zum Schutz personenbezogener Daten.

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inhalte Rechtliche Rahmenbedingungen f Rechtliche Grundkenntnisse nach dem österreichischen Datenschutzgesetz DSG 2000 und nach der EU-DatenschutzGrundverordnung uvm. Umsetzung im Unternehmen

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WIFI Vorarlberg

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Aufbau eines Datenschutzmanagements nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung Informationspflicht des Unternehmens Vertraglicher Datenschutz uvm. Termin: 27.6. - 6.7.2017 Trainingseinheiten 36 + 4 (Zertifizierung) beitrag: € 950,Persönliche beratung DI (FH) Thomas Giselbrecht T 05572/3894-470 E gt@vlbg.wifi.at

Kreativausbildungen im WIFI Am 19. Mai 2017, ab 15 Uhr findet wieder ein kostenloser Info-Nachmittag über die Kreativausbildungen im WIFI statt. Vorgestellt werden folgende Kreativausbildungen: f Akademie für Kommunikationsdesign f Fachakademie Medieninformatik & Mediendesign f Lehrgang für Grafik- und Mediengestaltung f Lehrgang für Webdesign Anmeldung: Rosi Brändle T 05572/3894-463

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Nr. 19-20 · 12. Mai 2017

32 · Vorarlberg · Die Wirtschaft

ibet 2017: Der Spagat zwischen den Interessen „Der Spagat zwischen den Interessen“ – unter diesem Titel steht das Impulsforum ibet, welches am 1. Juni 2017 im Festspielhaus Bregenz stattfindet.

in Vorarlberg immer spürbarer. Grund und Boden gleichzeitig immer knapper. Doch wie kann ein gemeinsames Verständnis von Raumplanung und Raumnutzung trotz unterschiedlicher, teils stark divergierender Ansprüche entwikkelt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Talkrunde „Planungsleitbild gesucht – wohin entwickelt sich Vorarlberg“ mit Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, Dipl.-Ing. Hubert Rhomberg, Vize-IV-Präsident und Ing. Rainer Siegele, Bürgermeister von Mäder und Sprecher der Initiative „vau hoch drei“. Ergänzend zeigen Referenten Handlungsmöglichkeiten durch Kooperation und Raumplanung aus der Praxis auf. „Immer öfters scheitern Projekte an Fehlern in der Kommunikation“, erklärt Keynote-Speaker Prof.

Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Politik und öffentlicher Hand beschäftigen sich dort mit der Frage, wie künftig der Wirtschaftsstandort und Lebensraum Vorarlberg unter einen Hut gebracht werden können. Volksabstimmungen bei Quartiersentwicklungen, Widerstand bei Umwidmungen für Betriebsgebiete, gerichtliches Tauziehen bei Infrastrukturvorhaben und überparteiliche Initiativen – der Interessenkonflikt zwischen Wirtschaft, Landwirtschaft, Naturschutz und Lebensraum wird

das impulsforum ibet findet am 1. Juni 2017 im Festspielhaus statt. Programm und anmeldung: www.ibet.at

Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim. Politik und Wirtschaft setzten für mehr Legitimation der Entscheidungen und Vorhaben auf neue Formen der Kommunikation, Partizipation und Transparenz. Wie die Einbindung betroffener Interessengruppen zu mehr Akzeptanz bei raumplanerischen Entscheidungen, Infrastruk-

Digitale Perspektiven Stammtisch: Wissensmanagement: „It’s all about culture“ Stefan Hagen informierte beim Digitale Perspektiven-Stammtisch zum Thema „Digitales Wissensmanagement“. „Unternehmen müssen funktionieren – dazu brauchen sie Wissen und Können. In vielen Fällen ist notwendiges Know-how für die Mitarbeiter nicht verfügbar oder nicht verständlich dokumentiert. Möchte sich ein Unternehmen digital transformieren, gilt es, Wissensmanagement neu zu denken. Die Technologie ist aber der einfachere Teil: Es geht vor allem um die gelebte Kultur im Umgang mit Wissen“, erklärte Dr. Stefan Hagen beim Digitale Perspektiven Stammtisch. In der vollbesetzten Lounge im Campus V veranschaulichte er, was Wissensmanagement bewirken kann. „Für die Mitarbeiter ist es eine erhebliche Arbeitserleichterung: Know-how wird an einem Ort gebündelt, organisiert und strukturiert werden,

V.l.: Martin hundertpfund (WKV), stefan hagen und WKV-direktor Foto: Digitale Perspektiven christoph Jenny.

sodass der Workflow effizienter wird und das Unternehmen insgesamt produktiver“, erläuterte Stefan Hagen.

f

Nächste Termine f

f

16. Mai, 18:30 Uhr: Digitales Werkstattgespräch: Maischön, Birgit und Thomas Nöckl; Kennelbacherstraße 1, Maischön Bregenz 19. Mai, 12 Uhr: Digitale Perspektiven Stammtisch: KMU Digital: Dr. Harald Mahrer, Staatssekretär;

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Farben Morscher, Weiler 13. Juni, 18 Uhr: Stammtisch: Film- und Videocontent-Verwaltung für Unternehmen, Thomas Fenkart, Kurt Gehring; Steinebach 3, Frl. Müller & Söhne Filmproduktion GmbH, Dornbirn Anmeldungen: info@digitale-perspektiven.at Alle Informationen: www.digitale-perspektiven.at

turinvestitionen oder Bauprojekten beitragen kann und wann der Partizipationsgedanke an seine Grenzenstößt,verdeutlichenBrettschneider und weitere Vortragende bei der ibet 2017. Die Teilnehmer erwartet spannende Vorträge und interessante Lösungsvorschläge zu einem brisanten Thema mit viel Diskussionspotenzial. n

n T 4. Vorarlberger Firmencup Am 5. Juni 20 017 findet der diesjährige Vorarlbergerr Firmencup in der CASHPOINT Arena in Altach statt. ZeiZ gen Sie, dasss S Sie Firmenie das das beste beste F irmen team im Ländle haben. Mit Torwandschießen, Geschwindigkeitsmesser und hervorragender Verköstigung durch das Gastro-Team wird ein umfangreiches Rahmenprogramm für Jung und Alt geboten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einen Stammtisch für Ihr Firmenteam zu reservieren - inkl. exklusiver Verpflegung. f f f f f f

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Termin: Montag, 5. Juni 2017 Ort: Gelände der CASHPOINT Arena (inkl. Kunstrasenplatz) 14:00 Uhr bis ca. 18:30 Uhr Startgeld: 250,- Euro Anmeldeschluss: 26. Mai 2017 Pro Unternehmen können auch mehrere Teams angemeldet werden Anmeldungen an das SCRA Office oder johannes.schmied@scra.at


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· Bodenseeforum 2017 · 33

“Schon wieder alles neu?!” …lautet der Titel des 24. Bodensee-Forum Personalmanagement, das von 18.-19. Mai 2017 im Festspielhaus Bregenz statt findet. Die Spannungsfelder kontinuierlicher Entwicklung und praktische Lösungswege im Personalwesen stehen dabei im Vordergrund. „Seit über zwei Jahrzehnten versteht sich das Bodensee-Forum Personalmanagement als Austauschplattform für HR-Verantwortliche und als Drehscheibe für Innovationen im Personalmanagement. Voneinander lernen, sehen was andere Unternehmen tun, sich über Erfahrungen austauschen und dadurch den eigenen Betrieb erfolgreicher gestalten, sind unsere Ziele. Das Programm konzentriert sich auf ungewöhnliche An Ansätze und hinterfragt diese kritisch. Nicht alles was neu ist, ist automatisch gut, und nicht alle Konzepte können direkt übernommen werden. Es gibt auch - wenig überraschend - keine allgemein gültigen Patentrezepte. Erfolgreiche Betriebe zeigen Ihnen

Programm Tag 1 - donnerstag, 18. Mai 2017 13.00 Uhr Begrüßung 13.15 Uhr – 14.30 Uhr KeynoteTeam Excellence: Wie Hochleistungsteams erfolgreich zusammen arbeiten dipl. Wirtsch.-ing. Gerrit bottemöller, Manager bei Pwc strategy&, düsseldorf (d) f 14.30 Uhr Kaffeepause f 15.00-16.00 Uhr Forum 1 Interne Kommunikation in einer digitalisierten Welt & Generation: Millenials Florian Wassel, Gründer und Geschäftsführer der ToWa digitalagentur, bregenz (a) dr. Michaela adami-schrott, Geschäftsführerin der Tisa speditions aG, Widnau (ch) f 16.00 – 17.00 Uhr Forum 2 Agile Transformation - funktioniert das? dipl.-ing. dominik Jauch, Geschäftsführer sPinner automation Gmbh, Markgröningen (d) f 17.30 – 19.30 Uhr On-Site Inspiration Coworking & Appetizer stefan hagen, unternehmensentwickler, caMPus V coworking, dornbirn (a) f

sara bonetti, freiberufliche Texterin, Gelbe Fabrik coworking, dornbirn (a)

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christoph hinteregger

hier, was sie unternommen haben und lassen Sie von ihren Erfahrungen profitieren. Wir schaffen einen Raum voller Inspirationen - in dem alles erlaubt und erwünscht ist. Wie Sie sich einbringen und was Sie mitn tnehmen, liegt bei Ihnen. Nutzen Sie die Chance - wir freuen uns auf Sie“, betont Dipl.-Ing. Christoph Hinteregger, Obman ann-Stv. und Bildungssprecher der Vorarlberger Industrie. 24. Bodensee-Forum Personalmanagement Schon wieder alles neu?! 18. – 19. Mai 2017 Festspielhaus Bregenz, E bodensee-forum@wkv.at www.bodensee-forum.eu

