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Wirtschaftsjunioren im

Dialog Oktober 2016

ExistenzgrĂźndung & Wachstum Was macht Erfolg aus?

Lako 2016: ein Hei-Light B2B Messe: Werkstatt 4.0 Neugestaltung der Homepage


I N H A LT

Schwerpunktthema Existenzgründung & Wachstum 4 8 12 14 16 18

Kneissler & Stahli Reeg & Nasharty Business Plan: Der Schlüssel zum Erfolg Thinking „out of the box“ Mit Sicherheit selbständig Erfolg ist immer möglich

Existenzgründung & Wachstum

Ausblick 20 Veranstaltungskalender Oktober – Dezember 21 Delegationsreise 2017 22 WJD Trainings

Rückblick 26 30 32 34 36 36 37 38 39 40 41

Kupfer, Pferde, Wodka Portrait: Senator Ein Hei-Light des Juniorenjahres Mehr als nur eine Messe Eine Reise durch die (Bio-) Fotografie Menschen, Märkte, Migration Am Wasser, mit Wasser, durch Wasser Jetzt gibt‘s was auf die Ohren MiRKO in Wernigerode Regionen vernetzen WJ Business Cup 2016

Hinblick

Betriebsbesichtigung bei Digel

Delegationsreise in die Mongolei

LAKO in Heidelberg

42 Neugestaltung der Homepage gestartet 43 Impressum Cabriotour

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GRUSSWORT VON TORBEN SCHANZ

Liebe Wirtschaftsjunioren, liebe Förderkreismitglieder, liebe Senatoren, Gäste und Freunde der Wirtschaftsjunioren, in der aktuellen Ausgabe befassen wir uns mit dem Thema der Existenzgründung. Diese sind für eine erfolgreiche Volkswirtschaft lebensnotwendig und führen über Innovation und Wachstum letztlich zu einem höheren Gesamt-Wohlstand. Die jetzige Ausgabe schließt inhaltlich an die Ausgabe 1/2014 an, und beleuchtet dabei, wie es Firmen und Gründern mehrere Jahre nach deren Gründung geht und welche Schwierigkeiten aber auch Erfolge diese in der Zwischenzeit feiern konnten. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Rückblick auf die vergangenen Monate, welche dieses Mal geprägt waren von einem Mix aus regionalen und überregionalen Veranstaltungen wie zum Beispiel der LAKO 2016 in

Heidelberg, der WJD Delegationsreise in die Mongolei, das WJ Region Stuttgart Sommerfest 2016 bei uns in Esslingen oder der B2B-Messe im Parkhotel Stuttgart Messe-Airport. Das Highlight für das bereits ausklingende Jahr ist natürlich ganz klar der Ball der Wirtschaftsjunioren Esslingen am 19. November und ich würde mich sehr freuen, Euch alle persönlich begrüßen zu dürfen! Bedanken möchte ich mich zum Abschluss noch bei dem Team Dialog unter der Führung von Martina Fehrlen, welches wieder einmal eine interessante und sehr lesenswerte Ausgabe zusammengestellt hat.

Ich freue mich bereits jetzt auf die letzten Monate des sehr interessanten Jahres 2016 und wünsche Euch allen viel Freude bei der Lektüre unseres Dialogs. Ihr

Torben Schanz

Mit freundlicher Unterstützung von:

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Selbständig – und dann?

Existenzgründung & Wachstum

Existenzgründungen haben eine wesentliche Bedeutung für die Wirtschaftskraft im Landkreis Esslingen, sorgen für die Schaffung von Arbeitsplätzen und nachhaltig für Bindung von Know-How in der Region. Vor knapp zwei Jahren erschien bereits ein Artikel zum Thema Existenzgründung und die Erfahrungen, die beim Start in die Selbständigkeit gemacht wurden. Im damaligen DialogRedaktionsgespräch wurde das Thema Existenzgründung intensiv beleuchtet. In dieser Ausgabe erzählen WJ-Mitglieder, wie es ihnen beim Start ergangen ist und wie sie in ihrem Geschäftsfeld wachsen konnten.

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Personal haben. Dieses ist nicht ausreichend am Markt vorhanden und wenn einmal eine Option gegeben ist, wird man aufgrund des harten Wettbewerbs mit den großen Versicherungsmaklern in der Regel zweiter Sieger. Wir bieten zwar die flexibelste Arbeitszeit und ein exzellentes Team, doch der Bruttoverdienst am Jahresende ist eben nicht wie im Großkonzern.

Kneissler & Stahli Gruppe Nun sind die ersten Jahre seit der Gründung von Kneissler & Stahli vergangen. Zwischenzeitlich haben wir die passende Firmenstruktur für uns gefunden und auch schon den ersten Umzug in neue Büroräume gemeistert. Zur neuen Firmenstruktur gehören zwei Gesellschaften sowie ein exklusiver Kooperationspartner.

Die Gesellschaft Kneissler & Stahli GbR, spezialisiert auf die Produkte Kreditversicherung und Kautionsversicherung, ist als Versicherungsmakler am Markt tätig ist und seit der Gründung jedes Jahr prozentual im zweistelligen Bereich gewachsen ist. Für das laufende Geschäftsjahr 2016 planen wir wieder ein Rekordjahr, trotz der Herausforderungen, die wir als Spezialmakler im Großraum Stuttgart im Bereich

Die Kneissler & Stahli GmbH ist unsere Beratungsgesellschaft. Hier haben wir die beiden Produktbereiche Factoring/Förderungsfinanzierung in allen Formen und Finanzkommunikation gebündelt. Auch mit dieser Gesellschaft haben wir es geschafft jedes Jahr prozentual im zweistelligen Bereich zu wachsen. Leider haben wir aber auch die gleiche Herausforderung auf der Personalseite wie bei unserer GbR. Beide Gesellschaften zusammen haben jedoch einen

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„USP“ – in dieser Konstellation sind wir absolut einmalig am deutschen Markt! Wir bieten für unsere Kunden nicht nur auf der Debitorenseite die notwendige Unterstützung, um das Wachstum abzusichern oder zu finanzieren, sondern auch auf der Kreditorenseite. Durch unser Geschäftsfeld Finanzkommunikation unterstützen wir mittelständische Unternehmen zwischen ca. 1 Mio. Euro Umsatz und ca. 100 Mio. Euro Umsatz bei der zielgerichteten Kommunikation in Bezug auf Wirtschaftsauskunfteien und Kreditversicherer. Mit der richtigen und kontinuierlichen Kommunikation erreichen wir, dass

die Lieferantenlinien idealerweise in benötigter Höhe zur Verfügung stehen und nicht auf Banklinien oder Eigenkapital zurückgegriffen werden muss. Unser exklusiver Kooperationspartner, die Walter Frey Assekuranzmakler GmbH aus Friedrichshafen, ist unsere Antwort auf alle klassischen Versicherungsthemen, die wir als Spezialmakler nicht bedienen können. Seit mittlerweile über zwei Jahren arbeiten wir erfolgreich zusammen. Und auch hier hat sich bestätigt – das WJ Netzwerk funktioniert. Philip Frey, der in vierter Generation die

Nachfolge der Gesellschaft antritt, ist Mitglied bei den WJ BodenseeOberschaben und zwischenzeitlich nicht nur ein sehr guter Geschäftspartner sondern auch ein guter Familienfreund geworden. Walter Stahl

Fazit: Die „Kneissler & Stahli“ ist auf Erfolgskurs und wir freuen uns, dass uns dies jedes Jahr aufs Neue von unseren Geschäftspartnern bestätigt wird, wie man auch an unserer Referenzliste auf unserer Homepage nachlesen kann.

Kontakt: Kneissler & Stahli GmbH und Kneissler & Stahli GbR Weberstraße 20 72622 Nürtingen Fax +49 7022 602033 www.kneissler-stahli.de Joachim Kneissler Tel. +49 7022 503217 kneissler@kneissler-stahli.de Walter Stahli Tel. +49 7022 217668 stahli@kneissler-stahli.de 6

2008: Gegründet als Einzelunternehmen Walter Stahli 2010: Wandel in die Kneissler & Stahli GmbH mit Aufnahme zweiter Gesellschafter Joachim Kneissler 2011: Gründung der zweiten Firma Kneissler & Stahli GbR – Aufteilung nach Produktgruppen 2014: Strategische Partnerschaft mit der Walter Frey Versicherungsmakler GmbH in Friedrichshafen Mitarbeiter: Joachim Kneissler & Walter Stahli


Wachsen ist einfach. Wenn man für Investitionen einen Partner hat, der Ideen von Anfang an unterstützt.

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Reeg & Nasharty GmbH Im Juni 2015 gründeten Markus Reeg und Philip El Nasharty in Ostfildern die Reeg & Nasharty GbR. Sie bietet ihren Klienten ganzheitliche Lösungen im Rahmen der Personalberatung.

Das Leben „davor“ Markus Reeg arbeitete unter anderem in Großbritannien in den Bereichen Kundenzufriedenheit und Qualität, sowie im Bereich weltweiter Vermittlung freiberuflicher SAP-Consultants. Nach seiner Rückkehr in die schwäbische Heimat betreute er den Aufbau des Bereichs Interim Management und übernahm dessen Leitung. So begleitete er jahrelang europaweit Unternehmen in Umbruchsituationen und verfügt daraus resultierend über eine reichhaltige Erfahrung in den Bereichen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Elektro-, Medizin- und Bahntechnik, Transport & Logistik sowie in der Bauindustrie. Philip El Nasharty schloss seine Ausbildung zum

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Personaldienstleistungskaufmann als Landesbester ab.

schließlich den Weg in die Selbstständigkeit.

Im Jahr 2010 wechselte er zu der Personalberatung, bei der er Markus Reeg kennen lernte. Schnell stieg er zum „Head of Research“ auf und führte das lokale Research-Team, steuerte die Abwicklung aller Suchmandate.

