Wirkstoff
Lesestoff für den Fachhandel Selbstmedikation
2/2026

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Lesestoff für den Fachhandel Selbstmedikation
2/2026

Die facettenreiche ESD-Direktorin
Wie die Brückenbauerin, Teamplayerin und Seglerin
Ludmilla Wüthrich die ESD leiten will
Emanuel Roggen ist mit seiner Drogerie im VW-Oldtimer auf dem Markt in Freiburg unterwegs
Allergien im Verlauf des Lebens
Die Gründe, wieso manche Allergien in unterschiedlichen Lebensphasen auftauchen und wieder verschwinden
Branche

Emanuel Roggen ist mit seiner Drogerie im VW-Oldtimer seit knapp einem halben Jahr unterwegs.
Wirkstoff hat die mobile Drogerie am Markt in Freiburg besucht und Emanuel Roggen einen Tag lang begleitet.
Impressum Wirkstoff

Ludmilla Wüthrich ist seit einem halben Jahr die neue Direktorin der ESD. Im Interview erzählt sie über ihre Passion zum Segeln, welche Führungsqualitäten sie hat und was sie an der Drogeriebranche begeistert.
Herausgeber Schweizerischer Drogistenverband, Thomas-Wyttenbach-Strasse 2, 2502 Biel, Telefon 032 328 50 30, info@drogistenverband.ch
Verlag vitagate ag, Thomas-Wyttenbach-Strasse 2, 2502 Biel Geschäftsführung und Verlagsleitung: Tamara Gygax-Freiburghaus, t.gygax@vitagate.ch
Inserate: Tamara Gygax-Freiburghaus, Marlies Föhn, Valérie Rufer, Janine Klaric, inserate@vitagate.ch
Abonnemente und Vertrieb: Sabine Andersen, vertrieb@vitagate.ch
Redaktion
Publizistische Leitung, Chefredaktorin Wirkstoff: Céline Jenni, c.jenni@vitagate.ch Redaktionelle Mitarbeit in dieser Ausgabe: Adrian Ritter, Claudia Merki, Désirée Klarer, Martina Huber
Wissenschaftliche Fachkontrolle: Dr. oec. troph. (Univ.) Monika Wilhelm Übersetzung: Marie-Noëlle Hofmann
Titelbild: stock.adobe.com/Maksim Produktion
Layout: Claudia Luginbühl
Druck: Courvoisier-Gassmann AG, Biel ISSN 2673-4974 (Print), ISSN 2673-4982 (Online); CHF 65.–/Jahr, inkl. MWST. Auflage von 5 469 Ex. WEMF/KS-beglaubigt (9/2025) 7. Jahrgang. Erscheinung 10× jährlich © 2026 – vitagate ag, Thomas-Wyttenbach-Strasse 2, 2502 Biel

Offizielles Magazin des Schweizerischen Drogistenverbandes und Medium von Angestellte Drogisten Suisse

Ein gesundes Arbeitsumfeld schaffen
In der Drogerie werden der Kundschaft tagtäglich Gesundheitstipps mitgegeben. Doch wie bleiben Angestellte hinter der Theke selbst psychisch und physisch gesund? Wirkstoff hat sich mit fünf Drogistinnen unterhalten.
Fachwissen

Störende Geräusche in der Nacht
Schnarchen ist häufig harmlos, doch die nächtlichen Geräusche können für eine Beziehung zur Belastungsprobe werden. Wie entsteht Schnarchen und welche Tipps gibt es für mehr Ruhe im Bett?
18
Allergieverläufe folgen bestimmten Mustern
Kinder reagieren häufiger allergisch auf Kuhmilch, Erwachsene dagegen seltener. Wieso verändern sich Allergien im Verlauf des Lebens?
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Nachruf Traugott Steger
Eine Würdigung des Wirkens und Schaffens des HEIDAKGründers Traugott Steger, der Anfang Dezember 2025 verstorben ist.

Das Herz von Drogistinnen und Drogisten schlägt für die Gesundheit ihrer Kundschaft. Sie beraten, erklären, empfehlen, beruhigen. Sie hören zu, stehen viel, denken mit und bleiben freundlich – auch dann, wenn der Tag lang ist oder die eigene Energie bereits nachlässt. Beim täglichen Einsatz für das Wohl anderer stellt sich mitunter die Frage: Wird die eigene Gesundheit ausgerechnet an dem Ort vergessen, an dem so viel über das Gesundbleiben gesprochen wird? Wer hinter der Theke arbeitet, trägt jeden Tag viel Verantwortung. Die Belastung, die damit einhergeht, bleibt oft unsichtbar. Gesundheitsmanagement gehört zur Arbeitskultur. Wer möchte, dass Mitarbeitende langfristig engagiert, aufmerksam und kompetent beraten, muss Gesundheit als Teil der Professionalität verstehen – nicht als Bonus, sondern als Grundlage. Pausen, ergonomische Arbeitsplätze, wertschätzende Führung und ein offener Umgang mit Belastungen sind dabei zentral. Und diese Faktoren helfen, um Fachkräfte zu halten und Nachwuchs für die Branche zu gewinnen. Drogistinnen und Drogisten haben eine Vorbildfunktion. Was strahlen Mitarbeitende in der Beratung aus, wenn sie völlig erschöpft sind oder mit Schmerzen arbeiten? Glaubwürdige Prävention beginnt dort, wo sie auch vorgelebt wird. In der Titelgeschichte erzählen fünf Drogistinnen von ihren Erfahrungen mit Gesundheitsmanagement und zeigen, welche einfachen Massnahmen viel Gutes bewirken. Lassen Sie sich darauf ein, denn ein gesundes, gut gelauntes Team wird mehr Erfolg haben.
Céline Jenni, Leiterin Publizistik, Chefredaktorin Wirkstoff, c.jenni@vitagate.ch


In der Stadt Freiburg gibt es seit Jahren keine Drogerie mehr. Emanuel Roggen bringt sie zurück – mit einem VW-Oldtimer, 140 Produkten und der Überzeugung, dass persönliche Beratung den Unterschied macht. Für die schweizweite Premiere verwandelt sich die Nachteule auch gerne zur Lerche.
7 Désirée Klarer | Miriam Kolmann
Fünf Uhr morgens, der Wecker klingelt, Emanuel Roggen schlägt die Augen auf, verlässt das warme Bett, schenkt sich einen Kaffee ein und bereitet sich in Ruhe auf den Tag vor. Dabei ist der dipl. Drogist HF «pas du matin» – kein Morgenmensch, wie er mit einem Schmunzeln betont. Statt am Morgen um viertel vor sieben, wenn die Stadt noch schläft, wäre Roggen mit seiner rollenden Drogerie in Form eines alten VW-Busses lieber am Nachmittag auf dem
Markt in Freiburg. Abgesehen davon würde er alles nochmals genau gleich machen. Doch der Reihe nach.
Chance ergriffen
Auf die Idee der mobilen Drogerie kam Emanuel Roggen aus der Not heraus. Die Kundenfrequenz in Domdidier (Kanton Freiburg) war merklich gesunken. «Wenn


