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Das Stadtmagazin

24. April 2013

NR. 6

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+ TRENDS + STORYS + PERSONALITY +

Saison für heiße Öfen Biker der Region planen tolle Aktionen

Baby als Taucher – Mit Mama und Papa im Wasser Von der Bühne in die Backstube Die Geschichte des Frieder Francke

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Handlich, total lokal und unverwechselbar

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o wie in diesem Jahr haben die Menschen wohl noch nie dem Frühling entgegengefiebert. Er war nicht zu kalt oder zu schneereich, der letzte Winter, er war einfach nur zu lang. Und so hätte man beim Frühlingsfest vor knapp zwei Wochen in Torgau wohl einfach nur einen Bierwagen, einen Grill und einen sieben Stunden Musik dudelnden I-Pod auffahren müssen, und die Leute wären auch in Scharen gekommen. Sie waren einfach nur froh, dass die Sonne endlich wieder wärmte und zum Verweilen im Freien einlud. Ich bin darüber hinaus froh, dass mit dem heutigen Tage mittlerweile die Nummer 6 unseres Stadtmagazins Torgau PLUS auf dem Tisch liegt und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wie gewohnt interessante lokale Geschichten präsentiert. Auch diesmal waren für das Redaktions-Team wieder die von Ihnen persönlich, am Telefon oder per E-Mail gegebenen Hinweise, Anregungen der Ausgangspunkt für die eine oder andere Geschichte in Torgau PLUS . Natürlich haben sämtliche Autoren bei ihren Recherchen und den daraus resultierenden Geschichten wie auch schon in den vorhergehenden Heften großen Wert auf deren Nachhaltigkeit gelegt. Dabei stelle ich mir, stellen sich die „Macher" von „Torgau PLUS“ im Zeitalter der allumfassenden Digitalisierung immer öfter die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der unterschiedlichen Printprodukte. Ich bin davon überzeugt, dass sowohl Print

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als auch digitale Medien ihre Daseinsberechtigung haben. Und das auf unabsehbare Zeit. Dass die Tageszeitung als E-Paper einmal ausschließlich über Tablet-PC oder andere technisch perfekte Geräte und Wiedergabesysteme zu lesen sein wird, scheint klar. Doch das, was da rechts und links der Tageszeitungen gerade auch von den lokalen Tageszeitungsverlagen angeboten wird, wie eben unser komplett lokales Stadtmagazin Torgau PLUS, aber auch das klassische Buch dürften schon eine Zukunftschance als Printprodukt haben. Die Einmaligkeit, die Unverwechselbarkeit der Inhalte, die ästhetische Einheit von Wort und Bild sind neben den handlichen Formaten schon Faktoren, die eine Sonderstellung solcher Produkte im Bewusstsein der Nutzer spielen könnten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen die notwendige (Frei)Zeit für Torgau PLUS. Jede einzelne Geschichte sollten Sie in Augenschein nehmen. Ach ja, zeitgemäß wird Torgau PLUS auch im weltweiten Netz zu lesen sein.

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S. 20 I N H A LT S V E R Z E I C H N IS Die kleinen Taucher haben viel Spaß

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Eine der genialsten legalen Drogen Bonbons, Volants, Druckstellen – und alles „Spitze” Von der Bühne in die Backstube Kondom, Pille oder Vaginalring? Programm zum ElbeDay 2013 Mit „Staubkind” wieder Träume fangen Verstärkung für Netzhaut-Spezialisten Internationale Sängerakademie Torgau Der Traum vom Rittersein „Elly und der Wunschwuschel” Nur gemeinsam eine Zukunft Zwei Inszenierungen mit Torgauer Hauptdarstellern

Seite 7 Seite 10 Seite 13 Seite 16 Seite 18 Seite 20 Seite 22 Seite 24 Seite 26 Seite 28 Seite 30 Seite 33

Impressum Herausgeber: Torgauer Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Elbstraße 1–3, 04860 Torgau Tel. 03421 72100 • Fax 03421 721050

Druck: Torgau Druck Sächsische Lokalpresse GmbH

Projektleitung: Thomas Stöber Redaktion: Frank Lehmann

Nachdruck der von uns gestalteten und gesetzten Anzeigen sowie redaktioneller Beiträge (auch auszugsweise) nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages!

Anzeigen: Brigitte Hartkopf Sabine Zschiesche, Elke Stöber

Gerichtsstand ist Sitz des Verlages.


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Die kleinen Taucher haben viel Spaß Babyschwimmen steht bei jungen Eltern hoch im Kurs Ein bedingter Reflex erlaubt den Kleinstkindern sogar ein kurzes Tauchvergnügen.

it Kleinstkindern schon ins tiefe Wasser? Immer mehr junge Eltern beantworten diese Frage mit einem klaren Ja! Babyschwimmen ist jedoch hingegen der weitläufigen Meinung keine Modeerscheinung. In den verschiedensten Ländern der Erde haben Mütter ihre Säuglinge frühzeitig in natürlichen Gewässern mit dem Wasser vertraut gemacht. Über die normale Körperreinigung hinaus planschten und spielten Mütter mit ihren Neugeborenen im Wasser. Wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema

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erschienen bereits zum Ausgang des vorletzten Jahrhunderts. In England, den Niederlanden und Deutschland wurden Forschungsprojekte über das Babyschwimmen ins Leben gerufen. Inzwischen gibt es weltweit Studien über das Säuglings- und Kleinkinderschwimmen.

Gute Gründe für das Babyschwimmen Auch wenn es der Begriff suggeriert, das Baby soll schließlich nicht schwimmen lernen, sondern das Element Wasser „wieder

entdecken“. Es soll sich entspannen können, aber auch aktiv sein dürfen, und dies mit der Mutter oder dem Vater – am besten mit beiden Elternteilen – unter der Anleitung und Hilfe einer gut ausgebildeten Kursleitung. Geeignet ist die Wassergewöhnung für Säuglinge und Kleinkinder von drei bis 24 Monaten. Spaß im Wasser und die Förderung der Bewegung stehen immer im Vordergrund des Babyschwimmens. Die Eltern erlernen wichtige und vor allem sichere Griffe und Haltetechniken. Sie sehen, wie ihr Baby die große Bewegungsmöglichkeit im

Foto: TZ/fl

Wasser ausnutzt. Durch das gemeinsame Erleben und den intensiven Körperkontakt wird die innige Beziehung zwischen Baby und Eltern gefördert. Babyschwimmen ermöglicht Säuglingen eine Fortbewegungsmöglichkeit bereits in einem Stadium, in dem eine Fortbewegung an Land noch nicht möglich ist. Durch die „Dreidimensionalität“ des Wassers wird dem Baby eine Bewegungsfreiheit geboten, die jedem Säugling an Land verwehrt bleibt. Babyschwimmen hat somit für die Entwicklung aller Bewegungen eine herausragende Bedeutung.


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Spaß und Freude sowie soziale Kontakte sind bestimmend für das Babyschwimmen.

Es wird aber nicht nur die Motorik angesprochen, sondern auch die anatomische und organische Entwicklung des Babys wird positiv beeinflusst. Durch die Eigenschaften des Wassers (Nässe, Kälte, Auftrieb, Widerstand etc.) wird die Wahrnehmungsfähigkeit wesentlich verbessert.

Bereits aus dem Mutterleib bekannt Babyschwimmen darf nicht als Schwimmen im eigentlichen Sinne verstanden werden, sondern als „ein anderer, besonderer Spielplatz“. Ein neugeborenes Kind kennt das Element Wasser bereits aus dem Mutterleib, deshalb wird es die Zeit im Wasser mit den Eltern sehr genießen. Wasser stimuliert

die Bewegungs- und Sinnesfähigkeit des Babys, es vermittelt neue Eindrücke und fördert die geistige Aufnahmefähigkeit des Kindes. Im Babyschwimmen wird spielerisch die Erfahrung im Element Wasser gemacht! Es soll nichts lernen müssen, sondern Spaß mit den Eltern und den anderen Kindern im Wasser haben. Die körperliche Entwicklung wird durch die Wassererfahrung positiv beeinflusst, das Wasser wirkt auf alle Organsysteme, besonders auf die Atmung. Die geistige Entwicklung wiederum wird durch den engen Eltern-Kind-Kontakt gefördert. Das gegenseitige Vertrauen und die Sicherheit zueinander wachsen. Die soziale Entwicklung profitiert durch engen Kontakt zu anderen Kindern und

Foto:TZ/fl

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Eltern und das gemeinsame Erleben. Der Aufenthalt im Wasser steigert das Wohlbefinden und die Fähigkeit zu Konzentration und Koordination

Wasser positiv auf die gesamte kindliche Entwicklung aus: Herz-, Kreislauf- und Atemtätigkeit sowie Motorik und Körperbeherrschung werden gefördert, die körperliche Abhärtung kann helfen, Eine Art Eltern-Kind- Infektionen vorzubeugen. Außerdem ermöglicht das Gymnastik Babyschwimmen den Babys Beim Babyschwimmen hanein ausgeprägtes Körpergedelt es sich um eine spieleri- fühl und eine gut ausgebilsche Eltern-Kind-Gymnastik, dete Grob- und Feinmotorik. die dem Spaß im Element Vermutlich werden HaltungsWasser dient. Darüber hinaus und Bewegungsstörungen wirkt sich der Aufenthalt im gebessert.

6 Übrigens zeigen Neugeborene die instinktive Reaktion, bei plötzlichem Untertauchen die Atmung einzustellen. Aber dieser Reflex verliert sich wieder zwischen dem sechsten und neunten Lebensmonat.

von den Eltern gewünschte Individualität beim Babyschwimmen. Kontakt unter: 03421 772222

Neu aufgelegt wird ein Kurs zum Babyschwimmen für Kinder ab fünf Monate bis zwölf Monate auch durch die Auch in Torgau Volkshochschule des Landgibt es kreises (VHS Nordsachsen). Genutzt wird dazu das Babyschwimmen Therapiebecken des FörderSeit dem Jahr 2000 wird das schulzentrums in Torgau Babyschwimmen in der Phy- (33°C warmes Wasser). siotherapie des Torgauer Kreiskrankenhauses angeDer nächste Kurs beginnt boten. Ab einem Alter von am 29. April. fünf Monaten erfahren die Jeweils montags vormittags kleinen Schützlinge hierbei von 10.15 Uhr bis 11.00 Uhr eine sensomotorische wird insgesamt achtmal Frühförderung im warmen unter Anleitung den KnirpWasser (ca. 32°C – 34° C). sen und den Eltern das Kleine Gruppen unter Spiel im Wasser geboten. fachlicher Anleitung von Anmeldungen und Therapeuten, die über Informationen unter eine Spezialausbildung 03421 712040 oder verfügen, ermöglichen die www.vhs-nordsachsen.de Warschauer Str. 1 b 04860 Torgau Tel. 03421 778599 • Fax 773199 Handy 0172 7984339 E-Mail: hkp-torgau@gmx.de

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Die größte Motorradparade ist jährlich bei der Ausfahrt während des Pfingsttreffens der Biker in Schöna zu erleben. Foto: TZ/Lehmann

Eine der genialsten legalen Drogen Mit dem Motorrad in den Frühling – damit der Fahrspaß nicht schmerzhaft endet as gibt es auf dieser Welt wohl Schöneres, als an einem herrlichen Frühlingstag mit dem eigenen Motorrad durch die Lande zu fahren. Der Fahrtwind braust und die Kraft der Maschine verleiht dem Fahrer dieses Gefährts dieses unglaubliche und unnachahmliche Gefühl der absoluten Freiheit. In Momenten wie diesen gibt es aus diesem Grund für die richtig eingefleischten Motorrad-Fans auch nur noch die Maschine, die Landstraße und den Fahrtwind. Wüsste man es als erwachsener Mensch nicht besser, würde man glatt meinen, dass Motorradfahren eine der wohl genialsten legalen Drogen dieser Welt ist. Trotz all dieser wahrhaft freiheitsliebenden und absolut genialen BikerRomantik gibt es aber leider auch immer wieder – pünktlich mit dem allgemeinen Beginn der Motorradsaison – diese schrecklichen

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Bilder und Nachrichten von verunglückten Bikern. Wer da meint, das könne ihm nicht passieren – der irrt. Doch mit etwas Köpfchen und der richtigen Vorbereitung kann Motorradfahren wirklich zu einem Riesenspaß werden.

Sicherheit durch Technik Die Ursachen für einen der schrecklichen Unfälle sind mitunter unglaublich mannigfaltig, und es ist nicht einfach, nach jedem Unfall die konkrete Ursache auch ganz detailgetreu herauszufinden. Neben Leichtsinn, Fahrlässigkeit und groben Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern ist es nicht selten auch der Zustand der jeweiligen Maschine, der ganz maßgeblich zum Verlauf eines Unfalls beitragen kann. Viele Saisonkennzeichen wurden zum 1. März beziehungsweise zum 1. April

aktiv. Damit sind auch wieder mehr Motorradfahrer unterwegs. Um unangenehmen Situationen vorzubeugen, ist es wichtig, den ersten Ausflug mit der Maschine gut vorzubereiten. Der ADAC gibt hilfreiche Tipps zum Kurven nach der Winterpause. Vor der ersten Fahrt müssen alle technischen und sicherheitsrelevanten Bestandteile der Maschine überprüft werden. Sollten Mängel entdeckt werden, empfiehlt es sich, diese vor dem ersten Ausflug unbedingt zu beseitigen.

