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REISEN AUGUST BIS DEZEMBER 2019

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TLS – TRAVEL LIFE SECRETS!

Liebe Reisefreudige, Reisen bildet, belebt, inspiriert und gibt vor allem einfach Lebensfreude. Davon überzeugt und motiviert haben wir uns für Sie wieder auf die Suche nach besonderen Reiseerlebnissen im so vielfältigen, faszinierenden Alpen-Adria-Raum gemacht. Unsere Tagesfahrten und Kurzreisen sind kulturellen Themen gewidmet, immer von qualifizierten Reiseführern begleitet, intensiv, aber auch interessant, inspirierend und erkenntnisreich. Mit viel Herzblut und Leidenschaft bemühen wir uns auch stets um Programmpunkte und Ziele, die einem Individualreisenden in den meisten Fällen nicht zugänglich sind. Wir wollen auf aktuell Interessantes sowie unbekannt Attraktives aufmerksam machen. Wichtig dabei sind uns neben den vielen Kunst- und Kulturschätzen besonders auch die Begegnung mit Menschen, ihre Geschichte und Geschichten, die regionale Kulinarik und ein authentischer Genuss. Für die zweite Jahreshälfte 2019 haben wir aufgrund vermehrter Nachfrage bewährte Klassiker wieder aufgelegt und durch viele neue Tagesfahrten ergänzt. Neben unseren beliebten Reisen mit Buchautoren und Literaten, den gemeinsamen Wanderungen, der Urban-Reihe, den Ausflügen in die Gärten und zur Biennale nach Venedig oder stimmungsvoll, besinnlichen Adventfahrten warten auf Sie einzigartige Erlebnisse, wie das Opernfestival in Vicenza oder ein Privatkonzert in einem venezianischen Palazzo bei Kerzenlicht. Italienliebhaber können sich auf neue „Parliamo italiano“-Touren freuen. Mit „Govorimo Slovensko“ bauen wir das Angebot um eine weitere Sprache aus und sprechen nun auch Slowenisch. Die vielen positiven Rückmeldungen zu unseren vergangenen Reisen seitens unserer Gäste – seien es unsere zahlreichen, treuen Stammkunden oder jene, die uns neu entdeckten – freuen uns ganz besonders. Sie schätzen das inspirierende, unkomplizierte Reisen. Sei es zu zweit, in Gesellschaft einer Freundesgruppe oder allein. Denn auch Alleinreisende fühlen sich bei uns sehr wohl, wie uns immer wieder bestätigt wird. Wir sind aber auch stolz auf die Kooperationen mit namhaften Partnern und dürfen für renommierte Medien exklusive Lesereisen anbieten – zusätzlich zu den Reisen in diesem Katalog. Sie möchten einmal mit Ihrem Verein oder Ihrem Betrieb eine geschlossene Fahrt erleben? Auch das organisieren wir für Sie. Für Gruppen und Betriebsfahrten stimmen wir Programme individuell ab und entdecken zum jeweiligen Wunschtermin gemeinsam den Alpen-Adria-Raum. Und nicht vergessen: Ihre Liebsten können Sie auch mit einem Reisegutschein überraschen – zum Geburtstag, zu Weihnachten oder einfach so. Sie wollen mehr über uns wissen, aktuell über neue Reisen informiert werden oder in der Nachlese schmökern? Dann besuchen Sie uns auf unserer Facebook-Seite „TLS Reisekultur“ oder klicken auf unsere Webseite www.tlsreisekultur.at. Dort können Sie sich auch für unseren Newsletter anmelden, damit Sie in Zukunft kein Travel Life Secret mehr verpassen. Wir freuen uns auf spannende Reisen mit Ihnen. Ihr Team von TLS Reisekultur GmbH

Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS Leitung

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Susanne Kiko Assistenz

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Mag.a Anita Arneitz Textierung

Dr.in Gerda Madl-Kren Kunsthistorische Führung

Kontakt: 0664/6199621 oder 0664/6199636, office@tlsreisekultur.at

MMag.a Vera Radinger-Sapelza Reiseführung und -begleitung (bilingual)


ÜBERBLICK: REISEN AUGUST BIS DEZEMBER 2019 Vorwort..............................................................................................................................................................................................................02 Biennale di Venezia 2019 (31. August).................................................................................................................................................04 Biennale di Venezia 2019: Collaterale Events in prunkvollen Bauten (1. September)..................................................05 Venedig Spezial: Murano glasklar (7. September).........................................................................................................................06 Verborgene Gärten Venedigs (14. September)................................................................................................................................07 Die jungen Wilden der Südsteirischen Weinstraße (15. September).....................................................................................08 Ljubljana: Govorimo slovensko – tù in zdaj (21. September)....................................................................................................09 Bauernschlau durch Wind und Wetter (22. September)...............................................................................................................10 Friaul voller Überraschungen (28. September)................................................................................................................................11 Mais und Maestri in Illegio: aussichtsreiche Höhengänge und kunstsinnige Tiefgänge (28. September) ..........12 Juwelen der Oberkrain: Škofja Loka & Co. (29. September).......................................................................................................13 Kultiviertes Wandern im italienischen Karst (4. bis 6. Oktober)...............................................................................................14 Euganeische Hügel (5. bis 6. Oktober)..................................................................................................................................................15 Triest: Parliamo Italiano – qui e ora! (5. Oktober)..........................................................................................................................16 Carnia: köstlich, sprachgewandt und handgemacht (6. Oktober)..........................................................................................17 Weinlese in der Dolenjska (12. Oktober).............................................................................................................................................18 Salzburg Urban (12. Oktober)...................................................................................................................................................................19 Grado – Lieblingsziel im nahen Süden (13. Oktober)....................................................................................................................20 Wien und die letzten Dinge (18. bis 19. Oktober)............................................................................................................................21 Kultiviertes Wandern im slowenischen Karst (18. bis 20. Oktober).........................................................................................22 Cividale del Friuli: Parliamo Italiano – qui e ora! (19. Oktober)................................................................................................23 Opernfestival Vicenza: zurück zu den Ursprüngen des Musiktheaters (24. bis 25. Oktober).....................................24 Fluss Livenza: ein Naturschauspiel in Friaul (26. Oktober).........................................................................................................25 Schlösser und Villen in Friaul: Susans, Arcano, Villa Romano (27. Oktober)......................................................................26 Verona: mehr als der Mythos von Romeo und Julia (2. bis 3. November)............................................................................27 Dark Places: von kopflosen Grafen bis zu verlassenen Mönchszellen (3. November)..................................................28 Schatzhaus Venedig: die großen Museen der Lagunenstadt (9. November) ...................................................................29 Martinsfest & Co im Karst: wo Wein und Honig fließen (9. November)................................................................................30 „Carmen“ und der gute Stil auf Reisen (15. November)...............................................................................................................31 Genussvolles Kranj (16. November).......................................................................................................................................................32 Venedig Spezial: Stadt der Musik (23. November).........................................................................................................................33 Ballett Nussknacker im Slowenischen Nationaltheater Laibach (30. November)...........................................................34 Mariazeller Advent (1. Dezember)..........................................................................................................................................................35 Advent in Graz: eine schöne Bescherung! (7. Dezember)...........................................................................................................36 Advent wie damals am Wolfgangsee (14. Dezember)...................................................................................................................37 Reisen mit TLS Reisekultur – Allgemeine Reisebedingungen.......................................................................................... 38/39

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Samstag, 31. August 2019

BIENNALE DI VENEZIA 2019 58. Internationale Kunstausstellung – May You Live In Interesting Times Seit dem Jahre 1895 zieht die bedeutendste Großausstellung für Gegenwartskunst alle zwei Jahre Künstler, Galeristen und Kunstinteressierte aus aller Welt in das Ausstellungsgelände der Giardini mit 28 nationalen Kunstpavillons sowie ins Arsenale, einem faszinierenden Gelände ehemaliger Schiffswerften mit imposanten Hallen aus dem 16. Jahrhundert. Trotz ausgerufenem Motto „May You Live In Interesting Times“ soll der Fokus der 58. Biennale Venedig nicht unbedingt unter einem Thema stehen. Es soll eher auf den generellen Ansatz, Kunst zu machen, sowie die soziale Rolle der Kunst, unter anderem als gesellschaftskritisches, aufrüttelndes Instrument, aufmerksam gemacht werden. Kurator der Hauptausstellung und Direktor der Londoner Hayward Gallery, Ralph Rugoff, sagt dazu: „In einem Moment, in dem die digitale Verbreitung von Fake News und ‚alternativen Fakten‘ den politischen Diskurs und das Vertrauen, auf dem er basiert, aushöhlen, ist es es wichtig, eine Pause einzulegen, um unsere Referenzrahmen zu überdenken.“ Gelegenheit dazu wird es auf der Biennale ausreichend geben. Schließlich leben alle in einer interessanten Zeit. Dementsprechend steht auch dem großen Kunst- und Denkgenuss nichts mehr im Wege. Die Führung durch die Ausstellung bietet eine sorgfältige Auswahl aus den rund 140 Ausstellern. (Durchschnittliche Gehtüchtigkeit erforderlich!)

PROGRAMM*: 5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Punta Sabbioni und Fahrt mit dem Charter-Boot nach Venedig

125 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Charterbootsfahrten, Eintritt zur Biennale, kunsthistorische Führung, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Dr.in Gerda Madl-Kren (Kunsthistorikerin, Theologin, Künstlerin)

Vormittags: „Top 12“-Führung durch die Ausstellung im Arsenale Auf 25.000 Quadratmetern Hallenfläche der ehemaligen Schiffswerften präsentieren sich zahlreiche internationale Künstler mit ihren raumgreifenden Installationen und großen Objekten in imposantem Ambiente. Aus der Flut der Objekte führt der Weg zu zwölf sorgfältig ausgewählten Stationen, die aufwecken und zum Nachdenken anregen. Nachmittags: Führung durch ausgewählte Pavillons in den Giardini Die einst auf Befehl von Napoleon errichtete Parkanlage ist während der Biennale ein Themenpark der Kunst. Beim „Schaulaufen der Nationen“ stellen 28 Länder in ihren nationalen Pavillons ihre Beiträge aus. Abgesehen von der aktuell präsentierten Kunst ist auch allein die Architektur der Pavillons einen Besuch wert. Den österreichischen Pavillon wird die zeitgenössische Künstlerin Renate Bertlmann bespielen. Sie wird den Pavillon erstmals in dessen jahrzehntelanger Geschichte einer weiblichen Einzelposition widmen. Man darf gespannt sein. 17.30 Uhr: Individuelle Zeit in der Lagunenstadt 19.00 Uhr: Fahrt mit dem Charter-Boot nach Punta Sabbioni 19.45 Uhr: Rückfahrt ca. 23.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Sonntag, 1. September 2019

BIENNALE DI VENEZIA 2019: AUSSENPOSITIONEN IN PRUNKVOLLEN BAUTEN 58. Internationale Kunstausstellung – May You Live In Interesting Times Alle zwei Jahre zieht die „Biennale di Venezia“ als die bedeutendste Großausstellung für Gegenwartskunst Interessierte aus aller Welt in die Lagune. Heuer zum 58. Mal gemäß dem Jahresmotto in einer sehr interessanten Zeit. Besonders spannend sind dabei die Ausstellungen und Events in den Außenstellen, die sich oftmals in prachtvollen Palazzi befinden und die außerhalb der Biennale gar nicht oder nur selten öffentlich zugänglich sind. Schon allein deshalb lohnt sich der Tag abseits der großen Besucherströme. Zu finden sind die bespielten Kunststätten verteilt über die ganze Stadt. Damit bieten die sogenannten „Collateralen Events“ der Biennale auch einen Blick hinter die prachtvollen venezianischen Kulissen und das Leben in der Lagune. Am Vormittag steht ein bunter Streifzug durch vier außergewöhnliche Ausstellungen in Dorsoduro und San Marco am Programm. Der Bogen spannt sich vom Beginn der Erde über die Kultur der Roma bis hin zu nachdenklichen Audio-Installationen und inszenierter Malerei. Am Nachmittag führt die Kunst in Gebäude, die selbst vor Geschichten strotzen, wie einen venezianischen Palazzo mit österreichischen Künstlern, eine imponierende Kirche und ein ehemaliges Gefängnis. Die sorgfältig ausgewählten Stationen werden Kunstund Venedigfreunde begeistern und sicher neue Blickwinkel eröffnen. (Durchschnittliche Gehtüchtigkeit erforderlich!)

PROGRAMM*:

5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Punta Sabbioni und Fahrt mit dem Charterboot nach Venedig Vormittags: Magazzini del Sale: Living Rocks Früher wurde Salz in den gewaltig beeindruckenden Hallen der Magazzini del Sale gelagert. Heute erwartet Kunstfreunde im historischen Bau eine spannende Installation der australischen Künstler James Darling und Lesley Forwood über die Welt vor Millionen von Jahren. Fondamenta Zattere allo Spirito Santo: FutuRoma Die Ausstellung zeigt einige der hervorragendsten zeitgenössischen europäischen Roma-KünstlerInnen als Gegenwurf zum zunehmenden Nationalismus, in dessen Mittelpunkt die Kreativität, Solidarität, gemeinsame Identität und die integrative Kraft der größten europäischen Minderheit steht. Kirche Santa Maria della Visitazione: The Death of James Lee Byars In der Renaissance-Kirche am Ufer des Giudecca-Kanals wird das Werk des US-amerikanischen Performance-und Installationskünstlers Byars, als „Magier der Stille“ in der Kunstszene etabliert und 1997 selbst an Krebs verstorben, mit mystischer Musik des libanesischen Komponisten Zad Moultaka zu einem existenziellen Dialog über Sterblichkeit zusammengeführt. Palazzo Contarini Polignac: Hommage auf Günther Förg Im weitläufigen Palazzo Contarini Polignac werden die facettenreichen Werke des deutschen Künstlers Günther Förg gezeigt. Angefangen von Malerei bis hin zu den Skulpturen scheint alles mit den historischen Räumen zu verschmelzen.

ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Charterbootsfahrten, Eintritt zur Biennale, kunsthistorische Führung, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.)

Mittags: Gemeinsames Mittagessen (optional) Nachmittags: Palazzo Bembo in San Marco: „Personal Structures – Identities“ Im Palazzo Bembo zeigen heuer 26 verschiedene international renommierte Künstler ihre Sichtweise auf das Thema „Identität“. Darunter sind auch die drei österreichischen Künstler Manfred Bockelmann, Helga Palasser und Martina Reinhart. Palazzo delle Prigioni: Taiwan in Venedig 2019 Taiwan nutzt die Räume eines ehemaligen venezianischen Gefängnisses aus dem 16. Jahrhundert und gestaltet dieses zu einem High-Tech-Überwachungsraum um. Fiktionalisierte historische Porträts werden Teil des Ausstellungssystems, aber auch aktuellste Materialien, die am Eingang durch ein neu entwickeltes 3-D-Kameraüberwachungssystem gescannten Gesichter der Besucher. Indem diese sich zum Betreten der Ausstellung entschließen, akzeptieren sie, Teil des Systems von Gender- und Rassenmorphing mit seltsamen digitalen Strategien zu werden. Kirche Santa Maria della Pietà: Processional Aus dem Reichtum des Ortes, einem barocken sakralen Schmuckstück mit berühmten Tiepolo-Fresken und Musikgeschichte rund um Vivaldi, schöpft der USamerikanische Künstler Todd Williamson eine Reihe von Werken, die zum Nachdenken anregen und die wahrgenommene Ordnung der Tradition in Frage stellen. 19.00 Uhr: Fahrt mit dem Charter-Boot nach Punta Sabbioni 19.45 Uhr: Rückfahrt ca. 23.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

121 €

Kontakt: 0664/6199621 oder 0664/6199636, office@tlsreisekultur.at

BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Dr.in Gerda Madl-Kren (Kunsthistorikerin, Theologin, Künstlerin) Reisebegleitung: Susanne Kiko

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Samstag, 7. September 2019

VENEDIG SPEZIAL: MURANO GLASKLAR Der Inbegriff der Glasmacherkunst exklusiv in der „Venice Glass Week“ Mit dem Niedergang Konstantinopels im frühen 13. Jahrhundert erfuhr venezianisches Glas ein großes wirtschaftliches Wachstum. Es entstand ein einzigartiges Monopol, dessen Erbe bis in die Neuzeit hineinreicht. Dass gerade die Insel Murano zum Inbegriff der Glasmacherkunst werden konnte, hatte einen einfachen Grund: Im 13. Jahrhundert war die Furcht groß, dass die Öfen der Glasbläsereien in Venedig ein Feuer auslösen könnten, das die ganze Stadt vernichtet. Per Dekret wurde 1295 die Auslagerung der gesamten venezianischen Glasproduktion auf die nahe gelegene Insel Murano verordnet. So konnte auch das streng gehütete Geheimnis um die Herstellungstechnik der venezianischen Glaskunst besser bewahrt werden. Unter dem Schutz von rund 150 Maestri werden heute noch wie vor Jahrhunderten tausende Luster, Vasen, Trinkbecher, Schalen, Kronleuchter, Schmuck und vieles mehr produziert. Was es mit der Glaskunst genau auf sich hat, erfahren Sie an diesem Tag an ganz besonders kompetenten Stellen: im Glasmuseum, in einer Spiegelwerkstatt, in einem der führenden venezianischen Glasstudios mit Werken namhafter Künstler sowie in einer klassischen Kronleuchter-Werkstätte. Gleichzeitig erleben Sie auch das Festival „Venice Glass Week“, bei dem mit über 150 Veranstaltungen an über 100 Orten die Glaskunst Venedigs gebührend gefeiert wird.

PROGRAMM*: 5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/ Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Punta Sabbioni und Fahrt mit dem Charter-Boot nach Murano Vormittags: Eintauchen in die venezianische Woche des Glases In Murano angekommen und schon mitten im internationalen Festival „Venice Glass Week“. Durch zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen rückt das Thema Glas in dieser Woche noch stärker in den Mittelpunkt.

138 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Charterbootsfahrten, Eintritte und Führungen Museen, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Dr.in Gerda Madl-Kren (Kunsthistorikerin, Theologin, Künstlerin) Reisebegleitung: aus dem Team TLS Reisekultur

Besuch und Führung: Spiegelherstellungsunternehmen In einem seit vielen Jahrzehnten geführten Familienbetrieb erfährt man, was hinter der Spiegelkunst steckt. Besuch und Führung: Glasmuseum Murano Das Museum bildet die Geschichte rund um das Herzstück der Glasindustrie unter besonderer Berücksichtigung der verschiedenen Glasarten und Glasherstellungsverfahren zwischen dem 15. und dem 20. Jahrhundert ab. Umfangreiche Sammlungen und Demonstrationen von Techniken der Glasverarbeitung lassen in die beeindruckende Welt einer jahrhundertealten Tradition eintauchen. Mittags: Gemeinsames Mittagessen in einer Osteria (optional) Nachmittags: Besuch einer der führenden Glasstudios Venedigs mit Glaswerkstätte und Ausstellungsareal Das außergewöhnliche, lebendige und innovative Glasproduktionsunternehmen, in dem seit über drei Jahrzehnten mit Glas gearbeitet wird, setzt neue Akzente in der Glaskunst. Seit den späten 1980er Jahren werden bekannte zeitgenössische Künstler wie Kiki Kogelnik eingeladen, um ihre Kreativität und das Experimentieren mit Glas mit hoch qualifizierten Glasmeistern zu entfalten. Besonderes Highlight: die international sehr renommierte und einzigartige Ausstellung „Glasstress“ im historischen Glasöfen-Areal. Unvergesslich! Besuch einer Murano-Kronleuchter-Manufaktur In der kleinen Werkstätte hat sich die ganze Familie seit Jahrzehnten dem Glas verschrieben. Es werden noch heute Kronleuchter im Rezzonico-Stil produziert. Aber auch Modernes für das eigene Wohnzimmer wird gezeigt. Interessant sind auch die Erzählungen rund um das Glasgeschäft – von der Fertigung, Vermarktung bis zum Versand in alle Welt. 19.00 Uhr: Fahrt mit dem Charter-Boot nach Punta Sabbioni 19.45 Uhr: Rückfahrt ca. 23.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Samstag, 14. September 2019

VERBORGENE GÄRTEN VENEDIGS Heilsam Blühendes am Lido und exklusives Grün am Canal Grande Venedig ist voller Schätze und das ist ein weltweit offenes Geheimnis. Doch es sind damit nicht nur die Kunstschätze gemeint, sondern auch die weniger bekannten grünen Juwelen der Serenissima. Denn im 17. und 18. Jahrhundert war die Stadt die „Königin der Gärten“, hatte sie doch mehr botanische Gärten als der Rest Italiens vorzuweisen. Die zahlreichen privaten grünen Paradiese des reichen, venezianischen Adels blieben, wohlbehütet hinter hohen Mauern, der Öffentlichkeit stets vorenthalten, wie auch jene der zahlreichen Klostergärten der Lagunenstadt. Vieles aus dieser „Blütezeit“ ist zwar verschwunden, aber dennoch gibt es heute noch rund 500 Gärten an der Lagune. Die grünen Inseln, Oasen der Schönheit und Stille, sind zumeist versteckt hinter Häuser- und Palazzilandschaften, hinter rosenumrankten Eisentoren oder unscheinbaren Haustüren. Sie haben alle ihre eigene grüne Geschichte zu erzählen. Manche posieren sogar augenscheinlich stolz am Canal Grande und wirken für den Venediggast vom Vaporetto aus schier unerreichbar, da Fremde zu diesen unbekannten Traumwelten nur sehr schwer Zutritt finden können. Der Tag auf den grünen Spuren gewährt seltene Einblicke und führt in diesem Sinne auch auf die Insel Lido zu einem modernen Garten der Regeneration. Ein schöner Kontrast zu den historisch gewachsenen Gärten in San Marco, der garantiert für blühende Aha-Erlebnisse sorgen wird. PROGRAMM*: 5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Punta Sabbioni und Fahrt mit dem Charterboot nach Venedig Vormittags: Besuch eines Heilgartens für alle Sinne mit großartigem Ausblick auf der Insel Lido Nicht von ungefähr wurde 1928 die Heilanstalt „San Camillo“ für Ordensleute und Priester zur Erholung am Meer auf diesem wunderbaren Stück Erde am südlichen Ende der Insel Lido erbaut. Vor kurzem schufen Landschaftsarchitekten und Gartendesigner im Gelände des heutigen „Ospedale San Camillo“ einen therapeutisch wirkenden „Garten zum Wiederaufleben“. Die spektakulär schöne Lage am Meer und die Kraft der Natur werden hier mit allen Sinnen bewusst genutzt, um Körper, Geist und Seele zu regenerieren. Bäume laden zum Berühren ein, die Farben der Blüten vertreiben schlechte Stimmung und das Aroma von Lavendel und Geranie entspannen. Ein modernes Kleinod zum Erholen, mit vielen Ideen zum Nachmachen. Mittags: Mittagsrast auf Giudecca, der Garteninsel vergangener Tage Es wird ein Stopp auf Venedigs schönster Garteninsel eingelegt. Hier sind die Gärten fruchtbar und meist der offenen Lagune hin zugewendet. Das Flair der authentischen Wohninsel mit herrlichem Blick auf San Marco überzeugt – selbst wenn sich das Grün hinter Mauern versteckt. Nachmittags: Garten und Palazzo Nani Bernardo Lucheschi am Canal Grande Der bereits im 16. Jahrhundert angelegte Garten, im Besitz von Contessa Elisabetta Lucheschi Czarnocki, wurde im 19. Jahrhundert um geometrische Blumenbeete und Dutzende von Rosen erweitert. Hohe Palmen und hundertjährige Glyzinien ergänzen dieses Gartenjuwel, das auch vom «Piano nobile» des Palazzos aus zu bewundern ist. Und darüber hinaus entzückt der Blick auf den Canal Grande. Garten Palazzo Malipiero Barnabò am Canal Grande Dort, wo der Canal Grande von der Rialtobrücke zur Akademie der Schönen Künste einen Bogen schlägt, liegt einer der bühnenwirksamsten Gärten Venedigs. Die bereits verstorbene Contessa Barnabo pflegte den im 19. Jahrhundert angelegten Prachtgarten über Jahrzehnte hinweg nach den Regeln des Renaissance-Vorbildes. Heute noch erfreut sich hier zeitweise Commissario Brunettis Mutter der wohl unvergleichlichen grün-blauen Gartenidylle – zumindest im Fernsehen.

144 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Charterbootsfahrten, Eintritte und Führungen Museen, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Gartenführung: Guide des venezianischen Vereins zur Erhaltung historischer Gärten Reisebegleitung: aus dem Team TLS-Reisekultur

19.00 Uhr: Fahrt mit dem Charterboot nach Punta Sabbioni 19.45 Uhr: Rückfahrt ca. 23.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Sonntag, 15. September 2019

DIE JUNGEN WILDEN DER SÜDSTEIRISCHEN WEINSTRASSE Genusstour mit Buchautorin Tina Veit-Fuchs zu erfrischenden Plätzen des guten Geschmacks Wo sich in der Südsteiermark Wein und Geselligkeit treffen, Kulinarik mit Handwerk verbindet und die Lebensart südlich leicht ist, hat die Buchautorin Tina Veit-Fuchs ihre Heimat gefunden. In ihrem neuen Werk „Genießen in der Südsteiermark“ führt sie zu ihren persönlichen Entdeckungen entlang der Weinstraße und an diesem Tag auch zu den jungen Wilden. Denn zwischen den traditionellen Weingärten konnte sich in den vergangenen Jahren viel Kreatives entwickeln. Die junge Generation sorgt für Furore und macht die Weinstraße zu einem spannenden Ort für neugierige Entdecker. So beginnt der Tag mit einem Frühstück bei einem Haubenkoch und einem Tête-à-Tête mit dem wohl innovativsten Gin-Produzenten der Region. Mittags heißt es Einkehren in einem architektonisch und kulinarisch herausragendem Wirtshaus mit feinem Steirischem auf dem Teller und die Südsteiermark bis Slowenien im Blick. Der Nachmittag steht im Zeichen von Kultur, Handwerk und Weingenuss. Bei einem Spaziergang durch das beschauliche St. Veit am Vogau wird Kunstvolles und Geschichtliches entdeckt, während bei einer Winzerjause eine Taschendesignerin mehr über ihre Arbeit verrät. Mit einem herrlichen Ausblick auf Top-Weinlagen endet der Tag bei einem jungen Erfolgswinzer, der bereits edle Tropfen für die Verkostung vorbereitet hat. Es darf viel Neues erwartet werden – selbst Kenner der Weinstraße werden überrascht sein.

PROGRAMM*:

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 8.45 Uhr: Ankunft in Leutschach Vormittags: Gourmetfrühstück im Kultur-Café Die Gourmetexperten haben für Einheimische und Gäste eine Wohlfühlzone mit regionalen Genüssen geschaffen. Der Zwei-Haubenkoch des Hauses stellt persönlich seine Erfolgsphilosophie vor und verrät, was Kulinarium für ihn bedeutet.

143 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Gourmet-Frühstück, GinVerkostung, Mittagessen, Weinverkostung mit Imbiss, Führungen, ganztägige Führung durch die Autorin, Tourguidesystem, Reisebegleitung. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Mag.a Tina Veit-Fuchs: Die gebürtige Grazerin lebt als Autorin und Texterin in der Südsteiermark, im Styria Verlag veröffentlichte sie das Buch „Genießen in der Südsteiermark – Entdeckungen entlang der Weinstraßen“ im April 2019. Reisebegleitung: aus dem Team TLS Reisekultur

Südsteirische Weinstraße mit kreativen Geheimtipps Auf einer Fahrt entlang der Südsteirischen Weinstraße zeigt Autorin Tina Veit-Fuchs einige ihrer Lieblingsplätze und führt zu den zweifach mit Gold ausgezeichneten weltbesten Gin-Produzenten. Im elterlichen Buschenschank werden die jungen Start-up-Gründer mehr über ihren Gin mit den Aromen von Wacholderbeeren, südsteirischem Apfel und oststeirischem Holunder, Zitrone und Orange erzählen. Natürlich darf auch probiert werden! Mittags: Mittagessen im jungen Wirtshaus – als Anbau an eine Kapelle Hier ist einiges besonders: Das trendig-bodenständige junge Wirtshaus, ehemals Presshaus, bildet mit einer Kapelle aus dem 18. Jahrhundert ein einziges Gebäude. Der wunderbare Gewölbeweinkeller mit ausschließlich gelagerten Magnumflaschen befindet sich unter dem Kirchenraum – sozusagen in göttlicher Obhut. Der Blick aufs köstliche Backhendl auf dem stylisch gedeckten Tisch erfreut wie jener über die Weinhügel hinaus nach Slowenien. Guten Appetit und Prost! Nachmittags: Besuch und Führung St. Veit am Vogau Der Ortsrundgang führt unter anderem zur Pfarrkirche mit dem Kuriosum eines Gemäldes von Karl Marx in prominenter Position und den schönsten Plätzen im malerischen Kleinod. Weinverkostung mit kleiner Jause in Grenzlage Im Epizentrum der Weinstraße steht ein Treffen mit einem jungen Erfolgswinzer am Programm. Er führt durch seinen Betrieb und stellt moderne Spitzenweine aus der Region vor. Sauvignon Blanc oder Morillon bringen hier Weinfreunde wie wahre Kenner zum Schwärmen. Der Winzer keltert mit großer Sorgfalt und persönlichem Einsatz Riedenweine, die mit animierendem Trinkfluss die Weinberge, das Klima und die Böden widerspiegeln sollen. Danach treffen sich kreative Vertreter der jungen Wilden wie eine Taschendesignerin bei einer kleinen Jause und geben Einblicke in ihre Handwerkskunst. Sie greifen Materialien aus der Gegend auf und begeistern mit liebevoll gefertigten Produkten. 18.15 Uhr: Rückfahrt ca. 20.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Samstag, 21. September 2019

LJUBLJANA: GOVORIMO SLOVENSKO – TÙ IN ZDAJ Kultura, zadovoljstvo, vedenje in izdelava Das kleine Land Slowenien hat in vielerlei Hinsicht – kulturell, landschaftlich, kulinarisch – große Schätze zu bieten. Spricht man dessen Sprache, lassen sich diese noch leichter entdecken und mit intensiverem Blick betrachten. Zurecht heißt es, eine Sprache zu sprechen, bedeute die Welt und eine Kultur zu verstehen und zu übernehmen. Bei einem Streifzug durch Ljubljana in die hiesige Lebensart – nacin življenja – „auf slowenisch“ einzutauchen, hat seinen ganz besonderen Reiz. Ab der Stadtgrenze steht alles im Klang der slowenischen Sprache. Die Gastgeberin, eine charmante Ljubljanerin (mit auch perfekten Deutschkenntnissen) heißt herzlich willkommen und führt als Guide und „Sprachlehrerin“ durch den Tag. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener immer schneller klingen die Wörter vertraut und steigern die Freude am wachsenden Wortschatz. Bei einem Stadtspaziergang warten interessante Begegnungen – srečanja – mit kulturellen Sehenswürdigkeiten wie dialogfreudigen Einheimischen. Beim Mittagessen in einem der ältesten Gasthäuser Sloweniens, seit eh und je Treffpunkt von Künstlern, Literaten und Intellektuellen, werden die Sprachkenntnisse rund um die Esskultur – kultura prehranjevanja – weiter vertieft. Neben dem Besuch des Bauernmarktes und der Führung durch das Nationalmuseum, die der gemeinsamen Geschichte der Nachbarländer gewidmet ist, steht noch eine kleine Tour durch interessante Shops auf dem Programm. Auch hier bietet sich eine gute Gelegenheit, in einen „Dialog auf Slowenisch“ zu treten. Ein wortschatzreicher Tag im Zeichen der vielen Gesichter Ljubljanas! Viel Vergnügen – veliko zabave! (Für alle Sprachnieveaus geeignet).