Reeg und Nashartys Wege kreuzten sich auf einer Messe erneut und es entstand die Idee, sich zusammen zu schließen und gemeinsam eine Unternehmensberatung zu gründen, die für Qualität, ehrbares Unternehmertum und Nachhaltigkeit stehen sollte.

Ende 2013 wechselte Philip El Nasharty in die Industrie zu einem weltweit agierenden Technologiekonzern. Kurz darauf verließ Markus Reeg ebenfalls jenes Unternehmen, um Anfang 2014 in eine Unternehmensberatung mit dem Schwerpunkt Bahnindustrie zu wechseln. Nach einem Jahr in Festanstellung, wählte er 2015

Start-Up-Feeling Aus ihrer Überzeugung heraus wählten die beiden Gründer im Sommer 2015 den Weg sich zuerst im Arbeitszimmer von Markus Reeg in Ostfildern-Kemnat niederzulassen – dank schwäbischer Wurzeln.


Es dauerte nicht lange, bis Anja Deichsel (Finanz- und Büroorganisation) in Teilzeit an Bord geholt werden konnte.

Keine Fördermittel Die anspruchsvollen Kandidaten und Kunden, durchweg Führungskräfte der oberen Managementebene, wurden zunächst in Hotels und Cafés empfangen. Angespornt durch den eigenen Ehrgeiz und das „Start-Up-Feeling“, arbeiteten die beiden unermüdlich an ihrem Traum, DIE Adresse für Managementberatung in der Region zu werden. Besonders stolz sind die beiden Unternehmer auf die Tatsache, dass sie ihr Unternehmen aus eigenen Mitteln und ohne Fremdkapital gründen konnten.

und Executive Search tatsächlich sehr gefragt war.

als nur erreicht hatte, konnte man auch diesen Schritt früher als zunächst geplant wagen.

Die Alte Zimmerei in Esslingen Im November 2015 wurde die „Alte Zimmerei“ in Esslingen das neue Zuhause von Reeg & Nasharty. Aus der bisherigen Gesellschaft bürgerlichen Rechts wurde eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung und aus Anja Deichsel eine Vollzeitmitarbeiterin. Da das Unternehmen die Jahresziele zu diesem Zeitpunkt mehr

Was Reeg & Nasharty von vielen anderen Personalberatungen unterscheidet, ist die Herangehensweise an ihre Projekte, Ehrlichkeit, die Sorgfalt und ihr Qualitätsanspruch. Das ständig wachsende Netzwerk an Kontakten lässt Reeg & Nasharty aus einem großen Pool von Kandidaten schöpfen und somit Anfragen aus den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen bedienen.

Viele der früheren Kunden, die Markus Reeg und Philip El Nasharty noch als Angestellte kennen und schätzen gelernt hatten, kamen mit Aufträgen auf die neu gegründete Beratung zu und es stellte sich schnell heraus, dass die Kombination aus Interim Management

Fotos: Johannes Wosilat

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Kontakt: Über die marktüblichen Dienstleistungen im Bereich Executive Search, Interim Management und HR-Consulting hinaus, unterstützt sie Unternehmen dabei, die bestmögliche Personalentscheidung zu treffen. Das Kerngeschäft von Reeg & Nasharty ist die Vermittlung von Führungskräften und Schlüsselpersonen in die produzierende Industrie. Dabei konzentriert sich Reeg & Nasharty auf den Mittelstand in den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie Bahntechnik. Hier spielt auch das Thema Nachfolgeregelung und die Vermittlung von Beiräten eine immer stärkere Rolle.

Reeg & Nasharty GmbH Managementberatung Abt-Fulrad-Straße 2 73728 Esslingen am Neckar Tel.: +49 (0) 711 56616 911 Mobil: +49 (0) 151 64400137 E-Mail: nasharty@managementberatung-stuttgart.de

Für den dritten Geschäftsbereich „Consulting“ hat sich Reeg & Nasharty durch zwei Partner verstärkt, diese werden von ihren Klienten mit unterschiedlichsten HR-Themen beauftragt.

www.reeg-nasharty.com

Durch ihre Spezialisierung auf die großen Branchen kennen sie die Besonderheiten und relevanten Personen in den jeweiligen Märkten.

Erfolge

Die etwas andere Beratung Nach erfolgreicher Identifizierung geeigneter Kandidaten und deren anschließender Vorbereitung begleitet bzw. führt Reeg & Nasharty zusammen mit den Kunden die Vorstellungsgespräche. Auch nach Vertragsunterschrift, unabhängig von Festanstellungsoder Interim-Mandat, sehen sie ihre Verantwortung noch nicht als beendet an. Der Wunsch nach einer langfristigen Partnerschaft

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mit gegenseitigem Respekt und Vertrauen und ein für alle Seiten zufriedenstellendes Projekt, steht immer im Vordergrund. Daher bleiben sie während des gesamten Mandatszeitraums immer in engem Kontakt mit allen Beteiligten. Dies bestätigen auch die Interim Manager, die im Auftrag von Reeg & Nasharty erfolgskritische Projekte bei Unternehmen begleitet haben. So äußert sich Andreas Stockinger / Interim Manager: „Ich arbeite immer wieder gerne mit Reeg & Nasharty. Offene Kommunikation, Zuverlässigkeit und ein freundlich-professioneller Umgang miteinander machen dieses Unternehmen zu einem tollen Partner.“

Selbstständigkeit bedeutet viel Arbeit und Engagement, egal zu welcher Zeit. Darüber hinaus schätzen Unternehmen Verlässlichkeit und Ehrlichkeit, gepaart mit großem Einsatz. Die sorgfältige Arbeitsweise wurde im Mai 2016 belohnt. Das Focus Spezial erstellte anhand einer großen Online-Umfrage eine Liste der Top-Personaldienstleister 2016, in die auch das junge Unternehmen gewählt wurden. Damit stellen sich Reeg & Nasharty bereits in ihrem ersten Geschäftsjahr in eine Reihe mit den etablierten Marktführern der Branche.


Wachstum Wie bereits erwähnt, verstärkte sich Reeg & Nasharty im Laufe des Jahres durch das Einbinden von Partnern mit weiterem Knowhow und zusätzlicher Kapazität. Nadine Tenbohlen ist Partnerin für die Themen systemische Organisationsentwicklung, LeadershipDevelopment und HR Interim Management, gibt Trainings im Führungskräftebereich und moderiert Workshops. Jörg Peter unterstützt als Interim-Manager Unternehmen bei sicherheits-relevanten

Themen, zum Beispiel der Integration von politischen Flüchtlingen, bei Auslandsentsendungen und der Entwicklung und Umsetzung strategischer HR-Prozesse. Somit implementiert er Wirtschaftsschutzprozesse als Kernprozesse der jeweiligen Unternehmen.

Blick in die Zukunft Die Vergrößerung ihres Netzwerks, der Ausbau von Partnerschaften und die Etablierung des Unternehmens als eine der führenden Personalberatungen in der Region, sowie der Ausbau des Geschäftsbereichs

„Beiratsvermittlung“ und ein gesundes organisches Wachstum stehen in den nächsten Jahren für Reeg & Nasharty im Vordergrund.

Engagement Neben dem „Alltags-Geschäft“ engagiert sich Reeg & Nasharty außerdem im „ExpertenRing“ der Regionen Stuttgart und Tübingen des Bundesverbandes der Mittelständischen Wirtschaft (BVMW), den Wirtschaftsjunioren in Esslingen und dem Lions Club. Philip El Nasharty


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Der Businessplan

Der Schlüssel zum Erfolg des Start-Ups Sein eigener Chef sein, etwas Neues erschaffen und die Welt verbessern: Es gibt viele gute Gründe, ein Unternehmen zu gründen. Allerdings gibt es gerade zu Beginn viele Hürden – neben der Idee, Unternehmergeist und Motivation, hängt der Erfolg eines Startups von einem tragfähigen Businessplan ab. Tobias Schäfer, Firmenkundenbetreuer der Volksbank KirchheimNürtingen eG, gibt angehenden Gründern ein paar wertvolle Tipps.

1. Die Geschäftsidee

2. Der Businessplan

3. Die Finanzplanung

Die Grundlage eines jeden Unternehmens ist die Geschäftsidee: Je innovativer und ausgefeilter das Konzept, desto erfolgversprechender. Die Kunden müssen überzeugt sein – sie müssen den Nutzen des Produkts oder der Dienstleistung erkennen. Hier hilft es, den Markt und die Mitbewerber genau zu analysieren.

Steht die geniale Idee, ist der Businessplan der nächste Schritt. Bevor Sie Ihr Unternehmen gründen, sollten Sie sich die Zeit nehmen und ein solches Gründungskonzept erstellen. Beschreiben Sie Ihre Geschäftsidee, den Kundennutzen und die Marktsituation. Stellen Sie die Vorzüge Ihres Produkts deutlich heraus und begründen Sie, warum gerade Sie Ihren Kunden etwas ganz Besonderes bieten.

Wer langfristig erfolgreich sein will, der sollte sich bereits zu Beginn Gedanken über die nächsten Jahre und die (angestrebte) Entwicklung des Unternehmens machen. In den Businessplan gehören daher auch Chancen und Risiken. Stellen Sie einen Kapitalbedarfs- und Liquiditätsplan auf und kalkulieren Sie im Rahmen einer Rentabilitätsrechnung mögliche Gewinne und Verluste.

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4. Das Finanzierungskonzept Ermitteln Sie mit Ihrem Businessplan Ihren Kapitalbedarf und überzeugen Sie mit Ihrem ausgearbeiteten Konzept potenzielle Kapitalgeber sowie Partner von Ihrer Geschäftsidee. Unter Abwägung der zahlreichen Finanzierungsmöglichkeiten über die Hausbank und dem Einsatz von Fördermitteln zur Existenzgründung entsteht ein solides Finanzierungskonzept für Ihr Unternehmen.

