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Die Wirtschaft Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 73. Jahrgang

Woche 17-18 · 27. April 2018

Der Digitalisierungs­ Zug ist nun angerollt

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Digitale Agenda Vorarlberg wurde vergangenen Dienstag vorgestellt. S. 4­5

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ePU­Barometer

Jacqueline hörburger wurde bei den

Bereicherung für die Wirtschaft:

nationalen titelkämpfen der tou­

Zahlen und fakten zu den Vorarl­

rismus­lehrlinge staatsmeisterin.

berger ein­Personen­Unternehmen.

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Magazin themen der Woche

Der Zug rollt. Aber noch fehlt der reiseleiter!

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interview der Woche. Barbara Dreher und Stephan Berchtold, Mitglieder der expertsGroup HrM, berichten im Interview wie Agilität Unternehmen weiterbringt. 12

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Vorarlbergs Außenhandel. Mit einem Gutschein- und Serviceheft bietet Vorarlbergs Außenhandel seinen Mitgliedern spezielle Vergünstigungen bei Beratungen an. 14

Jetzt liegt sie vor, die Digitale Agenda Vorarlberg. Knapp 1,5 Jahre nach unserer Anregung, hier endlich aktiv zu werden. Vorarlberg hat sich dabei als idealer Ort der Zusammenarbeit empfohlen. Die Player des Landes ziehen an einem Strang, auf Vorarlberger Art eben. Der Digitalisierungs­Zug ist damit angerollt, zwar ohne Reiseleiter, und wie manche meinten, ohne Lokführer, aber er rollt. Das ist schon mal gut so! Es ist zudem äußerst erfreulich, dass das Land schnell auf unsere Forderung nach einem Kompe­ tenzzentrum für Digitalisierung reagiert hat. Doch noch fehlt die klare Vorstellung, die Struktur, die ins Tun kommenden Personen. Aus meiner Sicht müssen dort

„Blickpunkt Wirtschaft“ WIFo-leiter prof. christoph Badelt sprach im rahmen der FHVeranstaltungsreihe „Blickpunkt Wirtschaft“ über die chancen und Herausforderungen der Bundesregierung. 16

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Foto: Matthias rhomberg

Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, t 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, e presse@wkv.at, W w ww ww.wko.at/vlbg redaktion: Mag. Herbert Motter, leiter Abteilung presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Simon Groß, BA (gsi, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). redaktionsassistenz: elke Blecha (DW 382). e-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 röthis, Interpark FocUS 3, t 05523/52392-0, F 05523/52392-9, e office@media-team.at, W ww www.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. lydia Mathis, t 05523/52392-11, e lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. offenlegung: Grundlegende richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. offenlegung der eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 20.596 (2. Halbjahr 2017) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder istockphoto.com Alle verw rwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

wichtige Zukunftsthemen wie die digitale Transformation, Maßnahmen zur digitalen Qualifizierung und der Ausbau der digita­ len Infrastruktur angesiedelt sein. Und wie auch schon medial von mir zu entnehmen war: Das Kompetenzzentrum muss mit klaren Aufgaben, Verantwortlichkeiten und entsprechenden Ressourcen und Budgets ausgestattet werden. Wir bleiben an die­ sem Thema weiter dran. Als Wirtschaftskammer sind uns die Ent­ stehung eines digitalen Milieus, die Aus­ und Weiterbildung in digitalen Kompetenzen sowie ein maßgeschneidertes Serviceange­ bot zentrale Anliegen. Und wir werden dafür sorgen, dass der Zug auf Schiene bleibt.

Besucherrekord bei der langen Nacht der forschung (lNf 2018). Mehr als 3.500 Kinder, Jugendliche und erwachsene interessierten sich in Vorarlberg für die gezeigten experimente und Vorführungen im rahmen der lNF 2018. Aus ganz Vorarlberg, aber auch aus dem umliegenden Ausland, reisten Jung und Alt zu den neun Standorten in Dornbirn und lustenau. Österreichweit konnte die lange Nacht der Forschung über 180.000 teilnehmer/-innen für Wissenschaft begeistern. infos unter www.langenachtderforschung.at/vbg

Foto: Marcel Hagen

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· Magazin · 3

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Jahre „Vorarlberg heute“ – das sind 9.597 Sendungen, die zwischen 2. Mai 1988 und 2. Mai 2018 gesendet wurden. Gefeiert wird mit einer fulminanten TV­Live­Show am 4. Mai 2018 in ORF 2.

Foto: Florian Wieser

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schaffar­tag 2018: Direkt – unmittelbar – hautnah

e­Day:18 stand unter dem motto „Digitalisie­ rung meistern“

stArt: engagiert rte Jugendliche mit migrati­ onsgeschichte gesucht

„Unsere Wirtschaft braucht möglichkeiten der entwicklung“

Alle zwei Jahre organisiert die Vorarlberger Wirtschaftskammer den Schaffar­Tag. Dabei gewinnen Kinder der dritten und vierten Klasse Volksschule Einblicke in verschiedene Bereiche und Berufe der Vorarlberger Wirtschaft. „Uns geht es ganz bewusst darum, dass die Volksschüler/­innen Tätigkeiten selbst ausprobieren können, eben kindgemäß „schaffa“ und „werkla“, und das direkt und hautnah“, ergänzt der Projektverantwortliche Michael Haim von der VVG. Heuer waren 1.750 Kinder aus 114 Klassen bei 128 Firmen des Landes zu Gast.

Rund 2000 Besucher kamen zum E­Day, der großen E­Business­ Veranstaltung der WKÖ und der WK Wien, und informierten sich über aktuelle Trends in der Online­Welt. Motto dieses Jahr: „Digitalisierung meistern“. Dazu wurde ein umfangreiches Programm geboten. In zahlrei­ chen Vorträgen und Workshops gaben Experten dem Publikum einen Einblick in aktuelle Themen wie die Datenschutzgrundverord­ nung, IT­Security, Blockchain­ Technologie, künstliche Intelli­ genz oder Virtual Reality.

Talente zu fördern und den Bil­ dungsaufstieg zu ermöglichen, das sind die Ziele von START­Vorarl­ berg. „Was durch START möglich ist, zeigen die beeindruckenden Er­ folgsgeschichtenvonJugendlichen, die nicht nur gute Ausbildungen ab­ solvieren, sondern sich auch ehren­ amtlich einsetzen. Davon brauchen wir noch viele mehr!“, unterstützt DI Christoph Hinteregger, Bil­ dungssprecher der Vorarlberger In­ dustrie, das Stipendienprogramm. Engangierte Jugendliche kön­ nen sich jetzt bewerben: www.start­stipendium.at

W KV­Präsident Han ans Peter Metz tzler WK begrüßt, dass von zusätz tzlichen Bela­ stungen, neuen Abgaben und Steu­ rn Abstan and genommen wurde. „Es ern ist richtig, gegen Grundstück cksspeku­ rtschaft aft lationen vorzugehen, die Wirt muss aber auch in Zuk ukunft Möglich­ rfinden, sich am Stan andort rt keiten vorfi Vorarlberg entwick ckeln zu können. Die Regelungen müssen prak aktika­ bel und administrierbar sein. Das anstehenden werden wir uns in dem an Begu gutachtungsverf rfah ahren sehr genau an ansehen. Erst wenn die Entwürf rfe vorliegen, können wir die einzelnen rten.“ Punkte im Detail bewert

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endlich entlastung

Dort ansetzen, wo es nötig ist!

Die Wirtschaft bekennt sich zum Arbeitnehmerschutz ­ und das zeigt Wirkung: In den vergange­ nen 15 Jahren sind die Arbeitsun­ fälle im Gegensatz zu den Freizeitunfällen deut­ lich rückläufig. Ob­ wohl die Erwerbstä­ tigenquote deutlich gestiegen ist, sind die Arbeitsunfälle in diesem Zeitraum um 27 Prozent gesunken. Vor diesem Hintergrund begrüßt die Unternehmerschaft die von der Sozialministerin angekündigte Aufh fhebung des Zielwert­Erlasses und die stär­

Aussagen wie „Neue Ära“ oder „Konsequente Stärkung der Schie­ ne“ stehen für das ambitionierte Ziel unseres Mobilitätslan andesrats, nach Wien das dichteste und beste ÖPNV­Netz zu eta­ and aufs blieren. Aber Han Herz: Nicht Nichts, aber auch keine für al­ le sinnvolle Lösungen stehen im Raum. Gar­ nituren mit mehr Sitz­ plätzen, Beinfreiheit oder Ablagemöglichkeiten sorgen angsweise für eine bessere nicht zwan Auslastung, schon gar nicht abseits der Achse Bregenz­Bludenz. Mehr Verbindungen bedeuten auch nicht

kere Verankerung des Grund­ satzes „Beraten statt strafen“ sehr; denn eine bürokratische Entlastung und Entrümpelung dieser komplexen Mate­ rie ist längst überfäl­ lig. Die Arbeitsin­ spektorate verstärkt als Anlaufstelle für die Unternehmen zu positionieren entspricht ebenfalls einer langjährigen For­ derung der WK auf eine unbürokratische Vorgangsweise anstelle von Überreglementie­ rungen zu setzen. Daumen nach oben! (ba)n

mehr Strecke: Der nötige Ausbau der Lauteracher Südschleife etwa ist kürzlich – wie auch aan ndere Projekte – Opfer des Naturschutz­ Fortschritt­Paradoxons ge­ worden und unter Zu­ tun von An Anrainer­ bzw. Bürgerbeschwerden nun Sache des Bun­ desverw rwaltungsge­ richts in Wien, dessen Mühlen lan angsam mah­ ange len. Quintessenz: Solan diejenigen, die den ÖPNV ja eigentlich nutzen sollten, selbigen rpedieren, wird er sich auch nicht torp weiterentwickeln. Daumen nach unten! (gsi)n


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thema

Vorarlberger Digitalisierungs­Zug muss fahrt rt aufnehmen Präsentation der Digitalen Agenda unter dem Namen vorarl<bytes> im Design­ forum Vorarlberg. WKV­ Präsident Hans Peter Metz tz­ ler: „Jetz tzt gilt es, die Agenda ernsth thaft umzusetz tzen und mit Leben zu erfüllen.“ Anschluss zwar „Wir haben den An noch nicht verp rpasst, sitz tzen aber auf unserer gemeinsamen Reise gan anz hinten im Digitalisierungs­Zug“. ans Wirtschaftskammer­Präsident Han Peter Metz tzler fan and klare Worte bei der Auftak aktveran anstaltung vergan ange­

Präsentation der Digitalen Agenda vorarl<bytes> im Designforum.

nen Dienstag. Mut und Ressourcen brauche es, um die Digitale Agenda Vorarlberg auch wirklich auf Schie­ ne zu bringen. Die jüngst erhobene Forderung der Wirtschaftskammer nach einem Kompetenzzentrum für Digitalisierung und damit einer Ebene für Koordination wurde je­ tzt denfalls schnell aufgegriffen. „Jetz geht es um die Ausgestaltung dieses Zentrums, das die Digitalisierung als breite Querschnittmaterie ver­ steht und mit klaren Aufgaben, Veran antwortlichkeiten und entspre­ chenden Ressourcen und Budgets ausgestattet ist“, betonte Metz tzler. Bei der Präsentation wurde deutlich,


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dass Lan and, Wirtschaftskammer, Ar­ beiterkammer und IV beim Thema Digitalisierung aan n einem Stran ang ziehen. Wer, wenn nicht das „kleine“ Vorarlberg ist prädestiniert daffür, alle wichtigen Player des Lan andes bei einer solch‘ enormen Herausforde­ rung zusammenzuschweißen. Der strategische A An nsatz tz des Lan andes ist es, den neuen Realitäten in unserer Wirtschaft und Gesellschaft mit Kreativität und Innovationskraft gnen und zu einem aak ktiven zu begegn Treiber des digitalen Zeitalters zu werden. Gleichfalls spielt die breite Vernetz tzung und Zusammenarbeit eine gan anz wesentliche Rolle, da es letz tzten Endes um eine koordinierte und zielgerichtete Gestaltung des digitalen Strukturw rwaan ndels im Lan and geht. „Um als Region wettbewerbs­ fäh ähig zu bleiben, müssen wir diesen Verän änderungen offensiv Rechnung tragen. Dafür ist es notwendig, die Rah ahmenbedingungen möglichst

n die Erfordernisse der digi­ rasch aan talen Wende aan nzupassen“, betonten LH Markus Wallner und Lan andes­ statth thalter Karlheinz Rüdisser. 2017 fiel auf Initiative der Wirt­ schaftskammer Vorarlberg der Startschuss zur Ausarbeitung einer Digitalen Agenda. Nach 16 Mo­ naten intensiver Zusammenarbeit verschiedener Partn tner konnte nun das Ergebnis präsentiert werden. Im Fokus der Agenda stehen die konse­ quente Unterstütz tzung bestehender und neuer Unternehmen und die Förderung der innovativen Leis­ tungsfäh ähigkeit. Ein entscheidender Schlüsselfak aktor sind die Menschen und die Förderung digitaler und persönlicher Kompetenzen; zentral sind auch die digitale Infrastruktur und die Forcierung moderner Tech­ nologien. Hier gibt es in Vorarlberg bereits beachtliche An Anstrengungen auf vielen verschiedenen Ebenen. Die Digitale Agenda bündelt die ahl laufender Maßnah ahmen und Vielzah stellt neue, agile An Ansätz tze bereit. Es geht darum, den Zukunftsherausfor­ derungen mit innovativen, mutigen Ideen und Strategien zu begegn gnen.

Acht Handlungsfelder, drei zentrale Bereiche Abgeleitet aus den spezifischen Herausforderungen und den zentra­ len Zielsetzungen für die Vorarlber­ ger Wirtschaft ft gliedert rt sich das er­ arbeitete Maßnah ahmenpak aket in acht Arbeitsbereiche, die sich den drei Säulen wie folgt gt zuordn dnen lassen: Die Digitale Agenda setz tzt auf ein

aktoren Mensch Modell, in dem die Fak und Qualifikation, Kooperation und Unternehmen sowie Infrastruktur und Verw rwaltung gleichermaßen und im Verbund für die digitale Entwick­ lung des Stan andorts Vorarlberg ver­ aan ntwortlich sind. Die Erw rwerbsbevöl­ kerung Vorarlbergs nimmt eine zen­ trale Rolle ein, denn ihre exzellente Ausbildung, Leistungsfäh ähigkeit und ihr Wissen um Produktionsabläufe sind essentiell für die Entwicklung und Umsetz tzung von neuen Techno­ logien in Unternehmen. Wegbereiter für technologi­ schen Fortschritt und dessen wirtschaftliche Anwendung ist ein dynamisches, heimisches In­ novations­ und Start­up­Milieu und die Anbindung desselben an überregionale Wissenszentren und Initiativen. Dem Ausbau der Infrastruktur kommt ebenfalls eine zentrale Funk­ tion für viele entscheidende Ent­ wicklungen zu, da eine Skalierung und breitenwirksame Umsetz tzung datengetriebener Innovationen nur ähigen Net­ mittels eines leistungsfäh zes möglich ist. Einfache und effizi­ ente Verw rwaltungslösungen bieten Vorteile und Chan ancen für die Bevöl­ kerung und Unternehmen. Letz tztlich ist es der Wirtschaft ftsstan ft andort als Gan anzes, der von der Weiterentwick­ lung dieser Fak aktoren profitiert und in der digitalen Tran ansformation unterstütz tzt werden soll. (moh)n Nähere Informationen zur Digitalen Agenda Vorarlberg: f w ww ww.vorarlbytes.at

· thema · 5

„Unser Ziel ist es, ein digitales Milieu in Vorarlberg zu schaffen sowie Vernetzer und Enabler zu sein.“ tzler, WKV­Präsident hans Peter metz

„Letzten Endes geht es um eine koordinierte und zielgerichtete Gestaltung des digitalen Strukturwandels in Vorarlberg.“ landeshauptmann markus Wallner


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Österreich erfolg für WKö: lohnverrechnung entschärft Ab 1. Jänner 2019 müssen Arbeitgeber die Beitragsgrundlagen der Mitarbeiter monatlich melden. Eine nun erwirkte Übergangsfrist hilft den Unternehmen bei der Systemumstellung. Mit 2019 ändert sich die Lohnver­ rechnung: Unternehmen müssen die individuellen Beitragsgrund­ lagen ihrer Arbeitnehmer künftig nicht mehr jährlich, sondern mo­ natlich an die Sozialversicherung melden. Auf Initiative der Bun­ dessparte Handel wurde nun eine Übergangsfrist bis 31. August 2019 erwirkt und die neue Rege­ lung damit deutlich entschärft. „Der Übergangszeitraum, in dem seitens der Sozialversiche­ rung keine Sanktionen verhängt werden, hilft den Unternehmen bei der Systemumstellung“, sagt Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik in der Wirtschaftskammer Österreich. Außerdem wird die Frist zur

sanktionslosen Berichtigung von sechs auf zwölf Monate erhöht, auch das bringe eine wesentliche Erleichterung. „Die Bundessparte Handel hat sich besonders für die Erleichte­ rung der Meldebestimmungen bei Eintritten in der zweiten Monatshälfte stark gemacht – das konnte jetzt erreicht werden“, so Bundesspartenobmann Peter Buchmüller. Gerade für den be­ schäftigungsintensiven Handel sei auch die sanktionslose Auf­ rollung der Lohnverrechnung bis zu zwölf Monate wichtig. „Damit werden die neuen Meldevor­ schriften endlich praxistauglicher gemacht“, zeigen sich Buchmüller und Gleitsmann erfreut.

Ein Schritt Richtung weniger Bürokratie Positiv bewertet die WKÖ zudem, dass obsolet gewordene Regelungen zum Bonus­Malus­ Modell nun auch formal abge­ schafft werden. „Die österreichi­ schen Betriebe haben die von der alten Bundesregierung gesetzten

Die Umstellung in der lohnverrechnung ab 1. Jänner 2019 wurde deut­ lich entschärft. Bild: WKÖ

Ziele zur Beschäftigung Älterer im Sommer 2017 weit übererfüllt, ganz ohne Zwangsquoten und Strafen“, sagt Gleitsmann. Nun würden auch die administrativ aufwendigen Auswertungs­ und Berichtspflichten zur Beschäfti­ gung Älterer entfallen. Die bewährte Eingliederungs­ hilfe für ältere Arbeitnehmer

sowie das Instrument des Kom­ bilohns hingegen bleiben und können künftig noch rascher zum Einsatz kommen, nämlich nach drei Monaten Arbeitslosigkeit und nicht wie bisher erst nach sechs Monaten. „Das ist sehr sinn­ voll. Denn je kürzer die Arbeits­ losigkeit dauert, desto besser“, resümiert Gleitsmann. n

Forschungsquote soll heuer JW: Breitbandziele brauchen auf rekordwert klettern klaren Umsetzungsplan Die österreichische Forschungs­ quote soll laut Statistik Austria heuer auf 3,19 Prozent des BIP klettern, die österreichischen Un­ ternehmen rund 6,11 Milliarden Euro in Forschung und Entwick­ lung investieren. „Das sind um 6,8 Prozent mehr als 2017. Die Unternehmen tragen damit überdurchschnittlich zur Steigerung der Forschungsquote bei und finanzieren inzwischen 49,5 Prozent der gesamtstaatli­ chen F&E­Ausgaben“, so die Vize­ präsidentin der Wirtschaftskam­ mer Österreich, Martha Schultz.

Noch gar nicht eingerechnet sind jene 1,95 Milliarden Euro, die aus dem Ausland, überwiegend von Konzernmüttern, kommen. Sorge bereitet Schultz aller­ dings die ungleiche Dynamik der Finanzierungsanteile von Wirt­ schaft und öffentlicher Hand. Während der Finanzierungsanteil der Wirtschaft steigt, sinke jener der öffentlichen Hand. „Hier gilt es mit der geplanten neuen FTI­ Strategie, den erarbeiteten Bud­ getspielraum zu nutzen und in Zukunftsbereiche zu investieren,“ betont Schultz. n

Die Junge Wirtschaft aft fordert eine weitere Konkretisierung im Be­ tzausbaus. „Nicht reich des 5G Netz nur private Haushalte, sondern besonders die österreichi­ schen Unternehmen sind von belastbarer digitaler Infrastruktur abhän ängig“, sagt gt die Bundesvorsitz tzen­ de der Jungen Wirtschaft aft ((JJW), Amelie Groß. Es brauche dah aher einen konkreten Plan an, um die 5G Technologie schnellstmöglich nutz tzen zu können. „Wichtig dabei ist, die speziellen Bedürfnisse der jungen Unternehmen im Auge zu

haben. Sie sind Träger des digitalen Wan andels in Österreich“, sagt gt Groß. Nachdem Infrastrukturminister Ho­ fer kürzlich das Vorhaben, das 5G Netz tz auszubauen, bekräf äf­ tigt gt hat, geht Groß nun von raschen Maßnah ahmen aus. Denn fest steht: „Eine Milliarde Euro aan n Investi­ tionen in Breitban and schaf af­ fen laut WIFO potenziell 40.000 Arbeitsplätz tze. Fehlende Infrastruk­ tur hingegen führt zu fehlenden Perspektiven und Möglichkeiten für Unternehmen und bedeutet eine Wachstumsbremse.“ n


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Fotos: Unify, A1

Martin resel, A1 cco enterprise (re.), und UnifyGeschäftsführer Josef Jarosch freuen sich über die Zusammenarbeit.