Reaktions- und Wahrnehmungsvermögen des Motorradfahrers sind nicht mehr so entwickelt wie am Ende der letzten Fahrsaison. Deshalb rät der ADAC, lange und anspruchsvolle Ausflüge wie Berg- und Passfahrten anfangs zu vermeiden. Besser ist es, Körper und Geist nach und nach wieder an die Maschine zu gewöhnen. Bei einem ADAC-Motorradtraining können in stressfreier Atmosphäre der Gleichgewichtssinn geschärft und das Gefühl für Bremsen und Schräglage

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verbessert werden. Der geübte Biker weiß, dass richtige Kleidung eine Voraussetzung für sicheres Fahren ist. Helm, Handschuhe, warme Kombi und Nierengurt bzw. Rückenprotektor, auch bei warmen Temperaturen, sind deshalb unverzichtbar. Besonders wirkungsvoll sind Reflektionsstreifen an der Kleidung, denn so ist man für andere Verkehrsteilnehmer noch besser sichtbar. Außerdem sollte das Helmvisier auf Kratzer untersucht und im Zweifelsfall ausgetauscht werden.

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ten, sich bei Ausweich- und Bremsmanövern in die Biker hineinzuversetzen. Das kann zu lebensgefährlichen Situationen führen. Darum: Im eigenen Interesse rücksichtsvoll und vorausschauend fahren. Eine defensive Fahrweise ist auch deshalb angebracht, weil es vor allem in Waldstücken und auf Brücken morgens noch eisglatte Straßenabschnitte

8 gibt. Schlaglöcher, eine Folge des langen Winters, sowie noch nicht entferntes Streumaterial können für Zweiradfahrer zusätzliche verhängnisvolle Überraschungen bereithalten. Nimmt man

diese Tipps ernst, glaubt nicht, sofort wieder ein Profi auf dem Bike zu sein, dann dürfte dem Fahrvergnügen in den kommenden Wochen und Monaten kaum etwas im Wege stehen.

Nicht gleich Vollgas Bei den ersten Ausflügen im Frühlingsverkehr sollte der Zweiradfahrer möglichst defensiv fahren. Die Autofahrer haben sich noch nicht an die Motorräder auf den Straßen gewöhnt und unterschätzen oftmals deren Beschleunigungsvermögen. Auch haben viele Autofahrer Schwierigkei-

Auch der Nachwuchs ist schon von den tollen Maschinen begeistert. Foto: TZ/Lehmann

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N I E N E D A L S B U L BIKER-K

ers Sachsenfight

rsportsich Moto densn e b a h u ie ga in versch d um Tor n n e u p p in u r h g c ssen. rs Au aller Alte engeschlo nd m te r m a te s is u e z beg inen iert u und Vere wird gefe ten Klubs geht es auf Tour, stets im Mittelam hinen Gemeins die Masc n e h te s h nnatürlic n komme e d in e in n Vere punkt. ie hiesige n zu bieten? d n e b a h Was onate en und M den Woch

27. April 2013 S Challenge 2013 SACHSENFIGHTER nifeuer wehr)

nde der Mi enreichenbach (Gelä – Ab 9 Uhr in Lang en Ar t fahr t der besonder – Die Motorradaus atz rkehrswacht Osch – Zusammen mit Ve uf takt – Ideal zum Saisona n „No Sound“ und LIVE-Musik vo ng tu al st an – Abendver

5. – 7. Juli 2013 –

ss VIII Moment of Madne

Wildschütz – Vereinsgelände h“ Wildschützer Bruc „Campingplatz am reinsfest – Das jährliche Ve n ter-Motorradtreffe – Großes Streetfigh

Foto: TZ/Lehmann

Dienstag, 30. Apri l 2013 Party in den Mai im Kl ub ha us der Biker – ab 19 Uhr st

ar tet die Saisonerö ffnungsparty – Live-Musik mit M ade of Wood – Übernachtungen möglich/ Für Frühst ück ist gesorg t

17. bis 20. Mai 20 13 22. Pfingsttreffen in Schöna

– Bikerspiele, Gula schkanone; TattooStudio und Lederladen locken – Freitag Live-Mus ik mit Fuel Gas Stal lions und TARA X – Samstag ab 10 Uh r Enduro-Ausfahr t, Bikerspiele und Soundbike-Wettbew erb – am Abend Live-M usik mit „Triekono s“ und der Metallica Coverban d „M ist re aded“. – Sonntag ab 10 Uh r große Ausfahrt ab 21 Uhr Live-Mus ik mit „No Sound“ und „KON – Kings of No thing“

19. Oktober 2013 Herbstparty zum Saisonabschluss im Klubhaus

Motorradfreunde Strelln rkuppe 9. bis 12. Mai Vereinsfahrt zur Wasse (offen auch für Gäste)

22. Juni Bikerfest ab 18 Uhr 14. Juli Darts-Stand beim Park und Heimatfest in Strelln 2. bis 4. August Camping IDM Schleizer Dreieck

23. bis 25. August MGP in Brno ewerk 1 September Fahrt zum Schiffsheb 12. Niederfinow

31. Oktober Saisonausklang mit einer Fahr t ins Blaue


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Bonbons, Volants, Druckstellen – und alles „Spitze“! Die Frühjahrs- und Sommermode 2013 wird traumhaft feminin

Meine Damen, wir präsentieren mit großem Stolz – den Frühling! Na gut, er hat lange auf sich warten lassen und den Winter immer wieder vorgeschoben, wenn es um Terminabsprachen ging. Aber das hat uns Frauen genug Zeit zum Trendwatching (Neudeutsch: die Trendschau) verschafft! Wenn Sie im Folgenden lesen, was dieses Jahr so alles erlaubt ist, werden Sie Frau Holle milde gestimmt verzeihen und sich endlich auf die ersten modischen Frühlingsgefühle freuen!

Schnitte und Stoffe für alles zwischen Osterspaziergang und Sommernacht Erinnern Sie sich noch an „Alice im Wunderland“ und ihre Erlebnisse mit den „Trink mich!“-Fläschchen und „Iss mich“-Küchlein? Zwischen

Weihnachten und Ostern machen wir ja zuweilen genau dasselbe durch: Schokosanta und Lindt-Häschen sei Dank, wächst und schrumpft die Taille, der Bauchumfang und das weibliche Heck, ganz wie es der Süßwarenindustrie gefällt. Und zurückbleibt ein Häufchen Frust, das ausgerechnet im Kleiderschrank zu wohnen scheint.

Jetzt werfen wir es raus und machen Platz für märchenhafte Formen und Stoffe! Denn im Frühling dürfen wir Frauen mädchenhaft und ladylike nach Herzenslust kombinieren – nur den Überblick sollte man dabei behalten. Spitze zum Beispiel ist vor allem beschränkt auf nur eine Körperhälfte, also entweder als Bluse mit Schößchen oder Midi-Rock, ein absoluter

Hingucker und dadurch für jede Altersgruppe geeignet. Was „Midi“ bedeutet? Ganz einfach: mittig. Midiröcke und -kleider lösen die ewig hochrutschenden Miniröckchen ab und verleihen durch ihre Knielänge jeder Trägerin „um Längen“ mehr Stil, als die hin und wieder als zu breite Gürtel verschrienen Jugendbotschafter. Was kurz bleiben darf und bitte sollte,


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11 sind die Hosen. Ob knöchellang getragen und schmal geschnitten wie einst Audrey Hepburns Lieblingsteil oder knackig kurz in einer der angesagten Waschungen (beispielsweise „moonwashed“ mit gebleichten Partien). – Sie werden mithilfe einer Freundin sicher Ihren persönlichen Po-Schmeichler finden. Und für „oben rum“ oder Anlässe, die nach einem neuen Kleid verlangen, kommt die Inspiration mal wieder aus der Vergangenheit: Volants, gern aufgegriffen, zum Beispiel als Applikation an sonst so schlichten Etuikleidern oder Rocksäumen, bringen die gewisse Leichtigkeit in die sonnigen Jahreszeiten. Der Clou daran: Achten Sie mal darauf, welchen Effekt asymmetrische Volants auf sonst eher konservative Stücke haben. Sogenannte One-Shoulder-Kleider, bei denen dem Namen nach eine Schulter „fehlt“, stehen auch Frauen mit etwas mehr Dekolleté, sofern sie es BHtechnisch gut unter Kontrolle bekommen.

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Ist Ihnen das zu gewagt? Kann ich gut verstehen – manchmal darf es etwas dezenter sein. Dann probieren Sie doch beim nächsten Shoppingbummel mal ein Shirt, ein Kleid oder ein Cape mit XL-Ärmeln an. Hierbei handelt es sich nicht um Fledermausärmel(!), sondern um halblange bis dreiviertellange weite Ärmel, die anders als die Fledermausanleihe nicht aufträgt, was die weibliche Oberweite angeht. Sie werden staunen, welchen Unterschied das macht!

Und die Farben dazu? … sind fast gänzlich Ihren persönlichen Vorlieben überlassen! Nur bei Neon ist man in dieser Saison etwas zurückhaltender, arbeitet da eher mit geschickt gesetzten Akzenten, etwa an Säumen oder Sichtnähten, Tüchern oder Accesoires. Dennoch ist Farbe ein absolutes Muss! Sagt Ihnen der Begriff „Holi“ etwas? In Indien begeht man einmal im Jahr – die-

ses Jahr geschehen am 27. März – ein mehrtägiges Fest zu Ehren Krishnas, bei dem mit geweihten Farben beworfen und bestäubt wird, wer oder was auch immer zu farblos erscheint. Die meisten Beteiligten kleiden sich dafür ganz in Weiß, um

die bunte Vielfalt bestmöglich zur Geltung zu bringen. Dieser Brauch schwappt als Partykonzept zurzeit nach Europa über. Auch in Leipzig und Dresden werden so in diesem Jahr ähnliche Feierlichkeiten für ein großes Publikum organisiert.

Wir bringen Farbe ins Spiel Neue Torgauer Maler GmbH überzeugt mit Vielfalt und Qualität

Stadt- und Kulturgeschichtliches

MUSEUM TORGAU • Kurfürstliche Kanzlei • Braumuseum • Historisches Handwerkerhaus • Hausmannsturm und Lapidarium im Schloss Hartenfels • Bürgermeister-Ringenhain-Haus • Katharina-Luther-Stube Info, Anfragen, Buchungen an: Wintergrüne 5 • 04860 Torgau Tel. 03421 70336 • www.museum-torgau.de

Torgau. Die Neue Torgauer Maler GmbH ist weit über die Grenzen des Landkreises hinaus ein geschätzter Partner am Bau sowohl bei privaten als auch kommunalen und Firmenprojekten. Aktuell ist die Neue Torgauer Maler GmbH maßgeblich an der Realisierung des Großprojekts Betreutes Wohnen der Volkssolidarität in der Schlachthofstraße in Torgau beteiligt. Unter der Regie von Meister Thomas Sprewitz und Bereichsleiter Norbert Hausburg erfolgt die Umsetzung des Vorha-

bens. Dazu gehören die Wärmedämmung und die gesamte Gestaltung der Fassade. Die wird zweifarbig mit bossenförmigen Absätzen zu einem Blickfang werden. Für den Innenbereich wurde ein spezielles Farbkonzept entwickelt, das die einzelnen Etagen und die Treppenhäuser durch eine Farbführung prägt. Damit wird den künftigen Bewohnern die Orientierung erleichtert. Voraussichtlich Ende Mai sollen die malermäßigen Arbeiten abgeschlossen werden.

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Fassadengestaltung am Großprojekt „Betreutes Wohnen“ der Volkssolidarität in Torgau. Foto: TZ/Lehmann


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Die Modeindustrie ist fasziniert von dem auf spielerische Weise entstehenden Kaleidoskop an Farben und gibt ihm Raum auf T-Shirts und Tops – sogar auf Schuhen! Am besten kombinieren Sie dazu weiße Jeans oder Stoffhosen und flechten ihr Haar locker auf eine Seite über die Schulter. Dieser bunte Trend schreit förmlich nach Woodstock und Lebensfreude und passt bestens als Strandoutfit über knallige Bikinis im Sechzigerjahre-Retro-Look. Ihnen fehlt Inspiration? Suchen Sie mal nach Bildern von Grace Kelly oder Rita Hayworth. Das Ziel Ihrer Recherchen werden wunderbar weibliche Zweiteiler sein, die dank breiterer Träger die Waffen des femininen Oberdecks halten und stützen können, ohne dabei wuchtig auszusehen. Mein persönliches K.o.-Kriterium ist ja meistens die Hüftpartie: Viele Bikinislips schneiden ein oder verlieren an Form, sobald sie die Wellen auch nur hören. Miss Hayworth's Lösung dafür ist ein etwas höher geschnittenes Unterteil mit breiterem Umschlag. Ihr Herzallerliebster wird Sie glatt mit einem Pin-upGirl verwechseln, probieren Sie's mal aus! Übrigens: Falls sie eher der ruhige, romantische Typ sind, sollten Sie einen Blick in die Süßwarenabteilung im Kaufhaus Ihres Vertrauens werfen. Bonbonfarben wie Zartrosé, Zitronensorbetgelb oder Minzgrün könnten ihren modischen Appetit nach Süßem stillen. Den Lieblingsgeschmack anziehen können – wann konnte man das schon mal? Trauen Sie sich! Vielleicht haben Sie ja sogar noch eine taillierte Bluse oder einen Tellerrock in hellem Grün oder sanftem Bleu im Schrank?