Tag 2 - Freitag, 19. Mai 2017 ab 08.00 Uhr Eintreffen & Kaffee „Wahlkabine“: Wählen Sie Ihre Themenschwerpunkte für querDENKRAUM und Forum 4 f 08.30 – 09.15 Uhr Forum 3 Querdenken als Blockadebrecher dipl.-ing. Werner Pfeffer, ideencoach, zeremonienmeister, pepperworks, linz (a) f 10.30 Uhr Kaffeepause f 11.00 – 12.00 Uhr Forum4 Kommunikation im Recruiting & Wenn Mitarbeiter nicht zur Firma kommen, dann kommt die Firma zu den Mitarbeitern Martin dechant, Geschäftsführung ikp Vorarlberg, dornbirn (a) daniel ender, Gründer und Mitglied der Geschäftsführung Webgears Gmbh, Götzis (a) f 12.00 – 13.00 Uhr KeynoteKraftquellen für Entscheider Versöhnung und Sinn Walter Kohl, unternehmer, referent, bestseller-autor und coach, Königstein (d)

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Service Aushang ist jetzt nicht mehr nötig Arbeitgeber waren bisher gesetzlich verpflichtet, Mitarbeitern eine Reihe von arbeitsrechtlichen Schutzvorschriften zur Verfügung zu stellen. Es musste immer die aktuell gültige Rechtslage ausgehängt oder elektronisch zur Verfügung gestellt werden. Ab 1. Juli 2017 entfällt nun aber die Auflagepflicht für bestimmte Arbeitnehmerschutzbestimmungen im Betrieb, was eine Entbürokratisierung für 200.000 Unternehmer mit sich bringt. Geregelt ist dies im Deregulierungsgesetz 2017. Das heißt,

dass diese Schutzbestimmungen künftig weder aufzulegen und auch nicht mehr elektronisch zugänglich zu machen sind. Die Aushangpflicht wird in folgenden Gesetzesvorschriften gestrichen:

W i

dr. Markus Kecht WKV-rechtsservice T 05522/305/321

im Arbeitszeitgesetz (AZG) im Arbeitsruhegesetz (ARG) f im Bäckereiarbeitergesetz, f im KrankenanstaltenArbeitszeitgesetz, f im Mutterschutzgesetz, f im Kinder- und Jugendlichenbeschäftigungsgesetz, f im Gleichbehandlungsgesetz, f im Behinderteneinstellungsgesetz sowie f im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz. Damit entfällt auch die Pflicht zur Auflage der auf dem Arbeitnehmerschutzgesetz beruhenden Verordnungen. Einzige Ausnahme im AZG und ARG bildet die Sonderregelung für Lenker im Sinne des § 17c AZG und § 22d ARG. Hier besteht weiterhin die Auflagepflicht. f

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Foto: Bilderbox

Was hat sich heuer bei der Auflagepflicht von Arbeitnehmerschutzbestimmungen geändert?

Gleitzeitregelung immer schriftlich vereinbaren Worauf muss ich achten, wenn ich mit meinen Mitarbeitern eine Gleitzeitregelung vereinbaren möchte? Die Gleitzeit ist ein flexibles Arbeitszeitmodell. Gleitzeit liegt vor, wenn innerhalb des Gleitzeitrahmens der Beginn und das Ende der täglichen Arbeitszeit selbst bestimmt werden kann. In Betrieben, in denen ein Betriebsrat eingerichtet ist, ist für die gleitende Arbeitszeit eine Betriebsvereinbarung abzuschließen. Ist kein Betriebsrat vorhanden, so muss die Gleitzeit mit den Arbeitnehmern einzelvertraglich vereinbart werden. Schriftlichkeit ist ein unbedingtes Formerfordernis. Der mündliche Abschluss einer Gleitzeitvereinbarung ist rechtsunwirksam und kann zu einer Überstun-

dennachforderung führen. Die Gleitzeitvereinbarung muss die Dauer der Gleitzeitperiode, den Gleitzeitrahmen, das Höchstausmaß allfälliger Übertragungsmöglichkeiten von Zeitguthaben oder Zeitschulden in die nächste Gleitzeitperiode sowie die Dauer und Lage der fiktiven Normalarbeitszeit enthalten. Bei der gleitenden Arbeitszeit darf die tägliche Normalarbeits-

W i

andrea Fend WKV-rechtsservice T 05522/305/322

zeit von zehn Stunden nicht überschritten werden. Die wöchentliche Normalarbeitszeit darf innerhalb der Gleitzeitperiode 40 Stunden im Durchschnitt nur insoweit überschreiten, als Übertragungsmöglichkeiten von Zeitguthaben vorgesehen sind. Maximal sind 50 Stunden wöchentliche Normalarbeitszeit zulässig. Gibt es eine Gleitzeitvereinbarung, so fallen Überstunden nur dann an, f wenn die Arbeitsleistung außerhalb des Gleitzeitrahmens erfolgt, f die tägliche Normalarbeitszeit von zehn Stunden überschritten wird oder f Gutstunden die Übertragungsmöglichkeit in die nächste Gleitzeitperiode übersteigen. Offene Zeitguthaben am Ende eines Dienstverhältnisses sind mit einem Zuschlag von 50 Prozent auszuzahlen.

n h Gleitzeitperiode: Jener

Zeitraum, in dem Zeitguthaben auf- oder abgebaut werden können. Gleitzeitrahmen: Der täg-

liche Zeitraum, in welchem die Dienstnehmer die Arbeit frei beginnen und beenden können.

Fiktive normalarbeitszeit: Jene tägliche

und wöchentliche Normalarbeitszeit, die einzuhalten wäre, wenn es keine Gleitzeitvereinbarung gäbe. Sie wird der Arbeitszeitbemessung bei Urlaub, Krankheit oder sonstigem Dienstverhinderungsgrund des Arbeitnehmers zugrunde gelegt.


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· Service · 35

Umsatzsteuer für kurzfristige Vermietung von Geschäftsräumen Die Vermietung von Geschäftsräumen ist grundsätzlich umsatzsteuerfrei, doch für die kurzfristige Vermietung gilt seit 1. Jänner eine Umsatzsteuerpflicht mit einem Satz von 20 Prozent.

Die Vermietung zu verschiedenen anderen Zwecken, also zum Beispiel als Geschäftsraum, ist hingegen umsatzsteuerfrei. Der Vermieter hat allerdings die Möglichkeit, zur Umsatzsteuerpflicht zu optieren, unter der Voraussetzung, dass der Mieter vorsteuerabzugsberechtigt ist. Die Unterscheidung ist für den Vermieter wegen des Vorsteuerabzugs wichtig. Nur bei umsatzsteuerpflichtiger Vermietung steht ein Vorsteuerabzug zu.

Dabei gilt dann allerdings ein Umsatzsteuersatz von 20 Prozent. In der Praxis kommt es häufig vor, dass Unternehmer Gebäudeteile für eigenbetriebliche Zwecke nutzen, für die der Vorsteuerabzug zusteht, aber einzelne Räume auch fallweise für kurze Zeit vermieten. Typisches Beispiel dafür sind die Betreiber von Seminarhotels, die Seminarräume tageweise vermieten. Werden solche Räume kurzfristig an einen Unternehmer

Kurzfristig ist eine Vermietung dann, wenn das einzelne Mietverhältnis nicht länger als 14 Tage dauert. Die Umsatzsteuerpflicht ist an die Voraussetzungen geknüpft, dass der Vermieter das Grundstück/Gebäude sonst nur zur Ausführung von Umsätzen, die den Vorsteuerabzug nicht ausschließen, oder für kurzfristige Vermietungen oder zur Befriedigung des Wohnbedürfnisses verwendet. n

Die Aufteilung der Vorsteuern war im Einzelfall kompliziert und hat immer wieder zu Problemen geführt. Aus diesem Grund hat die Wirtschaftskammer auf VereinfaCaia Image/Science Photo Library/pictoredesk

Ob bei der Vermietung von Grundstücken und Gebäuden eine Umsatzsteuerpflicht entsteht oder nicht, hängt zum einen von der Art der Nutzung und zum anderen vom Status des Mieters ab. So ist unter anderem die Vermietung von Grundstücken und Räumen zu Wohnzwecken grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig und unterliegt dem ermäßigten Steuersatz von zehn Prozent.

chungen gedrängt. Seit 1. Jänner 2017 ist die kurzfristige Vermietung von Geschäftsräumen umsatzsteuerpflichtig. Es gilt der Normalsteuersatz von 20 Prozent.

vermietet, der nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, darf der Betreiber des Seminarhotels die damit zusammenhängenden Vorsteuern nicht abziehen. Er muss also die nicht direkt zuordenbaren Vorsteuern im Verhältnis der steuerpflichtigen und -freien Umsätze aufteilen und gegebenenfalls auch die Vorsteuern, die beim Kauf des Grundstückes oder der Errichtung abgezogen worden sind, berichtigen.