A1 Unified Communications: Maßgeschneiderte Lösungen für flexibles Arbeiten und mehr Effizienz Die Digitalisierung der Gesellschaft, und damit vor allem auch der Klein­ und Mittelständischen Unternehmen, schreitet mit immer größeren Schritten voran. Das Neudenken von Geschäftsprozessen führt in immer mehr Fällen auch die Neuausrichtung der Kommunikations­Strukturen der Unternehmen. Der Erfolg eines Unternehmens hängt im besonderen Maße von der Effektivität seiner Kommu­ nikation ab. Neue Arbeitsformen wie virtuelle Teams und mobile Mitarbeiter stellen auch kleine und mittelgroßen Unternehmen vor die Herausforderung, jeder­ zeit die Verbindung zu Kollegen, Kunden und Partnern zu gewähr­ leisten. Unified Communication ist eine Technologie zur Verbesserung der Kommunikation in Unternehmen und integriert zahlreiche Kommu­ nikationsmedien in einer einheit­ lichen Anwendungsumgebung. Auf diese Weise werden alle Kom­ munikationsmöglichkeiten von Mitarbeitern zentral integriert: Ob E­Mail, Telefon, Fax, Instant Messaging, Videokonferenzen oder Web Collaboration, nie wie­ der muss zwischen Bildschirmen, Programmen, Kontaktlisten oder E­Mail­Konten hin und her ge­ wechselt werden.

A1 und Unify bieten Lösungen für alle Unternehmensgrößen A1 unterstützt seine Kunden seit Jahren mit Unified Communi­ cations­Lösungen der renommier­ ten Hersteller CISCO, Alcatel und Microsoft. Mit Unify bietet A1 nun eine weitere Lösung für Kom­

munikation und Zusammenar­ beit an. Damit ermöglicht A1 vor allem KMU, die bisher zu hohe Investitionen fürchteten, die Digi­ talisierung ihrer Kommunikation voranzutreiben. „Mit Unify haben wir einen wei­ teren Baustein zu unserem Uni­ fied Communications­Portfolio hinzugefügt. A1 hat somit das breiteste UC­Portfolio am öster­ reichischen Markt und kann mit rund 300 UC­Experten für jeden Bedarf die richtige Lösung prä­ sentieren“ freut sich Martin Resel, A1 CCO Enterprise, über die Part­ nerschaft mit Unify. Durch diese Partnerschaft deckt das A1­Produktportfolio nun rund 60% der bestehenden UCC­ Installationen in Österreich ab und empfiehlt sich so als Partner für Neueinsteiger und erfahrene UCC­Kunden.

Unify­Geschäftsführer Josef Jarosch betont: „A1 bietet die Be­ ratungs­ und Servicekompetenz, die es Unify ermöglichen wird, im Markt der Unified Communication weiter gesund zu wachsen“.

Effektive Kommunikation für mobile Mitarbeiter Mitarbeiter sind oft überfordert von der Flut an Kommunikations­ optionen, die ihnen zur Verfügung steht – von Telefon und E­Mail über Fax und Instant Messaging bis hin zu Social Media. Die dar­ aus entstehende Frustration wirkt sich negativ auf die Teamleistung, die Produktivität und den Kun­ denservice aus. Moderne Unternehmen müs­ sen daher eine effektive Kommu­ nikation für immer mehr mobi­ le Mitarbeiter sicherstellen. Sie

müssen ihren Telemitarbeitern dieselben Tools und Funktionen bereitstellen wie den Kollegen im Büro vor Ort und müssen sich au­ ßerdem mit der Verwaltung und den Sicherheitsaspekten von BY­ OD (Bring your own Device), der geschäftlichen Nutzung privater Geräte, auseinandersetzen. Dazu kommt noch der steigende Bedarf an Audio­ und Videokonferenzlö­ sungen, da Telemitarbeiter und virtuelle Teams effizienter zusam­ menarbeiten müssen. Das Unified Communications Produkt „OpenScape Business“ wurde gezielt auf die unterschied­ lichen Kommunikationsanforde­ rungen dynamischer kleiner und mittelständischer Unternehmen ausgerichtet. „Ob Sie traditionelle Sprachfunktionen oder umfassen­ de UC benötigen, OpenScape Busi­ ness bietet eine kosteneffiziente, leicht zu verwaltende Komplettlö­ sung. Unsere Lösung ist ab Werk mit grundlegenden UC­Funktio­ nen vorkonfiguriert, einfach be­ reitzustellen, voll skalierbar und bietet eine einfache Möglichkeit, umfassende IP­basierte UC in Ih­ rem gesamten Unternehmen ein­ zuführen“, so Josef Jarosch.

i: A1.net www.unify.com/at


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Staatsmeistertitel für Jacqueline Hörburger n e

staatsmeisterin Jacqueline hörburger

Von 18. bis 20. April kämpf­ ten die 81 besten österreichi­ schen Tourismus­Lehrlinge um die Staatsmeistertitel in drei Kategorien. Für Vorarl­ berg gab es durch Jaqueline Hörburger einen solchen. Wie jedes Jah ahr fan anden auch heuer wieder die Staatsmeisterschaften für die Lehrberufe Hotel­ und t/­in, Koch/Kö­ Gastgewerbeassistent/ chin und Restauran antf tfachman ann/frau

imServiceinderLan andesberufsschule Obertrum statt. Jedes Bundeslan and stellte aus jedem Bereich drei Lehr­ linge. Bewertet wurde nach einem Punktesystem.

nBereich: Hotel- und Gastgewerbeassistent silber: Alessia pellegrini (travel rtal, charme Ifen Hotel Kleinwalsert Hirschegg) Bronze: ellen Greif (Hotel Krone, Au) Bronze: emily Mayer (Valavier Aktivresort rt 4SternS, Brand) nBereich: Küche silber: Manuel Mart rtin (restaurant Mangold, lochau)

ahl im Bereich Die höchste Punktezah Service erreichte die Vorarlbergerin Jacqueline Hörburger vom Restau­ ant stuonobach in Dornbirn. Neben ran Gold gab es dafür den Staatsmeis­ tertitel 2018. Insgesamt konnte das Team aus Vorarlberg zwei Gold­, vier Silber­ und drei Bronzemedaillen erringen.

silber: tina Maissen (restaurant / Bar Schulhus, Krumbach) rtschaft Bronze: Sophia Bächle (Wirt tzenhaus, Feldkirch) zum Schütz nBereich: Service Gold und staatsmeisterin: Jacqueline Hörburger (stuonobach, Dornbirn) rwin Sofian StöGold: Yannick Norw ckeler (Mangold, lochau) silber: Dominik Kosalec (Valavier Aktivresort rt 4SternS, Brand)

Die erfolg­ reichen teilnehmer/­ innen bei den diesjährigen staatsmeis­ terschaften.

regierung agiert entgegen den Ankündigungen im regierungsprogramm Mit großem Unverständnis reagiert Elmar Herburger, Obmann der Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, auf die geplanten Kür­ zungen bei den Saisonkontingenten für die kommende Sommersaison. Saisonschwankungen machen aber einen Mehrbedarf an internationalen Fachkräften notwendig.

„Es ist für uns völlig unverständlich, dass im Entwurf der neuen Saisonkontingentverord­ nung für den Sommer 2018 entgegen anders­ lautender Ankündigungen weitere Kürzungen vorgesehen sind. Obwohl den Tourismusbe­ trieben im Regierungsprogramm neue Saison­ beschäftigungsmodelle in Aussicht gestellt wurden, um den Mehrbedarf an Fachkräften in den Sommer­ und Wintersaisonen besser ab­ decken zu können, wurde im aktuellen Verord­ nungsentwurf eine weitere Reduzierung der Kontingentplätze vorgenommen“, kritisiert Tourismusspartenobmann Elmar Herburger.

Abwendung von Regierungsprogramm

„Trotz intensiver Bemühungen können wir die Saisonschwankungen nicht mit Personal aus dem Land abdecken.“ elmar herburg ger,, sp partenobmann

Mit dieser Regelung wende sich die Re­ gierung von ihrem eigenen Regierungs­ programm ab, in dem Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel angekündigt werden. Herburger: „Unseren Tourismusbetrieben werden damit auch heuer wieder zu wenige Mitarbeiter für eine qualitative Abwicklung des Saisonverlaufs zur Verfügung stehen, was weitere Umsatzeinbußen sowie eine Einschränkung des touristischen Angebots und der erzielbaren Wertschöpfung zur Folge

haben wird. Trotz unserer vielen Bemühungen und Initiativen können wir die unterschiedli­ chen Saisonschwankungen und ­spitzen nicht mit Personal aus dem eigenen Land abdecken. Wir werden immer zusätzlich Unterstützung aus den internationalen Märkten benötigen. Der vorliegende Verordnungsentwurf kann daher aus unserer Sicht keinesfalls akzeptiert werden.“ Harald Furtner, Tourismus­Spartenge­ schäftsführer, ergänzt: „Die Politik setzt für den Tourismus nach wie vor auf den EU­ Arbeitsmarkt und erkennt dabei nicht, dass dieses Mitarbeiterpotenzial in der EU immer mehr austrocknet.“

Praktikable Saisonbeschäftigungsmodelle „Wir brauchen langfristig neue prak aktikable Saisonbeschäftigungsmodelle, die auch Mit­ arbeiter aus Drittstaaten wieder verstärkt mit einbeziehen und die den Betrieben Rechtssicher­ heit und Planbarkeit geben“, sagt Furtn tner. Die Attrak aktivität des heimischen Sommertourismus wachse, daher sei die Verfügbarkeit von geschul­ tem, mit den Unternehmen vertrautem Personal ein wesentlicher Qualitätsaspekt. (moh)n


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Top vorbereitet mit dem DSGVO­Assistenten des KSV1870 Der aktuelle Austrian Business Check des KSV1870 zeigt deut­ lich: Kurz vor dem Inkrafttreten der EU­Datenschutz­Grundverord­ nung (DSGVO) haben die Unter­ nehmen noch einiges zu tun. Zwar meinen 72 Prozent der befragten Unternehmen in Niederösterreich, dass sie den Vorgaben bis 25. Mai entsprechen werden, die bisher gesetzten Maßnahmen stützen diese Zuversicht aber nicht. 30 Prozent der befragten niederö­ sterreichischen Betriebe haben

i: www.ksv.at/dsgvo-assistent

noch keine einzige Maßnahme umgesetzt. Die Hälfte fühlt sich zudem schlecht informiert, was die Anforderungen der Verord­ nung betrifft. „Wir raten allen Un­ ternehmen, jetzt durchzustarten und das Thema anzugehen, denn die Erfordernisse sind anspruchs­ voll und die Strafen bei Verstößen hoch“, so KSV1870 Vorstand Mag. Ricardo­José Vybiral, MBA.

Niederösterreich: Nur 16 Prozent haben ein Verar­ beitungsverzeichnis Neben einer ganzen Reihe von Anforderungen bildet das ver­ pflichtend zu erstellende „Ver­ zeichnis der Verarbeitungen“ den Kern der DSGVO. Darin müssen alle Verarbeitungen gelistet wer­ den, in denen ein Unternehmen

Der Amarok.

personenbezogene Daten führt. Aktuell haben nur wenige nie­ derösterreichische Betriebe be­ gonnen, dieses aufwändige Pro­ jekt auf den Weg zu bringen. Und das obwohl die EU­Verordnung große wie kleine Unternehmen betrifft. Der KSV1870 unterstützt nun mit einem neuen Service bei der Erstellung.

Schnell und einfach: der DSGVO­Assistent Der neue KSV1870 Service lei­ tet Schritt für Schritt durch alle Unternehmensbereiche und am Ende steht ein Verarbeitungs­ verzeichnis, das jederzeit aktua­ lisiert werden kann. Zusätzlich prüft die Anwendung die Unter­ nehmenswebsite auf personen­ bezogene Daten und weist diese

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Foto: petra Spiola

Unternehmen hinken laut Umfrage bei der Umsetzung der DSGVO hinterher. Der KSV1870 unterstützt jetzt KMU mit einem innovativen Service.

KSV1870 Vorstand Mag. ricardoJosé Vybiral, MBA. den dokumentierten Prozessen zu. „Sind alle Eingaben korrekt und vollständig, dann erhält der User am Ende ein Verzeichnis, das einer DSGVO­Prüfung stand hält und jederzeit im erforderli­ chen Format exportiert werden kann“, so Vybiral über die neue KSV1870 Lösung.

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Woche 17-18 · 27. April 2018

10 · epU-Barometer · Die Wirtschaft

ein­Personen­ Unternehmen bereichern die Wirtschaft 12.131 Unternehmen in Vorarlberg waren 2017 Ein­ Personen­Unternehmen (EPU). Die Relation von EPU zu Arbeitgeberbetrieben ist mit 55,4 Prozent (2016: 56 Prozent) erstmals seit 15 Jahren leicht rückläufig. Ob sich an dieser geringfügigen Abnahme ein Trend ablesen lässt, wagt die EPU­Sprecherin der Wirtschaftskammer Vorarlberg, KommR Susanne Rauch­Zehetner, zu bezweifeln. Kleinstbetriebe ha­ ben den Vorteil, dass sie mit ihrer hohen Spezialisierung Marktni­ schen besetzen und flexibel auf die Anforderungen des Marktes reagieren können. Gleichzeitig schätzen es Ein­Personen­Unter­ nehmen, eigenverantwortlich zu

gestalten und zu arbeiten. „Die positive Entwicklung der Ge­ samtwirtschaft trägt dazu bei, die Marktchancen der EPU zu festigen oder sogar den Schritt zur An­ stellung des ersten Mitarbeiters zu gehen“, sieht Rauch­Zehetner derzeit eine erfreuliche Situation für EPU. Im Falle eines Unfalls oder einer Krankheit sehen sich EPU jedoch schnell in ihrer Existenz bedroht. Hier konnte die Wirtschaftskam­

ePU­sprecherin Kommr susanne rauch­Zehetner

mer mit ihrer Interessenvertre­ tung eine entscheidende Verbes­ serung erreichen: So erhalten Selbstständige ab 1. Juli 2018 das Krankengeld bei einem Kranken­ stand, der länger als sechs Wochen dauert, bereits rückwirkend ab dem 4. Tag vergütet. Die EPU­

Bei 54,4 Prozent

liegt der Frauenanteil an EPU in Vorarlberg. Unternehmerinnen schätzen besonders die Flexibilität bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Sprecherin sieht weiteres Verbes­ serungspotenzial und möchte auch die Höhe des Krankengeldes für Selbstständige diskutieren, sodass die Unterstützungsleistung dem tatsächlichen Einkommensausfall möglichst genau gerecht wird. Speziell für EPU bietet die Wirt­ schaftskammer Vorarlberg eine Rei­ n Serviceleistungen, Weiterbil­ he aan dungsan angeboten und Netzwerkver­ aan nstaltungen aan n: vom kostenlosen Besprechungsraum für EPU, über eine günstige Betriebsunterbre­ chungsversicherung bis hin zu Im­ pulsvorträgen und Webinare. 

www.epu.wko.at

„Der eigene Chef sein“

und eigenverantwortlich zu gestalten und zu arbeiten, hat für EPU einen hohen Stellenwert.

Mit ihrer hohen Spezialisierung

besetzen EPU erfolgreich Marktnischen. Da sie flexibel auf den Markt reagieren können, entwickeln sie stetig innovative Produktund Dienstleistungsangebote.

54,3 Prozent der EPU

94 Prozent aller EPU werden in der Rechtsform eines Einzelunternehmens geführt, 6 Prozent als Ein-Personen-GmbH.

sind in der Sparte Gewerbe und Handwerk angesiedelt (z.B. Personenbetreuerinnen), 22 Prozent im Handel (z.B. Direktvertrieb) und 15,4 Prozent in der Sparte Information und Consulting (z.B. Unternehmensberatung, Buchhaltung, Werbeagenturen).


Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

· Werbung · 11

Liebe zur Patisserie Über das AMS­Projekt „Go West“ kam der junge Syrer Omar Zaidan von Wien nach Vorarlberg. Er arbeitet beim Tannberger­ hof in Lech und möchte eine Ausbildung zum Konditor machen. „Fachkräfte sind Mangelware, das spüren wir vor allem in den letzten Jahren ganz deutlich“, erzählt Rainer Reichl, Küchen­ chef im Tannbergerhof in Lech. Wie dem renommierten Gastro­ nomiebetrieb geht es vielen in der Branche. Es wird immer schwieriger, passendes Personal zu finden. Dass darunter nicht die Qualität der Serviceleistung leidet, ist vor allem dem Einsatz der Mitarbeitenden zu verdan­ ken. „Es fehlen uns drei Köche, das heißt für uns Überstunden machen und schneller arbeiten“, bringt es Rainer Reichl nüchtern auf den Punkt. Seit 2005 ist er

Küchenchef rainer reichl (links) mit omar Zaidan

im Tannbergerhof angestellt und sieht, wie sich der Arbeitsmarkt am Arlberg verändert. „Früher war man als Koch froh, wenn man eine Stelle in einem Hotel am Arlberg bekommen hat. Heute ist es umgekehrt, die Köche kön­ nen sich aussuchen, wohin sie gehen.“ Rainer Reichls Küchen­

team ist eine bunte Mischung aus Menschen unterschiedlicher Na­ tionen. Österreicher, Deutsche, Kroaten, Rumänen, Bulgaren und Syrer arbeiten unter seiner Regie. „Wir nehmen die Arbeitskräfte, die wir bekommen, und es sind auch einige dabei, die Potenzial haben.“ Einer davon ist Omar Zaidan, der seit Mitte Dezem­ ber letzten Jahres als Springer in der Küche arbeitet. Vor drei Jahren kam der junge Syrer nach Österreich und versucht seitdem, beruflich Fuß zu fassen. „Ich habe in meiner Heimat als Koch und Konditor gearbeitet, habe jedoch keine berufliche Ausbildung. Al­ les, was ich kann, hat mir mein Vater beigebracht“, erzählt der 23­Jährige. Die Vermittlung kam durch das Projekt „Go West“ des AMS zustande. Zusammen mit 15 weiteren Personen aus Wien wurde Omar Zaidan zu einer Job­ börse ins Hotel Val Blu in Blu­ denz eingeladen. „Unser länger­ fristiges Ziel ist es, geflüchteten

Menschen einen Lehrabschluss zu ermöglichen, damit sie zu Fachkräften in der Gastrono­ mie aufsteigen“, erklärt Dietmar Müller vom AMS Bludenz. Auch Omar Zaidans Pläne gehen in diese Richtung. „Meine beruf­ liche Liebe gilt der Patisserie, hier möchte ich eine Ausbildung machen.“ Im Tannbergerhof ste­ hen ihm die beruflichen Türen jedenfalls offen. Promotion

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Die überregionale Vermittlung ist eines von mehreren projekten des AMS, das heimische tourismusunternehmen bei der Suche nach passendem personal unterstützt. Mehr zu unseren Angeboten unter www.ams.at/vbg


Woche 17-18 · 27. April 2018

12 · Interview der Woche · Die Wirtschaft

Der „agile“ Angriff auf das eigene Unternehmen Agil ist ein Wort, das in den unternehmerischen Alltag Einzug gehalten hat. Die fortschreitende Digitalisie­ rung der Arbeitswelt erfordert aber auch eine Anpas­ sung der sozialen Systeme. Wir haben mit Barbara Dreher und Dr. Stephan Berchtold, beide Mitglieder der ExpertsGroup HRM in der Fachgruppe UBIT, gespro­ chen, wie das im eigenen Unternehmen gelingen kann. Agil – ein neues Wort, hinter dem nicht viel steckt? Berchtold: Schaut man nicht nur auf den Begriff, sondern betrachtet auch das Umfeld, mit dem Unternehmen gegenwärtig und in Zukunft zu tun haben, dann erschließt sich besser, was mit agil gemeint ist: In Zeiten, in denen über Jahrzehnte bewährte Geschäftsmodelle am Prüfstand stehen, braucht es etwas anderes, als nur ein Fortschreiben der Ver­ gangenheit. Das gelingt nur, wenn man Eckpfeiler des Verständ­ nisses von Organisation infrage stellt, bevor sie vom Markt infrage gestellt werden. Und da kommen wir der Sache mit der Agilität schon näher. Dreher: Wir sehen viele Unter­ nehmen, die Herausforderungen und auftauchende Probleme mit bewährten Lösungsansätzen der Vergangenheit regeln möchten.

mitglieder der expertsGroup hrm raten in Unternehmen ein „Nebeneinander von Agi­ lität und stabilität zu leben.“

Erst wenn das nicht funktioniert, wird mit der Suche nach anderen Möglichkeiten begonnen. Besser wäre es, schon früher ein Neben­ einander von Agilität und Stabili­ tät zu leben. Ist das nicht ein Wider­ spruch, dass man agil sein soll, und trotzdem die Routinen beibehält? Berchtold: Ja – zumindest bei der bislang gewohnten Denkweise. Denn hier dominiert das Bild einer Organisation als eine Maschine, bei der es um Optimierung geht. Innovationen und Neues hinge­ gen bergen immer das Risiko von Scheitern, und damit wird die Effi­ zienz bedroht. Nur, wie soll Neues entstehen, wenn man immer nur Bestehendes optimiert? Dreher: Jegliche Innovationen entstehen durch Quer­ oder Neu­ denken. Das kennen wir natürlich

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im Gespräch: Barbara Dreher (www.barbara­dreher. at) und stephan Berchtold (www.choices.at), beide mitglieder der expertsGroup hrm in der fachgruppe UBit in der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

vor allem im Produktbereich. Nun sind Unternehmen aber massiv gefordert, auch über organisatio­ nale Innovationen nachzudenken. Denn in den gewohnten Struk­ turen und Hierarchien ist man oft zu langsam, um auf abrupte Veränderungen zu reagieren. Kurz gefasst, könnte man bei Agilität auch davon sprechen elastischer, flexibler, schneller zu werden. Haben Sie ein Beispiel? Berchtold: Mir gefällt der Weg, den ein Familienunternehmen ge­ wählt hat, indem die Eigentümer ein eigenes Unternehmen gegrün­ det haben, und diesem den Auftrag gegeben haben, das angestamm­ te Geschäftsmodell anzugreifen. Kern dabei ist die strikte operative Trennung der beiden Unterneh­ men, bei der gleichzeitigen Schaf­ fung einer Kommunikationsstruk­ tur für wenige Top­Leute, die einen Austausch der Erfahrungen sicherstellen sollen. So sollen Irri­ tation und Lernen erzeugt werden. Damit fordern die Eigentümer ihr eigenes, etabliertes Unternehmen in seiner Bequemlichkeit heraus. Und es ist ihnen lieber, wenn sie selbst herausfinden, wie man das eigene Geschäftsmodell ablösen könnte, anstatt dass es ein Mitbe­ werber herausfindet.