Mustergültige Liaison Wer es gemustert mag, statt einfach nur bunt, darf aus einer großen Palette an Möglichkeiten wählen. Schon seit einer Weile kein Geheimtipp mehr, aber aktueller als je zuvor, sind Längsstreifen in klassischem Schwarz-Weiß. Röhrenjeans garantieren eine kleine Zauberei dank dieser Musterung –

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12 sie verlängern Ihre Beine optisch und ziehen in Kombination mit hohen Sandalen oder angesagten spitzen Pumps bewundernde (und flirtende!) Blicke. Für Spielerfrauen sind Stücke im Schachbrettmuster sicher eine Herausforderung, doch kein Angstgegner! Und wem die Sache noch nicht rund genug ist, greift möglicherweise zu allseits beliebten Polka-Dots, also verspielten Punkten in allen Größen und Farben. Hier wird nicht gelost, Sie haben die Wahl! Hat Ihnen der Frühling auch so gefehlt wie mir? Ich befürchte fast, wenn er dann da ist, gerät er zu kurz und muss sich dem Sommer ergeben... Aber Blumen sind immer drin! Ob als Stickerei, Spitzenelement oder Druck – suchen Sie nach Ihrer Lieblingssorte und hüllen Sie sich ganz darin ein. Künstlerisch wird es zum Beispiel beim aufkommenden Trend des Aquarelldrucks, der großblättrige Blütenformen gekonnt, aber leise in Szene setzt. Mit etwas Talent könnten Sie weiße Shirts oder Tuniken sogar selbst auf diese Weise aufhübschen. Das spart Geld und macht Sie zur stolzen Besitzerin eines Unikats. Kleider und Shirts mit Fotoprint lassen einen Hauch von Urlaubsbildern über die Promenaden wehen und machen Lust auf Ferien. Auch im Büro! Denn unter einem Blazer und mit dunkelblauer Röhrenjeans ohne Waschung werden Ihre Kollegen den Schnappschuss mehr als Anstoß für die Urlaubsplanung sehen, denn als legere Provokation im Schreibtischuniversum. Sie sehen: Sie dürfen modisch gesehen in diesem Jahr alles – nur nicht Ihren eigenen Stil verlieren. Und wenn Sie genau den noch suchen, garantiere ich Ihnen, dass Sie ihn innerhalb der nächsten Monate in den Regalen und Umkleidekabinen finden werden.

Viel Spaß beim Suchen und Finden! Ihre Julia Tiedtke


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Auf dem höchsten Pass Europas, der mit dem Rad zu befahren ist (Madritschjoch 3123 Meter). Foto: privat

Von der Bühne in die Backstube Frieder Francke beweist sich als Multitalent, Stadtrat und Unternehmer ine ideale Vorlage für ein Drehbuch – so lässt sich das bisherige Leben von Frieder Francke wohl ganz gut umschreiben. Der bekannte Torgauer Bäckermeister und FDP-Stadtrat hat nämlich seine persönliche Maxime gefunden. „Ich will die Chancen nutzen, die sich mir bieten und dabei aktiv sein“, sagt der im Vorjahr in die Reihen der 50er Aufgenommene lächelnd. Wie recht er damit hat, werden die Begriffe Baustelle, Bühne, Backstube und Bike noch nachhaltig belegen.

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Messestädter Geboren wurde Frieder Francke 1962 in der Messestadt Leipzig. Hier besuchte er die Schule, verbrachte seine

Jugend zwischen Völkerschlachtdenkmal, Pleiße und Auwald. Als es um die Berufswahl ging, entschied er sich für den Bau, womit wir dann beim ersten „B“ wären. Eine Erfüllung aller Träume jedoch wurde das Maurerhandwerk für den jungen Mann nicht. So kehrte er Leipzig den Rücken und versuchte sein Glück ab 1982 in Halle an der Saale. Hier zog es ihn ins Restaurantgewerbe. Und da Frieder Francke auch eine entsprechende Ausbildung für unerlässlich hielt, wurde er Facharbeiter für Gastronomie. Gemeistert wurde das neben der Arbeit in der Abendschule. Die Kantine des „Theaters der jungen Garde“ wurde zu seiner Wirkungsstätte. Eine Theaterkneipe führte er schließlich

bis zur Wende. Aber da war doch noch etwas? Richtig! Als sportlicher Typ mit Ausstrahlung versuchte Frieder Francke sich nicht nur neben, sondern auch auf der Bühne, dem zweiten „B“. Als freiberuflicher Tänzer bewies er sein Talent bei der damals

sehr gefragten „Getanzten Modenschau“ im Ringcafé in Leipzig. Das Engagement kam von der Konzert- und Gastspieldirektion der DDR. Wenn Francke heute daran zurückdenkt, umspielt ein verschmitztes Lächeln sein Gesicht.

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Als die Wende kam, war es vorbei mit der Tanzerei und dem Kneipenjob. Eine Neuorientierung stand an. „Die Chancen der Marktwirtschaft und damit der beruflichen Selbstständigkeit wollten wir nutzen“, so Frieder Francke. Wir, das waren seine damalige Freundin Silke und er. Geheiratet wurde 1992. Bereits im Februar 1990 zog es die beiden nach Torgau. Der Grund war einfach und logisch. Silkes Oma besaß eine Wohnung, die sogar über ein Telefon verfügte. Für die damalige Zeit ganz wichtig und ein unerhörter Luxus.

seine Fußstapfen treten. Die 20-jährige Marie besucht zurzeit die Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung Meißen (FHSV).

Torgauer Stollen

Der Weg zum Bäcker Der Bäckermeister in seinem Element.

Hier wurde dann auch die Idee vom eigenen Laden als Möglichkeit der Selbstverwirklichung geboren. In der Breiten Straße wurde man fündig. Ein Raum, ein kleines Lager, ein Backofen – so sah der Start aus. Frieder war der Bäcker (damit wären wir beim dritten „B“) und Silke die Verkäuferin der „Croissanterie“. Er angelte sich zusätzlich noch einen Nebenjob. Als Zusteller des „Neuen Torgauer Kreisblattes“, dem Vorläufer der heutigen Torgauer Zeitung, gehörte er quasi zum Gründungsteam der unabhängigen Lokalzeitung für die Region Torgau. Doch bald wurde dies zu viel, denn die eigene Bäckerei forderte ihn komplett. Umbauten und Erweiterungen waren an der Tagesordnung. Bereits 1992 eröffnete die erste Filiale bei „Massa“ (heute Kaufland/ Dahlener Straße). „Mit dem steigenden Umsatz sind wir kontinuierlich gewachsen. Eigene Rezepturen, eigene Produktion, das ist es, was uns von der Masse abhebt“, umschreibt Frieder Francke sein Erfolgsmodell. Im Zeitraum zwischen 2000 und 2002 besuchte er die Meisterschule, erwarb

erfolgreich den Meisterbrief für das Bäckerhandwerk. Vor elf Jahren wurde schließlich nochmals kräftig am Standort in der Breiten Straße investiert. Im Hinterhof entstand ein Bäckerei-Neubau. Er habe sich zwar oft Gedanken über einen Neubau auf der grünen Wiese gemacht, diesen aber schließlich doch verworfen, gesteht Francke. Im Jahr 2010 folgte der Einbau einer leistungsfähigen Sauerteiganlage, womit ein kräftiges, bekömmliches Sauerteigbrot nach traditioneller Art des Bäckereihandwerks gebacken werden kann. Überhaupt setzt Bäckermeister Franke auf bewährte Tradition und regionale Produkte. „Beste Qualität ist die Basis unserer Betriebs- Philosophie. So verwenden wir keine Fertigmischungen und Konservierungsstoffe, sondern nur natürliche Rohstoffe, wenn möglich aus der Region. So beziehen wir unsere Frischmilch von der Agrar und Handels GmbH Mehderitzsch, die Eier vom Geflügelhof Schwiunteck Loßwig und unser Mehl kommt aus der Dresdner Mühle, wel-

Foto: TZ/fl

che Getreide aus der hiesigen Region vermahlt“, erklärt er. Ebenfalls 2010 folgten neue Backöfen sowie Investitionen im Sozialbereich für die Mitarbeiter. Deren Zahl beläuft sich aktuell auf 44, die der Filialen auf acht. „Wenn ich jetzt zurückblicke, dann bin ich froh, den Schritt in die Selbstständigkeit gegangen zu sein. 1990 waren die Banken sehr großzügig, was die Kreditvergabe betraf. Heute ist das völlig anders“, weiß Frieder Francke. Auch familiär herrscht Zufriedenheit. Seit über 20 Jahren ist er glücklich mit seiner Frau Silke verheiratet. Tochter Annika (23 ist bereits Bäckermeisterin, könnte einmal in

Neues kreieren und Tradition bewahren. Für Bäckermeister Francke kein Gegensatz, sondern eine Einheit. Das Beispiel Stollen kann dafür stehen. Vor drei Jahren erhielt er aus den Händen von Barbara Weßner, einer Nachfahrin der einst weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Bäckerei Drasdow, das über Jahrhunderte wohlgehütete Rezept eines Mandelstollens. Verfolgt man dessen Geschichte etwas genauer, dann darf dieser Stollen wohl als Ursprung des heute weltbekannten Dresdener Christstollens gelten. Drasdow – Dresden, die Verbindung scheint naheliegend, zumal Drasdows für den kurfürstlichen Hof in Torgau Backwaren lieferten. Sei es, wie es sei! Das historische Stollenrezept jedenfalls begründete dank Meister Francke eine neue Tradition in Torgau. Alljährlich wird seither nämlich der Stollenanschnitt zu einem Höhepunkt des Weihnachtsmarkts im Zentrum der Altstadt. Nicht nur an diesem Tag und nicht nur in und um Torgau weiß man diese Stollen-Köstlichkeit zu schätzen. Angeregt durch einen Beitrag auf der Historien-Seite der Torgauer


Das Stadtmagazin

15 Zeitung versieht Bäckermeister Francke den Traditionsstollen mit einer Banderole, auf der die Geschichte des Gebäcks nachzulesen ist. Ein goldener Wendelstein von Schloss Hartenfels als Aufkleber birgt zudem für die Echtheit. „Wir freuen uns über die große Nachfrage, die wir auch über das Internet zu spüren bekommen haben“, versichert Frieder Francke und verspricht, in dieser Richtung weiterzumachen. Gedanklich ist er dabei beim Reformationsjubiläum und der aktuell laufenden Lutherdekade. Seine Reformationsbrötchen rund um den 31. Oktober seien da genannt. Doch im Kopf des Bäckermeisters kreisen schon weitere Ideen im Zusammenhang mit Katharina von Bora und dem Jubiläum. Details werden aber noch nicht verraten. „Wir wollen und werden jedoch einen Beitrag zur weiteren Steigerung des Bekanntheits-

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grades und der Belebung des Tourismus in Torgau leisten“, lautet sein Versprechen. Man darf gespannt sein.

möchten am liebsten nur ein Abnicken vorgefasster Entscheidungen. Das schmeckt mir nicht“, sagt Francke. Er plädiert dafür, Meister und Stadtrat im kommunalpolitischen Bereich Realist zu bleiben und sich machbare Ziele zu Kein Geheimnis hingegen ist setzten. „Dabei sollte das Franckes Engagement in der Bäckerinnung und im Stadtrat. Wohl der Stadt und der hier lebenden Menschen stets im Aktuell wirkt er als stellverMittelpunkt stehen“, lautet tretender Innungsmeister für sein Credo. Etwas mehr Torgau-Oschatz. Außerdem Grün in die Innenstadt, mehr gehört er zum geschäftsfühBänke und Sitzgelegenheirenden Vorstand der Landesten für die älteren Mitbürger innung Sachsen, der vier Bäckermeister umfasst und damit und Besucher würden Torgau gut zu Gesicht das höchste Landesgremium stehen, meint er. Und dann darstellt. „Bei der Innungsarbeit gibt es ist er ein Verfechter eines mehr Spielraum als im Torgau- Bootshafens für Torgau. Der Wassertourismus hat aus er Stadtrat“, schätzt Frieder seiner Sicht Zukunft. Francke ein. Dem gehört der FDP-Politiker seit Juni 2009 an. Die kommunale Entschei- Fit bleiben dungskraft ist aus seiner Sicht sehr eingeschränkt. Wer all die Anforderungen „Bund und Land bescheren an sich als Firmenchef, in uns zu viele Vorgaben, der Innungsarbeit und in der

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Kommunalpolitik bewältigen will, der muss auch körperlich fit sein. Das schafft Frieder Francke durch regelmäßiges Training. War es früher das Reiten, so ist er heute vom großen auf den kleinen Sattel umgestiegen. Das Bike, und damit ein weiteres „B“, gehört für ihn zur Freizeitgestaltung. Fast täglich schwingt er sich auf sein Mountain-Bike, um seine Runden von 30, 40 bis über 100 Kilometer zu drehen. Im August nämlich geht es wieder über die Alpen. Da wird er schon zum Extremsportler. Ein weiteres Hobby ist der Triathlon. 500 Meter schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und dann fünf Kilometer laufen, das will trainiert sein. Frieder Francke hat Spaß daran. Sich immer wieder überwinden, nicht aufgeben, das hat sein Leben bisher geprägt.

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Spaß am Sex, aber bitte ohne Folgen. Foto: Fotolia

Kondom, Pille oder Vaginalring? Frauenärztin Dr. Astrid Jäschke zu Fragen der Verhütung und Familienplanung

S

ex ohne Tabus. Freizügigkeit und Bedenkenlosigkeit bei der Partnerwahl – was haben Mütter und Väter seit der Einführung der Pille als Verhütungsmittel nicht alles an Ängsten und Sorgen geäußert. Sogar von einer Verwahrlosung der Sitten war und ist die Rede. Pornografie ist heute im Internet praktisch zu jeder Zeit und überall zu konsumieren. Werden gerade junge Leute davon beeinflusst? Die Torgauer Frauenärztin Dr.

