Die Wirtschaft - Nr. 17-18, 24. April 2015

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Die Wirtschaft Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 70. Jahrgang

Nr. 17-18 · 24. April 2015

Industrie will den Aufschwung nutzen Foto: Thinkstock

Konjunkturumfrage zeichnet aktuell positives Stimmungsbild. Seite 4+5 -Elektrowerkzeug und Zubehr online kaufen auf

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Die nächste Ausgabe erscheint am 8. Mai 2015

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für Freizeit, Gewerbe und Einsatz

Bürokratieabbau erreicht

Engagement vor den Vorhang

Mit der Genehmigungsfreistellungsverordnung wurde eine langjährige WK-Forderung erfüllt.

Das Bemühen der Wirtschaft in Sachen Energieeffizienz wird durch eine neue Serie dokumentiert.

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Nr. 17-18 · 24. April 2015

2 · Die Wirtschaft

Magazin  Kommentar

 Inhalt Themen der Woche

7 -19

„Ja“ zum Rauchverbot. Ab Mai 2018 darf in der heimischen Gastronomie nicht mehr geraucht werden. Dies wird von der Sparte Tourismus in der WKV grundsätzlich begrüßt.  7 digitaler Stammtisch. Im Dekogeschäft „ediths“ in Dornbirn gab GF Remo Klinger im Rahmen eines digitalen Stammtischs Einblicke in das „ediths-life“.  10

Interview der Woche. Daniel Horak, einer der Gründer der Crowdinvesting-Plattform Conda, stellt im großen Interview mit „Die Wirtschaft“ die Forderung auf: „Weniger fürchten, mehr machen!“  18, 19

 Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W www.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 27,30. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 21.621 (2. HJ 2014) – Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

Überbordender Verwaltungsaufwand ist untragbar Von WKV-Vizepräsident Ing. Edi Fischer Immer mehr Vorschriften, Auflagen und statistische Auswertungen machen der Wirtschaft das tägliche Leben zum bürokratischen Spießrutenlauf. Unternehmer sein macht oft keine Freude mehr. Freie Entscheidungen sind kaum machbar. Das Damoklesschwert „Staat“ wacht dauernd über einen. Geringfügige Überschreitungen werden teilweise mit drakonischen Strafen geahndet. Innovationen und Investitionen

werden mit teuren Auflagen und hohen Steuerzahlungen an den Rand der Verwirklichung gebracht. Gesetze, Verordnungen und Reglements im Übermaß, verhindern wirtschaftlichen Aufschwung und Erfolg. Das Einhalten der sich täglich ändernden Vorschriften, Richtlinien, Regeln sowie Melde- und Informationspflichten ist für Unternehmer umständlich und aufwendig. Mehr als 1.000 Stunden schaffen die Unternehmer schon kostenlos für den Staat. Zeit, finanzieller Aufwand und Engage-

ment, das man besser in den Betrieb stecken sollte, um im täglichen Wettbewerb bestehen zu können. Damit muss endlich Schluss sein. Ein moderner Staat braucht eine effiziente, effektive, qualitätsvolle, bürgernahe und serviceorientierte Verwaltung, die mehr leistet und weniger kostet.

 Foto der Woche

Die WIFI-Sprachmania, der größte österreichische Fremdsprachenwettbewerb für AHSSchüler, ging in der WKÖ ins spannende Finale. Die 43 Kandidaten, die sich in den Vorausscheidungen unter rund 5.000 Teilnehmern durchgesetzt hatten, stellten vor einer prominenten Fachjury ihr Können in Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Russisch unter Beweis. Zwei junge Vorarlberger trumpften mit ihrem großem Wortschatz, guter Argumentation und hoher Sprachgewandtheit auf: Sayman Stribl (rechts im Bild) vom BG Bludenz errang den Sieg in Englisch, Matthias Herburger vom BG Lustenau in Französisch.


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n DesignDialog

Zahl der Woche

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·3

Design = bedingungslose Praxistauglichkeit

Millionen Euro kostet die Sanierung des Arlbergstraßentunnels, der am 1. Dezember 1978 erstmalig für den Verkehr freigegeben wurde.

Tunnelsperre nun in Kraft

Die erste Phase der Sanierung des Tunnels schlägt sich nicht allein bei der ASFINAG mit enormen Kosten zu Buche. Auch die heimischen Transporteure und Frächter müssen höhere finanzielle Belastungen in Kauf nehmen. Einerseits müssen Lkw, die nicht in die Ziel-/Quellverkehrausnahme fallen, Umwege über München oder die Schweiz in Kauf nehmen. Die Ausweichroute über München oder die Schweiz stellt einen Umweg von bis zu 300 Kilometern dar - verbunden mit einem entsprechend höheren Kostenaufwand. Aber auch jene Lkw, die während der Sperre mit einer Ausnahmegenehmigung (Ziel-/Quellvekehr) über den Pass fahren dürfen, spulen Bergkilometer ab.

Foto: ASFINAG

Seit Dienstag ist der Arlbergstraßentunnel bis Mitte November komplett gesperrt. Auf die heimischen Transporteure kommen Mehrkosten zu.

Seit Dienstag wird der Arlbergstraßentunnel saniert.

Ein Bergkilometer ist viermal teurer als ein „gewöhnlicher“ Autobahnkilometer. Die heimische Verkehrspolizei überwachte bereits am ersten Tag das Fahrverbot für Lkw über den Pass auf einem in Stuben eingerichteten Vekehrskontroll-

n Jawohl! Großer Wurf für die Wirtschaft Weniger Bürokratie für Gründer und Inhaber von Kleinunternehmen – das bringt die Genehmigungsfreistellungsverordnung, die vergangene Woche in Kraft getreten ist. Sie befreit eine große Zahl kleiner Betriebe von der Genehmigungspflicht für ihre Betriebsanlagen – das spart Zeit und Geld. Mit der Verordnung wird eine langjährige Forderung der Wirtschaftskammer realisiert. Die Experten der Wirtschaftskammer haben, gestützt auf Vollzugserfahrungen mit Praktikern des Anlagenrechts-

vollzugs, konkrete Vorschläge erarbeitet, die Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner nun aufgegriffen hat. Ein schöner Erfolg für die Wirtschaftskammer und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Verwaltungsreform. Deren Notwendigkeit ist unbestritten. Entscheidend sind aber konkrete Schritte, die sie mit Leben erfüllen und tatsächliche Entlastungen bringen. Daumen nach oben! (moh)n

platz. Von 73 angehaltenen und kontrollierten Schwerfahrzeugen mussten 34 Fahrzeuge zurückgewiesen werden. Gleichzeitig hielt die Exekutive bereits in Nüziders Lkw an, um sie über das Fahrverbot noch einmal zu informieren. (pf)n

DesignDialog mit PIEPS und Nussbaumer Design SAS am Donnerstag, 7. Mai um 19.00 Uhr im designforum Vorarlberg, CAMPUS V, Dornbirn. „DesignDialog“ ist eine Reihe von öffentlich geführten Gesprächen zwischen Produktdesignern und ihren Kunden: sie reden über ihre gemeinsame Arbeit, deren Spielregeln, Herausforderungen in der Zusammenarbeit und den gemeinsamen Erfolgen. Diesmal sind Produktdesigner Christoph Nussbaumer, gebürtiger Dornbirner mit renommierter Designagentur in Novellara (I) und Markus Eck, CEO der PIEPS GmbH (dem führenden Hersteller von Lawinen-Sicherheits-Ausrüstung) im Gespräch. Ein Pflichttermin für Designinteressierte, produzierende Industrie und Outdoor-Sportler gleichermaßen. Anmeldungen per Mail an vorarlberg@designforum.at Mehr Infos: www.designforum.at/v

n Nein danke! Daneben gesteuert! Die Bundesregierung hat in jüngster ZeitdesÖfterengezeigt,dasssienicht in der Lage ist „steuernd“ einzugreifen! Die Eingriffe der Politik, um eine Verhaltensänderung der Menschen oder Unternehmen herbeizuführen, endet entweder im gänzlichen Desaster, wie beim Energieeffizienzgesetz (hier weiß man Monate nach Inkrafttreten noch nicht wie das Gesetz befolgt und umgesetzt werden soll), ist mit hohen Kosten verbunden, wie bei der teuren Umsetzung des Raucherschutzgesetzes oder erweisen sich alles andere als treffsicher, wie bei

der neuesten Idee, die Dienstwagen höher zu besteuern. Da spricht die Regierung davon, die Leistungsträger zu entlasten und erhöht dann genau denen, die viel arbeiten unddabeifürdieFirmaunterwegs sind, die Steuer auf den Dienstwagen, sodass von der zuvor versprochenen Steuererleichterung nichts mehr über bleibt! Und das ganze nur, um steuernd einzugreifen und eine Verhaltensänderung zu erzwingen! Nur - es funktioniert nicht! So ändert man ein Verhalten nicht, sondern erzeugt Frust und Politverdrossenheit. Daumen nach unten! n


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4 · Die Wirtschaft

Thema Vorarlberg g kämpft sicc Laut aktueller Konjunkturumfrage in der Vorarlberger Industrie wird die Geschäftslage zurzeit überwiegend positiv beurteilt. Auch beim Mitarbeiterstand geht der Trend deutlich nach oben.

eher verhalten. Nur 10 Prozent der Befragten erwarten eine günstigere GeschäftslageinsechsMonaten. Für 86 Prozent wird sie in etwa gleich bleiben.

„Die aktuelle Entwicklung ist erfreulich, zumal vor allem einige internationale Voraussetzungen für Wachstum, etwa durch einen konkurrenzfähigen Euro, gut sind. Diese Chancen gilt es zu nutzen“, erklärt Mag. Michael Amann, Spartengeschäftsführer der Vorarlberger Industrie. Kopfzerbrechen bereitet aber weiterhin der anhaltend hohe Preisdruck.

Weiterhin stark unter Druck sind die Verkaufspreise. Während kein Unternehmen mit steigenden Verkaufspreisen rechnet, erwarten 33 Prozent sogar ein weiteres Absinken ihrer Verkaufspreise. Günstig wirkt sich die aktuelle Konjunktur jedoch auf die Beschäftigung aus, insbesondere die Maschinen- und Metallindustrie sendet hier positive Signale. 37 Prozent der befragten Industrieunternehmen,verteiltüber alle Branchen, wollen ihren Mitarbeiterstand in den nächsten drei Monaten erhöhen, von 56 Prozent soll er gehalten werden (Verbesserung des Saldowertes um +31 %-Punkte!).

Geschäftslage verbessert

Wachstum ermöglichen

Der „Geschäftsklima-Index“ der Vorarlberger Industrie – das ist der Mittelwert aus der aktuellen Geschäftslage und der Einschätzung der Geschäftslage in sechs Monaten - hat sich gegenüber dem 4. Quartal 2014 von +23,30 auf +31,40 %-Punkte weiter verbessert und bewegt sich damit schon beinahe wieder auf Vorkrisenniveau. 57 Prozent der befragten Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage mit gut, für nur ein Prozent ist sie derzeit schlecht. Allerdings sind die Erwartungen für das nächste halbe Jahr

„Oberstes politisches Ziel in Österreich und auch Vorarlberg muss es sein, Wachstum weiter zu ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu erhöhen, damit sich die Unternehmen positiv entwickeln können. Die internationalen Voraussetzungen dafür sind derzeit aufgrund der niedrigen Zinsen, eines konkurrenzfähigen Euros und eines niedrigen Ölpreises recht günstig. Im Vergleich zu Österreich haben Länder wie Deutschland oder Schweden exzellente Zuwachsraten, bei gleichzeitig hoher Beschäf-

Von Herbert Motter

Die Vorarlberger Industrie ist weiter auf dem Weg nach oben. Quer durch alle Branchen hat sich die Geschäftslage verbessert.

tigung. Diese Länder profitieren davon, dass sie Reformen gemacht haben, auf die wir in vielen Bereichen noch warten“, betont Amann. „Zusätzliche Urlaubstage und eine Verkürzung der Arbeitszeit bei gleicher Entlohnung, wie die Gewerkschaft fordert, sind aus unserer Sicht völlig unverständlich, zumal wir jetzt besonders mit dem Mangel an Fachkräften zu kämpfen haben. Dass Modelle einer stupiden Arbeitszeitverkürzung für Wirtschaft, Wachstum und Beschäftigung nicht zuträglich sind, sieht man an internationalen Beispielen wie Frankreich,woeindeutlicherEinbruchder Wettbewerbsfähigkeit und höhere Arbeitslosenzahlen die Folge waren“, so Amann. Es gebe auch keine Notwendigkeit für die Einführung eines BonusMalus-Systems zur Beschäftigung älterer Mitarbeiter. Derartige verordnete Quoten bestrafen letztlich

Unternehmen für die Beschäftigung jüngerer Menschen, bringen einen extremen Bürokratieschub und engen den unternehmerischen Spielraum ein weiteres Mal massiv ein. Zudem entwickelt sich die Beschäftigungsquote der über 50-Jährigen – entgegen der polemischen Propaganda diverser Arbeitnehmerinteressenvertretungen – sogar noch besser als die allgemeine Beschäftigung. Das zeigt, dass die Betriebe die Erfahrung und das Wissen ihrer älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr schätzen und in der betrieblichen Praxis gern darauf zurückgreifen. Die Regierung tue daher gut daran, von einem BonusMalus-System weiterhin die Finger zu lassen. An der aktuellen Umfrage der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Vorarlberg und der IV Vorarlberg haben sich 37 Unternehmen mit insgesamt 18.239 Beschäftigten n beteiligt.


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· Industrie · 5

n Branchendetails f

In der Maschinen- und Metallindustrie hat sich die Geschäftslage weiter verbessert. 73 Prozent der befragten Unternehmen sprechen von einer aktuell guten und kein Unternehmen von einer schlechten Geschäftslage. Knapp über die Hälfte (51 Prozent) der Betriebe will ihren Beschäftigtenstand erhöhen. In dieser Branche ist allerdings auch der Preisdruck am höchsten. 56 Prozent erwarten sinkende Verkaufspreise.

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In der Nahrungs- und Genussmittelindustrie ist die Geschäftslage stabil bis gut.Positiv ist auch, dass 35 Prozent der Unternehmen vorhaben, ihren Personalstand zu erweitern. Die Auslandsgeschäfte ziehen wieder an. 51 Prozent rechnen mit steigenden Exporten. Optimistischer als im letzten Quartal fällt in der Branche der Ausblick auf die Geschäftslage in sechs Monaten aus.

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In der Textilindustrie bleibt die Geschäftslage ebenfalls auf einem stabilen, allerdings vergleichsweise bescheidenen Niveau. Für alle befragten Unternehmen ist sie ident mit dem Vorquartal. In sechs Monaten wird mit einer schlechteren Ertragssituation und einem leichten Rückgang des Beschäftigtenstandes gerechnet.Auch hier herrscht weiterhin Druck bezüglich der Verkaufspreise.

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In der Elektro- und Elektronikindustrie hat sich die Geschäftslage konstant gut entwickelt, wobei allerdings aufgrund des aktuell hohen Niveaus keine weitere Verbesserung in sechs Monaten erwartet wird. Durchgehend positiv werden aktuell Auftragsbestand, die Auslandsaufträge und die Ertragssituation beurteilt.

n Führungswechsel

Georg Comploj zum neuen Spartenobmann der Vorarlberger Industrie gewählt Jahre Industrie-Spartenobmann war und daher für diese Funktion nicht neuerlich antreten konnte, wurde zum SpartenobIm Rahmen der konstituierenden mann-Stellvertreter und auf Vorschlag von Spartenobmann Sitzung der Industrie-Spartenkonferenz wurde das neue Spar- Comploj auch zum „Bildungssprecher der Vorarlberger Indutenpräsidium (Spartenobmann und Spartenobmann-Stellvertre- strie“ gewählt. ter) gewählt. Neuer Spartenobmann der Vorarlberger Industrie Die Wahl des zweiten Spartenobmann-Stellvertreters fiel ist DI Georg Comploj (Firma Getzner, Mutter & Cie), langjäh- auf Mag. Jürgen Rauch (Rauch Fruchtsäfte). Die Wahlen erfolgriger Obmann der Fachgruppe der Textil-und Bekleidungsindu- ten allesamt einstimmig. Präsident Manfred Rein dankte allen strie, der in den letzten beiden Funktionären für die hervorraFunktionsperioden bereits die gende Arbeit und die BereitFunktion des Spartenobmannschaft, sich in der InteressenStellvertreters übernommen hatte. DI Christoph Hinteregger vertretung der Wirtschaft auch weiterhin aktiv zu engagieren. (Fa. Doppelmayr), der über 17 DI Georg Comploj folgt dem langjährigen Obmann DI Christoph Hinteregger nach.

DI Georg Comploj übernimmt das Amt von DI Christoph Hinteregger (l.)


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Österreich Bürokratieabbau bei Betriebsanlagen erreicht Mit der Genehmigungsfreistellungsverordnung wird eine langjährige WKÖ-Forderung erfüllt. Sie bringt jährlich 6,6 Millionen Euro Kostenersparnis für die Wirtschaft. „Diese Verordnung ist ein wichtiger Erfolg für uns, denn sie befreit eine große Zahl von kleinen und Kleinst-Betrieben von Genehmigungspflichten für ihre Betriebsanlagen“, so WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser. Das bedeutet für viele Gründer, dass sie rascher starten können. Und bestehenden Betrieben wird die Rechtsunsicherheit genommen, ob bei ihnen nun eine anlagenrechtliche Genehmigungspflicht zutrifft oder nicht. Diese Frage wurde bisher in den Bundesländern und Bezirken unterschiedlich beantwortet. Im Einzelfall drohten sogar Sanktionen, wenn nachträglich doch eine Genehmigungspflicht behauptet wurde.

Ein neu gegründeter Malerbetrieb spart sich im Schnitt 2.400 Euro.

Berechnet man externe Kosten und den eigenen Zeitaufwand, beläuft sich die Kostenersparnis für Gründer pro Fall auf rund 2.000 bis 3.000 Euro. Ein Friseur etwa, der einen neuen Betrieb eröffnen möchte, spart Kosten für ein Genehmigungsverfahren von im Schnitt rund 2.300 Euro. Bei einem Malerbetrieb sind es im Schnitt 2.400

Euro, bei einem Installateurbetrieb 2.700 Euro und bei einem Floristen 2.100 Euro. Für die Wirtschaft insgesamt entfallen Kosten im Ausmaß von rund 6,6 Millionen Euro pro Jahr. Geld erspart sich auch die Verwaltung, da bisher ja zahlreiche Genehmigungsanträge bearbeitet, begutachtet und erledigt werden

mussten. Hier wird der eingesparte jährliche Aufwand auf 8,4 Millionen Euro geschätzt. Die Genehmigungsfreistellung betrifft insgesamt rund 100.000 Betriebe aus Handel, Gewerbe und Handwerk sowie aus dem Dienstleistungssektor. Viele dieser Betriebe wurden auch bisher in der Praxis sinnvollerweise nicht als genehmigungspflichtig betrachtet - bei strenger juristischer Interpretation hätte jedoch auch oft eine Genehmigungspflicht angenommen werden können. So kam es nicht nur von Bundesland zu Bundesland, sondern auch von Bezirk zu Bezirk zu unterschiedlichen Verwaltungspraktiken. Hochhauser: „Das Damokles-Schwert einer nachträglichen Genehmigungshürde fällt nun weg.“ Hochhauser: „Dies ist ein erster erfreulicher Schritt zur Entlastung, dem weitere folgen sollten auf dem Weg zur Verwaltungsreform. Ich bin zuversichtlich, dass die Zurücknahme überschießender Genehmigungserfordernisse ausgeweitet n werden kann.“

EPU: Entbürokratisierung im Fokus Für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) konnten bereits wesentliche Erleichterungen erreicht werden – an weiteren Verbesserungen muss konsequent gearbeitet werden. „Im Jahr 2014 gab es 278.411 EPU in Österreich, was einem Anstieg von 4,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2013 (266.910 EPU) entspricht“, so Elisabeth ZehetnerPiewald, Bundesgeschäftsführerin der Jungen Wirtschaft, zu den aktuellen Zahlen der EPU-Statistik. Mit einem Anteil von rund 58 Prozent der Mitglieder der Wirtschafts-

kammern sind EPU ein unverzichtbarer Bestandteil von Österreichs Wirtschaft. „Wir arbeiten seit Jahren konsequent an besseren Rahmenbedingungen für EPU und konnten schon zahlreiche Verbesserungen auf Schiene bringen“, verweist Zehetner-Piewald etwa auf das Krankengeld für Selbstständige oder die Verdoppelung des Wochengeldes für Unternehmerinnen. Erfreulich sei zudem, dass Kleinstunternehmer auch von der kürzlich präsentierten Steuerreform entlastet werden sollen. So wird es beispielsweise für Unternehmen mit einem Jahreseinkommen bis 30.000 Euro eine Ersparnis

von 1.316 Euro pro Jahr geben. „All dies sind Schritte in die richtige Richtung, denen weitere folgen müssen, etwa eine Entlastung im Bereich der SozialversicherungsBeitragsleistung für geringverdienende Unternehmer.“

Steuererklärung auf einer Seite Ein wesentlicher Fokus der WKÖ liegt im Bereich der Entbürokratisierung. „Die heimischen EPU sind Pioniere, Trendsetter und Netzwerkprofis in der österreichischen Unternehmerlandschaft. Sie sollten sich in erster Linie auf ihr Geschäft konzentrieren können

E. Zehetner-Piewald.

und sich nicht mit zeitraubenden bürokratischen Hürden herumschlagen müssen. Davon sind EPU besonders betroffen“, fordert die WKÖ-Expertin Entlastungsmaßnahmen, wie etwa eine Vereinfachung der Steuererklärung für Kleinunternehmer. Die „Steuererklärung auf einer Seite“ würde den Zeit- und Kostenaufwand vor allem für Kleinstunternehmer stark ren duzieren.


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· Tourismus · 7

„Ja“ zum Rauchverbot ab 2018, aber Entschädigungszahlungen erhöhen Ab Mai 2018 darf in der heimischen Gastronomie nicht mehr geraucht werden. Dies wird von der Sparte Tourismus in der WKV grundsätzlich begrüßt. Von Peter Freiberger „Die Regelung entspricht dem EU-Trend“, sagt Andrew Nussbaumer, Fachgruppenobmann Gastronomie in der WKV. Mit der Übergangsfrist von rund 3 Jahren zur Umsetzung in den Betrieben ist er gesamtheitlich betrachtet einverstanden. „Dies stellt das bestmögliche Ergebnis dar, das wir erreichen konnten. Wichtig ist, dass sich die Wirte nun auf einen fixen Termin einstellen und planen können. Das war bisher leider nicht der Fall.“

Unzureichende Entschädigung Die finanziellen Entschädigungen seien freilich unzureichend. „Wir sind nicht zufrieden mit der Höhe der vorzeitigen Abschreibungen und dass es keine Ersatzzahlung gibt“, kritisiert der Fachgruppenobmann. Wer seinen Betrieb bereits bis Juli 2016 rauchfrei macht, kann ebenfalls vorzeitig abschreiben, erhält jedoch zusätzlich eine Prämie in Höhe der noch offenen Abschreibung.

„Ausgeraucht“ heißt es ab Mai 2018 in der heimischen Gastronomie.

und Getränke in diesen Raum mitnehmen. Es müsse eine einheitliche Variante für Gastronomie und Hotellerie gelten, fordert die Sparte. Sonst bestehe die Gefahr, dass ein Keil zwischen die Betriebe gelange.

Gewerbeordnung ändern Eine Änderung verlangen die Gastronomen außerdem bei der Gewerbeordnung. „Der Bereich

außerhalb der Betriebsstätte darf nicht länger im Verantwortungsbereich des Gastwirts liegen“, fordert Nussbaumer.

