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Wirtschaftsjunioren im

Dialog Juli 2016

Inspiration und Innovation Hingeschaut: Die große Mitgliederumfrage der WJ ES

Delegationsreise nach Malta Besuch beim „Hidden-Champion“ DIGEL AG Weinverkostung Mack + Schühle


Our Services International Tax Planning Company Formation

KSi Malta is one of Malta’s leading audit, tax and advisory firms providing a wide range of services to both local and international clients.

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KSi Malta is a member of Morison KSi, a global association of leading professional service firms, established to meet the cross-border accounting, auditing, tax and business consulting needs of clients.

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KSi Malta, Villa Gauci, Mdina Road, Balzan BZN9031 T: 21 226 176 | F: 21 226 019 | Email: info@ksimalta.com


GRUSSWORT VON TORBEN SCHANZ

Liebe Wirtschaftsjunioren, liebe Förderkreismitglieder, liebe Senatoren, Gäste und Freunde,

Inhalt Schwerpunktthema Mitgliederbefragung 4

Ergebnisse der Mitgliederbefragung

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WJ Portrait JAM-Star

Hinblick 16

Delegationsreise nach Malta

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Perle im Mittelmeer

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Veranstaltungskalender Juli - September

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Südwestakademie SWA

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Save the date: WJ Ball 2016

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WJD und JCI

Rückblick 28

„Hidden-Champion“ Digel AG

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Stufen zum Erfolg

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Der maltesische Botschafter zu Besuch

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Business Lunch: Liquiditätsplanung

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Zu Gast bei Mack + Schühle

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Im Bauch von Paris

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Betriebsbesichtigung bei Westermann

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Know-How-Transfer Berlin

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Impressum

die aktuelle Ausgabe beinhaltet die Ergebnisse unserer Mitgliederumfrage. Wir haben diese sehr ausführlich analysiert und nach mehreren, zum Teil auch kontroversen Diskussionen im Vorstand gemeinsam die entsprechenden Maßnahmen verabschiedet.

anderen Beteiligten, die bei der Mitgliederumfrage mitgemacht haben, die Hauptarbeit übernommen haben! Neben den Firmenbesichtigungen bildet die super schöne Malta-Reise 2016 einen weiteren Schwerpunkt in dem aktuellen Heft.

Eine davon ist die stärkere Berücksichtigung von Firmenbesichtigungen, welche zum Beispiel durch die Besichtigungen der Firmen Westermann, DIGEL sowie Mack + Schühle bereits umgesetzt wird.

Das Team Dialog hat wieder einmal eine tolle und interessante Ausgabe zusammengestellt, wofür ich mich recht herzlich bei allen Beteiligten bedanken möchte!

Ich möchte mich hiermit auch noch bei Martina Fehrlen und Martin Reichle recht herzlich bedanken, welche neben den

Ich freue mich darauf, Euch auch bei den kommenden Veranstaltungen persönlich treffen zu können und wünsche viel Freude bei der Lektüre unseres Dialogs. Ihr

Torben Schanz

Mit freundlicher Unterstützung von:

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WJ ES MITGLIEDERUMFRAGE 2016

Die Ergebnisse der Mitgliederumfrage

Inspirationen und Innovationen für die WJ Kreisarbeit Wenn man wissen will, was andere über einen denken, sollte man am besten nachfragen. Deshalb wurde im Sommer 2015 beschlossen, eine umfangreiche Mitgliederumfrage durchzuführen. Die daraus gewonnenen Ergebnisse stellen der Vorstand und das Team um Martina Fehrlen hier vor.

Damit soll ein längerfristiger Diskussions- und dauerhafter Verbesserungsprozess angestoßen werden. Erste Ergebnisse wurden bereits aufgegriffen und werden nun im Vorstand umgesetzt. Weitere Schritte folgen. Vielen Dank an alle Teilnehmer, die zum Gelingen der Umfrage beigetragen haben.

Entwicklungsprozess der Umfrage Martin Reichle übernahm als Projektleiter im Team Kommunikation die Verantwortung für die Mitgliederumfrage. Ein kleiner Teil der Fragen stammt aus der Kreispotentialanalyse von WJD,

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der größte Teil wurde selber entwickelt. Die Entwicklung und Abstimmung der Fragen zog sich länger hin als gedacht, da viele Meinungen und Informationen eingeholt werden mussten. Da sehr viele unterschiedliche Themenbereiche abgefragt werden sollten, wurde die Umfrage immer länger. Am Ende musste wieder gekürzt und schweren Herzens einige Fragen herausgenommen werden. Trotzdem umfasste die Umfrage immer noch 46 Fragen aus zehn Themenbereichen und dauerte im Betatest zwischen 10 und 20 Minuten in der Beantwortung. Im Oktober 2015 war es dann endlich soweit – der Link zur Umfrage


Torben Schanz, Kreissprecher 2016: „Tolle Arbeit vom Team um Martina und Martin jetzt geht es darum, aus der Vielzahl an Informationen die richtigen Schlüsse und Entscheidungen abzuleiten.“

wurde per Email an alle 50 aktiven Mitglieder und 150 Mitglieder des Förderkreises gesendet. In der ersten Welle antworteten 22 Mitglieder. Nach einer Erinnerung nochmals 18 und dann 12 Mitglieder. Danach ließ das Interesse spürbar nach. Insgesamt schlossen 20 aktive Mitglieder (39 Prozent) und 45 Förderkreisler (34 Prozent) die Umfrage ab, was einer Quote von 35 Prozent entspricht. Die Studie begonnen haben 75 Mitglieder – abgeschlossen haben sie 65. Die Altersverteilung stellt sich folgendermaßen dar: 3 % 18 – 29 Jahre, 28 % 30 – 39 Jahre. 35 % 40 – 49 Jahre, 28 % 50 – 59 Jahre und 6 % über 60 Jahre. 75 % der Befragten sind männlich.

Festzuhalten ist, dass die Teilnehmer die Möglichkeit der freien Antwortfelder stark nutzten, wobei sich die geäußerten Einzelmeinungen zum Teil diametral unterschieden und deshalb nur schwer in eine zusammenfassende Betrachtung aufgenommen werden können. Im Dezember 2015 wurde die Mitgliederumfrage beendet und im Januar 2016 wertete Projektleiter Martin Reichle diese aus. Die Ergebnisse wurden in der Vorstandssitzung Anfang Februar 2016 durch Martina Fehrlen vorgestellt. Bedingt durch den großen Umfang der Auswertung wurde schnell klar, dass man der Mitgliederumfrage deutlich mehr Zeit widmen muss als eine Vorstandssitzung bietet.

Daher wurde im Vorstand entschieden, die Umfrage als Schwerpunktthema der Frühjahrsklausur Anfang April zu nehmen. Die hier vorgestellten Ergebnisse werden vom gesamten Vorstand getragen.

Mitgliedschaft & Engagement Um die Mitgliederakquise noch zielgerichteter umsetzen zu können, wurde in der Evaluation gefragt, wie man auf die Wirtschaftsjunioren aufmerksam geworden sei. Die häufigste Kontaktaufnahme mit den Wirtschaftsjunioren erfolgt durch die persönliche Ansprache durch Freunde / Bekannte (57 %), Kollegen (16 %) oder die Familie (15 %). Erst dann folgen die Aufmerksamkeit auf eine interessante

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WJ ES MITGLIEDERUMFRAGE 2016

Veranstaltung (16 %) oder die Presse (4 %). Die Wirtschaftsjunioren wachsen also aufgrund des klassischen Empfehlungsmarketings. Als Ergebnis daraus sollten wir Mitglieder uns jeweils angewöhnen, regelmäßig im Freundes- und Bekanntenkreis über die Aktivitäten der Wirtschaftsjunioren zu berichten und Interessenten aktiv zu Veranstaltungen einzuladen und mitzubringen. Der Grund für ein Engagement bei den Wirtschaftsjunioren ist überwiegend das Netzwerken (80 %). Erst dann folgt die persönliche Weiterbildung (61 %). Die Antwortmöglichkeiten Freundschaft (35 %) und Spaß (25 %) sind auch eher dem Netzwerken zuzuordnen. Projektarbeit (39 %) und politisches Engagement (23 %) liegen im Mittelfeld; wobei

Beatrice Kiesel-Luik, Vorstand Finanzen: „Die Mitgliederumfrage hilft uns im Vorstand, die Wünsche und Änderungsvorschläge zu erkennen und an einer kontinuierlichen Verbesserung zu arbeiten.“

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Projektarbeit in den verschiedenen Arbeitskreisen eine der Kernaktivtäten der Arbeit der Wirtschaftsjunioren ist. Das politische Engagement scheint eher bei konkreten Sachfragen interessant zu sein; dazu passt auch z.B. das Engagement der Wirtschaftsjunioren beim Runden Tisch der Stadt Esslingen zum neuen Flächennutzungsplan.

Eine ausgewogene Mischung aus Netzwerkmöglichkeiten (z.B. After Work Lounge, Eisstockschießen) und Fortbildungen (Betriebsbesichtigungen, ImproWerkstatt) scheint die Attraktivität der WJ auszumachen. Alle Seiten gehören dazu; ganz so wie bei den Konferenzen auch immer Netzwerk- und Fortbildungsmöglichkeiten geboten werden.


Hubert Greiner, Geschäftsführer: „Schade, dass so wenig Mitglieder teilgenommen haben.“

so abstrakten wie „Bekenntnis zum Unternehmertum“ bis zu Vorschlägen einzelner konkreter Veranstaltungen. Der Fokus der Mitglieder liegt ganz klar auf dem Kreis. 100 % interessieren sich für mindestens ein Thema aus dem Kreis. Überregional liegt die Quote bei 61 %, bundesweit bei 53 % und international nur noch bei 41 %. Der Vorstand zieht daraus den Schluss, zeitliches und persönliches Engagement auf Kreisprojekte zu konzentrieren. Durch die gesamte Umfrage hinweg zieht sich der Punkt, dass wir das Thema Unternehmertum stärker angehen sollten. Bei Veranstaltungen, in der Profilbildung oder eben auch bei der Frage, wo sich die Wirtschaftsjunioren stärker einbringen sollten. Hier wurde das Unternehmertum mit 63 % am häufigsten genannt. Mehr als ein Viertel der Befragten waren mit dem jetzigen Stand zufrieden (27 %).

