Die Wirtschaft Nr. 8, 22. April 2022

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Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg

77. Jahrgang • 22. April 2022 • Nr. 8

Solidarität in der Ukraine-Krise:

FOTO: ISTOCK

Vorarlbergs Wirtschaft hilft

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NR. 8 • APRIL 2022 • DIE WIRTSCHAFT | 2

enzerwald in den Breg Clemens n e g e w e b und er Lie Wienerin d weisen Lara waschechte i rauskommen. Das be PHYSTINE. e in e n n e W e a smetikfirm Großes dab örper und as zieht, kann ah – mit ihrer Naturko und steht für Natur/K eutend ist d tn en Bechter hau t aus dem Griechisch berührt/rein. Gleichbed edizinische mm s. Die biom edeutet un „Physis“ ko glisch und b des Unternehmerpaare frieden mit konvenen t is e“ in st unzu „pri phie rer ebte Philoso nschafterin war immer m Markt. Aufgrund ih a auch die gel e en rt kt Wisse ie u d ch ro er p osmetik hrung rech kelte hnet tionellenunKg und langjähriger Erfgaen und entwic „Ausgezeic n ild Ausb lterung ten Lösu er si a b le en a leme, Hauta f kt b m fa e ro F ch tp a n m au e e H si d au mit kte gegen tzstoffe und rd effektive Prodhuen e, ohne Zusa h ökologische eg fl P Future Awa lic lic chliess d zur täg e setzt auss Holz und che urenin er Ölbasis. Si rialien aus Glas, Kork, pt zur Weiterund zweifa te ze a n o K sm altiges es Verpackung n ein nachh ndgefertigt in einem a Finalistin d ch u A . n ei pier cht. eckel – ha wurde geda Beauty Pa g der Holzd verwendun kt im Bregenzerwald – , fair entlohnten Sustainable 1.“ sozialen Proje aus eigens geprüften genessenz, u Awards 202 g) htsserum, A die Bechters e beziehen 5 Pflegemitteln (Gesic andbalsam und Peelin ff o st h o R 1 H Alle l, it ö ze er er nt, Körp be. n. Bei d Lieferquelle Lippenpflege, Deodora tte – der Umwelt zulie YSTINE l, ke PH er sö n g ef n vo Li u ie freie Reinig egelin nd f eine plastik eichnete Pfl ewählte Apotheken u au ez e si sg n au te ch ch a a sg rf au eh m er b ie ü d ist und Zu beziehen lineshop, direkt in Egg aum. n R O H n C A re D ih im er üb spartner b ie tr er V e lt geschu

t u a H r u z e b e i L #

© Marcel Mayer

MAGAZIN

Natur trifft Biomedizin LARA BECHTER

zusammen mit ihrem Ehemann Clemens Bechter Gründerin von PHYSTINE Naturkosmetik Mitarbeiterin: Gründung: Familienstand: Wohnort:

1 Februar 2020 verheiratet 3 Kinder (13/7/5) Egg

PERSÖNL. LIEBLINGS... Speise: Sushi & Thai Drink: guter Wein

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Reiseland: Thailand, Japan Lied: The Only One Hobbby: Ausdauersport Erfolgsgeheimnis:

positiv denken, authentisch sein

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Frau in der Wirtschaft | 6800 Feldkirch | Wichnergasse 9 Karin Thurnher-Furtner MSc | +43 (0)5522 305 452 | thurnher-furtner.karin@wkv.at www.wko.at/site/fiw-vorarlberg

schaft

erwirt frauind


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INHALT

Schwerpunkte dieser Ausgabe: 4

THEMA. Ukraine - Vorarlbergs Wirtschaft hilft. Neue Online-Plattform der Wirtschaftskammer mit gezielten Unterstützungmaßnahmen und wertvollen Links.

6

Interview. Caritas-Direktor Walter Schmolly über die sensible Phase des Ankommens geflüchteter Menschen und die so wichtigen Begegnungsangebote.

15

Lehrlingsstelle der WKV. Wie werde ich ein Ausbildungsbetrieb?

23

Extra. Gebäudetechnik: Elektro, Installateur und Trockenbau

KOMMENTAR

Für Perspektiven und Chancen in Vorarlberg Die Menschen aus der Ukraine fliehen vor einem schrecklichen Krieg und müssen die Zerstörung ihrer Heimat, ihrer Herkunft erleben. Das traumatisiert und schmerzt unendlich. In dieser sensiblen Phase des Ankommens sind diese Menschen auf jede Hilfe und Unterstützung angewiesen. Erste humanitäre Maßnahmen etwa in Form von Anlaufstellen, Aufenthaltsorten, Grundversorgung oder Anmeldung zur Krankenversorgungen wurden bereits umgesetzt. Auch wir als die Wirtschaft Vorarlbergs wollen unseren Beitrag leisten und haben neben vielen großartigen privaten Spenden- und Hilfsaktionen eine Online-Plattform für die Unternehmen eingerichtet, auf der sie alle wichtigen Informationen zu aktuellen Situation finden und konkrete Hilfsformate, wie Deutschkurse oder integrative Konzepte angeboten werden: wkv.at/ukraine

Christoph Jenny WKV-Direktor

FOTO: DANIEL MAUCHE

„Viele Unternehmen helfen rasch, zielgenau und unbürokratisch.“

Caritas-Direktor Walter Schmolly berichtet im Interview auf den Seiten 6 und 7, dass sich die geflüchteten Menschen in einem Schwebezustand befinden: „Ergibt sich eine Möglichkeit in die Ukraine zurückzukehren oder geht es nun darum, hier in Vorarlberg zumindest für eine gewisse Zeit Fuß zu fassen?“ Schmolly meint auch, wenn sie den Schritt in den Arbeitsmarkt setzen wollen und die Erwerbsarbeit den Potenzialen der jeweiligen Person entspricht, dies ein ganz hervorragender Weg ist, sich zu integrieren, sich zu entwickeln, an den Chancen unserer Gesellschaft teilzuhaben und auch einen Beitrag zu leisten. Hier kann die Wirtschaft wertvoll unterstützen. Die Wirtschaftskammer steht ihnen dabei beratend zur Seite. Die Welle der Solidarität ist erfreulicherweise groß und darf nicht nachlassen, das sind wir als humanistische Zivilgesellschaft einfach schuldig.


thema Ukraine -

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A

Vorarlbergs Wirtschaft hilft

Unterstützung. Mehr als 1.300 geflüchtete Ukrainer:innen haben in Vorarlberg bereits Zuflucht gefunden. Sie möchte die Wirtschaftskammer Voralberg besonders unterstützen. Hierfür wurden verschiedene Initiativen gestartet - ein Überblick über diese finden Sie auf der neuen WKV-Plattform „Ukraine- Vorarlbergs Wirtschaft hilft“.

us der Ukraine geflüchtete Personen stehen vor großen Herausforderungen. Erste humanitäre Hilfen in Form von erstenAufenthaltsorten, Grundversorgung, Anmeldung zur Krankenversorgung und ähnliches sind bereits intensiv am Laufen. Weitere Schritte sind fixe Unterkünfte, Mobilität, Deutschkenntnisse, Kinderbetreuung sowie die Integration in ein neues Umfeld. Dazu zählt unter anderem auch die Eingliederung in die Arbeitswelt. Um diese zu ermöglichen, müssen Strukturen geschaffen werden, die eineVereinbarkeit von Beruf von Familie zulassen. Von der Bewältigung dieser Herausforderungen hängt es ab, ob die geflüchteten Menschen inVorarlberg eine neue Heimat finden können. Die Hilfsbereitschaft der Branchen und einzelner Unternehmen ist überwältigend.VorarlbergsWirtschaft macht vor, wie gezielte Hilfe konkreten Nutzen für die Vertriebenen stiftet. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg steht ihnen dabei beratend zur Seite und unterstützt sie bei allen Fragen und Anliegen. Wenn auch Sie eine helfen möchten, eine gute Idee haben oder eine Brancheninitiative anstoßen möchten, wir unterstützen Sie gerne! Alle Informationen und Kontaktdaten finden Sie unter

wkv.at/ukraine

Sprachkenntnisse als Grundlage für IntegrationGratis Deutschkurse für Geflüchtete aus der Ukraine Die Wirtschaftskammer und das WIFI Vorarlberg ermöglichen allen ukrainischen Geflüchteten mit Blauer Karte eine kostenlose Teilnahme an den im WIFI angebotenen Deutschkursen. Ansprechpartnerin: Christa Tschofen, T +43 5572 3894-474, tschofen.christa@vlbg.wifi.at Neben diversen anderen Institutionen organisiert auch der österreichische Integrationsfonds (ÖIF) kostenlose Deutschkurse für ukrainische Vertriebene. Der ÖIF bietet täglich live kostenlose Online-Sprachkurse an. Die Online-Deutschkurse auf dem Sprachniveau A1 richten sich an Personen, die beginnen Deutsch zu lernen oder schon ein wenig Deutsch sprechen. Alle Informationen hierzu finden Sie unter sprachportal.integrationsfonds.at/ukraine

FOTOS: ISTOCK

Ausbildungsmöglichkeit im Tourismus Das WIFI Vorarlberg und das Hotel Mondschein in Stuben führen in Kooperation eine dreiteilige Tourismus-Basisausbildung in Küche, Service und Housekeeping durch. Die absolvierte Basis-Ausbildung bietet einen idealen Jobeinstieg in den Tourismus und richtet sich an alle Menschen mit Affinität für die Hotellerie und Gastronomie, aus aktuellem Anlass insbesondere an talentierte Personen aus der Ukraine. Geflüchtete Menschen, die bereits eine Blaue Karte haben, können beim AMS Vorarlberg um eine Förderung hinsichtlich der Kurskosten anfragen. Weitere Informationen: bit.ly/WIFI_TourismusBasis


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THEMA

Unterstützung finden in der Fremde Mentoring durch heimische Unternehmen Um den ukrainischen Flüchtlingsfamilien das Ankommen und das Leben in Vorarlberg einigermaßen zu erleichtern, sucht die Wirtschaftskammer Vorarlberg Unternehmen, die im Rahmen eines Mentorings (Patenschaft) ukrainische Familien oder Einzelpersonen für die Dauer ihres Aufenthaltes in Vorarlberg begleiten. Diese Aufgabe können auch Mitarbeitende oder gar eine Abteilung übernehmen. Viele Menschen würden gerne helfen, wissen aber nicht wie, die Hilfsbereitschaft im Land ist jedenfalls groß. Im Idealfall übernimmt ein Unternehmen eine Patenschaft für eine Familie oder eine Person, die in der Gemeinde, in der sich der Betrieb befindet, lebt. Gerne können natürlich auch mehrere Familien unterstützt werden. Die Patenschaft hat viele Facetten und Aufgabenbereiche, die gut im Team aufgeteilt werden können, diese reichen von der Hilfe beim Deutsch lernen, der Jobsuche oder dem Vorstellungsgespräch, über die Freizeitgestaltung oder einer Einladung zum Betriebsausflug bis hin zu gemeinsamen Sportaktivitäten. Aber auch finanzielle Unterstützung oder Sachspenden können Teil eines Mentorings sein. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg informiert, koordiniert und bringt die Unternehmen mit den ukrainischen Menschen in den Gemeinden zusammen. Ansprechpartnerin: Karin Thurnher-Furtner, T 05522 305-452, thurnher-furtner.karin@wkv.at

Finanzielle Unterstützung Steuerliche Behandlung von Spenden Werbewirksame „Spenden“ zur Katastrophenhilfe: Unternehmen haben die Möglichkeit, Hilfeleistungen in Geld- oder Sachwerten, die sie im Zusammenhang mit akuten Katastrophen im In- oder Ausland tätigen, steuerlich als Betriebsausgaben abzuschreiben (§ 4 Abs 4 Z 9 EstG). Kriegerische Ereignisse oder humanitäre Katastrophen kommen u.a. als Katastrophenfall in Betracht. Der Spendenabzug nach § 4 Abs 4 Z 9 EStG ist betraglich nicht begrenzt. Voraussetzung für die steuerliche Behandlung als Betriebsausgaben ist die Werbewirksamkeit. Spenden gemäß § 4a EstG: Spenden sind als Einkommensverwendung grundsätzlich steuerlich nicht abzugsfähig. Aufgrund des § 4a EStG können jedoch freigebige Zuwendungen für begünstigte Zwecke an begünstigte Einrichtungen steuerlich geltend gemacht werden. Hier ist keine Werbewirksamkeit erforderlich. Diese Spenden sind bei Unternehmen als Betriebsausgaben abzugsfähig und zwar maximal in Höhe von 10 Prozent des Gewinns bei Betriebsausgaben. Hilfsgüterlieferungen in der Umsatzsteuer: Entgeltliche und unentgeltliche (Entnahmeeigenverbrauch) Hilfsgüterlieferungen von Unternehmen im Rahmen von nationalen oder internationalen Hilfsprogrammen in Notstandsfällen sind als nicht steuerbare Umsätze zu behandeln (gem. Verordnung BGBl. Nr. 787/1992). Weitere Informationen zum Thema: bit.ly/Spenden_Steuern

Nützliche Links • • • • •

vorarlberg.at/ukraine wko.at/service/ukraine-faq.html bit.ly/caritas_ukraine bit.ly/ams_ukraineinfo bit.ly/ams_geflüchtete_einstellen


MAGAZIN

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INTERVIEW WALTER SCHMOLLY

„Die Hilfsbereitschaft ist eine Stärke unseres Landes“ Ukraine. Caritas-Direktor Walter Schmolly erklärt im Interview mit „Die Wirtschaft“, dass behutsames Ankommen der in Vorarlberg gelandeten Flüchtlinge aus der Ukraine jetzt am wichtigsten ist und wie den Menschen aus der Ukraine gezielt geholfen werden kann.

