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Ausgabe 3 –2018

die

geWINnerin W.I.N WOMEN IN NETWORK®

ULRIKE KRUMBIEGEL

PETRA GOMER

WEIMAR

Interview mit der Schauspielerin

Jetzt Präsidentin Eine Frau geht ihren Weg

Schicksalsstadt der Frauen Ein Städteportrait


die geWINnerin – 03/18 EDITORIAL

IMPRESSUM Herausgeber: W.I.N Women in Network® Petra Polk Kirchstraße 6 56288 Kastellaun Telefon: +49 6762 962 59 59 Mobil: +49 171 35 35 552 petra.polk@win-women-in-network.com www.win-women-in-network.com Chefredaktion und Lektorat:

Lasst uns die Feste feiern, wie sie fallen! 100 Jahre Frauenwahlrecht und 1 Jahr geWINnerin – viele Meilensteine für die Frauen und ein großer Meilenstein für die geWINnerin.Gemeinsam sind wir stark.

Eva-Maria Popp Autorin, Coach, Kolumnistin

Liebe Leserinnen,

Ringstraße 26 84347 Pfarrkirchen

herzlich willkommen bei der Jubiläumsausgabe der geWINnerin.

Mobil: +49 175 460 76 22 info@basic-erfolgsmanagement.de www.evamaria-popp.de

Nun fragen Sie sicher, welches Fest wir feiern? Wir begehen ersten Geburtstag der geden ­ WINnerin, und das im historisch bedeutsamen Jahre 2018 – dem Schicksalsjahr für alle Frauen. Vor 100 Jahren haben die Frauen zum ersten Mal das Wahlrecht für sich erobert. Seither ist viel passiert für deren Sache.

Layout und Satz: Designagentur Michaela Adler, Dipl.-Designerin (FH) Franziskanerstraße 15 84347 Pfarrkirchen Telefon: +49 8561 98 57 30 post@michaela-adler.de www.michaela-adler.de Titelfoto:

Ich bin stolz darauf, Sie in dieser Ausgabe in die wunderschöne Stadt Weimar zu führen, an den historischen Ort, an dem vor 100 Jahren ­alles begonnen hat.

© farbfilm verleih Kundenberatung Petra Polk Telefon: +49 6762 962 59 59 Mobil: +49 171 35 35 552 magazin@win-medien.com

Auch unser großer W.I.N Business Kongress, der am 21. April in Frankfurt stattfindet, nimmt das Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht auf.

Auflage: 20.000 Exemplare

Außerdem hält die geWINnerin interessante Interviews und Frauenportraits für Sie bereit. Die Schauspielerin Ulrike Krumbiegel gibt einen ­tiefen Einblick in ihren Lebensweg und hält wertvolle Tipps für Ihren persönlichen Erfolg bereit. Vorzeigefrauen wie Petra Gomer und Susanne Binder geben einen Einblick in ihr Business. Freuen Sie sich auf einen bunten Strauß voller Impulse und Informationen. Viel Spaß beim Lesen

Ihre Eva-Maria Popp Chefredakteurin

SAVE THE DATE! 7. INTERNATIONALER W.I.N BUSINESS KONGRESS 2019 am 29. März 2019 in Düsseldorf www.win-business-kongress.com

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„Wir verbinden Menschen“

Fotograf Jürgen Sendel

DIVERSITY MADE BY W.I.N Seit vielen Jahren leben wir in unserer ­Community Diversität. Wir veranstalten Events mit anderen Netzwerken, Organisationen, Verbänden und Unternehmen. 2010 gab es unseren ersten Event in München in Kooperation mit dem Siemensforum.

Unsere Devise ist „Wir sind für Frauen, aber nicht gegen Männer“, denn nur gemeinsam können wir unsere Ziele erreichen. Unser Ziel ist es, Frauen auf ihrem persönlichen Weg in Business oder Karriere zu unterstützen.

2015 und 2016 waren mehr als 400 Netzwerkerinnen und Netzwerker bei unseren Netzwerkpartys mit dem BNI Südbayern und dem BCB in München dabei. Bei unserem 5. W.I.N Business-Kongress 2017 konnten wir unter anderem eine Delegation von 15 Frauen der Saudi-Arabischen Botschaft begrüßen.

Wir laden unsere Leserinnen und Leser ein, Vielfalt zu leben und offen zu sein für Diversität in allen Lebensbereichen und in ihren Unternehmen. Zeigen Sie sich offen für Kooperationen und gemeinsame Projekte! Wir laden alle Frauen, Männer, Unternehmen, Organisationen und Verbände ein, Netze zu knüpfen und ein wertschätzendes Miteinander zu leben.

Seit Juni 2017 bringe ich mich persönlich im Expertengremium des IWR e. V. in Berlin im Bereich Frauenarbeit und Diversität ein. Im Januar 2018 war W.I.N Women in Network® zusammen mit dem Internationalen Wirtschaftsrat e. V., Vattenfall und der Deutschen Bank Veranstalter des Events „Wettbewerbsfaktor Diversity“ in Berlin, bei dem Vertreter aus Unternehmen, Konzernen, Organisationen und der Startup Szene im Dialog standen.

Mit uns können Sie „grenzenlos netzwerken“, so auch unsere Devise für den 6. Internationalen W.I.N Business-Kongress am 21. April 2018 in Frankfurt. Und nun wünsche ich Ihnen viele wertvolle Begegnungen und Inspiration beim Lesen unserer „geWINnerin“. Liebe Grüße

Wir und somit auch all unsere Events und Kongresse sind offen für alle Kulturen, Nationalitäten, Geschlechter und für Menschen mit Behinderung. Unsere Vision ist es, weltweit Menschen, Unternehmen, Kulturen und Nationalitäten zu verbinden.