Stärkung der Attraktivität

Weiterbildungen

Bei einer offenen Abfrage, durch welche Maßnahmen die Wirtschaftsjunioren für neue Mitglieder sichtbarer und attraktiver werden könnten, gab es eine so große Vielzahl von unterschiedlichen Vorschlägen, dass hier nicht alle aufgelistet werden können. Der Strauß der als Einzelmeinungen genannten Vorschläge geht vom

Die Abfrage des Bekanntheitsgrades, der Akzeptanz und der Besucherfrequenz der Weiterbildungsmaßnahmen, die durch unseren Dachverband JCI („Junior Chamber International“) angeboten werden, zeigte uns deutlich, dass fast kein Mitglied aus unserem Kreis schon mal eine derartige Weiterbildung besucht hat.

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Martin Reichle: „Die Teilnehmer der Umfrage brennen für die Wirtschaftsjunioren Esslingen: Anders ist eine Beantwortungsquote der optionalen Fragen von 50% nicht zu erklären.“ Direkt zum Thema Weiterbildung gefragt, wünschen sich 27 % der Mitglieder ein spezielles Weiterbildungsangebot. Nach dem Inhalt dieser Weiterbildung befragt, zeigte sich wieder ein Schwerpunkt auf das Unternehmertum – von Gesetzesänderungen, Steuerfragen, bis hin zu einem Mentoringprogramm für Startups. Teilweise wurden auch Softskills-Schulungen wie Rhetorik oder Verhandlungsgeschick vorgeschlagen. Letztere werden bereits in der ImproWerkstatt angeboten.

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Veranstaltungen und Projekte 70 % der Aktiven nehmen regelmäßig an Veranstaltungen teil. Bei den Förderkreislern sind es immerhin 50 %. Vergleicht man die Bewertungen der Veranstaltungen von denjenigen, die eine Veranstaltung besucht haben, mit denjenigen, die dort nicht waren, kommt es zu einem interessanten Ergebnis: Die Diskrepanz zwischen den Bewertungen ist zum Teil außergewöhnlich hoch.

Nicht-Besucher haben eine signifikant schlechtere Meinung von einigen Veranstaltungen als tatsächliche Besucher. Insgesamt schlecht bewertet werden die Mitglieder- und die Förderkreisversammlung. Beide Veranstaltungen wurden in den letzten Jahren verändert; weitere Optimierungen werden gesucht. In der offenen Abfrage wird von einigen Mitgliedern angemerkt, dass die Wirtschaftsjunioren zu


viele Netzwerk- und zu wenige Businessveranstaltungen anbieten. Das Netzwerken ist für viele Junioren aber ein ganz wesentlicher Grund für ihre Mitgliedschaft (siehe oben: 80 % der Befragten). Auch die Konferenzen auf Landes-, Bundes- oder Weltebene sind immer eine Mischung aus Netzwerken und Fortbildung mit Businessbezug. Gerade diese Mischung macht die Attraktivität unseres Netzwerkes aus. Für die Außenwahrnehmung sind sicherlich Highlight-Veranstaltungen mit großer Strahlkraft sinnvoll. Als Veranstaltungszeitraum bevorzugen die Befragten Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag um 19 Uhr. Esslingen ist die beliebteste Stadt für Veranstaltungen, auf den Plätzen zwei bis vier stehen Nürtingen, Ostfildern und Wernau. Fast alle Befragten wünschen sich, Interessenten zu Veranstaltungen der WJ mitbringen zu können (98 %). Ihren Partner möchten 85 % und Freunde 86 % der Teilnehmer der Umfrage mitbringen. 46 % der Mitglieder möchten ihre Kinder dabeihaben.

Für eine erste Annäherung an die Wirtschaftsjunioren sind insbesondere die offenen Veranstaltungen After Work Lounge und Business Lunch gedacht.

Seit 2015 werden ausgesuchte Veranstaltungen zur Mitgliedergewinnung über die Presse angekündigt und sind somit teilweise öffentlich.

Ob der Vorstand neben dem Sommerfest und der Weihnachtsfeier weitere Familienveranstaltungen anbieten wird, ist noch nicht zu Ende diskutiert.

Die Mitgliederbefragung zeigt ein eindeutiges Ergebnis: 53 % sehen mehr Vorteile und 21 % das Verhältnis von Vor- und Nachteilen ausgewogen. Wichtig dabei ist die Balance von öffentlichen und exklusiven Veranstaltungen.

Das Buchungssystem auf der Homepage gefällt 69 % der Befragten (sehr) gut. Im offenen Textfeld zeigen einige Befragte ihren Unmut aufgrund der „altertümlichen Anmutung“ der Homepage. Diesen Punkt greift der Vorstand auf und plant die Neuprogrammierung der Homepage. In einem ersten Schritt wird hierfür eine Arbeitsgruppe zur Entwicklung des Lastenhefts implementiert.

Vorträge mit hochkarätigen Rednern, Betriebsbesichtigungen oder besondere Workshops werden weiterhin exklusiv den Mitgliedern vorbehalten sein. Die Berichterstattung in der Presse im Nachgang einer Veranstaltung wird überwiegend sehr positiv gesehen (76 % sehen Vorteile, 17 % sehen ein ausgewogenes Verhältnis).

Dieses Ergebnis überrascht. Bereits heute ist es möglich, Interessenten, Partner oder Freunde in einem begrenzten Umfang zu exklusiven Veranstaltungen mitzubringen. Fotos: Johannes Wosilat

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Dr. Simone Richter, Past President: „Das Netzwerken, die persönliche Fortbildung und tiefergehende Einblicke in Firmenstrukturen haben bei unseren Mitliedern eine hohe Relevanz. Darauf werden wir in der zukünftigen WJ Arbeit im Kreis gerne noch stärker Bezug nehmen. “ Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

der Befragen lesen sie immer, 36 % meistens und 23 % gelegentlich.

Kommunikation mit Mitgliedern: Email / Homepage

Diese Fragestellung hatte zum Ziel herauszufinden, in welchen Medien eine verstärkte Publikation von Artikeln der Wirtschaftsjunioren Esslingen die größte Reichweite erzielen kann.

Ein diffuses Bild ergibt sich bei der Frage, ob das WirtschaftsjuniorenGefühl und das Image richtig nach außen transportiert wird. Hier finden 44 %, dass dies der Fall ist – fast genauso viele sind der gegenteiligen Meinung (41 %). Bei der genaueren Betrachtung der offenen Antworten auf diese Frage zeigt sich, dass es schwierig ist, unser Selbstbild nach außen zu vermitteln. Ggf. müsste man dafür eine (bundesweite) große PR-Aktion starten.

Momentan erfolgt die interne Kommunikation mit den Mitgliedern per Email, über die Homepage und über unser Mitgliedermagazin Dialog. 52 % der Mitglieder wünschen sich regelmäßig mehr Informationen über die Aktivitäten der Wirtschaftsjunioren, beispielsweise in Form eines Newsletters.

Die Befragten lesen als regionale Printmedien am häufigsten das IHK-Magazin, die Esslinger Zeitung, die Stuttgarter Zeitung, die Zwiebel und / oder das Esslinger Echo. In den sozialen Medien sind die Mitglieder sehr aktiv. 68 % sind auf Xing, 65 % auf Facebook und 36 % auf LinkedIn unterwegs. Der Vorstand wird deshalb an seinem Engagement bei Facebook festhalten und prüfen, ob weitere Aktivitäten in anderen Netzwerken leistbar sind. Die von unserem Team Kommunikation veröffentlichten Artikel werden sehr häufig gelesen. 35 %

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Mehrere Befragte äußerten Kritik über die Quantität der E-Mails und die Qualität der Homepage. Dies ist im Einzelfall berechtigt. Da aber


die E-Mail das einzige Medium ist, welches alle Mitglieder zeitgleich erreicht, gibt es dazu derzeit keine Alternative. Der Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, in Zukunft die Veranstaltungsinformationen in einen Newsletter zusammen zu fassen, so dass man nur noch einmal pro Monat sämtliche Informationen kompakt und übersichtlich erhält.

Mitgliedermagazin Dialog 71 % der Mitglieder lesen die Artikel im Dialog. Dabei finden 37 % den Dialog sehr gut, 37 % gut und 17 % befriedigend. Das ist für ein Mitgliedermagazin eine hervorragende Resonanz! Dass der Dialog im Jahr 2014 einen Landespreis seitens der Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg erhielt, zeigt einmal mehr, dass unser Engagement auch außen als besonders wahrgenommen und geschätzt wird.

In der offenen Abfrage zeigt sich allerdings eine deutliche Tendenz dahin, dass der Dialog zwar sehr geschätzt, aber auch kritisch gesehen wird, dass er immer mehr zu einem öffentlichen Magazin im Gegensatz zu einem reinen Mitgliedermagazin wird. Der Dialog besteht normalerweise aus zwei Teilen: einem Schwerpunktthema mit Interviews und Berichten und einem Mitgliederteil mit einem Rückblick und einer Vorausschau auf künftige Veranstaltung. Versendet wird der Dialog nicht nur an Mitglieder, sondern auch an Sponsoren und Freunde. Darüber hinaus liegt er an diversen Stellen öffentlich aus, z.B. im Eingangsbereich der IHK in Esslingen. Aufgrund dieser Halböffentlichkeit sollte das Magazin eine gewisse Qualität und Professionalität in

Haptik, Optik und Inhalt vermitteln. Reine Spaßbilder werden beispielsweise nicht abgedruckt. Der Dialog ist in der jetzigen Ausgestaltung ein sehr großer Ausgabenblock im Budget der WJ. Dieser wird momentan nur zu einem Bruchteil durch Anzeigen refinanziert. Der Vorstand beschäftigt sich intensiv mit der zukünftigen Form unserer Mitgliedszeitschrift und prüft Alternativen. Die Vorschläge reichen von einer Verkleinerung des Umfangs bis zur Konzentration auf eine reine Mitgliederinformation. Um eine bessere Vorstellung über die Meinung möglichst vieler Mitglieder zu erhalten plant der Vorstand, eine kleinere Umfrage zur Kursbestimmung. Wir bitten euch jetzt schon darum, euch an dieser Umfrage zu beteiligen!

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WJ ES MITGLIEDERUMFRAGE 2016

Martina Fehrlen, Teamleitung Kommunikation: „Ein großes Dankeschön an Martin Reichle für sein Engagement! Wir sollten in Zukunft regelmäßig kleinere Umfragen durchführen, um unser Handeln zielgerichteter zu gestalten.“ Engagement

Sponsoring

Gefragt nach dem Umfang ihres Engagements bei den Wirtschaftsjunioren in den letzten zwölf Monaten, antworteten ca. 44 % mit hoch bzw. mittel und 48 % mit niedrig. Wie in fast jeder Vereinigung zeigt sich, dass es einen „harten Kern“ von Akteuren gibt, die viele Veranstaltungen besuchen und sich in Projekten engagieren. Andere hingegen „schwimmen mit“ und beteiligen sich nur selten.