FOTO: MATHIS FOTOGRAFIE

Sobald geflüchtete oder kriegsvertriebene Menschen den Schritt auf den Arbeitsmarkt schaffen, ist Erwerbsarbeit, die den Potenzialen der jeweiligen Person entspricht, ein ganz hervorragender Weg, sich zu integrieren, sich zu entwickeln, an den Chancen unserer Gesellschaft teilzuhaben und auch einen Beitrag zu leisten.

Zur Person Dr. Walter Schmolly Der gebürtige Bregenzer widmete sich in den 80er- und 90er-Jahren dem Studium der Mathematik und Theologie, ehe er über das Katholische Bildungswerk und die Diözese Feldkirch zur Caritas Vorarlberg kam. Von 2005 bis 2015 war er Leiter des Pastoralamtes der Diözese Feldkirch. Seit 2015 ist Walter Schmolly Direktor der Vorarlberger Caritas. Außerdem ist Schmolly Autor mehrerer Publikationen zu theologischen Themen.

Der Ukraine-Krieg bringt unermesslich großes Leid für die Menschen in der Ukraine und für die Geflüchteten. Wie geht es den Menschen, die zu uns nach Vorarlberg kommen? Den Menschen, die in Vorarlberg ankommen, geht es so wie allen Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten müssen. Sie sind dankbar, an einem sicheren Ort angekommen zu sein, zugleich aber voller Sorge um die Menschen, die zurückbleiben mussten, und auch traurig über alles, was sie durch den Krieg verloren haben. Manche sind zusätzlich durch Kriegserfahrungen belastet. Wie viele Geflüchtete sind schon da? Und ist genau erfasst, wie viele Kinder, Frauen, Männer bzw. Menschen im erwerbsfähigen Alter angekommen sind? Mit Stand 19. April sind 1.326 kriegsvertriebene Menschen aus der Ukraine in Vorarlberg registriert, vorwiegend Frauen mit ihren Kindern und ältere Menschen. Kann in dieser aktuellen Situation Arbeit ein Schlüssel zur Integration sein?

Sind diese Menschen überhaupt schon bereit, am Arbeitsmarkt teilzunehmen? Der größere Teil der Menschen befindet sich noch in der Phase des Ankommens und in einer Art Schwebezustand, wo und wie es für sie weitergeht: Ergibt sich eine Möglichkeit in die Ukraine zurückzukehren oder geht es nun darum, hier inVorarlberg zumindest für eine gewisse Zeit Fuß zu fassen? Ein wichtiges Thema ist auch die Kinderbetreuung und die Integration der Kinder und Jugendlichen in der Schule. Deutlich über 40 Prozent der bisher inVorarlberg angekommenen kriegsvertriebenen Menschen aus der Ukraine sind unter 18 Jahre. Haben Sie einen Überblick über die Qualifikationen der Geflüchteten? Nur punktuell und das nur bei denjenigen in von der Caritas betreuten Unterkünften. Die Erhebung der Qualifikationen und die Klärung der Erfordernisse für den Schritt auf den Vorarlberger Arbeitsmarkt läuft über das AMS. Mit welchen Flüchtlingszahlen rechnen Sie in den kommenden Monaten? Da ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider nicht viel Seriöses möglich. Die vergangenen Tage waren die Zahlen der Ankommenden etwas niedriger, aber das kann sich in diesem Krieg über Nacht schlagartig ändern. Wir werden aber vermutlich alle einen langen Atem brauchen. Wie erlebt die Caritas die Hilfsbereitschaft der Vorarlberger Unternehmen? Die Hilfsbereitschaft der Menschen, der Einrichtungen, der politisch Verantwortlichen und insbesondere der Unternehmen ist groß. Vorarlberg hat viele Unter-


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MAGAZIN

KRIEG IN DER UKRAINE

Was braucht es aus Ihrer Sicht derzeit in der Aufnahme und Betreuung der Geflüchteten am dringendsten? In der Ankommensphase der ersten Wochen geht es für die meisten zuallererst um Kontakte, Orientierung und Tagesstruktur-Elemente. Da helfen vor allem eine klare Kommunikation und Begegnungsangebote. In einer nächsten Phase stehen das Deutschlernen, die Integration der Kinder und Jugendlichen in der Kinderbetreuung und in der Schule und dann Schritte in Richtung Arbeitsmarkt und damit in ein selbständiges Leben an. Wie können Unternehmen und Branchen gezielt helfen – den Geflüchteten, die in Vorarlberg Schutz suchen und den Menschen, die in der Ukraine sind? Den Menschen in der Ukraine hilft man am besten durch die finanzielle Unterstützung von Hilfsorganisationen, die in der Ukraine tätig sind, und durch jede Form des Eintretens für den Frieden. Für die Menschen, die in Vorarlberg Schutz suchen, braucht es zuallererst Wohnraum. Je nachdem,wieviele Menschen ankommen werden, ist das eine richtig große Herausforderung. Die Unternehmen werden im Weiteren vor allem Arbeitsmöglichkeiten bieten können. Dafür wird es auch die Unterstützung die Kinderbetreuung, ausreichend Möglichkeiten, Deutsch zu lernen, Schnupper- und Ausbildungskurse etc. brauchen. Wenn der Weg gelingt, ergibt es am Ende eine Win-win-Situation. Vielen Dank für das Gespräch!

„Der größere Teil der Menschen befindet sich noch in der Phase des Ankommens und in einer Art Schwebezustand, wo und wie es für sie weitergeht.“ Walter Schmolly Caritas-Direktor

FOTO: ISTOCK

nehmen, die in solchen Situationen menschliche und soziale Verantwortung übernehmen. Das ist eine wirkliche Stärke unseres Landes.

FOTO: MAURICE SHOUROT

So können wir helfen!

I

m Zusammenhang mit Unterkünften für geflüchtete Personen aus der Ukraine verweist das Land Vorarlberg auf ein Online-Formular auf der Homepage des Landes. Damit können Privatpersonen unkompliziert eine Unterkunft registrieren, die sie zur Unterbringung von ukrainischen Kriegsflüchtlingen bereitstellen wollen. Die Kontaktaufnahme erfolgt anschließend von Seiten der zuständigen Stellen, eine zusätzliche z.B. telefonische Kontaktaufnahme ist damit nicht mehr erforderlich. Abrufbar ist das Online-Formular unter vorarlberg.at/unterkunft

Wer auf der Suche nach einer Unterkunft für ukrainische Verwandte oder Freunde ist, kann sich an fluechtlingshilfe@caritas.at wenden. Wer allgemeine Hilfeleistungen zur Verfügung stellen möchte oder solche benötigt – z.B. Sachspenden, Dolmetschertätigkeiten, helfende Hände, Rechtsberatung etc. –, wendet sich per E-Mail bitte an hilfe.ukraine@vorarlberg.at.

Geldspenden sind weiter entweder unter vorarlberghilft.at möglich oder können an folgende Konten ange-

wiesen werden: •

Interview: Herbert Motter

CARITAS - IBAN: AT32 3742 2000 0004 0006 „Ukraine-Nothilfe“ Rotes Kreuz Vorarlberg - IBAN: AT84 3742 2000 0014 3248 „Vorarlberg hilft“ Weitere Informationen sind unter

vorarlberg.at/ukraine erhältlich


MAGAZIN

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DATEN & FAKTEN

Zahlen spiel Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen

Durch den Ausbruch des Ukraine-Angriffskriegs setzte eine starke Fluchtbewegung ein: Laut UNHCR waren per 11. April 2022 bereits 4,6 Mio. Flüchtlinge aus der Ukraine in den Nachbarländern registriert, rund 51.000 davon in Österreich (Stand: 7. April 2022). Ihnen steht der Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt offen. Ukrainer:innen weisen einen hohen Bildungsgrad auf: 57,1 Prozent der 30- bis 34-Jährigen haben einen tertiären Bildungsabschluss (AT: 41,6 Prozent). Damit erreicht die Ukraine in dieser Altersgruppe das fünfthöchste Bildungsniveau innerhalb Europas. Eine rasche Arbeitsmarktintegration würde die Möglichkeit bieten, Fachkräfte zu bedienen. Für eine realistische Einschätzung des Fachkräftepotenzials muss jedoch beachtet werden, dass aktuell zu einem Drittel Menschen im Pensionsalter und zu zwei Drittel Frauen mit Kindern nach Österreich kommen.

Arbeitslosigkeit sinkt rasch, offene Stellen steigen:

57,1

Anteil der 30- bis 34-Jährigen mit tertiärer Bildung in %

Jan. 22

Feb. 22

261917

123897

302697

118996

332956

109534

41

EU

41,6

Österreich

Fazit: Der Schulterschluss der österreichischen Sozialpartner ist ein wichtiger Schritt mit dem Ziel, ukrainische Flüchtlinge umfassend zu unterstützen und ihnen vor allem einen raschen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Organisatorische und rechtliche Probleme müssen so schnell wie möglich im Sinne einer raschen und guten Arbeitsmarktintegration gelöst werden.

Knapp 60 Prozent mit tertiärem Bildungsabschluss:

Ukraine

Um das Beschäftigungspotenzial bestmöglich auszuschöpfen, sind Maßnahmen für eine rasche Arbeitsmarktintegration – wie sie die Sozialpartner fordern – essenziell. Dazu gehören die Anerkennung von beruflichen Qualifikationen, Anpassung der Grundversorgung sowie die Schaffung einer Bleibeperspektive. Der Krieg führt auch zur Abwanderung von Hochqualifizierten aus Russland. Seit Ende Februar haben zwischen 50.000 und 70.000 Beschäftigte aus dem russischen Technologiesektor das Land verlassen, weitere 100.000 könnten allein im April folgen. Laut OECD sind insgesamt 42,5 Prozent der RU-Emigranten in den OECD-Ländern hochgebildet.

Mär. 22

Anzahl der offenen Stellen und arbeitslosen Personen in AT

QUELLEN: CHART OF THE WEEK DER WKO-WIRTSCHAFTSPOLITIK, AMS, EUROSTAT, OECD; GRAFIK: SIMON GROSS, ISTOCK


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ÖKOPROFIT

WKÖ-EXPORTRADAR

EINREICHUNGEN MÖGLICH

Einsteiger-Programm für Betriebe startet

Das Analysetool für Österreichs Exporteure

Austrian Blockchain Award

Im Juni startet wieder ein Ökoprofit Einsteiger-Programm für Betriebe, die sich 2023 Ökoprofit-zertifizieren lassen möchten. Gemeinsame Workshops mit anderen Betrieben, eine Potenzialanalyse im Betrieb sowie die Begleitung durch erfahrene Berater:innen sollen Betriebe unterstützen ihren Ressourceneinsatz zu optimieren, Kosten zu senken und ihre Umwelt- und Klimaperformance kontinuierlich zu verbessern. Es gibt noch freie Plätze. Mehr unter: vorarlberg.at/oekoprofit

Topaktuelle Exportinformationen zu Ihren Absatzmärkten, weltweite Wirtschaftsindikatoren, Reiserestriktionen und Marktchancen für Ihr Produkt auf Basis der sechsstelligen HS-Zolltarifcodes! Das WKÖ-Exportradar gibt Ihnen rasche Orientierung und unterstützt Sie dabei, neue Geschäftschancen in aller Welt zu erkennen: Wählen Sie ein bestimmtes Land oder suchen Sie dieses im Textfeld, um mehr Informationen zu erhalten. Sie können per Klick mehrere Länder miteinander vergleichen und die Daten exportieren. wko.at/exportradar

Zum dritten Mal wird heuer von der Wirtschaftskammer Österreich und dem Austrian Blockchain Center (ABC) der Austrian Blockchain Award ausgelobt. Dabei handelt es sich um einen im deutschsprachigen Raum in dieser Art einzigartigen Preis. Ausgezeichnet werden damit herausragende und einzigartige Blockchain-Projekte, die durch ein nachhaltiges Geschäftsmodell, bewiesene Praxistauglichkeit und disruptive Anwendungsmöglichkeiten hervorstechen. Einreichungen sind online noch bis 13. Mai 2022 in folgenden Kategorien möglich: „Forschung“, „Wirtschaft“ sowie „Vereine & Non-Profit“. blockchainaward.at

FOTO: NADINE STUDENY

magazin „Die Duale Akademie ist die ideale Ausbildung für ambitionierte Maturantinnen und Maturanten, die nach der Reifeprüfung noch unschlüssig sind, wie ihnen ein rascher Berufseinstieg gelingen kann.“ Mariana Kühnel stv. Generalsekretärin WKÖ

Jawohl! Nein danke! Trotz Krisenzeit: Nachhaltigkeit gewinnt bei KMU an Bedeutung Dies zeigt eine aktuelle Umfrage, die vom Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag von Visable durchgeführt wurde. 80 Prozent aller Unternehmen haben laut der Umfrage in den letzten zwölf Monaten Umwelt- und Klimainitiativen umgesetzt. Bei den Maßnahmen setzt sich vor allem das digitale Office immer stärker durch, sicher beschleunigt durch die Notwendigkeiten der Corona-Pandemie. 41 Prozent der befragten Unternehmen haben in den vergangenen zwölf Monaten vermehrt auf Home-Office gesetzt. 39 Prozent der Unternehmen haben auf papierlose Prozesse umgestellt. 38 Prozent der Unternehmen haben ihre Meetings bevorzugt online durchgeführt und rund ein Drittel (29 Prozent) hat die eigenen Dienstreisen reduziert. (moh)

Cybersicherheit: Viele nehmen es immer noch zu wenig ernst Österreichweit wurden im Jahr 2021 mit rund 36.000 um ein Viertel mehr cyberkriminelle Vorfälle angezeigt als im Jahr zuvor. Die steigende Gefahr diese kriminellen Angriffe zu unterschätzen, kann in den Ruin führen. Mitte Februar 2022 wurden beispielsweise die Daten der OECD zur in irrer Geschwindigkeit steigenden Zahl von Cyberattacken veröffentlicht. Waren im Jahr 2019 noch 11,7 Prozent der Unternehmen in Österreich von Cybercrime betroffen, so waren es im Jahr 2021 bereits 60 Prozent. Besonders Klein- und Mittelunternehmen (KMU) sind gefährdet, weil ihnen oft das Know-how fehlt und sie aus Kostengründen auf Spezialisten verzichten. Auch wenn dass Bewusstsein für Cyberangriffe in den Führungsetagen heimischer Betriebe gestiegen ist, wirklich vorbereitet sind viele aber nicht. (moh)


TISCHLEREIZULIEFERANTEN

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EXTRA

TSCHABRUN

Altholz mit noch mehr neuem Design, exklusiv bei Tschabrun.

