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Wirtschaftsjunioren im

Dialog Oktober 2015

Arbeiten im Ausland Business weltweit – welchen Herausforderungen stelle ich mich?

Erfolgreiche B2B Messe in Stuttgart 17. Know-How Transfer Grill & Chill: die Feuerstarter


DIALOG OKTOBER 2015

Inhalt Schwerpunktthema Arbeiten im Ausland 4 8 12

Sprung ins kalte Wasser Einmal USA und zurück Im Dschungel neuer Möglichkeiten

Arbeiten im Ausland

20 Ausblick und Veranstaltungskalender 22 24 26 28

Ball der Wirtschaftsjunioren: Ungarische Rhapsodie Steuerrecht ist ein Handwerk Frauenwirtschaftstage in Esslingen: Arbeit im Wandel BuKo 2016 – made in Esslingen

Erfolgreiche B2B Messe

Rückblick 30 B2B Messe 32 Grill & Chill 33 Netzwerken und Erfahrungsaustausch 34 Landespolitik trifft Wirtschaft: 17. Know-How-Transfer 35 WJ Esslingen & JCI „Operation Hope“ in Nepal 36 LAKO 2015 im Nordschwarzwald 38 Frühjahresklausur 39 Business Lunch: Was ist erfolgreiche Werbung? 40 Spot an! Kreativwerkstatt Improtheater 41 Business Lunch: Innovationsförderung 42 High Noon auf dem Golfplatz 43 Business Lunch: Esslinger Stadtmarketing & Tourismus

Feuerstarter: Grill & Chill

Stadtmarketing Esslingen

Hinblick 44 Sofort verfügbare Liquidität und strategische Vorteile 46 Kommunikation auf allen Kanälen

Spot an!

High Noon auf dem Golfplatz


Liebe Wirtschaftsjunioren und Förderkreismitglieder, liebe Senatoren, Gäste und Freunde, unser vierter Dialog hat den Schwerpunkt „Arbeiten im Ausland“ und widmet sich der Frage, welche Vorteile ein Auslandsaufenthalt hat und welche Schattenseiten so ein Lebens- und Arbeitskonzept mit sich bringen kann. Schlagen wir aktuelle Stellenangebote auf, findet sich darin oft der Hinweis: „Sie können Auslandserfahrung nachweisen“ oder „Sie haben Erfahrungen in einer vergleichbaren Position im Ausland gesammelt“. Diese Anforderungsprofile zeigen, dass dies in vielen Branchen ein wichtiger Karrieremotor ist. Laut einer Umfrage des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) gaben 50 bis 80 Prozent der Unternehmen an, dass ein Auslandsaufenthalt die Einstellungschancen verbessert. Gerade im Management werden Top-Positionen gerne mit Personen besetzt, die entsprechende Stempel im Reisepass aufweisen.

Auslandserfahrungen sind in Lebensläufen keine Seltenheit mehr. Viele deutsche Studierende zieht es in die Fremde, laut Statistischem Bundesamt liegt die Zahl bei rund 134.000 Personen. Ungeachtet der Karrierechancen bringt ein Auslandsaufenthalt zahlreiche Vorteile mit sich: Es gilt, fremde Kultur kennenzulernen, Erfahrungen zu sammeln, wertvolle Sprachkenntnisse zu erwerben. Dem Dialog-Team ist es gelungen, das Thema unterschiedlich zu beleuchten. Das neue Heft lebt von persönlichen Erfahrungen, aufmunternden Anekdoten und wertvollen Tipps. Danke an alle, die daran mitgewirkt haben. Unser Wirtschaftsball am 28.11.2015 im Kulturzentrum Baltmannsweiler findet unter dem Motto „Ungarische Rhapsodie“ statt. Unser engagiertes Ballteam

hat für diese Highlight-Veranstaltung auch einige Ideen aus dem Ausland mitgebracht. Lassen Sie sich überraschen! Viel Spaß beim Lesen, Erfahren und Entdecken wünscht

Dr. Simone Richter

Mit freundlicher Unterstützung von:

GRUSSWORT VON SIMONE RICHTER


ARBEITEN IM AUSLAND

Sprung ins kalte Wasser Nicht nur Berufseinsteiger träumen von einer Perspektive mit vielen Reizen

Eine Tätigkeit im Ausland: Gute Karrierechancen, ein dicker Pluspunkt im Lebenslauf, Erweiterung des sprachlichen und kulturellen Horizonts, neue Kontakte, meist eine attraktive Vergütung, um nur einige zu nennen.

Bereits im Vorfeld des Auslandsaufenthalts müssen zahlreiche Dinge erledigt werden. Hierzu zählen nicht nur formale Voraussetzungen, etwa ein erforderliches Visum, sondern auch die Suche nach einer geeigneten Unterkunft, die Organisation des Umzuges, und vieles mehr. Erfolgt der Auslandsaufenthalt im Rahmen eines bereits bestehenden Arbeitsverhältnisses, leistet der Arbeitgeber häufig wertvolle Unterstützung – tatsächlich und finanziell. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil in diesem Fall: Die Privilegien des deutschen Arbeits- und Sozialrechts bleiben

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grundsätzlich erhalten. Ansonsten ist man in erster Linie auf Eigeninitiative angewiesen. Ein längerfristiger Auslandsaufenthalt birgt aber auch Schattenseiten, wie nachfolgendes Beispiel aus meiner Praxis zeigt: Herr Müller (Name geändert) arbeitet für einen großen Automobilkonzern und bekommt die Möglichkeit, in Fernost in leitender Funktion tätig zu sein. Seine Ehefrau begleitet ihn, ihre berufliche Tätigkeit in Deutschland gibt sie auf. Im Gegensatz zu ihrem Mann fasst Frau Müller im fremden Land zu keinem Zeitpunkt Fuß.


Losgelöst vom bisherigen sozialen und familiären Umfeld stellte das Paar zunehmend fest, dass man sich auseinander gelebt hat und nicht wirklich zufrieden war. Letztlich scheitert die Ehe, und Frau Müller kehrt nach Deutschland zurück, wo sie privat und beruflich neu anfangen muss. Herr Müller bleibt mit seiner neuen Partnerin dauerhaft in Fernost. Denn begleitet die Familie den Auslandsaufenthalt, muss dringend auch an die Lebenssituation des Partners gedacht werden, wie das genannte Beispiel zeigt. Sinnvollerweise ist auch der Partner spätestens nach einer

Eingewöhnungsphase in irgendeiner Form im Ausland beruflich tätig. Hinzu kommt die Suche nach geeigneten Bildungseinrichtungen für Kinder. Bleibt die Familie, wie in vielen Fällen, in Deutschland, stellt die lange Trennungsphase eine erhebliche Herausforderung an Ehe und Familie dar. Jedenfalls bei einem längeren Auslandsaufenthalt sollte dringend, auch wenn sich die wenigsten mit diesem Thema befassen möchten, an den Abschluss eines Ehevertrages gedacht werden. Mit einer solchen Vereinbarung können die Eheleute für den Fall des Scheiterns der Ehe

einvernehmlich die rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen bestimmen. Besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der Frage zu, nach welchem Recht (ausländisches oder inländisches) sich diese Konsequenzen richten. Ich rate daher dringend, in einem Ehevertrag eine so genannte Rechtswahl zu treffen und die Geltung von deutschem Recht zu vereinbaren. Darüber hinaus sollten Sie für den Fall, dass Ihnen etwas passiert, Vorsorge zu treffen. Am besten bevollmächtigen Sie eine Person Ihres Vertrauens, etwa den Ehepartner. Das betrifft nicht nur

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ARBEITEN IM AUSLAND

Checkliste • Wohnung • Bankverbindung • Versorgung der Familie am Arbeitsort • berufliche Perspektive für Lebenspartner • Schule für Kinder • Steuer • Sozialversicherung • Krankenversicherung • Vollmacht („Statthalter im Inland“) • Perspektive bei Rückkehr

Vermögensangelegenheiten im Inland, sondern selbstverständlich auch eine Vertretung am Arbeitsort im Ausland. Beispiel: Eine erforderliche Einwilligung in eine Operation. Je länger Sie von Ihrer Familie und Ihrem gewohnten sozialen Umfeld getrennt sind, desto wichtiger wird eine ausreichende Absicherung. Unabhängig davon bedürfen etwa folgende Gesichtspunkte dringend der Klärung: Ihre Krankenversicherung muss auch im Ausland alle wesentlichen Gesundheitsrisiken abdecken.

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Gerhard Schmid Geboren 1974, verheiratet, eine Tochter. Rechtsanwalt seit über zehn Jahren, Fachanwalt für Arbeits- und Steuerrecht. Ist vorwiegend im Wirtschaftsrecht, einschließlich Datenschutz und Compliance tätig. Neben den Fachanwaltsgebieten bildet die Gestaltung von Verträgen, auch im Familien- und Erbrecht, einen besonderen Schwerpunkt. Die Anwaltsmediation als alternative Form der Konfliktlösung rundet das Spektrum ab. RVR Rechtsanwälte Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit Sitz in Stuttgart (www.rvr.de) gehört seit vielen Jahren im Familien- und Erbrecht sowie der Unternehmensnachfolge zu den profilierten Kanzleien Deutschlands. Die Wirtschaftskanzlei, ein Unternehmensteil von RVR Rechtsanwälte, hat insbesondere folgende Schwerpunkte: Gewerblicher Rechtsschutz, Arbeitsrecht und Steuerrecht.

Schließlich stellt sich die Frage, ob Sie während Ihres Auslandsaufenthalts sozialrechtlich (Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung) abgesichert sind.

müssen. Deutschland hat zur Vermeidung einer Mehrfachbesteuerung mit fast allen Staaten so genannte Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen.

Bei einem bestehenden Arbeitsverhältnis mit einem deutschen Arbeitgeber ist das in aller Regel kein Problem, wohl aber wenn das Arbeitsverhältnis erst im Ausland begründet werden soll. In vielen Ländern reichen die sozialen Leistungen nicht, auch nicht entfernt, an den deutschen Standard heran. Letztlich muss das Problem geklärt werden, in welchem Land welche Einkünfte versteuert werden

Arbeiten im Ausland – eine großartige Chance und ein Schritt, der sich trotz so mancher Schwierigkeit lohnt. Erforderlich ist aber eine sorgfältige Planung. Das Wichtigste nochmals zum Schluss: Binden Sie von Beginn an Ihr engeres privates Umfeld, vor allem Lebenspartner und Familie, mit ein! Gerhard Schmid, Fachanwalt für Arbeits- und Steuerrecht, Mediator


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ARBEITEN IM AUSLAND

Unter den Fittichen eines „Relocation Consultants“ (Umzugberaters)

Einmal USA und zurück Bei der zunehmenden Globalisierung entsenden Firmen immer öfter Mitarbeiter für eine begrenzte Zeit ins Ausland: die sogenannten „Expats“

Wie flexibel ist der Mitarbeiter, wie bewährt er sich an einem anderen Standort und kommt mit der anderen Kultur zurecht? All dies sind wichtige Faktoren bei dem Aufstieg auf der Karriereleiter. Auch jungen Leuten wird es schon während des Studiums bewusst, dass ein Auslandssemester die Chancen auf dem Arbeitsmarkt stärkt. Viele Berufseinsteiger starten auch mit einem Trainee Programm und werden im Zuge dessen an verschiedene Standorte im In- und Ausland geschickt.

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Wenn das Angebot kommt – was dann? Vor circa 30 Jahren gab es den Begriff Relocation noch nicht. Umzugsunternehmen verschifften

die Container, Makler suchten ein Haus oder aber eine rührende Sekretärin vor Ort nahm den Neuankömmling, die Familie unter ihre Fittiche. Irgendwann kam diese Sekretärin ihrem eigentlichen Job


nicht mehr nach. Die Container Firmen erkannten den Bedarf. Der Immobilienmakler fing noch sehr viel auf, aber auch hier gab es Grenzen. Der Relocator war geboren.

Heutzutage kann man zwischen zwei Arten von Relocation Firmen unterscheiden. Erstens große internationale Firmen, die weltweit agieren und große Konzerne ihre Kunden nennen. Große Schaltzentren, große Büros, in denen der Mitarbeiter und der Umzug verwaltet werden. Extra Programme, die mit Fragen, Antworten, Bedürfnissen und Beurteilungen gefüttert werden. Zweitens den lokalen Relocator oder kleine Firmen. Das Fussvolk, der Relocation Consultant, der sich genau vor Ort auskennt, Auskunft geben kann und auch den Beamten kennt.

Wer macht so einen Job? Jemand, der selber viel umgezogen ist und weiß, wie hart es ist, sich in einer fremden Stadt alleine zurechtzufinden? Jemand, der in seiner Heimatstadt verwurzelt ist und gerne Kontakt zu Fremdlingen hat? Jemand, der selber im Ausland wohnt und seine erworbenen Kenntnisse gerne weitergibt? Ein guter Relocator soll seine eigene Meinung hinten anstellen und gut zuhören können, um maßgeschneiderte Lösungen aufzeigen zu können.