Ihre Netzwerkexpertin Petra Polk Herausgeberin

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die geWINnerin – 03/18 STARPORTRAIT

Eine große Schauspielerin erzählt Eva-Maria Popp im Gespräch mit Ulrike Krumbiegel

Redaktion: Eva-Maria Popp

EMP: Vielen Dank, Frau Krumbiegel, dass Sie sich Zeit nehmen für dieses Interview. Viele unserer Leser­ Innen haben den neuen Kinofilm „Die Anfängerin“ gesehen und Sie in der Hauptrolle erlebt. Nun wollen sie natürlich mehr wissen über die Schauspielerin Ulrike Krumbiegel. Deshalb meine erste Frage: Wie sind Sie zur Schauspielerei gekommen? UK: Ich habe in meiner Kindheit und Jugend viel ausprobiert, angefangen und wieder hingeschmissen. Meine Eltern waren da großzügig, ich war gut in der Schule, da haben sie mich gelassen. Durch Zufall kam ich zu einer Laienspielgruppe und habe gemerkt, dass die Schauspielerei mich nicht mehr losgelassen hat. Ich hatte die Schule geschwänzt, war ja erst 17 Jahre, und bin heimlich zur Schauspielschule gefahren, um den Aufnahmetest zu machen. Bestanden!!! Meine Eltern waren nicht so begeistert von meinem Berufswunsch, sie hätten sich „was Seriöses“ gewünscht. Ich war ja kurz vorm Abitur und somit standen mir alle Berufswege offen. Doch gleichzeitig waren sie auch begeisterte Kunstgänger, so dass sie sich letztlich mit meiner Berufswahl arrangierten. Es ist ein großes Glück, im Leben die Aufgabe zu finden, die man gerne macht und, die man wirklich gut kann. EMP: Sie sind eine sehr erfolgreiche Schauspielerin und haben diverse Preise gewonnen. Was bedeuten Preise für Sie?

EMP: Im neuen Kinofilm „Die Anfängerin“ spielen sie eine Frau 50+. Konnten Sie sich mit der Rolle identifizieren?

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EMP: Was raten Sie Frauen, damit sie ihren Weg ­finden und gehen können? UK: Einen festen Freundeskreis zu haben, ist sehr wichtig. Man braucht Menschen, mit denen man in schönen Zeiten zusammen ist, die einem einen Rat geben können, wie man sich auch in schwierigen Situationen durchbeißt, sowohl im Beruf, als auch ­ privat. Menschen, die einem Wärme geben, sind das Rückgrat des eigenen Seins. Außerdem rate ich zum Fokussieren. Wenn man was erreichen möchte im Leben, muss man wissen, was man wirklich will und sich entscheiden. Dann gibt man dahin seine Kraft und macht Abstriche in Bereichen, die einem nicht so wichtig sind. EMP: Wie sehen Sie die aktuelle #me too Debatte? UK: Die Situation ist nicht so einfach und Hollywood ist da sicherlich ein besonderes Pflaster. Wer ­Privates und Berufliches nicht trennen kann, der läuft Gefahr, dass es zu Verwechslungen der Ebenen kommt. Deshalb rate ich zu klaren Verhältnissen. ­Diese schafft man besser spät, als nie.

FILMTIPP „Die Anfängerin“ ist ein neuer Kinofilm mit Ulrike Krumbiegel in der Hauptrolle. Auch die Weltmeisterin im Eiskunstlauf Christine Stüber-Errath spielt mit. Die Botschaft des Films: Für einen Neustart und ein selbstbestimmtes Leben ist es nie zu spät!

Alle Fotos: © Flare Film_Kolja Raschke

UK: Preise bedeuten doch sehr viel. Schon die Nominierung erregt eine gewisse Aufmerksamkeit, auch unter Kollegen. Es ist sehr ehrenhaft, wenn man nominiert wird. Ich bin ja auch oft in der Jury. Da weiß man, wie knapp es manchmal hergeht zwischen den Nominierten. Eine besondere Ehre ist es, einen Preis zu gewinnen, der von Kollegen vergeben wird. Für die Karriere bedeutet der Preis nicht den Kick, den man sich vielleicht erwartet, genau das passiert nicht. Man weiß nicht weshalb, aber er es ist so. Ständig auf dem Bildschirm präsent zu sein, ist unter Umständen auch kontraproduktiv. In der Schauspielerei heißt es auch: Willst du was gelten, mach‘ dich selten.

UK: Es ist eine sehr spannende Rolle. Dr. Annebärbel Buschhaus (so heißt die Rolle) ist ganz schön anders als ich, sie ist sehr weit weg von mir persönlich. Was mir gefällt: Sie wird in eine Situation geworfen, aus der sie sich befreien muss. Alle verlassen sie. Mit knapp 60 wird sie immer noch von ihrer Mutter dominiert und sie ist sehr unglücklich. Doch sie bleibt dran, sie gibt nicht auf. Sie gibt sich einen Ruck und beißt sich durch in ein neues Leben und eine neue Identität – das gefällt mir.


Die beiden Autorinnen Elisabeth Dallinger (li. ) und Susanne Binder.