Wo ist hier der HR­Aspekt? Dreher: Voraussetzung für die­ se neue Art zu denken und zu arbeiten ist, dass die Geschäfts­ leitung diesen Weg initiiert und vorantreibt ­ und sich selbst nicht ausnimmt. HR hat dabei die wich­ tige Aufgabe, den Blick auf Orga­ nisation und Kultur zu richten, zuzuhören, zu vermitteln, aber auch zu spiegeln. Dazu zählt auch, dass bestehende Personal­ und Führungsinstrumente angepasst, weiterentwickelt oder vielleicht sogar entsorgt werden. Und hier setzt die Arbeit der ExpertsGroup an. Für uns als Lei­ tungsteam der HR Experts Group, zu der noch Cornelia Ellensohn und Klaudia Forster gehören, ist es wichtig, für alle interessier­ ten Mitglieder einen Rahmen zu schaffen, in dem Austausch über Trends, Veränderungen und Er­ fahrungen stattfinden kann. Berchtold: Damit Führungskräfte solche Herausforderungen in An­ griff nehmen können, suchen sie immer wieder Sparringpartner, die überraschende Denkanstöße liefern können. Im Kreis der HR Experts findet man solche Per­ sonen. Danke für das Gespräch!


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· Werbung · 13

Mit der Unternehmerbank zum richtigen Finanzierungsmix Eine nachhaltige Finan­ zierung ist auf die stra­ tegischen Ziele des Un­ ternehmens abgestimmt und über mehrere Jahre gesichert. Die Bank Aus­ tria bietet ihren Kunden kompetente Beratung und maßgeschneiderte, flexible Lösungen für eine ausgewogene und nach­ haltige Unternehmensfi­ nanzierung. Was zeigt das Konjunktur­ barometer für 2018? Wie in­ vestitionsfreudig sind Öster­ reichs Unternehmen? Hans Winter, Landesdirektor Firmenkunden Vorarlberg: Die Aussichten sind gut. Nach einem wachstumsstarken Jahr 2017 ist die österreichische Wirtschaft mit viel Schwung ins neue Jahr gestartet. Die Industrie­ und die Exportstimmung sowie das Verbrauchervertrauen sind auf dem höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren. Damit wird ein anhaltend robuster Aufschwung signalisiert. Die Exportnachfra­ ge ist ungebrochen hoch und ein entscheidender Impuls für weitere Investitionen. Wir se­ hen deutlich mehr Interesse an Erweiterungsinvestitionen. Diese lassen sich dank des an­ haltend niedrigen Zinsniveaus vergleichsweise günstig finan­ zieren. Günstig allein ist nicht alles. Die Finanzierung muss doch auch zur Unternehmensstra­ tegie passen ... Genau das ist der Punkt. Bei manchen Betrieben hat sich über die Jahre eine breite Palette an unterschiedlichen Finanzierun­ gen angesammelt. Eine solche Streuung ist an und für sich nichts Schlechtes, da sie Ab­ hängigkeiten verringert. Genau hier möchten wir als Unterneh­ merbank helfen, den richtigen

Finanzierungsmix zu finden. Al­ lerdings sollten die Finanzie­ rungen aufeinander abgestimmt sein – vor allem im Hinblick auf ihre Fälligkeiten – und den lang­ fristigen strategischen Zielen des Unternehmens entsprechen. Eine Wachstumsfinanzierung braucht zum Beispiel eine an­ dere Herangehensweise als eine Refinanzierung. Eine Akquisi­ tion wirkt sich anders auf den Cashflow eines Unternehmens aus als der Bau einer neuen An­ lage. Ein stark auf die Internatio­ nalisierung gerichteter Betrieb hat andere Finanzierungs­ und Liquiditätserfordernisse als ein Nischenplayer am heimischen Markt. Was ist daher Ihr Tipp für Unternehmen? Wir empfehlen eine regelmä­ ßige Analyse der bestehenden Finanzierungsstruktur und unter­ stützen bei einer etwaigen Anpas­ sung bzw. Neuordnung. Gerade jetzt ist eine günstige Gelegenheit dafür. Die Refinanzierungskosten sind niedrig und mit Hilfe der Service­Tools der Bank Austria lassen sich eine solche Analyse und diverse Simulationen rasch durchführen.

Wie sieht nun die optimale Finanzierungsstruktur aus Ihrer Sicht aus? Sie berücksichtigt immer drei Faktoren: Flexibilität, Sicherheit und Kostenoptimierung. Vor allem der Faktor Sicherheit wird häufig zugunsten der Kosten vernachläs­ sigt. Eine gesicherte Finanzierung über mehrere Jahre verbessert die Handlungsfähigkeit und eröffnet neue strategische Optionen und Potenziale. Als Unternehmerbank sehen wir es als unsere Aufgabe, das jeweils richtige Gleichgewicht zwischen Flexibilität, Sicherheit und Kosten in der Finanzierung zu finden. Außerdem achten wir auf den „strategischen Fit“ mit den Un­ ternehmenszielen. Voraussetzung dafür ist der regelmäßige, partner­ schaftliche und offene Dialog mit unseren Kunden. Welche Rolle spielen Förde­ rungen bei der Ausgestaltung der Finanzierungsstruktur? Förderungen sind sinnvolle In­ strumente und sollten auf jeden Fall in die Finanzierung eingebun­ den werden. Für einen ersten Über­ blick über mögliche Förderungen haben wir den Online­Förderfinder entwickelt. Eine einfache und di­

gitale Lösung, um sich bereits in der Planungsphase schnell einen Überblick zu verschaffen. Mit ein paar Klicks werden geeignete För­ derungen angezeigt. Wenn es dann konkreter wird und es mehr Details gibt, beraten wir gerne persön­ lich, wie geeignete Förderungen in die Gesamtfinanzierung einge­ bunden werden können. Promotion

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Nähere Informationen erhalten Sie bei Hans Winter, landesdirektor Firmenkunden Vorarlberg, telefon +43 (0)5 05 05-68361 oder unter unternehmerbank.bankaustria.at. rfinder steht Ihnen unter Der Förderfi foerderfinder.bankaustria.at zur Verfügung.


14 · Außenhandel/Außenwirtschaft ·

Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

„es gilt, die Angebote abzuholen“ Vorarlbergs Außenhan­ del bietet mit einem Gutschein­ und Service­ heft spezielle Beratungs­ vergünstigungen für sei­ ne Mitglieder. Hans­Karl Walser, Obmann der Fachgruppe des Außenhandels, hat eine klare Botschaft an die Mitglie­ der der Wirtschaftskammer: „Das Know­how und die Serviceleistun­ gen der Wirtschaftskammer gilt es abzuholen. Besonders Neugründer sollten die vielfältigen Angebote nutzen. Sie können dadurch ein Vielfaches der Jahresgebühr zu­ rückbekommen.“

Interne Analyse Die Fachgruppe Außenhandel hat gerade einen intensiven Ana­ lyseprozess hinter sich. „Wir ha­ ben uns gefragt, was wir unseren Mitgliedern zusätzlich anbieten können und wollten aufzeigen, welche Vorteile die Mitglieder der Fachgruppe aus dieser Mitglied­ schaft haben und was unsere

Service für neue Mitglieder Gründerinnen und Gründer im Außenhandel speziell für ihre Aufgaben benö­ tigen.“ Dazu gibt es einen Schul­ terschluss zwischen den Fach­ gruppen in den Bundesländern. Resultat ist eine Gutschein­ und Serviceheft mit umfassenden Be­ ratungsleistungen, die ganz auf die Bedürfnisse der Branche zu­ geschnitten sind. Darin enthalten sind unter anderem Gutscheine für rechtsanwaltliche, patentan­ waltliche, notarielle Beratungen sowie Hilfeleistungen bei den Themen Finanzierung, Garantie­ und Kreditschutzversicherung. Zusätzlich werden vergünstigte Hotelkonditionen und Messebe­ suchsförderungen angeboten.

„Die An Angebote richten sich in erster Linie an neue Mitglieder. Unser Ziel ist es, die Fachgrup­ pe weiter zu vergrößern“, betont

Walser. Für die jungen bzw. neu­ en Mitglieder wollen die erfah­ renen Ausschussmitglieder auch als Coach und Partn tner fungieren, denn „trotz der Heterogenität der Themen, haben wir alle gemeinsa­ me Herausforderungen. Die Unter­ schiede innerhalb der Branche hat auch Vorteile, es ermöglicht eine offene Gesprächskultur. Ein Lernen voneinander ist daher äußerst sinn­ voll“, bestätigt Obmann Hans­Karl Walser. (moh)n

cr herbert motter im Gespräch hans­Karl Walser, obmann der fach­ gruppe Außenhandel.

4. Vorarlberger exporttag am 12. Juni 2018 ­ sAVe the DAte! Am 12. Juni ist es wieder soweit: Beim Vorarlberger Exporttag 2018 ist die Welt zu Gast im Ländle. Es stehen Ihnen Wirt­ schaftsdelegierte aus folgenden Ländern für kostenlose Beratungsgespräche zur Verfügung:

AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA

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Vorarlberger

EXPORTTAG

12. Juni 2018

SAVE THE DATE

Montforthaus Feldkirch

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wko.at/vlbg/export

Afrika: Kenia, Nigeria, Südaf afrika Af Amerika: Argentinien, Brasilien, Chi­ le, Kan anada, Kolumbien, Mexiko, USA Asien: China, Indien, Indonesien, Iran an, Japan an, Malaysia, Philippinen, Singapur, Südk dkorea, Taiwan an, Thailan and, Vereinigt gte Arabische Emirate Australien & Ozeanien: Australien Europa: Italien, Russische Föderation, Schweiz

Merken Sie sich jetzt den Termin vor! Wan ann: Dienstag, 12. Juni 2018 von 9 bis 16 Uhr. Wo: Montf tforth thaus Feldk dkirch. An Anmeldestart: A An nfan ang Mai 2018


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Fachkommentarreihe zu Rechtsfragen: Teil 2

Datenschutz­Grundverordnung tritt in Kraft Die Uhr tickt. Die Daten­ schutz­Grundverordnung, kurz DSGVO, tritt am 25. Mai 2018 in Kraft. Worauf Unternehmer nun achten müssen, erklärt Mag. Da­ niel Wolff in Teil zwei der Fachkommentarreihe zu Rechtsfragen der Pichler Rechtsanwalt GmbH. Mit dem Inkrafttreten der Daten­ schutz­Grundverordn dnung sind Un­ ternehmer verpflichtet, nachzuwei­ sen, dass sie die Vorschriften zum Datenschutz einhalten. Das DSGVO ist ein Verbotsgesetz. Das bedeutet, ang mit Daten, der dass jeder Umgan nicht ausdrücklich erlaubt ist, ver­ boten ist. Für zahlreiche Datenver­ arbeitungsvorgänge benötigt der Unternehmer in Zukunft daher eine ausdrückliche Einwilligung der Kunden. Mit der neuen Grundver­ ordn dnung wird unter anderem zum

„Nach der neuen Rechts­ lage sind auch UWG­Ver­ fahren bei Datenschutz­ verstößen denkbar.“ Mag. Daniel Wolff Beispiel das Kopplungsverbot neu eingeführt. So darf etwa die Ein­ willigung zum Erhalt eines News­ letters nicht als Bedingung für den Kauf im Online­Shop vorausgesetzt werden.

Auch die Informationspflichten der Unternehmen werden um­ fangreicher. Es macht daher Sinn, eine auf das Unternehmen ange­ passte Datenschutzerklärung zu erarbeiten und bereitzustellen. Außerdem empfiehlt es sich für Unternehmen, ihre Verträge mit Dienstleistern über Auftragsver­ arbeitung zu überprüfen, bezie­ hungsweise solche aufzusetzen.

also einen Verstoß gegen das UWG (Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) darstel­ len. Wie hoch diese „Abmahn­ gefahr“ durch Konkurrenten bei Datenschutzverstößen ist, ist eine noch unbeantwortete Frage. Die Änderungen im Datenschutzrecht werfen aber auch hier neue Fragen auf, die die Gerichte noch beschäf­ tigen werden.

Enorme Strafdrohungen

Informieren Sie sich jedenfalls vor dem 25. Mai bei einem Exper­ ten, damit es keine bösen Überra­ schungen gibt. Promotion

Die neuen Punkte in der Daten­ schutz­Grundverordnung müssen bis zum Stichtag umgesetzt wer­ den, ansonsten drohen Unterneh­ mern Bußgelder bis zu EUR 20 Millionen oder vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Diese enormen Strafdrohungen haben sich medial ja schon teilweise he­ rumgesprochen. Ein noch weniger beachteter Aspekt ist die Frage, ob solche Datenschutzverstöße auch wettbewerbswidrig sein können,

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pichler rechtsanwalt GmbH Mag. Daniel Wolff Marktstraße 33 A 6850 Dornbirn tel +43 5572 200444 office@anwaltskanzlei-pichler.at www.anwaltskanzlei-pichler.at

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Woche 17-18 · 27. April 2018

16 · Junge Wirtschaft · Die Wirtschaft

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Die Junge Wirtschaft Vor­ arlberg organisiert regel­ mäßig hochkarätige Ver­ anstaltungen. ob Vorträge, Unternehmensführungen, Workshops, messebe­ suche, der Business run oder events für die fei­ erlaune: hier treffen sich Jungunternehmer/­innen, führungskräfte und unter­ nehmerisch denkende men­ schen, die ihr Wissen er­ weitern, sich austauschen und vernetzen wollen.

Wirtschaftsstandort Vorarlberg: Was liegt vor uns?

Vortrag: internationaler handel, Kapitalmarkt und Besteuerung Am Donnerstag, den 7. Juni (casino Bregenz, 19:00 Uhr) gibt der erfahrene Manager und Finanzexperte Dr. Michael Grahammer nicht nur einblicke in die internationale Besteuerung, Sanktionen und die Schuldenkrise in europa, sondern teilt seine persönlichen erfahrungen und diskutiert mit den Gästen über mögliche entwicklungen in der Zukunft. Vernetzen: seevolution 2018 Vom 21.-22. September geht heuer die große JW-Bundestagung über die Bregenzer (See-)Bühne: Im dynamischen Wirtschaftsraum zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich ermöglicht die Seevolution attraktive grenzüberschreitende Kontakte und vernetzt Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer, Initiativen, Fördergeber, Finanzpartner, Wissenschaft und Medien. Mit dabei sind die profilerin Suzanne Grieger-langer, Stefan Sagmeister, Designer und Art Director, Waldemar Zeiler, Gründer und ceo von einhorn products GmbH, Amelie Gross, JW-Bundesvorsitzende uvm. Weitere Veranstaltungen und programminformationen online unter: www.jwv.at

Foto: M. rhomberg

Nachdenken:

Prof. christoph Badelt über die chancen und herausforderungen der aktuellen Bundesregierung.

Mit Universitätsprofessor Christoph Badelt, Leiter des Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO), konnte an der Fachhochschule Vorarlberg wieder eine renom­ mierte Persönlichkeit für die Veranstaltungsreihe „Blickpunkt Wirtschaft“ gewonnen werden. Unter dem Titel „Wirtschafts­ standort Österreich – was liegt vor uns?“ ging vergangenen Dienstagabend an der FHV wieder eine hochkarätige Abendveran­ staltung über die Bühne. Zu Gast: o. Univ. Prof. Dr. Christoph Badelt, Leiter des Österreichischen Insti­ tuts für Wirtschaftsforschung. Zu Beginn der gemeinsam von WKV und Fachhochschule organi­ sierten Veranstaltung begrüßten FH­Professor Markus Ilg und Pe­ ter Flascher vom Gründerservice

der WKV gemeinsam den aus Wien angereisten Gast, der in sei­ ner anschließenden Keynote über aktuelle Trends und Herausforde­ rungen des Wirtschaftsstandorts Österreich sprach und daraus die wesentlichen wirtschaftspo­ litischen Herausforderungen für die Bundesregierung ableitete. Die folgende Fragerunde und den Ausklang am Buffet nutzten die zahlreichen Gäste zum angereg­ ten Austausch. Der studierte Volkswirt ist seit 1989 Universitätsprofessor

„Die Regierung hat großes Glück, mit diesen konjunkturellen Voraussetzungen in die Legislaturperiode zu gehen. Darauf sollte sie sich aber nicht ausruhen.“ Prof. christop ph Badelt

für Wirtschafts­ und Sozialpoli­ tik an der Wirtschaftsuniversität Wien. Dort war er bis zu seiner Ernennung zum Rektor im Jahr 2002 in mehreren leitenden Posi­ tionen tätig. Badelt ist (Mit­)Autor von 17 Büchern und Verfasser von zahlreichen wissenschaftli­ chen Beiträgen in Sammelbänden und Zeitschriften. In seiner Arbeit befasst er sich vor allem mit aktu­ ellen Problemen und Konflikten des Sozialstaats und setzt sich mit denkbaren Lösungsansätzen aus­ einander. 2015 beendete Badelt seine Tätigkeit als Rektor der WU Wien. Seit 1. September 2016 ist er – neben seiner Tätigkeit als Professor an der Wirtschaftsuni­ versität – Leiter des Österreichi­ schen Instituts für Wirtschaftsfor­ schung (WIFO). (gsi)n

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ein ausführliches interview mit Prof. Badelt erscheint in der kommenden Ausgabe von thema Vorarlberg (sa., 7. mai):

www.themavorarlberg.at


Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

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17-18 · 27. April 2018 18 · Branchen · Woche Die Wirtschaft

n N it­s it­security­experts­ Group startet informationsserie Hauptziel der It-Security expertsGroup Vorarlberg ist die Verbesserung der Informations- und It-Sicherheit der Vorarlberger KMU. Mit der Informationskampagne in „Die Wirtschaft“ soll dieses Ziel unterstützt werden - (erster teil siehe Artikel rechts). Die engagierten Mitglieder der expertengruppe treffen sich regelmäßig, um themen der Informations- und It-Sicherheit im Auge zu behalten und neue entwicklungen sofort in den Fokus ihrer Bemühungen zu nehmen. Die Gruppe, so Betr. oec. Wolfgang Hödl im Gespräch mit „Die Wirtschaft“, hat folgende Wege formuliert, um mehr Sicherheit für die Vorarlberger Unternehmen zu erreichen:  direkt über Bewusstseinsbildung und Hilfe zur Selbsthilfe mit leicht verständlichen Informationen in Fachartikeln, Sicherheitsveranstaltungen und Beratungen  indirekt über die Mitglieder der Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie für die Informations- und ItSicherheit ihrer Kunden  sachpolitisch durch proaktives Aufgreifen strategisch relevanter themen  durch Diskussion und Zusammenarbeit interessierter It-Security-Spezialisten: „Wer motiviert ist und mitwirken möchte, kann sich gerne bei uns als experte akkreditieren lassen.“ Das sind die experten der ItSecurity expertsGroup Vorarlberg: Betr.oec. Wolfgang Hödl www.profit-management.at, Andreas Wieser www.ideefix. eu, Horst Kasper, cMc www. rescue.at, Dipl.-Ing. roland Schaffer www.schaffer-se.at, Karl obexer, MAS www.obexer. at, Georg Dörn www.its-doern. at, Andreas Fritz www.fritzcomputing.at, Dominik Schallert, BA www.schallert.com

Brauchen wir einen Datenschutzbeauftragten? Hohe Strafen bei pflichtmissachtung G  W H, l It-S eG  F UBIt Die Bestellung von Daten­­ schutzbeauftragten (DSB) wird durch die Datenschutz­ Grundverordnung ab 25. Mai 2018 nicht nur für Be­ hörden und öffentliche Stel­ len Pflicht. Auch Unternehm men – vom Ein­Personen­Unternehmen bis hin zum Konzern – sind davon betroffen, wenn...  die Kerntätigkeit in der umfangreichen Verar­ beitung personenbezogener sensibler Daten (wie religiöse, politische, ethnische, geneti­ sche, biometrische, Gesundheitsdaten etc.) oder Straftaten und Verurteilungen besteht  die Kerntätigkeit in Verarbeitungsvorgängen besteht, die eine umfangreiche, regelmäßige und systematische Überwachung betroffener Personen erfordert. Der DSB hat beratende, überwachende und schu­ lende Funktion, ist weisungsfrei und darf dafür weder abberufen noch benachteiligt werden. Er berichtet unmittelbar dem höchsten Management und erhält die nötigen Ressourcen und Unterstüt­

zungen. Der DSB kann ein eigener Mitarbeiter ohne Interessenkonflikt oder ein externer Spezia­ list mit Dienstleistungsvertrag sein. Er wird der Datenschutzbehörde als Kontaktperson für Daten­ schutzvorfälle gemeldet und seine Kontaktdaten veröffentlicht. Unternehmensgruppen können ei­ nen gemeinsamen DSB benennen. Bei Missachtung der Bestellungspflicht eines Datenschutzbeauftragten drohen Geldbußen von bis zu zehn Millionen Euro oder bis zu zwei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes des vorangegange­ nen Geschäftsjahres.

im ersten teil der it­expert rtenserie in „Die Wirt rtschaft“ informiert rt Betr.oec. Wolfgang hödl über die funktion und Aufgaben von Datenschutzbeauftragten. W www.profit­management.at

28. Unternehmensnetzwerk, thema „Feedback“ Beim 28. Unternehmensnetzwerk BGF im April trafen sich rund 80 Interes­ sierte im WIFI Dornbirn. Referentin Mag. Elisabeth Krüger, MA – Expertin für Arbeitspsychologie & Konfliktma­ nagement ­ thematisierte dort sowie im Interview mit „Die Wirtschaft“ die Wichtigkeit von Feedback. Frau Krüger, welchen Nutzen hat Feedback? Elisabeth Krüger: Der Nutzen ist weitreichend, von der Stärkung der Gesundheit über die Erhöhung der Motivation bis hin zu einem besseren Unter­ nehmensimage. Gibt es Grenzen? Bei einem schlechten Betriebsklima, schwelenden oder eskalierten Konflikten rate ich von Feedback ab. Für solche Situationen gibt es andere Werk­ zeuge, mit denen zuerst die Voraussetzungen für Feedback geschaffen werden können. Was muss bei Feedback beachtet werden? Es reicht nicht, die MitarbeiterInnen dazu anzu­ halten, einander Feedback zu geben. Das Geben und Nehmen von Feedback muss trainiert und eine entsprechende Unternehmenskultur entwickelt werden.

