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NR. 01 • JANUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 2

PROMOTION

Pinke Seiten

Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg

75. Jahrgang • 24. Jänner 2020 • Nr. 02

Wahltage 02. und 05. März 2020

Unternehmerisch wählen mit Wahlkarte! Einfach die ausgefüllten Wahlkartenanträge unterschrieben zurücksenden!

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PROMOTION

NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 2

FH VORARLBERG

Infoabend der FH Vorarlberg mit Schwerpunkt Studium und Beruf

Infoabend

V

on 17 – 20 Uhr werden die einzelnen Studiengänge präsentiert und Sie können an den Infoständen mit den Mitarbeitenden und Studierenden des jeweiligen Studiengangs ins Gespräch kommen. Darüber hinaus gibt es Führungen durch die Labore der Hochschule. So können Sie sich ein authentisches Bild von einem Studium an der FHVorarlberg machen. Talkrunde „Beruf und Studium? Ja, es geht!“ Wer sich für ein Studium neben dem Beruf interessiert, hat wahrscheinlich zusätzliche Fragen. Diese Fragen werden bei einerTalkrunde zumThema „Beruf und Studium? Ja, es geht!“ beantwortet. Es berichten berufsbegleitend Studierende sowieAbsolventInnen undArbeitgebende. Nach der Talkrunde gibt es Gelegenheit zum Gedankenaustausch und zur Vernetzung unter den Interessierten. Anmeldung Bei einer Anmeldung bis 28. Jänner unter www.fhv.at mit Informationen zu dem oder den interessanten Studiengang bzw. Studiengängen erhalten BesucherInnen beim Infoabend eine individuell auf sie zugeschnittene Informationsmappe.

INFOABEND DER FH VORARLBERG FH Vorarlberg Dornbirn, Hochschulstraße 1 29. Jänner 2019 17 – 20 Uhr • Information und Beratung zu allen Studiengängen • Präsentationen der einzelnen Studiengänge • Beratung zur Studienzulassung 19:30 Uhr: Talkrunde „Beruf und Studium? Ja, es geht!“ Gesamtes Programm unter www.fhv.at

FOTO: MATTHIAS RHOMBERG

Sie stehen vor der Entscheidung, ob und was Sie studieren sollen? Dann sind gute Informationen für Sie sehr wichtig. Damit Sie Antworten auf Ihre individuellen Fragen bekommen, gibt es am 29. Jänner einen Infoabend an der FH Vorarlberg.

FH Vorarlberg

INFOABEND Mi, 29. JAN 17.00 - 20.00 Information und Beratung zu allen Studiengängen Anmeldung unter www.fhv.at


3 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

KLAR UND DEUTLICH

DIVERSITÄT

Aufsichtsräte: Globale Wirtschaftsentwicklung erfordert mehr Diversität Erfolgsfaktor Diversität. Homogene Teams in Aufsichtsräten widersprechen der unternehmerischen Vernunft – Diversität als Faktor für Erfolg und Risikomanagement.

D

ie globalen Wirtschaftsentwicklungen, die raschen Veränderungen aufgrund der Digitalisierung und die Herausforderungen aufgrund von Robotics, 5G oder künstlicher Intelligenz fordern Unternehmen heraus. Darüber hinaus steigt die Komplexität der gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das erfordert eine neue Aufstellung von Unternehmensgremien, u.a. auch die der Aufsichtsräte. „Es gibt viele Spannungsfelder, die es zu managen gilt“, betont Alfred Harl, Initiator und Obmann des WKO-Fachverbands UBIT und erklärt weiter: „Qualifikation ist das Um und Auf, damit die Unternehmen den heutigen Anforderungen gewachsen sind.“

Fehlende Diversität. Wirft man einen Blick auf die Geschlechterverteilung bzw. auf die Diversität im Allgemeinen in Aufsichtsgremien, so zeigt sich ein ernüchterndes Bild: „Der durchschnittliche Aufsichtsrat ist männlich dominiert und im Alter 55+, diese homogenenTeams mögen harmonieren, in der finanziellen Performance, bei Innovation, Mitarbeiterzufriedenheit, etc. sticht aber Diversität die Homogenität – das trifft im Speziellen auf die Vorstände und Managementebene zu, wo es enormen Aufholbedarf gibt“, informiert Maria Pernegger, Geschäftsführerin von Media Affairs. Homogenität als Gefahr. Der vermeintlicheVorteil der Einheitlichkeit von Gremien ist zugleich die große Gefahr: Es fehlen unterschiedliche Perspektiven, wodurch man externen Herausforderungen wie Globalisierung, schnelle Wechsel oder Digitalisierung nicht oder nur unzureichend gewachsen ist. In den vergangenen Jahren hat sich bei der Besetzung in Aufsichtsräten einiges getan. EU-weit haben sich einige Länder – so auch Österreich - dazu entschlossen, in staatsnahen Betrieben Aufsichtsrats-Quoten einzuführen, damit der teilweise außerordentlich niedrige Frauenanteil in diesen Gremien ansteigt. „Es ist eine große Chance, die Diversität in Aufsichtsratsgremien zu fördern und auch mit hochqualifizierten Frauen zu besetzen“, ist Pernegger überzeugt.


TOP-LEISTUNG

NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 4

KÜNZ

Künz, eines der ältesten und erfolgreichsten Unternehmen der Maschinenbauindustrie in West-Österreich, produziert unter anderem Containerkrane, Spezialkrane sowie Ausrüstungen für die Wasser- und Energiewirtschaft. Die Künz-Gruppe beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter an fünf Standorten. Mit dem „Freerider“ brachte Künz vor anderthalb Jahren eine Weltneuheit auf den Markt: Der erste gummibereifte Kran des Harder Unternehmens – siehe Bild – ist mit zahlreichen Innovationen ausgestattet. Nach ersten Erfolgen in Europa wird der „Freerider“ nun auch in die USA geliefert. Sechs Krane werden 2021 für ein Intermodal-Terminal in der Nähe von Atlanta an die Norfolk Southern, einer der größten Eisenbahngesellschaften Nordamerikas, geliefert. Durch die spezielle Bauweise ist der „Freerider“ Container unter Volllastbedingungen der schnellste gummibereifte Kran weltweit. Mit diesem Auftrag ist Norfolk Southern der erste Terminalbetreiber in den USA, der die Rekordgeschwindigkeiten des „Freerider“ für sein operatives Geschäft nutzen wird. kuenz.com

FOTO: KÜNZ

Künz „Freerider goes America“


5 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

INHALT

Schwerpunkte dieser Ausgabe: 6

THEMA. Regierungsprogramm. Einige wichtige Forderungen der Wirtschaftskammer haben im Regierungsprogramm der Bundesregierung Eingang gefunden. Ein Überblick.

14

Wirtschaftskammer-Wahl. Ihre Stimme ist wichtig: Schicken Sie uns bitte jetzt Ihre ausgefüllten und unterschriebenen Wahlkartenanträge zurück!

18

Interview. Professor Michael Braungart, Gründer des Cradle-to-Cradle-Prinzips, über Innovation als Chance in der Klimakrise.

27

EXTRA. Sicherheit und Brandschutz? Nur mit verlässlicher Ausrüstung, Infrastruktur und Know-how. Aber auch auf die richtige Berufs- und Schutzbekleidung kommt es an.

KOMMENTAR

Der Wirtschaft eine starke Stimme geben!

Hans Peter Metzler WKV-Präsident

FOTO: STUDIO FASCHING

„Die heimische Wirtschaft braucht eine starke Stimme.“

Gerade in einem wirtschaftlich schwieriger werdenden Umfeld ist es besonders wichtig, der heimischen Wirtschaft eine starke Stimme zu verleihen. Anfang März geht es bei der Wirtschaftskammer-Wahl um Ihr Recht zur Mitbestimmung und um die Wahrung Ihrer Anliegen. Es ist die große Stärke der Wirtschaftskammer: Die Unternehmerinnen und Unternehmer nehmen die Interessen des Unternehmertums selbst wahr, schließlich sind sie es, die darüber Bescheid wissen, was eine gut funktionierende und intakte Wirtschaft braucht und was nicht. Rund 1.000 Frauen und Männer setzen sich mit großem Einsatz für ihre Unternehmenskolleg/-innen ein. Sie und die Mitarbeiter/-innen machen unsere Organisation damit greifbar und persönlich. Sie sind es letztlich auch, die durch engagierte Mitarbeit helfen, die Rahmenbedingungen für alle Wirtschaftstreibenden zu verbessern. Dafür danke ich Ihnen im Namen der Wirtschaft in Vorarlberg sehr. Wir wollen die Wahl so bequem wie möglich für Sie gestalten. Vorausgefüllte Wahlkartenanträge sind bei Ihnen eingelangt oder gerade zu Ihnen unterwegs. Bitte schicken Sie uns diese unterschrieben zurück, um mittels Wahlkarte wählen zu können. Stärken Sie Ihre Berufsvertretung und damit Ihre Interessen. Bitte machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Wählen zahlt sich aus!


Nr. 02 • Jänner 2020 • Die Wirtschaft | 6

thema Regierungsprogramm aus Sicht der Wirtschaft

WK-Erfolge. Das Regierungsprogramm fällt durch seine progressive Ausrichtung mit einem Fokus auf zukunftsorientierte Rahmenbedingungen auf. Es ist wachstums-, beschäftigungs- und wertschöpfungsorientiert und beinhaltet viel Raum für positive wirtschaftliche Impulse. Die Arbeitsvorgaben der Regierung tragen in vielen Bereich deutlich die Handschrift der Wirtschaftskammer.

I

m Programm der neuen Bundesregierung 2020–2024 hat die Wirtschaftskammer Österreich zahlreiche Anliegen und Forderungen durchsetzen können. Für Österreichs Unternehmen bedeutet dies: Der Entlastungskurs wird konsequent fortgesetzt. Die Rahmenbedingungen für erfolgreiches Wirtschaften am Standort Österreich werden auch Dank des Engagements der Wirtschaftskammer immer besser. Der nachfolgende Überblick (Seite gegenüber) zeigt, dass viele Top-Forderungen der Wirtschaftskammer ins neue Regierungsprogramm Eingang gefunden haben.

Gefordert und erreicht: Top-Anliegen finden sich im Regierungsprogramm wieder!

Steuern: Entlastungskurs geht weiter Die steuerliche Gesamtentlastung für unsere Unternehmen soll über zwei Milliarden Euro betragen. Zudem gibt es wieder mehr Investitionen am Standort durch verbesserte Abschreibungsregeln und Prämien bzw. Förderungen für Investitionen. Die rund 140.000 EPU (in Vorarlberg ca. 12.500) profitieren von direkter Entlastung durch die bessere Absetzbarkeit des Arbeitszimmers. Mehr Geld für Investitionen Durch Maßnahmen bezüglich Risikokapital stärkt eine verbesserte Risikokapitalfinanzierung die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Zudem unterstützen Anreize für Ökoinvestments Unternehmen, nachhaltige Projekte umzusetzen. Die Verbesserung der Garantiemöglichkeiten für Kredite erleichtert den Zugang der Unternehmen zu Kreditfinanzierungen.

Staat: Weniger Bürokratie Weniger Bürokratie für unsere Unternehmen ist eine stete Forderung derWirtschaftskammer. Im Regierungsprogramm konnten einige wichtige Maßnahmen zur Deregulierung auf Initiative derWK verankert werden, denn nur der Bürokratieabbau ermöglicht es Unternehmen, sich künftig wieder vermehrt auf ihr „Kerngeschäft“ zu konzentrieren, anstatt bürokratische Hürden zu überwinden. Arbeitsrecht: Einfacher Arbeit schaffen Weniger Überregulierung bei Entsendungen und bei der Lohndumpingbekämpfung sowie gleichzeitig effektive Verhinderung von Lohn- und Sozialdumping bei Entsendungen nach Österreich schaffen Fairplay für unsere Unternehmen. Gleichzeitig erleichtern Arbeitsanreize die Suche nach Arbeitskräften und lindern den Fachkräftemangel. Ein modernes und faires Arbeitslosenversicherungsrecht fördert jene, die Hilfe brauchen – und fordert Eigenverantwortung und Mitwirkung für erfolgreiche Beschäftigung und treffsichere Transfers. Fachkräftesicherung Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket erhalten Unternehmen Zugang zu dringend benötigten Fachkräften – auch aus Drittstaaten, wenn der Fachkräftebedarf nicht in Österreich und der EU abgedeckt werden kann. Erstmals wird der Arbeitsstandort Österreich im Ausland strategisch beworben. Nach ihrer Ankunft in Österreich sollen qualifizierte Zuwanderer bzw. Schlüsselarbeitskräfte durch eine eigene Koordinationsstelle betreut werden. Duale Ausbildung: Mehr Profis für unsere Betriebe Durch Maßnahmen im Rahmen der dualen Ausbildung sollen den Unternehmen wieder mehr Bewerberinnen und Bewerber für Lehrstellen zur Verfügung stehen. Bildung Die Qualität der Schulbildung wird auch in den Bereichen Wirtschaftsbildung, Financial Literacy und Unternehmertum besser. Durch die Aufwertung des Pädagogenberufes wird dieser auch für Fachkräfte aus der Wirtschaft attraktiv. Erneuerbare Energie mit der Wirtschaft ausbauen Der Ausbau erneuerbarer Energien erfolgt mit der Wirtschaft. Mehr Investitionen in nachhaltige Energietechnologien und erneuerbare Energien nützen zahlreichen Branchen und Betrieben. Standort fit für die Zukunft machen Unsere Betriebe profitieren von fundierten strategischen Grundlagen für die Entwicklung und Anwendung von Schlüsseltechnologien. Eine verkehrsträgerübergreifende strategische Planung, Effizienzsteigerung und bessere Kooperation im Infrastrukturausbau. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft.


7 | Nr. 02 • Jänner 2020 • Die Wirtschaft

Österreich

gefordert und erreicht!

Im Regierungsprogramm verankert! (Auszüge)

auf 21% KöSt-Senkung von 25% (Entlastung: ca. 100 Mio. Euro) und Prüfung der Abschaffung der Mindest-KöSt. Reduktion der ersten, zweiten und dritten Stufe des Einkommensteuer-Tarifs (von 25% auf 20%, von 35% auf 30% und von 42% auf40%).

Ausweitung des Gewinnfreibetrags (Investitionserfordernis erst ab 100.000 Euro) - Entlastung 100 Mio. Euro. Erhöhung GWG-Grenze auf 1.000 Euro (1.500 € bei besonderer Energieeffizienz). Erleichterung für Betriebsübergaben. Abschaffung der Schaumweinsteuer.

Reduktion der Meldepflicht für Unternehmen durch automatisierte Übermittlung von meldepflichtigen Daten unter Wahrung des Datenschutzes. Rechtssetzung im Sinne der „better regulation“-Strategie und Reduktion von „Gold Plating“.

Erarbeitung einer ambitionierten FTI-Strategie 2030, auch auf Basis der laufenden FTI-Review der OECD. Stärkung der ressort- und politikbereichsübergreifenden FTI-Vorhaben. Wachstumspfad für Forschungsförderung beschließen.

Einführung neuer Lehrberufe Lehre und Matura sowie Lehre nach Matura ausbauen. Meister- und Befähigungsprüfungen durch ein Bonus-/Prämiensystem unterstützen.

Entwicklung einer KI-Strategie. Ausrichtung österreichischer Forschungsförderungsprogramme auf die europäischen Programme in Horizon Europe sowie Stärkung und Ausbau von Horizon Europe auf der EU-Ebene.

Moderne Lehrpläne, v.a. auch im Hinblick auf Digitalisierung, Ausstattung mit digitalen Endgeräten in der Sekundarstufe I (5. bis 8. Schulstufe). Ausbildung von MINT-Fachkräften ausbauen. Aufstockung des Supportpersonals für Schulen.

Open Data Initiative. Verbesserte Anreize für privates Risikokapital (Verlustverrechnungsmöglichkeit, steuerliche Absetzbarkeit).

Steuerbegünstigung für die Mitarbeitergewinnbeteiligung. Entlastung 100 Mio. Euro. Schaffung von neuen Abschreibungsmöglichkeiten für Neubauten und Sanierung. Prämien für Investitionen in klimaschonende Technologien. Leichtere Absetzbarkeit von Arbeitszimmern.

Fachkräfte: Ausarbeitung einer Gesamtstrategie, die auf Aus- und Weiterbildung und Qualifikation der Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer für die Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet ist.

Netzinfrastrukturinvestitionen in allen Formen erneuerbarer Energieträger. Streichung der Eigenstromsteuer für alle erneuerbaren Energieträger. KESt-Befreiung für ökologische Investitionen.

Reform des Kumulationsprinzips im Verwaltungsstrafrecht. Umsetzung des Prinzips „Beraten statt Strafen“. Einführung einer Bürokratiebremse. Monitoringstelle, um den Fortschritt bei der Entbürokratisierung messbar zu machen.

Rot-Weiß-Rot-Karte reformieren (Konsolidierung des gesetzlichen Rahmens, Etablierung eines One-Stop-Shops für Unternehmen, Antragstellung vereinfachen, Verfahren straffen, Senkung von Gehaltsgrenzen)

Ausbau trimodaler Verkehrsknoten. Strategie zur Verwendung alternativer Energieträger in der Mobilität und im Güterverkehr mit Fokus auf die Klimabilanz (E-Mobilität, Wasserstoff, synthetische Treibstoffe). 5G-Netzausbau.

Verstärkte Schaffung von auch Gebietskörperschaften übergreifender One-StopShops für Bürger und Unternehmen. „Once-Only-Prinzip“ für Unternehmen umsetzen, um Datenmeldungen zwischen Unternehmen und Verwaltung zu verringern.

Bedarfsgerechte Anpassung der Jahreskontingente für Saisonniers für Tourismus und Landwirtschaft. Weiterentwicklung des Nostrifikationsverfahrens für zugewanderte Fachkräfte. Österreichweites Fachkräftemonitoring durch verstärkten Einsatz empirischer Modelle.

Senkung der Energieabgabe auf Bahnstrom zweckgewidmet für günstigere Tickets. Bekenntnis zu Verfahrensbeschleunigungen. Bekenntnis zum Ausbau und zur Aufnahme geeigneter Strecken in die TEN-Netze.


NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 8

MAGAZIN

DATEN & FAKTEN

Zahlen spiel In der heimischen Wirtschaft tut sich einiges... Das hat vor allem auch mit den Leistungen und dem großen Engagement der Vorarlberger Unternehmerinnen und Unternehmer zu tun – auf vielen verschiedenen Ebenen.

120.762 unselbstständig Beschäftigte

22.772 Unternehmen im Jahresdurchschnitt 2019.

7.115 Lehrlinge in Ausbildung (Ende 2019)

1.100+ Gründungen Rein rechnerisch wurden in Vorarlberg im Schnitt pro Tag

drei Unternehmen

0,006 Prozent Drei Prozent der österreichischen CO2-Emissionen fallen in Vorarlberg an, was einem Globalanteil von 0,006 Prozent entspricht.

gegründet.

5,32 Milliarden

Die heimische Wirtschaft sorgte im Jahresschnitt 2019 für 168.372 Arbeitsplätze.

17 Milliarden

Die Vorarlberger Wirtschaft erbringt einen Großteil der Bruttowertschöpfung (2018).

6 von 10 Euro unseres Bruttoinlandsprodukts werden im Außenhandel generiert. Vorarlberg ist das Bundesland mit der stärksten Exportorientierung!

Außenhandelsleistungen im 1. Halbjahr 2019: Das Exportvolumen betrug 5,32 Milliarden Euro (+2,4 Prozent).

ca. 80 Prozent

der gesamten Forschungsausgaben werden von privaten Unternehmen geleistet: Vorarlberg ist in Sachen Forschung und Entwicklung Spitzenreiter in Österreich.

