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Wirtschaftsjunioren im

Dialog April 2016

Im Wandel der Zeit Mechanik, Elektronik, Digitalisierung, und danach?


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3 Grusswort 4 WJ Jahreshauptversammlung 2016

Schwerpunktthema „Digitalisierung_2.016“ 6 10 12 14 18

Betriebsbesichtigung bei Elanders Germany GmbH Digitalisierung der Wertschöpfung Die digitale Lücke Eine Frage des Vertrauens Ein Autohaus im Wandel der Zeit

Hinblick 24 26 28 32

Veranstaltungskalender April – Juni & Vorschau Die Wirtschaftsjunioren retten Leben Fachkräftesicherung im Mittelpunkt Die B2B-Messe der Wirtschaftsjunioren

Rückblick 34 Neues Jahr, neue Steuern 35 Eine Region vernetzt sich 36 Blick hinter den Wahlkampf 38 Stufen zum Erfolg 40 Aktiv helfen bei der Vesperkirche 42 After Work Business Lounge 43 ImproWerkstatt – Kreatives Kompetenztraining 44 WJ Portrait & Goldene Juniorennadel 46 Epilog: Team Dialog 2016 47 Impressum

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GRUSSWORT VON TORBEN SCHANZ

Liebe Wirtschaftsjunioren, liebe Förderkreismitglieder, liebe Senatoren, Gäste und Freunde der Wirtschaftsjunioren, in der aktuellen Ausgabe widmen wir uns inhaltlich dem diesjährigen Schwerpunktthema „Digitalisierung – welche Auswirkungen hat diese auf die einzelnen Geschäftsprozesse und Supply Chains?“. Unter Digitalisierung versteht man den Prozess, analoge Daten immer stärker digital verfügbar zu haben. Dadurch ist ein immer effizienteres Design der Supply Chain sowie eine wesentlich höhere Auswertbarkeit der bestehenden Supply Chains möglich. Diese Entwicklung betrifft in unterschiedlicher Intensität alle Branchen und Märkte weltweit.

Gastkommentar von Prof. Bauernhansl vom Fraunhofer-Institut in Stuttgart. Wer Prof. Bauernhansl übrigens einmal live erleben möchte, hat während unserer B2BMesse am 08.07.2016 im Parkhotel Stuttgart Messe-Airport diese tolle Gelegenheit. Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen: „Es lohnt sich!“

In dem aktuellen Heft werden Sie einerseits einen Rückblick zu unserer 1. Highlight-Veranstaltung in 2016 bei dem Digitaldruckpionier Elanders Germany in Waiblingen finden, als auch zum Beispiel einen

Ich freue mich darauf, auch bei den kommenden Veranstaltungen Euch persönlich zu treffen und wünsche viel Freude bei der Lektüre unseres Dialogs.

Ansonsten möchte ich mich an dieser Stelle bei dem Team Dialog für die tolle und intensive Arbeit bei dieser Ausgabe von ganzem Herzen bedanken!

Ihr

Torben Schanz

Mit freundlicher Unterstützung von:

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JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2016

Jahresmotto Digitalisierung 2.016

Torben Schanz ist neuer Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren „Denken ohne Geländer“ – mit diesem Zitat von Hannah Arendt beschrieb die Geschäftsführerin der IHK Esslingen-Nürtingen, Hilde Cost, in Ihren Grußworten die Arbeitsweise der Wirtschaftsjunioren. Diese hatten zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen geladen. Fast 50 Prozent der aktiven Mitglieder folgten der Einladung. Sie erwartete eine bunte Mischung aus Rückblick auf das Präsidentschaftsjahr von Dr. Simone Richter, Ehrungen, Verabschiedungen, Neuwahlen und Ausblick auf 2016. In den „Junioren-Ruhestand“ verabschiedet wurden die ehemaligen Vorstandsmitglieder Vanessa Bachofer, Dr. Lena Balbach, Dr. Annika Rabaa, Walter Stahli und Johannes Wosilat. Dr. Simone Richter wird als ehemalige Vorsitzende dem neuen Vorstand als „Past President“ mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dominik Lazi erhielt für sein Engagement im Bereich Homepage und Öffentlichkeitsarbeit den goldenen Ehrenpin der WJ Esslingen. Für seinen Einsatz im Schulprojekt „Stufen zum

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Der neue Vorstand (von links): Björn Malig, Dr. Simone Richter, Hermann Falch, Martina Fehrlen, Torben Schanz, Beatrice Kiesel-Luik, Daniel Aichinger, Christine Clement, Hubert Greiner

Erfolg“ wurde Marc Ottenbruch mit der silbernen Ehrennadel der WJ Deutschland geehrt. Die Verleihung nahm der Landesvorsitzende der WJ Baden-Württemberg, Markus Bumiller, vor. Bei der Versammlung wurden insgesamt acht neue Mitglieder aufgenommen. Als neue Mitglieder begrüßen wir ganz herzlich (auf dem Bild rechts oben von links an) Johannes Mehlhorn (Bite AG), Martin Büttner (Georg Büttner GmbH & Co. KG), Dominik Lazi (LAZI Aademie, Björn Malig (RTS Steuerberatungsgesellschaft KG), Martin Reichle (DIEHL Aerospace GmbH) und Elouan Pêcheur (Parkhotel Stuttgart Messe Airport). Nicht auf dem Bild sind Daniele Caramanno (DECA Immobilien) und Samuel Muncke (AOK Gesundheitskasse).

Zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde Torben Schanz. „Ich freue mich auf ein spannendes Wirtschaftsjuniorenjahr“, sagte der dreifache Familienvater aus Wernau, der als General Manager für die Star Cooperation den Bereich Medienlogistik verantwortet. Ihm zur Seite stehen neben den bewährten Vorstandsmitgliedern Christine Clement, Martina Fehrlen, Beatrice Kiesel-Luik und Hermann Falch als neue Mitglieder Daniel Aichinger und Björn Malig. Hubert Greiner unterstützt den ehrenamtlichen Vorstand als Geschäftsführer. Das neue Juniorenjahr steht unter dem Motto „Digitalisierung“. Martina Fehrlen


Fotos: Johannes Wosilat

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Die erste Highlight-Veranstaltung in 2016:

Zu Gast bei dem Digitaldruckpionier in Deutschland Betriebsbesichtigung bei Elanders Germany GmbH

Bei der ersten HighlightVeranstaltung im Juniorenjahr 2016 waren wir bei der Elanders Germany GmbH in Waiblingen zu Gast. Hierbei bekamen wir einerseits einen Einblick in die Geschichte sowie weltweiten Geschäftsfelder der Elanders Gruppe als auch im Rahmen einer Betriebsbesichtigung den sehr modernen Maschinenpark zu sehen. Dies wurde uns durch Peter Sommer (CEO Elanders Europe) präsentiert, welcher die Keimzelle der Elanders Germany 1982 in einer Garage in Waiblingen gegründet hat! Aber zuerst der Reihe nach: 6

Zu Beginn dieser Veranstaltung durften wir sofort bei einem Glas Sekt das herrliche Buffet, welches Elanders für uns vorbereitet hatte, genießen. Anschließend begrüßte Torben Schanz als Kreissprecher 2016 die im vollen Präsentationssaal anwesenden Gäste und übergab dann an Peter Sommer für den Hauptteil dieser ersten Highlight-Veranstaltung. Peter Sommer zeigte dabei noch einmal auf, dass die Elanders Gruppe aktuell ca. 500 Mio. Euro bei über 3.000 Mitarbeitern weltweit umsetzt. Die Lösungen von Elanders teilen sich auf in die Bereiche Print & Packaging, Supply Chain sowie E-Commerce. D.h. dass

die Elanders Gruppe sich nicht nur als ein Unternehmen begreift, welches für Ihre Kunden druckt, sondern sich als Lösungsanbieter in den unterschiedlichsten Feldern rund um das Thema Print versteht. Jeder der über zehn Druckstandorte in Europa hat einen gewissen Kompetenz- und Wettbewerbsvorteil, so dass damit die vollen Vorteile einer international


verteilten Standortstrategie zum Tragen kommen. Hierbei hat der Standort in Waiblingen die Rolle des Competence Centers für den Digitaldruck innerhalb der Elanders Gruppe inne. Dies bezieht sich dabei nicht nur auf den reinen Papier- sondern auch Verpackungsdruck. Dadurch, dass man vor ca. zehn Jahren sehr früh den Einstieg in diese neue Drucktechnologie gewagt hat, und aufgrund des Marktanteils über die entsprechenden Kostenvorteile verfügt, kann man auch Produktionen mit Auflagengröße 1 noch ökonomisch sinnvoll produzieren.

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Im Bereich der E-Commerce Solutions zählt zum Beispiel mit der Tochter www.myphotobook. de einer der zwei Marktführer im Bereich Fotobuch in Deutschland zur Elanders Gruppe. Zusätzlich bietet man auch kundenspezielle Lösungen wie das „Baby Book by Pampers“ per App an alle junge Eltern an, welches sich – wie Peter Sommer mitteilte – sehr großer Beliebtheit erfreut. Am Beispiel

des Kunden Ritter Sport illustrierte er auch, wie durch die mögliche Individualisierung von Schokolade für besonders emotionale Momente auch die Zahlungsbereitschaft auf bis zu 10 Euro pro Tafel gesteigert werden kann! Zu den weiteren Kunden am Standort in Waiblingen gehören neben allen bekannten Automobilherstellern wie Daimler, BMW,

VW, Opel, Porsche, Audi, usw. auch viele Industriekunden wie Bosch, Ritter Sport, Procter & Gamble. Bei dem anschließenden Betriebsrundgang sowie der daran anschließenden Fragerunde erläuterte Peter Sommer auch ausführlich, welche Kostenfaktoren im Druckbereich wesentlich sind oder wie er und seine Mitarbeiter es immer wieder schaffen, den Kunden innovative Lösungen anzubieten!

Das Unternehmen

Zahlen und Fakten

Elanders GmbH ist ein Unternehmen der schwedischen Elanders Group, ein börsennotierter Konzern, welcher weltweit Lösungen in den Bereichen Druck und Verpackungen, E-Commerce und Logistik anbietet. Der Konzern hat Niederlassungen in über 15 Ländern auf 4 Kontinenten. Die wichtigsten Märkte sind China, Deutschland, Singapur, Schweden, Großbritannien und die USA. Die wichtigsten Kunden kommen aus den Bereichen Automobil, Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte.