W i

Mag. Markus Pickl WKV-steuerservice T 05522/305/310

Polen: Neue Meldepflicht für Warentransporte Polen hat ein neues Meldesystem für Warentransporte eingeführt. Damit soll Steuerbetrug verhindert werden. Nach Ungarn beginnt nun auch Polen mit der Überwachung von Warentransporten auf der Straße. Mit 18. April trat eine dem ungarischen EKAER-System (Elektronisches Kontrollsystem von Güterbeförderungen auf öffentlichen Straßen) vergleichbare Meldeverpflichtung in Kraft, von der vorwiegend folgende Warengruppen betroffen sind: Chemische Erzeugnisse, Roh- und halbfertiger Tabak, Ethylalkohol, Erdölerzeugnisse, Biodiesel, Acy-

clische Alkohole sowie mehrbasische Carbonsäuren. Das „Gesetz über das Überwachungssystem für Warenbeförderungen im Straßenverkehr” soll als Maßnahme gegen den zunehmenden Steuerbetrug dienen. Zuständig ist das polnische Finanzministerium.

Was ist meldepflichtig? f

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Warenlieferungen, die in Polen beginnen und in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) oder in einem Drittstaat enden, Warenlieferungen, die in einem anderen EU-Mitgliedstaat oder einem Drittstaat beginnen und in Polen enden,

Warenbeförderungen durch Polen (Transit). Die Meldepflicht liegt bei innergemeinschaftlichen Lieferungen grundsätzlich beim polnischen Versender oder Erwerber. Es ist aber auch jenes Unternehmen meldepflichtig, das in Polen als Ausführer in den Drittstaat auftritt. Das meldepflichtige Unternehmen muss dem Transportunternehmen (Frächter oder Spediteur) die Referenznummer dieser Meldung übermitteln. Diese Meldung ist vom Transportunternehmen vor Beginn der Beförderung noch zu ergänzen. Das Transportunternehmen und der Fahrer persönlich sind verpflichtet, die Warenbeförderung zu verweigern, falls die Ref

ferenznummer der Meldung nicht vorliegt. Ab 1. Mai 2017 werden Verstöße gegen das Meldesystem und Warenbeförderungen ohne Referenznummern mit Strafen zwischen 5000 und 20.000 Zloty das entspricht etwa 1200 bis 4700 Euro - geahndet. Da polnische Versender oder Käufer bereits vor der Lieferung bestimmte Daten (Zolltarifnummern, Kennzeichen, genauer Zeitpunkt der Beförderung etc.) für die Anmeldung brauchen werden, ist damit zu rechnen, dass auch österreichische Firmen bestimmte Information bereitstellen werden müssen. Mehr Infos: warschau@wko.at


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Unternehmen n n Gold für Egger Spezial Bier bei der Monde Selection Egger Bier konnte in der Vergan angenheit schon verschiedene Qualitätsauszeichnungen bei nationalen und internationalen Bewertungen erzielen. Heuer kan ann sie sich nun über ein gan anz besonderes Qualitätsgütesiegel freuen - Gold bei der Monde Selection!

Foto: Brauerei Egg

Die „Monde Selection“ kan ann man an mit den Michelin Sternen vergleichen, die für die besten Küchen der Welt vergeben werden. Es han andelt sich um eine der ältesten und bedeutendsten Organ anisationen im Bereich der Qualitätsprüfungen – gegründet 1961 – mit Sitz tz in Brüssel. Mehr als 70 Spezialisten, Chefk fköche mit Michelin-Sternen, Mitglieder der fran anzösischen kulinarischen Ak Akademie, Brauingenieure, Universitätsprofessoren, Ernäh ährungs- und Gesundh dheitsberater, Chemiker, berühmte Önologen und Meistersommeliers verleihen jäh ährlich diese begehrten Qualitäts-Auszeichnungen. Derzeit werden jäh ährlich über 3000 Produkte aus mehr als 80 Län ändern in sechs verschiedenen Kategorien getestet.

Geschäftsführung und braumeister der brauerei egg freuen sich über diese auszeichnung v.l.n.r: Geschäftsführer luis Weidinger, diplom braumeister hinrich hommel und Geschäftsführer hubert rt berkmann.

Vertrauen in Raiffeisen wächst weiter ahr 2016: Die Geschäftsjah Vorarlberger Raiffeisenbanken konnten deutlich mehr Kredite vergeben und mehr Einlagen der Vorarlberger entgegennehmen. Mit neuen A Ak kzenten will Raiffeisen diese positive Entwicklung fort rtführen, wie KommR Betriebsökonom Wilfried Hopfner, Vorstan andsvorsitzender der Raiffeisenlan andesban ank Vorarlberg (RLBV), bei der Bilan anzpressekonferenz Ende April betont. Verän ändert rtes Kundenverhalten, neue Mitbewerber, stark zunehmende Reg gu ulatorik – Ban anken stöhnen allerort rts über die Schwierigkeiten ihrer Bran anche. Die Vorarlberger Raiffeisenban anken gehen einen an anderen Weg: Sie setz tzen auf ihre bewäh ährt rten Stärken und machen aus den Herausforderungen von heute Möglichkeiten für ihre Kunden. Der bewusste Einsatz tz für die kompetente Beratung vor Ort rt und der weitere Ausbau der OnlineServ rvices gehören hier ebenso dazu wie das neue Projekt „Alles klar?!“, mit dem die Raiffeisen Ban ankengruppe Vorarlberg den Menschen einfacher zu Finan anzwissen verhelfen will.

Eine Milliarde Euro für Vorarlberg „Wir konnten den Haushalten und der Wirt rtschaft aft 2016 eine Milliarde n neuen Krediten zur VerfüEuro aan gu g ung stellen“, resümiert rt Wilfried Hopfner. Die Kredite, welche die ankengruppe Vorarlberg Raiffeisen Ban ausgereicht hat, stiegen 2016 um 4,4 Prozent auf insgesamt 7,7 Mrd. Euro. Die von der Raiffeisenlan andesban ank ausgereichten Kredite stiegen sogar um 6,9 Prozent. Zugleich wuchsen auch die Einlagen der Kunden bei der RBGV um 4,7 Prozent auf 7,8 Mrd. Euro an an. „Das Vert rtrauen in die

aufsichtsratsvorsitzende andreas dorner, Vorstandsvorsitzender-stv. Michael alge, Vorstandsvorsitzender Wilfried hopfner und Vorstandsvorsitzender-stv. Jürgen Kessler.

VorarlbergerRaiffeisenban ankenistim vergan angenen Jah ahr nochmals gestieafür bedan anken wir uns bei den gen. Daf Menschen im Län ändle“, so Hopfner.

rtschaftliche Starke wirt Grundlage Wichtige Kennzah ahl der ökonomischen Stärke einer Ban ank ist ihr Eigenkapital. Dieses hat sich bei der Raiffeisen Ban ankengruppe Vorarlberg angenen Jah ahr um 17,5 Proim vergan zent auf 1,068 Mrd. Euro verbessert rt. Die Quote errechnet sich dah aher mit uten 16,4 Prozent. Lediglich sehr g gu das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäft äftstätigkeit konnte, wie es ant war, zu den verbereits eingeplan angenen Jah ahren nicht gehalten gan werden. Einmaleffekte im Jah ahr 2015 rten im Jah ahresvergleich zum führt erw rwart rteten Rückgan ang. Mit einem EGT von 57,7 Mio. Euro unterstreicht aber die Gruppe auch 2016 rtschaft aftliche Kraft aft. die eigene wirt Fünf neue Genossenschaft aften in den unterschiedlichsten gesellschaft aftliank chen Bereichen konnten 2016 dan der Unterstütz tzung von Raiffeisen in Vorarlberg gegründet werden. „Vorarlberg und einzelne Regionen

verdan anken den neuen Genossenaften viele positive Impulse. schaft Hieran an arbeiten wir gern rne mit“, so Vorstan andsvorsitz tzender-Stv. Dr. Jürgen Kessler. „Gemeinsam mehr erreichen zu können als alleine, ist ein Grundgedan anke von Raiffeisen, der heute mehr denn je seine Kraft aft zeigt gt“, betont der neu gewäh ählte Aufsichtsratsvorsitz tzende der Raiffeisenlan andesban ank Vorarlberg Dipl.-Ing. An Andreas Dorn rner.

