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REISEN JÄNNER BIS JULI 2020

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TLS – TRAVEL LIFE SECRETS! Liebe Reisefreudige, Reisen bildet, belebt, inspiriert und gibt vor allem einfach Lebensfreude. Dies auch ganz besonders im faszinierenden Alpen-Adria-Raum mit seinen unterschiedlichen Kulturen, seiner spannenden Geschichte, seinen verschiedenen Sprachen, seinen reizvollen Landschaften vom Meer bis ins Hochgebirge, seiner köstlichen, facettenreichen Kulinarik und seinen interessanten Menschen! Bereits seit fünf Jahren werden wir hier auf relativ kleinem Reiseraum erfolgreich nach immer neuen Reiseerlebnissen für unsere Gäste fündig. Unsere Tagesfahrten und Kurzreisen sind dabei großteils kulturellen Themen gewidmet, immer von qualifizierten Reiseführern begleitet, intensiv, interessant, inspirierend und erkenntnisreich. Wir bemühen uns dabei auch darum, jenes anzubieten, das einem Individualreisenden oft nicht zugänglich ist. Auf aktuell Interessantes sowie unbekannt Attraktives aufmerksam zu machen, ist Teil unserer Philosophie. Neben der Kultur- und Kunstvermittlung sind uns besonders auch die Begegnungen mit Menschen, ihre Geschichte und Geschichten, die regionale Kulinarik und ein authentischer Genuss ein großes Anliegen. Welche Travel Life Secrets – Geheimnisse des Reiselebens – bieten wir Ihnen mit vorliegendem Programm? Das Potpourri ist farbenprächtig: Es reicht von kunsthistorischen Fahrten in die Serenissima, über Wanderungen in wahren Wundern der Natur, Candle-Light-Konzerten im venezianischen Privat-Palazzo, kuriosen Shoppingausflügen nach Triest oder Salzburg, kriminellen Touren durch Graz, Grado und das Mölltal, Begegnungen mit Kärntner Künstlern wie Manfred Bockelmann, literarischen Auseinandersetzungen mit Barbara Frischmuth oder Folke Tegetthoff, kulinarischen Höhenflügen bei den Pionieren im Lavanttal bis zum honigsüßen Slowenien. Die vielen positiven Rückmeldungen auf vergangene Reisen seitens unserer zahlreichen, treuen Stammkunden oder jener, die uns neu entdeckten, freut uns. Sie schätzen das inspirierende, unkomplizierte Reisen. Sei es zu zweit, in Gesellschaft einer Freundesgruppe oder allein. Denn auch Alleinreisende fühlen sich bei uns sehr wohl, wie uns immer wieder bestätigt wird. Wir sind auch stolz auf Kooperationen mit namhaften Partnern und dürfen für renommierte Medien exklusive Leserreisen anbieten – zusätzlich zu den Reisen in diesem Katalog. Sie möchten einmal mit Ihrem Verein oder Ihrem Betrieb eine geschlossene Fahrt erleben? Auch das organisieren wir für Sie. Für Gruppen und Betriebsfahrten stimmen wir Programme individuell ab und entdecken zum jeweiligen Wunschtermin gemeinsam den Alpen-Adria-Raum. Und nicht vergessen: Ihre Liebsten können Sie auch mit einem Reisegutschein überraschen – zum Geburtstag, Weihnachten oder einfach so. Sie wollen mehr über uns wissen, als erstes über neue Reisen informiert werden oder in der Nachlese schmökern? Dann besuchen Sie uns im Web auf unserer Facebook-Seite „TLS Reisekultur“ oder klicken auf unsere Webseite www.tlsreisekultur.at. Dort können Sie sich auch für unseren Newsletter anmelden, damit Sie in Zukunft kein Travel Life Secret mehr verpassen. Erwarten Sie Gutes! Ihr Team von TLS Reisekultur GmbH

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Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS Leitung

Susanne Kiko Assistenz

Mag. Gerhard Nagl Marketing

Mag.a Anita Arneitz Textierung

Dr.in Gerda Madl-Kren Kunsthistorische Führung

MMag.a Vera Radinger-Sapelza Reiseführung und -begleitung (bilingual)

Mag.a Dr.in Christine Pleschberger Reisebegleitung

Mag.a Lidija Vindis Roessler Reisebegleitung

www. tlsreisekultur.at

Kontakt: 0664/6199621 oder 0664/6199636, office@tlsreisekultur.at


ÜBERBLICK: REISEN JÄNNER BIS JULI 2020 Vorwort – Travel Life Secrets...................................................................................................................................................................02 Venedig im Winter: Großartiges in Stille (25. Jänner).................................................................................................................04 Venedig spezial: Stadt der Musik (1. Februar)................................................................................................................................05 Triest Urban (15. Februar).........................................................................................................................................................................06 Muggia und seine bunten Masken (23. Februar)..........................................................................................................................07 Venedig spezial: Stoffe, aus denen die Träume sind (28. Februar).......................................................................................08 Salzburg Urban (29. Februar)..................................................................................................................................................................09 Venedig spezial: Wohin am Frauentag? (8. März).........................................................................................................................10 Fine Crime Festival Graz mit Autor Robert Preis (14. März).....................................................................................................11 Opern im Teatro Verdi Triest: „La Bohème“ (21. März) und „Macbeth“ (17. Mai)...........................................................12 Die Moderne in Venedig (28. März)......................................................................................................................................................13 Lost Places in Friaul mit Autoren Georg Lux und Helmuth Weichselbraun (29. März)................................................14 Kultiviertes Wandern durch den grenzenlosen Karst (3. bis 5. Apri)...................................................................................15 Fluss Stella mit Autor Werner Freudenberger (4. April).............................................................................................................16 Venedig und der Orient (4. April)..........................................................................................................................................................17 Kulinarische Pioniere im Lavanttal (19. April)................................................................................................................................18 Literaturschauplatz Grado und Schlösser Strassoldo mit Autorin Andrea Nagele (25. April) ...............................19 Goriška Brda & Collio mit Autorin Elisabeth Tschernitz-Berger (26. April)......................................................................20 Wandern voller Wunder im Innerkarst - Regionalpark Notranjsk (1. bis 3. Mai)...........................................................21 Märchenhaftes Piran mit Folke Tegetthoff (9. Mai)......................................................................................................................22 Schatzhaus Venedig: Die großen Museen der Lagunenstadt (9. Mai)................................................................................23 Honigsüßes Slowenien (16. Mai)...........................................................................................................................................................24 Ljubljana - der grüne Vorreiter (21. Mai)...........................................................................................................................................25 Steirische Klöster und ihre Gärten (23. Mai)....................................................................................................................................26 Gärten in der Steiermark (4. Juni).........................................................................................................................................................27 Das Kanaltal mit Autorin Claudia Lux (6. Juni)...............................................................................................................................28 Kunstraum Rosental (7. Juni)..................................................................................................................................................................29 Biennale di Venezia 2020 - 17. Internationale Architekturausstellung (13. Juni).........................................................30 Schlösser, Villen und Gärten in Friaul (14. Juni).............................................................................................................................31 Literarisches Ausseerland mit Autorin Barbara Frischmuth (20. Juni) ..............................................................................32 Friaul mit Autorenpaar Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac (21. Juni)............................................................................33 Verborgene Gärten Venedigs (25. Juni).............................................................................................................................................34 Rijeka – Kulturhauptstadt 2020 (27. Juni)........................................................................................................................................35 Malga Glazzat: Slow Walk zu Slow Food in den Karnischen Alpen (28. Juni) .................................................................36 Naturschauspiel Kroatien: Plitvicer Seen & Co. (4. bis 5. Juli).................................................................................................37 Schätze der Natisone-Täler (5.Juli).......................................................................................................................................................38 Wandern im Paradies am Fuße des Triglav (11. Juli)....................................................................................................................39 Sommerfrische Momente am Semmering (11. bis 12. Juli)......................................................................................................40 Krimischauplatz Mölltal mit Autorin Alexandra Bleyer (25. Juli)..........................................................................................41 Reisen mit TLS Reisekultur – Allgemeine Reisebedingungen.......................................................................................... 42/43 www. tlsreisekultur.at

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Samstag, 25. Jänner 2020

VENEDIG IM WINTER Großartiges in Stille: San Marco und seine einzigartigen Schätze Venedig kennt man! Doch so manche und mancher hat sich mit den kunsthistorischen Höhepunkten der Lagunenstadt, den sogenannten Kronjuwelen der Serenissima, noch gar nicht im Detail auseinandergesetzt, weil die Warteschlangen bisher darauf verzichten ließen. Oder man „wälzte“ sich eben hier und dort mit den Massen durch. Sich einmal in der ruhigen Zeit noch kurz vor dem Ansturm der Karnevalsgäste durch die kunsthistorischen Schätze, die am weltberühmten Markusplatz und seiner Umgebung in ihrer ganzen Pracht posieren, fachkundig führen zu lassen, das bietet Ihnen dieser Tag. Eine Augenweide in Reinkultur– eines der schönsten Renaissance-Gemälde der Welt von Giovanni Bellini – stimmt mit beeindruckender Unaufdringlichkeit und umso mehr Faszination auf den Tag ein. Es folgt die weltberühmte Basilica San Marco, die lange Zeit das zentrale Staatsheiligtum der Republik Venedig darstellte und heute nach wie vor in ihrem Glanz und Reichtum großartige Imposanz ausstrahlt. Wunderbare Weitblicke über die Lagune warten auf dem Glockenturm, dem Campanile di San Marco. Gebührende Zeit wird dem einzigartigen Dogenpalast, einem der schönsten und bekanntesten profanen Bauten der Lagunenstadt und eindrucksvollstem Symbol der Größe und Macht der Seerepublik Venedig, gewidmet. Das älteste und wohl berühmteste Kaffeehaus Italiens lädt schließlich zum Ausklang eines perfekten Tages für alle, die das klassische Venedig „in Stille“ auf angenehm intensive Weise erleben wollen.

PROGRAMM*:

5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Punta Sabbioni und Fahrt mit dem Charterboot nach Venedig Vormittags: Besuch und Führung Chiesa di San Zaccharia Einst Kirche eines der ältesten und wichtigsten venezianischen Nonnenklöster, in dem die reichen Venezianer ihre unverheirateten Töchter unterbrachten, beherbergt der sakrale Bau seit 1505 das berühmteste Werk des Hauptmeisters der venezianischen Frührenaissance Giovanni Bellini. Seine „Sacra Conversazione“ hat bis heute über die Jahrhunderte nicht an Strahlkraft verloren.

148 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Charterbootfahrt, Eintritte, ganztägige kunsthistorische Führung, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Besuch Caffè Florian (26 €), Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Dr.in Gerda Madl-Kren (Kunsthistorikerin, Theologin, Künstlerin) Reisebegleitung: Susanne Kiko

Besuch und Führung Markusdom – Basilica San Marco mit Museum Marciano Gold, Silber, Edelsteine, byzantinische Mosaikkunst auf insgesamt 4000 m², 2600 antike Säulen und Kunstschätze aus aller Welt bietet der berühmte prunkvolle Sakralbau. Nach der Besichtigung der prächtigen Außenfassade führt der Rundgang ins Innere des Doms mit Besuch des Palla d‘Oro hinter dem Hochaltar, einem Meisterwerk der Goldschmiedekunst, und des Sarkophags des Heiligen Markus. Weiter geht es auf die Loggia mit den berühmten Pferden von San Marco, einer Replik des einzig erhaltenen antiken Viergespanns, und ins Museum Marciano zu deren Originalen. Mittags: Gemeinsames Mittagessen (optional) Nachmittags: Aussicht vom Campanile di San Marco Einst lotste die Turmspitze des höchsten Gebäudes der Lagune mit leuchtenden Signalen die Schiffe durch die Kanäle. Heute erfreut der Campanile, nach wie vor ein wichtiges Symbol der Stadt, den die Venezianer noch immer ehrfurchtsvoll als „el paron de casa“ bezeichnen, als Aussichtsplattform. Besuch und Führung Dogenpalast – Palazzo Ducale Ein Rundgang durch einen der weltweit bedeutendsten Profanbauten der Gotik, einst das Machtzentrum der Republik, führt in die grandiosen Privatgemächer der Dogen, in die Sitzungssäle, Repräsentationsräume, Folterkammern und über die Seufzerbrücke ins Gefängnis. Unter den zahlreichen Gemälden der größten Maler ihrer Zeit kann unter anderem das heute zweitgrößte Ölgemälde der Welt, „Das Paradies“ von Jacopo Tintoretto, in voller Dimension betrachtet werden. Einkehr ins älteste Kaffeehaus Italiens (optional) Bereits 1720 wurde das Caffè Florian unter den Arkaden der Procuratie Nuove aufgeschlossen und gilt seither als der Treffpunkt für kunstsinnige Menschen. Auch Casanova und Goethe trafen sich an den runden Tischchen, umgeben vom prunkvollen, venezianischen Dekor. Zumindest einmal sollte man selbst in diesem kulinarischen Luxustempel gesessen sein!

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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19.30 Uhr: Fahrt mit dem Charterboot nach Punta Sabbioni 20.00 Uhr: Rückfahrt ca. 24.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

Kontakt: 0664/6199621 oder 0664/6199636, office@tlsreisekultur.at


Samstag, 1. Februar 2020

VENEDIG SPEZIAL: STADT DER MUSIK Vom Opernhaus La Fenice bis zum Cembalokonzert im Privatpalazzo Mit der Gründung einer Chorschule am berühmten Markusdom begann bereits anfangs des 15. Jahrhunderts der Aufstieg Venedigs zu einer glanzvollen Stadt der Musik. Mit der Musikpraxis der „Venezianischen Mehrchörigkeit“ und Strömungen wie der „Venezianischen Schule“ als Beitrag zur Emanzipation der Instrumentalmusik entwickelte sich die Serenissima ab Mitte des 16. Jahrhunderts zum führenden Innovationszentrum der Musik. Es folgte ab Mitte des 17. Jahrhunderts eine Blütezeit der Oper, die zeitweise in bis zu 20 Opernhäusern als Hauptmagnet für Sänger, Musiker, Komponisten und vor allem für die noble venezianische Gesellschaft gipfelte. Nicht weg zu denken seit eh und je ist die Musik als Bestandteil der regen venezianischen Festkultur, die sowohl stets der Identitätspflege der Venezianer als auch der Staatspropaganda diente. Heute gilt es auf diesen musikalischen Spuren zu wandern: im berühmten Opernhaus La Fenice, wo Opern großer Meister wie von Gioachino Rossini über Vincenzo Bellini bis hin zu Giuseppe Verdi ihre Uraufführungen erlebten, oder in San Marco, wo der bekannteste Komponist Venedigs Antonio Lucio Vivaldi seine Kindheit und seine große Wirkungszeit verbrachte. Schließlich kann man bei einem Aperitivo im noblen Privat-Palazzo einem Maestro auf seinem Cembalo spielend lauschen – wie in uralten Zeiten bei romantischem Kerzenlicht. Ein außergewöhnliches Erlebnis mit Klängen auf höchstem Niveau.

PROGRAMM*:

5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Strasse/Cineplexx) ca. 9.45 Uhr: Ankunft in Punta Sabbioni und Fahrt mit dem Charterboot nach Venedig Vormittags: Spaziergang auf Vivaldis Spuren Bei einem Streifzug durch die venezianischen Gassen geht es unter anderem zu der Kirche San Giovanni in Bragora. Die aus dem 7. Jahrhundert stammende Kirche gehört zu den Ältesten in der Lagune und beherbergt jenes Taufbecken, an dem Vivaldi sein Heiliges Sakrament empfing. Darüber hinaus sind hier auch auch einige Höhepunkte venezianischer Malerei der Frührenaissance zu bewundern. Die Chiesa della Pièta hingegen wird von Einheimischen auch Vivaldi-Kirche genannt. Hier wirkte Vivaldi als Priester in der Kirche aber besonders als „Maestro di Violino“ im Haus der Waisen, wo er oft Töchter von Adeligen und ihre Mätressen, also illegitime Kinder, in Musik unterrichtete. Besuch und Führung Teatro La Fenice Es ist das größte und bekannteste Opernhaus Venedigs und wurde zwischen 1790 und 1792 nach einem Brand wieder aufgebaut. Deshalb erhielt das Theater den Namen „La Fenice“, also der Phönix, der aus der Asche aufstieg. Seit damals werden hier meisterhafte Opern aufgeführt. Selbst nach dem das Haus 1996 abermals in Feuer aufging – und seit 2003 wieder im neuen Glanz erstrahlt. Mittags: Kurze individuelle Mittagspause in San Marco Nachmittags: Besuch und Führung „Museo della Musica“ in der Chiesa San Maurizio Eine Kirche voller Geigen! Hier bietet das kleine, feine Musikmuseum „Antonio Vivaldi und seine Zeit“ mit historischen Instrumenten aus dem Barock (darunter auch ein Kontrabass von Niccolò Amati!) eine Zeitreise in das goldene Zeitalter des italienischen Instrumentenbaus. Empfang mit Cembalokonzert „Il Serenissimo Aperitivo Musicale“ im Privatpalazzo Der Höhepunkt zum Schluss: Die herzerwärmende Dame des Hauses empfängt die Gäste in ihrem wunderhübschen Privatpalazzo bei romantischem Kerzenlicht und mit feinen venezianischen Häppchen. Maestro Fernando De Luca erweist mit seinem Konzert am Cembalo den alten venezianischen Komponisten seine Ehre. Ein (knapp dreistündiges) Erlebnis vom Feinsten! 19.30 Uhr: Fahrt mit dem Charterboot nach Punta Sabbioni 20.30 Uhr: Rückfahrt ca. 24.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

198 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Charterbootfahrt, Eintritte und Führungen, Aperitivo mit Cembalokonzert im Privatpalazzo, ganztägige kunsthistorische Führung, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Dr.in Gerda Madl-Kren (Kunsthistorikerin, Theologin, Künstlerin) Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS Elegante Tageskleidung erbeten!

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten www. tlsreisekultur.at

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Samstag, 15. Februar 2020

TRIEST URBAN Kuriose Shopping-, klassische Kaffeehaus- und Wunderbar-Kultur Triest kennt man - zumindest die touristischen Klassiker an Sehenswürdigkeiten in der Stadt der Winde, der Literaten und des Meeres! Doch es gibt einiges abseits der gängigen Hauptpfade - und das besonders gut in der „nicht-touristischen“ Zeit - zu erkunden, was etwas tiefer in das Herz und die Seele der alten Hafenstadt blicken lässt. All jenes, das für die TriestinerInnen zum alltäglichen, angenehmen Leben in ihrer Stadt gehört, wie die wunderschönen klassischen Kaffeehäuser oder die gemütlichen, stilvollen und gestylten Bars. Es gibt Geschäfte, in denen die Einheimischen schon seit über 100 Jahren (!) einkaufen, sowie Shops, Galerien und Ateliers, die zum „Must“ der shoppenden TriestinerInnen gehören. Und es gibt jene, die von einer erfrischenden Kreativität und Innovationsfreude sind, sodass sie sowohl das einheimische als auch das nicht-einheimische Herz bei deren Entdeckung erfreuen. An einem ruhigen Februartag durch Triest flanieren, Kaffee und Prosecco trinken, wie und wo es die TriestinerInnen mit Leidenschaft tun, sich von den einzelnen Geschäftsleuten in ihren außergewöhnlichen Läden die Geschichten hinter ihrem Business erzählen lassen. Einfach Neues und Aufregendes entdecken, was einem bis jetzt im Alleingang eventuell in dieser Stadt verborgen blieb, hat etwas ganz Besonderes an sich.

PROGRAMM*:

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (6.40 Uhr: Pörtschach /Wörtherseerast, 7.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Triest

134 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, kleines Frühstück, Schluckprobe Prosecco, Mittagessen, Reisebegleitung inklusive Übersetzungen, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u. a.). BETREUUNG: Reisebegleitung und Übersetzungen: MMag.a Vera Radinger-Sapelza, Alpe-Adria-Guide (bilingual)

Vormittags: Kleines Triestiner Frühstück im Jugendstil: Ein guter Triestiner Cappuccino im berühmten über 100 Jahre alten Literatencafé inmitten „der Hauptstadt des Kaffees“ stimmt auf den Tag ein. Im Buchshop, der einen stolzen Teil des Cafés ausmacht, darf u. a. in Triestiner Literatur geschmökert werden. Reinblicken in die älteste Drogerie der Stadt: Naturschwämme in allen Größen, Gewürze, Heilpflanzen und 1000 andere reine Dinge werden in der Triestiner Institution seit 1906 angeboten. Die Einrichtung ist noch dieselbe, die Produkte haben sich zum Teil geändert. Doch das erzählt der Chef des Hauses dann alles im Detail. Schluckprobe in der „Bar der Triestiner Bars“: Ein Glas Prosecco zwischendurch am beliebtesten Treffpunkt der Weinliebhaber Triests ist ein klassisches Muss. 60.000 Flaschen lagern in den Kellern der „tonangebenden“ Bar, die vielen Weinherstellern des Karsts zum großen Durchbruch verhalf. Süße Kostbarkeiten für Gaumenfreude und Augenweide: Habsburg lässt süß grüßen! In dieser typisch austro-ungarischen Konditorei aus dem Jahr 1836 werden zarte Versuchungen von der ungarischen Sachertorte bis zur unwiderstehlichen Triestiner Putizze gebacken. Die Backkunstwerke und das originale Jugendstillokal sorgen für wahrlich köstliche Momente! Ringprobe im edlen KrimsKrams-Laden: Konventionellen und unkonventionellen Schmuck gepaart mit manch Originellem zeigt der aus Irland stammende Designer in seinem winzig kleinen Shop. Mittags: Beim gemeinsamen Mittagessen fehlt es nicht an Originalität des Restaurants. Nachmittags: Kaffeeduft mitten in der „Stadt des Kaffees“: In der kleinen Welt der Kaffeeliebhaber erfahren Sie mehr darüber, wie in Triest bereits über drei Generationen erfolgreich Kaffee gemacht wird. Auf dem Holzweg: Holz und Design vom Feinsten! Das Holzdesigner-Ehepaar gewährt Einblicke in die Werkstatt und zeigt gerne, was ihr Holz alles kann. Blaumachen in einer kleinen Galerie: In einer winzigen Galerie wird das Erbe des Vaters, eines Triestiner Malers, der sich vorwiegend der Farbe Blau verschrieb, hochgehalten. Querdenken in einem etwas schrägen Einrichtungsshop: „Wir machen Objekte aus der Vergangenheit lebendig und aufregend für die Gegenwart.“ Das ist die Philosophie, die hinter der großartigen kreativen Arbeit eines beherzten Geschäftspaares steckt. Es darf viel Quergedachtes und Schräges erwartet werden. Austrinken in der klassischen Bar: Hier, wo die Triestiner nach der Arbeit ihren Aperol trinken, endet der urbane Tag. 19.30 Uhr: Rückfahrt ca. 22.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Sonntag, 23. Feber 2020

MUGGIA UND SEINE BUNTEN MASKEN Traditioneller Karneval – noble Schlossmomente – köstliches Burgessen Malerisch liegt Muggia nahe Triest als einziges italienisches Hafenstädtchen in der istrischen Bucht, mit seinen bunten Häuschen, umgeben von karstiger Landschaft, geprägt von großer Fischertradition und vom großen venezianischen Erbe. Nicht nur die Bauformen, auch der Dialekt, die Sitten und Traditionen künden von einer intensiven mit Venedig geteilten Vergangenheit. So dreht sich in der kalten Jahreszeit bei den Einheimischen alles um den Karneval, der sich natürlich aus der klassischen Tradition Venedigs heraus entwickelte. Verschiedene Tänze und Figuren sind seit Jahrhunderten überliefert, dazu kommen jedes Jahr neue kreative Einfälle der Gruppen, die alle farbenfrohen Masken und Festwagen selbst gestalten. Es ist eine Volkstradition, die die Mentalität der Bewohner widerspiegelt. Sie scheuen keine Arbeit und Mühen – man sagt das ganze Jahr über - um andere für ein paar Stunden in die zauberhafte Welt des Karnevals zu entführen. Der Höhepunkt des 7 Tage andauernden Treibens ist der große Umzug, der mit rund 2000 Mitwirkenden einem theatralischen Spektakel gleicht. Nach einem Blick in nobles Kunstschaffen zwischen privaten Schlossmauern heißt es beim Karneval mitzufeiern. Ein genussvolles Essen hoch über Muggia mit Blick auf die Bucht von Triest lässt den Tag im Zeichen des Karnevals würdig ausklingen.

PROGRAMM*:

7.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 10.15 Uhr: Ankunft in Muggia Vormittags: Treffen des Karnevalspräsidenten Karnevalspräsident Mario Vascotto heißt herzlich willkommen und nimmt sich kurz vor dem großen Umzug Zeit, um persönlich über die Besonderheiten des Karnevals in Muggia zu erzählen, der übrigens in abgewandelter moderner Form auch im Sommer begeistert. Kunstvoller Auftakt im privaten Castello di Muggia 1374 erbaut, viele Jahre im Dornröschenschlaf, revitalisierte der Bildhauer Villi Bossi 1991 das private Schloss und nutzt seitdem die alten Gemäuer für sein Kunstschaffen. Die heutigen Schlossbesitzer selbst führen durch ihr Reich und bieten Einblick in die Arbeiten des Künstlers. Denn heute ist das mittelalterliche Castello ein wichtiges Kunstzentrum für die Region und ist durch die liebevolle Restaurierung zu einem pittoresken Kleinod geworden. Mittags und nachmittags: Karnevalstreiben mit großem Umzug Schon 1420 trafen sich Musikanten und Vereine in Muggia, um gemeinsam den Karneval zu feiern. Sie tun es bis heute! Acht Theatertruppen führen mit künstlerischem Talent und Übermut die alte Tradition des Karnevals von Muggia weiter und zaubern einen imposanten Karnevalsumzug herbei. Rund 2000 Statisten sind in ihren übers ganze Jahr genähten Kostümen zu bewundern, unzählige Musikkapellen zu hören, während sie die dreißig fantastischen Festwagen bei ihrem Auftritt begleiten. Spätnachmittags: Burgessen mit Adriablick Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Burg, hoch über der Bucht von Triest, war aufgrund ihrer strategischen Lage stets heiß umkämpft - von den Habsburgern, Venezianern bis zu den Türken. Heute ist das Restaurant heißbegehrt und ein Anziehungspunkt für Feinschmecker und begeistert mit seinem Sortiment an regionalen Weinen. 19.00 Uhr: Rückfahrt ca. 21.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

129 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Eintritt und Führung, Begrüßungsgetränk im Castello di Muggia, Burgessen, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Schlossführung: Schlossbesitzer Familie Bossi Gespräch „Karneval“: Präsident Mario Vascotto Reisebegleitung: Mag.a Dr.in Christine Pleschberger

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Freitag, 28. Februar 2020

VENEDIG SPEZIAL: STOFFE, AUS DENEN DIE TRÄUME SIND Bevilacqua, Palazzo Mocenigo & Rubelli: Von 300 Jahre alten Webstühlen bis zum Showroom am Canal Grande Venedig – Stadt wertvollster Textilerzeugungen über Jahrhunderte und Generationen! Die edlen Stoffproduzenten der Serenissima stehen bis heute für Qualität wie Noblesse in Formvollendung und beliefern weltweit die Beletage des guten Stils. Zur Schau gestellt werden ihre pracht- und wertvollen Werke, wie Brokat, Seide und Damast in den Manufakturen, Schauräumen, Archiven, Museen und Palazzi der Lagunenstadt. Besonders faszinierend dabei ist es, Weberinnen bei ihrer Arbeit an den originalen Webstühlen aus dem 18. Jahrhundert zuzuschauen, nicht weniger die edlen Stoffe, die sie zur Gänze von Hand herstellen, zu bewundern. Die Gelegenheit zu einer intensiv-spannenden Zeitreise durch die Welt des venezianischen Stoffes bietet der Besuch des Venezianischen Textilkundezentrums in einem charmanten Palazzo. Mit noch einmal viel Stoff erfreuen letztendlich die edlen Schauräume eines seit Generationen renommierten Familienunternehmens, im Piano Nobile eines Palazzos am Canal Grande gelegen. Nicht nur das historische Archiv, sondern vor allem auch die Stoffpracht in zeitgenössischem Design sowie der Blick über den Canal Grande lassen den Atem anhalten. Es darf ein spannender Tag rund um die offenen und echten Geheimnisse historischer und gegenwärtiger venezianischer textiler Schätze erwartet werden.

PROGRAMM*:

5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Punta Sabbioni und Fahrt mit dem Charterboot nach Venedig

159 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Besuch und Führung Weberei Bevilacqua, Palazzo Mocenigo, Schauräumlichkeiten Rubelli, Charterbootsfahrten, allgemeine kunsthistorische Führung, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.)

Vormittags: Besuch Tuchmanufaktur Luigi Bevilacqua am Canal Grande Familie Bevilacqua stellt in vierter Generation seit 1700 prachtvolle Stoffe nach historischen Mustern auf rund 15 über 300 Jahre alten originalen Webstühlen her. Die Stoffe der einzigartigen „Tessitura“ dekorieren bekannte Bauten - vom Stockholmer Rathaus über zahlreiche Kirchen Venedigs bis zum Moskauer Kreml. Der handgewebte Samt spielt auch in der Haute-Couture-Szenerie seine edle Rolle. Wie er gewebt wird, demonstrieren die Weberinnen vor Ort, begleitet von einer Stunde exklusiver, traditioneller Webgeschichte rund um Samt, Damast, Brokat und Satin in einzigartigem jahrhundertealtem Ambiente. Mittags: Gemeinsames Mittagessen (optional) Nachmittags: Führung Textilmuseum Palazzo Mocenigo Als venezianisches Zentrum für das Studium der Geschichte der Webwaren und Kostüme präsentiert das Museum eine bedeutende Sammlung an Kleidung, Accessoires und anderen Textilien vergangener Jahrhunderte. Die prächtigen Räume des Palazzo Mocenigo spiegeln dabei das Leben der Aristokraten vom 15. bis zum 18. Jahrhundert wider. Die hier ausgestellten Kleidungsstücke und Accessoires sind hauptsächlich venezianischen Ursprungs und repräsentieren das große Können der zahlreichen Handwerker, wie Weber, Schneider, Klöppler, Sticker usw., die so ihren Beitrag zu Luxus und Eleganz geleistet haben, für die die Venezianer dieser Zeit berühmt waren.

Reisebegleitung: Mag.a Dr.in Christine Pleschberger

Besuch der Schauräume Lorenzo Rubelli im Palazzo Corner Spinelli am Canal Grande Der 1858 gegründete Familienbetrieb zählt als Produzent von kostbaren Möbel-, Wand- und Vorhangstoffen in fünfter Generation zu den führenden Textil-Editeuren der Welt. Die Stoffe wie der repräsentative Palazzo zeugen von Noblesse in Reinkultur. Im exklusiven historischen Archiv werden 6000 Stoffmuster von 1500 bis 1700 aufbewahrt. Sie dienen noch heute als Inspirationsquelle für die Designer von Rubelli. Nicht nur die Stoffe bieten eine unvergessliche Augenweide, sondern auch der Blick vom Balkon auf den Canal Grande.

In Kooperation mit

17.30 Uhr: Individuelle Zeit

BETREUUNG: Führung: Dr.in Gerda Madl-Kren (Kunsthistorikerin, Theologin, Künstlerin)

19.00 Uhr: Fahrt mit dem Charterboot nach Punta Sabbioni 19.30 Uhr: Rückfahrt ca. 23.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Samstag, 29. Februar 2020

SALZBURG URBAN Kuriose Shopping-, klassische Kaffeehaus- und Wunderbarkultur Die Altstadt von Salzburg – weltberühmtes Architekturjuwel, unvergleichliches Gesamtkunstwerk mit Titel UNESCO-Weltkulturerbe, Mozartstadt, Stadt der Festspiele höchster kultureller Güte! Kaum einer kann sich ihrem Zauber entziehen - ganz besonders dann, wenn der etwas intensivere Blick abseits der Touristenpfade auf die facettenreiche Szenerie der bunten Geschäftswelt fällt. Die traditionsreiche Handwerksszene mit ihren erstklassigen Werkstätten lebt an allen Ecken und Enden. Und das nicht selten an „verblüffend prominenter“ Stelle und dennoch nur bei Insidern bekannt, zum Beispiel in den Obergeschossen der wunderbaren, jahrhundertealten Häuser im Herzen der Stadt. Das kreative Schaffen findet in unzählig bemerkenswerten Läden seinen Ausdruck. Ein Tag voller Inspirationen, Aha-Erlebnisse und erfrischender Begegnungen mit SalzburgerInnen, die mit vollem Herzen in und hinter ihrem Geschäft stehen, darf erwartet werden. Er beginnt an einem der idyllischsten Orte der Stadt nahe dem Zentrum und führt dann weiter ins hippe Andräviertel jenseits der Salzach, das auch mit imposanten Villen des für Salzburg sehr bedeutenden Architekten Ceconi großen historischen Charme versprüht. Diesseits des Flusses erwarten die Gäste neben einer feinen Auswahl erlesener Plätze auch echte Salzburger Wirtshauskultur und ein guter Abschlusstropfen am Fuße des Mönchsberges.