Mitarbeiter: ca. 240 in Waiblingen, 1.650 in ganz Europa

Die Elanders GmbH bietet als einer der führenden Druck- und Mediendienstleister Europas alle Leistungen rund um die Prozesse digitaler und gedruckter Kommunikation. Die hohe Innovationskraft, ein moderner Maschinenpark, kontinuierliche Investitionen in Spitzentechnologie und ein kompromissloser Anspruch an die Qualität unserer Druckerzeugnisse sind wichtige Faktoren der erfolgreichen Geschäftsentwicklung. Angeboten werden Lösungen für die Bereiche Print & Packaging, Supply Chain Management, E-Commerce und Print-on-Demand. Der Geschäftsführer der Elanders GmbH und Vorstandsmitglied der Elanders AB, Peter Sommer, ist für alle europäischen Werke der Elanders Group verantwortlich. 8

Umsatz 2015 (in Euro): 61,2 Mio. in Waiblingen, 171,3 Mio. in Europa Ergebnis 2015: 5,8 Mio. in Waiblingen, 12,8 Mio. in Europa Zertifizierungen: Qualitätsmanagement ISO 9001, Umweltmanagementsysteme ISO 14001 Angebotene Umweltzertifizierungen auf Kundenwunsch: FSC®-Zertifizierung, PEFC-Zertifizierung, GoGreen, CO2-Zertifikat klimaneutrales Drucken

Firmensitz: Elanders GmbH Anton-Schmidt-Str. 15 71332 Waiblingen Fon +49.71 51.95 63-0 Fax +49.71 51.95 63-109 info.germany@elanders.com www.elanders.com/ger


Fazit dieser sehr interessanten Veranstaltung:

• Wer Out-of-the Box denkt und dabei den Nutzen seines Kunden immer im Blick hat… • Wer in Lösungen für den Kunden und nicht in technischen Möglichkeiten denkt…. • Wer mutig immer wieder neue Wege geht, bestehende Dinge in Frage stellt und dabei die Mitarbeiter mit einbezieht…

... dem muss auch in Zeiten der Digitalisierung überhaupt nicht bange werden! Zum Schluss möchte ich mich hiermit noch einmal bei allen Gästen und Unterstützern für diesen tollen Abend bei der Elanders Germany GmbH danken! Torben Schanz

Fotos: Johannes Wosilat

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Digitalisierung der Wertschöpfung Chancen für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands Drei Milliarden Menschen haben im Jahr 2014 das Internet genutzt. 17 Milliarden Dinge waren über das Internet vernetzt. Im Jahr 2020 werden es voraussichtlich 50 Milliarden Dinge sein. Die Anzahl der Services im Internet sind ungezählt. Was aber macht die digitale Vernetzung der Produktion mit der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands?

Im Rahmen von Industrie 4.0 entstehen über die digitale Vernetzung der Wertschöpfung ganz neue Formen des Wirtschaftens, wie z.B. die Shared Economy (nutzen statt kaufen und besitzen) und Prosumer-Modelle, bei denen der Konsument und Kunde gleichzeitig auch an der Wertschöpfung direkt beteiligt ist. Die Automatisierung, insbesondere durch Roboter, gleicht die Produktionskosten schon heute weltweit an. Die reinen

Arbeitskostenvorteile in den Niedriglohnländern verschwinden nach und nach. Es wird allerdings wohl keine umfangreiche Rückverlagerung der Produktion nach Deutschland geben, weil der Käufermarkt über den Produktionsstandort entscheidet. Auch deutsche Firmen produzieren häufig dort, wo sie ihre Produkte verkaufen können. Allerdings gibt es in der Wertschöpfung immer „Hotspots“, die von günstigen Rahmenbedingungen, wie

Thomas Bauernhansl Thomas Bauernhansl engagiert sich in zahlreichen Beiräten und Vorstandsgremien in Industrie, Verbänden, Forschung und Politik und ist Mitglied der WGP, der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik sowie Mitglied im Strategiekreis der Plattform Industrie 4.0 der Bundesregierung sowie stellvertretender Vorsitzender des Lenkungskreises der Allianz Industrie 4.0 BW. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher u.a. zur Wandlungsfähigkeit in der Produktion, zu Industrie 4.0 und dem Management in der Produktion.

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Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl leitete das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik du Automatisierung IPA in Stuttgart sowie das Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb IFF der Universität Stuttgart.


Clustersynergien, Fachkräften oder auch Infrastruktur abhängen. In der Automobilproduktion, dem Maschinenbau und auch in der Chemie finden wir diese Hotspots in Deutschland. Sie begründen unseren Exporterfolg. Hier bietet die Digitalisierung der Wertschöpfung eine große Chance, unsere lokale Produktion zu stärken und ggf. gezielt auszubauen. Im Vergleich zu den anderen Playern im Wettbewerb um die industrielle Wertschöpfung ist Deutschland noch gut aufgestellt. Wir stehen im Spiel >Industrie 4.0< schon lange auf dem Platz, während beispielsweise die Amerikaner noch in der Umkleidekabine sitzen. Aber dies kann sich sehr schnell ändern.

Die digitale Wertschöpfung bedeutet auch, dass Maschinen, Werkzeuge, Aufträge und Menschen miteinander kommunizieren – häufig via Internet.

anpasst. Unser Innovations- und Wertschöpfungssystem in Deutschland kann gestärkt aus dieser revolutionären Evolution hervorgehen und somit unseren Wohlstand nachhaltig sichern. Dazu bedarf

es allerdings Anstrengungen in allen Bereichen der Gesellschaft, die noch deutlich weiter gehen müssen als die bisherigen. Thomas Bauernhansl

In den nächsten 5 Jahren werden sich Branchen- und Markstrukturen global sehr stark und zum Teil disruptiv verändern. Überleben wird der, der sich am besten und am schnellsten an die neuen Marktund Wettbewerbsbedingungen

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Die digitale Lücke Langsam auf dem Land

Mit rund 35.000 Quadratkilometern Fläche und 10,8 Millionen Einwohnern ist Baden-Württemberg das drittgrößte Bundesland.

Allerdings lebt ein Drittel der Bevölkerung in Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern, erwirtschaftet hier jedoch ein Drittel des Bruttoinlandproduktes. Im Zeitalter von Virtualisierung und Digitalisierung braucht es dafür vor allem eine schnelle Internetanbindung. Die ist im ländlichen Raum jedoch kaum

gegeben: So hatten 2015 laut eines Berichts des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) nur rund 34,3 Prozent der Haushalte in den ländlichen Gebieten BadenWürttembergs eine Internetanbindung von mehr als 50 Megabit pro Sekunde. In den Städten sind es dagegen 83,1 Prozent. Auf dem Land muss man sich in der Regel

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Der Anschluss an das schnelle Internet lässt auf dem Land zu wünschen übrig. Abhilfe soll eine neue Initiative der Landesregierung schaffen.

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mit einer Internetgeschwindigkeit zwischen zwei und sechs Megabit pro Sekunde begnügen. So ist und bleibt der Breitbandausbau in Baden-Württemberg ein heißes Thema, das sich erneut zahlreiche Parteien zum Wahlkampfthema für die Landtagswahlen gemacht haben. Die bisherige Landesregierung hat erst Ende letzten Jahres die BreitbandOffensive 4.0 auf den Weg gebracht: Bis 2018 sollen 250 Millionen Euro in den Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Baden-Württemberg investiert werden, hinzu kommen Gelder des Bundes. Die Förderpauschale wurde von bisher 50 auf 70 Prozent erhöht. Jetzt können auch

Kreisverwaltungen Geld vom Land erhalten, wenn sie Bauarbeiten zum Netzausbau beauftragen. Das war bisher nicht möglich. Zum Oktober 2015 hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zudem das

Kompetenzzentrum Breitbandausbau beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung eingerichtet. Es berät Kommunen und Landkreise bei der Bewilligung von Fördergeldern und ist die zentrale Anlauf- und Bewilligungsstelle für Bauanträge. Kirsten Immendorf

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Digitalisierung

Eine Frage des Vertrauens Neue Technologien erlauben es, Kundenwünsche passgenauer zu erfüllen. Versicherer müssen dabei besonderes Fingerspitzengefühl beweisen.

In atemberaubender Geschwindigkeit erobert das Smartphone immer mehr Bereiche des Alltags. Diese Entwicklung macht auch vor dem Versicherungsgeschäft nicht halt. Bald werden Autofahrer, die bei der Allianz versichert sind, Blechschäden innerhalb weniger Stunden auf der App abrechnen können. Doch der Marktführer macht nicht alles, was technisch möglich ist – aus gutem Grund. Wer zur Allianz geht sucht Sicherheit. Es geht um zutiefst persönliche Dinge. Die eigene Vorsorge, den Schutz der Liebsten und Absicherung vor den Risiken, denen man sich als Privatperson oder auch Unternehmer stellen muss. Deshalb setzt die Allianz ganz bewusst darauf, neue Technologien und erstklassige, persönliche Beratung nicht gegeneinander auszuspielen, sondern zu verzahnen.

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Alexander Knauber und Niko Kömen der Allianz Generalvertretung Knauber und Kömen sind beide Fördermitglieder der WJ Esslingen.

Als Mitinhaber der Allianz Generalagentur Knauber & Kömen in Esslingen erlebt Niko Kömen derzeit, wie der Marktführer den Übergang ins digitale Zeitalter gestaltet. „Zu vielen Kunden pflegen wir langjährige Geschäftsbeziehungen, die ein anonymes Webangebot nicht ersetzen kann“, sagt er. Gleichwohl hat auch in der Esslinger Agentur die Digitalisierung längst Einzug gehalten, vor allem hinter den Kulissen.

Ein Beispiel dafür ist die digitale Spezialisteneinheit, die Niko Kömen und den rund 8.300 anderen Allianz Agenturen in Deutschland seit dem vergangenen Jahr aus der Ferne zur Seite steht. „Gerade im Firmengeschäft gibt es oft komplexere Rückfragen, für die wir die Expertise eines Spezialisten benötigen“, erläutert er. „Jetzt steht mir zusätzlich branchenübergreifend eine ganze Spezialisteneinheit zur Verfügung,


ALLIANZ KICK-OFF-EVENT „Unser Partner, die ALLIANZ, lud uns im Oktober 2015 zum Kick-OffEvent der besonderen Art ein. Sämtliche WJ-Kreise aus dem ganzen Ländle folgten der exklusiven Einladung und trafen sich im NeckarPark in Stuttgart. Nach einer Vorstellungsrunde, dem gemeinsamen Erfahrungsaustausch und kurzer Diskussion ging es auch schon auf den geheiligten Rasen des VfB Stuttgarts zur Besichtigung der Mercedes-Benz-Arena. Highlight des Tages war das erstklassige Bundesligaspiel der Volleyball-Mädels des Allianz MTV Stuttgarts gegen den VC Wiesbaden. Im Hexenkessel der Scharrena feuerten wir lautstark ‚unser‘ Team zum klaren 3:0-Sieg an. Ausgestattet mit Fanschal und Klatschpappe wurden auch die Teilnehmer, welche sich bis dato nur wenig mit Volleyball auskannten, zu eingefleischten Fans des Allianz MTV Stuttgarts. Das anschließende Treffen mit den Spielerinnen sorgte für den perfekten Ausklang des erlebnisreichen Tags.“ Lydia Schüle, WJ BW

er diese Möglichkeit der OnlineBeratung immer häufiger ein. Viele Neuerungen greifen erst nach dem Vertragsabschluss – und auch dann nur, wenn der Kunde es wünscht. „Wir empfehlen unseren Kunden, sich beim Online-Kundenportal ‚Meine Allianz‘ anzumelden, weil sie dort den maximalen Komfort eines digitalen Versicherungsordners bei voller Datensicherheit erwarten können“, unterstreicht Niko Kömen.

