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AUSGABE 02/2019

Fernweh EINBLICK IN DEN ARBEITSALLTAG IN DER SOB UNSER NEUES MASKOTTCHEN

Voralpen-Express bei Meggen am Vierwaldstättersee

ATTRAKTIVER WETTBEWERB


03 Unser Hauswart Georg gibt Einblick

Inhalt 03 Der Allrounder am Bahnhof Herisau 05 Dürfen wir vorstellen? 06 Feiern, flanieren und geniessen 08 Höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz wird saniert 09 Erfrischung gefällig?  1 0 Brünig-Safari  1  1  Lifehacks beim Wandern  1  2 Wettbewerb

05 Zoe begrüsst unsere kleinen Gäste im TraversoFamilienabteil

06 Entdecken Sie die Seenachtsfeste in der Region

10 Auf in die letzte, tierische Saison


Als Hauswart ist Georg Berisha für die Aussenreinigung am Bahnhof Herisau zuständig.

SEIT 28 JAHREN BEI DER SOB

Der Allrounder am Bahnhof Herisau In Herisau kennt man ihn: Georg Berisha trägt orange Arbeitskleidung, ist stets gut gelaunt und von Montag bis Freitag am Bahnhof Herisau anzutreffen. Als Hauswart ist er verantwortlich für die Aussenreinigung auf dem Areal der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB). Sein Aufgabengebiet beinhaltet weitaus mehr als nur die Reinigung der Böden und Wände. Er unterstützt die Mitarbeitenden bei Reparaturen, gibt Passanten Auskunft und zeigt ihnen den Weg zur Anschlussverbindung. Grund genug, um den Allrounder an einem Arbeitstag zu begleiten. Als ich Georg am Bahnhof treffe, begrüsst er mich wie immer mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht. Seit knapp 28 Jahren arbeitet er bei der Südostbahn und kennt das Unternehmen entsprechend gut. Angefangen hatte er als Mitarbeiter im Gepäcksdienst in Herisau. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Rangierprüfung war er mehrere Jahre als Rangierer tätig. Rangieren bedeutet das Bewegen der Fahrzeuge auf Schienen ohne Fahrgäste. Diese Tätigkeit übte er sowohl am Bahnhof Herisau als auch in St.Gallen Haggen, in Wittenbach und in Wattwil aus. Seit 2014 ist er als Hauswart in Herisau tätig.

Doch wie sieht der Tagesablauf von Georg aus? Er erklärt: «Ich bin sehr vielseitig beschäftigt. Morgens beginne ich um 6.40 Uhr mit der Reinigung des Bahnhofsareals, im Winter gehört auch das Schneepflügen dazu.» Obwohl er die Reinigung alleine ausführt, ist er viel um Menschen – so auch zu den Hauptverkehrszeiten inmitten von Pendlerströmen. «Da die Leute mich in offiziellen Kleidern sehen, gehen sie davon aus, dass ich ihnen Auskunft zu ihren Verbindungen geben kann. Über die Jahre hinweg habe ich deshalb jede Abfahrt, sei es Bus, Postauto oder Zug, auswendig gelernt. Auch nach dem Fahrplanwechsel dauert es jeweils nicht lange, bis ich die neuen Zeiten kenne», erklärt er mir. Als Auskunft ansprechbar zu sein, macht ihm nichts aus, im Gegenteil: Er geniesst den Kontakt mit Menschen und hilft gerne weiter. Um 12 Uhr geht der in Herisau wohnhafte Hauswart zum Mittagessen nach Hause. Seine «bessere Hälfte», wie er sie nennt, koche sehr gut und sorgt jeweils für die Stärkung. Sie arbeitet übrigens auch bei der SOB und ist zusammen mit zwei anderen Frauen für die Innenreinigung in den SOB-Gebäuden in Herisau zuständig.