Astrid Jäscke gibt Antwort auf diese Frage und zum Thema Verhütung. Täuscht der Eindruck oder haben junge Leute immer früher ihren ersten Geschlechtsverkehr? Dr. A. Jäschke: Die Aktivitäten beginnen in den meisten Fällen nicht zeitiger als bei den Generationen zuvor. Gerade bei den Mädchen ist gegenwärtig ein sehr bewusster Umgang mit der Sexualität zu verzeichnen. Viele von ihnen suchen das

vertrauensvolle Gespräch zu einer Gynäkologin oder einem Gynäkologen. Der Hintergrund: hier finden sie die gewünschte Sicherheit, erhalten ausführliche Informationen und eine individuelle Beratung. Übrigens freuen wir uns als Frauenärzte, dass Lehrer Kontakt zu uns suchen und mit Schülern zu uns in die Praxis kommen. Sollen die Ärzte dabei die Rolle des Aufklärers spielen? Nein, über das Thema wird sehr offen und zeitnah in

Dr. Astrid Jäschke ist eine kompetente Fachärztin. Foto: TZ/fl


der Schule gesprochen. Außerdem erfolgt auch durch das Gesundheitsamt eine gezielte Aufklärung. Nicht zu vergessen ist die Medienpräsenz. Eine ganz wichtige Rolle spielen auch die Eltern. Inwiefern? Akzeptierte Regeln der Sexualität bis hin zum Geschlechtsverkehr werden als Moralvorstellungen in der Familie geprägt beziehungsweise vermittelt. Nur Randgruppen bilden da eine Ausnahme. So wird den meisten Mädchen und auch Jungen sehr schnell verdeutlicht, dass es zwischen Pornografie und echter Liebe gravierende Unterschiede gibt. Was die neue Medienwelt suggeriert, darf nicht zur falsch verstandenen Freiheit werden. Deshalb ist es ganz wichtig, dass wir die Fragen der jungen Leute offen beantworten. Dabei ist das Thema „Verhütung“ sicher ein zentraler Punkt. So ist es. Da es verschiedenste Möglichkeiten gibt, sind wir als Fachärzte gern bereit, über Vor- und Nachteile bis hin zu Risiken zu informieren. Gut, dann sprechen wir zunächst mal über Kondome, die problemlos im Handel zu haben sind. Kondome sind weit verbreitet, aber kein sicheres Verhütungsmittel! Sie sollten nicht als dauerhafter sicherer Schutz Verwendung finden. Geht ein Kondom kaputt oder kam es gar zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr, dann ist „die Pille danach“ noch eine Alternative. Sie kann aber nur durch einen Arzt verordnet werden. Wenn das Kondom nicht sicher ist, welche Form der Verhütung ist dann effektiver? Eindeutig die Pille. Die meisten Mädchen ab einem

Alter von 14 bis 15 Jahren nehmen heute die Pille. Der Frauenarzt muss jedoch nach einem Gespräch vor der Verordnung die geistige Reife einschätzen. Oft sind die Mütter bei der Erstberatung dabei. Das muss aber nicht sein. Häufig erfolgt vor dem Verschreiben der Pille auch noch keine Erstuntersuchung durch den Gynäkologen. Das hilft, Ängste abzubauen. Für junge Frauen bis zum 20. Lebensjahr ist die Pille übrigens kostenlos. Was spricht aus Ihrer Sicht gegen die Verordnung der Pille? Da wären beispielsweise die Einnahme weiterer Medikamente, die zu unerwünschten Wechsel- oder Nebenwirkungen führen könnten. Auch fehlende intellektuelle Reife könnte dazu führen, die Pille nicht zu verschreiben. Welche Alternativen würden sich anbieten? Da wären die Drei-MonatsSpritze oder ein Implantat für drei Jahre zu nennen. Hierbei ist eine gute Kontrolle der Zyklusbeschwerden als Nebeneffekt zu verzeichnen. Eine weitere Möglichkeit wäre die „Spirale“, die jedoch für junge Mädchen nicht geeignet ist. Sie käme für Frauen nach der Geburt des ersten oder zweiten Kindes infrage. Die Spirale gilt als gute und sichere Verhütungsmethode. Als besonders gut hat sich die hormonelle Spirale erwiesen, da fast keine Menstruation auftritt. Die regelmäßige Kontrolle durch den Frauenarzt ist in beiden Fällen unerlässlich. Nicht mehr verbreitet sind das Diaphragma und die Muttermundskappe. In jüngster Zeit ist häufiger von einem „Vaginalring“ in Bezug auf die Verhütung zu hören und zu lesen. Das stimmt. Dabei handelt es sich um einen weichen

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Kunststoffring mit niedrig dosierten Hormonen, den die Frau selbst einsetzen kann. Er verbleibt dann drei Wochen eingesetzt. Anschließend erfolgt eine Woche Pause, ohne dass der Verhütungseffekt unterbrochen wird. Stichwort „Sterilisation“ – was halten Sie davon? Wenn die Familienplanung abgeschlossen und die Frau über 30 Jahre ist, kann man über diese Möglichkeit durchaus nachdenken. Besser wäre es jedoch, wenn sich der Mann sterilisieren lassen würde. Frauen haben nämlich ein höheres Operationsrisiko beim Durchtrennen der Eileiter. Der Schritt will wohlüberlegt sein. Zwar

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kann er mittels Operation wieder rückgängig gemacht werden, doch die Kosten dabei muss man privat tragen. Zum Schluss – was sagen Sie zu der noch immer kursierenden Meinung „Stillen schützt vor Schwangerschaft“? Das ist schlicht gesagt ein Ammenmärchen. Die Frau, die darauf vertraut, wird schneller wieder schwanger sein, als ihr lieb ist. Gespräch: Frank Lehmann

Foto: Bilderbox

Das Stadtmagazin

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2013

Das PROGRAMM zum Sgt. Wilsonn´s Army Show

DOWN BY THE RIVERSIDE!

Tommy Schneller

SkaZka Orchestra

Dixie Company

Zydeco Annie & Swamp Cats

Freitag, 26. April 2013

Sonnabend, 27. April 2013

19.00 Uhr | Stadtbibliothek

10.00– 18.00 Uhr

Buchlesung „SCHWARZES EIS“ Sergej Lochthofen erzählt das Leben seines Vaters wie einen packenden tatsachengestützten Roman – einen Lebensroman

19.00 Uhr | Wintergrüne 2 Dialog an der Elbe Die Junge Union Nordsachsen lädt ein Gast: Bundestagspräsident Norbert Lammert

Förderverein Europa Begegnungen e. V. Schlossstraße 19

Fotoausstellung „Soldaten an der Elbe“ sowie Filmvorführungen „Elbe-Begegnungen“ und „Vormarsch der amerikanischen 69. Infanteriedivision“ (Dokumentarfilme)

ab 14.00 Uhr

22.15 Uhr

20.00 Uhr

21.00 Uhr | Kulturbastion Blueskonzert mit Danny Bryant Früher bewundert als junger ,Guitar Wizard‘, heute längst ein Bluesrock-Schwergewicht. Sein jüngstes Werk zeigt die Weiterentwicklung des Gitarrenarbeiters zu einem gereiften Songwriter. Es enthält sowohl treibende Uptempo-Nummern als auch Rock-Balladen.

14.00 Uhr

15.45 Uhr

Festplatz Pestalozziweg

Außerdem zum ElbeDay: Sonderausstellung „Torgau 1945 – Ein Kriegsende in Europa“ 19. April–20. Mai 2013, tägl. 10–18 Uhr Schloss Hartenfels, Flügel B, Stiftung Sächsische Gedenkstätten, DIZ Torgau

„SkaZka Orchestra“ (D) Für einen Tag voller Lebensfreude: Eine unnachahmliche Mixtur aus russischem Folk, Klezmer, Ska, Balkanmusik, lateinamerikanischen Rhythmen und Jazz. „Sgt. Wilson’s Army Show“ (NL) Die gute alte Wohlfühlmusik aus den 40er-/ und 50er-Jahren. Die internationale Musik- und Theatershow erinnert an den Sound von Glenn Miller, den Swing von den Andrew-Sisters und die unvergessliche Doris Day.

17.30 Uhr

„Dixie Company“ (PL) Polens bester internationaler Exportartikel in Sachen Traditional und Hot-Jazz.

20.30 Uhr

„Zydeco Annie & Swamp Cats“ (USA) Die preisgekrönte Band lädt zu einer Reise durch die Musikvielfalt Louisianas ein. Zydeco- und Cajunmusik vermitteln echten Südstaaten-Groove.

22.00 Uhr

Musiksynchronisches Feuerwerk

Diskussionsforum „Die neuen Rechten“

Gedenkveranstaltung Denkmal der Begegnung, 25. April, 11 Uhr

Das Festival mit internationalen Bands zur Erinnerung an die historische Begegnung

„Lucasonic“ (D) Hüftshaker-Funk made in Berlin. Die Musiker würzen den Funk mit Balkansounds und russischer Folklore mit einer Prise Hip-Hop zu einer wuchtigen Melange.

21.00 Uhr

Marktplatz

Lampionumzug zur Elbe

22.00 Uhr

Kulturhaus

ELBE BEAT auf drei Floors House, Electro, Black, RnB, Hip-Hop mit DJ Divinity (Berlin), HouseKasper(Leipzig), DJ Tobi D. & Mazz und DJ Ken Marquez (Leipzig)

1.00 Uhr

Sonntag, 28. April 2013 10.00 Uhr

Schlosskirche

Festgottesdienst mit Aufführung Bachkantate

10.00– 18.00 Uhr

Schlossgarten MENK-Konzert „Torgau und Europa Nr. 8“ mit Jugendbands aus Znojmo und Strzegom, „Mutelights“ (Sindelfingen), „Triekonos“ (Bad Lausick), „Staubkind“ Eine Mixtur aus energiegeladenem Rock und deutschen emotionalen Texten. Songs irgendwo zwischen Melancholie und Schwermut, gepaart mit harten Gitarrenriffs und eingängiger Melodik und der einprägsamen Stimme von „Staubkind“Sänger Louis Manke.

Internationales Musikprogramm mit

mit der sächsischen Europaabgeordneten der Linken, Dr. Cornelia Ernst 19. April 2013, 18 Uhr, Kulturbastion

68. JAHRESTAG

Förderverein Europa Begegnungen e. V., Schlossstraße 19

Fotoausstellung „Soldaten an der Elbe“ sowie Filmvorführungen „Elbe-Begegnungen“ und „Vormarsch der amerikanischen 69. Infanteriedivision“ (Dokumentarfilme)

ab 11.00 Uhr

Festplatz Pestalozziweg

Internationales Musikprogramm mit 11.00 Uhr „Zusammenleben e. V.“ 12.00 Uhr „Sgt. Wilson’s Army Show“ (NL) Die Band präsentiert das „Good old Feeling“ der 50er-Jahre zusammen mit Swingmusik und Kostümen im Army Style und vielen Special-Effects. 13.45 Uhr „Tommy-Schneller-Band“ (D) Die Gewinnerband bei der German Blues Challange überzeugt mit einer tollen Show und einem super Groove, funky und bluesig. 15.30 Uhr „Jive Park“ (D) Die Berliner Swing-, Jive- und Rockabilly-Band lässt Nirvana „alt“ und Benny Goodman „modern“ im fulminanten Big-Band-Sound erklingen.

Brückenkopf

After-Show-Party zum MENK-OPEN-AIR mit „BUJAKA“ und „Grenzmusik“

Kontakt: Torgau-Informations-Center, Markt 1 • 04860 Torgau Info-Telefon: 03421 7014-0 • Fax: 03421 701415 info@tic-torgau.de • www.elbeday.de Danny Bryant

Lucasonic


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Das PROGRAMM zum Sgt. Wilsonn´s Army Show

DOWN BY THE RIVERSIDE!

Tommy Schneller

SkaZka Orchestra

Dixie Company

Zydeco Annie & Swamp Cats

Freitag, 26. April 2013

Sonnabend, 27. April 2013

19.00 Uhr | Stadtbibliothek

10.00– 18.00 Uhr

Buchlesung „SCHWARZES EIS“ Sergej Lochthofen erzählt das Leben seines Vaters wie einen packenden tatsachengestützten Roman – einen Lebensroman

19.00 Uhr | Wintergrüne 2 Dialog an der Elbe Die Junge Union Nordsachsen lädt ein Gast: Bundestagspräsident Norbert Lammert

Förderverein Europa Begegnungen e. V. Schlossstraße 19

Fotoausstellung „Soldaten an der Elbe“ sowie Filmvorführungen „Elbe-Begegnungen“ und „Vormarsch der amerikanischen 69. Infanteriedivision“ (Dokumentarfilme)

ab 14.00 Uhr

22.15 Uhr

20.00 Uhr

21.00 Uhr | Kulturbastion Blueskonzert mit Danny Bryant Früher bewundert als junger ,Guitar Wizard‘, heute längst ein Bluesrock-Schwergewicht. Sein jüngstes Werk zeigt die Weiterentwicklung des Gitarrenarbeiters zu einem gereiften Songwriter. Es enthält sowohl treibende Uptempo-Nummern als auch Rock-Balladen.