FOTOS: MAREINER ALTHOLZ (C) TONI MUHR

Der steirische Holzveredler Mareiner hat den Spezialisten Altholz in Schlierbach übernommen und bietet eine spannende Sortimentserweiterung.

M

areiner Holz hat bisher in den zwei Linien Interieur und Exterieur viele exklusive Materialien angeboten. Mareiner Interieur steht für Bretter, Paneele und Designplatten für Boden, Decke, Wand sowie außergewöhnliche Lösungen im Möbel- undObjektbau. Mareiner Exterieur bietet die Komplettausstattung für Fassade und Terrasse aus Holz an. Altholz aus Schlierbach ist Österreichs Branchenpionier und seit kurzem Teil von Mareiner.

KONTAKT Hermann Tschabrun Gmbh Rankweil T +43 5522 202-0, Bludenz-Bürs T +43 5552 66141 www.tschabrun.at

Daraus ergibt sich ein Angebot aus veredeltem Holz, das es so und aus einer einzigen Hand noch nicht gegeben hat. Einsetzbar in einem Anwendungsradius von 360° und in allen 5 Dimensionen: innen und außen, oben und unten. Und mittendrin. Die inspirierende Produktpalette von Mareiner Altholz lässt mit ihren geschichtsträchtigen Paneelen, Brettern, Designplatten, Tür- und Tischelementen sowie Balken und Sparren aus originalem Altholz in unterschiedlichsten Oberflächen – von edlem „sonnenverbrannt“, über original „handgehackt“, bis hin zur besonders exklusiven original Oberfläche der alten Eiche, keine Wünsche offen. Originale Produkte und individuelle Lösungen Das Versprechen 100% Natur wird bei Mareiner gehalten, indem naturreines Holz mit nichts weiter als Feuer, Wasser und ehrbarem Werkzeug aus Metall bearbeitet wird: Genau so entstehen Unikate für das Design und die Einrichtung von Lebensräumen. Zudem liefert Mareiner nicht nur schönes Holz, sondern immer die richtige Lösung für jedem Gestaltungswunsch.

Wie spannend die Sortimentserweiterung durch Altholz Schlierbach ist kann am Beispiel „Wandverkleidung sonnenverbrannt“ festgemacht werden – je nach Ausrichtung der Bretter zur Sonne gab es eine Wetterseite und eben eine Sonnenseite, die durch ihre goldbraune Verfärbung eine ganz neue Farbfacette mitbringt. Auch die Variante „Wandverkleidung handgehackt“ führt zu einer optischen Besonderheit, die in der fast ausgestorbenen Technik der Holzbearbeitung liegt.

Edles verpflichtet Tschabrun ist seit über 20 Jahren exklusiver Partner von Mareiner und auf einer Wellenlänge mit den Holzveredelungs-Produkten, die in der Hotellerie, der Erlebnis-Gastronomie und in gehobenen Stores bzw. Shops eine unnachahmlicheAtmosphäre schaffen – zu erleben in den Tschabrun-Schauräumen in Rankweil und Bürs.


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EXTRA

TISCHLEREIZULIEFERANTEN

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Panorama ist ja schön und gut. Aber Panaroma ist besser.

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ÖSTERREICH

NR. 8 • APRIL 2022 • DIE WIRTSCHAFT | 12

STEIGENDE ENERGIE- UND ROHSTOFFPREISE

LEBENSMITTELHANDEL

Teuerung erfordert Gegenmaßnahmen

Ende der Maskenpflicht gefordert

Entlastung. Betroffene Branchen jetzt gezielt entlasten Politik muss Teuerungswelle abfedern.

D

ie aktuellen Entwicklungen rund um den andauernden russischen Angriffskrieg in der Ukraine rücken die Energie- und Rohstoffpreise ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Ein derzeit häufig diskutiertes Ende der russischen Gaslieferungen an Österreich – sei es aufgrund eines Lieferstopps oder eines von den EU-Staatenverhängten Embargos –würde nicht nur die heimische Industrie sowie Gewerbe und Handwerk schwer treffen. Damit wäre auch die Versorgung mit lebensnotwendigen Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Ernährung, Hygiene, Medizin, Verpackungen oder Bauen und Wohnen gefährdet. Weiter steigende Preise für Energie und Rohstoffe haben darüber hinaus schon unmittelbare Auswirkungen auf viele Unternehmen derTourismus- und Freizeitbetriebe, Gewerbe und Handwerk sowie Transport und Verkehr. Politik muss Maßnahmen ergreifen Neben der Kostenexplosion bei Rohstoffen und Energie hat der Mangel an Material und Personal die Situation für das Gewerbe und Handwerk dramatisch verschärft.Trotz gefüllter Auftragsbücher können viele Betriebe ihre Aufträge aufgrund von Preissteigerungen und Lieferproblemen vielfach nicht abarbeiten. Im Unterschied zum „Energiepaket“ für Haushalte ist dieversprochene effektive Entlastung für die Unternehmen noch ausständig. Diese könnte in Form einer Steuergutschrift oder durch einen begünstigten Gewerbe-Dieseltarif für Transporte im Gewerbe und Handwerk er-

folgen, fordert die WKÖ-Bundessparte. Die Transportbranche sieht zusätzlich zumGewerbediesel und weiterer Entlastungsmaßnahmen die Notwendigkeit der Förderung des Umstiegs auf alternative Antriebe und Treibstoffe wie zum Beispiel Wasserstoff oder eFuels. Auch die Industrie pocht auf rasche Entlastungen wie eine Strompreiskompensation oder eine Entschädigungslösung für betroffene Unternehmen, sollte der Fall einer Energielenkung und damit einhergehend einer Enteignung bestehender Gasvorräte oder vertraglich zugesagter Mengen eintreten. Ukraine-Krieg gefährdet den Aufschwung im Tourismus DerTourismus hoffte nach zwei Jahren Pandemie auf bessere Zeiten, die jetzt durch den Ukrainekrieg bedroht werden. Betriebe sind mit stetig steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen konfrontiert, die sie teilweise auch an ihre Gäste weitergeben müssen. Gerade energieintensive Tourismusbetriebe sind davon betroffen.Vertreterinnen undVertreter der Branche fordern deshalb nicht nur einen Energiekosten-Zuschuss oder die Senkung der Mineralölsteuer, sondern auch die beschleunigte Umsetzung von Maßnahmen wie z.B. der ökosozialen Steuerreform und eine vorgezogene Wiedereinführung des Investitionsfreibetrags.

M

it 16. April ist fast im gesamten Handel die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske gefallen. Zu den wenigen Ausnahmen gehört der Lebensmittelhandel, wo die Maskenpflicht für Beschäftigte sowie Kund:innen bis 8. Juli verlängert wurde. Ein Schritt, der angesichts der stark sinkenden Infektionszahlen für die Branchenvertreterinnen und -vertreter nicht nachvollziehbar ist – nicht zuletzt, weil auch zahlreiche andere EU-Länder die Maskenpflicht im gesamten Handel abgeschafft haben. Zudem haben zwei Jahre Pandemie gezeigt, dass vom Lebensmittelhandel kein erhöhtes Infektionsrisiko ausgeht. Die Ungleichbehandlung für die über 130.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lebensmittelhandels sei unverständlich, erklärt das Bundesgremium Lebensmittelhandel. Deshalb sollte das Gesundheitsministerium die Verordnung noch einmal gründlich überdenken und die Maskenpflicht auch für die Beschäftigten im Lebensmittelhandel so rasch wie möglich aufheben. „Es ist jetzt die Zeit gekommen, zu einer weitgehenden Normalität zurückzukehren und die Eigenverantwortung der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen“, heißt es aus der Branche.

COLLABORATION CHALLENGE

Startup-Challenge „înno up“ geht in die nächste Runde

S

tartups sind Innovationstreiber und helfen oft etabliertenUnternehmen ihre Problemstellungen mit neuen Tools zu lösen. Um diese Innovationspartnerschaften zu stärken und Unternehmen bei ihren Transformationsprozessen zu unterstützen, geht die erfolgreiche österreichweite Startup Collaboration Chal-

lenge der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), înno up, in die nächste Runde. Die Einreichung der Challenges ist für alle Unternehmen bis 8. Mai 2022 möglich. Alle Infos unter wko.at/inno-up


13 | NR. 8 • APRIL 2022 • DIE WIRTSCHAFT

PROMOTION

AMS

Fit für die Technik Bei der Schwarz Maschinenbau GmbH machte Sara Hois über das FiT-Programm des AMS eine Ausbildung zur Maschinenbautechnikerin. Heute zählt sie zu einer begehrten Fachkraft.

Sara Hois mit Geschäftsführer Jürgen Schwarz.

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ie Fertigung von High-Tech Einzelteilen und spezifischen Maschinenkomponenten bildet die Kernkompetenz der Schwarz Maschinenbau GmbH. Trotz steigender Automatisierung zählen die Mitarbeitenden weiterhin zu den größten Erfolgsfaktoren. So absolvierte Sara Hois im Rahmen desAMS-Programms „FiT - Frauen in Handwerk und Technik“ eine Ausbildung zur Maschinenbautechnikerin im Unternehmen. Wichtigste

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Stütze auf dem Weg in einen technischen Beruf war ihr Elternhaus. „Nach der HAK-Matura wusste ich nicht so recht, was ich machen sollte“, erzählt die 26-Jährige, „über meine Mutter kam ich dann zum FiT-Programm. Sie hat ebenfalls vor Jahren über dieses Projekt eineAusbildung absolviert.“ Auf Schwarz Maschinenbau wurde sie nach eingehender Internet-Recherche aufmerksam. „Zu Beginn hatte ich großen Respekt vor der Arbeit und dem ungewohnten Umfeld“, schildert Sarah Hois, „doch die Mitarbeitenden haben mir sehr schnell dieAngst vor der neuen Aufgabe genommen.“ Sich in einem klassischen Männerberuf zu behaupten brauchtOffenheit und Durchsetzungsvermögen, wie Sara Hois weiß. „Als Frau hatte ich das Gefühl, mich besonders anstrengen zu müssen. Durch meine fröhliche und offene Art habe ich mich jedoch schnell zurechtgefunden.“ Für Geschäftsführer Jürgen Schwarz ist Sara Hois jedenfalls eine Bereicherung für das Team. „Sara ist sehr aufnahmefähig und ich hatte immer das Gefühl, dass sie den Beruf unbedingt erlernen möchte. Sie war von Beginn an in den Produktionsprozess miteingebunden und hat Verantwortung übernommen. Das hat ihr Selbstvertrauen gestärkt und ihr den Respekt der Kollegen eingebracht.“

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MAGAZIN

NR. 8 • APRIL 2022 • DIE WIRTSCHAFT | 14

GASTKOMMENTAR GASTKOMMENTAR KLAUS MATHIS

Pflegelehre: Die Jungen wünschen sie, Erwachsene sorgen sich

FOTO: ALEXANDRA SERRA

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Klaus Mathis: Privater Bildungs-, Studien- und Laufbahnberater in Dornbirn. Von 1989 bis 2018 Geschäftsführer des BIFO – Beratung für Bildung und Beruf, Lehrbeauftragter im Themenbereich Berufsorientierung und Bildungsberatung. klausmathis.at

er Fachkräftemangel im Pflegebereich führt dazu, dass eine Pflegelehre nach Schweizer Vorbild nun eingeführt werden soll. Die Jugendlichen werden sich freuen, die Pflege wird profitieren. Bisherige Bemühungen zur Einführung der Pflegelehre sind gescheitert, weil sich Erwachsene Sorgen um die Jugendlichen machen und ihnen pauschal die Fähigkeit für diesen Beruf absprechen. Ich hoffe, dass das Vertrauen in die Jugend nun Oberhand gewinnt und dieser Ausbildungsweg für praktisch orientierte Personen bald beschlossen wird. In der Berufswahlphase sind Jugendliche dabei, sich selbst zu erfahren, den Kontakt zur Welt zu suchen und sich zu positionieren. Sie stellen sich Fragen: „Was will ich? Wer bin ich in dieser Welt?“ Auch Krankheit, Trauer, Sterben spielen eine Rolle, insbesondere dann, wenn im näheren Umfeld Krankheit und Trauer vorkommen, Jugendliche dies miterleben und sie selbst in Pflege und Betreuung miteinbezogen sind. Normalerweise sind diese Erfahrungen für Jugendliche keine traumatischen Erlebnisse, da würde man sie unterschätzen. Meist können sie recht gut damit umgehen. Diese Lebenserfahrung führt bei manchen Jugendlichen zu einer ernsthaften Neigung für eine pflegerische Tätigkeit, zu einem wirklichen „sich hingezogen fühlen“.