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FÜRS «FÄTZELN» LÄSST GEORG DIE GLEISE ABSPERREN. Am Nachmittag stehen weitere Arbeiten, wie der Weichenunterhalt und das Säubern der Gleise, an. Dafür lässt er die Gleise über die Betriebszentrale absperren und beginnt mit dem sogenannten «Fätzeln». Dabei entfernt er Müll und Zigarettenstummel entlang der gesamten Gleise bis ans Ende des Areals. Jeweils ein paar Minuten vor der Einfahrt des nächsten Zuges gibt er das Gleis über die Zentrale wieder frei, sodass der Fahrplan nicht behindert wird. Dann wiederholt er den Vorgang, bis der gesamte Abfall entfernt ist. Georg hilf auch bei der internen Postverteilung und beim Transport mit. Diverse Pakete und Materialien müssen täglich vom Hauptgebäude am Bahnhofsplatz zur Werkstatt und umgekehrt gebracht werden. «Ich bin stets vielbeschäftigt und das Gefühl, nützlich zu sein, brauche ich. Immer wieder neue Herausforderungen machen den Arbeitstag sehr kurzweilig.» Die Gleisreinigung gehört auch zu seinem Aufgabengebiet.

Was ihm am besten gefällt, ist der Kontakt mit Passanten. Gerade am Bahnhof, wo Menschen aus unterschiedlichsten sozialen Schichten verkehren, ist die Kommunikation sehr wichtig. Aus diesem Grund versucht er, Probleme und heikle Situationen positiv anzugehen. Ein erfreuliches Ereignis war einmal, als er einem Engländer den Weg zum richtigen Perron zeigen konnte. «Er war als Tourist in der Schweiz und kannte sich überhaupt nicht aus. Ich habe ihn zum richtigen Gleis gebracht. Eine Woche später habe ich einen handschriftlichen Dankesbrief per Post erhalten, was mich sehr freute.» Solche scheinbar unwichtigen Situationen sind es, die in Erinnerung bleiben.

«OBWOHL AM BAHNHOF TÄGLICH TAUSENDE VON MENSCHEN VORBEIGEHEN, HAT ER ETWAS HEIMELIGES FÜR MICH»

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Der Zukunft schaut er positiv entgegen. «Ich bin zufrieden und möchte noch weitere Jahre hier arbeiten. Obwohl am Bahnhof täglich Tausende von Menschen vorbeigehen, hat er etwas Heimeliges für mich.» Könnte er einen Wunsch an die Passanten richten, wünschte er sich, dass sie sich mehr um die Umwelt sorgen. Wenn Abfall richtig entsorgt wird und auf die Sauberkeit geachtet wird, erleichtert dies auch seine Arbeit. Schlussendlich kommt es allen Passanten zugute: Ein sauberer Bahnhof mag nämlich jeder. Text und Bilder: Carla Ullmann


Dürfen wir vorstellen?

DER ILLUSTRATOR

Mit der Inbetriebnahme des Traverso wird auch unser Maskottchen geboren. Bereits beim Betreten des Familienabteils winkt Zoe unseren kleinen Gästen zu und heisst sie herzlich willkommen. Während der Reise im Voralpen-Express begleitet die schlaue Füchsin ihre Fahrgäste und sorgt für Unterhaltung. Wie der Traverso reist auch sie quer durch die Schweiz und erlebt einige spannende Abenteuer. Sei es ein Besuch in der wunderschönen Stadt Luzern, eine Reise durchs hügelige Toggenburg oder ein Ausflug entlang des Seeufers in Rapperswil – Zoe entdeckt während der Fahrt im Traverso viele Orte der Ost- und Zentralschweiz. In Kürze werden wir ein Rätselbuch für Kinder lancieren. Dadurch vergeht die Zeit im Zug spielerisch schnell. Wir wünschen bereits jetzt viel Spass beim Rätsellösen und Ausmalen.