„Die Branche hat bei der Protestkundgebung der sogenannten Westachse gegen die Steuerpläne der Regierung und die überbordende Bürokratie Flagge gezeigt wie in den vergangenen Jahrzehnten noch nie“, sagt Hans-Peter Metzler, Spartenobmann Tourismus in der WKV. Die sei, obwohl es sich um eine Demonstration handelte, sehr stilvoll geschehen. „Die Bereitschaft für Nachbesserungen und Lösungen im Sinne des Tourismus ist vorhanden“, schätzt Metzler die Lage zuversichtlich ein.

Öffentlicher Druck Dass öffentlicher Druck Positives bewirken kann, hat vor wenigen Tagen der Protestmarsch der Touristiker aus Vorarlberg, Tirol und Salzburg in Innsbruck gezeigt.

Ergebnisse nach intensiven Gsprächen

Wenig Freude zeigt die Sparte Tourismus, dass die Verantwortlichen in der Regierung keine einheitliche Lösung für Gastronomie und Hotelbetriebe getroffen haben. Hotels dürfen einen Raucherraum für ihre Gäste einrichten, allerdings darf es dort keinen Service geben, die Gäste dürfen außerdem keine Speisen

Foto: Die Fotografen

Positiv betrachtet man die Regelung, dass nicht nur Gastronomiebetriebe, sondern auch Vereinslokale und Zeltfeste vom Rauchverbot betroffen sein werden.

SO Hans-Peter Metzler setzte sich bei der Veranstaltung in Innsbruck speziell für den Abbau bürokratischer Hürden ein.

Es haben intensive Gespräche stattgefunden. Nicht nur im Zusammenhang mit der Steuerreform erwartet der Spartenobmann Maßnahmen, die die Touristiker entlasten. „Bund und Land haben ihre Bereitschaft erkennen lassen, in Sachen überbordender Bürokratie Erleichterungen auf den Weg zu bringen“, sagt der Spartenobmann. Ihm ist ganz besonders die Umsetzung der Allergenverordnung ein Dorn im Auge. Hier rechnet Metzler mit spürbaren Optimierungen. n


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8 · Junge Wirtschaft · Die Wirtschaft

„Unsere Familienunternehmen müssen sich für große Veränderungen rüsten“ Im Vorfeld der Frühjahrsveranstaltung der Jungen Wirtschaft Vorarlberg (JWV) am 29.04.2015 stand mit dem renommierten Managementexperten Prof. Fredmund Malik der diesjährige KeynoteSpeaker „Die Wirtschaft“ Rede und Amtwort.

Vor welchen Herausforderungen stehen die Familienunternehmen neben der Nachfolgefrage noch? Wir gehen durch eine der größten Transformationen, die es in der Geschichte je gab. Fast alles ändert sich: was wir tun, wie wir es tun und warum. All die Krisen, die wir oberflächlich als Finanzkrise, als globale Verschuldung, als Auflösung des sozialen Gewebes erleben, sind eigentlich Krisen des Nicht-Funktionierens der Gesellschaft. Familienunternehmen müssen verstehen, dass sie derzeit nicht nur durch die Turbulenzen des Wirtschaftens, wie wir es bis dahin kannten, navigieren müssen.

Herr Prof. Malik, worin sehen Sie die wesentlichsten Aspekte von Familienunternehmen? Der wichtigste Navigationsleitstern ist der Nutzen für den Kunden. Gerade Familienunternehmen müssen sich konsequent am Kunden ausrichten. Im Unterschied zur Fehlsteuerung in vielen Systemen durch den kurzfristigen Shareholder Value-Ansatz, verfolgen Familienunternehmen – sogar solche, die an der Börse sind – keine kurzfristigen Gewinne, sondern die Lebensfähigkeit des Unternehmens für zukünftige Generationen. Nachhaltigkeit ist hier kein leeres Schlagwort. Das bestimmt letztendlich die gesellschaftliche und nicht nur die wirtschaftliche Bedeutung der Familienunternehmen.

meistern und ihre Chancen nützen können. Für das Funktionieren benötigt man heute aber ein Wissen - auch in den kleinen Firmen - das über die Betriebswirtschaftslehre hinausgeht. Das kann man lernen - Stichwörter sind Vernetzung, Komplexität und Change. Dafür muss man etwas von Steuern und Lenken verstehen.

gen von Familienunternehmen, die Generationenkluft liegt auf der Hand. NachfolgerInnen haben vielleicht andere Wertvorstellungen und meist andere Bildungswege als die Übergebergeneration durchlaufen. Man muss sich früh vorbereiten und braucht gegenseitiges Verständnis, Toleranz und Respekt.

Was bedeutet das für das Management von Familienunternehmen? Gutes Management heißt, Firmen so zum Funktionieren zu bringen, dass sie ihre Herausforderungen

Sie haben gerade von Übergang gesprochen, welche Rolle spielen die Nachfolger/innen dabei? Die Lösung der Nachfolgefrage ist eine der größten Herausforderun-

Jede Generation muss ihre eigenen Wege gehen dürfen, aber sie muss sich auch an bewährte Regeln halten. Diese Balance fällt vielen oft schwer. Wer sie aber schafft, hat schon halb gewonnen.

Der in Lustenau geborene Prof. Fredmund Malik.

All das, was wir heute beinahe täglich erleben, kann man vielleicht am ehesten als die Geburtswehen einer neuen Welt verstehen. Unter anderem produziert dieser Wandel auch viele NeinSager. Mehr als je zuvor trifft man auf Leute, die einem darlegen, was nicht geht. Das sind keine inkompetenten Menschen, sondern sie haben zumeist sogar Recht! Denn tatsächlich geht vieles in der Alten Welt nicht mehr und in der Neuen Welt noch nicht. Gerade deshalb braucht es gute Führung denn man muss nach Wegen suchen, auf denen es dennoch geht.

Vielen Dank für das Gespräch

n Frühjahrsveranstaltung Junge Wirtschaft Erfolgsmodell Familienunternehmen – Richtige Strategien für eine unbekannte Zukunft Wann: Mittwoch, 29. April 2015 Beginn: 19.00 Uhr Wo: Festspielhaus Bregenz Programm: Keynote von Prof. Fredmund Malik Podiumsdiskussion mit Übernehmern, Übergebern und Stakeholdern Ausklang mit Food & Drinks Preis*: • JWV Mitglieder 20 Euro

• für Nichtmitglieder der JWV 60 Euro • Kombipaket (Jahresmitgliedschaft bei der JWV & Veranstaltung) 80 Euro Infos & Anmeldung: www.jwv.at Der Preis beinhaltet Keynote, Podiumsdiskussion, 1 Buch von Dr. Fredmund Malik „Führen-LeistenLeben“ und get together mit Food & Drinks.

„Wir freuen uns sehr, das ehemalige JWV-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Fredmund Malik als unseren Gast begrüßen zu dürfen. Er ist bekannt für sein präzises Denken, seine scharfsinnigen Analysen und seine klare Sprache. Wir dürfen gespannt sein, welche Antworten uns der hochkarätige Keynote-Speaker mit auf den Weg gibt.“ JW-Vorsitzende Stefanie Walser


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10 · Branchen ·

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n Kurz Notiert Im Dekogeschäft „ediths“ in Dornbirn gab Geschäftsführer Remo Klinger Einblicke in das „ediths-life“: Persönlich und authentisch, klar positioniert und offen für Neues und „viel Bock“ darauf, was zu machen und Ideen zu verwirklichen. Die digitalen Stammtische sind eine Initiative der WKV, um heimische Händler und Unternehmer über neue digitale Entwicklungen zu informieren und Chancen aufzuzeigen. „Wir hatten einfach Bock darauf etwas zu machen“, mit diesen Worten leitete Remo Klinger, Geschäftsführer im Dekogeschäft „ediths“, seinen Impulsvortrag beim ersten Stammtisch 2015 ein. Für den erfolgreichen Händler ist der Kern des geschäftlichen Erfolges das Wissen, wo die Kernkompetenzen im Unternehmen liegen – ganz nach dem Motto: Das, was man gut

Remo und Edith Klinger luden gemeinsam mit Martin Hundertpfund (WKV) ins „ediths“.

kann, macht man auch erfolgreich. Diese Kernkompetenz im „ediths“ ist ganz klar der stationäre Handel.

Fokus auf „offline“ Das „ediths“ ist bis jetzt rein im stationären Handel tätig. Auf die Frage von Martin Hundertpfund, Marketingleiter der Wirtschaftskammer Vorarlberg, nach Überlegungen zum eigenen Onlineshop im „ediths“ antwortete Klinger: „Wir haben schon öfter über einen Onlineshop nachgedacht und werden es auch in Zukunft noch machen, aller-

dings ist langsames Wachsen, wie wir es jetzt im stationären Bereich machten, im Onlinehandel kaum möglich – wir müssten sofort von Null auf Hundert einsteigen.“ Die Klingers haben sich vorläufig ganz für den stationären Handel entschieden und tun dies mit viel Herzblut und mit 100 Prozent Einsatz. Das „ediths“ ist auf seinen Stärken aufgebaut – stationärer Handel mit viel Persönlichkeit und Einkaufserlebnis – mit Unterstützung von Website, Facebook, Instagram und bald vielleicht auch schon einem eigenen Blog von Edith Klinger. n

Erfolgreiche Leistungschecks Die Lehrwerkstätten für die Platten- und Fliesenlegerlehrlinge sind kürzlich erfolgreich im WIFI Hohenems über die Bühne gegangen.

Vorarlberger Fliesenpool GmbH, Nenzing). Insgesamt waren elf Lehrlinge beim Leistungscheck dabei. Den Leistungscheck beim Fortbildungskurs im ersten Lehrjahr gewann Timo-Nils Theisl (Fliesen Felder GmbH, Lustenau)

vor Abdullah Yildirim (Dreier Alexander, Rankweil) und Luca Richard Havrilla (Vorarlberger Fliesenpool GmbH, Götzis). Die Leistungen der Teilnehmer bei den Fortbildungskursen in allen drei Lehrjahren waren insgesamt ausgezeichnet.

Am Beginn stand der Fortbildungskurs im dritten Lehrjahr mit dem anschließenden Leistungscheck, an dem sich insgesamt sechs Lehrlinge beteiligten.

FiW: Ladies After Business Talk im Casino Bregenz Zwei erfolgreiche Managerinnen waren Anfang April zu Gast im Casino Bregenz: Bettina Glatz-Kremsner, Vorstandsdirektorin der Casinos Austria AG und der Österreichischen Lotterien, empfing Elisabeth Sobotka, die neue Intendantin der Bregenzer Festspiele. Die in Wien geborene Sobotka studierte an der Universität ihrer HeimatFotos: A. Meusburger

Voll besetzter digitaler Stammtisch im „ediths“

V.l.n.r.: Glatz-Kremsner, Sobotka, Dorn (FiW-Vorsitzende), Furtner (GF FiW) und Moosbrugger (Casino Direktor).

stadt Musik- und Theaterwissenschaft, Publizistik und BWL. Außerdem absolvierte sie den Lehrgang für Kulturelles Management. Nach verschiedenen beruflichen Stationen im Kulturbereich im In- und Ausland ist sie seit Anfang 2015 die neue Intendatin der Bregenzer Festspiele. Die Mutter eines Sohnes berichtete den zahlreichen Zuhörerinnen von ihrer positiven Erfahrung der Vereinbarkeit von Familie und Karriere und gab einen Einblick in ihre ersten Monate in Vorarlberg, wo sie sich „sehr positiv und freundlich aufgenommen“ fühle.

Den ersten Platz sicherte sich Marco Erhart (Lehrbetrieb Gerhard Otto Liftinger, Hohenems) vor Desirée Schneider (Vorarlberger Fliesenpool GmbH, Nenzing) und Florian Bischof (Vorarlberger Fliesenpool GmbH, Götzis). Beim Leistungscheck für das zweite Lehrjahr gewann Robert Sas vor Coskun Sefa und Thomas Bertsch (alle drei Lehrbetrieb

Die Teilnehmer am Leistungscheck im dritten Lehrjahr.

Bettina Glatz-Kremsner und Elisabeth Sobotka im Gespräch.


Nr. 17-18 · 24. April 2015 Die Wirtschaft

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Infoabend berufsbegleitende Studiengänge Betriebswirtschaft Sie interessieren sich für ein berufsbegleitendes Studium Betriebswirtschaft an der FH Vorarlberg? Dann sollten Sie den 27. April 2015, 18:00 bis 21:00 Uhr unbedingt vormerken. Beim Infoabend der berufsbegleitenden Studiengänge Betriebswirtschaft erfahren Sie alles über Inhalte und den Aufbau des jeweiligen Studiums. Alle Fragen zu den Zugangsvoraussetzungen, den Anforderungen bis hin zu den Karrierechancen werden beantwortet.

n Betriebswirtschaftliche Studiengänge:

f Accounting, Controlling & Finance Nach Abschluss dieses Masterstudiums sind Sie in der Lage, ein Unternehmen aus wert- und ertragsorientierter Sicht zu steuern. Sie wenden strategische und operative Planungsprozesse an, besitzen fundierte Kenntnisse über Bilanzierung und Besteuerung und kennen die Einsatzfelder moderner Finanzinstrumente und auch deren Risiken. Als AbsolventIn arbeiten Sie in leitenden Funktionen. Sie treffen strategische und operative Entscheidungen in der Unternehmensführung. Mehr Infos: www.fhv.at/acf

Darüber hinaus bekommen Sie Einblicke in den Studienalltag an der FH Vorarlberg und was es heißt, berufsbegleitend zu studieren. Anschließend an die Präsentationen der Studiengänge haben Sie Gelegenheit, mit dem Studiengangsleiter Prof. (FH) Dr. Markus Ilg sowie Studierenden und AbsolventInnen ins Gespräch zu kommen. Nützen Sie diese Chance für eine ausführliche Beratung. Der Infoabend soll Ihnen eine Entscheidungshilfe auf Ihrem Weg zum Studium sein.

f Business Process Management Nach dem viersemestrigen Masterstudium sind Sie in der Lage, Unternehmensprozesse zu optimieren, dass daraus Wettbewerbsvorteile entstehen. Sie erarbeiten sich professionelles Wissen in der Analyse und Weiterentwicklung von Prozessen, im Innovationsmanagement, im Supply Chain Management und in der IT-gestützten Gestaltung von Organisationen und Prozessen. Dieses Masterstudium richtet sich an Führungskräfte, die sich im Spannungsfeld von Management, Informationstechnologie und Value Chain zuhause fühlen. Mehr Infos: www. fhv.at/bpm

Von 18.00 bis 19.00 Uhr steht der Bachelor Internationale Betriebswirtschaft, berufsbegleitend im Zentrum. Von 19.00 bis 20.00 Uhr die berufsbegleitenden Master „Accounting, Controlling & Finance“, „Business Process Management“, „International Marketing & Sales“. Anschließend gibt es einen Umtrunk und Austausch.

f Bachelor Internationale Betriebswirtschaft, berufsbegleitend: Das Studium befähigt Sie zum beruflichen Einstieg in einem global orientierten betrieblichen Umfeld entsprechend Ihren gewählten Schwerpunktfachgebieten. Mehr Infos: www.fhv.at/ibbb

f International Marketing & Sales Eine Produkt- oder Geschäftsidee bis zur Marktreife zu entwickeln, neue Märkte zu entdecken sowie ein Unternehmen im internationalen Wettbewerb zur Marktführerschaft zu führen. Mit diesem Masterstudium erwerben Sie alle Fähigkeiten, um sich diesen Themenfeldern der internationalen Marketing- und Vertriebspraxis zu stellen. Im Kontext des globalen Wettbewerbs werden Sie darauf vorbereitet, um Führungspositionen in Marketing und Vertrieb in international agierenden Unternehmen einzunehmen. Mehr Infos: www.fhv.at/ims

Tragen Sie sich den Termin jetzt im Kalender ein! Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen. Erfahren Sie vor Ort, wie Sie Ihre Zukunft mit einem berufsbegleitenden Wirtschaftsstudium entscheidend verändern können!

Kommen Sie am Montag, 27. April, um 18 Uhr an die FH Vorarlberg nach Dornbirn. Besuchen Sie auch die Veranstaltungsseite auf Facebook und laden Sie Ihre Freunde & Bekannten zum Infoabend ein!

n Programm Infoabend berufsbegleitende Studiengänge Betriebswirtschaft der FH Vorarlberg 27. April 2015 18.00 bis 19.00 Uhr f Bachelor Internationale Betriebswirtschaft, berufsbegleitend 19.00 bis 20.00 Uhr f Master Accounting, Controlling & Finance, berufsbegleitend f Master Business Process Management, berufsbegleitend f Master International Marketing & Sales, berufsbegleitend Anschließend Umtrunk und Austausch mit Prof. (FH) Dr. Markus Ilg, Studierenden und Absolvent– Innen FH Vorarlberg, Raum W206 Hochschulstraße 1, Dornbirn www.fhv.at


Nr. 17-18 · 24. April 2015

12 · Branchen · Die Wirtschaft Freizeit- und Sportbetriebe: Obmann wieder bestellt

Lebensmittelhandel: Fachgruppenobmann Gächter bestätigt

Neue Obfrau: Bus-, Luft- und Schifffahrtsunternehmungen

Vorarlberger Installateure: Strele bleibt Innungsmeister

Hans Bitschnau (Vitalcenter Bitschnau, Götzis) ist bisheriger und neuer Obmann der FG Freizeit und Sportbetriebe. Seit 1998 ist Bitschnau Mitglied im Ausschuss und seit 2005 hat er die Funktion als Obmann inne. Zur ObmannStellvertreterin wurde Renate Heiler(CampingMexico,Bregenz) gewählt. Heiler ist seit 2010 Ausschussmitglied. Manfred Scheel (Life Fitness Wellness, FeldkirchGisingen) ist seit 2005 Mitglied im Ausschuss und seit 2010 Obmann-Stellvertreter, er wurde in seiner Funktion bestätigt.

In der Fachgruppe Lebensmittelhandel wurde FranzJosef Gächter (Koblach) als Fachgruppenobmann bestätigt. Als Stellvertreter wurden Herbert Bitschnau (Tschagguns) und Arno Riedmann (Altach) gewählt. Die Bearbeitung der vielfältigen Aufgaben der Fachgruppe wird damit von einem bewährten Team fortgesetzt. Den Schwerpunkt der Fachgruppenvertretung soll weiterhin eine Branchenvertretung bilden, die auf die Bedürfnisse von Nahversorgern, Nischenanbietern und größeren Organisationen gleichermaßen Bedacht nimmt.

Elke Bereuter-Hehle (Hehle Reisen, Lochau) wurde als neue Obfrau der Fachgruppe der Bus-, Luft- und Schifffahrtsunternehmungen gewählt. Als Stellvertreter wurden Alfred Herburger (Firma Nigg Bus, Rankweil) und Horst Fritz (Firma Arlberg Express, Klösterle) gewählt. Als Sprecher der Berufsgruppe Luftfahrt im Ausschuss wurde Gerhard Huber (Firma Wucher Helicopter, Ludesch) und als Sprecher der Berufsgruppe Schifffahrt Alexandro Rupp (VL Bodenseeschifffahrt, Bregenz) bestimmt.

Der neue bzw. alte Innungsmeister der Innung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker heißt KarlHeinz Strele (Strele Installationen GmbH). Seit 2005 ist Strele im Ausschuss aktiv. 2012 wurde er erstmals zum Innungsmeister der Vorarlberger Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker gewählt. Seine Stellvertreter sind: Christian Dobler (Dobler Installationstechnik) wie bisher und neu in dieser Funktion ist Stefan Hepp (Hepp Installationen).

UBIT: Christian Bickel als Fachgruppenobmann wieder gewählt

FG der Spediteure: Manfred Zaletel als Obmann bestätigt

Immobilien- und Vermögenstreuhänder: Neuer Obmann

Markt-, Straßen- und Wanderhandel: Berger ist neue Obfrau

Christian Bickel (CONSOLIDATE Software GmbH & Co KG) wurde als Obmann der FG Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) wiederbestellt. Von 2005 bis 2006 war er Obmann-Stellvertreter.UBIT-ObmannwarBickelseit 2006. Von 2006 bis 2010 war Bickel außerdem Obmann-Stellvertreter der Spartenkonferenz Information & Consulting sowie Mitglied des Wirtschaftsparlaments. Dipl. Ing. (FH) Dietmar Walser (Ordino e.U.) und Daniel Dreier (M & D Gastro und Buchhaltungs GmbH) sind die Stellvertreter.

In der Fachgruppe der Spediteure wurde Prok. Manfred Zaletel (Schenker & Co AG) als Fachgruppenobmann wieder gewählt. Zaletel bekleidete das Amt seit 2010. Bereits ab 2000 war er ObmannStellvertreter. Seit 2010 zudem kooptiertes Ausschussmitglied des Güterbeförderungsgewerbes. Seit 2013 bekleidete Zaletel auch in der Tiroler Fachgruppe das Amt des Obmann-Stellvertreters der Spediteure. Roland Gander (Gebrüder Weiss) und Gerhard Gau (JCL LogisticsAustria GmbH) wurden als Stellvertreter gewählt.

Günther Ammann ist neuer Obmann der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder und löst damit den langjährigen Fachgruppenobmann Elmar Hagen aus Lustenau ab. Ammann gründete zuletzt die Firma Panorama Wohnbau GmbH und ist seither als Immobilientreuhänder, Bauträger und Sachverständiger tätig.

Erika Berger wurde einstimmig zur neuen Obfrau der Fachgruppe Markt-, Straßenund Wanderhandel gewählt wurde. Zu den Stellvertretern gewählt wurden der bisherige Langzeitobmann Michael Hehle, Wolfurt, und Hans Peherstorfer, Feldkirch. Erika Berger, Feldkirch, betreibt erfolgreich den Markthandel mit exklusiven Trockenfrüchten und Nusskernen. Die erste Herausforderung in der neuen Funktion ist der Kampf um den Erhalt der für Marktfahrer geltenden Ausnahmen von der Barbewegungsverordnung.

Als Stellvertreter wurden Armin Nesler (Mag. Kofler Vermögenstreuhand GmbH) und Ambros Hiller (Ambros K Hiller Immobilien) gewählt.


Nr. 17-18 · 24. April 2015 Die Wirtschaft

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Nr. 17-18 · 24. April 2015

14 · Energieeffizienz im Betrieb · Die Wirtschaft

n Qualifizierung EUREM-Lehrgang startet wieder im Juni 2015 Mit dem berufsbegleitenden Lehrgang „Qualifizierung zum Europäischen Energiemanager und zur Europäischen Energiemanagerin“ (EUREM) bietet Schloss Hofen auf Initiative der Wirtschaftskammer in enger Zusammenarbeit mit Vorarlberger Unternehmen und Institutionen in zwei Semestern eine praxisnahe und anwendungsorientierte Weiterbildung an. Melden Sie sich jetzt für den innovativen, praxisorientierten und berufsbegleitenden Lehrgang an! Studiendauer: 9 Monate Lerndesign: berufsbegleitend, Vier Blöcke je drei Tage Nächster Start: 11. Juni 2015 Anmeldung & Info: Mag. Sabine Reiner, Schloss Hofen Tel. +43 (0)5574 4930-431, sabine.reiner@schlosshofen.at http://www.fhv.at/weiterbildung/ technik-undgestaltung/ eurem-lehrgang

Zahlreiche Unternehmen setzen mit ihren Maßnahmen zur Energieeffizienz wertvolle Impulse zum Energiesparen in Vorarlberg. Im Rahmen einer Serie in „Die Wirtschaft“ werden in den kommenden Monaten „Best-Practice-Beispiele“ vor den Vorhang geholt. „Unsere Unternehmen arbeiten intensiv an Einsparungs- und Effizienzmöglichkeiten in Sachen Energie. Sie tun tun dies aus ihrem Umweltbewußtsein heraus und aus betriebswirtschaftlichen Gründen. Der Schlüssel dabei liegt in der Freiwilligkeit“, betont Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein.