Botschaft an die Jugend: „Wir brauchen dich nicht!“ Diese Jugendlichen erhalten derzeit folgende Botschaft: „Du bist zwar willig, hast dir den Berufswunsch gut überlegt und eine echte Neigung dazu. Aber leider ist eine solche Ausbildung nicht möglich. Die Erwachsenen haben nämlich Sorge um deine psychische Stabili-

tät, auch dann, wenn du mit Krankheit und Leid umzugehen weißt. Leute wie du wären zwar gefragt, wir können dich aber nicht brauchen. Such dir was Anderes. Und wenn du später immer noch eine Pflegeausbildung machen willst, mach sie halt dann.“ Für Jugendliche ist das eine schlecht gelaufene Berufswahl, für das Pflegesystem ein Verzicht auf geeignete und motivierte Personen. Pflegelehre als Einstieg ins Gesundheitswesen Und so appelliere ich: Liebe Regierung, liebe Pflegeund Ausbildungsexpertinnen und -experten: Macht einen ordentlichen Ausbildungsplan und beschließt bald die Pflegelehre. Ihr ermöglicht damit Jugendlichen einen guten Berufseinstieg und sorgt gleichzeitig dafür, dass geeignete Menschen in das Gesundheitssystem eintreten. Außerdem eröffnet ihr manchen Umsteigern einen Einstieg in den Pflegebereich. Und wenn es einigermaßen so läuft wie in der Schweiz, wird diese Ausbildung auch bei uns ein bedeutender, zukunftsorientierter Lehrberuf werden. Die Behaltequote im Gesundheitswesen beträgt im Nachbarland etwa 80 Prozent bei einer hohen Weiterbildungsbereitschaft. Die Dropout-Quote während der Lehrausbildung ist – entgegen anderer kolportierter Zahlen – unterdurchschnittlich (vier Prozent). Diese niedrige Quote zeigt, dass es die von den Erwachsenen befürchtete Überforderung kaum gibt. Liebe Erwachsene, fürchtet euch nicht, Jugendliche können mehr!


SERVICE

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LEHRLINGSSTELLE

Wie werde ich ein Ausbildungsbetrieb?

FOTO: ISTOCK

Lehre. Wer in seinem Unternehmen die Fachkräfte von Morgen ausbilden möchte, muss einiges beachten. Ein Überblick.

Das Team der Lehrlingsstelle unterstützt Betriebe, die erstmals ausbilden wollen, auch bei der individuellen Ausbildungsplanung.

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ie Lehrlingsstelle derWirtschaftskammerVorarlberg unterstützt Betriebe, die zum ersten Mal einen Lehrling ausbilden möchten. Folgende Voraussetzungen müssen Sie als Unternehmen erfüllen:

1. Schritt: Feststellungsbescheid Ausbildungsbetriebe benötigen eine Bewilligung gemäß Paragraph 3a des Berufsausbildungsgesetzes (BAG). Die Lehrlingsstelle überprüft, unter Mitwirkung der Arbeiterkammer, in einem Feststellungsverfahren, ob der Betrieb oder dieWerkstätte so eingerichtet ist und so geführt wird, dass dem Lehrling die für den jeweiligen Lehrberuf erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden können. Dieser „Lokalaugenschein“ erfolgt vor Ort in Ihrem Betrieb und muss unbedingt vor der Einstellung eines Lehrlings durchgeführt werden. In den vergangenen Jahren wurden inVorarlberg im Durchschnitt 350 Feststellungsbescheide pro Jahr ausgestellt. Ausbildungsverantwortliche Jedes Unternehmen muss eine für die Ausbildung geeignete Person mit absolviertemAusbilder:innenkurs oder bestandener Ausbilder:innenprüfung bestellen, der als ersteAnsprechperson der Lehrlinge fungiert. Die-

se Funktion kann sowohl der Lehrberechtigte selbst eine geeignete Mitarbeiterin oder ein geeigneter Mitarbeiter übernehmen. Möglichkeit zum Ausbildungsverbund Wer Lehrlinge ausbilden möchte, aber nicht die Gesamtpalette des Berufsbildes abdecken kann, hat die Möglichkeit, in einemAusbildungsverbund mit anderen Betrieben oder Ausbildungseinrichtungen Lehrlinge auszubilden. Tipp: Lassen Sie sich beraten! Gerade für neue Lehrbetriebe und Betriebe, die einen weiteren Lehrberuf ausbilden wollen, ist ein persönliches Beratungsgespräch mit einem der Ausbildungsberater der Lehrlingsstelle empfehlenswert. Dieser hilft Ihnen, eine individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Ausbildungsplanung zu erstellen. Alle grundlegenden Informationen sind auch online unter wko.at/service/bildung-lehre/Erstmaliges_Ausbilden.html abrufbar.

KONTAKT WKV-Lehrlingsstelle Bahnhofstraße 24 6850 Dornbirn T 05522 305-1155 E lehre@wkv.at wkv.at/lehre


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OLEA GmbH, Strass 644, 6764 Lech; Geschäftszweig: Vermögensverwaltung; Kapital € 35.000; GesV vom 30.03.2022; GF: (A) Riginos Dimitriou, geb. 27.09.1976; vertritt seit 12.04.2022 selbständig; (B) Aatu Juhani Vaniölä, geb. 12.06.1984; vertritt seit 12.04.2022 selbständig; GS: (A) Riginos Dimitriou, geb. 27.09.1976; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (B) Vipunen Capital Oy; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 12.04.2022 – FN 579031t. eMzwo Verwaltungs GmbH, Dorf 150, 6932 Langen bei Bregenz; Geschäftszweig: Vermögensverwaltung; Kapital € 35.000; GesV vom 31.12.2022; GF: (A) Ing. Manuel Scheidbach, geb. 25.12.1976; vertritt seit 13.04.2022 selbständig; (B) Martin Österle, geb. 21.04.1977; vertritt seit 13.04.2022 selbständig; GS: (A) Ing. Manuel Scheidbach, geb. 25.12.1976; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; B) Martin Österle, geb. 21.04.1977; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 13.04.2022 – FN 578598 Condor Bauprojekte GmbH, Realschulstraße 6/Top 2, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Bauträger; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 06.04.2022; GF: (A) DI (FH) Peter Winder, geb. 24.05.1969; vertritt seit 14.04.2022 selbständig; GS: (B) WI-PE-TA Holding GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 14.04.2022 – FN 579335p. Honolulu Zimmer-Vermietung OG, Montfortstraße 13, 6900 Bregenz; Geschäftszweig: Zimmer- und Büroraum Vermietung; GesV vom 09.03.2022; GS: (A) Rahel Schoenthal, geb. 30.10.1982; vertritt seit 14.04.2022 selbständig; (B) Roland Lang, geb. 08.04.1974; vertritt seit 14.04.2022 selbständig; – LG Feldkirch, 14.04.2022 – FN 578780y. LELO PRADE Bau GmbH, Scheibenstraße 18, 6923 Lauterach; Geschäftszweig: Durchfürhung von Bauprojekten; Kapital € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 10.03.2022; GF: (A) Mag. (FH) Wolfgang Loretz, geb. 22.02.1971; vertritt seit 14.04.2022 selbständig; (B) Thomas Prade, geb. 11.08.1973; vertritt seit 14.04.2022 selbständig; (C) Manfred Plangger, geb. 09.12.1966; vertritt seit 14.04.2022 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; GS: (A) Mag. (FH) Wolfgang Loretz, geb. 22.02.1971; Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 5.000; (B) Thomas Prade, geb. 11.08.1973; Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 14.04.2022 – FN 578822i.

S.C. Immo Beteiligung und Verwaltung OG, Bundesstraße 4, 6710 Nenzing; Geschäftszweig: Immobilienentwicklung und Verwertung; GesV vom 12.04.2022; GS: (A) Christian Kessler, geb. 17.12.1976; vertritt seit 14.04.2022 selbständig; (B) Simone Kessler, geb. 24.09.1980; vertritt seit 14.04.2022 selbständig; – LG Feldkirch, 14.04.2022 – FN 579350k.

ANKA OG, Riedweg 10/1, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Lagerei, Vermietung von Lagerplätzen; GS: (A) Karl-Heinz Strele, geb. 06.12.1971; vertritt seit 15.04.2022 selbständig; (B) Angelika Meusburger, geb. 29.10.1973; vertritt seit 15.04.2022 selbständig; – LG Feldkirch, 15.04.2022 – FN 579426. Durig Elektrotechnik GmbH, Außerlitz 9, 6780 Schruns; Geschäftszweig: Elektroinstallationen/Handel; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 04.02.2022; GF: (A) Richard Durig, geb. 25.06.1964; vertritt seit 15.04.2022 selbständig; GS: (A) Richard Durig, geb. 25.06.1964; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 15.04.2022 – FN 579475w. Holz Hobel Technik C & E GmbH, Bobletten 2, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Holzbe- und Verarbeitung; Kapital € 35.000; GesV vom 23.03.2022; GF: (A) Christian Medik, geb. 16.11.1967; vertritt seit 15.04.2022 selbständig; GS: (B) HP Projektbau GmbH; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (C) Ewald Schwärzler, geb. 26.04.1978; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 15.04.2022 – FN 579243d. Lenz Nachhaltige Beratung für Bauen.Beschaffen. Wirtschaften e.U., Frühlingstraße 9f, 6922 Wolfurt; Geschäftszweig: Nachhaltige Bau-, Beschaffungs- und Betriebsberatung; Inhaber: (A) Dipl.-Ing. Dietmar Lenz, geb. 31.05.1970, eingetragen; – LG Feldkirch, 15.04.2022 – FN 575822y. ZEITPUNKT vier Wohnbau GmbH, Schulgasse 7, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Abwicklung von Bauprojekten und Verwertung von Liegenschaften; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 05.04.2022; GF: (A) Markus Fink, 28.07.1973; vertritt seit 15.04.2022 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in; (B) Adriano Mastria, geb. 03.02.1965; vertritt seit 15.04.2022 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/ in; GS: (C) BM die 3 GmbH; Einlage € 36.000; geleistet€ 36.000; – LG Feldkirch, 15.04.2022 – FN 579473t.

BUNDESGESETZBLÄTTER BGBl. I Nr. 36/2022 08. April 2022 Änderung des Alternative Investmentfonds Manager-Gesetzes, des Bankwesengesetzes, des Börsegesetzes 2018, des Finanzmarktaufsichtsbehördengesetzes, des Investmentfondsgesetzes 2011, des Pensionskassengesetzes, des Versicherungsaufsichtsgesetzes 2016, des Wertpapieraufsichtsgesetzes 2018, des Zahlungsdienstegesetzes 2018 und des Konsumentenschutzgesetzes. BGBl. II Nr. 152/2022 08. April 2022 15. Novelle zur COVID-19-Einreiseverordnung 2021 BGBl. II Nr. 153/2022 12. April 2022 Fahrverbotskalender 2022

BGBl. I Nr. 58/2022 14. April 2022 Änderung des Arbeitszeitgesetzes, des Arbeitsruhegesetzes und des Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetzes 1987. BGBl. II Nr. 156/2022 14. April 2022 2. COVID-19-Basismaßnahmenverordnung Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

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TERMINE Mittwoch, 27. April 2022 09.30 – 11.00 Uhr, Riezlern, Gemeindeamt, Walserstraße 52 Donnerstag, 28. April 2022 09.30 – 11.00 Uhr, Dornbirn, WIFI Vorarlberg, Bahnhofstraße 24 13.30 – 14.30 Uhr, Schoppernau, Gemeindeamt, Unterdorf 2a Beratungstag der SVS – Sozialversicherung der Selbständigen Sie haben Fragen zu Ihren Sozialversicherungs-Beiträgen und zur Kranken-, Pensionsoder Unfallversicherung in der SelbständigenSozialversicherung? Dann besuchen Sie einen unserer Beratungstage! Eine kurze vorherige Kontaktaufnahme mit unserer Landesstelle (Tel. 050808-9911) oder Direktion.vbg@svs.at ist von Vorteil. Es ist zu empfehlen, allfällige Unterlagen und Nachweise mitzubringen. Informationen: Sozialversicherung der Selbständigen (SVS), 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 050808-9911, F 0508089919, E Direktion.VBG@svs.at svs.at Dienstag, 10. Mai 2022 16.00 – 18.00 Uhr, CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmusterund Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572 55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572 55252–0, wisto@wisto.at wisto.at Mittwoch, 4. Mai 2022 15.00 – 17.00 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg Online-Gründerworkshop Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer:innen. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522 305-1144 gruenderservice.at/vlbg