Auch bei anderen Innovationen geht es immer um den Mehrwert für den Kunden So lanciert die Allianz etwa in der Kfz-Versicherung bald zusätzliche Serviceangebote, die auf technischen Innovationen fußen. Der neue Telematik-Tarif etwa bietet

die mich viel schneller bei der Erstellung des gewünschten Angebots unterstützen kann.“

Unterstützung per Webcam Wenn nötig, kann er die Spezialisten sogar per Webcam dazu schalten. Auch in der anschließenden Kundenberatung setzt

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ein besonders risikogerechtes Produkt für junge Autofahrer. Ob sie diesen oder doch lieber einen herkömmlich kalkulierten Tarif wählen, entscheiden die Kunden. Das gleich gilt für die App, die bald die Schadensabwicklung beschleunigen wird. Die Vorteile dürften viele Smartphonenutzer überzeugen: In vielen Fällen wird

die Allianz das Geld schon wenige Stunden nach dem Unfall überweisen.

Daten gehören dem Kunden „Die Möglichkeiten, die uns die neuen Technologien bieten, sind wirklich beeindruckend“, sagt der Esslinger Allianz Generalvertreter.

Strategische Partnerschaften der WJ BW Die Wirtschaftsjunioren setzen zukünftig verstärkt auf strategische Partnerschaften mit namhaften Unternehmen. Durch Sponsoren wie die Allianz werden auf Kreiseben neue Möglichkeiten für Kooperation, Projekte und Veranstaltungen eröffnet. Gemeinsam können Projekte initiiert werden, die sowohl unternehmerisches Handeln als auch gesellschaftliches Engagement fördern und unterstützen. Um den intensiven Dialog vor Ort zu optimieren, stellen die Unternehmer im jeweiligen Kreis Ansprechpartner zur Verfügung. Von Seiten der Allianz ist das Cengiz Kurtcu, der bei der Allianz Generalvertretung Knauber und Kömen angesiedelt ist. Alexander Knauber und Niko Kömen sind beide Fördermitglieder der WJ Esslingen. Weitere Informationen zur strategischen Partnerschaft mit der Allianz sowie Informationen zu Vorteilsaktionen unter http://wj-allianz.de/

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Doch bei allen Chancen, die sich der Versicherungswirtschaft heute bieten: Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Das Prinzip Versicherung baut auf einem – zutiefst menschlichen – Wertegerüst auf. Die Allianz verdankt ihren Erfolg der Tatsache, dass die Menschen ihr seit mehr als 125 Jahren ihr Vertrauen schenken. Das ist ein hohes Gut. Deshalb wird die Allianz auch in Zukunft neue Technologien immer nur dort einsetzen, wo die Datensicherheit gewährleistet ist. Niko Kömen: „Wir bei der Allianz sind überzeugt, dass die Kundendaten dem Kunden gehören und man deshalb besonders sensibel damit umgehen sollte.“ Anna Sleegers


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Interview mit Frank Schnierle, Autohaus Wilhelm Jesinger KG

Ein Autohaus im Wandel der Zeit Veränderung durch Digialisierung

Der Autohandel in Deutschland steht womöglich vor einem der größten Umbrüche in seiner Geschichte. Immer mehr wandelt sich das tradierte Geschäftssystem, das seine Wurzeln im stationären Handel hat, hin zur Vernetzung von Kunde, Fahrzeug und Autohaus. Wir sprechen mit Frank Schnierle, dem stellvertretenden Geschäftsführer des Autohauses Wilhelm Jesinger, der das Unternehmen in vierter Generation führt.

WJ: Herr Schnierle, Sie führen einen der ältesten Mercedeshändler in Baden-Württemberg. Wie hat die Digitalisierung den Autohandel verändert, wenn Sie an Ihr Familienunternehmen denken? Schnierle: Unser Unternehmen wurde 1922 gegründet. An den Einsatz von Computern in einem Handwerksbetrieb war selbstverständlich viele Jahrzehnte überhaupt nicht zu denken. Heute aber arbeitet jeder unserer Mitarbeiter mit einer Vielzahl verschiedener IT-Systeme, die unsere Prozesse effizienter und transparenter machen.

In den 40er und 50er Jahre waren Strom-, Spannungs- und Widerstandsmessgerät in den Werkstätten zu finden.

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WJ: Wann haben Sie, beziehungsweise Ihre Eltern, die Digitalisierung das erste Mal gespürt und wie hat sich der Verkauf von Autos dadurch gewandelt? Schnierle: Mit dem ersten System begannen wir in den 1980er Jahren unsere Auftragsabwicklung digital abzubilden. Heute gibt es keine Abteilung mehr ohne digitale Unterstützung! Den Autoverkauf betreffend lässt sich feststellen, dass vor allem das Internet stark genutzt wird um das Auto an den Mann respektive an die Frau zu bringen. Der Markt im Gebrauchtwagengeschäft hat sich durch das

Mit Einzug der Elektronik in die Fahrzeuge ab den 60er Jahren entstanden neue und komplexerer Prüfverfahren: so entstand der Begriff „Diagnose“.


Die mechanische Werkstattausrüstung der 50er Jahre – in modernerer und optimierterer Form – ist auch heute noch im Einsatz.

Internet für uns vergrößert, so können wir heute Autos bundesweit oder sogar international verkaufen. Früher war das für ein regionales Autohaus undenkbar. WJ: Sie sprechen explizit über das Gebrauchtwagengeschäft. Wie verhält es sich im Bereich des Neuwagengeschäfts? Schnierle: Im Neuwagengeschäft kommt unser Kunde nach wie vor in unser Autohaus. Es gibt aber Projekte, die ein – zumindest teilweise – digitales Neuwagengeschäft erproben. Das Volumen ist noch relativ gering und natürlich

In den Werkstätten gab es die Vorläufer der heutigen Diagnosesysteme ab den 80er Jahren in Form von Buchsenkasten und Prüfadaptern.

stark von der Zielgruppe abhängig. Es birgt auf der einen Seite die Chance den kostenintensiven stationären Handel zu verschlanken. Schafft aber auch einen Wettbewerb mit klarem Preis-Fokus.   WJ: Das klingt als wäre die Digitalisierung eine Erfolgsgeschichte für den Autohandel. Gibt es auch negative Auswirkungen dieser Entwicklung? Schnierle: Natürlich ist das Internet als zweischneidiges Schwert zu betrachten, so steigt – wie bereits gesagt – das Potential für den einzelnen Betrieb, aber eben auch der Wettbewerbsdruck durch

Online-Angebote im Fahrzeugverkauf und Servicegeschäft. Im Wettbewerb mit anderen Autohäusern und Werkstätten müssen wir digitale Kontaktpunkte mit unseren Kunden schaffen und pflegen. Dabei dürfen wir den persönlichen Kontakt jedoch nicht vernachlässigen, sondern die digitalen Kanäle als Ergänzung sehen. Wir müssen dort präsent sein, wo unsere Kunden sind: Egal ob hier vor Ort oder in der digitalen Welt. Darüber hinaus führt die steigende Digitalisierung auch zu einer steigenden Abhängigkeit von Computern, Netzwerken und Systemen – intern und extern.

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Kundenkontakt - der Augenkontakt - nicht unter der Tablet-Nutzung leiden. Dies gilt es künftig kritisch zu hinterfragen. Digitalisierung bedeutet für unsere Mitarbeiter aber auch deutlich mehr Komfort. Vorbei sind die Zeiten, in denen wir stundenlang Dokumente in den Archiven gesucht haben. Unsere Mitarbeiter haben heute jede Informationen – ob über ihren Kunde oder ein Produkt – an jedem Ort im Unternehmen sofort verfügbar.

Mechanische Motorreparatur in den 40er Jahren

Als Unternehmen müssen wir kontinuierlich in unsere Hardware und Software investieren, um alle Prozesse und die Datensicherung sicherzustellen. WJ: Was bedeutet die Digitalisierung für ihre Mitarbeiter? Schnierle: Der Trend der Digitalisierung führt uns aktuell beispielsweise in die Nutzung von Tablets im Dialog mit dem Kunden. Ob im Vertrieb bei der Beratung im Ausstellungsraum mobil am Fahrzeug

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oder bei der Werkstattannahme zum Erfassen der notwendigen Wartungs- und Reparaturarbeiten durch den Serviceberater mit dem Kunden an seinem Fahrzeug. Wie bereits erwähnt, hat die Digitalisierung viele Prozesse vereinfacht und wird auch durch die Nutzung von Tablets diese Entwicklung weiter vorantreiben. Gleichzeitig entstehen für unsere Mitarbeiter dadurch neue Herausforderungen. So darf in diesem Beispiel der persönliche

Auch unser Pannendienst hat sich gewandelt. Wir übernehmen den 24-Stunden-Service für die Daimler AG in unserem Marktverantwortungsgebiet. Unsere Notdienstmonteure erhalten heute ihre Pannenfälle positionsabhängig direkt in ihr Einsatzfahrzeug und dokumentieren den Stand der Pannenabwicklung direkt im Smartphone. So sind alle Prozessbeteiligten – die Daimler AG, der Kunde, wir als Unternehmen und der Mitarbeiter selbst – synchronisiert.   WJ: Wie kommen Ihre Mitarbeiter mit der Digitalisierung zurecht?


Schnierle: Unsere Mitarbeiter kommen sehr gut mit der neuen Technik zurecht. Das liegt zum einen an regelmäßigen Schulungen, an der täglichen Nutzung aber mit Sicherheit auch unserem jungen Team mit einem Altersdurchschnitt von 33 Jahren. WJ: An welchen Stellen des Unternehmens hat die Digitalisierung noch ihren Einzug gehalten?