PROGRAMM*:

6.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt /Parkplatz Minimundus (6.10 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.25 Uhr: Villach/Ossiachersee/Hofer-Parkplatz) ca. 9.15 Uhr: Ankunft in Salzburg Vormittags: Nonntaler Idylle und jenseits der Salzach Tuchfühlung im edlen Trachtenimperium Mit kleinem Frühstück beginnt der Tag im herrschaftlich-noblen Ambiente des „Gwandhauses“, in dem seit Generationen die Liebe zum textilen Handwerk einer der renommiertesten Salzburger Trachtenfirmen gelebt wird. Nach dem Rundgang durch die Werkstätten, das Museum und den reizvollen Shop möchte man gleich ins Dirndl bzw. in die Lederhose schlüpfen. Durchblicke in der Büffelhornbrillen-Werkstatt Brillen von Hand gemacht! Und das aus ganz speziellem Rohstoff. Der begeisterte Optiker lässt durchblicken, wie man aus dem edlen Büffelhorn viel mehr als eine Sehhilfe macht, nämlich ein charakteristisches Modestatement, mit dem man mehr als optisch punktet. Nachhaltiges Textilwerk im fairen Modetempel Die zentrale Anlaufstelle für modebewusste Fair-Shopper im weitläufigen Shop bietet eine hauseigene Textil-Linie, ergänzt um weitere erlesene Fair-Labels und Produkte. Mozart-Service in der Geigenbauwerkstatt Hier werden Geigen und Bratschen gebaut, restauriert, betreut und klanglich eingestellt. Ganz prominent unter ihnen: keine geringeren als die Originalinstrumente von Wolfgang Amadeus Mozart! Mittags: Das gemeinsame Mittagessen findet in „salzburgischer“ Wirtshausatmosphäre statt. Nachmittags: Diesseits der Salzach Knopflegende im Großformat Mehr als 3500 verschiedene Knöpfe, mehr als 250 Jahre Tradition. Das Familienunternehmen garantiert seit Mozarts Zeiten, dass den Salzburgern regelmäßig der Knopf aufgeht. Von Hand gewebtes im mittelalterlichen Gewölbe Seit über 170 Jahren wird im Herzen der Altstadt an den ursprünglichen Holzwebstühlen gewerkt, gewirkt und gewebt – im Obergeschoss. Zu ebener Erde gibt es die Teppich-Unikate zu kaufen. Innovative Stilkunde – chic und edel Von allem das Beste! Diese Schatzkammer des guten Geschmacks gehört zu jenen Einrichtungsgeschäften, in das man am liebsten einziehen möchte. Und die tolle Puppenkeramiksammlung möchte man auch gleich mitnehmen. Es weihnachtet und ostert! Der Traum jedes Christmas-Freaks! Wunderbar handbemalter Christbaumschmuck in Hülle und Fülle und auch gleich die Ostereier dazu – und das das ganze Jahr über! Unglaublich schräg und schön! Lederkult im edelsten Taschenformat Zwei Studienabschlüsse mit dem Ziel einer Wirtschaftskarriere, doch dann verfiel die heute enthusiastische Sattlerin dem Charme des Lederhandwerks. Sie lernte beim bekanntesten Ledermeister Japans und fertigt heute Unikate mit hoher Qualität in edlem Design – direkt in der Getreidegasse! Ausklang in coolem Salzburger Bar-Ambiente Und je nach Lust und Laune lässt man das Erlebte bei einem guten Drink Revue passieren.

132 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, kleines Frühstück, Mittagessen, Geschäfts- und Werkstättenbesuche, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Geschäftsleute vor Ort Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS

19.00 Uhr: Rückfahrt ca. 21.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Frauentag, 8. März 2020

VENEDIG SPEZIAL: WOHIN AM FRAUENTAG? Zu Casanova, dem Frauenversteher! Zu Peggy Guggenheim, der letzten Dogaressa! Der internationale Frauentag, erstmals 1911 im Sinne der Emanzipation des weiblichen Geschlechtes ausgerufen, ist bis heute ein guter Grund zu feiern. Am besten mit einer Reise im Gedenken an bemerkenswerte Frauenpersönlichkeiten und jene, die eine Frau besonders gut verstanden haben. Also: auf nach Venedig zu Giacomo Girolamo Casanova, Abenteurer, Lebenskünstler, Draufgänger, Freigeist, brillanter Unterhalter, berühmtester Meister der Verführung und großer Frauenversteher! Auf den Spuren der wohl schillerndsten Persönlichkeit des 18. Jahrhunderts durch die Stadt zu wandeln, die ihn in seiner unbegrenzten Lebensfreude, in seiner Romantik und Leidenschaft zeitlebens faszinierte, gebührt der Frau an diesem Ehrentag. Peggy Guggenheim, Millionärstochter, Kunstsammlerin und „letzte Dogaressa“ (Ehefrau des Dogen) wie sie liebevoll von den VenezianerInnen noch heute genannt wird; ihr Kunstsinn, ihre „Gspusis“ und all ihre Persönlichkeitsfacetten von Rebellion bis Unkonventionalität spiegeln die ganze Breite femininer Lebensmöglichkeiten wider. Das Thema Schönheit lässt uns in fast märchenhafter Weise der Renaissancekünstler Vittorio Carpaccio erleben: bei der intensiven Betrachtung der neun großen Bilder zur Legende der heiligen Ursula und ihrer jungen Gefährtinnen, gemalt mit überbordender Erzählfreude und unvergesslichem Farbzauber. Und schließlich zurück in der Gegenwart: Bei einem gemeinsamen Spaziergang über den Luxusparcours darf auch über Modedesign von Prada & Co. ganz profane, weibliche Freude aufkommen.

PROGRAMM*:

5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/ Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Wörtherseerast/Pörtschach, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Strasse/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Punta Sabbioni und Fahrt mit dem Charterboot nach Venedig

153 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Charterbootfahrt, Museumseintritte, allgemeine kunsthistorische Führung, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Dr.in Gerda Madl-Kren (Kunsthistorikerin, Theologin, Künstlerin) Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS

Vormittags: Hommage auf Peggy im Peggy Guggenheim Museum Marguerite, genannt Peggy Guggenheim, Spross aus einer der wohlhabendsten Familien der USA mit bekannt bewegter Biografie, verkörperte zeitlebens das Bild einer Rebellin und unkonventionellen Frau. Als Kunstmäzenin und Galeristin schrieb sie Geschichte und hinterlässt Venedig im Palazzo Venier dei Leoni ihre Sammlung. 1949 entstanden, diente ihr der Palast bis zu ihrem Tode als Wohnung. Seit 1980 sind rund 200 hochkarätige Werke von Pablo Picasso, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Piet Modrian, Hans Arp, Salvador Dalí, René Magritte, Georges Braque, Jackson Pollock bis Max Ernst, ihrem Ehemann, mit Blick auf den Canal Grande zu genießen. Auch im „Nasher Sculpture Garden“, wo sich ihr Grab und jenes ihrer zahlreichen Hunde befindet, gibt es Unendliches über die „Letzte Dogaressa“ zu erzählen. Mittags: Gemeinsames Mittagessen aus Frauenhand für den Frauenmund (optional) Nachmittags: Hommage auf die „Heilige Ursula“ in den Gallerie dell‘Accademia Die Legende der Heiligen Ursula (Storie di Sant‘Orsola ) erzählt vom Schicksal der gläubigen Christin, bekannt für ihre Schönheit, Weisheit und Tugend – bis zu ihrem Märtyrertod. Auf der Pilgerreise nach Rom in Vorbereitung ihrer Vermählung mit einem englischen Prinzen werden auch ihre 11.000 jungfräulichen Begleiterinnen ermordet. Der Frührenaissancekünstler Vittorio Carpaccio malte die ergreifende Legende im weltberühmten neunteiligen Zyklus, den es hier frisch restauriert zu bewundern gilt. Hommage auf Casanova im „Casanova Museum & Experience“, Palazzo Malipiero Er verdrehte den Damen aller Gesellschaftsschichten den Kopf. Eine bekannte Tatsache! Doch hatte Casanova als „genialer Tausendsassa“ - neben seinen Liebschaften sehr viel mehr zu bieten: Sein Spektrum reichte von Philosophie und Mathematik bis zu Literatur. Dieses neue Museum ist dem Charmeur in den vielen Facetten seiner Persönlichkeit gewidmet: Der virtuelle Casanova erzählt über seine Erfahrungen und lässt teilhaben an der Entdeckung seiner Welt inklusive amouröser Abenteuer. Weiblicher Ausklang auf dem Luxusparcours Prada, Hermès, Chanel, Versace, Etro & Co. Zu guter Letzt darf bei einem gemeinsamen Spaziergang durch den Luxusparcours der Stadt den Designerlabels, die so mancher Frau die Welt bedeuten, gefrönt werden. 19.00 Uhr: Fahrt mit dem Charterboot nach Punta Sabbioni 19.30 Uhr: Rückfahrt ca. 23.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Samstag, 14. März 2020

FINE CRIME FESTIVAL GRAZ Hieb- und stichfesten Geschichten auf der Spur Krimi ist in und Krimi fasziniert! Bereits zum 6. Mal geht es in der Murmetropole mörderisch spannend zu, wenn sich hier sechs Tage lang mehr als 20 heimische Krimiautoren mit ihren Ermittlern in zahlreichen Lesungen, Signierstunden, Happenings und Führungen tummeln. Vielleicht nicht ganz von ungefähr! Denn genau hier schlägt mit der Erfindung des „Tatortkoffers“ vor rund 130 Jahren die Geburtsstunde der Kriminalistik. Der Grazer Jurist Hans Gross geht damit als Begründer der „Lehre von der Bekämpfung von Straftaten und Straftätern“ in die Geschichte ein. Der Initiator des Festivals, Krimiautor und Journalist Robert Preis, sorgt bis dato mit seinem sechsten kriminellen Buch für TatortkofferEinsätze in Graz. Kein Geringerer als er und ein langgedienter Kriminalreporter laden ins größte Medienhaus des Landes ein, um aus ihrem kriminell-mörderisch-spannenden Nähkästchen zu plaudern. Nach einem kriminellen Stadtspaziergang zu fiktiven und realen Schauplätzen voller Mordsgeschichten geht es ans kriminell Eingemachte bei der Tatortbeschau im Kriminalmuseum. Entspannung ist auch am Ende des Tages nicht in Sicht. Denn spannungsgeladen geht es letztendlich auch bei den Krimilesungen her. Doch kein Verbrechen, nicht alles todernst zu nehmen!

PROGRAMM*:

7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Minimundus (7.50 Uhr: Autobahnabfahrt Wolfsberg) ca 9.00 Uhr: Ankunft in Graz Vormittags: Frühstückskaffee und geführter Rundgang Styria Media Center Der Bau der mächtigen steirischen Konzernzentrale fasziniert mit seiner futuristischen Architektur, besonders im spektakulären Newsroom und auf der Skylobby über den Dächern von Graz. Spannend, etwas Einblick in das Arbeitsleben darin gewinnen zu dürfen! Dialog „Fiktion und Wirklichkeit in der Kriminologie“ mit Krimiautor Robert Preis und Krimireporter i.R. Hans Breitegger Nach 35 Jahren Kriminalberichterstattung hat der langjährige Redakteur der Kleinen Zeitung einiges auszupacken. Nicht weniger der Krimiautor Robert Preis nach der Verfassung zahlreicher Krimibücher. Wie sich reale Fälle von Jack Unterweger & Co. jenen fiktiven auf den Buchseiten des Krimiliteraten gegenüberstehen, darüber diskutieren die beiden coram publico – ohne Beweislast! Stadtrundgang „Mordsgeschichten“ Auf der Spur von kriminell guten Stories und Tatorten kreativer Krimiautoren geht es durch die Innenstadt. Wo wurde gemordet? Was wurde verbrochen? Wo treffen sich Wahrheit und Fiktion? Ein „Schauplatz-Lauf“ mit Thrillereffekt und auch historischen Erkenntnissen rund um die steirische Verbrecherwelt! Spätmittags: Gemeinsames Mittagessen in der Altstadt – garantiert auf der sicheren Seite! Nachmittags: Führung Hans Gross Kriminalmuseum Im kleinen, außergewöhnlichen, 2018 neu eröffneten Museum der Universität Graz, benannt nach dem Vater der Kriminalistik, werden die Phänomene Verbrechen und Verbrecher kriminalwissenschaftlich unter die Lupe genommen. Kriminaltechniken, erstaunliche und bisweilen skurrile corpora delicti, atemberaubende Fotos und spannende Kriminalfälle lassen die vergangenen Lebenswelten von Aufklärern, Tätern und Opfern wieder lebendig werden. 18.00 Uhr: Fine Crime Lesung im Literaturhaus Graz mit den Schauspielern und Autoren Andreas Kiendl und Andreas Gruber Der aus Graz gebürtige Schauspieler Andreas Kiendl konnte u.a. in seiner Rolle als Kommissar Klaus Lechner in der Serie „Soko Kitzbühel“ bzw. als „Bummelstudent“ im Film „Die unabsichtliche Entführung der Elfriede Ott“ wertvolle Erfahrungen für seinen Debütkrimi „Leibnitz“ sammeln. Der aus Wien gebürtige Autor Andreas Gruber lässt tief in seine niederländische Romanfigur Maarten S. Sneijder, völlig schräg, aber ein genialer Profiler, blicken, die seine zahlreichen Krimis nicht nur für eingefleischte Krimifans zu wahrlichen Leseerlebnissen werden lässt. 20.00 Uhr: Rückfahrt ca. 22.00: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

132 € INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Frühstückskaffee, Mittagsteller, Führung Styria Media Center, Dialoggespräch Robert Preis - Hans Breitegger, Stadtführung „Mordsgeschichten“, Eintritt und Führung Kriminalmuseum, Fine Crime Lesung Literaturhaus Graz, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Dialog: Hans Breitegger, Kriminalreporter i.R., Robert Preis, Journalist Kleine Zeitung, Krimiautor (Graz im Dunkeln, Die Geister von Graz, Der Engel von Graz, Grazer Wut, Der Tod tanzt in Graz, Emons Verlag, und viele mehr), Stadtführung und Führung Kriminalmuseum: Graz Guide Melitta Ranner, Priv.-Doz. MMag. DDr. Christian Bachhiesl Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Samstag, 21. März und Sonntag, 17. Mai 2020

OPERN IM TEATRO VERDI TRIEST: „LA BOHÈME“ UND „MACBETH“ Das 1801 eröffnete Opernhaus von Triest ist weltweit eines der ältesten, die noch in Betrieb sind. Seinen Namen Teatro Verdi erhielt es 1901, wenige Stunden nach dem Tod des großen Meisters. Als bestens ausgelastetes, kleines, feines Haus mit einem Repertoire von Opern, Konzerten und Ballettabenden zeichnet es sich heute durch seine besondere Offenheit auch dem jungen Publikum wie jungen Talenten gegenüber aus. Italienischen Opernkomponisten wird dabei zu 80 Prozent die Treue gehalten. In diesem Sinne wird zu Werken von Guiseppe Verdi und Giacomo Puccini geladen. Das Programm-Plus zum Besuch der Opernvorstellungen bietet eine zusätzliche Auseinandersetzung mit der vergangenen und gegenwärtigen Musik- und Theaterwelt der Adriastadt.

PROGRAMM*:

LA BOHÈME

SAMSTAG, 21. MÄRZ 2020

SAMSTAG, 21. MÄRZ 2020

117 € Opernticket: Balkon: 51€, Gallerie: 37€ INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Museumsführung, Mittagessen, Reisebegleitung, Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Reisebegleitung: Mag.a Dr.in Christine Pleschberger

SONNTAG, 17. MAI 2020

117 €

Opernticket: Parkett: 79€ INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Theaterführung, Mittagessen, Reisebegleitung, Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Führung Theater: Prof. Paolo Quazzolo, Institut für Theatergeschichte, Universität Triest

MACBETH

SONNTAG, 17. MAI 2020

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (6.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Triest

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (6.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Triest

anschl. Führung Musik- und Theatermuseum Carlo Schmidl Das nach dem Museo Teatrale alla Scala in Mailand wohl bedeutendste Musikmuseum Italiens wurde 1924 vom italienisch-österreichischen Musikverleger und Kunstsammler Carlo Schmidl gegründet. Es umfasst lokale und europäische Musikinstrumente, Kostüme, Manuskripte und ein gewaltiges Theaterarchiv, das das Triestiner Theaterleben ab dem Jahre 1800 über 200 Jahre geschlossen dokumentiert. Individuelle Zeit und gemeinsames Mittagessen im legendären Literaten-Restaurant Caffè Tommaseo

anschl. Führung Theater Politemia Rosetti 1878 vom Architekten Nicolò Bruno entworfen prägt das imposante Haus, dessen eklektischer Stil durch elegante, leichte, fast der Neurenaissance zuzuordnende Formen geprägt ist, bis heute die Theaterszenerie Triests. In dem einst über 5000 und heute rund 1500 Sitzplätze fassenden historischen Haus, Heimat des Teatro Stabile del Friuli Venezia Giulia, eines der wichtigsten öffentlichen Theater Italiens, wird aufgrund neuester Bühnentechniken jede Form von Schauspiel aufgeführt. Die Führung von der Künstlerkabine bis zur Bühne bestreitet ein Professor der Theatergeschichte der Universität Triest. Individuelle Zeit und gemeinsames Mittagessen im legendären Literaten-Restaurant Caffè Tommaseo

16.00 Uhr: Oper „La Bohème“, Musik: Giacomo Puccini, Szenen aus Henri Murgers „La vie de Bohème“, Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica, Regie: Carlo Antonio De Lucia Die vierte Oper Puccinis, 1896 in Turin uraufgeführt, avancierte in kurzer Zeit zu einem der beliebtesten und meistgespielten Werke des Opern-Repertoires. Puccini gilt als einer der größten Vertreter der sozialkritischen Opernstilrichtung Verismo, die er auch in diesem Werk verwirklicht. Vier junge Künstler schlagen sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Da tritt die Liebe in Person der Näherin Mimì in das Leben des Dichters Rodolfo. Doch das Glück ist getrübt: Mimì ist schwer krank. Rodolfo forciert die Trennung, um ihr ein Leben jenseits der Armut zu ermöglichen. Monate später kommen die beiden wieder zusammen: Noch einmal darf die sterbende Mimì für wenige Augenblicke das Glück der Liebe erleben. 19.00 Uhr: Rückfahrt ca. 22.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

Reisebegleitung: Mag.a Regina-Rauch-Krainer, MAS

16.00 Uhr: Oper „Macbeth“, Musik: Giuseppe Verdi, Libretto: Francesco Maria Piave, Andrea Maffei nach dem Drama von Williams Shakespeare, Regie: Henning Brockhaus Mit „Macbeth“, Verdis erster Vertonung eines Shakespeare-Dramas, betrat der Komponist musikalisches Neuland und wagte ein Stil-Experiment, weg von der romantischen Oper, hin zum sogenannten emotionalen Realismus, das dem Werk bis heute eine Ausnahmestellung einräumt. Der König von Schottland und seine Gefolgschaft kommen aus dem Krieg zurück. Hexen prophezeien Macbeth, dass er bald König werde. Angestachelt von seiner Ehefrau lässt Macbeth Mord auf Mord folgen, bis er endlich den lang ersehnten Thron erhält. Doch … Ein Werk größter Dramatik, durchdrungen von den Themen Freiheit, Schicksal und freier Wille des Menschen, voller emotionaler Abgründe, mit gewaltigen Chorszenen, fesselnden Ensembles und atemberaubenden Arien. 19.00 Uhr: Rückfahrt ca. 22.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Samstag, 28. März 2020

DIE MODERNE IN VENEDIG Mit Architekturprofessorin Jana Revedin auf den Spuren von Carlo Scarpa und Tadao Ando Venedig ist für viele wie eine Reise in längst vergangene Zeiten. Brücken, Kanäle und Palazzi scheinen seit Jahrhunderten unverändert. Doch der Schein trügt: Einige Meisterarchitekten der Moderne stellten sich der Herausforderung der Lagunenstadt und prägten das heutige Stadtbild. Die in Venedig und Kärnten lebende international renommierte Architektin und Architekturprofessorin Prof. Dr. Jana Revedin widmet sich bei ihrer Führung folgenden zentralen Fragen: Wie baut man in einer Stadt, die unter UNESCO Ensembleschutz steht, ohne in obsolete Muster und historisierenden Dekor zu verfallen? Wie erkennt man einzigartige, aus dem Ort, seiner Geschichte, seiner Geografie, seinem Klima entstandene Bau-Typologien, Strukturen und Materialien und komponiert sie für zeitgenössische Nutzungen neu? Wie erfindet man, in Zusammenarbeit mit interdisziplinären Experten, Handwerkern und Künstlern, eine Moderne, die nur in Venedig zuhause ist? Im Mittelpunkt stehen der Architekturpoet und Designer Carlo Scarpa, der, selbst Venezianer, seit den späten 1920er Jahren in der Stadt gewirkt hat, sowie der japanische Pritzkerpreisträger Tadao Ando. Dessen Neugestaltung der Lagerhallen der Punta della Dogana zum Museum Pinault ist eine Verbeugung vor Carlo Scarpas Lebenswerk. Prof. Dr. Jana Revedin lässt Sie die aufs Wesentliche reduzierten, ganz und gar zeitgemäßen und doch betörend schönen Stadterneuerungen der beiden Meister der Moderne erleben.

PROGRAMM*:

5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.45 Uhr: Ankunft in Punta Sabbioni und Fahrt mit dem Charterboot nach Venedig Vormittags: Besuch und Führung Museum Fondazione Querini Stampalia Der Palazzo der Patrizierfamilie Querini Stampaglia aus dem 16. Jahrhundert wurde im Laufe der 1950er Jahre durch Carlo Scarpa neu gestaltet. Wir entdecken das „Wassergeschoss“ und den Garten, die seither als Ausstellungs- und Versammlungsräume dienen. Die gesamte „konservatorische“ Schule der Denkmalpflege erklärt sich in dieser meisterhaften Intervention. Zentrales Leitthema ist das Wasser, das sich, der Tradition Venedigs gemäß, vom angrenzenden Kanal bis in den ehemaligen Wasserhof, heute den Garten, zieht. Einen bezaubernden Einblick in den venezianischen Lebensstil gibt dazu die private Gemäldesammlung der Familie Querini Stampalia. Besuch und Führung Showroom Olivetti Nach einem kurzen Spaziergang durch das Castello Viertel zum Markusplatz entdecken wir den Olivetti Showroom unter den Arkaden, gleich neben dem bekannten Café Lavena. Dieser wurde in Folge des Museums Querini Stampaglia von Carlo Scarpa entworfen. Wir entdecken erneut seine für das damalige Venedig revolutionäre „Kunst des Weglassens“ - bei betörender Feinheit der handwerklichen Ausführungen. Der Stil passt sich der Nutzung und den ausgestellten Objekten an: Olivetti produzierte die modernsten Schreibmaschinen der Zeit. Mittags: Gemeinsames Mittagessen in der legendären „Pensione La Calcina“, in der Dichter, Musiker und Künstler, von John Ruskin über Giuseppe Verdi und Josif Brodskij bis zu Philippe Sollers, Ornella Vanoni oder Valentin Oman, zuhause waren und sind. (optional) Nachmittags: Besuch und Führung Museum Punta Della Dogana Der Fondamenta degli Incurabili entlang spazieren wir an Jana Revedins venezianischem Häuschen und den ehemaligen Salzdepots der Serenissima vorbei zur Punta della Dogana, wo man einst die Waren, die im Markusbecken gelöscht wurden, verzollte. Die ehemaligen Lagerhallen gestaltete der japanische Meisterarchitekt Tadao Ando ab 2009 um – in enger Zusammenarbeit mit dem örtlichen Denkmalamt. „In Venedig habe ich mehr gelernt als je zuvor“, fasst er die Erfahrung zusammen. In die vorbildlich restaurierten Hallen aus Backsteinmauern und Massivholzgebälk fügte er seine charakteristischen Raumbilder aus geschaltem Beton ein. Mit überraschendem Gesamteffekt! „Im Vorbeigehen“ entdecken wir die Sammlung Pinault: Unter den Objekten und Installationen von internationalen Künstlern sind auch Werke des Österreichers Franz West. Ausklang im Klostergärtchen von Jana Revedin Zu einem Glas Franciacorta liest Prof. Dr. Jana Revedin zum Abschluss aus ihrem Bestseller „Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus: Das Leben der Ise Frank“ (DuMont 2018). 19.00 Uhr: Fahrt mit dem Charterboot nach Punta Sabbioni 19.45 Uhr: Rückfahrt ca. 23.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

Kontakt: 0664/6199621 oder 0664/6199636, office@tlsreisekultur.at

167 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Charterbootfahrt, Eintritte, hausinterne Führung, ganztägige fachliche Führung, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Prof. Dr. Jana Revedin, Architektin, Architekturtheoretikerin und Schriftstellerin, lebt in Venedig. Sie ist Architekturprofessorin an der École Spéciale d´Architecture Paris, UNESCO Nachhaltigkeitsexpertin und Delegierte zur Forschungsund Lehrkommission der Internationalen Union der Architekten und die Gründerin und Präsidentin des Global Award for Sustainable Architecture: Seit 2007 jährlich in Paris an fünf internationale Kollegen vergeben, vereint der Preis eine Avant-Gardevon siebzig weltweit tätigen Experten nachhaltigen Gestaltens. Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Sonntag, 29. März 2020

LOST PLACES IN FRIAUL Unterwegs mit den Autoren Georg Lux und Helmut Weichselbraun auf den Spuren des Buches “Verfallen & vergessen. Lost Places in der Alpen-Adria-Region” Ob Bahnhöfe, wo die letzten Züge abgefahren sind, stumme Fabriken, urwaldähnliche Hotelparks oder Bergstollen voller Kriegsrelikte: Verwaiste, verlassene Orte haben in ihrer Baufälligkeit, umgeben von Staub und Schutt bis Spinnwebenschichten, etwas Trauriges an sich. Doch umso mehr faszinieren sie in ihrem Charme der Vergänglichkeit und ziehen als stumme, aber sehr augenscheinliche Zeugen der Vergangenheit in ihren Bann. Und nicht selten erwecken sie den Eindruck, aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt werden zu wollen. Die Autoren Georg Lux und Helmuth Weichselbraun erliegen nun bereits seit einigen Jahren der besonderen Aura verlassener Orte und würdigen sie mit einer Reihe von Büchern. In ihrem Buch „Verfallen & Vergessen. Lost Places in der Alpen-Adria-Region“ geben sie solchen geschichtsträchtigen Orten in unserer Nachbarregion einen neuen Stellenwert in der literarischen Gegenwart. Mit ihnen bietet sich auch die seltene Gelegenheit, diesen vergessenen Plätzen auf einer gemeinsamen Spurensuche - zumindest kurzfristig - etwas Leben einzuhauchen. Die Fahrt gegen das Vergessen auf spannenden, außergewöhnlichen, nicht alltäglich zugänglichen bis abenteuerlichen Pfaden beginnt kurz nach der Grenze in Tarvis und endet mit Blick auf das Meer. Für Aha-Erlebnisse werden die beiden Autoren persönlich vor Ort mit ihrem Hintergrundwissen garantiert sorgen.

PROGRAMM*:

7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (7.10 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.30 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) 8.00: Uhr Ankunft in Tarvis

143 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Eintritte und Führungen, Aperitif, Mittagessen, ProseccoAusklang, ganztägige Führung durch die Autoren, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführungen: Georg Lux, Autor und Journalist, und Helmuth Weichselbraun, Autor und Fotograf (u.a. Kärntens geheimnisvolle Unterwelt, Gold in Österreich, Vergessene Paradiese, Vergessen & Verdrängt, Styria Verlag) Führung Stärkefabrik: Ing. Raffaele Antonio Caltabiano, Presidente Associazione Amideria Chiozza Führung Fort Beisner: Anita Pignali, Archäologin, Verein „Landscapes“ Reisebegleitung: MMag.a Vera Radinger-Sapelza, Alpe-Adria-Guide (bilingual) „Verfallen & Vergessen. Lost Places in der Alpen-Adria-Region”, Styria Verlag

Vormittags: Besuch Tarvisio Centrale – Endstation! Einst stolze Station des Luxuszugs von St. Petersburg nach Cannes auf der Kronprinz-Rudolf-Bahn, steht der Bahnhof seit 2000 verlassen da. So, als wäre er von einem Tag auf den anderen zur Endstation mutiert. Nicht nur für Eisenbahnfreaks gibt es hier von der letzten Arrestzelle bis zu Aktenresten und Fernschreibern im ehemaligen Postamt viel zu sehen. Der Zahn der Zeit nagt an allen Ecken und Enden, so erobert die Natur auch die Bahnsteige zurück. Besuch Fort Beisner – Bunkerstimmung! Bereits in den Napoleonischen Kriegen als Festung dienend, war die unterirdische Anlage nach den Weltkriegen zur Beherbergung des NATO-Hauptquartiers im Grenzland gedacht. Der Rundgang erfolgt durch gut erhaltene Gänge. Besuch Stärkefabriksgelände Chiozza – ohne Volldampf! Die Mauern der weltweit ersten Fabrik, in der Stärke industriell hergestellt wurde, hüten eine faszinierende Geschichte, die bis zum berühmten Chemiker Louis Pasteur zurückreicht. Alles steht hier noch wie bei der Schließung der über 100 Jahre tätigen Fabrik im Jahre 1986 – von den Dampfmaschinen ohne Volldampf bis zu den Säcken mit Stärkepulver! Der Präsident der Vereinigung „Amideria Chiozza“ führt durch das Außengelände, vereinzelte Innenbereiche sowie das Archiv, das die Geschichte der Fabrik dokumentiert. Faszination pur, nicht nur für Industriearchäologen! Mittags: Gemeinsames Mittagessen in einem Restaurant eines aufgelassenen Bahnhofs inmitten des Karsts Nachmittags: Spaziergang Strada Napoleonica und Besuch Park Hotel Obelisco – oberlostig! Nach einer 4 km langen Augenweide, der wohl schönsten Aussichtspromenade, weithin über die Bucht von Triest, bietet der Park des ehemaligen Hotels Obelisco ein auf gut Englisch-Kärntnerisch „oberlostiges“ Szenario. Über 150 Jahre eine der ersten Adressen der Stadt, sind das Haus wie der sechs Hektar große Park seit 1985 ihrem Schicksal in Verlassenheit überlassen. Dass hier einst reges Freizeitleben herrschte, bezeugen diverse verkommene Relikte, wie Pool, Tennisplatz etc. Grün und Urwald sind im Vormarsch! Ausklang mit Prosecco Hoch über Triest mit Blick auf den Golf und die Hafenanlagen klingt der Tag im Freien bei einem guten Tropfen aus der Region aus. 18.15 Uhr: Rückfahrt 21.15 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Freitag, 3. bis Sonntag, 5. April 2020

KULTIVIERTES WANDERN DURCH DEN GRENZENLOSEN KARST Wunder-Wanderbares auf slowenischen und italienischen Pfaden Faszination Karst in allen Winkeln dieser wunderbaren Wandergegend! Jeder von ihnen hat seinen eigenen Charme inmitten der romantischkargen, an Steinen reichen, von Bora umwehten, mit Wein gesegneten, einfach schönen Landschaft. Die Wandertage gehen vom klassischen Karstgebiet nahe der berühmten Heimat der Lipizzaner aus, dessen wunderschöne slowenische Ortschaften Dutovlje und Tomaj als Zentrum des berühmten Teran-Weins gelten. Von Karstdorf zu Karstdorf diesseits und jenseits der Grenze auf wenig bekannten Spuren lässt sich in Stille und Gelassenheit in den ganz besonderen Charakter des Karsts eintauchen. Die Begegnungen mit Einheimischen u.a. auf ihren Bauernhöfen und Osmizzen bieten Gelegenheit, mehr vom täglichen Leben, von ihren Traditionen und Bräuchen zu erfahren. Die Begegnung mit den edlen Pferden von Lipica gewähren Einblick die wohl berühmteste und nobelste Seite der Region. Der Genuss traditioneller Kulinarik vom klassischen Pršut/Prosciutto bis zum nicht weniger klassischen Karst-Wein runden die Tage zu einem besonderen Erlebnis ab. Steinreich an schönen Erinnerungen sollen die WanderInnen nach Hause zurückkehren! Die Wanderungen sind mit fünf Stunden Netto-Gehzeit pro Tag auf gut begehbaren Wanderwegen ohne Steigungen für den durchschnittlich ambitionierten Wandergast ausgerichtet.