PROGRAMM*:

8.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Ljubljana Vormittags: Jutranja kavica v dobri družbi Das Sprachabenteuer startet auf dem ersten „Wolkenkratzer“ der Stadt bei einem kleinen Frühstück. Obisk Narodnega muzeja Die Geschichte des slowenischen Nationalmuseums reicht weit zurück – bereits 1821 wurden die Grundsteine dafür gelegt. Heute ist es in einem Palastbau der Neorenaissance untergebracht und zeigt eindrucksvoll die Geschichte Sloweniens mit vielen wertvollen Funden aus unterschiedlichen Epochen. Beim Museumsbesuch wird der Wortschatz mit interessanten Fakten – besonders zur gemeinsamen Geschichte von Slowenien und Österreich - erweitert. Sprehod in raziskovanje tržnice Nach der Reise durch die Zeit geht es an den wohl lebhaftesten Hotspot der Stadt – den Bauernmarkt. Als einer der größten dieser Art in unseren Breiten hat er einiges an Frisch-Gesundem zu bieten, besonders auch die Gelegenheit, Phrasen zu lernen, die bei jedem Einkauf und im Urlaub oft gebraucht werden. Der malerische Altstadtkern mit der alles überragenden mittelalterlichen Burg, den hübschen Barockfassaden, verzierten Portalen und verbogenen Dächern Jugendstilhäusern und den architektonischen Juwelen des weltbekannten Architekten Jože Plečnik, laden weiterhin zur Faszination auf Slowenisch. Mittags: Kosilo v domači gostilni Gegründet 1838 steht das Haus bis heute für „das klassische Gasthaus“ Ljubljanas mit Geschichte und traditioneller, authentischer Kost. Nun heißt es die regionalen Spezialitäten auf Slowenisch kennenzulernen. Guten Appetit – dober tek! Nachmittags: Raziskovalna tura po inovativnih in traditionalnih trgovinah In Ljubljana kauft man auch sehr gut ein. Gerne erzählen die BesitzerInnen der einzelnen Geschäfte, was hinter ihren Geschäftsideen und Produkten steckt. Kavica in pecivo Der Tag klingt bei Kaffee und Kuchen gemütlich aus. Allerdings heißt es hier noch immer: gesprochen wird nur Slowenisch! Individuelle Zeit Zu guter Letzt etwas Zeit für sich! Auf Slowenisch oder Deutsch! Das Durchhaltevermögen und der Mut werden jedenfalls belohnt. Es geht mit neuen Sprachkenntnissen und schönen Erinnerungen an Ljubljana wieder nach Hause zurück. 18.00 Uhr: Rückfahrt ca. 19.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

129 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Frühstück, Mittagessen Kaffeejause, Eintritt und Führung Museum, Bio-Kosmetik-Workshop, Betreuung/Training slowenische Sprache, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Guide für Slowenien in slowenischer Sprache Reisebegleitung: aus dem Team TLS Reisekultur

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten Kontakt: 0664/6199621 oder 0664/6199636, office@tlsreisekultur.at

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Sonntag, 22. September 2019

BAUERNSCHLAU DURCH WIND UND WETTER Vergessenes Wissen und uralte Plätze köstlicher Gastlichkeit im Salzburger-Land „Bleiben die Schwalben lange, so sei vor dem Winter nicht bange.“ Schon mal gehört? Das ist eine typische Bauernregel im Altweiber-Sommer. Und was dieser mit im Mondlicht leuchtenden Spinnweben und dem Webstuhl der Schicksalsgöttin zu tun hat, erfahren kulturinteressierte Wanderer unterwegs aus erster Hand auf dem Bauerregelweg im idyllischen Salzburger-Land. Gemeinsam wird fast vergessenes Wissen der Bauern wieder lebendig gemacht und werden faszinierende Blicke in die Mythologie geworfen. All das inmitten einer besonders romantischen Herbstlandschaft. Nach der gemütlichen Wanderung geht es am Nachmittag von der Alm hinunter ins Tal zum Genießen nach Altenmarkt im Pongau. Das ist nachweislich die älteste Siedlung und zugleich Mutterpfarre im Salzburger Ennstal. Bereits in der Römerzeit gab es hier eine Straßenstation. Heute kann die Geschichte des Ortes bei einer kulinarischen Entdeckungsreise durch den historischen Kern lukullisch erlebt werden. Gleich bei vier verschiedenen Stationen werden regionale Spezialitäten an uralten Plätzen der Gastlichkeit aufgetischt. Ein Tag, der also sicher mit guter Laune endet. Denn wie heißt es so schön: Beim Trinken und Essen wird jeglicher Kummer rasch vergessen! Schwierigkeitsgrad der Wanderung am Vormittag: Mittelschwer, 400 Höhenmeter, 5 km Wegstrecke, Gehzeit gute 2,5 Stunden.

PROGRAMM*:

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (6.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.00 Uhr: Abfahrt Villach/Ossiachersee Hofer Parkplatz) ca. 9.00 Uhr: Ankunft in Altenmarkt Vormittags: Reichhaltiges Almfrühstück Ein leerer Magen tut keinem gut. Deshalb gibt es für alle ein Frühstück am Bio-Bauernhof mit herrlichem Panoramablick ins Tal.

146 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, großes Almfrühstück, geführte Wanderung am Bauernregelweg, geführter kulinarischer Spaziergang mit 4-Gang-Menü regionaler Köstlichkeiten, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Führungen: Martin Steffner, Bio-Bauer und Initiator des Bauernregelweges DI Kurt Eichinger, Genussexperte der Region Reisebegleitung: aus dem Team TLS Reisekultur GmbH

Wanderung entlang des Bauernregelweges Gehen bringt auch Segen. So wird nach dem Frühstück mit dem Initiator des Bauernregelweges mit immer wieder etwas Rast zwischendurch losgewandert. Unterwegs begegnen einem zwölf Bauernregeln und zehn Wetterregeln, die man kennen sollte. Natürlich gibt es dazu auch jede Menge Hintergrundwissen. Auf der Reitlehenalm erfreut die Einkehr in eine architektonisch spannende moderne Hütte, wo die Malerin und Hausherrin Einblick in ihre persönliche „Liebmalerei“ gewährt. Danach geht es entlang des Bauernregelweges zurück zum Ausgangspunkt. Nachmittags: Kulinarische Entdeckungsreise durch Altenmarkt Genuss ist ein Muss. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der regionalen Spezialitäten. Bei einem gemütlichen Rundgang durch Altenmarkt wird bei vier köstlichen Stationen Halt gemacht – und überall gibt es einen Gang zum Essen: Die Palette reicht vom Gamssuppentopf bis zur Verkostung von Beeren- & Kräuter-Elixieren. Dabei werden Genussgeschichten unter dem Kastanienbaum erzählt, beim Alpenbierwirt in 450 Jahre alte Gaststuben eingekehrt, unter freiem Himmel (sofern der Wettergott mitspielt) gustiert und der Duft vom Kräutergarten am Teich genossen. Nebenbei erfährt man Spannendes über die schmucke salzburgische Marktgemeinde. Zeitreise im Heimatmuseum Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Und dazu gehört ein entsprechendes Mahl. Die Zeitreise durch die historische Ess- und Kochgeschichte der Region zwischen den köstlichen Stationen führt direkt ins Heimatmuseum. Das ehemalige Hoamathaus wurde von einer frommen Bruderschaft gegründet und erstmals 1408 erwähnt. Einst wurden hier Alte und Kranke aufgenommen. Für das lebenslange Aufenthaltsrecht übergaben sie ihr Vermögen an das Haus. Schätze aus dem Alltag sind bis heute bewahrt, genauso wie das alte Wissen rund um Bräuche und Sprüche. 18.30 Uhr: Rückfahrt ca. 21.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Samstag, 28. September 2019

FRIAUL VOLLER ÜBERRASCHUNGEN Neue Orte, die man gesehen haben muss, mit den Buchautoren Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac Die meisten glauben, Friaul bereits zu kennen. Doch die Buchautoren Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac zeigen immer wieder, dass die Region noch viele spannende Plätze und versteckte Schätze abseits der bekannten Routen zu bieten hat. Für ihr neues Buch „111 Orte in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muss“ haben sie Außergewöhnliches aufgespürt. Ein paar Höhepunkte daraus zeigen die beiden charmanten Autoren bei diesem spannenden Tagesausflug nach Friaul. Dabei geht es zu allererst in das bezaubernde Dorf der Sonnenuhren, Aiello. Denn wenn die Sonne die Zeit anzeigt, kann es nur der Auftakt zu einem heiteren Tag werden. Beseelt vom Dorfspaziergang folgt eine Reise in die prunkvolle Zeit der Habsburger. In der Villa Pace in Tapogliano warten bereits spannende Familiengeschichten und erstaunliche Kunstwerke. Beim Mittagessen in Gradisca d’Isonzo wird es in einer ehemaligen Mühle wieder etwas rustikaler, aber nicht minder genussvoll. Gestärkt mit Köstlichkeiten aus Friaul geht es am Nachmittag zu einem beeindruckenden Ort der Stille und des Friedens, nach Medea. Abschließend klingt der Tag bei den Winzern in Cormons aus – selbstverständlich mit einer Verkostung des Weins. Es ist ein überraschender Streifzug durch die Wahlheimat der Autoren, der kurzweilige Stunden mit viel Unbekanntem verspricht und Italien-Liebhaber zum Staunen bringt.

PROGRAMM*:

7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (7.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 8.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Aiello Vormittags: Geführter Spaziergang durch Aiello, das Dorf der Sonnenuhren In Aiello del Friuli wurden in den vergangenen 20 Jahren über 60 verschiedene Sonnenuhren an den Hausfassaden angebracht. Manche sind gemalt, andere aus Metall, Keramik, Glas, Ziegel, Holz oder Mosaiksteinen. Alle sind wunderschöne Zeugnisse der verschiedenen Messmethoden aus Vergangenheit und Gegenwart. Besichtigung der Villa Pace in Tapogliano mit Zeitreise in die Habsburgermonarchie Im 17. Jahrhundert baute Carl Maria de Pace, Feldmarschallleutnant des österreichischen Kaisers Leopold I., in Tapogliano eine Villa im Stil eines Rokokoschlosses. Ein prachtvolles Bauwerk voller Geheimnisse. Denn erst vor Kurzem wurden bei der Renovierung Wandmalereien aus dem 18. Jahrhundert mit dem englischen Seefahrer James Cook entdeckt. Die jetzige Hausherrin Teresa Perusini ist Kunsthistorikerin und führt auch eines der besten Weingüter der Region. Mittags: Mittagessen ganz im traditionell friulanischen Stil Köstliches aus der Region wird in einer ehemaligen Mühle in Gradisca d’Isonzo im urig-gemütlichen Ambiente aufgetischt. Nachmittags: Besichtigung Ara Pacis Mundi in Medea Oberhalb des Ortes Medea thront auf einem Hügel ein riesiger weißer Würfel. Es handelt sich dabei um ein Mahnmal, das allen Gefallenen aller Kriege und aller Nationen gewidmet ist. Entworfen hat das imposante Bauwerk der Mailänder Architekt Maria Bacciocchi. Verewigt sind auch die Namen von Friedensnobelpreisträgern. Wo einst gekämpft wurde, herrschen heute Stille und Eintracht. Weinverkostung bei der Cantina Produttori Cormons 120 Winzer, fünf Weine, eine Leidenschaft. In Cormons haben sich die Weinbauern zusammengeschlossen und präsentieren in einer Kooperative, der Cantina Produttori, das Beste aus ihrer Region. Mit traumhaftem Blick auf die umliegenden Weingärten laden die Buchautoren Gisela Hopfmüller und Franz Hlavec zu einem gemütlichen Tagesausklang an einem besonderen Ort in Friaul ein. 17.30 Uhr: Rückfahrt ca. 20.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

149 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Eintritt und Führung Villa Pace, Mittagessen, Führung und Weinverkostung in der Cantina Produttori, ganztägige Führung durch das Autorenpaar, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Dr.in Gisela Hopfmüller, promoviert in Kunstgeschichte, langjährige ORF-Moderatorin und-Redakteurin, freie Journalistin und Dr. Franz Hlavac, promoviert in Geschichte, langjähriger ORF-Redakteur, freier Journalist, als Autorenpaar Verfasser zahlreicher Reisepublikationen, darunter sechs Bücher über die Region Friaul Reisebegleitung: aus dem Team TLS Reisekultur Buch: „111 Orte in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muss“, Emons Verlag, Mai 2019 * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Samstag, 28. September 2019

MAIS UND MAESTRI IN ILLEGIO: AUSSICHTSREICHE HÖHENGÄNGE UND KUNSTSINNIGE TIEFGÄNGE Unterwegs mit Bergbauer Kaspar Nickles in den friulanischen Alpen Das bezaubernde karnische Bergdörfchen Illegio inmitten der Alpen ist seit jeher ein Bewahrer alter Traditionen und hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten darüber hinaus zu einem Juwel für Freunde der Kunst und Kultur entwickelt. Wie große Meister schrittweise ihre Schüler an die Schätze der Weisheiten und Quellen der Schönheit heranführen, so macht sich Natur- und Landschaftsführer Kaspar Nickles mit seinen Gästen bedächtigen Schrittes auf den Wanderweg. Vom Dorf Imponzo aus wird über einen aussichtsreichen Höhengang die Taufkirche Pieve di San Floriano mit einem fantastischen Panorama erobert. In Illegio angekommen, werden gleich regionale Spezialitäten aufgetischt. Denn vor allem Mais spielt hier in der Abgeschiedenheit der Berge seit jeher eine wichtige Rolle. Längst gelten die Bewohner als Meister der Maisverarbeitung. Sie zeigen, was aus Körnern und Blättern der Kulturpflanze alles gemacht werden kann, und laden zum Mitmachen ein. Doch es gibt auch Meisterhaftes für die Augen. Seit 2004 präsentiert das kleine Illegio jedes Jahr eine große Kunstausstellung mit poetischem und spirituellem Tiefgang. In diesem Jahr dreht sich alles um die „Maestri“. Wie immer prunkt die Schau mit Namen großer Künstler. Werke von Picasso oder Bellini können auf Augenhöhe aus nächster Nähe betrachtet werden. Eine ganz besondere Kombination aus Natur- und Kulturerleben darf an diesem Tage in den friulanischen Alpen erwartet werden. Schwierigkeitsgrad: Mittelschwere Wanderung, 400 Höhenmeter, 10 km Wegstrecke, Gesamtgehzeit 3 Stunden

PROGRAMM*:

7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (7.10 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.40 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.15 Uhr: Ankunft in Imponzo

123 €

ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, kleines Frühstück, Mittagessen, Wanderführung, Maisworkshop, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Führung und Eintritt Kunstausstellung „Maestri“ (12 €), Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Wanderführung: Kaspar Nickles, DI Landwirtschaft, Natur- und Landschaftsführer, seit 2005 Bergbauer in Val Aupa/Moggio Udinese mit dem Lebensprojekt „Tiere Viere – AgriKulturAlpina” Reisebegleitung: MMag.a Vera Radinger-Sapelza, Alpe-Adria Guide (bilingual) ANFORDERUNGEN/AUSRÜSTUNG: Trittfestigkeit und Kondition für ca. 400 Höhenmeter und 10 km Strecke, Bergschuhe, Regenschutz, Wanderstöcke (empfohlen), Wanderjause für zwischendurch * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Vormittags: Kleine Frühstücksstärkung im Dorf Imponzo Kurz vor Beginn der Wanderung wartet eine morgendliche Stärkung. Wanderung von Imponzo nach Illegio Kaspar Nickles führt seine Gäste von Imponzo hinauf auf den Kamm des Berges Gjaideit, wo die Taufkirche Pieve di San Floriano in mittelalterlicher Schönheit mit historischen Skulpturen und Fresken über dem Tale des But thront. Von hier haben Wanderer eine tolle Aussicht über das Tal und können bereits in der Ferne das Bergdörfchen Illegio erspähen. Entlang des Kreuzweges geht es bis nach Illegio weiter, das versteckt in einem kleinen Hochtalkessel über Tolmezzo liegt. Mittags: Gemeinsames Mittagessen im Zeichen des Mais Mais ist nicht gleich Mais – das wird hier am eigenen Gaumen gut zu spüren sein. Nachmittags: Besuch der Kunstausstellung „Maestri“ (optional) Auch 2019 versetzt die großartige Kunstausstellung von Illegio wie viele Jahre davor seit ihren Anfängen ins Staunen. Die Schau ist den Lehrern und Meistern der Schule des Denkens, der Künste, des Geistes und der Religionen gewidmet. Zu sehen sind 40 wertvolle Leihgaben berühmter Künstler wie Raffael, Bellini, Giordano, Reynolds oder Picasso, einige der Werke überhaupt zum ersten Male in der Öffentlichkeit. Meisterlich schön! Besuch der alten Wassermühle „Mulin dal Flec“ mit kunststvoller Verarbeitung von Mais Seit jeher sind die Bewohner von Illegio auch große Meister – und zwar bei der Verarbeitung des einstigen Hauptnahrungsmittels der Region, dem Mais. Ein mitten im Dorf gelegener Quelltopf speist ein kleines Bächlein, das einst einer ganzen Reihe von Wassermühlen als Energiequelle diente - unter anderen der Mulin dal Flac bereits seit dem 17. Jahrhundert bis heute, wo noch immer Mais zu Polenta per Hand vermahlen wird. Hand anlegen heißt es nun auch für die Gäste: beim Rebeln der Maiskolben und bei der kunstvollen Verarbeitung der Maisblätter. Wie, das zeigen der letzte Müller des Dorfes und Bergbauer Kaspar, der seinen Mais zuhause händisch erntet. Spaziergang zum Ausklang durchs pittoreske Dorf Ein bisschen scheint es, als wäre die Zeit hier stehen geblieben. Schöne Hausportale und Innenhöfe, blumengeschmückte Balkone und Blicke auf schöne Dächer auf mehreren Ebenen sowie Wandmalereien begleiten die Schritte durch ein friedliches Stück Welt. 18.00 Uhr: Rückfahrt ca. 20.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

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Sonntag, 29. September 2019

JUWELEN DER OBERKRAIN: ŠKOFJA LOKA & CO. Von der mystischen Stadt voller Passion bis zu den Wurzeln des guten alten Nagels Im Lokaer Gebiet, einem Teil der nahen Oberkrain am Fuße der Julischen Alpen, förderten Inspirationen aus der Natur seit Jahrhunderten die Schaffenskraft von Künstlern, Malern, Schriftstellern und Handwerkern. Das mehr als pittoreske Städtchen Škofja Loka ist ein besonderer Ort kreativer Erfahrungen. Weniger bekannt als Geburtsort des slowenischen Impressionismus, lockt es alle sechs Jahre als Schauplatz des einzigartigen Passionsspiels – heute Teil immateriellen Kulturerbes der UNESCO – zehntausende Besucher in den mittelalterlichen Ortskern. Der mystische Geist der Spiele schwebt ständig über dem Ort und ist zwischen den altehrwürdigen Gemäuern irgendwie zu erspüren. Faszinierend ist einfach auch das Gesamtbild dieses oft nur von weitem von Touristen übers Jahr gewürdigten Kleinods – vom ältesten steinernen Brückenbogen Mitteleuropas bis zur alles überragenden Burg Loka. In einem ganz anderen Zeichen, das aber nicht weniger auf Tradition fußt, steht der kleine Ort Kropa. Als einst bedeutendes Industriezentrum bewahrte es bis heute die Wesenszüge einer Krainer EisenverarbeitungsSiedlung und lässt authentisch und beeindruckend auf den Spuren der guten alten eisernen Zeiten wandeln. Ein Tag voller Geschichte, Geschichten, Entdeckungen naher stiller Attraktionen und garantierter nachbarschaftlicher Gastfreundschaft!

PROGRAMM*:

7.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 8.45 Uhr: Ankunft in der Region Oberkrain Vormittags: Frühstücksstärkung in einem kleinen Oberkrainer Dorf Spaziergang durch das „eiserne“ Dorf Kamna Gorica Die Zeit scheint hier, wo einst die Eisenverarbeitung blühte, still zu stehen. Und das wollen die wenigen Bewohner hier auch so. Sie hegen und pflegen ihr wunderhübsches Kleinod, wo es scheint, als würde unter jedem Haus der Bach fließen, in eiserner Tradition. Unterwegs auf den Spuren des Eisens durch das Dorf Kropa Hier wird der Nagel immer auf den Kopf getroffen. Das hübsche 700 Jahre alte Dorf, eingezwängt in die Schlucht des Kroparica-Baches, ist nämlich seit jeher die Wiege der Nagelproduktion und Kunstschmiede. Nach einem Spaziergang durch den Ort mit seinen dreigeschoßigen Häusern voller kunstvoller, formenreicher Fenstergitter und Türen geht es in das Schmiedemuseum und letztendlich darf man noch einem Nagelproduzenten bei seiner Arbeit auf die Finger schauen. Mittags: Gemeinsames Mittagessen im Dorf Crngrob mit anschl. Besuch der Wallfahrtskirche Beim Bauern wird ganz traditionell gespeist. Beim anschließenden Kirchgang warten einmalige, kunsthistorisch höchst spannende Fresken aus dem Mittelalter in der Kirche Mariä Verkündigung aus dem Jahre 1410. Nachmittags: Geführter Spaziergang durch Škofja Loka Die alte mittelalterliche Geschichtsstadt hat Flair – auch außerhalb der Passionszeiten! Sie liegt malerisch am Zusammenfluss von Selzacher (Selska) und Pöllander (Poljanska) und hat vieles, was beeindruckt. Die aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammenden Bürgerhäuser sind zum Teil reichlich mit wunderbaren Wandmalereien verziert. Hoch über der alten Stadt ragt die Burg empor, darunter fließen die Flüsse, über die sich eine mächtige mittelalterliche Brücke erstreckt. Besuch und Führung Burgschloss Loka mit Ausstellung „Passionsspiele“ Das jahrhundertealte Schloss beherbergt heute eines der am besten eingerichteten Museen in Slowenien mit archäologischen, historischen, kulturellen, künstlerischen, naturwissenschaftlichen und ethnologischen Sammlungen. Ganz besonderes Highlight: die Ausstellung zum mystischen Passionsspiel - 600 Laienschauspieler, 80 Pferde, zwei Jahre Vorbereitungszeit … es gibt vieles über die Superlative zu erzählen. Übrigens: 2021 ist es wieder soweit! Besuch und Führung Bibliothek Kapuzinerkloster In einer der wertvollsten Bibliotheken Sloweniens kann man den Passionsspielen nun endgültig auf den Grund gehen: Hier liegt ein Manuskript aus dem Jahr 1721, der älteste vollständig erhaltene slowenische dramaturgische Text mit Regieanmerkungen. 18.00 Uhr: Rückfahrt ca. 20.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

114 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, kleines Frühstück, Mittagessen, Eintritte und Führungen, ganztägige kunsthistorische Führung, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: regionaler Guide mit Fachspezifizierung Kunstgeschichte Reisebegleitung: Christian Zeichen, Kenner der Region (bilingual)

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten Kontakt: 0664/6199621 oder 0664/6199636, office@tlsreisekultur.at

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Freitag, 4. bis Sonntag, 6. Oktober 2019

KULTIVIERTES WANDERN DURCH DEN ITALIENISCHEN KARST Ein steinreiches Wochenende mit Meerblick „Wenn dich der Karst vereinnahmt, lässt er dich nicht mehr los!“ So sagt man und so ist es auch. Die karge Landschaft fasziniert. Sie bringt mit ihren tausenden Karsthöhlen wahre Naturwunder hervor, sie wehrt sich tapfer mit ihrem riesigen Steinreichtum gegen den oft peitschenden, rauen Borawind und bringt dennoch oder gerade auch deshalb kostbare, natürliche Schätze hervor. Und es sind die Menschen in den kleinen, stillen alten Dörfern, die mit ihrer Herzlichkeit, Authentizität und ihrem einfachen Charme vereinnahmen. Der italienische Teil des Karsts, das unmittelbare Hinterland von Triest, hat zudem noch eine Facette mehr zu bieten: die Nähe zum Meer, die auch dem Karstwanderer den Blick aufs Blau garantiert. Der Besuch von feinen, kleinen Kulturstätten, traditionellen Dörfern sowie der Genuss traditioneller Kulinarik in den typischen „Osmizzen“, vom klassischen Prosciutto bis zum nicht weniger klassischen Karst-Wein Terrano, runden die Wandertage zu einem besonderen Erlebnis ab. Die Wanderstunden beginnen mit der Faszination der karstigen Höhlenwelt und enden mit atemberaubenden Blicken auf die Triestiner Bucht. Steinreich an schönen Erinnerungen sollen die WanderInnen nach Hause zurückkehren! Die Wanderungen sind mit fünf Stunden Netto-Gehzeit pro Tag auf gut begehbaren Wanderwegen für den durchschnittlich ambitionierten Wandergast ausgerichtet. Die Wanderung wird bei jeder Witterung – zumutbar adaptiert an die jeweiligen Verhältnisse – durchgeführt.

PROGRAMM*:

FREITAG bis 16.30 Uhr: individuelle Anreise zu den Unterkünften im Raum Duino und Aurisina anschließend: Führung durch die Grotta delle Torri di Slivia Die im Privatbesitz befindliche Grotte unter den insgesamt über 8000 Höhlen im Karst fasziniert ganz besonders durch ihre große Vielfalt an geologischen Formen und bietet einen guten Einblick in das den Karst stark prägende Element der „Unterwelt“. Dem für die Region typischen Höhlentrip folgt eine typische Jause in der gemütlichen Osmiza des Höhlenbesitzers.

263 € EZ-Zuschlag: 40 € INDIVIDUELLE ANREISE INKLUDIERTE LEISTUNGEN: 2 Übernachtungen auf einem typischen „Urlaub am Bauernhof“Betrieb in einem kleinen Karstdorf inkl. Frühstück in der Region Duino und Aurisina, geführte Tour durch die Grotte, 1 Mittags- und 1 Abendjause in einer Osmiza inkl. Getränke, Wanderbegleitung. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) REISEBEGLEITUNG: Christian Zeichen, Kenner der Region (bilingual)

SAMSTAG Geführte Wanderung durch das triestinische Hinterland Durch Kargheit, Spröde, Hundegebell, Olivenhaine und Weingärten geht es von Dorf zu Dorf in der Region um Aurisina. Bei einem Stopp auf einem Weingut erfährt man vom „Vater der Wein-Renaissance des Karst“ einiges rund um den für diese Region typischen autochthonen Weißwein Vitouska, als Hobby-Historiker zeigt er auch seinen „Park der Erinnerungen“, der auf die Zeit der Schützengräben des Ersten Weltkriegs zurückgeht. Naturschönheiten und historisch Interessantes säumen weiterhin die Wege, die auch ein paar Blicke aufs Meer gewähren. Gejausnet wird zwischendurch mit einer Verkostung edler Malvazia- und Terrano-Tropfen. Abends: Gemeinsames Abendessen in einem Fischrestaurant direkt am Meer (optional) SONNTAG Geführte Wanderung mit stetigem, atemberaubendem Blick auf das Meer Die Tour führt über attraktive Wege von Aurisina bis zum herrschaftlichen Ziele Schloss Miramare. Nicht nur das Gehen durch die Weingärten hoch über dem Meer begeistert, sondern auch der Weg durch den großen Schlosspark ist ein Erlebnis für sich. Nach der Mittagsrast im kleinen Hafen von Grignano geht es großteils über die „alte Weinstraße“ das Meer entlang zurück zum Ausgangspunkt. ab 16.30 Uhr: individuelle Abreise

TEILNEHMERINNENZAHL: mindestens 12

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Samstag, 5. bis Sonntag, 6. Oktober 2019

EUGANEISCHE HÜGEL Eine Symbiose aus Natur- und Kulturschätzen Die märchenhafte Landschaft der „Colli Euganei“, die aus der weiten, flachen Landschaft Venetiens wie blühende Inseln hervorragen, zog immer schon Reisende an! Einst waren es Dichter und Denker, wie Petrarca, D‘Annunzio oder Lord Byron, die hier Beschaulichkeit suchten und ihrer Faszination darüber in ihren Gedichten und Schriften Ausdruck verliehen. Es war der venezianische Adel, der sich in seinen Prachtvillen inmitten der sanften, mit mediterranem Klima gesegneten Landschaft zur Sommerfrische einfand. Und auch heute sind es die bekannten hyperthermalen Quellen, deren sich schon die Römer zu bedienen wussten, der euganeische Wein und die reichen Natur- und Kulturschätze, die die Gäste anziehen. Mittelalterliche Städtchen, Burgen und Festungen, beschauliche Orte des Glaubens, spannende Museen, die tausendjährige Geschichte aufzeigen, und prächtige venetische Villen mit monumentalen Gärten halten hier jedem kulturhistorisch motivierten Anspruch stand. Die zwei Tage bieten ein Potpourri aus kulturhistorischen Highlights, einem Nachspüren der Vergangenheit zumeist besonders glanzvoller Zeiten und dem Erleben dieses Natur- und Kulturparadieses der Gegenwart. Und natürlich auch etwas Entspannung im beliebten Thermalwasser von Abano.