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ARBEITEN IM AUSLAND

Wie aber gehe ich als Expat mit dem angekündigtem Auslandsaufenthalt um? Viele Informationen, vor allem Daten finden sich im Internet. Blog-Webseiten von Expats (Auswanderer) sind mit Vorsicht zu genießen, da sie eine sehr persönliche Meinung und Erfahrung widerspiegeln. Wenn ein Auslandsaufenthalt ansteht, hier eine Checkliste: • Alle Abonnements anschauen und Kündigungsfristen festlegen, bzw. das Datum für die fristgerechte Kündigung rausfinden. Zeitungen, Magazine, Mitgliedschaften bei Vereinen, Klubs, Telefon, Internet, Handy-Verträge, Versicherungen – welche decken mich wann im Ausland? Welche kann ich fristgerecht kündigen?

• Wo steckt eigentlich der Impfausweis? Alles aktuell? Oder sind Auffrischungen nötig? Nichts ist schlimmer, als im neuen Land gleich zum Arzt gehen zu müssen und Impfungen nachzuholen. Gerade bei Kindern in den USA sind die Vorschriften, was die Impfungen angeht, sehr streng. Vorgaben können da auch bei jedem Staat auf der Webseite nachgelesen werden. • Pass, Personalausweis und Führerschein: Der Pass muss für die Dauer des Auslandsaufenthaltes gültig sein, der Personalausweis ist ebenfalls zu kontrollieren – er kann als zweite ID benötigt werden. Der deutsche Führerschein oder auch DT DL (Deutscher driver license) sollte neu beantragt werden – wenn er noch auf den Geburtsnamen lautet.

Story 1: Fensterputzen? Als der Relocation Consultant nach ein paar Wochen wieder nach der Familie schaut und fragt, ob alles in Ordnung ist, kommt ein lautes Aufstöhnen der Hausfrau: das ganze Wochenende haben sie und ihr Mann Fenster geputzt. Das ist ja so schwierig! Mit Leiter von außen und Verrenkungen! Denn die Fliegengitter lassen sich ja nicht entfernen. Der Consultant lässt sich die Fenster zeigen – und mit ein, zwei Handgriffen wird der Hausfrau gezeigt, an welchem Schräubchen man zieht und die Fliegengitter sind lose. Erstens lassen sich so die Fenster einfach putzten, zweitens die Fliegengitter mit dem Gartenschlauch abspritzen und drittens bekommt die Hausfrau noch die Telefonnummer eines Fensterputzers, der ihr das nächste Mal alle Fenster, inklusive dem großen Leuchter im Eingang, an den auch keiner hinkommt , für $150 putzt. Und die Familie kann am nächsten Wochenende einen Ausflug machen und die Gegend erkunden.

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• Alle Dokumente sollen auf ein und denselben Namen lauten und die gleiche Schreibweise zeigen. Wer mehrere Vornamen im Pass führt – muss dies auch durchgängig so weiterführen – sonst gibt es später bei der Einreise und der Beantragung der SSN (Social Security Number) Probleme und Verzögerungen. • Die VISA-Anträge werden sehr oft von den Anwälten erledigt. Viele Firmen bieten einen Orientierungs-Trip an. Wenn dieser circa 4-6 Wochen vor der Entsendung stattfindet, kann man sehr oft schon eine Bleibe finden. • Bei der Anmietung eines Hauses benötigt man einen Betrag, der der dreifachen Monatsmiete entspricht. Die erste Monatsmiete und zwei Monatsmieten Kaution. Und die sind dann bei der Unterschrift des Mietvertrages fällig. Kein Vermieter wartet auf einen Ausländer länger als vier Wochen und ohne, dass er Geld gesehen hat.


Story 2: Mein Eisschrank und ich Bankkonto – gerade da lohnt sich der Relocation-Service. Als Ausländer ohne Kreditwürdigkeit bzw. Kredithistorie bekommt man zwar ein normales Konto, aber keine Kreditkarte und auch die Bankkarte hat ein sehr geringes Ausgaben-Limit. Umzugs-/Relocation-Firmen arbeiten mit den Banken zusammen und in diesem Zuge gibt es spezielle Programme, die man in Anspruch nimmt.

Haussuche Jeder Expat ist neugierig und fängt an im Internet zu stöbern. Einige Webseiten sind da mit Vorsicht zu genießen. Und die erste Runde mit einem Immobilienmakler ist oftmals sehr ernüchternd und man möchte am liebsten umdrehen und nach Hause gehen. Die Bauweise in den USA ist einfach eine andere, der Geschmack ist auch nicht jedermanns Sache. Oftmals muss man einige Objekte sehen, um zu

Neu angekommen in den USA möchte eine junge Familie den Eisschrank mit Wasser und Eiswürfelspender anschließen. Aber die Wasserleitung fehlt im vorgegebenen Bereich in der Küche! Der Ehemann und Vater, ein deutscher Elektroingenieur, bestellt den Handwerker und nimmt sich extra eine lange Mittagspause von zwei Stunden. Wie groß ist die Überraschung, als der Selbige einfach ein Loch ins Parkett bohrt und mit einer selbstschneidenden Schelle den Anschluss am Kupferrohr im Keller herstellt. Im selbigen Keller kann man an der Decke alle Leitungen verfolgen. Ganze 20 min und $100 später war der Eisschrank angeschlossen!

wissen, was man nicht möchte und womit man für 2-3 Jahre leben kann. Immerhin kauft man ja nicht. Dies wird von den Firmen nicht gerne gesehen, da dann der Einsatz des Mitarbeiters nicht mehr flexibel ist. Bei der Haussuche mit Kindern muss man akzeptieren, dass das Haus an den Schulbezirk gekoppelt ist. D.h. – erst sucht man die Schule aus, dann ein Haus im Schulbezirk. Von den Grundsteuern wird die Schule finanziert. Wobei die Erfahrung gezeigt hat – dass am Ende des Tages doch das

Corinne Walker geboren 1960, hat als Jugendliche drei Grundschulen und zwei Gymnasien besucht. Sie hat in Kassel, Italien, Kiel, Dortmund und Nürnberg gelebt. 1996 ist sie mit ihrem Mann und drei Kindern nach Michigan gezogen. 1998 hat sie sich mit einer Relocation Firma selbstständig gemacht. COWA Relcoation ist eine mittelständige Firma, die den Entsandten und die

schönere Haus über den besseren Schulbezirk siegt. Ein Rat an besorgte Eltern: Kinder, vor allem Jüngere, lernen sehr schnell die Sprache und finden sich ein. Wenn es zurück ins Heimaltland geht, sollte man als Eltern die gleiche Sorgfalt beim Wiedereinstieg ins deutsche Schulsystem anwenden – und seinen Kindern auch dieselbe Unterstützung zukommen lassen. Und nicht davon ausgehen, dass alles alleine geht, nur weil es wieder „Zuhause“ ist. Corinne Walker

Familie bei dem Umzug nach USA unterstützt. Dabei steht der persönliche Kontakt im Vordergrund. Als Schnittstelle zwischen Personalabteilung und dem Entsandten können viele Fragen beantwortet werden und der Entsandte bleibt während der ganzen Zeit in der Fremde Teil der COWA Familie. Mehr Informationen unter www.cowa-inc.com

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ARBEITEN IM AUSLAND

Tropen, Taifune und Taiwan

Im Dschungel neuer Möglichkeiten Ein persönlicher Erfahrungsbericht

Und da war sie nun: die Stunde Null. Der ResetKnopf in meinem Leben war gedrückt und somit nichts mehr vorhersehbar. Innerhalb weniger Wochen hatte ein Mann mein Leben umgekrempelt und ich befand mich auf dem Weg nach Singapur, auf dem Weg in ein mir unbekanntes Leben im Ausland, das ich mir so weder gewünscht noch geplant hatte.

One-Way Ticket Aber meine neue Liebe hatte bereits vor unserem Kennenlernen den Arbeitsvertrag über drei Jahre Expat-Dasein unterschrieben. Für eine Fernbeziehung eine zu lange Zeit, und Liebe will gelebt werden, der Rest würde sich schon ergeben… Damals im Jahr 1998 wusste ich noch nicht, dass aus drei Jahren fast 14 Jahre werden würden und wir nach Singapur sowohl in HongKong als auch noch in Taiwan leben würden. 12

Mutig von mir, meinen guten Job in einer Werbeagentur in Stuttgart zu kündigen und die gewohnten Bahnen zu verlassen, aber genauso mutig von ihm, mich mitzunehmen: Verantwortung für mein Wohlergehen zu übernehmen, auch finanziell, und für mich erst einmal die einzige – wirklich die einzige! – Vertrauensperson zu sein in einem Kontinent, den ich nicht kannte. Keine Freunde und keine Familie in der Nähe, keine Arbeit und Kollegen, die mir in den langen Tagen die Zeit versüßen würden, während der Mann seiner Arbeit mit vielen Überstunden nachging. Die ersten Wochen waren besonders hart und es war klar: ich

musste mich selbst neu definieren, eine sinnvolle Tagesbeschäftigung finden, meinem Leben eine neue Struktur geben im Dschungel unzähliger Möglichkeiten, die ich selbst mitbestimmen könnte, wenn ich denn wollte. Und ich wollte! Wie oft habe ich mich einsam gefühlt! Aber zum Glück hatte ich recht schnell andere Frauen in der gleichen Situation getroffen und die Freundschaften, die entstanden sind, waren mehr als Balsam für mich. Und wie sehr habe ich mir meine eigene Aufgabe gewünscht.

Jede Chance nutzen Nach einem halben Jahr fand ich tatsächlich einen Job als GrafikDesignerin in einer Singapurer

So wars! Der erste Abend in der Fremde Frisch in Singapur angekommen waren wir gleich bei einem deutschen Kollegen und seiner Frau zum Essen eingeladen – was für ein netter Empfang! Natürlich freute ich mich auf exotische Speisen in den Tropen und das Abenteuer konnte beginnen. Auf den Tisch kamen: eingeflogene schwäbische Maultaschen in der Brühe und meine Neugierde auf die lokalen Speisen musste noch etwas gezügelt werden...


sofort genutzt werden, da man nicht weiß, ob sie noch einmal geboten wird.

Schritt in die Selbständigkeit So gewöhnte ich mich an asiatische Etiketten wie Visitenkarte mit beiden Händen übergeben, Erdnüsse mit Stäbchen essen und mir exotische Mittagessen im so genanntem Food Court holen. Nach zweieinhalb Jahren und als klar war, dass wir noch bleiben würden, habe ich mich quasi aus der Not heraus selbständig gemacht mit dem Büro zuhause in Singapur.

Alles zu seiner Zeit Werbeagentur mit ungefähr zehn Kollegen und einem chinesischem Chef. Aber die Konditionen eines lokalen Arbeitsvertrages sind nicht annähernd so attraktiv wie die eines Paketes mit Heimflügen, Housing Budget und vielen Annehmlichkeiten, das eine Weltfirma für seinen Entsandten schnürt und so fand ich mich in dieser Agentur in einem engen Arbeitskorsett mit zwölf Tagen Jahresurlaub und ohne Gleitzeit wieder – da hätte ich kaum einen Heimaturlaub antreten können – von spannenden Exkursionen und verlängerten Wochenenden in Südostasien ganz zu schweigen! So musste ich die feste Anstellung nach drei Monaten wieder

aufgeben und wieder ein neues Lebensmodell suchen. Weiter ging‘s!

Versuch und Irrtum Ich habe aber weiterhin für diese Agentur als Freelancerin gearbeitet und wurde von ihr sogar für ein 6-wöchiges Projekt für die GulfAir nach Bahrain geschickt: nun war ich für kurze Zeit selbst ein Expat, Auswanderer und Ausländer in der arabischen Welt und die kulturellen Unterschiede waren krasser denn je. Aber ich hatte bereits eine innere Strategie entwickelt mit diesem neuen Leben umzugehen: es zählt der Moment, jede Chance muss

Singapur ist für Business-Making definitiv die Top-Stadt, sämtliche Behördengänge konnte ich selbst erledigen und schliesslich erhielt ich meine eigene GreenCard, mein eigenes Konto und dank der vielen Business-Associations hatte ich schnell Zugang zu anderen Selbstständigen, deren Logo und Werbematerial ich kreieren durfte. Drucker, Zulieferer und Dienstleister für mein Business: alles musste ich selbst finden, nicht in meiner Muttersprache, sondern in Englisch und dieser spannende Prozess der beruflichen Neufindung hat mich nachhaltig geprägt: die Richtung, in die es für mich gehen sollte, konnte und wollte ich fortan selbst bestimmen, die viele

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ARBEITEN IM AUSLAND

Aufgepasst! Die fünf ‚C‘s Car, Cash, Credit Card, Club-Mitgliedschaft und Condominium (schicke Wohnung): viele Entsandte bekommen in ihrem ExpatPaket begehrte Annehmlichkeiten seitens der Firma gestellt und sind somit in der lokalen sozialen Rangleiter hoch angesehen. Das macht vor allem männliche Expats äußerst begehrenswert für die ‚Singapore Party Girls‘, SPGs genannt: hübsche westlich orientierte junge Frauen, meist Chinesinnen, die sich einen guten Fang und ein angenehmes Luxusleben erhoffen. Da ging so manche Ehe, die in Deutschland geschlossen worden war, in die Brüche...

Freizeit mit Arbeit füllen und endlich wieder eigenes Geld verdienen!