Nur 32 % der Befragten waren schon mal Sponsor der Wirtschaftsjunioren Esslingen. 54 % hatten damit bisher noch nichts zu tun.

Gefragt nach den individuellen Gründen des reduzierten Engagements kamen so viele unterschiedliche Antworten wie Farben des Regenbogens. Einen klaren Grund gibt es also nicht.

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Das Sponsoring wird eher als „Good will“ Leistung gesehen. Für die Finanzierung unserer Projekte, Veranstaltungen und für den Dialog sind wir aber auf entsprechende Budgets angewiesen.

Eine Schlussfolgerung des Vorstandes aus diesem Themenblock ist, dass sich um das Thema Sponsoring ein mehrjährig tätiger Sponsoringbeauftragter kümmern soll. Der Vorstand ist daher im Moment auf der Suche nach einem erfahrenen Wirtschaftjunior (m/w), der sich diese Aufgabe zutraut.


Gesamtbewertung In einer Schulnote zusammen gefasst geben die Mitglieder ihren Wirtschaftsjunioren Esslingen zu 6 % die Note 1, zu 49 % die Note 2, zu 34 % die Note 3, zu 6 % die Note 4 und zu 5 % die Note 5. Daraus ergibt sich eine Durchschnittsnote von 2,5. Das ist ein guter Wert. Auch die gerne im Marketing genutzte Aussage „89 % würden die Wirtschaftsjunioren einem guten Freund

weiterempfehlen“ zeigt den positiven Grundton im Kreis. Schließen möchte der Vorstand diese Übersicht zur Mitgliederumfrage mit einem Zitat, warum ein Mitglied seinen Verein weiterempfehlen würde: „Die Wirtschaftsjunioren Esslingen bieten jungen Unternehmern aus der Region die Möglichkeit, sich selbst zu präsentieren, ihr Netzwerk zu erweitern, Chancen zu nutzen, die sich sonst bei anderen Organisationen nicht bieten.“

Vielen Dank an alle Mitglieder fürs Mitmachen bei dieser ersten umfangreichen Umfrage. Wer mithilft, das Segel zu bedienen, bestimmt den Kurs mit! Vielen Dank allen Beteiligten bei der Vorbereitung und Auswertung. Ein riesengroßes Dankeschön geht an den Projektleiter Martin Reichle, der diese Umfrage mit der hochwertigen Auswertung erst möglich gemacht hat! Martina Fehrlen

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WJ PORTRAIT

JAM Star Der JAM Star ist die höchste Auszeichnung für besonders aktive Mitglieder, die keinen Posten wie Kreissprecher, Vorstandsmitglied o.ä. in der Organisation haben. Der Begriff JAM (= Just a Member) steht juniorensprachlich international für einfache Mitglieder ohne Amt/Position.

Dr. Lena Balbach Bei welchen Projekten bist Du besonders engagiert? Zur Zeit bin ich als Balldirektorin im Ballteam aktiv Du engagierst Dich sehr für die WJ ES, was macht Dir daran besonders Spass? Neue Sicht- und Denkweisen kennen zu lernen Welche Talente hast du? Geduld, Akribie Wie heißt deine Firma? Zahnarztpraxis Dieter Rieß Welche Aufgabe/Position hast du in deiner Firma? angestellte Zahnärztin Welche Person(en) würdest du gerne interviewen? Richard David Precht Was ist deine liebste Freizeitbeschäftigung? Bewegung im Freien Was brauchst du unbedingt zum Leben? Familie Wie wurdest du so, wie du heute bist? Geprägt wurde ich vor allem durch meine Familie und die Menschen, die mich während der Ausbildung und im Berufsleben begleitet haben.

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Christine Clement Bei welchen Projekten bist Du besonders engagiert? Ressortleitung Team „Internationales“, B2B-Messe BUKO-Team Esslingen, Nothing-but-Nets-Bär, Stufen zum Erfolg Stabsstelle “Business Twinnings” im Landesvorstand Baden-Württemberg Du engagierst Dich sehr für die WJ ES, was macht Dir daran besonders Spass? Etwas auf die Beine zu stellen und etwas zu bewegen und der Kontakt mit Menschen, denn man lernt ständig neue interessante Personen kennen. Welche Aufgabe/Position hast du in deiner Firma? Ich bin an der Universität Hohenheim die zuständige Projektmanagerin für die Organisation der Feierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum im Jahr 2018. Nebenher mache ich noch meinen Doktor im Bereich Volkswirtschaftslehre und forsche über die Rolle des Schwarzmarktes in Entwicklungsländern Was ist deine liebste Freizeitbeschäftigung? Reiten und mich um meinen Garten kümmern. Welche Person(en) würdest du gerne interviewen? Vorausgesetzt ich bekäme wirklich ehrliche Antworten auf meine Fragen und müsste keine Inhaftierung in einem Arbeitslager befürchten, wäre es spannend ein paar äußerst kontroverse Politiker bzw. Staatschefs zu interviewen, um vielleicht einen Blick auf die Person hinter der Fassade zu erhalten und ihre innere Motivation zu verstehen. Dazu gehören Wladimir Putin, Kim Jong Un oder Raúl Castro. Wenn du ein Tier wärst, welches wärst du und warum? Ich wäre eine Katze. Sie sind agil, geschmeidig und schnell, kräftig und intelligent. Sie finden immer einen Ausweg. Außerdem bringen sie mit ihren großen Augen andere Menschen dazu, alles für sie zu tun. Wie wurdest du so, wie du heute bist? Durch meine Mutter, meinen Vater und meine Großeltern, die mich Fleiss, harte Arbeit und die Liebe zur Natur gelehrt haben.


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Delegationsreise der Wirtschaftsjunioren Esslingen vom 4. bis 8. Mai 2016

Mediterran und abwechslungsreich: Malta 24 Reiseteilnehmer erleben Geschichte und einen Blick in die Zukunft Was für eine schöne Reise! Erlebnis- und abwechslungreiche Tage, Besichtigungen und viele Highlights machten die diesjährige Delegationsreise wieder zu einer Reise der besonderen Art. Dabei ging es um den Austausch im weltweiten Netzwerk, Einblicke in ausländische Unternehmen und wie unkomplizierte Gesetzgebung die Wirtschaft und den Handel erleichtert und unterstützt. Mit allseits guter Laune ging es los in Richtung Mittelmeer mit 24 Mitgliedern und Freunden der WJ ES. Malta-Experte Martin Büttner, der mit einer Malteserin verheiratet ist und unzählige Male sowohl privat als auch geschäftlich Malta besucht hat, führte uns in den vier Tagen durch die wunderschöne südlich von Sizilien gelegene Insel.

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Die Sonne lacht Begrüßt wurden wir nicht nur mit sonnigem Wetter, sondern auch vom Repräsentanten der deutschen Botschaft Olaf Rieck, der uns interessante Einblicke in das dicht besiedelte und von vielen Kulturen geprägte Land, sowie in die hiesigen politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten gab. Mit diesem Wissen gerüstet starteten wir zum ersten Abend mit Besichtigung und Weinverkostung im größten Weingut des Landes. Meridiana Wine Estate Die wunderschön zentral gelegene maltesische Weinkellerei mit Sitz in Ta‘Qali nahe der alten Hauptstadt Mdina ist das größte Weingut

Maltas. Selbstverständlich durften wir uns ein bisschen durchprobieren und lernten viel über die lokale Weinproduktion und deren Vermarktung in die ganze Welt. Das Buffet mit maltesischen Spezialitäten rundete den schönen und interessanten Auftakt unseres ersten Abends ab. Sliema Hafenrundfahrt Der zweite Tag: Die entspannteste Weise Malta kennenzulernen ist eine Hafenrundfahrt durch den den größten natürlichen Hafen im Mittelmeer. Festungen, Werften, Lagerhäuser und Kirchen aus allen Jahrhunderten zeugen von einer regen Bautätigkeit in allen Epochen. Mittlerweile gehen die Orte ineinander über und die Insel wirkt wie eine einzige riesengroße Stadt.


Rundgang durch Valletta

The Malta Experience

Mit ca. 7100 Einwohnern bietet die Hauptstadt Valletta alles, was wir uns von einem mediterranen Ambiente wünschen: ganz viel Historie, kleine Gassen, schmucke Fassaden und nette Straßenrestaurants und Cafes zum Verweilen.

Sie waren alle da: Phönizier, Römer, Ritter und neben den Engländern auch viele viele andere. Spannend! Die Jahrtausende alte Geschichte in knapp einer Stunde als eindrucksvolle Multivisionsshow zu erleben, war mehr als ein Ausflug in die Vergangenheit – es war die Zusammenfassung eines höchst anpassungsfähigen Landes – das es heute auch noch ist!

Eine alte Ritterstadt mit ganz viel Leben und übrigens auch schon seit 1980 Unesco-Weltkulturerbe.


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SmartCity Malta Historische Gebäude, enge Gassen in den Städten, moderne Jachten in allen Größen entlang der Küste und in den Häfen: So präsentierte sich ein ums andere Mal der Blick auf Malta. Es gibt hier aber noch einen Baustein der künftigen digitalen Arbeits- und Lebenswelt: SmartCity Malta. An der Küste südlich der Hauptstadt Valletta wurde ein Business-Park mit intelligenten Gebäuden am Meer platziert, in denen alle Arbeitsplätze im Anwendungsbereich von IT-basierten Geschäften eine perfekte Infrastruktur finden. Das ausgezeichnete Abendessen im ansässigen Fischrestaurant mit illuminierten Wasserspielen war ein perfekter Abschluss des Tages.   Playmobil Malta Produktion In Malta produziert Playmobil seit 1971. Nach einer Einführung hatten wir die Möglichkeit uns die Produktion anzusehen. Dabei

haben uns vor allem die hohe Automatisierung sowie die sehr flexiblen Fertigungsmöglichkeiten beeindruckt. Als wir zum Abschluss auch noch einige PlaymobilFiguren zum Mitnehmen auswählen durften, waren unsere Kindheitserinnerungen wieder vollständig hergestellt! Perlen auf den Bäumen: Oliven aus Wardija Mit Leidenschaft erklärte Sam Cremona der Delegation alles Wissenswerte über den Anbau und das Pressen von Oliven. In Malta lebt diese alte Tradition nun seit etwa 20 Jahren wieder auf. Ganz in der Nähe befinden sich noch 21 Bäume, die zur Zeit der Phönizier und Römer gepflanzt wurden, und nach mehr als 2000 Jahren immer noch reichlich Oliven der Sorte „Bidni“ tragen. Mit ganz viel Öl bereitete er für uns ein mit Olivenöl und

Tomatenpaste bestrichenes und mit Sardellen, Rosmarin, getrockneten Tomaten und Kapern geschmücktes Ofenbrot, welches die vorangegangene Verkostung abrundete. JCI Malta Abendempfang Heruntergekommene Quais zur schicken Flaniermeile herausgeputzt: An der Valletta Waterfront wurden wir von der JCI Malta begrüßt, die lokale FingerfoodSpezialitäten und Getränke, mit tollen Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch und interessanten Gesprächen, für uns bereit hielten. Ein vergnüglicher, bunt gemischter Abend im Herzen der Flaniermeile! Mdina Stadtführung Am nächsten Tag besuchten wir die ehemmalige Inselhauptstadt Mdina, die uns trotz frischer Brise mit ihren kleinen Gassen, barocken Fassaden und tollem Ausblick über die Insel verzaubern konnte.