PROGRAMM*: FREITAG bis 16.30 Uhr: individuelle Anreise zu den Unterkünften in Tomaj Anschließend: Geführte Wanderung durch die Weinrouten um das Karstdorf Tomaj Idyllisch auf einem Hügel gelegen thront die älteste Kirche der Karstregion über dem Heimatort des berühmten slowenischen Dichters Srečko Kosovel. Rundum führen Pfade durch die mit Weingärten gesegnete Landschaft. Abends: Gemeinsames Abendessen in einer typischen Osmiza SAMSTAG Tagsüber: Geführte Wanderung in den italienischen Karst nach Monrupino Durch Weingärten und wunderschöne Wanderwege entlang geht es in Richtung Süden an einen in der Einschicht gelegenen, sehr geschichtsträchtigen Ort: Stolz über Monrupino/Repen, wo noch Spuren eines einstigen römischen Kastells zu finden sind, thront in vollendeter Idylle die Wallfahrtskirche Beata Vergine Assunta, ein weithin verehrter Ort und Ziel vieler Pilger. Von diesem heiligen Kraftort aus bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf den Golf von Triest, bei viel Wetterglück sogar bis Grado! Im nahe gelegenen Dorf Rupingrande steht mit dem Besuch eines original erhaltenen „Karsthauses“ eine Zeitreise in den Beginn des 19. Jahrhunderts bevor. Abends: Gemeinsames Abendessen auf einem privaten Bauernhof Die Mutter des Hauses kocht in alter Tradition und Gastlichkeit für die Wanderer auf. SONNTAG Geführte Wanderung nach Lipica Steinreich des Weges geht es in Richtung Heimat der großen edlen Pferde nach Lipica. 435 Jahre Geschichte und 350 Lipizzaner! Ganz besonders schön ist es, sich diesem edlen Gestüt über die langen, mit uralten Eichen flankierten Wege anzunähern. Ein Rundgang, für jene, die es interessiert, lässt Interessantes über die Geschichte des weltberühmten Gestüts sowie Haltung und Zucht der edlen „KaiserPferde“ erfahren. Ein wunder-wanderbarer Abschluss in Noblesse! ab 16.30 Uhr: individuelle Abreise

283 €

EZ-Zuschlag: 26 € INDIVIDUELLE ANREISE INKLUDIERTE LEISTUNGEN: 2 Übernachtungen auf einem „Urlaub am Bauernhof“-QualitätsBetrieb inkl. Frühstück in Tomaj, 2 Abendessen, 2 Osmiza-Jausen, 1 Abschlussjause, Wanderbegleitung. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) TEILNEHMERINNENZAHL: mindestens 15, maximal 25 REISEBEGLEITUNG: Christian Zeichen, Karstliebhaber und -kenner (bilingual)

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten www. tlsreisekultur.at

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Werner Freudenberger

An smaragd grünen Flüssen Entdeckungsreisen durch Friaul–Julisch Venetien

Samstag, 4. April 2020

FLUSS STELLA: DIE ROMANTISCHE AUF DEM WEG INS VOGELPARADIES Unterwegs mit Autor Werner Freudenberger auf den Spuren seines Buches „An smaragdgrünen Flüssen: Entdeckungsreisen durch Friaul - Julisch Venetien“ Allein schon der Name Stella beflügelt die Fantasie und verleitet dazu, ein Märchen zu erfinden, etwas von einem Stern, der in einen Fluss verwandelt wurde. Denn das italienische Wort “Stella“ bedeutet Stern. Von ihrer Quelle in der sehr feuchten “Fontanili-Zone“ führt sie ihr grün schimmerndes Wasser, umgeben von üppigster Vegetation, ruhig und gemütlich mäandrierend die Ebene entlang und lässt es nach bereits 45 Kilometern in die malerische Lagune von Marano münden. In ihrer wasser-, tier- und pflanzenreichen Beschaulichkeit ist sie Anziehungspunkt so mancher Naturliebhaber. Dem besonderen Charme dieses Sterns am Flusshimmel verfiel auch der Autor Werner Freudenberger und räumte ihm eine gewichtige Rolle in seinem Buch „An smaragdgrünen Flüssen: Entdeckungsreisen durch Friaul-Julisch Venetien“ ein, in dem er direkt zu den schönsten Plätzen am Wasser, zu romantischen Dörfern und gemütlichen Trattorien führt. An diesem exklusiven Tag lädt er zur gemeinsamen Fluss-Erkundung von seiner Mündung bis zu seinem Ursprung. Per Boot vom Fischerstädtchen Marano Lagunare aus gilt es den Naturpark Valle Canal Nove mit seiner reichen Vogelwelt und den hübschen Fischerhütten – Casoni genannt – zu entdecken. Flussaufwärts warten weitere wunderbare Gelegenheiten, sich des wandelbaren Gewässers, dessen Schönheit und Kraft zu erfreuen.

PROGRAMM*:

7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (7.10 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.30 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße /Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Marano Lagunare

153 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, kleines Frühstück, 2-3-stündige Bootsfahrt mit Mittagessen, Weinjause, Führung durch den Autor, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Führung: Werner Freudenberger, Autor, Redakteur, Programmgestalter und Moderator für Radio und Fernsehen, Produzent umfangreicher Dokumentationen Reisebegleitung: MMag.a Vera Radinger-Sapelza Alpen-Adria Guide (bilingual)

Vormittags: Kleines Frühstück im Hafenstädtchen Marano Lagunare Klein und fein, venezianische Prägungen an den hübschen Häuserfassaden inmitten des bunten Treibens eines lebendigen Fischerhafens – ein guter Ort zum Krafttanken für einen Tag im Zeichen der Stella. Bootsfahrt im Naturschutzgebiet der Stella mit Mittagessen bei den Casoni Das Naturreservat Valle Canal Novo e Foci dello Stella umfasst mit seinen ausgedehnten Schilfflächen, Kanälen, Sümpfen, Inseln und Sandbänken ein stattliches Areal von 1400 Hektar. Gemütlich vom Boot aus werden Einblicke in die Naturschauspiele der Stella wie in die faszinierende Welt der Wasservögel gewonnen. Zu Mittag lädt der Kapitän in die besondere Attraktion der Lagune: in eine der 40 Casoni, einfache, kreisrunde und mit Schilf gedeckte Fischerhütten, die einst den Fischern als Zufluchtsstätten dienten. Nachmittags: Kleine Naturwanderung Titiano sulla Stella An der zauberhaften Kirche Madonna delle Neve aus dem 12. Jahrhundert lässt sich die Ruhe des Flusses genießen, bevor es auf dem Naturpfad entlang der Stella geht – begleitet von spannenden Erläuterungen und Geschichten. Erkundungen den Flusslauf der Stella entlang Erklärungen des Autors vom Bus aus wechseln sich mit Ausstiegsstopps zu einigen der vielen attraktiven, beschaulichen Plätze an den Ufern. So sind z. B. im gepflegten Ort Precenicco vor Anker liegende Hausboote und Yachten zu bewundern, im Palazzo della Stella stößt man auf römische Spuren. Weinjause im Quellgebiet der Stella Hier, wo die romantische Stella das Licht der Welt erblickt, wird schließlich das Glas auf sie erhoben. In der einzigen Trattoria der besonders ruhigen Gegend – natürlich direkt am Flusse! 18.30 Uhr: Rückfahrt ca. 21.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

„An smaragdgrünen Flüssen Entdeckungsreisen durch Friaul-Julisch Venetien“, Styria Verlag, 2019 * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Samstag, 4. April 2020

VENEDIG UND DER ORIENT Wo der Doge auf den Sultan trifft Wussten Sie, dass der Schutzpatron Venedigs aus dem Orient stammt? Zumindest der Legende nach! Zwei venezianische Kaufleute raubten 828 die Gebeine des Heiligen Markus aus dem ägyptischen Alexandria und bauten San Marco zu Ehren die imposante Basilika. Venezianische Handelsleute – allerdings überwiegend ehrenhafte - reisten bereits ab dem 9. Jahrhundert in den Orient und legten damit den Grundstein dafür, dass Venedig zu einer bedeutenden Handelsmacht aufstieg und als Brücke zwischen Orient und Okzident fungierte. Der intensive Handel mit Luxusgütern, wie Gewürzen, Teppichen, Pelzen, Metallwaren, Seiden- und Brokatstoffen, wurde zur Basis des Reichtums der Stadt. Mit ihm wuchs der Austausch zwischen dem Stadtstaat an der Adriaküste und der so genannten Levante über mehrere Jahrhunderte hinweg. Dieser und die Entstehung venezianischer Kolonien im Osten brachten immense orientalische und osmanische Einflüsse in der Lagunenstadt in unterschiedlichsten Bereichen mit sich. Deutliche Spuren finden sich bis heute im venezianischen Handwerk, der Kunst, Kultur, Religion und Architektur. Neben reichlich Augenscheinlichem im Stadtbild der Serenissima sind an diesem Tage in einem Kloster und zwei wenig bekannten, aber umso erstklassigeren Museen spannende Einblicke in die „orientalische Welt Venedigs“ zu gewinnen.

PROGRAMM*: 5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Strasse/Cineplexx) ca 9.30 Uhr: Ankunft in Punta Sabbioni Fahrt mit dem Charterboot auf die Insel San Lazzaro degli Armeni Vormittags: Besuch und Führung Kloster San Lazzaro degli Armeni Im Jahre 1717 siedelten sich hier armenische Mönche des armenisch-katholischen Mechitaristenordens an, die einen großen Beitrag zum kulturellen Leben in Venedig leisteten. Auf die Führung durch das Kloster mit der Klosterkirche und dem Kreuzgang folgt ein besonderes Highlight: die ca. 200.000 Bände umfassende Bibliothek mit einer bedeutenden Sammlung orientalischer, besonders armenischer Handschriften. Sogar der englische Schriftsteller Lord Byron besuchte sie und manche Erinnerungsstücke zeugen heute noch davon. Mittags: Gemeinsames Mittagessen (optional) bzw. individuelle Zeit Nachmittags: Besuch und Führung Ikonenmuseum – Chiesa di San Giorgio dei Greci Einst Sitz der griechischen Bruderschaft, vom 17. bis Anfang 20. Jahrhundert Krankenhaus der armen Griechen, beherbergt das Gebäude heute ein einzigartiges Museum für byzantinische und postbyzantinische Ikonen. Viele Werke wurden nach dem Zerfall von Konstantinopel durch die Türken von Flüchtlingen nach Venedig transportiert, andere wurden von griechischen Ikonographen gemalt, die auch bei den Innenarbeiten der Kirche San Giorgio dei Greci beteiligt waren. Ein Juwel an Raritäten! Besuch und Führung Museum für orientalische Kunst – Ca‘ Pesaro Der barocke Palast am Canal Grande, einst vom reichen Dogen Giovani Pesaro erbaut, zwischen-zeitlich im Besitze des armenischen Ordens der Mechitaristen, beherbergt heute das Museo d’Arte Orientale rund 30.000 Objekte, die aus Japan, China und Indonesien stammen. Die Sammlung wurde von Prinz Heinrich von Bourbon-Parma während eines Aufenthalts in Asien zusammengestellt und ging am Ende des 19. Jahrhunderts in den Besitz des italienischen Staates über. 18.00 Uhr: individuelle Zeit 19.00 Uhr: Fahrt mit dem Charterboot nach Punta Sabbioni 19.30 Uhr: Rückfahrt ca. 23.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

134 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Charterbootsfahrten, Eintritt und Führung Kloster und Museen, allgemeine kunsthistorische Führung, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Dr.in Gerda Madl-Kren (Kunsthistorikerin, Theologin, Künstlerin) Reisebegleitung: Mag.a Dr.in Christine Pleschberger

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Sonntag, 19. April 2020

KULINARISCHE PIONIERE IM LAVANTTAL Die Protagonisten des guten Geschmacks laden zum Gourmeterlebnis Sanfte, fruchtbare Landschaft, Natur pur, geschichtsträchtiger Boden, kulinarische Schatzkammer: Dafür steht das Lavanttal mit all seinen Reichtümern fernab touristischer Mainstreams. Und im Lavanttal schmeckt‘s! Dank zahlreicher Sonnenstunden, des milden Klimas und der Bodenbeschaffenheit fand nicht nur der Obstanbau hier bereits 990 seine erste urkundliche Erwähnung. Auch der Weinbau blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück und erfährt nach ruhigen Jahrhunderten seine Renaissance. Rückbesinnung und Besinnung auf das, was die Natur hier bietet, brachte in den letzten Jahren großen Pionier- und Innovationsgeist hervor, der sich in den kreativen und dennoch traditionstreuen kulinarischen Angeboten gaumenfreundlichst widerspiegelt. Die »Crème de la Crème« unter den Pionieren des Lavanttals lädt zum guten Geschmack. Genussexpertin und Bestsellerautorin Silvia TrippoltMaderbacher heißt mit Spitzenkoch Josef Trippolt in ihrem gemütlichen Land-Restaurant willkommen und führt selbst auch durch kulturelle Schmankerl ihrer Heimat. Für Mutige und Neugierige: Auf der innovativen »Wurmfarm« dürfen knackige Mehlwürmer verkostet werden. Darauf folgt ein guter Schluck Edelbrand in der etwas anderen Destillerie. Und letztendlich geht‘s zum letzten Protagonisten des Tages: Auch hier beim renommierten Kärntner Wein-Pionier kommt man ganz sicher auf den Geschmack.

PROGRAMM*:

6.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (6.50 Uhr: Autobahnabfahrt Wolfsberg) ca. 7.15 Uhr: Ankunft in Bad St. Leonhard Vormittags: Kaffeeduft und historische Schmankerln Bad St. Leonhard – der „Genuss-Stadt im Paradies“ Nach erster Kaffeestärkung in der bekannten Konditorei und Lebzelterei „Prisse“ auf dem Hauptplatz gibt Bestsellerautorin Silvia Trippolt-Maderbacher beim Rundgang so manche Kuriosität und Geschichte preis: Sie erzählt von Paracelsus, der letzten burmesischen Prinzessin, den jährlichen Marienerscheinungen am Schlossberg, der Lavanttaler Banane usw.

169 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Eintritte und Führungen, Gourmet-Mittagessen inkl. Weinbegleitung, Weindegustation, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Mag.a Silvia Trippolt-Maderbacher (Autorin, Gastronomin, Reisejournalistin) und weitere kulinarische ExpertInnen laut Programm Reisebegleitung: aus dem Team TLS Reisekultur

Kultureller Hochgenuss: Leonhardikirche Die Wallfahrtskirche von Bad St. Leonhard, gebaut in Form einer dreischiffigen Basilika, zählt zu den schönsten gotischen Kirchen Österreichs. Vor allem aufgrund ihrer einzigartigen Glasmotive, von denen es einige sogar bis nach New York ins Modern Art Museum geschafft haben. Wie es dazu kam und welch prachtvoller Kulturschatz die Kirche ist, wird bei der Führung verraten. Essbare Insekten-Kunde: Die „Wurmfarm“ – Österreichs erste biologische Mehlwurmzucht Das macht neugierig: Alle vier Generationen haben sich auf dem idyllischen Bergbauernbetrieb einer ungewöhnlichen Idee verschrieben – der biologischen und nachhaltigen Zucht von Mehlwürmern sowie anderer Insekten und deren Verarbeitung zu hochwertigen Lebensmitteln. 2016 gestartet, heute bereits mit dem Siegel „Gutes vom Bauernhof“ ausgezeichnet. Obwohl da viele Würmer dran beteiligt sind, ist in diesem spannenden Projekt tatsächlich kein Wurm drin. Mittags: Gourmetstunden im Hause Trippolt »Zum Bären« 3-Hauben-Koch Josef Trippolt („Koch des Jahres“ 2003 von Gault-Millau) zaubert ein leichtes, mehrgängiges Frühlingsmenü, zu dem Silvia Trippolt spannende Weine serviert. Der Schwerpunkt liegt auf den besten regionalen Produkten. Kulinarik auf höchstem Niveau trifft auf Lavanttaler Gemütlichkeit. Nachmittags: Vollmundige Abgänge Manufaktur Müller – Edelbrände, Gin, Essig Andrea und Herbert Müller stellen mit großer Leidenschaft Edelbrände, Essige und den Lavanttaler Gin her. Aus den Streuobstwiesen mit den knorrigen alten Bäumen kommen die alten Obstsorten, aus denen die genussvollen Tropfen gewonnen werden, die es nun zu verkosten gilt. Weinselige Gaumenfreuden Weingut Gartner Familie Gartner gehört zu den Weinbau-Pionieren in Kärnten und pflegt die Tradition der Lavanttaler Weinlagen. Ob Blauburgunder, Riesling oder Sauvignon blanc, ihre edlen Tropfen wurden bereits mehrfach ausgezeichnet und gehören seit Jahren bei Prämierungen zu den Landessiegern. Bei einer Verkostung kann man sich selbst von der hohen Qualität überzeugen.

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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19.00 Uhr: Rückfahrt ca. 20.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

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Samstag, 25. April 2020

LITERATUR-SCHAUPLATZ: GRADO UND DIE SCHLÖSSER VON STRASSOLDO Auf den Spuren des Adria-Krimis „Grado im Mondschein“ mit Autorin Andrea Nagele Grado - der Faszination des Hafenstädtchens und Adria-Kurortes mit großer Geschichte ist schwer zu entkommen. Und auch auf dem Weg dorthin findet sich manch Attraktives voller Charme und Noblesse. Bereits mit ihrem fünften Kriminalroman unter dem Titel „Grado im Mondschein“ erliegt die Autorin und Wahlgradenserin Andrea Nagele diesen ganz besonderen Reizen in und um Grado. Auf den Spuren von Kommissarin Degrassi wandelt sie dabei zumeist auf idyllischen Seitenwegen, die bei literarischen Reisetagen als Originalschauplätze mit ihren Lesungen erlebbar gemacht werden. Der Roman führt diesmal neben speziellen Plätzen auf der „Goldenen Insel“ Grado, die nicht nur im Mondschein glänzt, zum zauberhaften Schloss-Ensemble Strassoldo di Sopra und Strassoldo di Sotto, geprägt von seiner 1000-jährigen! Familiengeschichte. Der Reisemorgen beginnt mit dem persönlichen Empfang der Gäste sowohl durch die beiden Schlossherrinnen in ihren noblen Räumlichkeiten bzw. im wunderbaren Park als auch durch die Autorin. Schließlich geht es ins „Krimi-Herzstück“ ans Meer, wo sich die Spurensuche in der mondänen Atmosphäre von Grado fortsetzt. Nach viel krimineller Spannung erwartet Sie schließlich weinselige Entspannung in der LieblingsWeinbar der Schriftstellerin. Kriminell schön darf dann bei der Heimfahrt im Mondschein geträumt werden.

PROGRAMM*:

7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (7.10 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.30 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Strassoldo Vormittags: Kleines Frühstück und Führung auf Schloss Strassoldo di Sopra mit Contessa Gabrielle Williams di Strassoldo In den wunderbar renovierten, höchst geschmackvollen Gemächern der charmanten Gräfin spiegelt sich die jahrtausendalte Geschichte des „Oberen Schlosses“ überall wider. Bei einer kleinen Stärkung und anschließender Führung durch die weitläufigen Räumlichkeiten und den entzückenden Garten erzählt sie aus ihrer langen, spannenden Familientradition. Spannend auch die Lesung der Autorin zur „Bluthochzeit“ an Ort und Stelle. Führung Schlosspark Strassoldo di Sotto mit Contessa Ombretta di Strassoldo Prachtstück des „Unteren Schlosses“ als zweite Hälfte der zauberhaften Anlage ist der weitläufige italienische Renaissancegarten, umgeben von einem Park im englischen Stil, der sich besonders durch aus Karstquellen gespeisten Wasserläufen auszeichnet. Die Gräfin führt durch ihr grünes Reich mit jahrhundertealtem Baumbestand und allerlei Exotischem – von antiken chinesischen Rosen über Bananensträucher bis zu Palmen. Mittags: Mittagessen mit Lesung im Herzen von Grado An einem literarischen Ort des Krimis wird Fisch kredenzt. Auf die Gaumenfreude folgt dann noch ein krimineller Ohrenschmaus. Nachmittags: Spaziergang zu den Schauplätzen in der Altstadt mit Lesungen Die literarischen Spuren führen am Nachmittag bei einem Spaziergang die Diga Nazario Sauro entlang, kurz unterbrochen von einem Besuch der Basilika di Sant‘Eufemia. Die verträumten Gassen und malerischen Plätze geben Raum für Spekulationen. Was an ihnen wirklich dran ist, erfahren aufmerksame Zuhörer bei der Lesung. Ausklang mit Wein – noch ohne Mondenschein! Am letzten Schauplatz aus dem Buch in einer Weinbar wird vielleicht das eine oder andere Rätsel gelöst. Zumindest kennt man nun einen Geheimtipp der Autorin mehr.

143 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Frühstück und Führungen Schlossanlage Strassoldo, Mittagessen, Wein-Ausklang, Lesungen der Autorin, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Lesungen: Dr.in Andrea Nagele, Krimiautorin (Grado im Dunkeln, Grado im Regen, Grado im Nebel, Grado im Sturm u.a.) und Psychotherapeutin Reisebegleitung: Mag.a Dr.in Christine Pleschberger

18.00 Uhr: Rückfahrt ca. 21.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

„Grado im Mondschein“, Emons Verlag GmbH, Köln 2020 (Erscheinungstermin 20. Februar) * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten www. tlsreisekultur.at

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Sonntag, 26. April 2020

KÖSTLICHER STREIFZUG DURCH DIE GORIŠKA BRDA UND DEN COLLIO Unterwegs mit Autorin Elisabeth Tschernitz-Berger auf den Spuren ihrer „Genießen“-Bücher Goriška Brda und der Collio galten einst als der Obstgarten der k.u.k.-Monarchie und bildeten eine harmonische Einheit, die man heute durch das grenzenlose Zusammenwachsen der Regionen wieder erleben kann. Dort, wo sich Weinreben und Olivenbäume aneinanderreihen, die Obstbäume vor Früchten strotzen, gastliche Häuser die Menschen zum gemütlichen Beisammensein einladen, ist auch der gute Geschmack zu Hause. Die Journalistin Elisabeth Tschernitz-Berger bereiste die Region für ihr Buch „Genießen in Slowenien“ und zeigt bei dieser Reise Lieblingsplätze, führt in typische Lokale mit köstlichen regionalen Produkten, verkostet mit den Gästen regionstypische Weine, auch in Gesellschaft außergewöhnlicher Persönlichkeiten. Sogar Casanova wusste die regionalen Weinkeller zu schätzen. Vor allem jenen des Castello di Spessa, inklusive der hübschen Damen. Während der Vormittag von Kunst und Wein dominiert wird, kommen am Nachmittag die Romantiker auf ihre Kosten. Es bleibt ausreichend Zeit, die zauberhafte Atmosphäre der Castelli Formentini und Spessa zu genießen und den alten Legenden zu lauschen. Es darf ein abwechslungsreicher Tag mit vielerlei Genüssen erwartet werden.

PROGRAMM*:

07.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Šmartno

168 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, reichliches Frühstücksbuffet, Eintritte und Führungen, Mittagessen, Umtrunk, 2 Weindegustationen, ganztägige Führung durch die Autorin, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Elisabeth Tschernitz, Journalistin und Autorin

„Genießen in Slowenien“, Styria Verlag Wien, Graz, Klagenfurt, 2019; „Genießen im Karst“, Styria Verlag Wien, Graz, Klagenfurt 2017 Reisebegleitung: Mag.a Dr.in Christine Pleschberger

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Vormittags: Auftakt in „Perle der Goriška Brda“ Šmartno mit Frühstücksbuffet in der Kunstgalerie Fünf Wehrtürme und eine mächtige Mauer ums Dorf zeugen vom strategisch wichtigen Platz, den dieses mittelalterliche Dorf während vergangener Kriege zwischen Venezianern und Habsburgern jahrhundertelang einnahm. Heute zieht das verträumte, romantische und perfekt revitalisierte Kleinod ruhesuchende Gäste und Inspiration suchende Künstler an. Genuss umgeben von Kunstwerken erwartet die Gäste mit einer anschließenden Führung durch die Galerie. Gaumenfreuden auf dem Weingut Fiegl in Oslavia – der Wiege der Ribolla Gialla Die Wurzeln der Winzerfamilie lassen sich bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen, die Begeisterung für den Wein hält an, nicht umsonst zählen ihre Weine zu den besten der Welt. Stets ihrer Philosophie treu bleibend, „das Wesen ihrer Region in ein Glas Wein zu übertragen“, räumen sie unter den rund 130.000 Flaschen Wein pro Jahr einer Traube besonderen Platz ein: der uralten autochthonen Rebsorte Ribolla Gialla. Sie gedeiht fast ausschließlich in der Region des slowenischen und italienischen Collios. Zunehmend werden die Trauben auf der Maische vergoren, was die typische Farbe und den unvergleichlichen Geschmack ausmacht (Orange Wines). Überzeugen kann man sich davon bei einer ausführlichen Verkostung und einer kleinen Weinjause. Mittags: Regionale Köstlichkeiten auf dem Bauernhof und Weingut Klanjscek – Wine&Stay in Ossario Wo einst die Großmutter, eigentlich Lehrerin, in ihre kleine private Taverna mit traumhaftem Ausblick lud, wird heute urig-köstlich aufgekocht. Die alte ‚Klanjscek-Seele‘ lebt weiter! So kultivieren die Nachkommen neben anderen biologischen Weinen auch den vom Großvater angebauten „Riesling Italico“, der eine Seltenheit unter den Winzern darstellt. Nach einem typisch friulanischen Frühlings-Mahl mit frischen Wildkräutern und dem dazu passenden Wein sei eine Minute des Gedenkens eingeplant: In Sichtweite befindet sich das Ossarium für tausende gefallene Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg, darunter auch fast 600 Österreicher. Nachmittags: Anstoßen in San Floriano – Castello Formentini Klein und sehr fein liegt der winzige mittelalterliche Ort hoch über den akkurat angelegten Rebzeilen des Collios. Das Castello Formentini, im Besitze einer altehrwürdigen, friulanischen Adelsfamilie, ist fast ein Synonym für Romantik und daher ein begehrter Platz für Hochzeiten und feinste Events. Im pittoresken Schlossgarten darf auf den atemberaubenden Blick, der mit etwas Glück von den Karnischen Alpen bis zum Meer reicht, angestoßen werden. Weinfreuden auf den Spuren Giacomo Casanovas auf Castello di Spessa Kein Geringerer als der große venezianische Abenteurer und Frauenliebhaber Casanova hielt in seinen Memoiren fest, dass ihm der „Ribolla Gialla“ hier besonders gut schmecke. Zwei Monate verbrachte er als Gast beim Grafen Torriani auf dem Schloss-Juwel aus dem 12. Jahrhundert, an dessen großartigen mittelalterlichen Weinkellern und pittoresken Gartenanlagen man sich bis heute erfreuen darf. Hausherrin Barbara Boraccia persönlich führt durch ihr Reich und lädt zur Verkostung. 18.30 Uhr: Rückfahrt ca. 21.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

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Freitag, 1. bis Sonntag, 3. Mai 2020

WANDERN VOLLER WUNDER IM INNERKARST – REGIONALPARK NOTRANJSKA

Frohen Schrittes großartigen Naturphänomenen auf der Spur

Das kleine Land Slowenien steht für große Vielfalt in der Landschaft! So manches Naturjuwel entfaltet hier gewaltige Anziehungskräfte, und dies natürlich ganz besonders für Wanderer! So bietet im Gebiet des Innerkarstes, dort wo sich der Großteil der Region mit seinen unterirdischen Wasserläufen und Höhlen unter der Erde versteckt, die Natur ihre besonders geheimnisvollen, magischen Schauspiele. Ihre Krönung finden sie im Regionalpark Notranjska, der gleich drei blau-grüne Naturwunder in sich vereint: Als bedeutendster »Protagonist« agiert einer der größten periodischen Seen Europas - der Zirknitzer See (Cerkniško jezero). Er kommt und geht, begeistert mit seinen unzähligen natürlichen Erscheinungen und gibt immer neue Rätsel auf. Manche – bei weitem nicht alle! – kann der kundige Natur- und Wanderführer lösen, der die Wandergruppe durch diese Mystik der Natur einen Tag lang führt. Für Staunen sorgt auch die Kreuzberghöhle (Križna Jama) als Paradies zahlreicher smaragdgrüner kleiner Seen. Sie wird per Pedes und kurz im Schlauchboot erobert. Bei der Wanderung durch die wunderschöne Karstschlucht Rakov Škocjan faszinieren im Reigen der Naturphänomene unter anderem einzigartige Naturbrücken. Kurzum: Wandern und Wundern in stiller, aber nicht weniger spektakulär malerischer Natur darf erwartet werden! Die Wanderungen sind mit 2, 5 bzw. 3 Stunden Gehzeit pro Tag auf gut begehbaren Wanderwegen auf den durchschnittlich ambitionierten Wandergast ausgerichtet.

PROGRAMM*: FREITAG bis 16.30 Uhr: individuelle Anreise nach Žerovnica Kleines Wandererlebnis Höhle Križna Jama – einzige natürlich erhaltene Schauhöhle Sloweniens Zum Wandereinstieg geht’s bergab! Das rund 8 km lange Höhlensystem kann unter den insgesamt 11.000 Karsthöhlen mit einigen Besonderheiten aufwarten: Die mit einem Reichtum von insgesamt 45! smaragdgrünen Seen gesegnete Grotte bietet eine biologische Vielfalt, die ihr das Attribut des viertgrößten bekannten Höhlen-Ökosystems verleiht. Die unterirdische Fauna zählt 45 verschiedene Tierarten, ohne den Höhlenbären! Von seiner Gattung fand man hier über 5000 Knochen, die bis zu 146.000 Jahre alt sind. Das authentische Höhlenerlebnis inklusive einer Schlauchbootfahrt über einen der Seen verspricht bärige Augenblicke. Abends: Gemeinsames Abendessen auf einem touristischen Bauernhof SAMSTAG Tagsüber: Geführte Wanderung durch das Gebiet des Zirknitzer Sees, dem größten periodischen Sickersee Sloweniens Mit einem kundigen Natur- und Wanderführer wird dem See, der verschwindet und immer wieder auftaucht, im wahrsten Sinne auf den Grund gegangen. Das Wasser versickert schnell in unendlichen Höhlen, um an ungeahnter Stelle wieder hervorzutreten. Dieses 10,5 km lange und 4,7 km breite Naturwunder inspirierte bereits den großen Philosophen Immanuel Kant für seine Schrift ‚Gedanken von der wahren Schätzung der lebendigen Kräfte‘. Abgesehen von dem dieser Landschaft anhaftenden Zauber darf man sich entlang der Wanderwege einer vielfältigen Flora und Fauna unter anderem mit hunderten Vogel- sowie Schmetterlingsarten erfreuen. Eingekehrt wird zwischendurch zur Jause in einem gemütlichen Bauernhof, der die Tradition, Einfachheit und Authentizität von Land und Leuten einmal mehr widerspiegelt. Abends: Gemeinsames Abendessen in einem traditionellen Gasthaus SONNTAG Vormittags: Geführte Wanderung durch das Natur-Reservat Rakov Škocjan Wandern in malerischer FilmKulisse! In der einzigartigen Karstschlucht, die durch den Einsturz der Höhlendecken entstanden ist, verbindet ein 2,5 km langer naturwissenschaftlicher Pfad die kleine und die große Naturbrücke, die sich 40 Meter über dem Fluss Rak erhebt. Im Schatten hundert Jahre alter Bäume wird man hier Zeuge von geologischen Prozessen, die schon seit Jahrmillionen stattfinden. Nicht von ungefähr wurde das Gebiet Rakov Škocjan schon 1949 zum ersten slowenischen Landschaftspark erklärt, nicht von ungefähr wurde in dieser Schönheit sogar ein Winnetou-Film gedreht. In Ehrfurcht vor so viel Wunder Natur geht es schließlich zum kulinarischen Ausklang des wunderbaren Wanderwochenendes noch zu einer ordentlichen Stärkung. ab 14.00 Uhr: individuelle Abreise www. tlsreisekultur.at

289 € EZ-Zuschlag: 38 € INDIVIDUELLE ANREISE INKLUDIERTE LEISTUNGEN: 2 Übernachtungen auf einem touristischen Bauernhof inkl. Frühstück, 2 Abendessen, 1 Mittagsjause, 1 Mittagessen, Führung durch einheimische Natur- und Wanderführer, Reisebegleitung. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Natur- und Wanderführer vor Ort Reisebegleitung: Christian Zeichen, Kenner der Region (bilingual) TEILNEHMERINNENZAHL: mindestens 12

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten Kontakt: 0664/6199621 oder 0664/6199636, office@tlsreisekultur.at

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Samstag, 9. Mai 2020

MÄRCHENHAFTES PIRAN Mit Folke Tegetthoff in dessen zweiter Heimat Um den schönen Flecken Erde an der Adria - lange bevor Reisende aus Nah und Fern dem Reiz der malerischen Küstenstadt Sloweniens erlagen – war schon immer ein großes Griss‘. Herrscher von den Römern, Awaren, Slawen über die Herzöge von Kärnten, die Venezianer bis zu den Habsburgern hinterließen Spuren, die das Städtchen zu einem kulturhistorischen Juwel werden ließen. Auch Folke Tegetthoff, Urururgroßneffe von Admiral Wilhelm von Tegetthoff, zog es bereits vor Jahren wie seinen Vorfahren ans Meer, ins Hafenstädtchen Piran. Der Märchendichter und Erzähler von Weltruf lebt „auf einer Klippe über dem Meer“ - in seiner, wie er es nennt, zweiten Erstheimat (die erste Zweitheimat ist ein ehemaliges Kloster in der Südsteiermark...). Hier findet der höchst erfolgreiche Begründer einer zeitgenössischen Erzählkunst Inspiration für sein märchenhaftes Werk, das bislang u.a. 45 Bücher in 12 Sprachen umfasst. An diesem besonderen Tag heißt er die Gäste persönlich in seinem märchenhaften Domizil willkommen, um ihnen spezielle Einblicke in „sein Piran“ zu geben. Natürlich wird er auch live seine Märchen erzählen und als weiteren Höhepunkt präsentiert er, ganz exklusiv, die 25-minütige Spieldokumentation des „Engels von Piran“ (2019). Ganz im Sinne seiner Überzeugung: Es gibt keine größere Sehnsucht eines Menschen, als jemanden zu finden, der einem zuhört!