die Leute nicht zu uns kommen, dann gehen wir eben zu den Leuten», dachte sich der Drogist – und machte Nägel mit Köpfen. Nachdem er Ende Februar 2025 das «Go» der Kantonsapothekerin erhalten hatte, ging es an die Umsetzung. «Wenn die Türe schon mal offen ist, musst du deinen Fuss reinhalten und vorwärts machen. Auch dann, wenn der Zeitpunkt vielleicht nicht ideal ist», so Roggen bestimmt. Es bringe nichts, alles zu zerdenken. «Online haben wir als Drogerie sowieso keine Chance. Spätestens, wenn der Onlinehandel wirklich kommt. Aber offline? Da können wir punkten.»
Zwischen Kräuterwanderungen und Tagesgeschäft in seinen beiden Drogerien in Domdidier und Romont kauft Roggen den alten VW-Bus, lässt ihn zur mobilen Drogerie umbauen. «Ich wollte immer so einen Bus. Dass ich daraus mal eine Drogerie machen würde, war hingegen auch für mich eine Überraschung», sagt er. Der
Bus ist ein Hingucker. «Klar hätten wir zu Beginn schon einen modernen Bus nehmen können. Doch hätten wir damit dieselbe Medienresonanz erhalten? Ich denke nicht.» Zwei Mal war er mit dem Bus auf der Frontseite einer Zeitung, wurde im Radio thematisiert und selbst in einem deutschen Medium wurde der VW-Bus aufgegriffen. Die Resonanz auf die erste mobile Drogerie der Schweiz ist gross und vor allem positiv, nicht nur in den Medien.
«Der Bus ist eine geniale Idee. So genial wie die Drogerie Roggen. Die Leute sind sehr zuvorkommend, haben immer ein Lächeln auf den Lippen, beraten freundlich und kompetent», schwärmt Eliane Vergara. Sie wohnt in Freiburg, kennt die Drogerie aber aus Estavayer-le-Lac. Hier, wo Emanuel Roggens Bruder Christophe ebenfalls eine Drogerie führt, verbringt Eliane Vergara jeweils ihren Sommer. «Dass ich die Produkte nun auf Bestellung direkt am Markt kaufen kann, schätze ich enorm.» Auch Kundin Christine Fürst aus Düdingen ist voll des Lobes. «Ich kannte schon den Vater und habe grosses Vertrauen in die Drogerie. Auf dem Markt vielleicht noch mehr als
• Arbeitsorganisation:
Seit Anfang September 2025 ist Emanuel Roggen mit seiner mobilen Drogerie unterwegs. Man findet ihn jeweils mittwochs und samstags von 06.45 – 12.00 Uhr auf dem Marktplatz in Freiburg. Gearbeitet wird immer zu zweit, wobei alle Mitarbeitenden mindestens einmal mitkommen müssen. Vier von ihnen können den Bus auch selbst fahren. «Ziel ist, dass die mobile Drogerie dereinst auch ohne mich läuft», sagt Roggen.
• Finanzen: Für das Projekt rechnet Roggen insgesamt mit einer Investition von 180 000 Franken. 60 000 davon hat er bereits für den Kauf, Umbau und die Instandsetzung des VW-Oldtimers verwendet. Sein Ziel ist es, langfristig 120 000 Franken Umsatz pro Jahr auf dem Markt zu machen – hauptsächlich mit Hausspezialitäten, die eine Marge von über 50 Prozent abwerfen. Die Rentabilität will Roggen über 36 Monate beobachten. Spätestens nach fünf Jahren soll die Investition gedeckt sein.
in stationären Drogerien», so Fürst. Warum sie so empfinde, könne sie auch nicht genau sagen.
Tatsächlich sei es überraschend, welche Themen die Leute bisweilen am Marktstand zur Sprache brächten, sagt Roggen. «Von einfachen Knieschmerzen und Krämpfen bis zu Vaginalpilz und Hämorrhoiden hatten wir schon alles hier.» Das bestätigt auch seine Mitarbeiterin Aurélie Chezeaux, die an diesem Tag mit ihm unterwegs ist. Eigentlich hatte Roggen für die Beratung heikler Themen auf einem Bestellformular die Möglichkeit des Rückrufs eingebunden. «Doch das haben wir bisher noch nie gebraucht.» Wenn man dem Drogisten eine Weile beim Tagesgeschehen zusieht, überrascht das nicht. Roggen nimmt sich Zeit für seine Kundschaft, aber nicht nur für sie. Die Leute kennen ihn hier. Immer wieder wird er im Gespräch unterbrochen, weil ihn noch jemand grüsst. Die Freude der Menschen ist spürbar, der Andrang vor dem VW-Bus bisweilen trotz Schneeregen und Minustemperaturen gross. «Die Dankbarkeit ist wirklich überwältigend. Die Leute finden toll, was wir machen, betonen, wie wichtig unser Beruf ist. Diese Wertschätzung ist ein wunderschönes Gefühl», sagt Roggen. Das beobachtet auch seine Schwester Sonja Aerne-Roggen, selbst Drogistin EFZ. Zwar arbeitet sie eigentlich bei Bruder Christophe in Estavayer-le-Lac mit und hat nichts mit der mobilen Drogerie in Freiburg am Hut. «Doch wenn ich gerade vor Ort bin, um meinen Bruder zu besuchen, berate ich auch mal spontan.» So nah an den Leuten, das sei grossartig, ist sie überzeugt. Nicht nur für die Kundschaft. «Mein Bruder hat immer wieder gute Ideen und setzt sie auch um. Wer heute mit seiner Drogerie überleben will, muss bereit sein, etwas zu wagen.»
Nebst dem Mut, der Leidenschaft für den Beruf und den entsprechenden Bewilligungen braucht es jedoch auch die finanziellen Mittel. 60 000 Franken hat Roggen
für den Start investiert. Motor, Bremsen – alles am VW-Bus wurde neu gemacht. Jetzt bräuchte es nochmals eine Investition von 20 000 bis 30 000 Franken für eine Kühlanlage. «Eigentlich hiess es, es sei ganz einfach. Stellt sich heraus, dass ‹ganz einfach› bedeutet, dass wir alles nach Mass anfertigen lassen müssten.» Darum werde er nun auf den Sommer hin einen neuen Bus kaufen. Den alten behält er noch ein Weilchen für Marketingzwecke, «bevor er später vielleicht bei einem anderen Drogisten in einem anderen Kanton ein zweites Leben findet», sagt Roggen. Der Oldtimer sei zwar sehr hübsch, aber auch nicht sehr praktisch. Um in den Bus zu gelangen, muss man sich bei einer Schwelle kurz ducken, es ist eng und die Haltung, in der man die Kundschaft berät, ist nicht sehr angenehm. Hinzu kommt, dass man die Produkte, die man hervornimmt, direkt wieder an denselben Ort versorgen muss. Jeder Zentimeter wird genutzt. «C’est un peu de bricolage», sagt er lachend.
Das frühe Aufstehen lohnt sich
So gebastelt wirkt es jedoch nicht. Roggen hat 140 Produkte an Bord, alle schön arrangiert. Dabei handelt es sich fast ausschliesslich um Hausspezialitäten, darunter viele Teesorten. Herstellen darf Roggen am Markt nichts, darum nimmt er hierfür Bestellungen auf. Die Möglichkeit wird rege genutzt. Von Natron über Schwedenbitter bis hin zu Entkalkungsmittel ist alles dabei. Pro Tag sind es bis zu 15 Bestellungen. «Es gibt auch viele, die uns ihre Fläschchen mitbringen, damit wir die Mischungen auffüllen und sie diese beim nächsten Mal wieder abholen können.» Je nach Tag verzeichnet Roggen an einem Morgen gut 30 bis 40 Kundinnen und Kunden, davon sind etwa die Hälfte Neukunden. Um zwölf Uhr packt er zusammen, um halb zwei geht es in der Drogerie in Domdidier weiter. «Es ist schon streng», gibt Roggen zu. Eine Pause. Dann grinst er: «Aber die Dankbarkeit der Leute – das ist jedes frühe Aufstehen wert.»



12/2025–1/2026 Lesestoff






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Übersichtüberdiewichtigsten KonservativeBehandlungskonzepte




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Tamara Gygax-Freiburghaus 032 328 50 54, t.gygax@vitagate.ch, vitagate-ag.ch vitagate ag, Thomas-Wyttenbach-Strasse 2, 2502 Biel
| Wirkstoff

