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Die Wirtschaft Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 73. Jahrgang

Woche 1-3 · 12. Jänner 2018

lehrlingszahlen gehen wieder nach oben

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Um m 0,8 Prozzen nt hatt siich 2017 die Anzahl derr Vorrarlb berrgerr leh hrliinge gegen nüberr 2016 6 errhöh ht. seiite 5.

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rekord in Aussicht

Veränderungsprozess

Die exportzahlen für Vorarlberg sind vielversprechend und steuern auf ein „All-time high“ zu.

Der neue WirtschaftskammerDirektor Christoph Jenny im interview der Woche.

seite 4

seite 6-7


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2 · Die Wirtschaft

Magazin n k

n i Themen der Woche

f8-27

Foto: Fotolia

Transport rteure fordern. Die heimische Verkehrswirtschaft wünscht sich für das Jahr 2018 die Umsetzung zahlreicher infrastruktureller Projekte in Vorarlberg. f8

Praxis-seminar handels-kV. Ein PraxisSeminar zum neuen Kollektivvertrag soll den Händlern helfen, auf das neue Gehaltssystem - verpflichtend für alle ab Dezember 2021 gut vorbereitet zu sein. f10 Ausgeprägter optimismus. Wie eine Umfrage ergab, gehen die jungen Selbstständigen in Vorarlberg mit viel optimismus in das neue Jahr und haben hohe Erwartungen an die Bundesregierung. f27

n i Herausgeber und Medieninhaber: Wirt rtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirt rtschaft“ Betrieb rt, beide 6800 Feldkirch, gewerblicher art Wichnergasse 9, t 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W ww www.wko.at/vlbg redaktion: Mag. Herbert rt Motter, leiter abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, Ba (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. andreas Dünser (ad, DW 387). redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv kv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – anzeigenannahme: Media team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 röthis, Interpark FoCUS 3, t 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W w ww ww.media-team.at – anzeigenleiterin: Ing. lydia Mathis, t 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirt rtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. offenlegung: Grundlegende richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirt rtschaftskammer Vorarlberg. offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz tz: Wirt rtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 22.229 (1. Halbjahr 2017) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem archiv oder thinkstock.de alle verw rwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

Jetzt nicht nachlassen!

V H P M, P W V Die Stimmung in der Wirtschaft ist gut, der Arbeitsmarktmotor läuft und die vor­ liegenden Zahlen, wie etwa zu den Expor­ ten (Seite 4) oder den Lehrlingen (Seite 5) lesen sich erfreulich. Unsere neue Regie­ rung scheint die Bedeutung der Wirtschaft für Mensch und Gesellschaft realisiert zu haben. Es gibt klare Bekenntnisse für Entlastungen etwa bei der Bürokratie oder Signale für Neuregelungen für eine Flexibilisierung der Arbeitszeit. Auch die von der neuen Regierung angekündigte Stärkung der dualen Ausbildung sowie die Aufwertung und stärkere Orientie­ rung der Lehre am Bedarf der Betriebe ist durchaus in unserem Sinne. Und nicht zuletzt ist es ein wichtiges Signal für die heimische Wirtschaft, dass die Regierung auf das Prinzip des Freihandels setzt und ein klares Bekenntnis zur Stärkung der Ex­

portwirtschaft abgibt. Wir werten das als positives Zeichen für mehr Beschäftigung und Wohlstand in Österreich, denn unsere Exporterfolge hängen von offenen Märkten ab. In Vorarlberg selbst pochen wir auf die ra­ sche Umsetzung der Digitalen Agenda so­ wie auf ein ganzheitliches Konzept in Sa­ chen Raumplanung. Das Fachkräftethema spitzt sich weiter zu. Da gilt es gemeinsam und strategisch an vernüftigen Lösungen für unsere Unternehmen zu arbeiten. Auch wenn das Jahr positiv begonnen hat, muss die Devise lauten: Jetzt bloß nicht nachlassen und rasch umsetzen.

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Großer skispaß zum kleinen Preis. Verschneite Berge, glasklare Winterluft und traumhafte Pisten. Dieses Vergnügen gibt es am Sonntag, dem 14. Jänner 2018, beim bereits traditionellen Familienskitag in allen Vorarlberger Skigebieten zum Preis von nur 20 Euro pro Familie. Einzige Voraussetzung für das Familienticket ist ein gültiger Vorarlberger Familienpass. In den vergünstigten Genuss kommen alle, die im Familienpass eingeFoto: Seilbahnen laterns tragen sind. Worauf warten? Nichts wie los auf die Piste.


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· Magazin · 3

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353.320

Pkw-Zulassungen gab es 2017 in Österreich. Das ist der höchste Wert seit 2011 und bedeutet eine Steigerung gegenüber 2016 um 7,2 Prozent. Pkw mit alternativen Kraftstoffen haben um mehr als die Hälfte zugenommen.

Wirtschaftskammer unterstützt Stoßrichtung bei raumplanung WKV-Präsident Hans Peter Metzler spricht sich gegen neue Abgaben aus und fordert ein ganzheitliches Konzept. „Auch wenn noch viele Details in der Raumplanung zu diskutieren sind, damit ein für den Wirtschafts­ und Lebensstandort Vorarlberg positives Gesamtpaket heraus­ kommt, unterstützen wir die ge­ plante Stoßrichtung zur Überar­ beitung des Raumplanungsge­ setzes“, sagt Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Metzler gegen neue Abgaben, für ganzheitliches Konzept Zusätzlichen Abgaben, wie von einzelnen Parteien und Organisa­

tionen gefordert, kann Präsident Metzler nichts abgewinnen: „Zu­ sätzliche Belastungen für Unter­ nehmen wie Private lehnen wir definitiv ab, sie führen in der Folge nur zu einer weiteren Verteuerung von Grund und Boden und bewir­

ken den gegenteiligen Effekt.“ Vielmehr sei es notwendig, bei diesem für den Standort so wich­ tigen Zukunftsthema ganzheitlich zu denken und gemeinsam an einer Lösung für das Land zu arbeiten: „Wir werden uns dazu auch gemeinsam mit der Industriellen­ vereinigung konstruktiv in den po­ litischen Prozess einbringen und unsere konkreten Überlegungen präsentieren.“ Als wesentlich im Zusammenhang mit der Raum­ planungsdiskussion sieht Metzler die Erarbeitung des Raumbilds 2030, das die Landesregierung ebenfalls für 2018 angekündigt hat: „Wir sollten dieses größere Bild von Vorarlberg ohne ideolo­ gische Scheuklappen diskutieren, festlegen und dann gemeinsam an einer erfolgreichen und lebens­ werten Zukunft unseres Standorts arbeiten“, betont der Wirtschafts­ kammer­Präsident. n

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Chance auf Vollbeschäftigung

Über 55 Millionen Euro schwer ist das arbeitsmarktpolitische Maßnahmenpaket, das land und aMS heuer gemeinsam umsetzen wollen. Die Zahl der Beschäftigten in Vorarlberg ist in den letzten fünf Jahren von 155.000 auf 166.000 gestiegen. Demgegenüber steht eine arbeitslosenquote von 5,8 Prozent, das ist deutlich unter dem Österreich-Durchschnitt. aber trotz der erfreulichen Entwicklung gibt es Zielgruppen, bei denen Handlungsbedarf besteht. Zu den Schwerpunkten zählen vor allem angebote für Menschen über 50 und verstärkte Qualifizierungsanstrengungen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Von den insgesamt 55,5 Millionen Euro, die heuer für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen in Vorarlberg zur Verfügung stehen, fließen 23,4 Millionen Euro in gemeinsame Projekte von land und aMS.

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Zu tode gefürchtet

Flexibilität: Ja! aber für alle!

Josef Moser, frischgekürter Jus­ tiz­ und Reformminister, will die vor dem Jahr 2000 erlasse­ nen Gesetze und Verordnungen einer Rechtsbereinigung zuführen. Das ist gut so, das freut Gegner überbordender Büro­ kratie: Unter tausen­ den Gesetzen werden wohl etliche sein, die niemals novelliert, niemals angepasst wur­ den, so sie denn überhaupt jemals einen anderen Sinn hatten, als nur den Bürger zu ärgern. „In Österreich“, sagte Experte Peter Bußjäger in einem Interview, „ist

Die Altersteilzeit hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Instrument entwi­ ckelt, in die Pension „zu gleiten“. Nun wurde in Vorarlberg ein alternatives Mo­ dell zu den beste­ henden zwei Varian­ ten vorgeschlagen: Im ersten Jahr der fünfjährigen Alters­ teilzeit müssten die Arbeitnehmer dann 80 Prozent arbeiten, im zwei­ ten Jahr 60 Prozent, dann würde weiter auf 50, 40 und 20 Prozent reduziert. Wo dieser Vorschlag zu kurz greift? Flexibilität bringt

beispielsweise nach wie vor ein Gesetz in Kraft, das die Haftung von Gastwirten auf 50.000 Kro­ nen begrenzt.“ Es wäre allerdings nicht Österreich, würden sich nicht prompt auch Bedenkenträger mel­ den, mit der War­ nung, der Rechtsbe­ reinigung könnten unabsichtlich auch wichtige Bestimmun­ gen zum Opfer fallen. Bußjäger hatte auch darauf die richtige Antwort: „Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.“ Also: Daumen rauf für Mosers Vorhaben. (ad)n

dieses Modell nur den Mitar­ beitern, gerade für KMU würde eine solche Lösung eine große logistische Herausforderung bedeuten. Zudem muss man sich in diesem Zusammenhang die Frage stellen, ob es überall dort, wo Mit­ arbeiter eigentlich von der Motivation geleitet sind, früher aus dem Berufsleben auszuscheiden, wirklich ge­ rechtfertigt ist, dieses Vorhaben auch noch mit öffentlichen Gel­ dern finanziell zu unterstützen? Daumen nach unten! (ba)n


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4 · Die Wirtschaft

thema export steuert auf die 10-Mrd-euro-Grenze zu Plus von sieben Prozent bei Ausfuhren in erster Jahreshälfte 2017. ann „Die Vorarlberger Wirtschaft kan weiter deutliche Zuwächse im Außenhandel verzeichnen“, freuen sich Landeshauptmann Markus Wallner, Wirtschaftskammer­Prä­ sident Hans Peter Metzler und Wirtschaftsreferent Landesstatt­ halter Karlheinz Rüdisser ange­ sichts der neuesten Zahlen, die von der Landesstelle für Statistik veröffentlicht wurden. Beim Gesamtwert der Ausfuhren aus Vorarlberg in den Monaten Jän­ ner bis Juni 2017 wurde eine neue Rekordmarke erreicht. Der Wert stieg gegenüber dem Vergleichs­ zeitraum des Vorjahres um sieben Prozent, konkret von rund 4,8 Mil­ liarden Euro auf rund 5,1 Milliarden Euro. Die Einfuhren stiegen im glei­ chen Zeitraum nur um 4,5 Prozent auf rund 3,6 Milliarden Euro. „Wir sind als kleines Land auf den Handel mit anderen Ländern ange­ wiesen. Ein möglichst ungehinder­ ter Zugang zu Auslandsmärkten sowie stabile Rahmenbedingungen sind vor allem für KMU entschei­ dend“, erklärt WKV­Präsident Hans Peter Metzler.

größten Herausforderung beim Export gaben über 46 Prozent Steuern, Abgaben und Zölle als Antwort. 42 Prozent sehen in der Bürokratie die größte Hürde, immerhin über 34 Prozent beur­ teilen Marktzugang und Markt­ beschränkungen als die größte

ka bearbeiten. „Mit dem weltweit zweitgrößten internationalen Netzwerk, der Außenwirtschaft Austria, verfolgen wir das Ziel, proaktiv neue Chancen aufzuspü­ ren, unseren Unternehmen den Zugang zu Top­Universitäten und weltweiten Innovations­Hotspots

„Am Rückgang der Exporte in die USA könnten nun erste Anzeichen des Trump’schen Protektionismus sichtbar werden.“ hans Peter Metzler, WkV-Präsident

Barriere. Dennoch wollen rund 40 Prozent der befragten Unter­ nehmen künftig neue Märkte, vor allem in Asien, Europa und Ameri­

zu ermöglichen und sie dabei zu unterstützen, innovative Produkte zu exportieren. Das gelingt uns auch, steuern wir doch auf eine

Vorarlberger Außenhandel Exporte des ersten Halbjahres 2017

4,1

4,4

4,6

4,8

5,1

WKV-Umfrage zum Export Das bestätigt auch eine Umfra­ ge der Wirtschaftskammer Vor­ arlberg unter 240 Exportunter­ nehmen. Auf die Frage nach der

2013

2014

2015

2016

2017

in Milliarden Euro gerundet

© Die Wirtscha8 1-3 / 2018

Quelle: Statistik austria

neue Jahresrekordmarke von über 10 Milliarden Euro bei den Expor­ ten zu.“ Negative Überraschung ist aber die USA. Erstmals seit Jahren verzeichnet Vorarlberg wieder ei­ nen Rückgang bei den Exporten (­4,8 Prozent). Metzler: „Da könnte sich die protektionistische US­Po­ litik von Präsident Donald Trump bereits bemerkbar gemacht haben. Das wiederum zeigt die Bedeutung von guten und fairen Handelsab­ kommen, denn diese schaffen die Rahmenbedingungen für die inter­ nationalen Wirtschaftsaktivitäten unserer Unternehmen. Sie dienen dem Abbau von Zöllen und der Be­ seitigung von ungerechtfertigten bürokratischen Hürden im Han­ del.“ Positiv haben sich die Exporte wieder nach China (+ 42,5 Prozent), Russland (+ 19,3 Prozent) und die Türkei (+ 15,1 Prozent) entwickelt. Mit den Partnerländern in der Europäischen Union hat die Vorarl­ berger Wirtschaft den größten Teil ihrer Außenhandelsgeschäfte ab­ gewickelt. Von Jänner bis Juni 2017 wurden Waren im Wert von rund drei Milliarden Euro (Plus von 6,5 Prozent) in EU­Mitgliedsstaaten verkauft ­ das entspricht rund 59 Prozent des gesamten Volumens im 1. Halbjahr 2017. Bei den Ein­ fuhren ist der Anteil der Länder aus der Europäischen Union mit 66 Prozent noch größer. Insgesamt wurden von EU­Ländern Waren im Wert von rund 2,4 Milliarden Euro (+5,4 Prozent) ins Land eingeführt. Der Handelsbilanzüberschuss be­ trägt 610 Millionen Euro. (moh)n


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Vorarlberg: leichte steigerung bei den lehrlingszahlen Die duale Ausbildung bleibt weiterhin die wichtigste Ausbildungsschiene der Jugendlichen Vorarlbergs. Ende 2017 standen 7.028 Lehrlinge in Ausbildung. Das ist ein Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Jahr 2016. Die aktuellen Zahlen weisen auf eine Stabilisierung der Lehrlings­ zahlen hin. „Das ist erfreulich, denn es gelingt uns trotz demo­ grafischer Herausforderungen,

Zahl der lehrlinge 2008 - 2017 Gesamt

8000

7980

7785

7429

7000 6000

5216

5000

mit anderen Bundesländern und zugleich der höchste Wert der vergangenen vier Jahre. Maßnahmen im Flüchtlingsbe­ reich führten zu einer massiven Steigerung der Lehrlinge mit Nicht­österreichischer Staatsbür­ gerschaft. Waren es 2016 noch 777 Personen, erhöhte sich 2017 die Zahl um 52 auf 926 Jugendliche. In der Beliebtheitsskala ganz oben ist bei den männlichen Ju­ gendlichen der Beruf Metalltech­ niker, bei weiblichen Lehrlingen befindet sich der Beruf Einzel­

· lehre in Vorarlberg · 5

5174

4943

Männlich

7111

6974

4778

4730

Weiblich

7028

4817

4000 3000

2764

2611

2486

2333

2244

2211

2013

2014

2015

2016

2017

2000 1000 0

2012

Quelle: lehrlingsstatistik 2017 Vorarlberg

© Die Wirtscha8 1-3/2018

lehrlingsstatistik 2017: Zahlen, Daten, fakten f

Ende 2017 standen 7028 lehrlinge in ausbildung.

f

Das bedeutet ein Plus von 0,77 Prozent zum Vorjahr.

f

118 Personen absolvieren ihre ausbildung gemäß § 8b(2) Berufsausbildungsgesetz in der sogenannten teilqualifikation.

aus der neuen Mittelschule, der Haupt- oder Sonstigen Schulen, 24,92 Prozent aus BMS, BHS und aHS.

f

Im Jahr 2017 wurden 3433 neue lehrverträge abgeschlossen.

f

35,41 Prozent der lehrlinge kommen aus der Polytechnischen Schule, 39,67 Prozent.

f

46,06 Prozent der lehrlinge werden im Gewerbe und Handwerk ausgebildet.

f

Der ausländeranteil bei den lehrlingen ist mit 13,18 Prozent etwas höher als im Vorjahr.

f

1852 Betriebe bilden lehrlinge aus. Davon sind 127 Unternehmen aus einem Bereich außerhalb der Wirtschaftskammer.

lehrlinge im 1. lehrjahr 2008 - 2017 Nach den rückgängen der vergangenen Jahre sind die lehrlingszahlen in Vorarlberg wieder stabil.

den Anteil der Jugendlichen, die sich für eine Lehre entschei­ den, weiterhin hoch zu halten“, sagt Wirtschaftskammer­Direktor Christoph Jenny.

Zuwachs auch bei den Lehrlingen im ersten Lehrjahr Auch die Zahl der Lehrlinge im ersten Lehrjahr hat sich weiter ge­ steigert. 2.279 Jugendliche bedeu­ ten ein Plus von 1,6 Prozent. Die Lehreintritte, gemessen an den 15­Jährigen, liegen bei 52,8 Pro­ zent, ein Spitzenwert im Vergleich

handelskauffrau an erster Stelle. Bei den weiblichen Lehrlingen konzentriert sich die Ausbildung weiterhin auf einige wenige Lehrberufe; fast die Hälfte aller weiblichen Lehrlinge werden in vier Lehrberufen ausgebildet. Die Zahl der Lehrbetriebe hat sich von 1.883 auf 1.852 reduziert. Dazu Christoph Jenny: „Dafür zeichnet oftmals die Struktur der Ausbil­ dungsbetriebe verantwortlich. Ein Großteil bildet nur einen Lehrling aus, für sie ist es daher ungemein schwerer, einen geeigneten Kandi­ daten zu finden.“ n

Gesamt

3000 2500

Männlich

Weiblich

2531 2345

2172

2279

2188

2243

1455

1501

733

742

735

2015

2016

2017

2000 1606

1500 1000

1540 1385

925

805

787

2013

2014

1544

500 0

2012

© Die Wirtscha8 1-3/2018

Quelle: lehrlingsstatistik 2017 Vorarlberg


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6 · Interview der Woche · Die Wirtschaft

„Das Umfeld rund um uns verändert sich. Wir müssen das auch.“ Der neue Wirtschaftskammer-Direktor, Dr. Christoph Jenny, hat am 1. Jänner seine Funktion angetreten. Im Interview der Woche mit „Die Wirtschaft“ spricht er über sein „Haus“, den Blick auf das große Ganze und aktuelle Herausforderungen für Vorarlbergs Wirtschaft und Gesellschaft. V H M Neu im Amt, aber als langjähriger Mitarbeiter im Haus ein profunder Kenner der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Wie gut ist die WKV im Jahr 2018 aufgestellt? Die Wirtschaftskammer Vorarl­ berg ist in vielen Berei­ chen sehr gut aufgestellt. Nichtsdestotrotz ver­ ändert sich das Umfeld rund um uns, da­ her sind auch wir gefor­ dert, uns wei­ ter­ zu­ ent­

wickeln. Es braucht weniger Verwaltung bestehender Struk­ turen und mehr Orientierung in Richtung Zukunftsthemen. Was sind demzufolge aus Ihrer Sicht die wichtigsten Maßnahmen, die anstehen? Das ergibt sich unmittelbar aus dem Zweck unserer Organisati­ on. Es geht in erster Linie darum, un­ seren

Mitgliedern möglichst viel Nut­ zen zu stiften. Das heißt, ein zen­ traler Fokus wird darauf liegen, wie es uns künftig gelingt, darin jeden Tag besser zu werden. Dazu müssen wir noch intensiver in die Betriebe hineinhören. Braucht die WK dazu ein neues Selbstverständnis? Unsere Organisation hat von der Struktur her gern die Tendenz auseinanderzudriften. Das große gemeinsame Ganze wird leider immer wieder aus den Augen verloren. Wir müssen zu einer neuen Identifikation in der Wirtschaftskammer kommen. Diese neue ge­ meinsame Identität ist für mich der zweite wich­ tige und entscheidende Aspekt. In diesem Bereich sind unsere Mitarbeiterin­ nen und Mitarbeiter nun gefordert. Also Nutzen stärken und Identität schaffen... Ja, beides spielt

zusammen. Ich bin überzeugt, dass eine andere bzw. neue Iden­ tifikation auch die Wirkung nach außen erhöht. Für mich geht es daher auch sehr stark um die interne Kultur und eine optimale Kommunikation zu unseren Mit­ gliedern im Zeitalter der Digitali­ sierung, die uns als Organisation weiterbringt. Heißt auch Stärkung des Servicebereiches... Selbstverständlich. Die Unterneh­ men, die mit uns in Kontakt sind, schätzen unsere Angebote. Das wissen wir aus zahlreichen Rück­ meldungen. Aber es gibt immer noch Unternehmerinnen und Un­ ternehmer, die wir mit unseren Services nicht erreichen. Das will ich ändern. Allerdings bedarf dies auch einer Weiterentwicklung von Services und der Schaffung neuer Angebote. Ich halte auch die Schiene des Netzwerkens für eine maßgebliche Nutzenstiftung. Auch hier haben wir als Wirt­ schaftskammer eine Aufgabe. Wie bewährt sich die WKV im politischen Umfeld, quasi als Vertreter der Wirtschaftsinteressen? Wir sind in die für das Land und die Wirtschaft wichtigen The­ men maßgeblich eingebunden. Es macht natürlich Sinn, im Land mit der Politik gemeinsam Visio­ nen zu entwickeln und umzuset­ zen. Vernünftige Ideen gehören unterstützt, bei Themen, die die Wirtschaft belasten statt stärken, müssen wir uns klar zu Wort melden. Die­ se Vorarlberger Art hat uns immer ausgezeich­ net, daran wollen wir festhalten. Kommen wir zu den wesentlichen Herausforderungen für das Wirtschaftsland Vorarlberg. Die Fachkräftesituation ist eine


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· Interview der Woche · 7

„Wir werden als Organisation daran gemessen, welchen Nutzen wir für unsere Mitglieder stiften. An diesem Vorhaben müssen wir konsequent arbeiten.“ Dr. Christoph Jenny

der größten Herausforderungen, der wir uns stellen müssen. Das zeigt uns allein schon die demo­ grafische Entwicklung. Wir fokus­ sieren uns ja in erster Linie auf die Phase des Berufseintrittes, auf die Entwicklung der Lehrlingzahlen etc. Was wir aber zu häufig verges­ sen, ist das andere Ende, nämlich auf jene, die aus dem Berufsle­ ben pensionsbedingt ausscheiden. Diese Schere wird immer größer. Entscheidend wird es also sein, die Potenziale im Land bestmöglich zu nutzen.