UNSERE geWINnerin SUSANNE BINDER AUF DER LEIPZIGER BUCHMESSE Ein Portrait von Eva-Maria Popp Redaktion: Eva-Maria Popp

Susanne Binder ist eine typische geWINnerin. Tatkräftig, aktiv, kreativ, immer und überall präsent. Als Dozentin ist sie gut gebucht und gut im Geschäft. Ihre Themen sind zum einen die Betreuungsarbeit im Seniorenbereich, zum anderen beschäftigt sie sich intensiv mit der Kneipp`schen Lehre und dem basischen Kochen. Sie ist eine Expertin, wenn es um die Fünf Elemente Küche geht. Als Kooperationspartnerin der bekannten Kochschule von Isabell Oeckert ist Susanne Binder unermüdlich im Einsatz und propagiert deren FULIB Konzept in ganz Deutschland aber auch auf Mallorca. Vor kurzem hat sie ihr neues Buch „So hast du dich noch nie bewegt“ auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt. Sehr ganzheitlich betrachtet sie darin das Thema Bewegung und Gesundheit. Dabei legt sie den Begriff BEWEGUNG nicht nur als körperliche Bewegung aus, sondern geht zusätzlich in die emotionale Bewegung, die geistige Bewegung und insgesamt zu einer bewegten Einstellung im Leben. So ist mit dem Buch ein Impulsgeber, Ratgeber und

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sinnvoller Alltagsbegleiter entstanden, der die Leserinnen und Leser mit guten Gedanken durch ein bewegtes Leben führt. Unterstützt wird sie dabei von mehreren Expert­Innen, die von der Resilienz bis über die Wechsel­jahre und Fußgymnastik einen weiten Bogen spannen. Kein Wunder, dass Susanne Binder mit diesem Buch eingeladen wurde, auf der Leipziger Buchmesse zu lesen und zu referieren. Sachlich und fachlich kompetent, hat sie mit einem wahren Feuerwerk an motivierenden Worten, sinnvollen Tipps und bewegenden Gedanken dargelegt, wie ein gesundes und zufriedenes Leben im 21. Jahrhundert aussehen sollte. Allerdings bleibt der erhobene Zeigefinger bei ­Susanne Binder grundsätzlich in der Schublade. Als Vollprofi weiß sie, dass sich Menschen nur verändern können, wenn sie es selbst wollen. Die Voraussetzung dazu ist die Einsicht. Als gute Teamworkerin hat sie ausgewählte Expertinnen, die auch in ihrem Buch zu Wort kommen, mit auf die Bühne der Buchmesse ­geholt.


Fotos: © Medienbüro Susanne Wagner

Zusammen mit Kirstin Sassmann, Elisabeth Dallinger – im Übrigen beide W.I.N Mitglieder – und Karin Pilz hat sie das Publikum mit dem Buch „So hast du dich noch nie bewegt“ eingeladen in ein gesundes Frühjahr zu gehen.

geber entstanden, der aus und Leser ein bewegtes acht.

ement

https://natuerlich susannebinder.jimdo.com Mobil: +49 (0)170 993 7436

BUCHTIPP: So hast Du Dich noch nie bewegt! SO HAST DU DICH NOCH NIE BEWEGT!

Susanne Binder | Elisabeth Dallinger

Susanne Binder | Elisabeth Dallinger

eam dieses Buches Abhilfe ge an interessantem Wisen Zusammenhänge und licher und geistiger Bewem die eindrucksvollen Beingsreichen Darstellungen Motivator für mehr Bewe-

Susanne Binder, Nürnberg

Eine starke Leistung, liebe Susanne! Hut ab! Du hast die Leipziger Buchmesse gerockt. Das gesamte W.I.N Team gratuliert dir zum gelungenen Auftritt.

DICH EWEGT!

lt Körper, Geist und Seele o wichtig. Aber nicht jeder g zur Bewegung.

Foto: © Nina Thilo

von links: Co-Autorin Kirsten Sassmann, Susanne Binder, Elisabeth Dallinger, Verlegerin und Moderatorin Eva-Maria Popp sowie Co-Autorin Karin Pilz

SO HAST DU DICH NOCH NIE BEWEGT! Susanne Binder | Elisabeth Dallinger

Bewegung bewegt und hält Körper, Geist und Seele fit. Deshalb ist Bewegung so wichtig. Aber nicht jeder findet den richtigen Zugang zur Bewegung. Dem möchte das Autorenteam dieses Buches Abhilfe schaffen und hat eine Menge an interessantem Wissen über die ganzheitlichen Zusammenhänge und Wirkungsweisen von körperlicher und geistiger Bewegung gesammelt. Vor allem die eindrucksvollen Beispiele und die abwechslungsreichen Darstellungen machen das Buch zu einem Motivator für mehr Bewegung. So ist ein lesenswerter Ratgeber entstanden, der aus dem Leben der Leserinnen und Leser ein bewegtes und bewegendes Leben macht.