Business-Making: Just do it! Unseren Abschlussabend wollten wir eigentlich auf einem Katamaran im Hafen von Malta verbringen. Aufgrund von Regen und Wind fiel die Fahrt fünf Stunden vor Beginn ins Wasser. Doch der in der Il-Forn Art Gallery & Wine Bar improvisierte Abend war sehr gelungen, denn der Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Inhaber Clemens aus Österreich, der seit 20 Jahren auf Malta lebt und arbeitet. Auf die Frage, wie er sich als Österreicher mit seiner Existenz in Malta wohl fühle, meinte er dass er jedem nur raten könne, hier eine Existenz aufzubauen. Aber im Gegensatz zu Mitteleuropa lieber nicht so oft bei den Behörden

fragen, ob man für etwas eine Genehmigung brauche, sondern: „Just do it!“ So war dieser improvisierte Abend ein gelungener Abschluss unser tollen 5 Tage auf Malta! Doreen Büttner, Wolfgang Merkle, TorbenSchanz, Carsten Steinecker, Vero Bobke


HINBLICK

Komfortabel reisen zur Perle im Mittelmeer Mediterran-entspannter Lifestyle, Sonne und Kultur Gute Gründe für einen Malta-Urlaub gibt es genug – die Insel punktet mit über 300 Sonnentagen im Jahr, einem ganzjährig prall gefüllten Veranstaltungskalender, zahlreichen UNESCO-Welterbestätten und jeder Menge entspanntmediterranem „Lifestyle“! Valletta wurde zudem zur europäischen Kulturhauptstadt 2018 ernannt. Ob Städtetrip, Badeurlaub, Sprachoder Gruppenreise: Jeder MaltaUrlaub beginnt bereits an Bord eines Fliegers – die herzlich-mediterrane Gastfreundschaft der erfahrenen Crew von Air Malta bildet den perfekten Auftakt für einen unvergesslichen Aufenthalt auf der geschichtsträchtigen Sonneninsel. Mit der nationalen Fluglinie geht es mehrmals wöchentlich bequem und direkt ab Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt, München, Wien sowie Zürich/Genf auf die sonnige Mittelmeerinsel südlich von Sizilien. 20

Air Maltas Erstflug fand am 1. April 1974 statt und seitdem hat der Carrier maßgeblich dazu beigetragen, die Insel mit der Welt zu verbinden. Mit jährlich ca. 1,8 Mio. Passagieren bietet Air Malta das umfangreichste Flugangebot nach Malta und ist somit die wichtigste Verbindung zwischen der Mittelmeerinsel und dem übrigen Europa. Derzeit bedient der maltesische Carrier über 25 Destinationen in Europa und kooperiert mit ihren Codesharepartnern Air France, Austrian Airlines, Aeroflot, Brussels Airlines, Czech Airlines, Emirates, Etihad Airways, Finnair,

KLM, Lufthansa, Meridiana fly, Swiss International Airlines sowie Turkish Airlines. Das Air Malta Vielfliegerprogramm heißt Flypass, geflogenen Meilen können bei vielen Partnerairlines eingelöst werden. Sicher und modern: Air Malta betreibt eine Flotte von acht modernen Airbus-Fluggeräten des Typs A319 und A320. Die Wartung erfolgt am Flughafen Luqa auf Malta in einem Joint Venture mit Lufthansa Technik. Das kleinste Mitgliedsland der Europäischen Union ist ein ideales Reiseziel für einen abwechslungsreichen Kurz- und Jahresurlaub mit Niveau! Dagmar Reuben


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V E R A N S TA LT U N G E N 2 0 1 6

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1 2 3 4 5 6 7 Business Lunch 8 B2B Messe 9 WJ Business Soccer Cup Schorndorf 10 11 12 ImproWerkstatt 13 14 After Work Business Lounge 15_24 h Paddeln für die Kinderklinik 16 17 18 19 20 21 22 Motorradtour 23 Motorradtour 24 Motorradtour 25 26 27 28 29 30 Cabriotour 31 Sommerfest WJ Region Stuttgart

Juli

1 2 3 4 Business Lunch 5 6 7 8 9 ImproWerkstatt 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

August

1 Business Lunch 2 Twinning Uri 3 Twinning Uri 4 Twinning Uri 5 6 7 8 9 10 11 12 13 ImproWerkstatt 14 15 BUKO 16 BUKO 17 BUKO 18 BUKO 19 20 21 22 23 24 25 26 27_Betriebsbesichtigung bei Amazon 28 29 30

Sept.

Samstag, 9. Juli 2016, 14 Uhr

Jeden zweiten Dienstag im Monat

Ab Freitag, 2. - 4. September 2016

WJ Business Cup 2016 in Schorndorf

ImproWerkstatt – kreatives Kompetenztraining

Herzlich willkommen in der Schweiz

Gemeinsam das Fußball-Jahr 2016 feiern: Fußball, Bier & Bratwurst + Pokal für den Turniersieger und das Recht zur Austragung des WJ Business Cup 2017 TURNIERDATEN: Turniermodus nach offiziellen Hallenregeln, überdachtes Kleinspielfeld, Kunstrasen und RundumBande, je Mannschaft 4 Feldspieler + Torwart, Auswechselspieler erlaubt (fliegender Wechsel), Spielzeit jeweils 12 Min. Ort: AOK Arena Schorndorf Richard-Kapphan-Straße 39, Schorndorf Anmeldung per Email an projekte@wj-esslingen.de

Unser kreatives Kompetenztraining in der Impro-Werkstatt gönnt sich keine Sommerpause! Und wir legen noch „ein Schippchen drauf“: Ab Juni starten wir mit unserem „Train-the-Trainer“ – Programm. Wer mag, kann von jetzt an, nach Absprache mit Christian Geiger und Susanne Janthur, einen Teil des Abends als Co-Trainer gestalten und damit seine Kompetenzen im Anleiten von Schulungen, Workshops und Seminaren ausbauen. Das wird ein heißer Sommer – seid Ihr dabei?

Twinning-Besuch bei der JCI Uri Es ist mal wieder soweit, alle vier Jahre heißt es in Altdorf: „Durch diese hohle Gasse müssen Sie kommen, es führt kein anderer Weg nach Altdorf.“ Neben dem Willkommensabend am Freitag und einem sorgfältig geplanten Samstag mit Alpengaudi und Schifffahrt auf dem Vierwaldstätter See mit anschliessendem Abendessen und Besuch der Festspiele wird auch am Sonntag ein Geländespiel stattfinden. Für alles ist gesorgt, alle Eintritte, Mittag- und Abendessen sowie der Aufführung sind enthalten.

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AUSBLICK

WJ Saarland richtet vom 08.10.2016 bis 09.10.2016 die Südwestakademie aus Seit einigen Jahren gibt es im Rahmen des Akademieprogramms der Wirtschaftsjunioren Deutschland die Südwest-Academy, kurz SWA, die gemeinsam von den WJ Baden-Württemberg, WJ Hessen, WJ Rheinland-Pfalz und WJ Saarland abwechselnd veranstaltet wird. Sie findet im Frühjahr oder im Herbst in einem der vier Bundesländer statt. Dieses Jahr wird die SWA von den WJ Saarland ausgerichtet und findet vom 08.10.2016 bis 09.10.2016 im Saarland statt. Der genaue Ort wird noch bekanntgegeben.

Strukturen kennenlernen Die SWA hat zum Ziel die zukünftigen Team- und Ressortleiter, Kreissprecher und Landesvorstandsmitglieder zu schulen und für die verschiedenen Führungspositionen innerhalb der WJ fit zu machen. Workshops, Vorträge erfahrener WJ-Mitglieder und Schulungen machen die Teilnehmer mit den Inhalten der WJD vertraut und geben ihnen das Rüstzeug für eine erfolgreiche Projektarbeit.

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Gemeinsam mit WJ aus den vier beteiligten WJ-Landesverbänden kann man bei der SWA einen Blick über die eigenen Kreisgrenzen hinaus werfen, best practices aus anderen Kreisen kennenlernen und sich vernetzen. Leute, die man auf einer SWA trifft, sieht man auch später regelmäßig auf den diversen WJ-Konferenzen wieder.

Netzwerken Die SWA richtet sich an alle WJMitglieder, die die Verbandsstruktur und die Angebote von Land und Bund kennenlernen möchten. Sie spricht aber insbesondere diejenigen an, die ein Amt bei den Wirtschaftsjunioren anstreben oder bereits eines innehaben und sich weiter informieren und bestimmte

Fähigkeiten trainieren möchten: vom „normalen“ WJ-Mitglied über Arbeitskreis- und Ressortleiter bis hin zum Vorstandsmitglied und Kreissprecher sind alle angesprochen!

Spaß haben Das diesjährige Orga-Team hat bereits zwei hoch attraktive Locations in der Auswahl und wird diese in Kürze bekanntgeben. Beides sind ideale Verantsaltungsorte mit vielen tollen Möglichkeiten... Das Vergnügen bleibt also sicherlich nicht auf der Strecke! Wer mehr über die diesjährige SWA erfahren und sich vielleicht anmelden möchte, wendet sich bitte an Christine Clement, Leiterin des Teams „Internationales“. Christine Clement


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WIRTSCHAFTSJUNIOREN UND JCI

Über den Tellerrand geschaut Neuigkeiten von WJD und JCI

JCI Senatoren Als neuer Senator-Chairman wurde Herbert Ewers (WJ Lübeck) gewählt. Der neue Vorstand hat sich zwei wesentliche Themen für die nächsten zwei Jahre auf die Agenda geschrieben. Erstens: Mitgliedergewinnung sowohl für die Senatorenvereinigung und noch wichtiger für die Wirtschaftsjunioren.