Sehr g gu ute Risikoposition Die herv rvorragende wirt rtschaft aftliche Situation Vorarlbergs schlägt gt sich auch in den Risikovorsorgen der RBGV positiv nieder. „Die einzubuchenden Kreditrisiken lagen sogar gfügig unter dem Budget für geringf and und 2016“, stellt Risikovorstan Vorstan andsvorsitz tzender-Stv.Mag.Michael Alge zufrieden fest. „Wir haben damit für die bekan annten Kreditrisiken sehr g gu ut vorgesorgt gt.“ Mit dem neuen Projekt „Alles klar?!“. betont die Regionalban ank ihren C Ch harak akter als Beraterban ank: Gleich mehrere Projekte sollen die Menschen darin unterstütz tzen, selbst fit in Finan anzfragen zu werden. n


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Loacker Recycling: Bundeswettbewerbsbehörde und deutsches Kartellamt geben grünes Licht für Übernahme von Häusle Gruppe. Das Familienunternehmen Loacker brachte bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) und beim deutschen Bundeskartellamt die Anmeldung ein, die Häusle Gruppe zu 94,84 Prozent übernehmen zu wollen. Nun liegen die positiven Bescheide vor. „Wir freuen uns über die positive Entscheidung der Bundeswettbewerbsbehörde und des deutschen Bundeskartellamts. Die Übernahme der Häusle Gruppe zu 94,84 Prozent kann somit vollzogen werden, nun

können wir mit der strategischen Planung beginnen und in die Zukunft des Unternehmens investieren. Durch den Zusammenschluss wird nun vieles einfacher, die Wege kürzer und die Arbeit effizienter. Ein erster Schritt wird die Optimierung der externen und internen Abläufe sein“, erklärt Karl Loacker, Geschäftsführer der Loacker Recycling GmbH. Bereits seit dem Jahr 2008 hielt Loacker Recycling mit Hauptsitz in Götzis 42,06 Prozent der Gesellschaftsanteile. Nun traten die Gesellschafter CETEC GmbH und WHB Hofer GmbH ihre jeweils 26,39 Prozent ab. Zur Häusle Gruppe gehören die Häusle GmbH in Lustenau, die Häusle Schweiz AG in Rheineck und Fischer Recycling Lindau GmbH. Häusle

Foto: studio22/Marcel Hagen

Loacker Recycling übernimmt Häusle Gruppe

Karl loacker, Geschäftsführer der loacker recycling Gmbh

ist Komplettanbieter in Sachen Entsorgung. n

· Unternehmen · 37

n n unterberger automobile führt bMW baumgartner weiter rvertrag mit der BMW Da ihr Händlerv Group nicht mehr verlängert wurde, hat sich die Familie Baumgartner entschlossen, ihren BMW Handelsbetrieb in Nenzing nach 90 erfolgreichen Jahren zu schließen und die Immobilie an Unterberger Automobile zu verpachten, die bereits seit 2003 mit einem BMW und MINI Autohaus in Dornbirn erfolgreich ist. „Mit Unterberger Automobile haben wir einen Nachfolger gefunden, der eine ähnliche Firmenphilosophie wie wir vertritt und unser traditionsreiches Autohaus in unserem Sinne fortführen wird – vor allem in Hinblick auf unsere Mitarbeiter und Kunden, bei denen wir uns herzlich bedanken möchten. Wir sind beide Familienbetriebe, die großen Wert auf Mitarbeiterführung legen, was

Volksbank Vorarlberg: respektables ergebnis Das deutlich positive Konzernergebnis vor Steuern betrug 3,9 Millionen Euro. Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Jahr 2015 nur geringfügig um 0,81 Prozent auf 2.419,7 Millionen Euro. Dieses positive Gesamtergebnis konnte trotz des im März 2016 aufgedeckten Schadensfalls in der Tochtergesellschaft, der Volksbank AG Schweiz, und dem damit verbundenen, notwendigen Kapitalzuschuss durch die Volksbank Vorarlberg, erzielt werden. Auch wenn sich die Volksbank AG Schweiz vom Schadensfall erholt hat, hat die Volksbank Vorarlberg e. Gen. im vergangenen November bekanntgegeben, ihre Anteile an der 100%-Tochterbank verkaufen zu wollen. „Damit können wir uns zukünftig noch stärker auf den Kernmarkt Vorarlberg und das angrenzende Liechtenstein, das auch dem EWR angehört, konzentrieren“, betont Vorstandsvorsitzender Betr. oec.

Vorstandsvorsitzender hamel

Gerhard Hamel. Die bereits 2015 begonnenen internen Neustrukturierungen und das neue Vertriebskonzept wurden auch im Vorjahr weiter forciert: Durch die Zusammenlegung der Filialen in Nüziders, Frastanz und Höchst mit benachbarten Filialen wurde der Fokus auf moderne, regionale Beratungszentren mit kundenfreundlichen Öffnungszeiten gelegt. „Trotz der gesteigerten Nachfrage nach Digitalisierung beo-

bachten wir gleichzeitig eine höhere Nachfrage nach kompetenter und flexibler Beratung“, sagt Betr.oec. Gerhard Hamel. Weitere Neuerungen betreffen den Neubau der Filiale in Schruns – ein klares Bekenntnis zum Standort Montafon – sowie die für Sommer 2017 geplante Eröffnung der neuen Flagship-Filiale für Private Banking-Kunden direkt am Dornbirner Marktplatz. In der Filiale in Dornbirn-Schoren konzentriert man sich im neuen Beratungscenter ganz auf die Privat- und Firmenkunden und will auch zukünftig ein langjähriger, verlässlicher Partner von Klein- und Mittelunternehmen sein. Bereits über 14.000 Genossenschaftsmitglieder zählt die Bank mit Hauptsitz in Rankweil, Tendenz stark steigend. Wie groß die Loyalität und das Vertrauen der Kunden und Mitglieder in die Volksbank Vorarlberg ist, hat sich 2016 wieder gezeigt: Die Sichtund Termineinlagen erhöhten sich gegenüber 2015 um 25,2 Millionen auf 1.697,3 Millionen Euro. n

unterberger automobile zieht mit 1. Juli 2017 in die bisherige betriebsstätte der traditionsreichen „urban baumgartner Gmbh & coKG“ in nenzing ein. Foto: Baumgartner

sich nicht zuletzt in langjährigen Betriebszugehörigkeiten ausdrückt“, erklärt Christina Baumgartner, Geschäftsführerin der Urban Baumgartner GmbH & CoKG. Bis einschließlich Juni führt die Familie Baumgartner ihr Autohaus weiter. Am 1. Juli 2017 wird der Traditionsbetrieb unter der neu gegründeten Firma „Unterberger Automobile GmbH & Co KG“ eröffnet. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem eingespielten, langjährigen Team, denn alle Mitarbeiter werden übernommen und die Führung bleibt in den bewährten Händen von Gerhard Bandl und Christoph Nigsch“, erklärt Mag. Dieter Unterberger, geschäftsführender Gesellschafter von Unterberger Automobile.


Nr. 19-20 · 12. Mai 2017

38 · Unternehmen · Die Wirtschaft

Kein Gipfelerfolg ohne Ausdauer

V.l.: herbert loos, Gerlinde Kaltenbrunner, anton steinberger und hannes Fehr.

Zu „Das Streben nach Erfolg – 3.0“ mit Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner haben die Sparkasse Feldkirch und Unternehmensberater Herbert Loos eingeladen. Die erste Frau, die alle 14 Achttausender ohne Flaschensauerstoff und ohne Hochträgerunterstützung erreicht hat, berichtete im ausverkauften Pförtnerhaus sehr persönlich von ihren spannendsten Erlebnissen auf den Berggipfeln. Dabei gab sie auch Einblick in ihre Erfahrungen und

Emotionen auf dem langen und beschwerlichen, aber zugleich wunderschönen Weg zu diesen faszinierenden Giganten. Unternehmensberater Herbert Loos unterstrich in seinem Referat die private und unternehmerische Bedeutung von Ausdauer. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher aus Vorarlbergs Wirtschaft sowie aus der Schweiz und Deutschland bekamen aus erster Hand Eindrücke und Emotionen aus der Welt der Gipfel sowie Antworten auf die Frage, wo der Unterschied zwischen einem TopUnternehmer und einem „normalen“ Unternehmer liegt. n

n s

Tischlerei Josef Feuerstein eröffnet Kompetenzzentrum in dornbirn Mit einem Spatenstich setzt die renommierte Vorarlberger Tischlerei Josef Feuerstein am Wirtschaftsstandort Dornbirn einen weiteren großen Schritt in Richtung Zukunft. „Unser neuer Schauraum in Dornbirn wird ein Kompetenzzentrum speziell für Kunden aus dem Vorarlberger Unterland, der Schweiz und SüdDeutschland“, erklärt Thomas Feuerstein und berichtet, dass im Schauraum die größte Wintergartenausstellung Westösterreichs mit Beschattungen der Firma Markilux ihren Platz finden wird. Dazu gibt es eine exklusive Küchenausstellung von SieMatic oder die Ganzglas-Schiebeanlagen der Marke cero zu bestaunen. Neu aufgenommen werden in der Ausstellung die revolutionären

Glasfaltwände von Solarlux. „Auf gut 200 Quadratmetern entsteht ein Ort der Begegnung für Menschen, die bei den Themen Wohnen und Arbeiten auf Perfektion und Funktionalität Wert legen, dabei aber bei ihrer Individualität keinerlei Kompromisse eingehen wollen“, ergänzt Alexander Feuerstein. In einer geplanten Bauzeit von nur drei Monaten wird dieser neue Gewerbebau durch den Generalunternehmer i+R Industrieund Gewerbebau umgesetzt. „Die Entscheidung für die nachhaltige Holzbauweise passt ideal zu dem traditionsreichen Tischlereibetrieb“, bestätigt i+R Projektleiter Aleksandar Jeremic und freut sich auf die Realisierung des bereits fünften gemeinsamen Bauprojektes mit der Tischlerei Feuerstein. V.l.: Thomas Feuerstein, alexander Feuerstein und alfons Feuerstein (GF Josef Feuerstein Gmbh & co KG), di reinhard schertler (i + r Gruppe), Mag. Petra Kreuzer (WKV, Kreuzer immo solution Gmbh) und Vizebürgermeister Mag. Martin ruepp (stadt dornbirn).