ISBN: 978-3-944987-09-5 Preis: 16,70 €


die geWINnerin – 03/18 BUSINESSTIPPS

Wer Großes vorhat, braucht den Blick aufs Ganze... Ein Beitrag von Claudia Girnuweit

Netzwerken heißt, Menschen kennenzulernen oder Beziehungen immer wieder aufzufrischen, um:  Zeit mit Gleichgesinnten zu verbringen, also soziale Kontakte zu pflegen  Menschen um sich herum zu haben, mit denen man sich austauschen kann  wirtschaftliche Vorteile zu generieren, z.B. neue Kunden Vor 8 Jahren begann die W.I.N Story und seitdem wachsen wir ... weiter und weiter! Dafür brauchen wir nun noch mehr Unterstützung. Und vielleicht sind Sie ja genau die richtige Partnerin für uns. Diejenige, die uns noch weiter nach vorne katapultiert. Die Person, mit der wir Dinge realisieren können, die wir uns selbst vielleicht noch gar nicht ausgemalt haben! Sind Sie so jemand? Haben Sie die unbändige Lust, sich selbst weiterzuentwickeln und an etwas ganz Großem teilzuhaben? Wir bieten Ihnen ein auf Partnerschaft basierendes Geschäftsmodell mit dem Sie für Ihr eigenes Business Umsatz generieren können und zusätzlich Ihre Wunschkunden auf dem Silbertablett serviert bekommen.

© Portraitbild: Birgit Terskow

W.I.N Women in Network® ist die Community für Frauen in Business und Karriere, die sich überregional und international vernetzen möchten. Die ­Frauen schätzen den Austausch von Frau zu Frau auf gleicher Augenhöhe und dem Interesse, ihr persönliches Netzwerk im gesamten europäischem Raum sowohl persönlich als auch virtuell zu erweitern. In der Community wird die professionelle Weiterempfehlung gelebt, und es fühlen sich Frauen angezogen die Professionalität lieben und über den Tellerrand schauen möchten. Die Marke W.I.N Women in Network® steht für Professionalität und Authentizität und gibt Frauen Sichtbarkeit und eine Stimme am Markt.

Netzwerkerweiterung

Persönlichkeitsentwicklung

Professionalität

Kooperationen

Austausch

Kontakte

…und das Alles mit ganz viel Spaß!

Für unsere bestehenden und neuen Standorte suchen wir Unternehmerinnen, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Wenn Sie Loyalität, Verbindlichkeit und Durchhaltevermögen mitbringen, dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter partnerin@win-community.de Ihre Claudia Girnuweit Mrs. W.I.N Germany

...und einen starken Partner! 8

Empfehlungen


die geWINnerin – 03/18 BUSINESS TIPPS

ES IST NIE ZU SPÄT… ...ODER DOCH? Ein Beitrag von Claudia Girnuweit

Eine fehlende Vollmacht, eine nicht vorhandene Information, eine schwere Krankheit, eine falsche Absicherung und ganz oft Unwissenheit – und schon kann von heute auf morgen Ihre Existenz und die Ihres Unternehmens auf dem Spiel stehen. Kennen Sie die Fallstricke in Ihrem (Business)Alltag? Es sind genau diese Themen, die jeder gerne aufschiebt oder gleich völlig verdrängt oder man gibt sich den populären Irrtümern hin. Konrad Adenauer sagte einmal: „Man darf niemals zu spät sagen . . . es ist immer Zeit für einen neuen Anfang.“ Das ist genau die richtige Einstellung und dennoch erlaube ich mir heute, ihm zu widersprechen; denn heute möchte ich Ihnen die „zu spät“-Geschichte von Katharina erzählen. Katharina ist eine von Ihnen. 41 Jahre alt, Mutter von 3 Kindern, Pferde-Liebhaberin und eine erfolgreiche Unternehmerin mit 5 Mitarbeitern. Ihr gemeinsames Leben mit Leo ist auch ohne Trauschein perfekt, denn von der Ehe hält sie seit ihrem ersten gescheiterten Versuch eh nicht mehr viel – zumal sie noch nicht geschieden ist. Die kleine Viktoria (3) ist ihr gemeinsames Glück. Mit Ihrem (Noch)Ehemann Alexander verbindet sie nur noch Ben (9), Julia (12) und das ehemals gemeinsam gebaute Haus, in dem Katharina mit ihren Lieben immer noch wohnt. Alexander steht noch mit im Grundbuch – bisher sah niemand Handlungsbedarf. Am vergangenen Wochenende ist Katharina vom Pferd gestürzt und hat sich schwer verletzt . . . Sie liegt im Koma. Und nun beginnt das Drama! Wer bekommt Auskünfte über Katharinas Gesundheitszustand? Wer soll für sie jetzt die Entscheidun­­gen des täglichen Lebens treffen? Wer soll in Katharinas Namen handeln dürfen? Wer darf Versicherungsansprüche geltend machen bzw. abwickeln? Wer kennt die Lieferanten, die aktuellen Aufträge, laufende Ausschreibungen oder Projekte? Wer darf Löhne überweisen? Wer darf Abrechnungen durchführen? Wer darf neue Aufträge und Bestellungen auslösen?

KEINE der genannten Personen, denn Katharina hat NICHTS geregelt. Stattdessen wird ein vom Betreuungsgericht bestimmter Betreuer eingesetzt . . . und dieser bestimmt ab sofort über Katharina – in allen Bereichen! Lassen Sie mich raten: Sie fragen sich gerade „Habe ich das geregelt?“ und „Wie sieht es bei mir bzw. bei uns aus?“. Wenn Sie derzeit keine Antworten auf diese Fragen haben und dies für die Zukunft ändern möchten, haben wir eine Lösung für Sie. Ihr Team vom ExistenzSchutzEngel

Handeln Sie JETZT und kontaktieren Sie uns gleich unter (0800) 447689348

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die geWINnerin – 03/18 BUCHTIPP