Ist Feedback für jeden geeignet? Jeder profitiert von Feedback. Es gibt jedoch ganz unterschiedliche Formen von Feedback und nicht jede ist für jedes Unterneh­ men oder jede Abteilung gleich gut geeignet. Profes­ sionelle Unterstützung hilft hier, die richtigen Maßnah­ men auszuwählen, eine er­ folgreiche Feedbackkultur zu entwickeln und so die zahlrei­ chen Vorteile von Feedback elisabeth Krüger zu nutzen.

n A 29. Unternehmensnetzwerktreffen  Mittwoch, 6. Juni, Beginn: 17 Uhr, AK Feldkirch  thema: Gesund in der modernen Arbeitswelt – worauf kommt`s an?  referent: MSc Marcel Baumgartner, Arbeitsund organisationspsychologe  Info & Anmeldung: wko.at/vlbg/arbeitsrecht oder per Mail an finzgar.nina@wkv.at


Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

· Werbung/Gewerbe und Handwerk · 19

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tomaselli Gabriel Bau: Digitalisierung in der Baubranche mit Bim

ZERTIFIKATSSTUDIENGANG INDUSTRIE 4.0 MANAGEMENT V.l.: Beatus fleisch (Primus immobilien), Philipp tomaselli (hinten), stephanie hollenstein (WKV), christian monz (Bhm­ingenieure) und michael Achammer sowie frank hinterleithner (beide von AAZt). Foto: Digitale perspektiven

Im Zuge des digitalen Werkstattgesprächs der „Digitalen perspektiven der Sparte Gewerbe und Handwerk“ informierte philipp tomaselli am 17. April in Nenzing über seine Herangehensweise an die Digitalisierung in der Baubranche. Gemeinsam mit den partnern von primus Immobilien, BHM-Ingenieure und AAZt Architekten erklärte er das BIM – Building Information Modeling – und teilte seine eigenen erfahrungen mit den anwesenden Gästen. Über 100 Interessierte folgten der einladung und diskutierten bei Drinks und Burger über die Herausforderungen der Digitalisierung und mögliche lösungen. f Video auf der Facebookseite der Digitalen perspektiven

Welche Chancen und Risiken verbinden sich mit den Technologien dieser vierten industriellen Revolution, welche Trends darf man nicht verpassen und welche sind für Unternehmen nicht relevant? Antworten auf diese Fragen gibt es für Mitarbeitende, die vor der Herausforderung stehen, die Potentiale von Industrie 4.0 zu identifizieren und zu realisieren! Oktober 2018

31. August 2018

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Woche 17-18 · 27. April 2018

20 · Branchen · Die Wirtschaft

n K  315. hafner­ stammtisch in egg

im April fand der beeindru­ ckende 315. hafnerstammtisch in egg statt. innungsmeister hubert ratz begrüßte 25 teil­ nehmer zur Betriebsführung bei metzler Käse­molke sowie der Besichtigung der solar­ anlage mit Bauteilaktivierung ­ siehe Bild.

Drogisten: Betriebsbesuch in schruns

lehrlingswettbewerb: Starke leistungen der Zimmerer Die Hobelbänke der LBS Dornbirn waren beim Landeslehrlingswett­ bewerb am 21. April bis auf den letzten Platz besetzt: Rund vierzig Zimmererlehrlinge aus ganz Vor­ arlberg stellten ihr Können beim Landeslehrlingswettbewerb für das 3. Lehrjahr unter Beweis. Innungsmeister KommR Sigi Fritz gratulierte den angehenden Fachkräften für die starken Leis­ tungen: „Das Niveau der Arbeiten war sehr erfreulich ­ die jahrelan­ ge Arbeit und das Engagement machen sich deutlich bemerkbar!“ Lehrlingswart Martin Burtscher ergänzte: „Uns freut besonders, dass so gut wie alle Lehrlinge im dritten Lehrjahr teilgenommen haben. Der Landeslehrlingswett­ bewerb ist die ideale Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung.“ Im Herbst findet dann die Preis­ verteilung für alle Sieger der

Das Bewertungsteam, v.l: matthias steurer, mario schmidler und Ulrich muther.

Lehrlingswettbewerbe der ver­ schiedenen Lehrjahre statt. Die drei Erstplatzierten Thomas Meusburger, Philipp Türtscher (Zimmerei Heiseler) und Timo Köck (Mayer Holzbau) qualifizier­ ten sich für den Bundeslehrlings­ wettbewerb in Wien von 15. bis 16. Juni 2018.

thomas meusburger (3. lehrjahr bei mayr melnhof holz reuthe) ­ der beste Zimmerer Vorarlbergs.

Vorarlbergs erfolgreichste Direktberater geehrt

Im rahmen der Frühjahrssitzung der Fachgruppe der Drogisten wurde die Drogerie Mamma terra in Schruns besichtigt. Inhaberin und Mitglied des Fachgruppenausschusses ist chantal Marent, die als ausgebildete Drogistin seit 2016 ihre Kunden zu ausgewählten produkten berät.

fGo Gebhard hämmerle, lsth. Karlheinz rüdisser, Bundesob­ mann Peter Krasser sowie Prof. michael Zacharias mit den geehr­ ten Direktberatern. Die Besten in der Kategorie Klassischer Direkt­ vertrieb: renate Ammann, sigi Kalb und regina renner und in der Kategorie mlm: Johanna scheiter­ bauer, herma mussak, mag. caro­ line reinelt und enrico mandl. Foto: Arno Meusburger

chantal marent und Kommr Dieter lang, obmann der Vorarlberger Drogisten.

Alle zwei Jahre werden die erfolgreichsten Mitglieder der Fachgruppe Direktvertrieb ausge­ zeichnet. Landesstatthalter Karl­ heinz Rüdisser würdigte heuer im WIFI Dornbirn die Branche insgesamt für ihr starkes Wachs­ tum und ihre internationale Ori­ entierung. Bundesobmann Peter Krasser strich den Slogan des Direktvertriebs ­ mobil, modern, menschlich ­ hervor, weil dieser

den Bedingungen des Marktes perfekt entspreche.

Erfolgreiche Branche Gastredner Prof. Michael Zacha­ rias präsentierte Ergebnisse der aktuellen Direktvertriebs­Studie und die Chancen, die diese Bran­ che bietet: „Mit geringem Aufwand und Risiko lässt sich der Weg in die Selbstständigkeit und für unbe­

grenztes Wachstum beschreiten.“ Die 80 Prozent Frauenanteil im Direktvertrieb unterstreichen die Möglichkeit, sehr flexibel unter­ nehmerisch tätig zu sein und so Beruf und Familie optimal zu ver­ einbaren. Beeindruckend war auch folgende Zahl von Prof. Zacharias: 85 Prozent der befragten Direktbe­ rater sind mit ihrer Tätigkeit und ihrem Einkommen „sehr zufrie­ den“ oder „zufrieden“.


Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

· Branchen/Werbung · 21

europa und Familienunternehmen im Fokus Bei einem Vorarlberg­ Besuch des ehemaligen Vizekanzlers Reinhold Mitterlehner wurde mit WKV­Vizepräsident Mi­ chael Grahammer und In­ teressierten über die The­ men Europa und Familien­ unternehmen diskutiert. Dr. Michael Grahammer, Vizeprä­ sident der Wirtschaftskammer Vorarlberg und Dr. Reinhold Mitterlehner, sind geschäftlich vernetzt und engagieren sich u.a. für das Thema Europa. So diskutierten sie im Rahmen der Initiative „Wir sind Europa“ mit Schülern der HAK Lustenau an­

reinhold mitterlehner und michael Grahammer sprachen im rahmen der initiative „Wir sind europa“ mit schülern der hAK lustenau.

geregt über die Zukunft Europas und der EU. Später luden Grahammer & Partner und BDO zum Themen­

abend „Familienunternehmen am Wirtschaftsstandort Österreich ­ Attraktivität­Zukunft­Innovati­ on“. Am Firmensitz von Doppel­

mayr Seilbahnen begrüßte Dr. Mi­ chael Grahammer, Grahammer & Partner Unternehmensberatung GmbH, die Gäste und referierte über „Erfolgsfaktoren von Famili­ enunternehmen in Vorarlberg und künftige Herausforderungen“. Der „Standort Österreich: Steuerliche Aspekte und Förderungspotenzi­ ale“ stand beim Vortrag von Mag. Bernd Winter, Dr. Berndt Zinnök­ ker und DI Herbert Pock, BDO | AUSTIN im Mittelpunkt. In seiner Keynote betonte der ehemalige Vizekanzler Dr. Rein­ hold Mitterlehner „Die Rolle der Familienunternehmen für den Wirtschaftsstandort Österreich“ und nutze auch in diesem Rahmen die Möglichkeit zur Diskussion.

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22 · Branchen ·

Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

Funktionäre verabschiedeten sich

n G P

1. „Vorarlberger sicherheitsfachkraft­tag“

Gemeinsam mit der AUVA und dem Verein österreichischer Sicherheitsexperten (VÖSI) rückte die Fachgruppe der gewerblichen Dienstleister am 19. April 2018 das thema Arbeitssicherheit in den Mittelpunkt der Gespräche. Beim ersten Vorarlberger Sicherheitsfachkrafttag vernetzten sich rund 90 selbstständige und betriebsinterne Sicherheitsfachkräfte sowie betroffene Unternehmen und holten sich einen ganzen tag lang Interessantes und Wissenswertes zum thema.

im Bild v.l.: obfrau elke Bereuter­hehle, lothar Breuss, fachgruppenge­ schäftsführer Andreas refenner, Günter Bösch und Josef fessler.

In der Fachgruppe Bus­, Luft­ und Schifffahrtsunter­ nehmungen haben sich am 19. April drei langjährige Funktionäre verabschiedet. Fachgruppengeschäftsführer An­ dreas Refenner bedankte sich im Namen der gesamten Fachgruppe für das langjährige Engagement.

Lothar Breuss war 35 Jahre im Ausschuss tätig und zehn Jahre Ob­ mann­Stellvertreter. Günter Bösch war über 25 Jahre im Ausschuss und fünf Jahre Obmann­Stell­ vertreter. Josef Fessler war sechs Jahre Ausschussmitglied und als Verkehrsleiter der ÖBB­Postbus GmbH Vorarlberg wichtiges Bin­ deglied zum mit Abstand größten Betrieb der Branche.

Mechatroniker: Innungsausflug nach Bremen

Die Gruppe brachte viele eindrücke vom Ausflug nach Bremen mit.

Eine Exkursion der Vor­ arlberger Mechatroniker führte im April für drei Tage in den hohen Norden in die Hansestadt Bremen. Bereits am Flughafen erwartete die Reisegruppe ein Bus, der sie direkt in die Stadt brachte, wo mit einem Stadtführer die interessan­ ten Sehenswürdigkeiten entdeckt wurden. Am nächsten Morgen ging es nach Papenburg, die süd­ lichste Seehafenstadt Deutsch­ lands, etwa 15 Kilometer von der niederländischen Grenze entfernt. Hier begrüßte die Meyer Werft die

23 Teilnehmenden der Exkursion auf dem Museumsschiff „Brigg Friederike“. Nach einer kleinen Stärkung mit Tee und Gebäck ging es per Shuttlebus zum Werftge­ lände. Bei der anschließenden VIP­Führung durch die Schiffs­ bauhalle konnten die Mechatroni­ ker viele Eindrücke sammeln, bei den Werftarbeiten zusehen und sich fachlich austauschen. Die 1795 gegründete Meyer Werft unterhält nicht nur das größte überdachte Trockendock der Welt, sondern ist auch noch Deutschlands größter Theater­ bauer.

Die Gastgeber freuten sich über eine erfolgreiche Veranstal­ tungskooperation: Hubertus thurner und Andreas Spechtenhauser (beide VÖSI), Manfred Keuschnigg (AUVA Unfallverhütung), pius Nachbaur (Fachgruppenobmann der gewerblichen Dienstleister), Klaus Spiegel (Berufsgruppensprecher der selbstständigen Sicherheitsfachkräfte in Vorarlberg), Wolfgang Boesau (AUVA Unfallverhütung). Die sicherheit von regalen ist ein unterschätztes risiko, sagt erich Birgmayer, Ingenieurbüro für technischen Umweltschutz und Arbeitssicherheit. Die Herstellerhinweise von regalen - egal ob große regalsysteme für das lager oder Billigregale für das Büro - sollten unbedingt ernst genommen werden. eine nicht bestimmungsgemäße Verwendung, falsche Montage oder falsche positionierung des lagergutes sind potenzielle Gefahrenquellen. Beschädigungen an regalen dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden, appelliert der Sicherheitsexperte.

erich Birgmayer

Die körperliche leistungsfähigkeit nimmt bereits ab Mitte 40 ab. Auch wenn Mitarbeiter trotzdem noch sehr gut in der lage sind, ihre tätigkeiten im Betrieb auszuüben, bringen Verbesserungen in der Arbeitsplatzergonomie und Arbeitszeit sowie eine wertschätzende Führung positive effekte auf die Gesundheit älteren Mitarbeitenden. vvon on ä l Auch ein aktives Ausmartin Unterkircher eeinandersetzen mit Stressfaktoren, bei dem Belastungen wie Zeitdruck, Unterbrechungen, Konflikte, lärm u.ä. nach Möglichkeit reduziert werden, trägt dazu bei, leistungsfähiger zu bleiben, waren d siich i der Arbeitspsychologe Martin Unterkircheeer und der Arbeitsmediziner christian Fotos: D. Mathis/ S. troy christian schindler Schindler einig.


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· 23

Gelbe Seiten n t

mittwoch, 2. mai 2018

17.30 Uhr, raum W2 06, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, campus, Dornbirn techNiKforUm „Datenschutz/ DsGVo“ referentin: Bettina thurnher, Gebrüder Weiss. Weitere Informationen unter www.fhv.at mittwoch, 2. mai 2018 18.00 Uhr, Aula, Gebäude Achstraße, FH Vorarlberg, Dornbirn oPeNiDeA DesiGN tAlK „Vom Besitzen zum Nutzen: Markenund Designmanagement im digitalen Wandel“ referent: Simon Betsch. Weitere Informationen unter www.fhv.at Dienstag, 8. mai 2018 9.30 – 11.30 Uhr in Bregenz, Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Heldendankstraße 10 13.45 – 15.15 Uhr in lustenau, Gemeindeamt, rathausstraße 1/Zi. 106 mittwoch, 9. mai 2018 9.30 – 11.30 Uhr in Schruns, Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr in Bludenz, Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bahnhofstraße 12 sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen pensionsantrag stellen oder rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! eine kurze vorherige Kontaktaufnahme mit unserem Sprechtagsmitarbeiter (t 0508089970) ist von Vorteil. es ist zu empfehlen, allfällige Unterlagen und Nachweise mitzubringen. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, t 0508089970, F 050808-9919 e Direktion. VBG@svagw.at, www.svagw.at

f N mBm mathies sanitär­Vorfertigung Gmbh, lehenweg 4, 6830 rankweil; Geschäftszweig: Herstellung und Vertrieb von Sanitär-Vorfertigungen sowie Handel; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; erklärung über die errichtung der Gesellschaft vom 23.03.2018; GF: (A) Mathies Sascha, geb. 09.09.1990; vertritt seit 29.03.2018 selbstständig; GS: (A) Mathies Sascha, geb. 09.09.1990; einlage € 35.000; privilegierte einlage € 10.000; geleistet € 5.000;– lG Feldkirch, 28.03.2018 – FN 488960i. ma Brucht mi handels GmBh, lehenweg 4, 6830 rankweil; Geschäftszweig: Sanitär-Vorfertigungen; Kapital: € 59.000; GF: (A) Morscher leif, geb. 15.02.1959; vertritt seit 06.10.2009 selbstständig; GS: (A) Morscher leif, geb. 15.02.1959; (B) Sibylle Morscher, geb. 03.05.1958; Feldkirch, 06.04.2018 – FN 68754i. hofmann elektromontagen Gmbh, liebensteinweg 10, 6921 Kennelbach; Geschäftszweig: elektromontagen; Kapital € 35.000; erklärung über die errichtung der Gesellschaft vom 26.01.2018; GF: (A) Hofmann thomas, geb. 09.05.1972; vertritt seit 01.02.2018 selbstständig; pr: (B) Hofmann Daniela, geb. 31.08.1977; vertritt seit 01.02.2018 selbstständig; GS: (A) Hofmann thomas, geb. 09.05.1972; einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – lG Feldkirch, 31.01.2018 – FN 485392m. christian hutter e.U., Bundesstraße 58, 6923 lauterach; Geschäftszweig: Bäckerei; Inhaber: (A) Hutter christian, geb. 06.10.1977; eingetragen; – lG Feldkirch, 31.01.2018 – FN 485065g. B&D immobilienvermietungs oG, Alte landstraße 231, 6822 Schnifis; Geschäftszweig: erw rwerb und Vermietung von Immobilien; GesV vom 26.01.2018; GS: (A) Bitschnau peter, geb. 03.01.1969; vertritt seit 01.02.2018 gemeinsam mit einer/einem weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafterin/Gesellschafter; (B) Dobler christoph, geb. 17.05.1981; vertritt seit 01.02.2018 gemeinsam mit einer/einem weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafterin/Gesellschafter; – lG Feldkirch, 31.01.2018 – FN 485488d. Winder & Vögel Bau Gmbh, Kuhn 157, 6941 langenegg; Geschäftszweig: ausführende tätigkeiten des Baumeistergewerbes; Kapital € 35.000; GesV vom 15.01.2018; GF: (A) Vögel Franz, geb. 20.10.1978; vertritt seit 31.01.2018 selbstständig; (B) Winder Daniel, geb. 26.10.1989; vertritt seit 31.01.2018 selbstständig; GS: (A) Vögel Franz, geb. 20.10.1978; einlage € 14.875; geleistet € 14.875; (B) Winder Daniel, geb. 26.10.1989; einlage € 14.875; geleistet € 14.875; (c) Hammerer peter, geb. 16.10.1990; einlage € 5.250; geleistet € 5.250; – lG Feldkirch, 30.01.2018 – FN 484616x. Bitschnau Bau KG, Alte landstraße 231, 6822 Schnifis; Geschäftszweig: erbringung von Bauleistungen und Arbeitskräfteüberlassung; GesV vom 25.01.2018; GS: (A) Bitschnau peter, geb. 03.01.1969; vertritt seit 31.01.2018 selbstständig;

Kommanditist: (B) Bickel lukas, geb. 02.08.1981; Haftsumme € 1.000; (c) Küng elmar, geb. 17.01.1967; Haftsumme € 1.000; – lG Feldkirch, 30.01.2018 – FN 485341m. holderhof Austria Gmbh, Wuhrkopfweg 1, 6921 Kennelbach; Geschäftszweig: Handel und produktion von lebensmitteln, Weinen und weiteren alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken; Kapital € 35.000; erklärung über die errichtung der Gesellschaft vom 28.11.2017; GF: (A) Schenk christof, geb. 21.09.1980; rtritt seit 13.02.2018 selbstständig; GS: (B) Holdervert hof produkte AG; einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – lG Feldkirch, 12.02.2018 – FN 485066h. Bmc­professionals (Bubik management consul­ ting) Gmbh, Stampfweg 2, 6774 tschagguns; Geschäftszweig: Managementberatung; Kapital € 35.000; erklärung über die errichtung der Gesellschaft vom 18.01.2018; GF: (A) Bubik roland, geb. 19.02.1970; vert rtritt seit 13.02.2018 selbstständig; GS: (A) Bubik roland, geb. 19.02.1970; einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – lG Feldkirch, 12.02.2018 – FN 486049d. allescloud B&h oG, Bundesstrasse 28, 6923 lauterach; Geschäftszweig: Informatik, programmierung, Handel mit Software; GesV vom 24.01.2018; GS: (A) rtsch patrick, Mag, geb. 01.08.1971; vert rtritt seit Bert 09.02.2018 selbstständig; (B) Humml Mathias, MAS, rtritt seit 09.02.2018 selbststängeb. 01.02.1972; vert dig; – lG Feldkirch, 08.02.2018 – FN 485391k. AlBi Gmbh, Achsiedlungstraße 51, 6900 Bregenz; Geschäftszweig: Betrieb eines lebensmittelgeschäfrt, insbesondere lebenstes, Handel mit Waren aller Art mitteln; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; erklärung über die errichtung der Gesellschaft vom 29.01.2018; GF: (A) Karakoc Ali, geb. 02.04.1963; rtritt seit 08.02.2018 selbstständig; GS: (A) Karakoc vert rte Ali, geb. 02.04.1963; einlage € 35.000; privilegiert einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – lG Feldkirch, 07.02.2018 – FN 485558g. mG Beteiligungen Gmbh, Wichnerstraße 21a, 6844 Altach; Geschäftszweig: Holding; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; erklärung über die errichtung der Gesellschaft vom 24.01.2018; GF: (A) Giesinger Mart rtin, DI, geb. 21.01.1963; vert rtritt seit rtin, 08.02.2018 selbstständig; GS: (A) Giesinger Mart rte DI, geb. 21.01.1963; einlage € 35.000; privilegiert einlage € 10.000; geleistet € 5.000;– lG Feldkirch, 07.02.2018 – FN 485148d. manolo Grafik e.U., ringstraße 21, 6830 rankweil; Geschäftszweig: Werbegraphik-Designer; Inhaber: (A) Drißner Manuel, geb. 03.07.1999; eingetragen; – lG Feldkirch, 09.02.2018 – FN 486151d. Giesinger KG, Schweizerstrasse 68, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: organisation von Veranstaltungen; GesV vom 06.02.2018; GS: (A) Giesinger raphael, geb. 05.09.1994; vert rtritt seit 09.02.2018 selbstständig; Kommanditistin: (B) Giesinger Sabine, geb. 05.04.1967; Haftsumme € 100; – lG Feldkirch, 08.02.2018 – FN 486053i.