Marke geknackt: Frauenanteil bei Unternehmensgründungen

in Österreich in Vorarlberg

45,5 % 50,4 %

im Jahr 2019 QUELLE: SVA, VORARLBERG IN ZAHLEN 2019, WIRTSCHAFTSPOLITISCHE AGENDA WKV 2019, MITGLIEDER- UND BESCHÄFTIGTENSTATISTIK DER WKV, STATISTIK AUSTRIA, LANDESSTELLE FÜR STATISTIK; GRAFIK: SIMON GROSS/ISTOCK


9 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

MAGAZIN

magazin „Betreuer mit Herz“ gewürdigt Vom Neusiedlersee bis zum Bodensee, vom Waldviertel bis zum Dreiländereck-Arnoldstein: Ganz Österreich hat in den letzten Monaten 2019 die besten PflegerInnen des Landes gesucht. Rund 3.100 Nominierungen sind eingelangt, jede einzelne davon berührt – und spiegelt die Realität wider. In Vorarlberg hat in der Kategorie „24-Stunden-Betreuung“ Carol Varga Nagy (2.v.r.), der in Feldkirch tätig ist, gewonnen: „Das Wichtigste in meinem Beruf ist, dass sich mein Patient wohlfühlt. Und dafür gebe ich mein Bestes – mit viel Liebe und von Herzen! Herzlichen Dank für die Auszeichnung.“

NETZWERK

ERINNERUNG

Digitale Vignette beim Kauf in der Trafik sofort gültig Haben Sie an Ihre neue Vignette gedacht? Die gibt es nämlich auch in zahlreichen Trafiken: Sowohl in Form der Jahres- und Kurzzeitvignetten zum Aufkleben als auch in digitaler Form. Beim Kauf von Letzterer in der Trafik müssen keine Wartezeiten oder Fristen abgewartet werden – die Digitale Vignette gilt sofort. Sowohl Autoals auch Zweiradfahrer können daher gleich nach dem Kauf auf allen vignettenpflichtigen Straßen in Österreich unterwegs sein. Hier gibt es eine österreichweite Übersicht jener Trafiken, in denen die Digitale Vignette angeboten wird: bit.ly/Vignette_Trafik

Mitglieder-Höchststand bei JWV Mit einem spannenden Programm und hochkarätigen Speakern und Acts bringt die Junge Wirtschaft Vorarlberg (JWV) auch im neuen Jahr regelmäßig wieder das Jungunternehmertum in Vorarlberg zusammen. Rund 600 Mitglieder – das ist aktuell Höchststand – können sich dabei in unterschiedlichsten Formaten über die Themen der Zeit informieren und austauschen. Info und Programm: jwv.at

FOTOS: MATTHIAS RHOMBERG/ ASFINAG/WKB/ VEREIN „PFLEGERIN MIT HERZ“/RICHARD TANZER

AUSZEICHNUNG

„Wer in Österreich eine Lehre z.B. als Elektrotechniker/-in absolviert hat, der hat nicht nur in Österreich, sondern weltweit eine Jobgarantie.“ Andreas Wirth Bundesinnungsmeister Elektrotechnik

Jawohl! Nein danke! Fachkräfte der Zukunft brauchen attraktive und moderne Rahmenbedingungen

Illegale Raucherkneipen und Paragastronomie

Die Lehre, wie wir sie in Vorarlberg leben ist ein wichtiger Standortfaktor. Österreichweit sind es knapp 110.000 Personen, die aktuell in über 200 verschiedenen Berufen ausgebildet werden; in Vorarlberg standen Ende 2019 7.115 Lehrlinge in Ausbildung. Diese Jugendlichen bilden das Rückgrat Fachkräftelandschaft in unserem Land. Damit das so bleibt, muss die Lehre bei Jugendlichen und Eltern weiter als chancenreicher Ausbildungsweg positioniert werden. Das gelingt durch das Engagement der Ausbildungsbetriebe und die gute Zusammenarbeit mit den Berufsschulen. Es braucht aber auch attraktive und moderne Rahmenbedingungen, wie sie zum Beispiel in der diese Woche beschlossenen Novelle des Berufsausbildungsgesetzes verankert sind. (ba)

Seit dem Inkrafttreten des Rauchverbots in der Gastronomie bilden sich immer mehr unbefugte und ohne Berechtigung geführte Raucherkneipen in Hinterhöfen, Garagen und sonstigen Räumlichkeiten. Dort wird entgeltlich ausgeschenkt und konsumiert. Hier entsteht eine verbotene Gastronomie, die eine gravierende Wettbewerbsverzerrung darstellt und all jene Betriebe unter Druck bringt, die sich an die gesetzlichen Vorgaben halten. Gegen diese illegale Wettbewerbsverzerrung gilt es Stellung zu beziehen. Damit sollen alle Betriebe geschützt werden, die legal un im Sinne des Gesetzes agieren. Schließlich ist das die Aufgabe eines Interessenvertreter. Gleichzeitig müssen die Behörden und die Politik hier rasch aktiv werden. (moh)


Nr. 02 • Jänner 2020 • Die Wirtschaft | 10

Promotion/magazin

DER ŠKODA OCTAVIA LIMITED.

Profitieren Sie von den attraktiven Innovationen und starten Sie durch!

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Sparen Sie jetzt mit dem OCTAVIA Limited bis zu 3.200,– EURO 1) inkl. 5 Jahre ŠKODA Plus Garantie 2). Symbolfoto. Stand 9.1.2020. Alle angeg. Preise sind unverb., nicht kart. Richtpreise inkl. NoVA und 20% MwSt. 1) Die 2.000,– Euro Limited Prämie sowie die 1.200,– Euro Limited TDI Prämie sind gültig für alle OCTAVIA Limited TDI Modelle gültig ab Kaufvertrags-/Antragsdatum 2.12.2019–30.6.2020. 2) Die ŠKODA Plus Garantie erweitert die 2-jährige ŠKODA Herstellergarantie um 3 Jahre bzw. bis zu 100.000 km Gesamtkilometerleistung. Je nachdem was zuerst eintritt. Detail bei Ihrem ŠKODA Berater und unter www.skoda.at.

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BIFO

Virtuelle Berufserkundung & MINT-Gütesiegel Das BIFO startet mit einer innovativen Möglichkeit, Berufe zu erkunden und hautnah zu erleben, ins neue Jahr. Daneben läuft die Bewerbungsfrist fürs MINT-Gütesiegel noch bis Ende Jänner.

M

Von Montag bis Donnerstag, von 13.30 – 17.00 Uhr ist die virtuelle Berufserkundung im BIFO in Dornbirn kostenlos möglich. Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Foto: BIFO

ithilfe von Virtual Reality Brillen bietet das BIFO eine neue und innovative Möglichkeit an, Berufe zu erkunden und hautnah zu erleben. Damit erweitert das Kompetenzzentrum für Bildung und Beruf das Angebot zu Jahresbeginn um ein digitales Angebot: Ob Bank, Baustelle, Werbeagentur oder Küche – junge Vorarlbergerinnen und Vorarlberger aus sieben unterschiedlichen Berufen erzählen beim VR-Erlebnis von ihrem ganz persönlichen Alltag. Möglich wird die digitale Berufserkundung durch die Zusammenarbeit zwischen BIFO und dem Verein Lehre in Vorarlberg. Neues Angebot. „Gerade in der Entscheidungsphase für einen Beruf ist dieses neue Angebot ein großer Gewinn. Einen so unmittelbaren Eindruck von einem Ausbildungsplatz bekommt man sonst nur, wenn man direkt im Unternehmen sein kann – und jetzt auch im BIFO“, berichtet Karin Geißler, Beraterin im Informationszentrum der Bildungs- und Berufsberatung. Neben der selbstständigen Nutzung durch die Besucher/-innen im BIFO wird das neue Angebot auch im Rahmen der ebenfalls kostenlosen Einzelberatungen oder beim Besuch von Schulklassen genutzt.

MINT-Gütesiegel. Nur noch bis 31. Jänner 2020 haben Schulen Zeit, sich für das MINT-Gütesiegel zu bewerben. Mit diesem werden Bildungseinrichtungen ausgezeichnet, die mit verschiedenen Maßnahmen innovatives und begeisterndes Lernen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik fördern und umsetzen. BIFO-Geschäftsführer Andreas Pichler: „Dieses Gütesiegel ist eine schöne Chance für die Schulen, die wertvolle Arbeit, die täglich von Direktor/-innen und Lehrpersonen geleistet wird, sichtbar zu machen.“

bifo.at, bifo.at/mint, mintschule.at


PROMOTION

11 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

DER NEUE ŠKODA

SUPERB

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Der neue ŠKODA SUPERB zeigt sich mit seiner ausdrucksstarken Designsprache mit reichlich Selbstbewusstsein. Ein herausragendes technisches Merkmal sind die optionalen LED-Matrix-Scheinwerfer. Diese sorgen für noch mehr Sicherheit und Komfort. Auch das Interieur vereint Qualität und Funktionalität. Lassen Sie sich bei einer Probefahrt von den sensationellen Neuheiten überzeugen. Symbolfoto. Stand 8.1.2020. Alle angegebenen Preise sind unverb., nicht kart. Richtpreise inkl. NoVA und 20% MwSt. Gültig ab Kaufvertrag-/Antragsdatum 2.12.2019 bis 30.6.2020 bzw. solange der Vorrat reicht. Die 4.300,– Euro Business-Prämie wird vom Listenpreis des Neuwagens abgezogen und kann pro Kauf nur einmal in Anspruch genommen werden (keine Barablöse möglich). Details bei Ihrem ŠKODA Berater oder unter www.skoda.at.

Verbrauch: 1,2–9,3 l/100 km. CO2-Emission: 28–210 g/km. skoda.at

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ÖSTERREICHISCHE GESUNDHEITSKASSE

Sicher, unkompliziert, serviceorientiert: Die neue Österreichische Gesundheitskasse

FOTO: ÖKG

S

Die ÖGK ist Ihr erster Partner in allen Gesundheitsfragen.

MEHR INFOS UNTER www.gesundheitskasse.at

ie ist die neue Kraft im heimischen Gesundheitssystem und sichert die Gesundheitsversorgung von etwa 7,2 Millionen Österreicherinnen und Österreichern in einem der bestenGesundheitssysteme.„Wirwerdenbesser,damit für Sie alles gut bleibt“, so das Motto. Wenn die e-cards Ihrer MitarbeiterundMitarbeiterinnen nun in den Arztordinationen gesteckt werden, dann erscheint am Bildschirm „Österreichische Gesundheitskasse“ anstelle des gewohnten Namens einer der neun bisherigen regionalen Krankenkassen, etwaWGKK. „Wer bisher bei einer Gebietskrankenkasse versichert war, ist seit 1. Jänner 2020 automatisch bei derÖsterreichischenGesundheitskasseversichert“, so Generaldirektor BernhardWurzer. Das gilt selbstverständlich auch für mitversicherte Angehörige. KeineÄnderungen fürVersicherte Mit der bestehenden e-card erhalten alleVersichertenweiterhin ihren Zugang zu einem der besten Gesundheitssyste-

Mit 1. Jänner 2020 wurden die regionalen Krankenkassen zur Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK).

me. Alle genießen wie bisher den hohen Servicelevel und erhalten weiterhin alle bestehenden Leistungen – etwa beim Hausarzt, Facharzt, in Ambulatorien oder auch im Spital. Auch Therapien, Heilbehelfe oder Medikamente erhalten Patientinnen und Patienten im gleichen Ausmaß wie bisher. Service für Dienstgeber Im Rahmen der Kassenfusion werden für DienstgeberInnen österreichweit einheitliche Standards geschaffen. Die ÖGK wird weiterhin für eine reibungslose Abwicklung der Lohnverrechnung sorgen und es stehen weiterhin die bisherigen Ansprechpartner in den Bundesländern und Bezirken zur Verfügung. Es ist eines der größten Reformvorhaben der letzten Zeit mit großen Chancen für alle Beteiligten – Versicherte, Mitarbeiter, Dienstgeber und Vertragspartner. Mit der ÖGK entsteht eine der größten Krankenversicherungen Europas: In den kommenden Jahren sollen Services und Angebote bundesweit ausgebaut werden –Themen wie Primärversorgungszentren, Abrechnung über e-card, neue Behandlungsmethoden oder auch digitale Projekte – sollen weiterentwickelt werden.


NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 12

MAGAZIN

AUSSENWIRTSCHAFT

Vereinbaren Sie mit unserer go-international Förderberaterin gleich ein persönliches Beratungsgespräch, in dem Sie über die Richtlinien und den Antragsprozess informiert werden. Ab sofort erfolgt die Antragstellung digital über das neu geschaffene Förderkonto, erreichbar durch „Mein WKO“. Gerne begleiten wir Sie mit unserem go-international Programm auf Ihrem Weg in neue Märkte. Mehr Informationen und Förderrichtlinien: go-international.at

BANDEX knüpft Bande im Iran

KONTAKT Abteilung Außenwirtschaft in der WKV – go-international: Mag. Gabriele Schweigebauer, t 05522 305 227, go-international@wkv.at

BANDEX-Geschäftsführer Martin Grübener

D

er Export ist eine wichtige Konjunkturstütze, die auch in schwierigen Zeiten Arbeitsplätze im Land sichert. Damit das auch in Zukunft so bleibt, wurde vor Kurzem die bewährte Internationalisierungsoffensive go-international bis 2021 verlängert. Insgesamt stehen dafür rund 25,6 Millionen Euro zur Verfügung. BANDEX nutzt Internationalisierungsoffensive go-international Die Internationalisierungsoffensive go-international ist die gemeinsame Förderinitiative des Bundesministeriums und der Wirtschaftskammer Österreich. Weil Export immer Risiko für das einzelne Unternehmen bedeutet, unterstützt das weltweite Netzwerk der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA Unternehmen im Rahmen der Exportoffensive mit Veranstaltungen, Beratungen und finanziellen Mitteln beim Schritt über die Grenze. Martin Grübener, Geschäftsführer von BANDEX, berichtet im folgenden Kurz-Interview über seine Erfahrungen mit go-international: Herr Grübener, wie ist der aktuelle Stand Ihrer Exportaktivitäten in den von go-international geförderten Zielmärkten? Im Iran haben wir trotz aller wirtschaftlichen Probleme im Land und trotz der nun wieder in Kraft getretenen

Export. BANDEX, führender Hersteller für hochwertige Gardinen- und Vorhangbänder, exportiert in über 50 Länder der Welt. Unterstützung bietet dabei das Netzwerk der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und die Förderung go-international.

FOTO: BANDEX TEXTIL & HANDELS GMBH

Der Weg zu Ihrer Förderung

Sanktionen den Markteintritt geschafft. Die Umsätze sind noch überschaubar, aber wir haben unserer Meinung nach den richtigen Partner gefunden, mit dem wir den Markt weiterentwickeln können. Was Israel betrifft, ist uns der Markteintritt bisher nicht gelungen. Trotz aller Bemühungen haben wir bisher keinen Partner gefunden, mit dem wir gemeinsam den Markt bedienen können. Welche Rolle spielte die Unterstützung durch go-international beim Markteintritt? Wir haben mithilfe der AußenwirtschaftsCenter in Teheran und Tel Aviv relevante Marktdaten und Listen mit potenziellen Kunden bekommen. Das war alles sehr strukturiert und übersichtlich. Die finanzielle Unterstützung erleichtert die Arbeit auch. Die Kosten für Übersetzungen von Katalogen und Prospekten in die Landessprache sind teils nicht zu unterschätzen. Auch die Unterstützung bei den Reisekosten ist hilfreich. Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit dem internationalen Netzwerk der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA gemacht? Wir schätzen die Zusammenarbeit mit den AußenwirtschaftsCentern sehr. Man bekommt Unterstützung bei der Marktanalyse und Reiseplanung, beim Aufbau von Kontakten und in vielen Märkten auch sehr wichtige Informationen über die lokalen Gepflogenheiten und Sitten. Insbesondere im Iran war das für uns bisher eine sehr wertvolle Unterstützung.

bandex.com

Vielen Dank für das Gespräch!


13 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

MAGAZIN

AUSSENWIRTSCHAFT

Exportpreis 2020 - jetzt bewerben!

Vorarlberger Exportpreisträger der letzten Jahre • 2019: htw formenund fertigungstechnik gmbh und Dolce Vita Speiseeis Produktions GmbH • 2018: WolfVision GmbH • 2017: Julius Blum GmbH und Hämmerle Spezialtransporte GmbH • 2016: HENN GmbH & Co KG, Getzner Textil AG, Webgears GmbH und Berg Pfefferkorn GmbH & Co KG – Hotel Goldener Berg

Export-Erfolgsstory. Ihr Unternehmen exportiert erfolgreich? Dann haben Sie die Chance, den Österreichischen Exportpreis zu gewinnen. Reichen Sie noch bis zum 24. Februar 2020 Ihre Bewerbung ein!

Was bekomme ich als Preisträgerin oder Preisträger? Der Exportpreis 2020 wird am 30. Juni im Rahmen einer Gala im Anschluss an den Österreichischen Exporttag von der Wirtschaftsministerin und den WKÖ-Präsidenten in Wien verliehen. Sie erhalten eine Trophäe, eine Gewinnerurkunde, das Exportpreis-Logo sowie eine umfangreiche mediale Berichterstattung. Wie bewerbe ich mich? Beschreiben Sie Ihre Export-Erfolgsstory mit außergewöhnlichen Marketingstrategien, besonderer Innovationskraft oder Risikobereitschaft mittels dem Online-Formular unter wko.at/exporttag

SIEGER-STATEMENTS

Andrew Nussbaumer EIS-MANUFAKTUR Dolce Vita

Der Exportpreis war für uns die Bestätigung für die jahrelange harte Arbeit am internationalen Markt. Der Export ist ein ganz wichtiges Standbein für unsere Marktunabhängigkeit von Europa und hat uns zugleich zu einem der Top-Anbieter in unserem Segment gemacht.“ Kevin Mathis htw formen und fertigungstechnik

V.l.: Valentin Gava (Operativer Geschäftsführer) und Andrew Nussbaumer (Geschäftsführender Gesellschafter) wurden mit der EIS-MANUFAKTUR Dolce Vita mit dem Exportpreis 2019 ausgezeichnet.

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er Exportpreis ist eine prestigeträchtige Auszeichnung für die Besten der Besten, die 2020 schon zum 26. Mal verliehen wird. Die hochkarätig besetzte Jury ermittelt die Exportpreisträgerinnen und Exportpreisträger in sechs Hauptkategorien in Gold, Silber und Bronze: • Gewerbe & Handwerk • Handel • Industrie • Information & Consulting • Tourismus & Freizeitwirtschaft • Transport & Verkehr

Darüber hinaus werden Awards in den drei Sonderkategorien verliehen, die Auswahl der Nominierten trifft dabei die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA: • Global Player Award • Global EcoVision Award • Expat Award Wer sollte sich bewerben? Kleine bis große Unternehmen, die eine besondere Export-Erfolgsstory vorweisen können. Insbesondere KMUs mit ihren individuellen und immer wieder überraschenden Ansätzen haben gute Chancen – die Firmengröße ist dabei nicht ausschlaggebend! Haben Sie schon einen Exportpreis gewonnen? Fünf Jahre nach der Auszeichnung in Gold können Sie sich wieder bewerben. Silber- oder Bronze- Preisträgerinnen und Preisträger können sich jederzeit erneut bewerben, vielleicht gibt‘s dann die Auszeichnung auch in Gold!

FOTOS: FRANK HELMRICH PHOTOGRAPHIE

„Für unser Unternehmen ist der Exportpreis eine tolle Bestätigung und auch Motivation, unseren Weg konsequent weiter zu gehen. Mein Tipp an Newcomer: Es lohnt sich, seine Erfolge für andere sichtbar zu machen.“

V.l.: Ein Exportpreis ging 2019 auch an Karl Halper (CTO) und Kevin Mathis (CEO) von htw formen- und fertigungstechnik.

INFO

Save the Date: Vorarlberger Exporttag 2020 Auch in Vorarlberg gibt es einen Exporttag, der kommt zwar ohne Exportpreis aus, steht dem Österreichischen Exporttag aber in nichts nach: Montag, 22. Juni 2020, Montforthaus Feldkirch. Infos: WKV Außenwirtschaft, aussenwirtschaft@ wkv.at, t 05522 305 227


NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 14

WIRTSCHAFTSKAMMER

WIRTSCHAFTSKAMMER-WAHL 2020

Unternehmerisch wählen: Jetzt mit Wahlkarte!

Wahlen 2020. Anfang März 2020 haben die Vorarlberger Unternehmerinnen und Unternehmer wieder die Möglichkeit, ihre Berufsvertretungen zu wählen, und damit, wer ihre Interessen innerhalb der Wirtschaftskammer in den nächsten fünf Jahren vertreten soll.