„Wir müssen den Menschen wieder in den Fokus rücken.“ Buchtipp: Raus aus dem Mikromanagement, ISBN 978-3-946302-10-0 Sie sagen, unsere Welt ist VUCA geworden. Was heißt das? VUCA steht für volatil, ungewiss, komplex und mehrdeutig. Eine VUCA-Welt verlangt von uns Anpassung im Akkord. Diese Anpassungskompetenz stellt auch Führungskräfte vor völlig neue Herausforderungen: Ihre Aufgabe besteht zunehmend im Managen von Unsicherheiten. Was bedeutet das konkret? Es ist notwendig, Leadership von den Fesseln industrieller Führungs-Traditionen zu befreien. Agile Unternehmen benötigen einen Zugewinn an Freiheit – keine Einschränkung. Flexible Arbeitsumgebungen brauchen einen offenen Führungsrahmen für Gestaltung, Veränderung und Pioniergeist – kein Korsett. Heißt das, raus aus dem Mikromanagement? Ja, denn überbordende Kontrolle, wenige Freiheiten und übertriebene Detailorientierung sind Indikatoren für Mikromanagement. Wer in heutigen Zeiten agil und innovativ sein und die Mitarbeitenden verantwortungsvoll in Change-Prozesse einbinden möchte, muss „Raus aus dem Mikromanagement“.

Was also ist zu tun? Lernen, verlernen und neu lernen ist entscheidend dafür, dass wir mit einer veränderten Welt besonnen und kompetent umgehen können. Und dazu gehört auch, bestehende Führungsmechanismen zu hinterfragen und sie an eine veränderte (Arbeits-)Welt anzupassen.

Melanie Vogel, Bonn Unternehmerin, VUCA-Expertin, Zukunfts-Philosophin www.melanie-vogel.com

Treffen Sie Melanie Vogel live am 21. April 2018 auf dem W.I.N-BusinessKongress in Frankfurt und besuchen Sie ihren Vortrag zum Thema „Raus aus dem Mikromanagement“. www.win-business-kongress.com

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BUCHTIPP Petra Polk

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So netzwerken Sie sich an die Spitze ISBN 978-3902991577

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Jetzt als Print- oder Digital-Abonnement bestellen. Ein Produkt aus dem Backhaus Verlag. info@backhausverlag.de

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© Fotowerft – Fotostudio Bargteheite

Petra Gomer ist seit 2016 Partnerin bei Dr. Juchheim. 2.100 PartnerInnen gehören aktuell zu ihrem Team. Seit Februar 2018 ist sie PRESIDENT´S TEAM MEMBER. Das ist die höchste Stufe, die man in diesem Business erreichen kann. Der neue Status bedeutet für Petra Gomer einen unglaublich großen Erfolg und ist zugleich Ansporn für sie, die Schlagzahl nochmals zu erhöhen. Natürlich ist dieses Ergebnis auch den tollen Produkten und dem Unternehmen Dr. Juchheim geschuldet. Hier stimmen alle Parameter, die Unternehmensphilosophie und die Qualität der Produktpalette.

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Eine Partnerschaft bei Petra Gomer hat für Frauen viele Vorteile. Jede Partnerin wird von ihr sehr individuell begleitet und unterstützt. Fordern und fördern ist ihre Devise. Das ist der beste Garant für den Erfolg, die finanzielle Freiheit und Sicherheit und ein gutes und selbstbestimmtes Leben. Wenn auch Sie ein Teil von Petra Gomers Erfolgsstory werden wollen, dann nehmen Sie Kontakt auf mit Petra Gomer unter der Telefonnummer: 0151 40416909


die geWINnerin – 03/18 PORTRAIT

PETRA GOMER Jetzt Präsidentin – Eine Frau geht ihren Weg Ein Portrait von Eva-Maria Popp

Rotes Kapuzenshirt und schwarzer flotter Rock, blondes langes Haar und funkelnde Augen – Petra Gomer, eine Frau, strahlend und strotzend vor Energie, empfängt zu unserem Interviewtermin. Ich bin begeistert und zugleich neugierig. Begeistert von der Lebenseinstellung dieser Frau, die es allen zeigt, wie Leben geht. Ihrer Krankheit zeigt sie die Zähne. Eine Lungenerkrankung, die sich nach einem Reitunfall drastisch verschlechtert hat, raubt ihr den Atem. Doch Petra Gomer lässt sich davon nicht beirren. Ein Sauerstoffgerät unterstützt sie beim Atmen und gibt ihr die Luft, die sie braucht um ihr Tagespensum an Arbeit zu erfüllen und ihren beruflichen Erfolg weiter auszubauen. „Andere tragen eine Brille, weil die Augen nicht so sehen, wie sie das sollen. Ich trage ein Sauerstoffgerät, weil meine Lunge nicht so will, wie sie soll.“ Mit diesen einfachen, wie plausiblen Worten erklärt mir Petra Gomer ihre Einstellung zu ihrer Erkrankung, und wie sie damit umgeht. Damit ist alles gesagt und wir können uns ihrer Arbeit zuwenden, ihrer Motivation und ihrer Lebenslust. Ich erlebe Petra Gomer als eine Marke ICH, die das Lied des Lebens in Dur Tönen singt, die nur vereinzelt von Moll Tönen unterbrochen werden. Ihr Credo lautet: hart aber fair. Ihr großer Erfolg gibt ihr absolut recht. Ihr Business hat sie zum Teil umgestellt auf ­online. Viele Gespräche mit ihrem Team und die Neuakquise von Partnerinnen und Partnern zur Erweiterung ihres Netzwerks erledigt sie per Telefon und Skype. Die Inhalte für das Team und die nötigen Infos für potentielle neue Partnerinnen und Partner vermittelt sie per Webinar und im newsroom. „Früher war ich der absolute face to face Typ“, ­erzählt sie mir. „Heute freue ich mich über die technischen Errungenschaften und genieße es, die eingesparte Zeit sofort in den Ausbau meines Geschäfts zu reinvestieren. Früher habe ich viele Stunden auf der Autobahn verbracht. Heute sitze ich bequem in meinem Büro und bin noch viel effektiver. In meinem Team befinden sich aktuell 2.100 Partner.