STECKBRIEF

ZOE

Name:

Zoe

Geburtsdatum:

14. Mai 2019

Wohnort:

im Traverso-Familienabteil

Lebensraum:

täglich irgendwo zwischen St.Gallen und Luzern

Fellfarbe: orange, Grösse:

Das Familienabteil und unser Maskottchen wurden vom Illustrator Konrad Beck gestaltet. Er lebt in Luzern, ist gelernter Primarlehrer und hat Illustration studiert. Er publiziert Kinderbücher, arbeitet für Werbung, Printmedien und Verlage. Eines seiner grössten Werke ist das Familienabteil des Traverso, das in drei verschiedenen Designs gezeichnet wurde. Es ist mit Wimmelbildern geschmückt und thematisiert die vier Jahreszeiten mit Alltagsszenen aus der Schweiz. Unsere kleinen Gäste können während der Fahrt allerlei Figuren, Darstellungen und vieles mehr entdecken. Die Arbeiten zum Familienabteil hat Konrad im Sommer 2016 begonnen. Eine Herausforderung bereits zu Beginn war es, sich anhand von Bauplänen vorzustellen, wie danach das Interieur im Familienabteil wirken soll. Er erläutert: «Ich wollte ein Design schaffen, das auch nach der zehnten Zugfahrt für kleine und grosse Passagiere noch spannend ist. Daher hatte ich die Idee an der Decke, zwischen den Fenstern, an Türen und Haken verschiedenste witzige Situationen zu kreieren. Wo immer man sitzt, lässt sich Neues entdecken.» Die vielen Stunden Arbeit haben sich auf jeden Fall ausbezahlt, und auf das Gesamtwerk ist auch Konrad stolz. Mit dem einzigartigen Familienabteil wird die Fahrt für Gross und Klein zum Erlebnis. Danke Konrad, für dieses Schmuckstück.

in der Sonne kupferfarben glänzend

56 c m

Eigenschaften: schlau,

weltoffen, abenteuerlustig und stets gut gelaunt

Hobbys: Spielen,

Reisen und viele neue Orte entdecken Das neue Familienabteil des Voralpen-Express

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SOMMERNACHTSFEST ROMANSHORN 1. – 3. AUGUST 2019

Feiern, flanieren und geniessen Wenn die Nächte milder werden, die Sonne den Boden aufheizt und die Gemüter erhellt, dann sind in der Schweiz die Seenachtsfeste omnipräsent. Wir stellen Ihnen vier bekannte Feste am See vor und wünschen viel Spass beim Tanzen, Verweilen und Feiern.

SOMMERNACHTSFEST ROMANSHORN Ort: Romanshorn Anzahl Besucher: 15 000 – 20 000 Das Sommernachtsfest dauert drei Tage und findet in der Hafenstadt Romanshorn statt. Während dieser Zeit verweilen knapp 20 000 Besucherinnen und Besucher auf der Festwiese. In der Nähe des Sees begeistern unter anderem Philipp Fankhauser und Crimer sowie ein DJ das Publikum. Für Essen und Getränke wie auch für nichtmusikalisches Vergnügen ist ebenso gesorgt: Im Lunapark gibt es sechs Bahnen, die einen Adrenalinkick garantieren. Das Fest wird am Samstagabend mit einem imposanten mit Musik unterlegtem Feuerwerk abgerundet. Anfahrt: mit dem Voralpen-Express bis nach St.Gallen. Anschliessend umsteigen auf den RE Richtung Konstanz oder die S8 Richtung Schaffhausen. Die Festwiese am See befindet sich fünf Gehminuten vom Bahnhof Romanshorn entfernt. Weitere Informationen unter www.sommernachtsfest-romanshorn.ch