n s- lustenauerinnen starten mit naturkosmetik-start-up durch

Foto: Eva Rauch

V.l.: die beiden blubonbon-Gründerinnen beate bösch und Monika hofer. Foto: Blubonbon

Die Gründung eines Start-upUnternehmens ist nicht den Generationen Y und Z vorbehalten, wie die beiden Lustenauerinnen Monika Hofer und Beate Bösch eindrucksvoll unter Beweis stellen. Mit der Naturkosmetik-Schmiede Blubonbon haben sich die beiden Mütter im Alter von 50+ in die Selbstständigkeit gewagt – und nehmen die Herausforderung Start-up mit viel Engagement an. „Wir sind von der Qualität unserer

Produkte vollends überzeugt – und bieten auf höchstem Niveau eine echte Alternative zu herkömmlichen Industrieprodukten“, lässt Beate Bösch (50) keinen Zweifel an der Blubonbon-Geschäftsidee. Geschäftspartnerin und Freundin Monika Hofer (53) ergänzt: „Wir setzen auf die Kraft der Natur, produzieren und vertreiben ökologisch korrekt – lassen uns aber nicht in eine Schublade stecken.“ f www.blubonbon.com

Der virtuelle Marktplatz und die damit einhergehenden Anforderungen und Herausforderungen für Unternehmen in Bereich B2B standen im Mittelpunkt des 1. Shopware B2B Commerce Day. Die Bregenzer Digitalagentur TOWA lud gemeinsam mit dem Shopware-Partner Portaltech in ihre Agenturräumlichkeiten. „Der erste Shopware Day war ein voller Erfolg. Die internationalen Expertinnen und Experten von Unternehmen wie Shopware, Reply oder anderen Enterprise Software Anbietern gaben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern spannende Einblicke in die neuesten Entwicklungen spezi-

Foto: TOWA

Digitalagentur TOWA: Großes Interesse beim 1. Shopware B2B Commerce Day

V.l.: Florian Wassel (ToWa), elke Klein-ridder (shopware) und roman Goedeke (Portaltech reply).

ell für B2B-Anforderungen. Den Shopware Day werden wir auf alle Fälle wiederholen“, erklärt Florian Wassel, Geschäftsführer von TOWA. n


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· Werbung · 39

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Bauausschreibung

Ausschreibende Stelle: Vorarlberger gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaftft mbH St. Mart rtin-Straße 7, 6850 Dornbirn TEL 0(043)5572/3805 FAX AX 0(043)5572/3805-300 Offerteröffnung, Leistungsgegenstand und Erfüllungsort: GRUPPE A: OFFERTERÖFFNUNG AM MITTWOCH, 31. MAI 2017, 13.30 UHR • Zimmermannsarbeiten beim BVH 734/ Höchst – Sozialzentrum (BW) W) (1 MWH – Wohngruppe mit 12 Bewohnerzimmer, 15 WO, Räume für externe Dienste) sowie beim BVH 733/ Mäder – Brühl (BW) W) (1 MWH – 18 WO, Räumlichkeiten für externe Dienste, Betreute Wohngruppe, SG – 31 PKW-EPL) • Verpputzarbeiten beim BVH 734/ Höchst – Sozialzentrum (BW) W) (1 MWH – Wohngruppe mit 12 Bewohnerzimmer, 15 WO, Räume für externe Dienste) Angebotsunterlagen: Die Ausschreibungsunterlagen sind ab Dienstag, den 16. Mai 2017 erhältlich. Die Ausschreibungsunterlagen können über das Port rtal www.ausschreibung. at heruntergeladen werden bzw. sind in Papierf rform im Büro Zimmer Nr. 1.05 in Dornbirn, St. Mart rtin-Straße 7, ausschließlich in der Zeit von 8.00 - 11.30 Uhr erhältlich oder werden nach vorhergehender schrift ftlicher/telefonischer Anforderung zugesendet. Das Angebot ist verschlossen mit der Aufschrift ft „Angebot für .....arbeiten, BVH, Abgabetermin und Uhrzeit“ spätestens fünf Minuten vor der Angebotseröff ffnung, zu welcher die Anbotsteller Zutritt tt haben, direkt bei der Mitarbeiterin in der Telefonzentrale abzugeben.

Online lesen: news.wko.at

Miet Hotline: 0810 820 840 www.jungheinrich.at

n s Kunst- und Kultursommer 2017 Erscheinungstermin: 7. Juli 2017 Anzeigenschluss: 27. Juni 2017

Vorarlberger Arbeitsmarkt Erscheinungstermin: 21. Juli 2017 Anzeigenschluss: 11. Juli 2017

Personalvermittler und Zeitarbeit Erscheinungstermin: 21. Juli 2017 Anzeigenschluss: 11. Juli 2017

Aus- und Weiterbildung Erscheinungstermin: 25. August 2017 Anzeigenschluss: 15. August 2017 Anzeigenverwaltung: Media-Team GmbH Tel +43 5523 52392 office@media-team.at www.media-team.at


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Extra

„Mit der ,Digitalen Agenda für Vorarlberg‘ geht die Wirtschaftskammer zusammen mit dem Land einen richtigen Weg und setzt wichtige Impulse.“ DI Georg Comploj Industrie-Spartenobmann

indu ustrie 4.0, sond dermaschinenbau

Prozesse transparent machen Der Einstieg in die digitale Fertigung ist es, Prozesse transparent zu machen und damit verborgene Potenziale aufzuzeigen. In der konventionellen Produktion plant und organisiert die Fertigungssteuerung die innerbetrieblichen Abläufe. Daten über Verfügbarkeit, Stillstände oder Auslastung bleiben unerfasst oder erscheinen vereinzelt auf Leitsystemen in den verschiedenen Ressorts. Um überhaupt ein zusammenhängendes Bild der gesamten Produktionskette zu erhalten, entwickelt sich oftmals ein betriebsinternes Forschungsprojekt. Das Ergebnis ist und bleibt jedoch eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt der manuellen Datenerhebung. Die zukünftige Produktionslandschaft von Industrie 4.0 wird durch die industrielle Einzelfertigung dynamischer. Eine fortlaufende und zielgenaue

Nachjustierung wird zum Erfolgsfaktor und Qualitätskriterium. Die technische Herausforderung besteht darin, Daten in bestehenden Strukturen zuverlässig zu generieren, aufzubereiten und zentral in Kommunikationskanälen zur Verfügung zu stellen. Das Datensammeln (Data-Mining) beginnt auf der Ebene der Sensorik. Ist eine entsprechende Sensorik oder Steuerungslogik nicht verfügbar, können vernetzte Datenlogger oder Gateways nachgerüstet werden. Diese sammeln die Betriebsdaten, Informationen von beispielsweise Stückzählern, einer Füllstandüberwachung, Tacho oder Temperatursensoren und leiten sie über verschiedene Schnittstellen an eine IoT-Plattform weiter. Somit stehen alle relevanten Daten zum Produktionsablauf und den Umweltbedingungen an einer zentralen Stelle zur Verfügung. Die entstehenden Datensilos (Big Data) beinhalten

den aktuellen Ist-Zustand und speichern historische Werte. Gerade mittelständische Betriebe ohne ausreichende Ressourcen für die Fertigungssteuerung setzen auf die digitalen Helfer. In Großbetrieben unterstützt ein vernetztes Monitoring-System den kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) und reduziert die Reibung in der Produktion auf ein Minimum. Die IoT-Plattform vernetzt Maschinen und Anlagen über Standorte hinweg. Eine einfache, browserbasierte Webanwendung verbindet den Nutzer mit der IoT-Plattform. Ohne Installation von Anwendungen und geräteunabhängig kann er Daten abrufen und die für ihn relevanten Informationen in Favoritensets sammeln. BIG Data Analytics geht einen Schritt weiter. Die verknüpften Daten werden in Abhängigkeit von Ereignissen gebracht. So kann individuell festgelegt werden, ob

und wie eine Benachrichtigung erfolgt, wenn beispielsweise eine Stückzahl erreicht oder eine Temperatur überschritten ist. Eine weitere Anwendung liegt im Bereich der vorbeugenden Wartung. Vorausschauend und fortlaufend werden die Parameter überwacht. Bei Abweichung wird automatisiert eine Betriebsmeldung gesetzt, anhand der Trendanalyse gibt die IoT-Plattform die Störmeldung ab. Die Produktion kann weiterlaufen und die Wartung wird mit Vorlaufzeit in einer schwachen Betriebsphase durchgeführt. Die Maschine fällt nicht plötzlich aus und erzeugt auch keinen Stau in der Produktionskette. Im Verbund mit BIG Data Analytics lernen IoT-Plattformen anhand historisch gespeicherter Daten, in welcher Bandbreite sich Parameter bewegen dürfen, bevor es zu einer Störung kommt. Es entsteht eine künstliche Intelligenz durch maschinelles Lernen. n


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· Firmenportrait · 41

auf Wachstumskurs: das Frastanzer Familienunternehmen reisch Maschinenbau ist bereits in dritter Generation mit innovativen sonderlösungen Fotos: REISCH und Produktionsservice regional sowie international erfolgreich unterwegs.