Um diese intensiv und individuell betreuen und unterstützen zu können, ist es sehr wichtig, sich gut zu organisieren. Ich lege sehr großen Wert auf einen guten Austausch mit meinen Partnern. Ihr Erfolg ist mein Erfolg und umgekehrt.“ “Meine Einstellung zur Zeit hat sich zwangsläufig verändert,“ gibt sie zu bedenken. „Wenn eine Krankheit in das Leben tritt, die die Endlichkeit des Lebens sehr deutlich macht, dann verändern sich die Ziele. Parallel habe ich während der letzten zwei Jahre mein Team mit mehr als 2.000 PartnerInnen aufgebaut. Da heißt es, sich zu fokussieren und zu organisieren. Ich war immer schon sehr zielorientiert und habe meine Arbeit geliebt. Jetzt ist meine Arbeit sozusagen mein Sauerstoff, der mich antreibt und das Leben weiterhin lebenswert macht. Es ist ein schöner Gedanke für mich, dass ich meinem Sohn ein erfolgreiches Geschäft hinterlassen werde. Außerdem erkenne ich gerade am eigenen Leib, was es bedeutet genügend Geld zu verdienen, um sich das Leben mit sinnvollen Hilfsmitteln erleichtern zu können. Zum Glück ermöglicht mir mein Business ein passives Einkommen im fünfstelligen Bereich und somit eine große Sicherheit. Für Frauen ist die Arbeit in meinem Netzwerk eine wunderbare Möglichkeit finanziell unabhängig zu werden und alle Vorzüge einer Selbstständigkeit und eines selbstbestimmten Lebens zu genießen.“ Petra Gomer ist ein absolutes Vorbild für alle Frauen. Sie weiß, was sie will und lebt vor, wie Erfolg funktioniert. Mit ihrem großen Netzwerk ermöglicht sie auch anderen Frauen, einen ganz eigenen erfolgreichen Weg zu gehen. Sie selbst geht diesen Weg als PRESIDENT´S TEAM MEMBER voran und ist dabei ein großes Vorbild für die PartnerInnen. Herzlichen Glückwunsch, liebe Frau Gomer zu einem Turboleben mit Tiefgang. Klasse Vorbild und weiter so!

Petra Gomer, Hamburg info@petra-gomer.de / www.petragomer.com Mobil: +49 (0)15140415606

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die geWINnerin – 03/18 BUCHTIPPS

DAS KLEINE 1X1 DES IMMOBILIENVERKAUFS Mit diesen Tipps holen Sie „etwas mehr“ heraus beim Immobilienverkauf von Melanie Boese-Czekala

Barbara Baratie Hoch hinaus! Erfolgstrategien für Frauen, die höher hinaus wollen als 7cm ISBN 9 78 39 46 509 028

Das Buch für Ihre Bilderbuchkarriere „Frauen, die Führungsaufgaben übernehmen wollen, sollten einen solchen Leitfaden immer im Gepäck haben.“ Petra Kammann, Medien-Journalistin und u.a. tätig für den Börsenverein des Deutschen Buchhandels

„…ein praxiserprobter Leitfaden, der Schritt für Schritt die eigenen Stärken und Ziele klärt.“ Regina Mehler, CEO 1st ROW

1. Die richtige Preiseinschätzung: Den richtigen Angebotspreis festzulegen ist einer der wichtigsten Punkte in der Vorbereitung des Immobilienverkaufes. 2. Bringen Sie Ihr bestes Stück auf Hochglanz! Der erste Eindruck zählt. 3. Erreichbarkeit als Erfolgsfaktor: Ernstzunehmende Interessenten wollen mit Ihnen sprechen und nicht mit dem Anrufbeantworter. 4. Alles klar! Halten Sie alle nötigen Unterlagen bereit, um wichtige Informationen und Auskünfte geben zu können. 5. Zielgruppe prüfen! Vergeuden Sie keine Zeit damit, Leuten Ihr Haus zu zeigen, die es sich ohnehin nicht leisten können. 6. Bleiben Sie bei der Besichtigung sachlich! Halten Sie sich beim Verkauf mit Emotionen zurück und bleiben Sie bei Besichtigungen im Hintergrund! 7. Verhandlungssicherheit gefragt: Stellen Sie sicher, dass Sie den Kaufvertrag verstehen, damit Sie dessen Inhalt und die Konsequenzen erklären können. 8. Wer mehr weiß, ist klar im Vorteil. Lernen Sie die Motivation des potentiellen Käufers kennen und halten Sie die Geschwindigkeit und Dauer des Verkaufsgesprächs im Auge. 9. Ihr kleines Geheimnis. Welche Gründe auch immer Sie für den Verkauf haben, behalten Sie diese für sich, um Nachteile in den Verhandlungen zu vermeiden. 10. Ein Immobilienprofi versteht sein Geschäft. Beauftragen Sie ihn mit dem Verkauf. Es lohnt sich.