14.00 Uhr

15.45 Uhr

Festplatz Pestalozziweg

Außerdem zum ElbeDay: Sonderausstellung „Torgau 1945 – Ein Kriegsende in Europa“ 19. April–20. Mai 2013, tägl. 10–18 Uhr Schloss Hartenfels, Flügel B, Stiftung Sächsische Gedenkstätten, DIZ Torgau

„SkaZka Orchestra“ (D) Für einen Tag voller Lebensfreude: Eine unnachahmliche Mixtur aus russischem Folk, Klezmer, Ska, Balkanmusik, lateinamerikanischen Rhythmen und Jazz. „Sgt. Wilson’s Army Show“ (NL) Die gute alte Wohlfühlmusik aus den 40er-/ und 50er-Jahren. Die internationale Musik- und Theatershow erinnert an den Sound von Glenn Miller, den Swing von den Andrew-Sisters und die unvergessliche Doris Day.

17.30 Uhr

„Dixie Company“ (PL) Polens bester internationaler Exportartikel in Sachen Traditional und Hot-Jazz.

20.30 Uhr

„Zydeco Annie & Swamp Cats“ (USA) Die preisgekrönte Band lädt zu einer Reise durch die Musikvielfalt Louisianas ein. Zydeco- und Cajunmusik vermitteln echten Südstaaten-Groove.

22.00 Uhr

Musiksynchronisches Feuerwerk

Diskussionsforum „Die neuen Rechten“

Gedenkveranstaltung Denkmal der Begegnung, 25. April, 11 Uhr

Das Festival mit internationalen Bands zur Erinnerung an die historische Begegnung

„Lucasonic“ (D) Hüftshaker-Funk made in Berlin. Die Musiker würzen den Funk mit Balkansounds und russischer Folklore mit einer Prise Hip-Hop zu einer wuchtigen Melange.

21.00 Uhr

Marktplatz

Lampionumzug zur Elbe

22.00 Uhr

Kulturhaus

ELBE BEAT auf drei Floors House, Electro, Black, RnB, Hip-Hop mit DJ Divinity (Berlin), HouseKasper(Leipzig), DJ Tobi D. & Mazz und DJ Ken Marquez (Leipzig)

1.00 Uhr

Sonntag, 28. April 2013 10.00 Uhr

Schlosskirche

Festgottesdienst mit Aufführung Bachkantate

10.00– 18.00 Uhr

Schlossgarten MENK-Konzert „Torgau und Europa Nr. 8“ mit Jugendbands aus Znojmo und Strzegom, „Mutelights“ (Sindelfingen), „Triekonos“ (Bad Lausick), „Staubkind“ Eine Mixtur aus energiegeladenem Rock und deutschen emotionalen Texten. Songs irgendwo zwischen Melancholie und Schwermut, gepaart mit harten Gitarrenriffs und eingängiger Melodik und der einprägsamen Stimme von „Staubkind“Sänger Louis Manke.

Internationales Musikprogramm mit

mit der sächsischen Europaabgeordneten der Linken, Dr. Cornelia Ernst 19. April 2013, 18 Uhr, Kulturbastion

68. JAHRESTAG

Förderverein Europa Begegnungen e. V., Schlossstraße 19

Fotoausstellung „Soldaten an der Elbe“ sowie Filmvorführungen „Elbe-Begegnungen“ und „Vormarsch der amerikanischen 69. Infanteriedivision“ (Dokumentarfilme)

ab 11.00 Uhr

Festplatz Pestalozziweg

Internationales Musikprogramm mit 11.00 Uhr „Zusammenleben e. V.“ 12.00 Uhr „Sgt. Wilson’s Army Show“ (NL) Die Band präsentiert das „Good old Feeling“ der 50er-Jahre zusammen mit Swingmusik und Kostümen im Army Style und vielen Special-Effects. 13.45 Uhr „Tommy-Schneller-Band“ (D) Die Gewinnerband bei der German Blues Challange überzeugt mit einer tollen Show und einem super Groove, funky und bluesig. 15.30 Uhr „Jive Park“ (D) Die Berliner Swing-, Jive- und Rockabilly-Band lässt Nirvana „alt“ und Benny Goodman „modern“ im fulminanten Big-Band-Sound erklingen.

Brückenkopf

After-Show-Party zum MENK-OPEN-AIR mit „BUJAKA“ und „Grenzmusik“

Kontakt: Torgau-Informations-Center, Markt 1 • 04860 Torgau Info-Telefon: 03421 7014-0 • Fax: 03421 701415 info@tic-torgau.de • www.elbeday.de Danny Bryant

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Mit „STAUBKIND“

wieder Träume fangen H Hauptband tb d d des di diesjährigen jäh i Elb Elbe D Day ist mit eigenem Stil in der Erfolgsspur ine Mixtur aus energiegeladenem Rock und deutschen emotionalen Texten – das könnte das Ziel gewesen sein, das Louis Manke sich im Herbst 2003 setzte, und STAUBKIND ist das, was aus dieser Idee schließlich entstanden ist. Seit der ersten Single „Keine Sonne“ und dem DebütAlbum „Traumfänger“, mit dem sich Sänger und Gitarrist Louis Manke im Frühjahr 2004 erstmals Gehör verschaffte, schreibt er bereits im 9. Jahr seine ganz eigene musikalische Geschichte auf und gibt ihr mit STAUBKIND ein Gesicht, vor allem aber eine Stimme. Davon werden sich die Fans erneut beim diesjährigen ElbeDay im Rahmen des TZ-

E

Menk-Konzerts überzeugen können.

Der Anfang Rocksongs, irgendwo zwischen Melancholie und Schwermut, gepaart mit der Mixtur aus harten Gitarren und eingängiger Melodik, nicht zuletzt geprägt durch die einprägsame Stimme Louis‘, beschreiben seitdem das, was STAUBKIND ausmacht. Dabei stand von Beginn an vor allem die LivePräsenz im Vordergrund, Auftritte beim Wave-GotikTreffen in Leipzig und eine eigene Tour im Herbst prägten das erste Jahr des Berliner Projekts. Nachdem 2005 das DebütAlbum mit komplett erneuertem Artwork und BonusTracks wiederveröffentlicht

wurde und etliche Festivals wie das Wave-Gotik-Treffen, das Woodstage und das Amphi Festival, sowie das M’era Luna auf dem Plan standen, erschien pünktlich vor dem Tour-Auftakt im Herbst die Maxi-CD „Ausgebrannt“. Im Oktober 2007 sollte das Nachfolger-Album „Zu Weit“ veröffentlicht werden, das nahtlos fortsetzte, was den STAUBKIND-Sound charakterisiert.

Im Sturm erobert Die Grundidee, ehrliche und emotionale Texte in Gitarrensounds und harmonische Melodien zu packen, stand und steht im Mittelpunkt. Dabei zeigt sich vor allem live und auf der Bühne, was STAUBKIND ausmacht. Ein energiegeladener

Rocksound, der sowohl ruhige als auch temporeiche Momente verträgt, unaufhaltsam nach vorne und ins Ohr geht und das Publikum im Sturm erobern konnte. Allem voran die Live-Präsenz von Louis Manke selbst, dem Gitarristen Rico Meerheim, dem Bassisten Sebastian Scheibe und dem Drummer Friedemann Mäthger, sowie deren Zusammenspiel als Band machen den hohen Reiz der Live-Konzerte aus. Im Dezember 2008 ergänzten STAUBKIND in der Kölner Expo vor 5.000 begeisterten Fans das Line-up der „Unheilig & Friends“-Konzertreihe, dies neben Eisbrecher und dem Unheiligen Grafen. Aus Anlass des fünfjährigen Bestehens fand am 10. Oktober 2009 das ganz und gar


Das Stadtmagazin

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besondere Fan-Konzert „5 Jahre Staubkind“ im Berliner K 17 statt. 2011 sollte vor allem im Zeichen der neuen STAUBKIND-Songs stehen, sodass sich die Band neben Festival-Auftritten beim Festival of Darkness, dem Amphi-Festival und dem großartigen Erlebnis auf dem „Heimreise“-Open-Air in Heilbronn als Support von Unheilig vorranging zum Songschreiben und zur Produktion zurückzog.

Neues Album Mit viel Energie und neuer Kreativität starteten die Berliner ins Jahr 2012 – und das gleich ausgerüstet mit musikalischen Neuigkeiten. Die Single „Kannst du mich sehn“ als Vorbote des neuen Albums erschien pünktlich zur Winter-Tour im Februar und wartete neben der BSeite „Gnadenlos“ auch mit einer Kooperation mit Lord of the Lost auf. Nicht zuletzt bedeutete die Single die erste Veröffentlichung, die in Zusammenarbeit mit dem

STAUBKIND sind bereit, mit ihrem Publikum wieder Träume zu fangen! Fotos: PR

neuen Label Out of Line und dem Produzenten Henning Verlage (Unheilig) entstanden ist. Und noch eine weitere Neuigkeit stand ins Haus –

die Band um Louis Manke wurde um den Pianisten und Keyboarder Henrik Böhl ergänzt, der seit Sommer 2012 mit der Band auf der Bühne steht. In den Principal Studi-

Plus

os bei Münster entstanden mit ihm die neuen Stücke, die im Juni 2012 endlich auf die Fans losgelassen wurden – zunächst als Single „So nah bei mir“ Anfang Juni und schließlich dann am 29. Juni 2012 als drittes StudioAlbum „Staubkind“. Damit gelang STAUBKIND erstmals der Einstieg in die deutschen Album Charts. Auf Platz 37 eingestiegen, hielt sich „Staubkind“ 9 Wochen in den Charts und enterte schließlich sogar noch die Album Charts in Österreich. Mit dem neuen Album im Gepäck, erlebte die Band um Louis Manke als Support von Unheilig auf deren „Lichter der Stadt“-Tour einen grandiosen Live-Sommer, der STAUBKIND quer durch Deutschland, in die Schweiz und nach Österreich führte. Umfangreich ist die Konzerttour „Wo wir zu Hause sind“ im Jahr 2013 . Eine Extra-Show gibt es am 27. April im Rahmen des Elbe Day in Torgau. Nicht nur eingefleischte Fans haben diesen Termin bereits dick markiert.

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Spielplan 2013 Sa., 4. Mai, 19 Uhr Fr., 17. Mai, 19 Uhr

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Liederabend mit Kammersänger Roman Trekel Das Celloquartett Quattrocelli spielt Filmmusik und populäre Klassik Do., 6. Juni, 19 Uhr Klavier- und Kammermusik mit Studenten verschiedener Instrumentalklassen der Hochschule für Musik Leipzig Fr., 21. Juni, 19 Uhr „Musical, Operette, Oper, Lied“ Gesangsstudenten der Hochschule für Musik Leipzig stellen sich vor


Plus

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Das Stadtmagazin

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Verstärkung für

Das Team der Augenklinik am Glacis.

Foto: privat

Netzhaut-Spezialisten Etwa 50 Operationen pro Woche / Wartezeiten deutlich verringert ls Dr. med. Christian Ksinsik vor reichlich zwei Jahren als anerkannter Augenarzt und Netzhautspezialist nach Torgau kam, da war die Erwartungshaltung der Patienten hoch. Schließlich sind Fachärzte wie er in eher ländlich geprägten Regionen eine Seltenheit. Lange Wartezeiten auf Termine waren zur Regel geworden. Was hat sich seither getan? Die TZ kam mit Dr. Ksinsik und seinem Kollegen, Dr. Frank Henjes, ins Gespräch.

A

TZ: Wenn ich mich an unsere erstes Gespräch und dessen

Inhalt erinnere, dann sprühten Sie regelrecht vor Elan, hatten große Pläne. Was ist daraus geworden? Dr. Ksinsik: Ich kann ohne Übertreibung sagen: Es waren zwei aufregende Jahre. Ein normales Pensum gab es fast nie. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen, vor allem auch aus Sicht der Patienten. Können Sie das konkret belegen? Natürlich. Wir habe die gesamte Operationsstruktur verändert, die Kapazitäten deutlich erhöht. Wir nehmen jetzt pro Woche circa 50

Hochmoderne OP-Liegen ermöglichen selbst die Behandlung von schwerstkörperbehinderten Menschen Foto: TZ/fl


Das Stadtmagazin

23 Operationen vor. Das bedeutet, die maximale Wartezeit beträgt noch einen Monat. Das trifft für alle planbaren Operationen vom grauen Star über Glaskörper- und Netzhautchirurgie bis hin zur Lid- und Tumorchirurgie zu. Wir realisieren nahezu die gesamte Bandbreite der Augenheilkunde. Sie gelten ja als Spezialist für Netzhautchirurgie. Wurde auf diesem Gebiet auch etwas getan? Das hatte ich ja versprochen. Modernste Gerätetechnik wurde angeschafft. Die reicht vom Deckenmikroskop über spezielles Instrumentarium bis hin zu modernen Operationsliegen, die individuell auf die Bedürfnisse des Patienten einzustellen sind. Selbst Menschen mit körperlicher Behinderung können so optimal bei der OP gelagert werden. Außerdem erfolgten erhebliche Umbauten, die technischerseits aber auch zur Erhöhung der Effektivität notwendig waren. Können Sie den Umfang beziffern? Alles im allem viel mehr als zuerst berechnet. Das war ein echter finanzieller Kraftakt. Sie sprachen das Thema Effektivität an. Wie wurde die gesteigert? Da wäre zum einen die Optimierung des Sprechstundenablaufs mit zwei statt bisher einem Voruntersuchungsraum und Erweiterung der Wartebereiche. Auf technischer Seite wurde das Karteikartensystem auf Computererfassung umgestellt. Das gesamte Verbrauchsmaterial wird über Barcodescanner erfasst und gleich online automatisch bestellt. Die elektronische Arbeitszeiterfassung wurde zur Zufriedenheit der Mitarbeiter eingerichtet. Damit sind wir kurz davor, die gesamte Erfassung und Verwaltung der anfallenden Daten papierlos zu realisieren.