PROGRAMM*:

DONNERSTAG 5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 10 Uhr: Ankunft in Este Vormittags: Besuch und Führung Nationales Atestiner Museum von Este – Museum der antiken Veneter Als eines der angesehensten archäologischen Museen Norditaliens in einem herrschaftlichen Burgpalast bietet es eine reichhaltige Sammlung und zeigt neben wertvollem Schmuck, Figuren, Begräbnisurnen und Bronzevasen der Atestiner, die vom 9. bis 4 Jhd. v. Chr. diese Region besiedelten, Kunstwerke aus der Römerzeit und des Mittelalters sowie interessante Keramiken. Besuch der Wallfahrtskirche Monte della Madonna mit Ausblick Nicht umsonst steht der dem Marienkult geweihte Tempel an diesem Ort. Auf der zweithöchsten Erhebung der Region gibt es den schönsten Rundblick über die Euganeischen Hügel. Nachmittags: Besuch und Führung Benediktiner-Abtei Santa Maria Assunta von Praglia nahe Teolo In der größten Benediktinergemeinde Italiens sorgen noch rd. 40 Mönche für Leben im wohl prachtvollsten Schmuckstück unter den religiösen Niederlassungen der Region. Vier sehenswerte Kreuzgänge (Botanik-, Dach-, Rustikal- und Klausurkreuzgang), die zu den Nationaldenkmälern zählende antike Bibliothek mit rd. 100.000 Werken, das imposante Refektorium sowie die klostereigene Spezerei laden zum Staunen und Verweilen. Besuch und Führung: Casa Petrarca in Arquà Petrarca In einem der malerischsten euganeischen Dörfer verbrachte der große italienische Humanist und Dichter Francesco Petrarca seine letzten Lebensjahre. Sein Haus ist heute noch wie damals erhalten und enthält persönliche Gegenstände und Erinnerungsstücke, die von seinem Leben zeugen. Dem Besuch seines Wohnhauses folgt jener seiner Grabstätte sowie ein Rundgang durch den hübschen Ort. Abends: Entspannung im Thermenhotel FREITAG Vormittags: Besuch des Städtchens Monselice mit dem Wallfahrtsort der sieben Kirchen Der hübsche mittelalterliche Ort erstreckt sich in der Padanischen Ebene im Südosten der Euganeischen Hügel. Berühmt ist er u.a. für seine Trachyt-Steinbrüche, mit deren Material der Markusplatz in Venedig gepflastert wurde. Besonders eindrucksvoll: Das Heiligtum der sieben Kirchen bzw. kleinen Kapellen, die – malerisch gelegen – den Pilgerweg der sieben Hauptkirchen Roms nachbilden. Besuch und Führung Monumentalgarten Villa Barbarigo-Pizzoni Ein berauschendes Universum aus Wasserfontänen, klassischen Blumentöpfen, Urnen und verschiedene landschaftlich architektonische Episoden empfangen den Besucher inmitten des Grüns der Euganeischen Hügel. Der heutige Garten ist ein Kunstwerk des Venizianers Antonio Barbarigo, der in mystischer Symbolik den Weg des Menschen zu seiner Erlösung skizziert. Nachmittags: Besuch und Führung Castello del Catajo Mehr als imposant! Erbaut im 16. Jahrhundert für die Adelsfamilie Obizzi, später im Besitz der Esten sowie der Habsburger verfügt der imposante Bau im heutigen Besitze der Familie Dalla Francesca über rund 350 Räume, zum Teil mit wertvollen Fresken von Gianbattista Zelotti versehen. Nicht weniger beeindruckend ist der große Park mit seinen Wasserwegen, Dachgärten, jahrhundertealten Pflanzen und Brunnen. Weindegustation auf einem euganeischen Weingut Zum Ausklang wartet noch eine Kostprobe von edlen Tropfen aus der mit 13 D.O.C. Arten ausgezeichneten Region. 18.30 Uhr: Rückfahrt ca. 23.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

349 €

EZ-Zuschlag: 19 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Übernachtung im 4* Hotel mit Halbpension, 2 Mittagessen, Eintritte und lokale Führungen, kunsthistorische Führung, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.)

BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Dr.in Gerda Madl-Kren (Kunsthistorikerin, Theologin, Künstlerin) Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS Buchung bis 19. August 2019. Nachbuchungen auf Anfrage möglich. * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Samstag, 5. Oktober 2019

TRIEST: PARLIAMO ITALIANO – QUI E ORA! Cultura, incontri, abitudini nel cuore della dolce vita Triest ist die Stadt des Meeres, des Kaffees, der Literaten, des Windes – und der Sprache! Zumindest an diesem besonderen Reisetag, an dem ab der Stadtgrenze ausschließlich Italienisch gesprochen wird. Qui e ora – hier und jetzt! Denn wer eine Stadt in ihrer eigenen Landessprache erlebt, kann viel tiefer in die Kultur und Gewohnheiten – abitudini – der Menschen eintauchen. Die charmante Gastgeberin heißt mit Benvenuti willkommen und freut sich mit Arrividerci auf ein Wiedersehen. Egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, der Klang der Sprache vermittelt nicht nur das Lebensgefühl – la dolce vita – il modo di vivere – sondern motiviert auch zum Lernen. Besonders an einem Tag, wo man Triest auf eher unbekannten Seitenwegen entdecken kann, sozusagen als „Triest für Fortgeschrittene“. Die reiche und bewegte Geschichte Triests hinterlässt bis heute viele Spuren. Die Konzentration liegt am heutigen Tage eher auf jenen im Verborgenen. Und man darf sich auf interessante Begegnungen – incontri – mit TriestInnerInnen freuen. Beim Mittagessen in einer traditionellen Trattoria werden die Sprachkenntnisse bei Antipasti, Primo, Secondo & Dolce rund um die Esskultur – cultura del cibo – weiter ausgebaut. Der Nachmittag steht im Zeichen außergewöhnlicher Entdeckungen – vom Bora-Museum hin zur Badewanne von Kaiser Franz Josef. Danach klingt der Tag – sicher wortgewaltig – an einem ganz besonderen Ort meereshautnah aus: beim alten Leuchtturm Lanterna. (Für alle Sprachnieveaus geeignet!)

PROGRAMM*:

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (6.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Triest

143 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, kleines Frühstück, Stadtführung, Museumseintritt, Aperitif, Mittagessen, Betreuung/ Training italienische Sprache, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Guide Friaul-Julisch Venetien in italienischer Sprache Reisebegleitung: aus dem Team TLS Reisekultur

Vormittags: Buongiorno con prima colazione Brioche con un Nero, Capo in B o Caffeelatte im wohl elegantesten Triestiner Kaffeehaus auf der Piazza Unità d‘Italia stimmen kulinarisch auf den Tag ein. Passeggiata guidata nel centro storico Der geführte Spaziergang durch die Stadt lädt zu einem Streifzug durch Vergangenheit und Gegenwart ein. Zu hören gibt es vieles über die Geschichte der einst so bedeutenden Hafenstadt als „Tor Europas“, zu sehen gibt es Bekanntes, wie den Canal Grande, die Piazza dell‘Unita, einen der gegen das Meer hin geöffneten größten Plätze Europas, prächtige Paläste, die mächtige Burg San Giusto sowie weithin Unbekanntes, gepaart mit Insiderinformationen. Mittagessen: Buon Appetito! Auch beim gemeinsamen Mittagessen ist einiges über die italienische Speisekarte in Erfahrung zu bringen. Nachmittags: Visita al Museo della Bora – il vento della città Unterhaltsam und wissenswert ist der kuriose Ort, der sich als ein „museum in progress“ dem typischen Wind Triests, der Bora, der die Stadt nicht selten in Atem hält, widmet. Das kleine Dokumentationszentrum gibt einen interessanten Einblick in das „Zusammenleben“ der TriestinerInnen mit ihrem Wind, einst und jetzt. An kuriosen Geschichten und Utensilien, wie „Wind in Flaschen“, mangelt es ebenso nicht. Il bagno imperiale nell‘esclusivo hotel Einst suchte auch Kaiser Franz Josef I. sein Glück in der Badewanne – trotz Meeresnähe! Sein OriginalBadezimmer in der wohl edelsten Luxusherberge der Stadt steht heute noch für Bewunderer offen. Ora del vocabolario nel tempio culinario di lusso Auf 3000 Quadratmetern in einem ehemaligen Weinlager aus dem Jahr 1902 werden im Eataly-Store 4.000 verschiedene Produkte aus ganz Italien präsentiert. Nirgendwo sonst kann besser der kulinarische Wortschatz aufgefrischt werden. Aperitivo al Ex Faro Lanterna Zu k.u.k.-Zeiten 1831 erbaut, diente der alte Leuchtturm bis 1969 der Schiffsfahrt. Ein besonderes Erlebnis ist es, ihn heute zu besteigen und den Blick über den Hafen zu genießen. Das liefert Gesprächsstoff genug, um bei einem Aperitivo in der Bar des Leuchtturms – sonst exklusiv den Yachtclub-Mitgliedern vorbehalten! – die italienische Sprache für heute ein letztes Mal zu verfeinern. 19.00 Uhr: Rückfahrt ca. 22.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Sonntag, 6. Oktober 2019

CARNIA: KÖSTLICH, SPRACHGEWANDT UND HANDGEMACHT Von der Sprachinsel Sauris bis ins Uhrendorf Pesariis Mitten in den Karnischen Bergen, abgelegen von so manchem modernen Einfluss, haben sich die kleinen romantischen Bilderbuchdörfer oft ihre kulinarische, kulturelle und auch vereinzelt ihre sprachliche Eigenständigkeit bewahrt. Friulanisches vermischt sich hier mit alten Dialekten aus dem Kärntnerischen und einer mittelalterlichen Sprache aus dem Osttirolerischen. So heißt es zum Beispiel in Sauris statt Willkommen „Zahre dert uena griessn“ und in Timau wird zum Wein einfach „Bein“ gesagt. Eine erste Orientierung über die vielfältige Volkskultur in der Region gibt es im Museum von Tolmezzo, das aufgrund der großen Zahl der Ausstellungsstücke längst als eines der bedeutendsten seiner Art in Europa gilt. In Sauris wird danach tiefer bei Schinken und Bier in die deutsche Sprachinsel eingetaucht, während im lieblichen, authentischen Uhrendorf Pesariis trotz unzähliger Zeitmesser an allen Ecken und Enden die Zeit angehalten werden möchte. Zum Abschluss kann sich noch jeder im Tischlbonger-Dialekt in Timau versuchen. Das Dörfchen am Fuße des Plöckenpasses wurde bereits um 1200 besiedelt und ist zudem bekannt für seine Korbflechtkunst. Einblicke in einzigartige Wortwelten, Handwerk und regionale Genüsse dürfen erwartet werden.

PROGRAMM*:

7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (7.10 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.30 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.00 Uhr: Ankunft in Tolmezzo Vormittags: Besuch und Führung Volkskundemuseum Tolmezzo Das Karnische Museum der Volkskultur ist im Palazzo Campeis aus dem 17. Jahrhundert untergebracht und erzählt vom Leben und den Traditionen in der Region vom 14. bis ins 19. Jahrhundert. Aufgrund der umfangreichen Sammlung gilt es als eines der bedeutendsten Volkskundemuseen Europas und gibt auch besonders interessante Einblicke in die Entstehung der deutschen Sprachinseln. Spaziergang durch Sauris mit – natürlich - traditioneller Schinkenjause Auf den ersten Blick besticht das hübsche Bergdorf durch seine wunderschöne Architektur. Uralte, einfache, praktische Häuser wähnen sich in Gesellschaft zweier Kirchen mit wertvollen Altären aus dem 16. Jahrhundert. Dank der besonderen Lage und der Abgeschiedenheit inmitten der Alpen wurden hier besonders viele alte Traditionen erhalten, sowohl in der „zahrischen“ Sprache, einem mittelhochdeutschen Dialekt, als auch in der Gastronomie. Geräuchert auf Buchenholz machte besonders der Schinken das kleine Bergdorf zur weithin bekannten „Schinkenhochburg“, wovon man sich bei einer ganz typischen Jause überzeugen kann. Mittags: Besuch und Führung Uhrendorf Pesariis Auswanderer aus dem Schwarzwald brachten gegen Ende des 17. Jahrhunderts die Tradition der Uhrmacherei nach Pesariis. Bis heute steht der 200 Seelen-Ort ganz im Zeichen der Uhr. Natürlich gibt es die einzigartigen Zeitmesser nicht nur im Museum zu sehen, sondern auch an den Hausfassaden und verschiedenen Plätzen. Der Anblick der großartigen Exemplare von Sonnenuhren über Wasseruhren bis hin zu Glockenspielen oder Planetenuhren lässt die Zeit garantiert zu schnell vergehen. Nachmittags: Spätes Mittagessen im kulinarischen Stil der Region in Pesariis Trotz vieler Uhren – es bleibt genügend Zeit zum gemütlichen Essen.

124 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Schinkenjause, Mittagessen, Eintritte und Führungen, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung und Reisebegleitung: MMag.a Vera Radinger-Sapelza, Alpe-Adria-Guide (bilingual)

Nachmittags: Besuch und Führung durch die deutsche Sprachinsel Timau Um 1200 ist Timau am Fuße des Plöckenpasses einst von den Kärntnern besiedelt worden. Der Dialekt von damals wird im Dorf noch heute gesprochen, kommt ohne den Buchstaben W aus und wird „Tischlbongerisch“ genannt. Aber auch die alte Tradition des Korbflechtens ist hier noch lebendig und eng verknüpft mit der Sprache. Allein das Zuhören und Zuschauen gleicht einer Reise in eine andere Zeit. 18.00 Uhr: Rückfahrt ca. 20.15 Uhr: Ankunft in Klagenfurt * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten www. tlsreisekultur.at

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Samstag, 12. Oktober 2019

WEINLESE IN DER DOLENJSKA Zwischen kunstvollen Heuharfen und „zwickendem“ Wein Die Liebe der slowenischen Winzer zu ihren alten Rebsorten spiegelt sich in feinen Qualitätsweinen wider. Besonders gut zu sehen und zu spüren ist das bei der Weinlese in der Dolenjska, im südlichen Teil Sloweniens, inmitten von Weinbergen und Heuharfen, wo der fruchtbare Boden für reiche Ernte sorgt. Bei dieser Reise lernen Weinliebhaber die landschaftliche Schönheit der Dolenjska und vor allem ihre edlen Tropfen näher kennen – und das abseits der bekannten Touristenpfade oder bereits bekannter Weingüter. Nach einem kleinen Frühstück mit Käse-Spezialitäten vom Bio-Bauernhof, die hervorragend zu Wein passen, wird auf einem traditionellen Weingut in der Gegend rund um Sevnica Bekanntschaft mit dem Blaufränkischen gemacht. Das ist einer der typischen Weine der Region. Aber auch Welschriesling, Chardonnay, Sauvignon, gelber Muskateller und Prickelndes gibt es hier zu finden. Ausschließlich in der Dolenjska angebaut wird der Cviček. Ein mit wenig Alkoholgehalt leicht süffiger Wein, den bereits Tito schätzte. Sein Name geht auf den Säuregehalt zurück, der früher manchmal beim Trinken etwas zwickte. Lassen Sie sich davon überraschen und freuen Sie sich auf eine Weinregion, in der bäuerliche Gastlichkeit und Ursprünglichkeit seit Generationen hochgehalten werden. (Bei Schlechtwetter entfällt die Weinlese. Für eine Alternative ist gesorgt.)

PROGRAMM*:

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 9.00 Uhr: Ankunft in Tretnje Vormittags: Frühstück mit Besichtigung am Bio-Bauernhof Kukenberger Seit vier Generationen betreibt die Familie den Bio-Bauernhof, auf dem alle Tiere noch ein freies Leben in der Sonne führen und sich draußen auf den Weiden herumtreiben können. Das ist der Garant für beste Milch, aus welcher wiederum köstlicher Käse erzeugt wird, der bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.

132 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Frühstück, 2 Weindegustationen mit Jause, Weinlese, Eintritt und Führung Museum, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: lokale Guides vor Ort Reisebegleitung: Christian Zeichen, Kenner der Region (bilingual)

Blaufränkische Tradition kennenlernen Rund um die Burg Sevnica hat der Anbau der Weinrebsorte Blaufränkisch eine lange Tradition. Einheimische schwören darauf, dass ein Gläschen besonders gut für Herz und Blut ist. Bei der Besichtigung eines traditionellen Weingutes erfährt man mehr über die Qualitätsweine aus der Region – natürlich darf auch verkostet werden. Mittags: Junges Weingut mit traumhaftem Ausblick Zu Mittag wird ein junger Weinbauer besucht, der bei der Weinproduktion altes Wissen mit modernen Technologien verknüpft. Für jeden Weingeschmack ist etwas dabei und kann vor Ort probiert werden. Die edlen Tropfen werden zusätzlich noch durch eine aussichtsreiche Lage mit weitem Blick über die Weinreben hinweg gekrönt. Nachmittags: Besuch und Führung Freilichtmuseum Šentrupert Heuharfe ist nicht gleich Heuharfe. Zumindest in der Dolenjska. Hier wurde über Jahrhunderte hinweg der Bau von Heuharfen von Tischlern perfektioniert. Ganz besondere Stücke der bäuerlichen Tradition aus dem fruchtbaren Mirna-Tal sind im Freilichtmuseum in Šentrupert zu sehen, die inzwischen ein wichtiges architektonisches Erbe der Region sind. Weinverkostung im Land der Heuharfen Kaum bekannt ist die Weinstraße der oberen Dolenjska mit ihren herrlichen Aussichtsplätzen. Hier auf einem traditionellen Weingut klingt der Tag gemütlich bei einem Glas Cviček aus, während der Winzer mehr über seine Liebe zu den Reben und der Region erzählt. 18.00 Uhr: Rückfahrt ca. 20.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Samstag, 12. Oktober 2019

SALZBURG URBAN Kuriose Shopping-, klassische Kaffeehaus- und Wunderbarkultur Die Altstadt von Salzburg – weltberühmtes Architekturjuwel, unvergleichliches Gesamtkunstwerk mit Titel UNESCO-Weltkulturerbe, Mozartstadt, Stadt der Festspiele höchster kultureller Güte! Kaum einer kann sich ihrem Zauber entziehen. Ganz besonders dann nicht, wenn der etwas intensivere Blick abseits der Touristenpfade auf die facettenreiche Szenerie der bunten Geschäftswelt fällt. Die traditionsreiche Handwerksszene mit ihren erstklassigen Werkstätten lebt an allen Ecken und Enden. Und das nicht selten an „verblüffend prominenter“ Stelle und dennoch nur bei Insidern bekannt, zum Beispiel in den Obergeschossen der wunderbaren, jahrhundertealten Häuser im Herzen der Stadt. Das kreative Schaffen findet in unzähligen bemerkenswerten Läden seinen Ausdruck. Ein Tag voller Inspirationen, Aha-Erlebnisse und erfrischender Begegnungen mit SalzburgerInnen, die mit vollem Herzen in und hinter ihrem Geschäft stehen, darf erwartet werden. Er beginnt an einem der idyllischsten Orte der Stadt nahe dem Zentrum und führt dann weiter ins hippe Andräviertel jenseits der Salzach, das auch mit imposanten Villen des für Salzburg sehr bedeutenden Architekten Ceconi großen historischen Charme versprüht. Diesseits des Flusses erwarten die Gäste neben einer feinen Auswahl erlesener Plätze auch echte Salzburger Wirtshauskultur und ein guter Abschlusstropfen am Fuße des Mönchsberges.

PROGRAMM*:

6.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (6.10 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.25 Uhr: Villach/Ossiachersee Hofer Parkplatz) ca. 9.15 Uhr: Ankunft in Salzburg Vormittags: Nonntaler Idylle und Spannendes jenseits der Salzach Kleines Frühstück und Tuchfühlung im edlen Trachtenimperium Mit kleinem Frühstück beginnt der Tag im herrschaftlich-noblen Ambiente des „Gwandhauses“, in dem seit Generationen die Liebe zum textilen Handwerk einer der renommiertesten Salzburger Trachtenfirmen gelebt wird. Nach dem Rundgang durch die Werkstätten, das Museum und den reizvollen Shop möchte man gleich ins Dirndl bzw. in die Lederhose schlüpfen. Durchblicke in der Büffelhornbrillen-Werkstatt Brillen von Hand gemacht! Und das aus ganz speziellem Rohstoff. Der begeisterte Optiker lässt durchblicken, wie man aus dem edlen Büffelhorn viel mehr als eine Sehhilfe macht, nämlich ein charakteristisches Modestatement, mit dem man garantiert optisch punktet. Nachhaltiges Textilwerk im fairen Modetempel Die zentrale Anlaufstelle für modebewusste Fair-Shopper im weitläufigen Shop bietet eine hauseigene Textil-Linie, ergänzt um weitere erlesene Fair-Labels und Produkte. Mozart-Service in der Geigenbauwerkstatt Hier werden Geigen und Bratschen gebaut, restauriert, betreut und klanglich eingestellt. Ganz prominent unter ihnen: keine geringeren als die Originalinstrumente von Wolfgang Amadeus Mozart! Mittags: Das gemeinsame Mittagessen findet beim „Wilden Mann“ statt, wo vor allem Einheimische die authentische Wirtshausatmosphäre schätzen. Nachmittags: Spannendes diesseits der Salzach Knopflegende im Großformat Mehr als 3500 verschiedene Knöpfe, mehr als 250 Jahre Tradition. Das Familienunternehmen garantiert seit Mozarts Zeiten, dass den Salzburgern regelmäßig der Knopf aufgeht. Von Hand gewebtes im mittelalterlichen Gewölbe Seit über 170 Jahren wird im Herzen der Altstadt an den ursprünglichen Holzwebstühlen gewerkt, gewirkt und gewebt – im Obergeschoss. Zu ebener Erde gibt es die Teppich-Unikate zu kaufen. Innovative Stilkunde – chic und edel Von allem das Beste! Diese Schatzkammer des guten Geschmacks gehört zu jenen Einrichtungsgeschäften, in das man am liebsten einziehen möchte. Und die tolle Puppenkeramiksammlung will man auch gleich mitnehmen. Es weihnachtet und ostert! Der Traum jedes Christmas-Freaks! Wunderbar handbemalter Christbaumschmuck in Hülle und Fülle und auch gleich die Ostereier dazu – und das das ganze Jahr über! Unglaublich schräg und schön! Lederkult im edelsten Taschenformat Zwei Studienabschlüsse mit dem Ziel einer Wirtschaftskarriere, doch dann verfiel die heute enthusiastische Sattlerin dem Charme des Lederhandwerks. Sie lernte beim bekanntesten Ledermeister Japans und fertigt Unikate mit hoher Qualität in edlem Design – direkt in der Getreidegasse! Ausklang in coolem Salzburger Bar-Ambiente Und je nach Lust und Laune lässt man das Erlebte bei einem guten Drink Revue passieren.

132 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, kleines Frühstück, Mittagessen, Geschäfts- und Werkstättenbesuche, AusklangsProsecco, Reisebegleitung, Tourguidesystem.   Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Geschäftsleute vor Ort Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS

19.00 Uhr: Rückfahrt ca. 21.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten www. tlsreisekultur.at

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Sonntag, 13. Oktober 2019

GRADO – LIEBLINGSZIEL IM NAHEN SÜDEN Vom malerischen Naturreservat an der Isonzo-Mündung bis zur charmanten Altstadt unterwegs mit Autorin Claudia Lux auf den Spuren ihres gleichnamigen Buches Grado, die goldene Insel, an der Adria. Schon im 19. Jahrhundert faszinierte sie die Sommerfrischler. Die kleine Stadt mit der großen Geschichte hat vieles zu bieten, das sich nicht unbedingt auf den ersten Blick erschließt. Bestsellerautorin Claudia Lux ging dem Sehnsuchtsort im nahen Süden auf den Grund und lädt auf den Spuren ihres Buches „Grado – Lieblingsziel im nahen Süden“ an außergewöhnliche Plätze in und rund um Grado. Die Entdeckungsreise beginnt bei einem Aperitif im Riserva Naturale della Foce dell’Isonzo auf der Isola Cona, dem ein kleiner Spaziergang inmitten der Lagune folgt. Das mehrfach ausgezeichnete Naturschutzgebiet gilt als ein besonders schöner Birdwatching-Platz und bietet zusätzlich eine ganz besondere Attraktion: frei lebende Camargue-Pferde in ihrer paradiesisch neuen Heimat – nahe Grado! Das wild-romantische Fischerdorf Punta Sdobba an der Isonzo-Mündung, fernab bekannter Pfade, versetzt in seiner romantisch-abgeschiedenen Lage in Erstaunen. Das Naturerlebnis klingt mit einem Mittagessen mitten im Schilfgürtel Caneo aus. Bei einem Rundgang durch die Altstadt von Grado stehen vor allem die kleinen Geheimnisse und Geschichten der alten Mauern im Fokus. Den Abschluss bildet ein exklusiver Umtrunk auf einer der wohl schönsten Aussichtsterrassen über der Stadt.

PROGRAMM*:

7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (7.10 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.30 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 10.00 Uhr: Ankunft im Naturschutzgebiet am Isonzo nahe Grado

139 €

ANGEBOT AB KLAGENFURT   INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, kleiner Aperitif, Mittagessen, Umtrunk, Eintritt Naturpark, ganztägige Führung durch die Autorin, Reisebegleitung, Tourguidesystem.   Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.)   BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Claudia Lux, Autorin des Buches „Grado – Lieblingsziel im nahen Süden“   Reisebegleitung: MMag.a Vera Radinger-Sapelza, Alpe-Adria-Guide (bilingual)   BUCH: „Grado - Lieblingsziel im nahen Süden“, Styria Verlag, Wien-GrazKlagenfurt 2018

Vormittags: Willkommens-Aperitif und Rundgang Riserva Naturale della Foce dell‘Isonzo Süßwassersümpfe und Salzwasserfeuchtzonen, Schilfe, Wälder und Wiesen – so präsentiert sich Ihnen die gegensätzliche Landschaft des Naturparks an der Isonzo-Mündung. Was die Lagune hier alles an Fauna und Flora zu bieten hat, offenbart sich bei einem kleinen gemütlichen Rundgang durch diese eigene Welt nahe Grado. Mit etwas Glück zeigen sich die hier wild lebenden Camarque-Pferde oder die auffallend bunten Bienenfresser. Ein Aperitif im Grünen stimmt auf das Naturerlebnis ein. Besuch Fischerdorf Punta Sdobba Der südlichste Punkt des Naturreservates erfreut als besonderes Kleinod und lässt sich noch unter Geheimtipps einreihen. Hier, wo der Fluss Isonzo in aller Ruhe sein Weites sucht, wird zum kurzen Innehalten geladen. Mittags: Mittagessen im Naturschutzgebiet In der Idylle der Lagune mit Blick auf den Fluss Isonzo. Mitten im Schilfgürtel wird in ein Restaurant zu maritimer Kost geladen. Nachmittags: Geführter Altstadtspaziergang mit Geheimtipps durch Grado Auf den ersten Blick offenbart sich Ihnen ein historischer Ort von venezianischem Reiz mit kleinen Plätzen, engen Gässchen und eng aneinandergereihten, malerischen Fischerhäusern. Dass die Geschichte des charmanten Adriastädtchens noch viel weiter zurückreicht, zeigt der Besuch der aus dem Frühchristentum stammenden Basilika von Santa Eufemia sowie der Basilika Santa Maria della Grazie, der ältesten Kirche von Grado. Dort, wo der Adel der Habsburger Monarchie bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts Meerluft und Meerblick genoss, bietet sich Ihnen entlang der Meerespromenade, von den Einheimischen „Diga“ genannt, ein zauberhaftes Panorama auf das Karstgebiet, Triest und die Küste Istriens. Zu erfahren gibt es viel über die Geschichte des malerischen Ortes. Geheimtipps der Autorin dürfen natürlich auch nicht fehlen. Exklusiver Umtrunk mit Aussicht Auf einer feinen Dachterrasse liegen Ihnen Grado und das Meer zu Füßen. Mit diesem wunderbaren Blick bei einem kühlen Gläschen endet der Tag am „Lieblingsziel im nahen Süden“. 18.00 Uhr: Rückfahrt ca. 21.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Freitag, 18. bis Samstag, 19. Oktober 2019

WIEN UND DIE LETZTEN DINGE Gräber, Grüfte und der digitale Sensenmann „Der Tod muss ein Wiener sein“, lautet eine bekannte Redewendung. A Bankl reiß‘n, die Patsch‘n streck‘n, die Bock aufstön… Im wienerischen Idiom gibt es eine bunte Sammlung an Ausdrücken, die den Moment des Dahinscheidens beschreiben und dessen Bedeutung für die WienerInnen einmal mehr unterstreichen. Dieses ganz besondere Verhältnis zwischen dem Tod und Wien findet seit vielen Jahrzehnten seinen Ausdruck in der „schenen Leich“, im Kult rund um prunkvolle Bestattungen, dem sogenannten „Pompfünebrieren“, rund um Friedhöfe und rund um vieles an Skurrilitäten. Doch auch dieser Kult unterliegt in Zeiten des allgegenwärtigen Internets einem immer größeren Wandel, der auf spannende Weise jenen unserer heutigen Gesellschaft widerspiegelt. Kein Geringerer als Wiens bekanntester Funeralexperte führt Sie aus verschiedensten Perspektiven persönlich durch das Thema – historisch, kunsthistorisch bis humoristisch – vom funeralen Habsburgerprunk bis zum digitalen Sensenmann. Der Besuch der Ehrengräber auf dem in seinen Dimensionen gewaltigen Zentralfriedhof, der Grabstätten der „Namenlosen“ an der Donau, der ehrwürdigen „Kaisergruft“ in glanzvoller Morbidität, des „Narrenturms“, der wohl merkwürdigsten Institution der europäischen Museumslandschaft, sowie des digitalen Bestattungsmuseums mit allen aktuellen Trends von heute schafft Einblick und zeigt letztendlich die Lebendigkeit einer Stadt durch ihren besonderen Umgang mit den „letzten Dingen“ und dem „Danach“.