Businesskontakte Unvergessen als ich einer indischen Kundin ihr neues Logo präsentierte und wir den Blauton zusammen definieren sollten: sie konnte sich nicht entscheiden und zog ein Pendel aus der Tasche! Dieses hat ihr die Entscheidung abgenommen... Oder der malayische Kunde, der erst gegen Ende des Projektes zugab, dass er farbenblind sei und alles für ihn wie graue Soße aussähe – und das bei Gestaltungsvorschlägen mit Fotos für eine Menükarte! Aber alles ging gut, denn seine Frau übernahm die Kontrolle über die Farben.

Und wieder weiter Und schwupps waren sechs Jahre rum in Singapur, in meinem Bauch mein erstes Kind und weiter ging

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es nach HongKong. Mittlerweile war mir klar, dass die Firma, für die mein Mann arbeitete seine Entsandten gerne in weitere Länder weiterreicht und dass die anfangs geplanten drei Jahre für sehr viele Expats nur auf dem Papier stehen. Man kann natürlich nach den vertraglich vereinbarten Jahren wieder zurück in die Heimat, wenn man möchte. Aber wir hatten Gefallen gefunden an diesem turbulenten und bunten Leben in den Tropen, mit den exotischen

Reisen und Speisen, interessanten Menschen, dem Multi-Kulti und ja ich gebs zu: auch an den Hauch von Luxus! Große Firmen und Konzerne erleichtern wirklich die ersten Hürden in den neuen Ländern, da sie den Arbeitsnomaden durch Relocation Agents und tatkräftige Unterstützung durch die lokalen Sekretärinnen eine Menge Hilfe zukommen lassen. Alleine alles für sich selbst herauszufinden ist durchaus aufwendiger und vor allem viel nervenaufreibender.

Das Expat-Karussell dreht sich schnell weiter Während er weiter an seiner Karriere im Konzern bastelte war ich nun erstmal Mutter in HongKong. Mein mir selbst aufgebautes BusinessNetzwerk musste ich in Singapur zurücklassen. Nach einem Jahr in Hongkong packten wir wieder alles ein: Umzug nach Taiwan!

Oh je! Das Sakko Unsere fleissige Maid (Haushaltshilfe) blieb bei unseren Reisen im Haus in Singapur und putzte in unserer Abwesenheit so richtig schön alles durch. Ihr muss wohl sehr langweilig gewesen sein, denn in ihrem Überschwang wusch sie auch sämtliche Sakkos und Wollpullover, die für Reisen in kältere Gegenden gedacht waren. Da in Singapur bei ständigen 35 Grad und 98% Luftfeuchtigkeit niemand im Business ein Jackett trägt war ihr der Umgang mit sensiblen Textilien nicht vertraut. Es fiel meinem Mann erst nach einem langen Flug ins kalte Deutschland auf, dass sein Sakko zum Putzlumpen mutiert war und er vor seinem Geschäftstermin sich erst einmal eine neue Jacke kaufen musste...


Steiff vertraut der BW-Bank: Weil man mit dem richtigen Partner an der Seite ruhiger schläft.

Baden-Württembergische Bank Vertrauen bekommt man nicht geschenkt, man muss es sich erarbeiten. Mit kompetenten Beratern, die jederzeit hellwach sind und sich nie mit der zweitbesten Lösung begnügen. Unser langjähriger Kunde Steiff würde sich nicht mit weniger zufriedengeben – eben typisch BW-Bank Kunde. Vertrauen auch Sie auf uns.

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ARBEITEN IM AUSLAND

Jedes asiatische Land hat seine Eigenheiten, so fehlte uns im chinesischen Taiwan die bisher gewohnte Multi-Kulti-Gesellschaft, allerdings war die Expat-Community bunt und nahbar, und wir Ausländer in Taipeh rückten eng zusammen, da es im Gegensatz zu Singapur und Hongkong nicht ganz so viele Gastarbeiter wie wir gab und es nicht so einfach war, sich zurecht zu finden. Die Geburt der Tochter dort machte unsere Familie komplett und ich gönnte es mir viel Zeit als Mutter zu haben.

Offensichtlich fremd

Hingesehen! Alles Käse Mein Mann saß im Flieger aus China nach Hongkong. Die Flugbegleiter brachten leckeren importierten Babybel-Käse. Als er neben sich schaute beobachtete er, wie sein chinesischer Sitznachbar genüßlich die rote Zellophanverpackung löste – und er herzhaft in den Käse samt WachsUmmantellung biss...

jeder Einheimische im Gastland einen westlichen Gastarbeiter willkommen heißt. Eine große Überraschung war es als wir Frauen an einem Frühstücksbrunch in Taipeh saßen, unsere beruflichen Qualifikationen auseinandernahmen und feststellten: da saß richtig viel Fachwissen an einem Tisch! Wirklich zu schade diese ungenutzten Ressourcen mit Shopping, Ladies Lunch und Maniküre zu vergeuden!

und Gehen, Kennenlernen und Abschied nehmen. Lieber heute als morgen Gelegenheiten für ein nettes Treffen am Schopf ergreifen, nichts auf die lange Bank schieben, denn es kann mit dem Wechsel in ein anderes Land oder zurück in die Heimat durchaus auch sehr schnell gehen!

Ganz nah dran

Selbst Ausländer zu sein ist übrigens auch eine Erfahrung, für mich war es einer der interessantesten: Nämlich dass man wie ein Kind mit offenen Augen die andere Kultur intensiv wahrnimmt. Dass man die eigenen Reaktionen darauf immer wieder reflektieren muss und dass man sein soziales Netz um sich herum immer wieder neu spinnen muss.

Friends Forever

Wir haben viel erlebt, Höhen und Tiefen, waren nah an Naturkatastrophen, SARS, Schweinegrippe, Tsunamis, Erdbeben, Taifunen und Hühnergrippe, sind viel gereist, haben tolle Menschen und Kulturen kennengelernt, spannende Momente, neue Erfahrungen, uns selbst immer wieder neu definieren müssen.

Man ist Gast im Land und muss sich zwangsläufig anpassen. Die Abwesenheit von Verwandten lassen Freundschaften wichtiger denn je werden. Und, dass nicht

Aber da ja auch die lieb gewonnenen neuen Freunde von deren Firmen genauso hin- und hergeschickt wurden war unser Leben als Expat auch geprägt von Kommen

Ich habe meine freie Zeit in Taiwan genutzt und mich per Fernstudium zum Werbeberater und Texter weitergebildet. Das war eine gute Vorbereitung auf einen beruflichen

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Wertigkeiten bekamen eine neue Stellenordnung, importierte Maultaschen wurden zum kulinarischen Highlight erklärt und waren für uns ein echtes Sonntagsessen.


Wiedereinstieg in die Arbeitswelt in Deutschland.

Sehnsucht nach Beständigkeit Nach 13 Jahren hatte ich genug vom Nomaden-Dasein. Davon, dem Konzern ausgeliefert zu sein, der bestimmt, wohin und in welches Land man zieht, ein fremdbestimmtes Leben, in dem ich als mitreisende Frau und Mutter immer wieder neu die anstrengende Aufbauarbeit im privaten und beruflichen Bereich leisten musste.

hingenommen wie es ist, da wir in den anderen Kulturen auch andere Lösungswege für Herausforderungen aller Art kennengelernt haben. Eine interessante Erfahrung ist es, selbst Ausländer zu sein, eine Minderheit, die politisch nichts zu sagen hat in dem Land in dem man lebt und arbeitet. Als Expat

lebt mam meist außerhalb der emotionalen Komfort-Zone und des eigenen vertrauten Kulturkreises. Dadurch können Traditionen eine besondere Bedeutung bekommen. In Asien stehen Kaukasier auf einer hohen sozialen Stufe, die Vergütung und Zulagen durch den

Also ging es auf meinen Wunsch wieder zurück in die Heimat – mittlerweile verheiratet und im Gepäck zwei Kinder, ein Hund, ein großer Container voller Erinnerungen und Asiatika und die Freude, wieder in der Nähe von Familie, alten Freunden und den heimischen Gepflogenheiten zu sein. Der Aufbau in ein beständigeres Leben konnte beginnen und ich eine Karriere mit Open End starten.

Alles beim Alten? Aber nichts ist wie vor der Ausreise. Unser neuer Erfahrungshorizont begleitet uns hier im täglichen Leben. Vieles wird nicht mehr so

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Und das sagt der Mann: Die Möglichkeit für einen internationalen Großkonzern im Ausland tätig zu werden, dort zu leben, die lokalen Menschen in ihrem Alltag kennenzulernen und den kulturellen und sprachlichen Horizont zu erweitern, den Aufenthalt bezahlt zu bekommen, während andere viel Geld ausgeben müssen, um dort Urlaub zu machen und nur einen Bruchteil erleben zu können, hat mich persönlich schon immer gereizt. Natürlich ist die Sicherheit einer Vertragsabstellung für einen befristeten, absehbaren Zeitraum im Rahmen von vorgegebenen Richtlinien und Standardverträgen ein viel Leichteres, als sich selbst und unabhängig aufzumachen zu fremden Ufern und dort nach einer neuen Chance zu suchen. Das Gute im Job: du wirst als Know-How-Bringer oder wegen deiner Management-Kompetenz im Ausland für Aufbau-Arbeit gebraucht. Auch „niedrigere Chargen“ können dort in der lokalen Struktur durchaus Führungskompetenz zeigen. Aber im Gegensatz zu den Vorstellungen heimischer Kollegen ist es kein bezahlter Urlaub. Eher ist der Arbeitstag länger, die Verantwortung und auch die Abwesenheit von der Familie

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aufgrund interkontinentaler Reisenotwendigkeiten vielfach grösser, die persönliche Belastung immens höher. Dazu kommen Repräsentationspflichten und LeadershipRollen, die in der Heimat nur „die da ganz oben“ zu praktizieren haben. Du stehst oft im brutalen Rampenlicht. Wem es liegt, wer es beherrscht: prima! Macht dann auch viel Spaß! Aber der unbedingte Respekt vor der jeweiligen Kultur und die Anwendung der dadurch gegebenen Regeln sind von absolut vitaler Natur für einen möglichen Erfolg des Tuns. Niemand will und braucht heute noch „am Deutschen Wesen genesen“. Fachliche Kompetenz in Verbindung mit Loyalität, Fairness und Integrität sind Tugenden, die in allen Weltkulturen ihre Wertschätzung erfahren. Auf der anderen Seite: nach mehreren langjährigen, aufeinanderfolgenden Einsätzen in verschiedenen Ländern zeigen sich die Karrierenachteile solcher Langfristigkeit: Während „die da drinnen“ in der Höhle des Löwen stetig an ihrer Karriere arbeiten konnten, begünstigt durch permanente Präsenz bei den Entscheidern, bist du weit, weit weg in der Peripherie. Machst einen guten Job und jeder ist zufrieden bis zu dem Tag an dem du den Anspruch der vom Mutterhaus

garantierten „Re-Integration“ einlösen willst. Dann heißt es: „Da draußen bist du doch zehnmal mehr wert als hier drinnen…“ Und der „culture-shock“ über die veränderte Unternehmenswelt der Zentrale im Falle einer Rückkehr ist vielmals grösser als der bei der Ausreise ins Neuland…

Meine Empfehlung Wer sich entschieden hat, ein Internationaler zu werden und zu bleiben, der soll es konsequent durchziehen. Wer nur mal eben ein paar Auslandserfahrungen sammeln will, sollte nach den ersten 3, maximal 5 Jahren sehen, dass er wieder in die angestammte Firmenzentrale zurückkehrt. Denn es gilt nach langjährigen Auslandsaufenthalten für späte Rückkehrer nach wie vor: „Im Ausland ein Fürstchen, zu Hause ein Würstchen…“ Hannes Bobke


Vero Bobke ‚theverodesign‘ wurde in Singapur Anfang 2001 gegründet, eine one-woman-show, die von der ersten Idee bis zur Auslieferung der Druckerzeugnisse den Kunden mit Fokus auf Print-Design flexibel nach deren Marketing-Bedürfnissen bedient. Im Jahr 2014 stieg der Ehemann unterstützend mit ins Boot um das Back-Office mit seinen kaufmännischen Kenntnissen zu optimieren. Seit 2015 Umbenennung aus markenrechtlichen Gründen zu ‚thevebodesign‘ mit gleichem Portfolio und Dienstleistungsgedanken. Das Familienunternehmen freut sich über die Nähe am Kunden und hat Spaß an der Arbeit und am Leben! Mehr Infos unter www.thevebodesign.com Expatvertrag erlauben meist ein angenehmes Leben mit hohem Lebensstandard. Aber die Rückkehr in den Hauptsitz des Konzerns kann ein Schock sein für den, der selbständiges Handeln in den kleineren Tochterunternehmen gewöhnt war und das traf unmittelbar nach der Rückkehr im Jahr 2011 leider auch meinen Mann recht hart.