Elisabeth Eckerl Tage der Erinnerung Dorfmeister-Verlag ISBN 9 78 39 27 454 309

In ihrem aktuellen Roman greift Elisabeth Eckerl das Thema Altersdemenz auf und führt den Leser in die Welt der Katharina Baumgartner. Eine sensible und faszinierende Innenansicht einer fortschreitenden Demenz, eingebettet in die wunderschön erzählte Lebensgeschichte einer einfachen, aber starken Frau. Ganz ohne politisch moralischen Zeigefinger skizziert die Autorin lebensnah die Situation von Betroffenen und deren Angehörigen und macht dabei Mut. 14

© J. Schuchert

Altersdemenz – Portrait einer starken Frau Melanie Boese-Czekala ist seit 2012 als Immobilienmaklerin mit Schwerpunkt in den neuen Bundesländern tätig. Außerdem hat sie Kapitalanlagen in Deutschland und USA im Angebot.

IM/CON Immobilienconsult UG (haftungsb.) Königs Wusterhausen Str 14a, 15741 Bestensee www.imcon-bb.de http://immobilienblog.imcon-bb.de/#hom


die geWINnerin – 03/18 FASHIONTIPPS

geWINnerinnen AUF DIE FASHIONBÜHNE! Tipps für den perfekten Auftritt von Designerin Mahi Degenring

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Jede Frau ist auf ihre besondere Art und Weise schön. Eine ausgewählte Garderobe unterstreicht Ihren persönlichen Stil und Ihr Auftreten. Deshalb rate ich Ihnen, vor dem Kauf eines neuen Kleidungsstückes die vorhandene Garderobe auf Passform, Farben und Kombinierbar­keit zu checken. Stellen Sie sich die Frage, für welchen Anlass Sie ein neues Kleidungsstück benötigen und wie Sie damit wirken möchten. Betrachten Sie sich ausgiebig im Spiegel und setzten Sie sich kritisch mit Ihrer Figur auseinander. Wo befinden sich Ihre Problemzonen? Welche Partien gefallen Ihnen gut? Die richtige Wahl der Kleidungsstücke bietet zahlreiche Möglichkeiten, Schwachpunkte geschickt zu kaschieren und den Blick auf die Schokoladenseite zu lenken.

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Entscheiden Sie sich lieber für wenige Teile, dafür aber für eine sehr gute Qualität. Stellen Sie sich eine Grundausstattung in einer Farbe zusammen, die aus Hose, Rock, Jacke, Mantel, Bluse und Twinset besteht! Diese bietet Ihnen unzählige Kombinationsmöglichkeiten und Sie sind von morgens bis abends zu jedem Anlass perfekt gekleidet. Achten Sie bei der Auswahl der Materialien auf Stoffe, die nicht so leicht knittern, damit Sie auch nach längeren Reisen einen perfekten Auftritt haben. Testen Sie meine spezielle Couture Slim-LineTechnik! Damit zaubere ich Sie bis zu zwei ­Kleidergrößen kleiner.

Entwickeln Sie ein eigenes Bewusstsein für Ihre Figur. Wie groß sind Sie? Wie verteilen sich Ihre Proportionen? Welcher Figurtyp sind Sie? Wie ist die Form Ihrer Oberschenkel, des Bauches, Po und der Schultern?

© Portraitbild: Andreas von Tempelhoff

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Suchen Sie eine Typberatung auf, um herauszufinden, welche Farben, Schnitte und Stoffe zu Ihnen passen und Ihren Typ unterstreichen. Das hilft Ihnen, zukünftig gezielter eine Kaufentscheidung zu treffen und Fehlkäufe zu minimieren. Gehen Sie bewusst einkaufen! Gelegenheitskäufe machen zwar Freude und füllen Ihren Kleiderschrank, passen aber oftmals nicht perfekt zu Ihrem Typ. Probieren Sie die unterschiedlichen Marken und finden Sie heraus, bei welchem Hersteller Sie die Kleidung finden, deren Passform für Sie ideal ist und die Ihrer Figur schmeichelt.

Mahi Degenring lebt Mode! Früher Fotografin und Model arbeitet sie bereits seit 35 Jahren als Designerin und schafft mit ihrer Couture Mode wahre Kunstwerke.

Flagshipstore Mahi Degenring Couture Brückenstraße 17, 50667 Köln, Tel. +49 (0)221 2575661 E-Mail: info@degenring-couture.de www.degenring-couture.de

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Foto: ©fotolia/Henry Czauderna

WEIMAR –

SCHICKSALSSTADT DER FRAUEN Ein Städteportrait von Eva-Maria Popp „Meine Damen und Herren! Die Reichsregierung begrüßt durch mich die verfassunggebende Versammlung der deutschen Nation”, sagte der ­Sozialdemokrat Friedrich Ebert zur Eröffnung der ersten Sitzung der Nationalversammlung in ­Weimar am 19. Januar 1919. Zwei Monate vorher, am 9.  November 1918, hatte er aus den Händen des ­letzten kaiser­lichen Reichskanzlers Max von Baden die Regierungsgewalt übernommen. „Besonders herzlich begrüße ich die Frauen, die zum ersten Male gleichberechtigt im Reichsparlament erscheinen“. 100 Jahre liegen diese bedeutungsvollen Ereignisse nun zurück, in denen das kleine beschauliche Städtchen Weimar Weltgeschichte geschrieben hat. Wir, die Nachgeborenen, blicken auf 100 Jahre Weimarer Republik, den 100. Geburtstag der Demokratie in Deutschland und – durch die weibliche Brille betrachtet – vor allem auf 100 Jahre Frauenwahlrecht zurück. Das ist Grund genug für die geWINnerin, allen Frauen zu diesem besonderen Jubiläum zu gratulieren und dem Geburtstort Weimar und all seinen starken Frauen, mit denen dieser Name verbunden ist, einen persönlichen Besuch abzustatten. 16