Unternehmen tätig, um ihnen bei dieser Herausforderung (diver­ se Serviceinformationen finden Sie in dieser Ausgabe, Anm. der Redaktion) zu helfen. Wir haben daher auch den Anstoß für eine landesweite digitale Agenda ge­ geben, die es nun rasch umzuset­ zen gilt. Und nicht zuletzt geht es um die Rahmenbedingungen für die Unternehmen. Ein Blick auf internationale Rankings und auf die einschnürende Bürokratie schafft Handlungsbedarf. Gibt die neue Regierung hier Anlass zur Hoffnung?

Ja, und zwar bei allen Altersgrup­ pen. Auch die Frage, woher wir allenfalls Fachkräfte von außen bekommen, wird uns noch inten­ siv beschäftigen, denn wenn der Bedarf im eigenen Land nicht abdeckbar ist, bremst uns das in der wirtschaftlichen Entwicklung. Wir stehen in dieser Frage ganz am Anfang. Aktuell gehen mehr in Pension als unten nachkommen. Darum müssen wir uns kümmern, wollen wir Vordenker von Ent­ wicklungen sein.

Der Spielraum in Sachen Verwal­ tungsreform und einer Deregulie­ rung auf Bundesebene ist zweifels­ ohne ein großer. Ich habe schon die Hoffnung, dass die Regierung hier ernsthaft drangeht. Frühere Regie­ rungsprogramme sind oft in Neid und Blockadehaltung entstanden, das scheint jetzt anders zu sein. Die Erkenntnis ist wohl vorhan­ den, dass es eine starke Wirtschaft braucht, um als Gesellschaft er­ folgreich sein zu können.

Dazu kommt das Thema Digi­ talisierung mit all seinen Aus­ wirkungen. Wir sind hier auf verschiedenen Ebenen für die

Apropos erfolgreich. Die Vorarlberger Zusammenarbeit im Bereich der dualen Ausbildung ist beispielhaft...

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir uns im Vergleich zu anderen Bundesländern in die­ ser Frage etwas anders bewegt haben. Es passiert viel. Das Land leistet hier einen großen Beitrag, wie man etwa allein an der Top­ Ausstattung unserer Berufsschu­ len sieht. In diesem Bereich zeigt sich, was erreicht werden kann, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht. Dieses kooperieren­ de Agieren von Sozialpartnern und Land bringt ganz klar den Stellenwert der Lehre zum Aus­ druck. Das ist dann das Umfeld für die Betriebe, die letztendlich für das Image und die Attraktivität der Lehre entscheidend sind. Wir als Wirtschaftskammer können hier nur unterstützen und die Rah­ menbedingungen optimieren, wie etwa durch Aktionen wie „Ausge­ zeichnete Lehrbetriebe“ oder die Ausbilderakademie. Wo sehen Sie den dringlichsten Handlungsbedarf in der Bildung? Der Fokus muss weg von der Sy­ stemdiskussion hin zu den Orten, wo Bildung passiert. Man sollte sich überlegen, wie die Schulen in ihrer Entwicklung unterstützt werden können. Und wie wird

das messbar, was hier gemacht wird. Ohne ein Monitoring wird das nicht gehen. Die gesetzten Maßnahmen müssen bewertbar sein und nach ihrer Wirkung beurteilt werden können. Nur so können dann auch Akzente in die richtige Richtung gelenkt werden. Ich habe dabei große Erwartungen in die neue Bildungslandesrätin. Mehr Mut und Ambition wür­ den wir uns jedenfalls wünsch­ en. n

n Z P Dr. Christoph Jenny (52) stieg 1990 in die Wirtschaftskammer Vorarlberg ein. Nach seiner Tätigkeit als rechtsreferent in der Abteilung sozialpolitik übernahm der Jurist 2000 die leitung der Abteilung Arbeits- und sozialrecht und wurde 2001 auch leiter der lehrlingsstelle. im Jahr 2008 wurde Jenny zum Direktor-stellvertreter ernannt. seit dieser Zeit verantwortete er neben den serviceabteilungen u.a. die Zukunftsbereiche Bildung und lehre sowie die sozialpolitik.


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018

8 · transport und Verkehr · Die Wirtschaft

transporteure verlangen bessere Infrastruktur von Straße und Schiene

Einige Großprojekte, die jahrelang diskutiert wurden, befinden sich inzwischen auf Schiene. So auch das Projekt der Bodenseeschnell­ straße S 18. Deren Umsetzung ist seit wenigen Monaten gesetzlich verankert, die ASFINAG arbeitet an den Planungen, es geht auch um die genaue Trassenwahl. „Die S 18 wird die Zollabfertigung in Wolfurt positiv beeinflussen, Staus verringern und Lustenau, Fußach sowie Höchst vom Tran­ sitverkehr entlasten“, sagt Ger­ hard Berkmann, Spartenobmann Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. „Wichtig ist es, das Projekt zügig voranzutreiben“, fordert er.

Vollanschluss an Rheintalautobahn Stichwort Wolfurt. Besonders für den emsigen Zollumschlag­ platz fordert Berkmann einen Vollanschluss an die Rheintal­ autobahn. „Vollanschlüsse wären freilich im gesamten Rheintal notwendig und nützlich“, sagt der Spartenobmann. Im Frühjahr dürfte die Entscheidung über die Errichtung eines Mehrzweckge­ bäudes in Wolfurt fallen, in dem alle mit der Zollabfertigung ver­ bundenen Behörden und Unter­ nehmen Platz finden sollen. „Mit dem Bau würde sich die Verkehrs­ situation in Wolfurt, Lustenau und Feldkirch­Tisis entspannen“, meint Berkmann. In dem Zusammenhang ist ihm das erweiterte Nachtfahrverbot für Lkw in Liechtenstein von 18 bis 7.30 Uhr ein großer Dorn im Auge. Die Verkehrswirtschaft fordert dessen Abschaffung, in

Foto: Fotolia

Die heimische Verkehrswirtschaft wünscht sich für 2018 die Umsetzung von wichtigen Infrastrukturprojekten. Davon würde auch die staugeplagte Bevölkerung in den Ballungsräumen profitieren.

Damit der Gütertransport möglichst reibungslos funktioniert, braucht es die notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen auf straße und auch auf schiene.

jedem Fall aber eine deutliche Verkürzung nach dem Vorbild der Schweiz (22 bis 5 Uhr). Diese Maßnahme würde den Verkehr flüssiger machen. Nutznießer wä­ re wiederum die allgemeine Be­ völkerung.

Nach wie vor auf dem „Zettel“ haben die Transporteure die Ertüchtigung der Arlbergstre­ cke. Der Kombiverkehr Straße­ Schiene mit Containern gewinnt laufend an Bedeutung, er gilt als die Logistikoption für die Zukunft, wenn es darum geht, den Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. In dem Zusam­ menhang stellt der zweigleisige Ausbau der Arlbergbahnstrecke zwischen Vorarlberg und Tirol, von Bludenz bis Ötztal, die infra­ strukturelle Basis dar. Auch ein Basistunnel unter dem Arlberg hindurch wäre denkbar. „In dieser Frage müssen wir langfristig den­ ken“, sagt Berkmann.

Drittes Gleis im Rheintal „Auch ein Basistunnel unter dem Arlberg hindurch wäre denkbar.“ Gerhard Berkmann, so Transport und Verkehr

In jedem Fall bräuchte es ein drittes Gleis im Rheintal. Das Ausmaß des Personenverkehrs mit der Bahn hat untertags stark zugenommen – Tendenz steigend –, sodass für den Güterverkehr auf der Schiene nicht mehr genügend Kapazitäten frei sind. Darüber hinaus tun sich große Unterneh­

men im Land, die Anschlussgleise von ihrem Betriebsstandort zur Hauptstrecke betreiben, immer schwerer, ihre Züge ins Strecken­ netz zu bringen. Ein zweites Gleis verlangt die Transportwirtschaft für das Nadelöhr zwischen Bre­ genz und Lochau. Es wäre ein – was die Länge betrifft – kleiner, jedoch bedeutender Teil des Aus­ baus der Schiene Richtung Nor­ den zu den großen Seehäfen wie Hamburg oder Rotterdam.

Bahn in Deutschland ist gefordert Damit dieses winzige Puzzle­ teil seine Wirkung entfalten kann, muss freilich Nachbar Deutsch­ land in seine Bahninfrastruktur investieren. Der bislang nicht elektrifizierte Abschnitt zwischen Geltendorf und Lindau wird jetzt endlich mit einer Oberleitung ausgestattet, sodass die Züge künftig durchgehend elektrisch verkehren können. Davon profi­ tiert auch die Nordroute zu den Häfen. „Ein erster, wichtiger Schritt im Jahr 2018“, meint Berk­ mann. (p.f.)n


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018 Die Wirtschaft

· news.wko.at/Werbung · 9

aktuelle News aus der Wirtschaft für die Wirtschaft unter news.wko.at. www.vw-nutzfahrzeuge.at

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Woche W oche 1-3 · 1 12 2. Jänner Jänner 2018 2018

10 · Handel · Die Wirtschaft

Praxis-seminar zum neuen kollektivvertrag für händler Neuer Kollektivvertrag im Handel: Mit dem PraxisSeminar am 15. oder 16. Februar 2018 den Übergang gut vorbereitet gestalten. Seit dem 1. Dezember 2017 kön­ nen Handelsbetriebe den neuen Kollektivvertrag für ihre Ange­ stellten und Lehrlinge anwenden. Spätestens ab 1. Dezember 2021 gilt das neue Gehaltssystem dann verpflichtend für alle. Wann ist für meinen Betrieb ein geeigneter Zeitpunkt für den

Übergang? Um diese Frage be­ antworten zu können, sollten Sie die Übergangsregelungen genau kennen. Neben dem rechneri­ schen Übergang in die neuen Be­ schäftigungsgruppen und damit verbundenen betriebswirtschaft­ lichen Überlegungen, könnten auch andere strategische Wech­ selwirkungen im Unternehmen von Belang sein.

Praxis-Seminar am 15. oder 16. Februar 2018 Sonja Marchhart von der Bun­ dessparte Handel kommt am

15. und 16. Februar 2018 nach Vorarlberg und erarbeitet in zwei inhaltlich identischen Praxis­Se­ minaren konkrete Beispiele, wie der Übergang ins neue Beschäfti­ gungsgruppenschema gerechnet wird, damit die Unternehmer für die Umstellung optimal vor­ bereitet sind. Auch individuelle Fragen der Teilnehmer werden beantwortet.

Details zum Seminar Bitte wählen Sie bei der Anmeldung Ihren Wunschter­ min ­ entweder der 15. oder

der 16. Februar aus ­ die Se­ minare sind inhaltlich ident. f f f

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15. Februar, von 18:00 bis 21:30 Uhr 16. Februar, von 8:30 bis 10:30 Uhr Referentin: Sonja Marchhart, Referatsleiterin Sozialpolitik in der Bundessparte Handel WIFI Dornbirn, Bahnhofst. 24, Raum laut Monitor Anmeldung bis 2. Februar 2018 W www.wkv.at/event/1261 F 05522 305 103 E seidel.maria@wkv.at


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018 Die Wirtschaft

30 gepflegte Pistenkilometer

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wunderbare Winterwanderwege

WINTER AM SONNENKOPF

drei ausgezei

...wo Sonne & Schnee zuhause sind!

zahlreiche tolle Veranstaltungen tolle Rodelbahn auf 2 km Länge stressfreie Anfahrt ins Skigebiet direkt an der Arlberg Schnellstraße (S16)

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Ausschreibende Stelle: Vorarlberger gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaftft mbH St. Mart rtin-Straße 7, 6850 Dornbirn TEL 0(043)5572/3805 FAX AX 0(043)5572/3805-300 Offerteröffnung, Leistungsgegenstand und Erfüllungsort: GRUPPE A: OFFERTERÖFFNUNG AM DIENSTAG, 30. JÄNNER 2018, 13.30 UHR

Der Sonnenkopf im Klostertal Das Naturschneeparadies, wo Sonne und Schnee zu Hause sind. Das weit über die Grenzen Vorarl­ bergs hinaus bekannte und beliebte Naturschneeparadies Sonnenkopf ist sehr angenehm und stressfrei über die Arlberg Schnellstraße (S16) zu erreichen. Mit seinem vielfältigen Pistenan angebot hat sich der Sonnenkopf zu einem beliebten Treffpunkt für alle begeisterten Wintersportler entwickelt. Neben dem tollen Familienangebot gilt der Sonnenkopf auch als eines der schönsten Freeride­Gebiete überhaupt. Drei wunderschöne Winterwan­ derwege laden abseits der Pisten zum Entspannen und Erholen ein. Eine atemberaubende Rodelbahn rundet das attraktive Freizeit­ angebot am Sonnenkopf ab. In den drei Bergrestaurants, allesamt

mit gemütlichen Sonnenterras­ sen ausgestattet, kommen all jene voll auf ihre Kosten, die die typisch österreichische Gemütlichkeit und kulinarische Genüsse in traumhaf­ ter Umgebung genießen möchten. Ein beliebter Treffpunkt für alle Après­Ski Freunde ist die KELO Bar, die sich in unmittelbarer Nähe zur Talstation der Sonnenkopfb fbahn befindet. Frühaufsteher aufgepasst! In der Wintersaison 17/18 besteht an vier ausgewählten Terminen die Mög­ lichkeit, den Sonnenkopf am frühen Morgen zu entdecken. Fahren Sie bereits eine Stunde vor Öffnung der Bergbahn ins Skigebiet und genie­ ßen Sie die noch unberührten Ski­ pisten. Im Bergrestaurant erwartet Sie im A An nschluss ein reichhaltiges und herzhaftes Bergfrühstück. Mehr Informationen finden Sie auf www.sonnenkopf.com

• Dämmungg oberste Geschoßdecke bei der WA 826/ Bregenz – Rieden I (Hinterfeldgasse 1, 3, 10, 12 sowie Froschauerstraße 1 und 3) • Erneuerungg Dachflächenfenster bei der WA 453/ Bregenz – Laimgrubenweg (Laimgrubengasse 2, 4, 6, 8, 10, 12 und 14) • Fassadenggerüst • Verpputzarbeiten g Balkontrag gplatt tten • Betonsanierung • Hauseinggang gspportale aus Alu und Briefkastenanlagge • Fensterläden aus Alu • Malerarbeiten (Fassade und Stieggenhaus)) • Erneuerungg Natursteinbelägge (Hauseingganggsp podest)) • Teilerneuerung g der E-Installationen bei der WA 236/ Rankweil – F.M. Rhomberg (Flözerweg 13) Angebotsunterlagen: Die Ausschreibungsunterlagen sind ab Dienstag, den 16. Jänner 2018 erhältlich. Die Ausschreibungsunterlagen können über das Port rtal www.ausschreibung.at heruntergeladen werden bzw. sind in Papierform im Büro Zimmer Nr. 1.05 in Dornbirn, St. Martin-Straße 7, ausschließlich in der Zeit von 8.00 - 11.30 Uhr erhältlich oder werden nach vorhergehender schriftlicher Anforderung zugesendet. Das Angebot ist verschlossen mit der Aufschrift ft „Angebot für .........arbeiten, BVH, Abgabetermin und Uhrzeit“ spätestens fünf Minuten vor der Angebotseröff ffnung, zu welcher die Anbotsteller Zutritt tt haben, direkt bei der Mitarbeiterin in der Telefonzentrale abzugeben.

FACHÜBERSETZUNGEN alle Sprachen S.M.S. Rüf OG, Färbergasse 15, AT-6850 Dornbirn, Tel. +43/5572/26748, office@smsruef.com www.smsruef.com


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018

12 · Information & Consulting · Die Wirtschaft

ausgezeichnete Digitalissierungs Die Digitalisierung stellt vor allem KMUs vor große Herausforderungen. Im Rahmen des umfangreichen Förder- und Qualifizierungsprogrammes KMU DIGITAL können sich Unternehmen geförderte Unterstützung von zertifizierten Digitalisierungsexperten holen. In Vorarlberg findet derzeit ein erster Zertifizierungsprozess für Berater/-innen statt. Ulrike Gutkas und Horst Kasper haben die Ausbildung in einem anderen Bundesland bereits abgeschlossen und wurden Anfang Dezember zertifiziert. Wir haben mit ihnen über Ausbildung, Marktchancen und den Nutzen für Unternehmer/-innen gesprochen. Anfang Dezember wurden Sie in der Hofb fburg als erste Digitalisierungsexperten Vorarlbergs ausgezeichnet. Sie sind somit aktuell in Vorarlberg die Ersten, die Beratungen im Rahmen des Förderprogramms KMU DIGITAL anbieten können. Warum haben Sie sich dazu entschlossen? Ulrike Gutkas: Ich beschäftige mich schon sehr lange mit dem Thema Digitalisierung und merk­ te immer wieder, dass gerade im KMU Bereich viel Unsicherheit in den Bereichen Digitalisierung und Datenschutz herrscht. Daher habe ich mich primär auf die Suche nach einer Ausbildung zur Datenschutzexpertin gemacht. Dabei bin ich dann auf den Lehr­ gang „Digital Consultant“ gesto­ ßen. Allerdings wurde dieser zu dem Zeitpunkt nur in Niederöster­ reich angeboten. Es hat mich aber so interessiert, dass ich kurzer­ hand die Ausbildung mit meinem Urlaub kombiniert habe und mich mit dem Fahrrad auf den Weg nach St. Pölten machte. Wow – ziemlich sportlich! Hat sich der weite Weg gelohnt? Gutkas: Ja, auf jeden Fall. Die Aus­ bildung ist sehr praxisorientiert und noch während des Kurstages habe ich mich dazu entschlossen, auch die Zertifizierung (Anmer­ kung: „Certified Digital Consul­ tant“ & „Certified eCommerce Consultant“) zu machen.