Woche 17-18 · 27. April 2018

24 · Gelbe Seiten · Die Wirtschaft i J  m 2018 Berechnete und verkettete Indices der Verbraucherpreise VerBrAUcherPreisiNDeX (VPi) 2018 Jänner Februar März*

Veränderung gegenüber 2017 in % 1,8 1,8 1,9

VPi 2015 2015=100

VPi 2010 2010=100

103,6 103,9 104,5*

114,7 115,0 115,7*

VPi 2005 2005=100 125,6 125,9 126,7*

VPi 2000 2000=100

VPi 1996 1996=100

138,8 139,2 140,0*

146,1 146,5 147,3*

VPi 1986 1986=100

VPi 1976 1976=100

191,0 191,6 192,7*

VPi 1966 1966=100

296,9 297,8 299,5*

521,1 522,6 525,6*

VorArlBerGer leBeNshAltUNGsKosteNiNDeX 2018 Jänner Februar März*

Veränderung gegenüber 2017 in %

VlhKi 2000

VlhKi 1996

VlhKi 1986

VlhKi 1976

VlhKi 1966

138,7 139,1 139,9*

147,6 148,1 148,9*

192,6 193,2 194,3*

301,1 301,9 303,7*

525,5 527,0 530,0*

1,8 1,8 1,8

GrosshANDelsPreisiNDeX 2018 Jänner Februar März*

Veränderung gegenüber 2017 in % 3,3 2,1 2,4

GhPi 2015=100

GhPi 2010=100

GhPi 2005=100

GhPi 2000=100

GhPi 1996=100

GhPi 1986=100

GhPi 1976=100

GhPi 1964=100

105,0 104,0 103,8*

108,8 107,7 107,5*

120,5 119,4 119,2*

132,7 131,5 131,2*

136,7 135,4 135,1*

142,6 141,2 141,0*

189,8 188,0 187,7*

316,0 313,0 312,4*

BAUKosteNiNDeX für WohNUNGsBAU 2018 Jänner Februar* März*

Veränderung gegenüber 2017 in % 3,0 3,0 2,6

BKi 2015=100

BKi 2010=100

BKi 2005=100

BKi 2000=100

BKi 1990=100

BKi 1945=100 (maculan)

105,9 106,0 106,1*

115,7 115,9 116,0*

138,1 138,2 138,4

157,9 158,0 158,2*

215,8 216,0 216,2*

20804 20823 20843*

Quelle: Statistik Austria, land Vorarlberg

* vorläufige Werte ** Großhandelspreisindex Basisjahr 1938 über Statistik Austria einsehbar.

Mit Jänner 2006 wurde die Berechnung eines eigenen Vorarlberger lebenshaltungskostenindex durch das Amt der Vorarlberger landesregierung eingestellt. Um eine Kontinuität bei der Wertsicherung von vertraglich vereinbarten Beträgen zu gewährleisten, wird der Vorarlberger lebenshaltungskostenindex ab Jänner 2006 mit dem Österreichischen Verbraucherpreisindex verkettet und weitergeführt. Weitere Auskünfte: thomas mitterlechner t 05522/305 (DW 356), e mitterlechner.thomas@wkv.at. im internet finden sie uns unter: wkv.at/statistik Die aktuellen Indexzahlen finden Sie online unter: – Statistik Austria (VpI, Großhandelpreissindex und Baukostenindex / http://www.statistik.at/web_de/statistiken/wirtschaft/preise/index.html – land Vorarlberg (lebenshaltungskostenindex) / http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/geschichte_statistik/statistik/landesstatistik/weitereinformationen/lebenshaltungskostenindex/aktuellerberichtundindext.htm

n t

Dienstag, 8. mai 2018

13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg Gründerworkshop Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/ Hausmann. Sie gründen als einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Service-

leistungen… Fragen der teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, t 05522-305-1144

Informationen unter: t 05572/55252–0, e wisto@wisto.at, W www.wisto.at

mittwoch, 9. mai 2018

B

17.00 – 19.00 Uhr, cAMpUS V, Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn Patentsprechtag der Wirtschafts­ standort Vorarlberg Gmbh Die patentanwälte Dr. ralf Hofmann bzw. Dr. thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter t 05572/55252-18 wird gebeten.

BGBl. ii Nr. 67/2018 vom 11.04.2018 Abfall-Industrieunfallverordnung – A-IUV BGBl. ii Nr. 68/2018 vom 16.04.2018 Änderung der Verordnung über die Aufstellung von Durchschnittssätzen für Werbungkosten Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.


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Konfliktmanagement Dornbirn, 15. + 16.5.2018, Di + Mi 9:00 – 17:00 Uhr, 16 trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 12327.15 Gründer­training (fit für die selbstständigkeit) Dornbirn, 23.5. – 18.6.2018, Mi + Mo 18:00 – 22:00 Uhr, € 490,- (50 % Förderzuschuss für Gründer + Jungunternehmer bis 3 Jahre gemäß JU-Förderrichtlinien von Wirtschaftskammer + land Vorarlberg); K.Nr. 40383.15 mitarbeitergespräche Dornbirn, 23. + 24.5.2018, Mi + Do 9:00 – 17:00 Uhr, 16 trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 12329.15 Arbeiten mit und in Gruppen Angewandte Psychologie in der führung Dornbirn, 23. + 24.5.2018, Mi + Do 9:00 – 17:00 Uhr, 16 trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 12331.15 Vom Kollegen zur führungskraft Dornbirn, 12., 13.6. + 3.7.2018, Di, Mi 9:00 – 17:00 Uhr, 24 trainingseinheiten, € 650,-; K.Nr. 12334.15 führung muss führen Dornbirn, 20.6.2018, Mi 9:00 – 17:00 Uhr, 8 trainingseinheiten, € 255,-; K.Nr. 12301.15 führen mit hirn Angewandte Psychologie in der führung Dornbirn, 26. + 27.6.2018, Di + Mi 9:00 – 17:00 Uhr, 16 trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 12332.15 PersöNlichKeit

speed­reading und fotografisches lesen Dornbirn, 3. – 5.5.2018, Do – Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 24 trainingseinheiten, € 485,-; K.Nr. 11302.15 small talk – die unterschätzte Kompetenz Dornbirn, 11. + 12.6.2018, Mo + Di 9:00 – 17:00 Uhr, 16 trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 10331.15 mentaltraining Dornbirn, 14. + 15.6.2018, Do + Fr 9:00 – 17:00 Uhr, 16 trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 10303.15 Die magie der sprache ii Dornbirn, 22. + 23.6.2018, Fr + Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 16 trainingseinheiten, € 335,-; K.Nr. 10327.15 rhetorik – freies sprechen ii Dornbirn, 29. + 30.6.2018, Fr + Sa 8:00 – 17:00 Uhr, 18 trainingseinheiten, € 345,-; K.Nr. 10322.15 rhetorik – freies sprechen i Dornbirn, 29., 30.6. + 6., 7.7.2018, Fr 14:00 – 20:00 Uhr, Sa 8:00 – 16:00 Uhr, 28 trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 10332.15

systemisches leadership Dornbirn, 18.6.2018, Mo 17:30 – 19:00 Uhr; K.Nr. 12336.15 msc Angewandtes Unternehmensmanagement Dornbirn, 24.5.2018, Do 18:00 – ca. 19:30 Uhr; K.Nr. 28333.15 msc marketing­ und Verkaufsmanagement Dornbirn, 24.5.2018, Do 18:00 – ca. 19:30 Uhr; K.Nr. 23320.15

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Business english A2 intensive Dornbirn, 7. – 11.5.2018, Mo – Fr 8:30 – 16:30 Uhr, € 399,-; K.Nr. 15372.15 Business english A2/B1 intensive Dornbirn, 14. – 18.5.2018, Mo – Fr 8:30 – 15:00 Uhr, € 399,-; K.Nr. 15373.15 Grammar Workshop Dornbirn, 23. – 29.5.2018, Mi – Di 8:30 – 11:30 Uhr, € 155,-; K.Nr. 15367.15 spanisch für die reise Dornbirn, 30.5. – 4.7.2018, Mi 18:00 – 22:00 Uhr, € 299,-; K.Nr. 17387.15 BetrieBsWirtschAft

Wozu Kalkulation? Dornbirn, 25.5.2018, Fr 9:00 – 17:00 Uhr, 8 trainingseinheiten, € 295,-; K.Nr. 21328.15 Verhandlungstraining für einkäufer Dornbirn, 25. + 26.5.2018, Fr + Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 16 trainingseinheiten, € 495,-; K.Nr. 22307.15 eDV / iNformAtiK

outlook Aufbau Dornbirn, 2. + 9.5.2018, Mi 13:00 – 17:00 Uhr, € 175,-; K.Nr. 80355.15 Word einführung (ecDl modul) Dornbirn, 3. – 22.5.2018, Do + Di 18:00 – 22:00 Uhr, € 295,-; K.Nr. 80331.15 innovation und Design thinking Dornbirn, 4. + 5.5.2018, Fr 14:00 – 21:30, Sa 8:00 – 16:30 Uhr, € 650,-; K.Nr. 83329.15 onlinemarketing mit facebook Dornbirn, 7. – 28.5.2018, Mo 13:00 – 17:00 Uhr, € 295,-; K.Nr. 80391.15 ms Project einführung Dornbirn, 7.5. – 18.6.2018, Mo 13:00 – 17:00 Uhr, € 435,-; K.Nr. 80359.15 Der europäische computerführerschein ­ Base Dornbirn, 25.6. – 20.7.2018, Mo – Fr 8:00 – 12:00 Uhr, € 1.050,-; K.Nr. 83314.15 techNiK

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Weinexperte Hohenems, 7. – 16.5.2018, Mo – Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 60 trainingseinheiten, € 690,-; K.Nr. 74350.15 Grundausbildung Barkeeper Hohenems, 14.5. – 5.6.2018, Mo + Di 18:00 – 22:00 Uhr, 28 trainingseinheiten, € 495,-; K.Nr. 78320.15 Unternehmer­training „KomPAKt“ Dornbirn, 20.8. – 5.10.2018, termine laut Stundenplan, € 1.520,-; K.Nr. 40472.15 ordinationsassistenz Dornbirn, 17.10.2018 – 16.11.2019, lt. Stundenplan, 650 trainingseinheiten inkl. praktikum, € 3.490,-; K.Nr. 43470.15 WellNess / GesUNDheit / WieDereiNstieG

manuelle lymphdrainage, Basiskurs Hohenems, 13. – 25.7.2018, Mo – Fr 9:00 – 17:30 Uhr, 90 trainingseinheiten, € 890,-; K.Nr. 76300.15

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Sie wollen sich optimal auf die von der Gewerbeordnung verlangte Unternehmerprüfung vorbereiten oder Ihr betriebswirtschaftliches Wissen sinnvoll ergänzen? Das WIFI Unternehmertraining ist dank seiner tiefe und seines praxisbezugs die beste Vorbereitung auf die Unternehmerprüfung und Ihre unternehmerische tätigkeit. teilnehmer personen, die sich auf die Unternehmerprüfung vorbereiten möchten, Unternehmensgründer und -übernehmer, interessierte personen. inhalt rechnungswesen - Marketing - rechtskunde - organisation - Kommunikation - Mitarbeiterführung. n n n n

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Sie lernen, Zusammenhänge im Unternehmen besser zu verstehen. Sie üben sich im vernetzten Denken. Sie bereiten sich auf häufige problemsituationen vor. Sie erfahren, wie Sie Geschäftsentscheidungen verantwortungsbewusst und kompetent treffen. Sie setzen Ihr neu erworbenes Wissen anhand konkreter Übungsbeispiele gleich in die praxis um.

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inhalt n Mentale Grundregeln für ein erfolgreiches leben n Aufbau der menschlichen psyche n Innere Bilder und deren Wirkungsweise n potenziale erkennen und ausschöpfen n Ziele setzen und erreichen n Anti-Ärger-technik n erfolgreicher Umgang mit anderen n positive Selbstmotivation trainer: clemens Maria Mohr Diplom-Sportwissenschaftler und persönlichkeitstrainer trainingseinheiten: 16 Beitrag: € 445,ort: WIFI Dornbirn termin 14. + 15.6.2018 Do + Fr 9:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 10303.15 Persönliche Beratung Marzellina Feurstein t 05572/3894-459 e feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at

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Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

· Service · 27

Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

musterformular der Wirtschaftskammer Vorarlberg hilft bei der Umsetzzung Umfassende Serviceangebote und Beratungsleistungen zur EU­Datenschutz­Grundverordnung. Datenschutz geht uns alle etwas aan n – egal, ob Unternehmer oder Verbrau­ cher. Mit der neuen Datenschutz­Grundverordn dnung (DSGVO) sind nun vor allem Unternehmen aan n der Reihe, ihre Datenan anwendungen aan n die neue Rechtslage an anzupassen. Technisch und organ anisatorisch müssen hier Maß­ nahmen ergriffen werden, um höchsten Datenschutz, aber auch Tran anspa­ renz zu erreichen. Die Rechte betroffener Personen sind prak aktisch seit 1980 unverän ändert, allerdings kommen nun neue Dokumentations­ und Informationsverp rpflichtungen hin­ zu, dies gegenüber den betroffenen Personen und bei unbefugt gtem Zugriff auch gegenüber der Daten­ schutzbehörde. Die DSGVO ist damit eine vielleicht einmalige Gelegenheit, Vorreiter zu sein. Eine Gelegenheit, Stellung zu beziehen, ein Zeichen zu setzen. Die DSGVO können wir als eine Bürde sehen, die uns einen neuen rechtlichen Rahmen auf­ zwingt gt – oder als einen Bonus, der endlich die Spielregeln an angleicht: Ab dem 25. Mai 2018 gelten für alle in der EU tätigen Datenverarbeiter erstmals dieselben Regeln. Diese gelten für alle geschäftlichen Ver­ arbeitungen personenbezogener anuelle Dateien, Daten, auch für man nur rein private Verarbeitungen sind nicht erfasst.

Musterformular zur Unterstützung Die Wirtschaftskammer Vorarl­ berg hat für Sie als Serviceleistung eine Mustervorlage zur Umset­ zung der Datenschutz­Grundver­

ordn dnung erstellt. Diese Sammlung enth thält eine A An nleitung mit Ausfüll­ vorschlägen speziell für kleinere Unternehmen, um in wenigen Schritten die Verpflichtungen gemäß DSGVO umzusetzen. Je nach Komplexität des Unternehmens sind teilweise weit umfangreichere Dokumentationen erforderlich; Betreiber von Webshops z.B. sollten sich unbedingt mit dem Hersteller der Applikation sowie ihrem Provider abstimmen. Die Umsetzung der EU­Datenschutz­Grundverordn dnung bedeutet eine An Analyse der Datenverarbeitung und reicht, aan ngemessen der Unternehmens­ größe und der Art der verarbeiteten Daten, von einfachen technisch­ organ anisatorischen bis hin zu Maß­ nahmen der Datenverschlüsselung. Die WKV bietet mit dem Muster­ formular (www.wko.at), unter dem Aspekt einer rechtlich vertretbaren, möglichst unkomplizierten Um­ setzung, eine Vorlage, die für sehr viele Vorarlberger Unternehmen ausreicht.

Die Wirtschaftskammer Vorarlberg steht ihnen mit Beratung und tipps zur seite Mustervorlage: www.wko.at rechtspolitische Abteilung t 05522 305 1122 rechtsservice@wkv.at Weitere Informationen zur Datenschutz-Grundverordnung: wko.at/datenschutz Selbsttest für Unternehmer: Der online-ratgeber, der Schritt für Schritt durch die für Ihre Datenverarbeitung relevanten Vorschriften führt; mit tipps zur Umsetzung: dsgvo.wkoratgeber.at


Woche 17-18 · 27. April 2018

28 · Service · Die Wirtschaft

rat & tat: praxistipps für Unternehmen

Wer zahlt die Vorstellungskosten? Wann muss ein Arbeit­ geber dem potenziellen Arbeitnehmer die Vorstel­ lungskosten ersetzen? Im geltenden Recht findet sich keine ausdrückliche Regelung über den Ersatz der Vorstellungs­

kosten. Der Oberste Gerichts­ hof hat allerdings entschieden, dass der potenzielle Arbeitgeber dann die Vorstellungskosten zu übernehmen hat, wenn er den Stellenbewerber ausdrücklich zur persönlichen Vorstellung aufge­ fordert hat. Die Aufforderung des Betriebes

h f

f

Vorstellungskosten sind Kosten, die einem Stellenbewerber anlässlich seiner Bewerbung um eine freie Stelle bei einem Arbeitgeber entstehen. Bei diesen Kosten handelt es sich typischerweise um Fahrt- und Übernachtungskosten.

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ob ein Stellenbewerber die ihm entstandenen Vorstellungskosten vom potenziellen Arbeitgeber ersetzt bekommt, hängt ganz vom Verhalten des möglichen Arbeitgebers vor dem Vorstellungsgespräch und der getroffenen Vereinbarung ab.

an den Bewerber, zu einem Vor­ stellungsgespräch zu erscheinen, wird vom Obersten Gerichtshof als Angebot eines Auftrages gesehen, der vom Bewerber aus­ drücklich oder stillschweigend durch schlüssige Handlungen angenommen wird und einen Ersatzanspruch für den dabei ent­ stehenden Aufwand des Stellen­ bewerbers begründet. Kurz gesagt: Wer den Auftrag für die Abwicklung des Vorstel­ lungsgespräches erteilt, hat für die dabei entstehenden Kosten, beispielsweise für Fahrtkosten, aufzukommen. Der Arbeitgeber kann seiner Verpflichtung zum Ersatz der Vorstellungskosten ganz oder teilweise entgehen, indem er in seiner Einladung zum Bewer­ bungsgespräch den Anspruch des Stellenbewerbers auf den dabei

entstehenden Aufwandsersatz ex­ plizit ausschließt. Tipp: In der schriftlichen Ein­ ladung zu einem Bewerbungs­ gespräch sollte der Arbeitgeber daher unmissverständlich darauf hinweisen, dass er die im Zusam­ menhang mit der Bewerbung entstehenden Kosten nicht trägt.