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Denken Sie daran: Bei all diesen entscheidenden Punkten steht Ihnen Ihre Hausbank zur Seite. Wir als Volksbank unterstützen Sie mit individueller Beratung und der passenden Finanzierung. Als zuverlässiger Partner kennen wir sowohl den Markt als auch die Region, sind jedoch dank dem genossenschaftlichen Finanzverbund auch international vernetzt. Mehr Infos unter www.vbkint.de/gruender.

Bei Fragen wenden Sie sich an: Tobias Schäfer Firmenkundenbetreuer Volksbank Kirchheim-Nürtingen eG Schillerplatz 7, 70722 Nürtingen Telefon 07022 707-2131 tobias.schaefer@vbkint.de

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Auf den nächsten drei Seiten erzählen im Gespräch die beiden WJ Mitglieder Raphael Stäbler und Bernd Steiner über ihre Erfahrungen in ihrer Selbständigkeit:

Thinking ‚out of the box‘ Innovative Bio-Produkte von Raphael Stäbler Aller Anfang ist schwer... Gilt das auch für Dich, die Existenzgründung und das Vorhaben? Ja, wir haben mit unseren Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen eine ganz neue Nische besetzt und mussten und müssen unsere Kunden erst noch über die Vorteile unsere Alternativen zu herkömmlichem Plastik informieren. Auch die Produktionsverfahren im Bereich der Biokunststoffe müssen neu durchdacht und ausgetüftelt werden. Das ist nach wie vor Pionierarbeit.

über das RKW. Zur Zeit arbeiten wir mit den Innovationsgutscheinen des Landes um neue Produkte anzuschieben. Wer und was haben Dir am meisten geholfen? Gespräche, zum einen mit der Familie im Familienbetrieb, zum anderen mit Freunden und anderen Unternehmern. Einfach die Ideen, Probleme und Ereignisse mit kompetenten Menschen spiegeln und darüber reden, das hilft unheimlich voran zu kommen. Woraus hast Du gelernt?

Beim Start in die eigene Existenz ist wichtig, das Spektrum der Fördermöglichkeiten zu kennen und es bedarfsgerecht zu nutzen. Konntest Du es nutzen? Teilweise, wir haben die Förderungen vom Land BW genutzt. Wie z.B. eine Beratung zur Existenzgründung und zum Businessplan

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Teilweise kommt man an einen Punkt, an dem man sich fragt, „was mach ich hier eigentlich“? Z.B. wenn es nicht vorwärts geht, Interessenten absagen und in der Entwicklung und Produktion alles schief geht. Hat man aber dieses Tal durchlebt, bemerkt man in der Reflektion die Lernfelder der Ereignisse.

Welche externen Krisen gab es (z.B. Finanzkrisen) und wie konntest Du sie meistern? Bei uns war es das Erschließen des Marktes. Anfangs wollten wir in die Bio-Branche liefern. Das ist uns erst dieses Jahr geglückt. In der Zeit von 2012 bis jetzt, durften wir verschiedene Vertriebswege testen und bewerten. Mit unserer neuen Nana Brotbox ist uns die Listung bei mehreren Naturkostgroßhändlern geglückt. Mit welchen betriebsinternen Krisen musstest Du klar kommen und wie hast Du es geschafft? Eine ganz neue Herausforderung, ist das vereinen von Familie und Beruf. Mit inzwischen zwei kleinen Kindern und einer Frau die parallel noch ihr Medizinstudium abschließt, wird jeder Tag zu einer planerischen Meisterleistung. Macht mir aber auch sehr viel Spaß.


4e solutions GmbH Die Nana Brotboxen ergänzen das Sortiment von praktischen und umweltfreundlichen Behältern aus Biokunststoff von ajaa!

Was würdest Du heute bei einer Gründung anders machen? Mehr Zeit für die Entwicklung des ersten Produktes verwenden und die Vertriebswege gründlicher durchleuchten. Gibt es besondere Tipps? Ja, sehr wichtig finde ich das Vernetzten von Gleichgesinnten. Es gibt in unserer Region viele Netzwerke zum Austausch von Ideen und Problemen. Z.B. Startup Stuttgart mit vielen Veranstaltungen rund ums gründen.

Das Unternehmen 4e solutions bietet unter dieser Marke seit 2012 Vorrats- und Frischboxen aus dem innovativen Material an. Geschäftsführer Raphael Stäbler verfolgt damit die Idee der Verarbeitung von nachhaltigen Werkstoffen. Die Boxen schonen die Umwelt, da sie ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Dafür wurden die Produkte bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Best New Product Award 2013. Auf der 6. internationalen Konferenz für Biotechnologie und biobasierte Kunststoffe wählten 180 Teilnehmer aus 23 Ländern die ajaa!

Boxen auf den 3. Platz als „Biomaterial of the Year 2013“. Im Jahr 2014 gewann ajaa! den 3. Platz des „Green Product Awards“. 2015 folgte der Eat healthy Award in der Kategorie „Verpackung“. Die Nana Brotbox von ajaa! wurde auf der Biofach 2016 als Best New Product in der Kategorie „NonFood“ ausgezeichnet.

Kontakt: 4e solutions GmbH Alfatec-Straße 1 70794 Filderstadt tel. +49 711 90740071 fax. +49 711 90740072 mail. raphael.staebler@ajaa.de web. www.ajaa.de

Raphael Stäbler

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Mit Sicherheit selbständig Mit Durchhaltewillen und Konsequenz zum Erfolg: Bernd Steiner erzählt Aller Anfang ist schwer... Gilt das auch für Dich, die Existenzgründung und das Vorhaben? Meine Selbständigkeit war ein Zufallsprodukt und ich hatte nur sechs Wochen um alles vor zu bereiten bevor ich mit meiner Firma an den Start ging. Es war eine schwere und extrem anstrengende Zeit. Als das überstanden war ging es erstmal darum meine Firma bekannt zu machen um an Aufträge zu kommen und auch das war sehr viel Arbeit. Beim Start in die eigene Existenz ist wichtig, das Spektrum der Fördermöglichkeiten zu kennen und es bedarfsgerecht zu nutzen. Konntest Du es nutzen? Nein, ich habe keinerlei Förderung in Anspruch genommen.

Woraus hast Du gelernt? Aus Siegen oft aber auch aus Niederlagen – und das ist immer noch so. Welche externen Krisen gab es (Z.B. Finanzkrisen) und wie konntest Du sie meistern?

STEINER Security GmbH Sicherheitsdienst, gegründet am 1.5.2008, GmbH seit 1.2.2014

Keine Mit welchen betriebsinternen Krisen musstest Du klar kommen und wie hast Du es geschafft? Meistens ging es um Fehlverhalten und ähnliches durch Mitarbeiter, aber auch um den Mangel an guten und motivierten Mitarbeitern. Was würdest Du heute bei einer Gründung anders machen?

Wachstum ständig in kleinen Schritten, momentan ca. 30 Vollund Teilzeitbeschäftigte und gut doppelt so viele 450 Euro Kräfte. Erfahrung, Professionalität, Menschenkenntnis und ein Auge für das Wesentliche. All dies sind Attribute, die man erwartet, wenn man ein Unternehmen beauftragt die Sicherheit einer Person oder eines Objektes zu gewährleisten: Tag und Nacht, 365 Tage im Jahr.

Nichts Wer und was haben Dir am meisten geholfen?

Gibt es besondere Tipps?

Am meisten haben mir meine damalige Lebensgefährtin und ein sehr guter Freund geholfen.

Der Durchaltewillen, aber auch der Wille Ziele konsequent zu verfolgen: das ist das wichtigste. Bernd Steiner

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STEINER Security GmbH Tobias-Mayer-Str. 2 73732 Esslingen Telefon 0711 / 67 29 871 info@steiner-security.de www.steiner-security.de


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Business Lunch mit Gastredner Dr. Michael Stoermer

„Erfolg ist immer möglich“ Der Erfolgscoach teilt seine Erfahrungen Die Wirtschaftsjunioren Esslingen hatten Anfang September 2016 die Möglichkeit, im Rahmen des Business Lunches, dem Gastredner Michael Stromer zu lauschen. Der erfahrene und innovative Erfolgscoach gab einen interessanten Einblick in seine Arbeit. Aus seiner langjährigen Mentoren und Mediator-Tätigkeit lernte er schon früh Probleme zu identifizieren und zu beheben. Sein Ansatz beruht darauf, direkt am Menschen zu arbeiten. Scherzhaft sagt er gerne dazu „das Problem hinter dem Problem beheben.“ So steht stehen der Mensch mit

seiner Ambition im Zentrum von Allem und die Fragen was möchte man selbst, was versetzt einen in den Zustand von Zufriedenheit und Balance? Keine leichte Aufgabe diese einfachen Fragen spontan zu beantworten. In seinen Seminaren hilft Stoermer die eigene Ambition zu finden, als Grundpfeiler für alle Ebenen des beruflichen, sozialen und privaten Lebens und um sich selbst zu erkennen.

Hier noch eine kleine Übung die er mit auf den Weg gegeben hat: Überlege Dir:

Da das Leben ein ständiges Auf und Ab ist, hilft eine stabile Basis die Dynamik besser abzufedern. Denn gerade Krisen geben erst Anlass über die eigene Situation nachzudenken und neue, kreative und hilfreiche Wege daraus zu finden.

• Sieben Minuten pro Tag darüber nachdenken, was man Gutes getan hat.

Dr. Michael Stoermer berät Manager bzgl. des Zusammenhangs von Führungserfolg und eigener Geisteshaltung. In den letzten 20 Jahren seiner Arbeit begleitete Dr. Michael Stoermer viele Manager, CEOs und Aufsichtsräte.