FANTASTICAL SEENACHTSFEST KREUZLINGEN 9. – 11. AUGUST 2019

FANTASTICAL SEENACHTSFEST KREUZLINGEN Ort: Kreuzlingen Anzahl Besucher: ca. 50 000 Das Seenachtsfest in Kreuzlingen gehört zu den Highlights am Bodensee. Entdecken Sie hier Mitte August auf verschiedenen Bühnen und Plätzen Livemusik, DJ-Sets und Unterhaltung. Entspannen Sie an der Chillout-Bar oder geniessen Sie einen leckeren Snack an den Essensständen. Für die kleinen Gäste ist an allen drei Tagen das Lidl-Kinderland geöffnet. Am Samstag um 22 Uhr werden die Lichter auf dem Festareal gelöscht, und ein grosses Feuerwerk ist über mehrere hundert Meter sichtbar. Anfahrt: mit dem Voralpen-Express bis nach St.Gallen. Anschliessend umsteigen auf den RE Richtung Konstanz bis Kreuzlingen, Hafen. Das Gelände befindet sich nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Weitere Informationen unter www.fantastical.ch

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ZÜRI FÄSCHT 5. –  7. JULI 2019

SEENACHTSFEST ARBON 5. –  7. JULI 2019

ZÜRI FÄSCHT Ort: Zürich Anzahl Besucher: ca. 2 000 000 Das Züri Fäscht ist das grösste Schweizer Volksfest und findet alle drei Jahre statt. In der Innenstadt und im Gebiet um das untere Seebecken präsentiert sich die Stadt als eine bunte Mischung aus Volksfest, Party und Jahrmarkt. Die unzähligen kulinarischen Stände lassen keine Wünsche offen. Ein sehenswertes Highlight der Schweizer Metropole sind die spektakulären Feuerwerksinszenierungen am Freitag- und Samstagabend. Aber auch eine grosse Chilbi sorgt für Spass und Adrenalin bei Gross und Klein. Und wer sich bei dem vielfältigen Angebot nicht für einen Ort entscheiden kann, lässt sich am besten einfach durch die Grossveranstaltung in der Stadt treiben. Anfahrt: mit dem Voralpen-Express bis nach Rapperswil. Anschliessend umsteigen auf die S-Bahn bis nach Zürich. Das Fest findet nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt statt. Weitere Informationen unter www.zuerifaescht.ch

SEENACHTSFEST ARBON Ort: Arbon Anzahl Besucher: ca. 20 000 Gleichzeitig wie das Züri Fäscht findet das gesellige Seenachtsfest in Arbon statt. Auf dem familiären Festgelände am Bodensee kann Jung und Alt ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm geniessen. Während dreier Tage werden kulinarische Höhepunkte an den Essensständen und dank bekannten DJ’s und Livebands eine ausgelassene Partystimmung geboten. Ein Klassiker während des Events ist am Samstagabend das 30-minütige Feuerwerk. Der Event auf dem Quai-Areal Arbon eignet sich insbesondere für Familien – denn für sie wird am Samstag- und Sonntagnachmittag ein spezielles Programm stattfinden. Anfahrt: mit dem Voralpen-Express bis nach St.Gallen. Anschliessend umsteigen auf den Bus nach Arbon. Oder mit dem Zug bis nach Romanshorn/Rorschach und dann Umsteigen nach Arbon. Weitere Informationen unter www.seenachtsfest-arbon.ch

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Höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz wird saniert Sitterviadukt-/ Sturzeneggtunnelsanierung

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) erneuert den Sitterviadukt sowie den Sturzeneggtunnel. Die ersten Bauarbeiten haben im Februar 2019 begonnen und enden im Frühling 2021. Während der Sommerferien 2019 wird die Strecke Herisau – St.Gallen Haggen für fünf Wochen gesperrt. In dieser Zeit verkehren Bahnersatzbusse.