Kostenschraube In einem Hochlohn- und Hochsteuerland müssen die Unternehmen an jeder Kostenschraube drehen, um international weiterhin wettbewerbsfähig und erfolgreich zu sein. „In diesem Bewusstsein haben viele Unternehmen in den vergangenen Jahren bereits deutliche Erfolge in der Verbesserung ihrer Energieeffizienz erzielt“, ist Rein von der Vorreiterrolle der Vorarlberger Unternehmen überzeugt.

Dazu kommt, dass die Vorarlberger Wirtschaft jetzt schon ökologischer produziert als viele Mitkonkurrenten in anderen Ländern und sich ihrer Verantwortung für die Umwelt und nachkommenden Generationen vollends bewusst ist. Das belegen auch die aktuellsten Zahlen aus dem Monitoringbe-

„Betriebe unterschiedlicher Größe und Branchen setzen Akzente. Sie alle haben vorbildhafte Energieeffizienzmaßnahmen ergriffen. Dies wollen wir aufzeigen.“ KommR Manfred Rein

richt des Landes. „Die Industrie und das Gewerbe konnten weitere Effizienzsteigerungen erzielen und belegen dadurch auf eindrucksvolle Weise, dass sich die Vorarlberger Wirtschaft und ihre Unternehmen

auf einem guten Weg in die Energiezukunft befinden“, betont Rein. Durch Maßnahmen, wie etwa die Gründung des ersten Österreichischen Energieeffizienz-Netzwerks (EEN), der Europäische Energiemanagerlehrgang (EUREM - siehe Kasten links), die Neustrukturierung des WIFI-Angebotes im Energiebereich, der neue Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft an der FH Vorarlberg werden die Unternehmen bestmöglich unterstützt. Im Rahmen der Weiterbildungsangebote profitieren die Teilnehmer/-innen von einer sehr praxisorientierten Ausbildung, die Unternehmen von gut ausgebildeten Mitarbeitern, die ihr Wissen auch gleich an einem ganz speziellen Projekt anwenden und in die Praxis umsetzen können. So erfolgt in Eigenregie eine Effizienzsteigerung im Unternehmen. Vorarlbergs Unternehmen beweisen durch die Annahme des Angebots und ihr permanentes Engagement, dass sie für nachhaltiges, umweltschonendes und energieeffizientes Wirtschaften stehen. In den kommenen Ausgaben von „Die Wirtschaft“ wird dieses eindrucksvolle Bemühen in einer Serie aufgezeigt. (moh)n


Nr. 17-18 · 24. April 2015 Die Wirtschaft

· Energieeffizienz im Betrieb · 15

Jährlich werden 3,2 GWh Heizwärmebedarf selbst gedeckt.

Fotos Getzner Textil AG

Energieeffizienz im Betrieb Das Weben und Veredeln von einem Kilogramm Stoff benötigt 24 kWh Energie.

Wärmende Vision bei Getzner Textil In Sachen Modestoffe ist Getzner Texil weltweit führend positioniert. Mit einer eigenen Fernwärmeanlage nimmt das Bludenzer Unternehmen aber auch beim Thema Energieeffizienz eine Vorreiterrolle ein. Von Lukas Fleisch Dass Textilien nicht nur modische Aspekte besitzen, sondern in erster Linie auch wärmen sollen, liegt in der Natur der Sache. Deshalb mag es vielleicht auch kein Zufall sein, dass Getzner Textil eine wärmende Vision in Sachen Energieeffizienz verfolgt. Denn auch bei der Produktion von hochwertigen Stoffen entsteht Prozesswärme. Genau diese nutzt das Bludenzer Traditionsunternehmen seit nunmehr 14 Jahren zum Betrieb eines eigenen Fernwärmenetzes. Die Idee dafür geht zurück ins Jahr 2000, als erste Überlegungen zu einer effizienteren Nutzung der eigenen Prozessenergie aufkamen. „Energie ist seit Bestehen des Unternehmens eine zentrales Thema“, betont der langjährige technische Leiter Richard Pösel. „Der Energieverbrauch wird bei jeder Investition berücksichtigt. Als Kostenfaktor – aber auch aufgrund unseres Um-

weltverständnisses.“ Die zentrale Lage des Unternehmens in Bludenz bot daher ideale Bedingungen für die Errichtung einer Fernwärmeanlage, da viele angrenzende öffentliche Gebäude damit versorgt werden konnten.

Projekt in Eigenregie Die Realisierung dieser Vision war jedoch kein einfacher Prozess, galt es doch einiges an Widerstand zu überwinden. Die Suche nach

Win-Situation: Es gewinnen die Umwelt, die Abnehmer und wir als Energielieferant“, erklärt Pösel.

n Facts Getzner Textil AG

Lohnende Investition f

Und tatsächlich macht sich die Investition von insgesamt 800.000 Euro bezahlt. Bis heute deckt ein Netz von rund 900 Metern Trasse den Wärmebedarf von sechs Abnehmern. Zudem werden die eigenen Betriebsgebäude nach und nach an das Netz angeschlossen und mit der

„Wir wussten, es handelt sich bei diesem Vorhaben um eine dreifache Win-Win-Situation.“

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Maßnahmen: f

Richard Pösel, technischer Leiter Getzner Textil AG f

Partnern für das geplante Fernwärmenetz blieb vergeblich. Zu wenig zukunftssicher sei das Projekt, so der einhellige Tenor. Kurzerhand realisierte das Unternehmen sein Vorhaben daher auf eigene Faust. Dabei übernahm der Textil-Experte sogar die Kosten für die Einbindung des Fernwärmeanschlusses in bestehende Heizungsanlagen der Abnehmer. Für Notfälle ist so gleichzeitig auch die Eigenständigkeit der Bezieher gesichert. „Wir wussten, es handelt sich bei diesem Vorhaben um eine dreifache Win-

internen Abwärme beheizt. So kann jährlich ein Gesamtwärmeeintrag von rund 6,2 GWh erwirtschaftet werden. Die Nutzung nachhaltiger Energie lohnt sich zudem in finanzieller Hinsicht. Der geplante Amortisierungszeitraum von elf Jahren konnte deutlich unterschritten werden. Mittlerweile konnten so auch die letzten Zweifel aus der Welt geschafft werden. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Betrieb, es sind noch nie nennenswerte Probleme aufgetreten“, resümiert ein zufriedener Richard Pösel.

Hauptsitz: Bludenz Produkte: Modestoffe, Bekleidungsdamaste des gehobenen Genres Mitarbeiter: 741 (inkl. Töchter 919) Umsatz 2013: 148 Millionen Euro Exportanteil: 95 Prozent (in über 60 Länder) Gewebeabsatz: 27 Millionen m2

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Errichtung eines Fernwärmenetzes zur besseren Nutzung der Abwärme im Jahre 2001 Abwärmequellen im Unternehmen: Kompressoren und Rauchgaswärmetauscher der Dampfkesselanlage 900-Meter-lange Trasse wurde installiert Wärmeeintrag von Getzner Textil ins Fernwärmenetz: 6,2 GWh/a (davon 3,2 GWh/a für den Eigenverbrauch, 3 GWh/a für externe Abnehmer) Investitionskosten: 570.000 Euro (davon 170.000 Euro als Förderung)


Nr. 17-18 · 24. April 2015

Versicherungsagenten: Fachgruppenobmann Schnetzer bestätigt

Ursula Uecker bleibt Obfrau der Vorarlberger Tabaktrafikanten

Papier- und Spielwarenhandel: Rhomberg weiter FGO

Gesundheitsbetriebe: Obmann Peter Girardi wieder bestellt

Alexander Schnetzer wurde als Fachgruppenobmann der Versicherungsagenten bestätigt. Schnetzer betreibt eine VLV Generalagentur in Sulz. Als Stellvertreter gewählt wurden Peter Holzner, HMP-Team (Lochau), und Markus Schneider, Allianz Agentur (Nüziders). Ein Schwerpunkt der Arbeit in der FG bleibt die Beseitigung sachlich nicht gerechtfertigter Differenzierungen von Versicherungsagenten gegenüber anderen Versicherungsvermittlern - in rechtlicher als auch in faktischer Hinsicht.

Die Tabaktrafikanten haben Ursula Uecker, Hard, als Obfrau der Fachgruppe bestätigt. Als Stellvertreter gewählt wurden Christian Hämmerle, Dornbirn, und Franz-Josef Gächter, Koblach.

Die Fachgruppe Papier- und Spielwarenhandel hat Thomas Rhomberg vom Betrieb Messerle in Mäder als Fachgruppenobmann bestätigt.

Der Obmann der Vorarlberger Gesundheitsbetriebe Peter Girardi (SMO Neurologische Rehabilitation GmbH) wurde in seiner Funktion, die er seit 2010 ausübt, wieder gewählt.

Die Fachgruppe der Tabaktrafikanten, die dem Tabakmonopol unterliegt, erfordert mit ihren rechtlichen Sonderstellungen viel Umsicht und Sorgfalt bei der Vertretung der Mitgliederinteressen, wofür das engagierte und erfahrene Vorstandsteam garantiert.

Die gewählten Stellvertreter sind Wolfgang Stromberger vom Betrieb Lumpis in Bregenz und Erich Hagen von der Firma Zaeodl in Lustenau. Das Vorstandsteam freut sich auf die vielfältigen Herausforderungen, welche die Vertretung der beiden Branchen bereithalten.

Zum Obmann-Stellvertreter (Sprecher der Bäder) wurde Mag. Wilfried Breuss (Stadtwerke Bregenz GmbH., Freibad und Hallenbad) ebenfalls wieder bestellt. Er bekleidet das Amt seit dem Jahr 2005. Martin Herburger (Sozialdienste Götzis GmbH) wurde als Obmann-Stellvertreter (Sprecher der Seniorenheime) neu gewählt.

Günther Plaickner als Innungsmeister der Friseure wieder gewählt

Fußpflege, Kosmetik und Masseure: Katzian weiter Innungsmeister

Mode- und Bekleidungstechnik: Innungsmeisterin bleibt

Obmann-Wechsel in der Innung der Berufsfotografen

Günther Plaickner Bevom trieb Intercoiffeur Plaickner in Götzis wurde in seiner Funktion als Innungsmeister der Vorarlberger Friseure bestätigt. Plaickner bekleidet bereits seit dem Jahr 2010 mit großem Engagement das Amt des Innungsmeisters.

In der Innung Fußpflege, Kosmetik und Masseure wurde Günter Katzian (Massagestudio Günter Katzian, Hohenems) als Innungsmeister wieder gewählt. Katzian ist bereits seit dem Jahr 2011 in dieser Funktion tätig.

Die Innung der Mode- und Bekleidungstechnik hat Christel FeuersteinSohm (Betten Feuerstein GesmbH, Dornbirn) erneut zur Innungsmeisterin gewählt. Sie bekleidet die Funktion seit dem Jahr 2005.

Als Günther Plaickners Stellvertreter wurden Gerhard Ölz, Intercoiffeur Ölz in Dornbirn, und Christoph Schobel, Haarscharf – hair . style in Höchst, gewählt.

Die Stellvertreterfunktion in der Innung Fußpflege, Kosmetik und Masseure übernehmen Marika Loacker, Studio Marika (Lustenau), und Gerhard Ruff, Ruff Gerhard (Dornbirn).

Matthias Weissengruber wurde zum Innungsmeister der Berufsfotografen Vorarlbergs gewählt. 2001 kam er nach Vorarlberg und arbeitet heute als People- und ImageFotograf für private wie gewerbliche Kunden. Seit Juni 2014 trägt er als dritter Vorarlberger Fotograf die begehrte internationale Auszeichnung „Qualified European Photographer“. Dietmar Mathis und Manuel Riesterer wurden als Stellvertreter bestellt.

Heinz Eduard Mehrrath, Textiletiketten (Lustenau) und Herma Metzler, MEVO Metzer GmbH (Schwarzenberg) wurden zu den Stellvertretern in der Innung der Mode- und Bekleidungstechnik bestellt.

Foto: Weissengruber

16 · Branchen · Die Wirtschaft


Nr. 17-18 · 24. April 2015 Die Wirtschaft

· Werbung/Betriebsnachfolge · 17

 Betriebsnachfolge

Die erfolgreiche Unternehmensnachfolge Bei einem Nachfolge-Infoabend und einem Nachfolge-Sprechtag erfährt man alles, was man über die erfolgreiche Übergabe eines Betriebes wissen muss. „Die erfolgreiche Unternehmensnachfolge“ heißt die Doppelveranstaltung des Gründerservice der WKV.

handelnden Personen Benedicte Hämmerle, MBA, CMC, imPlus Unternehmensentwicklung • Betriebsübergabe und Pension Dir. Dr. Reinhold Hämmerle, SVA Landesstelle Vorarlberg

• Förderungen und Serviceleistungen bei der Nachfolge Mag. (FH) Nicole Puckl, Raiffeisenlandesbank und Mag. Christoph Mathis, Wirtschaftskammer Vorarlberg

Nachfolge-Sprechtag

Donnerstag, 28. Mai 2015, • Nachfolgersuche, Übergabekon- 13.30 Uhr, Wirtschaftskammer zept und Firmenwert Feldkirch Mag. Dr. Stefan Grabher, Grabher Nachfolge-Infoabend Der Nachfolge-Sprechtag findet am Donnerstag, 21. Mai 2015, 18.30 Corporate Consulting Donnerstag, 28. Mai 2015, ab 13.30 Uhr, Kulturbühne AMBACH Götzis • Die Nachfolge aus steuerlicher Uhr in der Wirtschaftskammer FeldDer Nachfolge-Infoabend findet am Sicht kirch statt. Beim Sprechtag können Dr. Jürgen Reiner, Reiner & Reiner, Donnerstag, 21. Mai 2015, die Teilnehmer ihre individuellen Steuerberatung und Wirtschaftsprü- Fragen an Experten zu unterschiedliab 18.30 Uhr in der Kulturbühne fung AMBACH in Götzis statt. Während chen Themen der Betriebsnachfolge Experten über Kernfragen einer richten. Beratungsthemen sind: • Erbrecht und andere rechtliche erfolgreichen Betriebsnachfolge Aspekte informieren, wird eine Brotzeit mit • Erb- und familienrechtliche AsDr. Daniel Malin, Dr. Malin / Dr. Egel pekte, Gesellschaftsrecht Ländle-Produkten serviert. & Partner, öffentliche Notare Dr. Daniel Malin, Dr. Malin/Dr. Egel & 18.30 Uhr Begrüßung Partner, öffentliche Notare • Ein Praxisbeispiel Andreas Märk, Übernehmer Glas-Alu- • Steuerrechtliche Aspekte • Die Nachfolge als Prozess Technik GmbH, Lustenau für das Unternehmen und die Dr. Jürgen Reiner, Reiner & Reiner,

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Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung • Übergabekonzept – Nachfolgersuche – Firmenwert Dr. Stefan Grabher, Grabher Corporate Consulting • Gewerberecht, Arbeitsrecht, Förderungen, Nachfolgethemen generell Mag. Christoph Mathis, Wirtschaftskammer Vorarlberg • Pensionsrecht – Einzelberatung zur persönlichen Pensionserwertung Mag. Reinhard Bösch, SVA Landesstelle Vorarlberg und Karl Schmid, SVA Landesstelle Vorarlberg Die Teilnahme ist in beiden Fällen kostenlos – Anmeldung erforderlich. Für den Sprechtag ist eine gesonderte Anmeldung nötig: T 05522/305-457; www.wkv.at/ events/unternehmensnachfolge

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Nr. 17-18 · 24. April 2015

18 · Interview der Woche · Die Wirtschaft

„Weniger fürchten, mehr machen!“ Conda ist eine Internetplattform für (Klein-) Anleger, die in Form des sogenannten Crowdinvesting in Start-Ups investieren wollen. Einer der Gründer, Daniel Horak, im Gespräch mit „Die Wirtschaft“. Warum haben Sie eine Plattform zur Finanzierung von Unternehmen gegründet? Wir wollten einen neuen Weg in der Unternehmensfinanzierung gehen – denn gerade für die Finanzierung von Start-Ups gab es wenig Alternativen. Unsere Zielgruppe ist heute breit und umfasst von Start-Ups, über KMU bis hin zu Unternehmensnachfolgen viele unterschiedliche Firmentypen. Außerdem wollen wir den Spagat zur Regionalität schaffen: Wir haben Partner in allen Bundesländern und sind auch in Deutschland und der Schweiz aktiv. Wir finanzieren nicht nur klassische Raketenstarts, sondern wollen ein breites Spektrum des Unternehmertums abdecken. Wie verlief die Anfangszeit der Plattform? Die Gründung erfolgte Anfang 2013. Im März desselben Jahres startete die Plattform mit dem Projekt Wohnwagen, in nur vier Monaten kamen dabei 70.000 Euro zusammen. Die Situation für alternative Finanzierungsformen war damals wegen der „Causa Staudinger“ schwierig, wir haben aber den Weg durch die Prüfung durch die Finanzmarktaufsicht (FMA) durchlaufen und bekamen im September 2013 die Bestätigung, dass unser Beteiligungsmodell rechtskonform ist. Wie finanziert sich die Plattform? Die Finanzierung von Conda basiert auf Erfolgsabhängigkeit. Wir bekommen von den Unternehmen ein Vermittlungshonorar zwischen sieben und elf Prozent – aber nur wenn die gewünschte Zielsumme (Fundingschwelle) zusammenkommt.

Crowdinvesting ist für Conda-Gründer Daniel Horak „ein fehlendes Puzzlestück“ in der Unternehmensfinanzierung und kein Mitbewerber. Foto Thinkstock

Wollen Sie eine Konkurrenz zu den Bank aufbauen? Nein, wir sehen uns als fehlendes Puzzlestück und nicht als Mitbewerber. Banken können in dieser Phase von Unternehmen oft nicht finanzieren – das Risiko wäre schlichtweg zu hoch. Wir sind also ein komplementäres Stück der gesamten Finanzierung. Gibt es hierzulande eine „Investment-Mentalität“? Laut einer Umfrage der Jungen Wirtschaft sind 92 Prozent der Unternehmer bereit, ein Projekt mit bis zu 750 Euro zu unterstützen. Beim Crowdinvesting wird der Betrag selbst ausgesucht und der Prozess ist sehr transparent. Die Investoren kommen oft aus der Generation Y, sind zwischen Ende zwanzig und Ende vierzig Jahre alt, selbst Unternehmer oder kommen aus dem mittleren Management.

Wie wählen Sie ein Unternehmen für ihre Plattform aus? Erst prüfen wir, ob der vorgelegte Geschäfts- und Finanzierungsplan Sinn macht. Das größte Problem bei Neugründern ist, dass sie ihre Finanzen nicht unter Kontrolle haben. Wir haben einen „Weisenrat“, unser Advisory Board, der die von uns ausgesuchten Projekte noch einmal prüft. Wenn auch das positiv verläuft, beginnt die Kampagnenvorbereitung für die Plattform. Nach der Vorlaufphase sprechen wir erste Investoren an, dann startet die Finanzierung, die meist zwischen sechs und acht Wochen läuft. Bei einem unserer Projekte - Nixe - low carb beer - wurden so in nur drei Tagen 100.000 Euro gesammelt. Beim Projekt Kaahee wurden in nicht einmal zwei Wochen 250.000 Euro eingesammelt. Wie kommen Unternehmen, die Kapital suchen, mit

finanzkräftigen Investoren zusammen? Derzeit sind wir missionarisch tätig, um zu informieren und gefährliches Halbwissen richtig zu stellen. Wir nehmen an Veranstaltungen und Diskussionen teil, um mehr Menschen mit dem Thema in Berührung zu bringen. Wir machen die Investments an Erfolgen sichtbar. Es ist toll zu wissen, dass es wegen uns 19 Unternehmen gibt, die es sonst nicht gegeben hätte. Wir haben seit der Gründung mehr als 2 Millionen Euro für unsere Unternehmen eingesammelt. Welche Projekte betreuen Sie derzeit? Der Zufluss an Projekten ist groß, wir wollen aber Qualität. Derzeit betreut Conda 19 erfolgreiche Projekte. Der Wohnwagon war unser erstes Crowdinvesting-Projekt, heute sucht das Unternehmen neues Kapital, um in neue Märkte vorzudringen. Wir haben


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auch einen autonom fahrenden Traktor, ein afrikanisches Modelabel und einen Anti-HangoverDrink auf der Plattform. Was sind bei Investoren besonders beliebte Projekte? Haptische Produkte für den Endverbraucher kommen immer gut an. Sie müssen einfach und für den Kunden klar verständlich sein. „Das sollte es auch in meiner Gegend geben“ oder „Diese Technologie fehlt noch auf dem Markt“ sind häufige Gründe für Investoren, Kapital bereitzustellen. Sind das echte Investments oder Spenden? Zu 100 Prozent sind es Investments - das ist in den Verträgen klar geregelt: es gibt einerseits eine jährliche Fixverzinsung und wenn das Unternehmen, in das man investiert hat, erfolgreich ist, locken überproportionale Renditen. Sollte es insolvent wer-

· Interview der Woche · 19 Was ist für Jungunternehmer prinzipiell wichtig? Anders zu denken und für sich selbst einen Weg zu finden. Man sollte einen Eigensinn entwickeln, sich aber Feedback nicht verschließen. Ein Netzwerk, Eigenmotivation, Leidensfähigkeit und Hartnäckigkeit sollten keinem Jungunternehmer fehlen. Weniger fürchten, mehr machen, das ist mein Credo.

den, verliert man sein Geld, eine Nachschusspflicht besteht für den Investor aber nicht. Man sollte immer nur Geld investieren, dessen Verlust man auch verkraften kann. Welche Vorteile ergeben sich für Unternehmer bzw. Investor? Für die Investoren ist das häufigste Motiv: Ich möchte helfen, etwas Innovatives auf den Markt zu bringen. Aber auch zu wissen, wohin das Geld geht, dass es in der Region bleibt und direkt in die Realwirtschaft fließt, sind wichtige Argumente. Oft geht es auch darum, „dabei zu sein“ und reinzuschnuppern, denn nicht jeder ist selbst zum Unternehmer geboren. Die Investoren sehen aber auch das Potenzial der überdurchschnittlichen Renditen, die so erzielt werden können. Auch die intensive Einbeziehung, eigene Veranstaltungen für die Investoren oder spezielle Goodies

Mehr als ein Trend

Daniel Horak (siehe Bild) und Paul Pöltner haben Conda, eine Crowdinvesting-Plattform, gegründet.

sind zusätzliche Anreize zu investieren. Für die Unternehmen, die Crowdinvesting nutzen, ist das unmittelbare Feedback durch die Crowd wichtig. Im Schnitt 100 bis 200 Tester zu haben, ist eine Chance, die man sonst nicht hat.

Was erwarten Sie von der gesetzlichen Neuregelung von alternativen Finanzierungen, die in Österreich geplant ist? Wir sehen die neue Regelung sehr positiv und sind erfreut, dass Österreich sich hiermit als Themenführer in Österreich positionieren kann. Wir sind davon überzeugt, dass dies die gesamte Branche weiter beleben wird und es ein wichtiges Zeichen für die Glaubwürdigkeit und Seriosität von Crowdn investing ist.

Vorarlberger Vorzeigeprojekt

Gastkommentar Dieter Bitschnau, Obmann der Sparte Information & Consulting

Es ist wie beim Fussball – jeder kennt sich aus und redet mit. So ähnlich verhält es sich auch, wenn über Crowdfunding gesprochen wird. Für die einen ist es das Allheilmittel in der Unternehmensfinanzierung, die anderen warnen vor der zukünftigen Welle von Unternehmenspleiten, die Kleinanleger treffen wird. Das war Grund genug für die Sparte Information und Consulting, diesem Thema auf den Grund zu gehen. Wir haben uns damit in den vergangenen Monaten sehr intensiv auseinandergesetzt und eine Grundlagenstudie in Auftrag gegeben, die sich mit den verschiedenen Erfahrungen und Möglichkeiten

rund um Crowdfunding beschäftigt hat, um dann seriös entscheiden zu können, ob dieses Finanzierungsinstrument auch für unsere Vorarlberger Betriebe Chancen bietet und gefördert gehört. Für mich ist die Antwort auf die vorliegenden Studienergebnisse klar: Gerade die Variante des Crowdinvesting, bei der sich Kleininvestoren mit einer Eigenkapitalfinanzierung am Unternehmen beteiligen, bietet für junge innovative Unternehmen die Chance, von Beginn an Investoren an Bord zu holen und damit auch die Startphase zu beschleunigen. Wir müssen also die Möglichkeiten der Schwarmfinanzierung fördern, anstatt uns vor möglichen Konkursen zu Tode zu fürchten! Dieses Potenzial hat auch die Bundesregierung erkannt und schickt gerade einen Gesetzesvorschlag für alternative Finanzierungsformen in Begutachtung, der die CrowdfundingBranche nicht nur endlich aus dem rechtlichen Grau-Bereich holt, sondern zudem noch fördert. Bravo!