PROGRAMM*:

7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 10.00 Uhr: Ankunft in Portorož Vormittags: Auf dem Seeweg von Portorož nach Piran Was gibt es Märchenhafteres als mit dem Schiff die istrische Küstenstadt zu erobern? Eine kleine Frühstücksstärkung hilft dabei. Und im Hafen wartet Folke Tegetthoff, um seine exklusiven Gäste vor malerischer Kulisse willkommen zu heißen.

€ 163 ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Schifffahrt mit Imbiss an Bord, Eintritte und Führungen, Mittagessen, Filmvorführung, Exklusivführungen und Lesung Folke Tegetthoff, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Folke Tegetthoff ist nicht nur als Schriftsteller und Erzähler erfolgreich, sondern auch mit seinem Intern. Storytellingfestival, dem größten Europas, das alljährlich in 5 Städten stattfindet. Mit seinen zahlreichen Initiativen setzt er sich vor allem für das Zuhören und das Vorlesen ein. Er ist Weltentdecker und Visionär. Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS

Mit Folke Tegetthoff auf Spuren der Geschichte und Geschichten durch Piran Hübsche gotische und venezianische Paläste, schmale Gässchen mit eng aneinandergereihten Häusern, der zentrale Tartini-Platz mit der bronzenen Statue des Geigers und Komponisten Guiseppe Tartini, dem großen Stolz der Piraner. Der Gang über Teile der jahrhundertealten Stadtmauer mit ihren sieben Toren garantiert atemberaubende Ausblicke. Alles wird aus dem Blickwinkel des erzählenden Wahl-Piraners entdeckt werden, vorbei an vielen seiner Lieblingsplätze mit dem einen oder anderen Stopp, um auch Ur-Einheimische zu Wort kommen zu lassen. In der gewaltigen, auf dem Hügel thronenden St. Georgs-Kirche wartet u.a. Kunsthistorisches aus Renaissance bis Barock - geführt von Folkes bestem Freund, „Hausherrn“ Pfarrer Zorko Bajc. Mittags: Gemeinsames Mittagessen im Herzen der Stadt mit märchenhaftem Meerblick Nachmittags: Augenweide und Hörgenuss „Der Engel von Piran“, ein Film von Folke Tegetthoff Von seiner Dachwohnung im Pfarrhaus schaut Folke Tegetthoff jeden Tag auf den Campanile, der zwischen Kirche und Baptisterium in den Himmel ragt. Auf seiner Spitze steht, leichtfüßig und elegant, in einem mühelosen Balanceakt ein mächtiger Engel! Für die meisten Piranesi ist er ganz einfach wie immer da gewesen, ist ein Stück Geschichte ihrer Stadt. Und für Tegetthoff? Dazu gibt es seine Geschichte und seinen Film, der das märchenhafte Geheimnis lüftet. Exklusive Storytelling-Stunde mit Folke Tegetthoff im Garten des Pfarrhauses Der Weltentdecker und Visionär, Urvater des Geschichten-Erzählens, liest aus seinen Märchen über die Wunder des Lebens und vereint dabei Fantasie mit zeitgenössischer Sprache und Symbolik. Seine Literatur als Spiegelbild der Seele öffnet die Herzen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben inmitten einer fabelhaften Kulisse direkt am Meer! 18.00 Uhr: Rückfahrt ca. 21:00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Samstag, 9. Mai 2020

SCHATZHAUS VENEDIG: DIE GROSSEN MUSEEN DER LAGUNENSTADT Museo Correr, Palazzo Grassi und Punta della Dogana Venedig besitzt, seine prunkvollen Kirchen gar nicht einberechnet, mehr als 30 Museen. Diese Fülle verdankt die Serenissima in erster Linie der einstigen Macht der Dogen, die in ihrer Repräsentier- und Sammellust aus allen Teilen des Seereiches Gemälde und andere Preziosen zusammentragen ließen. Doch auch schon seit eh und je leisteten die Adeligen und reichen Kaufmannsfamilien mit Stilgefühl und Großzügigkeit einen wesentlichen Beitrag zu jener Dichte an einzigartigen Kostbarkeiten. Die touristenarme Zeit November bietet eine gute Gelegenheit, sich drei der großen Schatzhäuser der Lagunenstadt in Ruhe zu widmen. An zwei der besten Adressen am Canal Grande präsentiert François Pinault, der bekannte französische Industrielle aus der Modebranche und Sammler von Gegenwartskunst, seine über 40 Jahre hindurch erworbenen Werke. Sowohl das ehemalige Zolllager der Republik Venedig „Punta della Dogana“ als auch der im spätbarocken Stil errichtete Palazzo Grassi sind außergewöhnliche Architekturjuwele. Sie gelten zusammen mit der Biennale Venedig als eine Hochburg der Gegenwartskunst. Die hier präsentierte Kunst führt einen faszinierenden Dialog mit den historischen Räumen. Das Museo Correr, direkt am Markusplatz gelegen, beherbergt eine umfangreiche Sammlung venezianischer Exponate. Ein Tag ganz im Zeichen der Kunst!

PROGRAMM*:

5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Strasse/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Punta Sabbioni und Fahrt mit dem Charterboot nach Venedig Vormittags: Besuch und Führung Museo Correr Das Stadtmuseum, benannt nach dem venezianischen Adeligen Teodoro Correr (1750-1830), der der Stadt testamentarisch seine umfangreiche Sammlung venezianischer Exponate vermachte, verfügt über eine immense Sammlung. Die Facette reicht von einer Dogenkrone über enorme Schiffslaternen, Werke Canovas, Venezianische Malereien des Trecento mit Werken von Paolo Veneziano, die Malerei der Gotik zu den Meistern der Frührenaissance bis zu der berühmten, für seine Zeit einzigartige Ansicht Venedigs aus der Vogelperspektive von Jacopo de Barbari. Erst seit kurzer Zeit sind die renovierten Räumlichkeiten, in denen die Habsburger – im speziellen Kaiserin Sissi - während ihres Aufenthaltes in Venedig untergebracht waren, zu besichtigen. Nachmittags: Besuch und Führung Museum Palazzo Grassi Der Palazzo, als letztes Gebäude am Canal Grande vor dem Fall der Venezianischen Republik erbaut, wurde von Francois Pinault im Jahre 2006 und vom japanischen Architekten Tadao Ando renoviert bzw. modifiziert. Er zählt zu den größten und schönsten Palazzi Venedigs und stellt eine den Ansprüchen des Besitzers entsprechende Bühne für seine Künstler und ihre Werke dar. Die Privatsammlung sowie die aktuelle Ausstellung eines der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts „Henri Cartier Bresson: le Grand Jeu“, lassen eine spannende Auseinandersetzung mit den Werken erwarten. Besuch und Führung Museum Punta Della Dogana Das 2009 neu eröffnete zweite venezianische Vorzeige-Museum Pinaults im ehemaligen Zolllager liegt spektakulär an der Mündung von Canal Grande und Guidecca Canal und besticht schon allein durch seine Lage, besonders aber durch die baulichen Interventionen des japanischen Stararchitekten Tadao Ando. Auch dieses Museum präsentiert zeitgenössische Kunst der Sammlung Pinault: Objekte und Installationen von internationalen Größen wie Felix Gonzales Torres, Maurizio Cattelan, Jake and Dinos Chapman, Takashi Murakami, Charles Ray, um nur einige zu nennen – darunter auch des Österreichers Franz West. Die aktuelle Ausstellung „Untitled. 2020“ präsentiert die Werke von mehr als 60 Künstlern aus der Sammlung Pinault, internationalen Museen und Privatsammlungen. 19.00 Uhr: Fahrt mit dem Charterboot nach Punta Sabbioni 19.30 Uhr: Rückfahrt ca. 23.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

147 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Charterbootfahrt, Eintritte und Führungen Museen, Reisebegleitung, ganztägige kunsthistorische Führung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Dr.in Gerda Madl-Kren (Kunsthistorikerin, Theologin, Künstlerin) Reisebegleitung: Susanne Kiko In Kooperation mit

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Samstag, 16. Mai 2020

HONIGSÜSSES SLOWENIEN Von alten Imkertraditionen auf dem Land bis zu kreativen Bienenprojekten in der Stadt Seit Jahrhunderten sind die Bienen in Slowenien mehr als willkommen. Honig per se, aber vor allem auch als Gesprächsthema, ist hier stets in vieler Munde und verleiht diesem Lebenselexier einen ganz besonderen Stellenwert. Denn die Imkerei hat hier eine lange Tradition. So waren es auch die Slowenen, die den Weltbienentag am 20. Mai initiierten. Und das Datum ist kein Zufall. Es ist der Geburtstag des Bienenpioniers Anton Jaša. Er war im 18. Jahrhundert am Wiener Hof bei Maria Theresia der erste Imkereilehrer und löste durch sein umfangreiches Wissen eine Revolution in der damaligen Bienenzucht aus. Noch heute gelten seine Bücher als profunde Nachschlagewerke für Imker. Sie inspirieren und beleben nach wie vor die rege Kultur der Imkerei im Lande. Der Tag bietet etwas Einblick in diese lebendig-süße Szene – von traditionell bis höchst innovativ. Er beginnt in der slowenischen „Wiege der Imkerei“, rund um den Geburtsort des Bienenpioniers, hier, wo sich alles um die Krainer Biene dreht und die alte slowenische Volkskunst der bemalten Bienenstockbretter noch hochgehalten wird. Wie man am besten Urlaub beim Imker macht, zeigt ein innovativer „Api-Touristiker“. Und schließlich geht es hoch hinaus auf die Dächer Ljubljanas, um sich von spannenden Trends des „Urban Beekeepings“ ein summend-süßes Bild machen zu können.

PROGRAMM*:

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 8.00 Uhr: Ankunft in Radovljica

137 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Honigfrühstück, Eintritte und Führungen, Mittagessen, Fachliche Führung durch ApiTourimus-Guide, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Api-Tourismus Guide Reisebegleitung: Mag.a Dr.in Christine Pleschberger

Vormittags: Honigfrühstück mit philosophischer Würze An einem fixen Tag im Jahr trifft man sich - Groß und Klein, bei der Arbeit, in der Familie, bei Freunden - landesweit zum „Honigfrühstück“. Da wird bei Honigbrot & Co. über den Honig, die Bienen, die Imkerei oder die besten Honigrezepte philosophiert. Ein süßer traditioneller Einstieg in den Tag auf nicht weniger traditionellem Boden auf einem Gut aus dem 14. Jahrhundert. Geburts- und Bienenhaus Anton Janša Anton Janša - Pionier der Bienenzucht, Leiter der kaiserlichen Bienenschule unter Maria Theresia, Bienenwissenschaftler, Erfinder des „Krainer Bienstocks“ und der „Beweglichen Wabe“. Hier, wo er das Licht der Welt erblickte, geht so manchem Bienenfreund ob der reichlich zu gewinnenden Erkenntnisse auch ein kleines Licht auf. Imkermuseum in der „Imkereihauptstadt“ Radovljica In der Stadt der süßen Erlebnisse hält man das große Erbe der Imkerei im höchst informativen und unterhaltsamen Museum hoch. Neben der Krainer Biene wird berühmten Imkern und insgesamt 250 bemalten Bienenstockbrettern, das älteste darunter aus 1758, gebührend Raum geboten. Und auch den emsigen Bienen, die man bei ihrer Arbeit beobachten kann. Mittags: Gemeinsames Mittagessen in einem jahrhundertealten Gasthaus, das schon immer im Zeichen des Honigs stand. Nachmittags: Bienen-Kurz-Urlaub in einer gästefreundlichen Imkerei Dem innovativen Imker und „Api-Touristiker“ sind nicht nur seine Bienen ein Anliegen, sondern auch die Vermittlung ihrer Welt an Interessierte. Auf seinem seit über 100 Jahren der Imkerei gewidmeten Areal lässt er seine Gäste bei einem Rundgang gefahrlos mit den Honigproduzentinnen auf Tuchfühlung gehen. Wer möchte, darf sich auch in ein Bienenhaus legen. Als Therapie wirkt die gesunde Luft darin entspannend. Bienenvölker auf den Dächern Laibachs Als Hobbyimker seine eigenen Bienen in der Stadt züchten – das liegt weltweit im Trend. Über 4.500 Bienenstöcke sind allein in der Region Laibach zu finden – viele davon hoch oben auf den Dächern der Hochhäuser der Stadt. Für die Bienen werden eigens von der Stadtverwaltung Stauden angepflanzt, damit sie in der Nähe leckeren Blütennektar finden. Wie das innovative „Urban Beekeeping“ im Detail funktioniert, wird direkt bei einem Bienenstock auf einem Dach verraten. 18.45 Uhr: Rückfahrt ca. 20.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Donnerstag, 21. Mai 2020

LJUBLJANA - DER GRÜNE VORREITER Vom stillen Elektro-Kavalier bis zur nachhaltigen Lebensqualität In der Altstadt, auf der Burg oder entlang des Flussufers: Wer durch Laibach schlendert, ist umgeben von Grün. Kein Wunder. Hier ist fast alles „im grünen Bereich“. Immerhin kommen in der Stadt auf jeden Einwohner ganze 545 Quadratmeter Grünfläche. Dies grüne Lunge gefällt auch der Tierwelt. Ornithologen haben in der Stadt 161 Vogelarten, darunter 86 gefährdete Arten, erfasst. Überall flattert und zwitschert es. Und die Stadt soll noch grüner werden. Die Politik hat dafür einen nachhaltigen Weg eingeschlagen. Längst ist die Innenstadt autofrei, aus öffentlichen Trinkbrunnen fließt bestes Wasser, kostenlose Leihfahrräder stehen zur Verfügung und der öffentliche Verkehr fährt elektrisch. All das und noch mehr brachten Laibach 2016 bereits die Auszeichnung „Grüne Hauptstadt Europas“ ein. Dabei soll es aber nicht bleiben. Als erste Hauptstadt in der Europäischen Union wurde hier ein Null-Abfall-Programm verabschiedet. Rigoros werden Maßnahmen zur Müllreduzierung gesetzt. Die modernste Anlage Europas zur Abfallbehandlung ist ein Teil davon. Schadstoffemissionen sollen konsequent reduziert, die nachhaltige pure Lebensfreude erhöht werden. Wie sich das alles auf die Lebensqualität der Stadt auswirkt und die Vorreiterrolle weitergelebt wird, erfährt man – sich konsequent grün fortbewegend – vor Ort. Ein Tag ganz im Zeichen von nachhaltigem Genuss!

PROGRAMM*:

7.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus, 9.15 Uhr: Ankunft in Laibach Vormittags: Besichtigung der modernsten Müllverwertungsanlage Europas Das Abfallwirtschaftszentrum Ljubljana (RCERO Ljubljana) ist das größte Umweltprojekt in Slowenien. Rund 160 Millionen Euro wurden in Europas modernste Anlage zur Abfallbehandlung investiert. Bei der Mülltrennung liegt Laibach EU-weit an Spitzenstelle. Empfang im Rathaus Stadtverantwortliche berichten über die erfolgreiche Bewerbung Laibachs zur Umwelthauptstadt Europas und gewähren Einblicke in Hintergründe sowie laufende Maßnahmen, um die Stadt noch grüner zu machen. Grün unterwegs, mit dem grünen Kavalier oder Leihrad Wie einfach grüne Mobilität in der Stadt ist, wird gleich an Ort und Stelle getestet. Mit dem elektrisch betriebenen „Kavalier“ geht’s bequem zum Restaurant. Zusätzlich stehen auch kostenlos umweltfreundliche Leihfahrräder bereit. Mittags: Mittagessen mitten im Grün Der Name ist Programm: Umgeben von einem Park hat sich das Hotel Park in Laibach seit einer umfassenden Renovierung ganz der Nachhaltigkeit verschrieben. Auf dem Dach des Hochhauses werden neben Bienenstöcken Gemüse und Kräuter für die Küche angebaut. Nach dem Mittagessen erzählt die Hoteldirektorin mehr über das grüne Engagement des Hauses. Nachmittags: Bootsfahrt auf dem Fluss Ljubljanica Die hübschen Flussufer, in den 1920er Jahren vom großen Stadtarchitekten Jože Plečnik gestaltet, zeugen einmal mehr vom vielen Grün der Stadt. Nach Ausblicken auf Plecniks architektonische Meisterwerke endet die Fahrt durchs Grün in der Nähe des Botanischen Gartens.

128 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Eintritte, ganztägige Führung, Mittagessen, Bootsfahrt und Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reisleitung: örtliche Guides Reisebegleitung: Mag.a Dr.in Christine Pleschberger

Besichtigung Botanischer Garten Seit 1810 wird im Botanischen Garten unermüdlich an dem Schutz seltener Pflanzenarten gearbeitet. Inzwischen umfasst das Repertoire mehr als 4.500 verschiedene Arten. Mehr als ein Drittel davon stammt direkt aus Slowenien. 17.30 Uhr: Rückfahrt mit dem Boot ins Zentrum, individuelle Zeit 19.45 Uhr: Rückfahrt ca. 21.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten www. tlsreisekultur.at

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Samstag, 23. Mai 2020

STEIRISCHE KLÖSTER UND IHRE GÄRTEN Innehalten bei barocken Schönheiten, mittelalterlichen Kräuterbeeten und Orten des Heilens Österreich – Klösterreich! Die Steiermark rühmt sich zweier besonders bedeutender Glaubensstätten - ihrer Benediktinerstifte - die auch als großes Kulturerbe dann und wann Pforten und Gartentore öffnen. Die von Gärten umgebenen Stifte und Klöster faszinieren grundsätzlich bereits für sich allein. Ihre himmlischen Gartenanlagen sind dabei allerdings unverzichtbare Bestandteile der Klosterkultur. Sie bieten als Orte der Einkehr, Muße und gartenarchitektonischer Schönheit sowie als Nahrungsquelle und Heilkräuter-Apotheke viel Inspirierendes, Wissenswertes und Bereicherndes. Das Benediktinerstift Admont, eingebettet in die atemberaubende Gebirgskulisse des obersteirischen Gesäuses, ist als ältestes Kloster der Steiermark ein kulturelles Zentrum und mit der weltweit größten Stiftsbibliothek, einem spätbarocken Gesamtkunstwerk von internationalem Rang, sowie dem gewaltigen Museumskomplex ein besonderer Hort des Wissens. In seinem Kräutergarten erblühen tausend verschiedene Pflanzen mit ihren eigenen Geschichten. Auf 900 Jahre Geschichte trifft man im Benediktinerstift St. Lambrecht mitten im steirischen Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen auf 1072 m Seehöhe. Auch der Stiftsgarten wurde bereits vor Jahrhunderten angelegt. Heute dient er als Ort des Heilens und hilft den Menschen, das eigene Wohlbefinden wiederzufinden. Ein Tag voller Augenweiden und Balsam für die Seele!

PROGRAMM*:

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (6:50 Uhr: St.Veit/Glan) ca. 10.00 Uhr: Ankunft in Admont

123 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Eintritte und Führungen, Mittagessen, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseleitung: Guides vor Ort Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS

Vormittags: Bibliothek, Stiftskirche und Stiftsgarten Benediktinerstift Admont Die weltgrößte, 1074 gegründete Stiftsbibliothek ist ein einmaliges Gesamtkunstwerk, in dem die verschiedenen Kunstgattungen - Architektur, Fresken, Skulpturen, Schriften und Druckwerke – unter gewaltigen spätbarocken Deckenfresken zu einer Einheit verschmolzen sind. Das historische Monument der Buchkultur umfasst insgesamt an die 200.000 Bände, von denen 70.000 im Bibliothekssaal zu bewundern sind. Die Stiftskirche, gebaut nach dem Vorbild des Regensburger Doms, stellt einen der ersten größten neugotischen Sakralbauten Österreichs dar. Im das Stift umgebenden Kräutergarten wurden nach dem mittelalterlichen Prinzip des Nebeneinanders verschiedene Nutz-, Heil- und Zierpflanzen angelegt. Rund 1.000 unterschiedliche Arten sind zu sehen. Dabei ist jedes der sechs geometrischen Felder einem Heiligen oder einer historischen Persönlichkeit gewidmet, wie dem Ordensgründer, dem Heiligen Benedikt, oder dem mittelalterlichen Gelehrten Engelbert von Admont. Mittags: Mittagessen im Stiftskeller Admont Nachmittags: Wallfahrtskirche und Meditationsgarten Frauenberg Anfang des 15. Jahrhunderts als Wallfahrtsstätte gegründet, erstrahlt die Basilika inmitten einer großartiger Bergkulisse seit ihrer Renovierung in neuem Glanze. Das barocke Kulturjuwel im Besitze von Stift Admont wurde mit seiner reichen Stuckatur, bedeutenden Fresken, einem dreigeschossigen Hauptaltar und einigen weiteren Altären von namhaften Künstlern geschaffen. Dieser ganz besondere Ort der Beschaulichkeit erfährt mit dem angrenzenden japanischen Meditationsgarten einen zusätzlichen Akzent. Stift und Stiftsgarten Benediktinerstift St. Lambrecht Die imposante Stiftsanlage St. Lambrecht des Ordens der Benediktiner, erstmals 1060 als „Kirche des heiligen Lambert im Walde“ urkundlich erwähnt, ist eine Ansammlung wunderschöner Bauten aus verschiedenen Epochen, mit Teilen aus der Romanik bis zum Barock. Nicht minder der Stiftsgarten: Die 3,5 Hektar große Anlage wurde Mitte des 17. Jahrhunderts nach Plänen des Admonter Hofgärtners Hans Strudl und des Stiftsbaumeisters Domenico Sciassia angelegt. Bei der Neugestaltung wurde die barocke Struktur beibehalten und die einzelnen Bereiche nach den vier Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft gestaltet. 19.15 Uhr: Rückfahrt ca. 20.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Donnerstag, 4. Juni 2020

GÄRTEN IN DER STEIERMARK Grün-bunte Träume in voller Blüte Steirische Gartenkunst steht für ein mit Begeisterung schlagendes grünes Herz! Hinter den verborgenen grünen Schätzen, den kleinen und großen blühenden Paradiesen, den duftenden, bunt-grünen Freiluft-Wohnzimmern steckt vor allem die große Liebe zur „grünen Sache“, aber auch höchste Kreativität, Ausdauer, Fachwissen sowie Professionalität. Dieser Tag im Zeichen des Grüns und der Blüte bietet eine Entdeckungsreise durch ein Potpourri an Gärten in der Oststeiermark. Was aus Sammlerleidenschaft eines enthusiastischen Gärtnerpaares gedeihen kann, zeigt sich in deren harmonischem Reich von exotischer Pflanzenvielfalt bis zur Bauerngartenidylle. Wie sich ein kleiner Wallfahrtsort inmitten des Naturparks Pöllauer Tal voll Stolz und Überzeugung zu seiner blühenden Gartenlust bekennt, darf man in spannenden zehn verschiedenen Themengärten vom Schnaps- bis zum Schmetterlingsgarten rund um die Wallfahrtskirche erkunden. Wie ein lang gehegter Traum von einem Selbstversorgergarten aus einer uralten Streuobstwiese zur blühenden Realität geworden ist, präsentiert schließlich eine bemerkenswerte Naturgartenspezialistin und Sortenerhalterin alten Saatgutes im Beisein ihrer Hühner, Bienen und Wildtiere. Hinter jedem Garten stecken eigene Konzepte und Geschichten, die von den begeisterten GärtnerInnen mit ihren Persönlichkeiten getragen werden. Ein Tag voller spannend-blühender Begegnungen!

PROGRAMM*:

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Minimundus (7.20 Uhr: Autobahnabfahrt Wolfsberg, 8.15 Uhr: Park & Ride Graz Webling) 9.00 Uhr: Ankunft in St. Johann bei Herberstein Vormittags: Der Wüstengarten – Harmonie von nah und fern Pflanzensammeln – das ist die große Leidenschaft des experimentierfreudigen Gärtnerpaares. Mit Steinen und Kies gestaltete Beete sorgen für gute Drainagen und Wärme, sodass neben winterharten Kakteen und Sukkulenten eine Vielzahl an Begleitpflanzen aus aller Welt hier gedeihen können. Und das in guter Nachbarschaft, Harmonie und Synergie mit schattigen Bereichen unter Bäumen mit plätschernden Quellen und subtropisch anmutender Vegetation. Moorbeete mit Insekten fressenden Pflanzen finden sich hier ebenso wie ein gewöhnlicher Bauerngarten. Die oft knallig bunte Pflanzenvielfalt des Exotengartens verschmilzt mit der natürlich vorkommenden heimischen Vegetation. Ein Garten des Miteinanders! Für die Gäste beginnt der Besuch mit einem kleinen gemeinsamen Frühstück. Blumen- und Gartendorf Pöllauberg – Potpourri an Themengärten Blühende Gärten, Parks und Blumen sind als einzigartige Naturvielfalt fester Bestandteil der Landschaft des Naturparks Pöllauer Tal. Und mitten drin im idyllischen Wallfahrtsort laden verschiedene Themenparks , die mit viel Sinn für Ästhetik und Liebe zum Detail geschaffen wurden. So kann man beispielsweise im Schnapsgarten ganz ohne den Konsum der in der Oststeiermark typischen Edelbrände deren Wirkungen nachvollziehen oder im Rosengarten romantische Momente genießen. Auch ein Kräutergarten oder ein „Zimmer mit Aussicht“ sind rund um den Pöllauberg anzufinden. Im Frommen Garten blüht das Gottesgnadenkraut, während sich im Bienen- und Schmetterlingsgarten dieselbigen rumtreiben. Hier stehen Tier und Mensch ganz im Zeichen des Gartens.

INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Eintritte, Führungen, kleines Frühstück im Grünen, Mittagessen, Reisebegleitung, Tourguidesystem.

Mittags: Zum gemeinsamen Mittagessen wird in ein klassisches steirisches Wirtshaus im Wallfahrtsort geladen

Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.)

Nachmittags: Natur- und Selbstversorgergarten – ein lang gehegter Traum Wie macht man aus 10.000 m² Streuobstwiese einen Naturgarten, aus dem man sich auch gleich selbst versorgen kann? Ein lang gehegter Traum, der wunderbar in Erfüllung ging. Noch dazu mit alten vom Aussterben bedrohten Gemüse- und Obstsorten sowie Heil- und Würzkräutern. Hühner und Bienenvölker lieben ebenso wie viele Wildtiere die dichten, blühenden Wildsträucher. Die verschiedenen Bereiche wie Miniweingarten, Aussichtsturm im Apfelbaum, Weidenhöhle, Feuerstellen, zwei kleine Teiche, eine romantische Rosenlaube, Präriegarten mit Tipi, Mediterraner Steingarten und Erdkeller sind durch einen Beerenobstweg verbunden. Und die passionierte Naturgärtnerin und Sortenerhalterin gibt ihr altes Saatgut an Interessierte weiter. „Mein Rosengarten“ – auf den Spuren Monets An die 250 Rosenarten, vorwiegend alte Sorten, Rambler und Wildrosen, erblühen jährlich rund um die bäuerlichen Gehöfte, die Dr. Christine Fischer nach Bildern des berühmten Malers Monet „malt“ bzw. leitet. Unzählige Clematissorten, Allium, seltene Stauden und Gehölze lassen das Rosen-Ensemble zu einem harmonischen, duftenden Garten werden.

125 € / 110 € AB KLAGENFURT/AB GRAZ

BETREUUNG: Reisebegleitung: MMag.a Vera Radinger-Sapelza, Alpe-Adria-Guide

19.30 Uhr: Rückfahrt ca. 21.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Samstag, 6. Juni 2020

DAS KANALTAL – GENUSS UND GESCHICHTE

Unterwegs zwischen dem rauen Charme der Berge und dem Dolce Vita des Südens mit Autorin Claudia Lux auf den Spuren ihres neuen Buches „Kanaltal – Entdecken – Erwandern – Erleben“. Getrennt und vereint – das Kanaltal ist ein Zwiespalt und doch ein Ganzes. Es offenbart sich jedem, der sich darauf einlässt. Diese Grenzregion, die einst zu Österreich gehörte, spiegelt die Geschichte Europas wie keine Zweite wider, die guten Zeiten und die schlechten. Hier eröffnen sich heute, angeschmiegt an die prächtigen Berge, mitten in imposanten Landschaften, bei stillen Plätzen und in pulsierenden Orten neue Genusswelten, Abenteuer und Schätze der Kultur. Altösterreich und italienisches Flair vereinen sich im Kanaltal. Bestsellerautorin Claudia Lux lädt dazu ein, ihre Gäste an einige der spannendsten Orte zu begleiten. Das Kanaltal war – obwohl landwirtschaftlich meist unergiebig – im Lauf der Geschichte stets ein Ort von großem Interesse. Die Römer nutzten die wichtige Verbindung in den Norden, die Schätze der Berge interessierten Italien bis in das 20. Jahrhundert. So kam es, dass sich hier drei Kulturen trafen und noch immer ihre Geschichte, Brauchtum und Lebenseinstellung miteinander teilen. Abseits politischer Querelen und Kriege schafften es die Kanaltaler stets ihr Verbindendes zu finden. Die Sprachen Italienisch, Slowenisch, Deutsch und Friulans werden in dieser kleinen Region gesprochen. Heute sind die Kanaltaler stolz auf ihr gelebtes Europa und zeigen in unvergleichlicher Art und Weise, wie bereichernd das sein kann. Ein Genuss in Kultur, Küche und vor allem ein einzigartiges Lebensgefühl. Vom spannenden Bergwerksort Raibl in durch das malerische Racolanatal nach Chiusaforte und zum geschichtsträchtigen Malborghetto.

PROGRAMM*:

8.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (8.10 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 8.30 Uhr: Villach/Maria Gailer Strasse/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Cave del Predil - Raibl

139 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, kleines Frühstück, Mittagessen, Abschlusstrunk, ganztägige Begleitung durch die Autorin Claudia Lux, Reisebegleitung und Eintritte, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Claudia Lux, Journalistin und Autorin REISEBEGLEITUNG: MMag.a Vera Radinger-Sapelza, Alpe-Adria-Guide (bilingual)

„Kanaltal – Entdecken – Erwandern – Erleben“, Styria Verlag, Wien-Graz-Klagenfurt 2020

Vormittags: Glückauf im Bergbaumuseum und Stollen Raibl in Cave del Predil Hier zeigen die einstigen Bergmänner ihre Welt und führen auch in den einst so wichtigen Stollen, in dem bis 1990 Blei- und Zink abgebaut wurden. Die einstige Industriestadt, die heute vergessen scheint, zählte zu den wichtigsten Abbaugebieten Europas. Ihre Geschichte wurde auch durch ein tragisches Unglück überschattet, als ein ganzes Krankenhaus sprichwörtlich im Erdboden versank. Augenweiden auf der Panoramafahrt nach Chiusaforte Vorbei am malerischen Lago del Predil geht es über den Sella Nevea weiter in das Racolana-Tal zum Goriuda Wasserfall bis nach Chiusaforte. Mittags: Köstliches beim gemeinsamen Mittagessen In einer typischen friulanischen Osteria, einem Geheimtipp der Autorin, zeigt sich die Tradition des Tales in der hervorragenden, regionalen Küche bei einem Mittagessen. Nachmittags: Kulturvielfalt in Pontebba In Pontebba - Pontafel, der einst geteilten Grenzstadt, sieht man heute noch das Aufeinandertreffen der Kulturen. Hier findet sich auch ein wahrer kunsthistorischer Schatz: Der imposante kunstvoll geschnitzte Flügelaltar aus dem Jahr 1517 in der Pfarrkirche Santa Maria Maggiore gilt als nationales Denkmal. Überraschendes im Dörfchen Malborghetto mit seinem Palazzo Veneziano Der reizende, liebevoll renoviert Ort hat auch Einiges an Geschichte und Brauchtum zu bieten, ganz besonders im ältesten und prächtigsten Gebäude des ganzen Tals. Kurze Einhalt beim „Löwen Hensel Denkmal“ Dort, wo auch einst Napoleons Truppen Halt machen mussten, gilt es eine Gedenkminute einzulegen. Das Fort Hensel war prägend für die Geschichte Europas. Kanaltaler Abschlusstrunk An der Saifnitzer Wasserscheide in Camporosso wo die Fella in den Tagliamento und ins Mittelmeer fließt und die Slizza ihre Wasser in Richtung Schwarzes Meer bringt, klingt der Tag bei einem Abschlusstrunk in einer typischen Kanaltaler Bar aus. 18:30 Uhr: Rückfahrt 20:00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Sonntag, 7. Juni 2020

KUNSTRAUM ROSENTAL Ein Treffen mit Künstlern, Kunst & Natur Kärnten inspiriert – mit seiner Landschaft und Natur, seiner Geschichte und seinen Menschen! Seit jeher diente es als guter Nährboden für Kunstschaffende und Künstler, deren Arbeiten mehr oder weniger zumeist auch in enger Beziehung zum Land stehen. Der Tag im Zeichen der Künstler, Kunst & Natur ist dem regen Kunstschaffen im Rosental und flussabwärts der Drau bis zum Schloss Saager gewidmet. Und nicht nur dies! Einige der Künstler selbst bzw. Persönlichkeiten, die in enger Beziehung zu ihnen stehen oder standen, heißen an den einzelnen kreativen Stätten selbst willkommen und präsentieren die Werke. Die Spannbreite verspricht inspirierende Abwechslung. In der Natur führt Künstler Manfred Bockelmann persönlich durch seine „Singenden Bäume“, Landart-Künstler Tomas Hoke erwartet die Gäste bei der „ZikkuratDrauwelle“. Im Jahrhunderte alten Kraigherhaus lädt der Sohn zur Gedächtnisausstellung seines Vaters. Im Schloss Ebenau-Galerie Walker erfährt man aus erster Hand, von der Galeristin selbst, Hintergründe ihrer hochkarätigen Ausstellungsobjekte. Auf dem Sitz einer großen Kärtner Künstlerfamilie, dem pittoresken Schlossgelände „Terroir Saager“, für die Öffentlichkeit nur sehr bedingt zugänglich, bietet die Witwe des Künstlers Giselbert Hoke Einblicke in sein Werk. Begegnungen, Inspirationen, Auseinandersetzungen, Erkenntnisse – ein Tag mit künstlerischem Mehrwert sei garantiert!