REISCH Maschinenbau - Experten für individuelle Sonderlösungen Der Familienbetrieb REISCH Maschinenbau in Frastanz punktet mit bestechenden und individuellen Lösungen für Sondermaschinen und -seilbahnen sowie Strangpressausrüstungen und Lohnfertigungsservices. Seit über 93 Jahren entwickelt und baut der Frastanzer Familienbetrieb REISCH Maschinenbau anspruchsvolle Einzelanlagen für Industrie und Gewerbe. Die Kunden sind Vorarlberger Leit- und Mittelbetriebe, genau wie internationale Unternehmen. „Wir punkten über alle Branchen hinweg in den Bereichen Sondermaschinenbau/Sonderseilbah-

nen, Strangpressausrüstungen und Lohnfertigung für andere Firmen“, erklärt Ing. Arno Reisch. Seit 2004 ist der Vollbluttechniker Geschäftsführer in dritter Generation und leitet das Unternehmen erfolgreich. Die Experten von REISCH Maschinenbau entwickeln Sondermaschinen und konstruieren und produzieren komplexe sowie individuelle Lösungen und Prototypen für ihre Kunden aus unterschiedlichen Branchen. „Wir haben z.B. eine fahrbare Rechenreinigung für einen Wasserspeicher, ferngesteuerte Schleusenantriebe, Pipeline-Verlege-Fahrzeuge, 25 Tonnen Plattengreifer und Bühnenausrüstung und Technik für die Bregenzer Seebühne er-

ing. arno reisch, Geschäftsführer reisch Maschinenbau, Frastanz

folgreich umgesetzt“, gibt Arno Reisch einen Einblick. Aber auch ganz besondere Sonderseilbahnen der Firma REISCH aus Frastanz sind weltweit im Einsatz. „Wir konstruieren und bauen Werksverkehr- und Materialseilbahnen, genauso wie Schrägförderanlagen, Bergefahrzeuge sowie Personen-Standseilbahnen und Indus-

n P reisch M

trie-Standseilbahnen“, so der Geschäftsführer weiter. Als Ausrüster von Alu-Strangpresswerken ist REISCH Maschinenbau auch Problemlöser für besondere Anforderungen und Ausrüstungen abseits „des Üblichen“. Vor dem Hintergrund dieser vielfältigen Leistungen wurde 2014 ein neuer Produktionsstandort in Frastanz gebaut, derzeit ist das Bürogebäude in Arbeit: „Im Frühjahr 2018 wird der Rest des derzeit 35-köpfigen REISCH-Teams in die neue Firmenzentrale übersiedeln. Damit ist die erfolgreiche Weiterentwicklung und das gesunde Wachstum unseres Betriebs auch langfristig gesichert“, blickt Geschäftsführer Arno Reisch positiv in die Zukunft. n

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reisch Maschinenbau Geschäftsführer Ing. Arno Reisch Sonnenbergerstraße 4 und 35 6820 Frastanz reisch Maschinenbau zeigte sich auch für die optimale bewegung des bühnenbildes der bregenzer Festspiele, im bild beispielsweise bei Turandot, verantwortlich.

der Frastanzer Familienbetrieb ist experte für sondermaschinen und hat z.b. ein Pipelineverlegefahrzeug für saudi-arabien geplant und umgesetzt.

T +43 5522 51710 E maschinen@reisch.at W www.reisch.at


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Immer einen Schritt voraus 2005 wurde das Unternehmen tmv – Temel Metallverarbeitung & Vorrichtungsbau GmbH in Klaus gegründet. Die Kernkompetenzen des mittelständischen Familienunternehmens liegen in den Bereichen Werkzeug- und Maschinenbau. Besonders CNC Bearbeitung, Fräsen und Drehen, individuelle Anfertigungen von Sondermaschinen, detailreichen Kleinteilen bis hin zur Baugruppenmontage zählen zu den Spezialgebieten von tmv. „Hervorragende Qualität ist Garant für hohe Kundenzufriedenheit. Termintreue ist uns sehr wichtig und zählt zu den Eckpfeilern unserer Firmenphilosophie. Die Zuverlässigkeit unseres Unternehmens ist eine Sicherheit, die unsere Kunden sehr zu schätzen wissen“, erklärt Geschäftsführer Ingo Temel.

rigens Know-how und nutzungsorientiertes Denken zeichnen das aus 12 Facharbeitern bestehende, motivierte Team aus. Sie stellen die durchgängige Planung, Design, Steuerung und Überwachung aller qualitätsrelevanten sowie prozessoptimierenden Themen sicher. Promotion

n K Effizient, zeitsparend und präzise Mit dem hochtechnologischen Maschinenpark liegt gt die tmv GmbH am Puls der Zeit. CNC 3-, 4- und 5-Achsmaschinen ermöglichen, Maschinenbauteile für unterschiedtzbereiche herzustellichste Einsatz len. Die mit neuester Scan anning Technologie ausgestatteten Messgeräte ermöglichen zudem eine Qualitätssicherung auf höchstem Niveau.

Jeckel Nutzfahrzeuge Iveco Daily: Der Vielseitige ohne AdBlue Der Daily ist das vielseitigste Fahrzeug seiner Klasse mit dem bran anchenweit größten Modellangebot mit 3,3 bis 7,2 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und 7,3 m³ bis 19,6 m³ Ladevolumen. Er steht für bewährte Stärke, Vielseitigkeit, Leistung und Haltbarkeit. Darüber

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f f f f f f f

Vierzylinder-Motor mit 3,0 Liter Hubraum und einer Leistung bis zu 210 PS ein Drehmoment von bis zu 470 Nm Kraftstoffeinsparungen von bis zu 8 % 8-Gang-Automatikgetriebe 4 dB leisere Kabine 2,3 Liter-Motoren in EURO 6 ohne AdBlue Innovative App „Daily Business Up“ und vieles mehr

hinaus ist das Fahrgestell mit speziellen Stahlquerträgern mit C-Profil die beste Plattform für Fahrzeugausstatter für verschiedenste Einsatzbereiche. Diese herausragende Vielseitigkeit wird mit der Einführung des neuen 5.100 mm Radstands beim 7-Tonnen-Modell zusätzlich erweitert, sodass die mögliche Aufb fbaulän änge für die Fahrgestell-Versionen max aximiert wird und es noch mehr A An npassungsmöglichkeiten für Ausstatter gibt. Die Einführung verlän ängerter anglebiWartungsintervalle und lan ger Komponenten führen zu einer Einsparung in den Wartungs- und Reparaturkosten von bis zu 12 %. Das Hi-Matic genan annte Automatikgetriebe bietet einen einzigartigen Komfort - im Eco-Modus als Spritsparhilfe und im Power-Modus als Bergfahrhilfe. Erleben Sie diese Getriebe bei einer Probefahrt. Weitere Informationen bei Jeckel Ges.m.b.H. & CO KG, Hagstrasse 6, 6890 Lustenau, Tel. 05577 84625-0 oder unter www.jeckel.at

Maschinen, wie auch die angeschlossenen Computer, arbeiten auf neuester und stets aktualisierter Software, um einen reibungslosen Produktionsablauf und beste Qualität des Endprodukts zu gewährleisten.

Mitarbeiter als Säule des Erfolgs Kompetenz ist für die tmv GmbH eine Frage der Erfahrung. Langjäh-

tmv Temel Metallverarbeitung & Vorrichtungsbau GmbH Erlenstraße 7 A 6833 Klaus office@tmv-cnc.com www.tmv-cnc.com leistungen: f Vorrichtungsbau f Automatisierung f Man. Produktionssysteme f Montage f Drehen und Fräsen f CNC Bearbeitung f ...und vieles mehr

@BJ:<;O P:8+>UT<<$) :D- 8$+U<+$;$)M FL*4> <;+&; -+> '8+HB FL$UQO -+> <+$; S+&> LU< 5K %L&>+D V$UU$BD+D 8BD #:D-+D L:* -+> )LDP+D 9+U; J+)+$<;+>;M E$D =>LD<AB>;+> -+> $D ?LH&+D F+<$)DO #BS*B>; :D9$>;<H&L*;U$H&W+$; VL(<;TJ+ <+;P;M !+>D+D ?$+ $&D "+;P; J+$ +$D+> C>BJ+*L&>; W+DD+DM

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· Industrie 4.0, Sondermaschinenbau · 43

Mechatronik – Studium mit Zukunft Wenn wir heute die Kaffeemaschine einschalten oder in unser Auto steigen, haben wir es mit einem mechatronischen System zu tun. Sowohl die Kaffeemaschine als auch das Auto enthalten neben mechanischen Teilen auch elektronische Teile und werden von Software gesteuert. Die Mechatronik baut auf diesen klassischen Fächern Mechanik, Elektronik und Informatik auf und verknüpft sie interdisziplinär. Dadurch hat die relativ junge Ingenieurwissenschaft in praktisch allen technischen Bereichen Einzug gehalten. Nicht verwunderlich also, dass Mechatronikerinnen und Mechatroniker zu den gefragtesten Berufsgruppen gehören. An der FH Vorarlberg gibt es seit 2004 einen Bachelorstudiengang Mechatronik und seit 2007 auch einen Master. Heuer startet erstmals auch ein berufsbegleitender Bachelorstudiengang. Adriana Vallazza ist Vollzeitstudentin. Sie ist im 4. Semester und konnte in den Laboren der FH Vorarlberg bereits einige Projekte realisieren: „In den Projekten können wir das Gelernte in die Praxis umsetzen. Dabei erkennt man, dass es um die Vernetzung von Wissen geht. Erst durch die Kombination von Know-how funktioniert moderne Technik.“

Praxisbezogen studieren Das Mechatronikstudium an der FH Vorarlberg setzt auf diese praxisbezogene Form des Studierens. „Bei uns gehen Wissensvermittlung und praktische Erfahrungen Hand in Hand“, erklärt Studiengangsleiter Dr. Johannes Steinschaden. „Dazu haben wir exzellent ausgestattete technische Labore, zu denen die Studierenden 24 Stunden, 7 Tage die Woche Zutritt haben. In den Laboren können sie Dinge ausprobieren und erkennen, was funktioniert und was nicht funktioniert.“

im Mechatronikstudium verknüpfen die studierenden die bereiche Mechanik, elektronik und informatik und haben so vielfältige berufsfelder mit optimalen Karrierechancen.”