„Senitec - Safety by Sensoric“ soll die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen.

Der junge Vorarlberger Unternehmer Daniel Leeb entwickelt innovative Lösungen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Seine Idee für ein smartes Blinksystem für Radfahrer - „Senitec - Safety by Sensoric“ wurde 2013 als Siegeridee beim Vorarlberger Ideenkanal prämiert. Den Schritt in eine breitere Öffentlichkeit wagte er mit seinem Auftritt in der Puls 4 Start-up-Show „2 Minuten 2 Millionen“. Die Investoren zeigten sich von Leebs smartem Blinker sehr überzeugt.

Mittlerweile wurde das Gehäuse um 40 Prozent verkleinert und auch bei den Funktionen hat sich einiges getan: Die Leuchtfläche wurde von einer Linse auf das ganze Gehäuse erweitert. Trotz größerer Leuchtfläche auf einem kleineren Gehäuse sind die Leistungen gleich geblieben. Und das Produkt kann jetzt auch von Kindern getragen werden. 56 Investoren haben über die Investing-Plattform Conda insgesamt bereits 70.000 Euro in „Senitec“ investiert.


20 · V-Research/Bodenseeforum ·

Nr. 17-18 · 24. April 2015 Die Wirtschaft

V-Research und Holzforschung Austria starten Kooperationslabor in Dornbirn Der Fokus, bei dem vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft über die Austrian Cooperative Research (ACR) geförderten Projekts, liegt auf dem Maschinen- und Anlagensowie Holzbau. Design Automation befasst sich mit der Automatisierung von Konstruktions- und Entwicklungsprozessen. Die Idee dahinter: Ingenieuraufgaben in der Anlagenprojektierung

GF Dr. Vaheh Khachatouri.

und Konstruktion werden von Computersoftware übernommen, während sich die Ingenieurinnen und Ingenieure auf kreative Aufgaben konzentrieren“, erklärt Vaheh Khachatouri, Geschäftsführer von V-Research. Im Maschinen- und Anlagenbau und im Bauwesen funktioniert die Produktion weitgehend automatisiert. Die Umstellung auf Automatisierung ist eine große Investition. Bei großen Stückzahlen zahlt sich das aus und ist schon längst stateof-the-art. Für kleine Produktionen oder Spezialanfertigungen sind die hohen Kosten für die Umstellung ein Hindernis. Das erschwert den Wettbewerb für spezialisierte kleine und mittlere Unternehmen. Gerade für KMU sind aber Kosten und Time-to-Market ein großes Thema, beides kann durch automatisierte Konstruktion reduziert werden. V-Research aus Dornbirn und Holzforschung Austria (HFA) mit Sitz in Wien haben sich jetzt in

Holztechniker Marius Schorer von der Holzforschung Austria in Wien ist gerade in Dornbirn bei V-Research

einem Projekt zusammengetan, um die Umstellung auf Konstruktionsautomatisierung auch für KMU wirtschaftlich zu machen. Der Projekttitel dazu lautet: „Design Automation für KMU mit Fokus auf Holz- und Maschinenbau“. Das Ganze passiert im Rahmen

eines sogenannten „Kooperationslabor“ mit Standort in Dornbirn und wird vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft unterstützt. VResearch bringt ihr Know-how in Design Automation ein, die HFA ihr Wissen im Holzbau.

 22. Bodensee-forum personalmagement

„Der Mensch in ständiger Veränderung“ Leidenschaft, Begeisterung, innovatives Denken und vorausschauendes, nachhaltiges Handeln sind die Basis für erfolgreiches Leadership. Wer Leistung fordert, muss im Gegenzug Sinn stiften. Veränderungsprozesse sind dabei unser ständiger Begleiter. Das Bodensee-Forum Personalmanagement 2015 widmet sich daher aktuellen und zukünftigen Entwicklungen. Diese Dynamiken sind absolute Notwendigkeit - tragen jedoch die Gefahr in sich, Menschen am Weg der Umsetzung zu verlieren. Genau das können, wollen und dürfen wir uns nicht leisten, denn unsere Mitarbeiter sind die wertvollste Ressource – die es unbedingt zu sichern gilt! Hochkarätige Referenten aus dem Dreiländereck wie z.B. Casino-Direktor Bernhard Moosbrugger (Casino Bregenz), Fitness- und Gesundheitstrainerin Mag. Sabine Reiner, Dr. Bernd Schwendinger (Hirschmann Automotive), Dr. Stefan Baier (WU Wien), Diplom-Psychologe

Wirtschaftsuniversität Wien – zurückgreifen. Sichern Sie sich jetzt Ihren fixen Platz für diese hochkarätige Veranstaltung! Detaillierte Informationen zum Programm sowie zu den Anmeldemöglichkeiten finden sich auf der Website des Bodensee-Forums Personalmanagement www.bodensee-forum.eu Dort finden Sie auch alle Informationen den Speakern und Moderatoren. Dr. Norbert Lenartz, Mag. Dr. Franz Heimel (VIP Consulting für Management OG) geben Einblicke in ihre Erfahrungen und setzen damit wertvolle Diskussionsimpulse. Zur Unterstützung der Interaktivität werden verschiedene Settings genutzt, die den Austausch der Teilnehmer unterstützen.

22. Bodensee-Forum Personalmanagement „Der Mensch in ständiger Veränderung” Spannungsfelder kontinuierlicher Entwicklung und praktische Lösungswege im Personalwesen 21. und 22. Mai 2015 Festspielhaus Bregenz

Bei der Zusammenstellung des Programms dür- Anmeldung: bodensee-forum@wkv.at fen die Veranstalter auf die wertvollen Inputs der neuen wissenschaftlichen Begleitung – der Info-Telefon +43 (0) 5522 / 305 - 224


Nr. 17-18 · 24. April 2015 Die Wirtschaft

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Die Bewertungskriterien: Die Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens im Unternehmen Der Ausgleich zwischen Ge-

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nerationen, Regionen und Geschlechtern Die Übernahme von Verantwortung in der Region Die Kommunikation der Nachhaltigkeitsaktivitäten Der Modellcharakter im Sinne eines innovativen, kreativen bzw. grenzüberschreitenden und möglichst übertragbaren Ansatzes

In Vorarlberg sind Einreichungen bis 1. Juni 2015 möglich: f Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Europaangelegenheiten und Außenbeziehungen f Römerstraße 15, Bregenz f T 05574-511-20305 f E europa@vorarlberg.at f Weitere Informationen unter www.bodenseekonferenz. org/nachhaltigkeitspreis

Betriebsberatung für ein gesundes Arbeitsleben

Fotolia.com/Werner Heiber

Die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) will mit dem diesjährigen Preis, in der Sparte „Nachhaltiges Wirtschaften“, den Bodenseeraum als Modellregion für nachhaltige Entwicklung ins öffentliche Bewusstsein rücken und dazu anregen, gemeinsam über die Zukunft nachzudenken und konkret zu handeln und zu gestalten. Für den Preis können Unternehmen aus der Bodenseeregion mit weniger als 250 Beschäftigten, die in allen drei Nachhaltigkeitsdimensionen (Ökonomie, Ökologie und Soziales) aktiv sind, nominiert werden. Der IBK-Nachhaltigkeitspreis ist mit insgesamt 26.000 Euro dotiert.

Gesund beraten mit fit2work

Die fit2work-Betriebsberatung hilft Unternehmen bei der (Re)Integration von Mitarbeiter/innen. Wenn Mitarbeiter/innen an gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz leiden, kann dies zu häufigeren Krankenständen, aber auch zur Gefährdung von Arbeitsplätzen führen. Um solchen Situationen vorzubeugen, können sich Unternehmen Unterstützung holen: Die fit2work-Betriebsberatung hilft, gesundheitlichen Problemen vorzubeugen bzw. schon betroffene Mitarbeiter/ innen in das Unternehmen zu (re) integrieren. Eine sinkende Leistungsfähigkeit, lange und häufige Krankenstände oder eine erhöhte Fluktuation sind nur einige der Folgen, die durch gesundheitliche Probleme von Mitarbeiter/ innen ausgelöst werden können. Dies ist nicht nur für die/den einzelne/n Arbeitnehmer/in eine schwierige Situation, sondern auch für den betroffenen Betrieb. Doch soweit müsste es oft gar nicht kommen: Die fit2workBetriebsberatung unterstützt Unternehmen kostenlos dabei, Maßnahmen zu setzen, um die Gesundheit der Mitarbeiter/innen bewusst zu fördern oder Mitarbeiter/innen, die bereits an gesundheitlichen Problemen leiden, in das Unternehmen zu (re-)integrieren.

fit2work-Betriebsberatung unterstützt österreichische Unternehmen fit2work ist eine Beratungsinitiative der österreichischen Bundesregierung. Unter der kostenlosen Anleitung von qualifizierten Berater/innen können Unternehmen eine Struktur aufbauen, die die Gesundheit der Mitarbeiter/innen fördert: Es wird ein sogenanntes „Integrationsteam“ im Unternehmen gebildet, das Mitarbeiter/ innen beim Wiedereinstieg nach einer gesundheitlichen Auszeit berät und auch für den Betrieb passende Maßnahmen entwickelt bzw. die Vernetzung mit Fördergebern sicherstellt. Petra V., Integrationsbeauftragte eines Versicherungsunternehmens, erzählt: „Einem Arbeitskollegen wurde der Stress im Job einfach zu viel und er fiel wegen Burnout fast 3 Monate aus. Durch die mit fit2work erarbeitete Struktur konnten wir mit ihm einen sanften Wiedereinstieg planen. Jetzt arbeitet er wieder fast 100 Prozent.“ n

Information: Alle Infos unter www.fit2work.at/home/ Angebot_fuer_Betriebe

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n Internationale Bodensee Konferenz IBK-Nachhaltigkeitspreis: Einsendeschluss am 1. Juni

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22 · AdWin 2015 ·

Nr. 17-18 · 24. April 2015 Die Wirtschaft

Angeregte Diskussionen gab es im Laufe des Jurierungsprozesses für den heurigen Vorarlberger Werbepreis. Rechtes Bild: Felix Holzer, Ono Fotos: Darko Todorovic Mothwurf, Cordula Alessandri und Grischa Rubinick. Linkes Bild: Bernhard Müssiggang, Vera Steinhäuser und Sabrina Oswald.

Die Adwin Jury 2015 hat sich wieder aus Experten der Branche, klingenden Namen mit langjähriger Kompetenz und Spezialisten für Grafik, Text, Digital, Konzept und Co, zusammegesetzt: f

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Juryvorsitzender Stefan Zschaler (Leagas Delaney, Hamburg) Ono Mothwurf (Konzeption/ Text, Wien) Thomas Wildberger (CCO Publicis Communication, Zürich) Torsten Hennings (Studiofunk, Hamburg) Vera Steinhäuser (Sie&Ich Kommunikationsberatung, Wien)

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Joachim Glawion (Text/ Konzeption, Wien/ Frankfurt) Sabrina Oswald (futura, Wien) Cordula Alessandri (Alessandri Design & Marken Manufaktur) Grischa Rubinick (Art Director, Zürich) Felix Holzer (Fotografie, München) Bernhard Müssiggang (BMW, Innsbruck)

Müsiggang über das Ergebnis: „Die gesamte Jury war eingebunden, und ich glaube, wir haben überall die richtige Lösung getroffen.“ Thorsten Hennings ergänzt: Wir waren uns sehr einig. Was dann immer dafür spricht – weil wir alles ganz unterschiedliche Typen sind – dass das auch das Richtige ist.“ Cordula Alessandri lobte: „Generell war ein erstaunlich hohes Niveau – das soll nicht arrogant sein – aber es ist doch ein kleines Ländchen.“ n

V.l.n.r.: Felix Holzer, Ono Mothwurf, Cordula Alessandri und Grischa Rubinick.

Die Jury im Wortlaut Zschaler, der AdWin-Juryvorsitzende, berichtet vom „Tag der Jurierung“ im WIFI Dornbirn: „Es war sehr konstruktiv, sehr leidenschaftlich. Es gibt sehr starke Kategorien, wo ich behaupten würde: mit internationalem Anspruch.“ Bernhard

V.l.n.r.: Joachim Glawion, Torsten Hennings und Thomas Wildberger.

Sponsoren: Zur Bedeutung des AdWin für die Vorarlberger Kreativbranche Stefan Fitz-Rankl, Geschäftsführer FH Vorarlberg

Markus Raith, Geschäftsführer Russmedia

Karl-Heinz Milz, Geschäftsführender Gesellschafter VVA

Markus Klement, ORF-Landesdirektor Vorarlberg

„Wettbewerbe sind Schaufester für exzellente Leistungen. Gleichzeitig sind sie Ansporn und Motivation, mit der eigenen Arbeit diese Exzellenz zu erreichen. Der AdWin zeigt die Leistungen der Vorarlberger Kreativwirtschaft auf eindrückliche Weise. Für unsere Studierenden im Bereich Gestaltung und für uns alle sind die nominierten und prämierten Arbeiten eine wertvolle Inspiration. Wir freuen uns, als Vorarlberger Hochschule den AdWin zu unterstützen.“

„Der AdWin holt die Leistungen und Ideen der Kreativwirtschaft vor den Vorhang. Das beste Produkt wäre ohne gutes Marketing und Werbung wenig wert. Gutes Marketing beginnt immer mit einer guten Idee! Durch die gut entwickelte Kreativlandschaft bleibt ein Großteil der Wertschöpfung im Land. Die kurzen Kommunikationswege zwischen Kunde, Agentur und Russmedia sind ein großer Vorteil für alle Player. Als Medienunternehmen unterstützen wir den AdWin und gratulieren allen Gewinnern.“

„Wir sehen uns als komplementäre rechte Hand der Vorarlberger Kreativbranche, denn auch unser Ziel ist es, durchdachte, ästhetische und nicht zuletzt besondere Produkte herzustellen. Diese Art von Arbeit fordert uns heraus, eigene Ideen miteinzubringen, motiviert uns dementsprechend und befeuert unseren Enthusiasmus. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass eine Veranstaltung, die es zum Ziel hat, die schönsten und kreativsten Vorarlberger Ideen zu prämieren, unterstützt gehört.“

„Durch den AdWin wird einmal mehr aufgezeigt, wie vielseitig Vorarlbergs Werbe- und Kreativwirtschaft ist. Im ORF Vorarlberg geben wir guten Ideen gerne ‚Spielräume‘.“


Nr. 17-18 · 24. April 2015 Die Wirtschaft

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Gelbe Seiten n Termine Dienstag, 5. Mai 2015 9.30 – 11.30 Uhr in Bregenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Heldendankstraße 10 13.45 – 15.15 Uhr in Lustenau, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Gemeindeamt, Rathausstraße 1/Zi. 106 Mittwoch, 6. Mai 2015 9.30 – 11.30 Uhr, in Schruns, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr in Bludenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bahnhofstraße 12 Für Versicherte und Pensionisten besteht die Möglichkeit, allfällige Unklarheiten sowohl auf dem Beitragsals auch auf dem Pensionssektor zu besprechen und Anträge auf Pensionsleistungen zu stellen. Es können Auskünfte über die Krankenversicherung nach dem GSVG eingeholt sowie diesbezügliche Rechnungen zur Vergütung abgegeben werden. Anmeldung ist nicht erforderlich. Allfällige Unterlagen und Nachweise sowie die Versicherungsnummer sollten mitgebracht werden. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 050805-9970, F 050808-9919, E Direktion.VBG@ svagw.at, www.svagw.at Donnerstag, 21. Mai 2015 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1, Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH. Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at

Firmenbuch Neueintragungen Mag. Reinhard Kerber Steuerberatung OG, Hofsteigstraße 11, 6971 Hard; GESCHÄFTSZWEIG: Steuerberatung; GesV vom 11.12.2014; GS: (A) Mag Reinhard Kerber (12.02.1953); vertritt seit 16.12.2014 selbstständig; (B) Christoph Klement (06.07.1966); vertritt seit 16.12.2014 selbstständig; – LG Feldkirch, 15.12.2014 – FN 426402m. Egon Schneider KG, Zug 1, 6764 Lech; GESCHÄFTSZWEIG: selbstständiger Schilehrer; GesV vom 28.11.2014; GS: (A) Egon Schneider (31.12.1962); vertritt seit 16.12.2014 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Gertraud Schneider (10.05.1971); Haftsumme € 100; – LG Feldkirch, 15.12.2014 – FN 425825p. AMMA Immobilien GmbH, Maria-WaldburgaStraße 1/13, 6845 Hohenems; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb, Verwaltung und Verkauf von Immobilien und Betriebsstätten aller Art im In- und Ausland; Erwerb, Verwaltung und Verkauf von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen im In- und Ausland; Erwerb, Verwaltung und Verkauf von Industrie- und Landwirtschaftsmaschinen aller Art im In- und Ausland; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 05.12.2014; GF: (A) Vicenta Mutschler (08.07.1944); vertritt seit 17.12.2014 selbstständig; PR: (B) Mag Anton Mutschler (05.04.1977); vertritt seit 17.12.2014 selbstständig; GS: (A) Vicenta Mutschler (08.07.1944); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 16.12.2014 – FN 426195h. KFZ-Max Moosbrugger GmbH, Rasis-Bündt 5a, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: KFZWerkstatt; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 03.12.2014; GF: (A) Michael Moosbrugger (13.02.1981); vertritt seit 18.12.2014 selbstständig; GS: (B) Max Moosbrugger (23.12.1949); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 17.12.2014 – FN 426112k. MobileSounds Lautsprechersysteme GmbH, Arlenweg 9, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Der Handel mit mobilen Lautsprechersystemen; Kapital: € 35.000; GesV vom 01.12.2014; GF: (A) Michael Mätzler (15.11.1982); vertritt seit 18.12.2014 selbstständig; (B) Markus Höfle (14.01.1990); vertritt seit 18.12.2014 selbstständig; GS: (A) Michael Mätzler (15.11.1982); Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (B) Markus Höfle (14.01.1990); Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 17.12.2014 – FN 425951z. Hotel Walliserhof GmbH, Gufer 43, 6708 Brand; GESCHÄFTSZWEIG: Führung eines Hotelbetriebes; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 02.12.2014; GF: (A) Raimund Meyer (18.11.1978); vertritt seit 18.12.2014 selbstständig; GS: (A) Raimund Meyer (18.11.1978); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 17.12.2014 – FN 426194g.

H4 Liegenschaftsvermietungs GmbH, Marktplatz 7, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Vermietung, Verwaltung von Liegenschaften; Kapital: € 35.000; GesV vom 11.12.2014; GF: (A) Mag Gerhard Dreher (23.05.1977); vertritt seit 19.12.2014 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/-in; (B) Martin Schneider (27.05.1977); vertritt seit 19.12.2014 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; GS: (C) „MONTFORT“-Liegenschaftsvermietungs GmbH; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (D) Salom Privatstiftung; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 18.12.2014 – FN 426576v. Hedrich & Mittendorfer Immobilien Verwaltung OG, Mittelfeldstraße 16 J, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Verwaltung von Liegenschaften; GesV vom 16.12.2014; GS: (A) Mag (FH) Tino Hedrich (29.05.1974); vertritt seit 23.12.2014 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; (B) Mag (FH) Daniel Mittendorfer (02.05.1979); vertritt seit 23.12.2014 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; – LG Feldkirch, 22.12.2014 – FN 426792k. Bergbahn Lech-Oberlech Beteiligungs GmbH, HNr. 201, 6764 Lech; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen; Kapital: € 35.000; GesV vom 19.12.2014; GF: (A) DI Michael Manhart (27.04.1942); vertritt seit 23.12.2014 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; (B) Mag Christoph Pfefferkorn (24.04.1982); vertritt seit 23.12.2014 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; PR: (C) Klaus Hoch (08.06.1938); vertritt seit 23.12.2014 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; GS: (C) Klaus Hoch (08.06.1938); Einlage € 2.100; geleistet € 2.100; (D) Rüfikopf-Seilbahn AG; Einlage € 12.740; geleistet € 12.740; (E) Land Vorarlberg; Einlage € 4.200; geleistet € 4.200; (F) Gemeinde Lech; Einlage € 2.100; geleistet € 2.100; (G) Seillifte Oberlech Gesellschaft m.b.H. & Co KG; Einlage € 7.560; geleistet € 7.560; (H) Fridolin Lucian (29.12.1938); Einlage € 2.100; geleistet € 2.100; (I) Burg-Vital-Hotel GmbH & Co KG; Einlage € 1.400; geleistet € 1.400; (J) Ortlieb – Hotel Montana GmbH; Einlage € 1.400; geleistet € 1.400; (K) Sporthotel Murmeli Betriebsgesellschaft m.b.H.; Einlage € 1.400; geleistet € 1.400; – LG Feldkirch, 22.12.2014 – FN 427091a. Kaufmann Liegenschaftsprojekte GmbH, Hinterreuthe 202, 6870 Reuthe; GESCHÄFTSZWEIG: Bauträgergewerbe; Kapital: € 36.000; GesV vom 15.12.2014; GF: (A) Christian Kaufmann (12.10.1977); vertritt seit 23.12.2014 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; (B) Johannes Kaufmann (29.09.1967); vertritt seit 23.12.2014 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; GS: (A) Christian Kaufmann (12.10.1977); Einlage € 12.000; geleistet € 12.000; (C) Ing Anton Kaufmann (21.05.1949); Einlage € 12.000; geleistet € 12.000; (D) Johannes Kaufmann GmbH; Einlage € 12.000; geleistet € 12.000; – LG Feldkirch, 22.12.2014 – FN 426677t.