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A. J. De Alba (li.) verstärkt das Ärzteteam und wird Nachfolger von Dr. Frank Henjes (Mitte). Dr. Christian Ksinsik (re.) und De Alba haben bereits gemeinsam in Mexiko gearbeitet. Foto: TZ/fl

Das bedeutet doch sicher auch Investitionen in modernste Computertechnik? Dr. F. Henjes: Die gesamte Hard- und Software wurde gewechselt. Ein hochleistungsfähiger Zentralrechner garantiert die vollständige Einhaltung höchster Sicherheitsstandards. Insgesamt circa 7000 Meter Datenleitungen wurden verlegt. Aktuell wird die Telefonanlage so gestaltet, dass die Erreichbarkeit während der normalen Öffnungszeiten fast uneingeschränkt möglich sein wird. Weitere Anschlüsse der Telekom werden dazu geschaltet, um dem hohen Patientenaufkommen am Telefon gerecht zu werden. Die Nummern werden schnellstmöglich bekannt gegeben. Außerdem bieten wir die Terminvergabe über das Internet unter www. augenaerzte-torgau.de. Sowohl in Deutsch als auch in Englisch und Spanisch erfolgt die Steuerung. Bis zu drei Stunden betrug noch vor zwei Jahren die Zeit, die ein Patient im Wartezimmer verbringen

musste. Wie viel Zeit muss man jetzt mitbringen? Regulär eine Stunde. Aber hier streben wir eine weitere Optimierung an. Notfälle werden sofort behandelt. Allerdings bitten wir wenn möglich um telefonische Voranmeldung. Eine ständige Erreichbarkeit, auch an Brückentagen, während der normalen Öffnungszeiten, wird gewährleistet. Dazu braucht es auch das entsprechende Personal. Dr. Ksinsik: So ist es. 16 Helferinnen, denen wir eine ständige Fortbildung und Qualifikation gewährleisten, gehören zum Team. Gemeinsam mit Frau Dipl.-Med. Hessel und Frau FÄ Melchert sind wir vier Fachärzte und dazu zwei angestellte Ärzte, die eine optimale Betreuung der Patienten garantieren. Ach ja, übrigens haben wir erfolgreich ein Personalcoaching absolviert, das viele positive Aspekte und Ergebnisse brachte. Ich habe ein neues Gesicht im Ärzte-Team entdeckt. Ist das richtig? Ja, mit A. J. De Alba konnte ich einen mexikanischen

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Netzhautspezialisten und versierten Chirurgen gewinnen, mit dem ich bereits intensiv in Mexiko zusammengearbeitet habe. Er ist 34 Jahre alt, verheiratet und lebt mit seiner Frau bereits in Torgau. Sie wird als künftige Sprachlehrerin in der Kita „Bärentatzen“ tätig sein. Zur Zeit arbeitet Kollege De Alba an der Anerkennung seines Facharztes in Deutschland. Anfang 2014 wird diese abgeschlossen. Dann tritt er die Nachfolge von Dr. Henjes an. Das klingt alles sehr vielversprechend. Ein Blick über die Landesgrenzen nach Brandenburg und SachsenAnhalt zeigt, dass es dort mit der Nachfolge oder Fortführung von Augenarztpraxen nicht so glücklich läuft, die Patienten schon echte Sorgen haben. Dr. Henjes: Wir bekommen das schon zu spüren. Außerdem haben die Augenärzte in Torgau vor und nach der Wende schon traditionell diese angrenzenden Regionen des Dreiländerecks mit versorgt. Wir tun, was wir können. Eine Frage zum Schluss: Die Sicherung der medizinische Versorgung im Raum Torgau ist ein Thema, das auch mit Unterstützung der Torgauer Zeitung ständig im Fokus bleibt. Wie schätzen Sie die aktuelle Situation ein? Dr. Ksinsik: Ein wichtiger Schritt war meines Erachtens die Bildung des Torgauer Ärztenetzes, zu dessen Mitbegründern ich zähle. Unser Ziel sind verbesserte Strukturen zum Wohle der Patienten, das bedeutet ein enges Miteinander von Hausärzten und niedergelassenen Fachärzten. Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, um einen Aufruf zur Mitarbeit an weitere Ärzte aus dem Raum Torgau-Oschatz auszusprechen. Gemeinsam können wir viel erreichen! Gespräch: Frank Lehmann


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Schloss Hartenfels ist der Sitz der Internationalen Sängerakademie Torgau. Foto: TZ/Archiv

Internationale Sängerakademie Torgau Überregional bedeutsames Projekt bietet erste Akademie-Konzerte in diesem Jahr er Grundstein für die Internationale Sängerakademie Torgau/Schloss Hartenfels wurde am 10. Juni des vergangenen Jahres gelegt. An diesem Tag erfolgte die Gründung einer Stiftung für dieses kulturell nicht nur für die Stadt Torgau, sondern auch überregional bedeutsame Projekt. Damit soll perspektivisch nicht nur Torgauer Kulturgeschichte geschrieben werden. Ihre Unterstützung für eine Internationale Sächsische Sän-

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gerakademie Torgau/Schloss Hartenfels haben mit ihrer Unterschrift besiegelt: Benno Kittler (Geschäftsführer der Torgauer Verlagsgesellschaft), Renate Mühlner (Geschäftsführerin der Torgauer Stadtwerke), Andreas Huth (Geschäftsführer der Torgauer Wohnstätten GmbH), Ingbert Rabe (Geschäftsführer der Bauunternehmung Ezel Torgau), Eckhard Knöchelmann (Geschäftsführer der Torgauer Maschinenbau GmbH) und Jens Köhler (Sparkasse Leipzig).

Torgaus Oberbürgermeisterin Andrea Staude sieht in der Internationalen Sächsischen Sängerakademie für die Stadt Torgau und darüber hinaus ein jährlich wiederkehrendes Erlebnis der besonderen Art: „Diese Akademie ist ein weiterer touristischer Anziehungspunkt, welcher unterstreicht, dass es lohnenswert ist, unsere Stadt zu besuchen.“ Professor Berthold Schmid von der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig erklärte zum Hintergrund der

Gründung: „Wir brauchen die Akademie genau hier in der Stadt Torgau mit ihrer speziellen historischen Tradition.“

Klare Ziele sind abgesteckt Die Internationale Sächsische Sängerakademie Torgau/ Schloss Hartenfels richtet sich an Gesangsstudierende deutscher und internationaler Hochschulen, junge Sängerinnen und Sänger aus dem Ausland, die ein Hochschulstudium in Deutschland anstre-


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ben, sowie junge Sängerinnen und Sänger, welche bereits im Beruf stehen. Inhaltlich basiert die Arbeit der Akademie auf den Traditionen der Stadt Torgau: Deutsches Lied, deutschsprachiges Oratorium und deutsche Oper von den Anfängen des Lied-, Oratorien- und Operngesangs bis zur zeitgenössischen Musik. Die Renaissancestadt mit ihrem repräsentativen Schloss Hartenfels hat eine lange Musiktradition und musikhistorische Bedeutung: • Martin Luther und Johann Walter wirkten in Torgau. • Auf Schloss Hartenfels wurde im Jahr 1627 „Daphne“ von Heinrich Schütz uraufgeführt. Die Komposition wird in den Musiklexika der Welt seit Jahrhunderten als erste deutsche Oper beschrieben. Veranstalter ist die Stiftung „Internationale Sächsische Sängerakademie Torgau, Schloss Hartenfels“. Sie führt die Akademie in enger Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig durch. Die Schirmherrschaft für

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2013 (Dauer: 18. bis 28. Juli 2013) hat Kammersängerin Anna Tomowa-Sintow übernommen.

18. Juli /20 Uhr Eröffnungskonzert in der Alltagskirche des JohannWalter-Gymnasiums Torgau

GEWINNSPIEL

Sie begann ihre Sängerkarriere in Leipzig und gehört unumstritten zu den bedeutendsten Sängerpersönlichkeiten unserer Zeit. Legendär ist ihre langjährige Zusammenarbeit mit Herbert von Karajan.

19. Juli/20 Uhr Festsaal Rathaus Torgau

möglich, 5 mal

Ziel der Akademie ist es, im reizvollen Ambiente der Stadt Torgau das intensive Arbeiten an der musikalischen Interpretation deutschsprachiger Werke mit täglichen Konzerten, Entspannung und Freizeit zu verbinden. Die Gesangsprofessoren der Hochschule garantieren gemeinsam mit international renommierten Gastdozenten allen Teilnehmern hochqualifizierten Unterricht in entspannter, kreativer Arbeitsatmosphäre in einer der schönsten Renaissancestädte Deutschlands.

AkademieKonzerte 2013 Folgende Konzerte im Rahmen der Internationalen Sängerakademie sind in diesem Jahr geplant:

Dank der Unterstützung durch die Stifter ist es

zwei Freikarten 20. Juli/20 Uhr Festsaal Schloss Hartenfels 21. Juli/20 Uhr Konzert mit Orchester im Schloss Hartenfels (Regenvariante: Marienkirche) 22. Juli/20 Uhr Alltagskirche des JohannWalter-Gymnasiums 23. Juli/20 Uhr Engelsstube Ringenhain-Haus 24. Juli/20 Uhr Festsaal Rathaus Torgau 25. Juli/20 Uhr Heinrich-Schütz-Saal Schloss Hartenfels 26. Juli/20 Uhr Alte Kanzlei/Museum Torgau 27. Juli/20 Uhr Festsaal Rathaus Torgau 28. Juli/20 Uhr Abschlusskonzert Schloss Hartenfels (Regenvariante: Marienkirche) Künstlerische Gesamtleitung: Elvira Dreßen

für jeweils zwei Akademie-Konzerte zu gewinnen. Dazu sollte folgende Frage richtig beantwortet werden: Wie lautet der Titel der ersten deutschen Oper von Heinrich Schütz, die 1627 auf Schloss Hartenfels uraufgeführt wurde: a. Tannhäuser b. Daphne c. Der Freischütz Ihre Antwort mit der Lösung senden Sie bitte bis zum 17. Mai an: Torgauer Zeitung Frank Lehmann Elbstraße 1 04860 Torgau. Unter allen Einsendungen erfolgt die Ziehung der Gewinner unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Gewinner werden informiert!


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Der Traum vom Rittersein

Fotos: Faust Luthers

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"Die Faust Luthers" macht Geschichte direkt erlebbar orgau ist eine Stadt voller Sehenswürdigkeiten und Denkmäler. Die Straßen unserer Heimatstadt sind voller Spuren bekannter historischer Persönlichkeiten wie diverser sächsischer Kurfürsten, Martin Luther, dem französischen Marschall Ney

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und vielen anderen. Schon seit einiger Zeit bemühen sich historische Vereine wie die Lützower Jäger und die Männer und Frauen des sächsischen Grenadierbataillons von Spiegel, der großen Festungsgeschichte unserer Heimatstadt ein Gesicht zu geben. Man trifft sie bei

Die Torgauer

Geharnischten älteste kurfürstlich-privilegierte Bürgerwehr Deutschlands ds

LADEN EIN: ● 30. 4. 2013 ab 18 Uhr

WALPURGISNACHT mit Lagerfeuer und Disco ● 13. 7. 2013 ab 14 Uhr

Sommerfest der Torgauer Geharnischten mit Kinderprogramm, Knappenparcours, historischem Biwak, Schaukampfshow, Armbrustund Bogenschießen, Kuchenbüfett, Speis & Trank ● 21. 9. 2013 ab 9 Uhr

Ritt in den Herbst Mitfahrgelegenheiten auf Kremser, ab 16 Uhr Kaffee & Kuchen, Abendprogramm All Veranstaltungen Alle V l finden fi d auff dem d Festgelände F lä d an der Dahlener Straße statt. EINTRITT FREI

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verschiedenen Anlässen an, immer beseelt von dem Gedanken, den alten Steinen neues Leben einzuhauchen, Geschichte erlebbar zu machen. Aktuell steuert unsere Region mit großen Schritten auf das denkwürdige Jahr 2017 zu. Denn dann wird in ganz Mitteldeutschland das 500. Jubiläum des Lutherschen Thesenanschlags und den damit einhergehenden gravierenden Veränderungen in der Weltgeschichte gefeiert. Geschichte, die gerade auch für Torgau eine immense Bedeutung hat. Denn in Torgau wurde im 16. Jahrhundert europäische Machtgeschichte geschrieben! Öffentliche Einrichtungen und engagierte Bürger der Moderne haben immer für die Bedeutung Torgaus, der Amme der Reformation, gekämpft und viele steinerne Denkmäler und Sehenswürdigkeiten wiederauferstehen lassen. Ein Verein der in diesem Kontext schon in den beiden letzten Jahren sehr aktiv war, ist der Torgauer Geharnischtenverein. Um genau zu sein, der Schaukampfzug „Faust Luthers“. Die jungen Männer

und Frauen der Gruppe tauchen tief in die Zeit der Renaissance ab. Der Kampf mit allen möglichen zeitgenössischen Waffen und Rüstungen spielt dabei aber nicht die Hauptrolle. Die Darstellung und Verhaltensweisen dieser Zeit werden in zahlreichen Feldlagern nachgestellt. Durch die Mitgliedschaft zweier Museumspädagogen sollen in den nächsten Monaten noch handwerkliche und pädagogische Angebote hinzukommen. In der nahen Zukunft wird man die Renaissance im Lager der Truppe nicht nur sehen, sondern auch aktiv miterleben können. „Wenn alles nach Plan läuft, wollen wir mit dem Beginn des neuen Schuljahres mit einer Jugendgruppe starten. Wenn wir heutzutage für unser besonderes Hobby Nachwuchs gewinnen möchten, müssen wir schon Kinder im Alter von 10 bis 12 ansprechen, um Sie für ihre Heimat, die tolle Geschichte der Stadt und die Geharnischten zu begeistern. In der Jugendgruppe sollen


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27 Spaß an Bewegung, sportliches Fechten und Werte wie Zusammenhalt und aktives Miteinander vermittelt werden. Viele Kinder träumen doch davon, einmal Ritter zu sein. Bei uns wird es die Gelegenheit dazu geben,“ erörtert Carsten Otto, der Feldhauptmann und Trainer der Gruppe. Auch in diesem Jahr wird die Gruppe wieder viel in Deutschland und in den Nachbarstaaten unterwegs sein. Auch um Werbung für die Region Torgau zu machen. Unter anderem in Wittenberg, Jüterbog, Schwarzenberg, Wurzen und Polen. Dabei ist die Zusammenarbeit mit dem TIC und der Stadt Torgau, aber auch mit der evangelischen Kirche sehr lebendig. Es brüten noch einige Ideen in den Köpfen der beiden Macher der Gruppe, Carsten

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Otto und Claudio Stöber. „Aber wir sind natürlich stark auf die Mitwirkung und das Engagement unserer Gruppenmitglieder und des Gesamtvereins angewiesen. Ohne sie wären wir noch nicht so weit“, stellt Claudio Stöber fest.