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Speed-Reading und Fotografisches Lesen Dornbirn, 6. + 7.5.2022, Fr + Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 11103.15 Gewaltfreie Kommunikation Dornbirn, 12. – 14.5.2022, Do 13:00 – 17:00 Uhr, Fr + Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 20 Trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 10122.15 Rhetorik – Freies Sprechen Dornbirn, 24.6. – 2.7.2022, Fr 14:00 – 20:00 Uhr, Sa 8:00 – 16:00 Uhr, 28 Trainingseinheiten, € 485,-; K.Nr. 10124.15 Zeitmanagement und Arbeitstechnik Dornbirn, 28. + 29.6.2022, Di + Mi 8:30 – 16:30 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 385,-; K.Nr. 11101.15 SPRACHEN

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Ausbildertraining (Lehrlingsausbilder) Dornbirn/Hohenems, laufend Tages- und Abendkurse, Termine lt. Homepage, 40 Trainingseinheiten, € 565,-; K.Nr. lt. Homepage Diplom Sommelier Hohenems, 25.4. – 14.5.2022, Mo - Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 128 Trainingseinheiten, € 1.850,-; K.Nr. 78133.15 Arbeitsrecht Lehrlinge Dornbirn, 3.5.2022, Di 8:30 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 260,-; K.Nr. 42158.15 Weinexperte Hohenems, 16. – 24.5.2022, Mo – Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 60 Trainingseinheiten, € 720,- ohne Prüfungsgebühr; K.Nr. 74150.15 Ausbilder ärgere dich nicht Dornbirn, 17.5.2022, Di 8:30 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 260,-; K.Nr. 42157.15 Barkeeper, Basiskurs Hohenems, 30.5. – 28.6.2022, Mo + Di 19:00 – 22:00 Uhr, 28 Trainingseinheiten, € 530,-; K.Nr. 78120.15 Unternehmer-Training – KOMPAKT Live Online / Zoom, 8.6. – 10.10.2022, Mi + Mo 18:00 – 22:00 Uhr, 94 Trainingseinheiten, € 1.630,- (exkl. Prüfungsgebühr); K.Nr. 40176.15

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Universitätslehrgang Zulassung zum Lehrgang

In den Lehrgang werden Personen aufgenommen, die über eine der folgenden Qualifikationen verfügen: • Absolvierung einer Werkmeisterschule (Metall oder Kunststoff) mit drei Jahren Praxis • Meister- oder Befähigungsprüfung (Metall) mit drei Jahren Praxis • Absolvierung einer technischen Fachakademie mit drei Jahren Praxis • Technische Berufsausbildung (Lehre oder Fachschule) mit Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung mit fünf Jahren Praxis • Absolventen des REFA-Lehrganges „Seminar Industrial Engineering“ Die Bewerbung um Zulassung zum Lehrgang erfolgt schriftlich. Die notwendigen Formulare senden wir Ihnen gerne zu. Teilnehmer • Personen, die in der Fertigung oder in fertigungsnahen Bereichen arbeiten oder gearbeitet haben und Interesse an einer wissenschaftlich fundierten Ausbildung haben. • Personen aus den oben angeführten Bereichen mit dem Ziel, sich für höherwertige Positionen auf dem Gebiet des Industrial Engineering zu qualifizieren. Inhalt • Bedeutung von Universitätslehrgängen • Akademischer Industrial Engineer seine Aufgaben • Informationen zur Ausbildung (Aufbau, Inhalte, Abschluss) Start Lehrgang: Herbst 2022 Trainingseinheiten: 2 Beitrag: kostenlos Ort: WIFI Dornbirn Termin: 14.6.2022 Di 18:00-20:00 Uhr Anmeldung erforderlich Kursnummer: 62150.15 Persönliche Beratung: Tanja Kathan t 05572/3894-453 kathan.tanja@vlbg.wifi.at

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19 | NR. 8 • APRIL 2022 • DIE WIRTSCHAFT

WIFI

WIFI SOMMERPROGRAMM

Sommer 2022: Wissensdurst im WIFI stillen Auch heuer hat das WIFI Vorarlberg in den Sommermonaten Juni, Juli und August wieder ein breites Angebot an Kursen aus allen Wissensbereichen im Programm. itAnfang Juni starten imWIFI-Campus in Dornbirn insgesamt 64 Veranstaltungen. Neben vielen zeitlich kompakten Kursen, die nur ein bis zweiTage dauern, werden in diesem Zeitraum auch längere Lehrgänge wie etwa der Europäische Computerführerschein oder ein CNC-Einstiegskurs angeboten. „Wir wissen, dass immer mehr Menschen auch die Sommermonate für ihre persönliche und beruflicheWeiterentwicklung nutzen wollen. Deshalb haben wir versucht, ein möglichst breites Kursangebot auf die Beine zu stellen“, erklärt Institutsleiter Dr. Thomas Wachter. Breites Angebot an Sommerkursen Im WIFI Sommerprogramm findet garantiert jede:r Weiterbildungsinteressierte ein passendesAngebot.Wer an seinenVerhandlungs-Kompetenzen arbeiten möchte, demwerden im Bereich Betriebswirtschaft passendeVeranstaltungen wie etwa die Kurse „Neue Wege zu mehr Kund:innen oder „ErfolgreichesVerhandeln imVerkauf“ angeboten. Angehende Führungskräfte können in Kursen wie „Qualifizierte Führungskraft“ oder „Vom Kollegen zur Führungskraft“ an ihren Leading-Kompetenzen feilen. FürAusbilder:innen startet Mitte Juni das 40Trainingseinheiten umfassende Ausbildertraining. Sprachbegeisterte können ihre Sprachkenntnisse in Englisch, Französisch und Spanisch erweitern oder auffrischen.

FOTO: WIFI/MARCEL HAGEN

M

Das WIFI Vorarlberg hat in den Sommermonaten 64 Kurse im Programm.

Auch diverse Deutsch-Kurse sind imAngebot.Veranstaltungen aus dem IT-Bereich wie etwa ein Einführungskurs in Adobe InDesign oder in die Digitale Fotografie runden das Programm ab. Das gesamte Sommerprogramm findet sich im Internet unter wifi.at/vlbg und ist ab sofort buchbar.

INFO-VERANSTALTUNG

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM

Kompakte Ausbildung zum Datenanalysten

D

Unbekannte Muster in Datensätzen zu erkennen, ist eine Chance für Unternehmen.

ata Science und BusinessAnalytics nutzen Methoden ausMathematik,Statistik,MachineLearningundProgrammierung, um Wissen aus Daten zu generieren. Der Bedarf nach Mitarbeiter:innen mit Fähigkeiten in diesen Bereichenistgroß.ZieldesneuenDiplomlehrganges„Data Science und BusinessAnalytics“ ist es, denTeilnehmer:innen in kompakter Form die Grundzüge von Data Science und Business Analytics zu vermitteln. „Der Lehrgang richtet sich an Betriebswirt:innen, (Wirtschafts-)Informatiker:innen, Ingenieur:innen und Naturwissenschaftler:innen.UnterschiedlicheHintergründederTeilnehmer:innen

WIFI Vorarlberg

Ein neuer Diplomlehrgang vermittelt Fachwissen rund um die Themen Data Science und Business Analytics. Online Info-Veranstaltung am 10.5. um 17.30 Uhr. sind bewusst erwünscht“, erklärt Thomas Giselbrecht, Bereichsleiter IT. In den sechs Modulen werden Themen wie Business Intelligence und Big Data Analytics, Python für Data Science und Visualisierung, KI mit Machine Learning, Machine Learning mittels Python, Big Data und Datenbanken und Deep Learning mittels Python behandelt. Online Info-Veranstaltung Termin: 10.5., 17.30 Uhr Anmeldung: Thomas Giselbrecht T 05572 3894-470, E giselbrecht.thomas@vlbg.wifi.at

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MAGAZIN

NR. 8 • APRIL 2022 • DIE WIRTSCHAFT | 20

Aktuelles aus der Wirtschaft News. Zufriedene Kfz-Kund:innen - Unmut über Maskenpflicht im Handel - Heimische Werber:innen haben Wirkung - Fachmesse Colorama - Optimaler Zeitpunkt für Zollabwicklung neu - Seilbahnen ziehen Bilanz - Jobbörse Busfahrer:in

Bevölkerung vertraut lokalem Kfz-Handel Die Vorarlberger:innen vertrauen beim Kfz-Erwerb zum überwiegenden Teil dem Fachhandel, wie die aktuelle Cima-Studie belegt. „69 Prozent der Bevölkerung bis 35 Jahre vertrauen beim Auto-Kauf auf die Expertise eines heimischen Kfz-Händlers“, informiert Rudi Lins: „Bei den über 35-jährigen sind es sogar 90 Prozent.“ Neben der fachlichen Expertise ist für viele Kund:innen die Seriosität ein Kriterium bei der Wahl des Autohauses. „In der durchschnittlichen Gesamtbewertung konnten wir beim Neuwagenkauf eine Gesamtnote von 1,8 erzielen“, bilanziert Lins. Die Studienergebnisse zeigen zudem, dass der Autokauf im Ausland oder über das Internet keine Alternative für die Mehrheit der Vorarlberger:innen darstellt. Das jährliche Vorarlberger Kaufkraftvolumen für Pkw-Neuanschaffungen beläuft sich auf 249 Millionen Euro. Durchschnittlich belaufen sich die Kfz-Verbrauchsausgaben pro Haushalt auf 1.400 Euro im Jahr.

„In Anbetracht der sinkenden Ansteckungszahlen ist es nicht nachvollziehbar, dass die Maskenpflicht in sehr vielen Branchen bleibt“, sagt Spartenobfrau Carina Pollhammer. Für besonders krisengeschüttelte Branchen wie etwa den Handel mit Bekleidung war die Aufhebung der Maskenpflicht ein wichtiger Schritt, da wie aktuelle Studien zeigen die Maskenpflicht Auswirkungen auf die Konsumlaune hatte. Sofern keine Schutzvorrichtung besteht, waren bisher alle Mitarbeitenden bei Kundenkontakt verpflichtet, eine FFP2-Maske zu tragen. „Dass dies nun weiterhin für die Mitarbeitenden der betroffenen Branchen gilt, ist nicht tragbar“, betont Pollhammer und fordert ein Ende der kollektiven Bevormundung: „Es wird Zeit, dass wir wieder vermehrt auf die Eigenverantwortung der Bevölkerung setzen, die Prognosen lassen das zu. Wer sich weiterhin schützen möchte, kann dies jederzeit freiwillig mit dem Tragen einer FFP2-Maske tun.“

FOTOS: FREDERICK SAMS, MICHAEL KREYER

Maskenpflicht muss im gesamten Handel fallen!

WERBUNG & MARKTKOMMUNIKATION

Konsumentenstudie zeigt: Werbung hat Wirkkraft im Land Würde die Wirtschaft ohne Werbung in Vorarlberg funktionieren? Diese und andere Fragen wurden vom Österreichischen Werberat (ÖWR) im Rahmen einer Studie erhoben, deren Ergebnisse nun auch für Vorarlberg vorliegen.

G FG-Obmann Martin Dechant: „Die Studie bescheinigt die gute Arbeit unserer Spezialist:innen und die damit verbundene Wirkung und den Nutzen, die von unserer Branche ausgehen.“

efragt wurde unter anderem nach dem Image und derWertschätzung vonWerbung. Die Langzeitstudie des ÖWR bestätigt bei den befragten Vorarlberger:innen: die wirtschaftliche und gesellschaftliche BedeutungvonWerbungistenorm.HoheZustimmung unterdenVorarlbergerBefragtenergabendieFragestellungen, ob Werbung den Absatz von Gütern und Dienstleistungen fördert, was von 80 Prozent der VorarlbergerBefragtenbejahtwurde,Arbeitsplätzesichert (73 Prozent), auf neue Produkte aufmerksam macht (78 Prozent) oder über besondere Angebote (68 Prozent) informiert. Für 60 Prozent der Befragten würde

Wirtschaft ohneWerbung überhaupt nicht mehr funktionieren - das ist für Branchenexpert:innen die Bestätigung dafür, dass Konsument:innen ein hohes Verständnis für Wirtschaftsabläufe haben und deutlich denNutzenvonWerbungerkennen.Allerdingsfühlten sich 75 Prozent der Befragten zeitweise von Werbung belästigt.Immerhin64Prozenterklärten,„gutgemachte Werbung zu sehen ist für mich ein Vergnügen“. Bei den generellen Fragen zurWerbung wurden die Eigenschaften „informativ“ (44 Prozent), lästig (55 Prozent), notwendig (45 Prozent) aber auch störend (56 Prozent) und beeinflussend (57 Prozent) genannt.


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MAGAZIN

MALER UND TAPEZIERER

Fachmesse COLORAMAplus im Firmament Rankweil Die Fachgruppe der Maler und Tapezierer lud kürzlich zur COLORAMAplus 2022 ins Firmament nach Rankweil ein. Rund 120 Teilnehmende genossen den persönlichen Austausch samt Rahmenprogramm. Nachdem die Fachmesse „FARBE, AUSBAU & Fassade“ in München abgesagt wurde, entschloss sich die Fachgruppe, die COLORAMAplus zur Fachmesse zu machen und damit einen Rahmen für fachlichen Austausch und Neuigkeiten in der heimischen Branche zu bieten. Rund 30 Aussteller:innen brachten aktuelle Trends und viel Inspiration nach Vorarlberg. Als Impulsgeber der COLORAMAplus konnte die Fachgruppe Oliver Gimper – Handwerker aus Leidenschaft – gewinnen. Gimper gab in seinem Vortrag Anregungen und Ideen dazu, wie der Umgang mit Kund:innen noch erfolgreicher gestaltet werden kann. Im Bild: Innungsmeister-Stv. Wolfgang Loretz, Oliver Gimber, InnungsmeisterStv. Manfred Klocker und Innungsmeister Alexander Krista.