24 · Gelbe Seiten ·

Nr. 17-18 · 24. April 2015 Die Wirtschaft

Firmenbuch Neueintragungen V-MET GmbH, Industriestraße 11, 6832 Sulz; GESCHÄFTSZWEIG: Maschinelle Erzeugung von Spenglerartikeln und die Metalltechnik; Kapital: € 35.000; GesV vom 18.12.2014; GF: (A) Gebhard Lusser (29.12.1955); vertritt seit 09.01.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren Prokuristin/Prokuristen; (B) Mag Pascal Metzler (18.05.1979); vertritt seit 09.01.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren Prokuristin/Prokuristen; GS: (A) Gebhard Lusser (29.12.1955); Einlage € 2.450; geleistet € 2.450; (C) Erich Metzler Beteiligungsgesellschaft m.b.H.; Einlage € 32.550; geleistet € 32.550; – LG Feldkirch, 08.01.2015 – FN 427284i. SW Unternehmensberatung GmbH, Forachstraße 28, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Unternehmensberatung; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 22.12.2014; GF: (A) Mag Birgit Sonnbichler (14.01.1963); vertritt seit 08.01.2015 selbstständig; (B) Mag Monika Wohlmuth-Schweizer (14.01.1974); vertritt seit 09.01.2015 selbstständig; GS: (A) Mag Birgit Sonnbichler (14.01.1963); Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 5.000; (B) Mag Monika Wohlmuth-Schweizer (14.01.1974); Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 08.01.2015 – FN 427243z. EVO Elektroheizung GmbH, Haggen 3a, 6911 Lochau; GESCHÄFTSZWEIG: Produktion, Vertrieb und Montage von Elektroheizungen und Elektrokaminen sowie Handel mit Waren aller Art; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 17.12.2014; GF: (A) Werner Burgey (14.01.1954); vertritt seit 09.01.2015 selbstständig; GS: (B) Isabella Burgey-Meinel (31.05.1967); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 08.01.2015 – FN 427109b. Bartle Aberer Holding GmbH, Hubstraße 65c, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Holding; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 19.12.2014; GF: (A) Bartle Aberer (24.03.1976); vertritt seit 09.01.2015 selbstständig; GS: (A) Bartle Aberer (24.03.1976); Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 08.01.2015 – FN 426995i. MIANREISO OG, Ammianusstraße 1, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Gastronomie; GesV vom 12.12.2014; GS: (A) Mario Alonso Lopez Cerrato (18.09.1974); vertritt seit 08.01.2015 selbstständig; (B) Monika Margarete Berlinger (06.01.1969); nicht vertretungsbefugt seit 08.01.2015; – LG Feldkirch, 07.01.2015 – FN 426447d. ÖSW Österreichische Seniorenwerbung GmbH, Mühletorplatz 4-6, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Vermittlung und Durchführung von Werbeaktivitäten aller Art für den Bereich Senioren in Österreich; Kapital: € 35.000; GesV vom 04.12.2014; GF: (A) Mohammadi Akhabach (29.09.1974); vertritt seit 08.01.2015 selbstständig; (B) DI BW Thorsten Karau (26.10.1970); vertritt seit 08.01.2015 selbstständig; GS: (C) Deutsche Seniorenwerbung GmbH; Einlage € 360; geleistet € 180; (D) MOACON Ventures GmbH; Einlage € 34.640; geleistet € 17.320; – LG Feldkirch, 07.01.2015 – FN 426892h. Interessensgemeinschaft Stubenbach eGen, Stubenbach 605, 6764 Lech; GESCHÄFTSZWEIG: a) die Erweiterung der gastronomischen Grundversorgung; b) die Förderung von kulturellen und sozialen Veranstaltungen; c) Angebot von Voll- und Teilzeitarbeitsp plätzen;; d)) Schaffung g von Infrastruktur;;

Satzung vom 12.12.2014; REVISIONSVERBAND: (D) Raiffeisenlandesbank Vorarlberg Waren- und Revisionsverband registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung; eingetragen; VORSTAND: (A) Peter Scrivener (07.06.1968); Obmann/Obfrau; vertritt seit 10.01.2015 gemeinsam mit dem Obmann-Stellvertreter oder einer/einem Prokuristin/Prokuristen; (B) Martin Jochum (29.08.1984); Obmann/Obfrau-Stellvertreter/in; vertritt seit 10.01.2015 gemeinsam mit dem Obmann oder einer/einem Prokuristin/Prokuristen; (C) Juliane Mathis (13.01.1980); Mitglied; vertritt seit 10.01.2015 gemeinsam mit der/dem Obfrau/Obmann oder dem/der Obfrau-/Obmannstellvertreter/in; – LG Feldkirch, 09.01.2015 – FN 426772g. Hans Thöni Beteiligungs GmbH, Wiesenrain 12, 6700 Bludenz; GESCHÄFTSZWEIG: Verwaltung von Beteiligungen; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 28.11.2014; GF: (A) Ing Johann Thöni (14.08.1931); vertritt seit 20.01.2015 selbstständig; GS: (A) Ing Johann Thöni (14.08.1931); Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 19.01.2015 – FN 427953v. BRANA – TASCHNEREI e.U., Austrasse 45, 6805 Feldkirch-Gisingen; GESCHÄFTSZWEIG: Erzeugung von Taschen aus gebrauchten oder untypischen Werkstoffen. Handelsgewerbe mit Ausnahme der reglementierten Handelsgewerbe u. Handelsagent.; INHABER/IN: (A) Brigitte Ranacher (22.10.1965); seit 20.01.2015; – LG Feldkirch, 19.01.2015 – FN 427841d. K8 Immobilien OG, Illstraße 3, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb, Verwaltung, Vermietung und Verkauf von Immobilien; GesV vom 12.01.2015; GS: (A) Johannes Schertler (29.04.1972); vertritt seit 20.01.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; (B) Matthias Schertler (07.11.1973); vertritt seit 20.01.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; – LG Feldkirch, 19.01.2015 – FN 427796m. X-press Shapewear Handel e.U., Raiffeisenstraße 8, 6922 Wolfurt; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Textilien; INHABER/IN: (A) Hichsfi Küng (16.02.1966); eingetragen; – LG Feldkirch, 16.01.2015 – FN 427617z. Technisches Büro FRICK GmbH, Storchanest 21, 6822 Frastanz; GESCHÄFTSZWEIG: Ausübung eines Gewerbes des Ingenieurbüros; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 16.12.2014; GF: (A) Georg Frick (14.10.1960); vertritt seit 13.01.2015 selbstständig; GS: (A) Georg Frick (14.10.1960); Einlage € 26.250; privilegierte Einlage € 7.500; geleistet € 7.500; (B) FahrKraft Industrieplanungs- und Beratungs-GmbH; Einlage € 8.750; privilegierte Einlage € 2.500; geleistet € 2.500; – LG Feldkirch, 12.01.2015 – FN 427242y. iloweb e.U., Arkenstraße 60, 6835 Zwischenwasser; GESCHÄFTSZWEIG: Informationstechnologie – Entwickeln von Websites und Online Marketing Strategien; INHABER/IN: (A) Oliver Simon Fleps (15.08.1991); eingetragen; – LG Feldkirch, 15.01.2015 – FN 427777i. Soller Immobilienverwaltung GmbH, Frühlingsstraße 10, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilienverwaltung/Versicherungsagentur; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 29.09.2014 samt Nachtrag vom 11.12.2014; Einbringungsvertrag vom 29.09.2014; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens „Olaf Soller Immobilienverwaltung und Versicherungsagentur“ mit dem Sitz in Lustenau; GF: (A) Olaf Soller (18.03.1974);

vertritt seit 16.01.2015 selbstständig; GS: (A) Olaf Soller (18.03.1974); Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 10.369,72; – LG Feldkirch, 15.01.2015 – FN 423153i. AC Consulting & Trading GmbH, Birkiswies 3, 6830 Rankweil; GESCHÄFTSZWEIG: Handelsgewerbe / Unternehmensberatung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 01.12.2014; GF: (A) Dietmar Ottowitz (25.04.1962); vertritt seit 15.01.2015 selbstständig; GS: (A) Dietmar Ottowitz (25.04.1962); Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 10.000; – LG Feldkirch, 14.01.2015 – FN 427393w. Maurer Gastronomie KG, Am Dorfplatz 4, 6858 Schwarzach; GESCHÄFTSZWEIG: Gastronomie/ Restaurant; GesV vom 31.12.2014; GS: (A) Claus Maurer (12.09.1969); vertritt seit 14.01.2015 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Alexandra Maurer (23.02.1968); Haftsumme € 100; – LG Feldkirch, 13.01.2015 – FN 427469g. KUbo KG, Feschgasse 20, 6822 Satteins; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Musikinstrumenten, Berater- und Kreativtätigkeiten im Bereich Multimedia und Werbung; GesV vom 22.12.2014; GS: (A) Kiyoshi Josef Kubo (10.11.1980); vertritt seit 14.01.2015 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Dr Heinrich Otruba (09.10.1944); Haftsumme € 10; – LG Feldkirch, 13.01.2015 – FN 427308w. Rosskopf KG, Im Bradafos 18, 6820 Frastanz; GESCHÄFTSZWEIG: Produktion, Handel und Installation von Solar-Sonnenkollektoren; GesV vom 16.12.2014; GS: (A) Thomas Rosskopf B.A. (28.05.1991); vertritt seit 14.01.2015 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Ing Helmut Rosskopf (19.05.1952); Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 13.01.2015 – FN 427392v. PSC Plastic Solutions + Consulting GmbH, Oberhub 24a, 6844 Altach; GESCHÄFTSZWEIG: Kunststofftechnik, Beratung; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 05.01.2015; GF: (A) DI Christian Rabensteiner MAS (FHNW) (08.02.1967); Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 13.01.2015 – FN 427646t. Benjamin und Josef Fröwis GmbH, Wilbinger 660, 6870 Bezau; GESCHÄFTSZWEIG: Produktion, Handel und Verlegung von Holzfußböden; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 12.12.2014; GF: (A) Benjamin Fröwis (28.12.1989); vertritt seit 13.01.2015 selbstständig; GS: (A) Benjamin Fröwis (28.12.1989); Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 2.500; (B) Josef Fröwis (22.08.1963); Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 2.500; – LG Feldkirch, 12.01.2015 – FN 426471p. RIVA Invest AG, Wolfurter Straße 15, 6923 Lauterach; GESCHÄFTSZWEIG: Liegenschaftsmanagement; Kapital: € 70.000; Satzung vom 05.11.2014; VORSTAND: (A) BM Wilfried Hefel (30.05.1964); vertritt seit 13.01.2015 selbstständig; PR: (E) DI Graziella Hefel (19.04.1963); vertritt seit 13.01.2015 selbstständig; (F) Christian Hefel (25.06.1965); vertritt seit 13.01.2015 selbstständig; (G) Dr Jeanette Moosbrugger (22.09.1970); vertritt seit 13.01.2015 gemeinsam mit Person H; (H) Pascal Kohlhaupt (18.05.1984); vertritt seit 13.01.2015 gemeinsam mit Person G; AUFSICHTSRATSMITGLIED; (B) Dr Thomas Böckle (19.09.1966); Vorsitzende/r; (C) Norbert Baschnegger (24.12.1956); Stellvertreter/in des/der Vorsitzenden; (D) DI Markus Flatz (19.01.1964); Mitglied; – LG Feldkirch, 12.01.2015 – FN 427240w.


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Firmenbuch Neueintragungen LCS Pipelines GmbH, Industriestraße 8, 6832 Sulz; GESCHÄFTSZWEIG: Verlegung von Pipelines und Rohrleitungsbau; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 24.11.2014 samt einem Nachtrag vom 19.12.2014; GF: (A) Christoph Ludescher (20.11.1970); vertritt seit 23.12.2014 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; (B) Mag (FH) Joachim Seyr (14.02.1982); vertritt seit 23.12.2014 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; (C) Kurt Huchler (06.04.1964); vertritt seit 23.12.2014 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; GS: (D) LCS Holding GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 22.12.2014 – FN 425950y. Arlberg Snowsports Fetz, Perl & Strobl OG, Nr. 80, 6767 Warth; GESCHÄFTSZWEIG: Betrieb einer Schneesportschule in Warth am Arlberg; GesV vom 25.11.2014; GS: (A) Marcel Fetz (19.09.1984); vertritt seit 23.12.2014 selbstständig; (B) Michael Perl (20.04.1990); vertritt seit 23.12.2014 selbstständig; (C) Josef Strobl (03.03.1974); vertritt seit 23.12.2014 selbstständig; – LG Feldkirch, 22.12.2014 – FN 425592x. B & S Raumausstattung OG, Lochauerstraße 2, 6912 Hörbranz; GESCHÄFTSZWEIG: Tapezierer, Bodenleger, Polsterei; GesV vom 16.12.1014; GS: (A) Philipp Berkmann (12.11.1973); vertritt seit 23.12.2014 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; (B) Andreas Schlachter (03.12.1981); vertritt seit 23.12.2014 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; – LG Feldkirch, 22.12.2014 – FN 426652f. einpac GmbH, Riedstraße 1, 6833 Klaus; GESCHÄFTSZWEIG: Verpackungen; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 03.12.2014; GF: (A) Jochen Schörgenhofer (02.10.1971); vertritt seit 20.12.2014 selbstständig; (B) Alexander Abbrederis (02.02.1981); vertritt seit 20.12.2014 selbstständig; GS: (C) WA Immobilien und Beteiligungs GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 19.12.2014 – FN 426579y.

von Tiefgaragen; GesV vom 05.12.2014; GS: (A) Ill Park Leasinggesellschaft m.b.H.; vertritt seit 20.12.2014 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Ill Park Leasinggesellschaft m.b.H. & Co. KG.; Haftsumme € 10; (C) Hotel Carinthia Velden GesmbH; Haftsumme € 390; (D) Ferienhotel „Wörthersee“ Management GmbH; Haftsumme € 600; – LG Feldkirch, 19.12.2014 – FN 426578x. Rhetaca in Tosters Nägele OG, Straßberg 13a, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Reitsportanlage/Reitschulbetrieb/Handel mit Reitsportartikeln; GesV vom 17.12.2014; GS: (A) Magdalena Nägele (21.03.1968); vertritt seit 20.12.2014 selbstständig; (B) Daniel Nägele (16.07.1960); vertritt seit 20.12.2014 selbstständig; – LG Feldkirch, 19.12.2014 – FN 426891g. Star-Factory Management GmbH & Co KG, Mehrerauerstraße 3, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Musikentertainment, Management von Künstlern, Vermittlung von Künstlern an Veranstalter, Management und Durchführung von Veranstaltungen; GesV vom 24.10.2014; GS: (A) Fröstl Management GmbH; vertritt seit 19.12.2014 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Walter Egle (27.05.1970); Haftsumme € 10.000; – LG Feldkirch, 18.12.2014 – FN 425226h. Optivac AG, Prismastrasse 5, CH-9444 Diepoldsau; GESCHÄFTSZWEIG: Beschichtung von optischen Komponenten; Kapital: CHF 200.000; Satzung vom 20.10.2009; STÄNDIGE/R VERTRETER/IN: (A) DI Martin Ujetz (14.12.1972); vertritt seit 19.12.2014 selbstständig; VORSTAND: (B) Rene Zünd (06.09.1962); vertritt seit 23.04.2004 selbstständig; (C) Liliane Zünd (28.09.1962); vertritt seit 23.04.2004 selbstständig; INLÄNDISCHE ZWEIGNIEDERLASSUNG: Optivac AG Zweigniederlassung Austria; SITZ: Dr. Vonbun-Straße 9a, 6714 Nüziders; TÄTIGKEIT: Beschichtung von optischen Komponenten; – LG Feldkirch, 18.12.2014 – FN 426807h. Moosbrugger Mode KG, Walserstraße 55, 6991 Riezlern; GesV vom 12.12.2014; Zusammenschlussvertrag vom 12.12.2014; Übernahme des Betriebes der Moosbrugger Mode e.U., Inhaberin Andrea Jochum (FN 12089d); GS: (A) Frank Jochum (05.07.1973); vertritt seit 20.12.2014 selbstständig; PR: (B) Andrea Jochum (16.10.1969); vertritt seit 20.12.2014 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Andrea Jochum (16.10.1969); Haftsumme € 20.000; – LG Feldkirch, 19.12.2014 – FN 426472s.

OMA Ost Machinery Austria GmbH, Wiesenstraße 3a, 6812 Meiningen; GESCHÄFTSZWEIG: Maschinen- und Baustoffhandel; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 07.11.2014; GF: (A) Dietmar Strauss (14.08.1965); vertritt seit 20.12.2014 selbstständig; GS: (B) OML Ost Machinery Limited; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 10.000; – LG Feldkirch, 19.12.2014 – FN 426676s.

Nagel Markus GmbH, Wallstraße 33a, 6971 Hard; GESCHÄFTSZWEIG: Vermögensverwaltung; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 12.12.2014; GF: (A) Markus Nagel (12.07.1956); vertritt seit 20.12.2014 selbstständig; GS: (A) Markus Nagel (12.07.1956); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 19.12.2014 – FN 426581a.

Montfort Garagen GmbH & Co KG, Leonhardsplatz 6, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Betrieb

Blackworx e.U., Negrellistraße 52d, 6830 Rankweil; GESCHÄFTSZWEIG: Zusammenbau und Montage

von beweglichen Sachen, ausgenommen Möbel; INHABER/IN: (A) Matthias Scholze (29.04.1982); eingetragen; – LG Feldkirch, 18.12.2014 – FN 426393z. Gräbeler Liegenschaftsmanagement GmbH, Hintere Achmühlerstraße 1, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilien; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 18.12.2014; GF: (A) Mag Gero Riedmann (24.07.1966); vertritt seit 24.12.2014 selbstständig; (B) Reinhard Fischer (13.01.1971); vertritt seit 24.12.2014 selbstständig; GS: (C) „PRISMA“ Zentrum für Standort- und Regionalentwicklung GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 23.12.2014 – FN 426996k. Alfred Kögl OG, Augartenstraße 68, 6890 Lus-tenau; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilienverwaltung; GesV vom 17.12.2014; GS: (A) Anna Kögl (29.04.1949); vertritt seit 24.12.2014 gemeinsam mit einem weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter; (B) Alfred Kögl (04.04.1957); vertritt seit 24.12.2014 gemeinsam mit einem weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter; – LG Feldkirch, 23.12.2014 – FN 426890f. FRAMETAL ANSTALT, c/o Oehri Treuhand- und Verwaltungsbüro, Am Bühel 1, FL-9493 Mauren; GESCHÄFTSZWEIG: Kauf- und Verkauf sowie der Handel mit eisenhaltigen und anderen Metallen, das Halten von Beteiligungen sowie der Erwerb, Veräußerung und die Verwaltung von Immobilien; Kapital: CHF 30.000; GesV Statuten vom 04.01.2008; VERTRETUNGSBEFUGTES ORGAN: (A) Gerhard Alfred Oehri (30.01.1962); vertritt seit 08.01.2008 selbstständig; INLÄNDISCHE ZWEIGNIEDERLASSUNG: FRAMETAL ANSTALT Zweigniederlassung Feldkirch; SITZ: c/o Advokaturbüro Pitschmann & Santner Anwaltspartnerschaft, Schillerstr. 4, 6800 Feldkirch; TÄTIGKEIT: Kauf- und Verkauf sowie der Handel mit eisenhaltigen und anderen Metallen, das Halten von Beteiligungen sowie der Erwerb, Veräußerung und die Verwaltung von Immobilien; – LG Feldkirch, 23.12.2014 – FN 426577w. Mezcalero Trading GmbH, Widagasse 9, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: - Tourismus, - Kauf, Verkauf und Verwaltung von Immobilien, - Gastronomie, - Import u. Export, Handel mit Waren aller Art; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 26.11.2014; GF: (A) Jorge Daniel Gutierrez Reyes (12.05.1978); vertritt seit 24.12.2014 selbstständig; GS: (A) Jorge Daniel Gutierrez Reyes (12.05.1978); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 23.12.2014 – FN 426317m. Sport Mathis GmbH, Schweizer Straße 68, 6845 Hohenems; GESCHÄFTSZWEIG: Handel, insbesondere mit Sportartikeln; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 28.11.2014; GF: (A) Simone Mathis-Markstaler (14.12.1977); vertritt seit 24.12.2014 selbstständig; GS: (B) Horst Mathis (08.09.1953); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 23.12.2014 – FN 426678v.

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Voraussetzungen n Schriftlicher Nachweis des Lehrberufes Kunststoffverarbeitung (bzw. verwandte Branche) n 2 Jahre Berufspraxis Inhalt n Wiederholung des Hauptschul- bzw. Berufsschulstoffes n Bruchrechnen, Prozentrechnungen, Wurzeln n Rechnen mit Zehnerpotenzen, Abschätzungen n Einführung in den Gebrauch eines Taschenrechners n Rechnen mit Variablen (Buchstabenrechnen) n Rechnen mit Brüchen und Klammern n Proportionen und Schlussrechnungen n Einfache Gleichungen, Textgleichungen n Pythagoras, rechtwinkliges Dreieck (Arithmetik) Trainer: DI Ratz Daniel Trainingseinheiten: 40 Beitrag: € 550,Ort: WIFI Dornbirn Termin 4.5. – 8.6.2015 Mo + Mi 18:00 – 22:00 Uhr Kursnummer: 66700.03 Persönliche Beratung Martina Köb T 05572/3894-469 E koeb.martina@vlbg.wifi.at

Sie lernen u. a.: n Gespräche im Detail verstehen und sich daran beteiligen n ein Gespräch über ein Thema in Gang halten, Small Talk n an Besprechungen teilnehmen n Vorschläge machen und argumentieren n einem Sachvortrag oder einer Präsentation folgen und selbst eine halten n Notizen machen während eines Gesprächs oder Vortrags n E-Mails und Briefe zu einer Reihe unterschiedlicher Themen verfassen n Texte im eigenen Fachgebiet im Detail verstehen Sie können das alles schon? Dann gehen Sie zum nächsten Level. Unsicher? Dann beurteilen Sie Ihre Sprachkenntnisse mit Hilfe des Österreichischen Referenzrahmen für Sprachen oder mit unserem OnlineEinstufungstest unter www.wifi.at/ sprachentests. Voraussetzungen Sprachlevel B1 Trainingseinheiten: 80 Beitrag: € 520,- + Bücher Die Bücher müssen selbst besorgt werden. Teilzahlung möglich. Ort: WIFI Dornbirn Termin 4.5. – 23.6.2015 Mo, Di, Do – 13.30 – 17.30 Uhr Kursnummer: 18758.03

Ziel Sie haben praxisorientierte und zertifizierte MS Office-Anwenderkenntnisse. Zielgruppe EDV-Einsteiger, Umsteiger und Wiedereinsteiger Hinweis Für Neueinsteiger empfehlen wir den Kurs „PC-Einsteiger“ als Vorbereitung auf diesen Kurs. Die Kosten werden angerechnet! Inhalt n Computergrundlagen n Textverarbeitung mit Word n Tabellenkalkulation mit Excel n Online-Grundlagen n Präsentation mit PowerPoint n Datenbanken mit Access n IT Security n optional: Image Editing mit Gimp Prüfung Vorbereitung auf die 7 ECDL-Prüfungen Zertifizierung Trainingseinheiten: 112 Beitrag: € 1.498,- (inkl. Skills-Card und 7 Tests im Gesamtwert von € 197,-) Termin 5.5. – 25.6.2015 Di + Do 8:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 80713.03

Business English B1 Communication 2 Ihr Nutzen Nach diesem Kurs kommunizieren Sie leicht und professionell mit Geschäftspartnern im direkten Kontakt, per E-Mail, Brief oder Telefon. Ihre bestehenden Kenntnisse werden aufgefrischt und ausgebaut. Sie lernen moderne Gepflogenheiten und die entsprechenden Redewendungen und Ausdrücke dazu. Inhalt n Telefonieren: Entgegennehmen von Telefonaten, weiterverbinden, Dialogführung, der Umgang mit Reklamationen n E-Mails und Briefe: Anrede, Grußformen, Aufbau, Stellen und Beantworten von Anfragen n Direkter Kundenkontakt: begrüßen, verabschieden, Personen und Firma vorstellen, Firmenführung, Wegweisen, Small Talk Voraussetzungen Sprachlevel A2, Grundkenntnisse in Business English, Einstufungstest unter www.wifi.at/sprachentests Trainingseinheiten: 20 Beitrag: € 241,- + Bücher Die Bücher müssen selbst besorgt werden. Ort: WIFI Dornbirn Termin 6. – 22.5.2015 Mi 18:00 – 22:00 Uhr Fr 13:30 – 17:30 Uhr Kursnummer: 15767.03 Persönliche Beratung Jasmin Bilgeri T 05572/3894-472 E bilgeri.jasmin@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Tatjana Gasser T 05572/3894-462 E gasser.tatjana@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Susanne Ilmer T 05572/3894-446 T ilmer.susanne@vlbg.wifi.at

Information und Anmeldung: T 05572/3894-424, E Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

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WIFI Vorarlberg


Nr. 17-18 · 24. April 2015 Die Wirtschaft

· salvus/Mentoring für MigrantInnen · 27

Insgesamt 41 Preisträger freuten sich im AMBACH in Götzis über den „salvus“ 2015 in Gold oder Silber.