Im Übrigen: Zu sehen gibt es die Gruppe in unserer Region nicht nur zum Sommerfest der Geharnischten am 13. Juli! Auch bei der Kellernacht am 4. Mai, beim Katharinatag und der Kellernacht am 31. 8. ist die „Faust Luthers“ in Torgau im Einsatz. Mehr Informationen gibt es unter: www.faust-luthers.de. Die Gruppe ist auch auf Facebook zu finden (Faust Luthers suchen).

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Wer Interesse an Geschichte und rustikalem Lagerleben hat oder eine tolle Freizeitbeschäftigung für seinen Sproß sucht, der kann sich unter 0152 58728880 (Carsten Otto) oder 01723784326 (Claudio Stöber) informieren. E-Mail: hauptmann@faust-luthers.de.

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Autorin und Projekt-Leiterin Sybille Zugowski mit dem ersten Band der Wunschenten-Geschichte. Foto: TZ/fl

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„ lly und der Wunschwuschel“ Sybille Zugowski veröffentlicht Kinderbuch zum ASB-Projekt „Ellywunschente“ ie kämpfen mit dem Krebs, sind von Geburt an schwerstbehindert oder müssen mit den Folgen seltener Krankheiten beziehungsweise von Gendefekten leben. Kinder, die solch ein Schicksal tragen müssen, haben auch Träume. Seit über zwei Jahren erfüllt diese „Ellywunschente“ mit ihrem Team vom ASB Torgau-Oschatz. Nun hat die

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Ente sogar ein eigenes Buch, das in märchenhafter Form eine Geschichte vom Wünschen und Helfen erzählt. Autorin des Buches ist Sybille Zugowski, die gleichzeitig auch das Projekt „Ellywunschente“ leitet und es faktisch ins Leben gerufen hat. Dabei ist die Wunschente zum Maskottchen und echten Markenzeichen für Jung und Alt geworden. „Wir

erleben fast täglich, wie wichtig unsere Hilfe in der heutigen Zeit ist. Diesen Gedanken auch zu vermitteln, das hat sich das Buch über die Wunschente zur Aufgabe gemacht“, erklärt sie voller Überzeugung. Bewusst wählte sie eine märchenhafte Form, verlagerte die Handlung in die Tierwelt. Elly, die sonst so hilfsbereite Ente, benötigt

diesmal selbst Hilfe, da sie krank geworden ist. Da sind Wunschwuschel dringend gefragt. Die kleinen wollenen Bälle besitzen nämlich die Fähigkeit, Herzenswünsche zu erfüllen. Und genau solch einen Wunschwuschel benötigen die Tiere des Dorfes Schlenki, um der erkrankten Elly helfen zu können. So begeben sich der Erpel Otto, das Ferkel


Das Stadtmagazin

29 Schmatzewatz und Elly auf die abenteuerliche Reise nach Wollania. Ob sie dort wohl einen Wunschwuschel finden? Diese Frage beantwortet das Buch und noch mehr. Denn wieder zurück in Schlenki, überrascht Elly die versammelten Tiere mit einer erstaunlichen Feststellung. Eine wichtige Rolle spielt auch die raffinierte Hexe Ismirschnuppe. Die Geschichte spielt übrigens im Jetzt und Hier. Sybille Zugowski hat ihrer heimlichen Leidenschaft, dem Schreiben, mit ihrem ersten Buch Ausdruck verliehen. „Ich die möchte die Kinder damit sowohl zum Lesen anregen, als auch den Hilfsgedanken in ihnen wecken“, erläutert sie. Außerdem könnten über das Buch die Projektidee sowie das Anliegen von Ellywunschente in eine breite Öffentlichkeit transportiert werden. Bewusst zurückhaltend illustriert wurde das Buch mit Bildern ihrer Tochter Claudia Zugowski. Diese lassen sich teilweise sogar noch ausmalen.

rem im Mehrgenerationenhaus in Dommitzsch und auf Wunsch in Schulkassen oder Kindertagesstätten. „Die Lesung wird in Form eines Mitmachtheaters gestaltet“, verrät die Autorin. So sind Figuren aus dem Buch live zu erleben. Die entsprechenden Kostüme sind zum Teil schon gefertigt oder noch im Entstehen. Außerdem erhalten die Mädchen und Jungen selbst Gelegenheit, eine Wunschbommel zu fertigen. Na, wenn das nichts ist?! Interessenten für eine Lesung können sich im Mehrgenerationenhaus des ASB in Dommitzsch anmelden: E-Mail: mghdommitzsch@asb-to.de Telefon: 034223 60381 Fax: 034223 434399

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Wie alles begann Die Idee zu dem Projekt „Ellywunschente“ stammt von Sybille Zugowski aus dem ASB-Mehrgenerationenhaus (MGH) in Dommitzsch. „Ausgangspunkt war damals das gemeinsame Ringen mit der Torgauer Zeitung um ein Bällchenbad für den kleinen Pascal aus Welsau“, erinnert sie sich. Spenden für lustige, selbst gefertigte Figuren („Schlenkis“) halfen bei der Finanzierung. Schnell stellte sich heraus, dass eine Ente zur Lieblingsfigur avancierte. „Ellywunschente“ war geboren. Seit zwei Jahren steht das gleichnamige Projekt unter der Schirmherrschaft von Landrat Michael Czupalla. Allein 2012 konnten die sehnlichsten Wünsche von

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zehn schwerstkranken Kindern erfüllt werden. Dabei reichte die Palette unter anderem vom Besuch des Playmobil-Landes bei Nürnberg über Treffen mit Bundesligaprofis vom HSV und Ex-Boxweltmeister Sven Ottke bis hin zu Besuchen im Zoo Leipzig oder einfach mal einen Badenachmittag im Freizeitbad Platsch in Oschatz. Engagiert wirbt das gesamte Wunschenten-Team bei verschiedensten Veranstaltungen, auf Märkten und Festen für das Projekt. Bereits produziert ist ein Hörbuch gemeinsam mit der SAEK in Torgau. Mehr zum Projekt, dessen Schirmherr Landrat Michael Czupalla ist, findet man unter www.ellywunschente.de

Übrigens kommt der gesamte Verkaufserlös dem Wunschenten-Projekt zugute!

Tolles Geschenk Erstmals öffentlich vorgestellt hat Sybille Zugowski ihr Erstlingswerk (für Kinder von 5 bis 12 Jahren) auf der diesjährigen Buchmesse in Leipzig. Ab sofort ist die Geschichte von Elly und dem Wunschwuschel im Buchhandel zu haben oder unter der ISBN 978-3-86468-411-1 auch im Internet bei editionEwinterwork zu bestellen. Geplant sind verschiedene Buchlesungen, unter ande-

So präsentiert sich das Cover.

Repro: TZ


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30 Historischer Handschlag: Thomas Stöber (l., Eintracht Weßnig) und Sandro Kahl (Mehderitzsch) besiegeln symbolisch die gemeinsame Zukunft mit dem FC Elbaue Torgau. Foto: TZ/LAND

Nur gemeinsam eine Zukunft FC Elbaue Torgau: Sandro Kahl & Thomas Stöber zu Gedankenübertragung, Demografie, Wehmut ie sind seit vielen Jahren die prägenden Gesichter in ihren Vereinen: Thomas Stöber bei der SG Eintracht Weßnig und Sandro Kahl beim SV Rot-Weiß Mehderitzsch. Am 1. Juli wechselt das Spielrecht des jeweiligen Vereins auf den FC Elbaue Torgau. Über die Hintergründe und Chancen der Fusion kam das Torgauer Stadtmagazin mit den Machern ins Gespräch.

zuzugehen. Wir sind auf offene Ohren gestoßen. Thomas Stöber: Die Entwicklung im Fußball und auf Vereinsebene generell veranlasste uns, über ein Miteinander ernsthaft nachzudenken. Dazu kommt die Tatsache, dass die Wirtschaftskraft unserer Region nicht stärker geworden ist, was mit Blick auf die Sponsoren zwangsläufig Auswirkungen auf das Vereinsleben, auf den Fußball in Sachen Quantität TZ: Mit Verlaub gesagt: Das und Qualität nach sich zieht. Verhältnis zwischen MehdeBeide Vereine gehörten und ritzsch und Weßnig galt lange gehören in ihren Ligen zu den Jahre trotz nachbarschaftSpitzenmannschaften. Wir licher Nähe als unterkühlt. sind zu der Einsicht gelangt, Was hat die Hitze entfacht, und da spreche ich durchaus aufeinander zuzugehen? von Gedankenübertragung, Sandro Kahl: Die Behauptung dass ordentlicher Fußball in ist zunächst einmal richtig. unserem ländlichen Raum auf Vor drei Jahren begann bei lange Sicht nur gemeinsam zu beiden Vereinen im Nachmachen ist. Letztendlich sind wuchsbereich und bei den wir ja auch alle menschlich II. Herrenmannschaften eine gereift. Es gibt aber noch Negativ-Entwicklung, welche einen weiteren, wichtigen uns veranlasste, auf Weßnig Aspekt.

S

Lassen Sie uns an Ihren Überlegungen teilhaben. Thomas Stöber: Die Grundschule in Weßnig hat sich in der Vergangenheit als ein guter Partner erwiesen. Ich sehe eine gute Chance, über eine enge Zusammenarbeit unseres neuen Vereins mit einer starken Nachwuchsabteilung zum Erhalt der Grundschule beizutragen. Wir wollen nachhaltig dazu beitragen, zumindest in den nächsten Jahren, die Gefahr der Schließung abzuwenden. Der Faktor der Demografie ist im ländlichen Raum in aller Munde. Wirken Sie mit der Fusion diesem Problem entgegen? Sandro Kahl: Gut möglich, ja. Es liegt noch gar nicht so lange zurück, da hatte Weßnig drei- und Mehderitzsch zwei Herrenmannschaften, dazu jeweils eine Alte-HerrenMannschaft. Aktuell haben wir zu tun, unsere jeweiligen I.- und II. Männermann-

schaften Woche für Woche inklusive Wechselspielern voll zu bekommen. Ob wir in der kommenden Saison eine III. Herrenmannschaft melden können, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden. Thomas Stöber: Die demografische Entwicklung geht an beiden Vereinen nicht spurlos vorbei. Auch deshalb wollen und müssen wir die Kräfte bündeln. Ab dem 1. Juli wechselt das jeweilige Spielrecht auf den FC Elbaue Torgau. Was passiert bis dahin? Sandro Kahl: Wir erhalten den aktiven Spielbetrieb bis 30. Juni aufrecht, ehe das Spielrecht auf den FC Elbaue Torgau übertragen wird. Thomas Stöber: Einige Verträge betreffs der Immobilien, Sponsoren und Sportanlagen werden umgewidmet, weitere durch die Altvereine fortgeführt. Sportlich gesehen stehen die Aushängeschilder beider Ver-


Das Stadtmagazin

31 eine, die I. Herrenmannschaften, nicht schlecht da. Haben Sie sich schon mit dem Thema Bezirksliga-Aufstieg auseinandergesetzt? Sandro Kahl: Die Wochen der Wahrheit kommen. Wir halten den Ball flach, setzen uns zu gegebener Zeit mit dem Thema auseinander. Thomas Stöber: Nach den beiden Eintracht-Niederlagen am Oster-Wochenende kann unser Ziel nur lauten, uns in der Kreisligaspitze zu etablieren. Der FC Elbaue Torgau soll ein leistungsstarker Verein mit Ambitionen und einer guten Zukunft werden, sowohl im Herren- als auch im Nachwuchsbereich. Wie soll die Nachwuchsarbeit beim FC Elbaue Torgau aussehen? Sandro Kahl: Der FC Elbaue Torgau wird dem Jugendförderverein (JFV) Union Torgau beitreten. Wir halten das für eine unabdingbare Sache.