W i

christl marte­sandholzer WKV­rechtsservice t 05522/305­323

Nicht-eröffnung bei zu wenig Geld für Insolvenz Was bedeutet eine „Nicht­ Eröffnung einer Insolvenz mangels Kostendeckung“ und was ist die Folge? Ist kein kostendeckendes Ver­ mögen vorhanden, wird der In­ solvenzantrag nicht eröffnet. Kostendeckend ist im Regelfall ein Vermögen von 4000 Euro. Die Einzelexekutionen laufen weiter. Früher wurde dies als „Konkursabweisung mangels Kos­ tendeckung oder Masse“ bezeich­ net. Im Zuge der Insolvenzrechts­ reform wurde diese Bezeichnung durch „Nicht­Eröffnung einer In­ solvenz mangels Kostendeckung“

W i mag. sebastian sturn­Knall WKV­rechtsservice t 05522/305­291

ersetzt. Damit soll verdeutlicht werden, dass es sich nicht um eine „positive“ Beendigung han­ delt. Im Beschluss wird nun auch auf die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners hingewiesen.

Automatisches Ende der Gewerbeberechtigung Mit dem Kostenvorschuss von 4000 Euro werden die Anlaufk fkos­ ten für das Insolvenzverfahren (insbesondere Insolvenzverwal­ ter, Gerichtsgebühren) gedeckt. Die tatsächlichen Kosten können jedoch weitaus höher ausfallen. Stellt sich im Laufe des Insol­ venzverfahrens heraus, dass die Kosten nicht ausreichend sind, wird das Verfahren aufgehoben. Dies stellt einen Gewerbeendi­ gungsgrund dar. Es ist gesetzlich festgelegt, dass die Gewerbe­ berechtigung mit der Abweisung des Insolvenzverfahrens mangels Vermögens endet. Ein gesonder­ tes Entziehungsverfahren seitens der Behörde ist nicht erforderlich.

mit der Abweisung eines insolvenzverfahrens mangels Vermögens endet die Gewerbeberechtigung eines Unternehmers. Foto: WKo

Rechtsträger sind unter anderem von der Gewerbeausübung als Gewerbetreibende ausgeschlos­ sen, wenn 1. das Insolvenzverfahren man­ gels kostendeckenden Vermö­ gens rechtskräftig nicht eröff­ net oder aufgehoben wurde und

2. der Zeitraum, in dem in der Insolvenzdatei Einsicht in den Fall gewährt wird, nicht abgelaufen ist. Es handelt sich dabei um drei Jahre. Der Ausschluss gilt auch, wenn ein mit dem Ausschlussgrund ver­ gleichbarer Tatbestand im Aus­ land verwirklicht wurde.


Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

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rat & tat: praxistipps für Unternehmen

Steuerfrei für Gesundheit Welche Gesundheits­ maßnahmen für Mitar­ beiter sind steuerfrei?

mitarbeiter, die an feiertagen, wie beispielsweise am 1. mai oder an christi himmelfahrt, arbeiten, bekom­ men zusätzlich zum monatsentgelt für jede geleistete stunde eine Abgeltung. Foto: WKo

Arbeiten an Feiertagen Wie habe ich einen Arbeitnehmer zu bezahlen, der an einem Feiertag arbeitet? Der Arbeitnehmer hat an Feier­ tagen Anspruch auf eine unun­ terbrochene Ruhezeit von mindes­ tens 24 Stunden, die frühestens um 0 Uhr und spätestens um 6 Uhr des Feiertages beginnen muss. Während der Feiertagsruhe dürfen Arbeitnehmer nur dann beschäftigt werden, wenn dies

W i

Andrea fend WKV­rechtsservice t 05522/305­322

durch das Arbeitsruhegesetz (zum Beispiel Abschluss­, Reinigungs­, Instandhaltungsarbeiten), ei­ ne Verordnung des zuständigen Ministers (wie im Tourismus), eine Verordnung des Landes­ hauptmannes (beispielsweise in Tourismusregionen) oder in ei­ nem Kollektivvertrag erlaubt ist. Bei einer Beschäftigung am Feiertag muss dem Arbeitnehmer kein Ersatz für die am Feiertag nicht eingehaltene Feiertagsruhe gewährt werden.

Entgelt für Feiertage Der Arbeitnehmer behält für die infolge eines Feiertages ausfal­ lende Arbeit seinen Anspruch auf Entgelt (= Feiertagsentgelt). Fällt ein Feiertag auf einen freien Tag des Arbeitnehmers, gebührt hin­ gegen kein Entgelt für diesen Tag. Wer an einem Feiertag tat­ sächlich beschäftigt wird, erhält zusätzlich zum Monatsentgelt für jede von ihm am Feiertag geleis­ tete Stunde eine Abgeltung in der Höhe des normalen Stundensat­ zes, also das Feiertagsarbeitsent­

gelt. Arbeitet der Arbeitnehmer allerdings mehr als die norma­ lerweise für diesen Wochentag vorgesehene Arbeitszeit, liegt Überstundenarbeit vor. Es kann vereinbart werden, dass der Arbeitnehmer anstelle des Feiertagsarbeitsentgelts die an ei­ nem Feiertag geleisteten Stunden in Zeitausgleich konsumiert.

f Die feiertage sind im feiertagsruhegesetz auf­ gezählt: f f f f f f f f f f f f f

1. Jänner 6. Jänner ostermontag 1. Mai christi Himmelfahrt pfingstmontag Fronleichnam 15. August 26. oktober 1. November 8. Dezember 25. Dezember 26. Dezember

Die betriebliche Gesund­ heitsförderung für Mitar­ beiter ist unter gewissen Voraussetzungen steuer­, sozialversicherungs­ und lohnnebenkostenfrei. Voraus­ setzung dafür ist, dass der Vorteil allen Arbeitnehmern oder zumindest bestimmten Gruppen von Arbeitnehmern angeboten wird. Zu den steuerfreien Maßnah­ men zählen beispielsweise Impfungen, die im Impfplan Österreich erfasst sind. An­ dere gesundheitsfördernde Maßnahmen müssen be­ stimmte Kriterien erfüllen und in eine der folgenden Kategorien fallen: 1. Ernährung: Angebote zur Vermeidung von Fehlernäh­ rung sowie zur Reduktion von Übergewicht. 2. Bewegung: Beispielsweise ein Training zur Stärkung der Rückenmuskulatur. Nicht steuerfrei sind Beiträ­ ge fürs Fitnesscenter oder Sportvereine. 3. Suchtbekämpfung: Ange­ bot zur Raucherentwöhnung. 4. Psychische Gesundheit: Angebote zur Vermeidung negativer Folgen für die kör­ perliche und psychische Ge­ sundheit aufgrund von chro­ nischen Stresserfahrungen. Achtung: Steuerbefreit ist nur der geldwerte Vorteil. Der Arbeitgeber muss also direkt mit dem Dienstleister abrechnen. Die Zahlung ei­ nes Kostenersatzes an den Dienstnehmer wäre steuer­ pflichtiger Arbeitslohn.

W i mag. christian sailer WKV­steuerrechtsservice t 05522/305­310


Woche 17-18 · 27. April 2018

30 · Die Wirtschaft

Unternehmen Kunden lassen raiffeisen weiter wachsen Mehr Kredite, mehr Spar­ einlagen, eine gestei­ gerte Bilanzsumme und gewachsene Eigenmittel – das Geschäftsjahr 2017 gehört zu den erfolgreich­ sten der Vorarlberger Raiffeisenbanken. KommR Betriebsökonom Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Vorarl­ berg (RLBV), sprach in der Bilanz­ pressekonferenz in der Raiffeisen­ landesbank Vorarlberg in Bregenz von einem überaus erfreulichen Geschäftsjahr: „Raiffeisen konnte 2017 die ohnedies starke Position am Markt weiter festigen. Sowohl die Verbindungen zu den Vorarl­ bergern als auch zur heimischen Wirtschaft sind gewachsen.“ Ergebnis ist eine Bilanzsumme von 12,1 Milliarden Euro. Das ent­

V.l.: Dr. Jürgen Kessler (Vorstandsvorsitzender­stellver­ treter rlBV), Kommr Betriebsökonom Wilfried hopfner (Vorstandsvorsitzender rlBV), mag. michael Alge (Vor­ standsvorsitzender­stellvertreter rlBV), mag. richard erne, cfP (Vorstand rB feldkirch).

spricht einer Steigerung von 4,7 Prozent zum Vorjahr. Besonders erfreulich ist auch die Entwick­ lung der Eigenmittelquote: Sie konnte um 1,3 Prozentpunkte auf 17,9 Prozent gesteigert werden.

Wilfried Hopfner: „Mit diesen starken Zahlen sind die Vorarl­ berger Raiffeisenbanken regional und national auf einem sehr guten Niveau angekommen.“ „Die Raiffeisenlandesbank Vor­

arlberg konnte 2017 das beste operative Geschäftsjahr ihrer Ge­ schichte einfahren“, betont Dr. Jürgen Kessler, Vorstandsvorsit­ zender­Stellvertreter der RLB Vor­ arlberg: Die Bilanzsumme stieg im vergangenen Jahr um 6,5 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro, das EGT auf 25,0 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss nach Abzug aller Steuern beträgt damit 18,8 Millionen Euro. Ein wesentlicher Teil davon konnte den eigenen Rücklagen zugeführt werden. Dies lässt die Gesamtkapitalquote der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg auf 17,2 Prozent steigen.

Jubiläumsjahr 2018 Dieses Jahr steht bei Raiffei­ sen unter dem Motto „Raiffeisen 200“, jährt sich doch heuer zum 200. Mal der Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen.

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hohenemser Know­how für die tourismusbranche

effizienzkiller: Beamtendeutsch und Fachchinesisch

Die Hotellerie ist eine extrem auslastungsgetriebene Branche. Die dafür eingesetz tzten rabatte mindern Gewinne empfindlich. Wie mit der richtigen preisstrategie und geringerer Auslastung ein höherer Gewinn erzielt wird, belegte der mehrfache constantinus-Award-Gewinner Dr. christoph Nussbaumer im rahmen des 11. Hotelseminars „powerpricing für Hotelbetriebe“. Die Inhalte boten neurowissenschaftliche erkenntnisse zur preiswahrnehmung, die entwicklung von preisstrategien, erkenntnisse aus Neuromarketing und preispsychologie sowie die tzung mit digitalem preisdurchsetz Marketing. Unterstütz tzt wurde er von hochkarätigen referenten wie Neuropricing-expert rte Dr. Marc linzmajer von der Universität St. Gallen (HSG), Wirt rtschaftswissenschafter und Neuromarketingfachmann Matthias

Wer den Inhalt eines textes schneller versteht, kann die Botschaften besser akzeptieren und hat weniger Nachfragen. oft stehen diesem Ziel aber ein unfreundliches Beamtendeutsch oder unverständliches Fachchinesisch im Weg. Sprachexperte prof. Frank Brettschneider, Universität Hohenheim: „Die Menschen kommen heute schneller an Informationen und haben bessere Vergleichsmöglichkeiten. Dazu kommt, dass viele Menschen texte nur noch überfliegen, egal ob Internet-treffer oder Behördenbrief.“ Klartext­seminar wikopreventk bietet am 14. Mai in Vorarlberg ein halbtägiges

Seminar für Marketing- und Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen an. prof. Frank Brettschneider wird Grundregeln und Wirkungsweise verständlicher Sprache vermitteln. referenten aus der praxis geben einblick in ihre Klartext-projekte im Gesundheitswesen und der öffentlichen Verwaltung. Die teilnehmer erhalten außerdem Informationen zur prozessgestaltung von Sprachprojekten und den einsatzmöglichkeiten innovativer Software-tools. Programm & Anmeldung: f www.wikopreventk.com/anmeldung-zum-klartext-seminar/ f bregenz@wikopreventk.com

linzmajer, Kmenta und Nussbaumer

Foto: afp

rth, preispsychologie-Autor Mag. Wirt roman Kmenta und Digitalmarketingprofi Michael Anfang. Knapp 90 teilnehmer aus der tourismusbranche in Österreich, dem Südtirol, dem süddeutschen raum sowie der Schweiz nahmen aus dem von Humorbotschafter Dr. roman F. Szerten Seminar geballtes liga moderiert expert rtenwissen und Aha-erlebnisse über preispsychologie und -strategie für ihren Betrieb mit nach Hause.


Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

· Unternehmen · 31

Autohaus Gerster eröffnet erste lehrwerkstätte der Kfz-Branche Am Standort Koblach hat das Autohaus Gerster kürz­ lich eine eigene Lehrwerkstätte für Kfz­Technik eröff­ net und damit ein wichtiges Zeichen für die duale Aus­ bildung im Land gesetzt. Mehr als 30 Lehrlinge absol­ vieren beim Traditionsautohaus Gerster derzeit ihre Ausbildung in verschiedenen Bereichen. Die Lehrlinge im Bereich Kfz­Technik werden künftig im Rotations­ prinzip in der Lehrwerkstätte in Koblach eingesetzt.

„Für die Ausbildung stellen wir beste Rahmenbedin­ gungen zur Verfügung.“ sabine Gerster

Beste Rahmenbedin­ gungen Sabine Gerster, die sich sehr stark im Bereich Lehrlingsaus­ bildung engagiert, sprach bei der Begrüßung davon, dem „Techni­ kermangel mit viel Engagement und Herzblut zu begegnen“. Weil die Lehrlinge zum Rückgrat eines funktionierenden und kompeten­ ten Betriebs gehören, ist es Priori­ tät unseres Unternehmens, für die Ausbildung beste Rahmenbedin­ gungen zur Verfügung zu stellen. Den immer höheren Anforderun­ gen an die Ausbildung im Bereich Kfz­Technik soll mit der Lehrwerk­ statt sinnvoll und praxisorientiert begegnet werden, denn: Heute findet sich in vielen Bauteilen bereits eine komplexe Elektronik und Technik, die entsprechendes Know­how voraussetzt.

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WKV­Direktor Christoph Jenny sprach von einem deutlichen und wichtigen Signal für den Wirt­ schaftsstandort: „Die Einrichtung ist einzigartig in der heimischen Kfz­Branche und eindeutig ein Vorzeigeprojekt mit Nachah­

mungspotenzial.“ Die Werkstatt soll aber nicht nur den betriebs­ eigenen Lehrlingen für eine opti­ male Ausbildung zugutekommen. Künftig sind Angebote auch für andere Autohäuser in Vorarlberg geplant, damit auch diese ihren Nachwuchs besonders fördern und auf Prüfungen vorbereiten (gsi)n können.

Von der lehrwerkstatt auf technisch neuestem stand können die lehr­ linge bestmöglich profitieren.

rtG ist „steuerberater des Jahres 2018“

Geschäftsführerwechsel bei MeDIA teAM: Markus Steurer folgt auf lydia Mathis

Markus Steurer, B.Sc. übernimmt am 1. Juli 2018 die Geschäftsführung der MeDIA teAM Kommunikationsberatung Ges.m.b.H. er folgt damit lydia Mathis, die mit 30. Juni 2018 ihre pension antritt. Mit Markus Steurer übernimmt ein versierter experte die Geschäftsführung. Beim Vorarlberger lesezirkel war er die vergangenen sechs Jahre als Geschäftsführer für die Neuausrichtung des Unternehmens und Ausbau der Werbekunden nach der Übernahme verantwortlich. „Dem Kunden den bestmöglichen Werbeauftritt zu verschaffen und Wahrnehmung zu maximieren, darauf liegt das Hauptaugenmerk unseres Geschäfts“, beschreibt Steurer seine Zielsetzung. lydia Mathis stand MeDIA teAM knapp 30 Jahre als Geschäftsführerin vor und verabschiedet sich in den

Image und Attraktivität der Ausbildung steigern

wohlverdienten ruhestand. Sie wünscht ihrem Nachfolger viel erfolg bei der Weiterführung dees MeDIA teAMS.

markus steurer

„Auf DU und DU mit ihrer Zielgruppe“ Wissen, wie man die Blicke von Zielgruppen auf leistungen, produkte und Marken lenkt – und wie Unternehmen im Gespräch bleiben. Mit dem Blick für das Wesentliche und dem nötigen Netzwerk an Kontakten fokussiert das MeDIA teAM verschiedene Zielgruppen und bietet kreative Kommunikationslösungen am puls der Zeit.

Die Steuerberatungsge­ sellschaft RTG ist kürz­ lich in Wien zum dritten Mal in Folge zum Vorarl­ berger „Steuerberater des Jahres“ gekürt worden. Der Publikumsaward gilt als be­ gehrtes Gütesiegel der Branche und wird von „Die Presse“ und der IFA Finanzgruppe jährlich verliehen. „Dieses Triple ist eine

schöne Anerkennung unserer bisherigen Bemühungen und gleichzeitig Ansporn, uns wei­ terhin für unsere Klienten mit höchstem Engagement einzu­ setzen“, so die RTG­Partner. RTG beschäftigt an ihren Standorten Dornbirn, Riezlern und Wien mehr als 80 Mitar­ beiter und ist eine der führen­ den Steuerberatungskanzleien Westösterreichs.

V.l.: ferdinand schurz, Alfred Geismayr, Birgit Jochum und Alina Zetti­ nig mit Preis, leopold schurz, Peter Kögl und manfred rümmele.


Woche 17-18 · 27. April 2018

32 · Unternehmen · Die Wirtschaft

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Bernhard tschann neu im team von ikp Vorarlberg

spurenlos möbeldesign startet crowdfunding für kompostierbare hocker Ein Hocker aus 100 % natürlichen Ma­ terialien, der im Wald abgestellt werden könnte, da er vollständig kompostierbar ist – das ist „Dreiblatt“.

mmag. Bernhard tschann

Foto: Markus Gmeiner/ikp Vorarlberg

Bernhard tschann (39) aus Göfis verstärkt als neuer pr-Berater das team von ikp Vorarlberg. Bevor er in die Agentur nach Dornbirn wechselte, war tschann verantwortlich für pr- und Marketing in einem heimischen Familienunternehmen und bringt somit wertvolle perspektiven und zusätzliche Kompetenzen mit.

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Beste Bierwirte Vorarlbergs geehrt

V.l.n.r.: thomas Bösch (Gasthof meindl, 3 Krügerl, Bierlokal des Jah­ res Vorarlberg), Bierpapst conrad seidl, stephan summer, Kurt mi­ chelini (frastanzer rampenverkauf, Biergeschäft), Ursula scheuringer (casino linz) Foto: Medianet Verlag AG/ ApA-Fotoservice/Greindl

Bierpapst conrad Seidl ehrte beim traditionellen Bierfest im casino linz die besten Bierwirte Österreichs aus dem Bier Guide 2018. In Vorarlberg erreichten zwei lokale die Höchstnote von 5 Krügerl:  Gasthof-pension Wulfenia, Gargellen  Sternbräu, rankweil Die top-empfehlungen aus conrad Seidls Bier Guide 2018 in Vorarlberg:  Gasthof Meindl, lustenau, 3 Krügerl

Spurenlos Möbeldesign entwickelte dieses lang­ lebige Produkt, dessen Kreislauf von A bis Z durchdacht wurde. So leistet die Tischlerei einen positiven Beitrag für die Umwelt und sucht nun Menschen, die das Projekt unterstützen. „Wir verwenden nur Naturmaterialien, keine Beschläge, keine künstlichen Bestandteile, keine synthetischen Bindemittel – am Ende ihrer Nut­ zungsdauer kann man die Kreationen einfach auf einen Komposthaufen legen und sie verschwinden wieder, ohne Spuren zu hinterlassen“, erklärt Wolf­ gang Mähr von Spurenlos Design. Um das Vorhaben zu stemmen und die Konsumenten miteinzubezie­

lehrlingsbaustelle in Götzis

Beim Götz tzner Bauunternehmen Wilhelm+Mayer ist man an über­ gt, dass man an am meisten lernt, zeugt wenn man an für seine Arbeit selbst veran antwortlich ist. Die Lehrlings­ baustelle ist bei jedem Lehrling im an. Auf einer Lehr­ Ausbildungsplan lingsbaustelle werden die meisten Tätigkeiten von den Lehrlingen selbst organ anisiert und ausgeführt. Unter der Aufsicht des Lehr­ lingsausbilders wird derzeit ein Einfamilienhaus mit einer großen Garage und einem unterirdischen Verbindungsgan ang zu einem weite­ ren Haus errichtet. Zwei Maurer­ lehrlinge im ersten Lehrjah ahr und ein Straßenerhaltungsfachman ann im dritten Lehrjah ahr sind mit einem wechselnden Schnupperlehrling äh­ auf der Baustelle engagiert. Wäh rend der Gesamtbauzeit werden die Lehrlinge dreimal gewechselt.

Foto: Alexander Duelli

hen, läuft eine Crowdfunding Kampagne. Beworben wird das Produkt mit Videos und Fotos, die in Zu­ sammenarbeit mit Tripolt Design entstanden sind und in sozialen Netzwerken gestreut werden. Hinter Spurenlos Möbeldesign stehen die Brüder Christoph und Wolfgang Mähr, die gemeinsam die Tischlerei Mähr Möbeldesign in Feldkirch­Nofels betreiben.