PROGRAMM*:

8.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 9.00 Uhr: Ankunft in Ludmannsdorf Vormittags: Mit Manfred Bockelmann bei seinen „Singenden Bäumen“ – Skulpturenpark Gasser Seit 25 Jahren setzt sich der Skulpturenpark das Ziel, eine Brücke zwischen Kunst, Kultur und Wirtschaft zu schaffen. Der renommierte Kärntner Künstler Bockelmann ist vor Ort in der Riege von Valentin Oman bis Gustav Januš mit zwei Installationen vertreten. Er stellt Wurzeln durch Farbe ins Rampenlicht und gibt den Bäumen eine Stimme. Wie und warum, das zeigt und erzählt er persönlich. Mit Tomas Hoke beim Landart-Projekt „Zikkurat-Drauwelle“- Bucht bei Selkach Eine Schnecke windet sich aus dem Wasser empor, ein Hügel wirft sich auf, eine Erdwelle taucht in die Drau. Das Projekt im Hafen von Selkach nimmt die Wasserformen Strudel, Walze und Welle auf, um Natur, Technik und Kunst zu einer gestalteten, organisch weiter wachsenden und benützbaren Einheit zu verbinden. Der durch Skulpturen, Schmuck und Kunst im öffentlichen Raum bekannte Künstler Tomas Hoke präsentiert sein mit Edmund Hoke und Armin Guerino gestaltetes Natur-Kunst-Werk. Mit Eberhard Kraigher im Kraigherhaus und Biedermeiergarten – Feistritz im Rosental Durch Jahrhunderte Gasthaus, Krämerei, Tabaktrafik, Postamt etc., war das Haus generationenlang gesellschaftliches Zentrum. Und hier verlebte auch der kärntnerisch-mährische Künstler Otto Kraigher-Mlczoch Kindheit und Alter. Sein Sohn, ehemaliger Stadtplaner von Klagenfurt, führt durch die Gedächtnisausstellung, die heute frühe Graphiken des Zyklus „Die Jünger des Quod Libet“ von 1910 sowie frisch restaurierte Gemälde der 30er Jahre seines Vaters zeigt. Es folgt ein Spaziergang durch den charmanten Biedermeiergarten. Mittags: Gemeinsames Mittagessen im Museen- und Galeriendorf Suetschach Nachmittags: Mit Carolin Walker durch die Galerie Walker – Schloss Ebenau, Weizelsdorf Bereits seit Jahrzehnten widmet die Galeristinnen Judith und Carolin Walker ihr hübsches Renaissanceschloss der Kunst und präsentiert auf vier Ebenen und insgesamt mehr als 800 m² Ausstellungsfläche sowie im Schlosspark österreichische und internationale Werke mit Schwerpunkt auf jene bedeutender Kärntner Künstler wie Kiki Kogelnik und Bruno Gironcoli. Sie führt persönlich durch ihren bemerkenswerten Kunstort. Mit Christa Binder durch das Werkhaus Hoke auf Schloss Saager inklusive Abschluss-Umtrunk Das wunderbar gelegene, in sich edel harmonierende Ensemble „Terroir Saager“ mit Schloss und Werkhaus ist seit über fünf Jahrzehnten ein Ort künstlerischer Produktion und Begegnung, ein Gesamtkunstwerk in der Verbindung von Architektur, Raum, Gestaltung und Kunst. Die Architektin führt durch die im Werkhaus ausgestellten Arbeiten ihres 2015 verstorbenen Mannes Giselbert Hoke. Ein abschließender Umtrunk besiegelt letztendlich den intensiven Kunsttag.

93 € INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Eintritte, Führungen durch angeführte Persönlichkeiten, Mittagessen, AbschlussUmtrunk, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Führungen: Persönlichkeiten laut Beschreibung Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS

18.30 Uhr: Rückfahrt ca. 19.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten www. tlsreisekultur.at

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Samstag, 13. Juni 2020

BIENNALE DI VENEZIA 2020 17. Internationale Architekturausstellung – How will we live together? Die seit Ende der 1970er Jahre im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende internationale Ausstellung zeitgenössischer Architektur, die weltweit bedeutendste Plattform für die Präsentation und Diskussion innovativer Tendenzen in Architektur und Stadtentwicklung, widmet sich in diesem Jahr unter dem Motto „How will we live together?“ den dringenden Fragen des Zusammenlebens und den daraus entstehenden Problematiken. Kurator Hashim Sarkis, Architekt libanesischer Herkunft, stellt die spannende Thematik unter folgenden Aufruf: “Wir brauchen einen neuen Raum-Vertrag. In einer Welt, die von immer größeren politischen Meinungsverschiedenheiten und einer wachsenden Wohlstandsschere gekennzeichnet ist, bitten wir die Architekten, sich Räume vorzustellen, in denen wir freizügig zusammenleben können.“ Die zur Teilnahme an der Biennale Architettura 2020 eingeladenen Architekten werden aufgefordert, sich dem Thema interdisziplinär und partizipativ zu nähern – gemeinsam mit Bauherren, Künstlern und Handwerkern, aber auch mit Politikern, Journalisten, Sozialwissenschaftlern und Bürgern des Alltags. In diesem Sinne werden weltweite Beispiele für Architektur als Katalysator nachhaltiger Lebensumstände gezeigt. Durch die Ausstellung führt Sie die in Venedig lebende, international renommierte Architektin, Architekturtheoretikerin und Schriftstellerin Prof. Dr. Jana Revedin. Ein an Spannung, Impulsen und Inspirationen dichter Tag darf erwartet werden! PROGRAMM*: 5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Punta Sabbioni und Fahrt mit dem Charterboot nach Venedig

146 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Charterboot, Eintritt Biennale, ganztägige fachliche Führung, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Prof. Dr. Jana Revedin, Architektin, Architekturtheoretikerin und Schriftstellerin, lebt in Venedig. Sie ist Architekturprofessorin an der École Spéciale d´Architecture Paris, UNESCO Nachhaltigkeitsexpertin und Delegierte zur Forschungs- und Lehrkommission der Internationalen Union der Architekten und die Gründerin und Präsidentin des Global Award for Sustainable Architecture: Seit 2007 jährlich in Paris an fünf internationale Kollegen vergeben, vereint der Preis eine Avant-Garde von siebzig weltweit tätigen Experten nachhaltigen Gestaltens.

Vormittags: Führung durch Pavillons in den Giardini Die zu Zeiten Napoleons errichtete Parkanlage mit den heimischen Mittelmeerpinien der Lagunenlandschaft wird während der Biennale zum Themenpark zeitgenössischer Architektur. Hier führen 29 Länder in ihren nationalen Pavillons ihre einzelnen Beiträge zum Thema der Biennale vor. Prof. Dr. Revedin führt Sie zu ihren persönlichen Favoriten. Abgesehen von den in den Pavillons gezeigten Präsentationen, an deren Auswahl sie beteiligt war, ist auch die Architektur der Pavillons selbst manche Erklärung wert. Mittags: Gemeinsames Mittagessen (optional) Nachmittags: Führung durch die Ausstellung im Arsenale Die 25.000 m² Fläche der weltbekannten venezianischen Schiffswerften bietet den Schauplatz für die Führung durch die von Hashim Sarkis kuratierte Themenausstellung der Biennale. Prof. Dr. Revedin zeigt Ihnen strategisch ausgewählte Stationen. Für Staunen sorgen allein schon die gelungene Revitalisierung des historischen Arsenale-Geländes, des ehemaligen produktiven Herzens der Stadt. ab 17.30 Uhr: individuelle Zeit in der Lagunenstadt 19.00 Uhr: Fahrt mit dem Charterboot nach Punta Sabbioni 19.30 Uhr: Rückfahrt ca. 23.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Sonntag, 14. Juni 2020

SCHLÖSSER, VILLEN UND GÄRTEN IN FRIAUL Wo die Noblesse in der edlen Rosenblüte steht Friaul ist voller historischer Residenzen! Die etwa 300 Schlösser, Burgen, Palazzi und historischen Villen des Landes setzen den landschaftlichen Reizen der Nachbarregion noch eine Krone auf. Sie spiegeln in ihrer Architektur, insbesondere auch der Gartengestaltung, bis heute die großen Leistungen der italienischen Kulturgeschichte und das Phänomen des gebildeten Landlebens wider. Die Vermischung der vielen unterschiedlichen baulichen Einflüsse – von rätoromanisch-lokalen, venezianischen bis habsburgischen – verleihen dabei noch zusätzlich eine besondere Note. Die einzigartige aristokratische, stark venezianisch beeinflusste Landkultur diente zu ihrer Blütezeit als Vorbild für ganz Europa. Bis heute ist sie zu erspüren - nicht nur zwischen den alten Gemäuern, sondern auch in den wunderbar angelegten Gärten. Ausgewählte Orte bieten die Gelegenheit, ein wenig in das Flair vergangener Zeiten bzw. in Rosen- und Blütenmeere einzutauchen. Die beiden Schlösser bzw. Burgen zeichnen sich neben ihrer Imposanz, Schönheit und langen Geschichte durch ihre große Beständigkeit im Familienbesitz und das Bestreben ihrer BesitzerInnen, ihr Kulturgut bestmöglich zu erhalten, aus. Liebhaber der adeligen „Königin der Blumen“ kommen im ehrwürdigen „Kloster der Rosen“ und dem Garten tausender Rosen voll auf ihre Rechnung. Weingenießer, die es in edelstem Ambiente lieben, übrigens auch.

PROGRAMM*:

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (6.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 8.30 Uhr: Ankunft in Artegna Vormittags: Castello Savorgnan von Artegna – in neuem Glanze Die stolz auf dem Hügel „Colle di San Martino“ über der friulanischen Ebene thronende mittelalterliche Burg war einst Teil eines weitläufigen Festungskomplexes zur strategischen Verteidigung dieser Gegend. Ursprünglich im Besitze der Herrscher von Artegna, ist die Familie der Savorgnano seit dem späten 14. Jahrhundert bis heute Herr über die Burg. Zahlreichen Um- und Erweiterungsbauten, Zerstörungen und Wiederaufbauten über Jahrhunderte folgten schwere Erdbeben-Beschädigungen im Jahre 1976. Graf Bonati Savorgnan von Osoppo freut sich, sein Anwesen in frischem Renovierungsglanze der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Etwas ganz Besonders sind die durch das Erdbeben freigelegten mittelalterlichen Fresken in der Burgkapelle. Privatgarten „Paradies der tausend Rosen“ Quasi zu Füßen des Schlosses herrscht reiner Rosenenthusiasmus. Tausende Rosenpflanzen duften, erblühen und gedeihen in prächtigster Farben- und Sortenvielfalt. Unter ihnen Kletter-, Busch- oder Kaskadenrosen aus verschiedenen Teilen der Welt, Sorten bis zu 200 Jahre alt, Seltenheiten, die das Rosengärtnerpaar in der Nähe alter Gärten, Friedhöfe oder verlassener Häuser gefunden hat. Jede Rose trägt einen Frauennamen, inspiriert von weiblicher Vergangenheit. Casaforte La Brunelde – auf den Spuren des Kastratensängers Farinelli Seit dem 13. Jahrhundert bereits im Besitze des Adelsgeschlechtes von Arcano, unter dessen Familienmitgliedern Bischöfe, Juristen, Ingenieure, Botschafter bis Gelehrte zu finden sind, wird der noble Landsitz heute mehr denn je von der Familie, und insbesondere Prof. Mauricio d‘Arcano Grattoni, liebevoll als ihre „Vecchia Signora“, ihre alte Dame, gepflegt. Das Herrenhaus mit seinen vielen originalen Möbeln aus vergangenen Jahrhunderten, wo u.a. einst der berühmte Kastratensänger Farinelli empfangen wurde, die Kapelle aus dem 16. Jahrhundert sowie der historische Garten laden zu einer beschaulichen Zeitreise. Mittags: Gemeinsames Mitttagessen auf dem friulanischen Lande Nachmittags: Abtei Rosazzo – „Kloster der Rosen“ Seit über tausend Jahren inmitten des pittoresken Collio gelegen, ein Ort der Spiritualität und Geistlichkeit, einst der Benediktiner, einst der Dominikaner, im 19. Jahrhundert Sommerresidenz der Bischöfe aus Udine. Heute erfreut das Kloster nach Spiritualität und Inspiration suchende Menschen als humanistische Begegnungsstätte mit Mensch und Rose. Rund um die Abtei gedeihen ca. 1.500 Rosenstöcke, an die 90 davon sind uralt. Weinverkostung Villa de Claricini Dornpacher Der imposante Adelswohnsitz der Familie di Claricini entzückt mit seinem Gebäudeensemble, bestehend aus Empfangshof, Haupthaus, Kapelle, zwei Barchessen und einer prächtigen Gartenanlage aus dem 17. Jahrhundert. In dieser Noblesse endet der Tag mit einem edlen Tropfen aus dem hauseigenen Weinkeller. 18.00 Uhr: Rückfahrt ca. 20.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

145 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Eintritte und Führungen, Mittagessen, Weinverkostung, ganztägige friulanische Führung, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: SchlossbesitzerInnen bzw. Guides und friulanischer Gästeguide Reisebegleitung: Susanne Kiko

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten Kontakt: 0664/6199621 oder 0664/6199636, office@tlsreisekultur.at

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Samstag, 20. Juni 2020

LITERARISCHES AUSSEERLAND Mit einer exklusiven Lesung der Schriftstellerin Barbara Frischmuth in ihrer Heimat Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts entdeckte der steirische Erzherzog Johann den Zauber des Ausseerlandes für sich und ließ die magische Schönheit der Landschaft, die wie ein “mannichfaltiger Garten” sei, von seinen Kammermalern auf vielen Aquarellen, die ihre Besitzerkreise zogen, festhalten. Es folgten weitere Adelige, von Kaiser Maximilian von Habsburg bis zum deutschen Kaiser Wilhelm I. Mit ihnen ließen sich auch Künstler von der Muse küssen. Maler, Bildhauer, Musiker, Komponisten, Wissenschaftler, Gelehrte und vor allem Literaten und Schriftsteller - von Adalbert Stifter, Hugo von Hofmannsthal bis Friedrich Torberg - erkoren Schritt für Schritt das Ausseerland zu ihrem inspirierenden Sommerfrischeort und ließen es schließlich zur „Heimat der Literaten“ werden. Bis heute ist dieses schöne Stück Erde ein Ort der literarischen Inspiration und Begegnungen, in dem das schriftstellerische Erbe - einhergehend mit lebendiger, gegenwärtiger Literaturszene - sehr hochgehalten wird. Bis heute ergänzen sich hier die Magie der Landschaft und der Zauber des Wortes auf einzigartige Weise. Die große Literatin Barbara Frischmuth wurde als Hotelierstochter in Altaussee geboren, große Teile ihres Werkes sind inspiriert von ihrer Heimat. An diesem besonderen Tag liest sie exklusiv aus ihrer umfangreichen Gartenliteratur. Dieser Höhepunkt wird umrahmt von sicherlich weiteren unvergesslichen Momenten aus der literarischen Welt von gestern und heute.

PROGRAMM*:

6.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 10.00 Uhr: Ankunft in Altaussee Vormittags: Geführter literarischer Spaziergang auf der VIA ARTIS Altaussee mit Besuch Villa Wasner Auf dem Künstlerweg vom Kurpark bis hin zur Seepromenade folgt man den Spuren von Künstlern, die hier gelebt und Anregung für ihr Schaffen gefunden haben. Sie machten die pittoreske Landschaft zu ihrem sommerlichen Refugium oder sogar zu ihrer Wahlheimat. Wohnstätten, Gedenktafeln und viel Geschichte und Geschichten zeugen davon. Eine typische Villa aus der Zeit der Literatenhochblüte – Villa Wasner – öffnet eigens für die Gäste ihren Garten.

138 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, ganztägige örtliche Führung, Eintritte und Führungen, Autorenlesung mit Barbara Frischmuth, Tourguidesystem, Reisebegleitung. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Eva Hilbrand, gebürtige Ausseerin, geprüfte Wanderführerin und u.a. tätig im Poesieverein unter der Leitung von Klaus Maria Brandauer. Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS

Exklusive Lesung mit Barbara Frischmuth aus ihrer Gartenliteratur Mit 36 Romanen, 17 Jugend- und Kinderbüchern, 8 Theaterstücken, einer Reihe von Hörspielen und Filmen blickt die 1941 geborene, vielfach ausgezeichnete, renommierte Autorin und Übersetzerin auf ein bedeutendes Werk. Als große Gartenliebhaberin, inspiriert durch die Natur ihrer Heimat, verfasste sie auch eine Reihe gartenliterarischer Bücher. Ein Potpourri daraus darf erwartet werden – von Fingerkraut und Feenhandschuh, Marder, Rose, Fink und Laus bis Löwenmaul und Irisschwert! Mittags: Mittagessen im ersten „steinernen Haus“ des Ortes in klassischer steirischer Wirtshauskultur Besuch Literaturmuseum und Literaturgarten Das kleine, feine Museum spiegelt die künstlerische und geisteswissenschaftliche Vielfalt des Ausseerlandes wider und sieht sich im Dienste der lebendigen Literaturvermittlung. Es befindet sich nämlich im Kur- und Amtshaus von Altaussee. Es zeigt viele Briefe, Erzählungen, Theaterstücke und Romane, die hier entstanden sind und auf die Landschaft, die Geschichte und die Bewohner Bezug nehmen. Das besondere Gustostückerl: der Literaturgarten, mitgestaltet von Barbara Frischmuth. Die Pflanzen stammen zum Teil aus ihrem eigenen Garten. Blühende Momente mit den „Alpengärtnern“ im Bad Ausseer Alpengarten Als Absolventen der BOKU Wien betreut das leidenschaftliche Gärtnerpaar Anna und Thomas Steiner ein 12.000 m2 großes Paradies für Pflanzenliebhaber. In unterschiedlichen thematischen Bereichen präsentieren sie 2.000 verschiedene Alpenpflanzen, Stauden, Gehölze und Raritäten aus der ganzen Welt. Und viele „Sti(e)lblüten“ sind auch dabei! 17.00 Uhr: Rückfahrt ca. 20.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Sonntag, 21. Juni 2020

FRIAUL VOLLER ÜBERRASCHUNGEN Neue Orte, die man gesehen haben muss, mit den Buchautoren Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac Friaul meint man in unseren Breiten zu kennen. Die beliebten Sandstrände, die reizvollen Weinhochburgen, Udine, Triest ... Doch viele Teile Friaul-Julisch Venetiens sind bis heute noch immer wenig beachtet und wenig bekannt. Ganz zu Unrecht! „Friaul ist ein kleines Kompendium des Universums“ schrieb schon der italienische Dichter Ippolito Nievo und meinte damit die große landschaftliche und kulturelle Vielfalt dieser Region. Die beiden Buchautoren Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac haben sich seit vielen Jahren dem kulturellen Reichtum dieses schönen Fleckens Erde verschrieben. Als „Wahl-Friulaner“ erkunden sie mit großer Leidenschaft das ganze Land von den Höhen der Julischen Alpen bis in die Ebenen der Küstengebiete. Für ihr neuestes Buch „111 Orte in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muss“ haben sie wieder Außergewöhnliches aufgespürt. Zu einigen ihrer Lieblingsplätze führen sie auf dieser Fahrt persönlich. Nach einer kleinen Entdeckungsreise durch das charmante historische Städtchen San Vito al Tagliamento wartet eine herrschaftliche Schlossanlage mit großer friulanischer Adelsvergangenheit und seinem blühenden Garten auf die Gäste. Dem königlichen Grün bei ganz besonderen friulanischen Gärtnern folgt schließlich eine persönliche Einladung des Autorenpaares zu einem gemütlichen Abschlusstrunk in ihrem kleinen friulanischen Paradies.

PROGRAMM*:

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (6.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.00 Uhr: Ankunft in San Vito al Tagliamento Vormittags: Streifzug durch das uralte Städtchen San Vito al Tagliamento mit Besuch des kleinen antiken Theaters Arrigoni und des einzigartigen Seidenraupenmuseums Mit Zeugnissen aus mehreren Jahrtausenden kann das dynamische und lebhafte Städtchen heute mit viel Historischem und Traditionellem aufwarten. Der Besuch des antiken Theaters „Giangiacomo Arrigoni“ versetzt mit seinem detailgetreuen Nachbau am originalen Platz in die Zeiten des blühenden italienischen Theaters im 8. Jahrhundert. Was es mit der Seidenraupe als bedeutender Einnahmenquelle für die friulanischen Bauern über Jahrhunderte auf sich hatte, davon erzählt das ‚Museo Provinciale della Vita Contadina’. Besuch Schloss und Schlossgarten Cordovado - Ein Paradies nicht nur für Grafen und Rosen Zwei mittelalterliche Tortürme, eine fast vollständig erhaltene Festungsmauer, im Zentrum ein venezianischer Palazzo – so präsentiert sich Cordovado. Im einst römischen Castrum, viel später BischofsSommersitz, pflegen berühmte Adelsfamilien von Freschi bis Piccolomini über viele weitere Jahrhunderte bis heute Kunst und Kultur in großem Rahmen. In dem zu Beginn des 19. Jahrhunderts angelegten Garten sind etliche rare Pflanzen und Bäume aus dieser Zeit erhalten. Das grüne Paradies – teils englischer Landschaftsgarten, teils im Stile ‚all’italiana‘ mit exakten, üppigen Blumenbeeten und Zitrusfrüchten in großen Töpfen gehalten, erfreut mit idyllischen Gartenräumen und – im Juni ganz besonders mit seinem faszinierenden Rosenlabyrinth mit hunderten rosafarbenen Damaszener-Rosen. Mittags: Mittagessen ganz im traditionell-friulanischen Stil Gaumenfreuden und edle Tropfen aus der Region warten auf die Gäste. Nachmittags: Besuch Gartenparadies „Botanica Santa Marizza“ Gärtner Ruggero Bosco und seine Frau Yoshiko herrschen über ihr faszinierendes Reich an Rosen, Hortensien und Schattenpflanzen. Spätestens beim Spaziergang durch das bunte Grün zeigt sich das Können Ruggeros, der auch Mitglied der ‚Royal Horticultural Society‘, der königlichen Gartengesellschaft Englands ist. Gartenempfang mit Weinverkostung Im bezaubernden Dörfchen Varmo sind die Buchautoren Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac zu Hause. Zum gemütlichen Tagesausklang laden die beiden in ihren privaten Garten ein und kredenzen ihren selbst gekelterten friulanischen Wein, wie sie ihn selbst gerne an lauen Abenden in ihrer Wahlheimat genießen. 18.00 Uhr: Rückfahrt ca. 20.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

136 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN. Busfahrt, Eintritte und Führungen, Mittagessen, Abschlusstrunk, ganztägige Begleitung und Führung durch das Autorenpaar, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseleitung: Dr.in Gisela Hopfmüller, Kunsthistorikerin, ehem. ORF-Moderatorin/ Redakteurin, frei Journalistin; Dr. Franz Hlavac, Historiker, ehem. ORF-Redakteur/freier Journalist; als Autorenpaar Verfasser zahlreicher Bücher über die Region Friaul.

„111 Orte in Friaul und JulischVenetien, die man gesehen haben muss“, Emons Verlag GmbH, Köln 2019 Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Donnerstag, 25. Juni 2020

VERBORGENE GÄRTEN VENEDIGS Kleine blühend-grüne Wunder an der Blauen Lagune Venedig ist voller Schätze. Das ist ein weltweit offenes Geheimnis. Doch es ist nicht nur reich an Kunstschätzen, sondern auch - wie weniger bekannt - an grünen Juwelen! Im 17. und 18. Jahrhundert war die Stadt die „Königin der Gärten“, hatte sie doch mehr botanische Gärten als der Rest Italiens vorzuweisen. Die privaten grünen Paradiese der reichen, venezianischen Patrizier und jene botanischen Schätze der zahlreichen Klöster blieben wohlbehalten hinter hohen Mauern der Öffentlichkeit stets vorenthalten. Vieles aus dieser „Blütezeit“ ist zwar verschwunden. Dennoch zählt die Serenissima bis heute noch rund 500 kleine grüne Wunder, die alle ihre eigene Geschichte zu erzählen haben. Die meisten blühen im Still-Verborgenen, ganz wenige posieren sogar augenscheinlich stolz am Canal Grande und wirken - vom Vaporetto aus betrachtet - schier unerreichbar. Denn Fremde finden zu diesen unbekannten Traumwelten nur schwer Zutritt. Der Tag auf grünen Spuren beginnt ganz still in einem klösterlichen Wein- und Gemüsegarten in den ehemaligen Weinhügeln der Lagunenstadt. Dieser sicherlich großen Faszination folgt der Besuch eines Gartens der Kunst, der nicht weniger Außergewöhnliches erwarten lässt. Zum krönend-blühenden Abschluss erfreuen zwei edle Gartenanlagen direkt am Canal Grande die Gäste. Das spannende Potpourri an verborgenen grünen Schätzen sorgt gewiss für blühende Aha-Erlebnisse.

PROGRAMM*:

5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Strasse/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Punta Sabbioni und Fahrt mit dem Charterboot nach Venedig

157 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Charterbootfahrt, Eintritte, exklusive Gartenführungen, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Gartenführung: Guide des venezianischen Vereins zur Erhaltung historischer Gärten Wigwam-Club Giardini Storici Venezia Reisebegleitung: Mag.a Dr.in Christine Pleschberger

Vormittags: Wein-, Gemüse- und Kreuzgang-Garten Kloster San Francesco della Vigna Einst existierten hier Weinberge, als die Franziskanermönche im 13. Jahrhundert auf diesem fruchtbaren Boden ihr Kloster errichteten. Die Kirche, für deren Portal kein Geringerer als der große Renaissancearchitekt Andrea Palladio verantwortlich zeichnet und die sich bis heute bedeutender Kunstwerke wie des Gemäldes „Madonna mit Kind“ von Giovanni Bellini erfreut, entstand im 16. Jahrhundert. Geblieben sind wie einst auch die Klostergärten. Der Hof des Kreuzgangs präsentiert sich in großer Harmonie mit Säulenzypressen, Blumenbeeten, Grasflächen und Kieswegen, die eine Skulptur des heiligen Franziskus umgeben. Rebstöcke, Beeren- und Blumensträucher, Obstbäume und Gemüse allerlei, umgeben von Vogelgezwitscher, bietet der Wein- und Gemüsegarten – mitten in Venedig! Spazio Thetis – Kunstgarten im Arsenale Im historischen, imposanten Schiffswerftgelände Venedigs, heute zum großen Teil für die Öffentlichkeit unzugänglich, erstreckt sich ein großzügiger Grünbereich. In ihm wird zeitgenössischen Künstlern Raum gegeben. Ein außergewöhnlicher grüner Ort mit außergewöhnlicher Kunst. Mittags: Gemeinsames Mittagessen (optional) bzw. individuelle Zeit Nachmittags: Garten und Palazzo Nani Bernardo Lucheschi am Canal Grande Im Besitze von Contessa Elisabetta Lucheschi Czarnocki ist der bereits im 16. Jahrhundert angelegte Garten, der im 19. Jahrhundert um geometrische Blumenbeete und Dutzende von Rosen erweitert wurde. Hohe Palmen und hundertjährige Glyzinien ergänzen dieses Gartenjuwel, das auch vom «Piano nobile» des Palazzos aus zu bewundern ist. Und darüber hinaus entzückt der Blick auf den Canal Grande. Garten Palazzo Malipiero Barnabò am Canal Grande Dort, wo der Canal Grande von der Rialtobrücke zur Akademie der Schönen Künste einen Bogen schlägt, liegt einer der bühnenwirksamsten Gärten Venedigs. Die nun bereits verstorbene Contessa Barnabo pflegte den im 19. Jahrhundert angelegten Prachtgarten über Jahrzehnte nach den Regeln des Renaissance-Vorbildes. Heute noch erfreut sich hier zeitweise Commissario Brunettis Mutter dieser wohl unvergleichlichen grün-blauen Gartenidylle - zumindest im Fernsehen. 19.00 Uhr: Fahrt mit dem Charterboot nach Punta Sabbioni 19.30 Uhr: Rückfahrt ca. 23.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Samstag, 27. Juni 2020

RIJEKA - KULTURHAUPTSTADT 2020 Kreative Kraft im „Hafen der Vielfalt“ Anlässlich ihres Ehrenjahres präsentiert sich die drittgrößte Stadt Kroatiens sehr treffend unter dem Motto „Hafen der Vielfalt“. Von jeher ein liberaler Ort verschiedenster Nationalitäten, Religionen und Sehnsüchte, gehörte Rijeka allein im zwanzigsten Jahrhundert sieben verschiedenen Staaten an. Seine große Blüte erfuhr Rijeka während der jahrhundertelangen Herrschaft der Habsburger und zählte im 19. Jahrhundert zu den größten Industriehäfen Europas. Heute erfreuen die hübschen Bauten aus k.u.k. Zeiten und das bunte, mediterrane Flair voller quirligen Lebens das Besucherherz. Der Kulturhauptstadt 2020 setzt man in inspirierender Aufbruchsstimmung und mit großer kreativer Kraft aber noch ein ganz großes Sahnehäubchen drauf: Unzählige alte Industrieruinen werden aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und erfahren als Kulturinstitutionen und Ausstellungsorte ihre neuen Bestimmungen. Hunderte Veranstaltungen, Ausstellungen und Programme lassen die Kultur im engen und weitesten Sinne hochleben. Der Tag bietet ein kleines Potpourri daraus. Kulturellen Eindrücken in einer ehemaligen Holzlagerhalle , spannenden Augenweiden im Museum zeitgenössischer Kunst folgt ein Blick in den frisch aufgeputzten „Palast der Zuckerfabrik“. Und dazwischen erfährt man bei Spaziergängen durch die Altstadt und am Hafen vieles über Rijeka, was es da schon immer gab.

PROGRAMM*:

5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca 9.00 Uhr: Ankunft in Rijeka Vormittags: Frühstück am „Korzo“ An der „Hauptschlagader von Rijeka“ stimmt man sich unter bombastischen Kristalllüstern mit einer kleinen morgendlichen Stärkung auf „2020“ ein. Geführter Stadtspaziergang mit Fischmarkt, Markthallen, Kunstinstallationen und Pop-up Badeanstalt Das quirlige, mehrsprachige Treiben in den Jugendstil-Markthallen bildet das charmante Zentrum der Stadt, umgeben von eigens für das Kulturjahr positionierten Kunstinstallationen. Auf den Spuren der Vergangenheit geht es zu prächtigen Palazzi sowie zum zauberhaften Nationaltheater der österreichischen Architekten Fellner & Helmer. Nicht weniger sehenswert ist auch die St. Veit Kathedrale oder der Stadtturm aus dem Jahr 1750 mit dem habsburgischen Doppeladler. Chillig wird es in der Industriezone, wo die „Kulturhauptstädter“ in der Sonne baden. Ausstellung „Fiume Fantastika – Phänomen einer Stadt“ Die Ausstellung interpretiert die moderne Geschichte der dramatischen Stadtentwicklung von „Fiume“. Die radikalen Veränderungen, unerwarteten Anpassungen, die brutalen Zusammenstöße von Natur und Industrie sind einige Beispiele für die aufregenden Phänomene. Geschichten über die Stadt, die bis jetzt verborgen blieben, werden erzählt, Zukunftsvisionen werden gehegt. Mittags: Gemeinsames Mittagessen in der Altstadt Nachmittags: Torpedomuseum – Fabrik unter dem Meer (optional) bzw. individuelle Zeit Die Unterwasserwaffe wurde 1866 für die österreichische Marine hier erfunden, 1875 folgte die Gründung der ersten Torpedofabrik der Welt. Dieser Tatsache ist dieses kleine, spannende Museum gewidmet. Museum moderner und zeitgenössischer Kunst In einer ehemaligen Motorradfabrik und Gießerei präsentiert sich seit kurzem das Museum für Kunst der Gegenwart. Mehrfach für seine Architektur preisgekrönt, war das gelungene Haus sogar Ausstellungsobjekt der letzten Architekturbiennale in Venedig. Ehemaliger Palast der Zuckerfabrik Das Verwaltungsgebäude der ehemaligen Zuckerfabrik wird zusammen mit der „Galeb“ die neue Heimat des Stadtmuseums Rijeka werden. Das Gelände der ehemaligen Zucker- und Tabakfabrik, im 18. Jahrhundert die Wiege der Industrialisierung von Rijeka, schrieb über Jahrzehnte hinweg Industriegeschichte. Zu Spitzenzeiten waren hier 2.000 Menschen beschäftigt. Der Palast der Fabrik ist das größte Barockgebäude an der Adria und wurde in ein modernes Stadtmuseum verwandelt. Ein wahrlich krönender kultureller Abschluss.