„ZOLLABWICKLUNG NEU“

Optimaler Zeitpunkt, um durchzustarten Land Vorarlberg, Finanzministerium und Zollverwaltung haben den Startschuss zu einer umfangreichen Erneuerung und damit einhergehenden erheblichen Erleichterungen für die exportorientierte Vorarlberger Wirtschaft gegeben. Den Erfordernissen der heimischen Wirtschaft und insbesondere der Transportwirtschaft wird mit den angekündigten umfassenden Neuerungen und Effizienzsteigerungen – darunter etwa ein breit angelegter Digitalisierungsprozess an allen Zollstellen sowie längst überfällige bauliche Maßnahmen am Zollstandort Wolfurt – entsprochen.

VORARLBERGER SEILBAHNEN

Seilbahnen noch nicht auf „Vor-Corona“-Niveau Mit einem Kassenumsatz von 139,4 Millionen Euro und fünf Millionen Ersteintritten in der vergangenen Wintersaison 2021/22 sind die Vorarlberger Seilbahnen auf dem richtigen Weg zurück zu einer wirtschaftlichen Normalität. Allerdings konnten sie noch nicht an die vergangene Saison vor der Pandemie anknüpfen. Corona und Energiekosten werden die Branche noch weiter beschäftigen. Auf das „Vor-CoronaNiveau“ würden aber immer noch 700.000 Ersteintritte beziehungsweise 7,6 Prozent Kassenumsatz fehlen.

TRANSPORT UND VERKEHR

Job-Börse Busfahrer:in – Erfolgreiche Kooperation mit dem AMS Vorarlberg

FOTOS: DIETMAR MATHIS, ISTOCK

Im WIFI Dornbirn fand kürzlich die „Job-Börse für Busfahrer:innen“ statt: Die Fachgruppe der Autobus-, Luftfahrt- und Schifffahrtunternehmungen und das AMS Vorarlberg bündelten ihre Kräfte, um mehr potenzielle Linien- und auch Reisebusfahrer:innen für den zukunftsfitten und verantwortungsvollen Beruf zu gewinnen. Im Rahmen dieses halbtätigen Events – mit dabei waren die Unternehmen Bösch Reisen, Hagspiel Touristik, Loacker Touristik, NIGGBUS, NKG Reisen, Rheintal Busverkehr sowie Schedlerbus – erhielten die rund 50 Teilnehmenden als auch die Unternehmer:innen die Möglichkeit, sich vorzustellen und kennenzulernen.


MAGAZIN

NR. 8 • APRIL 2022 • DIE WIRTSCHAFT | 22

JUNGE WIRTSCHAFT VORARLBERG

JWV-Event „Eintauchen“

Neues Format der JWV „Eintauchen! Unternehmensaudit“ bei 11er in Frastanz.

FOTO: PASCAL HEFTI

Neues Format der JWV „Eintauchen! Unternehmensaudit“ in Frastanz ermöglichte einen Einblick in die 11er-Klimaschutzinitiative.

W

er langfristig wettbewerbsfähig sein möchte, muss eine Balance zwischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Interessen finden.Wie das in der Praxis funktionieren kann, zeigte das Familienunternehmen 11er Kartoffelspezialitäten in Frastanz vergangene Woche im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Eintauchen! Unternehmensaudit“ der Jungen Wirtschaft Vorarlberg (JWV). Dabei erhielten die JWV-Mitglieder wertvolle Einblicke in die Prozesse des renommierten Vorarlberger Unternehmens und konnten ihrerseits Ideen und Feedback liefern. Bei der detaillierten Präsentation und der Besichtigung der neuen Biogas-Anlage gab 11er-Geschäftsführer Clemens Grabher den rund 30 Teilnehmenden einen hautnahen Einblick in die Projekte, die das Unternehmen im Rahmen seiner 11er-Klimaschutzinitiative realisiert. So etwa verwertet die hauseigene 11er-Biogas-Anlage Reststoffe aus der Produktion in hochwertiges Biogas in Treibstoffqualität, das wiederum für den Transport der Kartoffeln vom Acker in die Produktion genutzt wird. Eine eigene Abwasseraufbereitungs-Anlage, 100 Prozent Ökostrom-Bezug oder ein hohes soziales Engagement sind ebenfalls Teil der Initiative.

Ökonomische, ökologische und soziale Interessen DieVeranstaltungsreihe „Eintauchen! Unternehmensaudit!“ wurde von der JWV im Zuge ihres Zukunftsbildes #unserplan im Themenbereich #relevanz erarbeitet. „Haben Unternehmerinnen und Unternehmer früher hauptsächlich ökonomische Interessen verfolgt, müssen sie nun auch ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. In der Veranstaltungsreihe zeigen verschiedene Betriebe, wie man diesen Spagat meistern kann. Gleichzeitig erhalten die Unternehmen Input und Know-howvon den teilnehmenden Jungunternehmer:innen. Eine Win-Win-Situation für alle“, erklärt Tim Mittelberger, Vorstandsmitglied der Jungen Wirtschaft Vorarlberg und Geschäftsführer Dorfelektriker Mittelberger GmbH.


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FOTOS: UDO MITTELBERGER , VORARLBERGER GEMEINDEVERBAND, SPARKASSE BLUDENZ

unternehmen BAUMESSE

SAMMELAKTION

Die com:bau startet am 29. April

Saubere Umwelt braucht dich! Landschaftsreinigung 2022

Flexibilität, Multifunktionalität und die wandelbare Infrastruktur machen das Messequartier Dornbirn zum Austragungsort für unvergessliche Messen, Events und Erlebnisse. Die SCHAU! gab dieses Jahr den Startschuss für ein buntes und abwechslungsreiches Messe- und Veranstaltungsjahr. Vom 29. April bis 01. Mai öffnet mit der com:bau die Messe für Architektur, Bauhandwerk, Energie und Immobilien die Tore. Die 250 bau:steller der 9. com:bau haben es sich zum Credo gemacht, die Besucher:innen auf ihrem Weg zum Eigenheim zu begleiten und präsentieren in insgesamt acht Ausstellerbereichen individuelle Lösungen rund um den gesamten Bauprozess. combau.messedornbirn.at

PERSONALIA

Nach zwei Jahren, in denen sie nur im Familienverband oder alleine möglich waren, laden in den kommenden Wochen wieder viele Gemeinden zu organisierten Landschaftsreinigungen ein. Allein 2019 – das bisher letzte Jahr, in dem organisierte Landschaftsreinigungen stattfanden – sammelten rund 18.000 Freiwillige aus Vereinen, Unternehmen und Institutionen rund 150.000 Kilogramm Abfälle im Rahmen der Aktion „Saubere Umwelt braucht dich!“ und entsorgten sie anschließend richtig. „Die Umwelt geht uns alle etwas an.

Dabei geht es um mehr als nur ein Wohlfühlen in einer sauberen Umgebung. Es geht um die existenzielle Zukunft von Mensch, Natur und Tierwelt“, ist WKV-Vizepräsident Eduard Fischer überzeugt. Es sei daher unser aller Aufgabe, einen Beitrag dafür zu leisten, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und die Zukunftschancen der nachfolgenden Generationen zu erhalten. „Mit einer vorausschauenden und ambitionierten Umweltpolitik wird eine unverzichtbare Basis für die zukunftsfähige Entwicklung der gesamten Gesellschaft geschaffen“, sagt Fischer. Infos unter: umweltv.at oder vorarlberg.ORF.at

Sparkasse Schruns mit neuem Filialleiter Nach 44 Dienstjahren wechselt Filialleiter Manfred Schlatter Mitte April in den Ruhestand. Zu seinem Nachfolger wurde Simon Felder bestellt. Bei Manfred Schlatter bedankte sich Vorstandsdirektor Thomas Schreiber für die über 44-jährige Verbundenheit zur Sparkasse. Mit Simon Felder rückt ein junger Mitarbeiter in die Führungsriege der Sparkasse auf. Felder ist 26 Jahre und wohnt in Gaschurn. Neben seiner Ausbildung zum Privatkundenbetreuer ist der neue Filialleiter zertifizierter Finanzierungsexperte.

v.l.n.r. Manfred Schlatter, Thomas Schreiber, Simon Felder Auch in diesem Jahr finden in Vorarlberg wieder Landschaftsreinigungen statt.

BILANZ

Zweistelliges Wachstum für faigle-Unternehmensgruppe Die faigle-Unternehmensgruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 zurück. Höchster Umsatz seit Unternehmensgründung.

Mit 83 Millionen Euro ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 16 Prozent gewachsen und erreicht damit den höchsten Stand seit der Unternehmensgründung 1947. Im vergangenen Jahr brachte der Kunststoffspezialist neue Produktentwicklungen auf den Markt und schaffte es trotz Pandemie, die Liefertreue für seine Kunden zu 100 Prozent zu erhalten. Durch die konsequente Ausrichtung auf die strategischen Wachstumsfelder konnte die Unternehmensgruppe sich gut an die veränderten Gegebenheiten

anpassen. „Uns freut vor allem, dass wir auch in einem erschwerten Umfeld wichtige Produktneuentwicklungen auf den Markt gebracht haben“, erklärt Friedrich Faigle, Chief Operating Officer (COO) der faigle-Unternehmensgruppe. An den vier faigle Standorten – faigle Kunststoffe GmbH in Hard (Österreich), faigle Industrieplast GmbH ebenfalls in Hard, faigle Igoplast AG in Au (Schweiz) und Suzhou faigle Engineering Plastics Co., Ltd. in Suzhou (China) – sind derzeit rund 400 Mitarbeitende tätig.


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NR. 8 • APRIL 2022 • DIE WIRTSCHAFT | 24

INTERVIEW ANTON MEUSBURGER UND PHILIPP GISELBRECHT

„Wir haben uns beim Biken getroffen und machen jetzt gemeinsam RADAU“ Bikeshop. Vor einem Jahr haben Anton Meusburger und sein Geschäftspartner Philipp Giselbrecht das Bikegeschäft RADAU in Andelsbuch eröffnet. Vom Gründungsentschluss bis zur Eröffnung vergingen gerade einmal 2,5 Monate.

Philipp Giselbrecht (links) und Anton Meusburger kennen sich von der gemeinsamen Schulzeit in der HAK Bregenz.

Warum wurde es bei euch ein Fahrradgeschäft? Philipp: 2020 waren wir zusammen beim Biken in der Lenzerheide, da habe ich mit Anton das marode Bike von einemKollegenrepariert.Dabeiwurdenwir gegenseitig auf die Interessen und Fähigkeiten des anderen rund umsThema Bike aufmerksam. Wir waren davon überzeugt, dass es gerade im Mittelbregenzerwald Potenzial für ein ganzjähriges Bike-Fachgeschäft gibt, dass die Bedürfnisse des Bikers versteht und professionellen Service rund ums Fahrrad anbietet. Im ersten Bikeshop im Bregenzerwald sind unter anderem die „schnelle Susi“ oder der „notwendige Norbert“ anzutreffen… Anton: Schon der Name „RADAU“ lässt erahnen, dass wir einiges anders machen wollten als die anderen. Im Fokus unseres Tuns war ein schickes Geschäft im urbanen Look, dass leidenschaftliche Mountainbiker anspricht.Wir möchten als Fachgeschäft am Puls der Zeit sein und Sortimente anbieten, die die Großen vielleicht noch nicht für sichentdeckthabenodererstgarnichterhalten.VonBikern

FOTOS: PIAPIAPIA/PIA BERCHTOLD

für Biker eben – ehrliche transparente Beratung aufAugenhöhe von einem inhabergeführten Shop inklusive. Philipp: Im Grunde können wir den nackten MountainBiker von Kopf bis Fuß mit Schuhen, Bekleidung und Protektoren einkleiden und ihm das passende Bike dazu anbieten. So sind auch die Service-Angebote in unsere Fachwerkstatt in der Namengebung etwas ausgefallen. Statt kleinem Service und Gabelservice gibt es bei uns die „schnelle Susi“ und den „notwendigen Norbert“. Unser Mechaniker bringt annährend 20 Jahre Erfahrung mit und istmitLeidenschaftbeiderArbeit.WirhattenimmensGlück bei der Suche nach Mechanikern. Beide waren von unserer Idee so begeistert, dass sie ihren alten Job kündigten, ehe sie bei uns einen Arbeitsvertrag unterschrieben hatten. Ihr habt gemeinsam viele Grundlagen mitgebracht, die euch beim Gründen sehr geholfen haben. Anton: Nach der HAK ging ich zum Steuerberater und übernahmdannvorrundzehnJahrengemeinsammitmeinem Bruder dasAutohaus Meusburgervon unseremVater. Philipp: Ich studierte Handel und Marketing in Innsbruck und hatte zuletzt die weltweite Marketing- und Produktmanagementleitung bei Kästle in Hohenems inne. AntonhatschondiedreiSaisonenzuvorerfolgreichE-Bikes der Marke Fantic als „Zusatzverkauf“ zum Auto im AutogeschäftverkauftundErfahrungengesammelt.2020liefder E-Bike-Verkauf dann sogut, dassAnton es aufprofessionellere Beine stellen wollte – Angebot von Zubehör und Fachwerkstatt – und hat mich gefragt, ob ich ihm dabei helfen könne. Nach ein paar Bier war uns klar, dass wir an die Idee eines ganzjährigen Bikegeschäfts im Mittelbregenzerwald glauben: RADAU war geboren. Anton:Erfahrunghinoderher.Alleswasmanzumersten Mal macht ist eine Herausforderung – die Gründung eines Unternehmens ganz besonders. Und hier ist es gut, wenn manbeispielsweiseimGründerservicederWirtschaftskammer kompetenteAnsprechpersonen hat, die einem schnell und unkompliziert weiterhelfen. Vom Gründungsentschluss bis zur Eröffnung vergingen gerade einmal 2,5 Monate… Philipp: Warum es nur 2,5 Monate vom Entschluss, RADAUzugründenbishinzurShop-Eröffnungdauerte?Anton brachte als Geschäftsführer im Autohaus Erfahrung in finanziellen, steuerlichen sowie rechtlichen Angelegenheiten mit.