„Mechatronik Absolventinnen und Absolventen sind ideal darauf vorbereitet, technische Produkte unseres täglichen Lebens zu entwickeln, zu konstruieren und zu optimieren.“ Studiengangsleiter Dr. Johannes Steinschaden

Für Adriana Vallazza sind es genau diese Projekte, die das Studium so spannend machen: „Wir bekommen eine Aufgabe, die wir dann in Teams realisieren müssen. So lernt man viel und es macht auch Spaß, gemeinsam Lösungen zu suchen und Ideen umzusetzen.“ Studiengangsleiter Johannes Steinschaden erklärt: „Wir wollen die Studierenden darauf vorbereiten, technische Produkte unseres täglichen Lebens zu entwickeln, zu konstruieren und zu optimieren.“ Die Anwendungsgebiete dafür umspannen den gesamten Technikbereich – von Automatisierungstechnik über Robotik und Fahrzeugtechnik bis hin zu

Medizintechnik und Mikrotechnik. Letztere vor allem, weil die mechatronischen Systeme immer kompakter und kleiner werden. „Die Mechatronik ist eine zukunftsträchtige Disziplin, die für findige Köpfe noch zahllose Herausforderungen bereithält“, ist Studiengangsleiter Johannes Steinschaden überzeugt.

n i bachelorstudium Mechatronik Jeannette Bohnes T +43 5572 792 5000 mechatronik@fhv.at w ww.fhv.at/meb ww Jetzt anmelden! Für Studienbeginn im Herbst bitte bis 15. Mai online anmelden unter http://ww www.fhv.at/studium/jetz tztbewerben FH Vorarlberg, Dornbirn

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Technik studiengänge bachelor f f f

NEU auch berufsbegleitend Ab Herbst 2017 ist es möglich, ein Bachelorstudium Mechatronik auch berufsbegleitend zu absolvieren. Für Unternehmen ist dies eine Chance, dass Mitarbeitende sich auf akademischem Niveau weiterbilden.

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Informatik - Software and Information Engineering Mechatronik (bb und Vollzeit) Mechatronik | Maschinenbau Elektrotechnik Dual Wirtschaftsingenieurwesen (bb)

MasTer Mechatronics Informatik f Energietechnik und Energiewirtschaft (bb) (bb = berufsbegleitend) f f


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Ich brauche eine Bank, die auf der ganzen Welt zu Hause ist.

Internationales Netzwerk Bank Austria. Die Unternehmerbank. Wer bei Auslandsgeschäf ten Er folg haben will, sollte auf die er folgreichste Bank bei Auslandsgeschäf ten ver trauen. Als klare Nummer 1* im Außenhandel verhilf t die Bank Austria bereits jedem zweiten im Ausland tätigen Unternehmen Österreichs zu neuem Wachstum. Das bleibt auch in Zukunf t so. Warum? Weil keine andere Bank über so viel geballtes Know-how ver fügt und ihren Kunden den Zugang zu einem einzigar tigen Netzwerk in Zentral- und Osteuropa eröf fnet. Darüber hinaus sind wir als Teil der UniCredit weltweit, inklusive A sien und den USA , vor Or t. Ganz gleich, wohin Sie Ihre Geschäf te führen – Ihre Unternehmerbank ist schon da.

unternehmerbank.bankaustria.at * Nach Transaktionsanzahl und -volumen sowie Marktanteilen (Quelle: SWIFT und OeKB, 2016)

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IM AUSSENHANDEL


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· Industrie 4.0, Sondermaschinenbau · 45

„Ich war so stolz auf die Lösung – leider passte sie nicht zum Problem.“ Eine Aussage, die für uns unvorstellbar ist. Sonderlösungen sind das A und O in unserem Bereich. Treu nach dem Motto „aus Göfis in die Welt“ – arbeiten wir gerade an Projekten in China, den USA, liefern Hubtische nach Mexiko und Komponenten in den Nord-Sudan.

Unsere Ziele für die Zukunft? Ausbau unserer Standorte in Göfis und Egg. Vergrößerung des Mitarbeiterstammes, Ausbau unseres Qualitätsmanagements, gesunde Umsatzsteigerung und weiterhin mit unserer SCHMIDQualität weltweit überzeugen.

Wir entwickeln Sondermaschinen im Bereich Hebe- und Fördertechnik für jedes Gebinde, jede Dimension und jedes Gewicht. Angefangen bei der Bäckersemmel über 80 Tonnen Aluminiumblöcke bis hin zu Flugzeugen oder ganzen Orchestern – wir sind stolz auf unsere Kunden, die unter anderem in der Obstwirtschaft, der Lebensmittelindustrie, der Verpackungsindustrie, der Möbelindustrie, der Automobilbranche bis hin zur Flugzeugindustrie zuhause sind.

Aus LeidenschAft

Anders

n F Über uns f f

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Österreich bzw. DACH-Region wichtigster Markt Unser wichtigster Markt ist nach wie vor Österreich bzw. die DACH-Region, jedoch können wir in 35 Jahren auf eine internationale Projekterfahrung zurückblicken. In dieser Zeit stand die Qualität immer an erster Stelle. Eine stabile Mannschaft aus 65 Fachkräften und eine stetig wachsende Fertigungstiefe garantieren die SCHMID-Qualität. Sämtliche Arbeitsschritte werden von uns in der eigenen Produktion geplant - gefertigt - kontrolliert und montiert. Die Bereiche Projektierung & Konstruktion, Elektrotechnik & Steuerungstechnik, Schweißerei, Lackiererei, Dreherei & Fräserei, Hydraulik, Werksmontage, Endmontage und After Sales werden von uns Inhouse abgedeckt.

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1982 gegründet Familienbetrieb in 2. Generation Geschäftsführung: Stephan Schmid ca. 65 Mitarbeiter Hauptfirmensitz: Göfis (Vorarlberg) Konstruktionsbüro: Egg (Vorarlberg) ca. 7.300 m2 bebaute Büros und Produktionsfläche

bereich f f f

Fördertechnik Hebetechnik Sondermaschinenbau

n K Schmid Anlagenbau GmbH Zentrale Römerstraße 84 A 6811 Göfis Tel +43 5522 72814 office@schmidgroup.at www.schmidgroup.at

Fördertechnik | hebetechnik | SondermaSchinenbau


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das Team von MeW in dornbirn bietet erstklassigen Kundenservice. linearsysteme (links) gehören zum Produktangebot.

innovative Maschinenelemente Die MEW Maschinenelemente GmbH ist bewährter Spezialist für Führungs-, Antriebs- und Handhabungstechnik. Die MEW hat in Vorarlberg ihren Sitz in Dornbirn und ist eine 100-prozentige Tochter des Familienunternehmens LTK im schwäbischen Waiblingen. „Wir liefern für die Industrie Führungssysteme im Maschinen- und Anlagenbau“, sagt Ewald Theissl, Niederlassungsleiter in Dornbirn. Rund 40 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen in Deutschland

niederlassungsleiter ewald Theissl

und Dornbirn. Hier in Vorarlberg befinden sich unter anderem Vertrieb, Technik sowie Lagerund Montagemöglichkeiten, um den Kunden einen erstklassiges Service bieten zu können. In Waiblingen und Dornbirn stehen insgesamt ungefähr 4000 Quadratmeter Betriebsfläche zur Verfügung. „Rund 60 Prozent der Elemente kaufen wir zu und passen sie kundenspezifisch an“, informiert Ewald Theissl. Darüber hinaus bietet MEW noch Produkte aus eigener Fertigung an.

Vertriebspartner Das Produktprogramm umfasst Lineartechnik, Handhabungstechnik und Maschinentechnik. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Kugelbuchsen sowie Wellen, Profilschienenführungen, Kugelgewindetriebe, Linearsysteme und Wälzlager. „Wir sind überdies Vertriebspartner“, sagt Theissl. So hat MEW den Vertrieb, die Lagervorhaltung und die kundenspezifische Anpassung von Produkten für das japanische Unternehmen NSK und die taiwanische Firma TBI übernommen. MEW hebt sich von seinen Mitbewerbern auch durch das Serviceangebot ab. „Vom Produkt zur ganzheitlichen Lösung“ lautet die Devise.