Vier Großaufträge für fimAG leD lichtlösungen Die FIMAG GmbH mit Sitz in Alberschwende hat durch eine erfolgrei­ che Zusammenarbeit mit Erne Fittings gleich vier Folgeaufträge an Land gezogen. Circa zwei Jahre nach Unter­ nehmensgründung freut sich FIMAG LED Lichtlösungen ne­ ben zahlreicher bereits umge­ setzter Projekte in Vorarlberg über den Abschluss von gleich vier Großaufträgen. Der Erstauf­

Die mit leD leuchten von fi­ mAG umgerüstete halle bei erne fittings in schlins. Foto: FIMAG GmbH

trag bei Erne Fittings wurde im Jänner 2017 geliefert und umfas­ ste neben einer Lichtberechnung samt umfassender Kosten­/Nut­ zenanalyse auch die anschlie­ ßende Umrüstung auf moderne LED Lichtlösungen. FIMAG­Ge­ schäftsführer Peter Fink infor­ miert: „Durch den Austausch der bestehenden Leuchten mit 440 Watt Verbrauch auf wesentlich effizientere LED Leuchten mit 150 Watt haben wir für unseren Kunden eine Energieeinsparung von 65 Prozent erreicht.“ Erne Fittings betont: „Durch die Umrüstung auf ein wesent­ lich effizienteres Beleuchtungs­ system der FIMAG GmbH, können wir nun trotz besserer Beleuchtung unserer Energie­ sparpotenzial voll ausschöpfen. Die Planung und Ausführung entsprach voll und ganz unseren Erwartungen, deshalb setzt FI­ MAG LED Lichtlösungen auch weitere Projekte für uns und wei­ tere Unternehmen der Gruppe um.“ FIMAG LED Lichtlösungen hat gleich für vier Folgeprojekte den Zuschlag bekommen.


Nr. 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

Extra

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„Hochwertige Materialien aus Vorarlberg garantieren eine erstklassige Qualität unserer produkte.“ Ing. Karl Baliko, Innungsmeister der Vorarlberger tischler

tischlereizulieferanten

tischler: Heimische Zulieferer garantieren hohe Qualität Um eine optimale Weiterverarbeitung und folglich konstant hohe Qualität der Produkte garantieren zu können, vertrauen die Vorarlberger tischler auf heimische Produkte.

Vorarlbergs Handwerk hat sich im Land und über die Grenzen hinaus einen hervorragenden Ruf erarbei­ tet. Zum Erfolg tragen auch erst­ klassige Materialien bei ­ die Tisch­ ler können sich auf ihre Zulieferer verlassen. Über 550 Tischlereibetriebe gibt es in Vor­ arlberg. Den Kunden allerhöchste Qualität zu liefern ist das größte Ziel der Unterneh­ mer und ihrer Mitarbeiter. Das Vertrauen in erstklassiges Material bietet die Grundlage dafür. Der überwiegende Teil dieser Materialien stammt nicht aus dem Ausland, sondern kommt direkt aus Vorarlberg. Das garantiert höchste Qualität vom Rohstoff an ­ und die Kunden profitieren davon.

Der Werkstoff der Tischler ist Holz ­ ein Naturrohstoff, der im Land ausreichend vor­ handen ist und täglich nachwächst.

Tischler fertigen hochwertige Endprodukte Diesen Rohstoff verarbeiten zunächst je­ ne Unternehmen zu jenen Materialien bzw. Produkten, welche die heimischen Tischle­ reibetriebe dann weiter zum hochwertigen Endprodukt fertigen können. Natürlich nutzen die Tischler nicht aus­ schließlich Holzprodukte für ihre Erzeugnisse. Für die Herstellung eines Kastens, einer Ess­ ecke, eines Schranks oder einer ganzen Küche benötigen die Experten deutlich mehr Mate­ rial: Viele dieser verschiedenen benötigten Einzelteile sind direkt in Vorarlberg erhältlich.

Auf die Zulieferer können sich die Tischler im Land verlassen: Nicht nur, wenn es sich um aus Holz hergestellte Erzeugnisse handelt, welche die Tischler dann für die Fertigung ihrer Endprodukte verwenden.

Qualität aus der Region Denn was wäre ein neues Bad ohne die passende Armatur, eine moderne Küche ohne Spüle oder ein einzigartig gestaltetes Wohn­ zimmer ohne passende Beleuchtung? So vielfältig der Bedarf an unterschiedli­ chen Rohstoffen für die Arbeit der heimischen Tischler ist, so groß ist auch das Angebot an erstklassigen Zulieferern in Vorarlberg. Die Tischler brauchen nicht weit in die Ferne zu blicken, um die hohe Qualität an Materialien zu bekommen, die sie und letzlich ihre Kunden sich wünschen.


Woche 17-18 · 27. April 2018

34 · tischlereizulieferanten · Die Wirtschaft

Die Küchenausstellung für Vorarlbergs Tischler und ihre Kunden.

Die Haberkorn Küchenausstellung in Wolfurt macht Appetit auf Tischler-Küchen. Hier können Tischler und ihre Kunden modernste Geräte, Beleuchtung, Materialien, Oberflächen, Beschläge und vieles mehr live erleben und vergleichen.

Vorarlbergs größte Ausstellung für Tischlerküchen Unabhängige Beratung, inspirierende Auswahl und verlässlicher Service für Tischler und ihre Kun­ den bei Haberkorn. In Wolfurt steht Vorarlbergs Tisch­ lern eine einzigartige Ausstellung zur Verfügung. Auf 150 Quadrat­ metern werden Informationen, Inspirationen und Vergleichs­ möglichkeiten für maßgefertigte Traumküchen geboten. Die neuesten Küchen­Großge­ räte namhafter Marken, innova­ tive Beschläge, trendige Ober­ flächen und vielfältige Beleuch­ tungsmöglichkeiten werden an­ schaulich und mit fachkundiger Beratung präsentiert. Die Lust am Probieren, Vergleichen und Haben­Wollen kommt da bei den Kunden fast ganz automatisch.

Die neue haberkorn Küchenaus­ stellung für tischler und ihre Kunden.

Entstanden ist das Konzept der neuartigen Küchenausstel­ lung aus einer Kooperation der Tischlerinnung Vorarlberg und Haberkorn. Die Ausstellung wur­ de dann im Frühjahr 2017 durch mehrere Vorarlberger Tischler­ Betriebe, viele Hersteller und den Mitarbeiterinnen und Mitarbei­ tern von Haberkorn gemeinsam realisiert.

Für Jürgen Greinwalder, Vertriebsleiter Tischler bei Ha­ berkorn, ist die Küchenausstel­ lung die perfek­ te Möglichkeit, um Tischler in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen. „Unsere Tischler erhalten Beratungspässe,

mit denen sie ihre Kunden in die Küchenausstellung einladen kön­ nen. Hier werden die Bauherrinnen und Bauherren dann von unseren Kundenbetreuerinnen beraten und betreut. Die Bestellung und Mon­ tage läuft dann wieder über den Tischler. Haberkorn organisiert darüber hinaus noch die Garantie­ abwicklung und kümmert sich um den technischen Service für die Elektrogeräte.“ In der Haberkorn Küchenaus­ stellung finden sich also die wich­ tigsten Zutaten für maßgefertigte Traumküchen unter einem Dach: unabhängige Beratung, inspirie­ rende Auswahl und verlässlicher Service. Sie befindet sich direkt im Haberkorn Abholmarkt Wolfurt und ist Mo–Do 7.30–12.00 Uhr und 13.00–17.00 Uhr geöffnet. Freitags von 7.30–12.00 Uhr. www.haberkorn.com


Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

· tischlereizulieferanten · 35

Täglich das Beste abliefern Ausgangspunkt sind im­ mer die Holzfachmärkte Tschabrun in Rankweil und Bürs. Den Kunden einen Mehrwert zu bieten, ist das oberste Ziel von Tschabrun. Und darum bemühen sich die über 110 Mitarbeiter Tag für Tag. Tschabrun liefert aus ei­ ner unvergleichlich großen Aus­ wahl an Qualitätsprodukten. Das beginnt bei den Plattenwerkstof­ fen, geht über Konstruktionsholz, setzt sich mit Schnittholz fort und führt weiter zu Trockenbaustof­ fen. Im Segment Boden, Wand, Decke, Türen und Außendielen sind Marken wie mafi, Mareiner, Scheucher oder DANA vertreten, die bei Tschabrun Exklusivstatus haben. Das größte Warenlager an Holz und Baustoffen in Vor­ arlberg macht die schnelle Ver­ fügbarkeit aber nur dann mög­ lich, wenn die Logistik perfekt funktioniert. Tischler, Zimmerer, Trockenausbauer, Bodenleger können sich täglich darauf ver­ lassen, dass der Zustellservice

„Ich sehe Tschabrun nicht nur als Lieferant, für mich zählen vor allem die Qua­ litäten als Fachhändler, wo mich die Fachberater mit ak­ tuellen Informationen über neue Werkstoffe versorgen und mich bei sensiblen Pro­ jekten (z.B. Ökorichtlinien) auch aktiv unterstützen.“ thomas Feuerstein tischlerei Feuerstein Nüziders mit modernem Fuhrpark – bei Bedarf auch mit Kran – pünktlich zur Stelle ist. Tschabrun sieht sich in erster Linie als erfahrenen Partner für den Holzverarbeiter und ­bearbeiter, die Funktion des verlässlichen Lieferanten gehört zum Leistungsspektrum dazu. Holzfachhändler zu sein bedeutet für Tschabrun, Verantwortung beim Handel mit nachhaltigen Werk­ und Baustoffen zu über­

nehmen. Das heißt auch, den fachlichen Anspruch mit höchs­ ter Kompetenz zu erfüllen – was die Tschabrun­Fachberater im Kontakt mit ihren Kunden jeden Tag persönlich motiviert um­ setzen. In den Schauräumen in Rankweil und Bürs werden vor allem jene Produkte präsentiert, die man sehen muss, um ihre Besonderheiten zu verstehen. Innovationen wie eine 3D­Wand

von Mareiner oder die kreativen Kreationen von mafi­Parkett wer­ den auf diese Weise auch für die Kunden der Tischler transparent. Und mit den richtigen Produkten und den wichtigen Informationen schließt sich letztlich der Kreis von Tschabrun über den Tischler, Holz­ sowie Trockenbauer zum Kunden. www.tschabrun.at


Woche 17-18 · 27. April 2018

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Die perfekte Holzbearbeitung kommt aus Hall in Tirol Aus Tirol in die ganze Welt: Die Felder Gruppe mit Holzbearbeitungsma­ schinen für Handwerk, Gewerbe und Industrie.

für Heimwerker und Neueinstei­ ger – das alles vereint die Felder Gruppe unter einem Dach.

1956 gründete Johann Felder in seiner Werkstatt im elterlichen Haus zusammen mit Gattin Ger­ traud das Unternehmen Johann Felder jun. Stark, bodenständig und genau am Puls der Zeit ­ mit traditionellen Werten, richtungs­ weisenden Maschinenkonzep­ ten und qualitativ hochwertigen Produkten entwickelte sich das Maschinenbau­Unternehmen in den folgenden Jahren vom Spezia­ listen für Kombimaschinen zum Komplettanbieter von professio­ nellen Holzbearbeitungsmaschi­ nen für Handwerk, Gewerbe und Industrie. Mittlerweile ist bereits die drit­ te Generation im Familienunter­ nehmen tätig und die Felder Grup­ pe mit rund 700 Mitarbeitern in der Unternehmenszentrale in Hall und rund 1500 in mehr als 250 Verkaufs­ und Servicestellen in 84 Ländern zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Holz­ bearbeitungsmaschinen. Felder, die Top­Marke für professionelle Ansprüche bei bestem Preis­Leis­ tungsverhältnis, Format­4, die neue Maschinen­Dimension für den industriellen Einsatz, Ham­ mer, die ideale Maschinenreihe

Holzbearbeitungsmaschinen aus dem Hause Felder stehen seit jeher für hohe Qualitäts­ standards, Innovationskraft und ständige Weiterentwicklung. „Die Qualität der Produkte bedingt den Erfolg des Kunden. Eine der größten Herausforderungen für unsere Produktentwickler ist es, die branchenspezifischen An­ forderungen zu verstehen und effiziente Lösungen anzubieten. Eine praxisnahe Forschungs­ und Entwicklungsarbeit ist dabei un­ umgänglich, erst der direkte Kontakt und die enge Zusammen­ arbeit mit den Holzbearbeitern erlaubt es uns, deren Bedürfnisse und Anforderungen zeitnah in die Entwicklung neuer Maschinen­ konzepte aufzunehmen“, verrät Geschäftsführer Hansjörg Felder eines der Geheimnisse des Felder Erfolgsweges. In den Felder Technologie­ zentren und Schauräumen auf der ganzen Welt erfolgt nach einer gezielten Bedarfsanalyse die Konfiguration individuell auf den Kunden zugeschnittener Pro­ duktlösungen. Kompetente Ver­ kaufsberater präsentieren alle Neuheiten aus der Holzbearbei­

Leidenschaft für perfekte Holzbearbeitung

tungswelt. Von Kombimaschinen, Hobel­ und Fräsmaschinen, For­ matkreissägen über Kantenan­ leimmaschinen, Schleifmaschi­ nen und Plattenaufteilzentren bis hin zu CNC­5­Achs­Bearbei­ tungszentren sowie Werkzeug und Zubehör für perfekte Holz­ bearbeitung. Das ist Holzbear­ beitung pur ­ jeder Besucher hat die Möglichkeit, das komplette Maschinenprogramm der Marken Felder, Format­4 und Hammer auf Herz und Nieren zu testen und live zu erleben. Die Auswahl wird abgerundet durch ein großes Gebrauchtmaschinenangebot in allen Preis­ und Leistungsklassen. „Bei der Simulation des Kun­ denbetriebs testet unser Kunde verschiedene Maschinenkonzep­ te und findet so die perfekte Lösung für seine individuellen Anforderungen an perfekte Holz­ bearbeitung“, erklärt der Tiroler Unternehmer.

Fortschritt bedeutet Wachstum Felder investiert 60 Millio­ nen in den Produktionsstandort Hall i.T. Die Felder Gruppe plant zukunftsorientiert mit Lieferpro­ grammerweiterungen und einer kontinuierlichen Weiterentwick­ lung der weltweiten Präsenz. Ein Ausbau der Produktionsanlagen ist daher unumgänglich und so werden bis 2021 ca. 60 Mio Euro

in den Standort Hall in Tirol investiert. Die Hallenflächen werden sich von derzeit 65.000 m² auf ca. 81.000 m² Nutzfläche erhöhen. Alleine die Erweiterung des Logis­ tik­ und Bürokomplexes umfasst 3600 m² neu erschlossene Grund­ fläche und beinhaltet ein 30 Meter hohes Hochregallager mit Lager­ fläche für 7420 Euro­Paletten, 260 CNC­Bearbeitungszentren und 200 Kantenanleimmaschinen. Mittelfristig sind bis zu 100 zu­ sätzliche Arbeitsstellen geplant.

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Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

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Woche 17-18 · 27. April 2018

38 · tischlereizulieferanten · Die Wirtschaft

Jeckel Nutzfahrzeuge Lustenau Zwei Auszeichnungen für den nachhaltigen Iveco Daily Blue Power: VAN of the Year 2018 und Sustain­ able Truck of the Year. Der Daily Blue Power – die neue nachhaltige Reihe von IVECO für den urbanen Raum – ist von 25 internationalen Fachjournalisten zum International Van of the Year 2018 gewählt worden. Der Daily Electric ist das 100 % emissionsfreie Fahrzeug. Der Daily Euro 6 RDE 2020 Ready (Real Driving Emission) ist der erste Transporter, der die für 2020 vorge­ sehene Regulierung erfüllt und der Daily Hi­Matic Natural Power mit dem ersten 8­Gang­Automatikge­ triebe für Erdgastransporter. Alle Fahrzeuge, Elektro, Erdgas und SCR wurden von IVECO entwickelt. Beeindruckt war die Jury von der technischen Innovation und davon, dass der Diesel weiterhin einen ho­

Der ausge­ zeichnete iveco Daily Blue Power.

hen Stellenwert hat: Drei Jahre vor Einführung der RDE (Real Driving Emission) wurde der Daily als Die­ selvariante präsentiert. Daily Electric: Das Zero­Emission­ Fahrzeug für die strengsten städti­ schen Einfahrts­Beschränkungen. Mit einer Reichweite von bis zu 200 km im realen Einsatz ist er für die Innenstadtbelieferung bestens geeignet. Der Schnelllademodus von 2 Stunden wird durch einen Eco­Power Fahrmodus und eine re­ generative Bremsfunktion ergänzt. Daily Euro 6 RDE 2020 Ready: Als fortschrittlichstes Dieselfahrzeug im Transporterbereich wurde die­

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ser Motor für den Real Driving Emissions (RDE) Zyklus entwi­ ckelt. Das Modell erfüllt bereits jetzt die herausfordernden Um­ weltziele 2020 mit einer bereits heute verfügbaren Lösung, die von der niederländischen Organi­ sation Applied Scientific Research (TNO) unabhängig bestätigt wur­ de. Basis dieser Neuerung ist der optimierte 2,3­Liter­Motor, der über mehr Hubraum verfügt als bei anderen Herstellern. Völlig neu überarbeitet, bietet er jetzt eine verlängerte Lebensdauer und niedrigere NOx Emissionen im Fahrbetrieb und bis zu 7 %

niedrigerer Verbrauch als bei der aktuellen Version. Daily Hi­ Matic Natural Power: Das ist das erste Fahrzeug mit komprimier­ tem Erdgas und Hi­Matic – der einzigartigen 8­Gang­Automatik von IVECO. Im Vergleich zum Schaltgetriebe bringt das Hi­ Matic­Getriebe 2,5 % Verbrauchs­ ersparnis. Der 3­Liter­Motor mit 136 PS liefert ein klassenbestes Drehmoment von 360 Nm, dabei produziert der Motor 76 % we­ niger Partikel und 12 % weniger NOx als sein Diesel­Pendant. Dies bringt eine CO2 Einsparung von 5 % im Stadtzyklus und kann durch die Verwendung von Bio­Methan bis auf 95 % gesteigert werden.

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Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

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Tischler Rohstoff. Gemeinschaftsgeist und Entschlossenheit Mit viel Pioniergeist gründeten Vorarlbergs Tischler und Zim­ merer die Einkaufsgenossenschaft Tischler Rohstoff. Kurz vor dem 80­jährigen Jubiläum sind die alten Stärken wieder gefragt. Das Tischler Handwerk befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel.

Tiefgreifender Wandel Die Wertschöpfungskette ver­ schiebt sich in Richtung Industrie, weg vom Handwerk, weg von der Eigenständigkeit bei der Materi­ albeschaffung. Für die Genossen­ schaft ein Alarmzeichen: Verringert sich langfristig das Einkaufsvo­ lumen, stehen harte Zeiten bevor, weil dann die Industrie die Preise bestimmt. Thomas Singer, Ge­ schäftsführender Vorstand, kennt den Markt: „Die internationale Entwicklung zeigt einen klaren Trend zur Größe. Wir können und

Die 1800 m2 große Ausstel­ lung für holzbö­ den, terrassen, türen, fassaden und mehr…

wollen uns diesem Trend nicht ver­ schließen, sondern uns auf die ei­ gene Stärke besinnen und aak ktiv den Markt bewegen.“ Nur eine Genos­ senschaft des echten Miteinander und Füreinander verfügt über die notwendige Kraft und Marktstärke.

Europaweit einzigartige Zweimann­Zustellung. „Das ist Spitze und ein weiterer, guter Grund, der Genossenschaft

die Treue zu halten“, freut sich ein dynamischer Tischlereichef und verweist auf die europaweit einzigartige Zweimann­Zustel­ lung, hohe Lieferfähigkeit und Termintreue. Durch den eige­ nen Fuhrpark und eine überdach­ te Lagerfläche von 14.000 m2 garantiert die Genossenschaft bei Bestellungen bis 16.30 Uhr eine Auslieferung von Lagerware am Folgetag an jeden Ort in Vorarl­ berg. „Bei der Anlieferung der

Ware haben die Kunden beide Hände frei – die Ware wird von unserem Fahrer und Beifahrer an der Bordsteinkante entladen.“

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Anzeigenverwaltung: Media­Team GmbH Interpark Focus 3 6832 Röthis Telefon 05523 52392 office@media­team.at www.media-team.at

Philip österle (3. Platz), Julien Blanc (1. Platz) und Julian Piazz zza (2. Platz).