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Anton: Und Philipp konnte dies um sein Netzwerk und die Expertise in der Sportbranche sowie Erfahrung im Marketing ergänzen.Auch war er bereits zehn Jahre für ein Einzelhandelsunternehmen tätig undwusste um dieWichtigkeit von Sortimentsplanung und EDV-unterstützter Warenwirtschaft. Zugegeben es war dann schon sehr stressig bis zur Eröffnung – Ladenbau, Marketing, Firmengründung, Einkauf und und und. Als wir am ersten April eröffneten, hatten wir weder eine UID-Nummer noch war unsereKassafunktionsbereit.AberichglaubealsUnternehmer muss man improvisieren, will man erfolgreich und schneller sein als seine Mitbewerber… Philipp:AlswirdieMarkeMonsRoyaleinkaufenwollten, musstenwir zuerst „vorsprechen“ und unsvorstellen. Zum Glück hatte erwieviele andereVertrauen in uns, doch eines gab man uns zumAbschluss mit: „Normalerweise gründet man zuerst eine Firma, dann kauft man ein und das Ganze macht man im Sommer für das darauffolgende Frühjahr. Ihr kommt an Dreikönig daher, wollt groß einkaufen und habt noch nicht einmal die Firma gegründet“. Anton: Darauf antwortete Philipp: „Richtig – und zwar zu Vororderkonditionen“…

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einer Milliarde Euro Umsatz oder mehr gibt. Entsprechend ist Kaufkraft im Ländle vorhanden. Das macht es für Handelsbetriebe attraktiv. Philipp: Hinzu kommt, dass gerade im Bregenzerwald Kundenwas„ghörigs“kaufenwollenundbereitsind,etwas mehr für ein hochwertiges und langlebiges Produkt auszugeben. Mit demGründerservice, Förderservice oder Initiativen wie Startupland bekommt man auf dem Weg in die Selbstständigkeit jedenfalls sehr viel Unterstützung und kann in wertvolle Netzwerke eintauchen. Den Mut zum Gründen muss man aber selbst mitbringen: Wir glauben stark an unsere Idee und arbeiten täglich für deren UmsetInterview: Simon Groß zung.

Was ist in Bezug auf Corona die große Herausforderung beim Gründen? Philipp: Dass man heute nicht weiß, was morgen passiert. Ich kann mich noch gut erinnern: Unser Start war denkbar schwer, alswir imApril eröffneten. Im Eröffnungsmonathatesan12Tagengeschneit,dannwarderBregenzerwald Corona-Hotspot und wurde hermetisch abgeriegelt. Kunden vom Rheintal mussten sich testen lassen, damit sie zu uns fahren durften.Was sie in derTat taten, denn wir haben einige Marken exklusiv inVorarlberg - entsprechend groß war und ist die Anziehungskraft von RADAU. Anton: Die immens gestiegene Nachfrage nach E-Bikes in Kombination mit coronabedingten Produktionsausfällen inAsien und einem Zusammenbruch derÜberseelogistik hat dazu geführt, dass Ersatzteile für Reparaturen über zwölf Monate Lieferzeit haben – das ist eine wahre Katastrophe. Hinzu kommt, dass Bikes eine Lieferzeit von bis zu 26 Monate haben. Welcher Kunde will heute ein Bike bestellen, dass er erst in zwei Jahren erhält? Entsprechend müssen alle Händler vorab ein großes finanzielles Risiko eingehenundeinegroßePaletteanBikesMonateimVoraus einkaufen, ohne zu wissen, ob die Nachfrage dafür in eineinhalb Jahren gegeben ist. Philipp: Außerdem haben sich die Lieferzeiten von Ersatzteilen und Rädern noch mehr verschlechtert. Abgesehen davon, dass die Preise bei Fahrrädern innerhalb eines Jahres um zehn bis 15 Prozent gestiegen sind,während sich die Margen der Händler von einem Jahr auf das andere verschlechtern. Die Begründung lautet oft: „Das ist jetzt so. Akzeptiere es oder verzichte auf die Lieferung.“ Was macht Vorarlberg zu einem attraktiven Gründerstandort? Anton:Vorarlberg mag zwar auf der Landkarte klein und unbedeutend sein. Aber ein Blick auf die Unternehmenslandschaftzeigt,dassesannäherndzehnUnternehmenmit

radaumachts.at


UNTERNEHMEN

NR. 8 • APRIL 2022 • DIE WIRTSCHAFT | 26

Ressourcenschonende Mobilität wie Fahrrad fahren, ist mehr denn je gefragt. Eric Poscher, Geschäftsinhaber von Vorradeln hat sich das mit dem Pilot-Projekt „Fairvelo“ in Kooperation mit Gemeinden und Partnern zur Aufgabe gemacht. „Seit 11. April stehen sechs E-Cargobikes im Rheintal zur Verfügung – zwei bis drei davon in Dornbirn“, sagt Julian Fässler, Stadtrat für Mobilität. Eine Reservierung ist ab sofort über die Homepage fairvelo.at und eine eigene App zum günstigen Tarif von 2 Euro pro Stunde untertags und zum Nachttarif um 1 Euro pro Stunde möglich. „Die Fairvelos können für berufliche Fahrten – als Transportmittel – oder auch für Ausflüge mit Kindern verwendet werden – die Räder sind für variable Nutzungsmöglichkeiten ausgestattet, ideal auch für Urlaubsgäste“, sagt Dr. Alexander Juen, Stadtrat für Stadtmarketing und Tourismus. „Mit diesem Projekt setzen wir gemeinsam ein Zeichen für die Umwelt und bieten einen tollen Service für die Bürger:innen“, ergänzt Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. In Dornbirn sind die Cargobikes in Haselstauden bei der Lebensquell Apotheke sowie in der Bahnhofstraße 10 zu finden. Im Bild: Werner Frick (Mechaniker Vorradeln) und Eric Poscher (Projektinitiator Fairvelo). fairvelo.at

Sonnenkraftwerke Dornbirn

Vor zwei Jahren gründete Rondo gemeinsam mit der Goerner Formpack aus Klagenfurt die Faserwell GmbH, um in Ergänzung zu den nachhaltigen WellpappeAußenverpackungen auch Innenverpackungen aus vollständig recyclebaren und biologisch abbaubaren Rohstoffen anbieten zu können. Im Sommer 2020 ging die erste Faserguss-Produktionsanlage bei Rondo in Frastanz in Betrieb, seither kann der Wellpappe-Spezialist die maßgeschneiderten Komplettlösungen für Kunden aus allen Branchen umsetzen. Um die wachsende Nachfrage und die steigenden Anforderungen noch flexibler erfüllen zu können, wurde das Joint Venture zur Gänze übernommen. Nun wird die Faserwell GmbH als eigenes Tochterunternehmen der Rondo Ganahl AG geführt. Im Bild: Verkaufsleiter Mark Kanamüller (links) und Key Account Manager Patrick Scherbantie.

Innerhalb von zehn Tagen wurden alle 499 „Sonnenscheine“, die von der Stadt für die Beteiligung an sieben neuen Photovoltaikanlagen aufgelegt wurden, verkauft. „Das Interesse der Dornbirner:innen an diesem neuen Beteiligungsmodell war enorm. Die neuen Sonnenkraftwerke auf den Dächern von sieben städtischen Gebäuden werden in den kommenden Wochen errichtet“, freut sich Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann (rechts im Bild). „Erneuerbare Energiequellen machen uns wirtschaftlich unabhängig und helfen uns auf dem Weg zu einer klimaneutralen Stadt. Mit den Dornbirner Sonnenkraftwerken konnten auch jene Dornbirner:innen dazu einen Beitrag zu leisten, die selbst keine eigenen Photovoltaikanlagen errichten können“, ergänzt Energiestadträtin Mag. Karin Feurstein-Pichler.

NOMINIERUNG

FOTOS: STADT DORNBIRN, MICHAEL KREYER

Fairvelo - E-Lastenradverleih in Dornbirn

Rondo übernimmt Joint Venture

Mary Rose für ÖGUT-Umweltpreis 2021 nominiert Kompromisslose Nachhaltigkeit und eine Welt ohne Müll – damit überzeugte der Vorarlberger Heimtextil-Spezialist die Jury der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik und wurde mit seiner Cradle to Cradle-Linie für den ÖGUT Preis 2021 nominiert.

I

n der Kategorie „World without waste“ werden Produkte und Unternehmen ausgezeichnet, die aktiv daran arbeiten, das eigeneAbfallaufkommen entlang der Produktionskette zu reduzieren. Mary Rose trifft mit ihrer kreislauffähigen und biologisch abbaubaren Cradle to Cradle Certified (C2C) Linie dabei genau ins Grüne: Die C2C GOLD zertifizierten Produkte werden von Anfang bis Ende nachhaltig und ohne negativen Einfluss auf die Umwelt produziert. Während des gesamten Prozesses wird streng darauf geachtet, so wenig Abfall wie möglich zu produzieren. Bei der Verarbeitung von Textilien fallen natürlich immer Reste an, doch auch hier weiß Mary Rose eine Lösung: Aus übrigen Stoffen werden unter anderem plastikfreie

Verpackungen gemacht,was potenziellen Müll in eine wertvolle Ressource verwandelt. Abgesehen davon, dass seine C2C-Heimtextilien 100 Prozent biologisch abbaubar sind und somit auch umweltfreundlich kompostiert werden können, plant dasVorarlberger Heimtextilunternehmen ab Juni ein Rücknahmesystem für gebrauchte C2CProdukte. Dabei wird für Kund:innen ein Anreiz geschaffen, ältere C2C-Modelle dem Unternehmen zurückzugeben. „Je länger Produkte im Zyklus bleiben, umso besser für die Umwelt“, erklärt Stefan Grabher, Geschäftsführender Gesellschafter von Mary Rose.


NR. 8 • APRIL 2022 • DIE WIRTSCHAFT | 27 32

extra GEBÄUDETECHNIK Größtmögliche Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Sicherheit sind grundlegende Themen in der Gebäudetechnik. Ein Schlüssel hierfür liegt in der Automatisierung. Mit den massiven Steigerungen bei den Energiepreisen ist ein energieeffizientes Wirtschaften wichtiger denn je. Die Expert:innen im Land ermitteln den Status-quo Ihres Unternehmens und zeigen Wege zur Ressourcenschonung auf. Hierbei hilft beispielsweise ein Zusammenführen der gesamten Gebäudetechnik zu einer zentralen Schaltstelle. Automatisierungssysteme überwachen kontinuierlich den Verbrauch und deren Analysen zeigen weiteres Einsparpotenzial. Zudem können alternative Energiequellen, wie etwa PV-Anlagen, einfach in den Kreislauf eingebunden werden.

Spitzen Service für Gebäudetechnik Für Industrie und Gewerbe sind wir ein zuverlässiger Betreuungspartner: Sicher, nachhaltig und effizient! + Heizung, Sanitär, Solar + Lüftung, Klima, Kälte + Elektro Sicherheitstechnik + aussagekräftige Expertise und nachhaltige Lösungen + digitale Unterstützung mit TGS Connect www.tgs.co.at

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NR. 8 • APRIL 2022 • DIE WIRTSCHAFT | 28

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ELMAR GRAF GMBH

Betriebliche Sicherheit durch High End Überwachungssysteme Die Elmar Graf GmbH bietet als Milestone XProtect Gold Partner individuelle Lösungen auf dem höchsten Stand der Sicherheitstechnik an. Das benutzerfreundliche und offene System ist in der Lage, Kameras verschiedener Hersteller zu integrieren und ist jederzeit erweiterbar. Auch mehrere Betriebsstandorte können problemlos miteinander verknüpft und einfach überwacht werden.

S

icherheit ist in Betrieben ein besonders hohes Gut, deren Schutz in die Hände erfahrener Partner gelegt werden sollte. Vertrauen in die langjährige Kompetenz und das Know-how des Anbieters gehören ebenso dazu wie die Gewissheit, dass im Bedarfsfall rasch ein Mitarbeiter vor Ort sein kann, um das System zu warten, anzupassen oder zu erweitern. Die Elmar Graf GmbH aus Dornbirn berät heimische Unternehmen bereits von der Planung und Konzeption weg als Gold Partner von Milestone, dem führenden Anbieter von Sicherheitssystemen. Auch für die fachgerechte Installation inklusive Kabelverlegung bis zur Inbetriebnahme ist der Dornbirner Elektro- u. Sicherheitstechnik-Spezialist Ansprechpartner für Video-Überwachungssysteme.