Herr Kasper - auch Sie haben einen etwas weiteren Weg für die Ausbildung auf sich genommen... Horst Kasper: Da ich um die Möglichkeiten einer hochwer­ tigen Ausbildung bei der incite (Anmerkung: Qualitätsakademie der Fachgruppe UBIT) Bescheid wusste, wollte ich nicht warten, bis das Programm in Vorarlberg angeboten wird. Daher habe ich mich dazu entschlossen, gleich alle drei Digitalisierungszertifi­ kate in Salzburg bzw. in Wien in Angriff zu nehmen. Damit sind Sie im Ländle ein Pionier... Kasper: Das stimmt – ich bin aktuell der einzige Berater im Land, der sich sowohl „Certified Digital Consultant“, „Certified eCommerce Consultant“ und „Cer­ tified Data & IT­Security Expert“ nennen darf. Gerade im IT­Bereich sind Zertifizierungen sehr wichtig und es freut mich besonders, dass ich nun auch geförderte Beratun­ gen anbieten kann. Welche Marktchancen ergeben sich durch diese Zertifizierung für Sie? Gatkas: Ich kann nun weit besser mit meinen Kundinnen und Kun­ den die Chancen und Möglichkei­ tenderDigitalisierungbesprechen und auch entsprechende Empfeh­ lungen aussprechen. Die Zerti­ fizierung meines Wissens wird von Kundinnen und Kunden sehr geschätzt. Alles in allem bringt

mir die Zer­ tifi­ zierung und die dadurch möglichen KMU DIGITAL Beratungen viele Chancen für Folge­ aufträge. Kasper: Ich kann der Ant­ wort von Ulrike nur zustimmen. Ergänzend möchte ich noch er­ wähnen, dass wir uns mit zertifi­ ziertem Wissen von der Konkur­ renz abheben, was einen klaren


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· Information & Consulting · 13

s-Berater/-innen in Vorarlberg Marktvorteil bringt und gerade im IT­Bereich von großer Bedeu­ tung ist. Ein Angebot, das Unternehmen über die KMU DIGITAL

Förderung in Anspruch nehmen können, ist eine sogenannte Potenzialanalyse. Was kann man sich darunter vorstellen und welchen Nutzen bringt diese dem Betrieb? Kasper: Gemeinsam mit un­ seren Kundinnen und Kunden erstellen wir dabei eine Art Landkarte, die aufzeigt, wo sich das Unternehmen in seiner di­ gitalen Transformation gerade befindet. Wir analysieren das Ergebnis dann gemeinsam und

setzen die nächsten Entwick­ lungsschritte fest. Gutkas: Grundsätzlich handelt es sich dabei um ein standardisiertes Beratungsverfahren, welches sich jedoch sehr individuell auf die Bedürfnisse des Unternehmens anpassen lässt. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Megatrends der Digitalisierung und die Chan­ cen, die sich daraus für das Unter­ nehmen ergeben. Vielen Dank für das Gespräch!

n i G Ulrike Gutkas f Certified eCommerce Expert f Certified Digital Consultant

Foto: Monika Klinger

GUtKaS digital & datenschutz e.U., www.gutkas-digital.eu UBiT: Die nächsten Ausbildungen in Vorarlberg im Bereich Digitalisierung: f lehrgang Data & It Security – It- und Datensicherheit kompakt, im WIFI Dornbirn, 26. bis 28. März 2018; Kosten: EUr 1.410,- (zzgl. USt.) f lehrgang eCommerce – Handel 4.0 - Digitalisierung mit Kun-

f

Alfons helmel (Gf incite), Jan Trionow, Ceo von Drei (sponsor), Christian Bickel (obmann fG UBiT), horst kasper, Ulrike Gutkas, Martin Zandonella (Berufsgruppen-obmann iT), hans-Georg Göttling (Berufsgruppen-obmann UB). Foto: redtenbacher

horst kasperr, CMC f Certified Data & It-Security Expert f Certified Foto: Beigestellt eCommercee Expert f Certified Digital Consultant rescue EDV e.U., www.rescue.at denfokus, WIFI Hohenems, 19. bis 20. april 2018; Kosten: EUr 940,- (zzgl. USt.) f Jeweils 50 Prozent-Förderung für Berater-/innen durch KMUDigital informationen und Anmeldemöglichkeiten: www.incite.at/ ausbildung/de/lehrgaenge/digitalisierung/

Alle infos zu kMU DiGiTAl finden sie auf www.kmu-digital.at


1-3 · 12. Jänner 2018 14 · EPU-tag-Gewinnerin · Woche Die Wirtschaft

Anita Mendez* verhilft Unternehmen zu besserem interkulturellen Verständnis

fremde kulturen verstehen lernen Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen ist der Schwerpunkt von Anita Mendez. Ihr Unternehmen „AEM SprachenService“ bzw. „aem.bringing cultures togeth ther“ mit Sitz in Feldk dkirch unterstützt Firmen und Privatpersonen, die Kultur anderer Länder zu verstehen, um so erfolgreichere Auslandsgeschäfte zu ermöglichen und die Kundenbindung zu stärken. „Auslandseinsätze und Geschäfte sind erfolg­ reicher, wenn man die Kultur des Gegenübers versteht“, ist Unternehmerin A An nita Mendez überzeugt. Für diese Fälle bietet Mendez Unter­ nehmen, Institutionen und Privatpersonen un­ terschiedliche und maßgeschneiderte Schulun­ gen aan n. „Ein Großteil aller Auslandsgeschäfte, die nicht zustande kommen, haben interkulturelle Hintergründe. Das muss nicht sein“, so Mendez. „Mein Spezialgebiet sind die Länder Süd­ und Mittelamerikas sowie der DACH­Raum“, erklärt Mendez weiter. Sie unterscheidet zwischen zwei unterschied­ lichen Trainings: Zum einen die kulturallgemei­ nen Trainings. Hier bietet sie Workshops für alle Länder ­ von Italien bis China, von Mexiko bis Kanada – aan n. In den allgemeinen Trainings vergleicht Mendez gemeinsam mit den Work­ shop­Teilnehmer/­innen die eigene Kultur mit Fremdk dkulturen, um so Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutlich zu machen. In den län än­ derspezifischen konzentriert sich Mendez auf ihre Schwerpunktländer Süd­ und Mittelame­ rika und den DACH­Raum. „Auch zwischen den deutschsprachigen Ländern gibt es mehr Unter­ schiede als man denkt“, betont Mendez. Je nach Bedarf des Kunden passt Mendez die Trainings entsprechend an. „Mein Ziel ist, die Dialogfähigkeit meiner Workshop­Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu verbessern und sie für fremde Kulturen zu sensibilisieren“, führt Mendez weiter aus. Ne­ ben interkulturellen Trainings bietet Mendez auch Übersetzungen von jeder Sprache in jede Sprache an. Hier arbeitet sie zum einen mit Partnern zusammen, zum anderen mit einem speziellen Programm, das sich bereits über­ setzte Texte merkt. „Das steigert die Effizienz im Übersetzungsbereich enorm. Unternehmen können auf diese Weise 60 Prozent an Kosten einsparen“, erklärt Mendez. Aufgrund ihrer fundierten Spanischkenntnisse hält Anita Mendez auch Spanischkurse für Einzelperso­

Beraterin und Coach Anita Mendez.

nen und Gruppen. Alle von Mendez angebo­ tenen Kurse sind auch firmenintern buchbar.

Erfolgreiche Auslandseinsätze ermöglichen „Mir ist wichtig, in meinen Trainings zu ver­ mitteln, dass es bei interkultureller Kommunika­ tion um mehr geht als nur um Do’s und Dont’s. Es geht darum, die Kultur des Geschäftspartn tners oder des Mitarbeiters, der aus einem an anderen Kulturkreis kommt, näher zu durchleuchten und darauf einzugehen“, erklärt Mendez, die an der Universität Jena eine Ausbildung zur interkultu­ rellen Kommunikationstrainerin absolviert hat.

„Besonders in der Geschäftswelt ist der be­ hutsame und bewusste Umgang mit fremden Kulturkreisen enorm wichtig. Der Kunde merkt, wenn sich jemand mit seiner Kultur beschäf­ gt hat. Für die Kundenbindung ist das enorm tigt wichtig“, führt Mendez weiter aus. Ein anderes Zeitverständn dnis, unterschiedliche Hierarchie­ verhältn tnisse und ein unbekanntes Kommunika­ tionsverhalten sind jene Bereiche, in denen es die meisten Unterschiede in den verschiedenen Kul­ turkreisen gibt. „Wenn man sich darauf einstellt, dass gewisse Gepflogenheiten im Geschäfts­ und Privatleben fremder Kulturen anders gehand­ habt werden als in Österreich, dann steht einer erfolgreichen Zusammenarbeit nichts im Wege“, sagt gt Mendez abschließend. *Anita Mendez wurde beim vergangenen EPU­Tag im November 2017 als Gewinnerin gezogen. Der Preis: Eine Seite PR in „Die Wirtschaft“.

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aEM Sprachen-Service lindengasse 3 6800 Feldkirch t +43 664 251 38 07 M info@bringing-cultures-together.com W www.bringing-cultures-together.com


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018 Die Wirtschaft

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Service Betriebliche Geheimnisse schützen Was tun bei Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen? Geschäfts­ und Betriebsgeheim­ nisse sind auf Grundlage verschie­ dener gesetzlicher Regelungen geschützt. Das Verraten derselben kann nicht nur Schadenersatz­ und Unterlassungsansprüche aus­ lösen, sondern unter Umständen auch strafrechtlich verfolgt wer­ den. Für den Unternehmer, der seine Daten schützen will, ist es ratsam, sich auch entsprechend vertraglich abzusichern. So enthält beispielsweise das Gesetz gegen unlauteren Wett­ bewerb (UWG) eine Bestimmung über den Verrat von Geschäfts­ und Betriebsgeheimnissen: Wer als Bediensteter eines Unternehmens Geschäfts­ oder Betriebsgeheim­ nisse, die ihm im Rahmen seines Dienstverhältnisses anvertraut oder sonst zugänglich geworden sind, während der Geltungsdauer des Dienstverhältnisses unbefugt anderen zu Zwecken des Wettbe­ werbes mitteilt, ist auf Verlangen des Verletzten mit Freiheitsstrafe bis zu drei Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen zu bestrafen. Die gleiche Strafe trifft den, der Geschäfts­ oder Betriebsgeheim­ nisse, deren Kenntnis er durch eine solche unbefugte Mitteilung oder eine gegen das Gesetz oder die guten Sitten verstoßende

Unlauter ist beispielsweise das Speichern von Adressen aus der Kundenkartei durch den Arbeit­ nehmer mit dem Zweck, diese in einem nach dem Ausscheiden neu gegründeten Konkurrenz­ unternehmen zu verwerten; oder der Verstoß gegen eine vertrag­ lich vereinbarte Geheimhaltungs­ klausel zu Wettbewerbszwecken. Bei Eingriffen in eine geistig­ schöpferische Leistung kann auch ein Verstoß gegen das Urheber­ rechtsgesetz vorliegen.

Vom Datenschutzgesetz bis zum Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb: Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse werden durch mehrere gesetzliche regelungen geschützt.

eigene Handlung erlangt hat, zu Zwecken des Wettbewerbes un­ befugt verwertet oder an andere mitteilt. Strafrechtlich relevante Geschäfts­ und Betriebsgeheim­ nisse sind Tatsachen kommerzi­ eller oder technischer Natur, die nur einer begrenzten Anzahl von Personen bekannt sind. Ebenso strafrechtlich sanktio­ niert ist der Vorlagenmissbrauch durch betriebsfremde Personen (wie Subunternehmer oder Lie­ feranten): Wer die ihm im ge­ schäftlichen Verkehr anvertrau­ ten Vorlagen oder Vorschriften technischer Art zu Zwecken des Wettbewerbes unbefugt verwen­

n T ratsam ist es, sich bei sensiblen informationen – neben der oben erwähnten ohnehin gesetzlich verpflichtenden Datenschutzerklärung von Mitarbeitern – vertraglich (aus Beweisgründen schriftlich!) mit einer entsprechenden Pönaleverein-

barung (= strafzahlung, konventionalstrafe) abzusichern. eine entsprechende Geheimhaltungsvereinbarung wird sich auch anbieten, wenn einem anderen Unternehmen im Vorfeld einer Vertragsbesprechung Unterlagen anvertraut werden.

det oder anderen mitteilt, kann ebenfalls – auf Verlangen des Ver­ letzten – bestraft werden. Vorlagen oder Vorschriften technischer Art sind Vorbilder für die Herstellung von technischen Wirtschaftsgütern. Darunter fal­ len aber etwa nicht allgemein zugängliche Prospekte oder Ge­ brauchsanweisungen für Abneh­ mer des fertigen Erzeugnisses. Die Strafdrohung ist dieselbe wie beim Verrat von Geschäfts­ und Betriebsgeheimnissen. Die strafrechtliche Verfolgung erfolgt sowohl bei Verrat von Ge­ schäfts­ und Betriebsgeheimnis­ sen als auch beim Vorlagenmiss­ brauch jeweils nur auf Antrag des Verletzten (Privatanklagedelikt). Wer einen der oben angeführ­ ten Straftatbestände setzt, kann auch zivilrechtlich auf Unterlas­ sung und Schadenersatz geklagt werden. Auch wenn vielleicht die oben beschriebenen Straf­ tatbestände nicht erfüllt sind, kann aber unter Umständen ein zivilrechtlicher Verstoß gegen das UWG („unlautere Geschäftsprakti­ ken“) vorliegen.

Nach dem Datenschutzgesetz (DSG) unterliegt jeder Mitarbeiter eines Unternehmens dem Daten­ geheimnis. Das bedeutet, dass sie Daten, die ihnen ausschließlich auf Grund ihrer berufsmäßigen Beschäftigung anvertraut wur­ den beziehungsweise zugänglich gemacht wurden, geheim zu halten haben, und zwar auch über das Ende des Dienstverhältnisses hinaus. Mitarbeiter dürfen Daten, welche ihnen ausschließlich auf Grund ihrer dienstlichen Be­ schäftigung anvertraut wurden, nur auf Grund einer ausdrückli­ chen Anordnung des Arbeitgebers übermitteln. Sie unterliegen einer Geheimhaltungsverpflichtung. Darüber sind die Mitarbeiter zu belehren und das Datengeheimnis ist nach dem DSG auch vertrag­ lich festzuhalten.

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Mag. sebastian sturn-knall WkV-rechtsservice T 05522/305/291


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018

16 · Service · Die Wirtschaft

Goss Vitalij - Fotolia

rechnungslegung: Digitalisierung sie

Neuer Gesamtvertrag zur Gerätevergütung Händler, die Vervielfältigungsgeräte verkaufen, müssen eine Reprografieabgabe entrichten. Am 1. Jänner 2018 trat dazu ein neuer Gesamtvertrag in Kraft. Der Gesetzgeber hat die Verviel­ fältigung von Dateien für den pri­ vaten Bereich erlaubt, führt dafür aber eine pauschale Vergütung ein, um Urheberrechte abzugel­ ten. Betroffen sind Kopiergeräte jeder Art, Faxgeräte, Scanner und Drucker (inkl. Multifunktionsge­ räte), die allein, in Verbindung mit einem anderen Gerät oder Netzwerk arbeiten, all dies bis zu einem Ausgabeformat von DIN A3 bzw. A3­Varianten. Zur Zah­ lung verpflichtet ist derjenige, der die Vervielfältigungsgeräte von einer im In­ oder Ausland gelege­ nen Stelle als erster in Österreich gewerbsmäßig in Verkehr bringt. Weitere Händler in der Lieferkette haften wie ein Bürge und Zahler.

Was man beachten muss Alle vergütungspflichtigen Vervielfältigungsgeräte, die im relevanten Zeitraum (Quartal) erstmals in Österreich verkauft wurden, müssen gemeldet wer­ den. Die Meldung hat vierteljähr­ lich im Nachhinein zu erfolgen, und zwar bis zum Letzten des Fol­ gemonats. Für die Zahlung gelten die gleichen Fristen wie für die Meldung. Bei nicht fristgerechter Meldung oder Zahlung können

massive Verzugsfolgen eintreten. Werden Speichermedien expor­ tiert, kann der Exporteur die be­ zahlte Vergütung zurückfordern. In der Regel erfolgt der Nachweis des Anspruchs mit einer Kopie des Rechnungsbelegs an den aus­ ländischen Empfänger oder einer Exportbestätigung. Die Wirtschaftskammer hat bei den Verhandlungen viele Erleich­ terungen im neuen Gesamtver­ trag bewirkt. n

n M i Meldung und Tarife: Welche Geräte im Detail betroffen sind und die dazugehörigen tarife unter: wko.at/branchen > Gerätevergütung Formulare zur Meldung der verkauften Geräte unter: www.literar.at > Downloads Formulare zur Meldung für die rückvergütung wegen Exports unter: www.aume.at > Formulare und Infos

Kürzere Bearbeitungszeit, geringere Versandkosten, kein Papierbedarf, keine Kuverts, automatsche Verarbeitung - die zahlreichen Vorteile einer elektronischen Rechnung werden noch wenig genützt. Eine Umfrage der Wirtschafts­ kammer Österreich ergab, dass fast 40 Prozent der Unternehmen den Erhalt elektronischer Rech­ nungen (E­Rechnungen) bevorzu­ gen. Die häufigste Form ist dabei der Versand im Dateiformat pdf. 94,7 Prozent dieser Rechnungen werden so verschickt. Zwei Drittel der Unternehmen drucken die­ se pdf­Rechnungen zur weiteren Verarbeitung und Archivierung noch aus. Diese Erhebung zeigt, dass die Vorteile der elektronisch strukturieren Rechnung noch nicht in der Praxis angekommen sind.

E-Rechnungen müssen nicht ausgedruckt werden Gerade beim elektronischen Empfang können die Rechnungs­ daten automatisch in die Buch­ haltung übernommen werden, es entfallen Fehlerquellen bei der Eingabe und die Rechnung kann schnell mit dem Auftrag abgegli­ chen werden. Gemeint sind damit E­Rechnungen gemäß dem Stan­ dard ebInterface 4.2. Solche xml­ Rechnungen (Anm.: ein textba­ siertes Format für den Austausch strukturierter Information) kön­ nen automatisch verarbeitet und elektronisch archiviert werden.

Dieses Format wird bei der Rech­ nungslegung an den Bund, oder an Großbetriebe wie die Österreichi­ schen Bundesbahnen bereits ver­ langt. Als eine Art Zwischenlö­ sung zur komplett automatischen Verarbeitung von E­Rechnungen, können die derzeit von vielen Dienstleistern angebotenen OCR­ Tools (Optical Character Recogni­ tion) gesehen werden. Das sind spezielle Erkennungsprogramme, die auf pdf­Rechnungen die we­ sentlichen Rechnungsmerkmale automatisch erkennen können. In weiterer Folge werden Listen mit den Rechnungsmerkmalen erstellt, die für die rasche Verbu­ chung oder auch elektronische Banküberweisung verwendet werden. Neu ist auch der Einsatz von QR­Codes (Quick Response­ Code), in denen alle Informatio­ nen der Rechnung enthalten sind und die die Effektivität der OCR­ Programme erheblich erhöhen, denn es sind kaum mehr manuel­ le Nachbearbeitungen notwendig. Bei den Ausgangsrechnungen versendet nur ein Viertel der Un­ ternehmen Rechnungen in elek­ tronischer Form, obwohl auch hier große Einsparungspotenziale bei Porto und Materialkosten, Zeiter­ sparnis beim Versand vorhanden wären. Höherer Komfort, weniger Bearbeitungskosten und daraus

Noch wird die digitalisierte Variante der rechnungslegung und -verarbeitung wenig genützt.


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018 Die Wirtschaft

Wie die verändert

im laufe des kommenden Jahres treten neue gesettzliche regelungen im m Arbeits- und sozialre echt in kraft ft. Ab Jahresb beg ginn neu ist die verlä ängerte kündigung gsfrist für gering Teilzeitbeschäft ftiigte.

Ein neuer Trend sind Handy­ Apps, mit denen Ausgangsrech­ nungen mobil erstellt und sofort in die offene Postenliste der Buch­ haltung eingespielt werden. Am Handy kann auf die Produkt­ und KundendatenbankzurRechnungs­ erstellung jederzeit zugegriffen werden und das gewünschte For­ mat (pdf oder xml) inklusive QR­ Code steht zur Verfügung. Auch Eingangsrechnungen können am Handy hochgeladen werden. Falls sie im xml­Format verschickt wurden, werden sie sofort in die Buchhaltung übernommen. Eine Verbindung zum elektronischen Zahlungsverkehr mit der Bank ist ebenfalls vorhanden. Die automatische Erfassung in der Buchhaltung, die Archivierung und die Banküberweisung sind mit wenigen Schritten erledigt. n

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WKÖ abteilung Strategie

Hilfestellung und tools, um elektronische rechnungen zu erzeugen oder erhaltene xmlrechnungen zu visualisieren, sind abrufbar unter: www.wko.at/e-rechnung

ale Ventura/Photoalto/Corbis

resultierend eine höhere Liqui­ dität durch schnellere Bezahlung sprechen für die Einführung des elektronischen Rechnungs­ versands.

E-Rechnung per Handy-App

· Service · 17

längere Kündigungsfrist bei geringer teilzeitarbeit Ab Jänner verlängert sich die Kündigungsfrist für Dienstverhältnisse von Angestellten mit einer geringen Wochenarbeitszeit. Für Teilzeitbeschäftigte mit einer Wochenarbeitszeitvonwenigerals 7,7 Stunden bei einer 38,5­Stun­ denwoche bzw. acht Stunden bei einer 40­Stundenwoche wurde die Kündigungsfrist mit 1. Jän­ ner 2018 von 14 Tagen auf sechs Wochen erhöht. Diese Neurege­ lung des Angestell­ tengeset­ 2018 neu im zes betrifft auch ge­ ringfügige Beschäf­ tigungen, für die bisher die sechswöchige Kündigungsfrist des Angestell­ tengesetzes nicht anzuwenden war.

falls der zu kündigende Angestell­ te Arbeiten höherer Art ausübt, eine Kündigungsfrist von mindes­ tens vier Wochen einzuhalten. Dies galt auch für geringfügige Beschäftigungen. Eine gering­ fügige Beschäftigung liegt vor, wenn der Angestellte im Monat nicht mehr als 438,05 Euro brutto (Wert 2018) verdient. Dies setzt ein entsprechend geringes Ausmaß an wöchentli­ cher Arbeitszeit voraus. In vielen Fällen wird bei der geringfügigen Beschäftigung die vereinbarte bzw. die tatsächlich geleistete Arbeitszeit von höchsten 7,7 bzw. acht Stunden wöchentlich über­ schritten. Geschieht dies, konnte die geringfügige Beschäftigung auch bisher nur unter Einhaltung der gesetzlich vorgesehenen Kündigungsfrist von zumindest sechs Wochen zum Quartal ge­ kündigt werden. Eine Kündi­ gung zum 15. des Monats bzw. zum Monatsletzten ist dabei in den ersten fünf Jahren des

Arbeitsrecht

Wenn die vereinbarte oder tatsächlich geleistete Arbeitszeit des Angestellten, bezogen auf den Monat, weniger als ein Fünftel des 4,3-fachen der durch Gesetz oder Kollektivvertrag vorgesehenen wöchentlichen Normalarbeitszeit betrug, war nämlich eine 14­tägige Kündigungsfrist oder,

Dienstverhältnisses nur möglich, wenn dies vereinbart wurde. Ab dem 1. Jänner 2018 sind die Kündigungsfristen im An­ gestelltenverhältnis einheitlich geregelt. Somit gelten ab diesem Zeitpunkt auch für geringfügige Beschäftigungen mit einer Ar­ beitszeit von bis zu 7,7 bzw. acht Stunden wöchentlich keine spezi­ ellen Kündigungsbestimmungen mehr, sondern die mindestens sechswöchige Kündigungsfrist für Arbeitgeberkündigungen so­ wie das Quartalsende als Kündi­ gungstermin. n

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Christl Marte-sandholzer WkV-rechtsservice T 05522/305/323


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018

18 · Digitalisierung · Die Wirtschaft

WKV-Servicepaket Digitalisierung Teil 5/5

Gut beraten ist halb gewonnen Die Wirtschaftskammer Vorarlberg unterstützt heimische Unternehmer auf unterschiedlichsten Ebenen mit einem digitalen Servicepaket, um sich den Herausforderungen der Digitalisierung bestmöglich annehmen zu können. Im letzten Teil der Serie, die sich bisher mit dem Leistungsangebot in den Bereichen Weiterbildung, Veranstaltungen, Cyber­Security und Digitalisierungskompass be­ schäftigt hat, geht es um spezielle Mitgliederberatung, die über die vorher genannten Bereiche hi­ nausgeht. Das betrifft zum Bei­ spiel das Förderprogramm KMU DIGITAL und die Datenschutz­ grundverordnung:

KMU DIGITAL Potenzialanalyse und Beratung Die KMU DIGITAL Initiative soll österreichische Klein­ und Mittelbetriebe an die Digitalisie­ rung heranführen und deren Po­ tenzial optimal fördern. Unterneh­ mer haben deshalb unter anderem die Möglichkeit, nach einem kostenlosen Online Status­Check eine zu 100 Prozent geförderte Potenzialanalyse durchführen zu lassen. Diese Digitalisierungs­ Erstberatung wird direkt im Be­ trieb durchgeführt. Dabei werden digitale Trends, Chancen und Risiken für das jeweilige Unter­ nehmen systematisch analysiert. Am Ende der Analyse steht ein Überblick über Möglichkeiten der Umsetzung. Zugleich gibt es auch eine 50­Prozent­Förderung für Beratungen aus den drei Schwerpunkten „E­Commerce & Social Media“, „Geschäftsmodelle

& Prozesse“ sowie „Verbesse­ rung IT­Sicherheit“, bei der auch die Entwicklung einer Daten­ schutzstrategie Thema ist. In diesen Fokus­Beratungen können Unternehmer systematisch und themenspezifisch Umsetzungs­ entscheidungen treffen. Gemein­ sam mit dem Berater wird eine ganzheitliche Strategie für die Umsetzung entwickelt sowie kon­ krete Maßnahmen geplant. „Alle geförderten Beratungen werden durch eigens zertifizierte Digitalisierungsexperten durch­ geführt, was die hohe Qualität des Angebots nochmals unter­ streicht“, erklärt UBIT­Geschäfts­ führerin Sibylle Drexel. „Die Antragstellung erfolgt unkompli­ ziert auf www.kmudigital.at, wo auch die möglichen Beratungen

und verfügbaren Experten aufge­ listet sind“, betont Drexel weiter.