Kontakt:

Er liefert eine andere Sicht auf das viel diskutierte Thema „Führung“ und auf die Dynamik der individuellen wie organisatorischen Veränderungen.

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• Was will ich haben? • Wem kann ich das geben, was ich haben will? • Geben Sie es dieser Person und freuen Sie sich darauf, dass mehr zurückkommt

Wir vom Veranstaltungsteam bedanken uns für die bleibenden Eindrücke und für das Teilen des Wissens. Daniel Lorenz

Dr. Michael Stoermer Executive Coaching 75175 Pforzheim Tel.: 07231 4137035 E-Mail: ms@michaelstoermer.com www.michaelstoermer.com


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V E R A N S TA LT U N G E N 2 0 1 6

10 11 12 1 2 3 4 5 6 Business Lunch 7 8 9 10 11 Kreativwerkstatt Improvisationstheater 12 13 14 15 16 17 18 After Work Lounge 19 20 VIP Late Night Shopping Digel AG 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

1 2 3 Business Lunch 4 5 6 Tanz-Crashkurs zur Ballvorbereitung 7 8 Kreativwerkstatt Improvisationstheater 9 10 Firmenbesichtigung Backhaus Zoller 11 12 13 Tanz-Crashkurs zur Ballvorbereitung 14 15 After Work Lounge 16 17 18 19 WJ-Ball 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

1 Business Lunch 2 Gänse- und 3 Entenessen 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Kreativwerkstatt Improvisationstheater 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Donnerstag, 20. Oktober 2016 18 Uhr

Donnerstag, 10. November 2016 15 Uhr

Freitag, 2. Dezember 2016 um 19 Uhr

VIP Late Night Shopping bei DIGEL AG

Firmenbesichtigung bei Backhaus Zoller

Gänse- und Entenessen

Aufgrund des großen Erfolgs und vieler Bitten von Teilnehmern der DIGEL-Veranstaltung im Juni 2016 findet eine Wiederholung mit geändertem Rahmenprogramm statt!

Lust auf Brezel backen? Dann merke Dir diesen Termin vor und nimm teil an einer exklusiven Firmenbesichtigung und backe Deine eigenen Brezeln.

Oktober

November

„Das Erhaltenswerte bewahren & gleichzeitig offen sein für Neues“ Sehr viel hat sich seit der Unternehmensgründung 1898 getan, eins ist jedoch immer geblieben: unser hoher Qualitätsanspruch. Denn nur Produkte aus besten Rohstoffen und Zutaten verlassen das Haus. Details erfolgen per E-Mail.

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Dezember

Seit nunmehr 2007 und damit zum 10. Mal findet unser Gänse- und Entenessen in der Weinstube Eißele statt. In entspannter Atmosphäre soll die Kommunikation und der Gedankenaustausch zwischen den aktiven Junioren und den Mitgliedern des Förderkreises möglich sein. Bewirtet werden wir von Oliver Brehmer und seinem Team in der Weinstube Eißele in EsslingenSerach, Seracher Str. 117. Die Kosten für das Menü betragen 32,00 Euro. Die Getränke zahlt jeder Teilnehmer bitte selbst vor Ort. Wir freuen uns über ein rege Teilnahme und Ihre Anmeldung.


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WJD TRAININGS

Vieles ist möglich aus dem WJD-Trainingspool Seit Februar 2014 läuft mit großem Erfolg die ImproWerkstatt in der IHK-Esslingen. Einmal pro Monat haben Wirtschaftsjunioren und Gäste die Möglichkeit, Werkzeuge zu verschiedenen Persönlichkeitsfördernden Methoden kennenzulernen und vor allem auszuprobieren. Einer von vielen Vorteilen ist sicherlich die Regelmäßigkeit dieser Reihe, gemäß dem Motto: „Übung macht den Meister“. Doch was ist, wenn du andere Trainings und Weiterbildungen genießen möchtest? Die Wirtschaftsjunioren haben derzeit deutschlandweit ca. 90 Trainer, die unterschiedliche Themen abdecken. Die Liste der Trainer und der Themen kannst du unter training@wjd.de anfordern.

Wie gehst du vor, wenn du bereits konkrete Vorstellungen von einem Training in deiner Stadt hast? Sende eine E-Mail ebenfalls an training@wjd.de mit folgenden Angaben: • Trainingsname (z.B. JCI Presenter) und Thema (z.B. Rhetorik) • Angabe des Trainings-Zeitraumes, mind. 6 Wochen im voraus! • Kontaktdaten (E-Mail & Tel.) des Ansprechpartners (falls abweichend vom Anfrager)

Wie wird ein Trainer gefunden? WJD Training sendet eine E-Mail an alle WJD-Trainer, die für diese Anfrage in Frage kommen. Meldet sich mehr als ein Trainer, darfst du den Trainer aussuchen.

Welche Voraussetzungen gibt es für ein Training? WJD Trainer arbeiten ehrenamtlich und verlangen kein Honorar. Sie geben ihr Wissen weiter/zurück. Lediglich der Zeitaufwand und die Reisekosten sollen für den Trainer abgedeckt werden. Ein Tagestraining sollte mind. 99,- Euro und ein Halbtagestraining sollte 49,- Euro kosten. Auf Konferenzen kann dieses Training im Ticketpreis inkludiert sein. Alles ist regelbar in persönlicher Absprache zwischen Veranstalter und Trainer. WJD gibt Impulse, nennt Wünsche für die Parteien, doch es gibt keine verbindlichen Regeln. In diesem Sinne, werdet aktiv und nutzt die interessante Trainingsbandbreite von WJD. Viel Spaß & Erfolg. Thorsten Stege 22


„Führ Dich!“

Führungstraining auf Mallorca „Führ´ Dich!“, ist ein intensives Führungstraining unter Leitung der WJ Darmstadt, das im November erstmalig auf einer Finca auf Mallorca stattfindet.

Was erwartet Euch?

Wann? 3. - 6. November 2016 Wo? Lazy Finca San Valls,

Das Kleingruppen-Training beschäftigt sich mit dem zentralen Element erfolgreicher Führung, der jeweiligen Führungspersönlichkeit, also dem Teilnehmer selbst.

Mallorca Wer? Max. 22 Wirtschafts junioren, Interessenten, Anwärter Mit wem? Ein vielseitiges und erfahrenes Trainerteam bestehend aus Shau Chung Shin (WJ Frankfurt), Helena Wiemer (WJ Bonn), Wolfgang Brunner (WJ Darmstadt), Dirk Rühl (WJ Kassel) und mir als Headtrainer. Preis? 650,00 Euro inkl. Vollverpflegung und Unterkunft im Zweibettzimmer der Finca

Integriert in der Lern- und Übungsgruppe, gilt es vor allem, sich selbst in verschiedenen Führungssituationen besser zu beobachten und kennenzulernen. So lässt sich im geschützen Rahmen des Seminars Führung unmittelbar erfahren und mit qualifiziertem Feedback konsequent trainieren.

Weitere Informationen und Anmeldung auf www.fuehr-dich.de Marco Tarsia

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WJD TRAININGS

Südwestakademie, Know-How-Transfer und die UN... Wir Wirtschaftsjunioren lieben Abkürzungen, führen viele Projekte durch, wollen die Welt verbessern, gehen auf Konferenzen und bieten unseren Mitgliedern viele Vorteile. Wie hängt das alles zusammen? Wo kann man sich als Mitglied einbringen? Was machen andere Kreise? Was machen die Landesverbände und WJD? Und wie sieht es international aus? Jedes Mitglied, das Interesse daran hat, mehr über die Möglichkeiten unseres Verbandes zu erfahren darf sich die Südwestakademie oder kurz SWA nicht entgehen lassen. Die SWA ist die Landesakademie der Landesverbände Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

Interessante Tage in New York und die Erweiterung des persönlichen und geschäftlichen Netzwerks sind angenehme Nebenwirkungen.

Das Global Partner Summit findet jedes Jahr in New York statt. Hier tauschen sich JCI-Mitglieder aus allen Ländern der Welt mit führenden Politikern und der UN-Führung darüber aus, wie wir die Themen der Welt angehen können.

Alle Informationen zu diesem Jahr und für die Anmeldung zum nächsten Summit findet Ihr unter www.jci.cc. Dirk Janthur

Dieses Jahr wird die SWA von den WJ Saarland ausgerichtet und findet vom 08.10.2016 bis 09.10.2016 im AKZENT-Hotel POSTHOF in Saarlouis statt.

ANMELDUNG _____________________ ___ Name

Schon einmal überlegt warum WIR FREUEN UNS AUF EUER KOMMEN! Politik so funktioniert, wie sie funktioniert oder wie sich Politiker so den Tag vertreiben? Die Wirtschaftsjunioren bieten ihren Mitgliedern die Möglichkeit, den Blick hinter die Kulissen des Politikbetriebs zu werfen.

SÜDWESTACADEMY 2016 MIT OPTION JCI PRESENTER 07.-09.10.2016 AKZENT-HOTEL POSTHOF SAARLOUIS

_____________________ ___ Landesverband & WJ-Kreis

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Beim Know-How-Transfer im Landtag begleiten die Wirtschaftsjunioren zwei Tage lang einen Politiker bei allen Terminen in und außerhalb des Landtags.

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Nicht nur auf Landes-, Bundesund Europaebene tauschen sich die Junioren aus, sondern auch als Partner der UN.