137 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Führungen, Eintritte, kleines Frühstück, Mittagessen, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Guides Kvarner Bucht Reisebegleitung: aus dem Team TLS Reisekultur

19.30 Uhr: Rückfahrt ca. 23.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Sonntag, 28. Juni 2020

MALGA GLAZZAT: SLOW WALK ZU SLOW FOOD IN DEN KARNISCHEN ALPEN

Mit Bergbauer Kaspar Nickles auf den Spuren friulanischer Alm- und Käsetradition

Die Malga (= Alm) Glazzat hat keine Glatze, wie man als Kärntner/in vermuten könnte, auch wenn der Name für die kahle Hügelkuppe, die aus dem sonst dicht bewaldeten Gebiet heraussticht, gut passen würde. Auf Friulanisch bedeutet glazzat eisig/gefroren und weist auf die exponierte Lage der Alm hin. Dank dieser landschaftlichen Besonderheit erwartet uns neben den kulinarischen Genüssen aus Kaspars Bio-Landwirtschaft ein fantastisches Panorama. Richtung Westen reicht der Blick über das Kanaltal bis hin zum Monte Lussari. Das imposante Massiv des Montasio überragt die unzähligen Gipfel der Julischen Alpen. Im Norden scheint der gewaltige Felsrücken des Rosskofels und die Grenze zu Kärnten zum Greifen nahe, selbst wenn der tief eingeschnittene Pontebba-Graben dazwischen liegt. Während hier im ersten Weltkrieg sinnlos Menschenleben geopfert wurden, kämpfen heute Kärntner und Friulaner Bergbauern gemeinsam, um die Jahrhunderte alte Tradition der Almwirtschaft in den Karnischen Alpen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Eine Wanderung zu einem einmalig schönen Ort und echter Slow Food-Kultur! Schwierigkeitsgrad: Mittelschwere Wanderung, 500 Höhenmeter, 10 km Wegstrecke, Gesamtgehzeit gute 3,5 Stunden

PROGRAMM*:

7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (7.10 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.30 Uhr: Villach/Maria Gailer Strasse/ Cineplexx) ca. 8.15 Uhr: Ankunft in Malborghetto Vormittags: Kleine Frühstücksstärkung Kurz vor der Ankunft am Wanderausgangspunkt gibt es einen klassisch italienischen Cappuccino und ein Brioche für alle Wandergäste.

125 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, kleines Frühstück, Slow Food-Mittagessen, Eintritt, Wanderführung und Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Wanderführung: Kaspar Nickles, Dipl.Ing. Landwirtschaft, Naturund Landschaftsführer, seit 2005 Bergbauer in Val Aupa/Moggio Udinese mit und seit 2018 auch Almwirt auf dem Malga Glazzat Reisebegleitung: MMag.a Vera Radinger-Sapelza, Alpe-Adria-Guide (bilingual) ANFORDERUNGEN/AUSRÜSTUNG: Trittfestigkeit und Kondition für ca. 500 Höhenmeter und 10 km Strecke, Bergschuhe, Regenschutz, Wanderstöcke (empfohlen), Wanderjause für zwischendurch

Aufstieg auf den Malga Glazzat Die Wanderung startet oberhalb von Pontebba in der Ortschaft Frattis. Der Wanderweg hinauf auf die Malga Glazzat ist landschaftlich wunderschön, wodurch die Mühen der steileren Wegstücke belohnt werden. Trittfestigkeit und entsprechende Kondition werden vorausgesetzt. Unbedingt Bergschuhe und Wanderstöcke mitnehmen! Angekommen auf der unteren Glazzat-Alm auf 1150 Höhenmeter geht es über die Almweiden weiter bis zur oberen Alm auf 1348 Höhenmeter. Dort wo im Winter eisige Ostwinde durch das Kanal fegen, ist es im Sommer herrlich sonnig. Ideale Bedingungen für eine Almwirtschaft mit eigener Käserei, die gleich vor Ort besichtigt wird. Mittags: Gemeinsames Slow-Food-Mittagessen und Entspannung auf der Alm Draußen vor der Almhütte werden lauter selbst gemachte Köstlichkeiten von den Bergbauern serviert. Erst im vergangenen Jahr hat Kaspar Nickles gemeinsam mit seinen jungen Partnern Daniele und Anna die Almwirtschaft mit Käserei übernommen. Die Lammfleischspezialitäten und Salami stammt von der eigenen Schafherde, die Kartoffeln und der Mais für das friulanische Nationalgericht „polenta e frico“ vom Bio-Bauernhof im Tal. Nachmittags: Abstieg mit Panorama Nach dem kulinarischen Höhepunkt beginnt der Abstieg ins Tal. Dabei können noch einmal traumhafte Panoramablicke genossen werden. Stopp bei der Molkerei in Ugovizza Seit 1967 bringen Bergbauern ihre hochwertigen Erzeugnisse zur landwirtschaftlichen Genossenschaft, wo jährlich über 730.000 Liter Milch zu feinstem Käse verarbeitet wird. Bei einem Blick in die Produktion erfahren Feinschmecker mehr über den berühmten Montasio-Käse und können das eine oder andere Stück gleich für zu Hause einpacken lassen. 18.30 Uhr: Rückfahrt ca. 20.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Samstag, 4. bis Sonntag, 5. Juli 2020

NATURSCHAUSPIEL KROATIEN: PLITVICER SEEN & CO Vom Schatz im Silbersee bis zu den silbernen Wasserfällen Kroatien ist ein Land von außergewöhnlichen, vielfältigen und gut bewahrten Naturschönheiten, darunter weltbekannte wie die Plitvicer Seen. 16 klare, smaragdfarbene Gewässer sind es an der Zahl, die kaskadenförmig angeordnet und miteinander durch Überläufe, Wasserfälle und Höhensysteme verbunden eine einzigartige Naturerscheinung bilden. Als Juwel des ältesten Nationalparks Südeuropas tragen sie auch den stolzen Titel des UNESCO-Welterbes. Einst ein völlig verwildertes Gebiet, das den Namen „Teufelsgarten“ trug, wurde es 1888 erstmals touristisch erschlossen – und zwar für den Besuch von Kronprinzessin Stephanie von Belgien, Gattin von Kronprinz Rudolf, die den Plitvicer Seen einen Besuch abstattete. Nicht zuletzt die Karl-May-Verfilmung „Ein Schatz im Silbersee“ in den 1960er Jahren rückte die atemberaubenden Kulissen international in den Blickpunkt. Während der zwei Tage gilt es, einen Teil dieses Naturphänomens mit einem Nationalpark-Ranger zu erobern, nach dem ebenfalls wasserreichen Besuch der Vier-Flüsse-Stadt Karlovac/Karlstadt, die auch als Renaissance-Befestigungsstadt höchst Bemerkenswertes aufzuwarten hat. Mit der sozusagen kleineren Version der Plitvicer Seen, der Stadt Slunj mit ihren historischen Wassermühlen und silbernen Wasserfällen endet die „mit allen Wassern gewaschene“ Reise.

PROGRAMM*: SAMSTAG 7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 11.00 Uhr: Ankunft in Karlowatz Besuch Vier-Flüsse-Stadt Karlovac – die ideale Renaissancestadt Idyllisch an vier Flüssen gelegen, ist die Stadt ein hervorragendes Beispiel für die Baukunst der Renaissance als eine der wenigen „idealen Städte“. Im 16. Jahrhundert am Reißbrett als Festung nach venezianischem Vorbild geplant, wurde sie in Form eines sechszackigen Sterns mit einem regelmäßigen geometrischen Raster von Straßen und Häuserblocks sowie einem zentralen Platz erbaut. Dem Stadtspaziergang und der Besichtigung folgt ein Mittagessen am Fluß Korana. Erkundung Obere Seen des Nationalparks Plitvicer Seen Klare, smaragdgrüne Wasser, fantastisch aussehende Kalkablagerungen - das Naturschauspiel der 12 Oberen Seen, die sich auf undurchlässigem Dolomit gebildet haben, wird in Ruhe mit dem Nationalpark-Ranger erkundet. Ein elektrischer Zug und ein kleines Schiff stehen zur Verfügung, auf den kleinen Wanderpfaden entdeckt man immer wieder neue Wasserfälle und Seen. (Gehzeit ca. 3 Stunden, Höhenmeter?) SONNTAG Erkundung Untere Seen des Nationalparks Plitvicer Seen Die Wanderung mit dem Nationalpark- Ranger führt zu den vier Unteren Seen, die in einer Höhe zwischen 526 und 503 Metern in einer tiefen Schlucht liegen. Sie enden in dem imposanten Wasserfall Sastavci, unterhalb dessen das Flussbett der Korana beginnt. Ein spektakulär-atemberaubendes Finale! (Reine Gehzeit 2,5 Stunden, 150 Höhenmeter) Besuch Stadt Slunj – die kleinere Version der Plitvicer Seen Kein Geringerer als der bekannte österreichische Schriftsteller Heimito von Doderer gab dem außergewöhnlichen Wasserstädtchen bereits 1963 mit seinem Roman „Die Wasserfälle von Slunj“ einen kleinen Ehrenplatz in der Literatur. Nicht von ungefähr! Die von großer Mühlentradition geprägte romantische Siedlung entstammt einer harmonischen Verbindung von Mensch und Natur, die seit dreihundert Jahren besteht. Die Lebensfreude spiegelt sich in der verspielten Mündung des Flusses Slunjčica in die Korana wider, wo eine Vielzahl von Stromschnellen, kleineren Seen, Kaskaden und silbernen Wasserfällen von der wahren Schönheit der Natur erzählt. Damit sei der Wasserkreislauf der zwei Reisetage geschlossen.

329 €

EZ-Zuschlag: 19 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Übernachtung im 3* Hotel mit Halbpension, ein Mittagessen, 2-tägiger Eintritt Nationalpark, 2 halbtägige Touren mit Nationalpark-Ranger, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Nationalpark-Ranger Plitvicer Seen Reisebegleitung: Mag.a Lidija Vindis-Roesler, Anthropologin (bilingual)

15.30 Uhr: Rückfahrt ca. 20.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

Buchung bis 18. Mai 2020. Nachbuchungen auf Anfrage möglich. www. tlsreisekultur.at

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Sonntag, 5. Juli 2020

SCHÄTZE DER NATISONE-TÄLER Unberührte Schönheiten in Stille und Abgeschiedenheit Auf der Landkarte liegen die vier Natisone-Täler fast ein wenig unscheinbar im östlichsten Zipfel Friauls. Nur ein paar Wanderer kennen die Wege durch die Laubwälder und entlang des Flussufers, die weit hinein in die abgelegene Stille führen. Versteckt in dieser Abgeschiedenheit liegen auch einige beeindruckende kulturhistorische Stätten, deren Geschichte weit zurück reicht. Es sind kleine Dörfer, in denen Natur und Kultur verschmelzen. Landschaften, die durch ihre Artenvielfalt der Flora und Fauna immer wieder Staunen auslösen. Und es ist das alte Kulturgut, das in den über 40 Votivkirchen aus dem 15. und 16. Jahrhundert zumeist im Stil der slowenischen Gotik der Region seinen besonderen Ausdruck findet. Auch als Feld- oder Alpenkirchen bezeichnet, stehen sie zumeist weitab der Ortschaften, wo sie bereits in den ersten Jahrhunderten der Christenheit vor Plünderungen geschützt sein sollten. Die festgerosteten Zeiger mancher Kirchturmuhr machen deutlich, dass hier die Zeit stehengeblieben ist. Und das in einer Ruhe, die eine ganz eigene, unwiderstehliche Kraft verleiht, wie zum Beispiel in der Höhlenkirche oder auch im mächtigen Castello. Spektakulär-unspektakuläre Kleinode mit Geschichte und Geschichten begleiten durch den Tag, der letztendlich in einem vergessenen Dorf seinen stillen Abschluss findet.

PROGRAMM*:

6.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (6.10 Uhr: Pörtschach/Wortherseerast, 6.30 Uhr: Villach/Maria Gailer Strasse/Cineplexx) ca. 8.30 Uhr: Ankunft in San Pietro al Natisone Vormittags: Gubana-Frühstück als Willkommensgruß Nüsse, Rosinen, Pinienkerne, Zitronenschale. Beste Zutaten aus der Region werden zu einer Gubana verbacken, die ursprünglich nur an Festtagen serviert wurde. Meist mit einem Schlückchen Grappa oder Slivovitz. Mit diesem süßen Frühstück heißen die Valli di Natisone ihre Besucher willkommen.

139 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Eintritte, Gubana Frühstück, Mittagessen, Fachliche Reiseführung, Reisebegleitung, Tourguidesystem Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Guide Pro Loco Valli del Natisone und lokaler Friaul-Guide Reisebegleitung: Mag.a Dr.in Christine Pleschberger

Besichtigung Kapelle von San Giacomo und Castello di Ahrensperg Die kleine Kapelle aus dem 18. Jahrhundert ist als kulturhistorisches Schmuckstück ein Beispiel der vielen bezaubernden Kirchlein entlang des Natisone. Nicht weit entfernt thront das Castello di Ahrensperg auf einem Hügel. Die ersten Aufzeichnungen der Burg gehen bis ins Jahr 1149 zurück. Lange Zeit spielte die Festung eine bedeutende Rolle, vor allem um die alte Landstraße, die vom heutigen Cividale bis nach Kärnten und in die Steiermark führte, zu kontrollieren. Nachdem die Straße aber im 16. Jahrhundert 60 Kilometer weiter nach Westen verlegt worden war, verfiel das Castello zusehends. Heute wird es liebevoll rekonstruiert. Führung durch die Höhlenkirche San Giovanni d‘Antro Über 100 Stufen müssen im Bergdorf Antro hinauf zur Grottenkirche erklommen werden. Doch die Anstrengung lohnt sich. Im Inneren der Höhle, die die Langobarden bereits vor 500 Jahren in den Felsen schlugen, erfreut ein besonders schönes Ensemble von Fresken, Grabsteinen und einem Altar aus Holz. Ein Kraftort und eine Kultstätte zugleich! Mittags: Gemeinsames genussvolles Mittagessen in einem typischen Lokal der Region Nachmittags: Besuch bei den Bären und dem vergessenen Dorf Predrobrac In den Tälern und Wäldern rund um den Fluss Natisone streifen seit Jahrhunderten Bären umher. Um die selten gewordenen Tiere zu schützen und sie den Menschen näher zu bringen, entstand in Stupizza vor 15 Jahren ein „Villagio degli Orsi“ – ein Bärendorf. Hier wird ein spannender Einblick in das Leben der Bären und ihren einzigartigen Lebensraum geboten. Das Geheimnis, warum das Dorf Predrobrac in Vergessenheit geraten ist, wird letztendlich vor Ort gelüftet. 17.30 Uhr: Rückfahrt ca. 20.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Samstag, 11. Juli 2020

WANDERN IM PARADIES AM FUSSE DES TRIGLAV Atemberaubende Bergpanoramen und smaragdgrüne Flusslandschaften Naturpures Slowenien! Das krönende Beispiel ist der an landschaftlicher Schönheit kaum zu überbietende Nationalpark Triglav. Benannt nach dem „Heiligen Berg der Slowenen“, der mit seinen 2864 Metern Höhe das 880 m2 große Paradies überblickt, bietet er nicht nur Naturliebhabern Gewaltiges: einzigartige Ausblicke auf eindrucksvolle Bergriesen, grüne Alpentäler, kristallklare Flüsse und Seen, die das Blau des Himmels widerspiegeln, duftende Almwiesen, dichte Wälder, spektakuläre Schluchten und Wasserfälle, gespickt mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Lieblich und schroff. Mitreißend laut und abgeschieden still. Der Park, der einen Großteil der östlichen Julischen Alpen umfasst, hat viele Gesichter. Zwei der schönsten stehen an diesem wanderbaren Tage in Begleitung eines Nationalpark-Rangers, eines kundigen Natur- und Wanderführers, auf dem Programm. Wanderstunden in der imposanten Bergwelt mit unvergesslichen Panoramablicken von Trenta hinein ins Zadnjica-Tal folgen Wandererlebnisse entlang des Soča-Weges zu den türkisblauen, atemberaubenden Soča-Schluchten. Wie schön kann Natur sein! Fünf Stunden Netto-Gehzeit (13 Kilometer, 400 Höhenmeter) auf gut begehbaren Wanderwegen, ausgerichtet auf den durchschnittlich ambitionierten Wandergast. Das Programm wird bei jedem Wetter, zumutbar adaptiert auf die jeweiligen Verhältnisse, durchgeführt.

PROGRAMM*:

7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 9.00 Uhr: Ankunft in Trenta Vormittags: Wanderung vom Dorf Trenta ins Zadnjica-Tal Nur wenige Kilometer von der Quelle des Flusses Soča entfernt führt der Weg ins naturbelassene Zadnjica-Tal. Stets das majestätische Triglav -Massiv im Blick, geht es auf leichten Pfaden vorbei an idyllischen Bauernhöfen bis ans Ende des Tals. Die Ausblicke werden von Schritt zu Schritt spektakulärer und gipfeln schließlich am Ende des Tals unter dem gewaltigen Nordwandausbruch des Zadnjiški Ozebnik. Mittags: Mittagessen in Trenta Gemeinsames Mittagessen mitten im Nationalpark Triglav Nachmittags: Besichtigung Triglav-Nationalparkmuseum Dom Trenta Das Museum präsentiert auf drei Stockwerken alle Facetten der Region – die Ethnologie, die Kultur und Geschichte, das Gebirgserbe, die Naturbesonderheiten bis zur Unterwasserwelt. Es bietet Einblicke in alte Traditionen und zeigt Modernes in Form von multimedialen Installationen zum Beispiel über die Wälder der Julischen Alpen. Raum eingeräumt wird auch dem Aspekt des Einklangs zwischen Natur und Mensch, mit ihm des „Sanften Tourismus“, der hier mit mehreren 1.000 Kilometern an gepflegten Wanderwegen und Bergpfaden vorbildlich praktiziert wird. Wanderung entlang der Soča Der Fluss Soča, der im Italienischen Isonzo und im Deutschen Sontig genannt wird, zählt wohl zu den schönsten in der Alpenregion und verzaubert mit seiner Farbe sowie den ursprünglichen Uferlandschaften auf Anhieb. Diese Wanderung folgt dem Soča-Weg, dem allerersten Naturweg des Nationalparks, zum Dorf Soča und der kleinen Schlucht mit ihren fantastischen Wassertrögen. Die Schlucht ist rund 100 Meter lang, bis zu sechs Meter tief und an einigen Stellen nur einen Meter breit. Jeder Schritt bietet spannende Perspektiven auf den Fluss und unterstreicht immer wieder aufs Neue die Schönheit der Region. Stärkender Ausklang Es wird zu einer kleinen Jause geladen – sicherlich wohlverdient!

108 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, ganztägige Führung Nationalpark-Ranger, Eintritt Museum, Mittagessen, Abschlussjause, Reisebegleitung. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Natur- und Wanderführung: Ranger Nationalpark Triglav Reisebegleitung: Christian Zeichen, Kenner der Region (bilingual)

18.30 Uhr: Rückfahrt ca. 20.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Samstag, 11. bis Sonntag, 12. Juli 2020

SOMMERFRISCHE MOMENTE AM SEMMERING Mit Eisenbahn-, Architektur- und Kulturgeschichte(n) dem Fin de Siècle auf der Spur Mit dem Bau der spektakulären, weltweit ersten Hochgebirgsbahn, dem heutigen UNESCO-Weltkulturerbe Semmeringbahn, Mitte des 19. Jh., avancierte das pittoreske Semmering-Rax-Gebiet peu à peu zur bevorzugten Sommerfrische der Wiener Gesellschaft. Den kaiserlichen Sommerfrischlern Franz Josef mit Gemahlin Elisabeth und Kindern folgten Hochadel, Industriebarone, Wissenschaftler, Schriftsteller, Intellektuelle und Künstler der Wiener Moderne. Hier wurde das Kultur- und Geistesleben des 20. Jahrhunderts geprägt, bahnbrechende Literatur erdacht und geschrieben. Abgesehen von der weltbedeutenden Eisenbahnhistorie rund um Carl Ritter von Ghegas Wunderwerk der Ingenieurskunst öffnete sich mit dem Bau der ersten Luxushotels und Luxus-Privatvillen auch ein beeindruckendes Kapitel Architekturgeschichte auf der „Beletage“ der Donaumonarchie, dem gesellschaftlichen Hotspot der Hautevolée. Das Flair des Fin de Siècle lebt hier bis heute und die Erinnerungen an die klassische Sommerfrische werden hochgehalten, insbesondere auch mit dem hochkarätigen Kulturfestival „Kultur. Sommer. Semmering“. Zwei Tage voller exklusiver Einblicke in die Geschichte und Gegenwart mit exklusiver Führung durch den langjährigen, historisch versierten Bürgermeister von Semmering erwarten die Gäste. Und noch ein sommerfrisches Sahnehäubchen drauf: ein kultureller Abend mit dem Schauspielerpaar Maria Köstlinger und Jürgen Maurer– ganz im Ambiente des Fin de Siècle.

PROGRAMM*: SAMSTAG 6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (7.20 Uhr: Autobahnabfahrt Wolfsberg, 8.15 Uhr: P&R Graz Webling) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Mürzzuschlag

278 € / 260 € AB KLAGENFURT/AB GRAZ INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Übernachtung mit Halbpension im 4* Hotel, 2 Mittagessen, zweitägige exklusive Führung durch den Bürgermeister, Exklusivführung Südbahnhotel, Eintritte Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Ticket Kultur.Sommer. Semmering und Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Horst Schröttner, Bürgermeister der Gemeinde Semmering (Villenführung), EB Hotel Tourismus Consulting & Management (Exklusivführung Südbahnhotel) Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS Buchung bis 31. März 2020. Nachbuchungen auf Anfrage möglich.

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Anschließend: Auf Schiene im Südbahnmuseum Mürzzuschlag Mit dem Bau der Bahn „über den Berg“, Carl Ritter von Ghegas Geniestreich, gelang es, die Lücke der Streckenverbindung zwischen der Residenzstadt Wien und Triest, dem wichtigsten Hafen der Habsburgermonarchie, zu schließen. Zwei Lokomotivhallen erzählen von diesem wohl aufsehenerregendsten und aufwendigsten Eisenbahnprojekt des 19. Jahrhunderts und präsentieren darüber hinaus die größte Draisinen- und Motorbahnwagensammlung Österreichs. Exklusive Zeitreise durch das legendäre Südbahnhotel Das Südbahnhotel, als erstes Hotel im mondänen Höhenluftkurort von der Südbahngesellschaft 1882 errichtet, übernahm als eines der führenden Luxushotels Europas mit rund 400 Zimmern sehr schnell eine Vorreiterrolle im Kur- und Sommerfrische-Tourismus. Glanzzeiten mit Prominenz aus aller Welt gingen peu à peu zu Ende. 30.500 m² einst reges Hotelleben liegen seit den 70er Jahren im Dornröschenschlaf. Historisch, ikonisch & einzigartig! Ein Juwel der österreichischen Architektur-, Gesellschafts- und Tourismusgeschichte! Aus- und Einblicke Semmeringer Villenlandschaft Der Errichtung der ersten Luxushotels folgte mit dem Ausbau der Hochstraße 1900 ein Bauboom, nachdem die Wiener Ringstraßenarchitekten Franz Neumann, Ferdinand Fellner und Hermann Helmer einen eigenen Semmeringer Villenstil entwickelt hatten. Die einzelnen Architekturjuwele in der atemberaubenden Landschaft, gegenwärtig wiederum im Besitze bekannter Industrieller bis Künstler, verzaubern durch das Flair des Fin de Siècle. Vorstellung Kultur. Sommer.Semmering im Südbahnhotel (optional) Das aus der Erfolgsserie „Vorstadtweiber“ bekannte Schauspielerpaar Maria Köstlinger und Jürgen Maurer verzaubert den Waldhofsaal im nostalgischen Südbahnhotel mit einer ganz persönlichen Auswahl an literarischen Kleinoden und Köstlichkeiten. SONNTAG Einblick Jahrhundertprojekt Semmeringer Basistunnel, ÖBB Von der technischen Meisterleistung über den Nutzen wie auch die ökologischen Maßnahmen bis zu seiner Geschichte wird das Projekt des 27 km langen Bauvorhabens in der „Infowelt“ in Gloggnitz präsentiert. Zeitreise Reichenau an der Rax Eng mit der Geschichte der Südbahn und des Aufschwungs des Alpinismus im nahen Raxmassiv verbunden ist auch der einstige Sommerfrische-Nobelkurort für den Wiener Adel und das Großbürgertum. Schloss Rothschild, Schloss Hinterleiten, die Rudolfsvilla und vieles mehr sind bis heute charmante Zeugen dieser blühenden Jahre. Naher Blick Viadukt UNESCO-Weltkulturerbe Semmeringbahn und Ferner 20-Schilling-Blick Das 184 m lange und 46 m hohe Viadukt „Kalte Rinne“ der Semmeringbahn, geplant von Carl Ritter von Gegha, eröffnet 1845, zählt zu den größten Bauwerken des Weltkulturerbes. Eindrucksvoll die spektakuläre Sicht aus nächster Nähe, spannend und berührend zugleich der Besuch eines bis heute bestehenden Arbeits- und Hilfsstollens. Erinnerungen an alte Zeiten lässt der Blick aus der Ferne auf das Viadukt aufkommen, dieser ist mit dem Motiv der alten 20-Schilling-Note ident. 17.00 Uhr: Rückfahrt ca. 20.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

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Samstag, 25. Juli 2020

KRIMISCHAUPLATZ MÖLLTAL Autorin Alexandra Bleyer führt zu den Schauplätzen ihrer schwarzhumorigen Jägerkrimis Halali – das Mölltal ruft seine Krimifans. Denn Alexandra Bleyer präsentiert an ausgewählten „Tat-orten“ ein Best-of ihrer erfolgreichen schwarzhumorigen Jägerkrimis. Die gebürtige Klagenfurterin ist Historikerin und lebt mit ihrer Familie am Millstätter See. Im Mölltal kennt sie sich bestens aus (und weiß, wo man theoretisch Leichen verschwinden lassen könnte). Schon ihr erster Jägerkrimi „Waidmannsdank“ spielte im Tal und stieg gleich in die Top 10 der Bestsellerlisten ein. Es folgten „Wenn der Platzhirsch röhrt“, „Die letzte Pirsch“ und „Kärntner Kesseltrieb“. AntiHeld Sepp Flattacher, ein grantiger Aufsichtsjäger, hat es nicht leicht: Er muss es mit übereifrigen Schwammerlsuchern, Drogendealern und Mördern aufnehmen. „Waidmannsdank“ wurde im Herbst 2019 als ORF-Landkrimi verfilmt und beim spannungsgeladenen Tagesausflug ins Mölltal zeigt die Autorin auch den einen oder anderen Drehort des neuen Films. Sie liest am Hochsitz aus ihren Büchern, geht mit der Gruppe am Danielsberg auf eine kurze Pirsch, zeigt die Schönheiten Obervellachs, stellt regionale Künstler sowie Persönlichkeiten vor und führt auf die Burg Niederfalkenstein, die erst seit kurzem aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist und noch ein echter Geheimtipp ist. Dabei dürfen Geschichten „zum Schießen“ erwartet und Tränen gelacht werden. Das ist kein Jägerlatein, versprochen!