PROGRAMM*: FREITAG 5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (6.00 Uhr: Autobahnabfahrt Griffen, 6.30 Uhr: Autobahnabfahrt Wolfsberg) 7.00 Uhr: Graz/Park&Ride Weblinger Kreuz ca. 10.00 Uhr: Ankunft in Wien Vormittags: Führung St. Marxer Biedermeier-Friedhof Die einzige Biedermeier-Begräbnisstätte Wiens – vor allem bekannt als Begräbnisort Mozarts – vereint als einer der stimmungsvollsten Orte der Stadt Friedhof, Gedenkstätte, Kulturdenkmal und Parkanlage in sich. Mittags: Gemeinsames Mittagessen in einem legendären Gasthaus nahe dem Zentralfriedhof Nachmittags: Führung Zentralfriedhof Der zweitgrößte Friedhof Europas mit 2,5 Millionen Quadratmetern, 330.000 Gräbern in Multikultur und über 350 Ehrengräbern ist faszinierende Begräbnisstätte von über 3 Millionen Menschen. Abends: Heurigenabend in der Innenstadt SAMSTAG Vormittags: Führung Kapuzinergruft Die Grufträume und prunkvollen Sarkophage der Kaisergruft – Begräbnisstätte der Kaiser und Kaiserinnen des Hauses Habsburg und ihrer Familien – spiegeln mehr als vier Jahrhunderte österreichischer und europäischer Geschichte wider. Führung Michaelergruft In einem der größten und wohl auch morbidesten Kulturgüter der Stadt unter der Michaelerkirche befinden sich über 300 Jahre alte Holz-, Kupfer- und Bleisärge, aber vor allem die offen liegenden Mumien sorgen für eine ganz besondere Stimmung. Nachmittags: Führung durch die Pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm Der Narrenturm stellte das weltweit erste Spezialgebäude zur Unterbringung von „Geisteskranken“ dar und ist heute bedeutendes Denkmal der Geschichte der Krankenversorgung sowie Schauplatz der weltweit größten Sammlung pathologischer Präparate mit 45000 Objekten. Präsentation des Digitalen Bestattungsmuseums Es gewährt mit hunderten Ausstellungsstücken – von historisch bis höchst skurril – einen umfassenden Einblick in den Status-Quo sowie in die Trends von Bestattungswesen und Begräbnisritualen. Führung „Friedhof der Namenlosen“ 104 Personen, die ertrunken waren, fanden an dieser ganz speziellen Stätte am Alberner Hafen ihre letzte Ruhe. 64 von ihnen wurden nie identifiziert. Sie gaben dem Friedhof seinen Namen. 16.00 Uhr: Rückfahrt ca. 20.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

278 € / 258 € EZ-Zuschlag: 35 €

AB KLAGENFURT/AB GRAZ INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Übernachtung inkl. Frühstück im 4* Hotel, Führungen vor Ort, Eintritte, 1 Mittagessen, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Mag.art. Dr. Wittigo Keller (Funeralexperte, Ritualdesigner, Kulturanthropologe, Universitätsdozent), Örtliche Guides Kapuzinergruft, Michaelergruft, Narrenturm Reisebegleitung: aus dem Team TLS Reisekultur Buchung bis 2. September 2019. Nachbuchungen auf Anfrage möglich. * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Freitag, 18. bis Sonntag, 20. Oktober 2019

KULTIVIERTES WANDERN IM SLOWENISCHEN KARST Über Wein und Stein die herbstliche Schönheit der Ursprünglichkeit genießen Verträumte Steindörfer wie aus einer anderen Zeit, beeindruckende Burganlagen, fruchtbare Hänge voller Wein und Menschen mit viel Liebe zur Natur im Herzen, all das macht den slowenischen Karst so besonders. Vor allem, wenn man sich ihm langsam, Schritt für Schritt nähert. Die Wanderungen durch den Karst starten im Dorf Avber, in dem es gut erhaltene Bauernhöfe und hervorragenden Wein gibt. Von dort geht es einmal durchs idyllische Raša-Tal mit seinen Mühlen und dem rauschenden Fluss bergauf nach Kobdilj und nach Štanjel, in die „Perle des Karsts“. Zum Teil wird auch auf den Spuren vom k.u.k.-Architekten und Erfinder Max Fabiani gewandelt, dessen Familie seit dem 17. Jahrhundert in der Region ansässig ist und die nicht nur aufgrund ihres Weines berühmt wurde. Ein anderes Mal führt der Weg in eine eher unbekannte Ecke nach Kazlje und Dobravlje. Unterwegs begegnen einem viele Natur- und Kulturwunder. Da wären ein 600 Jahre alter Maulbeerbaum oder selten versiegende Wasserquellen, neben romantischen Kirchlein und blühenden Gärten. Selbstverständlich wird auch groß aufgetischt mit all den Köstlichkeiten, die die Region zu bieten hat. Die Wanderungen sind mit fünf Stunden Gehzeit pro Tag auf gut begehbaren Wanderwegen auf den durchschnittlich ambitionierten Wandergast ausgerichtet. Sie wird bei jeder Witterung – zumutbar adaptiert an die jeweiligen Verhältnisse – durchgeführt.

PROGRAMM*: FREITAG bis 16.30 Uhr: individuelle Anreise nach Avber Willkommensgruß und Spazierwanderung Um sich auf den Karst einzustimmen und die ersten schönen Landschaftsbilder zu genießen, wird ein kleines Stück nach Gradnje gewandert. Abends: Gemeinsames Abendessen mit Weitblick über die Weinhügel

275 €

Unterkunft: touristischer Bauernhof

289 €

Unterkunft: gehobener Gasthof INDIVIDUELLE ANREISE INKLUDIERTE LEISTUNGEN: 2 Übernachtungen auf einem touristischen Bauernhof bzw. in einem gehobenen Gasthof inkl. Frühstück, 2 Abendessen, 2 Mittagsjausen, 1 Begrüßungsempfang, Wander- bzw. Reisebegleitung Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) REISEBEGLEITUNG: Christian Zeichen, Kenner der Region (bilingual)

SAMSTAG Tagsüber: Geführte fünfstündige Wanderung durchs Tal Raša nach Štanjel Wenn die Kirchenglocken in Avber am Vormittag neun Mal anschlagen, dann ist das der Startschuss für die Wanderung durch das Raša-Tal. Die Tour führt über wunderschöne, zum Teil von den Karststeinen gesäumte, Wanderwege durch schattige Wäldchen und neben Refoskweinstöcken bis nach Kobdilj. Die typische Haufendorfsiedlung kann auf eine ehemalige Höhenburg verweisen und wurde seit dem 17. Jahrhundert stark von der Familie Fabiani geprägt. Dazu zählt auch der Architekt Max Fabiani, der sich als Stadtplaner und Erfinder in der einstigen österreichischen Monarchie einen Namen machte. Bei einer gemütlichen Mittagsjause im Freien wird dann verraten, was es mit den Maulbeerbäumen, der Liebe und dem Wein auf dem Familiengut auf sich hat. Über den Fabianiweg geht es weiter ins bezaubernde Dörfchen Štanjel, eine der ältesten Siedlungen im Karst. Nach der Besichtigung des Schlosses, der traditionellen Karsthäuser mit den steinernen Regenrinnen und Brunnen sowie des herrlichen Ferrarigartens wird über Ponikve zurück nach Avber gewandert. Abends: Gemeinsames Abendessen in einem gemütlichen Bauernhof in Avber Nach dem wohlverdienten Essen hat der Rückweg in der Abenddämmerung seinen Reiz. SONNTAG Tagsüber: Geführte vierstündige Wanderung nach Kazlje mit Burg, Krippe und einem Gläschen Teran Vorbei an unzähligen Weingärten und sattgrünen Wiesen führt der Weg ins kleine Dörfchen Kazlje. Hier beginnt bei der Besichtigung der alten Burg eine besondere Zeitreise, die neben der Kirche des Heiligen Laurentius in der Krippenausstellung endet. Immer dem Duft des Weines entlang geht es leichten Schrittes weiter nach Dobravlje, wo das gesellige Wanderwochenende mit einer warmen Jause und einem Glas Teran, dem Wein der Starken, ausklingt. ab 14.00 Uhr: individuell Abreise

TEILNEHMERINNENZAHL: mindestens 12

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Samstag, 19. Oktober 2019

CIVIDALE DEL FRIULI: PARLIAMO ITALIANO – QUI E ORA! Cultura, incontri, abitudini nel cuore della dolce vita Cividale del Friuli ist eine Stadt zum Schwärmen. Der Dom, das Kloster, die kleinen Gassen und schmucken Häuser, die sich an den Felsen oberhalb des Flusses Natisone klammern, sind nicht nur hübsche Fotomotive, sondern in ihnen steckt ganz viel Geschichte. Deshalb ist die Altstadt auch UNESCO-Weltkulturerbe. An diesem Reisetag wird in das einstige Herzogtum der Langobarden eingetaucht und ab der Stadtgrenze ausschließlich Italienisch gesprochen. Qui e ora – hier und jetzt! Denn wer eine Stadt in ihrer eigenen Landessprache erlebt, kann viel tiefer in die Kultur und Gewohnheiten – abitudini – der Menschen eintauchen. Die charmante Gastgeberin heißt mit Benvenuti willkommen und freut sich mit Arrividerci auf ein Wiedersehen. Egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, der Klang der Sprache vermittelt nicht nur das Lebensgefühl – la dolce vita – il modo di vivere – sondern motiviert auch zum Lernen. Bei einem Stadtspaziergang warten interessante Begegnungen – incontri – und beim Mittagessen in einer traditionellen Trattoria werden die Sprachkenntnisse bei Antipasti, Primo, Secondo & Dolce rund um die Esskultur – cultura del cibo – weiter ausgebaut. Nachmittags wird der Blick über Friaul genossen und ein besonderer Adelssitz besucht. (Für alle Sprachniveaus geeignet!)

PROGRAMM*:

7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (7.10 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.30 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Cividale del Friuli Vormittags: Buongiorno con prima colazione Mit einem Brioche con un Espresso, Cappuccino o Caffé Macchiato in einem Kaffeehaus im Herzen der Altstadt wird in die Welt der italienischen Sprache eingestiegen. Passeggiata nel centro storico Teufelsbrücke, Dom und Kloster – bei einer Stadtführung werden die schönsten Ecken der Stadt erkundet und unterwegs auch der Blick auf manch Unbekanntes gelenkt. Eine der berühmtesten Schätze von Cividale del Friuli ist wohl der Tempel der Langobarden aus dem 8. Jahrhundert, ein über die Grenzen kunsthistorisch herausragendes Bauwerk. Die über 1250! Jahre alte Kapelle beherbergt unter einem kreuzförmigen Tonnengewölbe Fresken, kunstvolle Stuckverzierungen, eine als Hochrelief ausgeführte Prozession weiblicher Heiligenfiguren sowie ein aufwändig gearbeitetes Chorgestühl und strahlt eine archaische Würde aus. Mittags: Buon Appetito! Im urig-kreativen Ambiente werden beim Mittagessen die regionalen Spezialitäten kennengelernt. In den Restaurants der Stadt wird meist noch sehr traditionell gekocht. Auf den Tisch kommen frisch gefischte Forellen aus dem Fluss, Gemüse, Wild und Fleisch aus der Umgebung. Nachmittags: Shopping guidata In den kleinen Gassen verstecken sich in Cividale del Friuli einige herausragende Geschäfte, die u.a. Traditionelles zum Naschen, Modernes aus Keramik und Außergewöhnliches aus Eisen bieten. Visita guidata Santuario Castelmonte Ganz in der Nähe der Stadt befindet sich das Heiligtum von Castelmonte. Besonders verehrt wird der Platz wegen der Madonna-Statue mit Kind aus dem 15. Jahrhundert. Abseits der kunsthistorischen oder religiösen Bedeutung ist es ein wunderschöner Ort inmitten der Weinberge. Aperitivo in stile in un´elegante residenza nobiliare Eine Grafenfamilie aus Bologna siedelte sich im 13. Jahrhundert in einem kleinen Bauerndorf außerhalb der Stadt an. Die herrschaftliche Villa, ein typischer friulanischer Adelswohnsitz aus dem 17. Jahrhundert, der italienische Garten und der Weinkeller sind Schauplatz eines stilvollen Tagesausklanges mit gepflegter Konversation in italienischer Sprache. Salute! 18.00 Uhr: Rückfahrt ca. 20.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

155 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, kleines Frühstück, Stadtführung, Mittagessen, Museumseintritt, Aperitif, Betreuung/Training italienische Sprache, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Guide Friaul-Julisch Venetien in italienischer Sprache Reisebegleitung: aus dem Team TLS Reisekultur

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten Kontakt: 0664/6199621 oder 0664/6199636, office@tlsreisekultur.at

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Donnerstag, 24. bis Freitag, 25. Oktober 2019

OPERNFESTIVAL VICENZA: ZURÜCK ZU DEN URSPRÜNGEN DES MUSIKTHEATERS Monteverdis „La Favola d‘Orfeo“ in Palladios atemberaubendem Teatro Olimpico Einer der größten Kulturschätze Europas – das nach antikem Vorbild vom genialen Architekten Andrea Palladio Ende des 16. Jahrhunderts erbaute Teatro Olimpico – wurde vor einem Jahr durch ein großartiges Opernfestival wieder zu neuem musikalischen Leben erweckt. Der ungarische Dirigent Iván Fischer hat sich als Initiator und künstlerischer Leiter des Festivals der Idee „einer Kulisse für alle Opern“ verschrieben, bei der Musik und Schauspiel wie einst vor Regie den Vorrang haben. Das einzigartige, rund 430 Jahre! alte, feste Bühnenbild des Theaters, eine perspektivisch gestaltete Ansicht des Palastes von Theben, bietet sich dafür in höchster Formvollendung an. Mit Claudio Monteverdis Oper „La Favola d’Orfeo“ wird nicht nur eine der schönsten Opern, sondern auch eine mit starkem Bezug zum Teatro Olimpico aufgeführt. Wurde das Theater doch einige Jahre vor deren Uraufführung 1607 in Mantua, die als „Geburtsstunde des abendländischen Musiktheaters“ gilt, gebaut. Vor und nach dem spektakulären Opernerlebnis stehen die Weltkulturerbe-Stadt Vicenza und ihre Veneto-Villen auf dem Programm. Zu Recht gilt sie als eine der schönsten Städte Italiens. Zu verdanken hat sie das dem großen Renaissancebaumeister Andrea Palladio, der nirgends mehr Zeugnisse seines Könnens hinterlassen hat als hier im Herzen des Veneto und in seiner Umgebung. Er wie auch weitere berühmte Architekten und Künstler seiner Zeit haben mit dem Bau und der Ausgestaltung fantastischer aristokratischer Villen Zeichen gesetzt, die noch heute Liebhaber der Kunst und schönen Architektur erfreuen.

PROGRAMM*:

DONNERSTAG 7.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (7.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 8.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 12.00 Uhr: Ankunft in Vicenza Mittags: Mittagessen auf dem Monte Berico – Vicenza Mit Blick vom „Hausberg“ der Palladio-Stadt wird zur Stärkung für den spannenden Tag gespeist.

322 €

EZ-Zuschlag: 38 € Opernticket Einheitskategorie: 100 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Übernachtung inkl. Frühstück im ****Hotel im Zentrum von Vicenza, Eintritt und Führung Villen, Stadtführung Vicenza, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive: Opernticket Einheitskategorie (100 €) Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Guides vor Ort Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS Buchung bis 23. August 2019. Nachbuchungen auf Anfrage möglich. * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Nachmittags: Besuch und Führung Wallfahrtskirche Madonna di Monte Berico Die Basilika – das wichtigste Heiligtum Vicenzas – bietet neben seiner kunsthistorisch spannenden Geschichte und Schönheit einen wunderbaren Blick auf Palladios Juwel – die Stadt Vicenza. Besuch und Führung Villa Valmarana ai Nani und Spaziergang zur Villa Rotonda Die Villa Valmarana ai Nani ist ein Architektur-Highlight und zeichnet sich vor allem durch ihre Fresken von Giovanni Battista Tiepolo und seinem Sohn Domenico aus. Die Villa Rotonda ist die berühmteste der insgesamt 60 Villen von Palladio in der Umgebung (Besichtigung von außen). Abends: Oper „La Favola d’Orfeo“ im Teatro Olimpico Musik: Claudio Monteverdi, Libretto: A. Striggio, erste Version, vervollständigt von Ivan Fischer, Regie: Iván Fischer, eine Koproduktion des Budapest Festival Orchestra, Müpa Budapest, Vicenza Opera Festival, Grand Théâtre de Genève. Claudio Monteverdis „Orfeo“ gilt als ein Meisterwerk europäischer Musikgeschichte und genießt den Ruf, die erste Oper der Musikgeschichte zu sein – sicher ist seine Vertonung des Mythos um Orpheus und Eurydike die erste noch heute erhaltene „Favola in musica“, die mit der Uraufführung 1607 erstmals Instrumentalmusik, Gesang, Tanz und Bühne als eine Einheit verstand. Iván Fischer bringt die selten aufgeführte Originalfassung- ein unkonventionelles Finale mit Bacchanal, wo er die fehlende Musik selbst dazukomponierte, als Weltpremiere auf die Bühne. FREITAG Vormittags: Stadtführung Vicenza Die Stadt – UNESCO-Weltkulturerbe – steht im Zeichen der Architektur von Palladio, der im 16. Jahrhundert neben vielen eleganten Gebäuden die Basilika Palladiana und den Palazzo Chiericati, der heute als Kunstgalerie genutzt wird, erbaute. Ein kleiner Streifzug durch große Architekturgeschichte! Mittags: Individuelle Zeit in Vicenza Nachmittags: Besuch Villa Caldogno Nahe Vicenza präsentiert sich ein architektonisches Schmuckstück, das die typische Handschrift des Architekten Palladio in seinen frühen Schaffensjahren trägt. Von der Adelsfamilie Caldogno 1565 errichtet, besticht die Villa bis heute mit seiner Außenarchitektur, seiner Gartenanlage bis zu den umfangreichen Freskenverzierungen. Ein zusätzliches Atout: ein in den Komplex integriertes Kunstzentrum. 16.00 Uhr: Rückfahrt ca. 20.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

Kontakt: 0664/6199621 oder 0664/6199636, office@tlsreisekultur.at


Werner Freudenberger

An smaragd grünen Flüssen Entdeckungsreisen durch Friaul–Julisch Venetien

Samstag, 26. Oktober 2019

FLUSS LIVENZA: EIN NATURSCHAUSPIEL IN FRIAUL

Unterwegs mit Autor Werner Freudenberger auf den Spuren seines neuen Buches „An smaragdgrünen Flüssen. Entdeckungsreisen durch Friaul - Julisch Venetien“

Spektakuläre Auftritte sind die Spezialität des Flusses Livenza. Denn dieser tritt in Friaul nicht als kleine, sanfte Quelle ans Tageslicht, sondern erscheint gleich wie ein Star von Welt als mächtiger Fluss. Entsprechend diesem Auftritt bekam die Livenza auch gleich eine gewichtige Rolle in dem neuen Buch „An smaragdgrünen Flüssen. Entdeckungsreisen durch Friaul – Julisch Venetien“ von Werner Freudenberger, das über die schönsten Plätze am Wasser, über romantische Dörfer, gemütliche Trattorien und manches mehr erzählt. Der Autor führt zur ersten Stärkung an die Ufer des „großen Bruders der Livenza“, des Tagliamentos, zeigt liebliche Plätze wie romantische Orte, deren Lebensader stets der Fluss ist, aus einem neuen Blickwinkel. In Sacile erinnern die träge dahinfließende Livenza, die vielen Brücken, das Ineinander von Gassen, Plätzen und Straßen zweifellos an die Heiterkeit Venedigs und es fällt leicht, mit lächelndem Gesicht in den Garten der Serenissima einzutauchen. Das 1000-jährige Dorf Polcenigo besticht als eines der schönsten Dörfer Italiens nicht nur durch die Dominanz des Wassers, es entzückt auch mit seinen Palazzi, die von einstigem Reichtum – dank Wasserkraft – zeugen. Schließlich geht es noch an zwei der drei Ursprungsquellen – dorthin, wo alles smaragdgrün beginnt. Darauf darf auch mit einem Gläschen Wein, das im Sonnenlicht genauso funkelt wie die Livenza, angestoßen werden!

PROGRAMM*:

7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (7.10 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.30 Uhr: Villach/Maria Gailer Strasse/Cineplexx) ca. 9.00 Uhr: Ankunft in Viluzza Vormittags: Frühstück an den Ufern des großen Bruders „Tagliamento“ Dort, wo sich der „König der Alpenflüsse“ besonders romantisch präsentiert, steht eine morgendliche Stärkung für alles, was die kleine Schwester Livenza heute bieten wird, bereit. Besuch Villa Varda in Brugnera Südlich von Sacile liegt die riesige Parkanlage der Villa Varda an der Livenza. Das gesamte Gelände umfasst 18 Hektar und begeistert Spaziergeher durch seine langen Alleen von Linden und Platanen. Ein zauberhaftes Naturparadies! Geführter Spaziergang durch Sacile Geschichte, Kultur und sogar der Name Sacile sind eng mit der Livenza verbunden. Zahlreiche Palazzi aus dem 16. Jahrhundert verleihen der Stadt das Flair einer typischen Renaissancestadt und spiegeln sich im Fluss. San Nicolò, der dem Schutzheiligen der Stadt und gleichzeitig der Flussschifffahrt gewidmete Dom, die Kirche der Madonna della Pietà und die Piazza del Popolo, die von wunderschönen Arkadenbauten gesäumt ist, sind nur ein paar der Höhepunkte am Nachmittag. Gemeinsames Mittagessen in Sacile, dem „Garten der Serenissima“ Hier, wo die träge dahinfließende Livenza, die vielen Brücken, das Ineinander von Gassen, Plätzen und Straßen zweifellos an die Heiterkeit von Venedig erinnern, wird gemütlich gespeist. Nachmittags: Spaziergang die Livenza entlang zur Quelle Santissima Dort wo die Livenza aus dem Karst erscheint, in einer breiten Front über die niedrigen Kaskaden quillt und sich in einem breiten Becken sammelt, wird die Fantasie der Menschen zwangsläufig beflügelt, so eindrucksvoll ist das Schauspiel der Natur. Es ist die Quelle „Santissima“, eine von dreien, die das türkisblaue Nass zum Leben erwecken. Bereits frühchristliche und vorrömische Kulte sollen mit dem Quellwasser der Livenza in Verbindung gestanden haben. Später entstand in der Nähe ein Kloster mit Kirche. Geführter Spaziergang durch Polcenigo Im 17. Jh. entdeckten adelige Kaufleute den uralten Ort im westlichen Friaul. Zuerst kamen sie zur Sommerfrische, dann jedoch entwickelten sie Polcenigo mit Hilfe der Wasserkraft zu einem wirtschaftlichen Zentrum. Heute noch zeugen zahlreiche Palazzi und andere prunkvolle Bauten vom einstigen Reichtum des Ortes. Existent einst wie heute: die Livenza, die sich pittoresk durch das Dorf präsentiert. Ausklang mit Wein an der Wasserquelle Gorgazzo Zum Ende an den Anfang: Dort wo die Livenza aus dem Karst erscheint, in einer breiten Front über die niedrigen Kaskaden quillt und sich in einem breiten Becken sammelt, bietet die Livenza ein besonders eindrucksvolles Schauspiel. Mit ein paar guten Tropfen hiesigen Weins wird nun vom smaragdgrünen Fluss Abschied genommen. 17.30 Uhr: Rückfahrt ca. 20.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

135 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, kleines Frühstück, Mittagessen, Abschlussdrink, Führung durch den Autor, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Werner Freudenberger, Autor, Redakteur, Programmgestalter und Moderator für Radio und Fernsehen, Produzent umfangreicher Dokumentationen Reisebegleitung: MMag.a Vera Radinger-Sapelza, Alpe-Adria-Guide (bilingual) BUCH: „An smaragdgrünen Flüssen. Entdeckungsreisen durch FriaulJulisch Venetien“, Styria Verlag, Mai 2019 * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Sonntag, 27. Oktober 2019

SCHLÖSSER UND VILLEN IN FRIAUL Susans, Arcano, Villa Romano Die zahlreichen geschichtsträchtigen Schlösser, Burgen, Palazzi und Villen Friauls setzen den landschaftlichen Reizen der Nachbarregion noch die attraktive Krone auf. Sie spiegeln in ihrer Architektur und ihren Eigenheiten bis heute die großen Leistungen der italienischen Kulturgeschichte und das Phänomen des gebildeten Landlebens wider. Drei ausgewählte Schlösser bzw. Villen in der Provinz Udine von großer geschichtlicher Vergangenheit bis familiären Mysterien bieten auf dieser Fahrt die Gelegenheit, ein wenig in das Flair der kulturgeschichtlich so reichen Vergangenheit Friauls einzutauchen. Während stolz auf einem Hügel thronend Schloss Susans an die große Zeit des Geschlechts der Medici erinnert und Besucher mit klassischem Ambiente, prachtvollen Sälen mit antikem Interieur sowie einem Ausblick erfreut, beeindruckt Schloss Arcano durch sein imposantes, mittelalterliches Aussehen. Eine besondere Kuriosität am Rande: Es war im 17. Jahrhundert Szenario eines mysteriösen Umstandes, als Francesco d‘Arcano aus Eifersucht seine Frau erstach, die Jahrhunderte später während Sanierungsarbeiten eingemauert wiedergefunden wurde. Die private Villa Romano in Manzano bietet als historisches Gebäude in seiner Symbiose mit zeitgenössischer Kunst wiederum ein ganz anderes Bild friulanischer Kultur. Der Augenweide folgt die Gaumenfreude in einer Balsameria im Herzen Friauls.

PROGRAMM*:

7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (7.10 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.30 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Susans

153 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Eintritte und Führungen Schlösser und Villen, Mittagessen, Führung Balsamico-Herstellung inklusive Balsamico-Verkostung mit kleinen, regionalen Spezialitäten, ganztägige Führung, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: SchlossbesitzerInnen und Guide vor Ort Reisebegleitung: aus dem Team TLS Reisekultur

Vormittags: Besuch und Führung Schloss Susans Erstmals im Jahr 1031 urkundlich erwähnt, war das Kastell von Susans einst Sitz eines römischen „castrum“ und später eine mittelalterliche Festung. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts baute Graf Fabrizio di Colloredo auf den Ruinen der früheren mittelalterlichen Burg eine Residenz im Stile der Medici. Drei Jahrhunderte hindurch bis zum Ende des Ersten Weltkriegs von der Familie von Colloredo bewohnt, erstrahlt das Anwesen nach der Renovierung der Erdbebenschäden von 1976 in prächtigem Glanze. Besuch und Führung Schloss Arcano Seit Jahrhunderten im Besitze der berühmten Familie d‘Arcano, einst eine der wichtigsten Familien in Friaul, hat das Schloss bis heute, trotz einiger Renovierungen in verschiedenen Epochen, sein beeindruckendes mittelalterliches Aussehen mit seinen zinnenbesetzten Kurtinen nach Welfenart, dem typischen Doppelturm mit Toren und Zugbrücke und dem mächtigen Hauptturm, einer der größten Friauls, erhalten. Mittags: Mittagessen in einem historischen Landgasthaus im Herzen Friauls. Nachmittags: Besuch und Führung Villa Romano Case di Manzano Mit der Heirat 1632 von Marzia di Manzano gelangte Marcantonio Romano di Spilimbergo in den Besitz der heutigen Villa mit idyllischem Garten. Steinstatuen aus Vincenza, die an die Epoche der Entstehungszeit des Anwesens erinnern, sowie zeitgenössische Kunst schmücken sowohl den Garten als auch das historische Gebäude selbst. Schwer, dem Charme des Hauses nicht zu erliegen! Besuch und Verkostung in einer Balsameria – der größten Essigkellerei der Welt Vor etwa 50 Jahren aus Leidenschaft gegründet, werden hier heute ca. 2300 Fässer des köstlichen Essigs gelagert, der aus dem Traubenmost der regionaltypischen Sorten Refosco und Friulano gewonnen wird. Zuerst wird das Geheimnis hinter der Herstellung bei einer Führung gelüftet, dann rundet den edlen Tag eine Verkostung des zwischen 5 und 30 Jahren gereiften friulanischen Balsamicos ab. 18.30 Uhr: Rückfahrt ca. 21.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Samstag, 2. bis Sonntag, 3. November 2019

VERONA: MEHR ALS DER MYTHOS VON ROMEO UND JULIA Ein kunsthistorischer Streifzug durch die Stadt an der Etsch Seit Beginn des 19. Jahrhunderts finden in der berühmten Arena erstklassige Konzert- und Opernaufführungen statt. Seither ist Verona die Stadt der Oper. Verona hat aber noch einiges mehr zu bieten – ganz besonders in der hier touristenarmen Zeit des Spätherbstes. Da bleibt genug Raum, sich den Schätzen der großteils vom Mittelalter architektonisch geprägten Stadt an der Etsch, deren Funde bis ins 4. Jahrhundert vor Christi zurückreichen, zu widmen. Neben dem Amphitheater sind es vor allem das im Jahre 2000 zum Weltkulturerbe ernannte Altstadtensemble, die Kirchen und Türme und besonders das Stadtschloss Castelvecchio aus dem 14. Jahrhundert, das als herausragender Museumskomplex Kunst- und Kulturinteressierte aus aller Welt anzieht. Die wunderbaren Piazzi der Stadt laden zum Flanieren ein. Die Piazza Brà ist einer der größten Plätze Europas und fungiert sozusagen als die Empfangshalle Veronas. Die Piazza dei Signori mit ihren zahlreichen Palazzi und die mittelalterliche Piazza dell’Erbe mit ihrem bunten Treiben stellen das Wohnzimmer und den Salon dar. Die zahlreichen kunsthistorisch bemerkenswerten Kirchen verleiten zum Staunen und Verweilen. Eines soll natürlich auch nicht unerwähnt bleiben: der Romeo und Julia-Mythos, dem die Stadt dem großen Dramatiker William Shakespeare zu verdanken hat. Verona hat viele Gesichter - eine eine gute Gelegenheit, einige davon zu entdecken!