Datenschutzgrundverordnung Die Bestimmungen der EU­ Datenschutzgrundverordnung (EU­DSGVO) und des novellier­ ten Datenschutzgesetzes treten ab dem 25.5.2018 in Kraft und führen, ausgehend von schon bisher bestehenden Verpflichtun­ gen, einige neue Bestimmungen ein. Betroffen sind praktisch alle Unternehmen in Österreich. Es ist erforderlich, die vorhandenen Datenanwendungen zu prüfen, ein Verzeichnis der Anwendungs­ arten zu erstellen und oftmals gewisse ­ oft einfache ­ Sicher­ heitsmaßnahmen zu treffen. Alle Unterlagen darüber sind zu ver­

wahren und bei einer allfälligen Anfrage der Datenschutzbehörde vorzulegen. „Das Thema ist bei den Unternehmern präsent, das zeigen uns die diesbezüglichen Anfragen“, sagt Werner Fellner vom WKV Rechtsservice Wirt­ schaftsrecht. Ein eigener Schwer­ punkt auf der WKV­Website (www. wko.at/datenschutz), auf der unter anderem auch ein Webinar zum fbar ist, bündelt vor­ Thema abrufb handene Informationen sowie weiterführende Links, Vorlagen und Musterdokumente. Zudem stehen mit Online­Ratgebern zur DSGVO und zu den Informations­ pflichten zwei hilfreiche Tools zur Selbsteinschätzung bereit. „Nachdem sich die Unterneh­ men in einem ersten Schritt in­ formiert und die Online­Ratgeber durchgearbeitet haben, helfen wir rasch und unkompliziert weiter, wenn noch Fragen bestehen“, er­ klärt Fellner. Eine entsprechende Informationsveranstaltung zur Datenschutzgrundverordnung sei ebenfalls bereits in Planung. n

n k Bei fragen zu kMU Digital bzw. zur Datenschutzgrundverordnung sowie für weitere infos: f

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Sibylle Drexel, Ma MSc, E drexel.sibylle@wkv.at, t 05522/305-259 rechtspolitische abteilung, E rechtsservice@wkv.at, t 05522/305-1122

Bei fragen sowie für weitere infos zum servicebereich Digitalisierung: f

Mag. Marcel Nitz, Wirtschaftsund technologiepolitik, E nitz.marcel@wkv.at t 05522/305-293


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018 Die Wirtschaft

· Gelbe Seiten · 19

Gelbe Seiten n T

Dienstag, 16. Jänner 2018

14.00 – 18.00 Uhr, W2 11/12, FH Vorarlberg, CaMPUS V, Hochschulstraße 1, Dornbirn Vorarlberger Technik Tag „Simulation und Mathematische Modellierung“. anmeldung: http://veranstaltungen.fhv.at/ Mittwoch, 17. Jänner 2018 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der teilnehmer. anmeldung: Gründerservice der WKV, t 05522-305-1144 Donnerstag, 17. Jänner 2018 17.00 – 19.00 Uhr, CaMPUS V, Hintere achmühlerstraße 1, Dornbirn Patentsprechtag der WirtschaftsStandort Vorarlberg GmbH Die Patentanwälte Dr. ralf Hofmann bzw. Dr. thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische anmeldung unter t 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: t 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at Donnerstag, 25. Jänner 2018 19.00 Uhr, inatura, Jahngasse 9, Dornbirn oPeN iDeA DesiGN TAlk „Mit Gerüchen kommunizieren - was passiert, wenn wir mit unsichtbaren Informationen interagieren?“

f N MoNTroW Gmbh, Bundesstraße 15, 6842 Koblach; Geschäftszweig: funktionale Verschlüsse und Kapseln; Kapital € 35.000; GesV vom 12.10.2017; GF: (a) Schmid Martin, Ing Mag (FH), geb. 10.02.1976; vertritt seit 10.11.2017 selbstständig; (B) Wilfinger roger Franz, geb. 26.11.1977; vertritt seit 10.11.2017 selbstständig; GS: (B) Wilfinger roger Franz, geb. 26.11.1977; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (C) MoNtFort Solutions GmbH; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – lG Feldkirch, 09.11.2017 – FN 480690y. hs4 Projektgesellschaft mbh, Interpark Focus 1, 6832 röthis; Geschäftszweig: Der Erwerb, die Verwertung und die Veräußerung von liegenschaften und Baulichkeiten, die Konzeption und Umsetzung von Bauträgerprojekten sowie das Projektmanagement; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 31.10.2017; GF: (a) Hajek Egon, Ing, geb. 31.10.1966; vertritt seit 10.11.2017 selbstständig; GS: (B) Hajek riedmann Projekt GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – lG Feldkirch, 09.11.2017 – FN 480689x. strolzevents Gmbh, Brofinga 4, 6822 Satteins; Geschäftszweig: organisation von Veranstaltungen; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 26.09.2017; Einbringungsvertrag vom 26.09.2017; Einbringung des Einzelunternehmens strolzevents e.U. (FN 378385 z); GF: (a) Strolz David, geb. 23.10.1992; vertritt seit 09.11.2017 selbstständig; GS: (a) Strolz David, geb. 23.10.1992; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; ZWEIGNIEDErlaSSUNG: strolzevents GmbH, Zweigniederlassung Wien; Sitz: Burggasse 94a/1, 1070 Wien; – lG Feldkirch, 08.11.2017 – FN 479049i. Trafik am ring e.U, ringstrasse 15, 6830 rankweil; Geschäftszweig: tabak-trafik; Inhaber: (a) Schütz Manfred, geb. 25.03.1962; eingetragen; – lG Feldkirch, 08.11.2017 – FN 480849g. hP immobilien Gmbh, Eugen Getzner-Straße 7, 6710 Nenzing; Geschäftszweig: Vermietung von Immobilien; Kapital € 35.000; GesV vom 30.10.2017; GF: (a) ritter Harald, geb. 03.12.1970; vertritt seit 08.11.2017 selbstständig; (B) Nitschmann Philipp, geb. 11.03.1983; vertritt seit 08.11.2017 selbstständig; GS: (a) ritter Harald, geb. 03.12.1970; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (B) Nitschmann Philipp, geb. 11.03.1983; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – lG Feldkirch, 07.11.2017 – FN 480625b. Mako kG, am lurabühel 8, 6833 Klaus; Geschäftszweig: Immobilien; GesV vom 31.10.2017; GS: (a) Kopf Marcel andreas, geb. 30.10.1990; vertritt seit 08.11.2017 selbstständig; Kommanditist: (B) Vith Stefan, geb. 17.09.1987; Haftsumme € 1.000; – lG Feldkirch, 07.11.2017 – FN 480751m. MANNA - Buchcafé oG, rheindorferstraße 23, 6890 lustenau; Geschäftszweig: Buchladen mit Cafe; GesV vom 12.10.2017; GS: (a) Kreeft Marina,

geb. 04.03.1967; vertritt seit 08.11.2017 gemeinsam mit allen weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschaftern; (B) Nussbaumer alexandra, geb. 16.03.1971; vertritt seit 08.11.2017 gemeinsam mit allen weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschaftern; (C) Hämmerle angelika, geb. 25.10.1980; vertritt seit 08.11.2017 gemeinsam mit allen weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschaftern; – lG Feldkirch, 07.11.2017 – FN 479934k. Bäckerei Waltner Gmbh, am Bach 4, 6833 Klaus; Geschäftszweig: Bäckerei; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 25.09.2017; Einbringungsvertrag vom 25.09.2017; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens Bäckerei Waltner; GF: (a) Waltner Martin, geb. 25.07.1970; vertritt seit 11.11.2017 selbstständig; GS: (a) Waltner Martin, geb. 25.07.1970; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – lG Feldkirch, 10.11.2017 – FN 478916p. Madgoes Gastro Gmbh, Sennemahd 9, 6844 altach; Geschäftszweig: Gastgewerbe, Betrieb einer Bar, organisation von Veranstaltungen, Märkten und Messen (Eventmanagement), Handel mit Waren aller art; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 24.10.2017; GF: (a) Malang Marcel, geb. 31.05.1980; vertritt seit 11.11.2017 selbstständig; GS: (B) PK-Group anstalt; Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 10.000; – lG Feldkirch, 10.11.2017 – FN 480656y. iNiZio e.U., arlbergstraße 119e/top 7, 6900 Bregenz; Geschäftszweig: Erzeugung von kosmetischen artikeln und Handelsgewerbe mit ausnahme der reglementierten Handelsgewerbe und Handelsagent; Inhaber: (a) Neuhauser Werner, Mag, geb. 19.04.1968; eingetragen; – lG Feldkirch, 10.11.2017 – FN 480657z. liraia e.U., Bauernweg 3, 6845 Hohenems; Geschäftszweig: Erzeugung von Babyaccessoires; Inhaber/in: (a) Bechter Manuela, geb. 12.02.1986; eingetragen; – lG Feldkirch, 13.11.2017 – FN 480655x. längle & Partner Gmbh & Co kG, Walgaustraße 6, 6837 Weiler; Geschäftszweig: Versicherungsagentur; GesV vom 27.09.2017; Umwandlungsvertrag vom 27.09.2017; Die Gesellschaft ist durch Umwandlung gemäß §§ 1 ff UmwG aus der längle & Partner GmbH (FN 263430 y) hervorgegangen; GS: (a) längle GmbH; vertritt seit 10.11.2017 selbstständig; Kommanditist: (B) längle roman, geb. 23.02.1961; Haftsumme € 35.100; – lG Feldkirch, 09.11.2017 – FN 479469b. Drißner Tischlerei Gmbh, arlbergstraße 61, 6752 Wald am arlberg; Geschäftszweig: tischlerei; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 27.09.2017; Einbringungsvertrag vom 27.09.2017; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens Drißner Martin, tischlerei; GF: (a) Drißner Martin, geb. 09.08.1975; vertritt seit 03.11.2017 selbstständig; GS: (a) Drißner Martin, geb. 09.08.1975; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – lG Feldkirch, 02.11.2017 – FN 479038v.


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018

20 · Gelbe Seiten · Die Wirtschaft

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f N GUTkAs digital und datenschutz e.U., Eichbrunnen 14a/1, 6850 Dornbirn; Inhaber/in: (a) Gutkas Ulrike, Ma, geb. 11.01.1962; eingetragen; – lG Feldkirch, 16.11.2017 – FN 481011w. ruthM Design e.U., Mehrerauerstraße 37, 6900 Bregenz; Geschäftszweig: Werbegrafik; Inhaber/in: (a) Moosbrugger ruth, geb. 04.11.1987; eingetragen; – lG Feldkirch, 16.11.2017 – FN 480768m. i & M kG, lindauerstraße 106/1, 6912 Hörbranz; Geschäftszweig: Güter transport unter 3,5t (Postzustellungen); GesV vom 02.11.2017; GS: (a) Ercan Izzet, geb. 01.01.1958; vertritt seit 16.11.2017 selbstständig; Kommanditist: (B) Koc Murat, geb. 17.11.1992; Haftsumme € 500; – lG Feldkirch, 15.11.2017 – FN 480654w. Dr. feurstein Medical hemp Gmbh, obere Gamsfeldstrasse 8a, 6844 altach; Geschäftszweig: Gewerbliches Verwenden von medizinischem Hanf; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 28.10.2017; GF: (a) Feurstein Daniel Julius, Dr, geb. 30.06.1980; vertritt seit 15.11.2017 selbstständig; GS: (a) Feurstein Daniel Julius, Dr, geb. 30.06.1980; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – lG Feldkirch, 14.11.2017 – FN 480561h. rM hausmeisterservice e.U., am Bach 3, 6833 Klaus; Geschäftszweig: Hausmeister; Inhaber: (a) Mukic redzo, geb. 17.10.1988; eingetragen; – lG Feldkirch, 14.11.2017 – FN 481118b. Arena sportwetten Gesmbh, Bahnhofstraße 8, 6700 Bludenz; Geschäftszweig: Vermittlung von Sportwetten aller art. Weiters umfasst der Geschäftszweck auch die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Computersoftware im Zusammenhang mit Sportwetten; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 20.10.2017; GF: (a) Burtscher Hermann, geb. 09.08.1964; vertritt seit 15.11.2017 selbstständig; GS: (B) Denifl Stefan, Dr, geb. 18.03.1969; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – lG Feldkirch, 14.11.2017 – FN 481083a. schindler Gmbh, Wuhrkopfweg 1, 6921 Kennelbach; Geschäftszweig: Immobilien; Kapital € 35.000; GesV vom 25.09.2017; GF: (a) Schindler Beatus Friedrich, geb. 30.10.1937; vertritt seit 15.11.2017 selbstständig; Pr: (B) Schindler Desiree, geb. 11.01.1968; vertritt seit 15.11.2017 selbstständig; GS: (a) Schindler Beatus Friedrich, geb. 30.10.1937; Einlage € 15.750; geleistet € 15.750; (B) Schindler Desiree, geb. 11.01.1968; Einlage € 1.750; geleistet € 1.750; (C) Schindler Hanns-Friedrich, Dipl-Ing, geb. 23.08.1941; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – lG Feldkirch, 14.11.2017 – FN 478813m.

kiBAr immobilienvermietungs kG, Illstraße 15, 6800 Feldkirch; Geschäftszweig: Immobilienvermietung; GesV vom 13.11.2017; GS: (a) Kibar Hacer, geb. 08.04.1981; vertritt seit 15.11.2017 selbstständig; Kommanditist: (B) Kibar taskin, geb. 01.12.1980; Haftsumme € 500; – lG Feldkirch, 14.11.2017 – FN 481155g.

B BGBl. ii Nr. 408/2017 vom 22.12.2017 Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2018 – ÖSEt-Vo 2018 BGBl. ii Nr. 411/2017 vom 29.12.2017 Von der Europäischen Kommission festgesetzte Schwellenwerte für auftragsvergabeverfahren ab 1. Jänner 2018 Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

V V 2018  W ö   f Dem Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft wurden der Voranschlag der Wirtschaftskammer Österreich und die Voranschläge der Fachverbände für das Jahr 2018 gemäß § 132 abs. 3 WKG zur Kenntnis gebracht. Die Voranschläge werden vom 5.2.2018 bis 5.3.2018 während der Dienststunden in der Wirtschaftskammer Österreich, abteilung Finanz und rechnungswesen, 1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 63, Zone a, 1. Stock, Zimmer a1 21 zur Einsicht für die Mitglieder aufliegen. In der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch, Direktion (1. Stock), liegen die Voranschläge ebenfalls vom 5.2.2018 bis 5.3.2018 während der Bürozeiten zur Einsichtnahme für Mitglieder auf.

V 2018  W V   f In der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch, Direktion (1. Stock), liegen die Voranschläge der Wirtschaftskammer Vorarlberg und der Fachgruppen für das Jahr 2018 vom 5.2.2018 bis 5.3.2018 während der Bürozeiten zur Einsichtnahme für Mitglieder auf.

Dienstag, 23. Jänner 2018 19.00 Uhr, raum W2 11/12, FH Vorarlberg, CaMPUS V, Hochschulstraße 1, Dornbirn BliCkPUNkT WirTsChAfT 022 „Was Führungskräfte vom härtesten radrennen der Welt lernen können“. referent: Prof. Dr. Kurt Matzler, Freie Universität Bozen, Italien. anmeldung: veranstaltungen.fhv.at Mittwoch, 24. Jänner 2018 09.30 - 12.30 Uhr, Besprechungszimmer Nr. 111, Büro des landesvolksanwalts von Vorarlberg, landwehrstraße 1, Bregenz 14.00 - 16.00 Uhr, Bezirkshauptmannschaft Bludenz, Schloß-Gayenhofenplatz 2, 2. oG, Zimmer 226, Bludenz sprechtag Volksanwalt Dr. Peter Fichtenbauer anmeldung erforderlich: E-Mail: vac@ volksanwaltschaft.gv.at Mittwoch, 24. Jänner 2018 09.30 - 12.30 Uhr, Büro des landesvolksanwaltes, landwehrstraße 1, Bregenz 14.00 - 16.00 Uhr, Bezirkshauptmannschaft Bludenz, Schloß-Gayenhofenplatz 2, Bludenz sprechtag landesvolksanwalt Mag. Florian Bachmayr-Heyda anmeldung erforderlich: E-Mail: buero@landesvolksanwalt.at freitag, 26. Jänner 2018 11.00 – 16.30 Uhr, Foyer und 2.oG Gebäude Hochschulstraße, Foyer Gebäude achstraße, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn Jobmesse Über 90 Unternehmen bilden an diesem tag den größten Jobmarktplatz der region an der FH Vorarlberg. Mit dabei sind wieder viele große topUnternehmen sowie zahlreiche Kleinund Mittelbetriebe.

2018 SOLL SICH ETWAS VERÄNDERN - WIR HELFEN DABEI Loos & Partner in Dornbirn ist die führende Unternehmensberatung in den Bereichen: Strategie, Restrukturierung, Unternehmensnachfolge und Firmenverkauf. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch!

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Woche 1-3 · 12. Jänner 2018 Die Wirtschaft

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i J – N 2017 Berechnete und verkettete Indices der Verbraucherpreise VerBrAUCherPreisiNDeX (VPi) 2017 Jänner Februar März april Mai Juni Juli august September oktober November*

Veränderung gegenüber 2016 in % 2,0 2,2 1,9 2,1 1,9 1,9 2,0 2,1 2,4 2,2 2,3

VPi 2015 2015=100

VPi 2010 2010=100

101,8 102,1 102,6 102,8 102,9 103,0 102,7 102,6 103,6 103,7 103,9*

VPi 2005 2005=100

112,7 113,0 113,6 113,8 113,9 114,0 113,7 113,6 114,7 114,8 115,0*

123,4 123,7 124,4 124,6 124,7 124,8 124,5 124,4 125,6 125,7 125,9*

VPi 2000 2000=100

VPi 1996 1996=100

136,4 136,8 137,5 137,8 137,9 138,0 137,6 137,5 138,8 139,0 139,2*

143,5 144,0 144,7 144,9 145,1 145,2 144,8 144,7 146,1 146,2 146,5*

VPi 1986 1986=100

VPi 1976 1976=100

187,7 188,3 189,2 189,6 189,7 189,9 189,4 189,2 191,0 191,2 191,6*

VPi 1966 1966=100

291,8 292,6 294,1 294,6 294,9 295,2 294,3 294,1 296,9 297,2 297,8*

512,1 513,6 516,1 517,1 517,6 518,1 516,6 516,1 521,1 521,6 522,6*

VorArlBerGer leBeNshAlTUNGskosTeNiNDeX 2017 Jänner Februar März april Mai Juni Juli august September oktober November*

Veränderung gegenüber 2016 in %

Vlhki 2000

Vlhki 1996

Vlhki 1986

Vlhki 1976

Vlhki 1966

136,3 136,7 137,4 137,6 137,8 137,9 137,5 137,4 138,7 138,9 139,1*

145,1 145,5 146,2 146,5 146,6 146,8 146,3 146,2 147,6 147,8 148,1*

189,2 189,8 190,7 191,1 191,3 191,5 190,9 190,7 192,6 192,8 193,2*

295,8 296,7 298,2 298,7 299,0 299,3 298,4 298,2 301,1 301,4 301,9*

516,3 517,9 520,4 521,4 521,9 522,4 520,9 520,4 525,5 526,0 527,0*

2,0 2,2 2,0 2,1 1,9 1,8 2,0 2,1 2,4 2,2 2,3

GrosshANDelsPreisiNDeX 2017 Jänner Februar März april Mai Juni Juli august September oktober November*

Veränderung gegenüber 2016 in % 6,2 7,4 5,7 5,7 3,4 1,9 3,2 4,3 5,2 4,3 5,6

GhPi 2015=100

GhPi 2010=100

GhPi 2005=100

GhPi 2000=100

GhPi 1996=100

GhPi 1986=100

GhPi 1976=100

GhPi 1964=100

101,6 101,9 101,4 102,2 101,4 100,6 100,9 101,8 103,0 103,4 104,2*

105,3 105,6 105,1 105,9 105,1 104,2 104,5 105,5 106,7 107,1 108,0*

116,6 117,0 116,4 117,3 116,4 115,5 115,8 116,9 118,2 118,7 119,6*

128,4 128,8 128,2 129,2 128,2 127,2 127,5 128,7 130,2 130,7 131,7*

132,3 132,7 132,0 133,1 132,0 131,0 131,4 132,5 134,1 134,6 135,7*

138,0 138,4 137,7 138,8 137,7 136,6 137,0 138,2 139,9 140,4 141,5*

183,7 184,2 183,3 184,8 183,3 181,9 182,4 184,1 186,2 186,9 188,4*

305,8 306,7 305,2 307,6 305,2 302,8 303,7 306,4 310,0 311,2 313,6*

BAUkosTeNiNDeX für WohNUNGsBAU 2017 Jänner Februar März april Mai Juni Juli august September oktober* November*

Veränderung gegenüber 2016 in % 3,4 3,8 4,2 4,1 3,0 2,8 2,8 3,1 3,6 3,9 3,6

Quelle: Statistik austria, land Vorarlberg

Bki 2015=100

Bki 2010=100

Bki 2005=100

Bki 2000=100

Bki 1990=100

Bki 1945=100 (Maculan)

102,8 103,0 103,4 103,9 104,2 103,9 103,9 104,2 104,6 105,0 105,2*

112,4 112,6 113,0 113,6 113,9 113,6 113,6 113,9 114,3 114,8 115,0*

134,1 134,3 134,8 135,5 135,9 135,5 135,5 135,9 136,4 136,9 137,2*

153,3 153,6 154,2 154,9 155,4 154,9 154,9 155,4 156,0 156,6 156,9*

209,5 209,9 210,7 211,7 212,4 211,7 211,7 212,4 213,2 214,0 214,4*

20195 20234 20312 20411 20470 20411 20411 20470 20548 20627 20666*

* vorläufige Werte ** Großhandelspreisindex Basisjahr 1938 über Statistik austria einsehbar.