Unterm Strich Wird der Mann entsandt und die Frau reist mit sind die Rollen

meist klassisch verteilt. Unter Umständen ist das nicht ganz einfach, da die Frauen ihren guten Job und ihre hart erkämpfte Karriere unterbrechen oder gar hinter sich lassen müssen. Allerdings kann sie sich per Fernstudium z.B. weiterbilden und sich neu orientieren. Wird die Frau entsandt und der Mann kümmert sich um die Kinder, ist das je nach Land und Lebenslage spannend für ihn, da er in einem meist weiblichen Netzwerk einen Sonderstatus innehält und

am Spielplatz und bei Kaffeekränzchen – wenn er denn eingeladen wird – der Hahn im Korb ist. Wir schauen zurück auf eine spannende Zeit und können zurecht behaupten: wir haben aus allem das Beste gemacht. Unser Leben ist nach wie vor nicht vorhersehbar, aber wir haben nicht nur gelernt damit umzugehen, sondern auch sehr große Freude daran! Für uns kann das Abenteuer Leben – egal wo – weitergehen! Vero Bobke

17. November 2015

INTERNATIONALER BERATUNGSTAG Die Erschließung internationaler Märkte ist für die hiesige stark exportorientierte Wirtschaft unerlässlich, birgt jedoch auch Risiken. Firmen, die neu im Auslandsgeschäft sind, brauchen eine kompetente und individuelle Erstberatung. Unternehmen, die ihr Auslandsengagement ausweiten wollen, benötigen gute Kontakte vor Ort. Wiederum andere, die ihre internationalen Netzwerke auffrischen wollen, suchen qualifizierte Ansprechpartner. Der Internationale Beratungstag (IBT) bietet das alles kompakt an einem Tag: Experten der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) aus über 60 Ländern stehen für individuelle, vorab terminierte Beratungsgespräche zur Verfügung. In parallelen Workshops können Sie Ihr Wissen erweitern und sich mit anderen Exporttreibenden vernetzen: • Vorab vereinbarte, individuelle Beratungsgespräche • Fachvorträge Access to Finance • Informationsstände

Veranstaltungsort: IHK Region Stuttgart Jägerstraße 30 70174 Stuttgart Ansprechpartner: Fabio Nadolski E-Mail: international@ stuttgart.ihk.de Telefon 0711 - 2005 1931

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V E R A N S TA LT U N G E N 2 0 1 5

10 11 12 1 Business Lunch 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Kreativwerkstatt Improvisationstheater 14 15 16 17 18 19 20 21 Burnout-Prävention 22 23 23 25 26 27 28 Feuerstarter 29 Business Speed Dating 30 31

Oktober

1 2 3 4 5 Business Lunch 6 7 8 9 10 Kreativwerkstatt Improvisationstheater 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Gänse- und Entenessen 21 22 23 24 25 Auftaktveranstaltung Stufen zum Erfolg 26 27 28 WJ-Ball 29 30 Betriebsbesichtigung Fa. EHEIM

November

1 2 3 4 5 6 7 8 Kreativwerkstatt Improvisationstheater 9 10 11 12 13 Weihnachtsfeier 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Dezember

Mittwoch, 21. Oktober 2015 um 19 Uhr

Montag, 30. November 2015 um 15 Uhr

„Burnout-Prävention“ mit Dr. Horst-W. Reckert

Betriebsbesichtigung bei Fa. EHEIM, Deizisau

Im Beruf und Privatleben haben wir mittlerweile einen Rahmen erhöhter Anforderungen. Das führt in einer Zeit der persönlichen Individualisierung zu Spannungen und Konflikten. Wie schaffe ich es als Unternehmer mich selbst und meine Mitarbeiter langfristig leistungsstark zu halten?

Die WJ ES sind eingeladen, die EHEIM-Unternehmensgruppe kennenzulernen (Weltmarktführer im Bereich Aquaristik) und dabei abzutauchen in die Unterwasserwelt... ein Hauch von Karibik in der kalten Jahreszeit. Das Ende der Veranstaltung ist ca. 19 Uhr.

Details folgen mit der Einladung. Donnerstag, 29. Oktober 2015 um 18 Uhr

Business Speed Dating im Autohaus Entenmann Zum ersten Mal können Unternehmer und Unternehmerinnen aus der WJ-Region Stuttgart Kontakte im Auto knüpfen. Im Autohaus Entenmann kann das geschäftliche Netzwerk in stilechter Umgebung erweitert werden. Details folgen mit der Einladung. 20

Freitag, 20. November 2015 um 19 Uhr

9. Gänse- und Entenessen Seit nunmehr 2007 und damit zum 9. Mal findet unser Gänse- und Entenessen in der Weinstube Eißele statt. In entspannter Atmosphäre soll die Kommunikation und der Gedankenaustausch zwischen den aktiven Junioren und den Mitgliedern des Förderkreises möglich sein.

Ort: EHEIM GmbH & Co. KG Plochinger Str. 54, 73779 Deizisau Sonntag, 13. Dezember 2015 ab 14.30 Uhr

Weihnachtsfeier der WJ

Bewirtet werden wir von Oliver Brehmer und seinem Team in der Weinstube Eißele in EsslingenSerach, Seracher Str. 117.

Gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen und für ein Kinderprogramm haben wir gesorgt. Wir freuen uns auf Euch!

Die Kosten für das Menü betragen 32,00 Euro. Die Getränke zahlt jeder Teilnehmer bitte selbst vor Ort.

Ort: Kiesel Denkfabrik, Lindenstr. 19, 73734 EsslingenBerkheim

Wir freuen uns über ein rege Teilnahme und Ihre Anmeldung.

Anmeldung über die WJ Webseite oder die Geschäftsstelle.


Am 27. und 28. Oktober 2015

Aichwald-Konferenz

Es hat sich herumgesprochen: Die Aichwald-Konferenz ist ein Muss für junge Unternehmer. „Wir bieten die fantastische Möglichkeit, sich in kürzester Zeit up-to-date zu bringen und für die Herausforderungen unserer sich rasend schnell verändernden Geschäftswelt fit zu machen“, erklärt Claus-Eckhard Kraemer, Leiter des Orga-Teams. Sonderpreis für Wirtschaftsjunioren: „Wie schon im vergangenen Jahr bieten wir den Wirtschaftsjunioren wieder supergünstige Tickets an: Die Teilnahme an der Aichwald- Konferenz kostet für Mitglieder statt 170 nur 60 Euro!“ Das Event startet am Dienstag, 27. Oktober, mit vier Power Workshops: Gebucht werden kann jeweils eine Vormittags- und eine Nachmittagssession, je nach Interesse. Referenten: Dr. Simone Richter, Tobias Fox, Katja von der Burg und Chris Rentschler.

Themen: Moderne PR, SEO, Google Analytics, Online Marketing. Der 28. ist ganz der 2. Aichwald Konferenz vorbehalten. Sprecher aus der ganzen Republik, von Microsoft Deutschland über renommierte Experten der digitalen Unternehmensszene bis zum Deutschlandchef des größten europäischen Internetservice-Providers, OVH - sie alle geben sich ein Stelldichein in Aichwald. Spannend wird auch die ALLIANZ Startup Competition mit Preisen im Wert von 7.500 Euro. Konferenzthemen: Content Marketing, Internetrecht, Firmenentwicklung im Digitalzeitalter, IT-Sicherheit, Technik und Trends.

Jeden zweiten Dienstag im Monat

Jeden ersten Donnerstag

Kreativwerkstatt Improvisationstheater

im Monat

Für alle, die ihre Souveränität und ihre Überzeugungskraft trainieren wollen: Wir machen uns in der IHK Esslingen unterhaltsame Abende, in denen wir lernen, frei vor Menschen zu präsentieren und zu sprechen sowie unsere Führungsqualitäten zu stärken. Die Trainer Susanne Janthur, Christian Geiger und Thorsten Stege gestalten unter verschiedenen Themen abwechselnd ihre Trainings.

Nach einem kurzen Impulsvortrag wird diskutiert, genetzwerkt, gegessen und geplaudert. Der Business Lunch ist offen für Mitglieder und Gäste.

Anmeldung erbeten unter www. wj-esslingen.de oder per Email an projekte@wj-esslingen.de Ort: IHK Esslingen, 19 Uhr

Business Lunch

Für die Platzreservierung wird um Anmeldung gebeten: www.wj-esslingen.de oder per Email an projekte@wj-esslingen.de Oktober: Restaurant Accanto im Gewölbekeller in der Esslinger Innenstadt November: Restaurant Raffaello, Neckarstraße 60, 73728 Esslingen

Alle Informationen: www.aichwald-konferenz.de Ticketbestellungen für WJler nur direkt über cek@aichwald-konferenz.de Donnerstag, 14. Januar 2016 ab 19.00 Uhr

Mitgliederhauptversammlung Zur jährlichen Mitgliederhauptversammlung sind alle aktiven Mitglieder sowie Förderkreismitglieder herzlich eingeladen. Wir verabschieden den bisherigen Vorstand und benennen die neuen Vorstandsmitglieder. Hier passiert auch die offizielle Stabsübergabe vom Präsidenten zum Incoming. Wir heißen auch die neuen Mitglieder willkommen und nehmen verschiedene Ehrungen vor. Ort: IHK Region Stuttgart Bezirkskammer EsslingenNürtingen Fabrikstr. 1, 73728 Esslingen

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AUSBLICK BA L L

D E R

W I RT S C H A F T S J U N I O R E N

Ungarische Rhapsodie am 28. November 2015, ab 18.30 Uhr, im Kulturzentrum Baltmannsweiler

Weitere Infos unter www.wj-esslingen.de/ball-2015

Programm

Menü

Guter Zweck

18.30 Uhr Sektempfang 19.00 Uhr Saalöffnung

VO R S PEI SE

Alltag ohne Auszeit Spendensammlung für den neuen Verein „Rückenwind“

Mit dem Ungarndeutschen FolkloreEnsemble werden Ihnen, mit außergewöhnlichen Klängen und farbenprächtigen Trachten, eindrucksvolle Choreographien präsentiert. Eine der besten deutschen TanzKapellen sorgen mit Standard- und Latein, Oldies und aktuellen Pop-Hits bis hin zu Klassikdarbietungen, für gute Laune und tolle Unterhaltung. Nach Mitternacht wechseln wir vom klassischen Tanzparkett zur Dj-Party. So ist gute Stimmung und eine heiße Tanzfläche garantiert. Wer etwas Nervenkitzel wünscht, erlebt am orginalen Roulette-Tisch ein einmaliges Casinoerlebnis. Ob Kolonnen oder Zero, ob Plein oder Carre, ob Pair oder Manque: Die Jetons warten auf ihren Einsatz.

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Bunte Blattsalate mit Kürbismousse und marinierten Kalbsröllchen Vegetarische Variante mit Auberginenröllchen an Kartoffeldressing und Paprikabrot H AUP TSPEI SE Zarte gebratene Rinderplätzchen in Rotweinjus mit feinem Gemüse und Kartoffel-Nockerln Vegetarische Variante: Weinkrautwickel mit Kräuter-Reisfüllung an feinem Gemüse mit Kartoffel-Nockerln D E S S E RT Topfenklöschen mit Herbstfrüchten und süßem Palatschinken an ungarischem Pralineneis M I T TE R NAC HT SSUPPE Ungarische Gulaschsuppe klassisch und vegetarisch mit feinem Landbrot

„Rückenwind“ ist ein Elterntreff für Familien mit Handicap-Kindern. Jetzt will sich die Gruppe, die bisher unter dem Dach des Vereins für Körperbehinderte Esslingen e.V. angesiedelt war, als gemeinnütziger Verein aufzustellen. Gemeinsam mit der „Praxis am Berg – Zahnärztin Sdenka Keimel“ unterstützen wir diese Initiative! Während dem Ball können sich die Gäste in der Foto-Lounge professionell fotografieren lassen. Wosilat Fotografie steht hier mit seinem Team zur Verfügung! Hierfür bitten wir um eine großzügige Spende.


DJ Mario an den heißen Turntables

Ensemble zeigt ungarische Tänze

JETZDT EN!

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Tanz- und Showband Filder-Express

# Anmeldung Bitte senden, mailen oder faxen Sie dieses Dokument an:

Für den Ball der Wirtschaftsjunioren Esslingen am 28. November 2015 melde ich folgende Personen an: Vegetarier? Name, Vorname

Besondere Wünsche zur Tischordnung:

Bitte die Rechnung und nach Bezahlung die Tickets bitte an folgende Anschrift senden:

Wirtschaftsjunioren Esslingen c/o IHK Bezirkskammer ES-NT Frau Sabrina Kurrle Bismarckstraße 8-12 72622 Nürtingen

Fax 0711 / 2005 - 608614 info@wj-esslingen.de

Heimfahr-Service

Bitte ankreuzen:

Ja, ich werden vorausssichtlich den kostenlosen Heimfahr-Service nutzen.

Normalticket 120 € Flanierkarte 45 € gültig ab 22 Uhr ohne Menü

Gibt es Personen mit Allergien? Name, Vorname, Allergie

Nach Bestelleingang erhalten Sie eine Rechnung. Nach Bezahlung werden Ihnen die Eintrittskarten zugeschickt.