Die Bodensee-Toggenburg-Bahn (BT) baute vor rund 110 Jahren den Sturzeneggtunnel sowie den Sitterviadukt zwischen St.Gallen Haggen und Herisau. Seit dem Zusammenschluss im Jahr 2001 ging das Streckennetz der BT zur SOB über. So auch der Sitterviadukt, der 365 Meter lang und mit 99 Metern die höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz ist. Sie besteht aus verschiedenen Materialien wie Mauerwerk, Beton und Stahl. Das Herzstück des Sitterviadukts ist die Stahlkonstruktion, der sogenannte Fischbauch. Die SOB ersetzt die Gleisanlagen sowie die Fahrleitung. Zudem erneuert sie ab Ende September 2019 bis Frühling 2021 den Korrosionsschutz an der Stahlkonstruktion. Während dieser Zeit erhält der Fischbauch eine luftdichte Einhausung und ist somit, zumindest teilweise, umhüllt. Zudem erneuert die SOB im Sturzeneggtunnel das Tunnelgewölbe und die Fahrbahn sowie die Fahrleitung. Das Tunnelprofil passt sie so an, dass zukünftig Doppelstockzüge den Tunnel passieren könnten. Die SOB investiert für die Erneuerungsarbeiten rund 19,5 Millionen Franken und macht die beiden Kunstbauten fit für die nächsten 50 Jahre. Im Jahr 1910 eröffnet Nach einer dreijährigen Planungsphase begannen die Bauarbeiten für den Sitterviadukt im Sommer 1908. Die Montage der Eisenkonstruktion dauerte von August 1909 bis März 1910, und im selben Monat fand die Absenkung der Konstruktion auf Widerlager statt. Die entscheidende Belastungsprobe sorgte am 15. Juli 1910 für Freude bei allen Beteiligten: Statt der erwarteten Durchbiegung von 43 Millimetern bog sich die Brücke nur 36 Millimeter, und das unter dem stolzen Gewicht von vier Dampflokomotiven. Am 3. Oktober 1910 feierte die BT schliesslich die Eröffnung des Sitterviadukts zeitgleich mit dem in Richtung Herisau liegenden Sturzeneggtunnel. An beiden Kunstbauten wurden seither immer wieder kleinere und grössere Arbeiten zur Instandhaltung durchgeführt, letztmals im grösseren Umfang vor knapp 40 Jahren. Sitterviadukt: Belastungsprobe vom 15. Juli 1910.

Der Sitterviadukt ist während der Schulsommerferien für fünf Wochen gesperrt.

Totalsperre während der Sommerferien Während der fünfwöchigen Totalsperre in den Schulsommerferien von Samstag, 6. Juli 2019, 1.40 Uhr, bis Samstag, 10. August 2019, 4 Uhr, ist die Strecke Herisau–St.Gallen Haggen für den Zugverkehr unterbrochen. In dieser Zeit verkehren Bahnersatzbusse zwischen St.Gallen und Herisau bzw. St.Gallen Haggen und Herisau gemäss Spezialfahrplan. Zwischen St.Gallen Haggen und St.Gallen fahren die Züge nach Fahrplan. Verlängerte Nachtbetriebspausen Während der Vorarbeiten von Ende April bis Freitag, 5. Juli 2019 (ohne Nächte 29./30., 30./31. Mai, 9./10. Juni, 30. Juni/1. Juli 2019) und der Nacharbeiten von Sonntag, 15. September 2019, bis Freitag, 27. September 2019, ist die Strecke zwischen Herisau und St.Gallen Haggen jeweils in den Nächten von So/Mo bis Do/Fr, von 22.15 Uhr bis 5.15 Uhr, unterbrochen. Es verkehren Bahnersatzbusse. Der Onlinefahrplan ist angepasst. Sitterviadukt in Zahlen Länge des Viadukts: 365 Meter Höhe des Viadukts: 99 Meter Spannweite Stahlkonstruktion: 120 Meter Gewicht Stahlkonstruktion: 920 Tonnen Mauerwerk: 27 200 Kubikmeter Letzte Sanierung: 1980 – 1982 Baukosten 1910: 1,55 Millionen Franken Sanierungskosten 2019: 14 Millionen Franken Sturzeneggtunnel in Zahlen Länge des Tunnels: 246 Meter Letzte Sanierung: 1989

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Text: Christopher Hug Bilder: SOB


Welche Erwartungen haben Sie an das neue Rollmaterial?