Schnierle: In der Beschaffung von Ersatzteilen sowie deren Verwaltung. Der Bestellprozess, der früher noch über Formulare abgewickelt wurde, ist heute digitalisiert. So ist seit vielen Jahren die gesamte Ersatzteillogistik digitalisiert, unser Warenwirtschaftssystem bestellt nach definierten Kriterien automatisch nach, informiert bei Lieferengpässen oder -verzögerungen und verwaltet unser Ersatzteillager

nach Chaos-Prinzip, um Effizienz in der eigentlichen Lagerhaltung zu schaffen. Auch die gesamte Administration ist digitalisiert, das geht von der Kundendatenverwaltung, über die Rechnungsprüfungen und Abrechnungen bis hin zur Archivierung und dem Controlling. Eine große Chance ermöglicht uns die Digitalisierung in der Werkstatt-, Termin- und Kapazitätsplanung. Auftragssystem, Werkstattinformationssystem, Lohnbuchhaltung und

Tradition treibt an! Die Geschichte von Mercedes-Benz in der Region Esslingen ist die Geschichte von Wilhelm Jesinger! Angefangen hat Wilhelm Jesinger, der am 15. Februar 1890 geboren wurde, als Lehrbub in der Esslinger Pressenfabrik Fritz Müller. Nach seiner Ausbildung war der „ordentliche, fleißige, willige junge Mann“, wie er in seinem Ausbildungszeugnis beschrieben wird, noch einige Jahre bei Fritz Müller beschäftigt, bis er 1914 zur Daimler-Motoren-Gesellschaft wechselte. Die Weltwirtschaftskrise beeinflusste schließlich seinen persönlichen Werdegang ... Fortsetzung unter tradition-treibt-an.de Mein Mercedes. Mein Service. Besucht uns auf Facebook! www.facebook.com/AutohausJesinger

Autohaus Wilhelm Jesinger KG Fritz-Müller-Straße 151 Tel.: +49 (0) 711 930 200 Fax: +49 (0) 711 930 20 99 www.autohaus-jesinger.de, service@autohaus-jesinger.de

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Terminplanung laufen in einem System zusammen und ermöglichen uns eine professionelle Planung. WJ: Als Wirtschaftsjunioren sind wir natürlich auch an den betriebswirtschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung interessiert – was können Sie uns dazu sagen? Schnierle: Da gibt es sehr viel zu berichten, was heute den Rahmen sprengen würde. Digitalisierung verursacht Kosten, Digitalisierung senkt aber auch Kosten. So ist beispielsweise die heutige Diagnose von Elektrik-Beanstandungen in einem Bruchteil der Zeit durchzuführen, als es noch vor einigen Jahren mit Multimeter & Co. möglich war. Entgegen stehen selbstverständlich die Kosten die die Digitalisierung selbst verursacht, also den Kosten für das Diagnosegerät, für Server, für Datensicherung, für Schulungen und vieles mehr.

Werkstattmitarbeiter bei der Reparatur eines Motors

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WJ: Ist die Digitalisierung dadurch wirtschaftlich betrachtet eher ein Fluch oder ein Segen? Schnierle: Prozess-Stabilisierung, Prozess-Transparenz und die Zeitersparnis, die wir durch die Digitalisierung erzielt haben überwiegen den Mehraufwand. Gleichzeitig können wir durch die Nutzung moderner Medien und Kontaktmöglichkeiten mit dem Kunden sowie Marktanalyse-Tools unseren Markt besser verstehen, bearbeiten und Marktanteilszuwächse erzielen.

sitzen und mit der Hand über das präzise verarbeitete Lenkrad zu streichen. Das kann meiner Meinung nach digital nicht transportiert werden – zumindest bis jetzt! WJ: Wie wird die Digitalisierung den Autohandel zukünftig noch weiter verändern?

WJ: Wo denken Sie wird die Reise hingehen? Wird der virtuelle Showroom mit angeschlossenem Konfigurator das reelle Fahrzeug im Autohaus ersetzen?

Schnierle: Die Automobilhersteller und auch die Autohäuser beschäftigen sich intensiv mit der Erfüllung der individuellen Kundenbedürfnisse und wenden sich damit Schritt für Schritt vom Modell „one-size-fits-all“ ab. Die Digitalisierung wird uns dabei helfen, maßgeschneiderte Lösungen unseren Kunden in ihren jeweiligen Lebenssituationen anbieten und leisten zu können.

Schnierle: Ein Autokauf ist immer noch sehr stark mit Emotionen verbunden: Der Neuwagengeruch, der Duft des Leders oder das haptische Erlebnis, im Auto zu

Wir werden die künftigen Mobilitätslösungen mit dem digitalen Alltag unserer Kunden verbinden können – von intelligent vernetzten Fahrzeugen über

Batterieladung in den 60er Jahren


Werkstattinformationssysteme sind heute aus dem Werkstattalltag nicht mehr wegzudenken und stellen den Mitarbeitern Wissen zu Reparaturmethoden und Ersatzteilen zur Verfügung.

Lifestyle-Angebote bis hin zum digitalen Auto der Zukunft. Das Spektrum des Internetportals „Mercedes me“ reicht dabei heute schon von der Terminanfrage für den klassischen Kundendienst über individuelle Vernetzung mit dem eigenen Fahrzeug bis hin zum Angebot von persönlich abgestimmten Finanzdienstleistungen.

WJ: Abschließend interessiert uns die Frage, wie Sie neue Modelle wie das Carsharing einschätzen. Schnierle: Carsharing ist vor allem in Ballungszentren mit dichtem ÖPNV und Parkplatzmangel ein relevantes Thema. Gleichzeitig bietet es die Möglichkeit, die

hohen Kosten für ein eigenes Auto zu sparen – besonders für junge Menschen ein Argument. Ich sehe Carsharing als Ergänzung, nicht als Alternative zum eigenen Auto. Das eigene Auto wird auch in Zukunft einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Philip El Nasharty

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1 2 3 4 5 Vortreffen Malta-Reise 6 7 Business Lunch 8 9 10 11 12 ImproWerkstatt 13 14 15 16 17 18 19 After Work Lounge 20 21 Betriebsbesichtigung Westermann 22 23 24 25 26 27 28 29 30

April

1 2 3 4 - 8. Delegationsreise nach Malta 5 6 7 8 9 - 13. Know-How-Transfer 10 ImproWerkstatt 11 12 Business Lunch 13 14 15 16 17 After Work Lounge 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Mai

1 2 Business Lunch 3 Betriebsbesichtigung Digel AG 4 5 6 7 8 Betriebsbesichtigung Mack & Schühle AG 9 10 - 12. LAKO Heidelberg 11 12 13 14 ImproWerkstatt 15 16 17 18 19 20 21 After Work Lounge 22 23 24 Golf Schnupperkurs 25 26 WJ ES Sommerfest 27 28 29 30

Juni

Donnerstag, 21. April 2016, 17 Uhr

Betriebsbesichtigung bei Westermann Seit über 75 Jahren steht der Name WESTERMANN für anspruchsvollen Innenausbau und Know-how bei der Realisierung von Architektur- und Gestaltungskonzepten. Das Unternehmen entwickelt, produziert und verarbeitet Trennwand- und Schranksysteme, sowie Objekteinrichtungs- und Ladenbaukonzepte, die durch Funktionalität und Design überzeugen. Bei WESTERMANN bekommen Architekten und Bauherren alles, was sie von einem erstklassigen Innenausbau-Spezialisten erwarten. Im Anschluss Diskussionsrunde mit Frank Westermann. Wir werden erfahren, welche Höhen und Tiefen er seit der Unternehmensnachfolge gemacht hat und warum es im (Arbeits-)Leben wichtig ist, alte Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen! Ort: Karl Westermann GmbH & Co. KG, Albstrasse 1, 73770 Denkendorf

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Freitag, 3. Juni 2016 Jeden ersten Donnerstag im Monat

Business Lunch Nach einem kurzen Impuls vortrag wird diskutiert, genetzwerkt, gegessen und geplaudert. Der Business Lunch ist offen für Mitglieder und Gäste. Für die Platzreservierung wird um Anmeldung gebeten: www.wj-esslingen.de oder per Email an projekte@wj-esslingen.de Ort: Restaurant Raffaello Neckarstraße 60 73728 Esslingen Tiefgarage vorhanden

Betriebsbesichtigung bei Digel AG Jochen Digel stellt uns die internationale Herren-Modemarke (vom Anzug, Hemd, Krawatte bis hin zu Jacken und Mänteln) vor, ein familiengeführtes mittelständisches Unternehmen. Dabei werden wir neben dem exklusiven Showroom auch die ausgeklügelte Versandlogistik sowie zukünftige Strategie im Rahmen der immer stärkeren Konkurrenz aus dem Onlinehandel vorgestellt bekommen. Wir freuen uns auf die exklusive Möglichkeit eines Late-Night Shoppings zu attraktiven Konditionen für Mann und Frau! Ort: Carl-Friedrich-Gauß-Straße 5 72202 Nagold


Sonntag, 26. Juni 2016

Samstag, 8. Juli 2016, 13 - 18 Uhr

WJ Ball 2016

Sommerfest Familiensommerfest zur FussballEM im Nabu Zentrum Plochingen mit Parkeisenbahn für Kinder und WJ Tischkicker EM für die Erwachsenen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Ort: Am Bruckenbach 20 73207 Plochingen

Save the Date! 19. November 2016

Kontakt und Buchung über www.wj-region-stuttgart.de oder über Martina Quirmbach Telefon 0711/63344-276

Der Ball der Wirtschaftsjunioren Esslingen ist traditionell der Höhepunkt des Juniorenjahres. Das Ballteam stellt wieder ein abwechslungsreiches Programm in festlichem Rahmen für Sie auf die Beine. Musik, Tanz und Gaumenfreuden, sowie Gäste aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik versprechen eine rauschende Ballnacht. Deshalb merken Sie sich diesen Termin schon heute vor! Wir freuen uns auf einen glanzvollen Ausklang des Wirtschaftsjuniorenjahres 2016 und eine unvergessliche Ballnacht mit Ihnen!

martina.quirmbach@parkhotelstuttgart.de

Ort: Parkhotel Airport-Messe in L.- Echterdingen

B2B Messe

Erst Netzwerken und danach ab 18:15 Uhr Keynote-Speaker und Come-together mit BBQ. Ort: Parkhotel Stuttgart Messe-Airport, Filderbahnstraße 2, 70771 Leinenden-Echterdingen

Jeden dritten Dienstag im Monat

After Work Lounge

Mittwoch, 8. Juni 2016

Betriebsbesichtigung bei Mack & Schühle AG In Zusammenarbeit mit unserem Jahressponsor Atradius freuen wir uns, dass wir bei der Firma Mack & Schühle AG in Owen/Teck zu Gast sein dürfen. Wir werden neben der Firmenpräsentation auch die Vorteile der Kreditversicherung für Unternehmen erklärt bekommen. Der kompetente Dienstleister für seine Partner auf Handels- und Produzentenseite im Weinbereich, bietet von zuverlässiger Warenbeschaffung über einer leistungsfähige Logistik bis hin zum erfolgreichen Werbe- und Vertriebskonzept. Abgerundet wird dieser Abend durch eine entsprechende Weinverkostung vor Ort.