Datum

Ihre Unterschrift

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HINBLICK

Fotos: Johannes Wosilat

Steuerrecht ist ein Handwerk Jürgen Herrmann und sein Team berät und begleitet rund um Steuerfragen Hinter der JRH Wirtschaftstreuhand GmbH und Co. KG Steuerberatungsgesellschaft mit Sitz in Esslingen stehen der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Jürgen Herrmann und sein erfahrenes Steuerberatungsteam. Das Unternehmen berät vom Standort Esslingen aus überregional kleinere und mittlere Unternehmen sowie Privatpersonen. Neben Jürgen Herrmann besteht das Team aus drei Mitarbeitern mit der Qualifikation als Steuerfachwirt, einer Steuerfachangestellten und einem Auszubildenden zum Steuerfachangestellten. Ein weiterer Steuerberater ist als ergänzende Unterstützung auf freiberuflicher Basis beschäftigt. Zum Jahreswechsel erfolgte der Umzug von der Olgastraße in den Oberen Metzgerbach 30, neben dem neuen Gebäude der Kreissparkasse Esslingen. Durch den neuen Standort ist die Kanzlei nicht nur

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für Mitarbeiter attraktiver geworden. „Wir genießen es hier in Esslingen mitten drin zu sein“, sagt Jürgen Herrmann. Zudem finden die Mandanten in den nur wenige Meter entfernten Parkhäusern jederzeit sofort Platz. „Auch bei Veranstaltungen der Wirtschaftsjunioren oder beim Business Lunch bin ich sofort vor Ort“, freut sich der Steuerberater.

Steuerberatung, Controlling und integrierte Finanzplanung für mittelgroße Unternehmen – das war und ist ein Tätigkeitsschwerpunkt. Aufgrund des immer komplexer werdenden Steuerrrechts und auch der zunehmend starken Steuerbelastung von Unternehmen und auch Privatpersonen sind diese Dienstleistungen stark nachgefragt.

Die Kanzlei wurde 2002 in Esslingen gegründet, nachdem Jürgen Herrmann bereits erfolgreich als Geschäftsführer und Gesellschafter einer mittelständischen Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgellschaft tätig war. Die Gründung erfolgte damals aus der Motivation heraus, als Unternehmensberater – insbesondere in Hinblick auf die damalige Entwicklung im Rahmen von Basel II und Kreditrating – tätig zu sein. Nach dem Examen als Steuerberater und Wirtschatsprüfer hatte sich Jürgen Herrmann noch zusätzlich als Rating Analyst zertifiziert.

Jürgen Herrmann: „Unser Motto lautet: Kümmern Sie sich um das Geld verdienen, wir kümmern uns um Ihre Steuern.“ Sein Anspruch sei es, komplexe steuerliche Sachverhalte einfach und bildhaft gegenüber den Mandanten auszudrücken und so erklärbar zu machen. Für den Steuerberater und sein Team ist das Steuerrecht keine Wissenschaft, sondern ein Handwerk. „Das schätzen viele Mittelständler, die nicht bürokratisch sondern individuell behandelt werden wollen.“ www.mittelstand-partner.de/


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AUSBLICK

Arbeit im Wandel – Neue Chancen für Kids, Care und Karrieren Frauenwirtschaftstage in Esslingen: Erfahrungsberichte und Diskussion im IHK-Haus

Wie lässt sich Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erfolgreich gestalten? Und das in einer Zeit, in der Industrie 4.0 zum Ausdruck für zukunftsweisende Strategien geworden ist? Mit diesen Fragen befassen sich im Rahmen der diesjährigen Frauenwirtschaftstage gleich mehrere Protagonistinnen. Unter dem Motto „Arbeit im Wandel – Neue Chancen für Kids, Care und Karrieren“ gibt es am Donnerstag, 15. Oktober 2015 ab 18 Uhr im IHK-Haus Esslingen spannende Erfahrungsberichte und Diskussionen.

Arbeitswelt, für die Wirtschaft, das ist das Ziel der Frauenwirtschaftstage.

Alljährlich im Oktober finden mit Veranstaltungen im ganzen Land die Frauenwirtschaftstage statt – unterstützt vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden Württemberg. Im Fokus steht die große Bedeutung der Frauen für das Wirtschaftsleben im Südwesten: Frauen stellen einen nicht mehr zu übersehenden Wirtschaftsfaktor dar. Die Fähigkeiten, Talente und Chancen von qualifizierten Frauen ins Scheinwerferlicht zu rücken, in der modernen

Das diesjährige Schwerpunktthema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf 4.0“ widmet sich der Wirtschaft an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution. Neue Arbeitsmodelle, die zur besseren Vereinbarkeit beitragen, sind durch die fortschreitende Digitalisierung möglich geworden. Das verändert die Unternehmenskultur und damit auch Arbeits-, Familien- und Karrieremodelle. Mobiles Arbeiten, Cloud-Working und Home-Office sind längst

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Realität. Gefordert sind gleichzeitig neben einer passgenauen Betreuungsinfrastruktur neue Konzepte in Unternehmen. In Esslingen laden die IHKBezirkskammer EsslingenNürtingen, die Hochschule Esslingen, die Referate für Chancengleichheit der Stadt Filderstadt und der Stadt Esslingen, die Wirtschaftsjunioren Esslingen gemeinsam mit den Frauennetzwerken connectworxx und ffortissimo sowie dem Frauenforum für Handwerk und Dienstleistung e.V ein. Präsentiert werden interessante Erfahrungsberichte.


Verschiedene Referentinnen und Teilnehmerinnen greifen das Thema auf und stellen es aus ihrer Sichtweise dar:

• Anja Unglaub (Vice President Business Applications, Robert Bosch GmbH Stuttgart): Ihr Arbeitgeber gehört zu den führenden Unternehmen auf dem Weg zur Industrie 4.0. Sie gehört zu den Führungskräften, leitet ein 400-PersonenTeam im IT-Bereich und vereinbart Beruf und Familie.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten per E-Mail an britta. schnabel@stuttgart.ihk.de Simone Richter

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• Bettina Sauter (Unternehmerische Beratung, Stuttgart): Aktivierend und offen – zwei Schlüsselbegriffe, die den Weg und Erfolg der SoloSelbständigen prägen – mit einer Tochter, die parallel zum Unternehmen groß geworden ist und langen Jahren des Kümmerns und Pflegens ihrer Großeltern.

• Marion Autenrieth (TOPKIDS, Kirchheim u. Teck): Mutig und innovativ sind die Öffnungszeiten der KiTa PLUS Nacht – Erfahrungen über einen neuen Weg in der Kinderbetreuung und über dessen Motive, Notwendigkeit und Akzeptanz.

• Renate Schaumburg (Abteilungsleiterin Familie, Jugend, Senioren und Ehrenamt, Stadt Esslingen): Der Pflegestützpunkt bietet Auskunft und Beratung bei Krankheit, Alter und Pflegebedürftigkeit. Er zeigt Unterstützungsmöglichkeiten auf und bietet im Gespräch individuelle Orientierungs- und Entscheidungshilfe.

Ihre Filiale vor Ort • www.ksk-es.de • 0711 398-5000

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AUSBLICK

BuKo 2016 – made in Esslingen WJ Esslingen unterstützt WJ Konstanz-Hegau bei der Ausrichtung der Bundeskonferenz 2016 am Bodensee Das diesjährige Motto „Brückenschlag“ der WJ Esslingen nimmt weitere neue Formen an: Ein Team unterstützt ab sofort die Juniorenfreunde am Bodensee. Diese wollen 2016 die Bundeskonferenz (BuKo) ausrichten. Ein Großevent, das mit mehreren hundert Gästen, zahlreichen Veranstaltungen und einem reichhaltigen Programm eine echte Herausforderung darstellt. Daher ist jede Hilfestellung willkommen. Verschiedene WJ Kreise packen mit an – Esslingen sogar mit einem eigenen Auftrag.

sinnvolle Zusammenarbeit bei der Vorbereitung der BuKo 2016 zu beraten. Ursprünglich hatten sich die Kölner Wirtschaftsjunioren für die Ausrichtung der Bundeskonferenz der Wirtschaftsjunioren Deutschland beworben, jedoch anschließend ihre Bewerbung wieder zurückgezogen. So wurde Markus Bumiller als Mitglied der Wirtschaftsjunioren KonstanzHegau (WJ KNH) und zukünftiger Präsident der Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg (2016) angefragt, ob sein Kreis kurzfristig einspringen wolle. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen die Junioren ihre Bewerbung einzureichen.

Im Juli 2015 traf sich das neu gegründete Team BuKo 2016 mit Vertretern der Wirtschaftsjunioren Konstanz-Hegau, um über eine

„Die BuKo 2016 soll grün werden. Das Thema Nachhaltigkeit soll im Fokus stehen – sowohl inhaltlich als auch bei der Durchführung der

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Bundeskonferenz“, erklärt Markus Bumiller. Mit diesen Informationen trat er auf der Landessitzung der Kreise (LSK) in Freudenstadt an die Kreissprecher heran und warb um Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der BuKo 2016. Die amtierende Präsidentin der Esslinger Wirtschaftsjunioren Dr. Simone Richter folgte dieser Bitte und rief in kürzester Zeit ein neues Team ins Leben. Das Esslinger BuKo-Team besteht aus einem Kern-Team mit zwölf Mitgliedern sowie weiteren fünf erfahrenen Esslinger Wirtschaftsjunioren und Förderkreismitgliedern, die bei Bedarf als Ratgeber fungieren. Die Leitung übernahmen Elouan Pecheur und Martin Reichle als Doppelspitze. Bereits eine knappe Woche nach der LSK nahm Martin Reichle als Vertreter der


WJ ES an einem Workshop zur weiteren Ausarbeitung des BuKoKonzeptes in Radolfzell teil. Das erste Arbeitstreffen des Esslinger Teams fand im Juli im Parkhotel Stuttgart Messe-Airport statt. Gastgeber des Abends war Elouan Pecheur. Markus Bumiller und Marcus Klimek als Konferenzdirektoren berichteten vom aktuellen Stand der Planungen

und schlugen vor, dass das Esslinger Team die Organisation der drei Abendveranstaltungen übernehmen könnte. Sowohl der Eröffnungsabend am Donnerstag, die Welcome-Party am Freitag, sowie der Gala-Abend am Samstag (plus möglicherweise der FairwellBrunch am Sonntag) werden von den Esslinger Junioren ausgerichtet. Bumiller: „Wir wissen, dass die Esslinger Junioren viel Erfahrung

mit der Ausrichtung großer Events haben – der Wirtschaftsball ist immer wieder ein Highlight und die zahlreichen Programmbestandteile in jedem Juniorenjahr sprechen für sich.“ Daher gebe er diese Aufgabe vertrauensvoll in die Hände des Esslinger Teams. Dieses freut sich auf diese neue Herausforderung. Martin Reichle

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RÜCKBLICK

Erfolgreiche erste B2B Messe der Wirtschaftsjunioren Region Stuttgart Mitglieder zeigen ihre Unternehmen – mehr als 200 Messebesucher und rund 40 Stände – Keynote von Dr. Dr. Cay von Fournier begeistert das Publikum junger Unternehmer und Führungskräfte Mehr als 200 Besucher, rund 40 Aussteller und eine rundum gelungene Veranstaltung – das ist das Ergebnis nach der ersten B2B Messe der Wirtschaftsjunioren (WJ) in der Region Stuttgart. Sechs WJ-Kreise hatten sich erstmals in diesem Jahr zusammengeschlossen, um dieses einzigartige und ungewöhnliche Netzwerktreffen im Parkhotel Messe Airport in Leinfelden-Echterdingen zu initiieren und zu organisieren. Nach diesem ersten Erfolg laufen nun die Planungen für 2016 an. Viele Wochen war das B2B Organisationsteam – darunter mehrere Projektleiter der Wirtschaftsjunioren aus den Kreisen Böblingen, Göppingen, Esslingen, Ludwigsburg, Rems-Murr und Stuttgart – am Werk, um die B2B Messe professionell auf die Beine zu stellen.

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Der Aufwand hat sich gelohnt: An rund 40 Ständen zeigten Wirtschaftsjunioren und Fördermitglieder ihre Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen. Darunter ganz unterschiedliche Branchen – von Fotografie bis Film, von Gebäudeautomation bis Unternehmensberatung, von Datenschutz bis Feuershow, von IT bis PR, von Massivhaus bis Logistik, von Energieberatung bis Schweißtechnik.