PROGRAMM*:

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus, (6.10 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6:25 Uhr: Villach/Ossiachersee/Hofer Parkplatz) ca. 8.00 Uhr: Ankunft in Kolbnitz Vormittags: Kriminelle Lesung am Hochsitz Schluss ist mit der Ruhe im Mölltal. Wie Sepp Flattacher zu seinem ersten Mordfall kam, erzählt Alexandra Bleyer am passenden Schauplatz. Stärkung beim Herkuleshof am Danielsberg, der ältesten Kultstätte Kärntens Nach einem morgendlichen Einkehrschwung im nobel-hübschen Herkuleshof, einem ehemaligen Jagdschlössl, das über Jahrzehnte hinweg von Freigeistern, Träumern und Visionären geprägt wurde, geht es zur ältesten Kultstätte Kärntens. Nachdem die Kelten auf dem markanten Berg Kulthandlungen durchgeführt hatten, errichteten die Römer hier einen Tempel. Heute befindet sich eine weithin sichtbare, dem heiligen Daniel geweihte Kirche an diesem mystischen Ort. Mit dem Alt-Bürgermeister auf der Pirsch durch Obervellach Im ehemaligen Bergbauort inmitten des Nationalparks Hohe Tauern lassen sich eindrucksvolle Spuren der glanzvollen Vergangenheit bestaunen: Denn in der frühen Neuzeit war Obervellach ein reiches Zentrum des Gold-, Silber- und Kupferabbaus. Wie bedeutend der Ort für die Habsburger war – sie richteten hier das Oberbergmeisteramt ein – zeigt sich am Hauptplatz wie auch in der Kirche mit ihren Fresken. Wir steigen hinab in den 1000-jährigen Keller und erfahren, wie ein einfacher Bauer das Fasten lehrte. Was Sepp Flattacher in seinem Heimatort so alles trieb? Das hört man von der Autorin. Mittags: „Schüsseltreiben“ zur Mittagszeit Speisen wie ein Oberjägermeister lässt es sich in den edlen Gasträumen mit wunderbaren Ausblick in den historischen Ortskern. Auf die Treibjagd davor verzichten wir aber. Die Wirtsleute sind Teil der Slow-Food-Village-Gemeinschaft und kredenzen Gaumenfreuden von Bauern aus der Region und Kärntner Spezialitäten. Wie „Wild“ sie es dabei treiben, wird sich zeigen. Nachmittags: Zielsicher in den KunstRAUM Obervellach Die eigene Treffsicherheit erproben kann man auf der Terrasse der „GrillKunst“, wo sich die Meisterschützen mit Kaffee und Kuchen stärken und belohnen dürfen. Der KunstRAUM ist ein Begegnungsort für regionale wie internationale Künstlerinnen und Künstler. Wie ein solches Kunstprojekt im tiefsten Mölltal Erfolge feiern und weit über die Grenzen Kärntens hinaus Bekanntheit erlangen kann, erzählen die Initiatoren bei einem kurzen Besuch. Und wer weiß, vielleicht kann man einem Kunstschaffenden über die Schulter schauen. Halali auf der Burg Niederfalkenstein Eine Burg wie aus dem Märchen. Ein zauberhafter Ort der Stille mit Rittersaal, rosa Salon und kleiner Kapelle. Die jungen Burgherren Julian Fersterer und Marcus Hinterberger machten die Burg Falkenstein nach vielen Jahren wieder für Besucher zugänglich. Waidmannsdank! Dass Alexandra Bleyer mit ihrem Jägerlatein so schnell nicht am Ende ist, beweist sie mit einer abschließenden Lesung. 18.30 Uhr: Rückfahrt ca. 20.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

139 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Frühstück, Eintritte und Führungen, Mittagessen, Test der Treffsicherheit im KunstRAUM Obervellach, Kaffee & Kuchen, ganztägige Führung und Lesungen durch die Autorin, Reisebegleitung, Tourguidesystem Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Mag.a Dr.in Alexandra Bleyer, Krimiautorin, Historikerin und Kulturjournalistin Reisebegleitung: Mag.a Dr.in Christine Pleschberger

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REISEN MIT TLS REISEKULTUR … NÄHERE INFORMATIONEN & BUCHUNG: TLS Reisekultur GmbH, Tel. 0664/6199621 office@tlsreisekultur.at,www.tlsreisekultur.at Der schnellste Weg für eine Buchung führt über das Online-Buchungsformular. Buchungen werden auch per Email oder per Telefon entgegengenommen. Sitzplatzreservierungen im Bus auf Anfrage möglich. VERANSTALTER UND KONTAKT: TLS Reisekultur GmbH, Kärntner Strasse 311, 8054 Graz, St.-Peter-Strasse 5/3. Stock, 9020 Klagenfurt, Tel. 0664/6199621, Tel. 0664/6199636, office@tlsreisekultur.at, www.tlsreisekultur.at FN 253386 b, LGfür ZRS GRAZ, UID: ATU 61267756 GISA-Zahl:19328522, Bankverbindung: IBAN: AT621700000180036903, BIC: BFKKAT2K INFORMATIONEN ZUR GESETZLICH VORGESCHRIEBENEN INSOLVENZABSICHERUNG: Entsprechend der PRV (Pauschalreiseverordnung) ist die TLS Reisekultur GmbH im Reiseinsolvenzabsicherungsverzeichnis der GISA (Gewerbeinformationssystem Austria) www.gisa.gv.at unter der Zahl 19328522 eingetragen. Diesem Verzeichnis sind Details zur Reiseleistungsausübungsberechtigung von TLS Reisekultur GmbH zu entnehmen. ALLGEMEINE ZAHLUNGSKONDITIONEN: Tagesfahrten: 100% des Gesamtreisepreises bis spätestens 7 Tage vor Reiseantritt. Mehrtagesfahrten: 100% des Gesamtreisepreises bis spätestens 20 Tage vor Reiseantritt. Im Einzelfall können abweichende Vereinbarungen getroffen werden. PREISÄNDERUNGEN: Preisänderungen bis zu maximal 8% aufgrund von Änderungen der Beförderungskosten, etwa der Treibstoffkosten oder der für die betreffende Reiseveranstaltung anzuwendenden Wechselkurse. MINDESTEILNEHMERINNENZAHL UND RÜCKTRITTSRECHT DES REISEVERANSTALTERS Die Mindestteilnehmerinnenzahl ist, wenn nicht ausdrücklich anders bei der einzelnen Reise angegeben, mit 25 festgesetzt. Die Rücktrittserklärung des Reiseveranstalters aufgrund Nichterreichbarkeit muss also innerhalb der im Vertrag festgelegten Frist dem Reisenden zugehen, spätestens jedoch a) 20 Tage vor Beginn der Pauschalreise bei Reisen von mehr als sechs Tagen, b) sieben Tage vor Beginn der Pauschalreise bei Reisen zwischen zwei und sechs Tagen, c) 48 Stunden vor Beginn der Pauschalreise bei Reisen, die weniger als zwei Tage dauern. Späteste Absage von Tagesfahrten seitens des Veranstalters bis 7 Tage vor Reisedatum. STORNO- UND KRANKENVERSICHERUNG Bitte beachten Sie, dass die in diesem Katalog genannten Reisepreise keine Reiserücktritts-Versicherung (RRV) bzw. Reiseabbruch-Versicherung enthalten. Wenn Sie vor Reiseantritt von Ihrer Reise zurücktreten, entstehen gemäß in den ARB festgehaltenen Stornobedingungen (Katalog Seite 39) Stornokosten. Bei Reiseabbruch können zusätzliche Rückreise- und sonstige Mehrkosten entstehen. Wir empfehlen den Abschluss eines Versiche-

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rungspakets der Europäischen Reiseversicherung AG (Komplett+Schutz, Reise+Schutz oder Bus/Bahn/AutoSchutz). Der Abschluss ist online möglich unter www.tlsreisekultur.at sowie im Zuge Ihrer Buchung bei TLS Reisekultur. HINWEIS EINREISEBESTIMMUNGEN: Für EU-Bürger ist die Mitnahme eines gültigen Reisepasses bzw. Personalausweises erforderlich. Nicht-EU-Bürger bitten wir, sich für die genauen Einreisebestimmungen an die jeweilig zuständige nationale Vertretungsbehörde zu wenden. WEBSITE WWW.TLSREISEKULTUR UND FACEBOOK ACCOUNT Die Website www.tlsreisekultur.at bietet einen aktuellen Überblick über die Reiseangebote mit noch mehr bildlichen Impressionen, sowie etwaiger Programmänderungen bzw. Zusatzprogramme. In der Rubrik „Nachlesen“ sowie auf dem TLS Facebook Account bieten Reiseberichte Einblicke und visuelle Eindrücke bereits stattgefundener Programme. HINWEIS DATENSCHUTZERKLÄRUNG Unter www.tlsreisekultur.at/dsvo kann Einsicht in die Datenschutzerklärung genommen werden. GESCHÄFTSBEDINGUNGEN: Als Rechtsgrundlage gelten die angeführten Geschäftsbedingungen für Pauschalreisen im Sinne des Pauschalreisegesetzes. ALLGEMEINE BEDINGUNGEN FÜR STORNOGEBÜHREN: Mehrtagesfahrten: bis 30 Tage vor Reiseantritt 10%, ab 29. bis 20. Tag vor Reiseantritt 25%, ab 19. bis 10. Tag vor Reiseantritt 50%, ab 9. bis 4. Tag vor Reiseantritt 65%, ab dem 3. Tag (72 Stunden) vor Reiseantritt 85%, Nichterscheinen oder Storno am selben Tag 100% des Reisepreises Tagesfahrten: bis 10 Tage vor Reiseantritt kostenlos, ab 10 Tage vor Reiseantritt 50 %, ab 3 Tage vor Reiseantritt 85 % , Nichterscheinen oder Storno am selben Tag 100 % des Reisepreises.

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Für den Inhalt verantwortlich: TLS Reisekultur GmbH, Kärntner Strasse 311, 8054 Graz. Druck: Samson Druck GesmbH, St. Margarethen i.L. Preisänderungen (gemäß § 9 PRG), Termin- und Programmänderungen, Satz- und Druckfehler sind vorbehalten. Sämtliche Preise pro Person, in Euro / Preisstand: Dezember 2019

FOTONACHWEISE

Regina Rauch-Krainer, Titelseite: Piran – Anzolo, Archivio Promo Turismo FVG-Luigi Vitale, Casaforte D’Acano La Brunelde, , Anita Arneitz, Werner Freudenberger, Steiermark Tourismus – ikaruscc, Alan Kosmac-Piran, S2: Anita Arneitz, S3: Anita Arneitz, Grado-Alessandro Castiglioni, Helmuth Weichelsbraun, Archivio Promo Turismo FVG- Gallina 2013, S7: Jost Gantar, Anita Arneitz, Commune di Muggia, Archivio PromoTurismoFVG/Fabio Balbi, S10 Museum Casanova Venedig, S11:Graz Tourismus Erwin Scheriau, Harry Schiffer, Robert Preis, Styria Verlag, S12: Teatro Verdi, teatro Rossetti, F. Parenzan, S13: Negozio Olivetti Marco Introini, Jana Revedin, PDD Thomas Mayer, Dogana, S14: Helmuth Weichselbraun, S 16: Werner Freudenberger, Fabrice Gallina, Styria Verlag, Marano-Fabrice Gallino, emonumenti Precenico, S17: Anita Arneitz, S18: diewurmfarm.at, pixabay, zumbaeren.at, Helmut Weichselbraun, zumbaeren.at/Ernst Peter Prokop, edelbrand-destillerie.at, S19: Strassoldo: Gianluca Barnchelli, Emons Verlag, Allessandro Castiglioni, Andrea Nagele, S 20 Archivio PromoTurismoFVG/Luigi Vital, ZTKMŠ Brda archive/www.slovenia.info, TV Grska Brda, Elisabeth Tschernitz-Berger, S 21 Naturpark Notranjski, S 22 Alan Kosmac, Jaka Ivancic, Miram Kambic, Kleine Zeitung GesmbH & Co KG Kanizaj, Alan Kosmač, Sidarta d.o.o./www.slovenia.info, Barbara Kožar/www.slovenia.info, Pixabay S 23:Andrea Jemolo, Punta della Dogana, Matteo di Fina, Palazzo Grassi, S 24 Vid Ponikvar, Sportida d.o.o./www.slovenia.info, Jošt Gantar/www.slovenia.info, Matjaž Jambriško/www.slovenia.info, Arko Sinkovec/www.slovenia.info, S25: Andrej Tarfila/www.slovenia.info, zmajskistolnica, Nea Culpa d.o.o./ www.slovenia.info, S 26: Stift St. Lambrecht, Horst Ebner, Stift Admont, Ernst Kren, pixabay, S 27: Robert Hahn, Monika Wiedemann, Steiermark Tourismus Mayer, S 28: Claudia Lux, Helmuth Weichselbraun, S 29: Schloss Ebenau, S30: Jana Revedin, S 31: Casaforte d’Arcano La Brunelde, Archivio Promoturismo FVG Ulderica da Pozzo, abbaziadirosazzo.it, S32: TVB Ausseerland, Tom Lamm, Hermann Rastl, Zink, Barbara Frischmuth, Stadtgemeinde Bad Aussee, Reinhard Weidacher, Gernot Haberfellner S 33: Massimo Crivellari, Hopfmüller&Hlavac, S 35: press.visitrijeka.hr, S36: Enio Pittino, Kaspar Nickles, S37: Archive Plitvice Lakes National Park, Vedran Bozicevic-Slunj, S38: Archivio Promo Turismos FVG, Ulderica da Pozzo S 39: Ales Zdesar, www.slovenia.info, S40: Peter Lechner, Christoph Schubert, Südbahnmuseum Michael Gletthofer, Kulturhaus Semmering Lukas Beck, EB Hotel Tourismus Consulting & Management, SBH, S 41: Burg Falkeinstein - Patrik Sommeregger-Baudach, Alexandra Bleyer, Herkuleshof - Karin Kröll, Tourismusbüro Obervellach, Rückseite: Andrea Jemolo, Punta della Dogana, Hopfmüller-Hlavac, Ales Zdesar, Anita Arneitz, Miran Kambic, Matevz Lenarcic Cerknica Lake, Archive Plitvice Lakes National Park, Casaforte d’Arcano La Brunelde, TV Piran.

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GESCHÄFTSBEDINGUNGEN: Es gelten die angeführten Geschäftsbedingungen für Pauschalreisen im Sinne des Pauschalreisegesetzes. Gesonderte Bedingungen für Stornogebühren bei Tagesausflügen: bis 10 Tage vor Reiseantritt kostenlos ab 10 Tage vor Reiseantritt 50 % – ab 3 Tage vor Reiseantritt 85 % – Nichterscheinen oder Storno am selben Tag 100 %.

Geschäftsbedingungen für Reiseveranstalter von Pauschalreisen im Sinne des Pauschalreisegesetzes 1. Geltungsbereich und Definitionen 1.1. Ein Reiseveranstalter ist ein Unternehmer, der entweder direkt oder über einen anderen Unternehmer oder gemeinsam mit einem anderen Unternehmer Pauschalreisen (iSd § 2 Abs 2 PRG) zusammenstellt und vertraglich zusagt oder anbietet (vgl § 2 Abs 7 PRG). Der Reiseveranstalter erbringt seine Leistungen entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere dem Pauschalreisegesetz (PRG), sowie der Pauschalreiseverordnung (PRV) mit der Sorgfalt eines ordentlichen Unternehmers. Ein Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person, der Unternehmereigenschaft nach § 1 KSchG zukommt (vgl § 2 Abs 9 PRG). Im nachfolgenden meint Reiseveranstalter das Unternehmen TLS Reisekultur GmbH. 1.2. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten als vereinbart, wenn sie – bevor der Reisende durch eine Vertragserklärung an einen Vertrag gebunden ist – übermittelt wurden oder der Reisende deren Inhalt einsehen konnte. Sie ergänzen den mit dem Reisenden abgeschlossenen Pauschalreisevertrag. Bucht der Reisende für Dritte (Mitreisende), bestätigt er damit, dass er von diesen Dritten bevollmächtigt wurde, ein Anbot für sie einzuholen, die allgemeinen Geschäftsbedingungen für sie zu vereinbaren sowie einen Pauschalreisevertrag für sie abzuschließen. Der Reisende, der für sich oder für Dritte eine Buchung vornimmt, gilt damit als Auftraggeber und übernimmt analog im Sinne des § 7 Abs 2 PRG, sofern nicht eine andere Vereinbarung getroffen wird, die Verpflichtungen aus dem Vertrag mit dem Reiseveranstalter (Zahlungen, Rücktritt vom Vertrag usw). 1.3. Reisender ist jede Person, die einen den Bestimmungen des Pauschalreisegesetzes unterliegenden Vertrag (z.B. Pauschalreisevertrag) zu schließen beabsichtigt oder die aufgrund eines solchen Vertrags berechtigt ist, Reiseleistungen in Anspruch zu nehmen. 1.4. Der Katalog und die Homepage des Reiseveranstalters dienen als bloße Werbemittel. Die darin präsentierten Pauschalreisen und sonstigen Leistungen stellen keine Anbote dar (vgl 2.2.). 1.5. Unter einem Pauschalreisevertrag versteht man den Vertrag, der zwischen dem Reiseveranstalter und dem Reisenden über eine Pauschalreise abgeschlossen wird. 1.6. Unter dem Reisepreis wird der im Pauschalreisevertrag angegebene, vom Reisenden zu bezahlende Betrag verstanden. 1.7. Eine Person mit eingeschränkter Mobilität ist analog zu Art 2 lit a VO 1107/2006 (Rechte von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität) eine Person mit einer körperlichen Behinderung (sensorisch oder motorisch, dauerhaft oder zeitweilig), die die Inanspruchnahme von Bestandteilen der Pauschalreise (z.B. Benutzung eines Beförderungsmittels, einer Unterbringung) einschränkt und eine Anpassung der zu vereinbarenden Leistungen an die besonderen Bedürfnisse dieser Person erfordert. 1.8. Unvermeidbare und außergewöhnliche bzw. unvorhersehbare Umstände sind Vorfälle/Ereignisse/Gegebenheiten außerhalb der Sphäre/Kontrolle desjenigen, der sich auf sie beruft und deren Folgen sich auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären (z.B. Kriegshandlungen, schwerwiegende Beeinträchtigungen der Sicherheit wie Terrorismus, Ausbrüche schwerer Krankheiten, Naturkatastrophen, Witterungsverhältnisse, die eine sichere Reise verhindern etc.) (vgl § 2 Abs 12 PRG). 1.9. Das Pauschalreisegesetz und die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten nicht für Pauschalreiseverträge, die auf der Grundlage einer allgemeinen Vereinbarung über die Organisation von Geschäftsreisen (z.B. Rahmenvertrag) zwischen zwei Unternehmern geschlossen werden. 2. Aufgaben des Reiseveranstalters 2.1. Ausgehend von den Angaben des Reisenden erstellt der Reiseveranstalter für den Reisenden Reisevorschläge. Diese sind unverbindlich, es handelt sich deshalb noch nicht um Anbote iSd § 4 PRG. Können aufgrund der Angaben des Reisenden keine Reisevorschläge erstellt werden (keine Varianten, keine Leistungen etc.) so weist der Reiseveranstalter den Reisenden darauf hin. Die Reisevorschläge basieren auf den Angaben des Reisenden, weshalb unrichtige und/oder unvollständige Angaben durch den Reisenden - mangels Aufklärung durch den Reisenden - Grundlage der Reisevorschläge sein können. Bei der Erstellung von Reisevorschlägen können beispielsweise (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), die Höhe des Preises, Fachkompetenzen des Leistungsträgers, Rabatte, das Bestpreisprinzip und anderes mehr allenfalls als Parameter herangezogen werden. 2.2. Hat der Reisende ein konkretes Interesse an einem der vom Reiseveranstalter ihm unterbreiteten Reisevorschläge, dann erstellt der Reiseveranstalter auf Basis des Reisevorschlages ein Reiseanbot gemäß den Vorgaben des § 4 PRG, soweit diese für die Reise von Relevanz sind. Das vom Reiseveranstalter erstellte Reiseanbot bindet den Reiseveranstalter. Änderungen der im Reiseanbot enthaltenen vorvertraglichen Informationen aufgrund von Preis- oder Leistungsänderungen sind möglich, sofern sich der Reiseveranstalter dies im Reiseanbot vorbehalten hat, er den Reisenden vor Abschluss des Pauschalreisevertrages klar, verständlich und deutlich über die Änderungen informiert und die Änderungen im Einvernehmen zwischen Reisenden und Reiseveranstalter vorgenommen werden (vgl § 5 Abs 1 PRG). Ein Vertrag zwischen Reiseveranstalter und Reisendem kommt zustande, wenn das Reiseanbot durch den Reisenden angenommen wird (= Vertragserklärung des Reisenden). 2.3. Der Reiseveranstalter berät und informiert den Reisenden auf Grundlage der vom Reisenden dem Reiseveranstalter mitgeteilten Angaben. Der Reiseveranstalter stellt die vom Reisenden angefragte Pauschalreise unter Rücksichtnahme auf die landesüblichen Gegebenheiten des jeweiligen Bestimmungslandes/Bestimmungsortes sowie unter Rücksichtnahme auf die mit der Pauschalreise allenfalls verbundenen Besonderheiten (z.B. Expeditionsreisen) nach besten Wissen dar. Eine Pflicht zur Information über allgemein bekannte Gegebenheiten (z.B. Topographie, Klima, Flora und Fauna der vom Reisenden gewünschten Destination etc.) besteht nicht, sofern, je nach Art der Pauschalreise, keine Umstände vorliegen, die einer gesonderten Aufklärung bedürfen oder sofern nicht die Aufklärung über Gegebenheiten für die Erbringung und den Ablauf bzw. die Durchführung der zu vereinbarenden Leistungen erforderlich ist. Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass sich der Reisende bewusst für eine andere Umgebung entscheidet und der Standard, die Ausstattung, die Speisen (insbesondere Gewürze) sowie Hygiene sich an den jeweiligen für das Bestimmungsland/den Bestimmungsort üblichen regionalen Standards/Kriterien orientieren. 2.4. Der Reiseveranstalter informiert den Reisenden gemäß § 4 PRG, bevor dieser durch eine Vertragserklärung an einen Pauschalreisevertrag gebunden ist: 2.4.1. Über das Vorliegen einer Pauschalreise mittels Standardinformationsblatt gemäß § 4 Abs 1 PRG. 2.4.2. Über die in § 4 Abs 1 PRG angeführten Informationen, sofern diese für die zu vereinbarende Pauschalreise einschlägig und für die Durchführung und Leistungserbringung erforderlich sind (z.B. sind bei einem reinen Badeurlaub keine Hinweise auf Besichtigungen wie bei Studienreisen etc. erforderlich, sofern diese nicht Teil der vereinbarten Leistungen sind). 2.4.3. Ob die zu vereinbarende Pauschalreise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet ist (vgl 1.6.), sofern diese Information für die betreffende Pauschalreise einschlägig ist (§ 4 Abs 1 Z 1 lit h PRG). 2.4.4. Über allgemeine Pass- und Visumserfordernisse des Bestimmungslandes einschließlich der ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa und für die Abwicklung von gesundheitspolizeilichen Formalitäten (§ 4 Abs 1 Z 6 PRG), sofern diese Informationen für die betreffende Pauschalreise einschlägig sind. Auf Nachfrage informiert der Reiseveranstalter über Devisen- und Zollvorschriften. Darüber hinaus können allgemeine Informationen zu Pass- und Visumserfordernissen, zu gesundheitspolizeilichen Formalitäten sowie zu Devisen- und Zollvorschriften von Reisenden mit österreichischer Staatsbürgerschaft durch Auswahl des gewünschten Bestimmungslandes unter https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/laender/ - bzw. von EU-Bürgern von ihren jeweiligen Vertretungsbehörden - eingeholt werden. Als bekannt wird vorausgesetzt, dass für Reisen ins Ausland in der Regel ein gültiger Reisepass (z.B. nicht abgelaufen, nicht als gestohlen oder verloren gemeldet etc.) erforderlich ist, für dessen Gültigkeit der Reisende selbst verantwortlich ist. Der Reisende ist für die Einhaltung der ihm mitgeteilten gesundheitspolizeilichen Formalitäten selbst verantwortlich. Für die Erlangung eines notwendigen Visums ist der Reisende, sofern sich nicht der Reiseveranstalter oder Reisevermittler bereit erklärt hat, die Besorgung eines solchen zu übernehmen, selbst verantwortlich. 2.5. Besondere Wünsche des Reisenden im Sinne von Kundenwünschen (z.B. Meerblick), sind grundsätzlich unverbindlich und lösen keinen Rechtsanspruch aus, solange diese Wünsche nicht vom Reiseveranstalter im Sinne einer Vorgabe des Reisenden gemäß § 6 Abs 2 Z 1 PRG bestätigt worden sind. Erfolgt eine Bestätigung, liegt eine verbindliche Leistungszusage vor. Die Aufnahme von Kundenwünschen durch den Reiseveranstalter stellt lediglich eine Verwendungszusage dar, diese an den konkreten Leistungsträger weiterzuleiten bzw. ihre Erfüllbarkeit abzuklären und ist keine rechtlich verbindliche Zusage, solange sie nicht vom Reiseveranstalter bestätigt wurde. 2.6. Bucht der Reisende nicht direkt beim Reiseveranstalter (z.B. durch Besuch in der Filiale, Anfrage per Telefon oder Mail etc.), sondern über einen Reisevermittler gelten für diesen die Bestimmungen gemäß Punkt 2. dieser AGB. 3. Befugnisse des Reisevermittlers und vor Ort gebuchte Leistungen 3.1. Reisevermittler sind vom Reiseveranstalter nicht ermächtigt, abweichende Vereinbarungen zu treffen, Auskünfte zu geben oder Zusicherungen zu machen, die den vereinbarten Inhalt des Pauschalreisevertrags abändern, über die vertraglich zugesagten Leistungen vom Reiseveranstalter hinausgehen oder im Widerspruch zum Reiseanbot stehen. Reisekataloge und Internetausschreibungen, die nicht vom Reiseveranstalter herausgegeben wurden, sind für den Reiseveranstalter und dessen Leistungspflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung zwischen Reiseveranstalter und Reisendem zum Gegenstand des Reiseanbots oder zum Inhalt der Leistungspflicht des Reiseveranstalters gemacht wurden. 3.2. Bei Dritten vom Reiseveranstalter verschiedenen bzw. dem Reiseveranstalter nicht zurechenbaren Leistungsträgern gebuchte Leistungen vor Ort sind für den Reiseveranstalter und dessen Leistungspflicht nicht verbindlich und werden diesem nicht zugerechnet, sofern diese Leistungen nicht ausdrücklich vom Reiseveranstalter bestätigt/autorisiert wurden (vgl auch 20.6.). 4. Aufklärungs- und Mitwirkungspflicht des Reisenden 4.1. Der Reisende hat dem Reiseveranstalter – gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines Reisevermittlers, wenn über einen solchen gebucht wurde - alle für die Pauschalreise erforderlichen und relevanten personenbezogenen (z.B. Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit etc.) und sachbezogenen Informationen (z.B. geplante Einfuhr/Mitnahme von Medikamenten, Prothesen, Tieren etc.) rechtzeitig, vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen. Der Reisende hat den Reiseveranstalter über alle in seiner Person oder der von Mitreisenden gelegenen Umstände (z.B. Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeit, keine Reiseerfahrung etc.) und über seine bzw. die besonderen Bedürfnisse seiner Mitreisenden, insbesondere über eine vorliegende eingeschränkte Mobilität bzw. den Gesundheitszustand und sonstige Einschränkungen, welche für die Erstellung von Reiseanboten bzw. für die Aus- bzw. Durchführung einer Pauschalreise mit den zu vereinbarenden Leistungen von Relevanz sein können (z.B. bei Wanderreisen etc.), wenn erforderlich unter Beibringung eines vollständigen qualifizierten Nachweises (z.B. ärztliches Attest), in Kenntnis zu setzen. 4.2. Dem Reisenden wird empfohlen, bei Vorliegen einer eingeschränkten Mobilität oder anderen Einschränkungen bzw. besonderen Bedürfnissen im Sinne des Punkt 4.1. (z.B. Erfordernis spezieller Medikation, regelmäßiger medizinischer Behandlungen etc.), die geeignet erscheinen, die Reisedurchführung zu beeinträchtigen, vor Buchung mit einem Arzt abzuklären, ob die notwendige Reisefähigkeit gegeben ist. 4.3. Kommt es erst im Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und Antritt der Pauschalreise zu einer Einschränkung der Mobilität des Reisenden oder ergeben sich in diesem Zeitraum sonstige Einschränkungen im Sinne des 4.1. hat der Reisende dem Reiseveranstalter dies unverzüglich – wobei die Schriftform aus Beweisgründen empfohlen wird - mitzuteilen, damit dieser entscheiden kann, ob der Reisende weiterhin ohne Gefährdung der eigenen Person oder der Mitreisenden an der Pauschalreise teilnehmen kann, oder ob er zum Ausschluss des Reisenden und Vertragsrücktritt berechtigt ist. Kommt der Reisende seiner Aufklärungspflicht nicht vollständig bzw. rechtzeitig nach und erklärt der Reiseveranstalter den Vertragsrücktritt, steht dem Reiseveranstalter ein Anspruch auf Entschädigung gemäß den Entschädigungspauschalen zu. 4.4. Der Reisende, der für sich oder Dritte (Mitreisende) eine Buchung vornimmt, gilt als Auftraggeber und übernimmt analog im Sinne des § 7 Abs 2 PRG, sofern nicht eine andere Vereinbarung getroffen wird, die Verpflichtungen aus dem Vertrag mit dem Reiseveranstalter (z.B. Entrichtung des Entgelts; nur der Auftraggeber ist berechtigt den Rücktritt vom Vertrag zu erklären etc.) (vgl 1.2.). 4.5. Der Reisende ist verpflichtet, sämtliche durch den Reiseveranstalter übermittelten Vertragsdokumente (z.B. Pauschalreisevertrag, Buchungsbestätigung, Gutscheine, Vouchers) auf sachliche Richtigkeit zu seinen Angaben/Daten und auf allfällige Abweichungen (Schreibfehler; z.B. Namen, Geburtsdatum) sowie Unvollständigkeiten zu überprüfen und im Fall von Unrichtigkeiten/Abweichungen/Unvollständigkeiten diese dem Reiseveranstalter unverzüglich zur Berichtigung – wobei die Schriftform aus Beweisgründen empfohlen wird - mitzuteilen. Einen allenfalls dadurch entstehenden Mehraufwand, wenn dieser Mehraufwand auf falschen oder unrichtigen Angaben des Reisenden beruht, hat der Reisende zu tragen, wobei die Gebühr mindestens 30 Euro beträg. 4.6. Der Reiseveranstalter trägt im Fall der Unmöglichkeit der vertraglich vereinbarten Rückbeförderung des Reisenden aufgrund unvermeidbarer und außergewöhnlicher Umstände die Kosten für die notwendige Unterbringung für höchstens drei Nächte. Dies gilt nicht für Reisende mit eingeschränkter Mobilität (gemäß Artikel 2 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1107/2006 über die Rechte von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität) und deren Mitreisende, für schwangere Reisende, für unbegleitete minderjährige Reisende und für Reisende, die besondere medizinische Betreuung benötigen, sofern die genannten Personen ihre besonderen Bedürfnisse, die bei Buchung noch nicht bestanden haben oder ihnen noch nicht bekannt sein mussten, dem Reiseveranstalter 48 Stunden vor Reisebeginn mitteilen (vgl 4.3.). 4.7. Der Reisende hat gemäß § 11 Abs 2 PRG jede von ihm wahrgenommene Vertragswidrigkeit der vereinbarten Reiseleistungen unverzüglich und vollständig, inklusive konkreter Bezeichnung der Vertragswidrigkeit/des Mangels, zu melden, damit der Reiseveranstalter in die Lage versetzt werden kann, die Vertragswidrigkeit – sofern dies je nach Einzelfall möglich oder tunlich ist – unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände (z.B. Zeitverschiebung, Unmöglichkeit der Kontaktaufnahme bei Expeditionsreise, Vorliegen einer Alternative bzw. einer Austausch-/Verbesserungsmöglichkeit etc.) und des allenfalls damit einhergehenden Aufwandes (z.B. Ersatzzimmer säubern, Ersatzhotel ausfindig machen etc.), vor Ort zu beheben. Bucht der Reisende über einen Reisevermittler und tritt eine Vertragswidrigkeit während der Geschäftszeiten des Reisevermittlers auf, hat der Reisende die Vertragswidrigkeit diesem zu melden. Es wird dem Reisenden empfohlen, sich dabei insbesondere aus Beweisgründen der Schriftform zu bedienen. Außerhalb der üblichen Geschäftszeiten hat der Reisende Vertragswidrigkeiten dem Vertreter des Reiseveranstalters vor Ort, oder, wenn ein solcher nicht vorhanden und/oder nicht vertraglich geschuldet ist, direkt dem Reiseveranstalter unter der im Pauschalreisevertrag mitgeteilten Notfallnummer zu melden. Im Falle des Unterlassens der Meldung einer Vertragswidrigkeit hat dies, wenn Abhilfe vor Ort möglich und eine Meldung auch zumutbar gewesen wäre, Auswirkungen auf allfällige gewährleistungsrechtliche Ansprüche des Reisenden. Das Unterlassen der Meldung kann gemäß § 12 Abs 2 PRG hinsichtlich schadenersatzrechtlicher Ansprüche auch als Mitverschulden (§ 1304 ABGB) angerechnet werden. Eine Meldung einer Vertragswidrigkeit bewirkt noch keine Leistungszusage des Reiseveranstalters.