Yngolf Brägger Wohnort: Horn TG «Vom neuen Rollmaterial erwarte ich Komfort und guten Service.»

enete! Gu

UMFRAGE IM VORALPENEXPRESS

Susi Jungen Wohnort: Kanada «Ich bin mit dem jetzigen Rollmaterial bereits voll und ganz zufrieden. Deshalb habe ich auch keine Erwartungen.»

Patrick Steiner Wohnort: St.Gallen «Ich erwarte vom neuen Voralpen-Express ein ruckelfreies Vorankommen von A nach B sowie langfristige Ersatzmaterialverträge. Ausserdem würde ich energieeffiziente Spannungswandler gutheissen.»

Erfrischung gefällig? Sommerzeit ist Glacezeit. Doch nebst den bekannten Klassikern wie Rakete und Cremeglace aus dem Supermarkt können Sie die frische Abkühlung auch selbst herstellen. Und dies ganz einfach. Unsere fruchtige Beeren-Quarkglace besteht aus einfachen Zutaten und ist im Nu hergestellt. Und übrigens: Glace passt einfach immer und schmeckt Jung und Alt.

Beeren-Quarkglace Zutaten • Verschiedene Beeren wie Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren • 1 TL Zitronensaft

• 100g Zucker • 100g Quark • 1dl Rahm • 1 EL Honig

Zubereitung 1) B  eeren waschen, rüsten und mit den restlichen Zutaten pürieren. 2) D  ie Masse in die Glaceformen füllen und ein Holz- oder Plastikstäbchen reinstecken. 3) F ür mehrere Stunden im Tiefkühler gefrieren und vor dem Servieren vorsichtig herausziehen.

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Brünig-Safari

Auf in die letzte, tierische Saison

AUSFLUGSTIPP

Fuchs, Hase, Bär & Co. verabschieden sich: Nach zehn Jahren werden die Tiere der Brünig-Safari der Zentralbahn im Mai 2019 ihre letzte Saison antreten. Entlang der Brünigstrecke der Zentralbahn gehen Kinder mit der Tierforscherin Lix auf eine Safari der besonderen Art und lernen dabei viel Interessantes über Tiere und ihre Lebensweisen. Insgesamt 13 einheimische oder ehemalig einheimische Wildtiere aus Holz können entlang der wunderbaren Panoramastrecke im Luzern–Interlaken Express entdeckt werden. Die von den Lernenden der Schule für Holzbildhauerei Brienz wunderschön umgesetzten Figuren stehen den echten Wildtieren in nichts nach und sind, jedes Einzelne für sich, einmalige Kunstwerke.

Tierisch guter Wettbewerb Wer Augen hat wie ein Adler und besonders gut hinsieht, findet Lix bei einem ihrer Tierfreunde irgendwo entlang der Strecke. Finden Sie heraus, bei welchem Tier sich Lix versteckt, und gewinnen Sie einen der vielen attraktiven Preise. Wandertipp: Safari-Wanderung Die Safari geht auch ausserhalb des Zuges weiter, und zwar auf einer leichten Wanderung durch den mystischen Brünigwald vom Bahnhof Brünig-Hasliberg zum Bahnhof Lungern. Es ist ein etwa 1½-stündiger, kinderwagentauglicher Familienwanderweg. Nach der Hälfte des Weges lädt das Sommerrestaurant «Chäppeli» zu einer längeren Pause ein. Dort befinden sich für die Safariteilnehmer ein Spielplatz im Wald, einzigartige Holzkegelbahnen und eine Grillstelle mit Panoramablick auf den Lungerersee. Die Kids erhalten als Stärkung kostenlos einen Safarisirup im Safaribecher.