Wir beginnen mit der berühmten Regentin, der Herzogin Anna Amalia (1739 bis 1805). Im Herzen der Stadt Weimar, eingebettet in eine herrliche Parklandschaft, besuchen wir die berühmte Anna Amalia­ bibliothek. Die Herzogin persönlich sorgte dafür, dass aus der herzoglichen Privatbibliothek eine öffentlichwissenschaftliche Forschungsstätte wurde, die sie noch heute ist. Anna Amalie dachte und handelte sehr bewusst als Frau und engagierte sich für eine gleichberechtigte Kommunikation zwischen den Geschlechtern. „Die Geringschätzung des weiblichen Geschlechts ist die Geißel zu der Unsittlichkeit (...), Gegenseitige Hochachtung muß unter beyden Geschlechtern existieren, es erhält das Band des geselschaftigen Lebens.“ Mit diesen berühmten Worten zeigt sie Mut und Weitblick und begründet den Ruf der Stadt Weimar, als die Stadt der starken Frauen. Eine weitere Frau in dieser Reihe ist Charlotte von Stein. Als Hofdame der Herzogin Anna Amalia lernte sie im Jahre 1775 Goethe kennen. Obwohl sieben Jahre älter als er und mit sieben Kindern gesegnet, entbrennt eine Lovestory zwischen den beiden, die in 1770 Goethebriefen dokumentiert ist.


© fotolia / Henry Czauderna

„Ich glaube, dass, wenn ebenso viele Frauen Schriftstellerinnen wären, als Männer es sind, und wir nicht durch tausend Kleinigkeiten in unserer Haushaltung herabgestimmt würden, man vielleicht auch einige gute darunter finden würde, denn wie wenige gute gibt es heute unter den Autoren ohne Zahl.“ Dieses Zitat zeigt von einer emanzipatorischen Kraft, mit der Charlotte von Stein für ihre Geschlechtsgenossinnen ein sehr wichtiges Gedankengut gesät hat. Der Nobelpreisträger und Weimarkenner Thomas Mann setzt ihr mit seinem Roman „Lotte in Weimar“ ein Gedenken. Damit sorgt er, dass das Stein`sche Gedankengut im Laufe der Zeit aufgeht. Mit Thomas Mann sind wir zugleich zurück im 20. Jahrhundert und zurück im Schicksalsjahr 1918. Dieses Jahr war nicht nur die Geburtsstunde der Weimarer Republik und des Frauenwahlrechts. Es gilt ein weiteres Jubiläum zu feiern, das eng mit der Sache der Frauen verbunden ist. Das berühmte Bauhaus. Als Walter Gropius 1919 in Weimar das Staatliche Bauhaus eröffnete, verkündete er im Programm: „Als Lehrling aufgenommen wird jede unbescholtene Person ohne Rücksicht auf Alter und Geschlecht, deren Begabung und Vorbildung vom Meisterrat als ausreichend erachtet wird.“ Im 19. Jahrhundert hatten Frauen in Deutschland kaum Zugang zu Kunstakademien. Sie konnten lediglich teuren Privatunterricht nehmen. Die Großherzoglich-Sächsische Kunsthochschule in Weimar gehörte zu den wenigen Akademien, an denen schon vor Gründung der Weimarer Republik weibliche Studierende aufgenommen wurden.

Im Wintersemester 1912/13 waren dort neben 99 Männern 55 Frauen ­eingeschrieben. Dieser Trend sollte sich im Bauhaus fortsetzen. Allerdings zeigten sich die Bauhauslehrer teilweise wenig aufgeschlossen gegenüber den Frauen und machten den Studentinnen mit teilweise perfiden Mitteln das Leben schwer. Nichts desto trotz gelang es einigen von ihnen, als berühmte Kunsthandwerkerinnen und Künstlerinnen Karriere zu machen. Nach 1933 war jedoch erst einmal Schluss mit der Bauhausidee in­ Weimar. Eine größere Anzahl von Künstlerinnen konnte – wie Margarete Heymann-Loebenstein-Marks, Lucia Moholy oder Grete Stern – ins Exil ­flüchten und trug das Bauhaus und den Namen Weimar in die ganze Welt. Gunta Stölzl führte eine Handweberei in der Schweiz, Anni Albers avancierte ab 1933 zur Dozentin am „Black Mountain College“ in North Carolina, Marli Ehrmann wurde 1939 Leiterin der Textilabteilung an Moholy-Nagys „School of Design“ in Chicago und Marguerite Friedlaender gehörte 1942 zu den Gründerinnen des Kunstzentrums „Pond Farm“ bei San Francisco.

Mein Fazit: Moderne Frauen von heute sollten immer wieder voll Dankbarkeit zurückschauen auf das Gestern. Die schöne Stadt Weimar ist bestens geeignet für eine Rückschau auf die Geschichte der Frauen. Sie macht uns Mut und gibt uns die Kraft, den eigenen Weg zu gehen. 17


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