Mit Jänner 2006 wurde die Berechnung eines eigenen Vorarlberger lebenshaltungskostenindex durch das amt der Vorarlberger landesregierung eingestellt. Um eine Kontinuität bei der Wertsicherung von vertraglich vereinbarten Beträgen zu gewährleisten, wird der Vorarlberger lebenshaltungskostenindex ab Jänner 2006 mit dem Österreichischen Verbraucherpreisindex verkettet und weitergeführt. Weitere Auskünfte: Thomas Mitterlechner T 05522/305 (DW 356), e mitterlechner.thomas@wkv.at. im internet finden sie uns unter: wkv.at/statistik


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Die Arbeitnehmerveranlagung Dornbirn, 22.2.2018, Do 18:00 – 21:30 Uhr, 3,5 trainingseinheiten, € 195,-; K.Nr. 21354.15

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Praxisbezogene Werkstofftechnik und Wärmebehandlung Dornbirn, 8. – 9.2.2018, Do 8:00 – 16:00, Fr 8:00 – 12:00 Uhr, € 250,-; K.Nr. 36304.15 senior Process Manager Dornbirn, 19.2. – 28.5.2018, termine lt. Stundenplan, € 2.750,- zzgl. € 460,- Prüfungsgebühr; K.Nr. 62361.15 optimaler einsatz von Zerspanungswerkzeugen Dornbirn, 23.2.2018, Fr 14:00 – 22:00 Uhr, € 180,-; K.Nr. 38375.15 CNC-einstiegskurs Dornbirn, 26.2. – 6.3.2018, Mo – Fr 8:00 – 17:15 Uhr, € 1.420,-; K.Nr. 38350.15 CNC-fachmann Dornbirn, 26.2. – 25.6.2018, termine lt. Stundenplan, € 2.450,- zzgl. € 400,- Prüfungsgebühr; K.Nr. 38370.15 iWs-hauptlehrgang (schweißwerkmeister-lehrgang) Dornbirn/Bludenz, 5.3. – 9.11.2018, termine laut Stundenplan, € 4.750,- (inkl. lehrunterlagen + Prüfungsgebühr) + Diplomgebühr € 585,-; K.Nr. 39330.15

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Ausbildung für Gel-Nägel Hohenems, 16. + 17.2.2018, Fr + Sa 8:00 – 17:00 Uhr, 16 trainingseinheiten, € 390,-; K.Nr. 47300.15 Ausbildung für Acryl-Nägel Hohenems, 23. + 24.2.2018, Fr + Sa 8:00 – 17:00 Uhr, 16 trainingseinheiten, € 390,-; K.Nr. 47301.15 elektrisches feilen – Nageldesign Hohenems, 2.3.2018, Fr 8:00 – 12:00 Uhr, 4 trainingseinheiten, € 95,-; K.Nr. 47302.15

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lern, die Zukunft zu gestalten. Wissen ist für immer. Diplom-lehrgang Marketing Der Marketing-lehrgang bietet die Möglichkeit, neben fundiertem Grundlagenwissen die wesentlichen Marketinginstrumentarien kennenzulernen und diese an praktischen Beispielen zu trainieren. Die teilnehmer üben im lehrgang das Verhalten im Wettbewerb, sich auf neue Marktanforderungen einzustellen, Marketingziele zu verwirklichen und Kundenorientierung als Maßstab ihres Handelns zu verstehen. Die so erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten qualifizieren für eine verantwortliche und selbstständige tätigkeit im Funktionsbereich Marketing. Teilnehmer Der Marketing-lehrgang richtet sich an Unternehmer und Geschäftsführer von Klein- und Mittelbetrieben, assistenten der Geschäftsleitung, Verkaufsleiter, Marketing-Manager, Mitarbeiter in Marketing und Vertrieb, techniker und Mitarbeiter in Vorbereitung auf zukünftige Marketingaufgaben. inhalt n Einführung – Umfeld Markt n leistungs- und Produktpolitik n Kommunikationspolitik n Distributionspolitik n Kontrahierungspolitik n Marktforschung n Strategisches Marketing n Marketing-Controlling n Kommunikation und Präsentation Prüfung Den abschluss der ausbildung bilden die Projektarbeiten innerhalb des lehrgangs und eine mündliche abschlussprüfung. Bei positivem abschluss werden ein Zeugnis und das WIFI Diplom „Marketing Manager” verliehen. Trainingseinheiten: 145 Beitrag: € 2.490,ort: WIFI Dornbirn Termin start lehrgang: 20.2.2018 termine lt. Stundenplan Kursnummer: 23308.15 Persönliche Beratung Margreth amann t 05572/3894-475 E amann.margreth@vlbg.wifi.at

konfliktkompetenz für führungskräfte und Personalisten

iWs-hauptlehrgang

Teilnehmer Führungskräfte, Personalisten, HrManager und Personen, die Konflikte im arbeitsumfeld lösen sollen.

Teilnehmer Metallfacharbeiter, Konstrukteure, Schweißaufsichtspersonen, Meister, Werkmeister (Maschinenbau/Betriebstechnik), Facharbeiter, Schweißer, Verantwortliche für die Schweißtechnik, Vorarbeiter, Schlosser.

inhalt Modul 1: konflikte und ihr Ursprung n Konfliktdefinition n Konfliktauslöser n Zwischenmenschliche Konfliktursachen n Vertrauen - Wertschätzung - Empathie n Die förderliche Gesprächskultur, -umgebung n Feedback als deeskalierendes Sprachmodell Modul 2: Techniken, Werkzeuge und interventionen n aktives Zuhören bzw. Hinhören n aufbau von Empathie und Vertrauen n Fragetechniken n ausgewählte Interventionsmethoden des Konfliktmanagements und der Mediation Modul 3: konflikte managen mit mediativer kompetenz n rollenbilder Konfliktmanager, Mediator n Konfliktanalyse n Konflikttypen n Erfolgreiche Bausteine zur Konfliktlösung n Grundlagen der Mediation und des Harvard-Modells Modul 4: raum - Zeit - Vertiefung n Gestaltung des Settings n Kurzinterventionen - einfach, wirkungsvoll n Unterstützende und deeskalierende Sprachmodelle n Kreative Konfliktlösungsmethoden Trainer: Ing. richard Hammerer, MBa, MtD Mag. Gerhard Giermaier Trainingseinheiten: 64 Beitrag: € 1.550,ort: WIFI Dornbirn Termine start lehrgang: 27.2.2018 termine laut Stundenplan Kursnummer: 12328.15 Persönliche Beratung Barbara Mathis t 05572/3894-461 E mathis.barbara@vlbg.wifi.at

Information und Anmeldung: T 05572/3894-424, E Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

(Schweißwerkmeister-lehrgang)

inhalt Vorträge in den Fachgebieten: n Schweißverfahren und ausrüstung n Werkstoffe und deren Verhalten beim Schweißen n Konstruktion und Berechnung n Fertigung und anwendungstechnik Trainingseinheiten: 300 (inkl. Praktikum + Prüfung) Beitrag: € 4.750,- (inkl. lehrunterlagen + Prüfungsgebühr) Diplomgebühr: € 585,- IWS (Internationales Diplom) ort: WIFI Dornbirn Termin lehrgangsstart – PrAXis: 5.3. – 5.4.2018 Mo, Mi, Do 17:30 – 21:30 Uhr WIFI Dornbirn lehrgangsstart – Theorie: 6.4. – 9.11.2018 termine laut Stundenplan! Staatliche abschlussprüfung: KW 45 WIFI Dornbirn/WIFI Bludenz Kursnummer: 39330.15 Persönliche Beratung Caroline Bitschnau t 05572/3894-468 E bitschnau.caroline@vlbg.wifi.at

info-Abend: Mediation Sie suchen ein bewährtes und funktionierendes Verfahren zur konstruktiven Konfliktbearbeitung? Sie wünschen sich, krisenhafte Situationen in Beruf und alltag frühzeitig zu erkennen und lösungsorientiert beeinflussen zu können? Sie wollen ein Werkzeug, das sich gleichzeitig für die Führung von Mitarbeitern, die Entwicklung von Projekten und die Prozesssteuerung eignet? Dann ist die Mediation genau das richtige für Sie! Mediation ist ein außergerichtliches Konfliktbearbeitungsverfahren. Mit Unterstützung eines externen, neutralen Dritten (Mediator) arbeiten alle am Konflikt beteiligten Personen freiwillig, eigenverantwortlich und gemeinsam an einer lösung. Ziel ist eine rechtsgültige, an den Interessen der Streitparteien orientierte Vereinbarung. Anwendungsbereich n Familie (Scheidung, trennung, Erbschaft etc.) n Miet- und Nachbarschaftssituationen n Schule, Freizeit, Sportvereine n arbeitsplatz, Wirtschaft, Verwaltung, Behörden n Konflikte mit öffentlichen Institutionen n Interkulturelle Spannungsfelder Teilnehmer Menschen, die n ein neues Konfliktbearbeitungssystem kennenlernen möchten, n beruflich oder privat mit aufgabenstellungen befasst sind, die häufig zu Konflikten führen, n den Beruf eines Mediators ausüben möchten, n die Methode der Mediation in ihren Grundberuf integrieren möchten. ort: WIFI Dornbirn Termine kostenloser info-Abend: 23.1.2018 Di 17:30 – 19:00 Uhr Kursnummer: 13303.15 start lehrgang: 8.3.2018 termine lt. Stundenplan Kursnummer: 13304.15 Persönliche Beratung Marzellina Feurstein t 05572/3894-459 E feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at

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Woche 1-3 · 12. Jänner 2018

24 · Österreich · Die Wirtschaft

➔ Wirtschaft wächst kräftig

➔ Bildung & Internationalisierung

Österreichs Wirtschaft wird heuer kräft ftiig wachsen. Die oesterreichische Nationalbank (oeNB) erwartet für 2018 ein Wirtschaft ftsswachstum von 2,8 Prozent. Das Wifo geht von einem Plus von 3,0 Prozent aus, das IHS (Institut für Höhere Studien) sagt einen Zuwachs von 2,7 Prozent aus. Getrieben wird der kräft ftiige aufschwung in Österreich durch eine spürbare Exportdynamik – gestützt von einer lebhaft fte en internationalen Konjunktur und einer starken Inlandskonjunktur.

Um den wachsenden Fachkräftemangel einzudämmen, hat die Wirtschaft ftsskammerorganisation die Initiative ergriffen: Mit dem angebot von 100 Bildungspfaden in aus- und Weiterbildungsinstituten der WKo wird es möglich, von der lehre bis zum Hochschulabschluss eine durchgängige aus- und Weiterbildung zu absolvieren. Derzeit liegen bereits 65 Bildungspfade ausformuliert vor, die übrigen werden demnächst ergänzt. Ein weiterer Eckpfeiler für die Zukunft sind die abkommen der

➔ Mehr Krankengeld

Der aufschwung festigt sich und geht in die Breite. auch die lage auf dem heimischen arbeitsmarkt verbessert sich 2018 weiter, laut Wifo soll die arbeitslosenquote dieses Jahr auf 5,4 Prozent sinken.

Das bringt 2018

Für Klein-Unternehmer wird das finanzielle risiko im Krankheitsfall weiter gesenkt. Derzeit gibt es für Selbstständige Krankengeld ab dem 43. tag für die Dauer von 20 Wochen. Künft ftiig wird Krankengeld bei lang andauernder Krankheit ab dem 43. tag rückwirkend schon ab dem vierten tag der arbeitsunfähigkeit gewährt. Die regelung gilt für EPU und Kleinbetriebe mit nicht mehr als 25 angestellten, die tägliche Unterstützungsleistung beträgt ab 1.1.2018 29,93 Euro. Die Neuregelung tritt mit 1.7.2018 in Kraft und ist zunächst auf vier Jahre befristet.

WKo mit renommierten Universitäten weltweit (darunter Stanford, Harvard, MIt und die EtH Zürich), die den heimischen Betrieben den Zugang zu Innovationen sichern sollen. abkommen mit weiteren Unis folgen.

➔ Keine 500 €Scheine mehr Gegen Ende des nächsten Jahres wird die Europäische Zentralbank (EZB) keine 500-EuroScheine mehr ausgeben. Mit der abschaffung des größten Geldscheines der Gemeinschaft ftsswährung wollen die Währungshüter dafür sorgen, dass terrorfinanzierung und Geldwäsche künft ftiig besser bekämpft werden können. Die im Umlauf befindlichen 500er bleiben aber gesetzliches Zahlungsmittel und sollen unbegrenzt umtauschbar sein. Stattdessen sollen mehr 200-Euro-Scheine gedruckt werden.

Bilder: Österreich Werbung/Fankhauser, WKÖ

➔ Kein absolutes Rauchverbot

➔ Digitale Vignette kommt

Das absolute rauchverbot in der Gastronomie soll nach einem Beschluss der neuen regierung nicht mit 1. Mai 2018 in Kraft treten. Somit haben Wirtinnen und Wirte weiterhin die Möglichkeit, abgetrennte räumlichkeiten des lokals als raucherbereich zu betreiben. Geplant ist auch eine Beibehaltung des Wahlrechts zwischen raucher- und Nichtraucherlokal für kleine „Einraumbetriebe“. Die im regierungsprogramm vorgesehene abgabe für Verabreichungsplätze im raucherbereich wurde infolge des entschiedenen Vorgehens

Neben der herkömmlichen Vignette zum Kleben gibt es für 2018 erstmals auch eine digitale autobahn-Vignette. Wie bei der Klebe-Vignette gibt es neben der Jahresvignette auch Zehn-tagesund die Zwei-Monats-Vignetten. Das digitale autobahn-Pickerl wird mit dem Kfz-Kennzeichen abgespeichert. Wechselkennzeichen-Besitzer benötigen so nicht mehr für jedes Fahrzeug ein eigenes Pickerl, ein digitales ist für bis zu drei Fahrzeuge gültig. Der Preis für beide Varianten ist gleich, nämlich etwa für eine Jahresvignette je 87,30 Euro für

des Fachverbandes Gastronomie wieder gestrichen. als flankierende Maßnahme sehen die Pläne der ÖVP-FPÖKoalition eine Verstärkung des Jugendschutzes vor. Kinder und Jugendliche sollen sich künft ftiig nicht mehr im raucherbereich aufhalten dürfen.

Pkw und 34,70 Euro für Motorräder. Neuerungen gibt es ab Mai bei der §57a-Überprüfung, der sogenannten Pickerl: bei Feststellung eines schweren Mangels darf ein Fahrzeug nur mehr zwei Monate ab der Überprüfung verwendet werden.


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018 Die Wirtschaft

· Werbung · 25

anton ofner, obmann der aUVa.

Mit aller Kraft für die Wirtschaft

Offener Brief von AUVA­Obmann Anton Ofner an die Unternehmerinnen und Unternehmer. Sehr geehrte Unternehmerinnen und Unternehmer! Was bekommt man für 26 Euro? Ein paar Kilo Kaffee für das Büro; eine Autobahnvignette für zwei Monate; oder WLAN für einige Wochen. Sie zahlen monatlich für einen Arbeitnehmer, der 2000 Eu­ ro brutto im Monat verdient, mit 1,3 Prozent der Beitragsgrundla­ ge, 26 Euro Unfallbeitrag an die AUVA. Dafür bekommen Sie et­ was, das unbezahlbar ist: Sicher­ heit. Mit Ihrem Beitrag zur gesetz­ lichen Unfallversicherung ist nicht nur garantiert, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitar­ beiter bei einem Arbeitsunfall beste Versorgung bekommen. Auch die Unternehmerinnen und Unternehmer sind durch das so genannte Haftungsprivileg ab­ gesichert: Leistungen aus der Unfallversicherung werden un­ abhängig von der Verschuldens­ frage ausbezahlt; das System der AUVA garantiert somit, dass eine Haftung von Unternehmerinnen und Unternehmern ausgeschlos­ sen ist. Sie ersparen sich damit ­ potenziell existenzbedrohende ­ Schadensersatzforderungen. Die­ se Forderungen können schnell

einmal mehrere 100.000 Euro be­ tragen. Ein Risiko, dem Sie sich als Unternehmer nicht aussetzen müssen, weil es uns, die AUVA, gibt. Auch die Zahl der Arbeitsun­ fälle insgesamt ist dank des En­ gagements der AUVA in der Prä­ vention stark gesunken ­ genauer gesagt: um die Hälfte seit 1990. Das schafft nicht nur Sicherheit für Arbeitnehmer, es senkt auch die Kosten für Unternehmen und die Volkswirtschaft. Und nicht zuletzt möchten auch Sie als Un­ ternehmer bestimmt nicht die Leistungen der österreichischen Unfallkrankenhäuser missen, die international ihresgleichen su­ chen. Alles finanziert durch die – eingangs bereits erwähnten – 1,3 Prozent der Beitragsgrundlage pro Monat und Mitarbeiter. Lassen Sie mich eines noch er­ wähnen: Als Unternehmer weiß ich genau, welche Belastung Lohnnebenkosten bedeuten. Selbstverständlich unterstütze ich den von Wirtschaftsseite immer wieder geäußerten Wunsch nach einer Entlastung in diesem Be­ reich. Schon bisher haben wir als AUVA dazu unseren Beitrag gelei­ stet: 2014 wurde der AUVA­Bei­

trag von 1,4 Prozent auf 1,3 Pro­ zent gesenkt, das bedeutet seither rund 100 Millionen Euro jährlich weniger an Lohnnebenkosten für die österreichische Wirtschaft. Es ist der AUVA gelungen, diesen Beitragsentfall durch Effizienz­ steigerungen innerhalb der Orga­ nisation auszugleichen. Die im neuen Regierungspro­ gramm festgeschriebene Bei­ tragssatzsenkung auf 0,8 Prozent ist dann möglich, wenn die versi­ cherungsfremden Leistungen und Querfinanzierungen entsprechend überprüft und eingestellt werden. Diese Vorschläge wurden von der AUVA bereits eingebracht. Wenn die AUVA diese Kosten nicht mehr tragen muss, kann der Ausfall der 500 Millionen Euro nahezu ausgeglichen werden und die AUVA ihre Kernaufgaben trotz Beitragssatzsenkung weiterhin vollständig und in höchster Qua­ lität erfüllen. Damit werden wir als Unternehmer finanziell entla­ stet und können uns gleichzeitig wie bisher auf die Sicherheit, die uns die AUVA bietet, verlassen. Als Obmann der AUVA garantiere ich Ihnen, dass ich alles in meiner Macht Stehende tun werde, um die AUVA von der Zahlung der

versicherungsfremden Leistun­ gen tatsächlich und vollständig zu entbinden. Wir, und hier spreche ich von n der gesamten AUVA, werden uns weiterhin mit aller Kraft für eine positive Weiterentwicklung der AUVA und ihrer Leistungen zum Wohle der österreichischen Wirt­ schaft und unserer Versicherten­ gemeinschaft einsetzen. Das Pri­ vileg der Sicherheit ­ persönlich, gesundheitlich, finanziell ­ sollten wir als Unternehmer nicht aufge­ ben müssen. Für das neue Jahr 2018 wün­ sche ich Ihnen alles Gute. Herzlichst Ihr DDr. Anton Ofner, Obmann der AUVA

i: www.auva.at


Nr. 1-3 · 12. Jänner 2018

26 · Branchen · Die Wirtschaft

n k 

Chance nutz tzen und einreichen: Neuer Kreativw vwettbewerb lürzer‘s Grand Slam

einreichungen bei diesem kreativbewerb sind bis 14. Jänner möglich, etwas teurer aber auch bis 31. Jänner. Im rahmen des neuen Kreativwettbewerbs lürzer‘s Grand Slam werden die bahnbrechendsten Werbekampagnen weltweit zelebriert und die Gewinner mit Bargeld belohnt. Nach einem Jahr Planung wurde der Wettbewerb ins leben gerufen. (Motto: the most valuable ideas in the advertising world will get the most valuable prize. Money) rosie arnold, Crea-tive Partner der londoner agentur abbott Mead Vickers BBDo, konnte dafür als allererste Jurypräsidentin gewonnen werden. Christian lürzer dazu: „außergewöhnliche Werbung bringt der Wirtschaft und dem leben der Menschen einen echten Mehrwert, und daher ist es nur gerecht, diese

arbeiten auch mit etwas von wahrem Wert zu belohnen. Preise wird es in fünf Kategorien geben: Film, Print & outdoor, Digital, Direct und Sound.“ Die Gewinner von lürzer’s Grand Slam werden nicht mit alten Salatschüsseln oder anderen hässlichen trophäen belästigt, sondern mit Cash gewürdigt. 60 Prozent aller Einreichgebühren werden direkt an die Gewinner ausgeschüttet. auf eine Verleihungszeremonie wird ebenso verzichtet wie auf einen roten teppich und ein ausuferndes Feuerwerk. „Wir halten es für sinnvoll, die Kreativköpfe hinter den besten Werbeideen weltweit mit barem Geld auszuzeichnen – und zwar ganz egal, ob sie von agenturen, Produktionsfirmen oder von Kundenseite kommen.“ f

einreichungen am besten rasch unter www.luerzersgrandslam.com vornehmen

silberne ehrennadel für kröll Im rahmen seiner Verabschiedungsfeier am Nebelhorn erhielt der Kleinwalsertaler Seilbahner Ing. augustin Kröll die Silberne Ehrennadel der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Ing. Markus Comploj, obmann der FG der Seilbahnen, und FG-Geschäftsführer Michael tagwerker überreichten die auszeichnung und würdigten damit Krölls engagierten und kollegialen Einsatz in zahlreichen Gremien der Wirtschaftskammer-

organisation. Unter anderem war er seit 2008 obmann-Stellvertreter in der Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg. Darüber hinaus zeugt sein visionäres und rücksichtsvolles Wirken bei den Kleinwalsertaler Bergbahnen von außerordentlich großer unternehmerischer Verantwortung. Nicht nur die Seilbahnunternehmen im tal verdanken augustin Kröll ihre nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.