Ab Donnerstag, 15. September bis 18. September 2016

BuKo 2016 „Natürlich am See“ – so lautet das Motto der diesjährigen Bundeskonferenz (BuKo) am Bodensee. Die Veranstaltungen finden in den Städten Singen, Radolfzell und Konstanz statt. Den Auftakt bildet der Welcome-Abend auf dem See. Tagsüber bieten Freizeitaktivitäten, Vorträge, Seminare und Besichtigungen die Möglichkeit neue Seiten der Bodenseeregion kennenzulernen. Höhepunkt ist der Gala-Abend in der Stadthalle Singen. Kartenreservierung per Email an a-team@wj-esslingen.de

Hier treffen sich junge Unternehmer, Selbstständige, Führungskräfte, aktive Mitglieder und Förderkreismitglieder um sich auszutauschen. Interessierten Gästen beantworten wir in einer gemütlichen Gesprächsrunde beim gemeinsamen Abendessen (Selbstkosten) alle Fragen rund um die Welt der Wirtschaftsjunioren. Und natürlich bleibt genügend Freiraum für jeden, sich selbst und den Betrieb vorzustellen. Das alles in entspannter Atmosphäre nach getaner Arbeit! Anmeldung erbeten unter www.wj-esslingen.de Beginn immer um 19 Uhr. Ort: Parkhotel Airport-Messe in L.- Echterdingen

Ort: Neue Str. 45, 73277 Owen 25


HINBLICK

Die Wirtschaftsjunioren retten Leben Wirtschaft.Leben.Blut Jeder kann durch einen Unfall oder eine Krankheit sehr schnell auf eine rettende Blutspende angewiesen sein und ist dann froh, dass es Menschen gibt, die vorgesorgt haben. Aus diesem Grund haben die Wirtschaftsjunioren Esslingen Helfen und Business kombiniert und daraus das Projekt „Wirtschaftsblut“ kreiert. Denn genau das fließt in unseren Adern und kann Leben retten.

Die Wirtschaftsjunioren Esslingen und deren Angehörige sowie Mitarbeiter des Parkhotel Stuttgart Messe-Airport haben ihr Blut beim Projekt gespendet. Das Deutsche Rote Kreuz hatte die Aktion einwandfrei organisiert. Das komplette Equipment sowie eine auf dem Boden ausgelegte Folie verwandelten den Tagungsraum in eine kleine Blutspende-Station. Kunstausstellung: In zwei Werkrealschulklassen wurde das Thema

„Leben retten durch Blutspenden“ im Kunstunterricht besprochen. Die 7. Klasse der Ludwig-Uhland-Schule Leinfelden sowie die 10. Klasse des Bildungszentrums Seefälle in Bonlanden entwarfen verschiedene Kunstwerke, die an diesem Nachmittag ausgestellt wurden. Zu bewundern gab es gezeichnete Bilder und aus Holz geschnitzte Menschen, die die Zusammenarbeit von Herz und Blutkreislauf darstellen. Kulinarisches aus der ParkhotelKüche und die Möglichkeit zum Netzwerken umrahmten das Blutspenden. Auch Roland Klenk, Oberbürgermeister von Leinfelden-Echterdingen, war vor Ort und über das Projekt erfreut.

Dirk Janthur und Elouan Pêcheur während der Blutspende (Bildrechte: Elouan Pêcheur / Parkhotel Stuttgart Messe-Airport)

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„Ich habe mich sehr über die Idee von Dirk Janthur gefreut und Martin Büttner hat die Blutspende-Aktion perfekt organisiert“, so Elouan Pêcheur, Direktor des Parkhotel Stuttgart Messe-Airport. „Unser Ziel von 40 Spenden wurde erreicht, jedoch haben wir noch

mehr Kapazitäten. Das Projekt wollen wir nun regelmäßig einmal pro Jahr zusammen mit den Wirtschaftsjunioren durchführen.“ Im Oktober 2016 wird es außerdem eine Informationsveranstaltung zu den Themen Blut- und Organ-

spende geben. Die vom Deutschen Roten Kreuz für die Spenden erhaltenen 180 Euro werden an die beiden Schulen, die die Ausstellung unterstützt haben, gespendet. Elouan Pêcheur Martin Büttner

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WJ BADEN-WÜRTTEMBERG

Studie der Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit Steinbeis – aus Ergebnissen abgeleitete Forderungen an die Landespolitik

Fachkräftesicherung im Mittelpunkt In einer gemeinsam mit Steinbeis durchgeführten Studie untersuchen die Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg derzeit die Kompetenzprofile ihrer Mitgliedsunternehmen. Schwerpunkt einer ersten Auswertung sind die Kernthemen der Wirtschaftsjunioren, insbesondere die Fachkräftesicherung sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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„Die Einschätzung des eigenen Unternehmens durch unsere Mitglieder hat Steinbeis zunächst mit Blick auf unsere Kernthemen untersucht, um noch vor der Landtagswahl konkrete Forderungen unseres Landesverbands an die Politik abzuleiten“, sagt Mario Schnurr, Leiter des Ressorts Unternehmertum der Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg. „Die Themen für diese erste Auswertung haben wir bewusst ausgewählt, um den Erhalt des starken Unternehmenssektors im Land Baden-Württem-

berg und seine hohe Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft wieder in den Fokus der Politik zu rücken.“

Politik in der Pflicht Im Bereich der Fachkräftesicherung zeigen die Ergebnisse der Studie, dass es für die Unternehmen eine besondere Herausforderung zu sein scheint, rechtzeitig die Heranbildung des eigenen Führungsnachwuchses zu sichern. Gleichzeitig weisen die Ergebnisse der Studie


darauf hin, dass die teilnehmenden Unternehmen stark bemüht sind, Mitarbeitern ein attraktives Arbeitsumfeld zu bieten. Bei der Ausstattung der Unternehmen an höchstqualifizierten Fachkräften sehen die Teilnehmer insbesondere beim Forschungs- und Entwicklungspersonal ein Defizit. Die Wirtschaftsjunioren sehen deshalb die Politik weiterhin in der Pflicht, die Unternehmen bei der Sicherstellung eines ausreichenden Fachkräfteangebots zu unterstützen. Zur Deckung des Bedarfs an Fachkräften im Bereich Forschung und Entwicklung fordern die Wirtschaftsjunioren die Politik auf, durch gezielte Förderprogramme der beruflichen Aus- und Weiterbildung, sowie durch Schaffung angemessener Rahmenbedingungen den Transfer wissenschaftlichen Personals in die Unternehmen zu unterstützen.

Digitalisierung („Industrie 4.0“) zeigt die Studie im Branchenvergleich unterschiedliche Ausprägungen.

Einschätzung der Kompetenzen – von positiv bis negativ Während sich in den Bereichen Elektronik, Elektrotechnik, IT und

Telekommunikation mehr als drei Viertel der Unternehmen als positiv bis sehr positiv einschätzen, liegen die Ergebnisse im Bereich Maschinen- und Anlagenbau sowie Baugewerbe anders: Diese Unternehmen schätzen ihre Kompetenzen zu 70 Prozent als durchschnittlich bis sehr negativ ein. Differenziert nach Unternehmensgröße zeigt sich, dass sich

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In Bezug auf die Frage nach den eigenen Kompetenzen bei der Umsetzung einer verstärkten

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WJ BADEN-WÜRTTEMBERG

die kleinen und mittleren Unternehmen vorwiegend positiv einschätzen, während bei größeren Unternehmen die eigene Einschätzung vorwiegend negativ bis sehr negativ ist.

fassung daher fortgeschrieben und intensiviert werden.“

Schnurr: „Dies legt nahe, dass notwendige Anpassungsprozesse von kleineren Unternehmenseinheiten schneller und flexibler umgesetzt werden können als in den komplexen Strukturen größerer Unternehmen. Die aktuellen Bemühungen der Landesregierung, den digitalen Wandel zu unterstützen und zu fördern sollten nach unserer Auf-

Starke Unterschiede in den Kompetenzwerten weisen die Unternehmen im Branchenvergleich auch in Bezug auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf. In den Sektoren Kreativwirtschaft, Banken, Finanzen und Versicherungen erreichen die Unternehmen die besten Werte, während in den Bereichen Maschinen- und Anla-

Moderne, flexible und angenehme Arbeitsbedingungen als Ziel

Die Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg Die Wirtschaftsjunioren sind mit rund 10.000 Mitgliedern der größte Verband junger Unternehmer und Führungskräfte in Deutschland. Sie denken unternehmerisch und engagieren sich ehrenamtlich für die gesellschaftliche Zukunft unseres Landes. Bei den Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg engagieren sich in 22 Kreisen rund 1.500 junge Unternehmer, Selbständige und leitende Angestellte aus allen Bereichen der Wirtschaft in vielfältigen Projekten zur aktiven Gestaltung des regionalen Wirtschaftsraums. Dabei stehen sie in permanentem Dialog mit Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Bildung. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland sind Teil des Verbandes Junior Chamber International (JCI), einem weltweiten Netzwerk mit rund 200.000 Mitgliedern.

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genbau sowie Forschung, Lehre und Ausbildung die schwächsten Kompetenzwerte erreicht werden. Differenziert nach Mitarbeiteranzahl zeigt sich, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit zunehmender Unternehmensgröße negativer eingeschätzt wird. Dies unterstreicht den Erfolg der Bemühungen kleinerer und mittlerer Unternehmen, ihren Mitarbeitern moderne, flexible und angenehme Arbeitsbedingungen zu bieten. Die Herausforderung für Unternehmen und Politik sehen die Wirtschaftsjunioren darin, die von den kleineren Unternehmen bereits realisierten, flexiblen Modelle auch auf größere Unternehmen zu übertragen – nicht zuletzt, um hochqualifizierte Fachkräfte im Berufsleben zu halten. Mehr Information gibt es im Internet unter www.wjbw.de Mario Schnurr


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HINBLICK

v.l.n.r. Julia Schöffler, Simone Richter, Hermann Camilli, Martina Quirmbach, Elouan Pecheur, Christine Clement, Marc Glasl

Die B2B-Messe der Wirtschaftsjunioren Region Stuttgart 2016 für Baden-Württemberg Identität und Alleinstellungsmerkmal – ein neues Konzept für die B2B-Messe Es gibt hunderte von Messen und Veranstaltungen in Deutschland, bei denen Thema, Location, Aussteller und Catering erfolgsversprechend sind. Wie gelingt es also den Wirtschaftsjunioren, das Besondere der B2B-Messe herauszuarbeiten, um sich von der Konkurrenz abzuheben?

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Antworten auf diese Fragen haben Julia Schöffler von den Wirtschaftsjunioren Stuttgart und ihr Geschäftspartner Hermann Camilli. Gemeinsam gründeten sie 2014 die He-Ju.com GmbH. Sie wissen, wie Einzigartigkeit entsteht: „Ein Alleinstellungsmerkmal bildet sich aus den Menschen,

die die Messe maßgeblich gestalten und organisieren“, sagt Julia Schöffler. „Also aus der Kultur, die daraus entsteht, dass sie in einer ganz bestimmten Art und Weise zusammenarbeiten, wie sie reden und denken. Unser Ansatz ist, diese Art zu kultivieren, sichtbar zu machen und


für die Messe daraus ein Leitbild zu erzeugen.“

mit Startups, Open-Source-Themen und digitaler Beschleunigung.