Gewählt wird bei der diesjährigen Wahl in 39 Fachorganisationen mit mehr als einem Wahlvorschlag. In 55 Fachorganisationen mit nur einem Wahlvorschlag wird nicht gewählt (sogenannte „Friedenswahl“) und damit der einzig gültige Wahlvorschlag für gewählt erklärt. Unternehmerisch wählen mit Wahlkarte! Die Wahlkarte muss spätestens am Freitag, den 28. Februar 2020, 16 Uhr!, bei der Hauptwahlkommission (Wirtschaftskammer Vorarlberg, Feldkirch) eingelangt sein. Bitte den Postweg beachten - mindestens zwei Tage. Auch der Einwurf im Postfach der Wirtschaftskammer ist bist zur Frist möglich.

WIRTSCHAFTSKAMMERWAHLEN 2020 im Bereich der Wirtschaftskammer Vorarlberg

Wahltage und Wahllokale 2020 Montag, 2. März und Donnerstag, 5. März 2020 Bludenz: Rathaus Bludenz Bregenz: Raiffeisenlandesbank (zu den Öffnungszeiten) Dornbirn: WIFI Dornbirn Feldkirch: Wirtschaftskammer Die Wahllokale sind an den Wahltagen von 08:30 - 18:00 Uhr geöffnet. Davon abweichend ist das Wahllokal in Bregenz, RLB, Rheinstraße 11, 6900 Bregenz, an den Wahltagen von 08:30– 12:30 und von 13:45– 16:00 Uhr geöffnet. Laufende Infos zu den Wahlen 2020 unter: wkv.at/wahl

A

m 2. und 5. März 2020 wählen Sie, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, Ihre Berufsvertretung bzw. jene Personen, die sich für Ihre Branche und Ihre Interessen in den nächsten fünf Jahren starkmachen. Die Stimmabgabe ist neben dem Gang ins Wahllokal (siehe Factbox) auch bequem via Briefwahl möglich. Vorausgefüllte Wahlkartenanträge sind gerade aktuell zu Ihnen unterwegs. Bitte dieses Antragsformular unterschreiben und zurücksenden entweder • per E-Mail mit eingescannter Unterschrift oder digitaler Signatur an: wahl@wkv.at • per Fax an 05522 305 DW 116 • per Post an: Wirtschaftskammer Vorarlberg, 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9

Geschäftsstelle der Hauptwahlkommission Wichnergasse 9 6800 Feldkirch FAX +43 (0) 5522 305 116 wahl@wkv.at

WAHLKARTENANTRAG für die Briefwahl von Gesellschaften und sonstige Rechtsträger Die Gesellschaft/der sonstige Rechtsträger

Bitte unte jetzt r zurü schriebe cksch n icken !

Firmenwortlaut

Mitgliedsnummer

Zustelladresse

beantragt die Ausstellung einer WAHLKARTE für die Ausübung sämtlicher Wahlrechte bei den WIRTSCHAFTSKAMMERWAHLEN 2020

Zur Ausübung sämtlicher Wahlrechte wird bevollmächtigt: F GesellschafterIn

F GeschäftsführerIn

F ProkuristIn

F Aufsichtsratmitglied

Vor- und Zuname der/des zur Stimmabgabe Bevollmächtigten

F Vorstandsmitglied

Geburtsdatum

Zustelladresse (wenn nicht ident mit oben angeführter Zustelladresse)

INFO

Wahlkartenantrag Sie haben keinen vorausgefüllten Wahlkartenantrag bekommen? Hier können Sie das Formular downloaden: wahlkartenantrag.wko.at Bitte unterschreiben und dann zurücksenden!

F Senden Sie die Wahlkarte an die/den Bevollmächtigte/n im Postwege per Adresse der Gesellschaft zu. Das Risiko des verspäteten Einlangens trägt der/die AntragstellerIn. *) F Die Wahlkarte wird persönlich abgeholt. *) (Die Abholung kann nur von der bevollmächtigten Person im Sinne des § 85 Abs 2 iVm§ 90 Abs 3 WKG vorgenommen werden.) *) Zutreffendes bitte ankreuzen

Ort, Datum

firmenmäßige Zeichnung

Ein Wahlkartenantrag kann auch unter https://wahlkartenatrag.wko.at unter Verwendung einer digitalen Signatur gestellt werden. Bitte nicht ausfüllen! Wahlunterlagen versendet am ...............................

Wahlunterlagen persönlich abgeholt am ............................... Unterschrift .............................................................................


15 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

WIRTSCHAFTSKAMMER

BRIEFWAHL EINFACH

Wahltage 02. und 05. März 2020

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Sie haben Ihre persönlichen Wahlunterlagen mit vorausgefülltem Wahlkartenantrag vom Wahlbüro erhalten.

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Wahlkartenanträge finden Sie auch online unter: https://wahlkartenantrag.wko.at


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NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 16

ORF VORARLBERG

Rekordjahr für den ORF Vorarlberg

2019 brachte „Vorarlberg heute“, „ORF Radio Vorarlberg“ sowie die Seite „vorarlberg.ORF.at“ Reichweiten- und Marktanteilszuwächse

„ORF Radio Vorarlberg“ ist und bleibt das beliebteste Radioprogramm in Vorarlberg.

F

ür den ORF Vorarlberg war 2019 in jeder Hinsicht ein Jahr mit Top-Ergebnissen und äußerst erfreulichen Entwicklungen. Alle Medien des regionalen Rundfunkunternehmens konnten zusätzliche Publikumsschichten ansprechen und sich damit bei der Bevölkerung in Vorarlberg noch stärker verankern.

KONTAKT vorarlberg.ORF.at

„Vorarlberg heute“: Täglich 8.000 Zuseher mehr Die regionale Fernsehsendung „Vorarlberg heute“ ist und bleibt der absolute Star: 2019 haben jeden Abend um 19.00 Uhr allein in Vorarlberg täglich 8.000 Zuseher mehr die Sendung angeschaut.An mehrerenTagen des vergangenen Jahres verfolgten nur in Vorarlberg über 100.000 Personen in Echtzeit „Vorarlberg heute“, die TVthek-Nutzer sind hier nicht eingerechnet! 2019 geht somit als das reichweitenstärkste Jahr in der über 30-jährigen Geschichte der Sendung ein, noch nie hatte „Vorarlberg heute“ täglich so viele Zuschauer wie im vergangenen Jahr.

FOTO: ORF

Durch den optischen Relaunch steigerte „vorarlberg.ORF.at“ die Zugriffszahlen um 25 Prozent.

Der Marktanteil von „Vorarlberg heute“ stellt einen europaweiten Spitzenwert dar: Im Jahresdurchschnitt konnte er 2019 von Montag bis Sonntag auf 65 Prozent gesteigert werden, von Montag bis Freitag sind es sogar 67 Prozent. An einem Abend wurden sogar einmal 85 (!) Prozent Marktanteil verzeichnet.Von allen „Bundesland heute“-Sendungen liegt „Vorarlberg heute“ klar auf Platz eins. Zwei von drei Personen, die um 19.00 Uhr in Vorarlberg fernsehen, schauen „Vorarlberg heute“. Damit ist „Vorarlberg heute“ in seiner regionalen Zielgruppe die erfolgreichste regelmäßige Sendung des gesamten ORF. „vorarlberg.ORF.at“: Über 25 Prozent Steigerung Die regionale Online-Seite „vorarlberg.ORF.at“ erhielt 2019 einen optischen Relaunch und legte eine großartige Performance hin: Über 46 Millionen Klicks bedeutet für 2019 eine Steigerung um über 9 Millionen Zugriffe oder von über 25 Prozent. Somit erzielte „vorarlberg.ORF.at“ im fünften aufeinanderfolgenden Jahr einen historischen Höchstwert. Auch die Social-Media des ORF Vorarlberg erfuhren 2019 weitere Profilschärfungen: So war im vergangenen Jahr die Reichweite so hoch wie nie: Ein einziges Facebook-Posting erreichte etwa über 1,6 Millionen Menschen.


PROMOTION

17 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

„ORF Radio Vorarlberg“: Beliebtester und meistgehörter Sender Vorarlbergs „ORF Radio Vorarlberg“ ist und bleibt das reichweitenstärkste, meistgehörte und damit beliebteste Radioprogramm in Vorarlberg. Laut zuletzt veröffentlichtem Radiotest darf sich der Sender über fünf Prozent Marktanteilsgewinn und rund 18.000 neue tägliche Hörer allein in Vorarlberg freuen. In Summe bedeutet dies pro Tag knapp 120.000 Hörer nur in Vorarlberg. Bei den über 35-Jährigen entfallen von 100 gehörten Radiominuten 45 auf „ORF RadioVorarlberg“, das entspricht beinahe jeder zweiten in Vorarlberg konsumierten Radiominute. Mit 41,5 Prozent Reichweite bei den über 35-Jährigen hören mehr als doppelt so vieleVorarlberger „ORF Radio Vorarlberg“ wie den regionalen privaten Mitbewerber. Auch im Gesamtmarkt (alle Personen ab 10 Jahre) wird kein anderes Radio in Vorarlberg so viel eingeschaltet und gehört wie „ORF Radio Vorarlberg“. Markus Klement, Landesdirektor ORF Vorarlberg: „Dieses sensationelle Rekordjahr 2019 ist ein großer Ansporn für das gesamte Team des ORF Vorarlberg. Es zeigt uns deutlich, dass wir mit unseren vier Medien Radio, Fernsehen, Online und Social-Media inhaltlich nahe bei den Menschen sind. Ein klarer Auftrag für uns, top motiviert auch 2020 diesen Weg mit ehrlichem und authentischem Journalismus inVorarlberg weiterzugehen!“ Gerd Endrich, Zentraler Chefredakteur ORF Vorarlberg: „EU-, Nationalrats- und Landtagswahl sowie Weltgymnaestrada oder Bregenzer Festspiele: 2019 hat der

Das „Vorarlberg heute“-Team freut sich über 8.000 Zuseher mehr täglich allein in Vorarlberg.

ORF Vorarlberg mit zahlreichen TV-Sondersendungen und -Dokumentationen, Radio-Sonderprogrammen sowie Online-Sonderkanälen und -Sonderseiten so viel regional, national und international zusätzlich produziert und berichtet wie nie zuvor. Es ist eine große Freude, dass unser Publikum diese Bemühungen mit Rekordwerten für all unsere Medien belohnt!“

ORF-Landesdirektor Markus Klement und Gerd Endrich als Zentraler Chefredakteur sind stolz auf die Leistungen des gesamten Teams.


NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 18

MAGAZIN

INTERVIEW

MICHAEL BRAUNGART

„Das ist eine elementare Gemeinheit“ Umweltpionier. Michael Braungart hilft Unternehmen seit Jahrzehnten, Produkte ohne Giftstoffe so herzustellen, dass sie nach ihrem Verschleiß oder ihrer Nutzung als Nährstoffe wieder in die Biosphäre oder in die Technosphäre zurückkehren. Das dahinter liegende und von Braungart entwickelte Konzept „Cradle to Cradle“ ist dabei auch eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte. eine moralische Verpflichtung, die man sich mit der Wiedervereinigung aber nicht leisten könne. Und unter Stress vergessen sowieso 95 Prozent der Menschen die Moral. Ich habe mit meinen Studenten in Rotterdam Folgendes ausgerechnet: Wer auf der Autobahn im Stau steht und die Spur wechselt, verursacht den nachfolgenden Autofahrern 200-mal mehr Verzögerung, als er selbst an Zeit gewinnt. Denkt da auch nur ein Autofahrer daran, wenn er es eilig hat? Nein. Ich habe mit meinen Studenten auch erforscht, an welchen Stellen die Autofahrer in Rotterdam am schlimmsten rasen. Und wissen Sie, was das Ergebnis war?

WKV-Präsident Hans Peter Metzler und Umweltpionier Michael Braungart tauschten sich im Rahmen der ÖKOPROFIT-Veranstaltung im WIFI Dornbirn aus.

Zur Person Michael Braungart (61) ist ein deutscher Verfahrenstechniker und Chemiker. Er entwickelte zusammen mit William McDonough das Cradle-to-CradleKonzept. Braungart ist Professor an der Erasmus-Universität Rotterdam, Geschäftsführer der EPEA-Umweltforschung in Hamburg und wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Umweltinstituts. Braungart ist Autor mehrerer Publikationen. Dem Interview zugrunde liegt sein Buch „Intelligente Verschwendung“, oekom Verlag, München 2013. braungart.com

Herr Braungart, Sie gelten als Umweltpionier, kritisieren in Ihrem Buch „Intelligente Verschwendung“ allerdings die „Diktatur des Ökologismus“ ... So wie der Sozialismus in der DDR nie sozial war, entsteht uns ein Ökologismus, der der Ökologie gar nicht dient. Wir tun nur so, als ob, und tatsächlich halten wir die Leute nur beschäftigt. Das ist so, als ob man auf der Titanic sitzt und sagt, wir löffeln jetzt mit dem Esslöffel, anstatt mit dem Teelöffel. Das ist doch albern. Im Prinzip gesehen hat das der Helmut Qualtinger ja einmal ganz gut erklärt, mit diesem Sketch, in dem er seinem Nachbarn sagt, dass er ein neues Motorrad hat, das doppelt so schnell fährt wie sein altes. Der Nachbar fragt ihn, wohin er denn damit will. Qualtinger antwortet: Das weiß ich nicht, aber dafür bin ich doppelt so schnell dort. Wir machen die falschen Dinge perfekt und damit nur perfekt falsch. Sie schreiben in Ihrem Buch, Umwelt sei kein Moralthema, sondern ein Innovationsthema. Warum soll denn Umwelt kein Moralthema sein? Warum? Weil der Mensch die Moral sofort vergisst, wenn es ihm schlecht geht. Dann zählen andere Dinge. Deutschland hat 30 Jahre lang praktisch nichts getan für die Umwelt, weil man meinte, Umweltschutz sei nur

Nein ... Vor Kindergärten! Da rasen die Autofahrer im Durchschnitt doppelt so schnell wie erlaubt, weil sie es eilig haben. Also: Man vergisst die Moral sofort, wenn man Stress hat. Deswegen sage ich: Umwelt ist kein Moralthema. Umwelt ist ein Innovationsthema. Umweltschutz hat nichts mit einer angeblichen Verpflichtung für die göttliche Schöpfung zu tun. Man muss nur begreifen, dass ein Produkt, das Abfall wird, einfach nur ein schlechtes Produkt ist. Ein Produkt, das giftige Stoffe enthält, hat nur ein Qualitätsproblem. Sie sagen ja, dass die Menschen „primär kein Umweltschutzproblem, sondern ein Designproblem“ hätten. Ja. Die Menschen denken, es sei Umweltschutz, wenn man nur weniger kaputt macht. Das aber wäre ja so, wie wenn ich sagen würde: Es ist bereits Kinderschutz, wenn ich mein Kind nur fünfmal anstatt zehnmal schlage. Es gibt keinen Schutz durch nur weniger Zerstörung. Und dann dieses Wort „klimaneutral“! Was soll denn das schon heißen? Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach Hause und erzählen Ihren Kindern, dass Sie heute kinderneutral sein wollen. Das ist doch albern. Eine Ihrer zentralen Botschaften lautet: „Es geht nicht darum, in der Zukunft weniger schlecht zu sein, es geht darum, ‚mehr gut‘ zu sein.“ Ja, genau, darum geht es! Um nur weniger schädlich zu sein, sind wir zu viele Menschen auf der Welt. Aber: Wir können einen Fußabdruck hinterlassen, der zum


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MAGAZIN

3 FRAGEN | 3 ANTWORTEN

Ausbaufähiger Wertstoffkreislauf Christoph Ortner, Leiter der Abteilung „Umwelt, Sicherheit und Qualität“ bei Loacker Recycling, im Gespräch.

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In einem Interview hieß es, der Begriff „nachhaltig“ sei ein Reizwort für Sie. Der Fehler im Denken beginnt schon mit der Definition von Nachhaltigkeit: Die Bedürfnisse der jetzigen Generation zu erfüllen, ohne den zukünftigen zu schaden. Wie traurig ist das denn? Sie kommen nach Hause und sagen Ihren Kindern, dass Sie ihnen nicht schaden wollen. Nur Kindern nicht schaden zu wollen? Ich will doch gut zu meinen Kindern sein, oder? Das Denken dahinter ist ein Schuld-Management, ein Vermeiden, Sparen, Verzichten. Das war gut, um wenigstens die Probleme kennenzulernen, aber für die Zukunft ist das doch keine Lösung, überhaupt nicht. Und wie lautet die Lösung? Die Dinge müssen völlig anders gestaltet werden. Es geht um Überfluss und um Genießen und nicht um Verzicht. Wenn die Menschen Produkte, Werkzeuge, Häuser von Anfang an intelligenter gestalten würden, müssten sie an Dinge wie Verschwendung, Verschmutzung oder Mängel nicht einmal denken. Produkte ohne Giftstoffe und Abfall herzustellen und wieder in den Kreislauf einzuschleusen, ist das der Grundgedanke von Cradle to Cradle? Das ist nur die Mindestbedingung. Etwas ohne Gift zu machen, das ist nur das Minimum. Aber das ist noch keine Leistung. Verstehen Sie? Es geht darum, Dinge zu machen, die von vornherein nützlich sind und deren ökologischen Fußabdruck man feiert. Wir können 40 Jahre Weltuntergangsdiskussionen in Innovationen und in Qualität umsetzen. Das ist im Übrigen auch die einzige Chance der europäischen Wirtschaft. Vielen Dank für das Gespräch!

Interview: Andreas Dünser

„Wenn die Menschen Produkte, Werkzeuge, Häuser von Anfang an intelligenter gestalten würden, müssten sie an Dinge wie Verschwendung, Verschmutzung oder Mängel nicht einmal denken.“

2

Was bräuchte es, um die Materialien stärker in Kreisläufen halten zu können? In erster Linie benötigt es eine sortenreine Trennung der Abfälle. Zudem wäre es wichtig, bereits bei der Entwicklung neuer Produkte die Recyclingbranche frühzeitig einzubinden – um schon bei der Produktgestaltung das Thema Recycling mitzudenken.

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Gibt es Vorzeigebeispiele? Geschlossene Kreisläufe sind bei Metallen, Glas, Papier, Holz und biogenen Abfällen zu finden. Allerdings gibt es im Kunststoffrecycling noch großen Nachholbedarf – nur ca. 45% der Kunststoffverpackungen aus dem Gelben Sack werden stofflich verwertet, der Rest geht als Ersatzbrennstoff in die Verwertung.

Michael Braungart Umweltpionier

FOTO: STUDIO22.AT/ MARCEL HAGEN

Feuchtgebiet wird. Wir brauchen Systeme, die aktiv die Umwelt schützen. Wir brauchen beispielsweise Gebäude, die Luft und Wasser reinigen und anderen Lebewesen Platz schaffen. Ich rede von Gebäuden, die konkret dafür da sind, nützlich zu sein und nicht einfach weniger schädlich.

Eine Branche, die weiß, wie es um den Wertstoffkreislauf in Vorarlberg bestellt ist, ist die Recyclingbranche. Wie gut sind die Materialien, die zu Ihnen kommen? Die Qualität hat sich in den letzten Jahren weiter verbessert. Wir erkennen aber Unterschiede zwischen Gewerbe und privaten Haushalten. Gewerbliche Abfälle sind wesentlich besser getrennt, da mehr auf Kosten geschaut wird und auch Entsorgungsberater im direkten Kontakt sind. Im privaten Restmüll sind immer noch ca. 50% Wertstoffe und biogene Abfälle enthalten. Zu beachten ist, dass Fehlwürfe wie Lithium Akkus oder Chemikalien ein erhöhtes Risiko vor allem für den Entsorger darstellen.


PROMOTION

NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 20

ARBEITSMARKTSERVICE

Das Wissen über die betrieblichen Anforderungen ist die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und AMS.

Fachkräfte vermitteln

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ie Stanztech Gmbh ist ein moderner Dienstleistungsbetrieb und hat sich auf die mechanische Fertigung von Metallen spezialisiert. Bei der Suche nach qualifiziertem Personal setzt das Höchster Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit dem AMS.