Der Ministerpräsident Winfried Kretschmann nimmt sich in diesem Jahr die Zeit sich mit den Teilnehmern des KHT auszutauschen. 24

_____________________ ___ E-Mail

Teilnahme an: ( ) SWA 2016 (150 EUR) ( ) JCI PRESENTER (110 EUR) ( ) SWA 2016 + JCI PRESENTER (240 EUR) Verbindliche Anmeldung per Post, E-Mail oder Fax bis zum 23.09.2016 an : Wirtschaftsjunioren Saarland e.V. Franz-Josef-Röder-Straße 9, 66119 Saarbrücken Fax: 0681 / 95 20 888 E-Mail: info@wjd-saarland.de

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Auf den Spuren des Weltkongresses 2017 in den Niederlanden 06.-10. November 2017

Das Team “Internationales” präsentiert:

Delegationsreise der Wirtschaftsjunioren Esslingen nach Amsterdam, Utrecht und Rotterdam vom 25. bis 28. Mai 2017 Wir freuen uns auf ein tolles Highlight! Christine Clement, Denise M. Hradecky-Farro, Andrés Font, Joachim Kersten und Martin Büttner

Amsterdam: Die Wirtschaftsmetropole und Hauptstadt der Niederlande ist bekannt für Grachten, Coffeeshops, Museen, sowie seine offene und liberale Gesellschaft.

Utrecht:

Im Zentrum der Niederlande gelegen, bietet die Stadt ein vielfältiges kulturelles Angebot für Jung und Alt. Wirtschaftlich liegt der Fokus hier auf dem Dienstleistungssektor.

Rotterdam: Die niederländische Hafenstadt zeichnet sich vor allem durch den größten Seehafen Europas aus, dem einige Werften, ContainerTerminals und Raffinerien angeschlossen sind, und der zugleich als wichtigster Handelspunkt für Erdöl in Europa gilt.

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W J D D E L E G AT I O N S R E I S E M O N G O L E I

Feel free, don’t be shy

Kupfer, Pferde, Wodka Delegationsreise der JCI in die Mongolei

Nach neunstündigem Flug mit Mongolian Airlines am Morgen des 31. Juli 2016 in Ulan Bator angekommen, wurde ein Teil unserer Delegation wärmstens von unseren mongolischen JCI-Freunden empfangen. Bei angenehmen 30 Grad wurden erste Namen, Worte und Visitenkarten ausgetauscht, bevor es mit dem Bus, vorbei an Atomkraftwerken, Raffinerie–n und Ausläufern der mongolischen Steppen in unser Hotel im Herzen Ulan Bators ging. Bei unserem ersten Lunch in der Mongolei trafen wir die bereits einige Tage früher angereisten Delegierten und konnten einen ersten Eindruck mongolischer Gastfreundschaft gewinnen. Das reichliche Angebot an köstlichen Speisen und die rührende Art, wie man sich um uns als Gäste kümmerte, zog sich wie ein roter Faden durch unseren gesamten Aufenthalt! Gleich im Anschluss daran lernten wir bei einem Businessmeeting

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auch die koreanischen und japanischen Delegierten kennen. Danach hatten wir Zeit, den Bogdan-Tempel sowie den Suchbataarplatz zu besichtigen. Es war beeindruckend zu sehen, wie sich der Bogdan-Tempel gewissermaßen bescheiden, doch farbenfroh von der umstehenden modernen hoch aufragenden glänzenden Bebauung absetzte und einen interessanten Kontrast zu der allerorts spürbaren Aufbruchstimmung bildete. Abends trafen wir uns zum Dinner und wurden von unseren mongolischen Freunden auf die

kommenden Tage (die viel zu schnell vergehen würden!) eingestimmt. Besonders erfreulich und fröhlich war der Abend auch, da wir zeitgleich den Geburtstag unseres Bundesvorsitzenden Horst Wenske feiern konnten. Nach einem raschen Frühstück brach unser Konvoi von 15 Jeeps pünktlich um sieben Uhr morgens mit voranfahrendem Geleitschutz auf, um sich mit Sonderrechten in erstaunlich kurzer Zeit durch den Berufsverkehr den Weg in die mongolische Steppe zu suchen.


Außerhalb der Stadtgrenzen nahm die Besiedelung immer weiter ab und wurde immer großzügiger im Zuschnitt der Parzellen, bevor sie ganz verschwand. Wir staunten nicht schlecht, als wir mitten im Nichts hielten, um einen für uns ausgerichteten Empfang des JCI-Chapters Dacha und Lunch einzunehmen. Viele von uns hatten hier das erste Mal die Chance in den Genuss fermentierter Stutenmilch zu kommen,

eine der hervorragenden (aber für europäische Mägen mit Vorsicht zu genießenden) Spezialitäten des Landes neben den ebenfalls aus Stutenmilch gewonnen Käsesticks, die sich auch als Reiseproviant bewährt haben. Nach längerer Fahrt besuchten wir die Edernet Copper Mine, die jedes Jahr 21,7to Kupfer sowie weitere Bodenschätze zu Tage fördert. Es ist eine der weltweit größten

Kupferminen. Die Dimensionen der Grube, der eingesetzten Fahrzeuge und der bewegten Massen sind atemberaubend. Von Edernet ging es weiter zu unserer ersten Station, dem Baatarvan Tour Camp. So mancher nutzte die freie Zeit vor der Opening Party und die hochsommerlichen Temperaturen, um sich im Selangafluss der sich sanft an die Anlage schmiegt, abzukühlen und sich von

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RÜCKBLICK

der starken Strömung umspielen zu lassen. Auch hier hatten es sich unsere mongolischen Freunde nicht nehmen lassen, eine der angesagtesten Bands der Mongolei, die „Lemons“ zur Opening Party einzuladen. Im nächtlichen Tanz der Schmetterlinge feierten wir ein rauschendes Fest. Nach der morgendlichen Stärkung mit einer Fleischsuppe brach der Konvoi auf, um sich weiter ins Landesinnere vorzukämpfen. Die anstehende Offroadstrecke war für die Fahrer eine kräftezehrende Herausforderung. Über sandige Pisten und Schotterfelder, durch Flussläufe und langgezogene Steppenebenen ging es ins Five

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Rivers Tour Camp. Nach dem unerwartet opulenten Dinner, wurden wir mit traditionellen Tänzen und Musikstücken auf historischen Instrumenten, die die lokale Schule darbot, auf den Abend eingestimmt. Auf der folgenden Welcomeparty stellten sich die Wagenbesatzungen vor. Im Five Rivers Camp bot sich außerdem die Gelegenheit für ein nächtliches Bad. Am Morgen des 4. August 2016 wurden wir dadurch überrascht, dass die lokalen Viehhirten einen Reiterwettbewerb mit historischen Kostümen und Equipment abhielten. Nach dem Lunch konnten wir die Steppe hautnah erfahren:

Ob auf dem Pferderücken, am Steuer ausgemusterter russischer Militärjeeps, im Kayak oder auf dem Motorboot – hier konnte jeder seine ganz eigene Beziehung zur näheren Umgebung aufbauen. Beim abendlichen Dinner, bei dem ein traditionelles mongolisches Barbecue mit herrlicher Fleischsuppe und ausgesprochen zartem und aromatischem mongolischen Rindfleisch geboten wurde, schaute man nur in strahlende Gesichter, die diese Tage unter der mongolischen Sonne in vollen Zügen genossen hatten. Am Morgen des 5. August machte sich der Konvoi sodann zum Khusgullake auf. Auch hier bezogen


wir, im Ashikhai Tour Camp angekommen, unsere Jurten, bevor es mit Motorbooten hinaus auf den Khuvsgullake ging. Die Abkühlung am und auf dem See war eine willkommene Abwechslung zur Hitze der Vortage. Nach einem wiederum köstlichen Dinner fanden wir uns zur Abschiedsparty ein, zu der extra ein DJ eingeflogen und eine Bühne aufgebaut worden war. Beim Anblick des unerwarteten Feuerwerks blieb uns dann vollends die Sprache weg!

Mit großer Dankbarkeit und dem höchsten Respekt verabschiedeten wir uns bei einer letzten gemeinsamen Schale Wodka von unseren neugewonnenen und alten Freunden und traten mit vielen unvergesslichen Eindrücken und

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Der anstehende Abschied und der Umstand, dass wegen eines Flugzeugdefekts eine fünfzehnstündige Autofahrt zurück nach Ulan Bator anstand, tat dem Umstand, dass bis um vier Uhr morgens die gemeinsame Zeit gefeiert wurde, keinen Abbruch. Die fünfzehnstündige Autofahrt nonstop nach Ulan Bator am kommenden Tag war eine Meisterleistung, die allerhöchsten Respekt vor unseren mongolischen Freunden abverlangt.

unbezahlbaren Erlebnissen den Rückflug an, nicht jedoch ohne zu wissen, dass dies nicht der letzte Besuch der Mongolei gewesen sein wird. In diesem Sinne feel free, don’t be shy!

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PORTRAIT

Senator Die Senatoren sind die Ehrenmitglieder von JCI und den Wirtschaftsjunioren Deutschland. Ein Senator ist ein verdientes Mitglied mit starkem überregionalem und internationalem Engagement. Die Senatorenehre, die auch die lebenslange Mitgliedschaft in dieser weltweiten Vereinigung einschließt, wurde seit 1952 an ca. 75.000 Senatorinnen und Senatoren verliehen. In Deutschland wurden die ersten vier Senatoren im Jahre 1961 ernannt. Seither ist die Gemeinschaft der deutschen Senatoren kontinuierlich auf aktuell rund 700 Mitglieder angewachsen. Berufungen zum JCI-Senator erfolgen restriktiv, um die Bedeutung dieser Auszeichnung nicht durch Inflationierung abzuwerten. Die Vorraussetzungensind folgende: Neben den nach JCI verbindlichen Bedingungen muss der Kandidat/die Kandidatin unter anderem folgende Voraussetzungen erfüllen: Er/sie muss während mindestens drei Jahren ein Aktivmitglied einer LOM („Local Organisation Member“) gewessen sein und muss während mindestens drei Jahren eine Funktion in der Organisation ausgeübt haben. Er/sie hat auf lokaler, nationaler oder internationaler Ebene aussergewöhnliche Verdienste erwiesen und verdient somit Anerkennung und Wertschätzung für den hervorragenden Einsatz für die Organisation. Teilnahme an mindestens drei Frühlingsgeneralversammlungen oder Nationalkongressen der JCI und mindestens einem Welt- oder Zonenkongress. Deshalb soll als Anerkennung der herausragenden Leistungen eine besondere Ehre erfolgen, welche es ihm/ihr erlaubt, mit der Organisation in lebenslangem Kontakt zu stehen. Diese Ehre soll für eine angesehene Person eine echte Auszeichnung darstellen.