Zusammen mit dem Organisationsteam der Wirtschaftsjunioren ging die He-Ju.com GmbH im Februar 2016 an die Arbeit. Entstanden ist so „Werkstatt 4.0“ als neues Motto der B2B-Messe: Es vereint den traditionellen Erfindergeist Baden-Württembergs

Erste Umsetzungsideen sind ein Logo in Form eines Zahnrads, das in eine Cloud übergeht sowie Einladungen und Handouts aus Zimmermanns-Bleistiften, Zollstöcke mit QR-Codes, die direkt auf die Webseite der B2B-Messe verweisen.

„Diese Impulse können die Wirtschaftsjunioren nun für Marketing, Vertrieb und Kommunikation der B2B-Messe nutzen“, sagt Camilli, „und damit auf eine sehr eigene Art und Weise auf sich aufmerksam machen.“ Kirsten Immendorf

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RÜCKBLICK

Neues Jahr, neue Steuern Was das neue Jahr an Steueränderungen mit sich bringt Was bedeuten die Steueränderungen 2016 für einen persönlich und für das eigene Unternehmen? Dieser Frage sind über zwölf Wirtschaftsjunioren, Förderkreis Mitglieder sowie Gäste beim ersten Business Lunch 2016 nachgegangen. Zum Jahres Auftakt erhielten die Teilnehmer einen alkoholfreien Cocktail zur Begrüßung mit freundlichen Grüßen von Herrn Metzger, ein Urgestein der Wirtschaftsjunioren Esslingen. Damit war dem – für den einen oder anderen eventuell trockenen – Thema Steuergesetze ein angenehmer Rahmen verliehen. Von der

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steuerfreien Möglichkeit, Vermittlungsleistungen zur Betreuung der Kinder seinen Arbeitnehmern zukommen zu lassen über die neuen Regelungen vom Investitionsabzugsbetrag bis hin zur digitalen Entwicklung durch die E-Bilanz und der GoBD, erfuhren die Teilnehmer des Business Lunches kurz und kompakt die Steueränderungen für 2016. Von den WJ-Göppingen kam Alexandra Gölz (Stabsstelle Internationales) zu Besuch. Alexandra Gölz freut sich über gute Tipps von Steuerberater Björn Malig. Bei gewohnt sehr gutem Essen entwickelte sich eine offene und unterhaltsame Runde, bei der

Steuerberater Björn Malig fachkundig die vielzähligen Fragen zum Steuerrecht beantwortete. Auch bei Fachbegriffen wie Solloder Ist-Versteuerung hörten alle interessiert zu. Zum Abschluss wurde noch auf die Meldefrist der Künstlersozialkasse hingewiesen und es gab für alle Teilnehmern ein Handout über die aktuellen Themen rund um die Lohnbuchhaltung zum Nachlesen für daheim. Auch in 2016 können sich die Junioren auf spannende und unterhaltsame Gespräche beim Business Lunch im Raffaello in Esslingen freuen. Björn Malig


Die Region vernetzt sich Die WJ Region Stuttgart bereit für den Ansturm Am Dienstag, den 2. Februar 2016 fand, unter der Schirmherrschaft der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, zum fünften Mal der „Netzwerktag Region Stuttgart“ statt. Das Kultur & Kongress Zentrum FILharmonie in Filderstadt bot den idealen Rahmen für die erneut ausverkaufte Veranstaltung. Unternehmerverbände und -netzwerke aus der Region nutzten die Chance, um sich interessierten Unternehmern zu präsentieren und gegenseitige Kontakte zu knüpfen. Insgesamt trafen sich über 400

Besucher und Besucherinnen zum Netzwerken. Neben der Präsentation der beteiligten Organisationen an Infoständen und in Elevator Pitches wurde das Programm durch den Vortrag des Netzwerkexperten Alexander Wolf abgerundet. In seinem Vortrag zum Thema „Dictyonomie – die Kunst des neuen Networking“, lobte er die gute Vernetzung in der Region. Natürlich waren auch die Wirtschaftsjunioren mit einem eigenen Stand präsent. Vertreter

aus allen Juniorenkreisen der Region, standen den interessierten Unternehmern zur Verfügung, um sich über die Wirtschaftsjunioren und deren Arbeit zu informieren. Von den Wirtschaftsjunioren in Esslingen waren Dr. Lena Balbach, Christine Clement und Daniel Aichinger vor Ort. Das rege Interesse der Anwesenden führte zu einer permanenten Frequentierung des Infostands. Zahlreiche potentielle Interessenten hinter ließen ihre Kontaktdaten. Zudem fand ein reger Austausch mit Vertretern der anderen Unternehmerverbände statt, der die Bekanntheit der Wirtschaftsjunioren in der Region erhöht und Chancen für Kooperationen über Verbandsgrenzen hinweg eröffnet hat. Ein großer Dank für die Organisation des Infostandes gebührt Alejandro Palacios Tovar von den WJ Stuttgart, sowie Dr. Lena Balbach, die von Esslinger Seite die Organisation begleitet hat! Daniel Aichinger

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RÜCKBLICK

Blick hinter den Wahlkampf Business Lunch mit Andreas Deuschle Zum zweiten Business-Lunch der Wirtschaftsjunioren Esslingen am 03.03.2016 stattete uns Andreas Deuschle, Kandidat der CDU für die Landtagswahl im Wahlkreis Esslingen, einen Besuch ab.

Anspruch. Gemeinsam mit ansässigen Gemeinderäten besucht er vorwiegend Stammwähler, aber auch potentielle Nichtwähler. Die Reaktionen hierbei sind gemischt: etwa 50% kann er mit seinen Argumenten überzeugen.

In einer interessanten Runde bot er dar, wie sich der Wahlkampf aus Sicht eines Politikers gestaltet: Während des Wahlkampfes ist Andreas Deuschle etwa 65 bis 70 Stunden pro Woche im Einsatz. Dass dies kräftezehrend ist zeigt auch, dass er in den letzten Wochen mehr als 6kg abgenommen hat. Einen großen Teil des Tages nehmen Hausbesuche in

Großes Thema im Wahlkampf 2016 ist die Flüchtlingsdebatte. Andreas Deuschle verspürt häufig die Angst, dass „wir es doch nicht schaffen“. Das macht sich die AfD zu Nutzen. Deuschle stellt fest, dass die Angst bei Vermögenderen deutlich größer bezüglich einer ungewissen Zukunft ist. Aus seiner Sicht ist es bisher der herausforderndste Wahlkampf, dem er sich

je gestellt hat. Er spürt große Unsicherheit, ob er in den Landtag einzieht oder nicht. Insgesamt lässt sich sagen, dass der Wahlkampf mit viel Stress, wenig Zeit für die Familie und einem großen finanziellen Risiko verbunden ist. Die Kosten für Kampagnen trägt der Kandidat zunächst vollumfänglich selbst. Als Referenzwert bezifferte Deuschle die Kosten für ein großes Plakat pro Woche mit ca. 500 Euro. Als Hauptgeldquelle stehen den Kandidaten Spender zur Verfügung. Hier ist ein prozentualer Anteil an die CDU abzugeben. Auch außerhalb der Zeit vor Wahlen ist der Job als Landtagsabgeordneter zeitintensiv. Selbst im Urlaub führt er dutzende Telefonate täglich. Deshalb ist ein großes Verständnis seitens seiner Familie sehr wichtig. Deuschle machte darauf aufmerksam, dass für Wirtschaftsjunioren die Möglichkeit eines Know-HowTransfers besteht. Dieser Austausch zwischen Politik und Wirtschaft findet entweder im Landtag oder Bundestag statt. Beim Knowhow-Transfer begleiten jedes Jahr rund 150 Wirtschaftsjunioren 150 Abgeordnete des Deutschen Bundestages eine Woche lang in

Fotos: Johannes Wosilat

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ihrem politischen Alltag. Dieser Erfahrungsaustausch hilft Parlamentariern und jungen Unternehmern, die gegenseitigen Positionen und ihre Hintergründe zu verstehen. Zusätzlich fließen die gewonnenen Kenntnisse um unternehmerische Realitäten in die politischen Entscheidungsprozesse ein. Auf Bundesebene wird der fünftägige Aufenthalt im Juni stattfinden, im Landtag voraussichtlich im September.

Alternativ dazu bot Andreas Deuschle, der Mitglied der WJ ES ist, an, einen Besuch des Landtages für Wirtschaftsjunioren zu organisieren. Abschließend nahm sich Andreas Deuschle ausgiebig Zeit für Fragen der interessierten Zuhörer. Hervorzuheben ist, dass es keine CDU-Werbeveranstaltung war, sondern einen allgemeinen Einblick in den Alltag eines Politikers gab.

Nachtrag: Andreas Deuschle, CDU, verlor bei der Landtagswahl am 13.03.16 sein Direktmandat an Andrea Lindlohr, Grüne. Er zog aufgrund seines guten Ergebnisses über das Zweitmandat in den Landtag ein. Esslingen wird darüber hinaus auch noch von Wolfgang Drexler, SPD, im Landtag vertreten.

Simon Axthammer

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RÜCKBLICK

Was danach geschah… Werkrealschüler besuchen mit Vanessa Bachofer ihre Firma Mack & Schneider GmbH

Wie auch schon 2015 habe ich zusammen mit Marc Sobeck auch dieses Jahr wieder die 8. Klassen an der WRS Seefälle in FilderstadtBonlanden besucht.

einer kurzen, allgemeinen Vorstellung des Unternehmens führten unsere beiden Ausbilder die Schülerinnen und Schüler durch die verschiedenen Abteilungen.

Dank des Engagements der Klassenlehrerin Katharina Lutz und der räumlichen Nähe zu unserer Firma Mack & Schneider GmbH endete die Vorbereitung auf das Berufsleben nicht im Klassenzimmer: Anstelle des üblichen Nachmittagsunterrichts spazierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b mit ihrer Lehrerin zur Betriebsbesichtigung zu Mack & Schneider GmbH. Nach

Anhand des „Motorhaubenentriegelungsgriffs“, der in jedem PKW der Marke Mercedes-Benz verbaut wird, konnten die Schüler die verschiedenen Fertigungsschritte von der Konstruktion über den Formenbau und Spritzguss bis zur Endmontage nachvollziehen. Da wir aktuell vier Auszubildende zum „Werkzeugmechaniker in der Fachrichtung Formenbau“ haben, wurden alle Fragen rund um das

Klasse 8b bei Mack & Schneider GmbH, links außen: Ausbilder Achim Vogel, Sebastian Liebenstein rechts außen: Marc Sobeck (Kadia GmbH), Vanessa Bachofer

Wie komme ich an Bord des Schiffs „Unternehmen“?