KONTAKT AMS Vorarlberg Rheinstraße 33 6901 Bregenz ams.at/vorarlberg

Die Stanztech GmbH steht für Qualität, Flexibilität und Verlässlichkeit. Genau diese Kriterien sind es auch, die bei der Auswahl von neuen Mitarbeitenden zumTragen kommen. „Wir sind ein Familienbetrieb mit kleineren Strukturen. Bei uns ist der Mitarbeiter keine Nummer. Jeder ist gefordert, hat Verantwortung und kann sich als Person voll und ganz in das Unternehmen einbringen“, erzähltWayne Humpeler, Geschäftsführer von Stanztech. Der Traditionsbetrieb hat seine Absatzmärkte in ganz Europa, und die Geschäfte laufen gut. Das zeigen auch die aktuellen Investitionen in den Maschinenpark sowie der Bedarf an Fachkräften. „Wir sind laufend auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern. Aufgrund unserer Betriebsgröße ist nicht nur die fachliche Eignung wichtig, wir brauchen kreative, offene und verlässliche Leute, die sich in unser Team einbringen. Einer, der sowohl die beruflichen als auch die menschlichen Kriterien erfüllt, ist Michael Jank. Der 29-Jährige arbeitet seit Beginn letzten Jahres bei Stanztech als Zerspanungstechniker. Mit Lehrabschluss und einschlägiger Praxis ist er am Arbeitsmarkt gefragt. „Ich war in meinem alten Job nicht mehr glücklich, und so habe ich mich nach einer Alternative umgesehen.“ Dazu hat er

Stanztech-Geschäftsführer Wayne Humpeler, Michael Jank (Stanztech) und AMS-Berater Michael Hofer, v.l.n.r

Michael Jank an seinem Arbeitsplatz.

sich beim AMS gemeldet und war ziemlich überrascht, wie viele Unternehmen Interesse zeigten. „Innerhalb von einerWoche hatte ich mehrere Stellenangebote und konnte mir meinen zukünftigen Arbeitgeber aussuchen.“ Nach einem Schnuppertag fiel seine Wahl auf Stanztech. „Mir gefallen dasArbeitsklima, die vielseitige Tätigkeit und die Entwicklungsmöglichkeiten“, so Jank. Neben den attraktiven Arbeitsplätzen punktet das Unternehmen mit Sozialleistungen und Weiterbildungsangeboten. „Wenn sich jemand weiterbilden möchte, dann unterstützen wir das, beispielsweise bei der Ablegung der Meisterprüfung“, erklärt Humpeler. Zudem setzt das Unternehmen auf die Ausbildung junger Menschen. Von den 24 Mitarbeitenden im Betrieb machen derzeit sechs Burschen eine Lehre zum Zerspanungstechniker. „Wir haben eine offene Arbeitskultur, bei der die Lehrlinge gleich wichtig sind wie die langjährigen Mitarbeiter“, betont der Geschäftsführer. Bei der Vermittlung von Fachkräften schätzt er die gute Zusammenarbeit mit dem AMS. „Der regelmäßige Kontakt zu meinem AMS-Berater ist für mich besonders wertvoll. Er kennt das Unternehmen und die betrieblichen Anforderungen.“ Das bestätigt auch Michael Hofer vom AMS Bregenz, der das Unternehmen in Personalangelegenheiten betreut. „Die Zusammenarbeit basiert aufVertrauen und Offenheit. Ich kenne die Gegebenheiten im Unternehmen und schlage auch dann geeignete Arbeitskräfte vor, wenn der Betrieb aktuell kein Personal sucht. So haben sich schon einige Vermittlungen ergeben.“


PROMOTION

21 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

MERCEDES

Mercedes fahren – Steuern sparen!

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NÄHERE INFORMATIONEN FINDEN SIE AUF www.mercedes-benz.at/ transporter

it gleich drei spannenden Modellen startet Mercedes-Benz in ein wirtschaftliches Geschäftsjahr: Vito, eVito und V-Klasse als BusinessVans umgebaut, kombinieren vollen Fahrkomfort mit maximalen steuerlichen Vorteilen. Mit fünf Sitzen und einer Trennwand ab der C-Säule sind diese Modelle die optimale Kombination aus Tourer und Kastenwagen. Je nach Fahrzeuglänge misst die Laderaumfläche bis zu 2,63 m² und fasst ein Laderaumvolumen von bis zu 4,1 m³.

Mit den BusinessVan Modellen von Mercedes-Benz sparen schlaue Unternehmer gleich doppelt: Volle Vorsteuerabzugsberechtigung gepaart mit NoVABefreiung helfen beim Sparen und steigern die Wirtschaftlichkeit.

Serienmäßig hält eine fest verbaute Trennwand mit Fenster an der C-Säule Schmutz und Staub aus dem Laderaum vom Fahrgastraum fern und bietet zusätzlich Schutz vor der Ladung. Mit dem praktischen Schienensystem lässt sich Ladegut sicher transportieren.

Wirtschaftlich betrachtet, rechnen sich die BusinessVan Modelle für jedenUnternehmer durch ihrevielenVorteilewie etwa die schnellere Abschreibemöglichkeit (AfA), die Versicherungseinstufung als Nutzfahrzeug und durch keine Kürzung bei der Betriebskostenabschreibung. Auch die Angemessenheitsgrenze (Luxustangente) kommt nicht zur Anwendung. DerV-Klasse BusinessVan – schon ab € 46.310,– exkl. NoVA und Mehrwertsteuer.

Mercedes fahren – Steuern sparen!

Der neue V-Klasse BusinessVan. Vorsteuerabzugsberechtigt, LKWZulassung und keine NoVA¹. Der BusinessVan vereint perfekt Familie und Beruf und spart dank fix verbauter Trennwand sogar Steuern.

V-Klasse BusinessVan 220 d, kompakt, Doppelkabine 120 kW (163 PS), Hinterradantrieb, 5 Sitze

€ 46.310,–

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exkl. NoVA & MwSt.

Kraftstoffverbrauch V-Klasse BusinessVan kombiniert: 7,2– 8,6 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 191–226 g/km³ Steuerbefreiung gemäß § 3 Z. 2 lit. b NoVA in der Fassung vom 01.01.2020. 2 Preis gültig bis 01.03.2020. 3 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „WLTP-CO2-Werte“ i.S.v. Art. 2 Nr. 3 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen. Die Werte variieren in Abhängigkeit der gewählten Sonderausstattungen. 1

NoVA

BEF R E I T

ORSTEUER

ABZUGS

BER ECHTIGT

Schneider Automobil GmbH Autorisierter Mercedes-Benz

Vertriebs- und Servicepartner, Nutzfahrzeugcenter 6840 Götzis, Lastenstraße 57, Tel. 0 55 23/57 5 50, 6850 Dornbirn, Ludwig-Kofler-Str.1, Tel. 0 55 72/22 1 60-0, www.mbschneider.at


NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 22

MAGAZIN

ÜBERBLICK

Aktuelles aus der Wirtschaft

FOTO: MARKUS GMEINER

News. 7.115 Lehrlinge, 1.103 Neugründungen, 14.741 Pkw-Neuzulassungen – auch im vergangenen Jahr hat sich in der Vorarlberger Wirtschaft viel getan – ein Überblick.

Zahl der Lehrlinge entwickelt sich konstant Die Lehrlingsstatistik der Wirtschaftskammer zeigt eine stabile Entwicklung der Lehrlingszahlen im vergangenen Jahr: Ende 2019 standen 7.115 Lehrlinge in Vorarlberg in Ausbildung. Das entspricht einem Plus von 68 Personen (+0,96 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2018. Zusätzlich absolvieren 119 Personen ihre Ausbildung in der sogenannten Teilqualifikation. Im ersten Lehrjahr wurden 2019 2.184 neue Lehrverträge abgeschlossen, das bedeutet ein leichtes Minus von 39 Lehranfängern im Vergleich zu 2018. „Wir müssen die Lehre weiter als chancenreichen Ausbildungsweg bei den Jugendlichen und Eltern im Land positionieren, dafür müssen wir alle an einem Strang ziehen“, gibt WKV-Präsident Hans Peter Metzler die Richtung vor: „Um Begeisterung für die duale Ausbildung zu entfachen und neue Zielgruppen anzusprechen, haben wir u.a. in unserem Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft zahlreiche Projekte im Bereich Bildung und Lehre angestoßen und bereits umgesetzt.“

2019: 14.741 Pkw neu zugelassen Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen hat in Vorarlberg 2019 im Vergleich zu 2018 leicht abgenommen. „Nach dem guten Jahr 2018 wurden im vergangenen Jahr 256 Autos weniger neu zugelassen. Interessant ist, dass wir im ersten Halbjahr 2019 noch ein Minus von über zehn Prozent hatten, im zweiten Halbjahr konnte das Minus deutlich reduziert werden“, weiß Rudi Lins, Fachgruppenobmann des Vorarlberger Kfz-Handels und führt aus: „Diese Entwicklung war absehbar und ist auf neue gesetzliche Rahmenbedingungen bei der Berechnung der NoVA zurückzuführen.“ Bei den Antriebsarten der neu zugelassenen Pkw zeigt sich ein klarer Trend, wie Lins erklärt: „Neuzulassungen alternativ betriebener Pkw nahmen um fast die Hälfte (+43,3%) auf gesamt 1.254 Fahrzeuge zu, was zum überwiegenden Teil auf Benzin-Hybrid-Pkw zurückzuführen ist (+45,8% auf 665 Fahrzeuge). Ausschließlich elektrisch betriebene Pkw verzeichneten einen Zuwachs von 40,6% auf 589 Fahrzeuge.

GRÜNDERSERVICE

Vergangenes Jahr über 1.100 Neugründungen Das Gründerservice der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) zieht eine Jahresbilanz zu den Unternehmensneugründungen in Vorarlberg. Und die kann sich sehen lassen:

M Der Frauenanteil bei den Neugründungen in Vorarlberg liegt erstmals über 50 Prozent.

it 1.103 Neugründungen im vergangenen Jahr konnte nicht nur an das Rekordergebnis von 2018 angeknüpft werden. Seit den Aufzeichnungen ab 1993 hat nun auch der Frauenanteil erstmals die 50 Prozent-Marke geknackt. Rein rechnerisch wurden in Vorarlberg vergangenes Jahr bei 1.103 Neugründungen im Schnitt drei Unternehmen pro Tag gegründet. Im Spartenvergleich dominierte bei den Neugründungen auch wieder das Gewerbe und Handwerk mit einem Anteil von 39,3 Prozent – gefolgt vom Handel mit 27,7 Prozent und der Sparte Information und Consulting mit 19,2 Prozent. Laut

aktueller Motivumfrage des Gründerservice ist „Wollte lieber mein eigener Chef sein“ mit 71 Prozent der Befragten die größte Motivation zur Unternehmensgründung. „Flexibler in der Zeit- und Lebensgestaltung zu sein“ gaben 69 Prozent der Befragten an. 63 Prozent wollten schon immer selbstständig sein, für knapp 7,7 Prozent war klar, dass sie den Familienbetrieb übernehmen. 46 Prozent wollten sich durch die Selbstständigkeit ein zweites Standbein zum Beruf schaffen. Die „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ war für rund 42 Prozent in der Selbstständigkeit leichter umsetzbar. In die „Selbstständigkeit


23 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

MAGAZIN

49. Vorarlberger Bautage: Bauwirtschaft blickt dem Jahr 2020 positiv entgegen

Konjunkturbeobachtung im Gewerbe und Handwerk: Gute Stimmung

Vorarlbergs Bauunternehmer können zuversichtlich ins neue Jahr starten: Die Auftragslage im Dezember 2019 lag um 9,35 Prozent höher als im Jahr zuvor und für das erste Halbjahr 2020 wird ein weiterer Anstieg von über 10 Prozent erwartet. Mit diesen erfreulichen Aussichten konnten gestern Abend (15. Jänner) Teilnehmer aus ganz Österreich zu den 49. Vorarlberger Bautagen begrüßt werden. Während Innungsmeister Keckeis im Rahmen der Eröffnung vor allem den Wohnbau als Träger der erfolgreichen Konjunktur hervorhob, warnte er gleichzeitig vor den ersten Anzeichen einer Konjunkturschwäche und sieht Handlungsbedarf im Bereich Ressourcen und Deponien. Der Druck auf die Unternehmen erhöht sich stetig, da die Erfüllung der Aufträge wegen mangelnder Ressourcen immer schwieriger wird. Hierzu zählt auch der wachsende Bedarf an Fachpersonal, betonte Keckeis.

Positives Stimmungsbild für das 4. Quartal: Die Auftragseingänge bzw. Umsätze sind im 1. bis 3. Quartal 2019 wertmäßig stabil. Die Geschäftslage im 4. Quartal 2019 wird ausgehend vom hohen Niveau des Vorjahres als sehr positiv, jedoch etwas gedämpfter als im Vorjahresquartal (+32 Prozentpunkte) eingeschätzt. Die Unternehmen mit einem guten Geschäftsverlauf überwiegen weiterhin deutlich. Auch für das 1. Quartal 2020 zeigen sich die optimistischen Einschätzungen in einem Plus von zwei Prozentpunkten. Die Erwartungen in Hinblick auf die Auftragseingänge/Umsätze sind geringfügig besser als im Vorjahresquartal (+ 1 Prozent). Die Betriebe würden im Zeitraum Jänner bis März 2020 jedenfalls mehr Mitarbeiter einstellen – im Durchschnitt ergibt sich eine geplante Erhöhung des Beschäftigtenstandes um 2,6 Prozent. Der Personalbedarf liegt damit über dem Niveau des Vergleichsquartals des Vorjahres (+2,3 Prozent). Der Fachkräftemangel bleibt allerdings ein zentrales Zukunftsthema, sagt Spartenobmann Bernhard Feigl.

INTERNET

gedrängt“ worden zu sein geben nur noch 3,8 Prozent an, 2018 waren es noch rund 8 Prozent. Die vorliegenden Zahlen spiegeln nicht nur die gute wirtschaftliche Lage in Vorarlberg wider: Das Ergebnis spricht auch für die hohe Attraktivität des und das Vertrauen in den heimischen Wirtschaftsstandort. Erleichterungen, aber auch Bürokratie Die Pauschalierung bei der Gewinnermittlung ab 2020 bringt eine wesentliche Verwaltungsvereinfachung für Kleinunternehmer. Ebenso die Erhöhung der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmergrenze

von 30.000 auf 35.000 Euro sowie die Anhebung der Beitragsgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter auf 800 Euro. Auch die Senkung des Krankenversicherungsbeitrages von 7,65 auf 6,8 Prozent bringt eine Entlastung. Immer mehr Schwung bekommt die Digitalisierung bei Behördenangelegenheiten: Über das Unternehmensserviceportal (www.usp. gv.at) können verschiedenste Behördenmeldungen digital erledigt werden. Insgesamt bleiben aber nach wie vor viele bürokratische Schritte sehr komplex und die Belastungen hoch.

Newsportal der Wirtschaftskammer Alle Details und Informationen zu den hier präsentierten Meldungen und vielen weiteren News aus der Vorarlberger Wirtschaft finden Sie auf unserem Newsportal news.wko.at


NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 24

markt FIRMENBUCH NEUEINTRAGUNGEN

mla real GmbH, Buxera 17, 6837 Weiler; Geschäftszweig: Holding/Liegenschaftsverwaltung; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 14.11.2019; Einbringungsvertrag vom 14.11.2019; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens Norbert Schratter mit Sitz in Weiler; GF: (A) Schratter Norbert, geb. 14.04.1967; vertritt seit 07.12.2019 selbstständig; GS: (A) Schratter Norbert, geb. 14.04.1967; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 06.12.2019 – FN 524093a. FED Immo KG, Funkenweg 1a, 6911 Lochau; Geschäftszweig: Erwerb, Verwaltung, Vermietung und Verkauf von Vermögenswerten, insbesondere Immobilien; GS: (A) Fischli-Dürnberger Sarah Emilia, geb. 28.12.1981; vertritt seit 07.12.2019 selbstständig; Kommanditist: (B) Fischli Harald Albert, geb. 05.07.1954; Haftsumme € 25.000; (C) Fischli Gertrud

Emilie, geb. 08.05.1955; Haftsumme € 25.000; – LG Feldkirch, 06.12.2019 – FN 523071y. Berghotel Körbersee Schlierenzauer GmbH, Haus-Nr. 75, 6888 Schröcken; Geschäftszweig: Gastronomie; Kapital € 35.000; GesV vom 21.11.2019; Einbringungsvertrag vom 21.11.2019; Übernahme des Vermögens der Berghotel Körbersee Schlierenzauer KG (FN 11866 a) gemäß § 142 UGB; GF: (A) Schlierenzauer Ulrike, geb. 17.04.1977; vertritt seit 07.12.2019 selbstständig; PR: (B) Schlierenzauer Maria Anna, geb. 02.03.1952; vertritt seit 07.12.2019 selbstständig; GS: (A) Schlierenzauer Ulrike, geb. 17.04.1977; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (C) Schlierenzauer Franz Friedrich, geb. 15.09.1945; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 06.12.2019 – FN 523769z.

PRÜFUNG PRÜFUNG der fachlichen Eignung für das Personen- und Güterbeförderungsgewerbe Es ist vorgesehen, im April/Mai 2020 (voraussichtlich in den KW 18/19) Prüfungen über die fachliche Eignung nach dem Kraftfahrlinien- und Gelegenheitsverkehrs-Gesetz für den Betrieb von Kraftfahrlinien, das Ausflugswagen- (Stadtrundfahrten-)Gewerbe, das mit Omnibussen und Personenkraftwagen betriebene Mietwagen-Gewerbe, das Taxi-Gewerbe sowie das mit Omnibussen ausgeübte Gästewagen-Gewerbe und l nach dem Güterbeförderungsgesetz für die gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen im innerstaatlichen und grenzüberschreitenden Güterverkehr l

Anmeldung sind beizuschließen: a) Urkunden zum Nachweis des Vor- und Familiennamens, wie Geburts- und allenfalls Heiratsurkunde, b) Nachweis über die Entrichtung der Prüfungsgebühr sowie c) allfällige Anträge auf Ausstellung von Bescheinigungen auf Abdeckung einzelner Sachgebiete der Prüfung durch Abschluss einer Hochschule, einer berufsbildenden höheren Schule, durch Ablegung der Unternehmerprüfung oder sonstiger Prüfungen im Sinne der §§ 14 der Berufszugangs-Verordnungen Kraftfahrlinien- und Gelegenheitsverkehr bzw Güterkraftverkehr.

durchzuführen.

Die Prüfungsgebühr in der Höhe von 325,00 Euro ist auf das Konto des Amtes der Vorarlberger Landesregierung bei der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG in Bregenz, BIC: HYPVAT2B, IBAN: AT91 5800 0000 1003 5112, einzuzahlen.

Anmeldungen zur jeweiligen fachlichen Eignungsprüfung sind bis spätestens 12. März 2020 schriftlich beim Amt der Vorarlberger Landesregierung, 6901 Bregenz, Römerstraße 15, einzubringen. Der

Als Vorbereitung auf diese Prüfungen führt das Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Dornbirn, Bahnhofstraße 24, Schulungen durch, die jedoch nicht verpflichtend sind.