WJ Deutschland

Zweitens: Engere Zusammenarbeit und Unterstützung der Wirtschaftsjunioren. Auf Bundesebene erfolgt dies durch persönliche Kontakte und auch durch monetäre Mittel. Auf Kreisebene vor allem durch Kontakte und Know-How.

Der Bundesvorstand der Wirtschaftsjunioren Deutschland hat sich für das Jahr 2016 viel vorgenommen. Hierzu gehört unter anderem:

Damit das gut funktioniert, muss der Kreis auch auf die Senatoren zugehen. Gleichzeitig sollen die Senatoren von sich aus ihre Hilfe anbieten und nicht nur aktiv werden, wenn sie gefragt werden.

Durch das Prinzip “one-year-tolead” geht jedes Jahr Know-How verloren. Und jedes Jahr werden ähnliche Themen wieder neu diskutiert. Dadurch ist eine Weiterentwicklung nur schwer möglich.

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Digitalisierung und Organisation

Um hier Abhilfe zu schaffen, hat der Bundesvorstand mit vereinonline eine Datenbank eingerichtet. Die Vorteile von vereinonline sind die einfache Handhabung, der Web-Zugriff und die zentrale Speicherung von Dokumenten, Informationen und Kontakten. Der Bundesvorstand empfiehlt den Kreisen ebenfalls die Nutzung von www.vereinonline.org. Für Fragen und Informationen können sich die Kreise an den Beauftragten für Datenschutz, Dirk Janthur, unter datenschutz@wjd.de wenden.


WJD App

Mitgliederstruktur

Für die Mitglieder interessant und hilfreich ist die WJDApp. Hier haben die Mitglieder schnellen und einfachen Zugriff auf alle Informationen und vor allem die Kontaktdaten der übrigen Mitglieder von WJD.

Die Wirtschaftsjunioren sind ein guter Spiegel für den demografischen Wandel unserer Gesellschaft. Mit dem Unterschied, dass man bei uns schon mit 40 kein aktives Mitglied mehr ist. Das bedeutet, dass unsere Mitgliederzahl der aktiven Mitglieder in den nächsten Jahren rapide sinken wird, wenn nicht gegengesteuert wird.

Damit die WJDApp richtig genutzt werden kann, ist es wichtig, dass jeder Landesverband, jeder Kreis und jedes Mitglied seine Daten immer richtig pflegt.

Für den Bundesvorstand ist natürlich die Situation in jedem Kreis interessant. Leider sind sich viele Kriese über die Situation nicht richtig bewusst, da meist die Gesamtzahl der Mitglieder nicht sinkt, sondern nur eine Verschiebung zwischen Aktiven und Förderkreis stattfindet. Die Kreise sollten für sich auch eine Mitgliederanalyse durchführen und die Bundesvorstandsmitglieder stärker in die Projekte einbinden. Dirk Janthur

Die Pflege geht entweder über die WJDApp oder die Homepage www.wjd.de. Ebenfalls wichtig ist die Pflege der Daten auf www.jci. cc, damit die Mitglieder auch an offiziellen Trainings und internationalen Konferenzen teilnehmen können.

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RÜCKBLICK

Besuch beim „Hidden-Champion“ in Nagold Die Digel AG präsentiert sich und ihre Mode Die Anreise an einem Freitagnachmittag nach Nagold gestaltete sich sowohl für den WJ-Bus als auch für die, die mit dem Privat-PKW gefahren sind, aufgrund der Verkehrssituation rund um Stuttgart etwas schwierig. Aber als richtiger Wirtschaftsjunior lässt man sich auch von solchen Widrigkeiten nicht aufhalten!

Die DIGEL AG ist eine internationale Modemarke für den Herren und bietet vom Anzug und Sakko über Hemd und Krawatte bis hin zu Jacken und Mänteln alles an. Das familiengeführte mittelständische Unternehmen wurde uns dabei durch den Geschäftsführenden Gesellschafter Jochen Digel in einem sehr kurzweiligen Vortrag im Showroom vorgestellt.

Jochen Digel erläuterte offen und ausführlich die Positionierung von DIGEL am Markt als der Anbieter mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis sowie als Spezialist für Baukastenanzüge. Unter Baukasten versteht man, wenn Jacket und Hose nicht in derselben Größe gekauft werden. Von drei Anzügen werden aktuell in Deutschland zwei Anzüge als Baukasten verkauft.

Wir hatten an diesem Nachmittag die Möglichkeit, mit der DIGEL AG, mit Sitz in Nagold, einen der führenden Menswear-Anbieter in Deutschland mit über 90 Mio. Euro Umsatz pro Jahr besichtigen zu können.

Dabei drehte sich alles um die folgenden 4 Fragen: · Wie verkauft man über 2.000 Anzüge am Tag? · Was kostet bei einem Anzug was? · Warum ist Boss teurer? · Wie gestaltet sich der Modemarkt im Segment Menswear?

Auch für die Zukunft gibt es noch weitere Hausaufgaben für die DIGEL AG. Da man in Zukunft über 100 Mio. Umsatz erzielen möchte, wird in der nächsten Zeit vor allem an der Markenbildung und Markenbekanntheit gearbeitet. Bei dem anschließenden Rundgang durch die Versandlogistik, Produktmanagement und Nachbereitung lernten wir, dass aktuell circa 150.000 Anzüge in Nagold vorrätig sind und die Lagerreichweite hiermit circa 2 Monate beträgt. Die DIGEL AG steuert ihr Gesamtnetzwerk zentral aus Nagold, während ausschließlich in Polen, Rumänien, Bulgarien und Bosnien produziert wird.

Fotos: Johannes Wosilat

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Durch die zentrale Steuerung der Produktion in Europa ist die DIGEL AG aktuell in der Lage, innerhalb von 3 Wochen auf aktuelle Entwicklungen am Markt reagieren zu können. Dies ist in diesem sehr saisonalen Geschäft eine wichtige Stellschraube für den ökonomischen Erfolg. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, uns von den Produkten der DIGEL AG im Outlet-Store zu VIP-Konditionen selbst ein Bild machen zu können. Dies wurde von uns allen reichlich genutzt und die vollen Tüten wurden anschließend im Bus verstaut. Nach dem anschließenden gemeinsamen Ausklang bei Büffet und Getränke im Hause der DIGEL AG machten wir uns gestärkt auf den gemeinsamen Heimweg. Hierbei kam dann der Wunsch einer Wiederholung dieser tollen und exklusiven Veranstaltung, auch kreisübergreifend, auf. Diese Idee wurde sofort aufgegriffen. Wir werden auf alle Fälle in nächster Zeit eine Fortsetzung erleben. Torben Schanz

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RÜCKBLICK

Was bringt „Stufen zum Erfolg“? Ein Rückblick von Marc Ottenburch Seit vielen Jahren begleite ich das Projekt Stufen zum Erfolg als Trainer. Seit 4 Jahren leite ich es auch. Dieses Jahr zusammen mit Vanessa Bachofer. Am Anfang meiner Trainertätigkeit war ich oft an der Werkrealschule Seefälle in Bonlanden. In meinem zweiten Trainerjahr traf ich auf dem Schulflur den Klassenlehrer von meinem ersten Trainerjahr. Er erzählte mir, dass nur ein Schüler der ganzen Klasse einen Ausbildungsplatz gefunden hat. Dann dachte ich bei mir: Warum betreiben wir diesen Aufwand mit Knigge- und Bewerbertraining und

das Korrigieren von Bewerbungen? Die Antwort: Weil es ein Mosaikstein auf dem Weg in die Ausbildung für die jungen Menschen ist. So gab und gibt es immer wieder motivierende und demotivierende Erfahrungen. Normalerweise gehen wir nur an Haupt- und Werkrealschulen, um diesen Schülern zu helfen. Einmal bin ich aber auch an eine Realschule gegangen als Dankeschön dafür, dass wir die Auftaktveranstaltung von Stufen zum Erfolg bei der Firma Mahle machen durften. Die Zollbergrealschule ist deren Bildungspartner und suchte einen Referenten für das Kniggetraining.

Die Schüler lernten schneller als an der Hauptschule, aber das Kniggetraining hatten Sie genauso nötig wie die Hauptschüler. Die Lehrerin, mit der wir den Termin vereinbart hatten, hatte leider den Termin vergessen, so dass die Schüler nicht angezogen waren für ein Vorstellungsgespräch und der Klassenraum war nicht vorbereitet. Eigentlich hätten wir wieder gehen sollen, aber damit hätten wir die Schüler bestraft, was wir nicht wollten. In den vielen Gesprächen mit den Lehrern vor und nach den Trainings hat sich immer wieder ein ganz wichtiger Baustein herausgestellt: Wenn die Eltern dahinter her sind, dass ihre Kinder zur Schule gehen, pünktlich sind, ihre Hausaufgaben machen, zum Elternabend gehen, dann wird in der Regel aus den Kindern etwas. Fehlt diese Unterstützung, dann wird es schwieriger. Wobei auch manchmal vor den Leistungen der Kinder der Hut gezogen werden muss: Die Mutter

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ist alleinerziehend und berufstätig. Das Kind muss seine Geschwister mit groß ziehen. Einmal waren wir an einer Innenstadtschule in Esslingen. In der 8. Klasse gab es drei Klassen. Wir trainierten eine Klasse davon, unser Wirtschaftsjuniorkollege zwei Klassen. Nach dem Kniggetraining fragten wir den Lehrer, ob wir von den drei Klassen die leistungsschwächste Klasse erwischt hatten. Er meinte nein, alle drei hätten

dieses Niveau. Wie um Himmels willen würde er sich denn dann motivieren? Was soll aus diesen Schülern mal werden? Er meinte zwei bis drei schaffen es vielleicht und bekommen eine Ausbildungsstelle. Keine guten Aussichten. Dieses Jahr korrigierte ich Bewerbungen von der Auwiesenschule in Neckartenzlingen. In einer Bewerbung war ein hervorragendes Praktikumszeugnis für einen Schüler, dem damit gleich eine

So treffen wir immer wieder auf motivierte Lehrer. Die Schulen bemühen sich sehr, die Schüler gut vorzubereiten. Dazu tragen wir mit unserem Projekt Stufen zum Erfolg bei. Daher brauchen wir immer genügend Trainer aus unserem Kreis. Sie investieren zwar Zeit, aber bekommen viel zurück. Viele Eindrücke, Erfahrungen, Kontakte und Einblicke in das „wahre“ Leben.