Ludmilla Wüthrich leitet neu die Geschicke der ESD. Die Führungskraft, Teamplayerin und Sportlerin ist bilingue und sieht sich als Brückenbauerin über den Röstigraben hinweg. Wie die 56-jährige Seglerin das ESD-Boot in sicheren Gewässern halten will, wie sie abschalten kann und warum sie positiv ist, was die Zukunft des Drogistenberufs angeht, lesen Sie im Interview.
7 Claudia Merki | Miriam Kolmann
Ludmilla Wüthrich, am 1. September 2025 haben Sie Ihre Position als neue Direktorin der ESD angetreten. Haben Sie sich gut eingelebt?
Ludmilla Wüthrich: Das ESD-Team in Neuenburg hat mich herzlich aufgenommen. Das machte den Start einfacher. Rasch ging es zur Tagesordnung über. Sehr professionell empfangen wurde ich auch von den Verantwortlichen des Schweizerischen Drogistenverbandes SDV, die mich sogleich ins Tagesgeschäft einbezogen. Der Kanton Neuenburg lud mich zu einem Treffen mit allen wichtigen Vertreterinnen und Vertretern der beruflichen Grundbildung und der höheren Berufsbildung ein. Es ging gleich los mit Themen und Aktivitäten. Wichtig dabei war für mich auch zu erfahren, wie die Kommunikation mit dem Kanton läuft.
Stellen Sie sich bitte kurz vor – wer sind Sie und was macht Sie aus?
Ich bin überlegt, aber auch spontan, zeige mich, wie ich bin, verstecke mich nicht in einer Rolle, es muss mir wohl sein. Ich bin neugierig, habe ständig Fragezeichen im Kopf. Ich suche nach Ansätzen und Wegen, um Lösungen zu finden. Ich bin offen für Neues, kann mich aber auch in Frage stellen beziehungsweise hinterfrage die Dinge. Ich mag Menschen und möchte sie befähigen, sich weiterzuentwickeln. Meine Familie und unser Hund sind mir sehr wichtig. Auch in der Freizeit bin ich sehr gerne unter Leuten. Als Weltoffene und Reisefreudige interessieren mich andere Kulturen. Ich integriere mich leicht und bin sportlich sehr aktiv.
Sie haben eine ungewöhnlich breite Palette an Hobbys, von sportlich bis musisch. Zum Beispiel sind Sie passionierte (Hochsee-) Seglerin oder spielen Gitarre. Für alles werden Sie kaum noch Zeit haben – was muss über die Klinge springen? (Überlegt länger) Das Hochseesegeln ist aufwendig, saisonbedingt und eher im Stand-by-Modus. Glücklicherweise haben wir am Murtensee, wo wir wohnen, einen kleinen Katamaran, den ich jederzeit wassern kann. Während 13 Jahren hatte ich ein Segelschiff auf dem Neuenburgersee. Mit meiner Au-pair-Familie in Amerika segelte ich auf dem Atlantik, sammelte bei jeder Gelegenheit Seemeilen für meinen Hochseeausweis. Segeln ist mein lebenslanges Projekt und steckt in jeder Faser meines Körpers. Mich faszinieren das Schiff, der Umgang mit den Elementen wie Wind, Wellen und Strömung, die Leute an Bord.
Ihre Faszination für das Segeln ist gross, doch die Frage haben Sie nicht beantwortet ...
(Überlegt) Zu kurz kommt im Moment das Kochen. Ich kreiere gerne schmackhafte Gerichte mit gesunden Zutaten und mit dem, was der Kühlschrank hergibt. Mein Mann, ursprünglich Bäcker-Konditor, steht jetzt mehr am Herd, vor allem unter der Woche. Der Sport bleibt wichtig, auch das Tennis. Im Winter trainiere ich einmal pro Woche, im Sommer zwei- bis dreimal. Und gut für mich wäre, wenn ich zwischendurch zum Gitarrespielen käme, ganz für mich allein. Da drifte ich in eine andere Welt ab, kann abschalten.
«Wie auf
dem Meer halte
ich die Augen stets
offen,
bin stark fokussiert, habe den Gesamtüberblick über das Relevante.»
Eine anspruchsvolle Position, teils kräftezehrende Hobbys - woher nehmen Sie die Energie?
Ich bin gerne draussen mit unserem Hund, bewege mich unheimlich gerne, liebe es, unter Leuten zu sein. Das macht Spass und gibt mir Energie zurück.
Sowohl als Seglerin wie auch als ESDDirektorin braucht es Führungsqualitäten. Welche Parallelen ziehen Sie?
Wie auf dem Meer halte ich die Augen stets offen, bin stark fokussiert, habe den Gesamtüberblick über das Relevante.
Wie führen Sie Menschen?
Ich höre erstmal zu, will wissen, wie die Dinge entstanden sind, wie alles funktioniert, um mir eine Meinung bilden zu können. Mir ist wichtig, gemeinsam im Team festzulegen, welcher Weg sinnvoll ist. Ich
Ludmilla Wüthrich
Sie wuchs in Murten FR und im französischsprachigen Bulle FR auf. Nach einer KV-Lehre erwarb sie einen Bachelor in Betriebsökonomie. Später folgte ein Master of Science in Berufsbildung sowie ein Diplom als Berufskundelehrerin. Vor ihrer Ernennung zur Direktorin der ESD leitete die 56-Jährige die Abteilungen KV, Detailhandelsfachleute und Pharma an der EPAC Bulle. Davor war sie unter anderem Leiterin der Brückenangebote des Kantons Freiburg. Auch in der Privatwirtschaft verfügt die Seglerin über eine langjährige Erfahrung in leitenden Funktionen. Mit ihrem 18-jährigen Sohn, ihrem Mann und ihrem Hund lebt sie in Avenches VD.


nehme die Mitarbeitenden also mit auf Entscheidungswege, überzeuge sie mit Argumenten, mache meine Überlegungen transparent.
Was erwarten Sie von Ihren Mitarbeitenden in der Zusammenarbeit? Offenheit, Ehrlichkeit, Transparenz. Wenn etwas nicht klar ist, darf man mir das sagen. Dasselbe dürfen sie von mir erwarten.
Wie agieren Sie bei einem abrupt nötigen Kurswechsel?
In einer solchen Situation wird auf einem Schiff nicht diskutiert, die Person am Ruder hat das Sagen. An der ESD kann ich die Mitarbeitenden integrieren. Die Zusammenarbeit und die Überzeugungskraft stehen im Vordergrund.
Sie haben sich im Bewerbungsprozess unter etlichen Kandidatinnen und Kandidaten durchgesetzt. Warum sind Sie die richtige Person für den Posten der ESDDirektorin?
Nicht nur verfüge ich über eine breite Erfahrung in verantwortungsvollen Positionen in Bildungsinstitutionen, sondern auch in der Privatwirtschaft. Dann spielt auch meine Person mit hinein – meine Offenheit, Transparenz sowie meine Zweisprachigkeit in Französisch und Deutsch. Im Kanton
Neuenburg werde ich als Welsche akzeptiert, bei den Drogistinnen und Drogisten auch als Deutschschweizerin. Eine Sprache ist mehr als ein Kommunikationsmittel, es stecken Kultur und Mentalität dahinter. Das macht mich zur Brückenbauerin, die ich immer schon war.
Stichwort Brückenbauerin, Stichwort Röstigraben – was konkret können Sie als Bilingue in Ihrer Position bewirken?
Eine Schulinstitution, ein Verband oder ein Unternehmen aus der Privatwirtschaft leben in unterschiedlichen Welten. Mein Verständnis dafür sowie für die Sprachen helfen mir, kraftraubende Missverständnisse rascher zu klären.
Welche Unterschiede sehen Sie zwischen der ESD und anderen Bildungsinstitutionen?
Eine der Eigenschaften der ESD ist, dass sie ein Campus für sich und nicht in eine Bildungsinstitution mit verschiedenen Berufen integriert ist. Wir sind eine Art Insel, leben in der Drogeriewelt. Das ergibt einen grossen, schon fast familiären Zusammenhalt unter den Studierenden. Trotzdem sind wir dem Kanton angeschlossen und müssen dessen Vorgaben respektieren. Auch die Nähe zum SDV und der Drogeriebranche ist gut spürbar und ein Vorteil,
Drogeriekongress: 19.– 21. April 2026 an der ESD Neuenburg
Es erwarten Sie über 20 verschiedene Workshops, darunter auch der ANEF-Kurs.
Anmeldung und Programm via QR-Code
Schweizerischer Drogistenverband, Thomas-Wyttenbach-Str. 2, 2502 Biel/Bienne 032 328 50 30, bildung@drogistenverband.ch, drogerie.ch
da wir so an den Marktbedürfnissen dran sind. Der intensive Austausch mit allen Partnern bringt die ESD und mich als Direktorin weiter.
Was reizt Sie an der Drogeriebranche?
Mir gefällt der Ansatz, dass die Drogerie die Gesundheit der Menschen auch präventiv in den Vordergrund stellt. Sie sollen erst gar nicht krank werden, sondern sich Sorge tragen und mithilfe der Drogerie gesund bleiben. Weiter imponieren mir die Offenheit der Drogistinnen und Drogisten der vielfältigen Komplementärmedizin gegenüber und die damit verbundenen unterschiedlichen Kompetenzen.
Wie sind Sie Ihre neue Aufgabe angegangen, welche Prioritäten haben Sie sich gesetzt?
Erstmal beschäftigt mich das Alltagsgeschäft, das in bester Qualität angeboten werden muss. Das ist zeitintensiv, weil alles neu für mich ist. Es braucht wohl einen Zyklus, damit mein Verständnis für alles da ist. Unterstützend für mich war, dass ich die ESD bereits an verschiedenen Berufsfachschulen vorstellen durfte. Das verschaffte mir einen Überblick. Es begleiteten mich jeweils vier ESD-Studierende. Sie berichteten aus ihrem Studienalltag und gingen kompetent auf Detailfragen ein. Sie haben das sensationell gemacht, ihre Präsentationen kamen gut an, ihre Faszination für ihr Gebiet war ansteckend.
Da ist zu hoffen, dass sich einige für die ESD anmelden werden. Als Monopolschule ist sie in der Branche konkurrenzlos, trotzdem ist es nicht immer einfach, genügend Studierende anzuziehen. Wieso? Konkurrenz erwächst uns zum einen aus den vielen weiteren Studienrichtungen, die es gibt. Zum anderen muss die Drogeriebranche es schaffen, sich weiterzuentwickeln, um am hart umkämpften Markt bestehen zu können. Sie muss die Kräfte bündeln, Synergien finden, voneinander profitieren. Die ESD ist mehr als eine Schule – sie ist eine Lebensschule, wie Abgängerinnen und Abgänger immer wieder
betonen. Das darf und soll im Vordergrund stehen.
Das heisst, die Branche muss in der Lage sein, Lehrstellen zu schaffen und Talente hervorzubringen, die sich an der ESD weiterentwickeln möchten. Inwiefern können Sie als Schuldirektorin hier Einfluss nehmen?
Meinerseits muss ich am Puls bleiben und mich aktiv in den zuständigen Gremien einbringen. Natürlich gehört auch die Entwicklung zukunftsorientierter Bildungsangebote dazu. Die Überarbeitung des
«Mir
gefällt der Ansatz, dass die Drogerie die Gesundheit der Menschen auch präventiv in den Vordergrund stellt. Sie sollen erst gar nicht krank werden, sondern
sich Sorge tragen und mithilfe der Drogerie gesund bleiben.»
Rahmenlehrplans steht an, der Schwerpunkte setzen wird, um dem Markt auch in Zukunft gerecht zu werden.
2025 nahm die Drogeriebranche zum ersten Mal an den SwissSkills teil. Einige Teilnehmende haben sich im Anschluss an der ESD eingeschrieben beziehungsweise werden dies noch tun. Eine ideale Plattform also für die Schule, Studierende zu gewinnen. Diese nationalen Berufsmeisterschaften gibt es seit 2014. Wissen Sie, weshalb die Branche nicht schon früher mitgemacht hat?
Nein, das weiss ich nicht. Es war jedenfalls eine super Gelegenheit, mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten. Dabei ist uns aufgefallen, dass die Besucherinnen und Besucher den Drogistenberuf wenig kennen. Die jungen Berufstalente unserer Branche zeigten am Wettbewerb hochstehende Leistungen und Kompetenzen. Ich bin positiv, was die Zukunft des Drogistenberufs angeht. Es ist etwas am Entstehen. Wir an der ESD sind startklar.
stock.adobe.com/Phimwilai