KONTAKT Elmar Graf GmbH In Steinen 5 6850 Dornbirn Meusburger Christof T 05572/9022 office@grafelektro.com www.grafelektro.com

Hohe Sicherheit, einfache Steuerung Das Milestone XProtect Videomanagementsystem ist skalierbar von 1 bis 1.000e Kameras und ist dank des offenen Systems zur Integrationvon Kamerasverschiedenster Hersteller geeignet. Als Open Plattform Architektur konzipiert, ist Milestone XProtect auf laufende Erweiterung und Optimierung ausgelegt. Proaktive Online-Systemzustandsüberwachung garantiert einen ununterbrochenen Geschäftsbetrieb. Mit hackergesicherten Zugriffssystemen und einer hochwertigen End-zu-End-Verschlüsselung punktet das System ebenso wie mit einer physischen Trennung zwischenAnwender- und Kamera-Netzwerken.

XProtect bietet benutzerfreundliche und intuitive Oberflächen, die je nach Sicherheitsgrad und Verantwortungsbereich an einzelne BenutzerInnen angepasst werden können. Interaktive Karten geben einen Überblick über das gesamte Überwachungsgeschehen. Durch die zentralisierte Suchfunktion können Videosequenzen, Alarme, Ereignisse und Bewegungen individuell gefiltert und ausgewertet werden. Push-Benachrichtigungen im Fall eines (potenziellen) Sicherheitsereignisses erleichtern die Bedienung zusätzlich. Mittels Archivfunktion sind die Daten benutzerbezogen speicher- und abrufbar. Dabei können Daten aus verschiedenen Unternehmensbereichen oder Standorten problemlos zusammengeführt und analysiert werden. Namhafte Kunden im Ländle Auch namhafte Vorarlberger Industriebetriebe setzen auf die Partnerschaft mit ElmarGrafGmbH und Milestone XProtect. Für einen bekannten Leitbetrieb aus dem Ländle konnte das Team der Elmar Graf GmbH ein umfangreiches Sicherheitsprojekt abwickeln. Dabei galt es, Außenhaut, Produktionsanlage und Verladebereiche an zwei räumlich getrennten Betriebsstandorten abzusichern. Insgesamt wurden knapp 200 Kameras installiert und in ein bedienerfreundliches System integriert.


NR. 8 • APRIL 2022 • DIE WIRTSCHAFT | 29

EXTRA PROMOTION

BHM INGENIEURE

Nachhaltig, effizient und maßgeschneidert

GENERALPLANER & FACHINGENIEURE

Bei BHM INGENIEURE werden alle Gewerke der Gebäudetechnik unter einem Dach geplant. Innovative Konzepte, die die Umwelt schützen, stehen im Mittelpunkt.

G

ebäudetechnik – der Begriffwird sehrvielseitig eingesetzt.Gerade in der Papierindustrie, im Lebensmittelbereich oder im Krankenhausbau sind die Anforderungen sehr komplex. Fest steht aber: Was immer für die technische Ausrüstung eines Bauprojektes benötigt wird, BHM INGENIEURE in Feldkirch plant es. Von der Heizung bis zum Brandschutz, von der Beleuchtung bis zur Energieversorgung. „Bei uns sind tatsächlich alle Gewerke der Haustechnik und Elektrotechnik abgedeckt“ sagt Christoph Zech, Leiter der AbteilungGebäudetechnik und Partner bei BHM. „Wir sitzenTür anTür, und können uns schnell und effizient abstimmen.“ Der Fokus liegt darauf, nachhaltige Lösungen zu planen. „Wir müssen weg von den fossilen Brennstoffen“, sagt Zech. Dabei setzt BHM auf Synergien zwischen den Gewerken und auf innovative Konzepte, die exakt zur jeweiligen Anlage passen. „Bei uns gibt es keinen 0815-Katalog“, erklärt Zech. Speziell bei Industrieprojekten biete sich ein breites Feld für maßgeschneiderte Lösungen. „Wir nutzen zum Beispiel die Abwärme einer Kühlschmieranlage für CNC-Fräsen zur Gebäudebeheizung. Bei einem anderen Projekt wird die Abwärme aus der Härterei mittels Adsorptionskältemaschine in Kühlenergie verwertet.“ Bei genauer Analyse und der Bereitschaft für neueTechnologien ist ein enormes Potential vorhanden. Gerade bei steigenden Energiekosten wird es immer wichtiger, Energie einzusparen und erneuerbare Energiequellen zu forcieren.

Verkehr

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Kraftwerke

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MAGAZIN

NR. 8 • APRIL 2022 • DIE WIRTSCHAFT | 30

Kurz notiert

Vorarlbergs beste Jungköche trainieren für die JuniorSkills

Viel Fachwissen beim Kompetenzcheck der Drogistinnen Sehr gute Ergebnisse gab es beim Kompetenzcheck für die Lehrlinge der zweiten Drogistenklasse an der Landesberufsschule Dornbirn. Dank der guten Vorbereitung sowohl im Unterricht als auch im Betrieb überzeugten die angehenden Drogist:innen mit viel Fachwissen. Zudem ist der Kompetenzcheck eine bewährte Vorbereitung für die Lehrabschlussprüfung. Die Teilnehmerinnen erhielten nach erfolgreichem Abschlusse ein Zertifitkat. Die besten drei Kandidatinnen werden im Rahmen des Finales des Junior Sales Champions, des Lehrlingswettbewerbs der Sparte Handel, erneut ausgezeichnet.

eSports Turnier für Lehrlinge Am 21. Mai glühen die Controller: Zusammen mit dem Verein West Austria Gaming veranstaltet Lehre in Vorarlberg im Mai das eSports Turnier exklusiv für Lehrlinge. Die Idee dazu entstand vor zwei Jahren im Rahmen des Lehrlingsnetzwerks Vorarlberg, pandemiebedingt wurde das Event aber verschoben. Beim Turnier können Lehrlinge in 2er-Teams bei “Rocket League” antreten, bei “Mario Kart” heißt es jede:r gegen jede:n. Als Location dient die Homebase des eSports-Vereins West Austria Gaming in Dornbirn. Jetzt anmelden unter bit.ly/lehrlings_ esportsturnier

Beim Landeslehrlingswettbewerb im Lehrberuf Maler:in und Beschichtungstechniker:in im WIFI Hohenems wurden vor Kurzem wieder Spitzenleistungen geliefert: „Das fachliche Können und die große Kreativität spiegeln sich in den Wettbewerbsarbeiten deutlich wider“, freut sich Lehrlingsbeauftragter Markus Hagspiel. Der Erstplatzierte Jonas Feuerstein (Mitte) und Rupert Moosbrugger (2. Rang, links) – beide in der Firma Fetzcolor in Alberschwende beschäftigt – werden Vorarlberg am 17. bis 19. Juni 2022 beim Bundeslehrlingswettbewerb in Krems vertreten. Den dritten Platz sicherte sich Simon Nussbaumer (rechts). wkv-media.at

Landeslehrlingswettbewerb der Fleischverarbeiter:innen Die Fleischerlehrlinge überzeugten mit viel handwerklichem Geschick und theoretischem Wissen. Den Sieg holte sich Robert Vögel. Die Lehrlinge des 3. Lehrjahres stellten beim Landeslehrlingswettbewerb ihre Kenntnisse bei der Fleischund Wurstverarbeitung unter Beweis. An zwei intensiven Wettbewerbstagen in der Fleischerwerkstätte im WIFI Hohenems sowie der Landesberufsschule Feldkirch wurden die Teilnehmenden hinsichtlich ihrer theoretischen Kenntnisse und praktischen Arbeiten im Bereich der Fleischzerlegung und Wurstarbeit geprüft. Die im Zuge des Wettbewerbs produzierten Schüblinge und Wienerle wurden an den Verein Tischlein Deck Dich gespendet.Gerold Hosp, Berufsgruppenobmann der Fleischer: „Die motivierten Lehrlinge haben beeindruckende Leistungen gezeigt. Mit so tollen Nachwuchsfachkräften ist der Genuss von Fleisch- und Wurstwaren für unsere Kundinnen und Kunden auch für die Zukunft gesichert.“

FOTOS: WKV, GETTY IMAGES

Von 27. bis 29. April 2022, finden die JuniorSkills in Obertrum (Salzburg) statt. Vorarlberg wird mit drei Teilnehmern vertreten sein. Spitzenkoch Johannes Ratz, der selbst 2011 Europameister der Jungköche wurde, bereitet sie auf die Staatsmeisterschaft vor. Elias Keckeis (Hotel Mohren Rankweil, 1. Platz XibergSkills 2021), Ertugrul Cetin (Gasthaus Sternen Hard, 3. Platz XibergSkills 2021) und Hannes Bachmann (Biohotel Schwanen) fiebern bereits auf den Bewerb hin und zeigten ihr Können bei den vorbereitenden Kochtrainings im Mizzitant mit Küchenmeister Johannes Ratz. Es war bereits die sechste Trainingseinheit, diesmal stand das Thema Dessert auf dem Programm.

Maler- und BeschichtungstechnikLehrlinge zeigten ihr Können


31 | NR. 8 • APRIL 2022 • DIE WIRTSCHAFT

apropos LANGE NACHT DER FORSCHUNG

DIE VORLETZTE

ZU GUTER LETZT

Der Staat als Profiteur der Teuerung

FOTO: MATTHIAS RHOMBERG

Für die Unternehmen und deren Mitarbeitenden sind die Preissteigerungen enorme Belastungen, für den Staat Zusatzeinnahmen.

Experimente, Vorführungen, Vorträge und Mitmachstationen laden am 20. Mai von 17 bis 23 Uhr an neun Standorten in Dornbirn und Lustenau zum Entdecken ein. Der Eintritt ist kostenlos und die Themen reichen von Naturwissenschaft bis Digitalisierung. Weitere Infos und eine Übersicht der Standorte finden Sie unter langenachtderforschung.at.

BONUS NÜTZEN!

Reparaturbonus startet demnächst Die Zeit drängt: Ende April startet der Reparaturbonus, für den sich Betriebe unter reparaturbonus.at registrieren können.

Insgesamt 130 Mio. Euro warten darauf, bis zum Jahr 2026 von Privatpersonen abgeholt zu werden.

Handwerks- und Gewerbebetriebe mit passender Gewerbeberechtigung müssen sich vorab als Partnerbetriebe registrieren: Die Anmeldung für die Teilnahme ist auf der Reparaturbonus-Website möglich. Gefördert wird die Reparatur von Elektro- und Elektronikgeräten, die typischerweise im Haushalt verwendet werden: Die genaue Liste findet sich ebenfalls auf der Webseite. Privatpersonen mit Wohnsitz in Österreich können 50 Prozent der Reparaturkosten (bis max. 200 Euro je Reparatur) oder 30 Euro für Kostenvoranschläge in Anspruch nehmen. Mehr Infos, Anmeldung und Förderabwicklung: reparaturbonus.at

Bei der derzeit hohen Inflation sowie den stark steigenden Preisen für Wohnen, Lebensmittel, Energie und Sprit gibt es nicht nur Verlierer. Einer der größten Profiteure der allgemeinen Teuerung ist der Staat. Hohe Inflationsraten führen zu einem Anstieg der konsumabhängigen Steuern. Um 205 Prozent ist der Strompreis in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen, der Gaspreis sogar um 465 Prozent und was die Teuerung bei Treibstoffen betrifft, reicht ein Blick auf die letzte Tankrechnung. Etwa zwei Drittel der Stromkosten entfallen auf Steuern, Abgaben und Tarife. Ähnliches gilt fürs Gas, auch hier ist der Staat der größte Profiteur. Der Treibstoffpreis setzt sich aus dem Produktpreis (Nettopreis), der Mineralölsteuer sowie der Mehrwertsteuer (auf den Nettopreis und die MöSt) zusammen. Bei einer 50–Liter-Tankfüllung mit Diesel entfallen 49 Prozent des Preises auf Steuern, bei einer Tankfüllung mit Super sind es sogar 54 Prozent. Bei den aktuellen Preisen kassiert der Staat dadurch rund 100 Millionen Euro mehr pro Monat. Ohne Gegenmaßnahmen stehen Unternehmen und Haushalten in den kommenden Monaten weitere massive Teuerungen ins Haus. Umso dringlicher ist die Forderung der Wirtschaft an die Bundespolitik nach langfristigen Plänen zur Aufrechterhaltung und Sicherung der Energieversorgung. Das von der Regierung präsentierte Energiepaket kann nur der erste Schritt sein, dem viele weitere rasch folgen müssen. Denn die im Paket angestrebten Entlastungen greifen angesichts der enormen Teuerungswelle viel zu kurz. Herbert Motter, CR „Die Wirtschaft“

Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, t 05522 305–382, presse@wkv.at, wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 388), Nora Weiß, MA (nw, DW 383), Simon Groß, MA MA (gsi, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Caroline Binder (DW 382). E-Mail: nachname.vorname@wkv.at, Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6840 Götzis, Hauptstraße 24, t 05523 52392-0, office@media-team.at, media-team.at – Anzeigenleiter: Markus Steurer, t 05523 52392-11, +43 664 88234240, markus.steurer@media-team.at Anzeigentarif Nr. 6/2019 vom 12.10.2018. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung. Druckauflage: 21.180 (2. Halbjahr 2021). Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder istockphoto.com. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.


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NR. 8 • APRIL 2022 • DIE WIRTSCHAFT | 32

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