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Marc Glasl

Senator Nummer 73484

In welchem Jahr warst Du WJ Präsident und was war dein Motto? 2010: Tradition und Innovation Wohin ging deine Reise und warum hast Du dieses Reiseziel gewählt? Wir waren im Baltikum, genauer in Tallinn und Helsinki. Tallinn hat mein Jahresmotto sehr gut wiedergespiegelt. Neues EU-Mitglied, der Euro wurde grade eingeführt. Die Esten waren/sind sehr gut ausgebildet und hochmotiviert ihr Land voranzubringen. Eine Nation im Aufbruch. Parallel dazu ist die Altstadt von Tallinn ein Juwel und spiegelt mehrere Jahrhunderte an Baukunst und Handels-Geschichte wieder. Tallinn war ja eine Hansestadt und Jahrhunderte lang durch die deutschen Händler geprägt. Was waren Deine wichtigsten Erfahrungen als Präsident? Die vielseitigen Anforderungen, die an eine Person in einer führenden und öffentlichen Aufgabe gestellt werden, hatte ich trotz guter Vorbereitung unterschätzt. Weiterhin habe ich meine Leistungsgrenzen in diesem Jahr neu definiert. Als Senator warst Du in besonderem Maße engagiert, worin lag Deine Stärke? Warum man Senator wird, verrät einem ja niemand wirklich. Wahrscheinlich lag es am Herzblut für den Verband und internationalen Konferenzbesuchen, zudem war ich immer bemüht aktiv neue Mitglieder zu werben und bei internen Streitigkeiten Interessen auszugleichen. Vielleicht war es diese Kombination? Was hat sich – deiner Meinung nach – am meisten verändert in den letzten 10 bis 20 Jahren bei den WJ? Der Wandel der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft ist mittlerweile auch in den Mitgliedern vollständig angekommen. Hast du eine Empfehlung für Newcomer und neue Mitglieder? Wer mit viel Offenheit und Vorschussvertrauen in die Kommunikation mit den Verbandsmitgliedern geht, profitiert aus meiner Sicht mehr.


Wolfgang Merkle

Cornel Pottgiesser

In welchem Jahr warst Du WJ Präsident und was war dein Motto? Präsidentenjahr: 1985, Jahresthema: Bund – Land – Kommunen: Was kann der Staat für die Wirtschaft tun?

In welchem Jahr warst Du WJ Präsident und was war dein Motto? 2004, Start in die Zukunft

Senator Nummer 43745

Wohin ging deine Reise und warum hast Du dieses Reiseziel gewählt? Zentralspanien mit Madrid, Toledo, Segovia, Avila meine damalige Firma Hirschmann hatte in Madrid eine größere Produktion, was unserer 74-köpfigen Reisegruppe sehr individuelle Highlights brachte. Was waren Deine wichtigsten Erfahrungen als Präsident? Ich lernte eine sehr selbstbewusste Struktur von Führungskräften und jungen Unternehmern zu leiten. Als Senator warst Du in besonderem Maße engagiert, worin lag Deine Stärke? Über die Esslinger WJ hinaus, wurde in meiner Zeit die „Elefantenrunde“ innerhalb der Region Stuttgart ins Leben gerufen und hat durch gemeinsames Agieren attraktive Gastredner und Vorträge durchführen können und eine gute Beziehung zu den Nachbarkreisen hergestellt, die bis heute besteht. Was hat sich – deiner Meinung nach – am meisten verändert in den letzten 10 bis 20 Jahren bei den WJ? Die Struktur der Mitglieder war in den 80er Jahren überwiegend Industrie, heute sind es überwiegend Selbständige.

Senator Nummer 69139

Wohin ging deine Reise und warum hast Du dieses Reiseziel gewählt? Österreich, Ungarn, Slowakei („Donaukreuzfahrt“), Beitritt der neuen EU-Mitglieder im selben Jahr, Treffen mit den Jaycees vor Ort, erholsame Tage an Bord ohne Koffer schleppen und Busgeschaukel Was waren Deine wichtigsten Erfahrungen als Präsident? Führung durch Begeisterung Als Senator warst Du in besonderem Maße engagiert, worin lag Deine Stärke? Ruhe bewahren und klare Worte in kritischen Situationen, insbesondere als General Legal Counsel (GLC) des Bundesvorstands bei der Entwicklung der neuen Satzung von WJD und Abstimmung auf der Buko Darmstadt Was hat sich – deiner Meinung nach – am meisten verändert in den letzten 10 bis 20 Jahren bei den WJ? „Wollt Ihr die Wahrheit hören?!“ Wie hat sich die Aussenwirkung und auch das des Senators im Laufe der Generationen verändert? Heute werden mehr Senator als früher. Würdest Du heute etwas anders machen und wenn ja was? Ein wenig mehr Augenmaß Wie ist Deine Meinung zum Trend der Digitalisierung/ Wirtschaft 4.0? Tolle Sache, wenn die Technikfernen mitgenommen werden Hast du eine Empfehlung für Newcomer und neue Mitglieder? Tun. Bitte wenig Rücksicht auf die Alten nehmen. Warum würdest Du eine Mitgliedschaft empfehlen? Berufliche Qualifikation außerhalb des Berufs trainieren und angenehme Menschen kennenlernen 31


RÜCKBLICK

Ein HEI-Light des Juniorenjahres Die Landeskonferenz 2016 in Heidelberg Unter dem Motto HEImat – HEItech – HEIvalue fand in diesem Jahr die Landeskonferenz Baden-Württemberg im wunderschönen Heidelberg statt. WJ Esslingen war an diesem spannenden Wochenende zahlreich vertreten. In der Stadt der Wissenschaft und der Wirtschaft trafen sich vom 10. bis 12. Juni über 400 Wirtschaftsjunioren aus Baden-Württemberg und darüber hinaus, um das breitgefächerte Tagungsprogramm in Anspruch zu nehmen und ihr Netzwerk zu erweitern.

Auftakt der Veranstaltung war der Welcome Abend im Frauenbad des Alten Hallenbades. Das LAKO-Team empfing die Teilnehmer in lockeren Hawaii-Hemden und mit Blumenketten auf der großen Außenterrasse. Weiter ging es am Samstag mit einem vielfältigen Seminarprogramm in der Stadthalle, dem historischen Kongresshaus Heidelbergs. Auf dem Programm standen Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops zu zahlreichen Themen wie zum Beispiel Energiewende, Unternehmensnachfolge oder

Finanzberatung. Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner eröffnete eine Podiumsdiskussion zum Thema „Junges Unternehmertum“. Dabei diskutierten Frank Strittmatter (Leiter der Vertriebsdirektion Stuttgart, Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG), Dr. Matthias Heiden (CFO der SAP Deutschland SE & Co KG), Professor Reinhard Walter (Aufsichtsratsvorsitzender Heidelberger Volksbank), Vanessa Weber (Unternehmerin) und Horst Wenske (Vorsitzender Wirtschaftsjunioren Deutschland) unter der Moderation von Armin Schäfer darüber, wie junge Unternehmer ihr Unternehmen fit für die Zukunft machen können. Doch auch außerhalb der Stadthalle war einiges geboten. Unternehmensbesuche bei der SAP oder bei der „Bestie von Mannheim“ (TSR Recycling) führten die Wirtschaftsjunioren in die Betriebe in der Umgebung. Das Heidelberger Schloss, die berühmteste Ruine Deutschlands, bot eine exklusive Kulisse für den großen Galaabend am Samstag. Bei bestem Wetter konnten die

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Gäste den Sektempfang auf dem Schlossaltan mit dem grandiosen Blick über die Stadt genießen. Nach dem Galadinner im Königssaal folgte ein weiterer Höhepunkt der Landeskonferenz, das mit Musik untermalte Feuerwerk im Schlosshof. Bei der feierlichen Vergabe der Landespreise erreichte unser Gemeinschaftsprojekt mit den Wirtschaftsjunioren Böblingen, Göppingen, Ludwigsburg, RemsMurr und Stuttgart, die sogenannte B2B-Messe in Stuttgart, den zweiten Platz. Konferenzdirektor Steffen Friedl-Schneider wurde für seine langjährige Arbeit bei den Wirtschaftsjunioren mit der verdienten Senatorenehrung, der höchsten internationalen Auszeichnung von JCI (Junior Chamber International) überrascht, für die er sich, sichtlich um Worte ringend, ganz herzlich bedankte.

Der Sonntagmorgen begann mit dem traditionellen Farewell-Brunch auf dem frisch eingeweihten Stolz der Weißen Flotte, der „Königin Silvia“. Im geräumigen Schiffsinneren versammelten sich nochmals alle Teilnehmer um das

erlebnisreiche Wochenende auszuklingen und sich von alten und neuen Freunden zu verabschieden. Der traditionelle Heidelberger Studentenkuss versüßte allen Teilnehmern die Heimreise. Brigitte Hüske

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Nach dem feierlichen Teil des Galaabends wurde bis in den frühen Sonntagmorgen auf dem Schloss und im Anschluss in der Stadt getanzt, genetzwerkt und gefeiert.