Der Arbeitsalltag in der Drogerie ist vielseitig – und manchmal auch fordernd. Umso wichtiger ist es, auf die Gesundheit des Teams zu achten. Fünf Drogerien zeigen, wie sie mit kleinen Veränderungen und gezielten Massnahmen ein gesundes Arbeitsumfeld schaffen.
Bei trockener, sehr trockener und empfindlicher Haut







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«Sitzen ist das neue Rauchen» – der Satz von USWissenschaftler James A. Levine ist provokant, aber hat einen wahren Kern. So warnt etwa das Bundesamt für Gesundheit (BAG): Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und psychische Erkrankungen erhöht sich durch langandauerndes Sitzen.¹ Satte 5,5 Stunden am Tag sitzt die hiesige Bevölkerung im Durchschnitt. Knapp jeder Fünfte sitzt pro Tag sogar länger als 8,5 Stunden.¹ Doch warum ist Sitzen so schlimm für unsere Gesundheit? Sportarzt Walter Kistler erklärt die Problematik des Sitzens gegenüber dem «Tages-Anzeiger»²: «Unsere Muskeln werden zu wenig durchblutet, wir verbrennen weniger Kalorien, es kommt zu mehr Entzündungsreaktionen.» Hinzu kommen Fehlhaltungen der Wirbelsäule und ein erhöhtes Thromboserisiko. Da haben es Drogistinnen und Drogisten gut. Wenn sie etwas länger am Stück machen, ist es eher Stehen, nicht Sitzen. Doch ist Stehen so viel besser als Sitzen? Die ernüchternde Antwort: nicht unbedingt. Eine Langzeitstudie aus Sydney mit 83 000 Probandinnen und Probanden zeigt:3,4 Auch zu langes Stehen – laut Studie ab zwei Stunden am Stück – schadet der Gesundheit und erhöht das Risiko für Krampfadern. Die Lösung? Den Arbeitsalltag dynamischer gestalten.
Die Lösungen hinsichtlich des langen Stehens sind vielfältig und überraschend einfach. Petra Graf, dipl. Drogistin HF und Geschäftsleiterin der swidro naturdrogerie goldach, hat vor zwei Jahren einen höhenverstellbaren Tisch für die Büroarbeiten gekauft und plant eine Liegemöglichkeit für die Pausen. Seraina Schwander, dipl. Drogistin HF und Geschäftsleiterin der Drogerie Rusconi, ist schon einen Schritt weiter: «Die Liege für Powernaps wird rege genutzt. Schon 20 Minuten fördern die Erholung, können das Immunsystem stärken und leistungsfähiger machen.»
Manuela Kunz, dipl. Drogistin HF und Geschäftsinhaberin der Drogerie Solaris, setzt bei den stehenden Aufgaben unter anderem auf elastische Bodenmatten, die den Rücken entlasten. In der Drogerie Wehntal wiederum hat man das Konzept der Vielfalt gewählt: Sitzplätze für Fachberatungen oder Bestellungen, höhenverstellbare Hocker an der Theke und vor allem eine durchdachte Aufgabenverteilung. Barbara Freiermuth, dipl. Dro-
gistin HF und Co-Geschäftsführerin der Drogerie Wehntal, sagt: «Dadurch, dass man nicht immer nur an der Verkaufstheke steht, bewegt man sich mehr und ändert seine Haltung automatisch.» In der Drogerie Haas setzt man auf Abwechslung zwischen verschiedenen Tätigkeiten. «Je nach Aufgabe kann etwas auch gut einmal sitzend am Computer erledigt werden», so Steffi Moser, dipl. Drogistin HF und Teilinhaberin. «Zudem haben wir neben den üblichen Pausen eine lange Mittagspause und ein Sofa. Das ermöglicht es den Mitarbeiterinnen, sich gut zu erholen», so Moser weiter.
Besonders gross ist der Erholungsbedarf zum Beispiel bei Schwangerschaft, Krankheit oder Menstruationsbeschwerden. In der Drogerie Haas hat man beispielsweise viel Erfahrung mit Schwangeren: «Schwere Kisten werden im Fall von Schwangerschaft von anderen getragen, vermehrte kurze Pausen sind selbstverständlich und falls nötig können PC-Arbeiten im Hintergrund erledigt werden», sagt Moser. Man schaue dann von Woche zu Woche, was noch möglich sei und was nicht. Einen Raum zu schaffen, in dem man seine eigenen Probleme authentisch mitteilen kann, ist wichtig. Barbara Freiermuth erzählt: «Wir reden offen darüber, wenn jemand zum Beispiel während der Periode Mühe mit Schmerzen hat. Dann sitzt sie mehr und braucht vielleicht an der Theke den Hochstuhl zusätzlich.» Seraina Schwander sensibilisiert ihr Team proaktiv: «Wenn eine Person schwanger oder krank ist, wird das Team dazu aufgefordert, die Person zu unterstützen.» Sie findet es jedoch auch wichtig, dass Mitarbeitende ihre Selbstverantwortung wahrnehmen und für sich einstehen. Selbstverantwortung ist auch im Umgang mit Chemikalien ein wichtiges Thema. Allerdings betont Schwander: «Eine gute Einführung in den Umgang mit Chemikalien ist bereits eine gute Unfallprävention.» Wichtig sei, dass jene Person, die mit Chemikalien hantiert, in dieser Zeit den Service abgeben könne. «So kann sie sich voll und ganz auf die Arbeit mit den Chemikalien konzentrieren. Bei Unsicherheiten ist es wichtig, nicht selber zu basteln, sondern eine Drittperson zu Rate zu ziehen.»
Petra Graf stellt fest, dass die Entwicklung der letzten Jahre den Arbeitsalltag erleichtert hat: «Heute werden in der Drogerie kaum noch kri-
tische Substanzen abgefüllt, was natürlich eine enorme Erleichterung im Umgang mit chemischen Substanzen ist.» Das Gesundheitsrisiko sei dadurch deutlich geringer als früher. Trotzdem achte man auf die Grundregeln: entsprechende Aufbewahrung, klare Kennzeichnung und bei Bedarf Schutzmassnahmen. «Die Sicherheit des Teams steht immer an oberster Stelle. Daher gilt auch immer das Vier-Augen-Prinzip.»
Doch nicht nur die körperliche Belastung fordert ihren Tribut. Beim Blick in die Praxis zeigt sich, dass Drogistinnen und Drogisten auch mental stark gefordert sind. «Die grösste Herausforderung ist es, sich trotz Stress nicht aus der Balance bringen zu lassen», bringt es Seraina Schwander auf den Punkt.
Nebst allgemeinem Stress spielt auch die Nähe zur Kundschaft eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens am Arbeitsplatz. Petra Graf etwa sagt: «Schicksalsschläge unserer Kundinnen und Kunden sind eine der grössten psychischen Herausforderungen in unserem Arbeitsalltag.»
Auch Barbara Freiermuth kennt die Thematik in der Drogerie Wehntal: «Wir sind eine kleine Dorfdrogerie. Einige unserer Kundinnen und Kunden begleiten wir über Jahre hinweg durch Hochs und Tiefs.» Manchmal seien es auch Geschichten, die einen selbst betroffen machten.
Um mit diesen Belastungen umzugehen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt
zu unterstützen, setzen die befragten Drogerien auf Prävention durch offene Kommunikation. Der Grundsatz: Probleme ansprechen, bevor sie zu gross werden. Seraina Schwander betont, warum das so wichtig ist: «Wenn ich meine Mitarbeitenden gut kenne, ermöglicht mir dies, Veränderungen früh wahrzunehmen und auf die Leute zuzugehen, falls nötig.» So könnten Mitarbeitende rechtzeitig allfälligen Unmut äussern. «So kann Unzufriedenheit vorgebeugt und Eskalation verhindert werden», ist sich Schwander sicher. Petra Graf hat dafür ein festes Ritual etabliert: «Jeden Morgen frage ich meine Mitarbeitenden, wie es ihnen geht – und ich erwarte eine ehrliche Antwort. Keine Floskeln wie ‹Ja, gut soweit›, sondern echte Rückmeldungen.» Bei ihr gehe es darum, auch mal sagen zu können, wenn es einem nicht gut geht. Das Leben sei schliesslich nicht immer einfach. «Die Mitarbeitenden können jederzeit zu mir kommen», betont sie. Auch Barbara Freiermuth setzt auf tägliche Absprachen: «Morgens besprechen wir, wer was macht und nehmen Rücksicht darauf, wie sich die Anwesenden fühlen. Hat jemand zum Beispiel PMS oder schlicht einen schlechten Tag und möchte darum lieber weniger an die Front, ist das in Ordnung.»
Offenheit und gelebte Fürsorge helfen auch im Umgang mit schwierigen Kundengesprächen. Steffi Moser sagt: «Wir besprechen solche Situationen
Kleine Änderungen, grosse Wirkung: So bringen Sie mehr Aktivität in den Drogeriealltag oder können diese Ideen gleich Ihrer Kundschaft mitgeben.
1. Position wechseln: Variieren Sie regelmässig Ihre Haltung und kombinieren Sie Tätigkeiten im Stehen, Sitzen und in Bewegung.
2. Regelmässig dehnen: Dehnen Sie Schultern, Rücken, Beine und Arme, um Verspannungen, Rückenschmerzen und müde Beine zu vermeiden.
3. Mini-Bewegungspausen einbauen: Gehen Sie kurze Strecken und steigen Treppen, kreisen Sie die Schultern, wippen Sie auf den Zehenspitzen, schütteln Sie Arme und Beine aus oder spannen Sie einzelne Muskeln an, um Sie danach bewusst zu entspannen. Einige Übungen lassen sich unauffällig hinter der Theke oder im Sitzen machen; andere verbinden Sie mit einem Gang ins Lager oder in den Pausenraum.
4. Pausen bewusst nutzen: Die Übungen sollten zur Routine werden und mit anderen Tätigkeiten verbunden werden.
5. Arbeitsumgebung optimieren: Achten Sie auf gutes Licht, bequeme Schuhe, Stehhocker, Gymnastikbälle oder verschiedene Sitz- und Stehmöglichkeiten sowie entlastende Bodenbeläge für das Muskel-Skelett-System.
6. Für Energie ausserhalb der Arbeit sorgen: Frische Luft, regelmässige Sporteinheiten, kalt-warme Wechselfussbäder, bewusste Ruhezeiten und gute Schlafhygiene unterstützen Ihre Leistungsfähigkeit.
Ideen für Übungen finden Sie hinter den folgenden QR-Codes:
möglichst zeitnah und finden gemeinsam heraus, was wir ein anderes Mal besser machen können.»
Das gebe den Mitarbeitenden auch die Möglichkeit, Wut, Frust oder Verunsicherungen loszuwerden. Wenn nötig, dürfe sich die betroffene Person auch zurückziehen. «Manchmal hilft auch ein kurzes Rausgehen an die frische Luft, um etwas Abstand zu gewinnen.» Ihr Ziel: «Am Schluss sollte man wieder lachen können.» Bei Lernenden greife man zudem sofort ein, wenn sich ein Kunde oder eine Kundin unangemessen benehme.
Wie wichtig die gegenseitige Unterstützung im Team ist, zeigt auch ein Erlebnis von Petra Graf: «Ich hatte mal eine sehr unangenehme Situation mit einer Trickbetrügerin. Meine Mitarbeiterin hat mich dabei bravourös unterstützt.» Danach hätten sie sich im Team darüber ausgetauscht und geschaut, was sie daraus lernen können.
«Diese Nachbesprechungen sind wichtig. Sie helfen, das Erlebte zu verarbeiten, aber auch, als Team daraus zu lernen. Manchmal merkt man erst im Gespräch, wie sehr einen eine Situation mitgenommen hat», so Graf.
Seraina Schwander sucht nach schwierigen Situationen mit der betreffenden Mitarbeiterin einen geschützten Ort auf und lässt sich die Situation schildern. «Als nächstes frage ich genau, was sie psychisch gefordert hat und warum sie damit überfordert war.» Dann gibt Schwander Tipps, wie die Mitarbeiterin die Situation besser verarbeiten kann. Ihr sei auch wichtig, die Person in diesem Moment mit ihren Gefühlen ernst zu nehmen. «Vielleicht braucht sie zuerst eine Pause, um sich zu sortieren, möchte weinen oder in den Arm genommen werden», so Schwander. Für all das müsse Platz sein. Doch nicht immer reichen Gespräche im Nachgang eines Kundengesprächs. Manuela Kunz berichtet: «Es kommt zwar sehr selten vor, doch werden meine Mitarbeiterinnen von Kunden persönlich angegriffen, schicke ich diese aus dem Laden.» Zudem gebe es einzelne Kunden, die sie, wann immer möglich, gleich selbst betreue: «Das sind solche, die bei jüngeren Teammitgliedern etwas mühsam sind, bei der Chefin aber ganz anständig.»
Gemäss einer Umfrage des Personaldienstleisters Randstad würden 58 Prozent der Befragten einen Stellenwechsel ablehnen, wenn sich dadurch die Work-Life-Balance verschlechtert. Diese ist auch
für die Gesundheit essenziell: Wo die Balance fehlt, kann sich das Stresslevel erhöhen, die Gefahr für Angstzustände und Depressionen steigt, ebenso wie das Risiko für ein Burn-out. Die Drogerie Wehntal setzt auf eine 41-StundenWoche und Schichtdienst. «Qualitativ und quantitativ wird nicht weniger geleistet, aber es gibt mehr Flexibilität und Freiheit», erklärt Barbara Freiermuth. «Das ist nachhaltiger als eine Lohnerhöhung.» Besonders berufstätige Mütter schätzten das Schichtmodell, mit dem sich Einschulung oder Arzttermine gut berücksichtigen lassen. Auch für die Lernenden habe das Modell Vorteile, sagt Freiermuth: «Sie können bereits um 18 Uhr gehen und es ist so auch leichter, einem Hobby gerecht zu werden.»
Flexible Arbeitszeiten sind auch bei Manuela Kunz ein wichtiges Thema. Schichtarbeit ermöglicht es, dass Mitarbeiterinnen ein- bis zweimal pro Woche nur bis 17 Uhr arbeiten müssen. Für zwei Mitarbeiterinnen ist zudem Homeoffice möglich. Bei der swidro naturdrogerie kam eine Veränderung sogar durch Wünsche aus dem Team zustande: Die Mittagspause wurde von eineinhalb Stunden auf eine Stunde verkürzt. «Viele Kundinnen und Kunden möchten in ihrer Mittagspause kurz etwas besorgen», sagt Petra Graf – gut für Team und Umsatz. Bei Seraina Schwander wiederum können die Mitarbeiterinnen ihre Pausen selbst einteilen. «Sie können sie dann beziehen, wenn sie sie brauchen. Das ist viel zielführender, als wenn sie das zu vorgegebenen Zeiten machen müssen», ist sie sicher.
Ein gesundes Team, das mit Freude bei der Sache ist, zahlt sich auch wirtschaftlich aus. Der Personaldienstleister Coople5 schätzt die Kosten beim Verlust einer Fachperson auf ein Jahressalär. Laut Stellenmarkt.ch6 können die Kosten je nach Branche und Position sogar doppelt so hoch ausfallen. Drogeriespezifische Zahlen fehlen zwar, doch eines ist klar: Für einen angenehmen Arbeitsplatz braucht es keine Revolution. Petra Graf, Manuela Kunz, Seraina Schwander, Barbara Freiermuth und Steffi Moser zeigen: Mit echter Fürsorge, einem wachen Blick für die Bedürfnisse des Teams und kleinen, aber gezielten Veränderungen entsteht ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen gerne arbeiten – und gesund bleiben. Das vollständige Literaturverzeichnis finden Sie hier:

Kleinkinder reagieren häufiger allergisch auf Kuhmilch, während Erwachsene eher mit Pollen kämpfen: Allergien folgen bestimmten Mustern im Verlauf des Lebens. Mit dem richtigen Wissen lässt sich einiges verhindern und behandeln.
7 Martina Huber
In der Schweiz leidet schätzungsweise jede vierte Person an einer Allergie, Tendenz steigend.¹ Oftmals verändern sich Allergien über den Lebensverlauf: Manche verschwinden nach der Kindheit wieder, andere treten im Verlauf
des Lebens neu auf. Laut einer Übersicht des aha! Allergiezentrums Schweiz² sind Kinder beispielsweise deutlich häufiger von atopischen Ekzemen und Asthma betroffen als Erwachsene: So leiden etwa 20 Prozent der Kinder, aber nur 4 bis 5 Pro-

zent der Erwachsenen an Ekzemen. Bei Asthma sind rund 12 Prozent der Kinder, aber nur noch 6 Prozent der Erwachsenen betroffen.
Nahrungsmittelallergien treten bei 2 bis 6 Prozent der Kinder und bei 2 bis 4 Prozent der Erwachsenen auf – also ähnlich häufig. Aber welche Lebensmittel allergische Reaktionen oder gar Anaphylaxien (siehe Zusatztext «Die häufigsten Anaphylaxie-auslösenden Nahrungsmittel nach Alter» unten auslösen, unterscheidet sich auch bezüglich Alter: Während bei Kindern Hühnerei, Kuhmilch, Erdnuss, Haselnuss, Weizen, Fisch, Kiwi und Soja für den Grossteil der Nahrungsmittelallergien verantwortlich sind, führen bei Erwachsenen Kern- und Steinobst sowie Gemüse die Liste an. Insbesondere Ei- und Milchallergien verschwinden oftmals im Verlauf der Kindheit.
Dafür nehmen Pollenallergien mit dem Erwachsenwerden zu – und im Alter wieder ab: Während in der Schweiz rund 20 Prozent der Gesamtbevölkerung davon betroffen sind, sind es bei den Kindern unter sieben Jahren nur 12 Prozent (10 Prozent der Mädchen, 14 Prozent der Jungen) und von den 60- bis 70-Jährigen wiederum nur noch 13 bis 15 Prozent, die allergisch auf Pollen reagieren. Allerdings sind die Zahlen schon etwas älter und werden laut aha! Allergiezentrum Schweiz demnächst überarbeitet.
Die häufigsten Anaphylaxie-auslösenden Nahrungsmittel nach Alter2
Die Anaphylaxie ist eine schnell einsetzende, schwere allergische Reaktion des Körpers, die mehrere Organsysteme betrifft und ohne sofortige Behandlung lebensbedrohlich sein kann. Sie zeigt sich typischerweise durch Symptome wie juckende Hautstellen, Atemnot, Magen-Darm-Beschwerden, Blutdruckabfall und Kreislaufversagen. Welche Nahrungsmittel am häufigsten für Anaphylaxien verantwortlich sind, verändert sich im Verlauf des Lebens.
Immunsystem, Hormone und Umwelteinflüsse
Doch wie kommt es zu diesen Unterschieden? «Allergien verändern sich, weil sich das Immunsystem ständig weiterentwickelt», erklärt Roxane Guillod, Leiterin Fachdienstleistungen bei aha! Allergiezentrum Schweiz. Im Säuglingsalter ist die Hautbarriere noch durchlässiger, Darm und Atemwege sind unreifer – deshalb treten Nahrungsmittelallergien in dieser Phase häufiger auf und bilden sich oft wieder zurück, erklärt sie.
Auch Hormone spielen eine wichtige Rolle, sagt Eva Untersmayr-Elsenhuber. Sie ist Fachärztin für klinische Immunologie und Allergologin an der Medizinischen Universität Wien und forscht auch selbst zu Allergieprävention und Möglichkeiten der Behandlung. In Phasen hormoneller Veränderung, wie etwa der Pubertät, einer Schwangerschaft oder in der Menopause, verändern sich häufig auch Allergien: Sie können verschwinden, stärker oder schwächer werden oder auch neu auftreten. In der Pubertät kehrt sich auch das Geschlechterverhältnis, wer häufiger an Allergien leidet, um: Sind vor der Pubertät Mädchen noch seltener betroffen als Jungen, sind Frauen häufiger betroffen als Männer.
«Die Prozesse sind hochkomplex und wir verstehen sie noch nicht im Detail», sagt Untersmayr-Elsenhuber. Auch Guillod hält fest, dass Allergien nicht durch einen ein-
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zelnen Auslöser entstehen, sondern durch das Zusammenspiel von Veranlagung, Umwelteinflüssen und frühen Einflüssen auf das Immunsystem. Kinder von Eltern mit Allergien haben ein deutlich höheres Risiko, selbst allergisch zu reagieren. Studien haben auch gezeigt, dass Kinder, die in einer mikrobenreichen Umgebung wie auf Bauernhöfen aufwachsen, seltener Allergien entwickeln. Die darauf basierende Hygiene-Hypothese besagt, dass das Immunsystem früh ausreichend Kontakt mit Mikroben braucht, um eine Toleranz zu entwickeln und nicht übermässig auf vermeintlich harmlose Stoffe wie Nahrungsmittel oder Pollen zu reagieren.
Als weitere Erklärung nennt Guillod die EpithelbarriereHypothese. Diese geht davon aus, dass Umweltfaktoren und chemische Substanzen wie aggressive Tenside aus Reinigungsmitteln, bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe wie zum Beispiel Emulgatoren sowie Luftschadstoffe wie Zigarettenrauch, Feinstaub und Ozon die Schutzfunktion von Haut, Atemwegen und Darm nachweislich schwächen können. Werden diese Barrieren durchlässiger, können Allergene und Reizstoffe leichter eindringen und das Immunsystem aus dem Gleichgewicht bringen.³
Allergien folgen dabei oft einem typischen Muster, das Fachleute als Allergiekarriere bezeichnen. Häufig beginnt sie im Säuglingsalter mit Neurodermitis und ersten Nahrungsmittelsensibilisierungen. Mit zunehmendem Alter verlagert sich die allergische Reaktion von der Haut zu den Atemwegen: Es kann Asthma auftreten, später kommt es häufig zu Heuschnupfen. Dieses Muster betrifft nicht alle Kinder, zeigt aber, wie eng Hautbarriere, Immunsystem und spätere allergische Reaktionen verbunden sind. Doch Untersmayr-Elsenhuber betont: «Allergien sind kein festes Schicksal.» Mit dem richtigen Wissen lassen sie sich heute teilweise verhindern oder wenn sie bereits bestehen, dann zumindest gut behandeln.
Die Kehrtwende in der Prävention
Lange galt: Säuglinge sollten Kontakt mit allergenen Lebensmitteln wie zum Beispiel Ei, Erdnuss oder Fisch meiden. Vor 10 Jahren führte die sogenannte LEAP-Studie⁴ zur Erdnussallergie dann zum Umdenken: Sie zeigte auf, dass Kinder, die bereits mit Einführung der Beikost auch Erdnussmus erhielten, ein deutlich geringeres Risiko hatten, eine Erdnussallergie zu entwickeln. «Die Studie war im Verständnis der Allergieprävention von grosser Bedeutung», erinnert sich UntersmayrElsenhuber. Entsprechend empfehlen Allergiefachleute heute, Kindern bereits im ersten Lebensjahr die wichtigsten allergenen Lebensmittel zu geben, in einer altersgerechten Form. 5 Weitere präventive Massnahmen beginnen noch früher: Während der Schwangerschaft sollten Rauchen und Passivrauch vermieden werden. Auch Stillen und eine vaginale Geburt, die das Baby in Kontakt mit der mütterlichen Vaginalflora bringt, senken das Allergierisiko. Laut Untersmayr-
Elsenhuber können zudem durchgemachte harmlose Infekte wie Erkältungen im frühen Kindesalter das Allergierisiko senken. Eine Studie aus Irland habe gezeigt, dass durch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie das Allergierisiko bei Kindern gestiegen ist. Auch gewisse Medikamente wie Antibiotika oder Magensäureblocker können das Allergierisiko erhöhen.
Warum konsequente Behandlung so wichtig ist
Wer bereits Allergien hat, kann durch konsequente Behandlung Schlimmeres verhindern. Untersmayr-Elsenhuber stellt bei ihren Patientinnen und Patienten oftmals fest, dass sie mit der Einnahme von Medikamenten am liebsten zuwarten möchten, bis es gar nicht mehr geht. «Aber es ist ganz wichtig, Symptome bereits frühzeitig zu behandeln», betont sie. So könne verhindert werden, dass eine Allergie schlimmer werde und sich zum Beispiel aus einem Heuschnupfen heraus zusätzlich allergisches Asthma entwickle. Denn ständige Entzündungsreaktionen im Körper begünstigen die Ausweitung der Allergie. Auch die möglichst konsequente Vermeidung des Allergens ist wichtig. Während Pollen draussen nicht vermieden werden können, seien etwa Luftfilter in Innenräumen oder auch Duschen vor dem Zubettgehen hilfreich, damit die Pollen nicht auf dem Kopfkissen landen.