Mit der Teilnahme an den Landeslehrlingswettbe­ werben der Dachdecker in Hallein (19. April) konnten die Vorarlberger Dachdeckerlehrlinge ihr Können eindrucksvoll un­ ter Beweis stellen. „Mit ihrem hervorragenden Ab­ schneiden haben unsere Lehr­ linge einmal mehr die hohe Qualität der Lehrlingsausbildung dokumentiert“, betont Innungs­

an Moosbrugger. meister Roman Insgesamt neun Vorarlberger Dachdeckerlehrlinge, die auf die andesberufsschule in Hallein Lan gehen, nahmen am gemeinsamen Wettbewerb mit den Salzburger Dachdeckern teil. Der erste Platz ging heuer aan n Julien Blan anc von der Firma Peter in Götzis, Julian an Piazza von der Firma Ing. Gunter Rusch in Alberschwende belegt gte den zweiten und Philip Österle von der Firma Baldauf Dachdek­ kerei­Spenglerei in Doren den dritten Platz. (gsi)n

44. hypomeeting in Götzis Die Vorbereitungen für das 44. Hypomeeting am 26. und 27. Mai laufen auf Hochtouren. In die planung, organisation und erfolgreiche Durchführung dieser renommierten Sportveranstaltung im Mösle-Stadion in Götzis sind auch zahlreiche Vorarlberger Dienstleister involviert. Den organisatoren ist es ein besonderes Anliegen, Wertschöpfung, soweit wie möglich, in der region zu generieren. Wertschöpfung wird u. a. auch durch Nächtigungen, zusätzliche einnahmen in der Gastronomie, touristische einrichtungen, ÖpNV und einzelhandel generiert. Alleine durch Übernachtungen bleiben rund 300.000 euro in der region. Daneben profitieren rund 100 Vorarlberger Unternehmen jährlich direkt vom Hypomeeting Götzis.  www.meeting­goetzis.at


Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

Extra

· 41

Sondermaschiinenbau Vorarlbergs Sondermaschinenbauer sind mit Innovati­ on und großer Flexibilität allen Herausforderungen ge­ wachsen und mit ihren Produkten weltweit vertreten. Die Vorarlberger Sondermaschi­ nenbauer entwickeln, konstru­ ieren und fertigen für spezielle Kundenwünsche in den viel­ fältigsten Einsatzgebieten: Von der Pipeline­ oder Schienenle­ gemaschine über Pressen und Greifer, Förderanlagen, Hebe­ und Arbeitsbühnen bis hin zu Bau­ und Fertigungsmaschinen samt Spezialzubehör. Durch Innovation und große Flexibilität sind sie allen Herausforderungen bestens

gewachsen. Dabei werden sowohl komplett neue Maschinen entwi­ ckelt als auch kundenspezifische Anpassungen an bestehenden Maschinen vorgenommen. Die heimischen Betriebe, die sich in diesem Geschäftsfeld spezialisiert haben, statten da­ bei nicht nur internationale Top Player, sondern auch innovative Nischenunternehmen mit ihren Einzel­ oder Kleinserienanferti­ gungen aus.

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Woche 17-18 · 27. April 2018

42 · Sondermaschinenbau · Die Wirtschaft

witzemann+fritz CNC Solutions setzt auf „Industrie 4.0“ Fräs­ und Drehteilferti­ gung im Zeichen der Zeit. Die Firma witzemann+fritz CNC Solutions aus Lustenau hat in den letzten 18 Monaten stark aufgerüstet. Der Trend geht ganz

klar in die Industrie 4.0­Zukunft. Drei neue CNC­Bearbeitungs­ maschinen mit Roboterbeladung ergänzen ab sofort den bestehen­ den modernen Maschinenpark. Bereits im Vorfeld wurde das CAM­Programmiersystem stark erweitert. Das große Ziel lautet: „Einzelteil = Serienteil“. Damit blickt witzemann+fritz in die Zukunft und bietet profes­ sionelle CNC­Lösungen in der Zerspanungstechnik und im Ma­ schinenbau.

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KUGELFINK weiter auf Erfolgskurs Der Spezialist für Wälzla­ ger, Antriebstechnik und Linearsysteme bleibt auch 2018 weiter auf Erfolgs­ kurs. Erst Anfang 2017 hatte Kugelfink durch den Neubau im Luste­ nauer Millennium Park eine Weichenstellung für die Zukunft gesetzt und die Grundlage für das zukünftige Wachstum geschaffen. Dieses Potenzial wurde offen­ sichtlich genutzt. 2017 konnte mit einem deutlich zweistelligen Umsatzwachstum abgeschlossen werden und auch die ersten Mo­ nate in 2018 weisen mit erneu­

maschinenzu­ standsüber­ wachung mit modernsten technologien.

tem zweistelligem Plus auf eine äußerst positive Entwicklung hin, berichtet Geschäftsführerin Karin Fink­Loos.

Kugelfink punktet bei seinen Kun­ den aus Industrie und Gewerbe durch hohes Qualitäts­ und Ser­ viceniveau. Dabei hebt sich der

technische Händler auch durch moderne Dienstleistungen ab. Beispielsweise wird der Zustand von Maschinen und Anlagen der Kunden zur frühzeitigen Feh­ lererkennung mittels dem SKF QuickCollect Sensor und der SKF QuickCollect App überwacht. Mit der Analyse und Auswertung der Daten können ungeplante Still­ standzeiten vermieden und pro­ aktive Instandhaltungen geplant werden. Das Unternehmen präsentiert sein Leistungsspektrum auf der Vier­Länder­Lieferantenbörse am 7. Juni 2018 im Dornbirner Messe­ gelände.

Online lesen: wko.at/vlbg


Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

· Sondermaschinenbau · 43

Mit uns geht es

hoch hinaus

sonderhubbühnen für Flugzeuge & automobile

Das perfekte Zusammenspiel von Leidenschaft, Technik & Innovation Automobile und Flugzeuge fas­ zinieren die Menschheit von jeher. Der Traum vom Fliegen ist schon lange nicht mehr nur ein Traum. Alte Flugzeuge und Fahrzeuge ziehen uns ma­ gisch an. Nicht umsonst findet das zukünftige Museum FFA am Aiport St. Gallen in Alten­ rhein so einen Zuspruch.

Nutzlast: max. 4500kg, Nutzhub: max. 5555mm, Hubsystem: Hydraulikzylinder und Seil, Plattformmaße (L x B x T): 10,50m x 12,15m x 0,22m, Plattformeigengewicht: 16.000kg

Hier werden Flugzeuge aus der Schweizer Armee sowie Fahrzeuge aus den 30er­Jah­ ren und jüngere Sport­ & Rennfahrzeuge ausgestellt.

Erfahrung im Bereich Sonder­ maschinenbau und manches ausgefallene Projekt, das wir erfolgreich gemeistert haben, kommen uns hier sehr zugu­ te. Die Herausforderung war es jedoch, zwei Hubbühnen zu konstruieren, die funktional & innovativ und zugleich optisch ansprechend sind – schließlich werden sie ein Teil der tägli­ chen Attraktionen sein.

Sondermaschinenbau mal ANDERS. Promotion

Aaron Rützler - Konstrukteur: „Durch die hervorragende Zusammenarbeit konnten wir die Flugzeughubbühne in das Gesamtszenario integrieren, sodass nicht nur die Flugzeuge selber im Vordergrund stehen, sondern auch die Flugzeughubbühne ein technisches Highlight darstellt.“ Die Mobile sprechen für sich, aber wie funktioniert alles hin­ ter den Kulissen? Hier kommen wir ins Spiel. Unsere 36­jährige

Am 20./21. Juli 2019 ist die offi­ zielle Eröffnung des neuen FFA Museums ­ exakt 50 Jahre nach der erfolgreichen Mondlandung und 25 Jahre nach der Grün­ dung des Fliegermuseums in Altenrhein. Wer nicht so lange warten kann und unsere Leiden­ schaft für Sondermaschinenbau in Kombination mit Oldtimern erleben möchte, der kann dies schon vorab in Lindau in der Eil.Gut.Halle direkt am Hafen tun.

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Nutzlast: max. 3500kg, Nutz-hub: max. 9040mm, Hubsystem:: zwei Flachriemen über Hydrau-likzylinder angehoben

Schmid Anlagenbau GmbH Zentrale römerstraße 84 A 6811 Göfis tel +43 5522 72814 office@schmidgroup.at www.schmidgroup.at


Woche 17-18 · 27. April 2018

44 · Sondermaschinenbau · Die Wirtschaft

REISCH: Nicht nur Sondermaschinen! Die neue CNC­Fräse meistert jede Herausforderung REISCH Maschinenbau in Fras­ tanz investierte rund 1 Mio. Euro in eine neue CNC­Fräse (Sach­ mann TRT 314 HS) und öffnet so seinen Kunden ein noch breiteres Feld in der effizienten Lohnferti­ gung. Das Fertigen großer und teils sehr komplexer Frästeile zählt zu den stark wachsenden Geschäftsfeldern von REISCH. Durch die neue CNC­Fräse mit integriertem Rundtisch kann das engagierte Team der großen Nachfrage, speziell im Bereich des Fertigens von Großteilen, nachkommen.

5­Seiten­Bearbeitung großer Teile für flexible Lohnfertigung Die neue hightech Fräse ermög­ licht eine noch effizientere CNC­ Bearbeitung von bis zu fünf Mal größeren Kubaturen wie bisher. Allein die Verfahrwege sprechen

Die neue Großfräse für präzises fertigen von großen teilen. sogar ein sUV findet ausreichend Platz!

n f cNc­fräsen­facts: f Verf rfahrw rwege 4.000 mm x 3.000 mm horizontal und 2.000 mm vert rtikal f 5-Seiten-Bearbeitung mit hochpräzisem Nc-rundtisch f 3D Schwenkkopf mit 0,02° teilung f Bis 10t Werkstückgewicht f Nullpunktspannsystem f 80 Werkzeugplätze f 5000 1/min an der Spindel f Innenkühlung 40 bar für sich: 4.000 mm x 3.000 mm horizontal und 2.000 mm vertikal. Durch den hochpräzisen Rund­ tisch ermöglicht die Maschine eine 5­Seiten­Bearbeitung in ei­ ner Aufspannung. „Wir sorgen bei jedem Projekt für eine exakte

und schnellstmögliche Bearbei­ tung. Bei Bedarf unterstützen wir unsere Kunden gerne durch unser hauseigenes Konstrukti­ onsbüro“, so Bernhard Martin, Vertriebsleiter für den Bereich Lohnfertigung.

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reisch Maschinenbau Bernhard Martin bernhard.martin@reisch.at tel +43 5522 51710-0

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Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

· Sondermaschinenbau · 45

PROTEC: Schaltschran ankbau, Automatisierungs­ und Steuerungstechnik made in Vorarlberg

Innovation, Technik, Industrie 4.0.: Das fasziniert uns Seit über 30 Jahren ­ und rund 30 Mitarbeiter: Die Firma PROTEC ist in Vorarlberg einer der Vorrei­ ter in Sachen Schaltschrankbau, Automatisierungs­ und Steue­ rungstechnik ­ von der Projektie­ rung bis zur fertigen Inbetrieb­ setzung und Übergabe. Weshalb das Feldkircher Unternehmen für diese Bereiche brennt? „Weil uns Innovation, Technik sowie Indus­ trie 4.0 schlichtweg faszinieren. Mensch und Maschine sind näm­ lich ein perfektes Duo, wenn sie richtig zusammenspielen. „Wir geben unseren Kunden fle­ xible, schlüsselfertige Lösungen in einem hochkomplexen Umfeld an die Hand“, so Tobias Büchele, Technischer Leiter PROTEC. Kon­ kret bedeutet das: Das hochspezia­

lisierte Team fertigt zum Beispiel Schaltschränke ­ für Gewerbe oder Industrie, für individuelle oder hoch präzisierte Anforderungen und Zulassungen. Möglich ist al­ les ­ von der Einzelanlage über ei­ nen Prototypen bis zu einer hoch­ komplexen Anlage. „Praktisch für unsere Kunden: Wir übernehmen auf Wunsch entweder nur die Fer­ tigung ­ oder auch die komplette Projektierung der Anlage bis zur Fertigung, Einschulung und Inbe­ triebnahme.“ Dabei setzt PROTEC ausschließlich auf bewährte Kom­ ponenten von Marktführern. Aber nicht nur der Bereich Schaltschrankbau gehört zur rund 30­jährigen PROTEC­Ex­ pertise, sondern auch der ganze Bereich der Steuerungs­ und

Automatisierungstechnik. „Wir sind überzeugt: Nur, wenn alle Prozesse optimal aufeinander abgestimmt und integriert sind ­ also Planung & Projektierung, Programmierung, Visualisierung, Engineering, Montage, Service & Inbetriebnahme ­ funktioniert das Herzstück, das „zentrale Ner­ vensystem“, einer Anlage“, erklärt Tobias Büchele. Dass das Feldkircher Unterneh­ men mit seinen Lösungen die Branchen Maschinenbau, Verfah­ rens­ und Prozessindustrie sowie Gebäudetechnik vollständig ab­ deckt, ist natürlich kein Zufall, sondern Strategie. „Die digitale Vernetzung der Maschinen, An­ lagen und Systeme ist für uns ein wesentlicher Eckpfeiler von In­

dustrie 4.0. Das Gute: Wir beschäf­ tigen uns nicht erst seit gestern, sondern schon seit unserer Grün­ dung mit Prozessleitsystemen so­ wie der passenden Anbindung von Anlagen, Maschinen und Geräten. Unser Fokus: Digitale als auch technisch vernetzte Gesamtanla­ gen und ihrer beteiligten Systeme mit höchster Produktivität, Flexi­ bilität und Wirtschaftlichkeit.“

n K protec Steuerungen + prozesstechnik GmbH Studa 1a A 6800 Feldkirch tel +43 5522 32461 www.protec.at

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Woche 17-18 · 27. April 2018

46 · Sondermaschinenbau · Die Wirtschaft

Innovative Maschinenelemente Die MEW Maschinen­ elemente GmbH ist be­ währter Spezialist für Führungs­, Antriebs­ und Handhabungstechnik. Die MEW hat in Vorarlberg ih­ ren Sitz in Dornbirn und ist eine 100­prozentige Tochter des Familienunternehmens LTK im schwäbischen Waiblingen. „Wir liefern für die Industrie Füh­ rungssysteme im Maschinen­ und Anlagenbau“, sagt Ewald Theissl, An Geschäftsführer in Dornbirn. Rund 40 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen in Deutschland und Dornbirn. Hier in Vorarlberg befinden sich unter anderem Ver­ trieb, Technik sowie Lager­ und Montagemöglichkeiten, um den Kunden ein erstklassiges Service bieten zu können. In Waiblingen und Dornbirn stehen insgesamt ungefähr 4000 Quadratmeter Be­ triebsfläche zur Verfügung. „Rund 60 Prozent der Elemente kaufen wir zu und passen sie kunden­ spezifisch an“, informiert Ewald Theissl. Darüber hinaus bietet MEW noch Produkte aus eigener Fertigung an.

Vertriebspartner Das Produktprogramm umfasst Lineartechnik, Handhabungstech­

nik und Maschinentechnik. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Ku­ gelbuchsen sowie Wellen, Pro­ filschienenführungen, Kugelge­ windetriebe, Linearsysteme und Wälzlager. „Wir sind überdies Vertriebs­ partner“, sagt Theissl. So hat MEW den Vertrieb, die Lager­ vorhaltung und die kundenspezi­ fische Anpassung von Produkten für das japanische Unternehmen NSK und die taiwanische Firma TBI übernommen. MEW hebt sich von seinen Mitbewerbern auch durch das Serviceangebot ab. „Vom Produkt

zur ganzheitlichen Lösung“ lautet die Devise. Engineering Service, Prozessop­ timierung, Bauteilemanagement und After Sales lauten die einzel­ nen Segmente dieser ganzheitli­ chen Lösung. Sehr bewährt hat es sich in dem Zusammenhang, dass MEW auf der Unterneh­ menshomepage einen eigenen CAD­Konfigurator anbietet. „Der Kunde hat damit ein exzellentes Tool in der Hand, mit dem er sich das von ihm gewünschte Produkt maßgeschneidert und nach sei­ nen individuellen Bedürfnissen und Vorgaben zusammenstellen

kann“, betont Theissl. „Der Kunde erhält dann ein fertiges 3­D­ Modell nach seinen kundenspezi­ fischen Bedürfnissen.“ Die zufriedenen Kunden schät­ zen außerdem an den internen Strukturen von MEW, dass jedem Kunden ein direkter Ansprech­ partner im Vertrieb zu allen The­ men zugeteilt wird. Zum bewährten After Sales Service gehört übrigens auch die Möglichkeit zum sogenann­ ten After Sales Training. Theissl erklärt den Fachausdruck: „Wenn ein Monteur ein bestimmtes Bau­ teil zum ersten Mal in der Hand hat, tut er sich möglicherweise schwer damit. Für solche Fälle bieten wir eine Einschulung auf unsere Produkte direkt vor Ort an ­ eben das Afters Sales Training.“ Promotion

n K MeW Maschinenelemente GmbH Montfortstraße 21 A 6850 Dornbirn tel +43 5572 34286-0 info@mew.at www.mew.at


Woche 17-18 · 27. April 2018 Die Wirtschaft

· Betriebsnachfolge · 47

experten geben Nachfolgetipps Mit einem Netzwerk von Experten lädt die WKV zu einem Nachfolge­Frühstück sowie einem Nachfolge­ Sprechtag mit individueller Beratung. Wenn Firmenübergaben scheitern oder kein Nachfolger gefunden wird, gehen nicht nur das Lebens­ werk eines Pioniers, unersetzli­ che Erfahrung und Know­how für den Wirtschaftsstan andort verloren, auch tausende Arbeitsplätze ste­ hen österreichweit auf dem Spiel. Deshalb gibt es jetzt bei zwei Veran an­ staltungen der Wirtschaftskammer­ Betriebsnachfolge die Möglichkeit, berblick über das kom­ sich einen Ü Üb plexe Thema der Unternehmens­ nachfolge zu verschaffen, Experten kennenzulernen und einen „roten Faden“ für die erfolgreiche Nachfol­ geregelung zu erhalten.

Schwieriger als vor Jahren Bestehender Kundenstock, er­ fahrene Mitarbeiter, ein bewährtes Geschäftsmodell – in fast allen anchen sind dies Erfolgsfak aktoren, Bran die eindeutig für eine Betriebsüber­ nahme sprechen. Dennoch kan ann sich die Suche nach einem Nachfol­ ger – speziell bei Kleinstbetrieben –

     

Nachfolge als Prozess Betriebsübergabe und Pension Üb Übergabekonzept, Firmenwert und Nachfolgersuche Die Nachfolge aus steuerlicher Sicht Erbrecht und an andere rechtliche Aspekte Förderungen und Serviceleistun­ gen

n V eine Betriebsübergabe muss individuell geplant sein.

„erfolgreiche Unternehmensnachfolge“ Nachfolge­frühstück

Di, 15. Mai 2018, 8.30 – 10.30 Uhr Kulturbühne AmBach, Götzis experten informieren über Kernfragen einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge Anmeldung: www.wkv.at/ events/nachfolge-fruehstueck

schwieriger als vor Jahren gestalten. Betrug der An Anteil aan n Üb Übertragungen innerhalb der Familie vor 20 Jahren noch 75 %, so hat sich dieser Wert heute bei rund der Hälfte einge­ pendelt. Damit gewinnt der Verkauf an an Mitarbeiter, ein externes Man anage­ ment, an an Mitbewerber oder strate­ gische Partn tner aan n Bedeutung. Seit mehreren Jahren bietet daher die Wirtschaftskammer mit der Nach­ folgebörse einen Online­Marktplatz für Üb Übergeber und Üb Übernehmer. Aber auch wenn ein geeign gneter Nachfolger innerhalb oder außer­ halb der Familie gefunden ist – zahl­ reiche Themen sind zu regeln und zu optimieren. Von der Kaufpreis­

findung über Finan anzierungsfragen, steuer­, gesellschafts­, zivil­ und erbrechtlichen Themen bis hin zur Mediation können Lösungen er­ forderlich sein. Dies zeigt gt auch die Komplexität einer Nachfolgerege­ lung. Es scheint daher nur logisch, dass optimale Lösungen oft nicht von heute auf morgen erzielt wer­ den können und dass es ratsam ist, sich für die eine oder an andere Frage Experten mit ins Boot zu holen.

„rechtlich vorzusorgen spart im ernstfall viel Zeit, Geld und Nerven.“

„es gibt kein patentrezept für die Nachfolgeregelung eines Unternehmens. Jede Firma benötigt ihre individuelle Nachfolgestrategie.“

„eine Betriebsübergabe sollte man nur einmal machen, insofern ist sie es auch wert, sich intensiv damit zu beschäftigen.“

Dr. herbert loos loos & Partner Gmbh, Unternehmensberatung

Dr. Jürgen reiner, Kammer der Wirtschaftstreuhänder

Deshalb informieren und bera­ ten Experten bei zwei Nachfolge­ veranstaltungen am 15. Mai und am 6. Juni 2018 über Kernfragen einer erfolgreichen Unterneh­ mensnachfolge. Die Themen sind:

Nachfolge­sprechtag

Mi, 6. Juni 2018, ab 13.30 Uhr Wirtschaftskammer Feldkirch einzelberatung mit experten Anmeldung: www.wkv.at/ events/nachfolge-sprechtag Auskünfte auch unter: 05522 – 305­1144

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„Die Betriebsnachfolge ist ein inhaltlich anspruchsvoller und emotional fordernder prozess. Genügend Vorlaufzeit und professionelle Begleitung sind oft wichtige erfolgsfaktoren.“ Benedicte hämmerle, mBA, cmc imPlus Unternehmensent­ wicklung Gmbh

Dr. Andreas huber, Dr. malin/Dr. egel & Partner, öffentliche Notare


Woche 17-18 · 27. April 2018

48 · tag der Arbeitgeber · Die Wirtschaft

517.000 Unternehmerinnen und Unternehmer schaffen 2,6 Millionen Arbeitsplätze! Und wünschen einen schönen 1. Mai. › wko.at/tagderarbeitgeber

österreichische Post AG WZ 16Z040716 W Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 feldkirch

Was wäre der Tag der Arbeit ohne Arbeit-

Die Wirtschaft Woche 17 und 18, 27. April 2018  
Die Wirtschaft Woche 17 und 18, 27. April 2018  
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