TERMINE Dienstag, 4. Februar 2020 19:00 Uhr, Raum W2 11/12, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Campus, Dornbirn Blickpunkt Wirtschaft 041 „Digitalisierung in der Produktion?“. Referent: Prof. (FH) DI Dr. techn. Robert Merz, Anmeldung unter veranstaltungen.fhv.at fhv.at Donnerstag, 20. Februar 2020 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH

Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter t 05572 55252-18 wird gebeten. Informationen unter: t 05572 55252–0, wisto@wisto.at wisto.at 28. Februar – 1. März 2020 Messequartier Dornbirn com:bau Die Messe für Architektur, Bauhandwerk, Energie und Immobilien combau.messedornbirn.at

TERMINE Mittwoch, 29. Jänner 2020 9.00 – 12.00 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg Donnerstag, 6. Februar 2020 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg Gründerworkshop Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, t 05522 305-1144 wko.at Mittwoch, 29. Jänner 2020 17.00 – 20.00 Uhr, 2. OG, Gebäude Hochschulstraße, FH Vorarlberg, Dornbirn Infoabend 2 der FH Vorarlberg Welche Studienmöglichkeiten und internationalen Angebote bietet mir die FH Vorarlberg? Für welches Studium soll ich mich entscheiden? Bei Anmeldung unter www.fhv.at/infoabend erhalten Sie vor Ort eine personalisierte Informationsmappe. fhv.at Dienstag, 4. Februar 2020 09.00 – 11.00 Uhr, Egg, Gemeindeamt Egg, Loco 873 13.45 – 15.15 Uhr, Lustenau, Rathaus, Rathausstr. 1 Donnerstag, 6. Februar 2020 10.00 – 11.30 Uhr, Dornbirn, WIFI Vorarlberg, Bahnhofstr. 24 13.30 – 14.30 Uhr, Bezau, Gemeindeamt Bezau, Platz 375 Beratungstag der SVS – Sozialversicherung der Selbständigen Sie haben Fragen zu Ihren Sozialversicherungs-Beiträgen und zur Kranken-, Pensions- oder Unfallversicherung in der Selbständigen-Sozialversicherung? Dann besuchen Sie einen unserer Beratungstage! Eine kurze vorherige Kontaktaufnahme mit unserer Landesstelle (t 050808-9911) oder Direktion.VBG@svs.at ist von Vorteil. Es ist zu empfehlen, allfällige Unterlagen und Nachweise mitzubringen. Informationen: Sozialversicherung der Selbständigen (SVS), 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, t 050808-9911, f 050808-9919, Direktion.VBG@svs.at svs.at


25 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

SERVICE

JAHRESDURCHSCHNITTLICHE INDEXERHÖHUNGEN 2001 – 2019 VERBRAUCHERPREISINDEX (VPI) % Vorj. VPI 2015 VPI 2010 VPI 2005 VPI 2000 VPI 1996 VPI 1986 VPI 1976 VPI 1966 2001 2,7 - - 102,7 108,0 141,3 219,6 385,4 2002 1,8 - - 104,5 109,9 143,8 223,5 392,3 2003 1,3 - - 105,9 111,4 145,8 226,6 397,7 2004 2,1 - - 108,1 113,7 148,8 231,2 405,9 2005 2,3 - - 110,6 116,4 152,2 236,6 415,2 2006 1,5 - 101,5 112,2 118,1 154,4 240,0 421,2 2007 2,2 - 103,7 114,6 120,6 157,8 245,2 430,4 2008 3,2 - 107,0 118,3 124,5 162,8 253,1 444,2 2009 0,5 - 107,5 118,9 125,2 163,7 254,4 446,5 2010 1,9 - 109,5 121,1 127,4 166,6 259,0 454,5 2011 3,3 103,3 113,1 125,0 131,6 172,0 267,4 469,3 2012 2,4 105,8 115,9 128,2 134,8 176,3 274,1 481,0 2013 2,0 107,9 118,2 130,7 137,5 179,8 279,6 490,6 2014 1,7 109,7 120,1 132,8 139,7 182,7 284,1 498,5 2015 0,9 110,7 121,2 134,0 141,0 184,4 286,6 503,0 2016 0,9 100,9 111,7 122,3 135,2 142,3 186,1 289,2 507,5 2017 2,1 103,0 114,0 124,8 138,0 145,2 189,9 295,2 518,1 2018 2,0 105,1 116,3 127,3 140,8 148,1 193,7 301,1 528,4 2019* 1,5 106,7 118,1 129,3 142,9 150,4 196,7 305,7 536,5 VORARLBERGER LEBENSHALTUNGSKOSTENINDEX % Vorj. VLHKI 2000 VLHKI 1996 VLHKI 1986 VLHKI 1976 VLHKI 1966 2001 2,4 102,4 109,2 142,4 222,4 388,1 2002 2,0 104,4 111,3 145,1 226,7 395,6 2003 1,5 106,0 113,0 147,4 230,2 401,8 2004 1,9 108,0 115,1 150,1 234,5 409,2 2005 2,3 110,5 117,7 153,5 239,9 418,6 2006 1,4 112,1 119,4 155,7 243,4 424,7 2007 2,1 114,5 122,0 159,1 248,7 433,9 2008 3,2 118,2 125,9 164,2 256,7 447,8 2009 0,5 118,8 126,5 165,1 258,0 450,1 2010 1,9 121,0 128,8 168,0 262,6 458,3 2011 3,3 125,0 133,2 173,6 271,4 473,5 2012 2,5 128,0 136,3 177,8 277,9 485,0 2013 2,0 130,6 139,0 181,4 283,5 494,7 2014 1,6 132,7 141,3 184,3 288,0 502,6 2015 0,9 133,9 142,5 185,9 290,6 507,2 2016 0,9 135,1 143,8 187,6 293,2 511,8 2017 2,1 137,9 146,8 191,5 299,3 522,4 2018 2,0 140,7 149,7 195,3 305,3 532,9 142,8 152,0 198,3 310,0 541,0 2019* 1,5 GROSSHANDELSPREISINDEX ** % Vorj. GHPI 2015 GHPI 2010 GHPI 2005 GHPI 2000 GHPI 1996 2001 1,5 - - 101,5 104,5 2002 -0,4 - - 101,1 104,1 2003 1,7 - - 102,8 105,9 2004 5,0 - - 107,9 111,1 2005 2,0 - - 110,1 113,4 2006 2,9 - 102,9 113,3 116,7 2007 4,1 - 107,1 117,9 121,4 2008 6,4 - 114,0 125,5 129,3 2009 -7,5 - 105,5 116,2 119,7 2010 5,0 - 110,8 122,0 125,6 2011 8,3 108,3 120,0 132,2 136,1 2012 2,4 110,9 122,9 135,3 139,3 2013 -1,1 109,7 121,5 133,8 137,8 2014 -1,9 107,6 119,2 131,2 135,1 2015 -3,7 103,6 114,8 126,4 130,2 2016 -2,3 97,7 101,2 112,1 123,5 127,2 2017 4,6 102,7 105,9 117,3 129,2 133,1 2018 4,2 106,5 110,3 122,3 134,6 138,7 2019* 0 106,5 110,3 122,2 134,6 138,6 BAUKOSTENINDEX FÜR WOHNUNGSBAU % Vorj. BKI 2015 BKI 2010 BKI 2005 BKI 2000 BKI 1990 BKI 1945 (Maculan) 2001 - - 102,1 139,7 13.464 2002 - - 103,7 141,9 13.671 2003 - - 106,4 145,5 14.027 2004 - - 111,8 153,0 14.745 2005 - - 114,3 156,3 15.065 2006 - 104,6 119,5 163,4 15.756 2007 - 109,2 124,8 170,7 16.460 2008 - 114,9 131,4 179,6 17.320 2009 - 115,6 132,2 180,7 17.426 2010 - 119,3 136,4 186,5 17.981 2011 2,3 102,3 122,0 139,5 190,8 18.391 2012 2,1 104,4 124,5 142,4 194,7 18.777 2013 1,9 106,4 126,9 145,1 198,4 19.127 2014 1,1 107,6 128,4 146,8 200,7 19.349 2015 1,6 109,3 130,4 149,1 203,8 19.643 2016 0,6 100,6 110,0 131,2 150,0 205,1 19.767 2017 3,5 104,1 113,8 135,8 153,3 212,2 20.450 2018 2,9 107,1 117,1 139,7 159,7 218,3 21.039 2019* 1,1 108,3 118,4 141,2 161,5 220,7 21.274 Quelle: Statistik Austria, Land Vorarlberg

* vorläufige Werte ** Großhandelspreisindex Basisjahr 1938 über Statistik Austria einsehbar.

Mit Jänner 2006 wurde die Berechnung eines eigenen Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung eingestellt. Um eine Kontinuität bei der Wertsicherung von vertraglich vereinbarten Beträgen zu gewährleisten, wird der Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex ab Jänner 2006 mit dem Österreichischen Verbraucherpreisindex verkettet und weitergeführt. Weitere Auskünfte: Thomas Mitterlechner, t 05522 305-356, mitterlechner.thomas@wkv.at Im Internet finden Sie uns unter: wkv.at/statistik


Lern, die Zukunft zu gestalten. Wissen Ist Für Immer. BETRIEBSWIRTSCHAFT

TECHNIK

PERSÖNLICHKEIT

SPRACHEN

Praxisorientiertes Logistikmanagement

Vorkurs - Werkmeisterschule für Bio- und Lebensmitteltechnologie

Info-Abend Coaching

Deutsch B1/B2 im Beruf

Logistik und Supply Chain Management sind wichtige Erfolgsfaktoren für jede moderne Organisation. Es zählen Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit. Teilnehmer Angehende Führungskräfte aus dem Bereich Logistik und strategischem Einkauf mit Praxis in mittelständischen und großen Unternehmen der Industrie, des Handels und der Dienstleistung. Voraussetzungen Abgeschlossene Berufsausbildung und mehrere Jahre einschlägige Berufserfahrung. Senden Sie uns bitte Ihren Lebenslauf & Ihre Nachweise der Berufserfahrung zu. Ziel Sie bekommen das nötige Rüstzeug und Wissen für ein praxisorientiertes Logistikund Supply Chain Management. Um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gerecht zu werden, erhalten Sie einen ganzheitlichen Überblick über die Unternehmenslogistik in allen ihren Facetten. Zudem werden die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Logistik sowie potenzielle E-Commerce Konzepte (b2c, b2b) praxisnah erarbeitet. Inhalt l Modul I: Einführung in die Logistik (inkl. Logistik-Planspiel) l Modul II: Logistik in Beschaffung und Produktion (inkl. Digitalisierung) l Fachexkursion (inkl. Betriebsbesichtigung) l Modul III: Neue Lösungen in Distributionslogistik und E-Fulfillment (inkl. Kamingespräch) l Modul IV: Logistiksteuerung und Erfolgsfaktoren aus der Projektpraxis l Projektarbeit

Werkmeisterschule für Berufstätige Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung Ein positiver Abschluss des Vorkurses ist Voraussetzung für die Aufnahme in die Werkmeisterschule. Voraussetzungen l Schriftlicher Nachweis des Lehrabschlusses und schriftliche Bestätigung einer Lebensmittel herstellenden oder verarbeitenden Branche l 2 Jahre Berufspraxis (Praxis während der WMS wird angerechnet) l Nachweise bei Anmeldung beilegen Inhalt Mathematik l Wiederholung des Hauptschul- bzw. Berufsschulstoffes l Bruchrechnen, Prozentrechnungen, Wurzeln l Rechnen mit Zehnerpotenzen, Abschätzungen l Einführung in den Gebrauch eines Taschenrechners l Rechnen mit Variablen l Rechnen mit Brüchen und Klammern l Proportionen und Schlussrechnungen l Einfache Gleichungen, Textgleichungen l Pythagoras, rechtwinkliges Dreieck Chemie l Grundlagen (Naturwissenschaften, Stoffe, Aggregatzustände) l Elemente, Periodensystem l Chemische Bindung (Ionen-, Atom-, Metallbindung, chemische Formeln) l Stoffmenge, Molare Masse (Atom-, Molare Masse, Molares Volumen) l Verbindungen (Oxide, Säuren, Basen, Salze) l Chemische Reaktionen Trainingseinheiten: 64 Beitrag: € 820,Ort: WIFI Dornbirn

Trainingseinheiten: 102 Beitrag: € 2.980,Ort: WIFI Dornbirn Start Lehrgang: 21.2.2020 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 22710.15

TERMINE 4.5. – 24.6.2020 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 68700.15 Lehrgangsstart: September 2020

Persönliche Beratung Margreth Amann t 05572 3894-475 amann.margreth@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Ingrid Rehm t 05572 3894-453 rehm.ingrid@vlbg.wifi.at

Coaching unterstützt Einzelpersonen, Teams und damit Organisationen in ihrer Entwicklung. Der Coach hilft Ziele zu erarbeiten, begleitet Veränderungsprozesse und fördert die individuellen Kräfte der beteiligten Personen. Voraussetzung für die kompetente Begleitung ist eine solide Methoden- und Fachkompetenz sowie die erfolgreiche Bewältigung eigener Entwicklungsprozesse. Welchen Nutzen bringen das Coaching-Kompetenztraining und die Ausbildung zum Coach? Know-how im Bereich Coaching befähigt zur professionellen Unterstützung von Veränderungsprozessen auf den Ebenen Organisationsstruktur, Gruppendynamik und Persönlichkeit. Teilnehmer entwickeln dabei fachliche, soziale und persönliche Kompetenzen durch fundierte Theorie, Selbsterfahrung und vielfältige praktische Übungen. Für wen ist die Ausbildung geeignet? Führungskräfte, (Sport-)Trainer, Kommunikatoren in Profit- und Non-Profit-Bereichen, Kommunen, Gemeinden, Berater, HR-Manager, Menschen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich, Betriebsräte, Projektleiter, Pädagogen, Lehrlingsausbilder, Selbstständige, Menschen in therapeutischen und begleitenden Berufen. TERMINE Kostenloser Info-Abend: 30.1.2020 Do 17:30 – 19:00 Uhr Ort: WIFI Dornbirn Kursnummer: 13701.15 Start: 11.3.2020 Ort: Viktorsberg (mit Übernachtungsmöglichkeit) Kursnummer: 13702.15 Persönliche Beratung Marzellina Feurstein t 05572 3894-459 feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at

Information und Anmeldung: 05572 3894-424, Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

Ihr Nutzen Sie machen sich mit typischen Situationen im Berufsalltag vertraut und erwerben die dafür notwendigen Sprachkenntnisse. Inhalt Kundenkontakt l Unternehmensstrukturen l Berufe und Aufgaben beschreiben l Ratschläge und Anweisungen verstehen und geben l Formalitäten und Regelungen l Stellenanzeigen l Anschreiben und Vorstellungsgespräche l An Besprechungen teilnehmen l Protokolle führen l Am Telefon l Beschwerden beantworten l Probleme beschreiben l Werbung l Beratungsgespräche l Termine vereinbaren und absagen l Gespräche mit Kollegen l Geräte und Waren beschreiben l Reklamationen l Qualitätsmanagement l Unfallberichte l Angebote und Bestellungen l Transportwege l Lieferbedingungen l uvm. l

Voraussetzungen Sprachlevel B1 oder höher, Einstufungstest unter wifi.at/sprachentests Trainingseinheiten: 87 Beitrag: € 624,Die Bücher müssen selbst besorgt werden. Teilzahlung möglich. Ort: WIFI Dornbirn TERMIN 27.2. – 18.6.2020 Di + Do 18:30 – 21:30 Uhr Kursnummer: 18792.15 Persönliche Beratung Carmen Holzer t 05572 3894-446 holzer.carmen@vlbg.wifi.at

WIFI Vorarlberg wifi.at/vlbg


27 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

WIFI

SOFT SKILLS AKADEMIE

Pushen Sie Ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen Wie deute ich Kommunikationssignale richtig und reagiere entsprechend darauf? Das und vieles mehr lernen die Teilnehmer der Soft Skills Akademie. Ein Info-Abend findet am 28. Jänner im WIFI Dornbirn statt.

W

Was sind eigentlich Soft Skills? Soft Skills – die „weichen Fähigkeiten“ – werden auch „soziale Kompetenz“ genannt. Sie sind jene Charaktereigenschaften und Fähigkeiten, die mit der Persönlichkeit und nicht mit dem Fachwissen zu tun haben. Neben sozialer und kommunikativer Kompetenz gehören Kritikfähigkeit, Begeisterungsfähigkeit, Stressresistenz, Teamfähigkeit und vieles mehr zu diesen Soft Skills. Wer über solche Kompetenzen verfügt, wirkt sympathisch und kompetent, ist sicher in jeder Gesprächssituation und erreicht Ziele leichter. Nachdem diese Fähigkeiten nicht unbedingt angeboren sind, gilt es, diese zu erweitern. Das WIFI Vorarlberg bietet mit der Soft Skills Akademie die Chance, erfolgreiche Kommunikationsstrategien zu erwerben und persönliche Fähigkeiten zu vertiefen. „Mein primäres Ziel war, über das Modul „Rhetorik“ einen Einstieg in diese Materie zu finden, aber auch der

FOTO: ADOBESTOCK.COM

er Karriere machen will, braucht nicht nur Fachwissen. Heute gehören auch sogenannte Soft Skills wie Teamfähigkeit oder kommunikative Kompetenzen zum Gesamtpaket. Wir brauchen diese Soft Skills tagtäglich: Wenn eine Situation aus den Fugen gerät, sind wir auf sie angewiesen – egal ob beruflich oder privat.

In der Soft Skills Akademie bekommt man nicht nur Kommunikationsfähigkeiten vermittelt.

Themenmix hat mich sehr angesprochen. Ich konnte bei mir selbst im Laufe der Ausbildung eine spürbare Verbesserung im Bereich „Rhetorik vor Publikum“ feststellen. Einerseits durch ein gesteigertes Selbstbewusstsein, andererseits auch durch zahlreiche Tipps, die ich von den hervorragenden Trainer bekam“, erklärt Absolvent Herbert Johler, Geschäftsstellenleiter im Arbeitsmarktservice Dornbirn und fügt hinzu: „Die Soft Skills Akademie kann ich allen empfehlen, die sich mit sich selbst auseinandersetzen wollen.“

Soft Skills Akademie Info-Abend: 28.1.2020 Start Lehrgang: 6.3.2020 Trainingseinheiten: 112 Beitrag: € 2.775 Beratung Marzellina Feurstein 05572 3894-459 feurstein.marzellina@ vlbg.wifi.at

TECHNIK

WIFI-Ausbildungsreihe CNC-Technik In den Werkstätten im WIFI Dornbirn stehen moderne CNC-gesteuerte Werkzeugmaschinen zur Verfügung, um die Kursteilnehmer beim Erwerben von Fachwissen in der CNC-Technik zu unterstützen. FACTS CNC-Einstiegskurs Start: 18.2.2020 CNC-Maschinenbediener - Start: 9.3.2020 CNC-Fachmann Start: 17.2.2020 Beratung t 05572 3894-468 rehm.ingrid@vlbg.wifi.at

I

m Vordergrund der WIFI-Ausbildungsreihe CNC-Technik stehen für Einsteiger und Metallfacharbeiter sowohl die praxisorientierte Vermittlung der Grundlagen und des Fachwissens, als auch das Erkennen der organisatorischen und technischen Zusammenhänge im Umfeld der CNC-Zerspanungstechnik bis hin zur Programmierung auf modernen CAD/CAM Systemen. Die WIFI-Zertifizierungsstelle zertifiziert nach den Anforderungen der weltweit gültigen EN ISO/IEC 17024.

WIFI Vorarlberg

Die Zertifizierung ist ein optimaler Nachweis, um neue oder spezialisierte Aufgaben übernehmen zu können. Der nächste CNC-Einstiegskurs startet am 18. Februar, wer sich zum CNC-Maschinenbediener ausbilden lassen will, hat ab 9. März die Gelegenheit dazu.

wifi.at/vlbg


NR. 01 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 28

service RAT & TAT: PRAXISTIPPS FÜR UNTERNEHMEN

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz hat in einem Erlass nunmehr klargestellt, wie die Betrachtung der durchschnittlich höchstzulässigen Arbeitszeit zu erfolgen hat.

KONTAKT WKV-Rechtservice Christl MarteSandholzer t 05522 305-323 marte. christl@ wkv.at wko.at

Höchstarbeitszeit: Den richtigen Durchrechnungszeitraum wählen

Vor gut einem Jahr wurde mit der Flexibilisierung der Arbeitszeiten eine zentrale Forderung der Wirtschaft umgesetzt. Es ist nunmehr grundsätzlich möglich, die Arbeitszeit freiwillig auf maximal zwölf Stunden täglich bzw. 60 Stunden wöchentlich auszudehnen. Das Arbeitszeitgesetz sieht jedoch weiterhin vor, dass die Gesamtstunden im Durchschnitt von 17 Wochen maximal 48 Stunden betragen dürfen. In einem Erlass hat das BMASK nunmehr festgehalten, dass diese Höchstgrenze ab sofort rollierend durchzurechnen ist. In der Praxis bedeutet das, dass nun unabhängig von einem vereinbarten festen (17 Wochen) Durchrechnungszeitraum wöchentlich kontrolliert wird, ob eine Überschreitung der genannten durchschnittlichen Grenze vorliegt. Durchrechnung Diese „rollierende“ Durchrechnung bedeutet, dass die Betrachtung in folgenden Zeiträumen zu erfolgen hat: 1.–17. Kalenderwoche, 2.–18. Kalenderwoche, 3.–19. Kalenderwoche, etc. Der 48-Stunden-Schnitt muss somit in jedem beliebigen 17-Kalenderwochen-Zeitraum eingehalten werden.

Sollte bei einer Kontrolle das Arbeitsinspektorat feststellen, dass vom Betrieb feste Durchrechnungszeiträume Herangezogen werden, so hat das Arbeitsinspektorat dahingehend zu beraten, dass ab sofort eine rollierende Durchrechnung zu erfolgen hat. Vor der Beratung erfolgte Übertretungen sind nur dann anzuzeigen, wenn sie in den in den Arbeitszeitaufzeichnungen festgelegten Durchrechnungszeiträumen erfolgen.