Wer stark unter einer Allergie leidet, sollte eine Allergen-Immuntherapie – auch Desensibilisierung genannt – ins Auge fassen. Dabei werden die auslösenden Allergene über mehrere Jahre in Form von Tabletten, Tropfen oder Spritzen verabreicht. Das sei zwar zeitaufwendig, sagt die Ärztin. Aber oftmals könnten dadurch die Beschwerden reduziert werden, manche Patientinnen und Patienten würden dadurch ganz beschwerdefrei. Bei Erdnussallergien gibt es seit einigen Jahren in Europa ein zugelassenes Medikament für Kinder, das eine Desensibilisierung ermöglicht und das Risiko schwerer Reaktionen auf kleinste Mengen reduziert.
Untersmayr-Elsenhubers Rat an Betroffene ist klar: «Frühzeitig an die Allergietherapie denken, damit es gar nicht erst zu schweren asthmatischen Beschwerden kommt. Heute kann man meist sehr gut mit einer Allergie leben.»
Das vollständige Literaturverzeichnis finden Sie hier:
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Schnarchen ist in der Regel harmlos. Es kann für den Partner oder die Partnerin die Nacht aber zur Qual werden lassen. Zum Glück gibt es zahlreiche Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun.
7 Adrian Ritter
Es ist paradox: Schnarchen ist an sich keine Krankheit und eigentlich harmlos. Trotzdem kann es gravierende Auswirkungen haben. «Ich habe manchmal Betroffene in der Sprechstunde, die sagen: Helfen Sie mir, sonst geht meine Beziehung in die Brüche», sagt Prof. Dr. med. Urs Borner, Leiter der Hals-Nasen-Ohren-Poliklinik und der Sprechstunde für Schlafapnoe
und Schnarchen am Inselspital Bern. So ist denn die erste Frage, die es für ihn zu klären gilt: Geht es um ein soziales oder ein medizinisches Problem? Medizinisch relevant ist Schnarchen dann, wenn es im Zusammenhang mit einer Schlafapnoe auftritt (vgl. Kasten auf Seite 23). Es sind vor allem jene Betroffenen, die den Weg zu Urs Borner finden. Bei ihnen treten neben

dem Schnarchen auch Atemaussetzer mit Schnappatmung auf und sie fühlen sich tagsüber müde, reizbar oder niedergeschlagen. Bei diesen Symptomen ist eine ärztliche Abklärung auf eine schlafbezogene Atmungsstörung empfohlen. Dazu gehört die Schlafapnoe, die gemäss Schätzungen bei rund fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung auftritt.
Viel verbreiteter ist das medizinisch harmlose Schnarchen. Schätzungen¹ sprechen von 40 bis 60 Prozent der Männer und 20 bis 40 Prozent der Frauen, die betroffen sind. Das Geräusch entsteht, wenn das Gewebe in Rachen und Gaumen durch den Luftstrom des Atmens zu vibrieren beginnt. Das geschieht umso eher, je weniger straff das Gewebe ist. Deshalb nimmt das Schnarchen im Alter zu, wenn das Gewebe schlaffer wird. Häufiger tritt Schnarchen auch bei Übergewicht auf, da das Gewebe durch das Eigengewicht schwerer ist und den Atemweg mehr einengt. Männer schnarchen häufiger als Frauen – ein Grund ist, dass Übergewicht bei ihnen häufiger vorkommt. Aber auch eine simple Erkältung kann das Schnarchen verstärken. Sind die
Wenn das Schnarchen krankhaft ist: Schlafapnoe
Schleimhäute geschwollen, verengt dies ebenfalls die Atemwege. Die eingeatmete Luft muss dann mit höherem Druck durch die verengten Passagen strömen und bringt die Weichteile zum Vibrieren. «Auch bei Kindern führt eine Erkältung vermehrt zu Schnarchen, was im Normalfall kein Grund zur Besorgnis ist», sagt Urs Borner.
Rein anatomisch ist Schnarchen zudem häufiger, wenn man in Rückenlage schläft. Auch dabei werden die Atemwege verengt, denn die Schwerkraft lässt Zunge und Gaumensegel nach hinten fallen. Deshalb gilt die Seitenlage beim Schlafen als einfache Massnahme, um weniger zu Schnarchen. Damit man sich nachts nicht automatisch in die Rückenlage zurückdreht, gibt es einige Tricks und Hilfsmittel – von eingenähten Tennisbällen im Pyjama bis zu speziellen Kissen und Apps, die vibrieren, sobald man in Rückenlage gerät.
Der Leidensdruck entscheidet
Welche anderen Ratschläge kann man Schnarchenden geben? HNO-Spezialist Borner betont: «Ausschlaggebend ist, wie gross der Leidensdruck ist.» Schlafe jemand allein, bemerke er meist nichts von
Vom obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) spricht man, wenn beim Schlafen Atemaussetzer auftreten. Zwei Formen der Apnoe stehen im Zentrum: das zentrale und das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom – wobei es auch Mischformen gibt. Beim zentralen Schlafapnoe-Syndrom liegt eine Störung des Atemantriebs vor. Bei der obstruktiven Form kommt es zu einem teilweisen oder kompletten Verschluss der Atemwege, weil die Muskeln im Rachen während des Schlafes erschlaffen. Neben erblichen Faktoren gibt es Risikofaktoren wie höheres Alter, Übergewicht, Rauchen und Alkoholkonsum vor dem Schlafen. Männer sind zudem etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Auch die Symptome sind bei Männern und Frauen gemäss Lungenliga unterschiedlich ausgeprägt: Bei Männern gehören unregelmässiges Schnarchen, Atemaussetzer im Schlaf, Tagesmüdigkeit und Kopfschmerzen zu den häufigsten Symptomen. Bei Frauen sind es morgendliche Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen sowie Stimmungsschwankungen und Depressionen. 6 Nicht alle, aber viele Personen mit Schlafapnoe schnarchen auch. Im Gegensatz zum harmlosen Schnarchen führen Atemaussetzer zu Stressreaktionen des Körpers. Schlafapnoe kann deshalb mittel- bis langfristig gravierende medizinische Probleme wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes verursachen. Die Standardbehandlung der obstruktiven Schlafapnoe erfolgt mittels der CPAPTherapie («continuous positive airway pressure»). Dabei wird während des Schlafens durch eine Maske ein Überdruck im Rachen erzeugt, der Atemaussetzer verhindern soll. Je nach Ursache können auch Zahnschienen und operative Verfahren zur Anwendung kommen. Auf lungenliga.ch kann man sein Schlafapnoe-Risiko online testen.
seinem Schnarchen und störe auch niemanden. «Wer schnarcht, schläft häufig nicht schlechter. Daher besteht in einer solchen Situation kein Handlungsbedarf», sagt Borner. Anders sieht es aus, wenn Partner oder Partnerin darunter leiden. «Es gibt keine Patentlösung», sagt Peter Dobler, dipl. Drogist HF und Geschäftsführer der Drogerie Dobler in Lachen (SZ). Aus gesundheitlicher Sicht sei es ohnehin empfehlenswert, durch die Nase und nicht durch den Mund zu atmen. Entsprechend empfiehlt er auch beim Schnarchen, bei diesem Punkt anzusetzen. Wenn jemand anatomisch eine enge Nase hat, ist die Gefahr grösser, dass er nachts durch den Mund atmet. Dabei entstehen eher Schnarchgeräusche. Um die Nase zu weiten, gibt es Hilfsmittel wie Nasenklammern und Nasenpflaster. «Wir bekommen positive Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden,