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Ausbildungsstelle zugesagt wurde. Ich sprach darauf den Lehrer an. Er meinte, der Schüler ist aus dem Kosovo und spricht noch nicht so gut Deutsch. Seine Eltern hatten zwei Firmen, die aus ethnischen Gründen niedergebrannt wurden und sie mussten fliehen. Er weiß, was er will und ist sehr fokussiert. Der Lehrer half der Familie mit einer Kleiderspende aus seinem privaten Umfeld, weil sie nichts hatten.

Einen Teil des Kniggetrainings mache ich mittlerweile bei uns im Betrieb mit meinen Auszubildenden. So profitieren sie von meinem Engagement.

Bei Interesse als Trainer tätig zu werden wenden Sie sich bitte an Vanessa Bachofer. Mitmachen ist Ehrensache!

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RÜCKBLICK

Besuch des maltesischen Botschafters Wirtschafts- und Investitionsstandort Malta – mehr als nur ein Fels im Mittelmeer Auf Einladung der Wirtschaftsjunioren besuchte der maltesische Botschafter S. E. Dr. Albert Friggieri im März Esslingen am Neckar. Die abendliche Informationsveranstaltung in den Räumen der IHK Esslingen wurde von der IHK Geschäftsführerin Hilde Cost und WJ Kreissprecher Torben Schanz eröffnet. Dr. Friggieri präsentierte vor etwa 40 geladenen Gästen sein Heimatland als attraktiven Investitionsstandort und interessantes Reiseziel. Die strategische Lage des mit 316 Quadratkilometern und 430.000

Einwohnern kleinsten EU-Mitgliedstaats im Zentrum des Mittelmeers, sowie seine Geschichte betonte er besonders. „Maltas bewegte Geschichte reicht bis in die Jungsteinzeit zurück“, so Dr. Friggieri. „Unser Land war über Jahrhunderte hinweg ein Schmelztiegel von Kulturen und Zivilisationen, die sowohl im Mittelmeerraum als auch in der Welt ihre Spuren hinterlassen haben.“ Der Vortrag des Botschafters gab tiefe Einblicke in die ökonomische Struktur von Malta mit den Wachstumsbranchen Maritime Wirtschaft, Luftfahrtindustrie, Transport und Logistik, Biotechnologie,

Finanzdienstleistungen und Informations- und Kommunikationstechnologie. In der anschließenden Diskussionsrunde wurde aber auch über Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien und die Flüchtlingsthematik gesprochen. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Esslinger Wirtschaftsjunior Martin Büttner, dessen Unternehmen Georg Büttner GmbH & Co. KG den Mittelmeerstaat Malta seit mehr als 20 Jahren als Fertigungs- und Vertriebsstandort für seine Produkte im Bereich der industriellen Wägetechnik und Kräftemesstechnik nutzt. Besonderer Dank gilt den Sponsoren MSV Life, KSi Malta und Air Malta, die diese großartige Veranstaltung möglich gemacht haben. Simon Axthammer

Fotos: Johannes Wosilat

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Die Hauptakteure des Abends (v.r.n.l.): Christine Clement, Martin Büttner, Torben Schanz, S. E. Dr. Albert Friggieri, Hilde Cost


Business Lunch Liquiditätsplanung Im Juni 2016 trafen sich die Wirtschaftsjunioren zu ihrem monatlichen Business Lunch im Restaurant Raffaello. Prof. Dr. Alexander Bönner und Benjamin Schröder, Inhaber der Projekte Schröder Stuttgart GbR referierten zum Thema Liquiditätsplanung. Der Vortrag und die anschließende Diskussion vermittelten Sinn und

Zweck sowie Aufbau und wichtige Stellhebel einer Liquiditätsplanung. Dabei wurden Problemsituationen in Unternehmen bzgl. Liquidität, wie bspw. zu hohe oder versteckte Entnahmen, oder hohe einmalige Steuerbelastungen hervorgehoben. Anhand einer konkreten Liquiditätsplanung, die von Schröder Projekte im Rahmen eines Kundenprojektes aufgestellt wurde, wurde ein typischer Aufbau für eine solche Planung diskutiert und dabei insbesondere der wesentliche Unterschied zwischen Zeitpunkt des Ertrages bzw. des Aufwands und des Liquiditätszugangs bzw. -abgangs bei Einräumung von Zahlungszielen erläutert. Die Wichtigkeit einer Liquiditätsplanung

für interne Analysezwecke sowie für externe Informationsgenerierung für z.B. Banken wurde so verdeutlicht. Bei der anschließenden Diskussion über Liquiditätsplanungen wurden wichtige praktische Fragestellungen erläutert, bspw. wie bei hohen Steuerabflüssen reagiert werden kann, oder wie Zeitrahmen und Umfang zur Erstellung einer Liquiditätsplanung üblicherweise bemessen sind. Den beiden Referenten gilt unser herzlicher Dank für die anschauliche Vorstellung und angeregte Diskussion, die deutlich herausgestellt hat, wie elementar eine Liquiditätsplanung als Mittel zur Steuerung im Unternehmen ist. Friedrich Witte

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Liquidität rund um die Welt Weinprobe beim größten Weindistributeur Deutschlands Der Mittwochnachmittag begann mit viel Liquidität von oben, doch das hielt die Junioren und Förderkreismitglieder nicht von ihrer Anfahrt über die A8 nach Owen/Teck ab.

Cuvage Rosé gereicht, ein italienischer Schaumwein, der nach Art eines Champagners hergestellt wird.

Dort hat die Mack & Schühle AG, die 1939 als Weinhandlung in Hechingen gegründet wurde und heute der größte Weinimporteur und -distributeur im mitteleuropäischen Raum ist, ihren Firmensitz.

Die Mack & Schühle AG handelt mit Weinen und Spirituosen aus aller Welt. Beliefert werden sowohl der Lebensmitteleinzelhandel, als auch Fachhandel, Fachgroßhandel und Gastronomie. Kundenspezifische Produkte und Eigenmarken runden das Portfolio ab.

Wir wurden besonders herzlich von Frau Alexandra Keller, Leiterin Rechnungswesen, und Herrn Dominik Rupprecht, Weinfachberater im zugehörigen Weinshop Vinoteck, empfangen. Zur Begrüßung wurde stilecht ein Glas

Bei einem Absatz von über 120 Mio. Flaschen erwirtschaftete Mack & Schühle 2015 einen Umsatz von mehr als 260 Mio. EUR. Verantwortlich dafür sind über 200 Mitarbeiter. Ein essentieller Bestandteil des Erfolges

Fotos: Johannes Wosilat

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ist das Qualitätsmanagement. Mack & Schühle ist der erste IFS-zertifizierte Weindistributeur in Deutschland. Das bedeutet mehr als 2.000 Analysen und 10.000 Verkostungen pro Jahr. Doch keine Sorge, die Mitarbeiter bleiben dabei nüchtern, denn bei diesen Verkostungen werden die Weine wieder ausgespuckt. Somit werden nur sehr geringe Mengen an Alkohol aufgenommen und jeder kann nach dem Feierabend sicher nach Hause fahren. Beim Rundgang durch die preisgekrönte Firmenzentrale begleitete uns Finanzvorstand Markus Allgaier. Mit viel Charme und Humor plauderte er aus dem Nähkästchen und erzählte uns, wie ein Controller zum Bauherrn wurde und was man dabei in einem Jahr alles erlebt. Die modernen und zeitlosen Büroräume wurden nach neusten Nachhaltigkeitskriterien geplant und die Solarzellen auf dem Dach erzeugen im Jahresschnitt mehr Storm, als hier verbraucht wird. Was in den meisten Büroräumen vielleicht nur versteckt steht, ist bei Mack & Schühle auf fast jedem Schreibtisch zu sehen: Weine und noch mehr Weine und vereinzelt eine Flasche Whiskey. Übrigens: Wer mehr zum Thema Whiskey erfahren will, sollte einen der


An diesem Abend ging es auch um die Liquiditätssicherung durch Atradius, dem weltweit führenden Anbieter von internationalen Kreditversicherungskonzepten. Mack & Schühle sowie Holger Kappel mit seinem Unternehmen Handel & Konzepte schützen ihre Forderungsausfälle durch Kreditversicherungen und andere

Angebote von Atradius. Dabei ist Atradius besonders der persönliche Kontakt zu ihren Kunden durch den Account Manager vor Ort ein Anliegen. Ein wichtiges Thema für jeden Unternehmer, denn bereits kleine Forderungsausfälle können insbesondere – aber nicht nur – in der Phase der Unternehmensgründung ein schwerwiegendes Problem bedeuten. Nach dem es um die wirtschaftliche Liquidität ging, gab es zum Abschluss noch einmal Liquidität

ins Glas: Bei einer exklusiven Weinprobe konnten wir zwei Prosecchi sowie fünf ausgezeichnete Weine verkosten. Wer wollte, konnte die edlen Tropfen anschließend in der extra für uns noch geöffneten Vinoteck kaufen. Auf Grund der vielen positiven Rückmeldungen, wird dies bestimmt nicht die letzte Weinprobe der WJ-Esslingen gewesen sein… Björn Malig

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Themenabende im Herbst hierzu in der Vinoteck (Termine unter www.vinoteck.de) der Mack & Schühle AG besuchen.