PROGRAMM*:

SAMSTAG 5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 11.00 Uhr: Ankunft in Verona anschließend: Blick vom Castel San Pietro Ein traumhafter Platz über den Flussbogen der Etsch und die Altstadt von Verona mit ihren Türmen und Gassen schafft einen ersten großen Überblick. Mittags: Gemeinsames Mittagessen in der Altstadt Besuch und Führung San Zeno Maggiore – Basilica minor Seit dem 18. Jahrhundert verleiht der Papst weltweit bedeutenden Kirchengebäuden den Titel „Basilica minor“, um die Bedeutung der jeweiligen Kirche für das Umland hervorzuheben. San Zeno wurde dieser 1973 zuteil. Erbaut im 12. und 13. Jahrhundert, ist ein Großteil der Kirche von der Romanik geprägt, mit gotischen Decken-Formen. Beeindruckend sind vor allem der Glockenturm und das große Rundfenster der Fassade mit ihrer wunderschönen Rosette, auch „Ruota della Fortuna“ – Glücksrad genannt. Nachmittags: Geführter Stadtspaziergang Casa di Giulietta – Piazza Dei Signori – Piazza dell’Erbe – Arche Scaligere Die Casa di Giulietta, ein gotisches Haus aus dem 14. Jahrhundert mit Steinbalkon, soll Shakespeare als Inspirationsquelle zu den berühmten Szenen von „Romeo und Julia“ gedient haben, zumindest hält der Volksglaube daran fest, dass sie das Geburtshaus von Julia sei. Auf der Piazza delle Erbe, geprägt von mittelalterlicher Architektur, pulsiert das Leben im Herzen Veronas. Die Piazza dei Signori erweckt mit ihren prachtvollen, miteinander verbundenen Bauten den Eindruck eines imposanten Innenhofs, auch „Piazza Dante“ genannt, da man dort eine Statue des Vaters der italienischen Sprache bewundern kann. Die berühmten Scaliger-Gräber zählen zu den schönsten Hinterlassenschaften der veronesischen Gotik. SONNTAG Vormittags: Besuch und Führung Castelvecchio Errichtet Mitte des 14. Jahrhunderts als Kastellburg der Herren von Verona, veränderte der imposante Bau mehrmals seinen Zweck und Besitzer. Heute ist es die beeindruckende Attraktion der Stadt mit Kunstsammlungen vom Mittelalter und der Renaissance bis ins 18. Jahrhundert. Ein Museum mit 1000en Exponaten und ein Kunstwerk an sich. Geführter Stadtspaziergang Besuch und Führung Arena Einst fanden in der aus dem 1. Jahrhundert stammenden Arena Gladiatorenkämpfe statt, seit Beginn des 20. Jahrhunderts erfreut der zum Teil erhalten gebliebene Bau Theater- und Opernbesuche - vorwiegend zur Sommerzeit. Ein Blick darauf im November hat seinen eigenen Charme. Nachmittags: Besuch und Führung Kirche San Fermo Maggiore Auf den Grundmauern eines Bauwerks, das zu Ehren der heiligen Märtyrer Fermo und Rustico errichtet wurde, ließen die Benediktiner im 11. Jh. die Kirche San Fermo Maggiore erbauen, die als zwei übereinander angeordnete Gotteshäuser konzipiert wurde. Die untere Kirche ist ein seltenes Beispiel für eine frühromanische Kirche mit drei Schiffen, das obere Bauwerk birgt das bedeutende Fresko der Verkündigung von Pisanello (1426). Weinverkostung auf einem Weingut in der Region Soave Mit seinen eindrucksvollen Weinkellern, einer alten Villa, einem üppigen botanischen Park und einem experimentellen Weinberg ist das Gut eine echte Hommage auf die Geschichte, Tradition und Kultur des Soave-Weins. Wohl bekomm’s! 17.30 Uhr: Rückfahrt ca. 22.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

289 €

EZ-Zuschlag: 35 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Übernachtung mit Frühstück im ***Hotel in der Altstadt, 1 Mittagessen, Eintritte und Führungen, Weindegustation, kunsthistorische Führung, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserückstrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Dr.in Gerda Madl-Kren (Kunsthistorikerin, Theologin, Künstlerin) Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS Buchung bis 2. September 2019. Nachbuchungen auf Anfrage möglich. * Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Sonntag, 3. November 2019

DARK PLACES: VON KOPFLOSEN GRAFEN BIS ZU VERLASSENEN MÖNCHSZELLEN Unterwegs mit den Autoren Georg Lux und Helmuth Weichselbraum auf den Spuren des Buches „Vergessen & verdrängt“ in Celje und Umgebung Ruinen-Romantik, Schauergeschichten und Geheimnisse unter der Stadt. Autor Georg Lux und Fotograf Helmuth Weichselbraun haben sich im Alpen-Adria-Raum wieder auf Spurensuche gemacht und Schauplätze mit dunkler Geschichte entdeckt. In ihrem neuen Buch „Vergessen & verdrängt: Dark Places im Alpen-Adria-Raum“ lenken sie durch sogenannte „Dark Places“ den Blick in die Vergangenheit und regen – dann und wann recht schauerlich – zum Nachdenken an. Gemeinsam mit den beiden Dark-Places-Experten geht es diesmal auf große Fahrt durch Slowenien, um spannende Orte und Menschen zu treffen. Dazu gehören zum Beispiel das älteste Gasthaus Sloweniens genauso wie die mystische Ruine einer fast 1000-jährigen Kartause und ein Streifzug durch Celje (Cilli) mit seinen teils recht dunklen Seiten. Hier ranken sich nicht nur wilde Geschichten um die Grafen von Cilli, sondern man wartet auch unterirdisch mit allerlei Geheimnisvollem auf. Als drittgrößte Stadt Sloweniens mit viel Geschichte hat Celje auch an der Oberfläche viel zu bieten. Freuen Sie sich auf einen Tag mit vielem mehr oder weniger im Verborgenen liegenden Sehenswertem in einer im wahrsten Sinne des Wortes spannenden Region, umgeben von mystischen Geschichten.

PROGRAMM*:

7.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Loče

142 €

ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Frühstück, Mittagessen, Eintritte und Führungen, Stadtführung, ganztägige Führung durch die Autoren, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.)

Vormittags: Frühstück im ältesten Gasthaus Sloweniens Das Gasthaus ist nicht nur für seine 550 Jahre alten Mauern, sondern auch für seine gute Küche, die anno dazumal Pilger aus nah und fern verköstigte, bekannt. Bestechend auch die heimelige, ganz spezielle Atmosphäre! Dunkle (auch helle) Geschichten in der 1000-jährigen Kartause Žiče im Tal des Hl. Johannes des Täufers Die Ruinen und teilweise bis heute erhaltenen Gebäudeteile der gewaltigen ersten Klosteranlage der Kartäusermönche auf nicht-romanischem Boden strahlen eine einzigartige Romantik und Mystik aus. Der geführte Spaziergang ist eine kleine Zeitreise durch die bewegte Geschichte vieler Jahrhunderte – vom »Hasenkloster« bis zur leeren Mönchszelle. Im Kräutergarten und Kräutershop kann man heute noch vom Wissen der »alten Mönche« profitieren. Stadtführung durch das fürstliche Celje Als drittgrößte Stadt Sloweniens kann Celje auf eine lange Geschichte zurückblicken, hat aber auch gleichzeitig einen hübschen Altstadtkern mit Fußgängerzone, kleinen Cafés und Geschäften. Bei einem Rundgang gibt es einen ersten Überblick über die alte Fürstenstadt. Gemeinsames Mittagessen in der Altstadt von Celje mit regionalen Spezialitäten

BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Georg Lux, Autor und Journalist und Helmuth Weichselbraun, Autor und Fotograf (Vergessene Paradiese, Entdeckungen, Ausflüge, Abenteuer im Alpen-Adria-Raum, Verfallen & Vergessen. Lost Places in der Alpen-Adria-Region, Kärntens geheimnisvolle Unterwelt, Gold in Österreich, Styria Verlag) Reisebegleitung und Übersetzung: Christian Zeichen, Kenner der Region (bilingual)

Nachmittags: Adelige Schädelbeschau im Fürstenhof und Tiefgang in die römische Geschichte Im historischen Fürstenhof sind – auf etwas unkonventionelle Weise – die 18 Totenköpfe der Grafen von Cilli ausgestellt, getrennt vom Rest ihrer Körper. Im 14. und 15. Jahrhundert hat das Adelsgeschlecht hier residiert, ihre Schädel haben aber einiges durchgemacht, bevor sie wieder in heimatliche Mauern kamen. Etwas tiefer reicht die Geschichte noch weiter zurück. Im Keller des Gebäudes wurden die beeindruckenden Reste der römischen Stadt Celeia gefunden – vom Stadttor bis hin zur Prachtstraße und zu ganzen Villen. Eine prächtige „Stadt unter der Stadt“, die auch bei Nichtdunkelheit den Atem vor Staunen anhalten lässt. Abstecher in die Dunkelkammer im Fotostudio Pelikan Fotografien sind oft das Einzige, was von vergessenen und verdrängten Plätzen bleibt. Und sie zeigen diese zumeist noch in ihrer Blütezeit. Josip Pelikan war einer der slowenischen Chronisten mit der Kamera und bewahrte mit über 50.000 Fotografien sowie 10.000 Glasplatten-Negativen in seinem Studio ein Stückchen Zeitgeschichte.

BUCH: Georg Lux: „Vergessen & verdrängt: Dark Places im AlpenAdria-Raum“, Fotos von Helmuth Weichselbraun, Styria Verlag

18.00 Uhr: Rückfahrt ca. 20 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Samstag, 9. November 2019

SCHATZHAUS VENEDIG: DIE GROSSEN MUSEEN DER LAGUNENSTADT Museo Correr, Palazzo Grassi und Punta della Dogana Venedig besitzt, seine prunkvollen Kirchen gar nicht einberechnet, mehr als 30 Museen. Diese Fülle verdankt die Serenissima in erster Linie der einstigen Macht der Dogen, die in ihrer Repräsentier- und Sammellust aus allen Teilen des Seereiches Gemälde und andere Preziosen zusammentragen ließen. Doch auch schon seit eh und je leisteten die Adeligen und reichen Kaufmannsfamilien mit Stilgefühl und Großzügigkeit einen wesentlichen Beitrag zu jener Dichte an einzigartigen Kostbarkeiten. Die touristenarme Zeit November bietet eine gute Gelegenheit, sich drei der großen Schatzhäuser der Lagunenstadt in Ruhe zu widmen. An zwei der besten Adressen am Canal Grande präsentiert François Pinault, der bekannte französische Industrielle aus der Modebranche und Sammler von Gegenwartskunst, seine über 40 Jahre hindurch erworbenen Werke. Sowohl das ehemalige Zolllager der Republik Venedig, „Punta della Dogana“, als auch der im spätbarocken Stil errichtete Palazzo Grassi sind außergewöhnliche Architekturjuwele. Sie gelten zusammen mit der Biennale Venedig als eine Hochburg der Gegenwartskunst. Die hier präsentierte Kunst führt einen faszinierenden Dialog mit den historischen Räumen. Das Museo Correr, direkt am Markusplatz gelegen, beherbergt eine umfangreiche Sammlung venezianischer Exponate. Ein ruhiger Novembertag ganz im Zeichen der Kunst! (Hinweis: Durchschnittliche Gehtüchtigkeit erforderlich!)

PROGRAMM*:

5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Punta Sabbioni und Fahrt mit dem Charter-Boot nach Venedig Vormittags: Besuch und Führung Museo Correr Das Stadtmuseum, benannt nach dem venezianischen Adeligen Teodoro Correr (1750-1830), der der Stadt testamentarisch seine umfangreiche Sammlung venezianischer Exponate vermachte, verfügt über beeindruckende Werke. Die Facette reicht von einer Dogenkrone über enorme Schiffslaternen, Werke Canovas, venezianische Malereien des Trecento mit Werken von Paolo Veneziano, die Malerei der Gotik, die Meister der Frührenaissance bis zu der berühmten, für seine Zeit einzigartigen Ansicht Venedigs aus der Vogelperspektive von Jacopo de Barbari. Erst seit kurzer Zeit sind die renovierten Räumlichkeiten, in denen die Habsburger – im Speziellen Kaiserin Sissi - während ihres Aufenthaltes in Venedig untergebracht waren, zu besichtigen. Nachmittags: Besuch und Führung Museum Palazzo Grassi Der Palazzo, als letztes Gebäude am Canal Grande vor dem Fall der Venezianischen Republik erbaut, wurde von Francois Pinault im Jahre 2006 und vom japanischen Architekten Tadao Ando renoviert bzw. modifiziert. Er zählt zu den größten und schönsten Palazzi Venedigs und stellt eine den Ansprüchen des Besitzers entsprechende Bühne für seine Künstler und ihre Werke dar. Die Privatsammlung sowie die aktuelle Ausstellung „La Pelle“, die über 80 Werke von Luc Tuymans, einem der einflussreichsten Maler der internationalen Kunstszene, umfasst, lassen eine spannende Auseinandersetzung mit den Werken erwarten. Besuch und Führung Museum Punta Della Dogana Das 2009 neu eröffnete zweite venezianische Vorzeige-Museum Pinaults im ehemaligen Zolllager liegt spektakulär an der Mündung von Canal Grande und Guidecca Canal und besticht schon allein durch seine Lage, besonders aber durch die baulichen Interventionen des japanischen Stararchitekten Tadao Ando, eines Spezialisten für Lichteffekte und den Werkstoff Beton. Auch dieses Museum präsentiert zeitgenössische Kunst der Sammlung Pinault: Objekte und Installationen von internationalen Größen wie Felix Gonzales Torres, Maurizio Cattelan, Jake and Dinos Chapman, Takashi Murakami, Charles Ray, um nur einige zu nennen – darunter auch des Österreichers Franz West. Die aktuelle Ausstellung „Luogo e Segni“ (Ort und Zeichen) vereint über hundert Werke von 31 Künstlern, die eine besondere Beziehung zu ihrem urbanen, sozialen, politischen, historischen und intellektuellen Umfeld herstellen. 19.00 Uhr: Fahrt mit dem Charter-Boot nach Punta Sabbioni 19.30 Uhr: Rückfahrt ca. 23.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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139 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Charterbootsfahrten, Eintritte und Führungen Museen, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Dr.in Gerda Madl-Kren (Kunsthistorikerin, Theologin, Künstlerin) Reisebegleitung: aus dem Team TLS Reisekultur In Kooperation mit

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Samstag, 9. November 2019

MARTINSFEST & CO IM KARST: WO WEIN UND HONIG FLIESSEN Ein Hoch auf den Teran und die emsigen Bienen Martinovanje – das Martinsfest – zählt in den slowenischen Weinbauregionen zu den wichtigsten Volksfesten im Jahr. Keine Weinschenke, kein Weinkeller und auch kein Weinberghäuschen bleibt an diesem Tage geschlossen. Denn da gilt es den jungen Wein feierlich zu taufen. Nachdem die Vorboten des neuen Weinjahres gesegnet sind, dürfen sie natürlich auch verkostet werden. Selbstverständlich bleibt da auch im kargen, aber umso mehr mit gutem Wein gesegneten Karst kein Weinglas trocken. Dieses wird in den vielen urtümlichen Dörfern besonders auf die hier wohl gängigste und beliebteste autochthone Sorte, den Teran, erhoben. Mit einem sehr traditionell-authentischen Fest voller Köstlichkeiten und musikalischer Unterhaltungen begeht die „Perle des Karsts“ den Ehrentag der edlen Trauben. Das pittoreske, mittelalterliche Dorf Štanjel mit seiner mächtigen Burganlage, seinen verträumten Gässchen und typischen Steinhäusern lädt zum großen Martinimarkt. Wie der Weinbau so ist auch die slowenische Imkereitradition reich und tief im Volksbewusstsein verankert. Nicht von ungefähr ist Slowenien mit seiner jahrhundertealten Expertise gepaart mit Innovationsfreude Vorreiter in der Bienenzucht. Honigsüße Erlebnisse bei einem Bienenfreund aus Leidenschaft dürfen als Draufgabe zum Wein erwartet werden. Wohl bekomm’s! Auf die Gesundheit!

PROGRAMM*:

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 9.30 Uhr: Ankunft im Karst Vormittags: Einkehr zum Karstfrühstück im Dorf Hruševica Zur Stärkung für die nächsten Stunden im Zeichen des Weins heißt ein traditioneller Bauernhof mit kräftiger Vormittagsjause zum köstlichen Tageseinstieg willkommen.

128 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, kräftiges Frühstück, geführter Spaziergang Štanjel, Eintritt und Besuch Weinfest inkl. Wein- und Schmankerlkupons (im Wert von Euro 20), Führung und Verkostung Imkerei, Reisebegleitung. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.). BETREUUNG: Reisebegleitung: Christian Zeichen, Kenner der Region (bilingual)

Geführter Spaziergang durch die Karstperle Štanjel Aufgrund seiner strategisch günstigen Hügellage stets heiß begehrt erlebte das heute pittoreske Dorf unter den Grafen von Görz wie den Habsburgern seine wirtschaftlichen und kulturellen Höhepunkte. Gegenwärtig besticht das autofreie Dorf durch seine einzigartige Atmosphäre und seinen unwiderstehlichen Charme. Der Besuch führt vom imposanten Schloss mit der Galerie des slowenischen Künstlers Lojze Spacal durch die engen Gässchen, vorbei an traditionellen Karsthäusern mit ihren steinernen Regenrinnen und Steinbrunnen und schließlich in den Ferrarigarten, die bedeutendste Parkanlage aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen in Slowenien, erbaut vom bekannten Architekten und ehemaligen Bürgermeister des Ortes, Max Fabiani. Mittags und nachmittags: Besuch des Martinsfestes in Štanjel Heute wird die sonst über dem Ort liegende Stille von großen Weinfreuden durchbrochen. Ausgerüstet mit einem Glas Wein und zahlreichen „Schmankerl-Kupons“ ist man eingeladen, im einmaligen Ambiente der mittelalterlichen Befestigungsstadt an den vielen Weinständen, Ecken mit kulinarischen Angeboten, Kunsthandwerksständen u.m. in Ruhe zu gustieren und mit den Einheimischen den jungen Wein zu feiern. Prost! Na Zdravje! Besuch eines renommierten Imkers mit Degustation und Präsentation der Apitherapie Slowenische Bienenzüchter haben die Welt der Imkerei maßgeblich mitgestaltet. Dies geht letztendlich auf den Slowenen Anton Janšas zurück, der als erster „Hof-Imker“ bereits vor rund 250 Jahren im Habsburgerreich seine Prinzipien für das ganze Land vorgeben durfte. Auf diesem Hof erfährt man alles rund um die Imkerarbeit und deren Bienen, darf Honig und Lebkuchen verkosten und wird in die Geheimnisse der Apitherapie – der medizinischen Verwendung von Honigprodukten – eingeweiht. 17.00 Uhr: Rückfahrt ca. 20.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Maria Th. Radinger | Anita Arneitz

BITTE

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PREGO

Grazie

Der Alpen-Adria-

KNIGGE Österreich, Slowenien, Südtirol:

So zeigen Sie guten Stil auf Reisen und im Geschäftsleben

Freitag, 15. November 2019

„CARMEN“ UND DER GUTE STIL AUF REISEN Auf den Spuren des Buches „Alpe-Adria-Knigge“ ins Opernhaus Laibach Die erste Reihe im Bus reservieren. Garderobenfehler stilvoll beheben. Meeresfrüchtetraumata überwinden. Milchschaumlöffel abschlecken. Mit Fingerfood kämpfen. Schnäuzen im Theater. Was geht und was geht nicht? Das beantworten Stil- und Etikette-Trainerin Maria Th. Radinger und Reisejournalistin Anita Arneitz bei der Fahrt ins Opernhaus Laibach. Gemeinsam haben sie einen neuen „Alpen-Adria-Knigge“ geschrieben und zeigen in ihrem Buch, das Sie bei dieser Fahrt als Geschenk bekommen, die großen Gemeinsamkeiten in Stil und Etikette sowie die kleinen, aber feinen kulturellen Unterschiede zwischen Österreich und Slowenien auf. Bei einem moderierten Abendessen über den Dächern der Altstadt Ljubljanas werden Tischkultur und Tischsitten bei einem mehrgängigen Menü gemeinsam mit viel Humor unter die Lupe genommen. Ausgestattet mit vielen Etikette-Tipps geht es danach ins Opernhaus Ljubljana zur 50. Jubiläumsvorstellung einer grandios inszenierten „Carmen“. Bei der Uraufführung 1875 zwar ablehnend aufgenommen, wurde das Stück in vier Akten von Georges Bizet bald zu einem der größten Erfolge der Operngeschichte und avancierte international zum beliebtesten Repertoirestück der Welt. Eine Führung durch das hübsch renovierte Opernhaus stimmt auf den Abend ein und die Heimreise klingt mit einer Empfehlung von Adolph Freiherr Knigge aus: „Interessiere dich für andere, wenn du willst, dass diese sich für dich interessieren sollen.“ Es lebe der Alpe-Adria-Kulturraum mit all seinen gelebten Unterschieden wie Gemeinsamkeiten! Schön, wenn man sie immer besser kennenlernt.

PROGRAMM*:

13.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 14.30 Uhr: Ankunft in Ljubljana Nachmittags: Tischkultur & Tischsitten von heute: Moderiertes Essen Wohin kommt die Serviette? Wann darf mit dem Essen begonnen werden? Muss ich mich wirklich mit dem Sitznachbarn unterhalten? Und wie ist das noch mal mit dem Weinglas? Ein mehrgängiges Menü kann schon mal zu einer Herausforderung werden. Zumindest wenn Stil- und Etikette-Trainerin Maria Th. Radinger ihre Finger im Spiel hat. Denn dann wird genussvoll moderne Tischkultur zelebriert und mit alten Tischsitten-Mythen aufgeräumt. Dabei geht es nicht um strenge Regeln. Vielmehr geht es um den guten Stil, der nicht nur mehr Erfolg, sondern auch mehr Freude ins Leben bringt. Ob im Restaurant, in der Oper, auf Reisen oder zu Hause am Küchentisch. Guten Appetit!

159 € ANGEBOT AB KLAGENFURT

Führung durch das Opernhaus Laibach Das 125 Jahre alte Opernhaus in Ljubljana, ursprünglich als Landestheater im Neorenaissance-Stil erbaut, wurde 2011 nach langer Renovierung in prachtvollem Glanze wiedereröffnet. Neben dem stilgerecht restaurierten Zuschauerraum mit 550 Sitzplätzen gibt es nun einen modernen Zubau mit einem vergrößerten Orchesterraum, verbesserter Akustik und weiteren Neuerungen. Lassen Sie sich überraschen. Und genießen Sie es, auf der Bühne zu stehen – kurz bevor es Carmen tut!

INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Buch, Busfahrt, mehrgängiges moderiertes Essen, Opernticket Kategorie 1, Opernhausführung, Moderation und Tipps der Autorinnen Reisebegleitung, Tourguidesystem.

19.30 Uhr Vorstellung „Carmen“ Musik: George Bizet, Libretto: Henri Meilhac und Ludovic Halévy, Inszenierung: Pamela Howard Georges Bizets mitreißende Musik mit spanisch anmutenden Klängen, bekannten Arien und Melodien wie „Habanera“ und dem Torerolied, eroberte als erfolgreichste Oper des französischen Komponisten rasch die Welt. Die verführerische Zigeunerin Carmen wird von allen begehrt und fasziniert die Wachsoldaten in ihrem Alltag zwischen Rauchen und Kartenspielen. Der von ihr besessene Soldat Don José setzt für sie sogar seine Stellung aufs Spiel. Er verschanzt sich mit ihrer Schmugglerbande und sieht sich selbst dem stolzen Stierkämpfer Escamillo überlegen. Dieser hat aber längst Carmen erobert und bringt Don Josés Eifersucht zum Rasen. Leidenschaft, Sinnlichkeit, starke Temperamente, Eifersucht und Tragödie – das ist das Gemisch der Emotionen, das jeden Zuschauer in seinen Bann zieht.

Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.)

22.30 Uhr: Rückfahrt ca. 24.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

Buch als Geschenk: „Der Alpen-Adria-Knigge: Österreich, Slowenien, Südtirol: So zeigen Sie guten Stil auf Reisen und im Geschäftsleben“, Hermagoras Verlag, Klagenfurt 2019 (Erscheinungstermin Sommer 2019)

BETREUUNG: Moderiertes 4-gängiges Abendessen und Etikette-Tipps: Maria Th. Radinger, Etikette-Trainerin, Anita Arneitz, Reisejournalistin, Bloggerin Reisebegleitung: aus dem Team TLS Reisekultur

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Samstag, 16. November 2019

GENUSSVOLLES KRANJ Von kulturellen Höhenflügen bis zum unterirdischen Weinfest Manche Städte stecken voller spannender Geschichten. Eine davon ist Kranj, die viertgrößte Stadt Sloweniens. Sie thront majestätisch auf einem 30 Meter hohen Felsen zwischen den Flüssen Sava und Kokra. Beim Flanieren durch die romantischen Gassen, vorbei an historischen Fassaden, prachtvollen Arkadenhöfen und plätschernden Brunnen, lassen sich die alten Legenden von Dichter France Prešeren oder dem lebenslustigen Wohltäter Doktor Fig nicht nur über Augen und Ohr, sondern vor allem auch über den Gaumen erleben. Der lukullische Höhepunkt ist dabei das alljährliche Weinfest in den aufgelassenen Stollen des 2. Weltkrieges direkt unter der denkmalgeschützten Altstadt. Mehr als 130 verschiedene Weinbauern aus Slowenien treffen sich dort im Halbdunklen und präsentieren ihre Produkte. Allerdings sind die Karten für diese einzigartige Veranstaltung heiß begehrt. Welch ein Glück, dass bereits vorab ein Weinglas reserviert ist! Aber bevor der Tag mit den vinophilen Genüssen des Landes ausklingt, gibt es exklusive Einblicke in die Kultur der Region Oberkrain mit ihrer rund 6000-jährigen Historie, in das humorvolle Leben der Menschen und ihre ausgezeichneten regionalen Leckereien, die weit mehr umfassen als die berühmtberüchtigte Krainer Wurst mit Bier. Gemütliche Stunden mit freudvollen Überraschungen warten!

PROGRAMM*:

7.00 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (8.10 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 8.40 Uhr: Raststation Rosegg) ca. 9.00 Uhr: Ankunft in Kranj Vormittags: Einblicke in den Untergrund von Krain Die Führung durch das von Menschenhand geschaffene Tunnelsystem über 1300 Meter sorgt nicht nur für historische Aha-Erlebnisse. Hier tummeln sich seltene Höhlentiere zwischen den Tropfsteinen.

125 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Stadtführung, Führung Schloss, Verkostungen im Delikatessladen, Mittagessen, Eintritt Weinfest mit Weinverkostungen, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Führung: Guides vor Ort Reisebegleitung: Christian Zeichen, Kenner der Region (bilingual)

Weitblicke auf Schloss Khiselstein Im liebevoll renovierten Renaissance-Stadtpalast der Familie Khisl sind ein Café und ein modernes Museum über die Region Oberkrain untergebracht. Zu sehen ist unter anderem eine Ritterrüstung eines Langobarden, die erst vor Kurzem gefunden wurde. Weltweit gibt es nur sieben vergleichbare Funde, zwei davon stammen aus Kranj. Feinschmeckerstunde im feinsten Delikatessenladen der Region Hier gibt es noch unverpackte Pasta, Pancetta, Gorgonzola, Grana Padano, Mozzarella, Brot aus dem Steinofen und eine gefüllte slowenische Pasta, žlikrofi aus Idrija, natürlich auch eine hervorragende Auswahl an Weinen. Es darf verkostet werden! Geführter Altstadt Stadtspaziergang Aufgrund ihrer Sehenswürdigkeiten steht die Altstadt Kranjs unter Denkmalschutz. Bei einer kurzweiligen Führung werden die Schätze der Stadt erkundet, darunter architektonische Akzente des berühmten Architekten Jože Plečnik sowie die Pfarrkirche St. Kanzian, die als eine der schönsten gotischen Kirchen Sloweniens gilt. In ihrer unmittelbaren Nähe befindet sich die Kapelle mit einem beeindruckenden und durchaus ein wenig gruseligen Beinhaus und das Denkmal von France Prešeren. Der berühmteste Dichter Sloweniens hinterließ viele Spuren, besonders interessant ist ein kurzer Abstecher in sein Haus. Spätmittags: Mittagessen in einem traditionellen Krainer Gasthaus Gemütlich Familiäres und einfach Gutes darf hier erwartet werden. Nachmittags: Besuch „Fest des Weines“ in den Stollen Das am weitesten verbreitete Fest zu Ehren des Weines und der Weinkultur in Slowenien rund um den Martinstag wird hier „unter Tag“ begangen. Ausgestattet mit einem Weinglas kann nach Lust und Laune von Winzer zu Winzer gewandelt und Wein probiert werden. 19.00 Uhr: Rückfahrt ca. 20 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Samstag, 23. November 2019

VENEDIG SPEZIAL: STADT DER MUSIK Auf musikalischen Spuren bis zum Cembalokonzert - Kerzenlicht im Privatpalazzo Mit der Gründung einer Chorschule am berühmten Markusdom begann bereits anfangs des 15. Jahrhunderts der Aufstieg Venedigs zu einer glanzvollen Stadt der Musik. Mit der Musikpraxis der „Venezianischen Mehrchörigkeit“ und Strömungen wie der „Venezianischen Schule“ als Beitrag zur Emanzipation der Instrumentalmusik entwickelte sich die Serenissima ab Mitte des 16. Jahrhunderts zum führenden Innovationszentrum der Musik. Es folgte ab Mitte des 17. Jahrhunderts eine Blütezeit der Oper, die zeitweise in bis zu 20 Opernhäusern als Hauptmagnet für Sänger, Musiker, Komponisten und vor allem für die noble venezianische Gesellschaft gipfelte. Nicht wegzudenken seit eh und je ist die Musik als Bestandteil der regen venezianischen Festkultur, die sowohl stets der Identitätspflege der Venezianer als auch der Staatspropaganda diente. Heute noch kann man auf diesen musikalischen Spuren wandern: Im berühmten Opernhaus La Fenice, dort, wo Opern großer Meister wie Gioachino Rossini über Vincenzo Bellini bis hin zu Giuseppe Verdi ihre Uraufführungen erlebten, oder dort, wo der bekannteste Komponist Venedigs Antonio Lucio Vivaldi seine Kindheit und seine große Wirkungszeit erlebte, und dort, wo man bei einem Aperitivo im noblen Privat-Palazzo einem Maestro auf seinem Cembalo spielend lauschen kann – wie in uralten Zeiten bei romantischem Kerzenlicht. Ein außergewöhnliches Erlebnis mit Klängen auf höchstem Niveau.