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- Abschluss als Drogist-/in EFZ
dass dadurch das Schnarchen nachlässt», sagt Dobler.
Neben der Nase bieten auch Mund und Rachen Ansatzpunkte, um das Schnarchen einzudämmen: In der Nacht getragene Zahnschienen helfen, den Rachenraum zu vergrössern, indem sie den Kiefer nach vorne schieben. Zahnschienen lässt man sich am besten beim Zahnarzt anpassen. Daneben gibt es Gaumenspangen. Auch diese werden individuell angepasst. Sie stabilisieren das Gaumensegel, wodurch der Rachenraum offenbleibt.
Das Gewebe im Rachenraum straffen kann man auch ohne Hilfsmittel. Dabei hilft etwa Muskeltraining für die Zunge, wozu es Apps mit Übungen gibt. Eine Möglichkeit, die beim Schnarchen beteiligte Muskulatur zu stärken, bietet zudem das Blasinstrument Didgeridoo, was auch in Studien² bestätigt wird. «Ich habe beim Thema Schnarchen auch schon mein Didgeridoo ausgepackt und den Kunden demonstriert», sagt Dobler.
Schleimhäute feucht halten
- gerne mit Weiterbildungen in der Naturheilkunde (Spagyrik, Gemmo)
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- das Herz am richtigen Fleck!
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- Motivation, Eigeninitiative und Spass am Herstellen von Hausspezialitäten
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- zuverlässige und engagierte Arbeitsweise
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Was wir bieten:
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- ein familiäres Team mit Verstand, Herz und Humor
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Ein weiterer Ansatzpunkt gegen das Schnarchen sind die Schleimhäute im Nasenrachenraum. «Alles, was sie pflegt und feucht hält, ist sinnvoll und hilft auch, allfällige Schwellungen abzubauen und damit die Atemwege offener zu halten», sagt Borner. Dabei können Sprays, Spülungen, Inhalationen oder Lösungen zum Gurgeln zum Einsatz kommen. Solche Anwendungen können längerfristig eingesetzt werden. Ausnahmen: Oxymetazolin- und Xylometazolin-haltige Sprays darf man höchstens während sieben Tage anwenden.
- gute Arbeitsbedingungen und Entlöhnung
- dankbare und treue Stammkundschaft
- persönliche Entfaltungsmöglichkeiten
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- keine Produkteempfehlungspflichten
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- moderne Infrastruktur (ProPharmaX, Fabrikationslabor)
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Wir freuen uns auf DEINE Kontaktaufnahme mittels Bewerbungsunterlagen bis am 17. Februar 2026 per E-Mail oder per Post und sagen «auf bald» in Reichenbach – im schönen Kandertal!
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Drogerie von Känel GmbH
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Evi & Martin von Känel Bahnhofstrasse 22 3713 Reichenbach
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Telefon 033 676 10 76
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Zu den dauerhaft möglichen Anwendungen gehören auch Nasensprays und -spülungen mit Meersalz. Nicht von ungefähr: «Die salzhaltige, feuchte Luft am Meer ist für die Schleimhäute wohltuend. Dieses Klima möchten wir auch mit der Nasenpflege erreichen», sagt Borner. Zudem empfiehlt Dobler, die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer bei rund 45 Prozent zu halten – im Winter allenfalls mithilfe eines Luftbefeuchters.
Zu den wirkungsvollsten, aber schwierig umsetzbaren Massnahmen gegen das Schnarchen gehört die Gewichtsreduktion³. Nachgewiesen hilfreich ist zudem, abends auf Alkohol⁴ und Schlafmittel5 zu verzichten, weil diese das Gewebe im Rachen schlaffer werden lassen.
Nützen alle erwähnten Ansätze nichts, lohnt sich das Gespräch mit der Hausärztin oder dem Hausarzt und anschliessend allenfalls ein Besuch bei einer Spezialistin oder einem Spezialisten. In gewissen Fällen können operative Methoden hilfreich sein, etwa um das Gaumengewebe zu straffen oder eine Nasenoperation, um die Atemwege zu weiten.
Ist der Leidensdruck beim medizinisch harmlosen Schnarchen hoch, lohnt es sich, verschiedene Ansätze zu probieren, sind sich HNO-Arzt Urs Borner und Drogist
Peter Dobler einig. «Dann findet man fast immer eine Lösung», sagt Borner. Damit hoffentlich ein weiteres Produkt aus der Drogerie im Schlafzimmer möglichst überflüssig wird: Ohrenstöpsel in den verschiedensten Varianten.
Das vollständige Literaturverzeichnis finden Sie hier:

Anti-Ageing-Intensivpflege gegen die sichtbaren Anzeichen der Hautalterung.
Hochdosierte Wirkstoffe, wie Hyaluronsäure, Matrixyl® 3000 und der Louis Widmer BiostimulatorenKomplex reduzieren Falten sichtbar, regenerieren und schützen die Haut.
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10. April 1945 – 5. Dezember 2025
In Dankbarkeit denken wir an Traugott Steger, der Anfang Dezember 2025 verstorben ist. Mit grossem Enthusiasmus hat er viel für die Branche geleistet.
Eine persönliche Würdigung seines Wirkens, seines Ideenreichtums und seines Erfolgs als Unternehmer.
Hei lung DA nk K räutern. Das war deine grosse Passion, deine einzigartige Idee, die du perfekt umgesetzt hast. Deine Lebensaufgabe. Mit deinem System hast du es vielen Drogerien ermöglicht, im Bereich der Komplementärmedizin erfolgreich zu sein. Die Kundschaft schätzt es bis heute, dass die Mischungen individuell und personalisiert hergestellt werden und wie sie dank Kräutern geheilt wird.

Deine Firma HEIDAK hast du 1975 als Familienunternehmen gegründet. Die ganze Familie wurde von dir stets miteinbezogen, sei es in der Werbung, den vielen Hintergrundarbeiten und später auch als Mitglieder im Verwaltungsrat. Deine Frau Johanna, deine Kinder Peter und Janna waren immer dein Rückgrat.
und
im ganzen Land
Viele dürften sich an die mehrtägigen HEIDAK-Seminare erinnern. In den 50 Jahren Seminarausbildungen hatte neben den lehrreichen Referaten auch so manche heitere Anekdote Platz. Auch das war dir wichtig. Die Seminare waren und sind bis heute eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung des HEIDAKSystems. Früher fanden sie auf der Rigi, in Engelberg oder auf dem Stoos statt, heute ist Luzern der Austragungsort der Spagyrik-Kongresse.
Dein Wissen und deine grosse Erfahrung wolltest du immer auch mit den Kundinnen und Kunden teilen. Dafür bist du kreuz und quer durch die ganze Schweiz gereist. Das Auto voll bepackt mit Anschauungsmaterial, Laptop, Beamer und Leinwand, in den Anfängen noch mit Dias und einem Hellraumprojektor. Über 500 Vorträge hast du in über 40 Jahren gehalten, sehr zur Freude der lokalen HEIDAK-Partner. Häufig waren die Säle voll, bis auf den letzten Platz besetzt, zwischendurch gab es auch Veranstaltungen mit weniger Besucherinnen und Besuchern. Aber du hast dich nicht beirren lassen. Du
warst überzeugt von dem, was du getan hast und von der Wirkung der Produkte.
Ein Meilenstein der HEIDAK-Geschichte war die Entdeckung der Spagyrik. Zusammen mit Thomas Büchi hast du 1987 Rezepturen für Spagyrik-Mischungen entwickelt. Und schon ein Jahr später wurde die Spagyrik voll ins Programm integriert. Sie ist bis heute das wichtigste Standbein im HEIDAK-Sortiment. Hans-Josef Fritschi wurde zu einem deiner wichtigsten Weggefährten und Ausbildner im Bereich der Kräuterspagyrik und Spabionik. Die individuellen Mischungen werden mit einem praktischen Spray auf die Mundschleimhaut appliziert und entfalten ihre Wirkung sofort durch die optimale Aufnahme im Körper. Mit der Übernahme der Spagomed und heutigen Spagyrik Produktions AG hast du 2002 die Herstellung der spagyrischen Essenzen in die eigenen Hände genommen und in das Familienunternehmen integriert. Mit deinem Blick über den Tellerrand hinaus hast du die Grenzen des Möglichen ausgelotet und die Behörden in Schwung gehalten. Damit hast du neue Realitäten geschaffen, die dank deiner Hartnäckigkeit oft zum Erfolg führten. Zwischendurch musstest du auch behördliche Grenzen respektieren. Schweren Herzens – aber aufgeben war für dich nie eine Option.
Inspiration und Weitblick
Ein absolutes Unikum war der Umsatzberg sämtlicher HEIDAK-Partner, der die erzielten Jahresumsätze in Form einer Pyramide festhielt. Natürlich anonym, nach Kundennummern gegliedert. Daraus ergaben sich die Top-Ten-Reisen, eine Belohnung für die besten HEIDAK-Partnerinnen und -Partner. Diese tollen mehrtägigen Ausflüge im Inund Ausland sind unvergessen. Es waren spezielle Erlebnisse, Besichtigungen, am Abend musikalische Unterhaltung von der Familie oder von den Gästen für die Gäste.
Ein wichtiger Fixpunkt war für dich Formentera. Du hast den Blick von der spanischen Insel in die Weite und die Sichtweise von aussen auf den Schweizer Markt genossen. Ein Leben in der Natur mit viel Bewegung und Sport. Du hast den Rückzug geliebt, um neue Ideen zu sammeln und warst stets im Kontakt mit deiner Firma zu Hause. Formentera war für dich wie deine zweite Heimat.
Der mutige Pionier, der keinen Papierkram mochte
Nach 41 Jahren hast du die operative Leitung deiner Unternehmen in die Hände deiner beiden Kinder gegeben, um dich fortan als Verwaltungsratspräsident ganz der strategischen Leitung zu widmen. Ein mutiger Schritt für einen Pionier, ein Schritt, den du mit voller Überzeugung umgesetzt hast. Die Aufgaben im Verwaltungsrat hast du aus der Sichtweise des Praktikers gelebt. Zu viel Papier und ausgedehnte Protokolle waren dir eher zuwider. Man konnte dich aber mit Erfolg versprechenden Argumenten überzeugen. Deine Haltung war stets offen für Neues, du warst ein guter Zuhörer, immer mit dem Drang, noch besser zu werden. Ziele setzen, Erfolge feiern, Unternehmer sein, das hast du stets gepflegt.
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Lieber Traug, mit Genugtuung und Stolz darfst du auf dein Wirken, deinen Pioniergeist und deine grossen Erfolge zurückblicken – im Wissen, dass dein Lebenswerk in guten Händen weitergeführt wird.
Wir vermissen dich – du fehlst uns sehr!
7 Beat Günther, VR HEIDAK AG/Spagyrik Produktions AG

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