Augustin kröll mit Michael Tagwerker (l.) und Markus Comploj (r.).

Wolfgang huber ist neuer obmann der fachgruppe der ingenieurbüros

V.l.: ing. Andreas ellensohn (obmann-stv.), kommr Walter Pflügl (Alt-obmann) mit frau renate, ing. Wolfgang huber (obmann ingenieurbüros). Foto: Beigestellt

Wolfgang Huber ist seit Jänner 2018 neuer obmann der Fachgruppe der Ingenieurbüros und löst damit den langjährigen Fachgruppenobmann Kommr Walter Pflügl aus Bregenz ab. Huber ist seit 2010 ausschussmitglied und betreibt seit 20 Jahren das Ingenieurbüro Huber GmbH, ein Ingenieurbüro in linz sowie ein Industriemontageunternehmen in Wels und ein Handelsunternehmen in alberndorf.

Beschäftigungsbonus: anträge bis 31. Jänner 2018 stellen Seit 1. Juli 2017 können Unternehmer für zusätzlich eingestellte Mitarbeiter in ihrem Betrieb den sogenannten Beschäftigungsbonus beantragen. Dann werden unter gewissen Voraussetzungen für den Zeitraum von drei Jahren insgesamt 50 Prozent der Dienstgeberbeiträge rückerstattet. Dieser Beschäftigungsbonus kann allerdings nur noch bis 31. Jänner 2018 beantragt werden. So sieht es eine erste Maßnahme der neuen Bundesregierung vor. Dies gilt sowohl für Erstantragstellungen als auch für Nachmeldungen von zusätzlichen Beschäftigungsverhältnissen. Für das zeitgerechte Einlangen der anträge ist das absenden am awsFördermanager erforderlich. achtung: Bereits begonnene, aber noch nicht abgesendete anträge können nach dem 31. Jänner 2018 nicht mehr entgegengenommen werden.

Ersatzarbeitskräfte können allerdings auch nach dem 31. Jänner des Jahres 2018 über den awsFördermanager noch beantragt werden. Hierbei handelt es sich um Nachfolger von bereits beantragten Mitarbeitern, die vorzeitig aus dem Unternehmen ausgetreten sind. Ersatzarbeitskräfte treten zu gleichen Konditionen in die Förderung ein. Weitere informationen: Dr. Heike Böhler-thurnher, Förderservice der Wirtschaftskammer Vorarlberg, t 05522-305/312, E boehler.heike@wkv.at, www.wko. at/vlbg/foerderservice alle wichtigen Details zum jetzt auslaufenden Beschäftigungsbonus sind ebenfalls online unter www.beschaeftigungsbonus.at abrufbar.


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018 Die Wirtschaft

· Junge Wirtschaft Vorarlberg · 27

JW-Umfrage: ausgeprägter optimismus unter jungen Selbstständigen n B 2018

Junge Selbstständige gehen mit viel Optimismus ins Jahr 2018 und haben hohe Erw rwartungen an die Bundesregierung. Kernanliegen: Reduktion von Steuern, Abgaben und unnötiger Bürokratie, Bekämpfung des Fachkräftemangels und Breitbandausbau. Die Junge Wirtschaft verlangt gt rasche Konkretisierung und Priorisierung des Regierungsprogramms. „Die Jungu gunternehmerinnen und Jungu gunternehmer zeigen sich opti­ mistisch, was das Ergebnis der Na­ tionalratswah ahl aan ngeht: 62 Prozent glauben, dass es sich positiv auf die österreichische Gesamtwirtschaft auswirken wird“, fasst Alexan ander Abbrederis, Vorsitz tzender der Jungen Wirtschaft Vorarlberg ((JJW WV V), die Stimmung der jungen Selbststän än­ digen zusammen. Auch die allge­ meine wirtschaft aftliche Lage wird positiv beurteilt: „Kn Knapp zwei Drittel erw rwarten einen weiteren An Anstieg der Konjunktur. Gute Aussichten – die sich aber nur mit konsequenter Umsetz tzung der an angekündigt gten Re­ formen auch lan ang gffristig bestätigen werden“, erklärt Abbrederis.

Was zu tun ist Neben der Senkung der Steuern und Abgaben (82 Prozent) sowie der Beseitigu gung von unnötigen bürokratischen Hürden (68 Prozent) – beides zentrale Themen der JW­ Arbeit ­ wünschen sich die jungen Selbststän ändigen eine Reform des Pensionssystems (47 Prozent) und Maßnah ahmen gegen den bestehen­ den Fachkräft äfteman angel (45 Prozent). Auch der Ausbau der digitalen In­ frastruktur (42 Prozent) steht weit oben auf der Liste. „Das Ziel der Mission: Breitban and – 100 Mbit/ t/s für alle – ist im Regierungsprogramm enth thalten. Wir freuen uns auf eine rasche Umsetz tzung – wie sie die jungen Selbststän ändigen erw rwarten“, fordert der JWV WV­Vorsitz tzende mit Nachdruck.

2018 ist ein ganz besonderes Jahr für die JWV

Alexander Abbrederis, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Vorarlberg (JWV) und Peter flatscher, Geschäftsführer der JWV

Konjunktur und Ert rträge Die positive wirtschaftliche Ent­ wicklung schlägt sich nun auch im Optimismus der Jungunterneh­ merinnen und Jungunternehmer nieder. 64 Prozent glauben an einen anhaltenden Konjunkturanstieg und 25 Prozent an eine Stagnation. Nur 7 Prozent gehen davon aus, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage verschlechtern wird. 80 Pro­ zent glauben dabei auch an eine po­ sitive (38 Prozent) oder konstante (42 Prozent) Entwicklung ihrer Er­ tragslage. Der Konjunkturanstieg spiegelt sich laut einem Fünftel der Befragten auch im Kaufvolumen der Kunden wider. Auf die Frage, ob man in seinem Geschäft in den letzten Monaten einen Anstieg der Ausgaben bemerkt habe, antworten 21 Prozent der Befragten, dass sie einen starken Anstieg wahrneh­ men, von dem sie auch stark pro­ fitieren. 39 Prozent merken einen leichten Anstieg.

Investitionsbereitschaft steigt weiter an Die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer wollen auch 2018wiedermehrinvestieren.Über ein Drittel (38 Prozent) plant, seine Investitionstätigkeiten im nächs­

ten Jahr zu steigern. Ein Trend, der seit Mai 2015 (16 Prozent) anhält. 43 Prozent werden ihre Investiti­ onsaktivitäten immerhin konstant halten. Nur 17 Prozent planen eine Verringerung der Investitionen. 40 Prozent der Befragten wollen auch in neue Mitarbeiter investieren. Ein Fünftel schließt die Aufnahme neuer Mitarbeiter in den nächsten Monaten jedoch aus.

Regierungsprogramm konkretisieren und priorisieren Erfreulicherweise fanden viele Forderungen der Jungen Wirt­ schaft Einzug in das Programm der Bundesregierung. Dabei handelt es sich um Kernforderungen, wie Senkung der Abgabenquote, Flexi­ bilisierung der Arbeitszeit, Verein­ fachung von Betriebsübergaben und das Bekämpfen des Fachkräf­ temangels. „Es braucht eine Konkretisierung und Priorisierung der Versprechen. Ohne konkretes Ziel nützt der beste Rückenwind nichts. Daher glauben wir, dass es eine konkrete und de­ taillierte Ausformulierung aller im Regierungsprogramm enthaltenen Maßnahmen inkl. Zeitpläne geben sollte“, ergänzt Peter Flatscher, Ge­ schäftsführer der JWV WV. n

als Sprachrohr für Jungunternehmer will sich die Interessenvertretung auch zukünftig landes- und bundesweit für die Interessen junger Wirtschaftstreibender und Wirtschaftsinteressierter einsetzen. „Nachhaltiges Wirtschaften ist nur dann möglich, wenn ökologische, soziale und technologische Faktoren zusammenspielen. Mit unseren Events bieten wir Mitgliedern und Interessenten Inspiration sowie Zugänge zu diesen themenbereichen. aber auch eine breite und öffentliche Diskussion darüber, welchen Weg wir als Gesellschaft, als Vorarlberger Wirtschaftsstandort, als europäische Vorzeigeregion einschlagen wollen, treiben wir an. Nur so kann zum einen Zukunftsfähigkeit sichergestellt sowie Unternehmertum gefördert werden, und andererseits unternehmerische Kultur in der Öffentlichkeit mehr Wertschätzung erlangen“, betont Flatscher.

„Das Jahr 2018 ist dabei ein ganz besonderes Jahr für uns, da wir neben den erwähnten aktivitäten auch Gastgeber für die Bundestagung der Jungen Wirtschaft sein werden. Im September dürfen wir unter dem Motto SEEVolUtIoN über 1.000 Gäste in Bregenz begrüßen. Wir stecken mitten in der Planung und freuen uns schon sehr auf dieses Großereignis“, gibt alexander abbrederis abschließend noch einen ausblick.


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28 · Veranstaltungen · Die Wirtschaft

agent Conf 2018 als Plattform für internationales Software-Know-how 2018 findet zum zweiten Mal die internationale Entwicklerkonferenz Agent Conf statt. Das Ziel dieses Events ist es, top Softwareentwicklern aus er ganzen Welt eine Plattform für Inspiration und Austausch zu bieten. Die Agent Conf fand im Jahr 2017 zum ersten Mal statt, um „the Future of Front End“ anhand von zukunftsweisenden Webtech­ nologien wie JavaScript, React, ReactNative und NodeJS zu disku­ tieren. Das 2­tägige Eventformat verfolgt das Ziel, die internatio­ nale Softwareentwickler Commu­ nity mit fachlichen Inputs und Networking zu inspirieren: Zwei Tage Talks in Dornbirn und zwei Tage Skifahren in Lech bieten ausreichend Raum und Zeit, um mit den weltbesten Softwareengi­

und Ideen zusammenzubringen, um im neuen Jahr noch bessere Software zu entwickeln.“

Von und für die Szene

Christoph Nakazawa

Guntram Bechtold

neers Themen, Projektideen und Freundschaften zu entwickeln.

Projekten ein­ und umsetzen. Die Frage nach dem Warum ist dabei schnell beantwortet, wie Chris­ toph Nakazawa, Engineering Ma­ nager bei Facebook, erläutert: „Die Entwicklergemeinschaft ist online gut vernetzt, aber es gibt nichts Besseres, als sich zwischen den Bergen in Vorarlberg bei einer Konferenz für ein paar Tage zu treffen, um sich besser kennen­ zulernen, Neues auszutauschen

Google, Facebook & Co. Während der zweitägigen Kon­ ferenz sprechen führende Coder unter anderem von Facebook, Google, Microsoft und LinkedIn über die neuesten Technologien, moderne Strategien und erprobte Ansätze, die sie in ihren aktuellen

Organisiert wird der Event von einem kleinen Projektteam rund um den Dornbirner Digitalunter­ nehmer Guntram Bechtold, der sich auch mit der Plattform für Digitale Initiativen stark für die Zukunftsfähigkeit des Standortes engagiert. Solche privaten Initiativen sind auch in der Wirtschaft sehr gern gesehen: „Es ist bemerkenswert, das Vorarlberg einmal im Jahr zum Mekka für Top­Entwickler aus aller Welt wird. Der dadurch entstehende Austausch mit der in­ ternationalen Community ist von unschätzbaren Wert für unsere lo­ kale Entwickler­Szene“, wie Marco Tittler, stv. WKV­Direktor festhält. f www.agent.sh

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Vortrag mit Buchautor und topberater Eric Krauthammer: „Führung auf den Punkt gebracht“. Seit 1995 begleitet Eric Krauth thammer Top-Führungskräfte bei Fragen der Strategie und der Führung als selbstständiger Berater. Am 8. Februar referiert der Topberater in Feldk dkirch. Auf Initiative des Vorarlberger Kommunikationsberaters Wolf­ gang Gruber veranstaltet die CFS Consulting GmbH, Spezialistin für Entgeltsysteme und Unter­ nehmenskultur mit Hauptsitz in Dornbirn diesen Vortrag für Führungskräfte, die einen zusätz­ lichen Impuls für ihre Aufgabe erhalten wollen. Die Veranstal­ tung beginnt am Donnerstag, dem 8. Februar 2018 um 16 Uhr

im Hotel Best Western St. Leon­ hard im Illpark in Feldkirch. Der Unkostenbeitrag inklusive kleiner Bewirtung beträgt 100 Euro plus Mehrwertsteuer. Eric Krauthammer zählt zu den erfahrensten Beratern im deutsch­ sprachigen Raum. Zu seinen Kernthemen zählen Führungsfä­ higkeit, Führungsverantwortung, Kommunikation und Umgang mit Menschen, Strategien, Kunden­ Buchautor und Topberater und Partnerbeziehungen sowie eric krauthammer visionäres Denken. Seine Thesen und seine Methodik wirken an­ oder per Tel.: +43 (0) 5572 27166. steckend und anregend. Krauthammer gründete nach 15 Jahren weltweiter Berufserfah­ f A An nmeldungen: bis spätestens rung in zwei Industriebetrieben 31. Jänner 2018 per Mail an zunächst als Verkaufsdirektor, da­ nach als Direktor 1971 sein Be­ Franziska Bussemer fran anziska. ratungsunternehmen „Krautham­ bussemer@cfs­consulting.at

mer International“ in Genf. 1995 verkaufte er das Unternehmen. Damals berieten er und sein 200 Personen umfassendes Team ihre Kunden weltweit und begleiteten jährlich ca. 18.000 Seminarteil­ nehmerinnen und ­teilnehmer in acht Sprachen. Seine Nachfolger verwenden heute noch die nach ihm benannte Methode. Seine Kernbotschaft für die Führungskraft im Jetzt und Heute lautet: „Ich versuche, täglich die Zukunft zu erforschen, das Kom­ mende vorzubereiten, um ein Un­ ternehmen noch erfolgreicher zu führen.“ Er sieht heute das Bezie­ hungsmanagement zum direkten und erweiterten Vis­á­vis, privat und beruflich, als zentrale Aufgabe für jeden Menschen, insbesondere für jede Führungskraft.


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018 Die Wirtschaft

· KMU DIGItal/Gastroball · 29

WKo: Digitale trends in kleinen Unternehmen nutzen Digitale Trends – Lassen Sie sich inspirieren! Donnerstag, 25. Jänner 2018, 14-15 Uhr, KOSTENLOS! Experte: Mag. Michael Dell, Innovationsberater der Experts Group Innovation. 3D­Druck, Internet der Dinge, künstliche Intel­ ligenz (Roboter) und Big Data – Digitalisierung bringt gt rasan ante Entwicklungen mit sich. Sie beein­ flussen und verän ändern Produkte, Kundinnen und Kunden und Geschäftsmodelle. Arbeitsabläufe können effizienter gestaltet werden, Dienstleis­ tungen modernisiert werden und neue Ge­ schäft äftsfelder eröffnet werden. Doch wie können auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) davon profitieren? Wo kkn nüpfen Ein­Personen­ Unternehmen aan n? Im kostenlosen Webinar mit Michael Dell erhalten Interessierte einen Üb Überblick über aak ktu­ elle Entwicklungen und die Möglichkeiten, diese für den eigenen Betrieb zu nutz tzen. Der Innova­ tionsberater und Trendf dforscher präsentiert die wichtigsten Trends an anhan and konkreter Beispiele von Unternehmen, die bereits erfolgreich digital arbeiten und gibtTippsund Ideen,wieauch kleine Unternehmen diese Trends aufgreifen und für das eigene Geschäft nutz tzbar machen können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben zudem

VORARLBERGER GASTGEWERBEBALL RELOADED

Ende 2018 sind mehrere jeweils einstündige Webinare geplan ant. Die Webinare werden live im Internet übertragen, die Teilnah ahme erfolgt gt am PC vom Arbeitsplatz tz oder von zu Hause aus. Es fallen weder Teilnah ahmegebühren noch Wegzei­ Anfah ahrtskosten aan n. Eine Üb Übersicht über ten oder An weitere Themen und Termine der KMU DIGITAL Webinare findet sich unter w ww ww.kmudigital.at/ t/ diewebinare.

Ü Üb ber KMU DIGITAL

die Möglichkeit, spezifische Fragen im Chat zu stellen. DasWebinar„DigitaleTrends–LassenSie sichinspirieren!“findetamDonnerstag,25.1.2018 um 14 Uhr statt. Ab sofort läuft die An Anmeldung unter w ww ww.kmudigital.at/ t/diewebinare.

KMU DIGITAL Webinare 2018 Die Digitalisierungsinitiative KMU DIGITAL (ww www.kmudigital.at/ t/) führt KMU Schritt für Schritt in die digitale Zukunft. Neben dem im Oktober gestarteten Förderp rprogramm mit geför­ derten Beratungen und Weiterbildungen bietet KMU DIGITAL eine eigene Webinar­Reihe, die die Chan ancen der Digitalisierung aufzeigt gt. Bis

KMU DIGITAL (http://ww www.kmudigital.at/ t/) ist die Digitalisierungsinitiative mit Förderp rpro­ gramm für österreichische Klein­ und Mittelbe­ triebe. Das Programm wurde vom Bundesminis­ terium für Wissenschaft, Forschung und Wirt­ schaft (BMWFW) und der Wirtschaft aftskammer Österreich (WKÖ) entwickelt und läuft vorerst bis Dezember 2018. Das Förderp rprogramm KMU DIGITAL beinhaltet neben einem kosten­ losen Status­Check geförderte Beratungen und Schulungen – bis zu 4.000 Euro Förderung pro Unternehmen sind möglich. Ergän änzt wird das An Angebot durch eine Webinar­Reihe, Videos und Veran anstaltungen. f

Alle Informationen zu KMU DIGITAL sowie eine Anmeldemöglichkeit für die Webinare auf w ww ww.kmudigital.at

Der Ball für Gastronomen, Hoteliers, Partner und Freunde

22.01.2018 | 19.00 Uhr Spannrahmen Hard Kartenpreis all inklusive: bei Anmeldung und Bezahlung ab 01.01.2018 € 139,inkl. Aperitif, Menü, Tischgetränke wie Bier, Wein, Mineralwasser, Limonaden, Kaffee und Espresso, Live Musik (Ausgenommen Bargetränke) Anmeldungen unter: www.wkv.at/event/1183 oder info@jgv.at Weitere Infos unter: www.jgv.at

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Woche 1-3 · 12. Jänner 2018

30 · Die Wirtschaft

Unternehmen n P Mositech: Christian schneegass neuer Vertriebsleiter

Vom Vater zum Sohn – Wechsel in 3. Generation bei Flatz Hans-Peter Flatz übergab mit Jahresanfang die Geschicke des Familienunternehmens an seinen Sohn Stefan Flatz.

Christian schneegass Foto: Katharina Wocelka

Der Wiener Christian Schneegass (36) ist neuer Vertriebsleiter von Mositech. Er soll den Marktanteil des Dornbirner MedizintechnikUnternehmens bei Endoskopie, Mikroskopie und lasern in Österreich steigern. Schneegass wird von Wien aus operativ tätig sein. Dort hat Mositech seit 1993 seinen zweiten Standort in Österreich.