PROGRAMM*:

5.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (5.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 6.00 Uhr: Villach/Maria Gailer Straße/Cineplexx) ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Punta Sabbioni und Fahrt mit dem Charter-Boot nach Venedig Vormittags: Spaziergang auf Vivaldis Spuren Bei einem Streifzug durch die venezianischen Gassen geht es unter anderem zur Kirche San Giovanni in Bragora. Die aus dem 7. Jahrhundert stammende Kirche gehört zu den ältesten in der Lagune und beherbergt jenes Taufbecken, an dem Vivaldi sein Heiliges Sakrament empfing. Darüber hinaus sind hier auch einige Höhepunkte venezianischer Malerei der Frührenaissance zu bewundern. Die Chiesa della Pièta hingegen wird von Einheimischen auch Vivaldi-Kirche genannt. Hier wirkte der Meister als Priester in der Kirche, aber besonders als „Maestro di Violino“ im Haus der Waisen, wo er oft Töchter von Adeligen und ihrer Mätressen, also illegitime Kinder, in Musik unterrichtete. Besuch und Führung Teatro la Fenice Es ist das größte und bekannteste Opernhaus Venedigs und wurde zwischen 1790 und 1792 nach einem Brand wiederaufgebaut. Deshalb erhielt das Theater den Namen „La Fenice“, also der Phönix, der aus der Asche aufstieg. Seit damals werden hier meisterhafte Opern aufgeführt, selbst nachdem das Haus 1996 abermals in Feuer aufging - und seit 2003 wieder in neuem Glanz erstrahlt. Mittags: Kurze individuelle Mittagspause in San Marco Nachmittags: Besuch und Führung: „Museo della Musica“ in der Chiesa San Maurizio Eine Kirche voller Geigen! Hier bietet das kleine, feine Musikmuseum „Antonio Vivaldi und seine Zeit“ mit historischen Instrumenten aus dem Barock (darunter auch ein Kontrabass von Niccolò Amati!) eine Reise in das goldene Zeitalter des italienischen Instrumentenbaus. Empfang mit Cembalokonzert „Il Serenissimo Aperitivo Musicale“ im Privatpalazzo Der Höhepunkt zum Schluss: Die herzerwärmende Dame des Hauses empfängt die Gäste in ihrem wunderhübschen Privatpalazzo bei romantischem Kerzenlicht und mit feinen venezianischen Häppchen. Maestro Fernando De Luca erweist mit seinem Konzert am Cembalo den alten venezianischen Komponisten seine Ehre. Ein (knapp dreistündiges) Erlebnis vom Feinsten! 19.30 Uhr: Fahrt mit dem Charter-Boot nach Punta Sabbioni 20.30 Uhr: Rückfahrt ca. 24.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

198 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Charterbootsfahrten, Eintritte und Führungen, Aperitivo mit Cembalokonzert im Privatpalazzo, ganztägige kunsthistorische Führung, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Dr.in Gerda Madl-Kren (Kunsthistorikerin, Theologin, Künstlerin) Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS Elegante Tageskleidung erbeten!

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Samstag, 30. November 2019

BALLETT NUSSKNACKER IM SLOWENISCHEN NATIONALTHEATER LAIBACH Vorfreude in der Adventstadt mit unvergesslichem Bühnenzauber Ljubljana, die nächste Nachbar-Metropole Kärntens, besticht das ganze Jahr über durch seine freundliche, lebhafte und dennoch stets entspannte Atmosphäre – und ganz besonders im Advent! Die architektonischen Juwele der Altstadt, von den Barockfassaden, den wunderschönen Jugendstilhäusern bis zu den malerischen Brücken des berühmten Architekten Jože Plečnik erstrahlen in einem weihnachtlich-romantischen Lichtermeer. An den Ufern entlang der Ljubljanica, am großen Markt und an vielen weiteren Ecken der Stadt lassen liebevoll gestaltete Adventstände mit vielen Kunsthandwerksangeboten herzerwärmende Stimmung aufkommen. Der Blick von der mittelalterlichen Burg über die beleuchtete Stadt wie auch der Blick von der Bootsfahrt auf der Ljubljanica auf die stolze Festung sorgen für besondere Momente. Die adventliche Vorfreude findet schließlich im kleinen, feinen Opernhaus - dem Slowenischen Nationaltheater - das sich in den letzten Jahren u.a. als Ort erstklassiger Ballettaufführungen einen Ruf erarbeitet hat, seine Krönung. Es steht der weihnachtliche„Nussknacker“ am Programm, eines der wohl meistgespielten Werke der Ballettliteratur, das für Generationen von Ballettbesuchern immer wieder zum Schlüsselerlebnis geworden ist. Kurz vor der Vorstellung darf man sich noch selbst wie Nussknacker & Co fühlen – bei der Backstageführung auf der Bühne! Vorfreude pur!

PROGRAMM*:

10.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 12.00 Uhr: Ankunft in Ljubljana Mittags: Bootsfahrt auf der Ljubljanica mit mittäglicher Adventjause an Bord Bei Speis‘ und Trank lässt sich der Blick vom Wasser aus auf die Stadt in adventlicher Vorfreude genießen. Nach der Abfahrt bei den Markthallen und den wunderschönen Kolonnaden führt der Weg unter die „Drei Brücken“ sowie die Schusterbrücke weiter in Richtung Süden an den Stadtrand und wieder zurück. Ein wenig zu Ehren des berühmten Stadtarchitekten Ljubljanas, Jože Plečnik, der das Stadtbild unter anderem mit der Gestaltung des Flussufers bedeutend geprägt hat.

123 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, 1,5-stündige Bootsfahrt mit reichlicher, warmer Adventjause, Opernhaus-Backstage-Führung, Opernkarte Kategorie I, Reisebegleitung. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS

Individuelle Zeit für adventliche Erkundungen auf eigene Faust Adventmärkte am Marktplatz, die Ufer der Ljubljanica entlang und auch im Hof der Burg Ljubljana, architektonische Juwele vom Barock bis zum Jugendstil, die berühmten Bauwerke des Architekten Jože Plečnik, weihnachtlich-romantisches Lichtermeer - es gibt vieles zu entdecken! Opernhausführung mit Bühnen- und Backstagebereich Ursprünglich als Landestheater im Neorenaissance-Stil erbaut, wurde das Opernhaus 2011 nach langer Renovierung in prachtvollem Glanze wiedereröffnet. Neben dem stilgerecht restaurierten Zuschauerraum mit 550 Sitzplätzen gibt es nun einen modernen Zubau zum historischen Gebäude mit einem vergrößerten Orchesterraum, verbesserter Akustik und weiteren Neuerungen. Einiges gibt es backstage zu sehen, vor allem auch den Zuschauerraum von der Bühne aus – kurz vor der Vorstellung! 18.00 Uhr Vorstellung Ballett „Der Nussknacker – eine Weihnachtsgeschichte“ Märchenballett nach der Erzählung „Nussknacker und Mausekönig“ von E.T.A. Hoffmann und „A Christmas Carol“ von Charles Dickens, Musik: Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Dirigent: Marko Gašperšič/Aleksandar Spasić Choreographie: Youri Vámos. Ein farbenprächtig ausgestatteter Ballettabend, weihnachtlicher Glanz und Bühnenzauber für alle Generationen! Die Neudeutung des großartigen Ballettklassikers, 1892 in St. Petersburg uraufgeführt, basiert auf der Verknüpfung des Originallibrettos nach E.T.A. Hoffmanns „Nussknacker und Mäusekönig“ mit „A Christmas Carol“ von Charles Dickens. Durch diese Verknüpfung bekommen das Mädchen Clara und ihr Nussknacker-Prinz einen Gegenspieler: den knorrigen, alten Geldverleiher Scrooge. Er ist ein ehrgeiziger und herzloser Sonderling, der Weihnachten hasst und verachtet. Aber er macht einen großen weihnachtlichen Wandel durch … Die Vorstellung mit der Weihnachtsbotschaft, dass Mitgefühl selbst glücklich macht, wurde bereits über sechzig Mal in Laibach präsentiert und erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. 21.00 Uhr: Rückfahrt ca. 22.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Sonntag, 1. Dezember 2019

MARIAZELLER ADVENT

Vorfreude ganz besonders erleben

Zum 20. Mal öffnet Mariazell die Pforten für Besucher, die in einzigartiger Idylle eine ganz besondere Vorweihnachtszeit erleben wollen. Die ehrwürdige Basilika, die bedeutendste Wallfahrtsstätte Mitteleuropas , thront über dem in Weihnachtsstimmung gehüllten Ort, umgeben von rund hundert dekorierten Marktständen, die traditionelles Kunsthandwerk und Mariazeller Spezialitäten anbieten. Man sieht, dass die Mariazeller „ihren“ Advent in voller Überzeugung leben. So gibt es rundum im ganzen Ort viel zu schauen und zu bestaunen: vom weltweit größten Adventkranz mit 24 Kerzen, über die einzigartige mechanische Krippe, an der ein einheimischer Künstler 18 Winter hindurch gearbeitet hat, bis zum mit 3000 Lebkuchenziegeln bedeckten Lebkuchenhaus. Das ganz besondere Ambiente besticht. Der Mariazeller Advent ist einfach schön, voller Romantik, Echtheit und Authentizität. Vor dem Genuss der „weltlichen“ adventlichen Attraktionen im Ort führt die sakrale Kunstreise würdig in den adventlichen Tag: Sie geht durch die an unzähligen Schätzen reiche Wallfahrtsbasilika, eines der imposantesten Bauwerke und das geistige Zentrum der katholischen Völker im Donauraum.

PROGRAMM*:

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (7.00 Uhr: Autobahnabfahrt Griffen, 7.30 Uhr: Autobahnabfahrt Wolfsberg) ca. 10.00 Uhr: Ankunft in Mariazell Vormittags: Sakrale Kunstreise Basilika Mariazell Die Führung durch die Schatzkammern, Emporen, historischen Turmkammern, Reliquien- und Votivbildersammlungen sowie zur Barockkrippe in einer der Turmkammern verleiht tiefere Einblicke in den Kunstreichtum der nach langen Renovierungsarbeiten 2007 fertiggestellten, im neuen Glanze erstrahlenden Basilika. Fürs Innehalten vor dem berühmten Hochaltar von Johann Bernhard Fischer von Erlach sowie der Gnadenkapelle mit der Marienstatue „Magna Mater Austriae“ bleibt natürlich auch Zeit. Besuch der mechanischen Krippe Das in jahrelanger Kleinstarbeit gefertigte Kunstwerk eines privaten Krippenliebhabers zeigt 12 Szenen aus dem Neuen Testament mit 130 beweglichen Figuren. Mittags: Gemeinsames Mittagessen in einem der traditionellsten Häuser des Ortes Nachmittags: Führung Lebkuchenbackstube, Wachszieherei und Lebkuchen-Ausstellung mit Verkostung Viel Neues gibt es hier über das Lebkuchenbacken und -verzieren sowie über die traditionellen Techniken der Bienenwachskerzenproduktion zu erfahren. In der Lebkuchen-Ausstellung und Schau-Brennerei verkostet man neben dem Süßen einen edlen Brand und taucht zugleich auch in die Geschichte der Honigbiene ein. Individueller Besuch des Adventmarktes Kunsthandwerksstandl, ein übergroßer Adventkranz mit 24 Kerzen, ein ganzes Haus als Adventkalender, eine imposante mechanische und eine lebendige Krippe, eine berühmte Lebzelterei mit einem lebensgroßen Lebkuchenhaus, eine Handwerksstraße der Meister und vieles mehr lassen Stimmung aufkommen. Besuch und Führung: Apotheke „Zur Gnadenmutter“ In der fast 300 Jahre alten Apotheke werden seit Jahrhunderten zahlreiche Hausspezialitäten noch immer von Hand im hauseigenen Labor nach den traditionellen Vorschriften hergestellt. Besuch mit Verkostung: Likörmanufaktur Hier erfährt man einiges über den bekannten, seit bereits 130 Jahren hergestellten Mariazeller Magenlikör, der natürlich auch verkostet wird.

123 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Mittagessen, Eintritte, Führungen und Verkostungen, Reisebegleitung. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: örtliche FachführerInnen Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS

19.00 Uhr: Rückfahrt ca. 22.30 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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Samstag, 7. Dezember 2019

ADVENT IN GRAZ: EINE SCHÖNE BESCHERUNG! Auf goldener Eichhörnchen-Suche mit einer Weihnachtsfreak-Graz-Enthusiastin Advent in Graz. Auf gut Steirisch: Hier ist das Warten auf Weihnachtswunder besonders schön. Das inspiriert die Buchautorin, Bloggerin und begeisterte Graz-Liebhaberin Ilona Mayer-Zach immer wieder zu neuen Geschichten. Sogar in ihrem Weihnachtskrimi „Schöne Bescherung für Helene“ spielt die Stadt im adventlichen Aufputz eine Hauptrolle. Und da die Autorin darüber hinaus ein bekennender Weihnachtsfreak ist, weiß sie über die schönsten Insidertipps und die stimmungsvollsten Plätze Bescheid – angefangen von der Mur bis hinauf auf den Schlossberg. Mal klassisch steirisch und mal ein bisschen schräg. Aber immer stimmungserhellend, beflügelnd und einfach witzig. An diesem Tag nimmt sie Besucher mit auf ihren Weihnachtsbummel zu Lieblingsplätzen und plaudert aus dem Nähkästchen. Sie lenkt humorvoll den Blick vom bereits Bekannten auf unterhaltsame Nebenschauplätze. Das ermöglicht eine frische Perspektive auf das weihnachtliche Graz und führt dabei auch zu spannenden Künstlern und Handwerkern. Und auch zu den in der Weihnachtszeit besonders gut passenden goldenen Eichhörnchen! Überall wartet die Inspiration, auch für besondere Geschenke. Freuen Sie sich auf Weihnachtsüberraschungen mit Herz, die alle mit humorvollen Gschichterln und literarischen Textstellen aus dem großen Graz-Fundus der Autorin garniert sind. Spätestens jetzt wird man auch zum Weihnachtsfreak-Graz-Enthusiasten!

PROGRAMM*:

7.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus ca. 9.30 Uhr: Ankunft in Graz Vormittags: Vorfreude-Frühstück mit Graz-Blick und Besuch des Hilmteichschlössls Nach einem gemütlichen Kaffee am Rosenhain mit vorfreudigem Blick auf die Adventstadt lockt das stimmungsvolle Hilmteichschlössl mit seiner weithin bekannten edlen Weihnachtsausstellung, wo sich schon die eine oder andere Dekoidee für die schönste Zeit des Jahres finden lässt.

122 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, kleines Frühstück, Mittagessen, ganztägige Führung durch die Autorin, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: Mag.a Ilona Mayer-Zach, Autorin mit Schwerpunkt Frauenromane (u. a. Weihnachtskrimi „Schöne Bescherung für Helene“), Textwerkerin, Bloggerin von Spirit55.net, Graz-Enthusiastin und Weihnachtsfreak Reisebegleitung: Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS

* Geringfügige Programmänderungen vorbehalten

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Klassisch bis schräge Entdeckungen vom Burgring bis zum Schlossberg Gespickt mit vielen Insidertipps, Weihnachts-, Krimi-, Frauen- und anderen Gschichteln geht es idyllisch in Richtung Innenstadt mit Zwischenhalt bei der Doppelwendeltreppe und dem Dom. Überall warten adventliche Hotspots. Jungen Künstlern wird bei Tee und Keksen über die Schulter geschaut, echt steirisch Weihnachtliches von Handwerkerinnen entdeckt und allerlei Geschichterln gelauscht bis der Schlossberg „erklommen“ ist. Mittags: Essen auf dem Schlossberg auf Augenhöhe mit dem Uhrturm Der Uhrturm hat zur Mittagszeit geschlagen! Und gleich einen adventlichen Katzensprung entfernt wird gemütlich im stylischen Aiola Upstairs gespeist – mit schönem Fernblick über die Adventstadt. Nachmittags: Staunen beim Weihnachtsmarkt „Aufsteirern“ am Schlossberg Nicht nur das tolle Angebot lässt kein weihnachtlich geschultes Auge trocken, sondern auch das umwerfende Ambiente in den romantischen Kasematten auf dem Grazer Hausberg begeistert. Klassisch bis schräge Entdeckungen entlang der Mur – inklusive goldener Eichhörnchen Bergab mit der Schlossbergbahn führt die Graz-Enthusiastin nun mitten ins fröhliche Erleben der Weihnachtsstadt. Vorbei an der stylischen Murinsel geht es über die hippe Mariahilferstraße zum Kunsthaus und danach zum historischen Franziskanerviertel – von einer Weihnachtsinspiration zur nächsten. Und der „Grazer Harrods“ wird auch nicht ausgelassen – weil da sind sie nun endlich: die goldenen Eichhörnchen! Individuelle Zeit für eigene Entdeckungen Den goldenen Eichhörnchen kann noch einiges folgen … Blaues Wunder im Landhaushof: Highlight Eiskrippe 35 Tonnen Eis, modelliert vom Eiskünstler Kimmo Frosti zu einem einzigartigen illuminierten Kunstwerk. Übrigens: Die Grazer Eiskrippe ist die weltweit erste und nach wie vor einzige Eiskrippe in dieser Größe! Mit diesem Superlativ schließt „die schöne Bescherung“. 19.00 Uhr: Rückfahrt ca. 21.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt www. tlsreisekultur.at

Kontakt: 0664/6199621 oder 0664/6199636, office@tlsreisekultur.at


Samstag, 14. Dezember 2019

ADVENT WIE DAMALS AM WOLFGANGSEE Zwischen klösterlicher Stille und sich im Wasser spiegelnden Weihnachtsmärkten Das Salzkammergut besticht – das ganze Jahr über. Und ganz besonders zur Adventzeit, wenn die weihnachtlich geschmückten Schiffe über das Wasser fahren und sich die glänzend geschmückten Orte darin spiegeln. In St. Wolfgang strahlt die weithin leuchtende FriedenslichtLaterne in die dunklen Winternächte und lädt Einheimische und Gäste aus Nah und Fern zum besinnlichen Staunen und Freuen ein. St. Gilgen entzückt schon per se durch seinen architektonisch anmutenden, historischen Kern, der authentische barocke Weihnachtsmarkt zaubert Glanz in die Augen. Und abseits vom See, abseits vom adventlichen Treiben? Da gibt es großartige Stille an einem ganz besonderen Ort zu entdecken: im jungen Europakloster Gut Aich. Erst 1993 gegründet, verschreibt sich das Benediktinerkloster dem Gedanken „In Beziehung kommen“ und vereint die 1500 Jahre alte Benediktinerregel mit den Ansprüchen eines Klosters im 21. Jahrhundert. Hildegard von Bingen findet mit einem eigenen Hildegardzentrum hier genauso ihren Platz wie der Kasperl im von den Mönchen aufgeführten Puppentheater im Kindergottesdienst oder die vielen Kunstwerkstätten sowie eine Kellerei. Am Ende des Vorfreude-Tages lässt sich all das bei einer besinnlichen Schiffsfahrt noch einmal in Ruhe Revue passieren.

PROGRAMM*:

6.30 Uhr: Abfahrt Klagenfurt/Parkplatz Minimundus (6.40 Uhr: Pörtschach/Wörtherseerast, 7.00 Uhr: Villach/Ossiachersee Hofer Parkplatz) ca. 10.30 Uhr: Ankunft in Winkl bei St. Gilgen Vormittags: Besuch und Führung: Junges Europakloster Gut Aich Das mit 26 Jahren bemerkenswert junge Europakloster Gut Aich gewährt Einblicke in das Leben der Mönche und mit etwas Glück begegnet einem sogar Bruder David Steindl-Rast. Der 92-jährige Zen praktizierende amerikanische Benediktinermönch mit österreichischen Wurzeln hat nach einem Leben als Eremit, spiritueller Lehrer und weltweit tätiger Vortragsreisender am Wolfgangsee seine Heimat gefunden. Darüber hinaus wird die Klosterkellerei besichtigt, wo nach alten natürlichen Methoden verschiedene Liköre, Honigprodukte, Öle, Balsame, Tinkturen und einige andere Produkte erzeugt werden. Im romantischen Garten mit Arkadenkreuzgang bleibt noch Zeit für den Besuch des kleinen Gut Aicher Advents. Mittags: Gemeinsames Mittagessen im originellen Genussambiente In Fußdistanz zum Kloster lädt seit 1603 das Batzenhäusl hungrige Gäste zur Stärkung ein. Schnell wird im stimmig-kreativen Ambiente klar, dass es sich um kein gewöhnliches Landgasthaus handelt. Die Küche, wo der Chef des Hauses den Kochlöffel schwingt, ist nicht nur für den frischen Fisch aus dem eigenen Becken berühmt. Nachmittags: Besuch und Führung St. Gilgen - Barocker Weihnachtsmarkt Zu sehen gibt es viel in diesem schmucken Ort voller Traditionen, Kulturdenkmäler und wunderbarer Architektur. Beim gemeinsamen Bummel über den barocken St. Gilgener Weihnachtsmarkt erfährt man Hintergründiges zu den einheimischen Kunsthandwerkern und ihren Produkten. Schifffahrt nach St. Wolfgang und individueller Besuch des St. Wolfganger Advents Direkt im historischen Ortszentrum heißt es „Willkommen an Bord“ auf einem der Schiffe der Wolfgangsee-Flotte. Romantik pur bietet der wunderbare Ausblick vom Wasser aus auf die geschmückten Orte und Märkte. Nach dem Anlegen in St. Wolfgang bleibt noch etwas Zeit für einen individuellen Rundgang und einen gemütlichen Ausklang des Tages – vielleicht mit einer dampfenden Tasse in der Hand, den romantischen Wolfgangsee im Blicke.

132 € ANGEBOT AB KLAGENFURT INKLUDIERTE LEISTUNGEN: Busfahrt, Klosterführung inkl. Verkostung, Mittagessen, Führung St. Gilgen, Schifffahrt, Reisebegleitung, Tourguidesystem. Exklusive Reiseschutz (Reiserücktrittsversicherung u.a.) BETREUUNG: Fachliche Reiseführung: lokale Guides vor Ort Reisebegleitung: aus dem Team TLS Reisekultur

18.30 Uhr: Rückfahrt ca. 22.00 Uhr: Ankunft in Klagenfurt

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REISEN MIT TLS REISEKULTUR … NÄHERE INFORMATIONEN & BUCHUNG: TLS Reisekultur GmbH, Tel. 0664/6199621 office@tlsreisekultur.at,www.tlsreisekultur.at Der schnellste Weg für eine Buchung führt über das Online-Buchungsformular. Buchungen werden auch per Email oder per Telefon entgegengenommen. Sitzplatzreservierungen im Bus auf Anfrage möglich. VERANSTALTER UND KONTAKT: TLS Reisekultur GmbH, Kärntner Strasse 311, 8054 Graz, St.-Peter-Strasse 5/3. Stock, 9020 Klagenfurt, Tel. 0664/6199621, Tel. 0664/6199636, office@tlsreisekultur.at, www.tlsreisekultur.at FN 253386 b, LGfür ZRS GRAZ, UID: ATU 61267756 GISA-Zahl:19328522, Bankverbindung: IBAN: AT621700000180036903, BIC: BFKKAT2K INFORMATIONEN ZUR GESETZLICH VORGESCHRIEBENEN INSOLVENZABSICHERUNG: Entsprechend der PRV (Pauschalreiseverordnung) ist die TLS Reisekultur GmbH im Reiseinsolvenzabsicherungsverzeichnis der GISA (Gewerbeinformationssystem Austria) www.gisa.gv.at unter der Zahl 19328522 eingetragen. Diesem Verzeichnis sind Details zur Reiseleistungsausübungsberechtigung von TLS Reisekultur GmbH zu entnehmen. ALLGEMEINE ZAHLUNGSKONDITIONEN: Tagesfahrten: 100% des Gesamtreisepreises bis spätestens 7 Tage vor Reiseantritt. Mehrtagesfahrten: 100% des Gesamtreisepreises bis spätestens 20 Tage vor Reiseantritt. Im Einzelfall können abweichende Vereinbarungen getroffen werden. PREISÄNDERUNGEN: Preisänderungen bis zu maximal 8% aufgrund von Änderungen der Beförderungskosten, etwa der Treibstoffkosten oder der für die betreffende Reiseveranstaltung anzuwendenden Wechselkurse. MINDESTEILNEHMERINNENZAHL UND RÜCKTRITTSRECHT DES REISEVERANSTALTERS Die Mindestteilnehmerinnenzahl ist, wenn nicht ausdrücklich anders bei der einzelnen Reise angegeben, mit 25 festgesetzt. Die Rücktrittserklärung des Reiseveranstalters aufgrund Nichterreichbarkeit muss also innerhalb der im Vertrag festgelegten Frist dem Reisenden zugehen, spätestens jedoch a) 20 Tage vor Beginn der Pauschalreise bei Reisen von mehr als sechs Tagen, b) sieben Tage vor Beginn der Pauschalreise bei Reisen zwischen zwei und sechs Tagen, c) 48 Stunden vor Beginn der Pauschalreise bei Reisen, die weniger als zwei Tage dauern. Späteste Absage von Tagesfahrten seitens des Veranstalters bis 7 Tage vor Reisedatum. STORNO- UND KRANKENVERSICHERUNG Bitte beachten Sie, dass die in diesem Katalog genannten Reisepreise keine Reiserücktritts-Versicherung (RRV) bzw. Reiseabbruch-Versicherung enthalten. Wenn Sie vor Reiseantritt von Ihrer Reise zurücktreten, entstehen gemäß in den ARB festgehaltenen Stornobedingungen (Katalog Seite 39) Stornokosten. Bei Reiseabbruch können zusätzliche Rückreise- und sonstige Mehrkosten entstehen. Wir empfehlen den Abschluss eines Versiche-

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rungspakets der Europäischen Reiseversicherung AG (Komplett+Schutz, Reise+Schutz oder Bus/Bahn/AutoSchutz). Der Abschluss ist online möglich unter www.tlsreisekultur.at sowie im Zuge Ihrer Buchung bei TLS Reisekultur. HINWEIS EINREISEBESTIMMUNGEN: Für EU-Bürger ist die Mitnahme eines gültigen Reisepasses bzw. Personalausweises erforderlich. Nicht-EU-Bürger bitten wir, sich für die genauen Einreisebestimmungen an die jeweilig zuständige nationale Vertretungsbehörde zu wenden. WEBSITE WWW.TLSREISEKULTUR UND FACEBOOK ACCOUNT Die Website www.tlsreisekultur.at bietet einen aktuellen Überblick über die Reiseangebote mit noch mehr bildlichen Impressionen, sowie etwaiger Programmänderungen bzw. Zusatzprogramme. In der Rubrik „Nachlesen“ sowie auf dem TLS Facebook Account bieten Reiseberichte Einblicke und visuelle Eindrücke bereits stattgefundener Programme. HINWEIS DATENSCHUTZERKLÄRUNG Unter www.tlsreisekultur.at/dsvo kann Einsicht in die Datenschutzerklärung genommen werden. GESCHÄFTSBEDINGUNGEN: Als Rechtsgrundlage gelten die angeführten Geschäftsbedingungen für Pauschalreisen im Sinne des Pauschalreisegesetzes. ALLGEMEINE BEDINGUNGEN FÜR STORNOGEBÜHREN: Mehrtagesfahrten: bis 30 Tage vor Reiseantritt 10%, ab 29. bis 20. Tag vor Reiseantritt 25%, ab 19. bis 10. Tag vor Reiseantritt 50%, ab 9. bis 4. Tag vor Reiseantritt 65%, ab dem 3. Tag (72 Stunden) vor Reiseantritt 85%, Nichterscheinen oder Storno am selben Tag 100% des Reisepreises Tagesfahrten: bis 10 Tage vor Reiseantritt kostenlos, ab 10 Tage vor Reiseantritt 50 %, ab 3 Tage vor Reiseantritt 85 % , Nichterscheinen oder Storno am selben Tag 100 % des Reisepreises.

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Entdecken Sie unsere Geschenkgutscheine. Diese sind individuell gestaltbar: Auf unserer Webseite steht unter dem Menüpunkt „GUTSCHEIN“ unser Gutscheingenerator zur Verfügung. Sie können diese als Wertgutschein oder als Gutschein für eine bestimmte Reise generieren. Geben Sie einfach den gewünschten Wert (Geldbetrag) oder die gewünschte Reise ein, den Namen der beschenkten Person oder Personen (optional) und den Anlass (optional). Wählen Sie Ihr gewünschtes Hintergrundbild und der Gutschein wird individuell für Sie gestaltet. Wenn‘s schnell gehen soll, erhalten Sie den Gutschein per Mail zum Ausdrucken. Sonderwünsche, die über das Formular hinausgehen, nehmen wir gerne entgegen. Wir werden uns bemühen, diese zu erfüllen!