29 | NR.02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

SERVICE

RAT & TAT: PRAXISTIPPS FÜR UNTERNEHMEN

Hintergrund

Keine 200-Euro-Scheine, bitte!

Seit der Einführung der Euro-Banknoten und Euro-Münzen mit 1. Jänner 2002 sind diese – also auch 200-Euro- und 500-Euro-Scheine – in Österreich (und allen ­anderen Ländern des Euro­raums) gesetzliches Zahlungsmittel ­ nnahme und deren A darf somit grundsätzlich nicht verweigert werden.

Darf die Annahme von großen Euro-Banknoten verweigert werden?

N

ein, das ist nicht erlaubt. Die rechtliche Basis dafür ist die sogenannte „Euro-Verordnung“ der Europäischen Union über die Einführung des Euro. In ihr wird bestimmt, dass alle Euro-Banknoten und Euro-Münzen die Eigenschaft eines gesetzlichen Zahlungsmittels haben. Annahmezwang für alle Euro-Banknoten In Österreich ist im Eurogesetz festgehalten, dass seit dem 1. Jänner 2002 in der Republik Österreich auf Euro lautende Banknoten sowie auf Euro und Cent lautende Münzen gesetzliches Zahlungsmittel sind, deren Annahme grundsätzlich nicht verweigert werden darf. Zudem ist die unbeschränkte Annahmeverpflichtung für Banknoten im Nationalbankgesetz angeordnet. Darin heißt es, dass „die von der Österreichischen Nationalbank, der EZB und von den nationalen Zentralbanken der Mitgliedstaaten ausgegebenen, auf Euro lautenden Banknoten „gesetzliche Zahlungsmittel“ sind und „zum vollen Nennwert unbeschränkt angenommen werden müssen, soweit die Verpflichtung nicht in bestimmten Zahlungsmitteln zu erfüllen ist“. Es besteht also prinzipiell Annahmezwang für Euro-Banknoten und Euro-Münzen, aber kein Vertrags-

Prinzipiell besteht Annahmezwang für Euro-Banknotne und Euro-Münzen, aber kein Vertragszwang.

zwang, das heißt, es bedarf der ausdrücklichen Einwilligung beider Vertragspartner, um einen gültigen Vertrag abzuschließen. Es könnte sich also ein Verkäufer dazu entscheiden, einen Kaufvertrag nicht abzuschließen. In der Regel sollte aber der Hinweis, dass für den Verkäufer eine gesetzliche Annahmeverpflichtung besteht, zur ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung führen.

KONTAKT WKV-Rechtservice Dr. Werner Fellner t 05522 305-290 fellner.werner@wkv.at wko.at

RAT & TAT: PRAXISTIPPS FÜR UNTERNEHMEN

Krankenstand unterbricht Zeitausgleich nicht Mein Dienstnehmer ist während des Verbrauchs von vereinbartem Zeitausgleich erkrankt. Unterbricht der Krankenstand den Zeitausgleich?

D Nähere Infos zum Thema: t 05522 305-1122, rechtsservice@wkv.at

er Oberste Gerichtshof hat entschieden, dass es im Falle eines Krankenstandes während der Konsumation von vereinbartem Zeitausgleich zu keiner Unterbrechung des Zeitausgleiches kommt. Vielmehr sind die Tage des Krankenstandes weiterhin als Zeitausgleich zu werten und die Zeitausgleichsstunden gelten somit als konsumiert. Anders ist es bei einer Erkrankung während eines vereinbarten Urlaubs: Wird ein Dienstnehmer während seines Urlaubs länger als drei Tage krank, so gilt der Urlaub als unterbrochen, wenn der Dienstnehmer den Krankenstand dem Dienstgeber noch im Urlaub unverzüglich meldet und dem Dienstgeber bei seiner Rückkehr in den Betrieb umgehend unaufgefordert eine Krankenstandsbestätigung vorlegt. Während Urlaub dem Zweck der Erholung dient, soll durch Zeitausgleich, durch eine andere Verteilung der Ar-

beitszeit, vielmehr eine Annäherung der durchschnittlichen Arbeitszeit an die Normalarbeitszeit erfolgen. Erkrankt daher ein Dienstnehmer zu einem Zeitpunkt, in dem er infolge eines vereinbarten Zeitausgleiches nicht zur Arbeitsleis­tung verpflichtet ist, besteht der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes zufolge kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung und der vereinbarte Zeitausgleich gilt als konsumiert. Achtung: Dies gilt nur, wenn die Dienstverhinderung wegen Krankheit erst nach Abschluss der Zeitausgleichsvereinbarung eintritt und nicht vorhersehbar war. Steht dem Arbeitnehmer beispielsweise eine Operation bevor, kann für diesen Zeitraum kein Zeitausgleich vereinbart werden.


PROMOTION

NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 30

DONAU VERSICHERUNG

DONAU Versicherung – Ein starker Partner in Vorarlberg

I

n Vorarlberg betreuen mehr als 40 Mitarbeiter die rund 34.000 Privatkunden – regional und serviceorientiert invier Geschäftsstellen. Rund 2.700 Vorarlberger Gewerbebetriebe vertrauen auf den Schutz der DONAU. Umfassende Risikoabsicherung für KMU Kundenorientierung imGewerbebereich bedeutet für die DONAU, den Absicherungsbedarf individuell und punktgenau für das konkrete Unternehmen zu erfassen. Regional differenzierte Strategien unterscheiden die DONAU vom Mitbewerb. Gemeinsam mit Gewerbetreibenden und KMU setzt sie Maßnahmen zur besserenAbsicherung des Risikos der Betriebsunterbrechung. Weiters wird verstärkt über die Vorteile des Allrisk-Ansatzes bei Gewerbeversicherungen informiert und die Beratung zu Internetkriminalität forciert. Regionale Ansprechpartner sorgen für rasche Entscheidungen Eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Umsetzung spielt das Team zertifizierter DONAU GewerbekoordinatorInnen. Als regionale Underwriter stellen sie zusammen mit dem Außendienst qualitätsvolles Service, rasche Entscheidungen und nachhaltige Beziehungen sicher.

Die DONAU zählt zu den traditionsreichsten Versicherungen in Österreich.

Jürgen Gmeiner, Landesdirektor der DONAU in Vorarlberg: „Als Versicherung begleiten wir die KMUs nicht nur inVorarlberg auf ihrem Erfolgsweg partnerschaftlich und stehen insbesondere in schwierigen Momenten an ihrer Seite. Durch unsere aktive Beratung weisen wir darauf hin, dass der Absicherungsbedarf für KMUs sich in den letzten Jahren erheblich verändert hat. Das Umfeld ist komplexer geworden, neue Chancen entstehen und bringen ebenso neue Risiken. Die DONAU sorgt durch intensive Beratung für Risikotransparenz, bietet den entsprechenden Schutz und wir erbringen für unsere Kunden im Schadensfall rasch dievereinbarte Leistung.“ Fit für’s Internet – mit der DONAU Cyberschutz Die Internetrisiken steigen unaufhaltsam an. IT-Netzwerke werden immer öfter zur Zielscheibe schädlicher Angriffe. Heikle Informationen können leicht in falsche Hände geraten und ein falscher Klick kann Ihr Unternehmen lahmlegen. Der Verlust und die missbräuchliche Verwendung von Kundendaten und unternehmenseigenen Aufzeichnungen können enorme wirtschaftliche Schäden nach sich ziehen. Mit der DONAU Cyberschutz sind Unternehmen vor digitalen Gefahren und deren hohe finanzielle Schäden aufgrund von Internetkriminalität geschützt. www.donauversicherung.at/geschaeftskunden

KONTAKT Landesdirektor Jürgen Gmeiner j.gmeiner@donauversicherung.at


31 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

Unternehmerinnenkongress. Am 16. und 17. April 2020 findet der 6. Unternehmerinnenkongress von Frau in der Wirtschaft unter dem Motto „Die Kraft der Veränderung“ in Dornbirn statt.

MAGAZIN

FRAU IN DER WIRTSCHAFT

KRISENKOMMUNIKATION & REPUTATION

Die Kraft der Veränderung

Impulsvortrag am 18. Februar 2020

Veränderung“. In spannenden Keynotes und hochkarätigen Vorträgen geht es um die Chancen, die sich aus einem dynamischen Wandel ergeben können und vielfältige Zukunftsperspektiven, die sich dadurch erschließen werden. Diverse Betriebsbesichtigungs-Touren runden das Programm ab: • Tour 1 „Brot & Saft“: Mangold & Rauch Fruchtsäfte • Tour 2 „Licht & Architektur“: Zumtobel & Vorarlberger Architektur Institut • Tour 3 „Seilbahn & Strümpfe“: Doppelmayr & Wolford • Tour 4 „Kunst & Kunststoff“: Festspielhaus & Alpla

F

rau in der Wirtschaft Österreich richtet alle zwei Jahre den großen Businesskongress für Unternehmerinnen, Führungskräfte und wirtschaftlich interessierte Frauen einmalig in jedem Bundesland aus. Am 16. und 17. April 2020 ist Dornbirn, der Austragungsort, dann findet der 6. Unternehmerinnenkongress von Frau in der Wirtschaft – die größte Netzwerkveranstaltung mit rund 500 Unternehmerinnen aus ganz Österreich – statt. Vorschau. Das Motto lautet „Die Kraft der

Facts zum Unternehmerinnenkongress. Der Kongress mit Vorträgen, Unternehmerinnenpaneels sowie der Gala-Abend findet im Messequartier Dornbirn statt. Jetzt anmelden lohnt sich: Early Bird-Tickets gibt es ab sofort zum Preis von EUR 75,00 Euro (zzgl. MwSt.). Tipp: Am 15. April 2020 ab 18.30 Uhr findet für alle, die bereits einen Tag früher anreisen, ein Pre-Opening im Designforum im Campus V in Dornbirn statt. jungewirtschaft.at/jw/unternehmerinnenkongress/Unternehmerinnenkongress.html

Krisen kommen. Oft nicht unerwartet, aber unberechenbar. Im Rahmen eines Impulsvortrags von Frau in der Wirtschaft spricht Harald Schiffl als Experte für Krisenkommunikation.

Harald Schiffl ist Kommunikationsberater und Mitbegründer der Krisenkommunikation in Österreich. Schiffl ist einer der drei geschäftsführenden Gesellschafter von clavis Österreich.

U

mweltkatastrophen und Unfälle gehören zu den emotional herausforderndsten Krisenfällen, doch auch Standortschließungen, Streiks oder Produktionsfehler, Korruptionsfälle und Cyber Kriminalität können eine enorme „Sprengkraft“ auf das Unternehmen haben. Die gute Nachricht: Durch ein konstantes und proaktives Krisenmanagement können Folgeschäden vermieden oder zumindest eingegrenzt werden. Facts. Impulsvortrag „Krisenmanagement & Reputation sichern“ mit Harald Schiffl: • 18. Februar 2020, 19.00 Uhr • Kostenlos für alle Interessierten • Anmeldungen bis 15. Februar unter: wkv.at/events/Krisenmanagement

VERANSTALTUNGSTIPP

VIELFALTEREI … am 6. Februar 2020 Kennen Sie die bunte Berufswelt der persönlichen Dienstleister? Insgesamt acht Berufsgruppen sind in dieser Fachgruppe vertreten. Unter anderem finden sich die Tierdienstleister, Energetiker, Farb-, Typ- und Stilberater, u.v.m. wieder.

D

amit wir Ihnen das breite Spektrum an Angeboten näherbringen können, gibt es bei der VIELFALTEREI verschiedene Thementische, an denen Sie sich von den jeweiligen ExpertInnen beraten lassen können, welche Tätigkeiten hinter den Berufsbildern stecken. Nicht nur Informationsstände, sondern auch zwei spannende Vorträge mit Dr. Sperlich und ein Gewinnspiel erwarten Sie am 06. Februar. VIELFALTEREI Programm. 16.00 Uhr: Information über die Vielfalt der persönlichen

Dienstleister; 16.45 Uhr: Dr. med. Parasympathikus/Heilkräfte aktivieren, Fachvortrag mit Dr. Franz Sperlich; 17.45 Uhr: Information über die Vielfalt der persönlichen Dienstleister; 18.30 Uhr: Super Communication/Besser kommunizieren, Fachvortrag mit Dr. Franz Sperlich; 19.30 Uhr Verlosung des Gewinnspiels. Die Veranstaltung ist kostenlos. Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, bitte wir Sie um verbindliche Anmeldung unter:

wkv.at/event/2256

Die VIELFALTEREI findet am 6. Februar 2020 von 16 bis 20 Uhr im Saal der Wirtschaft im WIFI Dornbirn statt.


NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 32

MAGAZIN

INDUSTRIE

Die „ekmTecRobots“ der HTL Bregenz (Jonas Turza, 1hmb, Dominik Amann, 2bha, Tim Kornes, 2he, Genet-Elisabeth Amann, 3he, Svenja Ellensohn, 4he)

A

n dem Wettbewerb nehmen weltweit jährlich etwa 30.000 Teams mit bis zu 10 Teammitgliedern im Alter zwischen neun und 16 Jahren teil. Die Initiatoren der FLL – die amerikanische Stiftung FIRST (For Inspiration and Recognition of Sience and Technology) und die dänische Firma LEGO – wollen Kinder und Jugendliche darin fördern, wie Wissenschaftler und Ingenieure zu denken und ihre Teamfähigkeit weiterzuentwickeln. Die Lehrkräfte wollen Vorarlberger Schüler/-innen darin fördern, dass sie in Teams „etwas vorwärts bringen“: gemeinsam Ideen generieren, praktisch umsetzen und verkaufen, komplexe Probleme lösen, gemeinsam mit Wettbewerbsdruck umgehen können. Daher nimmt die HTL Bregenz seit 2008 mit dem ekmTecRobots-Team an dem herausfordernden FLL-Wettbewerb teil. Seit 2014 sist die HTL Bregenz zusammen mit Kooperationspartnern (WKV-Sparte Industrie, VEM und LSR-Vorarlberg) außerdem Organisator der FLL-Regionalmeisterschaft Vorarlberg. Dank vieler engagierter Lehrer/-innen in Vorarlberger Mittelschulen und Gymnasien - die als Coaches ihrer Schulteams oder als Juroren mitarbeiten - zählt Vorarlberg mittlerweile zu den größeren FLL Regionen in Europa. Auch mehrere Firmen aus der Vorarlberger

15 Unternehmen an einem Stand

Technikbildung. Anfang Dezember 2019 fand zum sechsten Mal die FIRST LEGO League Regionalmeisterschaft Vorarlberg in der HTL Bregenz statt.

Elektro-, Metall- und Kunststoff-Industrie unterstützen die FLL Vorarlberg als Sponsoren und mit Juroren. Beim diesjährigen Regionalwettbewerb Vorarlberg konnte sich das FIRST® LEGO® League Team der HTL Bregenz mit einer Spitzenleistung für das FIRST® LEGO® League Semifinale Österreich qualifizieren. Ein herzliches Dankeschön gilt Prof. Dipl.-Ing. Dr. Klaus Schröcker, der gemeinsam mit seiner Frau zehn Jahre für die Organisation dieser Landesausscheidung verantwortlich war.

Die Vorarlberger Lebensmittelindustrie auf der FHV Jobmesse: Stand Nr. 93 im Ausstellungsbereich Gesundheit und Soziales.

FOTOS: GERHARD HEUSS, HTL BREGENZ

FIRST Lego League Vorarlberg

FHV JOBMESSE

B

ei der Jobmesse 2020 an der Fachhochschule Vorarlberg am 24. Jänner in Dornbirn dreht sich alles um Jobs, Karriere und berufliche Neuorientierung. Am Gemeinschaftsstand der Vorarlberger Lebensmittelindustrie findest Du 15 Unternehmen auf einen Streich: Ob Bier, Pommes oder Mehl – so vielfältig wie unsere Betriebe, so unterschiedlich sind auch Deine Job-Chancen in der Vorarlberger Lebensmittelindustrie. Das Jobcluster aktuell ausgeschriebener Stellen in der VLMI unfasst heuer 16 Berufsgruppen aus 6 Fachhochschul-Studienrichtungen – von Wirtschaftsingenieurwesen bis Intermedia. Hunderte offene Stellen Alle, die auf Jobsuche sind oder sich beruflich (neu)orientieren möchten, sollten die FHV Jobmesse nicht verpassen. Denn auf Vorarlbergs größter Messe für Beruf und Karriere informieren auch heuer wieder insgesamt 115 Unternehmen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Zusammen bieten diese hunderte offene Stellen in den unterschiedlichsten Bereichen an.

FHV Jobmesse 2020

Prof. Klaus Schröcker organisierte die Landesausscheidungen zehn Jahre lang.

Wo: FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Dornbirn Wann: 24. Jänner 2020, 11:00 - 16:30 Uhr


PROMOTION

33 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

JULIUS BLUM

Blum bietet unzählige Job- und Entwicklungsmöglichkeiten. Orange ist bei Blum nicht nur eine Farbe, sondern viel mehr eine Einstellung. Ein Gefühl, das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eint.

Vereint unter einer Farbe: WORK ORANGE

W

as das genau bedeutet, zeigt der Beschlägespezialist mit seiner neuen Kampagne mit echten Geschichten aus dem Unternehmen. Beim Höchster Beschlägehersteller trifft Industrie 4.0 auf familiäre Atmosphäre, regionale Verwurzelung auf Internationalität und stete Innovation auf persönliche Kommunikation. Was auf den ersten Blick vielleicht wie ein Widerspruch wirkt, macht das Arbeiten bei Blum so besonders. DennWORK ORANGE meintviel mehr als nur die Firmenfarbe: Es ist ein Gefühl, das die „Blümler“ weltweit miteinander teilen. Die Leidenschaft, Bestehendes immer weiter zu optimieren und Neues zu erforschen.Arbeitskolleginnen und -kollegenweltweit arbeiten Hand in Hand in einem Familienunternehmen mit gelebten Werten. Als Teamplayer zum Erfolg einer weltweiten Marke beizutragen und gleichzeitig persönliche Entwicklungsmöglichkeiten zu haben, ist eine reizvolle Chance.

Vielschichtige Jobmöglichkeiten: Blum produziert und vertreibt Hightech-Beschläge für die unterschiedlichen Wohnwelten.

Zusammenarbeit in gemischten Teams Die Jobmöglichkeiten bei Blum sind so vielfältig wie die Menschen, die in Vorarlberg leben: von der modernen Hightech-Fertigung über dasQualitätsmanagement bis hin zur Forschungs- und Entwicklungsabteilung, der

Orange ist bei Blum viel mehr als eine Farbe. Es ist ein Gefühl, das die „Blümler“ weltweit miteinander teilen.

IT oderVerwaltung. Ob über eine Lehre, nach der Matura, dem Studium oder als Quereinsteiger aus anderen Berufen – auch die Wege zum Beschlägespezialist sind unterschiedlich. Jeder Mensch bringt individuelle Kompetenzen mit, die für das Familienunternehmen wertvoll sind. Als einer der größten Arbeitgeber der Region ist Blum überzeugt, dassTeams umso erfolgreicher sind, je vielschichtiger sie gebildetwerden. „Wir haben nicht nur bei unseren Projekten gemerkt, dass die Zusammensetzung aus jungen und erfahrenen sowie regionalen und internationalen Persönlichkeiten mit traditionellen und ungewöhnlichen Ausbildungswegen den Erfolg ausmacht“, erklärt Thomas Hagen aus der Personalabteilung bei Blum. Allein amVorarlberger Standort arbeiten Menschen aus 64 Nationen: „Ein offener Dialog und eine direkte Feedbackkultur sind bei uns sehr wichtig. Das gemeinsameArbeiten in digitalen Räumen und die Nutzung neuer Kommunikationskanäle ergänzen den persönlichen Austausch auch über die Abteilungsgrenzen hinaus. So können Ergebnisse einfacher gemeinsam erarbeitet und leichter miteinander geteilt werden“, informiert Thomas Hagen über die Arbeitsweise beim Blum. Und alle arbeiten gemeinsam an einem Ziel: Das Unternehmen,welches Julius Blumvor 67 Jahren in einer kleinen Werkstatt gegründet hat und mittlerweile ein Marktführer der Möbelbranche ist, weiterzuentwickeln.