„Was machen eigentlich andere Wirtschaftsjunioren, welches Unternehmen besitzen oder leiten sie? Das war unsere zentrale Fragestellung für diese Messe“, erklärt

Dr. Simone Richter, Präsidentin der Wirtschaftsjunioren Esslingen. Auf der ersten kreisübergreifenden B2B Messe der Wirtschaftsjunioren der Region Stuttgart sollten Wirtschaftsjunioren aus dem Ländle ihre Betriebe und ihr Know-how zeigen können. „Die Messe war als businessorientierte Plattform gedacht, um WJ-Unternehmen zu präsentieren, andere WJUnternehmen kennen zu lernen, das Netzwerk zu erweitern und zu intensivieren, ja neue Perspektiven zu eröffnen. Und das ist uns rundum gelungen.“ Als Messebesucher waren Interessenten und Geschäftspartner eingeladen, rund 200 Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg nutzten das vielfältige Angebot. Abgerundet wurde das Event durch verschiedene Fachvorträge


– Cyberkriminalität wurde dabei ebenso thematisiert wie Gesundheit im Unternehmen, Investments in stürmischen Zeiten und KMUFördergelder. Interessante und inhaltsreiche Grußworte kamen von Michael Kuschmann (Referatsleiter Recht, Gewerbeförderung und Außenwirtschaft bei der IHK Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen) sowie dem CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Kaufmann. Beide betonten die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Arbeit durch die Wirtschaftsjunioren in den verschiedenen Kreisen und sagten ihre Unterstützung in verschiedenen Projekten und Vorhaben auch für die Zukunft zu. Weiterer Höhepunkt des Tages war der Vortrag von Cay von Fournier zum Thema Unternehmerenergie: Das Publikum, in erster Linie junge Unternehmer und Selbstständige sowie junge Führungskräfte, verfolgten gespannt und konzentriert die Ausführungen des namhaften

Keynote Speakers. Ob Werte als Erfolgsfaktor im 21. Jahrhundert, Wandel hin zur Bewusstseinsgesellschaft oder Veränderungen als Pflichtprogramm: Mit seinen Heranführungen an das Thema und die Vorstellung seiner eigenen besonderen Methode begeisterte von Fournier die Teilnehmer der B2B Messe rundum. Richter: „Auf dem Weg zur Spitze sollten wir bestimmte Dinge bei uns tragen. Das sind Wandelbarkeit, Exzellenz und vor allem Mut. Das ist eine wichtige Botschaft, die uns dieser eloquente

Hauptredner an diesem Abend mit auf den Weg geben hat.“ Darüber hinaus seien Energie und deren Wirksamkeit sowie Begeisterung und eine positive Geisteshaltung die Basis für jeden Unternehmenserfolg. „Mein Fazit nach diesem Vortrag lautet: Wer auf Werten basiert wirtschaftet, der erzielt damit nicht nur Wertschöpfung, sondern auch Wertschätzung. Und das ist auch für uns junge Unternehmer ein großes und relevantes Ziel.“ Nach der Messe ist vor der Messe: Aufgrund des positiven Zuspruchs und des durchweg großen Erfolges hat das B2B Organisationsteam bereits die Weichen für das nächste Jahr gesetzt: 2016 wird die zweite B2B Messe stattfinden – auch wieder als Gemeinschaftsprojekt der Kreise aus der Region und auch wieder im Parkhotel als geeignete Location für ein derartiges außergewöhnliches Event. Michael Kirschbaum

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RÜCKBLICK

Grill & Chill – ein voller Erfolg Gemeinsame FEUERSTARTER Veranstaltung mit Pitch auf der Bühne Knapp 150 Gründer besuchten das gemeinsame Gründergrillen der Wirtschaftsjunioren Esslingen und Wirtschaftsjunioren Rems-Murr am Rande des Schurwaldes. Die Wirtschaftsjunioren Esslingen und Wirtschaftsjunioren Rems-Murr luden am 23.06.15 zum ersten gemeinsamen FEUERSTARTER Gründergrillen ein. Gastgeber des Abends waren Christine Clement und Marc Glasl von den Wirtschaftsjunioren Esslingen, die ihren Jugendstilgarten am Jägerhaus für Gründer und Gründungsinteressenten aus der Region öffneten. Insgesamt folgten dem Aufruf der Wirtschaftsjunioren knapp 150 Gäste, mit dabei waren auch die Teilnehmer der diesjährigen Aichwald-Konferenz. Neben dem Austausch mit anderen Gründern, nutzten die Gäste die Möglichkeit, sich mit erfahrenen Unternehmern aus den Reihen der Wirtschaftsjunioren zu unterhalten und Tipps & Tricks von den „alten Hasen“ mit nach Hause zu nehmen. Das Konzept des FEUERSTARTERS ist einfach: In entspannter DU-Atmosphäre mit Imbiss vom Grill und kühlen

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Getränken präsentieren Gründer ihre Geschäftsidee bei einem „Pitch auf der Bühne“. Trotz wechselhaften Wetters war die Stimmung top, was nicht zuletzt an der gekonnten Moderation des Abends durch Johannes Jakob (Wirtschaftsjunioren Rems-Murr) und Dirk Janthur (Wirtschaftsjunioren Esslingen) lag. Zahlreiche Start-Ups nahmen die Gelegenheit wahr und präsentierten in einem 3-minütigen Kurzvortrag (Elevator Pitch) ihre Geschäftsidee und beantworteten Fragen aus dem Publikum. Alles in allem war die Veranstaltung, die erstmals verbandsübergreifend von zwei Wirtschaftsjuniorenkreisen organisiert wurde, ein absoluter Erfolg. Für die Initiatoren des gemeinsamen Events, Stephan Angele (Wirtschaftsjunioren Rems-Murr) und Johannes Wosilat (Wirtschaftsjunioren Esslingen) stand vor allem Eines im Vordergrund: den Gründern aus der Region mit der FEUERSTARTER-Veranstaltung eine Plattform anbieten um sich zu vernetzen und neue Impulse für Ihre Geschäftsideen zu erhalten. Neben einer guten Idee und einer

strukturierten Umsetzung ist ein tragfähiges Netzwerk einer der Haupterfolgsfaktoren für einen erfolgreichen Start ins Unternehmertum. Die meisten Mitglieder der Wirtschaftsjunioren haben die Herausforderungen beim Start in die Selbständigkeit selbst erlebt und wissen um die Stolpersteine und Hürden. Das FEUERSTARTER-Event wurde ursprünglich aus der Motivation heraus geboren, die von den Kammern und Gründernetzwerken angebotenen Fachveranstaltungen und Beratungsmöglichkeiten um eine persönliche, ungezwungene Veranstaltung zu ergänzen. Wer die Veranstaltung verpasst hat, darf sich auf die nächsten FEUERSTARTER Events im Herbst freuen. Weitere Informationen zum FEUERSTARTER und zu den regionalen Verbänden der Wirtschaftsjunioren finden interessierte Gründer unter www.facebook.com/WJEsslingen www.facebook.com/WJ.RemsMurr Johannes Wosilat


Netzwerken und Erfahrungsaustausch After Work Business Lounge In Zeiten von Fachkräftemangel und Nachwuchssorgen müssen sich Unternehmer immer mehr einfallen lassen, um kluge Köpfe für ihre Unternehmen zu gewinnen. Bei der Afterwork Business Lounge der Wirtschaftsjunioren Esslingen im Juni trafen sich 25 junge Unternehmer, Führungskräfte und Selbständige im Parkhotel Stuttgart Messe-Airport um sich kennenzulernen und auszutauschen. Warum soll ich Wirtschaftsjunior werden? Wie kann ich mich einbringen? Wie Mitglied werden? Diese und viele weitere Fragen werden bei der Afterwork Business Lounge einmal im Monat in lockerer Atmosphäre beantwortet.

Während einer exklusiven Hausführung durch Wirtschaftsjunior und stellv. Hoteldirektor Elouan Pêcheur, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit hinter die Kulissen des Hotels zu blicken. Hierbei begeisterte vor allem die Individualität, die Bindung an die Region und das Nachhaltigkeitskonzept des vier Sterne Superior Hotels. Gebaut durch Unternehmen der Region, auf den Fluren Fotografien vom „Filderkraut“. Die nach Edelsteinen benannten Tagungsräume zeigen den Bezug zur „Goldstadt“ Pforzheim und des dort ansässigen Mutterhotels „Parkhotel Pforzheim“. Diverse Auszeichnungen

bescheinigen dem Hotel den Erfolg dieses Konzepts. Anschliessend ließen die Teilnehmer die Eindrücke des Abends bei einem entspannten Drink an der Hotelbar ausklingen. Verwöhnt wurden die Teilnehmer durch regionale Gerichte. Unter anderem konnte man sich Maultaschen auf Kartoffel-Gurkensalat und herzhaften Wurstsalat schmecken lassen. Eine rundum gelungene Veranstaltung. Sie wollen das nächste Mal dabei sein? Gerne! Informationen unter www.wj-esslingen.de Michael Kirschbaum

Die WJ Esslingen sind ein Netzwerk junger Unternehmer, Selbständigen und Führungskräften. Im Mittelpunkt stehen Netzwerken, Erfahrungsaustausch und Fortbildungen. Als Arbeitskreis der IHK stehen für die WJ wirtschaftspolitische und gesellschaftliche Themen im Fokus. Auch soziale Projekte und Werte wie ehrbares Unternehmertum. Derzeit gibt es im Kreis EsslingenNürtingen 50 aktive sowie rund 200 Förderkreismitglieder.

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RÜCKBLICK

Landespolitik trifft Wirtschaft 17. Know-How-Transfer mit dem Landtag Baden-Württemberg Rund 20 Wirtschaftsjunioren (WJ) aus ganz BadenWürttemberg hatten während dem diesjährigen Know-HowTransfer wieder die Chance zwei Tage den Politikbetrieb im Landtag hautnah mitzuerleben und Gasthörer zu sein, wo normalerweise die Öffentlichkeit draußen bleiben muss. Ziel des Projekts, das in diesem Jahr zum 17. Mal stattfand, ist es, einen direkten Kontakt zwischen Politikern und Unternehmern herzustellen und beiden „live“ einen Einblick in die Welt des jeweils anderen zu geben. Am 1. und 2. Juli begleiteten die Wirtschaftsjunioren „ihre“ Abgeordneten, nahmen an Arbeitsgruppen- und Ausschusssitzungen teil und diskutierten in einem Rahmenprogramm mit Spitzenvertretern der baden-württembergischen Landespolitik. Highlights waren hier ein Gesprächstermin mit Guido Wolf MdL, Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat der CDU, ein Mittagessen mit Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL, Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat der FDP sowie ein Hintergrundgespräch mit dem Vorsitzenden des NSUUntersuchungsausschusses und

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stellvertretendem Landtagspräsidenten Wolfang Drexler MdL. Auch ein persönlicher Austausch mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsund Finanzminister Dr. Nils Schmid durfte nicht fehlen. Zwei Themen standen dabei für die Wirtschaftsjunioren als Vertreter der badenwürttembergischen Wirtschaft im Vordergrund: Zum einen das Freihandelsabkommen mit den USA und zum anderen die andauernden Debatten und anstehenden Reformen der Erbschaftssteuer. Den Höhepunkt des diesjährigen Know-How-Transfers bildete wieder das gemeinsame Abendessen aller Teilnehmer in der Markthalle, wo man nicht nur die eigenen Eindrücke aus den verschiedenen Ausschusssitzungen diskutierte sondern auch untereinander ausgiebig Netzwerken konnte.

Die Know-How-Transfer Tage finden jedes Jahr auf sowohl auf Landes- und Bundesebene als auch auf europäischer Ebene mit der Europäischen Kommission in Brüssel statt. Der Verband der Wirtschaftsjunioren hat hierbei das Privileg als einzige Organisation in Deutschland diese exklusiven Einblicke zu erhalten. Christine Clement


WJ Esslingen & JCI „Operation Hope“ für Erdbebenopfer in Nepal Spenden helfen vor Ort Seit Monaten konnten wir alle in den Medien verfolgen wie sich die Situation in Nepal nach den verheerenden Erdbeben im April und Mai, die jeweils zwischen 6,77,0 auf der Richterskala erreichten, zusehends verschlechterte. Die Lage in Kathmandu und in den umgebenden Bergregionen hat sich seit Beginn der Monsunzeit im Juni nochmals drastisch zugespitzt.

einen Spendenaufruf bei ihren Mitgliedern gestartet. Viele von uns haben gespendet und so konnten wir letztendlich eine Betrag von 1.000 Euro an JCI Operation Hope Nepal überweisen.

Auf der ganzen Welt haben unmittelbar nach dem ersten schweren Erdbeben JC-Verbände Spendenaktionen ins Leben gerufen, um für die JCI NotfallInitiative „Operation Hope“ (www. jci.cc/connect#operationhope) zu sammeln. Vor genau zehn Jahren wurde JCI Operation Hope nach den verheerenden Tsunamis in Südostasien zum ersten Mal initiiert. Seither haben sich weltweit viele JCI-Organisationen an unzähligen Spendenaktionen beteiligt, um beispielsweise den Opfern des schweren Erdbebens in Pakistan im Jahr 2008 und den Opfern der diesjährigen Erdbeben in Haiti und in Nepal zu helfen.

Die Gelder werden von JCI direkt an UNICEF sowie die lokalen Chapter von JCI Nepal weitergeleitet, die binnen kürzester Zeit verschiedene Hilfsmaßnahmen in den betroffenen nepalesischen Regionen in die Wege geleitet haben. Dies umfasste vor allem die schnelle Hilfe mit Gütern wie Zelten, Schutzplanen, Lebensmittelpaketen und medizinischer Versorgung.