Engineering Service, Prozessoptimierung, Bauteilemanagement und After Sales lauten die einzelnen Segmente dieser ganzheitlichen Lösung. Sehr bewährt hat es sich in dem Zusammenhang, dass MEW auf der Unternehmenshomepage einen eigenen CAD-Konfigurator anbietet. „Der Kunde hat damit ein exzellentes Tool in der Hand, mit dem er sich das von ihm gewünschte Produkt maßgeschneidert und nach seinen individuellen Bedürfnissen und Vorgaben zusammenstellen kann“, betont Theissl. „Der Kunde erhält dann ein fertiges 3-D-Modell nach seinen kundenspezifischen Bedürfnissen.“

Die zufriedenen Kunden schätzen außerdem an den internen Strukturen von MEW, dass jedem Kunden ein direkter Ansprechpartner im Vertrieb zu allen Themen zugeteilt wird. Zum bewährten After Sales Service gehört übrigens auch die Möglichkeit zum sogenannten After Sales Training. Theissl erklärt den Fachausdruck: „Wenn ein Monteur ein bestimmtes Bauteil zum ersten Mal in der Hand hat, tut er sich möglicherweise schwer damit. Für solche Fälle bieten wir eine Einschulung auf unsere Produkte direkt vor Ort an - eben das Afters Sales Training.“

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MeW Maschinenelemente Gmbh Montfortstraße 21 a-6850 dornbirn

T +43 (0) 5572/ 34286-0 e info@mew.at W www.mew.at


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· Industrie 4.0, Sondermaschinenbau · 47

Informatik ist viel cooler, als ihr Ruf Wer denkt, dass Informatiker nur programmieren, liegt falsch. „Wir lösen in erster Linie Probleme“, erklärt Sabrina Rosmann, BSc. Die 24-Jährige weiß, wovon sie spricht. Sie hat bereits das Bachelorstudium „Informatik – Software and Information Engineering“ abgeschlossen und macht derzeit ihren Master an der FH Vorarlberg. „Ich glaube, viele Leute haben ein falsches Bild von Informatikern. Erstens glauben sie, dass wir alle Nerds sind und zweites, dass wir immer das Gleiche machen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Wer die Informatik-Grundlagen beherrscht, kann sich in zahlreiche Richtungen spezialisieren.“ Deshalb bietet der Masterstudiengang an der FH Vorarlberg fünf Vertiefungsrichtungen an. Aus diesen wählen die Studierenden zu Beginn ihres Studiums zwei aus. Sabrina Rosmann hat sich für „Modellierung, Simulation, Optimierung“ entschieden. Die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich gilt als eines der aufstrebenden Gebiete moderner Technik. „Wir versuchen von der Evolution abzukupfern und Programme zu entwickeln, die sich selbst anpassen und verbessern.“ In ihrer zweiten Vertiefungsrichtung beschäftigt sie sich mit der Einbettung von Software auf Microcontroller Ebene. „Wir ent-

n F Technik studiengänge bachelor f f f f f

Informatik - Software and Information Engineering Mechatronik (bb und Vollzeit) Mechatronik | Maschinenbau Elektrotechnik Dual Wirtschaftsingenieurwesen (bb)

„Informatik ist Teil unseres täglichen Lebens geworden und bietet völlig neue Möglichkeiten zur Kommunikation und Interaktion. Sie bietet deshalb ein dynamisch wachsendes Berufsfeld.“ Prof. (FH) Dipl.-Ing. Dr. Regine Bolter, Studiengangsleiterin Informatik wickeln zum Beispiel kleine Betriebssysteme für Steuerungen.“

Am Arbeitsmarkt gefragt Sabrina Rosmann hätte nach dem Bachelorstudium gleich arbeiten können. „Ich hatte schon vor Studienabschluss mehrere Jobangebote.“ Doch die Frastanzerin wollte noch weiter studieren: „Erstens haben mich die angebotenen Vertiefungen sehr interessiert und zweitens wollte

ich die Chance nutzen, noch mehr zu lernen.“ Die guten Studienbedingungen an der FH Vorarlberg waren ebenfalls ausschlaggebend für diese Entscheidung. „Die Lernumgebung ist wirklich super. Hier herrscht ein familiäres Klima und die Dozierenden kennen alle beim Namen. Da ich nach der Matura für zwei Monate an der Uni studiert habe, weiß ich das besonders zu schätzen.“ Für Sabrina Rosmann ist Informatik besonders für Frauen ein Studium mit vielen Vorteilen: „Schon beim Praktikum habe ich gemerkt, dass Abteilungen, in denen vorwiegend Männer arbeiten, es sehr schätzen, wenn eine Frau in das Team kommt.“ Das besondere Plus sieht sie jedoch im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „Als Informatikerin kann man viel von zuhause aus arbeiten. Auch Teilzeitarbeit ist in diesem Beruf sehr gut möglich.“ Wer sich für das Bachelorstudium „Informatik – Software and Information Engineering“ oder für das Masterstudium „Informatik“ an der FH Vorarlberg anmelden möchte, kann dies online unter http://www.fhv.at/studium/ jetzt-bewerben/ noch bis 15. Mai. Wer weitere Information möchte, findet diese unter http://www.fhv. at/studium/technik. sabrina rosmann studiert im Masterstudiengang informatik und spezialisiert sich in einem der aufstrebenden Gebiete moderner Technik.

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Vort rteile des studiums an der Fh Vorarlberg: f Kleingruppen: hoher Praxisbezug, intensive persönliche Betreuung, viel Austausch f Dozentinnen und Dozenten aus Top-Unternehmen der Branche f Klarer Zeitrahmen, klare Struktur f Moderner Hochschulcampus f Technische Labors mit hohem Standard f International anerkannter Abschluss f Möglichkeit zum weltweiten Auslandssemester bachelor: f Berufspraktikum zur Vertiefung von Praxis und Wissenschaft Master: f Wählbare Vertiefungen auch aus anderen technischen Masterstudiengängen f Kontextstudium für interdisziplinären Austausch und den Aufbau eines Netzwerks f Mit einer beruflichen Tätigkeit vereinbar (bis 50 % bei Durchrechnung übers Jahr) beratung & anmeldung bachelor Mag. Jutta Lung-Babutzky +43 5572 792 5100 informatik@fhv.at beratung & anmeldung Master Dipl. Kffr. Jutta Büttner +43 5572 792 5102 informatik-master@fhv.at

n a JeTzT anMelden! Für Studienbeginn im Herbst bitte bis 15. Mai online anmelden unter http://ww www.fhv.at/studium/ jetz tzt-bewerben FH Vorarlberg, Dornbirn

MasTer Mechatronics Informatik f Energietechnik und Energiewirtschaft (bb) (bb = berufsbegleitend)

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FH Vorarlberg, Dornbirn w ww.fhv.at ww


Nr. 19-20 · 12. Mai 2017

48 · Industrie 4.0, Sondermaschinenbau · Die Wirtschaft Wir liefern Lösungen für Industrie 4.0

Eberle Automatische Systeme

Die vierte industrielle Revolution zeichnet sich durch die Individualisierung in der Serienfertigung aus. Zukünftig erzeugte Produkte sind Einzelstücke mit digitalen Eigenschaften. Dies erfordert vernetztes Denken und Handeln in der Produktion. Um den künftigen Anforderungen gerecht zu werden, benötigt die Produktion einen hohen Automatisierungsgrad. Eberle Automatische Systeme liefert seit 20 Jahren Lösungen für die automatisierte Fertigung. Im Verbund der Fachbereiche Elektrotechnik, Mechatronik und Informatik entstehen digitale Fertigungslösungen. Ein interdisziplinäres Team aus Spezialisten der Bereiche Robotik, Bildverarbeitung und IT entwickelt Turnkey-Lösungen aus einer Hand.

Hohe Innovationskraft garantiert Flexibilität in der Umsetzung. Eberle Automatische Systeme evaluiert, testet und integriert fortlaufend die neuesten Technologien. Daraus entwickeln sich innovative, standardisierte und skalierfähige Kundenlösungen. Für die Verkettung von Maschinen und Arbeitsplätzen liefert Eberle vollautomatisierte Roboterlösungen und integriert autonom navigierende, fahrerlose Transportsysteme. Kollaborative Roboteranwendungen kommen bei robotergestützten Handarbeitsplätzen zum Einsatz. Mit dem skalierbaren Storage Management System SMS wird die Lagerverwaltung vollautomatisiert. Eberle Automatische Systeme setzt auf bedienerfreundliche, eigenentwickelte und durchgängige Softwarelösungen. Das Mobile Control Center MCC ist ein modernes IoT-System und wird für das dezentrale Monitoring von Ma-

schinen und Anlagen eingesetzt. Als plattformbasiertes System eröffnet es neue Freiheitsgrade für Bedienung, Kontrolle und Wartung im industriellen Umfeld. Die im MCC aufb fbereiteten Daten werden beispielsweise für die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) verwendet. Das Softwarepaket Virtual 3D System V3S ermöglicht die Erstellung eines digitalen Zwillings einer Maschine. Der „digital Twin“ besitzt alle technischen und physikalischen Eigenschaften der realen Anwendung. Inbetriebnahme, Tests und Änderungen werden am digitalen Modell entwickelt, bevor diese in der Realität umgesetzt werden. Die Adaptierung von Werkzeugen auf neuentwickelte Produkte erfolgt mit dem digitalen Zwilling schneller und risikolos.

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Weiterführende Informationen: www.eberle.at

Kollaborierende Robotik Digitaler Zwilling Predictive Maintenance Maschinelles Lernen Augmented RealityAnwendungen

Profile for Wirtschaftskammer Vorarlberg

Die Wirtschaft Nr. 19 und 20 vom 11. Mai 2017  

Die Wirtschaft Nr. 19 und 20 vom 11. Mai 2017  

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