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Simulation eines Bewerbungsgesprächs

Thema Ausbildung beantwortet: Wie und wann bewerbe ich mich auf einen Ausbildungsplatz? Wie genau läuft die Ausbildung ab, was sind die Inhalte? Was bedeutet Lehrzeitverkürzung? Was passiert in den Prüfungen? Wie sind die Aussichten nach der Ausbildung? Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich interessiert und stellten nach einer kurzen Aufwärmphase Fragen über Fragen. Schon während der Betriebsbesichtigung wurde ich mehrfach nach einem Schülerpraktikum gefragt. Die Klassenlehrerin Katharina Lutz bedankte sich überschwänglich für den Besuch: „Meine Schüler sprühen nur so von Begeisterung und einige haben schon eine

Klasse 8b nach dem Training, rechts außen: Marc Sobeck, links außen: Vanessa Bachofer

Bewerbung für‘s Praktikum im Juni verfasst...!“ Aktuell hatten wir daher tatsächlich Ende Februar schon zwei Bewerbungen für das Pflichtpraktikum im Juni und eine Anmeldung zum Girls‘ Day am 28. April 2016.

Ich persönlich freue mich sehr darüber, dass der Draht zur WRS Seefälle so gut ist. Die Schüler profitieren ganz offensichtlich davon und wir bringen uns als Ausbildungsbetrieb inmitten der „Großen Fische“ als attraktive Alternative in Stellung! Vanessa Bachofer

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RÜCKBLICK

Aktiv helfen bei der Vesperkirche „Gemeinsam am Tisch“ seit sieben Jahren Am 04. März 2016 engagierten sich die Wirtschaftsjunioren Esslingen wieder bei der alljährlichen Vesperkirche in der Frauenkirche – eine Esslinger Institution und bei den WJ-Esslingen inzwischen schon eine etablierte Tradition. Von 10:30-14:30 Uhr hieß es wieder Schürze um und ran an die Tische. Das Motto „Gemeinsam an einem Tisch“ lud Menschen aus unterschiedlichen Lebenssituationen ein, an den festlich gedeckten Tafeln Platz zu nehmen. Für 1,50 Euro konnten die Besucher ein mehrgängiges Mittagessen, Getränke, sowie Kaffee und Kuchen genießen. Wer mehr bezahlen konnte, wurde an der Kasse auch schon mal mit einem lustigen Spruch gebeten, doch einen solidarischen Mehr-Beitrag

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v.l.n.r: Raphael Stäbler, Cengiz Kurtcu, Christine Clement, Rainer Seybold, Renate Greiner, Matthias Strecker, Annette Haug, Dirk Janthur, Niko Kömen.

zu leisten. Denn, obwohl die Vesperkirche jeden Tag gut besucht ist und unzählige ehrenamtliche Helfer für einen reibungslosen Ablauf sorgen, übersteigen die Kosten die Einnahmen bei Weitem.

Unter der Woche kommen die Speisen von der Kantine des Mercedes-Werks Untertürkheim, am Wochenende vom Essensdienst des geriatrischen Zentrums EsslingenKennenburg.

In diesem Jahr krempelten insgesamt 9 Wirtschaftsjunioren und Förderkreismitglieder wieder die Ärmel hoch und hüllten sich in die obligatorischen weißen Schürzen der Vesperkirche.

Zwischen Suppe, Salat, Hauptgericht und Nachtisch blieb aber immer auch ein bisschen Zeit mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Viele bedankten sich für das gute Essen, manche erzählten was ihnen gerade so einfiel, einige ältere Gäste wetteiferten beim Aufzählen alter Bauernweisheiten, und manch einer der Anwesenden schmollte auch darüber, dass es Freitag war und partout kein Fisch serviert wurde. Wenn manche der Gäste allerdings von ihrem Leben auf der Straße oder von

Ob bei der Anlieferung des Essens, an der Kasse, als Läufer zwischen Spülbereich und Essensausgabe, am Getränkestand oder im Service: die Wirtschaftsjunioren packten überall kräftig mit an, um den bis zu 450 Gästen die Mittagsmenüs zu servieren.


Krankheiten erzählten, die ihren Lebensweg nachhaltig schwer gezeichnet hatten, wurde einem jeden wieder bewusst, dass der Verlauf des eigenen Lebens auch einfach mit Glück zu tun hat. Umso mehr ist es wichtig, dass einem dieser Aspekt und die Verantwortung für das eigene

Leben, aber auch die Gesellschaft als solches, immer wieder bewusst gemacht werden. Viele Spender und 350 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen es mit ihrer Großzügigkeit möglich, dass die Vesperkirche Esslingen nun

schon seit sieben Jahren jeweils für drei Wochen im März stattfinden kann. Täglich werden dabei zwischen 280 und 450 Essen an die Gäste serviert. Auch im nächsten Jahr werden die WJ Esslingen ihr traditionelles Engagement wieder mit viel Freude fortsetzen. Raphael Stäbler

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RÜCKBLICK

Gute Gespräche bei entspannter Atmosphäre Afterwork Business Lounge Im Februar war es wieder soweit: Die erste After Work Lounge im neuen Juniorenjahr fand im Parkhotel Stuttgart Messe-Airport in Echterdingen statt. Die entspannte Atmosphäre der Barlounge des Hotels bot einmal mehr den idealen Rahmen, um in guten Gesprächen bestehende Kontakte zu pflegen oder neue zu knüpfen. Erfreulicherweise fanden auch dieses Mal wieder WJ-Freunde aus den benachbarten Juniorenkreisen und Interessenten den Weg zur After Work Lounge, um bei leckerem Essen und kühlen Getränken die WJ Esslingen zu erleben.

Foto: Johannes Wosilat Gute Gespräche in entspannter Atmosphäre zeichnen unsere After Work Lounge aus!

Großer Dank gebührt dem Engagement von Wirtschaftsjunior Elouan Pêcheur, der auch dieses Mal im Parkhotel die perfekte Location für einen rundum gelungenen Abend bot! Die After Work Lounge findet immer am dritten Dienstag im Monat jeweils ab 19 Uhr statt. Wer die

Internationale Runde mit (von links): Johannes Wosilat, Bassel Alhaffar (JCI Kairo) und Andrés Font.

Foto: Johannes Wosilat

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Chance nutzen möchte und über den gewohnten WJ-Bekanntenkreis hinaus Aktive, Förderkreismitglieder und Gäste in persönlichen Unterhaltungen, die über den Small Talk bei offiziellen Anlässen hinausgehen, besser kennenlernen möchte, ist hier stets an der richtigen Stelle! Daniel Aichinger


„Was Sie schon immer wissen wollten und nicht zu fragen wagten“ ImproWerkstatt – kreatives Kompetenztraining Das war unser Thema im März in unserer ImproWerkstatt. Denn als Führungskraft dürfen wir Bewerbern oder Mitarbeitern manche – für uns sehr interessante – Frage nicht stellen.

echtem Mehrwert führt. Auch im nächsten Termin, am 12. April 2016, werden wir uns mit einem klassischen Führungsthema beschäftigen – den Feedback-Gesprächen.

Wie wir dennoch unsere Antworten bekommen und zum „Mitarbeiterflüsterer“ werden, haben wir in Rollenspielen erarbeitet und so hautnah erlebt, wie eine offene Gesprächsatmosphäre entstehen kann, die zum Austausch mit

Dann wird es einmal mehr um die eigene souveräne Haltung gehen, die es uns ermöglicht, genau hinzuhören.

„Der simple Fakt ist, dass noch nie jemand irgendetwas gelernt hat, indem er sich selbst beim Reden zuhörte.”

Wie Richard Branson, SelfmadeMilliardär und Abenteurer sagt:

Wiederholungstäter und Einsteiger sind ab 19.00 Uhr in der IHK Esslingen herzlich willkommen, spielerisch und mit viel Spaß die eigenen Kompetenzen im beruflichen und privaten Alltag zu stärken. Susanne Janthur

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Gerhard Schmid Rechtsanwalt, Anwaltsmediator, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Steuerrecht Dr. Annika Rabaa Rechtsanwältin, Anwaltsmediatorin

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WJ PORTRAIT

Jochen Hahn

Holger Kappel

Wie wurdest du auf WJ-Esslingen aufmerksam? Als ich mich politisch engagieren wollte, sagte mein Vater, er fände dass Politik ein schwieriges Geschäft sei und viele seiner Schulfreunde zu den Wirtschaftsjunioren gegangen sind. Daraufhin habe ich Bert Gutbrot kontaktiert.

Wie wurdest du auf WJ-Esslingen aufmerksam? Über einen Freund, der mich zur Kieler Woche mitgenommen hat, damals eine Veranstaltung der WJ Kiel.

Was hat dich bewogen Mitglied zu werden? Bert Gutbrot hat mich damals von den Vorzügen der Wirtschaftsjunioren überzeugt.

Bei welchen WJ-Projekten möchtest du dich einbringen? Inklusion, Team Kommunikation

Hobbies, Leidenschaften: Mein Hund Marcus. Joggen. Wandern. Filmen.

Wie heißt deine Firma und was macht sie? HK Handel & Konzepte Holger.kappel@hk-handel.com www.hk-handel.com

Wenn du ein Tier wärst, welches wärst du und warum? Mein Hund. Dem geht es immer gut. Er hat immer gute Laune. Freut sich über jeden, den er trifft.

Betrieb und Monitoring der IT unserer Kunden. Hardund Software Beschaffung inkl. der Installation nach Kundenwunsch und Design und Betrieb von Intranetportalen.

Wie heißt deine Firma und was macht sie? BITE Business Information Technology AG: Kaufmännische Branchensoftware für Sicherheitsdienste Welche Aufgabe/Position hast du in deiner Firma? CEO, Hauptaktionär Bei welchen WJ-Projekten möchtest du dich einbringen? Förderkreis und Junioren näher zusammenbringen. Selbstverständnis der Junioren Esslingen fördern. Lösungen für aktuelle Grundsatzfragen (z.B. Nachfolgeregelung Präsidentschaft) finden. Für welche herausragende Tätigkeiten hast du die „Goldene Juniorennadel“ erhalten? Für meine Lebensleistung bei den Junioren. 1997 European Academy, Göteborg 1998 Präsident 1999-2000 Landesvorstand – Know-How-Transfer 2005 Ballpräsident … und natürlich viele Projekte, Teamarbeit, Veranstaltungen…

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Die Verwaltung und Inventarisierung der betrieblichen IT inkl. Erfassung aller Clients und Server inkl. der dazugehörenden Software, Drucker und Handys inkl. aller Verträge (Asset- und Lizenzmanagement). Welche Aufgabe/Position hast du in deiner Firma? Inhaber und Firmengründer von HK Handel & Konzepte Was ist deine liebste Freizeitbeschäftigung? Meine Familie Was waren bisher deine Highlights deines Lebens? Meine Hochzeit und die Geburt meines Sohnes Wie wurdest du so, wie du heute bist? Durch die Erziehung meiner Eltern und die Leute mit denen ich mich umgeben habe. Für welche herausragende Tätigkeiten hast du die „Goldene Juniorennadel“ erhalten? Mitglied seit 2006 Ressortleiter Ressort Kommunikation 2008 bis 2009 Incoming 2010 Konferenzdirektor LAKO 2010 Präsident 2011 Landesvorstandsmitglied 2011 und 2012