Die Idee Die Idee für die Brünig-Safari stammt von Zugbegleiter Jakob Enz. Er hat auf seinen unzähligen Fahrten über den Brünig immer wieder wilde Tiere vorbeihuschen sehen – für Kobi jedes Mal ein grossartiges Erlebnis, das er mit den Fahrgästen teilen wollte. Insbesondere auf dieser Strecke, auf der der Zug aufgrund der Zahnstangenabschnitte gezwungen ist, langsamer zu fahren, lässt sich die Natur besonders gut beobachten. Basierend auf dieser Idee ist die Brünig-Safari entstanden. Die Holzfiguren sind auf der Strecke zwischen Giswil und Meiringen in ihrer natürlichen Umgebung so platziert, dass sie von den Reisenden vom Zug aus aufgespürt werden können. Da sich die Holztiere in ihrer natürlichen Umgebung befinden, ist die Chance gross, während der Suche ein echtes Tier zu entdecken.

Zeitraum: Mai – Oktober 2019 Anreise: Mit dem Voralpen-Express nach Luzern, dann weiter mit dem Luzern–Interlaken Express Kosten: kostenlos (es braucht lediglich ein gültiges öV-Ticket) Flyer: Der Flyer zur Brünig-Safari gibts beim Zugpersonal oder in den Zentralbahn-Reisezentren. Weitere Informationen unter www.zentralbahn.ch/safari

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Lifehacks beim Wandern

Die Wandersaison ist seit Längerem eröffnet und kommt erst jetzt richtig in Fahrt. Mit den warmen Temperaturen steigen auch die Wandermöglichkeiten in der Schweiz. Sei es ein gemütlicher Spaziergang entlang des Zürichsees oder eine Gipfelerklimmung auf der Rigi – entlang der Voralpen-Express-Strecke finden sich viele Wege und Pfade. Das Wandern erfreut sich immer steigender Beliebtheit, und dennoch gilt es, ein paar Regeln zu beachten. Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengefasst.

• Vor dem Wandern informieren: Eine frühzeitige Vorbereitung ist das A und O beim Wandern. Wir empfehlen Ihnen, die Route im Voraus zu bestimmen, Wanderkarten einzupacken und den Wetterbericht zu beachten. Gerade in den Bergen kann das Wetter kurzfristig ändern. • Vollständige Ausrüstung: Für das Wandern sollten unbedingt den Bedingungen entsprechende Wanderschuhe und Kleider getragen werden. Auch ein Regenschutz kann sehr nützlich sein. • Proviant: Beim Wandern darf genügend Wasser und etwas Stärkung auf keinem Fall fehlen. Auch immer praktisch ist ein Taschenmesser: Ein solches finden Sie übrigens in unserem Fanshop unter fanshop.abilio.ch. • Sonnenschutz: Wandern macht bei sonnigem Wetter am meisten Spass, doch Vorsicht bei zu starker Sonneneinstrahlung. Wir empfehlen Ihnen, bereits vor dem Wandern Sonnencreme aufzutragen sowie Hut und Sonnenbrille mitnehmen. • Notfälle: Ein Smartphone sollten Sie unbedingt dabei haben, damit Sie in Notsituationen Hilfe holen können. Für kleinere Probleme, zum Beispiel Blasen, sind Pflaster hilfreich. Das Wichtigste zum Schluss: Wandern macht am meisten Spass mit Freunden und Bekannten. Geniessen Sie die Atmosphäre, und staunen Sie über die Facetten der Schweiz. Also Wanderschuhe schnüren und los gehts.

WIR MACHEN

WANDERFERIEN! Eine perfekte Kombination: Wandern in der Ostschweiz und Bahnfahren im Tarifverbund OSTWIND.