„salvus“ ging in die zweite Runde Das heuer zum zweiten Mal verliehene Vorarlberger Gesundheitsgütesiegel „salvus“ macht Karriere. „salvus“ zeichnet alle zwei Jahre Betriebe aus, die sich aktiv um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter besonders verdient machen. Alle Unternehmen, die mindestens drei Mitarbeiter haben, können das Gütesiegel beantragen. Die Auszeichnung gilt für jeweils zwei

Jahre – danach gilt es, das erworbene Zertifikat neu zu beantragen. WKV-Präsident Manfred Rein, LR Christian Bernhard, AK-Präsident Hubert Hämmerle und Manfred Brunner, Obmann der Vorarlberger Gebietskrankenkasse, überreichten im Rahmen der „salvus-Gala“ im AMBACH in Götzis an 41 Unternehmen die Auszeichnungen in Gold (24) und in Silber (17). Zusätzlich wurden weitere 7 Unternehmen mit dem BGF-Gütesiegel des Österreichi-

schen Netzwerks vom Leiter des Fonds Gesundes Österreich, Dr. Klaus Ropin, ausgezeichnet. Die Auszeichnung „salvus“ Gold erhielten: ABO Gemeinnützige Projekt GmbH, Haberkorn GmbH, Hilti AG, Raiffeisenbank im Rheintal eGen, Amt der Stadt Dornbirn, AMS Vorarlberg, Dornbirner Jugendwerkstätten, Dr. Eckert-Krause und Partner OG, Etiketten CARINI GmbH, Finanzamt Feldkirch, Getzner Textil AG, Meusburger

Georg GmbH & Co KG, NIGGBUS GmbH, Pensionsversicherungsanstalt, Raiffeisenlandes- bank Vorarlberg, Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, St.-Anna-Hilfe für ältere Menschen GmbH, Stiftung Jupident, System Industrie Electronic GmbH, TECNOPLAST GmbH, Vorarlberger Landes-Versicherung VaG, Wälder Versicherung VaG, Wolford AG, Zech GmbH Weitere Infos: www.salvus.at

Mentoringprojekt erfolgreich beendet Das Programm „Mentoring für MigrantInnen“ unterstützte qualifizierte Personen mit Migrationshintergrund beim Einstieg in den Arbeitsmarkt. Das Projekt wurde nun erfolgreich abgeschlossen. 6 Monate standen den MigrantInnen erfahrene MentorInnen bei der Arbeitssuche bzw. beim Aufbau eines beruflichen Netzwerks zur Seite. Bei der Abschlussveranstaltung im WIFI Dornbirn konnten die

Teilnehmer auf einen erfolgreichen Durchgang zurückblicken. Eine Reflexion zum Nutzen des Programms bzw. der Mentorschaft spiegelte wider, dass nicht nur die Mentees, sondern auch die MentorInnen vom Projekt profitierten. Es wurden Freundschaften geknüpft, interkulturelle Erfahrungen gemacht, Horizonte erweitert und das persönliche Netzwerk ausgebaut. Der Wunsch, einen passenden Arbeitsplatz zu finden, ging für viele Mentees in Erfüllung.

Mentees und MentorInnen beim Abschluss des Projekts.

„Mentoring für MigrantInnen“ erfährt wegen des großen Erfolgs bei der Premiere übrigens eine zweite Auflage. Der nächste Durchgang des Projekts startet voraussichtlich im Herbst 2015.

Infos: Bewerbungen als Mentee: www.integrationsfonds.at/ mentoring Bewerbung als MentorIn: grabher.carolin@wkv.at


Nr. 17-18 路 24. April 2015

28 路 Information & Consulting 路 Die Wirtschaft


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· 29

Unternehmen Kundentage 2015 bei Liebherr Unter dem Motto „Liebherr Meets Friends“ fanden die diesjährigen Kundentage bei Liebherr in Nenzing statt. Geladen waren hochrangige Kunden aus der ganzen Welt. Den 900 Gästen wurde zu den Kundentagen im Nenzinger Liebherr-Werk ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Produktneuheiten geboten. Schauplatz der Veranstaltung war eine auf dem Werksgelände eigens dafür errichtete Zeltlandschaft mit einer Gesamtgrundfläche von über 2.000 Quadratmetern. Am Freitag waren neben Vertretern großer Bau- und Kranverleihunternehmen sowie Repräsentanten der internationalen Fachpresse auch Mitglieder der Familie Liebherr zu Gast. Der Samstag wurde insbesondere von

Die MultimediaShow im eigens errichteten Technologiezelt begeisterte die 900 Gäste.

Gerätefahrern und Technikern für einen Besuch genutzt. Liebherr präsentierte dabei gleich drei neue Produkte für den Spezialtiefbaubereich. Darunter befand sich auch der erste von Liebherr komplett selbstgebaute Rüttler. Daneben wurden aber auch neue Technologien gezeigt, wie etwa die Simulatoren für den Baumaschinenbereich oder der hydraulische Hybridantrieb Pactronic.

Diese Technologien wurden den Besuchern im Rahmen einer rund einstündigen Multimedia-Show in einem speziell dafür konzipierten Technologiezelt näher gebracht. Neben diversen Gerätevorführungen und Technologiepräsentationen zählte eine eigens für die Kundentage konzipierte CocktailShow mit Liebherr-Geräten zu den Highlights dieser Veranstaltung.

SIMPLE. die neue einfachheit „Eigentlich ganz simpel!“ sagen wir, wenn uns ein Objekt einfach vorkommt, dabei aber gut durchdacht und sinnvoll gestaltet ist.

Dabei ist es den simplen Objekten oft nicht anzusehen, wie viele Versuche und Überarbeitungen und wie viel Detailwissen nötig waren, um sie so einfach und stimmig gestalten zu können.

Mit der Ausstellung „SIMPLE. die neue einfachheit“ zeigen die österreichischen Designforen lokale und internationale Designobjekte, die repräsentativ für die „neue Einfachheit der Dinge“ stehen. Es wird so ein relevanter Trend sichtbar gemacht, der längst die Nischen verlassen hat und sich in der breiten Öffentlichkeit bemerkbar macht. Im Fokus der Ausstellung stehen dabei Möbel und Alltagsobjekte aus Europa. f f

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Im Fokus der Ausstellung stehen Möbel und Alltagsobjekte aus Europa.

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9. April bis 9. Mai 2015 Montag bis Freitag: 10.00 bis 18.00 Uhr und Samstag: 11.00 bis 16.00 Uhr designforum Vorarlberg www.designforum.at/v

Dabei wurden Seilbagger sowie Ramm- und Bohrgeräte dazu verwendet, einen Cocktail zu mixen. Mit den diesjährigen Kundentagen festigte Liebherr weiter seine enge Bindung und langjährige Partnerschaft zu internationalen Kunden. Im vergangenen Jahr wurden rund 60 Prozent des Umsatzes der Liebherr-Werk Nenzing GmbH außerhalb von Europa erzielt.

n Auszeichnung

Ursula Uecker und Hannes Kofler (GF und Prokurist von Morawa).

Die Trafik von Ursula Uecker (Hard) wurde von der Firma Morawa als Premium Presse-Fachhandlung prämiert. Österreichweit werden die besten 20 Geschäfte ausgezeichnet. Uecker erreichte eine Top-10-Platzierung in Österreich und erhielt die Auszeichnung exklusiv in Vorarlberg.


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30 · Unternehmen · Die Wirtschaft

n Kipfel-Treffen Mirjam Weichselbraun und Richard Grasl zu Gast in Dornbirn Zum sechsten Mal hat der ORF Vorarlberg kürzlich zu seinem morgendlichen „Kipfel-Treffen der Vorarlberger Wirtschaft“ ins ORF-Landesfunkhaus nach Dornbirn geladen. Thema war diesmal der 60. Eurovision Song Contest, der am 23. Mai in Wien stattfinden wird. Zu Gast waren Moderatorin Mirjam Weichselbraun und Richard Grasl, kaufmännischer Direktor des ORF. Die sympathische Tirolerin ist eine von drei Moderatorinnen bei der Live-Übertragung

des Song Contest. Sie sprach über ihr junges, aber ereignisreiches Medienleben und wie sie sich auf die große Show vorbereitet. Grasl gab Einblicke über die Kosten aber auch über Bedeutung und Auswirkungen der Großveranstaltung auf das Gastgeberland Österreich. ORFLandesdirektor Markus Klement begrüßte die Wirtschaftreibenden und Medienvertreter und freute sich über zahlreiche Gäste zu früher Stunde im Landesfunkhaus.

Foto: ORF

Färbertaufe bei Schoeller Färbekessel. Abschließend wurde auf das Ende der Lehrzeit und eine erfolgreiche Zukunft angestoßen.

120 Teilnehmer aus ganz Vorarlberg verzeichnete der Genossenschaftstag 2015. Wilfried Hopfner konkretisierte gleich zu Beginn den großen Stellenwert von Raiffeisen für Vorarlberg: „Über 295 Millionen Euro generieren die Vorarlberger Raiffeisenbanken und die Raiffeisenlandesbank als Bruttowertschöpfungsbeitrag im Jahr. 99 Prozent dieses Werts bleiben in Vorarlberg.“ Eine gemeinsame Herausforderung, der sich Raiffeisen ganz bewusst stellt, ist das Thema „Frauen als Funktionärinnen“: Derzeit machen sie lediglich acht Prozent

aller Raiffeisen-Funktionäre in Vorarlberg aus. Doch auf die Hälfte des Potenzials der Bevölkerung will Raiffeisen nicht verzichten. Jeden Tag als Aufgabe zu sehen – davon weiß Andy Holzer wahrlich zu erzählen: Ohne Augenlicht auf die Welt gekommen, ist er heute als Bergsteiger und Extremsportler aktiv. Der Zusammenhang zur Genossenschaft ist offensichtlich: Dort wie da machen Menschen, die etwas verändern wollen, gemeinsam im Team vieles machbar. Von ganz anderen Schwierigkeiten im Leben berichtete CaritasDirektor Peter Klinger am Genossenschaftstag: Über 50 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung. 5.000 bis 6.000 von ihnen suchen in Vorarlberg nach Hilfe.

n News Rollendes Plakat: Erster ALVÁRIS-Lkw auf Tour

Alexander Matt hat nach dreieinhalb Jahren Ausbildung bei Schoeller in Hard die Lehre als Textilchemiker mit gutem Erfolg abgeschlossen. Für die Färbertaufe bereitete Ausbilder Rolf Dibowski ein wohl temperiertes und mit blauer Farbe versetztes Färbebad zu. Dann wurde der Frischling unter Applaus der Belegschaft in den Färbekessel geworfen. Dort leistete Alexander den Eid ab, ein Schwur, Herz und Seele mit Purpurglanz zu durchfärben. Nach Ableistung des Eides kletterte der frisch gefärbte bzw. getaufte Färber wieder aus dem

V.l.n.r.: Urs Schwarz (RLB Vorarlberg), Walter Hörburger (Aufsichtsratsvorsitzender RLB), Peter Klinger (Direktor Caritas Vorarlberg), Monika Lutz (stv. Vorsitzende des Funktionärinnenbeirats des Ö. Raiffeisenverbands), Sabine und Andy Holzer, Wilfried Hopfner (Vorstandvorsitzender RLB Vorarlberg).

Die fünfte Generalversammlung der Raiffeisen Funktionärs-Genossenschaft fand Ende März statt.

ORF-Landesdirektor Klement, Moderatorin Weichselbraun, ORF-Marketerin Turnher und der kaufmännische Direktor Grasl.

Das Färben von Kleidung ist fast so alt wie die Menschheit selbst. Die Färber sehen das Färben als Handwerkskunst. Ein alter Brauch dieser Handwerkskunst ist die Färbertaufe.

Genossenschaft macht vieles machbar

Alexander Matt wurde im Färbekessel von Ausbilder Rolf Dibowski dem Brauch entsprechend getauft.

Die ALVÁRIS Gruppe setzt nun auf aufmerksamkeitsstarke Werbung im Großformat und schickt den ersten Lkw in ALVÁRIS Optik auf die Straße. Seit Kurzem wirbt der Anbieter von Aluminiumprofilen- und Befestigungstechnik unübersehbar auf der Plane eines Aufliegers der hb Transporte und

Lagerhaus GmbH. Für die Eigentümer von ALVÁRIS, Peter Thurnher und GF Manfred Filzmaier, nicht nur in Sachen Leistungsportfolio die Zeichen auf Innovation. So wurde die neue Außenwerbung als weitere Marketingaktivität eingesetzt, um den Bekanntheitsgrad von ALVÁRIS besonders in Vorarlberg zu erhöhen.


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Bäckerei Kloser mit zwei neuen Standorten

· Unternehmen · 31

n Personalia Neuer Prokurist bei Dr. Hackspiel & Partner

Neue Filiale in Hohenems erfreulich angelaufen, weitere Neueröffnung folgt im Mai in Lauterach. In diesem Frühjahr stehen bei der Bäckerei Kloser die Zeichen auf Wachstum. Die im März übernommene Filiale des Plazi-Bäck in Hohenems hat sich bereits nach wenigen Wochen bewährt. Im Mai folgt die nächste Neueröffnung der Traditionsbäckerei: Beim Bahnhof Lauterach (Fellentor) entsteht eine neue Niederlassung mit Café und Sonnenterrasse. „Seit 1836 steht die Bäckerei Kloser für Bäckerei-Erzeugnisse höchster Qualität.“ Mit diesen Worten beschreibt Bäckermeister Roland Röck das Erfolgsrezept des Traditionsunternehmens, das insgesamt 17 Standorte im Unterland betreibt. Seit Ende März dieses Jahres gibt es auch eine Geschäftsstelle in Hohenems: Klosers Bäckerei hat die Plazi-Bäck-Filiale in der AngelikaKauffmann-Straße übernommen. Bereits nach wenigen Wochen hat sich der Standort gegenüber

Rene Burtscher.

Roland und Esther Röck von der Traditionsbäckerei Kloser.

des Krankenhauses bewährt: „Die Bevölkerung hat unsere neue Filiale gut angenommen. Die Umsatzzahlen sind mehr als zufriedenstellend und liegen seit der Eröffnung am 30. März über unseren Erwartungen“, berichtet Roland Röck.

Bahntickets, Kinderecke und Sonnenterrasse In Lauterach laufen die Vorbereitungen für die neue Niederlassung auf Hochtouren. In unmittelbarer

Bahnhofsnähe eröffnet im Mai die Filiale Fellentor. Derzeit wird noch fleißig am Innenausbau der modern eingerichteten Bäckerei mit Café, Sonnenterrasse und Kinderecke gearbeitet. Angeboten werden dort neben Brot, Gebäck, Kuchen und Kaffee auch Salate, Snacks und täglich wechselnde Mittagsmenüs. Zu kaufen wird es in Lauterach auch Bahntickets geben. „Wir bieten unseren Kunden damit einen weiteren Service und sind die persönliche Alternative zum Ticketautomat“, freut sich der Bäckermeister.

Goldbeck Rhomberg: Mit Spezialisierung zum Erfolg Industriebauspezialist zieht positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2014/15. Die 100 ist überschritten, und zwar gleich doppelt: Sowohl beim Umsatz als auch bei der Anzahl der Mitarbeiter hat der Industriebauspezialist Goldbeck Rhomberg die symbolische Hürde im abgelaufenen Geschäftsjahr genommen. Konkret: Mit mittlerweile 103 Mitarbeitern hat das 2001 gegründete Unternehmen von April 2014 bis März 2015 120 Mio. Euro Umsatz erzielt, ein Plus von 29 Prozent. Für Geschäftsführer Georg Vallaster „ein Zeichen, dass unser Fokus auf

Georg Vallaster, GF Goldbeck Rhomberg GmbH.

schnelles, wirtschaftliches und qualitativ hochwertiges Bauen genau richtig ist.“

Und die Auftragsbücher sind auch für die kommenden Monate bereits gut gefüllt. So hat der Marktführer für Parkhäuser in Österreich und der Schweiz erst jüngst von den ÖBB den Zuschlag für den Bau der „Park & Ride“-Anlage in Leoben erhalten. Außerdem entsteht in Derendingen zurzeit mit dem Service- und Dienstleistungszentrum Wissensteinfeld des Steinhoff-Konzerns ein echtes Großprojekt: Auf einem Gelände von 80.000 m² werden dort unter anderem eine Halle mit 45.000 m² und zwei Bürogebäude mit insgesamt 2.860 m² gebaut. Das Projektvolumen beträgt 60 Mio. Schweizer Franken.

René Burtscher (32), geprüfter Versicherungskaufmann, ist neuer Prokurist bei der Dr. Hackspiel & Partner GmbH, Versicherungsmakler in Bregenz. Burtscher war sieben Jahre lang in verschiedenen Abteilungen der UNIQA Versicherungen tätig. Sein Wissen erwarb er in der Fachabteilung Krankenversicherung, im Maklerservice sowie in der Fachabteilung Sachversicherung. Im Mai 2012 erfolgte der Eintritt in das Maklerbüro Dr. Hackspiel & Partner. Als Prokurist ist René Burtscher mit der Gesamtvertretung von Dr. Thomas Hackspiel betraut.

Dr. Patrick Fritz gründet neues Unternehmen Dr. Patrick Fritz – Experte für Führungskräfte-Feedback – leitet seit Anfang des Jahres das Unternehmen FRITZ KG mit Sitz im Office am Rathausplatz in Dornbirn. Die FRITZ KG bietet Führungskreise für Führungskräfte im gesamten deutschsprachigen Raum an. „Tatsache ist, dass Führungskräfte oft allein dastehen und nach ehrlichem Feedback suchen. Wir bringen Personen mit ähnlichen Fragestellungen zusammen und ermöglichen so einen offenen Austausch auf Augenhöhe“, erklärt Patrick Fritz die Idee der FRITZ KG.


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32 · Service · Die Wirtschaft

Thema Barrierefreiheit: n FAQ - Häufig gestellte Fragen 1. Was heißt „barrierefrei“ im Betrieb?

Barrierefreiheit liegt vor, wenn bauliche oder sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationstechnologie sowie andere gestaltete Lebensbereiche für Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind. 2. Welche Gesetzesbestimmungen regeln die Barrierefreiheit?

Die Barrierefreiheit ist im Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG) geregelt. Daneben finden sich verwaltungsrechtliche Regelungen im Vorarlberger Baugesetz sowie der auf dessen Grundlage erlassenen Bautechnikverordnung (BTV). 3. Für welche Unternehmer gilt das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz?

Die Bestimmungen des BGStG gelten für alle Unternehmer. Die Barrierefreiheit hat sich grundsätzlich auf alle für den Kundenverkehr bestimmten Unternehmensbestandteile zu erstrecken. Dazu zählen neben den Geschäftsräumlichkeiten z.B. auch Unternehmenswebsites. 4. Wer unterliegt den baurechtlichen Bestimmungen zur Barrierefreiheit?

Von den Regelungen des Vorarlberger Baugesetzes und der BTV sind Gewerbetreibende betroffen, wenn es sich um Handelsbetriebe mit Waren des täglichen Bedarfs, Banken, Garagen mit mehr als 50 Einstellplätzen oder Geschäftslokale, die allgemein zugänglich

und für mindestens 75 Kunden ausgelegt sind, handelt. 5. Welche Rechtsfolgen kann es haben, wenn mein Betrieb nicht barrierefrei ist?

Behinderte können nach dem BGStG Schadenersatz geltend machen. Neben einem allfälligen Vermögensschaden ist dabei auch eine Entschädigung für die erlittene persönliche Beeinträchtigung zu leisten. Baurechtlich ist die barrierefreie Planung für die Erlangung einer Baubewilligung relevant. Vom Baugesetz betroffene Unternehmer, die ihre Geschäftsräume nicht behindertengerecht ausführen, begehen außerdem eine Verwaltungsübertretung. 6. Lösen Barrieren in meinem Unternehmen jedenfalls Schadenersatzansprüche aus?

Hier muss zwischen unmittelbarer und mittelbarer Diskriminierung unterschieden werden. Von unmittelbarer Diskriminierung spricht man, wenn eine Person aufgrund einer Behinderung in einer bestimmten Situation eine weniger günstige Behandlung erfährt als sie eine nichtbehinderte Person erfahren würde. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn eine Ungleichbehandlung beabsichtigt wird. Unmittelbare Diskriminierung ist selbstverständlich jedenfalls unzulässig. Eine bloß mittelbare Diskriminierung liegt hingegen vor, wenn Ihr Betrieb zwar dem Anschein nach neutral gestaltet ist, diese Gestaltung jedoch Menschen mit Behinderung gegenüber Nichtbehinderten benachteiligen kann. Eine mittelbare Diskriminierung liegt nicht vor, wenn die Beseiti-

Was versteht man unter Barrierefreiheit und was bedeutet das für mein Unternehmen? Rund 20 Prozent der Bevölkerung leben mit einer oder mehreren dauerhaften Beeinträchtigungen. Rund eine Million Menschen in Österreich haben Mobilitätseinschränkungen, ca. 300.000 sind stark seh-, 200.000 hörbeeinträchtigt. Für behinderte Menschen ist Barrierefreiheit eine Notwendigkeit, um am täglichen Leben teilhaben zu können. Letztlich profitieren aber alle davon: Unfallrisiken werden verringert, Waren leichter zugänglich und Informationen besser verständlich gemacht. Das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG) regelt, dass bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung und andere gestaltete Lebensbereiche barrierefrei zugänglich sein müssen. Das ist dann der Fall, wenn sie für Menschen mit Behinderungen „in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.“

Barrierefreiheit ab 2016 überall Pflicht Das BGStG tritt Anfang 2016 nach 10-jähriger Übergangsfrist in vol-

lem Umfang in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt müssen Unternehmen, die Waren, Dienstleistungen und Informationen öffentlich anbieten, dies barrierefrei tun. Bauliche Barrieren müssen bereits jetzt beseitigt werden, sofern die damit verbundenen Investitionen 5.000 Euro


Nr. 17-18 · 24. April 2015 Die Wirtschaft

· Service · 33

Was ist bis 2016 zu tun? nicht übersteigen. Alle anderen Angebote, wie Informationen auf Websites, Webshops, Spei-

sekarten etc. müssen bereits jetzt barrierefrei sein.

Was ist konkret zu tun? Unternehmer sollten rechtzeitig aktiv werden, um zu erheben, wie allfällige Barrieren beseitigt werden können. Dabei sollte neben der technischen Machbarkeit auch die Finanzierbarkeit abgeklärt werden. Im Einzelfall kann sich ergeben, dass die Beseitigung von Barrieren wegen unverhältnismäßiger Belastung unzumutbar oder überhaupt rechtswidrig (z.B. Denkmalschutz) wäre. In jedem Fall müssen aber die zumutbaren Maßnahmen getroffen werden, um zumindest eine maßgebliche Verbesserung der Situation zu bewirken.

Rechtsfolgen Behinderte, die durch Barrieren diskriminiert werden, können Schadenersatz geltend machen. Eine Schadenersatzklage ist allerdings erst zulässig, wenn zuvor ein Schlichtungsverfahren vor dem Sozialministeriumservice (früher Bundessozialamt) eingeleitet wurde und dieses keine gütliche Einigung gebracht hat. f Weiterführende Informationen finden sie unter www.wko.at/ barrierefreiheit

n FAQ - Häufig gestellte Fragen gung von Barrieren rechtswidrig oder wegen unverhältnismäßiger Belastungen unzumutbar wäre. 7. Was gilt, wenn ich mir die erforderlichen Umbaumaßnahmen nicht leisten kann?

Im Falle einer Schadenersatzklage kann eingewendet werden, dass die Beseitigung einer Barriere wegen unverhältnismäßiger Belastungen unzumutbar wäre. Es kommt dann auf eine Interessensabwägung im Einzelfall an, bei der insbesondere der mit der Umbaumaßnahme verbundene Aufwand, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des verpflichteten Unternehmers oder die Verfügbarkeit öffentlicher Förderungen für den Umbau zu berücksichtigen sind. Im Einzelfall kann auch der Einwand, dass die Beseitigung der Barriere rechtswidrig wäre (z.B. Denkmalschutz, Brandschutz), berechtigt sein. 8. Muss ich bei Unzumutbarkeit gar nichts tun?