„Der Generationenwechsel ist jetzt der richtige Schritt zur richtigen Zeit“, davon ist Hans­ Peter Flatz überzeugt. Ebenso, dass sein Sohn Stefan das Un­ ternehmen erfolgreich in seinem Sinne weiterführen wird. Stefan arbeitet bereits seit elf Jahren Tür an Tür mit seinem Vater. Auch wenn beide für unterschiedliche Aufgabenbereiche verantwortlich zeichnen, so verfolgen sie doch ein einheitliches Ziel: Das Fa­ milienunternehmen langfristig zu sichern. Alle Entscheidungen werden und sollen auch weiterhin ausschließlich zum Wohle der

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Aus 1zu1 Prototypen wird 1zu1

In den vergangenen Jahren ist das Dornbirner Hightech-Unternehmen 1zu1 stark gewachsen – alleine 2017 um etwa zehn Prozent auf einen Umsatz von rund 18 Millionen Euro. Zwischen den Geschäftsfeldern gab es dabei deutliche Verschiebungen. „Vor zehn Jahren lag der anteil der Prototypen bei 100 Prozent, vor fünf Jahren bei 80. Heute sind es noch 50 Prozent“, schildert 1zu1-Gründer und Geschäftsführer Hannes Hämmerle. Das Vorarlberger Unternehmen eigentümer und Geschäftsführer von 1zu1: hannes hämmerle (l.) und Wolfgang humml. Foto: 1zu1/Darko todorovic

hans-Peter flatz (l.) übergab mit 1. Jänner 2018 die Geschäftsführung der flatz Gmbh an sohn stefan flatz

Firma getroffen werden und alles Erwirtschaftete komplett in die Firma zurückfließen. Hans­Peter spricht allen seinen Mitarbeitern und im Speziellen seinen beiden Werksleitern Ing. Hubert Krenkel und Klaus Nuss­ baumer ein herzliches Danke für deren jahrelange Zusammenar­

Foto: Flatz/Darko todorovic

beit und Unterstützung aus. Die familiäre, wertschätzende Bezie­ hung zu den Mitarbeitern möchte auch Stefan weiterhin pflegen. „Sie sind ein essenzieller Teil un­ serer Flatz­Familie und als solcher ein zentraler Hebel für Fortschritt. Wir wollen ihr Potenzial künftig weiter und stärker fördern“, so der neue Geschäftsführer.

CIDaN Machinery übernimmt Forstner Maschinenbau

trägt dem nun mit einem neuen Markenauftritt rechnung: aus 1zu1 Prototypen wird 1zu1. Im vom Designbüro Sägenvier entwickelten Erscheinungsbild sind künftig die drei Geschäftsbereiche Prototyping, Manufacturing und tooling angeführt. Der Firmenwortlaut 1zu1 Prototypen GmbH & Co KG bleibt unverändert.

Mit Jahresbeginn erhielt die forstner Maschinenbau Gmbh aus feldkirch mit der skandinavischen CiDAN Machinery sweden AB ihren Wunschkandidaten als geplanten, neuen eigentümer. Die beiden firmen kooperieren schon seit mehreren Jahren erfolgreich. Durch die neue eigentümerstruktur entstehen synergien, womit neue Märkte, vor allem im asiatischen raum, erschlossen werden. im Bild (v.l.): herbert loos (Prozessberater), Angelika romagna, renato romagna, Peter Tafazoli Foto: Dietmar Mathis und henrik Warlund.


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· Unternehmen · 31

n M f Neues tV-Moderatorenteam Von Vorarlberg in die ganze Welt fürs neue „Vorarlberg Wetter“ Geschäftsführer Dipl.-ing. Dr.techn Jan Müller bietet mit den mueller Produkten innovative lösungen für die Wintertourismusbranche.

Der gestiegene Bedarf an innovativen lösungen für die Wintertourismusbranche zur Bearbeitung von langlaufloipen, Winterwanderwegen, rodelbahnen und Funparks trägt zum stetigen Wachstum des Vorarlberger Unternehmens mueller bei. Neben den Stammmärkten Europa und Nordamerika sollen mit Hilfe der go-international Initiative der Wirtschaftskammer Österreich Märkte wie Kasachstan, Georgien und andere erschlossen werden. Zur Umrüstung als Pistenfahrzeug dienen Kommunalfahrzeuge und

landmaschinen. Dies erhöht die Flexibilität des Wintersportdienstleisters (Seilbahngesellschaften, tourismusverbände, Hoteliers, u.a.) und senkt gleichzeitig Investitions- und Unterhaltskosten erheblich. als einziger Hersteller bietet mueller Pistenfahrzeuge für Winterwanderwege in Gehsteigbreite bis hin zu großen Maschinen für loipen u.ä. an. Die mueller Produkte sind ein Beitrag rtaktivitäzum ausbau der Wintersport ten im Herzen der alpen wie auch in fernen regionen und ländern. f mueller.ac

Zimmerei Kaufmann baut Wohnmodule für Forschungsprojekt Zimmerei Kaufmann baut 100 Prozent kreislaufgerechte Wohnmodule für Forschungsprojekt der Schweizer Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf. Mittels zwei Mobilkränen wurden die sieben schlüsselfertig ausge­ statteten und bis zu acht Tonnen schweren Holzmodule wie Schub­ laden in das neue Forschungs­ und Innovationsgebäude der eidge­ nössischen Materialprüfungs­ und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf (CH) geschoben. Neben dieser Präzisionsarbeit war bei diesem Projekt für die Zimmerei Kaufmann die große Herausfor­ derung, dass alle zur Herstellung benötigten Ressourcen vollstän­ dig wiederverwendbar, wiederver­ wertbar oder kompostierbar sein mussten. In nur zehn Wochen sind in Reuthe im Bregenzerwald die

Seit Jahresbeginn gibt es gleich zwei Neuerungen beim ORF­Vor­ arlberg­Wetter: Ein komplett neu­ es Wetter­Studio nach den mo­ dernsten technischen Standards und ein neues Moderatorenteam. Die drei erfahrenen Moderatoren Patricia Lipburger­Rehm, Diana Panzirsch und Thomas Rinderer präsentieren das „Vorarlberg Wet­ ter“ aus dem neuen Studio. Markus Klement, Landesdirek­ tor ORF Vorarlberg: „Mit diesem Moderatorentrio setzen wir den eingeschlagenen Weg fort, junge,

Patricia lipburgerrehm, Thomas rinderer und Diana Panzirsch (v.l.) moderieren seit 1. Jänner abwechselnd das „Vorarlberg Foto: orF Wetter“.

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Peter Vogler entwickelt Dachmarke „Jagd österreich“ Der Unternehmens- und kommunikationsberater MMag. Dr. Peter Vogler entwickelte die Dachmarke „Jagd österreich“.

Wohnmodule aus dem Bregenzerwald für forschungsprojekt der schweizer Materialprüfungs- und forschungsanstalt. Foto: Empa

Holzmodule entstanden. Ab Febru­ ar dienen die Holzmodule diesem Forschungsobjekt für Wohnen und Arbeiten. Der Entwurf von Werner Sobek mit Dirk E. Hebel und Felix Heisel soll nämlich aufzeigen, wie ein verantwortlicher Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen mit einer ansprechenden Architek­ tur kombiniert werden kann.

sympathische, kompetente und in unserer Region verwurzelte Per­ sönlichkeiten ins Team zu holen.“ Gerd Endrich, Zentraler Chef­ redakteur des ORF Vorarlberg: „Mit dem neuen ‚Vorarlberg Wet­ ter‘ wollen wir auch in diesem Bereich dem gesteigerten Infor­ mationsbedürfnis der Fernseh­ zuschauerinnen und ­zuschauer gerecht werden. Künftig wird auf besondere Wettersituationen und ­ereignisse in den Prognosen mit neuen Karten und Infografiken noch mehr Augenmerk gelegt.“

„Eine Dachmarke für die Jagd in Österreich zu entwickeln, ist für einen Markenentwickler sicher nicht alltäglich. Die neun landesjagdverbände haben sehr unterschiedliche traditionen und organisationsvoraussetzungen. Deshalb war es sehr wichtig, zuerst Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Einstellungen und Vorstellungen in allen neun Bundesländern zu erheben. aus dieser Identität heraus konnte kzeptable Zudann eine für alle akz kunftsausrichtung in Form eines gemeinsam kommunizierbaren Markensteuerrades sowie eine Charta Jagd Österreich entwickelt werden“, so Peter Vogler, der als Berater auf komplexe Kommunikationsaufgaben spezialisiert ist. „Wir haben dabei

die in der Dachmarke definierten vier Kernkompetenz- und leistungsbereiche der Jagd in Österreich in einfacher Symbolik dargestellt. Das Ganze wird von einem Wappen mit modernem anstrich umrahmt, eine anspielung auf die stärkere ausrichtung der Jagd als Handwerk des nachhaltigen Jagens. Den Bezug zur reichhaltigen Geschichte und tradition garantieren die Grundfarben grün und gold-braun“, so Peter Vogler, der auch Inhaber von image3 ist.

MMag. Dr. Peter Vogler ist inhaber der image3 kommunikationsdienstleistungs Gmbh.


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32 · Unternehmen · Die Wirtschaft

Webgears bereinigte Produkt-Portfolio Das Start-up Webgears strukturierte sein Produkt-Portfolio neu – und zog sich aus insgesamt sieben Ländern zurück. Die Smartshopping­Portale in den Niederlanden, Frankreich, Italien, Spanien, Kanada, Australien und Indien wurden geschlossen. Es sei deutlich geworden, dass das erfolgreiche Geschäftsmodell von gutscheinsammler.de (Deutsch­

Alexander Bitsche, Ceo von Webgears. Foto: Webgears

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„käsekaiser“ in feldkirch-Altenstadt

Foto: SPar/andreas Uher

Ulrike sickl (reg. frischevertrieb), renate kriechhammer (Bereichsleiterin feinschmecker) und Jürgen Niegelhell (Geschäftsleiter).

Die schönste Käsevitrine Vorarlbergs steht im INtErSPar Feldkirch-altenstadt. Diese höchste Ehrung der Käsebranche wird von der aMa-Marketing GmbH vergeben. Der INtErSPar-Hypermarkt Feldkirch-altenstadt wurde Sieger in der Kategorie lEH über 1.600 Quadratmeter.

land), voucherbox.co.uk (Groß­ britannien) und couponbox.com (USA) nicht einfach auf andere Märkte skalierbar sei – zumindest nicht ohne große Investitionsbe­ mühungen. „Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, unsere Ressourcen auf unsere wichtigsten Märkte zu fokussieren und die erfolgreichen Partner­Modelle auszubauen“, er­ klärte Webgears­CEO Alexander Bitsche. Die Schließung der sieben Por­ tale werde sich kaum auf den Um­ satz und nicht auf die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auswirken. Im Gegenteil: Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Webgears ein Umsatzplus von 7 Prozent auf rund 12 Millionen Euro. „Die geschlossenen Länder­ Portale konnten nie wirklich Relevanz erzeugen. Auf unser operatives Geschäft werden die Umstrukturierungen daher kaum Auswirkungen haben“, machte Bitsche deutlich. n

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hallenmasters-Partnerschaft ging in die nächste runde

V.l.: Mag. Gerhard lutz und Mag. Martin Jäger, MBA (Vorstandsdirektoren sparkasse Bregenz), Werner Böhler (Vorstandsdirektor Dornbirner sparkasse), Peter Meusburger (hallenmasters-organisator) und harald Giesinger (Vorstandsdirektor Dornbirner sparkasse)

Das Sparkasse Hallenmasters in Wolfurt, das Mitte Dezember angepfiffen wurde, ist aus dem regionalen Sport-Kalender nicht mehr wegzudenken. „Viele Zuschauer genießen das Winter-Fußballevent aber nicht nur in sportlicher, sondern in gesellschaftlicher Hinsicht“, begründet Martin Jäger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bregenz, die neuerliche Verlängerung der Partnerschaft. Die Vorarlberger Sparkassen unterstützen das Hallenmasters zum 19. Mal.

Montafon: Webseiten-Zusammenschluss Über 17 Millionen Mal wurden Seiten auf der Webseite von Montafon Tourismus im letzten Tourismusjahr aufgerufen. Umso wichtiger war es der Tou­ rismusorganisation, diese den Anforderungen der heutigen Zeit anzupassen. „Wir können es uns nicht mehr erlauben, eine nicht auf mobile Endgeräte op­ timierte Webseite zu haben“, findet Manuel Bitschnau, GF von Montafon Tourismus, kla­ re Worte. Wie wichtig dies ist, zeigen Auswertungen seit dem Relaunch: Die Zahl der mobilen Zugriffe über Smartphone oder Tablet waren teilweise höher als jene von Desktop­PCs. Der neue Internetauftritt betrifft nicht aus­ schließlich Montafon Tourismus, sondern auch die Bergbahnen. Diese hatten die Möglichkeit, sich dem Relaunch anzuschließen.

Das Ergebnis ist ein gemein­ schaftliches Framework­System

Projektleiterin Daniela Berloffa von Montafon Tourismus Foto: Montafon tourismus/andreas Haller

von Montafon Tourismus, Golm Silvretta Lünsersee Tourismus, den Bergbahnen Gargellen und der Kristbergbahn. Durch die beinahe talweit identische Menü­ führung wird die Usability für den Gast gesteigert. Darüber hinaus können alle Partner auf die gesamten Inhalte zugreifen und diese auf ihren Seiten einbauen. Im Zuge des Relaunches ge­ meinsam mit der Digital Agentur elements wurde durch eine Me­ tasuche der Firma Infomax die Online­Buchbarkeit verbessert: Ab sofort erscheinen in der Un­ terkunftssuche alle Montafoner Gastgeber, die auf montafon.at, booking.com oder HRS buch­ bar sind. Zusätzlich wurde der Buchungsvorgang vereinfacht. „Die neue Webseite entspricht technisch und inhaltlich unseren Anforderungen“, erklärt Projekt­ leiterin Daniela Berloffa von Montafon Tourismus. n


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018 Die Wirtschaft

Das sagen raiffeisen Kunden über ihre Bank Wie gut ist Raiffeisen? Was gefällt den Menschen besonders? Was könnte verbessert werden? Die Vorarlberger Raiffeisenbanken wollten es genau wissen. Die Kunden der Vorarlberger Raiff­ eisenbanken zeigen sich in der Befragung sehr zufrieden mit ihrer Bank und verteilen durchwegs Bestn tnoten: Besonders die Zuverläs­ sigkeit, hohe Qualität der Beratung und Finanzlösungen sowie die ein­ fache Erreichbarkeit sind beliebt. Darüber hinaus entscheiden sich die Menschen auch bewusst für Raiffeisen, weil sie die Vorzüge

einer Vorarlberger Regionalbank schätzen. Was in den Ergebnissen der Befragung deutlich wird, sind die unterschiedlichen Ansprüche der Menschen an ihre Bank: Wäh­ rend für viele Wünsche digitale Angebote genutzt werden, sind für andere Ansprüche die SB­Zonen in den Bankstellen und die Berater vor Ort entscheidend. Unterschiedliche Angebote – digitale und analoge – werden dabei durchaus von densel­ ben Kunden nachgefragt.

Persönlicher Ansprechpartner Worauf die Menschen großen Wert legen, ist der persönliche Kon­

tak akt zu ihrer Bank: Das individuelle Beratungsgespräch zeigt gt sich in der Umfrage besonders beliebt. Gerade Jüngere wollen die persönliche Beratung in finanziellen Belangen. Wie der Kontak akt stattfindet, ist da­ bei durchwegs unterschiedlich: So­ wohl digital als auch Face­to­Face ist Beratung gefragt. Besonders erfreulich bei der Umfrage auch: Acht von zehn Kunden würden ihre ank weiterempfehlen. Raiffeisenban Üb Ü ber ihr Online Banking haben die Vorarlberger Raiffeisenban anken in den vergan angenen Monaten Kunden zur Teilnahme an der Um­ frage aufgerufen. Etwa 10.000 an­ onymisierte Rückmeldungen sind gt. eingelangt

ein neues herzstück für frastanz entsteht Das neue Wohn- und Geschäftshaus SAMINAPARK wird ein wichtiger Teil des Frastanzer Ortskerns. Beim neuen Wohn­ und Ge­ schäftszentrum SAMINAPARK sind die Grundmauern gelegt. Das neue moderne Herzstück von Frastanz wird in Zukunft viel Raum zum Wohnen, Einkaufen und Begegnen bieten. Die Bauar­ beiten schreiten zügig voran. „Wir liegen mit allen Arbeiten derzeit voll im Zeitplan, so uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht“, berichtet Projektleiter Günther Ammann von der Pano­ rama Wohnbau GmbH. „Wir sind

sehr zufrieden. Die Funda­ mente sind gelegt, die zwei­ geschossige Tiefgarage ist fast planmäßig in Bau“, bestätigen die Projektver­ antwortlichen Dir. Markus Prünster (Raiba im Walgau) und Geschäftsführer Rainer Hartmann (E­Werke Fras­ tanz) für die Saminapark GmbH. Wohnen, einkaufen und sich begegnen. Abwechslungsreiche Einkaufsmöglichkeiten im Der neue saminapark wird wichtiger Teil SAMINAPARK und Umfeld, des neuen ortskerns von frastanz. Foto: Panorama Wohnbau 25 Wohnungen in sonniger Lage wie auch ein exklusi­ ves Apartmenthotel werden einen Die Eröffnung des neuen SAMI­ Ort der Begegnung und den neuen NAPARKS ist im Frühsommer Treffpunkt der Gemeinde bilden. 2019 geplant.

n l

hofer sucht rund 5 lehrlinge in Vorarlberg am 19. Jänner 2018 gibt es in der Filiale in lauterach die Möglichkeit, lehrlingsluft zu schnuppern und HoFEr von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Beim Event HoFEr-lehre !Challenge geht es darum, im team unterschiedliche Stationen in der Filiale zu meistern, Produkte sowie aufgaben eines Filialmitarbeiters besser kennenzulernen und obendrein gibt es auch

noch etwas zu gewinnen. Infos unter s.hofer.at/challenge. Durchgestartet wird ab 1. September 2018. Interessierte Pflichtschulabsolventen können sich ab sofort online bewerben und einen individuellen Schnuppertermin vereinbaren. Mehr Infos zur lehre, Erfahrungsberichte von lehrlingen und alles Wissenswerte rund um HoFEr hofer-lehre - im Team mehr warten online unter Hoferlehre.at. erreichen. Foto: Hofer

· Unternehmen · 33

n P Ursula fehle, Content Managerin

Foto: beigestellt

Fehle neue Content Managerin bei gschtocha, bock. Die Content-, Social-Mediaund online-Marketing-agentur gschtocha, bock. wächst – und holt sich mit Mag. Ursula Fehle eine anerkannte Kommunikationsexpertin an Bord. Bei gschtocha, bock. wird die studierte theater-, Film- und Medienwissenschafterin als Content Managerin die Umsetzung konkreter Projekte verantworten und die Kundenberatung verstärken.

n N Dornbirn: „Zum Verwalter“ bekommt neuen Pächter Das Hotel und restaurant „Zum Verwalter“ in Dornbirn erhält nach einem neuen Eigentümer auch eine neue leitung: Seit 1. Jänner 2018 ist der langjährige Küchenchef Gerald leininger Gastgeber und Geschäftsführer des traditionshauses im oberdorf. als Eigentümer übernahmen ebenfalls ab 1. Jänner 2018 renate und Joachim alge das traditionshaus. „an der Philosophie unseres Boutique-Hotels und unseres Genuss-restaurants wird sich nichts ändern. Wir werden unsere Gäste auch weiterhin mit bestem Hotelservice und Frischmarktküche verwöhnen“, freut sich Gerald leininger.

Das Boutique-hotel und Genussrestaurant „Zum Verwalter“ erhält mit Gerald leininger einen neuen Gastgeber. Foto: i+r Gruppe


Nr. 1-3 · 12. Jänner 2018

34 · Unternehmen/Werbung · Die Wirtschaft i

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s Steuerbüro im oberland sucht eine(n) selbständige(n) Bilanzbuchhalter(in) mit einschlägiger Berufsbefugnis nach dem BiBuG zwecks Zusammenarbeit. Zuschriften unter Chiffre „steuerbüro“ an Mediateam GmbH, Interpark Focus 3, 6832 röthis

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Hochwertiger Schallschutz für Kulturzentrum Seine Musicale La Seine Musicale: Für den Schall- und Schwingungsschutz des akustisch sensiblen Gebäudes ist Getzner Werkstoffe verantwortlich. Südwestlich von Paris, auf der Seine­Insel Île Se­ guin, gibt es seit April 2017 ein neues, imposantes Kulturzentrum: La Seine Musicale. Die besondere Architektur sorgte für mehrere akustische bzw. schwingungstechnische Herausforderungen. Ihnen widmete sich Lamoureux Acoustics in Zusam­ menarbeit mit Getzner Frankreich: „Das Pariser Ingenieurbüro hat sich für Getzner als Partner entschieden, weil wir bereits mehrere ähnlich anspruchsvolle Projekte erfolgreich umgesetzt ha­ ben und auch langjährige Erfahrung in Frankreich besitzen“, erklärt Cédric Le Chevillier, zuständiger Projektmanager bei Getzner Frankreich.

Die Verbindungen zwischen der Glasfassade des Auditoriums und dem Betonkern der hülle sind elastisch mit sylodyn® entkoppelt. Foto: Jean-luc Dolmaire,

Die Anforderung war, die vielen unterschiedlichen Stellen, die es im Gebäude zu entkoppeln galt, schall­ technisch exakt zu berechnen und dabei auch an die jeweiligen Umgebungsbedingungen anzupassen. „Sylodyn® und Sylomer® haben sich als ideal für die verschiedensten Anwendungen im Bauwerk erwie­ sen. Die elastischen Werkstoffe dämmen Schwin­ gungen, sodass sich diese nicht auf andere Bereiche übertragen können“, so Cédric Le Chevillier.

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„ich zeig was ich kann. Als lehrling bei sPAr“ – das ist das Motto der derzeit über 2.300 sPAr-lehrlinge in Foto: SPar österreich.

SPar ist ein zu 100 Prozent österreichisches Unternehmen, zählt zu den top-arbeitgebern des landes und ist mit derzeit über 2.300 beschäftigten lehrlingen in Österreich der größte private österreichische lehrlingsausbildner. Jedes Jahr bietet SPar rund 900 neue Karriere-Chancen für Jugendliche im Handel. 2018 werden in Vorarlberg 80 lehrstellen besetzt. Die SPar Österreich-Gruppe ist ein stark wachsendes mitteleuropäisches Handelsunternehmen und bietet einen sicheren arbeitsplatz mit Zukunft. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Extras, wie Zusatzprämien über 4.500 Euro, den gratis B-Führerschein und spannende Zusatzausbildungen.

Foto: Silvretta Montafon

in st. Gallenkirch auf 2.000 Metern ist mit der ViNNoVA die höchste Weinstube Vorarlbergs eröffnet worden. Mehr als 100 Weine können Gäste im neuen Weinlokal genießen. im Bild: Markus röschl (hotel Alpenfeuer) feierte gemeinsam mit seinem Team die eröffnung der ViNNoVA.