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RÜCKBLICK

Mehr als nur eine Messe 50 Aussteller, interessante Vorträge und ein ComeTogether Barbecue. Werkstatt 4.0 - Unter diesem Motto fand am 8.7.2016 die B2B (Business to Business) Messe der Wirtschaftsjunioren der Region Stuttgart statt. Aber was bedeutet Werkstatt 4.0? Werkstatt 4.0 ist die Verschmelzung des traditionellen Erfindergeist Baden-Württembergs mit der lebendigen StartUp-Kultur und innovativen Open-Source-Themen mit digitaler Beschleunigung. Auch dieses Jahr war die Messe ein Highlight und die Kreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg, Rems-Murr und Stuttgart waren zahlreich vertreten. 50 Firmen stellten sich auf der branchenunabhängigen Messe vor. Dem Besucher wurde somit ein breites Angebot präsentiert und konnte die Macher der verschiedenen Branchen persönlich treffen. Von Unternehmensberatern über IT-Lösungen, PR-Profis bis hin zum Fotografen und Film & Animation war einiges vertreten. Ich selbst war mit meiner Audioagentur „Last Salvation Records“ dabei und kann mich wirklich nur für eine gelungene Messe mit vielen neuen Eindrücken und interessanten Bekanntschaften bedanken.

Als Besucher war die Messe eine gute Chance um neue Möglichkeiten für den eigenen Betrieb auszuloten und viele Kontakte zu knüpfen. Einige interaktive Stände brachten zusätzliche Lockerheit zu der ohnehin schon familiären WJ-Atmosphäre. So konnte man an einem Radiospot teilnehmen, sich im Fotoshooting ablichten oder in der 3D-Kabine einscannen lassen. Selbstverständlich war nicht nur das Flanieren durch das Messegelände möglich, sondern man konnte sich während der Messe interessante Impulsvorträge anhören. Die Vorträge standen natürlich, wie die gesamte Messe, unter dem Motto „Werkstatt 4.0“. So konnte man sich zum Beispiel über „Networking in der Cloud“ von Coach Alexander Weipprecht oder den „Fortschritt durch Kreativität“ von Susanne Janthur weiterbilden. Das Parkhotel Stuttgart Messe-Airport war ein wunderbarer Gastgeber und es blieb kein Wunsch offen. Für das leibliche Wohl sorgte die Mannschaft des Hotels ebenso wie für die generelle Zufriedenheit der Aussteller und Gäste.

Um 18 Uhr endete die Messe und es ging in das Abendprogramm über. Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl, der seit 2011 Leiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart und Leiter des Instituts für industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb IFF der Universität Stuttgart ist, sprach über das Thema „Industrie 4.0“. Der Kern seines hochinteressanten Vortrags handelte vom Internet der Dinge und den damit verbundenen Chancen für kleine und mittelständische Unternehmen. Beim großen Barbecue im Anschluss der Messe kamen alle nochmal zusammen, aßen gemütlich miteinander und ließen den Abend in gemütlicher Atmosphäre Revue passieren und ausklingen. Es war ein sehr gelungener B2BTag in wundervoller Atmosphäre. Neue Kontakte wurden geschlossen, Geschäftspartnerschaften eingegangen und man konnte viele interessante Eindrücke mitnehmen. Auch nächstes Jahr findet wieder eine B2B-Messe der Wirtschaftsjunioren statt und ich persönlich freue mich schon jetzt darauf. Alex Flick

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RÜCKBLICK

Eine Reise durch die (Bio)-Fotografie

Menschen, Märkte, Migration

Business Lunch mit Johannes Wosilat

WJ trifft Jungen Wirtschaftsrat Bei schönem Wetter und gutem Essen haben sich wieder einige Wirtschaftsjunioren, Förderkreisler, Gäste und Interessierte zum Business Lunch im Juli zusammengefunden.

Persönlichkeiten, die noch nicht die große Aufmerksamkeit der Welt auf sich gezogen haben und gibt ihnen seine Wertschätzung gegenüber deren Arbeit in Bildern wieder.

Unter dem Dach des Hotels am Schillerpark, im Restaurant Raffaello, lauschten die Junioren der Start-Up Geschichte eines WJ Esslingen Mitgliedes und des WJ-Haus und Hof Profi-Fotografen, Johannes Wosilat.

Nicht weniger innovativ sind die Drohnen-Fotos, die bei Johannes Wosilat beauftragt werden können. Dadurch entstehen faszinierende Shoots aus luftiger Höhe.

Johannes Wosilat, der schon fast 10 Jahre als Fotograf aktiv ist, teilte mit uns seine Erfahrungen. Sein Aufenthalt in Melbourne lehrte ihm wichtige Grundpfeiler seiner heutigen Philosophie. So hat die Lebensweise sein Credo „Don´t think – feel“ erweckt. Zudem hat er die Lektion gelernt, dass jeder Fotograf austauschbar ist. Deshalb ist für ihn der persönliche Kontakt das Wichtigste, für eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit. Aktuell hat er die Aktion „Hidden Champion“ ins Leben gerufen. Hierbei fotografiert er tolle

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Seit einigen Wochen hat er sein neues Büro in Stuttgart-Feuerbach bezogen. Der Büroverbund u.a. mit Titania PR, Dr. Simone Richter, bietet ein großes Potential für fruchtbare Crossarbeit mit seinen neuen Nachbarn.

Brauchen wir einen Paradigmenwechsel in der Außen- und Entwicklungspolitik? Eine Delegation der Wirtschaftsjunioren Rems-Murr und Esslingen ist der Einladung des Jungen Wirtschaftsrates BadenWürttemberg gefolgt. Gastgeber war die Firma Kärcher Futuretech in Schwaikheim, vertreten durch den Vertriebs- und Marketingleiter Markus Barner (ebenfalls Mitglied der WJ Rems-Murr). Die Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit in BW, Frau Martina Musati, zeigte neue Ansätze sowie Probleme in der Integration von Flüchtlingen auf.

Wir vom Veranstaltungsteam freuen uns Johannes Wosilat in der Runde der Wirtschaftsjunioren zu haben und bedanken uns für den emotionalen Vortrag sowie die vielen Veranstaltungen mit seinen tollen Fotos.

Ergänzend stellte Dr. Raid Gharib, ehem. Diözesenratsvorsitzender der Syrisch-Orthodoxen Kirche Deutschland fünf gewagte Thesen zum Thema Flüchtlingspolitik auf die zu einer lebhaften Diskussion mit dem Publikum führten.

Weitere Informationen zum Business Lunch finden Sie unter www. wj-esslingen.de.

Nach den äußerst interessanten Vorträgen fand im Anschluss ein geselliger Ausklang statt.

Daniel Lorenz

Walter Stahli


Am Wasser, mit Wasser, durch Wasser Mit „oben ohne“ durchs sonnige Ländle und schwäbische Alb

Ende Juli starteten die Teilnehmer der Cabrio Tour im Autohaus Jesinger in Esslingen bei schönstem Sommerwetter zur jährlichen sportlich-kulturellen Ausfahrt. Nach einer kurzen Einweisung und Ausgabe der Roadmaps durch die Organisatoren Frank Schnierle und Hermann Falch ging es über Nürtingen durch das Lautertal auf die Schwäbische Alb nach Zwiefalten. Die erste Station führte die Teilnehmer zur Zwiefalter Klosterbrauerei. Dort konnten die Teilnehmer an einer Betriebsbesichtigung teilnehmen. Dabei konnten die Produkte der Brauerei auch probiert werden, was vor allem bei den anwesenden Beifahrern auf Wohlwollen traf. Die Fahrer hielten sich beim Konsum der vorzüglichen Produkte zurück. Danach war ein Stopp bei der Wimsener Höhle zum Mittagessen angesagt.

sehen: deutsche Kleinwagen, Motoräder und Fahrräder aus den Jahren 1950 bis 1980. Teilweise sind die Fahrzeuge noch zugelassen und fahrbereit und leihweise im Museum aufgestellt, es konnten neben z.B. einem Ford Fiesta, ein Opel Ascona, ein Ford T-Modell oder auch ein DeLorean bestaunt werden. Fazit von Allen: ein Kleinod auf der Alb, dass von der Sammelleidenschaft eines ehemaligen Engstinger Unternehmers sowie vielen Unterstützern lebt. Bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen von 25 Grad ging es weiter zur Kaffeepause und sportlichen Betätigung auf die Sommerbobbahn am Sonnenbühl. Einige Teilnehmer genossen ein Eis auf der Terrasse des Cafés, während andere mutig die Bobbahn

hinabfuhren. Es folgte die Etappe nach Tübingen zum abendlichen Abschluss auf die Neckarinsel. Nach dem obligatorischen gemeinsamen Abendessen ging es zum Open-Air Theater. Als klassisches Stück „Was ihr wollt“ von William Shakespeare angekündigt, stellte sich die Aufführung des Landestheaters Tübingen als eine moderne Interpretation des Stückes heraus. Neben einem martialischen Ringer im Wrestlerkostüm und ebensolcher martialischer Lautuntermalung konnten auch Musical- Elemente in der Aufführung bewundert werden. Trotz einer großen Mückenpopulation wurde der Abend als sehr gelungen angesehen. Nach Ende der Aufführung machten sich alle dann auf den späten Heimweg. Hermann Falch

Nach der Stärkung ging es weiter, nun teilweise auf Feldwegen Richtung Engstingen. Dort wurden im örtlichen kleinen Automuseum die Exponate bestaunt. Nicht nur für alle Teilnehmer, sondern auch für den Museumsführer war dies eine Premiere. Neben echten Oldtimern waren auch viele Youngtimer zu

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RÜCKBLICK

Jetzt gibt’s was auf die Ohren! Audio-Dienstleister „Last Salvation Records“ beim WJ-Business Lunch

„Jetzt gibt’s was auf die Ohren!“ So lautete das Motto am 04. August 2016 beim Business Lunch der Wirtschaftsjunioren Esslingen. In gemütlicher Runde gaben die Geschäftsführer von „Last Salvation Records“, Alex Flick und Philipp Stumpf, einen Einblick in ihre Arbeit als Audioagentur. Im Restaurant Raffaello präsentierten die beiden ihre AudioDienstleistungen aus dem Herzen von Esslingen.