KURZINFO JULIUS BLUM GMBH Herstellung und Vertrieb von Möbelbeschlägen: Klappen-, Scharnier-, Auszugsysteme und Bewegungstechnologien, unterstützt durch Verarbeitungshilfen und E-Services Produktionsstandorte: 8 Werke in Vorarlberg, weitere in USA, Brasilien und Polen Mitarbeiter: weltweit 8.000, in Vorarlberg 6.000 www.blum.com/ workorange


NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 34

MAGAZIN

Kurz notiert Was vor 100 Jahren als kleine Mosterei begann, ist heute ein innovativer europäischer Fruchtsafthersteller. Als erster Gast im neuen Jahr steht Jürgen Rauch zu einem exklusiven Austausch im Kesselhaus Bregenz zur Verfügung. Nach dem Motto „groß geworden, klein geblieben“ wird er erzählen, was das Erfolgsrezept des Fruchtsaftherstellers ist, wie man die neuen Herausforderungen am Standort und weltweit angeht und welche Bedeutung für ihn Start-ups haben. Wann: Donnerstag, 30. Jänner 2020 Wo: Kesselhaus Bregenz, Mariahilfstraße 29 Ticket: startupland.at/termin

Zertifikatsverleihung V.E.M.-Leadership Der Führungskräfte-Lehrgang der Vorarlberger Wirtschaft und Industrie wurde in mehrjähriger Arbeit von erfahrenen Persönlichkeiten aus verschiedenen V.E.M.-Unternehmen entwickelt und bereits zum 8. Mal durchgeführt. Der Lehrgang ist konzipiert für Führungskräfte, die in mindestens dreijähriger interdisziplinärer und/oder disziplinärer Führungsposition bzw. koordinativer Projekt- oder Stabsstellenverantwortung tätig waren oder sind. Zwölf Lehrgangsteilnehmer/-innen erhielten kürzlich im Rahmen einer Verleihung ihre Diplome. Für 2020 ist wieder ein Lehrgang mit vier Modulen geplant. Informationen und Beratung erhalten Sie von der Geschäftsführung der V.E.M. in der Sparte Industrie: 05522 305-226 oder huber.stefanie@wkv.at

Der Award holt herausragende Leistungen österreichischer Unternehmen in Zentralasien zum zweiten Mal auf den roten Teppich und ins mediale Rampenlicht. Nominiert sind sechs Unternehmen aus Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Wien und Vorarlberg – BERTSCHlaska hat in Usbekistan eine neue Käselinie mit einer Produktion von sieben Tonnen Käse pro Tag in Betrieb genommen. Die Erfolgstories konzentrieren sich auf die wirtschaftlich bedeutendsten Länder und größten Wirtschaftspartner Österreichs in Zentralasien, Kasachstan und Usbekistan. Die Preisträger des Silk Road Biz Award werden am 27. Februar 2020 bei der Award-Party im Rahmen einer Wirtschaftsmission in Tashkent bekanntgegeben. wko.at/vlbg/export

WKV-Personalia: Sparte Industrie Catherine Diethelm (li.) und Stefanie Huber haben wichtige Agenden in der Sparte Industrie der WKV übernommen: Diethelm ist Referentin und Fachvertretungsgeschäftsführerin der Nahrungsund Genussmittelindustrie. Zuvor war sie in Frankfurt a.M. und Hamburg im Sektor Erneuerbare Energien und bei Bachmann electronic in der Unternehmenskommunikation tätig. Stefanie Huber leitet und koordiniert als Geschäftsführerin der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie unter anderem die Fachkräfteinitiative der Sparte und Projekte wie Lego Mindstorms, den Lehrlingsball und ist in die Organisation der Ausbildungsmesse „i“ involviert. Bis Oktober 2019 war Huber Referentin der Sparte Industrie und Fachvertretungsgeschäftsführerin der Nahrungs- und Genussmittelindustrie.

Jetzt Ticket sichern: INTERACTIVE WEST 2020 Am 15. und 16. Juni 2020 ist es wieder soweit: Das Messequartier Dornbirn verwandelt sich zum bereits siebten Mal zum Hotspot der digitalen Szene. Man darf wieder gespannt sein auf brandaktuelle digitale Trends, nationale und internationale Top-Speaker, erstaunliche Geschichten aus der Welt der Start-ups und vieles mehr. Neben der bekannten Expo-Area bietet die IAW, die größte Digitalkonferenz der Bodenseeregion, wieder tolle Möglichkeiten zum Netzwerken und zur Inspiration, etwa durch frische und revolutionäre Mindsets und Ideen oder hochkarätige Masterclasses: interactivewest.at

Jetzt für den neuen Austrian Blockchain Award bewerben Heuer wird erstmals der Austrian Blockchain Award vom Austrian Blockchain Center (ABC) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) an herausragende und vorbildhafte Blockchain-Projekte aus Österreich vergeben. Ziel dieser neuen Auszeichnung ist es, die Bedeutung der Blockchain-Landschaft für Österreich zu stärken und die Exzellenz österreichischer Blockchain-Entwicklungen aufzuzeigen. Die Einreichung zum Award ist ab sofort bis 12. Februar 2020 ausschließlich online und in vier Kategorien möglich: Forschung, Wirtschaft, Vereine & Non-Profit sowie Public Sector. blockchainaward.at

FOTOS: STARTUPLAND/FREDERICK SAMS/WKV

Erstes Startupland-Frühstück im neuen Jahr

Silk Road Biz Award 2020: Nominees stehen fest


PROMOTION/MAGAZIN

35 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

VERANSTALTUNG

Neujahrsempfang des Vereins Netzwerk Logistik

Besuchen Sie uns bei den BMD INFO DAYS! Infos unter www.bmd.com

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Der Verein Netzwerk Logistik (VNL) lud seine Mitglieder exklusiv zum Neujahrsempfang in die Coworking Lounge im Campus V. Regionalobfrau West Elke Böhler (Otto Bischof Transporte) richtete ihre Begrüßungsworte an die rund 60 Gäste. Wirtschaftslandesrat Marco Tittler stellte zusammen mit VNL-Regionalvorstand Philipp Wessiak (X|vise innovative logistics) das neue Mobilitätskonzept Vorarlberg vor und präsentierte die für 2020 geplanten Maßnahmen. Ebenso wurde der neu gewählte Vorstand – bestehend aus Obfrau Elke Böhler, Philipp Wessiak, Christian Buchgraber (Alpla), Michael Dallinger (Walter Bösch), Christoph Hackl (Berger Logistik), Dominik Hartmann (Huppenkothen), Christian Hillbrand (VVV), Alexander Jankovsky (Tridonic), Gerhard Stefani (Schenker), Herbert Stöckl (Pfeiffer Holz) sowie die VNL-Netzwerkmanager, Daniela Knünz und Günter Böhler – vorgestellt. Die

Gäste bestehend aus Unternehmern, Vorständen, Supply-Chain-Managern und Führungskräften aus der Wirtschaft, darunter Christoph Jenny (WKV-Direktor), Ingmar Blum (Blum), Robert Steger (CCT Wolfurt), Michael Zimmermann und Astrid Bischof (Bischof Transporte), Marco Ortner (Collini), Christian Beer (Heron), Thomas Bischof (Servus) ließen den Abend bei Buffet, Getränken und mit guten Netzwerkgesprächen ausklingen.

Alexander Jankovsky, Philipp Wessiak, Elke Böhler und Marco Tittler.

VNL-Vorstand.

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Der Amarok verfügt über einen kraftvollen V6-TDI-Motor mit 580 Nm. Außerdem bietet er den zuschaltbaren oder permanenten Allradantrieb 4MOTION mit Offroad-ABS und die breiteste Ladefläche seiner Klasse. Wählen Sie jetzt Ihr Wunschfahrzeug und nützen Sie noch den Steuervorteil für die Abschreibung bis Ende Juni. Greifen Sie schnell zu. Für Unternehmer Vorsteuerabzug möglich! www.vw-nutzfahrzeuge.at *Bei Kauf eines Amarok erhalten Sie € 1.500,– Pickup-Bonus. Gültig bei Kauf und Zulassung bis 28.02.2020 bzw. solange der Vorrat reicht. Nur bei teilnehmenden VW Betrieben. Der Bonus ist ein unverbindl. empf., nicht kart. Preisnachlass inkl. MwSt. und NoVA und wird vom unverbindl. empf., nicht kart. Listenpreis abgezogen. Nähere Infos bei teilnehmenden VW Betrieben. Verbrauch: 8,1 – 8,8 l/100 km, CO2-Emission: 212 – 266 g/km. Symbolfoto.

FOTOS: VNL/KNÜNZ


NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 36

unternehmen ERÖFFNUNG

Sparkasse fördert Musikschule

denn’s Biomarkt jetzt auch in Vorarlberg

Die Sparkasse Bludenz unterstützt die Musikschule beim Ankauf von Instrumenten. Diese werden dann an Schüler weitervermietet. „Wir brauchen Instrumente in unterschiedlichen Größen, um die ersten Jahre sinnvoll gestalten zu können. Das Instrument „wächst“ gleichsam mit“, freut sich Musikschuldirektor Thomas Greiner. Christian Ertl konnte kürzlich eine neue Kinderklarinette an die Städtische Musikschule übergeben.

Auch im neuen Markt bekommen die denn’s Kunden alles, was sie für ein nachhaltigeres Leben brauchen. Mit über 6.000 Artikeln bietet der Biomarkt eine Vielfalt an täglich frischem Obst und Gemüse,Backwaren, Milchprodukten, Käsespezialitäten, Wein, Fleisch und Fisch in Bio-Qualität sowie Produkte für die vegane, gluten- und laktosefreie Lebensweise. Neben der großen Auswahl an Bio- Lebensmitteln findet man zudem Naturkosmetikprodukte, ökologische Haushalts-

produkte und mehr! Der denn’s Biomarkt in Bregenz ist der erste Markt in Vorarlberg. Er bietet auf einer Verkaufsfläche von 455m² ein angenehmes und modernes Einkaufserlebnis. Für die Anfahrt mit dem PKW sind zahlreiche Parkplätze vorhanden. Zudem befindet sich die Busstation Bregenz City Tunnel in unmittelbarer Nähe des Marktes. Mit der Neueröffnung wurden vierzehn Arbeitsplätze geschaffen. denns.at

HENN & DUPONT

Gemeinsame Innovation Der Autozulieferer HENN bewies gemeinsam mit seinem Kooperationspartner DuPont auf der K2019 Messe in Düsseldorf, der bedeutendsten Messe der Kunststoff- und Kautschukindustrie, der gesamten Welt sein Innovationspotenzial. Das Vorarlberger Unternehmen und DuPont erregten viel Aufmerksamkeit mit ihren gemeinsam ausgearbeiteten Lösungen und Produkten für die Kühlung von Elektrofahrzeugbatterien und Motoren. henn.at

FOTO: SPARKASSE BLUDENZ, DENN‘S, HENN

BLUDENZ

Freut sich auf die neue Aufgab: das Team der Marktleitung von denn‘s Bregenz.

PEOPLE‘S AIR GROUP

Ab St.Gallen-Altenrhein in die Sommerferien People‘s präsentiert ihre Sommerziele. Ergänzend zum Linienverkehr Altenrhein-Wien bietet die Regionalfluglinie People’s auch in diesem Jahr zusätzlich zehn Sommerdestinationen an.

Auch in diesem Jahr kann man ab St.Gallen-Altenrhein in die Ferien fliegen. Während den Monaten April bis Oktober bietet People’s gemeinsam mit den Reiseveranstaltern Rhomberg Reisen und High Life Reisen beliebte Urlaubsziele ab Altenrhein an. Die Geschäftsleitung der People’s Air Group gibt weiter bekannt, dass neu nebst Mallorca, Sardinien & Kroatien noch weitere Nur-Flug Angebote ins Programm aufgenommen wurden. So besteht neu auch die Möglichkeit nur den Flug nach Menorca, Kalabrien,

Kefalonia und Preveza direkt bei People’s zu buchen. Wer ein Rundum-Sorglos Paket bevorzugt wird bei den Reiseveranstaltern High Life Reisen und Rhomberg Reisen fündig. Pauschalangebote für die Reiseziele Mallorca, Sardinien, Kroatien, Ibiza & Neapel werden von High Life Reisen angeboten. Rhomberg Reisen hat Menorca, Kefalonia, Kalabrien, Epirus & Lef-kas im Produkt-Portfolio. peoples.ch


37 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

UNTERNEHMEN

GOLDBECK RHOMBERG

Neuer Geschäftsbereichsleiter Schweiz Wolfgang Schmid verantwortet zukünftig Logistik und Großprojekte des Industriebauspezialisten in der Schweiz. Neuer Geschäftsbereichsleiter für Logistik und Großprojekte der Goldbeck Rhomberg AG: Wolfgang Schmid.

Neues Jahr, neuer Bereichsleiter: Beim Industriebauspezialisten Goldbeck Rhomberg in St. Gallen hat Wolfgang Schmid seinen Dienst angetreten. Der Immobilienfachmann, der am Schweizer Markt schon seit 13 Jahren aktiv ist, soll vor allem den Bekanntheitsgrad des Spezialisten für elementiertes Bauen mit System in der Schweiz erhöhen. Der 47-jährige Schmid hat Betriebswirtschaft in Wien studiert und anschliessend in Basel sein Diplom als Immobilienökonom absolviert.

LEHRE

FOTOS: SPAR, GOLDBECK RHOMBERG AG

80 freie Lehrstellen bei SPAR Vorarlberg warten auf motivierte Jugendliche

SPAR, der größte private österreichische Lehrlingsausbildner, ist wieder auf der Suche nach Nachwuchs. In Vorarlberg warten 80 Lehrstellen in 14 verschiedenen Lehrberufen darauf, besetzt zu werden.

D Ich zeig was ich kann. Als Lehrling bei SPAR“ – das ist das Motto der derzeit über 2.300 SPAR-Lehrlinge in Österreich.

ie SPAR Österreich-Gruppe ist ein stark wachsendes Handelsunternehmen und bietet einen sicheren Arbeitsplatz sowie zahlreiche Karriere-Chancen. Das Unternehmen vergibt auch in diesem Jahr wieder 700-900 Lehrplätze von Vorarlberg bis ins Burgenland. Bei SPAR Vorarlberg sind es im neuen Jahr 80 Lehrplätze. Wer Freude am Kontakt mit Menschen hat und offen für Neues ist, ist hier genau richtig. Goodies während und Aufstiegschancen nach der Lehre gibt es genug. Viele Benefits für Jugendliche SPAR-Lehrlinge erwartet eine Überzahlung der Lehrlingsentschädigung, Prämien und bei guten Leistungen der gratis B-Führerschein. Um die Lehre noch attraktiver zu machen, hat sich SPAR wieder dazu entschlossen, die Lehrlingsentschädigung anzuheben: Ab 1.9.2020 beträgt die Lehrlingsentschädigung für das erste Lehrjahr 750 Euro, für das zweite Lehrjahr 950 Euro und für das dritte Lehrjahr 1.250 Euro. Darüber hinaus zahlt SPAR zusätzlich zur Lehrlingsentschädigung bei tollen Praxis-Leistungen je nach Lehrjahr bis zu 140 Euro pro Monat dazu.

Für gute Berufsschulzeugnisse winken sogar Prämien von bis zu 218 Euro im Jahr. So können sich Jugendliche während ihrer Lehrzeit über 4.500 Euro dazuverdienen. Wer in dieser Zeit außerdem gute Praxis-Beurteilungen und in der Schule Vorzugszeugnisse erhält, bekommt von SPAR den B-Führerschein bezahlt. Bei SPAR, INTERSPAR und Hervis in Vorarlberg können Jugendliche aus 14 verschiedenen Lehrberufen ihren Traumberuf wählen und in einem tollen Team lernen was es heißt, Verantwortung zu übernehmen, eigenes Geld zu verdienen und Erfolg zu haben. Ob im Einzelhandel, der Gastronomie, in der Bäckerei oder in der Logistik – Jugendliche haben im regional fest verankerten Unternehmen Top-Chancen auf einen sicheren Job, zu dem niemand weit pendeln muss.


PROMOTION

NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 38

MOBILFUNK

OFFENES VERFAHREN

Funktechnik Meisterbetrieb in Vorarlberg: Motorola - Hytera Kenwood. www.mobilfunktechnik.at Tel. 05574 82718

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extra

„Die Ausbildungen im Bereich Sicherheit sollen die heimischen Unternehmen bestmöglich unterstützen.“ Remo Hagspiel WIFI-Bereichsleitung Technik

SICHERHEIT & BRANDSCHUTZ

FOTO: THINKSTOCK

Sicherheit ist Trumpf

Wenn es um den Schutz von Leben, Gesundheit, Besitz und Gütern sowie auch der Umwelt geht, braucht es vor allem auch verlässliche Ausrüstung, Infrastruktur und Know-how.

Immer „brandaktuell“: Die Themen Sicherheit und Brandschutz. Fortschrittliche Brandmelde- und Löschanlagen, bauliche Maßnahmen und Baustoffe, aber auch bestens geschultes Sicherheitspersonal, reibungslose Abläufe im Notfall samt entsprechender Bewusstseinsbildung sind nur ein paar wenige Aspekte der äußerst vielschichtigen Thematik. In Vorarlberg gibt es eine Reihe von Unternehmen und Dienstleistern, die sich mit viel Erfahrung und Kompetenz einen Namen gemacht haben. Sie haben höchste Qualitätsansprüche in Sachen Sicherheit und Brandschutz. Die richtigen Maßnahmen wie sinnvolle und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Brandschutzvorkehrungen sind ebenso wichtig – und im Notfall entscheidend – wie eine breit angelegte Bewusstseinsbildung und individuelle Beratung auf Augenhöhe. Denn ein Brand ist mitunter nicht nur die größte Gefahr für Menschenleben. Es stehen auch Sachwerte und ganze unternehmerische Existenzen auf dem Spiel. Sichere Arbeitsbedingungen sind deshalb Prioritätsthema, weil der Arbeitgeber für die betriebliche Sicherheit im Unternehmen und in den Arbeitsstätten verantwortlich ist. Die Schutzmaßnahmen müssen deshalb unabhängig von Art und Größe des Betriebes im eigenen Interesse Chefsache sein. Im WIFI starten in den kommenden Wochen verschiedene Veranstaltungen in diesem Bereich.

Grundbegriffe der Sicherheitstechnik kennen und erwerben so das notwendige Wissen für die praktische Tätigkeit als SVP. Die Sicherheitsvertrauensperson unterstützt den Arbeitgeber bei der betrieblichen Unfallverhütung, Einhaltung der Arbeitnehmerschutzvorschriften und macht auf mögliche Gefahren aufmerksam. Die nächste Ausbildung startet am 18. März bzw. am 27. Mai im WIFI Dornbirn.

Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson Die SVP-Verordnung schreibt für Sicherheitsvertrauenspersonen eine verpflichtende fachliche Ausbildung von mindestens 24 Lehreinheiten zu je 50 Minuten vor. Im Rahmen der Ausbildung lernen die Teilnehmer die

KONTAKT

Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten Im WIFI-Seminar „Der Brandschutzbeauftragte“ werden die Grundlagen für die praxisbezogene Durchführung des Betriebsbrandschutzes vermittelt. Es gilt als Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten (inklusive Brandschutzwart) gemäß der technischen Richtlinie. Zusätzlich werden praktische Löschübungen mittels Löschtrainer durchgeführt. Das Seminar hat 24 Trainingseinheiten, der erste Kurs startet am 4. Mai im WIFI Hohenems, ein weiterer findet im Mai statt.

Nadine Baumann T 05572 3894-469 baumann.nadine@ vlbg.wifi.at


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SIEMENS

Perfekte Orte in Vorarlberg Siemens in Vorarlberg steht mit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für technische Höchstleistungen, Innovationen, Qualität und Zuverlässigkeit. Die bei den Kunden in Vorarlberg installierten Systeme unterstützen täglich die Industrie, Wirtschaft, Gemeinden und die Menschen. Heute sind in nahezu jedem der Vorarlberger Top-Unternehmen Siemens Anlagen, Produkte, Lösungen und Dienstleistungen zu finden.

MARCEL HALTMEIER, LEITUNG SMART INFRASTRUCTURE IN VORARLBERG.

Sicherheit und Schutz zählen zu den wichtigsten Grundbedürfnissen der Menschen. Durch maßgeschneiderte Lösungen,realisiertvonunserenstarkenTeams,schaffen wir mit bestem Know-how inVorarlberg perfekte Orte für die Menschen – in verschiedensten Gebäuden, ob für Schulen, Krankenhäuser oder Museen.