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018 Die Wirtschaft

Extra

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„Unseer Frühjahrsprogramm ist auch heuerr wieder sehr vielfältig. Von kürzeren Intensivseminaren bis zu vertieften ausbiildungen ist für jeden etwas dabei.“ thomass Wachter, WIFI Institutsleiter

aus- und Weiterbildung

Foto: WIFI

WIFI Vorarlberg startet Frühjahrsprogramm Das Wifi hat zwischen Jänner und Juli rund 950 kurse im Angebot, darunter auch verschiedene iT-kreativausbildungen.

Im Rahmen der Info-Wochen, die zwischen dem 16. und 30. Jänner stattfinden, kann man sich auch heuer wieder über zahlreiche Ausbildungen und Lehrgänge informieren.

Bereits Mitte Jän änner startet das WIFI Vorarlberg sein Frühjah ahrs­ programm, das wie jedes Jah ahr sehr umfan angreich ist: Insgesamt werden bis Ende Juli rund 950 Kurse, Lehr­ änge und Veran anstaltungen aus den gän WissensgebietenMan anagement,Per­ sönlichkeit, Sprachen, Betriebswirt­ schaft aft,Informatik,Technik,Gewerbe und Han andwerk, Han andel, Tourismus und auch Gesundh dheit an angeboten. „Unser Programm ist sehr vielfältig. Egal, ob man an sich in einem Intensiv­ Seminar einen Ü Üb berblick über ein Thema verschaffen oder aber eine vertiefte Ausbildung absolvieren will, bei uns wird jeder fündig und das in fast jedem Themenbereich“,

erklärt Institutsleiter Dr. Thomas Wachter.

Berufsbegleitendes IT-Masterstudium Bewäh ährte Klassiker sind etwa Ausbildungen zum Thema Mitar­ beiterführung und Persönlichkeit. Gleichzeitig startet im Frühjah ahr aber auch wieder ein universitärer ang: Das berufsbegleitende IT­Lehrgan IT­Masterstudium „MSc Man anage­ ment in Information an and Business Technologies“. Im Zentrum des Lehrgan angs steht die Vermittlung von Fach­ und Meth thodenkompeten­ zen, Sozialkompetenzen sind aber ebenso Bestan andteil der Ausbildung. Ebenfalls neu im Programm ist der Lehrgan ang „Man anagement of Chan ange“. Diese sechstägige Ausbil­ dung vermittelt den Teilnehmern, wie man an Verän änderungsprozesse im Unternehmen strategisch sinnvoll plan ant und umsetzt. Abgerundet

ahrsprogramm von wird das Frühjah Sprach­Kursen, Office­Man anagement Lehrgän ängen oder auch Trainings für Ausbilder sowie verschiedensten IT­ A An nwender­Kursen. Im Rah ahmen der Info­Wochen zwischen 19. und 30. Jän änner können sich Interessierte über zah ahlreiche Kurse und Lehrgän änge informieren. Gleich vier verschiedene Ausbil­ dungen werden am 19.1.2018 ab 16 Uhr bei der Informationsveran an­ staltung „Kreativausbildungen im WIFI“ vorgestellt: Der Lehrgan ang für Grafik fik­ und Mediengestaltung, der Lehrgan ang für Webdesign gn, der Basislehrgan ang Digitale Fotografi afie sowie der Lehrgan ang für 3D­Visuali­ sierung. Interessenten bekommen dabei einen Einblick in die Inhalte der aan ngebotenen Ausbildungen und können sich im An Anschluss daran an in Expertenrunden mit Trainern und Absolventen über die jeweiligen Ausbildungen informieren.

ahrsprogramm Das gesamte Frühjah 2018 ist online abrufb fbar unter: ww www.vlbg.wifi.at

n i-V MiBT, berufsbegleitendes iT studium Msc termin: 16.1.2018, 18 Uhr f iT kreativ Ausbildungen termin: 19.1.2018, 16 Uhr f Trainer in der erwachsenenbildung termin: 22.1.2018, 18 Uhr f Mediation termin: 23.1.2018, 17.30 Uhr f lerntrainer termin: 25.1.2018, 17.30 Uhr f Coach termin: 30.1.2018, 17.30 Uhr alle Info-Veranstaltungen finden im WIFI Dornbirn statt. f Beratung und Anmeldung t +43 5572/3894-425 E info@vlbg.wifi.at f


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018

36 · aus- und Weiterbildung · Die Wirtschaft

Ingenieurstudium in Buchs, Chur und St. Gallen

Komplexität beherrschen

Die Digitalisierung schreitet vo­ ran. Tag für Tag begegnen wir in Beruf und Freizeit mehr Ar­ beitsprozessen und Produkten, in welche Computer nicht nur inte­ griert, sondern auch vernetzt sind. Das Ingenieurstudium System­ technik an der NTB Interstaat­ liche Hochschule für Technik Buchs bietet mit seinem interdis­ ziplinären Studienmodell und der Forschungs­ und Entwicklungs­ tätigkeit der NTB optimale Vo­ raussetzungen, um beruflich für die digitale Zukunft gerüstet zu sein, mehr noch, sie mitzugestalten.

Ausbildung à la carte Nachdem die Studierenden erste Ingenieurgrundlagen erworben haben, vertiefen sie ihre Kenntnis­ se in einer von sechs Systemtech­ nik­Studienrichtungen. Parallel dazu festigen sie ihre Grundlagen.

Maschinenbau Absolventen dieser Studienrich­ tung kennen auch die Grundlagen der Elektronik und Informatik. Sie sind damit begehrte Generalisten mit Spezialwissen im modernen „Maschinenbau mit Mehrw rwert”. Sie erlernen alle Bereiche der mecha­ nischen Produktentwicklung, Kon­ struktion, Berechnung und Simula­ tion, Aufb fbau von Prototypen, Mes­ sung und Tests bis zur Fertigung.

Mikrotechnik Das Studium der kleinsten Teile bietet grosse Möglichkeiten. Angesprochen werden Studie­

n F Work and Study Einfach berufsbegleitend studieren: Die NtB Interstaatliche Hochschule für technik Buchs bietet das Studium Bachelor of Science FHo in SystemtechnikNtB als Vollzeitstudium wie auch in der berufsbegleitenden Variante an. Die drei Standorte (Buchs, Chur und St. Gallen) und der modulare aufbau erlauben dabei grösstmögliche Flexibilität.

wareentwicklung mit Fokus Web und mobile Applikationen sowie der Kommunikationstechnik mit Fokus Internet und IP­basierte Un­ ternehmensnetze. A An nders gesagt gt: Sie werden zum Internet­Ingenieur.

Photonik

rende, die Interesse haben an Herstellungsmethoden kleinster Systembauteile, wie sie für Mo­ biltelefone, in Autosteuerungen, in der Medizintechnik, der Luft­ und Raumfahrt, der industriellen Fertigung und in der alltäglichen Technik verwendet werden.

Elektronik und Regelungstechnik Die Studierenden befassen sich mit analoger und digitaler Schal­ tungstechnik, Leistungselektronik sowie dem Design elektronischer Schaltungen. Sie lernen, hoch­ integrierte Bauteile wie FPGAs einzusetzen, Mikrocontroller zu programmieren und Sensorsys­ teme zu bauen. Sie steuern und regeln und setzen ihr Know­how in der Automatisierung ein.

Ingenieurinformatik Das Aufgabenspektrum reicht vom Entwurf rf und der Realisierun ung komplexer eingebetteter Systeme mit parallelen Abläufen, harten Echtzeitanforderungen und spezi­ fischer Hardwareentwicklung bis hin zu vernetzten, verteilten, ob­ jekt­ und komponentenorientier­ ten Software­Applikationen auf unterschiedlichsten Plattformen wie Mikrocontrollern, Mobilgerä­ ten, Windows und Linux­Rechnern und natürlich auch im Internet.

Informations- und Kommunikationssysteme IKS IKS­Absolventen sind Fachperso­ nen für die praxisorientierte Soft­

Wer sich für den richtigen Ein­ satz von Licht und Elektronik in den vielfältigsten unterschiedli­ chen Anwendungen interessiert und bei der Gestaltung unserer Zu­ kunft vorne mit dabei sein will, ist in der Studienrichtung Photonik genau richtig. Vom fahrerlosen Automobil über bewegungsge­ steuerte Videogames, intelligente Beleuchtungssysteme, optische Telekommunikation bis hin zum Laser in Medizintechnik oder Ma­ terialbearbeitung: Genauso weit gefächert wie die Einsatzgebiete photonischer Systeme sind auch die späteren Berufsfelder.

Der Abschluss Der enge Praxisbezug zieht sich als roter Faden durch das gesamte Studium. In der Bachelor­Arbeit stellen die angehenden Ingenieure (und auch immer mehr Ingenieur­ innen) ihr Wissen in einer kon­ kreten Problemstellung aus der Industrie unter Beweis. Die Arbeit

ist deshalb oft ein Sprungbrett für den Berufseinstieg mit vielen neuen Möglichkeiten.

Länderübergreifende Kontakte Die Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs NTB pflegt gt seit Jah ahr­ zehnten ausgezeichnete län änderüber­ greifende Kontak akte zur Industrie. Die Zusammenarbeit findet dabei im Rah ahmen von Bachelor oder Master­ Arbeiten oder im Bereich an angewan and­ ter Forschung und Entwicklung/ Dienstleistungen der Institute statt. Viele der Absolventen der NTB sind in Schlüsselpositionen in und ausserhalb der Schweiz tätig.

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Photonik – die ZukunFt im GriFF Photonik wird als eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts bezeichnet und weist ein weltweit starkes Wachstum auf. Die NtB kann auf jahrzehntelange lehrerfahrung und Kompetenz in optik und Elektronik zurückgreifen. Photonik-Studierende profitieren zusätzlich von der hervorragenden laborinfrastruktur an der NtB und den engen Kontakten zur Industrie.

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Woche 1-3 · 12. Jänner 2018 Die Wirtschaft

· aus- und Weiterbildung · 37

Vorarlbergs größte Messe für Beruf und Karriere So groß war die Jobmesse noch nie: Über 100 Unternehmen informieren am 26. Jänner ab 11 Uhr an der FH Vorarlberg über Jobs und Karrieremöglichkeiten. Große Unternehmen sowie zahlreiche Klein- und Mittelbetriebe haben hunderte offene Stellen zu vergeben. Ganz neu ist der Ausstellungsbe­ reich „Soziales und Gesundheit“ im Gebäude Achstraße. 11 Aus­ steller aus den Fachbereichen Soziales, Gesundheits­ und Kran­ kenpflege informieren dort rund um die Themen Berufseinstieg, Karriere oder berufliche Neuori­ entierung. Hier stehen vor allem Sozial­ und Gesundheitsberufe im Mittelpunkt. Es werden aber nicht nur Fragen zu aktuellen Jobange­ boten oder künftigen Berufsbil­ dern beantwortet, sondern auch zu den Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich.

n W fhV-Jobmesse 2018 26. Jänner 2018, 11.00 – 16.30 Uhr FH Vorarlberg, Dornbirn Die Messe für alle Jobsuchenden, SchülerInnen der oberen Schulstufen aHS und BHS, deren Eltern, Studierende, Hochschul-absolventInnen, JobwechslerInnen, QuereinsteigerInnen, rückkehrer, Karriereorientierte f f f f

f

101 Unternehmen mehrere hundert offene Stellen Infos zu aktuellen Stellenangeboten Infos über Berufs- und Karrierewege bzw. ausbildungsmöglichkeiten Praktikumsplätze, themen für abschlussarbeiten oder Forschungsprojekte finden

Direkt mit über hundert Unternehmen in kontakt treten.

Größter Jobmarktplatz Bereits zum 10. Mal findet der größte Jobmarktplatz der Region statt. Nahezu alle Top­Unterneh­ men der Region präsentieren ihre Jobmöglichkeiten und versuchen gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen. Auf der Jobmesse tref­ fen sich die Personalverantwortli­ chen renommierter Unternehmen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz an einem Ort. Neben den großen Unternehmen wie Alpla, Bachmann, Blum, Gebrü­ der Weiss, Hirschmann, Liebherr, Omicron, ThyssenKrupp Presta oder Zumtobel sind auch zahl­ reiche Klein­ und Mittelbetriebe unter den Ausstellern. Durchge­ führt wird die Messe von der In­ dustriellenvereinigung, der FH Vorarlberg und den VN. Mittler­ weile hat sich die Veranstaltung zur größten Messe für Beruf und Karriere in Vorarlberg entwickelt.

Jobcluster Ab 24. Jänner gibt es unter fhv.at die Möglichkeit, nach jobs.fh offenen Stellen in dem für sie/ ihn interessanten Fachbereich zu suchen. BesucherInnen können

sich so schon zwei Tage vor der Messe rasch und effektiv über offene Stellen von potenziellen ArbeitgeberInnen informieren. Am Messetag selbst können In­ teressierte dann gezielt mit diesen Unternehmen in direkten Kontakt treten und sich über mögliche Optionen austauschen.

Kontakte knüpfen Die Veranstaltung ist für Schul­ abgängerInnen, Hochschul­Ab­ solventInnen, Arbeitssuchende, Jobwechsler, Quereinsteiger oder Rückkehrer die ideale Anlaufstel­ le. Direkt vor Ort ist es möglich, mit Firmen aus der Region bzw. deren Personalverantwortlichen in Kontakt zu treten. Im Ge­ spräch haben BesucherInnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sich persönlich vorzustellen und mehr über Karrieremöglichkei­ ten zu erfahren. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, direkt bei der Jobmesse professio­ nelle Bewerbungsfotos machen zu lassen. Auch für SchülerInnen ist die Jobmesse eine einmalige Gele­ genheit, mit über 100 Unterneh­

„Mit über 100 Unternehmen ist die Jobmesse so groß wie noch nie. Wir freuen uns ganz besonders auch über den neuen Ausstellungsbereich dheit.“ Soziales und Gesundh Mag. Stefan Fitz-rankl, Geschäftsführer der FH Vorarlberg men ins Gespräch zu kommen. SchülerInnen und deren Eltern erfahren, welche Einstiegsmög­ lichkeiten und Karrierechancen es gibt. Das hilft bei der Be­ rufs­ oder Studienentscheidung. SchülerInnen bekommen für den Besuch unterrichtsfrei.


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018

38 · aus- und Weiterbildung · Die Wirtschaft

Was heißt Herzklopfen und Schweißausbruch auf Englisch? Sie wissen es nicht? Spielt keine Rolle – nach einem inlingua-Sprachkurs muss Sie das nich cht mehr kümmern, denn die oben angeführten Symptome, welche gerne bei Anrufen aus dem Ausland aufreten, gehören bald der Vergangenheit an. Professionelle Sprachschulen wie inlingua unterrichten in bewähr­ ter Schweizer Qualität und mit ISO­Zertifizierung nach einer spe­ ziellen Meth thodik, die den aakktiven Gebrauch der Fremdsprache in den Vordergrund stellt. Graue Theorie, Vokabel­ und Grammatikbüffeln muss nicht sein, es geht auch an­ ders – und das schon seit vielen Jahrzehnten. Man lernt mit dieser Meth thode massiv schneller als beim her­ kömmlichen Unterricht, wie man ihn etwa aus der Schule kennt.

Der Fokus liegt dabei auf ak aktivem Sprechen, und das ausschließlich in der Zielsprache und mit englischen Muttersprachlern als Lehrern. Es ist im Unterricht so, als ob man im Ausland wäre – jeder weiß, dass man an am schnellsten lernt, wenn man im Ausland auf sich gestellt ist. Wir simulieren das sozusagen, aber auf eine sehr strukturierte Art und Weise, und steigern damit die Effizienz massiv. In kleinen Gruppen oder im hochflexiblen Einzeltraining lernt man an schnell, effizient und praxis­ bezogen, und bald hat man sich an den aktiven Gebrauch der Fremd­ sprache gewöhnt, die Scheu vor der A An nwendung der Fremdsprache ver­ fliegt und das flaue Gefühl im Ma­ gen gehört der Vergangenheit an.

n k www.inlingua-vbg.at tel +43 5572 394535

Wer kommunizieren kann, gewinnt! Die Vortrags-Reihe WIFI Stars wird auch im neuen Jahr fortgesetzt. Am 21. Februar ist DiplomPsychologin und Kabarettistin Vera Deckers zu Gast im WIFI Dornbirn. Sobald es um Kommunikation geht, wird es schwierig zwischen den Geschlechtern. Warum das so ist, weiß Vera Deckers ganz genau: „Männer und Frauen haben unter­ schiedliche Kommunikationsstile entwickelt.“ Bedingt durch eine unterschiedliche Prägung und Er­ ziehung entwickeln Männer und Frauen verschiedene Kommuni­ kationsmuster, die oft zu Konflik­ ten und Missverständnissen im Alltag und Berufsleben führen. Deckers veranschaulicht in ihrem Vortrag diese „Problematik“ mit jeder Menge humoriger Beispiele

Vera Deckers

aus dem Alltag und leistet echte Übersetzungsarbeit für alltägli­ che Kommunikationskonflikte und ­fallen in Alltag und Berufsleben.

Männer führen, frauen denken! f termin: 21.2.2018, 19 Uhr f Beitrag: € 55,f Persönliche Beratung Marzellina Feurstein t 05572/3894-459 E fm@vlbg.wifi.at


Woche 1-3 · 12. Jänner 2018 Die Wirtschaft

· aus- und Weiterbildung · 39

VTT Vorarlberger Technik Tag 2018 Vort rträge zum Th Thema „Matth hematische Modellierung und Simulation“ am 16. Jänner an der FH Vorarlberg. Wie berechnet Head den Auf­ schlagpunkt eines Tennisballs auf dem Schläger? Wie können Dop­ pelmayr Seilbahnen dynamisch berechnet und simuliert werden? Wie nutzt Tridonic Thermosimu­ lationen zur Entwicklung von Schaltnetzteilen und LED­Mo­ dulen? Diese und andere Fragen werden beim VTT Vorarlberger Technik Tag am 16. Jänner an der FH Vorarlberg beantwortet. Der VTT Vorarlberger Technik Tag beleuchtet 2018 das Thema „Math thematische Modellierung und Simulation“. Diese Verfahren wei­ sen ein großes Potenzial für kosten­ gü g ünstige Lösungen sehr komplexer Probleme auf. Insgesamt sechs Vorträge behandeln an diesem Nachmittag das Thema sowohl aus der Sicht der Industrie als auch aus der Sicht der Forschung. Es werden

nderem wichtige Aspekte für unter aan eine effiziente Nutzung von Simu­ lationen in der Produktentwicklung erläutert. Dabei wird deutlich, dass math thematische Modellbildung und numerische Simulation zu den wichtigsten Werkzeugen moderner IngenieurInnen, ÖkonomInnen und WissenschafterInnen gehören. Der VTT 2018 findet bereits zum 11. Mal statt. Die FH Vor­ arlberg lädt alle Interessierten zu dieser Veranstaltung ein. Der Gedankenaustausch zwischen der regionalen Industrie und der FH Vorarlberg steht bei dieser Ver­ anstaltung im Mittelpunkt. Die Teilnahme ist kostenlos.

n i

kontaktperson Monika Gmeiner tel +43 5572 792 3500 monika.gmeiner@fhv.at

n P 13:30

registrierung

14:00

Begrüßung und Eröffnung: tanja Eiselen, rektorin der FH Vorarlberg

14:15

Keynote: Harald Preiner, thyssenkrupp Presta aG

14:45

Parameter - das Salz in der Suppe? Mathematische Systemmodellierung und optimierung im autonomen lastenmanagement: Peter Kepplinger, FH Vorarlberg

15:15

treffpunkterkennung eines tennisballes auf einem tennisschläger: Stefan Mohr, Head Sport aG

15:45

Pause

16:15

Design und Simulation eines optischen Spektrometers: Dana Seyringer, FH Vorarlberg

16:45

Beispiele effizienter anwendung der Numerik in der Produktentwicklung: thermosimulation mit Hilfe von CFD: thomas Zengerle, tridonic GmbH & Co KG

17:15

Dynamische Seilbahnberechnung auf der Basis verteilt parametrischer Systeme: thomas lässer, Doppelmayr Seilbahnen GmbH

17:45

ausklang im Cafe Schräg


Nr. 1-3 · 12. Jänner 2018

40 · Sparte Bank und Versicherung · Die Wirtschaft

Gemeinsam geben wir Sicherheit. Ihre Vor ar lberger Banken.

Die Mitglieder der Spartenkonferenz in der Wirtschaftskammer Vorarlberg vlnr.: Jürgen Adami, Michael Gebhard, Gerhard Hamel, Michel Haller, Wilfried Hopfner, Werner Böhler, Anton Steinberger, Hans Winter

7.530 WOHNTRÄUME unserer Vorarlberger Kunden erfüllt.

15.040

6.490

4.611.000 €

3.300

FINANZIERUNGEN

PRIVATKREDITE

UNTERSTÜTZUNGEN

ermöglicht

für persönliche Anschaffungen ermöglicht

für Vereine, Schulen, Kulturbetriebe und Soziales ausbezahlt

MITARBEITERINNEN & MITARBEITER

Wenn Privatpersonen sich etwas anschaffen möchten, um ihren Lebensstandard zu heben und wenn Unternehmen in Vorarlberg erfolgreich expandieren, um Arbeitsplätze zu sichern, sind Vorarlbergs Banken verlässliche Partner. GEMEINSAM GEBEN WIR SICHERHEIT. Basiserhebung 2017 der Sparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Vorarlberg

beschäftigt

österreichische Post AG WZ 16Z040716 W Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 feldkirch

Innerhalb eines Jahres haben wir

Profile for Wirtschaftskammer Vorarlberg

Die Wirtschaft Woche 1 bis 3 - 12. Jänner 2018  

Die Wirtschaft Woche 1 bis 3 - 12. Jänner 2018  

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