Von Mai bis Juni haben die WJ Esslingen schnell und unbürokratisch

Nepal ist das durchschnittlich höchstgelegene Land der Welt, da über 40 % der Landesfläche zum Himalaya-Gebirge gehören und auf mehr als 3000 Meter liegen. Die mehrmals täglich auftretenden Starkregenfälle des Monsuns haben nun viele, vom Erdbeben verwüstete, Regionen in große

Schlammfelder verwandelt; Aufstiegsstraßen wurden verschüttet oder erodierten einfach weg. Die Lieferung von Hilfsgütern in die Bergregionen wurde somit teilweise unmöglich gemacht. Immer noch geht der Wiederaufbau der Infrastruktur kaum voran und nach wie vor werden Tote aus den Trümmern geborgen. Zudem begünstigt das heiß-feuchte Klima die Ausbreitung von Krankheiten und Seuchen in den zerstörten Städten und Dörfern. Mit unserer Spende kann zumindest schnell ein kleiner Beitrag für den Wiederaufbau geleistet werden. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Spender! Christine Clement

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RÜCKBLICK

LAKO 2015 im Nordschwarzwald Die Sache mit dem Tännchen Die Landeskonferenz der Wirtschaftsjunioren BadenWürttemberg ist jedes Mal wieder ein Highlight des Juniorenjahres. Dieses Jahr fand die LAKO im Nordschwarzwald statt; vom 12.-14. Juni trafen sich über 400 WJ in Freudenstadt und Baiersbronn und auch die WJ-Esslingen waren mit einer 20-köpfigen Delegation an diesem spannenden Wochenende vertreten. Die „Sache mit dem Tännchen“, so das Leitmotiv der Veranstalter, setzte im Tagesprogramm auf die natürlichen Schätze der Umgebung. Bereits der Welcome Abend mit Barbecue und Livemusik am Freitagabend im Hotel Waldlust sorgte für einige Überraschungsmomente. Das inzwischen verlassene Hotel, in dem bereits Legenden wie John D. Rockefeller rauschende Feste feierten, dient heute hin- und wieder als Kulisse für Horrorfilme – ansonsten schlummert das Gebäude inmitten eines Tannenwäldchens vor sich hin. Die düstere Stimmung und die verlassenen Zimmer in diesem Hotel erinnerten sehr an den 1980er Film „Shining“ von Stanley Kubrick. Und so schauerte

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es auch den ein oder anderen Junior, der in den rot beleuchteten Räumlichkeiten auf einen ominösen, 130 Jahre alten Grafen traf oder bei einer Führung des Vereins für „Kulturdenkmale Freudenstadt“ die versteckten Ecken des alten Gebäudes erkundete.

Gala-Abend vorzubereiten. Der Kursaal der Stadt Freudenstadt war hierfür das passende Ambiente. Stimmungsvolle Lichtkonzepte und vielfältige musikalische Darbietungen sowie talentierte Barkeeper sorgten für einen rundum gelungenen Abend.

Für den Samstag hatten sich die Wirtschaftsjunioren Nordschwarzwald etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Die Teilnehmer konnten aus insgesamt 10 Entdeckungspfaden auswählen, die jeweils andere Schwerpunkte hatten und inhaltlich dementsprechend aufeinander abgestimmt waren. Inspiriert von der einzigartigen Landschaft des Nordschwarzwalds, orientieren sich die einzelnen Aktiv- oder Relax-Pfade an den Elementen der Natur: Feuer, Wasser, Luft, Erde und Balance. Jeder dieser Pfade bot eine abwechslungsreiche Mischung aus Workshops, Unternehmensbesichtigungen, sportlichen Aktivitäten und Naturerlebnissen sowie lokalen Gaumenfreuden und war damit so vielfältig ausgestaltet wie die Region Nordschwarzwald selbst.

Bei der feierlichen Vergabe der Landespreise räumte unser Kreis mit dem Nothing-but-Nets-Bär Projekt auch gleich noch erfolgreich den 3. Platz ab. Mit dem Preisgeld von 250 Euro kann unser Kreis nun einen schönen Beitrag für die Nothing-but-Nets Kampagne von JCI und den Vereinten Nationen leisten.

Gegen 16.00 Uhr endeten die Pfade und die Junioren hatten ausreichend Zeit, sich auf den

Nach dem feierlichen Teil des Gala-Abend wurde noch bis in den frühen Sonntagmorgen getanzt, genetzwerkt und gefeiert. Beim traditionellen Farewell-Brunch über den Dächern von Freudenstadt auf dem Kienberg, versammelten sich nochmals alle Teilnehmer um ein erlebnisreiches Wochenende ausklingen zu lassen und sich von alten und neuen Freunden zu verabschieden. Christine Clement


RECHTSANWÄLTE STEUERBERATER WIRTSCHAFTSPRÜFUNG

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Frühjahresklausur 2015 Facebook und andere Kommunikationskanäle Was machen neun Wirtschaftsjunioren an einem sonnigen Samstagmorgen im Juli 2015 in der IHK? Richtig, Sie treffen sich zur diesjährigen Frühjahresklausur – wobei man diese dem Datum nach eher als Sommerklausur bezeichnen müsste. Neben den reinen inhaltlichen Themen wurden wir zu Beginn durch ein 2-stündiges Teamtraining von Susanne Janthur überrascht. Susanne hat uns dabei in gewohnt souveräner Manier durch die immer wieder wichtigen Themen für den Erfolg im beruflichen Alltag, wie die Orientierung am Gegenüber sowie der maximalen eigenen Zielklarheit, geführt. Anschließend widmeten wir uns dem Hauptthema dieser Klausur.

Impressum Wirtschaftsjunioren Esslingen bei der Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart Fabrikstr. 1, 73728 Esslingen/Neckar Geschäftsstelle: ES-Tel: 0711/390 07-83 41 NT-Tel: 07022/30 08-86 14 Geschäftsführer Hubert Greiner Tel: 07022/30 08-86 15 Fax: 07022/30 08-86 30 info@wj-esslingen.de www.wj-esslingen.de

Und zwar ging es um die Regeln und Richtlinien für die Nutzung von Facebook im Namen der WJ Esslingen. Dabei war es vor allem wichtig, das Medium Facebook in Relation zu unseren anderen Kommunikationskanälen wie der WJHomepage und E-Mail-Einladungen entsprechend zu würdigen. Hierbei haben wir nach ausführlicher Diskussion beschlossen, dass erstens die bestehende Homepage offiziell weiter betrieben wird. Und zweitens zwecks der Synchronisation der Medienkanäle Veranstaltungen und sonstige Informationen immer zuerst per Homepage und Mail und, wenn überhaupt, dann anschließend per Facebook kommuniziert werden.

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Nachdem wir diesen Punkt erfolgreich abschließen konnten, wurden die restlichen Punkte wie die Betrachtung der anderen Social Media Kanäle (Twitter, etc.) sowie die Personalpolitik für 2016 für die am 02./03.10.2015 bereits im Parkhotel Stuttgart stattfindende Herbstklausur 2015 vorbesprochen. Da an diesem sonnigen Samstag bereits jeder für den Nachmittag noch weitere Termine geplant hatte, wurde dann die erfolgreiche Frühjahrsklausur von unserer Präsidentin Simone Richter zügig und pünktlich um 14 Uhr für beendet erklärt. Torben Schanz

D.h. interne Veranstaltungen oder Informationen, welche eine gewisse Exklusivität haben und daher nicht für die breite Öffentlichkeit

Redaktion / Team Dialog: Waldemar Kuhn, Petra Wunderlich, Felix Fellgiebel, Thorsten Stege, Vero Bobke Fotos: Foto im Editorial Seite 3: Dank an Annette Diehl / www.diehlfotodesign.de Fotos Berichte Seite 6/24/30-31/32-33 und 44: Dank an Johannes Wosilat / www.wosilat.de Bildquelle Titelbild und Fotos auf den folgenden Seiten 2/4/8/9/10/13/20/21/35/38/34/40/41/44/45: Fotolia. Dank an alle Fotografen! Gestaltung / Realisation: Vero Bobke / www.the ve bo design.com Druck: Systemedia GmbH / www.systemedia.de

www.jci.cc

bestimmt sind, werden nicht per Facebook veröffentlicht.

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Testimonial

Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler Oder anders gefragt: Was ist erfolgreiche Werbung? Wie erreiche ich meine Kunden, und bleibe trotzdem authentisch und bei der Wahrheit? Mit Thomas Beck, Geschäftsführer einer erfolgreichen Werbeagentur konnten wir beim Business Lunch im Juni über die Marketinginstrumente der Zukunft sprechen.

ist ein Begriff aus der Werbung und bezeichnet die konkrete Fürsprache zur Erhöhung der Glaubwürdigkeit der Werbebotschaft für ein Produkt, eine Dienstleistung, eine Idee oder Institution durch der Zielgruppe meist bekannte Personen. Werbemaßnahmen nach dem Gieskannenprinzip haben selten Erfolg und kosten letzten Endes viel Geld. Viel sinnvoller ist es, ihr Werbebudget zielgerichtet und möglichst gewinnbringend einzusetzen. Dazu braucht es eine Strategie.

Marketing oder Werbung? Oft werden diese Begrifflichkeiten verwendet – und verwechselt! Marketing hat die Aufgabe, ihr Produkt oder ihre Dienstleistungen

dem Kunden nahezubringen und zu verkaufen. Im Marketingplan wird anhand durchgeführter Marktund Wettbewerbsanalysen ihre Positionierung festgelegt, die Ziele definiert und geeignete Strategien und Wege (der Marketingmix) ausgewählt, um diese Ziele zu erreichen. Werbung kommt von „werben“ und es geht – bei der Partnersuche genauso wie bei der Vermarktung ihrer Waren – darum, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu wecken und ein (Kauf)-Bedürfnis auszulösen. Werbung ist eine Teilfunktion des Marketing. „Werbung ist ein Marathon und kein Kurzsprint“ Björn Malig

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Spot an! Kreativwerkstatt Improtheater Wirtschaftsjunioren und Gäste proben bei der events creative GmbH den souveränen Auftritt auf den Brettern, die die Welt bedeuten Du stehst auf der Bühne, geblendet vom Scheinwerferlicht, alle Augen auf Dich gerichtet, und jetzt heißt es: Bühnenpräsenz! Ein Bild, das die meisten von uns nicht mit einer Wohlfühlsituation verbinden. Doch das Wohlfühlen auf der Bühne kann man lernen – allerdings nicht aus Büchern. Wir gingen dafür am 9. Juni 2015 mit der Kreativwerkstatt „auf die Reise“ zu Matthias Strecker, Meister für Veranstaltungstechnik und Geschäftsführer der events creative GmbH. Seit über 20 Jahren sind Matthias Strecker und sein Team für ihre Kunden tätig. Vor allem die licht-, ton- und videotechnische Betreuung und Durchführung von Veranstaltungen sind ihre Kernkompetenz. Dazu gehören Präsentationsveranstaltungen, große und kleine Tagungen, Hauptversammlungen, Pressekonferenzen mit Rundfunk und Fernsehen und Galen für Kunden aus Industrie und Wirtschaft.

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Und auch in diesem Jahr wieder unser Ball der Wirtschaftsjunioren am 28. November 2015 im Kulturzentrum Baltmannsweiler. In den neuen Räumlichkeiten der events creative GmbH in Hochdorf konnten wir auf einer eigens für uns aufgebauten und in bunten Farben ausgeleuchteten Bühne den Umgang mit Beschallungs- und Präsentationstechnik trainieren. Der Wahlspruch der Firma – Weit weg von bloßer Theorie – galt auch für uns an diesem Abend: Matthias Strecker und seine Teamkollegen zeigten uns, wie wir uns auf der Bühne nicht blenden lassen und wir souverän mit dem Mikrophon umgehen. Denn es galt zu testen, was uns liegt: Das Rednerpult mit „Schwanenhalsmikro“, das Head-Set, das freie Bewegung

ermöglicht, aber keine Klimperohrringe mag, oder das Handmikrofon, das gerne Nähe mag. Lernen macht hungrig. Auch darauf waren unsere Gastgeber perfekt vorbereitet. Wir wurden zum guten Schluss mit einem selbst zubereiteten Abendessen verwöhnt, von dem mir besonders der Milchreis zum Nachtisch – sahnig, lecker und mit Zimt und Zucker – in Erinnerung ist! Die Kreativwerkstatt Improvisationstheater findet jeden zweiten Dienstag im Monat mit unterschiedlichen Schwerpunkten und verschiedenen Trainern in der IHK Esslingen statt. Interessenten – auch aus benachbarten WJ Kreisen – sowie Gäste sind herzlich willkommen. Susanne Janthur


Innovationsförderungen Von der ersten Idee bis zur Marktreife Beim Business Lunch im Juli ging es um Innovationsförderungen. Dazu konnten wir Bettina Mayer und Johannes Drosdol von der DWHS Innovationsberater GmbH gewinnen, die uns die verschiedenen Förderprogramme für den deutschen Mittelstand aufzeigten. Definition Innovation: Eine Innovation ist eine neue

Idee oder ein Patent, welches das Potential in sich trägt,vom Markt angenommen zu werden. Welche Mittel gibt es? • Finanzielle Förderungen durch Bund, Land und EU Was wird gefördert? • Neue Produkte oder Produktverbesserungen, verbesserte Herstellungsprozesse oder technische Verfahren, neue

Technologien, neue technische Dienstleistungen. Fazit: Gefördert werden kann die Entwicklung von der Idee bis zu einem Prototypen – und dann auch die Entwicklung bis zur Marktreife – mit 160 T€ oder mehr. Vorausgesetzt, es handelt sich um eine eigenständige, technische Innovation. Björn Malig