IMPRESSUM:

Für den Inhalt verantwortlich: TLS Reisekultur GmbH, Kärntner Strasse 311, 8054 Graz. Druck: Samson Druck GesmbH, St. Margarethen i.L. Preisänderungen (gemäß § 9 PRG), Termin- und Programmänderungen, Satz- und Druckfehler sind vorbehalten. Sämtliche Preise pro Person, in Euro / Preisstand: Juli 2019

FOTONACHWEISE

Titel: Steiermark Tourismus Harry Schiffer, Italo Rondinella, La Biennale di Venezia, Giulio Squillacciotti, Biennale di Venezia, ZTKMŠ Brda archive, Žička kartuzija - Denis Sodržnik,Monika Wiedemann,Punta della Dogana Thomas Mayer, S 2: Italo Rondinella, La Biennale di Venezia, Archivio PromoTurismoFVG“ Illegio@fabrice_gallina, S 3: Andrea Avezzù, AserbeitschanLa Biennale di Venezia, Andrea Avezzù, La Biennale di Venezia, Nea Culpa d.o.o., S 4:Italo Rondanella, Biennale di Venezia, Giulio Squillacciotti, Biennale di Venezia, Francesco Galli, Biennale di Venezia, S 5: Susanne Kiko, S 6: FMC Veneziaglas , Berengo Studio, S7: Anita Arneitz, S 8: Alexander Lejlak, Steiermark Tourismus Harald Schiffer, S9: Ljubljana, S 10: Altenmarkt-Zauchensee Tourismus, S 11: Fabrice Gallina, Gisela Hopfmüller/Franz Hlavac,S 12: Kaspar Nickles, TV Illegio, Archivio PromoTurismo FVG, S 13: Jost Gantar, Kropa, Skofja Loka, S 15: Pesciera Dei Venti, S 16: Anita Arneitz, S 17: Archivio Promo Turismo FVG, S 18: Itzok Madja, Miran Kambic, Marko Petrej, Grska Brda Tourismus, S 19: Christian Roth, S 20: Gianluca Baronccheli, Claudia Lux, TV Grado, S 22: Dejan Suc, Komen, S 23: Fabrice Gallina, UN Cividale, S 24: Werner Freudenberger, Archivio Promo Turismo FVG, Styria Verlag, S 25: Luigi Vitale, Ulderica Da Pozzo, Massimo Crivellari, S 26: Monika Wiedemann, S 27: Commune di Verona, S 28: TV Celja, Helmuth Weichselbraun, Denis Sodrznik, S 29: Andrea Jemolo, Punta della Dogana, Matteo die Fina-Palazzo Grassi, S 30: Vid Ponikvar, Sportida d.o.o., RojcAna, Jaka Ivančič, S 31: Nikola Jurišič, Maria Radinger, Anita Arneitz, SNG Opera and Ballett Ljubljana, Wajand/aufgeschnappt.at, S 32: Jost Gantar, S 34: D. Wedam, SNG Opera and Ballett Ljubljana, S 35: Mariazeller Advent, Foto Kuss, S 36: Graz Tourismus – Harry Schiffer, Ikarus CC, Fischer, Ilona Mayr-Zach, S 37: STMG Wolfgang Stadler,WTG, Rückseite: Graz Tourismus Harry Schiffer, Anita Arneitz, Monika Wiedemann, Foce dell’Isonzo, Foto Video Coppo di Marco Coppo, www.slovenia.info

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GESCHÄFTSBEDINGUNGEN: Es gelten die angeführten Geschäftsbedingungen für Pauschalreisen im Sinne des Pauschalreisegesetzes. Gesonderte Bedingungen für Stornogebühren bei Tagesausflügen: bis 10 Tage vor Reiseantritt kostenlos ab 10 Tage vor Reiseantritt 50 % – ab 3 Tage vor Reiseantritt 85 % – Nichterscheinen oder Storno am selben Tag 100 %.

Geschäftsbedingungen für Reiseveranstalter von Pauschalreisen im Sinne des Pauschalreisegesetzes

1. Geltungsbereich und Definitionen 1.1. Ein Reiseveranstalter ist ein Unternehmer, der entweder direkt oder über einen anderen Unternehmer oder gemeinsam mit einem anderen Unternehmer Pauschalreisen (iSd § 2 Abs 2 PRG) zusammenstellt und vertraglich zusagt oder anbietet (vgl § 2 Abs 7 PRG). Der Reiseveranstalter erbringt seine Leistungen entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere dem Pauschalreisegesetz (PRG), sowie der Pauschalreiseverordnung (PRV) mit der Sorgfalt eines ordentlichen Unternehmers. Ein Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person, der Unternehmereigenschaft nach § 1 KSchG zukommt (vgl § 2 Abs 9 PRG). Im nachfolgenden meint Reiseveranstalter das Unternehmen TLS Reisekultur GmbH. 1.2. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten als vereinbart, wenn sie – bevor der Reisende durch eine Vertragserklärung an einen Vertrag gebunden ist – übermittelt wurden oder der Reisende deren Inhalt einsehen konnte. Sie ergänzen den mit dem Reisenden abgeschlossenen Pauschalreisevertrag. Bucht der Reisende für Dritte (Mitreisende), bestätigt er damit, dass er von diesen Dritten bevollmächtigt wurde, ein Anbot für sie einzuholen, die allgemeinen Geschäftsbedingungen für sie zu vereinbaren sowie einen Pauschalreisevertrag für sie abzuschließen. Der Reisende, der für sich oder für Dritte eine Buchung vornimmt, gilt damit als Auftraggeber und übernimmt analog im Sinne des § 7 Abs 2 PRG, sofern nicht eine andere Vereinbarung getroffen wird, die Verpflichtungen aus dem Vertrag mit dem Reiseveranstalter (Zahlungen, Rücktritt vom Vertrag usw). 1.3. Reisender ist jede Person, die einen den Bestimmungen des Pauschalreisegesetzes unterliegenden Vertrag (z.B. Pauschalreisevertrag) zu schließen beabsichtigt oder die aufgrund eines solchen Vertrags berechtigt ist, Reiseleistungen in Anspruch zu nehmen. 1.4. Der Katalog und die Homepage des Reiseveranstalters dienen als bloße Werbemittel. Die darin präsentierten Pauschalreisen und sonstigen Leistungen stellen keine Anbote dar (vgl 2.2.). 1.5. Unter einem Pauschalreisevertrag versteht man den Vertrag, der zwischen dem Reiseveranstalter und dem Reisenden über eine Pauschalreise abgeschlossen wird. 1.6. Unter dem Reisepreis wird der im Pauschalreisevertrag angegebene, vom Reisenden zu bezahlende Betrag verstanden. 1.7. Eine Person mit eingeschränkter Mobilität ist analog zu Art 2 lit a VO 1107/2006 (Rechte von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität) eine Person mit einer körperlichen Behinderung (sensorisch oder motorisch, dauerhaft oder zeitweilig), die die Inanspruchnahme von Bestandteilen der Pauschalreise (z.B. Benutzung eines Beförderungsmittels, einer Unterbringung) einschränkt und eine Anpassung der zu vereinbarenden Leistungen an die besonderen Bedürfnisse dieser Person erfordert. 1.8. Unvermeidbare und außergewöhnliche bzw. unvorhersehbare Umstände sind Vorfälle/Ereignisse/Gegebenheiten außerhalb der Sphäre/Kontrolle desjenigen, der sich auf sie beruft und deren Folgen sich auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären (z.B. Kriegshandlungen, schwerwiegende Beeinträchtigungen der Sicherheit wie Terrorismus, Ausbrüche schwerer Krankheiten, Naturkatastrophen, Witterungsverhältnisse, die eine sichere Reise verhindern etc.) (vgl § 2 Abs 12 PRG). 1.9. Das Pauschalreisegesetz und die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten nicht für Pauschalreiseverträge, die auf der Grundlage einer allgemeinen Vereinbarung über die Organisation von Geschäftsreisen (z.B. Rahmenvertrag) zwischen zwei Unternehmern geschlossen werden. 2. Aufgaben des Reiseveranstalters 2.1. Ausgehend von den Angaben des Reisenden erstellt der Reiseveranstalter für den Reisenden Reisevorschläge. Diese sind unverbindlich, es handelt sich deshalb noch nicht um Anbote iSd § 4 PRG. Können aufgrund der Angaben des Reisenden keine Reisevorschläge erstellt werden (keine Varianten, keine Leistungen etc.) so weist der Reiseveranstalter den Reisenden darauf hin. Die Reisevorschläge basieren auf den Angaben des Reisenden, weshalb unrichtige und/oder unvollständige Angaben durch den Reisenden - mangels Aufklärung durch den Reisenden - Grundlage der Reisevorschläge sein können. Bei der Erstellung von Reisevorschlägen können beispielsweise (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), die Höhe des Preises, Fachkompetenzen des Leistungsträgers, Rabatte, das Bestpreisprinzip und anderes mehr allenfalls als Parameter herangezogen werden. 2.2. Hat der Reisende ein konkretes Interesse an einem der vom Reiseveranstalter ihm unterbreiteten Reisevorschläge, dann erstellt der Reiseveranstalter auf Basis des Reisevorschlages ein Reiseanbot gemäß den Vorgaben des § 4 PRG, soweit diese für die Reise von Relevanz sind. Das vom Reiseveranstalter erstellte Reiseanbot bindet den Reiseveranstalter. Änderungen der im Reiseanbot enthaltenen vorvertraglichen Informationen aufgrund von Preis- oder Leistungsänderungen sind möglich, sofern sich der Reiseveranstalter dies im Reiseanbot vorbehalten hat, er den Reisenden vor Abschluss des Pauschalreisevertrages klar, verständlich und deutlich über die Änderungen informiert und die Änderungen im Einvernehmen zwischen Reisenden und Reiseveranstalter vorgenommen werden (vgl § 5 Abs 1 PRG). Ein Vertrag zwischen Reiseveranstalter und Reisendem kommt zustande, wenn das Reiseanbot durch den Reisenden angenommen wird (= Vertragserklärung des Reisenden). 2.3. Der Reiseveranstalter berät und informiert den Reisenden auf Grundlage der vom Reisenden dem Reiseveranstalter mitgeteilten Angaben. Der Reiseveranstalter stellt die vom Reisenden angefragte Pauschalreise unter Rücksichtnahme auf die landesüblichen Gegebenheiten des jeweiligen Bestimmungslandes/Bestimmungsortes sowie unter Rücksichtnahme auf die mit der Pauschalreise allenfalls verbundenen Besonderheiten (z.B. Expeditionsreisen) nach besten Wissen dar. Eine Pflicht zur Information über allgemein bekannte Gegebenheiten (z.B. Topographie, Klima, Flora und Fauna der vom Reisenden gewünschten Destination etc.) besteht nicht, sofern, je nach Art der Pauschalreise, keine Umstände vorliegen, die einer gesonderten Aufklärung bedürfen oder sofern nicht die Aufklärung über Gegebenheiten für die Erbringung und den Ablauf bzw. die Durchführung der zu vereinbarenden Leistungen erforderlich ist. Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass sich der Reisende bewusst für eine andere Umgebung entscheidet und der Standard, die Ausstattung, die Speisen (insbesondere Gewürze) sowie Hygiene sich an den jeweiligen für das Bestimmungsland/den Bestimmungsort üblichen regionalen Standards/Kriterien orientieren. 2.4. Der Reiseveranstalter informiert den Reisenden gemäß § 4 PRG, bevor dieser durch eine Vertragserklärung an einen Pauschalreisevertrag gebunden ist: 2.4.1. Über das Vorliegen einer Pauschalreise mittels Standardinformationsblatt gemäß § 4 Abs 1 PRG. 2.4.2. Über die in § 4 Abs 1 PRG angeführten Informationen, sofern diese für die zu vereinbarende Pauschalreise einschlägig und für die Durchführung und Leistungserbringung erforderlich sind (z.B. sind bei einem reinen Badeurlaub keine Hinweise auf Besichtigungen wie bei Studienreisen etc. erforderlich, sofern diese nicht Teil der vereinbarten Leistungen sind). 2.4.3. Ob die zu vereinbarende Pauschalreise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet ist (vgl 1.6.), sofern diese Information für die betreffende Pauschalreise einschlägig ist (§ 4 Abs 1 Z 1 lit h PRG). 2.4.4. Über allgemeine Pass- und Visumserfordernisse des Bestimmungslandes einschließlich der ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa und für die Abwicklung von gesundheitspolizeilichen Formalitäten (§ 4 Abs 1 Z 6 PRG), sofern diese Informationen für die betreffende Pauschalreise einschlägig sind. Auf Nachfrage informiert der Reiseveranstalter über Devisen- und Zollvorschriften. Darüber hinaus können allgemeine Informationen zu Pass- und Visumserfordernissen, zu gesundheitspolizeilichen Formalitäten sowie zu Devisen- und Zollvorschriften von Reisenden mit österreichischer Staatsbürgerschaft durch Auswahl des gewünschten Bestimmungslandes unter https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/laender/ - bzw. von EU-Bürgern von ihren jeweiligen Vertretungsbehörden - eingeholt werden. Als bekannt wird vorausgesetzt, dass für Reisen ins Ausland in der Regel ein gültiger Reisepass (z.B. nicht abgelaufen, nicht als gestohlen oder verloren gemeldet etc.) erforderlich ist, für dessen Gültigkeit der Reisende selbst verantwortlich ist. Der Reisende ist für die Einhaltung der ihm mitgeteilten gesundheitspolizeilichen Formalitäten selbst verantwortlich. Für die Erlangung eines notwendigen Visums ist der Reisende, sofern sich nicht der Reiseveranstalter oder Reisevermittler bereit erklärt hat, die Besorgung eines solchen zu übernehmen, selbst verantwortlich. 2.5. Besondere Wünsche des Reisenden im Sinne von Kundenwünschen (z.B. Meerblick), sind grundsätzlich unverbindlich und lösen keinen Rechtsanspruch aus, solange diese Wünsche nicht vom Reiseveranstalter im Sinne einer Vorgabe des Reisenden gemäß § 6 Abs 2 Z 1 PRG bestätigt worden sind. Erfolgt eine Bestätigung, liegt eine verbindliche Leistungszusage vor. Die Aufnahme von Kundenwünschen durch den Reiseveranstalter stellt lediglich eine Verwendungszusage dar, diese an den konkreten Leistungsträger weiterzuleiten bzw. ihre Erfüllbarkeit abzuklären und ist keine rechtlich verbindliche Zusage, solange sie nicht vom Reiseveranstalter bestätigt wurde. 2.6. Bucht der Reisende nicht direkt beim Reiseveranstalter (z.B. durch Besuch in der Filiale, Anfrage per Telefon oder Mail etc.), sondern über einen Reisevermittler gelten für diesen die Bestimmungen gemäß Punkt 2. dieser AGB. 3. Befugnisse des Reisevermittlers und vor Ort gebuchte Leistungen 3.1. Reisevermittler sind vom Reiseveranstalter nicht ermächtigt, abweichende Vereinbarungen zu treffen, Auskünfte zu geben oder Zusicherungen zu machen, die den vereinbarten Inhalt des Pauschalreisevertrags abändern, über die vertraglich zugesagten Leistungen vom Reiseveranstalter hinausgehen oder im Widerspruch zum Reiseanbot stehen. Reisekataloge und Internetausschreibungen, die nicht vom Reiseveranstalter herausgegeben wurden, sind für den Reiseveranstalter und dessen Leistungspflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung zwischen Reiseveranstalter und Reisendem zum Gegenstand des Reiseanbots oder zum Inhalt der Leistungspflicht des Reiseveranstalters gemacht wurden. 3.2. Bei Dritten vom Reiseveranstalter verschiedenen bzw. dem Reiseveranstalter nicht zurechenbaren Leistungsträgern gebuchte Leistungen vor Ort sind für den Reiseveranstalter und dessen Leistungspflicht nicht verbindlich und werden diesem nicht zugerechnet, sofern diese Leistungen nicht ausdrücklich vom Reiseveranstalter bestätigt/autorisiert wurden (vgl auch 20.6.). 4. Aufklärungs- und Mitwirkungspflicht des Reisenden 4.1. Der Reisende hat dem Reiseveranstalter – gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines Reisevermittlers, wenn über einen solchen gebucht wurde - alle für die Pauschalreise erforderlichen und relevanten personenbezogenen (z.B. Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit etc.) und sachbezogenen Informationen (z.B. geplante Einfuhr/Mitnahme von Medikamenten, Prothesen, Tieren etc.) rechtzeitig, vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen. Der Reisende hat den Reiseveranstalter über alle in seiner Person oder der von Mitreisenden gelegenen Umstände (z.B. Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeit, keine Reiseerfahrung etc.) und über seine bzw. die besonderen Bedürfnisse seiner Mitreisenden, insbesondere über eine vorliegende eingeschränkte Mobilität bzw. den Gesundheitszustand und sonstige Einschränkungen, welche für die Erstellung von Reiseanboten bzw. für die Aus- bzw. Durchführung einer Pauschalreise mit den zu vereinbarenden Leistungen von Relevanz sein können (z.B. bei Wanderreisen etc.), wenn erforderlich unter Beibringung eines vollständigen qualifizierten Nachweises (z.B. ärztliches Attest), in Kenntnis zu setzen. 4.2. Dem Reisenden wird empfohlen, bei Vorliegen einer eingeschränkten Mobilität oder anderen Einschränkungen bzw. besonderen Bedürfnissen im Sinne des Punkt 4.1. (z.B. Erfordernis spezieller Medikation, regelmäßiger medizinischer Behandlungen etc.), die geeignet erscheinen, die Reisedurchführung zu beeinträchtigen, vor Buchung mit einem Arzt abzuklären, ob die notwendige Reisefähigkeit gegeben ist. 4.3. Kommt es erst im Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und Antritt der Pauschalreise zu einer Einschränkung der Mobilität des Reisenden oder ergeben sich in diesem Zeitraum sonstige Einschränkungen im Sinne des 4.1. hat der Reisende dem Reiseveranstalter dies unverzüglich – wobei die Schriftform aus Beweisgründen empfohlen wird - mitzuteilen, damit dieser entscheiden kann, ob der Reisende weiterhin ohne Gefährdung der eigenen Person oder der Mitreisenden an der Pauschalreise teilnehmen kann, oder ob er zum Ausschluss des Reisenden und Vertragsrücktritt berechtigt ist. Kommt der Reisende seiner Aufklärungspflicht nicht vollständig bzw. rechtzeitig nach und erklärt der Reiseveranstalter den Vertragsrücktritt, steht dem Reiseveranstalter ein Anspruch auf Entschädigung gemäß den Entschädigungspauschalen zu. 4.4. Der Reisende, der für sich oder Dritte (Mitreisende) eine Buchung vornimmt, gilt als Auftraggeber und übernimmt analog im Sinne des § 7 Abs 2 PRG, sofern nicht eine andere Vereinbarung getroffen wird, die Verpflichtungen aus dem Vertrag mit dem Reiseveranstalter (z.B. Entrichtung des Entgelts; nur der Auftraggeber ist berechtigt den Rücktritt vom Vertrag zu erklären etc.) (vgl 1.2.). 4.5. Der Reisende ist verpflichtet, sämtliche durch den Reiseveranstalter übermittelten Vertragsdokumente (z.B. Pauschalreisevertrag, Buchungsbestätigung, Gutscheine, Vouchers) auf sachliche Richtigkeit zu seinen Angaben/Daten und auf allfällige Abweichungen (Schreibfehler; z.B. Namen, Geburtsdatum) sowie Unvollständigkeiten zu überprüfen und im Fall von Unrichtigkeiten/Abweichungen/Unvollständigkeiten diese dem Reiseveranstalter unverzüglich zur Berichtigung – wobei die Schriftform aus Beweisgründen empfohlen wird - mitzuteilen. Einen allenfalls dadurch entstehenden Mehraufwand, wenn dieser Mehraufwand auf falschen oder unrichtigen Angaben des Reisenden beruht, hat der Reisende zu tragen, wobei die Gebühr mindestens 30 Euro beträg. 4.6. Der Reiseveranstalter trägt im Fall der Unmöglichkeit der vertraglich vereinbarten Rückbeförderung des Reisenden aufgrund unvermeidbarer und außergewöhnlicher Umstände die Kosten für die notwendige Unterbringung für höchstens drei Nächte. Dies gilt nicht für Reisende mit eingeschränkter Mobilität (gemäß Artikel 2 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1107/2006 über die Rechte von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität) und deren Mitreisende, für schwangere Reisende, für unbegleitete minderjährige Reisende und für Reisende, die besondere medizinische Betreuung benötigen, sofern die genannten Personen ihre besonderen Bedürfnisse, die bei Buchung noch nicht bestanden haben oder ihnen noch nicht bekannt sein mussten, dem Reiseveranstalter 48 Stunden vor Reisebeginn mitteilen (vgl 4.3.). 4.7. Der Reisende hat gemäß § 11 Abs 2 PRG jede von ihm wahrgenommene Vertragswidrigkeit der vereinbarten Reiseleistungen unverzüglich und vollständig, inklusive konkreter Bezeichnung der Vertragswidrigkeit/des Mangels, zu melden, damit der Reiseveranstalter in die Lage versetzt werden kann, die Vertragswidrigkeit – sofern dies je nach Einzelfall möglich oder tunlich ist – unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände (z.B. Zeitverschiebung, Unmöglichkeit der Kontaktaufnahme bei Expeditionsreise, Vorliegen einer Alternative bzw. einer Austausch-/Verbesserungsmöglichkeit etc.) und des allenfalls damit einhergehenden Aufwandes (z.B. Ersatzzimmer säubern, Ersatzhotel ausfindig machen etc.), vor Ort zu beheben. Bucht der Reisende über einen Reisevermittler und tritt eine Vertragswidrigkeit während der Geschäftszeiten des Reisevermittlers auf, hat der Reisende die Vertragswidrigkeit diesem zu melden. Es wird dem Reisenden empfohlen, sich dabei insbesondere aus Beweisgründen der Schriftform zu bedienen. Außerhalb der üblichen Geschäftszeiten hat der Reisende Vertragswidrigkeiten dem Vertreter des Reiseveranstalters vor Ort, oder, wenn ein solcher nicht vorhanden und/oder nicht vertraglich geschuldet ist, direkt dem Reiseveranstalter unter der im Pauschalreisevertrag mitgeteilten Notfallnummer zu melden. Im Falle des Unterlassens der Meldung einer Vertragswidrigkeit hat dies, wenn Abhilfe vor Ort möglich und eine Meldung auch zumutbar gewesen wäre, Auswirkungen auf allfällige gewährleistungsrechtliche Ansprüche des Reisenden. Das Unterlassen der Meldung kann gemäß § 12 Abs 2 PRG hinsichtlich schadenersatzrechtlicher Ansprüche auch als Mitverschulden (§ 1304 ABGB) angerechnet werden. Eine Meldung einer Vertragswidrigkeit bewirkt noch keine Leistungszusage des Reiseveranstalters.