Joachim Kersten Wie wurdest du auf WJ-Esslingen aufmerksam? Durch eine Veranstaltungsreihe für Existenzgründer und einen Bekannten der mir die WJ vorgestellt hat. Was hat dich bewogen Mitglied zu werden? Ich war damals dabei mich selbstständig zu machen und die Informationen aus der Veranstaltung waren sehr gut. Zudem war mir der Blick über den Horizont wichtig und die WJ haben mir sehr viele Perspektiven geboten. Bei welchen WJ-Projekten möchtest du dich einbringen? Im Förderkreis steht man immer gerne mit Rat und hin und wieder auch mit Tat zur Verfügung wenn dies gewünscht wird. Wie heißt deine Firma und was macht sie? Kersten Cooperation GmbH: Ich mache Planungen für elektrische Gebäudetechnik. Dies geht von der Trafostation, intelligente Gebäude oder Bus-Technik über Beleuchtung bis hin zur Sicherheitstechnik und Kommunikation. Welche Aufgabe/Position hast du in deiner Firma? Geschäftsführender Gesellschafter Wie wurdest du so, wie du heute bist? Da spielt vieles eine Rolle. Sicher ist aber das die WJ ein großen Anteil daran haben. Hier habe ich sehr viel für mich gelernt. Durch die Arbeit bei den WJ habe ich Aufgaben übernommen und Dinge erlebt zu denen ich sonst keinen Zugang gehabt hätte. Diese Erfahrung möchte ich nicht missen. Für welche herausragende Tätigkeiten hast du die „Goldene Juniorennadel“ erhalten? Da müsste man die Personen fragen die mich vorgeschlagen haben. Ich habe meine Nadel vom damaligen Vorsitzenden Bernd Drechsler erhalten. Ich denke man war mit meiner Arbeit zufrieden. Ich war 10 Jahre im Vorstand als Ressortleiter Internationales und habe viele Veranstaltungen organisiert und an Projekten mitgearbeitet.

Die Goldene Juniorennadel Die Goldene Juniorennadel ist die höchste Auszeichnung der Wirtschaftsjunioren Deutschland. Sie wurde auf der Delegiertenversammlung der Bundeskonferenz 1997 in Weimar auf Antrag der WJ Donau-Ries ins Leben gerufen und wird durch den Bundesverband auf Vorschlag eines Kreises an besonders aktive Mitglieder vergeben.

Ein Kreis kann für ein Mitglied die Goldene Juniorennadel beantragen, sofern folgende Kriterien erfüllt sind: • besonderes Engagement auf Arbeitskreisoder Vorstandsebene

• herausragende Einzelleistung auf überregionaler Ebene oder mehrfach herausragende Einzelleistungen auf Kreisebene.

Zum Beispiel: • Tätigkeiten als Organisationsleiter oder A-Team-Mitglied einer Großveranstaltung

• die wesentliche Förderung des Ansehens der WJD in der Öffentlichkeit

• eine äußerst aktive Mitgliederwerbung • herausragende Arbeit innerhalb eines Arbeitskreises

• außergewöhnlicher Einsatz bei einem Kreisprojekt Entscheidend ist bei dieser Ehrung, dass der Kreis die Ehrung für sinnvoll hält und der Antrag vom jeweiligen Landesvorsitzenden als positiv befürwortet wird. Die Verleihung der Juniorennadel erfolgt traditionell durch den oder die Bundesvorsitzende/-n oder einen Stellvertreter. Jede Goldene Juniorennadel wird mit einer eigenen Nummer versehen und die Begründung der Verleihung in einer Urkunde dokumentiert.

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EPILOG: TEAM DIALOG 2016

Melanie Baier Wie heißt deine Firma und welche Aufgabe hast du? Volksbank Esslingen eG: Allfinanzberatung von über 60.000 Privat- und Firmenkunden. Seit zweieinhalb Jahren betreue ich als Beraterin im Firmenkundenbereich mein eigenes Referat mit ungefähr 400 Selbstständigen und Freiberuflern. Mein nebenberufliches Studium an der FOM in Stuttgart macht auch sehr Spaß! Was brauchst du unbedingt zum Leben? Eine Aufgabe, Sport, gutes Essen, liebe Menschen um mich herum, mit denen ich das eine oder andere Gläschen Wein sowie Nächte lang Gedanken teilen kann.

Vero Bobke Wie wurdest du auf WJ-Esslingen aufmerksam? Mein Bruder Dominik Harsch und Holger Kappel haben mich im Sommer 2013 eingebracht, als Hilfe beim „alten“ Dialog benötigt wurde. Wie wurdest du so, wie du heute bist? Die Energie habe ich von meiner Oma, die Liebe zu Kommunikation von meinen Eltern und der „Feinschliff“ kam durch unser Leben und Arbeiten in Asien von 1998 bis 2011.

Felix Fellgiebel Welche Talente hast du? Organisation komplexer Sachverhalte, Lösungsorientiertes Handeln. Was waren bisher deine Highlights deines Lebens? Nach meiner Geburt, die Hochzeit mit meiner Frau, der Hausbau und die Chance der Beteiligung an Systemedia GmbH. Aber auch Salzstängele von Lorenz!

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Philip El Nasharty Wie heißt deine Firma? Reeg & Nasharty GmbH Managementberatung. Wir unterstützen unsere Klienten mit ganzheitlichen Lösungen im Rahmen der Personalberatung: Headhunting, Interim Management, Organisationsentwicklung. Wir helfen ihnen, die richtigen Personen für deren Strategien zu engagieren und bessere Personalentscheidungen zu treffen. Unseren Kandidaten und Kandidatinnen verhelfen wir zu interessanten Karriereschritten, die mit deren Interessen, Fähigkeiten und Lebensstil bestmöglich harmonieren. Was brauchst du unbedingt zum Leben? Freiheit!

Martina Fehrlen Wie wurdest du auf WJ-Esslingen aufmerksam? Als Geschäftsführerin des Standortmarketings Ingolstadt hatte ich mit den dortigen Wirtschaftsjunioren beruflich zu tun und war von deren Engagement sehr begeistert. Welche Talente hast du? Im Sturm den Überblick bewahren und das Schiff in den sicheren Hafen segeln.

Tobias Schäfer Was macht deine Firma? Ich arbeite bei der Volksbank Kirchheim-Nürtingen eG, die ganzheitliche Beratung rund um alle Finanzthemen bietet. Welche Aufgaben hast du? Ich betreue als Firmenkundenbetreuer regionale Unternehmen und unterstütze meine Kunden bei der Umsetzung ihrer Vorhaben und Visionen. Ein sehr vielseitiges Aufgabenspektrum, welches Abwechslung garantiert!


Thorsten Stege Wie heißt deine Firma, welche Aufgabe hast du? isoloc Schwingungstechnik, Stuttgart. Wir reduzieren störende Schwingungen von Maschinen auf Menschen und Gebäude. Ich bin in der Forschung & Entwicklung, Berechnung & Simulation. Welche Talente hast du? Ein Team zu führen, jungen Menschen ihre Stärken zu spiegeln, Klarheit, Souveränität, starker Willen, Intuition, Geduld … Wenn du ein Tier wärst, welches wärst du und warum? Ein Adler. Ein anmutiger Vogel mit Weitblick, Überblick und scharfen Blick, der mit einer Leichtigkeit durch das Leben fliegt. In sich ruhend und geduldig lässt er sich von der Luft und der Thermik tragen.

“Nichts ist so beständig wie der Wandel.” Heraklit von Ephesus (etwa 540 - 480 v. Chr.)

Ende 2015 haben sich aus dem Team DIALOG zwei Personen verabschiedet.

Petra Wunderlich & Waldemar Kuhn Herzlichen Dank für euer Engagement und eure Zeit. Wir schätzen sehr eure Souveränität, eure angenehm ruhige Art, eure klare Kommunikation und euer respektvolles Verhalten im Team. Wir wünschen euch privat und beruflich weiterhin alles Gute. Die Türen ins Team DIALOG stehen euch jederzeit offen. Nun setzen wir unsere Reise mit einem neuen Team fort. Mutig werden wir den schmalen Grat zwischen Tradition und Innovationen voranschreiten. Ich freue mich auf die Zukunft mit euch!

Thorsten Stege Teamleiter DIALOG 2016

IMPRESSUM

www.jci.cc

Herausgeber: Wirtschaftsjunioren Esslingen bei der Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart Fabrikstrasse 1, 73728 Esslingen/Neckar

Kontakt Geschäftsstelle Telefon (Esslingen) Telefon (Nürtingen)

Geschäftsführer: Hubert Greiner Telefon (Nürtingen) 07022 – 30 08-86 15 Fax (Nürtingen) 07022 – 30 08-86 30 E-Mail info@wj-esslingen Webseite www.wj-esslingen.de

Auflage:

500 Exemplare

Autoren:

Daniel Aichinger, Simon Axthammer, Vanessa Bachofer, Thomas Bauernhansl, Martin Büttner, Philip El Nasharty, Martina Fehrlen, Kirsten Immendorf, Susanne Janthur, Björn Malig, Elouan Pêcheur, Torben Schanz, Anna Sleegers, Lydia Schüle, Mario Schurr, Raphael Stäbler

Fotos:

Titel: Archiv Autohaus Jesinger/Frank Schnierle Seite 4-9, 36, 42 : Johannes Wosilat Seite 10-11: Fraunhofer IPA/IFF Universität Stuttgart Seite 14-16: Archiv Allianz / Lydia Schüle Seite 18-23: Archiv Autohaus Jesinger/Frank Schnierle Seite 24-25, 28, 35, 40, 41, 46: Fotolia Seite 26-27: Parkhotel Messe Stuttgart / Elouan Pêcheur Seite 32: He-Ju.com / Julia Schöffler Seite 38-39: Vanessa Bachofer

Anzeigen:

Torben Schanz (Kreissprecher 2016)

0711 – 390 07-83 41 07022 – 30 08-86 14

Redaktion: Melanie Baier (Redaktionsmanagement) Veronika Bobke (Layout und Grafik) Philip El Nasharty (Qualitätsmanagement) Martina Fehrlen (Teamleiter Team Kommunikation) Felix Fellgiebel (Produktion und Druck) Tobias Schäfer (Logistik-Management) Thorsten Stege (Teamleiter Team DIALOG) thorsten.stege@gmx.de Gestaltung:

Vero Bobke / the vebo design / www.thevebodesign.com Lindenstr. 14, 88529 Zwiefalten Tel. 073 73 - 91 54 46 / vero@thevebodesign.com

Druck:

Systemedia GmbH / www.systemedia.de Dachsteinstraße 3, 75449 Wurmberg Tel. 070 44 - 9 17 71 14 / ffellgiebel@systemedia.de

Vorschau:

Juli 2016 Oktober 2016

Mitgliederumfrage WJ-Esslingen Existenzgründung und Wachstum

Das Mitgliedermagazin Dialog WJ Esslingen erhielt im Jahr 2014 den

3. Landespreis BW 47


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Wj Dialog April 2016  
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