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RÜCKBLICK

Ein Besuch im Bauch von Paris Ein Kurztrip mit Elouan Pêcheur zu Frankreichs Köstlichkeiten „Inmitten der tiefen Stille zogen durch die menschenleere, ansteigende Allee die Karren der Gemüsegärtner nach Paris mit dem gleichmäßigen Kreischen ihrer Räder, dessen Widerhall an die Mauern der Häuser schlug, die zu beiden Seiten der Straße hinter den verschwommenen Linien der Ulmen in nächtlicher Ruhe dalagen.“ So beschreibt Emile Zola, wie der alte Großmarkt in Paris zu nächtlicher Stunde beliefert wurde. Mit diesem gemächlichen Bild hat „Der Bauch von Paris“ heute nichts mehr zu tun. Rungis ist ein Markt – eine Stadt – ein schwindelerregendes Warenkarussell. Und

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eine Gruppe Wirtschaftsjunioren aus Esslingen ist für eine Nacht mittendrin. Elouan Pêcheur lässt seine Kontakte spielen und ermöglicht uns einen außergewöhnlichen Besuch in Paris! 48 Stunden in der eleganten Stadt an der Seine und der Genuss ist von Anfang an Reisebegleiter. Gut, ganz stilecht ist der Champagner Rosé im Pappbecher nicht, dafür aber bestens temperiert und bei hoher Geschwindigkeit im „Train Grand Vitesse“ ausgeschenkt, sorgt er für die rechte Einstimmung auf die grande cuisine francaise. Die ist übrigens im Zuge der Revolution entstanden. Als die gekrönten Häupter den Kopf verloren, stand es auch um die Köche des Adels schlecht. Notgedrungen eröffneten

sie im Pariser Stadtzentrum die ersten Gaststätten mit gehobener Küche. Schnell entwickelte sich der Wettbewerb und mit ihm die ersten Restaurantkritiker. Grimond de la Reyniere war darüber hinaus das Benehmen der Gäste ein Anliegen und so schrieb er Ende des 18. Jahrhunderts seinen „Almanach des Gourmands“: „Der Geladene wird sich also in sauberer Kleidung zur bestimmten Stunde (…) einfinden und zwar ausgerüstet mit einem Appetit, der dem Rufe der betreffenden Tafel entspricht und in einer leiblichen, geistigen und seelischen Verfassung, wie sie für die Einnahme, den Zauber und die Annehmlichkeit eines Festmahls unbedingt vonnöten ist.“


Er hätte an unserer Gruppe, die den Abend im „Terroir Parisien“ unter der Bourse mit einer „carte blanche“ begann, nichts auszusetzen. Die Vielfalt der leckeren Kompositionen aus der Küche angemessen zu genießen braucht seine Zeit und so tafeln wir, bis uns kurz nach 23 Uhr der Bus nach Rungis abholt, damit wir sehen, wo die gute Küche ihre Zutaten bekommt. Als „Paradies“ hat der ehemalige Chefkoch des Weißen Hauses den Großmarkt bezeichnet. „Wenn Du Priester bist, willst Du den Vatikan besuchen. Wenn Du Chefkoch bist, willst Du hierher kommen.“ Rungis ist ein Ort der Superlative: 30 000 Menschen wuseln hier jede Nacht durch die Hallen. Sie liefern, sie verkaufen, sie kaufen die kostbaren verderblichen Waren und transportieren sie weiter. Auf einer Fläche von 232 Hektar, mit einem Güterbahnhof, Flugplatz, eigenen Restaurants, und Hallen, Hallen, Hallen (es gibt allein sieben davon für Fleisch, daneben für Obst, Gemüse, Käse, Blumen) werden Nacht für Nacht 1,5 Millionen Tonnen Nahrungsmittel umgesetzt.

sorgt, dass Luxushotels und Restaurants mit Fisch und Krustentieren aus allen Weltmeeren versorgt werden. Gut gelaunt und charmant führt er uns durch das nächtliche Treiben. Das ist Nachtarbeit, das muss man können, bei Temperaturen in den Hallen, die nicht weit vom Gefrierpunkt entfernt sind. Neben dem unfassbar vielfältigen Angebot von Lebensmitteln beeindruckt mich vor allem die Atmosphäre, die Stimmung. Obwohl die Menschen die Nacht hindurch schwer arbeiten, herrscht insgesamt ein

freundlicher Ton. Man kennt sich, tauscht sich aus, scherzt miteinander. Und wir, die Besucher, die eigentlich ständig lästig im Weg rumstehen, werden freundlich begrüßt, bekommen Kostproben angeboten und befragt, wo wir denn herkommen. Da alle gegen den Strom eines normalen Alltags leben und in der Nacht arbeiten, gibt es hier sämtliche Dienstleistungen – natürlich auch Restaurants. Farid und Elouan bitten morgens um vier gegenüber der Fischhalle zu Tisch. Große Meeresfrüchteplatten mit taufrischen

Neben der Fischhalle warten wir auf Farid, der bei Reynaud dafür 1409_15_falch_155x112_rz.indd 1

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RÜCKBLICK

Austern, Meeresschnecken und Crevetten laden einmal mehr zum Genießen ein. Francois Vatel, berühmtester Küchenmeister seiner Zeit nahm sich bei der Zubereitung eines Festmahls das Leben, indem er sich in sein Küchenmesser stürzte. Angeblich, weil die bestellte Fischlieferung zu spät eintraf und dann auch noch von zweifelhafter Qualität war. Ach, hätte er damals schon Farid gekannt, der für ihn aus der Fülle von Rungis geschöpft hätte! Nach einer kurzen Nacht treffen wir uns mit Grégoire Cousin von JCI Paris vor der „Assemblée nationale“. Er hat für uns eine Besichtigung der Nationalversammlung organisiert. Ursprünglich

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wurde das Gebäude von der Tochter Ludwigs des XIV., Madame de Bourbon, als „maison des plaisance“, errichtet. Denn neben dem Louvre war ihr zu viel Straßenverkehr für ihr Lustschlösschen… Ob die Abgeordneten der Nationalversammlung heute auch Lust und Spaß in den historischen Räumen haben, können wir nicht herausfinden. Wenn es so ist, trägt auf jeden Fall das Ambiente bei. Wie die Fotos von Johannes zeigen – so arbeitet man mit Stil! Die Innendekoration wurde unter anderem von Eugène Delacroix entworfen, der auch die Decke der Bibliothek ausmalte und später selbst Abgeordneter wurde. Die Sonne geht malerisch hinter den vielbesungenen Dächern von

Paris unter und so ist es an der Zeit sich zu restaurieren. Monsieur Boulanger hatte diese hübsche Idee. Er eröffnete sein Gasthaus 1765 in Paris und nannte sich Restaurateur, denn er wollte seine Gäste wieder herstellen. Wir treffen uns mit JCI Paris zum Abendessen und nach ausgiebiger Wiederherstellung mit Spezialitäten von Ente und Gans tragen wir glücklich unseren Bauch durch die Straßen Richtung Hotel und können Heine verstehen, der schrieb: „Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, öffnet er sein Fenster und schaut hinunter auf die Boulevards von Paris.“ Susanne Janthur


WJ Esslingen auf der MiRKo 2016 in Wernigerode Unter der Motto „Jetzt wird´s bunt“ fand vom 22. – 24.04.2016 die Mitteldeutsche Regionalkonferenz der Wirtschaftsjunioren mit rund 250 Teilnehmern in der „Bunten Stadt am Harz“ statt. Ausrichter und Gastgeber dieser in den letzten Jahren immer beliebter werdenden Konferenz war der WJ Harzkreis. Mit einem erlebnisreichen Veranstaltungsprogramm leisteten die Wirtschaftsjunioren

einen aktiven Beitrag, um allen Teilnehmern den Harz von einer anderen Seite zu zeigen. Highlight der Konferenz war u.a. ein Seminar von Heike Drechsler, bei dem es darum ging, den inneren Schweinehund zu überwinden. Ebenso fand sich während eines mehrstündigen Ausflugs mit der nostalgischen Brockenbahn genügend Zeit um intensiv zu netzwerken.

Leider waren die Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg nicht besonders zahlreich vertreten. Daher freute sich Konferenzdirektor Christoph Dunkel (siehe Foto) umso mehr über die aktive Teilnahme unseres Kreises an der Konferenz und betonte dies auch namentlich in seiner Konfernzansprache im Rahmen des Galaballs. Martin Wilde

Tradition treibt an! Die Geschichte von Mercedes-Benz in der Region Esslingen ist die Geschichte von Wilhelm Jesinger! Angefangen hat Wilhelm Jesinger, der am 15. Februar 1890 geboren wurde, als Lehrbub in der Esslinger Pressenfabrik Fritz Müller. Nach seiner Ausbildung war der „ordentliche, fleißige, willige junge Mann“, wie er in seinem Ausbildungszeugnis beschrieben wird, noch einige Jahre bei Fritz Müller beschäftigt, bis er 1914 zur Daimler-Motoren-Gesellschaft wechselte. Die Weltwirtschaftskrise beeinflusste schließlich seinen persönlichen Werdegang ... Fortsetzung unter tradition-treibt-an.de Mein Mercedes. Mein Service. Besucht uns auf Facebook! www.facebook.com/AutohausJesinger

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RÜCKBLICK

Betriebsbesichtigung bei Westermann Eine Erfolgsstory Im April trafen sich rund 20 interessierte Junioren und Fördermitglieder der Wirtschaftsjunioren Esslingen zur Firmenbesichtigung der Innenausbau Firma WESTERMANN. Seit über 75 Jahren hat die Firma ihren Sitz in Denkendorf und wird mittlerweile in der vierten Generation von Frank Westermann geführt. Das Familienunternehmen begrüßte uns auf herzliche Art und Weise mit einem Glas Sekt und einem

kleinen Imbiss. Nachdem sich alle Gäste eingefunden hatten präsentierte uns Frank Westermann sein Unternehmen. Er zeigte uns wie das Unternehmen mit seinen 75 Mitarbeitern über 16 Millionen Euro Umsatz pro Jahr erzielt. Diese beeindruckenden Zahlen lassen sich zum einen aus den Kompetenzfeldern des Innenausbaus aber auch aus den Systemlösungen erwirtschaften. Insbesondere der wertschätzende und nachhaltige Umgang mit Mitarbeitern und

Fotos: Johannes Wosilat

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Kunden stehen dabei im Fokus. So zählen nicht umsonst namhafte Unternehmen der Region Stuttgart zu den Stammkunden von WESTERMANN. Zu den aktuellen Trends und Herausforderungen im Innenausbau zählen unter anderem Energieeffizienz, null Toleranz im Ausbau und der Fachkräftemangel. Auch das Thema Digitalisierung 4.0 ist ein wichtiger Zukunftstrend. Zwei der wichtigsten Strategien von WESTERMANN sind im Bereich Organisation „nach innen standardisieren, nach außen systematisieren“, sowie im Bereich Partnerschaft und Kooperation „Erfolgreiche Zusammenarbeit besteht auf Vertrauensbasis“. Im Mittelpunkt allen Geschehens stehen jedoch insbesondere die Mitarbeiter, machte Meike Deuschle deutlich. Besonders stolz ist das Unternehmen auf ihre Mitarbeiterprojekte „WAP (Westermann-AustauschProgramm)“ und dem „KIK (Kollegen informieren Kollegen)“. Getreu dem Motto „wenn wir


den Mitarbeitern alle Informationen geben, kann man nicht verhindern, dass sie mitdenken“, machten Frank Westermann und Meike Deuschle klar, dass ohne die Mitarbeiter ein erfolgreicher Wettbewerb und ein zukunftssicheres Unternehmen nicht möglich wäre. Im Anschluss der Firmenpräsentation konnten die Wirtschaftsjunioren bei einem Betriebsrundgang die Büroräume und den Fertigungsbereich besichtigen. Dabei erhielten die Junioren einen Einblick in die komplexen Fertigungsabläufe. Besonders spannend war zu sehen, wie bei WESTERMANN der logistische Aufwand gemeistert wird. Jederzeit können Fertigungsschritte digital überwacht werden, um eventuelle Fehler in der Produktion zu korrigieren. Um auf der Baustelle effizient arbeiten zu können, ist es besonders wichtig, dass die Fertigungsstücke bereits nach der Produktion so gestapelt werden, dass die Monteure auf der Baustelle die Teile in der richtigen Reihenfolge für die jeweiligen Konstruktionen aufbauen können. Am Ende der Betriebsbesichtigung konnten die Teilnehmer auch noch die neusten Trends und Ideen der Firma begutachten.