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4.8. Der Reisende ist verpflichtet, den im Rahmen des getroffenen Pauschalreisevertrages vereinbarten Reisepreis gemäß den Zahlungsbestimmungen fristgerecht und vollständig zu bezahlen. Im Fall der nicht fristgerechten oder nicht vollständigen Anzahlung oder Restzahlung behält sich der Reiseveranstalter nach Mahnung unter Setzung einer Nachfrist vor, den Rücktritt vom Vertrag zu erklären und unabhängig von der anfallenden Entschädigungspauschale einen allenfalls darüber hinausgehenden Schadenersatz anzusprechen. 4.9. Der Reisende hat im Fall der Geltendmachung und des Erhalts von Zahlungen aus Schadenersatz- oder Preisminderungsansprüchen im Sinne des § 12 Abs 5 PRG (z.B. Ausgleichszahlung gemäß Art 7 FluggastrechteVO) oder im Falle des Erhalts sonstiger Auszahlungen und Leistungen von Leistungsträgern oder von Dritten, die auf Schadenersatz- oder Preisminderungsansprüche des Reisenden gegen den Reiseveranstalter anzurechnen sind (z.B. Auszahlungen des Hotels), den Reisevermittler oder Reiseveranstalter von diesem Umstand vollständig und wahrheitsgemäß in Kenntnis zu setzen. 4.10. Den Reisenden trifft bei Auftreten von Vertragswidrigkeiten grundsätzlich eine Schadensminderungspflicht (§ 1304 ABGB). 5. Versicherung 5.1. Grundsätzlich ist bei Urlaubsreisen zu beachten, dass keine wertvollen Gegenstände, wichtige Dokumente etc. mitgenommen werden sollten. Bei wichtigen Dokumenten wird die Anfertigung und Verwendung von Kopien – soweit deren Gebrauch erlaubt ist - empfohlen. Der Diebstahl von Wertgegenständen kann nicht ausgeschlossen werden und ist vom Reisenden grundsätzlich selbst, als Verwirklichung des allgemeinen Lebensrisikos, zu tragen. 5.2. Es wird empfohlen, eine Versicherung (Reiserücktrittsversicherung, Reiseabbruchversicherung, Reisegepäckversicherung, Reisehaftpflichtversicherung, Auslandsreisekrankenversicherung, Verspätungsschutz, Personenschutz etc.), welche ausreichende Deckung ab dem Datum des Pauschalreisevertrages bis zum Ende der Pauschalreise gewährleistet, abzuschließen. 6. Buchung/Vertragsabschluss/Anzahlung 6.1. Der Pauschalreisevertrag kommt zwischen dem Reisenden und dem Reiseveranstalter zustande, wenn Übereinstimmung über die wesentlichen Vertragsbestandteile (Preis, Leistung und Termin) besteht und der Reisende das Anbot des Reiseveranstalters annimmt. Dadurch ergeben sich Rechte und Pflichten für den Reiseveranstalter und für den Reisenden. 6.2. Der Reisende hat – sofern keine andere Vereinbarung getroffen wird – innerhalb von 20 Tagen nach Zugang des Pauschalreisevertrages, frühestens jedoch 11 Monate vor dem Ende der Pauschalreise, eine Anzahlung von 20% des Reisepreises auf das im Pauschalreisevertrag genannte Konto (oder auf das vom Reisevermittler bekanntgegebene Konto) zu überweisen. 6.3. Erfolgt ein Vertragsschluss innerhalb von 20 Tagen vor Abreise, ist der gesamte Reisepreis bei Zugang des Pauschalreisevertrages auf das dort genannte Konto (oder auf das vom Reisevermittler bekanntgegebene Konto) sofort zu überweisen. 6.4. Kommt der Reisende seinen Zahlungsverpflichtungen gemäß 6.2. oder 6.3. nicht nach, behält sich der Reiseveranstalter nach Mahnung mit Fristsetzung vor, den Rücktritt vom Vertrag zu erklären und Schadenersatz entsprechend den Entschädigungs-pauschalen zu verlangen. 7. Personen mit eingeschränkter Mobilität 7.1. Ob eine Pauschalreise für Personen mit eingeschränkter Mobilität konkret geeignet ist, ist im Einzelfall unter Berücksichtigung der Art und des Ausmaßes der eingeschränkten Mobilität, des Charakters der Pauschalreise (z.B. Abenteuerreise, Studienreise, Städtetrip etc.), des Bestimmungslandes/Bestimmungsortes, der Transportmittel (z.B. Bus, Flugzeug, Schiff etc.), sowie der Unterkunft (z.B. Hotel, Almhütte, Zelt etc.) abzuklären. Personen mit eingeschränkter Mobilität haben deshalb beim Reiseveranstalter nachzufragen, ob die gewünschte Pauschalreise im konkreten Fall für sie geeignet ist. Die Eignung einer Pauschalreise im konkreten Fall für Personen mit eingeschränkter Mobilität, bedeutet nicht, dass sämtliche im Pauschalreisevertrag enthaltene Leistungen uneingeschränkt von der Person mit eingeschränkter Mobilität in Anspruch genommen werden können (so kann z.B. eine Hotelanlage über geeignete Zimmer und andere Bereiche für Personen mit eingeschränkter Mobilität verfügen. Dies bedeutet aber nicht, dass die gesamte Anlage (z.B. Benützung des Pools etc.) für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet ist). Ist dies der Fall und bucht die Person mit eingeschränkter Mobilität die Pauschalreise, führt der Reiseveranstalter ein Handicap-Protokoll. Dieses ist Grundlage des abzuschließenden Pauschalreisevertrages. 7.2. Der Reiseveranstalter kann die Buchung einer Pauschalreise durch eine Person mit eingeschränkter Mobilität ablehnen, sofern der Reiseveranstalter und/oder einer der Erfüllungsgehilfen (z.B. Hotel, Airline etc.) nach einer sorgfältigen Einschätzung der spezifischen Anforderungen und Bedürfnisse des Reisenden zu dem Schluss kommen, dass dieser nicht sicher und in Übereinstimmung mit den Sicherheitsbestimmungen befördert/untergebracht werden kann oder zur Auffassung gelangen, dass die konkrete Pauschalreise für den Reisenden nicht geeignet ist. 7.3. Der Reiseveranstalter und/oder einer der Erfüllungsgehilfen (z.B. Airline, Hotel etc.) behält sich das Recht vor, die Beförderung/Unterbringung eines Reisenden abzulehnen, der es verabsäumt hat, den Reiseveranstalter gemäß 4.1. und/oder 4.3. der AGB ausreichend über seine eingeschränkte Mobilität und/oder besonderen Bedürfnisse zu benachrichtigen, um dadurch den Reiseveranstalter und/ oder den Erfüllungsgehilfen in die Lage zu versetzen, die Möglichkeit der sicheren und organisatorisch praktikablen Beförderung/ Unterbringung zu beurteilen. 7.4. Der Reiseveranstalter behält sich das Recht vor, Reisenden, die der Meinung des Reiseveranstalters und/oder eines der Erfüllungsgehilfen (z.B. Airline, Hotel etc.) nach nicht reisefähig sind oder nicht für die Pauschalreise aufgrund des Reiseverlaufs, der Reisedestination etc. geeignet sind oder eine Gefahr für sich oder andere während der Pauschalreise darstellen, die Teilnahme an der Pauschalreise aus Sicherheitsgründen zu verweigern. 8. Pauschalreisevertrag 8.1. Der Reisende erhält bei Abschluss eines Pauschalreisevertrages oder unverzüglich danach eine Ausfertigung des Vertragsdokuments oder eine Bestätigung des Vertrags auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email). Wird der Pauschalreisevertrag in gleichzeitiger Anwesenheit der Vertragsparteien geschlossen, hat der Reisende Anspruch auf eine Papierfassung. Bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen im Sinne des § 3 Z 1 FAGG stimmt der Reisenden zu, die Ausfertigung oder Bestätigung des Pauschalreisevertrages alternativ auch auf einem anderen dauerhaften Datenträger (z.B. Email) zur Verfügung gestellt zu bekommen. 8.2. Dem Reisenden werden per E-Mail bzw an der zuletzt von ihm bekanntgegebenen Zustell-/Kontaktadresse rechtzeitig vor Beginn der Pauschalreise, sofern nichts anderes vereinbart wurde, die Buchungsbelege, Gutscheine, Beförderungsausweise und Eintrittskarten, Informationen zu den geplanten voraussichtlichen Abreisezeiten und gegebenenfalls zu planmäßigen Zwischenstationen, Anschlussverbindungen und Ankunftszeiten zur Verfügung gestellt. Sollten die soeben genannten Dokumente/Unterlagen Unrichtigkeiten/ Abweichungen/Unvollständigkeiten im Sinne von 4.5. aufweisen, hat der Reisende den Reisevermittler oder Reiseveranstalter zu kontaktieren (vgl 4.5.). 9. Ersatzperson 9.1. Der Reisende hat gemäß § 7 PRG das Recht, den Pauschalreisevertrag auf eine andere Person, die sämtliche Vertragsbedingungen erfüllt und auch für die Pauschalreise geeignet ist (Kriterien können z.B. das Geschlecht, das (Nicht)vorliegen einer Schwangerschaft, der Gesundheitszustand, erforderliche Impfungen/ausreichender Impfschutz, besondere Kenntnisse und Fähigkeiten, Visa, gültige Einreisedokumente, das Nichtbestehen eines Einreiseverbotes etc. sein) zu übertragen. Erfüllt die andere Person nicht alle Vertragsbedingungen oder ist sie nicht für die Pauschalreise geeignet, kann der Reiseveranstalter der Übertragung des Vertrages widersprechen. Der Reiseveranstalter ist innerhalb einer angemessenen Frist von 20 Tagen, spätestens jedoch sieben Tage vor Reisebeginn auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) über die Übertragung des Vertrages in Kenntnis zu setzen. Für die Übertragung des Pauschalreisevertrages ist eine Mindestmanipulationsgebühr von 30 Euro zu entrichten, sofern nicht darüber hinaus Mehrkosten entstehen. Der Reisende, der den Pauschalreisevertrag überträgt, und die Person, die in den Vertrag eintritt, haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den noch ausstehenden Betrag des Reisepreises und die Mindestmanipulationsgebühr, sowie für allenfalls darüber hinaus entstehende Mehrkosten. 9.2. Viele Fluggesellschaften oder andere Beförderer oder Dienstleister behandeln Änderungen des Reisedatums oder des Namens des Reisenden als Stornierungen und berechnen diese entsprechend. Entstehen dabei Mehrkosten, werden diese dem Reisenden in Rechnung gestellt (analog § 7 Abs 2 PRG). 10. Preisänderungen vor Reisebeginn 10.1. Der Reiseveranstalter behält sich im Pauschalreisevertrag das Recht vor, nach Abschluss des Pauschalreisevertrages bis spätestens 20 Tage vor Beginn der Pauschalreise Preisänderungen vorzunehmen. Der Reiseveranstalter wird den Reisenden an der von ihm zuletzt bekanntgegebenen Adresse klar, verständlich und deutlich auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) spätestens 20 Tage vor Beginn der Pauschalreise über die Preiserhöhung (inklusive Berechnung) unter Angabe der Gründe in Kenntnis setzen. 10.2. Bei Änderung folgender Kosten nach Vertragsschluss sind Preisänderungen zulässig: 1) Kosten für die Personenbeförderung infolge der Kosten für Treibstoff oder andere Energiequellen; 2) Höhe der Steuern und Abgaben, die für die vertraglich vereinbarten Reiseleistungen zu entrichten sind, wie z.B. Aufenthaltsgebühren, Landegebühren, Ein- oder Ausschiffungsgebühren in Häfen, entsprechende Gebühren auf Flughäfen sowie Gebühren für Dienstleistungen in Häfen oder Flughäfen; 3) die für die Pauschalreise geltenden Wechselkurse. Preisänderungen können Preiserhöhungen oder Preissenkungen zur Folge haben. Bezüglich 1) entspricht jede Änderung des Reisepreises dem vom Leistungsträger für Bus, Bahn oder Flug zusätzlich berechneten Betrag bezüglich 2) entspricht jede Änderung des Reisepreises dem vollen Betrag der Gebühren, bezüglich 3) entspricht jede Änderung des Reisepreises der Veränderung der Wechselkurse. Im Fall von Preissenkungen wird dem Reisenden der Betrag der Preissenkung erstattet. Von diesem Betrag kann der Reiseveranstalter aber tatsächliche Verwaltungsausgaben abziehen. Auf Verlangen des Reisenden belegt der Reiseveranstalter diese Verwaltungsausgaben. 10.3. Bei einer Erhöhung von mehr als 8 % des Reisepreises (iSd § 8 PRG) kommt 11.4. zur Anwendung. Der Reisende hat die Wahl, die Erhöhung als Vertragsänderung anzunehmen, der Teilnahme an einer Ersatzreise – sofern diese angeboten wird - zuzustimmen oder vom Vertrag zurückzutreten, ohne zur Zahlung einer Entschädigungspauschale verpflichtet zu sein. Bereits geleistete Versicherungsprämien können dem Reisenden nicht zurückerstattet werden. 11. Änderungen der Leistung vor Reisebeginn 11.1. Der Reiseveranstalter darf vor Reisebeginn unerhebliche Leistungsänderungen vornehmen, sofern er sich dieses Recht im Vertrag vorbehalten hat. Der Reiseveranstalter bzw. der Reisevermittler, wenn die Pauschalreise über einen solchen gebucht wurde, informiert den Reisenden klar, verständlich und deutlich auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) an der von ihm zuletzt bekanntgegebenen Adresse über die Änderungen. 11.2. Unerheblichen Änderung sind – wobei dies jeweils im Einzelfall zu prüfen ist - geringfügige, sachlich gerechtfertigte Änderungen, die den Charakter und/oder die Dauer und/oder den Leistungsinhalt und/oder die Qualität der gebuchten Pauschalreise nicht wesentlich verändern. 11.3. Bei erheblichen Änderungen kann es sich um eine erhebliche Verringerung der Qualität oder des Wertes von Reiseleistungen, zu der der Reiseveranstalter gezwungen ist, handeln, wenn die Änderungen wesentliche Eigenschaften der Reiseleistungen betreffen und/ oder Einfluss auf die Pauschalreise und/oder Reiseabwicklung entfalten. Ob eine Änderung bzw. Verringerung der Qualität oder des Werts von Reiseleistungen erheblich ist, muss im Einzelfall unter Rücksichtnahme auf die Art, die Dauer, den Zweck und Preis der Pauschalreise sowie unter Rücksichtnahme auf die Intensität und Dauer sowie Ursächlichkeit der Änderung und allenfalls auf die Vorwerfbarkeit der Umstände, die zur Änderung geführt haben, beurteilt werden. 11.4. Ist der Reiseveranstalter gemäß § 9 Abs 2 PRG zu erheblichen Änderungen im oben angeführten Sinn jener wesentlichen Eigenschaften der Reiseleistungen, die den Charakter und Zweck der Pauschalreise ausmachen (vgl § 4 Abs 1 Z 1 PRG), gezwungen oder kann er Vorgaben des Reisenden, die vom Reiseveranstalter ausdrücklich bestätigt wurden nicht erfüllen oder erhöht er den Gesamtpreis der Pauschalreise entsprechend den Bestimmungen des § 8 PRG, um mehr als 8 %, kann der Reisende - innerhalb einer vom Reiseveranstalter festgelegten angemessenen Frist, den vorgeschlagenen Änderungen zustimmen, oder - d er Teilnahme an einer Ersatzreise zustimmen, sofern diese vom Reiseveranstalter angeboten wird, oder - v om Vertrag ohne Zahlung einer Entschädigung zurücktreten. Der Reiseveranstalter wird daher den Reisenden in den eben angeführten Fällen über folgende Punkte an der von ihm zuletzt bekanntgegebenen Adresse klar, verständlich und deutlich auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) informieren: - d ie Änderungen der Reiseleistungen sowie gegebenenfalls deren Auswirkungen auf den Preis der Pauschalreise - die angemessene Frist, innerhalb derer der Reisende den Reiseveranstalter über seine Entscheidung in Kenntnis zu setzen hat, sowie die Rechtswirkung der Nichtabgabe einer Erklärung innerhalb der angemessenen Frist, - g egebenenfalls die als Ersatz angebotene Pauschalreise und deren Preis. Dem Reisenden wird empfohlen, sich bei seiner Erklärung der Schriftform zu bedienen. Gibt der Reisende innerhalb der Frist keine Erklärung ab, so gilt dies als Zustimmung zu den Änderungen. 12. Reiseroute/Änderungen 12.1. Aufgrund von beispielsweise (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Umwelt- und Wettereinflüssen (z.B. Regen, Wind, Lawinen, Muren etc.), Naturkatastrophen (z.B. Erdbeben, Überflutungen, Hurrikans etc.), Grenzsperren, staatlichen Anordnungen, Staus, Flugzeitenänderungen, Terroranschlägen, Stromausfällen, kurzfristig geänderten Öffnungszeiten usw. kann von der beworbenen bzw. vertraglich vereinbarten Route abgewichen werden, Stationen der Rundreise verschoben oder vorgezogen werden, geplante Besichtigungen ausgelassen oder geändert werden. In diesen Fällen bemüht sich der Reiseveranstalter gleichwertige Alternativen anzubieten bzw. allenfalls entfallene Teile an anderer Stelle nachzuholen. 13. Gewährleistung 13.1. Liegt eine Vertragswidrigkeit vor, weil eine vereinbarte Reiseleistung nicht oder mangelhaft (=vertragswidrig) erbracht wurde, behebt der Reiseveranstalter die Vertragswidrigkeit, sofern der Reisende oder seine Mitreisenden (z.B. Familienmitglieder) diese nicht selbst herbeiführt und/oder seine Mitwirkungspflichten nicht verletzt und/oder die Behebung nicht durch den Reisenden vereitelt wird und/oder die Behebung nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden wäre. Der Reisende hat dem Reiseveranstalter eine angemessene Frist für die Behebung der Vertragswidrigkeit zu setzen, wobei die Angemessenheit der Frist jeweils im Einzelfall, ausgehend von Art/Zweck/Dauer der Pauschalreise, der angezeigten Vertragswidrigkeit, dem Zeitpunkt der Meldung (z.B. spätabends etc.), sowie den erforderlichen Zeitressourcen, die für Ersatzbeschaffung z.B. eines Objektes (Umzug etc.) notwendig sind, zu beurteilen ist. Eine Fristsetzung hat gegenüber dem Vertreter des Reiseveranstalters vor Ort, oder, wenn ein solcher nicht vorhanden und/oder nicht vertraglich geschuldet ist, gegenüber dem Reiseveranstalter unter der im Pauschalreisevertrag mitgeteilten telefonischen Kontaktnummer zu erfolgen. 13.2. Unterlässt es der Reisende seiner Mitteilungspflicht gemäß Punkt 4.7. oder seinen Mitwirkungspflichten nachzukommen (z.B. sich ein vom Reiseveranstalter angebotenes Ersatzzimmer anzusehen oder seine Koffer für einen Zimmerwechsel zu packen etc.) oder setzt er dem Reiseveranstalter eine unangemessen kurze Frist zur Behebung der Vertragswidrigkeit oder unterstützt er den Reiseveranstalter im Rahmen des zumutbaren bei der Behebung der Vertragswidrigkeit nicht oder verweigert er rechtsgrundlos,

die vom Reiseveranstalter zur Behebung der Vertragswidrigkeit angebotenen Ersatzleistungen, hat der Reisende die nachteiligen Rechtsfolgen (vgl Punkt 4.7.) zu tragen. 13.3. Behebt der Reiseveranstalter innerhalb der angemessenen Frist die Vertragswidrigkeit nicht, kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und vom Reiseveranstalter den Ersatz der dafür erforderlichen Ausgaben verlangen (vgl § 11 Abs 4 PRG). Es gilt der Grundsatz der Schadenminderungspflicht, dh. der entstandene Schaden (z.B. Kosten für Ersatzvornahme) ist möglichst gering zu halten, wobei von Dauer, Wert und Zweck der Reise auszugehen ist. Darüber hinaus ist von einer objektiven Betrachtungsweise der Vertragswidrigkeit auszugehen. 13.4. Kann ein erheblicher Teil der vereinbarten Reiseleistungen nicht vertragsgemäß erbracht werden, so bietet der Reiseveranstalter dem Reisenden ohne Mehrkosten, sofern dies aufgrund der Umstände und Verhältnisse (vor Ort) möglich ist (Unmöglichkeit z.B. wenn nur ein Hotel in der gebuchten Kategorie vorhanden ist), angemessene andere Vorkehrungen (Ersatzleistung) zur Fortsetzung der Pauschalreise an, die, soferne möglich, den vertraglich vereinbarten Leistungen qualitativ gleichwertig oder höherwertig sind; Gleiches gilt auch dann, wenn der Reisende nicht vertragsgemäß an den Ort der Abreise zurückbefördert wird. Haben die vom Reiseveranstalter angebotenen anderen Vorkehrungen unter Umständen eine gegenüber den vertraglich vereinbarten Leistungen geringere Qualität der Pauschalreise zur Folge (z.B. Halbpension an Stelle von All-inclusive), so gewährt der Reiseveranstalter dem Reisenden eine angemessene Preisminderung. Der Reisende kann die vorgeschlagenen anderen Vorkehrungen nur dann ablehnen, wenn diese nicht mit den im Pauschalreisevertrag vereinbarten Leistungen vergleichbar sind oder die gewährte Preisminderung nicht angemessen ist. Im Fall der Ablehnung hat der Reisende darzulegen, dass die vom Reiseveranstalter angebotenen anderen Vorkehrungen gegenüber den vertraglich vereinbarten Leistungen nicht gleichwertig/vergleichbar sind und/oder die angebotene Preisminderung nicht ausreichend ist. 13.5. Hat die Vertragswidrigkeit erhebliche Auswirkungen im Sinne von Punkt 11.3. auf die Durchführung der Pauschalreise und behebt der Reiseveranstalter die Vertragswidrigkeit innerhalb einer vom Reisenden gesetzten, die Umstände und Vertragswidrigkeiten berücksichtigenden angemessenen Frist (vgl 13.1.) nicht, so kann der Reisende, sofern ihm die Fortsetzung der Pauschalreise ausgehend von der Maßfigur eines durchschnittlichen Reisenden nicht zumutbar ist, ohne Zahlung einer Entschädigung vom Pauschalreisevertrag zurücktreten und gegebenenfalls gewährleistungs- und schadenersatzrechtliche Ansprüche gemäß § 12 PRG erheben. Tritt der Reisende vom Pauschalreisevertrag zurück sollte er sich bewusst sein, dass damit ein gewisses Risiko verbunden ist, da sowohl die Erheblichkeit der Auswirkungen von Vertragswidrigkeiten als auch die Zumutbarkeit der Fortsetzung der Reise im subjektiven Einzelfall (von einem Richter) zu beurteilen sind und das Ergebnis dieser Beurteilung von der Wahrnehmung des Reisenden abweichen kann. Können keine anderen Vorkehrungen nach Punkt 13.4. angeboten werden oder lehnt der Reisende die angebotenen anderen Vorkehrungen nach Punkt 13.4. ab, stehen dem Reisenden bei vorliegender Vertragswidrigkeit gewährleistungs- und schadenersatzrechtliche Ansprüche gemäß § 12 PRG auch ohne Beendigung des Pauschalreisevertrags zu. Im Fall der Ablehnung hat der Reisende darzulegen, dass die vom Reiseveranstalter angebotenen anderen Vorkehrungen gegenüber den vertraglich vereinbarten Leistungen nicht gleichwertig/vergleichbar sind und/oder die angebotene Preisminderung nicht ausreichend ist. Ist die Beförderung von Personen Bestandteil der Pauschalreise, so sorgt der Reiseveranstalter in den in diesem Absatz genannten Fällen außerdem für die unverzügliche Rückbeförderung des Reisenden mit einem gleichwertigen Beförderungsdienst ohne Mehrkosten für den Reisenden. 13.6. Können Leistungen aufgrund unvermeidbarer und außergewöhnlicher Umstände nicht erbracht werden und tritt der Reiseveranstalter dennoch nicht von der Pauschalreise zurück (vgl 17.1.), sondern bietet Ersatzleistungen an, sind die dadurch allenfalls entstehenden Mehrkosten zu 100% vom Reisenden zu tragen. 14. Rücktritt des Reisenden ohne Entrichtung einer Entschädigungspauschale 14.1. Der Reisende kann vor Beginn der Pauschalreise – ohne Entrichtung einer Entschädigungspauschale – in folgenden Fällen vom Pauschalreisevertrag zurücktreten: 14.1.1. Wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe, wobei dies im Einzelfall unter Berücksichtigung des Vertragsinhalts und der Ausstrahlung des relevanten Umstands, welcher die Gefahr mit sich bringt, zu beurteilen ist, unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich im Sinne des 11.3. beeinträchtigen. Tritt der Reisende in diesen Fällen vom Vertrag zurück, hat er Anspruch auf die volle Erstattung aller für die Pauschalreise getätigten Zahlungen, nicht aber auf eine zusätzliche Entschädigung (vgl § 10 Abs 2 PRG). 14.1.2. In den Fällen des Punktes 11.4. Der Rücktritt ist gegenüber dem Reiseveranstalter – wobei aus Gründen der Beweisbarkeit Schriftform empfohlen wird - zu erklären. 14.2. Der Reisende kann nach Beginn der Pauschalreise in den Fällen des Punktes 13.5. – ohne Entrichtung einer Entschädigungspauschale – vom Pauschalreisevertrag zurücktreten. 15. Rücktritt des Reisenden unter Entrichtung einer Entschädigungspauschale 15.1. Der Reisende ist jederzeit berechtigt, gegen Entrichtung einer Entschädigungspauschale (Stornogebühr), vom Vertrag zurückzutreten. Der Rücktritt ist gegenüber dem Reiseveranstalter – wobei aus Gründen der Beweisbarkeit Schriftform empfohlen wird - zu erklären. Wenn die Pauschalreise über einen Reisevermittler gebucht wurde, kann der Rücktritt auch gegenüber diesem erklärt werden. Dem Reisenden wird empfohlen, den Rücktritt auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) zu erklären. 15.2. Die Entschädigungspauschale steht in einem prozentuellen Verhältnis zum Reisepreis und richtet sich bezüglich der Höhe nach dem Zeitpunkt der Rücktrittserklärung sowie nach den erwarteten ersparten Aufwendungen und Einnahmen aus anderweitiger Verwendung der Reiseleistungen. Im Falle der Unangemessenheit der Entschädigungspauschale kann diese vom Gericht gemäßigt werden. 15.3. Je nach Pauschalreiseart ergeben sich pro Person folgende Entschädigungspauschalen: 15.3.1. Sonderflüge (Charter), Gruppen-IT (Gruppenpauschalreisen im Linienverkehr), Autobusgesellschaftsreisen (Mehrtagesfahrten) bis 30. Tag vor bis 30 Tage vor Reiseantritt 10%,ab 29. bis 20. Tag vor Reiseantritt 25%, ab 19. bis 10. Tag vor Reiseantritt 50%, ab 9. bis 4. Tag vor Reiseantritt 65% ab dem 3. Tag (72 Stunden) vor Reiseantritt 85%, Nichterscheinen oder Storno am selben Tag 100% des Reisepreises 15.3.2. Einzel-IT (individuelle Pauschalreisen im Linienverkehr), Bahngesellschaftsreisen (ausgenommen Sonderzüge) bis 30. Tag vor Reiseantritt 10%, ab 29. bis 20. Tag vor Reiseantritt 15%, ab 19. bis 10. Tag vor Reiseantritt 20%, ab 9. bis 4. Tag vor Reiseantritt 30%, ab dem 3. Tag (72 Stunden) vor Reiseantritt 45% des Reisepreises. 15.3.3. Mehrtägigen Gruppenreisen mit individueller Anreise: bis 30. Tag vor Reiseantritt 10%, ab 29. bis 20. Tag vor Reiseantritt 25%, ab 19. bis 10. Tag vor Reiseantritt 50%, ab 9. bis 4. Tag vor Reiseantritt 65%, ab dem 3. Tag (72 Stunden) vor Reiseantritt 85%, Nichterscheinen oder Storno am selben Tag 100% 16. No-show 16.1. No-show liegt vor, wenn der Reisende der Abreise fernbleibt, weil es ihm am Reisewillen mangelt oder wenn er die Abreise wegen einer ihm zurechenbaren Handlung oder wegen eines ihm widerfahrenen Zufalls versäumt. Ist weiters klargestellt, dass der Reisende die verbleibenden Reiseleistungen nicht mehr in Anspruch nehmen kann oder will, hat er folgende Entschädigungspauschale zu entrichten: 100% 17. Rücktritt des Reiseveranstalters vor Beginn der Reise 17.1. Der Reiseveranstalter kann vor Beginn der Pauschalreise vom Pauschalreisevertrag zurücktreten, wenn er aufgrund unvermeidbarer und außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Vertrags gehindert ist und seine Rücktrittserklärung dem Reisenden an der zuletzt von ihm genannten Zustell-/Kontaktadresse unverzüglich, spätestens vor Beginn der Pauschalreise zugeht (vgl § 10 Abs 3 lit b PRG). 17.2. Der Reiseveranstalter kann vor Beginn der Pauschalreise vom Pauschalreisevertrag zurücktreten, wenn sich für die Pauschalreise weniger Personen als die im Vertrag angegebene Mindestteilnehmerzahl angemeldet haben und die Rücktrittserklärung des Reiseveranstalters dem Reisenden an der zuletzt von ihm genannten Zustell-/ Kontaktadresse innerhalb der im Vertrag festgelegten Frist, spätestens jedoch: a) 20 Tage vor Beginn der Pauschalreise bei Reisen von mehr als sechs Tagen, b) sieben Tage vor Beginn der Pauschalreise bei Reisen zwischen zwei und sechs Tagen, c) 48 Stunden vor Beginn der Pauschalreise bei Reisen, die weniger als zwei Tage dauern, zugeht (vgl § 10 Abs 3 lit a PRG). 17.3. Tritt der Reiseveranstalter gemäß 17.1. oder 17.2. vom Pauschalreisevertrag zurück, erstattet er dem Reisenden den Reisepreis, er hat jedoch keine zusätzliche Entschädigung zu leisten. 18. Rücktritt des Reiseveranstalters nach Beginn der Pauschalreise 18.1. Der Reiseveranstalter wird von der Vertragserfüllung ohne Verpflichtung zur Rückerstattung des Reisepreises befreit, wenn der Reisende die Durchführung der Pauschalreise durch grob ungebührliches Verhalten (wie z.B. Alkohol, Drogen, Nichteinhalten eines Rauchverbotes, Missachten bestimmter Bekleidungsvorschriften z.B. beim Besuch religiöser Stätten oder bei der Einnahme von Mahlzeiten, strafbares Verhalten, störendes Verhalten gegenüber Mitreisenden, Nichteinhalten der Vorgaben des Reiseleiters wie z.B. regelmäßiges Zuspätkommen etc.), ungeachtet einer Abmahnung stört, sodass der Reiseablauf oder Mitreisende gestört und in einem Ausmaß behindert werden, dass geeignet ist, die Urlaubserholung Dritter oder Mitreisender zu beinträchtigen oder den Reisezweck zu vereiteln. In einem solchen Fall ist der Reisende dem Reiseveranstalter gegenüber zum Ersatz des Schadens verpflichtet. 19. Allgemeines Lebensrisiko des Reisenden 19.1. Eine Pauschalreise bringt in der Regel eine Veränderung der gewohnten Umgebung mit sich. Eine damit einhergehende Verwirklichung des allgemeinen Lebensrisikos des Reisenden wie beispielsweise (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), Stress, Übelkeit (z.B. aufgrund klimatischer Veränderungen), Müdigkeit (z.B. aufgrund eines feucht-schwülen Klimas), Verdauungsprobleme (z.B. aufgrund ungewohnter Gewürze, Speisen etc.) und/oder eine Verwirklichung eines allenfalls mit der Reise verbundenen Risikos wie beispielsweise (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Ohrenschmerzen bei Tauchreisen, Höhenkrankheit bei Reisen in große Höhe, Seekrankheit bei Kreuzfahrten und vieles mehr, fallen in die Sphäre des Reisenden und sind dem Reiseveranstalter nicht zuzurechnen. 19.2. Nimmt der Reisende Leistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, aus den oben genannten Gründen nicht in Anspruch oder erklärt er aus einem solchen Grund den Vertragsrücktritt, ist er nicht berechtigt, gewährleistungsrechtliche Ansprüche oder Rückforderungen von nicht in Anspruch genommenen Teilen von Reiseleistungen geltend zu machen. 20. Haftung 20.1. Verletzen der Reiseveranstalter oder ihm zurechenbare Leistungsträger schuldhaft die dem Reiseveranstalter aus dem Vertragsverhältnis mit dem Reisenden obliegenden Pflichten, so ist dieser dem Reisenden zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet. 20.2. Der Reiseveranstalter haftet nicht für Personen-, Sach- und Vermögensschäden des Reisenden die im Zusammenhang mit gebuchten Leistungen entstehen, sofern sie 20.2.1. eine Verwirklichung des allgemeinen Lebensrisikos des Reisenden oder eines allenfalls mit der Pauschalreise verbundenen allgemeinen Risikos, welches in die Sphäre des Reisenden fällt, darstellen (vgl 19.) 20.2.2. dem Verschulden des Reisenden zuzurechnen sind; 20.2.3. einem Dritten zuzurechnen sind, der an der Erbringung der vom Pauschalreisevertrag umfassten Reiseleistungen nicht beteiligt ist, und die Vertragswidrigkeit weder vorhersehbar noch vermeidbar war; oder 20.2.4. auf unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände zurückzuführen sind. 20.3. Für Sach- und Vermögensschäden des Reisenden die auf unvorhersehbare und /oder unvermeidbare Umstände, mit denen der Reiseveranstalter nicht rechnen musste, zurückzuführen sind, sowie für entschuldbare Fehlleistungen bis hin zur Fahrlässigkeit, wird die Haftung ausgehend von Art 13 der Richtlinie (EU) 2015/2302 (Pauschalreiserichtlinie) in Entsprechung des § 6 Abs 1 Z. 9 KschG auf das Dreifache des Reisepreises beschränkt. 20.4. Bei Reisen mit besonderen Risken (z.B. Expeditionscharakter) haftet der Reiseveranstalter nicht für die Folgen, die sich im Zuge der Verwirklichung der Risken ergeben, wenn dies außerhalb seines Pflichtenbereiches geschieht. Unberührt bleibt die Verpflichtung des Reiseveranstalters, die Pauschalreise sorgfältig vorzubereiten und die mit der Erbringung der einzelnen Reiseleistungen beauftragten Personen und Unternehmen sorgfältig auszuwählen. 20.5. Der Reisende hat Gesetzen und Vorschriften, Anweisungen und Anordnungen des Personals vor Ort, sowie Geboten und Verboten (z.B. Badeverbot, Tauchverbot etc.) Folge zu leisten. Bei Nichtbefolgen durch den Reisenden haftet der Reiseveranstalter nicht für allenfalls daraus entstehende Personen- und Sachschäden des Reisenden oder Personen- und Sachschäden Dritter. 20.6. Der Reiseveranstalter haftet nicht für die Erbringung einer Leistung, welche nicht von ihm zugesagt worden ist bzw. welche vom Reisenden nach Reiseantritt selbst vor Ort bei Dritten bzw. dem Reiseveranstalter nicht zurechenbaren Leistungsträgern zusätzlich gebucht worden ist. 20.7. Dem Reisenden wird empfohlen, keine Gegenstände besonderen Werts mitzunehmen. Weiters wird empfohlen, die mitgenommenen Gegenstände ordnungsgemäß zu verwahren bzw. zu versichern (vgl 5.1.). 20.8. Soweit das Montrealer Übereinkommen über die Beförderung im internationalen Luftverkehr 2001, das Athener Protokoll 2002 zum Athener Übereinkommen über die Beförderung auf See 1974 oder das Übereinkommen über den internationalen Eisenbahnverkehr 1980 idF 1999 den Umfang des Schadenersatzes oder die Bedingungen, unter denen ein Erbringer einer vom Pauschalreisevertrag umfassten Reiseleistung Schadenersatz zu leisten hat, einschränken, gelten diese Einschränkungen auch für den Reiseveranstalter (vgl § 12 Abs 4 PRG). 21. Geltendmachung von Ansprüchen 21.1. Um die Geltendmachung und Verifizierung von behaupteten Ansprüchen zu erleichtern, wird dem Reisenden empfohlen, sich über die Nichterbringung oder mangelhafte Erbringung von Leistungen schriftliche Bestätigungen geben zu lassen bzw. Belege, Beweise, Zeugenaussagen zu sichern. 21.2. Gewährleistungsansprüche können innerhalb von 2 Jahren geltend gemacht werden. Schadenersatzansprüche verjähren nach 3 Jahren. 21.3. Es empfiehlt sich, im Interesse des Reisenden, Ansprüche unverzüglich nach Rückkehr von der Pauschalreise vollständig und konkret bezeichnet direkt beim Reiseveranstalter oder im Wege des Reisevermittlers geltend zu machen, da mit zunehmender Verzögerung mit Beweisschwierigkeiten zu rechnen ist. 22. Zustellung - elektronischer Schriftverkehr 22.1. Als Zustell-

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