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High Noon auf dem Golfplatz Gelungenes Golfturnier in Kirchheim-Wendlingen Golfer schrecken vor nichts zurück. Wirtschaftsjunioren und BDSler schon gar nicht! Bei gut +32 Grad begaben sich 23 Hobbygolfer am 24. Juli 2015 zur heißesten Mittagszeit auf den Kurs des GC Kirchheim-Wendlingen. Andrea Greiner von den WJ Esslingen hatte ein Turnier für uns mit viel Engagement und Herzblut vorbereitet und erstmals auch Freunde vom BDSKirchheim zum Abschlag gebeten. Diese ließen sich nicht lange bitten und so ging es freudig gemeinsam auf den „Acker“. Der Platz präsentierte sich in bestem Zustand, was man nicht unbedingt von der Spielweise einzelner Golfer behaupten konnte. Diese Einschätzung bezieht sich in erster Linie auf den Verfasser dieser Zeilen, der unangefochten auf dem letzten Platz landete. Besser machten es Sabine Bosch und Thomas Auerbach, die als Brutto-Sieger den Platz verließen. Auch Jürgen Wunderlich und Jonathan Heldt standen in den Netto-Wertungen ganz oben. Die abgeschlagenen Mitspieler trösteten sich mit der alten Golferweisheit: “Willst du in der Tabelle oben stehen, musst du die Tabelle drehen!“ Im Rahmen des gemeinsamen Abendessens informierten Dr. Simone Richter, die diesjährige 42

Präsidentin der WJ ES und WolfRainer Bosch vom BDS-Kirchheim, über die Aktivitäten ihrer Vereinigungen. Beide betonten, man habe viele Gemeinsamkeiten und könne sich eine Zusammenarbeit bei einzelnen Projekten gut vorstellen. Lebhafter Dank gebührt den Sponsoren Reinert Kunststofftechnik GmbH & Co. KG, Möbel König GmbH, Golfclub KirchheimWendlingen, Ristorante Stefano, Metzgerei Hepperle, Werbeagentur Priss, Karin Battenschlag, Sabine und Wolf-Rainer Bosch für die großzügige Unterstützung des Turniers und die gespendeten Preise. Ein besonderer Dank gilt Andrea Greiner. Andrea hat das Turnier professionell vorbereitet, was bei einem Hcp von -12,9 auch zu erwarten war. Der zusätzlich angebotene Schnupperkurs für NichtGolfer war gut besucht und hat bei manchem Teilnehmer die Lust auf mehr geweckt. Das Putt-Turnier haben Florian Demaku und Hubert Greiner für sich entschieden. Alles in allem war es ein gelungener Golftag und dem vielfach geäußerten Wunsch nach einer Wiederholung im nächsten Jahr, haben sich die Organisatoren nicht verschließen können. Merke: „Fortsetzung folgt!“

Die Gewinner: 1.Brutto Herren: Thomas Auerbach, GC Teck, 24 Pkte. 1.Brutto Damen: Sabine Bosch, GC Kirchh.-Wendl., 17 Pkte. 1.Netto A: Jürgen Wunderlich, GC Kirchh.-Wendl., 41 Pkte. 2.Netto A: Wolf-Rainer Bosch, GC Kirchh.-Wendl., 31 Pkte. 1.Netto B: Jonathan Heldt, GC Fichtelgebirge, 37 Pkte. 2.Netto B: Ullrich Möller, GC Schloss Kressbach, 35 Pkte. Longest Drive Herren: Thomas Auerbach, GC Teck, 225 m Longest Drive Damen: Andrea Greiner, GC Kirchh.-Wendl., 170 m Nearest to the Pin Herren: Jürgen Wunderlich, GC Kirchh.-Wendl. 1,05 m Nearest to the Pin Damen: Sabine Bosch, GC Kirchh.-Wendl. 6,02 m

Wolfgang Bachofer


Foto: Quelle Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH

Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH Tourismusförderung und City-Management stehen ganz weit oben Wie wird eigentlich der Esslinger Weihnachtsmarkt organisiert und wie lange dauert es? Darüber informierten sich beim Business Lunch im September 2015 die Wirtschaftsjunioren. Wir konnten Michael Metzler, Geschäftsführer Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH (EST) für diesen Vortrag gewinnen. Kurzfristig schaute auch unser Landesvorsitzender Alexander Kulitz vorbei. Die EST hat es sich zum Ziel gesetzt die Stadt Esslingen attraktiver zu machen und die Kaufkraft in die Stadt Esslingen zu bringen. Wichtigstes Projekt hierbei ist der international bekannte Esslinger Mittelalterund Weihnachtsmarkt.

Kernaufgaben

kraftvoll sein Eisen schlägt oder Glasbläser filigrane Kugeln formt. Seile drehen, Zinn gießen, Besen binden – all das ist Geschichte zum Anfassen. Über 500 Programmpunkte erwarten Sie: Ob auf der Bühne oder in den Gassen. Überall singt und spielt es. Wenn es dunkel wird, wirbeln Feuerkünstler ihre Fackeln in die Luft und verzaubern die Besucher.

und hat jede Menge zu erzählen. Dabei erlebt man mit einem Stadtführer aus einem Kontingent von 40-50 Stadtführern Esslingen auf die etwas andere Art. Von historischen über kulinarische Stadtführungen bishin zu öffentlichen Führungen – bietet Esslingen Erlebnistouren mit kostümierten Stadtführern.

Fazit Stadtführungen Ob historische Stadtführungen in den Wasserspeicher, die Krypta oder bei Nacht – Esslingen bietet viel mehr als „langweilige“ Geschichte. Die Stadtgeschichte reicht mehr als 1200 Jahre zurück

Die EST ist eine wichtige Institution für die Stadt Esslingen. Die Herausforderung besteht neben der Koordination der einzelnen Veranstaltung besonders darin, die Bürger mit ins Boot zu holen. Björn Malig

Zu den Hauptaufgaben zählen Stadtmarketing, Tourismusförderung und City-Management. Hierbei besonders zu erwähnen ist die Einzigartigkeit des historischen Stadtkerns, was Handel und Wirtschaft zu einem attraktiven Standort macht.

Der schöne Esslinger Mittelaltermarkt & Weihnachtsmarkt Wie vor vielen hundert Jahren bieten Händler ihre Waren feil, zeigen Handwerker alte Künste. Atemberaubend wie der Schmied 43


HINBLICK

Sofort verfügbare Liquidität und strategische Vorteile Kneissler & Stahli als idealer Partner in Sachen Finanzkommunikation und alternative Finanzierungskonzepte

Im Mittelstand muss der Geschäftsführer eines Unternehmens heutzutage Fachexpertise für alle Bereiche seines Unternehmens haben. Hier setzt Kneissler & Stahli als externer Dienstleister an. Spezialisiert sind die Makler auf drei Bereiche in der Finanzwelt: Forderungsabsicherung, Forderungsfinanzierung und Avale. Ergänzt werden diese Tätigkeitsfelder durch die Beratung im Rahmen der Finanzkommunikation.

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Was bedeutet Forderungsabsicherung?

Was hat es mit Bürgschaften auf sich?

Die Warenkreditversicherung schützt vor Forderungsausfall. Insbesondere bei großen Volumina, die das Bestehen des Unternehmens im Kern gefährden könnten, ist die Versicherung von Transaktionen sinnvoll. Dabei steht der Makler bei der Auswahl und Abwicklung beratend und begleitend zur Seite.

Die Kautionsversicherung ist das Gegenmodell zur Warenkreditversicherung. Dabei wird der Ausfall einer (An-)Zahlung abgesichert. Dies ist die sichere Alternative zu Bankbürgschaften. Der Kontokorrentrahmen des Unternehmens wird deutlich entlastet. Ergänzend können Avallinien bei Kautionsversicherern auf Blanko-Basis vereinbart werden. Ausreichende Avallinien sind für viele Branchen eine wesentliche Grundlage des operativen Geschäfts und ein strategischer Wettbewerbsvorteil.

Der Warenkreditversicherer übernimmt Kreditprüfungs- und Überwachungsaufgaben. Bei drohenden Forderungsausfällen wird der Schaden reduziert. Das Risiko wird an den Warenkreditversicherer transferiert.


Wozu eine Forderungsfinanzierung?

Ein Wort zur Finanzkommunikation…

Joachim Kneissler & Walter Stahli

Das Factoring erhöht die kurzfristige Liquidität des Unternehmens, indem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen veräußert werden. Diese interessante Methode zum Liquiditätsmanagement birgt großes Potenzial, denn sofort verfügbare Liquidität ist im Geschäftsleben ein klassischer Wettbewerbsvorteil. Dieser wird durch den regresslosen Verkauf der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine Factoringgesellschaft oder Factoring-Bank generiert. Das bisher gebundene Kapital wird kurzfristig umgewandelt, das Bonitätsbild des Unternehmens optimiert.

Über eine optimale Finanzkommunikation gewährleisten Unternehmen den idealen Informationsfluss. So wird nachhaltiges Vertrauen bei Partnern, Investoren und Kunden gewonnen. Häufig sind die Bonitätseinstufungen schlechter als sie sein müssten, weil die Unternehmen ihre Finanzdaten unvollständig oder nicht korrekt artikulieren. Eine Optimierung der Finanzkommunikation ist nützlich. Um hohe Bonitätseffekte zu entfalten, muss die zum Großteil automatisierte Datenerfassung der großen Finanzakteure passgenau bedient werden.

Weltweit höchste Sicherheit setzt höchstes Beratungsniveau voraus. Deshalb setzen wir neben qualifiziertem Wissen auf regelmäßigen persönlichen Kontakt zu unseren Geschäftspartnern. Das legt den Grundstein für eine langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit. www.kneissler-stahli.de

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EINBLICK

Kommunikation auf allen Kanälen Team Dialog und Team Kommunikation Seit Anfang 2015 arbeitet das neue Team Kommunikation um Teamleitung Martina Fehrlen (geb. Schwytz) daran, die Wirtschaftsjunioren Esslingen bekannter zu machen – bei relevanten Akteuren und Einrichtungen im Kreis Esslingen und innerhalb der „WJFamilie“ auf Regional, Landes- und Bundesebene – sowie daran, die Mitglieder besser zu aktivieren und schneller zu informieren. Dafür wurden innerhalb des Teams mehrere Themenverantwort-liche benannt. Unsere WJ-Kollegen vom Team Dialog konzentrieren sich seit diesem Jahr auf unsere Mitgliederzeitschrift und haben ihren alten Namen „Kommunikation“ an uns abgegeben. Für den Bereich Pressearbeit sind Michael Kirschbaum und Martina Fehrlen verantwortlich. Sie bearbeiten und versenden eingereichte Pressemitteilungen sowie Terminankündigungen. Sicherlich ist euch schon aufgefallen, dass wir jetzt

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häufiger in der lokalen Presse wie der Esslinger, Nürtinger und Stuttgarter Zeitung erwähnt werden. Auch in der Zwiebel, einem lokalen Informationsblatt aus Esslingen, sind wir regelmäßig mit unseren Pressemitteilungen abgedruckt. Darüber hinaus sind die WJ Esslingen inzwischen fast jedes Mal mit einem Artikel im IHK Magazin Region Stuttgart vertreten. Über die B2B-Messe wurde sogar ein Vor-Ort-Beitrag mit Interviews im RegioTV gesendet. Grundsätzlich werden Terminankündigungen von öffentlichen Veranstaltungen über die Presse ausgeschrieben. Bei der Nachberichterstattung wenden wir uns mit ausgewählten Themen an die Öffentlichkeit.

Die Organisatoren der jeweiligen Veranstaltung entscheiden, was in welchem Umfang wo veröffentlicht wird. Den Bereich Internet – Homepage und Social Media – betreuen Dominik Lazi und Markus Merkle. Die Homepage ist auf dem aktuellen Stand und auch die Unterseite für den Ball wurde professionell erstellt. Von Seiten der WJ BadenWürttemberg gibt es eine Vorlage für ein neues Web-Layout. Dieses wird momentan getestet und ggf. nächstes Jahr umgesetzt. Auch im Bereich Social Media sind die WJ Esslingen inzwischen gut vertreten. Als Organisation mit einer primär jüngeren Zielgruppe ist es wichtig, Facebook als zusätzlichen


Kommunikationskanal zu nutzen. Hier werden zum einen Veranstaltungsankündigungen von öffentlichen Veranstaltungen wie z.B. dem Business Lunch eingestellt, teilweise werden während den Veranstaltungen Bilder gepostet und im Nachgang werden abgedruckte Presseartikel veröffentlicht. Wichtig ist an dieser Stelle, dass Facebook nur ein weiterer Kommunikationskanal für Informationen ist, die bereits von der Geschäftsstelle versendet und auf der Homepage eingestellt wurden.

Vero und Hannes Bobke

Die Emails aus der Geschäftsstelle sind und bleiben der erste Schritt der Kommunikation mit den Mitgliedern. Die Anmeldung zu Veranstaltungen erfolgt grundsätzlich zentral über die Homepage. Um mehr über unsere Mitglieder und deren Wünsche bezüglich Veranstaltungsthemen und -formate, Kommunikationsstile und -kanäle sowie weitere Themen zu erfahren, wurde vom Vorstand beschlossen, eine Mitgliederumfrage durchzuführen. Dieses Projekt hat Martin Reichle federführend übernommen.

Dazu werden wir in den nächsten Dialogen und per Email weiter berichten. Für die Umsetzung sind wir auf deine Unterstützung angewiesen. Also – bitte mach mit! Ihr habt weitere Fragen zum Team Kommunikation oder möchtet gerne selber Teil des Teams werden? Dann meldet euch unter presse@wj-esslingen.de Martina Fehrlen

Von der ersten Idee bis zur Übergabe der Druckerzeugnisse. Kommunikationsdesign . Werbeberatung . Text Telefon 07373 915 446 Mobil 0163 683 6334 E-Mail vero@thevebodesign.com www.thevebodesign.com the ve bo design


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Wj Dialog Oktober 2015  
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