Nach einer Umstrukturierung Ende 2015 fokussiert sich Last Salvation Records auf Radiospots, AudioPodcasts und Audio-Dienstleistungen. Wie sich diese Produktionen aus dem eigenen Tonstudio auf dem Zollberg anhören, wurde in einer medialen Präsentation verdeutlicht. Durch eine eigene Sprecherkartei haben die Kunden die direkte Möglichkeit, die perfekte Stimme für ihren Radiospot zu wählen. Die Audioagentur kümmert sich um die Produktion des ganzen Spots

und um die zielgruppengerechte Radio-Ausstrahlung. Da die beiden ursprünglich aus der kreativen Ecke kommen, tragen die Werbespots stets eine besondere Note. Auch beim Podcast bieten die Geschäftsführer das Komplettpaket: Die Produktion, eine professionelle Eröffnung mit einem Sprecher und die Online-Einrichtung des RSS-Feeds und die Verbreitung auf den gängigen Podcast Portalen. Damit bieten sie Unternehmen automatisiertes Marketing durch einen eigenen Audio Newsletter. Jeder hat die Möglichkeit diesen Podcast zu abonnieren und bei jeder Gelegenheit zu hören. Mit ihrem eigenen Podcast, dem „Sound der Woche“, zeigen sie wie es geht. Beim Essen beantworteten die beiden Audio-Dienstleister die Fragen der Runde. Es war eine Mittagspause, die durch tolle Klangbeispiele keine Langeweile aufkommen ließ. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen die Webseite von Last Salvation Records zu besuchen: www.lastsalvationrecords.de Daniel Lorenz Alex Flick und Philipp Stumpf bieten beim Business Lunch einen Einblick in ihre Arbeit als Audioagentur.

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WJ Esslingen auf der MiRKo 2016 in Wernigerode Unter der Motto „Jetzt wird´s bunt“ fand vom 22. – 24.04.2016 die Mitteldeutsche Regionalkonferenz der Wirtschaftsjunioren mit rund 250 Teilnehmern in der „Bunten Stadt am Harz“ statt. Ausrichter und Gastgeber dieser in den letzten Jahren immer beliebter werdenden Konferenz war der WJ Harzkreis. Mit einem erlebnisreichen Veranstaltungsprogramm leisteten die Wirtschaftsjunioren

einen aktiven Beitrag, um allen Teilnehmern den Harz von einer anderen Seite zu zeigen. Highlight der Konferenz war u.a. ein Seminar von Heike Drechsler, bei dem es darum ging, den inneren Schweinehund zu überwinden. Ebenso fand sich während eines mehrstündigen Ausflugs mit der nostalgischen Brockenbahn genügend Zeit um intensiv zu netzwerken.

Leider waren die Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg nicht besonders zahlreich vertreten. Daher freute sich Konferenzdirektor Christoph Dunkel (siehe Foto) umso mehr über die aktive Teilnahme unseres Kreises an der Konferenz und betonte dies auch namentlich in seiner Konfernzansprache im Rahmen des Galaballs. Martin Wilde

Tradition treibt an! Die Geschichte von Mercedes-Benz in der Region Esslingen ist die Geschichte von Wilhelm Jesinger! Angefangen hat Wilhelm Jesinger, der am 15. Februar 1890 geboren wurde, als Lehrbub in der Esslinger Pressenfabrik Fritz Müller. Nach seiner Ausbildung war der „ordentliche, fleißige, willige junge Mann“, wie er in seinem Ausbildungszeugnis beschrieben wird, noch einige Jahre bei Fritz Müller beschäftigt, bis er 1914 zur Daimler-Motoren-Gesellschaft wechselte. Die Weltwirtschaftskrise beeinflusste schließlich seinen persönlichen Werdegang ... Fortsetzung unter tradition-treibt-an.de Mein Mercedes. Mein Service. Besucht uns auf Facebook! www.facebook.com/AutohausJesinger

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RÜCKBLICK

Regionen vernetzen: Wirtschaftsjunioren aus der Region Stuttgart zu Gast in Esslingen Rund 100 Wirtschaftsjunioren feierten ein großartiges Sommerfest in familiärer Atmosphäre Seit einigen Jahren organisieren die Wirtschaftsjunioren der Kreise Stuttgart, Göppingen, Böblingen, Esslingen und Rems-Murr ein Sommerfest der Elefantenrunde. Dabei sind auch die Familien der Wirtschaftsjunioren herzlich willkommen. In diesem Jahr hat das Fest unser Kreis Esslingen veranstaltet. Am

Sonntagnachmittag, den 31. Juli empfingen wir die Gäste aus der Region im wunderschönen Jugendstilgarten von unserer Wirtschaftsjuniorin Christine Clement am Jägerhaus in Esslingen. Bei sonnigem Wetter wurde das großzügige Grillbuffet eröffnet. Während die Erwachsenen die Gelegenheit nutzten mit alten und neuen Bekannten aus den verschiedenen Kreisen zu netzwerken, nahm der WJ Nachwuchs an einer

Kinderolympiade teil. An zahlreichen Stationen wie „Dosenwerfen“, „Sackhüpfen“, „Luftballonschlacht“ und „Monsterwurf“ konnten die Kleinen ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zum Abschluss freuten sich die Kinder über die Überraschungstüten. Ein reichhaltiges Kuchenbuffet rundete diesen schönen Sonntagnachmittag ab. Besonderer Dank gilt den Sponsoren Ensinger und Meckatzer sowie Thomas Eger von Bayha GmbH für die freundliche Unterstützung. Vielen Dank auch an Christine Clement und Marc Glasl für die Gastfreundschaft und an alle Helfer, die dieses Fest erst möglich gemacht haben. Brigitte Hüske

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WJ Business Cup 2016 Zu Gast bei den WJ Rems-Murr Am 9. Juli fand der erste WJ Business Cup in der AOK Arena in Schorndorf statt. Die teilnehmenden Mannschaften von den WJ Esslingen, WJ Göppingen, WJ Ost-Württemberg, WJ Rems-Murr (2 Mannschaften) Refugees United (Flüchtlings-Team), erlebten einen tollen Fußballtag bei bestem Wetter. In einem packenden Finale setze sich schließlich das Team von den WJ Ost-Württemberg gegen den

Gastgeber aus dem Rems-MurrKreis durch und konnte unter dem lauten Jubel der zahlreichen Zuschauer den Pokal in den Himmel recken.

Mit dem Turniersieg 2016 geht die Ehre zur Austragung des WJ Business im Jahr 2017 einher. Walter Stahli

Von der ersten Idee bis zur Übergabe der Druckerzeugnisse. Vero Bobke

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HINBLICK

Neugestaltung der Homepage WJ gestartet Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung Anfang des Jahres haben gezeigt, dass für die Homepage eine RundumErneuerung gewünscht wird. Die „leicht angestaubte Anmutung“ stehe im Kontrast zu dem Bild der Wirtschaftsjunioren als junge, dynamische, moderne Menschen. Auch wurden Defizite in der Funktionalität angemerkt. In diesen Zug wurde das Projektteam „Neugestaltung Homepage“ implementiert. Dieses Team besteht derzeit aus acht Mitgliedern. Ziel dieses Projektteams ist es, alle Anforderungen an die Neugestaltung der Homepage in Hinblick auf Struktur und Layout, als auch auf Funktionalität zeitnah in einem Lastenheft zusammen zustellen, um die Umsetzung im nächsten Jahr realisieren zu können. Mitmachen erwünscht! Wer das Team unterstützen möchte oder Fragen und Anregungen hierzu hat, kann sich gerne melden bei: Franka Fischer franka.fischer@gmx.net Michael Kirschbaum michael.kirchbaum@gmx.de Franka Fischer 1409_15_falch_155x112_rz.indd 1

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IMPRESSUM Herausgeber: Wirtschaftsjunioren Esslingen

www.jci.cc

bei der Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart Fabrikstrasse 1, 73728 Esslingen/Neckar

Geschäftsstelle Esslingen Telefon

Geschäftsführer Hubert Greiner Telefon 07022 – 30 08-86 15 Fax 07022 – 30 08-86 30 E-Mail info@wj-esslingen Webseite www.wj-esslingen.de

Auflage:

500 Exemplare

Autoren:

Philip El Nasharty, Hermann Falch, Franka Fischer, Alex Flick, Brigitte Hüske, Dirk Janthur, Daniel Lorenz, Tobias Schäfer, Raphael Stäbler, Walter Stahli, Thorsten Stege, Bernd Steiner, Marco Tarsia, Martin Wilde, Friedrich Witte

0711 – 390 07-83 41

Fotos: Anzeigen:

Titel: Fotolia Seite 2, 4, 14, 20, 22, 26-29, 32, 38, 42: Fotolia Seite 5: Johannes Wosilat Seite 24-25: WJ D Seite 26-29: Teilnehmer der Delegations-Reise Seite 41: 123rf

Redaktion:

Martina Fehrlen / Vorstand Team Kommunikation und Leitung Dialog

Melanie Baier, Vero Bobke, Philip El Nasharty, Julian Feinauer, Franka Fischer, Tobias Schäfer, Thorsten Stege

Gestaltung:

Vero Bobke / the vebo design / www.thevebodesign.com Lindenstr. 14, 88529 Zwiefalten Tel. 073 73 - 91 54 46 / vero@thevebodesign.com

Druck:

Felix Fellgiebel / Systemedia GmbH / www.systemedia.de Dachsteinstraße 3, 75449 Wurmberg Tel. 070 44 - 9 17 71 14 / ffellgiebel@systemedia.de

Vorschau:

Januar 2017: Mitgliederhauptversammlung

Torben Schanz / Kreissprecher 2016

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Wj Dialog Oktober 2016  

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