Doch! Wenn sich die vollständige Beseitigung einer Barriere als unzumutbare Belastung darstellt, muss durch zumutbare Maßnahmen zumindest eine maßgebliche Verbesserung herbeigeführt werden.

pächter oder der Mieter/ Pächter?

Schadenersatzpflichtig gegenüber dem diskriminierten Behinderten ist immer der Betreiber des Unternehmens, also der Mieter/Pächter. Verwaltungsstrafrechtlich verantwortlich ist, wer ein Bauvorhaben nicht barrierefrei ausführt. 11. Gibt es für Umbauten Förderungen?

Das Sozialministerium-Service fördert Investitionen zur Schaffung der Barrierefreiheit nach Maßgabe vorhandener Mittel. Derzeit stehen solche Mittel allerdings nicht zur Verfügung. Davon unabhängig werden aber Unternehmer gefördert, die aufgrund eigener Behinderung oder der Beschäftigung behinderter Mitarbeiter einen entsprechenden Mehraufwand haben. 12. Ab wann muss mein Unternehmen barrierefrei sein?

Die in Vorarlberg geltenden baurechtlichen Vorschriften gelten seit 1. Jänner 2013. Das BundesBehindertengleichstellungsgesetz ist seit dem 1. Jänner 2006 in Kraft. Es gilt für Neubauten (Baubewilligung ab dem 1. Jänner 2006) bereits jetzt. Für bereits 9. Kann ein sich diskrimidavor baubewilligte Objekte niert fühlender Behinderter gelten Übergangsregelungen: sofort klagen? Änderungen/Umbaumaßnahmen über EUR 5.000,-- pro funktionaNein, eine Klage vor einem ler Einheit (z.B. Eingang, Toilette) ordentlichen Gericht ist erst müssen hier erst ab dem 1. Jänzulässig, wenn zuvor ein Schlich- ner 2016 realisiert sein. tungsverfahren vor dem Bundessozialamt eingeleitet wurde und Weitere Informationen dieses keine gütliche Einigung Rechtsservice der gebracht hat. Wirtschaftskammer 10. Wer ist verantwortlich, Vorarlberg Mag. Sebastian Knall wenn das Geschäftslokal T 05522/305 DW 291 nur gemietet/gepachtet E knall.sebastian@wkv.at wird, der Vermieter/Ver-


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Service Krankenstand sofort melden Müssen Dienstnehmer ab einem Krankenstand von drei Tagen eine Krankenstandsbestätigung vorlegen? Ein Dienstnehmer ist verpflichtet, seinem Dienstgeber unverzüglich am Tag der Verhinderung zu melden, wenn er krank ist. Kommt er seiner Meldepflicht nicht nach, verliert er für die Dauer der Säumnis seinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Eine Krankenstandsbestätigung muss der Dienstnehmer hingegen nur vorlegen, wenn er vom Dienstgeber je Anlassfall ausdrücklich dazu aufgefordert wird. Eine Säumnis führt zum Verlust des Anspruches auf Entgeltfortzahlung für die Dauer der Säumnis. Eine generelle Nachweispflicht gibt es also nicht. Auch nicht, wenn der Dienstvertrag regelt, dass ab einer Krankenstandsdauer von drei Tagen eine Krankenstandsbestätigung beizubringen ist. Unser Tipp: Dem Dienstnehmer sollte für die Vorlage der Krankenstandsbestätigung eine angemessene Frist gesetzt werden. In der Regel wird eine einwöchige Frist ausreichen.

Weitere Infos

Dr. Markus Kecht WKV-Rechtsservice T 05522/305/321

Für die Zeit der Kündigungsfrist habe ich den Dienstnehmer vom Dienst freigestellt. Kann ich nun die vereinbarte widerrufbare Überstundenpauschale streichen? Der Arbeitgeber darf bei einer mit Widerrufsvorbehalt vereinbarten Überstundenpauschale die Streichung der Überstundenpauschale nur aus sachlichen Gründen und im Rahmen billigen Ermessens ausüben. Falls also der Dienstnehmer bereits vor seiner Freistellung einen starken Rückgang der durchschnittlichen Überstundenleis-

Weitere Infos

Christl Marte-Sandholzer WKV-Rechtsservice T 05522/305/323

tung aufzuweisen hatte, kann die Streichung der widerrufbar vereinbarten Überstundenpauschale auch in der Freistellungszeit zu Recht erfolgen, da ein sachlicher Grund vorliegt. Der Wegfall liegt in diesem Fall somit im Rahmen des billigen Ermessens. Falls der Dienstgeber die Streichung nur deswegen anordnet, weil der Dienstnehmer nun freigestellt wird, ohne dass zuvor ein Rückgang der notwendigen Überstunden vorgelegen ist, ist dies laut Rechtsprechung unzulässig!

Widerrufbarkeit bei Überstundenpauschale Achtung: Überstundenpauschalen sollten vor der erstmaligen Gewährung stets widerrufbar gestaltet werden. Im Gegensatz dazu kann eine All-In-Vereinbarung nicht widerrufbar gestaltet werden, diese wäre in der Freistellungsphase stets weiterzuzahlen. Achtung: Sollten im fortgezahlten Entgelt vor der Dienstfreistellung bisher lohnsteuerfreie Bestandteile wie Zulagen oder Überstundenzuschläge enthalten gewesen sein, geht die Steuerbegünstigung in der Zeit der Freistellung verloren!

Hintergrund Die echte Überstundenpauschale ist ein konkreter Betrag, der zusätzlich zum monatlichen Bezug zur Abgeltung von Überstunden ausgezahlt wird. Sie scheint im Rahmen der Lohnverrechnung als eigener Entgeltbestandteil auf und wird bei Berechnung der Sonderzahlungen – soweit der Kollektivvertrag nichts anderes vorsieht – nicht berücksichtigt.

... im Falle einer Dienstfreistellung der Anspruch auf Privatnutzung des Firmenfahrzeuges weiterhin besteht? Wurde jedoch die Privatnutzung auf jederzeitigen Widerruf vereinbart, kann diese sehr wohl während der Dienstfreistellung widerrufen werden.


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· Service · 35

Rat & Tat: Praxistipps für Unternehmen

Produkthaftung auch für Händler Gilt die Produkthaftung nur für Hersteller – oder kann ich als Händler auch verantwortlich werden? Händler können tatsächlich im Sinne des Produkthaftungsgesetzes haften – und zwar, wenn der Hersteller oder der Importeur des

Aus der Praxis Als Produkt im Sinne des Produkthaftungsgesetzes gilt jede bewegliche körperliche Sache, auch wenn sie ein Teil einer anderen beweglichen Sache oder mit einer unbeweglichen Sache verbunden worden ist. Ein Beispiel: Ein Kunde stürzt aufgrund eines Produktfehlers mit seinem Fahrrad, die Lenkstange und eine am Gepäckträger mitgeführte Vase brechen. Im Rahmen der Produkthaftung kann Schmerzensgeld für beim Sturz zugezogene Verletzungen verlangt und – abgesehen vom Selbstbehalt – Schadenersatz für die zerstörte Vase begehrt werden. Das kaputte Fahrrad wird im Rahmen der Produkthaftung nicht ersetzt. Hier kommen Gewährleistung oder Schadenersatzrecht ins Spiel. Von der Schutzwirkung sind nicht nur Vertragspartner erfasst, sondern auch unbeteiligte Dritte. Hätte die Vase also jemand anders als dem Kunden gehört, kann dieser den Schaden, der durch die zerbrochene Vase bei ihm entstanden ist, geltend machen. Der Selbstbehalt von 500 Euro bleibt bestehen.

betreffenden Produkts nicht festgestellt werden kann. Der Händler kann sich von dieser Haftung aber befreien, wenn er dem Geschädigten innerhalb einer angemessenen Frist den Hersteller des Produkts oder seinen Vorlieferanten nennen kann. Als angemessene Frist gelten rund eine bis maximal zwei Wochen. Händler sollten deshalb möglichst genau die Herkunft der Produkte festhalten. Quasi-Hersteller können sich durch Benennung des tatsächlichen Herstellers aber nicht von der Produkthaftung befreien. Bei Quasi-Herstellern handelt es sich um Unternehmer, die fremdproduzierte Produkte mit ihren Erkennungszeichen versehen.

Nur bei Sachschaden von privat Genutztem Die Schadenersatzpflicht betrifft den Hersteller, den QuasiHersteller und den Importeur, der das fehlerhafte Produkt erstmals zum Vertrieb in den europäischen Wirtschaftsraum (alle EU-Länder sowie Norwegen, Island und Liechtenstein) eingeführt und hier in den Verkehr gebracht hat. Die Haftung umfasst Personen- und Sachschäden, die durch solche Fehler verursacht werden. Personenschäden werden ohne Unterscheidung zwischen Verbraucher und Unternehmer uneingeschränkt ersetzt, es gibt also keinen Selbstbehalt. Der Sachschaden aber muss bei einer vom fehlerhaften Produkt verschiedenen Sache eingetreten sein, wobei nur privat genutzte Sachen ersetzt werden. Für diese privaten Sachschäden besteht für den Geschädigten ein Selbstbehalt von 500 Euro.

Weder Ausschluss noch Beschränkung möglich Fehlerhaft ist das Produkt dann, wenn es nicht die Sicherheit bietet, die unter Berücksichtigung aller Umstände zu erwarten ist. Dabei kommt es auf objektiv berech-

Die Produkthaftung kann auch Händler betreffen, wenn Hersteller oder Importeur eines Produkts nicht festgestellt werden können.

tigte Sicherheitserwartungen und die Darbietung des Produkts an. Deshalb kann der Maßstab für die Sicherheitserwartung durch Werbeaussagen oder besondere Garantien erhöht werden. Möglich sind Konstruktionsfehler, Produktionsfehler und Instruktionsfehler (etwa in der Gebrauchsanweisung). Aber nicht jeder Sachfolgeschaden wird berücksichtigt. Nicht ersetzt werden der bloße Vermögensschaden, der entgangene Gewinn und der so genannte „Weiterfresserschaden“, der als Folge des Fehlers an der Sache (defekter Wasserschlauch zerstört restlichen Motor) entsteht. Diese Schäden können unter Umständen im Rahmen des allgemeinen Schadenersatzrechtes ersetzt werden. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz ist verschuldensunabhängig und kann nicht

ausgeschlossen oder beschränkt werden. Eine Einschränkung von Regressansprüchen ist aber möglich. Der Ersatzanspruch aus der Produkthaftung verjährt drei Jahre nach Kenntnis von Schaden und Schädiger, jedenfalls aber nach zehn Jahren ab Inverkehrbringen des betreffenden Produkts.

Weitere Infos

Mag. Sebastian Knall WKV-Rechtsservice T 05522/305/291


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International Export-splitter

Schwerpunkte und Veranstaltungen ...für Investoren und (Neu) Exporteure Serbien: Wirtschaftsmission zum Thema „Verkehrsinfrastruktur, Lärmschutz & Telematik“. Belgrad, 18.20.5.2015. ...für branchenspezifisch Interessierte Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland: Forum zum Thema „Markt & Recht mit Fokus Online Handel“. Linz, 4.5. / Wien, 5.5. / Graz, 6.5.2015. Deutschland: Marktsondierungsreise zum Thema „Bauen und Montage - Meldepflichten, Mindestlohn, Zollkontrollen und steuerliche Abwicklung. Freilassing, 12.5.2015. Slowakei: Marktsondierungsreise zum Thema „Automotive-Industrie Trends in Zentral- und Osteuropa“. Bratislava, 19.-20.5.2015. ...für Fernmärkte Georgien: Marktsondierungsreise anlässlich des Staatsbesuchs von Bundespräsident Heinz Fischer in Georgien. Tiflis, 17.-20.5.2015. Mongolei: Marktsondierungsreise in eines der potentialreichsten Wachstumsländer weltweit. Ulan Bator, 3.-6.6.2015. Infos zu allen Veranstaltungen: wko.at/aussenwirtschaft Tel. 0800-397678

Das Austria-Zeichen, eine starke Marke! Das Austria-Zeichen ist eine starke Marke, die im In- und Ausland seit über 30 Jahren als Symbol für die österreichische Wirtschaft steht. Unternehmen können dieses für Ihren eigenen Werbeauftritt nutzen! Das Austria-Zeichen ist eine starke Marke, die im In- und Ausland seit über 30 Jahren als Symbol für die österreichische Wirtschaft steht. Im Jahr 2009 erfolgte eine zeitgemäße Modernisierung. Das neue Austria „A“ steht für die Qualität und die Innovationskraft österreichischer Produkte. Das Austria-Zeichen können österreichische Unternehmen und freie Berufe kostenlos für deren unternehmensspezifische Kommunikation nutzen (Drucksorten, Werbekampagnen, Homepage/Internet, Messestände). Das Austria-Zeichen befindet sich im Eigentum der WKO und ist ein werbliches Orientierungszeichen. In den Nutzungsrichtlinien wird klargestellt, dass das Austria-Zeichen kein Herkunfts-, Qualitäts- oder Gütezeichen dar-

stellt. Als Konsequenz ist ein Hinweis „made in...“ in Verbindung mit dem Austria-Zeichen oder das Anbringen des Zeichens auf dem Produkt selbst oder einer Verpackung nicht möglich. Mit verschiedenen Slogans weist die AUSSENWIRTSCHAFT Austria im Auslandsauftritt auf Basis des Austria „A“ auf die - für viele Menschen außerhalb Österreichs mitunter überraschenden - Fähigkeiten, die unserer Wirtschaft innewohnen und die international noch viel zu wenig bekannt sind, hin: Die Fähigkeit zu Kreativität und unternehmeri-

schem Denken, zur Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen, die genau auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind. Die primäre Strapline dafür lautet: SURPRISINGLY INGENIOUS, und soll den Einfallsreichtum, die Genialität und die Einzigartigkeit der österreichischen Unternehmen und vor allem ihrer Leistungen widerspiegeln. Auch die für diesen Zweck entwickelte Wort-Bildmarken stellen wir Ihnen kostenlos zur Verfügung. n Infos: wko.at/aussenwirtschaft/ austria-a

„Building smart for smarter Cities“ Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA organisiert am 10. und 11. Juni 2015 einen Fachkongress und eine Matchmaking-Börse zum Thema „BUILDING SMART for SMARTER CITIES“ für die Baubranche in Wien. Nutzen Sie das Angebot und informieren Sie sich über Schlüsselmärkte der Branche und treffen Sie Geschäftspartner und Experten

aus über 20 Märkten. Ziel der Veranstaltung ist es, österreichische Unternehmen mit potentiellen Partnern aus dem In- und Ausland zu vernetzen und sie an neue Märkte heranzuführen. Neben Paneldiskussionen und Fachbeiträgen zu den neuesten Entwicklungen – auch auf internationaler Ebene – stehen Exkursionen zu ausgewählten Projekten auf dem

Programm. AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA ‣ Branchenfokus Hoffnungsmärkte T +43 (0)5 90 900 3775 aussenwirtschaft.io-branchen@ wko.at ‣ Dienstleistungsfokus T +43 (0)5 90 900 5132 aussenwirtschaft.io-dienstleistungsfokus@wko.at


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Extra

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Kompetenz am Bau

Bei Neubau und Sanierung die Profis zum Zug kommen lassen Ob Bauhauptgewerbe oder Baunebengewerbe - in Vorarlberg gibt es für alle Bauvorhaben die passenden Experten. Wer einen Neubau errichten oder ein bestehendes Gebäude sanieren möchte, der sollte dies unbedingt den Profis überlassen. Im Vorarlberger Gewerbe und Handwerk gibt es eine Heerschar an Experten, die erstklassige Leistungen anbieten, die Bestand haben.

Förderungen durch das Land „Sanierungen sind neben dem Hoch- und Tiefbau eine wichtige Stütze der gesamten Bauwirtschaft“, sagt Peter Keckeis, der neue Innungsmeister Bau in der WKV, der kürzlich Franz Drexel nachfolgte. Dank großzügiger Förderungen von Sanierungsmaßnahmen durch das Land ist es gelungen, in konjunkturell schwierigen Pha-

„Sanierungen sind eine sehr wichtige Stütze der Bauwirtschaft.“ Peter Keckeis, Innungsmeister Bau

Die Dachdecker sind eine wichtige Berufsgruppe des Baunebengewerbes.

sen den Arbeitsmarkt nicht komplett einbrechen zu lassen. Und die Kunden konnten sich gerade in den Krisenzeiten 2010 bis 2012 über gelungene Arbeiten aus der Hand von absoluten Fachleuten freuen.

19 Berufsgruppen im Baunebengewerbe Das Baunebengewerbe in Vorarlberg umfasst nicht weniger als 19 Berufsgruppen. Es stellt den Garant für den Werterhalt von Gebäuden dar und trägt außerdem wesentlich dazu bei, die Energiekosten zu senken. Dem Baunebengewerbe gehören beispielsweise die Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker an. Sie verfügen über Topexperten für Solartechnik, Biowärmetechnik und Wärmepumpentechnik. Nicht nur für das Geldbörserl macht es Sinn, auf alternative Energieformen zu setzen, was sich gerade bei einer Sanierung lohnt. Die Ex-

perten im Land bieten in dem Zusammenhang maßgeschneiderte Lösungen an. Die Vorarlberger Dachdecker wiederum sind nicht nur Ansprechpartner, wenn es um das Eindecken eines Dachs geht. Es handelt sich um Spezialisten für die gesamte Gebäudehülle und um für den Gebäudeschutz ausgebildete Baufachleute.

Klimaschutz, Senkung der Energiekosten, Werterhalt eines Gebäudes - die Berufsgruppen des Baunebengewerbes erfüllen Aufgaben, die gerade in der aktuellen Zeit von großer Bedeutung sind. Die Experten tragen mit dazu bei, dass das Land Vorarlberg seine Energieziele und somit die angestrebte Energieautonomie 2050 n erreichen kann.


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SWISSHAUS - als Team Träume realisieren SWISSHAUS ist bekannt für den Bau individueller Einfamilienhäuser in Baumeisterqualität. 2015 blickt das Team aus Götzis auf die vergangenen 15 Jahre zurück, in denen zahlreiche Hausträume Realität wurden.

perfekt“, erklärt Filialleiter Baumeister Andreas Schmitzer. Vom neuen Arbeitsplatz aus werden die langjährigen Mitarbeiter, auf deren Initiative hin die SWISSHAUS GmbH in die Top fünf der besten Arbeitgeber Vorarlbergs 2013 gewählt wurde, weiterhin zahlreiche Wohnträume realisieren.

Die SWISSHAUS GmbH wurde Ende 1999 gegründet. Seither konnte sich die Tochtergesellschaft des Schweizer Marktleaders SWISSHAUS AG als verlässlicher Baumeister und Baupartner für regionale Handwerker etablieren. Zum Erfolgsrezept gehören: Individualität, Qualität, Zuverlässigkeit und ein einzelner Ansprechpartner.

Bei der SWISSHAUS GmbH wird Wert gelegt auf einen regionalen Bezug und damit auch auf die Zusammenarbeit mit heimischen Handwerkern und den Beratern aus der Region. „Unsere Philosophie: Jeden Bauinteressenten

Neues Büro, bewährtes Team Pünktlich zum Jubiläum ist soeben der Umzug in die neuen Räumlichkeiten im Vorarlberger Wirtschaftspark in Götzis erfolgt. „Unsere ehemaligen Räume sind aufgrund ihres Alters an ihre Grenzen gestoßen. Dass wir praktisch an derselben Lage Büroräume gefunden haben, welche auch den modernen Anforderungen an das Arbeiten und den Kundenempfang entsprechen, ist für uns

Individuelle Architektur

mit seinen Ideen ins Zentrum zu stellen. Wir planen gemeinsam mit unseren Kunden und bauen das Haus in bester Bauqualität und zum garantierten Festpreis“, so Schmitzer. Inspiration finden Bauinteressenten bei mehr als 30 Hausideen sowie gebauten Referenzobjekten mit einer großen Bandbreite an architektonischen Stilrichtungen. Sie dienen auf Wunsch als Grundlage für individuelle Traumhäuser, die mit den Budgetanforderungen der Bauherrschaft in Einklang gebracht werden. Kombiniert mit völlig eigenständigen Projekten ermöglichen sie das vielfältige Angebot Promotion von SWISSHAUS.

n Factbox Alles aus einer Hand Der Kunde steht bei SWISSHAUS stets im Zentrum – durch eine persönliche Betreuung der Bauherrschaft. Das vielseitige Serviceangebot umfasst die Beratung bei der Anlagefinanzierung, Unterstützung bei der Baulandsuche, Beratungs- und Planungsgespräche mit Architekten sowie ein zuverlässiges Baumanagement. Als Baumeister arbeitet das Generalunternehmen mit regionalen Fachpartnern zusammen, setzt auf neueste Technik und orientiert sich an den Richtlinien des Österreichischen Institutes für Bautechnik (OIB). SWISSHAUS übernimmt die gestalterischen Architekturleistungen, die baurechtlichen Planungs- und Ingenieurarbeiten und reicht den kompletten Bauantrag an die zuständigen Behörden ein. Die gesamte Baukoordination und Qualitätskontrolle wird durch die Bauleitung sichergestellt – das schafft Vertrauen. Dazu garantiert SWISSHAUS eine Gewährleistungspflicht von 3 Jahren nach Hausübergabe und bleibt auch danach zuverlässiger Ansprechpartner.

„Unser Ziel ist und war es immer, dem Kunden seinen persönlichen Traum vom eigenen Haus zu erfüllen.“ Andreas Schmitzer Filialleiter in Götzis von Swisshaus

n Kontakt SWISSHAUS GmbH Vorarlberger Wirtschaftspark A-6840 Götzis Tel 05523 692 000 info@swisshaus.at www.swisshaus.at


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· Kompetenz am Bau · 39

Rhomberg Bau erweitert anspruchsvolles Bürogebäude Das Bürogebäude der HEIM OG (GF DI Franz Heim), direkt an der Dornbirner Ache gelegen, wurde nach nicht einmal 10 Jahren erweitert. TIP Technik und Informatik Partner als Hauptmieter, konnte seit 2009 eine jährliche 10%ige Wachstumsrate vorweisen. „Wir stehen zum Standort Dornbirn und brauchen eine attraktive Arbeitsumgebung für unsere derzeit 43 Mitarbeiter“, so Anton Steurer, Geschäftsführer der TIP GmbH. „Der Auftrag war schon eine Herausforderung“, erinnert sich Daniel Mohr, Sanierungsexperte des Bauspezialisten Rhomberg Bau als Generalunternehmer: „Die Erweiterung verlief direkt

Das moderne Gebäude ist eine Architekturbereicherung und bietet mit der Erweiterung bis zu 70 Arbeitsplätze.

über den Industriebach Dornbirns, den Müllerbach.“ Die charakteristische, moderne Architektur des von Arch. Dipl.Ing. Reinhard Drexel geplanten Gebäudes musste erhalten bleiben. Für die Bauprofis kein Problem: Das Bachbett wurde kurzerhand überbaut. Die Fassade wurde größtenteils wieder verwendet und dem Anbau vorgesetzt. Während der Baumaßnahmen konnte der Bürobetrieb nahtlos weiter-

DIE ZEIT

PROFESSIONELL SANIEREN

BLEIBT BETRIEBSKOSTEN SENKEN NICHT STEHEN PRODUKTIVITÄT ERHÖHEN Unternehmer wissen: Bei der Sanierung zählt jeder Tag. Damit Prozesse und Arbeitsabläufe auch während der Umbauphase weiterlaufen, unterstützt Sie Rhomberg bei der professionellen Verwirklichung von kleinen wie großen Projekten. Mit Erfahrung und Fachkompetenz begleitet das Vorarlberger Unternehmen Sie durch die Bauzeit – im Sinne der langfristigen Partnerschaft auch darüber hinaus.