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4.8. Der Reisende ist verpflichtet, den im Rahmen des getroffenen Pauschalreisevertrages vereinbarten Reisepreis gemäß den Zahlungsbestimmungen fristgerecht und vollständig zu bezahlen. Im Fall der nicht fristgerechten oder nicht vollständigen Anzahlung oder Restzahlung behält sich der Reiseveranstalter nach Mahnung unter Setzung einer Nachfrist vor, den Rücktritt vom Vertrag zu erklären und unabhängig von der anfallenden Entschädigungspauschale einen allenfalls darüber hinausgehenden Schadenersatz anzusprechen. 4.9. Der Reisende hat im Fall der Geltendmachung und des Erhalts von Zahlungen aus Schadenersatz- oder Preisminderungsansprüchen im Sinne des § 12 Abs 5 PRG (z.B. Ausgleichszahlung gemäß Art 7 FluggastrechteVO) oder im Falle des Erhalts sonstiger Auszahlungen und Leistungen von Leistungsträgern oder von Dritten, die auf Schadenersatz- oder Preisminderungsansprüche des Reisenden gegen den Reiseveranstalter anzurechnen sind (z.B. Auszahlungen des Hotels), den Reisevermittler oder Reiseveranstalter von diesem Umstand vollständig und wahrheitsgemäß in Kenntnis zu setzen. 4.10. Den Reisenden trifft bei Auftreten von Vertragswidrigkeiten grundsätzlich eine Schadensminderungspflicht (§ 1304 ABGB). 5. Versicherung 5.1. Grundsätzlich ist bei Urlaubsreisen zu beachten, dass keine wertvollen Gegenstände, wichtige Dokumente etc. mitgenommen werden sollten. Bei wichtigen Dokumenten wird die Anfertigung und Verwendung von Kopien – soweit deren Gebrauch erlaubt ist - empfohlen. Der Diebstahl von Wertgegenständen kann nicht ausgeschlossen werden und ist vom Reisenden grundsätzlich selbst, als Verwirklichung des allgemeinen Lebensrisikos, zu tragen. 5.2. Es wird empfohlen, eine Versicherung (Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruchversicherung, Reisegepäckversicherung, Reisehaftpflichtversicherung, Auslandsreisekrankenversicherung, Verspätungsschutz, Personenschutz etc.), welche ausreichende Deckung ab dem Datum des Pauschalreisevertrages bis zum Ende der Pauschalreise gewährleistet, abzuschließen. 6. Buchung/Vertragsabschluss/Anzahlung 6.1. Der Pauschalreisevertrag kommt zwischen dem Reisenden und dem Reiseveranstalter zustande, wenn Übereinstimmung über die wesentlichen Vertragsbestandteile (Preis, Leistung und Termin) besteht und der Reisende das Anbot des Reiseveranstalters annimmt. Dadurch ergeben sich Rechte und Pflichten für den Reiseveranstalter und für den Reisenden. 6.2. Der Reisende hat – sofern keine andere Vereinbarung getroffen wird – innerhalb von 20 Tagen nach Zugang des Pauschalreisevertrages, frühestens jedoch 11 Monate vor dem Ende der Pauschalreise, eine Anzahlung von 20% des Reisepreises auf das im Pauschalreisevertrag genannte Konto (oder auf das vom Reisevermittler bekanntgegebene Konto) zu überweisen. 6.3. Erfolgt ein Vertragsschluss innerhalb von 20 Tagen vor Abreise, ist der gesamte Reisepreis bei Zugang des Pauschalreisevertrages auf das dort genannte Konto (oder auf das vom Reisevermittler bekanntgegebene Konto) sofort zu überweisen. 6.4. Kommt der Reisende seinen Zahlungsverpflichtungen gemäß 6.2. oder 6.3. nicht nach, behält sich der Reiseveranstalter nach Mahnung mit Fristsetzung vor, den Rücktritt vom Vertrag zu erklären und Schadenersatz entsprechend den Entschädigungs-pauschalen zu verlangen. 7. Personen mit eingeschränkter Mobilität 7.1. Ob eine Pauschalreise für Personen mit eingeschränkter Mobilität konkret geeignet ist, ist im Einzelfall unter Berücksichtigung der Art und des Ausmaßes der eingeschränkten Mobilität, des Charakters der Pauschalreise (z.B. Abenteuerreise, Studienreise, Städtetrip etc.), des Bestimmungslandes/Bestimmungsortes, der Transportmittel (z.B. Bus, Flugzeug, Schiff etc.), sowie der Unterkunft (z.B. Hotel, Almhütte, Zelt etc.) abzuklären. Personen mit eingeschränkter Mobilität haben deshalb beim Reiseveranstalter nachzufragen, ob die gewünschte Pauschalreise im konkreten Fall für sie geeignet ist. Die Eignung einer Pauschalreise im konkreten Fall für Personen mit eingeschränkter Mobilität, bedeutet nicht, dass sämtliche im Pauschalreisevertrag enthaltene Leistungen uneingeschränkt von der Person mit eingeschränkter Mobilität in Anspruch genommen werden können (so kann z.B. eine Hotelanlage über geeignete Zimmer und andere Bereiche für Personen mit eingeschränkter Mobilität verfügen. Dies bedeutet aber nicht, dass die gesamte Anlage (z.B. Benützung des Pools etc.) für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet ist). Ist dies der Fall und bucht die Person mit eingeschränkter Mobilität die Pauschalreise, führt der Reiseveranstalter ein Handicap-Protokoll. Dieses ist Grundlage des abzuschließenden Pauschalreisevertrages. 7.2. Der Reiseveranstalter kann die Buchung einer Pauschalreise durch eine Person mit eingeschränkter Mobilität ablehnen, sofern der Reiseveranstalter und/oder einer der Erfüllungsgehilfen (z.B. Hotel, Airline etc.) nach einer sorgfältigen Einschätzung der spezifischen Anforderungen und Bedürfnisse des Reisenden zu dem Schluss kommen, dass dieser nicht sicher und in Übereinstimmung mit den Sicherheitsbestimmungen befördert/untergebracht werden kann oder zur Auffassung gelangen, dass die konkrete Pauschalreise für den Reisenden nicht geeignet ist. 7.3. Der Reiseveranstalter und/oder einer der Erfüllungsgehilfen (z.B. Airline, Hotel etc.) behält sich das Recht vor, die Beförderung/Unterbringung eines Reisenden abzulehnen, der es verabsäumt hat, den Reiseveranstalter gemäß 4.1. und/oder 4.3. der AGB ausreichend über seine eingeschränkte Mobilität und/oder besonderen Bedürfnisse zu benachrichtigen, um dadurch den Reiseveranstalter und/ oder den Erfüllungsgehilfen in die Lage zu versetzen, die Möglichkeit der sicheren und organisatorisch praktikablen Beförderung/ Unterbringung zu beurteilen. 7.4. Der Reiseveranstalter behält sich das Recht vor, Reisenden, die der Meinung des Reiseveranstalters und/oder eines der Erfüllungsgehilfen (z.B. Airline, Hotel etc.) nach nicht reisefähig sind oder nicht für die Pauschalreise aufgrund des Reiseverlaufs, der Reisedestination etc. geeignet sind oder eine Gefahr für sich oder andere während der Pauschalreise darstellen, die Teilnahme an der Pauschalreise aus Sicherheitsgründen zu verweigern. 8. Pauschalreisevertrag 8.1. Der Reisende erhält bei Abschluss eines Pauschalreisevertrages oder unverzüglich danach eine Ausfertigung des Vertragsdokuments oder eine Bestätigung des Vertrags auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email). Wird der Pauschalreisevertrag in gleichzeitiger Anwesenheit der Vertragsparteien geschlossen, hat der Reisende Anspruch auf eine Papierfassung. Bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen im Sinne des § 3 Z 1 FAGG stimmt der Reisenden zu, die Ausfertigung oder Bestätigung des Pauschalreisevertrages alternativ auch auf einem anderen dauerhaften Datenträger (z.B. Email) zur Verfügung gestellt zu bekommen. 8.2. Dem Reisenden werden per E-Mail bzw an der zuletzt von ihm bekanntgegebenen Zustell-/Kontaktadresse rechtzeitig vor Beginn der Pauschalreise, sofern nichts anderes vereinbart wurde, die Buchungsbelege, Gutscheine, Beförderungsausweise und Eintrittskarten, Informationen zu den geplanten voraussichtlichen Abreisezeiten und gegebenenfalls zu planmäßigen Zwischenstationen, Anschlussverbindungen und Ankunftszeiten zur Verfügung gestellt. Sollten die soeben genannten Dokumente/Unterlagen Unrichtigkeiten/ Abweichungen/Unvollständigkeiten im Sinne von 4.5. aufweisen, hat der Reisende den Reisevermittler oder Reiseveranstalter zu kontaktieren (vgl 4.5.). 9. Ersatzperson 9.1. Der Reisende hat gemäß § 7 PRG das Recht, den Pauschalreisevertrag auf eine andere Person, die sämtliche Vertragsbedingungen erfüllt und auch für die Pauschalreise geeignet ist (Kriterien können z.B. das Geschlecht, das (Nicht)vorliegen einer Schwangerschaft, der Gesundheitszustand, erforderliche Impfungen/ausreichender Impfschutz, besondere Kenntnisse und Fähigkeiten, Visa, gültige Einreisedokumente, das Nichtbestehen eines Einreiseverbotes etc. sein) zu übertragen. Erfüllt die andere Person nicht alle Vertragsbedingungen oder ist sie nicht für die Pauschalreise geeignet, kann der Reiseveranstalter der Übertragung des Vertrages widersprechen. Der Reiseveranstalter ist innerhalb einer angemessenen Frist von 20 Tagen, spätestens jedoch sieben Tage vor Reisebeginn auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) über die Übertragung des Vertrages in Kenntnis zu setzen. Für die Übertragung des Pauschalreisevertrages ist eine Mindestmanipulationsgebühr von 30 Euro zu entrichten, sofern nicht darüber hinaus Mehrkosten entstehen. Der Reisende, der den Pauschalreisevertrag überträgt, und die Person, die in den Vertrag eintritt, haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den noch ausstehenden Betrag des Reisepreises und die Mindestmanipulationsgebühr, sowie für allenfalls darüber hinaus entstehende Mehrkosten. 9.2. Viele Fluggesellschaften oder andere Beförderer oder Dienstleister behandeln Änderungen des Reisedatums oder des Namens des Reisenden als Stornierungen und berechnen diese entsprechend. Entstehen dabei Mehrkosten, werden diese dem Reisenden in Rechnung gestellt (analog § 7 Abs 2 PRG). 10. Preisänderungen vor Reisebeginn 10.1. Der Reiseveranstalter behält sich im Pauschalreisevertrag das Recht vor, nach Abschluss des Pauschalreisevertrages bis spätestens 20 Tage vor Beginn der Pauschalreise Preisänderungen vorzunehmen. Der Reiseveranstalter wird den Reisenden an der von ihm zuletzt bekanntgegebenen Adresse klar, verständlich und deutlich auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) spätestens 20 Tage vor Beginn der Pauschalreise über die Preiserhöhung (inklusive Berechnung) unter Angabe der Gründe in Kenntnis setzen. 10.2. Bei Änderung folgender Kosten nach Vertragsschluss sind Preisänderungen zulässig: 1) Kosten für die Personenbeförderung infolge der Kosten für Treibstoff oder andere Energiequellen; 2) Höhe der Steuern und Abgaben, die für die vertraglich vereinbarten Reiseleistungen zu entrichten sind, wie z.B. Aufenthaltsgebühren, Landegebühren, Ein- oder Ausschiffungsgebühren in Häfen, entsprechende Gebühren auf Flughäfen sowie Gebühren für Dienstleistungen in Häfen oder Flughäfen; 3) die für die Pauschalreise geltenden Wechselkurse. Preisänderungen können Preiserhöhungen oder Preissenkungen zur Folge haben. Bezüglich 1) entspricht jede Änderung des Reisepreises dem vom Leistungsträger für Bus, Bahn oder Flug zusätzlich berechneten Betrag bezüglich 2) entspricht jede Änderung des Reisepreises dem vollen Betrag der Gebühren, bezüglich 3) entspricht jede Änderung des Reisepreises der Veränderung der Wechselkurse. Im Fall von Preissenkungen wird dem Reisenden der Betrag der Preissenkung erstattet. Von diesem Betrag kann der Reiseveranstalter aber tatsächliche Verwaltungsausgaben abziehen. Auf Verlangen des Reisenden belegt der Reiseveranstalter diese Verwaltungsausgaben. 10.3. Bei einer Erhöhung von mehr als 8 % des Reisepreises (iSd § 8 PRG) kommt 11.4. zur Anwendung. Der Reisende hat die Wahl, die Erhöhung als Vertragsänderung anzunehmen, der Teilnahme an einer Ersatzreise – sofern diese angeboten wird - zuzustimmen oder vom Vertrag zurückzutreten, ohne zur Zahlung einer Entschädigungspauschale verpflichtet zu sein. Bereits geleistete Versicherungsprämien können dem Reisenden nicht zurückerstattet werden. 11. Änderungen der Leistung vor Reisebeginn 11.1. Der Reiseveranstalter darf vor Reisebeginn unerhebliche Leistungsänderungen vornehmen, sofern er sich dieses Recht im Vertrag vorbehalten hat. Der Reiseveranstalter bzw. der Reisevermittler, wenn die Pauschalreise über einen solchen gebucht wurde, informiert den Reisenden klar, verständlich und deutlich auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) an der von ihm zuletzt bekanntgegebenen Adresse über die Änderungen. 11.2. Unerheblichen Änderung sind – wobei dies jeweils im Einzelfall zu prüfen ist - geringfügige, sachlich gerechtfertigte Änderungen, die den Charakter und/oder die Dauer und/oder den Leistungsinhalt und/oder die Qualität der gebuchten Pauschalreise nicht wesentlich verändern. 11.3. Bei erheblichen Änderungen kann es sich um eine erhebliche Verringerung der Qualität oder des Wertes von Reiseleistungen, zu der der Reiseveranstalter gezwungen ist, handeln, wenn die Änderungen wesentliche Eigenschaften der Reiseleistungen betreffen und/ oder Einfluss auf die Pauschalreise und/oder Reiseabwicklung entfalten. Ob eine Änderung bzw. Verringerung der Qualität oder des Werts von Reiseleistungen erheblich ist, muss im Einzelfall unter Rücksichtnahme auf die Art, die Dauer, den Zweck und Preis der Pauschalreise sowie unter Rücksichtnahme auf die Intensität und Dauer sowie Ursächlichkeit der Änderung und allenfalls auf die Vorwerfbarkeit der Umstände, die zur Änderung geführt haben, beurteilt werden. 11.4. Ist der Reiseveranstalter gemäß § 9 Abs 2 PRG zu erheblichen Änderungen im oben angeführten Sinn jener wesentlichen Eigenschaften der Reiseleistungen, die den Charakter und Zweck der Pauschalreise ausmachen (vgl § 4 Abs 1 Z 1 PRG), gezwungen oder kann er Vorgaben des Reisenden, die vom Reiseveranstalter ausdrücklich bestätigt wurden nicht erfüllen oder erhöht er den Gesamtpreis der Pauschalreise entsprechend den Bestimmungen des § 8 PRG, um mehr als 8 %, kann der Reisende - innerhalb einer vom Reiseveranstalter festgelegten angemessenen Frist, den vorgeschlagenen Änderungen zustimmen, oder - d er Teilnahme an einer Ersatzreise zustimmen, sofern diese vom Reiseveranstalter angeboten wird, oder - v om Vertrag ohne Zahlung einer Entschädigung zurücktreten. Der Reiseveranstalter wird daher den Reisenden in den eben angeführten Fällen über folgende Punkte an der von ihm zuletzt bekanntgegebenen Adresse klar, verständlich und deutlich auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) informieren: - d ie Änderungen der Reiseleistungen sowie gegebenenfalls deren Auswirkungen auf den Preis der Pauschalreise - die angemessene Frist, innerhalb derer der Reisende den Reiseveranstalter über seine Entscheidung in Kenntnis zu setzen hat, sowie die Rechtswirkung der Nichtabgabe einer Erklärung innerhalb der angemessenen Frist, - g egebenenfalls die als Ersatz angebotene Pauschalreise und deren Preis. Dem Reisenden wird empfohlen, sich bei seiner Erklärung der Schriftform zu bedienen. Gibt der Reisende innerhalb der Frist keine Erklärung ab, so gilt dies als Zustimmung zu den Änderungen. 12. Reiseroute/Änderungen 12.1. Aufgrund von beispielsweise (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Umwelt- und Wettereinflüssen (z.B. Regen, Wind, Lawinen, Muren etc.), Naturkatastrophen (z.B. Erdbeben, Überflutungen, Hurrikans etc.), Grenzsperren, staatlichen Anordnungen, Staus, Flugzeitenänderungen, Terroranschlägen, Stromausfällen, kurzfristig geänderten Öffnungszeiten usw. kann von der beworbenen bzw. vertraglich vereinbarten Route abgewichen werden, Stationen der Rundreise verschoben oder vorgezogen werden, geplante Besichtigungen ausgelassen oder geändert werden. In diesen Fällen bemüht sich der Reiseveranstalter gleichwertige Alternativen anzubieten bzw. allenfalls entfallene Teile an anderer Stelle nachzuholen. 13. Gewährleistung 13.1. Liegt eine Vertragswidrigkeit vor, weil eine vereinbarte Reiseleistung nicht oder mangelhaft (=vertragswidrig) erbracht wurde, behebt der Reiseveranstalter die Vertragswidrigkeit, sofern der Reisende oder seine Mitreisenden (z.B. Familienmitglieder) diese nicht selbst herbeiführt und/oder seine Mitwirkungspflichten nicht verletzt und/oder die Behebung nicht durch den Reisenden vereitelt wird und/oder die Behebung nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden wäre. Der Reisende hat dem Reiseveranstalter eine angemessene Frist für die Behebung der Vertragswidrigkeit zu setzen, wobei die Angemessenheit der Frist jeweils im Einzelfall, ausgehend von Art/Zweck/Dauer der Pauschalreise, der angezeigten Vertragswidrigkeit, dem Zeitpunkt der Meldung (z.B. spätabends etc.), sowie den erforderlichen Zeitressourcen, die für Ersatzbeschaffung z.B. eines Objektes (Umzug etc.) notwendig sind, zu beurteilen ist. Eine Fristsetzung hat gegenüber dem Vertreter des Reiseveranstalters vor Ort, oder, wenn ein solcher nicht vorhanden und/oder nicht vertraglich geschuldet ist, gegenüber dem Reiseveranstalter unter der im Pauschalreisevertrag mitgeteilten telefonischen Kontaktnummer zu erfolgen. 13.2. Unterlässt es der Reisende seiner Mitteilungspflicht gemäß Punkt 4.7. oder seinen Mitwirkungspflichten nachzukommen (z.B. sich ein vom Reiseveranstalter angebotenes Ersatzzimmer anzusehen oder seine Koffer für einen Zimmerwechsel zu packen etc.) oder setzt er dem Reiseveranstalter eine unangemessen kurze Frist zur Behebung der Vertragswidrigkeit oder unterstützt er den Reiseveranstalter im Rahmen des zumutbaren bei der Behebung der Vertragswidrigkeit nicht oder verweigert er rechtsgrundlos,

die vom Reiseveranstalter zur Behebung der Vertragswidrigkeit angebotenen Ersatzleistungen, hat der Reisende die nachteiligen Rechtsfolgen (vgl Punkt 4.7.) zu tragen. 13.3. Behebt der Reiseveranstalter innerhalb der angemessenen Frist die Vertragswidrigkeit nicht, kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und vom Reiseveranstalter den Ersatz der dafür erforderlichen Ausgaben verlangen (vgl § 11 Abs 4 PRG). Es gilt der Grundsatz der Schadenminderungspflicht, dh. der entstandene Schaden (z.B. Kosten für Ersatzvornahme) ist möglichst gering zu halten, wobei von Dauer, Wert und Zweck der Reise auszugehen ist. Darüber hinaus ist von einer objektiven Betrachtungsweise der Vertragswidrigkeit auszugehen. 13.4. Kann ein erheblicher Teil der vereinbarten Reiseleistungen nicht vertragsgemäß erbracht werden, so bietet der Reiseveranstalter dem Reisenden ohne Mehrkosten, sofern dies aufgrund der Umstände und Verhältnisse (vor Ort) möglich ist (Unmöglichkeit z.B. wenn nur ein Hotel in der gebuchten Kategorie vorhanden ist), angemessene andere Vorkehrungen (Ersatzleistung) zur Fortsetzung der Pauschalreise an, die, soferne möglich, den vertraglich vereinbarten Leistungen qualitativ gleichwertig oder höherwertig sind; Gleiches gilt auch dann, wenn der Reisende nicht vertragsgemäß an den Ort der Abreise zurückbefördert wird. Haben die vom Reiseveranstalter angebotenen anderen Vorkehrungen unter Umständen eine gegenüber den vertraglich vereinbarten Leistungen geringere Qualität der Pauschalreise zur Folge (z.B. Halbpension an Stelle von All-inclusive), so gewährt der Reiseveranstalter dem Reisenden eine angemessene Preisminderung. Der Reisende kann die vorgeschlagenen anderen Vorkehrungen nur dann ablehnen, wenn diese nicht mit den im Pauschalreisevertrag vereinbarten Leistungen vergleichbar sind oder die gewährte Preisminderung nicht angemessen ist. Im Fall der Ablehnung hat der Reisende darzulegen, dass die vom Reiseveranstalter angebotenen anderen Vorkehrungen gegenüber den vertraglich vereinbarten Leistungen nicht gleichwertig/vergleichbar sind und/oder die angebotene Preisminderung nicht ausreichend ist. 13.5. Hat die Vertragswidrigkeit erhebliche Auswirkungen im Sinne von Punkt 11.3. auf die Durchführung der Pauschalreise und behebt der Reiseveranstalter die Vertragswidrigkeit innerhalb einer vom Reisenden gesetzten, die Umstände und Vertragswidrigkeiten berücksichtigenden angemessenen Frist (vgl 13.1.) nicht, so kann der Reisende, sofern ihm die Fortsetzung der Pauschalreise ausgehend von der Maßfigur eines durchschnittlichen Reisenden nicht zumutbar ist, ohne Zahlung einer Entschädigung vom Pauschalreisevertrag zurücktreten und gegebenenfalls gewährleistungs- und schadenersatzrechtliche Ansprüche gemäß § 12 PRG erheben. Tritt der Reisende vom Pauschalreisevertrag zurück sollte er sich bewusst sein, dass damit ein gewisses Risiko verbunden ist, da sowohl die Erheblichkeit der Auswirkungen von Vertragswidrigkeiten als auch die Zumutbarkeit der Fortsetzung der Reise im subjektiven Einzelfall (von einem Richter) zu beurteilen sind und das Ergebnis dieser Beurteilung von der Wahrnehmung des Reisenden abweichen kann. Können keine anderen Vorkehrungen nach Punkt 13.4. angeboten werden oder lehnt der Reisende die angebotenen anderen Vorkehrungen nach Punkt 13.4. ab, stehen dem Reisenden bei vorliegender Vertragswidrigkeit gewährleistungs- und schadenersatzrechtliche Ansprüche gemäß § 12 PRG auch ohne Beendigung des Pauschalreisevertrags zu. Im Fall der Ablehnung hat der Reisende darzulegen, dass die vom Reiseveranstalter angebotenen anderen Vorkehrungen gegenüber den vertraglich vereinbarten Leistungen nicht gleichwertig/vergleichbar sind und/oder die angebotene Preisminderung nicht ausreichend ist. Ist die Beförderung von Personen Bestandteil der Pauschalreise, so sorgt der Reiseveranstalter in den in diesem Absatz genannten Fällen außerdem für die unverzügliche Rückbeförderung des Reisenden mit einem gleichwertigen Beförderungsdienst ohne Mehrkosten für den Reisenden. 13.6. Können Leistungen aufgrund unvermeidbarer und außergewöhnlicher Umstände nicht erbracht werden und tritt der Reiseveranstalter dennoch nicht von der Pauschalreise zurück (vgl 17.1.), sondern bietet Ersatzleistungen an, sind die dadurch allenfalls entstehenden Mehrkosten zu 100% vom Reisenden zu tragen. 14. Rücktritt des Reisenden ohne Entrichtung einer Entschädigungspauschale 14.1. Der Reisende kann vor Beginn der Pauschalreise – ohne Entrichtung einer Entschädigungspauschale – in folgenden Fällen vom Pauschalreisevertrag zurücktreten: 14.1.1. Wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe, wobei dies im Einzelfall unter Berücksichtigung des Vertragsinhalts und der Ausstrahlung des relevanten Umstands, welcher die Gefahr mit sich bringt, zu beurteilen ist, unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich im Sinne des 11.3. beeinträchtigen. Tritt der Reisende in diesen Fällen vom Vertrag zurück, hat er Anspruch auf die volle Erstattung aller für die Pauschalreise getätigten Zahlungen, nicht aber auf eine zusätzliche Entschädigung (vgl § 10 Abs 2 PRG). 14.1.2. In den Fällen des Punktes 11.4. Der Rücktritt ist gegenüber dem Reiseveranstalter – wobei aus Gründen der Beweisbarkeit Schriftform empfohlen wird - zu erklären. 14.2. Der Reisende kann nach Beginn der Pauschalreise in den Fällen des Punktes 13.5. – ohne Entrichtung einer Entschädigungspauschale – vom Pauschalreisevertrag zurücktreten. 15. Rücktritt des Reisenden unter Entrichtung einer Entschädigungspauschale 15.1. Der Reisende ist jederzeit berechtigt, gegen Entrichtung einer Entschädigungspauschale (Stornogebühr), vom Vertrag zurückzutreten. Der Rücktritt ist gegenüber dem Reiseveranstalter – wobei aus Gründen der Beweisbarkeit Schriftform empfohlen wird - zu erklären. Wenn die Pauschalreise über einen Reisevermittler gebucht wurde, kann der Rücktritt auch gegenüber diesem erklärt werden. Dem Reisenden wird empfohlen, den Rücktritt auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) zu erklären. 15.2. Die Entschädigungspauschale steht in einem prozentuellen Verhältnis zum Reisepreis und richtet sich bezüglich der Höhe nach dem Zeitpunkt der Rücktrittserklärung sowie nach den erwarteten ersparten Aufwendungen und Einnahmen aus anderweitiger Verwendung der Reiseleistungen. Im Falle der Unangemessenheit der Entschädigungspauschale kann diese vom Gericht gemäßigt werden. 15.3. Je nach Pauschalreiseart ergeben sich pro Person folgende Entschädigungspauschalen: 15.3.1. Sonderflüge (Charter), Gruppen-IT (Gruppenpauschalreisen im Linienverkehr), Autobusgesellschaftsreisen (Mehrtagesfahrten) bis 30. Tag vor bis 30 Tage vor Reiseantritt 10%,ab 29. bis 20. Tag vor Reiseantritt 25%, ab 19. bis 10. Tag vor Reiseantritt 50%, ab 9. bis 4. Tag vor Reiseantritt 65% ab dem 3. Tag (72 Stunden) vor Reiseantritt 85%, Nichterscheinen oder Storno am selben Tag 100% des Reisepreises 15.3.2. Einzel-IT (individuelle Pauschalreisen im Linienverkehr), Bahngesellschaftsreisen (ausgenommen Sonderzüge) bis 30. Tag vor Reiseantritt 10%, ab 29. bis 20. Tag vor Reiseantritt 15%, ab 19. bis 10. Tag vor Reiseantritt 20%, ab 9. bis 4. Tag vor Reiseantritt 30%, ab dem 3. Tag (72 Stunden) vor Reiseantritt 45% des Reisepreises. 15.3.3. Mehrtägigen Gruppenreisen mit individueller Anreise: bis 30. Tag vor Reiseantritt 10%, ab 29. bis 20. Tag vor Reiseantritt 25%, ab 19. bis 10. Tag vor Reiseantritt 50%, ab 9. bis 4. Tag vor Reiseantritt 65%, ab dem 3. Tag (72 Stunden) vor Reiseantritt 85%, Nichterscheinen oder Storno am selben Tag 100% 16. No-show 16.1. No-show liegt vor, wenn der Reisende der Abreise fernbleibt, weil es ihm am Reisewillen mangelt oder wenn er die Abreise wegen einer ihm zurechenbaren Handlung oder wegen eines ihm widerfahrenen Zufalls versäumt. Ist weiters klargestellt, dass der Reisende die verbleibenden Reiseleistungen nicht mehr in Anspruch nehmen kann oder will, hat er folgende Entschädigungspauschale zu entrichten: 100% 17. Rücktritt des Reiseveranstalters vor Beginn der Reise 17.1. Der Reiseveranstalter kann vor Beginn der Pauschalreise vom Pauschalreisevertrag zurücktreten, wenn er aufgrund unvermeidbarer und außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Vertrags gehindert ist und seine Rücktrittserklärung dem Reisenden an der zuletzt von ihm genannten Zustell-/Kontaktadresse unverzüglich, spätestens vor Beginn der Pauschalreise zugeht (vgl § 10 Abs 3 lit b PRG). 17.2. Der Reiseveranstalter kann vor Beginn der Pauschalreise vom Pauschalreisevertrag zurücktreten, wenn sich für die Pauschalreise weniger Personen als die im Vertrag angegebene Mindestteilnehmerzahl angemeldet haben und die Rücktrittserklärung des Reiseveranstalters dem Reisenden an der zuletzt von ihm genannten Zustell-/ Kontaktadresse innerhalb der im Vertrag festgelegten Frist, spätestens jedoch: a) 20 Tage vor Beginn der Pauschalreise bei Reisen von mehr als sechs Tagen, b) sieben Tage vor Beginn der Pauschalreise bei Reisen zwischen zwei und sechs Tagen, c) 48 Stunden vor Beginn der Pauschalreise bei Reisen, die weniger als zwei Tage dauern, zugeht (vgl § 10 Abs 3 lit a PRG). 17.3. Tritt der Reiseveranstalter gemäß 17.1. oder 17.2. vom Pauschalreisevertrag zurück, erstattet er dem Reisenden den Reisepreis, er hat jedoch keine zusätzliche Entschädigung zu leisten. 18. Rücktritt des Reiseveranstalters nach Beginn der Pauschalreise 18.1. Der Reiseveranstalter wird von der Vertragserfüllung ohne Verpflichtung zur Rückerstattung des Reisepreises befreit, wenn der Reisende die Durchführung der Pauschalreise durch grob ungebührliches Verhalten (wie z.B. Alkohol, Drogen, Nichteinhalten eines Rauchverbotes, Missachten bestimmter Bekleidungsvorschriften z.B. beim Besuch religiöser Stätten oder bei der Einnahme von Mahlzeiten, strafbares Verhalten, störendes Verhalten gegenüber Mitreisenden, Nichteinhalten der Vorgaben des Reiseleiters wie z.B. regelmäßiges Zuspätkommen etc.), ungeachtet einer Abmahnung stört, sodass der Reiseablauf oder Mitreisende gestört und in einem Ausmaß behindert werden, dass geeignet ist, die Urlaubserholung Dritter oder Mitreisender zu beinträchtigen oder den Reisezweck zu vereiteln. In einem solchen Fall ist der Reisende dem Reiseveranstalter gegenüber zum Ersatz des Schadens verpflichtet. 19. Allgemeines Lebensrisiko des Reisenden 19.1. Eine Pauschalreise bringt in der Regel eine Veränderung der gewohnten Umgebung mit sich. Eine damit einhergehende Verwirklichung des allgemeinen Lebensrisikos des Reisenden wie beispielsweise (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), Stress, Übelkeit (z.B. aufgrund klimatischer Veränderungen), Müdigkeit (z.B. aufgrund eines feucht-schwülen Klimas), Verdauungsprobleme (z.B. aufgrund ungewohnter Gewürze, Speisen etc.) und/oder eine Verwirklichung eines allenfalls mit der Reise verbundenen Risikos wie beispielsweise (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Ohrenschmerzen bei Tauchreisen, Höhenkrankheit bei Reisen in große Höhe, Seekrankheit bei Kreuzfahrten und vieles mehr, fallen in die Sphäre des Reisenden und sind dem Reiseveranstalter nicht zuzurechnen. 19.2. Nimmt der Reisende Leistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, aus den oben genannten Gründen nicht in Anspruch oder erklärt er aus einem solchen Grund den Vertragsrücktritt, ist er nicht berechtigt, gewährleistungsrechtliche Ansprüche oder Rückforderungen von nicht in Anspruch genommenen Teilen von Reiseleistungen geltend zu machen. 20. Haftung 20.1. Verletzen der Reiseveranstalter oder ihm zurechenbare Leistungsträger schuldhaft die dem Reiseveranstalter aus dem Vertragsverhältnis mit dem Reisenden obliegenden Pflichten, so ist dieser dem Reisenden zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet. 20.2. Der Reiseveranstalter haftet nicht für Personen-, Sach- und Vermögensschäden des Reisenden die im Zusammenhang mit gebuchten Leistungen entstehen, sofern sie 20.2.1. eine Verwirklichung des allgemeinen Lebensrisikos des Reisenden oder eines allenfalls mit der Pauschalreise verbundenen allgemeinen Risikos, welches in die Sphäre des Reisenden fällt, darstellen (vgl 19.) 20.2.2. dem Verschulden des Reisenden zuzurechnen sind; 20.2.3. einem Dritten zuzurechnen sind, der an der Erbringung der vom Pauschalreisevertrag umfassten Reiseleistungen nicht beteiligt ist, und die Vertragswidrigkeit weder vorhersehbar noch vermeidbar war; oder 20.2.4. auf unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände zurückzuführen sind. 20.3. Für Sach- und Vermögensschäden des Reisenden die auf unvorhersehbare und /oder unvermeidbare Umstände, mit denen der Reiseveranstalter nicht rechnen musste, zurückzuführen sind, sowie für entschuldbare Fehlleistungen bis hin zur Fahrlässigkeit, wird die Haftung ausgehend von Art 13 der Richtlinie (EU) 2015/2302 (Pauschalreiserichtlinie) in Entsprechung des § 6 Abs 1 Z. 9 KschG auf das Dreifache des Reisepreises beschränkt. 20.4. Bei Reisen mit besonderen Risken (z.B. Expeditionscharakter) haftet der Reiseveranstalter nicht für die Folgen, die sich im Zuge der Verwirklichung der Risken ergeben, wenn dies außerhalb seines Pflichtenbereiches geschieht. Unberührt bleibt die Verpflichtung des Reiseveranstalters, die Pauschalreise sorgfältig vorzubereiten und die mit der Erbringung der einzelnen Reiseleistungen beauftragten Personen und Unternehmen sorgfältig auszuwählen. 20.5. Der Reisende hat Gesetzen und Vorschriften, Anweisungen und Anordnungen des Personals vor Ort, sowie Geboten und Verboten (z.B. Badeverbot, Tauchverbot etc.) Folge zu leisten. Bei Nichtbefolgen durch den Reisenden haftet der Reiseveranstalter nicht für allenfalls daraus entstehende Personen- und Sachschäden des Reisenden oder Personen- und Sachschäden Dritter. 20.6. Der Reiseveranstalter haftet nicht für die Erbringung einer Leistung, welche nicht von ihm zugesagt worden ist bzw. welche vom Reisenden nach Reiseantritt selbst vor Ort bei Dritten bzw. dem Reiseveranstalter nicht zurechenbaren Leistungsträgern zusätzlich gebucht worden ist. 20.7. Dem Reisenden wird empfohlen, keine Gegenstände besonderen Werts mitzunehmen. Weiters wird empfohlen, die mitgenommenen Gegenstände ordnungsgemäß zu verwahren bzw. zu versichern (vgl 5.1.). 20.8. Soweit das Montrealer Übereinkommen über die Beförderung im internationalen Luftverkehr 2001, das Athener Protokoll 2002 zum Athener Übereinkommen über die Beförderung auf See 1974 oder das Übereinkommen über den internationalen Eisenbahnverkehr 1980 idF 1999 den Umfang des Schadenersatzes oder die Bedingungen, unter denen ein Erbringer einer vom Pauschalreisevertrag umfassten Reiseleistung Schadenersatz zu leisten hat, einschränken, gelten diese Einschränkungen auch für den Reiseveranstalter (vgl § 12 Abs 4 PRG). 21. Geltendmachung von Ansprüchen 21.1. Um die Geltendmachung und Verifizierung von behaupteten Ansprüchen zu erleichtern, wird dem Reisenden empfohlen, sich über die Nichterbringung oder mangelhafte Erbringung von Leistungen schriftliche Bestätigungen geben zu lassen bzw. Belege, Beweise, Zeugenaussagen zu sichern. 21.2. Gewährleistungsansprüche können innerhalb von 2 Jahren geltend gemacht werden. Schadenersatzansprüche verjähren nach 3 Jahren. 21.3. Es empfiehlt sich, im Interesse des Reisenden, Ansprüche unverzüglich nach Rückkehr von der Pauschalreise vollständig und konkret bezeichnet direkt beim Reiseveranstalter oder im Wege des Reisevermittlers geltend zu machen, da mit zunehmender Verzögerung mit Beweisschwierigkeiten zu rechnen ist. 22. Zustellung - elektronischer Schriftverkehr 22.1. Als Zustell-

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