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KONTAKT Siemens AG Österreich Niederlassung Bregenz Josef-Huter-Straße 6 6900 Bregenz siemens.at/bregenz

as einen perfekten Ort zum Lernen ausmacht, zeigt zum Beispiel die hochmoderne Schule am See in Hard. Nach nur zwei Jahren Bauzeit wurde sie eröffnet. Nicht nur die motivierten Schüler sind schlau, Siemens hat dafür gesorgt, dass auch das Gebäude ziemlich intelligent ist. Es war eines der größten Infrastrukturprojekte in Vorarlberg und das größte überhaupt in der Geschichte der Marktgemeinde Hard. Es gibt einige Extras in der neuen Schule, ganz in der Nähe vom Bodensee. Das beginnt bei der Brandmeldeanlage, die nicht einfach nur Brandalarme weiterleitet,siekommuniziertauchkomplettselbstständig mit der installierten Gebäudetechnik. Die Interaktionen und Szenarien sind untereinander abgestimmt und verknüpft.Wenn beispielsweise in einer Klasse ein Brandalarm ausgelöst wird, fahren sofort alle Markisen des Gebäudes hinauf, damit die Feuerwehrvon außenin die Klassensieht. Das Licht wird auf 100 Prozent Stärke erhellt, damit die Gebäuderäumung sicher durchgeführt werden kann. Die Lüftung stellt sich aus, um keinen Brandrauch zu verschleppen. Alle Fluchtwege werden ideal beleuchtet. Die Beschallungsanlage, die je nach Evakuierungsfall und Szenerie die voreingestellten Anweisungen durchgibt, wird ebenfalls angesteuert. Die komplexe Steuerung wurde dabei keineswegs über teure Verkabelung und aufwändige

Kabeltrassen realisiert – moderne Kommunikationsschnittstellen ermöglicheneinfachste Kommunikation mit minimalem Verkabelungsaufwand. Aber nicht nur Gebäude die neu errichtet werden, können von modernster Gebäudetechnik profitieren. Ein Museum, das einerseits mit einer exquisiten Kunstsammlung, ausgehend vom 19ten Jahrhundert bis hin zur frühen Moderne, überrascht und andererseits mit einer breit gefächerten Naturausstellung, anfangen bei Wildtieren über Vögel und Schmetterlinge bis hin zu Mineralien und Fossilien, begeistert: Das ist die Arche Noah – Sammlung Kunst und Natur im Bäumler-Park Hohenems in Vorarlberg. Sowohl der Bäumler Park, der größteGewerbeparkVorarlbergs,wie auch das Museum verfügen heute über eine hochmoderne Gebäudetechnik. Siemens Smart Infrastructure hat auch hier mehrere intelligente Systeme miteinanderverbunden. So sorgen ein Einbruchmeldesystem, ein Objektüberwachungssystem mit Laserscanner für den Annäherungsschutz an Gemälde, sowie eine RFID-Diebstahlsicherung für die Sicherheit im Gebäude. Dazu kommen eine Videoüberwachungsanlage mitvielen Kameras, eine Zutrittskontrollanlage für alle Zugänge im Museumsbereich und eine Evakuierungs- und Beschallungsanlage. Die bestehende Brandmeldeanlage im gesamten Gewerbepark wurde modernisiert und im Museumsbereich wurden intelligente Rauchansaugsysteme zur frühestmöglichen Brand-Detektion installiert, um die kostbaren Werke zu schützen. Alle installierten technischen Anlagen wurden auf einem System visualisiert. Dies erleichtert die Bedienung für die Mitarbeiter der Haustechnik, ermöglicht dem Facility Management aber auch einen einfachen Überblick über alle Systeme. Damit für alle der Blick auf dasWesentliche bleibt: die Kunst und die Natur. Am Wichtigsten ist es jedoch, Menschen zu schützen, die besondere Hilfe benötigen oder in Extremsituationen sind. Damit sich Ärzte und Pflegepersonal auf die Menschen im Krankenhaus konzentrieren können, unterstützen technische Systeme von Siemens einen reibungslosen Betrieb. In Großkrankenhäusern sind viele verschiedene medizin- und gebäudetechnische Anlagen installiert. Die meisten davon müssen individuell überwacht, bedient und gewartet werden. Das Landeskrankenhaus Feldkirch in Vorarlberg hat gemeinsam mit Experten von Siemens Vorarlberg ein Projekt gestartet, um diese Vielfalt zu reduzieren, sie über eine einheitliche Bedienoberfläche zu visualisieren und die auflaufenden Daten über eine Standardschnittstelle an das computergestützte Facility Managementsystem weiterzugeben. Integrationsplattform ist das offene Gebäudeautomationssystem Desigo CC von Siemens. Mit dieser Integration erschließen sich dem Betreiber nicht nur erhebliche Einsparpotenziale an Energieund Betriebskosten, sondern auch eine Verbesserung der Sicherheit im Bereich Hygiene, Evakuierung, Zutrittskontrolle und Brandschutz.


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on der schlichten Betriebsraumtüre aus Stahlblech bis hin zu ausgefeiltenGanzglasanwendungen, textilen Brandschutzvorhängen, Rauchschürzen oder großflächigen Torelementen sind den technischen Möglichkeiten kaum Grenzen gesetzt. Durch die spezialisierte Zargenfertigung können auch in diesem Bereich Sonderwünsche und Spezialdetails umgesetzt und damit verschiedenste Wandanschlüsse optimal hergestellt werden.

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Die Elemente werden in verschiedenen Brandschutzklassen von E30 bis E120 bzw. EI30 bis EI90 und in individuellen Abmessungen angeboten. Dabei werden auch die Anforderungen der geltenden Rettungsund Fluchtwegnormen selbstverständlich mit integriert. Die Spezialisten von ZARGEN-BÖSCH sind mit ihrer langjährigen Erfahrung in allen Bereichen um optimale Lösungen bemüht. So werden Brandabschlüsse in Förderanlagen, Brandschutztore in Industrie- und Gewerbeanwendungen genauso individuell umgesetzt, wie Abschlüsse in öffentlichen Gebäuden, Einkaufszentren oder Bürobauten. Die individuelle Ausführung, verbunden mit perfekter Oberflächenqualität durch die eigene Pulverbeschichtungsanlage und vor allem flexiblen Lieferzeiten ergibt sich die bewährte ZARGEN-BÖSCH-Flexibilität und Qualität auf der ganzen Linie. Doch das beste Brandschutzelement ist nur so gut wie dessen Pflege und Instandhaltung. Deshalb bietet ZARGENBÖSCH auch Wartungsarbeiten und Funktionskontrollen ihrer Brandschutzelemente an, damit im Fall der Fälle nichts dem Zufall überlassen wird und Ihre Brandschutzelemente ihre Funktion zum Schutz von Personen und Infrastruktur perfekt erfüllen können.


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Protection matters Nur ein geschützter Ort ist ein perfekter Ort. #CreatingPerfectPlaces

Wir verbringen rund 90 Prozent unseres Lebens in Gebäuden. Ganz gleich, wo wir uns befinden, ob in Schulen, Bürogebäuden, Krankenhäusern oder Flughäfen: Dass wir uns geschützt fühlen, hat oberste Priorität. Brandschutz spielt dabei eine besondere Rolle, denn die Folgen eines Feuers sind gravierend. Um Menschen, Werte und Geschäftskontinuität zu bewahren, brauchen Sie die richtige Technologie. Wenn Sie schützen, was wichtig ist, ist es umso wichtiger, wie Sie es schützen. Verwandeln Sie Ihre Gebäude in perfekte Orte – mit unseren Brandschutzsystemen. Bei der Planung und Ausführung unterstützt Sie das Team von Siemens Vorarlberg gerne!

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„Die heimischen Hersteller und Händler können mit Arbeits- und Schutzbekleidung bester Qualität aufwarten. Dabei muss nichts unbequem oder unpraktisch sein.“

BERUFS- & SCHUTZBEKLEIDUNG

Auf die „Montur“ kommt es an

Ob in der Küche, bei der Feuerwehr, im Wachdienst, im Büro oder bei der Forstarbeit: Die richtige Berufs- und Schutzbekleidung ist das Um und Auf.

Für einen kurzen Augenblick abgelenkt, im Nächsten schon im Krankenwagen? Laut aktueller Unfallstatistik der AUVA wurden im Jahr 2018 insgesamt 93.928 Arbeitsunfälle von Erwerbstätigen verzeichnet. Die häufigsten Unfallursachen waren der „Kontrollverlust“ über Maschinen, Transportmittel und Werkzeuge oder „Sturz und Absturz“. Viele Zwischenfälle gehen glücklicherweise glimpflich aus, was aber sicherlich auch auf den Einsatz hochwertiger und verlässlicher Berufs- und Arbeitskleidung zurückzuführen ist. Nicht nur aufgrund gesetzlicher Vorgaben, sondern auch zum Wohl der Mitarbeitenden ist es daher ratsam, stets auf die genaue Einhaltung von Regeln in Sachen Berufs- und Schutzbekleidung zu achten. Denn sogar – oder gerade – die routinierten Mitarbeitenden unterschätzen im Arbeitsalltag oftmals Gefahrenquellen. Die richtige „Montur“ ist das deshalb das Um und Auf. Höchste Qualität – (stil)-sicher für jeden Bereich Egal, ob bei Straßenarbeiten oder im Umgang mit Metallen und Chemikalien: Ein guter Arbeitsschutz kann Unfällen, Berufskrankheiten oder bleibenden Schäden vorbeugen. Sicherheitsschuhe, Warnschutzbekleidung, Schnittschutzhosen, Multinormbekleidung, Flamm- und Schweißerschutz, Overalls oder Schutzbrillen: Die Liste an Kleidung für spezielle Anforderungen ist lang. Die heimi-

schen Hersteller und Händler können mit Arbeits- und Schutzbekleidung bester Qualität aufwarten. Dabei muss nichts unbequeme oder unpraktisch sein: Bequeme und vor allem hochwertige Materialien sind nicht nur atmungsaktiv oder schützen vor jedem Wetter – sie sorgen auch für den richtigen Wohlfühlfaktor. Außerdem fallen viele Teile modisch aus und passen dennoch stilsicher zu den verschiedenen Berufen – auch in Sachen Zunft- und Traditionsbekleidung.


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GEDIAS

Vielfältiges Sortiment Wer nach hochwertiger Arbeitskleidung, Werbetextilien und Werbeartikeln sucht, der ist bei Gedias in Lustenau, Morgenstraße 1 am richtigen Ort!

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Die Bekleidung und Schuhe entsprechen den neuesten Normen.GroßenWert legtGedias auf die Nachhaltigkeit, ein Großteil der Bekleidung ist Fair Trade zertifiziert und aus ÖKO-Baumwolle hergestellt. Mechanischer Stretch, dem Körper angepasste Schnitte, sorgen für einen äußerst angenehmen Tragekomfort. Arbeitskleidung ist mittlerweile auch alsOutdoor Bekleidung bestens geeignet, dafür sorgen die modischen Schnitte und die neuesten Technologien.

Montag bis Freitag von 14 bis 17:30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung.

Werbetextilien, ausgestattet mit Kundenlogos, sowie Werbeartikel aller Art runden das Sortiment ab, damit die Kunden alle verkaufsfördernden Produkte, welche die Werbebotschaft nach außen tragen sollen, aus einer Hand bekommen können.

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ei Gedias finden Sie Arbeitsbekleidung für jeden Arbeitsbereich,wie Industrieunternehmen, Handwerk, Baufirmen, Gastronomie usw. Zum Gesamtpaket gehören natürlich auchArbeitsschuhe aller Sicherheitsstufen, sowie HiVis-, Regen- und Winterbekleidung.

Ausgezeichneter Service Viele Bau- und Industrieunternehmen, Handwerker, Bergbahnen und auch die Gastronomie gehören mittlerweile zu den zufriedenen Kunden. Dies nicht nur Dank des überzeugenden Sortiments, sondern auch durch den hervorragenden Kundenservice mit persönlicher Beratung. Sind Sie auf der Suche nach Arbeitskleidung, Kundenoder Mitarbeitergeschenken? DasTeam von Astrid Gehrer freut sich, Sie fachkundig zu beraten.

KONTAKT Gedias GmbH Morgenstrasse 1 A-6890 Lustenau Telefon +43 5577-21315 Mobil +4369918178044 info@gedias.com www.gedias.com

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45 | NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

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steht euch allen gut Unser Waibel Außendienst berät Sie gerne persönlich und vor Ort. Auch in unserem Shop in der Treietstrasse 11 in Klaus sind Sie jederzeit willkommen und können unsere Produktauswahl auch vor Ort anschauen. Mo bis Fr 7.30 – 12 Uhr, 13.30 – 18 Uhr und Sa 8 – 12 Uhr office@waibel.at | T +43 5523 62 34 6 | waibel.at WAIBEL WORKWEAR

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NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 46

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Nicht nur ein Helm, sondern professioneller Kopfschutz Der menschliche Kopf besitzt äußerst sensible und verletzungsanfällige Bereiche – er gilt nicht grundlos als der schützenswerteste Körperteil des Menschen.

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enn wir auf der Baustelle stürzen, uns stoßen oder etwas Schweres auf uns herabfällt, ist das Verletzungsrisiko des Kopfes immens.

Mit dem Protos Integral (altgriechisch „Der Erste“), hat Pfanner in über zwanzig Jahren Entwicklungsarbeit eine Schutzlösung auf den Weg gebracht, die Kopf-, Gehör-, Gesichts- und Nackenschutz vereint und eine nützliche Hinterlüftung zwischen Innen- und Außenschale bietet. Das »Integral«-System ist so aufgebaut, dass es schnell und unkompliziert bedient werden kann, was gerade auf der Baustelle einen wichtigenVorteil bringt. Hinzu kommt, dass Pfanner mit »Protos« einen Kopfschutz geschaffen hat, der sich individuell anpassen und mit Zusatzfunktionen ausstatten lässt, um möglichst viele Einsatzvarianten zu bieten.Aufgrund der Zertifizierung nach EN 397, EN 12492, EN 1077 und EN 1078 ermöglicht der „Protos“ in all seinen Modell-Varianten bestmöglichen Schutz. Stöße und Einwirkungen von außen werden gleichmäßig auf die Außenschale verteilt und können deshalb besser vom Material abgefedert werden. Das Integral-System kann außerdem innerhalb von Sekunden für Industrie, Forst, Baumpflege, Rettungs- und Klettereinsätze angepasst werden. Extrem großer Nachfrage nach Funkkommunikationen auf Baustellen wird die Firma Pfanner mit dem Protos BT-COM Kommunikationssystem

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gerecht. Hier können bis zu vier Geräte miteinander über Bluetooth verbunden werden. Eine Kommunikation ist möglich, ohne dass man ein Funkgerät in der Hand hält. Dank der einfachen Bedienbarkeit und des leichten Gewichts ist die Nachfrage bei den Benutzern sehr groß.

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PROTOS® INTEGRAL INDUSTRY Egal ob Hoch-, Tief-, oder Straßenbau, Kanal- und Tunnelarbeiten sowie andere industrielle Tätigkeiten – wenn dem Kopf Gefahr droht, ist der richtige Schutz nach EN 397 unabdingbar. Der Protos® Integral Industry wurde für diesen täglichen Einsatz und darüber hinaus entwickelt. Nicht gekannter Tragekomfort und Sicherheitsstandards schützen den Kopf besser als je zuvor. Durch das modulare Prinzip kann der Protos® Integral Industry auch jederzeit für weitere Einsätze aufgerüstet werden. Speziell für den Industriebereich ist eine Identifikation anhand des Kopfschutzes unabdingbar. So gibt es den Protos® Integral Industry in 8 verschiedenen Grundfarben, sowie mit unterschiedlichen Farbfolien.

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DIE VORLETZTE

apropos BLICKPUNKT

ZU GUTER LETZT

Fragen über Fragen über Fragen...

FOTO: LAND VORARLBERG

A. fährt mit dem Auto in 25 Minuten von der Haustüre in Hohenems zum Arbeitsplatz nach Hard. Der Zug braucht genau 21 Minuten, allerdings von Haltestelle zu Haltestelle.

Die Tabakfabrik Linz ist von derZigarettenerzeugung zum Zentrum der Kreativwirtschaft und Digitalisierung geworden: Eine Entwicklung, die speziell für den Campus V in Dornbirn interessant ist – dort treffen sich Lehre, Forschung, Innovation und Kreativität in einem vernetzten Umfeld. Unter der Leitung von Landesrat Marco Tittler und Dornbirns Bürgermeisterin Andrea Kaufmann besichtigten u.a. Vertreter/-innen von WKV, WISTO, IV dieTabakfabrik Linz, die als „Leuchtturm der oberösterreichischen Kreativwirtschaft gilt.

AUSTAUSCH

FOTO: VLK/MICHELI

Netzwerktreffen der Radhändler Der Radhandel ist eines der Aushängeschilder des „Radlandes Vorarlberg“, das wurde beim zweiten Radhandel-Austauschtreffen deutlich. Branchensprecher Berchtold: „Von der Kooperation im Radverkehr profitieren alle.“

Laut einer Studie des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus schafft der Fahrrad-Einzelhandel österreichweit 1.100 Arbeitsplätze und erzielt eine Wertschöpfung von rund 109 Millionen Euro. Beim zweiten Radhandel-Austauschtreffen diskutierten rund 35 Branchenvertreter mit Landesrat Johannes Rauch. Es wurden Kooperationsmöglichkeiten besprochen, aber auch Fragen rund um Förderungen, den E-Bike-Boom und die Ausbildung des Fachpersonals. „Der Radverkehr ist ein unerlässlicher Baustein für nachhaltige Mobilität – heute und in Zukunft. Dafür braucht es das Zusammenspiel von Infrastruktur, Bewusstseinsbildung und einem leistungsfähigen Fachhandel“, meinte Reinhard Berchtold, Branchensprecher des Vorarlberger Radfachhandels.

Wie war das noch mit der Frage der Zumutbarkeit? Auf jeden Fall spielt sie bei der laut Regierung zu ökologisierenden Pendlerpauschale eine Rolle. B. nimmt täglich den Zug und wohnt und arbeitet jeweils in nächster Nähe zu seinen Haltestellen. A. wohnt allerdings in Hohenems-Unterklien und arbeitet in Fußach. Routenplaner und Kartendienste helfen an dieser Stelle weiter: Wegen der oft deutlich längeren Wegzeiten setzen A. und andere Pendler daher eher auf das Auto – in ländlicheren Regionen kann das umso mehr der Fall sein. Kein ausreichendes Argument? Gut, aber wer definiert denn jetzt Zumutbarkeit? Warum wird das Vorhaben im aktuellen Regierungsprogramm so vage als „Ökologisierung und Erhöhung der Treffsicherheit des Pendlerpauschales“ beschrieben? Ja, es braucht zur fairen Gestaltung einen peniblen Abgleich mit dem ÖPNV-Netz. Vermutlich sollen es zudem aber auch Anreize für E-Mobilität richten. Ein vermeintliches Allheilmittel: Denn wo bleiben da die Gedanken an den sozialen Ausgleich? Kann sich jeder einen „Stromer“ leisten? Fragen über Fragen, auch welche, die man sich stellen trauen muss. Zum Beispiel, wie es unterm Strich nach Ökologisierung von Pauschale und Bewertung von Ökobilanz alternativer Antriebe aussieht. Oder: Welche Studien zur CO2-Bilanz stimmen jetzt? Jede Seite hat ihre „Ergebnisse“. Aber: Sollten wir Trends nicht einmal wirken lassen, ohne in frischer Panik mit auf den Zug zu springen? Simon Groß, Redakteur „Die Wirtschaft“

Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, t 05522 305–382, presse@wkv.at, wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Simon Groß, BA (gsi, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname.vorname@wkv.at, Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, InterparkFOCUS3, t 05523 52392-0, office@media-team.at, media-team.at – Anzeigenleiter: Markus Steurer, t 05523 52392-11, +43 664 88234240, markus.steurer@media-team.at Anzeigentarif Nr. 1/2019 vom 12.10.2018. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung. Druckauflage: 20.424 (1. Halbjahr 2019). Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder istockphoto.com. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.


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NR. 02 • JÄNNER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 48

Wir müssen die Lehre als chancenreichen Ausbildungsweg bei den Jugendlichen und Eltern positionieren, dafür müssen wir alle weiter an einem Strang ziehen. Hans Peter Metzler, Präsident

www.diskurszukunft.at

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Die Wirtschaft, Nr. 2, 24. Jänner 2020  

Die Wirtschaft, Nr. 2, 24. Jänner 2020  

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