Nach gut zwei Stunden voller Informationen und einem sehr herzlichen und persönlichen Rundgang durch den Betrieb, endete auch schon fast diese Firmenbesichtigung. Bei kühlen Getränken und leckeren Häppchen konnten die Eindrücke noch einmal aufgearbeitet werden. Zu guter Letzt nutzten die Junioren die

Möglichkeiten, sich mit neuen und alten Gesichtern auszutauschen. Abschließend möchte ich mich hiermit noch einmal recht herzlich bei den Gästen und Unterstützern sowie insbesondere bei Frank Westermann und Meike Deuschle für diesen tollen Abend bedanken! Björn Malig

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RÜCKBLICK

Junge Wirtschaft blickt hinter die Kulissen der Politik Wirtschaftsjuniorin Christine Clement zu Gast bei Markus Grübel, MdB im Deutschen Bundestag in Berlin Insgesamt 170 WJ aus allen Teilen Deutschlands kamen vom 09.-13.05.2016 in der Bundeshauptstadt zusammen, um an der Seite eines Mitglieds des Bundestages, kurz MdB, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des politischen Alltags im deutschen Epizentrum der Macht zu erhalten. Die Wirtschaftsjunioren sind dabei der einzige Verband, dem so ein detaillierter Blick hinter die Kulissen des Bundestages gestattet ist. Ob TTIP, CETA, die Einsätze deutscher Streitkräfte in Krisenregionen wie Mali oder Somalia, die Versicherungskrise des Hebammenberufes oder die ErdoganBöhmermann-Affäre; die aktuellen Schlagzeilen und Themen auf den Titelseiten der Medien begleiteten die WJ tagein tagaus beim diesjährigen Bundes-Know-How Transfer in Berlin.

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Der Bundes-KHT fand dieses Jahr bereits in der 22. Auflage statt und ist somit schon zu einer fest etablierten und immer mit Spannung erwarteten Tradition im Jahresprogramm der WJ geworden. Fast jeder dritte MdB war dieses Jahr in Begleitung eines WJ unterwegs – ein neuer Teilnehmerrekord seitens unseres Verbandes! Aus unserem Kreis war Christine Clement mit von der Partie in Berlin und begleitete den parlamentarischen Staatssekretär und Abgeordneten für den Wahlkreis Esslingen, Markus Grübel, von der CDU. Die Erfahrungen, die die Teilnehmer während dieser Woche in Berlin machten durften, umfassten alle Aspekte des Alltags eines MdB. Passionierte bis hitzig-wütende Diskussionen in den Ausschusssitzungen, spannend-strittige Debatten und Abstimmungen im Plenum,

und vor allem eins: Termine über Termine mit all jenen unzähligen Interessengruppen in Berlin, die um die Aufmerksamkeitsgunst der Abgeordneten mit Essenseinladungen, Festivitäten und sonstigen Aktionen wetteifern. Jeder MdB hat einen sehr eng getakteten und von den Themenschwerpunkten her sehr breitgefächerten Wochenterminkalender. Dadurch erhielt jeder Teilnehmer die unterschiedlichsten Einblicke in die Alltagsarbeit der MdBs. Am Montag, den 09.05.2016, war der offizielle Beginn des KHTs und alle Teilnehmer versammelten sich zum Einführungsseminar im Quadriga Forum unter den Linden. Nach dem obligatorischen Check-in, wo jeder Teilnehmer seinen offiziellen Bundestagsausweis und seine WJD-Tasche erhielt, gab es eine kurze Zusammenfassung des anstehenden Wochenprogramms und der politischen Positionen unseres Verbandes. Abschließend wurden


Abgerundet wurde der erste Abend durch eine große gemeinsame Auftaktveranstaltung im AllianzForum, wo neben Dr. Achim Dercks, dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer des DIHK, auch die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, MdB Claudia Roth (Die Grünen), ein Grußwort an uns hielt.

allen Teilnehmern nochmals die Do’s und vor allem die Don’ts der KHT-Teilnahme eingeschärft. Kleinere und größere Faux-pas kamen zum Glück in den letzten Jahren selten vor, allerdings erfuhren wir, dass die Kanzlerin beispielsweise Spontan-Selfis, die mal schnell im Vorbeigehen mit ihr geschossen werden, nicht so gerne hat. Des Weiteren gab es

auch ganz pragmatische Dinge zu beachten: zum Beispiel die strengen Sicherheitsbestimmungen im Bundestag und der Datenschutz bezüglich politischer Interna, die uns zwangsläufig während unserer Besuchswoche zu Ohren und zu Augen kommen würden, aber auf keinen Fall das Bundestagsgebäude in irgendeiner Form verlassen durften.

Am Dienstag begann das eigentliche Programm des Bundes-KHT und 170, mit blau-weißen WJDTaschen behangene Wirtschaftsjunioren stürmten die Abgeordnetenhäuser und den Bundestag. Für die restlichen vier Tage der Woche hatten alle Teilnehmer die sprichwörtliche Qual der Wahl zwischen dem jeweils individuell abgestimmten Programm mit dem „eigenen“ Abgeordneten und dem offiziellen Rahmenprogramm der

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RÜCKBLICK

KHT-Organisatoren. Nicht selten war man hin- und hergerissen, weil mehrere spannende Punkte gleichzeitig stattfanden. Im offiziellen Rahmenprogramm waren vor allem Führungen der Regierungsgebäude und verschiedene Diskussionsrunden mit den Fraktionschefs der einzelnen Parteien und Regierungsvertretern vorgesehen. Die Gespräche fanden jeweils im kleinen Rahmen statt und lieferten unverfälschte Einblicke hinter die Kulissen der Politik und den alltäglichen Kampf und Kompromisse. Mit Herrn Hassold und Frau Sydow vom Bundeskanzleramt sprachen wir über die Situation des Mittelstands in Deutschland, mit Sahra Wagenknecht (Die Linke) diskutierten wir über die Erbschaftssteuer, mit Hubertus Heil (SPD) erörterten wir die Wirtschafts- und Steuerpolitik der Bundesregierung, mit Volker Kauder (CDU) analysierten wir die Beschäftigungsverhältnisse am Arbeitsmarkt und mit Katrin Göring-Eckhard disputierten wir über den Energiestrukturwandel und erneuerbare Energien. 44

Zwischen dem einen oder anderen Besuch einer Fraktionssitzung oder eines Untersuchungsausschusses, standen natürlich auch die obligatorischen Gruppenfotos auf dem Programm. Das Highlight war, wie in den letzten Jahren zuvor, auch der Fototermin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Passend zum Anlass erschien unsere Regierungschefin im blauen Sakko. Für das spätere WJ-Gruppenfoto wurden sogar extra neue Banner und WJAccessoires herbeigeschafft. Die Abende gestalteten sich für alle Teilnehmer sehr unterschiedlich. Verschiedene Preisverleihungen standen auf dem Plan, ebenso die traditionelle Einladung zur Landesgruppensitzung der CDU in die Landesrepräsentanz von BadenWürttemberg, sowie ein höchst spannendes Diskussionsforum bei der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema „Start-up your future – der Berufswunsch Unternehmer“, bei dem unser Bundesvorsitzender Horst Wenske, mehrfacher Gründer und erfolgreicher Multi-Unternehmer, sehr viel aus dem eigenen Näh- bzw. Unternehmenskästchen plauderte.

Den Abschluss der KHT-Woche bildeten die öffentlichen Plenarsitzungen am Donnerstag und Freitag, wo eben auch jene kontroversen Themen wie TTIP, CETA, die Einsätze deutscher Streitkräfte in Krisenregionen wie Mali oder Somalia, die Versicherungskrise des Hebammenberufes oder die Erdogan-Böhmermann-Affäre um den Strafgesetzbuchparagraphen §103 für hitzige Diskussionen und eifrige Debatten sorgten. Am Donnerstagabend versammelten sich schließlich alle Teilnehmer nochmals zur gemeinsamen Abschlussveranstaltung – diesmal ausgerichtet von den WJ Bayern beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband e.V. Allerdings, anstatt dem bayrischen Kulturklischee zu frönen, gab es neben dem (nicht wegzudenkenden) Bier eine Rohkost-Abendvesper aus biologisch-saisonalen Zutaten. Da sich die meisten Teilnehmer aber wohl auf deftige bayrische Speisen als Abschlussessen eingestellt hatten, führte manch einen der Weg nach Veranstaltungsende noch ins nächste Brauhaus oder,


ganz klassisch Berliner Art, zum nächsten Curry-Wurst Stand. Das Fazit aller Teilnehmer zur KHTWoche war einhellig: das Projekt des Bundes-Know-How-Transfers ist ein voller Erfolg! Die Woche im Bundestag war für alle Teilnehmer hochspannend, hinterließ tiefe Einblicke und ein größeres Verständnis, um nicht zu sagen Wertschätzung, für den politischen Willensbildungsprozess in unserer Demokratie.

Auf der anderen Seite hatten die WJ während des Bundes-KHTs einmalige Gelegenheiten, um sich bei Regierungsvertretern und den Fraktionsspitzen Gehör für die Themen zu schaffen, die unsere Verbandsmitglieder und die KMUs in Deutschland allgemein umtreiben. Einen direkteren Draht zur Politik gibt es sonst kaum.

WJ-Mitglied, das das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Wenn Ihr mehr Informationen über das Projekt erfahren möchtet, schaut einfach auf die Bundesseite: www.wjd.de/wjd_ was_wir_wollen_kht.WJD Christine Clement

Der Bundes-KHT findet einmal im Jahr, meist im Mai statt. Teilnehmen kann jedes vollwertige

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