Tel. 05574 403-320 daniel.mohr@rhomberg.com www.rhomberg.com/sanieren

gen: Leistun ehmer- chnung rn te n lu ere Generachaftlichkeitsb g auten b • Wirts ngsberatun Um- und Zu -, g eru • Förd selfertig An ngsberatun s ru • Schlü ie- und Sanie tion p e rg z e n • En d Ko nt ung un • Plan y Manageme it • Facil

RHOMBERG BAU

Die Expansion kann weitergehen: Der Zubau bietet nun wieder ausreichend Platz für die weiteren Schritte des IT-Anbieters TIP Technik und Informatik Partner GmbH in Dornbirn.

n Kontakt gehen. „Das hat mich sehr beeindruckt“, erklärt TIP-Chef Steurer. Der Bauherr HEIM OG hatte während der gesamten Umbauphase einen einzigen kompetenten Ansprechpartner, der Preisund Termintreue garantierte. Es gab für alle Mieter praktisch keine Einschränkungen. Während des kompletten Bauprojekts konnten sich alle Beteiligten auf ihr eigentliches Geschäft konzentrieren.

Rhomberg Bau GmbH Mariahilfstraße 29 A 6900 Bregenz Tel +43 5574 403-0 info@rhomberg.com www.rhomberg.com TIP Technik und Informatik Partner GmbH Bildgasse 18a A 6850 Dornbirn Tel +43 5572 33280 office@tip.co.at www.tip.co.at


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40 · Kompetenz am Bau · Die Wirtschaft

Breite Baukompetenz aus einer Hand Die i+R Industrie- & Gewerbebau GmbH hat zwei neue Standbeine: Der Lauteracher Bauspezialist bietet sein Know-how verstärkt im Hotelbau an. Und mit dem Geschäftsbereich i+R sanieren & bauen ist das Unternehmen nun auch Ansprechpartner für private Bauherren. Die i+R Industrie- & Gewerbebau hat in den vergangenen Jahren ihr Portfolio ständig erweitert. Heute vereint die hundertprozentige Tochter der i+R Gruppe den klassischen Industriehallenbau, Architekturbau, den modularen „multi-line-Systemhallenbau“ und moderne Energielösungen unter

einem Dach. Neu dazugekommen sind nun Hotelbau und Sanierung. „In Beiden greifen wir auf jahrzehntelange Erfahrungen unserer Baugruppe zurück. Damit wollen wir am Markt nun verstärkt Fuß fassen“, freut sich Geschäftsführer Peter Mostögl auf neue Herausforderungen. Jüngstes Vorzeigeprojekt ist das Holiday Inn Express in Friedrichshafen, das im vergangenen Herbst eröffnet wurde. Den fünfstöckigen modernen Hotelbau mit 120 Zimmern hat die i+R Industrie- & Gewerbebau als Generalunternehmer umgesetzt. „Wie bei allen Objekten übernehmen wir auch im Hotelbau auf Wunsch die gesamte Bauabwicklung mit Projektentwicklung, Budgetierung und Vergabe von Einzelaufträgen bis zur Schlüsselübergabe“, erklärt Mostögl.

Neuerdings führt die i+R nicht nur den Bau von Industrie- und Gewerbebauten aus: Mit ihrer neuen Tochterfirma i+R sanieren & bauen übernimmt sie auch die Sanierung von in die Jahre gekommenen Betriebsgebäuden. Dieses Know-how können sich aber nicht nur gewerbliche Kunden, sondern auch private Bauherren zunutze machen. Die i+R sanieren & bauen bietet ein Rundum-sorglos-Paket für alle. „Was bei Großprojekten zählt, ist auch bei kleineren Aufträgen wichtig: Hinsichtlich Planung, Ausführung und zeitlichem wie wirtschaftlichem Rahmen richten wir uns ganz nach denVorstellungen unsererKunden“, so Geschäftsführer Peter Mostögl. Immer häufiger wird beispielsweise der Wunsch nach zukunftsfähigen Energielösungen geäußert. Mit der i+R geotech und i+R

energie ist der Bauspezialist dafür gut aufgestellt und stattet sämtliche Gebäudeformen mit Erdsonden und Photovoltaikanlagen aus oder rüstet sie auf. Auch an die Optik stellen Auftraggeber immer höhere Ansprüche. „Unternehmen nutzen zunehmend die identitätsstiftende Kraft der Baukunst, um sich im Wettbewerb zu positionieren“, betont Mostögl. Beim Architekturbau setzt sein Team hohe Maßstäbe. Als Projektpartner holt es deshalb renommierte Planer, jahrelange regionale Partner sowie andere i+R Unternehmen ins Boot: Unter letzteren finden sich etwa Spezialisten für Holzbau, Fenster- und Türenbau, Bau, Tiefbau sowie Spezialtiefbau. Informationen unter www.ir-industrie-gewerbebau.at

orgen! m n vo n e lt e w s it e rb A n e ff a h Wir sc werbebau Ihr Partner im Industrie- & Ge

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· Kompetenz am Bau · 41

Frischer Wind aus Lauterach

Cofely Kältetechnik

www.cofely.info

KÄLTEMASCHINEN - WÄRMEPUMPEN - höchste Energieeffizienz - luft- oder wassergekühlt - reversibel zum Heizen und Kühlen - umfangreiches Zubehör

NECS Leistungsbereich 35 bis 880 kW Scrollverdichter

FOCS Leistungsbereich 125 bis 1.750 kW Schraubenverdichter

QUANTUM Leistungsbereich 250 bis 5.000 kW ölfreie Turboverdichter

Die Cofely Kältetechnik zählt heute in der Industrie-, Klima- und Gewerbekälte zu den führenden Unternehmen in Österreich. Durch die eigene Entwicklung, Fertigung, Montage und Betreuung kennen wir die Maschinen und Anlagen bis ins kleinste Detail. Davon profitieren unsere Kunden in vielerlei Hinsicht. Hohe Effizienz, Funktions- und Versorgungssicherheit sind für den gesamten Lebenszyklus gewährleistet. Dazu gehört auch das flächendeckende Netz an Vertriebs- und Servicestellen mit kurzen Reaktionszeiten und Anfahrtswegen. Den hohen Anforderungen entsprechend sorgt die Cofely Kältetechnik für die regelmäßige Aus- und Weiterbildung der MitarbeiterInnen. Das Qualitätsmanagement ist vom TÜV nach ISO 9000:2000 zertifiziert.

Natürliche Kältemittel sind unser Element Für den Klimaschutz und aufgrund der besseren Effizienz hat sich die Cofely Kältetechnik immer schon für den Einsatz von natürlichen Stoffen wie NH3 oder Kohlendioxid (CO2) stark gemacht. So wurde in der Messearena in Dornbirn bereits im Jahr 1998 die weltweit erste Kunsteisbahn mit CO2 als Kälteträger realisiert. Für die Flüssigkeitskühlung und als Wärmepumpen stellen wir in Lauterach sehr erfolgreich kompakte Ammoniak-Maschinen her.

und Kältemaschinen aus der Lauteracher Produktion.

F-Gase Verbot – höchste Zeit für Maßnahmen Zum Jahresbeginn 2015 sind verschärfte Regeln der EU zur Reduktion der stark treibhauswirksamen F-Gase in Kraft getreten. Wir raten den Kunden, rechtzeitig die Umrüstung bestehender Anlagen auf die zukünftig erlaubten Kältemittel vorzunehmen. Unsere Servicefachleute stehen den Kunden mit Rat und Tat zur Verfügung.

Frank Gmeinder, Serviceleiter.

Die Klimasaison beginnt jetzt! Cofely ist seit vielen Jahren Premiumpartner von Daikin, dem Weltmarktführer für Klimageräte. Mit dem modernsten und besten Geräteprogramm können wir jeden Komfortanspruch genauso erfüllen wie die zuverlässige Kühlung von Serverräumen und elektrischen Schaltanlagen. Fragen Sie uns an, unser Verkauf wird Sie gerne und kompetent beraten.

Mit CO2 zum Erfolg

AMMONIAK Leistungsbereich 20 bis 1.500 kW Kolben- / Schraubenverdichter

VERKAUF UND SERVICE LAUTERACH / KEMATEN WALS-SIEZENHEIM / WELS WIEN / GRAZ / KLAGENFURT

www.cofely.info

Unsere Schweizer Nachbarn haben mit Weitsicht dem natürlichen Stoff CO2 den Weg in die Kälteanlagen per Gesetzgebung geebnet. In Österreich ist man leider noch nicht so weit. Cofely betrachtet CO2 jedenfalls als eine sehr gute Alternative für bestimmte Kälteanlagen und in Hochtemperatur-Wärmepumpen. Wir verfügen heute über eine komplette Baureihe an CO2-Wärmepumpen

Erich Pichler, Verkauf.

n Kontakt Cofely Kältetechnik GmbH Langegasse 19 6923 Lauterach T 05574 6705 www.cofely.info


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42 · Firmenportrait · Die Wirtschaft

OK Glas: „Glas ist Freiheit!“ „Der Einsatz von Glas kennt keine Grenzen“, erklärt OK Glas-Chef Oswald Kothgassner: „Vom klassischen Wintergarten, über moderne Sanitäranlagen aus Glas, innovative Glasdruckverfahren bis hin zu Kunstwerken aus Glas bieten wir unseren Kunden ein sehr breites Spektrum an Leistungen an.“ Die Vorteile des Baustoffes Glas sind laut Kothgassner vielfältig: „Durch die Transparenz sind Aus- und Einblicke gewährleistet, durch die glatte Oberfläche ist Glas wartungsarm und einfach zu reinigen. Glas ist sehr langlebig und besticht über einen langen Zeitraum durch eine moderne Optik.“ Außerdem hebt er den Wärme-, Schall-, Brand- und Vogelschutz von Glas hervor.

dem neuesten Stand und mit den höchsten Ansprüchen an Optik und Design zu realisieren. Das erfordert viel Wissen und handwerkliches Geschick und natürlich die Einstel-

lung, dass nichts unmöglich ist. Das ist auch unser Alleinstellungsmerkmal:WirsetzenmitFreudeaußergewöhnliche und spezielle Projekte um“, betont Kothgassner.

Die Mitarbeiter von OK Glas fertigen auch Konstruktionen für exponierte Lagen. Wie hier eine Wind- und Wetterschutzwand beim Saloberjet (Warth).

Fotos: OK Glas

Die technisch beste und optisch schönste Umsetzung von individuellen Kundenwünschen - nach diesem Grundsatz arbeitet das OK Glas-Team.

Die Firmenzentrale von OK Glas befindet sich im Schwefel in Dornbirn.

Ein innovatives Familienunternehmen

Von individuellen Verglasungsmöglichkeiten für Privathäuser bis hin zu großflächigen Verglasungen für Firmen - die OK Glas-Experten haben immer eine passende Lösung für die Wünsche der Kunden parat.

Foto: Dimax Glasdruck

Das traditionsreiche Dornbirner Familienunternehmen OK Glas wurde 1957 gegründet und wird aktuell durch Oswald Kothgassner in der zweiten Generation geführt. Seine Tochter und sein Neffe bereichern das Unternehmen bereits mit ihrem Engagement und ihren Ideen. „Wir haben uns auf die Fahnen geheftet, die Wünsche von Architekten und Kunden technisch auf

n Kontakt

OK Glasbau GmbH Schwefel 102, 6850 Dornbirn T 05572 26341-0 F 05572 26341-40 M office@okglas.at W www.okglas.at Das Dornbirner Familienunternehmen stattet unter anderem Hotels mit kunstvoll bedruckten Glaselementen aus.


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路 Kompetenz am Bau 路 43


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44 · Kompetenz am Bau · Die Wirtschaft

n Facts Triflex investiert in die Betreuung von Architekten und Planern Nach langjähriger Tätigkeit als Gebietsverantwortlicher für W/ NÖ/BGLD wird Werner Jandrisits die Triflex GesmbH Österreich per Anfang Juni 2015 als technischer Berater für Planer und Architekten unterstützen. Gleichzeitig wird er vom Standort Wien aus der erste Ansprechpartner für technische Belange in den Bundesländern sein. Sie finden Herrn Jandrisits als kompetenten Ansprechpartner für komplizierte Detailfragen am Dach, auf Balkonen, Terrassen und Laubengängen sowie für Problemlösungen rund um das Thema genutzte Dächer oder auch befahrbare Flächen, wie Tiefgaragen oder Parkhäuser.

Die Sternwarte im Wiener Gemeindebezirk Währing ist das größte baulich geschlossene Sternwartengebäude der Welt. Es gehört zum Institut für Astronomie der Universität Wien und befindet sich im Sternwartepark auf der Türkenschanze, einer breiten Anhöhe am westlichen Stadtrand. Im Zentrum des kreuzförmigen Gebäudes steht die Hauptkuppel mit einem der größten jemals gebauten Refraktoren.

Starke Witterungseinflüsse In der Westkuppel befindet sich eines der wichtigsten Teleskope des Observatoriums. An der Verblechung dieser Kuppel waren durch Witterungseinflüsse mit der Zeit Roststellen entstanden. Dadurch konnte Wasser in den Turm eindringen, und der Bestand der wertvollen Geräte war gefährdet. Zudem begannen mechanische Vorrichtungen, wie Zahnräder, zu rosten, was die Drehbarkeit des Turmes beeinträchtigte. Um die Funktion der astronomischen Beobachtungsstation zu erhalten, ließ die Bundesimmobiliengesellschaft als Investor und Planer das vernietete Dach der Westkuppel sanieren.

Anforderungen an Abdichtung und Beschichtung: u Langzeitsichere Dichtigkeit u Beständigkeit gegen Witterungs- und Umwelteinflüsse u Haftung auf Metalluntergründen u Schutz der Bausubstanz vor Korrosion und Schlagschäden u Aufnahme der thermischen Längenänderung u Einhaltung des Denkmalschutzes ohne Veränderung der Optik u Einsatz von Materialien auf neuestem technischem Stand

Sichere Abdichtung und Beschichtung Um die Anforderungen an ein dauerhaft dichtes Dach zu erfüllen, kamen Systemlösungen von Triflex zum Einsatz. Das Abdichtungssystem Triflex ProDetail auf Basis von PMMA ist ein speziell für Anschlüsse entwickeltes Produkt. Da es dank seiner werksseitigen Thixotropierung auch auf schrägen und vertikalen Flächen haftet, bietet das Harz Verarbeitungssicherheit. Durch die vollflächige Vliesarmierung besitzt Triflex ProDetail eine hohe Elastizität und nimmt Bewegungen aus den weiteren Funktionsschichten auf. Der Flüssigkunststoff ist zudem hoch witterungsbeständig. Die eu-

ropäische technische Zulassung in den oberen Leistungsstufen belegt die Sicherheit von Triflex ProDetail. Schutz gegen Verwitterung bietet auch die 1-komponentige wässrige Funktionsbeschichtung Triflex Metal Coat. Die Lösung auf Basis von Hochpolymeren bildet eine flexible und wasserundurchlässige Membran. Sie ist ideal für Metallflächen geeignet und bewahrt das Dach vor Korrosionsschäden. Durch das langzeitgetestete Produkt ist die dauerhafte Werterhaltung der Bausubstanz sichergestellt. Es lässt sich durch Sprühen oder Rollen schnell und einfach applizieren. Da Triflex Metal Coat in verschiedenen Farbtönen erhältlich ist, eignet es sich für die Sanierung von Denkmälern, deren Optik erhalten bleiben soll.

Dauerhaft dichtes Dach Werner Jandrisits, Technischer Leiter Triflex Österreich, hat die Mitarbeiter der Schmitzer Dach & Bau GmbH beraten und Produkteinweisungen gegeben. Die intensive Zusammenarbeit und die Anwendung hochwertiger Systeme haben zu einem langzeitsicheren Ergebnis geführt, das den ästhetischen Ansprüchen sowie den Vorgaben des Denkmalschutzes entspricht.

Werner Jandrisits Tel.+43 699 133 133 64 werner. jandrisits@ triflex.at

Nach dem Motto „Gemeinsam gelöst“ steht Werner Jandrisits Ihnen gerne beratend zur Seite – sei es in Hinblick auf regelkonforme Lösungen in der Praxis oder bei der Erstellung von Leistungsverzeichnissen. Als Mitglied in der Arbeitsgruppe und auch im Hauptausschuss des Komitee für Abdichtungen am ÖNORM-Institut tätig, verfügt Werner Jandrisits über ein hohes Fachwissen an normgerechter Planung und AusführungvonDach-undBauwerksabdichtungen. Nach zahlreichen berufsspezifischen Fortbildungen absolvierte er im Vorjahr die Ausbildung zum „Fachplaner für die Gebäudehülle“ auf der technischen Universität Wien.

n Kontakt Triflex GesmbH Operngasse 17-21, 1040 Wien Tel +43 (0)1 23060 8090 Mobil +43 699 133 133 14 karl.hofer@triflex.at www.triflex.at


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· Kompetenz am Bau · 45

Wilhelm+Mayer Lehrlingscoach Lucas Bolter (weißer Helm) mit Lehrlingen

Bauen aus Leidenschaft – Kompetenz und Innovation Wilhelm+Mayer mit Innovation in der Lehrlingsausbildung Tradition versteht man beim Götzner Bauunternehmen als Verpflichtung, sich den sich ständig ändernden Bedingungen der Märkte zu stellen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dabei ist einer der Kernfaktoren des Erfolges die permanente Weiterentwicklung der Mitarbeiter. Sie sind es letztlich, die die Leistungen auf den Baustellen, in der Technik, im Verkauf und in der Verwaltung erbringen. Ihr gekonntes Zusammenspiel ermöglicht es dem Unternehmen, sich auf dem Markt zu bestätigen.

Innovation in der Lehrlingsausbildung Die letzte Innovation im Mitarbeiterbereich ist die Funktion eines begleitenden Lehrlingsbetreuers. Er betreut die Lehrlinge vor Ort auf den Baustellen und arbeitet mit ihnen zusammen. Bei der gemeinsamen Arbeit sind Stärken und Schwächen der Lehrlinge konkret auszumachen. Problemen, auch außerhalb der Baustellenarbeit, kann gezielt auf den Grund gegangen werden. Diese fachliche und menschliche Begleitung wird von den Lehrlingen und den leitenden Polieren im Betriebsablauf sehr geschätzt. Denn selten hat ein Polier, der für den zügigen Ablauf und die Qualität der erbrachten Leistungen auf der Baustelle maßgebliche Ver-

antwortung trägt, auch die Zeit, sich eingehender um die jüngsten Mitarbeiter zu bemühen.

DIE FUNKTIONALSTE ART, BALKONE ATIV KREA ALTEN. ZU GESTA

Konzept orientiert sich an den Stärken Das neue Konzept setzt bei den Stärken der Lehrlinge an, versucht Schwächen zu reduzieren und ermöglicht es, die Laufbahn der Lehrlinge zu steuern. Letztlich sollte es dazu führen, dass jeder Lehrling sich nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten entwickeln kann. Engagierter Lehrlingscoach bei Wilhelm+Mayer ist Lucas Bolter, der mit einer Lehre beim Götzner Bauunternehmen begann, die Bauhandwerkerschule besuchte und dann in unterschiedlichen Bausparten als Facharbeiter und Polier tätig war. Mit seiner Erfahrung, dem Talent und seinem Kommunikationsgeschick war er eine Idealbesetzung für diese Promotion neue Stelle.

n Kontakt Wilhelm+Mayer Bau 260 Mitarbeiter in unterschiedlichsten Bausparten 26 Lehrlinge www.wilhelm-mayer.at

Unsere Balkonsysteme basieren auf Flüssigkunststoff. Sie sind höchst zuverlässig und bieten Ihnen durch die große Auswahl an Farbtönen und Oberflächenvarianten jederzeit die Chance zur Neugestaltung. Sichere Detail- und Fugenabdichtung und nahtlose Anspassung an jede Konstruktionsform geben Ihnen ein Maximum an Funktionalität. Vor allem aber lösen wir Balkonsanierungen immer gemeinsam.

www.triflex.com


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46 · Kompetenz am Bau · Die Wirtschaft Seminar

Lohn- und Sozialdumping 2015: Auswirkungen für Unternehmen  seminar-Fakten

Neues WIFI Seminar gibt Einblicke in die mit 1. Jänner in Kraft getretene Änderung des Lohn- und Sozialdumpingbekämpfungsgesetzes (LSDB-G).

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Foto: thinkstock

Diese Änderung hat weitreichende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und auf die Unternehmen. Personalverantwortliche aller Unternehmen werden mit der neuen Gesetzeslage konfrontiert. Bereits kleinere Verstöße gegen die bestehenden Entlohnungsregelungen können zu hohen Strafen führen. Auch auf die Branche der Arbeitskräfteüberlasser kommen schwierige Zeiten zu, da durch die hohe rechtliche Komplexität leicht Fehler entstehen können, die zu

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Die Gesetzesänderung hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.

hohen Strafen führen. Das kann auch große finanzielle Auswirkungen auf die Beschäftiger haben. Zudem ist noch ungewiss, wie die Behörden Prüfungen und Baustellenkontrollen in der Praxis abwickeln.

Das dreineinhalbstündige WIFISeminar gibt Personalverantwortlichen Einblicke in alle Gesetzesänderungen und skizziert die Auswirkungen und Risiken, die sich dadurch für die Unternehmen ergeben.

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Termin: 7.5.2015, 14 -17.30 Ort: WIFI Dornbirn Beitrag: 195 Euro Kursnummer: 27715.013 Zielgruppe: Personalverantwortliche, Entscheidungsträger in Unternehmen, die die Dienstleistung der Arbeitskräfteüberlassung in Anspruch nehmen, Arbeitskräfteüberlasser Trainer: Mag. Markus Tschann, verfügt über mehr als zehn Jahre Praxiserfahrung in der Arbeitskräfteüberlassungsbranche. Anmeldung: Carmen Loacker T 05572/3894-465 E loacker.carmen@vlbg.wifi.at

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Nr. 17-18 · 24. April 2015 Die Wirtschaft

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Bild oben: V.l.n.r.: Klaus und Martina Winder (Lustenau) und Obmann Egon Reiner. Bild rechts oben: V.l.n.r.: Obmann Egon Reiner, Melanie und Michel Wrann (Thüringen). Bild rechts: Obmann Egon Reiner und Margot Geier (Dornbirn).


Nr. 17-18 · 24. April 2015

48 · Werbung · Die Wirtschaft

Neue Technologien für die Abwasseraufbereitung im industriellen und gewerblichen Bereich Die im industriellen und gewerblichen Bereich anfallenden, zum Teil mit Farbstoffen oder Ölen der verschiedensten Art hochbelasteten Abwässer bedürfen einer individuellen Behandlung, um sie wiederverwendbar oder kanaleinleitfähig zu machen. Mit dieser Art von Aufbereitung hat sich die Firma Anton Rüf, Technische Systeme, in Fußach schon seit Jahren intensiv befasst. Neuerdings ist es nun möglich, auch mit kleinsten anfallenden Mengen im Einsatz mit einer den Vorgaben angepassten Anlage sehr gute wirtschaftliche Erfolge zu erzielen.

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Reinigung der Lasieranlage an. Das ebenfalls von RÜF gelieferte Trennmittel TREMAX, das spezi-

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Eine solche Anlage, ENVIROCHEMIE SOM 1100 mit angeschlossenem Entwässerungscontainer, lieferte RÜF vor kurzem an die Firma Profi-Holz-Fink in Hard aus. Bei diesem Werk fallen stark farbbelastete Abwässer aus der

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Anschaffungskosten der Anlage ca. € 25.000,00 Aufbereitungskosten pro Liter Abwasser ca. € 0,15 Ersparnis gegenüber herkömmlicher Entsorgung pro Jahr ca. € 30.000,00

Hier leistet die Firma PROFI-HOLZ-FINK auch einen Beitrag zur Minimierung der Umweltbelastung, da dieses Wasser nicht mehr wie bisher zur Entsorgung mit Lkws quer durch Österreich transportiert werden muss.

zu einem sparsamen Verbrauch und damit bedeutend zum wirtschaftlichen Erfolg des Ergebnisses bei. Das rückgewonnene Wasser kann dann wiederum zur Reinigung der Lasieranlage, für weitere Reinigungszwecke verwendet oder in den Kanal eingeleitet werden.

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