TOURENVERLAUF TAG

Anreise nach Sargans | Wanderung 7 Gipfel, 14 Seen

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Schif ffahr t am Walensee | Wanderung Walenstadt – Quinten

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Zugfahrt nach Urnäsch | Wanderung Urnäsch – Schwägalp

Wanderung Schwägalp – Urnäsch | Zugfahrt nach Appenzell

Wanderung Appenzell – Oberriet | Busfahrt nach Buchs

Wanderung Buchs – Sargans | Abreise

Buchen Sie jetzt ab

CHF 759.-!

www.eurotrek.ch/südostbahn

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Seebodenalp – vom See uf d’Alp Die Seebodenalp liegt auf 1020 m ü.M. hoch über Küssnacht am Rigi und ist mit dem herrlichen Blick auf den Vierwaldstättersee an 365 Tagen im Jahr ein Wanderparadies. Leichte bis mittlere Wanderungen und ein vielfältiges Restaurant- und Alpwirtschaftsangebot für jeden Geschmack sind garantiert. Beliebt ist ebenfalls der Aufstieg auf die Rigi, der auf vielen verschiedenen Wanderwegen erlebt werden kann. Sechs Grillplätze laden zum Verweilen ein. Bänke und Sitzgelegenheiten sind bei den Feuerstellen vorhanden, und das Holz wird von der Kooperation bereitgestellt – teilweise sind auch Grillroste installiert. Im Winter bei genügend Schnee sind der Skilift Seebodenalp und der Kinderschlepplift bei der Holderenhütte ein Geheimtipp.

PREISE 1. Platz: 12 Fahrten für die Luftseilbahn Seebodenalp für eine Familie

Weitere Informationen unter www.luftseilbahn-seebodenalp.com

2. bis 5. Platz: Je 2 Gutscheine für die Klosterführung vom Tourist Office Einsiedeln

VIEL GLÜCK!

6. bis 10. Platz: Voralpen-ExpressWeinset

Wettbewerb 1. FÜR WELCHE ARBEITEN IST GEORG, DER HAUSWART IN HERISAU, ZUSTÄNDIG?

5. AUF WELCHER STRECKE FINDET MAN DIE «BRÜNIG-SAFARI»?

(R) Aussenreinigung und Weichenunterhalt (G) Innenreinigung und Billettverkauf (S) Reparaturen, Befüllung Bistroautomaten

(R) St.Gallen – Luzern (E) Luzern – Interlaken (S) Bern – Spiez

2. WAS BEDEUTET «RANGIEREN»?

6. AUF WIE VIELEN METERN ÜBER MEER LIEGT DIE SEEBODENALP?

(O) Reinigung des Bahnhofs (E) Bewegen der Fahrzeuge auf Schienen ohne Passagiere (A) Reparaturarbeiten am Fahrzeug

(N) 1020 (S) 940 ( I ) 890

3. WIE HEISST DAS NEUE TRAVERSO-MASKOTTCHEN? (F) Cloé (N) Noe ( I ) Zoe

4. WO FINDET DAS SOMMERNACHTSFEST STATT? (S) Romanshorn (A) Arbon (U) Kreuzlingen

ANTWORT 1

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Sie kennen das Lösungswort? Dann füllen Sie online das Wettbewerbsformular bis zum 31. August 2019 unter www.voralpen-express.ch/fernweh aus. Die Gewinner werden per Post benachrichtigt.

IMPRESSUM: VORALPEN-EXPRESS, C/O SCHWEIZERISCHE SÜDOSTBAHN AG, BAHNHOFPLATZ 1A, CH-9001 ST.GALLEN WWW.VORALPEN-EXPRESS.CH, INFO@VORALPEN-EXPRESS.CH AUFLAGE: 15 000 EX.

Profile for Schweizerische Südostbahn AG

Fernweh Magazin 02/19  

Entdecken Sie Tipps und Sehenswürdigkeiten entlang der Voralpen-Express-Strecke.

Fernweh Magazin 02/19  

Entdecken Sie Tipps und Sehenswürdigkeiten entlang der Voralpen-Express-Strecke.

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