Letztlich haben wir das Ziel, in allen Altersklassen mit Spielern beziehungsweise Mannschaften präsent zu sein. Können Sie diese Aussage präzisieren? Sandro Kahl: Wir geben unsere besten Talente in die A-, B- und C-Jugend des JFV Torgau, wo sie entsprechend gefördert und ausgebildet werden sollen. Darüber hinaus versucht der FC Elbaue Torgau, die Basis für den Breitensport zu legen, das heißt, viele eigene Mannschaften in den verschiedenen Altersklassen auf Nachwuchsebene an den Start zu bringen. Was heißt das konkret für die neue Saison? Sandro Kahl: Es wird eine Mischmannschaft aus Bund C-Jugend geben, die nicht unbedingt das Zeug dazu hat, höherklassig zu spielen. Hier sollen der Spaß und die Gemeinschaft

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im Vordergrund stehen. Im Kleinfeldbereich haben wir eine D- und E-Jugend, zwei F-Jugendmannschaften und eine G-Jugend. Thomas Stöber: Natürlich sehen wir unsere soziale Verantwortung für die rund 80 Kinder und Jugendlichen auch über den Fußball hinaus in enger Zusammenarbeit mit unserem Trainerstab, den Eltern und der Grundschule Weßnig. Aber wir wollen die Kinder auch fußballerisch weiterentwickeln. Zwei intakte Sportstätten wollen unterhalten sein. Thomas Stöber: Es gehört sicherlich zu den Vorteilen, dass das Waldstadion dem Altverein gehört und auch Weßnig Top-Spiel- und Trainingsbedingungen bietet. Sandro Kahl: In diesen Tagen konnten wir in Mehderitzsch den neuen Sanitärtrakt in Betrieb nehmen.

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Ansonsten bleibt alles beim Alten. Die I. Männermannschaft wird in Mehderitzsch, die II. wird in Weßnig spielen. Während die D-, C- und B-Jugend in Mehderitzsch spielen werden, haben die Jüngsten von der E-, F- und G-Jugend die Nachbarschaft zur Grundschule in Weßnig. Sie können theoretisch auch im Torgauer Hartenfelsstadion spielen. Thomas Stöber: Wir haben es eingangs erwähnt, wir wollen auch in den ländlich geprägten Ortsteilen der Kreisstadt den Fußballsport erhalten. Sie tragen doch aber den Namen der Großen Kreisstadt Torgau im Vereinsnamen. Thomas Stöber: Die Bürger der Altgemeinde Pflückuff mit ihren Ortsteilen haben sich dazumal klar zum Zusammenschluss mit Torgau bekannt. Das wollen wir mit


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32 dieser Namensgebung noch mal nachhaltig untermauern. Sandro Kahl: Ich verweise auf die seither gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und den Ortschaftsräten, die uns im Rahmen der Möglichkeiten unterstützen. Auch wir Mehderitzscher haben gezeigt, dass wir lieber nach Torgau als nach Belgern gehen wollten. Sie verkörpern wie kaum ein anderer den jeweiligen Verein. Schwingt ein bisschen Wehmut mit, dass ab dem 1. Juli die Namen Weßnig und Mehderitzsch von der Fußball-Landkarte getilgt werden? Thomas Stöber: Sicherlich sind 60 Jahre Tradition nicht wegzudiskutieren. Aber ich denke, dass die Vernunft, der feste Wille, den Fußball auf dem Lande zu erhalten, im Vordergrund stehen muss. Sandro Kahl: Es gibt Traditionsvereine im großen oder kleinen Fußball, denen es nicht gut geht. Wir gehen mit der Zeit und Moderne. Thomas Stöber: Wir haben rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannt. Ganz sicher bedurfte es bei den Altvorderen des Vereins Überzeugungsarbeit. Die eine oder andere Entscheidung liegt noch schwer im Magen. Dennoch reifte die Einsicht, diesen einzig gangbaren Weg in die Zukunft zu gehen. Sandro Kahl: Im letzten Heimspiel wird Wehmut mitschwingen. Aber für uns ist es ein zusätzlicher Ansporn, im 30. Jahr des Mehderitzscher Fußballs einen krönenden Abschluss zu schaffen. Und machen wir uns doch nichts vor: Alles ist im Wandel. Auch im Fußball. Sei es mit dem DFBnet oder dem E-Mail-Verkehr. Wir wollen uns den neuen Herausforderungen im Sinne unserer Vereinsmitglieder stellen, neue Chancen nutzen. Die unmittelbar Beteiligten bewegt eine Frage: Wer wird Trainer der I. Herrenmannschaft?

Sandro Kahl: Die gewachsenen Kollektive der jeweiligen Mannschaften bleiben bestehen und sollen so weiterarbeiten. Allerdings wird es regelmäßige Treffen der Trainer mit dem Vorstand geben. Wir stehen alle gemeinsam hundertprozentig hinter der Arbeit und den gemeinsamen Zielen. Befürchten Sie Rückschläge? Thomas Stöber: Wir müssen ein Wir-Gefühl entwickeln, und es wird Zeit benötigen, bis alles in Fleisch und Blut übergegangen ist. Sicherlich wird es Gesprächsbedarf geben und wir werden nicht vor Rückschlägen gefeit sein. Der neue Verein wird mit den Aufgaben und den Jahren wachsen. Wir sind uns bewusst, dass wir kein Süßholz raspeln dürfen. Wenn wir es schaffen, uns in zwei bis drei Jahren zu etablieren, sind wir auf einem guten Weg. Sandro Kahl: Am 10. Juli beginnt quasi auf dem grünen Rasen die neue Zeitrechnung mit dem Spiel zwischen dem FC Elbaue Torgau I und der BSG Chemie Leipzig. Gespräch: H. Landschreiber

Der Vorstand des FC Elbaue Torgau Präsident: Thomas Stöber 1. Stellvertr. Nachwuchs: Sandro Kahl 2. Stellvertr. Herren: Reiner Wirth Schatzmeisterin: Christa Jendricke Beisitzer: Peter Hissung Beisitzer: Thomas Schmidt Schriftführer/ Öffentlichkeitsarbeit: Achim Schramm


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Zwei Inszenierungen mit

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In den letzten Jahren hat sich der Theatersommer auf Schloss Hartenfels zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt. Foto: TZ/Archiv

Torgauer Hauptdarstellern Theatersommer Schloss Hartenfels 2013 verspricht beste Unterhaltung

I

m Rahmen des diesjährigen Theatersommers werden hochwertige Musik- und Theateraufführungen in der außergewöhnlichen Kulisse von Schloss Hartenfels präsentiert. Bis zu 3000 Besucher wurden bisher jährlich gezählt. Die große Besonderheit in diesem Jahr ist die Torgau-Beteiligung am Theatersommer. Denn es wird die Premiere eines Theaterstücks Ossimisten/ Wessimisten“ uraufgeführt! Und es sind gleich zwei Inszenierungen mit Torgauer Hauptdarstellern zu sehen! Was erwartet wann die Zuschauer aus nah und fern?

The Black Rider Samstag, 3. August, 20 Uhr Ironisch gebrochene und höchst witzige Neufassung der romantischen Oper „Der Freischütz“. Die Musik schuf der legendäre Musiker Tom Waits und Kult-Regisseur Robert Wilson inszenierte es erstmalig für das ThaliaTheater Hamburg. Auf das Publikum in Torgau wartet ein aufregender, kurzweiliger, inszenatorisch fesselnder und bildsatter Theaterabend. Eine der stärksten Produktionen des Theaters Belacqua Wasserburg, ausgezeichnet mit dem Bayrischen Theaterpreis 2012. Die Hauptrolle im Stück

spielt der Ex-Torgauer Hilmar Henjes.

Ossimisten/ Wessimisten Freitag, 9. August, 20 Uhr Musical-Uraufführung! Tanztheater über Torgau mit Torgauern – von Luther & Melanchthon über die Rote Armee & US Army bis zur Jahrhundertflut. Ein Gemeinschaftswerk von Landesbühnen Sachsen, bodytalk und Torgau-Kultur e.V. In der Aufführung wird Torgau als Stadt der Begegnungen lebendig. Sozusagen vom Protestantismus zum Protest spannt sich der Bogen der

Musical-Uraufführung: Junge Leute sind in den Sommerferien auf dem Weg von Sachsen an die Ostsee. Am Wasser kommen sie auch an – aber sie landen mitten im Elbe-Hochwasser und schmeißen sich in die Hilfsaktivitäten!!! Damit es ein „Heißer Theatersommer“ wird, spielen die Torgauer die Hauptrolle. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

Vier-SterneSchlager-Party Samstag, 10. August, 20 Uhr MDR1 Radio Sachsen präsentiert „Die 4-Sterne-SchlagerParty**** “mit Tony Christie, den Paldauern, Mary Roos, G.


Plus

Torgau

Das Stadtmagazin

34

G. Anderson, Charly Brunner, Simone. Freuen Sie sich auf die großen Stars der Schlagerwelt im wunderbaren Ambiente des Schlosshofs Hartenfels. MDR-Moderator Silvio Zschage führt mit Herzblut, Humor und Leidenschaft durch das Programm und empfängt seine Gäste. Ein einzigartiges musikalisches Feuerwerk, garniert mit heiteren Anekdoten und Liedern.

Bibi Blocksberg Sonntag, 11. August, 15. Uhr – Kinder- und Familienmusical mit dem Cocomico Theater Nach einem verhexten Vormittag zu Hause wird Bibi von Karla Kolumnas Neuigkeiten überrascht: Der Bürgermeister von Neustadt will Schloss Klunkerburg abreißen lassen! Das ist ein Skandal, schließlich ist das Schloss ein herrlicher Ort für geheime

Benjamin Blümchen war im vergangenen Jahr mit seinen Freunden zu Gast beim Theatersommer. 

Junghexen-Treffen. Da muss etwas unternommen werden! Bibi und ihre Hexenfreundin Schubia erfahren von der Legende der alten Hexenkönigin Coronaria, die vor 333 Jahren mit einem „SuperHexspruch“ in eine Statue

NEUE KURSE

verhext wurde und seitdem im Rosengarten von Schloss Klunkerburg steht. Aus Versehen hexen die beiden Coronaria lebendig. Ob sie ihnen dabei hilft, Schloss Klunkerburg zu retten? Für Kinder und Familien.

Foto: TZ/Archiv

Karten-Hotline im Kulturhaus: 03421 903523, www.kulturhaus-torgau.de weitere VVK-Stellen: Torgau Informations Center (TIC): 03421 70140 und allen bekannten VVK-Stellen, www.eventim.de

Theatersommer Schloss Hartenfels Torgau 2013

• Zumba/Drums Alive Di. 17 Uhr • Line Dance Fr. 17 – 19 Uhr

All inclusive

i., Do. • Yoga ➡ Mo., M ➡ Mi. t or sp • Senioren ➡ Do. • Tai Chi/ Qigong ➡ Mo., Fr. • Standardtanz , Di., Fr. o. ➡ • Line Dance M

Vitalstudio Entengasse 1 04860 Torgau Anmeldung unter Telefon 03421 711282

Sie haben eine Familienfeier – wir die passenden Räume!

www.torgauerzeitung.com

Zu diesem Festival werden hochwertige Musik- und Theateraufführungen in der außergewöhnlichen Kulisse im Schloss Hartenfels präsentiert. Die große Besonderheit in diesem Jahr ist die Torgau-Beteiligung am Theatersommer, denn es wird die Premiere eines Theaterstücks über Torgau, nämlich „Ossimisten/ Wessimisten“, aufgeführt! Und es sind gleich zwei Inszenierungen mit Torgauer Hauptdarstellern zu sehen!

Sa, 3. 8., 20.00

Musiktheater nach Tom Waits, Bayrischer Theaterpreis 2012! Mit dem Torgauer Hilmar Henjes in der Hauptrolle!

Fr, 9. 8., 20.00

wohnen

9,-/15,-/18,- €

Ossimisten / Wessimisten – Tanztheater über Torgau mit Torgauern Von Luther u. Melanchthon über die Rote Armee u. US Army bis zur Jahrhundertflut – also vom Protestantismus zum Protest spannt sich der Bogen der Musical-Uraufführung Landesbühnen Sachsen, bodytalk

Sa, 10. 8., 20.00

Da möcht´ ich gern

15,- /17,-/ 23,- €

The Black Rider – Grandioser Freischütz

36,-/39,-/42,- €

MDR1 Radio Sachsen präsentiert: Die 4-Sterne-SchlagerParty**** mit Tony Christie, den Paldauern, Mary Roos, G.G. Anderson, Charly Brunner, Simone, moderiert von Silvio Zschage. Freuen Sie sich auf die großen Stars der Schlagerwelt! Wohnungsbaugenossenschaft Torgau eG Eilenburger Straße 64 • 04860 Torgau Telefon 03421 – 72090 Internet: www.wbgtorgau.de

So, 11. 8., 15.00

8,-/10,-/16,- €

Bibi Blocksberg – Kinder- und Familienmusical Cocomico Theater.

Karten-Hotline im Kulturhaus: 03421-903523, www.kulturhaus-torgau.de weitere VVK-Stellen: Torgau Informations Center (TIC): 03421 70140, Wochenkurier Torgau: 03421 710876 und allen bekannten VVK-Stellen, www.eventim.de

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TZ-Stadtmagazin „Torgau PLUS“  

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